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Rathaus Rüthen / Münster, LWL-Medienzentrum für Westfalen/O. Mahlstedt
JAHR1200   Suche
MONATSeptember
TAG29
TITELGründung der Stadt Rüthen


INFORMATIONIn einer Urkunde vom 29.09.1200 verbrieft der Kölner Erzbischof Adolf I. von Altena (reg. 1193-1205, 1212-1216) dem Grafen Gottfried II. von Arnsberg (reg. 1185-1235) die Neutralität des zur Stadt erhobenen Ortes Rüthen: Burgenbau darin ist nur mit beiderseitiger Zustimmung möglich, die Einkünfte werden halbiert, der Ort mit Soester Stadtrecht begabt.

Die Anfänge des Dorfes (Alten-) Rüthen gehen dabei in die 1. Hälfte des 9. Jahrhunderts zurück. Das Dorf besitzt einen erzbischöflichen Salhof, die Pfarrkirche wird 1072 dem Kloster Grafschaft inkorporiert. Östlich des Dorfes wird im Jahr 1200 am Nordufer der Möhne die Stadt gegründet, wahrscheinlich als erste kölnisch-erzbischöfliche Stadtgründung in Westfalen. Ab 1220 drängen die Kölner Erzbischöfe die Arnsberger Mitberechtigung an der Stadt zunehmend zurück, eine erzbischöfliche Burg wird noch vor der Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut. Durch Weiterentwicklung des Soester Stadtrechts entsteht Rüthener Recht, mit dem Städte wie Geseke, Warstein, Werl oder Schmallenberg begabt werden.

Stadt Rüthen


SYSTEMATIK / WEITERE RESSOURCEN  
Zeit2.15   1200-1249
Ort1.11.9   Rüthen, Stadt
2.5   Arnsberg, Gt. < - 1386>
2.45   Westfalen, Hztm. < - 1802>
Sachgebiet4.3   Rechtsprechung, Gerichte
7.2.3   Städtische Siedlung, Verstädterung, Stadtplanung
AUFRUFE GESAMT1214
AUFRUFE IM MONAT16