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Mitteilung vom 06.12.13

Presse-Infos | Kultur

Spannender Unterricht im Kino

SchulKinoWochen NRW vom 16. Januar bis 5. Februar 2014 in über 100 Kinos

Bewertung:

Münster (lwl). Dieser Termin ist fest in den Kalendern vieler Schulen in Nordrhein-Westfalen verankert: Die 7. SchulKinoWochen NRW finden im kommenden Jahr vom 16. Januar bis 5. Februar statt. Das landesweit größte Projekt der Filmbildung wird veranstaltet von "Vision Kino - Netzwerk für Film- und Medienkompetenz" und "Film + Schule NRW", einer gemeinsamen Initiative des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und des NRW-Schulministeriums. Ab sofort können sich Schulklassen unter http://www.schulkinowochen.nrw.de für die Vorstellungen in über 100 Kinos anmelden. Bei der letzten Ausgabe der SchulKinoWochen Anfang 2013 waren über 82.000 Schülerinnen und Lehrer dabei.

Wie in den Vorjahren bieten die SchulKinoWochen NRW ein umfangreiches Filmprogramm in Kinovorstellungen während der Unterrichtszeit mit aktuellen Kinohits wie "Das kleine Gespenst" und "Hannah Arendt" als auch beliebten Klassikern wie "Der kleine Nick", Dokumentarfilmen wie "Die Nordsee - Unser Meer" und Animationsfilme für alle Altersklassen sowie Filmen in der Originalsprache für den Fremdsprachenunterricht. Alle Filme haben konkrete Bezüge zu den Lehrplänen. Für die Vor- und Nachbereitung gibt es kostenloses Unterrichtsmaterial zum Download. Kinoseminare mit Referenten vertiefen in ausgewählten Vorstellungen die Themen und die Ästhetik der vielfach preisgekrönten und pädagogisch wertvollen Filme.

Darüber hinaus geben Regisseure, Schauspieler, Autoren, Maskenbildner und viele andere bei den beliebten Begegnungen mit Filmschaffenden Einblicke in ihre Arbeit und die aufwändige Herstellung der Filme. Auch im kommenden Jahr können wieder rund 30 solcher Filmgespräche direkt im Anschluss an die entsprechenden Filme angeboten werden. Unter anderem haben bereits Martin Ritzenhoff, der Drehbuchautor von "Das kleine Gespenst", Julia Oelkers, die Regisseurin des Dokumentarfilms "Can't Be Silent" und die Kostümbildnerin Anina Diener ("Michael Kohlhaas") zugesagt, mit den Schülern über ihre Filme zu diskutieren.

Das Schwerpunktthema "Inklusion" wird im kommenden Jahr fortgesetzt und ausgebaut. Neben Filmen, die das Verständnis für Menschen mit Behinderungen fördern wie z.B. dem französischen Kinohit "Ziemlich beste Freunde" oder der Dokumentation "Gold - Du kannst mehr als du denkst", gibt es auch Filmangebote zum Thema Integration, die das Verständnis für anderer Kulturen fördern wie der Eröffnungsfilm "Das Mädchen Wadjda".

In einigen Orten wird es in den SchulKinoWochen 2014 ein ganz besonderes Angebot geben: Schülerinnen aus Regel- und Förderschulen, die sich vorher nicht kennen, schauen gemeinsam einen Film und tauschen sich hinterher in Gruppen darüber aus. Besondere Unterstützung erhalten die Veranstaltungen von Studierenden der TU Dortmund, Fakultät Rehabilitationswissenschaften. Ziel ist es, durch die gemeinsame Beschäftigung mit Filmen Vorurteile abzubauen und einen weiteren Schritt hin zu "inklusiven SchulKinoWochen" zu gehen. Gemeinsam mit den Kinos bemühen sich die Veranstalter auch um möglichst barrierefreie Filmveranstaltungen.

Im Rahmen der SchulKinoWochen NRW wird außerdem ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Filmprogramm zum "Wissenschaftsjahr 2014 - Die digitale Gesellschaft" gezeigt. Fünf Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme bieten alters- und fächerübergreifende Zugänge, um sich im Unterricht aktiv mit der digitalen Gesellschaft als einer Gesellschaft im Umbruch auseinanderzusetzen. Die Filme zeigen Schülern, in welchem Umfang digitale Technologien unseren Alltag durchdringen, auf welche Weise sie die Arbeitswelt und das Freizeitverhalten maßgeblich prägen und welche neuen Möglichkeiten sich dadurch ergeben. Das Filmprogramm widmet sich zugleich auch den Folgen der digitalen Revolution für das Zusammenleben und der Frage, wie Wissenschaft und Forschung diese Entwicklungen mit neuen Lösungen vorantreiben.

Der Eintrittspreis für die Kinovorführungen beträgt wie in den vergangenen Jahren 3 Euro, Lehrkräfte und Begleitpersonen haben freien Eintritt. Auch 2014 können Schülerinnen wieder an einem Filmkritikwettbewerb von spinxx.de, dem Onlinemagazin für junge Medienkritik, teil-nehmen und Preise für die gesamte Schulklasse gewinnen. Sämtliche Informationen zum Programm sowie die Online-Anmeldung finden Interessierte im Internet unter http://www.schulkinowochen.nrw.de. Außerdem steht das Projektteam im LWL-Medienzentrum für Westfalen für persönliche Beratungen unter der Hotline 0251 591-3055 zur Verfügung.

Hintergrund
Die SchulKinoWochen NRW werden veranstaltet von "Vision Kino" - Netzwerk für Film und Medienkompetenz und von "Film + Schule NRW", einer gemeinsamen Initiative des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW und des LWL-Medienzentrums für Westfalen. "Vision Kino" ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Film- und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Sie wird unterstützt von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt, der Stiftung Deutsche Kinemathek, sowie der "Kino macht Schule" GbR, bestehend aus dem Verband der Filmverleiher e.V., dem HDF Kino e.V., der Arbeitsgemeinschaft Kino - Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V. und dem Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V.. Die Schirmherrschaft über "Vision Kino"hat Bundespräsident Joachim Gauck übernommen. Kooperationspartner der SchulKinoWochen NRW sind das NRW-Kulturministerium, die filmothek der jugend nrw, die kommunalen Medienzentren in NRW, die Bundeszentrale für politische Bildung und spinxx.de, das Onlineportal für junge Medienkritik.

Kontakt:
Projektbüro Schulkinowochen NRW beim LWL-Medienzentrum für Westfalen, Telefon: 0251-591-3055, Mail: presse.schulkinowochen@lwl.org
http://www.schulkinowochen.nrw.de



Pressekontakt:
Carsten Happe, Telefon: 0251 591-4628, und Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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