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schwedischer Staatsmann
Oxenstierna, eine der wichtigsten Gestalten des Dreißigjährigen Krieges überhaupt, wurde schon 1606 als schwedischer Gesandter an den mecklenburgischen Hof entsandt. 1612 ernannte Gustav II. Adolf ihn zum Reichskanzler. Nach dessen Tod wurde er zum politischen Erzieher Christinas und zum Leiter der schwedischen Politik in Deutschland. Als Direktor des Heilbronner Bundes (1633) stand er einem Bündnis protestantischer Reichsstände vor, das sich 1634 nach der Schlacht bei Nördlingen auflöste. Auch nach der Regierungsübernahme durch Christina 1644 führte er weiterhin die schwedische Innen- und Außenpolitik. Er war der Vater des schwedischen Gesandten auf dem Friedenskongreß in Osnabrück, Johan Oxenstierna. |