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Mitteilung vom 04.05.18

Presse-Infos | Soziales

Perspektiven geben

LWL unterstützt Menschen mit Schwerbehinderung auf dem Arbeitsmarkt

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Westfalen (lwl). Rund 860.000 schwerbehinderte Menschen leben in Westfalen-Lippe, hat it.nrw mitgeteilt. Ein großer Teil davon ist im erwerbsfähigen Alter. "Um genau diese Menschen kümmert sich das LWL-Integrationsamt", erläutert Matthias Münning, Sozialdezernent beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). "Unsere Experten leisten gemeinsam mit den Integrationsfachdiensten, die es flächendeckend in ganz Westfalen gibt, eine wesentliche Hilfe, indem sie nicht nur Arbeitnehmer und Arbeitssuchende sondern auch Arbeitgeberinnen und Schwerbehindertenvertretungen in den Betrieben beraten. Zu unseren Hilfen gehört es auch, technische und personelle Hilfen zu vermitteln, den besonderen Kündigungsschutz sicher zu stellen, sowie Arbeitsplätze in Inklusionsbetrieben und Beschäftigungsmöglichkeiten in Werkstätten für behinderte Menschen zu fördern", so der LWL-Sozialdezernent weiter.

Etwa 300.000 Menschen mit einer Schwerbehinderung sind bei Arbeitgebern in Nordrhein-Westfalen beschäftigt. Hinzu kommen rund 47.000 Menschen mit einer Schwerbehinderung, die arbeitslos gemeldet sind. Die Arbeitslosigkeit ist mit 6,8 Prozent deutlich höher als bei Menschen ohne Schwerbehinderung (3,7 Prozent). In Werkstätten für behinderte Menschen sind über 80.000 Menschen beschäftigt.

"Menschen mit einer Schwerbehinderung eine Perspektive zu geben, gelingt in Nordrhein-Westfalen mit rund 3.500 Arbeitsplätzen für schwerbehinderte Menschen in Inklusionsbetrieben oder mit dem Budget für Arbeit für etwa 2.000 Menschen in den letzten acht Jahren besonders gut", ergänzt Münning.

Hintergrund
Das LWL-Integrationsamt hat die Aufgabe, private und öffentliche Arbeitgeber im Sinne der Inklusion dabei zu unterstützen, behinderungsgerechte Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen zu schaffen und zu erhalten. Hierfür steht dem LWL- Integrationsamt ein breit gefächertes Angebot an Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung - personeller, technischer wie auch finanzieller Art. Neben der behinderungsgerechten Ausstattung der Arbeitsplätze bilden die Beratung der betroffenen Menschen und der Arbeitgeber sowie der besondere Kündigungsschutz Schwerpunkte in der Arbeit der LWL-Abteilung.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
LWL-Integrationsamt Westfalen
Von-Vincke-Str. 23-25
48143 Münster
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Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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