E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2010 - 01


 
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 20 08:16:14 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Jan 2010 08:16:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Forschungen zur Varusschlacht in
Kalkriese, Osnabrueck, 21.01.2010
Message-ID: 4B56BBCE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Birgit Kehne" Birgit.Kehne at nla.niedersachsen.de
Datum: 19.01.2010, 14:56


AKTUELL

Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V.
Donnerstag, 21. Januar 2010, 19.30 Uhr
Zimeliensaal der Universitätsbibliothek Osnabrück, Alte Münze

Susanne Wilbers-Rost und Achim Rost, Museum und Park
Kalkriese/Universität Osnabrück:

Die Forschungen zur Varusschlacht in Kalkriese - Neue
archäologische Methoden auf einem antiken Schlachtfeld

Am Kalkrieser Berg finden seit 1987 archäologische
Untersuchungen statt, die inzwischen immer deutlicher gemacht
haben, dass der lange gesuchte Ort der Varusschlacht oder
"Schlacht im Teutoburger Wald" am Wiehengebirge nördlich von
Osnabrück lokalisiert werden kann. Zahlreiche römische Funde,
darunter Münzen und militärische Ausrüstungsteile, aber auch
Knochen von Menschen und Tieren belegen umfangreiche
Kampfhandlungen zwischen Germanen und Römern im Jahre 9 n. Chr.

Im Mittelpunkt des Vortrages steht der aktuelle Stand der
wissenschaftlichen Untersuchungen in Kalkriese. Darüber hinaus
wird ein Einblick gegeben in die Methoden, mit denen die neue
Disziplin der Schlachtfeld- bzw. Konfliktarchäologie an die
Erforschung antiker wie auch neuzeitlicher Schlachtfelder
herangeht.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: 21.01.2010
Zimeliensaal der Universitätsbibliothek Osnabrück
Alte Münze
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/3316214
URL: verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de

Kontakt:
Dr. Birgit kehne
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
E-Mail: Birgit.Kehne at nla.niedersachsen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 20 08:22:13 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Jan 2010 08:22:13 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Junge Wissenschaft" im Geschichtsort Villa ten
Hompel, Muenster, 20.01.2010
Message-ID: 4B56BD35.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Spieker"
Datum: 14.01.2010, 13:50


AKTUELL

Jugend hat geforscht!
Nachwuchshistoriker präsentieren Abschlussarbeiten im Rahmen
der neuen Veranstaltungsreihe "Junge Wissenschaft" im
Geschichtsort Villa ten Hompel

Mittwoch, dem 20.01.2010, 19.00 Uhr,
Geschichtsort Villa ten Hompel


Der Geschichtsort Villa ten Hompel beginnt das Jahr 2010 mit
einer neuen Veranstaltungsreihe. Frischgebackene
Universitätsabsolventen sollen die Möglichkeit bekommen, ihre
Abschlussarbeiten der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die
Veranstaltungsreihe "Junge Wissenschaft" wird jeweils zwei
Nachwuchswissenschaftlern, die sich während ihres Studiums an
historischen Projekten der Villa beteiligt haben, ein Forum
bieten, um mit allen Interessierten über ihre neuen
Forschungsergebnisse zu diskutieren.

Den Anfang machen am Mittwoch, den 20.01.2010 um 19 Uhr zwei
junge Historiker aus Münster zu dem Thema "Polizei und
Protest": Jessica Bönsch ("Hausbesetzungen und Reaktionen in
Münsters Medien und Politik 1970-1982") und Tom Hefter
("Münster in der Tagesschau - Der Kiesingerbesuch 1969") werden
ihre Arbeiten mit einem starken lokalgeschichtlichen Bezug
vorstellen.


INFO

Weitere Termine 2010: 24.03. ("Geschichte und Aufarbeitung")
und 16.06. ("Größe und Wahn").

Der Geschichtsort Villa ten Hompel, Kaiser-Wilhelm-Ring 28,
48145 Münster lädt alle Interessierten herzlich ein, der
Eintritt ist frei.

Sie erreichen die Villa unter Tel.: 0251/492-7101, gerne stehen
wir für Nachfragen zur Verfügung.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 20 08:25:30 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Jan 2010 08:25:30 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Verstaedterungsprozesse im Hamburger Umland
vomZweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart, Muenster, 22.01.2010
Message-ID: 4B56BDFA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 14.01.2010, 11:22


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquiums im Wintersemester 2009/2010

spricht Prof. Dr. Norbert Fischer, Hamburg

über

Zwischen Reetdach und City-Center - Verstädterungsprozesse im
Hamburger Umland vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart

am 22. Januar, 16.00 Uhr c.t.


INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 - 83 275 12





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 20 08:31:13 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Jan 2010 08:31:13 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Droege,
Martin (Hg.): Die Tagebuecher Karl FriedrichKolbows (1899-1945)
Message-ID: 4B56BF51.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Küster"
Datum: 14.01.2010, 09:45


LITERATUR

Martin Dröge (Hg.)

Die Tagebücher Karl Friedrich Kolbows (1899-1945).
Nationalsozialist der ersten Stunde und Landeshauptmann
der Provinz Westfalen


Ein Tagebuch gibt Auskunft über das Innenleben seines
Verfassers, die Wahrnehmung seiner privaten Umwelt sowie über
die Auswirkung historischer Ereignisse auf sein Leben. Dabei
enthalten Tagebuchaufzeichnungen zugleich intersubjektiv
gültige Informationen und subjektive Bewertungen, die nicht
einfach voneinander zu trennen sind. Ist man sich jedoch der
methodischen Probleme bewusst und untersucht Tagebücher
quellenkritisch, dann versprechen sie einen nicht geringen
Erkenntnisgewinn für die historische Forschung.

Karl Friedrich Kolbow war von 1933 bis 1944 westfälischer
Landeshauptmann und hat seit seiner Jugend Tagebuch geführt.
Als Verwaltungschef des Provinzialverbandes Westfalen passte er
die Jugendhilfe, Fürsorgeerziehung und die Psychiatrie an
rassenideologische Grundsätze an; während des Zweiten
Weltkrieges fiel die Durchführung der "Euthanasie" in Westfalen
in seine Verantwortung. Kolbow hatte ein bewegtes Leben: Er war
Wandervogel, Soldat im Kaukasus, Verbindungsstudent,
Bergbaupraktikant und Freikorpskämpfer in Oberschlesien.
Bereits 1921 trat Kolbow in die NSDAP ein. 1945 starb er als
einfacher Soldat in französischer Kriegsgefangenschaft. Freunde
und Anhänger stilisierten ihn nach dem Krieg zum "anständigen
Nazi", der sich auch in seiner politischen Funktion von
jugendbewegten Idealen habe leiten lassen und sich für die
Natur und den Heimatgedanken in Westfalen engagiert habe.

Kolbows Tagebücher der Jahre 1913-23 und 1936-45 geben
Aufschluss über die Genese einer völkisch geprägten
Weltanschauung und die Persönlichkeitsentwicklung eines
nationalsozialistischen Beamten der mittleren Verwaltungsebene.
Seine Aufzeichnungen schildern die Erfahrungen und Ansichten
eines "Alten Kämpfers" und offenbaren die
Wahrnehmungsperspektive eines "Schreibtischtäters"; sie
spiegeln aber auch eine nach 1940 zunehmende Kritik am
NS-System wider. Mit der Edition steht eine Quelle zur
Verfügung, die durch das Insiderwissen des engagierten Beamten
Einblicke in das innere Gefüge des NS-Herrschaftssystems
erlaubt.


Martin Dröge, M. A., geb. 1979, studierte Neuere und Neueste
Geschichte, Medienwissenschaften und Erziehungswissenschaften
an der Universität Paderborn, war Wissenschaftlicher Volontär
am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte und
arbeitet dort als Doktorand an einer Biografie über Karl
Friedrich Kolbow.


INFO

Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn/München/Wien/Zürich 2009
(Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 63)
VIII, 776 S., geb., Euro 64,-
ISBN 978-3-506-76851-3 (erhältlich über den Buchhandel)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 20 08:36:02 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Jan 2010 08:36:02 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vortrag=3A_Geschichte_der_Stadt_im_pr?=
=?utf-8?q?eu=C3=9Fischen_Staat=2C_Bielefeld=2C_20=2E01=2E2010?=
Message-ID: 4B56C072.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 13.01.2010, 09:29


AKTUELL

Geschichte der Stadt im preußischen Staat

Unter dem Titel "Bielefeld und Preußen - Eine wechselvolle
Geschichte" steht ein Vortrag am Mittwoch, 20. Januar, um 19.00
Uhr im Historischen Museum Bielefeld an. Professor Dr. Reinhard
Vogelsang, der frühere Leiter des Bielefelder Stadtarchivs und
einer der besten Kenner der regionalen Geschichte, wird darin
das spannungsvolle Verhältnis der Stadt Bielefeld zur
preußischen Staatsmacht beleuchten.

Bielefeld war als Hauptort der Grafschaft Ravensberg im 17.
Jahrhundert aus dem jülich-klevischen Erbe an
Brandenburg-Preußen gekommen. Der preußische Staat förderte das
ravensbergische Leinengewerbe und trug so zum Wohlstand der
Region bei. Andererseits schränkte der Staat die städtische
Selbstverwaltung rigoros ein.

Dennoch standen die Einwohner Bielefelds Preußen überwiegend
positiv gegenüber, bis in den politisch unruhigen Jahren vor
der Revolution 1848/49 Bielefeld sich den Ruf eines
"Demokratennestes" erwarb. Die dramatischen Ereignisse im so
genannten "Garnisonsstreit" verschlechterten das Verhältnis zu
den Hohenzollern. Nach der Reichsgründung 1871 zeigte sich
Bielefeld aber wieder kaisertreu und wurde von mehreren
Besuchen Kaiser Wilhelms II. beehrt. Die Denkmäler aus dieser
Zeit rufen noch heute die Zugehörigkeit der Stadt zu Preußen in
Erinnerung.

Die Ausstellung "Preußens Spuren in Minden-Ravensberg" kann
vorher ab 18.00 Uhr besichtigt werden. Der Museumseintritt ist
für den Vortrag zu entrichten.


INFO

Historisches Museum Bielefeld
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld
Tel.. 0521 5136-30
URL: www.historisches-museum-bielefeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 20 08:40:58 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Jan 2010 08:40:58 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Jugendsubkultur im "Dritten Reich", Hagen,
21.01.2010
Message-ID: 4B56C19A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 12.01.2010, 14:03


AKTUELL

Jugendsubkultur im "Dritten Reich"
Wie die "Swing-Heinis" den Nazis auf der Nase herumtanzten
Katy Göbel, Wuppertal


Mitte der 1930er Jahre entwickelte sich in vielen deutschen
Großstädten im Zuge der wachsenden Popularität
anglo-amerikanischer Swing-Musik eine neue Jugendsubkultur.
Neben der Vorliebe für Swing-Musik und Swing-Tanz zeichnete
sich diese Subkultur durch ein an anglo-amerikanischen
Vorbildern angelehnten Kleidungs- und Sprachstil sowie durch
ein ungezwungen-fröhliches, freiheitliches Lebensgefühl aus.
Das nonkonforme Verhalten dieser Jugendlichen, die
Individualität und Lebensfreude vor den politischen Gehorsam
stellten und versuchten, sich auf vielfältige Weise den
staatlichen Repressionen zu entziehen, wurden schon bald von
den Nationalsozialisten als "systemgefährdend" eingestuft.

Trotz zum Teil drakonischer Bekämpfungsmaßnahmen gelang es den
Nationalsozialisten nicht, die von ihnen als "Swing-Jugend"
bezeichneten Jugendgruppierungen "auszurotten". Unter anderem
fehlte es an attraktiven staatlichen Angeboten für diese
Jugendlichen die ihr, angesichts des Krieges, womöglich kurzes
Leben genießen wollten. Aufgrund geringerer Überwachungs- und
Verfolgungsmöglichkeiten in den Kriegswirren kam es schließlich
sogar zu einem erneuten Anwachsen dieser Jugendsubkultur.

Auch wenn die "Swing-Jugendlichen" nicht über ein dezidiert
politisches Programm verfügten und keinen aktiven Widerstand im
eigentlichen Sinne leisteten, so zeigte ihr renitentes
Verhalten den Nationalsozialisten die Grenzen ihres totalitären
Machtanspruches im Alltag auf - speziell im Bereich ihres
Erziehungskonzeptes, welches das wichtige Bedürfnis nach
jugendlicher Selbstfindung völlig vernachlässigt hatte.

In meinem Vortrag gehe ich zunächst auf die Entstehung und
typischen Kennzeichen dieser jugendlichen Subkultur ein. Danach
werden die Bekämpfungsmaßnahmen der NS-Behörden und die
Reaktionen der Jugendlichen auf die Repressionen geschildert.
In einer abschließenden Beurteilung des Phänomens
"Swing-Jugend". Jugendsubkultur im "Dritten Reich" wird
aufgezeigt, inwieweit es den Jugendlichen mit den ihnen zur
Verfügung stehenden Mitteln gelang, dem nationalsozialistischen
System seine Grenzen aufzuzeigen.

Der Eintritt ist frei!


INFO

21. Januar 2010, 19 Uhr

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
58091 Hagen
Tel.: +49 (0)2331 207 2740
Tel.: +49 (0)2331 207 2447
URL: www.historisches-centrum.de
URL: www.museum-werdringen.de


Die Vorträge im Historischen Centrum Hagen werden finanziert
und gefördert durch den Verein Pro Stadtgeschichte Hagen e.V.
URL: http://www.historisches-centrum.de/index.php?id=162





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 20 08:48:53 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Jan 2010 08:48:53 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Erinnerungen ukrainischer
Zwangsarbeiterinnenim Rheinland, Luedenscheid, 20.01.2010
Message-ID: 4B56C375.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Geschichte und Biographie Lüdenscheid" FernUni-Hagen.de>
Datum: 11.01.2010, 14:07


AKTUELL

Im Rahmen unserer Vortragsreihe "Lüdenscheider Gespräche"
veranstalten wir am 20. Januar um 17.00 Uhr einen Vortrag mit
Dr. Bettina Bouresh zum Thema:

"Riss durchs Leben"
Erinnerungen ukrainischer Zwangsarbeiterinnen im Rheinland.

Ein Oral-History-Projekt mit Folgen
Moderation: Dr. Almut Leh

Während des Zweiten Weltkrieges waren zahlreiche ukrainische
Zwangsarbeiterinnen in der Landesfrauenklinik Wuppertal
untergebracht, einer Einrichtung des damaligen
Provinzialverbandes der Rheinprovinz, dem Rechtsvorgänger des
Landschaftsverbandes Rheinland. 2001 startete der
Landschaftsverband Rheinland ein Projekt zur Geschichte der
Zwangsarbeit in seinem Verantwortungsbereich.

Zehn ukrainische Frauen, die zur Zwangsarbeit ins Rheinland
deportiert worden waren, erzählten einem deutsch-ukrainischen
Team von ihren Erfahrungen. 2000 km legte das Interviewteam
durch die Ukraine zurück und kam dabei in Dörfer, die selbst
den Ukrainern unbekannt waren. Interviews auf Ukrainisch, mit
deutschen Fragen - kann das gut gehen?

Wie es zu diesem Projekt kam und wie daraus ein
deutsch-ukrainisches EU-Projekt mit mehrjährigen Folgen wurde,
davon wird Dr. Bettina Bouresh berichten, die dieses Projekt
als Mitarbeiterin des Archivberatungs- und Fortbildungszentrums
des Landschaftsverbandes durchführte.

Wir würden uns freuen, Sie am "20. Januar um 17. 00 Uhr"
begrüßen zu dürfen! Der Eintritt ist frei.


INFO

Zeit:
Mittwoch, den 20. Januar 2010, 17.00 Uhr

Ort:
Haus der FernUniversität
Liebigstraße 11
58511 Lüdenscheid

Institut für Geschichte und Biographie
"Deutsches Gedächtnis"
FernUniversität Hagen
Liebigstraße 11
58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351-24580
Fax: 02351-39973
E-Mail: igb at fernuni-hagen.de
URL: www.fernuni-hagen.de/geschichteundbiographie





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 21 10:20:13 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Jan 2010 10:20:13 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Krull,
Lena: Lutherische Pfarrer in Lemgo. Kirche undGeistliche in einer
konfessionalisierten Stadt des 17.Jahrhunderts
Message-ID: 4B582A5D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Küster"
Datum: 14.01.2010, 09:45


LITERATUR

Lena Krull

Lutherische Pfarrer in Lemgo.
Kirche und Geistliche in einer konfessionalisierten Stadt des
17. Jahrhunderts

In der Grafschaft Lippe entstand Anfang des 17. Jahrhunderts
eine ungewöhnliche konfessionelle Situation: Lemgo als
einflussreichste Stadt des Territoriums vollzog den Übergang
Lippes zum reformierten Bekenntnis ("Zweite Reformation") nicht
mit, sondern einigte sich 1617 im Röhrentruper Rezess mit dem
Landesherrn auf den Verbleib beim Luthertum. In der Konsequenz
wurde die Lemgoer Stadtkirche maßgeblich von den Pfarrern und
vom Rat der Stadt organisiert und verwaltet, während die
konfessionelle Schranke eine vollständige Integration in die
Landeskirche behinderte. Auch für die lutherischen Pfarrer in
der Stadt hatte die konfessionelle Isolation Folgen, was ihre
Ausbildung, ihre soziale Anbindung und ihre berufliche Karriere
anging, blieben sie doch von den Karriere- und
Beziehungsnetzwerken der reformierten Landeskirche
ausgeschlossen.

Lena Krull verortet mit ihrer Studie den "Sonderfall" Lemgo
innerhalb der allgemeinen Konfessionalisierungsforschung. Sie
bestätigt und konkretisiert damit jene Forschungen, die
Luthertum und eigenes Kirchenregiment als zentrale Elemente der
städtischen Freiheit und Unabhängigkeit Lemgos im 17.
Jahrhundert herausgearbeitet haben.

Lena Krull studierte Neuere und Neueste Geschichte,
Volkskunde/Europäische Ethnologie und Politikwissenschaft an
der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Dort arbeitet
sie z.Zt. an einer Dissertation über Stadtprozessionen im 19.
Jahrhundert. Von 2005 bis 2007 war sie studentische Volontärin
im Lippischen Landesmuseum Detmold, seit 2008 ist sie als
wissenschaftliche Mitarbeiterin am Exzellenzcluster "Religion
und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne" in
Münster tätig.


INFO

Ardey-Verlag, Münster 2009
(Forum Regionalgeschichte, Bd. 14)
VIII, 124 S., geb., Euro 12,90
ISBN 978-3-87023-108-8 (erhältlich über den Buchhandel)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 21 10:35:31 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Jan 2010 10:35:31 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2009/15
Message-ID: 4B582DF3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Elisabeth Lakomy"
Datum: 28.12.2009, 10:58


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2009-15 für den Zeitraum vom 11.12.2009 bis
zum 18.12.2009 mit insgesamt 45 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2009-15&fach=wes


Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 21 11:45:07 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Jan 2010 11:45:07 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Laendliche Wohnkultur, Luedinghausen,
28.01.2010
Message-ID: 4B583E43.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Reinhild Mackowiak"
Datum: 19.01.2010, 11:34


AKTUELL

Auftakt der neuen Reihe von Vorträgen zur Kulturgeschichte des
Münsterlandes
Kemenate - Saal - Stube - Kalte Pracht:
Ländliche Wohnkultur des Münsterlandes zwischen 1500 und 1900.

Am kommenden Donnerstag, 28.1.2010 um 19:30 Uhr, findet der
erste Vortrag der Reihe zur Kulturgeschichte des Münsterlandes
statt. Johannes Busch und Dietrich Maschmeyer sprechen über
"Ländliche Wohnkultur". Die völlige Umstrukturierung des
bäuerlichen Lebens durch die Industrialisierung ist allgemein
bekannt. Kaum beachtet wurde hingegen die Wandlung des
bäuerlichen Wohnens; vermutlich, weil sie sich deutlich
langsamer vollzog.

Noch heute ist in vielen älteren Bauernhäusern die alte
Herdstelle ein Ort nahezu unveränderter jahrhundertelanger
Tradition. Im Gegensatz zu dieser spezifisch bäuerlichen
Wohnweise veränderten sich andere Wohnbereiche im Laufe der
Zeit stark. Die Veränderungen belegen, dass Zeitströmungen
durchaus nicht vor dem Bauernhaus Halt machten. Denn
bürgerliche und adelige Vorbilder beeinflussten in nicht
unbeträchtlichem Umfang das Wohnen auf dem Lande.

Dadurch bildete sich ein besonderes Spannungsverhältnis
zwischen traditioneller Alltags- und modernisierter
Feiertagskultur heraus, das gerade im Münsterland lange Zeit
besonders ausgeprägt war. Diese Thematik steht im Mittelpunkt
des Vortrages am 28.1.2010 um 19:30 Uhr auf Burg Vischering in
Lüdinghausen. Johannes Busch und Dietrich Maschmeyer werden
auch diesmal in einem lebendigen Tandemvortrag dafür sorgen,
dass keine Langeweile aufkommt.


INFO

Münsterlandmuseum
Burg Vischering
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: + 49 (0)2591 7990-0
Fax: + 49 (0)2591 7990-29
E-Mail: kultur at kreis-coesfeld.de


Für die erste Hälfte des Jahres 2010 sind außerdem folgende
Vorträge geplant:

Anna Katharina Emmerick - Leben und Nachwirken im Kreis
Coesfeld. Vortrag von Dr. Stefan Sudmann am 25.02.2010; "Der
Kampf um die Varusschlacht geht weiter". Vortrag von Dr. Peter
Kracht am 25.03.2010. Alle Vorträge beginnen um 19:30 Uhr im
großen Saal der Burg Vischering. Der Eintritt für den Vortrag
beträgt 3 Euro. Anmeldungen können unter folgender Rufnummer
vorgenommen werden: 02591/7990 11.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 21 10:43:00 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Jan 2010 10:43:00 +0100
Subject: [WestG] [TOC] 94. Jahresbericht des Historischen Vereins fuer
dieGrafschaft Ravensberg, Jahrgang 2009
Message-ID: 4B582FB4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 27.12.2009, 19:41

SERVICE: TOC


94. Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft
Ravensberg,
Jahrgang 2009
ISSN: 0342-0159


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=61



Inhalt

S. 7-96
Kamm, Andreas
Das Rechnungsbuch des Amtes Sparrenberg von 1549/50

S. 97-118
Rüthing, Heinrich
Caspar Florenz Consbruch (1655 - 1712) -
Ein Diplomat auf europäischer Bühne vergisst sein "Vaterland
zu Bilefeld" nicht

S. 119-146
Büsemeyer, Heinrich
Daniel Christian Francke (1690 - 1775) -
Ein Schüler August Hermann Franckes wird Pfarrer in Werther

S. 147-158
Köhne, Roland
Ludwig Volrath Jüngsts Drama "Armin und Germanicus"

S. 159-182
Tiletschke, Frigga
"Zwischen Untertanengeist und Solidarität" - Ravensberger
Missionare im kolonialen Südwestafrika: Heinrich Vedder und
August Kuhlmann

S. 183-204
Frey, Barbara
Speere in der Requisite -
Die Geschichte der völkerkundlichen Sammlung Bielefeld

S. 205-220
Wixforth, Harald
Der Bankier für Bielefeld -
Hermann Paderstein und das Bankhaus Paderstein in Bielefeld

S. 221-246
Leutzsch, Andreas
Die zwei Körper des Kanzlers: Bismarck-Denkmäler in Bielefeld

S. 247-280
Kamm, Andreas
Burg und Festung Sparrenberg.
Aspekte ihrer Geschichte und Baugeschichte und Perspektiven
der Forschung

S. 281-285
Vereinsbericht für 2008

S. 286
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Jahresberichts


INFO

Kontakt:
Dr. Johannes Altenberend
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e. v.
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: info at hv-ravensberg.de
URL: www.hv-ravensberg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 21 11:54:19 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Jan 2010 11:54:19 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Johannes Sander SJ.
WestfaelischeGeschichtsschreiber des 17. Jahrhunderts,
Muenster, 26.01.2010
Message-ID: 4B58406B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 19.01.2010, 13:47


AKTUELL

Vortrag
Dr. Friedrich Gerhard Hohmann, Paderborn
Johannes Sander SJ. Westfälische Geschichtsschreiber
des 17. Jahrhunderts

Dienstag, 26. Januar 2010, 19.00 Uhr (s.t.)

In diesen Tagen vollendet Prof. Dr. Hans-Joachim Behr sein 80.
Lebensjahr. Der langjährige Leiter des Staatsarchivs in Münster
hat sich in vielfältiger Weise um die westfälische Geschichte
verdient gemacht. Die Ergebnisse seiner Forschungen sind in
zahlreichen Veröffentlichungen dokumentiert. Behr ist
maßgeblich am Projekt zur Edition der Tagebücher des Ludwig
Freiherrn Vincke (1774-1844) beteiligt. Vincke war der erste
Oberpräsident der 1815 neugeschaffenen Provinz Westfalen mit
Sitz in Münster. Der von ihm selbst editierte Band 5 der
Tagebücher, der die Jahre 1804-1810 umfasst, erschien kürzlich,
ein weiterer Band ist in Vorbereitung. Behrs Biographie über
Vinckes Sohn Georg erschien 2009 unter dem Titel "Recht muß
doch Recht bleiben". Das Leben des Freiherrn Georg von Vincke
(1811-1875)".

In verschiedenen Ehrenämtern hat er sich für die Aufarbeitung
und Vermittlung westfälischer Geschichte engagiert. Der
Bundespräsident hat ihm 2001 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
verliehen.

Prof. Behr war lange Jahre zweiter Vorsitzender der
Historischen Kommission für Westfalen und von 1989 bis 2000
Direktor der münsterischen Abteilung des Vereins für Geschichte
und Altertumskunde Westfalens. Seit 2000 ist er Ehrenmitglied
des Vereins, in dessen Vorstand er heute noch aktiv ist.

Der Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens nimmt
seinen Geburtstag zum Anlass, ihm für seine langjährigen
Verdienste zu danken und veranstaltet ihm zu Ehren am 26.
Januar einen öffentlichen Vortrag mit kleinem Empfang. Der
Referent Dr. Friedrich Gerhard Hohmann (Paderborn) widmet sich
dem Thema "Johannes Sander SJ. Westfälische Geschichtsschreiber
des 17. Jahrhunderts". Im Anschluss an den Vortrag gibt es die
Gelegenheit zu einem Glas Wein in geselliger Runde.

Der Vortrag findet statt im:
Hörsaal KTHS I der Katholisch-Theologischen Fakultät
Johannisstraße 8-10
48143 Münster.

Der Eintritt ist frei.


INFO

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-5915972
Fax: 0251-5916820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 21 10:58:58 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Jan 2010 10:58:58 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_LWL-Archaeologie_in_Muenster_komplett?=
=?utf-8?q?=3A_Au=C3=9Fenstelle_Muenster_zieht_in_Speicherstadt?=
Message-ID: 4B583372.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.01.2010, 09:00


AKTUELL

LWL-Archäologie in Münster komplett
Außenstelle Münster zieht in Speicherstadt

Die Außenstelle Münster der LWL-Archäologie für Westfalen ist
in die Speicherstadt nach Münster-Coerde umgezogen. Im Gebäude
"An den Speichern 7" hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) dafür das letzte freie Geschoss gemietet. In den
ehemaligen Silospeicher waren im Oktober 2008 bereits die
übrigen münsterischen Archäologie-Abteilungen des LWL
eingezogen.

Die Außenstelle war seit 1984 im Schulzentrum am Bröderichweg
untergebracht. Platzmangel, Sanierungsbedarf und der Wunsch
nach einer Zusammenführung waren die Gründe für den Umzug.
Neben Akten und Büchern, Werkzeugen und Geräten zum Ausgraben
und Dokumentieren sind auch 5.000 Kartons mit Funden vom
Mammutstoßzahn bis zur Keramik aus dem 19. Jahrhundert mit
umgezogen.

Der Eigentümer der Speicherstadt, die Westfälisch-Lippische
Vermögensverwaltungsgesellschaft (WLV), ein Tochterunternehmen
des LWL, hat das erste Obergeschoss nach den Bedürfnissen der
LWL-Archäologie umgebaut. Die Archäologen, Grabungstechniker,
Grafikerinnen und anderen Spezialisten der Außenstelle Münster
verfügen hier nun über fast 1.000 Quadratmeter modernste
Archiv- und Büroflächen.

"Damit ist die LWL-Archäologie für Westfalen in Münster nun
komplett an einem Standort vereint, nämlich in der
Speicherstadt", freut sich ihr Leiter Prof. Dr. Michael M. Rind,
"das wird die Kommunikation untereinander erleichtern, und
auch für unsere externen Partner wird der Kontakt zu uns
einfacher."

Die Außenstelle Münster der LWL-Archäologie für Westfalen
vertritt das Interesse der Öffentlichkeit an der Erhaltung der
archäologischen und paläontologischen Denkmäler im
Regierungsbezirk Münster; in der Stadt Münster wird sie von der
Stadtarchäologie Münster unterstützt. Die Mitarbeiter erkunden
die Fundstellen und untersuchen diejenigen Denkmäler
fachgerecht, die durch Baumaßnahmen unwiederbringlich zerstört
würden. Sie beraten und unterstützen Investoren,
Denkmalbehörden und Denkmaleigentümer beim Schutz und bei der
Pflege ihrer archäologischen Denkmäler.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 21 10:48:52 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Jan 2010 10:48:52 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vor 100 Jahren entstand Westfalens erste Bildstelle
Message-ID: 4B583114.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.12.2009, 14:34


AKTUELL

Vor 100 Jahren entstand Westfalens erste Bildstelle als Antwort
eines Lehrers auf die "Jugendgefährdung" der neuen Kinos

Ob "Schlüsselreize beim Stichling", "Der gestiefelte Kater"
oder "Erstürmung einer mittelalterlichen Stadt" - viele
erinnern sich noch an jene 16mm-Filme, die bis vor dreißig
Jahren selbstverständlich zum Schulunterricht gehörten. Die
Filme hatte der Lehrer in aller Regel aus der örtlichen Kreis-
oder Stadtbildstelle geholt. Einer der Pioniere dieser
Bildstellen war der Lehrer Heinrich Johann Genau (1883 - 1942).
Er gründete vor 100 Jahren in Soest die erste Bildstelle
Westfalens, um so der "Jugendgefährdung" zu begegnen, die er in
den aufkommenden Kinos sah, indem er die damaligen "neuen
Medien" aus seiner Sicht positiv nutzte.

In den Bildstellen gab es auch Diaserien, Projektoren und
Tonbänder zu entleihen. Heute sind diese alten Medien
weitgehend Geschichte. "Medien aber sind für einen guten
Unterricht wichtiger denn je", betont Dr. Markus Köster, Leiter
des LWL-Medienzentrums für Westfalen. "Und die Medienzentren,
wie die Bildstellen inzwischen heißen, erfüllen auch nach 100
Jahren noch wichtige Funktionen in der Versorgung und Beratung
der Schulen." Köster hat sich mit der Geschichte des
Bildstellenwesens beschäftigt und dabei festgestellt, dass die
erste Bildstelle Westfalens und eine der ersten in Deutschland
überhaupt vor 100 Jahren in Soest entstand.

Hintergrund
Ihre Gründung geht auf den aus Daseburg bei Büren stammenden
Genau zurück, der 1909 eine Stelle als Lehrer an der Soester
Rektoratsschule antrat. Als ein Jahr später gleich drei Kinos
in Soest eröffneten, die - so ein zeitgenössischer Kommentar -
"einander sich zu überbieten suchten - leider nicht gerade in
dem, was das Volk wirklich bildet und veredelt", beschloss
Lehrer Genau dieser "Jugendgefährdung" durch eine positive
Nutzung der damals "neuen Medien" zu begegnen. Er kaufte sich
einen Projektor und begann zunächst seinen eigenen Schülern,
bald auch anderen Soester Schulen und Vereinen
"Lichtbilderfolgen" genannte Diareihen vorzuführen.

Anfangs kaufte er diese Serien, bald begann er aber auch selbst
zu fotografieren und eigene heimat- und landeskundliche Reihen
zusammenzustellen. Zu Hilfe kam ihm, dass in Soest ein
Fotostudio abbrannte und sich in den Trümmern über 100
Glasplatten mit Bildern von Soest und von der Umgegend fanden.
Genaus Arbeit trug rasch Früchte: Im Dezember 1916, also mitten
im Ersten Weltkrieg, erwarb der Arnsberger Regierungspräsident
die gesamte, inzwischen rund 2.000 Glasplatten umfassende
Lichtbildersammlung und machte sie zur "Lichtbilderhauptstelle
für die Jugendpflege im Regierungsbezirk Arnsberg". Bis 1936
behielt Heinrich Genau die Leitung der Stelle, auch als diese
1927 nach Dortmund und 1934 weiter nach Arnsberg umzog. 1942
starb der Gründer der ersten Bildstelle Westfalens 59-jährig in
Arnsberg.

Ein Großteil der Bildsammlung, die Genau zusammengetragen hatte,
blieb erhalten: 1998 wurde der Bestand mit annähernd 10.000
Bildern dem LWL-Medienzentrum für Westfalen übergeben. Dort
erkannte man rasch den großen landeskundlichen Wert der
Sammlung sowohl für das ländliche Südwestfalen als auch für das
westfälische Ruhrgebiet, dessen von Zechen, Stahlwerken und
Kühltürmen, aber auch ersten modernen Hochhäusern geprägte
Industriearchitektur zahlreiche Fotos ins Bild rücken. Neben
Gebäuden, Landschaften und Naturdenkmalen wurden vor allem
Menschen in den Bereichen Arbeit, Brauchtum und Freizeit
porträtiert: Bergleute und Stahlkocher ebenso wie
Holzschuhmacher, Schmiede, Köhler und Postboten, und immer
wieder Bauern und Landarbeiter.

"So bilden die Bildreihen der alten Bezirksbildstelle heute
wertvolle Quellen der historischen Landeskunde und der
regionalen Sozialgeschichte. Und sie erinnern an die
segensreiche Tätigkeit der ersten Bildstelle Westfalens, die
vor 100 Jahren in Soest entstand", erklärt Köster. Unter
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/LWL-LMZ ist die Sammlung bequem
online zu recherchieren.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 21 11:03:58 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Jan 2010 11:03:58 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Goehner, August: Alltag in Loehne vor 100 Jahren
Message-ID: 4B58349E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Joachim Kuschke"
Datum: 18.12.2009, 08:31


LITERATUR

Göhner, August
Alltag in Löhne vor 100 Jahren
Plattdeutsche Berichte aus Gohfeld
mit Zeichnungen und Fotos
von Friedrich Schäffer und einer
Übersetzung ins Hochdeutsche


Wie die Menschen in Löhne um 1900 lebten, darüber berichtet der
Lehrer August Göhner in diesem Buch. Göhner, im Jahr 1896
geboren, war gebürtiger Gohfelder und lebte und arbeitete bis
zu seinem Tode 1974 in seinem Geburtsort. Der plattdeutschen
Mundart und dem alten Brauchtum widmete sich der Lehrer und
Kantor August Göhner mit besonderem Interesse. Als im Jahre
1957 die Volkskundliche Kommission in Münster an ihn herantrat
und um Mitarbeit sowohl beim Archiv für westfälische Volkskunde
als auch bei der Mundart- und Namensforschung bat, hat er
zahllose Berichte und Aufsätze verfasst, die jetzt als
Veröffentlichung vorliegen.

Es geht dabei um Themen über Brauchtum, wie z.B. "Feste und
Feiern, Tod und Begräbnis", über die bäuerliche Arbeitswelt,
altes Handwerk sowie Familie und Gesinde. Das Buch ist
bebildert mit zahlreichen Zeichnungen und Fotografien des
Mennighüffener Fotografen Friedrich Schäffer, dessen Werke von
hohem kulturhistorischen Wert sind und hervorragend die
Berichte von August Göhner illustrieren.


INFO

Herausgegeben von Heimatverein Löhne und dem
Stadtarchiv Löhne
Verlag für Regionalgeschichte
ISBN 978-3-89534-825-9
Band 5 der Reihe "Geschichte im unteren Werretal"
Kosten: 14,90 Euro

Kontakt:
Stadtarchiv Löhne
Oeynhausener Str. 41
32584 Löhne
05732/100317
Mail: j.kuschke at loehne.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 21 11:15:32 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Jan 2010 11:15:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bocholter Stadtarchiv praesentiert das historische
Fotodes Monats Januar 2010
Message-ID: 4B583754.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bocholt"
Datum: 30.12.2009, 09:02


AKTUELL

Fotografisches Atelier Joseph Bigge
Bocholter Stadtarchiv präsentiert das historische Foto des
Monats Januar 2010

In der Reihe "Foto des Monats" zeigt das Stadtarchiv Bocholt
eine 1904 entstandene Aufnahme des in der Nordstraße 8
gelegenen früheren Fotogeschäftes Bigge. Im Jahre 1894 siedelte
der junge Fotograf Joseph Bigge mit seiner Ehefrau Katharina
von Recklinghausen nach Bocholt über und eröffnete in der
Königstraße 110/1 sein Atelier. Er verstarb aber schon zwei
Jahre darauf, und seine Witwe übernahm das Geschäft. Sie kaufte
schließlich dieses 1897 in der Nordstraße erbaute Haus und
richtete im hinteren Hofraum ihr Fotoatelier ein.

Der Eingang des im Februar 1904 eröffneten Geschäftshauses lag
an der linken Seite. Von dort aus ging man einen Flur entlang,
der zum Atelier führte. An der Straßenfront befanden sich zwei
Ausstellungsräume, über deren Fenster große Lampen angebracht
waren. Das linke Schaufenster war an Louis Vallée vermietet,
der im Nebenhaus Hüte verkaufte. Rechts daneben präsentierte
die Witwe Bigge selbst ihre eigenen fotografischen Erzeugnisse.

Im Vordergrund ist der Straßenzustand zu erkennen. Seinerzeit
war die Nordstraße noch mit einem Kopfsteinpflaster versehen.
Auch der leicht erhöhte Bürgersteig bestand aus bunt
nebeneinander gesetzten Legesteinen. Die vor dem Haus
befindliche Pumpe ließ die Witwe Bigge 1905 entfernen, weil sie
kaum mehr benutzt wurde und die umliegenden Häuser mittlerweile
eigene Hauspumpen besaßen. Ist es die Witwe Bigge, die aus dem
Fenster ihrer oben gelegenen Wohnung blickt?

Im dem Haus arbeitete zeitweise der Fotograf August Elsner, der
sich später in Bocholt und Borken selbstständig machte. Auch
wurden dort Lehrlinge für den Beruf des Fotografen ausgebildet.
Spezialitäten des Ateliers waren Kinder-, Gruppen- und
Momentaufnahmen. Auch gab es dort Bilderrahmen aller Art zu
kaufen. Ferner lieferte die Firma Bigge zahlreiche Fotovorlagen
mit Bocholter Stadtansichten zur Herstellung von
Ansichtspostkarten. Bei der Handwerksausstellung in Coesfeld
1909 wurde das Unternehmen für "hervorragende Leistungen" mit
einer Silbermedaille ausgezeichnet.

1919 heiratete Katharina Bigge in zweiter Ehe den Fotografen
Julius Pohl, mit dem sie das Fotohaus noch bis zu ihrem Tod
1939 betrieb. Es wurde 1945 beim Bombenangriff auf die Stadt
zerstört. Dadurch gingen ebenso zahllose aufbewahrte
Fotoplatten vorausgegangener Jahre unwiederbringlich verloren.
Vielleicht findet sich aber in manchen Familienalben noch ein
altes Kabinettfoto mit der Aufschrift "Joseph Bigge - Atelier
für Photographie & Portraitmalerei, Bocholt in Westfalen."


Dieser Meldung ist ein Medium zugeordnet:
Ist es vielleicht die Witwe Bigge, die aus dem Fenster des
Ateliers schaut? (Fotocopyright: Stadtarchiv Bocholt)
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=86511





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 21 11:29:22 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Jan 2010 11:29:22 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/01
Message-ID: 4B583A92.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 07.01.2010, 15:13


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-01 für den Zeitraum vom 19.12.2010 bis

zum 01.01.2010 mit insgesamt 52 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-01&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 21 11:35:27 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Jan 2010 11:35:27 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Maechtiges Wurfgeschoss fuer Mittelalterschau
imLWL-Museum fuer Archaeologie eingetroffen
Message-ID: 4B583BFF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.01.2010, 10:23


AKTUELL

160-Kilo-Brocken
Mächtiges Wurfgeschoss für Mittelalterschau im LWL-Museum für
Archäologie eingetroffen

Feuer frei! Das LWL-Museum für Archäologie in Herne hat am
Dienstag (19.1.) das Exponat mit der größten Durchschlagskraft
für die kommende Mittelalter-Ausstellung "Aufruhr 1225!"
empfangen: ein rund 163 Kilogramm schweres Wurfgeschoss. Die
mächtige Kugel mit einem Durchmesser von einem halben Meter ist
eine Leihgabe aus dem Schloss Strünkede in Herne. Vier starke
Männer waren nötig, um den schweren Steinbrocken auf den Weg zu
bringen. In der Schau des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) über Ritter, Burgen und Intrigen geht es ab dem 27.
Februar auch um das Thema Belagerung.

"Vermutlich waren die Mauern der Burg Strünkede Ziel des
Geschosses", sagte Projektleiter Dr. Stefan Leenen. Der
Vorgängerbau des späteren Wasserschlosses sei mehrfach belagert
worden. Ähnliche Kugelfunde legen den Beschuss weiterer
Burganlagen in der Region nahe, darunter die Hörder Burg in
Dortmund, die Raffenburg in Hagen oder die Isenburg in Essen.
Oft sei nicht eindeutig zu klären, ob die Kugeln von Angreifern
abgefeuert wurden oder sie zum Munitionsbestand der Burg
gehörten. Im Fall der Raffenburg gebe es aber einen
schriftlichen Beleg. Bei einer Belagerung im Jahr 1288 sahen
sich die Burgbewohner dem schweren Beschuss ausgesetzt.

Geschosse wie das von Schloss Strünkede wurden mit einer
sogenannten Blide geworfen. Diese präzise Belagerungsmaschine,
eine Art Wurfschleuder, war aus Holz gefertigt. Sie wurde meist
in Einzelteilen auf Wagen zum Ort der Belagerung transportiert
und dort zusammengebaut. "Eine Blide war eine effektive
Maschine, die auch aus großer Reichweite enorm
durchschlagskräftig war", so der Archäologe. Häufig sei aus
einer Entfernung von 300 bis 400 Metern geschossen worden,
wobei die Kugeln meist nicht schwerer als 100 Kilogramm waren.
Leenen: "Da ein Gegengewicht den langen Hebel der Maschine sehr
schnell beschleunigte, beförderte die Blide deutlich größere
Gewichte als Katapulte, die nur über Seile gespannt wurden."
Unter den Wurfgeschossen seien nicht immer nur schwere Steine
gewesen, sondern auch Fäkalien oder Tierkadaver. Damit haben
die Belagerer den Ausbruch von Krankheiten und Seuchen unter
den eingeschlossenen Burgbewohnern fördern wollen.

Ausstellung
1225 kommt der Kölner Erzbischof Engelbert, einer der
mächtigsten Männer des Reiches, während eines Überfalls bei
Gevelsberg im heutigen Ruhrgebiet gewaltsam ums Leben. Wie
dieser Mord die ganze Ruhrregion veränderte - das ist
Ausgangspunkt und Leitmotiv der größten Mittelalterausstellung,
die bisher im Ruhrgebiet gezeigt wurde: "Aufruhr 1225! Ritter,
Burgen und Intrigen", läuft vom 27. Februar bis 28. November
2010 im LWL-Museum für Archäologie in Herne. Ein Thema der
Schau ist die Belagerung und Zerstörung von Burgen mit den
jeweiligen technischen Apparaten und Taktiken.

Schloss Strünkede als Partner
Um zu zeigen, dass das Ruhrgebiet auch heute noch Burgenland
ist, haben sich elf Burgmuseen im Umland der Ausstellung als
Partner angeschlossen. Das Renaissance-Wasserschloss Strünkede
beherbergt heute das Emschertal-Museum. In diesem Jahr wird
eine Sonderausstellung Auf - und Niedergang der Familie von
Strünkede zeigen.

27. Februar bis 28. November 2010
"AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen"


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Europlatz 1
44623 Herne

Di, Mi, Fr 9-17 Uhr, Do 9-19 Uhr
Sa, So und feiertags 11-18 Uhr

Eintritt: Zwischen 2 und 6 Euro, Familienkarte 12 Euro,
Gruppenrabatte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 21 12:44:47 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Jan 2010 12:44:47 +0100
Subject: [WestG] [KONF] "den Holocaust erinnern", Detmold, 03.02.2010
Message-ID: 4B584C3F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Bettina Joergens"
Datum: 07.01.2010, 17:18


SYMPOSION

Gedenken an den 27. Januar 1945

Symposion am 3. Februar 2010: "den Holocaust erinnern" und
Eröffnung der Ausstellung "Deserteure an Front und Heimatfront.
NS-Justiz in Westfalen-Lippe"

im Landesarchiv NRW Abteilung OWL in Detmold

Anlässlich des Gedenkens an die Befreiung von Auschwitz am 27.
Januar 1945 wird bei diesem Symposion die Bedeutung von
Zeitzeugen für die Holocaustforschung, den Unterricht und die
Gedenkarbeit diskutiert werden. Der Einsatz von Zeitzeuginnen
und Zeitzeugen wird bei der Vermittlung von Geschichte immer
populärer. Aber damit werden auch menschliche, methodische und
didaktische Grenzen erreicht und Fragen provoziert:

Wie kann im Gedenken den Opfern eine Stimme gegeben und sich
auf die von ihnen erinnerte Erfahrung eingelassen werden?
Welche Erkenntnisse können mit der Oral History über die
Geschichte des Nationalsozialismus gewonnen werden, welche
nicht? In welchem Verhältnis steht die erzählte Erinnerung zu
schriftlichen Quellen? Wie kann erinnert werden, wenn immer
weniger Augenzeugen vom Holocaust berichten können?

Im Anschluss an die Tagung (18.30 Uhr) wird die Ausstellung
"Deserteure an Front und Heimatfront. NS-Justiz in
Westfalen-Lippe" mit einem Vortrag von Dr. Jörg van Norden
eröffnet.


Programm

Symposion:

den Holocaust erinnern
Zeitzeugen als historische Quelle in Unterricht und Wissenschaft

14.30 Uhr
Begrüßung
Dr. Christian Reinicke, Landesarchiv NRW Abt. OWL

14.45 Uhr
Schweigen ist Schuld -
Zur Bedeutung der Zeitzeugen für die Holocaustforschung
Prof. Dr. Friedhelm Boll, Universität Kassel

Pause

15.30 Uhr
Interviews mit antisemitisch Verfolgten: das Interviewprojekt
Dr. Joachim Meynert, Stadt Minden

16.10 Uhr
Archivierte Erinnerung: Die Tonbänder im Bestand D 80 A des
Landesarchivs NRW
Dr. Bettina Joergens, Landesarchiv NRW Abt. OWL

Pause

16.45 Uhr
Vom Umgang mit "Zeitzeugen" im Unterricht:
Geschichtsdidaktik und Oral History
Prof. Dr. Alfons Kenkmann, Universität Leipzig



18.30 Uhr Ausstellungseröffnung
Deserteure an Front und Heimatfront? NS-Justiz in Westfalen-Lippe

Begrüßung
Dr. Christian Reinicke, Landesarchiv NRW Abt. OWL

Strafvollzug im Nationalsozialismus am Beispiel des
Gefangenenlagers Oberems (Gütersloh)
Dr. Jörg van Norden, Universität Bielefeld

anschließend Empfang

Die Ausstellung ist zu besichtigen:
vom 4. Februar 2010 bis zum 1. April 2010
Mo 8-16 Uhr, Di-Do 8-16 Uhr und Fr 8-13 Uhr
Führungen werden auf Anfrage und bei rechtzeitiger
Terminabstimmung angeboten.


INFO

Veranstaltungsdaten:
den Holocaust erinnen. Zeitzeugen als historische Quelle in
Unterricht und Wissenschaft
Datum: 3. Februar 2010
Landesarchiv NRW Abteilung OWL
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-0
Fax: 05231/766-114
URL: www.lav.nrw.de

Kontakt:
Willi-Hofmann-str. 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-112
Fax: 05231/766-114
URL: www.archive.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 25 08:18:31 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Jan 2010 08:18:31 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Denkmalpflege in Westfalen", Paderborn,
28.01.2010
Message-ID: 4B5D53D7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Laura Gieser"
Datum: 21.01.2010, 13:13


AKTUELL

Am 28.1. Vortrag von Dr. Markus Harzenetter, Münster, über
"Denkmalpflege in Westfalen"

Am Donnerstag, 28.1., 11-13 Uhr, hält Dr. Markus Harzenetter
(Landeskonservator, LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen)
einen Vortrag zum Thema "Denkmalpflege in Westfalen". Der
Vortrag findet im Rahmen der Vorlesung "Kulturelles Erbe:
Entwicklung, Geschichte, Denkmalpflege und aktuelle Positionen"
von Prof. Dr. Eva-Maria Seng, Historisches Institut statt.
Veranstaltungsort ist das Gebäude P, Raum P 5.203. Alle
Interessierten sind herzlich zum Vortrag eingeladen.

Weitere Informationen:

Ziel des Vortrages ist eine Einführung in die verwaltungsmäßige
Organisation von Denkmalschutz in Westfalen, mit einem
Schwerpunkt auf den Beitrag des LWL-Amtes für Denkmalpflege in
Westfalen als regional zuständiger Denkmalfachbehörde. Im
Mittelpunkt stehen also nicht einzelne Bauprojekte, sondern die
Erläuterung der administrativen Abläufe von Denkmalschutz und
Denkmalpflege auf der Grundlage des nordrhein-westfälischen
Denkmalschutzgesetzes von 1980.

Dr. Markus Harzenetter studierte Kunstgeschichte, Neuere und
Neueste Geschichte sowie Denkmalpflege an der
Otto-Friedrich-Universität Bamberg. 1992 wurde er ebendort
promoviert. Im Anschluss an das Studium folgten Tätigkeiten in
verschiedenen Regionalmuseen in Mittelfranken sowie 1994/1995
ein Volontariat am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege in
München im Rahmen des DBU-Forschungsprojektes "Konservierung
von Denkmälern aus Blei, Zinn und Zink."

Im Sommer 1995 wurde Harzenetter zum Leiter der Abteilung
Denkmalpflege der Stadt Regensburg ernannt. 2000 wechselte er
zurück an das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, zunächst
als Referent für die Denkmalliste in Oberfranken mit Dienstsitz
in Schloss Seehof (bei Bamberg). 2003 wurde Harzenetter als
Leiter des Referats Denkmalliste und Denkmaltopographie mit
Dienstsitz in München bestellt. Es folgte im Jahr 2005 die
Beförderung zum Leiter der Abteilung Denkmalerfassung und
Denkmalforschung. Seit Juli 2007 ist Dr. Harzenetter
Landeskonservator und Leiter des LWL-Amts für Denkmalpflege in
Westfalen (mit Sitz in Münster).

Dr. Markus Harzenetter arbeitete in verschiedenen bundesweiten
Fachgremien mit, zunächst von 1995 bis 2000 bei der
Arbeitsgruppe Kommunale Denkmalpflege des Deutschen Städtetages,
ab 2001 schließlich bei der Arbeitsgruppe Inventarisation der
Vereinigung der Landesdenkmalpfleger, deren Sprecher von 2003
bis 2007 er war. Seit 2007 ist Dr. Harzenetter Mitglied der
Amtsleiterkonferenz der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger,
seit 2009 Mitglied der Expertengruppe Städtebaulicher
Denkmalschutz des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung sowie Mitglied der Arbeitsgruppe
Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Nationalkomitees für
Denkmalschutz.

Zu seinen Veröffentlichungen zählen verschiedene Studien zu
einzelnen Baudenkmälern sowie zu Fragen der Konzeption und
Organisation von Denkmalerfassung und -forschung.


INFO

Veranstaltungsdaten:

Vortrag
Datum: 28.01.2010
Universität Paderborn
Warburger Str. 100
33098 Paderborn

Kontakt:
Prof. Dr. Eva-Maria Seng
Universität Paderborn
Warburger Str. 100
33098 Paderborn
Tel.: 05251-60-5488
Fax: 05251-60-5461
URL: www.upb.de/kulturerbe





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 25 08:23:03 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Jan 2010 08:23:03 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "... von edler Herkunft und Lebensart",
Paderborn, 26.01.2010
Message-ID: 4B5D54E7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.01.2010, 11:04


AKTUELL

"... von edler Herkunft und Lebensart"
Vortrag zur Meinwerk-Ausstellung

In die Welt des Adels vor 1000 Jahren führt Prof. Dr. Hermann
Kamp von der Universität Paderborn mit seinem Vortrag "... von
edler Herkunft und Lebensart". Er findet statt am Dienstag,
26.1.2010, um 19 Uhr in der Theologischen Fakultät (Hörsaal 2)
in Paderborn. Der Eintritt ist frei.

Was bedeutete es vor 1000 Jahren adlig zu sein? Wie ist der
Adel entstanden? Wer konnte dazugehören? Diese und andere
Fragen beantwortet der Historiker und Spezialist für
mittelalterliche Geschichte. Er zeigt, dass ein wichtiger
Aspekt für den Adelsstand das eigene Bewusstsein war. Die
Adligen trugen wertvolle Schmuckstücke, zum Beispiel goldene
Gewandschließen. Sie grenzten sich dadurch nicht nur vom Volk,
sondern auch untereinander ab. Eine wichtige Rolle spielten
außerdem die Herkunft und die Familie. So galt zum Beispiel
Bischof Meinwerk schon allein deshalb als besonders vornehm, da
sein Vater und seine Mutter aus zwei hochadligen Familien
stammten. Um den Namen der Familie zu bewahren und ihren
Fortbestand zu sichern, schlossen die Adligen gezielt
untereinander Ehen.

Schließlich pflegten die Angehörigen dieser Oberschicht eine
eigene Lebensart, die sie schon im frühen Kindesalter
erlernten. Dazu gehörten selbstbewusstes Auftreten im Umgang
mit Untergegeben, anderen Adeligen und dem König sowie das
Verhalten am Hof. Zum höfischen Leben zählte auch das Spiel.
Qualitätsvolle Spielsteine sind in der Jubiläumsausstellung
"Für Königtum und Himmelreich - 1000 Jahre Bischof Meinwerk von
Paderborn" zu sehen. Sie zeigen, dass Adelige Schach, Dame,
Mühle und eine Variante des Backgammon spielten.

Hintergrund: Die Ausstellung Vor genau tausend Jahren trat er
sein Amt an und wurde einer der bedeutendsten Bischöfe des
Mittelalters: Bischof Meinwerk von Paderborn. Das Erzbistum
Paderborn und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
würdigen sein Leben und Werk noch bis zum 21. Februar 2010 in
der Jubiläumsausstellung "Für Königtum und Himmelreich - 1000
Jahre Bischof Meinwerk von Paderborn". Auf 2000 Quadratmetern
zeigt die Ausstellung im Erzbischöflichen Diözesanmuseum und
dem Museum in der Kaiserpfalz Handschriften, Urkunden und
liturgische Geräte, aber auch Schmuckstücke, Waffen und andere
archäologische Funde des 11. Jahrhunderts aus ganz Europa.
Damit wird eine Epoche lebendig, in der das Zusammenspiel
geistlicher und weltlicher Herrschaft ihren Höhepunkt erreichte
und die Bischöfe im Verbund mit den Königen und den Adligen das
Reich regierten.


INFO

23.10.2009 bis 21.2.2010
Für Königtum und Himmelreich -
1000 Jahre Bischof Meinwerk von Paderborn
Erzbischöfliches Diözesanmuseum und Museum in der Kaiserpfalz
Markt 17
33098 Paderborn
Tel.: 05251 125-1400
URL: http://www.meinwerk-ausstellung.de

Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
an jedem ersten Mittwoch im Monat 10 bis 20 Uhr

Eintritt: 6 Euro, Ermäßigungsberechtigte und Besucher in
Gruppen 4 Euro





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 25 08:56:15 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Jan 2010 08:56:15 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BKONF=5D_Architektur_Kultur_Ruhr_1945-1975=2E?=
=?utf-8?q?_Bausteine_f=C3=BCr_ein_modernes_Ruhrgebiet=2C_Dortmund=2C_25?=
=?utf-8?b?Li0yNy4wMi4yMDEw?=
Message-ID: 4B5D5CAF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 04.01.2010, 14:34
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


TAGUNG

Architektur Kultur Ruhr 1945-1975.
Bausteine für ein modernes Ruhrgebiet
25. bis 27. Februar 2010

Wie in kaum einer anderen Region Deutschlands zogen das Planen
und Bauen im Ruhrgebiet der Nachkriegszeit einen
Modernisierungsschub und eine Beschleunigung städtischer
Entwicklung nach sich. Die beachtenswerte Wiederaufbauleistung
nach 1945 sowie die Architektur und der Städtebau aus der
Konsolidierungsphase als Wachstumsregion bis in die 1970er
Jahre haben das Bild und die Struktur des Ruhrgebiets
entscheidend geprägt. Mit neuen Bauaufgaben vor allem in den
Bereichen von Bildung, Kultur und Sport wurden neue
Schwerpunkte in der Industrieregion gesetzt.

In der aktuellen Selbstbeschreibung und Außendarstellung des
Ruhrgebiets spielt diese Nachkriegsentwicklung jedoch kaum eine
Rolle. Auch wurde bislang kein Versuch unternommen, sie über
eng gezogene architektur- und städtebaugeschichtliche
Fragestellungen hinaus als das zu deuten, was sie vor allem
war: Ein Beitrag zum kulturellen und politischen Aufbruch der
Region und zur Gewinnung eines regionalen Selbstbildes und
Selbstverständnisses.

Vorrangiges Ziel des Symposiums ist es, bisherige und
weiterführende Forschungsansätze zur Interdependenz von
architektonischem Wiederaufbau und kultureller
Identitätsbildung im Ruhrgebiet von 1945 bis in die 1970er
Jahre zu bündeln und einen interdisziplinären Diskurs
anzustoßen.

Dabei geht es zum einen um die ganze Bandbreite
architektonischer und städtebaulicher Fragestellungen: von der
kritischen Betrachtung vergangener Planungsfehler bis zur
Würdigung qualitätvoller Ergebnisse. Zum anderen wird nach dem
Kulturverständnis, nach dem ideengeschichtlichen Umfeld, nach
den Gesellschaftsvorstellungen sowie nach historischen
Kontinuitäten und Diskontinuitäten



Donnerstag, 25. Februar 2010

10:00 Grußworte
- Achim Dahlheimer, Ministerium für Bauen und Verkehr des
Landes Nordrhein-Westfalen

- Wolfgang Sonne, Lehrstuhl Geschichte und Theorie der
Architektur, Technische Universität Dortmund

10:15 Panel 1: Einführungen

- Kontinuitäten und Diskontinuitäten
Renate Kastorff-Viehmann

- Bedingungen der Moderne. Architektonische und städtebauliche
Herausforderungen nach 1945 im Ruhrgebiet
Thorsten Scheer

- Akteursnetzwerke und lokale Entscheidungsträger
Stefan Goch

11:45 Kaffeepause

12:15 Panel 2: Kultur und Gesellschaft

- "Wir sind ganz anders." Bilder im Ruhrgebiet - Bilder vom
Ruhrgebiet in den 1960er Jahren
Daniela Fleiß

- Museen moderner Kunst als öffentliche Planungsaufgabe von
Industriestädten im Ruhrgebiet. Wilhelm-Lehmbruck-Museum
Duisburg und Museum Quadrat Bottrop
Gudrun Escher

13:30 Mittagspause

14:30 Fortsetzung Panel 2

- Leonie Reygers: Kunst als Leben - Ausstellungskultur
in Dortmund
Gisela Framke

- "Theatre Du Vide."Das Gelsenkirchener Stadttheater und die
Künstleravantgarde in NRW
Stefanie Gernert

15:45 Kaffeepause

16:15 Panel 3: Architekten und Bauaufgaben

- "Idee und Aufgabe" nach 1945. Zur Architektur von Friedrich
Wilhelm Kraemer an Rhein und Ruhr
Olaf Gisbertz

- Der Architekt Bruno Lambart. Schulbau in Nordrhein-Westfalen
nach 1945
Alexandra Apfelbaum

- Amerika-Häuser
Sonja Schöttler

- Alltagsarchitektur im Ruhrgebiet der Wiederaufbauzeit.
"Graue Architektur" und ihre Protagonisten
Benedikt Boucsein

18:30 Imbiss

19:00 Öffentlicher Abendvortrag
- Konstruktionskultur
Stefan Polónyi


Freitag, 26. Februar 2010

10:00 Panel 4: Städtebau und Stadtkonzepte

- Die Dortmunder Gespräche als Mittel einer neuen Planungskultur
Bettina Heine-Hippler

- Stadträumliche Akzente - Innenstadtentwicklung in Bottrop.
Beispiel GleiwitzerPlatz
Yasemin Utku

- Die Qualitäten von Stadt- und Straßenräumen der 1950er Jahre
in Gelsenkirchen
Lutz Heidemann

11:45 Kaffeepause

12:15 Fortsetzung Panel 4

- Megastructures an der Ruhr. Die Raumstadt von Eckhard
Schulze-Fielitz und die urbanistische Debatte der frühen
1960er Jahre
Stephan Strauß

- Großsiedlungen der 1960er Jahre im Ruhrgebiet -
Entstehungsbedingungen, räumliche Erscheinung und Denkmalwerte
Matthias Konegen

- Architektur und Städtebau in Essen in den 1960er Jahren
Sigrid Auberg

14:00 Mittagspause

15:00 Panel 5: Bewertung und Erhaltung

- Zur Zukunft von Sakralbauten an Rhein und Ruhr.
Untersuchungen zum gegenwärtigen Umgang mit zur Diskussion
stehenden Bauten
Martin Bredenbeck

- Der Umgang mit Bauten der Nachkriegszeit in Dortmund
Peter Kroos

- Auf den zweiten Blick. Zur Ausstellung im Dortmunder U
Sonja Hnilica, Markus Jager

16:30 Kaffeepause

17:00 Ein neues Bild der Nachkriegsarchitektur im Ruhrgebiet?
Podiumsdiskussion, Moderation: Wolfgang Sonne

- Karl-Heinz Cox, THS Consulting, Vors. des Beirats
- Hans H. Hanke, Westfälisches Amt für Denkmalpflege
- Ursula Kleefisch-Jobst, M:AI NRW
- Carsten Ruhl, Ruhr-Universität Bochum

18:30 Imbiss

19:00 Abendveranstaltung
- Das Ruhrgebiet im Film
Paul Hofmann, Kinemathek im Ruhrgebiet


Samstag, 27. Februar 2010

10:00 Exkursion(Abschluss ca.14:00 Uhr)
Bauten in Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen und Bochum
Stefan Rethfeld mit fachlicher Unterstützung vor Ort

Veranstalter:
Arbeitskreis Architektur45+_Ruhr


INFO

Anmeldung:

Um Anmeldung wird gebeten bis 14.02.2010
E-Mail: untergta.bauwesen at tu-bauwesen.de

Tagungsbeitrag: 15 ? (inkl. Imbiss)
Exkursion: 15 ? (Die Teilnehmerzahl ist begrenzt,
Teilnahmebestätigung erfolgt nach Eingang der Anmeldung.) Von
der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und der
Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen als
Fortbildungsveranstaltung anerkannt.

Veranstaltungsort:
Rudolf-Chaudoire-Pavillon
Campus Süd
TU Dortmund
Baroper Straße 297
44227 Dortmund (Einfahrt 43/44)

Anfahrt:
mit ÖPNV: S1 bis Universität Dortmund,
H-Bahn bis Campus-Süd

mit dem PKW: Anbindung über die A40/B1 oder die A 45





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 25 08:59:17 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Jan 2010 08:59:17 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/02
Message-ID: 4B5D5D65.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 11.01.2010, 18:00


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.


Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-02 für den Zeitraum vom 02.01.2010 bis

zum 08.01.2010 mit insgesamt 61 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-02&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 25 09:04:04 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Jan 2010 09:04:04 +0100
Subject: [WestG] [POS] Institut fuer vergleichende Staedtegeschichte,
Diplom-Bibliothekar/in, Muenster
Message-ID: 4B5D5E84.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine D. Schmidt"
Datum: 14.01.2010, 14:10


STELLENAUSSCHREIBUNG

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist eine Stelle für

eine Diplom-Bibliothekarin/einen Diplom-Bibliothekar

im Institut für vergleichende Städtegeschichte an der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zu besetzen.

Die Arbeitszeit beträgt zurzeit 50-75% der regulären
Arbeitszeit von 39,5 Stunden in der Woche.

Die Eingruppierung erfolgt je nach persönlichen Voraussetzungen
und Übertragung entsprechender Tätigkeiten nach 8 TV-ÖD.

Das Aufgabengebiet umfasst:
- Erweiterung, Pflege und Betreuung des Bibliotheksbestandes
- Medienerwerb und -erschließung
- Katalogisierung in unterschiedlichen Nachweisinstrumenten
- Auskunfts- und Beratungstätigkeit
- Bibliotheksverwaltung und -organisation

Gesucht wird eine Bewerberin/ein Bewerber mit Fachausbildung
für den gehobenen Dienst an wissenschaftlichen Bibliotheken
oder vergleichbarer Qualifikation. Vorausgesetzt werden
umfassende Kenntnisse im Umgang mit einschlägigen
Nachweisinstrumenten (vor allem HBZ sowie überregionale
Datenbanken), sehr gute EDV-Kenntnisse (Excel, Word) sowie die
Fähigkeit zu eigenständigem und eigenverantwortlichem Handeln.
Erfahrungen in der Katalogisierung mit der Bibliothekssoftware
Aleph 500 und dem OCLC Sunrise sind von Vorteil.

Das Institut für vergleichende Städtegeschichte ist ein
An-Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität und ist mit
über 52.500 Bänden (Stand: Januar 2010) und ca. 120 laufenden
Zeitschriften eine der größten Fachbibliotheken zur
historischen, interdisziplinären Städteforschung. Die
Bibliothekarin/der Bibliothekar leitet die Bibliothek
eigenständig.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt
eingestellt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 15.
Februar 2010 erbeten an:

Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH

Geschäftsführung
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251-8327512
Fax: 0251-8327535
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: www.uni-muenster.de/staedtegeschichte


INFO

Kontakt:
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251-8327512
Fax: 0251-8327535
URL: www.uni-muenster.de/staedtegeschichte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 25 09:20:23 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Jan 2010 09:20:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zechen-Safari im LWL-Industriemuseum, Witten,
26.01.2010
Message-ID: 4B5D6257.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 21.01.2010, 13:46


AKTUELL

Wer knackt die Nuss?
Spiele und Rätsel rund um die Natur Zechen-Safari im
LWL-Industriemuseum

Die Zechen-Safari startet ins Neue Jahr mit Spielen und Rätseln
rund um die Natur. "Wer knackt die Nuss?" heißt es am Dienstag,
26. Januar, auf der Zeche Nachtigall. Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) lädt große und kleine Entdecker dazu von
15 bis 17 Uhr in sein Wittener Industriemuseum ein. Die
Teilnehmer lösen kniffelige Fragen, erfüllen spannende
Suchaufträge, erraten Tiere und Pflanzen und basteln ein
Naturmemory, das natürlich ausprobiert wird. Wer knackt wohl
die meisten Nüsse?

Die Zechen-Safari ist ein Angebot für all diejenigen, die Spaß
und Interesse an der Natur haben. Die Kosten betragen jeweils 5
? pro Nachmittag. An jedem 4. Dienstag im Monat steht ein
anderes Thema auf dem Programm. Im Februar gehen Naturdetektive
auf die Suche nach Tierspuren (23.2.), im März (23.3.) kommen
die Kröten zur Zeche Nachtigall und im April (27.4.) halten
Besucher nach Frühlingsboten Ausschau.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Tel.: 02302 93664-0
E-Mail: zeche-nachtigall at lwl.org

Mehr Infos gibt es unter
http://www.lwl-industriemuseum.de.

Um Anmeldung wird gebeten unter Telefon: 02302 93664-0.





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jan 25 15:16:16 2010
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 25 Jan 2010 15:16:16 +0100
Subject: [WestG] [JOB] Studentischer Volontaer / Studentische
Volontaeringesucht, 19 h/Wo
Message-ID: 4B5DB5C0.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 25.01.2010


JOB

Im Rahmen des Kooperationsprojekts "Digitale Westfälische
Urkunden-Datenbank" (DWUD) machen das Internet-Portal "Westfälische
Geschichte" des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte in
Münster und das LWL-Archivamt für Westfalen rund 100.000
Urkundenregesten zur Westfälischen Geschichte (bis Ende 18. Jh.) online
über das Internet-Portal "Westfälische Geschichte" des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe zugänglich. Hierfür suchen wir
eine/n Studentische/n Volontär/in zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

Aufgaben, v. a.:
- Einpflege, Recherche und Kontrolle von Regesten und
Bestandsinformationen in einer Datenbank
- organisatorische und sonstige Tätigkeiten im Rahmen des Projekts

Profil:
- Hauptstudium Mittelalterliche Geschichte
- gute EDV-Kenntnisse

Zeit:
- 19 h in der Woche, Aufteilung nach Vereinbarung

Dienstort:
- LWL-Archivamt für Westfalen, Jahnstraße 26, 48147 Münster, Tel.:
0251/591-3890, Fax : 0251/591-269, E-Mail: LWL-Archivamt at lwl.org

Tätigkeitsbeginn, Dauer:
- nächstmöglicher Zeitpunkt, befristet auf Monate

Bewerbungsende:
- 08.02.2010


Auskünfte erteilen:
Projektseite: http://www.dwud.de
Dr. Marcus Weidner, marcus.weidner at lwl.org, 0251/5915691
(Internet-Portal)
Dr. Peter Worm, peter.worm at lwl.org, 0251/5914030 (LWL-Archivamt)

Bewerbung mit den üblichen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben,
Lebenslauf, Zeugnisse, Studiennachweise) richten Sie bitte an das
LWL-Archivamt.



-----------------------------------------------------------------------
Dr. Marcus Weidner
Wissenschaftlicher Referent
Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
- Projektleiter -
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Karlstr. 33
48147 Münster, Deutschland
Tel.: 0251 / 591-5691
Fax: 0251 / 591-3282 (mittwochs)
Fax: 02921 / 3444828
marcus.weidner at lwl.org
http://www.westfaelische-geschichte.de
http://www.lwl-regionalgeschichte.de

-------------- nächster Teil --------------
Ein eingebundener Text mit undefiniertem Zeichensatz wurde abgetrennt.
Name: Dr. Marcus Weidner.vcf
URL:





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jan 25 15:53:49 2010
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 25 Jan 2010 15:53:49 +0100
Subject: [WestG] [JOB] Korrektur: Studentischer Volontaer /Studentische
Volontaerin gesucht, 19 h
Message-ID: 4B5DBE8D.94E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 25.01.2010, 15:52


Bitte beachten Sie die Korrektur der Stellenausschreibung bei der
Angabe der Stellendauer.


JOB

Im Rahmen des Kooperationsprojekts "Digitale Westfälische
Urkunden-Datenbank" (DWUD) machen das Internet-Portal "Westfälische
Geschichte" des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte in
Münster und das LWL-Archivamt für Westfalen rund 100.000
Urkundenregesten zur Westfälischen Geschichte (bis Ende 18. Jh.)
online
über das Internet-Portal "Westfälische Geschichte" des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe zugänglich. Hierfür suchen wir
eine/n Studentische/n Volontär/in zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

Aufgaben, v. a.:
- Einpflege, Recherche und Kontrolle von Regesten und
Bestandsinformationen in einer Datenbank
- organisatorische und sonstige Tätigkeiten im Rahmen des Projekts

Profil:
- Hauptstudium Mittelalterliche Geschichte
- gute EDV-Kenntnisse

Zeit:
- 19 h in der Woche, Aufteilung nach Vereinbarung

Dienstort:
- LWL-Archivamt für Westfalen, Jahnstraße 26, 48147 Münster, Tel.:
0251/591-3890, Fax : 0251/591-269, E-Mail: LWL-Archivamt at lwl.org

Tätigkeitsbeginn, Dauer:
- nächstmöglicher Zeitpunkt, befristet auf 6 Monate

Bewerbungsende:
- 08.02.2010


Auskünfte erteilen:
Projektseite: http://www.dwud.de
Dr. Marcus Weidner, marcus.weidner at lwl.org, 0251/5915691
(Internet-Portal)
Dr. Peter Worm, peter.worm at lwl.org, 0251/5914030 (LWL-Archivamt)

Bewerbung mit den üblichen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben,
Lebenslauf, Zeugnisse, Studiennachweise) richten Sie bitte an das
LWL-Archivamt.




-----------------------------------------------------------------------
Dr. Marcus Weidner
Wissenschaftlicher Referent
Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
- Projektleiter -
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Karlstr. 33
48147 Münster, Deutschland
Tel.: 0251 / 591-5691
Fax: 0251 / 591-3282 (mittwochs)
Fax: 02921 / 3444828
marcus.weidner at lwl.org
http://www.westfaelische-geschichte.de
http://www.lwl-regionalgeschichte.de








From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 26 10:34:17 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Jan 2010 10:34:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Muenster gedenkt der Nazi-Opfer, Muenster, 27.01.2010
Message-ID: 4B5EC529.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 25.01.2010, 14:20


AKTUELL

Münster gedenkt der Nazi-Opfer

Am Mittwoch, 27. Januar, gedenkt Münster der Opfer des
Nationalsozialismus. Die Stadt, die Arbeitsgemeinschaft
Christlicher Kirchen und die Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit laden an diesem Tag um 16.30
Uhr zu einer Kranzniederlegung am Zwinger ein.
Oberbürgermeister Markus Lewe legt dort am Gedenkstein für die
Stadt einen Kranz nieder.

In der Zeit des Nationalsozialismus nutzte die Gestapo den
ehemaligen Festungsturm als Haft- und Hinrichtungsstätte. Mit
der Skulptur "Das gegenläufige Konzert" von Rebecca Horn wurde
das Denkmal 1987 zugleich zum Mahnmal für die Opfer des
Nationalsozialismus. Der Kranzniederlegung schließt sich um 17
Uhr in der Apostelkirche ein Ökumenischer Gottesdienst an. Die
Stadt flaggt am bundesweiten Gedenktag am Stadtweinhaus und den
städtischen Dienst- und Schulgebäuden mit den Fahnen von Bund,
Land und Stadt auf halbmast.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 26 10:47:36 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Jan 2010 10:47:36 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Das Milchmaedchen" ist Kunstwerk des Monats
imLWL-Landesmuseum
Message-ID: 4B5EC848.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: ""LWL-Pressestelle"
Datum: 21.01.2010, 11:58


AKTUELL

Losgewinn von 1835
"Das Milchmädchen" ist Kunstwerk des Monats im LWL-Landesmuseum

Als Kunstwerk des Monats Januar präsentiert der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte das
"Milchmädchen" von Adolf Schmidt aus dem Jahr 1834.

Das Gemälde erinnert an die Anfänge des Museums in Münster, das
vor rund 100 Jahren aus dem Westfälischen Kunstverein und des
Altertumsvereins für Westfalen hervorging. Als einziges damals
zeitgenössisches Kunstwerk gelangte das "Milchmädchen" 1835
dank eines Losgewinns in die Sammlung des Westfälischen
Kunstvereins. Das Gemälde war die Abschlussarbeit - quasi das
"Meisterstück" des Malers Adolf Schmidt (1804-1864?) in der
Düsseldorfer Meisterklasse des Akademiedirektors Wilhem Schadow.

Im Porträtformat zeigt es ein selbstbewusstes Mädchen mit
seinem Milchkrug in alltäglicher Arbeitskleidung - und ist
damit eine Art volkstümliches Trachtenbild. "Doch nicht die
'sanfte und engelsgleiche' oder gar die naive, ihren Krug
zerbrechende, vielmehr die tüchtige junge Frau ist gemeint -
und folgt darin literarischen Vorlagen", so Dr. Gerd Dethlefs
vom LWL-Landesmuseum.

Dethlefs: "Arbeitsamkeit charakterisiert die dargestellte Frau
- vielleicht ist es gar das Rollenporträt einer Düsseldorfer
Bürgertochter? Dass bürgerliche Tugenden wie Fleiß und
Tüchtigkeit auch das 'zarte Geschlecht' auszeichnen, ist am
Beginn der Industrialisierung wohl nicht zufällig."





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 26 10:52:58 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Jan 2010 10:52:58 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Oeffentliche Vortragsveranstaltung aus Anlass
derNamensgebung der Billerbecker Realschule, Billerbeck, 28.01.2010
Message-ID: 4B5EC98A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias M. Ester"
Datum: 21.01.2010, 20:04


AKTUELL

Aus Anlass der Namensgebung der Billerbecker Realschule, die ab
dem 27. Januar 2010 Geschwister-Eichenwald-Realschule heißen
wird, veranstaltet die Wolfgang Suwelack-Stiftung (Billerbeck)
eine öffentliche Vortragsveranstaltung am 28. Januar 2010 in
Billerbeck.

Im Mittelpunkt steht Prof. Dr. Gertrude Schneider (Jg. 1928),
Zeitzeugin und Historikerin des "Reichsjuden"-Ghettos in Riga.
Frau Schneider wurde im Februar 1942 von Wien aus als
Jugendliche in das Ghetto in Riga verschleppt. In dieses Ghetto
wurden im Dezember 1941 die Geschwister Rolf-Dieter und Eva
Eichenwald (in Billerbeck 1936 und 1937 geboren) deportiert,
wie so viele jüdische Bürger aus den Städten und Dörfern des
Münsterlandes. Frau Schneider berichtet über ihre Verschleppung
aus der Heimat und vom Überleben im Ghetto Riga, im
Konzentrationslager Stutthof (bei Danzig) und auf dem
Todesmarsch Richtung Westen.

Der Abend wird eingeleitet von Michael Sturm M.A. (mobim /
Villa ten Hompel, Münster). Die Bestandsaufnahme der
rechtsextremistischen und antisemitischen Einstellungen und
Verhaltensweisen der Gegenwart im Münsterland führt zur
Diskussion von Zivilcourage im Alltag und demokratischen
Selbstbewusstsein, um den Gefahren von Intoleranz und
Diskriminierung entgegen zu wirken.

Die Veranstaltung schlägt also einen Bogen von der
Vergangenheit in die Gegenwart, von Billerbeck nach Riga - sie
thematisiert die Shoah, das Menschheitsverbrechen des 20.
Jahrhunderts, und die Diskussion um die Menschenrechte in der
Zivilgesellschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts, sie versteht
sich als historisch-politisches Plädoyer für Demokratie und
Freiheit in Europa.

Mehr Informationen zum Engagement der Realschule, zum
Engagement der Stiftung und zu dem Vortragsabend am 28.1. in
Billerbeck finden sich unter www.suwelack-stiftung.de!


INFO

Veranstaltungsdaten:
Michael Sturm M.A. (Münster): Rechtsextremismus, Antisemitismus,
Rassismus - (k)ein Thema im Münsterland?

Prof. Dr. Gertrude Schneider (New York): Vom Überleben der
Shoah: Eine Zeitzeugin berichtet über das Ghetto in Riga

Datum: 28.1.2010, 20.00 h,
Aula der Geschwister-Eichenwald-Realschule
An der Kolvenburg 12
48727 Billerbeck

Wolfgang Suwelack-Stiftung
Münsterstraße 39
48727 Billerbeck
E-Mail: info at suwelack-stiftung.de
URL: www.suwelack-stiftung.de

Kontakt:
Matthias M. Ester M.A.
Geschichts-Kontor Münster
Hoher Hainweg 29b
48153 Münster
E-Mail: matthias.m.ester at t-online.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 26 10:57:14 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Jan 2010 10:57:14 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Landesmuseum fuer Kunst und Kulturgeschichte,
wissenschaftliche/r Referent/in, Muenster
Message-ID: 4B5ECA8A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 14.01.2010, 08:37


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist im
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte - Westfälisches
Landesmuseum - in Münster zum nächstmöglichen Termin die Stelle
einer/eines

wissenschaftlichen Referentin /
wissenschaftlichen Referenten
für die Sammlung Kunst des 20. Jahrhunderts

zu besetzen.

Aufgabengebiete:
- Präsentation und Vermittlung der Sammlung zur Kunst des 20.
Jahrhunderts (bis 1970) in Dauer- und Sonderausstellungen
- Betreuung und Weiterentwicklung der Sammlungsbestände
- sammlungsspezifische Forschung / Forschungsprojekte zur Kunst
und Kulturgeschichte
- sammlungsspezifische Publikationen, Vorträge, Veranstaltungen

Wir erwarten:

- ein abgeschlossenes Studium der Kunstgeschichte mit Promotion
- fundierte Kenntnisse der Kunstgeschichte mit Schwerpunkt zur
Kunst des 20. Jahrhunderts
- Erfahrungen in der Betreuung und Vermittlung einer Sammlung
- Erfahrungen in der Organisation großer Ausstellungen und
anderer Veranstaltungsformen (z. B. wissenschaftliche
Kolloquien) - Kreativität, Organisationsgeschick
- Kommunikations-, Team-, Konflikt- und Motivationsfähigkeit
- Willen zur fachübergreifenden Kooperation
- gute Fremdsprachenkenntnisse in Englisch und einer
romanischen Sprache

Wir bieten:
- eine interessante und verantwortungsreiche Tätigkeit in einem
führenden kunst- und kulturgeschichtlichen Museum
- eine den Aufgaben entsprechende Vergütung nach EG 13 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
02/10 bis zum 04.02.2010 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 26 10:58:48 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Jan 2010 10:58:48 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2010/03
Message-ID: 4B5ECAE8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 18.01.2010, 15:26


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2010-03 für den Zeitraum vom 09.01.2010 bis

zum 15.01.2010 mit insgesamt 78 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2010-03&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 26 11:04:28 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Jan 2010 11:04:28 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Ebel-Zepezauer,
Wolfgang (u.a.): AugusteischeMarschlager und Siedlungen des 1. bis
9. Jahrhunderts inDorsten-Holsterhausen
Message-ID: 4B5ECC3C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.01.2010, 11:01


LITERATUR

Römische Marschlager, ein Münzschatz und ein wanderndes Dorf
LWL veröffentlicht Publikation über Ausgrabungen in Dorsten

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
haben von 1999 bis 2002 ihre bis dahin größte Ausgrabung
durchgeführt. Am Kreskenhof in Dorsten-Holsterhausen haben sie
auf 120.000 Quadratmetern fünf römische Marschlager und
kaiserzeitliche und mittelalterliche Siedlungsspuren
untersucht. Mehrere tausend Funde und Befunde haben die
Experten ausgewertet und jetzt in der wissenschaftlichen
Publikation "Augusteische Marschlager und Siedlungen des 1. bis
9. Jahrhunderts in Dorsten-Holsterhausen" veröffentlicht. Das
450 Seiten umfassende Buch ist ab sofort für 34 Euro im
Buchhandel erhältlich.

"Eine Ausgrabung in dieser Größe hat es bei der LWL-Archäologie
bis dahin noch nicht gegeben", so LWL-Kulturdezernentin Dr.
Barbara Rüschoff-Thale beim Pressetermin am Mittwoch (20.
Januar) in Dorsten. "Mithilfe modernster
Dokumentationstechniken und mit der Unterstützung der Stadt
Dorsten und der Bauträger "Wohnen im Park" konnten wir die
Arbeiten zügig durchführen."

Die Autoren schlagen einen Bogen von der vorgeschichtlichen
Besiedlung über die römische Okkupationszeit und die
einheimischen Siedlungsspuren in den Folgejahrhunderten bis hin
zu neuzeitlichen Funden. Ausführlich behandeln sie dabei die
fünf Marschlager und die germanischen Bauten bis ins 9.
nachchristliche Jahrhundert.

Römische Marschlager
Die ersten Zeugnisse der römischen Besatzung stammen aus der
Zeit des Drususfeldzuges 12 v. Chr. Die römischen Legionen
hatten am Kreskenhof vermutlich mehrmals ein provisorisches
Lager aufgeschlagen und für wenige Tage bis Wochen genutzt.
Prof. Dr. Wolfgang Ebel-Zepezauer beschreibt im ersten Beitrag
die archäologischen Funde. Er weist die Gräben von wenigstens
fünf römischen Lagern nach, dazu Brunnen, Gruben und Backöfen.
Die bis zu zwei Meter tiefen, streng geometrisch angelegten
Lagergräben weisen das typische spitze Profil auf. Den Aushub
dieser Gräben hatten die Legionäre im Lagerinneren zu einem
Schutzwall angehäuft. Unterbrochen wurden die Gräben von neun
Meter breiten Toren, die mit hölzernen Konstruktionen
verschlossen und streng bewacht wurden.

Vier der fünf Lager waren so groß, dass sie die Soldaten von
mehr als einer Legion aufnehmen konnten. Den Großteil der Funde
machen Sandalennägel und Waffenteile wie Pfeilspitzen, bleierne
Schleudergeschosse, Lanzenspitzen und Lanzenschuhe aus. Nur
wenige Schmuckstücke und zirka 240 Münzen haben die Soldaten in
den Lagern zurückgelassen.

Schatzfund
Besonders spektakulär ist ein mit 36 Silberdenaren gefüllter
Geldbeutel. Er stammt nicht aus der Zeit der Drususfeldzüge
(12-8 v. Chr.), sondern aus den Jahren, in denen Varus
Statthalter in Germanien war (7-9 n. Chr.). "Die 36 Münzen
entsprechen etwa dem Legionärssold zweier Monate", erklärt
Prof. Dr. Wolfgang Ebel-Zepezauer, der die Ausgrabung in
Dorsten geleitet hat. "Vermutlich starb der Soldat, bevor er
seinen Schatz bergen konnte". Mittlerweile sind die Münzen im
LWL-Museum für Archäologie in Herne zu sehen. In dem Beitrag
"Die Münzen aus Holsterhausen" beschreibt Dr. Peter Ilisch
diesen Hortfund sowie die Einzelfunde ausführlich. Die
Marschlager von Holsterhausen ordnet Dr. Johann-Sebastian
Kühlborn ein, der ehemalige Leiter der provinzialrömischen
Abteilung der LWL-Archäologie für Westfalen.

Germanische Besiedlung
Erst ein halbes Jahrhundert nach Abzug der römischen Truppen
entwickelte sich in Holsterhausen eine kleine germanische
Ansiedlung. Im Boden erhalten hatten sich die Reste sogenannter
Grubenhäuser, kleinere Pfostenspeicher sowie größere
Pfostenbauten, sogenannte Feldscheunen. Einige Grubenhäuser
hatten die Menschen mit Siedlungsabfällen verfüllt, nachdem sie
sie nicht mehr nutzten. Diese Abfälle bestanden vor allem aus
den Scherben von einheimischen Keramikgefäßen. Aber auch die
Reste römischer Gefäße traten zutage, die Dr. Bettina Tremmel
in ihrem Beitrag beschreibt und datiert.

Die germanischen Grubenhäuser dienten vor allem handwerklichen
Zwecken und waren nach einigen Jahrzehnten weiterverlegt
worden. Diese periodische Verlagerung und die großflächige
Verteilung der Gebäude innerhalb der germanischen Siedlung ist
bisher einmalig, wie Ebel-Zepezauer in seinem Beitrag ausführt
Dr. Christoph Grünewald, Leiter der Außenstelle Münster der
LWL-Archäologie für Westfalen, interpretiert schließlich die
späteren mittelalterlichen Gebäude und Funde wie Spinnwirtel,
Webgewichte und Fibeln.


INFO

Bibliografische Angaben:
Wolfgang Ebel-Zepezauer, Christoph Grünewald, Peter Ilisch,
Johann-Sebastian Kühlborn, Bettina Tremmel, Augusteische
Marschlager und Siedlungen des 1. bis 9. Jahrhunderts in
Dorsten-Holsterhausen. Die Ausgrabungen 1999-2002,
Bodenaltertümer Westfalens (BAW) 47, Mainz 2009, 452 Seiten mit
33 Abb., 80 Tafeln und 3 Beilagen, ISBN 978-3-8053-3952-0, 34
Euro.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 27 08:32:14 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Jan 2010 08:32:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Zwangsarbeiterkinder, Hamm, 27.01.2010
Message-ID: 4B5FFA0E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jochen Thesmann"
Datum: 26.01.2010, 12:27


AKTUELL

Zwangsarbeiterkinder
Vortrag von Mechtild Brand

Mittwoch, den 27. Januar 2010, 19.00 Uhr
Stadtarchiv Hamm im Technischen Rathaus
Gustav-Heinemann-Str. 10, Raum A1UG.004, entgeltfrei

Seit 1996 wird am Jahrestag der Befreiung des
Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau aller im Dritten Reich
verfolgten und ermordeten Menschen gedacht. Von den
Verfolgungen durch die Nationalsozialismus waren auch Kinder
betroffen. Das gilt entsprechend für das Kapitel Zwangsarbeit.
Die ersten Zwangsarbeiter waren Kriegsgefangene. Dann wurden
ganze Jahrgänge junger Leute rekrutiert. Schließlich begann in
Polen und in der Sowjetunion die Vertreibung von Familien und
ganzen Dorfgemeinschaften im Rahmen des Kolonisierungs- und
Germanisierungsprogramms des Generalplans Ost, der die
"Reduzierung" der slawischen Bevölkerung um 30 Millionen
Menschen vorsah. Ein Teil der betroffenen Familien wurde zur
Zwangsarbeit nach Deutschland geschickt, einschließlich ihrer
Kinder, die bei den Arbeitgebern natürlich unerwünscht waren.

Unerwünscht waren auch die Kinder, die während des
Arbeitseinsatzes ihrer Eltern in Deutschland geboren wurden.
Sie wurden einer rassistischen Bewertung unterzogen, deren
Ergebnis für ihre Überlebenschancen entscheidend war. Berichte
von Zeitzeugen, die zu diesen beiden Gruppen von betroffenen
Kindern gehören, werden im Mittelpunkt des Vortrags stehen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: 27.01.2010
Stadtarchiv Hamm
Gustav-Heinemann-Str. 10
59065 Hamm
Tel.: 02381/175850

Kontakt:
Gustav-Heinemann-Str. 10
59065 Hamm
Tel.: 02381/175860





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 27 08:34:58 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Jan 2010 08:34:58 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Bade,
Claudia: "Die Mitarbeit der gesamten Bevoelkerungist erforderlich!"
Message-ID: 4B5FFAB2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Birgit Kehne"
Datum: 26.01.2010, 15:11


LITERATUR

In der Reihe "Osnabrücker Geschichtsquellen und Forschungen"
neu erschienen:

Claudia Bade, "Die Mitarbeit der gesamten Bevölkerung ist
erforderlich!" Denunziation und Instanzen sozialer Kontrolle am
Beispiel des Regierungsbezirks Osnabrück 1933 bis 1949,
Osnabrücker Geschichtsquellen und Forschungen Bd. 50,
Selbstverlag des Vereins, Osnabrück 2009, IX u. 278 S., 25,00 ?,
für Mitglieder 19,00 ?.

Im "Dritten Reich" waren Denunziationen ein weit verbreitetes
Mittel zur Teilhabe Vieler an den nationalsozialistischen
Machtstrukturen - aber wie verhielt es sich in der
Nachkriegszeit? Durch Denunziationen werden eigene Interessen
verfolgt und andere Menschen ausgegrenzt; sie stellen zugleich
aber immer auch eine Selbstvergewisserung in der eigenen Gruppe
dar. Die Motivationen sowie die Strategien für Denunzierende
sind höchst unterschiedlich; ebenso die staatlichen Reaktionen
darauf.

Die vorliegende Publikation untersucht das Phänomen
Denunziation und die Instanzen sozialer Kontrolle am Beispiel
des Regierungsbezirkes Osnabrück. Die Untersuchung bezieht sich
dabei anhand von zahlreichen Beispielen nicht nur auf die Zeit
des Nationalsozialismus, sondern auch auf die Nachkriegszeit.
Zunächst werden die strukturellen Voraussetzungen für
Denunziationen analysiert, also Aufbau und Arbeit der Instanzen
sozialer Kontrolle erörtert sowie die Rolle der Gesetzgebung
als Denunziationsanreiz untersucht. Im Anschluss wird die
Denunziationspraxis aus der Perspektive der Denunzierenden
untersucht. Dies beinhaltet die Verläufe von
Denunziationssituationen, die sozialen und
geschlechtsspezifischen Aspekte denunziatorischen Verhaltens
sowie die Anwendung bestimmter Strategien, die sich an die
jeweilige gesellschaftliche und politische Situation anpassten.
Dabei werden sowohl die Unterschiede als auch die
Gemeinsamkeiten zwischen der NS-Zeit und der Nachkriegszeit
herausgestellt.

Claudia Bade, Jahrgang 1968, studierte Geschichte und Deutsche
Sprach- und Literaturwissenschaft an den Universitäten Bremen
und Tel Aviv. Mit ihrer Arbeit über Denunziation im
Regierungsbezirk Osnabrück wurde sie an der Universität Bremen
zum Dr. phil. promoviert. Nach einer Zusatzqualifikation zur
Wissenschaftlichen Dokumentarin forscht sie derzeit als
wissenschaftliche Mitarbeiterin des Dresdner
Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung zum Thema
Wehrmachtjustiz.


INFO

Kontakt:
Frau Janßen
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V.
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/33162-14
Fax: 0541/33162-62
E-Mail: histver.osnabrueck at nla.niedersachsen.de
URL: Verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 27 08:49:02 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Jan 2010 08:49:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe26.10.2009 - 17.12.2009
Message-ID: 4B5FFDFE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 17.12.2009, 16:15


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/



Nachrichten aus dem Münsterland vom 17.12.2009

Archäologiepark Haltern (14:05 Uhr) Das archäologische
Freigelände am Halterner Römermuseum nimmt konkrete Formen an.
Heute der Landschaftsverband Westfalen-Lippe grünes Licht für
den ersten Bauabschnitt gegeben. Entstehen soll dort eine
wirklichkeitsgetreue Rekonstruktion eines römischen
Militärlagers, mit Toren, Befestigungen und Gräben. Für die
erste Etappe zahlt der LWL 500.000, das Land
Nordrhein-Westfalen mehr als 700.000 Euro.

Nachrichten aus OWL vom 17.12.2009

Museums-Finanzierung unklar (10:19 Uhr) Auch der Landesverband
Lippe seine Mitgliedschaft im Zweckverband
Weserrenaissance-Museum gekündigt. Das hat die
Verbandsversammlung am Abend beschlossen. Zuvor hatte schon die
Stadt Lemgo gekündigt. Die Träger sparen so jährliche Beiträge
von mehr als 200 000 Euro. Über die Finanzierung des Museums
soll 2010 neu diskutiert werden. Der Landesverband Lippe will
das Weserrenaissance-Museum im Schloß Brake auf alle Fälle
erhalten, erklärte Verbandsvorsteher Andreas Kasper

Nachrichten aus dem Münsterland vom 17.12.2009

Drostenhof wird restauriert (13:11 Uhr) Die NRW-Stiftung stellt
dem Drostenhof Wolbeck einen Zuschuss von bis zu 170.000 Euro
zur Verfügung. Mit dem Stiftungsgeld sollen Teile des Gebäudes
restauriert werden. Das im Herrenhaus untergebrachte
"Westpreußische Landesmuseum" wird derzeit bereits mit
Bundesmitteln modernisiert und erweitert. Der Drostenhof zählt
zu den wertvollsten Zeugnissen der Spätgotik und Renaissance in
Nordwestdeutschland.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 15.12.2009

Weihnachtsmuseum im Kreis Olpe (17:00 Uhr) Das Sauerland soll
zur wichtigsten Weihnachts-Region in Deutschland werden. Der
Verein "Sauerland Initiativ" plant unter anderem ein
Weihnachts-Museum im Kreis Olpe. Dort soll eine Sammlung zur
Geschichte und zur Bedeutung des Weihnachtsfestes gezeigt
werden. Zur Zeit suchen die Initiatoren nach einem geeigneten
Standort für das Museum. Jeder dritte Weihnachtsbaum, der in
Deutschland verkauft wird, kommt aus dem Sauerland.

Nachrichten aus OWL vom 15.12.2009

Mühle wird restauriert (09:18 Uhr) Im Freilichtmuseum in
Detmold wird nach mehr als 30 Jahren die Kappwindmühle
restauriert. Die Mühle aus dem Kreis Minden-Lübbecke steht seit
1978 im Freilichtmuseum in Detmold und ist zu einem Wahrzeichen
geworden.

Nachrichten aus OWL vom 15.12.2009

Museumszukunft unsicher (06:46 Uhr) Die Stadt Lemgo will das
Weserrenaissance-Museum im Schloß Brake finanziell nicht mehr
unterstützten. Dies hat der Rat am Abend beschlossen. Damit
spart Lemgo im Jahr rund 200 000 Euro. Auf Grund der eigenen
Finanznot müsse überall gespart werden, erklärt die Verwaltung.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 14.12.2009

Kunstquartier wird für Hagen sehr teuer (08:51 Uhr) Der Hagener
Verwaltungsvorstand und der Rat wollen sich in dieser Woche mit
der möglichen Kostenexplosion am Emil-Schumacher-Museum
beschäftigen. Am Samstag war bekannt geworden, dass die
Betriebskosten für das neue Hagener Kunstquartier doppelt so
hoch auszufallen drohen wie ursprünglich veranschlagt. Für
Energie, Reinigung und Bauunterhaltung muss die Stadt nach
Schätzungen ihrer Gebäudewirtschaft rund anderthalb Millionen
Euro jährlich ausgeben und nicht nur gut 700.000, wie
eigentlich geplant.

Nachrichten aus OWL vom 12.12.2009

Mindener Feuerwehr-Streik beendet (18:17 Uhr) Die Freiwillige
Feuerwehr in Minden hat ihren Streik nach nur einem Tag
beendet. Am Freitag hatten drei Löschgruppen erklärt, nicht
mehr für Einsätze zur Verfügung zu stehen. Damit protestierten
sie gegen die Überlegung der Stadt, einen Zuschuss von 300.000
Euro nicht in das Feuerwehr-Gerätehaus sondern in das Mindener
Museum zu investieren. Ob es bei diesem Plan bleibt, muss der
Rat am Donnerstag entscheiden.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 12.12.2009

Recklinghausen: Strommuseum jetzt mit Elektroautos (10:38 Uhr)
Der Energiekonzern RWE hat sein Strommuseum in Recklinghausen
um eine Ausstellung über Elektroautos erweitert. In einem neuen
Anbau werden Elektrofahrzeuge von den 50er Jahren bis heute
gezeigt. Sie sind ab Dienstag zu sehen. Der Anbau hat eine
Million Euro gekostet. 25.000 Menschen besuchen jährlich das
größte deutsche Strommuseum.

Nachrichten aus OWL vom 11.12.2009

Besucherrückgang beim MARTa (12:03 Uhr) In diesem Jahr haben 20
Prozent weniger Menschen das MARTa in Herford besucht. 55.000
Kunstinteressierte werden das Museum bis zum Jahresende besucht
haben. Im vergangenen Jahr hatte die Ausstellung zum Abschied
des Gründungsdirektors Jan Hoet für zusätzliches Interesse
gesorgt. Die neue Museumsleitung rechnet im nächsten Jahr aber
wieder mit mehr Besuchern.

Nachrichten aus OWL vom 11.12.2009

Feuerwehr nicht mehr einsatzbereit (05:23 Uhr) Teile der
Freiwilligen Feuerwehr in Minden haben sich als nicht mehr
einsatzbereit erklärt. Sie reagierten damit auf eine Kürzung
von Fördermitteln durch die Stadt, mit denen eigentlich drei
Gerätehäuser modernisiert werden sollten. Diese 300.000 Euro
sollen stattdessen zur Sanierung des Mindener Museums
eingesetzt werden. Nach Ansicht der Feuerwehrleute ist die
Situation in den veralteten Gerätehäusern
gesundheitsgefährdend. Aus diesem Grund stünden sie für
Einsätze ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Ihre Aufgaben muss
jetzt kurzfristig die Berufsfeuerwehr übernehmen.

Radionachrichten vom 10.12.2009

Museum in Oelde beleuchtet 100 Jahre westfälisches Kabarett
(19:57 Uhr) Eine Austellung würdigt seit heute das Kabarett in
Westfalen.

In Oelde im Münsterland wurde am Abend die Schau eröffnet, die
die Kabarettkunst der vergangenen 100 Jahre beleuchtet. Im
Museum für Westfälische Literatur wird anhand von sechs
Küntslerbiografien der Bogen von der Gründungszeit des
Kabaretts bis in die Gegenwart geschlagen. Darunter ist auch
der Ruhrgebiets-Kommödiant Jürgen von Manger.

Viele der in Oelde gezeigten Fotos, Plakate und Briefe werden
erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung läuft
bis zum 18. April.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 10.12.2009

Freigelände für Römermuseum (16:25 Uhr) Das Römermuseum in
Haltern soll ein deutschlandweit einzigartiges archäologisches
Freigelände erhalten. Der Bau- und Umweltausschuss des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe hat dafür 1,2 Millionen
Euro bewilligt. Der Landschaftsausschuss muss dem noch
zustimmen.

Nachrichten aus OWL vom 10.12.2009

Schauspieler im Freilichtmuseum (12:20 Uhr) Das Freilichtmuseum
in Detmold bietet zum 50-jährigen Bestehen im kommenden Jahr
auch Theaterinszenierungen. Schauspieler des Landestheaters
spielen dann Szenen aus dem Leben früherer Bewohner von
Museumsgebäuden. Eines der Themen ist die Auswanderung. Das
Landestheater hat dazu historische Briefe zu kurzen Szenen
verarbeitet.

Nachrichten aus OWL vom 08.12.2009

Kein Geld für Weserrenaissance-Museum (18:39 Uhr) In Lemgo
entscheidet in der kommenden Woche der Rat, ob die Stadt aus
dem Zweckverband des Weserrenaissance-Museums aussteigt. Dies
beschloss der Kulturausschuss am Montagabend. Die Stadt will
das Museum nicht mehr unterstützen. Lemgo zahlt bisher jährlich
über 200.000 Euro Zuschuss. Auf Grund der eigenen Finanznot
müsse an allen Ecken gespart werden, erklärt die Verwaltung.

Nachrichten aus OWL vom 07.12.2009

Steuerzahlerbund lobt Nieheim (18:18 Uhr) Der Bund der
Steuerzahler hat die Politik in Nieheim im Kreis Höxter gelobt.
Der Bürgermeister hatte die Geschäftsführung der Museumsmeile
Westfalen Culinarium ehrenamtlich übernommen. Dadurch spart
Nieheim jährlich 50.000 Euro. Die 25 Ratsmitglieder wollen
außerdem für mehr Besucher sorgen. Jeder von ihnen hat sich
verpflichtet, bis Mitte des kommenden Jahres mindestens zehn
zahlende Besucher auf die Museumsmeile zu bringen. Das
Westfalen Culinarium leidet unter erheblichem Besuchermangel.

Nachrichten aus OWL vom 07.12.2009

Positive Bilanz des Varusjahres (18:16 Uhr) Der Kreis Lippe
zieht eine positive Bilanz des Varusjahres. Insgesamt seien
mehr als 300.000 Besucher zu den Veranstaltungen gekommen. Der
größte Teil der Gäste habe auch die "Mythos"-Ausstellung im
Lippischen Landesmuseum besucht. Der Kreis Lippe hat für das
Varusjahr rund 1,8 Millionen Euro ausgegeben.

Nachrichten aus OWL vom 07.12.2009

Freilichtmuseum sucht Exponate (18:16 Uhr) Das Freilichtmuseum
Detmold sucht noch Familiengeschichten und Ausstellungsstücke
zum Thema Aus- und Zuwanderung. Gesucht werden zum Beispiel
Alltagsgegenstände, Fotos oder Dokumente. Im nächsten Sommer
sollen dann in der Jubiläumsausstellung mit dem Namen "Planet
Westfalen" Einzelschicksale und Familiengeschichten mit den
jeweiligen Erbstücken präsentiert werden.

Nachrichten aus OWL vom 07.12.2009

Steuerzahlerbund lobt Nieheim (13:58 Uhr) Der Bund der
Steuerzahler hat die Politik in Nieheim im Kreis Höxter gelobt.
Der Bürgermeister hatte die Geschäftsführung der Museumsmeile
"Westfalen-Culinarium" ehrenamtlich übernommen. Dadurch spart
Nieheim jährlich 50.000 Euro. Das Westfalen-Culinarium, das aus
vier Museen besteht, leidet unter erheblichem Besucherschwund.

Nachrichten aus OWL vom 05.12.2009

Steuerzahlerbund kritisiert Kreistag (11:27 Uhr) Der Bund der
Steuerzahler hat die Entscheidung des Paderborner Kreistages
kritisiert, das Burgcafé im Museum Wewelsburg zu restaurieren.
Der Kreis habe seit 2002 vergebens nach einem Pächter gesucht.
Die 400.000 Euro teure Renovierung biete keine Garantie, einen
Betreiber zu finden. Der Kreis hatte den Beschluss damit
begründet, dass man mit anderen kulturellen Einrichtungen wie
dem Kloster Dalheim oder dem Freilichtmuseum Detmold ohne
Restaurationsbetrieb nicht mithalten könne.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 20.11.2009

Bochum: Museum wird 50 (12:58 Uhr) Das Kunstmuseum Bochum will
mit einer Silvesterparty ins Kulturhauptstadtjahr starten.
Außerdem soll es anlässlich des 50. Geburtstags im kommenden
Jahr eine Ausstellung mit 50 Meisterwerken aus den eigenen
Beständen geben. Bis Ende dieses Jahres wird das Museum für den
Geburtstag hergerichtet. Die Renovierung kostet 2 Millionen
Euro und wird zum Teil aus privaten Spenden finanziert. Trotz
Baustellen konnte das Museum die Besucherzahl steigern. Bis
Oktober kamen 36.000 Besucher und damit 5 Prozent mehr als im
Vorjahr

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 17.11.2009

DFB widerspricht Kritik an Museum (17:34 Uhr) Die
Geschäftsführung des DFB-Fußballmuseums hat sich zu ihrer
ersten Sitzung in Dortmund getroffen. Die Ausstellung soll
jährlich von mindestens 250.000 Menschen besucht werden.
DFB-Präsident Theo Zwanziger widersprach der Kritik, das Museum
würde Steuergelder verschwenden. Die Finanzierung, unter
anderem mit Geldern von Land und DFB, sei bundesweit einmalig.
Zudem werde das Museum kein Defizit machen und einen
steuerlichen Mehrwert bringen.

Nachrichten vom 16.11.2009

Jahrestagung der Museumspädagogen (07:56 Uhr) Die Museen in der
Region wollen mehr Menschen aus Einwandererfamilien anlocken.
Auf ihrer Jahrestagung in Köln beraten rund 250
Museumspädagogen über entsprechende Möglichkeiten und stellen
Pilotprojekte vor. Die Tagung steht unter dem Motto "Das Eigene
und das Fremde". Sie dauert bis morgen Abend.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 14.11.2009

Beschädigte Schriften restauriert (12:15 Uhr) Das westfälische
Archivamt in Münster hat bislang 19 Tonnen durchnässte und
beschädigte Schriften aus dem im Frühjahr eingestürzten Kölner
Stadtarchiv getrocknet und restauriert. Sieben Tonnen stünden
noch aus, sagte eine Sprecherin. Ursprünglich sollten die
Konservierungs- und Reinigungsarbeiten Ende des Jahres beendet
sein. Das Archivamt geht nun aber von März oder April aus. In
Köln sind die Bergungsarbeiten immer noch nicht abgeschlossen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 09.11.2009

Museumseröffnung in Ahlen (09:43 Uhr) Sakrale Kunstgegenstände
aus dem Christentum, Judentum und Buddhismus sowie Exponate der
Zeitmessung aus vier Jahrhunderten zeigt das Museum im
Goldschmiedehaus, das gestern abend in Ahlen wieder eröffnet
worden ist. Das 25 Jahre alte Museum in privater Trägerschaft
gilt als Schatzkammer der Religionen und bemüht sich zur Zeit
um den Aufbau einer islamischen Abteilung .

Nachrichten aus dem Münsterland vom 07.11.2009

Techno-Ausstellung in Gronau (13:10 Uhr) Das Rock´n´Popmuseum
in Gronau eröffnet am Sonntag eine Sonderausstellung zum Thema
"Techno". Diese Musik erreichte mit der ersten "Loveparade" vor
20 Jahren erstmals ein größeres Publikum. Neben der Geschichte
des Technos beschäftigt sich die Ausstellung auch mit der
Drogenproblematik der Party- und Ravekultur. Dazu arbeitet das
Museum mit der Drogenaufklärung des münsterischen Vereins "eve
& rave" zusammen. Außerdem gibt es Vorträge und Workshops für
Diskjockeys. Die Ausstellung läuft bis zum 18. April.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 06.11.2009

Saisonabschluss im Freilichtmuseum (15:23 Uhr) Gut 120.000
Gäste haben in dieser Saison das Hagener Freilichtmuseum
besucht - so viele wie im vorigen Jahr. Das teilt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe zum Saisonabschluss mit. Die
Zahl wird sich am letzten November-Wochenende noch erhöhen:
Dann lädt das Freilichtmuseum zum "Romantischen
Weihnachtsmarkt" ein. Zwischen Fachwerkhäusern und
Weihnachtshütten bieten rund siebzig Kunsthandwerker ihre
Produkte an. Im kommenden Jahr feiert das Museum im Hagener
Mäckingerbachtal sein 50-jähriges Bestehen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 06.11.2009

Neue Picasso-Ausstellung (13:17 Uhr) Das Graphikmuseum Pablo
Picasso in Münster präsentiert ab morgen rund 140 Gemälde,
Skulpturen und Zeichnungen des Schweizer Sammlers Jean Planque.
Darunter sind unter anderem Werke von Braque, Cezanne, van Gogh,
Klee und Picasso. Jean Planque war mit vielen berühmten Malern
seiner Zeit befreundet und sammelte jahrzehntelang deren Werke.
Die Sonderausstellung ist bis Ende Januar zu sehen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 06.11.2009

Ausstellung Kunstmuseum Ahlen (13:00 Uhr) Das Kunstmuseum Ahlen
eröffnet am Sonntag erstmals eine große Ausstellung des
Rheinischen Expressionisten Egon Wilden. Gezeigt werden mehr
als 200 Aquarell-Arbeiten, Zeichnungen und Gemälde sowie 60
Werke aus Privatbesitz. Das Kunstmuseum erforscht den Nachlass
Egon Wildens und ist im Besitz von mehr als 300 Kunstwerken.
Die Ausstellung ist bis zum 17. Januar zu sehen.

Nachrichten aus OWL vom 05.11.2009

Blechmäuse im Computermuseum (12:43 Uhr) Das Heinz Nixdorf
MuseumsForum in Paderborn eröffnet am Donnerstag eine
Sonderausstellung über Claude Shannon. Der amerikanische
Mathematiker gilt als Pionier der Computertechnik. Er hat in
seiner Freizeit viele höchst seltsame Geräte erfunden, darunter
programmierbare Blechmäuse, einradfahrende Plastikfiguren und
jonglierende Roboter. Eine Auswahl dieser Erfindungen zeigt das
HNF bis Ende Februar.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 05.11.2009

Römermuseum wird erweitert (06:32 Uhr) Die Planungen für den
insgesamt rund fünf Millionen Euro teuren Archäologischen Park
in Haltern nehmen wieder Fahrt auf. Die Bezirksregierung
Münster hat 420.000 Euro für den ersten Bauabschnitt bewilligt.
Dabei soll ein Tor des römischen Außenlagers rekonstruiert
werden. Ein erster Förderantrag war noch abgelehnt worden.

Nachrichten aus OWL vom 04.11.2009

Bürgermeister übernimmt Museumsprojekt (06:21 Uhr) Nieheims
neuer Bürgermeister Rainer Vidal-Garcia wird Geschäftsführer
des finanziell belasteten Westfalen Culinariums. Das
Museumsprojekt im Kreis Höxter war aufgrund fehlender Besucher
in die roten Zahlen geraten und hatte ein jährliches Minus in
Höhe von 150.000 Euro eingefahren. Der Bürgermeister will das
Amt künftig ehrenamtlich ausüben und der Stadt Nieheim damit
50.000 Euro Kosten sparen.

Nachrichten aus OWL vom 03.11.2009

Mehr Besucher im Freilichtmuseum (18:56 Uhr) Das
Freilichtmuseum in Detmold verzeichnet nach Jahren des
Rückgangs wieder steigende Gästezahlen. In dieser Saison sind
nach Angaben des Museums knapp 190 000 Besucher gekommen, ein
Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allein 21 000 Gäste
besuchten die Großveranstaltung Pferdestark, die alle zwei
Jahre stattfindet.

Nachrichten aus OWL vom 03.11.2009

Schwarz-gelbes Bündnis will sparen (08:21 Uhr) Im Kreis
Gütersloh will ein neues politisches Bündnis unangenehme
Sparmaßnahmen durchsetzen. CDU und FDP im Kreistag haben sich
zusammengeschlossen, um mit dieser Mehrheit den Haushalt zu
sanieren. So sollen die Pläne für ein Museum zum Gedenken an
den westfälischen Künstler Peter-August Böckstiegel gekippt
werden.

Nachrichten aus OWL vom 31.10.2009

Saisonende im Freilichtmuseum (13:37 Uhr) Im Detmolder
Freilichtmuseum endet am Sonntag die Saison. Die Besucherzahlen
sind nach Angaben der Geschäftsleitung im Vergleich zum Vorjahr
stabil geblieben. Die genaue Bilanz wird nächste Woche bekannt
gegeben. Allein zur Veranstaltung "Pferdestark" kamen in diesem
Sommer 21.000 Menschen, so viele wie noch nie. Im vergangenen
Jahr hatte das Museum einen Rückgang um elf Prozent auf 162.000
Besucher verzeichnet.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 31.10.2009

Schramma erhält Friedenspreis (13:34 Uhr) In der Werler Moschee
wird am Sonntag der Friedenspreis des Zentralinstituts
Islam-Archiv mit Sitz in Soest vergeben. Er geht an Fritz
Schramma aus Köln. Der ehemalige Oberbürgermeister habe das
Kuratorium mit seiner Demonstration gegen die rechtsgerichtete
Bürgerinitiative Pro Köln beeindruckt, sagte ein Sprecher des
Islam-Archivs dem WDR. Außerdem habe er durch seinen Einsatz
für den Bau der Kölner Moschee die Integration von Muslimen
vorangetrieben

WDR-Radionachrichten vom 30.10.2009 Länderchefs wollen Deutsche
Digitale Bibliothek (17:52 Uhr) Die Ministerpräsidenten der
Länder haben der Gründung einer Deutschen Digitalen Bibliothek
zugestimmt. Rund 30.000 Büchereien, Archive, Museen und
ähnliche Einrichtungen sollen die Inhalte bereitstellen. Die
Ministerpräsidenten baten bei ihrer Jahreskonferenz in Mainz
die Ressorts des Bundes und der Länder, ein entsprechendes
Abkommen zu unterzeichnen. Die deutsche Einrichtung soll zu
einer künftigen Europäischen Digitalen Bibliothek gehören. Nach
einem EU-Beschluss soll auf diese Weise das kulturelle Erbe
leichter verfügbar sein.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 28.10.2009

BVB-Fanschiff zur Ruhr 2010 (07:57 Uhr) Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe will sich am Kulturhauptstadtjahr 2010 mit
einen singenden Schiffskorso beteiligen. Am so genannten "Day
of Song" sollen acht Schiffe mit hunderten Sängern an Bord von
Waltrop über den Rhein-Herne-Kanal nach Gelsenkirchen-Schalke
fahren. Mit im Korso ist auch ein BVB-Fanschiff, in dem 100
Fans mitfahren dürfen. Sie können sich beim LWL-Industriemuseum
bewerben.

Nachrichten aus OWL vom 26.10.2009

Varusausstellung war Besuchermagnet (18:45 Uhr) Besucherrekord
bei der Ausstellung zum Varusjahr in Detmold. Knapp 100.000
Menschen wollten bis Sonntagabend die Ausstellung unter dem
Titel Mythos sehen, so die Veranstalter. Allein am vergangenen
Wochenende kamen noch einmal 3000 Besucher, sie mußten zum Teil
Schlange stehen. In den kommenden 14 Tagen werden die
geliehenen Ausstellungsstücke eingepackt und verschickt. Im
Landesmuseum wird ab Juni 2010 eine abgespeckte
Varusausstellung gezeigt.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstr. 38
Erbdrostenhof
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org
URL: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 27 09:10:04 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Jan 2010 09:10:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Muensterer und Muensterin,
oder dochMuensteraner?, Bocholt, 04.02.2010
Message-ID: 4B6002EC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Hans D. Oppel"
Datum: 20.01.2010, 16:03


AKTUELL

Der von Stadtarchiv Bocholt und Volkshochschule
Bocholt-Rhede-Isselburg getragene Gesprächskreis Bocholter
Stadtgeschichte lädt zum Donnerstag, 4. Februar 2010, 18.30 Uhr
in das Stadtarchiv Bocholt, Münsterstr. 76, 46397 Bocholt, ein
zu dem

Vortrag von Michael Wissing, M.A.,aus Heiden

unter dem Titel Münsterer und Münsterin, oder doch Münsteraner ?

Die Diskussion um neu in den Sprachgebrauch übernommene
Begriffe hat eine lange Tradition und kann für das Deutsche im
Wesentlichen seit dem Mittelalter verfolgt werden. Der
fortlaufende Einfluss französischer und eng-lischer Begriffe
rief besonders seit der Reichsgründung - und nationalistisch
übersteigert während des Ersten Weltkriegs - Kritik hervor.

So kam es schließlich 1885 zur Gründung des Allgemeinen
Deutschen Sprach--vereins, der sich der Bewahrung und Pflege
der Deutschen Sprache ver-schrieb. Gründungsmitglied war dabei
der gebürtige Bocholter Otto Sarrazin.

Im Münsterland entstanden recht früh Zweigvereine in Münster
und Bocholt. An ihrem Beispiel wird eine zeitgenössische
Sprachkritik mit regionalem Bezug er-läutert werden. Neben der
Struktur der Vereine werden Themen und Ziele vor-ge-stellt, mit
denen man sich beschäftigte. Dass Bocholt dabei durch-aus eine
Son-der-rolle zufällt, wird abschließend näher diskutiert.

Moderation: Stadtarchivar Dr. Hans D. Oppel

Eintritt frei!


INFO

Dr. Hans-D.Oppel
Stadtarchiv Bocholt
Münsterstraße 876
46397 Bocholt
Tel. 02871-2411010





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 27 09:12:44 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Jan 2010 09:12:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bildvortrag: Vulkanausbrueche - Vulkangefahren
-Vulkankatastrophen, Hattingen, 29.01.2010
Message-ID: 4B60038C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 26.01.2010, 13:12


AKTUELL

Vulkanausbrüche - Vulkangefahren - Vulkankatastrophen
Bildvortrag im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen

Vulkane üben auf die Menschen eine besondere Faszination aus.
Am Freitag, 29. Januar, um 19.30 Uhr erläutert Professor
Hans-Ulrich Schmincke im LWL-Industriemuseum Henrichshütte an
Beispielen aus aller Welt die unterschiedlichen Formen und
Folgen des Vulkanismus. Hierzu lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in sein Industriemuseum Henrichshütte ein.

Der Vortrag verfolgt den Weg des Magmas von seiner Entstehung
im Erdmantel bis hin zum Vulkanausbruch. Hochexplosive
Eruptionen, die häufig als Vulkankatastrophen von der
Öffentlichkeit wahrgenommen werden, bilden einen Schwerpunkt
des Vortrags, der auch die Auswirkungen von Vulkanausbrüchen
auf das globale Klima nicht ausspart. Schmincke, der von 1969
bis 1990 an der Ruhr-Universität Bochum lehrte, vergisst neben
den zahlreichen Beispielen aus verschiedenen Teilen der Welt
auch die nähere Umgebung nicht: Sein neuestes Buch beschäftigt
sich mit den jungen Vulkanen der Eifel. Ob diese wieder
ausbrechen können, erläutert er in seinem Vortrag.

Der Vortrag von Professor Schmincke findet im Rahmen des
Begleitprogramms zur Sonderausstellung "Verbrannte Erde" im
LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen statt und ist
kostenlos.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-140
E-Mail: henrichshuette at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 27 09:16:23 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Jan 2010 09:16:23 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Freilichtmuseum Hagen, Mitarbeiter/in im Verkauf,
Hagen
Message-ID: 4B600467.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 20.01.2010, 16:13


STELLENAUSSCHREIBUNG

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe erforscht die Geschichte des Handwerks und der
Technik in Westfalen. Es präsentiert in historischen
Werkstätten aktuelle und historische Handwerkstechniken.

Weitere Informationen:
www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de

Im LWL-Freilichtmuseum Hagen ist die Stelle als

Mitarbeiterin/Mitarbeiter
im Verkauf

zum nächstmöglichen Termin saisonbedingt befristet bis zum
30.11.2010 zu besetzen.

Die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit beträgt 24
Stunden. Der Arbeitseinsatz erfolgt im wöchentlichen Wechsel
mit 48 Stunden / 0 Stunden, auch an Wochenenden und Feiertagen.

Aufgabengebiete:
- kassieren von Verkaufserlösen und Eintrittsgeldern
- Beratungsgespräche mit Museumsbesucherinnen
und Museumsbesuchern
- Tätigkeiten im Rahmen der Warenwirtschaft

Wir erwarten:
- eine abgeschlossene Ausbildung als Verkäuferin/Verkäufer
im Einzelhandel
- Zuverlässigkeit und höfliches Auftreten
- Kommunikationsfähigkeit
- Interesse an einer dauerhaften Mitarbeit von Saison zu Saison

Wir bieten:
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 3 TVöD
- ein vielfältiges Aufgabengebiet in einem motivierten Team

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landes-gleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
05/10 bis zum 06.02.2010 an das

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach
58091 Hagen
www.lwl.org
www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 28 10:57:54 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Jan 2010 10:57:54 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Freilichtmuseum Hagen,
Mitarbeiter/in imServiceteam, Hagen
Message-ID: 4B616DB2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 20.01.2010, 16:13


STELLENAUSSCHREIBUNG

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe erforscht die Geschichte des Handwerks und der
Technik in Westfalen. Es präsentiert in historischen
Werkstätten aktuelle und historische Handwerkstechniken.
Weitere Informationen:
www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de

Im LWL-Freilichtmuseum Hagen ist die Stelle als

Mitarbeiterin/Mitarbeiter
im Serviceteam

zum nächstmöglichen Termin saisonbedingt befristet
bis zum 30.11.2010 zu besetzen.

Die Beschäftigung erfolgt mit durchschnittlich 22,5 Stunden pro
Woche, nachmittags in der Zeit von 13.00 bis 17.30 Uhr,
sonntags in der Zeit von 13.30 bis 18.00 Uhr, u. a. auch an
Wochenenden und Feiertagen.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen stehende
Tätigkeiten im Freien:
- Besucherinformation
- Beaufsichtigung der Exponate
- Reinigungsarbeiten

Wir erwarten:
- Kommunikationsfähigkeit
- Zuverlässigkeit und höfliches Auftreten
- Interesse an einer dauerhaften Mitarbeit von Saison zu Saison

Wir bieten:
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 3 TVöD
- ein vielfältiges Aufgabengebiet in einem motivierten Team

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
06/10 bis zum 06.02.2010 an das

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach
58091 Hagen
www.lwl.org
www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 28 11:00:36 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Jan 2010 11:00:36 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Thementag im LWL-Industriemuseum widmet
sichhistorischen Verglasungen, Petershagen-Ovenstaedt, 31.01.2010
Message-ID: 4B616E54.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 27.01.2010, 13:36


AKTUELL

Butzenscheiben und Mondglas
Thementag im LWL-Industriemuseum widmet sich historischen
Verglasungen

Butzenscheiben und Mondglas stellen die Glasmacher des
LWL-Industriemuseums Glashütte Gernheim am Sonntag, 31. Januar,
her. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt von 10
bis 18 Uhr zur Schauproduktion von historischem Fensterglas in
sein LWL-Industriemuseum in Petershagen ein. In der Reihe
"Historische Gläser" führen die Glasmacher Korbinian Stückle
und Toresten Rötzsch vor, wie die kleinen, kreisrunden Scheiben
hergestellt werden. "Butzenscheiben wurden mit Bleiruten zu
ganzen Fenstern zusammengesetzt", erläutert LWL-Museumsleiter
Michael Funk, "noch heute kann man solche Fenster in manchen
historischen Gebäuden finden. Der Lichteinfall war stark
gebrochen, so richtig durchsehen konnte man durch diese Fenster
nicht."

Vom Herstellungsverfahren nahezu identisch ist die Herstellung
der Mondglasscheiben, bei denen an der Pfeife eine Glasblase
hergestellt wird, die dann zu einer flachen Scheibe
geschleudert. "Diese Scheiben hatten oft deutlich mehr als
einen Meter Durchmesser. Nach dem Abkühlen konnten auch
rechteckige Glasformate aus der Scheibe geschnitten werden.
Aber auch der oft recht dicke Nabel, das "Ochsenauge", wurde
mitunter noch für Fenster verwendet", so der LWL-Museumsleiter.

Auf eine Einschränkung der Vorführung am Sonntag weisen die
beiden Glasmacher hin: "Der Kühlofen in Gernheim ist nicht groß
genug für Mondglasscheiben in historischen Abmessungen. Wir
müssen die Scheiben daher etwas kleiner machen."

Zugleich haben alle Besucher noch kurze Zeit die Chance, die
Sonderausstellung zu böhmischem und mährischem Behälterglas im
Herrenhaus anzusehen. Für kleine Gäste bietet das Museum dort
samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr die Aktion
'Flaschenbemalen' an. Unter allen Kindern, die dort Flaschen
bemalt haben, wird zum Ende der Ausstellung eine Kinderführung
durch die Glashütte Gernheim verlost.

Das Museum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.


INFO

Anschrift der LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum - Glashütte Gernheim -
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 28 11:15:24 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Jan 2010 11:15:24 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Lange Nacht im LWL-Landesmuseum: Volles Programm
zurFinissage der Max-Ernst-Ausstellung, Muenster, 30.01.2010
Message-ID: 4B6171CC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.01.2010, 10:00


AKTUELL

Lange Nacht im LWL-Landesmuseum
Volles Programm zur Finissage der Max-Ernst-Ausstellung

Nach einer Verlängerung geht die Ausstellung "Max Ernst läßt
grüßen. Peter Schamoni begegnet Max Ernst" nun ihrem Ende
entgegen. Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
in Münster lädt am Samstag (30. Januar) zur Finissage mit einer
langen Nacht ein. Der Eintritt ist ab 18 Uhr frei, und
zahlreiche Angebote bieten Gelegenheit zum Staunen, Fragen und
Mitmachen.

Rätselhaft geht es von 14 bis 18 Uhr im Maximiliana-Raum zu.
Dort können Kinder ab sechs Jahren in einer Frottage-Aktion
ihre eigenen Postkarten gestalten: Holzscheite, Reiben und
Schuhsohlen werden mit dem Durchreibeverfahren auf das Papier
gebracht und schaffen fantastische Bilderwelten. Die Postkarten
können die Kinder anschließend mit Botschaft versehen - in
Geheimschrift. Inspiration für solche Codes bietet das Werk Max
Ernsts.

In den anderen Ausstellungsräumen geht es nicht weniger
geheimnisvoll zu. Der Magier Stephan Lammen vermag in Staunen
zu versetzen. Mit seinem Close-up-Programm macht er Magie aus
direkter Nähe erfahrbar. Zeitgleich stehen von 14 bis 17 Uhr
sechs angehende Kunsthistoriker der Uni-Münster den Besuchern
Rede und Antwort. Unter dem Motto "Noch Fragen? Wir antworten
gerne!" sind sie an ausgewählten Kunstwerken anzutreffen.

Ab 19 Uhr kommt Bewegung in den Tag. Das DiT Studio Münster hat,
inspiriert von Themen und Techniken Max Ernsts, Inhalte seiner
Bilder in eine Choreographie umgesetzt. Unter der Leitung von
Tanzpädagogin Ruth Trautmann haben Tänzer aller Altersgruppen
in monatelanger Arbeit eine abwechslungsreiche Darbietung
erarbeitet. Das Tanztheater "Spunky" unter Leitung von Tanja
von Malottki zeigt ab 20 Uhr mit Kindern der Kreuzschule ihre
Interpretationen der verspielten Arbeiten des bekannten
Surrealisten.

Hinter dem Titel "Books to go" verbirgt sich eine Aktion der
Museumsbibliothek, die Zweitexemplare aus dem Bestand ab 14 Uhr
verschenken. Öffentliche Führungen durch die
Max-Ernst-Ausstellungen runden das Angebot ab. Diese beginnen
ab 15 Uhr und finden ab 17:30 Uhr stündlich statt. Im Zuge der
Langen Nacht ist das Museum bis 24 Uhr geöffnet.

Ab 18 Uhr ist der Eintritt frei.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. +49 251 5907-01
Fax +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 28 11:18:14 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Jan 2010 11:18:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Autorenlesung mit Juergen Neffe: Darwin - Das
Abenteuerdes Lebens, Muenster, 03.02.2010
Message-ID: 4B617276.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.01.2010, 10:45


AKTUELL

Autorenlesung mit Jürgen Neffe
Darwin - Das Abenteuer des Lebens

Fünf Jahre erkundete Charles Darwin ab 1831 auf einem
Segelschiff die Erde und revolutionierte mit seinen neuen
Erkenntnissen das Bild vom Leben. Der Autor Jürgen Neffe aus
Hamburg hat auf Darwins Spuren die Welt durchstreift und
darüber ein Buch geschrieben. Am Mittwoch (3. Februar) kommt
Neffe um 19.30 Uhr ins Plane-tarium des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) in Münster. Der preisgekrönte
Wissenschaftsjournalist wird unter der sternüberfluteten Kuppel
im LWL-Museum für Naturkunde aus seinem Buch "Darwin - Das
Abenteuer des Lebens" lesen.

Sieben Monate ist der preisgekrönte Journalist und
Bestsellerautor um den Globus unterwegs, um die berühmteste
Reise der Wissenschaftsgeschichte nachzuerleben: Charles
Darwins Fahrt auf der "Beagle". Per Schiff, zu Pferd, im
Campingbus, Flugzeug oder auch zu Fuß sucht der promovierte
Biologe die Orte auf, an denen Darwin wichtige Erkenntnisse für
die Formulierung seiner umwälzenden Evolutionstheorie sammelte
- und wo seine wissenschaftlichen Erben heute das Leben
erforschen. Im Mittelpunkt der Recherchen steht der Mensch als
Erfolgsmodell der Evolution und gleichzeitig größte Bedrohung
der Natur.

Jürgen Neffe arbeitete 20 Jahre lang als Redakteur, Reporter
und Korrespondent für "Geo" und den "Spiegel". Seine
Einstein-Biografie gehörte zu den Top-Ten-Bestsellern des
Jahres 2005.

Im Anschluss an die Lesung wird Neffe im Eingangsbereich der
aktuellen Sonderaustellung zur Evolution des Menschen
Signierwünsche erfüllen.


INFO

Eintrittskarten zum Preis von 9 Euro (Abendkasse) und 7 Euro
(Vorverkauf) sind ab sofort beim LWL-Museum für Naturkunde in
Münster an der Sentruper Str. 285 (Telefon 0251-591 05, Di-So
von 9 - 18 Uhr), im VHS-Info-Treff, Aegidiimarkt 3 (Tel.
0251-492 4322) und bei der Münster Information (Tel. 0251-492
2714) erhältlich.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Volkshochschule
Münster und mit freundlicher Unterstützung des Westfälischen
Naturwissenschaftlichen Vereins sowie des VHS-Freundeskreises
statt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 28 11:05:46 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Jan 2010 11:05:46 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Walter Goedden (Hg.): Kabarettheroen aus Westfalen
Message-ID: 4B616F8A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.01.10 09:20


LITERATUR

Einhundert Jahre westfälische Kabarettgeschichte
dokumentiert in Ausstellung und Katalog

Westfalen ist ein Kabarett- und Comedyland. Das gilt nicht nur
für die heutige, lebendige Entertainer-Szene, in der mit Hape
Kerkeling, Jürgen von der Lippe, Atze Schröder und Herbert
Knebel viele "big names" der TV-Unterhaltung aus der Region
auftreten. Ein Projekt der LWL-Literaturkommission für
Westfalen lässt die Klassiker des Genres aus der über 100 Jahre
alten westfälischen Kabarettgeschichte noch einmal auferstehen.
Eine Ausstellung, die noch bis zum 18. April 2010 im Museum für
Westfälische Literatur auf dem Kulturgut Haus Nottbeck zu sehen
ist, und einen 287seitigen, reich bebilderten Katalog
porträtierten die ehemaligen Stars der Kabarettszene und lassen
sie mit eigenen Texten noch einmal zu Wort kommen.

"Mit dem Projekt beschreitet die LWL-Literaturkommission wieder
einmal literarisches Neuland", hebt Kulturdezernentin Dr.
Barbara Rüschhoff-Thale hervor. Projektleiter Prof. Dr. Walter
Gödden ging es darum, die Trennlinie zwischen etablierter
Literatur und dem Genre Kabarett aufzuheben: "Das frühe
Kabarett ist hochliterarisch und noch dazu originell, witzig
und kreativ. Es hat einfach Spaß gemacht, das Thema
auszugraben. Hier präsentiert sich die Kleinkunst ganz groß."

Katalog und Ausstellung zeigen erstmals veröffentlichte Fotos
und Dokumente, Plakate sowie Texte der Kabarettheroen. Erinnert
wird an Peter Hille, der um 1900 in Berlin zu den Pionieren des
deutschen Kabaretts zählte und Else Lasker-Schüler und Erich
Mühsam frühe Auftrittsmöglichkeiten eröffnete, an den Detmolder
Joseph Plaut, der mit seinen heiteren "Plautereien"
Hundertausende in den Bann zog, oder an den in Herne
aufgewachsenen Fred Endrikat, der über ein begnadetes
Improvisationstalent verfügte und Joachim Ringelnatz als
"Hausdichter" des legendären "Simpl" beerbte. Peter Paul
Althaus, der in Schwabing mehrere legendäre Kabaretts gründete
und das Münchener Boheme-Leben wie kaum ein zweiter verkörperte,
kommt ebenso vor wie Jürgen von Manger, dessen radebrechender
Ruhrkumpel Adolf Tegtmeier Kultstatus erlangte.

In der Ausstellung kommen noch zahlreiche Ton- und
Filmzeugnisse hinzu sowie ein Kellerkino, das dem "amtierenden"
Kabarettheroen Erwin Grosche gewidmet ist. Er ist, so Gödden,
der poetischste und skurrilste Kleinkünstler Deutschlands und
hatte es längst verdient, in einer Ausstellung gewürdigt zu
werden.


INFO

Walter Gödden (Hg.): Kabarettheroen aus Westfalen.
Mit Illustrationen von Robert Nippoldt.
Bielefeld: Aisthesis-Verlag 2009. 287 Seiten. 219 Abb.
Großformat. 24,80 Euro. ISBN 978-3-89528-701-5.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 28 11:08:52 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Jan 2010 11:08:52 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bauarbeiten am LWL-Landesmuseum: Startschuss fuer
denNeubau faellt im April
Message-ID: 4B617044.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.01.2010, 12:28


AKTUELL

Bauarbeiten am LWL-Landesmuseum
Startschuss für den Neubau fällt im April

Ein Jahr nach Beginn der Bauarbeiten am LWL-Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte in Münster zieht der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eine Zwischenbilanz:
Der derzeit laufende Abbruch entlang der Pferdegasse soll noch
bis Mitte März andauern, dann können die Arbeiten für den
Neubau beginnen. "Wenn die Abbrucharbeiten nach Plan laufen,
starten wir ab April mit dem Neubau", sagte LWL-Baudezernent
Matthias Löb am Montag (25.1.) in Münster. Spätestens Anfang
2011 solle der Rohbau stehen. In der zweiten Jahreshälfte 2012
soll das rund 48 Millionen Euro teure neue Museumsgebäude
bezugsfertig sein, die Eröffnung ist für 2013 geplant.

Bereits abgeschlossen sind der Abriss des Gebäudes an der
Rothenburg sowie die Entkernung und Schadstoff-Beseitigung an
der Pferdegasse. "Dort sind in den kommenden Wochen gewaltige
Mengen Bauschutt zu beseitigen", so Löb. Täglich müssten bis zu
30 Lkw-Ladungen abgefahren werden, wodurch es zu
Lärmbelästigungen und zu Verkehrsbeeinträchtigungen komme. Für
die Dauer der Abrissarbeiten bis Mitte März ist die Pferdegasse
halbseitig gesperrt. Um Staubbelastungen zu verringern, wird
der anfallende Bauschutt bewässert. In Richtung des
benachbarten Borromaeums schützen mit Planen bespannte
Schutzgerüste vor dem Staub.

"Damit kein Schutt auf die Straße fallen kann, führen wir den
Abbruch nach innen, also zum Museumsgelände hin, durch",
erläuterte Bauleiter Christoph Ellermann vom Architektenbüro
Pfeiffer/Ellermann/Preckel. Bei besonders heiklen Stellen
solle eine krangeführte Stahlplatte verhindern, dass
Gebäudeteile in die falsche Richtung fallen.

Eröffnung im Jahr 2013
Im zweiten Halbjahr 2012 sollen die Museumsmitarbeiter des
LWL-Landesmuseums in den Neubau einziehen. Dieser bietet
zusätzlich zum denkmalgeschützten Altbau am Domplatz 3.800
Quadratmeter Ausstellungsfläche und 2.400 Quadratmeter
Magazin- und Lagerfläche. Hinzu kommen unter anderem ein Café
für 50 und ein Restaurant für 95 Gäste, Werkstätten und ein
Fotoatelier. Von den 48 Millionen Euro Gesamtkosten entfallen
rund 39 Millionen auf den Bau, der Rest sind Umzugs- und
Einrichtungskosten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 28 11:12:09 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Jan 2010 11:12:09 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Ein einmaliges Erlebnis": Bernd Krupka baut fuer
dasLWL-Museum in Herne eine Burg
Message-ID: 4B617109.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.01.2010, 12:01


AKTUELL

"Ein einmaliges Erlebnis"
Bernd Krupka baut für das LWL-Museum in Herne eine Burg

Archäologen, Bauforscher und Statiker haben die Vorarbeit
geleistet, derzeit läuft die Umsetzung der Pläne auf
Hochtouren: Für die Mittelalter-Ausstellung "Aufruhr 1225!"
bekommt das LWL-Museum für Archäologie in Herne eine 25 Meter
hohe hölzerne Turmhügelburg, auch "Motte" genannt. Während
neben dem Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
der Burghügel entsteht, baut Zimmermeister Bernd Krupka die
einzelnen Teile des Turms: "Das erlebt man im Leben sicher nur
einmal." Eine traditionelle Fachwerkkonstruktion in dieser
Größe biete alles, was das Herz eines Zimmermanns höher
schlagen lasse.

Seit dem Beginn der vergangenen Woche arbeiten vier Zimmerleute
in Herne an den Bauteilen Burgturms. Aus Holz fertigen sie die
Treppen, elf Meter hohe Fachwerkwände sowie die auf ihnen
sitzende Wehrplattform und den Dachstuhl. Die einzelnen
Elemente werden später zum LWL-Museum transportiert und auf dem
Hügel zusammengesetzt. "Authentisch eingerichtet soll die Motte
unseren Besuchern zeigen, wie hart und beengt das Leben vieler
Burgherren war", sagt Prof. Dr. Michael Rind, Leiter der
LWL-Archäologie für Westfalen. Nicht massive Steinbauten,
sondern die Holzburgen seien für die meisten Adeligen im
Mittelalter der übliche Wohnsitz gewesen.

Fehlende Zeitzeugen

Die Motten prägten wesentlich das Erscheinungsbild der dichten
Burgenlandschaft in der Ruhrregion. Doch keine einzige ist
erhalten geblieben. Auch zeitgenössische Abbildungen existieren
kaum. Erkenntnisse liefern vor allem noch bestehende Hügel und
Spuren im Boden. "Für einen möglichst authentischen Bau mussten
wir Antworten auf viele offene Fragen finden", so Museumsleiter
Dr. Josef Mühlenbrock. Die Archäologen versuchten unter anderem
herauszufinden, wie die Holzburgen auf heutigem deutschen Boden
aussahen und ob es regional unterschiedliche Bautypen gab.

Um den wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht zu werden, trugen
die Ausstellungmacher Forschungsergebnisse über Mottenbauten
aus ganz Deutschland zusammen. Auf deren Grundlage entwickelten
sie den Idealtypus eines Wohnturms mit Hügel, der mit seinen
insgesamt 25 Metern Höhe Besuchern den Weg zur Ausstellung über
Ritter, Burgen und Intrigen weisen soll.


INFO

Ausstellung
1225 kommt der Kölner Erzbischof Engelbert, einer der
mächtigsten Männer des Reiches, während eines Überfalls bei
Gevelsberg im heutigen Ruhrgebiet gewaltsam ums Leben. Wie
dieser Mord die ganze Ruhrregion veränderte - das ist
Ausgangspunkt und Leitmotiv der größten Mittelalterausstellung,
die bisher im Ruhrgebiet gezeigt wurde: "Aufruhr 1225! Ritter,
Burgen und Intrigen", läuft vom 27. Februar bis 28. November
2010 im LWL-Museum für Archäologie in Herne.

27. Februar bis 28. November 2010
"AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen"

LWL-Museum für Archäologie
Europlatz 1
44623 Herne
Di, Mi, Fr 9-17 Uhr, Do 9-19 Uhr
Sa, So und feiertags 11-18 Uhr
Eintritt: Zwischen 2 und 6 Euro,
Familienkarte 12 Euro, Gruppenrabatte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 28 11:21:06 2010
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Jan 2010 11:21:06 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: An den Ufern der Lippe, Waltrop, 09.02.2010
Message-ID: 4B617322.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 26.01.2010, 13:11


AKTUELL

An den Ufern der Lippe - von der Quelle in Bad Lippspringe bis
Werne Lichtbildervortrag im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg

Zu einem Reisebericht ins Lippetal mit Blick in die
Vergangenheit lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
am Dienstag, 9. Februar, um 19.30 Uhr in sein Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg ein.

Über zwei Jahre bereiste der Hobbyfotograf Manfred J. Kreibich
das Lippetal. Sein Reisebericht "An den Ufern der Lippe I"
stellt den längsten Fluss der westfälischen Heimat von der
Quelle in Bad Lippspringe bis nach Werne vor. Dabei nimmt er
besonders die Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten, die im
Lippetal liegen, in den Blickpunkt: Überraschend viele
Schlösser und Burgen, Klöster und Handelsstädte liegen am Ufer
dieses Flüsschens durch das Ruhrgebiet, das keinen Vergleich
mit manch anderem deutschen Fluss zu scheuen braucht. An
einigen Schlossfassaden ist der Stil der "Lipperenaissance" zu
sehen.

Aber auch die Bedeutung des Flusses als ehemaliger
Schifffahrtsweg, mit Aufnahmen von noch vorhandenen Schleusen
und historischen Bildern von Lippekähnen werden in Erinnerung
gebracht. Hier liegt ein besonderes Augenmerk auf einer
speziellen Technik der Fortbewegung, dem Treideln. In einem
interessanten Vergleich stellt Kreibich auch Lippebrücken von
heute und gestern einander gegenüber.

"Mit knapp 200 Aufnahmen wird der Abend unterhaltend und
anschaulich gestaltet und soll zu Ausflügen und Reisen in das
schöne Lippetal anregen", kündigt LWL-Museumsleiter Herbert
Niewerth die kostenlose Veranstaltung in der Maschinenhalle des
Schiffshebewerks an.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707 - 0
E-Mail: schiffshebewerk at lwl.org