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Mitteilung vom 14.09.18

Presse-Infos | Kultur

Hagen: Presse-Einladung

Pressetermin "Ein Blick zurück in die Eiszeit: Ausgrabungen an der Blätterhöhle gehen weiter"

Bewertung:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bereits seit zwölf Jahren untersuchen Archäologen die Blätterhöhle und deren Vorplatz, zum vierten Mal unter Federführung der Wissenschaftler des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) mit Unterstützung der Stadt Hagen und des Arbeitskreises Kluterthöhle sowie der Ruhr-Universität Bochum. Dabei entdeckten sie herausragende Funde, wie den frühesten bislang bekannten Schädel eines modernen Menschen aus Westfalen.

Die Blätterhöhle ist daher eine der wichtigsten Fundplätze für die Steinzeit in Nordrhein-Westfalen und weit darüber hinaus. Bei der diesjährigen Ausgrabung sind die Archäologinnen weiter in die in tiefer liegenden Schichten aus der letzten Eiszeit vorgedrungen. Was sie dort entdeckten und welche Bedeutung die neuen Funde für die Erforschung des Übergangs von der späten Alt- zur Mittelsteinzeit haben, darüber berichten die Archäologen vor Ort

Pressetermin
"Ein Blick zurück in die Eiszeit: Ausgrabungen an der Blätterhöhle gehen weiter"

am Montag, 24. September, um 9 Uhr

an der Blätterhöhle in Höhe: Zur Hünenpforte 9, 58093 Hagen-Hohenlimburg


Über die Forschungsgeschichte und die aktuellen Grabungsergebnisse informieren sie auf dem Höhlenvorplatz:

- Prof. Dr. Michael Baales, Leiter der Außenstelle Olpe der LWL-Archäologie für Westfalen
- Dr. Jörg Orschiedt als Projektleiter, Freie Universität Berlin & Curt-Engelhorn-Zentrum, Mannheim
- Wolfgang Heuschen, Grabungsleiter

Bitte bringen Sie festes Schuhwerk mit, denn der kurze Aufstieg zur Höhle ist rutschig.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Tafertshofer



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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