EREIGNIS

JAHR1018   Suche
TITELAuseinandersetzungen zwischen den Grafen von Werl und dem Kölner Erzbischof


INFORMATIONEine offensive Politik Gerbergas, der Ehefrau des Grafen Hermann I. von Werl (reg. 975, 985), führt zum Streit der Werler Grafen mit dem Kölner Erzbischof Heribert (reg. 999-1020). Gerberga, Gründerin der Frauengemeinschaft Oedingen (vor 1000), wird für längere Zeit gefangen gesetzt. Gerbergas Sohn, Graf Heinrich, setzt den Kampf fort, bei dem es auch gegen den Bischof von Münster um die Vogtei der Liesborner Frauengemeinschaft geht. Eine Vermittlung des Kaisers Heinrich II. (reg. 1002-1024) in dieser Sache scheitert (1017), der Streit geht im Jahr 1018 weiter, ohne dass über dessen Ausgang etwas bekannt ist. 1019/20 beteiligen sich die Werler Grafensöhne am Aufstand des sächsischen Herzogs Bernhard II. Billung (reg. 1011-1059) gegen den Kaiser.


SYSTEMATIK / WEITERE RESSOURCEN  
Zeit2.11   1000-1049
Ort1   Westfalen/-Lippe (allg.)
Sachgebiet5.9   Kriege, militärische Konflikte
6.8.1   Adel
AUFRUFE GESAMT1142
AUFRUFE IM MONAT11