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Mitteilung vom 21.02.18

Presse-Infos | Kultur

Der März im Museum in der Kaiserpfalz:

Führungen und ein eintrittsfreier Tag

Bewertung:

Paderborn (lwl). Welche Speisen wurden bei königlichen Empfängen gereicht und wer war Bischof Meinwerk? Das Museum in der Kaiserpfalz des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Paderborn stellt sich diesen Fragen in Themenführungen für die ganze Familie. Am Karfreitag (30.3.) ist der Eintritt frei.

Am Sonntag (4.3.) um 15 Uhr geht es los mit einem Leckerbissen für Familien mit Kindern ab 8 Jahren. Die Führung "Weg mit dem faden Brei...!" bietet einen Einblick in die kulturellen Hintergründe königlicher Empfänge und höfischen Speisens. Die Teilnehmer erfahren, welche Gewürze vor Jahrhunderten beliebt waren und wie kompliziert sich die Tischsitten gestalteten. Es werden auch der Tast- und Geruchssinn der kleinen und großen Besucherinnen auf die Probe gestellt. Für gehörlose Besucher wird eine Führung von einer Gebärdendolmetscherin begleitet.

Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren können in der Führung "Zwischen Reich und Kirche" am Sonntag (11.3.) um 15 Uhr mehr über Bischof Meinwerk erfahren. Ein Rundgang durch die mittelalterliche Pfalz und die Bartholomäuskapelle veranschaulicht sein Leben und Wirken. Kaum ein anderer verstand es wie er, kirchliche und weltliche Macht miteinander zu verbinden. Die Architektur und Funde aus dem Mittelalter zeigen Paderborns Bedeutung als kaiserliche Residenz und bezeugen den Aufschwung in Kunst und Bildung.

Am Sonntag (18.3.) um 15 Uhr bei der Themenführung "Der König baut!" erfahren Besucherinnen alles über Materialien und Techniken, die die Menschen vor hunderten von Jah-ren für den Bau ihrer Häuser verwendet haben. Die Sanierung des Kaiserpfalz-Daches bietet Familien mit Kindern ab 8 Jahren Gelegenheit, sich an Mitmachstationen mit dem Thema "Bauen im Mittelalter" zu beschäftigen.

Am Sonntag (25.3.) lockt das Museum mit einer Führung für Erwachsene durch "Die Pfalz Karls des Großen". Im Mittelalter reisten die Könige von Ort zu Ort, um das Reich zu verwalten, Recht zu sprechen oder sich mit Beratern und Gesandten zu treffen. Ein Netz von Stützpunkten - die Pfalzen - dienten dem Herrscher und seinem Gefolge dabei als zeitweilige Unterkunft. Unter ihnen nimmt Paderborn als die Pfalz Karls des Großen im neu eroberten sächsischen Gebiet eine besondere Stellung ein. Ein Rundgang durch die Ausstellung lässt die frühmittelalterliche Geschichte dieses Ortes wieder lebendig werden.

Am Karfreitag (30.3.) ist der Eintritt frei. Hier wird Erwachsenen und Jugendlichen ab 14 Jahren eine Führung zu dem Thema "Die Paderborner Königspfalzen" geboten. Als Aufenthaltsort von Königen und Kaisern verfügte Paderborn im Mittelalter über zwei königliche Palastanlagen, die Pfalzen. Die ältere stammt aus der Zeit Karls des Großen. Von der jüngeren Pfalz war so viel erhalten, dass sie unter Einbeziehung der alten Mauern neu aufgebaut werden konnte. Diese Pfalz des 11. Jahrhunderts steht im Mittelpunkt des Rundgangs durch die Dauerausstellung. Im Vergleich mit der karolingischen Anlage werden der Wandel, die Kontinuität im Wohnen und das Repräsentieren der Könige im Mittelalter veranschaulicht.


Alle Termine im Überblick

Sonntag, 4.3., 15 Uhr: Weg mit dem Brei...!, Führung für Familien mit Kindern ab 8 Jahren, mit Gebärdendolmetscherin
Sonntag, 11.3., 15 Uhr: Zwischen Reich und Kirche, Führung für Erwachsene
Sonntag, 18.3., 15 Uhr: Der König baut!, Führung für Familien mit Kindern ab 8 Jahren
Sonntag, 25.3., 15 Uhr: Die Pfalz Karls des Großen, Führung für Erwachsene
Karfreitag, 30.3., 15 Uhr: Die Paderborner Königspfalzen, Führung für Erwachsene, Eintritt frei

Die Teilnahme an den Führungen ist im Eintrittspreis enthalten.

Weitere Informationen unter https://www.kaiserpfalz-paderborn.de.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235, Jens Schubert, Tel.: 0251 591-8901
presse@lwl.org



LWL-Einrichtung:
Museum in der Kaiserpfalz
Ikenberg 2
33098 Paderborn
Karte und Routenplaner



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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