EREIGNIS

JAHR833   Suche
MONATApril
TAG4
TITELSchenkung von Geseke an Graf Ricdag


INFORMATIONDer Hellwegort Geseke reicht mindestens bis ins 6./7. Jahrhundert zurück und ist vielleicht damals der östliche Vorort des fränkischen Boruktuariergaus gewesen. In karolingischer Zeit gibt es in Geseke und Umgebung ausgedehnten Königsbesitz, der vermöge einer Urkunde Kaiser Ludwigs des Frommen (reg. 814-840) vom 04.04.833 an einen Grafen Richdag, vielleicht einen Ahnherrn des Werler Grafenhauses, gelangt.

Später entsteht in Geseke eine Frauengemeinschaft (St. Cyriakus), deren Äbtissin am 26.10.952 von König Otto I. (reg. 936-973) Königsschutz und Immunität erlangt. Das herrscherliche Diplom nennt Geseke "civitas“, doch wird in den mittelalterlichen Quellen erst am Beginn des 13. Jahrhundert der Ort als Stadt erkennbar. Geseke erhält von Erzbischof Engelbert I. (reg. 1216-1225) um 1217 (Rüthener) Stadtrecht, ab 1256 ist neben dem Kölner Erzbischof der Bischof von Paderborn als Stadtherr bezeugt, 1294 verzichtet Paderborn auf den Mitbesitz von Geseke.


SYSTEMATIK / WEITERE RESSOURCEN  
Zeit2.7   800-849
Ort1   Westfalen/-Lippe (allg.)
1.11.5   Geseke, Stadt
Sachgebiet3.1   Staat, Politik und Verwaltung / Allgemeines
6.8.1   Adel
7.2.3   Städtische Siedlung, Verstädterung, Stadtplanung
16.6.5   Domkapitel / Klöster / Stifte, Klosterleben
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