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Mitteilung vom 10.02.05

Presse-Infos | Der LWL

¿Kunst - Psychiatrie - Öffentlichkeit¿: Matinee zu ¿Spaces to Live¿

Bewertung:

Münster (lwl). Zum Ausklang von ¿Spaces to Live - Nähe-Weite-Lebenswelten¿ - die Ausstellung mit 140 Kunstwerken aus der europaweiten Zusammenarbeit von psychisch Kranken mit Profi-Künstlern ist nur noch bis einschließlich Mittwoch (täglich 14-18 Uhr außer montags) im ehemaligen Archäologiemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster zu sehen - gibt es eine Matinee. Unter dem Thema ¿Kunst - Psychiatrie - Öffentlichkeit¿ versprechen die Veranstalter am Sonntag, 13.2.05, ab 10.30 Uhr im Ausstellungssaal an der Rothenburg 30 ¿Gelegenheiten zu Insider-Blicken¿ in das EU-Projekt. Geboten wird eine ¿bunte Mischung¿ von Erfahrungsberichten und Kurzvorträgen.

Zu Beginn stellt Karin Horstmann, Soziologin und Tanztherapeutin in der LWL-Klinik für Psychiatrie Münster, mit beteiligten Künstlerinnen und Künstlern das dort durchgeführte ¿Flurverschönerungs-Projekt¿ vor.

In ¿The Making of ...¿ ermöglicht Rebekka Schulte, Videokünstlerin und Leiterin des ¿Offenen Ateliers¿ in der LWL-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Lippstadt-Eickelborn, Einblicke in die Entstehung einiger Videoarbeiten von Patienten.

Dr. Werner Mirbach, Psychologe in der LWL-Hans-Prinzhorn-Klinik in Hemer, berichtet in seinem Vortrag ¿Bildnerei der Geisteskranken¿ über aktuelle Forschungsergebnisse zu Leben und Werk des in Hemer/Westfalen geborenen Psychiaters und Kunsthistorikers Hans Prinzhorn (1886-1933).

Schließlich stellt Lisa Inckmann, Leiterin des zum Alexianer-Krankenhaus in Amelsbüren gehörenden Kunsthauses Kannen, die Entwicklung und Konzeption des Kunsthauses vor.

Der Eintritt ist frei.


Matinee ¿Spaces to Live - Nähe-Weite-Lebenswelten¿

am Sonntag, 13. Februar 2005, ab 10.30 Uhr

im Ausstellungssaal ¿Spaces to Live¿, Rothenburg 30 (Eingang ehem. LWL-Archäologiemuseum, Zugang ist ausgeschildert).

Achtung Redaktionen:
Wir laden Sie herzlich ein. Ihre Ansprechpartnerin vor Ort ist Projektkoordinatorin Ruth Langer.



Pressekontakt:
Karl G. Donath, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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