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From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 1 10:33:44 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 01 Jun 2012 10:33:44 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kostenlose Museumspaedagogik: Lehrerinfo auf Schloss
Cappenberg
Message-ID: 4FC89A88020000D6000079EE@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Unna"
Datum: 31.05.2012, 16:34


AKTUELL

Kostenlose Museumspädagogik
Lehrerinfo auf Schloss Cappenberg

Zur Ausstellung "Vor dem Krieg - Auf der Flucht - Nach dem
Frieden" auf Schloss Cappenberg in Selm gibt es ein kostenloses
museumspädagogisches Begleitprogramm für Schulklassen.

Eine Lehrerinformationsveranstaltung dazu findet am Dienstag,
5. Juni um 15.30 Uhr im Steinsaal des Schlosses statt. Die
museumspädagogischen Aktivitäten werden vom 3. bis 5. Juli, vom
4. bis 7. September sowie vom 11. bis 14. September jeweils von
9 bis 10.30 Uhr und von 10.45 bis 12.15 Uhr angeboten. Um
telefonische Anmeldung zur Lehrerinformationsveranstaltung oder
zu einer der Angebote wird unter Tel. 0 251 / 66 47 58
(Alexandra Dolezych) oder 0 251 / 76 25 919 (Dagmar Schmidt)
gebeten.

Das museumspädagogische Programm fokussiert für die 1. bis 6.
Klasse das Motiv des Stilllebens und widmet sich unter dem
Titel "Früchte und Blumen - Die stille Schönheit einfacher
Dinge” den gestalterischen Ideen dieser Gattung. Die
Schüler arbeiten nach dem Rundgang mit Kreiden auf kleinen
Leinenstücken und können dabei sehr schöne Farb- und
Strukturwirkungen erzielen.

"Auf der Reise - im Exil" lautet das Thema für die 7. bis 12.
Klasse, da viele Werke in der Ausstellung Küstenlandschaften
zeigen, die den Besucher an verschiedene Orte in Europa führen.
Mit Graphit und durch Wasser vermalbare Kreide können die
Schüler in einer abstrahierenden, sehr leichten Form der
Gestaltung der besonderen Stimmung nachspüren.

Mit mehr als 180 Arbeiten deutscher Künstler im Exil gibt die
Cappenberger Schau erstmals einen tiefen Einblick in den
außergewöhnlichen Kunstbestand der Sammlung "Memoria Thomas B.
Schumann", die auf jene Knstler und Künstlerinnen verweist, die
das nationalsozialistische Deutschland verließen und ins Exil
gingen. Die Werke aus der privaten Sammlung reflektieren die
Vielfalt künstlerischer Positionen der Zwischenkriegszeit mit
spätimpressionistischen wie expressiven, aber auch
neusachlichen Arbeiten.

Unter der Leitung der beiden Museumspädagoginnen Alexandra
Dolezych und Dagmar Schmidt wird ein interessantes
Begleitprogramm realisiert, das neben einem geführten Rundgang
durch die Ausstellung mit einem praktischen Teil abschließt.

Die Ausstellung auf Schloss Cappenberg ist noch bis zum 16.
September zu sehen.


INFO

Schloss Cappenberg
Schlossberg
59379 Selm-Cappenberg
Tel.: 0 23 06 / 7 11 70
Fax: 0 23 06 / 75 86 33





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 1 10:36:08 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 01 Jun 2012 10:36:08 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Alte Karten als Quellen fuer die Orts-,
Hof- und Familiengeschichte, Vreden, 05.06.2012
Message-ID: 4FC89B18020000D6000079F2@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 31.05.2012, 11:10


SEMINAR

Alte Karten als Quellen für die Orts-, Hof- und
Familiengeschichte

Ein Seminar der Gesellschaft für historische Landeskunde des
westlichen Münsterlandes

Die Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V. (GhL) hat in den letzten Jahren bereits mit
großem Erfolg eine Reihe von Seminaren für Hobbyforscher
angeboten. Nun lädt die GhL ein zu einem Seminar über "Alte
Karten als Quellen für die Orts-, Hof- und Familiengeschichte".
Es wendet sich an alle, die sich für die Geschichte des
Heimatortes oder der Region interessieren und soll die
Möglichkeiten aufzeigen, die ältere Karten zu diesem Zweck
bieten. Themen sind u.a.: Welche Arten von älteren Landkarten
gibt es? Wo werden sie aufbewahrt? Wer kann sie benutzen?
Welche Möglichkeiten bietet das Urkataster und ältere
topographische Karten für die eigene Forschung im Bereich der
Orts-, Hof- und Familiengeschichte?

Dozent ist Dipl.-Ing. Karl-Peter Theis, Leiter des Katasteramts
Borken. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher wird um
Anmeldung gebeten bis zum 4. Juni per E-Mail unter der Adresse:
info at ghl-westmuensterland.de

Das Seminar findet am 5. Juni 2012 von 18:00 bis 20:00 Uhr im
Kreishaus in Borken, Burloer Straße 98 (Raum 2412; 4 OG) statt.
Teilnehmergebühr 5,00 ?.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Alte Karten als Quellen für die Orts-, Hof- und Familiengeschichte
Datum: 5. Juni 2012
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V.
p/A Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Tel.: 028262-951431





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 4 10:44:14 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 04 Jun 2012 10:44:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Tatort Dorf: Studierende der Universitaet Muenster
erforschen die Kriminalitaet im laendlichen Westfalen frueherer
Jahrhunderte
Message-ID: 4FCC917E020000D600007A3F@cl2x-sd2-vs>

Von: "Landesgeschichte"
Datum: 01.06.2012, 12:08


AKTUELL

Tatort Dorf

Studierende der Universität Münster erforschen die Kriminalität
im ländlichen Westfalen früherer Jahrhunderte und verfassen
eine Artikelserie für das Landwirtschaftliche Wochenblatt
Westfalen-Lippe

Eine Frau wird aus Neid der Dorfnachbarn zur "Hexe" erklärt.
Ein katholischer Priester versteckt seine Konkubine vor
bischöflicher Kontrolle im Nachbardorf. Bauern lassen ihre
Friedfertigkeit hinter sich und rücken einem preußischen
Amtmann mit Knüppeln zu Leibe: Um solche verbürgten Fälle aus
dem ländlichen Westfalen drehte sich ein Schreibprojekt im
Rahmen des Masterstudienganges am Historischen Seminar der
Universität Münster. Unter der Leitung des Historikers Prof.
Dr. Werner Freitag sowie des Uni-Lehrbeauftragten und
Redakteurs Gisbert Strotdrees hat eine Gruppe Studierender
Kriminalfälle in Dörfern Westfalens aufgespürt. Die Texte der
Studierenden veröffentlicht das Landwirtschaftliche Wochenblatt
Westfalen-Lippe von dieser Woche an (erstmals am 8. Juni) in
einer mehrteiligen Artikelserie unter dem Titel "Tatort Dorf".

Der Weg dorthin war lang. So lernten die Studierenden zunächst
journalistische Darstellungsformen wie Nachricht, Bericht oder
Kommentar kennen, ehe sie "ihren" Kriminalfällen des Tatorts
Dorf auf den Grund gingen. Jeweils mittwochs wandelte sich dann
das Historische Seminar zur Redaktionskonferenz. Dabei tauschte
sich die Runde über Wilddiebe, prügelnde Kapläne und
tratschende Dorfbewohner im 17., 18. und 19. Jahrhunderts
ebenso aus wie über Schreibstile, Satzlängen und veränderte
Überschriften.

Geleitet wurde das Seminar von einem Duo: Prof. Werner Freitag
(Abt. Westfälische Landesgeschichte) zeichnete für die
fachkundige Recherche der historischen Sachverhalte
verantwortlich. Gisbert Strotdrees, Buchautor und Redakteur
beim Landwirtschaftsverlag in Münster-Hiltrup, vermittelte den
Studierenden, wie ein historisches Thema verständlich
aufbereitet werden kann und was bei der Wahl des Schreibstils
zu beachten ist.


INFO

URL: www.wochenblatt.com/rubriken/landeskultur





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 4 10:53:08 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 04 Jun 2012 10:53:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Marlene Dietrich und Leni Riefenstahl,
Bielefeld, 06.06.2012
Message-ID: 4FCC9394020000D600007A49@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 01.06.2012, 14:51


AKTUELL

Marlene Dietrich und Leni Riefenstahl
Vortragsveranstaltung im Historischen Museum

"Marlene Dietrich und Leni Riefenstahl - zwei Leben" - unter
diesem Titel steht ein Vortrag am Mittwoch, 6. Juni, um 19 Uhr
im Historischen Museum. Referentin ist Karin Koenemann. Kaum
könnten sie gegensätzlicher sein: Hier der Hollywood-Star
Marlene Dietrich, der seine deutsche Staatsbürgerschaft ablegte
und für seinen Einsatz in der US-Truppenbetreuung während des
Krieges mit der "Medal of Freedom" ausgezeichnet wurde. Dort
die "Reichsfilmregisseurin" Leni Riefenstahl, die mit ihren
Filmen die NS-Ästhetik zur Vollendung brachte und von Hitler
protegiert wurde. Bei näherem Hinsehen zeigen sich aber auch
Parallelen in den Lebensläufen dieser beiden berühmten und
zeitlebens umstrittenen Frauen, die sich in einer noch
weitgehend von Männern bestimmten Welt behaupteten und Einfluss
nahmen. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.


INFO

Historisches Museum der Stadt Bielefeld
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 4 10:57:03 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 04 Jun 2012 10:57:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Aktuelle Aspekte der nationalsozialistischen
deutschen Vergangenheit: Schnuppertage zum Theaterprojekt, Bielefeld,
05.06.2012
Message-ID: 4FCC947F020000D600007A4E@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 01.06.2012, 15:34


AKTUELL

Aktuelle Aspekte der nationalsozialistischen deutschen
Vergangenheit
Schnuppertage zum Theaterprojekt

Sich mit der nationalsozialistischen deutschen Vergangenheit zu
beschäftigen, kann nicht nur hart, sondern manchmal auch
langweilig sein. Stets wiederholen sich die gleichen Themen im
Unterricht. "Aber was hat das mit mir zu tun? Ich war ja noch
lange nicht geboren", mag sich der ein oder andere fragen.

Genau dieser Frage will das Historische Museum in einem
Theaterprojekt in den Sommerferien vom 9. bis 20. Juli
nachgehen. Dabei werden die Teilnehmer des Projekts zu
Forschern, Autoren, Regisseuren und Schauspielern. Eine
Theaterpädagogin und eine Museumspädagogin unterstützen sie bei
der Auseinandersetzung mit dem schwierigen Thema. Bei unserem
Schnuppertag am Dienstag, 5. Juni, von 17 bis 18.30 Uhr können
Interessierte herausfinden, ob dieses Projekt etwas für sie ist
und sprichwörtlich in die Theaterarbeit "hereinschnuppern". Die
Veranstaltung richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren.
Anmeldung unter 51-3635. Die Teilnahme am Schnuppertag ist
kostenlos!


INFO

Historisches Museum der Stadt Bielefeld
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 4 11:00:31 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 04 Jun 2012 11:00:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ausstellungseroeffnung: "Tausend Jahre Wissen - Die
Rekonstruktion der Bibliothek der Reichsabtei Corvey", Ziesar, 06.06.2012
Message-ID: 4FCC954F020000D600007A53@cl2x-sd2-vs>

Von: "Anja Jackes"
Datum: 03.06.2012, 21:16


AKTUELL

Am 6. Juni 2012 wird die vierte Station der Wanderausstellung
"Tausend Jahre Wissen - Die Rekonstruktion der Bibliothek der
Reichsabtei Corvey" im Museum für brandenburgische Kirchen- und
Kulturgeschichte des Mittelalters in der Bischofsresidenz Burg
Ziesar eröffnet.

Die Ausstellung, die am Lehrstuhl für Materielles und
Immaterielles Kulturerbe UNESCO an der Universität Paderborn
realisiert wurde, steht unter der Schirmherrschaft von
Hannelore Kraft, der Ministerpräsidentin des Landes
Nordrhein-Westfalen. Nach dem die Wanderausstellung bereits in
Corvey, Bonn und Marburg zu sehen war, macht sie nun Station im
Museum für brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte des
Mittelalters in Ziesar, wo so in Kooperation mit der Professur
für Geschichte des Mittelalters der Universität Potsdam und der
Universitätsbibliothek Potsdam gezeigt wird. Seit 2009 befindet
sich, angegliedert an das Museum, in Ziesar eine Fachbibliothek
für Kirchen- und Kulturgeschichte mit einer beachtlichen
Sammlung Historischer Kirchenbibliotheken. Zurecht spricht man
von Ziesar auch als "Burg der Bücher".

Thema der Ausstellung ist das materielle und immaterielle
kulturelle Erbe der ehemaligen Benediktinerabtei im heutigen
Nordrhein-Westfalen an der Oberweser, das seit dem frühen
Mittelalter bis in die Neuzeit als bedeutendes kulturelles
Zentrum der Produktion, Speicherung und Vermittlung von Wissen
galt. Sie befand sich einst an politisch und kulturell
exponierter Lage im Osten des fränkischen Reiches und gehört zu
den bedeutendsten Klöstern aus karolingischer Zeit. Im
Mittelpunkt der Wanderausstellung steht die Klosterbibliothek
mit ihren großen und vielfältigen Buchbeständen, die Corvey
rückblickend als universelles Wissensarchiv mit einem hohen
theologischen, kulturellen und historischen Anspruch erscheinen
lassen. Die vor 200 Jahren im Zuge der Säkularisation
aufgelöste Bibliothek der Abtei, deren Bestände vornehmlich an
weltliche Institutionen überführt wurden, konnte in einem
zweijährigen Forschungsprojekt des Lehrstuhls für Materielles
und Immaterielles Kulturerbe der Universität Paderborn bereits
teilweise rekonstruiert und auf einer Internetplattform
virtuell wieder zusammengeführt werden.

"Tausend Jahre Wissen" zeigt an den vier Ausstellungsorten
jeweils unterschiedliche Teile der Corveyer Klosterbibliothek.
Bei der vierten Station in Ziesar wird der Schwerpunkt auf dem
neuzeitlichen Buchbestand der ehemaligen Corveyer
Klosterbibliothek liegen und die Vielfältigkeit der Sammlung
mit frühneuzeitlichen Drucken aus dem Bestand der
Erzbischöflichen Akademischen Bibliothek Paderborn
präsentieren. Dort befindet sich heute das größte noch
erhaltene Konvolut einst in Corvey bewahrter Drucke.

Wir freuen uns, Sie zur Eröffnung am 6. Juni 2012, um 10.30 Uhr
im Glassaal des Burgmuseums Ziesar begrüßen zu dürfen.


INFO

Kontakt:
Museum für brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte
des Mittelalters in der Bischofsresidenz Burg Ziesar
Mühlentor 15 A
14793 Ziesar
URL: www.nova-corbeia.upb.de


Veranstaltungsdaten:
Tausend Jahre Wissen -
Die Rekonstruktion der Bibliothek der Reichsabtei Corvey
Datum: 6. Juni 2012 bis 5. August 2012
Museum für brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte
des Mittelalters
Am Mühlentor 15 A
14793 Ziesar
Tel.: 03383012735
Fax: 03383012737
E-Mail: info at burg-ziesar.de
URL: www.burg-ziesar.de

Kontakt:
Universität Paderborn
Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe
Warburger Straße 100
33098 Paderborn
Tel.: 05251605464
Fax: 05251605461
E-Mail: anja.jackes at upb.de
URL: www.nova-corbeia.upb.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 4 11:42:34 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 04 Jun 2012 11:42:34 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kapital fuer Huelshoff-Stiftung zusammen: Stifter
unterzeichnen Urkunde
Message-ID: 4FCC9F2A020000D600007A62@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.06.2012, 08:58


AKTUELL

Kapital für Hülshoff-Stiftung zusammen
Stifter unterzeichnen Urkunde

Die Annette-von-Droste zu Hülshoff-Stiftung kann gegründet
werden, das Kapital von 19,3 Millionen Euro ist zusammen. Am
Freitag (1.6.) haben 24 Stifter auf der Burg Hülshoff in
Havixbeck (Kreis Coesfeld) eine entsprechende Beitrittsurkunde
unterschrieben, wie der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
mitteilt. "Das ist eine Meisterleistung von Westfalen - mit
Unterstützung von Land und Bund", so LWL-Direktor Dr. Wolfgang
Kirsch. Der LWL will die Stiftung gründen, um die Burg bei
Münster, das Geburtshaus einer der wichtigsten deutschen
Dichterinnen, Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848), zu
erhalten. Außerdem sollen literarische Veranstaltungen,
Ausstellungen und Forschungsvorhaben gefördert und Stipendien
vergeben werden. Bis zum Sommer soll die Stiftung von der
Bezirksregierung Münster genehmigt und dann gegründet werden.

Die Kulturstiftung des LWL und das Land NRW steuern jeweils
vier Millionen Euro zum Stiftungskapital bei, der Bund 2,8
Millionen. Beteiligt sind außerdem die Kulturstiftung der
Westfälischen Provinzial-Versicherung mit 2,5 Millionen Euro,
die NRW-Stiftung mit 1,6 Millionen Euro, die Kreise Coesfeld
(400.000 Euro), Borken (250.000) und Warendorf (200.000), die
Stadt Münster (500.000) und die Gemeinde Havixbeck (100.000)
sowie Privatpersonen wie Dr. August Oetker, Reinhard Horstmann,
Benedikt Graf Droste zu Vischering, Dr. Katja Hellenthal und
Unternehmen wie der LVM, die Bertelsmann AG (500.000), die
Ratio Handel GmbH, die Sparda-Bank Münster (50.000) und die
Firma Sahle. Die jetzige Eigentümerin, Jutta Freifrau von
Droste zu Hülshoff, bringt die Burg mit den umliegenden
Ländereien, darunter die Parkanlagen, ein. Auch das Haus
Rüschhaus in Münster, erbaut vom westfälischen Barockbaumeister
Johann Conrad Schlaun, wird Teil der Stiftung.

Hintergrund
Gutachter hatten nach Abzug aller Verbindlichkeiten einen
jährlichen Ertrag aus dem Stiftungskapital von 450.000 Euro
veranschlagt, um einen finanziell gesicherten Betrieb zu
gewährleisten.

Hintergrund der Stiftung war auch die heftige Kritik an dem
Gutachten "KunstNRW" zur Kultur und Kulturförderung, das die
damalige Landesregierung vor vier Jahren vorgestellt hatte und
das den westfälischen Landesteil so gut wie nicht erwähnte. Das
Gutachten mit der einseitigen Bevorzugung des Rheinlandes habe
Westfalen aufgeweckt, hieß es seinerzeit. Auch in Westfalen und
Lippe brauche man vorzeigbare Projekte, die die Landesregierung
ebenso wie die Kultur im Rheinland unterstützen müsse.

Burg Hülshoff
Die Wasserburg Hülshoff ist sowohl aus baudenkmalpflegerischer
Sicht als auch als Geburtsort der Dichterin Annette von
Droste-Hülshoff von hohem Interesse. Bei der Burg Hülshoff
handelt es sich um eine typische westfälische Wasserburg mit
einer über 500jährigen Familientradition.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg bereits im 11.
Jahrhundert. 1417 kam sie in den Besitz der Herren von
Deckenbrock, die sich später "von Droste" nannten. Das
Herrenhaus ließ Heinrich I. von Droste Hülshoff um 1540/1545
erbauen. Das in Form einer geschlossenen Renaissanceanlage
gebaute Haus ist bis heute erhalten. Angeschlossen an die Burg
ist eine im späten 19. Jahrhundert im neugotischen Stil erbaute
Kapelle. Die Anlage mit dem öffentlich zugänglichen Park, der
Burg sowie einem Drostemuseum ist in Familienbesitz.

Burg Hülshoff ist der Geburtsort der Dichterin Annette von
Droste-Hülshoff. Im Januar 1797 wurde die Dichterin auf der
Wasserburg geboren und verbrachte dort sowie in dem unweit
gelegenen Haus Rüschhaus Großteile ihres Lebens. Zu Lebzeiten
weitgehend unbekannt, zählt Annette von Droste-Hülshoff längst
zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der deutschen Literatur
und ist unbestritten die wichtigste Dichterin Westfalens. Ihr
Werk hat einen anerkannt hohen Stellenwert in der deutschen
Literatur, Teile daraus wie die Erzählung "Die Judenbuche"
gehören zur Weltliteratur.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 4 11:44:44 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 04 Jun 2012 11:44:44 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BLIT=5D_Daniel_B=C3=A9renger/Jean_Bourgeois/M?=
=?utf-8?q?arc_Talon/Stefan_Wirth=3A_Graeberlandschaften_der_Bronzezeit?=
Message-ID: 4FCC9FAC020000D600007A67@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.06.2012, 12:45


LITERATUR

Band mit neuester archäologischer Forschung:
Bronzezeit mit aktuellen Problemen und europäischen Einblicken

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat einen Band
über "Gräberlandschaften der Bronzezeit" herausgegeben. Er
zeigt auf 704 Seiten, dass sich die Menschen bereits vor fast
4000 Jahren zwischen einem Vorläufer der europäischen Idee und
regionaler Identität bewegten.

Europäisch ist der wissenschaftliche Hintergrund des Bandes, der
die aktuellen Forschungsergebnisse über die
Beisetzungstraditionen der Bronzezeit aus zwölf Ländern vereint.

Ein Kolloquium im Herner LWL-Museum für Archäologie mit 150
Wissenschaftlern war 2008 der Anlass für die Veröffentlichung.
Erstmals versammelte sich ein internationales Fachpublikum in
Westfalen, um die Bronzezeit über räumliche und zeitliche
Grenzen hinaus zu betrachten und auch die westfälische
Forschung in den Mittelpunkt zu rücken.

Ansätze von Globalisierung, europaweite Mobilität und
Kommunikation, Fernhandelswege über den gesamten Kontinent und
Klimakatastrophen: Was die Gräberlandschaften zwischen 2000 und
800 v. Chr. offenbaren, hat Aktualität. "Dieses heute
hochaktuelle Ringen zwischen Beständigkeit und Wandel,
Innovation und Tradition macht die Epoche für uns
Wissenschaftler so spannend", betont Prof. Dr. Michael Rind,
Leiter der LWL-Archäologie für Westfalen.

Westfälisches Lokalkolorit ist mit dem Gräberfeld von
Borken-Gemenwirthe in der Publikation vertreten und steuert zu
den Erkenntnissen über das bronze- und eisenzeitliche
Bestattungswesen bei. Vom "Königsgrab" von Seddin, die Frage
der astronomischen Orientierung von Megalithgräbern über
Wagengräber in Kurgannekropolen bis zu Gräberlandschaften in
der Normandie reicht die Spannbreite der 37 Beiträge.
Geographisch bewegen sich die 63 Autoren zwischen Fundstellen
in Südfrankreich, Kalmykien, Großbritannien und Italien.

Auf den 704 Seiten stellen sich europäische Projekte wie die
Erfassung bestimmter Grabeinhegungen im kontinentalen Europa in
einer gemeinsamen Datenbank vor. Es wird erforscht, warum
einzelne Siedlungsgemeinschaften von der Körper- zur
Brandbestattung übergingen. In der Niederlausitz öffnet der
Tagebau Einblicke in einmaligen Flächendimensionen in die
Zusammenhänge von neuen Siedlungsmustern und Gräberlandschaften.

"Oft lassen sich erst aus der Vogelperspektive Zusammenhänge
erkennen und überraschende Entwicklungslinien zeichnen. Deshalb
ist dieser Band in seiner Zusammenschau über Raum und Zeit
interessant", bemerkt LWL-Archäologe Dr. Daniel Bérenger als
Mitorganisator der Tagung und Mitherausgeber.

Die "Gräberlandschaften der Bronzezeit" sind als Band 51 der
Reihe "Bodenaltertümer Westfalens" der LWL-Archäologie für
Westfalen im Verlag Zabern erschienen. Die Beiträge sind
mehrsprachig und werden um Zusammenfassungen auf Deutsch,
Französisch und Englisch ergänzt. Der Band ist ab sofort in
jeder Buchhandlung, im Museumsshop des LWL-Museums für
Archäologie in Herne und im Verlag Zabern unter zabern.de für
39 Euro zu haben.


INFO

Daniel Bérenger/Jean Bourgeois/Marc Talon/Stefan Wirth,
Gräberlandschaften der Bronzezeit. Internationales Kolloquium
zur Bronzezeit, Herne, 15.-18. Oktober 2008. Paysages
funéraires de l'âge du Bronze. Colloque International sur l'
âge du Bronze, Herne, 15-18 octobre 2088. Bodenaltertümer
Westfalens 51 (Darmstadt 2012). ISBN 978-3-8053-4511-8





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 5 09:54:29 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 05 Jun 2012 09:54:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Eroeffnung der Kunstausstellung "Reiz der Farben",
Oer-Erkenschwick, 09.06.2012
Message-ID: 4FCDD755020000D600007A98@cl2x-sd2-vs>

Von: "Jochen Röttger"
Datum: 04.06.2012, 16:21


AKTUELL

Eröffnung der Kunstausstellung "Reiz der Farben"

Gemeinsam mit dem Kulturkreis Oer-Erkenschwick hat der Verein
für Orts- und Heimatkunde eine Ausstellung mit zwei
Künstlerinnen aus Oer-Erkenschwick organisiert. Marianne Bolder
und Martina Ostdorf haben unter dem Thema "Reiz der Farben"
eine Auswahl Ihrer Werke zusammengestellt. Der Heimatverein
freut sich, in seinem Museum an der Haardstraße 32 Werke Ihres
Schaffens an den kommenden zwei Wochenenden zeigen zu können.

Begleitend zeigt der Heimatverein seinen Bestand an
historischen Büchern. Diese Zusammenstellung von "Buchkunst"
war in diese Form bisher noch nicht zu sehen. Das älteste Buch
datiert hierbei aus dem 16. Jahrhundert.

Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, den 9. Juni 2012 ab
11 Uhr. Für die musikalische Untermalung sorgt hierbei Wolfgang
Schmidt. Aber auch für das leibliche Wohl ist mit Getränken und
westfälischen Canapés gesorgt.

Geöffnet ist die Ausstellung am 9./10. und 16./17. Juni 2012
jeweils von 11 bis 18 Úhr.

Eingeladen sind alle interessierten Gäste.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Kunstausstellung "Reiz der Farben"
Datum: 9./10. und 16./17. Juni 2012 jeweils 11-18 Uhr
Heimatmuseum Oer-Erkenschwick
Haardstraße 32
45739 Oer-Erkenschwick

Kontakt:
Jochen Röttger
Verein für Orts- und Heimatkunde e.V. Oer-Erkenschwick
E-Mail: jochen.roettger at heimatverein-oe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 5 11:19:45 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 05 Jun 2012 11:19:45 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2012/20
Message-ID: 4FCDEB51020000D600007AB2@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 04.06.2012, 14:20


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2012-20 für den Zeitraum vom 26.05.2012 bis
zum 01.06.2012 mit insgesamt 14 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2012-20&fach=wes





Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 5 11:23:29 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 05 Jun 2012 11:23:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Schiffshebewerk ist beliebtestes Industriedenkmal in
NRW: Ueberraschungssieg beim WDR-Ranking "Hitlisten des Westens"
Message-ID: 4FCDEC31020000D600007AB7@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.06.2012, 13:32


AKTUELL

Schiffshebewerk ist beliebtestes Industriedenkmal in NRW
Überraschungssieg beim WDR-Ranking "Hitlisten des Westens"

NRW hat gewählt: Das Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop
ist das beliebteste Industriedenkmal im Land. Beim aktuellen
WDR-Ranking im Rahmen der Sendung "Hitlisten des Westens" hat
es das Industriemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) an die Spitze geschafft und verwies damit prominente
Mitstreiter wie den Gasometer Oberhausen und die Zeche
Zollverein auf die Plätze. "Eine tolle Bestätigung für die
Popularität unseres Museums und auch für unsere Arbeit", freut
sich Dirk Zache, Direktor des LWL-Industriemuseums.

Präsentiert wurden die beliebtesten Industriedenkmäler in
Nordrhein-Westfalen auf der Route der Industriekultur jetzt in
einer 45-minütigen Sendung von Moderator Thomas Bug; Kommentare
steuerten Prominente vom Fach und aus der Region bei. Beim
WDR-Ranking "Hitlisten des Westens" bestimmen die Zuschauer und
Internetnutzer regelmäßig, welche Themen und welche Menschen
aus Nordrhein-Westfalen es auf die ersten Plätze schaffen.

Das Schiffshebewerk ging laut WDR als "Überraschungssieger" aus
der Abstimmung hervor. Das mehr als 100 Jahre alte "Wunderwerk
aus Stahl" fasziniere bis heute die Menschen. Kunsthistorikerin
Dr. Barbara Schock-Werner ist vor allem von der besonderen
Ästhetik des Denkmals angetan. Das Stahlgerüst habe etwas
"grafisch Schönes, dreidimensional Phantastisches",
kommentierte die langjährige Dombaumeisterin zu Köln in dem
Fernsehbeitrag.

Auch zwei weitere Standorte des LWL-Industriemuseums wurden
vorgestellt: Die Zeche Zollern in Dortmund landete als "erstes
denkmalgeschütztes Industriebauwerk in Deutschland" auf Platz
9. Die Architekten Paul Knobbe und Bruno Möhring hätten mit
Zollern "Überirdisches" geschaffen, hieß es in der Sendung. Den
Bochumer Comedian Hennes Bender erinnert das Innere der
Maschinenhalle gar an ein Raumschiff - "wie bei Jule Verne".
Die Henrichshütte Hattingen belegt im Ranking den 14. Rang. Wie
kein anderes Denkmal im Revier stehe sie für Aufstieg, Blüte
und Niedergang einer Industrie. Kommentar Bender: "Nicht schön,
aber sehr beeindruckend."

URL: http://www.HitlistenDesWestens.wdr.de


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel. 02363 9707-0
E-Mail: schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 5 11:28:11 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 05 Jun 2012 11:28:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 160 Mal bluehendes Westfalen: Tag der Gaerten und
Parks in Westfalen-Lippe, 09./10.06.2012
Message-ID: 4FCDED4B020000D600007ABC@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.06.2012, 09:26


AKTUELL

160 Mal blühendes Westfalen
Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe

Rund 160 Veranstaltungen gibt es zum Tag der Gärten und Parks
in Westfalen-Lippe am 9. und 10. Juni. Die Veranstaltung ist
eine Initiative des Projekts "Kultur in Westfalen" und des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Zum ersten Mal laden die Gärten und Parks in ganz
Westfalen-Lippe gemeinsam zum Staunen und Entdecken ein. Von
Siegen bis Minden, von Isselburg bis Lichtenau: Über ganz
Westfalen-Lippe erstrecken sich die rund 160 Veranstaltungen.
Im Schlosspark Nordkirchen kann man zum Beispiel an einer
Fackelwanderung teilnehmen oder sich im Feng-Shui-Garten in
Paderborn von einer professionellen Beraterin in dieser
fernöstlichen Lehre Ratschläge für die eigene Gartengestaltung
einholen. In der Parkanlage Oberes Schloss Siegen können
Besucher das Kunstprojekt "Kunstzeichen" erleben, eine
Gartenführung durch die nach historischem Vorbild angelegten
Gärten im LWL-Freilichtmuseum Detmold zeigt, wie sich die
einzelnen Anlagen nach Region und Zeit unterscheiden, und in
den Dalheimer Klostergärten haben Kinder die Möglichkeit, bei
einer Bildhauerwerkstatt mitzumachen. Viele Eigentümer der
kleineren privaten Gärten stehen auch für Fachgespräche bereit.
So kann man diesen erfolgreichen Gärtnern sicherlich ein paar
Tricks und Tipps für den eigenen Garten entlocken.

Eintrittspreise werden meist nicht erhoben, und wenn doch, dann
für spezielle Führungen oder als Spende für wohltätige Zwecke.


INFO

Genaue Informationen gibt es unter:
URL: http://www.gaerten-in-westfalen.de

Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe
9. und 10. Juni 2012, jeweils 10.00 - 18.00 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 6 10:40:35 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 06 Jun 2012 10:40:35 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Gro=C3=9Fes_Interesse_an_Stadtjubilae?=
=?utf-8?q?um_1937=3A_Erster_Teil_der_stadtgeschichtlichen_Vortragsreihe_e?=
=?utf-8?q?rfolgreich_beendet?=
Message-ID: 4FCF33A3020000D600007B11@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 05.06.2012, 14:58


AKTUELL

Großes Interesse an Stadtjubiläum 1937
Erster Teil der stadtgeschichtlichen Vortragsreihe erfolgreich
beendet

Ein Vortrag des ehemaligen Stadtarchivars Götz Bettge zum
Stadtjubiläum 1937 beendete am 4. Juni 2012 den ersten Teil der
Vortragsreihe von Stadtarchiv und VHS zur 775-Jahrfeier der
Stadt Iserlohn. Hundert Zuhörer füllten den Fanny-van-Hees-Saal
der VHS im Stadtbahnhof und wurden zunächst mit einer
Filmsequenz von 1937 in die Zeit vor 75 Jahren zurück versetzt.

Damals feierte die Stadt Iserlohn mit der 700-Jahrfeier das
erste Stadtjubiläum ihrer Geschichte. Götz Bettge skizzierte,
dass es schon seit Anfang 1933 Überlegungen gab, die
Stadtgründung zu feiern. Da ein präziser urkundlicher Beleg
(bis heute) fehlt, legten die Verwaltungsspitze der Stadt und
die NSDAP-Kreisleitung nach mehreren Verschiebungen die
Jubiläumsfeierlichkeiten auf das Jahr 1937 fest. Neben
historischen Gründen, so Bettge, sprachen auch bis dahin
sichtbare Erfolge des NS-Regimes in der Stadt für dieses Jahr:
Der nationalsozialistische Apparat hatte seine Macht gefestigt,
städtebauliche Maßnahmen waren begonnen worden und sollten bis
1937 teilweise beendet werden. Ein stadtgeschichtliches Werk
von Dr. Wilhelm Schulte erschien, das "Haus der Heimat" wurde
eingeweiht und eine umfangreiche Sonderbeilage des IKZ widmete
sich ausführlich Themen der Stadtgeschichte.

Götz Bettge verstand es, in seinem Vortrag auch die andere
Seite der damaligen Zeit deutlich zu machen: Seit 1933
bestimmten in Iserlohn wie anderenorts Einschüchterungen,
Terror und Verfolgung den Alltag. An exemplarischen Beispielen
zeigte er auf, wie politisch Unliebsame denunziert und
verleumdet wurden. Das Stadtjubiläum sei deshalb auch als
Demonstration des NS-Systems zu sehen, das sich vier Jahre nach
der Machtübernahme etabliert habe. Die auf den ersten Blick so
harmlos wirkenden farbigen Filmaufnahmen vom Festumzug 1937,
die den Vortrag beendeten, erzielten vor diesem Hintergrund
auch eine beklemmende Wirkung.

Ab August wird die Vortragsreihe von Stadtarchiv und VHS mit
weiteren "Streifzügen durch die Stadtgeschichte" fortgesetzt.
Themen und Termine werden rechtzeitig im Internet, in einem
Flyer und im VHS-Programm veröffentlicht.


INFO

Vortragsreihe zur 775-Jahrfeier der Stadt Iserlohn
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=115548





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 6 11:04:29 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 06 Jun 2012 11:04:29 +0200
Subject: [WestG] [KONF] "Verflixt! Geister, Hexen und Daemonen", Detmold,
02./03.07.2012
Message-ID: 4FCF393D020000D600007B16@cl2x-sd2-vs>

Von: "Gefion Apel"
Datum: 06.06.2012, 09:45


KONFERENZ

Tagung "Verflixt! Geister, Hexen und Dämonen" im
LWL-Freilichtmuseum Detmold - Westfälisches Landesmuseum für
Volkskunde -

In Vorbereitung eines gleichnamigen Themenjahres 2013 lädt das
LWl-Freilichtmuseum Detmold am 02. und 03. Juli zu einer Tagung
ein: Weder mit der Aufklärung noch mit der letzten Hinrichtung
einer Hexe in Mitteleuropa um 1800 endete die quer durch alle
Gesellschaftsschichten verbreitete Überzeugung, dass Magie,
Zauberei oder Gespenster existieren und Einfluss auf das
Alltagsleben haben. Aktuelle Statistiken zeigen sogar einen
Zuwachs an sogenannten "abergläubischen" Vorstellungen in den
vergangenen Jahren - von dem als Unglückstag betrachteten
Freitag, dem 13. bis zum vierblättrigen Kleeblatt als
angeblichem Glücksbringer.

Diesem verbreiteten Phänomen will die Tagung "Verflixt!"
Geister, Hexen und Dämonen" im LWL-Freilichtmuseum Detmold -
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde auf die Spur kommen,
die der Vorbereitung eines Jahresthemas 2013 unter gleichem
Titel dient.

Die Tagung fragt unter anderem danach:

Wie veränderten sich vom 17. bis zum 20. Jahrhundert die
Vorstellungen zur Alltagsmagie und wie äußerten sie sich in
Form von kulturellen Praktiken, Schreckgestalten oder
akademischen Konstrukten? Wie sind solche Überzeugungen
aufzuspüren, wie entstanden sie und wie verbreiteten sie sich?
Welche Quellen stehen uns dazu zur Verfügung (z.B. Objekte,
Bilder, offizielle Berichte, Legenden)?

Die Teilnehmerzahl ist auf 120 begrenzt, Tagungsgebühr 50,-?/25,
-? für Studierende. Eine Anmeldung ist bis 13. Juni 2012
erforderlich:

E-Mail: Vera.Brackemann at lwl.org
Mehr unter www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Tagung "Verflixt! Geister, Hexen und Dämonen"
Datum: 02./03. Juli 2012
LWL-Freilichtmuseum Detmold
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 05231 706-0
Fax: 05231 706 106
E-Mail: vera.brackemann at lwl.org
URL: www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de

Kontakt:
Gefion Apel
LWL-Freilichtmuseum Detmold
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 05231 706 0
Fax: 05231 706 106
E-Mail: gefion.apel at lwl.org
URL: www-lwl-freilichtmuseum-detmold.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 6 11:13:14 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 06 Jun 2012 11:13:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Exkursion zu westmuensterlaendischen Stiftsdoerfern,
23.06.2012
Message-ID: 4FCF3B4A020000D600007B1B@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 06.06.2012, 10:00


AKTUELL

Die Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes bietet für Interessierte wieder eine Exkursion zu
historischen Stätten an. Die Fahrt am 23. Juni 2012 führt in
die drei Stiftsdörfer Asbeck, Metelen und Langenhorst, deren
Gründungen auf Klöster zurückzuführen ist.

Diese Stiftsklöster mit ihren Kirchen bilden bis heute den
Mittelpunkt der Stiftsdörfer, wenn sich auch moderne Siedlungen
um die z.T.gut erhaltenen und restaurierten alten Anlagen
entwickelt haben. Die mittelalterlichen Stiftskirchen und die
sie umgebenden Klosteranlagen und deren Wirtschaftsgebäude
bilden beeindruckende Ensembles mittelalterlicher Baukunst. Die
drei Stiftskirchen in Asbeck, Metelen und Langenhorst stammen
aus der Zeit des Übergangs von der Romanik zur Gotik, was sich
an den Gebäuden an vielen Bauformen ablesen lässt. Die
Umwandlung der Klöster in freiweltliche adelige Stifte führte
später dazu, dass die Kirchen mit wertvollen Kunstwerken
ausgestattet waren.

Die Rundfahrt erfolgt mit eigenen PKWs. Interessierte treffen
sich um 10 Uhr am Dormitorium in Asbeck. Das Programm startet
mit einem Vortrag zur Geschichte der münsterländischen
Damenstifte von Dipl.-Theol. Bernhard Laukötter M.A.
Anschließend erfolgt ein Rundgang durch de Kirche, die Anlage
des Klosters und dem Museum. Nach einer Mittagspause noch in
Asbeck führt die Fahrt weiter nach Metelen. Nach der
Besichtigung der Stiftskirche und den Klostergebäuden geht es
weiter zur dritten Etappe nach Langenhorst, einem Ortsteil von
Ochtrup. Dort steht eine Führung durch die Kirche und dem
Stiftsbezirk auf dem Programm. Anschließend kann das Gesehene
und Gehörte bei einer Tasse Kaffee noch weiter besprochen
werden.

Es wird eine Teilnahmegebühr von 5,00 ? erhoben. Zu den drei
Kirchen gibt es jeweils ein Infoblatt mit Grund- und Aufriss
der Kirche. Interessierte melden sich bitte per Email bei der
Gesellschaft bis zum 19. Juni an (info at ghl-westmuensterland.de).


INFO

Veranstaltungsdaten:
Exkursion zu westmünsterländischen Stiftsdörfern
Datum: 23. Juni 2012
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V.
c/o Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Tel.: 02362-951431





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 6 11:26:13 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 06 Jun 2012 11:26:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Lehrer lernen fuer "Erziehung nach Auschwitz"
Message-ID: 4FCF3E55020000D600007B20@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 06.06.2012, 10:32


AKTUELL

Lehrer lernen für "Erziehung nach Auschwitz"

Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller begrüßte jetzt rund
30 nordrhein-westfälische Lehrer in Haltern am See. Die
Pädagogen kommen aus verschiedenen Schulformen der
Sekundarstufen I und II. Die zweitägige Lehrerfortbildung hat
das Ziel, sich mit der Thematik des Holocausts auseinander zu
setzen, Unterrichtsinhalte zu erarbeiten und sich auf ein
14-tägiges Basisseminar in Israel vorzubereiten. Gleichzeitig
wurde eine Internet-Plattform für die Teilnehmer an bisherigen
Seminaren freigeschaltet.

"Das Thema Holocaust ist Teil unserer Geschichte", sagte die
Regierungsvizepräsidentin. "Es ist Aufgabe der Gesellschaft und
insbesondere die der Schulen, Wissen über das
nationalsozialistische Deutschland zu vertiefen und das
Erinnern zu fördern. Das Projekt "Erziehung nach Ausschwitz"
wird jungen Menschen Werte vermitteln, die nie an Aktualität
verlieren."

Im Jahr 1998 ist zum 50. Jahrestag der Gründung des Staates
Israel das Projekt "Erziehung nach Auschwitz" vom
Schulministerium des Landes Nordrhein-Westfalen angestoßen
worden. Die Konzeption und Federführung der Veranstaltungsreihe
wurde der Bezirksregierung Münster übertragen. Ein wichtiger
Baustein dieser Weiterbildung ist ein zweiwöchiges Seminar in
Israel. Zwischenzeitlich organisierte die Bezirksregierung dort
16 Workshops mit insgesamt mehr als 370 Pädagogen.

Die Teilnehmer erarbeiten in Jerusalem mit
Partnerorganisationen wie der International School for
Holocaust Studies, Yad Vashem und GhettoFightersHouse und
Lohamei Haghetaot gemeinsam neue Projekte und geben Impulse für
den Unterricht an deutschen Schulen. Daraus entwickeln sich
Schulpartnerschaften mit Studientagen in Yad Vashem oder
anderen deutschen Gedenkstätten, Ausstellungen, Zeitzeugen- und
Forschungsprojekte, internationale Konferenzen, Gedenktage an
Schulen sowie in den Kommunen und die Teilnahme an Aktionen wie
"Stolpersteine" und "Keine leichten Pakte".

Wegen des guten Verlaufs der Lehrerfortbildung und der starken
Nachfrage, vereinbarte die Landesregierung mit den israelischen
Partnern, Vertiefungsseminare anzubieten. Gleichzeitig wurde
festgelegt, die Kooperation auszubauen und ein Netzwerk für den
Austausch und die Entwicklung von Unterrichtsmaterialien und
-projekten einzurichten. Eine Gruppe von ehemaligen
Seminarteilnehmern unter der Leitung von Theo Schwedmann und
Sabine Konevic aus dem Dezernat für Lehrerfortbildung bei der
Bezirksregierung Münster, hat den Internetauftritt erarbeitet.
Das Netzwerk bietet die Möglichkeit, sich aktuell mit Fragen
zur Holocaustpädagogik auszutauschen. Die Plattform wird helfen,
schnell und überregional intensiv arbeiten zu können, den
Unterricht an Schulen weiter zu entwickeln und die Erinnerung
an die Vergangenheit zu stärken.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 8 10:12:37 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 08 Jun 2012 10:12:37 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Wir hier!" - Zuwanderung und Migration nach
Luedenscheid, Luedenscheid, bis Maerz 2013
Message-ID: 4FD1D015020000D600007B9E@cl2x-sd2-vs>

Von: "Eckhard Trox"
Datum: 06.06.2012, 15:59


AUSSTELLUNG

600 Eröffnungsbesucher bei Ausstellung zur Zuwanderung in
Lüdenscheid - Katalog mit 284 Seiten zentrales
wissenschaftliches Werk

Die mit einem eindrucksvollen Vortrag von Prof. Dr. Klaus J.
Bade am 3. Juni 2012 in Anwesenheit großer Migrantengruppen
eröffnete Ausstellung "Wir hier!" - Zuwanderung und Migration
nach Lüdenscheid und in die märkische Region wird bis in den
März 2013 zu sehen sein.

Unterdessen hat die Botschaft des Projektes mehrere Fernseh-
und Rundfunkanstalten erreicht.

Für Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen bietet es sich
an, den Katalog mit Zuwanderungsgeschichte von der Frühen
Neuzeit bis zur Gegenwart zeitnah zu erwerben, weil dieses
Projekt mit seinen auf Partizipation und Integration
ausgerichteten Zielen in unserem Bundesland schnell Schule
machen könnte.

Eckhard Trox/Michaela Ernst (Hg.), "Wir hier!". Zuwanderung und
Migration nach Lüdenscheid und in die märkische Region,
Lüdenscheid 2012 (Forschungen zur Geschichte der Stadft
Lüdenscheid, Bd. 11), 284 S., zahlreiche, zumeist farb. Abb.;
ISBN 978-3-929614-57-2; 24,90 ?.


INFO

Kontakt:
Museen der Stadt Lüdenscheid - Geschichtsmuseum
Sauerfelder Straße 14-20
58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351/171496
Fax: 02351/171709
URL: www.wir-hier-luedenscheid.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 8 10:14:02 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 08 Jun 2012 10:14:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Museumsleiter Michael Funk verstorben
Message-ID: 4FD1D06A020000D600007BA3@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.06.2012, 11:29


AKTUELL

LWL-Museumsleiter Michael Funk verstorben

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) trauert um Michael
Funk. Der Leiter des LWL-Industriemuseums Glashütte Gernheim
ist am Dienstag (5.6.) im Alter von 53 Jahren verstorben.

Seit 1996 hat der gebürtige Duisburger den Standort des
LWL-Industriemuseums in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke)
aufgebaut und geleitet. In dieser Zeit machte er die Glashütte
Gernheim zu einem überregional beachteten Museum und Treffpunkt
international renommierter Glaskünstler. "Das Museum war für
ihn nicht allein Arbeitsort, sondern sein Lebenswerk, dem er
sich mit aller Kraft widmete", würdigt LWL-Direktor Dr.
Wolfgang Kirsch die Leistungen Funks.

Die fortschreitende Erkrankung, an der er seit Jahren litt,
machte ihm das Arbeiten seit längerem nicht mehr möglich.
Dennoch plante er weiter: Der Historiker sollte die
Museumsarbeit beratend weiter begleiten. Für die bevorstehende
Verabschiedung führte er schon eine umfangreiche Gästeliste.
Gefreut hatte sich Michael Funk auch auf die Feierlichkeiten
zum 200-jährigen Bestehen der Glashütte Gernheim in diesem Jahr,
zu dessen Auftakt am Sonntag (10.6.) in Petershagen die
Jahresausstellung der Glaskünstlervereinigung NRW eröffnet wird.

Der plötzliche Tod setzt dem hoffnungsvollen Blick in die
Zukunft ein jähes Ende. Michael Funk hinterlässt seine Frau und
zwei Töchter im Alter von 17 und 15 Jahren, denen unser
Mitgefühl gilt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 8 10:16:40 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 08 Jun 2012 10:16:40 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Fuehrung durch das Stadtarchiv, Muenster, 11.06.2012
Message-ID: 4FD1D108020000D600007BA8@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 06.06.2012, 11:38


AKTUELL

Führung durch das Stadtarchiv

"Geschichte wird gemacht" - heißt es. Daran ist das Stadtarchiv
wesentlich beteiligt. Seit Jahrhunderten werden dort wichtige
Dokumente aufbewahrt, die Auskunft geben über das Leben in
früheren Zeiten. Eine Führung durch das Archiv am Montag, 11.
Juni, öffnet Türen, die sonst verschlossen bleiben, darunter
Magazine und Werkstatt. Ausgewählte Dokumente aus der Historie
zeigen, welche historischen Schätze archiviert werden. Der
Rundgang beginnt um 17 Uhr und ist kostenlos.


INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: 02 51/4 92-47 01
Fax: 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv(at)stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 11 10:39:50 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 11 Jun 2012 10:39:50 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vortrag=3A_Staedtische_Raeume_au?=
=?utf-8?q?=C3=9Ferhalb_der_Stadt=2E_Das_spaetmittelalterliche_Lueneburg?=
=?utf-8?q?=2C_Muenster=2C_15=2E06=2E2012?=
Message-ID: 4FD5CAF6020000D600007BDB@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 08.06.2012, 14:53


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte

spricht

Niels Petersen, M.A., Göttingen

über

Städtische Räume außerhalb der Stadt. Das spätmittelalterliche
Lüneburg

Mittlerweile ist es weithin akzeptiert, dass die
mittelalterliche Stadtmauer mitnichten die von Röhrig
postulierte scharfe Grenze zwischen einer urbanen Insel und
einem sich in jeglicher Hinsicht davon unterscheidenden Land
darstellte. Wenn sie es nicht war: Was ist dann als städtisch
außerhalb der Mauer anzusprechen und wo lassen sich statt
dessen Grenzen verorten? Hierfür soll Lüneburg als Beispiel
vorgestellt werden, um die Problematik der Konstruktion
extramuraler urbaner Räume zu verdeutlichen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Freitags-Kolloquium
Datum: 15. Juni 2012, 15:00 Uhr c. t. (Sitzungszimmer)
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83 - 27512
Fax: 0251 / 83 - 27535
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 11 10:41:37 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 11 Jun 2012 10:41:37 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Armenhaeuser im Muensterland. Die Stiftungen des
Adels (16.-20. Jahrhundert), Muenster, 13.06.2012
Message-ID: 4FD5CB61020000D600007BE0@cl2x-sd2-vs>

Von: "Roland Linde"
Datum: 09.06.2012, 18:48


AKTUELL

Armenhäuser im Münsterland. Die Stiftungen des Adels (16.-20.
Jahrhundert)

Vortrag von Dr. Kirsten Bernhardt (Münster)

Die Armenversorgung in den ländlichen Kirchspielen des
Münsterlandes konnte sich von der zweiten Hälfte des 16.
Jahrhunderts bis ins 20. Jahrhundert zum Teil auf
Armenhausstiftungen stützen, die vom landsässigen Adel
errichtet wurden und ihm während der gesamten Zeit ihrer
Existenz unterstanden.

In ihrem Vortrag wird Kirsten Bernhardt die Struktur und
Entwicklung der Einrichtungen erläutern und die
Lebensverhältnisse der Pfründnerinnen und Pfründner schildern.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Mittwochstreffen der WGGF
Datum: Mi., 13.6.,2012, 18 Uhr
LWL-Archivamt Münster
Jahnstr. 26
48147 Münster

Kontakt:
Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung
E-Mail: geschaeftsfuehrung at wggf.de
URL: www.wggf.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 11 10:55:21 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 11 Jun 2012 10:55:21 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Gold und Blei - Byzantinische Kostbarkeiten aus dem
Muensterland, Recklinghausen, 23.06.-21.10.2012
Message-ID: 4FD5CE99020000D600007BE5@cl2x-sd2-vs>

Von: "Michael Grünbart"
Datum: 05.06.2012, 14:59


AUSSTELLUNG

Gold und Blei - Byzantinische Kostbarkeiten aus dem Münsterland

Zum Auftakt der neu gestalteten Museumsräumlichkeiten im
Ikonen-Museum Recklinghausen werden in dieser Ausstellung die
Ergebnisse eines Projektes am Institut für Byzantinistik und
Neogräzistik der Westfälischen Wilhelms-Universität
präsentiert. Im Mittelpunkt stehen byzantinische Objekte aus
dem Archäologischen Museum der Universität Münster, dem
Ikonen-Museum Recklinghausen sowie Privatsammlungen, welche
überwiegend zum ersten Mal wissenschaftlich bearbeitet und der
Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Der Fokus liegt auf zwei Werkstoffen, die den byzantinischen
Alltag prägten: Gold und Blei. War Gold das wertvollste und mit
der kaiserlichen Macht assoziierte Metall, so stellte Blei ein
einfaches und leicht zu verarbeitendes Material dar. Anliegen
dieses Vorhabens ist es, diese Spannung zu visualisieren.

Die Kreuzessymbolik zieht sich als ein weiterer roter Faden
durch die Ausstellung. Nach dem Sieg des Kaisers Konstantin an
der Milvischen Brücke (312) wurde das Kreuz zu dem christlichen
Symbol in allen Bereichen des alltäglichen Lebens. Neben
Goldmünzen und Bleisiegeln werden Gegenstände aus dem
liturgischen und täglichen Gebrauch untersucht und in einem zur
Ausstellung erscheinenden Katalog zugänglich gemacht. Die
Exponate werden in zweierlei Hinsicht kontextualisiert: Zum
einen werden sie in Beziehung zu den im Museum hängenden Ikonen
gesetzt (z.B. die Kreuzsymbolik, Kreuzauffindungslegende,
Konstantin und Helena) und zum anderen werden Berührungspunkte
mit der Münsterländer Umgebung herausgearbeitet (Vergleich der
Münzprägungen, diplomatische Beziehungen zum byzantinischen
Reich).


INFO

Gold und Blei - Byzantinische Kostbarkeiten aus dem Münsterland
23.06.-21.10.2012

Ikonen-Museum Recklinghausen
Kirchplatz 2a
45657 Recklinghausen
Tel.: 02361 ? 501941
Fax: 02361 ? 501942
E-Mail: ikonen at kunst-re.de
URL: www.museen-in-recklinghausen.de

Das Ikonen-Museum befindet sich in der Altstadt von
Recklinghausen direkt gegenüber dem Turm der Propsteikirche St.
Peter.

Der Fußweg vom Hauptbahnhof und Busbahnhof dauert etwa 10
Minuten. Tiefgaragen befinden sich unter dem Gebäude der
Sparkasse Vest Recklinghausen, Herzogswall 5 und in der
Augustinessenstraße gegenüber der Engelsburg.

Bitte achten Sie auf die Öffnungszeiten!

Katalog: Phoibos-Verlag Wien (mit Beiträgen zu 1700 Jahre
Schlacht an der Milvischen Brücke, der Wirkung Konstantins auf
die christliche Tradition, Gold und Blei im Mittelalter,
byzantinischen Bleisiegeln, Goldmünzen, Ringen, Lampen,
Reliquiar- und Prozessionskreuzen)

208 S., mit 98 s/w Abb., 53 Farbabb., Karten
ISBN 978-3-85161-080-2
(29,- ? / Preis an der Museumskasse 19,- ?)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 12 09:47:03 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 12 Jun 2012 09:47:03 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2012/21
Message-ID: 4FD71017020000D600007C3B@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 04.06.2012, 14:20


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2012-21 für den Zeitraum vom
02.06.2012 bis zum 08.06.2012 mit insgesamt 13 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2012-21&fach=wes





Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 12 09:55:18 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 12 Jun 2012 09:55:18 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Armin T. Wegner: Der vergessene Voelkermord.
Fotografien 1915/16, Dortmund, bis 24.06.2012
Message-ID: 4FD71206020000D600007C40@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 08.06.2012, 07:40
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AUSSTELLUNG

Armin T. Wegner: Der vergessene Völkermord. Fotografien 1915/16
Sonderausstellung in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

Der Wuppertaler Armin T. Wegner (geb. 1887, Elberfeld, gest.
1978, im Exil in Rom) - Schriftsteller, Essayist, Reisender und
kritischer Beobachter seiner Zeit - zählt zu den weithin
vergessenen Autoren des 20. Jahrhunderts. Wegner avancierte in
den zwanziger Jahren mit seinen Reiseberichten "Fünf Finger
über Dir" (1930) und "Am Kreuzweg der Welten" (1930) zum
Bestsellerautor. Die Texte des vom Orient faszinierten
Schriftstellers erzählen von seinen ausgedehnten und
abenteuerlichen Reisen, die er zusammen mit seiner Frau, der
jüdischen Dichterin Lola Landau, unternahm. Der lebenshungrige
und abenteuerlustige Dichter vergaß jedoch nie, auch hinter die
Kulissen der Zeitgeschehnisse zu blicken. So wurde er 1915 -
als Sanitätsoffizier des Roten Kreuzes in Bagdad - Zeuge von
der Vertreibung der Armenier. Trotz Verbots begab er sich in
die Flüchtlingslager, fotografierte, schmuggelte Briefe der
Verfolgten zur amerikanischen Botschaft und die entstandenen
Bilder unter seiner Bauchbinde nach Deutschland. Der
umfangreiche Nachlass des Dichters und leidenschaftlichen
Fotografen liegt im Deutschen Literaturarchiv Marbach. Neben
Briefen, Tagebüchern, Arbeitsmaterialien und einigen
Romanfragmenten finden sich darin auch etwa 6700 Fotografien.

In der Steinwache werden jene Aufnahmen gezeigt, die Wegner mit
seiner Plattenkamera von der Vertreibung und den Morden an den
Armeniern machte. Da nur die Glasdiapositive zu seinem Vortrag,
den er zwischen 1919 und 1924 hielt, überliefert sind, werden
die Fotos in neuen Drucken ausgestellt. Weitere in Wegners
Nachlass überlieferte Bilder aus dem Kontext des Völkermords,
die nicht eindeutig dem Fotografen Wegner zugeordnet werden
können, sind über eine Dia-Projektion zu sehen.

Zwischen 1919 und 1933 arbeitete Wegner an einem umfangreichen
Roman zum armenischen Völkermord. Die Verhaftung durch die
Gestapo im August 1933, Folter u.a. im KZ Columbia Haus in
Berlin und Gefangenschaft in mehreren Konzentrationslagern
verhinderten schließlich den Abschluss dieses Unternehmens.


INFO

Kuration der Ausstellung:
Prof. Dr. Andreas Meier (Bergische Universität Wuppertal)
Judith Schönwiesner, M.A. (LVR)

Veranstaltungsort:
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstraße 50
44147 Dortmund

bis Sonntag, 24. Juni 2012





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 12 09:58:09 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 12 Jun 2012 09:58:09 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Das Kaiser-Panorama - eine alte
Illusionskunst, Waltrop, 12.06.2012
Message-ID: 4FD712B1020000D600007C45@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 12.06.2012, 07:58
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Das Kaiser-Panorama - eine alte Illusionskunst
Vortrag von Dr. Thomas Eicher, Dortmund

Das Kaiser-Panorama ist das größte und eines der spannendsten
Exponate der Ausstellung "Kaiser, Kohle und Kanal in 3D", die
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) derzeit in seinem
Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop zeigt.
Warum die Rondels mit den Gucklöchern die Menschen vor 100
Jahren so faszinierten, erklärt der Dortmunder
Literaturwissenschaftler und Kulturmanager Dr. Thomas Eicher
bei einem Vortrag am Dienstag, 12. Juni, um 19.30 Uhr im
Hafengebäude des Schiffshebewerks.

Ins Kaiser-Panorama gingen die Menschen zu Urgroßmutters Zeiten,
um sich das Neueste und Kurioseste aus aller Welt zeigen zu
lassen. Lange vor den Wochenschauen war das Kaiser-Panorama ein
frühes Massenmedium. Man bezahlte ein paar Pfennige Eintritt
und betrachtete exotische Länder, ferne Städte, aber auch
Ansichten von Kriegen und Katastrophen. Zeitungen und Bücher
konnten um 1900 noch keine Foto abdrucken - die Bilder zu den
Nachrichten lieferte das Kaiser-Panorama. Es waren
handkolorierte Glas-Dias in 3D, die dem Betrachter das Gefühl
vermittelten, buchstäblich "im Bild" zu sein. Der Besuch des
österreichischen Kaisers in Berlin, das Zugunglück in New York
oder der Boxeraufstand in China ließen sich auf diese Weise
hautnah miterleben. Das Publikum des Kaiser-Panoramas saß auf
Hockern vor einem hölzernen Rundbau, in dessen Inneren die
gerade aktuelle Bildserie langsam im Kreis von einem Platz zum
nächsten wanderte.

Die Faszination, die von diesem 3D-Spektakel ausging, lässt
sich im Rahmen des Vortrags nachvollziehen. Dr. Thomas Eicher
erklärt die Geschichte und Bedeutung des Kaiser-Panoramas. Wie
es funktioniert, können die Besucher anschließend selbst
erleben, denn ein solches Gerät ist als Leihgabe des
"Fördervereins für Kaiser-Panoramen e.V." im
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg zu sehen.


INFO

Veranstaltungsort:
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/henrichenburg/ort/

Dienstag, 12. Juni 2012, 19.30 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 13 10:14:38 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 13 Jun 2012 10:14:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Geschichtsunterricht mit Originaldokumenten:
Kreisarchiv und Schoenstaetter Marienschule vereinbaren dauerhafte
Kooperation
Message-ID: 4FD8680E020000D600007C8C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Borken"
Datum: 12.06.2012, 14:31


AKTUELL

Geschichtsunterricht mit Originaldokumenten
Kreisarchiv und Schönstätter Marienschule vereinbaren
dauerhafte Kooperation

Das Kreisarchiv und die Schönstätter Marienschule in Borken
wollen dauerhaft zusammenarbeiten. Eine entsprechende
Vereinbarung haben jetzt Schulleiter Michael Grevenbrock und
Kreisarchivarin Renate Volks-Kuhlmann unterzeichnet. Kern ist
die Kooperation im Geschichtsunterricht. Die neunten Klassen
der Schule werden zukünftig regelmäßig zum Thema
"Industrialisierung im Westmünsterland" im Kreisarchiv
recherchieren. Zudem sind Besuche der sechsten Klassen im
Kreishaus geplant.

"Die Schülerinnen und Schüler haben dabei die Möglichkeit, sich
einzelne Themenfelder regional zu erobern", erklärt die
Leiterin des Bildungsbüros des Kreises, Elisabeth Büning. Wer
sich zum Beispiel mit der Industrialisierung beschäftige,
blicke oft Richtung Ruhrgebiet. Dabei könnten Kinder und
Jugendliche die Entwicklung auch im Westmünsterland gut
nachvollziehen. So können sie im Archiv anhand alter Fotos und
Bauakten erfahren, wie sich das Gesicht der Städte und Dörfer
ab Ende des 19. Jahrhunderts veränderte und welche Auswirkungen
das auf das Leben der Menschen hatte.

Das Bildungsbüro hat die Entstehung der neuen Kooperation
begleitet. Der Kreis fördert die stärkere Nutzung
außerschulischer Lernorte im Rahmen des Bundesprogrammes
"Lernen vor Ort". Elisabeth Büning hofft, dass die verbindliche
Zusammenarbeit jetzt wortwörtlich Schule macht und Nachahmer
findet. In Zusammenarbeit mit der vor einem Jahr gegründeten
"Regionalen Archivwerkstatt" haben sieben Archiven im
Kreisgebiet und Lehrkräfte von unterschiedlichen Schulen eine
sechsstündige Unterrichtsreihe erarbeitet. Alle weiterführenden
Schulen können diese nun in Kooperation mit den beteiligten
Archiven nutzen. Das Angebot wurde extra auf die Lehrpläne
abgestimmt. Die Unterlagen erscheinen im September in
gedruckter Form und können dann über das Bildungsbüro des
Kreises angefordert werden.

Susanne Ontrup, Geschichtslehrerin an der Schönstätter
Marienschule und Fachleiterin am Zentrum für schulpraktische
Lehrerausbildung in Bocholt, hat am Konzept mitgearbeitet. Ihr
ist wichtig, dass ihre Schülerinnen beim Besuch im Kreishaus
wichtige Schlüsselqualifikationen trainieren, wie das
zielgerichtete Recherchieren und den kompetenten Umgang mit
Informationen.

Kreisarchivarin Renate Volks-Kuhlmann hofft, dass in Zukunft
mehr und mehr Kinder und Jugendliche einen Einblick in die
Aufgaben des Archivs im Keller des Kreishauses bekommen.
"Unsere Dokumente sind ein Stück Gedächtnis der Region."
Unterstützung erfährt die Kooperation durch das Land
Nordrhein-Westfalen. "Wir wollen genau das fördern, was hier
umgesetzt wird", betont Stephanie Haese vom Projekt
"Bildungspartner NRW". "Wir wollen weg vom Wandertagsgedanken
und hin zu einer kompetenzorientierten Kooperation."


INFO

Weitere Informationen zum Thema gibt es unter
URL: www.bildungskreis-borken.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 13 10:21:34 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 13 Jun 2012 10:21:34 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Landesmuseum fuer Kunst und Kulturgeschichte,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: 4FD869AE020000D600007C91@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 11.06.2012, 09:07


STELLENAUSSCHREIBUNG

Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte -
Westfälisches Landesmuseum - in Münster sucht zum
nächstmöglichen Termin für die Dauer von 2 Jahren eine/einen

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlichen Volontär

Ihre Aufgabe
- aktive Mitarbeit insbesondere bei Projekten im Zusammenhang
mit der Neupräsentation der Sammlung im Rahmen des Um- und
Neubaus des LWL-Landesmuseums (2014)

- eigenstände Mitarbeit bei der Vermittlung und der
wissenschaftlichen Erschließung der Sammlung und anderen
museumsspezifischen Aufgaben sowie an Ausstellungsprojekten

Ihr Profil
- ein mit der Promotion abgeschlossenes Studium der
Kunstgeschichte
- ausgeprägtes Interesse an museumsrelevanten Fragestellungen
- Eigeninitiative, Flexibilität, Kooperationsbereitschaft
- gute Fremdsprachenkenntnisse (Englisch, Französisch)

Unser Angebot
- die Möglichkeit, sich mit den Aufgaben eines Museums vertraut
zu machen und museumspraktische Kenntnisse zu erwerben
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
1.201,92 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
34/12 bis zum 02.07.2012 (Eingangsstempel LWL) an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 13 10:40:52 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 13 Jun 2012 10:40:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kreativseminare im LWL-Museum fuer Archaeologie, Herne,
16./17.06.2012
Message-ID: 4FD86E34020000D600007C9B@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.06.2012, 09:01


AKTUELL

Hölzerne Bögen, sirrende Pfeile
Kreativseminare im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Im LWL-Museum für Archäologie in Herne bauen Interessierte am
Samstag und Sonntag (16.6. und 17.6.) jeweils von 9 bis 20 Uhr
unter fachkundiger Anleitung ihren eigenen Langbogen. Diese
Waffe war im Mittelalter von großer Bedeutung. Selbst gut
gepanzerte Ritter hatten dieser durchschlagenden Waffe nicht
viel entgegenzusetzen. Das zweitägige Kreativseminar richtet
sich an Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene.

Der Langbogen: Dieser aus einem einzigen Stück Holz gefertigte
Bogen war im Mittelalter eine wichtige Waffe, mit der ganze
Einheiten ausgestattet wurden. Die Seminarteilnehmer nutzen
Vorgaben aus Bildquellen und archäologischen Funden des 12.
Jahrhunderts als Vorlage für ihre Arbeit. Mit etwas
handwerklichem Geschick erstellt jeder seinen eigenen
funktionstüchtigen Langbogen. Eine selbst gespleißte Sehne und
zwei Pfeile komplettieren die Ausrüstung, Rohlinge aus
Hickoryholz sowie weiteres Material werden gestellt. Die
Handhabung ihrer Bögen und ihre Zielsicherheit erproben die
Teilnehmenden im abschließenden Praxistest.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine telefonische
Anmeldung unter 02323 94628-0 oder 94628-24 während der
Öffnungszeiten im Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) erforderlich.


INFO

Termine:
- Kreativseminar "Langbogenbau"
- Teil 1 am Samstag, 16.6.2012, und
Teil 2 am Sonntag, 17.6.2012, jeweils 9 Uhr bis 20 Uhr

- Kosten: 165 Euro pro Person, inklusive Material,
zuzüglich Museumseintritt
- Altersstufen: Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren

LWL-Museum für Archäologie
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 946 28
Fax: 02323 946 28-33
E-Mail: lwl-archaeologiemuseum at lwl.org
URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 13 13:17:30 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 13 Jun 2012 13:17:30 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 13.06.2012
Message-ID: 4FD892EA020000D600007CA8@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 13.06.2012, 12:41


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 13.06.2012

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Westfalen,
NRW, Bielefeld, Bochum, Münster: Politik, Stadtentwicklung,
Wissenschaft und Bildung / 13.06.2012 12:00

Rot-grüner Koalitionsvertrag: Ostwestfalen soll Modellregion
für Medizinausbildung werden

Westfalen (wh). Der Medizinstandort Ostwestfalen soll deutlich
gestärkt werden. Das geht aus dem neuen Koalitionsvertrag
hervor, den SPD und Grüne in Nordrhein-Westfalen jetzt
vorstellten. Dort heißt es, Ostwestfalen-Lippe soll "zur
Modellregion für die praktische Medizinausbildung werden".
Dafür will die Landesregierung ein Kooperationsmodell zwischen
der Universität Bielefeld und der Ruhr-Universität Bochum auf
den Weg bringen. Voraussetzung für dieses Vorhaben sei
allerdings eine finanzielle Unterstützung durch den Bund.
Darüber hinaus sind im rot-grünen Koalitionsvertrag zahlreiche
weitere westfälische Projekte genannt, die in den kommenden
Jahren verwirklicht werden sollen. So gibt es etwa grünes Licht
für das Care-Institut in Münster. Die Finanzierung des Zentrums
für Medikamentenforschung war lange Zeit unsicher. Jetzt heißt
es, das Institut sei "förderfähig und soll auf den Weg gebracht
werden". Weiter festhalten will die Landesregierung auch an den
Plänen für einen Nationalpark im Teutoburger Wald. "Die
Einrichtung des Nationalparks Senne wird unter Federführung des
Landes vorangebracht", heißt es dazu.

Weitere Informationen zum Koalitionsvertrag:
http://nrwspd.de/meldungen/1/116611/Koalitionsvertrag-2012-2017.html
Pressekontakt:
Christian Obrok, Pressestelle der SPD in NRW, Telefon:
0211/13622326; Andrea Rupprath, Pressesprecherin Bündnis90/Die
Grünen in NRW, Telefon: 0211/3866612

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Westfalen,
NRW, Coesfeld, Dortmund, Ennepe-Ruhr-Kreis, Paderborn, Soest,
Unna: Kultur und Medien, Soziales / 12.06.2012 19:00

"Dedinghausen aktuell": Älteste Dorfzeitung Deutschlands erhält
den LWL-Kulturpreis 2012

Westfalen (wh). Auszeichnung für die älteste Dorfzeitung
Deutschlands: Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat
die Redaktion der "Dedinghausen aktuell" mit dem Kulturpreis
2012 für besonderes ehrenamtliches Engagement geehrt. Seit 40
Jahren beschäftigt sich die Monatszeitung mit lokalen,
politischen und kulturellen Themen im Lippstädter Ortsteil
Dedinghausen. Die Redaktion der bundesweit ältesten Dorfzeitung
wird dabei von Kindern und Jugendlichen unterstützt, die als
Reporter Artikel für das Blatt schreiben. "Durch diese
gemeinschaftliche Zusammenarbeit trägt die ,Dedinghausen
aktuell? zur Stärkung des Gemeinschafsgefühls des Dorfes bei",
sagte Dieter Gebhard, Vorsitzender der
LWL-Landschaftsversammlung, bei der Verleihung des LWL-Preises.
Die alle zwei Jahre in verschiedenen Kategorien verliehene
Auszeichnung ging an insgesamt sechs Vereine und Bürger für
ihren außergewöhnlichen ehrenamtlichen Einsatz. Zu den
Preisträgern zählen neben der "Dedinghausen aktuell" das
Straßenfußballprojekt "Bundkicktgut" aus Dortmund, das Festival
"Rock am Turm" aus Coesfeld und das Projekt "Gesine-Netzwerk
Gesundheit EN" aus Schwelm. Darüber hinaus wurden Friedhelm
Vogelsang aus Hövelhof und Jürgen Harneit aus Schwerte
ausgezeichnet.

Weitere Informationen zu den Preisträgern und Pressefotos:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?27320

Pressekontakt: Heinz-W. Wellner, Herausgeber Dedinghausen
aktuell, Telefon: 02941/13750, E-Mail: d.a.hwwellner[at]gmx.de;
Verena Rösler, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251/591235, E-Mail:
presse[at]lwl.org

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Westfalen,
NRW, Borken, Dortmund, Gelsenkirchen: Freizeit, Kultur und
Medien / 12.06.2012 16:00

Schützenwiese statt Kinosaal: "FilmSchauPlätze" präsentiert
Kino an ungewöhnlichen Orten

Westfalen (wh). 14 außergewöhnliche Orte in Nordrhein-Westfalen
verwandeln sich ab dem 12. Juli 2012 in die "FilmSchauPlätze
NRW". Die Freiluftkino-Reihe zeigt bei ihrer 15. Auflage ein
breitgefächertes Filmprogramm in Parks, auf Halden und zwischen
Industriedenkmälern. In Westfalen gehören unter anderem die
Kokerei Hansa in Dortmund (24. Juli), die Halde Rungenberg in
Gelsenkirchen (28. Juli) und die Velener Schützenwiese "In't
Bollerbüsken" (11. August) zu den Plätzen, an denen jeweils für
einen Abend eine mobile Kinoleinwand aufgestellt wird. Das
Rahmenprogramm greift die jeweiligen Themen der gezeigten Filme
auf. So können Besucher auf dem Benediktushof Maria Veen in
Reken (9. August) ihre Fähigkeiten auf einem Rollstuhl-Parcours
testen, bevor sie im Film "Renn, wenn du kannst" die Geschichte
des zynischen Rollstuhlfahrers Ben und seinem frechen Zivi
Christian kennen lernen. Die Reihe "FilmSchauPlätze NRW" endet
in diesem Jahr im Theater Hagen. Dort wird am 25. August das
Filmmusical "Moulin Rouge" gezeigt. Vor der Vorführung haben
Besucher die Möglichkeit, bei Führungen und Technikshows einen
Blick hinter die Kulissen des Stadttheaters zu werfen.

Weitere Informationen und alle Schauplätze und Termine:
http://www.filmschauplaetze.de

Pressekontakt: Tanja Güß, Film- und Medienstiftung NRW,
Telefon: 0211/93050-24, E-Mail: presse[at]filmstiftung.de

-----------------------------------------------------------------------------

Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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Annette Kiehl & Alexander Kruse
Piusallee 4 - 48147 Münster
T 0251 - 144 96 -39 / -43
F 0251 - 144 96 42
M 0170 - 30 710 36





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 14 10:31:11 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Jun 2012 10:31:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Eisenzeiten in Westfalen - Pfade in die terra
incognita", Muenster, 19.06.2012
Message-ID: 4FD9BD6F020000D600007CF3@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 14.06.2912, 10:00


AKTUELL

Unbekanntes Westfalen
Gastvortrag in der Ur- und Frühgeschichte

"Eisenzeiten in Westfalen - Pfade in die terra incognita"
lautet der Titel eines Gastvortrags am Dienstag, 19. Juni, um
18.15 Uhr in der Abteilung für Ur- und Frühgeschichtliche
Archäologie der Universität Münster. Dr. Bernhard Sicherl
spricht im Hörsaal S9 des Schlosses.


INFO

Abteilung für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie
URL: http://www.uni-muenster.de/UrFruehGeschichte/







From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 14 11:26:00 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Jun 2012 11:26:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Geschichte zum Anfassen": Oeffentliche Fuehrung,
Iserlohn, 22.06.2012
Message-ID: 4FD9CA48020000D600007D0A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 14.06.2012, 10:23


AKTUELL

"Geschichte zum Anfassen": Öffentliche Führung durch das
Stadtmuseum Iserlohn am 22. Juni

Zu einer öffentlichen Führung lädt das Stadtmuseum Iserlohn,
Fritz-Kühn-Platz 1, am Freitag, 22. Juni, um 14 Uhr alle
Interessierten herzlich ein.

"Geschichte zum Anfassen" - auf diesen knappen Nenner lässt
sich das Ausstellungskonzept des Stadtmuseums bringen. Die
Besucher finden spannende Exponate und anschauliche
Darstellungen der Entwicklung Iserlohns, wobei die folgenden
Aspekten der Stadtgeschichte präsentiert werden: Geologie, Ur-
und Frühgeschichte, Galmei-Bergbau, handwerkliche
Drahtherstellung, industrielle Nadelproduktion, die Revolution
1848/49, Messing- und Bronzewaren, die Stadtentwicklung vom
Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert und schließlich Iserlohn im
und nach dem II. Weltkrieg.


INFO

Stadtmuseum Iserlohn
Fritz-Kühn-Platz 1
58636 Iserlohn
Tel.: (0)2371-217 1960
Fax: (0)2371-217 1965

Der Eintritt ist frei. Die Teilnehmerzahl an dieser
museumspädagogischen Führung ist begrenzt. Daher wird um
Anmeldung gebeten, entweder telefonisch unter den Rufnummern
02371 / 217-1961, -1963 oder -1964 oder per E-Mail an
museum at iserlohn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 14 11:29:04 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Jun 2012 11:29:04 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Reichshebammenfuehrerin Nanna Conti
(1881-1951), Bielefeld, 19.06.2012
Message-ID: 4FD9CB00020000D600007D0F@cl2x-sd2-vs>

Von: "Johannes Altenberend"
Datum: 12.06.2012, 20:33


AKTUELL

Die "Reichshebammenführerin" Nanna Conti war als "alte
Kämpferin" davon überzeugt, "dass man, um wirklich als Hebamme
arbeiten zu können, zunächst eine überzeugte
Nationalsozialistin sein muß". Seit 1933 band Nanna Conti die
Hebammen un d ihre Organisation in die nationalsozialistische
Selektionspolitik ein, indem die Hebammen u.a. gesetzlich
verpflichtet wurden, behinderte Kinder den Amtsärzten zu
melden. Am 30.12.1951 verstarb sie in Bielefeld und wurde auf
dem Sennefriedhof beigesetzt.

Der Historische Verein für die Grafschaft Ravensberg e.V.
bietet zu diesem Thema einen Vortrag an:

Anja Peters (Neubrandenburg)

Die Bielefelder Hebammenvorsitzende Helene Kornfeld über
die "Reichshebammenführerin Nanna Conti (1881-1951).
Ein Nekrolog und seine Vorgeschichte

Dienstag, 19. Juni 2012, 19.00 Uhr
Vortragsraum des Stadtarchivs Bielefeld
Kavalleriestr. 17, 2. Etage


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: 19. Juni 2012
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg
Kavalleriestr. 17
33602 Bielefeld
Tel.: 0521/512469

Kontakt:
Dr. J. Altenberend
Kollwitzstr. 67
33613 Bielefeld
Tel.: 0521/885142






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 14 11:34:52 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Jun 2012 11:34:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Schwarzes Revier" - eine szenische Lesung auf der
Kokerei Hansa, Dortmund, 16.06.2012
Message-ID: 4FD9CC5C020000D600007D14@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 14.06.2012, 10:14
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

"Schwarzes Revier" - eine szenische Lesung auf der Kokerei Hansa
Samstag, 16. Juni 2012, 17.00 Uhr


Zu einer Reise durch das Ruhrgebiet der 1920er Jahre lädt die
szenische Lesung von Heinrich Hausers "Schwarzes Revier" am 16.
Juni auf die Kokerei Hansa ein. Nach einer Einführung durch Dr.
Marita Pfeiffer (Stiftung Industriedenkmalpflege und
Geschichtskultur) machen sich die Besucher selbst auf den Weg.
Er führt mitten durch die denkmalgeschützte Kokerei Hansa, hin
zu Lese-, Klang- und Hörstationen, wo zwei Schauspieler der
Bochumer "Spielkinder" Passagen aus ?Schwarzes Revier? lesen,
die von Peter Eisolds Klangkompositionen begleitet werden.

Als Heinrich Hauser im Jahre 1928 im Auftrag des S. Fischer
Verlages eine Reise in das Ruhrgebiet antrat, führte ihn diese
6000 Kilometer durch das Revier. Heinrich Hauser hielt seine
Eindrücke in zahlreichen Fotos und als Reisebericht unter dem
Titel "Schwarzes Revier" fest. Das Werk wurde im Jahr 1930
veröffentlicht. Lange Zeit war dieses Buch vergriffen, im Jahr
der Kulturhauptstadt 2010 wurde es im Weidle Verlag wieder
aufgelegt.

Zu einer Premiere lädt nun die szenische Lesung am 16. Juni auf
die Kokerei Hansa ein. Nie zuvor wurden die Texte an
"Originalschauplätzen" gelesen. Wenn Heinrich Hauser über
Kokereien schreibt und die "Schrägaufzüge" als ein "anderes,
ganz typisches Kennzeichen" von Kokereien bezeichnet, so
brauchen die Besucher sich diese nicht bildlich vorstellen, sie
haben die eindrucksvolle Anlage direkt vor Augen. Der Weg führt
sie durch hohe Türme und dunkle Bunker, vorbei an Ofenbatterien
und verschlungenen Rohren.

Heinrich Hausers vor über 80 Jahren geschriebene Texte
überraschen durch Ihre Gegenwärtigkeit, seine Beobachtungsgabe
lässt uns staunen. Untermalt wird der Rundgang mit
Klangkompositionen von Peter Eisold, der mit Originalgeräuschen
aus Betriebszeiten und aktuellen Klangtexturen die
industriellen Räume füllt und deren spezielle Aura untermalt.


INFO

Veranstaltungsort:
Kokerei Hansa
Emscherallee 11
44369 Dortmund

Dauer: ca. 2 Stunden
Eintritt: 10 ?
Um Anmeldung unter 0231-93112233 wird gebeten!





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 14 11:38:01 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Jun 2012 11:38:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bildungspartnerschaft mit Archiv besiegelt:
Pappelallee-Grundschueler erleben Stadtgeschichte hautnah
Message-ID: 4FD9CD19020000D600007D19@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 13.06.2012, 16:34


AKTUELL

Bildungspartnerschaft mit Archiv besiegelt
Pappelallee-Grundschüler erleben Stadtgeschichte hautnah

Was ist eigentlich ein Archiv und wozu braucht man
das? Welche Aufgaben hat ein Archivar und wer bestimmt, was im
Archiv aufbewahrt wird? Fragen über Fragen, die sich unter
anderem auch die Schüler der Grundschule An der Pappelallee
gestellt haben. Daraus entstanden ist der Wunsch nach einer
engeren Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv. Diese wurde mit der
Unterzeichnung einer "Bildungspartnerschaft Archiv und Schule"
jetzt offiziell besiegelt. Dazu waren die Schülerinnen und
Schüler der Klasse 3d mit ihrer Lehrerin Gabriele
Niemeier-Illies und Schulleiterin Bettina Pichmann ins Archiv
gekommen.

"Für die Kinder ist es bereits der zweite Besuch im Archiv",
erzählt Gabriele Niemeier-Illies. Beim ersten Mal hatten die
Schüler gemeinsam mit Stadtarchivarin Dr. Claudia Becker das
Archiv erforscht und dabei nicht nur etwas über die Lippstädter
Stadtgeschichte erfahren, sondern auch alte Urkunden gesehen
und gelernt, wie ein Archivar entscheidet, welche Dinge
aufbewahrt werden und welche nicht. "Das Spannendste war für
die Kinder sicherlich, als sie selbst sortieren mussten", so
Dr. Claudia Becker über die ersten Praxiserfahrungen der
Schüler im Archiv. Und genau dieser Praxisbezug soll die
Bildungspartnerschaft, der eine Initiative des Landes zugrunde
liegt, ausmachen. "In der dritten Klasse nehmen die Schüler im
Sachunterricht die Lippstädter Stadtgeschichte durch", erklärt
Bettina Pichmann. Durch den Besuch und die praktische Arbeit im
Stadtarchiv werde das theoretische Wissen noch mehr vertieft
und die Schüler würden früh an die Arbeit und die Möglichkeiten
im Archiv herangeführt.

Praktisch ging es dann auch beim aktuellen Besuch der Schüler
zu. Mit Feder und Tinte lernten die rund 20 Schüler unter der
Anleitung von Dr. Claudia Becker die alte "Deutsche Schrift".
Die Stadtarchivarin war beeindruckt von ihren gelehrigen
Schreibschülern, die in dem neu erlernten Sütterlin auch
schnell einen unschlagbaren Vorteil erkannten: "Das ist eine
richtig coole Geheimschrift", waren sich alle einig. Wie lange
sich dieser Vorteil hält, bleibt jedoch abzuwarten, denn die
neue Bildungspartnerschaft zwischen Schule und Archiv sieht vor,
dass in Zukunft alle dritten Klassen für zwei praktische
Unterrichtseinheiten das Archiv besuchen. Bis es soweit ist,
können die Schüler der 3d allerdings noch getrost in ihrer
neuen Geheimsprache kommunizieren.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 15 11:28:38 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 15 Jun 2012 11:28:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kinder bauen das Arnsberger Schloss wieder auf,
Arnsberg, 09.-27.07.2012
Message-ID: 4FDB1C66020000D600007D5C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Arnsberg"
Datum: 15.06.2012, 09:37


AKTUELL

Kinder bauen das Arnsberger Schloss wieder auf
Kinderstadt 2012 "Sagenhaftes Arnsberg!"

Arnsberger Kinder, die in den Sommerferien das Abenteuer suchen,
brauchen dafür nicht weit zu reisen: Es liegt direkt vor ihrer
Haustür. Im Rahmen der Kinderstadt 2012 können neugierige
kleine Abenteurer zwischen sechs und 12 Jahren im Juli
Geschichte erleben. Schauplatz des Geschehens ist der
historische Schloßberg, ein idyllischer Ort mit beeindruckendem
Blick über Stadt und Ruhrtal.

In den ersten drei Wochen der Sommerferien (9. Juli bis 27.
Juli) entdecken die Teilnehmer unter dem Motto "Sagenhaftes
Arnsberg" die Stadt und viele spannende Sagen, Märchen und
Abenteuer. Mittelalterliche Magier und Gaukler sind auch mit
dabei. Kinder erschaffen das Schloss neu.

Ein ganz besonderes Highlight: Der Künstler Friederich Freiburg
wird mit den Kindern zusammen das Arnsberger Schloss in neuem
Glanz erstehen lassen, das vor über 250 Jahren von den Preußen
zerstört wurde. Da der Sauerländer recht praktisch veranlagt
ist, fragten sich damals die Arnsberger Bürger: "Warum sollen
die Steine des Schlosses ungenutzt auf dem Schlossberg herum
liegen?" Also bauten sie damit zahlreiche Häuser rund um den
Schlossberg. Jetzt, 250 Jahre später, bauen Arnsberger Kinder
gemeinsam mit dem Künstler Friedrich Freiburg und dem Kinder-,
Jugend- und Familienbüro das historische Schloss wieder auf. Es
wird zwar nicht ganz so groß und mondän wie das Original, doch
mit den gut 3000 Steinen lässt sich dennoch ein imposanter
Nachbau erschaffen. Der gemeinnützige Verein zur Förderung der
Kinder- und Jugendhilfe e.V. gibt den Arnsberger Bürgern im
Rahmen der Kinderstadt 2012 die Möglichkeit, sich als
"Wiedergutmachung" am Neubau des Schlosses zu beteiligen. Der
Name jedes Arnsbergers, der einen Stein im Wert von mindestens
einem Euro sponsert, wird auf einer Urkunde vermerkt und
veröffentlicht.


INFO

Für die Kinderstadt 2012 sind noch Plätze frei - der
Anmeldeschluss ist allerdings schon bald. Wer Interesse an dem
Projekt hat, meldet sich daher bitte möglichst schnell im
Kinder-, Jugend- und Familienbüro in der
Schwester-Aicharda-Straße 12 in Arnsberg-Neheim (Zimmer 113)
(Tel.: 02932 2011395).

Der Flyer zur Veranstaltung:
URL: http://www.arnsberg.de/jugend/Flyer_2012_netz.pdf

Der Videotrailer zur Kinderstadt:
URL: http://www.arnsberg.de/videos/kinderstadt/index.php





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 15 11:33:00 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 15 Jun 2012 11:33:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Wie menschlich ist die Rationalisierung?,
Hagen, 20.06.2012
Message-ID: 4FDB1D6C020000D600007D61@cl2x-sd2-vs>

Von: "Uta Wenning-Kuschel"
Datum: 14.06.2012, 16:15


AKTUELL

Wie menschlich ist die Rationalisierung?
Vortrag im Restaurant des LWL-Freilichtmuseums Hagen

Am Mittwoch, 20. Juni 2012 um 19 Uhr startet eine kleine
Vortragsreihe im Hagener Freilichtmuseum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Anlass ist die
diesjährige Sonderausstellung "schneller, besser, billiger -
Handwerkeberufe und Rationalisierung", die bis zum 31. Oktober
zu sehen ist.

Der Referent Dr. Dr. Hartmut Herbst führt anschaulich in die
Geschichte der Rationalisierung unter dem Aspekt der
vielschichtigen Beziehungen zwischen Mensch, Arbeit und Technik
ein. Sein Vortrag trägt den Titel "Rationalisierung im
Spannungsfeld technischer und humanitärer Aspekte". Er lenkt
den Blick auf die Bedeutung des Menschen als wichtigstem
Bestandteil des Arbeitssystems, in das durch die
Rationalisierung eingegriffen wird.

Der Referent ist Ingenieur und Technikhistoriker und war lange
Zeit an der DASA in Dortmund tätig. Außerdem übernahm er
Lehraufträge für Sicherheitstechnik an der FH Dortmund. Dazu
leitet er im Verband Deutscher Ingenieure (VDI) seit zwanzig
Jahren den Arbeitskreis "Kulturgeschichte der Technik" für den
Bochumer und Westfälischen Bezirksverein.

Der Eintritt ist kostenlos. Der Vortrag findet im Restaurant
"Museumsterrassen" statt. Die Zufahrt ist an der Museumszufahrt
ausgeschildert, Parkmöglichkeiten bestehen direkt an den
"Museumsterrassen".

Der Lenne-Bezirksverein des VDI Hagen und der Förderverein
Westfälisches Freilichtmuseum Hagen e. V. laden zu den
Veranstaltungen ein.

Der nächste Vortrag zur diesjährigen Sonderausstellung findet
am 12. September 2012 um 19 Uhr statt.


INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Telefon: 02331 7807-113
Fax: 02331 7807192
E-Mail: uta.wenning-kuschel at lwl.org
URL: www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 15 11:36:24 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 15 Jun 2012 11:36:24 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Goldrausch" im Muensterland, Ascheberg, 23.06.2012
Message-ID: 4FDB1E38020000D600007D66@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle der Universität Münster" uni-muenster.de>
Datum: 14.06.2012, 12:10


AKTUELL

"Goldrausch" im Münsterland
"Expedition Münsterland" macht am 23. Juni Halt auf dem Hof
Dabbelt in Ascheberg / Thementag zum Strontianit-Abbau im 19.
Jahrhundert

Schon lange gibt es im Münsterland keine Kumpel mehr, die ihr
tägliches Brot "auf'm Pütt" verdienen. Im 19. Jahrhundert war
dies jedoch ganz anders. Die Entdeckung des Minerals
Strontianit auf einem Feld in Nienberge bei Münster im Jahr
1834 löste goldrauschartige Zustände aus: Der
Strontianit-Bergbau brachte viel Geld in die Region. Am Samstag,
23. Juni, lädt die "Expedition Münsterland" der Universität
Münster in Kooperation mit "Ascheberg Marketing e.V." alle
Interessierten zu einem Thementag rund um das einst begehrte
Material ein. Beginn ist um 14.30 Uhr auf dem Hof Dabbelt in
Ascheberg, Winkelstraße 7. Dort sind damals große Mengen
Strontianit abgebaut worden. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Die Veranstaltung endet gegen 18 Uhr.

Strontianit wurde in der Zuckerindustrie eingesetzt: Das von
den Münsterländern als "Strunz" bezeichnete durchscheinende
kristalline Mineral ermöglichte es, den zuvor nicht nutzbaren
Zuckeranteil aus Zuckerrüben zu isolieren und somit dessen
Gewinnung zu verdoppeln. Auch bei der Produktion von
Feuerwerkskörpern und Leuchtspurmunition wurde es in großen
Mengen eingesetzt, da es in einer markanten karmesinroten
Flamme verbrennt. Da viele Menschen an dem Reichtum, den der
Abbau dieses Minerals mit sich brachte, teilhaben wollten, gab
es zeitweise mehr als 600 Grubenbesitzer in Ascheberg,
Drensteinfurt und Umgebung.

Auch für die Wirtschaftsstruktur der Region hatte der
Strontianitabbau erhebliche Folgen: Viele Bauern verpachteten
ihr Land an die Bergbau-Unternehmen und verloren aufgrund der
besseren Bezahlung zusätzlich ihre Knechte an sie. Es kamen
aber auch Bergarbeiter aus anderen Regionen in das südliche
Münsterland und mit ihnen auch andere Mentalitäten und
Weltanschauungen. So wurden durch Strontianit Gesellschaft,
Religiosität und Politik im Münsterland nachhaltig geprägt, wie
die Organisatoren des Thementags berichten.

Der fast komplett vergessenen Bedeutung dieser Periode möchte
die Expedition Münsterland nun Rechnung tragen und die
Geschichte ins Bewusstsein der Menschen zurückrufen. Die
historischen Schachtanlagen auf dem Grundstück des "Hof
Dabbelt" werden an diesem Tag mit großen Wetterballons
markiert. Außerdem wird es mehrere Stationen auf dem Gelände
geben, die durch Vorträge, Ausstellungen und Lesungen von
Experten zu einem informativen Rundweg einladen. Des Weiteren
stellt die Augustin-Wibbelt-Gesellschaft "ihren" berühmten
münsterländischen Dichter Augustin Wibbelt vor, der in diesem
Jahr seinen 150. Geburtstag feiern würde. In seinem Werk "De
Strunz" beschreibt er auf Plattdeutsch den Abbau von
Strontianit, der in der Region allerlei Unruhe brachte.

Die "Expedition Münsterland" ist eine Initiative der
Arbeitsstelle Forschungstransfer der Universität Münster. Sie
macht regionale Wissenschaftsschauplätze für die interessierte
Öffentlichkeit erlebbar und lässt universitäre Forschung in der
Region sichtbar werden.


INFO

Zeit:
23.06.2012, 14:30 Uhr

Ort:
Hof Dabbelt
Winkelstraße 7
Ascheberg





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 18 11:13:05 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 18 Jun 2012 11:13:05 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Tatort Dorf: Schreibprojekt bei den Historikern ueber
Kriminalfaelle in Westfalen
Message-ID: 4FDF0D41020000D600007DA0@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 15.06.2012, 13:00


AKTUELL

Tatort Dorf
Schreibprojekt bei den Historikern über Kriminalfälle in
Westfalen

Eine Frau wird aus Neid der Dorfnachbarn zur "Hexe" erklärt.
Ein katholischer Priester versteckt seine Konkubine vor
bischöflicher Kontrolle im Nachbardorf. Bauern lassen ihre
Friedfertigkeit hinter sich und rücken einem preußischen
Amtmann mit Knüppeln zu Leibe: Um solche verbürgten Fälle aus
dem ländlichen Westfalen drehte sich ein Schreibprojekt im
Rahmen des Masterstudienganges am Historischen Seminar der
Universität Münster. Unter der Leitung des Historikers Prof.
Dr. Werner Freitag sowie des Uni-Lehrbeauftragten und
Redakteurs Gisbert Strotdrees hat eine Gruppe Studierender
Kriminalfälle in Dörfern Westfalens aufgespürt. Die Texte der
Studierenden veröffentlicht das Landwirtschaftliche Wochenblatt
Westfalen-Lippe derzeit in einer mehrteiligen Artikelserie
unter dem Titel "Tatort Dorf".

Der Weg dorthin war lang. So lernten die Studierenden zunächst
journalistische Darstellungsformen wie Nachricht, Bericht oder
Kommentar kennen, ehe sie "ihren" Kriminalfällen des Tatorts
Dorf auf den Grund gingen. Jeweils mittwochs wandelte sich das
Historische Seminar zur Redaktionskonferenz. Dabei tauschte
sich die Runde über Wilddiebe, prügelnde Kapläne und
tratschende Dorfbewohner im 17., 18. und 19. Jahrhunderts
ebenso aus wie über Schreibstile, Satzlängen und veränderte
Überschriften.

Geleitet wurde das Seminar von einem Duo: Prof. Werner Freitag
von der Abteilung für Westfälische Landesgeschichte zeichnete
für die fachkundige Recherche der historischen Sachverhalte
verantwortlich. Gisbert Strotdrees, Buchautor und Redakteur
beim Landwirtschaftsverlag in Münster-Hiltrup, vermittelte den
Studierenden, wie ein historisches Thema verständlich
aufbereitet werden kann und was bei der Wahl des Schreibstils
zu beachten ist.


INFO

Westfälische Landesgeschichte
URL: http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/LG-G/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 18 11:15:11 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 18 Jun 2012 11:15:11 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Juedische Genealogie im Archiv,
in der Forschung und digital
Message-ID: 4FDF0DBF020000D600007DA5@cl2x-sd2-vs>

Von: "Bettina Joergens"
Datum: 15.06.2012, 13:10


LITERATUR

Jüdische Genealogie im Archiv, in der Forschung und digital.
Quellenkunde und Erinnerung (Veröffentlichung des Landesarchivs
Nordrhein-Wetsfalen 41), 230 Seiten, Borschur, 25,95 ?, ISBN
978-3-8375-0678-5, Klartext-Verlag Essen 2011.

Es ist ein Glücksfall, dass im Landesarchiv NRW in Detmold etwa
900 Geburts-, Heirats- und Sterberegister von Jüdinnen und
Juden aus ganz Westfalen und Lippe aus dem 19. Jahrhundert
aufbewahrt werden. Selten findet man eine solch dichte
Überlieferung jüdischer Personen-standsdaten einer so großen
Region. Wer die Geschichte jüdischer Familien erforscht, wird
dies zu schätzen wissen, wie Tobias Schenk in dem Tagungsband
betont.

Denn die Machthaber des NS-Regimes zerstreuten und zerstörten
Unterlagen aus jüdischen Familien, Gemeinden und Archiven. Und
schon in den Jahrhunderten davor legten viele jüdische
Gemeinden oft keinen großen Wert auf die schriftliche
Dokumentation des Gemeindelebens - die jüdische Tradition sieht
diese auch vielfach nicht vor, wie etwa das Festhalten eines
Geburtsdatums, wie Peter Honigmann in dem vorzustellenden Buch
darlegt.

Die Erforschung jüdischer Genealogien ist zudem immer von den
Auswirkungen des Holocaust begleitet: Denn die in den weltweit
ver-streuten, oft nur noch rudimentär überlieferten
Informationen zu Gebur-ten, Heiraten und Todesfällen gefundenen
Vorfahren wurden meist von den Nationalsozialisten ermordet.
Mühsam wird die Suche nach Verwandten, Vergangenem und
"Stammbäumen" durch die Sprachlosigkeit in vielen jüdischen
Familien angesichts des erlittenen Grauens.

So findet sich die Nachkriegsgeneration - sei es die zweite,
dritte oder gar vierte Generation - häufig ohne erzählbare
Geschichte der Familie und ringt nun sehr mühsam um Worte und
Informationen - der Selbstvergewisserung und des Gedenkens
wegen, so wie die Ich-Erzählerin in Viola Roggenkamps Roman
"Familienleben". Die Erforschung jüdischer Genealogien steht
folglich vor ganz besonderen Herausforderungen, die untrennbar
von der Gedenk- und Erinnerungsarbeit zu sehen sind, wie sie
besonders von Friedhelm Boll und Alfons Kenkmann diskutiert
werden.

Das Landesarchiv NRW veranstaltete zu den Möglichkeiten und
Hürden genealogischer Forschungen zu jüdischen Familien sowie
zur Gedenkkultur angesichts einer immer geringeren Anzahl von
Zeitzeugen im Jahr 2010 zwei Tagungen. Die Beiträge sind jetzt
in dem beim Klartext Verlag veröffentlichten Tagungsband
"Jüdische Genealogie" nachzulesen.

Das Buch ist über den Buchhandel erhältlich.


INFO

Kontakt:
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-112
Fax: 05231/766-114
URL: www.archive.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 18 11:19:04 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 18 Jun 2012 11:19:04 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vortrag=3A_Das_Lager_Schlo=C3=9Fhof_1?=
=?utf-8?q?940-1943=2C_Bielefeld=2C_20=2E06=2E2012?=
Message-ID: 4FDF0EA8020000D600007DAA@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 15.06.2012, 14:09


AKTUELL

Das Lager Schloßhof 1940-1943
Vortragsveranstaltung im Historischen Museum

Die Geschichte des "Jüdischen Umschulungslagers" Schlosshof
steht am Mittwoch, 20. Juni, um 19 Uhr im Mittelpunkt eines
Vortrages im Historischen Museum. Referent ist Martin Decker,
der sich seit langem mit diesem Thema beschäftigt und sich
dafür einsetzt, dass der heutige Schlosshof auch ein Ort des
Gedenkens sein kann. 1939 war zunächst in einem Haus an der
Artur-Ladebeck-Straße ein Lager eingerichtet worden, in dem
offiziell jüngere Juden für eine spätere Auswanderung
umgeschult werden sollten. Im März 1940 wurde es in die
Schlosshofstraße verlegt, wo die Insassen unter KZ-ähnlichen
Bedingungen lebten und für schwere körperliche Arbeit wie
Straßenbau eingesetzt wurden. Außerdem brachte man auf dem
Gelände auch jüdische Altenheimbewohner unter. Am 2. März 1943
wurden die letzten Bewohner ins KZ Auschwitz deportiert.


INFO

Historisches Museum Bielefeld
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 19 08:05:51 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Jun 2012 08:05:51 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2012/22
Message-ID: 4FE032DF020000D600007DC9@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 18.06.2012, 09:56


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2012-22 für den Zeitraum vom
09.06.2012 bis zum 15.06.2012 mit insgesamt 16 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2012-22&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 19 10:34:59 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Jun 2012 10:34:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Schreiben wie im Mittelalter, Bielefeld, 23.06.2012
Message-ID: 4FE055D3020000D600007DD0@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 18.06.2012, 12:09


AKTUELL

Schreiben wie im Mittelalter

Am Samstag, 23. Juni, findet in der Zeit von 15.30 bis 17.00
Uhr eine Reise in die Vergangenheit im Historischen Museum
statt. Die Veranstaltung ist an Kinder ab acht Jahren gerichtet
und kostet fünf Euro. Themen der Reise sind das
mittelalterliche Bielefeld, die Sparrenburg und das
Franziskanerkloster. Anmeldungen werden unter 0521 / 51-3635
entgegen genommen.


INFO

Historisches Museum Bielefeld
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 19 10:58:57 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Jun 2012 10:58:57 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen",
Heft 3/2012
Message-ID: 4FE05B71020000D600007DD8@cl2x-sd2-vs>

Von: "Christiane Liedtke"
Datum:


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 3/2012



Zeitschriftenschau

I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Westfälische Zeitschrift. Zeitschrift für vaterländische
Geschichte und Altertumskunde. Hrsg.: Verein für Geschichte und
Altertumskunde Westfalens durch Mechthild Black-Veldtrup und
Hermann-Josef Schmalor. Paderborn: Bonifatius Verlag, 2011.
161/2011. E. Balzer: Frühe Mission, adelige Stifter und die
Anfänge des Bischofsitzes in Münster (Teil II) (9). W. Frese:
Die Anfänge des Stifts Varlar und sein Priorat in Deventer
(61). A. Koppetsch: Habent sua fata acta archivi. Zur
Erschließung der Bentlager Überlieferung in der Abteilung
Westfalen des Landesarchivs NRW (77). J. Kuropka: Die Brüder
Franz und Clemens August von Galen als Politiker (93). P.
Fleck: Wider den totalen Staat. Der Münsteraner Professor Peter
Tischleder als moraltheologisch-sozialethischer Kritiker des
NS-Staates (115). R. Decker: Ein Ketzer aus Münster vor dem
Tribunal des Papstes (139). J. Wunschhofer: Zur Aufhebung der
Kollegiatstifte SS. Stephani et Sebastiani in Beckum und St.
Ludgeri in Münster im Jahre 1811 (149). B. Sicken: Schulordnung
und Elternfürsorge im Konflikt: Von den Auseinandersetzungen
über eine Strafverfügung gegen einen preußischen General in
Münster 1859 (159). T. Daniels/T. Woelki: Ein Kölner Offizial
für Paderborn. Ein unbekanntes Kapitel aus dem Paderborner
Inkorporationsstreit im 15. Jahrhundert und die Politik des
Basler Konzils (173). B. Groß: Prozessführung als symbolische
Politik. Zur Hexenverfolgung in der Stadt Minden während des
Dreißigjährigen Krieges (195). H. Conrad: Die Besitzer der
Herrschaft Canstein und ihr Bergbau. Ein Beitrag zur
Bergbaugeschichte im Herzogtum Westfalen im Alten Reich (Teil
II) (219). B. Mütter: HisTouristische Streiflichter auf
Ostwestfalen in Mittelalter und Früher Neuzeit ?
Christianisierung, Fürstenherrschaft, Städtefreiheit (253). A.
Neuwöhner: Anton Bernhard Liborius Meyer ? ein Bürgermeister in
"unruhigen Zeiten". Zur Regierung und Verwaltung der Stadt
Paderborn in Zeiten des politischen und gesellschaftlichen
Umbruchs 1800 bis 1815 (279). A. Kosch: "Landschaft mit
Wohnhaus", ein bisher unbeachtete Zeichnung Carl Schlickums.
Ein Beitrag zum Malerischen und romantischen Westphalen" (311).
N. Börste: Das Westfälische Glasforum 2007-2010 (333). -
Berichte (337).

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157
Münster, Tel.: 0251/41320 2/2012. Schwerpunktthema: Mythos
Gold. K. Sluka: Goldene Pracht: Glanz des Himmels. I.
Fernandes: Baumberger Sandsteinroute: Wo Westfalens Marmor
herkommt. P. Ostrop: Werne: Grenzstadt an der Lippe. K. Sluka:
Ida Gerhardi: Malerin und Managerin. Große Retrosperktive in
Lüdenscheid. R. Doblies: Matthäus Daniel Pöppelmann
(1662-1736). Baumeister aus Westfalen. R. Doblies: Leni
Riefenstahl: Umstrittene Künstlerin. Kritische Werkschau in
Bielefeld. - Hans Rudolf Uthoff: Es war einmal... Neuer
Bildband mit Fotos aus dem Ruhrgebiet der 50er und 60er Jahre.
V. Jakob: Gerhard Mercator: Der Vater der Atlanten. M. Zehren:
Zwangsarbeit: Das Leid von Millionen.

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt-
und Technikgeschichte. Hrsg.: LVR-Industriemuseum /
Landschaftsverband Rheinland und LWL-Industriemuseum /
Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Klartext
Verlagsgesellschaft mbH, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel.
0201/86206-0, E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
1/2012. - Schwerpunkt Wasserkraftwerke: u. a.: T. Horstmann:
Das Pumpspeicherkraftwerk Koepchenwerk Herdecke des RWE.

Geseker Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker
Zeitung. Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e.V., Red.:
Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke 535/2012.
F. Jakob/F. Ludwigt: 90 Jahre elektrischer Strom in
Mönninghausen. E. Richter: Das Stadtarchiv im Jahr 2011. H. P.
Busch: Die "Villa" Heyne. 536/2012. S. Gödde: Das Progymnasium
Antonianum Geseke in den 1950er Jahren. F. Jakob/F. Ludwigt: 90
Jahre elektrischer Strom in Mönninghausen (1. Fortsetzung).
537/2012. F. Jakob/F. Ludwigt: 90 Jahre elektrischer Strom in
Mönninghausen (2. Fortsetzung).

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm
und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger,
Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm 5/2012. A. Beeck: Vom großen
Schauspielhaus in Hamm blieb das Zimmertheater. H. Multhaupt:
Nicht nur im Heiligen Land ein vielgerühmter Fluss. U. Kunz:
Ziegel aus Westfalen für ein Weltkulturerbe. H. Fertig-Möller:
Vom Alten Amtshaus zum attraktiven Stadtmuseum. W. Gernert:
Paul Behrens-Havemann: Maler, Zeichner und Radierer in
Westfalen. 6/2012. A. Beeck: "Pengel-Anton" nahm vor fünfzig
Jahren Abschied. P. Reding: Schwarz auf Weiß und doch bunt. H.
Thomas: Junge Deutsche besuchten 1952 drei Wochen Frankreich.
A. Beeck: Hammer Theaterleben anno dazumal. 7/2012. G.
Beaugrand: Botschaft des neuen Lebens. H. Thomas: Junge
Deutsche besuchten 1952 drei Wochen Frankreich. P. Reding: Viel
Lärm mit den Räpplern am Karfreitag. W. Gernert: Felix Maria
Harpenau: Superkorrekter "Putz" in Münster. 8/2012. A. Beeck:
Eberhard Helbach: "Der Autobahnkönig" von Rhynern. H. Platte:
Wappen mit schwarzem Balken auf goldenem Grund. P. Reding:
Fleißige "Pingstebrut" und Tanz in den Mai. R. Kreienfeld: Viel
Trubel um die Albert-Schweitzer-Schule. 9/2010. W. Ribhegge:
Braucht Nordrhein-Westfalen ein Haus der Geschichte? H. W.
Krafft: Alte Geigen ? alte Mauern. H. Multhaupt: Spezialbomben
auf die Eder-Staumauer. U. Kunz: Noch im Drostenhof zu Wolbeck:
Das "Westpreußische Landesmuseum".

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur
Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot,
Hansastraße 2, 59557 Lippstadt 5/2012. K. Luig: Die "Alte
Schule" in Suderlage. B. Bertling: Vor 25 Jahren: Die Gründung
des Heimatvereins Mastholte. 6/2012. A. Heimsoth: Erste Pläne
für eine Eisenbahn in Lippstadt. 7/2012. A. Heimsoth: Erste
Pläne für eine Eisenbahn in Lippstadt (Teil 2). H. J. Krämer:
Der Rüthener Hexenturm. 8/2012. R. Lindner: Ein Römerlager an
der Lippe bei Cappel? 9/2012. W. Kröger: Als ich noch der
Haarbauernbub war.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis
Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger,
Schloitweg 19-21, 59494 Soest, Tel.: 02921/6880 481/2012. W.
Marcus: "Olivenbäume Westfalens" gestalten die Landschaft. H.
Multhaupt: Nicht nur im Heiligen Land ein vielgerühmter Fluss.
U. Kunz: Ziegel aus Westfalen für ein Weltkulturerbe. H.
Fertig-Möller: Vom Alten Amtshaus zum attraktiven Stadtmuseum.
H. Heitmann: Agnes Schwartz war die erste Studentin in Soest.
H. Platte: Alte Bräuche in Borgeln. 482/2012. H. J. Krämer: Der
Rüthener Hexenturm. P. Reding: Schwarz auf Weiß und doch bunt.
H. Thomas: Junge Deutsche besuchten 1952 drei Wochen
Frankreich. K. Kynast: Werler Wallfahrt 1661-1961. Ein
filmisches Meisterwerk. J. Das Altarretabel aus der
Walburgiskirche Soest. 483/2012. G. Beaugrand: Botschaft des
neuen Lebens. H. Thomas: Junge Deutsche besuchten 1952 drei
Wochen Frankreich. P. Reding: Viel Lärm mit den Räpplern am
Karfreitag. H. J. Krämer: Der Rüthener Hexenturm (Schluss). A.
Sträter: Ein Pestschwur als Verpflichtung für die Bauerschaft
Rasselhövel. 484/2012. W. Gernert: Vom Dorfkind in Mellrich in
die weite Welt. H. Platte: Wappen mit schwarzem Balken auf
goldenem Grund. P. Reding: Fleißige "Pingstebrut" und Tanz in
den Mai. H. Beller: Viele Spuren im "Dolfsbusch". H. Platte:
Clemens von Ketteler: Mitglied einer alten Familie. 485/2012.
H. Funke: Frühling auf den "Wällen". H. Beller: 45 Einwohner
und zwei Kirchen. H. w. Krafft: Alte Geigen ? alte Mauern. H.
Multhaupt: Spezialbomben auf die Eder-Staumauer. - Reue nach
fast 400 Jahren. H. Platte: Kirche und Friedhof in Stockkämpen:
Ein idyllisches Ensemble.

Heimatpflege im Kreis Soest. Hrsg.: Kreisheimatpfleger Peter
Sukkau, Goldschmiedeweg 21, 59494 Soest, Tel. 02921 60376,
E-Mail: Peter.Sukkau at t-online.de 20/2012. N. Dodt: Heimat ? was
ist Heimat? - Archivierung tut not. E. H. Wulfert: Erinnerungen
an den Siebenjährigen Krieg. - Neues Steinmuseum in Anröchte.

3. Kurkölnisches Sauerland

SüdWestfalenArchiv. Landesgeschichte im ehemals kurkölnischen
Herzogtum Westfalen und der Grafschaft Arnsberg. 11. Jg. 2011.
Red.: Stadt- und Landständearchiv im Kloster Wedinghausen,
Klosterstraße 11, 59821 Arnsberg, E-Mail:
stadtarchiv at arnsberg.de M. Wolf: Horhausen/Niedermarsberg und
die Kirche St. Dionysius (9). R. D. Kohl: Crato von Marpe ?
Pfarrer an St. Lambertus zu Affeln (1520-1558): Einer der
Stifter des Antwerpener Altars (29). C. Heinemann: Die Brilins
aus Brilon ? Die Geschichte der "Westphälinger", einer
renommierten jüdischen Familie des 16./17. Jahrhunderts (35).
G. Brökel: Aufruhr in Niedermarsberg im Jahre 1716 (67). W. D.
Grün: Fließgewässer im Herzogtum Westfalen in Johann Hermann
Dielhelms "Hydrographischem Lexicon" von 1743 (89). M. Gosmann:
Nur zur Verschönerung der Stadt? Die Errichtung des
Maximiliansbrunnen auf dem Alten Markt in Arnsberg 1777-1779
(105). N. Töws: Siegestrophäen der kurkölnischen Truppen aus
den napoleonischen Kriegen: Die bei Boppard 1796 eroberte Fahne
und Kanone (145). H. Conrad: Eine Beschreibung des Bergamtes im
Herzogtum Westfalen durch Anton Wilhelm Arndts aus dem Jahre
1815 (161). J. Jolk: 176 Jahre von Fürstenberg?scher
Familien-Stiftungs-Fonds 1835-2011 (173). A. A. u. W. Würtele:
Elisabeth Isabel Bongard (1849-1928) aus Mellen ? Protagonistin
der "Reforma Alemana" in Chile (191). J. Hahnwald: Revolte in
der Sauerländer Zentrumspartei. Der Streit um die Besetzung des
Reichstagsmandates im Wahlkreis Arnsberg-Meschede-Olpe zwischen
1893 und 1907 (231). J. von Nathusius: Die Reform des
Personenstandsgesetzes und ihre Auswirkung auf die Erforschung
der Regionalgeschichte am Beispiel von Fröndenberg und Wickede
(263).

Jahresheft des Heimat- und Verkehrsvereins e.V. Grevenbrück.
Hrsg.: Heimat- und Verkehrsverein Grevenbrück e.V.,
Windthorststraße 14, 57368 Lennestadt, E-Mail:
info at heimatverein.grevenbrueck.de, Internet:
http://heimatverein.grevenbrueck.de 31/2012. B. Schütte:
"Klappern gehört zum Handwerk". L. Steffen: Aktionstag "Frauen
zeigen altes Handwerk". L. Steffen: Kleine Wollwerkstatt im
Museum. M. Kuhr: Naturbeobachtungen im Jahreslauf. E. Stens:
Veranstaltungen und Aktivitäten des Heimat- und Verkehrsvereins
Grevenbrück e.V. im Jahr 2011. F. Schütte: Ländliche Idylle in
der Petmecke. Ein früheres Pfarrgut und seine heutige Nutzung.
E. Stens: In Grevenbrück entsteht die erste Biogasanlage im
Kreis Olpe. W. Stupperich: Autohaus Bernard Marxen GmbH.
Unternehmen besteht fast 80 Jahre in Grevenbrück. K.-H. Müller:
"Dunnerwiär, is dat Tuich kalt!" Speiseeis ? auch früher schon
sehr begehrt. H. Hebbeker: Försterdienst der Familie Wurmbach
auf Hof Hengstebeck. F.-J. Schütte: Zeitgemäßes Wohnen in altem
Bauernhaus. Hof Hanses /Schulte ist fast 270 Jahre alt. K.-H.
Müller: Nutztierhaltung in Förde vor 80 Jahren. F.-J- Schütte:
Von der Gleislosen zum Postauto. A. Seidenstücker: Handwerks-
und Gewerbeschau der Kolpingsfamilie Grevenbrück. A. Seepe: Der
Meisterbrief ? ein Zeugnis für besonderes Können. W.
Stupperich: Die "Exponate des Monats" im Jahre 2011. J.
Kalitzki: Neuzugänge 2011 im Museum der Stadt Lennestadt. W.
Stupperich: Menschen aus Grevenbrück. Dr. Stefan Kuhr jetzt
Professor in Glasgow. - Grevenbrücker forscht für die Formel 1.
Professur in Karlruhe. W. Stupperich: Heimatchronik Grevenbrück
2011.

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach
14 65, 59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
1/2012. R. Rath: Theodor Pröpper ? ein kraftvoller Motor für
Glaube und Heimat. J. Schulte-Hobein: Franz Stock und der Weg
nach Europa. Sonderausstellung im Sauerland-Museum vom 20. Mai
bis zum 26. August 2012. W. Pieper: Baugestaltung und Baukultur
in Dörfern und Städten des ländlichen Raumes. U. Lange:
"Problemberg" Kahler Asten. E. Reuter: Vom Wald zum Naturpark ?
50 Jahre Naturpark Arnsberger Wald. H. Dürr: Steinbrücke an der
Helle ? Grundstein im Mosaik der Ortsentwicklung. K. Baulmann:
Stracken Hof. Ein Musterbeispiel Endorfer Identität. M.
Schmitt: Bemerkenswerte Stiftung in Sundern: Figur der
seliggesprochenen Mutter Teresa eingeweiht. W. Blanke u. a.:
Kurfürstlicher Thiergarten Arnsberg ? von der Idee zur
Realisierung. J. Ottersbach: Arnsbergs Geschichte im
"Thiergartenwanderweg" wiedererstanden.

Südsauerland ? Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe.
Kreisheimatbund Olpe e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe,
Westfälische Straße 75, 57462 Olpe, Tel.: 02761/81-542,
Internet: www.kreisheimatbund-olpe.de 1/2012. U. Schäfer: Ein
neuer Blick auf die Denkmäler im Kreis Olpe. B. u. D. Greiten:
Geschichte des Weilers Fahlenscheid. O. Höffer: Funde und
Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von
Fürstenberg-Herdringen (Teil 28). A. M. Klein: Das Handwerk und
seine Meister. Historische Meisterbriefe ? gestern und heute.
Zu einer Ausstellung im Museum der Stadt Lennestadt. M. u. H.
Immekus: Die Dohle, der Vogel des Jahres 2012.

4. Märkisches Sauerland

Märkisches Jahrbuch für Geschichte. Bd. 111 (2011). Im Auftrag
des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark,
hrsg. von Dietrich Thier, Stefan Pätzold, Hardy Priester, Olaf
Schmidt-Rutsch. Märkisches Museum, Husemannstraße 12, 58452
Witten, Tel.: 02302/5812552 S. Reichert: Hagiographie im Dienst
territorialer Stabilisierung. Heinrich von Müllenark und die
Kölner Kirche nach dem Mord an Erzbischof Engelbert von Berg
1225 (7). D. Scholz: Castrop unter klevischer Herrschaft 1230 ?
1609 (28). H. Lemke: Ich hân mîn lêhen, al die werlt, ich hân
mîn lêhen. Zum Einfluss der Adelsfamilie von der Recke auf das
Zisterzienserinnenkloster und spätere Damenstift Fröndenberg
(44). J. Därmann: Cort von Elverfeldt und das Herbeder Relief.
Der Befreiungsschlag eines "missglückten Reichsritters" (84).
H. Priester: Die Zentral-Werkstätte der Bergisch-Märkischen
Eisenbahn in Witten zwischen 1863 und 1873 unter dem Begründer
Moritz Stambke und dem Baumeister August Orth (132). F.
Schüppen: Zwischen romantischer Kunst und realistischer
Technik. Der irische Bergbauingenieur William Thomas Mulvany
(1806-1885) vor dem Hintergrund seiner Herkunft als
europäischer Visionär (148). O. Schmidt-Rutsch: Feuchte Träume
? Die Henrichshütte und die Ruhr (193). S. Pätzold: Franz Darpe
(1842-1911) und die historische Forschung seiner Zeit (209). R.
Klein: Unter Strom ? Die Wickmann-Werke 1918-2006 (233). G. E.
Sollbach: Ein Prozess um Schweinemastrechte in der Hülsberger
Mark mit möglicher Urkundenfälschung (261).

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn.
Beiträge zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts-
und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger
Heimatblätter e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638
Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail:
info at heimatverein-hohenlimburg.de, Internet:
www.hohenlimburger-heimatblaetter.de 4/2012. M. Lange:
Aufschluss und Renaturierung der Kalksteinlagerstätte "Rolloch
I" am Mühlenberg in Hohenlimburg. W. Bleicher: Eine Erinnerung
an die Raffenburg-Grabung der dreißiger Jahre. H. P.
Jaraczewski: 310 Jahre Papierfabrikation in Hagen, Teil IV. F.
M. Killing: Das Museum am Haus Dahl. 5/2012. H. P. Jaraczewski:
310 Jahre Papierfabrikation in Hagen, Teil V. W. Bleicher:
"Glüsing", "Küche" und "Herdsteine", besondere Flurnamen in
Iserlohn. W. Knaup/C. Wingendorf: Hagener Hitler-Jugend ?
Prägung und Einflussnahme im täglichen Leben (Teil 1). -
Herbert Kersberg (83) verstorben. Berühmte Steinbruch-Wand in
Vorhalle ist nach ihm benannt. - Kriegerdenkmal an der
Schulstraße.

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.:
Bürger- und Heimatverein e.V. Schriftleitung: G. Mieders, Am
Königsberg 19, 58675 Hemer, Tel.: 02372/2349 1/2012. -
Zeitzeugen berichten. Erinnerungen an das Kriegsende 1945 und
die Nachkriegszeit. W. Hoffmann: Vorstellung der historischen
Orgel in der Pfarrkirche St. Peter und Paul.

5. Minden-Ravensberg

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.:
Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Amtshausstraße 3,
32051 Herford, Tel.: 05221/131463 od. 05221/131477, E-Mail:
kreisheimatverein at kreis-herford.de 80/2012. M. Guist: Der
dunkelhaarige Engel. Das Deckengemälde in der Villa Meyer in
Löhne und seine Bedeutung.

6. Münsterland

Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege. Hrsg.:
Verein für Heimatpflege Bocholt e.V., Stadtarchiv Bocholt,
Münsterstraße 76, 46397 Bocholt, Tel.: 02871/2411-012 1/2012.
H. Westerhoff/A. Wiedemann: "Dann goat wej no Dobbs!" ?
Lieutenant Colonel Cyril Montague Dobbs, 1945 bis 1949
Kommandant des "208 Military Government Detachment" und "Kreis
Resident Officer" in Borken. W. Tembrink: "Wir haben uns hier
sehr wohl gefühlt" ? Das einstige Hotel Kaisereck in Bocholt ?
seine Besitzer, Pächter und Gäste. F. Ostwald: Blütenpflanzen
im Stadtbereich Bocholt ? Eine Bestandsaufnahme ? 14. Teil.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland.
Beilage der Westfälischen Nachrichten, An der Hansalinie 1,
48163 Münster 3/2012. B. Haunfelder: Mutiger Verleger in
dunkler Zeit. Nach Veröffentlichung der Enzyklika "Mit
brennender Sorge" wurde die Druckerei Regensberg in Münster
1937 durch die NS-Machthaber enteignet. 4/2012. T. Eickhoff:
Lauten-Barde und Kunst-Bohemien. Tönne Vormann (1902-1993)
gehörte zu den eigenwilligsten Volkskünstlern des Münsterlandes.

Torhaus aktuell. Vierteljahreszeitschrift des Stadtheimatbund
Münster e.V. und seiner 35 Mitgliedsvereine mit
Veranstaltungsterminen und Berichten. Hrsg.: Stadtheimatbund
Münster e.V., Neutor 2, 48143 Münster, Red.: Karsten Bölling u.
a.,Tel.: 0251/98113978, Fax: 0251/98113678, E-mail:
info at stadtheimatbund-muenster.de 2/2012. G. Bette: Handorf ?
gestern und heute. K. Bölling/R. Lübbeke: Das ZiBoMo-Museum in
Wolbeck. R. Gepp: Westfälischer Volkstanzkreis Münster und
seine Kontakte ins Ausland. W. Kutsch: Wer war eigentlich ...
Tönne (Tons) Vormann? G. Sürig: Friedensfahne von 1648 ?
regional und europäisch bedeutsam.

7. Paderborner und Corveyer Land

damals & heute. Informationen zu Geschichte, Natur und
Heimatpflege aus Delbrück. Hrsg.: Bernhard Kößmeier,
Stadtheimatpfleger Delbrück, Diebeskämpen 10, 33129
Delbrück-Boke, E-Mail: Koessmeier at t-online.de 19/2012. H. J.
Rade: Seit mehr als 600 Jahren wird im Delbrücker Land Honig
gewonnen.

Wo die Lippe springt. Informationsreihe des Heimatvereins Bad
Lippspringe e.V., Mittelgraben 15, 33175 Bad Lippspringe,
Internet: www.heimatverein-badlippspringe.de 67/2012. U.
Fröhlich/J. Hanewinkel: Postbeförderung mit der Straßenbahn. K.
Karenfeld: Werner Thiele zeichnet das Elternhaus von Edmund
Sprenger. O. Allendorf u. a.: 100 Jahre Turnhalle des TV Jahn
Bad Lippspringe.

Ossendorfer Schriftenreihe. Hrsg.: Schützenverein Ossendorf e.
V., Heiner Fischer, Vorsitzender, Rimbecker Str. 58, 34414
Ossendorf 10/2012. E. Dübbert: Schützentradition in Ossendorf
seit 1657.

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und
Höxter. Red.: Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn,
Lindenstraße 12, 33142 Büren, Tel.: 02951/970226, E-Mail:
GrabeW at kreis-paderborn.de 153/2012. D. Strohmann: Neues zur
Baugeschichte der Kreuzkapelle in Büren. J. Köhne: Leben am
Rande des Ortskerns und nicht am Rande der Gesellschaft. Ein
kleines Seniorendorf soll zur Stadterhaltung beitragen. W.
Stüken: Der Mann, der Hitler einen schlechten Tapezierer
nannte. Kardinal George William Mundelein, Nachfahre eines
Paderborner Auswanderers, sorgte 1937 mit einer Rede in Chicago
für ein weltweites Echo. A. Gaidt: Die 8. Husaren beim
Ruhrstreik 1912. C. D. Hillebrand: Weinanbau in Welda? Eine
kleine Kulturgeschichte des Weines im Warburger Raum.

Höxter-Corvey. Hrsg.: Heimat- und Verkehrsverein Höxter e.V.,
Weserstr. 11, 37671 Höxter, Tel.: 05271 9634241, Internet:
www.hvv-hoexter.de 2/2012. S. Mindermann: Die
Landschaftsstation. D. Schuler: Ikonografisches Programm am
Adam-und-Eva-Haus. 3/2012. U. Wycisk: Lebendige Zukunft für
Höxters Bäche! G. Tiggesbäumker: Als Corvey an Preussen kam.

Heimatschriften. Hrsg.: Heimat- und Verkehrsverein Weiberg e.V.,
Werner Schmidt, Schäferberg 2, 33142 Büren-Weiberg, Tel.:
02958/404, E-Mail: wernerschmidt.bueren at t-online.de 18/2012.
M.-L. Römhild/W. Schmidt: Aus der Geschichte der Weiberger
Schulen. - Jahresrückblicke 2011. - Ehemalige Grundschüler
HaWei 1980-1989.

8. Ruhrgebiet

Hörder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der
Abteilung Hörde e.V., Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz
Retzloff, Feuervogelweg 7 c, 44269 Dortmund 2/2012. - Westfalen
im Zeichen der karolingischen Renaissance. - Die Geschichte des
Hörder Gebirgsboten.

9. Siegerland-Wittgenstein

Heimatland. Siegener Zeitung 10.03.2012. - Salchendorf. Zwölf
Bäckereien in einem Ort. 17.03.2012. - Der "Zuckerberg".
24.03.2012. - Kreuztal. Menü aus Noten und Salat. 31.03.2012. -
Siegen. Wie ein Paukenschlag. 07.04.2012. H. Stötzel:
Rödgen/Oberholzklau. 500 Jahre und kein bisschen leise.
14.04.2012. - Neunkirchen/Hagen. Geheimnisse der Schmiedekunst.
21.04.2012. - Sauerländer Psalmen. 700 Jahre alte
Bibelübersetzungen in Mundart. - Geschlossenes Ensemble.
"Königliches Zentralgefängnis Werl" ging 1908 in Betrieb. -
Abschied von der "Penne". Junger Abiturbrauch im Visier der
Volkskundler. 28.04.2012. - Stabile Brücke der Freundschaft.
Jubiläum der Burgenvereine: Grenzen und Barrieren überwunden. -
Aktie unter dem Hammer. Altes Wertpapier der Rolandshütte wird
heute versteigert.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V.,
Schriftleitung: Ulf Lückel, Großseelheimer Str. 4, 35039
Marburg, E-Mail: whv-schriftleitung at wichtig.ms 1/2012. W.
Daugsch: 300 Jahre Sohl bei Fischelbach. P. Riedesel/H. S.
Riedesel: Warum stand Mannus Riedesel dem Grafenhaus zu
Sayn-Wittgenstein-Berleburg so nahe? B. Stremmel: Wie ich das
Stünzelfest erlebte. F. Weber/F. W. Dörr: Erbkauf- und
Weinkaufbriefe im Roths-Haus auf der Laaspherhütte.

10. Vest Recklinghausen

11. Lippe

Beiträge zur Lügder Geschichte. Verlag u. Redaktion: Manfred
Willeke, Archiv Willeke, Hintere Str. 40, 32676 Lügde, E-Mail:
Willeke at web.de, Internet: www.archiv-willeke.de 1/2012. M
Willeke: Jahreschronik Anno Domini 2011. 2/2012. M. Willeke:
Die Abstammung der Familie Trope von den Grafen von Pyrmont.

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und
des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund e. V.
und Landesverband Lippe, Felix-Fechenbach-Str. 5, 32756 Detmold,
Tel.: 05231/6279-11, E-Mail: info at lippischer-heimatbund.de,
Internet: www.lippischer-heimatbund.de 3/2012. M. Füller u. a.:
Die Nachtigall in Bad Salzuflen. N. Sielemann: Bega, Werre und
Co. 4/2012. W. Stich: Ein Glücksfall. Heinrich Drake und der
Anschluss Lippes an Nordrhein-Westfalen. H. Henschel: Steine
erzählen Geschichte. Elemente der historischen Kulturlandschaft
in Lemgo. V. Scheef: 40 Jahre Kunst in der Schlossküche. Die
Lippische Gesellschaft für Kunst feiert Geburtstag.

II. Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde. 56. Jg.
(2011). Hrsg.: Gunther Hirschfelder, Ruth-E. Mohrmann.
Schriftleitung: Peter Höher, Moritz Jungbluth. Volkskundliche
Kommission für Westfalen, Scharnhorststraße 100, 48151 Münster
R.-E. Mohrmann: Können Dinge sprechen? (9). K D. Sievers: Zu
den Anfängen der "Deutschen Landes- und Volkskunde" bis zum
Ersten Weltkrieg (25). C. Dautermann: Im Museum vergessen.
Anmerkungen zu kulturellen Techniken des Vergessens (69). O.
Murawska: Die Ökonomie von Erntedank (89). S. Schauerte:
Imkerei als Sinnstiftung. Bienenhaltung im Münsterland (111).
K. Bauer: Jugendkulturelle Szenen und ihre Verortung im urbanen
Raum (131). M. Trummer: Wie Satan salonfähig wurde... Zur
Bedeutung von Tradition als kultureller Strategie der
Reflexiven Moderne am Beispiel des Teufels in der Rockmusik
(147). A. Haas: Ehre, Respekt, Männlichkeit.
Geschlechtsidentität deutscher und türkischer männlicher
Jugendlicher in Westfalen (167). - Buchbesprechungen (193). J.
Hoyer: Museumsaktivitäten (265).

Beiträge zur westfälischen Familienforschung, 68. Bd. 2010.
Hrsg. im Auftrag der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie
und Familienforschung von Jörg Wunschhofer, Münster:
Aschendorff-Verlag, 2012. ISBN 978-3-402-13889-2 B. Zumbrock:
Die Kirchenbücher des Oberstifts Münster ? Ein Beitrag über
ihre Entstehung, ihre Verbreitung und ihren Inhalt (7). R.
Linde: Der Hof Hessling in Rhade und die bramklevischen Freien
im südlichen Münsterland. Ein Fallbeispiel zur Höfeforschung
(35). H. J. Rade: Die Stammfolge der Familie Göstenkors in
Delbrück-Sudhagen. Ein Beitrag zur Erforschung von
Familiennamen, die im 17. Jahrhundert in Westfalen aufgrund von
Hofgründungen entstanden sind (67). H. J. Rade: Die Geschichte
des Seglingshofes in Delbrück-Ostenland und seiner Bewohner
(115). W. Schindler: Die Lippstädter Bürgermeisterfamilie
Duster (1355-1568) (205). J. Wunschhofer: Die Nachfahren der
Beckumer Ehepaare Evert Topp und Clara Wibbert bzw. Gertrud
Beene (309). - Buchbesprechungen (341). - Mitteilungen der
Geschäftsstelle (348).

Niederdeutsches Wort. Bd. 51/2011. Beiträge zur niederdeutschen
Philologie. Hrsg. von der Kommission für Mundart- und
Namenforschung Westfalens, Robert-Koch-Straße 29, 48149 Münster
P. Bürger: Faschistische Volkstumsideologie und Rassismus statt
Wissenschaft. Zur Studie, Mundart und Hochsprache? (1939) von
Karl Schulte Kemminghausen (1). C. Thielking: "Herzenssprache"
oder "Armeleutegeruch"? Eine ethnolinguistische Skizze zum
Plattdeutschen im ostwestfälischen Hahlen (25). M. Denkler:
Schwa-Apokope und Zentralisierung. Zum Wandel des
Nebensilbenvokalismus im Münsterländischen (45). M. Elmentaler:
Arealität, Situativität und innersprachliche
Steuerungsfaktoren. Überlegungen zu einem mehrdimensionalen
Atlas der norddeutschen Regionalsprache (am Beispiel der
t-Apokope) (59). J. P. Lanwer: "Ick lieb dir wohl!".
Dialektologische Untersuchungen zur Stilisierung regionaler
Substandards in der Face-to-face-Interaktion (107). B. Arendt:
Laientheoretische Konzeptionen von Sprache und Dialekt am
Beispiel des Niederdeutschen. Eine kontextsensitive Analyse von
Spracheinstellungsäußerungen sowie ihre methodologische
Fundierung (133). F. H. Roolfs: Münsterländische Hofnamen im
Lichte des Wechselbuchs des Klosters Vinnenberg (161).

III. Naturkunde und Naturschutz

Abhandlungen aus dem Westfälischen Museum für Naturkunde.
Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, LWL-Museum für Naturkunde,
Sentruper Straße 285, 48161 Münster, E-Mail:
bernd.tenbergen at lwl.org 1/2011. P. Decker/K. Hannig: Checkliste
der Hundert- und Tausendfüßer (Myriapoda: Chilopoda, Diplopoda)
Nordrhein-Westfalens. 2/2011. B. Gries/U. Raabe: Tagebuch von
Friedrich C.D. von und zu Brenken (1790-1867) über eine "große
Botanisch-mineralogisch- und Geognostische Reise durch das
Herzogthum Westphalen" und weitere Reisen durch benachbarte
Gebiete. 3/2011. F. Meier/C.Trappmann: Telemetrische
Untersuchungen zur Habitatnutzung der Fransenfledermaus Myotis
nattereri (Kuhl 1817) (Chiroptera: Verspertilionidae) in der
Westfälischen Bucht. 4/2011. D. G. Zimmermann u. a.: Neue und
bemerkenswerte Funde von Flechten und flechtenbewohnenden
Pilzen in Nordrhein-Westfalen I.

Mitteilungen. Hrsg.: Naturwissenschaftlicher Verein Paderborn
e.V. (in Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum Marstall),
Wilfried Sticht (Geschäftsführer), Ludwigstraße 68, 33098
Paderborn, Tel.: 05251/74439. 2011. T. Junghans:
Gelegenheits-Epiphyten auf Kopfweiden im Raum Paderborn. R.
Schäck u. a.: Der Paderborner Rothebach und seine Quellen.
Bericht über langjährige Wasseruntersuchungen. W. Sticht/J.
Vollmar: Schutzacker "Hof Brechmann". I. Müller:
Pflanzenporträt: Mädesüß. W. Sticht: Widerbart (Epipogium
aphyllum) ? eine sehr seltene, blattlose Orchidee. S. Berndt:
Pilzkundliche Lehrwanderung durch den Großen Nonnenbusch bei
Blankenrode am 24. September 2011. K. Wollmann:
Sonderausstellung: ZooGeschichte[n]. K. Wollmann:
Sonderausstellung: H2O ? Wasserfloh & Co. P. Gülle: Dohle.
Vogel des Jahres 2012. I. Müller: Lärche. Baum des Jahres 2012.
P. Rüther: Heide-Nelke. Blume des Jahres 2012. S. Berndt:
Grauer Leistling. Pilz des Jahres 2012. - Natur des Jahres ?
Übersicht 2011 und 2012.

Natur und Heimat. Floristische, faunistische und ökologische
Berichte. Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, LWL-Museum für
Naturkunde, Sentruper Straße 285, 48161 Münster 3/4 2011. K.
Kahlert/B. Tenbergen: Die Pilzsammlung von Conrad Beckhaus
(1821-1890) im Herbarium (MSTR) des LWL-Museums für Naturkunde
zu Münster. G. Mieders: Verbreitung der Laubholz-Mistel (Viscum
album L. ssp. album) am Nordrand des südwestfälischen
Berglandes (2007-2010). H.-O. Rehage: Die Sammlungen von Prof.
Dr. Herbert Ant im LWL-Museum für Naturkunde in Münster. M.
Drees: Funde des Medizinischen Blutegels (Hirudo medicinalis
LINNAEUS 1758) im mittleren Ruhrtal. K. Siepe: Willi Sonneborn
zum Gedenken (1924-2011).

Natürlich. ABU-Nachrichten aus unserer Region. Hrsg.:
Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest
e.V./Biologische Station Soest, Teichstraße 19, 59505 Bad
Sassendorf-Lohne. Tel.: 02921/52830, Fax: 02921/53735, E-Mail:
abu at abu-naturschutz.de, Internet: www.abu-naturschutz.de
2/2011. M. Scharf: Hilfe für die Gelbbauchunke. P. Salm/B.
Beckers: Unterwegs im Auenland. S. Hilsmann u. a.: ABUrigines
auf Tour im Harz. R. Joest: Unsere Feldvögel sind
deutschlandweit stark gefährdet. P. Wenzel: Vogelfütterung ?
sinnvoll oder nicht?





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 19 10:58:54 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Jun 2012 10:58:54 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen",
Heft 2/2012
Message-ID: 4FE05B6E020000D600007DD5@cl2x-sd2-vs>

Von: "Christiane Liedtke"
Datum: 13.06.2012, 18:46


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 2/2012



Zeitschriftenschau

I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde,
Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Altertumskunde
Westfalens, des LWL-Landesmuseums für Kunst und
Kulturgeschichte, des LWL-Amtes für Denkmalpflege in Westfalen
und des LWL-Museums für Archäologie. Münster: Aschendorff
Verlag, 2012. 88/2010. J. Lammers/T. Spohn: Die Bauten des
ehemaligen freiweltlichen adeligen Damenstiftes Herdecke (7).
M. Niemeyer: Bauforschung im hochmittelalterlichen Domstift zu
Paderborn (53). F. Kaspar/P. Barthold: Der Ostturm vom Schloss
Rheda ? Wehrturm, Wohnturm und geschichtliches Zeichen (67). F.
Kaspar/P. Barthold: Bis unters Dach ? neue Fragen an Burg
Vischering (83). T. Spohn: Denkmalschutz und Baudenkmäler in
Offelten (Stadt Preußisch Oldendorf, Kreis Minden-Lübbecke)
(105). R. Kaiser: Die statische Sanierung der mittelalterlichen
Kirche St. Nikolai, Lemgo (127). R. Kaiser: Was geschah in den
1950er Jahren mit der Fromme-Orgel in Kloster Brunnen? Offene
Fragen bei einer aktuellen Orgelrestaurierung (143). M.
Harzenetter: Bericht des Landeskonservators (151). D. Boesler:
Fachbereiche Inventarisation, Bauforschung, Zentrale Dienste,
Redaktion (167). R. Borgmann: Situationsbericht Fachbereich
Praktische Denkmalpflege (175). A. Gumprecht: Bericht des
Rechtsreferats (181). - Veröffentlichungen des LWL-Amtes für
Denkmalpflege im Berichtszeitraum (185). - Veröffentlichungen
und Aktivitäten von Amtsmitgliedern im Berichtszeitraum (187).
- Berichte aus der Denkmalpflege der Jahre 2005 bis 2009
(207-596). - Bildnachweise (597). 89/2011. M. Black-Veldtrup:
Zur Erinnerung an Professor Dr. Alfred Freiherr Hartlieb von
Wallthor (5). U. Bergmann: Die Triumphkreuzgruppe aus dem Dom
zu Wetzlar (7). R. Karrenbrock: Von Münster an den Niederrhein.
Heinrich Blanckebiel, der Meister des Krapendorfer Altares
(25). J. Eichler: Sakramentshäuser aus Westfalen und die
"Bunickman-Schule". Zur Produktion der Steinmetz-Werkstatt
Bunickman in Münster (um 1490 bis 1544) (33). G. Dethlefs: Der
Maler Dietrich Molthane (? 1631) und die Familienbilder der
Morrien zu Nordkirchen. Zur Porträtmalerei in Westfalen im
ersten Drittel des 17. Jahrhunderts (55). P. Veddeler: Die
"Bentheimer Pfennige" ? Das Wappen der westfälischen Grafen von
Bentheim (105). R. Schiel: Sophia Johanna Gräfin zu
Bentheim-Tecklenburg. Ein Leben als Adelige und Leedener
Äbtissin (185). F. Kaspar: Corvey wird zum Bistum erhoben und
lässt deswegen ein Casino-Hotel errichten! Das
"Dreizehnlindenhaus" vor Corvey (203). E. Weiß: Hermann Ascher
? ein Präsident der Königlich-Preußischen Generalkommission zu
Münster im Wandel der Zeit (229). W. Gernert: Der vergessene
Bildhauer August Schmiemann (1846-1927) (273). K. P. Schumann:
Ein Nachfolger Hans Thomas? Ein Epigone Ernst Barlachs? Zu
Biografie und Werk des Malers und Bildhauers Erich Rein
(1899-1960) (301). - Bildnachweise (351).

Westfälische Forschungen. Zeitschrift des LWL-Instituts für
westfälische Regionalgeschichte, hrsg. v. Bernd Walter und
Thomas Küster. 61. Bd. (2011). Themenschwerpunkt: Aus der Hand
in den Mund ?Selbstversorgung als Praxis und Vision in der
modernen Gesellschaft. Hrsg. von Michael Prinz. LWL-Institut
für westfälische Regionalgeschichte, Karlstraße 33, 48147
Münster M. Prinz: Aus der Hand in den Mund. Geschichte und
Aktualität der Selbstversorgung (1). H. Albers:
Selbstversorgung und Geschlechterrollen in der bäuerlichen
Landwirtschaft Westfalens von 1920 bis 1960 (21). V. Steinborn:
Arbeitergärten im Ruhrgebiet (41). S. Verk-Lindner: Kleingärten
und Selbstversorgung ? Westfalen und das Ruhrgebiet im Kontext
der Gesamtentwicklung des deutschen Kleingartenwesens (61). I.
Dietrich: Kleingärten in der DDR. Die Legende von der
Selbstversorgung der Ostdeutschen (81). R. Gudermann:
"Selbstversorgung auf kleinster Fläche" ? Überlegungen zu den
Angaben zum Nutzflächenbedarf einer Familie im 19. und 20.
Jahrhundert (99). T. Küster: Landwirtschaft und Nebenberuf um
1900. Eine Auswertung statistischer Quellen am Beispiel
Westfalens (125). C. Zimmermann: Vom Nutzen und Schaden der
Subsistenz. Fachdiskurse über "Arbeiterbauern" vom Kaiserreich
zur Bundesrepublik (155). K. Fehn: Arbeiterbauern im Saarland ?
Entstehung, Entwicklung, und Auflösung einer
sozialstrukturellen Konstellation (179). A. Eichmüller:
Arbeiterbauern und Nebenerwerbslandwirte in Bayern nach 1945
(203). H. W. Hoffacker: Das Ruhrgebiet als
Selbstversorgerlandschaft ? Pläne zur partiellen
Reagrarisierung der Region in der Zwischenkriegszeit (215). D.
Rüther: Vom Kriseninstrument zum Mittel der Familienpolitik ?
Der Gedanke der Siedlung und Selbstversorgung in der
Widerstandsbewegung des 20. Juli 1944 (225). F. Lohrberg:
Debatten über die Funktion von städtischem Grün und Freiflächen
in der Stadt- und Raumplanung seit dem Kaiserreich (261). M.
Prinz: Selbstversorgung ? ein Gegenprinzip zur Moderne?
Bemerkungen aus historischer Perspektive (279). B. Mütter:
Georg Hüffer (1851-1922) ? Ein katholischer Historiker zwischen
Kirche und Staat, Ultramontanismus und Historimus (307). S.
Happ: "Streng vertraulich". Das Verfahren zur Aberkennung des
Ehrendoktortitels von Karl Barth an der Universität Münster
(1936-1939) (345). M. Dröge/M. Frölich: Die Verwaltung des
Individuums. Menschen und öffentliche Verwaltung im 20.
Jahrhundert (365). L. Kramm: Ein neuer Blick auf psychisch
Kranke? Sprachlicher Wandel in Patientenakten der Heilanstalt
Hadamar zwischen 1940 und 1960 (369). M. Frölich:
"Bürokratenterror"? Fürsorgeerziehung zwischen 1945 und 1980 im
Spiegel der Einzelfallakten des westfälischen Landesjugendamtes
(387). A. Jaeger: Der Hamburger Beamtenernennungsausschuss. Ein
Gremium zwischen Sachorientierung und Politisierung zur Zeit
des ?Radikalerlasses? 1972-1982 (405). M. Gallati:
Vormundschaft als Interaktionsraum. Überlegungen zum
Vormundschaftssystem der Stadt Bern 1920-1950 (419). G. E.
Sollbach: Markrecht und landesherrlicher Hoheitsanspruch ? Die
Ordnungen von 1557 und 1575 der Reher Mark in der Grafschaft
Limburg (431). C. Bernet: Die Geschichte der Quäkergemeinde
Minden, Teil 2: Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu ihrer
Selbstauflösung 1898 (445). K. Schilde: Der Strafprozess zum
Pogrom in Siegen vom 10. November 1938 und das Aussageverhalten
des Hauptangeklagten im Oktober 1948 (471). R. Gudermann:
Wasser, Boden und der Strukturwandel der westfälischen
Landwirtschaft im 19. Jahrhundert (485). P. Holwitt/M. Kramm:
Kultur und Kulturpolitik in den Städten der Bundesrepublik
1945-2010 (497). J. Rinser: Medien des begrenzten Raumes:
Regional- und landesgeschichtliche Zeitschriften im 19. und 20.
Jahrhundert (505). K. Stütz: Fragwürdige Ehrungen!?
Straßennamen als Instrument von Geschichtspolitik und
Erinnerungskultur (511). - Jahresberichte 2010 (521). K.
Schultze/ V. Dinkels: Zeitschriftenschau. Ausgewählte Beiträge
zur geschichtlichen Landeskunde Westfalens in Periodika des
Jahres 2010 (553). - Buchbesprechungen (591). - Autorinnen und
Autoren (692).

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157
Münster, Tel.: 0251/41320 6/2011. - Wir sind 60. 1951-2011. R.
Doblies: Mehr als Wintervergnügen. Bielefelder besitzt 250
Kufengleiter. M. Zehren: Fest im Wandel. S. Keim: Märchen
machen Mut. M. Zehren: Kultureller Grenzverkehr. W. Morisse:
Der Rebell aus Assisi. W. Gödden: Siegfried Kessemeier: die
geschichte der wörter. M. Zehren: Literaturland Westfalen:
Stärken zeigen. W. Gödden: Friedel Thiekötter: Erscanne dich
selbst! M. Zehren: Römerlager in Olfen. Der Jahrhundertfund. K.
Sluka: 100 Jahre C & A. Mode-Dynastie aus Mettingen. V. Jakob:
Die Warburgs aus Warburg. Geist und Geld. 1/2012. S. Werding:
Interview mit Dr. Marcus Stumpf, Leiter LWL-Archivamt für
Westfalen. H. Gerhold: Rettet die Bilder: LWL-Medienzentrum für
Westfalen rettet gefährdete Filmschätze. K. Mark: Westfälisches
Wirtschaftsarchiv Dortmund: Retten, was zu retten ist. W.
Gödden: Autorennachlässe: Festplatte statt Zettelkasten. G.
Strotdrees: Vom Suchen und Finden: Wie geht man vor, um die
Geschichte der eigenen Familie zu erkunden? M. Zehren:
Volksliedarchiv: Internetportal mit vielen 1000 Liedern. W.
Gödden: Briefwechsel Paul Schallück/Paul Celan: Verwundete von
Anfang an. V. Jakob: Friedrich II. und Westfalen: Ein
Glückwunsch aus der »Provinz«- Würdigung zum 300. Geburtstag.
W. Morisse: Baumschutz: Baumkletterer pflegen markante
Naturdenkmale. J. Nunes Matias: Alltagskultur:
Haubergswirtschaft im Siegerland. R. Doblies: Lernort für
Schüler: Archive. Geschichte hautnah erleben. Ein Besuch im
NRW-Landesarchiv Detmold.

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt-
und Technikgeschichte. Hrsg.: LVR-Industriemuseum /
Landschaftsverband Rheinland und LWL-Industriemuseum /
Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Klartext
Verlagsgesellschaft mbH, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel.
0201/86206-0, E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
4/2011. - Schwerpunktthema Koks & Gas. - ERIH ? Ankerpunkte der
europäischen Route der Industriekultur: u. a.: F. Bluhm: Von
der Musterzeche zum Museum. LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
in Dortmund. C. Syré: Glanz und Grauen. B. Zech:
Industriekultur als starke Marke. D. Zache: Was als Spinnerei
begann...

Archäologie in Westfalen-Lippe 2010. Hrsg.: LWL-Archäologie für
Westfalen, Prof. Dr. Michael M. Rind, und Altertumskommission
für Westfalen, Aurelia Dickers, An den Speichern 7, 48157
Münster. Langenweißbach: Beier & Beran M. M. Rind: Aufruhr,
Römerlager und Barcodes ? die westfälische Archäologie 2010. L.
Koch u. a.: Ausgrabungen in den ältesten Gesteinen Westfalens ?
Trilobiten aus Herscheid-Kiesbert. K.-P. Lanser: Raubsaurier
aus einer Verkarstung im devonischen Massenkalk im Hönnetal bei
Balve. D. Grzegorczyk u. a.: Reste eines Raubsauriers aus dem
marinen Turon an der B 1 bei Dortmund-Barop. M. Schlösser:
Spätmittelpaläolithische Fundplätze an der Ur-Lippe in
Lippstadt-Niederdedinghausen. B. Stapel: Steinzeitliche
Fundplätze an der geplanten Bundesstraße B 67n. H.-O. Pollmann:
Alte Sammlungen ? neu entdeckt. K. Schierhold u. a.: Häuser für
die Toten ? die spätneolithischen Galeriegräber in
Erwitte-Schmerlecke. E. Cichy u. a.: Untersuchung eines
Grabenkopfes am neolithischen Grabenwerk von Bad Sassendorf. C.
Groer/R. Gleser: Geländesurvey einer neolithischen Mikroregion
in den Baumbergen bei Nottuln. D. Bérenger: Eine Schwertklinge
der mittleren Bronzezeit aus Porta Westfalica-Holtrup. E.
Cichy: Ein spätbronzezeitliches Tüllenbeil von
Marsberg-Giershagen. J. Gaffrey: Ein reich ausgestattetes
Urnengrab der späten Bronzezeit aus Olfen-Kökelsum. M.
Baales/G. Eggenstein: Neu datierte menschliche Schädelfunde aus
der Seseke. E. Dickmann/S. Esmyol: Verschluss-Sache Borken ?
Überlegungen zum Verschließen organischer Urnen der Eisenzeit.
D. Bérenger: Ein eisenzeitliches Halsringfragment aus Porta
Westfalica-Lerbeck. T. Stöllner/M. Zeiler: Zur eisenzeitlichen
Eisengewinnung und neuzeitlichen Haubergswirtschaft im
Siegerland. K. Scheelen: Der vorrömisch-eisenzeitliche
Brandbestattungsplatz von Harsewinkel. A. Stiehl: Die
eisenzeitlichen Speerspitzen der "Hünenburg" bei
Borchen-Gellinghausen. E. Cichy: Die eisenzeitliche Befestigung
"In den Gleiern" bei Balve. B. Tremmel: Ausgrabungen am Nordtor
des Römerlagers Bergkamen-Oberaden. B. Tremmel: Augusteische
Marschlager in Porta-Westfalica-Barkhausen "Auf der Lake". D.
Bérenger: Frührömischer Signalturm in Bielefeld-Brackwede? Ein
Misserfolg. C. Grünewald: Eine römische Jupiterstatuette aus
Emsdetten-Isendorf. D. Bérenger: Ein römischer Führungsring aus
Warburg-Daseburg. P. Ilisch/J. Markus: 300 Sandalennägel und
eine merowingische Goldmünze aus Dorsten-Holsterhausen. A.
Speckmann/J. Pape: Neues von der Emscher ? die Grabung
Castrop-Rauxel-Ickern 2010. I. Pfeffer: Der Quellteich
Soest-"Ardey" ? ein naturheiliger Ort der römischen Kaiserzeit?
P. Könemann: Die Gräber der römischen Kaiserzeit von
Dortmund-Asseln/West. V. Brieske: Neue Sondenfunde
spätkaiserzeitlicher Stützarmfibeln aus Westfalen. S. Spiong:
Neue Funde zur Völkerwanderungszeit bei Bad Lippspringe. N.
Baumann: Das frühmittelalterliche Gräberfeld an der Benhauser
Straße in Paderborn. T. Capelle: Karolingische
Buntmetallminiaturen aus dem Raum Erwitte. W. Best: Perlen und
Schwerter ? frühmittelalterliche Körpergräber aus Barkhausen.
U. Lehmann/E. Müsch: Spatha oder Sax? CT-Untersuchung eines
Schwertes aus Haltern-Flaesheim. W. Wintzer: Neue Grabungen am
karolingischen Königshof in Haltern-Bossendorf. A.-H. Schubert:
Original oder Imitation? Zwei karolingische Fibeln aus dem Raum
Erwitte. R. Bergmann: Eine Heiligenfibel in Senkschmelztechnik
von der Ortswüstung Didingohusen. S. Gai: Projekt "Kloster
Corvey": Archäologie und Baugeschichte der karolingischen
Anlage. B. Thier: Beschlagbleche mittelalterlicher liturgischer
Objekte aus dem Kloster Corvey. S. Spiong: Ausgrabungen am
innerstädtischen Hellweg in der Heiersstraße in Paderborn. C.
Grünewald: Auf den Spuren alter Grabungen ? Untersuchungen der
Burg Ascheberg bei Burgsteinfurt. A. Bulla/C. Kneppe: Die
Holsterburg ? eine oktogonale stauferzeitliche Burganlage bei
Warburg. E. Manz: Projekt zur Sozialtopografie und
Infrastruktur von Paderborn im 12. und 13. Jahrhundert. R.
Bergmann: Stadtwüstungen als Objekt mitteleuropäischer
Forschung. R. Bergmann: Die Stadtwüstung Corvey. R. Bergmann:
Die Stadtwüstung Blankenrode am Südrand der Paderborner
Hochfläche. R. Bergmann: Die spätmittelalterlich wüstgefallene
Stadtanlage Stoppelberg in der Steinheimer Börde. W. Wintzer/C.
Kneppe: Bad Berleburg-Raumland: Kirchenstandort seit
karolingischer Zeit? H. Jakobi: Mittelalterliche Straßen:
Erkenntnisse aus dem Leitungsbau in Münster. J. Busch u. a.:
Archäologie und Bauforschung auf einem Gräftenhof in
Lüdinghausen-Seppenrade. A. Bulla: Das Dominikanerkloster in
Minden ? Archäologie trifft Neubauprojekt. S. Eismann: Drei
Kirchen, eine Totenkrone, ein Brunnen ? die Ausgrabung der
Alten Kirche in Heiden. G. Nockemann/ D. Suray: Neues zu
Baugeschichte, Friedhof und Beinhaus von St. Nicolai in Lemgo.
H. Hilgenböker/ G. Nockemann: Ein bemerkenswerter Textilfund
vom Friedhof der Kirche St. Nicolai in Lemgo. U. Holtfester:
Ausgrabungen am Alten Fischmarkt in Münster. H.-W. Peine/B.
Thier: Fromme Schwestern im Kloster Blumenthal in Beckum:
Reliefs des Judocus Vredis. O. Ellger: Zur Baugeschichte der
Kapelle St. Antonius des Hauses Merfeld in Dülmen-Merfeld. A.
König: Ein Scherzglas der Spätrenaissance aus Höxter. G.
Nockemann: Neue Befunde der renaissancezeitlichen
Festungsanlage von Lemgo am Langenbrücker Tor. F. Heinze:
Spuren des Dreißigjährigen Krieges in Soest ? ein Keller
erzählt. W. Wintzer: Kloster Dalheim ? das Infirmarium. J.
Meurers-Balke/A. J. Kalis: Mannstreu und Römer an der
Bumannsburg? Ein Pollendiagramm aus der Lippeaue. B. Sikorski
u. a.: Prospektionen und Siedlungsarchäologie in Westfalen
2010. N. Buthmann/M. Baales: Geomagnetische Prospektion zu
Füßen der Bruchhauser Steine in der Gemeinde Olsberg. T.
Capelle: Die mittelalterliche Altenberger Landwehr. H.-J.
Sternberg: Steinkohlenbergwerke und Eisenerzgewinnung bei der
Hofstätte Schneiker in Halle (Westf.). H.-O. Pollmann: Alte
Karten ? neue Erkenntnisse. C. Kneppe: Archäologie und
Städteatlas ? ein Wechselspiel. R. Friedrich: Erfassung der
Burgen in Westfalen ? Datenbank des Europäischen
Burgeninstitutes der DBV. B. Mecke: Vom Sammeln und Bewahren ?
ein Blick zurück. B. Münz-Vierboom: Barcodes am archäologischen
Objekt ? das Fundarchiv und die aktuelle Fundverwaltung. M.
Baales: Bodendenkmäler im Wald ? eine forstliche Weiterbildung
in Arnsberg. V. Herrmann: Archäologie und Geschichte im
Ruhrgebiet ? Tagung 2010 in Duisburg. H. Kröger/E. Müsch:
Wertvoll ? die Rippenziste aus Porta Westfalica-Barkhausen. S.
Berke/D. Sander: Klinen mit Beinschnitzereien aus der römischen
Nekropole von Haltern am See.

Grabbe-Jahrbuch. 28./29. Jg. (2009/10). Hrsg. im Auftrag der
Grabbe-Gesellschaft von Peter Schütze und Hans Hermann Jansen.
Grabbe-Gesellschaft e.V., Bruchstraße 27, 32756 Detmold R.
Füllmann: Tote Vögel und ranzige Eber. Zur Tiersymbolik in
Christian Dietrich Grabbes Hermannsschlacht-Drama (7). K.
Dieckhoff: Grabbes "Hermannsschlacht" und das Varus-Jahr 2009.
Ein Rückblick (16). R. Weber: Grabbe ? Hermannsschlacht ?
Heimat. Fortführung eines Diskurses (25). P. Schütze:
Eigentlich gut spielbar ... . Grabbe auf deutschen Bühnen (36).
C. Adam/J. Popig: Theater zu seinen Wurzeln zurückführen.
Interview mit dem Regisseur Philipp Tiedemann (67). S. Maes:
Zwischen Politik und Ästhetik: die Theatralität des politischen
Machtspiels in Christian Dietrich Grabbes Hannibal. Das Theater
als letzter Spielraum des Ausnahmesubjekts (76). P. Schütze:
Theaterträume aus Düsseldorf (94). R. Pfeffer/C. Wulff:
Fragebogen zu Christian Dietrich Grabbe (1801-1836) (126). N.
Bartel: Orient im Okzident. Orientalismus in H. Heines und F.
Freiligraths Lyrik (128). D. Hellfaier: Über Freiligrath,
Detmold und die Begründung einer Sammlung (158). V. Giel:
Ferdinand Freiligrath: "Löwenritt". Eine Handschrift aus dem
Goethe- und Schillerarchiv in Weimar (171). K. Müller: Der Kuss
in Unkel. Eine Erzählung (174). P. Schütze: Jahresbericht
2009/2010 (181). - Rezensionen (187). J. Freifrau Hiller von
Gaertringen (2008)/C. Dahl (2009/2010): Grabbe-Bibliographie
2008-2010 mit Nachträgen (196). J. Freifrau Hiller von
Gaertringen (2008)/C. Dahl (2009/2010): Weerth-Bibliographie
2008-2010 mit Nachträgen (232).

Hille-Post. Mitteilungen für die Freunde des Dichters.
Mitteilungsblatt der Peter-Hille-Gesellschaft. Redaktion: Dr.
Michael Kienecker, Lindenweg 42, 33098 Paderborn, Tel.:
05251/687904, Internet: www.peter-hille-gesellschaft.de
45/2012. W. Fähnders: "Lumpen stehen im höchsten Preise".
Vagabondage und Vagabundenliteratur um 1900. C. Knüppel: Zwei
neu transkribierte Texte Hilles aus der Sammlung Joachim Maas.

2. Hellweg

Geseker Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker
Zeitung. Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e.V., Red.:
Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke 532/2011.
V. Arens-Wester: Erinnerungen an die Kindheit in Ermsinghausen
in den siebziger und achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts. W.
Wahle (?): Vikarien und Vikare in Störmede (5. Fortsetzung).
533/2011. M. Schraub: Der Teddybär. W. Wahle (?): Vikarien und
Vikare in Störmede (6. Fortsetzung und Schluss). K.-J. Freiherr
von Ketteler (?): Ohrfeigen für den Schweinehirt. 534/2012. H.
J. Rade: Der erste Hövelhofer Pastor Johann Levin Richters
(1688-1719) aus Geseke und seine Geschwister.

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm
und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger,
Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm 20/2011. A. von Scheven:
Jahn-Brunnen blieb in Resten erhalten. U. Kunz: Und die
Deutschen hörten zu ... W. Ribhegge: Menschen, Ereignisse und
Entwicklungen im Münsterland. H. Multhaupt: Alte Lehmwände
erstrahlen im Glanz der Naturfarben. 21/2011. A. Beeck: Von der
Gasbeleuchtungsanstalt bis zur Feuerwache. - Ein Altenaer am
Hofe Augustus des Starken. G. Köpke: Der Kreuzschnabel hat
Brutsaison im Winter. P. Leidinger: Heimat in einer sich
wandelnden Welt. 22/2011. H. Thomas: Schmuckstück der Hammer
Bäderarchitektur restauriert. H. Platte: Besuch im "Haller
Herz". G. Köpke: Infektionsgefahr für den Grünfink. P. Reding:
Noch Hoffnung für eine Trabrennbahn? W. Gernert: Hagen ist
nicht nur das "Tor zum Sauerland". 23/2011. G. Beaugrand:
"Bleib gesund noch lange hier...". Festveranstaltung zum 90.
Geburtstag von Ilsemarie von Scheven. W. Gernert: In
Klein-Muffi sprach man Masematte. P. Reding: Von Frosch, Blende
und schlagenden Wettern. H. Thomas: Schmuckstück der Hammer
Bäderarchitektur restauriert. I. von Scheven: Die Sorge um
Altgewordene in unserer Stadt. 24/2011. G. Beaugrand: Ein Stern
geht auf. W. Hinke: Burgen und Schlösser entlang der Alme. H.
Thomas: Kinnerleed to Wiehnachten. N. Katz: Silvester anno
dazumal. H. Platte: Die Alte Lateinschule Unna stammt aus dem
18. Jahrhundert. 1/2012: A. Beeck: Düsenjäger der Bundeswehr
stürzte in Wohnhaus. H. W. Krafft: Ein Schäfer fand die kleine
Madonnen-Statue. U. Kunz: Peter Paul Rubens stammt aus Siegen.
U. Kunz: "Kratz die Kurve!" H. Multhaupt: Der ideenreiche
Planetenweg in Bad Lippspringe führt hinaus ins "Weltall". I.
von Scheven: Der Kaiser als Gütesiegel. 2/2012. G. Beaugrand:
Zwei Jubiläen für Schloss Oberwerries. H. Multhaupt: Wo nimmt
man jetzt das Lachen her? M. Brand: Tag und Nacht Zwangsarbeit
an der Sperrmauer. I. von Scheven: Starthilfen für neue
Einwohner. - Ein hohes Lob für Erfinder aus Hamm. G. Köpke:
Winterruhe mit Wettervorhersage. 3/2012. I. von Scheven: Was
eine Herdfabrik damals im Krieg herstellte. R. Kreienfeld: Wer
war Ludwig von Estorff? M. Brand: Tag und Nacht Zwangsarbeit an
der Sperrmauer. P. Reding: Auf Rennöfen entlang der Lippeauen
in die Eisenzeit. G. Beaugrand: Zwei Jubiläen für Schloss
Oberwerries (2. Teil). 4/2012. H. Thomas: Heimbecks Kotten wird
Restaurant für gehobene Ansprüche. H. W. Krafft: Panzerlärm am
Haustenbach. H. Platte: Haus Opherdicke: Alte Geschichte und
wunderschöne Gegenwart. G. Beaugrand: Zwei Jubiläen für Schloss
Oberwerries.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur
Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot,
Hansastraße 2, 59557 Lippstadt 20/2011. W. Kröger: Aus dem
Leben einer Traditionsgaststätte. K. Luig: Vor 325 Jahren starb
Niels Stensen. 21/2011. K. Luig: Sieben Pfarrer prägten die
Pfarrgemeinde. 22/2011. W. Mues: Dietrich Ottmar von Erwitte.
23/2011. A. Droste: Das Gericht im Dorf Niggenmellrich (Teil
1). M. Peters: Der Aachener Künstler Hubert Löneke ? und der
Salzsieder vom Königssood in Bad Westernkotten. 24/2011. A.
Droste: Das Gericht im Dorf Niggenmellrich (Teil 2). H. Knoche:
Königlicher Prinz als Salinenbesitzer. 1/2012. W. Suchanek: Wo,
bitte schön, liegt eigentlich Lippstadt? 2/2012. W. Suchanek:
Wo, bitte schön, liegt eigentlich Lippstadt? (Fortsetzung).
3/2012. E.-M. Dahlkötter: Wie kam es zum Engagement der
Evangelischen Kirchengemeinde Lippstadt im Stift Cappel? W.
Mues: Die Casino-Gesellschaft zu Erwitte. 4/2012. A. Droste:
Das Gericht im Dorf Niggenmellrich (Teil 3). H. L. Mendelin:
Aufforderung zum Duell.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis
Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger,
Schloitweg 19-21, 59494 Soest, Tel.: 02921/6880 472/2011. J.
Zacharias: Der Grünsandstein der Börde kommt aus Anröchte. U.
Kunz: Und die Deutschen hörten zu ... W. Ribhegge: Menschen,
Ereignisse und Entwicklungen im Münsterland. H. Braukmann: War
das Gräberfeld von Soest fränkisch oder sächsisch? -
Althochdeutsch ? eine vergessene Sprache. 473/2011. J.
Zacharias: Mellrich: Gepflegtes Dorf an der Haar. H. Funke:
Kunstwerke sollen den Betrachter erfreuen. D. Kohl: Ein
Altenaer am Hofe Augustus des Starken. - Der Kreuzschnabel hat
Brutsaison im Winter. P. Leidinger: Heimat in einer sich
wandelnden Welt. H. J. Krämer: Als die Synagoge geschändet
wurde. H. Braukmann: War das Gräberfeld von Soest fränkisch
oder sächsisch? 474/2011. J. Kleine: Das "Hungerloch" war für
Aussätzige bestimmt. - Leere Figurenfelder am Kleppingaltar. H.
Platte: Besuch im "Haller Herz". G. Köpke: Infektionsgefahr für
den Grünfink. P. Reding: Noch Hoffnung für eine Trabrennbahn?
H. Platte: Hof Röper in Möhnesee-Westrich lockt mit einer
Reitanlage. H. J. Krämer: Als die Synagoge geschändet wurde (2.
Teil). 475/2011. G. Witzel: Die Krippe bei den "Päterkes". W.
Gernert: In Klein-Muffi sprach man Masematte. P. Reding: Von
Frosch, Blende und schlagenden Wettern. H. Braukmann:
Freiheitskampf der Bürger oder Interessenkonflikt? J.
Zacharias: Verkehrswege an der Haar und am Hellweg. 476/2011.
G. Beaugrand: Ein Stern geht auf. W. Hinke: Burgen und
Schlösser entlang der Alme. H. Thomas: Kinnerleed to
Wiehnachten. H. Braukmann: Freiheitskampf der Bürger oder
Interessenkonflikt? (Schluss). - Eine Festung im fünfzackigen
Stern. 477/2012. J. Kleine: Kreuz in dankbarer Erinnerung. H.
Funke: Ein großer Sohn Lippstadts: Martin Niemöller. H. W.
Krafft: Ein Schäfer fand die kleine Madonnen-Statue. U. Kunz:
Peter Paul Rubens stammt aus Siegen. U. Kunz: "Kratz die
Kurve!". H. Braukmann: Freiheitskampf der Bürger oder
Interessenkonflikt? (Schluss). H. Platte: Die Höinger Höfe im
Wandel der Zeit. 478/2012. H. Braukmann: Graf Egbert und der
Ostseehandel. - Der Freie Stuhl von Lipperode. H. Multhaupt: Wo
nimmt man jetzt das Lachen her? M. Brand: Tag und Nacht
Zwangsarbeit an der Sperrmauer. H. Keinemann: Alte Hofteiche in
Meckingsen haben die Zeit überdauert. 479/2012. H. J. Krämer:
Historische Ratsschänke: Ein Juwel der Stadt Rüthen. W.
Kolnsberg: Die Botschaft der Auferstehung. M. Brand: Tag und
Nacht Zwangsarbeit an der Sperrmauer. P. Reding: Auf Rennöfen
entlang der Lippeauen in die Eisenzeit. H. Braukmann: Graf
Egbert und der Ostseehandel (Schluss). H. Keinemann: Wie die
Meckingser zu ihrer Eule kamen. 480/2012. H. Platte: Hof von
Wrede: Bauernhof mit Adelsnamen. H. W. Krafft: Panzerlärm am
Haustenbach. H. Platte: Haus Opherdicke: Alte Geschichte und
wunderschöne Gegenwart. U. Dalhoff: Die Wüstung Gemecke in Bad
Sassendorf.

Verein für Geschichte und Heimatpflege Wickede (Ruhr) e.V.
Information für Heimatfreunde. Red.: Josef Kampmann,
Kirchstraße 67 a, 58739 Wickede (Ruhr), Tel.: 02377/4574
41/2011. J. Kampmann: Aus der Arbeit des Heimatvereins. H. J.
Deisting: Ein Streit um Jagdrechte zwischen Werler Bürgern,
Sälzerknechten, der Gesellschaft der Schützen und Wilhelm v.
Schafhausen in den Jahren 1544-1548. F. Haarmann (?) u. a.: Zur
kurzen wechselvollen Geschichte der Wickeder Glasfabrik und zu
ihren Eigentümern, Arbeiterinnen, Arbeitern und deren Familien.
- Aus dem Diensttelegrammbuch der Bahnstation Wickede Oktober ?
Dezember 1911. J. Bröer/A. Henke: Der Friedhof in Echthausen. -
Der Heimatverein trauert um... Pfarrer i. R. Karl Mause.

3. Kurkölnisches Sauerland

Brilon mit Ortsteilen und Dörfern. 28. Jahrbuch. Chronik 2011.
Hrsg.: Winfried Dickel, Itzelstein 70, 59929 Brilon, Tel.:
02961/2565, E-Mail: briloner-chronik at t-online.de, Internet:
www.briloner-chronik.de W. Dickel: Briloner Chronik vom 1.
Januar ? 31. Dezember 2011. W. Dickel: Vor einhundert Jahren:
Rückblick auf das Jahr 1911.

Olpe in Geschichte und Gegenwart. Jahrbuch des Heimatvereins
für Olpe und Umgebung. 18/19 (2010/2011). Schriftleitung: Josef
Wermert, Stadtarchiv Olpe, Franziskanerstraße 6/8, 57462 Olpe,
Tel.: 02761/831293, E-Mail: J_Wermert at Olpe.de M. Maiworm:
Kurfürst Heinrich II. Graf von Virneburg und seine Zeit.
Kirchenmann, Königsmacher, Krisenmanager ? Annäherung an den
Olper Stadtgründer. Vortrag vor den Mitgliedern des
Heimatvereins für Olpe und Umgebung e. V. am 28. Mai 2011 (13).
H. Müller: 700 Jahre Stadt Olpe. Ansprache auf der Festsitzung
der Stadtverordnetenversammlung zum 700-jährigen Stadtjubiläum
am 26. April 2011 (41). J. Wermert: Neue Bände der Olper
Stadtgeschichte erschienen. Vorstellung des Projekts "Olper
Stadtgeschichte" auf der Festsitzung zum 700-jährigen
Stadtjubiläum am 26. April 2011 (49). J. Wermert:
Hauptversammlung der Historischen Kommission für Westfalen und
Tag der Westfälischen Geschichte in Olpe am 6./7. Mai 2011
(59). A. Stracke: Mitgliederversammlung des Sauerländer
Heimatbundes in Olpe am 27. August 2011 (61). T. Althaus: 28.
Westfälischer Hansetag in Olpe am 3./4. September 2011. Ein
Rückblick (65). R. Kirsch-Stracke: Mitgliederversammlung des
Kreisheimatbundes Olpe am 20. September 2011 in Olpe (71). M.
Möller: Festumzug der Olper Vereine zum Stadtjubiläum 2011
(75). M. Ohm: Das Olper Jubiläumsjahr 2011. Ein Rückblick (81).
R. Müller: "Das haben wir nicht gewusst!" Was aufmerksame Leser
im Dritten Reich aus ihrer Tageszeitung erfahren konnten. Eine
katholische Kleinstadt im Spiegel des Sauerländischen
Volksblattes 1930-1941 (Teil 3: 1938-1941) (107). H.-B. Thieme:
Eine wundersame Schnapsvermehrung. Aus der Geschichte der
Stachelauer Dorfkneipe vor 100 Jahren (193). B. Hanses: 50
Jahre Kirche St. Josef Altenkleusheim. 16. Juli 1961 ?
Altenkleusheim schreibt Geschichte (211). J. Voss: 50 Jahre
Volkshochschule des Kreises Olpe. 1961-2011 (219). C. Nebgen:
Indio-Missionar P. Eberhard Hengstebeck SJ. (1725-1772). Von
Olpe an den Orinoko (225). H. Stupperich: Zur Familie von P.
Eberhard Hengstebeck SJ. (246). M. Pape: Hermann-Josef Kurze.
Olper Pfarrer in den Jahren innerkirchlichen und
gesellschaftlichen Umbruchs (249). J. Wermert: Aus der Arbeit
des Stadtarchivs Olpe 2009/2010. Stadtarchiv und
Museumssammlung (269). W. Ohly: Jahresbericht 2009-2011 des
Fördervereins Stadtmuseum Olpe e. V. (279). A. u. P.
Gummersbach: Die "Hütten". Erlebtes und Geschichten aus den
Jahren 1935 bis 1953 (287). G. Stahl (?): Erlebnisse bei
Kriegsende 1945 in Lütringhausen (349). P. Bürger: "Wy
Suerlänners wören bit van Dage katholsk". Ein plattdeutsches
Zeitungskapitel im Olper Kulturkampf (1875-1877) (357). U.
Fischbach: Nachrichten aus dem Standesamt Olpe 2009/2010 (369).
H. Quellmalz: Stadtgeschichte im Überblick: die Jahre 2009-2010
(373). J. Wermert: Olper Bibliographie 2009/2010 (385). -
Buchbesprechungen (410). A. Stracke: Aus dem Vereinsleben
2009/2011 (417). G. Burghaus: Heimatkundliche Exkursionen
2010/2011 (422). G. Burghaus: Agnes Scheele (?) (430). G.
Burghaus: Im Gedenken an Willi Schmidt aus Hünsborn (431). -
Heimatverein für Olpe und Umgebung e. V. Vorstand, Beisitzer
und Beirat (433). - Vereinsstatistik 2009/2011 (434).

Sunderner Heimatblätter. Rund um Linnepe, Röhr und Sorpe.
Hrsg.: Sunderner Heimatbund, Dr. Friedrich Schulte-Kramer,
Hauptstraße 120, 59846 Sundern, Tel.: 02933/2034, E-Mail:
f.schulte-kramer at t-online.de 19/2011. H. Schmidt: Die Heuwiese
zu Stemel. K. Baulmann: Klostergut Brenschede und Kloster
Brunnen. A. Otto: Exorzismus vor 100 Jahren. A. Lübke: Der
Traum von der Eisenbahn und dem Knotenpunkt Allendorf. A. H.
Hoffmann: Das Rittergut Reigern.

An Bigge, Lenne und Fretter. Heimatkundliche Beiträge aus der
Gemeinde Finnentrop. Red.: Heimatbund Gemeinde Finnentrop e.V.,
Volker Kennemann, Weusperter Straße 10, 57413 Finnentrop, Tel.:
02721/7527, E-Mail: vkennemann at t-online.de 35/2011. G. Tilly:
Geschichte und Restaurierung des spätgotischen Retabels aus
Rönkhausen (Teil 1). H. Schmidt/A. Reker: Ein Zeitzeuge
berichtet: Das Kirchspiel Schliprüthen im Jahre 1833. Aus den
Aufzeichnungen des Schliprüthener Pfarrers Josef Tillmann. A.
Weyl: Joachim van Plettenberg, Gouverneur der niederländischen
Kapkolonie. - Sie haben einen guten Mann begraben. Nachruf zum
Tode des Amtmanns Joseph Kayser aus der Mescheder Zeitung. H.
Hesener: Meine Schulzeit 1942-1945 in Heggen. H. Lehnen: Lage
des früheren "Oberbamenohl" gefunden. M. Berghoff: Abschied von
Anneliese Schmidt-Schöttler - 26. März 1920 - ? 13. Juni 2011.
- Kalendarium aus der Gemeinde Finnentrop 1. April bis 30.
Oktober 2011.

Esloher Museumsnachrichten 2011. Hrsg.: Maschinen- und
Heimatmuseum Eslohe, Homertstraße 27, 59889 Eslohe, Tel.:
02973/2455, Internet: www.museum-eslohe.de F.-J. Keite: Bericht
des Museumsvereins. Höhepunkte des Jahres 2010. F.-J. Keite:
Multimediales Maschinen- und Heimatmuseum Eslohe. K. Fiebig:
Das Sägewerk, eine neue Sehenswürdigkeit im Museum. S.
Kessemeier (?): Neue Blicke auf das Erbe. Warum Peter Bürger
einen Preis verdient. P. Bürger: Zum Tod von Siegfried
Kessemeier. R. Franzen: Museumsstück des Jahres. H.
Jetschny-Dihel: Der Schiffsdynamo erzeugt wieder Strom.
Geschichte einer "Rettung" ? Teil 1. G. Schulte: Drei
Chronisten ihrer Zeit ? drei Maler unserer Heimat. P. Bürger:
Mittelniederdeutsche Sprachzeugnisse aus Soest und dem
Sauerland. R. Franzen: Als Eslohe nur aus 22 Häusern bestand.
Die Geschichte der Schwanen-Apotheke. G. Schulte: "Abfahrt
1911? ? Eine Zeitreise mit der Eisenbahn im Sauerland. B.
Klens: Jugendkreuzweg 2011 an einem außergewöhnlichen Ort. M.
Rischen: Generationen im Wandel der Zeit ? ihr Kommen und Gehen
auf einer alten Hofstelle in Eslohe-Bremscheid. F.-J. Keite:
Problemfall Hellebrücke. Warum es lohnt, das Baudenkmal zu
erhalten. P. Bürger: Weihnachtsgaben im
Christine-Koch-Mundartarchiv. N. Breusch: Wo sie blieben, was
sie wurden... Norbert Breusch. R. Franzen: Ein Kommissbrot und
das siebte Gebot. A. Bruns: Chrysologus Heimes, Pfarrer zu
Reiste 1822-1835. W. Kuhne: Schon drei Mal nach Eslohe... Warum?

Handirk. Heimatnachrichten für Grafschaft, Latrop, Schanze in
Wort und Bild. Hrsg.: St.-Sebastian-Schützenbruderschaft
Grafschaft 1825 e.V., Handirk-Redaktion, Hans Robert Schrewe,
Hauptstraße 20, 57392 Schmallenberg, Tel.: 02972/1546, E-Mail:
hansrobert.schrewe at t-online.de 28/2011. H. Entian: Latroper
Waldarbeiter- und Försterpfad. H. Volmer: Eine Schule für
Schanze. H. Volmer: Wie die Grafschafter Bauern Waldbesitzer
wurden.

Heimatblätter. Zeitschrift des Arnsberger Heimatbundes.
Arnsberger Heimatbund e.V., Manfred F. Rüther, Fasanenweg 1,
59821 Arnsberg, Tel.: 02931/7253, E-Mail:
info at arnsberger-heimatbund.de 32/2011. M. Gosmann: Der
Maximiliansbrunnen auf dem Alten Markt in Arnsberg. A. Kettrup:
Geschichte der Handwerkskammer Arnsberg. G. Cronau: Noch einmal
Franz Kessler: sein Weihnachtsbrief vom 28. November 1941. J.
Ottersbach: "Arnsberg", ich bau? Dir ein Schloss". A. H.
Hoffmann: "Sommerfrische" in Arnsberg. M. F. Rüther: Firmen-
und Geschäftsanzeigen aus (Alt-) Arnsberg und Umgebung um 1900
/ Folge 5. M. Baumeister/G. Schlecht: 150 Jahre Turnverein
Arnsberg 1861 e. V. W. Thomas: Eine Weltmeisterschaft in
Arnsberg. M. Hochstein: Uentroper Schützen haben 100-jährige
Geschichte. K. J. Schulte: Die Feldmühle und ihre "Wohnsiedlung
Lasmecke". W. Mohler: Ein kleines Gemälde vom Kloster
Wedinghausen. M. F. Rüther: Ostertage in Arnsberg 1934. P. M.
Goldner: Hanse-Stadt ohne Hafen? W. Klimmer: Die Historische
Bibliothek des Gymnasium Laurentianum. H.-J. Vogel: Grusswort
zum Arnsberger Schützenfest 2011. N. Baumeister: Ein
Kunstsommerstückchen. H. Wevering: Die Kreuzbergkapelle ? und
ihre Wiedersichtbarmachung. H. Wevering: Verjüngungskur am
Schlossberg-Aufgang. T. Kapteiner: Willkommen in der Waldkultur
des Arnsberger Waldes. H. Wevering: Waldgottesdienst am
Hubertuspöstchen. T. Kapteiner: Arnsberg im Wandel ? Teil 2. H.
G. Schüttler/R. Hahne: Auswertung alter Urkunden brachte Licht
in die Geschichte von Breitenbruch. W. Bühner: Erinnerungen an
Paul Hansknecht. A. Kettrup: Tätigkeitsbericht des Arnsberger
Heimatbundes für den Zeitraum 26. November 2010 bis 25.
November 2011.

An Möhne, Röhr und Ruhr. Heimatblätter des Heimatbundes
Neheim-Hüsten e.V., Franz-Josef Schulte, Widukindstraße 23,
59757 Arnsberg, Tel.: 02932/22165 50/2011. F. C. Feldmann:
Geschichte aus erster Hand. Präsentation von Stadtgeschichte.
Nachdruck 2011. Carl Joseph Dinslage - 19.4.1818 ? 17.6.1886.
Bürgermeister der Stadt Neheim 1847 bis zu seinem Tode 1886.
Der Stadt erster Geschichtsschreiber.

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach
14 65, 59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
4/2011. W. F. Cordes: Das Weihnachtslied "Zu Bethlehem geboren"
im kurkölnischen Sauerland. S. Kussek: Bürgerliche Bilderwelten
? Wandschmuck einer sauerländischen Gewerkenfamilie. W.
Gössmann: Die Glücklichpreisungen im Rundweg an der Haar. W.
Neuhaus: Das Amt Allendorf und die Revolution von 1848/49. -
Personalien aus dem Vorstand. R. Schandelle: Auf den Spuren der
Bergleute. Giershagen ? ein "vergessenes" Bergbaudorf im
Sauerland. P. Bürger: "Alles raip nöü Hahne ? Kuikenhahne".
Eine plattdeutsche Sozialskizze des Fredeburger Lehrers Ignaz
Gördes (1802-1884). P. Leichinger: Hitda und der Hitda-Codex in
Meschede. H. Fröhlich/W. Peis: 130 Jahre Türme auf der
Ziegenhelle. H. Schmoranzer: Tag des offenen Denkmals zum
ersten Mal an der Heidenstraße begangen. F. Schroeder: Der neue
Bergbau-Wanderweg in Ramsbeck. F. Mickus: Ein Ort der
Erinnerung für den "Siedlunghauser Kreis". P. Bürger: Zum Tod
von Siegfried Kessemeier. F.-J. Huß: Ein Abend mit Jost
Hennecke. H. Wevering: Gedenkstein "Deutsche Einheit" am
Ochsenkopf eingeweiht. G. Cronau: Ein Leben für die Kultur -
Willi Odenthal ?. R. Kirsch-Stracke: Parkpflege trotz leerer
Kassen ? oder: Wie bleiben Wiesen bunt und artenreich? A.
Müllmann: Dieter Ruddies 90 Jahre.

Schmallenberger Heimatblätter. Hrsg.: Schützengesellschaft
Schmallenberg 1820 e.V., Redaktion: Hannelore Himmelreich, Auf
der Mauer 14, 57392 Schmallenberg. Vertrieb: Christoph Rickert,
Grafschafter Straße 1, 57392 Schmallenberg 77/2011. F.-J.
Schütte: Schmallenberg 1957 aus karnevalistischer Sicht (2.
Teil). J. Willmes: Steine der Erinnerung ? Ein Rundgang durch
die Stadt. G. Schulte: Die Schneidemühle der Stadt
Schmallenberg. B. Halbe: Schmallenberg 2030. Integriertes
Stadtentwicklungskonzept der Stadt Schmallenberg.

Südsauerland ? Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe.
Kreisheimatbund Olpe e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe,
Westfälische Straße 75, 57462 Olpe, Tel.: 02761/81-542,
Internet: www.kreisheimatbund-olpe.de 4/2011. H. Halbfas:
Vereinsarchive ? labile Gebilde. M. Möller u. a.: 700 Jahre
Stadt Olpe. O. Höffer: Funde und Hinweise aus dem Archiv des
Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen (Teil 27). G. Stumpf: Vor
70 Jahren. Jugendlicher Protest in Attendorn gegen das
NS-Regime. R. Kirsch-Stracke/R. Rameil: 12 Jahre "Arbeitskreis
Familienforschung" im Kreisheimatbund Olpe. Ein Gespräch mit
dem scheidenden Leiter Robert Rameil. M. Vormberg: Paul Josef
Kardinal Cordes feierte Goldenes Priesterjubiläum. H.
Halbfas/K. F. Platz: Über Heimat und Heimatarbeit. Ein Gespräch
mit Kreisdirektor a.D. Knut Friedrich Platz zu dessen 75.
Geburtstag. R. Roswitha-Stracke: Mitgliederversammlung des
Kreisheimatbundes Olpe am 20. September 2011 in Olpe. J. Voss:
50 Jahre Volkshochschule des Kreises Olpe. L. Engemann/R.
Kirsch-Stracke: Die Vogelschutzwarte in Altenhundem ? eine
Planung des Berliner Gartenarchitekten Erwin Albert Barth
(1880-1933). H.-W. Voß: Heimatchronik vom 1. Juli bis 30.
September 2011.

Der Schwammklöpper. Fredeburger Heimatblätter. Hrsg.:
Sauerländischer Gebirgs-Verein, Abteilung Fredeburg,
Arbeitskreis Heimat, Schieferweg 33, 57392 Bad Fredeburg
23/2011. F. Dempewolff (?): Winterfreuden 1880/1910. Amtmann
setzt sich für die Jugend ein. R. Rickert-Biskoping/W. Hesse:
100. Geburtstag Skiclub Fredeburg e.V. J. Nückel: Ein runder
Geburtstag. A. Baumhöfer: 100 Jahre Schule in Fredeburg. - An
Mistkratzern kein Interesse. 100 Jahre R.G.Z.V. Fredeburg. H.
Gierse: Aussichtsturm auf dem Kahlenberg. Schützenfest 1887
eingeweiht. H. Gierse: Die Uhren von damals stehen auch heute
nicht still. Fredeburger Uhrmacher im 18. u. 19. Jahrhundert.
G. Schulte: Über den Vermögenszustand der Stadt Fredeburg im
Jahre 1812. - Friedenskirche schließt für immer die Pforten. H.
Gierse: Ein altes Siegel gibt Rätsel auf. H. Gierse: Königin ?
Luise ? Bund. Luisenbund 1923-1934. H. Gierse: Jugend unter
einer Fahne. Hitlerjugend 10/137 Fredeburg. H. Gierse: Es tut
sich was in Bad Fredeburg. H. Gierse: Wie soll Fredeburg in 20
Jahren aussehen? E. Hölscher: Das typische schwarz-weiße
Fachwerkhaus im Sauerland. H. Gierse: Hinweise am Wege. H.
Gierse: "Man muss Ziele haben". burgbad AG-Gründer Dieter
Ruddies zum 90. Geburtstag. H. Gierse: Friedrich Albert
Groeteken. Priester, Schriftsteller und Historiker 1878-1961.
H. Gierse: Jost Pieper. Maler und Schauspieler. Y. Houphouet:
Das Festival der Kulturen ? ein Rückblick. H. Gierse: "Licht
und Schatten" im Rudolf-Becker-Park. Sauerlandart zeigt neue
Dimensionen. H. Gierse: 200 Jahre Zeitreise. Es geschah vor...
U. Schüttler: Bad Fredeburg im Rückblick. 01.11.2010-31.10.2011.

4. Märkisches Sauerland

Beiträge zur Heimatkunde der Stadt Schwelm und ihrer Umgebung.
Jahresgabe des Vereins für Heimatkunde Schwelm. Hrsg.: Verein
für Heimatkunde Schwelm e.V., Hauptstraße 10, 58332 Schwelm,
Tel.: 02336/406471, Internet: www.vfh-schwelm.de, E-Mail:
vfh-schwelm at t-online.de 60/2011. Sammelband mit 32 Ausgaben
"Martfeld-Kurier" 1988-2010.

Herdecker Blätter. Geschichte, Informationen, Geschichten.
Hrsg.: Herdecker Heimat- und Verkehrsverein e.V., Kirchplatz 3,
58313 Herdecke, Tel.: 02330/611-207, E-Mail:
verkehrsverein at herdecke.de 29/2011. G. E. Sollbach: Erste
Chaussee führte durch Herdecke. Original-Plan hat sich
erhalten. T. Brinkmann: 80 Jahre Harkortsee. Landmarke im
Ruhrtal. - Aus vergilbten Blättern. Herdecke vor langer Zeit.
T. Münch/M. Kaufhold: Orgelstudio schließt nach 41 Jahren.
Ernst Stippich begeisterte Jung und Alt für die Musik. W.
Kessler: Der Grabstein für Martha Hoesch. Ein künstlerisch
gestalteter Grabstein auf dem Friedhof Zeppelinstraße. W.
Kessler: Ein Glücksfall für das Bachviertel. Die Restaurierung
der Gebäude auf der Grundbesitzung Uferstraße 13 nach
denkmalschützenden Auflagen. G. E. Sollbach: Der
Freiherr-vom-Stein-Turm. Ein patriotisches Denkmal auf dem
Kaisberg bei Herdecke. Idee von Friedrich Harkort.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn.
Beiträge zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts-
und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger
Heimatblätter e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638
Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail:
info at heimatverein-hohenlimburg.de, Internet:
www.hohenlimburger-heimatblaetter.de 12/2011. W. Felka: Zwei
steinerne Torpfeiler am Herrschaftsgarten von Schloß
Hohenlimburg. W. Bleicher: Der immer noch unbekannte Hr. A.
Tilmann. W. Bleicher: Ein neues Wappen am Museumseingang. W.
Bleicher: Eine Zeichnung vom alten Limburg. - Das Bild der
ersten Schule in Rheinen. - Hohenlimburger Szenen. Mitten im
Winter. 1/2012. R. Lietz: Kindheit in Hagen. H. Lingen: Über
Lebenserwartungen und Krankheiten im Bereich Elsey / Limburg an
der Lenne (1824 ? 1853). F. Rose: Die Bücherverbrennung fand in
Menden nicht statt. 2/2012. A. Heine: KIRCHHOFF Automotive ?
Traditionsbewusst, innovativ und weltweit erfolgreich. W.
Bleicher: Die Entdeckung der neuen archäologischen
Freilandfundstätte in Herbeck. W. Bleicher: Der Wall auf dem
Mühlenberg. 3/2012. H. P. Jaraczewski: 310 Jahre
Papierfabrikation in Hagen, Teil III. W. Bleicher: Rückblick
auf Letmathes 975-Jahrfeier (2011). P. Mager: Hohenlimburger
Stadtchronik 2011. Teil 2.

Meinhardus. Meinerzhagener Heimatblätter. Heimatverein
Meinerzhagen e.V., Postfach 1242, 58528 Meinerzhagen 1/2011. -
Autobiografie von Wilhelm Hedfeld Teil 3. O. Schulz: Franz Karl
Anton Reichsfreiherr Raitz von Frentz (1763-1821) und die
Mairie Meinzerhagen in der napoleonischen Zeit.

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.:
Bürger- und Heimatverein e.V. Schriftleitung: G. Mieders, Am
Königsberg 19, 58675 Hemer, Tel.: 02372/2349 4/2011. G.
Mieders: Der alte evangelische Ohlfriedhof und seine
Grabsteine. D. R. Osterhoff: Landwirtschaft und Landhausen. H.
D. Schulz: Da wurde der "Schäbber" geplündert. E. Voß: Kleine
Heimatchronik. 3. Quartal 2011.

Journal für Schwelm. Hrsg.: Stadt Schwelm, Hauptstraße 14.
Red.: Heike Rudolph, Informations- und Pressestelle der Stadt
Schwelm, 58332 Schwelm, Tel.: 02336/801-444, E-Mail:
rudolph at schwelm.de, Internet: www.schwelm.de 86/2011-12. D.
Kübler: Kennen Sie die Schillerlinde in Schwelm? A. Kowalewski:
Kölner Straße 20: "Puppen-Frölich". J. Seeliger: Vom Auspusten
der Wasserrohre. Mietshaus, Gaststätte, Familienort ? 140 Jahre
Hattinger Straße 14. H. Rudolph: Vom Gesellenverein zur
gemeinschaftstragenden Einrichtung. Kolpingsfamilie Schwelm
wird 150 Jahre alt. H. Rudolph: Küert mä iäm Hiämmel Platt?
Erinnerung an Erwin Lauer. H. Rudolph: Stolpersteine 2010
erinnern an Josef und Betty Wassertrüdinger. A. Peter: "Das
Mädchen auf der Schildkröte". Die Brunnenfigur in der
Parkanlage am Bahnhof. H. Rudolph: Von Bier und Likör,
Emaillefässern und der Bügelflasche. Schwelmer Brauerei schloss
ihre Pforten. A. Stiepermann: Jubiläum vam Plattdütschen
Stammtisch ? 25 Joahe. - Younger than ever! Musikschule feierte
40jähriges mit klangvollem Festjahr.

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder
Heimatvereins. Heimatverein Voerde, Manfred Michalko,
Friemannweg 9, 58256 Ennepetal, E-Mail:
vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet:
www.heimatverein-voerde.de 4/2011. G. Fischer: Erinnerung an
die Wiedereinweihung der barocken Johanneskirche in Voerde vor
230 Jahren und die Sage, wie die Spenden für die damalige
Restaurierung zusammen kamen! W. Guderian: 150 Jahre Loher
Nocken. G. Himmen: Haus- und Hofnamen in Voerde. 1/2012. G.
Himmen: Haus- und Hofnamen in Voerde. H. Busse: Plattdütsch
draff nich unnergoahn.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und
Land. Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V.,
Alte Rathausstraße 3, 58511 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645,
Internet: www.ghv-luedenscheid.de 188/2011. M. Greiling: Die
Karte der Grafschaft Mark von 1791. Der Prediger Friedrich
Christoph Müller als Theologe, Landvermesser und Astronom in
der preußischen Provinz ? der Grafschaft Mark. 189/2012. H.
Waldminghaus: Dr. Otto Hueck (1888-1985). Missionsarzt in China
und Indonesien.

5. Minden-Ravensberg

96. Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft
Ravensberg. Jg. 2004. Historischer Verein für die Grafschaft
Ravensberg e.V., Kavalleriestraße 17, 33602 Bielefeld H.
Büsemeyer: Die Chronik des Pfarrers Daniel Christian Francke
1749-1775 in den Kirchenbüchern von Werther (7). M. Blindow:
Christian Volkening und Heinrich Aloys Praeger. Das Bielefelder
Musikleben im Jahre des Lisztkonzerts 1841 (83). J. van Norden:
Das Strafgefangenenlager Oberems bei Gütersloh (99). C. Möller:
"Blumen und Früchte für dich" ? Die Geschichte des
genossenschaftlichen Obst- und Gemüsebaus in Bielefeld
(1920-2008) (129). H. Jung-Paarmann: Reformpädagogik in der
Praxis ? Geschichte des Bielefelder Oberstufen-Kollegs. Die
Jahre von 1969 bis 1982 (155). N. Brochhagen: Diskursive
Aspekte landesherrlicher Machtbildung am Beispiel der
Visitation der Grafschaft Ravensberg 1535 (193). B.
Sunderbrink: Vereinsbericht über das Geschäftsjahr 2010 (215).

Historisches Jahrbuch für den Kreis Herford 2012. Hrsg. v.
Kreisheimatverein Herford e.V. und Kommunalarchiv Herford mit
Unterstützung des Vereins für Herforder Geschichte e.V. Red.:
Kommunalarchiv Herford, Christoph Laue, Amtshausstraße 2, 32051
Herford, Tel. 05221-132213, E-Mail: hjb at kreisheimatverein.de M.
Fiedler: Förmlich überrollt. Die Liquidationsbeihilfe von 1956
und ihre Auswirkungen auf die Zigarrenindustrie im
Zollamtsbezirk Bünde (8). C. Laue: Eine "Elektrische" durch
Hiddenhausen (23). K. Buchna: "Diplomat im Lutherrock".
Anmerkungen zu Leben und Wirken des Stiftberger Pfarrers
Hermann Kunst als EKD-Bevollmächtigter in Bonn (36). R.
Meierkord: Herfords Einstieg in das Luftfahrtzeitalter
1909-1912. Die ersten Begegnungen mit Luftschiffen (55). C.
Kathe-Hinkenjann: Recht und Gerichtsbarkeit im
mittelalterlichen Kloster und Stift Quernheim (88). G.
Eggenstein: Wer ist die Dame? Ein barockzeitliches Portrait aus
der Werburg in Spenge (97). A.-W. König: Der Geschichte ein
Gesicht geben. Landschaft und Menschen zwischen Exter und
Herford im Mittelalter (101). L. Volmer: Bäuerliche
Repräsentationskultur im 18. und 19. Jahrhundert.
Fachwerkzierformen auf dem Gebiet der Stadt Herford (112). M.
Guist: Heimat ist ein Gefühl. Das interkulturelle
Theaterprojekt "Königskinder" beim Geschichtsfest in Löhne
(136). C. Laue: Die Keramik der Siedlungen Enger, Hüllhorst und
Kirchlengern und die Chronologie der Römischen Kaiserzeit
(142). R. Linde: Die ravensbergischen Sattelmeier. Eine
frühneuzeitliche bäuerliche Dienstpflicht zwischen Sage und
historischer Wirklichkeit (152). J. Kuschke/M. Stickdorn: Das
Gefecht bei Gohfeld, 1. August 1759. Schlachtfeldarchäologie in
Löhne (176). C. Laue: 1000 Jahre Marienstift auf dem Berge vor
Herford. Der Stiftberg in 10 mal 100 Jahren (188). P. Biresch:
Der Rote Punkt in Herford (209). K. Bodarwé: Die Visitatio ?
ein Herforder Bericht über die Marienvision des 10.
Jahrhunderts (229). W. Hausmann: Entgegnung zu: Florian
Mildenberger "Heilstrom, Wunderheilung, Hysterie? ? Das
Phänomen Bruno Gröning in Herford 1949 und Deutschland (bis
1959)", in: Historisches Jahrbuch für den Kreis Herford 17
(2010), S. 34-59 (254).

Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins. 80. Jg. 2008. Im
Auftrag des Mindener Geschichtsvereins herausgegeben von Sandra
Eubel u. Monika M. Schulte. Mindener Geschichtsverein,
Tonhallenstraße 7, 32423 Minden R. Pieper: Der Wiederaufbau des
Mindener Domes. Denkmalpflege und Gestaltungswille (5). M. M.
Schulte: Geglückte Integration im Mittelalter. Herkunft der
Mindener Ratsherren (1244-1539) (43). F. Stückemann: Zwischen
Aufklärung und pietistischer Restauration: Peter Florens
Weddigen (1758-1809) als Pfarrer und Dichter geistlicher Lieder
im Fürstentum Minden (53). H. Wilde: Albert Ruben, ein Jude aus
Lübbecke. Erinnerungen nach dem Besuch der Ausstellung
"9.11.1938 ? Reichspogromnacht in Ostwestfalen-Lippe" (83).

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.:
Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Amtshausstraße 3,
32051 Herford, Tel.: 05221/131463 od. 05221/131477, E-Mail:
kreisheimatverein at kreis-herford.de 79/2011. M. Baldzuhn:
Leichpredigten aus dem Barock. W. Günther/R. Heinsmann: Das
Rätsel des Groß-Aschener Altars.

Milser Blätter. Informationen für Mitglieder des Heimat- und
Geschichtsvereins Milse e.V., Bielefeld. Hrsg.: Heimat- und
Geschichtsverein Milse e.V., Postfach 16 03 51, 33723 Bielefeld
17/2011. R. Schmidt: Häuser erzählen Geschichte(n), Folge 7:
Milse Nr. 37 / Elverdisser Straße 72.

Ravensberger Blätter. Organ des Historischen Vereins für die
Grafschaft Ravensberg e.V., Kavalleriestr. 17, 33602 Bielefeld,
Tel.: 0521/512469 2/2011. J. Klenner: Reverend Louis Cachand
Ervendberg aus Herford (1809-1863?). U. Halfmann: Erstaunliches
aus "Brackwede-Krähwinkel". Die Briefe der Friede Schwarz an
ihren in die USA ausgewanderten Bruder Louis (1845-1846). F.
Tiletschke: "Glückliche Kinder, die der Herr schon so früh aus
dem Heidentum herausgeführt hat." Eine Bielefelder Diakonenfrau
in Ostafrika. B. Frey: Der Fall Cramer.

Der Remensnider. Zeitschrift für Herford und das
Wittekindsland. Hrsg.: Verein für Herforder Geschichte e.V.,
Christoph Laue, c/o Kommunalarchiv Herford, Amtshausstraße 2,
32051 Herford, Tel.: 05221-132213, E-Mail:
info at geschichtsverein-herford.de, Internet:
www.geschichtsverein-herford.de 1-2/2011. - Verleihung der
Pöppelmann-Medaille 2011. S. Langkafel: Doppelausstellung
erinnert an Barockarchitekten aus Herford. R. B. Brackhane:
Matthäus Daniel Pöppelmann ? einmal etwas anders. A. Gorsler:
Friedrich 300 am Friedrichs-Gymnasium. C. Laue: Friedrich der
Große und Dresden ? verhängnisvolle Beziehungen. A.
Bielefeld/R. Brinckmann: Kinderseiten. A. Bielefeld: 10 Jahre
Herforder Stadtführer. A. Bielefeld: 5. Herforder
Frauengeschichtstag: "Elisabeth von der Pfalz"(1618-1680). M.
Polster: Rainer Lück. G. Sievers: Ingrid Hartmann und die
Olympischen Spiele 1960. M. Pirscher/C. Laue: 150 Jahre
Serienmöbelindustrie im Raum Herford ? Gustav Kopka und die
Folgen. C. Laue: Der Herforder Spatzenweg. G. Sievers: Wussten
Sie eigentlich, dass ...

6. Münsterland

Der beflügelte Aal. Heimatliches aus Ahlen - Vorhelm - Dolberg.
Bd. 30 (2011). Hrsg.: Heimat-Förderkreis für Westfälische
Tradition e.V., Postfach 14 25, 59204 Ahlen. Red.: Heinrich
Kemper, Rembert Wilke, Udo Wagener, Internet:
www.heimat-foerderkreis-ahlen.de H. Aden: Eine Gemeinde feiert
Jubiläum ? 150 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Ahlen (7). S.
Eilers: "Licht auf unserem Weg", 150 Jahre Evangelische
Kirchengemeinde Ahlen. Eine Ausstellung im Heimatmuseum Ahlen
(19). R. Wilke: Aus alten Zeitungen: Die Reformation in Ahlen.
Kuhfehde 1533 (28). H. D. Schulte: Ahlener auf dem
Kilimandscharo (35). R. Wilke: Das Jüdische Mahnmal an der
Klosterstraße (51). W. Michalski: Die Ahlener Bauerschaften
(Teil 2) (57). H. Honermann: Wie aus Isendorf Tönnishäuschen
wurde (66). P. B. Steffen: Pater Eberhard Limbrock SVD
(1859-1931). Apostolischer Präfekt von Kaiser-Wilhelmsland in
Deutsch-Neuguinea (98). R. Leuthardt: Der heimische Buchsbaum ?
nur eine Beeteinfassung für den Bauerngarten? (111). C. Wolff:
Reste des alten Nordtores ausgegraben. LWL-Archäologen forschen
auf dem früheren Linnemann-Areal (119). R. Wilke: Der alte
Friedhof "vor dem Ostthor" (125). J. Rheker: Zwei Lokomotiven
trugen den Namen "Ahlen" durch deutsche Lande ... ein ICE
bisher nicht (131). U. Wagener: Wüstungen in Ahlens Feldmark
und Bauerschaften (138).

Davensberger Jahrbuch 2012. Veranstaltungskalender mit
Heimatgeschichte. Hrsg.: Heimatverein Davensberg e.V., Frieport
27, 59387 Ascheberg. Red.: Wilhelm Henrichmann und
Hermann-Josef Bergmann H.-J. Bergmann: Streifzug durch die
Siedlungsgeschichte Davensberg. H.-J. Bergmann: Blick in alte
Urkunden des Hofes Koch.

Roxel-Magazin ? gestern, heute, morgen. Hrsg.: Heimat- und
Kulturkreis Roxel e.V., Auf dem Dorn 12, 48161 Münster.
Internet: www.roxel.de/hkk, E-Mail: vorstand at hkk-roxel.de
3/2011. F. Weitzel: 175 Jahre Friedhof in Roxel (1835-2010). K.
Temlitz: Die "Mohren-Orgel" in Roxel. K. Temlitz: Roxel im
Vergleich der Außenstadtteile von Münster. F. Weitzel: Vier
neue Straßennamen in Roxel.

Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege. Hrsg.:
Verein für Heimatpflege Bocholt e.V., Stadtarchiv Bocholt,
Münsterstraße 76, 46397 Bocholt, Tel.: 02871/2411-012 3/2011.
E. Mietzner: Von Albers bis Zwingelberg. Zur Bildungssystematik
von Familiennamen. T. Mayer: Auf der Suche nach einer Nische:
Die Gründung des Wattebetriebs Johann Borgers. A. Metz: Glück
ab! Die Bocholter Luftfahrt am Vorabend des Ersten Weltkriegs.
F. J. Belting: Lebende "Fossilien" im Münsterland. Farnkräuter
im Bocholter Raum. H. D. Oppel: Zum Tode von Dr. Arnold
Lassotta. W. Tembrink: Chronik des Bocholter Raumes 1. Januar ?
31. März 2010. 4/2011. G. Ketteler: Heimat lieben, leben und
mitgestalten. Wolfgang Feldhege ausgezeichnet und geehrt. A.
Metz: Die Kasel von Kardinal Diepenbrock ? ein Juwel in der
Schatzkammer der Pfarrei St. Georg. U. Philipp-Rauscher: Die
junge Apolonia Diepenbrock. A. Wiedemann: Betrachtungen zur
Baugeschichte und Architektur der St.-Georg-Kirche in Bocholt.
F. J. Belting: 100 Jahre Amtsgericht Bocholt am Benölkenplatz.
G. Schmalstieg: "In vielen Familien ist Trauer und Betrübnis
eingekehrt." Die Spanische Grippe in Bocholt. G. Ketteler: Zum
Tode von Eduard Westerhoff ? Bocholter Unternehmer,
Heimatfreund und Historiker. W. Tembrink: Chronik des Bocholter
Raumes 1. April ? 30. Juni 2010.

Borghorster Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Borghorst e.V.,
Münsterstr. 7, 48565 Steinfurt-Borghorst, Internet:
www.heimatverein-borghorst.de, E-Mail:
info at heimatverein-borghorst.de 63/2012. H. J. Warnecke: Johann
Heinrich Frerkmann: Künstler und Bauer. Die Geschichte alter
Bildstöcke in Ostendorf und Wilmsberg. H. J. Warnecke:
Borghorster Stiftskirche. Gab es eine Krypta? Historiker
vermutet Überreste neben Nikomedeskirche. J. Bergmann/K. Adam:
Zeichen setzen! Gedenken an jüdisches Schützenkönigspaar von
1920.

Dülmener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Dülmen, Alter
Gartenweg 14, 48249 Dülmen, Tel.: 02594/991220, Internet:
www.heimatverein-duelmen.de, E-Mail:
info at heimatverein-duelmen.de 1+2/2011. A. Bödiger: Das Urbar A3
des Klosters Werden. P. Paziorek: 700 Jahre Stadtgeschichte
Dülmen. O. Bickhove-Swiderski: David Dublon aus Wittlich/Mosel
? jüdischer Kantor und Lehrer in Dülmen. E. Potthof: Der
Kirchplatz vor 1925. D. Rabich: Nachlese zur Sonderausstellung
der Dülmener Heimatblätter 2011. J. Maasmann: Merfeld ?
Historische Bauerschaften.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland.
Beilage der Westfälischen Nachrichten, An der Hansalinie 1,
48163 Münster 11/2011. O.-E. Selle: Wo Münsters Bürger in
Frieden ruhen. Die Geschichte der christlichen Friedhöfe begann
mit der Frankenmission/Von Kirchhofgräbern zur zentralen
Beerdigungsstätte. 1/2012. E. Seul: Tollkühner Billerbecker in
fliegender Kiste. Vor 100 Jahren stellte Josef Suwelack mit der
"Rumpler Taube" einen Weltrekord beim Flug mit Passagier auf.
2/2012. J. Niemer: Träger Fluss mit einigen Klippen.

Heimat- und Rathausspiegel - Informationszeitschrift der
Verwaltung und der Heimatvereine. Hrsg.: Gemeindeverwaltung
Heek in Zusammenarbeit mit den Heimatvereinen Heek und Nienborg
55/2011. J. Schwieters: Von den Anfängen der Post in Nienborg
und Heek bis zur Gegenwart. H. Schaten: Von der verlorenen
Vielfalt. Handel und Gewerbe im Wandel der Zeit. H. Schaten:
Sicherheit, Recht und Ordnung in Heek und Nienborg.

Heimatblatt für Nienberge. Heimatverein Nienberge e.V., Josef
Rölver, Am Rüschhaus 41, 48161 Münster, Tel.: 02533/1610
26/2011. R. Klumpe: Bauerschaft Schonebeck.

Rheine ? gestern heute morgen. Zeitschrift für den Raum Rheine.
Hrsg.: Stadt Rheine. Redaktionskreis "Rheine ? gestern heute
morgen" c/o Stadtarchiv Rheine, Kulturetage (2. OG),
Matthiasstraße 37, 48431 Rheine, Tel.: 05971/939180, E-Mail:
stadtarchiv at rheine.de 2/2011. P. B. Leisenheimer OCC: In Cruce
Salus ? Gedankenstreifen zur Spiritualität des Ordens vom
Heiligen Kreuz. T. Gießmann: Kloster Bentlage ? Von der
Gertrudenkapelle zum Kreuzherrenkloster und vom Herzoglichen
Schloss zur kulturellen Begegnungsstätte. Historischer
Überblick. W. Friedrich: 1978 ? 1989 ? 2000 ? 2011 ? Kloster
Bentlage dreimal elf Jahre in Stadtbesitz ?. M.
Beilmann-Schöner: "800 Jahre Klosterleben. Das Kulturerbe der
Kreuzherren in Westeuropa". B. Seifen: Das spätgotische Kloster
Bentlage vor dem Hintergrund der mittelalterlichen
Ordensarchitektur. H. Klein: "Blitzmädchen", Flakhelfer,
Munitions- und Treibstoffdepots. Bentlage im Zweiten Weltkrieg.
P. Riedel: Seel-Sorge über Rheine und den Tod hinaus. O.
Pötter: RRR ? Bohn? apart am Looz gelösten Entrecôte. L. Kurz:
Chronicon Bentlacense ? Die Chronik des Klosters Bentlage liegt
erstmals vollständig veröffentlicht vor. M. Beilmann-Schöner:
Von Ablässen und Kapitelpredigten. T. Gießmann: Kloster
Bentlage, Rheine und die Welt ? Beziehungen, Verflechtungen,
Besitzungen im Spiegel der Klosterchronik. L. Kurz: Sechs
bisher unbekannte Chronogramme am Kloster Bentlage.

Torhaus aktuell. Vierteljahreszeitschrift des Stadtheimatbund
Münster e.V. und seiner 35 Mitgliedsvereine mit
Veranstaltungsterminen und Berichten. Hrsg.: Stadtheimatbund
Münster e.V., Neutor 2, 48143 Münster, Red.: Karsten Bölling u.
a., Tel.: 0251/98113978, Fax: 0251/98113678, E-mail:
info at stadtheimatbund-muenster.de 1/2012. M. Schneider: Zehn
Jahre Glockenspiel im Stadthausturm. K. Pötter: Mecklenbeck:
ca. 900 ? 1970 Bauerschaft. 2012 überraschender Stadtteil mit
vielen Münsterweiten Akzenten. W. Schröer: Krippenausstellung.
R.-L. Daum: Porzellanmalereien in NRW ? Schnittstellen zu
August Rolofff in Münster. P. Ottmann: "Kneipen"-Vorlesung. K.
Bölling: Generationswechsel im geschäftsführenden Vorstand
abgeschlossen. R. Betz: "PAX facta est" ? Der Friede ist
gemacht. K. Stockey: Neuer Sinn auf traditionsreichem Grund.
Kirchenumnutzungen in Münster. H. Heidbrink: Kongress der
NRW-Stiftung im Düsseldorfer Landtag. O. Baranowski: Naoroopen.
Dr. phil. Siegfried Kessemeier. W. Kutsch: Wer war
eigentlich ... Theo Breider?

Warendorfer Kiepenkerl. Forum für Kunst, Theater, Musik,
Heimat- und Denkmalpflege in Warendorf. Hrsg.: Heimatverein
Warendorf, Altstadtfreunde Warendorf, Kunstkreis Warendorf,
Kammermusikkreis Warendorf, Theater am Wall. Red.: Gisela Gröne,
Sassenberger Str. 38 a, 48231 Warendorf 59/2011. M. Wolff:
Abriss des Bürgerhofs und Fällen der alten Bäume ? eine
städtebauliche Todsünde. N. Funken: 100 Jahre neue Marienkirche
? Altäre für die Südsee-Mission. - Geschichtswerkstatt zum
Thema: Textilindustrie in Warendorf. L. Sandmann: Neues Leben
in alten Häusern. L. Sandmann: NRW-Stiftung fördert
Tapetenrestaurierung.

Weseker Heimatblätter. Weseker Heimatverein, Josef Benning,
Hans-Sachs-Str. 14, 46325 Borken 60/2012. - 50 Jahre Weseker
Heimatverein. - Die Pflanzen im Apothekergarten und ihre
Bedeutung in der Medizin (Fortsetzung). J. Benning: Höfe in
Weseke (Fortsetzung).

Wüllener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Wüllen e.V.,
Brigitte Winkelhaus, Sabstätte 10, 48683 Ahaus-Wüllen,
Internet: www.heimatverein-wuellen.de 30/2011. H. Feldhaus: Im
Jahre 1911 standen vor dem Traualtar. H. Feldhaus: Im Jahre
1911 klang vom Wehrturm die Totenglocke. W. Elling: Alliierte
Flugblätter 1939 bis 1945. B. Winkelhaus: Plattdütschke
Utdrücke, hochdütsch öwersatt un wat se bedüüt. H. Appelius:
Jubiläum Feuerwehr ? Musikverein Wüllen. H. Feldhaus: Andenken
für Johann Deuker (1854-1934), Großvater von Hermann Deuker
(1936-2011). H. Appelius: Nachruf für Paul Osterhues. W.
Elling: Wüllen in der Statistik des Kreises Ahaus von 1817.

7. Paderborner und Corveyer Land

Paderborner Historische Mitteilungen. Hrsg.: Verein für
Geschichte an der Universität Paderborn e.V., Stettiner Straße
40-42, 33106 Paderborn 24/2011. S. Masiak: Glaubte Friedrich
Spee an Hexen? Einige kritische Gedanken zur Cautio Criminalis.
C.-M. Selzener: Das mittelalterliche Turnier zwischen Dichtung
und Wirklichkeit. R. Bechauf: Gotteshaus ? kultureller
Treffpunkt ? Spiegel jüdischen Selbstverständnisses. Bericht
über die 19. Tagung "Fragen der Regionalgeschichte" des
Historischen Instituts der Universität Paderborn am 6. November
2010. D. van Faassen: Die Ausstellung Macht und Ordnung, Recht
und Gerechtigkeit. Mittelalterliche und neuzeitliche
Rechtsprechung im Paderborner Land. Das Alte Gericht
Fürstenberg. K. Wermert: Franziskus ? Licht aus Assisi.
Sonderausstellung des Erzbischöflichen Diözesanmuseums
Paderborn.

Aus Calenbergs vergangenen Tagen. Mitteilungsblatt und
Heimatbrief des Ortsheimatpflegers. ESC-Eigenverlag Calenberg,
Walter Strümper, Wettesinger Weg 5, 34414 Warburg, Tel.:
05641/8844, E-Mail: wstruemper at t-online.de 2/2011. -
Archäologische Grabungen auf der Holsterburg.

damals & heute. Informationen zu Geschichte, Natur und
Heimatpflege aus Delbrück. Hrsg.: Bernhard Kößmeier,
Stadtheimatpfleger Delbrück, Diebeskämpen 10, 33129
Delbrück-Boke, E-Mail: Koessmeier at t-online.de 18/2012. H. J.
Rade: Vom Fluch und Segen des Schlendrians. Die Geschichte des
Delbrücker Archivs.

Wo die Lippe springt. Informationsreihe des Heimatvereins Bad
Lippspringe e.V., Mittelgraben 15, 33175 Bad Lippspringe,
Internet: www.heimatverein-badlippspringe.de 66/2011. U.
Fröhlich/J. Hanewinkel: Die Anfänge der Automobilisierung in
Bad Lippspringe.

Die Residenz. Nachrichten aus Schloß Neuhaus. Sprachrohr des
Heimatvereins. Hrsg.: Heimatverein Schloß Neuhaus 1909 e.V.,
Bielefelder Str. 1, 33104 Paderborn 121/2011. G. G. Santel:
Neuhäuser Motive ... . E. von Kann (?)/M. Pavlicic/W.Honselmann
(?): Die Kolonate der Neuhäuser Kirchspielsbauerschaft
Altensenne ? Teil 10 ? Der Kürpick-Hof. G. G. Santel: Die
Hauptwache des Schlosses Neuhaus.

Steinheimer Kalender 2012. Heimatverein Steinheim. Red.:
Johannes Waldhoff, Frankenstraße 12, 32839 Steinheim. Internet:
www.heimatverein.32839steinheim.de J. Waldhoff: Steinheimer
Straßen und ihre Namen (5). H. Gellhaus: Siegfried Weil, Carl
Weil, Sophie Weil, Herbert Weil ? vier Steinheimer
Lebensschicksale (Teil II). J. Waldhoff: Juden und Christen als
Einheit? Das älteste Steinheimer Kunstwerk gibt Rätsel auf.

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und
Höxter. Red.: Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn,
Lindenstraße 12, 33142 Büren, Tel.: 02951/970226, E-Mail:
GrabeW at kreis-paderborn.de 152/2011. A. Fischer: Installationen,
Projektionen, Bilder... Dialoge: "Communicare" ? Kunst in der
Kirche. C. Tegethoff: 350 Jahre herrschaftliches Schlossgelände
in Hövelhof. F. G. Hohmann: Ein Puppenhaus im Museum für
Stadtgeschichte. K. John-Stucke: Museumsmann mit Leib und
Seele. Am 10. Juni 2011 verstarb der langjährige Leiter des
Kreismuseums Wewelsburg Wulff E. Brebeck. G. Korting: Der
Jesuit Vitus Georg Tönnemann (1659-1740) und der Streit um das
Erbe des Moritz von Büren. H. Multhaupt: Alte Lehmwände
erstrahlen im Glanz der Naturfarben. Koptisches Kloster
Brenkhausen mit Ikonenbildern aus dem Leben Jesu. P. Möhring:
Vom Divisionspfarrer zum Erzbischof von Paderborn ? Lorenz
Jaeger. N. Ellermann/H. Trapp: Mein Weg zum Soldatenfriedhof
Böddeken. H. Göke: Die Pfarrkirche Sankt Nikolaus Nieheim.
Zeitgeschichtliche und bauhistorische Voraussetzungen. G.
Dethlefs: "Vitam non mortem recogita". Dietrich Molthanes
Bildnis des Fürstbischofs Dietrich von Fürstenberg wird 400
Jahre alt. Zur Erinnerung an Dr. Siegfried Kessemeier.

Höxter-Corvey. Hrsg.: Heimat- und Verkehrsverein Höxter e.V.,
Weserstr. 11, 37671 Höxter, Tel.: 05271 9634241, Internet:
www.hvv-hoexter.de 5/2011. B. Werzmirzowsky: Genizafund aus der
ehemaligen Synagoge Höxter. R. Schreiner/J. Schmidt: Ein Stück
Geschichte der Stadt Höxter ? Teil 2. Wie Höxter evangelisch
wurde. 6/2011. - Wir blättern in der Chronik. G. Tiggesbäumker:
Vor 350 Jahren in Corvey. Florenz vor dem Felde legt seine
ewigen Gelübde ab. R. Schreiner/J. Schmidt: Ein Stück
Geschichte der Stadt Höxter ? Teil 3. Wie Höxter evangelisch
wurde. J. Siebeck: Faszination Weihnachtskrippe. 1/2012. W.
Henze: Ein Spaziergang im Weinberg zu den Resten der erhaltenen
baulichen Anlagen.

8. Ruhrgebiet

Der Emscherbrücher, Bd. 15/2011-12. Trauer, Kunst und unsre
Sprache. Streifzüge durch die Geschichte und Gegenwart von
Wanne-Eickel und Herne. Hrsg. im Auftrag der Gesellschaft für
Heimatkunde Wanne-Eickel e.V. von Frank Sichau, Rathausstraße
22, 44649 Herne - Wanne-Eickel F. Sichau: Vorwort (5). H.
Schneider: "Judenhäuser" in Herne und Wanne-Eickel. Die
Errichtung von "Judenhäuser" in Deutschland im Allgemeinen, in
Herne und Wanne-Eickel im Besonderen (7). W. Kessler: Zur
"Repatriierung" von Ruhrpolen nach 1945 (25). O. Grenz: Der
Fall Fritz von der Höh ? eine Gedenktafel und ihre Geschichte
hinter der Geschichte (31). M. Hildebrandt: "Einige küssten
sich und benahmen sich unsittlich." Notizen aus der Geschichte
der Cranger Kirmes (35). C. M. Stahl: Am Anfang stand das
Positiv ? oder: wie ein Festival zu einem alter ego einer Stadt
wurde (41). F. Schüppen: Die Mitwirkung der Bergbaustadt Herne
bei dem Bemühen um eine deutsch-französische Verständigung
(49). R. Piorr: Spuren der Zeit. Das fotografische Erbe des
Dichters Robert Grabski (55). A. Janitzki: Der Maler Kurt
Janitzki, mein Vater (63). M. Kade: Kurt Janitzki ? der
künstlerische Lehrer (67). A. Mertmann: Dem Gegenstand
verbunden ? Der Maler, Zeichner und Grafiker Kurt Janitzki
(69). J. Wittkowski: Im Herzen des Ruhrgebiets: Der Mondpalast
von Wanne-Eickel (77). J. Lodemann: Ruhr-Deutsch als Ur-Deutsch
? oder: Wie Ruhr-Sprache notwendig wurde (87).

Bochumer Zeitpunkte. Beiträge zur Stadtgeschichte, Heimatkunde
und Denkmalpflege. Hrsg.: Dr. Dietmar Bleidick, Yorckstraße 16,
44789 Bochum, Tel. 0234/335406, E-Mail:
dietmar.bleidick at t-online.de für die Kortum-Gesellschaft Bochum
e.V., Vereinigung für Heimatkunde, Stadtgeschichte und
Denkmalschutz, Graf-Engelbert-Straße 18, 44791 Bochum, Tel.
0234/581480, E-Mail: Kortum.eV at web.de 27/2011. H. Schneider:
Schicksale der Ärzte jüdischer Herkunft aus Bochum. M. Dudde:
Die besoldeten Mitglieder des Magistrats der Stadt Bochum von
1856 bis 1918.

Heimat Dortmund. Stadtgeschichte in Bildern und Berichten.
Hrsg.: Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark
e.V. unter Mitwirkung des Stadtarchivs, Red.: Dr. Henriette
Brink-Kloke u. a. Klartext Verlag, Heßlerstr. 37, 45329 Essen,
Tel. 0201/86206-51 3/2011. H. Brink-Kloke: Gräber ? Spiegel des
Lebens? T. Schilp: Die Gemeinschaft der Lebenden und der Toten.
T. Schilp: Überlegungen zum Kirchhof der Marienkirche im Jahre
1794. H. J. Bausch: Der Friedhof vor dem Westentor oder
Westenfriedhof. M. Lemken: Ein Ort (nicht nur) für Prominente ?
Der Ostfriedhof. G. Hettwer: Hinter der Mauer. Ein
dendrologischer Spaziergang über den Hauptfriedhof. K. Winter:
Novum Grabeskirche. Die neue Bestimmung der Liebfrauenkirche.
K. Winter: Bauen auf Gräbern? Zur Schließung des alten
Aplerbecker Kirchhofs und seiner weiteren Entwicklung. N.
Kowalewski: Vom alten Dorstfelder Friedhof. W. Garth: Der
Friedhof in der Hermannshütte in Hörde. G. Spranke: Von der
Trauerordnung 1753 bis heute. Die Entwicklung des
Friedhofswesens in Huckarde. H. Bohrmann: Im Bauernland. S.
Rüsche: Der Kirchhof in Syburg ? zwischen Kontinuität und
Veränderung. P. G. Henning: "Abseits in weihvoller Stille". Der
Sydow?sche Waldfriedhof.

Hörder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der
Abteilung Hörde e.V., Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz
Retzloff, Feuervogelweg 7 c, 44269 Dortmund 1/2012. -
Westfalens Gebietsneuordnung unter fränkischer Führung. - Die
Ritterfamilie von Hörde. - Dohle trotz ihrer Schlauheit
bedroht. - Baum des Jahres 2012 proklamiert ? "ein wertvoller
Waldbaum". - Brummender Geweihträger mit Vorliebe für
Eichensaft. Der Hirschkäfer ist Insekt des Jahres 2012/Fünf
Jahre unter der Erde.

Der Wattenscheider. Hrsg.: Heimat- und Bürgerverein
Wattenscheid e.V., An der Papenburg 30 a, 44866
Bochum-Wattenscheid, Tel./Fax: 02327/321720, E-Mail:
info at hbv-wat.de, Internet: www.hbv-wat.de 3/2011. - HBV trauert
um Walter Härtel. R. Wantoch: Die Nackte aus der Lohrheide.
Lippische Ziegelarbeiter in Wattenscheid. G. Lutter: Aufstieg
und Niedergang des Steinkohlenbergbaus im mittleren Ruhrgebiet
? Besonders in der Emscherzone (etwa 1902-2002). H. W. Kessler:
Zur Geschichte der Eppendorfer Eiche. - Oskar Pieneck erhielt
Sankt-Gertrudis-Preis 2011. 1/2012. R. Wantoch: Vom
Bergarbeiterstreik im Ruhrrevier vor 100 Jahren.

9. Siegerland-Wittgenstein

Freudenberg im Zeitgeschehen. Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft
Freudenberger Heimatvereine e.V., Bernd Brandemann,
Vorsitzender, Unter der Heide 11, 57258 Freudenberg, E-Mail:
Bernd at Brandemann.eu 2/2011. - Rückblick und Ausblick: FiZ wurde
50. Kleine Feierstunde im Oktober. - Hervorragende Leistungen
in der Heimatarbeit gewürdigt. B. Lückermann: Wie die Stadt
Freudenberg zu einem Kriegerdenkmal kam. B. Brandemann:
Einzigartiges Naturschutzgebiet vor der Haustüre.
Arbeitsgemeinschaft Freudenberger Heimatvereine erwanderte die
Trupbacher Heide. M. Flender: Fundstück: Vorspann hoch zum
"Löffel".

Heimatland. Siegener Zeitung. 29.10.2011. U. Schmidt:
Siegen/Dillenburg. Graf ließ Kloster räumen. Einführung der
Reformation in Nassau-Dillenburg und Nassau-Siegen. -
Kleiderbügel im Museum. Ehepaar Reches vor 70 Jahren
deportiert/Kinder ausgewandert. -Ein kleines Wunder. "FiZ"
erscheint auf ehrenamtlicher Basis seit 50 Jahren. 05.11.2011.
J. Ertel: Weidenau. Denkmal erinnert an Calvinhaus.
Beispielloser Akt bürgerschaftlichen Engagements/Glocke blieb
erhalten. - Zurückgeblättert ... 12.11.2011. Netphen. Am Grab
des vermissten Vaters. Suchanfrage beim Volksbund während des
NRW-Tages veränderte Günter Elings Leben. - AK "Historische
Wege". Gründungsversammlung findet am Montag im Lÿz statt. -
Bomber im Waldgebiet. Neben Flugzeugteilen auch Gegenstände der
Crew entdeckt. 19.11.2011. - Siegen. Kelten waren "top"
organisiert. Dr. Manuel Zeiler berichtete im "Siegener Forum"
von neuesten Grabungsergebnissen. 26.11.2011. H. Stötzel:
Hainchen/Dillenburg. Der Jagdweg der Herzöge. Landschaft mit
fürstlichen Fernblicken/Erwanderte Geschichte. - Gemeinsam
tiefkühlen. Von der Gefriergemeinschaft zum Kühlhausverein. -
"Seelen der Region". Kreissieger bereiten sich auf
Landeswettbewerb 2012 vor. 03.12.2011. H. Graßl/P. Becher:
Siegen/Berlin. Das Ende eines Ehrengrabes. Adolph Diesterweg
kämpfte für das Ideal einer breiten Volksbildung. -
Zurückgeblättert. 10.12.2011. - Siegen. Tor zur Vergangenheit.
Lesenswertes Kompendium der Heimat. - Erzgruben, Eisenhütten
und Hauberge. Heimat- und Geschichtsverein präsentiert
Zeitdokumente des Fotografen Peter Weller in Buchform. -
Biografie einer ungewöhnlichen Ehe. - Westfalen aus
kulinarischer Sicht. - Erinnerungen sollen wach gehalten
werden. - Anekdoten aus 68 Jahren. 17.12.2011. C. Lutzki:
Siegen. Bomben statt Puderzucker. 24.12.2011. E. Isenberg:
Allenbach. Dem Historismus verhaftet. Vor 100 Jahren wurde das
Stiftsgebäude um einen Kirchenflügel erweitert. - Die Kraft der
Christnacht. Volkskundler erforschen vergessene
Weihnachtsbräuche. 31.12.2011. H. Stötzel: Dreis-Tiefenbach.
Das kleine Gotteshaus im Tal. An der St. Leonharts-Kapelle
unterrichtete Jung-Stilling zwei Jahre. - Verstecktes
Kunstwerk. Papst Silvester ruht als Holzfigur im Pfarrhaus. -
Von historischer Gestalt. Hof-Apotheke letztes "Denkmal des
Monats" 2011. - Zurückgeblättert... 07.01.2012. - Siegen. Blick
vom Krebs am Oberen Schloss. Ein gern besuchter Aussichtspunkt.
Hausaufsatz aus dem Jahr 1952 14.01.2012: - Siegen.
Regionalgeschichte um die Ecke. Straßenschilder am Giersberg
erinnern an ehemalige preußische Politiker. 21.01.2012. -
Weidenau. "Glück Auf" zur letzten Schicht. Als die alte
Bergbau-Tradition sich dem Ende zuneigte. 28.01.2012 -
Kaan-Marienborn: "Heute passiert irgendwas...". Fliegeralarm am
1. Februar 1945. Zu Fuß nach Freudenberg. 04.02.2012. -
Arnsberg. Bauliche Visitenkarte. Von der Wach- und
Verteidigungsanlage zum Lichtturm mit Camera Obscura. J.
Krause: Zurückgeblättert... . 11.02.2012. H. Bensberg: Wehmütig
klang das Posthorn. Die letzte Postkutsche rollte im Februar
1884 durchs Ferndorftal. 18.02.2012. - Siegen. Licht am Ende
des Tunnels. Vom Luftschutzstollen zum Quell der Lebensfreude:
der Charlottenbunker. 25.02.2012. - Allenbach. Die eingemauerte
Nonne. 03.03.2012. H. Stötzel: Wilnsdorf. "Geradezu dämonische
Macht". J. Krause: Zurückgeblättert...

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen,
Harri Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen,
E-Mail: heimatspiegel at t-online.de, Internet:
www.heimatvereinholzhausen.de 187/2011. E. u. R. Spreckelmeyer:
Gedanken zur Zeit. "Suchet der Stadt Bestes!"

Siegerland. Blätter des Siegerländer Heimat- und
Geschichtsvereins e.V., Schriftleitung: Dr. Andreas Bingener,
Auf der Gasse 15, 57080 Siegen-Eiserfeld 2/2011. C. Trojan: Die
montanarchäologischen Forschungen der Brüder Otto und Heribert
Kipping im Raum Herdorf. H.-P. Kuhnen: Am Anfang der
"Eisengeschichte" von Rheinland-Pfalz. Die frühkeltischen
Verhüttungsplätze des 6./5. Jh. v. Chr. Von Herdorf-Mahlscheid,
Lkr. Altenkirchen, im Licht der Forschungen von Heribert und
Otto Kipping. S. Franz: "Schönstes Deutschland überblickt man
von der Höhe des Trutensteines". Otto Rahn und das Siegerland.
J. Friedhoff/G. Rustemeyer: Klosterfrauen, Äbtissinnen,
Stiftsdamen. Angehörige des Siegerländer Adels in nassauischen
Klöstern. U. Bronnert: Die Belgier hatten ihr eigenes Geld in
Siegen. Militärnoten der "Armée Belge ? Belgisch Leger"
(1946-1959). G. Isenberg: Vom Banat über Oberfranken nach
Siegen: Der Orgelmeister Hans Dentler (1941-1981). Zu Person
und Handwerk. G. Wiechert: "Wie soll man sich auch nur all? die
Namen der Menschen merken, denen man begegnet...". U. Lückel:
Ulrich Weiß verstorben. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke
in der Siegerländer und Wittgensteiner Regionalgeschichte. G.
Moisel: Siegerländer Familienkunde (15).

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V.,
Schriftleitung: Ulf Lückel, Großseelheimer Str. 4, 35039
Marburg, E-Mail: whv-schriftleitung at wichtig.ms 4/2011. A.
Schärer (?): Schlimme Silvesternacht im Lindenhöfer Forst
(1901). G. Born/F. Opes: Die Mühle von Girkhausen. H. Imhof:
Die Auswanderung des Johannes Henck mit seiner Familie nach
Texas. F. Opes: Das "Wittgensteiner Blessvieh" und das
mitteldeutsche Rotvieh im Raum Winterberg. Oder: Wie
Wittgenstein seinen tierzüchterischen Einfluss auch auf das
"Kölsche" ausdehnte. H. Schraven: Geschichte in Akten. Die
Registratur des Altkreises Wittgenstein im NRW-Landesarchiv. H.
Weidt: Werner Wied ?.

10. Vest Recklinghausen

Gladbeck. Unsere Stadt. Zeitschrift für Information, Werbung,
Kultur- und Heimatpflege. Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V.,
Schriftleitung: Heinz Enxing, Voßstraße 147, 45966 Gladbeck,
Tel.: 02043/61421, E-Mail: enxing at gelsennet.de 3/2011. -
Hackenberg-Foto jetzt mit Erläuterung. P. Breßer-Barnebeck: Was
macht Gladbeck lebenswert? M. Korn: Der Hahnenbach in Brauck.
J. Wolters: Wolfgang Rossmann: Schon früh vom Filmbazillus
infiziert. J. Wolters: Wer war eigentlich ... Artur
Schirrmacher? B. Strunz: Heinz Enxing für die Heimatpflege
geehrt. M. Korn: Der Waldboden lebt. Kreislaufwirtschaft in der
Natur. M. Samen: NS-Verwaltungsdirektor Zoelzer scheiterte in
seinem Amt. C. Schönebeck: Braucker machen Geschichte (2). M.
Samen: Das Ende der 100-jährigen Pauluskirche. - Übertrag des
Hofes Hering an Berndt Wormlandt (1695). - Historischer Ort
Schultendorf. 1/2012. C. Schönebeck: Braubauerschaft-Brauck.
Bäuerliche Vergangenheit in Gladbeck. M. Korn: Die Dohle. Vogel
des Jahres 2012. H. Enxing: Bergbauwanderweg erschließt
Gladbecker Geschichte.

Kultur und Heimat, 62. Jg. 2011. Hrsg.: Ortsgruppe
Castrop-Rauxel, Postfach 10 16 03, 44546 Castrop-Rauxel H.-J.
Hardt: Die Kirche der St. Antonius-Gemeinde in Ickern.
Vorgeschichte ? Entstehung ? heutiger Zustand. D. Scholz:
Ickern. Zur Geschichte eines Stadtteils von Castrop-Rauxel. D.
Scholz: "Einmal Industrialisierung und zurück..."? Zur
Entwicklung von Castrop/Castrop-Rauxel in den letzten 150
Jahren (1866-2010). R. Wagner: Grundherrschaften im Raume
Castrop (Fortsetzung).

11. Lippe

Beiträge zur Lügder Geschichte. Verlag u. Redaktion: Manfred
Willeke, Archiv Willeke, Hintere Str. 40, 32676 Lügde, E-Mail:
Willeke at web.de, Internet: www.archiv-willeke.de 3/2011. M.
Willeke: Die Ursprünge der Lügder Judenfamilie Isaac/Marcus
(Dannenberg). 4/2011. M. Willeke: Aus der Geschichte des
Rathauses der Stadt Lügde.

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und
des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund e. V.
und Landesverband Lippe, Felix-Fechenbach-Str. 5, 32756 Detmold,
Tel.: 05231/6279-11, E-Mail: info at lippischer-heimatbund.de,
Internet: www.lippischer-heimatbund.de 11/2011. B. Scheuer: 6.
Lippischer Tierschutzpreis. Verleihungsrede im
LWL-Freilichtmuseum Detmold. W.-D. Schmelter: Pastor Ferdinand
Clemen. Ein früher Freund der Gossner Mission. F. Lueke: 200
Jahre Hasenheide. Mehr als 150 Jahre Turnen und Sport in Lippe.
G. Mitschke-Buchholz: Innenansicht des (Er)lebens. 400 Briefe
und Postkarten aus dem Nachlass Herzberg. C. Gröger:
Aussterbende Anblicke. Folge 2: Weite Räume ? Der
Buchen-Hallenwald. P. Pfaff: Neuanfang im Leuchtturm der
lippischen Kulturlandschaft. Dr. Michael Zelle ist neuer Leiter
des Landesmuseums Detmold. K.-H. Richter: Vietmeiers Mühle.
Sonderausstellung im Weserrenaissance-Museum Schloß Brake. J.
Eberhardt: Ein ungewöhnliches Zeitdokument. Das
Geburtstagsalbum der Gräfin Karoline zur Lippe-Biesterfeld ?
eine Neuerwerbung der Lippischen Landesbibliothek. P. Pfaff:
Knorriges Beispiel für das Totholzprogramm. Am Haverkampsee
wird eine Buche dem natürlichen Zerfall überlassen. K.
Saretzki: Mit Spielzeug lernen. Geduldsspiele und ihr Einsatz
in der Kindererziehung. 12/2011. M. Sieker: Der Hausschlachter.
Ein Beispiel für die "gute, alte Zeit". R. Toppmöller: Bewahrer
im besten Sinne. Rainer Laue bewahrt Bilder und Gesichter von
Langenholzhausen. 1/2012. F. Brakemeier: Nationalpark
Teutoburger Wald/Eggegebirge: Pro und Contra. B. Scheuer: Pro
Nationalpark Teutoburger Wald/Eggegebirge. Stellungnahme der
Fachstelle Umweltschutz und Landschaftspflege. K.
Rittenbruch/P. Harff: Contra Nationalpark Teutoburger
Wald/Eggegebirge. Stellungnahme der Fachstelle Heimat, Arbeit,
Wirtschaft. J. Kopel-Varchim: Wandern in einem künftigen
Nationalpark. Stellungnahme der Fachstelle Wandern. 2/2012. W.
Stich: "auf der Flucht erschossen". Fritz Husemann ? lippischer
Wanderarbeiter und deutscher Bergarbeiterführer. N. Behrmann:
Schablonen und Tapeten. Wandgestaltungen lippischer Wohnräume
1850 bis 1930. G. Nockemann: Eine Tür-(Schwelle) zur
Geschichte. Archäologische Ausgrabungen am Jagdschloss
Oesterholz.

II. Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

ab hier AUSGABE 3/2012 Rheinisch-westfälische Zeitschrift für
Volkskunde. 56. Jg. (2011). Hrsg.: Gunther Hirschfelder,
Ruth-E. Mohrmann. Schriftleitung: Peter Höher, Moritz
Jungbluth. Volkskundliche Kommission für Westfalen,
Scharnhorststraße 100, 48151 Münster R.-E. Mohrmann: Können
Dinge sprechen? (9). K D. Sievers: Zu den Anfängen der
"Deutschen Landes- und Volkskunde" bis zum Ersten Weltkrieg
(25). C. Dautermann: Im Museum vergessen. Anmerkungen zu
kulturellen Techniken des Vergessens (69). O. Murawska: Die
Ökonomie von Erntedank (89). S. Schauerte: Imkerei als
Sinnstiftung. Bienenhaltung im Münsterland (111). K. Bauer:
Jugendkulturelle Szenen und ihre Verortung im urbanen Raum
(131). M. Trummer: Wie Satan salonfähig wurde... Zur Bedeutung
von Tradition als kultureller Strategie der Reflexiven Moderne
am Beispiel des Teufels in der Rockmusik (147). A. Haas: Ehre,
Respekt, Männlichkeit. Geschlechtsidentität deutscher und
türkischer männlicher Jugendlicher in Westfalen (167). -
Buchbesprechungen (193). J. Hoyer: Museumsaktivitäten (265).

Niederdeutsches Wort. Bd. 51/2011. Beiträge zur niederdeutschen
Philologie. Hrsg. von der Kommission für Mundart- und
Namenforschung Westfalens, Robert-Koch-Straße 29, 48149 Münster
P. Bürger: Faschistische Volkstumsideologie und Rassismus statt
Wissenschaft. Zur Studie ,Mundart und Hochsprache? (1939) von
Karl Schulte Kemminghausen (1). C. Thielking: "Herzenssprache"
oder "Armeleutegeruch"? Eine ethnolinguistische Skizze zum
Plattdeutschen im ostwestfälischen Hahlen (25). M. Denkler:
Schwa-Apokope und Zentralisierung. Zum Wandel des
Nebensilbenvokalismus im Münsterländischen (45). M. Elmentaler:
Arealität, Situativität und innersprachliche
Steuerungsfaktoren. Überlegungen zu einem mehrdimensionalen
Atlas der norddeutschen Regionalsprache (am Beispiel der
t-Apokope) (59). J. P. Lanwer: "Ick lieb dir wohl!".
Dialektologische Untersuchungen zur Stilisierung regionaler
Substandards in der Face-to-face-Interaktion (107). B. Arendt:
Laientheoretische Konzeptionen von Sprache und Dialekt am
Beispiel des Niederdeutschen. Eine kontextsensitive Analyse von
Spracheinstellungsäußerungen sowie ihre methodologische
Fundierung (133). F. H. Roolfs: Münsterländische Hofnamen im
Lichte des Wechselbuchs des Klosters Vinnenberg (161).

III. Naturkunde und Naturschutz

Abhandlungen aus dem Westfälischen Museum für Naturkunde.
Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, LWL-Museum für Naturkunde,
Sentruper Straße 285, 48161 Münster, E-Mail:
bernd.tenbergen at lwl.org 1/2011. P. Decker/K. Hannig: Checkliste
der Hundert- und Tausendfüßer (Myriapoda: Chilopoda, Diplopoda)
Nordrhein-Westfalens. 2/2011. B. Gries/U. Raabe: Tagebuch von
Friedrich C.D. von und zu Brenken (1790-1867) über eine "große
Botanisch-mineralogisch- und Geognostische Reise durch das
Herzogthum Westphalen" und weitere Reisen durch benachbarte
Gebiete. 3/2011. F. Meier/C.Trappmann: Telemetrische
Untersuchungen zur Habitatnutzung der Fransenfledermaus Myotis
nattereri (Kuhl 1817) (Chiroptera: Verspertilionidae) in der
Westfälischen Bucht. 4/2011. D. G. Zimmermann u. a.: Neue und
bemerkenswerte Funde von Flechten und flechtenbewohnenden
Pilzen in Nordrhein-Westfalen I.

Mitteilungen. Hrsg.: Naturwissenschaftlicher Verein Paderborn
e.V. (in Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum Marstall),
Wilfried Sticht (Geschäftsführer), Ludwigstraße 68, 33098
Paderborn, Tel.: 05251/74439. 2011. T. Junghans:
Gelegenheits-Epiphyten auf Kopfweiden im Raum Paderborn. R.
Schäck u. a.: Der Paderborner Rothebach und seine Quellen.
Bericht über langjährige Wasseruntersuchungen. W. Sticht/J.
Vollmar: Schutzacker "Hof Brechmann". I. Müller:
Pflanzenporträt: Mädesüß. W. Sticht: Widerbart (Epipogium
aphyllum) ? eine sehr seltene, blattlose Orchidee. S. Berndt:
Pilzkundliche Lehrwanderung durch den Großen Nonnenbusch bei
Blankenrode am 24. September 2011. K. Wollmann:
Sonderausstellung: ZooGeschichte[n]. K. Wollmann:
Sonderausstellung: H2O ? Wasserfloh & Co. P. Gülle: Dohle.
Vogel des Jahres 2012. I. Müller: Lärche. Baum des Jahres 2012.
P. Rüther: Heide-Nelke. Blume des Jahres 2012. S. Berndt:
Grauer Leistling. Pilz des Jahres 2012. - Natur des Jahres ?
Übersicht 2011 und 2012.

Natur und Heimat. Floristische, faunistische und ökologische
Berichte. Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, LWL-Museum für
Naturkunde, Sentruper Straße 285, 48161 Münster 3/4 2011. K.
Kahlert/B. Tenbergen: Die Pilzsammlung von Conrad Beckhaus
(1821-1890) im Herbarium (MSTR) des LWL-Museums für Naturkunde
zu Münster. G. Mieders: Verbreitung der Laubholz-Mistel (Viscum
album L. ssp. album) am Nordrand des südwestfälischen
Berglandes (2007-2010). H.-O. Rehage: Die Sammlungen von Prof.
Dr. Herbert Ant im LWL-Museum für Naturkunde in Münster. M.
Drees: Funde des Medizinischen Blutegels (Hirudo medicinalis
LINNAEUS 1758) im mittleren Ruhrtal. K. Siepe: Willi Sonneborn
zum Gedenken (1924-2011).

Natürlich. ABU-Nachrichten aus unserer Region. Hrsg.:
Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest
e.V./Biologische Station Soest, Teichstraße 19, 59505 Bad
Sassendorf-Lohne. Tel.: 02921/52830, Fax: 02921/53735, E-Mail:
abu at abu-naturschutz.de, Internet: www.abu-naturschutz.de
2/2011. M. Scharf: Hilfe für die Gelbbauchunke. P. Salm/B.
Beckers: Unterwegs im Auenland. S. Hilsmann u. a.: ABUrigines
auf Tour im Harz. R. Joest: Unsere Feldvögel sind
deutschlandweit stark gefährdet. P. Wenzel: Vogelfütterung ?
sinnvoll oder nicht?





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 20 10:53:19 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Jun 2012 10:53:19 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Fit_fuer_Fuehrungen_durch_Museen_und_?=
=?utf-8?q?historische_Orte=3A_22_Ehrenamtliche_schlie=C3=9Fen_Fortbildung?=
=?utf-8?q?_ab?=
Message-ID: 4FE1AB9F020000D600007E18@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Borken"
Datum: 19.06.2012, 12:33


AKTUELL

Fit für Führungen durch Museen und historische Orte
22 Ehrenamtliche schließen Fortbildung ab / Bildungsbüro Kreis
Borken ermöglichte Qualifizierung

Zehn Minuten über die Kirchenfenster in der Liebfrauenkirche in
Bocholt, den Ritter Alexander von Raesfeld oder eine als Hexe
verfolgte Frau in Coesfeld: Einen bunten Themenmix
präsentierten 22 Frauen und Männer aus den Kreisen Borken und
Coesfeld am Samstag (16.6.) im Hamaland-Museum in Vreden. Sie
haben die Fortbildung zur Regionalen Museumsführerin bzw. zum
Regionalen Museumsführer abgeschlossen. Bevor es die
Qualifizierungsbescheinigungen gab, zeigten sie im kreiseigenen
Museum in Vreden, wie sie ihr neues Wissen nun in der Praxis
umsetzen wollen.

An vier Samstagen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
gelernt, wie sich Museumsgäste für die Schätze der Region
begeistern lassen. Gemeinsam setzten sie sich mit Didaktik und
Rhetorik auseinander. Dabei machten sie auch im Eper Amtshaus
in Gronau, im LWL-Industriemuseum TextilWerk in Bocholt und im
Alten Rathaus in Gescher Station. Der Kreis Borken hatte die
Fortbildungsreihe im Rahmen des Bundesprogrammes "Lernen vor
Ort" konzipiert. Als Kooperationspartner mit im Boot saßen die
Euregio-VHS Gronau sowie der Bundes- und der Landesverband
Museumspädagogik.

Die erfahrenen Museumspädagoginnen Anette Plümpe und Heike
Herber-Fries erarbeiteten mit den Teilnehmerinnen und
Teilnehmern das Grundgerüst einer guten Führung. Dabei lernten
sie unter anderem, wie sie bestimmte Zielgruppen ansprechen und
eigene Führungen konzipieren können. Die Einheit zum Thema
Rhetorik gestaltete die Kommunikationstrainerin Heidemarie
Leukel.

"Die Resonanz auf das Seminar war sehr gut", betont Nicole
Brögmann aus dem Bildungsbüro des Kreises. "Auch
Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die schon lange Gäste führen,
haben zurückgemeldet, dass sie viele wertvolle Anregungen
erhalten haben."

Viele der neuen Museumsführer engagieren sich bereits in
kleinen und mittleren Museen, Archiven, Heimatvereinen oder
anderen Bildungsorten im Gebiet der REGIONALE 2016. Die übrigen
wollen sich nun einen Ort suchen, an dem sie ihre neuen
Kenntnisse einbringen können. Der Kreis prüft in Absprache mit
den Museen in der Region, ob Bedarf für eine Wiederholung der
Fortbildung besteht.

Folgende Frauen und Männer haben an der Fortbildung teilgenommen:

Liane Akkersdijk, Gronau
Birgit Beisch, Nordkirchen
Hannelore Bleekmann, Coesfeld
Christiane Brähler, Bocholt
Margaretha Friesen, Gronau
Hedwig Gävers, Ramsdorf
Angelika Gößling, Gronau-Epe
Annette Grütters, Coesfeld
Manfred Höying, Rhede
Geva Huber, Vreden
Kerstin Kamlage, Gronau-Epe
Christa Maria Kirch, Bocholt
Elsbeth Lömke, Bocholt
Fabian Luthmann, Ahaus
Simone Messing, Rhede
Ute Richters, Borken
Rita Röring, Vreden
Ruth Rüther, Coesfeld
Majo Storck, Ramsdorf
Michael Sünker, Gronau
Kathrin Telaar, Bocholt
Gisela Veer, Gronau-Epe





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 20 10:56:03 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Jun 2012 10:56:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Rundgang: Historisches zum Lager Bethlem, Bielefeld,
22.06.2012
Message-ID: 4FE1AC43020000D600007E1D@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 19.06.2012, 14:11


AKTUELL

Historisches zum Lager Bethlem

Am Freitag, 22. Juni, findet um 18 Uhr ein Rundgang statt, der
sich mit der Geschichte des Lagers Bethlem auf dem Johannisberg
befasst. Dieser Rundgang wird von Wolfgang Herzog geleitet und
steht im Zusammenhang mit der Ausstellung "Leben unterm
Hakenkreuz" des Historischen Museums. Treffpunkt ist am Mahnmal
"Unter Zwang" auf dem Park- und Festplatz Johannisberg.

In dem Lager mussten während des Krieges Hunderte von
Zwangsarbeiterinnen und -arbeitern leben. Im Sommer 1942 waren
die ersten Frauen in dem neu errichteten Lager untergebracht
worden, das die Dürkoppwerke mit Arbeitskräften versorgen
sollte. Von dem mit Stacheldraht umzäunten Barackenlager
mussten die Männer und Frauen täglich zur Arbeit in die Stadt
hinunter marschieren.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 20 11:49:30 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Jun 2012 11:49:30 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Festival Dalheimer Sommer lockt mit "Nathan der
Weise" und "Tagen Alter Musik", Lichtenau-Dalheim, 03.08.-05.09.2012
Message-ID: 4FE1B8CA020000D600007E22@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.06.2012, 12:03


AKTUELL

Pilgerstätte für Kulturbegeisterte
Festival Dalheimer Sommer lockt mit "Nathan der Weise" und
"Tagen Alter Musik" ins westfälische Kloster Dalheim

Im Sommer ist das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur, die
Stiftung Kloster Dalheim in Lichtenau-Dalheim (Kreis Paderborn)
, wieder Schauplatz eines überregional bedeutenden
Kulturfestivals. Unter dem Motto "Unterwegs" lockt der
"Dalheimer Sommer" vom 3. August bis 5. September mit 19
hochkarätigen Veranstaltungen in Deutschlands einziges
Landesmuseum für klösterliche Kulturgeschichte.

Die 16. Spielzeit wird mit der Premiere des Lessing-Klassikers
"Nathan der Weise" eröffnet. Es folgen neun weitere
Aufführungen und die Konzertreihe "Dalheimer Tage Alter Musik"
mit acht Veranstaltungen vom Kammermusik- bis zum Chorkonzert
sowie eine Rezitation.

Der Dalheimer Sommer wird gemeinsam von der Stiftung Kloster
Dalheim und dem Verein der Freunde des Klosters Dalheim e.V.
veranstaltet. Karten sind ab dem 18. Juni erhältlich unter
Telefon 05292 9319-224 und online unter www.dalheimer-sommer.de.

Festival im Kloster Traditionell knüpft das Motto der
Festivalspielzeit an die Saison im Museum an. Das präsentiert
auf rund 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche eine umfassende
Schau rund um 1.700 Jahre Klosterkultur. "Und in der spielte
eben nicht nur das benediktinische ,Bete und arbeite? eine
große Rolle, sondern zum Beispiel auch Musik und Theater",
erläuterte die Direktorin des Museums, Dr. Julia
Hallenkamp-Lumpe bei der Vorstellung des Festivalkalenders am
Donnerstag (14.6.).

2012 bezieht der Dalheimer Sommer seine Inspiration aus einer
ganz besonderen Facette der Klosterkultur: "Seit Jahrhunderten
bieten Klöster Pilgernden eine Herberge auf ihrem Weg. Hier
kehren die Pilger ein, hier erfahren sie Ruhe und Kräftigung
für die Weiterreise, die sie nicht nur zu einer heiligen Stätte
führt, sondern auch immer ein Stück näher zu sich selbst",
erläuterte Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens, Vorsitzender des
Vereins der Freunde des Klosters Dalheim e.V., den Hintergrund
des diesjährigen Festivalmottos "Unterwegs". Dementsprechend
lädt der Dalheimer Sommer zum Beispiel mit Konzerten und einer
Rezitation dazu ein, musikalische Welten zu entdecken und
innere Einkehr zu finden.

Schauspiel: Nathan der Weise Mit der Inszenierung von Gotthold
Ephraim Lessings Klassiker "Nathan der Weise" (1779) nimmt der
Dalheimer Sommer seine Besucher mit auf eine Suche nach dem
Wesen der Religion. ",Nathan der Weise? ist ein Stück voller
Idealismus, dem der Wunsch nach Versöhnung und Frieden zwischen
Menschen, Religionen und Völkern innewohnt", zeigte Intendant
Dr. Wolfgang Kühnhold die fortwährende Aktualität des Werkes
auf. Deutlichen Ausdruck finde dieser Wunsch in der berühmten
"Ringparabel", die im Mittelpunkt des dramatischen Gedichtes
steht und ein friedliches Miteinander zwischen den drei
monotheistischen Weltreligionen - Judentum, Islam und
Christentum - postuliert. Kühnhold: "Wie Lessings Protagonist ,
Nathan? und viele Personen des Stückes sind auch wir immer noch
unterwegs."

In der Regie von Tobias Zenker spielt ein bewährtes Ensemble um
Wolfgang Kühnhold als "Nathan". Die Produktion entsteht in
Zusammenarbeit mit der Studiobühne der Universität Paderborn.

Dalheimer Tage Alter Musik Den Schwerpunkt der musikalischen
Veranstaltungen bildet 2012 erneut die Konzertreihe der
Dalheimer Tage Alter Musik. Ihr Spektrum reicht von erlesenen
kammermusikalischen Darbietungen zum Beispiel mit dem jungen
Ausnahmegambisten Jakob David Rattinger (19.8.) bis hin zu
opulenten Orchester- und Chorkonzerten zum Beispiel mit dem
Kettwiger Bach-Ensemble (18.8.) oder dem international
gefeierten Johann Rosenmüller Ensemble unter der Leitung von
Arno Paduch (1.9.).

Das weltweit geschätzte Ensemble Cologne-Camerata.Camerata-Köln
gastiert zum wiederholten Mal in Dalheim und präsentiert ein
Programm unter dem Titel "Händel und Haydn in London" (11.8.).
Und auch eine "Dunkelmette" steht auf dem Programm: Gemeinsam
mit den Sopranistinnen Ina Siedlaczek und Veronika Winter
präsentiert das United Continuo Ensemble die "Leçons des
ténèbres", die traditionellen vorösterlichen Feiertagsgesänge,
eingebettet in eine barocke Dramaturgie rund um zu löschende
Kerzen im Kirchenschiff (31.08., 21 Uhr).

Die rund 20 Veranstaltungen der fünfwöchigen Spielzeit von
Anfang August bis Anfang September finden Raum in drei
unterschiedlichen Spielstätten: der spätgotischen Klosterkirche,
dem domänenzeitlichen "Neuen Schafstall" und einem modernen
Kammermusiksaal innerhalb der historischen Klausur.

Sponsoren
Gemeinsam mit Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens bedankte sich Dr.
Julia Hallenkamp-Lumpe bei den Sponsoren des Dalheimer Sommers
für ihren Einsatz und die Unterstützung des kulturellen Lebens
in der Region: "Ohne ihr Engagement wäre ein Festival dieser
Qualität und Größenordnung in Dalheim nicht möglich."
Unterstützt werden die Festivalmacher um den Intendanten Dr.
Wolfgang Kühnhold von den Volksbanken im Kreis Paderborn, der
Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherungen, der
Kirchenmusikstiftung Ziegler, dem Kreis Paderborn, dem
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), der Stadt Lichtenau
und Veranstaltungstechnik event:ware.

Bewirtung
Bei Veranstaltungen im Neuen Schafstall bietet das Dalheimer
Klosterwirtshaus ab 18 Uhr Getränke in der gegenüberliegenden
Meierei an. Vor den Veranstaltungen in der Kirche und dem
Refektorium können die Besucher im nahegelegenen Wirtshaus
einkehren. In den Konzertpausen werden zusätzlich kulinarische
Kleinigkeiten angeboten. Darüber hinaus steht den
Festivalgästen das Klosterwirtshaus bis kurz vor den
Veranstaltungen in seinen eigenen Räumlichkeiten zur Verfügung.
Um einen reibungslosen Ablauf im Einklang mit dem
Festivalbetrieb zu gewährleisten, bitten die Veranstalter um
eine vorherige Reservierung unter Telefon 05292 932710.

Karten und Vorverkauf
Der Kartenvorverkauf für den Dalheimer Sommer startet am Montag,
18. Juni. Karten sind für 25, 20 und 15 Euro (ermäßigt 22,17
und 12 Euro) erhältlich. Die Karten für das Abschlusskonzert
(1.9.) kosten 30, 25 und 20 Euro (ermäßigt 27, 22 und 17 Euro).
Für die Matinee (19.8., 11 Uhr) gilt ein Einheitspreis von 10
Euro bei freier Platzwahl (keine Ermäßigung). Kinder bis 12
Jahre zahlen den halben Preis bei allen Veranstaltungen und auf
allen Plätzen. Karten, Info und Programmbestellung montags bis
freitags, 9 bis 17 Uhr und an allen Veranstaltungstagen 10 bis
18 Uhr unter Telefon 05292 9319-224 und online unter

URL: http://www.dalheimer-sommer.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 21 11:30:50 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Jun 2012 11:30:50 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Erbdrostenhof-Fassaden: Sanierung startet
Message-ID: 4FE305EA020000D600007E74@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.06.2012, 11:57


AKTUELL

Erbdrostenhof-Fassaden
Sanierung startet

Ungefähr vier Monate lang werden ab Anfang kommender Woche
Gerüste den Blick auf eines der prominentesten Gebäude Münsters
beeinträchtigen. Am Erbdrostenhof in der Salzstraße werden die
von Wind und Wetter ausgemergelten Barockfassaden saniert. Wie
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) mitteilt, wird die
Ende 2011 politisch beschlossene Instandhaltungsmaßnahme rd.
550.000 Euro kosten. Unter Regie des LWL-Bau- und
Liegenschaftsbetriebes werden Fachleute das Sandsteinmauerwerk
konservieren, denkmalgerechte Fenster einbauen und die
ornamentreichen Balkongitter überarbeiten. Auch die Gloriette,
ein kleines Gartenhaus im Rücken des Erbdrostenhofs, wird
mitsamt Dachdeckung und Sandsteinfigur im Innern saniert.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 21 11:40:32 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Jun 2012 11:40:32 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Die Wallburg auf dem Weilenscheid bei Elspe,
Lennestadt, 13.05.-30.08.2012
Message-ID: 4FE30830020000D600007E79@cl2x-sd2-vs>

Von: "Museum-Lennestadt"
Datum: 21.06.2012, 11:31


AUSSTELLUNG

Die Wallburg auf dem Weilenscheid bei Elspe -
Funde und Entdeckungen aus der vorrömischen Eisenzeit

Sonderausstellung im Museum der Stadt Lennestadt
vom 13.05. - 30.08.2012.


Das Museum der Stadt Lennestadt zeigt einmalige Funde von einer Grabung

an der Wallburganlage Weilenscheid bei Elspe. Erstmals konnte durch die

gefundenen Schmuckfragmente eine genauere Datierung der Wallburganlage

vorgenommen werden.

Eine Fibel- und Armringfragmente aus Bronze sind eindeutig der
vorrömischen Eisenzeit (400 - 320 Jahre v.Chr.) zuzuordnen.
Eine Fibel (lateinischfibula, Nadel') ist eine metallene Gewandnadel
nach
dem Prinzip der Sicherheitsnadel, deren erste Formen schon in
der Bronzezeit nachweisbar sind und die bis ins Hochmittelalter
Verwendung fanden.

Ein überaus seltenes Artefakt konnte Wolfgang Poguntke auf dem
Bergrücken des Weilenscheids innerhalb der Ringwälle sichern: Ein
Fragment eines Hohlbuckelringes mit plastischer Verzierung in
Spiralform
auf dem Buckel.

Die Masse der Hohlbuckelringe stammt aus Gräbern des Ostlatèneraums,
Einzelstücke sind aus Frankreich, Süddeutschland und nördlich davon
bekannt. Aus Westfalen war bisher nur ein Exemplar aus der Rösenbecker

Höhle bei Brilon bekannt. Dieses Fundstück ist selten in
mittellatènezeitlichen Zusammenhängen.

In der Ausstellung sind neben der Fibel, dem Hohlbuckelringfragment,
einem Armringfragment auch eine eiserne Schaftlochaxt ausgestellt. Das

Fundstück weist eine einseitig ausschwingende Schneide aus, das Auge
ist
ausgebrochen und die Oberseite schwach nach unten gebogen.


INFO

URL: http://www.lennestadt.de/standard/page.sys/669.htm#beitrag1630

Veranstaltungsdaten:
Sonderausstellung. Die Wallburg auf dem Weilenscheid bei Elspe -
Funde und Entdeckungen aus der vorrömischen Eisenzeit
Datum: 13.05. - 30.08.2012
Museum der Stadt Lennestadt
Kölner Str. 57
57368 Lennestadt
Tel.: 02723 608401
Fax: 02723 60899401
E-Mail: j.kalitzki at lennestadt.de
URL: www.lennestadt.de

Kontakt:
Jürgen Kalitzki
Museum der Stadt Lennestadt
Kölnert Str. 57
57368 Lennestadt
Tel.: 02723 608401
Fax: 02723 60899401
E-Mail: j.kalitzki at lennestadt.de
URL: www.lennestadt.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 22 10:19:22 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 22 Jun 2012 10:19:22 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Spurensuche_im_Archiv=3A_LWL_und_Stad?=
=?utf-8?q?t_Rheine_praesentieren_neuen_Film_ueber_Archive_als_au=C3=9Fers?=
=?utf-8?q?chulische_Lernorte?=
Message-ID: 4FE446AA020000D600007EA0@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.06.2012, 09:36


AKTUELL

Spurensuche im Archiv
LWL und Stadt Rheine präsentieren neuen Film über Archive als
außerschulische Lernorte

Archiv - schon das Wort klingt für manchen Schüler nach
staubigen Kellern und muffigen Akten. Dass Archive spannende
Lernorte sein können, die zu Entdeckungsreisen in die
Vergangenheit einladen, zeigt ein neuer Film, den der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) mit der Stadt Rheine
produziert hat.

Wie geht man vor, wenn man für ein Unterrichtsprojekt die
Geschichte einer örtlichen Textilfabrik und ihrer Arbeiter
aufbereiten soll? Vor dieser Frage stehen die vier Schüler Nele,
Tom, Janina und Andy, die sich im Film des Berliner Regisseurs
Kai Schubert auf Spurensuche in ihrem eigenen Stadtarchiv,
einem Wirtschafts- und einem Staatsarchiv sowie einem Museum
begeben.

In kurzen Spielfilmsequenzen schildert die Produktion
"Vergangenheit, wir kommen! Spurensuche im Archiv" die
spannenden Seiten der vermeintlich staubtrockenen Archivarbeit
und vermittelt, dass Archive die Möglichkeit bieten, sich
anhand authentischer Materialien mit der Geschichte des eigenen
Ortes und der eigenen Region auseinanderzusetzen.

"Der Film bereitet Schülerinnen und Schüler praxisnah und
anschaulich auf die besonderen Anforderungen der Arbeit im
Archiv vor und fördert so die unterrichtliche Nutzung dieser
wichtigen außerschulischen Lernorte", so LWL-Kulturdezernentin
Dr. Barbara Rüschoff-Thale, die den Film am Donnerstag (21.06.)
in Rheine der Presse vorstellte. "Das LWL-Medienzentrum und das
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte stellen damit
Schulen in ganz Westfalen und darüber hinaus ein modernes,
zielgruppenadäquates und ansprechendes Medium für den
Unterricht zur Verfügung."

Die öffentliche Premiere ist am Dienstag, 26. Juni, um 16 Uhr
im Citykino Rheine -Schüler und alle Interessierten sind
herzlich eingeladen. Im Anschluss beantworten Regisseur Kai
Schubert und die Projekt-Beteiligten die Fragen der Zuschauer.
Der Eintritt ist frei.

Hintergrund
Das Bildungsmedium entstand auf Initiative von Dr. Marcus
Weidner vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in
Kooperation mit dem LWL-Medienzentrum für Westfalen und dem
Stadtarchiv Rheine, um Schülern auf dem Internet-Portal
"Westfälische Geschichte" im Bereich "Wir machen Geschichte"
ein ansprechendes Medium zur Verfügung zu stellen. Die
Realisierung übernahmen das Filmteam des LWL-Medienzentrums und
der Berliner Regisseur Kai Schubert. Weitere Partner, vor allem
das LWL-Archivamt, das Landesarchiv NRW, Abt. Westfalen in
Münster und das Stadtarchiv Münster waren an der mehrjährigen
Erarbeitung des Konzepts beteiligt.

Grundlegendes Ziel des Films ist es, Schülerinnen ab der 9.
Klasse mit den verschiedenen Archiven bzw. der Archivlandschaft
sowie den archivspezifischen Arbeitstechniken,
Arbeits-schritten und Archivgut-Typen vertraut zu machen. Sie
sollen Anregungen bzw. Hilfestellung bei der Formulierung einer
Fragestellung, der Durchführung der Recherche sowie der
Quellenkunde, -auswertung und -kritik erhalten. Der Film will
nicht nur diese Arbeitstechniken und -regeln vermitteln, er
gewährt auch einen Blick hinter die Kulissen und erklärt, was
Archive sind, welche Funktion und Bedeutung sie für die
Rekonstruktion von Geschichte besitzen, wie Archivare arbeiten,
welche Aufgaben sie haben und wie sie Dokumente bewerten,
erschließen und magazinieren.

Der Film zeigt die vielfältigen Möglichkeiten, die Archive für
historisch-entdeckendes Forschen und Lernen bieten: "Lehrende
finden hier ideale Partner: Archivare sind Spezialisten für die
Geschichte des Heimatortes, der Heimatregion und der Arbeit mit
Originalquellen. Bei der Arbeit mit Archivalien erhalten
Schülerinnen einen neuen, unverstellten Blick auf Vergangenes
und sind zur eigenen Reflexion aufgefordert. Weil sich die
Archivalien auf den eigenen Ort beziehen, entsteht auch ein
Bezug zur eigenen Lebenswelt. Historische Geschehnisse können
lebendig und an konkreten Beispielen vermittelt werden", so
Weidner.


INFO

Die DVD kann ab dem 26. Juni für 14,90 Euro beim
LWL-Medienzentrum für Westfalen erworben werden.

Bezug:
LWL-Medienzentrum für Westfalen
Fürstenbergstr. 14
48147 Münster
E-Mail: medienzentrum at lwl.org
Fax: 0251/ 591-3982
URL: www.westfalen-medien.lwl.org.

Zusätzlich stehen der Film und seine einzelnen Episoden
(Gesamtlänge 60 Minuten) ab dem 27. Juni 2012 auf der
Website URL: http://www.der-archivfilm.lwl.org als
freier Videostream zur Verfügung -
URL: http://www.der-archivfilm.lwl.org ist ein Modul des
Internet-Portals "Westfälische Geschichte".





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 22 10:28:43 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 22 Jun 2012 10:28:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Von Sonderausstellung bis zur Alarmanlage: Tuerkische
Delegation zu Gast im LWL-Museum fuer Archaeologie
Message-ID: 4FE448DB020000D600007EA5@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.06.2012, 10:46


AKTUELL

Von Sonderausstellung bis zur Alarmanlage
Türkische Delegation zu Gast im LWL-Museum für Archäologie

Einen ganzen Vormittag nahm sich eine türkische
Kulturdelegation unter der Leitung von Azime Evrensel vom
türkischen Kultusministerium am vergangenen Dienstag (19.6.)
Zeit, um sich gemeinsam mit Museumsleiter Dr. Josef Mühlenbrock
das LWL-Museum für Archäologie in Herne anzusehen.

Die Dauerausstellung im Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL), einem der modernsten europäischen
Archäologie-Museen, war Anlass des Besuches - die Delegation
ist im Rahmen eines EU-Projektes zur Anregung des Austausches
von deutschen und türkischen Museen unterwegs. Weitere
Stationen der insgesamt neuntägigen Reise der türkischen
Kulturbeauftragten sind Schloss Strünkede in Herne, das
Deutsche Bergbaumuseum Bochum und das Römisch-Germanische
Zentralmuseum Mainz.

Besonders über die Konzeption und Gestaltung von Ausstellungen
haben sich die Fachleute mit Josef Mühlenbrock und Prof. Dr.
Ünsal Yalcin vom Deutschen Bergbaumuseum in Bochum, Initiator
des EU-Projektes, ausgetauscht. "Für einen Archäologe ist die
Türkei ja ein absolutes El-Dorado", meint Josef Mühlenbrock,
"voller antiker Kultur und beeindruckender Ausgrabungsprojekte
- Troja, Pergamon oder Catal Hüyük. Das Treffen hat nun sehr
deutlich gemacht, dass die Türkei auch im Hinblick auf ihre
Museen sehr fortschrittlich ist. Ich würde den Kontakt in jedem
Fall gerne aufrechterhalten."


INFO

Mehr Infos:
URL: http//www.lwl-landesmuseum-herne.de

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag,
Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Eintritt:
- ? 5,00 Erwachsene
- ? 2,00 Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre),Schülerinnen und
Schüler
- ? 1,60 Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung oder
museumspädagogischen Programm (2 Begleiter frei)
- ? 11,00 Familien
- ? 3,00 Ermäßigungsberechtigte
- ? 4,00 Erwachsene in Gruppen ab 16. Personen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 25 10:49:12 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Jun 2012 10:49:12 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Muenster im Kulturfilm 1938, Muenster, 28.06.2012
Message-ID: 4FE84228020000D600007F14@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 25.06.2012, 10:38


AKTUELL

Münster im Kulturfilm 1938
Themenabend im Stadtarchiv zu einer Ufa-Produktion / Bilder aus
Westfalens schöner Hauptstadt

Münster im Film - das ist ein alter Hut, denn schon lange vor
Wilsberg und Tatort wurde die Stadt in verschiedenen
Produktionen in Szene gesetzt. Mit viel Aufwand etwa in einem
Kulturfilm der legendären Berliner Ufa aus dem Jahre 1938. Er
spielt die Hauptrolle im Themenabend des Stadtarchivs am
Donnerstag, 28. Juni, 18 Uhr.

Die Filmbilder "Münster - Westfalens schöne Hauptstadt"
schwelgen in Harmonie. Zwei kräftige Pferde ziehen den
Planwagen durch ein friedliches Münsterland, vorbei an reifen
Getreidefeldern bis zum Markt mit seinem geschäftigen Treiben.
Die Stadt präsentiert sich ländlich, traditionsbewusst und
gemütlich. "Mönsterland, wat büs du schön", singen die Menschen
am Lagerfeuer zu Akkordeonklängen.

Referent Dr. Ralf Springer präsentiert den Film in seiner
gesamten Länge. Die zwölfminütige Kurzdokumentation sollte
seinerzeit reichsweit Werbung für Münster betreiben, doch der
Kriegsausbruch verhinderte einen längeren Einsatz. Eine
Filmkopie überstand den Krieg. Der Historiker und Archivar im
Filmarchiv des LWL-Medienzentrums wird beim Themenabend die
Entstehung der Produktion nachzeichnen und einordnen in das in
den 1930er Jahren überaus gepflegte Genre "Kulturfilm".

Zur Sprache kommen auch die Eingriffe der Zensur, die den Film
nach 1945 vorzeigbar machen sollten. Indes ohne größeren Erfolg
- das Stadtbild Münsters aus dem Film sollte nicht mehr zur
Realität des Nachkriegsmünsters passen ?

Der Eintritt zum Themenabend im Stadtarchiv, An den Speichern 8,
ist frei.


INFO

Münsters Lambertikirche im Film aus den 1930er Jahren.
Foto: Stadt Münster.

Filmaufnahmen Lamberti
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=116034





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 25 10:52:54 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Jun 2012 10:52:54 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?b?W0xJVF0gV2Vpw59lciwgQW5zZ2FyOiBEaWUgImlubmVy?=
=?utf-8?q?e=22_Landesgruendung_von_Nordrhein-Westfalen?=
Message-ID: 4FE84306020000D600007F19@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thomas Küster"
Datum: 22.06.2012, 10:42


LITERATUR

Kann man ein Land gründen? Formal gesehen gibt es keinen
Zweifel: Am 23. August 1946 wurde das Land Nordrhein-Westfalen
gegründet. Die Entscheidung für den Zusammenschluss der
nördlichen Rheinprovinz und der Provinz Westfalen hatte
allerdings weder die Bevölkerung noch die politische Elite des
Landes, sondern die britische Besatzungsmacht getroffen. Erst
nach der Gründung Nordrhein-Westfalens stellte sich die Frage
nach dem Staats- und Verwaltungsaufbau sowie der Integration
der beiden Landesteile.

Von besonderer Bedeutung für diese "innere" Landesgründung war
die Neudefinition des Verhältnisses von Staat und kommunaler
Selbstverwaltung. In seiner umfangreichen Untersuchung rückt
Ansgar Weißer die politischen Konflikte zwischen den Vertretern
beider Ebenen um den Aufbau des Landes und die Verteilung von
Aufgaben und Kompetenzen in den Mittelpunkt. Der Autor
beleuchtet nicht nur die kommunalpolitischen Positionen der
ersten Innenminister und die Einflussnahme der kommunalen
Spitzenverbände auf entscheidende Weichenstellungen, sondern
bezieht vor allem auch die kommunalpolitische Verbundenheit des
Landesparlaments in ihre Analyse ein. Detailreich und auf
breiter Quellenbasis stellt Weißer die Auseinandersetzungen im
Hinblick auf die kommunalpolitischen Regelungen in der
Landesverfassung, insbesondere die gescheiterten Bemühungen um
eine Beteiligung von Kommunalvertretern an der Gesetzgebung
dar. Für die weitere Beschäftigung mit der Frühgeschichte
Nordrhein-Westfalens liefert die vom LWL-Institut für
westfälische Regionalgeschichte herausgegebene Studie eine
unverzichtbare Grundlage.

Der Autor:
Ansgar Weißer, geb. 1970, ist promovierter Historiker; er war
nach seinem Studium der Geschichte und Germanistik in Münster
am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte und als
Lehrbeauftragter an den Universitäten Münster und Düsseldorf
tätig. Zurzeit ist er Studienreferendar am Studienseminar Rheine.


INFO

Ansgar Weißer:
Die "innere" Landesgründung von Nordrhein-Westfalen. Konflikte
zwischen Staat und Selbstverwaltung um den Aufbau des
Bundeslandes (1945-1953)

2012, 832 Seiten, Festeinband, ISBN 978-3-506-77331-9
? 76,- (Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 68)
Bezug über den Buchhandel





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 25 10:57:27 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Jun 2012 10:57:27 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Oeffentliche Fuehrungen: Von wuchtigen
Befestigungsmauern und Menschen im Mittelalter, 01./15.07.2012
Message-ID: 4FE84417020000D600007F1E@cl2x-sd2-vs>

Von: "B. Moessing"
Datum: 22.06.2012, 12:37


AKTUELL

Von wuchtigen Befestigungsmauern und Menschen im Mittelalter
Öffentliche Themen-Führung der Tourist Information im Monat Juli

Bei einem Gang entlang der wuchtigen Befestigungsmauer des
Soester Walls und der Gräften lässt sich im Rahmen der Führung
"Soester Wallgeschichten", die am Sonntag, dem 01. Juli.2012 um
14.30 Uhr startet, aus dem Munde eines mittelalterlich
gewandeten Stadtschützen eine ganze Menge über die Bedeutung
und Geschichte der einstigen Verteidigungsanlage erfahren und
lernen. Natürlich darf in diesem Zusammenhang auch die berühmte
Soester Fehde nicht fehlen. Tickets für die Führung kosten 5,00
Euro pro Person, die Führungsdauer beträgt rund zwei Stunden.

Bei der "Zeitreise ins Mittelalter", die am Sonntag, dem 15.
Juli 2012, um 14.30 Uhr an der Teichsmühle startet, können
Kinder im Grundschulalter mit Hilfe von entsprechenden Kostümen
und Rollenkarten selbst in die Rolle einer Person aus dem
Mittelalter schlüpfen und auf spielerische und spannende Weise
die Stadt entdecken. In Begleitung eines sachkundigen
Gästeführers geht es vorbei an den wichtigsten Orten und
Plätzen, die das Mittelalter prägten. Passend zu den
Sehenswürdigkeiten und Geschichten stellen die Kinder ihre
Figur und ihre Bedeutung im Mittelalter selbst vor. Die
"Zeitreise" dauert mit An- und Ausziehen der Kostüme rund zwei
Stunden, die Kosten liegen bei 4,00 Euro pro Kind.

Für beide Führungen ist eine telefonische Voranmeldung unter
der Nummer 02921/66350050 bzw. der Ticketkauf vorab bei der
Tourist Information Soest notwendig.

Darüber hinaus findet jeden Samstag um 14.30 Uhr auch eine
"Altstadtführung" für Einzelanschließer inklusive
Innenbesichtigung zweier Kirchen statt. Die Teilnahmegebühren
hierfür liegen bei 4,00 Euro pro Person, Treffpunkt ist an der
Tourist Information.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 25 11:00:09 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Jun 2012 11:00:09 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Demokratieentwicklung und Reform von Stadt,
Staat und Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen, Muenster, 29.06.2012
Message-ID: 4FE844B9020000D600007F23@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 22.06.2012, 14:41


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Sommersemester 2012

spricht

PD Dr. Sabine Mecking, Düsseldorf

über

Bürgerwille und Gebietsreform. Demokratieentwicklung und Reform
von Stadt, Staat und Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen

"Wutbürger" ist das Schlagwort, mit dem aktuell die Empörung
der Bevölkerung beschrieben wird, politische Entscheidungen
würden über ihren Kopf hinweg getroffen. Bei der Überraschung
über das Ausmaß des öffentlichen Protests in den letzten
Monaten wird vielfach übersehen, dass sich bereits früher im
Zuge der kommunalen Gebietsreform der 1960er und 1970er Jahre
in Westdeutschland Bürgerzorn gegen eine staatliche Planung von
oben zeigte. Über viele Jahre lang prägte die Diskussion und
Auseinandersetzung über Eingemeindungen, Zusammenschlüsse und
Auflösungen von Gemeinden und Kreisen das innenpolitische Klima
der Bundesrepublik.

Wie Bürger während der Planung, Durchführung und auch noch
lange nach Abschluss der Neuordnung "mehr Demokratie wagten"
und wie staatliche und kommunale Entscheidungsträger auf das
neue Partizipationsbedürfnis der "verplanten" Menschen
reagierten, wird am Beispiel von Nordrhein-Westfalen dargelegt.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Freitags-Kolloquium
Datum: 29. Juni 2012, 15.00 Uhr c. t. (Sitzungszimmer)
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83 - 27512
Fax: 0251 / 83 - 27535
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 26 10:37:03 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Jun 2012 10:37:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 4.800 Euro fuer das Stadtmuseum: Familienunternehmen
Staats uebergibt Erloes aus Spendensammlung
Message-ID: 4FE990CF020000D600007F75@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 25.06.2012, 12:08


AKTUELL

4.800 Euro für das Stadtmuseum
Familienunternehmen Staats übergibt Erlös aus Spendensammlung

Über eine Spende in Höhe von 4.800 Euro für das Stadtmuseum
freuen sich Bürgermeister Christof Sommer und die Mitarbeiter
des städtischen Kulturbereiches. Das Geld erhielten sie in der
vergangenen Woche von Gabriele und Rainer Staats von der
gleichnamigen Lippstädter Druckerei. Auf Wunsch ihres im Januar
verstorbenen Vaters hatten die beiden Geschwister um Spenden
für das Museum gebeten: "Wir fühlen uns mit unserem Unternehmen
der Stadt sehr verbunden und auch für unseren Vater hat diese
Verbundenheit immer eine sehr große Rolle gespielt. Die Idee,
das Museum zu unterstützen, wäre daher sicher in seinem Sinn
gewesen", erklärt Rainer Staats.

Überwältigt waren seine Schwester und er von der großen
Spendenbereitschaft. Rund 80 verschiedene Spender waren dem
Wunsch der Familie nach einer Zuwendung für das Museum
nachgekommen. Wolfgang Streblow, Fachdienstleiter Kultur und
Weiterbildung der Stadt Lippstadt, der sich über die großzügige
Unterstützung für das Museum sichtbar freute, gelangte darüber
zu einer weiteren erfreulichen Erkenntnis: "Die Tatsache, dass
so viele Menschen für das Museum gespendet haben, zeigt , wie
fest das Museum in Lippstadt verankert ist." Das gespendete
Geld werde man für weitere Objektanschaffungen verwenden,
"etwas im Sinne der Traditionsbewahrung", wie Gabriele Staats
es sich wünschte.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 26 10:40:47 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Jun 2012 10:40:47 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2012/23
Message-ID: 4FE991AF020000D600007F7A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 25.06.2012, 11:52


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.



Die Neuerwerbungsliste Nr. 2012-23 für den Zeitraum vom
16.06.2012 bis zum 22.06.2012 mit insgesamt 38 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2012-23&fach=wes





Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/



Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/



http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/



Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:

http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html


http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 26 10:43:09 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Jun 2012 10:43:09 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Boerste,
Barbara: Die Geschichte der Juden in Boenen im 20. Jahrhundert
Message-ID: 4FE9923D020000D600007F7F@cl2x-sd2-vs>

Von: "Barbara Börste"
Datum: 22.06.2012, 11:17


LITERATUR

Börste, Barbara, Die Geschichte der Juden in Bönen im 20.
Jahrhundert. Zur Erinnerung an die in der NS-Zeit vertriebenen
und ermordeten jüdischen Bürgerinnen und Bürger Bönens, 47
Seiten, kart., Bönen 2012.

1933 lebten in Bönen elf jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Sie hatten sich in dem damals noch selbständigen und seit 1968
zur Gemeinde Bönen gehörigen Ortsteil Altenbögge niedergelassen
bzw. wurden hier geboren. Die Industriealisierung und die damit
verbundene Expansion der Städte hatte sie wie andere
Gewerbetreibende und Handwerker in das Ruhrgebiet gezogen.
Viele von ihnen lebten zu diesem Zeitpunkt bereits seit zwanzig
Jahren in der Gemeinde und hatten sich als achtbare und
anerkannte Geschäftsleute einen Namen gemacht. Sie waren in das
Vereinsleben eingebunden und nahmen aktiv am gesellschaftlichen
Leben teil. Die Kinder besuchten die evangelische
Martin-Luther-Schule und wechselten später häufig zum Lyzeum
nach Unna.

Nur fünf Jahre später, im Jahr 1938, war Bönen "judenfrei". Die
einst so geachteten Bürger hatten ihren Wohnort verlassen,
nachdem man nach und nach ihre Rechte beschnitten hatte und sie
ihre Geschäfte schließen mussten.

Nach Recherchen in Archiven, Standesämtern, etc. und durch die
Befragung von Zeitzeugen und Nachfahren ist es der
Gemeindearchivarin Barbara Börste gelungen, die
Lebensgeschichte der einst in Bönen lebenden jüdischen
Mitbürgerinnen und Mitbürger nachzuzeichnen. Auf den knapp 50
Seiten dokumentiert sie die einzelnen Schicksale der Menschen,
die sich im Zuge der Abteufe der Zeche Königsborn III/IV zu
Beginn des 20. Jahrhunderts als Geschäftsleute hier
niederließen. Ferner wird über die Verlegung der ersten
Stolpersteins im Mai 2011 berichtet. Den Abschluss bildet das
Kapitel "Jugendliche erforschen die NS-Geschichte in der
Gemeinde Bönen", in dem über die Zusammenarbeit von Schule und
Archiv Auskunft gegeben wird.

Das mit zahlreichen Bildern ausgestattete Buch wurde im DIN A4
Format gedruckt und ist zum Preis von 8,00 Euro über das
Gemeindearchiv Bönen zu beziehen.


INFO

Kontakt:
Barbara Börste
Gemeindearchiv Bönen
Am Bahnhof 7
59199 Bönen
Tel.: 02383/933-257
Fax: 02383/933-119
E-Mail: barbara.boerste at boenen.de
URL: http://www.boenen.de/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 26 10:49:20 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Jun 2012 10:49:20 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Novizinnen_gesucht_fuer=E2=80=98s_Gra?=
=?utf-8?q?venhorster_Kloster=2C_Hoerstel=2C_01=2E07=2E2012?=
Message-ID: 4FE993B0020000D600007F84@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Steinfurt"
Datum: 25.06.2012, 12:16


AKTUELL

Novizinnen gesucht für?s Gravenhorster Kloster -
Familienführung am 1. Juli

Spielerisch das Leben der "Nonnen - Azubis" erleben

Man stelle sich vor: Ein Mädchen, zehn Jahre alt. Doch statt
zum Vormittag in der Schule, verabschiedet es sich an der
Klosterpforte für immer vom Elternhaus. Bei der Führung
"Novizinnen gesucht", die am kommenden Sonntag (1. Juli) um 15
Uhr im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst stattfindet, dürfen
Kinder in die Rolle jener Nachwuchsnonnen schlüpfen und das
restaurierte Kloster erkunden. Ungläubiges Staunen ist
versprochen bei der Schilderung, was für Altersgenossen im 18.
Jahrhundert normal war: Neun Mal beten, zwei Mahlzeiten,
dazwischen Arbeit und um 20 Uhr ab in den Schlafsaal.

Spielerisch erkunden die Kinder die einzelnen Lebensbereiche in
dem mittelalterlichen Kloster in Hörstel - Gravenhorst: Wo
schliefen die Novizinnen? Wer kümmerte sich um das Essen?
Refektorium - was ist das?

In der pädagogischen Führung lernen die Kinder nicht nur den
Klosteralltag kennen, sondern erfahren nebenbei vieles über die
Geschichte von Gravenhorst.


INFO

Der Eintritt kostet 2,50 Euro für Kinder (6 - 14 Jahre), drei
Euro für Erwachsene, acht Euro für Familien. Eine Anmeldung ist
am Tag der Führung ab 11 Uhr unter Tel. 05459 / 9146-0 erwünscht.

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst
Klosterstraße 10
48477 Hörstel
Tel.: 0 54 59 / 91 46 - 0
Fax: 0 54 59 / 91 46 - 30
Mail: da-kunsthaus(at)kreis-steinfurt.de
URL: www.da-kunsthaus.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag 14.00-18.00 Uhr
An Sonn- und Feiertagen 11.00-18.00 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 27 11:46:20 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Jun 2012 11:46:20 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BLIT=5D_Gaidt=2C_Andreas_/_Hibbeln=2C_Hans-Di?=
=?utf-8?q?eter=3A_Eimer=2C_Becher=2C_Fu=C3=9F_-_Ma=C3=9Fe_und_Gewichte_im?=
=?utf-8?q?_Hochstift_Paderborn?=
Message-ID: 4FEAF28C020000D600007FDD@cl2x-sd2-vs>

Von: "Andreas Gaidt"
Datum: 25.06.2012, 13:27


LITERATUR

Hans-Dieter Hibbeln und ich haben eine Quellensammlung mit den
Rechtsverordnungen zu Maßen und Gewichten in den Orten des
Hochstifts Paderborn und im Regierungsbezirk Minden vom 18.
Jahrhundert bis zur Einführung des metrischen Systems 1872
zusammengetragen, mit einem ausführlichen Inhaltsverzeichnis
und Register versehen und nun als pdf auf einer DVD
veröffentlicht. Sie ist erhältlich hier im Stadtarchiv
Paderborn und unter www.geneashop.de zum Preis von 9,80 ? (ggf.
zzgl. 2,50 ? Porto).


INFO

Bezugsadresse:
Andreas Gaidt
Stadtarchiv Paderborn
Pontanusstr. 55
33102 Paderborn
Tel: 05251 881943
Fax: 05251 88 2047






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 27 11:49:18 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Jun 2012 11:49:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Die Erfindung des Metalls: Familiensonntag im
LWL-Museum fuer Archaeologie, Herne, 01.07.2012
Message-ID: 4FEAF33E020000D600007FE2@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.06.2012, 09:01


AKTUELL

Die Erfindung des Metalls
Familiensonntag im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Es glänzt, ist stabil und lässt sich zu allerhand Praktischem
und Schönem verarbeiten: Metall. Am kommenden Familiensonntag
(1.7.) dreht sich im LWL-Museum für Archäologie in Herne alles
um "Die Erfindung des Metalls". Acht- bis Zwölfjährige erfahren,
wie die Entdeckung von Bronze und Eisen als Werkmittel das
Leben unserer Vorfahren veränderte. Außerdem gestalten sie
selbst ein Schmuckstück aus Kupferdraht. Die Eltern können
währenddessen an einer öffentlichen Führung durch die
Dauerausstellung teilnehmen und unter dem Titel "gesucht.
gefunden. ausgegraben." 250.000 Jahre Menschheitsgeschichte
erkunden. Führung und Kinderprogramm beginnen jeweils um 14 und
16 Uhr, zu zahlen ist lediglich der Eintritt im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Mit der Entdeckung von Bronze als vielseitiges und
strapazierfähiges Material veränderte sich für die früheren
Bewohner Westfalens der Umgang mit ihrem Lebensraum. Sie
verarbeiteten Bronze und später auch Eisen zu Werkzeugen und
Waffen, zu Haushaltsgeräten und Schmuck, was sich auf
Kampfkunst und Alltag auswirkte.

Nachdem die Nachwuchsarchäologen in der Ausstellung allerhand
Praktisches aus Metall ausfindig gemacht haben, fertigen sie
ihr eigenes Schmuckstück. Aus einem Kupferdraht drehen sie
Spiralringe, die zu Fingerringen oder Kettenanhängern
weiterverarbeitet werden können.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine telefonische
Anmeldung unter 02323 94628-0 oder 94628-24 während der
Öffnungszeiten des LWL-Museums erforderlich.


INFO

Termin: Sonntag, 1.7.2012, Familiensonntag, jeweils 14 Uhr und
16 Uhr, zu zahlen ist nur der Museumseintritt

Kinderprogramm "Die Erfindung des Metalls", für 8- und
12-Jährige, Dauer: 1,5 Stunden

Öffentliche Führung für Erwachsene: "gesucht. gefunden.
ausgegraben." (Dauerausstellung)

LWL-Museum für Archäologie
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 946 28-0
Fax: 02323 946 28-33
E-Mail: lwl-archaeologiemuseum at lwl.org
URL: www.lwl-landesmuseum-herne.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Jun 27 16:32:35 2012
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 27 Jun 2012 16:32:35 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BPORT=5D_Neuer_Online-Spielfilm_zur_Einfuehru?=
=?utf-8?q?ng_in_die_Archivarbeit_=28nicht_nur=29_f=C3=BCr_Sch=C3=BCler?=
Message-ID: 4FEB35A3020000E50000C6A2@cl2x-sd2-vs>

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 27.06.2012, 16:31


INTERNET-PORTAL "WESTFÄLISCHE GESCHICHTE"

"Vergangenheit, wir kommen!" Spurensuche im Archiv

Neuer Online-Spielfilm zur Einführung in die Archivarbeit (nicht nur)
für Schüler
(http://www.der-archivfilm.lwl.org)


Archive - schon das Wort klingt für manchen Schüler nach staubigen
Kellern und muffigen Akten. Dass Archive spannende Lernorte sein können,
die zu Entdeckungsreisen in die Vergangenheit einladen, zeigt ein neuer
Film, den die Kooperationspartner LWL-Institut für westfälische
Regionalgeschichte/Internet-Portal "Westfälische Geschichte", das
Stadtarchiv Rheine und das LWL-Medienzentrum für Westfalen produziert
haben.

Wie geht man vor, wenn man für ein Unterrichtsprojekt die Geschichte
einer örtlichen Textilfabrik und ihrer Arbeiter aufbereiten soll? Vor
dieser Frage stehen die vier Schüler Nele, Tom, Janina und Andy, die
sich im Film des Berliner Regisseurs Kai Schubert auf Spurensuche in
ihrem eigenen Stadtarchiv, einem Wirtschafts- und einem Staatsarchiv
sowie einem Museum begeben.

In kurzen Spielfilmsequenzen schildert die Produktion "Vergangenheit,
wir kommen! Spurensuche im Archiv" die spannenden Seiten der
vermeintlich staubtrockenen Archivarbeit und vermittelt, dass Archive
die Möglichkeit bieten, sich anhand authentischer Materialien mit der
Geschichte des eigenen Ortes und der eigenen Region auseinanderzusetzen.


"Der Film bereitet Schülerinnen und Schüler praxisnah und anschaulich
auf die besonderen Anforderungen der Arbeit im Archiv vor und fördert so
die unterrichtliche Nutzung dieser wichtigen außerschulischen Lernorte",
so LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale, die den Film am
Donnerstag (21.06.) in Rheine der Presse vorstellte. "Das
LWL-Medienzentrum, das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
und das Stadtarchiv Rheine stellen damit Schulen in ganz Westfalen und
darüber hinaus ein modernes, zielgruppenadäquates und ansprechendes
Medium für den Unterricht zur Verfügung." Doch nicht nur Schüler können
von diesem Film profitieren. Auch Erstsemester oder an der Archivarbeit
Interessierte können diesen Film als Einführung nutzen.


Hintergrund
Das Bildungsmedium entstand auf Initiative von Dr. Marcus Weidner vom
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in Kooperation mit dem
Stadtarchiv Rheine und dem LWL-Medienzentrum für Westfalen, um Schülern
auf dem Internet-Portal "Westfälische Geschichte" im Bereich "Wir machen
Geschichte!" ein ansprechendes Medium zur Verfügung zu stellen. Die
Realisierung übernahmen das Filmteam des LWL-Medienzentrums und der
Berliner Regisseur Kai Schubert. Weitere Partner, vor allem das
LWL-Archivamt, das Landesarchiv NRW, Abt. Westfalen in Münster und das
Stadtarchiv Münster waren an der mehrjährigen Erarbeitung des Konzepts
beteiligt.

Grundlegendes Ziel des Films ist es, Schülerinnen ab der 9. Klasse mit
den verschiedenen Archiven bzw. der Archivlandschaft sowie den
archivspezifischen Arbeitstechniken, Arbeitsschritten und
Archivgut-Typen vertraut zu machen. Sie sollen Anregungen bzw.
Hilfestellung bei der Formulierung einer Fragestellung, der Durchführung
der Recherche sowie der Quellenkunde, -auswertung und -kritik erhalten.
Der Film will nicht nur diese Arbeitstechniken und -regeln vermitteln,
er gewährt auch einen Blick hinter die Kulissen und erklärt, was Archive
sind, welche Funktion und Bedeutung sie für die Rekonstruktion von
Geschichte besitzen, wie Archivare arbeiten, welche Aufgaben sie haben
und wie sie Dokumente bewerten, erschließen und magazinieren.

Der Film zeigt die vielfältigen Möglichkeiten, die Archive für
historisch-entdeckendes Forschen und Lernen bieten: "Lehrende finden
hier ideale Partner: Archivare sind Spezialisten für die Geschichte des
Heimatortes, der Heimatregion und der Arbeit mit Originalquellen. Bei
der Arbeit mit Archivalien erhalten Schülerinnen einen neuen,
unverstellten Blick auf Vergangenes und sind zur eigenen Reflexion
aufgefordert. Weil sich die Archivalien auf den eigenen Ort beziehen,
entsteht auch ein Bezug zur eigenen Lebenswelt. Historische Geschehnisse
können lebendig und an konkreten Beispielen vermittelt werden", so
Weidner.

Um eine niedrigschwellige Verbreitung zu gewährleisten, kann der Film
nicht nur auf DVD oder über den Schulmediendienst EDMOND bezogen werden,
sondern - kostenlos und in voller Länge - im Internet-Portal
"Westfälische Geschichte" angeschaut werden. So können nicht nur
Lehrer, sondern direkt auch Schüler erreicht werden. Je nach
Einsatzzweck kann der Film im Unterricht oder im Archiv selbst
eingesetzt werden. Der modularisierte Aufbau ermöglicht einen
zielgerichtetn Einsatz auch bei speziellen Fragen.


Online-Film
Der Film und seine einzelnen Episoden (Gesamtlänge 61 Minuten) sind ein
Modul des Internet-Portals "Westfälische Geschichte" und stehen ab
sofort online auf der Portal-Website http://www.der-archivfilm.lwl.org
als freier Videostream zur Verfügung.

DVD
Die DVD kostet 14,90 Euro (zzgl. Porto) und kann beim LWL-Medienzentrum
für Westfalen erworben werden: LWL-Medienzentrum für Westfalen,
Fürstenbergstr. 14, 48147 Münster, E-Mail: medienzentrum at lwl.org,
Fax: 0251/ 591-3982, http://www.westfalen-medien.lwl.org.







From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 28 10:11:25 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Jun 2012 10:11:25 +0200
Subject: [WestG] [WWW] Deutsche Abfallwirtschaftsbibliothek e.V.i.G. stellt
ihre Bestaende online: www.daw-bib.de
Message-ID: 4FEC2DCD020000D600008015@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dirk Wiegand"
Datum: 27.06.2012, 16:20


WWW

Wissen ist Rohstoff - unter dieser Prämisse stellt ab Juni die
Deutsche Abfallwirtschaftsbibliothek e.V.i.G. ihre Bestände
unter www.daw-bib.de online und ermöglicht nun die digitale
Suche in den rd. 42 000 Verzeichniseinheiten.Über Generationen
wurde in den Bibliotheken Wissen angehäuft, das es zur Lösung
der zukünftigen Probleme "abzubauen" gilt.

Erster Grundstock der Deutschen Abfallwirtschaftsbibliothek ist
die ehemalige Präsenzbibliothek des Lehrstuhls für
Umwelttechnik von Professor Bidlingmaier in Weimar. Das neue
Zuhause ist nun in der SASE in Iserlohn, einer weltweit
einmaligen Einrichtung zum Thema Städtereinigung,
Abfallentsorgung und Urbanem Umweltschutz. Mit ihrer
technischen Sammlung, dem umfangreichsten Foto- und Filmarchiv
zu diesem Thema ist die SASE das Gedächtnis und die Bühne der
deutschen Entsorgungswirtschaft.

Die Deutsche Abfallwirtschaftsbibliothek wird kontinuierlich
erweitert und hat sich zur Aufgabe gestellt, Bibliotheken der
Entsorgungsforschung und Abfallwirtschaft zu bewahren. Leider
sind in der Vergangenheit viel zu oft diese Wissensschätze dem
Altpapier überantwortet worden. Die SASE will jedoch die
Erkenntnisse der Vergangenheit für die aktive Gestaltung der
Zukunft nutzen.

Die derzeitigen Schwerpunkte der Bibliothek liegen im Bereich
der allgemeinen Umwelttechnik, der Städtereinigung und
Entsorgungslogistik, dem Umweltrecht, der Kompostierung und
Bodenmelioration.

Die Deutsche Abfallwirtschaftsbibliothek ist eine
Präsensbibliothek. Die Bücher können nach Anmeldung zu den
regulären Öffnungszeiten der SASE eingesehen werden. Kopien
können in Absprache mit den wissenschaftlichen Betreuern
angefertigt und zugesandt werden. Weitere Details sowie die
Kontaktdaten finden sich auf der Internetpräsenz unter
www.daw-bib.de .


INFO

Kontakt:
Dirk Wiegand
SASE gGmbH
Max-Planck-Straße 11
58638 Iserlohn
Tel.: 02371/95399-11
Fax: 02371/95399-19
E-Mail: wiegand at sase-iserlohn.de
URL: www.daw-bib.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 28 10:31:44 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Jun 2012 10:31:44 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Geschichtsfest "Astrein! Holz, Rheda,
29.06.-01.07.2012
Message-ID: 4FEC3290020000D600008020@cl2x-sd2-vs>

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 27.06.2012, 21:52


AKTUELL

Auch der Heimatverein Rheda beteiligt sich am gemeinsamen
Themenjahr "Astrein! Holz" der Museumsinitiative in OWL.
Zahlreiche Veranstaltungen vom Vortrag bis zur
Betriebsbesichtigung widmen sich den zahlreichen Facetten des
Natur- und Kulturstoffes Holz. Höhepunkt des Jahresthemas "Holz
in Rheda" ist das Geschichtsfest im Domhof am letzten
Wochenende im Juni. Dazu laden die Akteure des Heimatvereins
Rheda herzlich auch über die Stadtgrenzen hinaus ein.

Das Fest beginnt informativ am Freitag, den 29. Juni um 19.00
Uhr im Domhof mit dem Vortrag "Ein Haus zieht um". Das
Haupthaus des historischen Fachwerkhofes Oldemeyer stand
jahrelang dem Verfall preisgegeben in der Rhedaer Feldmark an
der Grenze zu Herzebrock. Vor einigen Jahren kaufte die Familie
Borgelt das Gebäude, setzte es an einen neuen Standort nach
Batenhorst im Süden von Rheda-Wiedenbrück und renovierte es
fachgerecht. Der Vortrag zeichnet diese Translozierung nach und
zeigt, welche Möglichkeiten der Baustoff Holz bieten kann.
Fachwerkhäuser müssen nicht zwangsläufig Immobilien sein, sie
können durchaus auch zu Mobilien werden...

Am Samstag, den 30. Juni schauen wir uns auf einer Radtour über
insgesamt ca. 25 km den historischen Standort des ehem. Hofes
Oldemeyer im Nordwesten Rhedas und den jetzigen Standort des
Hauses Borgelt in Batenhorst an. Abfahrt ist um 14.00 Uhr vom
Domhof Rheda, Anmeldungen sind nicht nötig.

Sonntag, der 1. Juli beginnt um 14.00 Uhr mit einem geführten
Rundgang durch die Altstadt Rheda. Vom Domhof aus zeigt
Ortsheimatpfleger Jürgen Kindler Aspekte des Themas "Holz in
Rheda". Der Rundgang endet wieder am Domhof, wo ab 15.00 Uhr
die Tafel mit Kaffee und Kuchen gedeckt sein wird. Später wird
es auch noch Würstchen vom Grill geben. Für Unterhaltung sorgt
die junge Gruppe "Kathrina" aus Wiedenbrück, die sich mit
selbstgemachten deutschen Texten dem Publikum vorstellt.

Alle Veranstaltungen sind bei freiem Eintritt und ohne
Anmeldung besuchbar! Die Adresse lautet: Domhof Rheda, Am
Domhof 1, 33378 Rheda-Wiedenbrück. Der Domhof ist in ca. 10
Minuten Fußweg vom Bahnhof Rheda-Wiedenbrück aus erreichbar,
kostenlose Parkmöglichkeiten sind ebenfalls in unmittelbarer
Nähe vorhanden.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Geschichtsfest "Astrein! Holz in Rheda"
Datum: 29.06.-01.07.2012
Heimatverein Rheda e.V.
Am Domhof 1
33378 Rheda-Wiedenbrück
Tel.: 05242/48676
Fax: 05242/9860601
E-Mail: info at heimatverein-rheda.de
URL: www.heimatverein-rheda.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 28 10:33:19 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Jun 2012 10:33:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Archaeologen finden ueberraschend einen zweiten
mittelalterlichen Stadtgraben in Haltern
Message-ID: 4FEC32EF020000D600008024@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.06.2012, 14:31


AKTUELL

LWL-Archäologen finden überraschend einen zweiten
mittelalterlichen Stadtgraben in Haltern

Mit archäologischen Überraschungen hat Haltern am See schon
häufiger auf sich aufmerksam gemacht. Jetzt kommen die
Archäologen der LWL-Archäologie für Westfalen wieder ins
Staunen. In einer unscheinbaren Baustelle trat unverhofft ein
dem Hauptgraben vorgelagerter zweiter Stadtgraben aus dem
Spätmittelalter zutage. "Damit haben wir den ersten Nachweis
dafür, dass Haltern eine gestaffelte Stadtbefestigung hatte",
bewertet LWL-Archäologe Dr. Hans-Werner Peine den
Überraschungsfund als kleine Sensation für die Stadt, die
insbesondere mit seinem Römerlager von sich Reden macht.

Es war eine routinemäßige Baustellenbeobachtung an den Straßen
Grabenstiege/Zum Mühlengraben im Norden des historischen
Stadtzentrums, bei der sich die Aufmerksamkeit der Baufirmen
und Vertreter der Stadt auf die Verfärbungen im Boden
richteten. Dort, wo demnächst ein Wohnhaus entstehen soll, war
in der Erde deutlich zu erkennen, dass hier einstmals ein
Graben die Landschaft prägte. Die Archäologen des
Mittelalterreferates der LWL-Archäologie für Westfalen wurden
von Michael Berkenkamp, dem Bauleiter vor Ort, sowie von Ulrich
Ruppert vom zuständigen Fachbereich der Stadt Haltern über den
Fund informiert. Nach genauer Dokumentation des Grabens ist
Referatsleiter Peine begeistert: "Es handelt sich dabei nicht
um den eigentlichen Hauptgraben der Stadtbefestigung, dessen
Verlauf uns überliefert ist." Vielmehr zeugen die sich deutlich
im Boden abzeichnenden Grabenspuren von der Existenz eines
zweiten Außengrabens, der dem Wall, dem Hauptgraben und der
Stadtmauer im Norden der Stadt vorgelagert war.

"Wir sehen hier vermutlich eine Aus¬baustufe der
Stadtbefestigung, eine spätmittelalterlichen Erweiterung der
Verteidigungsanlagen", erläutert Peine und deutet dabei auf die
dunkle Erdschicht, die sanft in der Tiefe der Erde verschwindet
und wieder aufsteigt. Der Graben verläuft von Osten nach Westen
und ist knapp 7,5 Meter breit. Er reicht bis in 2,6 Metern
Tiefe hinab. Der Graben wurde später verfüllt, vermutlich wurde
der Wall hineingeschoben. "Die Füllschicht ist völlig steril -
das heißt, darin sind keine weiteren Funde zu entdecken",
erklärt der LWL-Archäologe.

Hintergrund
Solche doppelten, der Stadtmauer vorgelagerten Grabensysteme
sind im Mittelalter eine durchaus gängige Methode, um die Stadt
vor Gefahren und Eindringlingen zu schützen. Den sicheren
Beweis, dass auch die mittelalterlichen Bewohner in Haltern
sich auf diese Art vor Bedrohungen schützten, können jetzt die
LWL-Archäologen dank der Aufmerksamkeit der Bauleitung und der
Stadt Haltern dokumentieren. Im Süden der Stadt war eine
doppelte Befestigung wohl nicht erforderlich, weil dort die
Lippe einen natürlichen Schutz bot.

Erstmals sicher belegt ist eine Stadtbefestigung in Haltern im
Jahr 1289. Damals befahl der Bischof von Münster, als damaliger
Stadtherr, Haltern "de novo" - von neuem - zu befestigen. Es
ist also davon auszugehen, dass es bereits eine ältere
Umwehrung gab. Wie beide Befestigungen genau aussahen, ist
nicht bekannt. Mit dem jetzigen Fund weiß man jedoch zumindest
über den zweiten Außengraben ein wenig mehr.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 28 10:37:51 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Jun 2012 10:37:51 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Museumsamt fuer Westfalen, Leiterin/Leiter,
Muenster
Message-ID: 4FEC33FF020000D60000802A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 11.06.2012, 09:07


STELLENAUSSCHREIBUNG

Das LWL-Museumsamt für Westfalen ist dem Kulturdezernat des LWL
zugeordnet. Es verfügt über 11,5 Planstellen und ist in einem
historischen Gebäude im Zentrum Münsters (Erbdrostenhof)
untergebracht.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) sucht zum
01.02.2013 eine/einen

Leiterin/Leiter für das LWL-Museumsamt für Westfalen

Ihre Aufgabe
- fachliche Beratung der Museen Westfalen-Lippes und deren
Träger in allen museumsrelevanten Fragen
- strukturelle Verbesserung und Entwicklung des Museumswesens
in Westfalen-Lippe
- Beratung und finanzielle Förderung von Bau- und
Einrichtungsmaßnahmen, bei der Konservierung und Restaurierung,
der Inventarisation und Dokumentation von Museumsgut sowie bei
museumspädagogischen Maßnahmen
- Aufbau einer zentralen Dokumentation zu den Sammlungen
westfälischer Museen
- Durchführung von Fachtagungen und Fortbildungsveranstaltungen
- Konzeption und Organisation von Wanderausstellungen
Traditionell wird eine enge Kooperation mit nationalen und
internationalen Museumsverbänden und wissenschaftlichen
Einrichtungen gepflegt, die sich museumsspezifischen Themen
widmen.

Ihr Profil
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit Promotion in den
Fächern Geschichte (möglichst mit dem Schwerpunkt "Neue
Geschichte"), europäische Ethnologie oder Kunstgeschichte
- museumsspezifische Berufserfahrungen, zeitweilig in leitender
Funktion
- die Fähigkeit zu strukturiertem, konzeptionellem Denken
- Erfahrungen bei der Personalführung
- angesichts zunehmender Herausforderungen hinsichtlich des
medialen Einsatzes in den Museumspräsentationen werden
grundlegende Kenntnisse und Aufgeschlossenheit auf diesem
Gebiet erwartet
- überzeugendes und vertrauengewinnendes Auftreten und eine
hohe Qualifikation im kommunikativen Bereich

Unser Angebot
- eine AT-Vergütung in Anlehnung an A 16 LBesG NRW bzw. eine
Besoldung nach A 16 LBesG NRW

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Für telefonische Rückfragen steht die Kulturdezernentin des LWL,
Landesrätin Dr. Rüschoff-Thale (0251 591-233), zur Verfügung.

Publikationen bitte nur nach Aufforderung einsenden! Eine
Veröffentlichungsliste ist erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kenn-Nr.
33/12 bis zum 19.07.2012 (Eingangsstempel LWL) an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www..lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 28 10:44:26 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Jun 2012 10:44:26 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Wie sich das fruehe Christentum durchsetzen konnte
Message-ID: 4FEC358A020000D60000802F@cl2x-sd2-vs>

Von: "Exzellenzcluster "Religion und Politik"" uni-muenster.de>
Datum: 25.06.2012, 10:32


AKTUELL

Wie sich das frühe Christentum durchsetzen konnte
Wissenschaftlerin: Antikes Briefsystem von Bischöfen ähnelt
modernen Netzwerken

Die schnelle Ausbreitung des frühen Christentums fußt nach
neuesten Forschungsergebnissen auf einem Briefsystem, das an
moderne Kommunikationsnetzwerke erinnert. "Im Römischen Reich
des dritten Jahrhunderts korrespondierten verfolgte Bischöfe
von Karthago bis Kleinasien über ihre Religion und
machtpolitische Fragen. Vorteil des ausgefeilten Briefsystems
war, dass viele Christen und Gemeinden gleichzeitig teilhaben
konnten. Die starke Vernetzung trug wesentlich zur schnellen
Ausbreitung des Christentums bei", sagt Althistorikerin Eva
Baumkamp vom Exzellenzcluster "Religion und Politik" der
Universität Münster, die den Briefverkehr frühchristlicher
Bischöfe in einer Studie des Forschungsverbundes untersucht hat.

"Das Christentum war anfangs eine verbotene
Untergrundorganisation, die ihre Glaubenslehre sowie
Organisations- und Machtstruktur erst definieren musste", so
die Wissenschaftlerin von der Graduiertenschule des
Exzellenzclusters. Von den Römern verfolgt, hätten die Christen
über den intensiven Briefaustausch zwischen vielen Gemeinden um
eine reichsweite Identität gerungen. Durch Namenslisten wurde
festgelegt, wer Teil der Briefgemeinschaft war und wer nicht.
Sozialen Online-Netzwerken gleich, diente das Briefsystem der
schriftlichen Diskussion von aktuellen Themen. "Unter dem Druck
der Verfolgung durch die römischen Kaiser Decius (250-251) und
Valerian (257-260) versuchten die Christen früh, ihre
theologischen Probleme zu lösen. Das wirkte wie ein Motor. So
profitierte das Christentum letztendlich von der Bedrohung", so
Baumkamp.

Für ihr Dissertationsprojekt, das Althistoriker Prof. Dr.
Johannes Hahn begleitete, hat die Forscherin gut 80 antike
Briefe von und an Bischof Cyprian von Karthago untersucht. Sie
zog außerdem Hinweise aus anderen Schreiben auf Briefe von
Bischof Dionysius von Alexandria und weiteren Bischöfen aus Rom,
Gallien und Kleinasien hinzu. Die Kirchenmänner diskutierten
darin zahlreiche Detailfragen, etwa wie mit Christen umzugehen
sei, die dem Kaiser während der Verfolgung pagane Opfer
erbracht hatten oder Beamte bestachen, um einer Verhaftung oder
Hinrichtung zu entgehen. "Die Kleriker stritten aber auch über
die Frage, ob von Ketzern getaufte Christen für eine Rückkehr
in die Gemeinde neu getauft werden müssten oder das
Handauflegen eines Bischofs ausreiche."

Die Briefe erfüllten zudem machtpolitische Zwecke, wie Baumkamp
erläuterte. "Viele Bischöfe flüchteten während der Verfolgungen
ins Exil, wollten aber ihre Gemeinden weiter führen und ihnen
Handlungsanweisungen geben. Das ging nur über Briefe."
Gleichzeitig handelten die Kleriker per Briefverfahren
Hierarchien aus. "Vor allem Bischöfe größerer Städte wie Rom,
Karthago, Alexandria oder Lyon waren bald nicht mehr bloß
Sprachrohr ihrer Einzelgemeinde, sondern beanspruchten mehr
oder weniger erfolgreich, die gesamte Provinz zu vertreten", so
die Althistorikerin. Bischof Stephanus von Rom bemühte sich
demnach darum, die höchste christliche Entscheidungsgewalt in
Rom zu verorten. "Die Bischöfe aus Karthago und Kleinasien
ignorierten den Versuch jedoch im weiteren Briefverkehr, so
dass ein römisches Primat zu diesem Zeitpunkt noch nicht
durchgesetzt werden konnte."

Die Schriftstücke aus dem dritten Jahrhundert belegen der
Wissenschaftlerin zufolge auch, welche Auswirkungen
individuelles Verhalten der Bischöfe für ihre Position in den
Gemeinden haben konnte und wie wenig ihre Macht zu diesem
Zeitpunkt gefestigt war. "Man sieht in den Briefen, wie sehr
Bischöfe - obwohl nach christlicher Vorstellung durch Gott
legitimiert - noch darum kämpfen mussten, ihre Position in
Krisensituationen gegen konkurrierende Presbyter, Diakone oder
Märtyrer zu behaupten." Baumkamps Dissertation trägt den Titel
"Zwischen Konflikt und Konsens. Informationsaustausch der
Bischöfe in christlichen Gemeinden des dritten Jahrhunderts".

Die komplexe Briefkommunikation im Untergrund hatte nach den
Worten der Althistorikerin auch langfristig Auswirkungen:
"Kaiser Konstantin der Große konnte die gewachsenen
Kommunikationsstrukturen noch im vierten Jahrhundert nutzen und
machte das Christentum zur privilegierten Religion im Römischen
Reich." Die Konstantinische Wende war ein Meilenstein für die
Ausbreitung des Christentums.


INFO

Kontakt:

Hanno Schiffer
Zentrum für Wissenschaftskommunikation
des Exzellenzclusters "Religion und Politik"
Johannisstraße 1-4
48143 Münster
Tel.: 0251/83-23376
Fax: 0251/83-23246
E-Mail: religionundpolitik at uni-muenster.de
URL: www.religion-und-politik.de


Der Exzellenzcluster "Religion und Politik" der WWU Münster

Im Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster (WWU) forschen rund 200
Wissenschaftler aus 20 geistes- und sozialwissenschaftlichen
Fächern und elf Ländern. Sie untersuchen das komplexe
Verhältnis zwischen Religion und Politik von der Antike bis zur
Gegenwart und von Lateinamerika über Europa bis in die
arabische und asiatische Welt. Es ist der bundesweit größte
Forschungsverbund dieser Art und von den deutschlandweit 37
Exzellenzclustern der einzige zum Thema Religionen. Bund und
Länder fördern das Vorhaben im Rahmen der Exzellenzinitiative
bis Oktober 2012 mit 37 Millionen Euro. Der Antrag des
Exzellenzclusters auf Verlängerung um fünf Jahre wurde bewilligt.