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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 1 10:32:19 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Dec 2009 10:32:19 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Die Transformation der Orte: Annaeherungen an
dienationalsozialistischen Vernichtungslager
Message-ID: 4B14F0B3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 27.11.2009, 08:52


AKTUELL

Die Transformation der Orte
Symposium in der RUB, Ausstellung und Abendvortrag
Annäherungen an die nationalsozialistischen Vernichtungslager

Mit einem fachübergreifenden Symposium, einer begleitenden
Ausstellung und einem öffentlichen Abendvortrag versuchen
Nachwuchswissenschaftlerinnen aus Bochum, Cottbus und Warschau
eine Annäherung an die nationalsozialistischen Konzentrations-
und Vernichtungslager. Unter dem Titel "Die Transformation der
Orte" bringen Alexandra Klei (Architektur, BTU Cottbus), Katrin
Stoll (Geschichte, DHI Warschau) und Annika Wienert
(Kunstgeschichte, RUB) vom 3. bis 5. Dezember junge Forscher
verschiedener Disziplinen und Künstler aus Europa zusammen. Die
Tagung findet im Veranstaltungszentrum der RUB im Mensagebäude
statt; die Medien sind herzlich willkommen.

"Jenseits und diesseits des Lagerzauns"

Teil des Symposiums ist ein öffentlicher Abendvortrag am 4.12.
von Dr. Karola Fings, Köln, zum Thema "Jenseits und diesseits
des Lagerzauns. Wechselwirkungen zwischen Lager und
Umgebungsgesellschaft am Beispiel der KZ-Außenlager im
Ruhrgebiet und im Rheinland" (20 Uhr, Christuskirche Bochum).
Die Referentin ist stellvertretende Direktorin des
NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln und forscht seit
vielen Jahren zum Nationalsozialismus mit den Schwerpunkten
Konzentrationslager, Zwangsarbeit, Remigration und
Erinnerungspolitik. Als eine der ersten Historikerinnen
beschäftigte sie sich mit den als "Zigeuner" verfolgten Opfern
des Nationalsozialismus.

"Niemands Orte"

Parallel zur Tagung ist vom 4. bis 8. Dezember die Ausstellung
"Niemands Orte" in der Galerie ROTTSTR5 zu sehen (Rottstr. 5,
44793 Bochum). Die Bildinstallation ist ein Teil des
Langzeitprojekts des Berliner Fotografen Christian Herrnbeck.
Er dokumentiert die ehemaligen Orte des nationalsozialistischen
Terrors in ganz Europa in ihrem heutigen Zustand. "Dabei
handelt es sich um ein unabgeschlossenes und unabschließbares
Projekt, an dem der Künstler kontinuierlich weiterarbeitet", so
Annika Wienert. Insgesamt 1.200 Fotografien aus dem Projekt
sind in Bochum zu sehen, sie werden in einem sich stündlich
wiederholenden Durchlauf auf drei Projektionsflächen
abgebildet. Dabei handelt es sich um Aufnahmen aus 40 Orten
vormaliger Konzentrationshauptlager, T4-Mordanstalten und
Vernichtungslager.

Der Ort als Referenz

Die nationalsozialistischen Lager existierten an vielen Orten
im deutschen Herrschaftsbereich als Mittel von Ausgrenzung,
Unterdrückung, Ausbeutung, Zwang und massenhaftem Mord. Ort und
Ereignis stehen dabei in einem komplexen Verhältnis, indem sie
sich wechselseitig beeinflussen. Jede Forschung zur Geschichte
der Lager, jede Form einer Gedenkpraxis und jeder Beitrag
künstlerischer Auseinandersetzung nimmt implizit oder explizit
auf den jeweiligen Ort Bezug. Die Veranstalter der Tagung
wählen ihn - den Ort - daher zum Referenz- und Ausgangspunkt:
Im Blickpunkt steht die Wandlung des Ortes zum Lager, der Ort
des Lagers selbst und die Wandlung der Orte der Verbrechen zu
Orten der Erinnerung oder des Vergessens. Die Tagung in
Kooperation mit dem Kunstgeschichtlichen Institut der RUB wird
gefördert von der Ruhr-University Research School und von vier
Stiftungen - der Fondation pour la Mémoire de la Shoah, der
Gerda Henkel Stiftung, der FAZIT-Stiftung und der Dr. Hildegard
Hansche Stiftung.


INFO

Annika Wienert
Ruhr-University Research School
E-Mail: transformation at rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 1 10:51:20 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Dec 2009 10:51:20 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Amt fuer Denkmalpflege,
Leiter/in des ReferatesInventarisation, Muenster
Message-ID: 4B14F528.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 04.11.2009, 09:11


STELLENAUSSCHREIBUNG

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist Träger des LWL-Amtes
für Denkmalpflege in Westfalen mit Sitz in Münster. Zum
nächstmöglichen Termin ist dort die Stelle

der Leiterin/des Leiters
des Referates Inventarisation

zu besetzen.

Das LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen nimmt gemäß § 22
Denkmalschutzgesetz NRW die gesetzlichen Aufgaben der
Baudenkmalpflege in Westfalen-Lippe wahr und berät die Städte
und Gemeinden als Untere Denkmalbehörden sowie die Kreise und
die drei Bezirksregierungen als Obere Denkmalbehörden.

Der Referatsleiterin/dem Referatsleiter obliegt die fachliche
und personelle Betreuung und Koordination der Bereiche
Inventarisation und Bauforschung, Gartendenkmalpflege und
Redaktion sowie die konzeptionelle Weiterentwicklung dieser
Forschungs- und Dienstleistungsbereiche. Das Referat ist mit
elf Wissenschaftlern und einer Assistenzstelle ausgestattet.

Wir erwarten:
- ein mit Promotion abgeschlossenes Studium der Fachrichtung
Kunstgeschichte oder einer benachbarten Disziplin, gerne mit
bauhistorischem Schwerpunkt
- langjährige Berufserfahrung auf dem Gebiet der
Inventarisation und/oder der Bauforschung in einer öffentlichen
Institution (insb. in einer Denkmalfachbehörde)
- den Nachweis der hohen fachlichen Qualifikation
- Verhandlungsgeschick und Kompetenz zur Konfliktbewältigung
- Kooperationsbereitschaft und Integrationsvermögen
- strategisches, netzwerkorientiertes Arbeiten
- Personalführungskompetenz, möglichst mit Leitungserfahrung
- Bereitschaft und körperliche Eignung zu regelmäßigen
Dienstreisen
- hohe Einsatzbereitschaft

Wir bieten:
- ein interessantes und verantwortungsvolles Aufgabengebiet bei
einem großen öffentlich-rechtlichen Arbeitgeber in
Westfalen-Lippe
- aktuell eine Vergütung/Besoldung nach EG 14 TVöD bzw. Bes.Gr.
A 14 LBesG; eine Wertigkeit nach EG 15 TVöD bzw. Bes.Gr. A 15
LBesG wird geprüft

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Für telefonische Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Markus
Harzenetter (0251 591-4035) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
44/09 bis zum 04.01.2010 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 1 10:54:26 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Dec 2009 10:54:26 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Zeche Zollern zeigt "Viel Stoff", Dortmund,
29.11.2009-05.05.2010
Message-ID: 4B14F5E2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.11.2009, 11:30


AUSSTELLUNG

Zeche Zollern zeigt "Viel Stoff"
LWL-Industriemuseum präsentiert Musterbücher aus 100 Jahren

Filigrane Spitzen, brillante Stoffdrucke, farbenfrohe Entwürfe
für Kleiderstoffe und Heimtextilien, aber auch solide
Küchentücher aus Leinen und Baumwolle: Die Mustersammlung des
LWL-Industriemuseums fasziniert durch Vielfalt, Schönheit und
einen ungeheuren Reichtum an Kreativität aus 100 Jahren
textiler Produktion. Unter dem Titel "Viel Stoff" zeigt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) auf der "Galerie
Industriearbeit" in seinem Industriemuseum Zeche Zollern ab
Sonntag, 29. November, eine große Auswahl an textilen Mustern
und Musterbücher aus den Jahren 1900 bis 2000. Die Ausstellung,
in der neben Stoffmustern auch Kleider, ein Bett und eine
komplette Musterstube zu sehen sind, gibt erstmals Einblick in
die Sammlung.

Textil-Designer zeichnen Jahr für Jahr eine Unzahl von
Entwürfen, von denen nur relativ wenige den Weg bis zum
fertigen Stoff gehen können. Mit der Entscheidung für ein
Muster beginnt der Herstellungsprozess, der je nach Art der
Produktion mit aufwändigen Zwischenarbeiten verbunden ist. Die
fertigen Stoffe schließlich werden in Kollektions- und
Musterbüchern gesammelt. Sie dienen als Vorlage für Produktion,
Dokumentation und Verkaufshilfe. Heute bilden sie umfangreiche
Archive mit hunderttausenden Mustern und damit einen gewaltigen
Schatz zur textilen Kulturgeschichte.

Die Sammlung
Die Spezial-Sammlung des LWL-Industriemuseums umfasst Nachlässe
von über 100 inzwischen meist geschlossenen Textilbetrieben aus
NRW und Deutschland, dazu eine Vielzahl von Einzelstücken. Kern
der Sammlung sind über 500 Musterbücher in verschiedenen
Formaten und mit den unterschiedlichsten Inhalten. Darunter
gibt es nahezu lückenlose Serien wie die Bestände der
Wuppertaler Etikettenweberei Saatweber & Sieper oder der
Möbelstoffweberei H. Besenbruch in Haan. "Solche Reihen sind
besonders wertvoll, da sich in ihnen die Entwicklungen und
Veränderungen von Mode und Geschmack am besten aufspüren
lassen", erklärt Dr. Arnold Lassotta, wissenschaftlicher
Referent für das Textilmuseum Bocholt - einer von acht
Standorten des LWL-Industriemuseums. Musterbücher seien die
dichteste Form der textilen Überlieferung. Auf engem Raum könne
in ihnen eine große Anzahl - oft Hunderte, manchmal Tausende -
von Mustern und Informationen festgehalten werden, so Lassota.

Seit den 1960er Jahren wird auf die sehr aufwändige Herstellung
von Musterbüchern immer mehr verzichtet. An ihre Stelle treten
leicht handhabbare großformatige Coupons an Hängebügeln und
bebilderte Kataloge und Prospekte.


INFO

Viel Stoff.
Textile Muster und Musterbücher 1900-2000
29.11.2009 bis 5.5.2010
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5 I
44388 Dortmund
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr

Kontakt:
LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961-111
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 2 09:39:10 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Dec 2009 09:39:10 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Herausragender Sozialexperte": LWL-Direktor
wuerdigtverstorbenen Landesrat a.D. Erhard Bruch
Message-ID: 4B1635BE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.12.2009, 13:32


AKTUELL

"Herausragender Sozialexperte"
LWL-Direktor würdigt verstorbenen Landesrat a.D. Erhard Bruch

"Als herausragender Sozialexperte hat Erhard Bruch den
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) entscheidend
mitgeprägt. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. Der LWL
wird seinem ehemaligen Landesrat für die Hauptfürsorgestelle,
Sozialhilfe und Sonderschulen ein ehrendes Andenken bewahren.
Seine beharrliche Arbeit an dauerhaften und verlässlichen
Hilfeangeboten für Menschen in besonderen sozialen
Schwierigkeiten bleibt unvergessen." Mit diesen Worten haben
Maria Seifert, Vorsitzende der westfälisch-lippischen
Landschaftsversammlung, und LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch
den am Sonntag (29.11.09) im Alter von 78 Jahren verstorbenen
Ex-Dezernenten gewürdigt.

32 Jahre lang war Bruch beim LWL tätig, bevor er im April 1993
in den Ruhestand ging. Der gebürtige Frechener arbeitete nach
dem Zweiten Juristischen Staatexamen zunächst in der damaligen
Straßenbauverwaltung des Verbandes unter anderem am Bau der
?Sauerlandlinie? mit. 1970 wurde er zum Landesrat und Leiter
der Hauptfürsorgestelle ernannt, 1971 kam die Zuständigkeit für
die Sonderschulen und die Sozialhilfe hinzu. Zuletzt war Bruch
mit 270 Mitarbeitern verantwortlich für Sozialhilfeleistungen
an rd. 90.000 Menschen in Westfalen-Lippe. Als besonders
verdienstvoll galt sein Einsatz für Arbeitsplätze von
Nichtseßhaften, für die Schul- und Berufsausbildung schwer
körperlich behinderter Menschen, für Wohnungen und
Arbeitsmöglichkeiten mehrfach behinderter blinder Menschen
sowie für den Ausbau und die Ausstattung der seinerzeit 40
Förderschulen und fünf Internate für rd. 4.800 gehandicapte
Schüler.

In seinem Hauptamt wie auch als langjähriger Vorsitzender
(1974-1986) der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der
überörtlichen Träger der Sozialhilfe habe Bruch ?mit seinem
Wissen und seinem Sinn für Gerechtigkeit soziale Infrastruktur
zugunsten derjenigen verändert, die die Gesellschaft oft
vergisst?, hieß es bei seiner Verabschiedung. Bruch sei "nicht
nicht nur der beste Kenner der Sozialarbeit in Westfalen-Lippe"
gewesen, sondern habe sich "weit über das übliche Maß für
sozial Benachteiligte wie die alten und pflegebedürftigen
Menschen, Mehrfachbehinderten, Gehörlosen, Blinden und
Sehbehinderten engagiert."





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 2 09:41:30 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Dec 2009 09:41:30 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Der LWL verleiht seinen Konrad-von-Soest-Preis 2009
anRune Mields
Message-ID: 4B16364A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.12.09 10:54


AKTUELL

Der LWL verleiht seinen Konrad-von-Soest-Preis 2009
an Rune Mields

Die Künstlerin Rune Mields hat am Dienstag (01.12.) aus den
Händen von LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch den renommierten
Konrad-von-Soest-Preis entgegengenommen. ?An ihren Arbeiten
beeindrucken besonders ihre Rationalität, ihre überzeugenden
Verbindungen zur Mathematik und zu außereuropäischen Kulturen
sowie die präzise Schärfe ihrer Bilder?, lobte Kirsch, bevor er
Mields den mit 12.800 Euro dotierten Preis im LWL-Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte in Münster überreichte und
gleichzeitig eine Ausstellung mit 34 Werken von Rune Mields
eröffnete. Den mit 12.800 Euro dotierten ?Westfälischen
Kunstpreis? verleiht der LWL alle zwei Jahre im Wechsel mit dem
Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis für Literatur.

"Ausgezeichnet wird das Lebenswerk einer Künstlerin, die
intensiv an der Schnittstelle von
mathematisch-wissenschaftlicher Systembildung und
differenziertem malerischen Ausdruck arbeitet", heißt es in der
Begründung der Jury. Mields sei eine Konzeptkünstlerin der
ersten Stunde, die zugleich einen weiten kulturhistorischen
Horizont in ihr Oevre integriere und nicht zuletzt dadurch
einen nachhaltigen Einfluss auf die jüngere Künstlergeneration
ausübe, so die Jury weiter.

"Rune Mields Werk ist darauf angelegt, dem System der Zeichen
die Schönheit ihrer sinnlichen und geistigen Ausstrahlung zur
Erschließung von Wirklichkeit und deren Erfindern ein Gesicht
zurückzugeben", sagte die Kunstkritikerin und langjährige
Leiterin des Bonner Kunstvereins, Dr. Annelie Pohlen, in ihrer
Laudatio. Mields öffne mit ihren Werken ein Fenster zum Leben
als kreative Interaktion zwischen Sehen, Empfinden, Denken vor
und nach der Moderne, so Pohlen weiter.

Die aktuelle Ausstellung mit 34 Werken der Preisträgerin ist
noch bis zum 14. März 2010 im Altbau des LWL-Landesmuseums für
Kunst und Kulturgeschichte am Domplatz zu sehen. Die
Ausstellung macht deutlich, wie Mields sich schon früh mit
ihren Bildserien zu mathematischen Regelsätzen und zum
Verhältnis von Zeichen und Sprache als konzeptuelle Malerin
auseinandergesetzt hat. Sie verfolgt in ihren Gemälden, die
ausschließlich in Schwarz, Weiß und Grauwerten gehalten sind,
Themenfelder wie Mathematik, Musik, Logik sowie die Mythen der
Hochkulturen. In ihnen will Rune Mields ihre aufklärerische
Haltung, ihre Überwindung des Eurozentrismus, ihre Offenheit
gegenüber arabischen, asiatischen und afrikanischen Denkformen
und ihre Verbindung von klarem Denken und ästhetischer
Schönheit deutlich machen.

Zur Person
Rune Miels wurde 1935 in Münster geboren, arbeitet und lebt
heute in Köln. Früh etablierte sie sich als konzeptuelle
Malerin. Ihre in schwarz, weiß und grau gehaltenen Gemälde
stellte sie bisher auf zahlreichen Ausstellungen vor. Ihrer
ersten größeren Einzelausstellung im Westfälischen Kunstverein
1971 folgten unter anderem Ausstellungen in Kiel 1977,
Mönchengladbach 1983 sowie die Beteiligung an der Biennale von
Venedig 2001. Der ?Konrad-von-Soest-Preis? ist neben dem
?Kulturpreis der Stadt Köln? und dem ?Gabriele Münter Preis?
bereits die dritte Auszeichnung für die vierfache Mutter.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 3 10:32:17 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Dec 2009 10:32:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Eine Nonne als Faelscherin: Wie Aebtissin Adelheid
dasStift Essen retten wollte
Message-ID: 4B1793B1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.12.2009, 09:35


AKTUELL

Eine Nonne als Fälscherin
Wie Äbtissin Adelheid das Stift Essen retten wollte

Adelheid, Äbtissin des Stifts Essen im 13. Jahrhundert, ist für
Forscher bis heute eine Unbekannte. Fest steht aber: Sie war
die lachende Dritte in einem Rechtsstreit, der mit einem der
bekanntesten Kriminalfälle des Mittelalters endete. Der Mord am
Kölner Erzbischof Engelbert von Berg im November 1225 führte
zur Hinrichtung von Adelheids ärgstem Widersacher, Graf
Friedrich von Isenberg. Die neue Ausstellung "Aufruhr 1225" im
LWL-Museum für Archäologie in Herne hinterfragt, welche Rolle
die Äbtissin in dem Streit spielte, der die weitere Geschichte
Nordrhein-Westfalens prägte. In der Schau des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) geht es ab dem 27.
Februar 2010 um Ritter, Burgen und Intrigen im Ruhrgebiet.

"Wir wissen praktisch nichts über Adelheid", sagt der
Projektleiter der Ausstellung, Dr. Stefan Leenen. Nur das
Todesjahr ihrer Vorgängerin und die ersten Erwähnungen ihrer
Nachfolgerin ließen darauf schließen, dass sie etwa zwischen
1216 und 1237 dem Reichsstift Essen vorgestanden haben müsse.
Das Stift unterstand direkt König und Papst und verfügte über
großen Besitz. "Als Adelheid die Kontrolle über den eigenen
Hoheitsbesitz bedroht sah, setzte sie sich zur Wehr", so der
Mittelalterexperte. Dabei habe die fromme Frau auch vor
Fälschung nicht zurückgeschreckt.

Streit um die Vogtei
Graf Friedrich von Isenberg verwaltete wie andere
Familienmitglieder vor ihm die weltlichen Besitztümer des
Essener Frauenstifts. Die Position des sogenannten Vogtes stand
nach Auffassung des Grafen ausnahmslos seiner Familie zu. "Sie
hätte demnach vererbt werden können", erklärt Leenen. Adelheid
widersprach diesem Anspruch Friedrichs. Ihrer Meinung nach
hatte das Stift das Recht, den Vogt frei zu wählen. Nach den
Angaben des Mönches Caesarius von Heisterbach soll sie mehrfach
Hilfe beim Papst und beim Kaiser gesucht haben. Leenen:
"Demnach müssen beide das Thema irgendwann leid gewesen sein,
weshalb sie wohl den Erzbischof Engelbert gebeten haben, das
Problem zu lösen."

Während Friedrich seine Ansprüche aufschreiben ließ, um diese
zu bekräftigen, verwies Adelheid auf alte Urkunden des Stifts.
"Die Äbtissin beließ es aber nicht dabei, sich auf die
Dokumente zu berufen", so der Archäologe und Historiker. Zum
Teil habe sie die Schriften verfälscht, indem sie Passagen
ergänzte. Unter den zumeist geistlichen Schriftgelehrten sei
das eine übliche Praxis gewesen, die der eher ungebildete Adel
nicht habe durchschauen können.

Lachende Dritte
Inzwischen haben Forscher die Veränderungen identifiziert.
Äbtissin Adelheid betonte mit ihren Ergänzungen das Wahlrecht
ihres Stifts. Außerdem beschränkte sie die Rechte des Vogtes in
der Stadt Essen.

Erzbischof Engelbert, der die Vogtei in Kirchenhand
zurückbringen wollte, verhandelte Anfang November 1225 mit
Friedrich in Soest. Auf der Heimreise wurde er ermordet und der
Graf später als Beschuldigter hingerichtet. "Somit wurde
Adelheid plötzlich zur lachenden Dritten, die ihre Position
durchsetzen konnte", sagt Leenen. Die nachfolgenden Vögte waren
in ihrer Stellung geschwächt. Auch vom Tod des Erzbischofs
profitierten die Ordensfrauen. Denn Engelbert habe vorgehabt,
das Stift zu kontrollieren. Da seine Nachfolger dieses Ziel
ebenfalls langfristig verfehlten, blieb das Stift noch bis ins
19. Jahrhundert weitgehend unabhängig.

Die Ausstellung
1225 kommt der Kölner Erzbischof Engelbert, einer der
mächtigsten Männer des Reiches, während eines Überfalls bei
Gevelsberg im heutigen Ruhrgebiet gewaltsam ums Leben. Wie
dieser Mord die ganze Ruhrregion veränderte - das ist
Ausgangspunkt und Leitmotiv der größten Mittelalterausstellung,
die bisher im Ruhrgebiet gezeigt wurde: "Aufruhr 1225! Ritter,
Burgen und Intrigen", läuft vom 27. Februar bis 28. November
2010 im LWL-Museum für Archäologie in Herne.

Events, Workshops, Führungen und Mittelaltermärkte sowie ein
Außenprogramm in elf Burgen und Schlössern der Region begleiten
die Ausstellung.


INFO

27. Februar bis 28. November 2010
"AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen"

LWL-Museum für Archäologie
Europlatz 1
44623 Herne
Di, Mi, Fr 9-17 Uhr, Do 9-19 Uhr
Sa, So und feiertags 11-18 Uhr
Eintritt: Zwischen 6 und 2 Euro, Familienkarte 12 Euro, Gruppenrabatte

URL: http://www.aufruhr1225.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 3 10:54:27 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Dec 2009 10:54:27 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Reliquienkult des Mittelalters -
zwischenFroemmigkeit und Leichenfledderei, Herne, 04.12.2009
Message-ID: 4B1798E3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.12.2009, 11:13


AKTUELL

Reliquienkult des Mittelalters - zwischen Frömmigkeit und
Leichenfledderei
Vortrag im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Am Freitag (4.12.) berichtet Dr. Ulrich Bock, Referent des
Museumsdienstes Köln, ab 19.30 Uhr im LWL-Museum für
Archäologie in Herne von der Bedeutung der Reliquien im
Mittelalter. Ausgehend vom Schicksal Erzbischof Engelberts
erzählt der Mittelalterexperte wissenschaftlich fundiert und
dennoch spannend und gut verständlich von den Hintergründen und
Auswüchsen des Reliquienkultes und -handels.

Am 7. November 1225 starb einer der mächtigsten Männer nördlich
der Alpen: Erzbischof Engelbert von Köln, der in der Nähe von
Gevelsberg von mehr als 47 tödlichen Schwerthieben
niedergestreckt wurde.

Sofort nach seiner Ermordung sind seiner Leiche die Organe
entnommen und der Körper gekocht worden. Seine sterblichen
Überreste waren ein begehrtes Gut und wurden in kürzester Zeit
an unterschiedlichste Orte verteilt. So sicherten sich in
kürzester Zeit Altenberg, Gevelsberg, Essen und Köln die
Reliquien des Kirchenfürsten in Erwartung seiner
Heiligsprechung.

Dieser aus heutiger Sicht befremdliche Umgang mit dem Toten ist
nur im Kontext des hochmittelalterlichen Reliquienkultes zu
verstehen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet im
Rahmen der Vortragsreihe zur großen Mittelalter-Ausstellung
"AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen" statt.


INFO

27. Februar bis 28. November 2010
"AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen"

LWL-Museum für Archäologie
Europlatz 1
44623 Herne
Di, Mi, Fr 9-17 Uhr, Do 9-19 Uhr
Sa, So und feiertags 11-18 Uhr
Eintritt: Zwischen 6 und 2 Euro, Familienkarte 12 Euro,
Gruppenrabatte

URL: http://www.aufruhr1225.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 3 11:05:37 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Dec 2009 11:05:37 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Zur Christianisierung Westfalens in
derKarolingerzeit, Muenster, 08.12.2009
Message-ID: 4B179B81.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 03.12.2009, 10:18


AKTUELL

Vortrag:
Prof. Dr. Paul Leidinger (Warendorf)
Zur Christianisierung Westfalens in der Karolingerzeit

Dienstag, 08. Dezember 2009, 19.00 Uhr (s.t.)

Mit der Christianisierung Westfalens in der Karolingerzeit
tritt der Raum zwischen Rhein und Weser aus der Vorzeit in das
Licht der Geschichte. Dieser Epoche machende Vorgang vor über
1200 Jahren bildet bis heute eine Grundlage der modernen
Lebenswelt, doch ist es der Forschung bisher nur ungenügend
gelungen, die Vorgänge der Christianisierung und die von ihr
begründeten Strukturen auf der Bistums- und Pfarrebene, die
heute zur Disposition gestellt werden, genauer zu erfassen.
Dieser Aufgabe wendet sich ein Vortrag von Prof. Dr. Paul
Leidinger, Universität Münster und seit langem als
Landeshistoriker ausgewiesen, zu.

Der Vortrag stellt den wachsenden fränkischen Einfluss im
Gebiet südlich der Lippe vor allem im Hellwegraum seit dem
ausgehenden sechsten Jahrhundert n. Chr. in der Merowingerzeit
dar, der vor allem an den zahlreichen inzwischen entdeckten und
untersuchten Gräberfeldern dieses Raumes (u. a. in Wünnenberg,
Soest, Dortmund, im Lippegebiet, aber auch im Ostmünsterland
wie im Sauerland) sichtbar wird. Er deutet darauf hin, dass
sich mit dem fränkischen Einfluss auch christliche
Bestattungsriten verbreiteten und in Einzelfällen, wie etwa in
Soest, auch bereits Kirchengründungen erfolgten. Eine
durchgreifende Christianisierung setzte aber erst mit der
endgültigen militärischen Eroberung und Einbeziehung Sachsens
in das fränkische Reich durch Karl den Großen seit 772 ein. Sie
wurde von den Bistümern Köln und Mainz begleitet. Sie stiegen
in der Folge zu Erzbistümern auf, die die in Sachsen neu
gebildeten Bistümer ihrer Metropolitangewalt unterstellten und
eine dauerhafte Pfarrorganisation in ihren Sprengeln
begründeten. Insofern war das südlich der Lippe am Hellweg und
im Sauerland gelegene seitdem kölnische Westfalen sehr schnell
und ohne große Widerstände in die Christianisierung einbezogen.

Die Gründung einer Kaiserpfalz in Paderborn sicherte die
Christianisierung des dortigen Raumes, die dem Erzbistum Mainz
oblag, das auch das Siegerland missionierte. Die
Christianisierung der späteren Bistümer Münster, Osnabrück und
Minden vollzog sich gleichzeitig, wobei Minden und Osnabrück
von Beginn an Zentralisationspunkte der Christianisierung waren,
die zu Bischofssitzen aufstiegen, während Münster erst 20
Jahre später mit der Beauftragung Liudgers als Missionar 792
durch diesen Zentralort eines Missionssprengels wurde, aus dem
das Bistum Münster hervorging. Vor ihm entstand vor allem im
Ostmünsterland sehr früh nach 772 ein Netz von
Missionspfarrkirchen, während das Westmünsterland sich länger
einem fränkischen und christlichen Einfluss sperrte.


INFO

Der Vortrag findet statt im:
Hörsaal KTHS I der Katholisch-Theologischen Fakultät
Johannisstraße 8-10
48143 Münster

Der Eintritt ist frei.

Dr. Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster e.
V.
Fürstenbergstraße 15
48133 Münster
Tel.: 0251/591 5972
Fax: 0251/591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 3 11:27:46 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Dec 2009 11:27:46 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Kinder_entdecken_die_preu=C3=9Fische_?=
=?utf-8?q?Eisenbahn=2C_Bielefeld=2C_11=2E12=2E2009?=
Message-ID: 4B17A0B2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 30.11.2009, 12:44


AKTUELL

Kinder entdecken die preußische Eisenbahn

Am Freitag, 11. Dezember, können sich Kinder von sechs bis acht
Jahren von 15.15 bis 16.45 Uhr im Historischen Museum,
Ravensberger Park 2, auf die Spuren der Geschichte der
preußischen Eisenbahn begeben. Unter dem Titel "Tempo, Tempo! -
Eisenbahn und Dampfmaschine" darf experimentiert werden - von
Knatterbooten bis zu selbst gebauten Dampfschiffen! Dafür soll
ein ausgeblasenes Ei mitgebracht werden. Die Teilnahmegebühr
beträgt fünf Euro. Informationen und Anmeldung unter 0521 /
51-6333 oder 0521 / 51-3635.


INFO

Historisches Museum
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld
URL: www.historisches-museum-bielefeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 3 11:40:45 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Dec 2009 11:40:45 +0100
Subject: [WestG] [POS] Museum in der Kaiserpfalz,
wissenschaftliche/rVolontaer/in, Paderborn
Message-ID: 4B17A3BD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 02.12.2009, 14:32


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist im Museum in der
Kaiserpfalz in Paderborn zum 01.03.2010 eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

neu zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Das Museum in der Kaiserpfalz gehört zur LWL-Archäologie für
Westfalen. Zu seinen Aufgaben zählen die Darstellung der
Pfalzgeschichte Paderborns und die Durchführung von
Sonderausstellungen sowie die Wahrnehmung der
Bodendenkmalpflege in der Innenstadt von Paderborn.

Im Vordergrund des Volontariats wird die Planung einer
kulturhistorischen Ausstellung sowie die Planung und Umsetzung
kleinerer archäologischer Ausstellungen stehen.

Aufgabengebiete:
- Mitarbeit an der Aktualisierung und der Betreuung der
Schausammlung des Museums
- konzeptionelle Mitarbeit
- Beteiligung an Gestaltung und Ausstellungsaufbau
- Mitarbeit an museumspädagogischen Programmen

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium der
Mittelalterarchäologie/Ur- und Frühgeschichte und/oder der
Mittelalterlichen Geschichte oder eines vergleichbaren Fachs
(Promotion bevorzugt)
- Museumserfahrung
- Eigeninitiative und Flexibilität

Wir bieten:
- die Mitarbeit in einem qualifiziertem Team
- Beteiligung an der Planung einer kulturhistorischen Ausstellung
- vielseitige, berufsqualifizierende Aufgabenfelder
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
1.142,57 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetzt NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bei Rückfragen steht Ihnen der Museumsleiter Dr. Martin Kroker
(Tel. 05251/1051-11) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
43/09 bis zum 18.12.2009 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 3 12:13:45 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Dec 2009 12:13:45 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Industriemuseum - Ziegeleimuseum in Lage,
Mitarbeiter/in im Besucherservice, Lage
Message-ID: 4B17AB79.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 02.12.2009, 13:24


STELLENAUSSCHREIBUNG

Für das LWL-Industriemuseum - Ziegeleimuseum in Lage suchen
wir zum nächstmöglichen Termin eine/einen

Mitarbeiterin/Mitarbeiter im
Besucherservice.

Es handelt sich um eine Teilzeitstelle (durchschnittlich 19,5
Wochenstunden) mit wechselnden Arbeitszeiten zu den
Öffnungszeiten des Museums.

Aufgabengebiete:
- Ansprechperson für Besucherinnen und Besucher
- Aufsicht in den Dauerausstellungen
- Unterstützung bei der Durchführung von Vermittlungsangeboten
und Veranstaltungen
- kleinere Pflegearbeiten

Wir erwarten:
- Freude am Umgang mit Menschen auch bei größerem Andrang
- kommunikative Fähigkeiten bei der Vermittlung der Museumsthemen
- Sensibilität und freundliche Durchsetzungsfähigkeit
- Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit
- Flexibilität und Offenheit für die wechselnden Anforderungen
in einem Kulturbetrieb

Wir bieten:
- eine vielseitige und anspruchsvolle Tätigkeit in einem engagierten
Museumsteam
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 4 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
45/09 bis zum 19.12.2009 an das

LWL-Industriemuseum
Zentrale
Grubenweg 5
44388 Dortmund
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 7 09:18:46 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Dec 2009 09:18:46 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Das Vest Recklinghausen": LWL veroeffentlicht
neugestaltete Version eines Kulturfilms von 1952
Message-ID: 4B1CC876.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.12.2009, 11:56


AKTUELL

"Das Vest Recklinghausen"
LWL veröffentlicht neu gestaltete Version eines Kulturfilms von
1952

Das Vest Recklinghausen - zwischen Emscher und Lippe gelegen,
war einst der Gerichtsbezirk eines mittelalterlichen Gerichts
in Recklinghausen. Hier fand der junge Kameramann Karl-Heinz
Kramer als Flüchtling nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue
Heimat. Im Jahr 1952 bannte er sie mit seiner Kamera auf
16mm-Film. Diese bewegten Bilder bringt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) nun unter dem Titel "Das Vest
Recklinghausen" in der Reihe "Westfalen in historischen Filmen"
neu heraus.

Es ist "ein spannendes Landschaftsporträt, das uns heute,
annähernd 60 Jahre später, wichtige Einsichten in die
Vergangenheit der Region vermittelt", so Dr. Volker Jakob,
Leiter des Bild-, Film- und Tonarchivs des LWL-Medienzentrums
und Herausgeber der DVD.

Der Film versammelt unterschiedlichste Szenen aus Alltag und
Freizeit im Vest. Bilder aus Städten wie Haltern, Datteln,
Dorsten und Recklinghausen demonstrieren das abwechslungsreiche
Leben in der Region und geben Einblick in Brauchtum, Arbeit und
Erholung ihrer Bewohner. Industriekulissen werden genauso ins
Bild gerückt wie romantische Dörfer, rauchende Schlote und
Kornfelder verdeutlichen die Gegensätze im Vest.

Doch die DVD-Edition ist nicht nur filmisches Porträt einer
Landschaft. Sie ist zugleich eine Hommage an Karl-Heinz Kramer,
der 1924 in der schlesischen Lausitz geboren wurde.
International bekannt war er vor allem als Tierfilmer. Das
Filmporträt des Vestes Recklinghausen war das erste Projekt der
"Kramer Film-Produktion", die Karl-Heinz Kramer 1952 in seiner
neuen Heimat gegründet hatte.

Während die Endfassung des Films verschollen ist, fanden sich
im Nachlass des Filmers aber neben Fragmenten drei
Rohschnittfassungen, die deutlich die Handschrift und Intention
des kleinen Kulturfilms erkennen lassen. Das LWL-Medienzentrum
für Westfalen hat dieses Material nun in Kooperation mit dem
Seminar für Volkskunde / Europäische Ethnologie an der
Universität Münster aufgearbeitet.

Die Sparkasse Vest Recklinghausen stellt den Film vielen
Schulen des Kreises Recklinghausen kostenlos zur Verfügung und
hilft damit, diesen Film wieder einer breiten Öffentlichkeit
bekannt zu machen.


INFO

Das Vest Recklinghausen
Ein Kulturfilm von Karl-Heinz Kramer aus dem Jahr 1952
Reihe: Westfalen in historischen Filmen.
Spielzeit ca. 30 Minuten, Schwarz-Weiß,
DVD mit Begleitheft, Preis 14,90 Euro.

Bezug:
LWL-Medienzentrum für Westfalen
Fürstenbergstr. 14
48147 Münster
E-Mail: medienzentrum at lwl.org
Fax: 0251 591-3982
URL: http://www.westfalen-medien.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 7 09:24:17 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Dec 2009 09:24:17 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Kroker, Martin / Spiong,
Sven (Hrsg.): Archaeologie alsQuelle der Stadtgeschichte
Message-ID: 4B1CC9C1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.12.2009, 12:21


LITERATUR

Auf Spurensuche in der Stadtgeschichte
Neues Buch der Stadtarchäologie Paderborn ist erschienen

Die Stadtarchäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) haben die Ausgrabungen der vergangenen Jahre in Paderborn
interdisziplinär ausgewertet und die Ergebnisse in der
wissenschaftlichen Publikation "Archäologie als Quelle der
Stadtgeschichte" veröffentlicht. Das mit zahlreichen Plänen und
Bildern ausgestattete Buch ist ab sofort für 29,90 Euro im
Museum in der Kaiserpfalz und im Buchhandel erhältlich.

Die Publikation "Archäologie als Quelle der Stadtgeschichte"
spannt einen weiten Bogen von römischen Importfunden aus den
ersten nachchristlichen Jahrhunderten bis zu den neuzeitlichen
Wohnhäusern am Kötterhagen. Die römischen Funde hat Dr. Guido
M. Berndt in einer Bestandsaufnahme zusammengefasst. Die Anzahl
dieser Funde fällt zwar verglichen mit dem mittelalterlichen
und neuzeitlichen Material aus der Paderborner Altstadt gering
aus. Jedoch deuten die Münzen und die Gewandspangen- und
Gefäßfragmente auf einen regen Kontakt der Bevölkerung mit dem
Römischen Reich hin. Gleichzeitig machen die Funde und Befunde
die Existenz eines Römerlagers auf dem Gebiet der Paderborner
Innenstadt äußerst unwahrscheinlich.

Dr. Bernd Steinbring und Nicole Kröger-Köb nehmen in ihren
Beiträgen die Ausgrabungen im Vorfeld des Sparkassen-Neubaus
unter die Lupe. Aufgrund ihrer Untersuchungen lässt sich nun
eine umfassende Bauabfolge von den ersten Öfen der Handwerker
im 12. Jahrhundert bis zu den Steingebäuden der Kaufleute im
14. Jahrhundert rekonstruieren.

Von der umfangreichen Ausgrabung im Kötterhagen berichten die
beiden Grabungsleiterinnen: Dr. Andrea Bulla stellt besondere
Gebrauchsgegenstände wie einen Holzkamm, Teile von hölzernem
Essgeschirr, Würfel und Lederschuhe vor. Aber auch der berühmte
Gartenzaun und das Jesusfigürchen aus Pfeifenton untersucht sie
wissenschaftlich. Marianne Moser vollzieht zusammen mit dem
Historiker Ralf Otte die Baugeschichte am Kötterhagen in den
vergangenen 500 Jahren nach. Anhand der Grabungsschichten aber
auch von Fotos, Einwohnerlisten, Kaufverträgen und
Kirchenbucheinträgen gehen sie den Häusern auf dem ehemaligen
Steinbruch auf den Grund.

Erstmals präsentiert Dr. Sven Spiong die Grabungsergebnisse aus
der bischöflichen Residenz in Schloss Neuhaus. Hier skizziert
er eine Entwicklung von der Burg zum Schloss. Die bisher nur
kurzzeitigen Forschungseinsätze auf dem Burgareal brachten
dabei auch ein zwischen 1350 und 1450 abgebranntes Fachwerkhaus
zutage.

Die Publikation "Archäologie als Quelle der Stadtgeschichte"
ist in der Reihe Mittelalterstudien der Universität Paderborn,
Instituts zur Interdisziplinären Erforschung des Mittelalters
und seines Nachwirkens (IEMAN) erschienen. Die Herausgeber, Dr.
Martin Kroker, Leiter des Museums in der Kaiserpfalz und
Stadtarchäologe Dr. Sven Spiong haben diese Reihe bewusst
ausgewählt: "Wir sehen die Stadtarchäologie als Historische
Disziplin an. Die Deutung unserer Funde bedarf zwar anderer
Methoden, aber das Ziel, Stadtgeschichte zu schreiben ist das
gleiche wie bei den Historikern," so Spiong.


INFO

Bibliografische Angaben:
Martin Kroker und Sven Spiong (Hrsg.), Archäologie als Quelle
der Stadtgeschichte, erschienen in der Reihe MittelalterStudien
(Band 23) des Instituts zur Interdisziplinären Erforschung des
Mittelalters und seines Nachwirkens (IEMAN) an der Universität
Paderborn (Wilhelm Fink Verlag, München 2009), 195 S. mit
zahlreichen Abb. ISBN 978-3-7705-4950-4. 29,90 ?.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 7 09:28:43 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Dec 2009 09:28:43 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Theatrum Europaeum" jetzt im Stadtarchiv, Bielefeld,
03.12.2009-12.03.2010
Message-ID: 4B1CCACB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 02.12.2009, 10:39


AUSSTELLUNG

"Theatrum Europaeum" jetzt im Stadtarchiv Bielefeld

Von Donnerstag, 3. Dezember, bis Freitag, 12. März, ist im
Stadtarchiv Bielefeld, Rohrteichstraße 19, im ersten
Obergeschoss, die Ausstellung "Theatrum Europaeum - Bildwelten
der Frühen Neuzeit" zu sehen. Das 1633 von Matthäus Merian
begründete Theatrum Europaeum erschien bis 1738 in 21
großvolumigen Bänden. Mit einem Schwerpunkt zu politischen
Ereignissen sind die bis zu 1.500 Seiten starken Bände ein
Informationsfundus zur frühneuzeitlichen Welt, vor allem zur
Bildwelt der europäischen Bühne.

Mehr als 700 Stiche illustrieren höfische Pracht und barocke
Persönlichkeiten, den Dreißigjährigen Krieg und die zahlreichen
Erbfolgekonflikte nach 1648. Geographie und Kuriositäten,
Stadtansichten und Standesereignisse des Jahrhunderts von 1618
bis 1718 werden ebenfalls dargestellt. Das zum Teil in bis zu
fünf Auflagen veröffentlichte deutschsprachige Opus liegt in
der Landesgeschichtlichen Bibliothek vollständig vor. Bis Mitte
März 2010 werden folgende Themen gezeigt: Brandenburg-Preußen,
Kriege und Krisen, "Curiosa", Westfalica und Niederdeutschland,
Frauen, Kaiser und Könige, Stadtansichten, Nord- und Osteuropa
sowie West- und Südeuropa.

Das Thema "Brandenburg-Preußen": macht bis Dienstag, 22.
Dezember, den Auftakt. Es sind die Hohenzollern-Herrscher zu
sehen, so unter anderem der für Bielefeld so wichtige "Große
Kurfürst" Friedrich Wilhelm. Auch Gesandte und Gefechte des
aufstrebenden Territoriums, das prächtige Schloss
Charlottenburg und die Königskrönung von 1701 werden gezeigt.


INFO

Stadtarchiv Bielefeld
Rohrteichstraße 19

Das Stadtarchiv hat von Montag bis Freitag
von 8.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 7 09:31:54 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Dec 2009 09:31:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bauernhausmuseum: Voruebergehende Containerloesung
fuerdie Verwaltung
Message-ID: 4B1CCB8A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 03.12.2009, 16:03


AKTUELL

Bauernhausmuseum: Vorübergehende Containerlösung für die
Verwaltung

Nachdem die Bockwindmühle vor kurzem für Besucher geschlossen
werden musste, hat der Immobilienservicebetrieb (ISB) jetzt
auch den ehemaligen Kotten von Meier zu Olderdissen auf dem
Gelände des Bauernhausmuseums gesperrt. Der Grund: Das Gebäude,
das die Verwaltung des Bauernhausmuseums beherbergt, weist
statische Schäden auf.

Am Dienstagabend haben sich der Vorstand der Stiftung
Bauernhausmuseum, die Geschäftsführung der gemeinnützigen
Betreibergesellschaft und die Betriebsleitung des ISB auf
Einladung des Beigeordneten Gregor Moss getroffen, um über die
Situation zu beraten.

Als vorübergehende Notlösung sollen noch vor Weihnachten drei
Büro-Container auf dem Museumsgrundstück aufgestellt werden, um
den Betrieb des Museums aufrecht zu erhalten

Welche Lösung es für den massiv statisch gefährdeten Kotten
geben soll, darüber werden sich Stiftung, GmbH und Stadt noch
verständigen müssen, weil zunächst verschiedene Alternativen zu
einer konzeptionellen Weiterentwicklung des Museums erarbeitet
und bewertet werden sollen ? auch in Hinblick auf die
Finanzierung.

Die Beteiligten jedenfalls waren sich einig, dass diese
schwierige Situation auch Chancen eröffnen könnte. Schon zu
Beginn des nächsten Jahres sollen deshalb die Gespräche
weitergeführt werden.

Für die gesperrte Bockwindmühle wurden bereits technische
Maßnahmen erarbeitet, um spätestens ab April nächsten Jahres
wieder Besuchern das Innenleben der Mühle zeigen zu können.
Mittelfristig sind aber auch hier weitere grundlegende
Sanierungsarbeiten erforderlich.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 7 09:36:23 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Dec 2009 09:36:23 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Preu=C3=9Fen_im_Film=2C_Bielefeld=2C_?=
=?utf-8?q?09=2E12=2E2009?=
Message-ID: 4B1CCC97.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 04.12.2009, 17:14


AKTUELL

Preußen im Film

Im Rahmen der Sonderausstellung "Preußens Spuren in
Minden-Ravensberg" zeigt das Historische Museum in
Zusammenarbeit mit der Universität Bielefeld und der
Volkshochschule am Mittwoch, 9. Dezember, um 16.15 Uhr im
Murnau-Saal der VHS den deutschen Spielfilm "Robert Koch" von
1939 über den Entdecker des Tuberkulose-Erregers. Prof. Dr.
Joachim Radkau wird eine wissenschaftliche Einführung geben.
Vor dem Film, um 15 Uhr, findet im Historischen Museum eine
öffentliche Führung durch die Sonderausstellung "Preußens
Spuren in Minden-Ravensberg" statt. Die Führung kostet den
normalen Museumseintritt, die Filmvorführung ist kostenlos.


INFO

Ort:
Murnau-Saal der VHS Bielefeld

Ravensberger Park 1
33607 Bielefeld
Tel.: (05 21) 51 - 0
Fax: (05 21) 51 - 34 31
E-Mail: volkshochschule at bielefeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 8 11:04:58 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Dec 2009 11:04:58 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Mecking, Sabine / Oebbecke,
Janbernd (Hg.): ZwischenEffizienz und Legitimitaet
Message-ID: 4B1E32DA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Küster"
Datum: 08.12.2009, 09:00


LITERATUR

Sabine Mecking/Janbernd Oebbecke (Hg.)

Zwischen Effizienz und Legitimität.
Kommunale Gebiets- und Funktionalreformen in der Bundesrepublik
Deutschland in historischer und aktueller Perspektive

Paderborn: Ferdinand Schöningh 2009. VIII, 324 S.
(Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 62)
ISBN 978-3-506-76852-0, Geb., Euro 44,-
(erhältlich über den Buchhandel)


Staatliche und kommunale Verwaltungsstrukturen sind nicht
statisch, sondern unterliegen einem Anpassungsdruck durch sich
verändernde demografische oder wirtschaftliche Verhältnisse.
Deshalb kam und kommt es in der Bundesrepublik immer wieder zu
weitreichenden kommunalen Neuordnungen. In diesem Band
vergleichen Historiker und Juristen, Wissenschaftler und
Praktiker die Ziele, die jeweilige Umsetzung sowie die
politischen und gesellschaftlichen Folgen von Gebiets- und
Funktionalreformen. Der geschichtswissenschaftlichen Analyse
der Neuordnungen in den 1960er und 1970er Jahren folgt eine
Darstellung von aktuellen Herausforderungen und Problemlagen
einer Reform aus juristischer und verwaltungswissenschaftlicher
Perspektive.

Deutlich werden die Parallelen im Ablauf der Reformprozesse:
Auch wenn über die Notwendigkeit einer Gebietsreform in
Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Gesellschaft weitgehend
Einigkeit bestand, kam es vor Ort oftmals zu Protesten und
Widerständen gegen einzelne Neuordnungsmaßnahmen. In den darauf
folgenden Auseinandersetzungen hielten die Kritiker den
funktionalen, auf eine effektivere Verwaltung zielenden
Reformen historisch gewachsene oder wirtschaftlich begründete
lokale Gegebenheiten entgegen. Vor dem Hintergrund
gesamtgesellschaftlicher Veränderungen liefert die Geschichte
der Gebiets- und Funktionalreformen ein anschauliches Beispiel
für den Konflikt zwischen staatlichem Planungsdenken und
bürgerschaftlichen Partizipationsansprüchen sowie für die
andauernde Aktualität des Themas "Effizienz versus Legitimität".


INFO

Dr. Sabine Mecking (*1967) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin
am Historischen Seminar der Heinrich-Heine-Universität
Düsseldorf. Sie hat ihre Habilitationsschrift zum Thema
"Gebietsreform und Bürgerwille. Demokratieentwicklung und
Reform von Staat und Gesellschaft am Beispiel der kommunalen
Neugliederung in Nordrhein-Westfalen" (2008) verfasst.

Prof. Dr. Janbernd Oebbecke (*1950) lehrt Öffentliches Recht
und Verwaltungslehre an der Universität Münster und ist
Geschäftsführender Direktor des Kommunalwissenschaftlichen
Instituts sowie des Freiherr-vom-Stein-Instituts. Er hat
zahlreich zu Fragen des Kommunalrechts, der Kommunalverwaltung
und der Verwaltungsreform publiziert.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 8 11:07:51 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Dec 2009 11:07:51 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Zeche Hansa in Dortmund-Huckarde,
Dortmund-Boevinghausen, 08.12.2009
Message-ID: 4B1E3387.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Anke Höppener"
Datum: 04.12.2009, 11:10


AKTUELL

Die Zeche Hansa in Dortmund-Huckarde -
125 Jahre Bergbaugeschichte
Bildvortrag im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Am Dienstag, 8. Dezember, lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) um 19.30 Uhr in sein Industriemuseum
Zeche Zollern zu einem Vortrag der Reihe "Die großen Zechen an
der Ruhr" ein. Das Thema dieses Vortrags lautet: "Die Zeche
Hansa in Dortmund-Huckarde -125 Jahre Bergbaugeschichte". Der
Referent, Hubert Dubielczyk, zeigt zahlreiche Bildquellen und
auch einige originale Objekte zur Zechengeschichte. Der Vortrag
umreißt die Jahre 1855 - 1980. Der Eintritt ist frei.

Hansa stellte als drittletzte Dortmunder Zeche 1980 die
Steinkohlenförderung endgültig ein. Ein Teil der Tagesanlagen
blieb bis heute erhalten. Die Alte Schmiede, deren Schaugiebel
dem Werkstättengebäude der Zeche Zollern II/IV stark ähnelt,
ist heute Domizil für die Huckarder Vereine. Die nördlich
angrenzende Kokerei Hansa ist Sitz der Stiftung
Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur des Landes
Nordrhein-Westfalen. Die Gaskompressorenhalle der Kokerei birgt
noch die komplette originale Maschinenausstattung.

Hubert Dubielczyk hat seit 1956 auf Zeche Hansa gelernt und
dort fast 25 Jahre lang untertage gearbeitet. Nach der
Stillegung setzte er seine Berufstätigkeit als Elektrohauer auf
den Zechen Victoria in Lünen und Haus Aden in Bergkamen fort.

Vor Beginn des Vortrags kann ab 19 Uhr die Ausstellung "Viel
Stoff - Textile Muster und Musterbücher" in der
GALERIEINDUSTRIEARBEIT besichtigt werden.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Alte Werkstatt
Grubenweg 5
44388 Dortmund-Bövinghausen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 8 11:11:11 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Dec 2009 11:11:11 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Spinnereigespraeche im neuen Depot, Bocholt,
08.12.2009
Message-ID: 4B1E344F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Anke Höppener"
Datum: 03.12.2009, 16:09


AKTUELL

Hulvershorn-Webstühle im LWL-Textilmuseum Bocholt
Spinnereigespräche im neuen Depot

Zu den nächsten Spinnereigesprächen am Dienstag, 8. Dezember,
von 15 bis 17 Uhr lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) in die Spinnerei Herding, Industriestraße 5 in Bocholt
ein. Museumsleiter Dr. Hermann Josef Stenkamp wird zunächst
über den Stand der Baumaßnahmen informieren, die mit großen
Schritten vorangehen.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, gemeinsam zum neuen Depot
zu fahren. Hier können erstmals nach 20 Jahren Maschinen in
Augenschein genommen werden, die wegen der Baumaßnahmen aus dem
historischen Spinnereigebäude ausgelagert wurden. Insbesondere
sollen Fragen zu zwei historischen Hulvershorn-Webstühlen
geklärt werden. Interessenten und Fachleute sind herzlich
willkommen. Treffpunkt ist um 15 Uhr die Kellertür
Industriestraße 5.

Um vorherige Anmeldung unter Tel. 02871 21611-0 wird gebeten.


INFO

Ort:
Spinnerei Herding
Industriestraße 5
Bocholt

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstr. 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611 - 0
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 8 11:16:26 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Dec 2009 11:16:26 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 10 Jahre Villa ten Hompel, Muenster, 13.12.2009
Message-ID: 4B1E358A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 07.12.2009, 11:04


AKTUELL

10 Jahre Villa ten Hompel
Wohnhaus - "Deutsche Dienststelle" - Geschichtsort /
Jubiläumsfeier am 13. Dezember

Der Geschichtsort Villa ten Hompel hat sich vor zehn Jahren das
ambitionierte Ziel gesetzt, "historisch-ethische Orientierungen
am authentischen Ort" zu bieten und eine Brücke von der
Wissenschaft in die Gesellschaft zu bauen. Am 13. Dezember 1999
nahm "die Villa" am Kaiser-Wilhelm-Ring ihre Arbeit auf.

Genau zehn Jahre später, am Sonntag, 13. Dezember, soll die
Forschungs- und Bildungsarbeit des Hauses mit einer Matinée
unter der Überschrift "Obama in Buchenwald: Erinnerungskultur
als globaler Auftrag?" gewürdigt werden. Prof. Dr. Volkhard
Knigge von der Universität Jena / Stiftung Gedenkstätten
Buchenwald und Mittelbau-Dora nimmt an dem Gespräch zur Rolle
der Erinnerungskultur im globalen Kontext teil.

Tatort des Unrechts - Dienststelle der Wiedergutmachung

Als eine "deutsche Dienststelle" war die Villa ten Hompel
zugleich Tatort des Unrechts und Dienststelle der
Wiedergutmachung. Von 1940 bis 1945 residierte hier der
regionale Befehlshaber der Ordnungspolizei. Im NS-Regime trug
diese Behörde mit ihren Erlassen, Befehlen und Handlungen
erheblich zum Massenmord an Juden, Sinti und Roma bei. Von 1953
bis 1968 war im Gebäude die Wiedergutmachungsbehörde
untergebracht.

Dieser authentische "Schreibtischtatort" öffnete seine Pforten
als Geschichtsort mit der Erstpräsentation der
Wanderausstellung "Verfolgung und Verwaltung. Die
wirtschaftliche Ausplünderung der Juden und die westfälischen
Finanzbehörden". Es folgten die Dauerausstellungen zur
Polizeigeschichte "Im Auftrag. Polizei, Verwaltung und
Verantwortung" (2001) und zur Geschichte der Wiedergutmachung
("Wiedergutmachung als Auftrag", 2005).

"Die Villa ten Hompel ist heute aus dem kulturellen Leben der
Stadt Münster und aus dem Geschichtsunterricht unserer Schulen
nicht mehr weg zu denken", resümiert Dr. Andrea Hanke,
Beigeordnete für Bildung, Familie, Jugend, Kultur und Sport die
Arbeit der ersten Dekade intensiver Forschungs- und
Vermittlungsarbeit der Fachleute in der Villa.

Einzigartig in Deutschland

"Unter den Erinnerungs- und Gedenkstätten in der Bundesrepublik
Deutschland ist die Villa ten Hompel mit ihrer Ausrichtung auf
Polizei- und Verwaltungsgeschichte im 20. Jahrhundert
einzigartig. Nur hier wird zu diesem Thema das Geschriebene der
Fachhistoriker für ein breites Publikum in Ausstellungen
adäquat umgesetzt", hebt Gründungsdirektor Prof. Dr. Alfons
Kenkmann diesen Geschichtsort aus der Reihe der
Forschungsinstitutionen und Museen hervor.

Ungewöhnliche Ausstellungsinszenierungen, exemplarische Medien
und Rollenspiele machen die Besuche auch für Schulklassen
ungewöhnlich interessant. Eine Zeitreise mit dem
Geschichtskoffer vermittelt das Thema altersgerecht an
Grundschüler, auf dem Geschichtspfad können die älteren das
dichte Netz nationalsozialistischer Repressionen
nachvollziehen. Und die Fahrten zu Gedenkstätten werden
intensiv vorbereitet: auch mit altersgerechten Strategien gegen
Rechtsextremismus.

Bildungsarbeit

So ist auch die im Jahr 2000 begonnene Bildungsarbeit -
gemeinsam mit der Polizei - zum Themenfeld Rechtsextremismus
ein wichtiger Baustein im Programm der Villa. Aus diesen
Anfängen entstand inzwischen die sehr aktive "Mobile Beratung
gegen Rechtsextremismus und für Demokratie im Regierungsbezirk
Münster" kurz "mobim" (www.mobim.info).

"Es bleibt aber immer wieder eine Herausforderung, nicht nur
Fakten-Wissen zur Vergangenheit zu vermitteln, sondern auch
demokratische Haltungen für die Zukunft zu ermöglichen",
formuliert der Leiter der Villa ten Hompel, Christoph Spieker.


INFO

Villa ten Hompel - Das Haus am Kaiser-Wilhelm-Ring wurde in den
1920er Jahren als Wohnsitz des Fabrikanten und
Zentrumsabgeordneten Rudolf ten Hompel gebaut, 1940
Schaltzentrale der Ordnungspolizei für den Wehrkreis VI. Hier
koordinierten 40 Mitarbeiter den Einsatz von 200 000
Ordnungskräften. Nach dem Krieg war bis 1953 hier das Kommando
der Wasserschutzpolizei-Gruppe "Westdeutsche Kanäle"
untergebracht. Von 1953 bis zu seiner Auflösung 1968 hatte dann
das "Dezernat für Wiedergutmachung für politisch, rassisch und
religiös Verfolgte" seinen Sitz in der Villa ten Hompel,
anschließend die Staatliche Büchereistelle und das
Gewerbeaufsichtsamt. Seit 1999 arbeiten am Kaiser-Wilhelm-Ring
28 die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geschichtsortes.
www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 8 11:19:11 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Dec 2009 11:19:11 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 100 Jahre Paderborner Hermannsdenkmal, Paderborn,
15.12.2009
Message-ID: 4B1E362F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Altertumsverein Paderborn" altertumsverein-paderborn.org>
Datum: 08.12.2009, 11:08


AKTUELL

100 Jahre Paderborner Hermannsdenkmal

Vom Sinn und Unsinn eines Schlachtenjubiläums - Vortrag zum
Varusjahr beim Altertumsverein Paderborn

Der an der Universität Paderborn lehrende Geschichtsprofessor
Dietmar Klenke wird am Dienstag, den 15. Dezember um 19.30 Uhr
an der Theologischen Fakultät Paderborn (Kamp 6, Hörsaal 2)
einen Vortrag über das Jubiläumsjahr der Varusschlacht halten.

Auch das wenig beachtete Paderborner Hermannsdenkmal hoch über
der Detmolder Straße wird der Historiker in Augenschein zu
nehmen. Die Entdeckung, dass der sogenannte "Kleine Hermann" in
diesem Jahr eigentlich seinen 100. Geburtstag hätte feiern
müssen, gab den Anstoß, die bemerkenswerte Umtriebigkeit zu
durchleuchten, mit der in den zurückliegenden Monaten an die
kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Römern und Germanen
vor 2000 Jahren erinnert worden ist.

Um das Jubiläumsjahr "würdig" ausklingen zu lassen, wird der
Referent mit einer "germanischen Weihestunde" beginnen. Im
zweiten Teil des Vortrags wird es dann um die Geschichte des
Paderborner und des Detmolder "Hermann" gehen.

Der Vortrag mit dem Titel "100 Jahre Paderborner
Hermannsdenkmal. Vom Sinn und Unsinn eines Schlachtenjubiläums"
findet im H 2 der Theologischen Fakultät (Kamp, unweit vom
Historischen Rathaus) auf Einladung des Vereins für
Altertumskunde und Geschichte Westfalens statt.


INFO

Veranstaltungsdaten:
100 Jahre Paderborner Hermannsdenkmal
Datum: 15.12.2009
Altertumsverein Paderborn
URL: http://www.altertumsverein-paderborn.org

Kontakt:
Prof. Dr. Dietmar Klenke
Historisches Institut der Universität Paderborn





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 8 11:23:09 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Dec 2009 11:23:09 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Stadtkloester und Klosterstaedte, Muenster,
11.12.2009
Message-ID: 4B1E371D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 07.12.2009, 13:21


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquiums im Wintersemester 2009/2010
spricht

Prof. Dr. Jörg Oberste, Regensburg
über

Stadtklöster und Klosterstädte.
Die Cluniazenser und die Urbanisierung in Frankreich
(11.-13. Jahrhundert)
[aktualisierter Vortragstitel]

am 11. Dezember, 16.00 Uhr c.t.


INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 - 83 275 12





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 8 11:26:17 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Dec 2009 11:26:17 +0100
Subject: [WestG] [LIT] "Tatort Domplatz. Der Muenster-Plan von 1609 und
seineGeschichte(n). Dokumentation und Faksimile"
Message-ID: 4B1E37D9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine D. Schmidt"
Datum: 07.12.2009, 15:32


LITERATUR

Erste Publikation zur ältesten Planansicht Münsters
Institut für vergleichende Städtegeschichte stellt aufwendige
Dokumentation vor

Die älteste Stadtansicht Münsters, die im Frühjahr 2008 im
Stadtarchiv Bad Homburg vor der Höhe wiederentdeckt wurde,
steht im Mittelpunkt der nun erschienenen Publikation "Tatort
Domplatz. Der Münster-Plan von 1609 und seine Geschichte(n).
Dokumentation und Faksimile". Die Buchpräsentation am 7.
Dezember 2009 in der Rüstkammer des Ratshauses der Stadt
Münster bildete den erfolgreichen Abschluss des
Forschungsprojektes zur Geschichte der bisher unbekannten
Domplatzansicht. Das Projekt wurde seit dem Frühjahr 2009 von
der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen
Wilhelms-Universität e. V. unterstützt und vom Institut für
vergleichende Städtegeschichte wissenschaftlich durchgeführt
und verantwortet.

Fachleute aus den Bereichen Geschichtswissenschaften,
Kunstgeschichte, Restauration und Archiv haben sich unter
verschiedenen Gesichtspunkten mit der Planansicht, die den
Domplatz und die angrenzenden Straßen in überraschendem
Detailreichtum zeigt, auf rund 200 Seiten auseinandergesetzt.
Die reich bebilderte Publikation, der ein Faksimile des Planes
in Originalgröße (38x84 cm) beiliegt, richtet sich sowohl an
interessierte Münsteraner als auch an das wissenschaftliche
Fachpublikum. Dabei werden u.a. folgende Fragen geklärt: Welche
neuen Details zeigt der Plan im Vergleich zu den bislang
bekannten Ansichten Münsters? Wann und von wem ist der Plan
angefertigt worden? Warum wurde der Plan gezeichnet, wer hat
ihn in Auftrag gegeben und bezahlt? Wie ist er nach Bad Homburg
in das Stadtarchiv gelangt? Zudem lüftet die Publikation das
Geheimnis der überklebten Duellszene und zeigt, was sich unter
den Duellanten Dietrich von Galen und Erbmarschall Gerhard
Morrien verbirgt.

Das Buch ist ab dem 7. Dezember im Buchhandel erhältlich.


INFO

Kontakt:
Christine D. Schmidt
Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251-8327512
Fax: 0251-8327535
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: www.uni-muenster.de/staedtegeschichte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 9 08:18:32 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 09 Dec 2009 08:18:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Wappen basteln im Historischen Museum, Bielefeld,
17.12.2009
Message-ID: 4B1F5D58.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 08.12.2009, 10:34


AKTUELL

Wappen basteln im Historischen Museum

Am Donnerstag, 17. Dezember, gibt es im Historischen Museum von
15.30 bis 17.00 Uhr wieder Geschichte zum Mitmachen. Unter dem
Titel "Wir führen was im Schilde" können Kinder von sieben bis
elf Jahren spielerisch Wappen kennenlernen und dann eigene
Wappen aus Holz gestalten und bemalen. Diese dürfen
anschließend mit nach Hause genommen werden.

Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro. Anmeldung unter 0521 /
51-6333 oder 0521 / 51-3635.


INFO

Historisches Museum Bielefeld
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld
Tel.: 0521 5136-30





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 9 08:49:22 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 09 Dec 2009 08:49:22 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Burgen in der Grafschaft Mark, Altena,
11.12.2009
Message-ID: 4B1F6492.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 07.12.2009, 16:51


AKTUELL

Die Burgen in der Grafschaft Mark
Vortrag bei den "Freunden der Burg Altena e.V"

Entlang des Hellwegs gab es im Mittelalter weit mehr Burgen,
als man heute gemeinhin annimmt. Nachrichten über diese
Befestigungsanlagen werden zumeist durch die Grabungen von
Archäologen zutage gefördert. Doch es sind auch einige wenige
Schriftquellen aus dem Mittelalter überliefert, in denen
zeitgenössische Chronisten ihre Sicht der Dinge mitteilten.

Ein solcher Text ist die Mitte des 14. Jahrhunderts entstandene
"Chronik der Grafen von der Mark". Der Autor, Levold von
Northof, Domherr zu Lüttich und Erzieher märkischer Grafensöhne,
erwähnt 52 Burgen in Westfalen, am Niederrhein sowie im
Lütticher Raum und beschreibt ihre Schicksale bisweilen
detailliert und anschaulich.

Welchen Zwecken Befestigungsanlagen dienten und welche
Bedeutung sie für eine Adelsfamilie und deren
Herrschaftsbereich besaßen, untersucht der Bochumer Historiker
Dr. Stefan Pätzold in seinem Vortrag am Freitag, 11. Dezember
2009, zu dem die "Freunde der Burg Altena e.V."
Vereinsmitglieder und Gäste einladen. Ein weiteres Thema, das
der Mittelalterspezialist anspricht, ist Levolds Ansicht, der
Wert von Burgen sei für eine Adelsherrschaft höher zu
veranschlagen als derjenige, der sich zeitgleich in der
Grafschaft Mark entwickelnden Städte.


INFO

"Levold und die Burgen. Mittelalterliche Befestigungsanlagen in
der Chronik der Grafen von der Mark". Vortrag von Dr. Stefan
Pätzold, am 11. Dezember, 19.00 Uhr, im Ständesaal, Kreishaus I
in Altena. Der Eintritt ist frei, Gäste sind herzlich willkommen.

Informationen bei der Geschäftsstelle der "Freunde der Burg
Altena e. V.":

Tel.: 02352/966-7055
E-Mail: freunde-der-burg at maerkischer-kreis.de
URL: www.maerkischer-kreis.de/kultur





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 9 09:20:14 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 09 Dec 2009 09:20:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL weckt mit neuer DVD Erinnerungen an aeltesten
ZooWestfalens in Muenster
Message-ID: 4B1F6BCE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.12.2009, 09:02


AKTUELL

"Ein Elefant, eine Moschee und ein unwieser Professor"
LWL weckt mit neuer DVD Erinnerungen an ältesten Zoo
Westfalens in Münster

Es begann mit einer Geflügelausstellung, einigen einheimischen
Tieren, einem ersten Affenhaus und einem Bärenzwinger. Das
waren die Attraktionen des alten münsterischen Zoos, als er im
Juni 1875 seine Tore öffnete. Geschichten über die Gründung und
Entwicklung des beliebten Ausflugsziels erzählt der Film "Ein
Elefant, eine Moschee und ein unwieser Professor", den der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) jetzt veröffentlicht.

Aus verschiedenen Filmen, die bis in die 1920er Jahre zurück
reichen, sowie historischer Fotos und Dokumente hat das
Produktionsteam des LWL-Medienzentrums um Autor Markus Schröder
ein Filmporträt geschaffen, das die Erinnerungen an den alten
Zoo im Herzen Münsters wieder zu neuem Leben erweckt. Neben
Aufnahmen, die die Stadt Münster und Amateurfilmer gemacht
haben, finden sich auch Ausschnitte aus einer 1958 vom
bekannten Tierfilmer Bernhard Grzimek gedrehten ersten
Fernsehdokumentation über den Zoo wieder.

Der alte Zoo zwischen Aa und Zentralfriedhof wurde 1875 von
Professor Hermann Landois ins Leben gerufen. Das münsterische
Original, ein anerkannter Naturwissenschaftler und Theologe,
ist wegen seines kauzigen Humors in Münster bis heute
unvergessen. Als Zoodirektor war Landois sehr erfinderisch, was
die Finanzierung und öffentlichkeitswirksame Bewerbung seines
Tiergartens anbelangte.

Hintergrund:
Als am Ende des 19. Jahrhunderts an der Promenade ein
Elefantenhaus in Form einer Moschee erbaut wurde, hatte der Zoo
sein künftiges Wahrzeichen gefunden. Neben solch fremdländisch
inspirierten Gebäuden und einer wachsenden Anzahl von Tieren
wurden in den ersten Jahrzehnten in sogenannten "Völkerschauen"
immer wieder auch "exotische Menschen", wie Afrikaner oder
Inder, dem staunenden Publikum präsentiert. Von den
Bombardierungen des Zweiten Weltkrieges wurde Westfalens
ältester Zoo stark in Mitleidenschaft gezogen. Filmaufnahmen
von den Zerstörungen scheint es allerdings nicht zu geben,
jedenfalls haben die Filmemacher des LWL-Medienzentrums trotz
aller Bemühungen keine finden können. Erst in der
Wirtschaftswunderzeit der 1950er Jahre griffen die Zoobesucher
wieder zur Kamera. Unter anderem hielt ein Filmamateur die
Folgen des zunehmenden Platzmangels fest: Er führte dazu, dass
man Füchse gemeinsam mit Pavianen in einem Gehege unterbrachte,
ein Experiment, unter dem die Füchse sichtlich zu leiden hatten.

Als das zwischen Aa und Zentralfriedhof, Aasee und
Schlossgarten gelegene Areal in den 1960er Jahren endgültig aus
den Nähten zu platzen drohte, beschlossen Stadt und Zooverein,
Münsters Zoo ans andere Ende des Aasees umzusiedeln. Silvester
1973 wurde der alte Tiergarten geschlossen, seine Bewohner
zogen öffentlichkeitswirksam mit einer Arche über den Aasee in
ihr neues Zuhause um. Auch das hielten Kameras im Bild fest.

Eine Geschichte, die beispielhaft zeigt, welche Bedeutung
Zoologische Gärten nicht nur für das Verhältnis von Mensch und
Tier, sondern auch für Wahrnehmung des Fremden und Exotischen
hatten.

Die vom LWL-Medienzentrum für Westfalen in Zusammenarbeit mit
dem LWL-Museumsamt und dem Westfälischen Pferdemuseum im
Allwetterzoo Münster produzierte DVD macht diese Geschichte in
historischen Filmaufnahmen wieder lebendig. "Eine filmische
Liebeserklärung an Münsters alten Zoo", urteilt Dr. Markus
Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums. Am 10. Dezember um 20
Uhr wird die DVD in der Westfälischen Schule für Musik,
einstmals als Westfälisches Naturkundemuseum Teil des Zoos,
erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.


INFO

Ein Elefant, eine Moschee und ein unwieser Professor
Geschichten aus Münsters altem Zoo
Spielzeit ca. 30 Minuten (Hauptfilm und ein Bonusfilm),
Schwarz-Weiß und Farbe,
DVD, Preis 14,90 Euro.

Bezug:
LWL-Medienzentrum für Westfalen
Fürstenbergstr. 14
48147 Münster, oder im Buchhandel
E-Mail: medienzentrum at lwl.org
Fax: 0251 591-3982
URL: http://www.westfalen-medien.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 9 09:22:21 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 09 Dec 2009 09:22:21 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Lippische Mitteilungen 78 (2009)
Message-ID: 4B1F6C4D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Bettina Joergens"
Datum: 07.12.2009, 14:16


SERVICE: TOC

Lippische Mitteilungen 78 (2009)


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=66



"Wissensgeschichte in der Region" ist das Schwerpunktthema des
78. Bandes der Lippischen Mitteilungen. Damit greifen wir dem
Jubiläum des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins
für das Land Lippe e.V. und des Lippischen Landesmuseums
Detmold im Jahr 2010 mit spannenden Beiträgen vor.
"Wissensgeschichte" umfasst die Methoden und Themen der
aktuellen Regional- und Landesgeschichte, ebenso Aspekte des
Wissens über die Region, etwa historisch in der bekannten
lippischen Biografie Bernhards II. "Lippiflorium" (Hermann
Großevollmer) oder heute über den Stand der Forschung zur
Lokalisierung der Varusschlacht (Peter Kehne).

Regionale Wissensgeschichte ist außerdem die Geschichte der
"Sammlung", Systematisierung und Interpretation von Wissen in
der Region, etwa durch die "regionale Kulturpflege" in Vereinen
und Zeitschriften (Heide Barmeyer, Thomas Küster) oder in einem
Museum, wie die Beiträge zur Historie (Rainer Springhorn) und
zu Gemäldebeständen des Lippischen Landesmuseums (Monika
Hegenberg, Vera Scheef) zeigen.

Die weiteren historischen Beiträge beleuchten Einzelaspekte der
lippischen Geschichte vom Mittelalter bis zur NS-Zeit.
Hervorzuheben sind Kord-Henning Ubers wissenschaftliche
Auseinandersetzung mit den konfessionellen Konflikten in Lippe
im 18. Jahrhundert, konkret mit der Entwicklung um den
radikalpietistisch gesinnten Grafen Rudolph Ferdinand von
Lippe-Biesterfeld, Claudia Strieters Untersuchung der
Aushandlungen der Zunft, d.h. der ständischen
Selbstbestimmungen, in Lippstadt, Soest und Detmold und die
beiden Beiträge zur NS-Geschichte, nämlich zur NS-Justiz (Lars
Lüking) und zu den bürgerlichen Turn- und Sportvereinen in den
Jahren 1933-1938: "Täter, Opfer, Profiteure?" (Florian Lueke).

Inhaltsverzeichnis (Auszug)

Editorial, S. 9

Wissensgeschichte in der Region

S. 11
Küster, Thomas
Zufälliges Einzelinteresse oder unentbehrlicher Stoff? Themen
und Profile lokal- und regionalgeschichtlicher Zeitschriften in
Westfalen-Lippe seit 1900

S. 31
Barmeyer, Heide
Naturwissenschaftlicher Verein, Lippisches Landesmuseum
und Lippischer Heimatbund - ein Netzwerk regionaler Kulturpflege

S. 61
Springhorn, Rainer
Jubiläum des Lippischen Landesmuseums Detmold. Ein klassisches
Bildungsmuseum feiert seinen 175. Geburtstag

S. 87
Scheef, Vera
175 Jahre Lippisches Landesmuseum.
"Bilder, die aus dem Rahmen fallen"

S. 103
Hegenberg, Monika
Die Äbtissinnen des Lippischen Landesmuseums -
Alte Bestände neu entdeckt

S. 135
Kehne, Peter
Lokalisierung der Varusschlacht?
Vieles spricht gegen Mommsen - alles gegen Kalkriese

S. 181
Großevollmer, Hermann
Das Lippiflorium aus dem Lippstädter Stift - Heiligenlegende,
Gründungsmythos, Rechtsinstrument. Überlegungen zu Entstehung,
Quellenwert, Funktion und Datierung der lateinischen Vers-Vita
Bernhards II. zur Lippe


Weitere historische Beiträge

S. 211
Uber, Kord-Henning
Graf Rudolph Ferdinand von Lippe-Biesterfeld und der Pietismus

S. 239
Strieter, Claudia
Aushandeln von Zunft. Möglichkeiten und Grenzen ständischer
Selbstbestimmung in Lippstadt, Soest und Detmold

S. 255
Lüking, Lars
"Seit Menschengedenken sind in Lippe keine Hinrichtungen
vollzogen worden. Der Umgang mit der Todesstrafe in Lippe
seit 1879 am Beispiel eines Strafverfahrens aus dem Jahre 1923

S. 269
Lueke, Florian
Täter, Opfer, Profiteure? Die Rolle der bürgerlichen Turn-
und Sportvereine in Lippe 1933-1939

S. 293
Steinlein, Tom
Naturwissenschaftlicher Beitrag
Voll gestört! Entwicklung und Pflege in Sandökosystemen
der Senne - Naturschutz mit dem Kampfpanzer


INFO

Kontakt:
Dr. Bettina Joergens
Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land Lippe
e.V.
Willi-Hofmann-str. 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-112
Fax: 05231/766-114
E-Mail: bettina.joergens at lav.nrw.de
URL: www.nhv-lippe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 9 09:29:55 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 09 Dec 2009 09:29:55 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL feiert Meilensteine mit Museumsfest auf der
ZecheZollern, Dortmund, 13.12.2009
Message-ID: 4B1F6E13.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 07.12.2009, 13:44


AKTUELL

40 Jahre Industriekultur
LWL feiert Meilensteine mit Museumsfest auf der Zeche Zollern

2010 blickt Europa auf das Ruhrgebiet und seine einzigartige
Industriekultur. Fördertürme und Hochöfen genießen heute eine
ähnlich große Wertschätzung wie Kirchen und Schlösser. Das war
nicht immer so. Noch vor 40 Jahren sollte die Zeche Zollern in
Dortmund, eines der schönsten Zeugnisse der industriellen
Vergangenheit in Deutschland, komplett abgerissen werden.
Damals formierte sich zum ersten Mal Widerstand - mit Erfolg:
Am 30. Dezember 1969 wurde das Ensemble durch den
Landeskonservator beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
unter Schutz gestellt und damit in letzter Minute gerettet.
"Das war die Geburtsstunde der Industriekultur", erklärte
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch am Montag (7.12.) im
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern. "Und niemand ahnte damals,
dass aus dem kulturellen Außenseiter ein Markenzeichen für das
Ruhrgebiet werden sollte."

40 Jahre Industriekultur feiert der LWL am Sonntag, 13.
Dezember, mit einem Fest auf Zollern. Gleichzeitig wird an
diesem Tag die neue Dauerausstellung "Wege der Kohle" in der
Schachthalle eröffnet.

Rückblick

1969 gerettet, 1979 gegründet, 1989 aufgebaut, 1999 eröffnet -
das sind die wichtigen Meilensteine in der Erfolgsgeschichte
des LWL-Industriemuseums. Am Anfang steht die Zeche Zollern.
Nach fast 60 Jahren Betriebszeit wurde die Schachtanlage 1966
stillgelegt. Zug um Zug wurden funktionslose Gebäude abgerissen,
noch im September 1969 fiel das Fördergerüst. Dann sollte die
Maschinenhalle, für die sich kein gewerblicher Mieter fand,
abgerissen werden, um Straßen und Gewerbe Platz zu machen. Doch
es regte sich Widerstand, vor allem bei Künstlern,
Denkmalpflegern und Architekten, die die Jugendstilschönheit
erhalten wollten. Sie fanden zunächst kaum Mitstreiter. "Fast
wäre das Unterfangen gescheitert, hätten nicht viele Einzelne
durch intensive Überzeugungsarbeit, aber auch durch
organisierten Protest prominenter Persönlichkeiten beim
Ministerpräsidenten Heinz Kühn die Unterschutzstellung
vorangetrieben", erklärt Standortleiterin Dr. Ulrike Gilhaus.

"Rückblickend betrachtet, war der Fall Zollern die eigentliche
Initialzündung. Seitdem stehen Kirchen und Schlösser,
Adelssitze und Villen gleichberechtigt neben Zechen und
Hochöfen, Spinnsälen und Ziegeleien", betont Dirk Zache,
Direktor des Westfälischen Landesmuseums für Industriekultur.

Aber die Begeisterung für die Industriekultur kam nicht über
Nacht. Noch 1992 titelte ein Journalist beim Anblick des
jüngsten Sprösslings des Industriemuseums, des Hochofens 3 auf
der Henrichshütte Hattingen: "Und dieser Schrott soll Denkmal
werden?" Neue Konzepte und ein langer Atem waren notwendig, um
das Pflänzchen Industriekultur auf ein bauliches und geistiges
Fundament zu stellen. "Dieser Aufgabe hat der
Landschaftsverband damals konsequent gestellt", so LWL-Direktor
Kirsch.

1973 richtete der LWL bei seiner Denkmalpflege das bundesweit
erste Referat für Technische Denkmalpflege ein. Die hier
geleistete Arbeit bildete die Grundlage für den Aufbau des
Westfälischen Industriemuseums, das der LWL am 21. September
1979 als erstes Industriemuseum Deutschlands gründete. Mit
seinen acht Standorten und jährlich insgesamt rund 400.000
Besuchern ist das Verbundmuseum heute auch bundesweit das
größte. Seit der ersten Erfassung der Besucherzahlen 1989 - dem
Jahr, als das Textilmuseum Bocholt an den Start ging - hat das
LWL-Industriemuseum insgesamt mehr als fünf Millionen Besucher
gehabt, fast eine Million davon kamen in den vergangenen zehn
Jahren zur Zeche Zollern in Dortmund.

Neu war damals das Konzept, das die Erschließung des Denkmals
in seinen technischen und sozialen Bezügen vorsah. "Wir haben
uns damals gegen große zentrale Projekte entschieden, die nur
einen Standort begünstigen. Wir haben uns entschieden für
Kultur in der Fläche, für die Stärkung der kulturellen Vielfalt
und der regionalen Besonderheiten, für die Einbindung der
Bevölkerung mit ihren Initiativen, Ideen und Objekten und
Erinnerungen", erklärt Kirsch.

Hunderte Zeitzeugen wurden seit der Gründung des Museums
befragt - auch das war damals methodisch neu - und ein Schatz
von weit über 200.000 Sammlungsobjekten aus dem Arbeits- und
Alltagsleben erschlossen. Mit dieser sozialgeschichtlichen
Ausrichtung sei das LWL-Museum identitätsbildend gewesen,
gerade im Ruhrgebiet. "Andere Regionen haben die Berge und Seen
oder das Meer, wir haben die Industriemuseen. Hier erfahren wir
hautnah, wie frühere Generationen gelebt und gearbeitet haben
und ziehen unseren Hut vor unseren Vorfahren", schrieb ein
Besucher jüngst ins Gästebuch.

Ausblick

Mit der Eröffnung der Dauerausstellung "Wege der Kohle" in der
Schachthalle der Zeche Zollern ist noch lange nicht Schuss, was
die Entwicklungspläne für das LWL-Industriemuseum angeht. Dirk
Zache: "An unserem Textilstandort in Bocholt entsteht gerade in
der Spinnerei Herding eine großartige Kulturfabrik, die Platz
für die Kooperation mit Design und Industrie, Schule und
Hochschule bildet. In Hattingen sanieren wir die historische
Gebläsehalle und schaffen die Voraussetzungen für den Ausbau
unserer Dauerausstellung zum Thema Stahl. Die Bochumer Zeche
Hannover wollen wir zu einem Forum und Museum der Migration in
NRW machen, und in Dortmund werden wir in den kommenden zwei
Jahren die Sanierung der Maschinenhalle abschließen und eine
weitere Dauerausstellung im ehemalige Verwaltungsgebäude
einrichten."

Museumsfest

Das Museumsfest am Sonntag (13.12.) startet um 11 Uhr mit der
Eröffnung der Dauerausstellung "Wege der Kohle". Sie zeigt am
authentischen Ort, wie die Kohle aufbereitet wurde. Im
Mittelpunkt stehen einmal mehr die Menschen, die hier
gearbeitet haben. In Videosequenzen kommen elf Zeitzeugen zu
Wort, die über ihre eigene Tätigkeit berichten, aber z.B. auch
über Erfahrungen mit Zwangsarbeitern im Zweiten Weltkrieg.

Bis 18 Uhr stehen dann vielseitige Aktivitäten auf dem
Programm: Führungen für Erwachsene durch die Dauerausstellungen
und die "Museumsbaustelle Maschinenhalle", Kinderprogramme,
zwei Bastelwerkstätten, Gespräche mit Zeitzeugen in der
Schachthalle sowie Mitmachaktionen der anderen Standorte des
LWL-Industriemuseums. Auf der Bühne in der Alten Werkstatt
wartet ein kleines "Showprogramm" mit Clownerie, Fakirshow,
Comedy, Musik und Gesang auf die Besucher. Kulinarische
Angebote runden den Tag ab.

Der Eintritt ist frei.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961 - 111
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 9 09:34:51 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 09 Dec 2009 09:34:51 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Fotoausstellung ueber den Bau der
letztenDampflokomotiven, Hattingen, 11.12.2009-28.01.2010
Message-ID: 4B1F6F3B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 08.12.2009, 13:08


AUSSTELLUNG

LWL-Industriemuseum zeigt "Zugkraft für das Wirtschaftswunder"
Fotoausstellung über den Bau der letzten Dampflokomotiven

Sie waren die letzten ihrer Art. Bis 1959 sind in Deutschland
noch Dampflokomotiven der Baureihen 10, 23, 65, 66 und 82
produziert worden. Mit der "23105", die für die Deutsche
Bundesbahn in Jungferntal bei Siegen produziert wurde, ging
diese Ära nach mehr als 100 Jahren zu Ende. Mit der
Fotoausstellung "Zugkraft für das Wirtschaftswunder" erinnert
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) von Freitag, 11.
Dezember, bis 28. Januar 2010 in seinem Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen an den Bau der letzten Dampfloks in
Deutschland.

Die Fotos aus dem Wittener Archiv der Deutschen Gesellschaft
für Eisenbahngeschichte (DGEG) führen in die Werkshallen aller
großen Lokomotivfabriken in Deutschland wie Krupp, Jung,
Henschel, Esslingen und Krauss-Maffei. Sie zeigen nicht nur die
fertigen Loks und Großbauteile, sondern lassen den Betrachter
die Herstellung komplizierter Werkstücke Schritt für Schritt
verfolgen. Die Bilder machen deutlich, dass mit dem Ende der
Dampfära komplette industrielle Fertigungsverfahren und
Arbeitswelten verschwunden sind.

Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen dem
LWL-Industriemuseum und der DGEG. Das Thema wurde auch als Buch
publiziert.

Die Ausstellung wird am Freitag, 11. Dezember, um 18 Uhr vom
Präsidenten der DGEG, Günter Krause, eröffnet.


INFO

Zugkraft für das Wirtschaftswunder
Die Entstehung der letzten Dampflokomotiven für die Deutsche
Bundesbahn

11.12.2009 bis 28.1.2010

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-140
E-Mail: henrichshuette at lwl.org

Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr, Fr - 21.30 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 10 11:44:07 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Dec 2009 11:44:07 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Zeit ist Geld - die Geschichte von Stechuhr & Co.,
Bocholt, 13.12.2009-28.02.2010
Message-ID: 4B20DF07.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 07.12.2009, 13:11


AUSSTELLUNG

Zeit ist Geld - die Geschichte von Stechuhr & Co.
Ausstellung im LWL-Textilmuseum in Bocholt

Time is money! Seit der Industrialisierung bestimmt dieses
Prinzip zunehmend unser Leben. Um die Geschichte der
Arbeitszeiterfassung geht es in der Ausstellung "Zeit ist Geld",
die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag,
13. Dezember, in seinem Textilmuseum in Bocholt eröffnet.

Jahrhunderte lang gaben die Kirchen mit ihren Turmuhren und
Glocken die Zeitorientierung vor. Eine Fabrik des 19.
Jahrhunderts benötigte ein eigenes Uhren- und Glockensystem, um
die Mitarbeiterschaft in den Takt der Maschinen einzustimmen.
Ein Hilfsmittel in der Hand des Fabrikbesitzers zur
Durchsetzung von Arbeitsdisziplin war die Stechuhr. Sie trug
wesentlich dazu bei, die Pünktlichkeit als neue Tugend des
Industriezeitalters zu etablieren.

Alles begann mit der Idee einer Kontrolluhr für Nachtwächter
und Polizisten, die während der Rundgänge die Wahrnehmung der
Pflichten dokumentieren sollte. Aus diesem Registrierprinzip
entstanden weitere Ideen von Kontrolluhren für Fabriken,
Handwerksbetriebe, Beamte oder die Automobilindustrie.

Die Perfektionierung des Systems von Zeitaufzeichnung fand in
Uhrenfabriken statt. Führend waren neben der Württembergischen
Uhrenfabrik Bürk, Schlenker-Grusen (ISGUS), Benzing (heute
Kaba-Benzing) und Jauch & Schmid (Jundes). Hier konnten
verschiedene Produkte zur Optimierung der eigenen
Betriebsabläufe zuerst getestet werden:
Arbeitszeitregistrierapparate, Zentral- und Nebenuhren,
Akkordzeit-Stempelapparate auf mechanischer, später
elektrischer und heute z.T. funkelektronischer Technologie.
Mehr als 50 solcher Exponate aus zwei Jahrhunderten sind in der
Ausstellung zu sehen.

Die heutigen, neuen Arbeitszeitmodelle wie etwa das
"Gleitzeitkonto" wurden durch Arbeitszeit-Erfassungsgeräte erst
möglich. Damit einher ging ein eindrucksvoller Wandel: Zuerst
waren die vielfach verhassten Kontrolluhren wichtige
Disziplinierungsinstrumente für die Arbeitgeber, doch wurden
sie mehr und mehr zum Gerät, mit dem die Arbeitnehmer
beweiskräftig ihre Arbeitszeit dokumentieren und abrechnen
lassen konnten.


INFO

Zeit ist Geld
Industrielle Arbeitszeit und Zeiterfassung
13.12.2009 bis 28.2.2010
Eröffnung: So, 13.12., 11.15 Uhr

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 10 11:40:18 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Dec 2009 11:40:18 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Winterliche Naturwerkstatt, Witten, 15./17.12.2009
Message-ID: 4B20DE22.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 07.12.2009, 13:12


AKTUELL

Winterliche Naturwerkstatt
Angebot für Kinder im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

In eine winterliche Naturwerkstatt verwandelt sich das
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall am Dienstag, 15. Dezember,
und Donnerstag, 17. Dezember. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe
"Zechen-Safari" lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) Kinder und Eltern passend zum bevorstehenden Winteranfang
und zum Weihnachtsfest zu Basteleien in sein Wittener
Industriemuseum ein.

Bevor es draußen dunkel wird, starten die Teilnehmer um 15 Uhr
zu einem Rundgang über das Museumsgelände, um Bastelmaterial
aus der Natur zu sammeln: Kleine Stöcke und Steine,
vertrocknete Blüten, Blätter und Samen. Zusammen mit Zapfen,
Nüssen und Tannengrün verarbeiten die Teilnehmer die
gesammelten Dinge dann bei Kerzenlicht und Plätzchen zu
weihnachtlichem Schmuck und kleinen Geschenken.

Das Programm richtet sich vor allem an Kinder, aber auch (Groß-)
Eltern sind herzlich eingeladen, mitzumachen.

Die Veranstaltung dauert jeweils rund zwei Stunden. Kosten
inkl. Museumseintritt: 5 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter
Telefon: 02302 93664-0.


INFO

Kontakt:
LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Tel.: 02302 93664-0
E-Mail: zeche-nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 10 10:50:51 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Dec 2009 10:50:51 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Alfred Hueck (1889-1975) - Jurist in
vierpolitischen Systemen, Luedenscheid, 16.12.2009
Message-ID: 4B20D28B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Geschichte und Biographie Lüdenscheid" FernUni-Hagen.de>
Datum: 09.12.2009, 11:39


AKTUELL

Im Rahmen unserer Vortragsreihe "Lüdenscheider Gespräche"
veranstalten wir am 16. Dezember um 17.00 Uhr einen Vortrag mit
Dr. Christian Weißhuhn zum Thema:

Alfred Hueck (1889-1975) - Jurist in vier politischen Systemen

Moderation: Prof. Dr. Arthur Schlegelmilch

Die Rolle der Rechtswissenschaft während der Weimarer Republik
und des Dritten Reiches ist seit einigen Jahren verstärkt
Gegenstand der juristischen und historischen Betrachtung. Vor
allem das Leben und das Werk einzelner Persönlichkeiten jener
geschichtsträchtigen Zeiten sind vermehrt in den Mittelpunkt
des geschichtlichen Interesses gerückt.

Dr. Christian Weißhuhn, Hueck-Biograph und Rechtsanwalt in
Erfurt, wird anhand der persönlichen und beruflichen
Wegstationen von Alfred Hueck dessen Leben sowie juristischen
Werdegang nachskizzieren. 1889 in Lüdenscheid geboren, führte
ihn sein Weg in der Wilhelminischen Kaiserzeit als Student über
Freiburg und München nach Münster, wo er nur wenige Jahre nach
der Gründung der Weimarer Republik zum Privatdozenten ernannt
wurde.

Von hier wechselte Hueck 1925 nach Jena, um einem Ruf als
ordentlicher Professor für Deutsches- und Bürgerliches Rechts
zu folgen. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten
führte ihn sein Weg 1936 nach München, wo er bis zu seiner
Emeritierung im Jahr 1957 lehrte.

Während der zahlreichen politischen Umbrüche in den Jahren ab
1918 war Hueck fast ununterbrochen als Rechtswissenschaftler
tätig. Er gilt als einer der bedeutendsten
Zivilrechtswissenschafter der ersten Hälfte des vergangenen
Jahrhunderts, der vor allem auf den Gebieten des Arbeits- und
Gesellschaftsrecht maßgeblich wirkte.

Wir würden uns freuen, Sie am 16. Dezember begrüßen zu dürfen.
Der Eintritt ist frei.


INFO

Zeit:
Mittwoch, den 16. Dezember 2009, 17. 00 Uhr

Ort:
Haus der FernUniversität
Liebigstraße 11
58511 Lüdenscheid

Institut für Geschichte und Biographie
"Deutsches Gedächtnis"
FernUniversität Hagen
Liebigstraße 11
D-58511 Lüdenscheid
Tel. 02351-24580
Fax. 02351-39973
E-Mail: igb at fernuni-hagen.de
URL: www.fernuni-hagen.de/geschichteundbiographie





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 10 11:11:52 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Dec 2009 11:11:52 +0100
Subject: [WestG] [PORT] Weihnachts- und Neujahrswuensche
Message-ID: 4B20D778.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 10.12.2009, 12:00


PORTAL: Weihnachts- und Neujahrswünsche

Liebe Abonnentinnen und Abonnenten der E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte",

wir wünschen Ihnen Frohe Weihnachten und ein Glückliches Neues
Jahr 2010!

In der Zeit vom 21.12.2009-20.01.2010 befindet sich Ihre
E-Mailing-Liste in den Weihnachtsferien. Alle Beiträge, die uns
in dieser Zeit erreichen, werden erst ab dem 20.01.2010
verschickt. Terminlich gebundene Beiträge senden Sie bitte nur
ein, wenn das Datum nach dem 22.01.2010 liegt. Das
Internet-Portal "Westfälische Geschichte", das Ihnen diesen
Service anbietet, ist weiterhin rund um die Uhr für Sie "geöffnet".
(http://www.westfaelische-geschichte.de)

Wir hoffen, dass Sie in den letzten Monaten die E-Mails, die wir
an Sie verschickt haben, mit Gewinn gelesen und genutzt haben.
In 2009 haben wir Ihnen rund 800 E-Mails verschickt (seit dem Start
der
Liste insgesamt rund 4.670 E-Mails), und auch die Zahl der
Abonnentinnen
und Abonnenten wächst ständig: aktuell sind es 1.233 Personen.

Für Ihr Interesse, Ihre Beiträge und Ihre Rückmeldungen möchten
wir uns sehr herzlich bei Ihnen bedanken.

Viele Grüße, bis zum 20.01.2010!

Ihre Moderatoren
Dr. Marcus Weidner
Alexander Schmidt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 10 11:09:51 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Dec 2009 11:09:51 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Mitteilungen des Vereins fuer Herforder Geschichte
e.V.
Message-ID: 4B20D6FF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Laue"
Datum: 09.12.2009, 12:07


AKTUELL

Verein für Herforder Geschichte e.V.
"Der Remensnider"


Am Montag, 14. Dezember 2009 erscheint das neue Heft "Der
Remensnider, Zeitschrift für Herford und das Wittekindsland,
Herford 2009 Nr. 1/2 (37. Jahrgang, Heft 124/125)". Mitglieder
des Herforder Geschichtsvereins und Abonnenten erhalten das
Heft zugesandt. Zudem ist das Heft über die Geschäftsstelle des
Vereins und an den üblichen Auslagestellen in der Stadt
erhältlich.

Das Titelbild verweist unter dem Titel "Bronze in Herford, Gold
in Hiddenhausen" auf die Verleihung der Pöppelmann-Medaillen
und den Fund von neun römische Goldmünzen durch Archäologen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und einem Sammler
aus dem Rheinland in Hiddenhausen hin. Gezeigt werden neben der
Pöppelmann-Medaille zwei Münzen aus der Zeit des Kaisers
Konstantin dem Großen, 306 bis 337 n. Chr., (rechts) und seines
Nachfolgers Constantinus II., 317 bis 340 n. Chr.

Aus dem Inhalt:

Im Grußwort des Vorsitzenden Eckhard wird auf die aktuellen
Fragen des Vereins eingegangen. Die Verleihung der
Pöppelmann-Medaille 2009 wird dokumentiert. Christoph Laue gibt
einen kurzen Überblick über die Bau- und Nutzungsgeschichte des
Hauses Münsterkirchplatz 7 (vielleicht bald Museum?).

Hingewiesen wird auf die Herforder Stadtführungen und das
umfangreiche Jahresprogramm des Vereins im ersten Halbjahr
2010. Hans Georg Middelmann beschriebt seine Erinnerungen an
einen Trauerzug in Herford in den 1930er Jahren.

Dieter Jaekel erinnert sich unter dem Titel "Jahrgang 1938" an
seine Jugendzeit in Herford. Christoph Laue erklärt die
Nutzungsmöglichkeiten des Vereinsarchivs. Angelika Bielefeld
und Ella Kraft verweisen auf den Frauengeschichtstag 2010 in
Herford: Gertrud - ein Glücksfall für Herford.

Dirk Frotscher (Berlin) setzt sich unter dem Titel "Erzähl mir
die Vergangenheit, und ich werde die Zukunft erkennen" kritisch
mit der Geschichte und Aktualität der Stadtplanung und
Abrisswut in Herford auseinander. Johannes Philipsen gibt für
den "Grünen Kreis" einen Überblick über Entstehung und
Entwicklung des Aawiesenparks in Herford und Heribert Genreith
- der in Hiddenhausen u.a. einmalige römische Goldmünzen
gefunden hat - stellt seine Theorien zum "Franzosengrab, oder:
Wie kam Varus nach Kalkriese?" zur Diskussion.

Die Kinderseiten beschäftigen sich diesmal mit der Heiligen
Mathilde aus Herford und fordern zu einem Malwettbewerb auf.

Auszüge aus dem Editorial

"Liebe Mitglieder und Freunde des Vereins für Herforder
Geschichte

Auch in diesem Jahr befand sich der Verein für Herforder
Geschichte vor allem in finanziellen Angelegenheiten in
schwierigem Fahrwasser. Im 3. "Remensnider spezial" (nach wie
vor erhältlich über die Geschäftsstelle) haben wir im Juni 2009
über die Mitgliederversammlung vom 23. März und das Urteil des
Landgerichts zur Klage der Ernstmeier-Erben berichtet. Da ein
weiterer Einspruch nicht erfolgt ist, können wir nun weiter
über das Vermächtnis im Sinne Dieter Ernstmeiers verfügen.

Im Juli und Oktober diesen Jahres mussten wir zwei
außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen, da die
Ernstmeier-Stiftung aufgrund schlechter Betriebsergebnisse der
Fa. Ernstmeier die uns zugewandten Mittel (sowohl die bereits
ausgezahlten, als auch die noch auf dem Konto der Stiftung
befindlichen) zurückforderte. Wir haben einen Sachverständigen
eingesetzt, der uns auf den beiden Versammlungen in diesen
steuerrechtlich und juristisch sehr komplizierten Fragen gut
beraten hat. Nach der Entscheidung der letzten Versammlung hat
die Stiftung gegen den Verein geklagt. Wir hoffen aber, uns in
dieser Sache gütlich zu einigen.

Wir fühlen uns weiterhin dem Willen des Stifters verpflichtet,
sein Herzensprojekt, ein neues Stadtmuseum für Herford am
Münster zu verwirklichen. Trotz der finanziellen Unsicherheiten
sind wir einige Schritte weiter in diese Richtung gegangen: Für
das von uns als möglichem Museumsstandort angedachte Gebäude
Münsterkirchplatz 7 gibt es Voruntersuchungen zur Eignung als
Museumsgebäude und den möglichen Vertragsformen mit dem
jetzigen Besitzer, der Kirchengemeinde Herford-Mitte. Wir haben
mit dem Hinweis auf die künftige Nutzung als Museum einen
Denkmalantrag bei der Unteren Denkmalbehörde gestellt.

Sobald die finanziellen Verhältnisse geklärt sind, werden wir
weitere Schritte und die erforderlichen Abstimmungen mit der
Stadt - die ja zur Zeit eine Museumslösung im
Daniel-Pöppelmann-Haus prüft - vornehmen. Zunächst wird auch
mit unseren Mitteln nur eine kleinere Lösung entstehen können.
Angesichts der Finanzlage der Stadt stellt sich aber auch dort
die Frage, was im Museumsbereich noch geleistet werden kann.

Der Verein hat auch in diesem Jahr wieder sein Fahrten- und
Vortragsprogramm mit großer Resonanz erfolgreich durchgeführt.
Wir bieten Ihnen auch im kommenden Frühjahr Interessantes an.
Der Blick richtet sich dabei auf die nähere Umgebung und bei
den Vorträgen unter anderem auf unser Projekt eines neuen
Stadtgeschichts-Buches für Herford.

Hier liegt Ihnen nun wieder eine Doppelnummer des "Remensnider"
mit viel Inhalt vor. Es wird zunächst bei dieser
Erscheinungsweise einmal jährlich bleiben.

In diesem Heft finden Sie einige Erinnerungsgeschichten, über
weitere Einsendungen solcher Art freuen wir uns! Ein Beitrag
beschäftigt sich kritisch mit Bau- und Denkmalpflege in Herford
und wir stellen eine weitere Theorie über den Weg der römischen
Truppen zur Varusschlacht zur Diskussion. Wieder ist eine
Kinderseite vorhanden, bitte weisen Sie Ihren "Nachwuchs"
darauf hin. Auf unserer Internetseite

www.geschichtsverein-herford.de finden Sie u.a. ständig
aktuelle Hinweise und eine Sammlung der Presseberichte über den
Verein.

Wie immer wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und fordere
sie auf, uns weiterhin durch Ihre aktive Teilnahme zu
begleiten. Machen Sie Werbung für unseren Verein und werden Sie
- falls Sie es noch nicht sein sollten - Mitglied bei uns,
damit wir gemeinsam die Ziele und Zwecke unseres Vereins auch
weiterhin umsetzen können.


Jahresprogramm:

Jahresprogramm Erstes Halbjahr 2010

Vorträge (Eintritt frei):

Donnerstag, 4. Februar, 19 Uhr, Daniel-Pöppelmann-Haus
Dr. Stefan Gorißen / Prof. Dr. Ulrich Meier (Universität Bielefeld):
Vernetzung und Kooperation in der regionalen Geschichtsforschung -
Universität Bielefeld, Archive, Museen und Geschichtsvereine


Donnerstag, 4. März, 19 Uhr, Daniel-Pöppelmann-Haus
Prof. Dr. Dr. Ulrich Knefelkamp (Universität Frankfurt/Oder) /
Prof. Dr. Werner Freitag (Universität Münster):
"Eine neue Stadtgeschichte für Herford -
Anforderungen an eine moderne Stadtgeschichtsschreibung -
Eine Podiumsdiskussion"


Donnerstag, 15. April, 19 Uhr, Daniel-Pöppelmann-Haus
Sonja Langkafel: Die Schönfelds -
Eine Herforder Industriellenfamilie


Donnerstag, 6. Mai, 19 Uhr, Daniel-Pöppelmann-Haus
Dr. Claus Bernet: Quäker in Herford, die Geschichte
der Familie Reckefuss



Wanderung:

Samstag 20. März 14 - 17 Uhr,
Treffpunkt: Parkplatz Tierpark Waldfrieden


Eckhard Möller: Boden - Bäume - Bunker,
Natur- und landschaftskundliche Wanderung durch
den Herforder Stuckenberg.

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule und dem
Biologiezentrum Bustedt

6,- Euro Teilnehmergebühr



Fahrten:

Samstag, 17. April, Abfahrt: 10:00 Uhr,
Theaterparkplatz Mindener Straße, Rückkehr ca. 16:30 Uhr
Lemgo: Nicolaikirche, Stadt und Weserrenaissance-Museum Schloss Brake

Die Nicolaikirche in Lemgo ist eine der beeindruckenden
Stadtkirchen Westfalens. Bereits in den ersten Jahrzehnten nach
der Stadtgründung wurde Ende des 12. Jahrhunderts mit dem Bau
der ursprünglichen Basilika begonnen.

2007 begannen die Restaurierungsarbeiten an St. Nicolai. Über 3
Millionen Euro kostete die Gesamtsanierung. Verantwortlich für
die Bauleitung war die Architektin Manuela Kramp, bekannt in
Herford durch die Restaurierungsarbeiten am Remensnider-Haus.

Gemeinsam mit Mathias Polster, der während der Arbeiten die
historische Substanz untersuchte, berichtet Frau Kramp von den
Arbeiten und den neuen Erkenntnissen, die doch einiges
durcheinander gewirbelt haben.

Anschließend führt ein Stadtrundgang durch die alte Hansestadt
Lemgo.

Danach führt der Weg zum Weserrenaissance-Museum Schloss Brake
(Schlossstraße 18 - 32657 Lemgo). Zu diesem Zeitpunkt wird hier
eine Sonderausstellung vorbereitet, die Leihgaben aus
Hildesheim zeigt. Dazu gehört das beeindruckende
Wrisberg-Epitaph von Johannes Hopffe. Noch vor Beginn der
Sonderausstellung besteht für uns die Möglichkeit, die
Ausstellung zu sehen.

Ca. 25 EUR Kosten für Fahrt, Führungen und Eintritte werden im
Bus eingesammelt.

Bitte bis spätestens 1.4.2009 über die Geschäftsstelle anmelden!

Christoph Laue, Kommunalarchiv Herford, 0 52 21 / 13 22 13,
Fax: 13 22 52, Mail:
info at geschichtsverein-herford.de



Sonntag, 16. Mai, Treffpunkt 13 Uhr Kleinbahnmuseum Enger,
Kleinbahnhof in Enger, Bahnhofstr. 54

"Museumslandschaft Enger" Besuch der drei Museen in Enger,
jeweils mit Führung und Erläuterungen zum Projekt

In unserer Nachbarstadt Enger ist es der Stadt und privaten
Trägern in den letzten Jahren gelungen, zwei neue Museen zu
errichten und das Widukind-Museum einer baulichen und
inhaltlichen Neukonzeption zu unterziehen. Es entstand eine
kleine, aber aktive Museumslandschaft. Wie es dazu kam und wie
sich die Museen heute darstellen, soll auf dieser Fahrt
erkundet werden. In jedem der drei Museen erwartet uns eine
fachkundige Führung mit Erläuterungen zum Projekt (13:00 Uhr
Kleinbahnmuseum, ca. 14:30 Uhr Gerbereimuseum, ca. 16:00 Uhr
Widukind-Museum).

Fahrt mit öffentlichem Bus oder Mitfahrgelegenheit.

Hinfahrt mit Bus 466, Richtung Spenge, Blücherplatz:
12:18 ab Herford, Bahnhof Bussteig 1, 12:43 an Enger, Bahnhofstraße


Rückfahrt mit Bus 466, Richtung Herford, Alter Markt:
17:10 ab Enger, Bahnhofstraße, 17:36 an Herford, Bahnhof Bussteig 1.

Die Einzelfahrt kostet 3.10 EUR.


Wir freuen uns, wenn Autofahrer anderen Mitfahrgelegenheiten anbieten.

Angebote und Wünsche dazu bitte bei der Anmeldung angeben.

Ca. 10 EUR Kosten für Führungen und Eintritte werden vor dem
ersten Museumsbesuch eingesammelt.

Bitte bis spätestens 1.5.2009 über die Geschäftsstelle anmelden!

Christoph Laue
Kommunalarchiv Herford
Tel.: 0 52 21 / 13 22 13
Fax: 13 22 52
E-Mail: info at geschichtsverein-herford.de


Weitere Termine:

Samstag 24. April 16:30 Daniel-Pöppelmann-Haus

Eröffnung der stadtgeschichtlichen Ausstellung
"Wendezeiten Herforder Geschichte".


Samstag 12. Juni (genauere Daten über die VHS)

Frauengeschichtstag zum Thema Gertrud zur Lippe (EigenSinn und VHS)


INFO

URL: www.geschichtsverein-herford.de

Vorsitzender: Eckhard Wemhöner
Stellvertreter: Bernhard Farecki
Schatzmeisterin: Helgard Heidecker

Vorstandsmitglieder:
Angelika Bielefeld, Sabine Gätjen, Eckhard Möller, Mathias Polster

Geschäftsstelle:
Christoph Laue
Kommunalarchiv Herford
Amtshausstr. 2
32051 Herford

Tel.: 0 52 21 / 13 22 13
Fax: 0 52 21 / 13 22 52
Mobil: 01 70 / 4 95 44 57
E-Mail: info at geschichtsverein-herford.de

Vereinsregister: 16 VR 21746, Sitz: Bad Oeynhausen

Bankverbindung

Sparkasse Herford, Kto.-Nr. 100 202 654, BLZ 494 501 20





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 10 11:37:43 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Dec 2009 11:37:43 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Ravensberger Blaetter, 2/2009
Message-ID: 4B20DD87.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 09.12.2009, 21:34


SERVICE: TOC

Ravensberger Blätter, Zweites Heft 2009
Organ des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg e. V.
mit dem Schwerpunkt "Preußen in Ravensberg"


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=62


I. Beiträge

S. 1-8
Sautmann, Richard
Preußen - nur ganz selten! Essay einer Expedition ins
preußisch-osnabrückische Grenzgebiet

S. 9-22
Klenner, Joachim
Ein Allianzwappen aus der evangelischen Kirche zu Heepen -
Oder: Die von Grest auf Lübrassen - Gewinner und Verlierer
brandenburgisch-preußischer Fiskalpolitik

S. 23-36
Turtenwald-Quiring, Claudia : "Durchaus nicht in den
üblichen Formen ..."? - Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal für Bielefeld

S. 37-42
Zutz, Heinz-Dieter
"Morgenlicht leuchte!" - Ein Roman von Ernst Nacken


II. Buchbesprechungen und Buchanzeigen

S. 43
Botzet, Rolf
Fachwerkschmuck in Rödinghausen.
Inschriften, Ornamente und Symbole aus 230 Jahren
(Wagner)

S. 44f.
Clark, Christopher
Preußen. Aufstieg und Niedergang 1600 - 1947
(Rath)

S. 45-47
Gemeinde Steinhagen/Heimatverein Steinhagen e. V. (Hg.)
Steinhagen 1258 - 2008. Geschichte und Entwicklung.
750 Jahre Vergangenheit und Gegenwart
(Sunderbrink)

S. 48f.
Stephan Sensen/Eckhard Trox/Maria Perrefort/
Gerhard Renda/Veit Veltzke (Hg.):
Wir sind Preußen. Die preußischen Kerngebiete in
Nordrhein-Westfalen 1609 - 2009
(Rügge)

III. Namen, Notizen, Termine
S. 50 - 56


INFO

Kontakt:
Dr. Jochen Rath, Redaktion Ravensberger Blätter
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 516846
Fax: 0521 516844
E-Mail: stadtarchiv at bielefeld.de
URL: www.hv-ravensberg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 14 08:48:14 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Dec 2009 08:48:14 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Jahrbuch des Kreises Unna 2010
Message-ID: 4B25FBCE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Josef Börste" josef.boerste at kreis-unna.de
Datum: 09.12.2009, 14:34


SERVICE: TOC

Jahrbuch des Kreises Unna 2010
Band 31
Herausgeber: Kreis Unna, Der Landrat
ISBN 978-3-9810961-8-7


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=170




S. 7f.
Makiolla, Michael
Kultur im Kreis Unna, Vorwort

S. 9-14
Boecker, Jan
Gerard Bunk und die Wiederaufführung seines Oratoriums.
"?Es hat den Titel: Groß ist Gottes Herrlichkeit ...'

S. 15-19
Börste, Barbara
Klönen, Musik, Tanz, Kleinkunst und Literatur.
Die Dorfschenke in Bönen - Viel mehr als eine Kneipe

S. 20-22
Niklowitz, Fredy
Otto Martin - Komponist und Musikpädagoge in Lünen.
Von seinen Schülern geliebt - In der NS-Zeit vertrieben

S. 23-28
Puls, Gerd
Meine Erinnerung an den Kamener Zeichner und Bildhauer.
Lothar Kampmann - Ein Meister der kleinen Form

S. 29-32
Nolte, Kathrin
Bönens Wahrzeichen. Kohle - Kunst - Kultur.
Über die Geschichte eines Förderturms

S. 33-35
Schwarze, Anke
Die Geschichte der Freilichtbühne Werne.
"?Rampensau'' Jolanthe war Star der Premiere

S. 36-42
Maetzke, Susanne
Bis zur Premiere war es ein langer Weg.
Vom Provisorium im Grünen zur erfolgreichen Freilichtbühne

S. 43-48
Stoltefuß, Karl-Heinz
Friedrich Wilhelm Maul - ein Porträtist des Biedermeier.
Heimische Adelsfamilien im bürgerlichen Gewand

S. 49-52
Fertig-Möller, Heidelore
Die Werner Dichterinnen Antonie Jüngst und Toni Schmedding-Elpers.
"?Oft malt sich mir das Bild der alten Lippestadt ...''

S. 53-58
Schwarze, Anke
Die Architekten Theodor Wenning und Helmut Wehmeyer.
Klar und schnörkellos: Bauhaus-Architektur in Werne

S. 59-66
Grötken, Ulrike
Wie regionales Kultur- und Schulleben sich gegenseitig bereichern.
Beispiel Cappenberg - Ein Plädoyer für die Kunstpädagogik vor Ort

S. 67-70
Meyer, Hans-Dieter
Der Komponist Wilhelm Middelschulte aus Heeren-Werve -
Von einem, der auszog und seine Heimat nicht vergessen konnte

S. 71-76
Hengstenberg, Thomas
Auf dem Weg zum "?Haus der Moderne''.
Haus Opherdicke - Von einer Vision zur Realität

S. 77-79
Hengstenberg, Thomas
Zum zeichnerischen Werk des Kamener Künstlers Gerd Puls.
"?Stimmungen'' - Die Kunst als Ausdruck innerer Bilder

S. 80-84
Zielke, Sigrid
Mit Cappenberg eng verbunden.
Gerta Overbeck-Schenk und die neue Sachlichkeit

S. 85-96
Antons, Christiane
Westfälisches Literaturbüro Unna e.V. -
Zwischen Region und Internationalität.
25 Jahre Arbeit für Literatur und Autoren

S. 97-100
Mosler, Nathalie
Europas größtes Krimifestival geht in die fünfte Runde.
Mord am Hellweg - Tatort Ruhr

S. 101f.
Delkus, Horst
"?Unna steht jetzt in einer Reihe mit New York''.
James Turrell - der Magier des Lichts

S. 103-106
Kieninger, Elke
Die Neue Philharmonie Westfalen schätzt die Nähe zum Publikum.
Marktplatz oder unter Tage: Musikerlebnis vor Ort

S. 107-110
Peuckmann, Lukas
Eine außergewöhnliche Sportler-Karriere.
Der Selmer Jens Behnke spielt Badminton mit einem Bein

S. 111 - 114
Peuckmann, Heinrich
Der Kamener Josef Schneck ist Pressesprecher des BVB.
Ein Leben mit den Schwarz-Gelben

S. 115-117
Peuckmann, Heinrich
Die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft.
Russischer Kriegsgefangener in Bergkamen versteckt

S. 118-120
Schmitz, Reinhard
Aus für Schwertes Stellwerk -
Elektronik statt Muskelkraft: Der Zug der Zeit macht nicht halt

S. 121-125
Heimsoth, Axel
Unna am Scheideweg.
Der Kampf um einen Eisenbahnanschluss

S. 125-132
Nathusius, Jochen von
Die Firma Himmelmann in Fröndenberg.
Zur Geschichte der Papierindustrie 1854 -1981

S. 133-142
Börste, Josef
Die alte Windmühle von Haus Opherdicke -
"das herrschaftliche Korn ... mulfterfrey und unentgeltlich ...
gleich zu mahlen''

S. 143-157
Perrefort, Maria
Der Hammer Frauenverein in der Zeit der Befreiungskriege -
"?Vereinigen Sie sich, teutsche Schwestern zu einem frommen
Bunde..."

S. 158-163
Horstschäfer, Heinz-Josef
Haus Altendorf und seine Kontakte zum preußischen Königshof -
Wilhelm Dietrich von Buddenbrock, Lebensretter Friedrich des Großen

S. 164-169
Veranstaltungskalender

S. 170f.
Autorenverzeichnis


INFO

Kontakt:
Friedrich-Ebert-Str. 32
59425 Unna
Tel.: 02303/27-1541





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 14 08:53:06 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Dec 2009 08:53:06 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Amt fuer Denkmalpflege, Dipl.-Archivar/in (FH),
Muenster
Message-ID: 4B25FCF2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 11.12.2009, 08:51


STELLENAUSSCHREIBUNG

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist Träger des LWL-Amtes
für Denkmalpflege in Westfalen mit Sitz in Münster.

Das LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen nimmt gemäß § 22
Denkmalschutzgesetz NRW die gesetzlichen Aufgaben der
Baudenkmalpflege in Westfalen-Lippe wahr und berät die Städte
und Gemeinden als Untere Denkmalbehörden sowie die Kreise und
die drei Bezirksregierungen als Obere Denkmalbehörden.

Zum nächstmöglichen Termin ist dort die Stelle einer/eines

Dipl.-Archivarin/Dipl.-Archivar (FH)

im Fachbereich Denkmaldokumentation zu besetzen.

Aufgabengebiete:
- Aufbau einer amtsweiten Zentralregistratur
- Organisation und Erschließung der Objektaktenregistratur und
der städtebaulichen Leitplanakten
- Bewertung und Erschließung von Sammlungsbeständen
- Erstellung eines Fachkonzeptes zur Integration von
Erschließungsinformationen in das Denkmalinformationssystem
KLARA
- Vorbereitung und Durchführung von Aktenanbietungen an das
zentrale LWL-Archiv
- Betreuung und Anleitung von Mitarbeitern und Hilfskräften

Wir erwarten:
- Laufbahnbefähigung für den gehobenen Archivdienst bzw. eine
vergleichbare abgeschlossene archivarische
Fachhochschulausbildung; die Stelle ist ebenfalls geeignet für
Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste,
Fachrichtung Archiv, mit sehr gutem Prüfungsergebnis und
langjähriger Berufserfahrung
- Sicherheit im Umgang mit IT-Standardsoftware
- Vertrautheit mit dem Stand der archivwissenschaftlichen
Diskussion zur Überlieferungsbildung von Unterlagen aus
elektronischen Systemen
- gute Verwaltungskenntnisse, Interesse an denkmalpflegerischer
Tätigkeit
- ausgeprägte Organisations- und Kommunikationsfähigkeit
- Lernbereitschaft, Engagement und Bereitschaft zu
selbständiger und eigenverantwortlicher Tätigkeit
- Kooperations- und Teamfähigkeit

Wir bieten:
- ein interessantes Aufgabengebiet bei einem der großen
öffentlich-rechtlichen Arbeitgeber in Westfalen-Lippe
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 9 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Für telefonische Rückfragen steht Ihnen Frau Dr. Dorothee
Boesler (0251 591-4012) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
46/09 bis zum 04.01.2010 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 14 08:55:35 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Dec 2009 08:55:35 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Landtagsabgeordnete informieren sich
ueberpalaeontologische Bodendenkmalpflege
Message-ID: 4B25FD87.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.12.2009, 14:26


AKTUELL

Museum stellt Arbeitsweisen vor
Landtagsabgeordnete informieren sich über paläontologische
Bodendenkmalpflege

Anhand von jüngsten Grabungen und Fossilfunden stellten
LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale und Dr. Alfred
Hendricks, Direktor des LWL-Museums für Naturkunde in Münster,
am Mittwoch (09.12.)den beiden Landtagsabgeordneten Prof. Dr.
Thomas Sternberg und Dr. Michael Brinkmeier im LWL-Museum die
Arbeit der Paläontologischen Bodendenkmalpflege vor.

In den meisten Bundesländern Deutschlands genießen
paläontologische Objekte gesetzlichen Schutz, so auch in
Nordrhein-Westfalen. Nach dem NRW-Denkmalschutzgesetz können
hier seit 1980 Überreste tierischen und pflanzlichen Lebens aus
erdgeschichtlicher Zeit, also Fossilien, als Bodendenkmäler
geschützt werden. Seit dieser Zeit nimmt der LWL die Aufgabe
der paläontologischen Bodendenkmalpflege für Westfalen-Lippe
wahr. Überragende und einzigartige Fossilien konnten seit 1980
vom LWL-Museum für Naturkunde vor ihrer Zerstörung gerettet
werden. So auch der für Norddeutschland seltene Fund eines gut
erhaltenen fossilen Schwimmsauriers oder die ersten Nachweise
von Südelefanten in Westfalen.

Am Beispiel des bereits 1895 geborgenen Riesenammoniten (Fossil
des Jahres 2008) wurde dem kulturpolitischen Sprecher der
CDU-Landtagsfraktion Sternberg sowie dem Landtagsabgeordneten
Brinkmeier dargestellt, wie wichtig die Aufbewahrung von Natur-
und Kulturgut in einem Landesmuseum ist, das von der
Öffentlichkeit getragen wird und für die Erhaltung des Objektes
sorgt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 14 08:59:57 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Dec 2009 08:59:57 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Pavlicic,
Michael (Hg.): Studien und Quellen zurGeschichte von Stadt und
Schloss Neuhaus, Band 2
Message-ID: 4B25FE8D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Rolf-Dietrich Müller"
Datum: 10.12.2009, 14:37


LITERATUR

Studien und Quellen zur Geschichte von Stadt und Schloss
Neuhaus, Band 2, erschienen

Mit dem zweiten Band unter dem Obertitel "Studien und Quellen
zur Geschichte von Stadt und Schloss Neuhaus" setzt der
Heimatverein Schloß Neuhaus seine 1994 begonnene Schriftenreihe
fort. Ursprünglich sollte dieser Band zum 750-jährigen
Schlossjubiläum 2007 erscheinen. Eine aus diversen Gründen
entstandene Verzögerung kann rückblickend als "Glücksfall"
betrachtet werden. Der emeritierte Professor für westfälische
Landesgeschichte an der Universität Bielefeld, Dr. Heinrich
Rüthing, hat eine bisher unbekannte archivische Quelle entdeckt,
die manifestiert, dass der Zeitpunkt der Verleihung minderer
Stadtrechte für Neuhaus in die Zeit um 1380 zu datieren ist.

Die wissenschaftlich fundierten Beiträge dieses Bandes
beschäftigen sich überwiegend mit der Geschichte der
bedeutenden Schlossanlage und ihres Umfeldes. Der Historiker
Heinrich Schoppmeyer konnte in seinem Beitrag "Aspekte zur
älteren Geschichte von Neuhaus" die neu entdeckte Quelle
verwenden.

In seinem Beitrag über die 700-Jahrfeier Schloß Neuhaus im Jahr
1975 beschreibt Bernhard Schaefer das "Eventmanagement" vor
über 50 Jahren. Rolf-Dietrich Müller, der Leiter des
Paderborner Stadtarchivs, zeigt die Schwierigkeiten auf, die
die Gemeinde Neuhaus beim Erwerb des Schlosses Neuhaus Anfang
der 1960er Jahre zu bewältigen hatte. Der Fürstenbergische
Archivar Michael Jolk berichtet über eine adelige Hochzeit im
Residenzschloss Neuhaus anno 1682.

Diplom-Restaurator Wolfgang Hansmann fasst die Geschichte der
Neuhäuser Schlossgärten von 1585 bis zur Landesgartenschau 1994
zusammen. Gregor G. Santel befasst sich mit der Baugeschichte
des Marstalls und seiner Nebengebäude aus fürstbischöflicher
Zeit. Andreas Gaidt gibt an Hand von 39 Luftaufnahmen aus der
Zeit von 1920 bis 2006 einen Überblick über die Veränderungen
in Schloß Neuhaus. In einem zweiten Beitrag liefert er einen
Literatur-Überblick über das Schloss bis 2008.

Norbert Börste, der Leiter des Historischen Museums im Marstall
von Schloß Neuhaus, berichtet über die Zeit der
Horrocks-Barracks und der deutschen Dienstgruppen zwischen 1945
und 1996. Das von Michael Pavlicic im Namen des Heimatvereins
Schloß Neuhaus heraus gegebene Buch ist mit zahlreichen Fotos,
Ansichten und Karten aufwendig gestaltet und umfasst 280
Seiten. Es kostet im Handel 24,80 Euro (ISBN 978-3-00-029618-5).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 14 09:02:07 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Dec 2009 09:02:07 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Alle bauen mit LEGO, Guetersloh, 13.12.2009-21.02.2010
Message-ID: 4B25FF0F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 10.12.2009, 15:24


AUSSTELLUNG

Alle bauen mit LEGO
Die Sammlung Jörg Tiesmeyer
vom 13.12.09 - 21.02.10

Die bunte Lego-Welt ist immer wieder faszinierend. Für den
Spielzeugsammler Jörg Tiesmeyer (Bad Laer) ist sie seit ca.
zehn Jahren stetig angewachsen und vielfältiger geworden. Seine
umfangreiche Lego-Sammlung stellt er nun im Stadtmuseum
Gütersloh erstmals aus.

Jörg Tiesmeyer ist mit seiner Sammlung in der Lage, die
komplette Lego-Entwicklung von ihren Ursprüngen her
darzustellen. Es beginnt mit einer Einführung in die
Entwicklung des Spielzeugs überhaupt, das auf den "Erfinder"
des Kindergartens, Friedrich Fröbel, zurückgeht. Wie viele
andere auch bietet Lego seit 1932 zunächst Holzspielzeug an.
Neben Bausteinen verraten Holzschiffchen die dänische Herkunft
des Spielzeugs, das 1949 mit den Noppenbausteinen aus
Kunststoff seinen weltweiten Siegeszug antreten sollte. Das
neue Material bereitete jedoch zunächst noch Probleme, es war
wenig formstabil und führte zu Farbveränderungen. Mit den
hohlen Röhren im Inneren der Bausteine bekam Lego 1958 das
Problem in den Griff und meldete diese Konstruktion zum Patent
an. Deutschland wurde seit 1956 beliefert und entwickelte sich
zum wichtigsten Markt.

Der Erfolg fand Nachahmer. Ein weiteres Thema der Ausstellung
sind daher die Plagiate; die vielen, auch weniger bekannten
Versuche, das Noppensystem zu kopieren. Inhaltlich werden
folgende Schwerpunkte zu bewundern sein: Zunächst die
zahlreichen Serien zum Thema "Stadt", die sich bei Lego von
Anfang an durchziehen. Dazu passt der Verkehr, im Stadtmuseum
Gütersloh mit dem Schwerpunkt Eisenbahn. Weiterhin wird der
Sport eine zentrale Rolle spielen, vor allem Fußball und der
Formel 1- Rennsport. Natürlich ist auch Lego Duplo dabei sowie
die Geschichte des Legoland-Konzepts. Und was wäre die bunte
LEGO-Welt ohne all die vielen Werbemittel und
Merchandising-Artikel? Von der Kaffeetasse bis zur Zahnbürste
und zum Badeschaum ist alles vorhanden.

Natürlich gibt es auch eine Bauecke zum Mitmachen. Da sind der
Fantasie keine Grenzen gesetzt. Vielleicht entstehen dort auch
so schöne Modelle wie der gelbe Bus aus den 1960er Jahren, der
das Motto der Ausstellung verkündet: "Alle bauen mit Lego".


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellung "Alle bauen mit LEGO -
Die Sammlung Jörg Tiesmeyer
Datum: 13.12.2009-21.02.2010
Stadtmuseum Gütersloh
Kökerstraße 7-11a
33330 Gütersloh
Tel.: 05241/26685
Fax: 05241/29072
E-Mail: info at stadtmuseum-guetersloh.de
URL: www.stadtmuseum-guetersloh.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 14 09:06:16 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Dec 2009 09:06:16 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bezirksregierung foerdert Schiffshebewerk
Henrichenburgmit 308.700 Euro
Message-ID: 4B260008.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Bezirksregierung Münster" bezreg-muenster.nrw.de>
Datum: 11.12.2009, 13:27


AKTUELL

Bezirksregierung fördert Schiffshebewerk Henrichenburg mit
308.700 Euro

Die Bezirksregierung Münster stellt dem Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) 308.700 Euro für das Waltroper
Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg bereit.

Mit dem Geld aus dem Förderprogramm des Landes
Nordrhein-Westfalen für Stadterneuerung soll die Infrastruktur
im und rund um das alte Schiffshebewerk verbessert werden.

Hinweisschilder sowie Unterstände und Info-Häuschen sollen den
Umbau ebenso abrunden wie neue Fußgängerrundwege. Zusätzlich
werden auf den vorhandenen Gleisanlagen mehrere restaurierte
Kräne, eine Rangierlok und zwei Güterwagen platziert. Am Kai
Ostara wird eine zusätzliche Gleisanlage errichtet.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707 - 0
E-Mail: schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 15 11:05:23 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Dec 2009 11:05:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Der Erzbischof, der Mord und die Folgen, Altena,
16.12.2009
Message-ID: 4B276D73.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 14.12.2009, 09:37


AKTUELL

Der Erzbischof, der Mord und die Folgen.
Spannender Vortrag der "Freunde der Burg" über
mittelalterlichen Mordfall

Einer der bekanntesten Kriminalfälle des Mittelalters ist der
gewaltsame Tod des Kölner Erzbischofs Engelbert von Berg im
November 1225. Wie dieser Mord die ganze Ruhrregion veränderte,
zeigt die Ausstellung "Aufruhr 1225! Ritter, Burgen und
Intrigen", die ab Ende Februar im LWL-Museum für Archäologie in
Herne zu sehen ist.

Die "Freunde der Burg Altena" haben den Projektleiter, Dr.
Stephan Leenen eingeladen, am 16. Dezember über Leben und
Sterben des Erzbischofs und seines Kontrahenten Friedrich von
Isenberg zu berichten. Sein Vortrag handelt von Mord und Fehde,
Macht und Niederlagen, Raubrittern und Edelmännern. Die Zuhörer
erfahren aber auch, wie die Grafen von Altena es verstanden,
die Greueltat ihres nahen Verwandten so für sich zu nutzen,
dass der Mord im Hohlweg die Grundlage für ihren Aufstieg zu
einer der bedeutendsten Territorialmächte des alten Reichen
legte.

Der Vortrag "1225 und die Folgen. Eine 'Mordsgeschichte' aus
dem Ruhrgebiet" findet am 16.12., um 19.30 Uhr, im Festsaal der
Burg Altena statt. Die "Freunde der Burg Altena" laden auch
Nichtmiglieder herzlich ein; der Eintritt ist kostenlos.


INFO

Informationen bei der Geschäftsstelle der
"Freunde der Burg Altena e. V."
Tel.: (02352)966-7055
Email: freunde-der-burg at maerkischer-kreis.de
URL: www.maerkischer-kreis.de/kultur





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 15 11:10:41 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Dec 2009 11:10:41 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "aktuell - Informationen aus Westfalen-Lippe"
Message-ID: 4B276EB1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen-Initiative"
Datum: 11.12.2009, 11:55


AKTUELL

"aktuell - Informationen aus Westfalen-Lippe"
Westfalen-Initiative

Internationaler Orgelwettbewerb Westfalen-Lippe erfolgreich: 1.
Preis nach Italien

Vom 12. bis 14. November fand der dritte Internationale
Orgelwettbewerb Westfalen-Lippe statt. In der Altstädter
Nicolaikirche in Bielefeld bewiesen an der Beckerath-Orgel zehn
Nachwuchsorganisten aus vier Ländern ihre musikalische und
technische Begabung. Fünf Teilnehmer gelangten in die Endrunde.
Preisträger des 3. Internationalen Westfälischen
Orgelwettbewerbs 2009, der in diesem Jahr für das Fach
Orgelimprovisation ausgeschrieben wurde, darf sich nun Stefano
Barberino (*1980) aus Italien nennen. Zudem kann er sich über
ein Preisgeld in Höhe von 3.000,- ? freuen. Außer dem
Gewinnerpreis wurden zwei Auszeichnungen von jeweils 500,- ?
vergeben. Eine dieser Auszeichnungen bekam Thomas Schnorr
(*1976) aus Deutschland von der Jury zuerkannt, die andere
wurde vom Publikum an Sebastian Küchler-Blessing (*1987),
ebenfalls aus Deutschland, vergeben. Die Jury war hochkarätig
besetzt: Unter dem Vorsitz von Professor Tomasz A. Nowak (D)
entschieden über die Preisvergabe die Professoren Jos van der
Kooy (NL) und Wolfgang Seifen (D). Der Wettbewerb wurde
hervorragend unterstützt vom Evangelischen Stadtkantorat
Bielefeld.

Westfalen in Brüssel - Land & Leute, Wissenschaft und Kultur

Mit seinen über acht Millionen Einwohnern, seiner
Wirtschaftskraft und kulturellen Vielfalt ist Westfalen eine
Region, die Aufmerksamkeit verdient. Das zeigten Stiftung und
Verein Westfalen-Initiative am 18. November in Brüssel. Den
Auftakt bildete die Eröffnung der Fotoausstellung ?Westfalen -
Land und Leute?, die gemeinsam mit dem Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) konzipiert wurde und bis zum 27.11. zu
sehen war. Die Fotografien zeigen den reizvollen Kontrast von
Bauernhöfen und Kraftwerkstürmen, mittelalterlichen Domen und
hochmoderner Architektur, Mittelgebirgswäldern und
Moorlandschaften; von Rad-Pättkes und Autobahnkreuzen,
Schützenfesten und internationalen Kultur-Events. Fast alle
Fotografien stammen aus der Hand der Fotografen des
LWL-Medienzentrums für Westfalen-Lippe, Stephan Sagurna und
Olaf Mahlstedt. Am Nachmittag folgte der Vortrag "Künstliche
Pluripotenz: Neue Wege für Medizin und Pharma" von Prof. Dr.
Hans R. Schöler, dem Geschäftsführenden Direktor des
Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin in Münster. Der
weltweit renommierte Stammzellenforscher stellte einem
interessierten Publikum die neuesten Erkenntnisse der
Stammzellenforschung vor und wirkte mit seinem
aufschlussreichen Vortrag zudem als Botschafter für die
exzellente Wissenschaftslandschaft Westfalens. Den Abschluss
bildete am Abend ein Orgelkonzert in der Kathedrale St. Michel
und St. Gudule. Prof. Tomasz A. Nowak bot ein vielseitiges
Programm mit barocker Orgelliteratur, zeitgenössischen Werken
und Eigenkompositionen.

Kommunikationskonzept "Stiftungstag Münster Westfalen" erhält
KOMPASS

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen zeichnete am 12.
November im Museum für Kommunikation in Berlin vier Stiftungen
für ihre vorbildliche Öffentlichkeitsarbeit mit dem
Kommunikationspreis KOMPASS 2009 aus. Der Preis in der
Kategorie ?Projektkommunikation? ging an die Kommunalen
Stiftungen Münster, die sich stellvertretend für den
Initiativkreis des ?Stiftungstages Münster Westfalen? beworben
hatten, zu dem auch der Stiftungsverbund Westfalen-Lippe und
die Stiftung Westfalen-Initiative gehören. Ausgezeichnet wurde
das Kommunikationskonzept, mit dem der erste regionale
Stiftungstag Münster Westfalen beworben wurde. Die KOMPASS-Jury
lobte die bürgernahe und sympathische Projektkommunikation und
sah sie als ein "ausgezeichnetes Vorbild" für die immer stärker
verbreiteten Stiftungstage. Den Initiatoren ist es gelungen,
die Idee des Stiftens als etwas Greifbares, Gestaltbares und
Nachahmbares zu präsentieren und damit für alle Bürger vor Ort
zugänglich zu machen. Der ?Stiftungstag Münster Westfalen? zog
rund 1.500 Besucher an. Die Besucherzufriedenheit wurde
evaluiert und ergab Bestnoten. Der bundesweit einzige
Kommunikationspreis für Stiftungen wird seit 2006 jährlich
vergeben. Um den diesjährigen KOMPASS hatten sich 61 Stiftungen
mit 76 Einreichungen beworben. Zehn Stiftungen wurden von einer
unabhängigen Jury nominiert. Es wurden die Stiftung
Kulturregion Hannover (Sonderpreis für die beste Internetseite)
, die Stiftung ZEIT FÜR MENSCHEN (Kategorie ?Gesamtauftritt?),
und die CaritasStiftung im Erzbistum Köln (Kategorie ?Einzelne
Kommunikationsmaßnahmen?) ausgezeichnet. Auf der Seite
www.stiftungen.org finden Sie ausführlichere Informationen.

Vorbildliche Projekte in Westfalen-Lippe auszeichnen:
Westfälischer Preis für Baukultur

Gemeinsam mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
loben Stiftung und Verein Westfalen-Initiative am 14. Dezember
im Erbdrostenhof in Münster den "Westfälischen Preis für
Baukultur" aus, der im Frühjahr 2010 erstmals verliehen wird.
Mit der Auszeichnung sollen Projekte aus Städtebau,
Dorfentwicklung und Architektur gewürdigt werden, die einen
Beitrag zur Entwicklung der Baukultur in Westfalen-Lippe
leisten. Der LWL und die Westfalen-Initiative wollen auf diese
Weise die Bedeutung der "Alltagsarchitektur" und der Baukultur
für die Identität unserer Städte, Dörfer und Gemeinden
unterstreichen und eine verstärkte öffentliche Diskussion
hierüber anregen. Die Projekte sollen zeitgemäße Architektur
mit einer hohen gestalterischen Qualität verbinden, aber auch
starke Bezüge zu ihrem Kontext aufweisen. Eine Besonderheit
besteht darin, dass auch die Qualität der Planungs- und
Umsetzungsverfahren im Sinne eines partnerschaftlichen und
offenen Miteinanders der Beteiligten ein Kriterium für die
Preisvergabe ist. Zur Teilnahme aufgerufen sind
Architekten/Städtebauer und Bauherren (auch Institutionen und
Kommunen). Weitere Informationen unter www.lwl.org.

LoGik - Lernen ohne Grenzen im Kreis Borken

Mit dem Projekt "LoGiK - Lernen ohne Grenzen im Kreis Borken"
hat sich der Kreis Borken als eine von 40 Kommunen erfolgreich
um Förderung im bundesweiten Programm ?Lernen vor Ort?
beworben. Das nun mit 1,5 Millionen Euro geförderte Projekt
soll Bildung zu einem zentralen Standortfaktor für den Kreis
Borken ausbauen. Hinter dem Slogan "Lernen ohne Grenzen"
verbirgt sich ein grundsätzliches Verständnis von Lernen, dem
der Kreis Borken nun gemeinsam mit dem Netzwerk Westmünsterland
e.V. Raum und Struktur geben will. Sprichwörtlich unter einem
Dach, dem der "Häuser des Lernens", werden Kompetenzzentren für
Lebenslanges Lernen konzipiert und modellhaft im Schloss Ahaus
umgesetzt. Hier werden die Angebote von Bildungsberatung und
Bildungsangeboten gebündelt und transparent gemacht und es
erfolgt die Integration der einzelnen übergreifenden Maßnahmen.
Sie fungieren als Informations- und Beratungsstelle und stehen
allen Menschen offen, die sich über das Thema lebenslanges und
lebensbegleitendes Lernen informieren wollen. Ein Lenkungskreis
"Lernen vor Ort" soll den Kreis, die Kommunen, den
Verbundpartner und den lokalen Stiftungsverbund, dem bisher
acht örtliche Stiftungen angehören, strategisch miteinander
verknüpfen. Die Stiftung Westfalen-Initiative unterstützt den
Kreis bei der Koordinierung des Stiftungsverbundes und bringt
ihre Erfahrungen als Initiator des Stiftungsverbundes
Westfalen-Lippe und ihre Bildungsexpertise ein.

Neuerscheinung: Staatlichkeit und Selbstverwaltung in der
Mittelinstanz

Im Spätherbst 2007 luden das Freiherr-vom-Stein-Institut und
Stiftung und Verein Westfalen-Initiative gemeinsam zu einem
Kolloquium zum Thema "Staatlichkeit und Selbstverwaltung in der
Mittelinstanz" ein. Dazu wurden ausgewiesene Sachkenner
eingeladen, um einzelne für die Diskussion wichtige Fragen
gründlicher zu beleuchten. Die Beiträge, die allesamt über die
aktuelle Situation hinaus Beachtung verdienen, werden in Kürze
im Druck vorgelegt. Der Band 14 der Schriftenreihe der Stiftung
Westfalen-Initiative startet mit einer
verwaltungswissenschaftlichen Analyse der in Betracht kommenden
Lösungen (Prof. Dr. Joachim Wieland). Es folgen Aufsätze über
das Modell der Verzahnung von (kommunalem) Bezirk und
staatlicher Bezirksregierung im Freistaat Bayern (Prof. Dr.
Wilfried Berg), die Frage nach der Relevanz der
landsmannschaftlichen Verbundenheit (Prof. Dr. Winfried Kluth)
und über das Bundesverwaltungsamt als zentrale
Dienstleistungsstelle des Bundes und als eine mögliche
Alternative zu grundlegenden Umbauten der Verwaltung (Dr.
Christian Schulz). Den Herausgebern geht es darum, einen
Beitrag zur weiteren Versachlichung der in den vorangegangenen
Jahren sehr lebhaften Diskussion zur Verwaltungsreform in den
Mittelinstanzen zu leisten. Anderbrügge, Klaus/Oebbeckke,
Janbernd (Hrsg.): Staatlichkeit und Selbstverwaltung in der
Mittelinstanz. Schriftenreihe der Stiftung Westfalen-Initiative
Band 14. Ibbenbüren 2009. ISBN 978-3-941607-03-3.

Rätseln unterm Weihnachtsbaum: ?Quiz-Kiste Westfalen? für
Bochum, Münster und Bielefeld

Wo befindet sich in Bochum der Nordpol? Sein Name ist »Bond,
James Bond«. Wo kam der Superagent zur Welt? Welches
Unternehmen hat in Bielefeld die erste elektrische
Geschirrspülmaschine Europas hergestellt? Welchen Tiernachwuchs
meint der Bielefelder, wenn er von »Pillepoppen« spricht?
Welche weltberühmte Rockband gab am 11. September 1965 in der
Halle Münsterland ihr erstes Deutschlandkonzert? Was meint ein
Münsteraner, wenn er das Wort »schovel« sagt? Nach "Quiz-Kiste
Westfalen" und ?Quiz-Kiste Westfalen 2?, kann man sich nun mit
den neu erschienen Quiz-Kisten rätselratend an die Städte
Bochum, Bielefeld und Münster wagen. Tom Thelen, Regina Doblies
und Martin Zehren haben ein buntes Potpourri aus Fragen zu
Geschichte und Gegenwart der drei Städte zusammengestellt.
Außerdem erhältlich: Quiz-Kisten Paderborn und Dortmund. Mehr
Informationen gibt es im Internet unter www.ardey-verlag.de.

Regionalinitiativen stellen vor

Innovationspreis Münsterland

"And the winner is..:"Kooperation zwischen Wirtschaft und
Wissenschaft". Münsterland e. V. vergibt alle zwei Jahre einen
Preis an Unternehmer und Wissenschaftler, die besonders
innovative Produkte und Verfahren entwickelt haben. Das
Münsterland profiliert sich dadurch über die Grenzen der Region
hinaus als Standort intelligenter Technologien und moderner
Produkte. Der 1. Preis ging in diesem Jahr an die Bernd
Münstermann GmbH & Co. KG (Telgte). Gemeinsam mit Ihrem
Kooperationspartner Prof. Dr.-Ing. Jantzen, Labor für
Strömungstechnik im Fachbereich Maschinenbau der FH Münster,
hat Münstermann die "Strömungsoptimierte Trocknungstechnik"
entwickelt: eine Trocknungsanlage zur Kohlefasertrocknung für
den Airbus A 380, die sehr hohen Ansprüchen an die
Geschwindigkeits- und Temperaturverteilung gerecht werden muss.
Das Pendant in der Kategorie "Wirtschaft" ist die Firma
Bütfering Schleiftechnik GmbH aus Beckum, die mit Ihrer
Innovation "Schwingungsarme Bearbeitungsmaschine" die Jury
überzeugte. Die Firma Bütfering Schleiftechnik hat hierdurch
eine kostengünstige Maschinenplattform entwickelt, die
sämtliche Vorteile des Betons beim Einsatz im Maschinenbau
beibehält und zudem bisher bestehende Nachteile ausschließt.
Der Sonderpreis "Energie-innovativ" geht an die Firma WESSLING
Laboratorien GmbH (Altenberge). Gemeinsam mit dem
Kooperationspartner Prof. Dr.-Ing. Wetter, Fachbereich
Energie-Gebäude-Umwelt der FH Münster, entwickelten die
Biogas-Experten der WESSLING-Gruppe einen Prozesshilfsstoff für
Biogasanlagen sowie ein Verfahren für seine Verwendung.
Ausführlichere Informationen: www.aktion-muensterland.de

OWL-Innovationspreis Marktvisionen

Vor rund 300 Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und
öffentlichem Leben zeichnete die OstWestfalenLippe Marketing
GmbH am 5. November die Gewinner des OWL-Innovationspreises
MARKTVISIONEN 2009 aus. Den Innovationspreis erhielten RTB (Bad
Lippspringe) für das Fahrzeugklassifizierungssystem "TOPO.plus"
und Roggenkamp Organics (Gütersloh) für das vorbildliche
Unternehmenskonzept. Glamento (Werther) wurde als
erfolgversprechende Gründung ausgezeichnet. Die Bielefelder
PlasmidFactory erhielt einen Sonderpreis für die Herstellung
von Mini-Circle DNA. Insgesamt hatten sich 124 Unternehmen mit
136 Innovationen beworben. Der OWL-Innovationspreis wird von
der OWL Marketing GmbH im zwei Jahres-Rhythmus ausgeschrieben.
Ziel des Wettbewerbs ist es, Innovationen heimischer
Unternehmen ins Licht der Öffentlichkeit zu stellen und neue
Innovationsanreize zu setzen. Prämiert werden innovative
Produkte und Dienstleistungen sowie vorbildliche Prozesse. Ein
Start Up-Preis zeichnet erfolgversprechende
Unternehmensneugründungen aus. Der nächste Wettbewerb ist für
2011 geplant. Auf der Seite www.ostwestfalen-lippe.de finden
Sie weitere Informationen.

Ist doch Ehrensache: mein Held in Südwestfalen

Ein Verwandter, Freund oder Bekannter engagiert sich besonders
für einen Verein, bei der Feuerwehr oder betreut ältere
Menschen in Pflegeheimen? Dann schlagen Sie ihn vor als
heimlichen Helden in Südwestfalen. Die Südwestfalen Agentur
sucht gemeinsam mit Sauerlandkurier, Siegerlandkurier,
Wochenblatt und Der Bote die "Helden in Südwestfalen". Jeder
Schützenverein, jede Dorfinitiative oder jeder Fußballklub hat
seine "heimlichen Helden" - Menschen, die sich engagieren und
viel Zeit investieren. Ohne die Arbeit von ehrenamtlichen
Helfern würden viele soziale Strukturen in ihrer jetzigen Form
nicht funktionieren. Meist arbeiten sie im Hintergrund, stehen
selten im Rampenlicht. Gemeinsam mit den vier Wochenblättern
möchte die Südwestfalen Agentur nun "Danke" sagen und ihre
unermüdliche Arbeit honorieren. Einsendeschluss ist der 16.
Dezember 2009. Weitere Informationen: www.suedwestfalen.com


Termine

10. Januar 2010 Neujahrskonzert mit dem Signum Streichquartett
und der GWK-Förderpreisträgerin Hanni Liang (Piano), DA,
Kunsthaus Kloster Gravenhorst, Klosterstraße 10, Hörstel
(www.DA-Kunsthaus.de)

Bis 17. Januar 2010 IT TAKES TIME TO BUILD - Jahresgaben 2009
im Altbau des LWL-Landesmuseums für Kunst- und Kulturgeschichte,
Domplatz 10, Münster. (www.westfaelischer-kunstverein.de)

Bis 15. Januar 2010 Sonderausstellung Die Zwerge helfen dem
Weihnachtsmann Spielzeugmuseum Max und Moritz, Auf der
Kirchwiese 1, Rhede. (www.max-u-moritz.de)

Bis 31. Januar 2010 "Max Ernst läßt grüßen". Peter Schamoni
begegnet Max Ernst. Sonderausstellung im Altbau des
LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, Domplatz 10,
Münster (www.lwl.org).


INFO

Westfalen-Initiative
Piusallee 6
48147 Münster
Tel.: 0251/5 91 64 06
Fax: 0251/5 91 32 49
E-Mail: info at westfalen-initiative.de
www.westfalen-initiative.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 15 11:16:00 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Dec 2009 11:16:00 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Jahrbuch des Kreises Borken 2010
Message-ID: 4B276FF0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 10.12.2009, 16:41


SERVICE: TOC

Blick in Geschichte und Gegenwart des Westmünsterlandes
Jahrbuch des Kreises Borken 2010 ist jetzt im Buchhandel erhältlich


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=44


Pünktlich zum Weihnachtsfest liegt das "Jahrbuch des Kreises
Borken 2010" in den Buchläden bereit. Dr. Hermann Terhalle aus
Vreden, der das Werk gemeinsam mit dem "Arbeitskreis
Kreisjahrbuch" erarbeitet hat, überreichte Landrat Dr. Kai
Zwicker ein druckfrisches Exemplar. Auf 304 durchweg farbigen
Seiten bündelt das Buch Informationen zu den herausragenden
Ereignissen des fast abgelaufenen Jahres und bietet darüber
hinaus spannende Einblicke in die regionale Geschichte, die
Kooperationen mit den Niederlanden und das Kulturleben im
Westmünsterland.

"Ich bin jedes Jahr aufs Neue erstaunt, welch bunter
Themenreigen zusammenkommt", erklärt Dr. Hermann Terhalle, der
das Buch bereits seit über 30 Jahren mit viel Herzblut
konzipiert. Dabei kann er auf zahlreiche Autorinnen und Autoren
setzen, die ihre Texte unentgeltlich zur Verfügung stellen. Sie
sorgen dafür, dass die Leserinnen und Leser Beiträge aus allen
Winkeln des Kreises zwischen den Buchdeckeln finden.

So berichtet Hendrik Pfeiffer vom Trainingsalltag im
Leichtathletikzentrum Rhede, Ursula Brebaum skizziert die
Entwicklung des Gesundheitswesens in Borken bis 1850 und Anke
Engels erinnert an das Gronauer Schloss. Auf den Titel des
Jahrbuches geschafft hat es die Mühle im Isselburger Stadtteil
Werth. Erst seit wenigen Monaten ist sie nach einer
grundlegenden Restaurierung wieder geöffnet. Hanspeter Dickel
blickt in seinem Beitrag auf die Zeit zurück, als sich im
Westmünsterland noch viele Windmühlen drehten und skizziert die
aktuelle Situation. Auch Freunde der plattdeutschen Sprache
kommen auf ihre Kosten. Friedrich Volmer berichtet unter dem
Titel "Huusholt und Gaorden bi de Buurn" von bäuerlicher
Lebensführung und Gertrud Elling findet "Ne gudden Naober ist
bääter as?n wieden Frönd".

Noch einmal Revue passieren lässt das Jahrbuch den Wahlmarathon
der vergangenen Monate. Es listet die Ergebnisse der Europa-,
der Kommunal- und der Bundestagswahl im Kreis auf. Die Chronik
des Kreises Borken von Juli 2008 bis Juni 2009 und ein
Überblick über neue Heimatliteratur aus der Region
komplettieren das Buch. Beides hat Renate Volks-Kuhlmann vom
Kreisarchiv zusammengestellt. Rund 300 kostenlose Jahrbücher
gehen demnächst an Alten-, Wohn- und Pflegeheime sowie
Krankenhäuser im Kreis Borken. Die Sparkasse Westmünsterland
spendiert seit vielen Jahren diese Exemplare und unterstützt
damit die Herausgabe des Jahrbuches.

Das Jahrbuch ist zum Preis von 7,50 Euro im Buchhandel sowie an
der Information des Borkener Kreishauses und im Hamaland-Museum
in Vreden erhältlich. Bestellungen nimmt außerdem die
Kulturabteilung des Kreises Borken, Burloer Straße 93, 46325
Borken, Tel.: 02861/82-1350, E-Mail: kulturamt at kreis-borken.de,
entgegen. Auch ältere Jahrgänge bis zum Jahr 1976 sind noch
lieferbar. Die Kulturabteilung ist auch Ansprechpartner für
alle Interessierten, die das Jahrbuch abonnieren möchten.
Zurzeit sendet der Kreis das Buch jedes Jahr rund 100 Lesern
zu. Die weiteste Reise macht das Exemplar, das zum Harvard
College in Cambridge/USA geht.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 15 11:21:12 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Dec 2009 11:21:12 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Beitraege zur westfaelischen Familienforschung,
Bd.66/2008
Message-ID: 4B277128.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jörg Wunschhofer"
Datum: 10.12.2009, 20:30


SERVICE: TOC

Beiträge zur westfälischen Familienforschung
Band 66 / 2008
344 Seiten, zahlreiche Abbildungen und genealogische Tafeln, gebunden.

ISBN 978-3-402-13887-8
ISSN 0067-5261


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=51



S. 7-35
Schindler, Wolfgang
Der Verwandtschaftskreis im Testament der Margarethe von Letelen
(+ 1527)

S. 37-73
Wunschhofer, Jörg
Die Familien Pellengahr und Westphalen in Minden (17. Jh.)

S. 75-93
Bernet, Claus
Auswanderungen aus Ostwestfalen im 19. Jahrhundert: Minden
und Eidinghausen - Beobachtungen innerhalb familiärer
Strukturen der Quäker

S. 95-142
Bonse, Matthias / Loefke, Christian
Meier zu Rentrup

S. 143-162
Bleisch, Michael
Wenn alte Häuser erzählen könnten ? -
Zum 340. Jahrestag der Privilegierung der Morsey'schen
Apotheke in Wiedenbrück am 28. März 2009

S. 163-174
Bleisch, Michael
Die Hollerfeld'sche Apotheke in Versmold -
eine Gründung der Familie Delius um 1748

S. 175-332
Rade, Hans Jürgen
Eheberedungen des Delbrücker Landes 1587-1680


INFO

Kontakt:
Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung
Jahnstraße 26
48147 Münster
E-Mail: gesellschaft at wggf.de
URL: www.westfalengen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 15 11:26:06 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Dec 2009 11:26:06 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_=22Westfaelischer_Preis_f=C3=BCr_Bauk?=
=?utf-8?q?ultur=22=3A_LWL_und_Westfalen-Initiative_loben_gemeinsame_Ausze?=
=?utf-8?q?ichnung_aus?=
Message-ID: 4B27724E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.12.2009, 14:00


AKTUELL

"Westfälischer Preis für Baukultur"
LWL und Westfalen-Initiative loben gemeinsame Auszeichnung aus

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die Stiftung
Westfalen-Initiative haben am Montag in Münster einen neuen
westfälischen Kulturpreis ins Leben gerufen: den "Westfälischen
Preis für Baukultur".

"Die Gebäude, die heute entstehen, sind das Ergebnis von häufig
konfliktreichen Abstimmungsprozessen zwischen den individuellen
Interessen der Bauherren und dem Wohl der Allgemeinheit",
beschrieb LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch das Spannungsfeld
aus Ästhetik, Ökonomie, Politik und weiteren Faktoren, das die
"Baukultur" ausmache. Häufig entwickle sich daraus aber keine
gute gestalterische Qualität. "Viel zu oft regieren Mittelmaß,
Beliebigkeit und mangelnde Sensibilität für die Landschaft, die
Siedlung oder die Stadt." Hieran etwas zu ändern, das bedürfe
in erster Linie Kommunikation und Überzeugungsarbeit, so Dr.
Kirsch weiter.

Diese Erkenntnis haben der LWL und die Westfalen-Initiative zum
Anlass genommen, gemeinsam den "Westfälischen Preis für
Baukultur" auszuloben. "Natürlich werden wir damit unsere
Baukultur nicht grundsätzlich verändern. Wir sind aber davon
überzeugt, mit dem neuen Preis die öffentliche Diskussion über
das Bauen in unserer Gesellschaft anzuregen und so zu mehr
Baukultur-Bewusstsein beizutragen", fasste Dr. Kirsch die
Zielrichtung des gemeinsamen Preises zusammen.

Mit dem Westfälischen Preis für Baukultur soll zukünftig alle
zwei Jahre ein Projekt gewürdigt werden, das einen besonderen
Beitrag zur Entwicklung der Baukultur in Westfalen-Lippe
leistet. Das Suchraster ist dabei sehr offen gehalten:
Eingereicht werden können alle Arten von Einzelgebäuden -
Neubauten ebenso wie An- und Umbauten - aber auch großräumigere
Projekte des Städtebaus oder der Dorfentwicklung.

Eine Besonderheit der Auszeichnung besteht darin, dass neben
der architektonischen Qualität und der Einbindung in das Umfeld
auch die Qualität der Planungs- und Umsetzungsverfahrens ein
Kriterium für die Preisvergabe ist. "Die Chancen für gute
Gebäude sind vor allem dort besonders groß, wo die Architekten,
die Bauherren und die Städte und Gemeinden, fair und
partnerschaftlich miteinander umgehen. Wenn das funktioniert,
ist das im besten Sinne Baukultur", erläuterte Prof. Dr. Klaus
Anderbrügge von der Stiftung Westfalen-Initiative diese
besondere Facette des Westfälischen Preises für Baukultur.

Teilnehmen können die Planer und Architekten sowie die
Bauherren - auch Institutionen und Kommunen - im Idealfall
gemeinsam als "Bewerbergemeinschaften". Die eingereichten
Objekte müssen im Zeitraum zwischen Januar 2000 und heute in
Westfalen-Lippe fertiggestellt worden sein.

Eine weitere Besonderheit des Westfälischen Preises für
Baukultur besteht darin, dass er nicht mit einem Preisgeld
dotiert ist. Stattdessen wird der Architekturfotograf Christian
Richters aus Münster, einer der renommiertesten
Architekturfotografen Deutschlands, das preisgekrönte Objekt
fotografieren. Aus den Fotos entsteht eine Ausstellung mit
großformatigen Abzügen, die als Wanderausstellung durch
Westfalen-Lippe touren soll, bevor sie in das Eigentum des
Preisträgers übergeht. Mit diesem Preis wollen LWL und
Westfalen-Initiative dem Objekt und den Menschen, die dahinter
stehen, ein besonderes Zeichen der Wertschätzung
entgegenbringen.

Weitere Informationen über den Westfälischen Preis für
Baukultur gibt es im Internet unter
http://www.westfaelischer-baukulturpreis.de.

Hintergrund:
Um die Diskussion über zeitgemäßes orts- und regionaltypisches
Bauen stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen,
haben der LWL, die Westfalen-Initiative und weitere Partner im
Jahr 2005 das "Bündnis für regionale Baukultur in Westfalen"
gegründet. Mittlerweile engagieren sich viele weitere Kreise,
Städte und Gemeinden mit eigenen Aktivitäten in diesem Bündnis
und setzen sich für die Bewahrung und Weiterentwicklung der
typischen baulichen Erscheinungsbilder Westfalen-Lippes ein.

Mit dem LWL und der Westfalen-Initiative haben sich jetzt zwei
Gründungsmitglieder des Bündnisses zusammengetan, um gemeinsam
den "Westfälischen Preis für Baukultur" auszuloben. Sie wollen
damit die Bedeutung der "Alltagsarchitektur" für die Identität
unserer Städte, Dörfer und Gemeinden unterstreichen und eine
verstärkte öffentliche Diskussion hierüber anregen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 16 08:22:04 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Dec 2009 08:22:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Abguss der Grabplatte Gottfried von Cappenbergs fuer
dieAusstellung "AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen"
Message-ID: 4B2898AC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.12.2009, 14:31


AKTUELL

Abguss der Grabplatte Gottfried von Cappenbergs für die Ausstellung
"AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen"

Seit August diesen Jahres arbeiten Restauratoren des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) an der Nachbildung
einer Grabplatte aus dem Kloster Cappenberg (Kreis Unna). Die
fünf Quadratmeter große Replik wird für die
Mittelalterausstellung "AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und
Intrigen" in Herne angefertigt und ist dort ab Februar 2010 im
LWL-Museum für Archäologie zu sehen.

Die Grabplatte aus dem 13 Jahrhundert zeigt den Klostergründer
Gottfried von Cappenberg. Das Relief aus Sandstein ist 1,2
Tonnen schwer und in der Klosterkirche in Cappenberg-Selm fest
eingebaut. Um dennoch dieses bedeutende Stück in der größten
Mittelalterausstellung der letzten Jahrzehnte zeigen zu können,
ist die Grabplatte in rund 150 Arbeitsstunden aufwändig kopiert
worden.

Für Stefan Leenen, den wissenschaftlichen Projektleiter der
Ausstellung "AufRuhr 1225", ist die Grabplatte aus zwei Gründen
besonders wichtig: "Auf der einen Seite zeigt die Grabplatte
eindrucksvoll, wie ein Ritter des 13.Jahrhunderts gekleidet war,
auf der anderen Seite gibt sie Zeugnis von einer der
spektakulärsten Klostergründungen der Region. Wir zeigen die
Grabplatte erstmalig so, wie sie vermutlich geplant war,
nämlich in Verbindung mit dem kostbaren Barbarossa-Kopf, der in
unserer Ausstellung auf der rechten Hand des Grafen platziert
sein wird."

Für die Replik dieses Exponates haben die Restauratoren das
Original vor Ort mit rund 50 Kilogramm Silikon abgeformt. "Die
vielen schlecht zugänglichen Stellen dieser Grabplatte haben
uns an die Grenze des Machbaren gebracht", meint Projektleiter
Dirk Sander. Um aus dem weichen Silikon eine befüllbare Form
herzustellen, wurde es mit einer stützenden Gipskapsel versehen
und dann mit mehreren Schichten Kunstharz ausgestrichen.

In dem letzten Arbeitsschritt, der Farbretusche, wird der Kopie
der letzte Schliff verliehen: Der wie neu aussehende Abguss
bekommt mit Acrylfarbe eine Patina und wird so dem Original zum
Verwechseln ähnlich.

Hintergrund:
Graf Gottfried von Cappenberg (ca. 1096-13.1.1127 in Ilbenstadt)
war unter anderem durch seine Heirat mit der Tochter des
Grafen von Arnsberg einer der einflussreichsten Adligen des 12.
Jahrhunderts. Aus Reue über seine Mitwirkung an der Zerstörung
des Münsteraner Domes im Jahr 1120/ 21, der im Rahmen des
Investiturstreites abgebrannt wurde, stiftete Gottfried von
Cappenberg kurz nach seiner Heirat drei seiner wichtigsten
Besitzungen dem Prämonstratenser-Orden unter der Leitung von
Norbert von Xanten und widmete sie zu Klöstern um.

Die gesamte Familie des Grafen trat in das Kloster Cappenberg
ein - sehr zum Leidwesen seines Schwiegervaters, der vor allem
die Vereinnahmung der Mitgift seiner Tochter für kirchliche
Belange nicht hinnehmen und die Klostergründung mit
Waffengewalt verhindern wollte.

Durch die Klosterstiftungen Gottfried von Cappenbergs wurde das
territoriale Gefüge der Region im 12. Jahrhundert entscheidend
verändert, denn die mögliche Regionalmacht der Grafen zu
Cappenberg wurde damit unwirksam und die Region blieb in
Kleinterritorien zersplittert.

Das Kloster Cappenberg wurde im Jahr 1803 säkularisiert und
wieder zu einem Adelssitz. Es zählt heute zum Besitz der Grafen
von Kanitz und beherbergt unter anderem eine Kunstgalerie und
eine Außenstelle des LWL-Museums für Kunst und
Kulturgeschichte. Die ehemalige Stiftskirche ist heute
Pfarrkirche St. Johannes Evangelist und steht unter der Leitung
eines Prämonstratenser-Paters.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 16 08:26:40 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Dec 2009 08:26:40 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Gilhaus, Ulrike; Paulus, Julia;
Kugler-Muehlhofer, Anne(Hrsg.): Wie wir wurden, was wir nicht
werden sollten. Frauenim Aufbruch zu Amt und Wuerden
Message-ID: 4B2899C0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Julia Paulus"
Datum: 15.12.2009, 12:22


LITERATUR

Gilhaus, Ulrike; Paulus, Julia; Kugler-Mühlhofer, Anne (Hrsg.):
Wie wir wurden, was wir nicht werden sollten. Frauen im
Aufbruch zu Amt und Würden

182 S., zahlr., teils farb. Abb.,
Essen: Klartext Verlag 2009
ISBN 978-3-8375-0206-0
14,95 Euro

Im Wintersemester 1908/09 konnten sich erstmals Frauen an
deutschen Hochschulen immatrikulieren und einen regulären
Hochschulabschluss erreichen. Zunächst entschieden sich nur
wenige für die akademische Laufbahn und eroberten nach ihrem
Abschluss Positionen in Verwaltung, Justiz, Lehre und Verbänden
oder ließen sich als Freiberuflerinnen nieder.

Im Januar 1919 beteiligten sich erstmals Frauen an der Wahl zum
Deutschen Reichstag, nachdem 1918 das aktive und passive
Wahlrecht gesetzlich verankert worden war. Frauen erhielten
somit Zugang zu den kommunalen und staatlichen Parlamenten und
einige Politikerinnen aus Westfalen zogen in das erste
Parlament der Weimarer Republik ein. Auch wenn im Dritten
Reicht das passive Wahlrecht aufgehoben wurde und hier 1945
erst mühsam ein Neuanfang gemacht werden musste, sind die
beiden Ereignisse von 1908/09 und 1918/19 bis heute die
wichtigste Zäsur für Selbstverständnis und Leitbilder von mehr
als drei Frauengenerationen. Sie bildeten die Grundlage
gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Chancengleichheit.
Beide wurden 1949 durch die rechtliche und politische
Gleichstellung von Frauen und Männern im Grundgesetz zu einem
Abschluss gebracht, wenngleich manche Benachteiligungen bis
heute bestehen.

Alle drei Jubiläen waren der Anlass, eine Rückschau auf den
langen Weg der Gleichstellung von Frauen und Männern zuhalten:
Dokumentiert werden in diesem Katalog eine hierzu im Dezember
2008 in Münster stattgefundene Tagung des LWL-Instituts für
westfälische Regionalgeschichte zum Thema "Politische
Partizipation von Frauen im 20. Jahrhundert", die nach den
Zugangswegen fragte, die Frauen besaßen und besitzen, um
gesellschaftspolitisch einflussreiche öffentlichen Positionen
einnehmen zu können sowie die Ausstellung "Wie wir wurden, was
wir nicht werden sollten" des LWL-Industriemuseums Zeche
Zollern, die am Beispiel von Westfalen-Lippe den hürdenreichen
Weg zu Amt und Würden nachzeichnet und an ausgewählten
Biografien Gelingen und Scheitern, Chancen und Preis der
neugewonnenen Möglichkeiten beschreibt. Mehrere Zeitzeuginnen
ziehen Bilanz und geben Einblick in ihre ganz persönliche
Pionierleistung.


INFO

Die Ausstellung wird in den folgenden Jahren noch an neun
weiteren Standorten zu sehen sein:

vom 10.12.2009 bis 31.1.2010 im Haus der Kamener Stadtgeschichte
vom 7.2. bis 5.4.2010 im Museums Wilnsdorf
vom 11.4. bis 6.6.2010 im Museum Burg Vischering Lüdinghausen
vom 13.6. bis 1.8.2010 im Stadtmuseum Brakel
vom 8.8. bis 26.9.2010 im Museum Forum der Völker Werl
vom 3.10. bis 28.11.2010 im Gustav-Lübcke-Museum Hamm
vom 5.12.2010 bis 30.1.2011 im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
vom 6.2. bis 20.3.2011 in der Volkshochschule Gelsenkirchen
vom 25.3. bis 21.4.2011 im LWL-Landeshaus Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 16 08:29:39 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Dec 2009 08:29:39 +0100
Subject: [WestG] [AUS] 100 Jahre Ziegelei Beermann, Lage,
16.12.2009-01.06.2010
Message-ID: 4B289A73.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 15.12.2009, 09:07


AUSSTELLUNG

100 Jahre Ziegelei Beermann
LWL-Industriemuseum zeigt Fotos der Firma und der Familie

Fast 500 historische Fotos übernahm das LWL-Industriemuseum aus
dem Nachlass der ehemaligen Fabrikantenfamilie Beermann, die 70
Jahre lang in Lage Ziegel produzierte. Eine Auswahl dieser
Fotos zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab
Mittwoch, 16. Dezember, in seinem Ziegeleimuseum in Lage.
Anlass ist das 100-jährige Firmenjubiläum: 1909 gründete Gustav
Beermann zusammen mit dem Sylbacher Bauunternehmer Friedrich
Bobe die Ziegelei - heute einer von acht Standorten des
LWL-Industriemuseums.

Die Schau gibt Einblicke in die Arbeit und das Leben auf der
Ziegelei. "Durch die private Kamera lassen die Bilder einen
ganz anderen Blick auf das Gelände und die Gebäude zu und
füllen diese mit Leben aus einer vergangenen Zeit", so
LWL-Museumsleiter Willi Kulke.

Nachdem Beermann, der aus einer Zieglerfamilie stammte, seinen
Partner Bobe bereits 1914 ausgezahlt hatte, führte er den
Betrieb allein weiter. Neben der Ziegelproduktion war die
Landwirtschaft ein wichtiges Standbein. Sie lag in der Hand von
Emilie Beermann, die dabei von ihrem Mann nur bei schweren
körperlichen Arbeiten unterstützt wurde. Ende der 1950er Jahre
übergab Gustav Beermann die Leitung der Ziegelei an seine Söhne
Erich und Friedel. Zwei Jahre nach der Schließung der Ziegelei
im Jahr 1979 ging der Betrieb in den Besitz des LWL über, der
die gesamte Maschinenanlage restaurierte, wieder in Betrieb
nahm und die ehemalige Fabrik zum Museum ausbaute.


INFO

100 Jahre Ziegelei Beermann
Fotos aus der Betriebs- und Familiengeschichte
16.12.2009 bis 1.6.2010, Eröffnung: Di, 15.12., 19 Uhr

LWL-Industriemuseum I Ziegeleimuseum Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 16 08:34:45 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Dec 2009 08:34:45 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Jahrbuch Kreis Unna 2010 erschienen
Message-ID: 4B289BA5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Unna Presse und Kommunikation"
Datum: 11.12.2009, 12:02


LITERATUR

Kultur-Geschichten aus dem Kreis Unna
Jahrbuch ab sofort im Buchhandel erhältlich

Schon gewusst, dass der international erfolgreiche Komponist
Wilhelm Middelschulte aus Kamen stammt, dass die mittlerweile
hoch gehandelte Malerin Gerta Overbeck-Schenk einen großen Teil
ihres Lebens in Cappenberg verbrachte und das dass malerische
Fachwerkstädtchen Werne auch beachtliche Bauhaus-Architektur zu
bieten hat?

Das neue Jahrbuch des Kreises Unna erzählt diese und viele
andere Kultur-Geschichten. Anlässlich der Kulturhauptstadt
RUHR.2010 beleuchtet der knapp 180 Seiten starke Band viele
große und kleine kulturelle Kostbarkeiten des Kreises.

"Kultur ist nicht einfach nur Nebensache, nicht nur Beiwerk.
Kultur prägt unser Leben, macht es schöner und menschlicher,
gibt Impulse, regt zum Nachdenken an", betont Landrat Michael
Makiolla in seinem Vorwort zur mittlerweile 31. Ausgabe des
Jahrbuches.

Die Autoren geben mit ihren Beiträgen dafür eindrucksvolle
Beispiele. So berichtet Lünens Stadtarchivar Fredy Niklowitz
über den jüdischen Musikschullehrer Otto Martin, der einst von
den Nazis aus der Lippestadt vertrieben wurde und nach dem
Krieg zurückkehrte, um ein Zeichen der Versöhnung zu setzen.
Jan Boecker schreibt über den Kamener Organisten und
Komponisten Gerard Bunk, der Kunst und Glaube nicht aufgeben
wollte und während der NS-Schreckensherrschaft ein Oratorium
schuf. Unnas Wirtschaftsförderer Horst Delkus wiederum traf den
Künstler James Turrell und berichtet über seine Begegnung mit
dem "Magier des Lichts".

Rund 30 Autoren sind es insgesamt, die über Geschichte und
Gegenwart des Kreises Unna schreiben. Sie lassen den
Biedermeier-Maler Friedrich Wilhelm Maul, der einst heimische
Adelige portraitierte, ebenso lebendig werden wie die Werner
Dichterinnen Antonie Jüngst und Toni Schmedding-Elpers oder die
Wirtsleute der Dorfschenke Bönen, die mit ihrer Gaststätte
einen lokalen Kulturtreff schufen.

Der zweite Teil des Jahrbuchs ist auch in der neuen Ausgabe
wieder all den historischen und aktuellen Beiträgen gewidmet,
die sich mit Menschen im Kreis Unna, Handwerk und Industrie
beschäftigen. Die thematische Spannweite reicht von Unnas
erstem Eisenbahnanschluss über die Geschichte der
Papierindustrie in Fröndenberg bis hin zum Pressesprecher der
Dortmunder Borussen Josef Schneck, der stets seiner Heimatstadt
Kamen verbunden blieb.

Ausdrücklich würdigt Landrat Michael Makiolla das Engagement
der Autoren, die zum Teil seit vielen Jahren für das Jahrbuch
schreiben und "mit ihrer Arbeit die Menschen dazu ermuntern,
sich mit ihrer Region und ihrer Geschichte zu beschäftigen".

Das durchgängig in Farbe erschienene Jahrbuch ist im Buchhandel
für 9,80 Euro (ISBN 978-3-9810961-8-7 | Verlag Kettler)
erhältlich.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 16 08:39:53 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Dec 2009 08:39:53 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Metropole im Wandel: Die europaeische Metropole
Ruhrzwischen Industrialisierung und postkarbonem Zeitalter,
Essen, 11./12.01.2010
Message-ID: 4B289CD9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 15.12.2009, 08:58
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


TAGUNG

Metropole im Wandel: Die europäische Metropole Ruhr zwischen
Industrialisierung und postkarbonem Zeitalter
Eine Tagung im offiziellen Programm der Kulturhauptstadt
Europas RUHR.2010

11. Januar (ab 14 Uhr) und 12. Januar 2010 (9.30 bis 12 Uhr)

Am 9. Januar wird die europäische Kulturhauptstadt 2010 in
"Essen für das Ruhrgebiet" offiziell eröffnet. Unmittelbar
danach befasst sich das Kulturwissenschaftliche Institut Essen
(KWI) auf einer Tagung mit Vertretern aus Wissenschaft,
Wirtschaft, Kunst und Kultur mit dem Ruhrgebiet in der Epoche
von Kohle und Stahl und fragt, was - rückblickend auch auf die
Geschichte der Metropolregion - europäisch daran ist. Zugleich
widmet sich die Tagung den zukünftigen Herausforderungen, die
das Ruhrgebiet "nach Kohle und Stahl" erwarten: Wie kann der
Übergang von einer Karbon geprägten Vergangenheit in eine
Zukunft gestaltet werden, die wegen der erwartbaren Folgen des
Klimawandels "kohlenstoffarm" geprägt sein muss?

Lässt sich das Ruhrgebiet in historischer Perspektive als eine
Metropolregion verstehen, in der sich wesentliche
Strukturmerkmale und Entwicklungsmomente eines spezifisch
europäischen Stadttypus ausgeprägt haben? Diese Frage steht im
Zentrum des ersten Tags der Tagung "Metropole im Wandel", die
das Kulturwissenschaftliche Institut am 11. und 12. Januar 2010
auf der Zeche Zollverein in Essen veranstaltet. Am zweiten Tag
diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die
Möglichkeiten, wie das Ruhrgebiet vor diesem historischen
Hintergrund den Übergang von einer karbonen zu einer
postkarbonen Industriegesellschaft bewältigen kann, der sich
infolge des Klimawandels abzeichnet.

ReferentInnen:

Prof. Dr. Ulrich Borsdorf, Direktor des Ruhr Museums, Hartmut
Hering, freier Schriftsteller, Gelsenkirchen, Prof. Dr.-Ing.
Eberhard Jochem, Fraunhofer Institut für System- und
Innovationsforschung, Karlsruhe, Prof. Dr. Christian
Kleinschmidt, Universität Paderborn, Dr. Stefan Lechtenböhmer,
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie, Geneviève
Massard-Guilbaud, Centre de Recherches Historiques, EHESS Paris,
Prof. Dr. Nebojsa Nakicenovic, IIASA/Laxenburg, TU Wien, Dr.
Alfred Oberholz, Koordinator des Projekts "Innovation City",
Essen, Philipp Oswalt, Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau,
Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher, TU Dortmund, Prof. Dr. Jürgen
Reulecke, Universität Gießen, Prof. Dr. Hans-Georg Soeffner,
Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), Prof. Dr. Klaus
Tenfelde, Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Barbara Welzel, TU
Dortmund.

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Claus Leggewie, Direktor
des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI),

Prof. Dr. Friedrich Lenger, z. Zt. Kulturwissenschaftliches
Kolleg, Konstanz


INFO

Das ausführliche Tagungsprogramm finden Sie unter:
URL: www.kulturwissenschaften.de/home/veranstaltung-256.html

Die Diskussionsrunde am Abend des 11. Januar 2010 ist öffentlich.
Anmeldung zur Tagung (bis zum 5. Januar 2010) bei
Maria Klauwer, KWI
Tel.: + 49 (0)201 7204-153
E-Mail: maria.klauwer at kwi-nrw.de

Veranstaltungsort:
Zeche Zollverein, Schacht XII, Halle 2
Gelsenkirchener Straße 181
45309 Essen
Anfahrt:
URL: www.zollverein.de/index.php?f_articleId=211





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Dec 16 11:34:26 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 16 Dec 2009 11:34:26 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2009,
Heft6, Teil 1
Message-ID: 4B28C5C2.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 14.12.2009, 08:37


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 6/2009, Teil 1


I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Denkmalpflege in Westfalen-Lippe. Hrsg.: LWL-Amt für Denkmalpflege in
Westfalen im Auftrag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe,
Fürstenbergstraße 15, 48147 Münster, E-Mail: afdw at lwl.org
2/2009. R. Kaiser: Zum Thema. Wärmeschutz und Feuchteschutz historisch.
T. Spohn: Was ist Behaglichkeit? Über die Wandlungen des häuslichen
Heizens. O. Karnau: Solaranlagen in historischen Stadt- und Ortskernen.
Einige Fragen aus denkmalpflegerischer Sicht. R. Kaiser: Stehen
Denkmalschutzauflagen im Widerspruch zur Energieeffizienz? D. Votteler:
Innen oder Außen? Die Möglichkeiten der Wärmedämmung am Baudenkmal. H.
H. Hanke: Laubengang-Dämmung. Die Laubenganghäuser in der Siedlung
"Wenscht" in Siegen. S. Becker: Auswahlbibliographie zu
Energiesparmaßnahmen. M. Redegeld: Die Sanierung des Hauses Letmathe
- ein Baustellenbericht. A. Ernst: Detmold - Sanierung und erneuerbare
Energien in der Hofanlage Potthoff. B. Heine-Hippler: Paderborn - Neue
Farbfassung des Heisingschen Hauses. K. Nenno: Gebrauchsspuren und
Marginalien. H. Ochsmann: Pressefahrt 2009 des Deutschen
Nationalkomitees für Denkmalschutz. A. Herden-Hubertus: Freiwilliges
Jahr in der Denkmalpflege in Westfalen-Lippe. D. Gropp: "Am Anfang steht
das Denkmal" - Rückblick auf die Ausstellung im Landeshaus zu Münster.
A. Herden-Hubertus: Fortbildungsreihe "Denkmalpflege - westfälisch -
praktisch" gestartet. O. Karnau: Treffen der westfälischen Preisträger
des "Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz" in Warendorf.

Geko-Aktuell. Mitteilungsorgan der Geographischen Kommission für
Westfalen. Hg. v. R. Grothues u. H. Heineberg: Das Lipperland in
Westfalen. Natur- u. Kulturraum im Wandel. Ausgewählte Beiträge aus
WESTFALEN REGIONAL. Fürstenbergstraße 10, 48147 Münster. E-Mail:
geko at lwl.org, Internet: www.geographische-kommission.de
1/2009. T. Hauff: Regionalmarketing in Westfalen - Westfalens Regionen
auf neuen Wegen. P. Rüther: Das Naturschutzgroßprojekt "Senne und
Teutoburger Wald". W. Peters: Der Naturpark Teutoburger
Wald/Eggegebirge. K.-H. Otto: Naturparke in Westfalen. K.-H. Otto:
Biologische Stationen in Westfalen. W. Meschede: Historische
Stadtstruktur und neue städtische Funktionen - ein Rundgang durch die
Altstadt von Lemgo. S. Althaus: Historische Stadt- und Ortskerne in
Westfalen - lebendige Zeugnisse regionaler Baukultur. H. F. Gorki ?:
Phasen und Räume der Stadtentwicklung in Westfalen bis zum Beginn der
modernen Neuzeit. H. Gerbaulet: Kurparks in Ostwestfalen-Lippe - der
Heilgarten Deutschlands. S. Dörr: Der Bädertourismus in
Ostwestfalen-Lippe (OWL) - Struktur und Wandel. L. Siemer: Nachhaltige
ÖPNV-Projekte in Ostwestfalen-Lippe (OWL). S. Althaus:
Stadtbussysteme in Westfalen - attraktiver Nahverkehr in Klein- und
Mittelstädten. L. von der Lippe: Wandertourismus in Westfalen ... auf
neuen Qualitätswegen. V. Lüpkes: Schloss Brake - der Wandel vom
Naturraum zum repräsentativen lippischen Regierungssitz. W. Meschede:
Zur Mythologie der prähistorischen Kultstätte Externsteine. W.
Brepohl/K. Temlitz: Neue Überlegungen zur Varusschlacht. K. Teppe:
Landesmuseen in Westfalen. U. Woltering: Das Europäische Gartennetzwerk
- European Garden Heritage Network (EGHN).

Grabbe-Jahrbuch. 26./27. Jg. (2007/08): "Stehen sollt ihr wie reifes
Ährenfeld". Hrsg. im Auftrag der Grabbe-Gesellschaft von Kurt
Roessler und Peter Schütze. Grabbe-Gesellschaft e.V., Bruchstraße 27,
32756 Detmold.
J. Schwabedissen: Am Anfang war der Mythos. Von der Niederlage des
Varus zu Hermanns Triumph (8). M. Schaffrick: "Ah - der Hermann!" Ein
Bericht von den "Hermannsschlachten" (15). P. Schütze: Unser Hermann.
Eine zeitübergreifende Talkrunde (27). J. Freifrau Hiller von
Gaertringen: "Thu nicht gerührt und albern." Zum 100. Geburtstag des
Detmolder Grabbe-Archivs und zum 2000. Jahrestag der Hermannsschlacht
(39). J. Popig: Grabbes Hermann heute. Überlegungen im Vorfeld der
Osnabrücker Inszenierung des Dramas Die Hermannsschlacht von Christian
Dietrich Grabbe (76). P. Raabe: Lothar Ehrlich am 10. November 2008 und
die Zukunft Weimars (82). R. Füllmann: Modekrieg statt Hermannsschlacht.
Zur Semiotik der Mode in Grabbes Napoleon oder Die Hundert Tage und
Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung (86). H. H. Jansen: "So ist
Grabbe nicht ganz gestorben". Gedanken zu Otto Nietens
Grabbe-Werkausgabe und Biographie (95). P. Schütze: Grabbe auf der Bühne
... und immer wieder Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung...
(100). P. Brandt: Die deutsche Revolution 1848/49 (103). K. Roessler:
Ferdinand Freiligrath und sein Kaufmannsberuf (119). D. Hellfaier: "von
Autographensammlern ausgeplündert". Ein kurzer Briefwechsel zwischen
Wilhelm Buchner und Karl Ferdinand Dräxler (142). M. Walz: Ferdinand
Freiligrath und Ludwig Uhland - zwei Geistesverwandte (159). F. Vaßen:
"Im Walde singen die Tiger..." - Georg Weerths exotistische Reisebriefe
aus Amerika (183). P. Schütze: Jahresbericht 2007/08 (205). K.
Roessler: Freiligrath-Arbeitskreis 2007/08 (212). E. Fleischhack: Zur
Einweihung eines Gedenksteines für Ludwig Altenbernd in Augustdorf am
28. September 2007 (217). * Rezensionen (221). J. Freifrau Hiller von
Gaertringen: Grabbe-Bibliographie 2006/07 mit Nachträgen (226). J.
Freifrau Hiller von Gaertringen: Freiligrath-Bibliographie 2006/07 mit
Nachträgen (241). J. Freifrau Hiller von Gaertringen:
Weerth-Bibliographie 2006/07 mit Nachträgen (247).

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und
Technikgeschichte. Hrsg.: LVR-Industriemuseum / Landschaftsverband
Rheinland und LWL-Industriemuseum / Landschaftsverband Westfalen-Lippe.
Klartext Verlagsgesellschaft mbH, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel.
0201/86206-0, E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
3/2009. L. Engelskirchen: Hüttenwerks-Einrichtungen für
Nichteisenmetalle. E. Bergstein: Stoffgeschichten: NE-Metalle im
Vergleich. L. Engelskirchen/C. Kleinert (?): Nichteisenmetalle im
südwestlichen Westfalen. Die letzten Zeugen einer früher bedeutenden
Branche. L. Engelskirchen: Moderner Betrieb ohne Zukunft: Die Ruhr-Zink
von 1968 bis 2008. E. Bergstein: Schlote zwischen den Burgen am Rhein:
Bergbau und Hüttenwesen bei Braubach. E. Bergstein: Eine verschwundene
Geschichte: Galmeibergbau im Osten von Belgien. H.-P. Bärtschi: Die
Schweizer Aluminiumindustrie - vom Aufbau zur Ausplünderung. C. Oboth:
Am Anfang war der Erzbergbau: Blei, Silber und Zink aus Oberschlesien.
H. Wenke: Fast 1.000 Jahre Kupferbergbau südöstlich des Harzes. J.
Strübben: Kleine Loks ganz groß: "Plandampf" in Hamm. H. Wenke: Nahes
Ende des Spatbergbaus im Sauerland. L. Wilhelm: Am "Blauen Sonntag" zur
Industriekultur in Nordhessen. F. Bluhm: Die Wiege der
Industrialisierung ... Mitteleuropas: Die Regionale Route Euregio
Maas-Rhein. F. Bluhm: Aus dem Dornröschenschlaf geweckt.
LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller in Euskirchen. S. Bardua: Riesige
Träger mit "leichter Hand" bewegt. Drehbrücken in Europa - ein
Überblick. O. Schmidt-Rutsch: "Im Land der Kohlengruben". Aquarelle
von Thomas Harrison Hair aus Nordengland. C. Muntschick: Neue Wege für
die Industriekultur in Sachsen. H. Schmenk: Vieille Montagne - das Erbe
von drei Zinkhütten im Ruhrgebiet. A. Rossmann: Was bitte ist ein
Epanchoir? Napoleon in Neuss: Wo der Nordkanal die Erft quert, kreuzen
sich Technik- und Eroberungsgeschichte. B. Beyer: Die Gestaltung des
Zuges in der Landschaft. Das fotografische Werk des Ludwig Rotthowe.
R.-D. Blumer u.a.: Die 162 Jahre alte Eisenbrücke über die Schussen bei
Ravensburg. H. A. Wessel: Franz Seiffert - Pionier im Bau von
Hochdruckleitungen.

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster,
Tel.: 0251/41320.
5/2009. M. Vaupel: LWL-Archäologiemuseum Herne. Frische Farbe für die
Steinzeit. Otmar Alt lässt sich von jahrtausendealten Fundstücken
inspirieren. W. Morisse: Von Dülmener Rose und Roter Sternrenette. Im
LWL-Museum werden historische Obstsorten rekultiviert. J. Nunes Matias:
Heilkräuter und Honig. Populäre Rezepturen gegen Beschwerden aller Art.
M. Zehren: Vom Tingeltangel zur Bühnenkunst. Vor 100 Jahren eröffneten
vielerorts imposante Varietétheater, auch im Ruhrgebiet. Dortmund wurde
gar eine Art westfälisches Las Vegas. Von Aufstieg, Fall und Renaissance
des einstmals beliebtesten Unterhaltungsgenres. R. Doblies: GOP-Theater.
Spektakuläre Artistik, verblüffende Magie. Die Familie wächst:
Deutschlands erfolgreichstes Varieté-Unternehmen betreibt mittlerweile
fünf Häuser, darunter zwei in Westfalen. Die Shows bringen frischen
Wind in die Varieté-Szene. I. Fernandes: "et cetera". Kleine gelbe Welt
mit Zelt. Varieté-Reise endete von zehn Jahren in Bochum. M. Schröder:
Der weltberühmte Herr Alexander. Münsters magischer Meister. M. Schäfer:
"Monroe & Molly". Leben aus dem Artistenkoffer. Traumpaar der 20er Jahre
eroberte von Bad Oeynhausen aus Berlin. R. Doblies: Andrea Beck. Herrin
der Lüfte. Bielefelder Artistin erzählt poetische Geschichten am Trapez.
M. Klein: Matthias Rauch. Spiel mit Illusionen. "Auf die Show kommt es
an", weiß der Dorstener Meister der Magie. M. Schröder: Martin Mall.
Virtuose am Diabolo. Die hohe Kunst der Jonglage mit ausgefeilter
Choreographie. R. Doblies: Martin Quilitz. Rietberger Riese tanzt Tango.
Markenzeichen: trockener Humor. K. Sluka: Museumquartier Hagen. Neue
Räume für die Kunst. Mit dem renovierten Osthaus Museum und dem neuen
Emil Schumacher Museum spielt Hagen in der Kunstszene wieder ganz vorne
mit. W. Morisse: "Industrial Land Art im Ruhrland". Der Zeit voraus. "B
1" und die Folgen. K. Sluka: Ausflug ins Grüne. LWL-Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte schickt während der Umbauphase 40 Gemälde auf
die Reise ins Kloster Bentlage. J. P. Wallmann: LWL-Landesmuseum. "Kunst
soll auch Kunstgenuss sein". Bis 2013 wird am Domplatz in Münster ein
ganz neues Museum entstehen. Was passiert in der Zwischenzeit? Ein
Gespräch mit Museumsleiter Dr. Hermann Arnhold. M. Jeitschko: Richard
Fernando. "Fast wie ein Märchen". Hagener Ballett geht in die Schulen.
K. Mark: Martin Stadtfeld: Auf dem Weg zum Klassik-Star. Musiker
verblüfft mit seinen Goldberg-Variationen. W. Gödden: "Auch Tucholsky
war manchmal unfassbar grob". Ein Filmteam der Universität Paderborn
besuchte Wiglaf Droste in "seinem" Lustschloss Rheinsberg. Das
Videoporträt ist Teil der Serie "Warum ich schreibe. Besuche bei
westfälischen Autorinnen und Autoren". W. Gödden/K. Sluka: "Eine
lebendige Kulturregion". Ein Gespräch mit Prof. Dr. Klaus Anderbrügge
und Dr. Niels Lange, Geschäftsführer der Stiftung Westfalen-Initiative.
K. Springer: Ästhetisches Unglück oder leuchtende Zukunft? Eine 130
Jahre alte Geschichte geht zu Ende: Die Glühbirne wird bis 2012
schrittweise durch energiesparende Leuchtmittel ersetzt. Was die
Abschaffung der Glühbirne für Museen bedeutet. V. Jakob:
Sauerland-Museum. Als Kölns Erzbischof "Westfalen" regierte. Eine
Ausstellung in Arnsberg erinnert an das große kurkölnische Herzogtum
zwischen Werl und Olpe. W. Hinse: Das Urbane wohnt längst im Dorf. Ein
Künstler-Trip durch das Münsterland macht deutlich: Das Internet hebt
den alten Stadt-Land-Gegensatz auf. H. Gerhold: Stille Helden. Spielfilm
über die mutige Rettung der jüdischen Familie Spiegel. V. Jakob:
Freiherr Georg von Vincke (1811-1875). Der schmale Grat der Freiheit.
Eigenwilliger Politiker ist heute zu Unrecht vergessen. M. Schäfer:
Brüder Grimm. Die Brakeler (Bremer) Stadtmusikanten. Forscher: Das
berühmte Märchen stammt aus Ostwestfalen. I. Fernandes: Zwieback für
alle. Der Bäcker Carl Brandt schaffte den Durchbruch mit einer
Schneidemaschine. M. Zehren: Wotan Wilke Möhring: Sprung ins kalte
Wasser. Der Schauspieler aus dem Ruhrgebiet probiert gerne Neues aus. A.
von Braunschweig: Claudia Baumhöver. Leidenschaft für Bücher.
Münsteranerin hat vor 15 Jahren den Münchener Hörverlag aufgebaut.

2. Hellweg

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur
"Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.:
Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
511/2009. H. J. Rade: "Ich protestiere feierlich gegen alle Einmischung
weltlicher Behörde". Die Testamente des letzten Störmeder Proptes
Gottfried Schwane und der Schwester Henrica Pieper. K.-J. Freiherr von
Ketteler (?): Förstervieh auf Grünen Wegen. Vergütung für Förster in
früherer Zeit. W. Schneider: Wandlungen.
512/2009. J. Wicker: Rassenkundliche Untersuchungen zur Zeit des
Nationalsozialismus in Westfalen. Untersuchung von SA-Männer der
Studentenschaft Universität Münster 1936, von Oldenburger Schulkindern
1937 und Untersuchungen zur Bestimmung des Westfälischen Gautypus in
Bökenförde 1937.

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in
Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065
Hamm.
18/2009. K. Wulf: 191 amerikanische Bomber im Angriff auf Hamm. Am 19.
September 1944 begann eine neue Angriffsserie der 8. US-Airforce. Exakt
geführte Operationsberichte geben Aufschluss über den Verlauf der
verheerenden Aktionen. H. Thomas: "Stolpersteine" erinnern in Hamm an
verfolgte und ermordete Bürger. Zum Gedenken an Hildegard und Werner
Heinrichs, Gustav Bigmann und Andreas Schillack. U. Kunz: Der kleine
Bruder des großen Hermann. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in den
USA gibt es ein Hermannsdenkmal. G. Köpke: Das unsichtbare Nest auf Sand
und Geröll. Der Flussregenpfeifer wartet auf die Renaturierung unserer
Flüsse. * Rauchschwalben brüten zweimal. I. Buchhorn: Hamm: eine
reformierte Stadt im 17. Jahrhundert. Die Protokolle des Presbyteriums
der reformierten Gemeinde von 1611 bis 1664 geben Aufschluss über das
Leben der Stadt (Schluss). I. von Scheven: Hamm steht auf Kohle. Neues
aus der Frühzeit der Bergbehörde.
19/2009. A. Beeck: Der Brückenschlag ließ lange auf sich warten.
Bockum-Hövel war früher nicht an Verbindung zur Stadt Hamm interessiert.
Holzsteg ersetzte marode Hängebrücke. I. von Scheven: Er war ein
steinreicher Herr. Anekdote über Dr. Wilhelm von der Marck. W. Gernert:
Wasserstraßen führen kreuz und quer durch Westfalen. Umweltfreundliche
Transporte auf dem Datteln-Hamm- und dem Dortmund-Ems-Kanal. G.
Beaugrand: Das erste "Westfalenross" stammt aus Köln. Das steigende
weiße Pferd wurde im Jahr 1469 in Köln-Deutz erstmals auf eine Münze
geprägt. H. Thomas: "Stolpersteine" erinnern in Hamm an verfolgte
katholische Priester. Zum Gedenken an Pater Emil Schumann und Pfarrer
Wilhelm Weber (Schluss).
20/2009. A. von Scheven: Jugendstil-Glasdecke schlummert im Depot des
Gustav-Lübcke-Museums. Der Altenburger Hofdekorationsmaler Hugo Wittber
(1858-1911) war für seine Glasdeckenkunst weit bekannt. R. J. Günther:
12.000 Jahre von der Eiszeit bis zum Mittelalter. Das Archäologische
Freilichtmuseum am Teutoburger Wald führt die Besucher anschaulich durch
die Zeitgeschichte. I. von Scheven: Wie soll das westfälische Salz
transportiert werden? Preußische Behörden standen 1799/1800 vor
schwierigen Entscheidungen in der Verkehrsplanung. H. Multhaupt: Schon
Goethe bewunderte die Kilianskirche in Lügde. Vor 1225 Jahren weilte
Karl der Große an diesem historischen Ort. H. Platte. Einst der größte
Hof in Bönen. Der Hof Brüggemann, vormals Eckey, verbindet Tradition mit
Fortschritt. * Eichelhäher legen Futtervorräte an. * Pflaumen stammen
aus dem Orient.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker
Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557
Lippstadt.
15/2009. E.-D. Güting: Thomas Valentin in Ungarn. Anmerkungen zur
ungarischen Übersetzung des Romans "Die Unberatenen".
16/2009. D. Güting: Thomas Valentin in Ungarn. B. Bertling: Der Hof
Duhme - Keimzelle des Dorfes Mastholte.
17/2009. K. Luig: Alte Hausinschriften in Bad Waldliesborn. H.
Braukmann: "Die Ortsnamen des Kreises Soest". Kritische Anmerkungen zu
einer Neuerscheinung.
18/2009. R. Pieper: Architektur im Stilpluralismus um 1900. Lippstädter
Bauwerke des Dortmunder Architekten Heinrich Markmann.
19/2009. R. Pieper: Architektur im Stilpluralismus um 1900. Lippstädter
Bauwerke des Dortmunder Architekten Heinrich Markmann. 1. Fortsetzung.
20/2009. R. Pieper: Architektur im Stilpluralismus um 1900. Lippstädter
Bauwerke des Dortmunder Architekten Heinrich Markmann (2. Fortsetzung
und Schluss).
21/2009. K. Luig: Ein Brief aus dem Jahre 1812. H. Platte: Gut
Menzelsfelde in Lippstadt. J. Schmidt: Erinnerungen an meine Schulzeit.


Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest
und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19-21, 59494
Soest, Tel.: 02921/6880.
422/2009. H. Braukmann: Alte Ortsnamen im Widerspruch. Anmerkungen zu
dem Buch "Die Ortsnamen des Kreises Soest". * "Guten Abend ins Haus, die
Kartoffeln sind aus...". Alte heimatliche Bräuche zur Erntezeit,
aufgezeichnet im Jahr 1953. H. Platte: Einst der größte Hof in Bönen.
Der Hof Brüggemann, vormals Eckey, verbindet Tradition mit Fortschritt.
* Eichelhäher legen Futtervorräte an. * Pflaumen stammen aus dem Orient.
U. Kunz: Der kleine Bruder des großen Hermann. Nicht nur in Deutschland,
sondern auch in den USA gibt es ein Hermannsdenkmal. G. Köpke: Das
unsichtbare Nest auf Sand und Geröll. Der Flussregenpfeifer wartet auf
die Renaturierung unserer Flüsse. * Rauchschwalben brüten zweimal. J.
Kleine: Der "Kuhfuß": Was ist seine wahre Botschaft? Der Soester Maler
Fritz Viegener schöpfte in seinem Werk aus einem großen Symbolschatz. 2.
Fortsetzung. * Eine Meckingser Feuerwehrgeschichte. Heimatliche
Jugenderinnerungen von Heinz Keinemann.
423/2009. H. Braukmann: Alte Ortsnamen im Widerspruch. Anmerkungen zu
dem Buch "Die Ortsnamen des Kreises Soest" (Schluss). * Pfarrer Herold
verfasste das "Cölnische Kirchengesangbuch". Der Ausbildung der Jugend
galt sein besonderes Engagement. W. Gernert: Wasserstraßen führen kreuz
und quer durch Westfalen. Umweltfreundliche Transporte auf dem
Datteln-Hamm- und dem Dortmund-Ems-Kanal. G. Beaugrand: Das erste
"Westfalenross" stammt aus Köln. Das steigende weiße Pferd wurde im Jahr
1469 in Köln-Deutz erstmals auf eine Münze geprägt. J. Kleine: "Der
Kuhfuß": Was ist seine wahre Botschaft? Der Soester Maler Fritz Viegener
schöpfte aus einem großen Symbolschatz (Schluss). H. Funke: Immermann
nannte Soest "ein verschlafenes Nest voll verwittertem Gemäuer". Der
"Immermannwall" erinnert an den 1796 in Magdeburg geborenen Dichter. *
Verbrechen und deren Strafen im alten Soest. Aus der Rechtsprechung des
16. Jahrhunderts nach L. E. Rademachers "Annalen".
424/2009. J. Oel: Vom St. Gallus-Tag bis zum Martinsfest. Altes
Brauchtum vor mehr als fünfzig Jahren im Kreis Soest. I. Maas-Steinhoff:
Vom Bördekorn zum Weizen aus der Neuen Welt. Aus der Geschichte der
Plange-Mühle in Soest. R. J. Günther: 12.000 Jahre von der Eiszeit bis
zum Mittelalter. Das Archäologische Freilichtmuseum in Oerlinghausen am
Teutoburger Wald führt die Besucher anschaulich durch die
Zeitgeschichte. I. von Scheven: Wie soll das westfälische Salz
transportiert werden? Preußische Behörden standen 1799/1800 vor
schwierigen Entscheidungen in der Verkehrsplanung. H. Multhaupt: Schon
Goethe bewunderte die Kilianskirche in Lügde. Vor 1225 Jahren weilte
Karl der Große an diesem historischen Ort. * Das Benninghauser Kreuz.
Ein Kunstwerk von hohem Rang in der ehemaligen Klosterkirche. *
Verbrechen und deren Bestrafung im Soest des 16. und 17. Jahrhunderts.
Aus den Annalen des L. E. Rademacher.

3. Kurkölnisches Sauerland

Olpe in Geschichte und Gegenwart. Jahrbuch des Heimatvereins für Olpe
und Umgebung. 17 (2009). Schriftleitung: Josef Wermert, Stadtarchiv
Olpe, Franziskanerstraße 6/8, 57462 Olpe, Tel.: 02761/831293, E-Mail:
J_Wermert at Olpe.de
H. Müller: Grußwort (7). A. Stracke: Geleitwort (9). W. Reininghaus:
Zünfte in Olpe (13). A. Arens: Die Mitgliederliste des Olper
St.-Sebastianus-Schützenvereins aus dem Jahr 1837. Eine wichtige Quelle
zur Sozialstruktur der Bevölkerung in der Stadt Olpe (21). H.
Stupperich: Olpe und der Zirkus Renz (35). R. Müller: "Das haben wir
nicht gewusst!" Was aufmerksame Leser im Dritten Reich aus ihrer
Tageszeitung erfahren konnten. Eine katholische Kleinstadt im Spiegel
des Sauerländischen Volksblattes 1930-1942. Teil 2: 1934-1937 (37). A.
Harnischmacher: 100 Jahre St.-Martinus-Kirche in Olpe. Modell der
St.-Martinus-Kirche in Olpe zum 100-jährigen Jubiläum 2009 (159). R.
Schnüttgen: 600 Jahre Rehringhausen (165). I. Ebbert: 600 Jahre Saßmicke
(171). M. Ohm: 700 Jahre Stadt Olpe. Großes Stadtjubiläum steht im Jahr
2011 bevor (177). J. Wermert: Aus der Arbeit des Stadtarchivs Olpe
2008/2009. Stadtarchiv und Museumssammlung (183). W. Ohly: Jahresbericht
für 2008/2009 des Fördervereins Stadtmuseum Olpe e.V. (203). J. Wermert:
Die Zeitungsbestände des Stadtarchivs Olpe. Sauerländisches Volksblatt -
Westfalenpost - Westfälische Rundschau (209). G. Kemper: Zwei Glasbilder
aus dem 16. Jahrhundert. Die ältesten Fenster in der Stadt Olpe (215).
J. Winkel: Die Odyssee des Rüblinghauser Steinkreuzes (225). U. Viedenz:
Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) St. Martinus Olpe von 1909 -
2008 (227). H.-B. Thieme: Prof. Dr. Walter Schmithals. Erinnerungen an
seine Olper Schulzeit (237). E. Pohl: Von Olpe nach Schlesien und
zurück. Stationen meiner Lebensreise (255). J. Feldmann: Wissen wir
mehr als "Die Welt"? Geschichtsstunde von Dr. Leonard Alfes mit Folgen
(275). H. Taubken: "Plattdeutsches Wörterbuch für Olpe und das Olper
Land". Grußwort zur Buchvorstellung (281). W. Beckmann: Genese und
Bedeutung des "Plattdeutschen Wörterbuches für Olpe und das Olper Land"
(285). S. Melzer-Baldus: Olpe bioLogisch 2009. Abwechslungsreiches
Jahresprogramm - zahlreiche heimische Referenten (293). S.
Melzer-Baldus: Panneklöpper.de. Bürgerportal der Lokalen Agenda 21 Olpe
auf Erfolgskurs (297). J. Haarmann: "Willkommen in Olpe" - ein
besonderer Stadtführer (299). W. Ohly: Zur Erinnerung an Hanna Altbush
geb. Lenneberg (303). G. Burghaus: Heinz Vitt ?. Sammler und
Heimatfreund aus Rehringhausen (305). U. Fischbach: Nachrichten aus dem
Standesamt Olpe 2008 (307). H. Quellmalz: Stadtgeschichte im Überblick:
das Jahr 2008 (309). J. Wermert: Olper Bibliographie 2008 (315). *
Buchbesprechung (335). K.-M. Ohm: Geschäftsbericht 2007/2008 (339). A.
Stracke: Aus dem Vereinsleben 2008/2009 (347). * Heimatverein für Olpe
und Umgebung e.V. Vorstand, Beisitzer und Beirat seit 2007 (351). *
Vereinsstatistik 2008/2009 (352). A. Stracke: 15. "Plattdeutscher Tag"
des Sauerländer Heimatbundes in Eslohe-Cobbenrode (353).

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65,
59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
3/2009. J. Schulte-Hobein: Kurfürst, Adel, Bürger - Das kurkölnische
Herzogtum Westfalen (1180-1803). H. Wevering: Unsere
Mitgliederversammlung in Olsberg am 29. August 2009. * Die REGIONALE in
Südwestfalen. "Risiken und Chancen der REGIONALE 2013 unter
Berücksichtigung der regionalen Identität". M. Gosmann: Wedinghauser
Klosterbierkeller als Denkmal des Monats Juni 2009 ausgezeichnet. *
Festveranstaltung in Enkhausen zum 50. Jahrestag der Wahl Heinrich
Lübkes zum Bundespräsidenten. A. Finnemann: Ländliche
Anschreibebücher. W. F. Cordes: Bodenfunde von der Burg Gevore
gewähren Einblick in die ritterliche Kultur des 12./13. Jahrhunderts
in Südwestfalen. E. Weiß: Ländliche Bodenordnungsmaßnahmen im südlichen
Westfalen. M. Vormberg: Stickereimuseum Oberhundem - Beispiel für die
Umnutzung eines Baudenkmals. C. Riederer: LWL-Förderpreis für
westfälische Landeskunde 2009 für Hans Ludwig Knau - Mitglied der
Projektgruppe Heidenstraße - aus Kierspe.

Südsauerland - Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe
e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe, Westfälische Straße 75, 57462
Olpe, Tel.: 02761/81-542, Internet: www.kreisheimatbund-olpe.de
3/2009. R. Kirsch-Stracke: Landschaft im Wandel - aufgeschüttet, bebaut
und zugewachsen. Von Wenden nach Olpe 1959 und 2009 - ein fotografischer
Vergleich. R. Hübner: "... der Primiziant hat nichts bemerkt".
Erinnerungen an eine wenig bekannte Begebenheit am Primiztag von Paul
Josef Kardinal Cordes. P. Worm: 70 Jahre Archivpflege für den Kreis Olpe
(1938-2008). O. Höffer: Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn
von Fürstenberg-Herdringen (Teil 20). J. Wermert: Die Zeitungsbestände
des Stadtarchivs Olpe. Sauerländisches Volksblatt - Westfalenpost -
Westfälische Rundschau. P. Ilisch: Eine Olper Bleimarke. R.
Kirsch-Stracke: Die Wegwarte im Südsauerland, Blume des Jahres 2009. K.
H. Kaufmann: Karl H. Falk aus Attendorn 85 Jahre. Ein Gespräch. H.
Schulte: Tufelenliasen. In der Mundart von Halbhusten. H.-W. Voß:
Heimatchronik vom 1. April 2009 bis 30. Juni 2009.

4. Märkisches Sauerland

Hagener Impuls. Hrsg.: Hagener Heimatbund Verlag e.V., Eilper Str.
71-75, 58091 Hagen, Tel.: 02331/207-5621, E-Mail:
info at hagenerheimatbund.de
33/2009. N. Hilchenbach: Das theaterhagen - von Bürgern für Bürger. N.
Hilchenbach: Spielen Zahlen eine Rolle? 1. Theaterjahr in Hagen. F.
Ludwig: philharmonisches orchesterhagen - Orchester unserer Stadt. W.
Hahn: Zur Geschichte des lutzhagen. M. Hilchenbach: Das balletthagen. T.
Borowczak: Ein Leben für das Theater! B. Franzen: Amerikanische Sänger
am theaterhagen. M. Martincevic: Schau zu, mach mit, rede mit - das
theaterpädagogische Programm. M. Martincevic: Der Kinderchor und der
Extrachor am theaterhagen. I. Asbeck: Der Theaterförderverein - mit den
Bürgern für das Theater. U. Berns: Ballettfreunde Hagen. H. Graul: Die
Volksbühne. D. Millhoff: Hagener Heimatbund: Anmerkungen zur
Vereinsgeschichte der 1930/40er Jahre.

Heimatblätter für Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis
und in Westfalen. Beilage zur Mendener Zeitung, zum Altenaer Kreisblatt
und Süderländer Volksfreund, Kolpingstraße 35, 58706 Menden, Tel.:
02373/17300.
247/2009. H. Polenz: Im Bann der Veme. Der Freistuhl galt als
Gerichtsort auch im Märkischen Gebiet. H. D. Schulz: "Gott erhalte uns
unseren pflichtgetreuen Lehrer..." Vor 150 Jahren: Eltern nahmen Partei
gegen die ungeliebte geistliche Schulaufsicht. F. Kühle: Auf
Schuttplätzen und an Wegrändern. Der Stechapfel ist ein giftiges
Nachtschattengewächs. H. Platte: Einst der größte Hof in Bönen. Der Hof
Brüggemann, vormals Eckey, verbindet Tradition mit Fortschritt. *
Eichelhäher legen Futtervorräte an. * Pflaumen stammen aus dem Orient.
U. Kunz: Der kleine Bruder des großen Hermann. Nicht nur in Deutschland,
sondern auch in den USA gibt es ein Hermannsdenkmal. * Rauchschwalben
brüten zweimal. G. Köpke: Das unsichtbare Nest auf Sand und Geröll.
Der Flussregenpfeifer wartet auf die Renaturierung unserer Flüsse. E.
Dossmann: Der märkische Schachbalken im Wappen der Fürsten von
Pfalz-Neuburg. "Anspruchswappen" als Schlüssel zur Landesgeschichte seit
dem Jahre 1903. H. D. Schulz: Zwölf Währungen - und das in Altena. Vor
150 Jahren hatten viele Geldsorten Gültigkeit in der Grafschaft Mark.
248/2009. H.-D. Schulz: Wilhelm I.: Der "Heldenkaiser". Patriotismus in
alter Zeit aus einem Zeitungsbericht Anno 1886. K. D. Schulz: Der
Grundbesitz an Ruhr und Lenne vor 250 Jahren. Nach einem Bericht von
Hermann Lohkötter. W. Gernert: Wasserstraßen führen kreuz und quer durch
Westfalen. Umweltfreundliche Transporte auf dem Datteln-Hamm- und dem
Dortmund-Ems-Kanal. G. Beaugrand: Das erste "Westfalenross" stammt aus
Köln. Das steigende weiße Pferd wurde im Jahr 1469 in Köln-Deutz
erstmals auf eine Münze geprägt. E. Dossmann: Der märkische Schachbalken
im Wappen der Fürsten von Pfalz-Neuburg. "Anspruchswappen" als Schlüssel
zur Landesgeschichte seit dem Jahre 1903 (2. Fortsetzung).
249/2009. H.-D. Schulz: Der Grundbesitz an Ruhr und Lenne vor 250
Jahren. Nach einem Bericht von Hermann Lohkötter (Schluss). H. W. Stein:
Das war "Paiterken Läous". Ein märkisches Lebensschicksal aus alter
Zeit. R. J. Günther: 12.000 Jahre von der Eiszeit bis zum Mittelalter.
Das Archäologische Freilichtmuseum in Oerlinghausen am Teutoburger Wald
führt die Besucher anschaulich durch die Zeitgeschichte. I. von Scheven:
Wie soll das westfälische Salz transportiert werden? Preußische Behörden
standen 1799/1800 vor schwierigen Entscheidungen in der Verkehrsplanung.
H. Multhaupt: Schon Goethe bewunderte die Kilianskirche in Lügde. Vor
1225 Jahren weilte Karl der Große an diesem historischen Ort. E.
Dossmann: Der märkische Schachbalken im Wappen von Pfalz-Neuburg.
"Anspruchswappen" als Schlüssel zur Landesgeschichte seit dem Jahre 1903
(Schluss). H. Polenz: Ein Land mit eigener Sprache. Die plattdeutsche
Sprache darf nicht verloren gehen. H. D. Schulz: Hohe Strafen wegen
Bagatellsachen.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge
zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde
Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger Heimatblätter e.V.,
Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail:
info at heimatverein-hohenlimburg.de, Internet:
www.hohenlimburger-heimatblaetter.de
10/2009. W. Bleicher: Zur Geschichte von Haus Ohle. O. K. Schmich ?:
Saltus Teutoburgiensis. H. D. Schulz: Eine handfeste Pastorin. W. Felka:
Der Weltspartag 1959 und die alte Hohenlimburger Stadtsparkasse an der
Stennertstraße 7. W. Bleicher: Ostdeutsche Heimatstuben
Iserlohn-Letmathe.
11/2009. J. Bücker/H.-J. Reichling ?: Zur Flora der ehemaligen
Koenigsee-Brache. W. Bleicher: Heimatmuseum Breckerfeld - klein, aber
fein. * Spriëckels un Späöne. Altes Brauchtum in Wiblingwerde. * Bilder
und Geschichten aus dem alten Hohenlimburg: Helden der Arbeit. F. Rose:
Fromme Unterschlagung. O. Krägeloh ?: Wilddaif met Holtharke.

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.: Bürger-
und Heimatverein. Schriftleitung: G. Mieders, Am Königsberg 19, 58675
Hemer, Tel.: 02372/2349.
3/2009. B. Klein: Ein bisschen Leben. Die Flucht eines kleinen Mädchens
an der Hand seiner Großmutter. E. Nensel: Zwölf Jahre
Gastarbeiter-Betreuung in Hemer durch die "action 365". H. D. Schulz:
Die Wiese im Bredenbruch. G. Mieders: Das neue Jübergkreuz als Symbol
gegen das Vergessen. H. D. Schulz: Feuer in Ihmert. H. D. Schulz:
Werwolf im Sauerland. E. Voß: Kleine Heimatchronik 2. Quartal 2009.

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins.
Heimatverein Voerde, Manfred Michalko, Friemannweg 9, 58256 Ennepetal,
E-Mail: vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet:
www.heimatverein-voerde.de
4/2009. W. Guderian: Wandertag am 19.09.2009 in Oberbauer! W. Guderian:
Auch unser Ehrennachtwächter Hermann Hirschberg ist schon 80 Jahre! W.
Guderian: Persönlichkeit aus Oberbauer! Uwe Schumacher. H.
Winkelströter: Plattdütsch draff nich unnergoahen! Frau Holle ein
Märchen der Gebrüder Grimm. W. Guderian: Das Bild des diesjährigen
Bierkruges! W. Balke: Sühße se noch? * Haus- und Hofnamen in Voerde.
Ausgearbeitet von Gerd Himmen 1993. H. Busse: Plattdütsch draff nich
unnergoahn. D. Wiethege: Und als der Krieg zu Ende schien!

5. Minden-Ravensberg

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.:
Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Amtshausstraße 3, 32051
Herford, Tel.: 05221/131463 od. 05221/131477, E-Mail:
kreisheimatverein at kreis-herford.de
70/2009. C. Mörstedt: Grata, Hansa, Ackersegen. Wie aus Westfalen ein
Kartoffelland wurde. Walter Bätz aus Vlotho war der Herr der Sorten. *
Geschichten am Kartoffelfeuer. HF-Leser erinnern sich an ihr Leben mit
der nahrhaftesten Knolle der Welt. H. Darnauer: Nächster Halt ist Ahle.
Wie die Bürger im Elsetal zu ihrem Bahnhof kamen. Ein Haltepunkt für die
Hannoversche Westbahn. * Jeder hat sie gesehen. Über 3000
Zwangsverschleppte arbeiteten im Raum Herford. * "Zeigen, wohin
Fremdenhass führt". Im HF-Interview: Helga Kohne, Christoph Laue,
Michael Oldemeier. C. Laue: Die Vernehmung. Klawdia Minajewa wird
geschwängert und sitzt deswegen acht Wochen im Polizeigefängnis
Zellentrakt. M. Oldemeier: Rassisch minderwertig? - Dem Deutschtum zu
erhalten? Schwangerschaften, Zwangsabtreibungen, Geburten und
Kinderschicksale. Amtsarzt Dr. Angenete über die Lagerzustände. H.
Kohne: 20 Reichspfennige für einen Tag Arbeit. Sowjetische
Kriegsgefangene in Herford: Der Hunger war das größte Problem. H. Kohne:
Efim Gorgols Weg in den Tod. Vom Bauernhaus in Lippinghausen zum
Stausee-Bau ins Sauerland. Auf der Flucht erschossen. H. Kohne: Anna
Galschenko hat sich erhängt. Zwangsarbeiter in der Landwirtschaft - das
Beispiel der Landgemeinde Schwarzenmoor. H. Kohne: Antonia flieht und
kommt ins KZ. Im Viehwaggon nach Deutschland. Von der Gestapo
aufgegriffen. 1994 erzählt sie ihre Geschichte. H. Kohne: Todesstrafen
für die Herren aus Sundern. 1944 wird eine für die Kriegsproduktion
wichtige Fabrik von Polen in den Kreis Herford verlegt. W. Sieber: Das
Spukhaus am Amtshausberg. Eine Prachtvilla im Niedergang: Es gibt Orte,
die kennt man besser nicht. M. Guist: Wo ich mit Kindern sicher leben
kann. Migrationsgeschichte(n): Khatareh Soltani aus dem Land des
Drachenläufers. C. Mörstedt: Jede Menge Geschosse. Armbrustbolzen und
Kanonenkugeln aus Stein und Eisen. J. Homeier/R. Heinsmann: Fünf Plätze
für den Steuereinnehmer. Die Kirchenstuhlregister der Stiftskirche
Enger. E. Möller: Gartenland Salzufler Straße. Noch vor 50 Jahren wurde
jeder Quadratmeter am Haus als Nutzland beackert.

6. Münsterland

Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege. Hrsg.: Verein
für Heimatpflege Bocholt e. V., Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße
76, 46397 Bocholt, Tel.: 02871/2411-012.
3/2009. H. J. Morhard/W. Frieler (?): 100 Jahre Stadttheater Bocholt
e.V. Die Geschichte des Stadttheaters Bocholt. * Stadttheater im Zweiten
Weltkrieg. Original-Auszüge aus der Kriegschronik der Stadt Bocholt, die
den damaligen Zeitgeist widerspiegeln. H. J. Morhard: Aufführungen des
Stadttheaters Bocholt in den Spielzeiten 1977/78 bis 2008/09.

Heimatbrief Kreis Borken. Hrsg.: Der Heimatpfleger des Kreises Borken.
Red.: Walter Schwane, Ahnenkamp 21 a, 46325 Borken, Tel.: 02861/1798.
E-Mail: familieschwane at versanet.de
208/2009. * Alfred Janning aus Legden soll neuer Kreisheimatpfleger
werden. Versammlung der Heimatvereine in Stadtlohn. Kreistag berät
Anfang November über Vorschlag. * Baron von Landsberg ist tot. * Theo
Reimann verstorben. * Felix-Sümmermann-Preis 2009. * Kennzeichnung
historischer Gebäude in Borken. M. Schwack: Stadtarchivar Karl Pöpping
vollendete sein 90. Lebensjahr. * Herbsttagungen der Heimatvereine in
den Bereichen Bocholt, Borken und Ahaus. * Restaurierte Dampfmaschine
findet am Butenwall ihren Platz. * Heimat zum Anfassen: Schüler lernen
im Anholter Heimathaus. * Neue Geschichtstafel über die Silvesterkirche.
* Heimatverein Gemen geht ein Licht auf. * Plattdeutscher Abend im
Heimathaus Marbeck. * Erntedankfest der Dorfgemeinschaft Mussum. A.
Nubbenholt: 57. Tagung der AG Genealogie Westmünsterland im Burgsaal in
Ramsdorf. * Bewusstsein für Geschichte schaffen. * Von der Saat zur
Ernte. G. Schröck: Isselburgs Bürgermeister Adolf Radstaak hat die
restaurierte Werther Mühle feierlich eröffnet. * Mühle ist in Weseke -
in Einzelteilen. * Wüllener Heimatverein feiert 25-Jähriges. *
Sensationsfund: Zahn eines Riesenhaies. * Andreas Czaja neuer Bischof in
Oppeln. * 25 Jahre Heimatverein Wüllen e.V. von 1984. * Das Dialekt ist
das Element, das aus der Seele spricht. * Münsterland zu Fuß - von
Vreden bis Groß-Reken.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage
der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
10/2009. F. von Poblotzki: Der schwierige Weg nach Dortmund. 80 Jahre
Bahnstrecke Dortmund - Lünen - Münster: Entstehungsgeschichte und
ehemalige Betriebseinrichtungen.

Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred
Schröder, Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten, Internet:
www.heimatbund-emsdetten.de, E-Mail: info at heimatbund-emsdetten.de
97/2009. W. Kamp: 90 Jahre Heimatbund Emsdetten. * Vorsitzende des
Emsdettener Heimatbundes von 1919 bis 2009. E. Wixmerten: Benennung von
Straßen und Wegen nach Emsdettener Persönlichkeiten:
Hans-Poetschki-Straße. H. Westkamp: Ein Heim für die Hitler-Jugend.
Vor 70 Jahren war es das erste HJ-Heim im engeren Kreisgebiet. * Mit 70
noch aktiv im Heimatbund. Ernst Wixmerten aktiv in der Redaktion der
Heimatblätter. * Maria Oelck kennt die Emsdettener Ortsgeschichte. *
Gerhard Helmers. Sprecher der Natur- und Umweltschutzgruppe. G. Helmers:
75 Jahre Mariengrotte in Isendorf. Auch in der NS-Zeit und während des
II. Weltkrieges fiel keine Maiandacht aus. I. Richter: Photo Möller 90
Jahre in Emsdetten. Fotos der Emsdettener Lokalgeschichte für den
Heimatbund.

7. Paderborner und Corveyer Land

Paderborner Historische Mitteilungen. Hrsg.: Verein für Geschichte an
der Universität Paderborn e.V., Stettiner Straße 40-42, 33106
Paderborn.
20/2007. R. Pöppinghege: "Möchte hierdurch die Regierung bitten, die
Damenbedienung in Paderborn, abschaffen zu wollen" - Demobilmachung und
lokaler Arbeitsmarkt 1918-1921. F. Kipp: Politik für und durch die
Familie: Die Rolle verwandtschaftlicher Beziehungen in der Politik
Ferdinands von Fürstenberg (1626/1661-1683). A. Köb: Die Paderborner
Universitätsbauten. F. Göttmann: Räuber in der Spätzeit des Alten
Reiches - soziales Umfeld, Fremdbild, Eigenbild. A. Pröbe/S. Heimann:
Für Königtum und Himmelreich - 1000 Jahre Bischof Meinwerk von
Paderborn. Eine Sonderausstellung im Museum in der Kaiserpfalz und im
Erzbischöflichen Diözesanmuseum Paderborn, 23. Oktober 2009 bis 21.
Februar 2010. A. Plassmann: Völker, Reiche und Namen im frühen
Mittelalter. Bericht zur Tagung in Paderborn, veranstaltet von Prof. Dr.
Matthias Becher, Bonn, in Zusammenarbeit mit dem Institut zur
Interdisziplinären Erforschung des Mittelalters und seines Nachwirkens,
Paderborn vom 07.-10. März 2007. G. Grüttner/D. Klenke: Warum ein
Geschichtswettbewerb für Schüler auch der Universität nützt...
Gemeinsame Tagung über "Forschendes Geschichtslernen" der Universität
Paderborn und des Kreisarchivs Paderborn vom 8. und 9. September 2006.
K. Müller: Die UNESCO-Welterbebewegung - Perspektiven einer kollektiven
Erinnerungskultur. Bericht zur 16. Tagung "Fragen der
Regionalgeschichte" des Historischen Instituts der Universität
Paderborn.

damals & heute. Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege aus
Delbrück. Hrsg.: Bernhard Kößmeier, Stadtheimatpfleger Delbrück,
Diebeskämpen 10, 33129 Delbrück-Boke, E-Mail: koessmeier at t-online.de

13/2009. H. Freise: Natur bietet Anschauungsmaterial für den
Unterricht. Von 1890 bis 1965 besuchten 1316 Mädchen und Jungen die
"alte" Mühlenschule in Westenholz. * Neubau wird "Katholische
Grundschule Westenholz". Bis 1969 erfolgte die Auflösung der drei
Volksschulen Kirchdorf, Wiebeler und Mühlenheide.

Eggegebirgsbote. Mitteilungsblätter des Eggegebirgsvereins e.V., Hrsg.
u. Verlag: Eggegebirgsverein e.V., Auf dem Krähenhügel 7, 33014 Bad
Driburg, Tel.: 05253/931176, E-Mail: info at eggegebirgsverein.de
263/2009. K. Pape: Christian Schmitt (Kunstschmied in Dringenberg)
fertigte die einzigen perspektivischen Chorgitter im norddeutschen Raum.
I. Seifert: Höchste Auszeichnung der Clubs der Tourismuswirtschaft geht
2009 an den Deutschen Wanderverband. B. Hagelüken: Paderborn wird 2015
Hauptstadt der Wanderer. L. Kappe: Historische Grenzsteine des
Hochstifts Paderborn. B. Hagelüken: Den Eggeweg erwandern - aber mit
Sicherheit. B. Hagelüken: Feuchtes Klima - Trockener Humor - Wanderer
erleben Klima und Natur hautnah. B. Hagelüken: Im Schäferwagen rasten -
Altenau Wanderweg errichtet. R. Mügge: Wahrzeichen der Stadt nun noch
attraktiver. B. Hagelüken: Jahresversammlung des EGV in Marsberg. B.
Hagelüken: Tag des Baumes 2009 in Borgentreich. B. Hagelüken:
Sternwanderung Bad Lippspringe - 50 Jahre EGV Abteilung. B. Hagelüken:
Bad Driburgs Bürgermeister trägt Eggewimpel nach Neuenbeken. B.
Hagelüken: Silberehrung für die Nachbarn. B. Hagelüken: Varus
Wanderungen des Eggegebirgsvereins. G. Sprenger: EGV auf den Spuren der
Römer. L. Kappe: Wanderwoche auf dem Eggeweg. H. Jäger: 15.
Marathonwanderung der Abteilung Bad Driburg. B. Hagelüken: 34.
Jugendzeltlager in Holtheim. * Jugend des EGV besucht das Westfälische
Freilichtmuseum in Detmold. * Baumhaus in Neuenbeken. "Klassenzimmer im
Grünen". * Touristiker erwandern das eigene (Paderborner) Land.

Wo die Lippe springt. Informationsreihe des Heimatvereins Bad
Lippspringe e.V., Mittelgraben 15, 33175 Bad Lippspringe.
61/2009. * Von Wasserturbinen und Wasserrädern. K. Karenfeld: Die Freie
Wählergemeinschaft hatte 1961 einen prominenten Vorgänger: Das war die
UCW. U. Fröhlich/J. Hanewinkel: Erinnerungen an die Straßenbahn. K.
Herchenbach: Die Kulturfahrt nach Essen. R. Wiechoczek: Das
Planetariums-Projekt OWL. Bad Lippspringe - Stadt der Sterne. * Der
Heimatverein im Bad Lippspringer Ferienprogramm: Eine Wald-Rallye für
Kinder. * Vandalismus und seine teuren Folgen. C. Dabelstein: Die
Erdkröte auf Wanderschaft.

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. Red.:
Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn, Lindenstraße 12, 33142 Büren,
Tel.: 02951/970226, E-Mail: GrabeW at kreis-paderborn.de
143/2009. A. Fischer: Padermanns Heldentaten werden verfilmt - ein
Besuch bei den Dreharbeiten. U. Happe: Flüchtlinge in Gehrden. Ein
Beitrag zur Sozialgeschichte einer westfälischen Landgemeinde von 1945
bis 1950. G. Deppe: Meinwerk auf der Museumsinsel in Berlin. F. J.
Weber: Paderborn - Jahre des Aufstiegs. W. Heinemann: Georg und Philipp
von Boeselager im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. J. Unruhe:
Der Kreis Höxter und seine Landtagsabgeordneten. A. Schwede: Falschgeld
im Paderborner Land im Jahre 1813. R. Gündchen: Wanderroutennavigator
Paderborner Land oder das Paderborner Land geht ins World Wide Web. Ein
Projekt des Erholungsgebietes Bad Wünnenberg/Büren. J. Köhne: Neues vom
Plesiosaurier "Toni". Westfälisches Museum für Naturkunde in Münster
zeigt 185 Millionen Jahres altes Reptil. D. Borghoff: Aus Trümmern
werden Schätze. Paderborner Archivare leisteten Hilfestellung nach
Einsturz des Kölner Stadtarchivs.

9. Siegerland-Wittgenstein

Heimatland. Siegener Zeitung.
12.09.2009. * Mehr als ein Markt zum Flanieren. Europas größter
Klostermarkt lockte zahllose Besucher.
19.09.2009. N. Stötzel: "Der Mineralogie mit einer Leidenschaft
ergeben". Der Dichterfürst Goethe und sein schönes Siegerländer
Naturprodukt. Die "Eisenzeche" bei Eiserfeld.
02.10.2009. * Geschichtsträchtiger Berg im Sauerland. Wilzenberg mit
Aussichtsturm als Denkmal des Monats.
10.10.2009. E. Isenberg: Nicht nur Rüben und Kappes. Feinkost für die
Keppeler Klosterküche vor 400 Jahren.
17.10.2009. H. Stötzel: Von Heiligenborn nach Feudingen. Alter Kirchweg
führte ins Lahntal. * Schwierige Sanierung. Mitgliederversammlung der
Ginsburgfreunde. * Winterlinde auf der Ginsburg. * Kunst und Therpaie.
Neue Ausdrucksformen von Patienten und Künstler.
24.10.2009. H. Stötzel: Von Kloster zu Kloster pilgern. Auf den Spuren
der Mönche nach Marienstatt. * Gaslicht brannte in Siegen schlecht. *
Schwarze Flecken auf der weißen Wäsche. * Bettelei verhindern.
31.10.2009. * Spätherbstliche Jagderlebnisse im Johannland. Gedanken
zum Hubertustag. Erntedank für Jäger.
07.11.2009. * Lichtpunkte zum Martinstag. Laternen aus "Deckwurzeln"
geschnitzt. Erinnerung an altes Brauchtum. * Kirchen-Umnutzungen und die
Folgen. LWL-Volkskundler starten aktuelles Fortschungsprojekt. *
Industriekultur "erfahren". Industriemuseum mit regionaler Geschichte.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen, Harri
Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen, E-Mail:
heimatspiegel at web.de
178/2009. * Unser Naturbadeweiher - Informationen zu einem aktuellen
Thema. * Konzert der "Kruzianer aus Dresden". * Burbacher Ferienspiele -
Ein Sommer voller Spaß und Action.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., Eckhard
Linke, Untere Bienhecke 12, 57334 Bad Laasphe, E-Mail:
eckhard.linke at wittgensteiner-heimatverein.de
3/2009. * Kriegstagebuch vom Russlandfeldzug 1941. W. Borgmeyer: Prinz
Heinrich zu Sayn-Wittgenstein. Das Ass der Nachtjäger. P. Schneider: In
God's own time we'll meet again. 10. April 1942: Absturz einer
britischen Hampden bei Schanze/Kühhude. U. Lückel: Ein spezieller
Adventsgruß vor 70 Jahren im zweiten Weltkrieg: Trostbriefe für die
Wittgensteiner Soldaten aus dem Kirchspiel Raumland. J. K. Mehldau:
Altbauernhöfe in Alertshausen 1566 - 1875.

10. Vest Recklinghausen

Gladbeck. Unsere Stadt. Zeitschrift für Information, Werbung, Kultur-
und Heimatpflege. Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V., Schriftleitung:
Heinz Enxing, Voßstraße 147, 45966 Gladbeck, Tel.: 02043/61421, E-Mail:
enxing at gelsennet.de.
3/2009. M. Samen: Die Gladbecker jüdische Familie Max und Ida Kaufmann
- ein Lebensweg bis in die Gaskammer. M. Korn: Der Höckerschwan. W.
Schneider: Wer war eigentlich...? Karl Schneider. H.-J. Voß: Gladbeck
fieberte mit. Die Mondlandung vor 40 Jahren. B. Hannemann: Die Waldbühne
im Wittringer Wald. T. Täpper: Danzlehrer van eegene Gnaden. R.
Hildebrandt-Junge-Wentrup: Stolpersteine - über Erinnerung stolpern. Ein
Beitrag zur Erinnerungskultur in der Stadt. * Die Volksbank gibt es seit
125 Jahren. K. Hornig-Bilo: Einbürgerung - eine wichtige Aufgabe auch
für die VHS Gladbeck. M. Korn: Der Quälingsteich, ein Stillgewässer
ohne Zukunft? B. Kleimann: Die Fenster von St. Josef in Rentfort. K.-H.
Leitzen: Der Ritt auf Jolante. D. Kittler-Capredon: Michael Tack - der
Viels(a)itige. J. Wolters: Der Wittringer Mühlenbach: Vom Schmuddelkind
zur Augenweide.

11. Lippe

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des
Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund,
Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail:
info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de

9-10/2009. A. Kasper: "Der getreue Ausdruck der in Lippe wirksam
lebendigen Kräfte". Der Landesverband Lippe feiert 2009 sein 60-jähriges
Bestehen. * 60 Jahre im Dienste der Lipper. Landesverband feiert
Geburtstag mit einem Tag der Offenen Tür. D. Hellfaier: Bummellied und
Hymne. Scheffels "Teutoburger Schlacht". * "Unser Wald ist voller Mythen
und Legenden". Ein Gespräch mit Prinz Stephan zur Lippe über die Wälder
des Fürstenhauses zur Lippe, ihre Bedeutung für die Familie und die
naturnahe Forstwirtschaft. * Kunst vor einmaliger Kulisse. Waldbühne
bereits nach der ersten Saison in Lippe etabliert. * Wo Adenauer Torte
aß. 80 Jahre Köterberghaus. * Mit Hinkfried und Horst ... auf den
Spuren des MYTHOS Varusschlacht. M. Granados: Karl Ehlers (1904-1973).
Ausstellung in der Städtischen Galerie Schwalenberg bis 25.10. W.
Gerking: Die Oldenburg bei Marienmünster. Zur lippisch-paderbornischen
Geschichte von Burg und Meierei.

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen, die Stadt Bad
Lippspringe, Marienloh, Benhausen, Veldrom und Neuenbeken. Hrsg.: Dr. G.
Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/97580, E-Mail:
redaktion at schlaengerbote.de
335/2009. * Aller Ehren wert - das Ehrenamt. Stütze der Gesellschaft
oder Krückstock des Staates? * Eine Zukunft für Lopshorn. Initiative
wirbt für Wiederaufbau von Schloss und Gestüt * Geschichte des Hauses
Fischer. * Natur spielend erfahren: NABU gründet neue Jugendgruppen. *
Der Erhalt bedrohter "Nutztierrassen". Eine Aufgabe des
LWL-Freilichtmuseums Detmold.
336/2009. * Eine Kombination mit Zukunft. Rühlmann-Stätte als Zentrum
für Naturschutz, Kultur- und Heimatpflege? * Aus der Geschichte des
Schlänger Marktes (Oder die Hoffnung auf einen Gewinn). Bericht von
Adolf Schmidt im Gemeindeboten 1958. G. Fleege: Im Geiste Martin
Luther's? D. Grote: Auf der Suche nach den lautlosen Jägern der Nacht.
Eulen im Naturpark südlicher Teutoburger Wald und Eggegebirge. *
"Dallas" in Lippe: Der Thronfolgestreit. Vor 105 Jahren starb Graf Ernst
zur Lippe-Biesterfeld.


II. Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde. 54. Jg. (2009).
Hrsg.: Gunther Hirschfelder, Ruth-E. Mohrmann. Schriftleitung: Peter
Höher, Lars Winterberg. Volkskundliche Kommission für Westfalen,
Scharnhorststraße 100, 48151 Münster.
B. Krug-Richter: Prof. Dr. Dr. h.c. Günter Wiegelmann (31. Januar 1928
- 2. Oktober 2008) (9). W. Brückner: Lebensstile
clavinistisch-reformierten Kirchenvolks. Vorüberlegungen und Beispiele
zur kulturprägenden Kraft von Konfession (13). H. Fischer: "Heiden" und
"Zigeuner" in rheinischen Volkszählungen (43). U. F. Opfermann:
"Vertilgung" und "Pardon". Normsetzung und Rechtspraxis gegen Sinti in
Westfalen im 18. Jahrhundert (63). E.-M. Lerche: "Von diesem werde ich
nun sehr hart behandelt ...". Lebensverhältnisse von Pflegekindern aus
dem Landarmenhaus Benninghausen (1844-1891) (89). C. Schlager: Krieg,
Tod, Religion. Grenzerfahrungen als Transzendenzgeneratoren im Ersten
Weltkrieg (111). R. Winkle: Kriegserfahrung und Anerkennungserwartungen
- zur Bedeutung symbolischer Gratifikationen im Nationalsozialismus
(131). U. Esch: Wollseifen. Wenn ein Dorf geräumt wird (151). H. P.
Neuheuser: Text und Textil. Zur Verwendung von Handschriftenfragmenten
als Futter von liturgischen Gewändern (171). T. Spohn: Kuckuck,
Kuhtränke, Kühltruhe. Die baulichen Folgen der Technisierung des
Bauernhofes (195). E. H. Segschneider: Ballebäuskes, Häspelkes und
Stauzewecken: Neujahrsgebäcke in Nordwestdeutschland. Eine Untersuchung
auf der Grundlage des Atlas der deutschen Volkskunde (223). S. Böder:
"Cultural Crossroads. Food and Meals at Cultural Crossroads". Bericht
über die 17. Internationale Ethnologische
Nahrungsforschungs-Konferenz (in Zusammenarbeit mit SIEF) vom 15. bis
19. September 2008 in Oslo, Norwegen (257). V. Burhenne: "Ich glaub'
dann jetzt mal" - Spiritualität heute. Bericht über die Jahrestagung der
Volkskundlichen Kommission für Westfalen (Landschaftsverband
Westfalen-Lippe) am 14. und 15. November 2008 in Münster (261). K.
Bauer: Kirchenumnutzungen und ihre Folgen. Ein Projekt der
Volkskundlichen Kommission für Westfalen - Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) (266). * Buchbesprechungen (269). P. Höher:
Museumsaktivitäten (363).

Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau. Hrsg.:
Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e.V., Deutsches
Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Tel.: 0234/58770.
4/2009. N. Hanel: Bergbau und Bienenzucht. Zu einer
Okkupationsinschrift aus der Umgebung von Córdoba (Spanien). M. Mücke:
Georg Heinrich Wahle. Zum Werk eines sächsisch-deutschen Bergrechtlers.
R. H. Stensland: Deutschlands Schwefelbedarf und die Notwendigkeit zum
Friedensschluss mit Sowjetrussland im Ersten Weltkrieg. E. Holin: Zur
Holzkohleproduktion im Sauer- und Siegerland. Die "Meilerei", ein (fast)
ausgestorbenes Gewerbe. G. Grabow: Wilhelm August Lampadius.
Vielseitiger Wissenschaftler und Wegbereiter der Gaserzeugung. V.
Neliba/U. Haag: Freilichtmuseum Grube Mayrau in Tschechien.

Der Holznagel. Zeitschrift der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V.,
Postfach 12 44, 28859 Lilienthal, Tel.: 04792/7834, Internet:
www.igbauernhaus.de
5/2009. D. Maschmeyer: Die Domäne Heidbrink in Polle (Weser) - ein
Musterbauernhof der Aufklärungszeit. B. Froehlich: Um welchen "Kies"
geht es eigentlich? D. Kerbs: Die Altbau-Enthusiasten von Hohenlohe. K.
Gurski: Verschlusssachen. D. Kerbs: Das Gasthaus zum grünen Baum. Abriss
in Bad Mergentheim nach 300 Jahren - Ein Lehrstück. H. Riepshoff:
Rollende Denkmale - und die Politik. Das Erbe von Theodor Pekol. B.
Froehlich: Feuchte Mauern, "Zauberkästen" und die Justiz. U. Nolte: Alte
Häuser, alte Nutztierrassen, alte Nutzpflanzen. C. Langner: Die
Geschichte des Pommerschen Dorfes. N. Ibendorf: Tag des offenen Denkmals
in Lichtenhagen - Eine Nachlese. M. Schreiner: Wie kam die Butter aus
der Kuh? C. Biedermann: Zur Erinnerung an Kurt Brünjes (1947-1999). K.
Muske: Über den Zoo zum Pfarrgarten.

Quickborn. Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur. Hrsg.:
Quickborn, Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V., Am
Langberg 51, 21033 Hamburg, Tel.: 040/7390416, Internet:
www.Quickborn-ev.de, E-Mail: Quickbornev. at aol.com
3/2009. U. Hansen: 10 Jahre Sprachen-Charta in Deutschland: Praxis und
Perspektiven. H. Gelhaus: Unter dem Schutz der Sprachencharta. W.
Untiet: Plattdeutsch auf "Roter Liste". Untersuchung über die
Plattsprecher in Ladbergen. H. Gelhaus: "Die Sprache scheidet sie ...".
R. Goltz: Plattdeutsche Wortlisten im Internet. Eine Bestandsaufnahme.


III. Naturkunde und Naturschutz

Abhandlungen aus dem Westfälischen Museum für Naturkunde.
Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, LWL-Museum für Naturkunde,
Sentruper Straße 285, 48161 Münster, E-Mail: bernd.tenbergen at lwl.org
3/2009. K. Hannig u.a. (Hrsg.): Die Tiere, Pflanzen und Pilze des
Truppenübungsplatzes Haltern-Borkenberge.

Aktuelles aus NRW. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband
Nordrhein-Westfalen e.V., Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen, Tel.
0208/8831881, E-Mail: info at sdw-nrw.de, Internet: www.sdw-nrw.de
3/2009. * Bürgerentscheid stoppt Nationalpark Siebengebirge. *
Klimawandel: Wald-Klima-Fond soll helfen.
Bundeslandwirtschaftsministerin zu Gast im Hochstift. G. Naendrup:
BUND-Schwarzbuch füllt Sommerloch. Pauschalverurteilung der
Forstwirtschaft mit fragwürdigen Beispielen. * Eindrucksvoll bestätigt:
Landesvorsitz für Marie-Luise Fasse. J. Böhmer: Patenförstertreffen der
Deutschen Waldjugend NRW im Jugendwaldheim Arnsberg. * 60 Jahre
SDW-Kreisgruppe Dortmund. D. Dahmen: 900 Jahre Schwadorf. G. Rödding:
Ein Schulwald im Kreis Gütersloh. D. Gerlach: Süsses aus dem Sauerland.
* Erste kreisweite Waldjugendspiele in Paderborn.

Natur in NRW. Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz
Nordrhein-Westfalen, Leibnizstraße 10, 45659 Recklinghausen, Tel.
02361/305-0, Internet: www.lanuv.nrw.de
3/2009. J. Weiss: Lebensraum Feldflur in Gefahr. Tagung über Maßnahmen
zur Erhaltung der Artenvielfalt. U. Thiele: Fördermaßnahmen in der
Feldflur. Die Förderangebote des Vertragsnaturschutzes. K. Naujoks:
Agrarumweltmaßnahmen auch für Ackerflächen. T. Brüggemann:
Feldlerchenprojekt - 1000 Fenster für die Lerche. Die Stiftungen
Westfälische und Rheinische Kulturlandschaft setzen gemeinsam ein
Projekt zum Schutz der Feldlerche um. R. Joest: Vertragsnaturschutz für
Feldvögel in der Hellwegbörde. H. Stahn: Vertragsnaturschutz auf dem
Acker. EU-kofinanzierte Maßnahmen im Kreis Soest. B. Lind/T. Muchow:
Erfahrungen mit der Umsetzung von Kompensationsmaßnahmen. Ausgleichs-,
Ersatz- und Artenschutzmaßnahmen in Kooperation mit der Landwirtschaft.
C. Oberwelland/K. Nottmeyer-Linden: Praktische Schutzmaßnahmen für
Feldvögel. T. Zimmermann: Feldlerche, Kiebitz & Co. Projekt für eine
artenreiche Feldflur im Kreis Coesfeld. A. Pardey: "Wald, Wasser und
Wildnis". Der Beitrag des Nationalparks Eifel für den Arten- und
Biotopschutz.

Natur und Heimat. Floristische, faunistische und ökologische Berichte.
Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, LWL-Museum für Naturkunde,
Sentruper Straße 285, 48161 Münster.
4/2009. P. Schäfer: Faunistisch bemerkenswerte Wanzen aus
Nordrhein-Westfalen (Insecta: Heteroptera). H. Hollens u.a.: Die
Webspinnenfauna des Borghorster und Emsdettener Venns - Rückzugsräume
für gefährdete und stenotope Arten. M. Lubienski/H. u. A. Jagel: Der
Borstige Schildfarn, Polystichum setiferum (FORSSK.) T. MOORE
(Dryopteridaceae, Pteridophyta), neu für Westfalen. T. Kasielke/A.
Jagel: Das Mauer-Felsenblümchen (Draba muralis L.) auf Bahngeländen im
Ruhrgebiet. B. von Bülow: Beobachtungen zur Naturverjüngung des
Wacholders (Juniperus communis L.) im NSG Westruper Heide, Kreis
Recklinghausen.

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und
Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße
110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0, Internet:
www.natur-und-landschaft.de
11/2009. P. Rüther/T. Kaiser: Naturschutzgroßprojekt "Senne und
Teutoburger Wald". T. Wardenbach/V. Schroeder/M. Lücke: Geotopschutz in
der kommunalen Landschaftsplanung am Beispiel der Stadt Wuppertal. R.
Liebecke/K. Wagner/M. Suda: Akzeptanzforschung zu Nationalparks. Ein
empirische Beispiel aus dem Nationalpark Bayerischer Wald. I.
Jähnchen/M. Richter: Zur Akzeptanz freiraumplanerischer Maßnahmen am
Stadtrand im Spannungsfeld zwischen Naturschutz und
Landschaftsarchitektur.

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.:
Verlagsgesellschaft Unser Wald mbH, Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn im
Auftrag der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald - Bundesverband e.V. Tel.:
0228/9459830, E-Mail: unser-wald at sdw.de, Internet: www.sdw.de
5/2009. N. Rabanser: Öko sein ist nicht schwer. K. von Koerber/E.
Dasch: Klimaschutz ist essbar. Tipps für eine klimafreundliche
Ernährung. S. Krömer-Butz: Ökosiegel - wer hat noch den Durchblick?
C. Brück: Fair ist mehr. M. Demmeler: Klimaschutz: Die Region als
Lösung. R. Berg: Virtuelles Wasser - versteckt im Einkaufskorb. N.
Rabanser: Im Zweifel gegen den Pilz.


IV. Nachbargebiete

Kulturland Oldenburg. Zeitschrift der Oldenburgischen Landschaft.
Hrsg.: Oldenburgische Landschaft, Gartenstraße 7, 26122 Oldenburg, Tel.:
0441/779180, E-Mail: info at oldenburgische-landschaft.de, Internet:
www.oldenburgische-landschaft.de
3/2009. H.-G. Lucke/J. M. Henneberg/R. Rheude: "Die Kultur auf eine ihr
angemessene Ebene gehoben". Gespräch mit Kulturstaatsminister Bernd
Neumann über sein Amtsverständnis, seine Erfolge und dazu noch Film- und
Buchtipps. K. Zempel-Bley: Einzigartiges Naturdenkmal auf Zeit. Über den
Bohlenweg gehen und dem Sehestedter Moor ganz nahe sein. R. Rheude: Der
Garten Eden hinterm Haus Lerchenstraße 14. Die schwierige Freundschaft
des Ehepaares Meyer-Schomann mit Horst Janssen, der im November 80 Jahre
alt geworden wäre. I. Rippel-Manss: Die Metropole zu Füßen. Michael
Ramsauer war "artist in residence" des Außenministeriums. J. M.
Henneberg: "Das Judentum ist der ältere Bruder des Christentum".
Präsident Lucke besucht Landesrabbiner Trepp in Berlin -
Oldenburg-Preisträger hielt Vortrag. R. Rheude: Das Regionale im
Globalen - oder umgekehrt. Historische Forschung an der Universität
Oldenburg - "Sie wird heute anders betrieben als vor zwei Jahrzehnten".
T. Thomas: Landeskulturfest geht auf Reisen. Nächster Halt Südoldenburg.
H. Siefer: "Pass up! De Römers kaamt!" H. Siefer: Lääswettstriet
Plattdüütsch un Selltersk 2009. J. Evers: Wäl kon't an bäästen? M.
Brandt: Leuchttürme brauchen Fundamente!







From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Dec 16 11:36:26 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 16 Dec 2009 11:36:26 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatkalender, 2009, Heft 6,
Teil 2
Message-ID: 4B28C63A.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 14.12.2009, 08:37


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 6/2009, Teil 2

Heimatkalender

Jahrbuch Westfalen 2010. Westfälischer Heimatkalender.
Schwerpunktthema: Industriekultur. Neue Folge - 64. Jg. Hrsg. vom
Westfälischen Heimatbund. Red.: Peter Kracht. Münster: Aschendorff
Verlag, 2009. 272 S., 19,50 ?. ISBN 978-3-402-15816-6.

P. Kracht: Editorial (7). J. Orschiedt u.a.: Die Blätterhöhle.
Interdisziplinäre Untersuchungen an einer neu entdeckten steinzeitlichen
Fundstelle in Hagen/Westfalen (8). P. Gabriel: Die Hirschapotheke in
Drensteinfurt. Eduard Horn wurde vom Landrat verpflichtet und vereidigt
(14). R. Klötzer/W. Schröer: Kinderhaus und seine Rundwege. Entstehung
und Vollendung einer Stadtteilmarketing-Aktion (17). P. Kracht: Die
Varusschlacht - der Stand der Dinge. Auch nach den drei Ausstellungen in
Haltern, Detmold und Kalkriese bleibt das Thema auf der historischen
Tagesordnung (22). C. Besse: Barocke Pracht und Steuerrecht. Im Schloss
Nordkirchen werden Studenten zu Finanzbeamten (31). R. Budde: Die Route
der Industriekultur. Materielle Überreste zeigen das kulturelle Erbe des
Ruhrgebietes (37). P. Kracht: Viel mehr als nur nostalgische Erinnerung.
Geschichte zum Anfassen im LWL-Industriemuseum (47). H. L. Knau: Die
südwestfälische Eisenstraße. Neue Kulturroute soll an Verbindung des
Siegerlandes mit Sauerland und Bergischem Land erinnern (61). S. Sensen:
WasserEisenLand - Industriekultur in Südwestfalen. Ein Vernetzungs- und
Qualifizierungsprojekt für die Regionale 2013 (67). K.-P. Ellerbrock:
Gedächtnis der regionalen Wirtschaft. Das Westfälische Wirtschaftsarchiv
in Dortmund und seine Bestände (73). K. Kortmann: Vom Industriestandort
zum Kulturtreff. Die Bielefelder und ihre Ravensberger Spinnerei (79).
K.-P. Ellerbrock: Das "Dortmunder U". Vom industriellen Zweckbau zu
einem Wahrzeichen der Kulturmetropole Ruhr (88). P. Braun: Strategischer
Brückenschlag. Zur Geschichte des Wittener Eisenbahnviadukts über die
Ruhr (100). M. Dückershoff: Das neue Hoesch-Museum in Dortmund. Forum
zur Geschichte von Eisen und Stahl - und zum Strukturwandel (110). M.
Hildebrandt: Glück auf Mont Cenis. Von der Zeche zur Akademie - eine
Erfolgsgeschichte (120). F. Zander: "Bekuck dich, wie se kreiseln".
Bekannt und legendär: Die Kampfbahn "Glückauf" des FC Schalke 04 (126).
H. Peuckmann: Hannes Tilkowski auf Versöhnungstour in Baku. Die
Diskussionen um das Wembley-Tor von 1966 sind bis heute nicht verstummt
(132). L. Peuckmann: Arthur Jonath aus Bentrop: "Der schnellste weiße
Mann der Welt". 1932 lag ihm Amerika zu Füßen - doch sein Ruhm währte
nur kurz (136). S. Zielke: Schumacher und Osthaus Museum vereint im
Kunstquartier Hagen. Außergewöhnlicher Komplex für bedeutende
Expressionisten (143). P. Kracht: Ein Himmelreich für alte Maschinen.
Wie Esloher Enthusiasten mit sauerländischer Beharrlichkeit und
glücklicher Fügung ihr Museum bekamen (150). B. Beyer: Dampf in
Dahlhausen. Das Eisenbahnmuseum der DGEG in Bochum-Dahlhausen (157).
H.-J. Drexler: Der Sachsenhof in Greven. Rekonstruktion einer 1200 Jahre
alten sächsischen Hofanlage vermittelt lebendige Geschichte (165). U.
Lückel: Casimir Graf zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg. Der pietistisch
geprägte Graf der Barockzeit erwies sich als toleranter Landesherr
(173). T. Weiß: Der Arzt im Narrenhäußlein. Randalierender Barbier
Wilhelm Mattheissen machte auch vor dem Hattinger Bürgermeister nicht
Halt (181). H.-D. Musch: "Vergessen Sie nie, dass Sie noch Beamter
sind!" Helmut Löhner aus Wiedenbrück will im Ruhestand noch keine Ruhe
(186). E. H. Wulfert: Die Befreiung Gottfried Kinkels aus dem Zuchthaus
in Spandau. Der Sassendorfer Georg Brune war an dem waghalsigen
Unternehmen beteiligt (191). P. Kracht: Theater in Bielefeld - Winnetou
in Elspe. Der Schauspieler Benjamin Armbruster führt seit zwei
Jahrzehnten ein "Doppelleben" (198). E. Rumpenhorst: Als man noch in
Holsken ging... Holzschuhe aus dem Münsterland (203). M. Dudde: Ein fast
vergessener Kirchbaumeister. Der Architekt Gustav Mucke und sein Wirken
in Westfalen (208). S. Kloock-Linn: Volle Wasserkraft voraus! Der
Briloner Arzt Bernd Walters und seine Leidenschaft für historische
Wasserkraftwerke (212). G. Wiefel: Olfen ist ein gutes Stückchen
Münsterland. In der Steveraue tummeln sich Heckrinder, Pferde und
Esel (216). A. Hustert: "Red, was wahr ist, trink, was klar ist". Den
Namensgeber von Steinhagen gibt es heute nur noch im Museum zu sehen
(223). P. Kracht: Peter Paul Rubens und das goldene Krönchen. Siegen
feiert im Jahr 2010 den Nordrhein-Westfalen-Tag (228). O. Pötter:
Pängelanton (237). O. Pötter: Möhn Maries Schüötte (238). R.
Schlabach: Schwalbenflug (240). R. Schlabach: Alter Mann (240). R.
Marusenko: Vom ersten Schnee (241). R. Marusenko: Die Stille (241). W.
Streletz: Abenteuer (242). W. Streletz: Ich bring mich um (242). H.
Peuckmann: Dieselbe Uhrzeit, derselbe Ort. Kurzkrimi (244). E. Masthoff:
Das Leben ein Zaubergarten. Porträt des Künstlers Karl Drerup (250). G.
Puls: Nicht nur ein großer Zeichner. Erinnerungen an Lothar Kampmann
(258). T. Weißenborn: Spur des Vergänglichen. Eine Erinnerung (264). P.
Kracht: Neue Galerie für Südwestfalen. Das Westfälische Schieferbergbau-
und Heimatmuseum Holthausen zeigt sauerländisches Kunstschaffen (267).


Siegerländer Heimatkalender 2010. 85. Jg. Hrsg. vom Siegerländer
Heimat- und Geschichtsverein e.V., Siegen. Red.: Alexander Wollschläger,
Netphen. Verlag Vorländer, Obergraben 39, 57072 Siegen. 212 S. Text, 12
S. Anzeigen. 9,90 ?.

A. Wollschläger: Denkmale als Zeugen der Heimatgeschichte (6). *
Kalendarium (8). * Die geografische Lage von Siegen (34). * Zeit- und
Festrechnung 2010 (36). * Den Toten ein ehrendes Gedenken (37). * Das
Siegerland. Eine Betrachtung von Dr. Lothar Irle (50). * Obstbäume und
Sträucher schneiden. Garten- und Blumenpflege im Jahreskreislauf (52). *
Alte Wetter- und Bauernregeln. Regentropfen im Januar - Schneeflocken im
Mai (58). * Schillender Fischfänger. Eisvogel ist Vogel des Jahres (63).
* Frost als Wundermedizin. Scheinbarer Kältetod ein Lebenselixier für
Frühlingsgrün (65). * Kirchenglocken verstummen. Brauchtum am
Gründonnerstag (68). H. Koch: Stätte der Andacht. Mausoleum für
Standesherren von Hatzfeldt-Wildenburg (69). * Pieta im Mittelpunkt.
Marienskulptur im Sauerländer Dom (74). K. J. Görg: Oastern moa i de
Bärj. Rühreier nach der Klettertour (74). * Wie westfälisch isst
Westfalen? Volkskundler erforschen Essgewohnheiten (78). K. Stein:
Ferndorfer Kartoffeln. Riewekooche als Siegerländer Nationalgericht
(80). * Sauerkraut als Gesundheitselixier. Kleiner Blick in die
Volksmedizin (80). H. Kruschwitz: Als die "Wackeser" zu Tal rollten.
Vulkanismus im südlichen Siegerland (82). A. Jung: Honigbienen sind
Schwerstarbeiter. Lebensweise und Anatomie der Biene beleuchtet (87). *
Bruderstreit auf der Wasserburg. Siegener Bürgerstochter angefeindet und
enterbt (94). K. J. Görg: "Sammeln on Verwahrn". Sammelleidenschaft mit
Überraschungen (98). I.-M. Barton ?: Das einsame Kind von Keppel.
Christine von Diez als Zögling im Kloster (99). * Bettler wurden nicht
geduldet. Ferndorf hatte einen Tagwächter. Strenge Dienstanweisung
(106). R. Hüttenhain: Elisabeth Grube und Katharina Diez. Zwei
Dichterinnen aus Netphen (107). * Bismarcksäule als Denkmal des Monats.
In einer Gemeinschaftsaktion restauriert (118). U. Lückel: Bewegtes
Leben als radikaler Pietist. Erinnerung an Johann Henrich Horch
(1652-1729) (119). H. Haering ?: Herborner "Familienuniversität". Hohe
Schule vor 425 Jahren gegründet (125). * Über Stock und Stein. 100 Jahre
Jugendherbergswerk (133). H. G. Koch: "Glück auf, der Abschiedstag ist
da". Eine glanzvolle Feier des Deutsch-Amerikanischen Bergwerksvereins
(143). * Das große Los. Vam Enkaufe met dem Kontobööchelche (148). O.
Schneider: "Om Blendgänger römgetrampelt". Düstere Erinnerung an ein
Schulerlebnis (150). * Mineralogie mit Leidenschaft ergeben.
Dichterfürst Goethe und sein schönes Siegerländer Naturprodukt (151).
A. Bahrs: Spätsommerzauber und Spinnweben. Naturbeobachtungen im
September (160). * Eichhörnchen zu Besuch. Im Wald und im Dorf zu Hause
(163). * Hilfe für gefiederte Freunde. Vogelfütterung im Winter (167). *
Winterliche Hausschlachtung. Blick in die Wurstküche in Rohrbach (170).
* Verkündigung an Maria. Tabernakel ein Schmuckstück von St. Michael
(172). * An der Schwelle zum neuen Jahr. Silvesterbesinnung im Kreis der
Familie (174). * Siegerländer Chronik vom 1. September 2008 bis 31.
August 2009 (179).






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Dec 16 18:08:23 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 16 Dec 2009 18:08:23 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Beitraege zur westfaelischen Familienforschung, Bd. 67,
2009
Message-ID: 4B292217.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Wunschhofer, Jörg"
Datum: 10.12.2009, 20:34

TOC

Beiträge zur westfälischen Familienforschung
Band 67 / 2009
344 Seiten, zahlreiche Abbildungen und genealogische Tafeln, gebunden.

ISBN 978-3-402-13888-6
ISSN 0067-5261

Hans Jürgen Rade:
Jüdische Personenstandseinträge und Familienregister in katholischen
Kirchenbüchern des Herzogtums Westfalen zu Beginn des 19. Jahrhunderts,
S. 7-144

Aus dem Leben des Ferdinand Lohmann (1772-1828), Posthalter der Thurn &
Taxischen Post, Kaufmann und Gastwirt in Brilon, von ihm selbst erzählt,
S. 145-186

Heinz W. Rodenberg:
Zur Geschichte der Vredener Töpferfamilie Laurich, S. 187-219

Gisela Wilbertz:
Scharfrichter in Dülmen - Strafvollstreckung und Abdeckerei seit der
Frühen Neuzeit (1600-1900), S. 221-262

Werner Frese:
Das untergegangene Haus Koppel im Kirchspiel Schöppingen, S. 263-289

Jos Kaldenbach:
Westfalen in niederländischen und niedersächsisch-britischen Quellen,
S. 291-311


INFO


Kontakt:
Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung
Jahnstraße 26
48147 Münster
E-Mail: gesellschaft at wggf.de
URL: www.westfalengen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 17 10:49:43 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Dec 2009 10:49:43 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Landrat Dr. Kai Zwicker fuehrt Kreisheimatpfleger
AlfredJanning aus Legden in sein Amt ein
Message-ID: 4B2A0CC7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 16.12.2009, 09:40


AKTUELL

Landrat Dr. Kai Zwicker führt Kreisheimatpfleger Alfred Janning
aus Legden in sein Amt ein
Wolfgang Feldhege aus Bocholt scheidet nach 25 Jahren aus dem
Heimatpflegegremium aus

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Landrat Dr. Kai Zwicker
jetzt den bisherigen Kreisheimatpfleger Wolfgang Feldhege aus
Bocholt verabschiedet und seinen Nachfolger Alfred Janning aus
Legden in sein Amt eingeführt. Ihre Ernennungsurkunden
erhielten auch die stellvertretenden Kreisheimatpfleger, Georg
Ketteler aus Bocholt und Alois Mensing aus Velen-Ramsdorf.
Bereits Mitte November hatte der Kreistag diesen Personalien
zugestimmt.

Landrat Zwicker dankte Wolfgang Feldhege für seinen großen
Einsatz in den vergangenen 25 Jahren und den Mitgliedern des
neuen Heimatpflegegremiums für ihre Bereitschaft mitzuwirken.
"Die Heimatpflege im Kreis Borken ist sehr lebendig und
versteht es, immer wieder neue Facetten des Themas ins Gespräch
zu bringen." Wolfgang Feldhege wünschte seinem Nachfolger und
dessen Stellvertretern alles Gute für die Arbeit in den
kommenden fünf Jahren.

"Ich bin überzeugt, dass es weiterhin hervorragend um die
Heimatpflege im Kreis Borken bestellt sein wird." Ein Geheimnis
des großen Zulaufs in den Heimatvereinen sei sicherlich, dass
sie sowohl historische Themen als auch Zukunftsfragen
anpackten. Der Kreisheimatpfleger und seine Stellvertreter
kümmern sich um die Interessen der 45 Heimatvereine im Kreis
Borken. Aktuell haben sie etwa 12.000 Mitglieder.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 17 10:29:47 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Dec 2009 10:29:47 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Geschichte eingekreist: Westfalen, Band 3 erschienen
Message-ID: 4B2A081B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Norbert Börste"
Datum: 16.12.2009, 13:30


LITERATUR

Geschichte eingekreist: Westfalen, Band 3 erschienen

Mit dem dritten Band unter dem Obertitel " Geschichte
eingekreist: Westfalen" wird die 2006 begonnene Schriftenreihe
fortgesetzt.

Henner Schmude , bekannt durch Veröffentlichungen
regionalgeschichtlicher Arbeiten, darunter über das Preußische
Militär, die Reichswehr und die Wehrmacht im Paderborner Land
legt nun eine kompakte Militärgeschichte des Paderborner Landes
in dieser Reihe vor.

Das Fürstbistum Paderborn, als Mitglied der Reichsstände
eingebunden in die Verteidigung des Deutschen Reiches, hatte
ein Truppenkontingent für die Reichsarmee zu stellen. Der
erstmals 1583 nachgewiesene Landausschuss, auch als Landmiliz
und später als Paderbormer Bataillon bezeichnet, ist somit der
urkundlich belegte Beginn des Militärs im Paderborner Land.
Ausrüstung und Ausbildung wiesen immer wieder deutliche Mängel
auf, die Gründe dafür waren nicht nur finanzieller Art, auch
das fürstbischöfliche Verständnis von Landespolitik wirkte
hinein.

Mit der Aufhebung des Fürstbistums Paderborn kamen 1802 die
ersten preußischen Einheiten. Trotz der Übernahme des
Abdinghofklosters als Kaserne blieb mangels verfügbarer
Räumlichkeiten die Unterkunftsfrage jahrzehntelang das große
Problem der Truppe. Während Warburg wegen der dort nicht
lösbaren Quartiersproblematik als Truppenstandort aufgegeben
wurde, gelangte Höxter durch den Bau von Kasernenhäusern
dauerhaft zur Garnison. Die 1934 im Deutschen Reich einsetzende
Wiederaufrüstung mit Einführung der Wehrpflicht zeitigte eine
bis dahin unbekannte und seither nicht wieder erfolgte
Ausweitung des Militärwesens im Paderborner Land. Neue Verbände
wurden aufgestellt, Kasernen und militärische Infrastruktur wie
Versorgungs-, Munitions- und Treibstoffdepots angelegt oder
erweitert.

Als Folge der Besetzung Deutschlands durch die Alliierten nach
dem Zweiten Weltkrieg nutzt die britische Armee die
militärischen Anlagen in Paderborn und den Truppenübungsplatz
Senne. Die 1956 aufgestellte Bundeswehr übernahm dagegen die
ehemaligen Wehrmachtsbauten in Höxter. Von 1960 bis 1994 lagen
Teile eines Fernmelderegiments der Luftwaffe in Borgentreich.
Seither ist Höxter die alleinige Bundeswehrgarnison in der
Region Hochstift Paderborn.

Henner Schmude,
Militärgeschichte des Paderborner Landes ,
In: Geschichte eingekreist: Westfalen, Band 3,
herausgegeben von Norbert Börste und Detlef Grothmann
kartoniert, 203 S., durchgehend s/w illustriert (Bonifatius),
19,90 Euro ISBN: 978-3-89710-423-5.


INFO

Dr. Norbert Börste
Stadt Paderborn
Kulturamt
Historisches Museum im Marstall
Sammlung Nachtmann
Ausstellung Baugeschichte Schloß Neuhaus
Im Schloßpark 9
33104 Paderborn
Tel.: 05251/881045
Fax: 05251/881041
E-Mail: n.boerste at paderborn.de
URL: www.paderborn.de/historischesmuseum





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Dec 17 15:21:58 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 17 Dec 2009 15:21:58 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Freitag / Helbich, Bekenntnis,
soziale Ordnung undrituelle Praxis, Muenster 2009
References: <20091217111630.E3E741EC76@lwlzzz3.itz.lwl.org>
Message-ID: 4B2A4C96.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Helbich, Christian"
Datum: 17.12.2009, 12:16


LITERATUR

Freitag, Werner/ Helbich, Christian (Hg.), Bekenntnis, soziale Ordnung
und rituelle Praxis. Neue Forschungen zu Reformation und
Konfessionalisierung in Westfalen, Münster 2009.

In der Reihe "Westfalen in der Vormoderne" ist der Band 4 neu
erschienen. Das Buch beinhaltet dreizehn Beiträge von
Nachwuchswissenschaftlern im Umfeld der Abteilung für Westfälische
Landesgeschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Im
Rahmen laufender oder bereits abgeschlossener Forschungs-,
Dissertations- oder Examens- bzw. Magisterarbeiten wird dabei die
konfessionelle Landschaft Westfalens vom späten 15. bis zum 19.
Jahrhundert aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und den
Beziehungen zwischen sozialer Ordnung und Religion nachgegangen.

Entsprechend des Titels teilt sich der Band in drei Themenkomplexe. Im
ersten Abschnitt wird der lange Weg der Bekenntnissuche und
konfessionellen Festlegung von adligen Familien, Kommunen und
kirchlichen Institutionen in Westfalen untersucht. Gefragt wird, was für
die jeweilige Konfessionsentscheidung ausschlaggebend war und welche
Faktoren und Beweggründe zu einem Umdenken führen konnten. Daran
anschließend widmen sich die folgenden Beiträge sozialen Ordnungen und
konfessionellen Lebenswelten von Laien und kirchlichen Amtsträgern
anhand von Siedlungsverhalten auf dörflichen Kirchhöfen, städtischen
Pfarrerwahlen und obrigkeitlichen Visitationen. Die vier Aufsätze des
dritten Komplexes hinterfragen Repräsentationsmöglichkeiten und rituelle
Praktiken in städtischen und dörflichen Prozessionen und in der
Sepulkralkultur Westfalens und richten ihren Blick auf die öffentliche
Inszenierung von Ordnungsvorstellungen und familiären Ansprüchen sowie
die Mittel der konfessionellen Selbstdarstellung und Abgrenzung.


Inhalt:

S. 7
Vorwort

Bekenntnissuche und konfessionelle Festlegungen

S. 13
Christian Helbich
"Van allem schelden der alden oder nuwer lere sich gentzliich
enthalden". Zur zeitgenössischen Rezeption der Kirchenpolitik
Jülich-Kleve-Bergs in Westfalen im 16. Jahrhundert

S. 47
Sabine Reichert
"Kahme eine neüe Trangsahl über das Stifft Oßnabrück, wovon dießes
Closter seinen Theil mit empfungen hat". Das Kloster Gertrudenberg vor
Osnabrück zwischen Reformation und Westfälischem Frieden

S. 73
Kirsten Bernhardt
Stiftungen für das Seelenheil? Konfessionelle Entwicklungen im Spiegel
münsterländischer Armenhausstiftungen (16. bis 18. Jahrhundert)

S. 101
Bastian Gillner
Zwischen Autonomie und Integration. Der westfälische Adel im Prozess
der Konfessionalisierung

Gemeinde und kirchliche Amtsträger

S. 129
Christof Spannhoff
Die Bewohner des Kirchhofes. Zur Sozialstruktur der Kirchhöfer am
Beispiel des Tecklenburger Landes

S. 155
Lena Krull
"Vernünfftige gelahrte Prediger". Stadtrat, Konsistorium und Gemeinde
in Lemgoer Pfarrerwahlen im 17. und 18. Jahrhundert

S. 175
Mareike Menne
Was bergen Visitationsakten? Kritische Überlegungen anhand der
Visitationen im Fürstbistum Paderborn in der zweiten Hälfte des 17.
Jahrhunderts

S. 189
Markus Schubert
"Damit aber die so große Vernachlässigung des Katechismus beseitigt
wird". Norm und Praxis der Visitation des emsländischen Pfarrklerus
1613-1631

S. 209
Sabine Kötting
"Aushängeschilder der Kirche"? Der Küster und sein Amt im Fürstbistum
Münster dargestellt anhand von Visitationsakten und Statusberichten

Repräsentation und rituelle Praxis

S. 233
Kristina Thies
Familienpolitik im Zeitalter der Konfessionalisierung. Das Bauprogramm
des Paderborner Fürstbischofs Ferdinand von Fürstenberg als Ausdruck
dynastischen Bewusstseins

S. 261
Michael Hecht
Abbild sakraler Einheit oder Repräsentation sozialer Distinktion?
Prozessionen und Rangkonflikte im westfälischen Werl im 17. und 18.
Jahrhundert

S. 279
Jan Brademann
Die Sakralisierung der Ordnung. Prozessionen im Kirchspiel Ascheberg in
der Konfessionalisierung

S. 299
Philipp Dotschev
Das Begräbnis auf dem Goldenstedter Kirchhof. Der Zwang zur Koexistenz
der Konfessionen in einem Simultaneum

S. 315
Abkürzungsverzeichnis

S. 316
Autorenverzeichnis


INFO
Freitag, Werner/ Helbich, Christian (Hg.),
Bekenntnis, soziale Ordnung und rituelle Praxis. Neue Forschungen zu
Reformation und Konfessionalisierung in Westfalen
(Westfalen in der Vormoderne, Bd. 4)
Münster: Aschendorff 2009
ISBN: 978-3-402-15043-6
44,- Euro



INFO

Kontakt:
Christian Helbich
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstraße 46
48143 Münster
Tel.: 0251 83 275 34
E-Mail: christian.helbich at uni-muenster.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Dec 17 18:10:00 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 17 Dec 2009 18:10:00 +0100
Subject: [WestG] [PORT] Hof- und Adresskalender des 18. Jhs.
Message-ID: 4B2A73F8.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 17.12.2009, 18:20


NEU IM PORTAL

Digitalisierte Hof- und Adresskalender geistlicher Territorien des 18.
Jhs.
URL: http://www.westfaelische-geschichte.de/web834

Hof-, Adress- und Staatskalender, so die zeitgenössische Bezeichnung,
entstanden als neues Periodikum im 18. Jh. in vielen Territorien des
Reichs. Sie sind Resultat des Wandels vom patriarchalischen und damit
noch relativ überschaubaren zum bürokratisch und höfisch zunehmend
ausdifferenzierten Territorialstaat. Funktion und Struktur dieser
Kalendertypen, für die sich der Sammelbegriff "Amtskalender"
eingebürgert hat, sind ähnlich. Die Publikationen beginnen
typischerweise mit einem Jahreskalender, der häufig weitere Angaben wie
Heiligennamen, astronomische Ereignisse, Hof- und Kirchenfeste oder
Bauernregeln enthält. Im Zentrum steht ein Personalschematismus, der die
offizielle Aufbauorganisation des Hofs und der einzelnen
Territorialbehörden, vom Fürsten bis zum Schlossdiener,
widerspiegelt. Hieran können sich Personenverzeichnisse weiterer
privilegierter Gruppen bzw. Interessengruppen wie Hofchargen,
Domkapitel, Landstände oder Orden anschließen. Am Ende der Publikation
finden sich mitunter Informationen über Postverbindungen oder Münzkurse,
historische Abhandlungen über herausgehobene Ereignisse oder
Beschreibungen einzelner Regionen und Städte des Territoriums - kurz:
nützliche und unterhaltsame Beigaben zum Kalenderteil. Infolge ihres
jährlichen "Verfalls" sind Amtskalender heute sehr selten anzutreffen.

Das Projekt "Hof- und Adresskalender geistlicher Territorien des 18.
Jhs." macht über 30 dieser Kalender online zugänglich - sozusagen im
Rahmen einer Nachnutzung: Von den hier aufgeführten Kalendern aus einer
Privatbibliothek sind bereits vor einigen Jahren reine Arbeitskopien,
also ohne Absicht einer späteren Publikation und systematische Auswahl,
angefertigt worden. Diese überlieferten Papierkopien dienten dann 2009
als Vorlage für diese Digitalisierung, bei der die mitunter schlechte
Qualität bzw. Unleserlichkeit abgewogen wurde mit dem Mehrwert einer
Online-Präsentation. Da keine Ersatzkopien der schlecht oder gar nicht
lesbaren Stellen mehr angefertigt werden können, bitten wir, die
Einschränkungen in der Lesbarkeit zu entschuldigen. Es bleibt zu
wünschen, dass unleserliche Stellen ausgetauscht und fehlende
Exemplare sukzessive ergänzt werden.










From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 17 10:39:39 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Dec 2009 10:39:39 +0100
Subject: [WestG] [TOC] "Rheine - gestern heute morgen", 1/2009
Message-ID: 4B2A0A6B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Gießmann" stadtarchiv at rheine.de
Datum: 16.12.2009, 10:02


SERVICE: TOC

"Rheine - gestern heute morgen"
1/2009, 62. Ausgabe
Im örtlichen Buchhandel sowie unter stadtarchiv at rheine.de
erhältlich.


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=73


Inhalt:

S. 5.
Greiwe, Franz
Ein Wort vorweg

S. 6.
Greiwe, Franz
Goldene Stadtmedaille für Rudolf Breuing

S. 7-9
Ebel, Hans-Peter
Stadtansichten. Rheine im Schwarzweiss-Quadrat

S. 10-14
Gießmann, Thomas
Stadtarchiv Rheine in neuen Räumen

S. 15-20
Reimann, Norbert
Investitionen in das Archiv sind Investitionen in die Zukunft.
Grußwort

S. 21-27
Greiwe, Franz
Stadtarchiv aus Sicht der Benutzer. Interviews

S. 28-60
Gießmann, Thomas
Stadtarchiv Rheine. Geschichte und Wandel der Aufgaben

S. 61-65
Gießmann, Thomas
Zweck und Auftrag des modernen Stadtarchivs

S. 66-76
Gießmann, Thomas / Langhorst, Nadine
Kurze Übersicht über Bestände und Sammlungen des
Stadtarchivs Rheine

S. 77-79
Winter, Franz
Der familienkundliche Arbeitskreis im Stadtarchiv Rheine

S. 80-81
Pötter, Otto
Rheineruut (plattdeutsche Kolumne): Wo häff se dat bloß her?

S. 82-98
Kurz, Lothar
Kamen die Römer wirklich nach Rheine?

S. 99-108
Eiynck, Andreas
"Niehoffs schmerzhafte Mutter" im Falkenhof-Museum.
Eine Skulptur der "Mater dolorosa" von Bernd Meiering

S. 109-126
Reeker, Gerda
Die Nebenschule Altenrheine in fürstbischöflicher Zeit.
Ein Beitrag zur Geschichte der Bauerschaft

S. 127-140
Wiggers, Bernhard
Geschichte des Stadtbusverkehrs in Rheine, Teil 2: 1934-1945

S. 141f.
Buchvorstellung von Franz Greiwe





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 17 10:54:09 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Dec 2009 10:54:09 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Fuer Koenigtum und Himmelreich", Paderborn,
bis21.02.2010
Message-ID: 4B2A0DD1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.12.2009, 12:00


AUSSTELLUNG

Bischof und König auf Augenhöhe

Die Lebensbeschreibung des heiligen Audomarus aus Saint-Omer in
Nordfrankreich ist eines der kostbarsten Exponate der
Sonderausstellung "Für Königtum und Himmelreich" in Paderborn.
Diese reich bebilderte Handschrift aus dem 11. Jahrhundert in
der Ausstellung des Erzbistums Paderborn und des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wird mit
Unterstützung durch die Stiftung der Sparkasse Paderborn
präsentiert und ist noch bis zum 21. Februar 2010 im Museum in
der Kaiserpfalz zu sehen.

Die Ausstellung beginnt im Museum in der Kaiserpfalz mit einem
der "wichtigsten, teuersten und schönsten Exponate", wie
Museumsleiter Dr. Martin Kroker erklärt: der Vita Sancti
Audomari, der im 11. Jahrhundert angefertigten
Lebensbeschreibung des heiligen Audomarus. "Wir haben in der
Ausstellung die Seite aufgeschlagen, die die Einsetzung von
Audomarus durch König Dagobert I. (629-639) zum Bischof von
Thérouanne zeigt. Das Bild ist eine der ganz seltenen
zeitgenössischen Darstellungen mit dem Thema der
Bischofsernennung und es zählt zu den schönsten", erläutert
Kroker, "so wie hier können wir uns auch die formelle
Einführung von Bischof Meinwerk im Jahr 1009 vorstellen."

Die vielfarbige Darstellung zeigt Dagobert und Audomarus in
gleicher Größe und damit gleichberechtigt nebeneinander
sitzend. Sie sind an den Insignien ihrer Macht zu erkennen: der
Herrscher an Krone und Königsstab, der Bischof an
Heiligenschein, Messgewand und Buch. Den Bischofsstab halten
die Würdenträger gemeinsam mit ihren rechten Händen.

Hintergrund: die Handschrift - Audomarus - Saint-Omer

Die rund 30 Zentimeter hohe Handschrift auf Pergament entstand
in Saint-Omer im dritten Viertel des 11. Jahrhunderts.
Wahrscheinlich wurde sie für die Kanonikergemeinschaft des um
650 gegründeten Klosters St. Bertin von Saint-Omer angefertigt,
sie war spätestens seit dem frühen 12. Jahrhundert in deren
Besitz. Ihr Autor ist unbekannt. Heute wird das Buch in der
dortigen Stadtbibliothek aufbewahrt. Die Vita beschreibt das
Leben und die Wundertätigkeit des heiligen Audomarus, der um
670 starb und in Saint-Omer begraben liegt (lat. Audomarus =
frz. Omer).

Audomarus wurde um das Jahr 600 geboren. 638 ernannte ihn König
Dagobert I. (629-639) zum Bischof von Thérouanne. Zu dieser
Zeit waren die meisten Menschen in dieser Region heidnischen
Glaubens. Der Bischof bekehrte sie mit Unterstützung durch die
drei Missionare Mummolenus, Ebertramnus und Bertinus. Diese
Missionare erhielten im Jahr 659 von Audomarus die Erlaubnis,
im zwölf Kilometer nördlich gelegenen "villa Sithiu", einer
ländlichen Gutsanlage, ein Kloster zu gründen. Das Kloster St.
Bertin wurde schnell das größte und bedeutendste in der Region,
der Ort wuchs und wurde nach seinem Bischof Saint-Omer genannt.

Die Meinwerk-Ausstellung

Die Ausstellung "Für Königtum und Himmelreich - 1000 Jahre
Bischof Meinwerk von Paderborn" läuft noch bis zum 21. Februar
2010 im Erzbischöflichen Diözesanmuseum und im Museum in der
Kaiserpfalz. Auf 2000 Quadratmetern werden einzigartige
Handschriften, Urkunden und liturgische Geräte, aber auch
Schmuckstücke, Waffen und andere archäologische Funde des 11.
Jahrhunderts aus ganz Europa präsentiert. Die
Jubiläumsausstellung zum Amtsantritt von Bischof Meinwerk vor
1000 Jahren lässt eine Epoche lebendig werden, in der das
Zusammenspiel geistlicher und weltlicher Herrschaft ihren
Höhepunkt erreichte und die Bischöfe zusammen mit den Königen
das Reich regierten.


INFO

Weitere Informationen gibt es unter:
URL: http://www.meinwerk-ausstellung.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 17 13:04:23 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Dec 2009 13:04:23 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Westfaelische Forschungen 59 (2009)
Message-ID: 4B2A2C57.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Küster"
Datum: 17.12.2009, 12:38


LITERATUR

Westfälische Forschungen 59 (2009)

Verlag Aschendorff, Münster
664 S., geb.
ISBN 978-3-402-15392-5 (Bezug über den Buchhandel)
? 69,60 (im Abonnement ? 52,20)


Themenschwerpunkt (hg. von Michael Schubert):

Migration und Gesellschaft seit dem 18. Jahrhundert
am Beispiel Westfalens


Die Historische Migrationsforschung ist ein mittlerweile
etablierter, stark interdisziplinär ausgerichteter Teilbereich
der Geschichtswissenschaft. Sie fragt mit dem Blick auf die
Ausgangs- und Zielräume von Migration nach den politischen,
sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Bestimmungsfaktoren
von Wanderungen, mithin letztlich nach den sowohl in den
Entsende- wie auch in den Aufnahmegesellschaften ankernden
individuellen (stets multiplen) Wanderungsmotivationen.
Zunehmend im Vordergrund migrationshistorischer Studien stehen
aber auch die in den Zielräumen integrationsbestimmenden Kräfte,
mithin die Frage nach dem (generationenübergreifenden) Verlauf
der Integration bestimmter Zuwanderergruppen.

Der von Michael Schubert betreute Band fragt sowohl nach den in
der Region Westfalen ausgeprägten migrations- und
integrationsbestimmenden gesellschaftlichen Strukturen als auch
nach dem durch Wanderungen verursachten gesellschaftlichen
Wandel der Region seit dem 18. Jahrhundert. Viele der dabei in
den Blick genommenen Wanderungen, wie zum Beispiel die
überseeischen und (trans)kontinentalen Auswanderungen des 18.
und 19. Jahrhunderts, aber auch die Flucht- und
Zwangswanderungen des 20. Jahrhunderts, hatten nicht nur
Westfalen als ihren Ausgangs- bzw. Zielraum, lassen die Region
aber zu einem Kristallisationsort des Großen im Kleinen werden.

Weitere Beiträge behandeln die sogenannte Rabbinerverschwörung
in Frankfurt von 1603, ausgewählte Themenbereiche zur
Geschichte der Grafschaft Mark nach 1609, die
Wirkungsgeschichte der Historiker Karl Spannagel und
Robert-Hermann Tenbrock sowie das biografische Profil der
Gestapo-Leiter in Hagen. Der Band enthält außerdem eine
landeskundliche Zeitschriftenschau und einen umfangreichen
Rezensionsteil.



INHALTSVERZEICHNIS


Michael Schubert:
Stand und Aufgaben der historischen Migrationsforschung in
regionalgeschichtlicher Perspektive

Barbara Seifen:
Wandel, Austausch, Migration Spuren im Denkmalbestand. Das
Projekt "Fremde Impulse Baudenkmale im Ruhrgebiet" im Rahmen
der RUHR.2010

Markus Küpker:
Migrationen im vorindustriellen Westfalen: Das Beispiel von
Hausierhandel, Hollandgang und Auswanderung in Tecklenburg
1750-1850

Marjan Drnov?ek/Rolf Wörsdörfer:
Transnationale Migrationen in der Hochmoderne: Amerikanische
und westfälische Slowenen im Vergleich

Diethelm Blecking:
Migration, Sport und Integration in Westfalen: Die Bedeutung
des polnischen Sokol im Ruhrgebiet

Andrea Niewerth:
Die Emigration deutscher Juden unter dem Eindruck
nationalsozialistischer Gewaltherrschaft Das Beispiel
Gelsenkirchen

Thomas Urban:
Migration und Zwangsarbeit: Der Ruhrbergbau 1940-1945

Dagmar Kift:
Flüchtlinge und Vertriebene in Westfalen auch ein Sonderfall?

Mario de Matteis:
Integrationswege italienischer Arbeitswanderer im Ruhrgbiet
seit den 1950er Jahren

Maria Savoskul:
Integrationswege von Aussiedlern aus den Nachfolgestaaten der
Sowjetunion in Westfalen

Rauf Ceylan:
Entstehung, Funktion und Wandel Ethnischer Kolonien im
Ruhrgebiet am Beispiel türkischer Moscheen und Cafés

Duncan Cooper:
Migration, Integration und Identität in der Bundesrepublik
Deutschland: Die westfälische Stadt Lengerich

Stephanie Marra:
"Was sollte jetzt für die Geschichte der Graffschaft Mark
geschehen?" Ein landesgeschichtlicher Exkurs im Jubiläumsjahr

Ralf-Peter Fuchs:
1609, 1612 oder 1624? Der Normaljahrskrieg von 1651 in der
Grafschaft Mark und die Rolle des Reichshofrates

Wilfried Reininghaus:
Die Forschungen über die Grafschaft Mark und ihre Wirtschaft in
vormoderner Zeit. Die Festschrift von 1909 und die Folgen

Gerhard E. Sollbach:
Straßenbaufinanzierung im 19. Jahrhundert: Die verzögerte
Planung der Volmetal-Chaussee zwischen Hagen und Lüdenscheid

Philipp Koch:
Licht auf lange Schatten borussischer Historiographie. Karl
Spannagel und die Geschichte Mindens und Ravensbergs 1648-1719

Dietmar Simon:
Ein Leben für die Geschichte. Der Historiker, Lehrer und
Schulbuchautor Robert-Hermann Tenbrock

Diethard Aschoff:
Die "Rabbinerverschwörung" in Frankfurt 1603 und die
westfälischen Juden

Ralf Blank:
Bürokraten, Polizisten und NS-Täter. Ein biographischer Exkurs
zur Gestapo in Hagen

Christine Witte:
Agrarökonomie, Marktintegration und ländliche Gesellschaft in
Westfalen im 19. Jahrhundert (Tagungsbericht)

Christine Witte:
Politische Partizipation von Frauen im 20. Jahrhundert:
Parlamentarierinnen in Westfalen und im Rheinland
(Tagungsbericht)



Buchbesprechungen

Andrea Bendlage/Andreas Priever/Peter Schuster (Hg.):
Recht und Verhalten in vormodernen Gesellschaften. Festschrift
für Neithard Bulst, Bielefeld 2008 (Chr. D. Schmidt)

Hartwig Brandt/Ewald Grothe (Hg.):
Rheinbündischer Konstitutionalismus, Frankfurt a.M. 2007
(P. Burg)

Jürgen Brautmeier/Ulrich Heinemann (Hg.):
Mythen ? Möglichkeiten ? Wirklichkeiten. 60 Jahre
Nordrhein-Westfalen, Essen 2007 (B. Dorfey)

Stefan Breuer:
Die Völkischen in Deutschland. Kaiserreich und Weimarer
Republik, Darmstadt 2008 (M. Dröge)

Caspar Ehlers:
Die Integration Sachsens in das fränkische Reich (751-1024),
Göttingen 2007 (M. Balzer)

Friedrich Keinemann:
Westfalen, die Julirevolution und der dritte westfälische
Landtag. Ein Vorspiel der Revolution von 1848?, Norden 2006 (K.
Netzer)

Christoph Nonn:
Geschichte Nordrhein-Westfalens, München 2009 (A. Weißer)

Werner Paravicini (Hg.):
Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Hof und
Schrift, Ostfildern 2007 (M. Hecht)

Daniel Schmidt:
Schützen und Dienen. Polizisten im Ruhrgebiet in Demokratie und
Diktatur 1919-1939, Essen 2008 (H. Reinke)

Jan Erik Schulte (Hg.):
Die SS, Himmler und die Wewelsburg, Paderborn 2009 (J. Platz)

Stephan Sensen u.a. (Hg.):
Wir sind Preußen. Die preußischen Kerngebiete in
Nordrhein-Westfalen 1609-2009, Essen 2009 (T. Schenk)

Bettina Severin-Barboutie:
Französische Herrschaftspolitik und Modernisierung.
Verwaltungs- und Verfassungsreformen im Großherzogtum Berg
(1806-1813), München 2008 (B. Sunderbrink)

Frank Dierkes:
Streitbar und ehrenfest. Zur Konfliktführung im
münsterländischen Adel des 16. und 17. Jahrhunderts, Münster
2007 (A. Hartke)

Peter Dohms/Johann Paul:
Die Studentenbewegung von 1968 in Nordrhein-Westfalen, Siegburg
2008 (B. Hey)

Ulrich Eumann:
Eigenwillige Kohorten der Revolution. Zur regionalen
Sozialgeschichte des Kommunismus in der Weimarer Republik,
Frankfurt a.M. 2007 (K. Schilde)

Heiner Fangerau/Karen Nolte (Hg.):
"Moderne" Anstaltspsychiatrie im 19. und 20. Jahrhundert -
Legitimation und Kritik, Stuttgart 2006 (F.-W. Kersting)

Bastian Gillner:
Unkatholischer Stiftsadel. Konfession und Politik des Adels im
Fürstbistum Paderborn (1555-1618), Münster 2006 (J. Lotterer)

Markus Küpker:
Weber, Hausierer, Hollandgänger. Demografischer und
wirtschaftlicher Wandel im ländlichen Raum: Das Tecklenburger
Land 1750-1870, Frankfurt a.M./New York 2008 (Th. Küster)

Klaus Nathaus:
Organisierte Geselligkeit. Deutsche und britische Vereine im
19. und 20. Jahrhundert, Göttingen 2009 (M. Frese)

Ulrich Friedrich Opfermann:
"Seye kein Ziegeuner, sondern kayserlicher Cornet". Sinti im
17. und 18. Jahrhundert. Eine Untersuchung anhand
archivalischer Quellen, Berlin 2007 (V. Jarren)

Wolfgang Schiffer:
Bäuerinnen-Bilder. Fotografien aus 50 Jahren Land- und
Hauswirtschaft, Münster-Hiltrup 2008 (K. Stütz)

Volker Henn:
Aus rheinischer, westfälischer und hansischer Geschichte, Trier
2009 (W. Reininghaus)

Elmar Knieps/Wolfgang Wegener:
Erzbergbau und Metallverhüttung vom Mittelalter bis zum 19.
Jahrhundert, Bonn 2008 (W. Reininghaus)

Peter Kriedte:
Taufgesinnte und großes Kapital. Die niederrheinisch-bergischen
Mennoniten und der Aufstieg des Krefelder Seidengewerbes (Mitte
des 17. Jahrhunderts - 1815), Göttingen 2007 (St. Gorißen)

Heinz-Jürgen Priamus (Hg.):
Was die Nationalsozialisten "Arisierung" nannten.
Wirtschaftsverbrechen in Gelsenkirchen während des "Dritten
Reiches", Essen 2007 (Chr. Witte)

Manfred Rasch:
Granaten, Geschütze und Gefangene. Zur Rüstungsfertigung der
Henrichshütte in Hattingen während des Ersten und Zweiten
Weltkriegs, Essen 2003 (Th. Urban)

Ursula Ritter:
Spuren aus Stahl. Eine Industriellenfamilie im 20. Jahrhundert,
Münster 2008 (W. Reininghaus)

Olaf Schmidt-Rutsch/Ingrid Telsemeyer (Hg.):
Die Radbod-Katastrophe. Berichte und Zeichnungen des Einfahrers
Moritz Wilhelm, Essen 2008 (Th. Urban)

Reinhold Wacker:
Das Verkehrswesen im Rheinland vom 15. Jahrhundert bis 1794,
Trier 2008 (W. Reininghaus)

Klaus Baulmann (Hg.):
Annalen der Kapuziner von Kloster Brunnen 1705-1796.
Lateinischer Text, deutsche Übersetzung und Anmerkungen,
Paderborn 2008 (W. Ribhegge)

Willi Baumann/Peter Sieve (Hg.):
Der katholische Klerus im Oldenburger Land. Ein Handbuch,
Münster 2006 (H. Lensing)

Jan Brademann/Werner Freitag (Hg.):
Leben bei den Toten. Kirchhöfe in der ländlichen Gesellschaft
der Vormoderne, Münster 2007 (V. Jarren)

Hans Jürgen Brandt/Karl Hengst:
Geschichte des Erzbistums Paderborn, Bd. 2: Das Bistum
Paderborn von der Reformation bis zur Säkularisation
1531-1802/21. Mit einem Beitrag von Roman Mensing, Paderborn
2007 (U. Olschewski)

Wilhelm Damberg/Johannes Meier:
Das Bistum Essen 1958-2008. Eine illustrierte Kirchengeschichte
der Region von den Anfängen des Christentums bis zur Gegenwart,
Münster 2008 (J. Olschewski)

Michael Hirschfeld/Maria Anna Zumholz (Hg.):
Oldenburgs Priester unter NS-Terror 1932-1945.
Herrschaftsalltag in Milieu und Diaspora. Festschrift für
Joachim Kuropka zum 65. Geburtstag, Münster 2006 (H. Lensing)

Uta Kleine:
Gesta, Fama, Scripta. Rheinische Mirakel des Hochmittelalters
zwischen Geschichtsdeutung, Erzählung und sozialer Praxis,
Stuttgart 2007 (Chr. Dartmann)

Hubertus Lutterbach:
Das Täuferreich von Münster. Wurzeln und Eigenarten eines
religiösen Aufbruchs, Münster 2008 (A. Hartke)

Matthias Wemhoff (Hg.):
Barocke Blütezeit. Die Kultur der Klöster in Westfalen,
Regensburg 2007 (U. Olschewski)

Matthias Wemhoff (Hg.):
Säkularisation und Neubeginn. Die Kultur der Klöster in
Westfalen, Regensburg 2007 (U. Olschewski)

Benjamin Ziemann:
Katholische Kirche und Sozialwissenschaften 1945-1975,
Göttingen 2007 (J. Platz)

Barbara Beßlich:
Der deutsche Napoleon-Mythos. Literatur und Erinnerung 1800 bis
1945, Darmstadt 2007 (K. Netzer)

Jochen Grywatsch (Hg.):
?... ewig in diesem Himmel die Hölle leiden?. Anton Mathias
Sprickmann ? Heinrich Christian Boie. Briefwechsel 1775-1782,
Bielefeld 2008 (P. Heßelmann)

Leopold Schütte:
Wörter und Sachen aus Westfalen 800 bis 1800, Münster 2007
(J. Henke)

Ute Dietsch (Bearb.):
Familienarchive und Nachlässe im Geheimen Staatsarchiv
Preußischer Kulturbesitz. Ein Inventar, Berlin 2008
(W. Reininghaus)

Sabine Happ/Veronika Jüttemann (Hg.):
"Laßt sie doch denken!" 100 Jahre Studium für Frauen in Münster,
Münster 2008 (Chr. Witte)

Heinz Heineberg (Hg.):
Westfalen Regional. Aktuelle Themen, Wissenswertes und Medien
über die Region Westfalen-Lippe, Münster 2007 (M. Küfer)

Jürgen Kloosterhuis (Bearb.):
Bestandsgruppen-Analyse. Generaldirektorium, Berlin 2008 (W.
Reininghaus)

Wilhelm Kohl/Robert Giesler:
Die Matrikel der Universität Münster 1780 bis 1818. Edition und
biographische Erläuterungen, Münster 2008 (M. Weidner)

Ingo Kolboom/Andreas Ruppert (Hg.):
Zeit-Geschichten aus Deutschland, Frankreich, Europa und der
Welt. Lothar Albertin zu Ehren, Lage 2008 (W. Oberkrome)

Hubert Mattonet:
Jeder Student ein SA-Mann! Ein Beitrag zur Geschichte der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster in den Jahren 1933
bis 1939, Münster 2008 (R. Pöppinghege)

Diethard Aschoff/Gisela Möllenhoff:
Fünf Generationen Juden in Laer. Leben und Schicksal der Juden
in einer westmünsterländischen Kleinstadt, Münster u.a. 2007
(A. Schmidt)

Ralf Blank:
Hagen im Zweiten Weltkrieg. Bombenkrieg, Kriegsalltag und
Rüstung in einer westfälischen Großstadt 1939-1945, Essen 2008
(D. Simon)

Bernd Haunfelder/Axel Schollmeier:
Die fetten Jahre. Münster 1957 bis 1968 in Fotos von Willi
Hänscheid, Münster 2004 (M. Köster)

Klaus Hohmann (Hg.):
Die Paderborner Friedhöfe von 1800 bis zur Gegenwart, Köln 2008
(Chr. Spannhoff)

Ralf Klötzer:
Drubbel - Roggenmarkt - Alter Fischmarkt, Münster 2008
(M. Weidner)

Franz Meyer (Hg.):
Bad Salzuflen. Epochen der Stadtgeschichte, Bielefeld 2007
(R. Quaschny)

Adelheid von Saldern (Hg.):
Stadt und Kommunikation in bundesrepublikanischen
Umbruchszeiten, Stuttgart 2006 (J. Koenig)

Michael Schäbitz/Axel Schollmeier:
Die bitteren Jahre. Krieg, Hunger, Hoffnung. Münster in Fotos
von 1940 bis 1950, Münster 2005 (M. Köster)

Thomas Schilp/Barbara Welzel (Hg.):
Dortmund und Conrad von Soest im spätmittelalterlichen Europa,
Bielefeld 2004 (A. Weichselgärtner)

Hans-Joachim Behr:
"Recht muß doch Recht bleiben". Das Leben des Freiherrn Georg
von Vincke (1811-1975), Paderborn 2009 (D. Langewiesche)

Gerhard Brunn/Cornelius Neutsch (Hg.):
Sein Feld war die Welt. Johann Moritz von Nassau-Siegen
(1604-1679). Von Siegen über die Niederlande und Brasilien nach
Brandenburg, Münster u.a. 2008 (E. Harding)

Heinz Duchhardt (Hg.):
Stein. Die späten Jahre des preußischen Reformers 1815-1831,
Göttingen 2007 (H. Conrad)

Wilfried Reininghaus/Hertha Sagebiel (Bearb.):
Die Tagebücher des Ludwig Freiherrn von Vincke 1789-1844, Bd.
1: 1789-1792, Münster 2009 (M. Dröge)

Gerhard Ammerer u.a. (Hg.):
Bündnispartner und Konkurrenten der Landesfürsten? Die Stände
in der Habsburgermonarchie, Wien/München 2007 (E. Harding)

Martin Schlemmer:
"Los von Berlin!" Die Rheinstaatbewegungen nach dem Ersten
Weltkrieg, Köln/Weimar/Wien 2007 (B. Dorfey)

Nachtrag