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Mitteilung vom 12.08.13

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Westfälisch-Lippischer Preis für Denkmalpflege 2013

Denkmal Haus Heuer in Beelen findet Anerkennung im Wettbewerb

Bewertung:

Beelen (lwl). Das Haus Heuer in Beelen findet fachliche Anerkennung im Rahmen des Wettbewerbs um den Westfälisch-Lippischen Preis für Denkmalpflege 2013. Der Verein DorfGut Beelen e.V. hatte sich mit seiner Begegnungsstätte Anfang des Jahres um die vom Land NRW gestiftete Auszeichnung für vorbildlich instand gesetzte Denkmäler beworben. Wie der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) weiter mitteilt, ist im kommenden November die feierliche Preisverleihung.

Zeitgeistige Möbel, Musik und Mode: Begegnungsstätte für Beelens Bürger

Das Wohn- und Wirtschaftsgebäude Haus Heuer stammt im Kern noch aus dem 19. Jahrhundert, ist jedoch im Laufe der Zeit durch mehrere Anbauten verändert worden. Seit 1975 stand das Fachwerkgebäude leer und war noch bis vor einigen Jahren durch Feuchtigkeitsschäden massiv bedroht. Seine Rettung verdankt das Baudenkmal dem Verein DorfGut Beelen e.V., der sich Anfang des Jahres 2010 mit dem Ziel der Erhaltung, Förderung, Pflege und des Ausbaus des historischen Ortsbildes von Beelen gründete. Für das Haus Heuer warb der Verein um Spenden und Unterstützung durch private und öffentliche Institutionen und plante in enger Abstimmung mit der zuständigen Unteren Denkmalbehörde und den Fachleuten der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen die umfassenden Sanierungsarbeiten. Viele ehrenamtliche Bauhandwerker ließen die Arbeiten stetig voranschreiten. Im April dieses Jahres konnte Haus Heuer dann im Rahmen einer Eröffnungsfeier den Bürgerinnen und Bürgerns Beelens als öffentliche Begegnungsstätte übergeben werden.

Heute bietet das Gebäude Raum für Veranstaltungen von Trauungen und privaten Feiern bis zu kleinen Kunstausstellungen. Haus Heuer vermittelt den Besuchern außerdem durch entsprechende Möblierung, Musik und Mode den Zeitgeist und das Lebensgefühl der 1950er und 1960er Jahre, so dass ein lebendiges Museum entstanden ist.

Christian Steinmeier, zuständiger Gebietsreferent der Praktischen Denkmalpflege beim LWL, zeigt sich beeindruckt: "Was der Vereine hier auf die Beine gestellt hat ist großartig. Denkmäler werden durch gemeinschaftliche Leistungen wie diese wieder erlebbar. Hier zeigt sich, dass nur mit dem persönlichen Einsatz der Menschen Denkmalpflege heute gelingen kann."

Ausführliche Bildunterzeile:

Von links nach rechts: Elisabeth Kammann (Bürgermeisterin Beelen), Cornelia Otto (LWL), Werner Tetzlaff und Christel Kammann (DorfGut Beelen e.V.), Anne Tetzlaff (Kulturkreis Beelen), Albert Simons von Bockum Dolffs (Sprecher der Jury), Svenja Schrickel (UDB Stadt Dortmund), Ursula Lepper und Heinz Vögeler (DorfGut Beelen e.V.), Felix Freiherr zu Knyphausen, Reinhard Miermeister (Landeskirchenbaudirektor Bielefeld), Ludger Wiemann (DorfGut Beelen e.V.), Andreas Borgmann (Architekt), Dr. Andrea Pufke(Landeskonservatorin Rheinland, LVR), Anita Prüß (Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen), Emanuela Freiin von Branca, (Diözesanbaumeisterin Paderborn), Dr. Thomas Otten (Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen), Christian Steinmeier (LWL) und Dr. Markus Harzenetter (Landeskonservator Westfalen, LWL).



Pressekontakt:
Karl G. Donath, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Anne Bonnermann, LWL-Denkmalpflege, Telefon 0251 591-4540, anne.bonnermann@lwl.org
presse@lwl.org



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