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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 1 09:22:21 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Sep 2009 09:22:21 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 399 (2008)
Message-ID: 4A9CE7CD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 31.08.2009, 12:30


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 399
Oktober 2008


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169



ohne Seitenangaben


Haarmann, Franz
Als die Züge noch von Hand gebremst wurden...
Ein Bremser saß anfangs im Bremserhäuschen auf dem "Bock"

Beaugrand, Günter
Mit Aktenbergen und Schatztruhe von Kleve nach Hamm
Im Jahr 1820 kam das Oberlandesgericht in die Lippestadt
Streifzug durch die Geschichte der "Justizstadt Hamm"

Günther, Ralf J.
"Keimlinge großer Kunst" von Pablo Picasso bis Paul Klee
Besuch im "Museum für Kindheits- und Jugendwerke bedeutender
Künstler" in Halle/Westf.

Köhn, Gerhard
Besoldete Mannschaften für bessere Brandbekämpfung
Das Feuerlöschwesen Soest von den Anfängen bis 1945
(9. Folge)

Keinemann, Heinz
Das war der Eierhändler Hermann Thun
Eine Erinnerung an die Jugendzeit





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 1 10:28:21 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Sep 2009 10:28:21 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Hagen im Zweiten Weltkrieg, Hagen, 03.09.2009
Message-ID: 4A9CF745.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 25.08.2009, 09:04


AKTUELL

Hagen im Zweiten Weltkrieg:
Eine Stadt und die Erinnerung an den Untergang.

Vor 70 Jahren, am 1. September 1939, wurde Polen durch deutsche
Truppen überfallen. Zwei Tage später, am 3. September, erfolgte
die Kriegserklärung Großbritanniens und Frankreichs an das
Deutsche Reich. Aus dem europäischen Konflikt entwickelte sich
später ein globaler Weltkrieg, dessen Rückwirkungen bis in die
Gegenwart spürbar sind.

Die Stadt Hagen war im Zweiten Weltkrieg ein wichtiges
Rüstungszentrum. Hier wurden Batterien für U-Boote, Torpedos,
Flugzeuge und Raketen produziert, Zubehörteile für Waffen und
Panzer gefertigt. Die Eisenbahnanlagen der Stadt zählten zu den
wichtigen Verbindungslinien in Westdeutschland. Mehrere größere
britische und US-amerikanische Luftangriffe bis März 1945
verwandelten die Innenstadt und die Außenbezirke in eine
Trümmer- und Ruinenlandschaft. Über 2.000 Einwohner fanden
durch Bombenangriffe, mehr als 10.000 Bürger der Stadt an den
Kriegsfronten den Tod; hunderte Menschen wurden Opfer des
NS-Terrors.

In der Stadt waren wichtige und überregional zuständige
Einrichtungen und Behörden vorhanden. Die Außenstelle der
Geheimen Staatspolizei in Hagen stand dabei für den Terror- und
Unterdrückungsapparat, der während des Kriegs eine
kontrollierende Funktion an der Heimatfront einnahm. Die
Stadtverwaltung Hagen besaß im ?Dritten Reich? den Ruf einer
korrupten und von Skandalen geschüttelten Kommune. Dies lag vor
allem an dem Handeln des Oberbürgermeisters Heinrich Vetter,
der als Stellvertretender Gauleiter über Hagen hinaus auch in
ganz Westfalen wirkte.

Bereits im Zweiten Weltkrieg kam es zu einer Rückbesinnung auf
das alte Hagen vor der Zerstörung. Gleichzeitig wurde durch die
Entnazifizierung und Vergangenheitsbewältigung versucht, eine
Sinnstiftung für den Tod von über 15.000 Menschen an der Front
und in der Stadt zu finden. Das Gedenken in Hagen an den Krieg,
den Nationalsozialismus und die Luftangriffe erlebte
Konjunkturen und besaß Akteure, die ihre persönlichen
Vorstellungen in das kollektive Gedächtnis einbrachten.

Der durch Abbildungen illustrierte Vortrag stellt die Kriegs-
und Nachkriegsgeschichte einer Großstadt vor. Das Augenmerk
liegt auf der Schilderung der historischen Ereignisse, der
Luftangriffe und erzählter Geschichte aus zeitgenössischen
Schriftquellen. Weiterhin wird ein Überblick über die
Überlieferung in deutschen und alliierten Archiven gegeben
sowie die Gedenkkultur in Hagen nach 1945 dargestellt.

Dr. Ralf Blank ist Leiter der Abteilung Geschichte und
Archäologie im Historischen Centrum Hagen. Er ist Verfasser von
zahlreichen Aufsätzen und Beiträgen in Fachzeitschriften und
Sammelbänden sowie Autor mehrerer Monographien. Unter anderem
hat er mit einem umfassenden Beitrag zur Kriegsgesellschaft an
der Heimatfront am zehnbändigen Sammelwerk "Das Deutsche Reich
und der Zweiter Weltkrieg" mitgearbeitet, das vom
Militärgeschichtlichen Forschungsamt in Potsdam herausgegeben
wird und jetzt in englischer Übersetzung an der britischen
University of Oxford erschienenen ist.


INFO

Dr. Ralf Blank
Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte
Eilper Strasse 71 - 75
D - 58091 Hagen
Tel.: +49 (0) 2331 207 2740
Fax: +49 (0) 2331 207 2447
Donnerstag, 3. September 2009, 19 Uhr
Historisches Centrum Hagen
Vortragssaal





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 1 10:34:09 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Sep 2009 10:34:09 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Nachts im Museum, Muenster, 05.09.2009
Message-ID: 4A9CF8A1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.08.2009, 13:40


AKTUELL

Nachts im Museum
Das LWL-Landesmuseum bietet Veranstaltungen und Führungen
bis 24 Uhr

Einmal im Jahr öffnen die Museen und Galerien in Münster bis
tief in die Nacht ihre Türen. Das LWL-Landesmuseum für Kunst
und Kulturgeschichte hat für die Museumsnacht am Samstag, 5.
September, von 16 bis 24 Uhr ein Programm organisiert, das die
besondere Situation des Museumsumbaus aufnimmt und Einblicke in
die Neupräsentation im Altbau gibt.

Mit der Saxophonperformance "Bitte folgen" wird Jan Klare die
Besucher auf dem Domplatz und im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) begrüßen. Stündlich
von 19.45 bis 21.45 Uhr wird der Jazz-Saxophonist auf die
nächtliche Öffnung des Landesmuseums und seine neu
strukturierte Sammlung aufmerksam machen.

Zwei Kunstvermittler werden sich von 20 bis 23 Uhr jede halbe
Stunde im "Wortwechsel" lebendig zu den Kunstwerken austauschen,
die sich in der neuen ständigen Präsentation "Aufgemischt -
Meisterwerke der Sammlung im Dialog" epochenübergreifend
gegenüber stehen.

Der Depotturm im Lichthof und die dort sichtbaren Exponate
werden von 18.30 bis 22.30 Uhr stündlich in 30minütigen
Führungen vorgestellt. Dazu wird Markus von Hagen mit seinem
Kunstkabarett "1.500m3 Kunst - Die größte Installation der
Welt" jede Stunde von 18 bis 23 Uhr die Besucher der Langen
Nacht im Lichthof unterhalten.

Außerdem können die Besucher auf dem Bücherflohmarkt von 16 bis
22 Uhr in einer einmaligen Verkaufsaktion hochwertige
Doppelexemplare von Kunstbüchern und Ausstellungskatalogen aus
der Bibliothek des Museums zu Sonderpreisen erwerben.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 1 11:04:13 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Sep 2009 11:04:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Hebewerksfete im LWL-Industriemuseum, Waltrop,
06.09.2009
Message-ID: 4A9CFFAD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 28.08.2009, 10:48


AKTUELL

Hebewerksfete im LWL-Industriemuseum
Schiffsfahrten, Reeperbahn, Kunsthandwerk und mehr

Vom historischen Dampfschlepper über eine alte Barkasse und ein
Feuerlöschboot bis zum Fahrgastschiff - alles was schwimmen
kann, schickt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am
Sonntag, 6. September, in seinem Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg auf Tour. Denn an diesem Tag
steigt in Waltrop wieder die traditionelle Hebewerksfete.
LWL-Museumsleiter Herbert Niewerth und Volontärin Dagmar Pech
haben einen Tag voller Musik, Clownerie, Führungen,
Museumspädagogik und natürlich Schiffsrundfahrten organisiert.

Vom unteren Vorhafen des Hebewerks legen das Fahrgastschiff
"Henrichenburg" und das Rettungsboot der DLRG-Ortsgruppe
Datteln zu halbstündlichen Rundfahrten in Richtung Münsterland
ab. Vom oberen Vorhafen (Oberwasser) starten der kohlegefeuerte
Dampfer "Cerberus" (historisches Polizei- und Feuerlöschboot
aus dem Jahr 1930), die historische Dieselbarkasse "Herbert"
(1923) und das Rettungsboot der DLRG-Ortsgruppe Waltrop. Die
Boote der Wasserschutzpolizei (Datteln) und das Feuerlöschboot
der Dortmunder Feuerwehr können besichtigt werden. Eine
Tauchcrew des Wasser- und Schifffahrtsamtes demonstriert einen
Arbeitstauchgang im Kanal.

Besondere Aktionen

Die Museumspädagogik bietet Mal-, Bastel- und Spielaktivitäten.
In der Maschinenhalle führt der ehemalige Binnenschiffer
Gerhard Hinze Schifferknoten und Tauspleißen vor. Auf der Wiese
am Oberwasser können Kinder beim Spiel-Mobil der Stadt Waltrop
eine Rollbahn, Pedalos, Bewegungsspiele und ein Trampolin
ausprobieren. Außerdem gibt es eine Reeperbahn auf der Wiese am
Oberwasser: Seiler Winfried Becke vom LWL-Freilichtmuseum Hagen
fertigt Springseile an, kleine Museumsbesucher können ihn dabei
unterstützen. Im Pädagogik-Container gibt es einen großen
Büchermarkt.

An seinem Mobil informiert der LWL über sein breitgefächertes
Kulturangebot. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung
Schiffbrüchiger stellt den Seenotrettungsdienst vor, die
Tallship-Friends informieren über das Segeln. Der Fahrradladen
Tandem lädt zu einer Probefahrt auf Liegerädern ein. Der Stand
des Vereins "Freunde und Förderer des Neuen Schiffshebewerks
aus dem Jahr 1962" informiert über die Geschichte des Neuen
Hebewerks und sammelt Unterschriften gegen die Stilllegung. Am
Ufer des Unter- und Oberwassers zeigen Kunsthandwerker an
vielen unterschiedlichen Ständen ihre handgefertigten
Kostbarkeiten (Keramik, Tiffany, Schmuck, Lederwaren, Floristik,
Eisenarbeiten, Glasartikel, Holzbildhauerarbeiten,
Gartenobjekte usw.).

Bühnenprogramm

Auf der Bühne am Oberwasser spielt die Band "Frau Baumann" um
13 Uhr und 16 Uhr bekannte Lieder der 1980er mit dem typischen
"Frau Baumann Groove". Um ca. 15 Uhr zeigt das Sonswas Theater
"Die Prinzenjagd", ein Mitspiel-Abenteuer für Kinder in jedem
Alter. Um 10.30 Uhr singt die Chorklasse 7c und 8c der
Willy-Brandt-Gesamtschule Castrop-Rauxel ein buntes Potpourri
aus Seemansliedern etc.. Außerdem bezaubert Svenja Nadine
Braune überall auf dem Gelände mit fliegenden Fingern auf dem
Akkordeon.


INFO

Kostenlose Führungen um 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr, 15.30 Uhr
und 16.30 Uhr laden zur Teilnahme ein. Auf dem Schleppkahn
"Ostara" ist die Sonderausstellung Werften - Schiffe - Häfen
(Gemälde von Alexander Calvelli) zu sehen. Im Hafengebäude am
Oberwasser wird die Sonderausstellung "Schätze - Highlights aus
den Sammlungen des Museums" gezeigt.

Das LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg ist am 6.
September von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt und die
Teilnahme an den Führungen und Programmen ist frei. Lediglich
für die Schiffstouren muss ein Fahrpreis entrichtet werden.

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707 - 0
E-Mail: schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 1 10:30:22 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Sep 2009 10:30:22 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Muenster_hat_ein_Drittel_der_ausgelag?=
=?utf-8?q?erten_Archivalien_aus_dem_Stadtarchiv_Koeln_=C3=BCbernommen?=
Message-ID: 4A9CF7BE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 25.08.2009, 17:00


AKTUELL

Rettung für 7,4 Kilometer Dokumente
Münster hat ein Drittel der ausgelagerten Archivalien aus dem
Stadtarchiv Köln übernommen

Nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs im März 2009 wurden
Tausende von Dokumenten auf insgesamt 20 Lagerorte verteilt.
Etwa ein Drittel der aus Köln ausgelagerten Archivalien wurde
nach Münster gebracht und ist nun in den dortigen Archiven
untergebracht. Damit ist Münster der Standort mit den meisten
Einlagerungen aus Köln.

Die Archive des Landschaftverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und
der Universität Münster sowie das Landesarchiv
Nordrhein-Westfalen mit den Standorten Münster und Coerde haben
sich an der Hilfsaktion beteiligt. Von insgesamt 26
Regalkilometern an Dokumenten, die im Kölner Stadtarchiv
untergebracht waren, stehen nun etwa 7400 laufende Meter in
Münster. Die restlichen Dokumente wurden auf andere Archive
verteilt oder konnten aus den Trümmern des Stadtarchivs bislang
nicht geborgen werden. Der Transport nach Münster war mit
großem Engagement der Archivmitarbeiter verbunden - die
Einlagerung wurde größtenteils vom Personal der münsterschen
Archive erledigt.

In Archiven können nur vollständig trockene Dokumente gelagert
werden, da sonst Schimmelbefall droht. Ein Teil der geborgenen
Dokumente ist beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs und während
der Bergungsarbeiten jedoch nass gewordenen. Dieses Archivgut
wurde nach der Bergung zunächst tiefgefroren, um weitere
Schäden - neben Schimmelbefall drohen auch Verklebungen -
abzuwenden. Die betroffenen Archivalien, die derzeit in einem
Kühlhaus in Everswinkel untergebracht sind, werden nun nach und
nach in der Restaurierungswerkstatt des LWL-Archivamtes
gefriergetrocknet. Diese Methode ermöglicht eine schonende
Trocknung ohne weitere Folgeschäden. Die
Gefriertrocknungsanlage läuft seit dem 12. März 2009 auf
Hochtouren. Dennoch werden erst im kommenden Jahr alle
Dokumente wieder trocken sein, so die Experten der münsterschen
Archive.

Auch in anderer Hinsicht helfen die Archive in Münster bei der
Rettung des Archivgutes: Sie bieten den Kölner Archivaren
Arbeitsplätze, um das in ihren Magazinen eingelagerte Archivgut
zu erfassen und in Schadenkategorien einteilen zu können. Diese
Arbeiten werden voraussichtlich im nächsten Jahr beginnen. Wann
sie abgeschlossen sein werden, ist noch nicht absehbar. Die
Dokumente aus Köln werden jedoch vermutlich noch mehrere Jahre
in Münster bleiben.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 2 11:49:46 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Sep 2009 11:49:46 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Esloher Dampftage, Eslohe, 26./27.09.2009
Message-ID: 4A9E5BDA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Schmallenberger Sauerland"
Datum: 01.09.09 14:07


AKTUELL

Museum unter Dampf
Dampfmaschinen und Loks werden zum Leben erweckt.

Sie zogen Züge, walzten Straßen und trieben Schiffe an.
Dampfmaschinen revolutionierten vor mehr als 150 Jahren den
Güter- und Reiseverkehr sowie die Produktion. Dass die
gewaltigen Stahlrösser bis heute nichts von ihrer Faszination
verloren haben, erleben die Besucher der Esloher Dampftage am
26. und 27. September 2009 im dortigen Maschinen- und
Heimatmuseum. Dampfmaschinen und Loks werden an diesem
Wochenende zum Leben erweckt und bieten eine Zeitreise der
besonderen Art.

Zu den zahlreichen Aktionen rund um das Museum gehört u. A.
eine gemütliche Fahrt mit der Museumsbahn in das angrenzende
Salweytal. Informativ und spannend sind darüber hinaus auch die
Einblicke in die einstmals harte Arbeit von Schustern,
Stellmachern, Klempnern und Sattlern. Samstag und Sonntag
jeweils von 10 bis 18 Uhr.


INFO

Gästeinformation
Schmallenberger Sauerland
Poststr. 7
57392 Schmallenberg
Gratis-Telefon: 0 800 - 0 114 130
täglich von 9 bis 21 Uhr
Fax: 02972-974026
URL: www.museum-eslohe.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Sep 2 16:58:12 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 02 Sep 2009 16:58:12 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BPORT=5D_Westfalen_zur_Zeit_der_Germanen_und_?=
=?utf-8?b?UsO2bWVy?=
Message-ID: 4A9EA424.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 02.09.2009, 16:46


PORTAL

Georg Eggenstein:
Westfalen zur Zeit der Germanen und Römer

Ein neuer Einführungstext aus der Reihe "Zeitabschnitte der
Westfälischen Geschichte" über die Zeit von der Varusniederlage 9 n.
Chr. bis etwa zum Ende des 5. Jhs.

Die Erforschung der Zeit um Christi Geburt und der folgende
Jahrhunderte beruht weiterhin vorwiegend auf archäologischen Quellen, da
die römischen Autoren keine umfassenden Informationen über die Germanen
vermitteln. Auch während der militärischen Präsenz der Römer in
Westfalen von 12 v. bis 16 n. Chr. gab es Phasen der friedlichen
Koexistenz. In der Folgezeit, besonders ab dem 2./3. Jh., wird ein
deutlicher Wirtschaftsaufschwung deutlich, der auf dem Handel der
Germanen mit dem Römischen Reich basiert, vermutlich aber auch auf
Beutezügen in die Provinzen sowie Söldnerdienste. Ein bisher nicht
gekannter Reichtum, besonders an Metall und Edelmetall ist die Folge. Es
ist von einer weitreichenden Erschließung des Landes auszugehen. Die
Germanen nahmen zumindest punktuell an römischen Kulturstandards teil,
z. B. an der Geldwirtschaft. Ein ländliches, von der Landwirtschaft
geprägtes Siedlungswesen bleibt aber allgemein vorherrschend.



Georg Eggenstein:
Westfalen zur Zeit der Germanen und Römer
URL: http://www.westfaelische-geschichte.de/web850



Zeitabschnitte der
Westfälischen Geschichte
URL: http://www.westfaelische-geschichte.de/web166





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 3 11:28:04 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Sep 2009 11:28:04 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Latent Sichtbar": Studioausstellung mit Werken des
20.Jahrhunderts im LWL-Landesmuseum, Muenster, 01.09.-01.11.2009
Message-ID: 4A9FA844.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.09.2009, 10:24


AUSSTELLUNG

"Latent sichtbar"
Studioausstellung mit Werken des 20. Jahrhunderts
im LWL-Landesmuseum

Mit dem Verschwinden, Zersetzen und Entmaterialisieren
beschäftigt sich die neue Studioausstellung "Latent sichtbar.
Tendenzen der Auflösung in Werken der Sammlung des 20.
Jahrhunderts" (1. September - 1. November) im LWL-Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte in Münster . Bei dieser
Ausstellung geht es nicht etwa um Kunstwerke, die beim
Museumsumzug verschwunden sind, sondern vielmehr um die
Flüchtigkeit des "Meisterwerkes" in der Kunst des 20.
Jahrhunderts (Eröffnung: 1. September, 19 Uhr).

"Mit Auflösungsprozessen haben viele Künstler die Ansprüche an
das Kunstwerk untergraben und dekonstruiert", so
Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold. "Eine Auswahl von Arbeiten
aus unserer Sammlung im LWL-Landesmuseum zeigt ein Spektrum,
das von der extremen Reduktion des Bildes bis hin zu Kunst als
Prozess reicht."

Mit seiner Arbeit "Vogelfutterbüste" von 1969 zeigte Dieter
Roth bildhaft die Zersetzung eines Kunstwerkes. Die Skulptur
ist ein Porträt des Künstlers als Vogelfutterbüste, das nicht
nur aus dem vergänglichem Material Schokolade besteht, sondern
auch von Vögel gefressen werden sollte. Damit unterwanderte
Roth die Vorstellung von dem für die Ewigkeit geschaffenen
Werk. Auch die "Große Insel" (1973) - die aus einer Ansammlung
verschiedener Esswaren unter einer Plexiglashaube besteht - ist
nie "vollendet". Denn aufgrund von natürlichen
Verwesungsprozessen ist das Werk in permanenter Veränderung
begriffen. Die Kunst wird prozesshaft.

Der italienische Künstler Piero Manzoni (1933-1963) verweigert
sich mit seinen einfarbigen Bildern nicht nur dem Bild, sondern
auch der Malerei. Er stellte ausschließlich grundierte
Leinwände aus, in deren Weiß alle Farben enthalten sind, wie in
dem Werk "Achrome" (1959) aus der Sammlung Cremer. "Bei Manzoni
ging es um die Negation des Künstlers selbst. Die 'Hand des
Meisters' ist auf seinen Leinwänden gänzlich abwesend", erklärt
Ausstellungskurator Dr. Marcel Schumacher.

Auch Marcel Duchamp (1887-1968) war fasziniert von Prozessen
und der Auflösung des Kunstwerks. Von Anfang an versuchte auch
er, die 'Meisterwerke' selbst in Frage zu stellen,
beispielsweise indem er auf Glas malte und dadurch sein Werk
durchsichtig machte.

Die Ausstellung im Umgang des Museums-Lichthofes zeigt außerdem,
wie Robert Smithson in seinem Werk mit Auflösung operiert,
Alighiero Boetti Kunst in der Kommunikation existieren lässt,
Reiner Ruthenbeck das Werk entmaterialisiert und Fischli und
Weiss es dem "Lauf der Dinge" übergeben.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: +49 251 5907-01
Fax: +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 3 11:42:29 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Sep 2009 11:42:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Borkener "Familienstiftung Klaas" staatlich anerkannt
Message-ID: 4A9FABA5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: Pressestelle BR Münster
Datum: 03.09.2009, 10:23


AKTUELL

Borkener "Familienstiftung Klaas" staatlich anerkannt

Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek überreichte heute
(3. September) die staatliche Anerkennungsurkunde für die
Borkener "Familienstiftung Klaas" an den Stifter Alfons Klaas,
dessen Ehefrau und Stifterin Marion Klaas und die
Söhne Dr. Christoph und Martin Klaas im Beisein von
Werner Kramer, dem Vorsitzenden der Bürgerstiftung
Westmünsterland.

Die "Familienstiftung Klaas" hat sich insbesondere zum Ziel
gesetzt, Bildung und Erziehung, Jugend- und Altenhilfe zu
fördern. Darüber hinaus sollen Kultur, Kunst und Denkmalpflege
im westlichen Münsterland unterstützt werden. Des Weiteren soll
der Stiftungszweck durch die Unterstützung von Umwelt- und
Naturschutz, Landschaftspflege, traditionelles Brauchtum,
Heimatpflege und öffentliche Gesundheitspflege erreicht werden.

Die Eheleute Klaas stellten dabei heraus, dass Ihnen sehr
wichtig sei, besonders eng mit der Bürgerstiftung
Westmünsterland kooperieren zu wollen.

Auch Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek begrüßte diese
vorbildliche und unter den Stiftungen im Regierungsbezirk
Münster nicht alltägliche Idee ausdrücklich: " Die bisher eher
selten genutzte Möglichkeit, Kooperationen zwischen
verschiedenen Stiftungen zu schließen, ermöglicht in hohem Maße
das Erreichen gemeinsamer Stiftungszwecke und bereichert den
Stiftungsgedanken."

In der Stadt Borken ist die "Familienstiftung Klaas" die neunte
Stiftung, kreisweit die 55. Stiftung und im Regierungsbezirk
Münster die 460. Stiftung.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 3 11:42:10 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Sep 2009 11:42:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bezirksregierung Muenster foerdert Altes Rathaus
inSchoeppingen mit 15.000 Euro
Message-ID: 4A9FAB92.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: Pressestelle BR Münster
Datum: 03.09.2009, 09:42


AKTUELL

Bezirksregierung Münster fördert Altes Rathaus in Schöppingen
mit 15.000 Euro

Münster/Schöppingen. 15.000 Euro hat die Bezirksregierung
Münster der Gemeinde Schöppingen für den Erhalt des
denkmalgeschützten Rathauses in der Kommune bewilligt.

Das ortsgeschichtlich bedeutende Gebäude wurde im Jahr 1582
errichtet. Es bietet heute der Öffentlichkeit Raum für
festliche Veranstaltungen, Trauungen und Konzerte. Das Geld aus
dem Denkmalförderprogramm 2009 des Landes Nordrhein-Westfalen
wird eingesetzt, um die Fassaden und Sandsteineinfassungen des
historischen Bauwerks zu sanieren und das Dach teilweise neu
einzudecken.

Der Landeszuschuss in Höhe von 15.000 Euro macht einen Anteil
von 40 Prozent der zuwendungsfähigen Baukosten aus.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 3 11:58:41 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Sep 2009 11:58:41 +0200
Subject: [WestG] [KONF] "Erinnern-Gedenken-Dokumentieren,
Vergangenheitspolitikund Erinnerungskultur", Gelsenkirchen,
02.10.2009
Message-ID: 4A9FAF71.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stefan Goch"
Datum: 03.09.2009, 09:28


WORKSHOP

Workshop des Instituts für Stadtgeschichte
"Erinnern-Gedenken-Dokumentieren, Vergangenheitspolitik und
Erinnerungskultur"

Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens des Instituts für
Stadtgeschichte in Gelsenkirchen und des 15-jährigen Bestehens
der Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus"
veranstaltet das Institut für Stadtgeschichte einen Workshop,
um die Entwicklungen der Erinnerungspolitik und der
Gedenkstättenarbeit zu reflektieren, zu bilanzieren und über
die Perspektiven zur Fortentwicklung der Erinnerungskultur in
der Bundesrepublik zu diskutieren.


Programm
10.00 Uhr
Begrüßung und Einführung:
Dr. Heinz-Jürgen Priamus, L
eiter des Instituts für Stadtgeschichte, Gelsenkirchen

10.30 Uhr
Sektion I: Gedenkstättenlandschaft NRW


Der lange Weg zu den Gedenkstätten:
Die frühe Gedenkstättenarbeit
Prof. Dr. Alfons Kenkmann, Universität Leipzig,
Arbeitskreis Gedenkstätten NRW

Themenkonjunkturen der Erinnerungsarbeit "vor Ort"
Prof. Dr. Stefan Goch, Institut für Stadtgeschichte,
Gelsenkirchen

Erinnern und Gedenken - ein Generationenprojekt?
Prof. Dr. Jürgen Reulecke, Justus-Liebig-Universität, Gießen

12:30 Uhr
Mittagessen

13:30 Uhr
Sektion II: Blick nach draußen

Neues Gedenken in den neuen Bundesländern
Prof. Dr. Bernd Faulenbach, Ruhr-Universität Bochum

Wir setzen ein sichtbares Zeichen - oder:
Wie findet die Institutionalisierung von Geschichte statt?
Dr. Heinz-Jürgen Priamus, Institut für Stadtgeschichte,
Gelsenkirchen

Helden, Opfer und Täter: Konjunkturen und Konkurrenzen
der Erinnerung nach 1945
Prof. Dr. Constantin Goschler, Ruhr-Universität Bochum

15:00 Uhr
Kaffeepause

15:30
Sektion III: Stadtgeschichte und Erinnerungskultur in
der Einwanderungsgesellschaft des 21. Jahrhunderts

Impulsreferat: Geschichte und Gedächtnis in der
Einwanderungsgesellschaft: Diesseits und
jenseits der NS-Geschichte
Rainer Ohliger, Gründungs- und Vorstandsmitglied
des Netzwerkes Migration in Europa e.V.

Podiumsdiskussion
Moderation: Dr. Heinz-Jürgen Priamus, Institut für
Stadtgeschichte, Gelsenkirchen
Rainer Ohliger, Netzwerk Migration in Europa e.V.
Dr. Norbert Reichling, Jüdisches Museum Dorsten
Gerd Dombrowski, Kommunales Bildungsbüro Gelsenkirchen
Michael Sturm, Mobile Beratung im Regierungsbezirk Münster.
Gegen Rechtsextremismus, für Demokratie (MOBIM)

Anschließend Imbiss


INFO

Termin
Freitag, 2. Oktober 2009,
Wissenschaftspark Gelsenkirchen
Munscheidstraße 14
45886 Gelsenkirchen

Anmeldung erforderlich: isg at gelsenkirchen.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Sep 3 15:24:14 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 03 Sep 2009 15:24:14 +0200
Subject: [WestG] [PORT] Neues Projekt online: Denkmaeler in OWL
Message-ID: 4A9FDF9E.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Möller, Eckhard"
Datum: 03.09.2009, 15:17


PORTAL

Arbeitskreis "Erinnerungskultur in Ostwestfalen-Lippe" -
Gedenken in Denkmälern und Mahnmalen
URL: http://westfaelische-geschichte.de/web845

Denkmäler zur Erinnerung an die Opfer der Kriege des 20. Jahrhunderts
und der nationalsozialistischen Diktatur stehen im Mittelpunkt einer
Präsentation von Bildern und Quellen, die jetzt der 'Arbeitskreis
Erinnerungskultur
Ostwestfalen-Lippe' im Rahmen des Internet-Portals "Westfälische
Geschichte ( http://westfaelische-geschichte.de) präsentiert. Die
beteiligten
Archive - die Stadtarchive Detmold, Gütersloh und Harsewinkel sowie
das
Hauptarchiv der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel - und das
Stadtmuseum Gütersloh haben für diese Präsentation exemplarische
Schrift- und Bildquellen aus ihren Beständen ausgewählt, die
Aufschluss
darüber geben, mit welchen Begründungen und in welchen künstlerischen
Formensprachen die Denkmäler im jeweiligen Zeitkontext errichtet
worden
sind. Kurze einleitende Texte zu den Quellen helfen dabei, diese in
den
allgemeinen historischen und örtlichen Kontext einzuordnen.

Hauptzielgruppe der Präsentation sind Schülerinnen und Schüler, die
sich
im Unterricht mit der Frage von Erinnern und Gedenken beschäftigen und
durch die Quellen angeregt werden sollen, sich in den Archiven mit den
dort vorhandenen weiteren Quellen intensiver zu beschäftigen. Dieser
nach einer Präsentation von Quellen zur Geschichte des
Nationalsozialismus zweite gemeinsame Auftritt des 'Arbeitskreises
Erinnerungskultur Ostwestfalen-Lippe' findet sich unter
http://westfaelische-geschichte.de/web845.


Weitere Informationen im Internet-Portal

- das erste Projekt des Arbeitskreises im Internet-Portal
"Westfälische Geschichte" zum Nationalsozialismus in
Ostwestfalen-Lippe
URL: http://www.westfaelische-geschichte.de/web185

- "Westfälische Geschichte in Schule und Weiterbildung"
URL: http://www.westfaelische-geschichte.de/web71








From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 3 11:14:06 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Sep 2009 11:14:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Museum fuer Archaeologie ist "Ausgewaehlter Ort"
imLand der Ideen, Herne, 01.09.2009
Message-ID: 4A9FA4FE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.09.2009, 08:50


AKTUELL

LWL-Museum für Archäologie ist
"Ausgewählter Ort" im Land der Ideen
Tatort Forscherlabor am 6. September

Am 6. September steht das LWL-Museum für Archäologie in Herne
im Rampenlicht: Das Forscherlabor im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wird als
"Ausgewählter Ort" im Land der Ideen ausgezeichnet. Es ist
damit einer der Preisträger des bundesweit ausgetragenen
Innovationswettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen". Ab 14 Uhr
können die Besucher selbst zu Wissenschaftlern werden und die
Methoden ausprobieren, mit denen die Forscher die Spuren aus
der Vergangenheit entschlüsseln.

Wie rekonstruiert man aus einer kleinen Scherbe ein ganzes
Gefäß? Wie bestimmt man das Alter von Holz? Mit welchen Geräten
erkennt man eine im Boden verborgene Fundstelle? Ab 14 Uhr
verwandelt sich das Museum in einen riesigen Tatort. Im
Forscherlabor können große und kleine Besucher selbst zu
Kriminalisten werden und die Spuren aus der Vergangenheit
auswerten. Ausgangspunkt ist ein Großsteingrab mit den Resten
der Toten und ihren Beigaben für das Jenseits. Es gilt, mit
archäologischen und historischen, medizinischen, physikalischen
und chemischen Methoden möglichst viel über das Leben der
damaligen Menschen herauszufinden.

In der Grabungslandschaft erläutern Mitarbeiter und
Wissenschaftler des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) an
verschiedenen Stationen die unterschiedlichen Methoden und
laden die Kinder und Erwachsenen ein, diese Methoden selbst
auszuprobieren und so die Spuren aus der Vergangenheit zu
entschlüsseln.

Dazu zeigen Mitarbeiter der Technischen Beruflichen Schule 1 in
Bochum, wie man den Anteil verschiedener Metalle in einem
Objekt feststellen kann. Die Besucher können auch eigene
Fundstücke aus Metall mitbringen und ihre Zusammensetzung
untersuchen lassen. Wie hoch ist der Goldanteil in Großmutters
Erbstück? Ist das ersteigerte Silbergeschirr frei von
Giftstoffen? Und wie steht's um den materiellen Wert des
Eherings? Vielleicht gibt es ja das ein oder andere
überraschende Ergebnis, für dessen Folgen das Museum allerdings
nicht haften kann.

Hintergrund Der Nachmittag beginnt mit der Preisverleihung. Um
14 Uhr wird Axel Oldenburg das Projekt "Tatort Forscherlabor"
auszeichnen. Den Preis werden LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch
und Museumsleiter Dr. Josef Mühlenbrock entgegennehmen. Alle
Besucher sind zur Preisverleihung eingeladen.

Aus mehr als 2.000 eingereichten Bewerbungen wurde das Projekt
"Tatort Forscherlabor" in diesem Jahr als Botschafter für das
Land der Ideen ausgewählt. Die Deutsche Bank und die
Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen" führen die
Veranstaltungsreihe bereits im vierten Jahr gemeinsam unter der
Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler durch.


INFO

Termin und Kosten:
6.9.2009, 14 bis 18 Uhr:
Tatort Forscherlabor. Preisverleihung und Familiensonntag,
Kinder ab 8 Jahre und Erwachsene
Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis:
Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de.
Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 bis 17 Uhr, Donnerstag 9 bis 19 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 bis 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 3 12:27:28 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Sep 2009 12:27:28 +0200
Subject: [WestG] [AUS] 50 Jahre Architektur und Kunst, Dortmund,
31.08.-16.10.2009
Message-ID: 4A9FB630.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 02.09.2009, 10:35
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AUSSTELLUNG

50 Jahre Architektur und Kunst - das Gesundheitshaus Dortmund
31. August bis 16. Oktober 2009

Das Gesundheitshaus zählt zu den schönsten Bauten der 1950er
Jahre in Dortmund. Die Stadt als Bauherr bemühte sich in den
kargen Jahren nach dem Krieg um eine herausragende Architektur.
Das Ergebnis war nicht nur technisch auf dem neusten Stand,
sondern verkörperte einen außergewöhnlichen künstlerischen und
sozialen Anspruch. Das wohl bekannteste Bauwerk des Dortmunder
Architekten Will Schwarz, der unter anderem auch den
Fernsehturm "Florian" errichtete, steht seit 1993 unter
Denkmalschutz.

Heute ist es außerordentlich wertvoll, auch weil es als eines
der letzten Bauwerke dieser Zeit so außergewöhnlich gut
erhalten ist - ein kleines Juwel in der Stadt. Eine vom
Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur an der TU
Dortmund organisierte Ausstellung im Gesundheitshaus
dokumentiert jetzt die Entstehungsgeschichte des Gebäudes und
erläutert dessen architektonische Qualität, die sich sogar auf
die Gesundheit der Besucher auswirken soll.

Das Gesundheitshaus
Das Gesundheitshaus zählt zu den schönsten Bauten der 1950er
Jahre in Dortmund. Die Stadt als Bauherr bemühte sich in den
kargen Jahren nach dem Krieg um eine herausragende Architektur.
Das Gesundheitshaus war nicht nur technisch auf dem neusten
Stand, sondern verkörperte einen außergewöhnlichen
künstlerischen und sozialen Anspruch. Die Konzepte von damals
sind bis immer noch aktuell. Heute werden sie, z.B. im Netzwerk
"Gesunde Städte" als wichtiges Instrument der
Gesundheitspolitik angesehen.

Die Architektur ist dafür wichtig: im Gesundheitshaus sind alle
kommunalen Institutionen an einem Ort zusammengefasst. Die
Schlagworte lauten Bürgernähe, Serviceorientierung und
Transparenz. Das Haus gehört zu den bekanntesten Bauwerken des
Dortmunder Architekten Will Schwarz (1907-1992), der u.a. auch
den Fernsehturm "Florian" errichtete. Das Gebäude steht seit
1993 unter Denkmalschutz. Heute ist es außerordentlich wertvoll,
auch weil es als eines der letzten Bauwerke dieser Zeit so
außergewöhnlich gut erhalten ist - ein kleines Juwel in der
Stadt.

Kunst und Architektur
Wie angenehm müsste es sein, wenn man ein Gesundheitsamt
betritt und sich dabei nicht gleich ganz krank fühlt, sondern
gesund und zuversichtlich! Das dachte sich der Dortmunder
Architekt Will Schwarz, als er ab 1953 das Gesundheitshaus
entwarf. Die großzügige Verwendung von Glas und farbigem
Glasmosaik sollte einen künstlerischen ?Beitrag zur
Gesundheitspflege? leisten. In einem Artikel der
Einweihungsfestschrift schrieb Schwarz: "Es wurde bei diesem
Bau angestrebt, denen, die in ihm ihr Leben dem Dienst an der
Erhaltung der Gesundheit der Menschen widmen, und denen, die in
ihm bei jenen Rat und Hilfe suchen, eine Umgebung zu schaffen,
die sie nicht bedrückt.

Dementsprechend wurde viel heitere Farbe verstrichen, und durch
viele große Glasflchen steht es dem Himmel und den Wolken frei,
in die Arbeitsräume von der Weite und der Freiheit, die ihnen
eigen sind, einen Hauch hineinzutragen." Eine Hauptintention
des Architekten war es also, den Besuchern Schwellenängste zu
nehmen und ihnen den Aufenthalt im Gebäude so angenehm wie
möglich zu gestalten. Gesundheit ist das Thema der Kunstwerke
im Treppenhaus. Aber auch die Architektur selbst, die Farben,
das Licht und die Materialien sollten den Behördengang für die
Besucher zu einem angenehmen Erlebnis werden lassen - und den
Alltag der Mitarbeiter verschönern. Umgesetzt wurde diese Idee
im zurückhaltend-eleganten Stil der 1950 Jahre. Auch wenn das
Haus heute etwas abgenutzt ist, kann es immer noch durch seine
zarten Details und harmonischen Farben bezaubern.

Ausstellung
Die Ausstellung wurde von der TU Dortmund am Lehrstuhl für
Geschichte und Theorie der Architektur in Zusammenarbeit mit
dem Bund Deutscher Architekten Dortmund erarbeitet und zeigt
mit vielem, bislang unpubliziertem, zeitgenössischen Material,
welche besonderen Qualitäten das Gebäude hat, wie es entstanden
ist und was man sich einst bei seiner Konzeption dachte.Die
Ausstellung dokumentiert die Entstehungsgeschichte des Gebäudes
und erläutert dessen architektonische Qualitäten. Anhand von
Fotos, Plänen und Dokumenten aus den 1950er Jahren wird die
Bauzeit wieder lebendig. Darüber hinaus möchte die Ausstellung
anregen, das Bauwerk selbst etwas genauer in den Blick zu
nehmen. Als Orientierungshilfen sind im Haus Erläuterungstafeln
verteilt, die die verschiedenen Ausstattungsdetails erklären.
Kuratiert wurde die Ausstellung von Dr. Sonja Hnilica und Dr.
Markus Jager.


INFO

Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr

Veranstaltungsort:
2. OG und ausgewählte Räumen des Gesundheitshauses Dortmund
Hövelstr. 8
44137 Dortmund





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 3 11:46:46 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Sep 2009 11:46:46 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 70 Jahre danach - Eine filmische Erinnerung an
Muensterim Zweiten Weltkrieg, Muenster, 09.09.2009
Message-ID: 4A9FACA6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.09.2009, 10:09


AKTUELL

70 Jahre danach
Eine filmische Erinnerung an Münster im Zweiten Weltkrieg

Anlässlich des 70. Jahrestags des Kriegsbeginns am 1. September
1939 laden die Villa ten Hompel und der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Mittwoch, 9. September, um 20 Uhr zur
Vorführung des Films "Zwischen Kreuz und Hakenkreuz.
Erinnerungen aus einer Stadt im Krieg: Münster" in die Villa
ten Hompel (Kaiser-Wilhelm-Ring 28, Münster) ein.

Der 1969 produzierte Film stellt die Erinnerung der Münsteraner
an Kriegsbeginn und Kriegsverlauf in den Mittelpunkt. Mit
kritischem, differenziertem Blick beleuchtet Autor und
Regisseur Olrik Breckoff in diesem außergewöhnlichen filmischen
Zeitdokument unterschiedliche Perspektiven der Bevölkerung auf
den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg.

Interviews mit ausgewählten Münsteranern - von einer verfolgten
Jüdin über Kriegsveteranen bis hin zu ehemaligen lokalen Größen
des NS-Regimes - werden mit historischen Rückblenden verbunden
und mit zum Teil provokanten Gegenschnitten verknüpft. Nicht
zuletzt bietet diese frühe Fernseh-Dokumentation eine seltene
Gelegenheit, historische und bewegte Bilder, speziell von
Münster, in den Kriegstagen zu betrachten.

Der im Jahr 1929 in Riga geborene Journalist Olrik Breckoff
drehte insgesamt 127 Fernsehfilme, von denen viele prämiert
wurden. Für seine Dokumentation "Danzig" gewann er 1966 die
Goldene Kamera. Breckoff starb 2007 im Alter von 77 Jahren.

Christoph Spieker, Leiter der Villa ten Hompel, und Dr. Markus
Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen, führen in
den Film ein und stehen für Fragen bereit.


INFO

9. September 2009, 20.00 Uhr
Villa ten Hompel, Kaiser-Wilhelm-Ring 28
Der Eintritt ist frei.
Informationen und Anmeldung:
E-Mail: tenhomp at stadt-muenster.de
Tel.: 0251 4927101





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 3 11:20:52 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Sep 2009 11:20:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Der Zwinger als Mahnmal, Muenster, 06.09.2009
Message-ID: 4A9FA694.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: Stadt Münster
Datum: 01.09.2009, 11:25


AKTUELL

Der Zwinger als Mahnmal

Am Sonntag, 6. September, beginnt um 11 Uhr im Stadtmuseum
Münster die Führung "Der Zwinger als Mahnmal". Nach einer
Tondiaschau im Museum wird die einstündige Führung am Zwinger
an der Promenade fortgesetzt. Nach ersten Überlegungen in den
1950er Jahren für ein Mahnmal zur Erinnerung an die Opfer der
NS-Gewalt wurde der Zwinger 1997 als offizielle Gedenkstätte
der Stadt Münster eröffnet. Während der Führung wird die
Problematik des langen Entstehungsprozesses, der Umgang mit der
Vergangenheit und die Aufarbeitung von Geschichte thematisiert
(3/2 Euro).


INFO

Kontaktdaten:
Herausgeberin: Stadt Münster
Presse- und Informationsamt, 48127 Münster
Tel.: 0251 / 492 1300 - 02
Fax: 0251 / 492 7712
URL: http://www.muenster.de/stadt/medien

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
URL: museum at stadt-muenster.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Sep 4 15:40:41 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 04 Sep 2009 15:40:41 +0200
Subject: [WestG] [TV/R] Wie der Krieg nach Westfalen kam, WDR Fernsehen,
11.09.2009
Message-ID: 4AA134F9.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Wissen"
Datum: 04.09.2009, 14:14


TV/RADIO

Freitag, 11. September 2009

Dokumentation
20.15 - 21.00 Uhr, WDR Fernsehen
Wie der Krieg nach Westfalen kam


Mitschnitt für Schule und WeiterbildungVideotext für Hörgeschädigte

Weitere Sendetermine:
15. September, ab 14.15 Uhr, WDR Fernsehen

Der Film erzählt, wie die Landbevölkerung den zweiten Weltkrieg
erlebte: aus der Perspektive von fünf Bauernfamilien aus dem
ostwestfälischen Dörfchen Ilse, die die Erlebnisse des Krieges auch
nach 70 Jahren nicht vergessen können.

Als am 1. September 1939, vor 70 Jahren, deutsche Wehrmachtssoldaten in
Polen einfallen, haben die meisten Menschen in Westfalen noch keine
Ahnung von dem, was in den nächsten sechs Jahren auf sie zukommen wird.
Zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahrzehnte wird Europa in ein
Schlachtfeld verwandelt, und es gibt kaum eine Familie im Deutschen
Reich, die nicht mit Tod und Leid dafür bezahlen wird. Die persönliche
Erinnerung an den Krieg hält sich bis heute.

In Ilse, einem kleinen Dorf in Ostwestfalen, bricht Anneliese Limbachs
Mutter in Tränen aus, als sie vom Ausbruch des Krieges erfährt. Sie hat
im Ersten Weltkrieg ihren Mann verloren. Sie hat die Fratze des Krieges
kennen gelernt. Inzwischen ist sie wieder verheiratet. Und jetzt muss
sie mit ansehen, wie ihr Sohn sich verabschiedet und an die Front
fährt.

Das kleine ostwestfälische Dorf, in dem Familie Limbach lebt, besteht
aus 25 Höfen. Jeder kennt hier jeden, man teilt Freud und Leid. Und auf
allen Höfen verabschieden sich Söhne und Väter an die Front, kämpfen
Mütter mit ihrer Sorge um die Jungen, die sie großgezogen haben und
jetzt freudig hergeben sollen. 40% der Wehrmachtssoldaten kommen wie die
Männer aus Ilse vom Lande. Junge Burschen, die ihr Dorf noch nie
verlassen haben, und jetzt in Afrika oder am Ural kämpfen sollen. Manche
ziehen euphorisch an die Front, und werden, wenn überhaupt, verletzt an
Leib und Seele zurückkehren.

Das Leben zuhause auf den Höfen verändert sich; die Männer fehlen im
Stall und auf dem Acker. Jetzt kommen Fremde nach Ilse, Zwangsarbeiter
aus Frankreich, Polen und Russland. Und als immer öfter das Ruhrgebiet
Ziel der alliierten Bomber wird, steht eines Tages eine
Flüchtlingsfamilie mit sieben Kindern auf dem Hof der Teikemeyers und
soll einquartiert werden. Bei der Ernte müssen alle mit anpacken,
Einheimische, Zwangsarbeiter, Flüchtlinge. Wer sein Soll nicht abliefern
kann, gilt in den Augen der nationalsozialistischen Ortsgruppenleiter
als Saboteur. Die Abgabepläne werden streng kontrolliert - die
Landbevölkerung muss das Volk auch im Krieg ernähren. Auf den Straßen
sehen die Ilser die Gefangenen aus dem nur wenige Kilometer entfernten
Konzentrationslager Lahde, einem Arbeits- und Erziehungslager. Sie sehen
auch die Toten, die dort heraus geschoben werden. Und bringen sie doch
mit ihrem Leben nicht in Verbindung. Noch nicht.

In Ilse fallen keine Bomben, muss niemand im Luftschutzkeller zittern.
Man lebt unpolitisch nach dem Motto: Irgendwie muss es ja weitergehen.
Wenn nicht in den letzten Kriegstagen eine versprengte Einheit den
Befehl gehabt hätte, jedes Dorf zu verteidigen, wäre in Ilse nie
geschossen worden. Und dennoch weicht die anfängliche Kriegsbegeisterung
auch hier bald dem Schrecken. Die Stimmung kippt mit den ersten
Gefallenenmeldungen von der Front. Bauernfamilien verlieren mit den
Söhnen auch die Erben für den Hof, der seit Jahrhunderten in
Familienbesitz war. Wie soll es jetzt weitergehen?

Film von: Lothar Schröder






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 7 09:23:26 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Sep 2009 09:23:26 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL saniert und erweitert den Baubetriebshof
imFreilichtmuseum Detmold fuer 1, 3 Millionen Euro
Message-ID: 4AA4D10E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.09.2009, 11:36


AKTUELL

LWL saniert und erweitert den Baubetriebshof im
Freilichtmuseum Detmold für 1,3 Millionen Euro

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) saniert und
erweitert ab 2010 den Baubetriebshof seines Freilichtmuseums
Detmold für 1,3 Millionen Euro, um das 37 Jahre alte Gebäude
energetisch auf den aktuellen Stand zu bringen und betriebliche
Abläufe zu verbessern. Das hat der LWL-Kulturausschuss am
Mittwoch (02.09.) in Winterberg (Hochsauerlandkreis)
beschlossen (der Umwelt- und Bauausschuss und der
Finanzausschuss müssen noch zustimmen).

"Weil der Betriebsbauhof schon 37 Jahre alt und entsprechend
abgenutzt ist, muss er dringend saniert werden. Gleichzeitig
wollen wir mit einer Dachsanierung sowie einer Teilerneuerung
der Fassaden und der Wärmedämmung die energetische Situation
verbessern. Diese dringenden Arbeiten nutzen wir auch, um alle
restauratorischen-handwerklichen Mitarbeiter künftig im
Betriebsbauhof zusammenzufassen, damit sie die Maschinen
optimal nutzten können", erklärte LWL-Kulturdezernentin Dr.
Barbara Rüschoff-Thale. Bisher waren die Papier- und
Lederrestauratoren sowie die Magazinverwaltung provisorisch in
der so genannten "Alten Polizeistation" im Museum
untergebracht. "Ihre Arbeitsplätze entsprechen den
Anforderungen an zeitgemäße Arbeitsbedingungen in keine Weise",
so Rüschoff-Thale.

Hintergrund Um alle Werkstätten im Baubetriebshof unterbringen
zu können, erhält das Gebäude einen Anbau. In diesem neuen
Gebäudeteil entstehen die Tischlerei und eine Fahrzeughalle
samt Nebenräumen. In den so frei werdenden Räumen im bisherigen
Baubetriebshof ziehen dann die Papier- und Lederwerkstatt sowie
die Magazinverwaltung ein. Sie nutzen das Gebäude dann
gemeinsam mit den Restaurierungswerkstätten für Holzteile wie
Türen und Fenster, für Möbel und Metallobjekte. Außerdem sind
hier eine Schmiede und eine Zimmereihalle untergebracht.
Saniert werden müssen vor allem die Stark- und
Schwachstrominstallation. Zusätzlich installiert der LWL noch
eine Photovoltaikanlage.

Die Erweitung des Baubetriebshof kostet 725.000 Euro, die
Sanierung schlägt mit 350.000 Euro zu Buche. Dazu kommen noch
225.000 für die Erstausstattung beispielsweise mit
Schwerlastregalen, Laboreinrichtungen und Arbeitstischen. Der
LWL will in der zweiten Jahreshälfte 2010 mit den Bauarbeiten
beginnen, im Frühjahr 2011 soll die Gesamtanlage fertig sein.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 7 09:23:52 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Sep 2009 09:23:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag und Konzert im DA Kunsthaus Kloster
Gravenhorst, Hoerstel, 13.09. und 25.09.2009
Message-ID: 4AA4D128.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: Kreis Steinfurt
Datum: 04.09.2009, 13:23


AKTUELL

Auf die Besucher des DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst warten
"Trio Mio" und "Historische Orte des Genusses"
Vortrag mit Dr. Uta C. Schmidt am 13. September

Kreis Steinfurt/Hörstel. "Historische Orte des Genusses" lautet
das Thema des diesjährigen Denkmaltages. Dr. Uta C. Schmidt
hält am Sonntag, 13. September, um 12 und um 13 Uhr einen
Vortrag im DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst: Gravenhorst bot
über die Jahrhunderte als Kloster vielfältige Möglichkeiten des
Genusses: Gott nahe zu sein im spirituellen Erleben und
Gedenken, nach der Fastenzeit ein Festmahl zu feiern oder sich
in der Klosterbibliothek Wissen anzueignen sind nur einige
Beispiele. Die Denkmalpflege selber, der wir die Rekonstruktion
des Klosterkomplexes verdanken, hat auch viel mit Genuss zu
tun. Wenn Details spannende neue Geschichten erzählen und - wie
in Gravenhorst - die historischen Baukörper in ein
spannungsreiches Verhältnis zu zeitgenössischer Kunst und
ungewöhnlichen Installationen treten. Der Eintritt zu diesem
Vortrag ist frei.

Neben der Kunst spielt auch die Musik im DA, Kunsthaus Kloster
Gravenhorst eine wichtige Rolle. So findet dort am Freitag, 25.
September, um 19.30 Uhr im Westflügel ein Konzert mit der
skandinavischen Band "Trio Mio" in der Preisträgerausstellung
der Gesellschaft zur Förderung der westfälischen Kulturarbeit
statt. Im großen Saal präsentieren Klaus Kleine und Paula
Müller ihre überdimensionalen Arbeiten, wobei sich dadurch für
das Konzert eine intime Atmosphäre zwischen Besuchern und den
Musikern ergibt. Der Eintritt beträgt zehn Euro.


INFO

DA, Kunsthaus Kloster Gravenhorst
Klosterstraße 10
48477 Hörstel
Tel.: 0 54 59 / 91 46 - 0
Fax: 0 54 59 / 91 46 - 30
E-Mail: da-kunsthaus(at)kreis-steinfurt.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 7 11:11:58 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Sep 2009 11:11:58 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe, 04.08.2009 - 02.09.2009
Message-ID: 4AA4EA7E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 02.07.2009 13:32


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/



Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 02.09.2009

Betreibergesellschaft für Fußballmuseum (06:45 Uhr) Die Stadt
Dortmund und der Deutsche Fußballbund haben die
Betreibergesellschaft des Nationalen Fußballmuseums gegründet.
Dortmund hatte im April den Zuschlag als Museumsstandort
erhalten. Das Nationale Fußballmuseum soll gegenüber vom
Hauptbahnhof gebaut und 2013 eröffnet werden. Die Kosten werden
mit 30 Millionen Euro veranschlagt - zwei Drittel zahlt das
Land, ein Drittel der DFB

Nachrichten aus dem Münsterland vom 31.08.2009

Nacht der Museen in Münster (14:05 Uhr) Am kommenden Samstag
findet in Münster wieder die "Nacht der Museen" statt. Knapp 50
Museen und Galerien werden von 16 bis 24 Uhr geöffnet haben.
Neben dem Landesmuseum oder dem Stadtmuseum beteiligen sich
auch zahlreiche kleinere Ausstellungsorte. Der Eintritt ist
fast überall frei.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 31.08.2009

'Kunstquartier' in Hagen erlebt Besucheransturm (10:13 Uhr) Das
neue "Kunstquartier" in Hagen hat am Eröffnungswochenende einen
regelrechten Besucheransturm erlebt. Insgesamt wurden bereits
mehr als 21.000 Neugierige gezählt, wie eine Sprecherin des
Quartiers berichtete. Zeitweise hätten mehr als 300
Kunstfreunde geduldig in der Warteschlange gestanden. Zu dem
seit Freitag geöffneten Quartier zählt das neue Emil
Schumacher-Museum und das grundsanierte Osthaus-Museum, das
sich unter anderem der Klassischen Moderne widmet. Um- und
Neubau hatten 26 Millionen Euro gekostet.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 29.08.2009

Tipps zum Wochenende (13:27 Uhr) Im neuen Kunst-Quartier in
Hagen wird weiter gefeiert. Ab 11.30 Uhr gibt es am Samstag
Jazz, Kinder-Disco und Ballett. Samstag und Sonntag kann man im
Emil-Schumacher-Museum kostenlos mehr als 500 Werke des
bedeutenden Malers sehen. Ausgestellt sind auch Bilder anderer
Expressionisten von 1945 bis heute. - Der Sänger Thomas Godoj
kommt zum Parkfest in Waltrop. Hier hatte er vor Jahren einen
seiner ersten Auftritte in einem Jugendclub, jetzt kehrt er als
Star zurück, Samstag um 21.00 Uhr. Die Deutsch-Rocker der Band
Mia hingegen sind die Stars beim "Hammer Summer" auf dem
Marktplatz, auch Samstag gegen 21.00 Uhr, hier ist der Eintritt
frei. - Wer lieber selbst etwas tun möchte, ist auf dem
Dortmunder Flugplatz richtig. Auf der "1. Skate-Night" können
die Profis mit Musik über die Rollbahn düsen, Skate-Anfänger
können das Rollschuhfahren lernen. Los geht es am Samstag
zwischen 17.00 und 18.00 Uhr, Höhepunkt ist eine Lasershow in
der Nacht. - Die 8. Dortmunder Theaternacht läutet die neue
Spielzeit der Dortmunder Oper ein. Orchester und Ensemble
präsentieren Ausschnitte aus den geplanten Stücken. Auch viele
Freie Bühnen zeigen öffentliche Proben. Die Theaternacht
beginnt am Samstag um 15 Uhr und endet gegen

Nachrichten aus dem Münsterland vom 29.08.2009

Ausstellung in Dorsten (12:25 Uhr) Im Jüdischen Museum in
Dorsten sind ab Sonntag Fotografien von Linda McCartney, der
verstorbenen Frau von Ex-Beatle Paul McCartney zu sehen. Die
Ausstellung steht unter dem Motto "Die 60er Jahre - Porträt
einer Ära" und ist bis Ende November zu sehen. Die Fotos zeigen
Rockstars wie Janis Joplin, Jim Morrison oder Jimi Hendrix.

Nachrichten aus OWL vom 28.08.2009

Klostermarkt im Klostermuseum Dahlheim (17:24 Uhr) Im
Landesmuseum im Kloster Dalheim findet am Wochenende
Deutschlands größter Klostermarkt statt. Das Museum für
Klosterkultur erwartet dazu mehr als 200 Ordensleute aus über
40 europäischen Abteien und Klöstern. Der Klostermarkt findet
zum siebten Mal statt. Für Besucher gibt es während des Marktes
auch Handwerksvorführungen und kostenlose Führungen durch das
Klostermuseum und den Konventgarten. Die Veranstalter rechnen
mit 20.000 Besuchern. Ebenso viel Publikum erwartet das
Freilichtmuseum in Detmold zur Veranstaltung "PferdeStark" am
Samstag und am Sonntag Part 5-Festival beginnt (17:02 Uhr) Im
Rock- und Pop-Museum in Gronau beginnt das Münsterlandfestival
"part 5". Es präsentiert verschiedene Künstler aus
Skandinavien. Münsterlandweit sind 50 Veranstaltungen geplant,
zum Beispiel Lesungen, Ausstellungen und Konzerte. Bis zum 11.
Oktober werden 10.000 Besucher erwartet.

Kunstquartier in Hagener Innenstadt eröffnet (12:27 Uhr) In der
Innenstadt von Hagen ist ein neues Kunstquartier mit zwei
Museen eröffnet worden.

Das neugebaute Emil-Schumacher-Museum sowie das sanierte und
erweiterte Osthaus-Museum wurden durch einen Glasbau
miteinander verbunden. Zwölf Jahre dauerten die Bauarbeiten,
die Kosten für das Kunstquartier belaufen sich auf etwa 25
Millionen Euro. Nordrhein-Westfalen beteiligte sich daran mit
elf Millionen Euro.

Am Wochenende wird die Doppel-Eröffnung mit einem Museumsfest
in beiden Häusern gefeiert. Der Eintritt ist frei.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 27.08.2009

Ruhrgebiet: Leitfaden für Industriedenkmäler (14:00 Uhr) Das
Bergbau-Museum in Bochum will einen Leitfaden zur Pflege von
Industriedenkmälern erstellen. Alte Zechen oder Maschinenhallen
sollen damit saniert und vor dem Verfall bewahrt werden.
Pilotprojekt wird das Weltkulturerbe Zeche Zollverein. Über
Jahrzehnte wurden an den Industriestandorten Schadstoffe wie
Teer, Schwefelverbindungen oder Metallstäube freigesetzt. Diese
Gifte müssen jetzt beseitigt werden, um die Anlagen dauerhaft
als Kulturerbe zu erhalten. Ab Herbst werden Fachleute prüfen,
wie man die Giftstoffe entfernen kann und die Gebäude vor Rost
oder anderen Umwelteinflüssen schützen kann. Zu den
Kernobjekten zählen neben der Zeche Zollverein die
Henrichshütte in Hattingen und der Landschaftspark Duisburg
Nord. Der Leitfaden zur Pflege von Industriedenkmälern wird
etwa 200 000 Euro kosten. Die Hälfte davon zahlt die Deutsche
Bundesstiftung Umwelt.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 27.08.2009

Ruhrgebiet: Schutz vor Verfall (08:47 Uhr) Mit einem speziellen
Plan zur Denkmalpflege will das Bergbau-Museum in Bochum
Industriedenkmäler vor dem Verfall bewahren. In einem
Pilotprojekt soll das Weltkulturerbe Zeche Zollverein von
Giftstoffen gereinigt werden. Teer oder Schwefelverbindungen,
die einst bei der Kohleproduktion freigesetzt wurden, müssen
aus dem Boden entfernt werden. Die Deutsche Bundesstiftung
Umwelt fördert das Vorhaben mit 100.000 Euro.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 27.08.2009

Bochum: Kunst aus Chefetagen wird gezeigt (06:36 Uhr)
Kunstwerke aus den Chefetagen heimischer Firmen sollen im
Museum Bochum zum Teil erstmals öffentlich gezeigt werden. Die
so genannte Unternehmensgalerie Ruhr 2010 wurde gestern Abend
vorgestellt. Sie ist ein Projekt des Vereins "Pro Ruhrgebiet"
zur Kulturhauptstadt. Der Bochumer Museumsleiter durfte die
Chefetagen und Verwaltungsgebäude von mehr als 50 Unternehmen
sichten. Emil Nolde, Emil Schuhmacher, Kuno Gonschior, Künstler
mit großen Namen bekam er zu sehen. Und viele zeitgenössische
Künstler aus der Region. Die Unternehmen sind die Mäzene der
Gegenwart, so Museumsleiter Gollinski. Von den großen wie
Evonik und RWE bis zu den mittelständischen wie Krohne
Messtechnik in Duisburg oder die RST Beratung in Essen. Die
bisher zum Teil noch nie öffentlich gezeigten Werke sollen ab
Herbst 2010 im Museum Bochum hängen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.08.2009

Heimathaus Münsterland feiert Jubiläum (06:44 Uhr) Mit einem
feierlichen Festakt hat das Heimathaus Münsterland in Telgte
gestern Abend sein 75-jähriges Bestehen gefeiert. Es gilt mit
seiner Krippen-Ausstellung und rund 15.000 religiösen Exponaten
als eines der wichtigsten Museen Deutschlands zur religiösen
Kultur. Im kommenden Jahr soll das Haus für mehrere
hundertausend Euro modernisiert werden.

Herne: Kulturstrolche unterwegs (15:36 Uhr) Die Stadt Herne
beteiligt sich an dem Grundschulprojekt ?Kulturstrolche?. Es
wurde vom ?Kultur-Sekretariat NRW Gütersloh? ins Leben gerufen.
200 Mädchen und Jungen können in den kommenden drei Jahren
unterschiedliche Kultureinrichtungen ihrer Stadt kennen lernen.
Ins Museum zu gehen oder eine Ausstellung zu besuchen, ist
nicht für jedes Kind selbstverständlich. Die ?Kulturstrolche?
sollen die Chance haben, auch um mögliche Hemmschwellen zu
überwinden. Und: Wer Kultur früh kennen lernt, Konzerte besucht,
Schauspielerinnen und Künstler befragt, will nicht Zuschauer
bleiben, sondern sucht seinen eigenen Ausdruck, vermuten die
Initiatoren des Projekts. Bislang machen 21 Kommunen mit,
darunter Marl, Viersen und Ratingen. Die Herner Zweitklässler
nehmen als erstes die Künstlerzeche ?Unser Fritz? unter die
Lupe.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 24.08.2009

Ruhrgebiet: Europas dichteste Burgenlandschaft im Revier (10:39
Uhr) Das Ruhrgebiet hat die dichteste Burgenlandschaft in
Europa. Das zeigen Forschungen von Archäologen der Bochumer
Ruhr-Universität. Sie hatten die Geschichte des Ruhrgebiets vor
der Industrialisierung untersucht. Aus der Vogelperspektive
dokumentierten sie Schlösser und Burgen im Revier. Ihre
Aufnahmen und Texte dazu sollen im kommenden Jahr im
Archäologiemuseum Herne gezeigt werden.

100-jähriges Bestehen der Jugendherbergen in Altena gefeiert
(13:25 Uhr) Auf der Burg Altena im Sauerland wird heute und
morgen das 100-jährige Bestehen der Jugendherbergen gefeiert.

In Altena war im August 1909 die Idee für ein flächendeckendes
Netz von günstigen Unterkünften für Wanderer entstanden. Die
Burg gilt als Sitz der ersten ständigen Jugendherberge der Welt.

Zur Jubiliäumsfeier wurde im Burgmuseum eine Sonderaustellung
zur Geschichte der Einrichtungen eröffnet. Das Deutsche
Jugendherbergswerk hat nach eigenen Angaben mehr als zwei
Millionen Mitglieder.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 22.08.2009

Tipps zum Wochenende (11:29 Uhr) Die AWO feiert ihren 90.
Geburtstag in Dortmund. Am Samstagmittag wird deswegen auch der
SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier zur Reinoldikirche
kommen. Das AWO-Fest geht noch bis Samstagabend und endet mit
einem Konzert des "Rock Orchester Ruhrgebeat". - "Die Piraten -
Herrscher der sieben Weltmeere" - so heißt eine neue
Ausstellung in Hamm. Piratenschiffe, Kanonen und Handelswege
werden an Mitmach-Stationen erklärt. Auch die moderne Piraterie
findet einen Platz in der Familienausstellung. Eröffnung im
Gustav-Lübke-Museum in Hamm ist am Sonntag um 11.30 Uhr. - Die
Hagener Comedians Horst und Peter lassen die "Urgesteine des
Nachkriegs-Kabaretts", wie Wolfgang Neuss und Jürgen von Manger,
wieder auferstehen und erzählen deren beste Witze bei den
Schloß-Spielen Hohenlimburg, am Samstag um 20.00 Uhr. Sonntag
tanzt ein Kinder- und Jugendballett "Bibi Blocksberg" und "Der
König der Löwen".

Herne: Schlafkongress im Museum (08:31 Uhr) Das Thorax-Zentrum
Ruhrgebiet veranstaltet Samstag ab 9 Uhr im archäologischen
Museum in Herne einen Kongress zum Thema Schlafmedizin. Rund 20
Prozent der erwerbstätigen Erwachsenen leiden unter
Schlaflosigkeit und Schlafstörungen wie z.B. gefährliche
Atemaussetzer. Herzerkrankungen aber auch Autounfälle durch
Sekundenschlaf sind häufige Folgen dieser Schlafstörungen

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 21.08.2009

Schiffshebewerk gerettet (11:25 Uhr) Der Erhalt des neuen
Waltroper Schiffshebewerks ist vorerst gesichert. Der Bund wird
die kalkulierten zwei Millionen Euro Stillegungskosten nun für
den Erhalt zur Verfügung stellen. Das versicherte die
Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Karin Roth,
gestern bei einem Besuch in Henrichenburg. Möglicherweise fällt
der Zuschuß des Bundes sogar höher aus. Insgesamt kostet die
Sanierung zehn Millionen Euro. Für die Differenz ist noch kein
Geldgeber gefunden, so der Förderverein zum Erhalt des
Hebewerks. Eine Arbeitsgruppe wird nun die laufenden Betriebs-
und Personalkosten in einer öffentlichen Trägerschaft
berechnen. Das neue Hebewerk von 1962 soll in das benachbarte
Industriemuseum mit dem alten Hebewerk von 1899 integriert
werden.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 21.08.2009

Unwetter zog über Region hinweg (10:10 Uhr) Gewitter und
starker Regen haben gestern Abend vor allem den Märkischen
Kreis und den Hochsauerlandkreis betroffen. In Iserlohn musste
die Feuerwehr zu drei Bränden ausrücken. In einem Gebäude hatte
der Blitz ins Dach eingeschlagen. Dort entstand Schaden von
etwa 40 000 Euro. Die neun Bewohner konnten nach den
Löscharbeiten wieder ins Haus zurück. Im Raum Arnsberg, Hemer,
Menden und Schmallenberg blockierten umgestürzte Bäume die
Straßen. In Hemer wurde ein Keller überflutet. In Soest löste
ein Blitz fünf Brandalarme aus, darunter auch im Stadtarchiv.
Schäden gab es jedoch nicht.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 20.08.2009

BI fordert Zwischenlager-Archiv (09:52 Uhr) Die
Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" fordert die
Einrichtung eines öffentlichen Archivs für die Akten des
Brennelementezwischenlagers. Außerdem verlangt sie, dass ein
Sperrkonto eingerichtet wird, auf dem ausreichend Gelder für
einen Rückbau des Zwischenlagers gesammelt werden.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 19.08.2009

Bald lange Nacht der Museen (15:59 Uhr) Mit einer Nacht der
Museen und Galerien und anderen Veranstaltungen will sich die
Stadt Münster bald Kulturliebhabern präsentieren. So zeigen am
5. September rund 50 Museen bei kostenlosem Eintritt bis
Mitternacht ihre Sammlungen. Das Kulturfest "Schauraum" geht
vom dritten bis zum sechsten September, es findet zum zehnten
Mal statt

Nachrichten aus OWL vom 17.08.2009

Künstler unterstützen das MARTa (10:31 Uhr) Bekannte
zeitgenössische Künstler stellen dem Museum MARTa in Herford
Kunstwerke zur Verfügung. Sie sollen Anfang September
öffentlich versteigert werden. Mit dem Erlös will das Museum
Kunstwerke ankaufen, um die eigene Sammlung zu erweitern. An
der Aktion beteiligen sich Künstler wie Thomas Rentmeister und
Panamarenko.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 17.08.2009

Katzenausstellung beendet (07:55 Uhr) Im Naturkundemuseum in
Münster ist gestern die Sonderausstellung "Alles für die Katz"
zu Ende gegangen. In den vergangenen 15 Monaten haben nach
Museumsangaben mehr als 165.000 Besucher die Natur- und
Kulturgeschichte der Katzen gesehen. Wegen der großen Nachfrage
war die Ausstellung um drei Monate verlängert worden.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 15.08.2009

Alljährliche WDR-Radtour (18:14 Uhr) Zur traditionellen
WDR-Radtour haben Intendantin Monika Piel und die
WDR-Geschäftsleitung am Samstag die Stadt Emsdetten besucht.
Beim Empfang im Rathaus trug sich Monika Piel ins Goldene Buch
der Stadt ein. Nach einem Besuch im Wannenmacher-Museum stand
eine 40-Kilometer lange Radtour rund um Emsdetten auf dem
Programm. Seit 1999 lädt Emsdetten jährlich im August die
Intendanz ein, um in lockerer Atmosphäre den Austausch zwischen
der Region und dem WDR zu stärken.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 15.08.2009

Ins Kloster - Kunstwerke ziehen um (12:42 Uhr) Im Museum
"Kloster Bentlage" in Rheine sind von diesem Sonntag an 40
Gemälde von Künstlern wie Andy Warhol, Max Liebermann und Ernst
Ludwig Kirchner zu sehen. Unter dem Titel ?Gastspiel im Grünen?
ziehen die Werke der klassischen Moderne aus dem Landesmuseum
in Münster für ein Jahr in das Kloster Bentlage um. Die
Ausstellung wird im Rahmen des Klosterfestes eröffnet.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 15.08.2009

Veranstaltungstipps zum Wochenende (11:38 Uhr) Legenden aus
Westfalen erzählt das Stück "Der wilde Westen". Die Revue
berichtet von Wieland, dem Schmied aus Balve, von Graf Eberhard
von der Mark aus Fröndenberg, vom Universalgenie Friedrich
Bährens aus Schwerte und anderen sagenhaften Gestalten der
Geschichte. Dazu gibt´s Bänkelsang und Moritaten. Im
Freilichtmuseum Hagen, am Samstag um 14 Uhr, zum üblichen
Museums-Eintritt. - "Hexenjagd" ist ein düstres Stück von
Arthur Miller: Im 17. Jahrhundert beschuldigen ein paar Mädchen
den halben Ort der Hexerei. Das ist gelogen, Verhöre und
Urteile gibt es trotzdem. In Kostümen der Zeit zeichnet die
Naturbühne Dortmund-Hohensyburg die prüde Atmosphäre im Amerika
der frühen Neuzeit nach. Am Samstag um 20 Uhr, weitere
Vorstellungen an den kommenden Wochenenden. - Don Quichotte
schwingt das Schwert in Lünen. Das niederländische
Straßentheater "Gajes" verwandelt den ganzen Willy-Brand-Platz
in die spanische Pampa, es spielt auf Stelzen, und das Publikum
spielt mit: Als Fußvolk. Am Samstag um 21.30 Uhr. Den ganzen
Tag über gibt's in Lünen schon Spiele und Musik für Kinder und
Erwachsene zum Ferien-Ende. - Das "Wissenschaftsschiff" kommt
nach Dortmund. Eine Ausstellung zum Thema Zukunft zeigt, wie
Wissenschaft künftig Arbeit, Schule, Wohnungen und Freizeit
verändert. Im Bauch des umgebauten Frachtkahns können Kinder
ins Jahr 2030 reisen und darüber abstimmen, was ihnen in der
Zukunft wichtig ist. Das "Wissenschaftsschiff" wird vom
Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das
Schiff ankert von Samstag bis Montag im Dortmunder Stadthafen
beim Alten Hafenamt und ist von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Der
Eintritt ist frei.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 15.08.2009

Recklinghausen: Ausstellung zu Vertreibungen (10:31 Uhr) Im
Vestischen Museum in Recklinghausen ist ab Sonntag eine
Dokumentation zu Flucht und Vertreibung in Europa zu sehen. Die
Ausstellung "Erzwungene Wege - Flucht und Vertreibung im Europa
des 20. Jahrhunderts" zeigt Schicksale wie den Völkermord an
den Armeniern, die Vertreibung der Ungarn aus der
Tschechoslowakei oder die Vertreibung der Italiener aus
Jugoslawien. Die Ausstellung endet Mitte Oktober

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 15.08.2009

Kooperation der Revierkommunen (09:34 Uhr) Die Zusammenarbeit
der Ruhrgebiets-Kommunen bei der Ansiedlung von Unternehmen hat
sich deutlich verbessert. Dieses Fazit zieht die
Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr. Die Agentur koordiniert
zurzeit fast 200 Einzelprojekte, die insgesamt vier Milliarden
Euro private Investitionen ins Ruhrgebiet bringen. 2008 hatten
sich die Kommunen auf eine gemeinsame Stadtentwicklungspolitik
geeinigt. Zu den Projekten gehören das Fußballmuseum in
Dortmund, der Gesundheitscampus in Bochum, die Entwicklung des
Ruhrtals und die Parkautobahn A 42 im Emscher-Raum.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 14.08.2009

Umbau des Textilmuseums (16:51 Uhr) In Bocholt hat der Umbau
des Textilmuseums begonnen. Die alte Spinnerei Herding bekommmt
unter anderem ein neues Dach und einen neuen Eingangsbereich.
Ende 2010 sollen die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sein.
Insgesamt kostet der Ausbau 5,9 Millionen Euro. Finanziert wird
er durch Fördergelder aus dem Konjunkturpaket II.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 13.08.2009

Trocknung geht voran (11:34 Uhr) Das westfälische Archivamt in
Münster kommt mit dem Trocknen der durchnässten Bücher,
Schriftstücke und Urkunden aus dem zerstörten Kölner
Stadtarchiv gut voran. Seit März sind etwa elf Tonnen
Archivalien getrocknet worden. Bis Anfang nächsten Jahres will
das Archivamt noch weitere 15 Tonnen behandeln. Dieses Material
lagert zurzeit noch in Kühlhäusern

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 12.08.2009

Hoffnung für Schiffshebewerk (06:58 Uhr) Eine Bürgerinitiative
in Waltrop-Henrichenburg will das dortige Schiffshebewerk
wieder funktionstüchtig machen und fordert dafür Unterstützung
von Bund und Land. Es soll in das Industriemuseum mit dem
historischen Hebewerk aus der Kaiserzeit integriert werden. Die
Reparatur würde zehn Millionen Euro kosten. Wegen technischer
Mängel war das neue Hebewerk vor vier Jahren außer Betrieb
genommen worden. Die Bürgerinitiative geht davon aus, dass der
Schleusenpark nach der Instandsetzung wegen seiner Einmaligkeit
den Status eines Weltkulturerbes erhalten könnte.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 11.08.2009

Bochum: Germanist findet verschollenen Traven-Krimi (14:40 Uhr)
Ein Bochumer Literatur-Wissenschaftler hat eine 84 Jahre lang
verschollene Krimigeschichte des Abenteuer-Schriftstellers B.
Traven entdeckt. Auf das unveröffentlichte Manuskript war er
bei seinen Nachforschungen zum rätselhaften Lebenslauf des
Schriftstellers gestoßen. International bekannt geworden war
Traven durch den Roman "Das Totenschiff" und das mit Humphrey
Bogart verfilmte Buch ?Der Schatz der Sierra Madre?. Seit 1906
lebte er als Otto Feige in Gelsenkirchen und trat später unter
dem Namen Ret Marut auch als Schauspieler in Düsseldorf auf.
Der aufgetauchte Krimi heißt ?Der Täter wird gesucht?. Traven
hatte 1925 das Manuskript aus dem Exil in Mexiko an seinen
Berliner Verlag geschickt. Dort war der Text verloren gegangen
und ist jetzt im Berliner Bundesarchiv wieder entdeckt worden.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 10.08.2009

Ein Archiv für Beckum (16:21 Uhr) Die Stadt Beckum bekommt ein
Archiv, und zwar in den Räumen des ehemaligen Klosters Maria
Blumenthal in der Beckumer Innenstadt. Das Gebäude zählt zu den
ältesten in Beckum, und ist in den letzten Monaten von Bürgern
für insgesamt 370.000 Euro hergerichtet worden. Davon übernahm
die Nordrhein-Westfalen-Stiftung 140.000 Euro. Weitere 100.000
Euro steuerten die Stadt, das Land und der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe bei.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 10.08.2009

Recklinghausen: Kulturhauptstadt im Alten Umspannwerk (14:35
Uhr) Das RWE-Museum ?Strom und Leben? in Recklinghausen soll
eine der Drehscheiben der Kulturhauptstadt 2010 werden. Dort
sind unter anderem zwei große Ausstellungen geplant. Die
Ausstellung "Elektrisierend" spiegelt die Geschichte der
Elektrizitätswerbung von 1890 bis 2010 auf Plakaten, Postkarten
und Filmen wider. Bei "Revier unter Strom? dokumentieren 200
unveröffentlichte Fotografien den Prozess der Elektrifizierung
im Ruhrgebiet seit Ende des 19. Jahrhunderts. Beide
Ausstellungen bilden eine inhaltliche Verbindung zu anderen
Kulturhauptstadt-Projekten: Bei ?Emscherkunst? beispielsweise
wird der Abwasserkanal Emscher zum Kulturkanal, und der
ehemalige Faulbehälter der Kläranlage zur Aussichtsplattform.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 10.08.2009

Siegen wird Asylarchiv für Köln (09:11 Uhr) Das Siegener
Stadtarchiv bekommt heute Vormittag mehr als 500 Regalmeter
Akten aus dem eingestürzten historischen Archiv der Stadt Köln.
Das Siegener Archiv wurde erst vor rund zweieinhalb Jahren neu
gebaut und bietet optimale Klimabedingungen, um die wertvollen
Dokumente für etwa fünf Jahre sicher zu lagern. In der Region
sind Kölner Archivakten auch in Freudenberg gelagert.

Nachrichten aus OWL vom 07.08.2009

Kritik an Nieheimer Culinarium (14:04 Uhr) Der Bund der
Steuerzahler hat das Culinarium in Nieheim kritisiert. Das
preisgekrönte, aber schwer defizitäre Genießer-Museum sollte
geplante 50.000 Besucher im Jahr anlocken. Tatsächlich aber
kommt nur ein Bruchteil. Deshalb schießt die Stadt 150.000 Euro
im Jahr zu, um das Finanzloch zu stopfen

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 06.08.2009

Schumachermuseum: Andrang bei der Eröffnung (16:17 Uhr) Die
Stadt Hagen verlegt den Festakt zur Eröffnung des
Emil-Schumachermuseums wegen der vielen Gäste vom Theater in
die Stadthalle. Es werden bis zu 2.000 Besucher aus dem In- und
Ausland erwartet. Unter ihnen Bundestagspräsident Norbert
Lammert und NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Am 28.
August wird das Hagener Kunst-Quartier eröffnet. Es besteht aus
dem neuen Schumachermuseum und dem renovierten
Karl-Ernst-Osthaus-Museum.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 06.08.2009

Polit-Streit um Schumachermuseum (15:29 Uhr) Drei Wochen vor
Eröffnung des Emil-Schumachermuseums ist in Hagen ein
Polit-Streit über das Prestigeorojekt ausgebrochen.
SPD-Oberbürgermeister Peter Demnitz wirft dem
CDU-Oberbürgermeisterkandidaten Jörg Dehm "unerträgliche und
unqualifizierte Äußerungen" vor. Dehm hatte im Internet-Portal
"Abgeordnetenwatch" die Frage aufgeworfen, ob die Realisierung
des Museums "grundsätzlich richtig sei." Demnitz rät Jörg Dehm
dringend an, sich für die "Entgleisung" bei der Familie
Schumacher zu entschuldigen

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 06.08.2009

Förderung für Kindermuseum und Theater Dortmund (10:24 Uhr) Das
Dortmunder Kindermuseum "mondo mio" und das Theater Dortmund
bekommen eine Sonderförderung vom Land. Die Ausstellung
"Kinderwelten-Weltenkinder" des Dortmunder Kindermuseums führe
unter 6-Jährige spielerisch an unterschiedliche kulturelle
Lebenswelten heran, heißt es zur Begründung. Das Theater
Dortmund erhält die Förderung für seine deutsch-türkische
Kinderoper, die Märchenmotive aus beiden Kulturen aufgreift.
Insgesamt werden 7 Projekte in NRW mit 360.000 Euro unterstützt,
und zwar für "herausragende interkulturelle Kulturarbeit".

Nachrichten aus Südwestfalen vom 06.08.2009

Schalke Lied kein Koranfrevel (09:37 Uhr) Das Zentralinstitut
Islamarchiv hat die Muslime aufgefordert, den Fußballverein
Schalke 04 nicht zu boykottieren. Dafür gebe es wegen des
Schalke Liedes keinen Grund. Der Text sei keine Gotteslästerung,
sagte der Seniorchef des Zentralinstitutes Salim Abdullah dem
WDR. Im Gegenteil erkenne das Lied die Existenz Mohameds an.
Außerdem sei das Lied eine Fußballhymne, die im religiösen
Sinne nicht ernst zu nehmen sei.

Rhein/Ruhr: Wahlverhalten (10:12 Uhr) Die Wahlbeteiligung an
Rhein und Ruhr schwankt. Waren die Mönchengladbacher bei den
Kommunalwahlen vor fünf Jahren beispielsweise die absoluten
Urnenmuffel, gehen in der kleinen Gemeinde Rheurdt (Röhrt) im
Kreis Kleve über 68 Prozent zur Wahl. In Rheurdt wird am 30.
August erneut mit einer hohen Wahlbeteiligung gerechnet. Jeder
kenne jeden und wolle seinen Kandidaten durchbringen, erklärt
der Gemeindearchivar den Fleiß seiner 6000 Mitbürger. Generell
gilt an Rhein und Ruhr: Die Wahlbeteiligung in großen Städten
wie Düsseldorf, Essen oder Gelsenkirchen ist eher mangelhaft.
Vor allem der Ruhrpott schwächelt an der Wahlurne. So gaben
2004 in Duisburg nur 48 Prozent der Wähler ihren Stimmzettel
ab. Aber auch im niederrheinischen Neuss herrschte damals wenig
Andrang in den Wahlbüros - dabei kollidierte der Wahltermin
nicht wie in diesem Jahr mit dem beliebten Schützenfest.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstr. 38
Erbdrostenhof
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org
URL: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 7 12:38:18 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Sep 2009 12:38:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kunstwerk des Monats September LWL-Landesmuseum:
VierAusgaben der amerikanischen Zeitschrift LIFE, Muenster
Message-ID: 4AA4FEBA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.09.2009, 12:19


AKTUELL

Kunstwerk des Monats September
LWL-Landesmuseum: Vier Ausgaben der amerikanischen Zeitschrift LIFE

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) stellt als
Kunstwerk des Monats September im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte vier Fototitel der Zeitschrift "LIFE" aus den Jahren
1947,
1948 und 1950 vor.

Ein Cover zeigt kampfbereite Düsenjäger, "Thunderjets", die wie
Gewitter-Grollen im Sommer 1948 auf dem Bild von Ralph Morses durch die
Luft
jagen: "If we should have to fight again" lautete die klare, von
General Carl
Spaatz formulierte Ansage an die Sowjets, die im "Kalten Krieg" wieder
zu
Feinden werden.

Als eines von "LIFE's Most Lighthearted Covers" wurde auch Jon
Brenneis'
Titelgeschichte mit der leidenschaftlichen "Huntress", dem Fotomodell
Jone
Pedersen und ihrem zugelaufenen "Pet Deer" berühmt. Viele Worte
brauchten
diese Titelseiten nicht, um ihre Aussagen zu formulieren. Das Magazin
LIFE war
dafür bekannt, seine "stories" fast schon filmartig durch
aussagekräftige
Bilder und Bilderfolgen zu erzählen.

"Das New Yorker Wochenmagazin "LIFE" schrieb von seiner ersten Ausgabe
im
Herbst 1936 an vor allem Fotogeschichte und nahm als 'Trendsetter' den

Zeitgeist einer Epoche in Form und Inhalt voraus", sagt Dr. Jürgen
Krause,
Referent für Plakate und Design im LWL-Landesmuseum. Den LIFE-Gründern
aus dem
Time-Verlag war es innerhalb weniger Jahre gelungen, eine Elite von
internationalen Bildreportern an das Magazin zu binden, oft über die
dunklen,
aber fotografisch sehr produktiven Jahre des Zweiten Weltkrieges
hinaus. Unter
diesen Spitzenkräften befanden sich nicht wenige aus Nazi-Deutschland
und ab
1939/1940 Vertriebene aus Nazi-Europa, die LIFE zum klassischen Forum
für
neuartige Foto-Essays machten.

LIFE akzeptierte schon sehr früh die sich seit den 1930er Jahren
tendenziell
wandelnden Konsumgewohnheiten vom langsamen Text-Lesen zum schnellen
Bild-Betrachten. Erst das "live"-Fernsehen in Farbe seit den 1960er
Jahren und
schließlich das Internet an der Schwelle zum 21. Jahrhundert
beschleunigten
die Medienwelt konkurrenzlos und überflügelten das LIFE-Konzept.
Geradezu
symbolträchtig verschwanden die LIFE-Hefte mit dem klassischen Logo im
Jahr
2000 endgültig vom Markt. Als Zeugen aus der "Goldenen Ära" der
klassischen
Bildreportage um die letzte Jahrhundertmitte bleiben die gedruckten
Hefte. In
der Bibliothek des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte
befinden
sich über 1000 LIFE-Hefte, die als Geschenk der Kunst- und
Museumsbibliothek
in Köln 2007 nach Münster gelangten.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: +49 251 5907-01
Fax +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 8 11:24:45 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Sep 2009 11:24:45 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Salon "Frauenbilder" im LWL-Industriemuseum
ZecheNachtigall, Witten, 10.09.2009
Message-ID: 4AA63EFD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 04.09.2009, 12:43


AKTUELL

Salon "Frauenbilder" im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Gespräche mit Zeitzeuginnen am Nierentisch

Berufstätige Frauen sind kein Novum unserer Gesellschaft. Das
beweisen zwei Zeitzeuginnen, die im Mittelpunkt des nächsten
Salons "Frauenbilder" stehen, zu dem der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Donnerstag, 10. September,
um 18 Uhr in sein Industriemuseum Zeche Nachtigall einlädt. Er
steht unter dem Motto "Neubeginn und Aufbau einer Existenz -
Lebensgeschichten der Nachkriegszeit."

Zu Gast sind Ingeborg Hopp aus Dortmund und Charlotte Schneider
aus Münster. Beide haben sich nach dem Krieg eine eigene
Existenz erarbeitet, Kinder großgezogen und passen weder zum
Stereotyp der "Trümmerfrau", noch zum Bild der adretten
Hausfrau und Mutter der 1950er Jahre. Neben den Gesprächen mit
den beiden Zeitzeuginnen steht ein kurzer Vortrag auf dem
Programm. Für die passende Atmosphäre sorgen Nierentisch,
Cocktailsessel und passende Musik. Der Eintritt ist wie immer
frei.

Charlotte Schneider

Geboren 1920, kommt Charlotte Schneider 1948 mit zwei Kindern
unter schwierigsten Umständen aus der sowjetisch besetzten Zone
nach Westfalen. Mit ihrem dritten Ehemann baut sie sich in
Rheine und später in Münster eine neue Existenz auf. Durch
äußere Umstände bedingt, gibt es in ihrer Biografie viele
Brüche, die immer wieder berufliche Neuorientierungen mit sich
bringen. Die ausgebildete Erzieherin wird Geschäftsfrau im
Groß- und Einzelhandel, übernimmt Aushilfstätigkeiten und
arbeitet schließlich in der öffentlichen Verwaltung. Daneben
zieht sie sechs Kinder groß und organisiert Haushalt und
Familie. Im Alter absolviert Charlotte Schneider ein Studium
und arbeitet bis heute ehrenamtlich die Geschichte ihrer
Heimatstadt Herbsleben in Thüringen auf. Ihr Motto: "Herr, lass
mich niemals feige sein!"

Ingeborg Hopp

Ingeborg Hopp wurde 1929 in Bottrop geboren. Erste
Arbeitserfahrungen macht sie während des Krieges, als sie
zusammen mit ihrer Zwillingsschwester und ihrer Mutter auf
einen Gutshof bei Paderborn evakuiert ist und dort gegen Kost
und Logis im Haushalt mithilft. Kurz nach Kriegsende beginnt
die 17-Jährige eine Friseurlehre, arbeitet auch nach der Heirat
in verschiedenen Friseur-Salons und eröffnet Ende 1954 ihren
eigenen Salon in Dortmund. Die Meisterprüfung legt sie 1956 als
einzige Frau unter sieben Männern ab. Ihr kleiner Sohn wird in
dieser Phase von ihren Eltern in Bottrop betreut. Später stemmt
sie die Familienarbeit und die Betriebsführung des Salons
weitgehend allein.

"Bekannt geworden sind uns die Lebenswege beider Frauen, weil
ihre Männer in der Nachkriegszeit als Kleinzechenunternehmer in
Witten das Startkapital für den Wiederaufbau einer neuen
Existenz verdienten und dazu vom Museum befragt wurden",
erklärt Ingrid Telsemeyer vom LWL-Industriemuseum, die mit
beiden Frauen ausführliche Interviews geführt hat. Sie stellt
die beiden Zeitzeuginnen im "Salon" mit vielen Bildern, eigenen
Texten und Requisiten aus den 1950er und 60er Jahren, darunter
Stücke aus Frau Hopps Friseursalon, vor. Historikerin Anke
Asfur aus Aachen zeichnet in einem kurzen Vortrag den aktuellen
Forschungsstand zu Frauenarbeit in der Nachkriegszeit auf. Ihre
These: "Erwerbstätigkeit der Frauen war nicht die Ausnahme,
sondern vielfach wirtschaftliche Notwendigkeit und normaler
Alltag."

Musikalisch umrahmt wird der Salon mit Unterhaltungsmusik der
Zeit - darunter Lieder von Claire Waldoff, Zarah Leander,
Catharina Valente und Heinz Rühmann. Wer möchte, kann sich ab
17 Uhr in der Ausstellung "Zeche Eimerweise" auf dem
Freigelände des Museums umschauen, in der es um Kleinbergbau in
der Nachkriegszeit geht.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Tel.: 02302 936640
E-Mail: zeche-nachtigall at lwl.org
URL: www.zeche-nachtigall.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 8 11:23:32 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Sep 2009 11:23:32 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Der Eisenbahnstreit zwischen Hamm und Soest in der
Mittedes 19. Jahrhunderts, Hamm, 10.09.2009
Message-ID: 4AA63EB4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jochen Thesmann"
Datum: 07.09.2009, 08:26


AKTUELL

Der Eisenbahnstreit zwischen Hamm und Soest
in der Mitte des 19. Jahrhunderts

Vortrag von Dr. Axel Heimsoth im Stadtarchiv Hamm
Eintritt frei

Wer sollte den Zuschlag für die Köln-Mindener Eisenbahn
bekommen? Diese Frage bewegte 1843/45 sowohl die Hammer Bürger
als auch ihre Kontrahenten. Im Hellwegraum, in Werl und Soest,
machte man sich ebenfalls Hoffnungen, den Zuschlag für die
Streckenführung zu bekommen. Der Streit eskalierte als sich die
preußische Regierung entscheiden musste: Für Hamm oder Soest.
Ziel aller Eingaben war König Friedrich Wilhelm IV. von
Preußen. Ihn suchten die Delegationen auf und versuchten den
Monarchen von der Notwendigkeit zu überzeugen, die Bahnlinie
über ihre Stadt zu bauen. Sie warben für ihren Standort und
relativierten die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der
Nachbarn. König Friedrich Wilhelm IV. musste eine schwierige
Entscheidung treffen - auf Kosten einer der beiden Parteien.

Der Referent Dr. Axel Heimsoth promovierte an der Universität
Duisburg-Essen mit einer Arbeit über "Die Wiederentdeckung des
Hellwegs. Regionale Identität im Spiegel verkehrspolitischer
Diskussionen bis zum Bau der Dortmund-Soester Eisenbahn". Er
arbeitet als Historiker zur Zeit an der Dauerausstellung des
Ruhr Museums in Essen mit.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: Donnerstag, 10. September 2009, 19.00 Uhr
Stadtarchiv Hamm
Gustav-Heinemann-Str. 10, A1UG.004
59065 Hamm-Mitte
Tel.: 02381/17-5850
E-Mail: stadtarchiv at stadt.hamm.de
URL: www.hamm.de/stadtarchiv.html

Kontakt:
Ute Knopp
Stadtarchiv Hamm
Gustav-Heinemann-Str. 10
59065 Hamm-Mitte

Tel.: 02381/17-5860
E-Mail: stadtarchiv at stadt.hamm.de
URL: www.hamm.de/stadtarchiv.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 8 10:24:45 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Sep 2009 10:24:45 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Auf den Spuren Roehrs: Studentenkapelle am Breul,
Muenster, 09.09.2009
Message-ID: 4AA630ED.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Muenster"
Datum: 07.09.2009, 09:20


AKTUELL

Auf den Spuren Röhrs: Studentenkapelle am Breul

Die Kapelle des Deutschen Studentenheims gilt als das erste
größere Beispiel moderner Kirchenkunst in Münster.
Für ihre Ausstattung sorgte Ende der 1920er Jahre vor allem der
Bildhauer Aloys Röhr. Dessen 36 Reliefs aus Eichenholz zierten
den Hauptaltar, vier Seitenaltäre und Kommunionbänke.
Wissenswertes zu Röhr und seinen, bis heute erhaltenen Werken
bietet das Stadtmuseum bei einer Führung am Mittwoch, 9.
September. Der informative Rundgang mit Dr. Bernd Thier beginnt
um 15 Uhr im Stadtmuseum in der aktuellen Sonderausstellung
über den Bildhauer und Grafiker Röhr. Anschließend geht es zum
Originalschauplatz - der Kapelle im Dachgeschoss des
Studentenheims am Breul.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de

Deutsches Studentenheim
Breul 23
48143 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 8 10:22:02 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Sep 2009 10:22:02 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Wanderausstellung "Mythos Wald" des LWL, Unna,
13.09.-08.11.2009
Message-ID: 4AA6304A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: Kreisstadt Unna
Datum: 07.09.2009, 11:59


AUSSTELLUNG

Eröffnung der Sonderausstellung "Mythos Wald"
Wanderausstellung des LWL bis zum 8. November in Unna zu sehen -
Museumspädagogische Programme begleiten die Ausstellung

Am Sonntag, dem 13. September 2009, um 11.30 Uhr eröffnet
Bürgermeister Werner Kolter im Hellweg-Museum die Ausstellung
"Mythos Wald". Ulrich Neseker, Referent des LWL-Museumsamtes
für Westfalen, wird thematisch in die Ausstellung einführen.
Für die musikalische Umrahmung der Eröffnung sorgen Schüler des
Pestalozzi-Gymnasiums Unna, die hierfür mit der Hornlehrerin
Kyung-Min Han Stücke einstudiert haben.

Die Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes ist von der
wissenschaftlichen Volontärin Dr. Ann-Kathrin Thomm konzipiert
worden und ist zwischen März 2009 und Juli 2010 in acht
westfälischen Städten zu sehen. In Unna kann die Ausstellung
bis zum 8. November 2009 besucht werden.

Zur Ausstellung und ihren Inhalten

Das Lexikon betrachtet den Wald als "ein in Schichten
aufgebautes Ökosystem, das dauerhaft mit Gehölzen wie Bäumen
bewachsen ist". Förster sehen den Wald ganz nüchtern als
Arbeitsplatz, die Holzindustrie als Rohstoff liefernde
Existenzgrundlage und Umweltschützer als ein mehr oder weniger
gefährdetes Ökosystem. Für andere ist der Wald beliebtes
Ausflugsziel oder als Sinnbild für Ruhe und Einsamkeit gar ein
Sehnsuchtsort. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstand
hierzulande um den Wald ein idealisierender "Mythos", der nicht
zuletzt von Märchen geprägt wurde. Diesen "Mythos Wald" greift
die neuste Wanderausstellung des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) auf. In acht westfälischen Museen zeigt
die Ausstellung 80 Exponate rund um den "Mythos Wald".

"Zur 2000. Wiederkehr der 'Schlacht im Teutoburger Wald' haben
wir uns mit dem Mythos Wald beschäftigt. Dabei geht es uns
überhaupt nicht um die historischen Ereignisse um Varus und
Arminius sondern nur darum, wie rund um das Naturphänomen Wald
mit Texten und Bildern der Mythos Wald entstanden ist", so
Ausstellungsmacherin Ann-Katrin Thomm vom LWL-Museumsamt.In
vielen Kulturen steht der Wald für eine eigene Lebenswelt.

"In Deutschland sind die kulturellen und symbolischen Bezüge aber
besonders ausgeprägt. So hat sich hier der Wald in der Kunst
und Literatur - vor allem im Märchen - zu einem Mythos
entwickelt. Weil ein Mythos die Vergangenheit idealisiert,
entdeckten national Denkende das gemeinschafts- und
identitätsstiftende Potential. Dieses Schicksal schuf
schließlich den Mythos des 'deutschen Waldes'", erklärt
Thomm.Hintergrund:Erst als es in Mitteleuropa schon längst
keine Urwälder mehr gab, schufen Maler und Dichter das
Waldesdunkel und den von Wölfen und Zwergen bevölkerten
Märchenwald. Mal inszenierten sie den Wald als beseelte
Naturwelt mit eigenen Gesetzen, mal als Ort der
Abgeschiedenheit vom hektischen Alltag, in dem sich der Mensch
aufgehoben fühlte, gleichzeitig aber auch vielen Gefahren
ausgesetzt war.

Die Ausstellung gliedert sich in fünf Bereiche, die für die
wechselhafte Kulturgeschichte stehen und ausgewählte
künstlerische und triviale Vermittlungsformen des "Mythos Wald
zeigen: Dabei steht die "Waldeinsamkeit", für die Entdeckung
des Waldes in der Kunst und Literatur im frühen 19.
Jahrhundert. "Hier ist der Wald nicht mehr nur eine Ansammlung
von Bäumen, sondern ein in sich geschlossener Raum, tief und
unergründlich, aber auch idyllisch und friedlich", so Thomm.

Der "Mythos Wald" taucht auch in der Musik auf. So brachte Carl
Maria von Weber in der Oper "Der Freischütz" in den frühen
1820er Jahren den Wald auf die Bühne. Eine Hörstation mit einer
kleinen Bühneninstallation vermittelt in der Ausstellung einen
Eindruck davon.Der "Märchenwald" ist der sagenhaft-magische
Schauplatz vieler Erzählungen und popularisierte den Wald als
mythische Welt. Vor allem die Grimmschen Märchen lösten eine
Bilderflut mit märchenhaften Waldszenen aus: "Rotkäppchen" im
Wald erstrahlte auf Porzellantellern, und "Hänsel und Gretel"
brachten als Papiertheater den Wald in die bürgerlichen
Wohnstuben.Der "Gemütswald" machte den "Mythos Wald" zu einer
gelebten Fiktion: Gestresste Stadtbewohner gingen in den Wald,
um in der vermeintlich urwüchsigen Idylle Geist und Körper zu
erholen.

Ein weiterer Ausstellungsschwerpunkt stellt den
"Deutschen Wald" in den Mittelpunkt: Im "Deutschen Urwald"
besiegten die Germanen die Römer, Fritz Lang bannte in seiner
Verfilmung der Nibelungensage der frühen 1920er Jahre den
"deutschen Wald" (1936) auf Zelluloid. Anhand eines
Filmausschnittes des NS-Propagandafilmes "Ewiger Wald" macht
die Ausstellung deutlich, wie die Nationalsozialisten den
"Deutschen Wald" und das "Deutsche Volk" als
"Schicksalgemeinschaft" inszenierten."Waldidylle - schon
gestorben?" fragt die Ausstellung wegen der "braunen"
Vergangenheit des Waldes. Die Antwort geben die Heimatfilme der
1950er Jahre. In den 1980er Jahren prägte der Begriff
"Waldsterben" die Umweltdebatten. "Wir wollen die Besucher mit
unserer Wanderausstellung anregen, über den 'Wald in unseren
Köpfen' nachzudenken. Denn unsere Wälder sind sicherlich vieles,
doch eines schon lange nicht mehr: natürliche, von
Menschenhand unberührte Refugien", so Thomm. Zu den 80
Exponaten der Ausstellung gehören das Holzbuch aus der Bad
Berleburger Xylothek (um 1800/10), Druckgrafiken von Carl
Lieber zur Oper "Der Freischütz", Schulwandbilder, Aushangfotos
zum Film "Die Nibelungen" (1922/24) und das Modell "Ein Wald
auf Reisen", das Timm Ulrichs 1997 geschaffen hat, sowie
signierte Plakate von Klaus Staeck.

Museumspädagogik

In der zweiten Septemberhälfte finden begleitend zur
Ausstellung museumspädagogische Programme statt, die von
Bettina Dellwig geleitet werden.

- Das Programm "'Hexen, Feen, Zauberer' ? - Eine Klangreise
durch den Märchenwald" ist für Grundschüler geeignet.

- An Schüler der Sekundarstufe I richtet sich das Programm
"'Ich glaub?, ich steh? im Wald'? - Ein 200-jähriger Spaziergang
durch die Geschichte des deutschen Waldes".

- Ältere Schülergruppen und Erwachsene können an einer
einstündigen Führung zum Thema "Der Wald in unseren Köpfen -
Mythos und Wirklichkeit des deutschen Waldes" teilnehmen.

Die Kosten für die 90-minütigen Programme betragen 45,00 ?, die
für die Führung 35,00 ?. Anmeldungen nimmt das Hellweg-Museum
unter der Telefonnummer 02303-256445 entgegen.


INFO

Hellweg-Museum Unna
Burgstraße 8
59423 Unna
Tel.: 02303-256445
URL:
http://www.unna.de/kreisstadt+unna/konzern-stadt/kulturbetriebe-unna/hellweg-museum/hellweg-museum.html

E-Mail: hellweg-museum at online.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 8 10:22:29 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Sep 2009 10:22:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 35.000 Euro fuer Morgensternsiedlung in Gronau
Message-ID: 4AA63065.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 03.09.2009, 08:38


AKTUELL

35.000 Euro für Morgensternsiedlung in Gronau

Für den Erhalt des Baudenkmals Morgensternsiedlung
hat die Bezirksregierung Münster der Stadt Gronau 35.000 Euro
bewilligt. Die Kommune wird das Geld einsetzen, um die Torhäuser
an der Westbogen- und Ostbogenstraße zu sanieren.
Insbesondere werden die marode Dachkonstruktion und Fenster
nach historischer Vorgabe erneuert.

Die denkmalgeschützte Anlage wurde im Jahr 1928 erbaut und ist
Zeugnis für den Aufstieg des Grenzortes Gronau im Rahmen der
Textilindustrie. Sie ist durch die hohe Qualität ihrer
Architektur und den guten Zustand von besonderer Bedeutung für
die Region. Die Siedlung wurde damals auch Hollandsiedlung
genannt, da der überwiegend niederländische Einfluss im Bau der
Wohnhäuser zu erkennen ist.

Das Fördergeld stammt aus dem Denkmalprogramm 2009 des Landes
Nordrhein-Westfalen und deckt 50 Prozent der zuwendungsfähigen
Gesamtausgaben für die Bauarbeiten ab.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 8 10:22:54 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Sep 2009 10:22:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stiftsmuehle Asbeck bekommt ein neues Wasserrad
Message-ID: 4AA6307E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"

Datum: 03.09.2009, 08:44


AKTUELL

Stiftsmühle Asbeck bekommt ein neues Wasserrad

Die Bezirksregierung Münster hat der Gemeinde Legden für den
Erhalt der denkmalgeschützten Stiftsmühle im Ortsteil Asbeck
20.000 Euro bewilligt. Das Geld stammt aus dem
Denkmalförderprogramm 2009 des Landes Nordrhein-Westfalen und
beträgt 40 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben für die
Renovierung der Mühle.

Die Kommune wird die finanzielle Beteiligung des Landes
einsetzen, um das Wasserrad des historisch bedeutenden Gebäudes
zu erneuern und die Mühle wieder in Gang zu setzen.
Gleichzeitig werden Dach- und Mauerwerk saniert und notwendige
Arbeiten an der Treppe zum Kolk und der Gewässerböschung
erledigt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 8 10:23:58 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Sep 2009 10:23:58 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Frisch auf! LWL-Landesmuseum
verlaengertSonderausstellung, Lichtenau
Message-ID: 4AA630BE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.09.2009, 14:50


AKTUELL

Frisch auf! LWL-Landesmuseum verlängert Sonderausstellung/
Faksimiles mit neuem Gesicht

Das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur Dalheim verlängert seine
aktuelle Sonderausstellung "In alter Frische" bis zum 4.
Oktober 2009. Besucherinnen und Besucher erhalten damit rund
vier Wochen länger als ursprünglich vorgesehen, die Möglichkeit,
die etwa 50 Faksimiles der Sonderschau zu betrachten.

Mit der Verlängerung will das LWL-Landesmuseum auch Besucher
anziehen, die die Ausstellung bereits besucht haben. Denn: "Die
Seiten der kostbaren Bücher werden umgeblättert", berichtet
Museumsleiter Dr. Martin Kroker. "So entsteht quasi eine neue,
frische Ausstellung", freut sich der Mittelalter-Experte
darüber, den Museumsbesuchern ab Dienstag, 8. September,
weitere Facetten der reich verzierten und bebilderten Replikate
der mittelalterlichen Handschriften zeigen zu können. Die
Faksimiles (lat. mache ähnlich) aus einer privaten Sammlung
geben in Dalheim einen einzigartigen Eindruck von der frühen
klösterlichen Buchkunst und ihrer Malerei - darunter bedeutende
Vertreter der unterschiedlichen Buchmalschulen von
beeindruckender Schönheit z. B das irische "Book of Kells" (um
800), das "Lorscher Evangeliar" (Anfang 9. Jahrhundert) oder
eine spanische Schrift des Beatus von Las Huelgas (1220). In
einem weiteren Teil zeigt "In alter Frische" Abgüsse
klösterlicher Bauplastik aus einer Sammlung des
Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL). "Diese Skulpturen
sind am Originalschauplatz nur schwer zugänglich und hängen in
großer Höhe. Das ist hier in Dalheim nun anders", erläutert
Museumsleiter Kroker: "Hier kommen die Besucher einfach näher
heran."

Insbesondere geht die Ausstellung der klösterlichen Tradition
dieser Kopien auf den Grund und lässt so klösterliches Wissen,
Handwerk und Kunstfertigkeit aus 14 Jahrhunderten lebendig
werden.


INFO

Das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur öffnet dienstags bis
sonntags von 10-18 Uhr, montags außer an Feiertagen
geschlossen.
Ganzjährig, außer 24., 25. und 31. Dezember geöffnet.
Führungen durch die Sonderausstellung, durch den
Konventgarten und die Klosteranlage können unter
Telefon (0 52 92) 93 19-225 oder auf Anfrage per E-Mail unter
Tourist-Dalheim at lwl.org gebucht werden.

Eintrittspreise
Erwachsene 3,90 Euro,
ermäßigt 2,50 Euro,
Gruppen ab 16 Personen pro Person 3,10 Euro,
Kinder 1,00 Euro.

Stiftung Kloster Dalheim.
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau

Tel.: 05292 9319-0
Telefax: 05292 9319-119
Schreibtelefon (für Gehörlose): 0251 591-4799

E-Mail: kloster-dalheim at lwl.org

Führungen/Tourist-Info: 05292 9319-225
Klosterladen: 05292 9319-180
Museumsfoyer: 05292 9319-182
Veranstaltungen/ Kartentelefon: 05292 9319-224
Hausbrauerei/ Gasthaus: 05292 932710





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 9 11:40:17 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 09 Sep 2009 11:40:17 +0200
Subject: [WestG] [CFP] "Vom buergerlichen Erziehungs- und Bildungsideal
zumStandortfaktor in der Staedtekonkurrenz"
Message-ID: 4AA79421.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Karl Ditt"
Datum: 09.09.2909, 11:02


CALL FOR PAPERS

LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, Münster
7. bis 9. Oktober 2010, Wissenschaftspark Gelsenkirchen
CFP: "Vom bürgerlichen Erziehungs- und Bildungsideal zum
Standortfaktor in der Städtekonkurrenz. Kultur und
Kulturpolitik in Städten der Bundesrepublik 1945-2010."

Die Tagung soll den Wandel des Kulturlebens und der
Kulturpolitik in den Städten der alten und neuen Bundesrepublik
während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts behandeln.

Der Zeitraum lässt sich in drei Phasen untergliedern. Zwischen
dem Ende des Dritten Reiches und den 1960er Jahren zeichnete
sich die Kulturpolitik durch eine Rückbesinnung auf die
idealistischen Zielsetzungen der klassischen bürgerlichen
Kultur, die Kontinuität der Förderung des Heimatbewusstseins
und die Öffnung für die kulturelle Moderne aus. Über die
Akzeptanz dieser Zielsetzungen hinaus richteten sich die
Interessen der Bevölkerung vor allem auf Angebote der
Massenkultur. Die späten 1960er und die 1970er Jahre waren
institutionell durch das Ziel einer "Kulturpolitik für alle",
d.h. die Förderung von kultureller Partizipation und
Kommunikation, geprägt.

Gesellschaftlich zeichnete sich diese Phase durch eine Vielzahl
kultureller Eigeninitiativen einzelner, oft
gesellschaftskritischer Gruppen aus, die die "Kultur für alle"
durch eine "Kultur von allen" ergänzen wollten. In der dritten
Phase seit den 1980er Jahren wurde Kultur verstärkt zu einem
Instrument des Stadtmarketings und der kommunalen
Wirtschaftsförderung. Das kulturelle Angebot beinhaltete jetzt
zunehmend "Events" und "Leuchtturmprojekte" und richtete sich
auf Imagebildung. Es sollte einerseits dazu dienen, die Stadt
für Unternehmen, Fachkräfte und Touristen attraktiv zu machen,
andererseits aber auch den Einwohnern
Identifikationsmöglichkeiten mit ihrer Stadt zu geben und ihr
lokales Heimatbewusstsein zu stärken. In der Bevölkerung ließen
die bisherigen kulturellen Eigeninitiativen zugunsten einer
Haltung des Kulturkonsums nach. Dafür entwickelten sich eine
hohe Freizeitmobilität und die Bereitschaft zu einem
Kulturtourismus, um das Angebot an städtischer Eventkultur
wahrzunehmen.

Bei der Beschreibung und Erklärung des Wandels des kulturellen
Lebens und der Kulturpolitik in den bundesrepublikanischen
Städten sollen zwei Aspekte besondere Berücksichtigung
erfahren. Zum Ersten sollen die Folgen des wirtschaftlichen und
sozialen Wandels sowie der wechselnden kulturellen Paradigmen
und politischen Konzepte auf nationaler und internationaler
Ebene für das kulturelle Leben in der Stadt behandelt werden.
Inwieweit beeinflussten z.B. die Verschiebungen in der
Sozialstruktur mit der Abnahme der Arbeiter- und der Zunahme
der Dienstleistungsberufe, ferner die Herausbildung der 'jungen
Generation', der Frauenbewegung und der Zuwanderer aus dem
Ausland das informelle, organisatorische und institutionelle
Spektrum der lokalen Kultur? Welche Rolle spielten der Wandel
ideologischer Leitbilder, die Empfehlungen und Einflüsse
übergeordneter Ebenen (z.B. Deutscher Städtetag, Länder, Bund)
oder die nationale und internationale Städtekonkurrenz?

Zum Zweiten soll die Kulturpolitik der etablierten Kräfte
innerhalb der Stadt untersucht werden: von den Gewerkschaften
über die Unternehmer und die Kirchen bis hin zur Kommune.
Welche Akteure konnten ihre Interessen in besonderer Weise
durchsetzen? Über welche Palette an ideellen und praktischen
Mitteln (Personal- und Finanzpolitik, Organisations- und
Institutionengründungen, Traditionserfindungen etc.) verfügte
sie? Wie stark war insbesondere die Eigenständigkeit der
kommunalen Kulturpolitik mit ihren Organisationen und
Institutionen?

Die Behandlung dieser inner- und außerstädtischen
Rahmenbedingungen und Einflüsse soll letztlich dazu dienen, die
vorstehend skizzierte Phasengliederung des kulturellen Lebens
in der Bundesrepublik zu überprüfen und festzustellen,
inwieweit die kulturellen Aktivitäten der sozialen und
politischen Kräfte zu kulturellem Austausch, zur Überwindung
traditioneller sozialer Segregationen, letztlich zu Formen
interstädtischer Urbanität oder städtischer Individualität
beitrugen.

Vor dem Hintergrund dieser Zielsetzungen und Themenkomplexe
sind sowohl chronologisch als auch systematisch angelegte
Beiträge zum kulturellen Leben und zur Kulturpolitik in
bundesrepublikanischen Städten unterschiedlicher Größenordnung
nicht nur aus lokaler, sondern auch aus überlokaler Perspektive
während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erwünscht.
Städte aus Westfalen sollten auf der Tagung repräsentiert sein.
Interessenten, die mit einem historischen, sozial-,
wirtschafts- oder politikwissenschaftlichen Beitrag an dieser
Tagung teilnehmen wollen, werden gebeten, bis zum 31. Oktober
2009 eine ein- bis zweiseitige Themenskizze zu den oben
vorgestellten chronologischen Schwerpunkten oder den
systematischen Zielsetzungen an die Organisatoren

Dr. Karl Ditt (karl.ditt at lwl.org)
Tel.: 0251/5915690

Cordula Obergassel M.A. (cordula.obergassel at gmx.de)
Tel.: 0151/58143078,

LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstraße 33
48147 Münster

zu senden. Reise- und Unterbringungskosten werden vom
LWL-Institut übernommen; eine Drucklegung der Beiträge in
den "Forschungen zur Regionalgeschichte" ist geplant.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 10 11:52:22 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Sep 2009 11:52:22 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Lerche,
Eva-Maria: Alltag und Lebenswelt von heimatlosenArmen
Message-ID: 4AA8E876.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: Peter Höher
Datum: 10.09.2009, 11:30


LITERATUR

Eva-Maria Lerche: Alltag und Lebenswelt von heimatlosen Armen.
Eine Mikrostudie über die Insassinnen und Insassen des
westfälischen Landarmenhauses Benninghausen (1844-1891).
(Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland, Band 113).
Verlag Waxmann, Münster, New York, Berlin München 2009, , 460
Seiten, br., 29,90 EUR, ISBN 978-3-8309-2210-0

Das Alltagsleben der sozialen Unterschichten im 19. Jahrhundert
in Westfalen am Beispiel der sogenannten Landarmen ist Thema
dieser Arbeit. Diese rechtlich heimatlosen Bedürftigen wurden
auf Grundlage des preußischen Armenpflegegesetzes vom 31.
Dezember 1842 von der jeweiligen Provinz als Arme des Landes
unterstützt. Ausgangspunkt der mikrogeschichtlichen Studie
waren die knapp 1000 erhaltenen Insassenakten des
Landarmenhauses der Provinz Westfalen, das von 1844 bis 1891 in
Benninghausen bei Lippstadt bestand. Diese Akten enthalten
nicht nur behördliche Dokumente, sondern auch eine Vielzahl von
biografischen Schriftstücken und Selbstzeugnissen der
Landarmen.

Durch diese einzigartigen, hier erstmals bearbeiteten Quellen
konnte die alltägliche Lebensrealität von
Unterschichtenangehörigen, die sonst in der historischen
Überlieferung kaum greifbar ist, rekonstruiert und analysiert
werden. Ausgehend vom Konzept eines sozialen Kräftefeldes, das
nicht nur Herrschern, sondern auch Beherrschten Handlungs- und
Gestaltungsmacht zugesteht, nimmt die Autorin die individuellen
ebenso wie die kollektiven Handlungs- und Überlebensstrategien
der Landarmen selbst in den Blick. Dies bezieht sich auf das
Leben vor bzw. nach der Phase der Bedürftigkeit ebenso wie auf
die Zeit, die Landarme in der Anstalt Benninghausen
verbrachten. Im Zentrum der Studie stehen die Interaktionen
zwischen den Landarmen und den sich formierenden
Fürsorgebehörden, dem Anstaltspersonal, den Angehörigen,
Freunden und Arbeitgebern sowie den privaten Verpflegern im
Umkreis des Landarmenhauses Benninghausen.

Autoreninfo
Eva-Maria Lerche, Dr. phil., Jg. 1974, Studium der
Politikwissenschaft, Volkskunde/Europäischen Ethnologie sowie
Neueren und Neuesten Geschichte in Münster, Promotion in
Volkskunde 2008, arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin
am Kompetenzzentrum Schreiben der Universität Paderborn, lebt
in Münster.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 10 10:44:11 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Sep 2009 10:44:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Eroeffnung der Buchausstellung "Zeit-Reise durch
dasRuhrgebiet" und Roemertage am Stadtmuseum in Bergkamen,
12./13.09.2009
Message-ID: 4AA8D87B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 09.09.2009, 09:07
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Eröffnung der Buchausstellung "Zeit-Reise durch das Ruhrgebiet"
aus dem Bestand der Bibliothek des Ruhrgebiets in Bochum und
Römertage am Stadtmuseum in Bergkamen

"Zeit-Reise durch das Ruhrgebiet"
Das Ruhrgebiet ist einzigartig und unverwechselbar. Nirgendwo
sonst hat sich eine ehemals schwerindustrielle Ballungsregion
zu einem derart dichten urbanen und kulturellen Netzwerk
entwickelt. Die Ausstellung "Zeit-Reise durch das Ruhrgebiet",
die vom 12.9.2009 bis Anfang Januar 2010 im Stadtmuseum
Bergkamen gezeigt wird, macht die Geschichte dieser Region an
einer vielfältigen Auswahl von Medien aus dem Bestand der
Bibliothek des Ruhrgebiets in Bochum deutlich.

Die Ausstellung spürt sowohl dem Aufstieg und Niedergang der
Schwerindustrie als auch der Entwicklung der Städte und der
Rolle des Ruhrgebiets als kulturell pulsierendes Zentrum nach.
Leitfaden dieser Ausstellung ist das Dokumentationsprojekt
"Historisches Lesebuch Ruhrgebiet", dem viele Quellen zum
Werden, Wachsen und Wandel des Ruhrgebiets seit Mitte des 18.
Jahrhunderts bis zur Gegenwart aus der Bibliothek des
Ruhrgebiets zugrunde liegen. Die zweibändige, von der Stiftung
Mercator unterstützte Quellensammlung gelebter Geschichte soll
zum Kulturhauptstadtjahr 2010 erscheinen.


Programm der "Römertage"

Samstag, 12. September
14 Uhr Eröffnung durch Bürgermeister Roland Schäfer
15 Uhr Römisches Wagenrennen für Kinder von 8 - 13 Jahren
15:30 Uhr Germanische Modenschau mit dem "Projekt Brukterer"
17 Uhr Römisches Wagenrennen für Kinder von 8 - 13 Jahren;
dazu gibt es weitere Kinderaktionen, reichlich Essen und Trinken
und eine Gladiatorenschule mit dem Gladiator Februarius

Sonntag, 13. September
11 Uhr Kunstgewerbe- und Handwerkermarkt und
Kindertrödelmarkt auf dem Museumsvorplatz und im Museum,
Tante-Emma-Laden und Nostalgiemarkt
13 Uhr Römisches Wagenrennen für Kinder von 8 - 13 Jahren
14 Uhr Modenschau mit dem "Projekt Brukterer"
15 Uhr Römisches Wagenrennen für Kinder von 8 - 13 Jahren
16 Uhr Scorpio-Vorführung "Legio XV Primigenia" am Nordtor
neben der St. Barbara-Kirche, Oberaden dazu weitere
Kinderaktionen, reichlich Essen und Trinken und eine
Gladiatorenschule mit dem Gladiator Februarius


INFO

Veranstaltungsort:
Stadtmuseum Bergkamen
Städtische Galerie "sohle 1"
Jahnstraße 31
Museumsplatz
59192 Bergkamen-Oberaden
Tel: 02306/306021-0
Fax: 02306/306021-17
info at stadtmuseum-bergkamen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 10 10:48:30 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Sep 2009 10:48:30 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Wieviel Geschichte steckt im Westfaelischen Boden
undGebaeuden? LWL beteiligt sich am Tag des offenen Denkmals
am13. September
Message-ID: 4AA8D97E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.09.2009, 15:00 >>>


AKTUELL

Wieviel Geschichte steckt im Westfälischen Boden und Gebäuden?
LWL beteiligt sich am Tag des offenen Denkmals am 13. September

Am Tag des offenen Denkmals öffnet der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) 18 Bau- und Bodendenkmäler. Von Porta
Westfalica bis Gelsenkirchen gewähren archäologische
Ausgrabungen, Burgruinen und Baudenkmäler einen Einblick in die
westfälische Geschichte. Das LWL-Amt für Denkmalpflege, das
LWL-Industriemuseum und die LWL-Archäologie für Westfalen
präsentieren von den Überresten einer germanischen Siedlung bis
hin zum barocken Festsaal und zum Schiffshebewerk Schmuckstücke
aus ihren Arbeitsbereichen.

Germanen an der Emscher
In Castrop-Rauxel-Ickern (Kreis Recklinghausen) siedelten ab
dem ersten nachchristlichen Jahrhundert Germanen. Die
Archäologen konnten anhand von Bodenverfärbungen mehrere Höfe
mit großen Wohnstallhäusern, Nebengebäuden und Speichern
nachweisen. Auf dem zehn Hektar großen Areal fanden sie
außerdem Tausende von Keramik- und Glasscherben, Teile von
Pferdegeschirren und Webgewichte. Da die Ausgrabung
voraussichtlich in diesem Jahr beendet wird, haben
Interessierte am Tag des offenen Denkmals letztmalig die
Gelegenheit, den Archäologen über die Schulter zu schauen.
Dabei zeigen die Wissenschaftler anschaulich alle
Arbeitsschritte vom Befund über die Bergung bis zur
Dokumentation und Rekonstruktion. Neben den vorläufigen
Ergebnissen und Funden präsentieren sie die Teilrekonstruktion
eines germanischen Wohnsstallhauses aus dem zweiten bis dritten
nachchristlichen Jahrhundert und den Nachbau eines
spätbronzezeitlichen Grabhügels. Das Grabungsgelände an der
Rittershofer Str. 170 in 44577 Castrop-Rauxel-Ickern ist von 10
bis 16 Uhr geöffnet.

Bibliothek im Getreidesilo
In der Speicherstadt in Münster-Coerde ist der Speicher Nummer
7 zu einem modernen Bürogebäude umgebaut worden und beherbergt
die Zentrale der LWL-Archäologie für Westfalen und die
Altertumskommission für Westfalen. Das ehemalige Silo ist eines
von elf Gebäuden, die die Deutsche Wehrmacht 1937/38 nach
einheitlichem Schema errichtet hat. Von diesem
Heeresverpflegungshauptamt aus wurden die Truppen im
norddeutschen Raum mit Proviant versorgt; unter anderem wurden
hier täglich bis zu 20.000 Brote gebacken. Seit 1998 wird die
Speicherstadt zu einem modernen Archiv- und
Dienstleistungszentrum umgebaut. Heute arbeiten und lernen hier
fast 500 Menschen. Die ursprüngliche Funktion des
denkmalgeschützten Gebäudes lässt sich auch nach seinem Umbau
noch erkennen. So können die Besucher am Tag des offenen
Denkmals an der Fassade, aber auch in den Treppenhäusern und
den Büroräumen die Silostruktur nachvollziehen. In der
Bibliothek im Dachgeschoss sind sogar noch Teile der
Getreide-Förderanlage erhalten. Im Gebäude An den Speichern 7
in 48157 Münster finden um 12 und um 14 Uhr Führungen statt.

Bielefelds Wahrzeichen
Die Sparrenburg in Bielefeld war im 16. Jahrhundert eine der
größten renaissancezeitlichen Festungen in Westfalen. Seit 2007
erforschen Archäologen die Geschichte von Bielefelds
Wahrzeichen. Dabei gruben sie bereits im sogenannten
Kiekstattrondell und im Zeughaus und fanden Spuren der
mittelalterlichen Vorgängerburg. Am 13. September findet um 14
Uhr eine Führung über das Ausgrabungsgelände statt, das
ansonsten nicht öffentlich zugänglich ist. Ort: Am Sparrenberg
38a, 33602 Bielefeld.

Verlassene Kirche im Wald - die Ruine auf dem Jostberg in
Bielefeld
Franziskaner-Mönche ließen sich am Ende des 15. Jahrhunderts
auf dem abgeschiedenen Jostberg in Bielefeld-Quelle nieder. Sie
übernahmen die um 1480 in der Nähe der Passhöhe entstandene
Kapelle und zugehörige Gebäude und bauten diese aus. Ihre
Begeisterung für ein Leben im Wald muss jedoch bald
nachgelassen haben, da sie bereits 1507 in die Stadt
umsiedelten. Von der als Ruine erhaltenen spätgotischen
Saalkirche sind noch vier Eingänge, ein Anbau im Südwesten und
das Fundament des Hauptaltars im Osten zu erkennen. Die
Umfassungsmauern des Kirchenbaus sind bis zu einem Meter hoch
erhalten. Am 13. September findet um 11 Uhr eine Führung statt.
Ort: Schlingenstraße in 33649 Bielefeld-Quelle.

Die Falkenburg - ehemaliges Machtzentrum der Grafschaft Lippe
Seit 2005 graben Archäologen in der Falkenburg bei
Detmold-Berlebeck. Die mächtige Adelsburg aus dem 12.
Jahrhundert war im Mittelalter das Zentrum der Grafschaft
Lippe. Jedoch verlor sie nach einem Brand 1453 an Bedeutung,
wurde im 16. Jahrhundert verlassen und galt ab 1802 sogar als
Steinbruch. Das erklärt, warum die Mauern heute zum größten
Teil abgetragen sind. Die Archäologen konnten in den
vergangenen Jahren die untertägig erhaltenen Mauerzüge der
Hauptburg, der Vorburg und des Zwingers freigelegen. Am Tag des
offenen Denkmals ist die Falkenburg von 10 bis 18 Uhr geöffnet,
Führungen finden bis 16 Uhr zu jeder vollen Stunde statt.
Parkmöglichkeiten und Aufstieg von der Paderborner
Str./Hotel-Landhaus Hirschsprung aus. Treffpunkt ist die
Schutzhütte unterhalb der Burg, Falkenburgweg, 32760 Detmold.

Römer in Porta Westfalica
Im Juli 2008 erregten 2000 Jahre alte Funde aus Porta
Westfalica-Barkhausen (Kreis Minden-Lübbecke) überregionales
Aufsehen. Eine Gewandspange und eine Bronzemünze des keltischen
Stammes der Remer, die Hilfstruppen im Römischen Heer stellten,
schienen auf ein römisches Militärlager hinzudeuten. Die
LWL-Archäologen konnten bisher nachweisen, dass tatsächlich
römische Soldaten hier gelagert hatten. Die Schuhnägel,
Kettenpanzer-Verschlüsse, Bleilote und selbst ein eiserner
Zeltnagel beweisen aber noch kein dauerhaftes Lager. Außer den
Teilen der Legionärsausrüstung fanden die Ausgräber zwei
Gräberfelder, eines aus dem ersten vorchristlichen Jahrtausend,
das andere aus dem achten Jahrhundert nach Christus. Wesentlich
jünger sind mehrere mit Holzkohle verfüllte Gruben aus der Zeit
des 30-Jährigen Krieges. Ob sie auf ein Lager der Landsknechte
hinweisen, ist noch unklar. Klar ist aber, dass die Menschen
verschiedenster Epochen den unweit der Porta Westfalica
gelegenen Platz nutzten. Das Areal ist am 13. September zu den
Führungen zugänglich. Die Archäologen führen um 11, 13 und 15
Uhr über die Ausgrabung und präsentieren wichtige Funde und
vorläufige Ergebnisse. Ort: Baugebiet "Auf der Lake", Auf dem
Lohope (von der B61 aus zugänglich), 32457 Porta Westfalica.

Barockes Herrenhaus - die Werburg in Spenge
Die im Mittelalter erbaute Werburg ist das älteste profane
Gebäudeensemble in Spenge (Kreis Herford). Ihr Herzstück, das
aus Bruchsteinen und Fachwerk bestehende Herrenhaus, wurde um
1450 errichtet. Sein heutiges Erscheinungsbild geht auf
tiefgreifende Veränderungen in der Barockzeit zurück. In den
bisherigen Ausgrabungen wiesen die LWL-Archäologen nach, wie
der Eingang des Hauses im Barock gestaltet war. Außerhalb des
Gebäudes fanden sie eine Befestigungsmauer von 1574 und einen
Wassergraben. Am Tag des offenen Denkmals geben sie zusammen
mit dem Verein Werburg Spenge e.V. und dem Architekturbüro
Lange Führungen um 10:30, 12, 13 und 15 Uhr. Außerdem zeigt
eine kleine Ausstellung von 10 bis 16 Uhr Küchengeschirr aus
dem 17. und 18 Jahrhundert. Eine Cafeteria ist eingerichtet.
Ort: Werburg, 32139 Spenge.

Archäologische Ausgrabung in Paderborn
Die Paderborner Innenstadt steckt voller Geschichte. Einen
kleinen Teil davon präsentiert die Paderborner Stadtarchäologie
in einer Führung über eine aktuelle Ausgrabung. Treffpunkt ist
um 15 Uhr vor dem Museum in der Kaiserpfalz, Am Ikenberg, 33098
Paderborn.

Salzsieden wie im Mittelalter in Brilon
Am Tag des offenen Denkmals findet in Brilon
(Hochsauerlandkreis) ein Schau-Salzsieden statt. Der diese
Woche nach originalen Vorbildern erbaute Siedeofen ermöglicht,
Salz wie im Mittelalter zu gewinnen. Das "weiße Gold" war zum
Würzen und Konservieren von Speisen sehr begehrt und machte
viele Salinenstädte reich und berühmt. Nur durch den Nachbau
und den Selbstversuch, die sogenannte Experimentalarchäologie,
ist es den Wissenschaftlern möglich, die genaue Form und
Funktionsweise der mittelalterlichen Öfen und des
Siedevorganges zu rekonstruieren. Das Projekt ist eine
Kooperation zwischen dem Stadtmuseum Brilon, dem AK Bergbau und
Archäologie im Briloner Heimatbund - Semper Idem e.V. und der
LWL-Archäologie für Westfalen. Die bleiernen Siedepfannen sind
nach Vorbildern aus der römischen Kaiserzeit in England von der
Firma HOPPECKE Batterien GmbH & Co. KG hergestellt und
gestiftet worden. Am 13.9. wird von 12 bis 18 Uhr gesiedet. Es
gibt Kaffee, Kuchen, Bratwurst und Getränke, Führungen finden
nach Bedarf statt. Ort/Treffpunkt: Parkplatz Waldfreibad,
Brilon-Gudenhagen/Schmelterfeld, ein Pendelverkehr ist
eingerichtet.

Megalithgrab in Lengerich
1927 wurde ein über 4000 Jahre altes Großsteingrab in
Lengerich-Wechte (Kreis Steinfurt) entdeckt. Am Tag des offenen
Denkmals ist es von 14 bis 17 Uhr zugänglich. Um 14 Uhr findet
ein Vortrag in der ehemaligen Kirche nahe des Grabes statt, um
15 Uhr eine Führung am Grab. Ort: Borchterbecker Str., 49525
Lengerich.

Eine Kirche über der Kirche - St. Urbanus in Gelsenkirchen Die
alte St. Urbanus-Kirche in Gelsenkirchen-Buer wurde 1890
abgerissen und durch die heutige ersetzt. Da diese eine andere
Grundausrichtung hat, fanden die Archäologen außerhalb der
Kirche Strukturen des Vorgängerbaus. Die Ausgrabung ist von 9
bis 16 Uhr geöffnet. Führungen finden bei Bedarf statt. Bei
Regen bleibt das Areal geschlossen! Ort: St. Urbanus in
Gelsenkirchen-Buer, Hochstr. 37, 45894 Gelsenkirchen.

Genuss seit 330 Jahren
Ganz zum diesjährigen Motto des Tags des offenen Denkmals,
"Orte des Genusses", passt das historische Gasthaus "Zur Linde"
in Gütersloh-Isselhorst (Kreis Gütersloh). Das Querdielenhaus
mit zwei Toren wurde 1676/77 erbaut und schon damals gerne nach
dem sonntäglichen Kirchgang aufgesucht. Für Westfalen
einzigartig sind über zwei Gefache reichende Fenster mit
Bleisprossen. Sie wurden aus Sicherheitsgründen 1752 von innen
mit Eisenstangen vergittert, da die "Linde" Sitz der "Bank der
Bauern und Landwirte" wurde. Das traditionsbewusste Gasthaus
ist am 13.9.2009 von 10 bis 24 Uhr geöffnet, Führungen finden
nach Bedarf statt. Ort: Isselhorster Kirchplatz 5, 33334
Gütersloh.

Höfische Barockkunst im Erbdrostenhof Der Erbdrostenhof in
Münster vermittelt einen Begriff von höfischer barocker Kunst,
Kultur und feiner Lebensart. Das Meisterwerk von Johann Conrad
Schlaun wurde zwischen 1753 und 1757 als Adelspalais errichtet.
Im Zweiten Weltkrieg zerstört, wurde es zwischen 1953 und 1970
wieder aufgebaut. Am Tag des offenen Denkmals finden um 14 Uhr,
15:30 Uhr und um 17 Uhr Führungen statt. Ort: Salzstr. 38,
48143 Münster.

Schiffe im Schiffshebewerk
Auch heute noch ist das LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg in Waltrop (Kreis Recklinghausen) ein Ort des
Genusses. Es ist am 13. September wie üblich von 10 bis18 Uhr
geöffnet. Die Führungen durch das Schiffshebewerk Henrichenburg
starten um 11 Uhr, 12.30 Uhr, 13.30 Uhr, 15 Uhr und 16.30 Uhr.
Die Teilnahme an den Führungen ist frei. Es muss lediglich der
Museumseintritt entrichtet werden. Vom unteren Vorhafen des
Hebewerks legt das Fahrgastschiff "Henrichenburg" um 12.30 Uhr,
13.30 Uhr und um 14.30 Uhr zu einer einstündigen und um 15.30
Uhr zu einer zweistündigen Schiffstour ab. Die Schiffstour
kostet 6 Euro beziehungsweise 10 Euro, ermäßigt 4 Euro
beziehungsweise 6 Euro; jeweils zuzüglich Museumseintritt.


INFO

Textilmuseum Bocholt
Das LWL-Industriemuseum - Textilmuseum Bocholt (Kreis Borken)
hat am Tag des offenen Denkmals von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Es
werden kostenlose Führungen durch das Baudenkmal Spinnerei
Herding, Industriestraße 5, angeboten. Der Eintritt ist frei.

Zeche Hannover, Bochum
Im LWL-Industriemuseum - Zeche Hannover in Bochum findet zur
Zeit passend zum diesjährigen Motto des Tags des offenen
Denkmals "Historische Orte des Genusses" die Sonderausstellung
"Eiskalte Leidenschaft. Italienische Eismacher im Ruhrgebiet"
statt. Das Museum ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Es werden
Führungen durch die Sonderausstellung, eine Präsentation zur
Geschichte der Trinkhallen im Ruhrgebiet und Führungen durch
die Bergarbeiterhäuser und Gärten "Am Rübenkamp" angeboten. Der
Eintritt ist frei.

Henrichshütte Hattingen
Das LWL-Industriemuseum - Henrichshütte Hattingen
(Ennepe-Ruhr-Kreis) ist am 13. September von 10 bis 18 Uhr
geöffnet. Es findet ein Fördervereinsfest zum Tag des offenen
Denkmals mit Kunst- und Design-Messe statt sowie die Finissage
der Ausstellung "Meine Hütte zwei". Der Eintritt ist frei.

Zeche Nachtigall, Witten
Im LWL-Industriemuseum - Zeche Nachtigall in Witten
(Ennepe-Ruhr-Kreis) findet am Tag des offenen Denkmals das
Museumsfest statt. Es gibt eine Vorführung der
Dampf-Fördermaschine Zeche Nachtigall und der Schachtanlage
Ingeborg, Bauen mit Miniaturziegeln und eine Knappenprüfung für
Kinder. Außerdem ist ein Feldbahnbetrieb der AG Muttenthalbahn
vom Parkplatz Nachtigallstraße bis zur Zeche Nachtigall
eingerichtet. Von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Zeche Zollern, Dortmund
Im LWL-Industriemuseum - Zeche Zollern in Dortmund gibt es zum
Thema "Kniften, Kartoffeln und ein Korn: Küche und Kneipe der
Bergleute in guten und schlechten Zeiten" Führungen durch den
neuen Arbeitergarten und das Restaurant Pferdestall. Geöffnet
von 10 bis 18 Uhr, Eintritt frei.

Hintergrund:

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter
http://www.lwl-archaeologie.de oder
http://www.lwl-denkmalpflege-westfalen.de, wo Sie auch die
diesjährige Denkmalzeitung herunterladen können.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 10 10:53:19 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Sep 2009 10:53:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Tag des offenen Denkmals in der Gemeinde Kirchhundem,
13.09.2009
Message-ID: 4AA8DA9F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Martin Vormberg" M_Vormberg at kirchhundem.de
Datum: 07.09.2009, 15:41


AKTUELL

Historischer Ort des Genusses
- Tag des offenen Denkmals in der Gemeinde Kirchhundem -

Das diesjährige Thema des Tages des offenen Denkmals lautet
"Historische Orte des Genusses". Die bundesweite Veranstaltung
findet statt am 13. September. Mit dem Schrabben Backhaus in
Silberg hat die Gemeinde Kirchhundem einen besonderen Ort des
Genusses, der an diesem Tag den Besuchern geöffnet wird.
Demonstriert wird dort in der Zeit von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
die Tradition bäuerlichen Brotbackens. Seit mehreren Jahren
wird dies übrigens in regelmäßigen Abständen vom Heimat- und
Backesverein Silberg durchgeführt. Ein fester Kundenkreis freut
sich dann auf das leckere Steinofenbrot - hell oder dunkel -
und Streußelkucken, der ebenfalls im Steinofen gebacken wird.

Das Baudenkmal selbst ist ein Gebäude des 18. Jahrhunderts, das
neben seiner Funktion als Backhaus auch als Speicher für den
Hof Schrabbe in Silberg genutzt worden ist. Vom Heimat- und
Backesverein Silberg wurde es in den vergangenen Jahren
liebevoll restauriert. Die Restaurierungsarbeiten wurden
gefördert mit Mitteln der Gemeinde Kirchhundem, des Landes
Nordrhein-Westfalen und der NRW Stiftung. Zu besichtigen ist am
Tag des offenen Denkmals auch das Haupthaus des Schrabben Hofes
in dem vor kurzem das Gemeinde-Heimatmuseum Silberg
eingerichtet worden ist. Das Gebäude ist in den vergangenen
Jahren vom BobbyCarClub Deutschland e.V. renoviert worden. Das
Museum beinhaltet die Sammlung des Ortsheimatpflegers Herbert
Severin. Schwerpunkte sind die Bergbau- und
Landwirtschaftsgeschichte in der ehemaligen Gemeinde Kohlhagen.
Nähere Informationen gibt der Vorsitzende des Heimat- und
Backesvereins Silberg e.V., Herr Rolf Amzehnhoff (Tel. 02764
7808).


INFO

Veranstaltungsdaten:
Tag des offenen Denkmals
Datum: 13.09.2009
Gemeinde Kirchhundem - Untere Denkmalbehörde
Hundemstr. 35
57399 Kirchhundem
Tel.: 02723 40929
Fax: 02723 9250129
E-Mail: M_Vormberg at kirchhundem.de
URL: www.kirchhundem.de

Kontakt:
Rolf Amzehnhoff
Heimat- und Backesverein Silberg e.V.
Zur Weinspitze 15
57399 Kirchhundem

Tel.: 02764 7808
Fax: 02764 7955





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 10 11:10:12 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Sep 2009 11:10:12 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Ravensberger Blaetter, 1/2009
Message-ID: 4AA8DE94.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke" jorubi at web.de
Datum: 06.09.2009, 10:50


SERVICE: TOC

Ravensberger Blätter
Organ des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Erstes Heft 2009
Thema: Lebenswege - Henriette Weber, Lina Oetker, Frieda Nadig



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=62





I. Beiträge

S. 1-17
Frey, Barbara
"Eine geistig ungemein lebendige, hochgebildete Frau".
Henriette Weber, geb. Nottebohm (1792 -- 1886) vom
Kupferhammer in Brackwede

S. 18-48
Böcker, Hiltrud
Lönnendonker: Die Ehrenbürgerin.
Karoline Friederike Oetker geb. Jacobi

S. 49-62
Sunderbrink, Bärbel
Frieda Nadig, das Grundgesetz und "der Kampf
um die Gleichberechtigung der Frau"


II. Buchbesprechungen und Buchanzeigen

S. 63-65
Borggrefe, Heiner / Büren, Guido von
Schloss Stadthagen. Eine Residenz der Renaissance
(Andreas Kamm)

S. 66-69
Brademan, Jan / Freitag, Werner (Hg.)
Leben bei den Toten. Kirchhöfe in der ländlichen
Gesellschaft der Vormoderne
(Eckhard Möller)

S. 69f.
Capelle, Torsten
Widukinds heidnische Vorfahren.
Das Werden der Sachsen im Überblick
(Daniel Bérenger)

S. 70-72
Hey, Bernd / Wittmütz, Volkmar (Hg.)
1968 und die Kirchen
(Klaus Böcker)

S. 72-74
Kühne, Hans-Jörg
Herausforderung Migration.
Geschichte der Beckhofsiedlung der v. Bodelschwinghschen
Anstalten Bethel
(Bärbel Thau)

S. 74-75
Propach, Harald
Die Glocken von Bielefeld.
Stimme der Kirche, Kulturgut und Kunstwerk
(Alfred Menzel)

S. 75f.
Sigler, Sebastian
Aufgewachsen in Bielefeld in den 60er und 70er Jahren
(Katja Kosubek)


III. Namen, Notizen, Termine
S. 77 - 80


INFO

Kontakt:
Dr. Johannes Altenberend
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: stadtarchiv at bielefeld.de
URL: www.hv-ravensberg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 10 11:35:13 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Sep 2009 11:35:13 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Familienunternehmen in Rheinland und Westfalen im
19.und 20. Jahrhundert, Hagen, 01.-02.10.2009
Message-ID: 4AA8E471.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Nancy Bodden" n.bodden at dortmund.ihk.de
Datum: 07.09.2009, 15:36


KONFERENZ

Zum zweiten Teil der wissenschaftlichen Tagungsreihe
"Familienunternehmen in Rheinland und Westfalen im 19. und 20.
Jahrhundert" lädt das Westfälische Wirtschaftsarchiv in
Zusammenarbeit mit der Stiftung Rheinisch-Westfälisches
Wirtschaftsarchiv zu Köln sowie der Abteilung für
Wirtschaftsgeschichte und dem Historischen Seminar II der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ein. Die Tagung findet am
1. und 2. Oktober 2009 in der Südwestfälischen Industrie- und
Handelskammer zu Hagen, Bahnhofstraße 18, statt.

Anmeldung:
Westfälisches Wirtschaftsarchiv
Nancy Bodden
Tel. 0231 54 17 124
n.bodden at dortmund.ihk.de



Programm:

Donnerstag, 1. Oktober 2009

11.00 Uhr
Eintreffen der Teilnehmer und Begrüßung


12.00 Uhr
Einführungsvortrag von Gerd Habermann, Berlin:
Unternehmerphilosophie und Wirtschaftsethik


13.30 Uhr
Sektion 1: Unternehmensgeschichte zwischen Selbst- und
Fremdwahrnehmung Leitung: Toni Pierenkemper, Köln

Ursula Ritter, Kaiserslautern:
Ökonomie und Privatheit.
Unternehmensgeschichte zwischen familiärer Wahrnehmung und
ökonomischer Analyse. Das Beispiel der Firma C. H. Jucho,
Dortmund

Katrin Rohnstock, Berlin:
"Eine Firma wie sie im Buche steht" -
Wie eine Unternehmensgeschichte ins Buch kommt. Das Beispiel
von Gustav Alberts, Herscheid

Ralf Stremmel, Essen:
Die Familie Selve und ihre Unternehmen (1861-1977).
Über Möglichkeiten und Grenzen einer historischen Analyse von
Familienunternehmen


16.00 Uhr
Sektion 2: Unternehmenskultur
Leitung: Ulrich S. Soénius, Köln

Karl-Peter Ellerbrock, Dortmund:
Von der Fürsorge zur Tarifpartnerschaft. Kontinuitäten und
Diskontinuitäten in der Personalpolitik des
Familienunternehmens Crespel & Deiters in Ibbenbüren

Thomas Mayer, Bocholt:
Borgers in Bocholt: Der Betrieb als erweiterte Familie auch
nach 140 Jahren?


18.30 Uhr Podiumsdiskussion
Leitung: Karl-Peter Ellerbrock, Dortmund

Zwischen "shareholder value" und sozialer Verantwortung:
Chancen und Grenzen von Familienunternehmen in der Krise



Freitag, 2. Oktober 2009

9.00 Uhr
Sektion 3: Wirtschaftliche und soziale Netzwerke
Leitung: Ulrich Pfister, Münster

Margrit Schulte Beerbühl, Düsseldorf:
Internationale Handelsnetze westfälischer Handelsfamilien in London
(ca. 1700-1815)

Stefan Gorißen, Bielefeld:
Der Wert der Verwandtschaft. Zur Bedeutung von Sozialkapital für
westfälische Kaufleute im 17. und 18. Jahrhundert

Oliver Schulz, Paris:
"Um da durch allen meinen Kindern ein standesmässiges Auskommen
zu sichern": Adelige Unternehmer und frühindustrielle Netzwerke im
Steinkohlenbergbau der Grafschaft Mark am Beispiel
der Familie von Elverfeldt

Tanja Bessler-Worbs, Senden:
Konkurrenz und Kooperation. Wirtschaftliche und soziale
Vernetzungen märkischer Unternehmerfamilien
im 19. und 20. Jahrhundert


12.00 Uhr
Sektion 4: Innovationsstrategien
Leitung: Margrit Schulte Beerbühl, Düsseldorf

Lutz Budraß, Bochum:
Innovationsstrategie und Vertrauenskultur
am Beispiel der Lenze AG, Hameln

Michael Farrenkopf, Bochum:
Zwischen Diversifizierung, Internationalisierung und Tradition:
Innovationsstrategien familiengeführter Unternehmen
der Bergbauzulieferindustrie


14.00 Uhr
Sektion 5: Produktionsstrategien
Leitung: Dieter Ziegler, Bochum

Nancy Bodden, Dortmund:
Verpasste Chance? - Die Heinrich Habig AG,
Herdecke in der Textilkrise der 1960er Jahre

Irene Rumpler, Witten:
Von der Schraube zum Automobil.
Die Ferdinand Bilstein GmbH & Co. KG, Ennepetal 1882-1928

Stephanie Tilly, Bochum:
"Verlängerte Werkbank" der Automobilindustrie?
Die Carl Daniel Peddinghaus GmbH & Co. KG, Ennepetal


Ende der Tagung gegen 16.30 Uhr


INFO

Veranstaltungsdaten:
Tagung "Familienunternehmen in Rheinland und Westfalen
im 19. und 20. Jahrhundert"
Datum: 1. und 2. Oktober 2009
Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen
Bahnhofstraße 18
Hagen
Kontakt:
Nancy Bodden
Westfälisches Wirtschaftsarchiv
Märkische Straße 120
44141 Dortmund

Tel.: 0231 54 17 124
Fax: 0231 54 17 117
E-Mail: n.bodden at dortmund.ihk.de
URL:
http://www.archive.nrw.de/Wirtschaftsarchive/WWADortmund/index.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 10 10:56:02 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Sep 2009 10:56:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ruhrgebiet ist Burgenland - Forschungsfluege
fuerAusstellung ueber Ritter, Burgen und Intrigen
Message-ID: 4AA8DB42.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.08.2009, 11:41


AKTUELL

Ruhrgebiet ist Burgenland
Forschungsflüge für Ausstellung über Ritter, Burgen und Intrigen

Um die Burgenlandschaft des Ruhrgebietes zu erforschen,
überfliegt der Luftbildarchäologe Baoquan Song für die
Ausstellung "AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen"
momentan das Ruhrgebiet auf der Suche nach Spuren früherer
Burgen und Schlösser.

Neben Fördertürmen, Industrieschloten und anderen Landmarken
entdeckt der Luftbildarchäologe aus 1.000 Meter Höhe auch die
unbekannte Seite des Reviers und stellt fest: Das Ruhrgebiet
ist ein Land der Burgen und Schlösser. Der Luftbildspezialist
ist im Auftrag des LWL-Museums für Archäologie in Herne
unterwegs. Im Rahmen der Forschungsarbeiten zur großen
Mittelalter-Ausstellung "AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und
Intrigen" (ab 27. Februar) erkundet Song rund 4.000
Quadratkilometer rund um die Ruhr.

Der Wissenschaftler dokumentiert erhaltene aber auch vergangene
Wehranlagen - denn manchmal hinterlassen auch nicht mehr
erhaltene Bauten Spuren, die aus der Luft noch erkennbar sind:
Wo früher Gebäude standen, wachsen heute die Pflanzen anders.

Zur Ausstellung "AufRuhr 1225" werden erstmals alle Burgen,
Schlösser und Herrenhäuser des Ruhrgebietes erfasst. Erstes
Ergebnis der Forschungen: Mehr Burgen als im Ruhrgebiet gab es
nirgendwo in Europa. Weit über 400 Anlagen haben die
Wissenschaftler um Museumsleiter Dr. Josef Mühlenbrock bislang
dokumentiert. "Schon lange vor Bergbau und Industriekultur
wurde hier Geschichte geschrieben", so Mühlenbrock.

Die Erkenntnisse der Forschungsflüge und weitere überraschende
Einblicke in die Geschichte des Ruhrgebietes im Mittelalter
sind ab 27. Februar 2010 in der Ausstellung des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zu sehen. Die
Luftbilder der Burgen und Schlösser werden außerdem in einem
Bildband zur Ausstellung erscheinen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 10 10:58:33 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Sep 2009 10:58:33 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Forscherlabor des LWL-Museums fuer Archaeologie mit
demPreis "365 Orte im Land der Ideen" ausgezeichnet
Message-ID: 4AA8DBD9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.09.2009, 14:28


AKTUELL

Forscherlabor des LWL-Museums für Archäologie mit dem Preis
"365 Orte im Land der Ideen" ausgezeichnet

Am Sonntag (6.9.) haben LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch und
Museumsleiter Dr. Josef Mühlenbrock die Auszeichnung
"Ausgewählter Ort" im LWL-Museum für Archäologie in Herne
entgegengenommen. Ausgezeichnet wurde das Forscherlabor des
Museums: Dort können Besucher die Methoden nachvollziehen, mit
denen Wissenschaftler die Spuren aus der Vergangenheit
entschlüsseln. Das Museum ist damit einer der Preisträger des
bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerbs "365 Orte im
Land der Ideen" unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident
Horst Köhler.

"Dass eine Wissenschaft allein nicht alle Antworten finden kann,
sondern dass sich Forscher aus vielen verschiedenen
Disziplinen zusammentun müssen, um das Fenster in unsere
Vergangenheit möglichst weit aufzustoßen, das ist eine der
wichtigen Botschaften unseres Archäologiemuseums. Und natürlich
sind wir sehr stolz, dass erstmals eine Einrichtung des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe - kurz LWL - zu den
Preisträgern gehört", erklärte Kirsch bei der Preisverleihung.

Axel Oldenburg von der Deutschen Bank, der den Preis
überreichte, betonte: "Deutschland ist traditionell ein Land
der Forscher und Erfinder. Das Angebot des archäologischen
Landesmuseums, Spuren der Vergangenheit selbst zu entschlüsseln
und zu analysieren, ermöglicht damit allen Besuchern, diese
Tradition fortzusetzen. Der deutsche Forschergeist wird damit
wach gehalten." Rund 400 Besucher waren zu der Veranstaltung
"Tatort Forscherlabor" ins Museum gekommen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 10 11:02:05 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Sep 2009 11:02:05 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Die Restaurierung des Gemaeldes "Caritas Romana" -
DerLWL hilft dem Siegerlandmuseum bei den Arbeiten
Message-ID: 4AA8DCAD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.09.2009, 10:28


AKTUELL

Die Restaurierung des Gemäldes "Caritas Romana"
Der LWL hilft dem Siegerlandmuseum bei den Arbeiten

Das Siegerlandmuseum beherbergt mit neun Gemälden des
weltberühmten flämischen Barockmalers Peter Paul Rubens (1577
-1640) einen besonderen Schatz. Der Landschaftsverband
Westfalen Lippe (LWL) und das Land NRW unterstützen das Museum
bei der aufwendigen Restaurierung des Gemäldes "Caritas Romana".

Die Gesamtkosten der anfallenden Maßnahmen belaufen sich auf
über 75.000 Euro. Neben der finanziellen Beteiligung von rund
38.000 Euro des Landes und den rund 11.000 Euro des LWL helfen
Fachleute des LWL-Museumssamtes auch bei den
Restaurierungsarbeiten. LWL-Restaurator Dr. Ryszard Moroz hat
das Konzept für die Restaurierungsmaßnahmen erstellt, das nun
von Freiberuflern ausgeführt wird. Zur Zeit läuft ein
Bewerbungsverfahren, bei dem das LWL-Museumsamt prüft, welche
Freiberufler die nötige Fachkompetenz erfüllen. Sie werden
später unter anderem das Gemälde abspannen, wellige Fragmente
sowie Unebenheiten der Malschicht planieren und eine
Schutzschicht auftragen. Stephan Brunnert vom LWL-Museumsamt
sorgt dafür, dass das Bild richtig klimatisiert wird und hilft
dem Siegerlandmuseum, die optimalen klimatischen Bedingungen
herzustellen. "Das Klima ist entscheidend dafür, wie schnell
Exponate altern. Bei schwankenden Temperaturen,
Sauerstoffgehalt und Luftfeuchtigkeit zerfällt das Exponat sehr
schnell. Deswegen messe ich unter anderem die Luftwechselrate
sowie die äußeren und inneren Kühllagen des Raumes", erklärt
Brunnert. Beide Restauratoren werden das Projekt die ganze Zeit
über begleiten und bei auftretenden Problemen steuernd
eingreifen.

Ruben?s "Caritas Romana", das ursprünglich aus der Sammlung der
Herzöge von Marlborough im Schloss Blenheim stammt, hat der
Verein der Förderer des Siegerlandmuseums e.V. 1953 über den
Kunsthandel erworben. Das zwei mal zwei Meter große Bild zeigt
die Charaktere Cimon und Pero aus einer
Vater-Tochter-Geschichte des römischen Schriftstellers Valerius
Maximus, in welcher der Philosoph Cimon zum Tod durch
Verhungern verurteilt wird. Da seine Tochter ihm bei ihren
Besuchen heimlich die Brust gibt, bleibt er auch nach langer
Kerkerhaft am Leben. Als die Richter den Grund dafür
herausfinden, sind sie beeindruckt von der töchterlichen Liebe
und begnadigen den Vater.

Bereits in der Vergangenheit hat der LWL das Siegerlandmuseum
bei Restaurierungen unterstützt, unter anderem auch bei
Graphiken aus der Rubenssammlung. Bei der "Caritas Romana"
handelt es sich um ein besonders hochwertiges Bild, da eine
Signatur darauf hindeutet, dass Rubens dieses Bild nicht nur
skizziert sondern selbst gemalt hat. "Wir müssen die Signatur
noch genauer untersuchen, aber wenn sie echt ist, wird der Wert
des Bildes deutlich höher ausfallen", sagt Moroz.

Hintergrund
Frühere Restaurierungen machen die Signatur schwer lesbar. Weil
die damaligen Reinigungsmittel wie Salzsäure oder Spiritus aus
heutiger Sicht sehr aggressiv waren und das Bild bei
"Frischmachungen" mehrfach neu lackiert - gefirnisst - wurde,
ist es stark beschädigt. "Diese Frischmachungen, die dazu
dienten, das Bild besser verkaufen zu können, haben ihm mehr
geschadet als die Alterung. Denn Rubens hat stets
qualitätsvolle Malmaterialien verwendet. Die aggressiven Mittel
haben vor allem die blauen Pigmente des Untergewandes der
Tochter Pero hell werden lassen. Dadurch zeichnen sich alte
Retuschen als dunkle Striche auf Sprüngen und Rissen ab.
Deshalb fiel die Signatur erst bei den Millimeter genauen
Voruntersuchungen der Schäden auf", erklärt Moroz. Die
Restauratoren haben nun die Aufgabe, die Firnisse vorsichtig zu
entfernen und so die ursprüngliche Farbigkeit wieder sichtbar
zu machen.

Die kunstvollen Barockwerke Rubens, die sonst eher im Rheinland
zu finden sind, stehen nicht ohne Grund im Regionalmuseum in
Siegen. Der Künstler wurde 1577 in Siegen geboren. 1592 widmete
er sich dann der Kunst und kehrte nach einem Auslandsaufenthalt
in Spanien und Italien 1608 in die Heimat seiner Eltern nach
Antwerpen zurück. Hier erlangte er schnell große Bekanntheit
und wurde ein Meister seiner Kunst. Im Laufe der Jahre erhielt
er so viele Aufträge, dass er meistens nur die Skizzen selbst
anfertigte und die Ausführung seinen Schülern überließ. Die
Signatur auf dem Gemälde "Caritas Romana" deutet darauf hin,
dass das Bild eines der wenigen ist, die Rubens selbst
angefertigt hat.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 10 11:13:38 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Sep 2009 11:13:38 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Ruething,
Heinrich: Gelehrte Bildung und Humor inBielefeld
Message-ID: 4AA8DF62.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke" jorubi at web.de
Datum: 06.09.2009, 11:08


LITERATUR

14. Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für die
Grafschaft Ravensberg

Heinrich Rüthing:
Gelehrte Bildung und Humor in Bielefeld

Eine Satire auf die Eliten der Stadt Bielefeld und der Grafschaft
Ravensberg aus dem Jahr 1692

2009. ISBN 978-3-89534-774-0
Verlag für Regionalgeschichte

Pb. 22 x 14 cm. 80 Seiten mit 29 Abbildungen.
12,40 Euro Ladenpreis

Aus dem Jahr 1692 ist eine Satire überliefert, in der die
Eliten der Stadt Bielefeld und der Grafschaft Ravensberg
kritisch unter die Lupe genommen werden. Der knappe Text wird
in diesem Band erstmals ediert und kommentiert. Er rückt in
origineller Form und oft witziger Weise manche bisher weniger
beachtete Aspekte der Bielefelder und Ravensberger Geschichte
in ein neues Licht.

Inhalt

S. 7-12
Einleitung

S. 13-63
Der "Cento poeticus" von 1692

S. 64-67
Schluß

S. 68f.
Anmerkungen

S. 70-74
Nachweise

S. 75-77
Register


INFO

Kontakt:
Dr. Johannes Altenberend
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: stadtarchiv at bielefeld.de
URL: www.hv-ravensberg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 10 11:51:12 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Sep 2009 11:51:12 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Gespraechskreis Bocholter Stadtgeschichte,
Bocholt, 01.10.2009
Message-ID: 4AA8E830.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Hans D. Oppel"
Datum: 09.09.2009 18:23


AKTUELL

Der von Stadtarchiv Bocholt
und Volkshochschule Bocholt-Rhede-Isselburg getragene
Gesprächskreis Bocholter Stadtgeschichte
lädt zum Vortrag von Dr. Erhard Mietzner ein.

Bis in das Mittelalter hinein reichte in den meisten Fällen der
Rufname aus, um eine Person zu identifizieren. Etwa ab 1200
jedoch lässt sich ein vermehrtes Hinzutreten von Beinamen zum
Rufnamen in schriftlichen Zeugnissen feststellen, da in den
sich entwickelnden Städten, in denen sich immer mehr Menschen
auf einem begrenzten Raum zusammenfanden, die Identifizierung
einer Person allein mit Hilfe des Rufnamens immer schwieriger
wurde. Die Bildungsprinzipien von Beinamen, aus denen später
feste Familiennamen wurden, sollen anhand von Beispielen aus
dem Bocholter Raum dargestellt werden.

Moderation:
Stadtarchivar Dr. Hans D. Oppel
EINTRITT FREI !


INFO

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 18.30 Uhr
Stadtarchiv Bocholt
Münsterstraße 76
46397 Bocholt





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Sep 11 14:06:04 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 11 Sep 2009 14:06:04 +0200
Subject: [WestG] [PORT] Internet-Portal auf dem 61. Deutschen Genealogentag
Message-ID: 4AAA594C.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 11.09.2009, 13:56


PORTAL

Vom 11.-14.09.2009 findet in der Stadthalle Bielefeld der 61. Deutsche
Genealogentag statt. Das Internet-Portal "Westfälische Geschichte" ist
am Samstag und Sonntag mit einem eigenen Stand vertreten (Sektor CII,
Stand B7) und präsentiert sein digitales Angebot. Am Sonntag, 9.00 Uhr,
wird das Portal auch im Rahmen des Vortragsprogramms vorgestellt.


URL: http://www.genealogy.net/genealogentag/2009/





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Sep 11 14:13:23 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 11 Sep 2009 14:13:23 +0200
Subject: [WestG] [TV/R] Die Zigarrenbarone aus Ostwestfalen, WDR, 18.09.2009
Message-ID: 4AAA5B03.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Wissen"
Datum: 11.09.2009, 14:03


TV/RADIO

Freitag, 18. September 2009

Dokumentation
20.15 - 21.00 Uhr, WDR Fernsehen
Videotext für Hörgeschädigte

Die Zigarrenbarone aus Ostwestfalen
Die Familie André

Sie gehörten zu den Fünfziger Jahren wie Nierentisch und VW-Käfer:
Handelsgold-Zigarren aus dem Hause André im ostwestfälischen Bünde. Auch
der Vater des Wirtschaftswunders Ludwig Erhard hatte selbstverständlich
immer eine Handelsgold-Zigarre zwischen den Lippen ...

Die zwei Weltkugeln mit der roten Banderole waren ein Symbol für das
"Wir sind wieder wer" nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Traditionshaus ist
immer noch Deutschlands größter Zigarrenhersteller, wird heute in
siebter Generation von Axel-Georg André geführt und exportiert Zigarren
und Zigarillos in 70 Länder weltweit.

Die wechselvolle Geschichte der Tabakbarone beginnt in Osnabrück.
Johann Friedrich Christian André, der Tabakfacharbeiter, macht sich 1817
mit der Herstellung von Rauchtabakwaren selbstständig. Seine Söhne
führen das Geschäft später unter dem Namen "Gebrüder André" fort.
Noch ist es ein kleiner Betrieb unter vielen anderen. Das ändert sich
jedoch mit dem Umzug nach Bünde im Jahr 1866: Nach anfänglichen
Schwierigkeiten etabliert die dritte Generation der Andrés eines der
größten Tabakhäuser in der "deutschen Zigarrenhauptstadt".

Im Wandel der Zeiten hat jede Generation der Andrés ihre ganz eigenen
Herausforderungen zu bewältigen: 1905 errichtet die Familie die
modernste Zigarrenfabrik Bündes, die bis heute Stammsitz des
Unternehmens ist. In den Dreißiger Jahren - inzwischen hat die fünfte
Generation das Ruder übernommen - steht das Unternehmen fast vor dem
Aus. Denn die Nationalsozialisten verbieten 1933 die maschinelle
Zigarrenherstellung, ab jetzt müssen Zigarren wieder mit der Hand
gerollt werden - wie im 19. Jahrhundert. Zudem wird in den Kriegsjahren
der Tabak knapp, die Produktion bricht zusammen. In der Not stellen die
Tabakbarone jetzt Porzellan- und Steingut-Geschirr her.

Erst ab 1950 kommt die Zigarrenproduktion langsam wieder in Schwung,
und auf dem Tiefpunkt der Firmengeschichte hat Walter André die geniale
Idee: Er vermarktet das gesamte Sortiment des Unternehmens unter dem
Namen "Handelsgold". Diese Zigarren werden der Familie André regelrecht
aus den Händen gerissen: Allein in den Jahren 1964 bis 1969 werden 4,5
Milliarden Handelsgold-Zigarren verkauft!

In den Siebziger Jahren steht das traditionsreiche Zigarrenhaus
plötzlich erneut vor einer existenzbedrohenden Krise. In den Zeiten
von Flower Power und Studentenrevolten wird die Zigarre für viele zu
einem Symbol des Spießertums, das einstige Zugpferd "Handelsgold" zum
lahmen Ackergaul: Traditionelle "Stumpen" verkaufen sich nicht mehr. Die
Rettung heißt "Clubmaster". Ernst-Arnold André - Chef in sechster
Generation - bringt unter diesem Namen 1972 das erfolgreichste deutsche
Zigarillo auf den Markt.

Doch die Zeiten für einen Tabakwarenhersteller werden nicht einfacher.
In den Achtziger Jahren gibt es erste Werbeverbote und die öffentliche
Meinung stellt sich mehr und mehr gegen den blauen Dunst. Wurde bis
dahin noch überall gequalmt - in Flugzeugen genau so wie in Werner
Höfers Tele-Frühschoppen - so ist das jetzt vorbei. Trotz
anfänglicher Unsicherheit über die Zukunftsperspektiven der
Tabakindustrie übernimmt Axel-Georg André im Jahr 2004 in siebter
Generation das Familienunternehmen. Sein Motto heißt
Internationalisierung, und trotz allgemeiner Rauchverbote setzt auch er
weiter auf Wachstumskurs.

In der Dokumentation von Karina Voges und Heiko Schäfer gewährt
Firmenchef Axel-Georg André erstmals spannende Einblicke in die
200jährige außergewöhnliche Familien- und Unternehmensgeschichte. Am
Beispiel der Andrés zeigt sich besonders deutlich, wie sehr ein
Familienunternehmen sich mit einem - inzwischen umstrittenen - Produkt
im Wandel der Zeiten verändern muss.

Film von: Karina Voges, Heiko Schäfer



Weitere Folgen der "Dynastien in NRW":
25. September 2009: Die Naschkatzen vom Niederrhein - Katjes
2. Oktober 2009: Die Fürsten zu Bentheim-Tecklenburg
9. Oktober 2009: Deichmann - Auf leisen Sohlen zum Erfolg.

Jeweils freitags ab 20.15 Uhr im WDR Fernsehen.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 14 09:06:28 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Sep 2009 09:06:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Erbstreitigkeiten auf dem Meckmannhof, Muenster,
17.09.2009
Message-ID: 4AAE0794.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 11.09.2009, 10:44


AKTUELL

Erbstreitigkeiten auf dem Meckmannhof
Themenabend im Stadtarchiv am 17. September / Mecklenbeck

Für die beiden Söhne Everhard Melchior und Bernhard Ignatz vom
Meckmannhof wird es eine schlimme Überraschung gewesen sein,
als im Jahr 1799 das Testament des Vaters eröffnet wurde: nicht
sie würden den Hof erben, sondern ihre älteste Schwester Maria
Angela. Der Meckmannhof war viele Jahrhunderte der Schultenhof
für Mecklenbeck. Eine gesicherte Familienchronik lässt sich
seit dem Jahr 1590 nachweisen, die erste Erwähnung des Hofes
findet sich bereits 1194. Die ungewöhnliche Erbfolge am Ende
des 18. Jahrhunderts zog mehr als zwei Jahrzehnte andauernde
Prozesse der Geschwister gegeneinander nach sich.

In der erfolgreichen Reihe der Stadtteilgeschichten im
Stadtarchiv, An den Speichern in Coerde steht am Donnerstag,
17. September, 18 Uhr, Mecklenbeck im Mittelpunkt. Der
Historiker und ausgewiesene Kenner dieses Stadtteils, Karlheinz
Pötter, wird - mit vielen Bildern illustriert - einen Überblick
über die abwechslungsreiche Geschichte dieses Stadtteils von
der Bauerschaft mit den bedeutenden Höfen Meckmann und Kump hin
zu einem attraktiven Stadtteil geben.

Die Bauerschaft Mecklenbeck hatte sich im Mittelalter ab etwa
900 links und rechts vom Meckelbach angesiedelt. Dieser Bach
war der Namensgeber der Siedlung. Ein wertvoller Zeuge aus der
Zeit als Bauerschaft ist heute noch der Speicher von "Haus
Kump". Das Bauwerk stammt aus der Mitte des 16. Jahrhunderts
und ist das älteste bäuerliche Gebäude Münsters.

Da die Bauerschaft entlang des Baches ging, hat sich nie ein
historisches Ortszentrum herausbildet. Nach dem Zweiten
Weltkrieg war das Identitätsgefühl der Mecklenbecker besonders
erschüttert. An der Weseler Straße und am Schwarzen Kamp wurde
nach Kriegsende ein Barackenlager für ehemalige Kriegsgefangene,
Evakuierte und Vertriebene errichtet, was die
Bevölkerungsstruktur nachhaltig veränderte. Viele in den 1960er
und 70er Jahren erbaute Einzelsiedlungen, zwei
Eisenbahnstrecken und die stark befahrene Weseler Straße trugen
außerdem zu einer Zerschneidung des Ortes bei.

Um dieser Entwicklung etwas entgegen zu setzen gründeten die
Mecklenbecker Bürgerinnen und Bürger den "Mecklenbecker
Geschichts- und Heimatverein" und den "Bürgerverein für
Mecklenbeck e.V.", der viele Einzelinitiativen bündelte und mit
dem Kauf des Hofes Hesselmann ein kulturelles Bürgerzentrum
schuf.


INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: 02 51/4 92-47 01
Fax: 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 14 09:09:11 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Sep 2009 09:09:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Denkmaeler im Kreis Steinfurt sind im Internet
zufinden: Neue Datenbank mit Fotos und Informationen
Message-ID: 4AAE0837.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Steinfurt"
Datum: 10.09.2009, 13:23


AKTUELL

Denkmäler im Kreis Steinfurt sind im Internet zu finden
Neue Datenbank mit Fotos und Informationen

Interesse an Denkmälern? Wer sich für die Baugeschichte des
Kreises Steinfurt interessiert, sollte auf die Internetseite
des Kreises Steinfurt schauen. Pünktlich zum Tag des offenen
Denkmals am 13. September stellt die Obere Denkmalbehörde des
Kreises Steinfurt "Denkmal online" ins Netz. Dabei handelt es
sich um eine Datenbank, in der die Monumente im Kreis Steinfurt
aufgelistet sind - so zum Beispiel das Burgsteinfurter Schloss,
Haus Alst in Horstmar oder Schloss Surenburg in Hörstel. Die
ehemaligen Stiftskirchen in Langenhorst und Metelen werden
ebenso erwähnt wie bürgerliche Wohnhäuser und Villen oder
bäuerliche Hofanlagen vom Gräftenhof bis zum Kotten. Auch die
zahlreichen Bildstöcke von der Barockzeit bis zum 19.
Jahrhundert sind verzeichnet, zeugen sie doch von einer tiefen
Volksfrömmigkeit. All diese Denkmäler geben dem Kreis Identität
und ein eigenes Gesicht.

Die Internetplattform bietet mit komfortabler Suchfunktion die
Möglichkeit, sich über die Monumente des Kreises zu
informieren. Sie sind alphabetisch geordnet, zum einen nach
Städten und Gemeinden sowie nach Straßennamen. Die Recherche
bietet neben Adresse und Lage auch eine Beschreibung und in
vielen Fällen ein Foto. Viele Bilder verdankt der Kreis
Steinfurt der engagierten Mitarbeit von Heimatvereinen, aber
auch privaten Bürgern, die ihre Fotos für die Liste zur
Verfügung stellten.

Auch weiterhin freut sich der Kreis Steinfurt, wenn für die
Datenbank Bildmaterial angeboten wird. Ansprechpartnerin ist
Brigitte Helmes-Reuter, Telefon 02551/69-2636.


INFO

Die Datenbank ist über den Schnellfinder auf der Startseite des
Kreises Steinfurt (www.kreis-steinfurt.de) zu erreichen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 15 10:24:15 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Sep 2009 10:24:15 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Zwangsarbeit in Herford", Herford,
18.09.2009-17.07.2010
Message-ID: 4AAF6B4F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Laue"
Datum: 26.08.2009, 11:56


AUSSTELLUNG

Am 18.9.2009 wird um 19 Uhr in der Gedenkstätte Zellentrakt im
Herforder Rathaus die neue Ausstellung "Zwangsarbeit im Raum
Herford" eröffnet. Die Ausstellung ist vom 19. September 2009
bis 17. Juli 2010 in der Gedenkstätte Zellentrakt zu den
normalen Öffnungszeiten (Samstags 14 - 16 Uhr) und für Gruppen
und Schulklassen nach Vereinbarung zu sehen.

Bereits vor 20 Jahren erarbeitete die Geschichtswerkstatt
"Arbeit und Leben DGB/VHS Herford" als eine der ersten in der
Bundesrepublik - eine Ausstellung zum Thema Zwangsarbeit im
Raum Herford, die in den Jahren darauf durch den ganzen Kreis
Herford wanderte. Seinerzeit war es das Anliegen, diese lange
verdrängte Geschichte vor Ort ans Licht zu bringen und den
betroffenen Menschen ein Gesicht zu geben.

Wenige Jahre später, 1994 waren frühere Zwangsarbeiterinnen aus
der Ukraine zu Gast in Herford. Die 2000 gegründete (Bundes-)
Stiftung für die Entschädigung von Zwangsarbeiterinnen und
-arbeitern des NS-Regimes "Erinnerung, Verantwortung und
Zukunft" hat 2007 ihre Arbeit abgeschlossen.

Das Thema Zwangsarbeit ist damit aber keineswegs "erledigt".
Beleuchtet es doch u.a. zwei zentrale Aspekte
nationalsozialistischer Ideologie:

- die Eroberung von Lebensraum in Osteuropa sowie

- den Aufbau einer nach 'rassischen' Kriterien gegliederten
Gesellschaftsordnung.

Über zehn Millionen Verschleppte und Kriegsgefangene schufteten
für die deutsche (Kriegs-)Wirtschaft und in der Landwirtschaft.
Alte, Junge, Männer, Frauen, oft 12- bis 15jährige Kinder
transportierten die Deutschen aus ihrer Heimat ab, weg von der
Strasse, vom Feld, dem Zuhause ins Ungewisse. Tausende starben
an Hunger oder Krankheit oder wurden ermordet.

Auch im Kreis Herford waren zwischen 1939 und 1945 tausende
Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter sowie Kriegsgefangene
verschiedener Nationalitäten zwangsverpflichtet. In
überschaubarer räumlicher Nähe dokumentierte sich für jeden
sichtbar ein Stück nationalsozialistischer Herrschaft und
Rasseideologie.

Für viele war es eine Reise ohne Rückkehr. Der Umgang mit den
Fremden war im Kreis Herford, weder in den Betrieben, in der
Landwirtschaft noch in der Verwaltung besser oder anders als
sonst im Deutschen Reich. Menschenfreundliches, mutiges oder
gar christliches Verhalten gab es, war aber absolute Seltenheit.

Einzelschicksale zeigen einen Leidensweg, der von der
Verschleppung zur Arbeit, dem Weg in Konzentrations- oder
Arbeitserziehungslager bis hin zum Tod oder der Ermordung
reichte.

Die Gedenkstätte Zellentrakt ist ein authentischer Ort zu
diesem Thema. In das ehemalige Herforder Polizeigefängnis
lieferte die Polizei Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter, wenn
sie Widerstand übten oder flüchteten ein und vernahmen sie. Vor
hier ging es für Viele in andere Lager. Einige hinterließen
Spuren.

Die Ausstellung bewahrt das Erinnern, präsentiert neue
Ergebnisse und Quellen zur örtlichen Zwangsarbeit und ist ein
Beitrag zur Aussöhnung mit den Opfern. Vor allem jungen
Menschen soll deutlich werden, dass es für die Geschichte des
Nationalsozialismus niemals einen Schlussstrich geben darf.

Für Schüler und Lehrer gibt es zum Besuch der Ausstellung ein
Arbeitsblatt, das im Zellentrakt oder über www.zellentrakt.de
erhältlich ist.

Veranstalter der Ausstellung sind Arbeit und Leben DGB/VHS
Herford, Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken und Gedenkstätte
Zellentrakt/Stadtarchiv Herford. Die Ausstellung, das
pädagogische Material und die Begleitveranstaltungen wurden von
Helga Kohne, Christoph Laue, Michael Oldemeier und Schülerinnen
und Schülern des Ravensberger Gymnasiums erarbeitet, die
Gestaltung der Ausstellung stammt von Elke Brunegraf und
Christoph Laue.


Eröffnung:

18.9. 2009 19 Uhr Zellentrakt

Begrüßung: Jutta Heckmanns (Kuratorium), Hermann Bueren (Arbeit
und Leben)
Grußworte: Bürgermeister Bruno Wollbrink, Landrätin Lieselore
Curländer
Zur Ausstellung: Helga Kohne, Michael Oldemeier
"Zahlungen an ehemalige Zwangsarbeiter - Eine Entschädigung und
Wiedergutmachung?"
Martin Bock, Stiftung Erinnerung Verantwortung Zukunft, evz,
Berlin... EVZ
Balladen und Gedichte: Rüdiger Drallmeyer, Liedermacher aus
Lüdenscheid.

Begleitprogramm:

8. Oktober 2009, 18 Uhr, MARTa-Forum, Goebenstraße, Herford

"Eine Liebe in Deutschland"
Deutsch-französischer Spielfilm des polnischen Regisseurs
Andrzej Warda aus dem Jahre 1983 nach dem gleichnamigen Roman
von Rolf Hochhuth.

Eintritt 4 EUR (inkl. Besuch der aktuellen Ausstellung im MARTa)


14. November 2009, 16 Uhr, Zellentrakt
"Unerwünscht und vergessen"
Zwangsarbeiterinnen und ihre Kinder.
Dokumentarfilm von Anne Roerkohl, WDR/2000

Eintritt frei


12. Dezember 2009, 16 Uhr, Zellentrakt
"Efim, Antonia, Klawdia..."
Einzelschicksale in Lyrik und Prosa.
Lesung mit Helga Kohne und Schülern

Eintritt frei


INFO

Zellentrakt im Rathaus
Gedenk-, Dokumentations- und Begegnungsstätte
Rathausplatz 1
32052 Herford
Tel.: 0 52 21 / 18 92 57
Fax: 0 52 21 / 13 22 52
E-Mail: info at zellentrakt.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 15 10:35:05 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Sep 2009 10:35:05 +0200
Subject: [WestG] [TOC-E] Rosenland, 9/2009
Message-ID: 4AAF6DD9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jürgen Hartmann" rosenland-lippe at web.de
Datum: 04.09.2009, 20:03


SERVICE: TOC-E

Rosenland. Zeitschrift für lippische Geschichte.
Ausgabe 9 / 2009
des kostenfreien e-papers ist soeben erschienen.
Das neue "Rosenland" kann unter www.rosenland-lippe.de
heruntergeladen werden.

Neunte Ausgabe von "Rosenland" erschienen

Bereits vor 100 Jahren wurde mit großem Aufwand und viel
Publikum das Jubiläum der "Varusschlacht" in Detmold begangen.
Die Neunzehnhundertjahrfeier der Schlacht im Teutoburger Wald
1909, so der sperrige Titel damals, ist ein Thema der neuen
Ausgabe von "Rosenland", der Zeitschrift für lippische
Geschichte. Themen sind außerdem: lange verschollene Akten der
Synagogengemeinden in Lippe, die 1938 von den Nazis
beschlagnahmt wurden und vor wenigen Jahren wieder auftauchten,
eine rund 70 Jahre alte Denkschrift über die Synagogen und
jüdischen Friedhöfe in Lippe und die erste Gedenkfeier für
jüdische Holocaust-Opfer, die 1948 in Lemgo stattfand. Wie
immer steht "Rosenland" im Internet unter
www.rosenland-lippe.de zum Download bereit.


Der Inhalt der Ausgabe 9 / 2009

Beiträge

S. 2 - 14
Ruppert, Andreas
Remake 1909 - die Cherusker in Detmold

S. 15 - 19
Hartmann, Jürgen
Der Bestand "Landesverband der Synagogengemeinden in Lippe"
im Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden
in Deutschland

S. 20 - 38
Hartmann, Jürgen
Die Denkschrift des Detmolder Lehrers und Predigers
Moritz Rülf über die Synagogen und Friedhöfe in Lippe 1936/37

S. 39 - 44
Scheffler, Jürgen
Lokale Erinnerungen im Schatten der Vergangenheit. Die
Gedenkfeier für die lippischen Juden in Lemgo 1948. Eine
Ausstellung zur Geschichtspolitik und Erinnerungskultur in den
frühen Nachkriegsjahren


Miszelle

S. 45
Ruppert, Andreas
Januar 1915


Rezension

S. 46 - 48
Jutta Prieur (Hg.): Lippe und Livland.
Mittelalterliche Herrschaftsbildung im Zeichen der Rose.
(Ruppert, Andreas)

S. 49
Aus der Redaktion
Detmold im Frühjahr 1945 - Reaktionen auf einen Beitrag


INFO

Kontakt:
Hartmann, Jürgen
Barbarastraße 36 c
48429 Rheine

Tel.: 05971-70480
E-Mail: rosenland-lippe at web.de
URL: www.rosenland-lippe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 15 10:49:05 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Sep 2009 10:49:05 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Neuer Internetauftritt der
Gedenkstaette:www.zellentrakt.de
Message-ID: 4AAF7121.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Laue"
Datum: 09.09.2009, 08:57


AKTUELL

Neuer Internetauftritt der Gedenkstätte

Mit finanzieller Förderung der Stiftung der Sparkasse Herford
ist der Internetauftritt der Gedenkstätte Zellentrakt im
Rathaus Herford - mit dem einfachen Titel: www.zellentrakt.de
durch die Detmolder Medienagentur
ORANGEFLUID neu designt und strukturiert worden. Ab sofort gibt
es im weltweiten Netz die aktuellen Informationen über
Veranstaltungen und Ausstellungen in der Außenstelle des
Herforder Stadtarchivs, die ehrenamtlich durch das Kuratorium
Erinnern Forschen Gedenken getragen wird. Auf der Startseite
finden sich die Informationen zur kommenden Ausstellung
"Zwangsarbeit im Raum Herford", unter "Ausstellungen" wird über
die Vielzahl der bisherigen Projekte informiert, bei
"Materialien" finden insbesondere SchülerInnen und LehrerInnen
pädagogisches Begleitmaterial zu den Ausstellungen zum
kostenlosen Download.

Das Kuratorium (bisher www.kuratorium-herford.de)
ist unter "Aktuelles" mit den nicht im Zellentrakt
stattfindenden Aktivitäten vertreten (z.Zt. das Projekt
Stolpersteine), seine Geschichte seit 1997 wird präsentiert und
Möglichkeiten zur Mitwirkung angeboten. Unter "Archiv" und
"Presseberichte" können sich die Besucher der Seite über die
Aktivitäten der Gedenkstätte und des Kuratoriums informieren.
Nach und nach wird das Kuratorium weitere Materialien zu den
Ausstellungen und wichtige Dokumente und Publikationen zur
Geschichte der jüdischen und anderer Minderheiten in der
Herforder Geschichte - so auch eine digitale Version des
vergriffenen Buches "Juden in Herford" - auf der Seite anbieten.


INFO

Zellentrakt im Rathaus
Gedenk-, Dokumentations- und Begegnungsstätte
Rathausplatz 1
32052 Herford
Tel.: 0 52 21 / 18 92 57
Fax: 0 52 21 / 13 22 52
E-Mail: info at zellentrakt.de
URL: www.zellentrakt.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 15 11:01:35 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Sep 2009 11:01:35 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Geschichte mit Pfiff" - Gauklervolk und Rittersleut,
Lippstadt, 13.10.-16.10.2009
Message-ID: 4AAF740F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 10.09.2009, 17:05


AKTUELL

"Geschichte mit Pfiff" - Gauklervolk und Rittersleut

Eine Reise ins Mittelalter können Kinder im Alter von 8 bis 11
Jahren während einer Ferienaktion des Jugend- und Familienbüros
der Stadt Lippstadt in den Herbstferien antreten. Unter dem
Motto "Geschichte mit Pfiff" werden im Stadtmuseum Lippstadt
vier Tage lang Spuren der Vergangenheit gesucht. Hofnarren und
Minnesänger tauchen dort ebenso auf wie Alchemisten, Kopisten
oder Kerzengießer, denn die Reise führt mitten hinein in das
Alltagsleben der Menschen in der Zeit des Mittelalters. Welche
Berufe es damals gab, wie das Leben im Dorf, in der Stadt oder
auf der Burg sich abspielte und wie früher Feste gefeiert
wurden, das alles wird gemeinsam erforscht. In der Zeit vom 13.
bis 16.10.2009 begeben sich Mitarbeiter des Jugend- und
Familienbüros, des Stadtmuseums und des Stadtarchivs zusammen
mit den TeilnehmerInnen hinein in die Handwerksbetriebe und
Wohnstätten der Menschen früher. Es kann zum Beispiel
ausprobiert werden, was ein Glasmaler zu tun hatte oder wie man
selbst Kerzen gießt. Hinterher hat dann manch einer sicher eine
Vorstellung davon, wo er selbst im Mittelalter gern gelebt und
welchen Beruf er gern ausgeübt hätte.

Die Ferienaktion findet täglich von 8.30 bis 12.30 Uhr statt,
wobei Kinder berufstätiger Eltern bereits ab 7.45 Uhr an einem
gemeinsamen Frühstück teilnehmen können.
Anmeldungen werden ab Montag, 14.09.09
unter Tel. 980-708 (Jugend- und Familienbüro) entgegen
genommen. Gehen mehr Anmeldungen ein, als Plätze zur Verfügung
stehen, wird per Losverfahren über die Teilnahme entschieden.


INFO

Stadtmuseum
Rathausstr. 13
59555 Lippstadt
Tel.: 02941 / 980-259





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 15 11:17:27 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Sep 2009 11:17:27 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Thomas-Valentin-Stadtbuecherei ist Denkmal des Monats
Message-ID: 4AAF77C7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 10.09.2009, 17:11


AKTUELL

Thomas-Valentin-Stadtbücherei ist Denkmal des Monats
Die Osterferienaktion des Jugend- und Familienbüros der
Stadt Lippstadt führt dieses Mal in den Arnsberger Wald

Die neu gestaltete Stadtbücherei ist in den vom Arbeitskreis
Historische Stadt- und Ortskerne in NRW herausgegebenen
Kalender "Denkmal des Monats" aufgenommen worden und
präsentiert sich dort im Monat September, wobei das
Bildmaterial auf dem Kalender durch einen Text zur Geschichte
des Bauwerks Alte Marienschule ergänzt wird. Am Samstag, den
19.09.2009 wird die Thomas-Valentin-Stadtbücherei mit
verlängerten Öffnungszeiten von 10.00 - 17.00 Uhr allen
Interessierten die Möglichkeit geben, nicht nur das
Kalenderblatt zu bestaunen, sondern sich die umgestaltete Alte
Marienschule in aller Ruhe anschauen zu können. Wer Genaueres
über die ehemalige Schule wissen möchte, sollte sich den beiden
Führungen unter dem Motto "Von frommen Frauen und höheren
Töchtern" anschließen, in denen die Geschichte des Hauses von
Stadtführerinnen erläutert wird. Selbstverständlich wird
hierbei vor allen Dingen die Alte Kapelle mit den freigelegten
Wandmalereien von besonderem Interesse sein.

Die Führungen finden um 11.00 Uhr und um 15.00 Uhr statt
und dauern jeweils ca. eine Stunde.
Anmeldungen nimmt die Stadtbücherei unter
Tel. 02941/ 980-240 entgegen.
Außerdem besteht an diesem Samstag die Möglichkeit die
Veränderungen des Hauses nachzuvollziehen.
Durch Gegenüberstellung von alten und neuen Fotos werden
frühere und heutige Nutzung der Räumlichkeiten anhand
ausgewählter Beispiele dargestellt. So wurde z.B. der alte
Schlafsaal zum modernen Multimedia-Bereich. In einigen Fotos
sind auch kleine Fehler "eingebaut", die es zu entdecken gilt.
Neben der Möglichkeit, sich mit der wechselvollen Geschichte
des Hauses zu beschäftigen, wird die Bücherei aber auch wieder
einen Bücherflohmarkt anbieten, wo nach Herzenslust gestöbert
werden kann. Für wenig Geld können dann Kinderbücher, Romane,
Sachbücher, Bildbände oder auch Kassetten erstanden werden.
Während der erweiterten Öffnungszeit von 10.00 - 17.00 Uhr
können alte und neue Bibliotheksnutzer aber auch "ganz normal"
Medien ausleihen, die Bücherei entdecken oder sich neu
anmelden.

Der Arbeitsgemeinschaft historischer Stadt- und Ortskerne
in NRW gehören 56 Gemeinden an.
Unter der Schirmherrschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
mit dem Ministerium für Bauen und Verkehr haben sich diese Städte
selbst auferlegten Verpflichtungen unterworfen, ihr kulturelles
Erbe sorgsam zu erhalten und behutsam zu entwickeln. Dank
großzügiger Fördermittel aus der Städtebauförderung und der
Umsetzung eines Masterplanes war es möglich, unter
entsprechender Einhaltung des Denk-malsschutzes, das Stadtbild
prägende Backsteingebäude der Alten Marienschule zu erhalten
und für die Thomas-Valentin-Stadtbücherei umzubauen. Die
Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft befindet sich übrigens
in Lippstadt. Vorsitzender ist Bürgermeister Christof Sommer.


INFO

Fleischhauerstr. 2
(Haupteingang im Schulhof - Lieferzufahrt über Kahlenstraße)
59555 Lippstadt

Tel.: 02941 - 980-240
Fax: 02941 - 980-245
E-Mail: stadtbuecherei at stadt-lippstadt.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 15 11:31:10 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Sep 2009 11:31:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Die Zersetzung des Realen - Filmreihe
desLWL-Landesmuseums zum Surrealismus, Muenster, ab 14.09.2009
Message-ID: 4AAF7AFE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.09.2009, 12:12


AKTUELL

Die Zersetzung des Realen
Filmreihe des LWL-Landesmuseums zum Surrealismus

Die Filmgalerie des LWL-Landesmuseums für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster widmet sich ab Montag (14.9.) in
ihrer Herbststaffel dem surrealistischen Film. Unter dem Titel
"Die Zersetzung des Realen. Surrealismus im Film" ergründet die
Filmreihe begleitend zur Ausstellung "Max Ernst läßt grüßen"
(27.9.2009 - 10.1.2010) die unterschiedlichen Spielarten
surrealistischer Ästhetik von den 1920er bis in die 1970er
Jahre.

Da aufgrund des Um- und Neubaus im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) derzeit keine
Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, ist die Filmgalerie mit
dieser Reihe erstmals zu Gast im Gebäude des Coppenrath Verlags,
Hafenweg 30.

Am Montag, 14 September um 20 Uhr präsentiert die Filmgalerie
drei seltene Beispiele des frühen surrealistischen Films: In
ihrem anarchistischen Werk "Mysterien eines Frisiersalons"
(1923) legen Karl Valentin und Bertolt Brecht hinter dem öden
Alltag der Dienstleistungsgesellschaft die absurden
Verhältnisse in einem ungewöhnlichen Frisiersalon offen und
verkehren die Ereignisse dabei ins Grotesk-Komische.

Der Kurzfilm "Meshes of the Afternoon" (1943), einer der
einflussreichsten amerikanischen Experimentalfilme von Maya
Deren, taucht ein in die Albträume einer Frau, die von
Selbstmordgedanken gequält wird. Im letzten Stummfilm des
Abends "Die Muschel und der Kleriker" (1927) von Germaine Dulac
werden die ödipalen Gedanken eines Jungklerikers aufgezeichnet,
der sich zwischen Zerstörungswut und Kastrationsangst bewegt.

Vor den Filmen gibt es eine Einführung von Otmar Schöffler,
Leiter der Diözesanmediothek Münster. Die Vorführungen
begleitet Nicolaus Börger mit Live-Musik an seinem Keyboard.
Weitere Termine der FilmGalerie:

Dienstag, 22. September 2009, 20 Uhr
Eraserhead (David Lynch)
Einführung: Dr. med. Christian Holzapfel (Münster)

Dienstag, 29. September 2009, 20 Uhr
Black Moon (Louis Malle)
Einführung: Dr. Elke Kania (Köln)

Dienstag, 6. Oktober 2009, 20 Uhr
Der diskrete Charme der Bourgeoisie (Luis Buñuel)
Einführung: Dr. Daniel Müller Hofstede


INFO

Ort:
Coppenrath Verlag
Hafenweg 30
48155 Münster

URL: http://www.lwl-landesmuseum-muenster.de

Eintritt: 5.- Euro
Karten im Vorverkauf an der Museumskasse oder an der Abendkasse





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 15 11:45:23 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Sep 2009 11:45:23 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Felix-Suemmermann-Preis fuer Verdienste um
dieDenkmalpflege im Kreis Borken 2009
Message-ID: 4AAF7E53.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: Kreis Borken
Datum: 14.09.2009, 11:32


AKTUELL

"Felix-Sümmermann-Preis für Verdienste
um die Denkmalpflege im Kreis Borken"
Landrat Gerd Wiesmann zeichnete am Denkmaltag im Ahauser Schloss
die Preisträger des Wettbewerbs 2009 aus

Im Dreijahres-Rhythmus verleiht der Kreis Borken den
"Felix-Sümmermann-Preis für Verdienste um die Denkmalpflege
im Kreis Borken". Sein Namensgeber hatte sich als Landrat und
späterer Oberkreisdirektor für den Wiederaufbau des Schlosses
Ahaus engagiert und ihn trotz vieler anderer Probleme in der
unmittelbaren Nachkriegszeit durchgesetzt. Am gestrigen
Denkmaltag (13.09.2009) war es nun wieder so weit: Landrat Gerd
Wiesmann zeichnete die diesjährigen Preisträger im Fürstensaal
des Ahauser Schlosses aus. Den 1. Preis erhielten die
Heimatvereine Velen und Ramsdorf für die vorbildliche Erhaltung,
Restaurierung und Nutzung der "Sägemühle Gut Roß" in Velen und
des "Jungfernhauses" in Ramsdorf. Beide Maßnahmen waren von
großem ehrenamtlichen Engagement getragen.

Diese Denkmalobjekte sind eingebunden in das Projekt
"Lebendiges Museum" mit fünf Standorten in der Gemeinde Velen.
Im "Jungfernhaus" ist "Beckmanns alte Schmiede" untergebracht,
die von der Schmiede-Innung des Heimatvereins Ramsdorf betrieben
wird. Die "Sägemühle Gut Roß" wird heute wieder mit Wasserkraft
bewegt; Mitglieder des Heimatvereins Velen präsentieren die
Aggregate sonntags in Aktion. Die Heimatvereine tragen so mit
ihrer Arbeit dazu bei, dass diese "lebendigen" Denkmale zu einem
kulturellen Anziehungspunkt weit über die Gemeindegrenzen
hinaus geworden sind. Der 2. Preis wurde der Familie Willemsen
aus Stadtlohn für die beispielgebende Erhaltung, Pflege und
Umnutzung des technischen Denkmals "Lokschuppen von 1898"
verliehen. Mit dem 3. Preis ehrte der Landrat zwei Ehepaare:
Auguste Hues-Holtwisch und Karl-Heinz Holtwisch aus Gronau
wurde der Preis für die beispielhafte Restaurierung des
Baudenkmals Mehrfamilienhaus an der Eper Straße 5 in Gronau
zugesprochen. Die Eheleute Birgit und Markus Goldschmidtböing
aus Rhede bekamen diese Auszeichnung für die hervorragende
Restaurierung des Baudenkmals "ehemalige Gaststätte Dücking" in
Rhede. "Alle Einzelpersonen, Familien und Heimatvereine, die
sich in diesem Jahr beworben haben, sind echte Vorbilder für
die Mitbürgerinnen und Mitbürger, die über die Restaurierung
eines Denkmals nachdenken", erklärte Landrat Gerd Wiesmann bei
der Preisverleihung. Deshalb sei der Jury die Entscheidung auch
sehr schwer gefallen, aus den Bewerbungen und Vorschlägen die
Preisträger zu ermitteln. Sämtliche eingereichten Vorschläge
erfüllten die Ausschreibungskriterien: Dokumentationen über
denkmalpflegerische Themen, konkrete Projekte der Denkmalpflege
für Bildstöcke, Wohnhäuser und andere historische Bauten sowie
Anregungen zur Auszeichnung von Personen und Gruppen, die sich
um die Denkmalpflege verdient gemacht haben.

Neben Landrat Wiesmann als Vorsitzendem gehörten der Jury
auch Jürgen Büngeler, Vorstandmitglied der Sparkasse
Westmünsterland, Vertreter der Kreistagsfraktionen,
der Kreisheimatpflege, ein in der Denkmalpflege erfahrener
Architekt sowie jeweils ein Vertreter der Städte und Gemeinden im
Kreis Borken und des Denkmalamtes in Münster an.
Für die Jury trug Dipl.-Ing. Gabriele Podschadli vom Amt für
Denkmalpflege in Westfalen die Begründung für die Preisvergabe
vor. Landrat Wiesmann gratulierte den Preisträgern und zeichnete
sie mit einer vom Vredener Künstler Walter Wittek gestalteten
Plakette aus.

Zum 1. Preis gab es überdies ein ebenfalls von Wittek gestaltetes
Objekt in Würfelform. Die Geldpreise überreichte Jürgen
Büngeler von der Sparkasse Westmünsterland, die bereits zum
vierten Mal die Preisgelder zur Verfügung stellte. Als
identitätsstiftend für die Region bezeichnete Büngeler dabei
den Denkmalschutz: "Eine Region ist geprägt durch ihre Historie
und gemeinsame Werte der Menschen. Das Wissen darüber wollen
wir für die nächsten Generationen weitergeben, als stabile
Grundlage für die weitere Entwicklung." Mit dem
Felix-Sümmermann-Preis würden Einzelleistungen gewürdigt und
bekannt gemacht werden, so dass sich weitere Bürger für den
Denkmalschutz begeistern und einsetzen, unterstrich Büngeler.

Die Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe,
Dr. Barbara Rüschoff-Thale, hielt den Festvortrag zum Thema
"Denkmalschutz im weiten Feld zwischen gesetzlichem Auftrag und
privatem Engagement". Dabei machte sie deutlich, dass die
Interessen der öffentlichen Hand und von Einzelpersonen
durchaus unterschiedlich sein können, aber letztlich beiden das
Engagement für die örtliche Geschichte gemeinsam ist.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 16 08:25:38 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Sep 2009 08:25:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Im Schein des Feuers: Neuer LWL-Film ueber
dasSchmiedehandwerk in Suedwestfalen, Hagen, 24.09.2009
Message-ID: 4AB0A102.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Uta Wenning-Kuschel"
Datum: 14.09.2009, 16:22


AKTUELL

Im Schein des Feuers
Neuer LWL-Film über das Schmiedehandwerk in Südwestfalen

Die Geschichte der Kleineisenproduktion in Südwestfalen von der
ersten Gewinnung des Eisenerzes über seine Verarbeitung und
Verwendung im Mittelalter bis hin zur Technisierung des
Produktionsprozesses durch die Nutzung von Wasserkraft steht im
Mittelpunkt des Filmes "Im Schein des Feuers - Schmiedehandwerk
in Südwestfalen", den der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) in seinem Freilichtmuseum Hagen produziert hat. Hier
feiert die DVD am Dienstag, 24. September, um 18.30 Uhr in der
Museumsgaststätte Haus Letmathe auch ihre Premiere.

"Wir haben uns Experten vor die Kamera geholt, die Stellung
nehmen zu technischen Aspekten sowie zu wirtschafts- und
sozialgeschichtlichen Aspekten, wie z.B. der Kinderarbeit",
erklärt Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für
Westfalen. Köster hat mit seinem Team für die Umsetzung dieses
faszinierenden Themas der Schmiedegeschichte gesorgt, das in
Westfalen bereits eine sehr lange Tradition hat. Denn das
Gebiet südlich der Ruhr gehört mit seiner über 1000-jährigen
Geschichte zu den ältesten Regionen der Eisengewinnung und
-verarbeitung.

In der zweiten Hälfte des Films von Harald Sontowski werden
verschiedene Produktionsstätten vorgestellt, wie sie bis in die
sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein betrieben wurden.
Diese Produktionsstätten befinden sich heute im Hagener
LWL-Freilichtmuseum. Die Handwerker zeigen vor der Kamera wie
Roheisen im Hammerwerk verarbeitet wird und wie verschiedene
Produkte wie Nägel, Handbohrer, Sensenblätter und Hufeisen
früher gefertigt wurden. "Der Zuschauer gewinnt einen
hervorragenden Eindruck davon, wie lebendig unsere
Museumsbetriebe präsentiert werden. Der Kameramann Thomas
Moormann hat sehr stimmungsvolle und einfühlsame Bilder
eingefangen und in erzählender Weise zu kleinen Geschichten
zusammengeschnitten. Sämtliche im Film zu sehende
Arbeitsprozesse können die Besucher unseres Museums auch selbst
erleben. Und dieses Konzept unseres Museums ist einzigartig",
so Dr. Uwe Beckmann, Leiter des Hagener LWL-Museums.

Ab dem 25. September ist der 35-minütige Film auf DVD für 14,90
EURO im Museumsshop oder beim LWL-Medienzentrum für Westfalen
(medienzentrum at lwl.org) erhältlich.

Hintergrund:
Der Werkstoff Eisen begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden
und ist mit 95 Prozent Gewichtsanteil an den genutzten Metallen
das weltweit meistverwendete Metall.

Zu den ältesten Regionen der Eisengewinnung und -verarbeitung
in Deuschland gehört das westfälische Gebiet südlich der Ruhr.
Mächtige Schlackehalden sind stumme Zeugen einer über
tausendjährigen Eisenerzförderung. Ursprünglich gewannen die
Bauern das Eisen selbst und schmiedeten für ihren Bedarf die
notwendigen Gerätschaften wie Werkzeuge und Erntegerät. Später
übernahmen Iserschmitten, wie die Schmieden im Sauerland auch
genannt wurden, die Gewinnung und Verarbeitung. Die Erze wurden
mit Holzkohle erschmolzen, die in nahe angelegten Kohlemeilern
gewonnen wurde. Bei diesem Verfahren entstand kein flüssiges
Eisen. Am Boden dieser frühen Öfen, die Renn- oder Luppenöfen
genannt wurden, setzte sich ein teigiges Material ab, die
sogenannte Luppe. Diese Luppe wurde dann aus dem Ofen
herausgebrochen und weiterverarbeitet.


INFO

Donnerstag, 24. September

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331 7807-113
Fax: 02331 7807192
E-Mail: uta.wenning-kuschel at lwl.org
URL: www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 16 08:29:55 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Sep 2009 08:29:55 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Siedlungsgeschichte des Westmuensterlandes, Alstaette,
26.09.2009
Message-ID: 4AB0A203.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Ridder" ridder at jmw-dorsten.de
Datum: 15.09.2009, 09:33


KONFERENZ

"Siedlungsgeschichte des Westmünsterlandes"

"Ein Haus kann Ihnen Dinge aus der Vergangenheit erzählen, die
in keiner anderen Form überliefert sind." Mit dieser
Charakterisierung seiner Tätigkeit rückt Dr. Dietrich
Maschmeyer von der Interessengemeinschaft Bauernhaus die
traditionsreiche, jedoch ein wenig in Vergessenheit geratene
Kulturwissenschaft der Hausforschung ins Licht der Historiker.
In einem Übersichtsvortrag anlässlich der Jahrestagung der
Gesellschaft für historische Landeskunde des Westmünsterlandes
in Alstätte am 26.9.2009 wird er seine Arbeit als überraschend
frisches Metier vorstellen.

Mit der Entdeckung überraschend vieler Gebäude, die noch dem
Mittelalter entstammen, ist man auch im Münsterland in den
letzten Jahren auf bis dahin vollkommen unerkannte Schicht
gestoßen, die unsere Bild von der Entwicklung der Bauern- und
Bürgerhäuser nachhaltig verändert hat. In einer eingehenden
Betrachtung des Gesamtbestandes einer Region macht er überdies
deutlich, wie viele Details zum historischen Bauen und Wohnen
in vielen anderen Regionen noch der Entdeckung und
wissenschaftlichen Einordnung hören. Maschmeyer: "Häuser sind
Quellen wie archäologische Denkmale. Nur das Lesen hat es in
sich." Hier möchte er seinen Zuhörern einen Einstieg vermitteln
und verspricht: "Wenn man einmal erkannt hat, was historische
Bauten über ihre Bauherren und Nutzer zu sagen haben, werden
Sie jedes alte Haus mit völlig anderen Augen sehen."

Ergänzt wird dieser Vortrag durch einen Beitrag von Dr. Erich
Kramm über Pollenanalyse und Siedlungsgeschichte. Nach der
Mittagspause, gegen 14:00 Uhr, lädt Hanspeter Dickel aus Gronau
zu einer Exkursion ins Amtsvenn ein, wo er vor Ort über
Landschaften im Wandel sprechen wird. Bei schlechtem Wetter
wird es stattdessen einen Vortrag geben.

Die Tagung beginnt um 10:30 Uhr und wird etwa gegen 15:30 Uhr
beendet sein. Der Heimatverein Alstätte stellt
freundlicherweise sein Heimathaus als Tagungsstätte zur
Verfügung und wird die Teilnehmer mit einem Mittagsimbiss
(Erbsensuppe mit Mettwurst) versorgen. Interessenten können
sich per Email (info at ghl-westmuensterland.de) oder schriftlich
(Gesellschaft für hist. Landeskunde im westl. Münsterland, p.A.
Landeskundliches Institut Westmünsterland, Gasthausstraße 15,
48691 Vreden) anmelden.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Jahrestagung zum Thema "Siedlungsgeschichte des
Westmünsterlandes"
Datum: 26. September 2009
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes
p.A. Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
E-Mail: info at ghl-westmünsterland.de
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
Tel.: 02362-951431
E-Mail: thomas.ridder at imail.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 16 08:31:33 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Sep 2009 08:31:33 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe verleiht
seinenKonrad-von-Soest-Preis 2009 an Rune Mields
Message-ID: 4AB0A265.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.09.2009, 10:50


AKTUELL

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe verleiht seinen
Konrad-von-Soest-Preis 2009 an Rune Mields

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) verleiht seinen
mit 12.800 Euro dotierten "Konrad-von-Soest-Preis" in diesem
Jahr an die konzeptuelle Malerin Rune Mields. Unter dem Vorsitz
von LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale hat eine
elfköpfige Jury den "Westfälischen Kunstpreis" der Künstlerin
zuerkannt. Der LWL verleiht seinen Kunstpreis seit 1954 alle
zwei Jahre im Wechsel mit dem
"Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis" und dem
"Hans-Werner-Henze-Preis".

"Ausgezeichnet wird das Lebenswerk einer Konzeptkünstlerin der
ersten Stunde, die einen weiten kulturhistorischen Horizont in
ihr Werk integriert und nicht zuletzt dadurch einen
nachhaltigen Einfluss auf die jüngere Künstlergeneration
ausübt", begründet die Jury ihre Wahl.

Rune Mields wurde 1935 in Münster geboren, arbeitet und lebt
heute in Köln. Früh etablierte sie sich als konzeptuelle
Malerin. Ihre Bildserien zu mathematischen Regelsätzen und zum
Verhältnis von Zeichen und Sprache verfolgen Themenfelder wie
Mathematik, Musik, Logik sowie Mythen früherer Hochkulturen.

Ihre in schwarz, weiß und grau gehaltenen Gemälde stellte die
Künstlerin bisher auf zahlreichen Ausstellungen vor. Ihrer
ersten größeren Einzelausstellung im Westfälischen Kunstverein
1971 folgten unter anderem Ausstellungen in Kiel 1977,
Mönchengladbach 1983 sowie die Beteiligung an der Biennale von
Venedig 2001.

Der "Konrad-von-Soest-Preis" ist neben dem "Kulturpreis der
Stadt Köln" und dem "Gabriele Münter Preis" bereits die dritte
Auszeichnung für Rune Mields. Der Preis wird am 1. Dezember
2009 im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in
Münster verliehen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 16 08:17:47 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Sep 2009 08:17:47 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Werkstatt Geschichtsarbeit und
historisch-politischesLernen zum Nationalsozialismus,
Wuppertal, 19.-21.11.2009
Message-ID: 4AB09F2B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 14.09.2009, 08:46
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


TAGUNG

Werkstatt Geschichtsarbeit und historisch-politisches Lernen
zum Nationalsozialismus - "Vermittlungsarbeit an
geschichtlichen Orten"
19. bis 21. November 2009

Diese Tagung wendet sich an Lehrerinnen und Lehrer,
Erwachsenenbildner, Archivare und Stadthistoriker,
MitarbeiterInnen von Gedenkstätten, Geschichtswerkstätten und
Geschichtsvereinen, aber auch alle anderen historisch
interessierten und engagierten Bürgerinnen und Bürger. Wir
wollen neue thematische Anregungen, methodenorientierte
Workshops und fachlichen Austausch bieten und Mitarbeiter und
Nutzer aus unterschiedlichen Geschichts- und
Bildungsinstitutionen zusammenführen.

In diesem Jahr lautet das Oberthema "Vermittlungsarbeit". In
Gedenkstätten und Museen wird nicht nur ausgestellt und
geforscht, das wichtigste Anliegen im Alltag stellt vielmehr
das Vermitteln von Geschichte und konkreten Geschichten dar. In
den Workshops wollen wir unter anderem uns praktisch mit dem
Interpretieren von historischen Gegenständen und der Frage "Wie
macht man einen gute Führung?" befassen. Wie Besucher
eigentlich mit den Erkenntnissen, die sie in Gedenkstätten und
historischen Museen gewinnen, umgehen und wie sie diese weiter
verarbeiten, ist ebenso Gegenstand eines Vortrages wie die
Frage, welche Qualität die virtuellen Geschichtsangebote im
Internet und in den Medien bieten.


Geplantes Programm

Donnerstag, 19. November 2009

Anreise bis ca. 17.00 Uhr: Einchecken im Hotel
18.00 Uhr: Begrüßung und Einführung durch Heide Koehler
(Vorsitzende des Fördervereins Konsumgenossenschaftshaus
"Vorwärts", Münzstraße e.V.) und N.N.
18.30 Uhr: Abendimbiss
19.30-21.00 Uhr: "Mit eigenen Augen sehen, wozu der Mensch
fähig ist". Zur Wirkung von Gedenkstätten auf ihre
Besucher/innen. Vortrag von Bert Pampel (Stiftung Sächsische
Gedenkstätten) und Diskussion

Freitag, 20. November 2009

9.00-11.00 Uhr: Kurze Einführung in die Geschichte des
Gebäudekomplexes Münzstraße (Heide Koehler), anschließend
Führung durch die Gebäude (Reiner Rhefus/Förderverein
Konsumgenossenschaft "Vorwärts")
11.00-12.30 Uhr: Workshops
>> Gruppen durch Ausstellungen, Museen und Gedenkstätten
begleiten - mit Olesja Nein/Osnabrück und Dr. Benigna
Schönhagen/Augsburg - Moderation: Dr. Ulrike Schrader
>> Spuren lesen. Zum Umgang und zur Interpretation von
baulichen Relikten und Alltagsgegenständen - mit Clemens
Heinrichs/Oberhausen - Moderation: Dr. Paul Ciupke
>> Kinder des Widerstands. Ein vergessenes Stück NS-Geschichte,
ein Forschungsprojekt und eine Bildungsaufgabe - mit Dr. Dieter
Nelles/Wuppertal - Moderation: Dr. Norbert Reichling
12.30 Uhr: Mittagspause und Imbiss
14.30-17.30 Uhr: Fortsetzung der Workshops
18.00 Uhr: Empfang durch Dr. Eberhard Illner, Leiter des
Historischen Zentrums in Wuppertal im Museum für
Frühindustrialisierung
19.30 Uhr: Abendessen im "Engelskeller"(Engels-Haus)

Samstag, 21. November 2009

9.00-10.30 Uhr:
Projektebörse - Pläne, Kurzberichte und Nachrichten aus
Vereinen, Gedenkstätten, Museen, politischer Bildung,
Initiativen und Geschichtswerkstätten
11.00-12.30 Uhr:
Visualisierung und Virtualisierung von Erinnerung.
Geschichtspolitik in der medialen Erlebnisgesellschaft.
Öffentlicher Vortrag von Dr. Erik
Meyer/Justus-Liebig-Universität Gießen und Diskussion

Veranstalter:
Bildungswerk der Humanistischen Union
Arbeitskreis NS-Gedenkstätten NRW
Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
in Zusammenarbeit mit dem Förderverein
Konsumgenossenschaftshaus "Vorwärts", Münzstraße e.V. und
der Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal
und mit Unterstützung der Landeszentrale für
politische Bildung NRW


INFO

Tagungsort:
ehemaliges Konsumgenossenschaftshaus "Vorwärts"
Münzstraße 47
Wuppertal-Barmen

Übernachtungsort:
Art Fabrik&Hotel

Teilnahmebeitrag: (einschließlich Übernachtung und Verpflegung)
Im Einzelzimmer 100 Euro - im Doppelzimmer 80 Euro -
für Arbeitslose und StudentInnen und bei Teilnahme
ohne Übernachtung 45 Euro

Rückfragen und schriftliche Anmeldungen bitte an:
Bildungswerk der Humanistischen Union
Kronprinzenstr.15
45128 Essen
Tel.: 0201 - 22 79 82
Fax 0201 - 23 55 05
E-Mail: buero at hu-bildungswerk.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 17 10:39:46 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Sep 2009 10:39:46 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Schulprojekt im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall,
Witten 19.09.-20.10.2009
Message-ID: 4AB211F2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 14.09.2009


AKTUELL

Industrie - Kultur - Projekt
Schulprojekt im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Es wird gehämmert, gesägt und geschweißt - aber auch gedichtet,
gemalt und musiziert im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall.
Das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ist
in dieser und den kommenden Wochen Gastgeber und Aktionsbühne
für das Industrie-Kultur-Projekt der beiden Wittener
Waldorfschulen.

Bereits seit vier Wochen beschäftigen sich die beiden zwölften
Klassen der Blote-Vogel-Schule und der Rudolf-Steiner-Schule im
Rahmen der sogenannten "Geschichtsepoche" mit der
Industrialisierung des Ruhrgebietes. Insgesamt sieben
Exkursionen führten die 47 Schüler zu bedeutenden Denkmälern
und Museen der Industriegeschichte. Auf der Besuchsliste
standen der Landschaftspark Duisburg Nord, die
LWL-Industriemuseen Zollern II/IV und Henrichshütte, aber auch
in die historischen Arbeitersiedlungen und nicht zuletzt die
produzierenden Edelstahlwerke Witten.

"Die Beschäftigung mit der Ruhrgebietsgeschichte reichte von
den geologischen Grundlagen bis zur laufenden Produktion eines
großen Betriebes", erklärt Christiane Uffmann, Lehrerin und
Projektkoordinatorin an der Blote-Vogel-Schule. "Besonders
wertvoll waren den Schülern dabei die kompetenten
Gesprächspartner, die sich an den einzelnen Exkursionsorten zur
Unterstützung des Projektes bereit fanden."

Seit Montag verarbeiten die Schüler nun die gewonnenen
Eindrücke und Erkenntnisse in verschiedenen Arbeitsgruppen auf
der Zeche Nachtigall. Die Literarische Schreibwerkstatt, die
Musikalische Improvisationsgruppe, die
Schrott-Skulpturenwerkstatt und die AG Bildnerisches Gestalten
(Malen und Zeichnen) arbeiten ganztägig in den Gebäuden und im
Freien und bereiten damit eine Sonderausstellung in den Räumen
des LWL-Museums vor. Ein prominenter Helfer konnte auch für das
Projekt gewonnen werden: Der stellvertretende Bürgermeister
Jürgen Dietrich betreut als gelernter Metallwerker die
Schweißer in der Schrott-Skulpturenwerkstatt.

Die Eröffnung der Ausstellung Industrie-Kultur-Projekt findet
am Samstag, 19.September, um 15 Uhr statt. Die Arbeiten werden
anschließend vom 20. September bis zum 25. Oktober 2009 im
ehemaligen Werkstattgebäude der Zeche Nachtigall zu sehen sein.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Tel. 02302 93664-0
E-Mail: zeche-nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 17 10:48:38 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Sep 2009 10:48:38 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Signierstunde_mit_Otmar_Alt_im_LWL-Mu?=
=?utf-8?q?seum_f=C3=BCr_Archaeologie=2C_Herne=2C_22=2E09=2E2009?=
Message-ID: 4AB21406.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.09.2009, 10:00


AKTUELL

Der Künstler kommt ins Museum
Signierstunde mit Otmar Alt im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) präsentiert in
seinem LWL-Museum für Archäologie in Herne seit 29. August die
Kunstausstellung "Otmar Alt - Die verzauberte Welt des
unbekannten Archäologen". Am 22. September kommt der Künstler
von 15 bis 17 Uhr ins Museum. Er signiert allen Kunst- und
Archäologie-Fans den Begleitband zur Ausstellung "Wie bunt war
die Vergangenheit wirklich? GANZ ALT - die Archäologie des
Eiszeitalters, umgesetzt von Otmar Alt". Als Alternative hierzu
hält der Museumsshop weitere Bücher und Plakate bereit und auch
Mitgebrachtes wird mit einem Autogramm versehen werden.

Hintergrund: Die Kunstausstellung zeigt ein Zuhause, das vom
Eingangsflur bis zum Schlafzimmer angefüllt ist mit
archäologischen Objekten und deren farbenfroher Interpretation
durch den Maler und Bildhauer Otmar Alt. In sieben Zimmern
laden gut 20 Bilder und Skulpturen des Hammer Künstlers die
Besucher zum Enträtseln von Steinzeit und Moderne ein.

Otmar Alt: Der als "Bürger des Ruhrgebietes" ausgezeichnete
Künstler Otmar Alt wurde 1940 in Wernigerode im Harz geboren.
Neben Grafiken und Gemälden gestaltet er unter anderem
Keramiken und Glasplastiken und baut Skulpturen aus Polyester,
Bronze oder Eisen. Von 1964 bis 1966 war er Meisterschüler bei
Hermann Bachmann an der Berliner Kunstakademie. Der heute in
Hamm lebende Künstler gründete 1991 die Otmar-Alt-Stiftung, die
junge Talente fördert und ihnen ein Präsentationsforum bietet.
In über 500 Ausstellungen wurde das Werk Otmar Alts bisher im
In- und Ausland gezeigt.


INFO

Termin:
22.9.2009, 15 bis 17 Uhr: Signierstunde mit Otmar Alt

Kosten:
- Eintritt Kunstausstellung:
Erwachsene 2,50 Euro, Ermäßigungsberechtigte 1,50 Euro,
Familien 5 Euro
- Begleitbuch:
"Wie bunt war die Vergangenheit wirklich?
GANZ ALT - die Archäologie des Eiszeitalters, umgesetzt von
Otmar Alt"
- Sabine Gaudzinski-Windheuser, Regina Höfer, Olaf Jöris (Hrsg.),
Mainz 2007, 103 Seiten mit 71 meist farbige Abbildungen,
ISBN 978-3-88467-107-8, 18,50 ?

Adresse:
LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0 oder -24
URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr,
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr
Geschlossen am 24., 25., 31.12. und am 1.1.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 17 11:00:37 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Sep 2009 11:00:37 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Fuehrungen und Programm rund um das
LWL-IndustriemuseumZeche Hannover, Bochum, 19.09.2009
Message-ID: 4AB216D5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 17.09.2009, 09:17


AKTUELL

So lebten und speisten die Bergarbeiter
Führungen und Programm rund um das
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Rund um die Arbeit und den Alltag der Bergarbeiter
geht es bei Führungen, zu denen der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden
Wochenende in sein Industriemuseum Zeche Hannover nach Bochum
einlädt.

Am Samstag, 19. September, bewegen sich die Besucher ab 15 Uhr
unter dem Motto "Kohle, Koks, Konsumanstalt" auf den Spuren der
Industrialisierung Hordels. Durch den Bau der Zeche hat sich
die unmittelbare Umgebung verändert: Um die wachsende
Arbeiterschaft zu binden, entstanden Schulen, Kindergärten und
Kirchen mit finanziellen Mitteln der Firma Krupp, dem
Eigentümer der Zeche. Die Schachtanlage selber breitete sich
aus, neue Verkehrswege entstanden um die Anlage herum mit
Anschluss an überregionale Netze. Zeche und Siedlungen
brauchten Energie, und die Wasserver- und -entsorgung musste
geregelt werden. Halden und Bergsenkungen veränderten das Bild
der Landschaft entscheidend. Die Führung bietet Einblicke in
die Veränderungen dieser Zeit und zeigt, wie sehr die
Entwicklungen auch noch das heutige Stadtbild Bochums prägen.
Die Tour kostet 2,50 Euro pro Person. Treffpunkt ist der
Zechenvorplatz.

Kinder zwischen sechs und 14 Jahren können am Sonntag, 20.
September, erleben, wie die Bergarbeiter um 1900 wohnten und
speisten. Die Besucher erfahren interessante Details über den
langen und harten Arbeitsalltag der Bergleute und bekommen in
den originalen Bergarbeiterhäusern von 1890 einen Eindruck von
den Lebensbedingungen um 1900. Beim Rundgang durch den Garten
lernen die Kinder unterschiedliche Gemüsepflanzen kennen, die
in den Arbeitergärten wuchsen, und bekommen einen Eindruck vom
Alltag der Bergarbeiterfrauen, die Garten und Stallungen
bewirtschafteten. Am Ende der Führung setzen die Kinder das
Wissen in die Tat um und bereiten selbst ein Essen am Kohleofen
zu. Los geht's um 11 Uhr auf dem Zechenvorplatz. Der
Teilnahmebeitrag beträgt 5 Euro. Eine Anmeldung ist
erforderlich unter Telefon: 0234 6100-874.


INFO

Kontakt:
LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100 874
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 21 08:38:16 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Sep 2009 08:38:16 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Textsammlung der Neuen Frauenbewegung fuer Lehre
undBildung
Message-ID: 4AB73B78.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 18.09.2009, 08:45


LITERATUR

Vom Tomatenwurf bis zur ersten Kanzlerin
Wie Frauenbewegungen Politik und Gesellschaft verändert haben
Textsammlung der Neuen Frauenbewegung für Lehre und Bildung

Die neuen Frauenbewegungen haben in den letzten 40 Jahren die
Arbeit, Beziehungen und Politik nachhaltig verändert. Erst sie
haben die Beteiligung der Frauen mit durchgesetzt, die heute
weitgehend selbstverständlich erscheint. Um 1968 war es noch
undenkbar, dass Mütter im Beruf stehen und Väter sich um Kinder
kümmern oder dass im neuen Jahrtausend eine Bundeskanzlerin
gewählt wird. Ein Quellenband, herausgegeben von Prof. Dr. Ilse
Lenz (Lehrstuhl für Soziologie der RUB) in Zusammenarbeit mit
den Landeszentralen für Politische Bildung in NRW, Berlin und
Rheinland-Pfalz, stellt nun zusammen, was die neuen
Frauenbewegungen gedacht und gemacht haben, um diese
grundlegende Demokratisierung voranzubringen.

Kerntexte der Debatten über 40 Jahre

Das Buch ist die Kurzfassung einer 2008 veröffentlichten
umfassenden Quellensammlung zu neuen Frauenbewegung, die rasch
zum Standardwerk geworden ist. In der neuen Kurzfassung sind
nun die Kerntexte der vielen spannenden Debatten von 1968 bis
2000 nachzulesen. Einige Diskussionen sind weiter hochbrisant,
wie die um Vereinbarkeit von Familie und Beruf, um die
Gleichstellung in Politik und Organisationen, die Forderungen
der Migrantinnen oder die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen.
Andere sind weitgehend vergessen und harren der Neuentdeckung:
Dazu gehören die Debatten um das feministische Müttermanifest
und um den Lohn für Hausarbeit, die feministischen
Friedensansätze und schließlich die Sexualität, in denen Frauen
mit Lust und Erotik experimentierten (und die das Klischee von
der "verklemmten Feministin" widerlegen).

Die Frauenbewegung: Ein unabgeschlossenes Projekt

Die Frauenbewegung erweist sich als unabgeschlossenes Projekt
von Frauen (und einigen Männern) aus verschiedenen Schichten,
Kulturen und Lebenslagen - von Müttern, Arbeiterinnen, Lesben
und Migrantinnen. Schwerpunkte bilden das Engagement in Bildung,
Beruf, Politik, gegen Gewalt und in der Globalisierung. So
eröffnet der Band einen einzigartigen Zugang zu den
Kontroversen um Geschlecht und gesellschaftlichen Wandel in
Deutschland seit 1968. Die Texte sind weiterhin aktuell
angesichts der Debatten um die Zukunft der Arbeit, der Familie
und des Friedens auf lokaler und globaler Ebene.

Gedacht für Lehre, politische Bildung und Interessierte

Die Sammlung ist gedacht für die Lehre an Universitäten und
Schulen, für die politische Bildung und für interessierte Leser
und Leserinnen. Ein Team von studentischen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern am Lehrstuhl von Prof. Lenz hat sich an der
Auswahl der Quellen beteiligt. Die Originaltexte sollen zu
einer kritischen Auseinandersetzung mit den Neuen
Frauenbewegungen beitragen.


INFO

Titelaufnahme

Die neue Frauenbewegung in Deutschland. Abschied vom kleinen
Unterschied. Ausgewählte Quellen. Hg. von Ilse Lenz. VS Verlag
für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2009.
ISBN 978-3-531-16764-0

Bezug

Der Band ist über den Buchhandel erhältlich, aber auch gegen
eine kleine Pauschale bei der Landeszentrale für politische
Bildung NRW, Berlin oder Rheinland-Pfalz zu bestellen (siehe:
URL: http://www.politische-bildung.nrw.de;
URL: http://www.landeszentrale-politische-bildung-berlin.de;
URL: http://www.politische-bildung-rlp.de).

Weitere Informationen

Prof. Dr. Ilse Lenz
Lehrstuhl für Soziologie / Soziale Ungleichheit und Geschlecht
Ruhr-Universität Bochum
44780 Bochum
Tel.: 0234/32-28413
E-Mail: ilse.lenz at rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 21 08:48:36 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Sep 2009 08:48:36 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_PAX_hei=C3=9Ft_Frieden=3A_Schriftzug_?=
=?utf-8?q?vor_dem_LWL-Roemermuseum_zum_Weltfriedenstag?=
Message-ID: 4AB73DE4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.09.2009, 14:19


AKTUELL

PAX heißt Frieden
Schriftzug vor dem LWL-Römermuseum zum Weltfriedenstag

Am Sonntag (20.9.) sind vor dem LWL-Römermuseum in Haltern am
See die Friedensbotschaften von 200 Besuchern der
Varus-Ausstellung zu sehen. Die Tontafeln, gestaltet von den
Museumsbesuchern, werden einen Tag vor dem UNO-Weltfriedenstag
(Montag) zum fünf Meter hohen Schriftzug "PAX" (lateinisch für
"Frieden") auf der Wiese vor dem LWL-Römermuseum ausgelegt. Die
Aktion im Juli veranstaltete das LWL-Römermuseum zusammen mit
Fritz Pietz (Kunstaktionen, Objekte, public art).

Der Hintergrund: Als Alleinherrscher im Imperium Romanum
verkündete Augustus im Jahre 17 v. Chr. den Anbruch eines
"Goldenen Zeitalters" mit Frieden, Fruchtbarkeit und Wohlstand.
Künstler verbreiteten damals die Botschaft in ihren Werken, die
auch die Ausstellung "Imperium" in der Seestadthalle in Haltern
zeigt.

Die Ausstellung "Imperium" beschäftigt sich bis zum 11. Oktober
mit dem Verlierer der Varusschlacht und seinem
lebensgeschichtlichen Hintergrund sowie mit dem Römischen Reich
auf dem Höhepunkt seiner Macht und Kultur.

Die Lebensgeschichte des Varus wird in acht Kapiteln in der
Seestadthalle und im Römermuseum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) auf 2.000 Quadratmetern mit der
augusteischen Epoche des römischen Imperiums verflochten. Mehr
als 300 hochkarätige Exponate aus internationalen Museen, wie
dem Louvre (Paris) oder dem British Museum (London), aus Neapel
oder aus dem Vatikan lassen die kulturelle Blüte des "Goldenen
Zeitalters" zur Zeit des Kaisers Augustus wiederauferstehen.


INFO

IMPERIUM
Öffnungszeiten bis 11. Oktober
Dienstag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr
Samstag: 10 bis 20 Uhr
Sonntag: 10 bis 18 Uhr

Seestadthalle
Lippspieker 25
45721 Haltern am See

und

LWL-Römermuseum
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See

URL: http://www.lwl.org
URL: http://www.imperium-konflikt-mythos.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 21 08:54:02 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Sep 2009 08:54:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Zwischenbilanz der Cappenberger Schau: Fast
12.000Besucher sahen bisher Kohlschein
Message-ID: 4AB73F2A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Unna Presse und Kommunikation"
Datum: 18.09.2009, 13:02


AKTUELL

Zwischenbilanz der Cappenberger Schau:
Fast 12.000 Besucher sahen bisher Kohlschein

Die aktuelle Schau "Hans Kohlschein - Ein Künstlerleben in
Zeiten des Umbruchs", die der Kreis Unna auf Schloss Cappenberg
in Selm noch bis zum 25. Oktober präsentiert, zeigt sich
bereits in der Zwischenbilanz mit 12.000 Besuchern als
erfolgreiches Ausstellungskonzept. Thomas Hengstenberg,
Fachbereichsleiter für Kultur des Kreises, freut sich darüber,
dass auch in der öffentlichen Wahrnehmung Qualität erkannt und
belohnt wird. "Hans Kohlschein ist eine regelrechte Entdeckung",
so der Ausstellungsmacher, "die es verdient hat, entsprechend
gewürdigt zu werden."

Der vielseitige Maler, Zeichner und Karikaturist Hans
Kohlschein (1879-1948) hat in einer Hochphase politischer,
wirtschaftlicher und künstlerischer Umbrüche ein
außergewöhnliches ?uvre geschaffen. In den sieben
Lebensjahrzehnten, die ihm gegeben waren, veränderte sich die
Welt in einem rasanten Tempo. In seinem Geburtsjahr war
Deutschland eine Monarchie. Im Jahr seines Todes, 1948, waren
die Wunden eines welterschütternden Krieges noch nicht
verheilt. Dazwischen lagen zwei Weltkriege und der Untergang
des Kaiserreiches, der hoffnungsgetragene Aufbruch um 1918 mit
der Gründung der Weimarer Republik und ihrem Scheitern. Hans
Kohlschein erlebte die Diktatur Adolfs Hitlers und schließlich
den Zusammenbruch des Dritten Reiches.

In diesen unruhigen Zeiten eine Lebensposition zu beziehen und
die Orientierung in dem Labyrinth der Veränderungen zu behalten
war nicht leicht, doch Hans Kohlschein folgte seinem Weg
gradlinig und konsequent. Den Schreckensjahren der ersten
Hälfte des 20. Jahrhunderts begegnete er mit erkennbarer
Betroffenheit, aber auch mit unbändiger Lebenskraft. Anders als
viele seiner Zeitgenossen hat er im Kampf um die Behauptung
seiner selbst in den Wirrnissen der Zeit bestanden. Es kam zu
keinen sichtbaren Brüchen, weder in seiner Lebenskurve noch auf
seinem künstlerischen Weg.

Verwurzelt in der Tradition der Historien- und
Monumentalmalerei, zeigte sich Kohlschein der gegenständlichen
Kunst zwar verpflichtet, entwickelte jedoch eine eigenständige
und expressive Ausdrucksform. Der Künstler thematisierte u.a.
das Volks- und lebendige Alltagsleben in Polen und überzeugt
sowohl mit seinen Porträts, seinen Landschaften und
vielfältigen religiösen Themen wie auch seinen Szenen des
bäuerlichen Lebens und des Militärs. Begleitend zur Ausstellung
wird sonntags um 14.30 eine öffentliche Führung mit der
erfahrenen Kunsthistorikerin Petra Mecklenbrauck angeboten.
Private Führungen können bei Sigrid Zielke unter Tel.
02303-272141 oder sigrid.zielke at kreis-unna.de gebucht werden.


INFO

Schloss Cappenberg
Schlossberg
59379 Selm
Tel.: 0 23 06/7 11 70
Fax: 0 23 01 / 9 13 40 27





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 21 09:03:06 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Sep 2009 09:03:06 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Fotoausstellung: "Umbruch. Zeugen aus Stahl und
Stein", 20.09.-11.11.2009, Dortmund
Message-ID: 4AB7414A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 18.09.2009, 12:43


AUSSTELLUNG

Malen mit der Kamera
Neue Fotoausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

"Umbruch. Zeugen aus Stahl und Stein" heißt eine neue
Fotoausstellung, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) vom 20. September bis 11. November 2009 auf der "Galerie
Industriearbeit" seines Industriemuseums Zeche Zollern zeigt.
Zu sehen sind großformatige Arbeiten der Dortmunder Künstlerin
Rita-Maria Schwalgin. Sie hat stillgelegte Industrieanlagen in
den Focus genommen und spielt in ihren "FotoInszenierungen" mit
Perspektive, Farbe und Licht. Die Ausstellung wird am Sonntag,
20. September, um 16 Uhr eröffnet.

Der Umbruch erlaubt spannende Blickwinkel auf unterschiedliche
zeitliche Zustände der oft monumentalen Zeitzeugen - das wird
in den Fotografien von Rita-Maria Schwalgin deutlich. Dabei
wird der Wandel der Industrieorte zu Kult(ur)orten in den
Arbeiten nicht kontinuierlich dokumentiert. Schwalgin arbeitet
eher punktuell und exemplarisch. Durch die Fokussierung rückt
sie die Motive, oft leicht ironisch und auf ihre Weise
interpretierend, in ein neues Licht. Bei manchen Arbeiten
schwelgt die Fotografin förmlich in kräftigen, atmosphärischen
Farben - sie "malt" mit der Kamera.

Drei der größten kulturhistorischen Baustellen Dortmunds werden
in dieser Ausstellung eigenwillig porträtiert: Das Dortmunder U
mit seinen Licht-Inszenierungen während der Theaternacht 2007,
"Phoenix-Ost" mit inzwischen weitgehend verschwundenen Relikten
der Stahlzeit sowie aktuellen Baustellenbildern und
"Phoenix-West" mit der kompletten Hochofenanlage sowie
Detailaufnahmen.

Rita-Maria Schwalgin hat in Hannover Architektur studiert. Mit
ihren fotografischen Arbeiten knüpft sie auch an familiäre
Wurzeln an: der Urgroßvater war der bekannte hessische
Architekt Georg Kegel, sein Bruder - einer der Pioniere der
Fotografie - trug den Titel "Königlicher Hoffotograf, Schloss
Wilhelmshöhe" (Kassel).


INFO

Umbruch. Zeugen aus Stahl und Stein
Dortmunder FotoInszenierungen von Rita-Maria Schwalgin
20.9. bis 15.11.2009, Eröffnung: So, 20.9., 16 Uhr
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 21 09:09:31 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Sep 2009 09:09:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtarchaeologin in der Ausstellung, Muenster,
23.09.2009
Message-ID: 4AB742CB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 18.09.2009 10:44


AKTUELL

Stadtarchäologin in der Ausstellung

Wie ist Münster zu dem geworden, was es ist? Wie sah der Alltag
der Menschen in früheren Jahrhunderten aus? Archäologische
Grabungen liefern faszinierende Antworten auf diese Fragen.
Kein Wunder also, dass immer wieder viele Münsteranerinnen und
Münsteraner die Arbeit der Stadtarchäologen gerne "live" vor
Ort, am Bauzaun verfolgen. Wer dazu bisher keine Gelegenheit
hatte, der kann jetzt interessante Grabungsfunde in der
Bürgerhalle der Bezirksregierung bestaunen. Stadtarchäologin
Dr. Aurelia Dickers steht am Mittwoch, 23. September, von 14
bis 15.30 Uhr in der Ausstellung für Fragen zur Verfügung. Die
Ausstellung zur Stadtarchäologie wird ebenso wie die
Ausstellung der Bezirksregierung zum Denkmalschutz noch bis zum
25. September in der Bürgerhalle der Bezirksregierung am
Domplatz zu sehen sein.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 22 08:45:12 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Sep 2009 08:45:12 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL bringt DVD ueber Roemer in Westfalen heraus
Message-ID: 4AB88E98.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.09.2009, 12:15


AKTUELL

"VENI, VIDI...und tschüss?"
LWL bringt DVD über Römer in Westfalen heraus

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat eine neue DVD
über die Römer in Westfalen ("VENI, VIDI... und tschüss?")
herausgegeben. "Der Titel ist in Anlehnung an das bekannte
Zitat von Cäsar gewählt - veni, vidi, vici - ich kam, sah und
siegte", sagte Dr. Hermann-Josef Höper bei der Vorstellung der
Gemeinschaftsproduktion von LWL-Medienzentrum und
LWL-Römermuseum am Montag (21.9.) in Haltern. Gemeinsam mit
Schülern des Joseph-König-Gymnasiums in Haltern testete der
Medienfachmann des LWL die neue DVD (19,90 Euro).

Höper, Autor und Projektleiter beim LWL-Medienzentrum für
Westfalen: "Die ersten beiden von fünf Kapiteln des Hauptfilms
zeigen die historischen Ereignisse der Zeit, in der die Römer
versucht haben, Germanien zu erobern und als Provinz
einzurichten. Archäologische Arbeitsmethoden werden im
folgenden Kapitel behandelt, während das vierte Kapitel sich
mit der Ausrüstung und dem Alltag der Legionäre beschäftigt.
Die Aufnahmen zu diesen beiden Kapiteln entstanden fast
ausschließlich im LWL-Römermuseum in Haltern. Das letzte
Kapitel stellt die jüngeren Forschungsergebnisse der
Archäologie in den geschichtlichen Kontext. Diese
Forschungsergebnisse stärken die auch durch antike Quellen
fundierte These, dass Germanien sich zur Zeit des Varus in
einem provinzähnlichen Zustand befand."

Speziell für Haltern existieren Hinweise, die derzeit vage eine
römische Präsenz über die Varusniederlage hinaus vermuten
lassen. Hier fand man die Spuren eines großen Feldlagers, das
Standlager, das sogenannte Ostlager, eine Marinebasis und ein
ausgedehntes Gräberfeld. Insgesamt bezeugt die Konzentration
und die Qualität der Befunde, dass in Haltern der
Verwaltungssitz einer im entstehen befindlichen Provinz
angenommen werden muss.

Ergänzend zum Hauptfilm bietet die DVD zwei weitere Kurzfilme.
Der neunminütige Film "Die Restaurierung eines Römerdolches"
zeigt den Ablauf von Restaurierungsarbeiten und der Film
"Projekt Römerschiff. Der Bau der Victoria" den Nachbau eines
römischen Patrouillenschiffes. "Insbesondere die Experimentelle
Archäologie hat in den vergangenen Jahren viel zum Verständnis
antiker Lebensbedingungen beigetragen", erläuterte Renate
Wiechers vom LWL-Römermuseum in Haltern.

Die DVD enthält einen ROM-Teil, (lesbar für PC oder MAC), der
anhand von mehr als 30 Fotografien archäologischer Fundstücke,
Ausgrabungsfotos und Plänen eine punktuelle Vertiefung in
spezielle Themen bietet und als Lehrmaterial für den Einsatz in
Schulen besonders gut geeignet ist. "Mitte Oktober wird unsere
sehr erfolgreiche Varus-Ausstellung 'Imperium' ihre Pforten
schließen. Mit dieser DVD wird das Thema in kompakter Form über
den Ausstellungszeitraum hinaus zur Verfügung stehen", so
Wiechers aus dem LWL-Römermuseum Haltern über die neue DVD.
"Die gelungenen Animationen, die wir ausführlicher schon in der
Ausstellung zeigen, tragen sehr zur Anschaulichkeit bei".

Ab sofort ist die DVD "VENI, VIDI ... und tschüss?" mit
insgesamt zirka 60 Filmminuten und über 30 Bildern, erläuterten
Texten und zweisprachigen Quellen für 19,90 Euro im Museumsshop
in Haltern erhältlich. Sie kann auch beim LWL-Medienzentrum für
Westfalen (medienzentrum at lwl.org) bestellt werden.

Hintergrund:
Entlang der Lippe zogen die Römer von Westen her immer tiefer
ins westfälische Hinterland vor und legten Militärlager in
Holsterhausen, Beckinghausen, Oberaden, Haltern und Anreppen.
Sie scheiterten jedoch im Jahre 9 n. Chr. mit der Varusschlacht
an ihrem Vorhaben, Germanien zu einer römischen Provinz zu
machen. Aus Anlass der 2000jährigen Wiederkehr dieses Datums
ist noch bis 11.Oktober die Ausstellung "Imperium" in Haltern
zu sehen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 22 08:47:48 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Sep 2009 08:47:48 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Spielverderber Arminius: Cheruskerfuerst verdarb
demKaiser den Geburtstag am 23. September
Message-ID: 4AB88F34.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.09.2009, 10:01


AKTUELL

Spielverderber Arminius
Cheruskerfürst verdarb dem Kaiser den Geburtstag am 23.
September

Mit seinem Sieg über Varus und seine drei Legionen im
Teutoburger Wald hat der Cheruskerfürst Arminius den Geburtstag
von Kaiser Augustus verdorben. Im Frühherbst des Jahres 9 n.
Chr. sollen der römische Stadthalter Germaniens und mindestens
15.000 Legionäre ungegangen sein. "Seinen 72. Geburtstag am 23.
September vor 2000 Jahren wird der Kaiser deshalb in Trauer
verbracht haben", vermutet Dr. Rudolf Aßkamp, Leiter des
LWL-Römermuseums in Haltern am See, wo noch bis zum 11. Oktober
die Ausstellung "Imperium" zu sehen ist.

Der römische Gelehrte Sueton berichtet, dass Augustus sich
monatelang den Bart nicht geschoren und immer wieder ausgerufen
haben soll: "Quinctilius Varus, gib die Legionen zurück." Nach
zahlreichen Triumphen sei Augustus in den Wäldern Germaniens an
die Grenzen seiner Macht gestoßen - eine Niederlage, die seine
Erfolgsbilanz verwässert habe, so Aßkamp.

Rückblick Als am 23. September 63 v. Chr. Octavian das Licht
der Welt erblickte, ahnte noch kein Römer, dass dieser später
als Kaiser Augustus über ein Weltreich herrschen wird, das sich
vom Atlantik bis zum Euphrat und vom Nil bis zum Rhein
erstreckt. "Und wäre es nach Augustus gegangen, hätte auch noch
Germanien zum Römischen Reich gehört", erläutert der Leiter des
LWL-Römermuseums.

Octavian wuchs in einer Zeit auf, als blutige Bürgerkriege das
Imperium erschütterten. Sein Großonkel Caesar konnte als
Diktator zwar zeitweise die Macht an sich reißen, wurde dann
aber 44 v. Chr. ermordet. Per Testament hatte Caesar zuvor noch
seinen Großneffen Octavian als seinen Haupterben eingesetzt.
Obwohl politisch unerfahren konnte sich Octavian schnell eine
große Anhängerschaft aufbauen, den Mord an Caesar rächen und
die Macht an sich reißen.

Im Jahr 31 v. Chr. stieg Octavian zum Alleinherrscher in Rom
auf. Sein Geburtstag am 23. September wurde zu einem
offiziellen Feiertag erklärt. Der Senat verlieh ihm umfassende
Vollmachten und den Ehrennamen Augustus, der "Erhabene". "Der
politische Aufstieg Octavians zum Kaiser Augustus zählt zu den
bemerkenswertesten Leistungen der Weltgeschichte", ist Aßkamp
überzeugt.

Krieg und Frieden Augustus befreite das Imperium aus den Wirren
der Bürgerkriege und schenkte ihm eine neue Friedenszeit. In
der Halterner Ausstellung "Imperium" ist sein Porträt aus der
Staatlichen Antikensammlung und Glyptothek München zu sehen. Es
zeigt Augustus mit einem Eichenlaubkranz, der ihm als Retter
des Vaterlandes verliehen wurde. In Rom ließ ihm zu Ehren der
Senat einen Friedensaltar errichten. Am Geburtstag des Kaisers
warf eine monumentale Sonnenuhr ihren Schatten direkt auf den
Altar.

"Doch wenn Augustus als Friedensfürst in die Geschichte
eingegangen ist, bezieht sich das nur auf das Römische Reich
selbst", erklärt Aßkamp. Gegen fremde Mächte führte er mehr
Kriege und eroberte größere Gebiete als jemals ein Römer vor
ihm, ob in Nordafrika und den Alpen oder auf der Iberischen
Halbinsel und dem Balkan. Die hochgerüsteten Legionen Roms
galten als unschlagbar und eilten von Sieg zu Sieg.

Die Katastrophe im Teutoburger Wald Auch Germanien geriet
zunehmend in das Blickfeld des Kaisers. Seit 12 v. Chr. ließ er
das Gebiet östlich des Rheins von seinen Stiefsöhnen Drusus und
Tiberius erobern und gliederte es als Provinz in das Imperium
ein. Im Jahr 6 oder 7 n. Chr. übernahm der erfahrene Publius
Quinctilius Varus den Oberbefehl in Germanien, wo auch er
anfangs Erfolge erzielen konnte, später aber durch den Überfall
seines früheren Vertrauten Arminius scheiterte.

Hintergrund
Die Ausstellung "Imperium" in der Seestadthalle und im
LWL-Römermuseum in Haltern am See wendet sich dem historischen
Geschehen um die Varusschlacht aus der Perspektive des
Verlierers, des Römischen Reiches, zu. In Haltern bestanden vor
2000 Jahren die bedeutendsten römischen Militäranlagen östlich
des Rheins. Hier war mit der 19. Legion ein Teil der Truppen
stationiert, die später im Teutoburger Wald untergehen sollten.
Als ihr Befehlshaber wird sich auch Varus sicher häufig in
Haltern aufgehalten haben.

Am Vorabend der Varusschlacht befand sich Rom auf dem
vorläufigen Höhepunkt seiner Macht und erlebte eine Zeit
wirtschaftlicher und kultureller Blüte. Die Ausstellung
"Imperium" lässt dieses "Goldene Zeitalter" vor den Augen der
Besucher wiederauferstehen und beleuchtet die innen- und
außenpolitischen Erfolge des Augustus. Den Roten Faden durch
die aufwändig inszenierte Ausstellung bildet die Biografie des
Publius Quinctilius Varus.

Die Ausstellung "Imperium" des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) ist Teil des überregionalen
Kooperationsprojekts "Imperium Konflikt Mythos. 2000 Jahre
Varusschlacht" an den drei Standorten Haltern am See, Kalkriese
und Detmold.


INFO

Ausstellung IMPERIUM
Seestadthalle
Lippspieker 25
45721 Haltern am See

LWL-Römermuseum
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr
Samstag: 10 bis 20 Uhr
Sonntag: 10 bis 18 Uhr

Eintrittspreise
Erwachsene: 9 Euro
Familien: 20 Euro
Schüler: 2 Euro
Ermäßigungsberechtigte: 6 Euro
Gruppen: 7 Euro pro Person (zzgl. Führungsgebühr)

URL: http://www.imperium-konflikt-mythos.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 22 08:57:38 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Sep 2009 08:57:38 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Rheinisch-westfaelische Zeitschrift fuer Volkskunde,
Band 54 / 2009
Message-ID: 4AB89182.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Peter Höher"
Datum: 11.09.2009, 13:10


SERVICE: TOC

"Rheinisch-westfälischen Zeitschrift für Volkskunde"
Veröffentlichungen der Abteilung für Rheinische Volkskunde
des Instituts für Geschichtliche Landeskunde der Rheinlande
an der Universität Bonn und der Volkskundlichen Kommission
für Westfalen
Band 54. Jahrgang 2009
Herausgeber: Gunther Hirschfelder, Ruth-E. Mohrmann
Schriftleitung: Peter Höher, Lars Winterberg
ISSN: 0342-1996




Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=35



Prof. Dr. Dr. h.c. Günter Wiegelmann
(31. Januar 1928 - 2. Oktober 2008) (9)


Aufsätze

Wolfgang BRÜCKNER: Lebensstile calvinistisch-reformierten
Kirchenvolks. Vorüberlegungen und Beispiele zur kulturprägenden
Kraft von Konfession (13)

Helmut FISCHER: "Heiden" und "Zigeuner" in rheinischen
Volkserzählungen (43)

Ulrich Friedrich OPFERMANN: "Vertilgung" und "Pardon".
Normsetzung und Rechtspraxis gegen Sinti in Westfalen im 18.
Jahrhundert (63)

Eva LERCHE: ?Von diesem werde ich nun sehr hart behandelt...?
Lebensverhältnisse von Pflegekindern aus dem Landarmenhaus
Benninghausen (1844-1891) (89)

Claudia SCHLAGER: Krieg, Tod und Religion. Grenzerfahrungen als
Transzendenzgeneratoren im Ersten Weltkrieg (111)

Ralf WINKLE: Kriegserfahrung und Anerkennungserwartungen. Zur
Bedeutung symbolischer Gratifikationen im Nationalsozialismus
(131)

Ute ESCH: Wollseifen. Wenn ein Dorf geräumt wird (151)

Hanns Peter NEUHEUSER: Text und Textil. Zur Verwendung von
Handschriftenfragmenten als Futter von liturgischen Gewändern
(171)

Thomas SPOHN: Kuckuck, Kuhtränke, Kühltruhe. Die baulichen
Folgen der Technisierung des Bauernhofes (195)

Ernst Helmut SEGSCHNEIDER: Ballebäuskes, Häspelkes und
Stauzewecken. Neujahrsgebäcke in Nordwestdeutschland. Eine
Untersuchung auf der Grundlage des Atlas der deutschen
Volkskunde (223)

Tagungs- und Projektberichte

Sonja BÖDER: ?Cultural Crossroads. Food and Meals at Cultural
Crossroads?. Bericht über die 17. Internationale Ethnologische
Nahrungsforschungs-Konferenz vom 15. bis 19. September 2008 in
Oslo (257)

Verena BURHENNE: ?Ich glaub? dann jetzt mal? ? Spiritualität
heute. Bericht über die Jahrestagung der Volkskundlichen
Kommission für Westfalen (LWL) am 14. und 15. November 2008 in
Münster (261)

Katrin BAUER: Kirchenumnutzungen und ihre Folgen. Ein Projekt
der Volkskundlichen Kommission für Westfalen (LWL) (266)

Rezensionen

Michael Maurer: Kulturgeschichte. Eine Einführung (Silke Meyer)
(269)

Andrea Mihm: Babyphone. Auf einer Wellenlänge mit dem Kind.
Eine kleine Kulturgeschichte (Marita Metz-Becker) (271)

Alois Wierlacher, Regina Bendix (Hgg.): Kulinaristik. Forschung
- Lehre - Praxis (Anna Palm) (272)

Gabriele Herzog-Schröder, Franz-Theo Gottwald, Verena
Walterspiel (Hgg.): Fruchtbarkeit unter Kontrolle? Zur
Problematik der Reproduktion in Natur und Gesellschaft (Heinz
Schott) (273)

Elisabeth Fendl (Hg.): Das Gedächtnis der Orte. Sinnstiftung
und Erinnerung (Dagmar Hänel) (275)

Alf Lüdtke, Reiner Prass (Hgg.): Gelehrtenleben.
Wissenschaftspraxis in der Neuzeit (Wolfgang Jacobeit) (279)

Friedrich Wilhelm Horn, Friederike Nüssel (Hgg.):
Taschenlexikon Religion und Theologie (Gunther Hirschfelder)
(283)

Leopold Schütte: Wörter und Sachen aus Westfalen. 800 bis 1800
(Ralf Klötzer) (284)

Bernhard Dietrich Haage, Wolfgang Wegner (Hgg.): Deutsche
Fachliteratur der Artes in Mittelalter und Früher Neuzeit
(Rudolf Simek) (285)

Markus Denkler: Sterbfallinventare. Text- und
variablenlinguistische Untersuchungen zum
Schreibsprachenwechsel in Westfalen (1500-1800) (Werner
Beckmann) (286)

Michael Schmitt, Patrick Schuchert (Bearb.): Westfalica Picta.
Band X: Lippe (Hubertus Michels) (288)

Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen
und Lippe. Die Ortschaften und Territorien im heutigen
Regierungsbezirk Münster. Herausgegeben von Susanne Freund,
Franz-Josef Jakobi und Peter Johanek (Harald Lordick)(290)

Bastian Fleermann: Marginalisierung und Emanzipation: Jüdische
Alltagskultur im Herzogtum Berg 1779-1847 (Christoph Nonn) (292)

Joachim Rüffer: Vererbungsstrategien im frühneuzeitlichen
Westfalen. Bäuerliche Familien und Mentalitäten in den
Anerbengebieten der Hellwegregion (Christof Spannhoff) (293)

Georg Fertig: Äcker, Wirte, Gaben. Ländlicher Bodenmarkt und
liberale Eigentumsordnung im Westfalen des 19. Jahrhunderts
(Moritz Jungbluth)(295)

Wilfried Reininghaus, Reinhard Köhne: Berg-, Hütten- und
Hammerwerke im Herzogtum Westfalen im Mittelalter und in der
frühen Neuzeit (Karl Heinrich Kaufhold) (297)

Frank Dierkes: Streitbar und ehrenfest. Zur Konfliktführung im
münsterländischen Adel des 16. und 17. Jahrhunderts (Barbara
Krug-Richter)(299)

Christine Schedensack: Nachbarn im Konflikt. Zur Entstehung und
Beilegung von Rechtsstreitigkeiten um Haus und Hof im
frühneuzeitlichen Münster (Eric Piltz)(301)

Hartmut Kühne, Lothar Lambacher, Konrad Vanja (Hgg.): Das
Zeichen am Hut im Mittelalter. Europäische Reisemarkierungen
(Wolfgang Schmid)(303)

Heinrich Fürst: Die vierzehn Nothelfer. Unsere Freunde. Ihre
Verehrung von den Anfängen bis zum Dreißigjährigen Krieg
(Wolfgang Schmid) (304)

Harald Meller, Ingo Mundt, Boje E. Hans Schmugl (Hgg.): Der
Heilige Schatz im Dom zu Halberstadt (Wolfgang Schmid)(304)

Jan Brademann, Werner Freitag (Hgg.): Leben bei den Toten.
Kirchhöfe in der ländlichen Gesellschaft der Vormoderne
(Wolfgang Schmid) (305)

Wolfgang Schmid: Graphische Medien und katholische Reform.
Reliquienverehrung, Goldschmiedekunst und Wallfahrt (Silke
Meyer) (307)

Peter Dohms (Hg.): Kleine Geschichte der Kevelaer-Wallfahrt.
Von den Anfängen bis heute (Dagmar Hänel) (308)

Andreas Rutz: Bildung - Konfession - Geschlecht. Religiöse
Frauengemeinschaften und die katholische Mädchenbildung im
Rheinland (16.?18. Jahrhundert) (Lina Franken) (309)

Helmut Fischer: Volkserzählungen zwischen Rhein und Eifel.
Erzähler und Schreiber, Sammler und Herausgeber vom 12. bis zum
21. Jahrhundert (Siegfried Becker)(311)

Kerstin Theis, Jürgen Wilhelm (Hgg.): Frankreich am Rhein. Die
Spuren der ?Franzosenzeit? im Westen Deutschlands (Sebastian
Scharte)(312)

Karl Ditt, Klaus Tenfelde (Hgg.): Das Ruhrgebiet in Rheinland
und Westfalen. Koexistenz und Konkurrenz des Raumbewusstseins
im 19. und 20. Jahrhundert (Christoph Nübel) (314)

Martin Krieger: Arme und Ärzte, Kranke und Kassen. Ländliche
Gesundheitsversorgung und kranke Arme in der südlichen
Rheinprovinz (1869 bis 1930) (Melanie Wooßmann)(316)

Simone Moses: Alt und krank. Ältere Patienten in der
Medizinischen Klinik der Universität Tübingen zur Zeit der
Entstehung der Geriatrie 1880-1914 (Mark Schweda)(318)

Lars Winterberg: Wasser ? Alltagsgetränk, Prestigeprodukt,
Mangelware. Zur kulturellen Bedeutung des Wasserkonsums in der
Region Bonn im 19. und 20. Jahrhundert (Thomas Schürmann) (320)

Michael Baumgart: Delbrücker Tracht. Ländlicher Kleidungsstil
in Westfalen 1800-1980. Regionale Kultur ? soziale
Zeichenfunktionen. Analyse von Objekten, Archiv- und
Bildquellen (Gitta Böth) (321)

Anja Laukötter: Von der ?Kultur? zur ?Rasse? ? vom Objekt zum
Körper? Völkerkundemuseen und ihre Wissenschaften zu Beginn des
20. Jahrhunderts (Fabian Schwanzar) (326)

Markwart Herzog: Der ?Betze? unterm Hakenkreuz. Der 1. FC
Kaiserslautern in der Zeit des Nationalsozialismus (Christina
Niem) (327)

Inka Bertz, Michael Dorrmann (Hgg.): Raub und Restitution.
Kulturgut aus jüdischem Besitz von 1933 bis heute (Jens Hoppe)
(330)

Christoph Nübel: Die Mobilisierung der Kriegsgesellschaft.
Propaganda und Alltag im Ersten Weltkrieg in Münster (Bernhard
Liemann) (332)

Barbara Stambolis, Jürgen Reulecke (Hgg.): Good-Bye Memories?
Lieder im Generationengedächtnis des 20. Jahrhunderts (Heiko
Fabig) (334)

Peter Schmerenbeck (Hg.): Break on through to the other side.
Tanzschuppen, Musikclubs und Diskotheken im Weser-Ems-Gebiet in
den 1960er, 70er und 80er Jahren (Dagmar Kift) (336)

Kathrin Bonacker, Sonja Windmüller (Hgg.): Tanz! Rhythmus und
Leidenschaft. (=Hessische Blätter für Volks- und
Kulturforschung 42) (Dagmar Kift) (337)

Gerhard Paul (Hg.): Das Jahrhundert der Bilder. 1949 bis heute
(Wolfgang Schmid) (339)

Wolfgang Schiffer: Bäuerinnen-Bilder. Fotografien aus 50 Jahren
Land- und Hauswirtschaft. Hg. von Josef Mangold und Gisbert
Strotdrees (Christiane Cantauw) (340)

Kathrin Pöge-Alder, Christel Köhle-Hezinger (Hgg.) Europas
Mitte ? Mitte Europas. Europa als kulturelle Konstruktion
(Wolfgang Jacobeit) (342)

Csilla Schell, Michael Prosser (Hgg.): Fest, Brauch, Identität
? Ünnep, szokás, identitás. Ungarisch-deutsche Kontaktfelder
(Thomas Schneider) (345)

Gabriele Dafft: Nippes Pur! Zusammenleben und Integration auf
Rheinisch (Katrin Reimer) (348)

Nicholas Eschenbruch: Nursing Stories. Life and Death in a
German Hospice (Nora Kelm) (349)

Carsten Vorwig: Gast- und Schankwirtschaften im Sauerland. Eine
Untersuchung für die Zeit von 1870-1930 (Christoph Dautermann)
(350)

Fred Kaspar (Bearb.): Bauten in Bewegung. Von der
Wiederverwendung alter Hausgerüste, vom Verschieben und vom
Handel mit gebrauchten Häusern, von geraubten Spolien, Kopien
und wiederverwendeten Bauteilen (Michael Schimek) (352)

Dietrich Maschmeyer (Hg.): Geschichtsdokument Bauwerk. Wie die
?Archäologie am stehenden Objekt? Steine und Hölzer zum
Sprechen bringt und unser Geschichtsbild ergänzt und korrigiert
(Lutz Volmer) (354)

Westerwälder Gebrauchsgeschirr von der Mitte des 19.
Jahrhunderts bis in die 1960er Jahre. 2 Bände. Teil 1: Texte
und Firmenverzeichnisse. Bearbeitet von Christine Dippold,
Sabine Zühlke und Dagmar Scheja; Teil 2: Katalog der Gefäße und
Nachdrucke ausgewählter Warenverzeichnisse. Bearbeitet von
Christine Dippold, Katharina Schütter und Daniela Weyand (?)
(Wingolf Lehnemann) (356)

Monika Kania-Schütz, Freundeskreis Freilichtmuseum Südbayern
e.V., Förderverein Bauernhausmuseum Amerang e.V. (Hg.):
Jahrbuch für die oberbayerischen Freilichtmuseen Glentleiten
und Amerang, 3. Jg. (Moritz Jungbluth) (358)

Waltraud Pulz: Nüchternes Kalkül ? Verzehrende Leidenschaft.
Nahrungsabstinenz im 16. Jahrhundert (Beat Kümin) (360)

Museumsaktivitäten (362)

Anschriften der Autorinnen und Autoren (399)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 22 10:33:02 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Sep 2009 10:33:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Fahrradtour auf den Spuren der
juedischenTextilunternehmer, Bocholt, 29.09.2009
Message-ID: 4AB8A7DE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 21.09.2009, 11:19


AKTUELL

Fahrradtour auf den Spuren der jüdischen
Textilunternehmer in Bocholt

In der großen Zahl der Bocholter Textilbetriebe spielten
jüdische Unternehmer eine wichtige, zeitweise sogar die
führende Rolle. Nach Enteignung, Holocaust und
Kriegszerstörungen sind heute die meisten Spuren verwischt.
Doch einige Menschen erinnern sich an diesen Teil der Bocholter
Industriegeschichte. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) lädt Geschichtsinteressierte am Dienstag, 29. September,
ab 15 Uhr dazu ein, die erhaltenen Gebäude, die historischen
Orte und ihre Geschichten kennen zu lernen. Dr. Hermann Josef
Stenkamp, Leiter des LWL-Industriemuseums in Bocholt, macht
sich mit dem Fahrrad auf die Suche nach den Spuren der Familien
Braunschweig, Cohen und Stern & Löwenstein.

Die Fahrt mit dem eigenen Fahrrad beginnt um 15 Uhr auf dem
Parkplatz des LWL-Industriemuseums an der Uhlandstraße 50 und
dauert bis ca. 17 Uhr. Das Textilmuseum bittet um vorherige
Anmeldung unter Telefon: 02871 21611-0. Die Kosten betragen 3
Euro pro Person.


INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstr. 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611 - 0
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 22 10:48:29 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Sep 2009 10:48:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Auf dem gruenen Weg durch die Henrichshuette
Hattingen -Sonntagsfuehrung im LWL-Industriemuseum, Hattingen,
27.09.2009
Message-ID: 4AB8AB7D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 21.09.2009, 11:23


AKTUELL

Auf dem grünen Weg durch die Henrichshütte Hattingen
Sonntagsführung im LWL-Industriemuseum

Zu einem geführten Spaziergang auf dem "Grünen Weg" lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Sonntag,
27. September, in sein Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
ein. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr das Museumsfoyer.

Der "Grüne Weg" führt über Schotter, Bahngleise, Erzbunker und
zum Hochofen. Wo einst Roheisen produziert wurde, gedeihen
heute auf überwiegend trockenen, nährstoffarmen Böden heimische,
aber auch gebietsfremde Gehölze und Wildkräuter. Im Spätsommer
beleben sie mit letzter Blütenpracht und reifen Samen und
Früchten die Industriebrache und bieten zahlreichen Tieren
Nahrung und Lebensraum. Spinnen weben zwischen rostigem Eisen
und alten Mauern ihre Netze und warten geduldig auf Beute.

Der Rundgang dauert eineinhalb Stunden. Teilnehmer zahlen
zuzüglich zum Museumseintritt zwei Euro.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-140
E-Mail: henrichshuette at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 24 08:26:16 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 Sep 2009 08:26:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bildvortrag: Eisen und Stahl in deutschen Ortswappen,
Hattingen, 25.09.2009
Message-ID: 4ABB2D28.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 22.09.2009, 11:20


AKTUELL

Eisen und Stahl in deutschen Ortswappen
Bildvortrag im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen

Der Gießer im Wappen von Welper steht für die enge Verbindung
der Hattinger Gemeinde mit der Henrichshütte. Dass dieses
Wappen kein Einzelfall ist, stellt Dr. Konrad Gappa in einem
Vortrag am Freitag, 25. September, auf beeindruckende Weise
dar. Hierzu lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
um 19.30 Uhr in sein Industriemuseum Henrichshütte ein.

Über zehn Jahre suchte der Referent nach Spuren, die Bergbau
und Hüttenwesen in den Ortswappen deutscher Gemeinden
hinterlassen haben. Bei seinen Nachforschungen in Büchern und
Archiven konnte er 1000 Wappen belegen, die beweisen, welchen
Einfluss Eisen und Stahl auf das Selbstverständnis und die
Präsentation der Gemeinden hatte. Dr. Konrad Gappa sammelte
jedoch nicht nur die Abbildungen, er dokumentierte auch die
zugehörige Orts- und Industriegeschichte. Beides bildete die
Grundlage für ein umfassendes Buch. In seinem Vortrag berichtet
er von seiner Arbeit und nimmt die Zuhörer mit auf eine
interessante Entdeckungsreise zu den Spuren von Eisen und Stahl
in deutschen Ortswappen.

Der Vortrag im LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen
ist kostenlos.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-140
E-Mail: henrichshuette at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 24 08:35:47 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 Sep 2009 08:35:47 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 421 (September 2009)
Message-ID: 4ABB2F63.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 24.09.2009, 09:15


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 421
September 2009


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169




ohne Seitenangaben


Haarmann, Franz
"Schröpfen, Blutegelsetzen, Zahnausziehen..."
Wie die Barbiere in Wickede Ende des 19. Jahrhunderts ihr
Handwerk verstanden

Kleine, Joseph
Der "Kuhfuß": Was ist seine wahre Botschaft?
Der Soester Maler Fritz Viegener schöpfte in seinem
künstlerischen Werk aus einem großen Symbolschatz
(1. Fortsetzung)

Braukmann, Horst
Dinker: Ein Kirchdorf mit rätselhafter Geschichte
Das Kirchspiel gehörte einst zur Soester Urpfarrei St. Petri
(Schluss)

Multhaupt, Hermann
Louis Braille gab den Blinden neue Lebenschancen
Vor 200 Jahren wurde der Erfinder der Blindenschrift geboren

Reding, Paul
Ein Flirren über den Bäumen
Willi Dirx war ein Meister der Holzschnittkunst

Fertig-Möller, Heidelore
Die Katharinen-Glocke wurde bereits 1423 gegossen
Die älteste Glocke der Stadt Werne überstand die Wirren der Zeit





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 28 10:35:05 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 28 Sep 2009 10:35:05 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ritter vor Foerderturm: Vorbote
derMittelalter-Ausstellung
Message-ID: 4AC09159.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.09.2009, 13:43


AKTUELL

Ritter vor Förderturm
Vorbote der Mittelalter-Ausstellung

Nebel, Ritter und ein Pferd - und das vor Fördertürmen und
Kohlenwäsche. Am Mittwoch (23.9.) trafen in Gelsenkirchen
Mittelalter und Industriekultur aufeinander: Für die große
Mittelalterausstellung "AufRuhr 1225!" im LWL-Museum für
Archäologie in Herne machten Fotografen vor typischer
Ruhrgebiets-Kulisse Aufnahmen für die Schau über Ritter, Burgen
und Intrigen (ab Februar 2010).

Stuntman Andreas Wolter und sein Pferd Essam ritten mehr als
sechzig Mal in vollem Galopp durch eine Nebelwand über die
Abraumhalde der ehemaligen Zeche im Nordsternpark.
"Normalerweise sind Pferde sehr schreckhaft und würden vor den
zischenden Nebelmaschinen flüchten. Essam ist unter anderem
speziell für solche Einsätze ausgebildet", erklärte Wolter.
Seit vier Jahren trainiert der Stuntreiter den Vollblut-Araber
für gemeinsame Einsätze bei Events und Spielfilmaufnahmen.

Auch für den Fotografen Niclas Waldheim und sein Team war der
Termin etwas Neues: "Es ist schon gewöhnungsbedürftig, wenn ein
Pferd in vollem Galopp auf einen zuläuft und nur wenige
Zentimeter vor der Kamera zum Stehen kommt", meinte Waldheim.
Warum für die Aufnahmen so ein ungewöhnlicher Ort gewählt wurde,
erklärte Eva Masthoff vom LWL-Museum für Archäologie: "In
unserer Ausstellung geht es um das Leben im Ruhrgebiet des 13.
Jahrhunderts. Daher werden wir typisch Mittelalterliches wie
Ritter und Pferde vor klassischen Ruhrgebiets-Motiven zeigen."


INFO

27. Februar bis 28. November 2010
"AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen"

LWL-Museum für Archäologie
Europlatz 1, 44623 Herne
Di, Mi, Fr 9-17 Uhr, Do 9-19 Uhr
Sa, So und feiertags 11-18 Uhr
Eintritt: Zwischen 6 und 2 Euro, Familienkarte 12 Euro, Gruppenrabatte

URL: http://www.aufruhr1225.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 28 10:42:43 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 28 Sep 2009 10:42:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag ueber Sigmund Freud im LWL-Landesmuseum,
Muenster, 30.09.2009
Message-ID: 4AC09323.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.09.2009, 12:34


AKTUELL

Der Wegbereiter des Surrealismus
Vortrag über Sigmund Freud im LWL-Landesmuseum

Mit Sigmund Freud fing alles an. Ohne seine Erfindung der
Psychoanalyse und der Traumforschung wäre der Surrealismus in
seiner Radikalität wahrscheinlich nicht möglich gewesen. Im
Rahmen der Ausstellung "Max Ernst läßt grüßen" (27.9.09 -
11.01.2010) im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
hält Prof. Dr. Micha Brumlik (Frankfurt/M) am Mittwoch (30.
September) um 20 Uhr, einen Vortrag über den großen Denker des
20. Jahrhunderts, der auch für den Künstler Max Ernst ein
Wegbereiter des Surrealismus war.

Unter dem Titel "Sigmund Freund - Anthropologe des 20.
Jahrhunderts" nähert er sich im Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen Lippe (LWL) Freud weniger als dem Therapeuten und
Sexualforscher, sondern als dem Kulturtheoretiker und
politischen Philosophen. Brumlik erkundet in seinem Vortrag,
unter welchen Voraussetzungen Freuds Theorie des Unbewussten
entstanden ist, in der er vom grundsätzlich Bösen im Menschen
ausgeht und wodurch er zu einem vorausschauenden Chronisten für
das 20. Jahrhundert wurde. Schließlich geht es dem Referenten
auch um die Frage, ob die Erfindung der Psychoanalyse als einer
der wesentlichen Beiträge des Judentums zur europäischen Kultur
gedeutet werden kann.

Der Referent aus Frankfurt leitete neben Lehr- und
Forschungstätigkeit am Institut für Allgemeine
Erziehungswissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Frankfurt/M von 2000 bis 2005 das Fritz Bauer Institut zur
Geschichte und Wirkung des Holocaust und hat immer wieder in
zahlreichen nationalen Debatten pointiert Stellung bezogen.


INFO

Eintritt: 4 ? Karten im Vorverkauf an der Museumskasse oder an
der Abendkasse

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 590701





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 28 11:30:04 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 28 Sep 2009 11:30:04 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Wehrmachtssoldaten diskutieren den
ZweitenWeltkrieg, Dorsten, 01.10.2009
Message-ID: 4AC09E3C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "N.Reichling"
Datum: 28.09.2009, 09:13


AKTUELL

"Davon haben wir nichts gewusst"?
Wehrmachtssoldaten diskutieren den Zweiten Weltkrieg -
Vortrag im Jüdischen Museum

Wie dachten ganz normale Wehrmachtssoldaten über Hitler und den
Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg, die
Kriegsverbrechen und den Holocaust? Während sich die Forschung
zu diesen zentralen Fragen bislang vor allem auf verklärende
Feldpostbriefe und vereinzelte Tagebücher verlassen musste,
wurde vor kurzem ein einzigartiger Quellenbestand entdeckt, der
die Mentalitätsgeschichte der Wehrmacht von einer neuen Seite
beleuchtet.

Dieses Material stammt aus dem amerikanischen Geheimlager Fort
Hunt bei Washington, in dem der US Nachrichtendienst zwischen
1942 und 1945 mehr als dreitausend deutsche Kriegsgefangene
heimlich über versteckte Mikrophone in den Zellen abhörte.
Dieser groß angelegte Lauschangriff schlug sich in einem
enormen Aktenbestand nieder - mehr als 100.000 Seiten
Abhörprotokolle und Vernehmungsberichte.

In den Protokollen der belauschten Gespräche hört man die
Wehrmachtssoldaten kontrovers diskutieren; von ihren
Kampferfahrungen bis zur Judenverfolgung wurde kaum ein Thema
ausgespart. Weder vorher noch nachher sprachen
Wehrmachtssoldaten jemals so offen über ihre Sicht auf das
NS-System und den Zweiten Weltkrieg - in der
Nachkriegsgesellschaft dominierte die Parole "Davon haben wir
nichts gewusst!"

Seit 2008 befasst sich ein interdisziplinäres Forschungsprojekt
mit diesen Quellen (und vergleichbaren aus Großbritannien);
auch die Erfahrungen italienischer Soldaten werden vergleichend
einbezogen. Der Referent des Abends, Dr. Felix Römer, ist
Mitarbeiter dieses Projekts. Er studierte Geschichte und Neuere
Deutsche Literaturwissenschaften in Kiel und Lyon, war
Postdoc-Fellow am Deutschen Historischen Institut in Washington
D.C. Seine Dissertation befasste sich mit dem berüchtigten
"Kommissarbefehl" der Wehrmacht. Gegenwärtig lehrt er
Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.


INFO

Wann:
Donnerstag 1. Oktober 2009 19:30 Uhr

Wo:
JÜDISCHES MUSEUM WESTFALEN
Postfach 100 622
46256 Dorsten
URL: www.jmw-dorsten.de

Eintritt: 5 EUR

(in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Dorsten)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 28 11:46:28 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 28 Sep 2009 11:46:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag und Filmklassiker: "Die Braut und
derModekoenig", Bocholt, 29.09.2009
Message-ID: 4AC0A214.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 24.09.2009, 16:14


AKTUELL

"Die Braut und der Modekönig" im LWL-Industriemuseum Bocholt
Vortrag und Filmklassiker über die Macht von Mode und Design

Zum Abschluss der Filmreihe zur Sonderausstellung
"Etikettenkult" zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) am Dienstag, 29. September, in seinem Industriemuseum
Bocholt den deutschen Filmklassiker "Die Braut und der
Modekönig".

Um 19 Uhr entführen Stars der damaligen Zeit, Sonja Ziemann und
Rudolf Prack, in die Modewelt der 1950er Jahre. Modekönig
Hannes Pratt kann sich über Mangel an Erfolg im Beruf und bei
den Damen wahrlich nicht beklagen. Seine Kreationen machen viel
Wirbel, seine Affären nicht minder.

Der Umtausch eines Brautkleides lenkt die betrogene Braut Dany
direkt in die Arme des Modeschöpfers. Als Sekretärin in seinem
Modehaus soll sie ihrem umschwärmten Chef die vielen
Verehrerinnen vom Halse halten. Nach zahlreichen
Missverständnissen und turbulenten Verwicklungen erobert sie
ihn letzten Endes für sich. Das Werk des Regisseurs Eduard von
Borsody bietet einerseits eine typische Liebeskomödie von 1956,
andererseits einen Einblick in amüsante Frauen- und
Männerklischees und stilvolle Kleiderkreationen. Kleider der
50er Jahre sind auch in der Ausstellung zu bewundern, u. a.
eines von Modedesigner Christian Dior und ein Petticoatmodell
einer Bocholter Designerin.

Zur Einstimmung bietet Dr. Karin Thönnisen um 18 Uhr einen
Vortrag zum Thema "Etikettenkunstwerke". Sie lädt darin zu
einem Streifzug durch die Vielfalt des Etikettendesigns ein. Im
Verlauf des 20. Jahrhunderts orientierte sich die Gestaltung
von Etiketten am künstlerischen Zeitstil; der Jugendstil mit
seinen floralen, geschwungenen Linien, das Bauhaus mit den
geometrischen Formen, die Schweizer Schule mit rationalen
Prinzipien. Bis heute gilt, was elegant aussieht, vermittelt
dem Kunden das Gefühl etwas Wertvolles erworben zu haben. Für
die richtige Wirkung sorgt dabei eine Fülle verschiedener
Schrifttypen und Rahmungen. Auch die Massenproduktion von
Kleidung macht Abgrenzung notwendig. Der "graphic designer"
entwickelt Namen, Logos und Images, die der Käufer mit dem
Produkt und seinem Hersteller verbindet. Die Mode wandelt sich
von Saison zu Saison - das Logo, das Image des Herstellers soll
jedoch zeitlos überzeugen.

Die Teilnahme am Vortrag und am Film ist frei.


INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstr. 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611 - 0
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 28 11:48:30 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 28 Sep 2009 11:48:30 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vortrag=3A_Stra=C3=9Fenbahnen_im_Revi?=
=?utf-8?q?er=2C_Dortmund=2C_29=2E09=2E2009?=
Message-ID: 4AC0A28E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 24.09.2009, 16:11


AKTUELL

Straßenbahnen im Revier
Vortrag im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Um Straßenbahnen im Revier geht es im nächsten
verkehrshistorischen Vortrag, zu dem der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 29. September, um 19.30 Uhr
in sein Industriemuseum Zeche Zollern nach Dortmund einlädt.

Wolf Dietmar Loos, bekannt durch eine Reihe von
Bild-Veröffentlichungen und Vorträgen zur Eisenbahngeschichte
im Revier, zeigt aus seiner Sammlung Dias vom meterspurigen
Straßenbahnbetrieb der Essener Verkehrs AG (EVAG), der
Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahn AG (BoGestra) und der
Vestischen Straßenbahn aus ihren jeweiligen Verkehrsgebieten in
den 1970er Jahren. Die Fotografien vermitteln ein Bild des
Ruhrgebiets, das langsam in Vergessenheit gerät. Die
Bildauswahl geht weit über die Motive hinaus, die in dem jüngst
bei DGEG-Medien erschienenen Buch des Referenten "Mit
Standardwagen und Schüttelrutsche" abgebildet sind.

INFO

Der Eintritt zum Vortrag im Magazin der Zeche Zollern,
Grubenweg 5, 44388 Dortmund, ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 29 10:29:22 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 29 Sep 2009 10:29:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Plautdietsche in der Diaspora, Detmold,
30.09.2009
Message-ID: 4AC1E182.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Gefion Apel"
Datum: 28.09.2009, 12:08


AKTUELL

Vortrag: Plautdietsche in der Diaspora
Nelli Nachtigall M.A.

Mittwoch, 30.09.2009, 19 Uhr


Worum geht es ?
- Was sind Plautdietsche, was sind Mennoniten?
- Methoden: Interviewdurchführung, teilnehmende Beobachtung

Die Interviewpartner (3 Beispiele)
- Jakob Funk (Kirgisien)
- Elvira Ketler (Uralregion)
- Andre Penner (Litauen)

Woher kommen die Plautdietschen?
- Einreise in OWL
- Plautdietsche in der Sowjetunion

Was macht die Sprache aus?
- Mehrsprachigkeit im Spiegel der Migration
- Sprachbilder: Plautdietsch in der Wahrnehmung seiner Sprecher

Plautdietsche in der Diaspora
- Aussiedler, Plautdietsche, Deutsche: Konstruktion des Eigenen
- Vernetzung Plautdietscher weltweit


INFO

LWL-Freilichtmuseum Detmold
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
TerrassenSaal -
Begleitprogramm zur Sonderausstellung "Angekommen"

Gefion Apel M.A.
Stellvertretende Museumsleiterin
LWL- Freilichtmuseum Detmold/
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 05231/706-140
Fax: 05231/706-106
E-Mail: gefion.apel at lwl.org
URL: www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 29 10:33:31 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 29 Sep 2009 10:33:31 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vortrag=3A_=22Preu=C3=9Fen_ist_auch_w?=
=?utf-8?q?eiblich!=22=2C_Iserlohn=2C_07=2E10=2E2009?=
Message-ID: 4AC1E27B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 28.09.2009, 14:05


AKTUELL

"Preußen ist auch weiblich!" -
Vortrag in der Veranstaltungsreihe "Lila Salon"

Unter dem Titel "Preußen ist auch weiblich! Revolutionärin und
Feministin Mathilde Franziska Anneke" laden die
Veranstalterinnen des "Lila Salons" Gleichstellungsstelle der
Stadt Iserlohn und Frauenarbeit im Ev. Kirchenkreis zu einem
Vortrag mit Klaviermusik am Mittwoch, 7. Oktober, um 19.30 Uhr,
ins Varnhagenhaus, Piepenstockstraße 21, ein.

Als die Preußen vor 400 Jahren nach Westfalen kamen, verleibten
sie sich auch die Grafschaft Mark ein. Bis heute ist das
Bewusstsein durch die mehr als 300jährige Zugehörigkeit zu
Preußen geprägt. Für viele heißt Preußen: Militärisch, gebildet,
reaktionär und männlich. Aber: Preußen ist auch weiblich! Eine
von vielen, der damals aktiven Frauen, ist Mathilde Franziska
Anneke, die 1817 im heutigen Sprockhövel geboren wurde. Sie
galt als hübsch und gebildet. Als Schriftstellerin und
Journalistin forderte sie die Abschaffung der feudalen
Kleinstaaterei und die Schaffung bürgerlich-demokratischer
Rechte. Besonders setzte sie sich für die Emanzipation der Frau
ein. Als geschiedene Frau lebte sie unter anderem in Münster,
wo sie zum Freundeskreis von Annette von Droste Hülshoff
gehörte.

Die beiden Referentinnen, Elisabeth Wilfart
(Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lüdenscheid) und Wibke
Grüne (Museologin der Städtischen Museen Lüdenscheid), begeben
sich auf Spurensuche im Leben von Mathilde Franziska Anneke. An
ihrem Beispiel werden durch Texte und Zitate die
Lebensverhältnisse von Frauen sowie die gesellschaftlichen und
politischen Verhältnisse der damaligen Zeit zum Leben erweckt.
Der Vortrag wird von Wolfgang Hohmann mit Klaviermusik von
Felic Mendelssohn Bartholdy begleitet.

Der Eintritt kostet fünf Euro einschließlich Getränke.


INFO

Varnhagenhaus
Piepenstockstraße 21
58636 Iserlohn





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 29 10:36:44 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 29 Sep 2009 10:36:44 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_=22Dem_Verborgenen_auf_der_Spur=22_-_?=
=?utf-8?q?Lemgoer_Frauen_in_der_Politik=3A_Aufruf_zum_Tag_der_Archive_am_?=
=?utf-8?q?7=2E_M=C3=A4rz_2010?=
Message-ID: 4AC1E33C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Karl-Heinz Mense"
Datum: 28.09.2009, 17:33


AKTUELL

Aufruf zum Tag der Archive am 7. März 2010
"Dem Verborgenen auf der Spur" - Lemgoer Frauen in der Politik

Im Jahr 1919 durften Frauen das erste Mal wählen und sich
wählen lassen - sie erhielten das aktive und passive Wahlrecht.
Wer waren in Lemgo die ersten Frauen, die in das
Stadtverordnetenkollegium und in den Rat gewählt wurden? Welche
Frauen haben in den einzelnen Ausschüssen politisch
mitgearbeitet? Das Stadtarchiv hat Namen von Lemgoer
Politikerinnen bis 1969 ermittelt. Doch gibt es nur wenige
Angaben zu ihren Biographien, geschweige denn Fotos und
Selbstzeugnisse. Wer kennt sie? Wer kann weitere Informationen
zu ihnen mitteilen?

Das Stadtarchiv Lemgo bittet um Mithilfe. Am "Tag der Archive",
den der Verband deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA)
alle zwei Jahre ausruft, und der am 7. März 2010 erneut
stattfindet, steht diesmal unter dem Motto "Dem Verborgenen auf
der Spur". Dies soll die Gelegenheit sein, die bis dahin
abgegebenen und gesammelten Zeugnisse auszustellen, um das
Leben dieser Frauen bekannt zu machen und ihr Engagement zu
würdigen. Unterlagen zur Stadtgeschichte zu sichern ist eines
der zentralen Aufgabe des Stadtarchivs. Und sie können uns
helfen, ein wichtiges Thema aus dem "Verborgenen" ans Licht zu
holen. Die Namen der bisher ermittelten Frauen in der Lemgoer
Kommunalpolitik sind auf der Seite des Lemgoer Stadtarchivs
unter www.Stadtarchiv-Lemgo.de
zu finden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 29 10:41:11 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 29 Sep 2009 10:41:11 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Gesichter der Freiheit": Doppelausstellung in
derBochumer Unibibliothek
Message-ID: 4AC1E447.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 29.09.2009, 09:57


AUSSTELLUNG

"Gesichter der Freiheit":
Doppelausstellung in der Bochumer Unibibliothek
Plakate und satirische Werke zum 20. Jahrestag des Mauerfalls
Rahmenprogramm mit Lesung von Ingo Schulze

Zum 20. Jahrestag der Friedlichen Revolution in der DDR rücken
der Mauerfall, seine Vorgeschichte und seine Folgen an der
Ruhr-Universität in den Mittelpunkt: "Gesichter der Freiheit"
heißt eine Ausstellung, die das Institut für
Deutschlandforschung und die Universitätsbibliothek gemeinsam
veranstalten. Plakate zu den historischen Ereignissen werden
dabei flankiert von satirischen Werken des ehemaligen Bochumer
Slawistikprofessors Dr. Dr. h. c. Karl Eimermacher aus seinem
Zyklus "Aus dem Land der Roten Socken".

Menschen, die sich ihre Freiheit genommen haben

Die Ausstellung "Gesichter der Freiheit" erinnert an die
Friedliche Revolution in der DDR im Jahre 1989 und schlägt
zugleich einen Bogen zu den Voraussetzungen und Folgen dieses
überwältigenden Ereignisses. Im Mittelpunkt steht die
historische Vergegenwärtigung der Ereignisse vor 20 Jahren. Die
Bild-Text-Tafeln der von der Bundesstiftung Aufarbeitung
konzipierten Plakatausstellung zeigen die einzelnen Stationen
des dramatischen Geschehens in Leipzig, Ost-Berlin, Plauen,
Dresden und anderen Orten der DDR im Herbst 89 und erinnern an
den Weg zur deutschen Einheit. Auch wenn natürlich viele
Politiker aus Ost und West im Bild erscheinen - im Mittelpunkt
stehen immer wieder die Menschen in der DDR, die sich ihre
Freiheit genommen haben, zum Beispiel bei der Kontrolle der
(gefälschten) Kommunalwahlen am 7. Mai 1989 oder bei der
Eroberung des Westens im Trabi-Korso nach dem 9. November 1989.

Politiker, die wieder munter mitmischen

Einen bewussten Kontrapunkt setzt der Werkzyklus "Aus dem Land
der Roten Socken" von Karl Eimermacher. Hier geht es gegen das
Weichspülen der Erinnerungen an die DDR als eine scheinbar
idyllische Welt, eine "kommode Diktatur". Mit der Schärfe
lebensgeschichtlicher Erfahrungen in Ost und West und mit dem
künstlerischen Mut zupackender Satire gestaltet Eimermacher
Szenen der Inszenierung von Macht und Versagen vor und nach der
Zeitenwende. Die Graphiken und Objekte lenken den Blick auf die
Mächtigen von einst, die heute scheinbar alles vergessen haben,
nicht an ihre Geschichte erinnert werden wollen und trotzdem
schon wieder eifrig mitmischen in Politik, Kultur, Gesellschaft.

Lesung, Ringvorlesung, Tagung

Zum Rahmenprogramm der Ausstellung gehören zahlreiche Führungen
und eine Lesung von Ingo Schulze, Träger des
Peter-Weiss-Preises der Stadt Bochum, am 26. November 2009. Die
Lesung verzahnt die Ausstellung mit weiteren Veranstaltungen
des Instituts für Deutschlandforschung zum 20. Jahrestag des
Mauerfalls unter der Überschrift "Die Erfahrung der Freiheit":
einer internationalen Konferenz im November und einer
Ringvorlesung im Wintersemester 2009/10. Geplant ist auch ein
Lesebuch zur Europäischen Revolution 1989/91.


INFO

Dr. Frank Hoffmann
Institut für Deutschlandforschung der Ruhr-Universität
44780 Bochum
Tel.: 0234/32-27863
E-Mail: frank.hoffmann-2 at rub.de

Informationen zur Veranstaltungsreihe
URL:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/deutschlandforschung/Erfahrung_der_Freiheit2.htm





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 29 10:47:54 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 29 Sep 2009 10:47:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kalender 2010 "Denkmal des Monats" vorgestellt
Message-ID: 4AC1E5DA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Karl-Heinz Mense"
Datum: 28.09.2009, 16:26


AKTUELL

Arbeitsgemeinschaft Historische Stadtkerne, Regionalgruppe OWL:
Kalender 2010 "Denkmal des Monats" vorgestellt
12 Kalenderblätter - 12 Baudenkmale aus der Region

Der Kalender 2010 "Denkmal des Monats" erscheint nach 2007 und
2009 zum dritten Mal für den Bereich Ostwestfalen-Lippe,
diesesmal in einer Auflage von 1.010 Exemplaren.

Zwölf Städte aus der Region mit historischen Stadt- und
Ortskernen präsentieren jeweils ein Baudenkmal. Aus der Fülle
ihrer Möglichkeiten hat jede Stadt ein Objekt ausgewählt, so
dass eine große Bandbreite von Denkmälern und unterschiedliche
Epochen in diesem Kalender vorgestellt werden können. Auf einer
zweiten Seite werden weitere Erläuterungen zum jeweiligen
Baudenkmal gegeben sowie die Stadt kurz dargestellt, mit
geschichtlichem Überblick, Sehenswürdigkeiten und
Erlebnishöhepunkten des Kalenderjahres.

Zur Arbeitsgemeinschaft Historische Stadtkerne in
Nordrhein-Westfalen, die im Jahr 1987 gegründet wurde, gehören
37 Städte. Sie ist in fünf Regionalgruppen untergliedert. 19
Historische Ortskerne in Nordrhein-Westfalen sind ebenfalls in
einer Arbeitsgemeinschaft zusammen geschlossen. Der
Regionalgruppe Ostwestfalen-Lippe gehören elf Stadtkerne an,
aus den Ortskernen kommt Nieheim zu der regionalen
Arbeitsgemeinschaft OWL dazu. Diese Gruppe trifft sich
mindestens zweimal im Jahr zum Erfahrungsaustausch. Hier werden
aktuelle und über den Tag hinausreichende Problemstellungen und
Lösungsansätze miteinander erörtert.

Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, das städtebauliche Erbe in
den Altstädten für sich und für künftige Generationen zu
erhalten. Der Grundriss und der Baubestand historischer
Stadtkerne sollen umfassend geschützt, gepflegt und behutsam
erneuert werden. Zudem setzt sich die Arbeitsgemeinschaft dafür
ein, den Reichtum und die Vielfalt an historischen Stadtkernen
bekannt zu machen. Diesem Ziel dient auch der vorliegende
Kalender.

Die historischen Stadtkerne sind mit ihrem bauhistorischen Erbe,
ihrer Nutzungsvielfalt und ihrer jeweils einzigartigen
städtebaulichen Ausprägung der Identifikationsort, das Herz der
Stadt und der jeweiligen Region. Sie stellen ein Pfund dar, mit
dem die Städte wuchern können. In den letzten 30 Jahren sind
mit viel Engagement aller beteiligten Akteure erhebliche
finanzielle Anstrengungen sowohl mit öffentlichen als auch mit
privaten Mitteln unternommen worden, um die Stadtkerne
attraktiver zu machen. Die historischen Stadt- und Ortskerne
stehen heute für zeitgemäßen Denkmalschutz, für architektonisch
anspruchsvolles Bauen in historischer Umgebung und für die
sensible Fortentwicklung des historischen Stadtgrundrisses.

Die in diesem Kalender vorgestellten Beispiele veranschaulichen,
wie die Arbeitsgemeinschaft ihre historischen Städte fit für
die Zukunft macht: Sei es das kleine, sanierte Fachwerkhaus,
mit dem das Wohnen in der Innenstadt eine neue Qualität erhält.
Sei es das prachtvolle Bürgerhaus oder das grundlegend sanierte
Rathaus, ein Blickfang für jeden Besucher. Oder der in einem
aufwändigen Beteiligungsverfahren neu gestaltete Marktplatz in
Detmold, der nun einen großzügigen Rahmen für Rathaus und
Marktkirche bietet.

Die historischen Städte bieten aber nicht nur sehenswerte
Baudenkmäler und attraktive Stadträume, sondern auch viele
kulturelle Veranstaltungen und Stadtfeste mit einem ganz
besonderen Flair, auf die auf dem jeweiligen zweiten Blatt des
Monats hingewiesen wird.

Der Kalender soll mit dazu beitragen, das Bewusstsein der
Öffentlichkeit für das bauhistorische Erbe in den Städten zu
stärken und die Neugier wecken, bei einem Besuch in den
historischen Stadtkernen weitere schöne Entdeckungen zu machen.

Der Dank des Vorsitzenden der Regionalgruppe Dr.Reiner
Austermann gilt allen, die an diesem Kalender mitgewirkt haben,
insbesondere dem Fotografen Jürgen Landes für die
hervorragenden Fotos und der Druckerei Staats, die Layout und
Druck in hoher Qualität hergestellt haben, besonders auch dem
Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes
Nordrhein-Westfalen für die finanzielle Unterstützung und
natürlich dem Eigentümer des Objektes.

Die Alte Hansestadt Lemgo präsentiert sich in diesem Jahr mit
dem Baudenkmal Heustraße 11. Das Fachwerkgiebelhaus Heustraße
11 wurde 1568 vom Küster der Marienkirche und Baumwollweber
Arndt Prött erbaut. 1717/18 findet es erstmals als Pfarrhaus
Erwähnung. 1751 wurde hier der Autor Christian Wilhelm Dohm,
Sohn des damaligen Pastors von St. Marien geboren, der vor
allem durch sein 1781 erschienenes Buch "Ueber die bürgerliche
Verbesserung der Juden" - die erste Schrift dieser Art - als
aufgeklärter Vertreter der Bürgerrechte für die Juden
europaweit bekannt wurde.


INFO

In Lemgo ist der Kalender gegen eine Schutzgebühr von 15 ? bei
der Lippischen Landeszeitung in der Mittelstraße 19, bei Lemgo
Marketing (Lemgo Information) in der Kramerstraße 1, in der
Bürgerinformation in der Heustraße 36-38, dem
Weserrenaissancemuseum und dem Museum Hexenbürgermeisterhaus
zu erhalten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 29 11:29:23 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 29 Sep 2009 11:29:23 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Fuer Koenigtum und Himmelreich - 1000 Jahre
BischofMeinwerk von Paderborn", Paderborn, 23.10.2009-21.02.2010
Message-ID: 4AC1EF93.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.09.2009, 09:31


AUSSTELLUNG

Paradehelm in Bischofsausstellung
"Für Königtum und Himmelreich -
1000 Jahre Bischof Meinwerk von Paderborn"

Vor genau tausend Jahren trat er sein Amt an und wurde einer
der bedeutendsten Bischofe des Mittelalters: Bischof Meinwerk
von Paderborn. Das Erzbistum Paderborn und der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) würdigen sein Leben
und Werk ab dem 23. Oktober 2009 in der Jubiläumsausstellung
"Für Königtum und Himmelreich - 1000 Jahre Bischof Meinwerk von
Paderborn".

Auf 2000 Quadratmetern zeigt die Ausstellung im
Erzbischöflichen Diözesanmuseum und dem Museum in der
Kaiserpfalz Handschriften, Urkunden und liturgische Geräte,
aber auch Schmuckstücke, Waffen und andere archäologische Funde
des 11. Jahrhunderts aus ganz Europa. Damit wird eine Epoche
lebendig, in der das Zusammenspiel geistlicher und weltlicher
Herrschaft ihren Höhepunkt erreichte und die Bischöfe im
Verbund mit den Königen und den Adligen das Reich regierten.

"Für Königtum" heißt es im Museum in der Kaiserpfalz. Dieser
Ausstellungsteil wird den weltlichen Aufgaben eines Bischofs
gewidmet sein, zum Beispiel mit diesem Exponat:

Das Objekt mit der weitesten Anreise ist ein Paradehelm aus
Pécs in Ungarn. Seine Form ist typisch für das 10. und frühe
11. Jahrhundert. Anders als die üblichen Exemplare jener Zeit
besteht er aber nicht aus einem Stück, sondern der
Waffenschmied hat vier Eisenplatten überlappend so
aneinandergenietet, dass sie der Kopfgröße und Kopfform ihres
Besitzers entsprachen. Der Helm bekam auf diese Weise die
optimale Passform. Die Nahtstellen sind mit Bronzebändern
verziert, in der Spitze auf dem Scheitel steckte ursprünglich
sicher ein Federbusch.

"Ein solch prachtvoller Helm ist kaum im Kampf zum Einsatz
gekommen, sondern er gehörte einem hochrangigen
Militärangehörigen, der ihn zum Beispiel bei Paraden oder zu
anderen besonderen Anlässen getragen hat", erklärt Dr. Martin
Kroker, Leiter des Museums in der Kaiserpfalz.

Der Helm steht zusammen mit Schwertern, Äxten, Lanzenspitzen,
Schnallen und Sporen für den Kriegsdienst, zu dem die Bischöfe
im Mittelalter dem König oder Kaiser verpflichtet waren. In der
Regel stellten die geistlichen Herren Krieger, seltener
kämpften sie aktiv mit. "Hier ist der Unterschied zwischen
einem Bischof heute und einem Bischof in früheren Zeiten
besonders deutlich greifbar", erklärt Hans-Josef Becker,
Erzbischof von Paderborn und Schirmherr der Ausstellung.

Bischof Meinwerk hat selbst an mindestens einem Krieg
teilgenommen: 1010 unterstützte er Kaiser Heinrich den Zweiten
gegen den polnischen König Boleslav und verwüstete die Region
um Glogov in Niederschlesien. So berichtet der Chronist
Thietmar von Merseburg darüber: "Schließlich hielt man es für
richtig, dass der König mit einigen Bischöfen und der Mehrzahl
der Unlustigen umkehren solle; andererseits sollten die
Bischöfe Arnulf und Meinwerk mit Herzog Jaromir, dem Markgrafen
Gero und ... den Schlesiergau und Diadesi verwüsten." (Thietmar
von Merseburg, Chronik, VI, 57).

Dass Meinwerk an weiteren Kriegszügen teilgenommen hat, können
die Forscher nur vermuten, etwa wenn er zur selben Zeit wie der
Herrscher in einer Region bezeugt ist, in der oder in deren
Nähe es militärische Konflikte gab. Sicher ist dagegen, dass
Meinwerk Krieger beziehungsweise sein Heer ausgestattet hat,
weil dies in seiner Lebensbeschreibung an mehreren Stellen
berichtet wird.


INFO

23.10.2009 bis 21.2.2010
23.10.2009: 20 bis 24 Uhr
Für Königtum und Himmelreich -
1000 Jahre Bischof Meinwerk von Paderborn
Erzbischöfliches Diözesanmuseum und Museum in der Kaiserpfalz
Markt 17
33098 Paderborn
Tel.: 05251 125-1400

Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
an jedem ersten Mittwoch im Monat 10 bis 20 Uhr
geschlossen 24., 25. und 31.12.

Eintritt: 6 Euro, Ermäßigungsberechtigte und Besucher in Gruppen 4
Euro

URL: http://www.meinwerk-ausstellung.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 30 08:26:40 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 30 Sep 2009 08:26:40 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Werkschau - Sandsteinskulpturen 2001 bis 2009, Witten,
27.09.-21.11.2009
Message-ID: 4AC31640.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 25.09.2009, 12:56


AUSSTELLUNG

Werkschau - Sandsteinskulpturen 2001 bis 2009
Ausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Fäustel, Knüpfel, Eisen und Kreativität - diese Werkzeuge sind
nötig, um aus einem unförmigen Brocken Baumberger Standstein
eine Skulptur zu machen. Die Bochumer Bildhauerin Christina
Clasen ist Profi in dieser Kunst und gibt Ihr Wissen seit 2001
an andere Menschen weiter. Erwachsene und Kinder, Einsteiger
und Fortgeschrittene hat die Bildhauerin in rund 70 Kursen bis
heute im Umgang mit dem sperrigen Material angeleitet.

Im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten, an den
Volkshochschulen Wanne und Essen sowie am Stadtmuseum Hattingen
entstanden auf diese Weise annähernd 600 Sandsteinobjekte. 40
davon sowie Fotos von den Orten des Entstehens zeigt
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) von Sonntag, 27.
September, bis zum 21. November 2009 in einer "Werkschau" im
Maschinenhaus der Zeche Nachtigall in Witten.

Die Idee der Bildhauereikurse stammt von der Volkshochschule
Wanne. Der schön bepflanzte, allerdings kaum benutze Innenhof
sollte Veranstaltungsort der Workshops werden. Die VHS
organisierte Baumstämme, Werkzeug und Schutzbrillen, so dass im
Mai 2001 der erste Wochenend-Kurs unter Anleitung von Christina
Clasen im nicht überdachten Atrium stattfinden konnte.

Das Stadtmuseum Hattingen in Blankenstein kam ein Jahr später
als zweiter Veranstaltungsort hinzu. Ebenfalls draußen, unter
einer alten Kastanie, erstellen die Teilnehmer an einem
Wochenende ihre Sandsteinobjekte. In Hattingen entstand
erstmals der Gedanke, auch für Kinder Bildhauereikurse
anzubieten. Bei der Volkshochschule Essen arbeiten die
Kursteilnehmer jede Woche Montag vier Stunden an ihren Stücken.
Darüber hinaus fanden in Essen mehrere
Wochenend-Veranstaltungen im Rahmen der Sommerakademie auf
Zeche Zollverein und im Steenkamphof in Borbeck statt.

Steinhauerbude auf Zeche Nachtigall

Eine historische Tradition nimmt das LWL-Industriemuseum Zeche
Nachtigall mit den Steinmetzkursen in Witten auf, wo Christina
Clasen seit der Eröffnung der Dauerausstellung 2003 unter dem
Dach des östlichen Ringofens regelmäßig mehrtägige Workshops
für Jugendliche und Erwachsene leitet. In der Tradition der
Steinarbeiter, die bis in die 1960er Jahre den Ruhrsandstein
auf dem Nachtigall-Gelände abbauten, arbeiten die Teilnehmer an
ihren Werkstücken - allerdings aus Baumberger Sandstein.
?Ruhrsandstein ist manchmal so hart wie Granit, so dass
figürliche Darstellungen besser aus dem weicheren Münsterländer
Material gearbeitet werden können?, so die Bildhauerin. Mit
Fertigstellung des Ausstellungsbereiches ?Sandsteingewinnung an
der Ruhr? soll auf der Zeche Nachtigall eine Steinhauerbude
entstehen, in künftig auch die Bildhauerei-Kurse stattfinden
werden.


INFO

Christina Clasen studierte nach ihrer Ausbildung im
Steinbildhauerhandwerk Kunstgeschichte, Archäologie und
Mineralogie an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 2000 arbeitet
sie künstlerisch und wissenschaftlich hauptsächlich für
Volkshochschulen und Museen.

Werkschau - Sandsteinskulpturen 2001 bis 2009
27.9. bis 21.11.2009, Eröffnung: So, 27.9., 11 Uhr

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall,
Nachtigallstraße 35
58452 Witten

Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 30 08:30:43 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 30 Sep 2009 08:30:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Berufe rund um den Kanal kennenlernen, Waltrop,
19.-23.10.2009
Message-ID: 4AC31733.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 29.09.2009, 11:02


AKTUELL

Berufe rund um den Kanal kennenlernen
Herbstferien im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg

Schleusenwärter, Taucher, Schifferseelsorger - rund um den
Kanal gibt es eine Vielzahl spannender Tätigkeiten. Beim
Herbstferienprogramm im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg können Kinder Berufe und Menschen, die hier
arbeiten, kennenlernen. Von Montag bis Freitag, 19. bis 23.
Oktober, bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) 20
Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren erlebnisreiche Tage
in seinem Waltroper Industriemuseum. Die Aktionen dauern jeden
Tag von 10 bis 15 Uhr, mittags wird gemeinsam Pause gemacht
(Imbiss bitte mitbringen!).

Der fünftägige Spaß kostet 50 Euro. Anmeldungen nimmt das
LWL-Industriemuseum bis zum 15. Oktober unter Tel. 02363 9707-0
entgegen.

Folgende Berufe werden vorgestellt:

19.10. Berufe im Museum
Das Museum Schiffshebewerk stellt sich und die Berufe im und am
Museum vor: Museumspädagogen, Vorführer, Museumsleiter,
Restauratoren und Hausmeister erzählen von ihrem Job.

20.10. Binnenschiffer und Wasserschutzpolizist
Der ehemalige Binnenschiffer Gerd Hinze erzählt aus seinem
Berufsleben und erklärt Bauwerke und Schiffe rund um Datteln.
Anschließend wird die Wache der Wasserschutzpolizei erkundet.

21.10. Schleusenwärter
Die Kids und Teens lernen das Schiffshebewerk Henrichenburg und
die neue Großschleuse kennen. Vom hohen Turm der Großschleuse
können sie beobachten, wie ein großes Frachtschiff geschleust
wird, anschließend erkunden sie das zur Zeit stillgelegte neue
Schiffshebewerk.

22.10. Berufstaucher
Eine Tauchcrew des WSA kommt in voller Montur und mit
Leinenführer und wird seine wichtige Arbeit zur Erhaltung und
Wartung der Kanäle demonstrieren und einen spektakulären Fund
aus dem Kanal bergen...

23.10. Schifferseelsorger
Am Freitagvormittag fahren die Kinder mit der historischen
Dieselbarkasse "Herbert" (1923) über den Dortmund-Ems-Kanal.
Beim anschließenden Grillen an der Friedenskirche erzählt der
Schifferseelsorger Horst Borrieß von seiner Gemeinde. Hierzu
sind auch die Eltern der Ferienkinder herzlich eingeladen.

Dagmar Pech, wissenschaftliche Volontärin am
LWL-Industriemuseum, und Museumspädagogin Anette Plümpe leiten
das Projekt.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel. 02363 9707 - 0
E-Mail: schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 30 08:34:17 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 30 Sep 2009 08:34:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Auf in die Steinzeit! - Mythos Feuerstein, Herne,
04.10.2009
Message-ID: 4AC31809.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.09.2009, 13:19


AKTUELL

Auf in die Steinzeit! - Mythos Feuerstein
Familiensonntag im LWL-Museum für Archäologie

Am 4. Oktober lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
zum Familiensonntag in sein LWL-Museum für Archäologie in Herne
ein. Um 14, 15 und 16 Uhr findet für Kinder ab zehn Jahren und
Erwachsene das Programm "Mythos Feuerstein - Ein vergessener
Rohstoff und seine Geschichte" statt. Die Besucher lernen
zahlreiche Feuersteinwerkzeuge kennen und erfahren, wie der
Steinzeitmensch sie herstellte und wofür er sie benutzte.

Um 15 Uhr sehen die Besucher in einer Führung durch die
Kunstausstellung, wie bunt der Maler und Bildhauer Otmar Alt
steinzeitliche Objekte interpretiert hat. Um 14 und um 16 Uhr
finden Rundgänge durch die westfälische Geschichte in der
Dauerausstellung statt.

Mythos Feuerstein - Ein vergessener Rohstoff und seine
Geschichte
Feuerstein war für unsere steinzeitlichen Vorfahren ein idealer
Rohstoff zur Herstellung scharfkantiger Werkzeuge. Wie es sein
Name andeutet, spielte er auch eine wichtige Rolle bei der
Beherrschung des Feuers. Im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert
wurde der Rohstoff wieder für die Waffentechnik interessant.
Ein zugearbeiteter Feuerstein, der sogenannte Flint- oder
Kippstein, erzeugte die Funken zur Zündung der Pulverladung.

Feuerstein bekam damit eine große strategische und sogar
politische Bedeutung. Heute wird das Kieselgestein gelegentlich
im Straßenbau verwendet. Die Besucher lernen unterschiedliche
Steinwerkzeuge kennen und erleben prähistorische
Steinbearbeitungstechniken und die Nutzung eines
vorgeschichtlichen Feuerzeugs.

Kunstausstellung "Otmar Alt - Die verzauberte Welt des
unbekannten Archäologen"
Die Kunstausstellung zeigt noch bis 29. November eine "Wohnung",
die vom Eingangsflur bis zum Schlafzimmer angefüllt ist mit
archäologischen Objekten und deren farbenfroher Interpretation
durch den Maler und Bildhauer Otmar Alt. In sieben Zimmern
laden gut 20 Bilder und Skulpturen des Hammer Künstlers die
Besucher zum Enträtseln von Steinzeit und Moderne ein.

"gesucht. gefunden. ausgegraben"
Der Rundgang durch die Dauerausstellung folgt den Spuren der
Menschen in Westfalen, die sie im Laufe von über 250 000 Jahren
hier hinterlassen haben. Im Zeitraffer geht es durch die
Geschichte, durch die Zeit der Neandertaler, vorbei an
monumentalen Grabanlagen und Überresten römischer Militärlager.
Zeugnisse der frühchristlichen Glaubenswelt und
mittelalterliche Lebensformen sind weitere Stationen auf dem
Weg bis in die jüngste Vergangenheit, wo Bombenschutt die
Schrecken des Krieges vor Augen führt.


INFO

Termin:
Sonntag, 4. Oktober 2009
- 14, 15 und 16 Uhr "Mythos Feuerstein - Ein vergessener
Rohstoff und seine Geschichte" - Programm für Kinder ab zehn
Jahren und Erwachsene
- 15 Uhr "Otmar Alt - Die verzauberte Welt des unbekannten
Archäologen" - Führung durch die Kunstausstellung
- 14 und 16 Uhr "gesucht. gefunden. ausgegraben" - Führung
durch die Dauerausstellung

Um telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0 oder -24 während
der Öffnungszeiten des Museums wird gebeten.

Kosten:
Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis:
- Dauerausstellung: Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige 2
Euro, Familien 8 Euro
- Kunstausstellung: Erwachsene 2,50 Euro,
Ermäßigungsberechtigte 1,50 Euro, Familien 5 Euro
- Kombiticket Dauer- und Kunstausstellung: Erwachsene 5 Euro,
Ermäßigungsberechtigte 2,50 Euro, Familien 10 Euro

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag,
Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr
Geschlossen am 24., 25., 31.12. und am 1.1.