E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2009 - 10


 
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 1 11:52:28 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Oct 2009 11:52:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortraege zur Kirchengeschichte und
religioesenVolkskunde Westfalens, Muenster,
Wintersemester 2009/2010
Message-ID: 4AC497FC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Landesgeschichte"
Datum: 30.09.2009, 15:16


AKTUELL

Vorträge zur Kirchengeschichte und religiösen Volkskunde
Westfalens
Programm Wintersemester 2009/2010



Dienstag, 3. November 2009
18 Uhr c.t.

Dr. Jörg Wunschhofer (Beckum):

Die Familienpräbende Crater (gegr. 1646)
an St. Martini in Münster




Dienstag, 1. Dezember 2009
18 Uhr c.t.

Dr. Volker Tschuschke (Vreden):

Jutta von Ahaus (? 1408)
Adel und Kirche im Spannungsfeld von Herrschaft und Frömmigkeit




Dienstag, 12. Januar 2010
18 Uhr c.t.

Constanze Sieger
(Münster):

"Ist doch Billerbeck als Sterbeort des hl. Ludgerus nicht
ohne Bedeutung."
Städtisches Bewusstsein und katholische Lebenswelt im
19. Jahrhundert


INFO

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu den Vorträgen
im Vortragsraum des Liudgerhauses*) Überwasserkirchplatz 3
48143 Münster

*) Das Liudgerhaus befindet sich parallel zur neuen
Diözesanbibliothek (großes Sandstein-gebäude). Der Haupteingang
liegt in der Gasse zwischen den beiden Gebäuden (Treppe hoch
steigen).

Abteilung für westfälische Landesgeschichte
(Historisches Seminar der WWU)

Institut für religiöse Volkskunde
Bistumsarchiv Münster


Kontakt:
Prof. Dr. Werner Freitag
Historisches Seminar
Abteilung für westfälische Landesgeschichte
Domplatz 20-22
48143 Münster
Tel.: 0251 83-24345
E-Mail: landesgeschichte at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 1 10:57:49 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Oct 2009 10:57:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Der Zwinger als Bollwerk, Muenster, 04.10.2009
Message-ID: 4AC48B2D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 01.10.2009, 10:08


AKTUELL

Der Zwinger als Bollwerk

Zum letzten Mal in diesem Jahr findet am Sonntag, 4. Oktober,
11 Uhr, eine Führung durch den Zwinger an der Promenade statt.
Mithilfe von Fotos und Plänen wird die Geschichte des Gebäudes
und der Stadtverteidigung vom Mittelalter bis zum 18.
Jahrhundert erklärt. Die einstündige Führung beginnt im
Stadtmuseum an der Salzstraße mit einer Tondiaschau. (3 / 2
Euro).


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 1 11:14:40 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Oct 2009 11:14:40 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Plakat-Ausstellung "20 Jahre friedliche Revolution
undDeutsche Einheit", Borken, 01.10.-10.11.2009
Message-ID: 4AC48F20.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 30.09.2009, 08:28


AUSSTELLUNG

Plakat-Ausstellung "20 Jahre friedliche Revolution und
Deutsche Einheit"
Vom 1. Oktober bis zum 10. November 2009 im Foyer der
Borkener Kreishaus zu sehen

Die Bundestiftung zur Aufarbeitung der
SED-Diktatur hat zusammen mit der Gemeinnützigen
Hertie-Stiftung für die Erinnerungsjahre 2009/2010 die
Plakat-Ausstellung mit dem Titel "20 Jahre friedliche
Revolution" erarbeitet. Diese Ausstellung wird nun vom 1.
Oktober bis zum 10. November 2009 im Foyer der Borkener
Kreishaus gezeigt. Zu sehen ist sie dort während der üblichen
Öffnungszeiten der Kreisverwaltung montags bis donnerstags von
8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist
frei.

Die ausgestellten Plakate werfen Schlaglichter auf die
inzwischen zwei Jahrzehnte zurückliegenden Ereignisse. So
erinnert die Ausstellung an den Bürgerprotest gegen die
Fälschung der DDR-Kommunalwahlen, an die Fluchtbewegung im
Sommer und an die Massendemonstrationen im Herbst 1989, die die
SED-Diktatur schließlich in die Knie zwangen. Sie berichten
darüber hinaus von der "Selbstdemokratisierung" der DDR, der
deutsch-deutschen Solidarität und der außenpolitischen
Weichenstellung der Deutschen Einheit. Die friedliche
Revolution in Deutschland trug zum Fall des Eisernen Vorhangs
in Europa bei und war ein Wegbereiter für die Osterweiterung
der EU.

Im Foyer des Borkener Kreishauses liegt zudem eine reich
bebilderte Publikation des Partnerkreises Ludwigslust in
Mecklenburg-Vorpommern zur kostenlosen Mitnahme aus, in der
dortige Bürgerinnen und Bürger ihre persönlichen, oftmals sehr
bewegenden Erlebnisse aus dem Herbst 1989 schildern.


INFO

Kreishaus Borken
Borken
Burloer Str. 110





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 1 11:29:26 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Oct 2009 11:29:26 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe03.09.2009-29.09.2009
Message-ID: 4AC49296.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 29.09.2009, 13:25


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/



Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 29.09.2009

Freiwilliges Kulturelles Jahr beliebt (11:13 Uhr) Das so
genannte Freiwillige Kulturelle Jahr ist auch bei Jugendlichen
in der Region beliebt. Es bietet Schulabgängern die Möglichkeit,
die Praxis vieler Berufe im Kulturbereich kennenzulernen,
bevor sie sich für eine entsprechende Ausbildung oder ein
Studium entscheiden. In Dortmund absolvieren derzeit zehn
Jugendliche ihr kulturelles Jahr, etwa im Museum am Ostwall und
in der Musikschule. Landesweit haben sich 600 Jugendliche auf
insgesamt 118 Plätze in Kultureinrichtungen beworben.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 28.09.2009

Dortmunder Museumsnacht erfolgreich (07:13 Uhr) Rund 33.000
Kulturinteressierte sind am Samstag zur neunten Dortmunder
Museumsnacht gekommen. Das waren genauso viele wie im Vorjahr,
so die Veranstalter. Insgesamt hatten 50 Ausstellungshallen
ihre Pforten für Neugierige geöffnet. Als Publikumsmagnet habe
sich besonders das Museum für angewandete Kunst und
Kulturgeschichte erwiesen. Auch im kommenden Jahr soll es
wieder eine Museumsnacht geben. Sie finanziert sich
größtenteils aus Sponsorengeldern.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 26.09.2009

Esloher Dampftage (13:06 Uhr) In Eslohe begannen am Samstag die
traditionellen Dampftage. Das Maschinen- und Heimatmuseum zeigt
viele alte Maschinen in Aktion. Zu sehen sind Dampfmaschinen,
die zwischen 1850 und 1940 gebaut wurden und Lokomotiven aus
dem 19. Jahrhundert. Eine Dauerausstellung gibt einen Eindruck
von der Arbeitswelt der Kleineisenindustrie und die ehemalige
Eisenverarbeitung im Sauerland. Außerdem fährt die
Museumseisenbahn aus dem Jahr 1898 mit Gästen über das Gelände.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.09.2009

Römerausstellung: Lange Wartezeiten (13:05 Uhr) Besucher der
?Imperium?-Ausstellung in Haltern müssen an diesem Wochenende
mit längeren Wartezeiten rechnen. Das Römermuseum empfiehlt,
erst die Ausstellung in der Seestadthalle und dann das Museum
aufzusuchen. Die Schau zur Geschichte Roms in Zeiten der
Varusschlacht ist noch bis zum 11. Oktober zu sehen. Bislang
kamen mehr als 125.000 Besucher.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 25.09.2009

Gelsenkirchen: Millionen für Nordstern-Aufwertung (17:10 Uhr)
Die Stadt Gelsenkirchen hat heute einen Förderbescheid über
sechs Millionen Euro für den Umbau der Zeche Nordstern
erhalten. Mit dem Geld soll im denkmalgeschützten Förderturm
ein Museum für Videokunst entstehen. Außerdem wird in 81 Metern
Höhe eine öffentlich zugängliche Besucherplattform errichtet.
Der Förderturm soll so zu einem so genannten "städtebaulichen
Hochpunkt" werden und für Gelsenkirchen eine unverwechselbare
Kulisse im Ruhrgebiet bilden. Im nächsten Jahr soll weitere
400.000 Euro Fördermittel in das Projekt fließen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 24.09.2009

Max-Ernst-Ausstellung (13:05 Uhr) Mit einer Sonderausstellung
feiert das Landesmuseum Münster die Freundschaft des Künstlers
Max Ernst mit dem Filmemacher Peter Schamoni. Die Ausstellung
zeigt ab Sonntag 200 zum Teil noch nie präsentierte Werke des
Surrealisten wie Bilder, Fotografien, Plakate und Skulpturen.
Außerdem werden Ausschnitte aus Filmen Schamonis über seinen
Freund Max Ernst zu sehen sein. Die Ausstellung ist bis zum 10.
Januar zu sehen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 21.09.2009

Mehr für Kulturhauptstadt werben (15:27 Uhr)

Die Veranstalter der Kulturhauptstadt sollen mehr Begeisterung
in ganz Deutschland wecken. Bisher sei der Funke außerhalb von
NRW noch nicht übergesprungen, meint der Geschäftsführer des
Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, in einem dpa-Interview.
Er rät Ministerpräsident Rüttgers, auch Amtskollegen aus
anderen Bundesländern einzuladen und denen mal das Ruhrgebiet
zu zeigen. Auch Museumsdirektoren, Opern- und Theaterchefs und
führende Feuilletonredakteure müssten gewonnen werden. Es sei
wichtig, für die Metropole Ruhr auf nationaler Ebene schon im
Vorhinein zu werben. Im nächsten Jahr müsse der Funke auf
Europa überspringen, so Zimmermann.

Nachrichten aus OWL vom 17.09.2009

Fossilienfund in Horn-Bad Meinberg (17:30 Uhr) In einem
stillgelegten Steinbruch bei Horn-Bad Meinberg wurde ein 105
Millionen Jahre altes Fossil gefunden. Bei dem Fund handelt es
sich um einen 30 Zentimeter großen Ammoniten. Das versteinerte
Exemplar der in der Kreidezeit ausgestorbenen Tierart ist nun
im Lippischen Landesmuseum in Detmold zu sehen

Nachrichten aus Südwestfalen vom 17.09.2009

Eisenbahnmuseum wird ausgebaut (11:21 Uhr) Das Südwestfälische
Eisenbahnmuseum in Siegen wird weiter ausgebaut.
Landesverkehrsminister Lutz Lienenkämper legte vor einer halben
Stunde den Grundstein. In dem historischen Ringlockschuppen
entstehen ein neuer Schulungsraum, ein Festraum und neue
Toiletten. Auch die Gleise der Drehscheibe will der
Trägerverein weiter sanieren. Die Kosten von rund 1,1

Nachrichten aus dem Münsterland vom 17.09.2009

Weniger Zuschüsse für Museum (10:47 Uhr) Das Rock'n' Popmuseum
hat im vergangenen Jahr weniger Zuschüsse der Stadt Gronau
gebraucht. Das Museum hatte zunächst mit einem
Betriebskostenzuschuss in Höhe von rund 930.000 Euro gerechnet.
Tatsächlich benötigte die Einrichtung nur etwa 823.000 Euro. Zu
Beginn hatte die Stadt das Museum noch mit 1,3 Millionen Euro
unterstützen müssen. [Nach

Nachrichten aus Südwestfalen vom 17.09.2009

Kubaner erhält Nachwuchsförderpreis (10:27 Uhr) Der
Rubensnachwuchsförderpreis der Stadt Siegen geht in diesem Jahr
an einen kubanischen Künstler aus Düsseldorf. Diango Hernández
erhält am 4. Oktober den mit 2.600 Euro dotierten Preis im
Siegener Museum für Gegenwartskunst. Dann beginnt auch eine
Ausstellung mit Arbeiten des 39jährigen Künstlers. Den
Förderpreis vergibt die Stadt Siegen alle fünf Jahre.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 16.09.2009

Ruhrgebiets-Museen präsentieren sich zusammen (16:48 Uhr) Zum
anstehenden Kulturhauptstadtjahr haben sich erstmals 20 Museen
des Ruhrgebiets zusammengeschlossen. Unter der Marke
Ruhrkunstmuseen wollen sie ihre Sammlungen gebündelt
präsentieren, Bildung und Vermittlung stärken, und ein
abgestimmtes Ausstellungsprogramm entwickeln. Daran beteiligt
sind unter anderem auch das Dortmunder Museum Ostwall, das
Gustav-Lübbcke Museum in Hamm und das Zentrum für
Internationale Lichtkunst in Unna.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 16.09.2009

Ruhrgebiet: Museumsverband gebildet (14:52 Uhr) Aus Anlass der
Kulturhauptstadt 2010 haben sich 20 Kunstmuseen des Ruhrgebiets
zusammengeschlossen. Unter dem Titel "RuhrKunstmuseen" haben
sie heute erste Projekte vorgestellt. Die 20 Häuser stehen
allesamt für eine einzigartige Museumslandschaft für Kunst aus
dem 19. Jahrhundert, der Moderne und der Gegenwart. 2010 treten
sie erstmals unter einem Dach auf, immer das gemeinsame Ziel
vor Augen, die Bildung von Kunst und Kultur zu stärken und ein
Programm zu entwickeln, das die Kunst im Ballungsraum
Ruhrgebiet spiegelt. Ein wichtiges Projekt dabei sind
Museumsbesuche für Kinder und Jugendliche. Die Deutsche Bank
als Sponsor will 23.000 Schülern aus der gesamten Region
Museumsbesuche ermöglichen und stellt dafür eine spezielle
Busflotte zur Verfügung.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 16.09.2009

Ausstellung zu Schattenseiten der Konsumgesellschaft (12:13 Uhr)
Im Stadtmuseum Lüdenscheid beschäftigt sich eine Ausstellung
mit den Schattenseiten der Konsumgesellschaft. Unter dem Titel
"Jede Medaille hat zwei Seiten" zeigt sie, wie etwa Jeanshosen,
Teppiche oder Fußbälle zu Schnäppchenpreisen produziert werden.
Andere Produkte werden von Kindern hergestellt, die als billige
Arbeitskräfte missbraucht werden. Die Ausstellung zeigt aber
auch, welche Alternativen Verbraucher haben, um
menschenunwürdige Arbeitsbedingungen nicht länger zu fördern.

Nachrichten aus OWL vom 15.09.2009

Tagung über künstliche Intelligenz (10:26 Uhr) Im Paderborner
Heinz-Nixdorf-Museumsforum treffen sich bis Freitag Experten
für künstliche Intelligenz. Die 260 Forscher aus 23 Ländern
tauschen sich über deren Einsatz in den Bereichen
Robotertechnik und Computerspiele aus. Besonders gute Schüler
in den Fächern Informatik, Physik oder Mathematik dürfen
kostenlos an der Tagung teilnehmen.

Nachrichten aus OWL vom 14.09.2009

Kollision mit Museumseisenbahn (11:35 Uhr) In Minden ist am
Sonntag ein Auto mit einer Dampflok der Museumseisenbahn
zusammengestoßen. Die 41-jährige Pkw-Fahrerin hatte die
Lichtzeichen an einem unbeschrankten Bahnübergang übersehen.
Sie wurde bei der Kollision mit der Lokomotive schwer verletzt.
Die 150 Fahrgäste in den Waggons des Museumszuges kamen mit dem
Schrecken davon.

Nachrichten aus OWL vom 12.09.2009

Tag des Offenen Denkmals (18:02 Uhr) Der Tag des offenen
Denkmals bietet am Sonntag rund 200 Streifzüge in die
Vergangenheit an. Museen, Ausgrabungsstätten und auch privat
genutzte Gebäude öffnen ihre Türen. Der bundesweite Aktionstag
soll Interesse für das kulturelle Erbe und Denkmalpflege wecken.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 12.09.2009

Veranstaltungstipps zum Wochenende (09:42 Uhr) "Kein Rost"
heißt eine neue Ausstellung im Dortmunder Hoesch-Museum. Zu
sehen sind Ritterrüstungen, Autokarosserien und Schmuck aus
Stahl. Eigentliches Thema der Ausstellung ist der Schutz vor
Rost, vom mittelalterlichen "bläuen", also dem Erhitzen des
Metalls auf 300 bis 400 Grad Celsius, bis zur modernen
Vollverzinkung von Autoteilen. Ausstellungseröffnung im
Hoesch-Museum in Dortmund ist am Sonntag um 11 Uhr. - Das
Musical "Evita" in einer nie gesehenen Fassung: Mit Samba,
Salsa, Tango Argentino und einem Song aus dem Film "Evita" mit
der Sängerin Madonna. Kostüme in schwarz-weiss sollen an das
Hollywood-Kino der 40er Jahre erinnern. Rasante Szenenwechsel
im Opernhaus Dortmund, Premiere ist am Samstag um 19 Uhr 30,
die nächste Vorstellung am Donnerstag. - Ein bisschen
gemütlicher ist's im Kurpark Bad Hamm. "All that Jazz" nennt
die Jazz-Combo der Musikschule ihr Programm am Sonntag um 11
Uhr. Am Nachmittag gibt es dann ein traditionelles Kurkonzert
mit Ländler und Walzer zum Abschluss der "Kultursonntage", am
Sonntag um 15 Uhr, der Eintritt ist frei.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 11.09.2009

Wertvolles Rubens-Gemälde wird restauriert (09:27 Uhr) Im
Siegerlandmuseum in Siegen wird in den kommenden Monaten ein
für die Kunstgeschichte besonders bedeutsames Rubens-Gemälde
restauriert. Die Fachleute wollen dabei auch herausfinden, ob
Peter-Paul Rubens das Bild "Caritas Romana" komplett selbst
gemalt hat, oder ob einer seiner Schüler beteiligt war. Die
Restaurierung kostet rund 75.000 Euro.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 09.09.2009

Ausstellung über Max Ernst in Münster (14:22 Uhr) Der Künstler
Max Ernst steht im Mittelpunkt einer Ausstellung in Münster. Ab
Ende September sind rund 200 seiner Werke im Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte zu sehen. In der Schau soll auch
seine Freundschaft mit dem Berliner Regisseur Peter Schamoni
dokumentiert werden. Dazu werden auch Großfotos und
Filminstallationen zu sehen sein.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 08.09.2009

Rhein/Ruhr: Deutsche Bank sponsert Kulturhauptstadt (14:39 Uhr)
Die Deutsche Bank sponsert die Kulturhauptstadt 2010 und
unterstützt damit das Projekt Ruhrkunstmuseen. Für das Projekt
hatten sich 20 Museen des Ruhrgebiets zusammengeschlossen. Dazu
gehören unter anderem das Folkwangmuseum Essen, das Museum
Bochum und das Lehmbruckmuseum in Duisburg. Einzelheiten zu dem
Projekt und Art und Umfang des Sponsoring sollen in der
kommenden Woche bekannt gegeben werden.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 08.09.2009

Museum feiert Maria Lassnig (10:52 Uhr) Die Rubenspreisträgerin
des Jahres 2002, Maria Lassnig, wird heute 90 Jahre alt. Sie
gilt als Künsterin von internationalem Rang. Das Museum für
Gegenwartskunst Siegen feiert die österreichische Malerin mit
einer Ausstellung. Acht Werke aus den Jahren 1955 bis 2005 sind
ab heute in der Galerie zu sehen. Darunter ist auch ein
Neuerwerb mit dem Titel "Tachistisches Knödelselbstporträt" aus
dem Jahr 1960.

Nachrichten aus OWL vom 08.09.2009

Niedrigere Eintrittspreise für Arme (10:24 Uhr) In der Region
wollen die vier Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
ihre Eintrittspreise für Hartz IV-Bezieher senken. Bisher sind
sie von Vergünstigungen ausgeschlossen. Der ermäßigte Eintritt
soll ab Oktober gelten - unter anderem im Freilichtmuseum
Detmold und im Ziegeleimuseum im lippischen Lage.

Nachrichten aus OWL vom 07.09.2009

Benefiz-Auktion bringt MARTa Geld (13:09 Uhr) Eine
Versteigerung von Kunstwerken hat dem Museum MARTa Herford Geld
für neue Exponate eingebracht. Das Museum hat 17 Werke verkauft
und einen Überschuss von 20.000 Euro erzielt. Damit soll die
hauseigene Sammlung erweitert werden. Auf der Wunschliste
stehen fünf Werke zeitgenössischer Künstler. Sie werden derzeit
in der Ausstellung "Hellwach - Gegenwärtig" präsentiert:

Nachrichten aus OWL vom 05.09.2009

Auktion für das MARTa Herford (11:34 Uhr) Das MARTa Herford
versteigert Sonntag 17 Werke namhafter zeitgenössischer
Künstler. Die Werke stammen nicht aus der Sammlung des Museums,
sondern wurden von den Künstlern eigens für die Versteigerung
geschaffen. Sie wollen dem MARTa damit den Ankauf neuer
Kunstwerke ermöglichen. Dem Museum für zeitgenössische Kunst
und Design in Herford steht kein eigener Ankaufsetat zur
Verfügung. Das Haus besitzt aber dennoch eine eigene Sammlung
mit 135 Werken, deren Kauf durch Spenden finanziert wurde.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 04.09.2009

Thema NRW: Wie Strom den Alltag verändert (15:48 Uhr) Wie
veränderte Strom den Alltag? Mit dieser Frage beschäftigt sich
heute ab 15.05 Uhr der WDR-Hörfunk im Studio Essen. In der WDR
5 Sendung "Thema NRW" beschreiben Reporter und Autoren, wie
elektrische Geräte vom Küchenmixer bis zum Staubsauger das
moderne Leben bestimmen. Im alten Umspannwerk in Recklinghausen
am Rhein-Herne-Kanal ist unter der Überschrift "Strom und
Leben" dazu sogar ein eigenes Museum eingerichtet worden. Aber
auch Neuerungen kommen nicht zu kurz. Was ist zum Beispiel von
Elektro-Autos zu halten, die kurz vor der Markteinführung
stehen? Auch das versucht die Sendung zu klären. Weitere
Infomationen unter: www.wdr.de/studio/essen unten auf der Seite
unter weitere Themen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 03.09.2009

LWL-Museen für viele günstiger (16:57 Uhr) Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe ermäßigt für einige Besucher
die Eintrittspreise für seine Museen. Ab Oktober erhalten
Empfänger von Sozialgeld und Hartz IV ermäßigten Eintritt.
Außerdem kommen auch Studierende, Auszubildende, Wehrpflichtige
und schwerbehinderte Menschen billiger in die LWL-Museen. Der
Landschaftsverband will damit einen Beitrag zur
Gleichbehandlung aller Bezieher von Sozialleistungen leisten.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstr. 38
Erbdrostenhof
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-mail: manfred.hartmann at lwl.org
URL: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 1 11:32:09 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Oct 2009 11:32:09 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Etiketten-Modenschau_beschlie=C3=9Ft_?=
=?utf-8?q?erfolgreiche_Ausstellung=2C_Bocholt=2C_04=2E10=2E2009?=
Message-ID: 4AC49339.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 29.09.2009, 13:36


AKTUELL

Etiketten-Modenschau beschließt erfolgreiche Ausstellung
Sonntag Finissage im LWL-Textilmuseum

Mit einer außergewöhnlichen Kombination aus Modenschau und
Lesung schließt am kommenden Sonntag, 4. Oktober, die
Sonderausstellung "EtikettenKULT. Vom gewebten Markenzeichen
zum Label" im LWL-Industriemuseum in Bocholt. Um 16.30 Uhr wird
Rezitator Gerhard Frerenschild aus Köln an mehreren Stationen
in der Ausstellung Literaturpassagen zu Körper, Mode und
Kleidung rezitieren. Passend zum jeweiligen Thema hat die
Berliner Modedesignerin Pia Fischer eine Kreation ihrer Kleider,
die ausschließlich aus Etiketten genäht werden, ausgewählt.
Sie werden von professionellen Models auf dem Laufsteg
präsentiert. "Diese Performance aus unterschiedlichen Medien
verspricht einen spannungsreichen Schlusspunkt unserer
erfolgreichen Sonderausstellung zum 20-jährigen Bestehen des
Textilmuseums", ist Museumsleiter Hermann Josef Stenkamp
überzeugt.

Wer sich noch einmal umfassend über die Geschichte und
Herstellung von Etiketten informieren will, sollte bereits ab
13 Uhr ins LWL-Textilmuseum kommen. Dann demonstrieren der
Bandwebmeister Hartmut Hildebrand aus Wuppertal und der
Patroneur Helmut Schriewe aus Krefeld den Besuchern ihre
speziellen Kenntnisse. Um 14 Uhr bietet Stenkamp eine letzte
öffentliche Führung durch die Sonderausstellung an, die im
Anschluss im Museum Burg Linn in Krefeld (1.11.2009 bis
7.2.2010) sowie im Stickereimuseum in Plauen gezeigt wird.


INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstr. 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611 - 0
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 1 11:17:25 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Oct 2009 11:17:25 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Seenotrettung am Eisernen Vorhang, Waltrop,
06.10.2009
Message-ID: 4AC48FC5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 24.09.2009, 16:18


AKTUELL

Seenotrettung am Eisernen Vorhang
Vortrag beim LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg

20 Jahre nach der Wiedervereinigung bietet der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg einen
spannenden Vortrag über die Seenotrettung am Eisernen Vorhang
an.

Am Dienstag, 6.10.2009, 19.30 Uhr referiert der Historiker und
Journalist Christian Stipeldey über die Seenotrettung am
Eisernen Vorhang. Passend zur 20-jährigen Wiederkehr der
deutschen Einheit beleuchtet der Referent in seinem Vortrag die
Seenotrettung aus der DDR-Zeit mit seltenen Filmaufnahmen über
Rettungsaktionen an den Küsten Mecklenburgs und Vorpommerns.

Auch die bundesrepublikanische Perspektive der Seenotrettung
spielt in seinem Vortrag eine wichtige Rolle. "40 Jahre
getrennt, 20 Jahre wiedervereint" - so lässt sich die
Seenotrettung aus der Perspektive der Deutschen Gesellschaft
zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und aus dem Blickwinkel des
Seenotrettungsdienstes der DDR kurz kennzeichnen.

"Besonders wegen der seltenen Filmaufnahmen aus DDR-Zeiten
lohnt sich 20 Jahre nach der Wiedervereinigung der Blick auf
die Seenotrettung aus DDR- und bundesrepublikanischer
Perspektive", wirbt Museumsleiter Herbert Niewerth für den
Besuch dieses spannenden Vortrags.

Der Eintritt ist frei.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707 - 0
E-Mail: schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 1 11:01:56 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Oct 2009 11:01:56 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Glei,
Reinholf F.: Ironie. Griechische und lateinischeFallstudien
Message-ID: 4AC48C24.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 01.10.2009, 10:24


LITERATUR

Arminius entzaubert
Heldenschöpfer Ulrich von Hutten schrieb ironisch
RUB-Wissenschaftler holt den Hermann vom Sockel

Bisher galt der deutsche Humanist Ulrich von Hutten (1488-1523)
als Urheber des Arminius-Kults und des Mythos vom deutschen
"Nationalhelden". Der Bochumer Literaturwissenschaftler Prof.
Reinhold Glei weist jetzt in einer Studie, die pünktlich zum
2000-jährigen Jubiläum der Varus-Schlacht erschienen ist,
erstmals nach, dass Hutten ein eher ironisches Arminius-Bild
gezeichnet hat. Nachzulesen ist die vollständige Argumentation
in einem gerade erschienenen Sammelband eines Bochumer
Kolloquiums über den Ironiebegriff.

Nach dem Vorbild des Spötters Lukian

In seinem wohl zu Studentenzeiten in Italien (1515-17)
verfassten Dialog "Arminius" lässt Hutten den Cheruskerfürsten
in der Unterwelt auf die berühmten antiken Feldherren Alexander,
Hannibal und Scipio stoßen. Die drei waren bereits Gegenstand
eines Dialogs des von den Humanisten verehrten Sophisten Lukian
(2. Jh. n. Chr.) gewesen, wo sie sich in komisch-ironischer
Weise über den Vorrang gestritten hatten. Bei Hutten kommt nun
Arminius hinzu und beansprucht seinerseits den ersten Platz
unter den Feldherren.

Ungehobelter Machtmensch

Durch zahlreiche komische Elemente - Arminius wird z.B. als
besonders unhöflicher und ungehobelter Barbar eingeführt -
trifft Hutten sehr genau den Geist des Spötters Lukian, was
auch zu einer deutlichen Ironisierung der Arminius-Gestalt
führt. So lässt der Unterweltsrichter den römischen Historiker
Tacitus als Zeugen aufrufen und aus den "Annalen" vorlesen, die
1515 erstmals im Druck erschienen waren. Peinlicherweise liest
Tacitus die Stelle vor (Buch 2, Kap. 88), in der Arminius zwar
als "Befreier Germaniens" erscheint, aber auch berichtet wird,
dass er später wegen maßlosen Machtstrebens einer Intrige
seiner eigenen Verwandten zum Opfer fiel. "Auch die antiken
Feldherren rücken das aufgeblasene Selbstlob des Arminius
gründlich zurecht", erklärt Prof. Glei: "Alexander z.B. wirft
ihm vor, dass er als Römer mit germanischem
Migrationshintergrund seine (neuen) Mitbürger nicht hätte
verraten dürfen. Sieht so ein deutscher Nationalheld aus?"


INFO

Titelaufnahme

"Ironie. Griechische und lateinische Fallstudien", hrsg. von
Reinhold F. Glei. Trier 2009 (Bochumer
Altertumswissenschaftliches Colloquium, Bd. 80)

Weitere Informationen

Prof. Dr. Reinhold F. Glei
Seminar für Klassische Philologie der RUB
Tel.: 0234/32-22761
E-Mail: reinhold.glei at rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 1 12:02:09 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Oct 2009 12:02:09 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Landeskundliche Bibliothek des Maerkischen
Kreisespraesentiert neue Literatur
Message-ID: 4AC49A41.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 01.10.2009, 09:35


AKTUELL

Landeskundliche Bibliothek des Märkischen Kreises präsentiert
neue Literatur

Neue Literatur aus der märkischen Region, dem Sauerland und
Westfalen präsentiert die Landeskundliche Bibliothek des
Märkischen Kreises in Altena. Wer sich für Orts- und
Regionalgeschichte interessiert kann die über 100.000 Bücher
und Zeitschriften vor Ort nutzen. Diplom Bibliothekarin Karin
Müller hat in ihrer Bibliografie "Die Landeskundliche Literatur
2009" mehr als 100 Titel auf 32 Seiten, zusammengestellt. Sie
ist kostenlos beim Märkischen Kreis erhältlich (Fachdienst
Kultur, Kreisarchiv und Landeskundliche Bibliothek,
Bismarckstr. 15, 58762 Altena; Telefon 02352 / 966-7053;
E-Mail: k.mueller at maerkischer-kreis.de). Im Netz steht sie
unter www.maerkischer-kreis.de/kultur.

Zu den Neuerwerbungen gehört auch "Achtung: Nürsel!". Das Buch
lüftet die Geheimnisse der Sauerländer Wortschätze von "A" wie
"Ärpel" bis "Z" wie "Ziesemännkes", die "Wörter und Sachen aus
Westfalen" dagegen legen ihren Schwerpunkt zwischen 800 und
1800. "Plattdeutsch hören - Hochdeutsch mitlesen" dokumentiert
les- und hörbar fünfzig Jahre plattdeutsche Mundarten im
Märkischen Kreis und seiner Umgebung. Das Thema "Kyrill" hat im
Blätterwald Spuren hinterlassen. Zwei Bildbände ziehen
eindrucksvoll Schadensbilanz des Orkans von 2007 und
dokumentieren die auf-wändigen Aufräum- und
Wiederaufforstungsarbeiten in den Sauerländer Wäldern.

2009 ist das Jahr der 400-jährigen Zugehörigkeit der Grafschaft
Mark zu Brandenburg-Preußen und damit Anlass, die regionale
Preußen-Forschung mit "Preußen - Aufbruch in den Westen",
"Preußen im Westen", "Wir sind Preußen" um neue Kapitel zu
erweitern.

Mit dem inhaltsschweren 45-Seiten-Heft "Die Urkatasteraufnahme
in Westfalen" bleibt dieses Thema nicht länger ein Buch mit
sieben Siegeln. Genealogen erfahren Grundlegendes über
Grundstücksverzeichnisse und Grundeigentümer in Vor- und
Nach-Napoleonischer Zeit. Die Altena-Dahler können dieses
Wissen vertiefen, indem sie "Dahle - Fluren und Gewässer" zur
Hand nehmen.

Richard Schirrrmann hatte 1909 eine Idee. Sie wurde in Altena
geboren und ging anschließend um die Welt. 2009 feiert sie
Jubiläum - "100 Jahre Jugendherbergen". Ein halbes
Menschenleben früher, 1846, bricht der lutherische Pfarrer
August Rauschenbusch seine Zelte in Altena ab, um Auswanderern
in der "Neuen Welt" beizustehen. Ein halbes Menschenleben
später beobachtet Fritz Sträter alias "Karl vom Ebbe", der
Kleinbauer aus dem Ebbegebirge, den Alltag seiner Heimatstadt
Meinerzhagen rau, aber herzlich. Der Oberkobecker Pohlbürger
nimmt Schützenfeste und Heimatabende zum Anlass, als Kunstfigur
"in die Bütt zu steigen" und in Meinerzhagener Mundart zu
parlieren.

Dass das Leben auf einem Hof im Sauerland kein Zuckerschlecken
ist, erleben viele Generationen auf "Niedernhöfen" in
Neuenrade-Blintrop. "Häuser von der Arche bis zur Borg" stellt
die Menschen in Menden-Lendringsen in den Mittelpunkt,
"Zwischen Trikolore und Preußenadler" die Bewohner von Halver.

Darüber hinaus zeugen Festschriften von CVJM, Kolping, Kirche,
Krankenhaus, Feu-erwehr, Schützen, Musikern und Sportlern im
Märkischen Kreis und seinen 15 Städten und Gemeinden von großem
sozialen und gesellschaftlichen Engagement.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 1 12:06:12 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Oct 2009 12:06:12 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Die Tagebuecher des Ludwig Freiherrn Vincke: Lesung
-Musik - Biographisches, Muenster, 06.10.2009
Message-ID: 4AC49B34.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Mechthild Black-Veldtrup" mechthild.black-veldtrup at lav.nrw.de
Datum: 01.10.2009, 08:31


AKTUELL

Die Tagebücher des Ludwig Freiherrn Vincke
Lesung - Musik - Biographisches

mit dem Rezitator Markus von Hagen
und Christiane Frickenstein (Flöte) und Gisela Uhlen-Tuyala (Gambe)


Ludwig Freiherr Vincke (1774 - 1844), der erste Oberpräsident
Westfalens, schrieb 50 Jahre lang Tagebuch. Dem Tagebuch
vertraute er seinen Alltag an: die Erfahrungen und Erlebnisse
auf seinen zahllosen Reisen, Begegnungen, Reflexionen auf die
politischen Ereignisse zwischen französischer Revolution und
Vormärz, seinen Familienalltag und die Themen, die ihn in Bezug
auf Verwaltungsreformen beschäftigten.

Die Tagebücher werden jetzt nach und nach in einem
Kooperationsprojekt des Vereins für Geschichte und
Altertumskunde Westfalens e. V., der Historischen Kommission
für Westfalen und des Landesarchivs NRW Abteilung Westfalen
ediert. Nachdem im Frühjahr 2009 Band 1 (1789-1802) herauskam,
ist gerade der zweite Band (1804-1810) im Aschendorff Verlag
erschienen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Die Tagebücher des Ludwig Freiherrn Vincke.
Lesung - Musik - Biographisches

Datum:
Dienstag, 6. 10. 2009, 19 Uhr

Ort:
Katholisch-Theologische Fakultät
Johannisstr. 8-10 in Münster
Raum KTHS I

Kontakt:
Mechthild Black-Veldtrup
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens e. V., Abt. Münster

Fürstenbergstr. 15
48133 Münster

Tel.: 0251-4885136
E-Mail: mechthild.black-veldtrup at lav.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 1 12:09:49 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Oct 2009 12:09:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Salon "Frauenbilder", Dortmund-Boevinghausen,
08.10.2009
Message-ID: 4AC49C0D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 30.09.2009, 12:30


AKTUELL

Salon "Frauenbilder" diesmal in Dortmund
Führung durch die Ausstellung "Frauen im Aufbruch zu Amt und
Würden"

Im Rahmen der Reihe "Salon Frauenbilder", die üblicherweise auf
der Zeche Nachtigall in Witten stattfindet, lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) diesmal zu einer
Ausstellungsbesichtigung in Dortmund ein. Am Donnerstag, 8.
Oktober, treffen sich Interessierte um 16 Uhr im Foyer des
LWL-Industriemuseums Zeche Zollern, Grubenweg 5, in
Dortmund-Bövinghausen.

Historikerin und Ausstellungsmacherin Dr. Anne Kugler-Mühlhofer
führt die Teilnehmerinnen durch die Schau "Wie wir wurden, was
wir nicht werden sollten. Frauen im Aufbruch zu Amt und
Würden". Nach dem rund einstündigen Rundgang endet der
Nachmittag bei Gesprächen in gemütlicher Runde im Restaurant
"Pferdestall". Die Führung ist kostenlos; gezahlt werden muss
nur der reguläre Museumseintritt (Erwachsene 3,50 Euro).

"Wie wir wurden, was wir nicht werden sollten"

Die Ausstellung würdigt gleich drei Jubiläen der jüngeren
Geschichte: Im Wintersemester 1908/09 dürfen Frauen erstmals in
Preußen regulär studieren. Zehn Jahre später erhalten sie das
aktive und passive Wahlrecht und üben es 1919 erstmals aus.
1949 schreibt das Grundgesetz die Gleichberechtigung beider
Geschlechter fest.

Am Beispiel Westfalens zeichnet die Wanderausstellung, die in
Kooperation mit dem LWL-Institut für Regionalgeschichte und dem
LWL-Museumsamt für Westfalen entstand, den langen Weg von
Frauen in Amt und Würden nach. Im Mittelpunkt stehen 26
Bürgerinnen, deren Lebenswege modellhaft den langsamen Wandel
von Mentalitäten und Möglichkeiten nachzeichnen. Eine der
Frauen, deren Entwicklung und Lebensweg betrachtet werden, ist
Helga Voigt.

Sie hatte als Medizinstudentin in den 1940er Jahren mit viel
Gegenwind zu kämpfen, musste ihren Studienplatz zeitweilig
sogar wieder an Männer abgeben. Als die Neurologin nach
Beendigung des Studiums eine eigene Praxis eröffnete, sah sie
sich den Vorwürfen ihrer Schwiegermutter ausgesetzt: Sie wolle
nicht als Sprechstundenhilfe für ihren Mann arbeiten und habe
ihn deshalb an der Eröffnung einer eigenen Praxis gehindert.
Trotz dieser Stolpersteine und Vorwürfe blieb die vierfache
Mutter unermüdlich auf ihrem Weg und stellte bis in ihr 80.
Lebensjahr gerichtliche Gutachten aus.

Das LWL-Industriemuseum bittet um Anmeldung bis Dienstag, 6.10.
unter Telefon: 02302 93664-0.


INFO

LWL-Industriemuseums Zeche Zollern
Grubenweg 5
Dortmund-Bövinghausen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 1 12:13:22 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Oct 2009 12:13:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Rosa Luxemburg - ein Weg in
dieUnkenntlichkeit, Luedenscheid, 07.10.2009
Message-ID: 4AC49CE2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Geschichte und Biographie Lüdenscheid" FernUni-Hagen.de>
Datum: 30.09.2009, 15:13


AKTUELL

Dr. Jörn Schütrumpf
Rosa Luxemburg - ein Weg in die Unkenntlichkeit

Moderation: Dr. Almut Leh

Mit der Untersuchung des Torsos eines Frauenleichnams, der über
achtzig Jahre lang in der Berliner Rechtsmedizin in einer
Vitrine quasi "in der Öffentlichkeit versteckt" war, wurde das
Interesse an Rosa Luxemburg für kurze Zeit auch in einer
breiteren Öffentlichkeit geweckt. Wer auch immer die Frau in
der Charité gewesen sein mag ? spannender als Rosa Luxemburgs
Leichnam, der in jedem Fall bis heute nicht beerdigt wurde,
sind die lebendige Rosa Luxemburg und ihre systematisch
vergessen gemachten Auffassungen.

Wer wann welches Interesse hatte, diese Frau und ihr Werk
hinter einer Ikone verschwinden zu lassen, und auch wer wann
welches Interesse hatte, sie zu einer Megäre und einem
Flintenweib herunterzukarikieren, wird diskutiert. Auf den
Stand der Forschungen im Fall des Torsos aus der Charité kann
bei Bedarf in der Diskussion eingegangen werden.

Wir würden uns freuen, Sie am 7. Oktober bei uns begrüßen zu
dürfen!

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet in den Räumen
des Studienzentrums im Erdgeschoss des Hauses statt.


INFO

Zeit:
Mittwoch, den 7. Oktober 2009

Ort:
Haus der FernUniversität
Liebigstraße 11
58511 Lüdenscheid





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Oct 2 19:41:52 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 02 Oct 2009 19:41:52 +0200
Subject: [WestG] [PORT] Ereignis des Monats: Einweihung
desKaiser-Wilhelm-Denkmals, 18.10.1896
Message-ID: 4AC65780.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 02.10.2009, 19:34


PORTAL
Ereignis des Monats -
Einweihung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals, 18.10.1896

Am 18.10.1896 wurde das Provinzialdenkmal zur Erinnerung an Kaiser
Wilhelm I. an der Porta Westfalica bei Minden eingeweiht. An den
Einweihungsfeierlichkeiten, zu denen auch Kaiser Wilhelm II. angereist
war, nahmen annähernd 20.000 Menschen teil. Das Festprogramm entsprach
einer nationalen Liturgik, mit der die Einheit der Nation gefeiert
wurde.

In der Reihe "Ereignis des Monats" ordnet der Historiker Johannes Platz
die Einweihung in den Kontext der Baugeschichte des Denkmals und seiner
späteren Rezeption als Ort nationaler Sinnstiftung ein, sowie in den
weiteren Kontext der Porta Westfalica als nationalem Weiheort, an dem
verschiedene Traditionsbildungen zusammenlaufen.


Johannes Platz
18. Oktober 1896 -
Einweihung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals an der Porta Westfalica
URL: http://www.westfaelische-geschichte.de/web619





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 5 10:43:15 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Oct 2009 10:43:15 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Fotoarchiv des Ruhr Museums seit dem 1. Oktober online
Message-ID: 4AC9CDC3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 02.10.2009, 08:12
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Fotoarchiv des Ruhr Museums seit dem 1. Oktober online

Das Fotoarchiv des Ruhr Museums hat jetzt eine digitale
Adresse. Unter www.fotoarchiv-ruhrmuseum.de können User jetzt
eigenständig 730.000 Bildern im Archiv recherchieren, auswählen
und Bestellungen aufgeben.

Bislang wurden im Rahmen des Pilotprojekts knapp 40.000
Kontaktbögen und mehr als 4.000 Glasnegative in die Datenbank
eingebunden, was circa 730.000 Einzelbildern aus dem
Gesamtbestand des Ruhr Museums von über zwei Millionen
Ruhrgebiets-Bildern entspricht. Sie zeigen Motive aus den
unterschiedlichsten Themenbereichen, Landschaftsaufnahmen oder
Poträts aus der Zeit von 1920 bis heute. Gefördert wurde das
Projekt über vier Jahre von der Alfried Krupp von Bohlen und
Halbach-Stiftung.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 5 10:44:29 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Oct 2009 10:44:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL zeichnet Sundener Hof von 1634 als Denkmal
desMonats aus
Message-ID: 4AC9CE0D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.10.2009, 10:40


AKTUELL

Rettung in vorletzter Minute: Hohe Zuschüsse und engagierter Verein
LWL zeichnet Sundener Hof von 1634 als Denkmal des Monats aus

Seit Jahrzehnten ist in Westfalen die große historische
Bedeutung des 1634 erbauten Strackenhofes in Sundern-Endorf
(Hochsauerlandkreis) bekannt. Dennoch war der Erhalt des Hofes
bedroht, weil er nach langjährigem Leerstand großen Schaden
genommen hatte. Als der Eigentümer schließlich einen
Abbruchantrag stellte, schien das Schicksal des bedeutenden
Hofes besiegelt zu sein. Doch dann gründete sich ein Verein zur
Rettung des Strackenhofes. Nach weiteren Rückschlägen erhielt
der Verein jetzt Bundesmittel, die eine Rettung des Hofes
ermöglichen. Um das Engagement der ehrenamtlichen
Denkmalfreunde zu würdigen, hat der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) den Strackenhof jetzt als Denkmal des
Monats Oktober ausgezeichnet.

?Die jüngere Geschichte des Strackenhofes ist ein Lehrstück der
Denkmalpflege: Manchmal gelingt das Unwahrscheinliche, oft ist
dafür ein langer Atem und immer das Zusammenwirken aller
Beteiligten wie Eigentümer, Denkmalbehörden und historisch
Interessierter erforderlich?, so LWL-Denkmalpfleger Dr. Thomas
Spohn.

Nachdem sich der Verein zur Rettung des Hofes gegründet hatte,
der von den LWL-Denkmalpflegern und der ?Interessengemeinschaft
Bauernhaus? (IGB) unterstützt wurde, gab es erste Erfolge: Der
Eigentümer erklärte sich bereit, den Hof zu verkaufen, das Land
NRW und die NRW-Stiftung signalisierten finanzielle
Unterstützung. Doch das erstellte Nutzungs- und
Sanierungskonzept machte deutlich, dass die Mittel nicht
reichten. Wieder gingen Monate ins Land, zwischenzeitlich
stürzten Teile des Daches ein. Im Sommer kam schließlich aus
Berlin die Zusage, dass die Fördersumme mit Bundesmitteln aus
einem Sonderprogramm für Baudenkmäler auf die nötigen 722.000
Euro aufgestockt werden.

Der Hof Stracke ist eines der größten von ehemals 32 Anwesen in
Endorf, dessen Ortskern er prägt. Teile des Bruchsteinhauses
wurden 1634 erbaut, als die Eigentümer nicht nur Landwirtschaft
sondern auch noch Bergbau und Metallverarbeitung betrieben.

?Der Wirtschaftsgiebel ist in seinem kaum veränderten Zustand
eine Seltenheit in der Region. Er gibt mit dem spitzbogigen
Dielentor und der rundbogigen Stalltür sowie im Inneren mit
einer Feuerstelle wichtige Hinweise auf das ländliche Wohnen
und Wirtschaften im 17. Jahrhundert?, erklärt Spohn die
Besonderheit des Hofes. Ein tiefgreifender Umbau in den Jahren
1855 und 1856 sowie der Anbau eines Wohnteils in der Zeit
zwischen 1949 und 1951 trügen als charakteristische
Veränderungen späterer Zeiten zur Zeugniskraft des Baudenkmals
bei, so Spohn weiter.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 5 11:26:52 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Oct 2009 11:26:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Die digitale Edition des juedischen Friedhofes in
derStadt Ruethen
Message-ID: 4AC9D7FC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadtarchiv"
Datum: 01.10.2009, 17:46


AKTUELL


Thema:
Weltweit ein Forum des Gedenkens u. ein Archiv für die Forschung -
die digitale Edition des jüdischen Friedhofes in der Stadt Rüthen

Als vermutlich erste Kommune in NRW wird die Stadt Rüthen in
Zusammenarbeit mit dem Salomon Ludwig Steinheim-Institut für
deutsch-jüdische Geschichte in Duisburg eine digitale Edition
der wissenschaftlichen Erfassung der Grabdenkmäler auf den
örtlichen jüdischen Friedhöfen (Rüthen: 80 Grabsteine,
Rüthen-Oestereiden: 4 Grabsteine) herausgeben und demnächst
weltweit online stellen.

Der jüd. Friedhof in Rüthen ist als solcher der älteste
original erhalten gebliebene Begräbnisplatz des ehem.
Herzogtums Westfalen, heute auch als kurkölnisches Sauerland
bezeichnet. Am 08. Oktober 1625 wurde den ortsansässigen Juden
durch den Rat der Stadt Rüthen der Befestigungsgraben am Rand
der nördlichen Stadtmauer, östlich des bis heute vorhandenen
Hachtores als dauerhafter Bestattungsbereich für ihre
Verstorbenen überlassen, nachdem dort schon in früheren Zeiten
(Spätmittelalter) vereinzelt jüdische Grabstätten angelegt
worden waren.

Seit dieser offiziellen Zuweisung durch die Stadtobrigkeit
wurden dann kontinuierlich über Jahrhunderte viele Generationen
jüdischer Bewohner u. Bürger der Stadt Rüthen, aber auch
auswärtige Juden dort beerdigt. Die letzte Bestattung wurde im
Jahr 1958 vorgenommen.

Seit 1959 gilt dieser Friedhof nach jüdischem Kultus als
geschlossen bzw. verwaist. Die besondere, bis heute hier
original erhalten gebliebene u. daher nicht nur für NRW äußerst
selten gewordene topografische Lage u. Situation eines aus dem
städtischen Spätmittelalter überkommenen jüdischen
Begräbnisplatzes mit seinem typischen Erscheinungsformen und
Anlagestrukturen sowie dem großen konfessions-, sozial- u.
kulturgeschichtlichen Gehalt seiner sepulkralhistorischen
Entwicklungsabschnitte und Gestaltungsvielfalt machen den
jüdischen Friedhof in Rüthen seit vielen Jahren zu einem
Kulturdenkmal von überregionaler Bedeutung, dessen
wissenschaftliche Erschließungsergebnisse nunmehr in Form
globaler Präsentationsmöglichkeiten der interessierten
Öffentlichkeit in aller Welt zur Verfügung gestellt werden
sollen.

Die für dieses beim Rüthener Friedhof angewandte Verfahren
verantwortliche Mitarbeiterin des Duisburger
Steinheim-Instituts, Nathanja Hüttenmeister M.A., sieht den
jüdischen Begräbnisplatz vor allem als "komplexen wie
lebendigen Ausdruck jüdischen historischen Selbstbewusstseins
und dessen Kontinuität über Jahrhunderte. An dem 'semiotischen
Ensemble', an der Zeichenwelt eines Friedhofs, lässt sich weit
mehr ablesen über die innere und äußere Verfasstheit einer
Gemeinde, und sei sie noch so klein wie es viele der ländlichen
Gemeinden in unserem Raum waren, als nur Daten u. Namen. So
individuell und wichtig diese Namen u. Lebensdaten sind, so
sind sie doch nur ein Element des über Jahrhunderte gewachsenen
steinernen Archivs, der 'corporate identity' einer Gemeinde,
deren Mitglieder die Kontinuität und die Brüche der eigenen
Geschichte aufbewahren."

In der digitalen Edition ihrer wissenschaftlichen Analyse des
Rüthener Friedhofes wird Nathanja Hüttenmeister insbesondere
die hebräischen Inschriften übersetzen u. kommentieren sowie
auf frühere wie auch spätere Familienmitglieder, die auf
demselben Friedhof begraben liegen, verweisen. Gerade die
biographischen u. genealogischen Angaben können bei diesem
Dokumentationsmedium in Zukunft unproblematisch u. permanent
durch zusätzliche oder neue Erkenntnisse, Hinweise u.
Informationen aus der (weltweiten) Forschung immer wieder
ergänzt u. erweitert, aber auch korrigiert werden.

In der Ausgangsedition des Instituts ist natürlich eine kurze
Beschreibung jedes einzelnen Grabsteines, seiner spezifischen
Gestaltung, der Bedeutung seiner Ornamentik u. Symbolik sowie
seines zeitigen Zustandes, verdeutlicht durch Abbildungen,
enthalten. Komplettiert werden diese Einzelanalysen durch
orientierende Angaben zu Lage u. Geschichte des Friedhofes
sowie durch erläuternde Verweise auf weitere jüdische Friedhöfe
bzw. ehem. jüd. Gemeinden u. Wohnplätze im Raum Rüthen u. der
näheren Umgebung.

Zu Ergebnis u. Zielsetzung ihrer wissenschaftlichen Forschungs-
u. digitalen Editionsarbeit schreibt Nathanja Hüttenmeister:
"Dank dieser Erfasssung (?) ließ sich eine umfassende, weltweit
zugängliche Zweitüberlieferung schaffen. Sie ist wichtig,
einmal als Quelle für die jeweilige Lokalgeschichte und für die
Disziplinen der Geistes- und Kulturwissenschaften, zum anderen
zur Bewahrung des Gedächtnisses jener meist nicht mehr
existenten Gemeinden. Es gilt, den kommenden Generationen diese
Orte nach Möglichkeit sowohl physisch zu erhalten wie auch in
Text und Bild zugänglich zu machen und sie auszudeuten, bevor
der Verfall ihre Zeichenwelt immer weiter verringert, wenn
nicht auslöscht."

Mittels der digitalen Edition ihrer wissenschaftlichen Analyse
des jüdischen Begäbnisplatzes in Rüthen will Nathanja
Hüttenmeister also der einheimischen Bevölkerung wie auch den
weltweit interessierten Besuchern auf fachkundige und gut
verständliche Weise den virtuellen Zugang zu einem überregional
bedeutenden jüdischen Begräbnisplatz Westfalens zum Zwecke des
Gedenkens, des Forschens und Lernens jederzeit ermöglichen u.
nachhaltig erleichtern.

Im Rahmen einer Vortragsveranstaltung der VHS Möhne-Lippe/VHS
des Kreises Soest wird die Wissenschaftlerin am Donnerstag, dem
05. November 2009 im Rahmen einer ausführlichen Präsentation
ihre digital dokumentierten Ergebnisse vorstellen u. erläutern.
Am nachfolgenden Freitag, dem 06. November 2009 wird Nathanja
Hüttenmeister M.A. dann eine Führung über den jüd. Friedhof in
Rüthen anbieten, bei der die Erkenntnisse aus dem Vortrag vom
Vorabend noch einmal vertieft und anhand originaler Beispiele
vor Ort verdeutlicht werden. Im Rahmen der ca. 1 ½ stündigen
Exkursion wird auch von ihr eine Einführung in die jüd.
Sepulkralkultur erfolgen.

Der VHS-Vortrag findet am 05.11.09 von 20.00 h - 21.30 h im
Bürgersaa (OG) des Alten Rathauses, Hachtorstr. 26 in Rüthen
statt. Die Friedhofsführung am 06.11.09 in der Zeit von 15.00 h
- 16.30 h nimmt ihren Ausgang vom Vorplatz des jüd. Friedhofes
in Rüthen, Am Romberg. Dabei ist für männliche
Exkursionsteilnehmer eine Kopfbedeckung Pflicht! Die Teilnahme
an den Veranstaltungen ist gebührenfrei, aus organisatorischen
Gründen wird aber um eine Voranmeldung gebeten bei:


INFO

VHS Möhne-Lippe/VHS des Kreises Soest
Silbkestr. 84
59581 Warstein-Belecke
Tel.: 02902/8021-0
Fax: 02902/8021-21
E-Mail: info at vhs-moehne-lippe.de

Weitere Informationen s. unter www.vhs-moehne-lippe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 5 11:30:58 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Oct 2009 11:30:58 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Freitags-Kolloquium zu Problemen
vergleichenderStaedtegeschichte im Wintersemester 2009/2010
Message-ID: 4AC9D8F2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 02.10.2009, 16:15


AKTUELL

Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte
im Wintersemester 2009/2010


Programm

23.10.2009
Thomas Wozniak M.A., Köln
Sozialtopographie von Quedlinburg im 14. und 16. Jahrhundert

06.11.2009
Carl Christian Wahrmann M.A., Rostock
Die Seestädte des südwestlichen Ostseeraums und die Bedrohung
durch die Pest 1708-1713. Kommunikation im Angesicht einer Krise

20.11.2009
Andreas Litschel M.A., Bielefeld
Offenbaren und Verbergen "vor dem Archiv".
Schriftlichkeit, Sichtbarkeit und Öffentlichkeit im
spätmittelalterlichen Lüneburg

11.12.2009
Prof. Dr. Jörg Oberste, Regensburg
Politische Frömmigkeit? Zur Bedeutung der religiösen Praxis für
die mittelalterliche Kom-munalverfassung

08.01.2010
Thomas Kossert M.A., Osnabrück
Die Stadt Erfurt als kulturelles Zentrum im Dreißigjährigen
Krieg (ca. 1631-1650)

22.01.2010
Prof. Dr. Norbert Fischer, Hamburg
Zwischen Reetdach und City-Center - Ver-städterungsprozesse im
Hamburger Umland vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart

05.02.2010
Dr. Judit Majorossy, Budapest
"Unsere armen Leute".
Medieval Hungarian Hospitals in Comparison


INFO

Die Vorträge finden jeweils
freitags um 16.00 Uhr c.t.
in den Räumen des Instituts statt.

Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH
Königsstr. 46
48143 Münster
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 5 11:45:34 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Oct 2009 11:45:34 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Selektion - Initiation - Repraesentation.
DieAhnenprobe in der Vormoderne, Muenster, 05.-07.11.2009
Message-ID: 4AC9DC5E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Michael Hecht"
Datum: 30.09.2009, 16:18


TAGUNG

Tagung: Selektion - Initiation - Repräsentation. Die Ahnenprobe
in der Vormoderne (Münster 5.-7.11.09)

Die Ahnenprobe war ein wirksames Selektionsmittel
spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Eliten, das
geburtsständische Ordnungsvorstellungen repräsentierte und im
Laufe der Zeit an erheblicher Bedeutung gewann. Sie wurde oft
verlangt beim Eintritt in adlige Korporationen, beim Zugang zum
Hof- und Verwaltungsdienst und bei der Aufnahme in städtische
Zünfte. Ihre heraldische Verkörperung findet sich zudem häufig
auf Grabsteinen, Porträts, alltäglichen Gebrauchsgegenständen
und an Bauwerken.

Die Tagung macht sich zum Ziel, das Denkmuster "Ahnenprobe" als
eine Leitidee der Ständegesellschaft zu untersuchen. Anhand von
Fallbeispielen aus unterschiedlichen Regionen und Kontexten
werden symbolisch-performative Arrangements der Ahnenprobe und
ihr Beitrag zur Verrechtlichung von Standeskonzepten behandelt.
Ebenso werden die Repräsentationsformen von Ahnenproben und
deren Wandel diskutiert.

Um verbindliche Anmeldung bis zum 20. Oktober wird gebeten.

Tagungsort: Johannisstr. 1-4, 48143 Münster

Programm:

Donnerstag, 5. November 2009
15:00 Uhr Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger (Münster):
Begrüßung

15:15 Uhr Elizabeth Harding / Michael Hecht (Münster):
Ahnenproben als soziale Phänomene der Vormoderne - Eine
Einführung

SEKTION I: AHNENPROBEN IM HOCHADEL Moderation: Prof. Dr.
Barbara Stollberg-Rilinger

16:00 Uhr PD Dr. Kilian Heck (Frankfurt): Ahnen ahnen. Der
Restanteil fiktionaler Historiographie bei dynastischen
Ahnenproben des 16. und 17. Jahrhunderts

16:45 Uhr Dr. Ute Küppers-Braun (Essen): Auf die Mütter kommt
es an. Ahnenproben in Stiften des hohen Adels

ÖFFENTLICHER ABENDVORTRAG Moderation: Prof. Dr. Gerd Althoff

18:15 Uhr Prof. Dr. Simon Teuscher (Zürich): Verwandtschaft in
der Vormoderne. Zur politischen Karriere eines
Beziehungskonzepts

anschließend Empfang

Freitag, 6. November 2009

SEKTION II: AHNENPROBEN IN DOMKAPITELN Moderation: Prof. Dr.
Johannes Süßmann

9:00 Uhr Dr. Kurt Andermann (Karlsruhe): Zur Praxis der
Aufschwörung in südwestdeutschen Domstiften der Frühen Neuzeit

9:45 Uhr Dr. Christian Schuffels (Kiel): Ahnenprobe und
Aufschwörung im Hildesheimer Domkapitel der Frühen Neuzeit

Kaffeepause

SEKTION III: AHNENPROBEN IN RITTERSCHAFTEN Moderation: Prof.
Dr. Johannes Süßmann

11:00 Uhr PD Dr. Josef Matzerath (Dresden): Die Einführung der
Ahnenprobe in der kursächsischen Ritterschaft

11:45 Uhr Dr. Andreas Müller (Werl): Zur praktischen
Durchführung von Ahnenproben des 18. Jahrhunderts am Beispiel
der Ritterschaft des kurkölnischen Herzogtums Westfalen

Mittagspause

SEKTION IV: AHNENPROBEN IN DER STADT Moderation: Prof. Dr.
Werner Freitag

14:30 Uhr Prof. Dr. Knut Schulz (Berlin): Zunft- und
Bürgerrechtserwerb (13.-16. Jahrhundert): 'echt und recht' -
Geburt, Herkunft, Integrität

15:15 Uhr Prof. Dr. Jutta Nowosadtko (Hamburg): "Recht, echt,
ehrlich, frei geboren" - Herkunftsnachweise im organisierten
Handwerk der Frühen Neuzeit

Kaffeepause

SEKTION V: MEDIEN UND REPRÄSENTATION Moderation: Prof. Dr.
Horst Carl

16:30 Uhr Prof. Dr. Joachim Schneider (Mainz): Die Ahnenprobe
in der Überlieferung der Reichsburg und Ganerbschaft Friedberg

17:15 Uhr Dr. Volker Bauer (Wolfenbüttel): Die gedruckte
Ahnentafel als Ahnenformular: Zur Interferenz von Herrschafts-,
Wissens- und Medienordnung in der Universalgenealogie des 17.
Jahrhunderts

Samstag, 7. November 2009

SEKTION VI: DIE AHNENPROBE IM HABSBURGERREICH UND IN WESTEUROPA
Moderation: Prof. Dr. Birgit Emich

9:00 Uhr PD Dr. Andreas Zajic (Wien): Integration und
Differenzierung durch Konnubium. Ahnenproben beim
erbländisch-österreichischen Adel in der Frühen Neuzeit

9:45 Uhr Univ.-Doz. Dr. William D. Godsey (Wien): Hof und
Ahnenprobe in der österreichischen Monarchie (17.-19.
Jahrhundert)

Kaffeepause

11:00 Uhr Dr. Arnout Mertens (Rom): The Aristocratic Reaction.
The Increasing Weight of the Noble Pedigree in the 18th Century
Habsburg Dominions

11:45 Uhr Abschlussdiskussion


INFO

Veranstaltungsdaten:
Tagung: Selektion - Initiation - Repräsentation.
Die Ahnenprobe in der Vormoderne
Datum: 5.-7. November 2009
Sonderforschungsbereich 496 /
Historisches Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
Johannisstr. 1-4
48143 Münster

Kontakt:
Michael Hecht
Historisches Seminar
Domplatz 20-22
48143 Münster

Tel.: +49(0)251-8324346
Fax: +49(0)251-8328354
URL:
www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/LG-G/Termine/tagung_ahnenproben_in_der_vormoderne.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 6 11:06:08 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Oct 2009 11:06:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Aufbau der Sonderausstellung "Fuer Koenigtum
undHimmelreich - 1000 Jahre Bischof Meinwerk von Paderborn"
hatbegonnen
Message-ID: 4ACB24A0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.10.2009, 12:07


AKTUELL

Der Sarkophag des Bischofs
Aufbau der Sonderausstellung "Für Königtum und Himmelreich -
1000 Jahre Bischof Meinwerk von Paderborn" hat begonnen

In Paderborn ist der 1,5 Tonnen schwere Sarkophag, in dem
Bischof Meinwerk im Jahr 1036 bestattet wurde, von der
Busdorfkirche in das Diözesanmuseum gebracht worden. Dort und
im Museum in der Kaiserpfalz hat der Aufbau der
Sonderausstellung "Für Königtum und Himmelreich - 1000 Jahre
Bischof Meinwerk von Paderborn" begonnen.

Das Objekt gehört für die Ausstellungsmacher in Paderborn zu
den wichtigsten Exponaten der Sonderausstellung "Für Königtum
und Himmelreich": der Sarkophag von Bischof Meinwerk. Nach
seinem Tod am 5. Juni 1036 wurde Meinwerk darin, wie er es
verfügt hatte, in dem von ihm gegründeten Abdinghofkloster
beigesetzt.

Der steinerne Sarg befindet sich seit 1958 in der Busdorfkirche
in Paderborn. Für die Jubiläumsausstellung wurde das rund 1,5
Tonnen schwere Objekt nun mithilfe eines Krans in das
Obergeschoss des Diözesanmuseums gehievt. Dort bildet es den
Mittelpunkt der letzten Ausstellungseinheit, die dem Tod und
der Bestattung des Bischofs gewidmet ist. Der Künstler Brody
Neuenschwander wird den Sarg mit Licht, Filmsequenzen und
großformatigen Zitaten in Szene setzen.

Der Sarkophag besteht aus Kalkstein, ist zwei Meter lang und 52
Zentimeter hoch. Seine Außen- und Innenseiten hat der Steinmetz
nur grob geglättet, weil er ursprünglich nicht für eine
oberirdische, sichtbare Aufstellung gedacht war. Der Deckel
wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts durch eine Reliefplatte
mit einer idealisierten Darstellung des Bischofs ersetzt. Auch
diese wird in der Ausstellung zu sehen sein.

Bischof Meinwerk war es nicht vergönnt, auf Dauer seine letzte
Ruhestätte in der von ihm gegründeten Abdinghofkirche zu finden,
wie er es sich selbst gewünscht hatte. Seine Verehrung nahm
derart zu, dass 1376 seine Gebeine feierlich erhoben und in
einem neu geschaffenen Hochgrab im Konventschor der Kirche
beigesetzt wurden. 1803, als das Kloster im Zuge der
Säkularisierung aufgelöst wurde, öffnete man das Hochgrab und
überführte das Reliquiar mit den Gebeinen in die Busdorfkirche.
Seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die sterblichen
Überreste in einem vergoldeten Holzschrein im Kreuzaltar der
Busdorfkirche präsentiert. Ein Teil von ihnen wurde 1936, zur
900-Jahr-Feier des Todestags des seligen Bischofs, in die
damals neugestaltete Bischofsgruft des Paderborner Doms
überführt. Als 1958 der Sarkophag in die Busdorfkirche gebracht
wurde, hat man die dortigen Gebeine wieder darin niedergelegt.
Für die Dauer der Ausstellung wurden sie in der Busdorfkirche
feierlich umgebettet.

Das Erzbistum Paderborn und der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) würdigen mit der Ausstellung Leben und
Werk eines der bedeutendsten Bischöfe des Mittelalters. Die
Jubiläumsausstellung zum Amtsantritt von Bischof Meinwerk vor
1000 Jahren wird ab 23. Oktober eine Epoche lebendig werden
lassen, in der das Zusammenspiel geistlicher und weltlicher
Herrschaft ihren Höhepunkt erreichte und die Bischöfe zusammen
mit dem König und den Adligen das Reich regierten. Gezeigt
werden kostbare Handschriften, Urkunden und liturgische Geräte,
aber auch Schmuckstücke, Waffen und Möbel aus Sammlungen in
ganz Europa.


INFO

23.10.2009* bis 21.2.2010
*23.10.2009: 20 bis 24 Uhr

Für Königtum und Himmelreich -
1000 Jahre Bischof Meinwerk von Paderborn
Erzbischöfliches Diözesanmuseum und Museum in der Kaiserpfalz
Markt 17
33098 Paderborn
Tel.: 05251 125-1400

Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
an jedem ersten Mittwoch im Monat 10 bis 20 Uhr
geschlossen 24., 25. und 31.12.

Eintritt:
6 Euro, Ermäßigungsberechtigte und Besucher in Gruppen 4 Euro

URL: http://www.meinwerk-ausstellung.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 6 11:25:54 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Oct 2009 11:25:54 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Boeth,
Gitta: Johann Ignaz Franz Maria vonLandsberg-Velen 1788-1863
Message-ID: 4ACB2942.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Peter Hoeher" hoeher at uni-muenster.de
Datum: 05.10.2009, 17:36


LITERATUR

Gitta Böth:
Johann Ignaz Franz Maria von Landsberg-Velen 1788-1863. Ein
adeliger Unternehmer im bürgerlichen Zeitalter. (Beiträge zur
Volkskultur in Nordwestdeutschland, Band 112). Verlag Waxmann,
Münster/New York/München/Berlin, 307 Seiten, mit zahlt. Abb. 29,
90 EUR, ISBN 978-8309-2207-0.

Als das Oberhaupt einer der führenden katholischen
Adelsfamilien Westfalens, Johann Ignaz Franz Maria Graf von
Landsberg-Velen, im Jahre 1863 starb, endete ein nahezu
75-jähriges Leben, das voller Liebe für seine Familie,
energisch und kraftvoll in den beruflichen Tätigkeiten als
Gutsherr, Industrieller und Politiker, den adligen Konventionen
und Traditionen verbunden, aber dennoch auch innovativ und
fortschrittlich gelebt wurde.

Basierend auf Quellen des Gräflich Landsbergischen Archivs im
Nordrhein-Westfälischen Staatsarchiv Münster befasst sich diese
Untersuchung - vor dem Hintergrund der jeweiligen politischen,
sozio-ökonomischen, kulturellen und familiären Situation - mit
den verschiedenen Lebensbereichen und -phasen des Ignaz von
Landsberg-Velen. Entstanden ist die Biografie eines Adligen im
bürgerlichen Zeitalter, der die klassische Erziehung zum
Stammherrn durchlebte, seine Jahren als Jura-Student in Münster
und Heidelberg sowie die anschließende Kavalierstour nach
Frankreich, in die Schweiz, nach Italien und Österreich
absolvierte, um sich dann im Münsterland, Sauerland und Emsland
dem Familien- und dem Arbeitsleben zu widmen.

Ein Schwerpunkt der Studie liegt auf dem Leben und Arbeiten in
der chemischen Fabrik, die 1822 im sauerländischen Wocklum als
Zulieferbetrieb der im Familienbesitz befindlichen Wocklumer
Eisenhütte (später Louisenhütte) gegründet wurde. Als wichtiger
Innovator auf dem Gebiet der anorganischen Chemie prägte Ignaz
von Landsberg-Velen hier einen neuen Industriebereich
entscheidend mit.

Autoreninfo
Gitta Böth, Jg. 1952, nach Promotion 1979 im Fach Europäische
Ethnologie an der Philipps-Universität Marburg berufstätig als
Museumswissenschaftlerin an den Freilichtmuseen in Kommern,
Holywood (Nordirland), Cloppenburg und Hagen, Lehrtätigkeit an
den Universitäten Bremen, Dortmund, Göttingen, Münster,
Oldenburg und Tartu (Estland), 2000-2005 Forschung im Projekt
"Adlige Lebenswelten" an der Volkskundlichen Kommission für
Westfalen - Landschaftsverband Westfalen-Lippe.


INFO

Kontakt:
Peter Hoeher
Volkskundliche Kommission fuer Westfalen -
Landschaftsverband Westfalen-Lippe
Scharnhorststraße 100
48151 Münster
Tel.: 0251 83 24405
Fax: 0251 83 28393
E-Mail: hoeher at uni-muenster.de
URL: www.volkskunde-westfalen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 6 11:28:23 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Oct 2009 11:28:23 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Immenkamp, Andreas / Weise,
Astrid: Dem Ziegelstein aufder Spur
Message-ID: 4ACB29D7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 02.10.2009, 11:29


LITERATUR

Spannende Abenteuer mit Jan und Sophie
LWL-Industriemuseum gibt eigenen Kinderführer für die Ziegelei
heraus

Einen eigenen Rundweg für Kinder gibt es schon im
LWL-Ziegeleimuseum in Lage, dazu zahlreiche Angebote von
kreativen Nachmittagen bis hin zur Ferienfreizeit. Jetzt hat
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) für seine jungen
Besucher auch einen eigenen Museumsführer herausgebracht. "Dem
Ziegelstein auf der Spur - Spannende Abenteuer mit Jan und
Sophie" heißt das Buch, das am Donnerstag (1.10.) in Lage
vorgestellt wurde.

Mit dem 112 Seiten starken Werk schließt das LWL-Ziegeleimuseum
eine Lücke in seiner Angebotspalette. "Wir sind froh, der
größten Besuchergruppe unter unseren jungen Gästen jetzt einen
speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Museumsführer
anbieten zu können", freut sich Dr. Andreas Immenkamp,
wissenschaftlicher Referent im LWL-Industriemuseum und einer
der beiden Autoren des neuen Kinderführers.

Das Projekt hatte einen langen Vorlauf - aus gutem Grund:
Zunächst wurden Mädchen und Jungen im Alter zwischen sieben und
zwölf Jahren danach gefragt, wie sie sich einen Museumsführer
vorstellen. "Wir waren hellauf begeistert, wie phantasievoll
und kreativ die Vorschläge waren", berichtet Co-Autorin Astrid
Weise. Viele Kinder wünschten sich spannende Geschichten, die
aber nicht zu lang sein durften. Auch bunte Bilder, Fotos und
technische Zeichnungen wurden von den Kindern verlangt. Und es
sollte ein Buch sein, das zu Aktivitäten anregt. Deshalb
befinden sich in dem Buch auch ein Quiz, Bastelbögen und eine
Bauanleitung.

"Wir haben die Anregungen der Kinder sehr erst genommen und
viele Vorschläge konsequent in diesem Buch umgesetzt.
Entstanden ist ein buntes, abwechselungsreiches und kreatives
Buch, von dem wir uns wünschen, dass es bei unseren jungen
Besuchern auf großes Interesse stößt", erklärt Immenkamp.
Gedacht ist das Buch weniger zum Mitnehmen beim Rundgang durchs
Museum, als zur Vor- und Nachbereitung des Besuchs zu Hause
oder in der Schule.

"Als familienfreundliches Museum schreiben wir beim
Industriemuseum seit 20 Jahren Angebote für kleine
Museumsbesucher ganz groß. Sukzessive haben wir an allen acht
Standorten eigene Rundgänge für Kinder entwickelt und damit
eine Pionierrolle in der deutschen Museumslandschaft
übernommen", erklärt Immenkamp. Mit dem neuen Buch scheint das
LWL-Industriemuseum jetzt einmal mehr Trendsetter zu sein, denn
bundesweit gibt es bislang nur wenige Häuser, die spezielle
Museumsführer für Kinder anbieten.

Kaum erschienen, macht das Werk sogar schon jenseits der
Grenzen Furore: Auf der holländischen Website
www.industriecultur.nl wurde das Buch als gutes Beispiel für
die Vermittlung von Industriekultur gelobt.


INFO

Andreas Immenkamp, Astrid Weise:
Dem Ziegelstein auf der Spur
Spannende Abenteuer mit Jan und Sophie
LWL-Industriemuseum, Kleine Reihe, Bd. 29
Essen 2009, ISBN 978-3837500677





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 6 11:32:22 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Oct 2009 11:32:22 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Frisch erforscht!: Neues im LWL-Museum fuer
Archaeologiein Herne
Message-ID: 4ACB2AC6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.10.2009, 11:41


AUSSTELLUNG

Frisch erforscht!
Neues im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Das LWL-Museum für Archäologie in Herne ist um einen
Ausstellungsbereich reicher: Die Vitrine "Frisch erforscht!"
präsentiert ab sofort aktuelle Forschungsergebnisse aus der
westfälischen Archäologie. Als erstes Projekt wird die Analyse
von Skeletten aus der Zeit der Varusschlacht von 9 nach
Christus vorgestellt. Moderne Untersuchungsmethoden konnten
klären, dass es sich bei diesen Toten eines Kampfes vor dem
Römerlager von Haltern am See um Germanen und nicht um römische
Besatzer handelt.

"Das Archäologie-Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe - kurz LWL - dient als Schaufenster der
westfälischen Geschichte," erklärt Prof. Dr. Michael M. Rind,
Chefarchäologe des LWL. "Ab sofort präsentieren wir neben den
wichtigsten und schönsten archäologischen Funden und
Fundkomplexen aus Westfalen auch ganz aktuelle
Forschungsergebnisse. Wir möchten die Menschen in Westfalen auf
diese Weise zeitnah an unseren Arbeitsergebnissen über die
Geschichte der Region teilhaben lassen."

Durch die "Frisch erforscht!"-Vitrine erleben die Besucher
hautnah die archäologische Forschung hinter den Kulissen mit.
Sie können nachvollziehen, welche Arbeitsschritte ein Objekt
durchlaufen hat, bevor es im Museum präsentiert wird. Das
frisch Erforschte zeigt somit auch, dass Archäologie keine
"staubtrockene" Wissenschaft ist. Denn sie fördert als einzige
historische Wissenschaft täglich neue Quellen zutage. Diese
stets wachsende Fundmenge kann mit immer ausgefeilteren
Methoden untersucht werden. Mit modernen
naturwissenschaftlichen Techniken können aber auch altbekannte
Objekte neu analysiert werden und so ganz neue und
weiterführende Erkenntnisse liefern.

Römische Besatzer oder Germanen?
Als erstes Projekt für die neue Vitrine hat das Museum die
Knochen aus einem Töpferofen in Haltern am See neu untersuchen
lassen. Der Ofen gehörte zu einem Töpferviertel, das
Archäologen vor dem Römerlager in Haltern am See Anfang der
1990er Jahre entdeckt hatten. In großer Unordnung lagen in ihm
die Skelette von 24 Menschen und einem Hund. Bisher hatte man
nicht klären können, ob es sich bei den Toten um römische
Besatzer oder um Germanen handelte.

Wissenschaftler in München stellten nun mit der so genannten
Sauerstoff-Strontium-Isotopenanalyse an den Zähnen der Toten
fest, dass man hier Germanen im Ofen verscharrt hatte. Die
Analysen ergaben, dass sechs der Männer zwischen 20 und 50
Jahren sicher und zwei weitere wahrscheinlich aus der näheren
Region stammten. Vier Personen dagegen waren von weit her nach
Westfalen gekommen: Alle vier sind in derselben Region im
Schwarzwald oder in Böhmen aufgewachsen. Dieses Ergebnis
schafft Raum für Spekulationen: Waren doch mehr Germanenstämme
in den Kampf gegen die römischen Besatzer eingebunden, als es
die schriftliche Überlieferung beschreibt?

Angriff auf römische Rumpfbesatzung?
Die zeitliche Einordnung des Fundes ist nicht ganz sicher. Die
Indizien deuten auf einen erfolglosen Überraschungsangriff von
Germanen hin, deren Gefallene von den Römern anschließend
hastig in den Ofen geworfen wurden. Dies wiederum weist auf
eine Zeitstellung nach der Varusschlacht im Jahre 9 nach
Christus hin. Denn keine Germanengruppe hätte zuvor die mit
mehreren tausend römischen Berufssoldaten besetzte
Militäranlage in Haltern am See angegriffen. Dies würde aber
auch beweisen, dass das Halterner Lager auch nach der römischen
Niederlage in der Varusschlacht mit einer römischen
Rumpfbesatzung bestückt war.

Hintergrund
Sauerstoff-Strontium-Isotopenanalyse macht sich die Tatsache
zunutze, dass in Gesteinen verschiedene Isotope des
Spurenelements Strontium vorkommen. Das Verhältnis dieser
Isotopen zueinander hängt von der Art und dem Alter der
Gesteine ab und variiert dadurch von Region zu Region. Aus dem
Boden und dem Grundwasser wird das Strontium von Pflanzen
aufgenommen. Über die Nahrungskette gelangt es dann in den
menschlichen Organismus, wo es in Knochen und Zähne eingelagert
wird. Weil sich der Zahnschmelz bis zum 4. Lebensjahr fertig
ausbildet, bleibt das Isotopenverhältnis in ihm identisch mit
dem der Region, in der ein Mensch seine ersten vier Lebensjahre
verbracht hat.


INFO

LWL-Museum für Archäologie,
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag,
Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr
Geschlossen am 24., 25., 31.12. und am 1.1.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 7 08:49:49 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Oct 2009 08:49:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: 1225 und die Folgen - eine Mordsgeschichte
ausdem Ruhrgebiet, Herne, 09.10.2009
Message-ID: 4ACC562D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.10.2009, 12:32


AKTUELL

Einem alten Mordfall auf der Spur
Vortrag im LWL-Museum für Archäologie

Am Freitag (9.10.) beschreibt Dr. Stefan Leenen,
wissenschaftlicher Projektleiter der Ausstellung "AufRuhr 1225!
Ritter, Burgen und Intrigen", ab 19.30 Uhr im LWL-Museum für
Archäologie in Herne einen historischen Kriminalfall, dessen
Auswirkungen bis heute spürbar sind.

In dem Vortrag "1225 und die Folgen - eine Mordsgeschichte aus
dem Ruhrgebiet" ruft Leenen einen vergessener Meilenstein in
der Geschichte des Ruhrgebietes ins Gedächtnis. In einer kalten
Novembernacht vor fast 800 Jahren verlor der mächtigste Mann
nördlich der Alpen, Erzbischof Engelbert von Köln, mitten im
späteren Ruhrgebiet bei einem Anschlag sein Leben. Über 40
tödliche Stichwunden wurden später an dem Leichnam festgestellt.

Als Drahtzieher des Mordes gilt ein Verwandter des Erzbischofes,
Friedrich von Isenberg, dessen Stammburg in Hattingen liegt.
Die Folgen dieses tödlichen Hinterhaltes haben die Region die
nächsten 150 Jahre lang geprägt und die politische Landkarte
des Gebietes neu sortiert.

Bis heute ist der mysteriöse Mord an Erzbischof Engelbert von
Köln nicht gelöst. Viele Fragen bleiben rätselhaft: Was waren
die Gründe für den brutalen Anschlag? Warum haben sich die
Angreifer in einem Himmelfahrtskommando gegen den mächtigsten
Mann des Reiches verbündet?

Ab dem 27.Februar wird die größte Mittelalterausstellung, die
es bisher im Ruhrgebiet gegeben hat, dieses dramatische
Ereignis zum roten Faden machen, an dem entlang sich in drei
Ausstellungshallen das Leben im mittelalterlichen Ruhrgebiet
entrollt.

Als Einführung zur Ausstellung startet am Freitag eine
Vortragsreihe, in der renommierte Wissenschaftler aus dem In-
und Ausland kurzweilig und gut verständlich unterschiedlichste
Facetten des Lebens im 13. Jahrhundert erläutern. Die
Veranstaltungsreihe findet im Vortragssaal des Museums statt
und ist kostenfrei.


INFO

9.10. 2009, 19.30 Uhr, Vortragsaal
Eintritt frei

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 9462824
URL: http://www.aufruhr1225.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 7 08:54:12 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Oct 2009 08:54:12 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Nach "Imperium" bleibt das LWL-Roemermuseum noch
bisEnde November geoeffnet
Message-ID: 4ACC5734.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.10.2009, 12:07


AKTUELL

Mini-Legionäre stehen weiter in Haltern
Nach "Imperium" bleibt das LWL-Römermuseum noch bis Ende
November geöffnet

Auch nach dem Ende der Ausstellung "Imperium" in der
Seestadthalle am kommenden Sonntag (11.10.) bleiben 15.000
römische Legionäre in Haltern am See. Während die hochkarätigen
Exponate aus ganz Europa den Ausstellungsort wieder verlassen,
sind die Spielzeug-Römer weiter im LWL-Römermuseum zu sehen,
teilte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Mittwoch
in Münster mit. Auch das größte Ausstellungsstück, das Wrack
eines zehn Meter langen Lastschiffs, steht noch bis zum 29.
November im Römermuseum. Bis dahin zeigt das LWL-Museum das
Leben der Soldaten im früheren Legionslager, einem Außenposten
des Römischen Reiches vor 2000 Jahren.

"Wir brechen nicht alle Zelte ab, sondern geben unseren
Besuchern weitere sieben Wochen die Gelegenheit, den Alltag der
Legionäre an der Lippe nachzuempfinden", sagte Renate Wiechers
vom LWL-Römermuseum. Wie die Römer die Gewässer befahren haben
oder wie ein Militärlager aufgebaut war, erfahren die Besucher
zum Beispiel durch einen animierten Film im Museumskino. Das
römische Lastschiff verdeutlicht die logistische
Meisterleistung, die damals nötig war, um tausende Soldaten an
den Außengrenzen des Imperiums zu versorgen. Eine einzige
Legion verbrauchte pro Tag allein fünf Tonnen Getreide. ?Wenn
unsere Spielzeugrömer echte Legionäre wären, bräuchten wir hier
täglich die dreifache Menge?, so Wiechers. Die Plastikfiguren
führten den Besuchern vor Augen, was für ein gewaltiger Tross
im Jahre neun nach Christus ins Verderben marschierte.

Stippvisite Außenposten Die bislang angebotenen Führungen im
LWL-Römermuseum können weiter gebucht werden. Auf der
"Stippvisite Außenposten" erleben Besucher, wie die Legionäre
in Haltern lebten und die Grenzen des Römischen Reiches
sicherten. An seine Dienstzeit unter dem Heerführer und
germanischen Statthalter Varus erinnert sich der Legionär
"Fenestela, ein Veteran der 19. Legion". Während der Führung
"Für eine Handvoll Denare" blicken die Teilnehmer hinter die
Kulissen des römischen Verwaltungs- und Militärzentrums in
Haltern.

Schüler der Klassen drei bis fünf können sich zudem auf die
Suche nach vermissten Römern begeben. Das Programm "Legionäre
verschwunden" wird auch in den Herbstferien angeboten. Bei der
Aktion basteln die Kinder ihr eigenes Feldzeichen. Doch zuvor
suchen sie sechs vermisste Legionäre, die heimlich ihren Platz
in der Marschordnung verlassen haben.

Das LWL-Römermuseum schließt am 30. November, um die
Dauerausstellung zu überarbeiten.


INFO

Ferienprogramm:
20. bis 23.Oktober 2009
10 bis 12 Uhr für Kinder von 6 bis 10 Jahren
14 bis 16 Uhr für Kinder von 8 bis 12 Jahren
Dauer: 2 Stunden, Kosten: 4 ? inklusive Museumseintritt
Anmeldung: 02364 9376-0

Informationen zu den Führungen unter:
URL: http://www.imperium-konflikt-mythos.de/fuehrungen

LWL-Römermuseum
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See
Internet: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WMfA_Haltern/

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag: 9 bis 17 Uhr
Samstag und Sonntag: 10 bis 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 7 08:57:59 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Oct 2009 08:57:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Die unsichtbare Geschichte Zollvereins und Hoehlen
alsKlimaarchive: Fuenf junge RUB-Forscher
erhaltenPromotions-Stipendien
Message-ID: 4ACC5817.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 06.10.2009, 15:31


AKTUELL

Die unsichtbare Geschichte Zollvereins und Höhlen als Klimaarchive
Fünf junge RUB-Forscher erhalten Promotions-Stipendien
Preise der Wilhelm und Günter Esser Stiftung verliehen


Auf der Zielgeraden ihrer Dissertation freuen sich fünf
Nachwuchswissenschaftler der RUB über eine Finanzspritze, die
ihnen hilft, ihre Forschungsprojekte wie geplant abzuschließen:
Sie erhielten am 5. Oktober die Preise der Wilhelm und Günter
Esser Stiftung - ein je halbjähriges Stipendium in Höhe von 750
Euro pro Monat. Gunnar Gawehn erforscht die heute "unsichtbare"
Geschichte der Zeche Zollverein aus den Jahren 1847 bis 1914;
Jens Hauser ergründet in seiner fachübergreifenden Arbeit die
Strategien organischer Medienkunst und die neuen Medien, die
aus Biotechnologie entstehen.

Die Sozialwissenschaftlerin Leila Arroum analysiert die
Sprachkompetenz-Förderung von Kindern und Jugendlichen mit
Migrationshintergrund. Aus den Naturwissenschaften werden zwei
Projekte gefördert: Dana Riechelmann gewinnt neue und hoch
präzise Klimadaten aus Tropfsteinen, Inga Trompetter untersucht
die bisher unbekannte Funktion von bestimmten Enzymen
(Nitrilasen NIT1) zur Rückgewinnung und zum Abbau von Stoffen
in Pflanzen.

Zollverein: Was man heute nicht mehr sieht

Zollverein: Wer vom Weltkulturerbe und dem "Sinnbild"
schlechthin für den Ruhrbergbau spricht, der meint die markante
Zentralschachtanlage Zollverein 12 in Essen-Katernberg, die von
1928 bis 1930 erbaut wurde. Was man hingegen nicht mehr sieht
und kaum jemand weiß: Bereits seit ihrer Gründung im Jahr 1847
setzte die Zeche Zollverein technische und wirtschaftliche
Maßstäbe. Sie war von je her Motor für die ökonomische, soziale
und städtebauliche Entwicklung des Standortes und nahm bereits
in den Jahren 1888 bis 1901 die Spitzenposition unter allen
Gruben im Ruhrbezirk entlang der Emscher ein.

"Die Vorgeschichte der Zeche war mehr als ein Prolog", sagt
Gunnar Gawehn, der in seiner Dissertation die heute
"unsichtbare" Geschichte der Anlage erstmals systematisch
dokumentiert. Denn obwohl die Zeche in vielerlei Hinsicht
prägend auf die Region wirkte, existiert bisher keine
Untersuchung, die sich genauer mit der Geschichte des
Bergwerkes vor dem Ersten Weltkrieg befasst.

Neue Biomedien im Blick

Ein "Plantimal" - eine gentechnisch veränderte Pflanze, in der
DNA-Sequenzen des Künstlers zum Ausdruck kommen; oder
"opferlose Lederzucht" - in vitro entstehende Kunsthaut, die
"Artenschranken" überschreitet: Das sind Beispiele von
aktueller Gegenwartskunst, die auf moderne Biotechnologie als
Ausdrucksmittel zurückgreift und lebendige Exponate schafft. An
dieser Medienkunst setzt Jens Hauser mit seiner Arbeit an und
skizziert die Herausforderungen neuer "Biomedien", die die
Möglichkeiten und Grenzen bisheriger Medien übersteigen.

Fachübergreifend erforscht er die Strategien von Biomedialität:
"Nach der Ablösung der traditionellen Beziehung von Kunst und
Natur durch Kunst und Technik im 20. Jahrhundert verschmelzen
nun beide in der Biomedialität", so Hauser.
Medienwissenschaftlich, kunsthistorisch, technikphilosophisch
und wissenschaftstheoretisch untersucht Hauser die ästhetische
und gesellschaftliche Bedeutung dieser Kunst, die die moderne
Biotechnologie zweckentfremdet. Aus zahlreichen Fallstudien
leitet er Perspektiven eines neuen Medienverständnisses ab.

Sprachförderung - Eltern - Integration

Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund tut Not,
PISA und DELFIN haben es gezeigt: Vor allem die Kinder und
Jugendlichen aus unteren sozialen Schichten sind im deutschen
Schulsystem benachteiligt und haben deutlich schlechtere
Bildungschancen. In Herten im nördlichen Ruhrgebiet, einer
Kommune, in der bereist jedes zweite Kind bis sechs Jahre einen
Migrationshintergrund hat, untersucht Leila Arroum, welche
Faktoren die Sprachkompetenzförderung in Tageseinrichtungen für
Kinder beeinflussen.

In teilstrukturierten, narrativen Interviews befragt die
Sozialwissenschaftlerin die Leiter aller Tageseinrichtungen in
Herten sowie Eltern zu den Themen Sprachförderung, Elternarbeit
und Integration: Welche subjektiven Schwerpunkte setzen sie,
was erachten sie als "relevant", welche Deutungsmuster für
"Bildungserfolg" und "Integration" lassen sich daraus ablesen?
Die Befragten sollen "offen" darüber sprechen. Mit ihrer
Dissertation setzt Arroum an der gängigen Behauptung an,
verantwortlich für sprachliche Missstände der Kinder seien vor
allem die Eltern, deren Herkunft sowie deren fehlendes
Engagement und Interesse.

Klimadaten aus Tropfsteinen

In Höhlen und insbesondere in deren Tropfsteinen stecken
wertvolle und vor allem sehr präzise Daten über unser Klima und
die Klimaveränderungen vergangener Zeiten. Wie ein "Archiv"
fungieren die mineralischen Ablagerungen (Kalzit). Dana
Riechelmann fährt für ihre Untersuchung - ein so genanntes
Höhlen-Monitoring - regelmäßig nach Iserlohn, wo sie in der
"Bunkerhöhle" zahlreiche Aufzeichnungs- und Messgeräte
installiert hat. Ihre kontinuierliche Datensammlung verfolgt
zwei Ziele: zum einen geht es darum exakt zu verstehen, was
heute in einer Höhle passiert. Die Analyse unseres derzeitigen
Klimas aus den Kalzitschichten der Tropfsteine erlaubt dann zum
anderen Rückschlüsse auf das frühere Klima.

Die Daten sind in der Sprache der Wissenschaftler "hoch
auflösend": Sie ermöglichen Aussagen über Zeiträume von
Jahrzehnten bis Jahrhunderten und sind somit präziser als die
Daten, die man etwa aus marinen Bohrkernen gewinnt. "Das ist
besonders wichtig, um kurzfristige Klimaveränderungen der
jüngeren Vergangenheit zu rekonstruieren", so Riechelmann. Ein
Beispiel: "Bereits jetzt können wir sehr schön die
Industrialisierung anhand von Schwefel in den Kalzitschichten
sehen." Etwa einen Millimeter wächst ein Tropfstein im Schnitt
in zehn Jahren, so dass sich anhand der geophysischen Daten
Schicht für Schicht das Klima "ablesen" lässt.

Wie Pflanzen ihre eigenen Abwehrstoffe entgiften

Viele Pflanzenarten aus der Familie der Kreuzblütler
(Brasscicaceen) besitzen Senfölglycoside (Glucosinolate). Wird
eine Pflanze zum Beispiel durch ein Insekt angeknabbert, werden
die Glucosinolate abgebaut. Dabei entstehen giftige oder
schlecht schmeckende Substanzen (etwa Isothiocyanate und
Nitrile). Ein Beispiel dafür ist die Senfpflanze: Sie riecht
nicht nach Senf, schmeckt aber scharf, wenn man hineinbeißt.

Auch "unverwundete" Pflanzen können Glucosinolate abbauen.
Geschieht dies über Nitrile als Abbauprodukte, können die
Pflanzen bei Schwefelmangel den Schwefel aus den Glucosinolaten
zurückgewinnen. Da auch Nitrile in höheren Konzentrationen
schädlich sind, werden sie von Nitrilasen zu Carbonsäuren
umgesetzt. Inga Trompetter untersucht in ihrer Dissertation die
NIT1-Gruppe Nitrilasen, die nur in Kreuzblütlern (Brassicaceen)
vorkommen, zum Beispiel in Senf, Kresse, Kohl und Raps. Sie
schaut hier ganz genau hin und erforscht, inwieweit die
Nitrilasen die Pflanze befähigen, schädliche Stoffe (Nitrile)
abzubauen und wertvolle Elemente (z. B. Stickstoffe)
zurückzugewinnen und "neu" zu nutzen.


INFO

Dr. Manfred Buschmeier
Dezernat 1, Forschungsreferent
Tel. 0234/32-23923
E-Mail: manfred.buschmeier at uv.rub.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 7 09:05:43 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Oct 2009 09:05:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Neue stellvertretende Direktorin im
LWL-Landesmuseum:Melanie Bono wird Kuratorin fuer Gegenwartskunst
Message-ID: 4ACC59E7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.10.2009, 11:39


AKTUELL

Neue stellvertretende Direktorin im LWL-Landesmuseum
Melanie Bono wird Kuratorin für Gegenwartskunst

Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
bekommt ab Januar 2010 eine neue stellvertretende Direktorin
und Kuratorin für Gegenwartskunst, wie der Landschaftsausschuss
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag (2.
Oktober ) beschlossen hat. Berufen wurde Melanie Bono, zur Zeit
Direktorin des Neuen Aachener Kunstvereins (NAK). Die
Neubesetzung betrifft einen wichtigen Sammlungs- und
Ausstellungsbereich des LWL-Museums. "Die Anbindung der
stellvertretenden Direktion an die Kuratorenstelle bedeutet ein
Aufwertung der Gegenwartskunst für unser Museum", erklärte
LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale.

Melanie Bono, 1977 in Hannover geboren, studierte Soziologie
und Kunstgeschichte in Tübingen und Stuttgart. Nach dem Studium
und einer Hospitanz bei der Archipenko Foundation in New York
begann sie im September 2004 als wissenschaftliche
Mitarbeiterin im Neuen Aachener Kunstverein. 2006 übernahm
Melanie Bono die Leitung des EU-Projekts "After Cage. 24
Collections in motion" mit Sitz in Maastricht.

Seit Januar 2007 ist Melanie Bono Direktorin des Neuen Aachener
Kunstvereins. Hier führt sie die programmatische Arbeit mit
Künstlern, die sich in ihrem Werk mit dem Erbe der Avantgarde
auseinandersetzen, fort und zeigt Einzelausstellungen z. B. von
Albrecht Schäfer, Diango Hernandez und Nairy Baghramian. 2008
wurde das Jahresprogramm des Kunstvereins von der Kunststiftung
Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Neben der Tätigkeit für den
Neuen Aachener Kunstverein hat Melanie Bono seit 2008 einen
Lehrauftrag für "Positionen der Gegenwartskunst" an der
Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen.

Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold: "Gerade der Bereich
Gegenwartskunst hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten durch
vielbeachtete Ausstellungen und Kooperationen das überregionale
Profil des Museums geprägt, wobei gerade die seit 1977 alle
zehn Jahre stattfindenden 'Skulptur Projekte' dem Museum ein
internationales Renommee schufen. Vor diesem Hintergrund bildet
die Berufung von Melanie Bono, einer ausgewiesenen Kennerin der
Kunst nach 1960, ein wichtiges Signal für die Neuorientierung
des Hauses, das 2013 seinen Neubau eröffnen wird. Als
stellvertretende Direktorin wird Melanie Bono zudem die
Ausrichtung des Hauses mitgestalten. Ich freue mich sehr auf
die Zusammenarbeit mit ihr."





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Oct 7 10:04:36 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 07 Oct 2009 10:04:36 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Muenster in Schutt und Asche" 1759 / "Ein Koenig
ueberalle Welt" 1534, Muenster 08.10.2009
Message-ID: 4ACC67B4.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Gerd Dethlefs"
Datum: 07.10.2009, 08:55


AKTUELL

"Münster in Schutt und Asche" - vor 250 Jahren / "Ein König über alle
Welt" - vor 475 Jahren

Weitgehend unbeachtet sind zwei Erinnerungstage in diesem Spätsommer
verstrichen: Die Zerstörung des Martiniviertels durch die Beschießung
durch hannoversche Artillerie am 3. September 1759 - und die
Königserhebung des Jan van Leiden im September 1534, vor 475 Jahren.

Dr. Gerd Dethlefs, Historiker am LWL-Landesmuseum, erinnert an diese
"vergessenen Jubiläen" im Rahmen der "Kunstpause" am Donnerstag, 8.
Oktober um 12.30 Uhr - zu 1759 und dem Siebenjährigen Krieg in
Westfalen,

und im Rahmen eines Abendvortrages über das Täuferreich zu Münster um
20.00 Uhr - beides im LWl-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte am
Domplatz zu Münster.







From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 8 10:38:48 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Oct 2009 10:38:48 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Joergens, Bettina (Hrsg.): Biographie,
Genealogie undArchive gemeinsam im digitalen Zeitalter
Message-ID: 4ACDC138.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Bettina Joergens" bettina.joergens at lav.nrw.de
Datum: 30.09.2009, 14:29


LITERATUR

Biographie, Genealogie und Archive gemeinsam im digitalen Zeitalter
Detmolder Sommergespräche 2006 und 2007,

hrsg. von Bettina Joergens
(Veröffentlichungen des Landesarchivs
Nordrhein-Westfalen)
272 S., s/w Abb., Broschur, 2009

Euro 24,90,
ISBN: 978-3-7686-3085-6

"Biographie, Genealogie und Archive im digitalen Zeitalter" ist
das Thema des bereits zweiten Tagungsbandes der Detmolder
Sommergespräche. Die Beiträge nähern sich aus unterschiedlichen
Perspektiven Fragen der Biographie, Genealogie und
Alltagsgeschichte, der Zusammenarbeit von Familienforschern und
Archiven sowie der Möglichkeiten und Risiken der
Computergenealogie. Der Band spiegelt die für die
Sommergespräche typische Mischung von Archiv,
Geschichtswissenschaft, Familienforschung und Behörde und
bietet vielfältige Anregungen für die praktische Arbeit.

Inhaltsübersicht:

Vorwort (Jutta Prieur-Pohl) S. 7

Biographie, Genealogie und Archive gemeinsam im digitalen
Zeitalter. Die Detmolder Sommergespräche als Diskussionsforum -
eine Einleitung. (Bettina Joergens) S. 9

1. Genealogie, Biographie, Alltagsgeschichte: Perspektiven und
Probleme der Quellenforschung

"Die Ungleichzeitigkeit von Systembruch und persönlicher
Neuorientierung. Einige Anmerkungen zur Oral History nach
Nationalsozialismus und dem Zusammenbruch der Sowjetunion"
(Alexander von Plato). S. 23

"Oma" als Quelle - Frauen in Lippe suchen ihre Geschichte
(Ingrid Schäfer). S. 45

Vorsicht Quelle! Über den Umgang mit biographischen Quellen
(Jutta Prieur-Pohl). S. 63

"Aus Menschen werden Briefe" - aus Briefen werden Biographien.
Die Korrespondenz einer jüdischen Familie zwischen Verfolgung
und Emigration 1933 - 1947 (Oliver Doetzer). S. 79

"Biographie" eines eigenbehörigen Bauern aus der Grafschaft
Rietberg (Wilhelm Krüggeler). S. 99

Familienforscher und Amtsgerichtsbestände am Beispiel des
Landesarchivs NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Ulrike Hammes
und Lars Lüking ). S. 121

Familie, Zeit und Ordnung. Genealogie historisch betrachtet
(Bettina Joergens). S. 135

Genealogie als Beitrag zur Erinnerungskultur (Hermann Metzke).
S. 173

2. Archive, Forschung und (Computer-)Genealogie: Perspektiven
für neue Kooperationen

Genealogieprogramme und Verkartungsprojekte. Ein systematischer
Überblick (Günter Junkers). S. 187

Überlieferungsbildung und genealogische Sammlungen (Hermann
Niebuhr). S. 197

Digitaler Stammbaum - für die Ewigkeit? Technische Aspekte der
Langzeitarchivierung (Wolfgang Kahnert). S. 213

Open Access oder "Turning Archival Databases into Goldmines"?
Überlegungen zu einem Kirchenbuchportal der deutschen
Kirchenarchive im europäischen Kontext (Bettina Wischhöfer). S.
221

Das Projekt Genlias in den Niederlanden (Jacques van Rensch).
S. 229

Kreative Mitarbeiterbeschaffung im Landeskirchlichen Archiv
Kassel - Das Modell Friendraising (Bettina Wischhöfer). S. 235

Das Staatsarchiv Bremen und die Gesellschaft für
Familienforschung Bremen - Entwicklung und Grundlagen einer
Kooperation (Konrad Elmshäuser und Rudolf Voss ). S. 245

Ehrenamtliche im Archiv - Denkanstöße aus der Praxis (Astrid
Küntzel und Yvonne Leiverkus). S. 261

Bestellwünsche bitte an:
Verlag Degener & Co., Inhaber: Manfred Dreiss
Am Brühl 9
D-91610 Insingen (bei Rothenburg o.d. Tauber)
Tel.: 0 98 69 - 97 82 28 - 0 / Fax: 0 98 69 - 97 82 28 - 9
E-Mail: degener at degener-verlag.de
Homepage: www.degener-verlag.de


INFO

Kontakt:
Willi-Hofmann-str. 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-112
Fax: 05231/766-114
URL: www.archive.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 8 10:42:13 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Oct 2009 10:42:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Der Standort des Schiffshebewerks Henrichenburg
inWaltrop im Wandel der Zeiten, Waltrop, 20.10.2009
Message-ID: 4ACDC205.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 06.10.2009, 12:57


AKTUELL

Der Standort des Schiffshebewerks Henrichenburg in Waltrop im
Wandel der Zeiten
Lichtbildervortrag im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg

Henrichenburg - dieser Name ist unweigerlich mit dem Hebewerk
verbunden. Die Geschichte dieser Liaison und einiges mehr aus
der Vergangenheit des "Hebewerk-Ortes" erzählt der frühere
Stadtdirektor von Waltrop und heutige Vorsitzende des Waltroper
Heimatvereins Norbert Frey am Dienstag, 20. Oktober, um 19.30
Uhr in einem Vortrag, zu dem der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in sein Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg einlädt.

Der Name des Schiffshebewerkes stammt von der Gemeinde
Henrichenburg, zu dessen Gebiet der Standort ursprünglich
gehörte. Man änderte diesen Namen Dank des Beharrungsvermögens
preußischer Beamter auch dann nicht, nachdem der Standort des
Hebewerkes zu Waltrop gehörte. Norbert Frey möchte in seinem
Bildervortrag den Zuhörern einen Eindruck über den Ort der
Hebewerke vermitteln, wie er bis zum Bau des Schiffshebewerk
Henrichenburg 1896 tatsächlich war - eine kleine Bauerngemeinde,
die trotz der Industrialisierung im 19. Jahrhundert ihren
Charakter als Nahtstelle zwischen Münsterland und Ruhrgebiet
bewahrt hat.

Der Referent legt gerade sein neuestes Buch mit dem Titel
"Dorfmüller - Vikar in Waltrop" vor. Der "Vater der Waltroper
Heimatgeschichte", Vikar Heinrich Dorfmüller, hat in den Jahren
1893 bis 1906 als Erster Schriftliches über die örtliche
Heimatgeschichte hinterlassen. Dabei ging er ausführlich auf
die Entwicklung Waltrops ein, vom frühen Mittelalter bis zur
Angliederung an Preußen 1815.

"Mit diesem Vortrag wollen wir besonders diejenigen aus der
näheren Umgebung ansprechen, die sich für das Schiffshebewerk
als Identifikationsobjekt interessieren", sagt
LWL-Museumsleiter Herbert Niewerth. Der Eintritt ist frei.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707 - 0
E-Mail: schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 8 10:47:56 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Oct 2009 10:47:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vom damaligen Leben der Bielefelder Kinder, Bielefeld,
14.10.2009
Message-ID: 4ACDC35C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 07.10.2009, 12:35


AKTUELL

Vom damaligen Leben der Bielefelder Kinder

Wo gingen damals die Bielefelder Kinder in die Schule und was
spielten sie anschließend in ihrer Freizeit? Welche Spiele
faszinierten heutige Urgroßeltern? Diese und weitere Fragen zum
Leben der Kinder damals in Bielefeld beantwortet Heiko
Hasenbein am Mittwoch, 14. Oktober, während eines etwa
zweistündigen Rundgangs durch die Bielefelder Altstadt. Kinder
zwischen acht und zwölf Jahren können an dem Rundgang
teilnehmen und sich von ihren Eltern begleiten lassen. Start
ist 15.30 Uhr am Foyer des Historischen Museums.

INFO

Kinder zahlen vier Euro, Erwachsene fünf Euro. Eine Anmeldung
ist telefonisch unter 0521 / 51-3639 oder -3635 erforderlich.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 8 10:52:42 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Oct 2009 10:52:42 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Glueck ab!" 100 Jahre Ballonfahrt in Muenster,
Muenster, 09.10.-06.12.2009
Message-ID: 4ACDC47A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 08.10.2009, 10:05


AUSSTELLUNG

"Glück ab!" 100 Jahre Ballonfahrt in Münster
Stadtmuseum präsentiert Erinnerungsstücke /
1930 luftsportliches Großereignis auf der Loddenheide

Im Allgemeinen wird zwischen Himmel und Erde geflogen, Ballone
aber fahren durch die Luft: Die Mitglieder des
Freiballonsport-Vereins Münster-Münsterland, der vor 100 Jahren
- am 18. Oktober 1909 - von begeisterten Flugpionieren und
Ballonfahrern gegründet wurde. Zu diesem Jubiläum präsentiert
das Stadtmuseum Münster vom 9. Oktober bis 6. Dezember eine
kleine Ausstellung zur Pionierzeit der Gasballone vor dem
Zweiten Weltkrieg in Münster.

1930 etwa richteten die Stadt und die Luftfahrtvereinigung
Münster das damals größte luftsportliche Ereignis der Welt auf
dem Fluggelände Loddenheide aus. Am 15. Juni säumten über
100 000 Menschen den Flugplatz, fast 2000 Helfer waren an der
Organisation beteiligt. Das Luftschiff "Graf Zeppelin" kam
extra aus Friedrichshafen, 30 Gasballone gingen gleichzeitig an
den Start.

Auch vier Ballone des münsterschen Vereins nahmen an der
internationalen Wettfahrt der Superlative teil, unter ihnen der
bekannte Ballonfahrer Ferdinand Eimermacher, der durch seine
oft spektakulären Fahrten diese Epoche prägte. So fuhr er etwa
in nur sechs Stunden von Münster nach Königsberg. Sieger der
Wettfahrt am 15. Juni 1930 wurden die Ballone "Hollandia" und
"Köln", die jeweils eine Strecke von rund 300 Kilometern
zurücklegten.

Ausgestellt werden im ersten Obergeschoss des Stadtmuseums
neben historischen Aufnahmen und Andenken an das Großereignis
auch Utensilien der Ballonfahrer. Zu sehen sind auch Plakate,
mit denen für den Großflugtag geworben wurde. Entworfen wurden
sie von zwei bekannten münsterschen Künstlern: Carl Determeyer
und Bernhard Bröker. Determeyers Plakat nimmt die Perspektive
der Ballonfahrer ein und präsentiert einen Blick von oben auf
Münster. Bröker konzentriert sich auf das Spektakel selbst und
zeigt den Zeppelin im Landeanflug während 30 Ballone fast
zeitgleich aufsteigen.

Das Großereignis zog vor knapp 80 Jahren Besucher aus der nahen
und weiten Umgebung an, auch aus den Niederlanden zog es die
Menschen nach Münster. Postkarten und Erinnerungsplaketten
fanden reißenden Absatz. Heute sind sie in der Ausstellung
"Glück ab!" zu sehen.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 8 12:07:56 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Oct 2009 12:07:56 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Staedtebauliches Kolloquium: "Zukunft
brauchtHerkunft", Dortmund, ab 27.10.2009
Message-ID: 4ACDD61C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 07.10.2009, 10:00
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


KOLLOQUIUM

Städtebauliche Kolloquium: "Zukunft braucht Herkunft"
Ab 27. Oktober 2009

Der Städtebauliche Denkmalschutz und die Städtebauliche
Denkmalpflege gewinnen auf der Bundes- und Landesebene in der
Diskussion um die Perspektiven der Städte, auch im Hinblick auf
die Weiterentwicklung von Förderprogrammen zunehmend an
Bedeutung. Daher haben sich auf Initiative von Prof. Christa
Reicher Akteure aus Universität, Wissenschaft und Region zu
einer Fachgruppe "Städtebauliche Denkmalpflege"
zusammengeschlossen, um gemeinsam in diesem Themenfeld zu
wirken.

Im kommenden Wintersemester 2009/10 gestaltet die Fachgruppe
das Städtebauliche Kolloquium an der TU Dortmund, Fakultät
Raumplanung mit dem Titel: "Zukunft braucht Herkunft".

Die Veranstaltung, die auch im Rahmen des Studium Fundamentale
angeboten wird, will mit einem höchst aktuellen Thema eine
Brücke zwischen Hochschule, Forschung und Planungspraxis in den
Kommunen schlagen und damit das Bewusstsein im Umgang mit dem
baulichen Erbe unserer Städte stärken. Die Kolloquiumsreihe,
die am 27. Oktober 2009 startet, beschäftigt sich in drei
Veranstaltungen mit dem "Gedächtnis" der Stadt, dem Stellenwert
der historischen Bausubstanz für die Identität der Stadt und
der Stadtentwicklung von morgen.

PROGRAMM

27.10.09 | 18 Uhr

Wie kommt die Geschichte ins Entwerfen? Für das Entwerfen von
städtebaulichen Konzepten spielt der Umgang mit dem Bestand
eine große Rolle. Der Konkurrenzkampf der Städte um
Profilierung und Alleinstellungsmerkmale wird zunehmend über
das bauliche Erbe bestimmt, das einen Ort unverwechselbar macht.

Prof. Dr. Karl Jürgen Krause, Dortmund: 'Das bauliche Erbe als
Herausforderung für das städtebauliche Entwerfen' Walter
Ollenik, Fachbereichsleiter Stadtkultur und Denkmalpflege,
Hattingen: 'Die Zeitmaschine und die Stadterneuerung in
Hattingen'

08.12.09 | 18 Uhr

Die historische Stadt weiterbauen Das Weiterbauen der Stadt ist
eine der wesentlichen Aufgaben der Zukunft. Während der
bauliche Bestand zunächst zur Anpassung auffordert, müssen die
Städte dennoch so umgebaut werden, dass sie den demographischen
und klimatischen Veränderungen gerecht werden.

Dr. Marta Doehler-Behzadi, Bundesministerium für Verkehr, Bau
und Stadtentwicklung, Berlin: 'Stadtverwandlungen:
Städtebaulicher Denkmalschutz zwischen Kontinuität und Wandel'
Svenja Schrickel, Leiterin der Denkmalbehörde, Dortmund:
'Chancen und Grenzen des baulichen Erbes für die Stadt von
morgen'

19.01.10 | 18 Uhr

Stadtentwicklung im Konflikt Im Spannungsfeld zwischen
zukunftsgerichteten Konzepten und Denkmalschutz suchen die
Akteure in der Stadtentwicklung nach überzeugenden Antworten:
zwischen der Rekonstruktion mit der Gefahr des "Verbrauchs von
Authentizität" einerseits und der nachhaltigen Stadtentwicklung
andererseits.

Prof. Dr. Christoph Zöpel, Staatsminister a.D., NRW: 'Die Rolle
des baulichen Erbes für die Stadtgestaltung der Zukunft' Karl
Jasper, Ministerium für Bauen und Verkehr NRW: 'Städtebaulicher
Denkmalschutz


INFO

Veranstalter:
TU Dortmund
Fakultät Raumplanung
Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung
Tel.: 0231-755 2241
E-Mail: stb.rp at tu-dortmund.de
URL: www.raumplanung.uni-dortmund.de/stb

Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH, Dortmund
URL: www.ils.forschung.de

Fachgruppe Städtebauliche Denkmalpflege TU Dortmund / ILS /
Arbeitskreis
Denkmalpfleger im Ruhrgebiet

Anmeldung unter:
URL: stb.rp at tu-dortmund.de [mailto:stb.rp at tu-dortmund.de]

Veranstaltungsort:
Technische Universität Dortmund
Rudolf Chaudoire Pavillon
Campus Süd
Baroper Straße





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 8 12:27:11 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Oct 2009 12:27:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Langeweile in den Ferien?: LWL-Museen
bietenabwechslungsreiche Mitmach-Aktionen
Message-ID: 4ACDDA9F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.10.2009, 14:18


AKTUELL

Langeweile in den Ferien?
LWL-Museen bieten abwechslungsreiche Mitmach-Aktionen

Weder Schulstress noch Hausaufgaben, dafür umso mehr Freizeit -
es ist nicht mehr lange hin bis zu den Herbstferien. Damit bei
den Schülern keine Langeweile aufkommt, laden die Museen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zu vielen kleinen
Abenteuern ein, bieten abwechslungsreiche Workshops an und
halten die ein oder andere Entdeckungsreise bereit.

Einen Blick hinter die Kulissen können die Kinder in den
Ferienworkshops im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster werfen, die durch Inspiration der
Sonderausstellung "Max Ernst lässt grüßen - Peter Schamoni
begegnet Max Ernst", entstanden sind. An drei Vormittagen
lernen Kinder von Profis "Kamera-Tricks" kennen. Die Sechs- bis
Zehnjährigen kreieren ein Drehbuch, sind Regisseur und
schnuppern in die Möglichkeiten der Legetechnik hinein.
Jugendliche (11-15 Jahre) können an drei Nachmittagen in die
Kunst des Schwarzlichttheaters eintauchen. Dabei lassen sie in
einem völlig schwarzen Raum Farben und Formen auftauchen und
wieder verschwinden. Dafür sollten die Jugendlichen selbst
schwarz gekleidet sein. In einer Abschlusspräsentation
verzaubern die Workshopteilnehmer auch die Erwachsenen.

Dreitägige Ferienworkshops: 13. bis 15. Oktober
Kinder (6 bis 10 Jahre): 10 bis 13 Uhr
Jugendliche (11 bis 15 Jahre): 14 bis 17 Uhr
Kosten: 18 ? zzgl. Eintritt.
Da die Workshops erfahrungsgemäß schnell ausgebucht sind,
empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung im Besucherbüro
unter 0251 5907-201.

Für Bastel- und Rätselspaß sorgt Otmar Alt im LWL-Museum für
Archäologie in Herne, das mit einem Mal-Workshop und zwei
Führungen am Sonntag (11.10.) in das Ferienprogramm einleitet.
Während die jungen Entdecker in der Dauerausstellung "gesucht.
gefunden. ausgegraben" den Spuren der Menschen aus den letzten
250.000 Jahren in Westfalen folgen, können sie in der
Kunstausstellung "Otmar Alt - Die verzauberte Welt des
unbekannten Archäologen" Bilder und Skulpturen aus Steinzeit
und Moderne enträtseln. Zum wahren Kunstexperten werden die
Kinder im Ferienworkshop "Einen Tag ALT", wo sich die Zehn- bis
Zwölfjährigen mit den Kunstwerken von Otmar Alt beschäftigen
und später ihre eigene künstlerische Seite zeigen können.

Herbstferienprogramm "Einen Tag ALT"
Termine: 13., 14., 15. und 16. Oktober, jeweils 10 bis 15 Uhr
Altersstufen: 10 bis 12 Jahre
Kosten: 15 Euro pro Person inklusive Material und Museumseintritt
"Malen mit Otmar Alt"
Termin: Sonntag, 11.10.2009, 11:30 Uhr und 15 Uhr
Dauer: circa 2,5 Stunden
Altersstufen: Kinder von 10 bis 15 Jahren
Führung "gesucht. gefunden. Ausgegraben": So, 11.10.,
14 und 16 Uhr
Führung "Otmar ALT- Die verzauberte Welt des unbekannten
Archäologen": So, 11.10., 15 Uhr

Im Herbstferienkurs "Von klugen Jungfrauen und wilden Fratzen"
im Kloster Dalheim - LWL-Landesmuseum für Klosterkultur - in
Dalheim-Lichtenau erkunden die Kinder nicht nur die
mittelalterliche Klosterbaustelle, sondern werden selbst zu
Steinmetzen. An drei Vormittagen sammeln die angehenden
Bildhauerlehrlinge zuerst Ideen, fertigen ihre Skizze an und
setzen ihren Entwurf dann mit den richtigen Werkzeugen in Ton
und Ytong um.

Dreitägiger Ferienkurs: 14. bis 16. Oktober, jeweils 10-12:30 Uhr
Kosten: 30 Euro inklusive Materialkosten und Eintritt ins Museum.
Information und Anmeldung: bis 7. Oktober 2009, unter
Telefon 05292 9319-224.
http://www.kloster-dalheim.de

Interessante Berufe rund um den Kanal gibt es im
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg zu erkunden.
Schleusenwärter, Taucher und Schiffsseelsorger stellen ihre
Arbeit vor. Von Montag bis Freitag (19. bis 23. Oktober) können
20 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren erleben, wie ein
Frachtschiff durch die Großschleuse gelassen wird oder die
Tauchcrew des Wasser- und Schiffsfahrtsamtes (WSA) einen
spektakulären Fund aus dem Kanal birgt.

Berufe rund um den Kanal kennenlernen: 19. bis 23. Oktober;
10 bis 15 Uhr
Kosten: 50 Euro
Anmeldungen nimmt das LWL-Industriemuseum bis zum
15. Oktober unter 02363 9707-0 entgegen.

Auch die anderen LWL-Industriemuseen bieten spannende
Mitmachaktionen an. In der Zeche Zollern können Kinder ab fünf
Jahren in der Kinderwerkstatt basteln, tüfteln und werkeln. In
der Zeche Hannover können neue Tiere und Pflanzen entdeckt und
Leckeres aus dem Bergarbeitergarten zubereitet werden. Die
Heinrichshütte Hattingen bietet "Schach für Kids" und lädt zur
grünen Werkstatt und zum Ratz-Fatz-Familientrödelmarkt ein.
Zauberhaft wird es im Ziegelmuseum Lage. Hier zeigt Zauberer
Emmello seine Künste.

Zeche Zollern:
Kinderwerkstatt: So, 25.10., 14 bis 16 Uhr, Kinder
ab 5 Jahren. Kosten: Eintritt plus 2 Euro je Kind

Zeche Hannover
Natur-Tour: Neue Tiere und Pflanzen entdecken:
Sa, 10.10, 15 bis 17 Uhr, Kosten: 2,50 Euro,
Ort: Museumsparkplatz. Anmeldung unter 0234 6100874.
Natur-Tour: So lebten und speisten die Bergarbeiter:
So, 18.10., 11 bis 13 Uhr, Kosten: 5 Euro,
Anmeldung unter 0234 6100874

Henrichshütte Hatttingen:
Grüne Werkstatt: So, 11.10.,10.30 bis 12.30 Uhr,
Erw. 3 Euro, Kinder ab 6 J. und Jugendliche 2 Euro
Schach für Kids: Sa/So, 17./18.10.,
Informationen bei Ralf Schreiber, mail at schach-fuer-kids.de
Der RatzFatz-Familientrödelmarkt: So, 25.10., 11 bis 16 Uhr,
Eintritt zum Markt frei

Ziegeleimuseum Lage
Zauberer Emmello - Kids Magic: So, 25.10., 15 Uhr,
Eintritt 3 ?

Auch im LWL-Naturkundemuseum in Münster können kleine
Abenteurer auf Entdeckungsreise gehen. Im dreitägigen
Ferienkurs "Ey du Affe!" treffen Kinder ab zehn Jahren dabei
auf eine sprechende Schimpansin und untersuchen fossile
Fußspuren und Knochen von den Urmenschen. In der
Indianerwerkstatt lernen Kinder ab acht Jahren die Lebenswelt
der Ureinwohner Nordamerikas kennen, gehen auf Bisonjagd und
lernen die indianische Zeichensprache. Wer lieber einen Blick
zum Himmel werfen will, kann in zwei Sonderausstellungen des
Zeiss-Planetariums mit Felix und Peterchens Mondfahrt eine
Reise ins Weltall machen

"Ey du Affe": 14., 15. und 16. Oktober; 10.30 Uhr;
für Kinder ab 10 Jahre
Indianerwerkstatt: 20., 21. und 22. Oktober, 15 Uhr;
für Kinder ab acht Jahre
"Felix im Planetarium": Di, Do und Sa um 16 Uhr, So um 15 Uhr
"Peterchens Mondfahrt": Mi und Fr um 16 Uhr, So um 11 Uhr
Anmeldungen ab sofort unter Telefon 0251 591-6050. Die
museumspädagogischen Herbstferienkurse sind kostenlos,
lediglich der Museumseintritt von 2 Euro pro Teilnehmer ist zu
entrichten. Treffpunkt vor Beginn der einzelnen Ferienkurse
ist der Informationsstand im Museum.
Der Eintritt für das Planetarium beträgt 2 Euro für Kinder und
4 Euro für Erwachsene.

Vom selbstgebackenen Kuchen naschen und dabei dem
Märchenerzähler lauschen, Vieles über Astronomen, Feuer, Formen
und Metalle lernen und all die Erlebnisse im selbst gebastelten
Fotobuch festhalten: Das LWL-Freilichtmuseum in Hagen bietet in
den Herbstferien viele unterschiedliche Aktivitäten an.

Führungen/Vorträge:
Kostenlose Sonderführung zur Ausstellung ?Karriere und Lehre.
Frauen im Handwerk in Westfalen-Lippe: So 11.10., 14 Uhr, Ort:
Ausstellungsgebäude Vortrag Sonnensystem: Sa, 17.10., 17 Uhr,
geeignet ab sechs Jahren
Himmelsbeobachtung: Sa, 17.10., 19 Uhr, geeignet ab sechs Jahren
Kostenlose Führung "Brot, Brei, Bier & Co": So, 18.10., 14 Uhr
Vortrag im Bürgermeisteramt "Was soll unsere Tochter werden?":
Sa 24.10., 15 Uhr
Gelbgießerei in Betrieb:Feuer, Formen und Metall: So, 18.10.,11 - 16
Uhr
Kostenlose Führung ?Papierherstellung damals und heute?: 14 Uhr,
Treffpunkt: Papiermühle

Workshops/Mitmachaktionen:
Workshop in der Museumsbäckerei:
Sa, 10.10./24.10. 13 bis 15.30 Uhr.
Aktion zum Zinkwalzwerk:
So 11.10., 14 bis 17 Uhr, für Kinder ab acht Jahren
Ein Fotoalbum herstellen:
Sa, 17.10., 9.30 - 18 Uhr Workshop Buchbinden für Erwachsene,
Materialkosten (mindestens 12 ?) werden im Workshop abgerechnet.
Nur mit Anmeldung unter Tel.: 02331 7807-0
Honigverkostung: So, 25.10.,ab 10 Uhr im Haus Haspe
Märchenwoche: Di bis Sa, 13. bis 17.10., 11 bis 17 Uhr,
Kinder zwischen 5 und 13 Jahren
Di - Sa, 13. - 17.10., 11 - 17 Uhr, die Märchenwoche ist bei
Anmeldung auch für Ganztagsschulen geeignet, Tel.: 02331 7807-0.
Informationen unter: http://www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de

Wer auch abends auf der Suche nach Abwechslung ist, kann am
Donnerstag, 22. Oktober, ins LWL-Textilmuseum Bocholt kommen.
Im Halbdunkeln können die Zehn- bis Dreizehnjährigen hier
Außergewöhnliches entdecken und den Abend (18-21 Uhr) mit einer
kleinen Stärkung am Lagerfeuer ausklingen lassen.

Herbst-Ferienaktion "Am Lagerfeuer": Do, 22.10., 18-21; Aktion
für Kinder von 10-13 J. Kosten: 5,50 Euro Anmeldung erforderlich

Kleine Botaniker, die auch in den Ferien noch etwas lernen
möchten, können am Freitag (16.10.) das LWL-Freilichtmuseum in
Detmold besuchen. In einer Führung um 15 Uhr lernen sie, in
welchen Pflanzen und Blumen wertvolle Heilkräfte verborgen
sind. Bei gutem Wetter lässt das Museum am Dienstag (13.10.)
die alt bewährte Herbstbeschäftigung, das Drachensteigen, neu
aufleben. Mit selbst gebastelten Drachen finden die
Drachenbändiger im Freilichtmuseum ideale Flugbedingungen. Für
die kleinen Geheimnisse können Kinder ab sechs Jahren am
Donnerstag (15.10.) bei einer offenen Mitmachaktion kleine
Ledersäckchen basteln. Zum Ende der Ferien (25.10., ab 14 Uhr)
lockt schließlich noch eine Mitmachaktion für Kinder ab acht
Jahren: Dagmar Höper zeigt, wie man aus ganz normalen Schuhen
gruselige ?Halloween-Treter? machen kann. Da kann es auch
passieren, dass die mitgebrachten Hausschuhe als warzige
Krötenfüße enden.

Drachenbauen und Steigenlassen: 13. Oktober, 14-17 Uhr
Mitzubringen sind Bleistift, Schere, Hammer, Zollstock und
Drachenschnur. Treffpunkt ist am Eingang, bitte anmelden unter
Tel. 05231 706-104 oder infobuero.detmold at lwl.org.

Führungen/Vorführung:
Führung: Heilpflanzen: Fr, 16.10., 15 Uhr, Treffpunkt:
Eingangspavillon
Oma-Opa-Enkel-Führung: Sa, 17.10., 14.30 Uhr, Treffpunkt:
Eingangspavillon, kostenfrei. (nur Museumseintritt).
Vorführung: Schnitzereien an Möbeln:
Sa, 17.10., So, 18.10., ab 9 Uhr, Ort: Paderborner Dorf
Besuchstag im Detmolder "Museum für russlanddeutsche
Kulturgeschichte": Fr, 23.10, 10 bis 16 Uhr,
1 Euro Museumseintritt, Anmeldung bis 26.10
unter 05231 706-104
Museumswissenschaftler führen: Ausstellung "Angekommen":
Fr, 23.10., 15 Uhr, Ort: Scheune Westendorf im Paderborner Dorf
Führung der Reihe "Bleib im Lande...?":
Bauern - Nomaden - Hirten: So, 25.10., ab 14 Uhr,
Ort: Eingangspavillon

Offene Mitmachprogramme:
Marmorpapier färben: Sa, 10.10., So. 11.10., ab 11 Uhr,
Ort: Lauschhaus/Paderborner Dorf, Kosten: Museumseintritt
und Material nach Verbrauch
?Ledersäckchen?: Do, 15.10., 11 bis 13 und 14 bis 16.30 Uhr,
Materialkosten: 3,50 ?, Ort: Lauschhaus
Kartoffeldruck: Sa, 24.10, So, 25.10., ab 11 Uhr,
Ort: Lauschhaus/Paderborner Dorf.
Die Suche nach dem Ticktack: Sa, 24.10, So, 25.10.,
ab 11 Uhr, Ort: Lauschhaus/Paderborner Dorf

Schuhe für Halloween: So, 25.10., ab 14 Uhr ab 8 Jahren
Mitzubringen sind ein Paar Schuhe (mit Leder u.a. Materialien)
Anmeldung bis 19.10. unter 05231 706-104.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 12 10:55:10 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Oct 2009 10:55:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Gruselzeit im Historischen Museum, Bielefeld,
31.10.2009
Message-ID: 4AD30B0E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 08.10.2009, 12:50


AKTUELL

Gruselzeit im Historischen Museum

Für acht- bis zwölfjährige Kinder öffnet das Historische Museum
Bielefeld erstmals am Samstagabend, 31. Oktober, seine Türen.
Unter dem Motto "Nachts im Museum" geht es von 18.00 bis 20.15
Uhr auf Erkundungstour. Die jungen Besucherinnen und Besucher
leuchten sich mit Taschenlampen den Weg durch das dunkle
Museum. Daneben warten jede Menge geheimnisvolle Aufgaben.

Die Veranstaltung ist auch für Familien geöffnet. Eine
Anmeldung ist telefonisch unter 0521 / 51-3630 erforderlich.
Kinder bezahlen fünf Euro, Elternteile 1 Euro.


INFO

Historisches Museum der Stadt Bielefeld
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 12 10:57:52 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Oct 2009 10:57:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vorsitzender der Altertumskommission fuer Westfalen
wird70
Message-ID: 4AD30BB0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.10.2009, 14:45


AKTUELL

Vorsitzender der Altertumskommission für Westfalen wird 70

Prof. Dr. Dr. h.c. Torsten Capelle vollendet am Sonntag (11.10.)
in Altenberge sein 70. Lebensjahr. Der ehemalige Professor für
Ur- und Frühgeschichte an der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster ist seit 2005 Vorsitzender der
beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) angesiedelten
Altertumskommission für Westfalen. Unter seinem Vorsitz haben
die Aktivitäten der Forschungsstelle deutlich zugenommen. Das
zurzeit wohl bekannteste Projekt ist die Erschließung der Wege
der Jakobspilger in Westfalen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 12 11:05:25 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Oct 2009 11:05:25 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Universitaet Bielefeld:
ForschungskolloquienWintersemester 2009/2010
Message-ID: 4AD30D75.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Bettina Brandt"
Datum: 08.10.2009, 12:36


AKTUELL

Universität Bielefeld
Schule für Historische Forschung
Forschungskolloquien Wintersemester 2009/2010



Fakultätskolloquium zur Semestereröffnung
H15, Mittwoch 18-20 Uhr

Mi, 14.10.09
Ralf Stöcker (Potsdam)
Die philosophischen Schwierigkeiten mit der Menschenwürde und
wie sie sich vielleicht auflösen lassen


Fakultätskolloquium zum Semesterabschluss
H16, Mittwoch 18-20Uhr

Mi, 03.02.10
Elisabeth Elgán (Södertörns högskola Stockholm)
Feminism: The Forgotten 'Agent' in Political History


Lunchtime-Kolloquium
Raum T2-213, Dienstag 12-14Uhr

Di, 27.10.09
Hiram Kümper (Bielefeld)
Geschundene Körper - gestörte Seelen - verletzte Ehre. Kulturelle
Valenzen sexueller Gewalt in der Vormoderne

Di, 03.11.09
Reinhard Neumann (Bielefeld)
Diakonie im zweigeteilten Deutschland. Die Geschichte der
Bruderschaft Nazareth in den Hoffnungstaler Anstalten Lobetal
von 1905 bis 1990. Ein geplantes Forschungsvorhaben

Di, 10.11.09
Nicole Kramer (München / Potsdam)
Die guten Frauen und der Krieg der Männer. Vom Kriegserlebnis
zur Kriegserinnerung

Di, 17.11.09
Antoine Cohen / Bernard Lacroix (Paris)
Buchpräsentation: Nouveau Manuel de Science Politique









Di, 24.11.09
Thomas Steller (Bielefeld)
Die Bedeutung des Deutschen Hygiene-Museums als Akteur nationaler
und internationaler Wissenspopularisierung im Zeitraum 1900-1933

Di, 01.12.09
Harald Wixforth (Bielefeld)
Die Finanzkrisen in Deutschland 1931 und 2008

Di, 08.12.09
Binu John Mailaparambil (Bielefeld)
Islam in Perspective: Politicization of Islam under Colonial
Hegemony in Malabar, South India, 1900-1947

Di, 15.12.09
Frank Wolff (Bielefeld)
Neue Welten in der Neuen Welt? Der Allgemeine Jüdische
Arbeiterbund im Migrationsprozess zwischen Osteuropa,
den USA und Argentinien, 1905-1950

Di, 19.01.10
Monika Schuol (Berlin)
Die recusatio imperii der Kaiser und Päpste.
Ein typologischer Vergleich


Alte Geschichte
Raum T2-149, Dienstag 18-20 Uhr

Di, 27.10.09
Alexander Nuss (Göttingen)
Politik und Propaganda im Heiligtum? Zur Interpretation des
Philippeions in Olympia

Di, 10.11.09
Marianne Bergmann (Göttingen / Berlin)
Die Porphyrskulpturen der Tetrarchie. Deutungen und
Kontroversen

Di, 24.11.09
Klaus Meister (Berlin)
Die Religionskritik der Sophisten und ihrer Zeitgenossen

Di, 08.12.09
Rene Pfeilschifter (Dresden)
Wie man Kaiser stürzt. Konstantinopel und der Fall
von Maurikios (602 n. Chr.)

Di, 22.12.09
Nikolaus Klassen (Bielefeld / Yale)
Augustus und das Volkstribunat. Ein singulärer Akteur in
permanenter Ausnahmestellung

Di, 02.02.10
Robert Rolinger (Innsbruck)
Griechische Spezialisten im alten Vorderasien, oder:
Alexander der Große und die altorientalische Tradition

Weitere Auskünfte erteilt Frau Selma Baskan, sbaskan at uni-bielefeld.de,
Tel. +49 521 106-6985


Mittelalter und Frühe Neuzeit
Raum S2-147, Donnerstag 18-20 Uhr

Do, 22.10.09
Andreas Suter (Bielefeld)
Patronage oder Korruption. Das Beispiel der schweizerischen
Eidgenossenschaft

Do, 05.11.09
Markus Späth (Gießen)
Corporate design im Mittelalter? Zur Ikonizität der Siegel
sozialer Gruppen nach 1200

Do,12.11.09
Christoph Weber (Braunschweig)
?Schau die gemenschte Wölff allhier [?] Als Wolffs-verwildte
Menschen-Thier?. Der Wolf als Gegenbild von Mensch und
Menschlicher Ordnung im Mittelalter

Do, 19.11.09
Jürgen Jablinski (Bielefeld)
Lokale Herrschaft in der Grafschaft Ravensberg
im 15. und 16. Jahrhundert

Do, 26.11.09
Stefanie Rüther (Münster)
Sicherheit im Mittelalter. Zur sozialen Konstruktion
eines unmöglichen Zustands

Do, 03.12.09
Marc von der Höh (Bochum)
Ein familiäres Netzwerk in der Krise - die Kölner
Overstolz nach 1396

Do, 10.12.09
Ulrich Meier (Bielefeld)
Ravensberg und Lippe im Spätmittelalter. Zur Konstituierung
politischer Räume in der Vormoderne

Do, 17.12.09
Hannah Skoda (Oxford)
Violence on the Street in Northern France (Late Thirteenth-
and Early Fourteenth-Centuries)

Do, 07.01.10
Michael Hohlstein (Bielefeld)
Recht im Widerstreit. Rechtliche Aspekte in der
Auseinandersetzung um die spätmittelalterlichen
Klosterreformen

Do, 14.01.10
Malte Griesse (Bielefeld)
Frühneuzeitliche Revolten als Kommunikationsdynamiken -
Forschungsperspektiven

Do, 21.01.10
Tobias Daniels (Pavia)
Johannes Hoffmann von Lieser (Lysura) (ca. 1399-1459).
Eine gelehrte Karriere im 15. Jahrhundert

Do, 28.01.10
Felix Saurbier (Bielefeld)
The invidious appellations of corruption and dependence' -
Sprache und Normen frühneuzeitlicher Korruption

Weitere Auskünfte erteilt Frau Gudrun Lehmann,
glehmann at uni-bielefeld.de
Tel. +49 521 106-3264


Neuere Geschichte und Geschlechtergeschichte
Raum V2-200, Dienstag 16-18 Uhr

Di, 17.11.09
Veronika Springmann (Oldenburg / Berlin)
Sport machen als Praxis der Gewalt in Konzentrationslagern

Di, 01.12.09
Carolin Lange (Bochum)
Von "integrierenden Koteriepolitikern" und "echten Kerlen".
Die Angst vor einer Staatsgefährdung durch "unmännliche"
Politik in der Weimarer Republik

Di, 08.12.09
Dirk Rupnow (Innsbruck / Wien)
Wissenschaft zwischen Politik, Propaganda und Ideologie -
"Judenforschung" im "Dritten Reich"

Di, 15.12.09
Falko Schnicke (Hamburg)
Von "schönen Prinzessinnen" und "Penetration" - Aspekte der
Vergeschlechtlichung und Sexualisierung der
Geschichtswissenschaft im 19. Jahrhundert

Di, 12.01.10
Christina Oppel (Münster)
Black Diasporic Practices and the Politics of Representation:
African American Representations of Blackness in Weimar
and National Socialist Germany

Di, 19.01.10
Silke Fehlemann (Düsseldorf)
Heldenmütter? Soldatenmütter im Ersten Weltkrieg und
in der Zwischenkriegszeit

Di, 26.01.10
Katharina Pohl (Bielefeld)
"In der Entwicklungshilfe gut zu sein, ist genauso wichtig
wie gut Skifahren zu können". Über die Rolle der
"Entwicklungshilfe" bei der Konstituierung skandinavischer
Selbstbilder

Weitere Auskünfte erteilt Frau Jutta Wiegmann,
jwiegman at uni-bielefeld.de
Tel. +49 521 106-3221



Sozialgeschichte des 19. u. 20. Jahrhunderts
Raum R2-155, Freitag 16-19 Uhr

Fr, 23.10.09
Sven Oliver Müller (Bielefeld)
Was sucht die Geschichtswissenschaft in der Musik?
Die Musikkultur in Berlin, London und Wien im 19. Jahrhundert

Fr, 30.10.09
Klaus Nathaus (Bielefeld)
Die ?Production of Culture?-Perspektive in der historischen
Forschung, angewandt auf die Musikwirtschaft in
Deutschland, 1950-1980

Fr, 13.11.09
Lisa Dittrich (München)
Antiklerikalismus oder Antikatholizismus? Deutschland im
Kontext europäischer Kulturkämpfe

Fr, 20.11.09
Dietmar Süß (Jena)
Tod aus der Luft: Gewalt, militärische Eskalation und die
Kulturen des Krieges im 20. Jahrhundert

Fr, 27.11.09
Valeska Huber (Konstanz)
"The World's Turnstile":Globale Mobilität und ihre Kontrolle
am Beispiel des Suezkanals 1869-1914

Fr, 04.12.09
Stefanie Schüler-Springorum (Hamburg)
Krieg als Abenteuer. Die Legion Condor im Spanischen
Bürgerkrieg

Fr, 11.12.09
Mareike König (Paris)
Deutsche Migranten im Paris des 19. Jahrhunderts

Fr, 18.12.09
Volker Barth (Köln)
Zur Geschichte der Weltnachrichtenordnung: Strukturen
und Bedingungen globaler Kommunikation, 1859-1934

Fr, 08.01.10
Bernd Grewe (Konstanz)
Goldene Kette? 'Agency' in der globalen Ökonomie des
Goldes im 20. Jahrhundert

Fr, 15.01.10
Christian Meyer (Bielefeld)
Semantiken des Privaten verfolgter Deutscher
im Nationalsozialismus

Fr, 22.01.10
Norbert Fintzsch (Köln)
Henry Adams, Nikola Tesla and the "Body Electric":
Intersections between Bodies and Electrical Machines

Fr, 29.01.10
Felix Brahm (Bielefeld)
Handelsagenten - Lebenswelten und Handlungsräume.
Das Fallbeispiel Sansibar, ca. 1835-1885

Weitere Auskünfte erteilt Frau Jutta Wiegmann,
jwiegman at uni-bielefeld.de
Tel. +49 521 106-3221


Zeitgeschichte
Raum S2-121, Montag 18-20 Uhr

Mo, 19.10.09
Kristina Schulz (Lausanne)
Strategien des Überlebens: Literatur, Exil und Geschlecht
in der Schweiz 1933-1945

Mo, 26.10.09
Angelika Ibrügger (Bielefeld)
Sympathisant des Terrorismus? Heinrich Bölls intellektuelle
Interventionen

Mo, 09.11.09
Ingrid Gilcher-Holtey (Bielefeld), Detlef Pollack (Münster),
Karsten Timmer (Bielefeld), Udo Wengst (München)
"Historisches Quartett": 1989 - Revolution in Deutschland?
Ort: Buchhandlung Eulenspiegel, 20-22 Uhr

Mo, 16.11.09
Bernard Lacroix (Paris)
Was ist eine Verfassung?

Mo, 23.11.09
Katja Nagel (Heidelberg)
Provinz in Bewegung. Studentenunruhen in Heidelberg
1964 bis 1974

Mo, 30.11.09
Julia Klopstein (Bielefeld)
Aktion und Reaktion. Die Linke zwischen 1970 und 1980
als Forschungsvorhaben

Mo, 07.12.09
Günal Incesu (Bielefeld)
Diplomatie und Medien in ihrer Relevanz für die
deutsch-türkischen Beziehungen: Ein Fallbeispiel

Mo, 14.12.09
Baptiste Colin (Paris / Bielefeld)
Zwischen Legitimität und Illegalität: Hausbesetzungen
in Paris und Berlin

Mo, 21.12.09
Anna Lindemann (Bielefeld)
Die Geschichte der Liebe zwischen Literatur und Wissenschaft.
Ein Vergleich wissenschaftlicher, persönlicher und
literarischer Bilder

Mo, 11.01.10
Stefan Isernhagen (Bielefeld)
Susan Sontag: New Yorker Intellektuelle und "neue
Sensibilität". Ein Werkstattbericht

Mo, 18.01.10
Gangolf Hübinger (Frankfurt a.O.)
Ralf Dahrendorf und die europäische Idee der Freiheit

Mo, 25.01.10
Robert Brier (Warschau)
Transnationale Kontakte der demokratischen Opposition Polens.
Grenzübergreifende Akteursnetzwerke und symbolische
Politikformen im späten Kalten Krieg

Mo, 01.02.10
Anne-Marie Pailhes (Paris)
Die schwierige Vermittlung des Erbes von 1968 im Osten:
Alternative Gemeinschaften in Ost-Deutschland nach 1990

Di, 02.02.10
Katrin Stoll (Warschau / Bielefeld)
Szymon Datner. Tatzeuge und Historiker der
NS-Vernichtungspolitik in Polen

Weitere Auskünfte erteilt Frau Angelika Fielstedde,
angelika.fielstedde at uni-bielefeld.de,
Tel. +49 521 106-3003


Diakonie- und Sozialgeschichte
Raum KiHo/R2-155, Montag 20-22Uhr

Mo, 30.11.09
Joachim Schmiedl (Vallendar)
Die Entwicklung der Pflegekongregationen im
19. und 20. Jahrhundert (KiHo Bethel)

Mo, 18.01.10
Kai-Uwe Spanhofer (Herford)
Die Nazarethfamilie im Umbruch der Zeiten. Zur Geschichte und
theologischen Begründung der Familialstruktur als
kybernetisches Modell, 1877-1971

Weitere Auskünfte erteilt Herr Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl,
Hans-Walter.Schmuhl at Korima.de, Tel. +49 521 104048


Geschichte und Öffentlichkeit
Raum T2-213, Dienstag 18-20 Uhr

Do, 03.12.09
Klaus Tätzler (Bergen-Belsen)
Bergen-Belsen als außerschulischer Lernort

Do, 10.12.09
Bärbel Völkel (Ludwigsburg)
Konstruktivismus als Paradigmenwechsel

Do, 07.01.10
Werner Best (Landschaftsverband-WL, Münster)
Die archäologische Grabung auf der Sparrenburg

Do, 21.01.10
Wolfgang Hochdruck (Freiburg)
Historische Lebenswelten

Do, 28.01.10
Bernd Wagner (Stadtarchiv Bielefeld)
Archivpädagogik und Geschichtsunterricht


InterAmerikanische Studien
Raum C01-264, Dienstag 18-20 Uhr

Di, 03.11.09
Peter T. Hamerly (Providence)
Tells of Two Cities: Guayaquil and Quito (Ecuador) at the
Turn of the Century: A Study in Comparative Population History

Di, 10.11.09
Stefan Schmalz (Kassel)
Ökonomische Integrationsprozesse in den Amerikas

Di, 17.11.09
Marina Schnatwinkel (Bielefeld)
Emotional taubstumm - Der gefühllose Protagonist im
Werk von Bret Easton Ellis

Di, 01.12.09
Jens Köhrsen (Bielefeld)
Religiöser Geschmack: Religiöse Schichtung und religiöse
Präferenzen am Beispiel der Argentinischen Pfingstbewegung

Di, 12.01.10
Christina Oppel (Münster)
Black Diasporic Practices and the Politics of Representation:
African American Representations of Blackness in Weimar
and National Socialist Germany

Di, 26.01.10
Christina Seeliger (Bielefeld)
Cosmopolitan Ethnicities

Di, 02.02.10
Bond Love (Bielefeld)
Declarations of Independence, Constructions of
Radical Identity in the U.S.

Weitere Auskünfte erteilt Frau Rita Gaye, rgaye at uni-bielefeld.de
Tel. +49 521 106-6970


Osteuropäische Geschichte
Raum R2-147, Dienstag 18-20 Uhr

Di, 20.10.09
Tanja Penter (Bochum)
Geld, Gerechtigkeit und Geschichtspolitik -
Die Entschädigung ehemaliger Zwangsarbeiter
in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion

Di, 27.10.09
Ekaterina Kulikova (Berlin)
Emotionale und mentale Aspekte der europäischen
Diplomatie Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts

Di, 03.11.09
Benjamin Beuerle (Berlin)
Westeuropa in politischen Diskussionen des späten
Zarenreiches, 1905-1917

Di, 10.11.09
Galina Orlova (Rostov am Don / Bielefeld)
Über die Politik des Schweigens in der Sowjetunion

Di, 17.11.09
Ragna Boden (Bochum)
Leichen pflastern seinen Weg: Die russischen
Militärsiedlungen als Erinnerungsort

Di, 01.12.09
Sandra Budy (Hamburg)
Der Prototyp des Neuen Menschen? - Fizkul´turniki in
der sowjetischen Presse der 20er und 30er Jahre

Di, 08.12.09
Aleksej Osipov (Jaroslavl´/ Bielefeld)
Entertainment in the context of the social and
cultural history of England

Di, 12.01.09
Andreas Pauli (Düsseldorf)
Bier in der UdSSR. Aufbau der sowjetischen
Brauindustrie

Mi, 20.01.10
Kirsten Bönker (Bielefeld)
Jenseits von Dissens und Widerstand: Eingaben
und Massenmedien in der UdSSR nach Stalin

Di, 26.01.10
Felix Heinert (Düsseldorf)
Topographien jüdischer Verortungen im lokalen
Raum Rigas vor 1915

Di, 02.02.10
Stephan Merl (Bielefeld)
Kommunikation in Diktaturen

Weitere Auskünfte erteilt Frau Gudrun Lehmann,
glehmann at uni-bielefeld.de
Tel. +49 521 106-3264


SFB 584 Das Politische als Kommunikationsraum
in der Geschichte
Raum S2-107, Mittwoch 18-21 Uhr

Mi, 28.10.09
Silja Behre / Björn Lück (Bielefeld)
1968 - Ein Kommunikationsereignis?

Mi, 18.11.09
Niels Grüne / Felix Saurbier (Bielefeld)
Politische Patronage und die frühneuzeitliche
Sprache der Korruption

Mi, 25.11.09
Steven Lukes (New York / Berlin)
Angefragt

Mi, 02.12.09
Hauke Kutscher (Bielefeld)
Politisierung des Rechts oder Verrechtlichung des Politischen:
Entstehung und Wandlung eines Erklärungsmusters

Mi, 16.12.09
Freia Anders (Bielefeld)
Gewaltsame Aktion und politische Kommunikation:
Die Autonomen - eine "Kommunikationsguerilla"? (1978-1995)

Mi, 13.01.10
Catherine Colliot-Thélène (Rennes / Berlin)
Der Bürger als politisches Subjekt zwischen
Bevormundung und Autonomie

Mi, 20.01.10
Kirsten Bönker (Bielefeld)
Jenseits von Dissens und Widerstand: Eingaben und
Massenmedien in der UdSSR nach Stalin

Mi, 27.01.10
Jochen Kemner / Annette Rukwied (Bielefeld)
Ethnisierung und De-Ethnisierung des Politischen. Medien,
Akteure und Semantiken des Ethnischen im transnationalen
Kommunikationsraum

Weitere Auskünfte erteilt Frau Özlem Tan, oezlem.tan at uni-bielefeld.de,
Tel. +49 521 106-3213


Wirtschafts- und Umweltgeschichte
Raum E0-192, Dienstag 16-18 Uhr

Di, 20.10.09
Friederike Sattler (Potsdam)
Europäische Wirtschaftseliten? Unternehmensstrukturen,
Sozialprofile und Leitbilder im beschleunigten Wandel
seit den 1970er Jahren

Di, 27.10.09
Stefan Kowall (Poznan)
Die polnisch-deutschen Handelsbeziehungen, 1900-2000

Di, 03.11.09
Ute Engelen (Bielefeld)
Paternalismus oder betriebliche Personalpolitik?
Betriebliche Sozialleistungen in der Nachkriegszeit

Di, 10.11.09
Dieter Ziegler (Bochum)
Wider die "verhängnisvolle Planwirtschaft".
Die national-sozialistische Neuordnung des
Kohlenmarktes 1933-1942


INFO

Weitere Auskünfte erteilt Frau Rita Gaye, rgaye at uni-bielefeld.de,
Tel. +49 521 106-6970





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 12 11:08:10 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Oct 2009 11:08:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Von der Aa bis zur Weser - Industriekultur
"erfahren":LWL-Industriemuseum gibt eigene Radbroschuere heraus
Message-ID: 4AD30E1A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 08.10.2009, 13:07


AKTUELL

Von der Aa bis zur Weser - Industriekultur "erfahren"
LWL-Industriemuseum gibt eigene Radbroschüre heraus

Für Radler, die noch die goldenen Herbsttage nutzen wollen,
bietet das LWL-Industriemuseum jetzt einen neuen Begleiter an.
In der Broschüre "Tour de LWL-Industriemuseum? lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zu einer
Entdeckungsreise durch 200 Jahre Industriegeschichte ein. Auf
insgesamt gut 200 Kilometern führen verschiedene Touren vorbei
an allen acht Standorten des Verbundmuseums. "Acht Orte - ein
Museum? lautet das Motto unseres Hauses. Zusammengenommen
zeigen unsere Standorte ein vollständiges Bild der
faszinierenden Industriegeschichte der Region", erklärt
LWL-Museumsdirektor Dirk Zache das Konzept, das hinter der
Broschüre steckt. Kartenausschnitte, Fotos, Hinweise zu den
Highlights am Wegesrand und detailliert beschriebene
Streckenverläufe begleiten die Radler auf den einzelnen Etappen.

Ein attraktiver Rundkurs verbindet die fünf
Ruhrgebietsstandorte des Westfälischen Landesmuseums für
Industriekultur ? die Zeche Zollern in Dortmund, die Zeche
Hannover in Bochum, die Zeche Nachtigall in Witten, das
Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop und die Henrichshütte
Hattingen. Sie liegen jeweils nur 15 bis 30 Kilometer
voneinander entfernt. Die Etappen eignen sich ebenso für
Tagesausflüge wie für mehrtägige Radtouren. Rund um die
Standorte außerhalb des Ruhrgebiets ? das Textilmuseum Bocholt
an der Aa, das Ziegeleimuseum Lage und die Glashütte Gernheim
in Petershagen an der Weser - werden in der Broschüre Touren
zwischen 20 und 32 Kilometern Länge empfohlen, auf denen Radler
ein Stück regionaler Geschichte "erfahren".

?Vom Hochofen bis zur Glashütte gibt es auf den Touren für
Radler aus nah und fern viel Spannendes zu entdecken?, freuen
sich die wissenschaftlichen Volontärinnen des LWL-Museums
Kerstin Wölki, Anne Overbeck und Dagmar Pech, die die Broschüre
konzipiert und realisiert haben.


INFO

Interessierte können die Broschüre kostenlos bestellen unter:
E-Mail: industriemuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 13 10:22:18 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Oct 2009 10:22:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Legionaere verschwunden: Herbstferienaktion
imLWL-Roemermuseum, Haltern am See, 20.-23.10.2009
Message-ID: 4AD454DA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.10.2009, 14:48


AKTUELL

Legionäre verschwunden
Herbstferienaktion im LWL-Römermuseum

Nach dem Ende der Ausstellung "Imperium" am vergangenen Sonntag
können Besucher im LWL-Römermuseum in Haltern am See weiter den
Alltag der römischen Legionäre entdecken. Für Kinder zwischen
sechs und zwölf Jahren startet am Dienstag (20.10.) das
Herbstferienprogramm "Legionäre verschwunden". In der
Ferienaktion vom 20. bis 23. Oktober basteln die Kinder ihr
eigenes Feldzeichen und spüren vermisste Römer auf, die
heimlich ihre Marschordnung verlassen haben..

Auf ihrer Suche lernen die jungen Teilnehmer unter anderem den
Alltag im Legionslager kennen. Sie erfahren auch, wie die
Soldaten versorgt worden sind oder sie innerhalb des großen
Heeres mit Signalen kommuniziert haben. "Bei den Römern stand
zum Beispiel das Umdrehen des Feldzeichens für 'Rückzug', den
wir aber noch längst nicht antreten", sagte Renate Wiechers vom
Römermuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am
Montag in Haltern. Noch bis zum 29. November bleibt das Museum
geöffnet.


INFO

Ferienaktion vom 20. bis 23.Oktober 2009
LWL Römermuseum
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See
vormittags von 10 bis 12 Uhr für Kinder von 6 bis 10 Jahren
nachmittags von 14 bis 16 Uhr für Kinder von 8 bis 12 Jahren
Kosten: 4 ? (inklusive Museumseintritt)
Anmeldung unter Telefon: 02364 9376-0





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 14 08:30:10 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Oct 2009 08:30:10 +0200
Subject: [WestG] [KONF] "Regionalsprachlichkeit und Komik", Muenster,
17.10.2009
Message-ID: 4AD58C12.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.10.2009, 13:31


KOLLOQUIUM

Von Rentners und Spießern
Dialektforscher diskutieren in Münster über Umgangssprache
und Komik

Wenn Umgangssprache und Hochdeutsch aufeinanderprallen, kann es
durchaus komisch werden, etwa wenn sich jemand in einem Dialekt
versucht, den er nicht beherrscht. Die komischen Aspekte
regionaler Alltagssprache wählt die Kommission für Mundart- und
Namenforschung Westfalens (Komuna) als Thema ihres diesjährigen
wissenschaftlichen Kolloquiums am Samstag (17.10.) in Münster.
Etwa 60 Dialektforscher aus Deutschland und dem benachbarten
Ausland diskutieren über "Regionalsprachlichkeit und Komik".
Zum Anlass nimmt die Kommission des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) den 60. Geburtstag ihres Vorsitzenden,
Prof. Dr. Jürgen Macha, zu dessen Forschungsschwerpunkten die
"komische Dimension" von regionaler Umgangssprache zählt.

Die Mundartforscher wissen zum Beispiel, dass Dialektwitze im
Süden Deutschlands anders funktionieren als im Norden. "Im
dialektfesteren Süden sind Dialekt und Standardsprache
tendenziell ebenbürtig", sagte Macha am Dienstag in Münster.
Wer etwa mit dem deftigen Bayrisch nicht zurecht komme, über
den werde gelacht. Anders ist es in nord- und mitteldeutschen
Dialektwitzen: "Hier ist es häufig der Dialektsprecher, der
beim Wechsel zwischen Dialekt und Standardsprache Schiffbruch
erleidet", so Macha.

Im ersten Vortrag am Samstag spricht Prof. Dr. Helen Christen
von der Universität Freiburg in der Schweiz über das Thema "Zum
humoristischen Potenzial des Schweizerdeutschen". Prof. Dr.
Susanne Günthner von der Universität Münster referiert zum
Thema "Von Rentners und Spießern - der Einsatz sprachlicher
Varietäten in der Redewiedergabe". Im Anschluss behandelt Prof.
Dr. Hermann Niebaum von der niederländischen Universität
Groningen "Charakterkomik und Textkomik in Groninger Moppen".
Abschließend spricht Prof. Dr. Stephan Elspaß (Universität
Augsburg) über "Nähe, Distanz - un alles. Wenn Kabarettisten
auf regional machen". Das Kolloquium findet am Samstag von 9
bis 13 Uhr im Saal 1 der Bezirksregierung Münster statt. Die
Vorträge sind öffentlich.


INFO

Kolloquium "Regionalsprachlichkeit und Komik"
Samstag, 17. Oktober, 9 bis 13 Uhr
Bezirksregierung Münster
Domplatz 1-3
48143 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 14 08:33:38 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Oct 2009 08:33:38 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Geschichtsblaetter des Stadtarchivs Greven erschienen
Message-ID: 4AD58CE2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Greven"
Datum: 09.10.2009, 09:20


LITERATUR

Geschichtsblätter des Stadtarchivs erschienen

Das Stadtarchiv Greven hat die 5. Ausgabe der Grevener
Geschichtsblätter veröffentlicht. Schwerpunkt ist die
Geschichte der Familie und Firma J.C. Biederlack, die 2008
Thema der Ausstellung "by der Lake - Biederlack. Spuren einer
Grevener Familie vom 16. bis zum 20. Jahrhundert" im Rathaus
war. Die Texte und viele Abbildungen der Ausstellung werden
hier nochmals im Printformat präsentiert. Das Heft mit einem
Umfang von 37 Seiten ist ab sofort zum Preis von 5 Euro an der
Rathausinformation und in der Stadtbibliothek erhältlich.

Präsentiert wird auch der Vortrag zur Ausstellungseröffnung von
Anke Hackethal. Damit kommt das Stadtarchiv dem Wunsch vieler
Ausstellungsbesucher nach. Als Service bietet das Team des
Stadtarchivs die neue Ausgabe auch wieder kostenfrei im
Internet zum Download an. "Die Erfahrung mit der letzten
Ausgabe der Geschichtsblätter hat gezeigt, wie stark diese
Möglichkeit mittlerweile genutzt wird", berichten Dr. Stefan
Schröder und Angelika Haves vom Stadtarchiv. "Bislang hat die
Online-Ausgabe des letzten Heftes mehr als 750 Leser gefunden -
eine Bilanz, die sich sehen lassen kann." Das Internet ist für
das Stadtarchiv inzwischen ein unersetzbarer Faktor bei dem
Ziel, stadtgeschichtliche Themen möglichst vielen
Interessierten näher zu bringen.


INFO

Die aktuelle Ausgabe der Grevener Geschichtsblätter kann unter
www.greven.net (Rubrik Bildung und Kultur / Stadtarchiv /
Veröffentlichungen) heruntergeladen werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 14 08:36:33 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Oct 2009 08:36:33 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Koeln dankt Bielefelder Stadtarchiv
Message-ID: 4AD58D91.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 09.10.2009, 12:14


AKTUELL

Köln dankt Bielefelder Stadtarchiv

Nach dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln
Anfang März engagierten sich zahlreiche Archive an der Bergung,
Sichtung und Sicherung des einzigartigen Kulturguts der
Rheinmetropole. Noch im März war ein dreiköpfiges Team mit dem
Leiter des Bielefelder Stadtarchivs, Dr. Jochen Rath, an der
Spitze in Köln, ein weiterer Einsatz fand Ende Juli statt.

Jetzt dankte der scheidende Oberbürgermeister Kölns, Fritz
Schramma, den Stadtarchiv-Helfern Katja Weimer, Judith Günther,
Bernd Wagner und Dr. Jochen Rath jeweils mit einer Urkunde und
einer Erinnerungsmedaille für den "unermüdlichen Einsatz" für
das größte Kommunalarchiv nördlich der Alpen. Die Bielefelder
Archivarinnen und Archivare hätten "sich dort engagiert, wo Sie
und Ihre Fähigkeiten gefordert waren", was vor allem die erste
archivfachliche Sichtung der an der Unglücksstelle geborgenen
Dokumente betraf. So gingen Urkunden und Handschriften des
Hochmittelalters durch die Hände des Bielefelder Teams, wurden
zerrissene Akten von der Hansezeit bis in das 20. Jahrhundert
rekonstruiert, bereits entstandende Schimmelschäden
erstversorgt und gerettete Dokumente gereinigt und registriert.

"Sie haben mit Ihrem unvergleichlichen Einsatz Solidarität mit
allen Betroffenen gelebt und Gemeinschaft in der Katastrophe
geschaffen", lobt Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma das
Bielefelder Engagement unter den 1.500 Einsatzkräften und 1.800
archivischen Helferinnen und Helfern aus Deutschland, Europa,
den USA, Kanada und Australien.

Mehr als 80 Prozent der Archivalien seien "Dank rascher Hilfe
und dem engagierten Einsatz" heute geborgen - freilich bedarf
die Restaurierung des gesicherten Archivguts noch Jahrzehnte
langer Anstrengungen. Hier erkennt Dr. Rath auch Möglichkeiten
weiterer Unterstützung durch das Stadtarchiv Bielefeld, da zum
Beispiel in den Ausweichmagazinen im Detmolder Landesarchiv in
der nächsten Zeit große Mengen beschädigter Archivalien aus
Köln erfasst und in Schadensklassen unterteilt werden müssen:
"Ehrensache - und außerdem darf dieses auch als Fortbildung zu
Restaurierungsfragen begriffen werden, denn hier zeigen nahezu
sämtliche Schadensbilder und deren jeweilige Behandlung", so
der Archivleiter.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 14 08:39:33 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Oct 2009 08:39:33 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kultur und Kulinarisches: Fuehrung und Essen locken
insLWL-Industriemuseum, Waltrop, 30.10.2009
Message-ID: 4AD58E45.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 13.10.2009, 13:15


AKTUELL

Kultur und Kulinarisches
Führung und Essen locken ins LWL-Industriemuseum

Ein Abend mit spannenden Geschichten und gutem Essen soll die
nächste Abendführung im Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg werden. Hierzu lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag, 30. Oktober, ein. Die
Teilnehmer besichtigen die Ausstellung zur Geschichte der
Binnenschifffahrt und besteigen anschließend die Türme des
Oberhauptes. Treffpunkt für den Rundgang durch das
Schiffshebewerk ist um 18:40 Uhr am Museumseingang.

Im Anschluss an die einstündige Führung bittet das griechische
Restaurant ?Papachristos? in unmittelbarer Nachbarschaft zum
Abendessen. Auf der Speisekarte stehen verschiedene Fleisch-
und Fischgerichte, darunter das Lachsfilet "Käpt?n Henri" und
das Lammhüftsteak "Cerberus", benannt nach dem
Museumsmaskottchen und dem historischen Museumsdampfer.

Das Gesamtangebot kostet 20 Euro pro Person. Darin enthalten
sind die Kosten für Eintritt und Führung sowie für das
Abendessen (ein Essen und ein Getränk). Kinder bis zu 14 Jahren
zahlen die Hälfte (10 Euro).

Eine Anmeldung ist bis spätestens vier Tage vor dem Termin beim
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg unter
Telefon: 02363 9707-0 erforderlich. Die Mindestteilnehmerzahl
beträgt zehn Personen. Das Angebot kann auf Wunsch auch an
jedem anderen Wochentag (außer montags) für Gruppen ab zehn
Personen gebucht werden.


INFO


LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel. 02363 9707 - 0
E-Mail: schiffshebewerk at lwl.org





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 15 19:08:17 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 15 Oct 2009 19:08:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Veranstaltungsreihe "20 Jahre Mauerfall", Paderborn
Message-ID: 4AD77321.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Petra Hensel-Stolz"
Datum: 15.10.2009, 18:02


AKTUELL


Veranstaltungsreihe "20 Jahre Mauerfall"

Der Fall der Mauer und die Friedliche Revolution jähren sich in diesem
Jahr zum 20. Mal. Die Veranstaltungsreihe ?20 Jahre Mauerfall?, die an
dieses wohl glücklichste Ereignis der jüngeren und jüngsten deutschen
Geschichte erinnert, wird in Zusammenarbeit der nachfolgend genannten
Institutionen durchgeführt: Bürgermeisterreferat, Kulturamt,
Stadtarchiv, Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing sowie
Volkshochschule der Stadt Paderborn, Historisches Museum im Marstall,
Museum für Stadtgeschichte, Linnemann - Mehr als Bücher, Verein für
Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Paderborn e.V.


Auftaktveranstaltung:
?Unsere Revolution - Die Geschichte der Jahre 1989/90?, Piper Verlag,
München, 2008
Lesung
Autor: Ehrhart Neubert, er gehörte zu den herausragenden
Bürgerrechtlern in der ehemaligen DDR, Mitbegründer des
Demokratischen Aufbruchs
Begrüßung: Bürgermeister der Stadt Paderborn
Zuerst war es nur eine Parole: ?Wir sind das Volk!? Der Ruf schwoll
an, wurde lauter und brachte am Ende sogar den ?Eisernen Vorhang? zu
Fall. 20 Jahre später unternimmt es Ehrhart Neubert zum ersten Mal, eine
Gesamtdarstellung der deutschen Wiedervereinigung zu schreiben. Als
Akteur am ?runden Tisch? damals und Wissenschaftler heute vermag er
das vielschichtige Geschehen aus erster Hand zu erzählen, zu deuten und
zu strukturieren.
Termin: Freitag, 02.10.2009, 19.30 Uhr
Ort: Rathaus, Rathausplatz, Paderborn
Veranstalter: Volkshochschule Paderborn
Eintritt: frei



?Für Freiheit und Einheit?
Plakatausstellung
Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur lobte in den
Jahren 2004 und 2005 unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident
Horst Köhler und Bundesaußenminister a.D. Hans-Dietrich Genscher den
Plakat-Wettbewerb ?geschichts-codes? für Studierende von Hochschulen
in Deutschland aus. Anlass waren die Jahrestage von Friedlicher
Revolution und deutscher Einheit. Die Studierenden waren aufgefordert,
mit ihren Beiträgen an die Ereignisse des Herbstes 1989 und die
Vollendung der deutschen Einheit im Oktober 1990 zu erinnern. 20 Plakate
des Wettbewerbs ?geschichts-codes? hat die Stiftung zur Aufarbeitung
der SED-Diktatur zur Ausstellung ?Für Freiheit und Einheit?
zusammengestellt.
Termin: Freitag, 02.10. - Freitag, 13.11.2009
Ort: Volkshochschule Paderborn, Kamp 43, Paderborn
Veranstalter: Volkshochschule Paderborn
Eintritt: frei



Eröffnungsvortrag zur Sonderausstellung
im Historischen Museum im Marstall, Schloß Neuhaus
?Wege in die Freiheit? Fluchten von Ost nach West?
Referent: Rüdiger Sielaff, Leiter der Außenstelle Frankfurt/Oder der
Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Ministeriums für
Staatssicherheit der ehemaligen DDR
Rüdiger Sielaff belegt anhand vieler Beispiele das Fluchtgeschehen und
seine Konsequenzen. Er zeigt, wie stark der Wunsch nach Freiheit war und
wie bedrückend die Enge, die die kommunistischen Machthaber in der DDR
geschaffen hatten. Für viele Menschen, die die Flucht wagten, stand am
Ende nicht die Freiheit: Tod, schwere Verletzungen oder Verstümmelungen,
langjährige Haft unter brutalen Bedingungen, gesellschaftliche
Ausgrenzung ohne Perspektive für sich selbst oder die Angehörigen waren
nur zu oft die Folge. Anschließend Diskussion.
Termin: Freitag, 16.10.2009, 19.00 Uhr
Ort: Audienzsaal, Schloß Neuhaus
Veranstalter: Historisches Museum im Marstall
Eintritt: frei



Sonderausstellung im Historischen Museum im Marstall, Schloß Neuhaus:
?Unüberwindbar?
Die innerdeutsche Grenze und ihre Wahrnehmung 1945-1990?
Wanderausstellung der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn,
gefördert von der Stiftung Aufarbeitung
Die Ausstellung erinnert an die Opfer und vermittelt die Bedeutung der
innerdeutschen Grenze für die Geschichte Deutschlands und Europas, sie
soll an die Zeit der Teilung und das DDR-Unrecht sowie deren Überwindung
erinnern. Sie wird durch Aspekte und Ereignisse mit konkretem Bezug zu
Paderborn ergänzt. So fanden auf dem Truppenübungsplatz Senne im Oktober
1989 zahlreiche DDR-Aussiedler, die über die Prager Botschaft
ausreisten, ihre erste Unterkunft. Sperrgebiete, Mauern, Streckmetall
und Stacheldraht, Schießbefehl für die Grenzsoldaten und moderne
Technik, Minen und Selbstschussanlagen dienten dem einen Ziel, Fluchten
der eigenen Bevölkerung aus dem Land zu verhindern. Mehrere Hundert
Menschen fielen dem Grenzregime der DDR zum Opfer, unbekannt ist die
Zahl der Verletzten. Über 11000 Menschen wurden aus ihrer Heimat an der
Grenze in das Innere der DDR zwangsumgesiedelt, Zehntausende wurden bei
der Flucht festgenommen und inhaftiert, Hunderttausende mussten
erniedrigende Kontrollen an den Grenzübergängen über sich ergehen
lassen.

Gruppen werden gebeten, ihren Besuch vorab
telefonisch anzukündigen.
Für Schulklassen wird ein museumspädagogisches
Programm angeboten:
Telefon: 0 52 51/88 10 52
Begleitprogramm zur Ausstellung: Lesungen, Vorträge und Jugendtheater
Termin: Samstag, 17.10. - Sonntag, 29.11.2009
Ort: Historisches Museum im Marstall, Schloß Neuhaus
Veranstalter: Kulturamt, Historisches Museum im Marstall
Eintritt: frei



?Der Zaun. Roman aus Niemandsland?, RVL, 1999
Lesung
Autor: Willi F. Gerbode, Schriftsteller, literarischer Kabarettist und
Songwriter, Preisträger der Phonoakademie
Protagonisten des Romans sind die Menschen im Niemandsland zwischen
Ost- und Westdeutschland. Es ist der Blickwinkel der kleinen Leute, ihr
nicht alltägliches Alltagserleben angesichts der Existenz einer so
unnatürlichen Grenze. Idylle und Grauen, Einsamkeit und Geselligkeit,
Sehnsucht und Freundschaft stehen unmittelbar nebeneinander.
Wirklichkeit und Wahrheit mischen sich in der Fiktion. Gerbode, der im
Eichsfeld südlich des Harzes an der Grenze zwischen DDR und BRD
aufgewachsen ist, liest nicht einfach, er malt mit Worten, mit Betonung,
mit Gesten, mit Blicken. Seine Vortragskunst macht die Lesung zu einem
sprachlichen Gesamtkunstwerk.
Termin: Sonntag, 18.10.2009, 11.00 Uhr
Ort: Volkshochschule Paderborn, Rathausplatz 7, Paderborn
Veranstalter: Volkshochschule Paderborn
Eintritt: frei




?Mehr als nur Papier - das Stasi-Archiv?
Vortrag
Referentin: Silvia Oberhack,
Referatsleiterin bei der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des
Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR
Silvia Oberhack gibt einen Überblick über die Entwicklung einer
Staatspolizei mit zunächst wenigen offiziellen und inoffiziellen
Mitarbeitern zu einem der größten Überwachungsapparate der Partei und
Staatsführung, der fast ausschließlich zur Kontrolle der Bevölkerung und
zum Ausschalten Andersdenkender unter ?Verzicht? auf rechtsstaatliche
Mittel diente. Sie gibt Einblicke in das Archiv mit kilometerlangen
Klar- und Decknamenkarteien, Aktenreihen und Karteikarten und berichtet
von ihren Erfahrungen mit Menschen, die Akteneinsicht nehmen und dadurch
vom Verrat durch Freunde oder Familie erfahren.
Termin: Sonntag, 18.10.2009, 14.00 Uhr
Ort: Volkshochschule Paderborn, Rathausplatz 7, Paderborn
Veranstalter: Volkshochschule Paderborn
Eintritt: frei



?Da war mal was ??
Eine ComicLeseShow
Referent: Felix Görmann alias Flix, Comicautor
Woran erinnert sich eine Generation, die fast genauso lange in einem
geteilten Land gelebt hat wie in einem wiedervereinigten? Der
preisgekrönte Berliner Comicautor Flix hat diese Frage sich und
seinen Freunden gestellt und die Antworten aufgezeichnet. Nun bringt er
dieses Panoptikum ganz persönlicher Erinnerungen mit Beamer und
Mikrofhon auf die Bühne. Authentisch, vielschichtig und hochamüsant.
Termin: Sonntag, 18.10.2009, 15.00 Uhr
Ort: Volkshochschule Paderborn, Rathausplatz 7, Paderborn
Veranstalter: Volkshochschule Paderborn
Eintritt: frei




Wiedersehen mit Deutschland -die ?neuen? Bundesländer
Dia-Vortrag
Maximilian Küthe
Wer ein Land als Einheit begreifen will, muss es sich sowohl
geschichtlich als auch landschaftlich erschließen. Zum Kennenlernen des
neuen und doch alten Teils Deutschlands benötigt man Zeit und Muße, da
die Fülle der Kulturstätten, landschaftlichen Einmaligkeit und
historischen Persönlichkeiten immens ist. Die ?neuen? Bundesländer
zeigen uns viele Gesichter. Der Vortrag gibt einen Überblick.
Termin: Montag, 19.10.2009, 19.30 Uhr
Ort: Städtische Galerie, Am Abdinghof 11, Paderborn
Veranstalter: Volkshochschule Paderborn
Eintritt: 4,- Euro



?Wir sind dabei gewesen?
Lesung
Autor: Christian Führer, evangelischer Pfarrer und einer der
Initiatoren der Montagsdemonstrationen in Leipzig
Die von Christian Führer initiierten Friedensgebete in der
Nikolaikirche bildeten den Auftakt zu den Leipziger
Montagsdemonstrationen. Von hier aus nahm die Friedliche Revolution in
der DDR ihren Lauf. 20 Jahre nach der Wiedervereinigung erzählt der
Pfarrer in seiner Autobiografie von der Aufbruchsstimmung und den
Hoffnungen jener Zeit. Am 9. Oktober 1989 versammelten sich über 70 000
DDR-Bürger vor der Nikolaikirche zur größten ?Montagsdemonstration? -
dem Beginn der friedlichen Revolution.
Termin: Dienstag, 20.10.2009, 19.30 Uhr
Ort: Audienzsaal, Schloß Neuhaus
Veranstalter: Paderborner/Literatur/Forum (Linnemann - Mehr als Bücher,
Museum für Stadtgeschichte Paderborn)
Eintritt: 6,50 Euro (8,- Euro Abendkasse), Karten sind in den
Linnemann-Buchhandlungen erhältlich



?Urbi et Gorbi.
Christen als Wegbereiter der Wende?,
Herder Verlag
Lesung
Autor: Joachim Jauer, ehemaliger Fernsehkorrespondent des ZDF
Das Jahr 1989 hat Europa völlig verändert. Der Eiserne Vorhang fiel,
Deutschland wurde wiedervereinigt, Europas Grenzen öffneten sich - und
das alles, ohne dass ein Schuss fiel. Am Beginn dieses Weges stehen
einige wenige Menschen in verschiedenen Ländern, die mutig und
weitsichtig aus ihrem christlichen Glauben heraus gehandelt haben - von
Papst Johannes Paul II. unterstützt und von Michail Gorbatschow
toleriert. Der ehemalige Fernsehjournalist Joachim Jauer (Leitung der
Redaktion ?Kennzeichen D? und ehemaliger Leiter des ZDF-Landesstudios
in Berlin) erläutert die historischen und politischen Umstände in
Osteuropa, die zur Friedlichen Revolution und Auflösung des Ostblockes
führten.
Termin: Dienstag, 27.10.2009, 20.00 Uhr
Ort: Audienzsaal, Schloß Neuhaus
Veranstalter: Paderborner/Literatur/Forum, (Linnemann - Mehr als
Bücher, Museum für Stadtgeschichte Paderborn)
Eintritt: 6,50 Euro (8,- Euro Abendkasse), Karten sind in den
Linnemann-Buchhandlungen erhältlich



?Die Prager Flüchtlinge 1989 auf dem Truppenübungsplatz Senne?
Ein Werkstattgespräch mit anschließender Diskussion
Referent: Uwe Piesczek, Oberstleutnant a.D., ehemaliger Leiter des
Verbindungs- und Truppenübungsplatzkommandos Sennelager
Am 3. Oktober 1989 erhielt der damalige Leiter des Verbindungs- und
Truppenübungsplatzkommandos Sennelager, Oberstleutnant Uwe Piesczek, den
Auftrag, das Lager Staumühle auf dem Truppenübungsplatz Senne für die
Aufnahme von DDR-Übersiedlern aus Prag vorzubereiten. Es gelang,
innerhalb von wenigen Tagen über tausend Übersiedler aufzunehmen und zu
versorgen. Uwe Piesczek berichtet über die einmalige logistische
Leistung der Bundeswehr und Zivilbehörden.
Termin: Sonntag, 25.10.2009, 11.00 Uhr
Ort: Audienzsaal, Schloß Neuhaus
Veranstalter: Historisches Museum im Marstall
Eintritt: frei



?Unüberwindbar?
Die innerdeutsche Grenze und ihre Wahrnehmung
1945-1990?
Vortrag mit Rundgang durch die Ausstellung
Referent: Dr. Odilo Gudorf
Es war nicht nur die Mauer, die die Menschen in dem Staat hielt. Die
?Deutsche Demokratische Republik? war nach dem Krieg unter dem
ideologischen Anspruch gegründet worden, das ?bessere Deutschland? zu
verkörpern. Dies sollte durch den Aufbau einer ?sozialistischen
Gesellschaft? geschehen, die aber nur unter Zwang und mit Gewalt zu
errichten war. Die marxistische Ideologie diente den Machthabern als
Rechtfertigung ihres diktatorischen Anspruchs. Der Parteiapparat der SED
wies jedem Bürger seinen Platz in der Gesellschaft zu. Das
Erziehungssystem sowie das Militär dienten u. a. dazu, die junge
Generation dem Staat gefügig zu machen; Zensur und Lenkung der Medien
sollten das öffentliche Bewusstsein steuern, die Allgegenwart der Stasi
jede Abweichung verhindern und Angst erzeugen, Mauer und ?Grenzregime?
jede Flucht zur tödlichen Gefahr machen.
Termin: Dienstag, 03.11.2009, 19.00 Uhr
(Rundgang durch die Wanderausstellung: 18.30 Uhr)
Ort: Vortragssaal, Marstall, Schloß Neuhaus
Veranstalter: Historisches Museum im Marstall
Eintritt: frei



?Die Flucht?
DEFA-Spielfilm, DDR 1977, mit Einführung und anschließender Diskussion
Referent: Eyke Isensee,
Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
Der unter der Regie von Roland Gräf mit Armin Mueller-Stahl in der
Hauptrolle gedrehte Film thematisiert die ?Republikflucht?. Der
seinerzeit in der DDR mehrfach preisgekrönte Film zeigt die Verhältnisse
im Lande durchaus nicht unkritisch und wurde auch in der Westpresse
positiv registriert. Der Hauptdarsteller Armin Mueller-Stahl reiste 1980
in die Bundesrepublik aus.
Termin: Sonntag, 08.11.2009, 11.15 Uhr
Ort: Vortragssaal der Museen im Marstall,
Schloß Neuhaus Veranstalter: Stadtarchiv Paderborn,
Historisches Museum im Marstall
Eintritt: frei



?Die Friedliche Revolution in der DDR aus der Sicht eines
Zeitzeugen?
Vortrag
Referent: Günter Mieth, ehemaliger Superintendent des Kirchenbezirks
Zwickau
Günter Mieth wirkte nach seinem 1954 abgeschlossenen Theologiestudium
in Flöha, Lengefeld und Dresden. Von 1970 bis zu seinem Ruhestand im
Jahre 1994 war er in Zwickau Superintendent und hatte damit die
Aufsichtspflicht und die Verantwortung für ca. 45 Pfarrer und Gemeinden.
Er gehörte zu den Hauptakteuren, die die demokratische Wende in Zwickau
vorantrieben. U. a. ist ihm zu verdanken, dass in fast allen Zwickauer
Kirchen Friedensgebete gehalten wurden und die ?runden Tische?
ausschließlich in kirchlichen Räumen stattfanden. Er selbst eröffnete am
19.12.1989 den ersten ?runden Tisch? im Domgemeindehaus und fungierte
in der Folgezeit als einer der drei Moderatoren bei diesen Gesprächen.
Termin: Montag, 09.11.2009, 19.30 Uhr
Ort: Rathaus, Rathausplatz, Paderborn
Veranstalter: Kulturamt, Historisches Museum im
Marstall, Stadtarchiv, Bürgermeister
referat
Eintritt: frei



?Wir haben fast alles falsch gemacht. Die letzten Tage der DDR?
Vortrag mit Diskussion
Referent: Günter Schabowski, ehemaliger Journalist, SED-Funktionär und
Mitglied des Politbüros des ZK der SED in der ehemaligen DDR
Günter Schabowski war SED-Funktionär und Mitglied des Politbüros des ZK
der SED in der DDR. Seinen Platz in der Geschichtsschreibung sicherte er
sich durch einen folgenschweren öffentlichen Auftritt: Am Abend des 9.
November 1989 verlas Schabowski auf einer internationalen
Pressekonferenz eine Reiseregelung. Auf die Frage eines Journalisten, ab
wann die neue Regelung gelte, antwortete Schabowski wörtlich: ?Das tritt
nach meiner Kenntnis ? ist das sofort, unverzüglich.? Schabowski ist
einer der wenigen ehemaligen SED-Führer, die sich öffentlich und im
Politbüroprozess zu ihrer Mitverantwortung an den negativen Aspekten der
DDR bekannten und an deren Aufarbeitung mitwirkten.
Termin: Dienstag, 17.11.2009, 20.00 Uhr
Ort: Audimax der Theologischen Fakultät, Liboristraße 6 (Eingang
Klingelgasse), Paderborn
Veranstalter: Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abteilung Paderborn e.V., mit Unterstützung der Stadt Paderborn
Eintritt: frei


Eine tragische Satire
?Die Ossi-Wessi-Fernsehshow:
Einbürgerung leicht gemacht?
The Easy Way of Resocialisation Jugendtheater des Kulturamtes
Wieder ein Stück der Jugendtheatergruppe zu einer
Geschichtsausstellung, nämlich der zur innerdeutschen Grenze im Marstall
in Schloß Neuhaus: Vom ?Institut für Angewandte Ost-West-Integration?
(IAOWI) wird in einer TV-Reality-Show den ?Ossis? ihre Vergangenheit
vorgespielt und den ?Wessis? auf den Zahn gefühlt, warum das mit der
Integration noch immer nicht so richtig klappt. Allmählich bekommen die
Gäste der großen Einbürgerungsgala einen bösen Verdacht: Vielleicht
gehorchen alle einem neuen System?
Inszenierung: Ann-Britta Dohle-Madrid
Jugendliche können noch einsteigen.
Telefon: 0 52 51/88 16 05
Mail: kulturamt at paderborn.de
und Anmeldung für Schulklassen unter 0 52 51/88 10 52
Termin: Premiere: Donnerstag, 05.11.2009, 19.30 Uhr
Weitere Aufführungen am 06., 12. und 13.11.2009, 19.30 Uhr
(Schulaufführungen auf Anfrage)
Ort: Historisches Museum im Marstall, Schloß Neuhaus
Veranstalter: Eintritt:
Veranstalter: Kulturamt der Stadt Paderborn
Eintritt: 3,- Euro





Veranstalter:

Volkshochschule Paderborn
Geschäftsstelle
Kamp 43
33098 Paderborn
Fon 0 52 51/88 12 29
Fax 0 52 51/88 20 43
vhs at paderborn.de
www.vhs-paderborn.de

Stadtarchiv Paderborn
Technisches Rathaus
Pontanusstraße 55
33102 Paderborn
Fon 0 52 51/88 15 95
Fax 0 52 51/88 20 47
stadtarchiv at paderborn.de
www.archive.nrw.de

Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing
Am Abdinghof 11
33098 Paderborn
Fon 0 52 51/88 12 61
Fax 0 52 51/88 20 13
presse at paderborn.de www.paderborn.de

Kulturamt der Stadt Paderborn
Mühlenstraße 15
33098 Paderborn
Fon 0 52 51/88 14 99
Fax 0 52 51/88 20 41
kulturamt at paderborn.de
www.paderborn.de

Historisches Museum im Marstall
Im Schloßpark 9 (ehemals: Marstallstraße 9)
33104 Paderborn-Schloß Neuhaus
Fon 0 52 51/88 10 52
Fax 0 52 51/88 10 41
historischesmuseum at paderborn.de
www.paderborn.de/historischesmuseum

Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens
Abteilung Paderborn e.V.
Kontakt über Stadtarchiv Paderborn

Linnemann - Mehr als Bücher
Westernstraße 31
33098 Paderborn
Fon 0 52 51/28 55-0
Fax 0 52 51/28 55-45
service at linnemann-buecher.de
www.linnemann-buecher.de

Museum für Stadtgeschichte Paderborn
Hathumarstraße 7-9
33098 Paderborn
Fon 0 52 51/8 82 35 01
Fax 0 52 51/8 82 35 09
m.runte at paderborn.de
www.paderborn.de


V. i. S. d. P.:
Petra Hensel-Stolz
Leiterin der Volkshochschule Paderborn
Dr. Norbert Börste
Leiter des Historischen Museums im Marstall

Stand: 10.08.2009






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Oct 16 10:11:09 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 16 Oct 2009 10:11:09 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Uni Muenster: Susanne Muhle untersucht
Entfuehrungendurch die Stasi
Message-ID: 4AD846BD.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster "
Datum: 16.10.2009, 10:00


AKTUELL

Verschleppt

Historikerin der WWU, Susanne Muhle, untersucht Entführungen durch die
Stasi

Ein fingiertes Telegramm einer kranken Angehörigen, K.o.-Tropfen im
Bier oder einfach brutale Gewalt - die Methoden der Stasi waren
vielfältig und einfallsreich, wenn es darum ging, Regimegegner und
Kritiker aus der Bundesrepublik zu entführen, um sie in der DDR einem
Gericht auszuliefern. Die Historikerin Susanne Muhle hat über 400 Fälle
in den Akten der Birthler- und anderer Behörden gefunden. Für ihre
Promotion am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität
Münster hat sie sich vor allem für die Entführer interessiert.
Finanziell unterstützt wird ihr Forschungsvorhaben durch ein Stipendium
der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

?Die Stasi betrieb bei den Entführungsaktionen einen unglaublichen
Aufwand", berichtet sie. Die Zielpersonen wurden genauestens beobachtet,
um ihre Lebensgewohnheiten herauszufinden. Jede Kleinigkeit notierten
die Inoffiziellen Mitarbeiter (IM). Von Interesse waren zum Beispiel die
Trinkgewohnheiten. Diese IM-Berichte liefern in den Stasi-Akten oft die
entscheidenden Hinweise, dass eine Entführung stattfand. Denn nur in
einigen Fällen sind detaillierte Entführungspläne vorhanden, die von der
Führungsspitze des MfS abgesegnet wurden. Dafür gibt es Hinweise, dass
Akten vernichtet oder in Teilen gesäubert worden sind.

?Deshalb müssen bei manchen Entführungen verschiedene Anhaltspunkte wie
Puzzleteilchen zusammen gesetzt werden", erklärt Muhle, ?Die Stasi
sprach beispielsweise von ,Zurückführung' oder auch ,Zurückholung', wenn
es sich um einen ehemaligen Stasimitarbeiter handelte, der in den Westen
geflohen war." Die Westberliner Polizei führte eine Liste über Menschen,
die spurlos verschwunden sind. Mitunter sind darin auch Tatverdächtige
aufgeführt. Diese Liste ist für Muhle die Grundlage ihrer Arbeit. Der
Abgleich mit den Stasi-Unterlagen in der Birthler-Behörde zeigt, dass
vielen dieser Menschen in der DDR der Prozess gemacht worden ist, sie
also entführt worden sein müssen.

?In den offiziellen Festnahmeberichten heißt es häufig nur ,Berlin' als
Ort der Festnahme. Man kann also nicht erkennen, ob Ost- oder Westberlin
gemeint ist. Manchmal wurden die Berichte auch komplett gefälscht",
erklärt die 29-Jährige die komplizierte Aktenlage. Neben den
Spitzelberichten gibt es noch weitere Hinweise, dass die Opfer gewaltsam
entführt wurden: Aktenvermerke, dass keine Wohnungsdurchsuchung
stattgefunden hatte, weil die ostdeutsche Vopo ja schlecht westdeutsche
Wohnungen durchsuchen konnte, oder Warnungen an die Entführer, weil ihre
Opfer wieder aus dem Gefängnis entlassen wurden.

Die Opfer, das waren zumeist Dissidenten und Regimekritiker, die aus
der DDR geflohen waren, aber auch westliche Geheimdienstmitarbeiter. Die
Entführer, das waren - einfache Kriminelle aus dem Westen, wie Muhle
herausgefunden hat. ?Der Verrat dieser IM hat eine ganz eigene Qualität.
Denn sie haben nicht nur Informationen über Menschen an die Stasi
ausgeliefert, sondern die Menschen selbst - im vollen Bewusstsein, dass
langjährige Haftstrafen und sogar der Tod drohten", beschreibt die
Historikerin. Während andere IM die Möglichkeit hatten, sich ihr Tun
damit schön zu reden, dass sie doch keinem Menschen direkt schaden
würden, hatten das die IM, die an Entführungen beteiligt waren,
nicht.

?In den Augen des MfS hatte der Einsatz von Kriminellen mehrere
Vorteile", beschreibt Muhle. ?Sie hatten keine Skrupel und machten für
Geld alles, ohne Fragen zu stellen." Die kriminellen Aktivitäten wurden
in den Einschätzungen der Stasi offen beschrieben als ?operativ
interessantes Merkmal". Diese IMs konnten zum Problem werden, denn
natürlich war es sehr sensibles Wissen, das sie mit sich trugen. Doch
nicht nur Kriminelle machten mit beim Menschenraub, zum Teil waren es
auch DDR-Bürger, die geflohen waren und zurückkehren wollten. Durch eine
Entführung wollten sie sich die Erlaubnis dazu erkaufen. 50
IM-Biografien hat die Historikerin untersucht, das sei, so bemerkt sie,
?nach stastischen Maßstäben nicht repräsentativ", zumal unklar ist,
wie viele IMs tatsächlich an einer Entführung beteiligt waren.

Nach dem Fall der Mauer wurden insgesamt 13 IM, die an Entführungen
beteiligt waren, angeklagt. Sieben von ihnen wurden zu einer
Freiheitsstrafe verurteilt, die bei allen zur Bewährung ausgesetzt
wurde. ?Es sind bereits viele Opfer und Täter gestorben oder wegen ihres
Alters oder Krankheiten nicht mehr verhandlungsfähig", erklärt Muhle die
geringe Zahl. Schließlich war der staatlich angeordnete Menschenraub ein
Phänomen der 1950er Jahre, nach 1962 wurde nur noch eine Handvoll
Menschen entführt.

Warum wurde ein unglaublicher Aufwand betrieben, um die vermeintlichen
Verbrecher zurück in die DDR zu holen, um sie dort verurteilen zu
können? ?Die DDR hat sich permanent vom Westen bedroht gefühlt, es
herrschte eine regelrechte Spionagehysterie. Allen Systemkritikern wurde
unterstellt, sie seien vom Westen kontrollierte Agenten und Saboteure."
So lässt sich auch das widersprüchliche Verhalten der Staatssicherheit
erklären: Während auf der einen Seite alles getan wurde, um den
Menschenraub zu verschleiern, diente er auf der anderen Seite dazu,
Allmacht zu demonstrieren. Der lange Arm des DDR-Regimes reichte über
die Grenzen des eigenen Landes hinaus.


INFO

Links: http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/NZ-G/L2/
Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte II





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Oct 16 11:27:08 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 16 Oct 2009 11:27:08 +0200
Subject: [WestG] [KONF] "Stadt - Museum - Migration",
LWL-Industriemuseum ZecheZollern, 19.-21.10.2009
Message-ID: 4AD8588C.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.10.2009, 11:19


TAGUNG

?Stadt - Museum - Migration? im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

?Stadt - Museum - Migration? heißt eine Tagung, die von Montag bis
Mittwoch (19. bis 21.10.2009) im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte
in Dortmund sowie im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund
stattfindet. Auf Einladung des Netzwerks Migration in Europa e.V., des
Stadtmuseums Stuttgart und des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) diskutuieren 50 Vertreter aus historischen Museen in Deutschland
mit Experten aus den Bereichen Migrationsgeschichte und
Migrationsforschung über die Herausforderungen, die das Thema
Einwanderung für Museen bedeutet.

Migration und Integration sind Schlüsselthemen der heutigen
Gesellschaft. Auch im Kulturbereich gewinnt die Frage nach der
Repräsentation von Einwanderern zunehmend an Bedeutung. ?Besonders im
Ruhrgebiet, das im Laufe der Industrialisierung Menschen aus über 150
Nationen angezogen hat, spielt das Thema eine große Rolle. Für fast
jeden Vierten gehört Migration hier zur eigenen Geschichte oder zur
Erfahrung der Elterngeneration. Diese Tradition zu zeigen, die
Lebensleistung von Zuwanderern sichtbar zu machen und von ihren
Erfahrungen zu lernen, ist die gesellschaftliche Aufgabe der kommenden
Jahre - gerade auch für Museen?, erklärt LWL-Kulturdezernentin Dr.
Barbara Rüschoff-Thale.


Das Programm der Tagung:

Montag, 19.10.2009, Museum für Kunst und Kulturgeschichte

20 Uhr: Öffentliche Podiumsdiskussion: Museen in der
Einwanderungsgesellschaft

Anja Dauschek (Stadtmuseum Stuttgart i.Gr.), Joachim Baur (Projekt
?Museum Grenzdurchgangslager Friedland?), Ufuk Topkara
(Humboldt-Universität zu Berlin/Jüdisches Museum Berlin), Moderation:
Miltiadis Oulios (WDR, Funkhaus Europa)



Dienstag, 20.10. 2009, LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

10 Uhr: Begrüßung

Thomas Parent (Stellv. Direktor des LWL-Industriemuseums)
Dietmar Osses (LWL-Industriemuseum/Zeche Hannover)

10.15-12.30 Uhr: Eröffnungsvorträge

Rainer Ohliger (Netzwerk Migration in Europa e.V):
Migration historisieren - Migrationsgeschichte musealisieren

Sabine Hess (Ludwig-Maximilians-Universität München):
Migration ausstellen: Jenseits von Integration und Ethnizität

14-15.45 Uhr: Workshops 1. Runde

Workshop 1: Migrationsgeschichte sammeln und dokumentieren: Chancen und
Herausforderungen der Vielfalt (Input und Moderation: Paul van de Laar,
Stadtmuseum Rotterdam und Martin Düspohl, Kreuzbergmuseum)

Workshop 2: Migration und ihre Geschichte ausstellen: Diesseits und
jenseits von Zeigen, Unterhalten, Bilden und Aufklären (Input und
Moderation: Dietmar Osses, LWL-Industriemuseum und Manuel Gogos,
Ausstellungsmacher/Köln)

Workshop 3: Migration im Museum - und darüber hinaus: Museale und
außermuseale Vermittlungsarbeit (Input und Moderation: Peter
Mesenhöller, Rautenstrauch-Joest-Museum Köln und Thomas Brehm,
Kulturpädagogische Zentrum der Museen in Nürnberg)

16.15-18 Uhr: Workshops 2. Runde

Workshop 1: Migrationsgeschichte sammeln und dokumentieren: Chancen und
Herausforderungen der Vielfalt

Workshop 2: Migration und ihre Geschichte ausstellen: Diesseits und
jenseits von Zeigen, Unterhalten, Bilden und Aufklären

Workshop 3: Migration im Museum - und darüber hinaus: Museale und
außermuseale Vermittlungsarbeit



Mittwoch, 21.10.2009, LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

9.45-10.45 Uhr: Podium: Museum trifft Schule.
Zur Praxis außermusealer und außerschulischer Arbeit

Claus Heimann (Gymnasium Hamburg Hamm) und Saeeid Dastmalchian
(Künstler, Hamburg): Träume leben - Migration als Chance
(Projektpräsentation), Beatrix Commandeur (Rheinisches
Industriemuseum, Bergisch-Gladbach), Moderation: Andreas Deimann (RAA
Leverkusen)

11-12.45 Uhr: Workshops, 3. Runde

Workshop 1: Migrationsgeschichte sammeln und dokumentieren: Chancen und
Herausforderungen der Vielfalt

Workshop 2: Migration und ihre Geschichte ausstellen: Diesseits und
jenseits von Zeigen, Unterhalten, Bilden und Aufklären

Workshop 3: Migration im Museum - und darüber hinaus: Museale und
außermuseale Vermittlungsarbeit

14.15-15.15 Uhr
Ergebnispräsentation aus den Workshops

15.15-16 Uhr
Abschlussdiskussion: Auf dem Weg zu einem Sammlungs- und
Präsentationskonzept der Migrationsgeschichte: Das Mobile Museum der
Migration






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 19 08:26:59 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 Oct 2009 08:26:59 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?b?W0FLVF0gIk1heCBFcm5zdCBsYWXDn3QgZ3J1ZcOfZW4i?=
=?utf-8?q?=3A_Workshops_im_LWL-Landesmuseum_Muenster?=
Message-ID: 4ADC22D3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.10.2009, 09:55


AKTUELL

"Max Ernst läßt grüßen"
Workshops im LWL-Landesmuseum

Sich schöpferisch mit dem vielschichtigen Werk von Max Ernst
auseinander zu setzen, ist auf den unterschiedlichsten Wegen
möglich. Immer sonntags bietet das LWL-Landesmuseum für Kunst
und Kulturgeschichte deshalb während der gesamten Laufzeit der
Ausstellung "Max Ernst läßt grüßen". Peter Schamoni begegnet
Max Ernst Workshops für unterschiedliche Zielgruppen an.

Max Ernst war ein Meister der Verwandlungen. Und die Teilnehmer
des Familien-Workshops werden am Sonntag, 18. Oktober, in der
Zeit von 11-13 und 14-16 Uhr seine Lehrlinge: Eine Bühne für
Schattenspiele wird zum magischen Raum für ihre Fantasie und
Träume. Mit selbstgestalteten Masken, verfremdeten
Alltagsgegenständen, Licht und Musik schaffen sie lebendige
Kunstwerke. Gemäß dem Motto "Wir stellen Max in den Schatten"
entstehen im Spannungsverhältnis von Hell und Dunkel
sympathische Geister und andere aufgeweckte Geschöpfe. Das
Tolle ist: Im Schutz der Schattenbühne kann der Spieler
zurücktreten, während sein Schatten den großen Auftritt
genießt. Geeignet ist der Workshop für alle Eltern mit Kinder
ab 6 Jahren. Der Teilnahmebeitrag ist 8 ? pro Person oder 16 ?
pro Familie zzgl. Eintritt.

Am 25. Oktober heißt es von 11-13 und 14-16 Uhr beim
SilberBlick-Workshop "Mit Texturen spielen". Max Ernst sah in
der Frottage eine der surrealistischen Methoden schlechthin.
Gemeinsam mit der Buchkünstlerin Selda Marlin Soganci wird
diesem Gedanken folgend ein Leporello mit Kreiden und Graphiten
gestaltet. Ausgehend von dem lateinischen Wort "illustrare",
was soviel wie erleuchten bedeutet, steht ein Werk bzw. ein
Zitat von Max Ernst Pate für die eigene Kreativität.

Soganci hat seit dem Jahr 2000 zahlreiche Ehrungen für ihre
Arbeiten erhalten, u.a. von der Stiftung Buchkunst eine
Auszeichnung für eines der schönsten deutschen Bücher 2004 und
im Jahr 2009 hat sie Deutschland auf der Biennale in Bratislava,
der weltweit wichtigsten Schau für Buchillustration,
vertreten. Die SilberBlick-Workshops verstehen sich als Ort für
den kreativen Austausch von älteren Menschen, sind aber
grundsätzlich für alle interessierten Erwachsenen offen. Der
Teilnahmebeitrag kostet 8 ? zzgl. Eintritt.


INFO

Für alle Workshops ist eine Anmeldung im Besucherbüro unter
0251 5907-201 oder besucherbuero at lwl.org erforderlich.

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. +49 251 5907-01
Fax +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 19 08:34:23 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 Oct 2009 08:34:23 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "...gerade Dich, Arbeiter, wollen wir.", Lippstadt,
ab31.10.2009
Message-ID: 4ADC248F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 15.10.2009, 14:53


AUSSTELLUNG

"...gerade Dich, Arbeiter, wollen wir."
Stadtmuseum Lippstadt zeigt ab 31. Oktober 2009 Ausstellung zum
Thema Nationalsozialismus und freie Gewerkschaften

Lippstadt. Anfang Mai 1933 wurden die freien Gewerkschaften in
Deutschland von den Nationalsozialisten zerschlagen. Mit der
Wanderausstellung "? gerade Dich, Arbeiter, wollen wir." -
"Nationalsozialismus und freie Gewerkschaften im Mai 1933" der
Hans-Böckler-Stiftung und des DGB erinnert das Stadtmuseum
Lippstadt an diesen dunklen Abschnitt in der Geschichte der
politischen Arbeiterbewegung. Die Ausstellung wird in der Zeit
31. Oktober bis 13. Dezember im Stadtmuseum zu sehen sein.
Geöffnet ist sie dienstags bis samstags von 10.00 bis 12.00 Uhr
und 15.00 bis 18.00 Uhr. Sonntags kann die Ausstellung von
10.00 bis 12.00 Uhr besichtigt werden. Offiziell eröffnet wird
die Ausstellung durch Bürgermeister Christof Sommer und dem
DGB-Regionsvorsitzenden Heinz Rittermeier am 31. Oktober um
16.00 Uhr. Die Leiterin des Lippstädter Stadtarchivs Dr.
Claudia Becker wird dabei eine Einführung über die
Gewerkschaftsgeschichte in Lippstadt geben.

Die Ausstellung setzt sich mit den historischen Ereignissen im
Frühjahr 1933 auseinander. Nachdem der 1. Mai von den
Nationalsozialisten zum "Tag der nationalen Arbeit" erklärt
worden war, stürmten am folgenden 2. Mai Rollkommandos die
Gewerkschaftshäuser und andere Einrichtungen der
Arbeiterbewegung. Die Aktion war von langer Hand geplant. Was
die Nationalsozialisten mit dem Begriff "Gleichschaltung"
verharmlosten, war nichts anders als die gewaltsame
Zerschlagung der demokratischen und freien Arbeiterbewegung.
Funktionäre wurden misshandelt, verhaftet und ermordet, die
Gewerkschaftshäuser verwüstet und das Gewerkschaftseigentum
konfisziert. Zugleich dokumentiert die Ausstellung im
Stadtmuseum Lippstadt den Beginn der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft, die nur wenig später in den Ausbruch des 2.
Weltkrieges vor 70 Jahren mündete. Zur Ausstellung ist auch ein
Katalog erschienen, der im Stadtmuseum erhältlich ist. Weitere
Informationen zum Stadtmuseum Lippstadt finden Sie unter
www.lippstadt.de/stadtmuseum.


INFO

Stadtmuseum Lippstadt
Rathausstr. 13
59555 Lippstadt
E-Mail: stadtmuseum at stadt-lippstadt.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Oct 19 10:36:20 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 19 Oct 2009 10:36:20 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2009,
Heft5
Message-ID: 4ADC4124.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 16.10.2009, 10:24


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 5/2009


I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und
Technikgeschichte. Hrsg.: LVR-Industriemuseum / Landschaftsverband
Rheinland und LWL-Industriemuseum / Landschaftsverband Westfalen-Lippe.
Klartext Verlagsgesellschaft mbH, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel.
0201/86206-0, E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
2/2009. H.-H. Walter: Solbad Kösen in Thüringen. S. Bardua/A. Kierdorf:
Das Weiße Gold - die unendliche Vielfalt eines Rohstoffes. J.
Wietschorke: Schwäbisch Hall - ein alter Industrieort und sein Salz. A.
Kierdorf: Ust-Borowoje im Ural: Vom Salzwerk zum Museum. E. Bergstein:
Kali und Salz von der Mittelmeerinsel Sizilien. H.-P. Bärtschi: Der
Schweiz geht das Salz nicht aus. E. Bergstein: Größtes Kali-Revier in
Europa: Bergbau an der Werra. E. Bergstein: Chemie dank Salz: Soda von
Solvay. E. Schinkel: Weltkulturerbe Salzbergwerk Wieliczka. H.-H.
Walter/A. Kierdorf: Das Solbad Kösen als Hort für technische Denkmale.
A. Föhl: Salz-Denkmale in Bad Reichenhall. M. Horchler: Kunst als
Dokument der Industriegeschichte in der Unternehmensgruppe Freudenberg.
A. Immenkamp: Museum brennt Ziegel wie vor 2.000 Jahren. F. Bluhm: Die
Wiege der Industriellen Revolution. Die Regionale Route
Nordwest-England. F. Bluhm: Kein Zuckerschlecken: Schuften fürs Salz.
Salzmuseum und die Lion Salt Works in Northwich, GB. J. Putsch/C.
Gottfried/C. Syré: Dauerwelle und Backenbart - HauptSache schön! W.
Burghart: Große Industriegeschichte im kleinen Ort: Auf den Spuren der
Papierfabrik Klein-Neusiedl. J. Raach: Manchester als Geburtsort des
Industriezeitalters. D. Kunze: Stadt Saline in den Sechziger Jahren. K.
Röttcher/M. Deutsch: Das Hochwasser 1909 - was interessiert uns das
heute noch?

Jahrbuch für Westfälische Kirchengeschichte. Bd. 105 (2009). Hrsg. von
Bernd Hey. Verein für Westfälische Kirchengeschichte, Geschäftsstelle,
Altstädter Kirchplatz 5, 33602 Bielefeld.
B. Hey: Editorial und Abschied (15). M. Bollmeyer: Zur Erschließung
eines unbekannten Einblattdruckes aus dem Jahr 1605 mit doppeltem Bezug
zur Stadt Herford in Westfalen. Biographische und bibliographische
Beiträge zum Juristen Matthäus Bexten und zu den lutherischen
Theologen Johannes und Caspar Waterham (21). H. Schaub: Strebkatz- und
Luderziehen als Ausdruck theologischer Auseinandersetzungen im 16.
Jahrhundert. Zur Deutung eines Schnitzbildes am Wiedenbrücker Ratskeller
(45). G. Rödding: Paul Gerhardt und die Gräfin Maria Magdalena zu Lippe
(73). E. M. Greiling: Pfarramtswirklichkeit in der Grafschaft Mark im
ausgehenden 18. Jahrhundert. Der Streit zwischen den Schwelmer Predigern
Müller und Spitzbarth (85). C. Windhorst: Gottreich Ehrenhold Hartog
(1738-1816). Schüler Friedrich August Weihes und Freund der Herrnhuter
(161). C. Peters: Das Projekt "Pietismus in Westfalen". Der Pietismus
des 17. und 18. Jahrhunderts in seiner Ausstrahlung auf die Region
(191). W. H. Neuser: Die Bedeutung der lutherisch-reformierten
Gesamtsynode der Grafschaft Mark im Spiegel ihrer Protokolle (219). F.
Achelpöhler: Presbyterial-synodal und republikanisch. Der Bielefelder
Superintendent Johann Heinrich Scherr und die Reform von Kirche, Schule
und Staat von 1804 bis 1844 (225). R. Neumann. Die Theologische Schule
Bethel nach der Schließung im Jahr 1939 und die Freien Helfer der
Westfälischen Diakonenanstalt Nazareth (289). J. Kampmann: "Den
Bekenntnisstand der Gemeinde achten und wahren". Von den praktischen
Problemen mit einer Frucht des Kirchenkampfes in Westfalen (307). J.
Kampmann: Die Beschlussfassung der Westfälischen Landessynode 1948 zur
Frage der Flüchtlinge und Vertriebenen. Ein Nachtrag zur Edition der
Verhandlungsniederschrift (385). U. Althöfer: Geborgenheit in fester
Burg - die Kirche zum Evangelisten Lukas in Münster (391). C. Flick:
Raubkunst exemplarisch. Harry Fuld, Hans W. Lange, Kurt Gerstein und
Henri Matisses "Le Mur Rose" (419). B. Hey: 25 Jahre Kommission für
Kirchliche Zeitgeschichte in Westfalen (487). D. Kluge: Von Wittgenstein
in die Welt - und zurück. Der Tag der Westfälischen Kirchengeschichte
2008 und die 300-Jahr-Feier der "Kirche der Brüder" (505). W. Gröne:
50jähriges Jubiläum des "Instituts für Westfälische Kirchengeschichte
(511). * Buchbesprechungen (515).

Die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege. Hrsg.:
Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Roßstraße 133, 40476 Düsseldorf, Tel.:
0211/45485-0, Internet: www.nrw-stiftung.de, www.nrw-entdecken.de,
E-Mail: info at nrw-stiftung.de
2/2009. G. Matzke-Hajek: Mit Herz und Sachverstand für die Natur. R. J.
Günther: Auf dem Weg durch die Jahrtausende. Frühmittelalterliches
Langhaus in Oerlinghausen. R. J. Günther: Harken, Hülsen, Hölzer. Die
Sägemühle in Meschede-Remblinghausen. G. Matzke-Hajek: Schnell wie
die Eisenbahn. Fahrradtour "Naturerlebnis Halver". R. J. Günther: Der
"Dicke Turm" der Dumeklemmer. Ratinger Wahrzeichen ist restauriert. R.
J. Günther: Wir sind Preußen. Als NRW noch preußisch war. R. J. Günther:
Der Blick ins NRWeltall. Internationales Jahr der Astronomie. G.
Matzke-Hajek: Unbekanntes Wupper-Tal. Die Wupperhänge von Witzhelden. S.
Rommerskirchen: Schöner Wohnen vor hundert Jahren. Schloss Drachenburg.
W. Ritter: Mit dem Fahrrad die Heimat erfahren. NRW-Radtour 2009.

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster,
Tel.: 0251/41320.
4/2009. M. Schäfer: Lippisches Landesmuseum. Naturkunde in neuem
Ambiente. Nach zwei Jahren Umbau zeigt sich eine fantasievoll gestaltete
Welt. J. Nunes Matias: Streben nach Idylle. Arbeit, Kirche oder
Freizeit: Die Sonntagsruhe bleibt umkämpft. K. Sluka: "Mehr Stolz, ihr
Frauen!" 1908/09 - 1919 - 1949: Die Ausstellung "Wie wir wurden, was wir
nicht werden sollten" blickt zurück auf 100 Jahre Geschichte der Frauen
in Westfalen und zeigt ihren hürdenreichen Weg in Beruf und Politik. *
Politikerinnen aus Leidenschaft. Rita Süssmuth, Stefanie Wiegand und
Maria Seifert über ihre Erfahrungen in der Bundes-, Landes- und
Kommunalpolitik. G. Strotdrees: Die Mütter der Verfassung. Zwei der vier
Frauen im Parlamentarischen Rat, der 1948/49 das Grundgesetz
erarbeitete, waren Westfälinnen: Helene Wessel aus Dortmund und
Friederike Nadig aus Bielefeld. M. Zehren: "Karriere mit Lehre". Allein
unter Männern. In einer Sonderschau erzählt das LWL-Freilichtmuseum
Hagen die spannende Geschichte von Frauen im Handwerk. R. Doblies: Die
Renaissance der Beginen. Auch in Westfalen findet das mittelalterliche
Konzept immer mehr Anhängerinnen. M. Vaupel: Licht und Farbe. Corinth,
Liebermann, Slevogt - über 60 hochkarätige Werke aus der Nationalgalerie
Berlin sind jetzt in Dortmund zu sehen. J. P. Wallmann: Stadtmuseum
Münster. Ein Haus mit Geschichte. Werkschau über Aloys Röhr zum 30.
Geburtstag. S. Keim: Maja Beckmann. Unbändige Spielfreude. 31-Jährige
begeistert in vielen Rollen am Bochumer Schauspielhaus. R. Doblies: John
Dew inszeniert "Lohengrin". Große Oper auf kleiner Bühne. Richard Wagner
Verband Minden lädt zum Theater für alle. S. Keim: Karsten Riedel. Die
Songs und die Stille. Bochumer gilt als einer der ungewöhnlichsten
Theatermusiker Deutschlands. W. Gödden: Hans Jakob Christoffel von
Grimmelshausen. "Dass Unbeständigkeit allein beständig sei". Ein neues
Hörbuch widmet sich einem Klassiker der deutschen Literatur,
Grimmelshausens "Simplicissimus Teutsch" (1668), der zu weiten Teilen in
Westfalen spielt. W. Gödden: "Ein hervorragender Filmstoff". Fragen an
den Grimmelshausen-Forscher Peter Heßelmann. W. Gödden: Jürgen P.
Wallmann. Kritiker im ureigenen Sinne. Literaturexperte aus Münster
feierte seinen 70. Geburtstag. F. Henke: Nach dem Gutachten "KunstNRW".
"Hütte grüßt Wolkenkratzer". LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara
Rüschoff-Thale über Kultur im ländlichen Raum. M. Zehren: 100 Jahre
Jugendherberge. Urlaub im Etagenbett. Von Altena ging eine Idee um die
Welt: Die Jugendherberge wurde ein Exportschlager. Heute bemühen sich
viele Häuser mit kreativen Angeboten um neue Gäste. K. Sluka/F.
Tafertshofer: "Wir wollen den Menschen in der Region etwas zurückgeben".
Provinzial-Chef Ulrich Rüther über Westfalen, Partnersuche und die
Vorteile von Kultursponsoring. V. Jakob: 400 Jahre Wewelsburg. Schroffe
Schönheit. Der Kreis Paderborn feiert das Jubiläum der Dreiecksburg, die
heute ein Haus der Geschichte und ein Ort des Lernens ist. W. Morisse:
Die Schlacht bei Minden. Die Neue Welt wird britisch. 1759 gewannen die
Engländer in Ostwestfalen gegen die Franzosen die Vorherrschaft über
Indien und Nordamerika. F. Tafertshofer: Vor 40 Jahren. Besuch beim Mann
im Mond. Astronaut Neil Armstrong hat Vorfahren in Ladbergen. M.
Schröder: Mehr als Export. Zwei Dortmunder haben das Bergmann-Bier
aus dem Keller des Vergessens geholt. B. Weides: Nadja Becker.
Blitzstart ins Rampenlicht. Darstellerin aus Siegen dreht gleich mit Uwe
Ochsenknecht und Katja Flint. A. Linke: Einer, der aus Soest zog ...
Sasha ohne C. Popstar ist seit zehn Jahren auf Erfolgskurs.



2. Hellweg

Der Dorfbote. Mitteilungen des Heimatvereins Norddinker, Vöckinghausen
und Frielinghausen, Johannes Ulmke, Viereggenkamp 6, 59071
Hamm-Frielinghausen, Internet: www.norddinker.de
21/2009. J. Ulmke: Jahresbericht 2008. M. Multermann: Bauernbüfett
schmeckte. L. Müller: Bei Reparatur-Einsatz alte Maschinen kennen
gelernt. M. Multermann: Lob für Gründer bei Drei-Eichen-Fest: Sie
packten an und handelten. A. Beeck: Den Fall der Mauer aus nächster Nähe
miterlebt. A. Beeck: Reise in die Vergangenheit mit Bollerwagen und
Pferdekutsche. W. Löbbecke: Neue Perspektiven für Radler zwischen
Uentrop und Frielinghausen. I. Amthofer: Westfälischer Hansetag in Hamm.
* Plattdeutsche Runde freute sich über neue Bilder. M. Elwing: Reise zur
Ostsee-Insel Rügen bleibt allen unvergessen. T. Hunsteger-Petermann:
Sorge um die Geithe unbegründet. * Keine Tuit. K. Rosenwald:
Theaterspielen in Dinker.

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur
"Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.:
Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
510/2009. K.-J. Freiherr von Ketteler ?: Hausgeistliche in Eringerfeld
und Schwarzenraben und ihre Pflichten (1. Fortsetzung und Schluss). W.
Schneider: Die Penne ist aus.

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in
Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065
Hamm.
13/2009. I. von Scheven: Ein Mitbürger von Format. Zum Tode von Dr.
Friedrich Wilhelm Jerrentrup. H. Multhaupt: Als der Rattenfänger die
Kinder verschwinden ließ... Vor 725 Jahren sollen in Hameln die Kinder
entführt worden sein. * Der Stechapfel ist giftig. W. Gernert:
Münsterländer Bauern retteten die jüdische Familie Spiegel. Ein
Spielfilm mit Veronica Ferres und Armin Rohde erinnert an die mutige
Hilfsaktion. A. von Scheven: Architekt Albrecht Lübke wirkte auf Gut
Caldenhof bei Hamm. Ein in Westfalen vergessener Architekt steht im
Schatten seines Bruder, des Kunsthistoriker Wilhelm Lübke.
14/2009. J. Lange: Historisches Bewusstsein als Leitmotiv sinnvoller
Stadtgestaltung. H. W. Krafft: Wilde Pferde in der Senne. In
Ostwestfalen lebt die älteste deutsche Pferderasse. W. Gernert. Jüdische
Mitbürger lebten mitten unter uns. Schüler der Fontane-Hauptschule
engagieren sich für den jüdischen Friedhof ihrer Stadt. I. Bittner:
Willkommen im Hammer Mittwochscafè! Geborgenheit für Menschen in
sozialen Schwierigkeiten. Wie es zur Gründung des Perthes-Werkes kam.
15/2009. A. von Scheven: Wie aus dem alten Kreisgericht das Hammer
Stadthaus wurde. Seit 1927 fanden hier auch die Sammlungen des
Städtischen Gustav-Lübcke-Museums Platz. * Weiße Sole - schwarze
Kohle. Sonderausstellung des Stadtmuseums Werne in Zusammenarbeit mit
dem Heimatverein und dem Beamtenverein der Zeche. I. von Scheven:
Steuererklärung vor neunzig Jahren. Ein Haarener Landwirt zog Bilanz aus
vier Weltkriegsjahren. H. Multhaupt: Anreppen als römischer Vorposten an
der Lippe. Bisher konnte nur ein Drittel der Lagerfläche erforscht
werden. * Von Herodes in die Varusschlacht. Neuer historischer Roman von
Hermann Multhaupt. W. Gernert: Heessen im Blick: Hammer Zeichner und
Maler. Wir erinnern an Fritz Everding, Helmut Plontke, Max Rehwinkel,
Helmut Schmidt und Karla Tentrup.
16/2009. I. Buchhorn: Hamm: eine reformierte Stadt im 17. Jahrhundert.
Die Protokolle des Presbyteriums der reformierten Gemeinde von 1611 bis
1664 geben Aufschluss über das Leben der Stadt. K. Wulf: Die
Bezugsscheinpflicht begann bereits im August 1939. Erst fast elf Jahre
später endete am 1. Mai 1950 die Rationierung der Lebensmittel in
Deutschland. U. Kunz: Von der Steinzeit bis zum Strontianit. Das Museum
Beckum dokumentiert die Zeitepochen der Stadt. I. von Scheven:
Markenzeichen: "Gebaute Bilder". Der Maler Hermann Prüssmann lebte in
Wamel/Möhne. U. Kunz: Biertradition im alten Westfalen. G. Köpke: Weißer
Gast mit langem Hals. Der Silberreiher ist auf Lippe, Ahse und Ruhr
zurückgekehrt.
17/2009. A. von Scheven: Ein Bauzaun auf dem Hammer Marktplatz. Der
Turm der Pauluskirche wurde zwischen 1870 und 1876 renoviert. Das
barocke Turmdach erhielt im Jahr 1885 eine neue Verschieferung. H.
Multhaupt: Louis Braille gab den Blinden neue Lebenschancen. Vor 200
Jahren wurde der Erfinder der Blindenschrift geboren. Paderborner
Blindenschrift-Verlag ist europaweit zu Hause. P. Reding: Ein Flirren
über den Bäumen. Willi Dirx war ein Meister der Holzschnittkunst. H.
Fertig-Möller: Die Katharinen-Glocke wurde bereits 1423 gegossen. Die
älteste Glocke der Stadt Werne überstand die Wirren der Zeit. I.
Buchhorn: Hamm: eine reformierte Stadt im 17. Jahrhundert. Die
Protokolle des Presbyteriums der reformierten Gemeinde von 1611 bis 1664
geben Aufschluss über das Leben der Stadt (2. Teil).

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker
Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557
Lippstadt.
13/2009. M. Peters: Hugo Plaut. Rückbesinnung auf einen jüdischen
Mitschüler. M. Willeke: Das zweite Rölinghausen.
14/2009. K. Luig: Vor 90 Jahren kam der erste hauptamtliche katholische
Priester nach Bad Waldliesborn. W. Mues: Die letzte Postkutsche. Nach
Eröffnung der WLE-Bahnlinie über Erwitte endete am Hellweg auch das
Postkutschen-Zeitalter. K. Luig: Vor 50 Jahren: Erbohrung der Solquelle
II in Bad Waldliesborn.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest
und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19-21, 59494
Soest, Tel.: 02921/6880.
417/2009. H. Funke: Sollen Straßennamen immer bestehen bleiben? In
Soest wurden schon viele Straßen umbenannt. * Wie das Schloss
Schwarzenraben einst gebaut wurde. Ein Blick zurück in vergangene Zeiten
nach einem Bericht der "Lippstädter Heimatblätter" aus dem Jahr 1935. H.
Multhaupt: Als der Rattenfänger die Kinder verschwinden ließ... Vor 725
Jahren sollen in Hameln die Kinder entführt worden sein. W. Gernert:
Münsterländer Bauern retteten die jüdische Familie Spiegel. Ein
Spielfilm mit Veronica Ferres und Armin Rohde erinnert an die mutige
Hilfsaktion. * Kleiner Verlag mit großer Resonanz. Der Börde-Verlag in
Werl publiziert seit Jahren Schriftenreihen über Bauern, Adelige und
Fürstenhäuser. "Das Haus Nassau-Luxemburg" erschien als bisher letzte
Schrift. H. Platte: Die Vier Elemente in Werl-Büderich. Neue Wege zur
Erkundung geschichtlicher Zusammenhänge.
418/2009. * Auf der Spur der grünen Steine. Das Grünsandstein-Museum in
Soest zeichnet die Entstehungsgeschichte des für die Stadt typischen
Steins nach. * Gesegnete Kräuter im Brauchtum. H. W. Krafft: Wilde
Pferde in der Senne. In Ostwestfalen lebt die älteste deutsche
Pferderasse. W. Gernert: Jüdische Mitbürger lebten mitten unter uns.
Schüler der Fontane-Hauptschule Herbern engagieren sich für den
jüdischen Friedhof ihrer Stadt. H. Keinemann: Zwei, die sich
aufmachten, einen Trecker zu kaufen. Kleine Rückblende auf einen
verunglückten Oldtimer-Handel. U. Kunz: Biertradition im alten
Westfalen.
419/2009. H. Braukmann: Dinker: Ein Kirchdorf mit rätselhafter
Geschichte. Das Kirchspiel gehörte einst zur Soester Urpfarrei St.
Petri. W. Krift: Krautweihe an Mariä Himmelfahrt. * Weiße Sole -schwarze
Kohle. Sonderausstellung der Stadtmuseums Werne in Zusammenarbeit mit
dem Heimatverein und dem Beamtenverein der Zeche. I. von Scheven:
Steuererklärung vor neunzig Jahren. Ein Haarener Landwirt zog Bilanz aus
vier Weltkriegsjahren. H. Multhaupt: Anreppen als römischer Vorposten an
der Lippe. Bisher konnte nur ein Drittel der Lagerfläche erforscht
werden. * Von Herodes in die Varusschlacht. Neuer historischer Roman von
Hermann Multhaupt. K. I. Rogge: Auf Spuren zum Expressionismus. Junge
Künstler der Moderne in Westfalen und der Soester Börde. * Das
Kloster Brunnen. Eine Gründung des Kapuziners Johannes Fölling aus Werl.
Die Annalen des Klosters neu herausgegeben.
420/2009. J. Kleine: Der "Kuhfuß": Was ist seine wahre Botschaft? Der
Soester Maler Fritz Viegener schöpfte in seinem künstlerischen Werk aus
einem großen Symbolschatz. K. Wulf: Die Bezugsscheinpflicht begann
bereits im August 1939. Erst fast elf Jahre später endete am 1. Mai 1950
die Rationierung der Lebensmittel in Deutschland. U. Kunz: Von der
Steinzeit bis zum Strontianit. Das Museum Beckum dokumentiert die
Zeitepochen der Stadt. K. I. Rogge: Auf Spurensuche zum Expressionismus.
Der Soester Maler Heinrich Schlief war ein Multitalent (Schluss). H.
Braukmann: Dinker: Ein Kirchdorf mit rätselhafter Geschichte. Das
Kirchspiel gehörte einst zur Soester Urpfarrei St. Petri (2. Teil).
421/2009. F. Haarmann: "Schröpfen, Blutegelsetzen, Zahnausziehen..."
Wie die Barbiere in Wickede Ende des 19. Jahrhundert ihr Handwerk
verstanden. H. Multhaupt: Louis Braille gab den Blinden neue
Lebenschancen. Vor 200 Jahren wurde der Erfinder der Blindenschrift
geboren. Paderborner Blindenschrift-Verlag ist europaweit zu Hause. P.
Reding: Ein Flirren über den Bäumen. Willi Dirx war ein Meister der
Holzschnittkunst. H. Fertig-Möller: Die Katharinen-Glocke wurde bereits
1423 gegossen. Die älteste Glocke der Stadt Werne überstand die Wirren
der Zeit. J. Kleine: Der "Kuhfuß": Was ist seine wahre Botschaft? Der
Soester Maler Fritz Viegener schöpfte in seinem künstlerischen Werk aus
einem großen Symbolschatz. H. Braukmann: Dinker: Ein Kirchdorf mit
rätselhafter Geschichte. Das Kirchspiel gehörte einst zur Soester
Urpfarrei St. Petri (Schluss).



3. Kurkölnisches Sauerland

An Möhne, Röhr und Ruhr. Heimatblätter des Heimatbundes Neheim-Hüsten
e.V., Franz-Josef Schulte, Widukindstraße 23, 59757 Arnsberg, Tel.:
02932/22165.
45/2009. * "Neheim zeigt: Nur ein Ort, der sich nicht selbst genügt,
hat Zukunft. Gestern, heute und morgen." Festrede zum 650jährigen
Stadtrechtsjubiläum Neheims am 3. Oktober 2008 im Sauerländer Dom in
Neheim von Hans-Josef Vogel, Bürgermeister. F. J. Schulte: Von einer
Siedlungsstätte zur Stadt. 650 Jahre Stadrechte für Neheim - Rückblick.
B. Padberg: Dengels Kreuz. F. J. Schulte: "Hohlwege im Kirchwald". H.
Dohle: "Jagdhaus Weiter Weg". H. Welke: Arnsberger haben "Hausrecht" im
Kölner Dom. F. Albrecht: Dombauverein be"swingt" Gäste vor dem Neheimer
Dom. W. Saure: Beziehungen Neheims zu den benachbarten Frauenklöstern.
Himmelpforten und Oelinghausen (Teil 2). F. J. Leclaire: Die Sanierung
der Neheimer Innenstadt von 1979 bis 1989, Teil 2. L. Ritterbach: Neheim
2008 - Ein Jahr im Rückblick. A. Paust: Stadtentwicklung in der
Vergangenheit. 40 Jahre überregionale Verkehrsplanung in und für
Arnsberg. P. M. Kleine: Über 60 Jahre: SCHROTH - eine Zeitreise. G.
Becker: Gebrüder GRAEF. B. Albert: 100 Jahre ALCO. Eine Zeitreise durch
eine bewegte Firmengeschichte. K. H. Keller: Fast 100 Jahre TRILUX.
K.-H. Keller: Hüstener Unternehmen liefert Antriebssysteme weltweit.
Seit 100 Jahren sorgt DESCH dafür, dass sich was dreht, 1906 - 2006. *
Plattdeutsche Ecke. W. Saure: Heinz Heppelmann ?. J. Post: Jahresbericht
2008.

Südsauerland - Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe
e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe, Westfälische Straße 75, 57462
Olpe, Tel.: 02761/81-542, Internet: www.kreisheimatbund-olpe.de
2/2009. W. Poguntke: Wallburgen im Kreis Olpe systematisch von
Raubgräbern ausgeplündert. I. Weber: Der "KinderKunst-Club Oberes
Biggetal". R. Hübner: "ATTANDARRA" - ein Brettspiel um das
mittelalterliche Attendorn. J. Winkel: Amtshilfe der besonderen Art.
Kreis- und Stadtarchivar von Olpe eine Woche lang im Hilfseinsatz für
das Historische Archiv der Stadt Köln. M. Vormberg: Johann Friedrich
Joseph Sommer (Westfalus Eremita). Nachlass jetzt im Gemeindearchiv
Kirchhundem. O. Höffer: Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn
von Fürstenberg-Herdringen (Teil 19). M. Vormberg: Theodor Heins. Das
Testament des ersten Pfarrers der Pfarrei Kohlhagen - Ergänzungen -. W.
Weber: 100 Jahre "Heider Kreuz" im "Berschen Siepen". F. J. Mattes:
Bauen für Naturalien. Architekt Leopold Ludwigs' Bautätigkeit im
Sauerland. Teil 1: 1945-1947. A. Sandholz: Kirchweg, Dorfjubiläum,
Dorferneuerung. Aus der Arbeit des Heimat- und Fördervereins Albaum e.V.
M. Möller: Frühjahrsveranstaltung der Kreisheimatpflegerin auf dem
Biggesee. M. Sieg: Gertrud Junker aus Finnentrop 80 Jahre. R.
Kirsch-Stracke: Willi Weber aus Möllmicke 70 Jahre. H.-W. Voß:
Heimatchronik vom 1. Januar 2009 bis 31. März 2009.



4. Märkisches Sauerland

Heimatblätter für Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis
und in Westfalen. Beilage zur Mendener Zeitung, zum Altenaer Kreisblatt
und Süderländer Volksfreund, Kolpingstraße 35, 58706 Menden, Tel.:
02373/17300.
242/2009. H. W. Stein: Kein Dach über dem Kopf. Wie aus einem Wilddieb
ein Jagdaufseher wurde. * Ankerpunkt der Industriekultur. Die
Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf in Iserlohn demonstriert die
industrielle Entwicklung seit dem 19. Jahrhundert. H. Multhaupt: Als der
Rattenfänger die Kinder verschwinden ließ... Vor 725 Jahren sollen in
Hameln die Kinder entführt worden sein. W. Gernert: Münsterländer Bauern
retteten die jüdische Familie Spiegel. Ein Spielfilm mit Veronica Ferres
und Armin Rohde erinnert an die mutige Hilfsaktion. J. Lichtblau: Wie
die Kötter einstmals in Halingen lebten. Aus der 300-jährigen Geschichte
der Kötter-Familie Hennemann genannt Becker (3. Folge). R. Schneider:
Alte Mauern im neuen Gewand. Haus Letmathe und seine lange Baugeschichte
(Schluss). M. Kahle: Bäuerlich dem Heimatboden verbunden. Kein genormtes
Charakterbild für den Sauerländer.
243/2009. R. D. Kohl: Das älteste Siegel der Stadt Neuenrade auf einer
Urkunde von 1449. Gut erhaltener Abdruck im Archiv von Höllinghofen. *
Was Omi Hilde einstmals kochte. Die beiden Opas und ihre Leib- und
Magenspeise. H. W. Krafft: Wilde Pferde in der Senne. In Ostwestfalen
lebt die älteste deutsche Pferderasse. W. Gernert: Jüdische Mitbürger
lebten mitten unter uns. Schüler der Fontane-Hauptschule Herbern
engagieren sich für den jüdischen Friedhof ihrer Stadt. H. W. Stein: Das
Zauberwort hieß "Perlicke". Siegfried Tuleja sen. erzählt aus alter Zeit
in Dahle. M. Grünwald: Anspruchsloses Hirtentäschelkraut. Begegnung beim
Transport auf die heimische Fensterbank. J. Lichtblau: Wie die Kötter
einstmals in Halingen lebten. Aus der 300-jährigen Geschichte der
Kötter-Familie Hennemann genannt Becker (4. Folge).
244/2009. D. Woeste: Jagd und Jagdrecht in der Herscheider Mark.
Auseinandersetzungen um die "Jagdgerechtigkeit" schon im 17.
Jahrhundert. * Weiße Sole - schwarze Kohle. Sonderausstellung des
Stadtmuseums Werne in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein und dem
Beamtenverein der Zeche. I. von Scheven: Steuererklärung vor neunzig
Jahren. Ein Haarener Landwirt zog Bilanz aus vier Weltkriegsjahren. H.
Multhaupt: Anreppen als römischer Vorposten an der Lippe. * Von Herodes
in die Varusschlacht. Neuer historischer Roman von Hermann Multhaupt. H.
Polenz: Wanderung im Grenzgebiet. Erlebnisreicher Ausflug vom
Ausgangspunkt Balve durch die Märkische Waldlandschaft. H. W. Stein.:
Ick well ne Buxe hewwen.
245/2009. H.-D. Schulz: Wie die Burg Altena anno 1890 aussah. Das
"Erste Verzeichnis der geschichtlichen und Kunstdenkmäler des
Süderlandes" skizzierte die Geschichte des Bergfrieds. W. Arndts: Ein
Bauerngarten in Plettenberg vor hundert Jahren. Die Hausgärten der
damaligen Zeit dienten ausschließlich als Nutzgärten für Obst und
Gemüse. K. Wulf: Die Bezugsscheinpflicht begann bereits im August
1939. Erst fast elf Jahre später endete am 1. Mai 1950 die Rationierung
der Lebensmittel in Deutschland. U. Kunz: Von der Steinzeit bis zum
Strontianit. Das Museum Beckum dokumentiert die Zeitepochen der Stadt.
H. Polenz: Sprüche über den Haustüren. Kleine Wanderung durch die Dörfer
Halingen und Schwitten. H.-D. Schulz: Druckerstreik in Altena im Jahr
1886. Die Druckereiberufe standen einst an der Spitze der Lohnskala. J.
Lichtblau: Wie die Kötter einstmals in Halingen lebten. Aus der
300-jährigen Geschichte der Kötter-Familie Hennemann genannt Becker
(Schluss).
246/2009. E. Dossmann: Der märkische Schachbalken im Wappen der Fürsten
von Pfalz-Neuburg. "Anspruchswappen" als Schlüssel zur Landesgeschichte
seit dem Jahre 1903. H. Multhaupt: Louis Braille gab den Blinden neue
Lebenschancen. Vor 200 Jahren wurde der Erfinder der Blindenschrift
geboren. Paderborner Blindenschrift-Verlag ist europaweit zu Hause. P.
Reding: Ein Flirren über den Bäumen. Willi Dirx war ein Meister der
Holzschnittkunst. H. Fertig-Möller: Die Katharinen-Glocke wurde bereits
1423 gegossen. Die älteste Glocke der Stadt Werne überstand die Wirren
der Zeit. H. Polenz: Wo Wotans Rabe über Schätze wacht. Zwischen
Plettenberg und Lenhausen lag einst ein germanisches Wotan-Heiligtum. W.
Reininghaus: Industrie und Handel in Iserlohn gingen Hand in Hand.
Musterbücher mit dem Warenangebot weckten das Interesse bei den Kunden
in aller Welt.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge
zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde
Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger Heimatblätter e.V.,
Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail:
info at heimatverein-hohenlimburg.de, Internet:
www.hohenlimburger-heimatblaetter.de
8/2009. W. Bleicher: Archäologische Relikte des Hauses Letmathe. P.
Mager: Hohenlimburger Stadtchronik 2008, Teil 1. W. Köhler: Unser Tal
soll schöner werden. W. Bleicher: Nicht ganz 100 Jahre - DJH Bürenbruch.
* Kompetenzzentrum GGT - Komfort & Qualität im Fokus.
9/2009. W. Bleicher: Wo der Ort der Varusschlacht war... W. Bleicher:
Aliso - zum Gedenken an Pastor Otto Prein aus Hohenlimburg. W. Bleicher:
Arbalo. W. Bleicher: Tamfana. W. Bleicher: Spriëckels und Späöne: Unfall
in der Nahmer 1925.

Journal für Schwelm. Hrsg.: Stadt Schwelm, Hauptstraße 14. Red.: Heike
Rudolph, Informations- und Pressestelle der Stadt Schwelm, 58332
Schwelm, Tel.: 02336/801-444, E-Mail: rudolph at schwelm.de, Internet:
www.schwelm.de
84/2009. H. Rudolph: Liebe, Beruf, Heimweh und Alter: Viele Wege führen
nach Schwelm. Erster Neubürgerempfang im Rathaus. W. Glintkamp: Für
MINIS, MIDIS und MAXIS. Das evangelische Kinder- und Jugendtheater Flick
Flack. A. Stiepermann: Oma un dä Fremdwöder. H. E. Zethmeyer: Das
Pinselmacherwerk und die Pinselindustrie in Schwelm. H. Rudolph:
Spitzahorn jetzt am Platz der "Alten Kastanie". TBS pflanzten neuen
"Symbolbaum" in der Oberstadt. W. Thimm: Der Bundespräsident aus
Schwelm. Zum 110. Geburtstag von Dr. Dr. Gustav Heinemann (?). *
Senatspräsident Gérad Larcher verleiht Bürgermeister Dr. Jürgen
Steinrücke die Ehrenmedaille des französischen Senats. * "Sein Wirken
und sein Einsatz sind vorbildlich". Bundesverdienstkreuz für Wilfried
Rademacher. H. Elias-Nieland: Ökumenisches Taizé-Gebet in Schwelm. Im
September wieder in der Martfeld-Kapelle. J. Dahlke: Seit 25 Jahren an
der Seite von Kindern und Jugendlichen. Gut, dass es das Schwelmer
Jugendzentrum gibt. * "Es ist so einfach, sich für Menschenrechte
einzusetzen". Schwelmer machen sich für die Freilassung von politischen
Häftlingen weltweit stark. * Über Jahrzehnte in und für West Papua
engagiert. Verdienstkreuz am Bande für die Ehepaare Zöllner und Reuter.
* Berühmte Schwelmer. Theologie und Sport, Wissenschaft und Kultur. *
"Wir bleiben natürlich optimistisch". Doris und Ralf Stoffels lassen
auch das Haus Kirchstraße 15 im alten Stil und neuem Glanz erstrahlen.
J. Seeliger: Eine Jugend in Schwelm. Geschichte des Hauses Hattinger
Straße 72. J. Sprave: Fritz Helling - wann endlich versteht und würdigt
ihn Schwelm ganz? H. Rudolph: "Ich liebe die Berge" - "Und ich die
Küste". Curanum-Senioren malen Bilder voller Lebensfreude. J. Kuss:
Der ehemalige städtische Schlachthof Schwelm. H. Rudolph: Dreimal 50.
Klara und Baldur Klaus denken über ihr Leben nach. * "... so lange man
uns unsere Eigenart lässt!" Langerfeld - ein Stück Westfalen im
Rheinland. Die wichtigen Aufgaben des Bürgervereins. A. Stiepermann:
Wildfiärken. R. Lieberts: Seit 130 Jahren Begräbnisse auf dem Schwelmer
Friedhof. Heute vielfältige Bestattungsformen. Friedhof wird auch als
Park genutzt. H. Rudolph: "In Schwelm wird miteinander geredet und
gehandelt". GSWS-Geschäftsführer Tilo Kramer arbeitet gern mit den
Menschen zusammen. L. Feldmann: Begeisterte und engagierte
"Überzeugungstäter". 10 Jahre Arbeitskreis Stadtattraktivität in der
Gesellschaft für Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung (GSWS). H.
Rudolph: Schon viel für "Wirtschaft und Arbeit" bewegt. H. Rudolph:
Beleuchtung der Christuskirche, Boule und Schach. H. Rudolph: Glaube,
Wissen, Bildung. Seniorenkreis im Petrus-Gemeindehaus mit inhaltsreichen
Vorträgen für aufmerksame Teilnehmer. H. Rudolph: "Ein guter Tag für die
Genossenschaft und für Schwelm". Richtfest für barrierefreie Wohnungen
in der Holthausstraße. H. Grams/U. Bauer: Weil Sterben auch Leben ist.
Das ökumenische Hospiz Emmaus. * "Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich
viel früher gekommen". Schuldnerberatung der Diakonie gibt Menschen
wieder eine Perspektive. H. Schmidt: "...ßieht de Puppen auf'e Augen!"
Langerfelder Nachbarn auf historischen Rundgang durch Schwelm. R. Deis:
Die erste Currywurst, das erste Stehcafé. Wiedersehen - 41 Jahre nach
dem Abitur. H. Rudolph: Jeder kann ihn bedienen. HELIOS-Klinikum
übergibt Freibad Defibrillator zur Wiederbelebung bei Herzstillstand.
* Schule, Natur und EINE WELT. Michael Treimer zum 65. I. Weinreich:
Bäuerin Tina Knolle. * Schwelm all over the world ... * Kompetente
Vertrauensinstanz in schweren Stunden. Über 50 Jahre Bestattungen
Schweiger. D. Weller: Eine Schwelmer Handballerfolgsgeschichte. A.
Specht: Füreinander da - über und unter Wasser. Der Tauch-Sport-Club
Schwelm 1966 e.V. H. Rudolph: Schwelms stolze Flotte. Der
Schiffsmodellbau-Club und seine Wunderwerke für das Wasser. F. Sormund:
Von Achsen, Trassen und Wegweisungen. Radfahren in Schwelm und der
Region. H.-D. Mohr: Schwelms älteste Firma erfolgreich mit
Türschlössern. 200 Jahre Bever & Klophaus. C. Uies:
Rohmilchkäserei an der Schwelmer Stadtgrenze. Dahlmanns Mut auf dem
Ehrenberg wurde belohnt. H. Rudolph: Erfolgreich mit stoffbezogenen
Knöpfen, Schnallen und Gürteln. 90 Jahre Astor. H. Rudolph: 60 Jahre
Scholand - von der Schmiede zur Einbauküche. Bürgermeister gratulierte
zum Jubiläum. R. Lutter-Böhl: Orthopädietechnik Falkenstein. Seit 25
Jahren im Dienst des gesunden Laufens. R. Lutter-Böhl: Rollendes
Paradies am Altmarkt. Nicht nur in Schwelm geschätzt: Zweirad Gehle. R.
Lutter-Böhl: 33 Jahre und kein bisschen leise. Jürgens Sport Shop nach
wie vor "Treffpunkt netter Leute". H. Rudolph: Fazenda Sao Silvestre:
Verführung in Wort und Geschmack. Auf in die Kirchstraße: Thomas
Friedrichs außergewöhnliche Kaffeerösterei. H. Rudolph: Echte Biokost
und schlesische Backwaren. Brotbäckerei Müller Gütebegriff weit über
Schwelm hinaus. M. Knorr: Frei von Alltagsstress in einmaligem Ambiente.
Schwelms stimmungsvolles Gasthaus "Café Adler". * Von Gregorianik bis
Gospelmusik. 20 Jahre Schola Cantorum in Schwelm. H. Rudolph: Ästhetik
und Handwerk im Dienst der Lebensfreude. Uwe Hugendicks wunderschöne
Druckgraphik. H. Rudolph: Musik-Tipp: Wilde Ruhe - "So weit wie die
Zeit". * "Es gibt schon ein paar gute Bilder von mir". Zur
Gedenkausstellung für Hans Dost kamen viele Wegbegleiter. * Mozartchor
vor neuen Aufgaben. Jedes Stück muss "sitzen". G. Gutknecht: Bücher und
Non-Book-Medien. Sehen und Hören mit der Schwelmer Stadtbücherei. H.
Rudolph: "Wie herrlich leuchtet mir die Natur". SGV Schwelm wurde 100
und pflanzte einen Baum. * Als Schwelm in den Tropen lag. Eine Reise ins
Korallen-Stromatoporen-Riff der Mitteldevon-Zeit. * Der Wupperverband.
Flussgebietsmanagement im Einzugsgebiet der Wupper. H. Rudolph: Hanna
Beyer. Im Herzen Schwelmerin geblieben. H. Rudolph: Sascha Kron ist
Schwelms Pflegeberater. Damit Bürger lange selbständig in vertrauter
Umgebung leben können.

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins.
Heimatverein Voerde, Manfred Michalko, Friemannweg 9, 58256 Ennepetal,
E-Mail: vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet:
www.heimatverein-voerde.de
3/2009. S. Nölke/A. Trapp/M. Michalko: Mit dem Regenschirm zur Kirmes
mit Herz. * Bürgermeisterempfang ein Fest der Herzen und des Abschieds.
"Stehende Ovationen" für Michael Eckhardt. H. Busse: Dat Niggeste ut us
Voerde. A. Trapp: Was gibt es Neues in Hasperbach? Blaue Blumen gegen
Vorurteile. * Die Rede von Otto Griese, des einzigen noch lebenden
Zeitzeugen der Gründung unserer Stadt Ennepetal, zum 60. Jubiläum am
01.04.2009! G. Himmen: Haus- und Hofnamen in Voerde. H. Busse:
Plattdütsch draff nich unnergoahn.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land.
Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V., Alte Rathausstraße
3, 58511 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645, Internet:
www.ghv-luedenscheid.de
179/2009. H. Waldminghaus: Herberge zur Heimat in Lüdenscheid. Th.
Hostert: Eine Erbteilung in der Brenge, Kirchspiel Lüdenscheid, im Jahr
1812.



5. Minden-Ravensberg

Ravensberger Blätter. Organ des Historischen Vereins für die Grafschaft
Ravensberg e.V., Rohrteichstr. 19, 33602 Bielefeld, Tel.: 0521/512469.
1/2009. B. Frey: "Eine geistig ungemein lebendige, hochgebildete Frau".
Henriette Weber, geb. Nottebohm (1792-1886) vom Kupferhammer in
Brackwede. H. Böcker-Lönnendonker: Die Ehrenbürgerin. Karoline
Friederike Oetker, geb. Jacobi. B. Sunderbrink: Frieda Nadig, das
Grundgesetz und "der Kampf um die Gleichberechtigung der Frau".



6. Münsterland

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage
der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
7/2009. W. Ribhegge: Heinrich Brüning und das Ende der Zentrumspartei.
Kapitulation vor dem Nationalsozialismus.
8/2009. M. Blindow: Albert Lortzing - ein Theaterstar in Münster.
Komponist wirkte auch als Sänger in Münster.
9/2009. J. Niemer: Der Aasee im Mittelpunkt kühner Planungen. Der
Architekt Theodor Suhnel und seine Ideen.

Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred
Schröder, Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten, Internet:
www.heimatbund-emsdetten.de, E-mail: info at heimatbund-emsdetten.de
96/2009. R. Nosthoff/E. Wixmerten: 25 Jahre Förderverein. "Hilfen für
junge oder benachteiligte Arbeitslose". C. M. Korsmeier: Zum Ortnamen
Emsdetten. E. Hünting: Hermann-Löns-Schule in Emsdetten. J. Eggers:
Politischer Neubeginn nach dem II. Weltkrieg. Erste freie Kommunalwahl
in der britischen Besatzungszone am 15. September 1948. G. Helmers:
Versammlung im Karl-Leisner-Heim. Erfolgreiche Jahresrückschau der
Naturschutzgruppe.

Wüllener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Wüllen e.V., Brigitte
Winkelhaus, Sabstätte 10, 48683 Ahaus-Wüllen, Internet:
www.heimatverein-wuellen.de
28/2009. * Die Anfänge des Heimatvereins Wüllen. H. Feldhaus: 25 Jahre
Heimatverein Wüllen e.V. in Schlagzeilen. P. Osterhues: Versuche des
Heimatvereins, schutzwürdige Gebäude und Bodendenkmäler zu retten. H.
Appelius: Wüllener Heimatblätter. B. Winkelhaus: Fachgruppe:
Plattdeutsche Sprache. Leiterin: Brigitte Winkelhaus. H. Appelius:
Fachgruppe: Denkmalpflege. Leiter: Dr. Heiko Appelius/Herbert Eilers. H.
Feldhaus: Fachgruppe: Genealogie und Heimatgeschichte. Leiter: Hubert
Feldhaus und Hermann Harpers. W. Vortkamp/B. Winkelhaus: Fachgruppe:
Tanzgruppe. Sprecher: Maria und Alfons Wensker. H. Suddendorf/B.
Winkelhaus: Fachgruppe: Archiv und Chronik. Leiter Archiv: Hubert
Suddendorf. Chronist: Hubert Schulze Böing. H. Appelius/G. Lendring:
Fachgruppe: Radwandern. Leiter: Gerd Lendring. H. Feldhaus: Im Jahre
1909 standen vor dem Traualtar in St. Andreas. H. Feldhaus:
Ergänzungsbuch zum Taufregister: Verzeichnis der in fremden Pfarren
getrauten Personen, die in der Pfarrei St. Andreas getauft sind. Getraut
im Jahre 1909. H. Feldhaus: Im Jahre 1909 klang vom Wehrturm die
Totenglocke. W. Elling: Die Briefe des Auswanderers Gerhard Lefert gt.
Reimelt aus Ahaus-Wüllen (Einführung). W. Elling: Die Wiedergabe der
Briefe des Auswanderers Gerhard Lefert gt. Reimelt aus Ahaus-Wüllen. H.
Feldhaus: Genealogische Daten zu den Wüllenern Auswandererfamilien in
diesem Heft. * Wat so alls passeert is in usse Dorp - nett so as't inne
Zeitung stönn. Tosammensocht von Schulze Bäings Hubbet. In't Platt
öwwerdrägen van Pottgerts Paul. Van Oktober 2008 bes Juni 2009.



7. Paderborner und Corveyer Land

damals & heute. Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege aus
Delbrück. Hrsg.: Bernhard Kößmeier, Stadtheimatpfleger Delbrück,
Diebeskämpen 10, 33129 Delbrück-Boke, E-Mail: Koessmeier at t-online.de

12/2009. H. J. Rade: 830 Jahre: St. Johannes Baptist im Wandel der
Zeiten. Innenrenovierungen der Delbrücker Pfarrkirche: 30 Generationen
haben an ihr gebaut.

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. Red.:
Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn, Lindenstraße 12, 33142 Büren,
Tel.: 02951/970226, E-Mail: GrabeW at kreis-paderborn.de
142/2009. B. Link/A. Wandschneider: "Das Wertvollste am Kunstwerk ist
die Wahrheit". Willy Lucas zum 125. Geburtstag. A. Westermeier: Der
jüdische Friedhof in Höxter-Fürstenau. J. Leifeld: "Dieser Mann war
aufgrund seiner Lauterkeit, Rechtschaffenheit und Redlichkeit bei allen
beliebt". Das Leben des Dorfpfarrers Bernhard Schonlau (1695-1745). M.
Müller: Die Glasfabrik zu Marschallshagen bei Holtheim. W. Stüken:
Westfälische Mitwisserin. Die Höxteranerin Pauline Jordan lauschte 1833
in Kassel einem brisanten Gespräch. K. Zacharias: Abt Michael Kruse OSB
von São Paulo. N. Börste: Johann Röseler (1760-1811). Der letzte
fürstbischöfliche Chirurg in Neuhaus. B. Rier: Mit Buchstaben
spielen. Chronogramme als Paderborner Zeitzeugen. H. J. Rade: 1000 Jahre
Bischof Meinwerk von Paderborn. H. Multhaupt: Paderborner
Blindenschrift-Verlag und Druckerei ist europaweit zu Hause. 200.
Geburtstag von Louis Braille, dem Erfinder der Blindenschrift.



8. Ruhrgebiet

Bochumer Zeitpunkte. Beiträge zur Stadtgeschichte, Heimatkunde und
Denkmalpflege. Hrsg.: Dr. Dietmar Bleidick, Yorckstraße 16, 44789
Bochum, Tel. 0234/335406, E-Mail: dietmar.bleidick at t-online.de für die
Kortum-Gesellschaft Bochum e.V., Vereinigung für Heimatkunde,
Stadtgeschichte und Denkmalschutz, Graf-Engelbert-Straße 18, 44791
Bochum, Tel. 0234/581480, E-Mail: Kortum.eV at web.de
23/2009. H. Schneider: Jüdische Familien in Bochum - ihre Bedeutung für
die Entwicklung der Stadt. W. Schade: Verkrüppelte Identität. Polnische
und masurische Zuwanderung in der Bochumer Geschichtsschreibung.

Heimat Dortmund. Stadtgeschichte in Bildern und Berichten. Hrsg.:
Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. unter
Mitwirkung des Stadtarchivs, Red.: Achim Nöllenheidt. Klartext Verlag,
Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-51.
3/2009. I. Fiedler: Oben bei Gocke. Ein Gasthaus in der
Lokalgeschichte. W. Garth: Mit der Schmiede begann eine
Erfolgsgeschichte auf dem Höchsten. Gastronomie Overkamp mit über
360jähriger Familientradition. M. Holtkötter: Stets "Unruhe" um
gemütliche Gaststätte. Immerwährendes Engagement um den Erhalt des
Hörder Gasthauses "Zum Treppchen". H. Richter: Die Schlosswirtschaft
im Haus Romberg bei Brünninghausen. K.-H. Frese: Ganz Dorstfeld traf
sich bei Ziegler, nur nicht die Gründer des Alten Verbandes. C. Althoff:
Bratwurst, Kalbshirn, Sülzkotelette. Die Speisekarte der
"Großstadtschänke" aus dem Jahre 1936. K. Winter: Ein
außergewöhnliches Kellerlokal. Die Stadtschänke an der
Brückstraße. W. Mohrenstecher: Zur alten Post. Geschichte einer
Lütgendortmunder Dorfgaststätte. P. G. Henning: Treffpunkt Huckarder
Vereine. Wirt Andrä schuf einen Ortsmittelpunkt. P. Kocbeck: Der Gasthof
zur Mühle in Kurl. Ein altes Haus zwischen Körnebach und Eisenbahn. K.
Winter: Ein Skandalwirt in Aplerbeck und seine Gastwirtschaft. W. Garth:
Vom "König von Preußen" zum "Hotel Köthe".

Hörder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der Abteilung
Hörde e.V., Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz Retzloff,
Feuervogelweg 7 c, 44269 Dortmund.
3/2009. * Die Römer in Westfalen.



9. Siegerland-Wittgenstein

Heimatland. Siegener Zeitung.
11.07.2009. A. Wollschläger: Sinnhafter Wanderweg der Kulturen.
Waldskulpturen-Tour zwischen Wittgenstein und dem Sauerland. Der
Wald-Skulpturenweg verbindet Kunst und Wandern, Kultur, Religion und
Sprachen.
18.07.2009. B. Brandemann: Kindheitserinnerungen an die Marktstraße
geweckt. Eine Straße im Alten Flecken mit Geschichte und Geschichten. *
Historische Spuren des Früh- und Mittelalters. Gemeinsame Vortragsreihe
des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein.
25.07.2009. K. Haag: Reise ins "waldigste Austrasien". Jung-Stilling an
der "Kameral Hohenschule" zu Lautern. B. Steuber: En Lokus for os sechs
Lü. "Urlaubszitt" in Tunesien. Kein Meerblick. * Ausblick auf
Sturmflächen. Kyrill-Pfad Schanze am Rothaarsteig.
01.08.2009. * Sakralbau aus der Barockzeit. Marienkirche als Denkmal
des Monats August. B. Steuber: Holzbock oder Zecke? Em Wald lurt dr
Leiberbock... Tipps zur Abwehr der Plagegeister. * Mundart als
Kulturgut. Dialekt in Alertshausen dokumentiert.
08.08.2009. H. Stötzel: Grafenduell auf Burg Greifenstein! Tödlicher
Schusswechsel zwischen zwei Solmser Grafen im Jahr 1668. *
Interviewpartner gesucht. LWL-Volkskundler erforschen das Abitur.
15.08.2009. R. Schleyer: Ein Kloster ohne Kirche. Neue Heimat für
Borromäerinnen. * Todesschuss aus dem Hinterhalt. Wilddiebe in der
Forstgemeinde Burgholdinghausen. B. Steuber: En Schublah voll
Dabledde... Littfelder wehrt sich gegen Medikamente.
22.08.2009. * Über Stock und Stein. 100 Jahre Jugendherbergswerk.
29.08.2009. * Aufbau und Fortschritt im Ferndorftal. 50 Jahre im Dienst
der heimischen Wirtschaft.
05.09.2009. * Historische Orte des Genusses entdecken. Kulinarische
Entdeckungsreise am Tag es offenen Denkmals.



11. Lippe

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des
Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund,
Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail:
info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de

7/2009. B. Scheuer: Zahlreiche Bewerbungen. 10. Lippischer Umweltpreis
und 5. Lippischer Tierschutzpreis. * Lokale Erinnerungen. Ausstellung
"Gedenkfeier für die lippischen Juden in Lemgo 1948". S. Stritzker: Das
Ende eines Dorfes. Aus der Jahresarbeit einer Schülerin über
Haustenbeck. H.-F.- Prieß: Selbstloser Einsatz. Silberne Rose für "Mr.
Alt Lemgo" Ernst-Antonius Paulussen. * Spirale der Kooperation.
Heimatverein Jerxen-Orbke und Schule arbeiten zusammen. B. Meier:
Diakonis und St. Johann. Leseprobe aus "Lippische Kirchen". I.
Tappe-Pollmann: Schulwesen in Lippe. Teil 2: Volksschulen im 20.
Jahrhundert. D. Hellfaier: "Freund des Lipperlandes". Adolf Keysser,
Bibliothekar in Köln, Pensionär in Hiddesen. K. Banghard: Geschichte von
Pfeil und Bogen. Ausstellung im Archäologischen Freilichtmuseum
Oerlinghausen. M. Granados: Der Ort des Mythos. Ausstellungen in
Schwalenberg: Warum Varus? - und NO NAMES. * Ein Sommer voll MYTHOS!
Vielfältige Angebote im Lippischen Landesmuseum Detmold.
8/2009. G. Wilbertz: Richtstätten in Lippe. Ein Beitrag zur Aktion
"Kulturdenkmal des Jahres 2009". W. Höltke: Lange Wälle mit Gräben. Gab
es auch in unserer Region Römerlager? * Geschichten über ein Original.
Heimatverein Horn gibt Büchlein heraus. G. Puzberg: Milch aus Lippe. Für
"Lippequalität"-Milch gelten besondere Kriterien. F. Brakemeier: "Kommt
frisch auf". Horst Wiethoff erhielt die Lippische Rose in Silber. B.
Diekmann: Stütze des HV Augustdorf. Rolf Wedertz freut sich über die
Lippische Rose in Silber. W. K. Schirrmacher: Lippe und Schaumburg. Eine
Grenzsteinwanderung von Silixen zum Kloster Möllenbeck. J. Lüking:
Sommerfrische in Oerlinghausen. Eine Aktion am Tag des offenen Denkmals.
A. Kasper: "Eine wirklich positive Bilanz zur Halbzeit". Landesverband
Lippe trägt zu erfolgreichem Varus-Jahr 2009 bei. * Schlösser der
Weserrenaissance. Sonderausstellung im Weserrenaissance-Museum Schloß
Brake, Lemgo. * Hermann und Thusnelda ... kommen günstiger zum MYTHOS. *
Liebeserklärung an eine exotische Welt. "I love Thailand - Thailand in
Lippe" vom 28. bis 30. August in Bad Meinberg und 5. Bad Meinberger
Kunst- und Kulturtage. D. Suray: Wandernde Schmetterlinge und
schwergewichtige Käfer. Sonderausstellung im Wald- und Forstmuseum
Heidelbeck. * Von Wagner bis Waits. Das Landestheater stellt die
Spielzeit 2009/2010 vor.

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen, die Stadt Bad
Lippspringe, Marienloh, Benhausen, Veldrom und Neuenbeken. Hrsg.: Dr. G.
Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/97580, E-Mail:
redaktion at schlaengerbote.de
333/2009. * Ein heller Schulbau für's kindliche Gemüt. Geschichtliche
Betrachtungen zum Schulstandort Schlangen.* Schule heute: Zurück zu
alten Tugenden? Hauptschule Schlangen-Bad Lippspringe setzt auf neues
"Wir-Gefühl". * Bernhard und Bianca im Vogelpark Heiligenkirchen. *
Zwischen Kreativität und Konzentration. Projekt "Kultur und Schule"
verwandelt Schlänger Schaufenster.
334/2009. * Kinder bringen "Vogelhochzeit" auf die Bühne. * Neuenbeken
feiert: Uhdenfest am 5./6. September 2009. Vom Kronkorken bis zum
Wiederaufbau der Uhdenhütte 1989. * Auszeichnung für Kloster St. Andreas
am Walde zu Altenbeken! Die "ESS-KLASSE" am Egge-Gebirge überzeugt auch
den Wanderverband.



II. Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Holznagel. Zeitschrift der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V.,
Postfach 12 44, 28859 Lilienthal, Tel.: 04792/7834, Internet:
www.igbauernhaus.de
4/2009. D. Maschmeyer: Ein neu entdecktes "Leitfossil" für die
Entwicklung des Bauernhauses in Südniedersachsen. S. Haar: CELLCO
Wärmedämmlehm - Praxisbericht über eine energetische Sanierung. D.
Maschmeyer: Nordwestzeitung "verklagt" IGB. D. Maschmeyer/B. Froehlich:
"Wer anderen eine Grube gräbt ..."



III. Naturkunde und Naturschutz

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und
Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße
110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0, Internet:
www.natur-und-landschaft.de
8/2009. T. Kaiser/D. Mertens/M. Zimmermann: Naturschutzgroßprojekt
Lüneburger Heide, Niedersachsen. Eine Bilanz nach 14-jähriger
Projektlaufzeit. C. Bieling: Landschaftserhaltung durch Tourismus -
Chance oder Utopie? L. Reichhoff/U. Zuppke: Schutz und Revitalisierung
von Auenaltwassern im Mittelelbegebiet. Zustandsbewertung der
Fischvorkommen auf der Grundlage des Floodplain-Index und
Handlungskonzeption. F. Boller: Natura-2000-Mangagement in
Schleswig-Holstein - Beteiligung statt Betroffenheit.
9-10/2009. K. Frobel u.a.: Das "Grüne Band" - das Naturschutzprojekt
Deutsche Einheit. A. Lang u.a.: Das Grüne Band Europa: Gemeinsames
Naturerbe als Basis für eine neue regionale Identität. H. Schlumprecht
u.a.: Schützwürdige Landschaften am Grünen Band - eine europaweite
Übersicht als Arbeitsgrundlage für grenzübergreifendes Management und
Handeln. F. Knolle u.a.: Grenzen trennen - Natur verbindet:
Grenzüberschreitende Nationalparks am Grünen Band. G. Schwaderer
u.a.: Grünes Band Balkan als Lebensraum für bedrohte Arten. K.-F. Grob:
Gefährdete Kulturlandschaften entlang des ehemaligen Eisernen Vorhangs.
Eine Fallstudie aus dem Biosphärenreservat Rhön. A. Mohl: Fließende
Grenzen - Grenzflüsse im Spannungsfeld zwischen Schutz und Nutzung. J.
Schmiedel u.a.: Grünes Band - Blaues Band: Das Grüne Band an der
Ostseeküste. S. Gerstner/D. Leupold: Natur, Geschichte und Kultur
erleben: Grenzerfahrungen am deutschen Grünen Band. H. Keil u.a.: Das
"Grüne Band" als zentrale Leitachse des nationalen Biotopverbunds.
Modellvorhaben: Naturschutzgroßprojekt "Grünes Band Eichsfeld -
Werratal". A. Erhard: Das Denkmal an der Grenze - von der Trennlinie zum
Kulturdenkmal. U. Harteisen u.a.: Das Grüne Band - Modellregion für
Nachhaltigkeit? K. Ullrich u.a.: Zukunft des Grünen Bandes.

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.:
Verlagsgesellschaft Unser Wald mbH, Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn im
Auftrag der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald - Bundesverband e.V. Tel.:
0228/9459830, E-Mail: unser-wald at sdw.de, www.sdw.de
4/2009. G. Aas: Der Berg-Ahorn. B. Leder: Die Bedeutung des Berg-Ahorns
bei der Wiederbewaldung. B. Selter: Von Löffelschnitzern und
Schüsseldrehern. A. Pahler: Aus Holz wird Musik. A. Wanisch:
Ahornholz im Möbelbau. D. Fuchs: Probleme des Bergahorns als Alleebaum.
S. Krömer-Butz/L. Gössinger: Baum des Jahres im Fokus. J. Janota:
Baumbegegnungen mit Kindern. S. Krömer-Butz: Interview mit Alf Jark zur
Aktion "Rettet die Kastanien". N. Rabanser: Windkraft im Wald: Rücken-
oder Gegenwind? H. Kenneweg: Klimawandel und Geoinformationen
entscheiden über künftige Wälder. N. Rabanser: Hitzefrei im Tierreich:
Was tun Wildtiere, wenn es heiß wird? J. Meyer: Auf dem Weg zu einer
neuen EU-Verordnung gegen den illegalen Holzeinschlag.



IV. Nachbargebiete

Heimatland. Zeitschrift für Heimatkunde, Naturschutz, Kulturpflege.
Hrsg.: Heimatbund Niedersachsen e.V., Georgswall 5, 30159 Hannover,
Tel.: 0511/323490, Internet: www.heimatbund-niedersachsen.de, E-Mail:
info at heimatbund-niedersachsen.de
3/2009. L.Greife ?: Das Museum Torfschiffswerft in Schlußdorf. A.
Ronnenberg: "Geweihter See" oder "Weidenteich"? Die Bedeutung des Namens
"Wiedensahl". P. Löhr: Louis Harms: Das achte Gebot - plattdeutsch
ausgelegt. L. Greife ?: Füür in'n Dom. H.-S. Strelow: Heimatbund und
Welfenbund zeigten Flagge beim "Tag der Niedersachsen". Hameln feierte
bislang größtes Landesfest. * Erster Borgentrickstein am Döhrener Turm
gesetzt. Landeshauptstadt Hannover und Heimatbund ehren Christel
Wiedemann. H.-S. Strelow: Hildesheimer Dom wird für Restaurierung bis
ins Jahr 2014 geschlossen. * Heimatbund Niedersachsen fordert
repräsentativen Platz für Wotan-Standbild in Hannover. E. Schönrock:
Wattenmeer ist UNESCO-Weltnaturerbe. E. Schönrock: Niedersachsen:
Waldzustandsbericht 2008. E. Schönrock: Naturschutz auf militärischen
Übungsplätzen. P. Löhr: Lobensteins 182. Wegwarten. K.-H. Schönrock:
Turmeröffnung auf Schloss Marienburg. W. R. Röhrbein: Jutta Rheim
verstorben. W. Fabich: Karl Fischer erhält das Verdienstkreuz. R.
Rudolph: Detlev Block mit Pyrmonter Stadtwappen ausgezeichnet. Würdigung
des Theologen und Schriftstellers.







From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 20 10:17:35 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Oct 2009 10:17:35 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Verleihung des Karl-Zuhorn-Preises an Dr.
RitaGudermann, Muenster, 30.10.2009
Message-ID: 4ADD8E3F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kristina Dröge"
Datum: 15.10.2009, 16:05


AKTUELL

Verleihung des Karl-Zuhorn-Preises an Dr. Rita Gudermann.

Am Freitag, den 30.10.2009, um 14 Uhr überreicht LWL-Direktor
Dr. Wolfgang Kirsch im Erbdrostenhof zu Münster den mit 5.000
Euro dotierten Karl-Zuhorn-Preis des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe an die Historikerin Dr. Rita Gudermann für ihre
Forschungen zur westfälischen Agrargeschichte. Der Preis wird
alle drei Jahre an Wissenschaftler für herausragende Leistungen
auf dem Gebiet der westfälischen Landesforschung vergeben.

Die Laudatio hält Professor Dr. Walter, Leiter des
LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte. Dr. Rita
Gudermann trägt anschließend zum Thema "Wasser, Boden und der
Strukturwandel der Landwirtschaft in Westfalen im 19.
Jahrhundert" vor.

Abschließend wird zu einem Umtrunk ins Foyer des
Erbdrostenhofes eingeladen.


INFO

Weitere Informationen und formlose Anmeldung:
kristina.droege at lwl.org
Tel: 0251/ 5914421
Fax: 0251/ 591268

Veranstaltungsdaten:
Verleihung des Karl-Zuhorn-Preises 2009
Datum: 30.10.2009, 14 Uhr
Erbdrostenhof Münster
Salzstraße 38
48143 Münster
URL: http://www.erbdrostenhof.de/

Kontakt:
Kristina Dröge
LWL-Kulturabteilung
Fürstenbergstraße 15
48133 Münster
Tel.: 0251/ 5914421
Fax: 0251/ 591268
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Kulturabteilung/Kulturfoerd_part/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 20 10:26:28 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Oct 2009 10:26:28 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Heinrich Drake - Portraets von Rainer Nummer, Lemgo,
bis13.11.2009
Message-ID: 4ADD9054.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Mayarí Granados"
Datum: 15.10.2009, 16:18


AUSSTELLUNG

Ausstellung im Schloss Brake:
Heinrich Drake - Porträts von Rainer Nummer

Noch bis zum 13. November 2009 ist im Schloss Brake, im
Verwaltungssitz des Landesverbandes Lippe, eine Ausstellung mit
Porträts von Heinrich Drake zu sehen, gezeichnet vom Detmolder
Künstler Rainer Nummer. Die Ausstellung ist ein Beitrag zum
"Tag der offenen Tür" am 25. Oktober, wird aber auch darüber
hinaus noch zu sehen sein.

"Der erste Landesverbandsvorsteher Heinrich Drake ist hier in
einer Porträtreihe zu sehen, die im Jahr 2006 zunächst im
Auftrag der Nachfahren Drakes entstand und dann vom Künstler
weiterentwickelt wurde. Sie vermittelt in Ergänzung zu
offiziellen Porträts eine private Seite des Menschen Drake"
erläutert die Kunstreferentin der Lippischen Kulturagentur, Dr.
Mayarí Granados.

Ausgangspunkt für den Künstler waren Fotos - sowohl offizielle
Fotos und Pressefotos als auch private Aufnahmen. Der Künstler
begann, die unterschiedlichen Facetten des Menschen Heinrich
Drake zu erfassen: den Verbandsvorsteher, den Politiker und
Staatsmann, den Lipper, den Privatmann, den Gelehrten.

Die Zeichnung ermöglicht es dem Künstler, die Komplexität einer
Persönlichkeit in viele einzelne Bilder aufzufächern und somit
deutlich zu machen. Dabei ging der Künstler über die ihm
bekannten Fakten hinaus und wurde zum Dichter oder
Legendenbilder. So finden sich Charakterzüge, die belegt sind
oder ihm von Nachfahren berichtet wurden, aber auch
Eigenschaften, die Drake durchaus besessen haben könnte, die
aber dem Einfühlungsvermögen des Künstlers entspringen.


INFO

Ausstellung:
Bis zum 13. November 2009 im Schloss Brake
Verwaltung Landesverband Lippe

Weserrenaissance-Museum Schloß Brake
Schloßstraße 18
32657 Lemgo
Postfach 820 - 32638 Lemgo
Tel.: 05261/94 50-0 (Museumskasse)
Tel.: 05261/94 50-10 (Sekretariat)
Tel.: 05261/94 50-50 (Fax)
E-Mail: Weserrenaissance-Museum at t-online.de


Öffnungszeiten: Mo. - Do. 8-16 Uhr, Fr. 8-12 Uhr,
und am Tag der offenen Tür, 25.10.2009, 11-17 Uhr.

Eintritt frei





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 20 10:35:35 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Oct 2009 10:35:35 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Grabung des LWL-Museums fuer Naturkunde in
Uffelnbeendet: Letzter Grabungstag in einem
palaeontologischenBodendenkmal
Message-ID: 4ADD9277.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.10.2009, 12:12


AKTUELL

Grabung des LWL-Museums für Naturkunde in Uffeln beendet
Letzter Grabungstag in einem paläontologischen Bodendenkmal

Seit vier Jahren graben die Fachleute des LWL-Museums für
Naturkunde unter der Leitung des Paläontologen Dr. Lothar
Schöllmann in einem ehemaligen Steinbruch in Ibbenbüren-Uffeln
(Kreis Steinfurt) nach Fossilien. Bei diesem Steinbruch handelt
es sich um ein seit 1993 eingetragenes paläontologisches
Bodendenkmal. Das dort vorliegende Kupferschiefervorkommen ist
eine Rarität in Westfalen und stand kurz vor der Zerstörung
durch Verwitterung und Durchwurzelung von Birken. Das Museum
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) griff ein und
begann 2005 eine Grabung zur Sicherung der Bodendenkmäler. Die
LWL-Fachleute bargen seitdem weit über 1770 Funde. Zu den
besonderen Funden aus Uffeln zählen die geborgenen
Fisch-Fossilien. So konnten je ein Exemplar eines Fisches mit
einem Muschelknackergebiss und eines Panzerfisches geborgen
werden. Dieser Panzerfisch ist der erste Nachweis seiner Art
für Westfalen.

Besondere Stücke der Grabung werden demnächst im LWL-Museum für
Naturkunde in Münster ausgestellt. Die Landesvertretung NRW in
Berlin bekommt im November vom 2. bis zum 8. November ebenfalls
einige Fossilien zum Ausstellen. Und im kommenden Jahr werden
herausragende Funde der Grabung anlässlich der
Landesausstellung der nordrhein-westfälischen
Bodendenkmalpflege in Köln gezeigt.

Kupferschiefer
Kupferschiefervorkommen sind in Westfalen sehr selten.
Lediglich zwei weitere Fundstellen sind bisher bekannt. Eine
dieser Stellen wurde jedoch mit Erdreich wieder verdeckt und
die andere befindet sich bei einem Straßenaufschluss.

Der Kupferschiefer setzt sich aus Ton-, Mergel-, Kalk- und
Sandsteinen zusammen. Die Dicke dieser Gesteinsschicht beträgt
in der Regel weniger als einen Meter. Somit ist der
Kupferschiefer in Uffeln mit einer Dicke von rund 2,5 Metern
auch in dieser Hinsicht etwas ganz Besonderes für Westfalen.

Westfalen-Lippe zur Zeit des Kupferschiefers
Der Kupferschiefer gehört zum jüngsten Zeitabschnitt des
Erdaltertums - dem Perm - und umfasst den Zeitraum von vor
296 bis 251 Millionen Jahren. Im Perm waren alle Kontinente
zu dem Superkontinent Pangaea vereint.

Uffeln lag zu dieser Zeit dicht an der Küste in einem
Binnenmeer. Eine geringe Wasserzirkulation führte dazu, dass
sich im gesamten Becken Schwarzschieferbedingungen aufbauen
konnten. Das heißt: In der Wasserschicht über dem Boden
herrschte ein sauerstofffreies, lebensfeindliches Milieu. Erst
oberhalb dieser Wasserschicht konnten Lebewesen existieren. Zu
Boden gesunkene Tierleichen und Pflanzen konnten so, vor
bakterieller Zersetzung und von Aasfressern geschützt,
unzerstört abgelagert werden.

Die Grabung

Die Uffelner Grabung mit einer Grabungsfläche von rund 27
Quadratmetern wurde im Jahre 2005 begonnen und bis zum Oktober
2009 fortgeführt. Durchgeführt wurde die Ausgrabung mit
studentischen Volontären, Praktikanten der Universitäten
Münster und Halle/Saale, präparationstechnischen Volontären und
Präparatoren.

Die Grabungsstelle befand sich in einem geschützten
Landschaftsbereich. Aus diesem Grund konnte kein schweres Gerät
zur Freilegung der fossilführenden Schichten eingesetzt werden.
Alle Arbeiten wurden deshalb in Handarbeit erledigt. Das
Grabungsteam war gezwungen, die Aufschlussarbeiten mit
Spitzhacken und Schaufeln durchzuführen. Über der
Grabungsstelle wurde ein Zelt errichtet, um das Grabungsteam
und das freigelegte Gestein vor der Witterung zu schützen. In
den Winterpausen wurden die Fundschichten mit einer Folie
geschützt und anschließend noch mit cirka 30 Zentimeter Abraum
zugedeckt.

Das untersuchte Gestein besteht aus einer Wechselfolge von
Tonmergelsteinen und kalkigen Sandsteinen. Fossilien finden
sich überwiegend in den Tonmergelsteinen. Bereiche des
Sandsteines lagen vollständig isoliert. Um unter diesen
Bedingungen Schicht für Schicht untersuchen zu können wurde mit
einem so genannten "Standardprofil" gearbeitet. Hierzu wurde in
einem Planquadrat die Grabung so intensiviert, dass der
Grabungsfortschritt an dieser Stelle der eigentlichen Grabung
um einen Profilmeter vorauseilt. In diesem Standardprofil
konnten die Schichten definiert, durchnummeriert und mit denen
im Grabungsbereich parallelisiert werden.

Funde
Die Bergung der Funde war schwierig, da das Gestein zerklüftet
war. Kleinere Fossilien wurden deshalb in mehreren Stücken
geborgen und in der Präparation des Museums zusammengeklebt.
Größere Funde wurden mit Epoxydharz und Glasfasermatten
stabilisiert und als Blöcke ausgegraben. Die Präparation
erfolgt durch vorsichtiges Spalten und durch Freilegen mit dem
Druckluftstichel.

Insgesamt konnten über 1770 Objekte geborgen werden. Als
herausragende Stücke unter den bislang präparierten Exemplaren
sind ein Ullodendron-Zweig (Nadelbaum) aus einer
Karbonatschicht und ein Reticulolepis (Raubfisch) zu nennen.
Vollständige Reticulolepis-Funde gehören zu den großen
Seltenheiten. In der Literatur sind weltweit nur drei Exemplare
beschrieben. Das hier erwähnte Exemplar ist der vierte
weitgehend vollständige Reticulolepis. Das Highlight aus Uffeln
stellt der Fund eines Protorosaurus (Reptil) dar, der jedoch
bereits 1985 in Uffeln von einem damals noch zur Schule
gehenden jungen Mann gemacht wurde. Der Vorläufer der
Dinosaurier befindet sich heute im Besitz des LWL-Museums für
Naturkunde. Dieser Fund ist wegen seiner hervorragenden und
vollständigen Erhaltung weltweit einzigartig. Meist lagen
bisher nur Skelett-Fragmente dieses Reptils vor.

Unter den Funden stellt der kleine Knochenfisch Palaeoniscum
freieslebeni den zahlenmäßig größten Anteil. Zu den besonderen
Fisch-Funden zählen je ein Exemplar eines Fisches mit einem
Muschelknackergebiss und eines Panzerfisches (Menaspis
armata). Menaspis ist der erste Nachweis für Westfalen. Häufig
fanden sich auch Pflanzenreste, die sich auf die Gruppen
Nadelhölzer, Schachtelhalme und Farne verteilen.

Die wissenschaftliche Bearbeitung dieser zahlreichen Funde
steckt noch in der Anfangsphase und wird einige Jahre dauern.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 20 10:44:14 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Oct 2009 10:44:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Aufgaben der Denkmalpflege - gestern und
heute, Bocholt, 12.11.2009
Message-ID: 4ADD947E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Hand D. Oppel"
Datum: 20.10.2009, 09:39


AKTUELL

Der von Stadtarchiv Bocholt und Volkshochschule
Bocholt-Rhede-Isselburg getragene Gesprächskreis Bocholter
Stadtgeschichte lädt zu dem Vortrag von

Dr. Jennifer Verhoeven vom Hessischen Landesamt für
Denkmalpflege in Wiesbaden unter dem Titel

Aufgaben der Denkmalpflege - gestern und heute.

Die Gegenstände der Denkmalpflege sind uralt, die Denkmalpflege
selbst dagegen kaum 200 Jahre. Dennoch hat diese Disziplin in
dieser Zeit einen weiten Weg hinter sich gebracht: Vom Hobby
einzelner Amateure zur breit aufgestellten und gesetzlich
verankerten Behörde, von Scheuerbürste und Skizzenblock zu
modernster naturwissenschaftlicher Technik bei Restaurierungen
und Dokumentationen, von den Begeisterung für die Monumente der
großen nationalen Vergangenheit hin zur Sicherung regionaler
Identitäten anhand ortstypischer Bauformen. Moderation:
Stadtarchivar Dr. Hans D. Oppel

Eintritt frei !


INFO

Donnerstag, 12. November 2009, 18.30 Uhr

Stadtarchiv Bocholt
Münsterstraße 76
46397 Bocholt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 20 11:31:48 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Oct 2009 11:31:48 +0200
Subject: [WestG] [KONF] "Sie sprechen aber gut Deutsch...", Muenster,
05.11.2009
Message-ID: 4ADD9FA4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Helga Pape"
Datum: 19.10.2009, 16:16


TAGUNG

"Sie sprechen aber gut Deutsch..." - Nichtrassistische und
interkulturelle Bildungskonzepte als gelingende Beiträge zur
Rechtsextremismusprävention?

Tagung die der Geschichtsort Villa ten Hompel in Kooperation
mit mobim (Mobile Beratung im Regierungsbezirk Münster. Gegen
Rechtsextremismus, für Demokratie) am 5.11. von 10 bis 17.30
Uhr veranstaltet.

Alle wichtigen Informationen zum Programm und der Anmeldung
finden in unter www.mobim.info


INFO

Geschichtsort
Villa ten Hompel
Stadt Münster
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 0251/492-7101
Fax: 0251/492-7918
E-Mail: Schreckenberg at stadt-muenster.de
URL: www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 20 11:36:50 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Oct 2009 11:36:50 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Neuerwerbung_im_LWL-Landesmuseum=3A_?=
=?utf-8?q?=22=C3=89tude=22_von_Simon_Hanta=C3=AF_angekauft?=
Message-ID: 4ADDA0D2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.10.2009, 11:01


AKTUELL

Neuerwerbung im LWL-Landesmuseum
"Étude" von Simon Hantaï angekauft

Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster hat
mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen ein
großformatiges Gemälde von Simon Hantaï (1922 - 2008)
angekauft. Das Land gab zu dem Preis von 220.000 Euro den
Betrag von 120.000 Euro hinzu und unterstützte damit, das
Gemälde auf Dauer für die Sammlung des Kunstmuseums des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zu sichern.

"Ich freue mich, dass das LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte mit dem Erwerb dieses Bildes seine Sammlung
der Gegenwartskunst ausbauen kann", sagte LWL-Direktor Dr.
Wolfgang Kirsch bei der Übergabe des Gemäldes am Dienstag
(20.10.09) im münsterischen LWL-Museum. Auch Hans-Peter Boer,
Kulturdezernent der Bezirksregierung Münster, zeigte sich
erfreut: "Der Ankauf des Gemäldes ist das Ergebnis einer
glücklichen Konstellation und eines zügigen gemeinsamen
Handelns der Staatskanzlei, der Bezirksregierung Münster und
dem Landesmuseum. Er zeigt was bei konstruktiver Zusammenarbeit
möglich ist."

"Mit der Unterstützung des Ankaufes für das LWL-Landesmuseum
hat das Land Nordrhein-Westfalen seine Verantwortung im Bereich
der Kultur wahrgenommen."

Die "Étude" aus dem Jahr 1968 erweitert die Sammlung
französischer Kunst im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte mit Werken von François Morellet, Pierre
Soulages, Yves Klein und anderen um eine weitere wichtige
Position. Abstrakte blaue Farbflächen und unruhige weiße
Aussparungen versetzen das 2,70 m hohe und 2,40 m breite Bild
in einen Spannungszustand zwischen aggressiver Bewegung und
einheitlicher Gleichförmigkeit. "Mit seiner Farbigkeit ist das
Bild ein wichtiger Bestandteil des Raumes 'Blau' der neuen
Dauerausstellung 'Aufgemischt - Meisterwerke der Sammlung im
Dialog'", erklärte der Direktor des LWL-Landesmuseums Dr.
Hermann Arnhold. Dort hängt es unter anderem neben Derick
Baegerts "Anbetung des Kindes" von 1480 und Yves Kleins
monochrom tiefblauen Bild "Monochrome bleu" von 1957.

Der in Ungarn geborene Simon Hantaï ließ sich 1949 in Paris
nieder und wurde dort in den 60er Jahren zur zentralen Figur
für die Erneuerung des Tafelbildes. Er malte nicht mehr Formen
auf eine Leinwand, sondern er benutzte die Leinwand als
Material, das er in knittrige Falten zusammenschob und in
diesem Zustand mit Farbe überstrich. Auseinandergezogen
entstand eine einheitliche Struktur ohne begrenzte Formen und
mit einer Gleichwertigkeit von Farbe und Zwischenraum.

Diese Entgrenzung der Form und die positive Betonung des
ungeformten Zwischenraums sind die wichtigsten Leistungen von
Simon Hantaï. Er vollzog sie gleichzeitig mit Yves Kleins
monochrom-blauen Bildern und dessen künstlerischer
Thematisierung der Leere. Hantaï verband Anregungen des
Amerikaners Jackson Pollock und des Franzosen Henri Matisse.
Für viele jüngere französische Künstler wie z. B. Daniel Buren
oder Claude Viallat war Hantaï ein entscheidender Anreger.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. +49 251 5907-01
Fax +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 20 11:42:19 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Oct 2009 11:42:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Literatur und Politik im NS-Staat,
Gelsenkirchen, 28.10.2009
Message-ID: 4ADDA21B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 19.10.2009, 09:05
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Literatur und Politik im NS-Staat
Vortrag von Dr. Jan-Pieter Barbian, Duisburg, mit
anschließender Diskussion

Der NS-Staat war auch eine Mediendiktatur, in der die Literatur
eine ideologisch definierte Rolle spielen sollte. Was im
"Dritten Reich" erschien, war in vielen Fällen "von Goebbels'
Gnaden". Doch der Reichsminister für Volksaufklärung und
Propaganda, der in Personalunion auch Präsident der
Reichskulturkammer war, musste seine Macht mit anderen
Herrschaftsträgern teilen. Der Vortrag schildert diesen
zwölfjährigen Kampf zwischen staatlichen und parteiamtlichen
Bürokratien um die Aufteilung und praktische Anwendung der
literaturpolitischen Kompetenzen. Darüber hinaus geht der
Vortrag auf die konkreten Auswirkungen der Politik, auf das
Verlagswesen, den Buchmarkt und die literarische Produktion ein.


INFO

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 9.30 Uhr

Veranstaltungsort:
Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus"
Cranger Straße 323
45891 Gelsenkirchen
URL: http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/index_startseite_de.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 20 11:47:37 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Oct 2009 11:47:37 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Erweitertes Angebot im Deutschen Bergbau - Museum
inBochum
Message-ID: 4ADDA359.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Eva Koch"
Datum. 16.10.2009, 17:30


AKTUELL

2010 wirft seine Schatten voraus:
Erweitertes Angebot im Deutschen Bergbau- Museum für
Erwachsenengruppen - auch schon während der Bauphase für das
Besucherzentrum KHS 2010 und den "Schwarzen Diamanten"!

Expedition Museum - Neue Führungen durch die Dauerausstellung

Steinkohle und Eisenerzabbau seit der Industrialisierung sind
zentrale Themenbereiche des Museums. Doch was ist mit den
anderen Rohstoffen wie Kupfer, Zinn oder gar Feuerstein? Wie
sah der Bergbau zu anderen Zeiten aus? Und welche Dinge haben
Bergleute darüber hinaus interessiert? Die Besucher gehen auf
Entdeckungsreisen:

Feuerstein - Stahl der Steinzeit
Feuerstein ist einer der ältesten Rohstoffe der Welt. Bereits
vor 2,5 Millionen Jahren haben die Menschen mit dem "Stahl der
Steinzeit" gearbeitet. Wo man ihn findet und wie er abgebaut
wird, wofür Feuerstein auch heute noch benötigt wird und was er
mit den ältesten Tiefbau-Bergwerke der Welt zu tun hat -
entdecken die Besucher im Museum.

Metall - 10.000 Jahre Hightech
Metalle - Kupfer, Zinn, Eisen - gehören bis heute zu den
wichtigsten Rohstoffe der Welt. Sie sind nicht aus dem modernen
Leben wegzudenken. Fast unbekannt ist jedoch, dass die ersten
Metallobjekte bereits in einer Zeit um 8.000 vor Christus
auftraten. Wie aus Erz Metall wird, wie und warum der Mensch
auf die Idee kam, Metalle zu mischen, wie verschiedene
Gewinnungs- und Verarbeitungstechniken aussehen - entdecken die
Besucher im Museum. Sie können sogar selbst "Metall
verarbeiten" und dieses mit nach Hause nehmen.

Von Handsteinen und Froschlampen - Highlights im DBM
Handsteine, Froschlampen, ein Meteorit, Fossilien - was haben
diese Dinge mit Bergbau und Rohstoffgewinnung zu tun? Jedes
Stück erzählt seine eigene kleine Geschichte und hat auch große
(Bergbau-)Geschichte geschrieben. Was sich so alles hinter den
Ausstellungsobjekten verbirgt - entdecken die Besucher im Museum.


INFO

Eva Koch
Bereichsleiterin Öffentlichkeitsarbeit / Besucherservice
Tel.: +49 (234) 5877 141/171
Mobil: +49 (160) 97820730
Fax: +49 (234) 96860120
E-Mail: Eva.Koch at bergbaumuseum.de

Deutsches Bergbau-Museum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
URL: http://www.bergbaumuseum.de
E-Mail: besucherservice at bergbaumuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 21 09:30:28 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Oct 2009 09:30:28 +0200
Subject: [WestG] [POS] Praktikumplatz beim Internet-Portal
"WestfaelischeGeschichte"
Message-ID: 4ADED4B4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 21.10.2009, 11:45


Praktikumplatz beim Internet-Portal "Westfälische Geschichte"

Am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte ist im November
2004 das Internet-Portal zur "Westfälischen Geschichte"
(http://www.westfaelische-geschichte.de) gestartet. Das Portal
ist nicht nur als ein strukturierter Wegweiser zum Auffinden von
Inhalten im Internet konzipiert, sondern soll mit seinen Diensten
und Dokumenten selbst ein Ziel der Recherche sein.

Im Rahmen des Portals werden Internet-Ressourcen (z. B. Linkkatalog)
strukturiert und bewertet sowie digitale Quellen und Informationen
(z.B. Quellen, Karten, Biografien, Medien, Bibliografien,
Chronologien usw.) online zur Verfügung gestellt. In einem
speziellen Bereich werden zudem Materialien für Schule und
Ausbildung zur Verfügung gestellt. Service-Angebote wie die
E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" sind weitere Bestandteile
des Portals.


Im Rahmen dieses Projekts ist ab sofort ein unbezahlter
Praktikumplatz zu besetzen. Zeiteinteilung und Dauer nach Absprache,
mindestens 6 Wochen.

Voraussetzungen:
- Hauptfach Mittlere oder Neuere/Neueste Geschichte
- Hauptstudium

Aufgaben, u. a.:
- Recherche und Erarbeitung relevanter Inhalte
- Datenerfassung/Digitalisierung (Datenbank, Textverarbeitung)
- Betreuung der E-Mailing-Liste
- Konzeptionelle und inhaltliche Mitarbeit

Ort:
- Münster, Karlstraße 33


Bei Interesse melden Sie sich mit einem kurzen schriftlichen
Lebenslauf bei:

Dr. Marcus Weidner
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstraße 33
48147 Münster
Tel. 0251/591-5691
E-Mail: marcus.weidner at lwl.org

Bitte geben Sie diese E-Mail ggf. auch an Interessierte in Ihrem
Umkreis weiter.

Vielen Dank!





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 21 09:34:16 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Oct 2009 09:34:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Festakt "500 Jahre Cappenberger Chorgestuehl",
Cappenberg, 24.10.2009
Message-ID: 4ADED598.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Gerd Dethlefs"
Datum: 21.10.2009, 00:28


AKTUELL

Festakt "500 Jahre Cappenberger Chorgestühl" am 24.10.2009 um
15.30 Uhr in Cappenberg

Die Prämonstratenserstiftskirche Cappenberg in Selm enthält das
schönste und besterhaltene Chorgestühl Westfalens, begonnen von
einem Schreiner "Meister Gerlach" 1509, vollendet 1520. Ein
Festakt in der Stiftskirche Cappenberg wird am kommenden
Samstag, 24.Oktober ab 15.30 Uhr an die Entstehung des Möbels
erinnern; zugleich wird ein neu erscheinendes Buch vorgestellt,
das neue Forschungen dokumentiert:

Wolfgang Bockhorst (LWL-Archivamt für Westfalen) zeichnet die
Geschichte des adeligen Prämonstratenserstiftes im 16.
Jahrhundert als eine Epoche drohender geistlicher Erschlaffung.
Der Neubau des Chorgestühls lässt sich als Versuch verstehen,
dem entgegenzuwirken: in einer Krisenzeit von Mord und
Totschlag vor Sittenlosigkeit zu warnen. Vor allem die
figürlichen Schnitzereien unter den Klappsitzen, neu gedeutet
von Wingolf Lehnemann, sind so zu verstehen. Die 68 Wappen von
Adelsfamilien zwischen Waldeck und Gelderland - Ausdruck der
Exklusivität des "Adeligen Gotteshauses" - werden von Gerd
Dethlefs aufgeschlüsselt und auf der älteren Nordseite von 1509
als 4- und 2-Ahnenproben der Stiftsherren, auf der Südseite als
Abbild des 1520 bestehenden etwa 25köpfigen Konventes gedeutet.

Die Bildvorlagen und verwandten Gestühle, vor allem in Dortmund
und Marienheide, bespricht P. Philipp Reichling OPraem, während
Peter Barthold und David Gropp (LWL-Amt für Denkmalpflege) das
Gestühl als Möbel untersuchen: Die südliche Rückwand mit
rätselhaften Geheimfächern datiert schon von etwa 1290 - es ist
das älteste Möbel Westfalens. Bei einem Vergleich mit
westfälischen Gestühlen weist David Gropp die Sonderstellung
nach; lediglich Dortmunder Gestühle sind vergleichbar. Und
nicht in Wesel oder am Niederrhein, wie man bisher oft meinte,
lagen die Werkstätten der Schreiner und Bildschnitzer, sondern
in der Region - so Barbara Rommé: dieselbe Werkstatt schuf es
in zwei Perioden.

Reinhard Karrenbrock schließlich kann der
Bildschnitzerwerkstatt zahlreiche Werke im märkischen und
kölnischen Sauerland zuweisen, u.a. in dem mit Cappenberg
verbundenen Kloster Oelinghausen und im Stift Scheda. Seine
Versuch, die Werkstatt nach Unna zu verorten, ermöglicht es
schließlich, den Namen der dortigen Familie Brabender mit der
Werkstatt zu verbinden - die schon 1462 das Dortmunder
Reinoldigestühl lieferte, welches als Vorgängerwerk zu
betrachten ist.

Der Blick auf von Cappenberg aus betreute und mit Kunstwerken
ausgestatteten Kirchen zeigt, dass das Stift doch eine
erhebliche geistliche Ausstrahlung besaß, die etwa in Lünen,
Werne, Ahlen, Oelinghausen und weiteren Orten fassbar ist.

Vor und nach dem Festakt ist das Buch zum Einführungspreis von
24 Euro erhältlich:


INFO

Gerd Dethlefs (Hg.), Das Cappenberger Chorgestühl 1509 - 1520.
Meister Gerlachus und die Bildschnitzerwerkstatt der Brabender
in Unna. Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte, 2009 (=
Dortmunder Mittelalter-Forschungen 13). 392 S. 500 Abb. ISBN
978-3-89534-873-0. Euro 29,--

Das Erscheinen des Buches ermöglichte vor allem die Stiftung
für Kulturpflege der Sparkasse Lünen und der Rotary Club Lünen.
Die musikalische Gestaltung des Festaktes erfolgt durch das
Ensemble Cantilena der Westfälischen Schule für Musik, Münster,
unter Leitung von Rita Stork-Herbst.

Am Sonntag, 25.10., wird um 15.30 eine Kirchenführung
stattfinden (p.P. 5 Euro), um 17 Uhr wird eine Choralschola
gregorianische Musik aufführen. An den drei folgenden Sonntagen,
1. 8. und 15. November, ist jeweils um 17 Uhr eine
Kirchenführung mit Akzent auf dem Chorgestühl angebotenm (p.P.
5 Euro). Dr. Gerd Dethlefs wird Vorträge zum Chorgestühl am
5.11.2009 um 19.00 Uhr im Haus der Stadtgeschichte inKamen und
am 12.11.2009 um 19.00 Uhr im Hellweg-Museum Unna halten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 22 11:50:33 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Oct 2009 11:50:33 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Fuer Koenigtum und Himmelreich, Paderborn,
23.10.2009-21.02.2010
Message-ID: 4AE04709.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.10.2009, 12:31


AUSSTELLUNG

Für Königtum und Himmelreich
Jubiläums-Ausstellung würdigt Bischof Meinwerk von Paderborn

Das Erzbistum Paderborn und der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) würdigen ab Freitag (23. Oktober, 20 Uhr)
Leben und Werk Bischof Meinwerks in der Ausstellung "Für
Königtum und Himmelreich - 1000 Jahre Bischof Meinwerk von
Paderborn". Auf 2000 Quadratmetern zeigt die Ausstellung im
Erzbischöflichen Diözesanmuseum und im Museum in der
Kaiserpfalz in Paderborn Handschriften, Urkunden und
liturgische Geräte, aber auch Schmuckstücke, Waffen und andere
archäologische Funde des 11. Jahrhunderts aus ganz Europa. Die
Jubiläumsausstellung zum Amtsantritt von Bischof Meinwerk vor
1000 Jahren lässt eine Epoche lebendig werden, in der das
Zusammenspiel geistlicher und weltlicher Herrschaft ihren
Höhepunkt erreichte und die Bischöfe zusammen mit den Königen
das Reich regierten. Schirmherren der Ausstellung sind der
Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker, 54. Amtsnachfolger
des seligen Meinwerks, und NRW Bauminister Lutz Lienenkemper.

Zur Person: Meinwerk von Paderborn

Meinwerk von Paderborn wurde um 976 geboren und starb am 5.
Juni 1036 in Paderborn. Er stammte aus der hochadeligen Familie
der Immedinger, die sich auf den Sachsenherrscher Widukind (8.
Jahrhundert) zurückführte. Meinwerk war einer der
herausragenden Vertreter der mittelalterlichen Bischofselite
und enger Vertrauter dreier aufeinander folgender Kaiser - Otto
III., Heinrich II. und Konrad II.

Der Geistliche war aktiv an der Regierung des Reiches beteiligt,
unterstützte den König bei militärischen Unternehmungen,
fungierte als politischer Berater und Diplomat. Gleichzeitig
oblag ihm die Sorge für das Seelenheil der ihm anvertrauten
Menschen, er leitete die Liturgie am Altar und stattete seine
Kirchen mit kostbaren Büchern für den Messgebrauch, mit
goldenem Altargerät und Reliquiaren aus.

Während seiner 27-jährigen Amtszeit verwirklichte Meinwerk in
seiner Stadt auch ein umfassendes Bauprogramm. Der Dom und die
Kaiserpfalz, die Bartholomäuskapelle, die Abdinghofkirche und
das Busdorfstift prägen noch heute das Erscheinungsbild
Paderborns.

Unter Meinwerk entwickelte sich Paderborn zu einem der
bedeutendsten politischen und spirituellen Zentren des
mittelalterlichen Reichs. Bis heute spielt Meinwerk für die
Identität der Kirche von Paderborn und die Erinnerungskultur
von Bistum und Stadt eine wichtige Rolle.

Eine Ausstellung an zwei Orten

Die zweiteilige Ausstellung findet in unmittelbarer Nähe des
Hohen Doms in Paderborn an zwei Orten statt: Im Museum in der
Kaiserpfalz werden die weltlich-politischen Aufgaben des
Bischofs thematisiert, während im Erzbischöflichen
Diözesanmuseum die theologisch-geistesgeschichtlichen und
kunsthistorischen Aspekte im Mittelpunkt stehen. Dieser
Ausstellungsteil würdigt Meinwerk und seine Amtskollegen als
Seelsorger und Stifter bedeutender Kunst- und Bauwerke.

"Für Königtum ?" im Museum in der Kaiserpfalz Am Beginn der
Ausstellung steht die Ernennung Meinwerks zum Paderborner
Bischof durch König Heinrich II. und seine anschließende Weihe
durch Erzbischof Willigis von Mainz am 9. März 1009 in Goslar.
In der Ikenbergkapelle der Kaiserpfalz wird der Besucher in
einer szenographischen Installation Zeuge der Zeremonie.

Der Königsdienst (lateinisch "servitium regis") war eine der
wichtigsten Aufgaben, die ein Bischof im Mittelalter zu
erfüllen hatte. Dazu gehörten das fürbittende Gebet, die
Beratung in geistlichen und politischen Angelegenheiten und die
Begleitung des stets durch das Reich reisenden Königshofes.
Zwei weitere Aufgaben, nämlich die Beherbergung des
umherreisenden Königshofes (sogenannte Königsgastung) und die
Beteiligung an militärischen Unternehmungen (Kriegsdienst)
werden ausführlich vorgestellt. Im Gegenzug erhielt Meinwerk
Privilegien und Schenkungen, wodurch die Wirtschaftskraft und
das Ansehen der Paderborner Kirche gesteigert sowie ihr
Territorium ausgedehnt wurde.

Unter den Bischöfen tat sich besonders Meinwerk als Bauherr
hervor, wie insbesondere der Vergleich mit seinen norddeutschen
Amtskollegen in Minden, Hildesheim oder Magdeburg in der
Ausstellung zeigt. Von dem Baustellencharakter, der die
Bischofsstädte im frühen 11. Jahrhundert prägte, können sich
die Ausstellungsbesucher in einer Inszenierung selbst ein Bild
machen.

Die Ausstellung beantwortet auch die Frage, woher die
Informationen über Meinwerk stammen. Die wichtigste Quelle ist
die Lebensbeschreibung Meinwerks, die "Vita Meinwerci". Sie
entstand rund 130 Jahre nach dem Tod Meinwerks im
Abdinghofkloster und wird zum ersten Mal zusammen mit ihren
beiden Abschriften zusammen ausgestellt.

"? und Himmelreich" im Diözesanmuseum

Im Diözesanmuseum empfängt den Besucher die Inszenierung einer
Synode, die im Jahr 1005 in Dortmund stattfand. Damals
schlossen 15 Reichsbischöfe mit Heinrich II. und seiner
Gemahlin Kunigunde eine Gebetsverbrüderung. Zentrales Exponat
ist die sogenannte Christusscheibe aus dem Konstanzer Münster.

Wie stieg man in diese Bischofselite auf, deren Mitglieder sich
selbstbewusst als Kollegen des Königs verstanden? Eine wichtige
Rolle spielten die Domschulen, in denen für die geistliche
Laufbahn bestimmte junge Adlige ausgebildet wurden. So lernte
Meinwerk in der Domschule zu Hildesheim auch den späteren
Kaiser Heinrich II. kennen. Jene Bildungseinrichtungen werden
in der Ausstellung durch Texthandschriften zu Grammatik,
Geometrie und Astronomie vergegenwärtigt. In der
Ausstellungseinheit gibt es außerdem ein 1030 erfundenes
Zahlenkampfspiel, das in Domschulen gerne gespielt wurde.
Schüler des Paderborner Gymnasiums Theodorianum haben es neu
entdeckt und zum Ausprobieren in der Ausstellung erarbeitet.

Die Liturgie, der Dienst am Altar, wurde zur Zeit Meinwerks mit
besonderer Pracht ausgestaltet. Hier werden das sogenannte
Silberne Bernwardkreuz und die Bernwardleuchter präsentiert,
die zum ersten Mal außerhalb von Hildesheim zu sehen sind.
Bernward von Hildesheim, ein Zeitgenosse Meinwerks, hat sie
gestiftet.

Einzigartig wegen seines Umfangs ist ein Komplex von acht reich
illuminierten Handschriften samt Einbänden mit Elfenbeinschmuck,
die Bischof Sigebert von Minden (1022-1036) im St. Galler
Skriptorium in Auftrag gegeben hatte. Sie haben sich in
unterschiedlichen Sammlungen erhalten und werden in Paderborn
erstmals zusammengeführt.

Die Heiligenverehrung nahm im Mittelalter breiten Raum ein. Die
Bischöfe strebten danach, Reliquien von möglichst vielen und
bedeutenden Heiligen zu erwerben. Reliquien, die Herrscher und
Päpste den Kirchen schenkten, bezeugen daneben die Kontakte der
Bischöfe untereinander und nach Italien. Weiterhin
charakteristisch für die Zeit Meinwerks ist der Ausbau der
Bischofssitze mit Kirchen und Klöstern. Alle aus seiner Zeit
stammenden Bauten werden in der Ausstellung als Modelle
präsentiert, die auf der Grundlage neuester Forschungen
erstellt sind.

Das Ende der Ausstellung im Diözesanmuseum ist Meinwerks Tod
und Nachleben gewidmet. Im Mittelpunkt steht dabei der
Sarkophag, in dem er nach seinem Tod am 5. Juni 1036 im
Abdinghofkloster beigesetzt worden ist. Hier inszeniert der
Künstler Brody Neuenschwander das Gedächtnis an den toten
Bischof: Ein letztes Mal wird er von seinen Panzerreitern in
langsamer Prozession getragen und nimmt Abschied von seinem
Bistum.


INFO

Ausstellungsdauer
23.10.2009* bis 21.2.2010
*23.10.2009: 20 bis 24 Uhr

Ausstellungsorte
Erzbischöfliches Diözesanmuseum
Markt 17
33098 Paderborn
Tel. 05251 125-1400
museum at erzbistum-paderborn.de

Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg
33098 Paderborn
Tel. 05251 1051-10
kaiserpfalzmuseum at lwl.org

http://www.meinwerk-ausstellung.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
An jedem ersten Mittwoch im Monat 10 bis 20 Uhr
Geschlossen 24., 25. und 31.12.

Eintrittspreise
Erwachsene 6 Euro
Erwachsene in Gruppen ab 10 Personen 4 Euro
Ermäßigungsberechtigte 4 Euro Ermäßigungsberechtigt sind (mit
Nachweis): Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende,
Wehrpflichtige, Zivildienstleistende, Menschen mit
Behinderungen ab 80 Prozent

Katalog
Zur Ausstellung erscheint ein gleichnamiger Katalog.
Der Einführungspreis bis 21.2.2010 beträgt 34,90 Euro.
ISBN 978-3-7954-2152-6.

Audioguide
Einen Audioguide gibt es in deutscher und englischer Sprache,
er kostet 4 Euro.

Führungen, museumspädagogische Programme und Begleitprogramm
Zur Ausstellung werden elf Führungen und Programme in mehreren
Varianten für alle Altersstufen angeboten sowie ein besonderes
Programm für Sehbehinderte.
Kosten: 90 Minuten 40 Euro, 120 Minuten 45 Euro.
Zuschlag pro Gruppe für Führungen in Englisch, Französisch,
Polnisch: 15 Euro
Schulklassen pro Person inklusive Führung: 4 Euro

Öffentliche Führungen finden an jedem Samstag und Sonntag um
11 und 15 Uhr statt. Sie kostet 3 Euro pro Person zuzüglich
Museumseintritt.

Ein umfangreiches Begleitprogramm bietet Stadtrundgänge, eine lange
Museumsnacht am 16.1.2010 sowie Konzerte und Vorträge im Rahmen
des Meinwerk-Jahres.

Informationen dazu gibt es auch unter http://www.meinwerk-jahr.de.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 22 11:20:31 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Oct 2009 11:20:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Von Ratgebern und "Himmelsbotschaften": Wie Frauen
inMaennerberufe kamen, Hagen, 24.10.2009
Message-ID: 4AE03FFF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Birgit Treschnak"
Datum: 21.10.2009, 13:00


AKTUELL

Was soll unsere Tochter werden?
Von Ratgebern und "Himmelsbotschaften": Wie Frauen in
Männerberufe kamen

Ob sich die Bilder gleichen? Genau wie heute standen in den
1950er und 1960er Jahren viele junge Frauen vor der
Entscheidung, welchen Beruf sie nach der Schule erlernen
sollten. Auch Eltern zerbrachen sich den Kopf: Was soll unsere
Tochter werden? Am Samstag, 24. Oktober, 15 Uhr, wird die
wissenschaftliche Volontärin Julia Setter im Hagener
Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
diesen Fragen nachgehen.

Im Handwerk waren Frauen damals vor allem als
Damenschneiderinnen, Frisörinnen und Putzmacherinnen tätig.
"Die Berufsmöglichkeiten für die weiblichen Schulentlassenen
sind sehr begrenzt und einförmig", heißt es noch 1956 im
Berufsratgeber "Frauenberufe des Handwerks".

Doch zu jener Zeit eröffneten sich den Frauen allmählich
weitere Handwerksberufe als Tätigkeitsfeld. Nicht zuletzt
deshalb, weil Männer überwiegend zu den besser bezahlten
Industriearbeitsplätzen wechselten und es deshalb im Handwerk
an männlichem Nachwuchs mangelte. Mittels umfangreicher
Ratgeberliteratur wurden den Eltern und jungen Frauen auch
Berufe vorgestellt, die bis dahin meistens von Männern ausgeübt
wurden, wie zum Beispiel im Tischler- oder Bäckerhandwerk.
Gerne erzählten die Bücher kleine Geschichten aus der
Perspektive junger Mädchen, um diese für verschiedene Berufe zu
interessieren: "Warum bin ich kein Junge? Es hätte kein
Überlegen für die Berufswahl gegeben. [...] So hörte ich wie
eine Himmelsbotschaft von der Berufsberaterin, dass nunmehr
auch Mädchen als Bäckerinnen ausgebildet werden können, nachdem
sich weibliche Lehrlinge und Gesellen in verschiedenen anderen
männlichen Berufen gut bewährt haben."

Julia Setter geht der Frage nach, welche
geschlechtsspezifischen Rollenzuschreibungen der damaligen
Ratgeberliteratur zugrunde lagen und welche Berufsmöglichkeiten
sich für Frauen seit den 1950er Jahren daraus entwickelt haben.
Diese vierzig bis fünfzig Jahre alten Ratgeber geben jedoch
nicht nur Aufschluss darüber, welche Berufe junge Frauen
ergreifen konnten, sondern sie vermitteln auch heute noch einen
Eindruck davon, wie Frauen in so genannten Männerberufen
wahrgenommen wurden und welche Probleme sich für sie ergaben.


INFO

Der Vortrag beginnt um 15 Uhr im Bürgermeisteramt "Marie Boele"
auf dem oberen Platz im LWL-Freilichtmuseum Hagen. Im Anschluss
findet eine Führung durch die Ausstellung "Karriere mit Lehre -
Frauen im Handwerk in Westfalen-Lippe" statt Außer dem üblichen
Museumseintritt entstehen keine weiteren Kosten.

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331 7807-0
Fax: 02331 7807-120
E-Mail: freilichtmuseum-hagen at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 22 11:08:53 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Oct 2009 11:08:53 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Freiherr von Stein im Exil , Selm, 25.10.2009
Message-ID: 4AE03D45.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.10.2009, 15:05


AKTUELL

Freiherr von Stein im Exil
Vortrag über eine wenig bekannte Phase im Leben des Statsmannes

Zum 252. Geburtstag des Freiherrn vom Stein (1957?1931) hält
Dr. Gerd Dethlefs vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
am Sonntag, 25. Oktober um 11.15 Uhr auf Schloss Cappenberg
(Selm), einen Vortrag über die Zeit des Staatsmannes im
politischen Asyl. Unter dem Titel "Stein im Exil 1809-1812"
spricht der Historiker vom LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte im Stein-Saal des Schlosses über die
ereignisreiche Zeit im Leben des Freiherrn.

Im November 1808 war Stein auf Druck Napoleons von seinem Amt
als leitender preußischer Minister entlassen worden,
unmittelbar darauf erließ der französische Kaiser einen
Haftbefehl gegen Stein, dem er sich durch Flucht nach
Österreich entzog, wo er politisches Asyl erhielt. Dethlefs
geht in seinem Vortrag der Frage nach, was Stein in dieser Zeit
im Exil machte und leuchtet damit eine wenig bekannte
Lebensphase des prominenten Staatsmannes aus.

Vom 26. Oktober bis zum 22. November ist das Schloss Cappenberg
geschlossen. Die Dauerausstellung des LWL "Freiherr von Stein
und Cappenberg" bleibt jedoch weiterhin an den Wochenenden
(samstags und sonntags 10-17 Uhr) geöffnet. Sonntags um 15.30
findet die Regelführung statt, die auch die Stiftskirche mit
ihren Kunstschätzen einschließt.


INFO

Schloss Cappenberg
Freiherr-Vom-Stein-Straße 1
59379 Selm





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 22 11:54:26 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Oct 2009 11:54:26 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: 361 Jahre Westfaelischer Friede, Muenster,
23.10.2009
Message-ID: 4AE047F2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.10.2009, 11:28


AKTUELL

361 Jahre Westfälischer Friede
Dr. Gerd Dethlefs hält Vortrag zum Jahrestag im LWL-Landesmuseum

Vor genau 361 Jahren wurden in Münster und Osnabrück die
Verträge zum Westfälischen Frieden unterzeichnet. Damit konnte
der 30-jährige Krieg im Jahr 1648 endlich beendet werden. Am
Vorabend des Jahrestages am Freitag, 23. Oktober um 19 Uhr,
wird Dr. Gerd Dethlefs vom LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte an dieses wichtige historische Ereignis in
einem Vortrag erinnern. Unter dem Titel "Münster und der
Westfälische Frieden" geht der Referent im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) der Rolle nach,
welche die Kongress-Stadt Münster im Friedensprozess spielte.
Als Forum der Öffentlichkeit verfolgten die Münsteraner die
Verhandlungen aufmerksam. In Form von Prozessionen, Theater und
Festen schlugen sich die Ereignisse des Friedensprozesses in
dieser Zeit auch in Kunst und zahlreich nieder.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. +49 251 5907-01
Fax +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 22 11:25:33 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Oct 2009 11:25:33 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAUS=5D_Stumme_Zeugen_der_Geschichte_Preu?=
=?utf-8?q?=C3=9Fens=2C_Bielefeld=2C_ab_25=2E10=2E2009?=
Message-ID: 4AE0412D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 21.10.2009, 12:11


AUSSTELLUNG

Stumme Zeugen der Geschichte Preußens

"20 Taler Geldstrafe oder vier Wochen Gefängnis bei Wasser und
Brot" - diese drastische Strafe galt im 18. Jahrhundert für das
vorsätzliche Beseitigen eines Grenzsteins oder -baums. Das traf
auch für die östliche Grenze Bielefelds zu, die schon seit 1491
besteht und sich seitdem in ihrer Lage kaum verändert hat.
Allerdings wandelte sie sich von der streitbaren
Herrschaftsgrenze der Grafschaft Ravenberg zur friedlichen
Verwaltungsgrenze der Stadt Bielefeld.

Zur Sonderausstellung "Spuren Preußens in Westfalen", die am
Sonntag, 25 Oktober, im Historischen Museum beginnt, kommt die
erweiterte Präsentation der ravensbergisch-lippischen Grenze im
Internet unter www.bielefeld.de (Daten und Fakten > Geschichte)
gerade recht. In dieser Rubrik wird die über 500 Jahre alte
Grenzziehung vom Lockhauser Baum bis zum Vierländereck in
Dalbke nun entsprechend gewürdigt. Ausführlich zeigen Fotos,
Karten und Skizzen die Entwicklung der Grenze zwischen der
Grafschaft Ravensberg und dem Fürstentum Lippe.

Auf einem Stadtplanausschnitt wird an 22 Stationen der
Grenzverlauf erklärt. Aber nicht nur die schönen historischen
Grenzsteine, mit preußischen Adlern und lippischen Rosen
verziert, kommen dabei zur Geltung. Die Besucher erfahren auch,
was ein Schnatgang ist, dass die Grenze Dörfer und Gehöfte, ja
sogar Häuser teilte und wieviel Zoll für Paderbornsches Bier am
Senner Hellweg gezahlt werden musste. Auf einer fast drei Meter
langen Karte hat der Landvermesser Johann Ludwig Graf im Jahre
1784 alle 63 Grenzsteine kartiert. Diese Karte ist in den
Online-Kartendienst der Stadt Bielefeld eingestellt und kann
dort bis ins kleinste Detail betrachtet werden. Die Grenzsteine,
aus Sandstein gefertigt, stehen heute allesamt unter
Denkmalschutz. Mit dieser Internetpräsentation, die vom
Vermessungs- und Katasteramt inhaltlich betreut wird, kann der
historische Grenzverlauf nun von allen Geschichtsinteressierten
nachvollzogen werden.


INFO

Historisches Museum der Stadt Bielefeld
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 22 11:04:08 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Oct 2009 11:04:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Shlomo Wolkowicz - Ein Zeitzeuge berichtet, Bielefeld,
26./27.10.2009
Message-ID: 4AE03C28.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 22.10.2009, 09:50


AKTUELL

Shlomo Wolkowicz - Ein Zeitzeuge berichtet

Im Vorfeld der Gedenkveranstaltung der Judenpogrome am 9.
November vor 71 Jahren laden die Deutsch-Polnische Gesellschaft,
die Deutsch-Israelische Gesellschaft und die Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Zusammenarbeit mit dem
Büro des Oberbürgermeisters und der Volkshochschule zu zwei
VHS-Veranstaltungen ein.

Jüdische Spuren in Bielefeld und Rzeszów verfolgt Prof. Dr.
Waclaw Wierzbieniec, Prodekan der Fakultät für Soziologie und
Geschichtswissenschaft an der Universität der polnischen
Partnerstadt, in seinem Vortrag am Montag, 26. Oktober, von 20
bis 21.30 Uhr im Murnau-Saal der VHS. Die Erinnerungsarbeit zur
jüdischen Vergangenheit, die in Rzeszów von der Universität
getragen wird, steht im Mittelpunkt. In Bielefeld kamen die
Anstöße im Wesentlichen von bürgerschaftlichen Gruppen. Der
Vortrag ist Teil eines Projektes, mit dem eine gemeinsame
Erinnerungskultur zu jüdischen Spuren in Ost- und Westeuropa
erreicht werden soll.

Der gebürtige Pole Shlomo Wolkowicz berichtet am Dienstag, 27.
Oktober, als Zeitzeuge über sein jüdisches Schicksal. Wolkowicz,
der heute in Israel lebt, überlebte den Zweiten Weltkrieg
sowie die nationalsozialistische Besatzung in einer jahrelangen
Flucht und - wie durch ein Wunder - eine der
Massenerschießungen bei Zloczow. Die Veranstaltung beginnt um
18 Uhr im Murnau-Saal der VHS.

Vor dem öffentlichen Zeitzeugenbericht wird ab 14 Uhr ein
Workshop zum Thema Erinnerungskultur angeboten. Moderiert wird
die geschlossene Veranstaltung von Klaus Rees vom Verein für
Zeitgeschichte und Erinnerungskultur.


INFO

Volkshochschule Bielefeld
Ravensberger Park 1
33607 Bielefeld
Tel.: (05 21) 51 - 22 22
Fax: (05 21) 51 - 34 31
E-Mail: volkshochschule at bielefeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 22 11:34:49 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Oct 2009 11:34:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Max Ernst und die Folgen, Muenster,
28.10.2009
Message-ID: 4AE04359.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.10.2009, 10:01


AKTUELL

Max Ernst und die Folgen
Vortrag zum aktuellen Formen des Surrealismus im
LWL-Landesmuseum

Der Surrealismus lebt! Diese These vertritt der Kunsthistoriker
Dr. Bernhard Stumpfhaus, der am Mittwoch, 28. Oktober um 20 Uhr,
im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
einen Vortrag zu dem Thema "Max Ernst und die Folgen.
Bewusstseinskrise immer noch..." hält. Im Rahmen des
Kulturprogramms zur Sonderausstellung "Max Ernst läßt grüßen"
(27.9.2009 ? 10.1.2010) im Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) wird der Heilbronner Surrealismus-Experte
Beispiele aus der Gegenwartskunst, Popkultur, Werbeästhetik und
dem Film für seine Theorie geben.

Anders als die meisten der Avantgardebewegungen erfreut sich
der Surrealismus noch immer bester Gesundheit und liefert
weiterhin vielfältige Impulse für Kunst und Alltagskultur. Der
Vortrag wird zeigen, dass sich der Surrealismus in seinen
Wirkungen nicht auf die Zeit der 1920er und 30er Jahre
begrenzen lässt: Das kulturelle Erbe dieser Zeit ist nach wie
vor sehr fruchtbar und führt insbesondere im visuellen Bereich
immer wieder zu neuen Entwicklungen. Der Referent ist Arzt und
Kunsthistoriker und setzt sich seit vielen Jahren mit dem
Wechselverhältnis von Psyche und bildender Kunst auseinander.

Eintritt: 4 ?
Karten im Vorverkauf an der Museumskasse oder an der
Abendkasse


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. +49 251 5907-01
Fax +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 22 11:39:02 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Oct 2009 11:39:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Diavortrag ueber die Geschichte der Schiffshebewerke
im"hoelzernen Zeitalter", Waltrop, 03.11.2009
Message-ID: 4AE04456.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 21.10.2009, 19:26


AKTUELL

Schiefe Ebenen, Schleusen, Senkrecht-Hebewerke
Diavortrag über die Geschichte der Schiffshebewerke im
"hölzernen Zeitalter"

Zu einem spannenden Lichtbildervortrag über Schiffshebewerke im
"hölzernen Zeitalter" lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in sein Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg ein. Am Dienstag, 3. November um 19.30 Uhr
referiert Dr. Eckhard Schinkel, Wissenschaftlicher Referent im
LWL-Industriemuseum, über Schiefe Ebenen, Schleusen und
Senkrecht-Hebewerke im "hölzernen Zeitalter".

Die Vorteile des Gütertransports auf dem Wasser sind seit jeher
bekannt. Ob im alten Ägypten, im alten China, im antiken
Europa: Überall suchten die Menschen nach Möglichkeiten, diese
Vorteile zu nutzen. Die Überwindung von Hindernissen stellte
eine besondere Herausforderung dar. So konnte eine
Schiffsbesatzung ihr Boot nur unter großen Strapazen aus dem
Wasser ziehen und über eine Landenge, über einen Hang oder
einen Bergrücken hinweg tragen oder schleifen. Doch die Arbeit
ließ sich vereinfachen.

Lange vor den großen Schiffshebewerken aus Stahl im 19. und 20.
Jahrhundert gab es Schiefe Ebenen, Schleusen und
Senkrecht-Hebewerke aus Holz. Ihre Entwicklung erstreckte sich
über viele Jahrhunderte, doch nur wenig ist darüber bekannt.
Die Forschung dazu ist mühsam und langwierig. Dr. Eckhard
Schinkel hat seit langem alte und neue Erkenntnisse zu dieser
Geschichte zusammengetragen. Anhand von zahlreichen Bildern
folgt er den Wegen und Irrwegen, die die Vorgänger heutiger
Ingenieure gegangen sind.

Dabei stellt sich heraus, dass die Ausbreitung des Wissens, der
Ideen und Kenntnisse vor keiner Grenze Halt machte. Die
Lösungen waren nicht selten verblüffend und faszinierten die
Zeitgenossen. Die Technikentwicklung der Schiffshebung im
"hölzernen Zeitalter" war international.

"Wer bei dieser spannenden Zeitreise in die Geschichte der
Hebewerke dabei sein möchte, ist herzlich willkommen", lädt
Museumsleiter Herbert Niewerth zum Besuch des kostenlosen
Vortrags ein, der etwa eine Stunde dauert.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel. 02363 9707 - 0
E-Mail: schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 22 11:45:49 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Oct 2009 11:45:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe30.09.2009 - 21.10.2009
Message-ID: 4AE045ED.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 21.10.2009, 17:51


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/


Nachrichten aus dem Münsterland vom 20.10.2009

Archäologisches Museum geöffnet (16:38 Uhr) Das archäologische
Museum in Münster hat heute wieder seine Pforten geöffnet.
Wegen Bauarbeiten am Dach des Fürstenberghauses war das Museum
für knapp zwei Monate geschlossen. Jetzt ist das Gerüst von der
Hauptfassade enrfernt worden. Das Haus ist nun wieder von
Dienstag bis Sonntag geöffnet.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 20.10.2009

Neuerwerbung im Landesmuseum (14:23 Uhr) Das Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte in Münster ist um eine Attraktion
reicher. Mit Unterstützung des Landes hat das Museum für
220.000 Euro ein großformatiges abstraktes Gemälde des Pariser
Künstlers Simon Hantai gekauft. Die "Étude" aus dem Jahr 1968
erweitert die Sammlung französischer Kunst des Museums.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 20.10.2009

Museumsexperten diskutieren das Thema Einwanderung (11:29 Uhr)
Auf einer Tagung in Dortmund beschäftigen sich Museumsfachleute
mit dem Thema Einwanderung. 50 Experten historischer Museen aus
ganz Deutschland diskutieren mit Migrationsforschern, wie
Museen künfitg die Leistung von Einwanderern würdigen können.
Das Thema sei besonders für das Ruhrgebiet wichtig, in dem seit
Beginn der Industrialisierung Menschen aus 150 Nationen
niedergelassen haben. Die dreitägige Tagung endet morgen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 15.10.2009

Steuergelder verschwendet (18:22 Uhr) Auch im östlichen
Ruhrgebiet sind nach Ansicht des Steuerzahlerbundes öffentliche
Gelder verschwendet worden. Als eines vom mehreren regionalen
Negativbeispielen listet er in seinem aktuellen so genannten
Schwarzbuch den Bau des geplanten Fußballmuseums in Dortmund
auf. Das Land will ihn mit 18,5 Millionen Euro bezuschussen. Zu
viel, kritisiert der Steuerzahlerbund. Weitere Beispiele für
Steuerverschwendung in der Region seien eine teure Freitreppe
am Hagener Rathaus und geplante Autobahn-Verschönerungsaktionen
zum bevorstehenden Kulturhauptstadtjahr.

Radionachrichten vom 15.10.2009

Steuerzahlerbund: Rekordverschwendung öffentlicher Gelder
(13:51 Uhr) Der Bund der Steuerzahler hat erneut den
verschwenderischen Umgang mit Steuergeldern kritisiert.

Er geht davon aus, dass in diesem Jahr eine Rekordsumme von
mehr als 30 Milliarden Euro vergeudet wird. Im Zuge der
Finanzkrise seien so viele öffentliche Mittel fehlgeleitet
worden wie nie zuvor.

Im neuen Schwarzbuch listet der Steuerzahlerbund 128 Fälle von
Verschwendung auf, davon 16 in Nordrhein-Westfalen. So habe es
die Steuerzahler 42 Millionen Euro gekostet, dass die
Landesregierung sich weigerte, die Kommunalwahl auf den Tag der
Bundestagswahl zu legen. Kritisiert wird unter anderem auch das
geplante Deutsche Fußball-Museum in Dortmund. Die öffentlichen
Kosten seien nicht überschaubar.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 15.10.2009

Versteinerte Urzeitfische (06:54 Uhr) Bei den archäologischen
Grabungen des Landschaftsverbands in Ibbenbüren-Uffeln ist ein
250 Millionen Jahre alter Raubfisch gefunden worden. Bislang
gab es davon weltweit nur drei Exemplare. Insgesamt wurden bei
den vierjährigen Grabungen, die am Mittwoch beendet wurden,
mehr als 1.900 versteinerte Fische und Pflanzen zu Tage
gefördert. In rund vier Wochen sollen die bisher fertig
präparierten Fundstücke im Naturkundemuseum Münster der
Öffentlichkeit präsentiert werden.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 14.10.2009

Ruhrgebiet: Neuer Tourismusrekord (15:35 Uhr) Der Tourismus im
Ruhrgebiet verzeichnet ein neues Rekordergebnis. Mit knapp 3,1
Millionen Besuchern lag die Zahl im vergangenen Jahr so hoch
wie nie zuvor, teilt der Regionalverband Ruhr mit. Die
Revierbesucher neigen vor allem zu Kurzaufenthalten von ein bis
zwei Tagen. Fünf Prozent mehr Besucher kamen im vergangenen
Jahr ins Ruhrgebiet als noch 2007 - eine Steigerungsrate, die
deutlich über der im übrigen Nordrhein-Westfalen liegt. Herne
verzeichnete dabei mit Abstand den größten Besucherzuwachs:
plus 44 Prozent. Die Stadtmarketing-Gesellschaft führt das zum
einen auf mehr Werbung zurück, zudem seien vor allem das
Westfälische Museum für Archäologie und die Cranger Kirmes sehr
beliebt. Die meisten Besucher insgesamt zählte Essen mit 1,1
Millionen. Im Kulturhauptstadtjahr 2010 wird noch einmal eine
Verdoppelung der Besucherzahl erwartet

Nachrichten aus dem Münsterland vom 20.10.2009

Archäologisches Museum geöffnet (16:38 Uhr) Das archäologische
Museum in Münster hat heute wieder seine Pforten geöffnet.
Wegen Bauarbeiten am Dach des Fürstenberghauses war das Museum
für knapp zwei Monate geschlossen. Jetzt ist das Gerüst von der
Hauptfassade enrfernt worden. Das Haus ist nun wieder von
Dienstag bis Sonntag geöffnet.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 20.10.2009

Neuerwerbung im Landesmuseum (14:23 Uhr) Das Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte in Münster ist um eine Attraktion
reicher. Mit Unterstützung des Landes hat das Museum für
220.000 Euro ein großformatiges abstraktes Gemälde des Pariser
Künstlers Simon Hantai gekauft. Die "Étude" aus dem Jahr 1968
erweitert die Sammlung französischer Kunst des Museums.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 20.10.2009

Museumsexperten diskutieren das Thema Einwanderung (11:29 Uhr)
Auf einer Tagung in Dortmund beschäftigen sich Museumsfachleute
mit dem Thema Einwanderung. 50 Experten historischer Museen aus
ganz Deutschland diskutieren mit Migrationsforschern, wie
Museen künfitg die Leistung von Einwanderern würdigen können.
Das Thema sei besonders für das Ruhrgebiet wichtig, in dem seit
Beginn der Industrialisierung Menschen aus 150 Nationen
niedergelassen haben. Die dreitägige Tagung endet morgen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 15.10.2009

Steuergelder verschwendet (18:22 Uhr) Auch im östlichen
Ruhrgebiet sind nach Ansicht des Steuerzahlerbundes öffentliche
Gelder verschwendet worden. Als eines vom mehreren regionalen
Negativbeispielen listet er in seinem aktuellen so genannten
Schwarzbuch den Bau des geplanten Fußballmuseums in Dortmund
auf. Das Land will ihn mit 18,5 Millionen Euro bezuschussen. Zu
viel, kritisiert der Steuerzahlerbund. Weitere Beispiele für
Steuerverschwendung in der Region seien eine teure Freitreppe
am Hagener Rathaus und geplante Autobahn-Verschönerungsaktionen
zum bevorstehenden Kulturhauptstadtjahr.

Radionachrichten vom 15.10.2009

Steuerzahlerbund: Rekordverschwendung öffentlicher Gelder
(13:51 Uhr) Der Bund der Steuerzahler hat erneut den
verschwenderischen Umgang mit Steuergeldern kritisiert.

Er geht davon aus, dass in diesem Jahr eine Rekordsumme von
mehr als 30 Milliarden Euro vergeudet wird. Im Zuge der
Finanzkrise seien so viele öffentliche Mittel fehlgeleitet
worden wie nie zuvor.

Im neuen Schwarzbuch listet der Steuerzahlerbund 128 Fälle von
Verschwendung auf, davon 16 in Nordrhein-Westfalen. So habe es
die Steuerzahler 42 Millionen Euro gekostet, dass die
Landesregierung sich weigerte, die Kommunalwahl auf den Tag der
Bundestagswahl zu legen. Kritisiert wird unter anderem auch das
geplante Deutsche Fußball-Museum in Dortmund. Die öffentlichen
Kosten seien nicht überschaubar.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 15.10.2009

Versteinerte Urzeitfische (06:54 Uhr) Bei den archäologischen
Grabungen des Landschaftsverbands in Ibbenbüren-Uffeln ist ein
250 Millionen Jahre alter Raubfisch gefunden worden. Bislang
gab es davon weltweit nur drei Exemplare. Insgesamt wurden bei
den vierjährigen Grabungen, die am Mittwoch beendet wurden,
mehr als 1.900 versteinerte Fische und Pflanzen zu Tage
gefördert. In rund vier Wochen sollen die bisher fertig
präparierten Fundstücke im Naturkundemuseum Münster der
Öffentlichkeit präsentiert werden.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 14.10.2009

Ruhrgebiet: Neuer Tourismusrekord (15:35 Uhr) Der Tourismus im
Ruhrgebiet verzeichnet ein neues Rekordergebnis. Mit knapp 3,1
Millionen Besuchern lag die Zahl im vergangenen Jahr so hoch
wie nie zuvor, teilt der Regionalverband Ruhr mit. Die
Revierbesucher neigen vor allem zu Kurzaufenthalten von ein bis
zwei Tagen. Fünf Prozent mehr Besucher kamen im vergangenen
Jahr ins Ruhrgebiet als noch 2007 - eine Steigerungsrate, die
deutlich über der im übrigen Nordrhein-Westfalen liegt. Herne
verzeichnete dabei mit Abstand den größten Besucherzuwachs:
plus 44 Prozent. Die Stadtmarketing-Gesellschaft führt das zum
einen auf mehr Werbung zurück, zudem seien vor allem das
Westfälische Museum für Archäologie und die Cranger Kirmes sehr
beliebt. Die meisten Besucher insgesamt zählte Essen mit 1,1
Millionen. Im Kulturhauptstadtjahr 2010 wird noch einmal eine
Verdoppelung der Besucherzahl erwartet

Nachrichten aus dem Münsterland vom 20.10.2009

Archäologisches Museum geöffnet (16:38 Uhr) Das archäologische
Museum in Münster hat heute wieder seine Pforten geöffnet.
Wegen Bauarbeiten am Dach des Fürstenberghauses war das Museum
für knapp zwei Monate geschlossen. Jetzt ist das Gerüst von der
Hauptfassade enrfernt worden. Das Haus ist nun wieder von
Dienstag bis Sonntag geöffnet.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 20.10.2009

Neuerwerbung im Landesmuseum (14:23 Uhr) Das Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte in Münster ist um eine Attraktion
reicher. Mit Unterstützung des Landes hat das Museum für
220.000 Euro ein großformatiges abstraktes Gemälde des Pariser
Künstlers Simon Hantai gekauft. Die "Étude" aus dem Jahr 1968
erweitert die Sammlung französischer Kunst des Museums.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 20.10.2009

Museumsexperten diskutieren das Thema Einwanderung (11:29 Uhr)
Auf einer Tagung in Dortmund beschäftigen sich Museumsfachleute
mit dem Thema Einwanderung. 50 Experten historischer Museen aus
ganz Deutschland diskutieren mit Migrationsforschern, wie
Museen künfitg die Leistung von Einwanderern würdigen können.
Das Thema sei besonders für das Ruhrgebiet wichtig, in dem seit
Beginn der Industrialisierung Menschen aus 150 Nationen
niedergelassen haben. Die dreitägige Tagung endet morgen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 15.10.2009

Steuergelder verschwendet (18:22 Uhr) Auch im östlichen
Ruhrgebiet sind nach Ansicht des Steuerzahlerbundes öffentliche
Gelder verschwendet worden. Als eines vom mehreren regionalen
Negativbeispielen listet er in seinem aktuellen so genannten
Schwarzbuch den Bau des geplanten Fußballmuseums in Dortmund
auf. Das Land will ihn mit 18,5 Millionen Euro bezuschussen. Zu
viel, kritisiert der Steuerzahlerbund. Weitere Beispiele für
Steuerverschwendung in der Region seien eine teure Freitreppe
am Hagener Rathaus und geplante Autobahn-Verschönerungsaktionen
zum bevorstehenden Kulturhauptstadtjahr.

Radionachrichten vom 15.10.2009

Steuerzahlerbund: Rekordverschwendung öffentlicher Gelder
(13:51 Uhr) Der Bund der Steuerzahler hat erneut den
verschwenderischen Umgang mit Steuergeldern kritisiert.

Er geht davon aus, dass in diesem Jahr eine Rekordsumme von
mehr als 30 Milliarden Euro vergeudet wird. Im Zuge der
Finanzkrise seien so viele öffentliche Mittel fehlgeleitet
worden wie nie zuvor.

Im neuen Schwarzbuch listet der Steuerzahlerbund 128 Fälle von
Verschwendung auf, davon 16 in Nordrhein-Westfalen. So habe es
die Steuerzahler 42 Millionen Euro gekostet, dass die
Landesregierung sich weigerte, die Kommunalwahl auf den Tag der
Bundestagswahl zu legen. Kritisiert wird unter anderem auch das
geplante Deutsche Fußball-Museum in Dortmund. Die öffentlichen
Kosten seien nicht überschaubar.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 15.10.2009

Versteinerte Urzeitfische (06:54 Uhr) Bei den archäologischen
Grabungen des Landschaftsverbands in Ibbenbüren-Uffeln ist ein
250 Millionen Jahre alter Raubfisch gefunden worden. Bislang
gab es davon weltweit nur drei Exemplare. Insgesamt wurden bei
den vierjährigen Grabungen, die am Mittwoch beendet wurden,
mehr als 1.900 versteinerte Fische und Pflanzen zu Tage
gefördert. In rund vier Wochen sollen die bisher fertig
präparierten Fundstücke im Naturkundemuseum Münster der
Öffentlichkeit präsentiert werden.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 14.10.2009

Ruhrgebiet: Neuer Tourismusrekord (15:35 Uhr) Der Tourismus im
Ruhrgebiet verzeichnet ein neues Rekordergebnis. Mit knapp 3,1
Millionen Besuchern lag die Zahl im vergangenen Jahr so hoch
wie nie zuvor, teilt der Regionalverband Ruhr mit. Die
Revierbesucher neigen vor allem zu Kurzaufenthalten von ein bis
zwei Tagen. Fünf Prozent mehr Besucher kamen im vergangenen
Jahr ins Ruhrgebiet als noch 2007 - eine Steigerungsrate, die
deutlich über der im übrigen Nordrhein-Westfalen liegt. Herne
verzeichnete dabei mit Abstand den größten Besucherzuwachs:
plus 44 Prozent. Die Stadtmarketing-Gesellschaft führt das zum
einen auf mehr Werbung zurück, zudem seien vor allem das
Westfälische Museum für Archäologie und die Cranger Kirmes sehr
beliebt. Die meisten Besucher insgesamt zählte Essen mit 1,1
Millionen. Im Kulturhauptstadtjahr 2010 wird noch einmal eine
Verdoppelung der Besucherzahl erwartet.

Nachrichten aus OWL vom 14.10.2009

Archäologen untersuchen Mammutzahn (12:19 Uhr) Archäologen aus
der Region werden zwei neue Fundstücke im Heimatmuseum
Delbrück-Ostenland im Kreis Paderborn begutachten: Einen Stoß-
und einen Backenzahn von einem Mammut. Beide Stücke lagen
mehrere zehntausend Jahre im Lippesand verborgen und werden
jetzt im Museum ausgestellt.

Nachrichten aus OWL vom 13.10.2009

Geld für Klostermuseum Dalheim (18:40 Uhr) Das Geld dafür kommt
zum großen Teil vom Land NRW. Bauminister Lutz Lienenkämper
hatte heute Mittag zwei Förderbescheide im Gepäck: Mit rund
drei Millionen Euro sollen zwei Flügel des Klosters, ein
Kreuzgang und Außenanlagen restauriert werden. Ab Juni 2010
will sich das Museum auf dem gesamten Klostergelände
präsentieren. Besucher sollen ein genaues Bild vom Leben im
Kloster bekommen. Der zweite Bauabschnitt kostet insgesamt elf
Millionen Euro. Sechseinhalb Millionen zahlt das Land, den Rest
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 12.10.2009

Rekord bei Varus-Ausstellung (11:11 Uhr) Die Varus-Ausstellung
?Imperium? in Haltern war die bislang erfolgreichste in der
Geschichte des Römermuseums. Von Mitte Mai bis gestern sahen
mehr als 156.000 Menschen die Schau über die Varusschlacht, die
neben dem Museum auch in der Seestadthalle gezeigt wurde. Die
Ausstellung im Römermuseum unter anderem mit 15.000
Playmobil-Figuren und antiken Fundstücken bleibt noch bis zum
29. November geöffnet.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 08.10.2009

U-Turm auf Expo Shanghai 2010 (17:17 Uhr) Der Dortmunder U-Turm
wird eine zentrale Rolle im Deutschen Pavillon bei der Expo in
Shanghai, der Weltausstellung im nächsten Jahr spielen. Eine
Expo-Delegation besucht dazu am Donnerstag das Westfälische
Wirtschaftsarchiv. Das hat gestern ein Buch mit zahlreichen,
bislang unveröffentlichten Fotographien des Hochhauses
veröffentlicht. 1926 war das Gebäude als Kellerhochhaus in nur
14 Monaten gebaut worden. Selbst bei den Luftangriffen im
zweiten Weltkrieg blieb der massive Bau weitgehend unversehrt.
Genutzt wurde der U-Turm bis zum Umzug der Union-Brauerei nach
Lütgendortmund Mitte der 90er Jahre in Betrieb.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 06.10.2009

Kuratorin für Gegenwartskunst (13:58 Uhr) Das Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte in Münster bekommt zum Jahreswechsel
eine neue stellvertretende Direktorin. Melanie Bono soll sich
besonders um die Gegenwartskunst kümmern. Die gebürtige
Hannoveranerin war zuletzt Direktorin des Neuen

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 06.10.2009

Witten: Erste Stollen-Hochzeit (12:01 Uhr) In Witten wird heute
die erste Hochzeit unter Tage gefeiert. Im Stollen des
Westfälischen Industriemuseums "Zeche Nachtigall" gibt sich
heute das erste Paar das "Ja-Wort". Mit der Zeche Nachtigall
ergänzt die Stadt das Heiratsangebot. Möglich ist das auch auf
der Burg Steinhausen oder an Bord des Ruhrschiffs "Schwalbe".

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 06.10.2009

Bottrop: Quadrat mit Bildern von Josef Albers (08:00 Uhr) Das
Museum Quadrat in Bottrop hat 26 Gemälde des Bauhaus-Künstlers
Josef Albers erworben. Die abstrakten Bilder zeigen Gebäude in
Amerika. Sie stammen aus der Zeit des 2. Weltkriegs, als sich
Albers in Cuba, Mexiko und den USA im Exil befand. Finanziert
wurde

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 05.10.2009

Marl: Stadt setzt Belohnung aus (15:36 Uhr) Die Stadt Marl
setzt eine Belohung von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur
Wiederbeschaffung des Kunstwerkes ?Die spielende Frau? führen.
Diebe hatten die rund 100 Kilogramm schwere Skulptur mit einem
Wert von mehr als 300.000 Euro im Außenbereich des Museums
Glaskasten Marl von ihrem Sockel gebrochen und entwendet.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 05.10.2009

Hernandez erhielt Rubensförderpreis (06:38 Uhr) In Siegen wurde
gestern zum 6. Mal der Rubensförderpreis verliehen. Die mit
2.600 Euro dotierte Auszeichnung erhielt der auf Kuba geborene
und in Düsseldorf lebende Konzeptkünstler Diango Hernández.
Zusätzlich stellt der Künstler im Museum für Gegenwartskunst
aus. Die Schau wurde unter dem Titel "Losing you tonight" im
Anschluss an die Preisverleihung eröffnet. Sie zeigt bis zum 5.
April sechs eigens für Siegen entwickelte Rauminstallationen,
in denen Politik und Poesie eine für den Künstler typische
Verbindung eingehen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 02.10.2009

Veranstaltungstipps zum Wochenende (17:33 Uhr) Am Samstag
beginnt wieder der "Dortmunder Herbst". Auf der traditionellen
Verbrauchermesse zeigen insgesamt 500 Aussteller Produkte und
Dienstleistungen aus den Bereichen Urlaub, Gesundheit, Bauen
und Wohnen. Bis Sonntag nächster Woche rechnen die Veranstalter
mit rund 100.000 Besuchern. Das Theater Hagen bringt ein
märchenhaftes Musical des amerikanischen Komponisten Stiewen
Sondheim auf die Bühne. Im "Ab in den Wald" genanten Stück
treffen Aschenputtel, Rotkäppchen, Rapunzel und ihre jeweiligen
Prinzen auf abenteuerliche Weise zusammen. Erzähler des Ganze
ist Guildo Horn, am Samstag ab 18.00 Uhr. Das
Trans-Orient-Orchestra, das sind 20 Musiker aus dem Ruhrgebiet
mit süd- und osteuropäischen Wurzeln. Sie verbinden
Balkan-Rhythmen und arabische Melodien mit Jazz. Jetzt stellen
ihre erste live-CD vor - mit einem Konzert im Jazzclub domicil
in Dortmund, am Samstag um 20:00 Uhr.

Das Kapuzinerkloster in Werne wird 350 Jahre alt. Das
Stadtmuseum zeigt aus diesem Anlass Kelche, barocke
Messgewänder und alte Bibeln. Außerdem vermittelt eine
nachgebaute Zelle einen Eindruck davon, in welch kargen
Verhältnissen Mönche früher lebten.

Nachrichten aus OWL vom 01.10.2009

Geschichtsverein Herford droht finanzielles Aus (10:35 Uhr) Der
Geschichtsverein Herford will heute über die Rückzahlung von 1,
6 Millionen Euro entscheiden. Die Herforder Firma Ernstmeier
hatte die Summe gestiftet, fordert sie jetzt aber zurück. Mit
dem Geld soll das angeschlagene Unternehmen saniert werden.
Sollten die Mitglieder für eine Rückzahlung stimmen, droht dem
Verein das finanzielle Aus. Damit wären auch die Pläne für ein
Stadtgeschichtliches Museum in Herford nicht mehr umzusetzen.

Nachrichten aus OWL vom 01.10.2009

Tonnenschwerer Sarg zieht um (09:14 Uhr) Durch Paderborn rollt
am Vormittag ein ungewöhnlicher Transport: Der anderthalb
Tonnen schwere Steinsarg des seligen Bischofs Meinwerk zieht
ins Diözesan-Museum um. Hier öffnet in drei Wochen eine
Ausstellung zu dem mittelalterlichen Paderborner Bischof. Der
Sarg muss aufwändig durch ein Fenster und mehrere Räume des
Museums transportiert werden. Die Gebeine des Bischofs Meinwerk
bleiben in einer Kirche.

Nachrichten aus OWL vom 30.09.2009

Mehr Besucher im Freilichtmuseum (15:22 Uhr) Das
Freilichtmuseum in Detmold zieht einen Monat vor Ende der
Saison eine positive Bilanz der Besucherzahlen. Es zeichne sich
eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr ab. Das Museum
rechnet mit rund 200.000 Gästen, zehn Prozent mehr im Vergleich
zu 2008. Die Veranstaltung "Pferdestark" war mit allein 21.000
Besuchern besonders erfolgreich.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstr. 38
Erbdrostenhof
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org
URL: www.service-fuer-museen.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Oct 23 11:50:54 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 23 Oct 2009 11:50:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Binationale Vortragsreihe zur Geschichte
desMittelalters, Muenster, ab 27.10.2009
Message-ID: 4AE1989E.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 23.10.2009, 11:38


AKTUELL

Binationale Vortragsreihe

Französische Nachwuchswissenschaftler zu Gast bei den Historikern

Im Wintersemester diesen Jahres lädt der Lehrstuhl ?Mittelalterliche
Geschichte I" an der WWU Münster zu einer bilateralen Besonderheit ein:
Einmal im Monat werden französische Nachwuchsakademiker mit
Forschungsschwerpunkt !Mittelalter" im Rahmen einer Vortragsreihe ihre
Forschungsarbeiten präsentieren. Ziel der Vortragsreihe ist es, die
Scheu vor französischsprachiger Forschung zu nehmen und diese wieder ins
Bewusstsein der deutschen Universitäten zu rufen. Deswegen werden die
Vorträge auf Französisch gehalten, begleitet von einer kurzen deutschen
Zusammenfassung. Im Anschluss haben die Zuhörer die Möglichkeit, mit der
kommenden französischen Historikergeneration ins Gespräch zu kommen.

Die Vortragsreihe beginnt am Dienstag, den 27. Oktober 2009, um 18.15
Uhr im Fürstenberghaus, Domplatz 20-22, im Raum 108 mit Franck Viltart
von der Universität "Charles de Gaulle - Lille III", der sich auf
Militärgeschichte und die Geschichte der Fürstenhöfe spezialisiert
hat. Er spricht über das noch relativ unerforschte Gebiet des
spätmittelalterlichen Heer- und Fürstenlagers.

Am 24. November wird die Reihe zur selben Zeit am selben Ort mit Dr.
Jean-Christoph Blanchard von der Universität Nancy fortgeführt, der zum
Wappenwesen im spätmittelalterlichen Lothringen forscht. Er wird seine
Arbeit über die Herolde am Hofe des lothringischen Herzogs René II.
präsentieren.

Am 15. Dezember spricht dann Dr. Cédric Giraud, der ebenfalls von der
Universität Nancy kommt. Er beschäftigt sich anhand des katholischen
Theologen und Lehrmeisters Anselm von Laon mit dem mittelalterlichen
Konzept von Autorität und Lehre.

Der letzte Vortrag wird am 19. Januar dann ausnahmsweise auf Deutsch
gehalten, da der junge französische Kunsthistoriker Philippe Cordez, der
zurzeit in Florenz forscht, längere Zeit in Deutschland gelebt hat. Er
wird über Schachbretter und -figuren in mittelalterlichen Kirchen
sprechen und klären, inwieweit sie gerade an diesem Ort als Symbole für
die gesellschaftliche Realität dienen konnten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 26 08:53:34 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Oct 2009 08:53:34 +0100
Subject: [WestG] [AKT] RP bringt Foerderbescheid ueber 153.000 Euro -
AltesFranziskanerkloster in Gemen wird denkmalgerecht saniert
Message-ID: 4AE5638E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 23.10.2009, 13:06


AKTUELL

RP bringt Förderbescheid über 153.000 Euro - Altes
Franziskanerkloster in Gemen wird denkmalgerecht saniert

Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek hat heute (23.10.) einen
Förderbescheid über 153.000 Euro für die denkmalgerechte
Sanierung des ehemaligen Franziskanerklosters in Borken-Gemen
an Pfarrer Georg Michael Ehlert als Vertreter der
Kirchengemeinde Christus-König übergeben.

Wegen seiner überregionalen Bedeutung ist das ehemalige
Franziskanerkloster Gemen in das Bundesprogramm "Sonderprogramm
Denkmalschutz" aufgenommen worden. Mit den bewilligten
Fördermitteln werden die Fenster saniert, die historischen
Decken und der Eichenholzdielenboden instand gesetzt sowie die
original erhaltenen Klosterzellentüren restauriert. Der Bund
übernimmt einen Kostenanteil von 123.000 Euro und das Land
Nordrhein-Westfalen 30.000 Euro. Die Gesamtkosten belaufen sich
auf 245.000 Euro.

Diese Klosteranlage in dem historisch erhaltenen Ensemble der
Burgfreiheit Gemen ist aus wissenschaftlichen,
religionsgeschichtlichen und volkskundlichen Gründen für
Westfalen von besonderer Bedeutung.

Die heutige Klosteranlage wurde 1756 vollendet. Sie besteht aus
zwei Klosterflügeln und einer Saalkirche, die als eine der
bedeutendsten Barockklosterkirchen Westfalens gilt. Nach der
Säkularisation im 19. Jahrhundert wurde die Kirche für
Gemeindegottesdienste genutzt. Das Kloster diente als
Müttergenesungsheim und Exerzitienhaus. Zurzeit nutzt die
Kirchengemeinde das Erdgeschoss. Das Obergeschoss steht seit 16
Jahren leer.

Die Fachhochschule Münster wird mit einem neuen
Scannerverfahren die historischen Räume vor Ort
wissenschaftlich dokumentieren.

In Zukunft soll das Untergeschoss weiterhin für die
Gemeindearbeit genutzt werden. Das Obergeschoss wird als
Bürofläche genutzt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 26 08:55:58 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Oct 2009 08:55:58 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Geschenke zum Jubilaeum: Archaeologisches Museum
erhaelt298 Muenzen
Message-ID: 4AE5641E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 23.10.2009, 12:00


AKTUELL

Geschenke zum Jubiläum
Archäologisches Museum erhält 298 Münzen /
"Tag der Antiken Numismatik"

Zahlreiche Bürger sowie Institutionen haben dem Archäologischen
Museum der Universität Münster anlässlich dessen 125-jährigen
Jubiläums Münzen als Geschenke oder Dauerleihgaben übereignet.
Bei den Münzen von vier verschiedenen Stiftern handelt es sich
um 292 silberne und sechs Bronzemünzen. Nach Einschätzung des
Direktors des Archäologischen Museums, Prof. Dr. Dieter
Salzmann, fügen sich die Münzen zum einen gut in den Bestand
und vermehren so die Möglichkeiten der Lehre. Zum anderen
bieten sie aber auch Anschauungsmaterial für die Forschung im
Rahmen des Exzellenzclusters "Religion und Politik".

Um das Thema Münzen geht es auch am "Tag der Antiken
Numismatik", den das Museum am 30. und 31. Oktober 2009 zum
vierten Mal veranstaltet, gemeinsam mit dem Institut für
Klassische Archäologie und Frühchristliche Archäologie der WWU,
dem LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte sowie dem
Verein der Münzfreunde für Westfalen und Nachbargebiete e.V.

Beim "Tag der Antiken Numismatik" stellen
Nachwuchswissenschaftler und ausgewiesene Numismatiker in
zahlreichen Vorträgen neueste Forschungen vor, um sie
untereinander und mit Münzfreunden zu diskutieren. Den
Eröffnungsvortrag am 30. Oktober hält Prof. Dr. Reinhard
Wolters von der Uni Tübingen am Freitagabend ab 19.15 Uhr im
Hörsaal F5 im Fürstenberghaus, Domplatz 22. Am nächsten Morgen
geht es an gleicher Stelle um zehn Uhr weiter. Der Eintritt ist
frei und Gäste sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 26 08:58:30 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Oct 2009 08:58:30 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Neues Dach fuer Wasserburg Anholt - RP
ueberreichtFoerderbescheid ueber 450.000 Euro
Message-ID: 4AE564B6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 23.10.2009, 16:39


AKTUELL

Neues Dach für Wasserburg Anholt -
RP überreicht Förderbescheid über 450.000 Euro

Einen Förderbescheid über 450.000 Euro hatte heute (23.10.)
Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek für Fürst Carl Philipp
zu Salm-Salm im Gepäck. Wegen der überregionalen Bedeutung der
Wasserburg Anholt und der vier kleineren Nebengebäude in
Isselburg werden die notwendigen Dachsanierungsarbeiten an
dieser Burg mit den Mitteln aus dem Sonderprogramm
Denkmalschutz des Bundes gefördert. Diese Sanierungsarbeiten
werden denkmalgerecht durchgeführt. Die über 50 Jahre alte
Dacheindeckung aus Naturschiefer ist morsch und muss ersetzt
werden. Von den rund 975.000 Euro Gesamtkosten übernimmt der
Bund 300.000 Euro und das Land Nordrhein-Westfalen 150.000 Euro.

Die Wasserburg Anholt ist eine der größten Burgen in Westfalen.
Zu der zweiflügeligen Burg gehören etwa 34 Hektar Barockgärten
und eine großzügige Parkanlage, die seit 1968 öffentlich
zugänglich ist.

Im zweiten Weltkrieg wurde mehr als die Hälfte der Wasserburg
Anholt zerstört. Nach und nach wurde die Burg von den Fürsten
wieder aufgebaut und restauriert. Auf über 1.500 Quadratmetern
ist eine der größten Kunstsammlungen in deutschem Adelsbesitz
zu sehen. Die Gemäldesammlung des Fürsten Carl Philipp zu
Salm-Salm ist das Werk und Erbe von Generationen der Familie.
Die fürstliche Familie wohnt seit 2002 wieder im Schloss
Anholt. In der Burg gibt es ebenso ein Parkhotel mit Restaurant
sowie einen Golfclub.

Fürst Carl Philipp zu Salm-Salm hat mit großem Engagement die
Wasserburg Anholt als kulturelles Erbe in Nordrhein-Westfalen
bewahrt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 26 09:03:32 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Oct 2009 09:03:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Programminformation zu Veranstaltungen mit
Geschichtsort"Villa ten Hompel"-Beteiligung
Message-ID: 4AE565E4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Spieker"
Datum: 25.10.2009, 14:17


AKTUELL

Programminformation zu Veranstaltungen mit Geschichtsort
"Villa ten Hompel"-Beteiligung

Montag, 26. Oktober 2009, 20 Uhr:
"Soldaten gedenken. Kriegserinnerung und politischer Totenkult
in der Bundesrepublik 1949-2009"
Dr. Jörg Echternkamp, Potsdam
Vortrag in Kooperation mit "Gegen Vergessen - Für
Demokratie Münster e.V." in der Villa ten Hompel (Adr.s.u.)


Dienstag, 27. Oktober 2009, 19 Uhr:
"Die Rolle des Antikommunismus in der politischen Kultur der
Bundesrepublik bis 1968"
Prof. Dr. Josef Forschepoth, Freiburg
Vortrag in Kooperation mit dem Verein für Geschichte und
Altertumskunde Westfalens e.V.
Veranstaltungsort: NUR !!! Schloss am Hindenburgplatz, Münster
(Schlossplatz 1, Raum S8, nicht Villa oder Landeshaus!!!)


Freitag, 30. Oktober 2009, 18.30 Uhr:
Der Tag, der Deutschland veränderte: 9. Oktober 1989
Zeitzeugen im Gespräch: Martin Jankowski
Vortrag in Kooperation mit dem West-Ost-Forum Münster und Gegen
Vergessen - Für Demokratie Münster e.V.
in der Akademie Franz Hitze Haus, Kard.-von-Galen-Ring 50,
Münster, Anmeldung dort (0049 251 98180, info at franz-hitze-haus.de)

Dann stehen noch zwei Ausstellungseröffnungen an:

Von der Friedliche Revolution zur Deutschen Einheit, Freitag,
30.10.2009, 16.30 Bürgerhalle im Rathaus Münster

Stolpersteine: Erinnerung vor die Tür gelegt,
Montag 2.11.2009, 17.00
Bürgerhalle der Bezirksregierung, Domplatz 1-3, Münster


INFO

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 0251 492-71 01
Fax: 0251 492-79 18
E-Mail: tenhomp at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 26 09:05:21 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Oct 2009 09:05:21 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Alfred Janning aus Legden soll neuer
Kreisheimatpflegerwerden
Message-ID: 4AE56651.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 22.10.2009, 13:59


AKTUELL

Alfred Janning aus Legden soll neuer Kreisheimatpfleger werden

Versammlung der Heimatvereine in Stadtlohn /
Kreistag berät Anfang November über Vorschlag

Alfred Janning aus Legden soll neuer Kreisheimatpfleger werden.
Dafür haben sich die Vertreterinnen und Vertreter der
Heimatvereine im Kreis Borken am Mittwochabend (21.10.) bei
einem Treffen im Haus Hackenfort in Stadtlohn einstimmig
ausgesprochen. Stimmt der Kreistag in seiner Sitzung am 12.
November zu, tritt Alfred Janning die Nachfolge von Wolfgang
Feldhege aus Bocholt an, der dieses Amt 15 Jahre inne hatte.

Das Heimatpflegegremium des Kreises, das der Kreistag stets für
die Dauer seiner eigenen Wahlperiode bestellt, vertritt die
Interessen aller 45 Heimatvereine im Kreis Borken. Neben dem
Kreisheimatpfleger gehören ihm zwei Stellvertreter an. Alois
Mensing aus Velen-Ramsdorf soll wie bisher schwerpunktmäßig die
Heimatvereine im Altkreis Borken, inklusive Gescher und Südlohn,
betreuen. Georg Ketteler aus Bocholt soll in das Gremium
nachrücken und vor allem den Kontakt zu den Heimatvereinen in
Bocholt, Isselburg und Rhede pflegen.

Alfred Janning, der als Filialdirektor bei der Sparkasse
Westmünsterland in Legden arbeitet, ist weiterhin für die
Heimatvereine im nördlichen Kreisgebiet zuständig. Er versprach
sich für die Weiterentwicklung der Heimatpflege im Kreis Borken
einzusetzen, in der sich aktuell rund 12.000 Männer und Frauen
engagieren. Besonderes Anliegen von Alfred Janning ist es, die
kreisweiten Arbeitsgruppen weiter zu stärken. Sie behandeln die
Themen Genealogie, Geschichte, Liedgut, Mundart sowie Vor- und
Frühgeschichte.

Stellvertretend für alle Heimatvereine bedankte sich Bernhard
Rolvering, der Vorsitzende des Heimatvereins Ammeloe, bei
Wolfgang Feldhege für dessen 25 Jahre währenden Einsatz in der
Kreisheimatpflege. Dabei sei sein Engagement weit über den
Kreis Borken gegangen, auch auf überörtlicher Ebene habe er
sich für die Belange der Heimatpflege im Westmünsterland stark
gemacht.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 27 10:14:02 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Oct 2009 10:14:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Ahnenforscher trafen sich in Ramsdorf: Diskussion
ueberTotenzettel und Co.
Message-ID: 4AE6C7EA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 26.10.2009, 16:41


AKTUELL

Diskussion über Totenzettel und Co.
Ahnenforscher trafen sich in Ramsdorf

Über neue Entwicklungen in der Ahnenforschung haben jetzt rund
70 Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Genealogie
Westmünsterland in Ramsdorf diskutiert. Dabei erörterten sie
unter anderem aktuelle Änderungen des Personenstandsrechts und
informierten sich über die Nutzung von Kirchenbüchern. Der
Sprecher der AG, Alfons Nubbenholt aus Ahaus, und der
stellvertretende Heimatpfleger Alois Mensing begrüßten die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Burgsaal. Die AG, die sich
unter dem Dach der Kreisheimatpflege gegründet hat, zählt
zurzeit 159 Mitglieder. Sie erschließen für sich und andere
Ahnenforscher Totenzettel, Familienanzeigen und weitere Quellen,
um der Geschichte ihrer Familien auf die Spur zu kommen.

Hans Börsting aus Borken erläuterte das neue
Personenstandsrecht, das den Ahnenforschern nach und nach den
Zugang zu weiteren Jahrgängen aus den Personenstandsregistern
ermöglicht. Aktuell stehen Eheregister bis 1928,
Geburtenregister bis 1898 und Sterberegister bis 1978 für
Nachforschungen zur Verfügung. Die Sicherung und Nutzung von
Kirchenbüchern betrachtete Hubert Feldhaus aus Wüllen. Auch
hier haben sich die Sperrfristen verändert.

An drei Informationsständen konnten sich die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer anschließend über einzelne Themenbereiche schlau
machen. Heinrich Büssing aus Stadtlohn erklärte, wie sich
digitalisierte Kirchenbücher sowie die Totenzettel- und
Familienanzeigensammlung der Arbeitsgemeinschaft nutzen lassen.
Georg Weitenberg, ebenfalls aus Stadtlohn, skizzierte die
Möglichkeiten eines speziellen Computerprogramms zur
Ahnenforschung und Alfons Nubbenholt beantwortete Fragen rund
um digitale Quellen und den Einstieg in die Familienforschung.
Weitere Informationen zur AG Genealogie gibt es im Internet
unter www.genealogie-kreis-borken.de.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 27 10:25:34 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Oct 2009 10:25:34 +0100
Subject: [WestG] [KONF] "Westfaelisches Glasforum", Muenster, 30.10.2009
Message-ID: 4AE6CA9E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Gerd Dethlefs"
Datum: 26.10.2009, 15:32


TAGUNG

"Westfälisches Glasforum" -
Herbsttagung in Münster am 30. Oktober 2009

Alle Interessenten sind sehr herzlich eingeladen, an der
nächsten Sitzung des Westfälischen Glasforums in der
LWL-Archäologie für Westfalen, Magazingebäude, An den Speichern
12, 48157 Münster-Coerde, und im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte (Westfälisches Landesmuseum), Domplatz 10,
48155 Münster Tel. 0251-5907-256 Fax 0251-5907-210, teilzunehmen.

Das Programm sieht wie folgt aus:

11.00 Uhr
LWL-Archäologie für Westfalen
Dr. Birgit Mecke / Lothar Terkowsky:
Schöne Gläser aus archäologischen Funden

12.30 Uhr
Mittagessen (Marktcafé am Domplatz)
(Parkmöglichkeit: Domplatz oder Aegidii-Parkhaus).

14.00 Uhr
LWL-Landesmuseum am Domplatz
Kaffee und Berichte aus den Sektionen

14.15 Uhr
Dr. Gerd Dethlefs:
Provenienzen - zur Glassammlung des LWL-Landesmuseums

14.30 Uhr
Besichtigung der Sammlung

15.00 Uhr
Dr. Franz Ohlms, Göttingen:
Die älteste feine Glashütte im Herzogtum Braunschweig

15.30 Uhr
Manfred Ernst, Hannover:
Formenvielfalt von Gebrauchsgläsern der Hütten des Weserraumes

16.00 Uhr
Hans Uwe Trauthahn, Ellerau:
"PPE" - eines Rätsels Lösung

16.30 Uhr
Hans Ihmsen, Hannover:
Neue Erkenntnisse zu den Glasmacherfamilien Wiegand und Gundelach auf
der Emde und in Altmünden

Weitere Referate und kleine Beiträge sind willkommen.

Ca. 17.30 Uhr
Ende


INFO

Gäste sind herzlich willkommen! Bei Teilnahme vormittags am
Mittagessen bedarf es einer Anmeldung bis zum 29.10.2009 an Dr.
G. Dethlefs, 0251-5907-256, Fax 0251-5907-210, Gerd.Dethlefs
[at] lwl.org.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 27 10:56:38 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Oct 2009 10:56:38 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Roemische Goldmuenzen in Hiddenhausen gefunden
Message-ID: 4AE6D1E6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.10.2009, 10:20


AKTUELL

Römische Goldmünzen in Hiddenhausen gefunden

In Hiddenhausen (Kreis Herford) haben Archäologen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und ein Sammler aus
dem Rheinland neun römische Goldmünzen aus der 1. Hälfte des 4.
Jahrhunderts gefunden.

Die neun Münzen bestehen aus reinem Gold; jede wiegt etwas über
eineinhalb Gramm und hat einen Durchmesser von rund zwei
Zentimetern. Geprägt wurden die Münzen unter den römischen
Kaisern Constantinus I. (Konstantin der Große, 306 bis 337 n.
Chr.) sowie seinen Nachfolgern Constantinus II. (317 bis 340 n.
Chr.) und Constantius II. (317 bis 361 n. Chr.) in der ersten
Hälfte des 4. Jahrhunderts. Acht der Münzen sind in Trier, eine
in Konstantinopel hergestellt worden. Beide Städte waren zu
dieser Zeit Regierungssitze des Römischen Reiches.

Auf der Vorderseite jeder Münze ist das Porträt des jeweiligen
römischen Herrschers abgebildet und benannt, unter dem sie
geprägt wurde. Die Rückseiten zeigen die römische Siegesgöttin
Victoria beziehungsweise Personifkationen römischer
Wertbegriffe.

Die ersten beiden Münzen hatte ein Geophysiker mit Hilfe eines
Metalldetektors gefunden. Er untersuchte mit Erlaubnis der
Oberen Denkmalbehörde eine Ackerfläche in der Nähe von
Hiddenhausen, weil er dort ein Römerlager aus dem 1.
Jahrhundert vermutete. Stattdessen fand er die Goldmünzen und
meldete dies umgehend der LWL-Archäologie für Westfalen als
zuständigem Fachamt.

Bei der Nachuntersuchung der 450 Quadratmeter großen Fläche
entdeckten die LWL-Archäologen sieben weitere Goldmünzen aus
der selben Zeit. Sie lagen wie die ersten Münzen alle im
Pflughorizont, also in der vom Pflügen stark zerwühlten
obersten Bodenschicht.

"Der ursprüngliche Zusammenhang der Münzen ist deshalb verloren
und nicht mehr zu ermitteln. Wahrscheinlich sind sie aber mit
einer Siedlung in Verbindung zu bringen, die in der Nähe lag
und in der vom 2. bis 6. Jahrhundert Menschen gelebt haben",
interpretiert der LWL-Chefarchäologe, Prof. Dr. Michael M. Rind,
den Fund vorläufig.

Hintergrund
Die Siedlung hatten die LWL-Archäologen 1990 ausgegraben. Neben
Hausgrundrissen, Speicher, Gruben und einem von einem Graben
umwehrten Gehöft untersuchten sie auch ein Dutzend Gräber eines
dazugehörigen Gräberfeldes aus dem 4. Jahrhundert.

"Der Fund ist kulturhistorisch sehr bedeutsam, nicht nur weil
die Münzen sehr gut erhalten, ja prägefrisch sind, sondern auch
weil sich daraus vielleicht neue Blickwinkel auf das Verhältnis
zwischen Römern und Germanen in Westfalen in der Spätantike
ergeben", erläutert Münzexperte Dr. Peter Ilisch vom
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster.

"Nun ist die genaue Expertise der Münzen abzuwarten, die auch
den materiellen Wert der Geldstücke enthält", so Rind. Erst
danach könne seine Bedeutung genauer untersucht werden und auch
geklärt werden, was mit den Münzen weiter geschehe. Rind:
"Natürlich würden wir diesen für Westfalen einmaligen Fund
gerne in unserem LWL-Landesmuseum in Herne allen Menschen
präsentieren", so Rind. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch sind
Finder und Grundstückseigentümer je zur Hälfte Eigentümer der
Münzen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 27 11:21:32 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Oct 2009 11:21:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Themenabend: 1969 - 2009: Vierzig Jahre Coerde,
Muenster, 29.10.2009
Message-ID: 4AE6D7BC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 26.10.2009, 10:08


AKTUELL

1969 - 2009: Vierzig Jahre Coerde
Geschichte, Planung, Entwicklung /
Themenabend im Stadtarchiv

Einen runden Geburtstag feiert der Stadtteil Coerde in diesem
Jahr. Vor 40 Jahren, am 4. Oktober 1969, waren alle Coerder
Bürger anlässlich der vorläufigen Fertigstellung des Stadtteils
und damit der offiziellen Einweihung zu einem großen Fest
eingeladen. Grund genug für das Stadtarchiv, an seinem
Themenabend am 29. Oktober, 18 Uhr, über dieses wichtige
Ereignis für die Stadt Münster und die Geschichte dieses
Stadtteils zu berichten. Der Themenabend findet wie immer im
Stadtarchiv, das selbst seine Heimat in Coerde, An den
Speichern, hat, statt.

Drei Tage lang wurde im Oktober 1969 gefeiert: Zunächst wurde
ein "Coerde-Film" gezeigt, gefolgt von einem bunten Abend mit
Tanz bis in den frühen Morgen; auch am zweiten Feier-Tag gab es
einen Tanzabend. Der Tanztee für junge Leute fand schon am
Nachmittag bis 17.30 Uhr statt. Und der dritte Tag bot noch die
Veranstaltung "Rund um den Fleischtopf" mit einer
"Zerlegedemonstration und vielen Tips für die Hausfrau".

Auf sehr altes Siedlungsland können die Coerder Bewohner
zurückblicken. Bereits um das Jahr 1030 hat eine Edelfrau
namens Reinmod bei Haus Coerde eine Kapelle errichten lassen.
Doch bis in die 1950er Jahre blieb diese Gegend eine dünn
besiedelte Bauerschaft. Das änderte sich Anfang der 50er Jahre,
als die Wohnungsnot der Nachkriegsjahre für die Erschließung
neuer Wohngebiete sorgte. Die Bauerschaften Coerde, Kemper und
Teile von Gelmer mit den alten Höfen Haus Rumphorst, Haus
Nevinghoff und Haus Coerde wurden 1956 eingemeindet.

13 Jahre hatte es dann noch gedauert, bis auf dem Gebiet der
damaligen Coerheide ein Stadtteil mit pulsierendem Leben
entstanden war. Die moderne Großsiedlung sollte Wohnraum für 10
000 Menschen bieten. Es war der Stadtteil mit den meisten
Kindern und einem Anteil von Menschen mit ausländischer
Herkunft von 1,8 Prozent.

Martin Holland, viele Jahre Bezirksbürgermeister von
Münster-Nord, und Stadtplaner Fritz von Poblotzki haben aus
unterschiedlichen Perspektiven die Entwicklung dieses
Stadtteils über einen langen Zeitraum begleitet. Die beiden
Fachleute werden mit vielen Bildern einen Überblick über die
Entstehung und Entwicklung des Stadtteils Coerde geben. Einige
Originaldokumente aus den Magazinen des Stadtarchivs mit
Informationen zum vorgestellten Stadtteil werden beim
Themenabend gezeigt.


INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: 02 51/4 92-47 01
Fax: 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 27 11:23:54 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Oct 2009 11:23:54 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Ennepetaler Forschungen, Band 18, Oktober 2009
Message-ID: 4AE6D84A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Hans Hermann Pöpsel"
Datum: 24.10.2009, 16:10


SERVICE: TOC

Ennepetaler Forschungen
Nr. 18
Oktober 2009
ISSN 1614-8517

Redaktion: Hans Hermann Pöpsel
Kontakt: hhpoepsel at gmx.de


S. 5-14
Giesick, Karl-Heinz
Kleine Geschichte der Loher Straße

S. 15-26
Rumpler, Irene
Marie Bilstein - vor 100 Jahren als Kunstschülerin in München

S. 27-46
Windmöller, Ingrid
Die Villa und die Firma Stockey





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 27 11:52:27 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Oct 2009 11:52:27 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Antikommunismus in der politischen Kultur
derBundesrepublik 1949-68, Muenster, 27.10.2009
Message-ID: 4AE6DEFB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 27.10.2009, 11:47


AKTUELL

Vortrag:
Prof. Dr. Josef Foschepoth (Freiburg)
Antikommunismus in der politischen Kultur der
Bundesrepublik 1949-68

Dienstag, 27. Oktober 2009, 19.00 Uhr (s.t.)

Wie gelangt eine Gesellschaft aus der Diktatur in
demokratisches Fahrwasser und welche Rolle spielte der
gesellschaftliche und staatliche Antikommunismus bei der
Staatswerdung und Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland?
Um diese Fragen zu beantworten, untersuchte Prof. Dr. Josef
Foschepoth (Universität Freiburg) im Rahmen eines
Forschungsprojektes umfangreiche Aktenbestände in West- und
Ostdeutschland. Ergebnisse seiner Recherchen stellt Foschepoth
am Dienstag, den 27.10. in seinem Vortrag "Antikommunismus in
der politischen Kultur der Bundesrepublik 1949-68" vor. Der
Vortrag wird vom "Verein für Geschichte und Altertumskunde
Westfalens, Abt. Münster", in Kooperation mit "Geschichtsort
Villa ten Hompel, Münster" angeboten.

In seinem Vortrag stellt der Referent neue Forschungsansätze
und -ergebnisse vor. Er analysiert Handlungsmuster des
polizeilichen Staatsschutzes und der Verfassungsschutzämter in
den ersten beiden Jahrzehnten der Bundesrepublik. Er fragt nach
dem Stellenwert, den Politik und Verwaltung dem Grundgesetz und
den darin garantierten Grundrechten zubilligten, denn in der
Hochphase des Kalten Krieges wurden Grundrechte, die das eben
erst in Kraft getretene Grundgesetz garantierte, teilweise
erheblich eingeschränkt und außer Kraft gesetzt. Dies galt
besonders für das Postgeheimnis. So belief sich die Zahl der
beschlagnahmten Brief- und Postsendungen in den Jahren
1955-1968 auf rund 100 Millionen.

In seinem Vortrag wird Foschepoth ebenso auf die Formen der
Kritik, die sich allmählich vollziehenden Justizreformen und
die Bedeutung der gesellschaftlichen Liberalisierungstendenzen
eingehen, die während der 1960er Jahre das politische und
gesellschaftliche Klima in der Bundesrepublik erkennbar zu
prägen begannen.


INFO

Der Vortrag findet statt im:

Hörsaal S8 im Schloss
Schlossplatz 2
48149 Münster.


Der Eintritt ist frei.

Dr. Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster e.
V.
Fürstenbergstraße 15
48133 Münster
Tel.: 0251/591 5972
Fax: 0251/591 6820
christine.schedensack at lwl.org
www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 28 08:47:32 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Oct 2009 08:47:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortraege: Kinderlandverschickung
undFlakhelfer(Sollbach);
Die Hitler-Jugend (Nolzen), Hagen,05.11.2009/19.11.2009
Message-ID: 4AE80524.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 28.10.2009, 08:21


AKTUELL

Im Rahmen der viel beachteten Ausstellung "Und sie werden nicht
mehr frei ...' - Jugend im Nationalsozialismus" bietet das
Historische Centrum Hagen zwei Vortraege an. Die Vortraege
werden getragen und finanziert durch den Foerderverein Pro
Stadtgeschichte Hagen e.V.

1) 5. November 2009, 19 Uhr

Kinderlandverschickung und "Flakhelfer"
Prof. Dr. Gerhard E. Sollbach

Historisches Centrum Hagen
Eilper Strasse 71-75
58091 Hagen

Der Alltag von Kindern und Jugendlichen im Deutschen Reich
wurde im Zweiten Weltkrieg ab 1942 zunehmend von den
Auswirkungen der alliierten Luftangriffe bestimmt. Bereits im
Sommer 1940 war es im Ruhrgebiet zu Unterrichtsausfällen
gekommen. Durch die Kinderlandverschickung sollten Kinder und
Jugendliche bis 1942 übergangsweise zur Erholung in
"luftsichere" Regionen untergebracht werden. Die
Bombardierungen steigerten sich im Frühjahr 1943 immer mehr, so
dass in den Großstädten Westdeutschlands kein geregelter
Schulalltag mehr möglich war. Im Juni 1943 wurde daher,
zunächst im Gau Westfalen-Süd, unter Aufsicht der Hitler-Jugend
die erweitere Kinderlandverschickung begonnen. Nun mussten die
Eltern zwangsweise ihre Kinder für den Transport in als
"luftsicher" geltende Regionen abgeben.

An der "Heimatfront" wurden ab Februar 1943 jugendliche
Oberschüler und Gymnasiasten als so genannte Luftwaffenhelfer
eingezogen. In Flakbatterien ersetzten sie ausgebildete
Soldaten, die nun für den "Fronteinsatz" freigestellt werden
konnten. Das Rheinland und Ruhrgebiet gehörte neben der
damaligen Reichshauptstadt Berlin zu den "Einsatzschwerpunkten"
jugendlicher "Flakhelfer". Anders als ihre jüngeren
Schulkollegen wurden die Luftwaffenhelfer des Jahrgangs 1927
nicht 'kinderlandverschickt', sondern mussten im Sommer 1943 in
die Flakbatterien einruecken. Schüler des Jahrgangs 1928
erhielten zum Jahresende 1943 in der Kinderlandverschickung
ihren Einberufungsbefehl und zogen Anfang 1944 in den
"Kriegseinsatz".

Der mit zahlreichen Abbildungen illustrierte Vortrag beleuchtet
die Hintergründe, den Ablauf und die Auswirkungen der
Kinderlandverschickung sowie des Einsatzes von
Luftwaffenhelfern. Der Referent stützt sich dabei auf ein
Forschungsprojekt, das er in den vergangenen Jahren an der TU
Dortmund und im Historischen Centrum Hagen durchgeführt hat.

Der Eintritt ist frei.



2) 19. November 2009, 19 Uhr

Die Hitler - Jugend
Armin Nolzen M.A.

Nach 1933 wurde die Hitler-Jugend (HJ) nach und nach zur
Pflichtorganisation für alle Jugendlichen im Alter zwischen
zehn und 18 Jahren. Mehr als fünfzehn Millionen Jugendliche
durchliefen diese Sozialisationsinstanz und wurden maßgeblich
durch sie geprägt.

Die so genannte HJ-Generation bildete nach dem Zweiten
Weltkrieg den Kern der gesellschaftlichen Leistungseliten in
beiden deutschen Staaten.

Im Vortrag geht es um Strukturen und Funktionen der
Hitler-Jugend und um ihre Rolle im NS-Herrschaftssystem. Im
Mittelpunkt steht die Frage nach Reichweite und Grenzen der
HJ-Erziehung.

Der Eintritt ist frei.


INFO

Ausstellungsseite:
URL: www.historisches-centrum.de/index.php?id=549

Foerderverein:
URL: www.historisches-centrum.de/index.php?id=162

Aktueller Hinweis:

In Kooperation mit dem Kino "CineStar" in Hagen werden dort vom
29.10. bis 11.11.2009 ausgewählte Spielfilme zum Themenbereich
Nationalsozialismus gezeigt.

Folgende Filme werden gezeigt:

29.10. - 4.11.09, täglich 14.45 Uhr:
Sophie Scholl - Die letzten Tage

29.10. - 4.11.09, täglich 17.15 Uhr:
Zug des Lebens

5.11. - 11.11.09, täglich 14.45 Uhr:
Auf Wiedersehen, Kinder

5.11. - 11.11.09, täglich 17:15 Uhr:
Der Untergang

Sondervorstellungen für Schulklassen: Die Filme können auch
vormittags als Sondervorstellungen für Schulklassen gezeigt
werden. Anfragen für die Sondervorführungen per Mail an:
hagen at cinestar.de oder Fax: 02331/9777-222 Damit die
Vorstellungen stattfinden können, muss eine Mindestzahl von 40
Schülerinnen und Schülern erreicht werden. Kosten: 4,- ? pro
Schülerin oder Schüler, Lehrerinnen und Lehrer frei.


Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
D-58091 Hagen
Tel.: (0)2331 207 2740
Fax: (0)2331 207 2447
URL: www.historisches-centrum.de
URL: www.museum-werdringen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 28 08:49:42 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Oct 2009 08:49:42 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL verleiht "Karl-Zuhorn-Preis" an Dr. Rita
Gudermann, Muenster, 30.10.2009
Message-ID: 4AE805A6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.10.2009, 08:01


AKTUELL

LWL verleiht "Karl-Zuhorn-Preis" an Dr. Rita Gudermann
Preisverleihung und Vortrag am 30. Oktober 2009 im Erbdrostenhof

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vergibt seinen
Karl-Zuhorn-Preis für westfälische Landesforschung an die in
Lippstadt geborene Dr. Rita Gudermann. Die
Nachwuchswissenschaftlerin, die heute in Berlin lebt, erhält
den alle drei Jahre verliehenen Preis für ihre Arbeiten über
die westfälische Agrargeschichte. LWL-Direktor Dr. Wolfgang
Kirsch verleiht die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung am
Freitag, 30. Oktober, um 14 Uhr im Erbdrostenhof in Münster.

In seiner Laudatio wird Prof. Dr. Bernd Walter, Leiter des
LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte, die
Verdienste der Preisträgerin in der westfälischen
Landesforschung würdigen. Anschließend hält Dr. Rita Gudermann
einen Vortrag über den Strukturwandel der Landwirtschaft in
Westfalen im 19. Jahrhundert. Der Eintritt zu dieser
Veranstaltung ist frei. Anmeldungen werden erbeten an: Kristina
Dröge, LWL-Kulturabteilung, Tel: 0251 591-4421.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 28 08:55:12 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Oct 2009 08:55:12 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vortrag=3A_=22Charlotte_Sophie=2C_Her?=
=?utf-8?q?zogin_von_Kurland_und_=C3=84btissin_in_Herford=22=2C_Herford=2C?=
=?utf-8?q?_05=2E11=2E2009?=
Message-ID: 4AE806F0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Laue"
Datum: 27.10.2009, 11:26


AKTUELL

Verein für Herforder Geschichte e.V.

Vortrag:
Prof. Dr. Ulrich Schoenborn (Marburg):
"Charlotte Sophie, Herzogin von Kurland und Äbtissin in Herford"


Wer war Charlotte Sophie von Kurland? Was hat sie in das Amt
der Äbtissin gebracht? Wodurch ist ihre Amtszeit
gekennzeichnet? Wie urteilt die Geschichtsschreibung über sie?

Geboren 1651 in Mitau/Kurland (heute Jelgava/Lettland) als
zweite Tochter (neben zwei Schwestern und drei Brüdern) des
Herzogs Jakob von und Kurland und der Herzogin Louise Charlotte
(Schwester des Großen Kurfürsten) wurde sie im reformierten
Glauben erzogen. 1655 -1660 kam sie zusammen mit ihrer Familie
in schwedische Gefangenschaft.

1688 wurde sie mit Einflussnahme des Großen Kurfürsten zur
Äbtissin des Freien Reichsstiftes Herford gewählt. In ihrer
Amtszeit begegnet sie dem Verlust des Stiftes an Bedeutung und
weltlichen und Rechten mit Widerstand und stilvollem
Selbstbewusstsein. Vor allem mit ihrer
brandenburgisch-preußischen Verwandtschaft stand sie in
Dauerkonflikt. Sie zog bis vor das Reichskammergericht in Wien
und gewann den Prozess. Angesichts der repressiven Politik des
preußischen Königs wich sie 1703 ins schwedische Exil nach
Verden/Aller aus, wo sie bis zu ihrem Tod 1728 residierte.

Trifft die Statusbezeichnung "monstrum Westfaliae" auf sie zu?
- Manche sahen in ihr "wohl die unerfreulichste von allen
Äbtissinnen". Dann wird ihr Selbstbewusstsein unterstrichen und
ihr Einsatz für das Stift sowie ihre Rechte als Reichsfürstin.
Über ihre Unterschrift unter Dokumenten heißt es: "Der
Namenszug könnte der eines Feldmarschalls sein". Man sollte
noch hinzufügen, dass sie ohne den schützenden
Familienzusammenhang (das ferne Kurland hatte nach den
Nordischen Kriegen seine politische Bedeutung verloren) als
Frau sich gegenüber männlicher Dominanz in Kirche und
Gesellschaft behauptet hat. Im Übrigen sind ökumenische Ansätze
in ihrer Kirchenpolitik nicht zu übersehen.

Die Beschäftigung mit Biographie und Lebenswelt der Äbtissin
aus Kurland vermag "weiße Stellen" auf der Landkarte unseres
Wissens zu füllen. Von der Peripherie her (Baltikum) hat es
immer schon einen vielgestaltigen Zustrom in das übrige
Deutschland gegeben, der nachhaltig gewirkt hat. Nachdem die
politischen Voraussetzungen sich geändert haben, soll der
"aufgeklärte Vorsatz" aufgenommen werden, "möglichst viel von
dem, was noch nicht zum Wissen von uns, unserer Umwelt, unserer
Herkunft gehört, ins klare Bewusstsein zu heben, damit die
Rationalität des Denkens und Handelns durch dieses Lernen aus
der Geschichte gesteigert werden kann" (Hans Ulrich Wehler).

Dr. Ulrich Schoenborn, geb. 1942, studierte evangelische
Theologie und promovierte mit der Arbeit "Jesu sakramentale
Verkündigung" in Marburg, war im Pfarrdienst in
Kurhessen-Waldeck, von 1976 - 1980 Professor in Sao
Leopoldo/Brasil und 1981 - 1986 Assistent an der Universität
Marburg. Er habilitierte sich 1988, war von 1991 - 2002 in der
Lehre im Fachbereich Theologie der Universität Marburg tätig,
hatte 1996 bis 2004 eine Gastprofessor an der Universität
Klaipeda/Litauen inne und beschäftigt sich seitdem mit Fragen
der Mittelosteuropäischen Geschichte. Im Juni 1996 wurde er zum
Professor im Fachbereich Theologie der Philipps-Universität
Marburg ernannt. Er ist seit 2007 pensioniert.


INFO

Zeit:
05.11.2009, um 19 Uhr

Ort:
Daniel-Pöppelmann-Haus
Deichtorwall 2
Herford

Eintritt frei





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 29 11:56:38 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Oct 2009 11:56:38 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Preu=C3=9Fens_Spuren_in_Minden-Ravens?=
=?utf-8?q?berg=2C_Bielefeld=2C_03=2E11=2E2009?=
Message-ID: 4AE982F6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 29.10.2009, 08:41


AKTUELL

Preußens Spuren in Minden-Ravensberg

Am Dienstag, 3. November, bietet das Historische Museum
Bielefeld, Ravensberger Park 2, eine Führung durch die neue
Sonderausstellung "Preußens Spuren in Minden-Ravensberg" an.
Die Ausstellung zeigt mit vielen Objekten, wie die Menschen in
unserer Region früher unter dem preußischen Adler gelebt haben.
Die Spuren Preußens sind heute noch sichtbar: Von Schlüsselburg
an der Weser im Norden bis nach Gütersloh im Süden ist die
ganze ehemalige preußische Provinz Minden-Ravensberg mit
Ausstellungsstücken vertreten. Das Angebot richtet sich
speziell an ältere Menschen. Mit tragbaren Sitzgelegenheiten,
die von Station zu Station mitgenommen werden können, geht es
bequem durch die Geschichte. Anschließend warten Kaffee und
Kuchen auf die Gäste.


INFO

Die Führung beginnt um 15.00 Uhr.

Anmeldung telefonisch unter:
0521 / 51-3630 oder 0521 / 51-3635.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 29 12:12:01 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Oct 2009 12:12:01 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bezirksregierung bewilligt 200.000 Euro
fuerstaedtebauliches Projekt in Velen
Message-ID: 4AE98691.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 28.10.2009, 16:04


AKTUELL

Kirchplatz nimmt Atmosphäre von Schlosspark auf
Bezirksregierung bewilligt 200.000 Euro für städtebauliches
Projekt in Velen

Für die Umgestaltung des Kirchplatzes und des Schlossparks hat
die Bezirksregierung Münster der Stadt Velen 200.000 Euro
bewilligt. Das Projekt soll die Aufenthaltsqualität und die
Attraktivität des Ortskernes steigern.

Ein Bestandteil des Vorhabens ist es, den Kirchplatz einen
halben Meter auf Straßenniveau abzusenken. Dem entsprechend
müssen die umliegenden Wege und Parkflächen neu geordnet und
gestaltet werden. Dadurch erhält die Kirche eine zentralere
Stellung und der Platz wird barrierefrei zugänglich.

Ein weiterer Planungsabschnitt ist, den Platz in Richtung des
angrenzenden Schlossparks weiter zu entwickeln, um die von den
Schlossanlagen ausgehende Atmosphäre aufzunehmen. Der Dorfkern
soll so Bewohner und Besucher zum Aufenthalt einladen. Um das
Vorhaben zu realisieren, müssen verschiedene bauliche Anlagen
beseitigt werden.

Die finanziellen Mittel stammen aus dem
Stadterneuerungsprogramm 2009 des Landes Nordrhein-Westfalen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 29 12:36:58 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Oct 2009 12:36:58 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Nicht nur Kohle - Das Rohstoffland Ruhrgebiet
alsNationaler GeoPark, Hattingen, 30.10.2009
Message-ID: 4AE98C6A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 28.10.2009, 09:13
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Nicht nur Kohle - Das Rohstoffland Ruhrgebiet als
Nationaler GeoPark
Bildvortrag im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen

Freitag, 30. Oktober 2009, 19.30 Uhr


Es gibt in Deutschland nur wenige Landschaften, in denen sich
der Zusammenhang zwischen den natürlichen geologischen
Gegebenheiten und Ressourcen und der ökonomisch-kulturellen
Entwicklung für den Menschen so deutlich aufzeigen lässt, wie
im Ruhrgebiet. Dr. Volker Wrede, Vorsitzender des GeoParks
Ruhrgebiet e. V. und Mitarbeiter des Geologischen Dienstes NRW,
berichtet am Freitag, 30. Oktober, um 19.30 Uhr im
LWL-Industriemuseum Henrichshütte über den Erhalt des
geologischen Naturerbes und der damit in Zusammenhang stehenden
Stätten der montanhistorischen Industriekultur. Hierzu lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in sein
Industriemuseum Henrichshütte ein.

Tatsächlich war die Steinkohle keineswegs der einzige
Bodenschatz, der die Entwicklung des Ruhrgebiets hervorrief.
Weniger bekannt waren die Vorkommen von Eisenerz, die schon
1758 Anlass zur Gründung der "St. Antonyhütte" in Oberhausen
gaben und auch bei der Entstehung der Henrichshütte 1854 eine
wichtige Rolle spielten. Für kurze Zeit spielte das Ruhrgebiet
in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auch als
Blei-Zinkerzprovinz eine Rolle.

Die am Südrand des Ruhrgebietes auftretenden Vorkommen von
hochwertigen Kalk- und Dolomitsteinen liefern bis heute
wertvolle Rohstoffe auch für die Hüttenindustrie. Sowohl in der
Vergangenheit wie auch heute ist das Ruhrgebiet ein wichtiger
Lieferant von Steinsalz. Für die Siedlungsentwicklung bedeutsam
waren oder sind die Vorkommen von Sandsteinen im Ruhrtal,
Vorkommen von Tonen und Tonsteinen, die sich zu Ziegeln und
anderen keramischen Produkten verarbeiten lassen und die
Vorkommen von Sand, Kies und Zementrohstoffen im Ruhrgebiet
oder seiner unmittelbaren Umgebung.

Gerade die Vielfalt der Rohstoffe war ausschlaggebend für die
Gründung des Vereins GeoPark Ruhrgebiet e.V. im Jahr 2004.
Seitdem arbeitet er daran, das Bewusstsein für die
Identitätsstiftenden Zusammenhänge zwischen den natürlichen
Grundlagen der Region und ihrer ökonomischen Entwicklung in der
Bevölkerung zu stärken. Die Ziele der Geoparkarbeit richten
sich nicht nur auf die Unterstützung der geowissenschaftlichen
Forschung, sondern vor allem auf die Vermittlung des Wissens
hierüber.

Diese Aktivitäten wurden 2006 durch die Anerkennung des
Ruhrgebietes als "Nationaler GeoPark" honoriert. Im Jahr 2008
wurde der Nationale GeoPark Ruhrgebiet überdies von der
Bundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF) für
"besonderes Engagement und die Förderung des Dialogs zwischen
Geowissenschaften und Öffentlichkeit" ausgezeichnet.


INFO


LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-140
E-Mail: henrichshuette at lwl.org

Der Vortrag im LWL-Industriemuseum Henrichshütte in
Hattingen ist kostenlos.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 29 12:40:57 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Oct 2009 12:40:57 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Tagung ueber antike Muenzen, Muenster, 30./31.10.2009
Message-ID: 4AE98D59.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.10.2009, 09:00


TAGUNG

Tagung über antike Münzen
Numismatiker tauschen Forschungsergebnisse aus

Wegen der eingeschränkten Räumlichkeiten durch den Um- und
Neubau des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte
findet der vierte "Tag der Antiken Numismatik" in diesem Jahr
ausnahmsweise im Fürstenberghaus (Domplatz 22 im Hörsaal 5)
statt. Die Tagung von Münzforschern am 30. und 31. Oktober
veranstaltet das Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) gemeinsam mit dem Institut für klassische
Archäologie und Frühchristliche Archäologie / Archäologisches
Museum der Westfälischen Wilhelms- Universität sowie dem Verein
der Münzfreunde für Westfalen und Nachbargebiete.
Nachwuchswissenschaftler und erfahrene Münzkundler tauschen
sich über ihre aktuellen Forschungsarbeiten aus.

Seit Jahrhunderten gelten Münzen als wichtige
Informationsquelle für die Untersuchungen kultureller und
wirtschaftlicher Ereignisse. Einen einzigartigen Wert als
historische Quelle haben Münzen dabei besonders für Epochen,
aus denen es wenige schriftliche Überlieferungen gibt.


INFO

Die Tagung beginnt am Freitag, 30. Oktober um 19.15 Uhr, und
der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 29 12:48:00 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Oct 2009 12:48:00 +0100
Subject: [WestG] [KONF] 1609 - ein Jahr,
eine Epoche: 400 Jahre Wewelsburg 1609bis 2009,
Bueren-Wewelsburg, 21.11.2009
Message-ID: 4AE98F00.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kerstin Winkler"
Datum: 28.10.2009, 13:01


SYMPOSIUM

Kreismuseum Wewelsburg, Förderverein Kreismuseum Wewelsburg e.V.

Wissenschaftliches Symposium
1609 - ein Jahr, eine Epoche

400 Jahre Wewelsburg 1609 bis 2009

Nach sechs Jahren Bauzeit wurde die Schlosskapelle der -Wewelsburg
am 8. September 1609 offiziell geweiht. Mit -diesem beeindruckenden
Dreiecksbau im Stil der --Weser-renaissance setzte sich der Paderborner

Fürstbischof Dietrich IV. von Fürstenberg selbst ein Denkmal.

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres laden das Kreismuseum
Wewelsburg und derFörderverein Kreismuseum Wewelsburg e.V.
für den 21.11.2009 zu einem wissenschaftlichen Symposium



1609 - ein Jahr, eine Epoche in den Burgsaal der Wewelsburg ein.

Namhafte Wissenschaftler werden das Zeitalter Dietrichs und der
"Paderborner Renaissance" in einen größeren historischen und
kunsthistorischen Zusammenhang stellen und stehen für anregende
Diskussionen zur Verfügung.



Programm
14.00 Uhr
Begrüßung
Landrat Manfred Müller und Dr. Franz Josef Winter
(Vorsitzender des Fördervereins)

Das Hochstift Paderborn im Zeitalter Dietrichs von Fürstenberg
(1585-1619)
Dr. Jürgen Lotterer, Stadtarchiv Stuttgart

Die Wewelsburg und der zentraleuropäische Schlossbau um 1600
PD Dr. Heiner Borggrefe, stellv. Museumsdirektor
Weserrenaissance--Museum Schloss Brake, Lemgo

16.00 Uhr
Kaffeepause

Repräsentative Bauaufgaben in Mitteleuropa am Vorabend des
Dreißigjährigen Krieges - ein Querschnitt
Prof. Dr. Uwe Albrecht, Professor für Kunstgeschichte,
Christian-Albrechts-Universität Kiel

1609 - Das Reich in der Krise
Prof. em. Dr. Winfried Schulze Professor (Emeritus) für
Geschichte der Frühen Neuzeit, Direktor des Centers for
Advanced Studies CAS der Ludwig-Maximilians-Universität München

ca.18.00 Uhr
Ende der Veranstaltung


INFO

Anmeldungen erbeten bis 16.11.2009

Kreismuseum Wewelsburg
Am Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg

Sekretariat: Mo-Fr, 8.00-16.00 Uhr
Telefon: 02955/7622-0
Fax: 02955/7622-22
E-Mail: kreismuseum.wewelsburg at t-online.de

Die Teilnahme ist kostenlos.
Weitere Informationen unter www.wewelsburg.de


Verkehrsanbindung:

PKW-Anfahrt über die A44 Dortmund-Kassel:
Ausfahrt Büren, -anschließend L 776 Richtung Paderborn,
Abfahrt Wewelsburg, dann noch ca. 4 km auf der
L 751 Beschilderung -Richtung Wewelsburg.
PKW-Anfahrt aus Richtung Paderborn:
A33 Richtung Dortmund/ Kassel, Ausfahrt Büren-Etteln, dann
ca. 6 Kilometer auf L818 Beschilderung Richtung Wewelsburg.
Busverbindung vom Hauptbahnhof Paderborn stündlich mit
Linie 460 (Richtung Flughafen Paderborn/Lippstadt)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 29 13:01:31 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Oct 2009 13:01:31 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Einige Fragen zur Kaffeegeschichte im Ruhrgebiet
Message-ID: 4AE9922B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 28.10.2009, 09:11
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Einige Fragen zur Kaffeegeschichte im Ruhrgebiet.
Alex Kunkel - www.kaffeegarten-ruhr.de

Kaffee als Schmiermittel der Industrialisierung - eine
unentdeckte Geschichte? Zur Rolle des Energetikums in der
Ruhrindustrie

Ich bin als Kaffeeröster Mitarbeiter im "Kaffeegarten-Ruhr" und
beschäftige mich seit zehn Jahren mit Kaffeegeschichte. Dort
leite ich die angebotenen Workshops. Dabei tauchte die Frage
des Kaffees als "Schmiermittel der Industrialisierung" auf. Da
wir mit dem Kaffeegarten, der Name sagt es schon, bewusst
ruhrgebietsweit orientiert sind, interessiert uns das Thema in
Bezug aufs Ruhrgebiet besonders. Hierzu habe ich den
nachfolgenden Text verfasst, der das Thema anreißt und einige
Fragen dazu stellt.

Wo gab es die unten genannten Kaffeeküchen? In der Industrie,
im Bergbau? Welche Rolle spielte Kaffee in der Familie, was
kostete er? Wurde Kaffee z.B. im Krupp´schen Konsum bewusst
günstig abgegeben? Brachten die Arbeiter den Kaffee von zu
Hause mit? War im berühmten Henkelmann der Bergleute auch
Kaffee? Wann und wo wurden Kaffeeautomaten in den Betrieben
eingeführt? Gibt es schriftliche Zeugnisse der Fabrikanten zum
Kaffee als Energetikumfür den Arbeitsprozess?

Hinweise, Bemerkungen und Anfragen bitte an: Alex Kunkel
Goebenstr. 24, 45139 Essen fon 0201 - 58 85 50
alexkunkel at online.de www.kaffeegarten-ruhr.de

Die tiefgreifenden Veränderungen in der Ernährungsstruktur im
18. und 19. Jahrhundert in Europa ergaben sich nicht zufällig,
sondern als direkte Auswirkungen derselben Triebkraft, die eine
Weltwirtschaft entstehen ließ, welche nicht nur die
asymetrischen Beziehungen zwischen den Metropolen und ihren
Kolonien und Satelliten prägte, sondern auch die enormen
technischen und menschlichen Produktions- und
Verteilungsapparate des modernen Kapitalismus
hervorbrachte.(Sidney W. Mintz/ Univ.Baltimore, Die süße Macht
- Kulturgeschichte des Zuckers, 1985)

"Durst ist schlimmer als Hunger. Ohne Nahrung kann man ein paar
Wochen überleben, ohne Flüssigkeiten nicht mehr als ein paar
Tage", schreibt Tom Standage in seinem Werk "Sechs Getränke,
die die Welt bewegten" und macht damit eindringlich klar, welch
überragende Rolle Flüssigkeiten und später auch flüssige
Nahrung für die Menschen spielen.

Zu Beginn der Neuzeit begann der Siegeszug des Kaffees als
interkulturelles Getränk, das seine Entstehung suffistischen
Ritualen, islamischem Verbot von Gegorenem (Wein) und der
Ausdehnung des osmanischen Reiches bis zum Jemen an die
Südspitze der arabischen Halbinsel verdankte. Wie alle
Kolonialwaren zunächst von der Oberschicht genossen fand er
seinen Weg zu den unteren Schichten und war Wegbegleiter des
Rationalismus der Aufklärung, flüssige Geistesnahrung der
Vordenker und Denker der Moderne in den Kaffeehäusern von Wien,
London, Paris, New York und Berlin. Heute zweitwichtigste
Handelsware nach Erdöl und Weltgetränk Nr. 1 nach Wasser.

"Die Kaffeehäuser gelten als Brutstätten politischer Unrast"
(Jürgen Habermas, Strukturwandel der Öffentlichkeit) - Karl II
von England sieht in ihnen "seminaries of insurrection", später
werden sie liebevoll "penny-universities" genannt.

Mit seiner allgemeinen Verbreitung im Volk wird der Kaffee
bedeutende Welthandelsware, Kaffee auf allen Kontinenten, zwei
Millionen Sklaven werden allein in Südamerika Opfer seiner
Produktion. Als Reaktion auf Napoleons Kontinentalsperre wird
der Kaffeeschmuggel zum lukrativen Geschäft. Helene Amalie
Krupp hat nach Adolf Lappenbusch (Essener Historiker) ein guten
Teil ihres Kolonialwarenhandels mit den geschmuggelten
"Profitbohnen" bestritten und damit bekanntlich die
wirtschaftlichen Grundlagen der späteren Industrie-Dynastie
bereitgestellt. Ein sehr früher Bezug des Ruhrgebiets zu Kaffee.

Armut und Hunger machten im Mittelalter Wein und Bier häufig
zur flüssigen Nahrung. "Einige" schreibt Brettschneider 1551
"leben mehr von diesem Getränk als von richtigem Essen, alle
brauchen es, Männer, Frauen, Alte, Gesunde und Kranke". Doch
der mittelalterliche Alkoholrausch mit Biersuppe bereits am
Morgen war unvereinbar mit den sich herausbildenden
industriellen Strukturen und den sie begleitenden Anforderungen
an die moderne Form der Arbeit. Ökonomie der Zeit,
Konzentration und Wachheit waren gefragt und dabei war Kaffee
unschlagbar im Vorteil. Von den Osmanen als medizinische Droge
in die Welt gebracht wurde er das Schmiermittel industrieller
Arbeit: Der Hygieniker Pettenkofer verglich 1873 Kaffee "mit
der Anwendung der richtigen Schmiere bei
Bewegungsmaschinen...". Der italienische Ernährungshistoriker
Montanari: "Auch die bürgerliche Arbeitsethik - keineswegs ein
zweitrangiger Aspekt des entstehenden Kapitalismus - fand im
Kaffee ein Symbol und einen wertvollen Verbündeten." ("Der
Hunger und der Überfluß", 1993). "Nüchternheit und
Enthaltsamkeit sind Schlachtrufe jeder puritanisch-asketischen
Bewegung. Der englische Puritanismus, allgemein die
protestantische Ethik, definieren den Kaffee in diesem Sinne
und erklären ihn dann zu ihrem Leib- und Seelengetränk."
(Wolfgang Schivelbusch, 1980)

Als Medizin und Droge nicht unumstritten - diverse Verbote bei
den Osmanen, in England, Dänemark, Schweden und Deutschland
(u.a. Bistum Hildesheim; Friedrich der Große) - haben auch die
Arbeiter in Paris "dieses Lebensmittel für wirtschaftlicher,
nahrhafter und schmackhafter als alle anderen befunden. Als
Folge davon trinken sie es in enormen Mengen und behaupten, daß
es sie oft bis in den Abend auf den Beinen halte." (Louis
Sébastien Mercier, Tableau de Paris) Die Industrialisierung
krempelt den Arbeitsalltag um, Kaffee wird zum Getränk der
Arbeiter und Arbeiterinnen. "Kaffee ist ein für den
Arbeitsprozess des Volkes unentbehrliches ... Energetikum. Er
wurde eine Voraussetzung für Fabriken und Werkstätten" (H.E.
Jacob, 1934). Daran anknüpfend bemerkt Ulla Heise in ihrer
universellen "Geschichte des Kaffees": "Kurz nach 1800...
trinkt ihn 'der ärmlichste, elendste Arbeiter täglich' ... Der
wohlhabende Bürger trinkt ihn am Morgen und am Nachmittag, bei
ärmeren Schichten steht er als Universalmahlzeit von früh bis
abends auf dem Herd... In Nordfriesland ernährten sich die
Klöpplerinnen um 1830 'fast bloß mit Kaffee und Brot' ... als
letztes Reizmittel für die geschwächten Mägen wurde Kaffee
getrunken, der wenigstens für kurze Zeit das Hungergefühl
betäubte".

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erkannten die Fabrikanten
selbst die Segnungen des Kaffees und richteten eigene
Kaffeeküchen ein. Man könnte sagen: Das Proletariat wird fit
gemacht für den industriellen Arbeitsalltag.

In ihrem Beitrag zu "Kaffee in der Arbeitswelt" beschreibt
Ulrike Thoms, man finde in Berlin aufgrund der starken Präsenz
der Kaffeehallen weniger betriebliches Kantinenwesen, "wohl
dagegen in den neuen industriellen Zentren z.B. des
Ruhrgebiets." Als Grund nennt sie die besondere Lage der
zugewanderten, oft ledigen Arbeiter und die großen Entfernungen
zwischen Fabrik und Wohnort. Aus der Sendebeschreibung des
Films "Als die Eifeler noch Kaffee schmuggelten"(WDR 2009):
"Ungefähr zwei Drittel des Kaffees, der in den Jahren 1945 bis
1953 an Rhein und Ruhr getrunken wurde, waren Schmuggelware.
Und in den Dörfern entlang der belgischen Grenze war in den
ersten Kriegsjahren fast jeder ein bisschen kriminell: Die
einen schmuggelten den Kaffee, die anderen genossen ihn beim
Kaffeekränzchen. Wegen der hohen Steuer war Kaffee in
Deutschland fast dreimal so teuer wie in Belgien, und mit
Schmuggel konnte man in zwei Nächten mehr verdienen als mit
normaler Arbeit in einem Monat."