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Hans-Ulrich Treichel

Treichel wurde 12. Juli 1952 in Versmold geboren. Studium der Germanistik, Politologie und Philosophie an der Freien Universität Berlin. 1983 Promotion, anschließend 1993 Habilitation. Von 1985 bis 1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin. Lektor für deutsche Sprache an der Universität Salerno (1981/82) und der Scuola Normale Superiore in Pisa (1984/85). Seit 1995 ist Treichel Professor für Deutsche Literatur am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig. 2000 nahm er die Poetik-Dozentur der Universität Frankfurt a. M. wahr.

Auszeichnungen: 1985 Leonce-und-Lena-Preis – 1993 Literaturpreis (Förderpreis für Von Leib und Seele. Berichte) – 2003 Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis – 2003 Margarete-Schrader-Preis – 2005 Hermann-Hesse-Preis – 2006 Eichendorff-Literaturpreis – 2006 Kritikerpreis – 2007 Preis der Frankfurter Anthologie.

Selbständige Veröffentlichungen: Stadtansichten. Gedichte Westberliner Autoren [zusammen mit P. Gerlinghoff und G. Maschuff]. Herrmann: Berlin 1977 – Ein Restposten Zukunft. Gedichte. Edition Neue Wege: Berlin 1979 – Fragment ohne Ende. Eine Studie über Wolfgang Koeppen, Diss. Winter: Heidelberg 1984 – Liebe Not. Gedichte. Suhrkamp: Frankfurt a. M. 1986 – Seit Tagen kein Wunder. Gedichte. Ebd. 1990 – Von Leib und Seele. Berichte. Ebd. 1992 – Der einzige Gast. Ebd. 1994 – Auslöschungsverfahren. Exemplarische Untersuchungen zur Literatur und Poetik der Moderne, Habil. Fink: München 1995 – Heimatkunde oder Alles ist heiter und edel. Besichtigungen. Suhrkamp: Frankfurt a. M. 1996 – Der Verlorene. Erzählung. Ebd. 1998 – Über die Schrift hinaus. Essays zur Literatur. Ebd. 2000 – Der Entwurf des Autors. Frankfurter Poetikvorlesungen. Ebd. 2000 – Tristanakkord. Roman. Ebd. 2000 – Der irdische Amor. Roman. Ebd. 2002 – Gesammelte Gedichte. Hg. von Rainer Weiss. Ebd. 2002 – Der Felsen an dem ich hänge. Essays und andere Texte. Ebd. 2005 – Menschenflug. Roman. Ebd. 2005 – Wie werde ich ein verdammt guter Schriftsteller? Berichte aus der Werkstatt [zusammen mit Josef Haslinger]. Ebd. 2005 – Schreiben lernen - Schreiben lehren [zusammen mit Josef Haslinger]. Fischer: Frankfurt am Main 2006 – Südraum Leipzig. Gedichte. Suhrkamp: Frankfurt am Main 2007 – Der Papst, den ich gekannt habe. Erzählung. Suhrkamp: Frankfurt am Main 2007. – Anatolin. Roman. Suhrkamp: Frankfurt am Main 2008 – Liebesgedichte. Mit einem Nachw. des Autors. Frankfurt a. M.: Leipzig: Insel-Verl. 2009.

Herausgabe: "Einer der schreibt". Gespräche und Interviews. Wolfgang Koeppen. Frankfurt a. Main: Suhrkamp1995 – Werke. Wolfgang KoeppenEbd. 2006 – Liebesgeschichten. Wolfgang Koeppen. Hg. und mit einem Nachw. von Hans-Ulrich Treichel. Ebd. 2006 – Neue Liebesgedichte. Frankfurt a. M.: Insel Verlag  2008. 

Selbständige Veröffentlichungen über Treichel: D. Basker (Hg.): Hans-Ulrich Treichel. Cardiff: Univ. of Wales 2004 – R. Bernhardt: Erläuterungen zu Hans-Ulrich Treichel, Der Verlorene. Hollfeld: Bange 2006.

Unselbständige Veröffentlichungen über Treichel: J. Heizmann: Komik, Ironie, Groteske: Hans-Ulrich Treichels Erzählung ’Der Verlorene’, in: Schwerpunkt: Berlin-Literatur. Hg. von P. M. Lützeler. Tübingen 2005 (= Gegenwartsliteratur, 4. 2005). S. 211-237 – E. Agazzi: Die Erfindung des Autobiografischen und die Geographie des Sehnens. Das Werk Hans-Ulrich Treichels, in: Erinnerte und rekonstruierte Geschichte. Elena Agazzi. Göttingen 2005. S. 92-109 – M. Dannenberg: Hans-Ulrich Treichels Seitenblicke auf das "akademische Milieu", in: Die Sprache der Bilder. Hg. v. K. Siebenhaar. Berlin 2006. S. 133-142.