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(110 KB)   Die Einweihungsfeier für das Hermannsdenkmal am 16.08.1875, Holzstich aus der Zeitschrift "Gartenlaube", 1875 / Münster, LWL-Medienzentrum für Westfalen   Informationen zur Abbildung

Die Einweihungsfeier für das Hermannsdenkmal am 16.08.1875, Holzstich aus der Zeitschrift "Gartenlaube", 1875 / Münster, LWL-Medienzentrum für Westfalen
JAHR1875   Suche
MONATAugust
TAG16
TITELEinweihung des Hermannsdenkmals in Hiddesen


INFORMATIONIn Anwesenheit von Kaiser Wilhelm I. wird das Hermannsdenkmal auf der Grotenburg in Detmold-Hiddesen eingeweiht. Nach der Grundsteinlegung und der Errichtung des Sockels im Jahre 1838 mussten die Bauarbeiten aus Geldmangel immer wieder für längere Zeit unterbrochen werden. Erst nach Gründung des Deutschen Reiches schreitet die Fertigstellung zügig voran.

Das Denkmal ist das Lebenswerk des Bildhauers und Architekten Ernst von Bandel, der nach der Befreiung Deutschlands von der napoleonischen Herrschaft ein Symbol nationaler Einheit und Freiheit von Unterdrückung schaffen wollte. Vordergründig erinnert das Hermannsdenkmal an die Varus-Schlacht im Teutoburger Wald im Jahre 9 n. Chr. Die nach Westen gerichtete Figur des Cheruskerfürsten Arminius mit gezücktem Schwert wird aber auch als Ausdruck deutscher Abwehrbereitschaft gegenüber dem "Erbfeind" Frankreich verstanden.


SYSTEMATIK / WEITERE RESSOURCEN  
Zeit1.6.1   Varusschlacht / Rezeption
3.7   1800-1849
3.8   1850-1899
Ort2.5.5   Detmold, Stadt
Sachgebiet15.12.2   kulturhistorische Denkmäler
AUFRUFE GESAMT1593
AUFRUFE IM MONAT27