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Mitteilung vom 14.09.18

Presse-Infos | Soziales

Mit Folie, Paletten und vollen Dienstwagen

Wie sich Beschäftigte des LWL-Integrationsamtes auf die Messe Rehacare in Düsseldorf vorbereiten

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Münster/Düsseldorf (lwl). Noch wenige Wochen, dann steht ein Beschäftigtenteam aus dem Sozialdezernat des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wieder als Ansprechpartner mit einem großen Stand zusammen mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) auf der Rehacare in Düsseldorf, der weltweit größten Messe für Rehabilitation und Pflege. Sie findet in diesem Jahr vom 26. bis 29. September statt. Auch wenn der LWL bereits seit nunmehr 41 Jahren hier vertreten ist - "Routine kommt bei den Vorbereitungen nicht auf", erklärt Petra Wallmann aus dem LWL-Integrationsamt.

Frau Wallmann, freuen Sie sich auf die Messe?
Petra Wallmann:
"Einerseits ja, andererseits ist eine Messe körperlich anstrengend. Sie bedeutet eine Woche Volldampf, schmerzende Füße, Muskelkater. Aber es ist schön, Menschen vor Ort beraten zu können. Und das Zusammentreffen mit den vielen Kolleginnen und Kollegen ist auch immer wieder toll."

Seit wann bereiten Sie sich auf die Veranstaltung vor?
"Seit rund einem Jahr. Bei uns gilt das Motto 'Nach der Messe ist vor der Messe'. Wir starten die Vorbereitungen also direkt auf der Messe. Dort sind ja dann praktischerweise viele Kolleginnen und Kollegen aus Münster und Köln vor Ort und wir können uns direkt austauschen."

Welches Thema stellen Sie dieses Jahr in den Mittelpunkt?
"Die Kolleginnen und Kollegen vom Integrationsamt des LVR aus Köln sind dieses Jahr für das Thema zuständig. Sie haben in Abstimmung mit uns das Motto "Durchblick im Arbeitsleben - Berufsalltag mit Seheinschränkungen" gewählt. Dazu wird auf dem 165 Quadratmeter großen Stand ein zehn Meter langer Selbsterfahrungsparcours aufgebaut. Besucherinnen und Besucher können - unterstützt durch Rehabilitationstrainer - damit testen, wie sich Seheinschränkungen anfühlen und auswirken. Außerdem ist ein Kochstand geplant. Hier wird ein sogenannter Fachpraktiker des Berufsförderungswerk Düren, der eine Seheinschränkung hat, kleine Gerichte zubereiten.

Und was bringen Sie mit zur Messe?
"Im Moment gehen einige Tonnen an Material durch unsere Hände: Wir bepacken 14 Paletten per Hand mit Broschürenmaterial und folieren sie ein. Die heiße Phase beginnt dann in der Woche vor der Messe. LKWs müssen die 14 Paletten nach Düsseldorf bringen. Vor dem Hallentor der Messe Düsseldorf stehen für uns vier Überseecontainer bereit, in denen wir unser Material gemeinsam mit dem LVR für die vier Messetage lagern."

Neben allen Materialien ist auf einer Messe das persönliche Gespräch besonders wichtig...
"Ja, genau. Deshalb ist auch eine ausreichende Standbesetzung notwendig. Wir vier Kolleginnen und Kollegen aus der Infothek des LWL-Integrationsamtes sind die ganze Woche in Düsseldorf. Eine weitere wechselnde Standbesetzung reist aus Münster jeden Tag mit drei vollen Dienstwagen an. Kolleginnen und Kollegen aus der LWL-Behindertenhilfe unterstützen uns bei der Beratung, da Betroffene auch viele Fragen zum Thema Eingliederungshilfe oder Wohnen stellen."

Geht man bei 950 Ausstellern nicht unter?
"Nein, wir bieten ja jedes Jahr eine Aktion an. Sobald auf dem Stand etwas passiert, zieht es die Besucher automatisch an. Außerdem sind wir im Themenpark "Menschen mit Behinderung und Beruf" einer der größten Stände überhaupt. Gefühlt sind die knapp 40.000 bis 50.000 Besucher jedes Jahr auch alle auf unserem Stand gewesen."


Hintergrund
Die Rehacare findet in diesem Jahr vom 26. bis 29. September in Düsseldorf statt. Es ist die weltweit größte Fachmesse für Rehabilitation, Pflege, Prävention und Integration. 950 Aussteller aus mehr als 35 Ländern werden intelligente Hilfsmittel und neue Angebote vorstellen. Der Gemeinschaftsstand von LVR und LWL befindet sich im Themenpark "Menschen mit Behinderung im Beruf" in Halle 3/G87.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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