EREIGNIS

JAHR1214   Suche
MONATJuli
TAG27
TITELBernhard von Horstmar und der Sonntag von Bouvines


INFORMATIONNoch Werner Rolevinck (1425-1502) gilt in seinem "Lob Westfalens“ der Edelherr Bernhard von Horstmar als Inbegriff westfälischer Ritterlichkeit. Bernhard, zeitlebens Junggeselle, nimmt am Kreuzzug Kaiser Friedrich Barbarossas (reg. 1152-1190) teil, wo er sich in den Kämpfen um Akkon einen Namen macht (1192). Er ist Teilnehmer des Kreuzzugs Kaisers Heinrich VI. (reg. 1190-1197) und zusammen mit Graf Adolf von Schauenburg Sieger in einem Gefecht bei Sidon. In der Zeit der staufisch-welfischen Thronstreitigkeiten steht er auf Seiten Kaiser Ottos IV. (reg. 1198-1215/18), kann aber zusammen mit anderen westfälischen Großen die Niederlage des welfischen Herrschersam 25.07.1214, am Sonntag von Bouvines, gegen den französischen Herrscher nicht verhindern. Bernhard gerät wie auch die Grafen Otto von Tecklenburg (1202-1226) und Konrad von Dortmund in französische Gefangenschaft. Bernhard kann fliehen und bleibt weiter Anhänger des politisch ins Hintertreffen geratenen Kaisers. Nach dem Tod Ottos IV. ist der Edelherr in der Umgebung König Friedrichs II. (reg. 1212/15-1250) zu finden, u.a. in Süditalien. 1227 findet Bernhard in der Schlacht von Coevarden den Tod.


SYSTEMATIK / WEITERE RESSOURCEN  
Zeit2.15   1200-1249
Ort1.1   Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation < - 1806>
3.7.6   Horstmar, Stadt
Sachgebiet5.9   Kriege, militärische Konflikte
6.8.1   Adel
AUFRUFE GESAMT1386
AUFRUFE IM MONAT10