EREIGNIS

JAHR1186   Suche
TITELBeziehungen des Klosters Grafschaft zu anderen Benediktinerkonventen


INFORMATION1183 wird der Kölner Erzbischof Anno II. (gest. 1075), der Gründer der Abtei Grafschaft, heilig gesprochen, die 1186 in Siegburg niedergeschriebene Annovita ("Vita Annonis“) der westfälischen Gemeinschaft von Benediktinern zum Geschenk gemacht. Auch sonst sind die Beziehungen der Mönche in Grafschaft zum Mutterkloster Siegburg eng: Der Grafschafter Mönch Gevehard verfasst vor 1174 einen metrischen Brief an Abt Nikolaus von Siegburg (reg. 1146/47-1174).

Neben den Beziehungen zu Siegburg spielen Gebetsverbrüderungen mit anderen Klöstern wie Gladbach oder Deutz für die Grafschafter Mönche eine wichtige Rolle. Selbst Reformeinflüsse vom Kölner Kloster St. Pantaleon und vom hessischen Hasungen her sind feststellbar. Die Einbindung der westfälischen Mönchsgemeinschaft zeigt sich an den überlieferten Grafschafter Handschriften der damaligen Zeit, die eine relativ hohe Qualität erkennen lassen. Im 13. Jahrhundert setzt dann ein gewisser Verfall des Klosterlebens ein.


SYSTEMATIK / WEITERE RESSOURCEN  
Zeit2.14   1150-1199
Sachgebiet15.10   Bibliothek, Bibliothekarin/Bibliothekar
16.6.5   Domkapitel / Klöster / Stifte, Klosterleben
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