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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 2 11:34:59 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 02 Jul 2012 11:34:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Auf den Spuren des Nationalsozialismus, Bielefeld,
08.07.2012
Message-ID: 4FF18763020000D6000080BF@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 29.06.2012, 10:33


AKTUELL

Auf den Spuren des Nationalsozialismus

Am Sonntag, 8. Juli, können Jugendliche ab 14 Jahren um 15 Uhr
bei einem zweistündigen Stadtrundgang die Spuren des
Nationalsozialismus in Bielfeld erkunden. Dabei können sie mit
der eigenen Kamera Fotos machen, die dann auf der neuen
Homepage des Historischen Museums veröffentlicht werden.
Anmeldung unter 0521 / 51-3635. Die Teilnahme kostet fünf Euro.


INFO

Historisches Museum Bielefeld
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld
Tel.: 0521 / 51 36 30
Fax: 0521 / 51 67 45





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 2 11:36:54 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 02 Jul 2012 11:36:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Historiker erinnert an NS-Zeit, Bielefeld, 04.07.2012
Message-ID: 4FF187D6020000D6000080C4@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 29.06.2012, 10:08


AKTUELL

Historiker erinnert an NS-Zeit

Am Mittwoch, 4. Juli, berichtet der bekannte Historiker und
Autor Dr. Hans-Jörg Kühne um 19 Uhr im Historischen Museum über
Gebäude, Einrichtungen und öffentliche Plätze, die deutlich an
die Verwerfungen des Nationalsozialismus erkennen lassen.
Bielefeld ist zwar von den Bauplanungen in der NS-Zeit nicht
betroffen gewesen, dennoch gibt es Gebäude, die an die Zeit
erinnern. Die Geschichte dieser Gebäude ist in der
Öffentlichkeit kaum bekannt, so dass sie nicht als Mahnmale
wahrgenommen werden. Der Vortrag wird einige dieser Orte
präsentieren und ihre Funktionen in den Jahren von 1933 bis
1945 erläutern.


INFO

Historisches Museum Bielefeld
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld
Tel.: 0521 / 51 36 30
Fax: 0521 / 51 67 45







From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 2 11:39:49 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 02 Jul 2012 11:39:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Villa ten Hompel: Foerdergelder fuer Neukonzeption
der Dauerausstellung
Message-ID: 4FF18885020000D6000080C9@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 28.06.2012, 11:05


AKTUELL

Villa ten Hompel: Fördergelder für Neukonzeption der
Dauerausstellung

Geschichtsort wirbt erfolgreich Drittmittel ein / Neue
Ausstellung ab 2015

Großer Erfolg für die Villa ten Hompel in Münster: Der
Geschichtsort erhält im Rahmen der Gedenkstättenförderung in
den nächsten drei Jahren insgesamt gut 1,2 Millionen Euro. Ein
Jahr lang hat das Team um Villa-Chef Christoph Spieker
erfolgreich Anträge zur Drittmittelförderung ausgearbeitet und
erhält nun Gelder vom Bundesbeauftragten der Bundesregierung
für Kultur und Medien, der Landeszentrale für politische
Bildung des Landes NRW, der Sparkasse Münsterland Ost sowie dem
Förderverein des Geschichtsorts für die Neukonzeption der
Dauerausstellung.

"Durch die Fördergelder für die Villa ten Hompel unterstreicht
Münster erneut seine Bedeutung als Stadt der Wissenschaft",
hebt Dr. Andrea Hanke als Beigeordnete für Bildung, Kultur,
Familie, Jugend und Sport der Stadt Münster hervor.

Mit den 1,2 Millionen Euro Drittmitteln, von denen der Bund die
Hälfte beisteuert, wird in der Villa ten Hompel eine komplett
neue Dauerausstellung konzipiert und ausgearbeitet. Die
Eröffnung erfolgt voraussichtlich im März 2015. Schon die erste
Ausstellung zur Geschichte der uniformierten Polizei im
Nationalsozialismus hatte deutschlandweit für positive
Schlagzeilen gesorgt. Zudem wurde die Ausstellung 2005 auf
europäischer Museumsebene ausgezeichnet.

Die Villa ten Hompel gilt als ein bundesweit einzigartiger Ort
der Geschichtsvermittlung. Die ehemalige Fabrikantenvilla ist
ein authentischer Ort der wechselvollen deutschen Geschichte im
20. Jahrhundert. In der Weimarer Republik erbaut, war das
Gebäude im Nationalsozialismus ein Täterort, an dem der
Befehlshaber der Ordnungspolizei mit seinen Offizieren
verbrecherische Befehle des Polizei- und SS-Apparates plante
und organisierte. Kurz nach Kriegsende wurde die Villa ten
Hompel durch den Einzug der britischen Besatzungsmacht ein Ort
der Entnazifizierung. Von 1954 bis 1968 schließlich richtete
die Bezirksregierung Münster dort das Dezernat für
Wiedergutmachung für Verfolgte des NS-Staates ein.

Der Geschichtsort ist seit seiner Gründung 1999 zu einem
wichtigen Ort deutscher und europäischer Erinnerungs- und
Geschichtskultur geworden, an dem nicht nur Wissen über den
Nationalsozialismus und seine dynamische Nachgeschichte in der
Bundesrepublik vermittelt wird, sondern an dem auch Polizisten,
Soldaten, Verwaltungsangestellte und Schüler- und
Studentengruppen in Seminaren durch die aktive
Auseinandersetzung mit Geschichte für demokratisch legitimierte
gegenwartsbezogene Handlungsoptionen sensibilisiert werden.

Für die wissenschaftliche und pädagogische Begleitung der neuen
Dauerausstellung konnte das Team der Villa ten Hompel zudem die
Holocaustgedenkstätte Yad Vashem in Israel als internationalen
Kooperationspartner gewinnen. Zwischen den Institutionen in
Münster und Jerusalem gibt es seit mehreren Jahren eine enge
Zusammenarbeit, die nun weiter intensiviert wird.


INFO

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 02 51/4 92-71 01
Fax: 02 51/4 92-79 18
E-Mail: tenhomp(at)stadt-muenster.de
URL: www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 2 11:46:49 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 02 Jul 2012 11:46:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Fotos,
Berichte und Zeitzeugen gesucht - das Stadtarchiv zeigt ab Herbst
Dokumente zur Migrations- und Vertriebenengeschichte in Lemgo
Message-ID: 4FF18A29020000D6000080D3@cl2x-sd2-vs>

Von: "Marcel Oeben"
Datum: 29.06.2012, 14:11


AKTUELL

Fotos, Berichte und Zeitzeugen gesucht - das Stadtarchiv zeigt
ab Herbst Dokumente zur Migrations- und Vertriebenengeschichte
in Lemgo

Eine Arbeitsgruppe ostwestfälischer und lippischer Archive hat
in langjähriger Projektarbeit eine Wanderausstellung zum Thema
"Heimat für Fremde? Migration und Integration in OWL" seit 1945
erarbeitet. Diese Wanderausstellung wird ab Herbst 2012 auch in
Lemgo Station machen. Begleitend zu den OWLÜberblickstafeln der
Wanderausstellung werden im Stadtarchiv auch einige ausgewählte
Originale aus den Archivbeständen zu sehen sein.

Lemgo und die 1969/70 eingemeindeten Ortsteile erlebten nach
1945 verschiedene Phasen von Wanderungsbewegungen. Zunächst die
Rückführung der Zwangsarbeiter und Displaced Persons, dann aber
zunehmend und im starken Maße die Flüchtlinge und Vertriebenen
aus den Ostgebieten des Reiches, deren Aufnahme und Integration
letztlich erfolgreich, aber nicht problemlos verlief.

Die begleitende Archivalienschau im Stadtarchiv soll sich
schwerpunktmäßig mit dieser Migrationsgruppe und ihren
Schicksalen befassen, nachdem 2011 an anderer Stelle ein
aufschlussreicher Blick auf 50 Jahre türkischer Migration in
Lemgo geworfen wurde. Die Rolle der sogenannten Gastarbeiter in
den 1960er und 1970er Jahren wird jedoch auch Thema sein,
genauso wie die Asyl- und Aussiedlerproblematik in den 1980er
und 1990er Jahren.

Die Migrations- und Integrationsentwicklungen spiegeln sich
zwar in den Archivbeständen wieder, allerdings fehlen in hohem
Maße Fotos und Bilder, die die Lage der Migranten in den
verschiedenen Jahrzehnten anschaulich zeigen könnten. Berichte
und Erinnerungen von Zeitzeugen und Betroffenen könnten
ebenfalls helfen, die Überlieferung zu bereichern und
unterschiedliche, auch durchaus subjektive Sichtweisen
wiederzugeben.

Das Stadtarchiv möchte deshalb dazu aufrufen, wer noch über
solche Unterlagen verfügt, diese dem Stadtarchiv zur Verfügung
zu stellen. Falls gewünscht, können die Originale auch wieder
zurück gegeben werden. Berichte und Erinnerungen zum Thema sind
sehr willkommen, ob in schriftlicher oder mündlicher Form.
Sonstige Informationen oder Hinweise nimmt das Stadtarchiv
gerne entgegen.


INFO

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Stadtarchivar
Marcel Oeben
Tel.: 05261/213413
oder per E-Mail: stadtarchiv at lemgo.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 3 10:35:50 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Jul 2012 10:35:50 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Der Prozess gegen Jeanne d'Arc, Paderborn,
03.07.2012
Message-ID: 4FF2CB06020000D600008127@cl2x-sd2-vs>

Von: "Marianne Witt-Stuhr" altertumsverein-pderborn.org>
Datum: 02.07.2012, 21:59


AKTUELL

Der Prozess gegen Jeanne d'Arc - ein Vortrag von Prof. Dr.
Christine Reinle

Im Jahr des 600. Geburtstags der Jeanne d'Arc (Johanna von
Orléans) wird auf Einladung des Historischen Instituts und des
Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens Prof. Dr.
Christine Reinle (Justus-Liebig-Universität Gießen) am Dienstag,
dem 3. Juli 2012, um 20.00 Uhr in der Theologischen Fakultät
Paderborn, Kamp 6, Hörsaal 2, folgenden Vortrag halten: 'Der
Prozess gegen Jeanne d'Arc'.

Am 6. Januar 2012 jährte sich der Geburtstag Jeanne d'Arcs zum
600. Mal. Noch immer spielt sie in der Erinnerungskultur
Frankreichs eine wichtige Rolle und wird bis heute gern als
Vorkämpferin für die Interessen der französischen Nation
politisch in Anspruch genommen. Denn sie, die glaubte, von Gott
geschickt zu sein, führte nicht nur 1429 mitten im
Hundertjährigen Krieg das französische Heer mit der Waffe in
der Hand zu Siegen gegen die Engländer, sondern überzeugte auch
den enterbten französischen Thronfolger, sich in Reims zum
König weihen zu lassen. Damit verschaffte sie diesem eine neue
wirkungsvolle Legitimation im Kampf um den französischen Thron.

Doch Jeanne d'Arc ist auch aus der europäischen
Erinnerungskultur bis heute nicht wegzudenken, wie Theater-,
aber auch Musikstücke, Filme und Romane, ja selbst
Computerspiele belegen.

Das hängt nicht zuletzt mit ihrem frühen, dramatischen
Lebensende auf dem Scheiterhaufen in Rouen zusammen. Denn in
die Hände der Engländer gefallen, wurde sie der Häresie und
vieler anderer Verbrechen angeklagt und nach einem aufwändigen
Prozess als Ketzerin verurteilt. Dass sie, die 19jährige aus
einfachen Verhältnissen, ihr Geständnis widerrief und dann
schließlich hingerichtet wurde, hat sie schnell zum Gegenstand
mythischer Erinnerung werden lassen.

Schon früh erschien der Prozess gegen Jeanne d'Arc als
Unrechtsprozess, vor allem nach ihrer Rehabilitation 1456. Doch
unabhängig davon verdient der Prozess auch deshalb ein großes
historisches Interesse, da man über die unzähligen Vorwürfe und
deren Begründung, und ebenso über die Argumente zu ihrer
Entlastung und Verteidigung vieles über das damalige Denken,
deren Mentalität und Glaubensvorstellungen lernen kann. Mit
diesem Ziel wird auch Frau Prof. Dr. Christine Reinle in ihrem
Vortrag den Prozess gegen Jeanne d'Arc unter die Lupe nehmen.
Frau Prof. Reinle hatte zunächst eine Professur an der
Universität Bochum inne und ist seit 2004 Professorin für
deutsche Landesgeschichte und die Geschichte des
Spätmittelalters an der Justus-Liebig-Universität. Sie hat sich
vor allem mit Studien zu Fehdeführung und Gewaltanwendung im
Mittelalter einen Namen gemacht, daneben aber stets ein großes
Interesse an Jeanne d?Arc an den Tag gelegt.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag - Der Prozess gegen Jeanne d'Arc
Datum: 3. Juli 2012 um 20.00 Uhr


Theologischen Fakultät Paderborn
Kamp 6, Hörsaal 2

Kontakt:
URL: http://www.altertumsverein-paderborn.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 3 10:44:57 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Jul 2012 10:44:57 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2012/24
Message-ID: 4FF2CD29020000D60000812C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 02.07.2012, 11:56


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.



Die Neuerwerbungsliste Nr. 2012-24 für den Zeitraum vom
23.06.2012 bis zum 29.06.2012 mit insgesamt 12 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2012-24&fach=wes







Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.





Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:

http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/



Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/



http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/



Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:

http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html


http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 3 10:47:38 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Jul 2012 10:47:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Ansichtssache - Bildueberlieferung der Stadt Bochum", Bochum,
05.07.2012
Message-ID: 4FF2CDCA020000D600008131@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 03.07.2012, 09:07
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

"Ansichtssache - Bildüberlieferung der Stadt Bochum"
Donnerstag, 5. Juli 2012, 18.00 Uhr

Am Donnerstag findet im Stadtarchiv ? Bochumer Zentrum für
Stadtgeschichte in Kooperation mit dem Presse- und
Informationsamt der Stadt Bochum der Vortrag ?Ansichtssache -
Bildüberlieferung der Stadt Bochum" statt. Gleichzeitig wird
die gleichnamige Ausstellung im Foyer des Bochumer Zentrums für
Stadtgeschichte eröffnet.

Seit den frühen 1950er-Jahren halten städtische Fotografen
Ereignisse fest und fertigen Fotos für die Belange der
Stadtverwaltung. Aus dieser kontinuierlichen Arbeit ist ein
großes Archiv gewachsen, in dem sich auch Reproduktionen
historischer Bilder befinden. Markus Lutter, langjähriger
Mitarbeiter des Bildarchivs der Stadt Bochum, gibt anhand von
Beispielen Einblicke in die Vielseitigkeit der Bestände und
gleichzeitig einen kurzen Abriss der Geschichte Bochums in den
letzten 130 Jahren.

Monika Wiborni, Mitarbeiterin des Stadtarchivs ? Bochumer
Zentrum für Stadtgeschichte, präsentiert die im Foyer
ausgestellten Stücke aus den Sammlungen des Archivs:
Glasnegative, Fotos, Postkarten, Gemälde, Plakate und andere
Exponate. Das Stadtarchiv ? Bochumer Zentrum für
Stadtgeschichte verfügt über eine umfangreiche Überlieferung
bildlicher Darstellungen, deren Anzahl mittlerweile auf über
200.000 Einzelstücke angewachsen ist.

Zu der Veranstaltung sind Sie und Ihre Freunde herzlich
eingeladen!


INFO

Veranstaltungsort:
Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Wittener Str. 47
44789 Bochum





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 4 09:53:03 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 04 Jul 2012 09:53:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Vormaerz und die Revolution von 1848 in Unna, Unna,
12.07.2012
Message-ID: 4FF4127F020000D600008178@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreisstadt Unna"
Datum: 03.07.2012, 15:48


AKTUELL

Vormärz und die Revolution von 1848 in Unna - bis heute
prägendes Kapitel der Stadtgeschichte

Vortrag im Rahmen der gemeinsamen Reihe von Geschichtswerkstatt
und SGV-Heimatverein am 12. Juli

Am Donnerstag, 12. Juli 2012 Uhr findet um 19.00 Uhr im
Nicolaihaus der nächste Vortrag in der gemeinsamen Reihe von
Geschichtswerkstatt und SGV-Heimatverein statt.

März 1848: Revolution in Europa! In vielen Städten des
Kontinents gehen die Menschen für politische Rechte und
Freiheiten auf die Straße. In Deutschland steht außerdem die
Frage der staatlichen Einheit auf der Tagesordnung. Wie
reagieren die Unnaer auf die Geschehnisse? Gehen sie ebenfalls
auf die Barrikaden oder stehen sie den Ereignissen eher
reserviert gegenüber?

Klaus Basner, der sich im Rahmen der Neubearbeitung der
Stadtgeschichte mit dieser Epoche intensiv beschäftigt hat,
gibt darauf in seinem Vortrag die Antworten.

Es wird ein Kostenbeitrag von 3 ?, für SGV-Mitglieder 2 ?,
erhoben.


INFO

Nicolaihaus
Nicolaistraße 3
59423 Unna





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 4 10:30:51 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 04 Jul 2012 10:30:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Felix-Suemmermann-Preis fuer Denkmalpflege: Die Jury
hat entschieden
Message-ID: 4FF41B5B020000D600008182@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Borken"
Datum: 04.07.2012, 09:36


AKTUELL

Felix-Sümmermann-Preis für Denkmalpflege: Die Jury hat entschieden
Preisträger werden am 9. September bekannt gegeben

Alle drei Jahre verleiht der Kreis Borken den
Felix-Sümmermann-Preis für Denkmalpflege. Die Jury hat jetzt
entschieden, wer in diesem Jahr ausgezeichnet wird. Verraten
wird sie das Ergebnis allerdings erst am 9. September, der
zugleich Europäischer Denkmaltag und Tag des offenen Denkmals
in Deutschland ist. Dann werden alle Bewerber in die "Alte
Molkerei" in Velen-Ramsdorf eingeladen.

14 Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen hatten sich um die
mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Auszeichnung beworben oder
waren vorgeschlagen worden. Das Preisgeld stiftet die Sparkasse
Westmünsterland. Der Felix-Sümmermann-Preis würdigt besondere
Verdienste um die Rettung, Erhaltung, Restaurierung und Pflege
von Denkmälern im Kreis Borken.

Zur Jury unter dem Vorsitz von Landrat Dr. Kai Zwicker gehörten
der Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Sport des
Kreistages, Sven Gabbe, Jürgen Büngeler, Vorstandsmitglied der
Sparkasse Westmünsterland, Kreisheimatpfleger Alfred Janning,
Diplom-Ingenieurin Gabriele Podschadli vom Westfälischen Amt
für Denkmalpflege in Münster und Helmut Schiermann, Architekt
aus Legden. "Die Qualität der Bewerbungen war wieder sehr gut,
sodass uns die Entscheidung wirklich schwer gefallen ist",
erklärte Landrat Dr. Zwicker nach der Sitzung.

Zum Hintergrund: Felix Sümmermann

Der Namensgeber für den Preis, Felix Sümmermann, stand fast 35
Jahre lang an der Spitze des Kreises Ahaus. Von 1920 bis 1940
leitete er das Landratsamt, nach dem Krieg berief ihn die
britische Militärverwaltung wieder in seine alte Position. Nach
dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 war Sümmermann
verhaftet worden, da er der Mittäterschaft verdächtigt wurde.
In der Nachkriegszeit setzte er sich unter anderem dafür ein,
dass der Kreis das stark zerstörte Schloss Ahaus erwarb und
wieder aufbaute.


INFO

Zur Jury gehörten (v.l.): Landrat Dr. Kai Zwicker, Helmut
Schiermann, Gabriele Podschadli, Alfred Janning, Jürgen
Büngeler und Sven Gabbe.

URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=116450





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 4 10:35:18 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 04 Jul 2012 10:35:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe, 13.04.2012 - 01.07.2012
Message-ID: 4FF41C66020000D600008187@cl2x-sd2-vs>

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 02.07.2012, 13:39


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/

WDR-Nachrichten aus dem Münsterland vom 01.07.2012 Landesmuseum
Münster schließt (15:20 Uhr)

Das Landesmuseum in Münster ist seit Samstagabend (30.06.2012)
geschlossen, und zwar für längere Zeit. Der Grund: Der Neubau
schreitet voran, unter anderem werden Bauarbeiter einen
Durchbruch schaffen - vom alten zum neuen Gebäude. Das
Landesmuseum wird dann Anfang 2014 wieder eröffnet.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 29.06.2012 Bridget Riley
bekommt Rubenspreis (15:41 Uhr)

Die Malerin Bridget Riley bekommt am Sonntag den 12.
Rubenspreis der Stadt Siegen. Riley gehört zu den bekanntesten
Optic-Art Malerinnen. Ihre Bilder zeigen optische Illusionen
oder erzeugen den Eindruck von rotierenden Gegenständen. Einige
ihrer Bilder sind ab Sonntag und bis November im Siegener
Museum für Gegenwartskunst zu sehen. Der Rubenspreis ist
benannt nach dem berühmten Maler Peter Paul Rubens, der in
Siegen geboren wurde. Die Auszeichnung wird alle 5 Jahre von
einer wechselnden Fachjury vergeben

Nachrichten aus OWL vom 27.06.2012 Sorge um Jan Hoet (15:39 Uhr)

Große Sorge um die Gesundheit von Jan Hoet: Der
Gründungsdirektor des Museums MARTa in Herford hatte einen
Zusammenbruch und liegt auf der Intensivstation in seiner
Heimatstadt Gent. Der 76-Jährige hat nur eine Niere und ist
seit Jahren Dialysepatient. Die Mitarbeiter des Museums MARTa
nahmen die Nachricht über den kritischen Zustand ihres früheren
Chefs mit Bestürzung auf.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 27.06.2012 Eröffnung
Modellwelt in Lüdenscheid (06:50 Uhr)

In Lüdenscheid gibt es ein neues Museum. Die Firma Sieper hat
eine Modellwelt für die Marken Siku und Wiking gebaut. In einer
alten Fabrikhalle werden auf rund 500 Quadratmetern über 3.500
Modelle gezeigt. Außerdem können die Besucher mit
ferngesteuerten Modellen durch eine Landschaft fahren oder sich
die Einzelteile und Entstehung eines Traktor-Modells ansehen.
Ab morgen ist das Museum dann für alle geöffnet. Außerdem gibt
es seit heute einen aufwändigen Bildband zur Siku-Story, in dem
die Markengeschichte aufgezeigtNachrichten aus dem Münsterland
vom 22.06.2012

Schweinemuseum in Horstmar (15:13 Uhr)

In Horstmar entsteht ein Schweinemuseum. Der Stadtrat hat
entschieden, den Initiatoren ein 6000 Quadratmeter großes
städtisches Grundstück zur Verfügung zu stellen. Die sogenannte
"Horstmarer Schweinerei" soll 750.000 Euro kosten. Entstehen
soll ein Museum mit einem vielfältigen Angebot rund um die
landwirtschaftliche Schweinehaltung.

WDR-Nachrichten aus Südwestfalen vom 16.06.2012 10 Jahre
Technikmuseum Freudenberg (09:13 Uhr)

Das Technikmuseum Freudenberg wird 10 Jahre alt. Anfangs war es
eine reine Treckerhalle, mittlerweile es in unserer Region
einzigartig, sagt Pressesprecher Alexander Fischbach und die
Besucherzahlen sind stetig gestiegen. Besonder die
Peter-Lustig-Ausstellung erwies sich als Besuchermagnet. Das
Technikmuseum feiert seinen Geburtstag Samstagabend mit einer
langen Nacht der Technik und am gesamten Wochenende mit einem
Oldtimer-Festival, bei dem rund 400 alte Arbeits- und
Dampfmaschinen, Autos und Traktoren ausgestellt sind.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 15.06.2012 Viele Besucher
in Bionikausstellung (08:58 Uhr)

Im Naturkunde Museum in Münster geht am Sonntag (17.06.2012)
die Ausstellung zum Thema Bionik zu Ende. Es ist die größte
Ausstellung in Deutschland dazu. Bionik bedeutet, dass die
Natur Vorbild für neue, technische Entwicklungen ist. Damit
hatten die Ausstellungsorganisatoren nicht gerechnet: 100.000
Besucher hatten sie erwartet, aber rund 170.000 werden es am
Ende sein. Damit sprengt die Bionik- Ausstellung die kühnsten
Hoffnungen der Ausstellungsorganisatoren. Die Besucher, ob
große oder kleine, seien total begeistert gewesen, freut sich
Bianca Fialla vom Naturkundemuseum über den Erfolg. Die
Ausstellung zeigt zum Beispiel ein dem Kofferfisch
nachempfundenes Bionic-Auto oder einen Airbusflügel. Insgesamt
gibt es 15 Mitmachstationen. Gerne hätte das Naturkundemuseum
die Ausstellung verlängert, die aber geht jetzt nach Salzburg,
ins dortige Haus der Natur.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 29.05.2012 Goldene Pracht
ein Publikumsrenner (15:42 Uhr)

Prachtvolle Schreine aus purem Gold, edelsteinbesetzte Kreuze:
Die Sonderausstellung "Goldene Pracht" im Landesmuseum in
Münster war ein Publikumsrenner, gestern (28.05.2012) ist sie
nach drei Monaten zu Ende gegangen. Mit rund 45.000 Besuchern
sei es eine der erfolgreichsten Ausstellungen seit Jahren
gewesen, sagt Museumsleiter Hermann Arnhold: "Das ist für die
Domkammer und fürs LWL-Landesmuseum ein grandioser Erfolg. Die
Publikumsreaktionen sind sehr, sehr gut. Wir haben gerade auch
in den letzten zwei Wochen eine sehr breite Publikumsresonanz
von ganz jungen Leuten bis hin zu dem Golden Age bekommen und
ich bin sehr, sehr zufrieden.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 29.05.2012 Feuerwehrmuseum
eröffnet (10:27 Uhr)

Wie fühlt es sich an, in einem Atemschutzanzug zu laufen - das
können Besucher im neuen Arnsberger Feuerwehrmuseum erfahren.
Es ist am Sonntag am Alt-Arnsberger Bahnhof eröffnet worden.
Dort sind große Löschfahrzeuge und viele kleine Exponate wie
Leitern, Helme und Feuerlöscher zu sehen. Wichtig ist den
Museumsmachern, dass die Besucher vieles selbst ausprobieren
können. Insgesamt haben die Ehrenamtlichen vom Verein
Arnsberger Feuerwehr mehr als 8.000 Stunden aufgebracht, um das
Museum herzurichten. Die Kosten von 600.000 Euro wurden vom
Land, von der Stadt und der NRW-Stiftung getragen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.05.2012 Tipp: Mühlentag
in Westkirchen (09:59 Uhr)

Jedes Jahr am Pfingstmontag (28.05.2012) ist Deutscher
Mühlentag. Das heißt viele Mühlen im Münsterland sind kostenlos
geöffnet, zum Beispiel die Mühle in Westkirchen im Kreis
Warendorf von 11 bis 18 Uhr. Dort ist ein Museum mit
historischen Gegenständen aus Haushalt, Landwirtschaft und
Gewerbe untergebracht. Und wer noch nicht unter der Haube ist,
kann im Kaminzimmer der Mühle sogar heiraten.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 22.05.2012 Zeitzeugin
zurück in Dorsten (08:02 Uhr)

73 Jahre nach ihrer Deportierung hat Elise Hallin erstmals
wieder ihre Heimatstadt Dorsten besucht. Die
Nationalsozialisten hatte die Tochter Jüdischer Geschäftsleute
von ihrer Familie getrennt. Das Mädchen wuchs dann in einem
schwedischen Waisenhaus auf. Beeindruckt zeigte sich die
85-Jährige unter anderem von den Gedenksteinen in der
Innenstadt von Dorsten, die an ihre ermordeten Eltern erinnern.
?Ich bin wirklich sehr froh über die Stolpersteine, weil ich
kein Grab habe für meine Eltern. Das hat mich sehr bewegt, weil
so noch etwas da ist von der Familie, der Geist noch da ist. Es
ist sehr wichtig, weil die Vergangenheit und die Zukunft
zusammengehören?, so Hallin. Das Jüdische Museum zeigt derzeit
eine kleine Sonderausstellung zu Elise Hallin, bei der unter
anderem alte Briefe ihrer Eltern zu sehen sind.

Nachrichten vom Niederrhein vom 19.05.2012 Tipp:
Internationaler Museumstag (09:00 Uhr)

Am Sonntag bieten viele Museen an Rhein und Ruhr spezielle
Führungen und Veranstaltungen, einige davon kostenlos. In der
Ludwigsgalerie in Oberhausen machen Besucher gemeinsam
Hausmusik, im Essener Ruhrmuseum gibt es auch spannende
Führungen für Kinder, die bei einer Rallye Eiszeittiere und
?Hüttenflöhe? kennen lernen und auf den Hund kommen können.
Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, ab
11 Uhr, Hausmusik im Rahmen der ?At Home-Ausstellung? von 15
bis 18 Uhr. Ruhrmuseum Essen, Zollverein A 14 (Schacht XII,
Kohlenwäsche), Gelsenkirchener Str. 181, 10 bis 20 Uhr, Erw. 6
Euro, Kinder: 4 Euro, Führungen am Internationalen Museumstag

Nachrichten aus dem Münsterland vom 15.05.2012
Stones-Ausstellung eröffnet (07:25 Uhr)

Mit Gemälden und Fotos feiert eine Sonderausstellung im
Rock'n'Popmuseum Gronau das 50-jährige Bühnenjubiläum der
Rolling Stones. Ehrengast bei der Eröffnung gestern Abend
(14.05.2012) war Wolfgang Niedeken von der Gruppe BAP. Der
erinnert sich noch gut an ein Konzert mit Mick Jagger, Keith
Richards und Co: ?Angenehme Kollegen, jeder wieder anders. Also
Jagger, perfekter Gentleman, kollegial, aber natürlich Distanz
haltend. Während Keith von der Bühne kam und von mir wissen
wollte, wie es gewesen wäre und ob er nicht zu sehr geschwitzt
hätte. Also Mr. Rock'n'Roll will von mir wissen, wie ich das
find, da bin ich erst mal umgefallen.? Wolfgang Niedeken war
nicht zufällig da: Er gibt heute Abend mit BAP ein Konzert in
Münster.

Tipp: Bierausstellung in Vreden (11:12 Uhr)

?Bier als Durstlöscher und Heilmittel?, so heißt eine aktuelle
Sonderausstellung im Hamaland-Museum in Vreden. ?Im Mittelalter
tranken die Leute fast nur Bier, weil das Wasser oft
verunreinigt war", erklärt Museums- leiterin Annette Menke.
"Das Bier war der Grundstoff sowohl für den Morgenbrei als auch
für die Suppe und wurde auch gerne auch für Soßen verwendet."
Die Ausstellung ist Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr
geöffnet. Der Eintritt kostet zwei Euro.

Nachrichten aus OWL vom 11.05.2012 Jahresausstellung im MARTa
beginnt (10:16 Uhr)

Das Museum MARTa in Herford eröffnet seine große
Jahres-Ausstellung mit Kunstwerken vom 17. Jahrhundert bis
heute. Mit dabei sind Werke bekannter Künstler wie Andy Warhol,
Pieter Brueghel und Joseph Beuys. Für die Ausstellung zeigt das
Museum Werke zum Thema Küche und Künstler-Atelier. An beiden
Orten werden sinnliche Genüsse hergestellt. Die Ausstellung
"Atelier plus Küche gleich Labor der Sinne" ist bis Mitte
September im MARTa zu sehen

Nachrichten aus OWL vom 07.05.2012 Franziskus-Ausstellung gut
besucht (16:36 Uhr)

Rund 60 000 Besucher haben in Paderborn die Ausstellung über
Franz von Assisi gesehen. Das Diözesanmuseum präsentierte über
200 Exponate mit Leihgaben internationaler Museen. Mit der
Ausstellung hatte sich erstmals seit 30 Jahren in Deutschland
wieder ein Museum dem Leben des Heiligen Franziskus gewidmet.
Nach fünf Monaten schloss die Werkschau nun ihre Tore.

Nachrichten aus OWL vom 07.05.2012 Franziskus-Ausstellung gut
besucht (16:36 Uhr)

Rund 60 000 Besucher haben in Paderborn die Ausstellung über
Franz von Assisi gesehen. Das Diözesanmuseum präsentierte über
200 Exponate mit Leihgaben internationaler Museen. Mit der
Ausstellung hatte sich erstmals seit 30 Jahren in Deutschland
wieder ein Museum dem Leben des Heiligen Franziskus gewidmet.
Nach fünf Monaten schloss die Werkschau nun ihre Tore.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 07.05.2012 Bad Berleburg
verkauft Heimatmuseum (15:16 Uhr)

Der umstrittene Verkauf des Bad Berleburger Heimatmuseums ist
beschlossene Sache. Neue Besitzer sind ab September zwei
Hoteliers. Sie wollen das Gebäude zum Teil weiter als Museum
nutzen. In den geplanten acht Hotelzimmern sollen
Ausstellungsstücke stehen, die Besucher tagsüber angucken
können. Außerdem soll ein alter Kaufmannsladen restauriert und
als Shop genutzt werden. Die Stadt hatte sich trotz
Bürgerproteste für den Verkauf des Museums entschieden, um
ihren Haushalt zu sanieren. [

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 07.05.2012
Kunstpreis für Heinz Mack (08:15 Uhr)

Der Maler und Bildhauer Heinz Mack ist am Wochenende in
Dortmund für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. Der
81-Jährige erhielt den "Preis für Bildende Kunst" der
Dortmunder Kulturstiftung. Er ist mit 20.000 EUR dotiert. Das
"Museum Ostwall" eröffnete parallel eine Ausstellung mit Werken
von Heinz Mack. Sie ist ab heute Nachmittag 15.00 Uhr im
"Dortmunder U" zu sehen. Mack ist vor allem für seine großen
Skulpturen und Licht-Installationen bekannt.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 04.05.2012
Wochenend-Tipp: Lüpertz-Ausstellung (16:42 Uhr)

Der Maler Markus Lüpertz zählt zu den bekanntesten deutschen
Künstlern der Gegenwart. Wegen seiner kraftvollen Bilder, aber
auch wegen seiner Selbst-Darstellung in der Öffentlichkeit. Es
ist bekannt für rauschende Feste, große Autos, aber auch als
gut gekleideter älterer Herr. Das Osthaus Museum in Hagen zeigt
mehr als 100 Bilder und Plastiken von Markus Lüpertz. Zur
Eröffnung am Samstag um 16.00 Uhr ist der Eintritt frei.

Nachrichten aus OWL vom 04.05.2012 Kellein zurückgetreten
(07:23 Uhr)

Das kommt für viele überraschend. Der ehemalige Leiter der
Kunsthalle in Bielefeld, Thomas Kellein, ist als Direktor der
weltberühmten ChinatiFoundation zurückgetreten. 15 Monate lang
hat Kellein das Museum in Marfa im amerikanischen Bundesstaat
Texas geleitet. Seinen Rücktritt begründet er mit
unterschiedlichen Vorstellungen über die Zukunft des Museums.
Trotz des Rücktritts will Kellein aber erstmal in den USA
bleiben.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 30.04.2012 Museum "Religio"
in Telgte eröffnet (07:36 Uhr)

In Telgte ist gestern (29.04.2012) das neue Museum "Religio"
eröffnet worden. Prunkstücke sind das berühmte Telgter
Hungertuch, Original-Kleidung des Kardinals von Galen und viele
Multimedia-Stationen, so Museumsleiter Thomas Ostendorf:"Wir
sind das einzige Museum im Nordwestdeutschen Bereich, das sich
so intensiv auf volkskundlicher Ebene mit dem Religiösen
beschäftigt. Das Besondere ist, dass unser Designer immer
wieder Erlebnis-Situationen schafft, die der Besucher dann
durchschreitet. Beispielsweise geht er nicht einfach in eine
Wallfahrts-Abteilung, sondern er schreitet über einen
Wallfahrtsweg und wird von Monitoren mit Bilder von Wallfahrten
aus aller Welt begleitet, die ihn gleichsam mitnehmen, als
Wallfahrer integrieren."

Nachrichten aus dem Münsterland vom 27.04.2012 Goldschatz aus
Museum gestohlen (07:20 Uhr)

Diebe haben alte Münzen aus einer Vitrine des Landesmuseums
Münster gestohlen - und zwar aus der Ausstellung "Goldene
Pracht". Die Münzen haben einen Wert von 30.000 Euro.
Museumsdirektor Hermann Arnold vermutet, dass es zwischen
Sonntag und Montag Nachmittag (23.04.2012) passiert ist -
vermutlich während der Öffnungszeiten: "Es ist eine sehr
schmerzvolle Geschichte für uns - das ist der einzige erhaltene
mittelalterliche Münzfund von der Königstraße. Über 40 Münzen
sind hier gestohlen worden trotz internationaler
Sicherheitsstandards. Wir sind noch auf der Suche, zusammen mit
der Kriminalpolizei, aber es ist natürlich eine ganz
außerordentliche Tat, diese Münzen zu entfernen.? Die gesamte
Ausstellung ist mit mehr als 100 Millionen Euro versichert.

Städtische Bauprojekte kaum teurer (06:37 Uhr)

Städtische Bauprojekte sind in Dortmund im Schnitt nur ein
Prozent teurer als geplant. Zu diesem Ergebnis kommt die Stadt,
nachdem sie sich rund 100 Projekte wie Schulen, Kindergärten
und Sporthallen angesehen hat. Den Museumskomplex "Dortmunder
U" ließ die Stadt dabei außer acht. Der wird mit mindestens 85
Millionen Euro mehr als doppelt so teuer wie geplant - und ist
zwei Jahre nach der ersten Eröffnungsfeier immer noch nicht
fertig.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 24.04.2012 "Verwischte
Spuren" im Jüdischen Museum (05:56 Uhr)

"Verwischte Spuren" - so heißt eine neue Ausstellung im
Jüdischen Museum in Dorsten, die vorgestern (22.4.2012)
eröffnet wurde. Sie zeichnet die Lebenswege von rund 20
jüdischen Familien aus der Region nach, die Opfer des
Nationalsozialismus wurden. So erinnert beispielsweise ein
leeres Fotoalbum an eine Familie aus Drensteinfurt. Kuratorin
Anna Gomoluch: "Eine Nachbarin dieser Familie sollte dieses
Fotoalbum aufbewahren, als die Familie deportiert worden ist.
Sie hat aus Angst vor der Gestapo den Inhalt zerstört und hat
den Umschlag aber aufbewahrt und dieser Umschlag existiert
heute noch." Die Ausstellung ist noch bis Ende Juni in Dorsten
zu sehen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 21.04.2012 Tipp: Die
bewegten Jahre (09:46 Uhr)

Umweltschützer, Hausbesetzer, der Papst und Udo Lindenberg -
sie alle bewegten Münster in den 80er Jahren. Das Stadtmuseum
Münster lässt diese Zeit auf mehr als 200 großflächigen Fotos
wieder lebendig werden. Die Ausstellung "Die bewegten Jahre"
ist am Samstag und Sonntag (21./22.4.2012) von 11 bis 18 Uhr
geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 21.04.2012 Tag der
westfälischen Geschichte (06:43 Uhr)

Das Stadtarchiv Dülmen und der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe luden gestern und heute (20./21.4.2012)
interessierte Laien zu einer Reise in die regionale
Vergangenheit ein. Am Tag der Westfälischen Geschichte in
Dülmen wird der westfälische Adel im 19. Jahrhundert
beleuchtet. So erzählt Stadtarchivar Stefan Sudmann vom
turbulenten Leben der Herzöge von Croy, eine französische
Hochadelsfamilie, die seit dem 19. Jahrhundert in Dülmen
ansässig ist. Bis heute prägt sie die Stadt. Die von Croys
brachten Glanz und Glamour in die Gassen, mussten aber auch
erleben, wie erboste Bürger die Scheiben ihres Schlosses
einschlugen. Nach den geschichtlichen Vorträgen können
Teilnehmer die Adeligen persönlich kennen lernen. Herzog von
Croy öffnet die Türen von seinem Privatschloss in Merfeld. "Wir
wollen Geschichte unter das Volk bringen," beschreibt Archivar
Sudmann die Idee des Tages der Westfälsichen Geschichte.

Nachrichten aus OWL vom 20.04.2012 Tipp: Roger Ballen im MARTa
(18:17 Uhr)

Dieses Foto schockiert: Die beiden abgebildeten Männer haben
Hälse, die breiter sind als ihre Gesichter und fast
rechtwinklig abstehende Ohren, aus ihren Mündern fließen
Speichelfäden. Der Fotograf Roger Ballen hat in Südafrika die
vermeintliche weiße Herrenrasse fotografiert ? als
missgestaltete Unterschicht. Im Museum MARTa beginnt am Sonntag
eine Ausstellung mit über 100 Werken. Um 11.30 Uhr wird sie
eröffnet, um 13 Uhr können Sie den Künstler im Museum
persönlich treffen. Bis 13 Uhr ist der Eintritt frei, dann
kostet eine Karte 4,50 Euro.

Radionachrichten vom 19.04.2012 Ruhr-Museen arbeiten noch enger
zusammen (15:53 Uhr)

Die Kunstmuseen im Ruhrgebiet arbeiten künftig noch enger
zusammen. Die Museen haben bekannt gegeben, dass sie
untereinander Ausstellungsstücke tauschen wollen. Geplant ist
auch, sich gemeinsam in der Kunstvermittlung an Kinder und
Jugendliche zu engagieren. Die Zusammenarbeit der Kunstmuseen
im Ruhrgebiet war 2010 im Jahr der Kulturhauptstadt entstanden.
Sie gilt bundesweit als vorbildlich.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 14.04.2012 Bochum: 35 Jahre
Eisenbahnmuseum (09:59 Uhr)

In Bochum-Dahlhausen feiert das private Eisenbahnmuseum am
Wochenende seinen 35. Geburtstag. Es ist deutschlandweit das
Größte seiner Art und soll in den kommenden Jahren weiter
ausgebaut und modernisiert werden. Eisenbahnfreunde gründeten
das Museum 1977. Sie wollten die Ära der Dampflokomotiven
erhalten. Enstanden ist daraus ein überregional bedeutendes
Eisenbahnmuseum, mit 15 eigenen großen Dampfloks. Dazu viele
Waggons und Ausstellungsstücke aus der Eisenbahngeschichte.
Seit einem Jahr ist das Museum an der Stadtgrenze zu Essen eine
Stiftung. So soll auch der geplante Ausbau vorangetrieben
werden. Am Samstag und Sonntag gibt es zum Jubiläum unter
anderem Fahrten mit einer fast 100 Jahre alten Dampflok.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 13.04.2012 Islamarchiv warnt
vor Salafisten (15:08 Uhr)

Das Islamarchiv in Soest warnt vor den als radikal eingestuften
Salafisten. Die Gruppierung verteilt derzeit in vielen Städten
kostenlos Korane. Missionierung sei grundsätzlich für Muslime
genauso legitim wie für Christen, sagte Salim Abdullah, der
Leiter des Islamarchivs dem WDR. Allerdings hält er die
Salafisten für gefährlich. Sie wollten beispielsweise zu
Strafen längst vergangener Zeiten wie dem Auspeitschen
zurückkehren. Sie verschenkten Korane, um neue Anhänger zu
gewinnen.

Nachrichten aus OWL vom 13.04.2012 Tipp:
Riefenstahl-Ausstellung in Bielefeld (15:00 Uhr)

Leni Riefenstahl wird einerseits als große Künstlerin verehrt,
auf der anderen Seite geradezu verschmäht als Regisseurin
Hitlers. Ihre Filme und Bilder wurden ausgezeichnet, doch die
Nähe zu den Nazis verzeihen ihr viele nicht. Im Historischen
Museum Bielefeld läuft noch bis Ende Juni eine kritische
Ausstellung über das Lebenswerk Leni Riefenstahls. Am Samstag
und Sonntag hat das Museum von elf bis 18 Uhr geöffnet. Eine
Eintrittskarte kostet sechs Euro.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 13.04.2012 Marokkanische
Professoren in Soest (09:35 Uhr)

Hohen Besuch aus der islamischen Welt erhielt das Islamarchiv
in Soest. Acht Professoren der marokkanischen Universität Oujda
informierten sich über die Arbeit des Archivs. Ihre Uni hat ein
neues Forschungsinstitut, das sich unter anderem mit der
religiösen Rechtssprechung für Muslime in Europa beschäftigt.
Wichtiges Quellenmaterial dafür, sagte Professor Samir Boudina,
gebe es nur in Soest. Dort lagern über 600.000 Dokumente zum
Leben der Muslime in Deutschland und Europa.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstr. 38
Erbdrostenhof
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Museumsamt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 5 11:22:13 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Jul 2012 11:22:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bezirksregierung bewilligt 70.000 Euro fuer das
Baudenkmal "Gradierwerk der Saline Gottesgabe" in Rheine
Message-ID: 4FF578E5020000D6000081EF@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 05.07.2012, 11:07


AKTUELL

Bezirksregierung bewilligt 70.000 Euro für das Baudenkmal
"Gradierwerk der Saline Gottesgabe" in Rheine

Die Bezirksregierung Münster hat jetzt der Stadt Rheine eine
Zuwendung in Höhe von 70.000 Euro für das Gradierwerk der
Saline Gottesgabe bewilligt.

Das Geld aus dem Denkmalförderprogramm 2012 des Landes
Nordrhein-Westfalen wird eingesetzt, um die Saline in
Rheine-Bentlage zu sanieren. So soll die Bedornung des
südlichen Gradierwerkes erneuert werden. Die auf der Saline
Gottesgabe geförderte Sole wird auf die Gradierwerke geleitet,
um sie dort verrieseln zu lassen. Dadurch soll der Salzgehalt
der Sole erhöht werden.

Die Saline Gottesgabe in Rheine ist ein bedeutendes
Kulturdenkmal frühindustrieller Technik, die die historische
Arbeitsweise zur Salzgewinnung veranschaulicht. Die
Gradierwerke sind ein wichtiger Teil der Betriebsgebäude. Sie
bilden den Abschluss der ursprünglich etwa 300 Meter langen
Gradierwerkanlage.

Die Bedornung des nördlichen Gradierwerkes wurde in den Jahren
1997 bis 1998 erneuert.

Der Salinenpark wurde im Rahmen der Regionale 2004 komplett
überplant und umgestaltet. In diesem Zusammenhang wurden die
Gradierwerksteile durch eine neue Steganlage verbunden, die
zusammen mit einer Baumbepflanzung die Assoziation eines
vollständigen Gradierwerkes in ursprünglicher Länge herstellen
soll.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 5 11:27:47 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Jul 2012 11:27:47 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 775 Jahre Iserlohn: "Projekt Stadtmauer" vorgestellt
Message-ID: 4FF57A33020000D6000081F4@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 04.07.2012, 16:24


AKTUELL

775 Jahre Iserlohn: "Projekt Stadtmauer" vorgestellt

Anlässlich des 775-jährigen Stadtjubiläums haben sich die
Iserlohner Service-Clubs zusammengetan, um gemeinsam ein
Projekt zu realisieren, das auf einer Idee des Verkehrsvereins
beruht: Es wurde angeregt, entlang des Verlaufs der ehemaligen
Stadtmauer Wegmarkierungen zu schaffen, die dauerhaft - auch in
touristischer Hinsicht - an die mittelalterliche
Stadtumgrenzung erinnern und darüber hinaus einen Beitrag zur
Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt leisten sollen.

Der Rotary Club Iserlohn ließ sich vom Projekt begeistern und
fand im Rotary Club Iserlohn- Waldstadt, dem Inner Wheel Club
Iserlohn, den Lions Clubs Iserlohn, Iserlohn-Hemendis und
Iserlohn-Letmathe sowie dem Zonta Club Iserlohn Area ebenso
überzeugte Unterstützer. Gemeinsam stellte man eine namhafte
Summe zur Verfügung, um insgesamt acht
Edelstahl-Informationstafeln zu finanzieren, die an den
Standorten der ehemaligen Stadttore sowie an zwei weiteren
markanten Punkten im Innenstadtbereich aufgestellt wurden. Die
Informationstafeln sind an folgenden Punkten zu finden:

Kirchtor: Ecke Am Bilstein / Südengraben
Mühlentor: Ecke Mühlentor / Knallenbrink
Wermingser Tor: Ecke Wermingser Straße / Am Dicken Turm
Dicker Turm: Ecke Am Dicken Turm / Turmstraße
Unnaer Tor: Unnaer Straße (unteres Ende) / Westergraben
zum Thema Stadtsanierung: Ecke Kurt-Schumacher-Ring / Westergraben
zum Thema Stadterweiterung: Ecke Westertor / Westergraben
Westertor: Poth (im Bereich der Westertorpassage)

Die Planung, Gestaltung und Durchführung des Projekts oblag dem
Stadtmuseum; zuständig für die Texte war das Stadtarchiv.
Beteiligt waren auch das Büro für Stadtgestaltung, die
Stadtwerbung, die Abteilung Bauaufsicht und Denkmalpflege sowie
der Verkehrsverein.


INFO

Dieser Meldung sind folgende Medien zugeordnet:

Logo "775 Jahre Iserlohn"
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=112251

"Projekt Stadtmauer"
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=116497





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 5 11:30:38 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Jul 2012 11:30:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Geschichte erleben zum Nulltarif: LWL-Industriemuseum
laedt zum kostenlosen Besuch ein
Message-ID: 4FF57ADE020000D6000081F9@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.07.2012, 11:18


AKTUELL

Geschichte erleben zum Nulltarif
LWL-Industriemuseum lädt zum kostenlosen Besuch ein

Geschichte erleben zum Nulltarif: Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) lädt Interessierte am Freitag, 6. Juli,
dazu ein, die acht Standorte seines Industriemuseums kostenlos
zu besuchen. Neben den Denkmälern und ständigen Ausstellungen
zur Geschichte der ausgedienten Industrieanlagen locken
interessante Sonderausstellungen zu einem Ausflug.

Auf der Zeche Zollern in Dortmund können Besucher den
"eintrittsfreien Freitag" nutzen, um die internationale
Wanderausstellung "Zwangsarbeit. Die Deutschen, die
Zwangsarbeiter und der Krieg." zu sehen. Wer den Start in die
Ferien zu einem Besuch im idyllischen Ruhrtal nutzt, sollte
einen Abstecher zur Henrichshütte Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis)
einplanen. Hoch oben vom ältesten Hochofen des Reviers genießt
man den besten Überblick über die Region. Tief in den Berg geht
es im Besucherbergwerk der Zeche Nachtigall in Witten
(Ennepe-Ruhr-Kreis), die nur wenige Kilometer flussaufwärts
liegt. Der Eintritt ist auch hier frei; für die
Stollenführungen wird ein geringes Entgelt (2 / 1 Euro) erhoben.

Ferienstimmung kommt beim Besuch des LWL-Industriemuseums in
Waltrop (Kreis Recklinghausen) auf: Im Hafenwasser des
Schiffshebewerks laden mehrere Museumsschiffe dazu ein, an Bord
zu gehen. Dort gibt es Einiges zu entdecken. Im Bauch der
"Ostara" zum Beispiel sind beeindruckende Fotos von
Welterbestätten am Wasser zu sehen. Gleich nebenan im
Hafenmeistergebäude eröffnet die Ausstellung "Kaiser, Kohle und
Kanal in 3D" ganz neue Perspektiven.

Jede Menge Mode lockt zu einem Ausflug nach Bocholt (Kreis
Borken). Über 100 modische Outfits vor allem aus den 1970er
Jahren machen in der Ausstellung "Fashion-lights!" anschaulich,
wie die Mode in den Stoff kommt. Nach einem Rundgang durch die
Schau im TextilWerk kann man im Café-Bistro auf dem Dach der
Spinnerei den Blick über die Dächer der Stadt bis zum nahe
gelegenen Aaasee schweifen lassen.

Wer bei sich bei einem Glas kühler Limo immer schon gefragt hat,
woher das Gebräu eigentlich kommt, ist in der Ausstellung "Zum
Wohl. Getränke zwischen Kultur und Konsum" im
LWL-Ziegeleimuseum Lage (Kreis Lippe) gut aufgehoben. Die Schau
erzählt unter anderem die Geschichte der ostwestfälischen Marke
Sinalco.

Gleich drei besondere Angebote waren auf die Besucher in der
Glashütte Gernheim in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke). Im
Herrenhaus des Museums ist zur Zeit die Sonderausstellung
"Rotation SiO2 - 200 Jahre Glashütte Gernheim" zu sehen. Auf
dem Museumsgelände errichten vier estnische Glaskünstler einen
Glasperlenofen nach antikem Vorbild. Museumsbesucher sind
eingeladen, bei Bau und Betrieb des Ofens zuzuschauen.
Ebenfalls zu sehen ist die Sonderausstellung des estnischen
Fotografen Jaan Pääsuke unter dem Titel "Malen mit Licht".


INFO

URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 6 10:50:16 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 06 Jul 2012 10:50:16 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Niedersaechsisches Klosterbuch erschienen
Message-ID: 4FF6C2E8020000D600008259@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kirstin Casemir"
Datum: 06.07.2012, 07:14


LITERATUR

Niedersächsisches Klosterbuch erschienen

Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass das
Niedersächsische Klosterbuch erschienen ist. Das
Niedersächsische Klosterbuch ist ein umfassendes, nach
einheitlichen Kriterien konzipiertes Lexikon der monastischen
Institutionen Niedersachsens und Bremens. 365 Artikel fassen
erstmals nach einheitlichem Muster die Angaben zu allen
Domkapiteln, Stiften, Klöstern, Ordenskommenden, Beginen- und
Begardenhäusern von der Christianisierung bis zum Jahr 1810
zusammen. Die lexikalische Übersicht ermöglicht einen
zuverlässigen, umfassenden und schnellen Zugriff auf die
monastische Kulturlandschaft Niedersachsens und Bremens: Es
werden u.a. die administrative und kirchliche Zugehörigkeit,
die Rechtsform, die Hauptpatrozinien, die innere Verfassung,
die Institutsvorstände, die wirtschaftlichen und sozialen
Strukturen (z.B. Münz- und Marktrechte), die kulturellen und
spirituellen Leistungen, die Gebäude und ihre Ausstattung mit
u.a. Altären, Orgeln, Glocken, Kelchen und Monstranzen,
Grabdenkmälern, Wandmalereien, Inschriften, Siegeln und Wappen
sowie das Archiv und die Bibliothek mit den heutigen
Aufbewahrungsorten der Archivalien, Gemälde, Ansichten,
Grundrisse, Karten und Fotos jeder monastischen Einrichtung
ausführlich dargestellt.

Für die Wissenschaft sind nunmehr erstmals umfassende synchrone
wie diachrone Untersuchungen möglich. Ein Orts- und
Personenregister erleichtert ebenso die Suche. Eine Karte
ermöglicht den Überblick. Ein umfassendes Literaturverzeichnis
erlaubt weitergehende Forschungen. Das Niedersächsische
Klosterbuch wurde von 2008 bis 2012 von einer Redaktion unter
Leitung von Dr. Josef Dolle unter Mitwirkung von Dennis
Knochenhauer MA am Institut für Historische Landesforschung der
Universität Göttingen erarbeitet. An seiner Erstellung haben
138 Autorinnen und Autoren sowie nahezu alle Archive in
Niedersachsen mitgewirkt.


INFO

Das Werk hat einen Umfang von fast 2400 Seiten. Es wird in 4
Bänden zum Preis von 116 Euro verkauft und ist in jeder
Buchhandlung erhältlich.

Bis zum 31. Juli 2012 besteht die Möglichkeit der Subskription
zum Preis von 88 Euro direkt über den Verlag (Verlag für
Regionalgeschichte, Windelsbleicher Straße 13, 33335 Gütersloh,
Tel. 0 52 09 / 98 02 66, Fax 0 52 09 / 98 02 77, E-Mail:
regionalgeschichte at t-online.de).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 6 10:55:36 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 06 Jul 2012 10:55:36 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Duelmener Heimatblaetter, Heft 1/2012
Message-ID: 4FF6C428020000D60000825E@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dietmar Rabich"
Datum: 05.07.2012, 07:39


SERVICE: TOC

Dülmener Heimatblätter
Heft 1, Jahrgang 59, 2012
ISSN 1615-8687
64 Seiten
Herausgeber: Heimatverein Dülmen e. V.
Die Dülmener Heimatblätter erscheinen halbjährlich.

Diese Ausgabe der Dülmener Heimatblätter erscheint
voraussichtlich September 2012 auch in Form eines E-Books.


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=46





INHALT

S. 2-19
Scholz, Günter
Clemens Brentano in Dülmen

S. 20-32
Bödiger, Antonius
Die Männer mit den geschulterten Spaten - das Lager des
Reichsarbeitsdienstes auf der Karthaus

S. 33-40
Sudmann, Stefan
Seide für den König - Seide für den Führer: Die erfolglosen
Bestrebungen zur Anpflanzung von Maulbeerbäumen im Dülmener Raum

S. 41-46
König, Franz
Es lebe unser Waldfriedhof - und sein Haus der Toten. - Ihre
Beziehung zueinander und zur Stadt

S. 47-52
Sudmann, Stefan
Müllabfuhr auf dem Lande: Die Anfänge der geregelten
Müllentsorgung in den Dülmener Umlandgemeinden

S. 53-56
Potthoff, Erik
Der Schloss-/Burgplatz um 1920

S. 57-58
Sudmann, Stefan
Neues aus dem Stadtarchiv: Quellen und Literatur

S. 59-63
Werp, Wolfgang
Neuerscheinungen


INFO

Kontakt:
Erik Potthoff
Heimatverein Dülmen e. V.
Postfach 1307
48249 Dülmen
E-Mail: info at heimatverein-duelmen.de
URL: http://www.heimatverein-duelmen.de/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 6 11:14:31 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 06 Jul 2012 11:14:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Erbprinz nimmt Burg seiner Vorfahren in Augenschein
Message-ID: 4FF6C897020000D600008263@cl2x-sd2-vs>

Von: "Ennepe-Ruhr-Kreis"
Datum: 06.07.2012, 09:03


AKTUELL

Erbprinz nimmt Burg seiner Vorfahren in Augenschein

"Der Kreis kann sich glücklich schätzen, dieses wirklich
gelungene und sehr sehenswerte, imposante und detaillierte
Modell seinen Besuchern präsentieren zu können. Es ist bestens
geeignet, regionale und überregionale Geschichte lebendig
werden zu lassen." Bei seinem Besuch im Schwelmer Kreishaus
konnte Erbprinz Maximilian zu Bentheim-Tecklenburg seine
Begeisterung über den Nachbau im Maßstab 1:50 nicht verhehlen.

Diese konnte auch nicht dadurch getrübt werden, dass das Modell
die Isenburg lediglich so zeigt, wie sie im Mittelalter
ausgesehen haben könnte. "Da heute nur noch die Ruine der
Isenburg steht und es keine zeitgenössischen Abbildungen gibt,
ist das Modell ein Vorschlag der Forscher. Sie haben sich an
den Überresten orientiert und anhand anderer Bauten aus dieser
Zeit auf den Originalzustand geschlossen", erläuterte Landrat
Dr. Arnim Brux seinem Gast.

Für Erbprinz Maximilian zu Bentheim-Tecklenburg war der
Abstecher in die Kreisstadt, zu dem ihn der Landrat eingeladen
hatte, auch eine Reise in die eigene Familiengeschichte.
Hintergrund: Die Isenburg war das Stammhaus des Grafen
Friedrich von Isenberg, der Erbprinz ist ein Nachfahre des
Grafen. 1225 wurde mit dem Mord am Kölner Erzbischof durch
Friedrich von Isenberg damit in Gevelsberg nicht nur ein Stück
Weltgeschichte geschrieben, er ist auch ein wichtiger Teil der
Chronik derer zu Bentheim-Tecklenburg, die heute in Rheda
residieren.

Claus Jacobi, Bürgermeister der Stadt Gevelsberg, nutzte die
Gelegenheit und wies den Gast auf die "Engelbert-Wochen" in
seiner Stadt hin. "Es wäre schön, wenn Sie bei dieser
Veranstaltung einmal den Weg zu uns finden und mit uns über
ihre Vorfahren sprechen würden oder wir gemeinsam einen
Abstecher zum Ort der Tat machen."

Einig waren sich Jacobi, Brux und Erbprinz Maximilian zu
Bentheim-Tecklenburg darin, dass der Mord an Engelbert und
seine Bedeutung für die Weltgeschichte eine sehr gute
Filmvorlage wären. "Eigentlich unverständlich, warum es darüber
noch keinen Spielfilm gibt."

Stichwort Burg Isenburg

Die Burg Isenberg (Isenburg) war nach rund 20-jähriger Bauzeit
nach Schätzung von Experten 1216/17 bezugsfertig. Sie erhob
sich strahlend weiß über dem Hattinger Ruhrtal und zählte
seinerzeit nicht nur zu den eindrucksvollsten Anlagen der
Ruhrregion sondern auch zu den größten Burganlagen des Reiches
im frühen 13. Jahrhundert. Der Nachfolger des 1225 ermordeten
Bischofs ließ Friedrich von Isenberg hinrichten und die Anlage
zerstören. Sie wurde nicht nur nie wieder aufgebaut, im 19.
Jahrhundert diente die Ruine zudem der Steingewinnung. Erst
Jahrhunderte später folgten umfangreiche Forschungsarbeiten. So
gruben die Mitglieder einer Schülerarbeitsgemeinschaft des
Hattinger Gymnasiums Waldstraße zwischen 1969 und 1989 rund
15.000 Fundstücke aus. Um die Ruine für die Nachwelt zu sichern,
wurde 1976 der Verein zur Erhaltung der Isenburg gegründet.

Die Isenburg im Miniaturformat kann werktags während der
Öffnungszeiten der Kreisverwaltung in Schwelm (Hauptstr. 92)
besichtigt werden. Wer die reale Burgruine besuchen möchte,
kann dies jederzeit machen, sie ist ganzjährig frei zugänglich.
Ausgangspunkt für den Aufstieg ist der Parkplatz an der
Isenbergstraße in Hattingen, bei gemütlichem Tempo ist dieser
in einer guten halben Stunde geschafft.


INFO

Erbprinz
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=116579





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 6 11:22:11 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 06 Jul 2012 11:22:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Spurensuche im Kreisarchiv Soest: Schuelergruppe des
Hubertus-Schwartz-Berufskollegs zu Besuch
Message-ID: 4FF6CA63020000D600008268@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Soest"
Datum: 06.07.2012, 10:09


AKTUELL

Spurensuche im Kreisarchiv
Schülergruppe des Hubertus-Schwartz-Berufskollegs zu Besuch

Auf Spurensuche im Kreisarchiv Soest begaben sich Schülerinnen
und Schüler des Soester Hubertus-Schwartz-Berufskollegs Soest.
Die Gruppe bereitet eine kleine Ausstellung vor, die im Rahmen
der Projektwoche "Wege der Integration - türkische Gastarbeiter
im Kreis Soest" im November im Berufskolleg gezeigt werden soll.

Die Schüler, die von den Lehrern Klaus-Dieter Heitmann und
Christian Jatzek begleitet wurden, lernten die Aufgaben eines
Archivs und die notwendigen Recherchetechniken kennen.
Kreisarchivarin Beatrix Pusch präsentierte den sehr
interessierten Besuchern mit zumeist türkischem
Migrationshintergrund zahlreiche Dokumente, Zeitungsartikel und
Fotos. Die Unterlagen des Kreisarchivs belegen, seit wann
türkische Mitbürger im Kreis Soest leben, wie sich die
Wohnraumsituation der ersten Gastarbeitergeneration darstellte
und wie die Öffentlichkeit auf die neuen Mitbürger reagierte.

Auf besonderes Interesse der Gruppe stießen Hinweise auf die
Situation der Gastarbeiterkinder. Diese mussten aufgrund der
sprachlichen Barriere in den 1960er und 1970er Jahren zuerst in
so genannten Vorbereitungsklassen unterrichtet werden. Ein
Schüler machte eine besondere Entdeckung. Die Dokumente des
Kreisarchivs bilden auch seine eigene Familiengeschichte ab.
Sein Großonkel arbeitete vor fast 50 Jahren als wohl einer der
ersten Türken in Soest bei der Bundesbahn in der Kreisstadt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 9 11:36:26 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Jul 2012 11:36:26 +0200
Subject: [WestG] [KONF] "Potestas ecclesiae. Zur geistlichen und weltlichen
Herrschaft von Bischoefen und Domkapiteln im Suedwesten des Reiches",
Weingarten, 20.-22.09.2012
Message-ID: 4FFAC23A020000D6000082D5@cl2x-sd2-vs>

Von: "Nathalie Kruppa"
Datum: 06.07.2012, 11:31


TAGUNG

Gemeinsam laden die Germania Sacra an der Akademie der
Wissenschaften zu Göttingen, Akademie der Diözese
Rottenburg-Stuttgart und der Geschichtsverein der Diözese
Rottenburg-Stuttgart sowie die Germania Sacra zur folgenden
Studientagung "Potestas ecclesiae. Zur geistlichen und
weltlichen Herrschaft von Bischöfen und Domkapiteln im
Südwesten des Reiches" nach Weingarten ein:

Das Amt des Bischofs sowie die Domkapitel bildeten
Institutionen von langer Dauer. Erste Errichtungen sind für das
Frühmittelalter verzeichnet, andere wurden erst Ende des 18.
Jahrhunderts im Zeitalter der Säkularisation gegründet oder,
wie im Falle des Bistums Rottenburg, erst zu Beginn des 19.
Jahrhunderts. Bischöfe und Domkapitel hatten im Alten Reich
vielfältige Aufgaben: auf geistlichem Feld, etwa bei Seelsorge
und Organisation, aber auch auf der politischen Ebene. Ihre
Aufgaben sind mit denen der Landes- und Reichsfürsten
vergleichbar und somit auch weltlicher Art.

Die Tagung beschäftigt sich mit beiden Funktionen der
geistlichen Herren in den Diözesen Konstanz und Augsburg, nimmt
aber auch die benachbarten Diözesen wie Basel oder Chur in den
Blick. Die Vorträge decken ein breites Themenspektrum ab: Die
Rolle der Bischöfe, der Aufbau und die Funktion der Domkapitel
sowie die Entwicklung der geistlichen Strukturen in den
Diözesen werden thematisiert. Doch auch die Landesherrschaft
der Bischöfe und Domkapitel, der Aufbau des Pfarreiwesens und
die Verwaltungsgliederung werden angesprochen und das
Verhältnis der geistlichen Herren zu ihren Städten behandelt.
Die Heiligen der Bistümer und die sakrale Kunst stehen als
Identifikationsmerkmale im Fokus der Betrachtungen. Da die
Veränderungen im Rahmen der Reformation oder der Säkularisation
tiefe Einschnitte bilden, werden diese ebenfalls beispielhaft
skizziert.

Programm

Donnerstag, 20. September 2012
14.00 Uhr
Begrüßung und Einführung
Prof. Dr. Konstantin Maier, Eichstätt
Prof. Dr. Hedwig Röckelein, Göttingen

14.30 Uhr
Gruppenbildung am Konstanzer Bischofshof und im
Domkapitel im 13. und 14. Jahrhundert
PD Dr. Andreas Bihrer, Freiburg/Heidelberg

15.15 Uhr
Korporative Identitätsentwicklung des Augsburger Domkapitels
im Spiegel seiner mittelalterlichen Statuten
PD Dr. Thomas Krüger, Augsburg

16.00 Uhr
Kaffee/Tee

16.30 Uhr
Die Konstanzer Domkirche nach 1378. Aspekte einer
gespaltenen Potestas ecclesiae
Dr. Brigitte Hotz, Aachen

17.15 Uhr
Entstehung und Verdichtung des Pfarreinetzes im Bistum
Konstanz
Dr. Sabine Arend, Heidelberg

18.00 Uhr
Abendessen

19.30 Uhr
Was tut das Basler Domkapitel in Freiburg? Einige Überlegungen
zur geschichtlichen Bedeutung der Domkapitel
Prof. Dr. Guy P. Marchal, Luzern (CH)

Freitag, 21. September 2012
8.00 Uhr
Morgenimpuls in der Hauskapelle
Frühstück
9.00 Uhr
Heilige Bischöfe: Ulrich von Augsburg und Konrad von Konstanz
Dr. Dr. Jörg Bölling, Göttingen

9.45 Uhr
Die hochmittelalterlichen Bischöfe von Konstanz als Münzherren
PD Dr. Harald Derschka, Konstanz

10.30 Uhr
Kaffee/Tee

11.00 Uhr
Die Entwicklung der geistlichen Verwaltung im Spätmittelalter
und in der Frühen Neuzeit
Prof. Dr. Konstantin Maier, Eichstätt

11.45 Uhr
Zwischen Niedergang weltlicher Herrschaft und Neuaufbau
geistlichen Lebens. Das Hochstift und Bistum Chur im Zeitalter
der Reformation und innerkirchlichen Erneuerung
(16./17. Jahrhundert)
Dr. Albert Fischer, Chur (CH)

12.30 Uhr
Mittagessen

14.00 Uhr
E x k u r s i o n
Meersburg als frühneuzeitliche Residenz der Bischöfe von
Konstanz.
Neues Schloss, Schlosskirche und Altstadt
Dr. Wolfgang Zimmermann, Karlsruhe

18.00 Uhr
Abendessen und Tagesausklang am See

21.30 Uhr
Rückkehr in Weingarten

Samstag, 22. September 2012
8.00 Uhr
Morgenimpuls in der Hauskapelle
Frühstück

9.00 Uhr
Thesaurus Ecclesiae Nostrae. Der Konstanzer Domschatz
und seine Bedeutung für Bischof, Domkapitel und Stadt
Dr. des. Melanie Prange, Stuttgart/Rottenburg

9.45 Uhr
"Commemoratio huius ecclesie thesauri". Der Domschatz von Chur:
Geschichte, Bestand und Struktur vom 10. bis zum 16. Jahrhundert
Dr. Franz Kirchweger, Wien (A)

10.30 Uhr
Kaffee/Tee

11.00 Uhr
Die Säkularisation des Hochstifts Konstanz 1802/03
Prof. Dr. Franz Bischof, München

11.45 Uhr
Die Beteiligung der Domkapitel am Kirchenregiment.
Ein kritischer Ausblick
Prof. Dr. Dominik Burkard, Würzburg

12.30 Uhr
Zusammenfassung und Schlussdiskussion
Prof. Dr. Hedwig Röckelein, Göttingen

13.00 Uhr
Mittagessen - Tagungsende


Es besteht die Möglichkeit, bis Sonntagmorgen zu bleiben
und am Gottesdienst teilzunehmen:

Sonntag, 23. September 2012
8.30 Uhr
Messfeier in der Basilika


INFO

Veranstaltungsdaten:
Studientagung: Potestas ecclesiae. Zur geistlichen und
weltlichen Herrschaft von Bischöfen und Domkapiteln im
Südwesten des Reiches
Datum: 20.-22. September 2012
Germania Sacra, Akademie der Wissenschaften zu
Germania Sacra / AdW
Theaterstr. 7
37073 Göttingen
Tel.: 0551/39-4283
Fax: 0551/39-13784
E-Mail: germania-sacra at gwdg.de
URL: www.germania-sacra.de

Kontakt:
Kerstin Hopfensitz M.A.
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Im Schellenkönig 61
70184 Stuttgart
Tel.: 0711/1640-752
Fax: 0711/1640-852
E-Mail: Hopfensitz at akademie-rs.de
URL: http://www.akademie-rs.de/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 9 11:38:43 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Jul 2012 11:38:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ferienangebot im Hellweg-Museum, Unna, 18.-20.07.2012
Message-ID: 4FFAC2C3020000D6000082DA@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreisstadt Unna"
Datum: 06.07.2012, 13:01


AKTUELL

Ferienangebot im Hellweg-Museum

Für das Programm "Ans Licht geholt - Wir erforschen die Schätze
des Museums" in der zweiten Ferienwoche sucht das Museum noch
junge "Mitarbeiter". Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis
14 Jahren erhalten während des dreitägigen Workshops einen
Einblick in die Museumsarbeit und setzen ihre neuen
Erkenntnisse auch sofort praktisch um. Zum Abschluss werden
mitgebrachte Gegenstände in einer kleinen Ausstellung
präsentiert.


INFO

Termine
Mittwoch, 18.Juli - Freitag, 20. Juli 2012 (jeweils 10-12 Uhr)

Ort:
Hellweg-Museum Unna
Burgstraße 8
59423 Unna

Kosten:
10,00 ?, für Kulturpassinhaber 6,00 ?

Anmeldung:
Das Museum bittet um eine Anmeldung unter der
Telefonnummer 02303/256445 oder hellweg-museum at stadt-unna.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 9 11:41:36 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Jul 2012 11:41:36 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Fuersorge fuer Leprakranke in Minden und
Lemgo. Ein Vergleich zweier Konzepte, Muenster, 13.07.2012
Message-ID: 4FFAC370020000D6000082DE@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dorothea Brahm" < istg at uni-muenster.de>
Datum: 06.07.2012, 14:31


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte

spricht

Nikola Möller, M.A., Düsseldorf

über

Fürsorge für Leprakranke in Minden und Lemgo. Ein Vergleich
zweier Konzepte

Die mittelalterlichen Leprahospitäler St. Nikolai vor dem
ostwestfälischen Minden und St. Jürgen vor dem lippischen Lemgo
waren bisher noch nicht Gegenstand einer ausführlichen
geschichtswissenschaftlichen Untersuchung. Eine Darstellung
ihrer Planung, Gründung und Entwicklung vor dem Hintergrund
ihrer jeweiligen Stadtgeschichte fügt zwei weitere Mosaiksteine
zu dem noch unvollständigen Bild der Sorge um Leprakranke in
dieser Region hinzu. Darüber hinaus zeigt der Vergleich beider
Einrichtungen, dass dem Aufbau und der Unterhaltung eines
Leprahospitals unterschiedliche Konzepte zugrunde lagen, die
unterschiedliche Ziele verfolgten. Diese gingen über die
eigentliche Aufgabe, nämlich die Erkrankten unterzubringen und
zu versorgen, hinaus. Die Gegenüberstellung dieser Konzepte und
Ziele lässt Rückschlüsse auf Motivationen nicht nur der
städtischen Führung, sondern auch einzelner städtischer Gruppen
und sogar Individuen zu.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Freitags-Kolloquium
Datum: 13. Juli 2012, 15.00 Uhr c. t. (Sitzungszimmer)
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83 - 27512
Fax: 0251 / 83 - 27535
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 10 10:39:33 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Jul 2012 10:39:33 +0200
Subject: [WestG] [AKT] KulturWerkstatt Kamen 2012 fuer Kinder, Kamen,
16.-21.07.2012
Message-ID: 4FFC0665020000D60000831B@cl2x-sd2-vs>

Von: "Jürgen Dupke" Datum: 09.07.2012, 12:30


AKTUELL

KulturWerkstatt Kamen 2012 für Kinder

In der zweiten Ferienwoche, von Montag, 16. Juli - Samstag, 21.
Juli 2012 findet zum inzwischen 6-ten Mal die Kultur Werkstatt
für Kinder am und im Kamener Museum statt.

Unter der bewährten Leitung der beiden Künstler Dietrich Worbs
und Wolfgang Pikulik werden sich die Kinder mit dem Thema
"Kunstquader" beschäftigen. Die Ergebnisse der Erlebniswoche
werden am Samstag, 21.07. im Museumssaal präsentiert. In der
Kreativwoche steht aber der (Atelier-)Spaß an erster Stelle.

Kurs 1 10 - 12.30 Uhr, 6 - 10 Jahre
Kurs 2 14 - 16.30 Uhr, 10 - 14 Jahre

Dank der großzügigen Unterstützung des Lions Club Kamen sind
die Kurse kostenfrei.

Es sind noch einige Plätze frei.


INFO

Veranstaltungsdaten:
KulturWerkstatt Kamen 2012
Datum: 16.07. - 21.07.2012
Haus der Kamener Stadtgeschichte
Bahnhofstr. 21
59174 Kamen
Tel.: 02307/553412 oder 553413
Fax: 02307/553414
E-Mail: juergen.dupke at stadt-kamen.de

Kontakt:
Jürgen Dupke
Haus der Kamener Stadtgeschichte
Bahnhofstr. 21
59174 Kamen
Tel.: 02307/553412 oder 553413
Fax: 02307/553414
E-Mail: juergen.dupke at stadt-kamen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 10 10:46:26 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Jul 2012 10:46:26 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Tischbesen: Faszinierende Vielfalt und Schoenheit
einer fast vergessenen Tischkultur, Guetersloh, 15.07.-09.09.2012
Message-ID: 4FFC0802020000D600008320@cl2x-sd2-vs>

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 10.07.2012, 00:14


AUSSTELLUNG

Das Stadtmuseum Gütersloh präsentiert eine bislang
einmalige Ausstellung:

Tischbesen
Faszinierende Vielfalt und Schönheit einer fast vergessenen
Tischkultur

Vom 15. Juli bis zum 9. September zeigt das Stadtmuseum
Gütersloh eine weltweit einmalige Sammlung. Es sind die
Tischbesen der Gütersloher Sammlerin Heide Götz. Ihre
exklusiven Schätze zeigen eindrücklich, wie sich die
Tischkultur im Laufe der Jahrzehnte gewandelt hat. Die ältesten
Exponate stammen aus der Zeit um 1880. Im Laufe der Zeit kamen
unterschiedliche Materialien zum Einsatz: Hat man früher die
Besen vorwiegend aus massivem Kupfer, Messing oder
Sterlingsilber gefertigt, so kamen in den 1930er Jahren Bakelit
und in den 50ern Plastik und diverse Kunststoffe hinzu. Der
Trend ging weg von Natur- und hin zu Kunststoffborsten. Andere
Länder, andere Tischsitten: Tischbesen aus Österreich, Schweiz,
England und Südtirol ergänzen die große Stil- und
Materialvielfalt. Was blieb, ist die Funktion: Das Tischtuch
von den lästigen Krümeln zu befreien.

Ein Flyer erzählt die Geschichte der Sammlung und skizziert das
Spektrum des Gesammelten. Das Museum in der Kökerstraße 7-11a
ist mittwochs bis freitags von 15 bis 18 Uhr und samstags und
sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
www.stadtmuseum-guetersloh.de


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellung "Tischbesen - Faszinierende Vielfalt und Schönheit
einer fast vergessenen Tischkultur"
Datum: 15.07.-09.09.2012
Stadtmuseum Gütersloh
Kökerstraße 7-11a
33330 Gütersloh
Tel.: 05241/26685
Fax: 05241/29072
E-Mail: info at stadtmuseum-guetersloh.de
URL: www.stadtmuseum-guetersloh.de

Kontakt:
Dr. Rolf Westheider





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 10 10:54:51 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Jul 2012 10:54:51 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2012/25
Message-ID: 4FFC09FB020000D600008325@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 02.07.2012, 11:56


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.



Die Neuerwerbungsliste Nr. 2012-25 für den Zeitraum vom
30.06.2012 bis zum 06.07.2012 mit insgesamt 25 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2012-25&fach=wes





Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/



Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:

http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html


http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 10 11:01:15 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Jul 2012 11:01:15 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Der LWL verleiht seinen
Annette-von-Droste-Huelshoff-Preis 2012 an die Erzaehlerin und
Theaterautorin Judith Kuckart
Message-ID: 4FFC0B7B020000D600008330@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.07.2012, 14:23


AKTUELL

Der LWL verleiht seinen Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis 2012
an die Erzählerin und Theaterautorin Judith Kuckart

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) verleiht seinen
mit 12.800 Euro dotierten "Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis"
in diesem Jahr an die in Schwelm (Ennepe-Ruhr-Kreis) geborene
Judith Kuckart. Unter dem Vorsitz von LWL-Direktor Dr. Wolfgang
Kirsch hat eine neunköpfige Jury diesen "Westfälischen
Literaturpreis" der Erzählerin und Theaterautorin zuerkannt.
Der LWL verleiht seinen Literaturpreis seit 1953 alle zwei
Jahre im Wechsel mit dem "Konrad-von-Soest-Preis" (Kunst) und
dem "Hans-Werner-Henze-Preis" (Musik).

Mit ihrem ersten Roman "Wahl der Waffen" wurde Kuckart als
Schriftstellerin bekannt. Es folgten "Die schöne Frau", "Der
Bibliothekar", "Lenas Liebe" und die Erzählungen "Die
Autorenwitwe". 2006 erschien "Kaiserstraße" und 2008 der Roman
"Die Verdächtige". Daneben schrieb Judith Kuckart Theaterstücke
und Hörspiele. Für ihre Arbeiten wurde sie mit zahlreichen
Stipendien und Auszeichnungen geehrt, die vom Villa
Massimo-Stipendium über den Margarete-Schrader-Preis (Werkjahr
der Stadt Zürich) bis hin zum Calwer Hermann-Hesse Stipendium
und dem Literaturpreis Ruhr reichen.

"Der Autorin gelingt es auf beeindruckende Weise, Körper und
Körperlichkeit in den literarischen Raum zu übertragen und
lebendig werden zu lassen: Kuckart inszeniert ihre
literarischen Welten. Durch einen häufig szenischen Schreibstil
und eine pointierte Sinnlichkeit in ihren Texten evoziert sie
Bilder im Kopf des Lesers. Sie beschreibt das Große im Kleinen
und umgekehrt", heißt es in der Begründung der Jury. Dabei sei
es nicht ihr Anspruch, Antworten zu geben, vielmehr fordere sie
den Leser heraus, selbst Fragen zu stellen. Inhaltlich verstehe
sie es, historisch und politisch gewichtige Themen durch fein
gezeichnete Figurenkonstellationen auf außergewöhnliche und
beeindruckende Weise für den Leser konkret und erfahrbar werden
zu lassen. "Judith Kuckarts innovativer und originärer
Schreibstil hat die zeitgenössische Literatur mit
ungewöhnlichen und unverzichtbaren Impulsen bereichert", so die
Jury weiter.

Kuckart wurde 1957 in Schwelm geboren. Sie studierte Literatur-
und Theaterwissenschaften in Köln und Berlin. Nach einer
Ausbildung zur Tänzerin u.a. an der Folkwang-Schule in Essen
gründete sie 1984 in Berlin mit vier weiteren
Ensemblemitgliedern das Tanztheater "Skoronel", das sie von
1986 bis 1998 zusammen mit dem Dramaturgen und Regisseur Jörg
Aufenanger leitete. Seit 1998 arbeitet Kuckart als freie
Regisseurin und Autorin in Berlin und Zürich.

Die Preisverleihung findet Ende des Jahres im Museum für
Westfälische Literatur im Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde
(Kreis Warendorf) statt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 11 10:01:01 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Jul 2012 10:01:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Dokumentationsstelle zur Geschichte und Kultur der
Polen in Deutschland
Message-ID: 4FFD4EDD020000D600008360@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.07.2012, 14:46


AKTUELL

Dokumentationsstelle zur Geschichte und Kultur der Polen in
Deutschland

Bundestagspräsident Lammert eröffnet Expertenrunde im
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Als "Brücke der Verständigung" und "wichtigen Schritt auf dem
gemeinsamen Weg in eine gemeinsame Zukunft" bezeichnete
Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert am Dienstag
(10.7.) zum Auftakt einer Expertenrunde in Dortmund die
geplante Dokumentationsstelle zur Geschichte und Kultur der
Polen in Deutschland. 60 Vertreter polnischer Organisationen in
Deutschland und Experten aus Kultur, Wissenschaft und Politik
diskutieren im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern zwei Tage lang
über die Machbarkeitsstudie für das neue Zentrum.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat die Studie mit
maßgeblicher Unterstützung des Beauftragten der Bundesregierung
für Kultur und Medien (BKM) erstellt. Sie ist Bestandteil des
Programms der Zusammenarbeit, das die Parlamente der beiden
Staaten 2011 zum 20. Jahrestag des deutsch-polnischen
Nachbarschaftsvertrags beschlossen haben. Eingerichtet werden
soll die Dokumentationsstelle im "Polnischen Haus" in Bochum,
dem Sitz des Bundes der Polen in Deutschland.

Ziel der geplanten Dokumentationsstelle ist es, die Orte der
wechselvollen Geschichte und vielfältigen Kultur der Polen in
Deutschland sichtbar zu machen, ein neues Bewusstsein für deren
Bedeutung im europäischen Kontext zu schaffen und ein Forum für
den Austausch über Erinnerung, Geschichte, Identität und Kultur
herzustellen. Zentrales Medium wird ein digitaler "Atlas der
Erinnerungsorte", der in einem Internetportal bereitgestellt
wird. Das Portal soll darüber hinaus die Informationen zur
Geschichte und Kultur der Polen in Deutschland bündeln und
dabei die Möglichkeiten der digitalen sozialen Netzwerke nutzen.

"Deutschland und Polen haben eine große gemeinsame
Vergangenheit. Gerade im Ruhrgebiet, das durch eine erstaunlich
starke und erfolgreiche Migration erst entstanden ist, sind die
polnischen Einflüsse bis heute prägend und vielerorts sichtbar",
so Lammert weiter. Er betonte darüber hinaus die enorme
Bedeutung der deutsch-polnischen Beziehungen für das neue
Europa.

"Deutsche und Polen bekennen sich zu gemeinsamen Werten und
Interessen und haben in Europa gemeinsame Ziele", bekräftigte
auch Krzysztof Miszczak, Direktor im Büro des Bevollmächtigten
des polnischen Ministerpräsidenten für den internationalen
Dialog. Trotz dieser Grundlagen sei das Wissen um die
gemeinsame Geschichte und Kultur jedoch oft noch lückenhaft.
Die Dokumentationsstelle, so hofft er, schließe diese
Wissenslücke durch "Erfassen, Erforschen und Informieren".

Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel sieht in der Dokumentationsstelle
eine "entscheidende Wegmarke". "Geschichte ist wichtig für eine
gemeinsame Zukunft", erklärte die Abteilungsleiterin beim BKM.
Es freue sie besonders, dass nur ein Jahr nach den politischen
Beschlüssen die polnischen Gruppen und deutschen Partner das
Projekt jetzt gemeinsam umsetzten. Das BKM hatte die
Machbarkeitsstudie wesentlich begleitet und bereits im Vorfeld
einen intensiven Dialog zwischen den Vertretern von polnischen
und deutschen Institutionen und Verbänden initiiert.

Als Träger der Dokumentationsstelle schlägt die Studie den LWL
vor. "Wir sind dem BKM sehr dankbar für die Unterstützung. Der
Landschaftsverband bringt als großer Kulturträger seine
Erfahrung und Kompetenz gerne in dieses Projekt ein. Im
Industriemuseum beschäftigen wir uns seit Jahren mit dem Thema
Migration. Der deutsch-polnische Austausch ist dabei ein
Schwerpunkt. Mit Ausstellungen und Veranstaltungen haben wir am
Standort Zeche Hannover in Bochum in den letzten Jahren hier
Akzente gesetzt. Inhaltlich wie räumlich bietet sich hier eine
Kooperation an", erklärte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara
Rüschoff-Thale.

Auch Marek Wójcicki, Vorsitzender des Bundes der Polen in
Deutschland e.V., sieht in dem Dokumentationszentrum einen
wichtigen Baustein für die gemeinsame Zusammenarbeit, wies
jedoch darauf hin, dass dies erst der zweite von insgesamt 14
Punkten aus dem beschlossenen Programm sei: "Es liegt noch ein
langer Weg vor uns."

Autor der Studie ist Dr. Jacek Barski. Der in Breslau geborene
Kulturwissenschaftler und Museumsexperte lebt seit 1981 in
Deutschland und ist seit vielen Jahren im Bereich
deutsch-polnischer Kulturprojekte tätig.

Hintergrund
In Deutschland leben heute mehr als zwei Millionen Menschen mit
polnischer Muttersprache und polnischer Identität. Beide Völker
können auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück
blicken. Sie ist geprägt von Phasen des Kriegs, der Verfolgung
und des Leids, aber vor allem auch vom friedlichen
Zusammenleben, guter Nachbarschaft sowie vielfältigen
kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen.

Die Polen in Deutschland haben wesentlich zur kulturellen und
wirtschaftlichen Entwicklung des Landes beigetragen. Neben
gegenseitigen Beeinflussungen in Musik, Literatur und Politik
vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert ist vor allem der
Beitrag der polnischen Zuwanderer zu erwähnen, die Ende des 19.
Jahrhundert als Landarbeiter und Industriearbeiter nach
Deutschland kamen. Am Vorabend des Ersten Weltkriegs lebte mehr
als eine halbe Millionen Menschen polnischer Herkunft und
polnischer Muttersprache im Ruhrgebiet. Sie arbeiteten dort
nicht nur in Zechen, Eisenhütten und Stahlwerken und trugen
damit zum Aufbau und Wohlstand des Landes bei, sondern
etablierten in Bochum, im Herzen des aufstrebenden Ruhrgebiets,
ein Zentrum der polnischen Verbände, Banken, Verlage und
Vereine, das ins gesamte Deutsche Reich ausstrahlte.

Trotz des Wegzugs von zwei Dritteln der so genannten Ruhr-Polen
aus dem Revier nach Wiedererstehen des polnischen Staates
konnte Bochum als Zentrum der Polen bis 1939 seine Bedeutung
erhalten.

Mit dem Überfall auf Polen, der Verschleppung und Vernichtung
wurden in vielen Teilen Deutschlands die Wurzeln des
gedeihlichen Zusammenlebens, des kulturellen und
wirtschaftlichen Austauschs zerschlagen. Die polnischen und
deutschen Grenzverschiebungen und die Einbindung in
unterschiedliche politische und militärische Bündnissysteme
nach dem Zweiten Weltkrieg haben lange Zeit die Annäherung und
Versöhnung der beiden Völker erschwert. Mit dem Aufbruch zur
Demokratisierung der Ostblockstaaten, der Anfang der 1980er
Jahre von Polen ausging, der endgültigen Bekräftigung der
Grenzen und dem Vertrag zur guten Nachbarschaft und
freundschaftlichen Zusammenarbeit haben beide Staaten 1991 die
Weichen für die gemeinsame Zukunft in einem zusammenwachsenden
Europa gestellt.

In der Phase des politischen Umbruchs sind hunderttausende
Menschen aus Polen nach Deutschland gekommen. Im Gegensatz zu
anderen Gemeinschaften von Zuwanderern tritt die Präsenz der
Polen in Deutschland jedoch oft nur zurückhaltend in
Erscheinung. Ihr weitreichender Beitrag zu einem gemeinsamen
kulturellen Erbe, ihre Bedeutung für die Entwicklung und
kulturelle Vielfalt in Deutschland ist daher vielen nicht
bewusst.

Die Orte der wechselvollen Geschichte und vielfältigen Kultur
der Polen in Deutschland sichtbar zu machen und ein Forum für
den Austausch über Erinnerung, Geschichte, Identität und Kultur
herzustellen ist, das Ziel der geplanten Dokumentationsstelle
zur Geschichte und Kultur der Polen in Deutschland.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 11 10:03:09 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Jul 2012 10:03:09 +0200
Subject: [WestG] [PROJ] Gerne erinnert: Souvenirs aus Hattingen/Ruhr
Message-ID: 4FFD4F5D020000D600008365@cl2x-sd2-vs>

Von: "Lars Friedrich"
Datum: 09.07.2012, 12:18


PROJEKT

Gerne erinnert: Souvenirs aus Hattingen/Ruhr

Ob Verkehrsverein oder Stadtmarketing, ob Sparkasse oder
Stadtverwaltung - auch aus Hattingen/Ruhr wurde in den
vergangenen Jahrzehnten die Regale der Reiseerinnerungen
befüllt.

Eine erste Recherche zeigt, wie vielfältig das Spektrum von
Souvenirs aus Hattingen ist - von der klassischen Ansichtskarte
über die Sammeltasse und den Bierkrug bis hin zu Wandtellern,
Weihnachtsmedaillen und Streuartikel finden sich fast alle
Ausprägungen dieser Kultstücke der Erinnerung. Besonders
darstellen könnte man in diesem Kontext auch das Engagement der
Sparkasse Hattingen in den vergangenen 25 Jahren, was mit Blick
auf das Jubiläum 2013 (175 Sparkasse Hattingen) reizvoll ist.

Angesichts dieses bunten Straußes an Souvenirs liegt die Idee
nahe, im Jahr 2013 schöne Stücke unserer Stadt gebündelt in
einer ansprechenden Ausstellung zu präsentieren.

Hierfür wurden bereits folgende Informationsmöglichkeiten
geschaffen:

Blog: http://www.souvenirausstellung2013.de
Twitter: https://twitter.com/Souvenirschau
Facebook: www.facebook.com/SouvenirsAusHattingenRuhr
Youtube: http://www.youtube.com/Souvenirschau2013


INFO

Kontakt:
Haldenplatz 1
45525 Hattingen/Ruhr
URL: http://www.souvenirausstellung2013.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 11 10:06:11 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Jul 2012 10:06:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Sommerferien im LWL-Roemermuseum, Haltern am See,
10.07.-26.08.2012
Message-ID: 4FFD5013020000D60000836A@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.07.2012, 11:33


AKTUELL

So sieht's die Maus: Olympia und das alte Rom
Sommerferien im LWL-Römermuseum

Endlich da: die Sommerferien und die Maus. Vom 10. Juli bis 26.
August 2012 bringt der orangefarbene Fernsehstar mit dem
charmanten Augenklappern sein geballtes Wissen mit ins
LWL-Römermuseum in Haltern am See. Hier stellt die Maus ihr
Know-how den römischen Originalfunden gegenüber und sorgt für
Ferienstimmung.

Ein Höhepunkt ist sicher der eigens geschaffene Olympia-Raum
mit 2.000 Jahre alten griechischen Funden und einem rund 20
Quadratmeter großen Modell der antiken Wettkampfstätten.
Fernsehautor Armin Maiwald ließ es speziell für ein
Olympia-Special des WDR anfertigen, in dem er die antiken
Spiele erklärt und das nun auch im Römermuseum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf Großleinwand zu
sehen ist.

Für die Dauerausstellung stellten Maiwald und weitere Leihgeber
originale Requisiten aus 17 verschiedenen "Sendungen mit der
Maus" zur Verfügung. Filme, Mitmach-Stationen, große und kleine
Modelle vermitteln einen Eindruck vom alten Rom und lassen die
Erlebnisse der Römer in Germanien wieder lebendig werden. Dabei
dürfen natürlich auch 15.000 Mini-Römer, kleine
Spielzeugfiguren aus dem TV-Beitrag über die Varusschlacht,
nicht fehlen.

Und auch über die Entstehungsgeschichte der "Sendung mit der
Maus" erfahren Besucher einiges. Was braucht es eigentlich, um
die bekannten Filmbeiträge über die Entstehung von Kochtöpfen,
Hämmern, Cremes und anderen Dingen des Alltags zu drehen? Und
wie sahen all diese Dinge bei den Römern aus? "Besonders
fasziniert hat mich einer der Druckbleistifte von Friedrich
Streich. Über 20 Jahre hat er damit die Maus gezeichnet und
dabei den Kunststoff fast bis auf die Mine abgenutzt - da sieht
man die Passion, die dahinter steckt", berichtet
Projektleiterin Renate Wiechers. Plakate aus verschiedenen
Jahren zeigen den Wandel, den die Maus und ihre typischen Posen
und Utensilien durchlaufen haben. Ein Begleit-Programm nimmt
sechs Wochen lang große und kleine Maus-Freunde mit in die Zeit
des alten Rom und zu den antiken Wettkampfstätten.

Begleit-Programm:
15.7., 22.7., 29.7., 5.8., 12.8. ,19.8. und 26.8.2012, jeweils
um 14 Uhr
"Legionäre aus der Sendung mit der Maus verschwunden!"
Öffentliche Führung für Erwachsene und Kinder ab
8 Jahren durch die Sonderschau. Zu zahlen ist nur der
Museumseintritt.

29.7., 15.30 bis 17.30 Uhr
"Mögen die Spiele beginnen"
Die Fitness wird beim antiken Weitsprung mit Gewichten auf
die Probe gestellt. Außerdem machen kleine Römer eine
Probefahrt im Streitwagen - gezogen werden sie von ihren
eigenen Eltern!

5.8., 15.30 bis 17.30 Uhr
"Möge der Bessere gewinnen"
Hoch hinaus geht's beim antiken Speerwurf. Ins Schwitzen
kommen Eltern bei der Probefahrt im Streitwagen - wenn sie
ihren Nachwuchs eigenhändig ziehen.

12.8., 15.30 bis 17.30 Uhr
"Eine Vase für den Sieger"
Interessierte gestalten sich ihre eigene Siegervase nach
antikem Vorbild. Materialkosten 2 ?.

14. 8. bis 17. 8., jeweils von 10 bis 12.30 Uhr oder wahlweise
von 14 bis 16.30 Uhr
"Dabei sein ist alles"
Viertägiger Ferienworkshop für kleine Sportler zwischen acht
und 12 Jahren. Kosten inklusive Eintritt: 40 ?. Eine Anmeldung
ist unter Tel. 02364 / 9376-0 während der Öffnungszeiten des
Museums erforderlich.

Das ausführliche Programm gibt es im Internet
unter http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de.


INFO

Sommerferien-Aktion "So sieht's die Maus: Olympia und das alte Rom"
10. Juli bis 26. August im LWL- Römermuseum Haltern

LWL-Römermuseum
Weseler Str. 100
45721 Haltern am See





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 12 11:33:21 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Jul 2012 11:33:21 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Freilichtmuseum Hagen,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Hagen
Message-ID: 4FFEB601020000D6000083AB@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 05.07.2012, 10:06


STELLENAUSSCHREIBUNG

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen ist eines der sieben
Landesmuseen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL). Es versteht sich als kultureller, besucherorientierter
Dienstleistungsbetrieb zur Sammlung, Forschung und
Vermittlung der technisch-handwerklichen Kultur Westfalen-
Lippes.

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen - Westfälisches
Landesmuseum für Handwerk und Technik - sucht zum
1. November 2012 für die Dauer von 2 Jahren eine/einen

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

Ihre Aufgabe
- Konzeption und Realisierung von Ausstellungen und
Veranstaltungen, insbesondere Mitarbeit bei der Erarbeitung
einer Ausstellung zum "Buchbinderhandwerk" mit
Begleitprogramm
- Publikationen
- Museumspädagogik und Besucherbetreuung
- Durchführung museumsbezogener Forschungsarbeiten
- Inventarisierung
- Dokumentation
- Marketing
- Öffentlichkeitsarbeit

Ihr Profil
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Dr. phil. / M.A.)
im Fach Geschichte mit Schwerpunkt Technik-, Wirtschaftsoder
Sozialgeschichte bzw. Neuere Geschichte, Volkskunde/
Europäische Ethnologie, möglichst Erfahrungen mit
Sachkultur
- Planungs- und Organisationsfähigkeit
- Fähigkeit zur Team- und Projektarbeit sowie
Kooperationsbereitschaft
- Eigeninitiative, Flexibilität
- Motivation und Kommunikationsfähigkeit

Unser Angebot
- die Möglichkeit zur Mitarbeit in allen Arbeitsbereichen
des Museums und zur eigenständigen Durchführung von
Projekten sowie die entsprechende Betreuung

- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen
des höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung
von 1.201,92 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich
Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht;
Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei
gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und
Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der
Kennnummer 36/12 bis zum 26.07.2012 (Eingangsstempel
LWL) an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 13 10:23:28 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Jul 2012 10:23:28 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Studioausstellung "Runde Sache(n). Ringe aus
Westfalen", Herne, 13.07.-12.08.2012
Message-ID: 4FFFF720020000D600008406@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.07.2012, 14:01


AUSSTELLUNG

Rund, beliebt und vielfältig: Studioausstellung eröffnet
LWL-Museum für Archäologie bietet "Runde Sache(n)"

Wann verlegt sich der Uni-Hörsaal schon einmal zwischen die
Museums-Vitrinen? Studierenden der Ruhr-Universität Bochum hat
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) jetzt diesen Traum
erfüllt: Im LWL-Museum für Archäologie Durften sie nicht nur
die Schätze der Vergangenheit aus nächster Nähe sehen. 25 Ringe
aus unterschiedlichen Epochen Westfalens haben sie jetzt auch
jenseits aller Bücher-Theorie eigenhändig so präsentiert, dass
die Besucher unter dem Motto "Runde Sache(n). Ringe aus
Westfalen" auf eine ebenso spannende wie schillernde
Entdeckungsreise gehen können.

Das LWL-Museum für Archäologie stand den angehenden
Wissenschaftlern bei der Konzeption der ersten eigenen
Ausstellung zur Seite. LWL-Museumsleiter Josef Mühlenbrock lud
die Studierenden ins LWL-Museum für Archäologie ein und hielt
ein Seminar ab, das den Studierenden die Theorie über den
Aufbau einer Ausstellung, die zu vermittelnden Inhalte und die
Auswahl der Objekte vermittelte. Das Basiswissen dazu lieferte
die gleichnamige Publikation von Prof. Torsten Capelle. In dem
Werk, das ab sofort zu haben ist, wird die
Entstehungsgeschichte und Bedeutung der Ringe in den
verschiedenen Zeiten und Kulturen erläutert.

Die Studioausstellung "Runde Sache(n). Ringe aus Westfalen"
wird am 13. Juli eröffnet und zeigt mit 25 Exponaten, wie
vielfältig Aussehen, Nutzen und Symbolcharakter dieses weit
verbreiteten Schmuckstücks in den vergangenen Jahrtausenden
waren und bis heute in Westfalen sind. Ob klassisch am Finger,
extravagant in der Nase, ungewöhnlich um den Hals gelegt oder
schillernd am Fuß und in den Ohren: Neben besonders
gekennzeichneten Ring-Funden in der Dauerausstellung des
Museums präsentieren zusätzliche Vitrinen die bedeutendsten und
schönsten Ringe aus anderen Sammlungen Westfalens.

Torsten Capelle erläutert am Donnerstag, 12. Juli, ab 18 Uhr in
einem öffentlichen Vortrag "Ringsymbole im frühen Mittelalter".
Der Eintritt ist frei. Die Teilnehmer sind auch zur
anschließenden Ausstellungseröffnung eingeladen.

Ringe gehören zu den frühesten Schmuckstücken der Menschheit,
schon seit langer Zeit werden sie an Finger, Hand- oder
Fußgelenk, Hals, Arm oder Ohr getragen. Sie dienen jedoch nicht
immer nur der Dekoration, vielmehr sind sie oft auch
Statussymbol, Sinnbild für Zusammengehörigkeit, stehen für
Unendlichkeit oder werden als Zahlungsmittel eingesetzt.

Die Ausstellung gibt Aufschluss über Entstehungsgeschichte und
Bedeutung des runden Schmucks, zeigt vom kleinen Noppenring der
frühen Bronzezeit bis hin zum filigran gearbeiteten und reich
verzierten Ehering des hohen Mittelalters ein breites Spektrum
an Handwerkskunst und Kultur unserer Vorfahren. Gefunden wurden
die Stücke im Boden Westfalens. Einst wurden sie dort als
Grabbeigabe hinterlassen, gingen ihren Besitzern verloren oder
blieben in einem sicheren Versteck zurück, bis Archäologen sie
wieder zum Vorschein brachten.

Die Publikation "Runde Sache(n). Ringe aus Westfalen" von
Torsten Capelle ist das erste Buch der neuen Reihe
"ZeitSchnitte - Funde und Forschungen im LWL-Museum für
Archäologie". In dieser Reihe werden künftig Forscher in loser
Folge über ausgewählte Objekte aus unterschiedlichen Epochen,
aber auch über Funde und Ausgrabungsergebnisse berichten.

Capelles 80-seitiges Werk stellt 33 Ringe aus knapp 4.000
Jahren Menschheitsgeschichte vor, die nicht nur in Alter und
Material variieren, sondern auch in Nutzen, Trageweise und
Bedeutung.


INFO

Das Buch kann im Museumsshop des LWL-Museums für Archäologie
sowie unter der ISBN-Nummer 978-3-00-038652-7 (Druckhaus
Tecklenborg, Steinfurt) bestellt werden.
Verkaufspreis: 9,80 Euro

Studioausstellung "Runde Sache(n). Ringe aus Westfalen"
13.7. bis 12.8.2012
im LWL-Museum für Archäologie


LWL-Museum für Archäologie
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Telefon: 02323 946 28-0
Fax: 02323 946 28-33
E-Mail: lwl-archaeologiemuseum at lwl.org
URL: www.lwl-landesmuseum-herne.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 13 10:29:08 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Jul 2012 10:29:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] TextilWerk Bocholt wird Ankerpunkt auf der
Europaeischen Route der Industriekultur
Message-ID: 4FFFF874020000D60000840B@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.07.2012, 14:28


AKTUELL

TextilWerk Bocholt: "Einer der attraktivsten Textilstandorte in
Europa"
LWL-Industriemuseum wird Ankerpunkt auf der Europäischen Route
der Industriekultur

Industriegeschichte in Europa hat viele Gesichter, aber einen
gemeinsamen Namen: ERIH. Hinter diesen vier Buchstaben verbirgt
sich die "European Route of Industrial Heritage". Orte von
besonderer historischer Wichtigkeit und hoher touristischer
Attraktivität werden zu Ankerpunkten der Hauptroute. Bislang
waren dies 77, jetzt kommt ein 78. hinzu: das TextilWerk
Bocholt. Das Industriemuseum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) hat am Donnerstag (12.07.) offiziell die
Ernennung zum ERIH-Ankerpunkt erhalten.

"Ausschlaggebend für die Nominierung Bocholts war die
Erweiterung des Textilmuseums um die historische Spinnerei
Herding mit hochwertiger Ausstellungskonzeption und
-architektur, vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten, gelungener
Präsentation der regionalen Textilgeschichte und hoher
touristischer Attraktivität. Diese Kombination macht das Haus
aus unserer Sicht zu einem der attraktivsten Textilstandorte in
Europa", erklärt Andreas Kuchajda. Der Schatzmeister des
Netzwerks wird gemeinsam mit Dirk Zache, Direktor des
LWL-Industriemuseums, und Museumsleiter Dr. Hermann Josef
Stenkamp am Donnerstag ein Schild an der Spinnerei des
TextilWerks anbringen, das den Standort als ERIH-Ankerpunkt
ausweist.

"Das ist eine tolle Auszeichnung für uns und eine Bestätigung
unseres Konzeptes eines Forums für Textilkultur, das deutlich
über die Region hinausweist", freut sich Museumsdirektor Dirk
Zache.

Hintergrund ERIH
ERIH ist ein europäisches Netzwerk, das sich die touristische
Vermarktung von Industriekultur in Europa zur Aufgabe gemacht
hat. Aktuell sind im viersprachigen Internetportal
http://www.erih.net über 850 Standorte in 32 europäischen
Ländern gelistet. Zu ihnen gehören 78 Ankerpunkte der
virtuellen ERIH-Hauptroute. Zehn Europäische Themenrouten, 15
Regionale Routen und über 100 Biographien von Persönlichkeiten,
die die Industrialisierung Europas beeinflusst haben, geben
vertiefende Einblicke.

Das Netzwerk wird ständig erweitert. Ziel ist es, ein stärkeres
Bewusstsein für die europäische Industriekultur zu schaffen.
Fachleuten bietet ERIH eine Plattform für den Austausch und
entwickelt gemeinsame Vermarktungsideen. So wird bei der
diesjährigen ERIH-Konferenz im September in Amsterdam über eine
"Europäische Nacht der Industriekultur" diskutiert.


INFO

LWL-Industriemuseum
TextilWerk Bocholt
Weberei: Uhlandstraße 50 / 46397 Bocholt
Spinnerei: Industriestraße 5 / 46395 Bocholt

Foyer:
Tel.: 02871 21611-0

Sekretariat:
Tel.: 02871 21611-12
Fax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 16 11:14:51 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Jul 2012 11:14:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Gruesse aus Rhodos unter dem eigenen Haus in Haltern:
Amphore aus der Roemerzeit entdeckt
Message-ID: 5003F7AB020000D600008483@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.07.2012, 13:55


AKTUELL

Grüße aus Rhodos unter dem eigenen Haus in Haltern:
Amphore aus der Römerzeit entdeckt

Sie war selbst schon einmal auf Rhodos. Dass allerdings das
neue Zuhause von Fenja Maron direkt über einer 2.000 Jahre
alten Amphore von jener Insel entsteht, auf der sie schon
Urlaub gemacht hat, hätte die Elfjährige nie zu träumen gewagt.
Zumal das Haus mitten in Haltern steht und der Anbau gerade
einmal 5,5 mal 7 Meter groß ist. Trotzdem haben die Archäologen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) dort zahlreiche
Zeugnisse der römischen Vergangenheit entdeckt - auf engstem
Raum.

Die Baustelle liegt mitten im ehemaligen Hauptlager, das die
römischen Soldaten in Haltern aufgebaut haben, um die
germanischen Gebiete entlang der Lippe zu erobern. "Eigentlich
hatten wir mit Fundamentspuren von Lagerbauten gerechnet",
schildert Bettina Tremmel. Sie leitete die
Baustellenbeobachtung. Anstelle von Legionärskasernen und
Lagerbaracken tauchten im Boden unweit vom einstigen Südtor des
Lagers nicht weniger als elf Gruben auf und brachten
interessante Hinweise auf das Alltagsleben der Soldaten.

An dieser Stelle an der Varusstraße hat sich bis heute so
manches erhalten, was römischen Legionären während ihres
Aufenthalts in Haltern zu Bruch gegangen ist. So wurde rot
schimmerndes Tafelgeschirr, die so genannte Terra Sigillata,
ebenso in den Abfall geworfen wie Becher, Krüge und Kochtöpfe
aus Keramik. Vier römische Bronzemünzen landeten dabei wohl
versehentlich in einer Grube. Die Amphore aus Rhodos zeigt,
dass es sich die Soldaten jenseits ihrer anstrengenden Märsche
durch germanisches Feindesland auch gut gehen ließen. In den
Amphoren wurde der in der Antike weit verbreitete süße Wein der
Insel Rhodos bis nach Haltern transportiert. Der Rebensaft war
deshalb so beliebt, weil er relativ wenig kostete und in die
gesamte römische Welt vertrieben wurde. Der berauschende Effekt
war natürlich ebenso ein Kaufargument.

Aber auch einen belgischen Becher, ein weiteres signifikantes
Keramik-Stück aus römischer Zeit, bargen die Archäologen und
die beiden Grabungshelfer aus den Abfall-Gruben. "Interessant
ist aber auch die Tatsache, dass der Boden der fundreichsten
Grube mit einer grauen kompakten Schicht bedeckt war",
schildert Tremmel. Möglicherweise haben die Römer diese Grube
als Latrine und später auch als Abfallgrube genutzt.
Entsprechende Untersuchungen werden diesem Verdacht nachgehen.

Fenja Maron ist jedenfalls extra auf die Baustelle gekommen, um
die spannenden Funde selbst in Augenschein zu nehmen.
Schließlich hat sie in der Schule schon viel von den Römern
gehört und im LWL-Museum in Haltern vieles aus dem Lager und
aus dem Alltag vor über 2000 Jahren gesehen. Ihre Freundinnen
und Klassenkameraden sind ganz neidisch, dass sie selbst mit
der Kelle auf die Suche nach weiteren Fundstücken unter dem
eigenen Haus machen durfte - und demnächst genau dort wohnen
wird, wo die Römer einst Geschichte geschrieben haben.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 16 11:27:18 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Jul 2012 11:27:18 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 473, November 2011
Message-ID: 5003FA96020000D600008488@cl2x-sd2-vs>

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 16.07.2012, 11:45


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 473
November 2011


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169





ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]


Zacharias, J.
Mellrich: Gepflegtes Dorf an der Haar
Schöne Fachwerkhäuser und eine alte Dorfkirche

Funke, Helmut
Kunstwerke sollten den Betrachter erfreuen
Der Maler Karl Schlief und der Bildhauer Fritz Viegener
gehören zur Soester Kunstgeschichte

Kohl, Rolf Dieter
Ein Altenaer am Hofe Augusts des Starken
Der polnische General-Kron-Postmeister Georg Hermann von
Holtzbrinck (1664-1742) stammte aus dem märkischen Sauerland


Anon.
Ein zweiter Briefträger

Leidinger, Paul
Heimat in einer sich wandelnden Welt
Von der traditionellen Heimatarbeit zu einer neuen Sinnstiftung,
die auch die Integration der ausländischen Mitbürger einschließt

Krämer, Hermann J.
Als die Synagoge geschändet wurde
Die "Reichspogromnacht" im November 1938 in Rüthen

Braukmann, Horst
War das Gräberfeld von Soest fränkisch oder sächsisch?
Reiche Grabbeigaben weisen auf die fränkische Herkunft der
Toten hin (4. Teil)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 17 11:42:38 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Jul 2012 11:42:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Brief von Augustin Wibbelt entdeckt
Message-ID: 50054FAE020000D6000084B7@cl2x-sd2-vs>

Von: "Ursula Koenig-Heuer"
Datum: 17.07.2012, 08:39


AKTUELL

Brief von Augustin Wibbelt entdeckt

Älteren Generationen dürfte er noch bestens bekannt sein:
Augustin Wibbelt. Denn sein plattdeutsches Gedicht "Dat
Pöggsken" war Jahrzehnte Pflichtlektüre für Volks- bzw.
Grundschüler. In diesem Jahr wäre Wibbelt, der als zentrale
Figur der plattdeutschen Dichtung Westfalens um 1900 gilt, 150
Jahre alt geworden. Geboren am 19. September 1862 in Vorhelm
(heute Kreis Warendorf) und dort auf dem elterlichen Hof
aufgewachsen, war er nach Studien vor allem in Münster als
katholischer Pfarrer in Mehr bei Kleve tätig. Diesen Absender
trägt auch ein 80 Jahre alter Brief Wibbelts, der im
Kreisarchiv Coesfeld aufbewahrt wird.

Sozusagen pünktlich zum 150. Geburtstag Augustin Wibbelts fiel
den Mitarbeitern der Burg Vischering in Lüdinghausen beim Umzug
der Bibliothek ein handgeschriebener Brief des Schriftstellers
und Dichters vom 4. November 1932 in die Hände. Zur adäquaten
Aufbewahrung und archivischen Erschließung gab das Museum und
Kulturzentrum des Kreises Coesfeld das papierne Fundstück in
die Obhut des Kreisarchivs.

Der Adressat des Briefes ist Heinrich Hünten in Essen-Bredeney;
bisher konnte nicht geklärt werden, in welcher Beziehung
Augustin Wibbelt zum Bürobeamten Hünten stand. Es liegt nahe,
dass sich Hünten als Leser der Wochenschrift "Die christliche
Familie" an Wibbelt gewandt hatte, deren Redakteur Augustin
Wibbelt von 1914 bis 1939 war. Wibbelt veröffentlichte darin
jede Woche die Kolumne "Nur ein Viertelstündchen"; vermutlich
wollte Hünten den Pfarrer und Schriftsteller in diesem
Zusammenhang zu einem Kommentar über das Papsttum bewegen.

Wibbelts Zeilen sind die Antwort auf die Äußerung Hüntens über
einen "historischen Roman" des Schriftstellers "Mereskowski":
Hünten hat den nicht genannten Roman als "Wildling" für ein
katholisches Haus bezeichnet, da er durch das Buch offenbar die
katholische Kirche und das Papsttum beschmutzt sieht. Wibbelt
erwidert in seinem Brief, dass ein Roman sich nicht an
historische Fakten und Daten halten müsse, sondern erfinden und
ausmalen dürfe. Zudem benütze der Autor wahrscheinlich
zweifelhafte Quellen, die keiner wissenschaftlichen Prüfung
durch Historiker standhielten. Auch aus der Tatsache, dass es
schlechte Päpste gegeben habe, wie Alexander VI. einer gewesen
sei, solle man keine falschen Schlüsse hinsichtlich des
Papsttums im Allgemeinen ziehen. Man dürfe dabei nicht die
große Zahl der achtenswerten Päpste aus den Augen verlieren.

Ob es sich bei dem besprochenen Buch eventuell um einen
historischen Roman des russischen Schriftstellers Dmitri
Sergejewitsch Mereschkowski handeln könnte, bleibt eine Frage
an die Forschung. Unter der im Brief verwendeten Schreibweise
"Mereskowski" konnte kein Schriftsteller ermittelt werden.
Mereschkowski, der u.a. die Trilogie "Christ und Antichrist" im
Zeitraum von 1896 bis 1905 schrieb, wurde auch in Deutschland
mit seinen Romanen und Novellen bekannt.

Anlässlich des 150. Geburtstages Augustin Wibbelts wird Dr.
Robert Peters, Vorsitzender der Augustin-Wibbelt-Gesellschaft
in Münster, am 25.10.2012 auf der Burg Vischering über Leben
und Werk des westfälischen Dichters referieren. Auch für die
münstersche Gesellschaft, mit der das Kreisarchiv in Kontakt
steht, ist der aufgetauchte Brief eine Überraschung.


INFO

Ursula König-Heuer
Abt. 01- Büro des Landrats
Kreisarchiv
Friedrich-Ebert-Str. 7
48653 Coesfeld
Tel.: (02541) 18-9140
Fax (02541) 18-1097
E-Mail: ursula.koenig-heuer at kreis-coesfeld.de
URL: www.kreis-coesfeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 17 11:55:49 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Jul 2012 11:55:49 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Stadt-Land-Beziehungen im 20. Jahrhundert, Muenster,
25./26.10.2012
Message-ID: 500552C5020000D6000084C1@cl2x-sd2-vs>

Von: "Studenten des WIR"
Datum: 16.07.2012, 14:51


KONFERENZ

Stadt-Land-Beziehungen im 20. Jahrhundert

Mittlerweile wohnen weltweit zum ersten Mal in der Geschichte
mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Gleichzeitig werden
der "Untergang des Dorfes" (Gert Maak) und das "Verschwinden"
der jahrhundertealten "Kulturdifferenz" zwischen Stadt und Land
diagnostiziert- "technisch, kulturell, architektonisch"
(Hermann Lübbe). Die Welt scheint zur Stadt geworden zu sein,
das Dorf in den Agglomerationen aufzugehen.

Doch sind wir heute infolge der Agrar-, Verkehrs-,
Kommunikations- und Lebensstilumbrüche seit den 1950er und 60er
Jahren, der parallelen Suburbanisierung sowie im Zeichen von
Globalisierung und Internet tatsächlich am Ende
dörflich-ländlicher Gesellschaft angekommen? Gibt es nicht nach
wie vor spezifisch "ländliche" Sozialstrukturen,
Handlungsmuster, Selbst- und Fremdbilder? Hat nicht auch der
Urbane Blick auf Land und Dorf als soziales "Gegenüber", als
das "Andere", noch Bestand? Oder dominieren mittlerweile
hybride Strukturen, Lebensstile und Identitäten?

Die regional wie international vergleichende Tagung wirft diese
und weitere aktuelle Fragen auf und rückt sie gleichzeitig in
eine historische Tiefendimension. In einem innovativen
wechselseitigen Zugriff interessiert sie sich dafür, wie die
Menschen auf dem Land und in der Stadt die Entgrenzung ihrer
Lebenswelten erfahren, wahrgenommen und gestaltet haben. Der
Blick vom Land/vom Dorf aus sowie die historisch-kulturellen
Anpassungs- und Eigenleistungen der dortigen Akteurinnen und
Akteure werden als gleichberechtigte Größen verstanden. Dies
verspricht gleichzeitig neue Impulse für die Forschung zur
Geschichte der Suburbansierung und des Urbanen Lebens in den
Klein- und Mittelstädten jenseits der Metropolen.

Ziel der interdisziplinären Tagung ist es schließlich, den
Dialog zwischen der mehr aktualitäts- bzw. anwendungsbezogenen
(Geographie, Stadt- und Regionalplanung, Soziologie, Ethnologie
etc.) und der geschichtlich orientierten Stadt-Land-Forschung
zu intensivieren.


Programm:

Donnerstag, 25.10.2012

8.00 Uhr Tagungsbüro und Anmeldung

9.00 Uhr Begrüßung und Einführung
(Bernd Walter/Franz-Werner Kersting, Münster)


1. Sektion
"Forschungsgeschichte/-konzepte"
(Moderation: Christine Hannemann, Stuttgart)

9.15 Uhr Franz-Werner Kersting (Münster)
Geschichte der Stadt-Land-Forschung. Vorüberlegungen am Beispiel
der 1950er Jahre

10.05 Uhr Clemens Zimmermann (Saarbrücken)
"Suburbanisierung" und "Periurbanisierung". Zwei Konzepte der
Stadt-Land-Beziehungen auf dem Prüfstand

10.55 Uhr Kaffeepause

11.15 Uhr Stephan Beetz (Mittweida)
Das 'Land' in der Landschaft der Wissenschaft

12.05 Uhr Mittagspause


2. Sektion
"Politische Planungen und ihre Folgen"
(Moderation: Karl Ditt, Münster)

13.20 Uhr Hans-Walter Schmuhl (Bielefeld)
Vor-Orte. Mentalitäten und Identitäten in eingemeindeten
ländlichen Gebieten nach der kommunalen Gebietsreform der
1970er Jahre. Das Beispiel Bielefeld

14.10 Uhr Julia Rinser (München)
Nach der Gebietsreform. Die Entwicklung bayerischer Dörfer und
Stadtteile seit den 1970er Jahren

15.00 Uhr Kaffeepause


3. Sektion
"Kulturelle Aufbrüche und soziale Bewegungen"
(Moderation: Brigitta Schmidt-Lauber, Wien)

15.20 Uhr Gunter Mahlerwein (Gimbsheim) Zwischen ländlicher
Tradition und städtischer Jugendkultur? Musikalische Praxis in
Dörfern 1950-1980

16.10 Uhr Julia Paulus (Münster)
"Eigensinn und Loyalität" - Protest- und Mobilisierungskulturen
in ländlichen Gesellschaften am Beispiel der politischen
Emanzipationsbewegung von Frauen (1970-1990)

17.00 Uhr Benno Gammerl (Berlin)
Homosexualität jenseits der Metropolen? Lesbische und schwule
Perspektiven auf das Verhältnis zwischen Stadt und Land in der
Bundesrepublik (1960-1990)

17.50 Uhr Abendessen

19.00 Uhr Öffentliche Abendveranstaltung
(Moderation: Thomas Großbölting, Münster)

Grußwort (Heimo-Jürgen Döge, Münster)

Vortrag Gerhard Henkel (Duisburg-Essen)
Der ländliche Raum im Wandel von 1950 bis heute:
Merkmale, Leitbilder und Potenziale

20.10 Uhr Diskussion

20.40 Uhr Empfang

21.40 Uhr Ende der Veranstaltung



Freitag, 26.10.2012

4. Sektion
"Visuelle Repräsentationen"
(Moderation: Werner Freitag, Münster)

9.00 Uhr Katharina Stütz (Münster)
Die Kamera immer griffbereit. Stadt-Land-Wahrnehmung durch das
Auge des Amateurs. Deutschland und die Niederlande im
Vergleich (1930-1980)

9.50 Uhr Kaffeepause

10.10 Uhr Matthias Frese (Münster)
Erlebnis und Erholung. Stadt und Land im Fokus der
Tourismuswerbung 1950-1990/2000

11.00 Uhr Christoph Lorke (Münster)
"Nur die Landstraße ist gerecht." Visuelle Repräsentationen von
"Armut" in Stadt und Land - Bundesrepublik und DDR der
1960er und 1970er Jahre im Vergleich

11.50 Uhr Mittagspause


5. Sektion
"Internationale Perspektiven"
(Moderation: Michael Prinz, Münster)

13.00 Uhr Ernst Langthaler/Ulrich Schwarz (St. Pölten/Wien)
Vom Gegenpol zum Maßstab. Agrarmediendiskurs und bäuerliche
Wirtschaftspraxis im Stadt-Land- Spannungsfeld am Beispiel
Niederösterreichs 1945- 1980
Teil I: Agrarmediendiskurs (Ulrich Schwarz)
Teil II: Bäuerliche Wirtschaftspraxis (Ernst Langthaler)

14.40 Uhr Kaffeepause

15.00 Uhr Peter Moser (Bern)
Stadt-Land-Beziehungen in Irland und der Schweiz. Ein Vergleich

15.50 Uhr Schlusskommentar (Werner Freitag, Münster)

16.15 Uhr Ende der Tagung


INFO

Kontakt:
Monika Kestermann
Karlstraße 33
48147 Münster
E-Mail: monika.kestermann at lwl.org
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WIR/Tagungen/Aktuelle_Tagungen/

Beschreibung der URL:
Link zum Einladungs- und Programmflyer.


Zeit:
25./26. 10.2012

Deadline/Anmeldeschluss:
01.10.2012

Ort:
Veranstaltungsort:
Gut Havichhorst GmbH
Seminar - und Tagungszentrum der Stiftung
Westfälische Landschaft
Havichhorster Mühle 100
48157 Münster
Tel.: 0251/14192-0
Fax: 0251/14192-14
E-Mail: info at gut-havichhorst.de


Veranstalter:
Hauptveranstalter: LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte /
Universität des Saarlandes Lehrstuhl für Kultur- und Mediengeschichte

Mitveranstalter:
Stiftung Westfälische Landschaft





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 18 10:30:59 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Jul 2012 10:30:59 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2012/26
Message-ID: 50069063020000D6000084ED@cl2x-sd2-vs>

Von: "Elisabeth Lakomy"
Datum: 16.07.2012, 12:44


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.



Die Neuerwerbungsliste Nr. 2012-25 für den Zeitraum vom
07.07.2012 bis zum 13.07.2012 mit insgesamt 25 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2012-26&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/



Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:

http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html



http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62




INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 18 10:47:33 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Jul 2012 10:47:33 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 474, November 2011
Message-ID: 50069445020000D6000084F2@cl2x-sd2-vs>

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 18.07.2012, 11:45


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 474
November 2011


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169






ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]


Kleine, Joseph
Das "Hungerloch" war für Aussätzige bestimmt
In St. Pantaleon, Bad Sassendorf-Lohne, erinnert
das "Hagioskop" an die furchtbare Krankheit

Anon.
Leere Figurenfelder am Kleppingalatar
Erfahrungen beim Soester Krippenweg in der Petrikirche

Platte, Hartmut
Besuch im "Haller Herz"
Ein schöner Ort im Ravensberger Land

Reding, Paul
Noch Hoffnung für eine Trabrennbahn?
Die einst berühmte Rennbahn "Hillerheide" in
Recklinghausen wartet auf eine bessere Zukunft

Platte, Hartmut
Hof Röper in Möhnesee-Westrich lockt mit einer Reitanalge
Neue Wege für einen alten Bauernhof

P., H.
Lorscher Bienensegen
Ein althochdeutscher Text aus dem 10. Jahrhundert

Krämer, Hermann J.
Als die Synagoge geschändet wurde
Die "Reichspogromnacht" im November 1938 in Rüthen (2. Teil)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 19 10:42:08 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Jul 2012 10:42:08 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Buntenkoetter, Erwin: "Zwischen Ems und Angel"
Message-ID: 5007E480020000D600008581@cl2x-sd2-vs>

Von: "Bernhard Zimmermann"
Datum: 19.07.2012, 08:19


LITERATUR

Neues Buch zur Ortsgeschichte Everswinkels
"Zwischen Ems und Angel"

Diese Lagebezeichnung ist der Titel eines neuen Buches aus und
über Everswinkel. Das Buch enthält 30 verschiedene Aufsätze zur
Ortsgeschichte. Zum Beispiel über die Entstehung des Dorfes und
der Pfarrei im frühen Mittelalter, die Bevölkerungs-Statistik
um 1750, die verpasste Eisenbahnlinie, die braune Diktatur in
Everswinkel, den Einmarsch der Amerikaner 1945, die Entwicklung
der Schule und des Kirchplatzes vom Mittelalter bis heute. Es
sind 30 einzelne Themen auf 288 Seiten.

Der Autor Erwin Buntenkötter, Jahrgang 1929, ist ein Kind aus
Everswinkel. Nach dem Abitur am Gymnasium Laurentianum in
Warendorf studierte Buntenkötter Geschichte und Englisch und
war viele Jahre lang Oberstudiendirektor am Gymnasium in
Beckum. Die Verbindung zur Ortsgeschichte hat Buntenkötter von
seinem Vater geerbt. Vater Vinzenz hatte von 1935 bis 1980 die
Ortsgeschichte erforscht, gesammelt und in zahllosen
Manuskripten beschrieben. Daneben hat Vinzenz Buntenkötter eine
Sammlung von Büchern, Heften, Fotos und Belegen angelegt. Sein
Sohn Erwin begann in den 1980er Jahren, die Arbeit
weiterzuführen und zu vertiefen. Über drei Jahrzehnte hat Erwin
Buntenkötter außer der Ortsgeschichte auch Familien- und
Firmengeschichten und Biographien erforscht und beschrieben. Zu
den jeweiligen Themen forschte er im Gemeindearchiv,
Kreisarchiv, im Bistums- und im Staatsarchiv. In seinen
Aufsätzen macht er die Ergebnisse seiner Suche für die
Öffentlichkeit zugänglich

Seine Texte sind seit 1980 alljährlich im Jahrbuch des
Kreisheimatvereins Beckum-Warendorf veröffentlicht worden.
Heute erinnert sich natürlich niemand in Everswinkel an
Buntenkötters Arbeiten vor zwanzig oder dreißig Jahren.
Insofern ermöglicht das Buch "Zwischen Ems und Angel" einen
neuen Blick auf Everswinkels Geschichte und die Arbeit dieses
Heimatforschers.


INFO

Informationen zum Buch, das Inhaltsverzeichnis und einige
Aufsätze stehen im Internet unter
URL: www.heimatverein-everswinkel.de/geschichte/
URL: www.heimatverein-everswinkel.de/abc/impressum.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 19 11:21:16 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Jul 2012 11:21:16 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 476, Dezember 2011
Message-ID: 5007EDAC020000D600008586@cl2x-sd2-vs>

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 18.07.2012, 11:45


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 476
Dezember 2011


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169






ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]


Beaugrand, Günter
Ein Stern geht auf
Weihnachten als Wegweiser zu Kreativität und Hilfsbereitschaft

Hinke, Wilhelm
Burgen und Schlösser entlang der Alme
Das Almetal bietet Kunst- und Naturfreunden ein unvergessliches
Erlebnis

Thomas, Heinrich
Kinnerleed to Wiehnachten
Gedanken zur Wiederentdeckung eines Weihnachtsliedes im
Münsterländer Platt

Anon.
Das Haus Waldeck und Pyrmont
Neunhundert Jahre Geschichte des alten Fürstenhauses

Braukmann, Horst
Freiheitskampf der Bürger oder Interessenkonflikt?
Die Soester Fehde als Machtkampf der Patrizier um ihre
Handelsgeschäfte (2. Teil)

Anon.
Eine Festung im fünfzackigen Stern
Die Ruine der Burg Lipperode wurde restauriert und wieder
sichtbar gemacht





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 20 10:44:48 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Jul 2012 10:44:48 +0200
Subject: [WestG] [AKT] In Recklinghausen wird ein Stueck Mittelalter wieder
lebendig: Arcaden-Baustelle offenbart Fuelle von Brunnen mit einmaligen
Exemplaren
Message-ID: 500936A0020000D6000085AE@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.07.2012, 14:18


AKTUELL

In Recklinghausen wird ein Stück Mittelalter wieder lebendig:
Arcaden-Baustelle offenbart Fülle von Brunnen mit einmaligen
Exemplaren

Davon ahnte bisher niemand etwas: Dass im Boden von
Recklinghausen - mitten in der Stadt - gleich massenweise
Hinweise auf eine mittelalterliche Besiedlung schlummern,
überrascht auch die Experten. Jetzt, wo die Bagger hier den Weg
für die Entstehung des Einkaufszentrums Recklinghausen Arcaden
ebnen, kommen beinahe täglich neue Überraschungen auch für die
LWL-Archäologen zum Vorschein. Darunter echte archäologische
Raritäten.

Die Brunnen, die der LWL-Archäologe Mark Schrader gleich
serienweise dokumentiert, sind besonders ungewöhnlich. Ein
Typus mit senkrechten Bohlen und darin verzapften Längshölzern,
"ist bislang für Westfalen noch nicht oft dokumentiert",
erklärt der Fachmann. Die gesamte Situation "ist einzigartig",
sind sich alle Beteiligten einig. Auch der ehrenamtliche
Stadtarchäologe Arno Straßmann staunt über die Fülle und Dichte
der mittelalterlichen Brunnen, die er ebenfalls untersuchen und
dokumentieren konnte. Zwei Baumstammbrunnen, vier Kastenbrunnen,
ein Steinbrunnen und weitere Holzkonstruktionen finden sich
auf engstem Raum.

"Das deutet auf eine dichte Besiedlung im Mittelalter hin, die
uns bisher noch nicht bekannt war", sagt Mark Schrader. Das
Fundmaterial reicht vom 12. bis in das 16. Jahrhundert hinein.
Schrader und das Team der LWL-Archäologie dokumentieren alles
akribisch und nehmen Holzproben für dendrochronologische
Untersuchungen, die mittels einer speziellen Analyse der
Baumringe Rückschlüsse auf das Alter der Brunnen ermöglichen.

Unterstützt werden die LWL-Archäologen vom ehrenamtlichen
Engagement der Stadtführergilde. Auch der Investor, die mfi -
management für immobilien AG, fördert die Forschungen während
des Baustellenbetriebs. Baggerfahrer legen die Fundobjekte
bereits bis auf den Zentimeter genau frei, so dass Kellen und
Kratzer zügig an den Gehalt der historischen Zeugnisse
vordringen können. "Wir werden hier hervorragend instruiert und
für die speziellen Baustellengegebenheiten ausgerüstet", sagt
Schrader.

Unter der Aufsicht der Unteren Denkmalbehörde der Stadt
Recklinghausen sind bereits zu Beginn der Bauarbeiten
interessante Funde ans Tageslicht gekommen. Die Baggerschaufeln
holten neben einem Grabstein aus dem 20. Jahrhundert und der
Zeitkapsel, die bei der Grundsteinlegung eines Verlagsbaus
vergraben wurde, auch Tierknochen und Zähne aus einer alten
Abdeckerei sowie die Produktionsreste einer mittelalterlichen
Lohgerberei aus der Erde. In einem der jetzt entdeckten Brunnen
konnte der ehrenamtliche Stadtarchäologe Arno Straßmann neben
einem Krug, Keramikresten, Metallteilen und Tierknochen sogar
eine lederne Schuhsohle und die noch immer erhaltenen Reste von
Eierschalen dokumentieren.

In ihrer Gesamtheit werden die überraschenden Funde der
Stadtchronik von Recklinghausen einige neue Kapitel hinzufügen.
Die Brunnen werden weiter untersucht und als 3D-Modell in der
LWL-Archäologie wieder auferstehen - zusammen mit einem dann
amtlichen "Geburtsdatum" aus den naturwissenschaftlichen
Untersuchungen im Labor.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 20 10:50:35 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Jul 2012 10:50:35 +0200
Subject: [WestG] [CFP] Der Erste Weltkrieg in Lippe,
Lippische Mitteilungen 2013
Message-ID: 500937FB020000D6000085B3@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thomas Brakmann"
Datum: 20.07.2012, 08:39


CFP

"Call for Papers" (Lippische Mitteilungen 2013):
Der Erste Weltkrieg in Lippe

Die Lippischen Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde
erscheinen jeweils zum Ende eines Kalenderjahres. Sie sind das
wichtigste wissenschaftliche Forum in Lippe für geschichts-
und naturwissenschaftliche Forschungen und Diskussionen. Die
Beiträge des Ende 2013 erscheinenden Bandes sollen
schwerpunktmäßig die verschiedenen Facetten der Geschichte des
Ersten Weltkrieges in Lippe und seinen Nachbargebieten
thematisieren.

Der amerikanische Diplomat und Historiker George F. Kennan
bezeichnete den Ersten Weltkrieg als "Urkatastrophe des 20.
Jahrhunderts". Er war ohne Zweifel eine wegweisende Zäsur mit
nachhaltigen politischen, sozialen und mentalen Folgen für
Staat und Gesellschaft. Diese allgemeinhistorische Perspektive
soll in dem Band der Lippischen Mitteilungen 2013 für die
lippische Regionalgeschichte konkretisiert werden.

Die Geschichtsschreibung untersuchte bis in die 1980er Jahre
hinein schwerpunktmäßig die politischen und militärischen
Ereignisse des Ersten Weltkrieges, während gesellschaftliche,
soziale und kulturelle Faktoren von nachrangigem Interesse
waren. Der Vielschichtigkeit und Komplexität des Ersten
Weltkrieges wurde diese Betrachtung nicht hinreichend gerecht.
Heute kommen darüber hinaus Aspekte des Kriegserlebens, der
Kriegserfahrungen, des Kriegsalltags sowie der Mentalitäts- und
Kulturgeschichte des Weltkrieges in den Blick. Dieser
Paradigmenwechsel rückt Personen in den Mittelpunkt des
wissenschaftlichen Interesses, die im Rahmen
militärgeschichtlicher Untersuchungen bislang nicht im Fokus
standen: den einfachen Soldaten und die Zivilbevölkerung.

Der Erste Weltkrieg hat auch in Lippe bis heute seine Spuren
hinterlassen. Er forderte die Mobilisierung aller materiellen
und menschlichen Ressourcen und durchdrang damit nahezu alle
Bereiche des alltäglichen Lebens. Neben der militärischen Front
entstand eine "Heimatfront". Die Beiträge in den Lippischen
Mitteilungen sollen Kriegsalltag und Kriegskultur in der Region
Lippe aus geschichts- und naturwissenschaftlicher Perspektive
thematisieren.

Folgende Themenschwerpunkte bieten sich für einen Beitrag an:

Lebensformen an Front und "Heimatfront"
Biografische Einzelstudien - Lokale Kriegserlebnisse jenseits
der militärischen Fronten - Militärische Einsätze an Ost- und
Westfront

Krieg und Migration
Gefangenschaft in Lippe (Zivilinternierte und Kriegsgefangene
in Lippe) - kriegsbedingte Migration der Zivilbevölkerung in
Krieg und Nachkriegszeit

Wirtschaft und Verkehr
Einfluss des Krieges, auf Verkehr, Landwirtschaft, Handel -
Versorgung der Zivilbevölkerung - Militär und Rüstung in der
Region

Krieg und Rollenwandel
Krieg der Frauen, Kinder und Jugendlichen -
Zäsur traditioneller Rollenbilder

Krieg und Geselligkeit
Vereine, Gruppen und Verbände in Kriegs- und Nachkriegszeit

Propaganda, Durchhalteparolen und Deutungsmuster
Krieg in Zeitungen bzw. Kommunikationsmedien - Kriegsfotografie
und Kriegsberichterstattung - Umgang mit dem Krieg vor Ort
(Schule, Wirts-haus, Kirche) - Illusionierung und
Desillusionierung von Soldaten und Zivilbevölkerung

Proteste, Streiks, Unruhen
Versorgungslage - Wahlrecht - Politische Unruhen

Psyche und Körper
Krieg als mentale, psychische und physische Zäsur -
Kriegswaisenfürsorge - Kriegswitwenfürsorge

Erinnerungskulturen und Erfahrungsorte des Krieges
Historiographische und gesellschaftliche Erinnerung und
Verarbeitung des Krieges in den Folgejahren - Formen
historischer (auch musealer) Präsentation des Ersten
Weltkrieges - Kultur des Gefallenengedenkens


Vorschläge im Umfang von nicht mehr als einer Seite, aus denen
Quellengrundlage und Kernthesen hervorgehen sollten, werden
erbeten bis zum 30. November 2012 und können gesandt werden an
Thomas Brakmann, thomas.brakmann at lav.nrw.de. Die Autoren werden
im Dezember/Januar über Annahme bzw. Nichtannahme informiert.


INFO

Kontakt:
Dr. Thomas Brakmann - Redaktion Lippische Mitteilungen
Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land Lippe
e.V.
Willi-Hofmann-Str. 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-104
Fax: 05231/766-114
E-Mail: thomas.brakmann at lav.nrw.de
URL: http://www.nhv-lippe.de/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 23 11:09:14 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Jul 2012 11:09:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Neues Museum wird eroeffnet: Fritz-Linde-Museum,
Kierspe, 28.07.2012
Message-ID: 500D30DA020000D600008601@cl2x-sd2-vs>

Von: "Ulrich Finke"
Datum: 23.07.2012, 09:59


AKTUELL

Neues Museum wird eröffnet: Fritz-Linde-Museum
Kierspe: Fritz Linde, Höferhof 23

Der Heimatverein Kierspe freut sich Ihnen mitteilen zu können,
dass in dem ehemaligen Wohnhaus von Fritz Linde auf Wunsch
seiner zuletzt lebenden Tochter mit viel Enthusiasmus und
Renovierungsarbeit am Samstag 28. Juli das neue Museum von
11:00 Uhr bis 17:00 Uhr erstmalig für alle Heimatfreunde und
Interessierte geöffnet hat. Die offizielle Eröffnungsfeier des
Fritz Linde Museums findet 130 Jahre nach seiner Geburt am
26.7. im geladenen Kreis statt. Fritz Linde ist ein über die
Grenzen Kierspes und des Märkischen Kreises hinaus sehr
bekannter und gern zitierter niederdeutsch schreibender Dichter.

Fritz Linde schrieb sein erstes Gedicht als 7-jähriger als
Grabinschrift des Wellensittichs. Mit 14 Jahren begann seine
berufliche Laufbahn im Hammerwerk als "Draufschläger". Später
arbeitete er bei der bekannten Firma Dr. Deisting in Kierspe.
Auf seinem Weg von und zur Arbeit schrieb er seine Gedichte
unter anderem auf Kalenderblättern. Nebenbei hatte er noch
Landwirtschaft.

Zuerst schrieb er noch in Hochdeutsch meist seine
geschichtlichen Eindrücke und Wanderungen rund um Kierspe,
später erkannte er, dass es wichtig ist, alles in der
"Muttersprache" - seiner Sprache der Kindheit aufzuschreiben,
denn die Plattdeutsche Sprache war im Niedergang begriffen. Er
begann später ein Wörterbuch zu schreiben, wurde sogar vom
"Niederdeutschen Wörterbuch" befragt.

"Muttersprache" umschließt ja wesentlich mehr als nur die
Verwendung eines bestimmtem Vokabulars und begrenzender
grammatischer Funktionen.

Plattdeutsches Sprechen setzt eine ganz eigene Mentalität zur
Umwelt voraus: Sie ist bildhaft, wo das Hochdeutsche schließt.
Sie ist treffend, wo das Hochdeutsche umschreibt und trifft den
Nagel auf den Kopf da, wo die hochdeutsche Sprache daneben geht.

Unsere plattdeutschen Sprichwörter sind das beste Beispiel
dafür; ohne Symbolik ist dem nur Hochdeutsch Sprechenden
unzugänglich; er merkt nicht, "wie die Glockenläuten".

Fritz Linde war ein Meister dieser Sprache. Er spricht sie
schlicht und einfach, ungekünstelt. Was er schafft ist nicht am
Schreibtisch geplant und erklügelt, es ist erlebt. Insofern ist
seine gesamte Dichtung Erlebnisdichtung. Es ist ein Wesenszug
seiner Dichtung, Fritz Linde hatte drei Kinder und lebte
einschließlich seiner Tiere in dem Haus Höferhof 23.

In seiner Küche und Stall ist ein Raum entstanden, in dem Platz
für bis zu 30 Personen ist. In diesem Raum können Tagungen
stattfinden. Fast alle seine Schriften, Ausarbeitungen für
Vereine, Feste und so weiter hat der Heimatverein gesammelt und
vieles noch auf dem Dachboden seines Hauses gefunden und
begonnen diese für zukünftige Ausstellungen aufzuarbeiten.

Neben hoch- und plattdeutschen Gedichten, Theaterstücken,
Zeugnissen, Büchern werden auch Bilder und seine Liebesbriefe
aus der Zeit um 1906 an seine liebe (Frau) Lina zu sehen sein.
Hier eins seiner bekannten Gedichte:

Fierowend

Im Duorpe schlött de Kiarkenuhr.
Spann af, mak Fierowend, Bu´r!
Dien Schimmel spitzt de Ohren.
Hei kennt dat Lün üm´ Nahmestied
Un dat de Stall nu nit meh wiet,
Weit hei noch van tejohren.

Spann af, mak Fierowend, Bu´r!
Hiat alles seine Tied und Du´r.
Et schliekt met griesen Schleiern
De Nacht alt ümme´n Dannenklopp.
Pack dienen Schimmel an en Kopp!
De Köster es am beiern.

Spann af, mak Fierowend, Bu´r!
De Dag was lang, de Arbet su´r,
Dat Arn es nu gescheien.
De Köster lütt, hei lütt in´t Graf;
Et sollen die de Tüels af -
Dien Piad daut andre leien.

Dazu werden noch die Bücher der Lehrerin und
Geschichtenschreiberin Anny Wienbruch zu sehen sein. Sie
schrieb über 100 Kinderbücher. In den Büchern kann man oft das
ein oder andere Kind aus Ihrer Klasse identifizieren, Einige
Ihrer Bücher wurden im 3. Reich verboten. Heute sind viele
Ihrer Bücher auch in der Nationalbibliothek zu finden. Anny
Wienbruch mußte Ihre Heimatstadt Weissemburg (Elsass) 1919 als
"Reichsdeutsche" ein Jahr nach ihrer Lehrerinnenprüfung in
Strassburg verlassen, sie zog mit Ihren Eltern nach Kierspe und
bekam eine Anstellung als Lehrerin in der heutigen
Pestalozzischule. 44 Jahre blieb Sie an der Schule.

Ebenso wird das Kiersper plattdeutsche Wörterbuch von Fritz
Karge ausgestellt, es beinhaltet ca. 20.000 Wörter, Basis war
der Gedichtsschatz von Fritz Linde.

Alles insgesamt ein unschätzbarer Fundus für Heimatfreunde.

Der Heimatverein freut sich auf viele Gäste am 28. 7. Und
später während des Öffnungszeiten jeden 1. Dienstag im Monat
von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr oder nach Voranmeldung.

Der Eintritt ist, wie in allen Einrichtungen des Heimatvereins
kostenlos. Zur Deckung der laufenden Kosten übernimmt der
Heimat die Bewirtung im Fritz Linde Museum,

Gerne werden auch Spenden angenommen.

Hier kann in vielen Büchern gelesen und vorgelesen werden um
die heimische niederdeutsche Sprache vor dem Aussterben zu
bewahren.


INFO

Fritz-Linde-Museum
Höferhof 23
Kierspe


Anfragen werden von:

Silvia Baukloh
Tel.: 02359/3614
E-Mail: silvia at baukloh.name

Marlen Vedder
Tel.: 02359/7584
E-Mail: Marlen.vedder at t-online.de



Stadt Kierspe
Svenja Kelm
E-Mail: svenja.kelm at kierspe.de
Tel.: 02359 661140

Ulrich Finke (Ortsheimatpfleger)
E-Mail: ulrich1finke at aol.com

entgegen genommen werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 24 11:38:29 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Jul 2012 11:38:29 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 478, Januar 2012
Message-ID: 500E8935020000D600008648@cl2x-sd2-vs>

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 24.07.2012, 11:45


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 478
Januar 2012


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169







ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]


Braukmann, Horst
Graf Egbert und der Ostseehandel
Frühmittelalterliche Handelsbeziehungen der Stadt Soest

Anon.
Der Freie Stuhl von Lipperode
Ein altes Grafengericht erstmalig 1413 urkundlich erwähnt

Multhaupt, Hermann
Wo nimmt man jetzt das Lachen her?
Der Dichterpfarrer Dr. Otto Miller liegt in Wewelsburg begraben

Brand, Mechtild
tag und Nacht Zwangsarbeit an der Sperrmauer
Zwangsarbeiter-Lager im Möhnetal nach den Rollbomben-Angriffen
am 17. Mai 1943

Keinemann, Heinz
Alte Hofteiche in Meckingsen haben die Zeit überdauert
Wäschestege und Uferbefestigungen wurden erneuert

Anon.
Barock im Erzbistum Paderborn
Neuer Farbbildband erschien im Bonifatius-Verlag Paderborn





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 25 10:49:32 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 25 Jul 2012 10:49:32 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL kuert eines der aeltesten Bauernhaeuser
Deutschlands zum Denkmal des Monats
Message-ID: 500FCF3C020000D600008685@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.07.2012, 14:46


AKTUELL

Mittelalterliches Kleinod versteckte sich hinter baufälligen
Anbauten:
LWL kürt eines der ältesten Bauernhäuser Deutschlands zum
Denkmal des Monats

Versteckt in einer Gruppe von baufällig gewordenen Anbauten sah
das Bauernhaus in Lüdinghausen hinter seinem Giebel aus
Backstein aus wie ein Industriegebäude aus der Zeit um 1900.
Das Dach des lange unbewohnten Hauses war undicht, der
eindringende Regen zerstörte immer mehr von den alten
Fachwerkmauern. Die Tage des Hofes Grube schienen gezählt - er
gehörte bereits der Schifffahrtsbehörde und sollte den
Sandmassen vom Aushub der Erweiterung des Kanals weichen, als
Karin und Johannes Busch ihn im Jahr 2003 untersuchten. Ihr
Ergebnis war für die Wissenschaft eine Sensation: In dem Haus
verbarg sich eines der ältesten Bauernhäuser Deutschlands, das
um 1517 gebaut worden war. Die engagierten Denkmalfreunde
kauften den Bauernhof im Jahr 2008 und retteten ihn. Deshalb
kürte der LWL das Haus zum Denkmal des Monats Juli.

Mit Hilfe der Dendrochronologie, die die Jahresringfolge des
Bauholzes bestimmen kann, konnte als Fälldatum der hier
verbauten Hölzer das Jahr 1517 ermittelt werden. "Ist schon das
Alter des Hauses selbst von großer Bedeutung, zeigt es einen
Bautyp des niederdeutschen Bauernhauses, welcher erst viel
später diese Region geprägt hat, nämlich das Vierständerhaus.
Die bisher bekannten ältesten Bauten dieser Bauart waren
mindestens hundert Jahre jünger und stehen in Ostwestfalen und
an der Weser", erklärt LWL-Denkmalpfleger Dr. Ulrich Reinke
eine weitere Besonderheit des Hauses.

Nachdem das Ehepaar Busch den Hof gekauft hatte, machte es das
Haus bekannt, so förderte sogar die Deutsche Stiftung
Denkmalschutz die Wiederherstellung. Mit großer Tatkraft
begannen sie das Haus zu restaurieren. Die dramatische
Rettungsaktion ist heute abgeschlossen: Die großen Dächer sind
wieder mit den alten Hohlpfannen gedeckt und vermitteln mit
ihrer Patina das Alter des Hauses und seine Tradition. An den
Fachwerkwänden zeigen die neuen Hölzer, wie groß die Schäden an
den Wänden waren. Dank der traditionellen Zimmermannsarbeit
fügen sich Alt und Neu harmonisch zusammen. Es bleibt noch viel
zu tun, bis im Haus wieder das alte Herdfeuer brennen kann und
die Räume wieder bewohnt werden. Ohne weitere Unterstützung
wird es noch lange dauern.

"Das bisher Erreichte ist aber schon jetzt beeindruckend. Wenn
man in der Wirtschaftsdeele von 1517 steht und seine
Konstruktion und Größe auf sich wirken lässt, würde man gerne
mehr von dieser bäuerlichen Welt des Mittelalters erfahren.
Auch das ist hier möglich, denn seit Grabungen auf dem Hof
stattfanden, weiß man, dass die Hofstelle schon um das Jahr
1000 besiedelt war, wo die Menschen ihre Brunnen hatten, welche
Keller sie benutzten und aus welchen Tongefäßen sie gegessen
und getrunken haben", so Reinke.

Auch für die jüngere Geschichte der Landwirtschaft bietet die
Hofstelle interessante Bauwerke. So stehen von den zu einem
Bauernhof gehörenden Nebengebäuden noch ein Speicher aus dem
18. Jahrhundert und jüngere Scheunen und Ställe. Ein
wasserführender Graben, die Gräfte, umfasste die alten Gebäude
des Hofes . Sie ist in großen Teilen wiederhergestellt und
verbindet die landwirtschaftlichen Flächen mit ungenutzter Natur.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 25 10:52:52 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 25 Jul 2012 10:52:52 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Thamer, Hans-Ulrich / Happ, Sabine / Droste,
Daniel (Hgg): Die Universitaet Muenster im Nationalsozialismus
Message-ID: 500FD004020000D600008689@cl2x-sd2-vs>

Von: "Sabine Happ"
Datum: 20.07.2012, 13:07


LITERATUR

In der Schriftenreihe "Veröffentlichungen des
Universitätsarchivs Münster" erscheint im September 2012 als
Band 5: Hans-Ulrich Thamer, Sabine Happ, Daniel Droste (Hg.),
Die Universität Münster im Natioanlsozialismus. Kontinuitäten
und Brüche zwischen 1920 und 1960.

Bis zum Erscheinen des Bandes besteht die Möglichkeit, ihn zur
Subskription zum ermäßigten Preis zu bestellen. Nähere
Informationen finden sich auf: www.uni-muenster.de/archiv.


INFO

Kontakt:
Dr. Sabine Happ
Universitätsarchiv Münster
Leonardo-Campus 21
48149 Münster

Tel.: 0251/8331788
Fax: 0251/8331777
E-Mail: sabine.happ at uni-muenster.de
URL: www.uni-muenster.de/archiv







From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 25 10:58:00 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 25 Jul 2012 10:58:00 +0200
Subject: [WestG] [PORT] Ferien der E-Mailing-Liste "Westfaelische
Geschichte" 04.08.-19.08.2012
Message-ID: 500FD138020000D60000868E@cl2x-sd2-vs>

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 25.07.2012, 11:00


PORTAL: Ferien der E-Mailing-Liste


Liebe Abonnentinnen und Abonnenten der E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte",

in der Zeit vom 04.08.-19.08.2012 befindet sich Ihre
E-Mailing-Liste in den Sommerferien. Alle Beiträge, die uns
in dieser Zeit erreichen, werden erst nach dem
22.08.2012 verschickt. Terminlich gebundene Beiträge
senden Sie bitte nur ein, wenn das Datum nach dem
24.08.2012 liegt.

Wir hoffen, dass Sie in den letzten Monaten die E-Mails, die
wir an Sie verschickt haben, mit Gewinn gelesen und genutzt
haben. Über Ihre Rückmeldungen und Anregungen zur
Weiterentwicklung der Liste, die inzwischen 1.418 Mitglieder
zählt, würden wir uns sehr freuen.

Für Ihr Interesse, Ihre Beiträge und Ihre Rückmeldungen
möchten wir uns sehr herzlich bei Ihnen bedanken. Wir
wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen viele schöne
Sommertage!


Ihre
Moderatoren
Marcus Weidner
Alexander Schmidt






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 26 11:29:24 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Jul 2012 11:29:24 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Stadtarchaeologen sichern in der ersten
Marktsiedlung 2000 Jahre Geschichte
Message-ID: 50112A14020000D6000086C3@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.07.2012, 13:01


AKTUELL

LWL-Stadtarchäologen sichern in der ersten Marktsiedlung 2000
Jahre Geschichte

Es ist nicht einfach nur eine Baustelle, die an der
Westernstraße 15 den Paderborner Boden öffnet. Hier bietet sich
insbesondere für die LWL-Archäologen der Stadtarchäologie
Paderborn aktuell ein Blick in mehr als 2000 Jahre
Stadtgeschichte. Vor ihnen liegt im wahrsten Sinne ein
Schaufenster auf die erste Paderborner Marktsiedlung - und ein
wichtiges Puzzlestück für die Stadtforschung. Hier können auch
alle historisch interessierten Besucher Einblick in gleich
mehrere Kapitel der eigenen Stadtgeschichte nehmen - bei
kostenlosen öffentlichen Führungen mit den Wissenschaftlern.

In den untersten Bodenschichten der Baustelle, wo ein
Geschäftshaus entstehen soll, sind die Archäologen auf die
Spuren der ersten Siedler im späteren Paderborner Stadtgebiet
gestoßen. "Wir konnten die Überreste einer über 2000 Jahre
alten Siedlung dokumentieren und sichern", beschreibt Dr. Sven
Spiong, Stadtarchäologe beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) die überraschenden archäologischen Einblicke. "Die Bauern
dieser Siedlung nutzten einst die fruchtbaren Böden am Hang zur
Paderquelle, um hier Getreide und andere Feldfrüchte anzubauen."

Mehrere Jahrhunderte lang blieben die Menschen dieser Stelle
anschließend fern. Spätestens um 1000 n. Chr. kehrten jedoch
die Siedler zurück. Denn inzwischen hatte sich seit der Zeit
Karls des Großen westlich der ehemaligen Domburg eine
Marktsiedlung gebildet. Solche Marktsiedlungen entwickelten
sich seit der Zeit um 800 in den norddeutschen Bischofsstädten.
Die ehemalige Marktkirche St. Pankratius auf dem heutigen
Marienplatz war bis zu ihrem Abriss 1784 noch der Mittelpunkt
dieser Siedlung, die in der Mitte des 12. Jahrhundert in das
neue Stadtgebiet einbezogen wurde.

Die Spuren dieser frühesten Stadtbildungsphase beeindrucken
auch die Fachleute. So ist Grabungsleiterin Eva Manz besonders
fasziniert von den bis zu einen Meter mächtigen
mittelalterlichen Fundamenten eines Steingebäudes aus der
Frühzeit der Stadt im späten 12. und 13. Jahrhundert. "Zu
dieser Zeit gab es bereits die Stadtmauer und das Stadtgebiet
war in Grundstücke eingeteilt, deren Grenzen zum Teil bis heute
überdauert haben", erklärt sie die Fundsituation. "Mit den
mächtigen Mauern und dem imposanten Bauwerk haben die
Eigentümer dieses Hauses gezeigt, dass sie ihr Gewerbe im
Marktviertel verstanden und erfolgreich wirtschafteten", so die
Archäologin weiter.

Das Grundstück, das vom Grabungsteam um Eva Manz jetzt
untersucht wird, war schon damals über eine kleine Seitengasse
südlich der Westernstraße zu erreichen. Zunächst stand hier ein
unterkellertes Fachwerkhaus, das noch im 12. Jahrhundert einem
prächtigeren Neubau weichen musste. Neben diesem Haus
errichteten die Eigentümer im 13. Jahrhundert mindestens zwei
teilweise unterkellerte Nebengebäude als Ställe oder Schuppen.
Außerdem legten die Archäologen Fundamente von mindestens drei
Öfen frei, die für gewerbliche Zwecke genutzt wurden. Ein
Brunnen sorgte dafür, dass die Bewohner damals mit dem täglich
benötigten frischen Trinkwasser versorgt waren.

Bis zum 4. August untersucht das neunköpfige Grabungsteam noch
das 400 Quadratmeter große Areal. Es wird dabei vom künftigen
Nutzer, der Firma Vockeroth GmbH, finanziell unterstützt. Nach
Abschluss der archäologischen Untersuchungen entsteht
schließlich das Geschäftshaus, das sich damit in eine
jahrhundertealte Bau- und Geschäftstradition an dieser Stelle
einreiht.

Wer sich über die ersten Grabungsergebnisse aus erster Hand
informieren und die Stadtgeschichte selbst in Augenschein
nehmen will, kann das am 26. Juli und am 1. August tun. Dann
lädt die Stadtarchäologie Paderborn jeweils um 18 Uhr zu
kostenlosen öffentlichen Führungen über die Ausgrabung ein.
Treffpunkt ist die Seitengasse zwischen der Westernstraße 7 und
13.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 26 11:48:32 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Jul 2012 11:48:32 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ferienhalbzeit (Muensterland): LWL-Museen bieten
Abwechslung bei jedem Wetter
Message-ID: 50112E90020000D6000086C8@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.07.2012, 09:03


AKTUELL

Ferienhalbzeit (Münsterland)
LWL-Museen bieten Abwechslung bei jedem Wetter


Die ersten drei Ferienwochen sind vorbei, aber
es gibt in den LWL-Museen noch viel zu entdecken. Die Museen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bieten Kindern
und Jugendlichen bei jedem Wetter kleine Abenteuer und
abwechslungsreiche Workshops an.

LWL-Museum für Naturkunde mit Planetarium in Münster
Von Forschern, Indianern und Reisen durchs All.

Während der restlichen Ferienzeit bietet das Planetarium
dienstags bis freitags um 11.30, 15, und 16 Uhr verschiedene
Planetariumsprogramme (je rund 45 Minuten) an. Dienstags bis
sonntags jeweils um 17 Uhr können die Besucher eine besondere
Naturkundeschau im Planetarium erleben. Bei "Rätsel des Lebens
- Darwins große Reise" gehen die kleinen und großem Abenteurer
mit Darwin auf eine Entdeckungstour zu den Galapagosinseln. Die
niederländische Produktion wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

Das LWL-Museum für Naturkunde bietet am Samstag, 4. August, von
14.30 bis 17.30 Uhr ein neues Angebot bei seinem
"Werkstattnachmittag für Erwachsene mit Kindern" an. Eine
Einführung in die Mikroskopie steht im Mittelpunkt dieses
dreistündigen, generationenübergreifenden Angebots für Kinder
ab acht Jahre und ihre erwachsenen Teampartner. Zunächst wird
das Mikroskop erkundet und der Umgang damit geübt. Anschließend
mikroskopieren Kinder und Erwachsene verschiedene pflanzliche
und tierische Objekte. Kosten: Kinder 5,00 Euro, Erwachsene 7,
00 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefon
0251-591-6050.

Das LWL-Museum für Naturkunde bietet außerdem in seiner
Museumswerkstatt, zusammen mit der Stadt Münster, ein
umfangreiches Freizeitangebot an: zum Beispiel die
Indianerwerkstatt. Jeder Ferienkursus in der Museumswerkstatt
dauert an drei aufeinander folgenden Tagen jeweils zwei Stunden
(= 1 Kursus). Um rechtzeitige Anmeldung für alle Kursangebote
wird gebeten unter Telefon 0251 591-6050. Die Kursteilnahme ist
kostenlos, lediglich der Eintritt in das Museum in Höhe von 3
Euro ist einmalig zu zahlen. Der Eintritt für das Planetarium
beträgt: Kinder 3 Euro, Erwachsene 5,50 Euro. Kostengünstigere
Kombikarten sind an der Kasse erhältlich.

Kursus: Indianerwerkstatt
Von Dienstag bis Donnerstag (31. Juli sowie 1. und 2. August),
Beginn jeweils 15 Uhr, für Kinder ab acht Jahren. Wie lebten
die Prärie- und Plainsindianer vor etwa 200 Jahren? Wie leben
die Ureinwohner Nordamerikas heute? Spielerische Aktionen
helfen den Ferienkindern, die echten indianischen Gegenstände,
original-indianische Kunstwerke und Tiere kennen zu lernen.

Kursus: Ammonitenwerkstatt
Von Dienstag bis Donnerstag (7., 8. und 9. August), Beginn
jeweils um 10.30 Uhr, für Kinder ab zehn Jahren. Im Kreidemeer
der Münsterländer Bucht lebten die größten Ammoniten der Welt.
Sie waren Zeitgenossen der Dinosaurier und starben vor 65
Millionen Jahren aus. Die Kinder erforschen, was von diesen
seltsamen Tieren erhalten blieb, wie sie gebaut waren und wie
sie gelebt haben. In Modellversuchen mit Gips und leeren
Schneckenhäusern vollziehen sie die Entstehung von Fossilien
nach. Bitte eigene Schnecken und Muscheln sowie eine Schürze
oder ein altes Oberhemd mitbringen.

Weitere Informationen:
URL: http://www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de


Ferienangebot in den LWL-Industriemuseen
Neben dem normalen Museumsprogramm bieten die
LWL-Industriemuseen auch besondere Ferienangebote an.

TextilWerk Bocholt (Kreis Borken)
"Zeigt her eure Hände"
Am Dienstag, 31. Juli, und am Mittwoch, 1. August, jeweils von
10 bis 12 Uhr startet das Kinderprogramm in der
Textilausstellung "Atelier.Industrie: Magdalena Abakanowicz -
Laura Ford". In dem eintägigen Kurs formen Kinder von acht bis
zwölf Jahren eigene Kunstwerke aus Gips, Stoff und Kork.
Treffpunkt ist die Spinnerei. Kosten pro Termin: 5 Euro. Die
Teilnehmerzahl ist begrenzt daher ist eine Anmeldung
erforderlich unter Telefon: 02871 216110.

"Die neue Hose des Maulwurfs"
An drei unterschiedlichen Terminen, am Dienstag, 14. August,
Mittwoch, 15. August und Donnerstag, 16. August, erkunden
jeweils von 10 bis13 Uhr Kinder von acht bis zwölf Jahren alle
Arbeitsschritte auf dem Weg vom Flachs zum Leinen: vom Brechen
der Flachsfasern bis zum Spinnen und Weben des Fadens. Am Ende
passt jedes Kind einem Maulwurf aus Pappe aus einem Stück
Leinenstoff eine neue Hose an. Kosten 5 Euro pro Termin. Die
Teilnehmerzahl ist begrenzt daher ist eine Anmeldung
erforderlich unter Telefon: 02871 216110.

Mehr Informationen unter:
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de


Zeche Zollern in Dortmund
Fünf Tage Freizeitspaß

In der fünften Ferienwoche (6.8. bis 10.8.) von 10 bis 16 Uhr
können Kinder von acht bis zwölf Jahren Ferienspaß "Auf Zeche"
genießen. Unter der Leitung von Marianne Holtmann und Klaus
Senkel entdecken die kleinen Abenteuerer in dem fünftägigen
Angebot die Industriekultur. Die Kinder lernen spielerisch die
schwere Arbeit des Bergmannes kennen, aber auch die
Freizeitgestaltung der Bergleute und ihrer Familien. Um eine
Anmeldung bis Dienstag, 31.Juli, unter Telefon 0231 6961-211,
wird gebeten. Mittags wartet im Museumsrestaurant "Pferdestall"
eine ordentliche Bergmanns-Mahlzeit auf die kleinen Kumpel.
Kosten: 40 Euro inklusive Material und Mittagsverpflegung.
Anmeldungen unter Telefon: 0231 6961-211.

Sommerfest
Am Sonntag, 12. August., von 10 bis 18 Uhr findet auf der Zeche
Zollern in Dortmund das Sommerfest statt. Für Kinder und
Erwachsene bietet das LWL-Museum ein vielfältiges Angebot:
Führungen durch die Ausstellung "Zwangsarbeit", Filme zu diesem
Thema für Kinder ab sechs Jahren ("Zug des Lebens" und "Das
Leben ist schön"), Comedy und Akrobatik, sowie Theater und
museumspädagogische Programme. Die jungen Besucher können in
der Kinderwerkstatt kreativ werden, und es finden Führungen
über das Gelände statt. Der Eintritt ist an diesem Tag frei.

Mehr Informationen unter:
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de


Zeche Hannover in Bochum
Naturtour
Am Sonntag, 29.Juli., um 11 Uhr beginnt die Naturtour "So
lebten und speisten die Bergarbeiter".

Die Teilnehmer bereiten Leckeres aus dem Bergarbeitergarten auf
dem Kohleofen selbst zu. Sie erleben Alltag und Ernährung der
Bergleute im historischen Bergarbeitergarten. Das Programm ist
für Familien und Kinder von sechs bis 14 Jahren geeignet.
Treffpunkt: Zechenvorplatz. Anmeldung erforderlich unter
Telefon 0234 6100-874. Kosten: 5 Euro, (Zeche Hannover hat
keinen Eintritt).

Mehr Informationen unter:
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de


Zeche Nachtigall in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis)
Zweitägiger Bildhauerworkshop
Am Mittwoch, 8. August. und Donnerstag, 9. August, jeweils von
10 bis 16 Uhr findet ein Bildhauerworkshop für kleine
Steinmetze statt. Christina Clasen fertigt mit Kindern ab zehn
Jahren kleine Kunstwerke an. Werkzeug und Schutzbrillen gibt es
im LWL-Industriemuseum. Die Teilnehmer sollten robuste Kleidung,
Getränke und Verpflegung für die Pause mitbringen. Kosten: 30
Euro für Material inklusive Museumseintritt. Die Teilnehmerzahl
ist begrenzt, daher ist eine Anmeldung unter Telefon: 02302
93664-0 bis Mittwoch, 1. August, erforderlich.

Mehr Informationen unter:
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de


Henrichshütte Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis)
Grüne Werkstatt
Am Sonntag (12.8), 10.30 bis 12.30 Uhr, erfahren Teilnehmer der
"Grünen Werkstatt" mehr über Hexenkräuter und Zauberpflanzen.
Kosten: 3 Euro plus Museumseintritt. Für dieses Angebot ist
keine Anmeldung erforderlich.

Mehr Informationen unter:
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de


Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop (Kreis Recklinghausen)
3D-Fotos selbst gemacht
Unter dem Motto "3D-Raum-Schiff MS Franz Christian" schießen am
Donnerstag, 9. August von 10 bis 18 Uhr die Kinder mit
Digitalkameras 3D-Fotos, die sie in einem selbst gebauten
Bildbetrachter anschauen. Auf ihrer Fotosafari lernen die
Teilnehmer zwischen elf und 15 Jahren die Räume der
Binnenschiffe kennen. Die Digitalkameras werden vom LWL-Museum
zur Verfügung gestellt.

Kosten: 10 Euro plus Museumseintritt. Anmeldung erforderlich
unter Telefon: 02363 97070

Mehr Informationen unter:
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de


Ziegeleimuseum Lage (Kreis Lippe)
Altes Handwerk: Filzen
Am Donnerstag, 26. Juli, können Kinder ab sieben Jahren von 11
bis 15 Uhr das alte Filzhandwerk erlernen. Unter Anleitung
stellen sie kleine Objekte aus Filz her. Kosten: 6 Euro pro
Kind inklusive Museumseintritt. Für dieses Mitmachprogramm ist
keine Anmeldung erforderlich

Altes Handwerk: Töpfern
Kleine Objekte aus Ton können die Kinder ab sechs Jahren am
Donnerstag, 2. August, von 11 bis 15 Uhr im LWL-Ziegeleimuseum
anfertigen. Kosten: 6 Euro pro Kind inklusive Museumseintritt.
Für dieses Mitmachprogramm ist keine Anmeldung erforderlich

Altes Handwerk: Körbeflechten
Am Donnerstag, 9. August, von 11 bis 15 Uhr steht ein weiteres
Handwerk auf dem Ferienprogramm: Das Körbchenflechten. Kinder
ab acht Jahren stellen unter Anleitung eigenhändig kleine Dinge
aus Weiden her. Kosten: 6 Euro pro Kind inklusive
Museumseintritt. Für dieses Mitmachprogramm ist keine Anmeldung
erforderlich

Altes Handwerk: Weidenflechten
Am Donnerstag, 16. August von 11 bis 15 Uhr stellen Kinder ab
acht Jahren unter Anleitung einer Korbflechterin kleine
Gartendekorationen aus Weiden her. Kosten: 6 Euro pro Kind
inklusive Museumseintritt.

Mehr Informationen unter:
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de



Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur,
Lichtenau (Kreis Paderborn)
Und Zeitreisen sind doch möglich
Für eine Reise ins Mittelalter braucht man weder Reisepass noch
Impfung. Es reicht die Teilnahme am Sommerferienprogramm im
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur. Reiselustige im Alter von
acht bis zwölf Jahren treffen sich am Mittwoch, 1. August, von
10 bis 16 Uhr im Kloster Dalheim. Die nötigen Utensilien finden
die Zeitreisenden in einer mittelalterlichen Reisetasche, wie
sie schon Pilger benutzt haben. Unter kundiger Reiseleitung
stellen sie sich zunächst eine typisch mittelalterliche
"Auslandsreiseschutzversicherung" aus, bevor sie den
Vorurteilen gegen wandernde Mönche begegnen, Klöster als
beliebte Fernreiseziele kennen lernen und in den Klostergärten
die Reisemitbringsel von Missionaren erforschen. Natürlich darf
auch ein selbst gefertigtes Souvenir für Zuhause nicht fehlen.
Eine Anmeldung ist erforderlich unter Telefon: 0 52 92 93
19224. Die Kursusgebühr beträgt 20 Euro inklusive Material,
Mittagessen und Museumseintritt.

Weitere Informationen:
URL: http://www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org


LWL-Freilichtmuseum in Detmold (Kreis Lippe):
Märchenhafte Kinderführung und Erzähltheater
Sie sind ein Symbol für Unheil und Zuflucht, für Leben und Tod:
Bäume haben in Märchen und Sagen eine ganz unterschiedliche
Bedeutung. Bei einer Kinderführung durch das
LWL-Freilichtmuseum Detmold am Mittwoch, 8. August, erkundet
Sabine Schierholz mit den kleinen Freilichtentdeckern das
Museumsgelände und macht an Bäumen und Sträuchern Station, die
die Kinder aus Märchen, Sagen und Liedern kennen. Die
Kulturlandschaftsführung durch das Freilichtmuseum startet um
15 Uhr am Museumseingang und ist, abgesehen vom Eintritt,
kostenlos. Auch erwachsene Märchenliebhaber können teilnehmen.
Weitere Informationen zu diesem Angebot gibt es unter Tel.
05231/706-104.

Erzähltheater
Märchenhaft wird es auch beim Erzähltheater für Kinder ab vier
Jahren und Erwachsene am langen Donnerstag, 9. August, im
LWL-Freilichtmuseum Detmold. Dann erzählen Lothar Schröer und
Elke Dießner ab 17.30 Uhr (bis ca. 19 Uhr) Märchen der Brüder
Grimm rund um geheimnisvolle Truhen und Kästen. Eine Anmeldung
für diese Tour durch die literarischen Schätze ist nicht
erforderlich. Die Kosten betragen pro Person acht Euro. Der
Museumseintritt ist am langen Donnerstag ab 17 Uhr frei.

Weitere Informationen:
URL: http://www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de.


LWL-Freilichtmuseum in Hagen:
Kinderfest und Wasserexperimentierfeld
Das LWL-Freilichtmuseum bietet eine Mischung aus Unterhaltung
und Wissenschaft. Hier dreht sich alles um Handwerk und
Technik. Neben den Ausstellungen werden auch in den
Ferienworkshops und Werkstätten verschiedene Handwerkstechniken
gezeigt. Ein Höhepunkt des Sommerferienprogramms, ist das große
Kinderfest am Sonntag, 29. Juli. Von 11 bis 18 Uhr bietet das
LWL-Freilichtmuseum ein Kinderprogramm mit vielen
Mitmachstationen. Für das ganze Ferienprogramm gilt: Die
Teilnahme ist kostenlos, lediglich der Museumseintritt muss
gezahlt werden. Bei Gruppen wird um eine Anmeldung unter
Telefon 02331 78070 gebeten. Bitte Verpflegung und
unempfindliche Kleidung mitbringen.

Alles rund um die Biene
Am Samstag und Sonntag (4. und 5. August) werden die
Vorbereitungen für die Winterruhe der Bienen getroffen. Daran
können sich Besucher beteiligen. Interessierte treffen sich ab
10 Uhr im Haus Haspe. Am letzten Ferienwochenende (18. und 19.
August) wird ab 10 Uhr alles zum "Bienenfleiß" im Haus Haspe
erzählt.

Kreative Druckwerkstatt (4. Ferienwoche)
In der Woche vom 31. Juli bis 3. August, von 11 bis 15 Uhr,
können Kinder ab acht Jahren, in der Druckerei mit Pappe,
Korken, Holz und Styropor phantasievolle Kunstwerke erstellen.

Außerdem findet am Sonntag, 5. August, ab 14 Uhr die
Sonntagsführung für Kinder statt. Treffpunkt ist die Druckerei
auf dem LWL-Museumsgelände. Dabei handelt es sich um vier
einzelne Veranstaltung. Bei Gruppen wird um eine Anmeldung
unter Telefon 02331 78070 gebeten.

Nägel schmieden und großer Kutschentag (5. Ferienwoche)
Von Dienstag bis Freitag (7. bis 10. August), sind Kinder ab
zehn Jahren in der Zeit von 11 bis 15 Uhr, dazu eingeladen, in
der Kaffeemühlenschmiede Nägel zu fertigen. Der Museumsschmied
zeigt, wie Draht im Feuer erhitzt wird und wie die Kinder mit
Hammer und Amboss ihren ersten eigenen Nagel schmieden. Dabei
handelt es sich um vier einzelne Veranstaltung. Bei Gruppen
wird um eine Anmeldung unter Telefon 02331 78070 gebeten.

Kutschentag
Am Sonntag, 12. August, findet von 11 bis 16 Uhr der
Kutschentag statt. Hier präsentiert das LWL-Freilichtmuseum
verschiedene Kutschen und gibt Informationen über die Fahrzeuge
und ihre Zugpferde. Die Hufschmiede und Sattlerei sind an
diesem Tag in Betrieb und von 14 bis 17 Uhr können die Besucher
in der Dampfmahlmühle Getreide mahlen.

Forscherlabor, Geocaching, Papierschöpfen (6. Ferienwoche)
In der letzten Ferienwoche, vom 14. bis 17. August, von 11 bis
15 Uhr, können Kinder ab acht Jahren im Forscherlabor in der
Ausstellung "Papier und Umwelt" experimentieren. Mit
Mikroskopen werden alltägliche und ausgefallene Papiersorten
gründlich unter die Lupe genommen. Dabei handelt es sich um
vier einzelne Veranstaltung. Bei Gruppen wird um eine Anmeldung
unter Telefon 02331 78070 gebeten.

Am Samstag, 18. August, von 10 bis 17 Uhr findet Geocaching im
Museum statt. Mit Hilfe der GPS-Technik geht es auf zu einer
Schnitzeljagd durch das Museumsgelände.

Weitere Infos unter URL: www.hac1905.de
Am Sonntag, 19. August, bietet das LWL-Freilichtmuseum wieder
das Mitmachangebot in der Papiermühle an. Hier können
Teilnehmer ihr eigenes Papier herstellen.

Mehr Informationen unter:
URL: http://www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de


LWL-Museum für Archäologie in Herne
Drachenblut und Spinnenbein - Theaterkursus für Kinder
In eine andere Rolle schlüpfen spielfreudige
Nachwuchsschauspieler zwischen acht und zwölf Jahren im
Theaterkurs "Drachenblut und Spinnenbein". Vom 8. bis 10.
August, von 10 bis 15 Uhr, stellt der dreitägige Kurs in
insgesamt 15 Stunden die Märchen von den fürchterlichen Drachen,
lieben Prinzessinnen, bösen Hexen und tapferen Prinzen auf den
Kopf. Die Teilnehmer entwickeln ihre eigenen Geschichten, die
sie am Ende vor Eltern und Freunden aufführen. Kosten: 35 Euro
pro Kind inklusive Eintritt und Material. Da die Teilnehmerzahl
begrenzt ist, ist eine telefonische Anmeldung unter 02323
94628-0 oder -24 erforderlich.

Familiensonntag "Römer, geht nach Hause!"
"Römer, geht nach Hause!" lautet die Ansage beim
Familiensonntag am 5. August im LWL-Museum für Archäologie. Im
Mittelpunkt des Programms für Geschichtsinteressierte zwischen
zehn und zwölf Jahren steht der Konflikt zwischen Römern und
Germanen, der vor Jahrtausenden im heutigen Westfalen für
Unruhe sorgte. Die Eltern können währenddessen an einer
öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung teilnehmen und
unter dem Titel "gesucht. gefunden. ausgegraben." 250.000 Jahre
Menschheitsgeschichte erkunden. Führung und Kinderprogramm
beginnen jeweils um 14 und 16 Uhr, zu zahlen ist lediglich der
Museumseintritt. Anmeldung unter 02323 94628-0 oder -24
erforderlich.

Herstellung eines Kettengeflechts
Es existiert seit rund 3000 Jahren und war bis zum Ende des
Mittelalters die meist verwendete Schutzkleidung: das
Kettengeflecht. Am Samstag, 11. August, von 14 bis 18 Uhr,
sowie am Sonntag, 12. August, von 11 bis 18 Uhr, steht es im
Fokus eines zweitägigen Kreativseminars für Jugendliche ab 16
Jahren und für Erwachsene. Zum Einstieg gibt es einen Überblick
über die Entwicklung des Kettengeflechts bis in die heutige
Zeit. Im Anschluss stellt jeder Teilnehmer selbst Ringe her,
plant eine Kettenhaube und beginnt mit der Arbeit an diesem
historischen Kopfschutz. Da die Arbeit zeitaufwendig ist,
werden die Kettenhauben nicht innerhalb des Kurses
fertiggestellt. Jeder Teilnehmer nimmt aber ausreichend
Material und Wissen mit nach Hause, um selbstständig
weiterzuarbeiten. Mitzubringen sind nach Möglichkeit zwei
Kombizangen und eine Kneifzange sowie eventuell
Arbeitshandschuhe. Für Verpflegung ist selbst zu sorgen.
Kosten: 90 Euro pro Person, inklusive Material, zuzüglich
Museumseintritt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine
telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0 oder 94628-24
erforderlich.

Du bist Westfalen! - Südwestfalen
Am Sonntag, 19. August, heißt es zum dritten Mal "Du bist
Westfalen!" Von 11 bis 18 Uhr sind an diesem Themensonntag in
der Reihe alle Blicke auf Südwestfalen und seine archäologische
Geschichte gerichtet. Führungen, Filme, Vorführungen und
Spezialitäten aus Südwestfalen vermitteln den feinen
Unterschied zu anderen Teilgebieten Westfalens und heben
gleichzeitig die Gemeinsamkeiten hervor. Im Mittelpunkt stehen
aber die archäologischen Zeugnisse, die Spannendes über die
Menschen, ihre Eigenheiten und die Region erzählen. Kosten: Zu
zahlen ist lediglich der Museumseintritt. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich.

Öffentliche Führungen in Herne während der Sommerferien:
"gesucht. gefunden. ausgegraben."
Der Rundgang folgt den Spuren der Menschen in Westfalen, die
sie in dieser Region im Laufe von über 250.000 Jahren
hinterlassen haben. Im Zeitraffer geht es durch die Geschichte:
durch die Zeit der Neandertaler, vorbei an monumentalen
Grabanlagen und Überresten römischer Militärlager. Zeugnisse
der frühchristlichen Glaubenswelt und mittelalterliche
Lebensformen sind weitere Stationen auf dem Weg in die jüngste
Vergangenheit, wo Bombenschutt die Schrecken des Krieges vor
Augen führt. Es ist lediglich der Museumseintritt zu
entrichten. Aufgrund der hohen Nachfrage empfiehlt das
LWL-Museum eine telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0 oder
-24.

Termine während der Sommerferien: Immer sonntags (29.7., 5.8.
und 12.8.), jeweils um 14 und um 16 Uhr. Am Sonntag (19.8.)
gibt es jeweils um 14 und um 16 Uhr einen Sondertermin mit
einem Schwerpunkt auf Südwestfalen. Kosten: Zu zahlen ist
lediglich der Museumseintritt.

Mehr Informationen unter:
URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de


LWL-Römermuseum in Haltern am See (Kreis Recklinghausen)
So sieht's die Maus: Olympia und das alte Rom

Orange ist die Farbe des Sommers im LWL-Römermuseum, denn bis
zum 26. August macht die beliebte Fernseh-Maus mit ihren
Freunden dort Ferien. Berühmt durch ihr unverwechselbares
Augenklappern, kennt sie fast jedes Kind. Mit Witz, Geduld und
in verständlicher Sprache erklärt sie, was es mit den antiken
Olympischen Spielen auf sich hatte, wie es im alten Rom zuging
und was die Römer in Germanien erlebten. Originale
Filmrequisiten aus 17 verschiedenen "Sendungen mit der Maus"
warten darauf, entdeckt zu werden.

Alle haben auf die eine oder andere Weise mit der Antike zu tun
oder befassen sich mit Dingen, die es auch schon bei den Römern
gab. Mit Kochtöpfen, Modellen und anderen Requisiten geht die
Maus Phänomenen des Alltags auf den Grund. Wie wird aus einem
Metallstück ein Hammer oder ein Löffel? Wer war Kaiser
Augustus? Was zog man an im alten Rom und wie wohnte man dort?
Aber es gibt nicht nur Requisiten zu sehen: Film- und
Mitmach-Stationen sowie Führungen und Ferien-Workshops
begleiten die Sommerferien-Aktion.

Das ausführliche Programm gibt es im Internet unter:
URL: http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de

Maus-Workshop: Dabei sein ist alles
"Dabei sein ist alles", heißt es beim viertägigen
Olympia-Ferienworkshop für Acht- bis Zwölfjährige im
LWL-Römermuseum. Von Dienstag bis Freitag (14. bis 17. August)
von jeweils 10 bis 12.30 Uhr oder wahlweise 14 bis 16.30 Uhr
geht es mit der Maus und Freunden zu den Olympischen Spielen
ins antike Griechenland. Ausgetragen werden
Wettkampfdisziplinen wie Waffenlauf und Weitsprung mit
Gewichten. Dabei darf das obligatorische Opfer natürlich ebenso
wenig fehlen wie die selbst gefertigte Ausrüstung, der
Olympische Eid und die Siegerehrung. Und die antiken
Wettkampfanlagen? Die erklärt Armin Maiwald anhand des eigens
für die Sendung mit der Maus gebauten riesigen Modells. Kosten
inklusive Eintritt 40 Euro. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist,
ist eine telefonische Anmeldung unter 02364 9376-0 erforderlich.

Legionäre aus der Sendung mit der Maus verschwunden!
In langen Reihen marschieren sie durchs LWL-Römermuseum: 15.000
Mini-Römer aus der "Sendung mit der Maus". Doch einige der
Legionäre scheinen verschwunden. Um die Marschordnung des
Heeres wiederherzustellen, machen sich Erwachsene und Kinder ab
acht Jahren in dieser Führung auf die Suche nach den
Vermissten. Auf der Suche lernen sie den Alltag im Legionslager
kennen und erfahren, wie die Soldaten versorgt wurden oder wie
sie innerhalb des großen Heeres mit Signalen kommuniziert
haben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: Zu zahlen
ist lediglich der Museumseintritt.
Termine: Immer sonntags 29.7., 5.8., 12.8. und 19.8., jeweils
um 14 Uhr

Möge der Bessere gewinnen...
In London zeigen die neuzeitlichen Sportler bereits, welche
Höchstleistungen in ihnen stecken. Im LWL-Römermuseum in
Haltern gehen die Besucher-Athleten an den Start - allerdings
in antiken Disziplinen: Am Sonntag, 29. Juli, von 15.30 bis
17.30 Uhr beginnen die Spiele im LWL-Museum. Die Teilnehmer
probieren sich im antiken Weitsprung und erleben einen
historischen Streitwagen bei einer Probefahrt. Für den Antrieb
sorgen die Eltern, die ihre Kinder ziehen. Das Angebot ist auch
für Rollstuhlfahrer geeignet.

Am Sonntag, 5. August, dreht sich von 15.30 bis 17.30 Uhr alles
um das Motto: "Schneller, höher, weiter". An diesem Tag steht
Speerwurf auf dem Olympiaprogramm sowie eine Probefahrt im
antiken Streiwagen mit den Eltern als "Zugpferden". Das Angebot
ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet.

Außerdem können die Besucher eine eigene antike Siegervase
bemalen. Materialkosten pro Vase. 2 Euro. Eine Anmeldung für
diese sonntäglichen Angebote ist nicht erforderlich. Kosten: Zu
zahlen ist lediglich der Museumseintritt.

Mehr Informationen unter:
URL: http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de


Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn
Auch im Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn wird in der
Schulfreien etwas gegen die Langeweile getan: Spielen wie im
Mittelalter oder funkelnden Schmuck selbst basteln.

Spielen wie im Mittelalter
Wie sich ihre Altersgenossen im Mittelalter die Zeit vertrieben
haben, erfahren Sieben- bis Zehnjährige am Dienstag, 31. Juli,
um 15 Uhr im Museum in der Kaiserpfalz. Auf zahlreichen
Grabungen haben Archäologen mittelalterliches Spielzeug
gefunden. Einige dieser Jahrhunderte alten Spiele können die
Ferienkinder ausprobieren. Anschließend modelliert jeder nach
mittelalterlichem Vorbild oder der eigenen Phantasie ein
Spielzeug aus Ton. Eine telefonische Anmeldung ist unter 05251
1051-10 erforderlich. Kosten inklusive Eintritt: 2 Euro.

Karfunkelsteine und buntes Glas
Was ist eigentlich ein Karfunkelstein? Die Antwort verrät am
Mittwoch, 1. August, ab 15 Uhr dieses Ferienprogramm. Zehn- bis
Zwölfjährige erkunden als angehende Goldschmiede zunächst den
Schmuck, der in Gräbern aus der Zeit der Franken gefunden
wurde. Danach bastelt jeder seine eigene "edelsteinbesetzte"
Fibel oder Perlenkette, wie sie zur Zeit Karls des Großen in
Mode waren. Eine telefonische Anmeldung ist unter 05251 1051-10
erforderlich. Kosten inklusive Eintritt: 3,50 Euro.

Öffentliche Führungen für Erwachsene während der Sommerferien:
Die Paderborner Königspfalzen
Von Samstag, 28. Juli, bis Sonntag, 5. August, findet täglich
um 15 Uhr der einstündige Rundgang "Die Paderborner
Königspfalzen" statt. Im Mittelpunkt steht die Palastanlage
Heinrichs II. aus dem 11. Jahrhundert. Als Mauerreste der Pfalz
bei Ausgrabungen freigelegt wurden, waren sie so gut erhalten,
dass ein Wiederaufbau unter Einbeziehung der historischen
Bausubstanz möglich war. Interessierte können so direkt
innerhalb dieser geschichtsträchtigen Gemäuer einen Einblick in
Wandel und Kontinuität im Wohnen und Repräsentieren der Könige
im Mittelalter erlangen. Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kosten: Zu zahlen ist lediglich der Museumseintritt.

Die Pfalz Karls des Großen
Im Mittelalter reisten die Könige von Ort zu Ort, um das Reich
zu verwalten, Recht zu sprechen oder sich mit Beratern und
Gesandten zu treffen. Ein Netz von Stützpunkten - die Pfalzen -
dienten dem Herrscher und seinem Gefolge dabei als zeitweilige
Unterkunft. Unter ihnen nimmt Paderborn als die Pfalz Karls des
Großen im neu eroberten sächsischen Gebiet eine besondere
Stellung ein. Ein einstündiger Rundgang durch die Ausstellung
und die karolingische Pfalz lässt die frühmittelalterliche
Geschichte dieses Ortes wieder lebendig werden. Anmeldung ist
nicht erforderlich. Kosten: Zu zahlen ist lediglich der
Museumseintritt.
Termine: 28.7., 30.7., 3.8. und 12.8. jeweils um 11 Uhr

Zwischen Reich und Kirche
In dieser öffentlichen Führung für Erwachsene steht das Leben
und Wirken Bischof Meinwerks im Vordergrund. Er gilt als einer
der großen Reichsbischöfe im Hochmittelalter. Kaum ein anderer
verstand es wie er, kirchliche und weltliche Macht zu
verbinden. Ein einstündiger Rundgang durch die rekonstruierte
spätottonische Pfalz und die Bartholomäuskapelle
veranschaulicht Meinwerks Leben und Werk. Die Architektur der
Gebäude sowie Funde aus dieser Zeit geben Einblicke in die
Rolle Paderborns als kaiserliche Residenzstadt und
verdeutlichen den Aufschwung von Kunst und Bildung. Anmeldung
ist nicht erforderlich. Kosten: Zu zahlen ist lediglich der
Museumseintritt.
Termine: 29.7., 1.8. und 4.8. jeweils 11 Uhr, am 19.8. um 15 Uhr

"Weg mit dem faden Brei"
Die einstündige Führung "Weg mit dem faden Brei ..." vermittelt
nicht nur spannende Wissenshäppchen zu den kulturellen
Hintergründen königlicher Empfänge und höfischen Tafelns,
sondern stellt auch den Tast- und Geruchssinn der großen und
kleinen Besucher vor eine Herausforderung. Wie war das doch
gleich mit den komplizierten Tischsitten und welche Gewürze
schmeichelten schon vor Jahrhunderten Nase und Gaumen?
Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: Zu zahlen ist
lediglich der Museumseintritt.
Termine: 31.7., 2.8., 5.8. jeweils um 11 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 30 11:13:55 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 30 Jul 2012 11:13:55 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Roemer,
geht nach Hause! Familiensonntag im LWL-Museum fuer Archaeologie, Herne,
05.08.2012
Message-ID: 50166C73020000D60000874B@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-PRessestelle"
Datum: 30.07.2012, 11:00


AKTUELL

Römer, geht nach Hause!
Familiensonntag im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Ein spannender Konflikt aus der Geschichte Westfalens steht im
Mittelpunkt des nächsten Familiensonntags am 5. August im
LWL-Museum für Archäologie in Herne. Warum die Weltmacht Rom
und die Germanen, die Bewohner des heutigen Westfalens, vor
mehr als 2000 Jahren aneinandergerieten, wie die
Auseinandersetzung aussah und wie es letztlich ausging - all
das erfahren Zehn- bis Zwölfjährige im 1,5-stündigen Programm,
das jeweils um 14 und 16 Uhr beginnt. Die Eltern können
währenddessen an einer öffentlichen Führung durch die
Dauerausstellung teilnehmen und unter dem Titel "gesucht.
gefunden. ausgegraben." 250 000 Jahre Menschheitsgeschichte
erkunden. Die Führungen starten parallel zum Kinderprogramm
ebenfalls um 14 und 16 Uhr. Zu zahlen ist lediglich der
Museumseintritt.

Als der berühmte Feldherr Caesar Gallien eroberte, schob er die
Grenze des Römischen Reichs an den Rhein vor. Somit trennte ihn
nur noch der Fluss von den Bewohnern des heutigen Westfalens.
Beide Fronten gerieten aneinander - und die Germanen boten der
Weltmacht Rom erfolgreich die Stirn. Nur kurzzeitig konnten die
Römer germanische Gebiete besetzen, für sie endete der Konflikt
am Rhein letztlich in einer militärischen Katastrophe. Das
Programm "Römer, geht nach Hause!" erzählt die gesamte
Geschichte dieser spannenden Auseinandersetzung. Das Besondere
dabei: die kleinen Nachwuchsforscher nehmen die Perspektive der
Germanen ein und erkunden anhand archäologischer Funde ihr
Leben vor, mit und nach den Römern.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine telefonische
Anmeldung unter 02323 94628-0 oder 94628-24 während der
Öffnungszeiten des LWL-Museums erforderlich.


INFO

Termin:
Sonntag, 5.8.2012, Familiensonntag, jeweils 14 Uhr und 16 Uhr,
zu zahlen ist nur der Museumseintritt

- Kinderprogramm "Römer, geht nach Hause!", für 10- bis
12-Jährige, Dauer: 1,5 Stunden

- Öffentliche Führung für Erwachsene: "gesucht. gefunden.
ausgegraben." (Dauerausstellung)


LWL-Einrichtung:
LWL-Museum für Archäologie Herne
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0

Mehr Infos:
URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 31 10:40:07 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 31 Jul 2012 10:40:07 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Workshop-Premiere holt Nachwuchs-Archaeologen und
Experten in die LWL-Stadtarchaeologie nach Paderborn
Message-ID: 5017B607020000D600008796@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 31.07.2012, 09:24


AKTUELL

Workshop-Premiere holt Nachwuchs-Archäologen und Experten in
die LWL-Stadtarchäologie nach Paderborn

Archäologisch geforscht wird in Paderborn viel. Die
LWL-Stadtarchäologie um ihren Leiter Dr. Sven Spiong hat
unzählige Kapitel der Stadtgeschichte neu aufgeschlagen oder
ergänzt. Erstmals öffnet sich das historische Gebäude der
Stadtarchäologie jetzt auch der theoretischen Wissenschaft:
Junge Nachwuchswissenschaftler haben für die Premiere am
Busdorfwall gesorgt und einen halbtägigen Workshop zum Thema
"Archäologie und Recht" auf die Beine gestellt, am Montag
(30.07.) waren 25 Nachwuchsarchäologen und Experten zu Gast bei
den Paderborner LWL-Archäologen.

Die Göttinger Doktoranden Christoph Kühne und Birthe Lehnberg
wollten mit ihrer Initiative Praxis und Wissenschaft näher
zusammenrücken: "Uns geht es darum, sowohl einen Einblick in
das Gesetzgebungsverfahren zu bekommen, als auch die
rechtlichen Grundlagen unseres zukünftigen Berufs besser
verstehen zu lernen." Deshalb haben sie insbesondere andere
junge Nachwuchsforscher und zukünftige Bodendenkmalpfleger aus
Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen nach Paderborn
eingeladen. Schließlich konnten sie namhafte Experten als
Referenten für das komplexe Thema gewinnen. Vertreter des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sowie des
NRW-Ministeriums für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung waren
eingeladen, um Licht in die komplizierte Rechtsfragen und
Neuerungen des NRW-Denkmalschutzgesetzes zu bringen und mit den
jungen Forschern zu diskutieren.

Das Thema ist auch deshalb wichtig, weil ein Urteil des
Oberverwaltungsgerichts Münster aktuell für eine Novellierung
des geltenden Denkmalschutzgesetzes sorgt. Die rechtlichen
Aspekte der Archäologie sind wiederum an den Universitäten noch
nicht Inhalt des Fächerkanons. Umso wertvoller waren die
Informationen, die Rechtsanwalt Dario Arconada aus Hannover
anhand von aktuell einschlägigen Urteilen, Entscheidungsgründen
der Richter und der juristischen Auswirkungen aus seiner Sicht
vermittelte. Arconada verglich die aktuellen Gesetze der Länder
- in Deutschland ist Denkmalschutz Ländersache - und stellte
einen eigenen Vorschlag mit verschiedenen Lösungsansätzen zur
Verbesserung in der Runde zur Diskussion.

Dr. Thomas Otten aus dem Düsseldorfer Bauministerium als
oberste Denkmalschutzbehörde des Landes berichtete schließlich
aus erster Hand über Konsequenzen und die praktische Umsetzung
notwendiger Reformen am Gesetzestext. Otten ist an der
Neufassung des Denkmalschutzgesetzes unmittelbar beteiligt.
Auch der LWL-Chefarchäologe Prof. Dr. Michael Rind sowie die
Außenstellenleiter der LWL-Archäologie - Prof. Dr. Michael
Baales aus Olpe, Dr. Christoph Grünewald aus Münster und Dr.
Daniel Bérenger aus Bielefeld - berichteten über die bisherige
Praxis in ihren Zuständigkeitsbereichen und über die
gegenwärtigen, durch die Gesetzesnovellierung hervorgerufenen
Schwierigkeiten.

Dass in einer Neufassung auch Chancen für eine Rechts- und
Planungssicherheit liegen, kommentierte Dr. Stefan Teuber von
der Stadtarchäologie Einbeck. Die niedersächsischen Kollegen,
die einem ähnlichen Gesetzestext unterlagen, sahen sich bereits
im vergangenen Jahr gezwungen, für eine Novellierung ihres
ebenfalls 30 Jahre alten Gesetzes zu sorgen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 31 10:44:14 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 31 Jul 2012 10:44:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kettengeflecht: Ein Ring nach dem anderen:
Kreativseminar im LWL-Museum fuer Archaeologie, Herne, 11./12.08.2012
Message-ID: 5017B6FE020000D60000879B@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 31.07.2012, 09:02


AKTUELL

Kettengeflecht: Ein Ring nach dem anderen
Kreativseminar im LWL-Museum für Archäologie

Am 11. und 12. August sind im LWL- Museum für Archäologie in
Herne Geduld und Fingerfertigkeit gefragt. Im zweitägigen
Kreativseminar erstellen Erwachsene und Jugendliche ab 16
Jahren ihr eigenes Kettengeflecht nach historischen Vorbildern.
Kettengeflecht existiert seit rund 3000 Jahren und war bis zum
Ende des Mittelalters die meist verwendete Schutzkleidung.
Kleine metallene Ringe zu einer dichten, flexiblen Struktur
verwoben, wurden zu Kettenhemden, -handschuhen und -hauben
verarbeitet. Die Entwicklung des Kettengeflechts bis in die
heutige Zeit wird im Seminar als Einstieg ausführlich erläutert,
bevor es an die praktische Arbeit geht.

Jeder Teilnehmer stellt die nötigen Ringe für sein
Kettengeflecht selbst her, plant eine Kettenhaube und beginnt
mit der Arbeit an diesem historischen Kopfschutz. Da die Arbeit
zeitaufwendig ist, werden die Kettenhauben nicht innerhalb des
Kurses fertiggestellt. Jeder Teilnehmer nimmt aber ausreichend
Material und Wissen mit nach Hause, um selbstständig
weiterzuarbeiten. Mitzubringen sind nach Möglichkeit zwei
Kombizangen und eine Kneifzange sowie eventuell
Arbeitshandschuhe. Für Verpflegung ist selbst zu sorgen.
Kosten: 90 Euro pro Person, inklusive Material, zuzüglich
Museumseintritt.

Da die Teilnehmerzahl der Kreativseminare begrenzt ist, ist
eine telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0 oder 94628-24
während der Öffnungszeiten des LWL-Museums erforderlich.


INFO

Termine und Kosten: - 11.08. von 14 bis 18 Uhr, 12.08. von 11
bis 18 Uhr, Kreativseminar "Kettengeflecht"

- 90 Euro pro Person, inklusive Material, zzgl. Museumseintritt

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de