EREIGNIS

JAHR1200   Suche
MONATJuli
TAG22
TITELAnfänge der Stadt Hagen


INFORMATIONÜber das frühmittelalterliche Hagen ist wenig bekannt. Besitz der geistlichen Gemeinschaften Werden a.d. Ruhr und Herdecke gibt es schon damals im Hagener Umland, eine intensivere Besiedlung und politische Erfassung des Raumes in sächsischer Randlage setzt aber erst im 12. Jahrhundert ein. Aus einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Adolf I. von Altena (reg. 1193-1205, 1212-1216) vom 22.07.1200 geht der erzbischöfliche Besitz eines Hofes Hagen hervor. Doch verpfändet Adolf im der Urkunde zu Grunde liegenden Rechtsakt den Hof u.a. gegen die Lehnsauftragung der Burg Altena durch seinen Bruder Arnold von Altena (reg. 1173-1209). Auch in der Folgezeit ist der erzbischöfliche Hof immer wieder verpfändet. Hagen und damit die nur fast territoriale Machtposition der Kölner Erzbischöfe in diesem Gebiet gehen im Verlauf des 14. Jahrhunderts, insbesondere nach der Eroberung der Burg Volmarstein durch den märkischen Grafen (1324), in der Grafschaft Mark auf.


SYSTEMATIK / WEITERE RESSOURCEN  
Zeit2.15   1200-1249
Ort1.4   Hagen, Stadt <Kreisfr. Stadt>
2.19   Mark, Gt. < - 1666/1807>
2.45   Westfalen, Hztm. < - 1802>
AUFRUFE GESAMT814
AUFRUFE IM MONAT7