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(67 KB)   Wilhelm Johann Gottfried Roß (1793-1854), Generalsuperintendent der Evangelischen Kirche von Westfalen 1836-1846 / Bielefeld, Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen   Informationen zur Abbildung

Wilhelm Johann Gottfried Roß (1793-1854), Generalsuperintendent der Evangelischen Kirche von Westfalen 1836-1846 / Bielefeld, Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen
FAMILIERoß
VORNAMEWilhelm
TITELDr. theol. h.c.


GESCHLECHTmännlich
GEBURT DATUM1772-07-07   Suche
GEBURT ORTIsselburg/Rheinland
TAUFNAMEWilhelm Johann Gottfried
KONFESSIONev.
EHEPARTNER21.09.1795: Weerth, Marie Luise Caecilie aus'm
TOD DATUM1854-10-27   Suche
TOD ORTAlpen, Haus Loo/Rheinland


VATERRoß, Heinrich Gottfried
MUTTERHeymanns, Katharina


ÄMTER / FUNKTIONEN | Westfalen, Evangelische Kirche von <1817 - > | Generalsuperintendent | 1 | 1836-03 - 1846
07.02.1836: Ernennung zum Generalsuperintendenten der Kirchenprovinzen Rheinland und Westfalen, Titel "Bischof der evangelischen Kirche"


BIOGRAFIE07.07.1772 geboren in Isselburg/Rheinland als Sohn des Pfarrers Heinrich Gottfried Roß und seiner Ehefrau Katharina geb. Heymanns; Besuch der Gymnasien in Wesel und Moers
1788-1791 Studium in Duisburg
1791 1. Theologisches Examen vor der Duisburger Klasse; Kandidatenzeit in Hochemmerich
10.04.1793 2. Theologisches Examen
11.04.1793 Ordination und Einführung als Pfarrer in Homberg/Rheinland ref.
Februar 1795 Antritt der Pfarrstelle in Budberg bei Rheinberg/Niederrhein
21.09.1795 Eheschließung mit Marie Luise Caecilie aus'm Weerth (1778-1841), Weinhändlerstochter aus Elberfeld, 5 Kinder
1817-1827 Superintendent des Kirchenkreises Moers
1818-1827 Präses der Provinzialsynode Jülich-Kleve-Berg (Wahl am 13.11.1818)
1826 Wahl zum Deputierten des ersten Landtags der Rheinprovinz
1827 kommissarische Tätigkeit im Kultusministerium in Berlin
Herbst 1828 Propst an St. Nicolai in Berlin, verbunden mit dem Amt des vortragenden Rates im Kultusministerium
16.02.1829 Erhebung in den Rang eines Wirklichen Oberkonsistorialrats
1829-1836 Generalsuperintendent der Neumark
03.03.1830 Verleihung der Grafenwürde durch König Friedrich Wilhelm III.
25.06.1830 Verleihung der theologischen Ehrendoktorwürde durch die Universität Berlin
1836-1846 Generalsuperintendent der Kirchenprovinzen Rheinland und Westfalen (Ernennung am 07.02.1836), Verleihung des Titels eines "Bischofs der ev. Kirche" März 1836 Amtsantritt (unter Beibehaltung der bisherigen Ämter in Berlin), Vertretung in Münster durch Vizegeneralsuperintendent Natorp, in Koblenz durch Vizegeneralsuperintendent Küpper
1850 Vortragender Rat des EOK
01.04.1854 im Ruhestand
27.10.1854 gestorben auf Haus Loo, Alpen/Rheinland

Auszeichnungen u.a.: Roter Adler-Orden III. Klasse (1823); Roter Adler-Orden III. Klasse mit der Schleife (1833); Roter Adler-Orden II. Klasse mit Eichenlaub (1836); Stern zum Roten Adler-Orden II. Klasse (1843); Erhebung von Haus Loo zum Rittergut.


Literatur

Horst Orphal, Der Berliner Propst Roß als Bischof für Rheinland und Westfalen, in: Monatshefe für Evangelische Kirchengeschichte des Rheinlands, 23. Jg. (1974), S. 148-159; Hans-Wilhelm Rabe, Bischof Roß (Schriftenreihe des Vereins für Rheinische Kirchengeschichte, Bd. 77), Köln 1984.

QUELLE  Hey, Bernd / Osterfinke, Ingrun | "Drei Kutscher auf einem Bock" | S. 26f.
PROJEKT  Kirchliche Leitungsämter Westfalen, ev. (1815-1996)
AUFNAHMEDATUM2004-01-28


QUELLE    Hey, Bernd / Osterfinke, Ingrun | "Drei Kutscher auf einem Bock" | S. 26f.

SYSTEMATIK / WEITERE RESSOURCEN  
Zeit3.6   1750-1799
3.7   1800-1849
3.8   1850-1899
Ort2   Westfalen, Evangelische Kirche von <1817 - >
Sachgebiet16.3   Evangelische Kirche
16.6.3   Geistliche, Rabbiner, Ordensleute
DATUM AUFNAHME2003-11-07
DATUM ÄNDERUNG2010-09-16
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