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kaiserlicher General
Pappenheim trat, nachdem er unter anderem im Kampf der Polen gegen Gustav Adolf von Schweden militärische Erfahrungen gesammelt hatte, 1619 in ein bayerisches Kürassierregiment ein. In der Schlacht am Weißen Berg wurde er schwer verwundet, blieb aber weiter in Diensten der Liga. 1624 befehligte Pappenheim die spanische Reiterei in der Lombardei, 1626 war er an der Niederschlagung des oberösterreichischen Bauernaufstands beteiligt. 1630 zum General der Tillyschen Reiterei befördert, nahm er 1631 an der Erstürmung Magdeburgs teil. Der als tapfer geltende Pappenheim fiel in der Schlacht bei Lützen, zu der Wallenstein ihn mit dem berühmt gewordenen Schreiben, das mit dem Blut des tödlich verwundeten Generals getränkt ist, herbeigerufen hatte. |