E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2009 - 08


 
Anzahl der verschickten E-Mails: 63 (270 KB)
 
 
From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 3 10:15:22 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 03 Aug 2009 10:15:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Nacht am Aasee" lockt in Museen und Zoo
Message-ID: 4A76B8BA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 30.07.2009, 12:30


AKTUELL

"Nacht am Aasee" lockt in Museen und Zoo

Der "Allwetterzoo Münster, das Westfälische Pferdemuseum, das
LWL-Museum für Naturkunde mit Planetarium und das
Mühlenhof-Freilichtmuseum veranstalten am Samstag, 15. August,
erneut ihre Abendveranstaltung am Wasser. Die "Nacht am Aasee"
geht damit bereits in die siebte Runde.

Die vier Veranstalter geben zu ungewöhnlichen Zeiten Einblick
in Tierhäuser und Manegen, Ausstellungen und Mühlen. Von 20 bis
24 Uhr sind Tiere und phantastische Gestalten bei der
traumhaften Nacht im Zoo zu sehen. Eine Reise in die Welt der
Königspferde entführt Besucher ins Barockzeitalter. In den
Kosmos abtauchend und Zeitsprünge durchlaufend geht es im
LWL-Museum für Naturkunde und seinem Planetarium rund. Und die
märchenhafte Atmosphäre des Orients können Besucher in der
Umgebung des alten Münsterlandes im Mühlenhof erleben.

Um 18 Uhr beginnt das Vorprogramm des Westfälischen
Naturwissenschaftlichen Vereins. Allen Besuchern, die sich
bereits am oberen Aasee aufhalten, bietet der Verein unter dem
Motto "Riesenhirsch und Apfelbaum" naturkundliche Rundgänge
rings um das LWL-Museum, auf denen Tiere und Pflanzen einst und
jetzt vorgestellt werden.

Das Programm:
Tiere und mehr bei der Nacht im Allwetterzoo
Nachtaktive Katzen, heulende Wölfe, gesellige Elefanten,
farbenprächtige Fische, riesige Pythons oder zottelige Riesenesel
sind im Allwetterzoo zu beobachten.
Bauchtänzerinnen und Feuershow wollen die Besucher verzaubern:
Phantastische Vögel, riesige Schmetterlinge und farbenprächtige
Mitternachtselfen, afrikanische und australische Klängen sowie
Essen und Trinken.

Königspferde im Westfälischen Pferdemuseum
Eine bezaubernde Reise in die Welt der Königspferde: Andalusier,
Friesen, Lusitanos und ihre Reiter entführen in das prunkvolle
Barockzeitalter. Mit edlen Pferden, schönen Kostümen und
Reitkunst auf höchstem Niveau verspricht das Showteam
"Barockstrupper" eine Nacht mit Spaß und Spannung.

Unendlichkeit im LWL-Planetarium und Naturkundemuseum
In den Kosmos abtauchen und Zeitsprünge durchlaufen, das ist
möglich im LWL-Museum für Naturkunde mit seinem Planetarium. An
diesem Abend können Besucher die Jäger der Nacht und die
Besonderheiten des Museums kennen lernen. Die Sternfreunde
Münster bieten Wanderungen auf dem Planetenweg an, und neueste
Himmelsereignisse werden erläutert. Der Naturwissenschaftliche
Verein stellt Igel, Marder und Co. und die Lebensgewohnheiten
der nachtaktiven Tiere vor. Himmelsführungen im Planetarium
sind zu erleben, und die Post geht bei den fetzigen Lasershows
ab. Auf dem Vorplatz gibt es Teleskope zu bestaunen und die
Unendlichkeit des Universum zu erforschen.

Verlockende Gegensätze im Mühlenhof
Die märchenhafte, mystische Atmosphäre des Orients in der
Umgebung des alten Münsterlandes: Gegensätze locken ins
Mühlenhof-Freilichtmuseum. Besucher erleben einen
Sommernachtsbasar Verkaufsständen, die Kunsthandwerk und
kulinarische Genüsse gleichermaßen bieten.
Bauchtanzvorführungen, Märchen aus 1001 Nacht, Weissagungen der
Kartenlegerin und ein Ritt auf dem Rücken eines Kamels erinnern
ans Morgenland. Einen Kontrast dazu bilden Kiepenkerle,
Handwerker, die Ausstellungen "Adeliges Grün" und "Mühlen und
landwirtschaftliche Geräte in Modellen". Eine Pferdekutsche,
der "Mühlenhof-Express", bringt die Gäste zu allen
Veranstaltungsorten.


INFO

Veranstaltungsort
Die Nacht am Aasee findet in Münster statt, Sentruper Straße
und Theo-Breider-Weg.

Eintritt
Das Kombiticket für alle vier Einrichtungen kostet zehn Euro.
Kinder bis zu zwölf Jahren haben freien Eintritt.
Kartenvorverkauf in der Münster-Information,
Heinrich-Brüning-Straße sowie an den Kassen von Mühlenhof,
LWL-Naturkundemuseum und Allwetterzoo.

Mit dem Bus oder mit dem Fahrgastschiff "Professor Landois" von
Overschmidt zur Nacht am Aasee

Die Stadtwerke Münster bieten bis 20.30 Uhr eine bequeme
Anfahrt ab dem Hauptbahnhof mit der Linie 14. Auch der
Wasserbus "Professor Landois" fährt von der Goldenen
Brücke/Aaseeterrassen um 18.00 und 18.30 Uhr für 1,- ? zum
Anleger Mühlenhof/Aasee. Die Rückfahrt geht mit dem TaxiBus T80
Richtung Jungeblodtplatz mit Anschluss an den NachtBus N80 zum
Hauptbahnhof. Der TaxiBus muss über die Telefonnummer 01803.50
40 33 mindestens 30 Minuten vor Fahrtbeginn bestellt werden.
Infos unter http://www.stadtwerke-muenster.de . Besonderer
Service der Stadtwerke Münster: Um 23.30 Uhr gibt es einen
kostenlosen ShuttleBus vom Zoo zum Hauptbahnhof. Für weitere
Informationen stehen die Stadtwerke mit dem VerkehrsMobil vor
dem Zooeingang.

Auskunft zu den einzelnen Programmen:
Allwetterzoo Münster: Tel. 0251 8904-0
LWL-Museum für Naturkunde: Tel. 0251 591-05
Mühlenhof Freilichtmuseum Münster: Tel. 0251 98120-0.
Westfälisches Pferdemuseum im Allwetterzoo: Tel. 0251 48427-0
Weitere Informationen unter: http://www.nacht-am-aasee.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 3 10:17:07 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 03 Aug 2009 10:17:07 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kunstwerk des Monats August: Das Portraet des
"CaptainCoram" von William Nutter
Message-ID: 4A76B923.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.08.2009, 10:01


AKTUELL

Kunstwerk des Monats August
Das Porträt des "Captain Coram" von William Nutter

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) stellt als
Kunstwerk des Monats August im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster eine Radierung von William Nutter
vor, die Captain Thomas Coram (1668-1751) darstellt. Die Grafik
geht zurück auf das erste bürgerliche Gesamtfigurenporträt aus
England.

Die 1796 datierte Radierung in Punktiermanier von William
Nutter (1754-1802) aus dem Porträtarchiv Diepenbroick im
LWL-Landesmuseum zeigt in einer Säulenhalle den 72-jährigen
Thomas Coram im Sessel. Elemente wie Säule, Vorhang und
Fensterausblick entsprechen dem Formenkanon höfischer
Porträtmalerei. Im Unterschied zur traditionellen
Porträtauffassung charakterisiert jedoch ein freundliches,
derbes Gesicht den Dargestellten als Individuum. Auch die
breitbeinige Sitzhaltung entspricht nicht dem höfischen
Protokoll.

Auf einem runden Beistelltisch liegt die "Royal Charter" von
1739. Erst diese königliche Stiftungslizenz ermöglichte das
Lebenswerk Corams, das Kinderheim "Foundling Hospital". Mit
seiner frühen bürgerlichen Wohltätigkeitsgesellschaft ging
Coram in die Geschichte Englands ein. Tief berührt von dem
Schicksal tausender jährlich ausgesetzter Babys und Kleinkinder
in der britischen Hauptstadt, kämpfte der aus einfachen
Verhältnissen stammende Kaufmann für ein Heim für Findelkinder.

Nutters Radierung hatte das berühme Gemälde des englischen
Malers William Hogarth zum Vorbild. Dieser malte 1740 ein
repräsentatives, lebensgroßes Porträt von Thomas Coram und
schenkte es dem Kinderheim, dessen Direktor Hogarth für einige
Zeit war.

"Der Künstler setzte mit diesem Porträt seinem Freund Thomas
Coram ein Denkmal, er erhob ihn quasi in den Adelsstand", sagt
Michael Henning, Referent am LWL-Landesmuseum. Hogarth griff
damit weiteren Entwicklung der englischen Porträtmalerei bis
weit ins 19. Jahrhundert voraus. 60 Jahre später nutzte der
Londoner Verleger Robert Cribb das Medium der Grafik, um
Hogarths "Captain Coram" einem breiten Publikum näher zu
bringen. Das Kunstwerk des Monats August ist in der
Buchhandlung König im Eingangsbereich des LWL-Landesmuseums
erhältlich.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 4 11:13:03 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 04 Aug 2009 11:13:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Roemer- und Germanentage, Detmold, 08./09.08.2009
Message-ID: 4A7817BF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Katrin Winter"
Datum: 31.07.2009, 12:23


AKTUELL

Römisches Brot und germanischer Fisch
Römer- und Germanentage am 8. und 9. August im Lippischen
Landesmuseum Detmold

Wenn Römer auf Germanen treffen, muss es nicht immer in einer
Schlacht enden?
So werden am 8. und 9. August rund 20 Römer und Germanen 2000
Jahre nach der Varusschlacht in friedlicher Koexistenz ihre
Zelte und Stände vor dem Lippischen Landesmuseum aufschlagen.
Zur Halbzeit der Ausstellung "Mythos", die noch bis zum 25.
Oktober die Wirkungsgeschichte der Varusschlacht von der Antike
bis in die Neuzeit beleuchtet, lädt das Lippische Landesmuseum
zu abwechslungsreichen Römer- und Germanentagen ein.

Geschichte wird lebendig, wenn römische Legionäre vom
Lagerleben erzählen, ihre Ausrüstungsgegenstände erklären und
Waffen präsentieren. Mit frisch gebackenem römischem Brot ist
auch für das leibliche Wohl gesorgt. Was bei den "barbarischen"
Germanen in die Essschale kam, können Interessierte nicht nur
sehen, sondern auch schmecken: ein germanischer Fischer
demonstriert mit Einbaum und Reuse auf dem Schlossgraben
antiken Fischfang und bietet frisch gefangenen Fisch zur
Verkostung an. Welche Kleidung vor 2000 Jahren angesagt war und
wie kunstvoll diese hergestellt wurde, erfahren die Besucher
nicht nur bei Textil- und Webvorführungen sondern auch bei
römischen und germanischen Modenschauen.

Einmal ein Germane sein - am Samstag von 14 bis 17 Uhr und
Sonntag von 11 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr können Kinder und
Jugendliche in original nachgeschneiderte germanische Kleidung
schlüpfen - Suebenknoten inklusive! Für 1 Euro wird als
Erinnerung eine Fotopostkarte hergestellt. Das "Varus-Kino" im
Vortragssaal des Museums zeigt am Samstag und Sonntag stündlich
ab 11 Uhr die legendäre "Sendung mit der Maus", in der die
Varusschlacht mit 15.000 Playmobilfiguren nachgestellt wird,
sowie den 1924 in und um Detmold gedrehten Stummfilm "Die
Hermannschlacht". Mit der "Mythos-Rallye" können Kinder und
Jugendliche in der Ausstellung auf Entdeckungsreise gehen und
knifflige Fragen rund um den Mythos Varusschlacht beantworten -
den Gewinnern winken tolle Preise! Außerdem bietet das
Lippische Landesmuseum am Samstag und Sonntag bis in die
Abendstunden zusätzliche öffentliche Führungen durch die
"Mythos"-Ausstellung an.

Römer- und Germanentage im Lippischen Landesmuseum Detmold am
Samstag, den 8. August, 10 bis 20 Uhr und Sonntag, den 9.
August, 10 bis 18 Uhr im Lippischen Landesmuseum Detmold,
Ameide 4, 32756 Detmold - Museumseintritt -

Das Programm kann als pdf von der Homepage des Lippischen
Landesmuseums heruntergeladen werden:
www.lippisches-landesmuseum.de.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Römer- und Germanentage
Datum: 08.08.2009 bis 09.08.2009
Lippisches Landesmuseum Detmold
Ameide 4
32756 Detmold
Tel.: 05231 / 9925-409
Fax: 05231 / 9925-25
E-Mail: info at lippisches-landesmuseum.de
URL: www.lippisches-landesmuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 4 11:25:26 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 04 Aug 2009 11:25:26 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe, 03.07.2009 - 03.08.2009
Message-ID: 4A781AA6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 03.08.2009, 15:53


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 03.08.2009

Bombe in Dortmund entschärft (15:32 Uhr) In Dortmund ist ein
Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Bei
den Arbeiten zum Umbau des Evinger Baches war die
Fünf-Zentner-Bombe in der Nähe des Naturkundemuseums gefunden
worden. Im Umkreis von 250 Metern mussten die Straßen
abgesperrt werden. Einige Wohnhäuser und Firmengebäude wurden
evakuiert. Die Entschärfung dauerte 20 Minuten. Mittlerweile
ist der Verkehr wieder freigegeben

Nachrichten aus OWL vom 03.08.2009

76 Millionen für Landesverband (14:53 Uhr) Der Landesverband
Lippe hat 76 Milionen Euro aus dem Verkauf der
Landes-Brand-Versicherung erhalten. Das Geld legt er in einem
Spezialfonds an. Bis 2015 will der Landesverband 37 Millionen
Euro davon unter anderem für Investitionen in das Landesmuseum
und die Landesbibliothek in Detmold ausgeben. Der Landesverband
hatte die Versicherung vor zwei Jahren an die Provinzial
Rheinland verkauft.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 03.08.2009

Picasso-Porträt vor Museum (12:17 Uhr) Auf dem Platz vor dem
Picasso-Museum in Münster entsteht zurzeit ein großes Porträt
des Malers. Aus grauen und roten Pflastersteinen will die Stadt
Münster zu Ehren Picassos Kopf und Oberkörper ins
Straßenplaster einlassen. Das Porträt ist einem Bild des
Fotografen Robert da Capa nachempfunden.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 03.08.2009

Kölner Archivteile nach Freudenberg (09:00 Uhr) Im
Freudenberger Rathaus werden heute Vormittag mehr als 300
Regal-Meter Archivmaterial aus dem eingestürzten Kölner
Stadtarchiv eingelagert. Dabei handelt es sich um zum Teil
erheblich beschädigte, bislang aber noch nicht gesichtete
Dokumente. Das Material soll wahrscheinlich bis 2014 in
Freudenberg bleiben. Die Stadt hatte Köln sofort nach der
Katastrophe im März ihre Hilfe angeboten. Sie stellt ihre
speziell klimatisierten Archivräume kostenlos zur Verfügung.

Nachrichten aus OWL vom 01.08.2009

Museums-Autos versteigert (10:53 Uhr) Der Wohnmobil-Hersteller
Westfalia in Rheda-Wiedenbrück hat Ausstellungsstücke aus
seinem Museum versteigert. Zehn zum Teil historische
Reisemobile erzielten im Internet einen Gesamtpreis von 180.000
Euro. Star der Auktion war eine VW-Campingbox von 1953 mit nur
25 PS. Gründe für den Ausverkauf nannte das Unternehmen nicht.
Allerdings gilt die wirtschaftliche Lage bei Westfalia als
schwierig

Nachrichten aus Südwestfalen vom 30.07.2009

Freudenberg wird zum Asylarchiv (15:49 Uhr) Die Stadt
Freudenberg wird mehr als 300 Meter Archivmaterial aus dem
eingestürzten Kölner Stadtarchiv einlagern. Die zum Teil
beschädigten Dokumente werden ins Archiv des neuen Rathauses
gebracht. Später wollen Fachleute dann das Material sichten.
Das Stadtarchiv in Köln war Anfang März eingestürzt.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 30.07.2009

Landesmuseum erhält Förderung (14:42 Uhr) Regierungspräsident
Peter Paziorek hat dem Direktor des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe, Wolfgang Kirsch, heute einen Förderbescheid in
Höhe von neun Millionen Euro übergeben. Das Geld fließt in den
Neubau des Landesmuseums Münster. Das alte Gebäude wird derzeit
entkernt und soll im September abgerissen werden. Die Eröffnung
des Neubaus ist für das Frühjahr 2013 geplant. Die Gesamtkosten
belaufen sich auf 50 Millionen Euro.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 30.07.2009

Ruhrgebiet: Finanzkrise trifft Kultur (08:43 Uhr) Die
Finanzkrise wirkt sich auch auf die Kultur in den Städten und
Gemeinden des Ruhrgebiets aus. Aufträge können nicht vergeben
werden, weil die Haushalte nicht genehmigt sind. Der
Gewerbesteuereinbruch und höhere Sozialausgaben infolge der
Finanzkrise verstärken die kommunale Schieflage. Konsequenzen
hat das auch für den Kulturbereich: So bekommen beispielsweise
die Kurzfilmtage in Oberhausen weniger Geld. Auch die
Kulturinstitutionen in Bochum, vom Schauspielhaus bis zum
Museum, und freie Träger wie der Bahnhof Langendreer müssen mit
zehn Prozent weniger auskommen. Das Musiktheater in
Gelsenkirchen kann weiter saniert werden, da die Verträge schon
geschlossen waren. Neue Aufträge dürfen aber nicht erteilt
werden. Deswegen sind auch die Pläne gescheitert, ein
Konzerthaus in Bochum im Kulturhauptstadtjahr einzuweihen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 28.07.2009

Großes Interesse an Museumscard (12:26 Uhr) Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe hat in den vergangenen sechs
Jahren über 30.000 Jahreskarten für die verbandseigenen Museen
verkauft. Das Interesse an der Museumscard sei stetig gestiegen,
teilte der LWL mit. Mit der Jahreskarte können die 17 Museen
des Landschaftsverbandes ein Jahr lang beliebig oft besucht
werden.

Nachrichten aus OWL vom 27.07.2009

Saurier "Toni" wird ausgestellt (17:05 Uhr) Die Überreste eines
in Höxter gefundenen Schwimmsauriers werden erstmals der
Öffentlichkeit präsentiert. Ab Anfang August wird das erste
Teil im Naturkundemuseum in Münster ausgestellt. Der 190 Mio
Jahre alte und sehr gut erhaltene Plesiosaurier war vermutlich
4 Meter lang. Um ihn war ein Streit zwischen dem
Landschaftsverband Westfalen-Lippe und dem Kreis Höxter
ausgebrochen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 27.07.2009

Schwimmsaurier wird ausgestellt (16:37 Uhr) Ein etwa 190
Millionen Jahre alter versteinerter Schwimmsaurier wird ab
August erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Er wird ab dem
4. August im Museum für Naturkunde in Münster zu sehen sein.
Der Saurier war vor zwei Jahren im Kreis Höxter gefunden worden.

Nachrichten aus OWL vom 24.07.2009

Ausstellung zur Schlacht bei Minden (18:58 Uhr) Das Mindener
Museum hat eine neue Ausstellung über die Schlacht bei Minden.

Hier kämpften vor 250 Jahren Engländer und Franzosen
gegeneinander. Die Ausstellung widmet sich vor allem den Folgen
der Schlacht für die Zivilbevölkerung. Mit der Schlacht bei
Minden 1759 lösten die siegreichen Briten die Franzosen als
Weltmacht ab.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 24.07.2009

Neues Beleuchtungssystem (05:54 Uhr) Das Stadtmuseum in Münster
will künftig seinen Energiebedarf um zwanzig Prozent senken.
Mit insgesamt 730.000 Euro aus dem Berliner Konjunkturpaket
soll die Beleuchtung des Hauses generalüberholt werden. Das
Museum erhofft sich auf diese Weise ein Einsparpotenzial um
17.000 Euro pro Jahr.

Nachrichten aus OWL vom 23.07.2009

Letzte Etappe der WDR Wandertage (16:56 Uhr) Die letzte Etappe
der WDR Wandertage beginnt heute Abend am Hermannsdenkmal in
Detmold. Von dort aus geht es durch den Teutoburger Wald zum
Lippischen Landesmuseum. Es werden mehrere hundert Wanderer
erwartet.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 23.07.2009

Geschenk an Landesmuseum (16:46 Uhr) Das Landesmuseum für Kunst
und Kulturgeschichte in Münster hat ein wichtiges Werk des
Münsteraner Malers Melchior Lechter als Geschenk erhalten.
Erben der früheren Besitzer haben das Gemälde dem Museum
übereignet, teilte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe mit.
Das auf 1896 datierte Werk war bisher als Leihgabe im Museum zu
sehen. Lechter war ein Vertreter des Symbolismus und
Jugendstils.

Nachrichten aus OWL vom 22.07.2009

Migration wird Ausstellungsthema (14:10 Uhr) Das
Freilichtmuseum in Detmold plant ein gemeinsames Projekt mit
dem Rheinischen Freilichtmuseum Kommern. Im Oktober gibt es
eine wissenschaftliche Veranstaltung zum Thema "Migration und
historisches Bauen". Die Ausstellung zum Thema ist für das
nächste Jahr geplant.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 21.07.2009

Bottrop: Stadt wird 90 (15:34 Uhr) Die Stadt Bottrop wird heute
90 Jahre alt. Erst nach langen politischen Diskussionen hatte
das preußische Staatsministerium die Stadtrechte verliehen.
1092 wird die Siedlung erstmals in den Besitzregistern des
Klosters Werden erwähnt, damals als ?Dorf am Hügel?. 1816 geht
Bottrop an Preußen und wird in den Kreis Recklinghausen
eingegliedert. Erst im 19. Jahrhundert setzte mit der
Industrialisierung ein Bevölkerungswachstum ein. In Bottrop
leben aktuell 119.000 Menschen, mehr Frauen als Männer. Die
Eingemeindung von Gladbeck und Kirchhellen zu ?Glabotki? wurde
nach nur einem Jahr 1976 wieder aufgelöst. In Bottrop wird die
Stadtgründung heute mit der Eröffnung einer Foto-Ausstellung
des Stadtarchivs, die den Wandel der Stadt zeigt, gefeiert.

Nachrichten aus OWL vom 21.07.2009

Bielefelder Archivare helfen in Köln (08:02 Uhr) Die
Bielefelder Stadtarchivare helfen nächste Woche wieder in Köln
aus. Dort hatten sie schon einmal bei der Sichtung der
Dokumente aus dem eingestürzten Kölner Stadtarchiv
mitgearbeitet. Stadtarchivleiter Jochen Rath hilft diesmal
gemeinsam mit seinen Auszubildenden bei der Reinigung und
Konservierung von historischen Karten. Zurzeit werden in Köln
wieder große Mengen von verschüttetem Archivgut geborgen.

Nachrichten aus OWL vom 20.07.2009

Rabatt für Mythos-Ausstellung (14:43 Uhr) Das Lippische
Landesmuseum bietet bis zum Ende der Sommerferien ermäßigte
Preise für die Ausstellung "Mythos Varusschlacht" an. Besucher
zahlen zwanzig Prozent weniger, wenn sie an der Kasse ein
Eintrittsticket vom Hermannsdenkmal oder den Externsteinen
vorzeigen können. Zur Ausstellung über die Geschichte der
Varus-Schlacht kamen seit Eröffnung im Mai schon 30000 Gäste.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 20.07.2009

Fünf Jahre Rock´n´Popmuseum (12:30 Uhr) Das Rock´n´Popmuseum in
Gronau wird heute fünf Jahre alt. Rund 180.000 Musikfans haben
sich nach Angaben des Museums bislang auf die Reise durch mehr
als 100 Jahre Rock- und Popgeschichte gemacht. Ein besonderer
Besuchermagnet seien vor allem die Sonderausstellungen. Während
die CDU Gronau als Musikstadt profilieren will, kritisieren die
SPD-Opposition und der Bund der Steuerzahler die städtischen
Zuschüsse an das Museum als zu hoch. Zuletzt lag die jährliche
Förderung bei 870.000 Euro.

Nachrichten aus OWL vom 18.07.2009

MARTa-Chef will Sammlung ausbauen (10:35 Uhr) Der neue Direktor
des Museums MARTa Herford will die hauseigene Sammlung weiter
ausbauen. Das macht Thomas Nachtigäller in der Ausstellung
"Hellwach gegenwärtig" deutlich. Sie zeigt neben 65 Werken aus
der bestehenden Sammlung fünf Kunstwerke, die er hinzukaufen
will. Das MARTa hat kein Budget für Ankäufe. Wie sein Vorgänger
Jan Hoet will Nachtigäller die Mittel bei Sponsoren einwerben.
In der Vergangenheit hatte die Finanzierung des Museums
wiederholt für politischen Zündstoff gesorgt.

Nachrichten aus OWL vom 17.07.2009

MARTa zieht positive Besucherbilanz (16:43 Uhr) Das Herforder
Museum MARTa zieht eine positive Besucherbilanz. Seit Eröffnung
vor vier Jahren hat das Museum für zeitgenössische Kunst und
Design fast 370.000 Besucher angelockt. Allein im vergangenen
Jahr waren es 70.000 Gäste. Viele wollten noch einmal eine
Ausstellung von Gründungsdirektor Jan Hoet sehen.

Nachrichten aus OWL vom 17.07.2009

Besucheranstrum im Varus-Jahr (16:41 Uhr) Das Varus-Jahr lockt
viele Besucher nach Lippe. Allein das Hermannsdenkmal haben
200000 Gäste besichtigt, das sind 40 Prozent mehr gegenüber dem
Vorjahr. Einen Rekord verzeichnet auch das Landesmuseum in
Detmold. Zur Ausstellung über die Geschichte der Varus-Schlacht
kamen seit Eröffnung im Mai schon 30000 Gäste. In so kurzer
Zeit habe es noch nie so viele Besucher in einer Ausstellung
des Landesmuseums gegeben, teilt der Kreis Lippe mit.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 17.07.2009

Sonderausstellung gut besucht (15:16 Uhr) Die Museen der Burg
Altena ziehen eine positive Bilanz der Sonderausstellung zum
Streit um den Wiederaufbau der Burg. Insgesamt besuchten in den
vier Monaten rund 17.000 Menschen die Sonderausstellung.
Besonders gut kamen die offenen Führungen durch die Ausstellung
und die museumspädagogische Kinderaktion an. In der Ausstellung
wurden auch zum ersten Mal Fotos der Preußischen
Messbildanstalt von 1907 gezeigt. Sie dokumentieren den Zustand
der Burg kurz vor dem Wiederaufbau.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 16.07.2009

Museen mit vielen Besuchern (09:36 Uhr) Viele Museen im
Münsterland hatten im ersten Halbjahr deutlich mehr Besucher.
So kamen ins Naturkundemuseum in Münster erstmals seit Jahren
über 70.000 Besucher. Das Römermuseum in Haltern konnte seine
Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
verdreifachen. Auch das Rock- und Popmuseum in Gronau und das
Picasso-Museum in Münster konnten ihre Bilanzen verbessern. Mit
rund 35.000 Besuchern muss sich dagegen das unter Sparzwang
leidende Stadtmuseum mit einem deutlichen Minus zufriedengeben.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 14.07.2009

Bochum: Museum befasst sich mit Film und Kunst (15:42 Uhr) Das
Museum Bochum startet eine neue Reihe zum Thema "Film und
Kunst". Die Idee dazu hatte der Dokumentarfilmer Christoph
Hübner. Der Film war in seinen Anfängen ein neues Medium, das
sich verschiedener Künste bediente. Alfred Hitchcock arbeitete
mit Dali zusammen, Murnau zitierte in seinen Kulissen die
gesamte Kunstgeschichte. Kinos hießen früher Filmkunsttheater.
Jetzt zieht der Kunstfilm ins Museum Bochum ein.
Berührungspunkte mit der Musik, dem Spielfilm und der Bildenden
Kunst sollen gezeigt und besprochen werden. Erster Gast ist
Jürgen Böttcher, der sich als Maler Strawalde nennt. Seine
Arbeiten waren zu DDR Zeiten verboten, gleichzeitig war er
international einer der bedeutendsten Dokumentarfilmer, unter
anderem Jury-Mitglied bei den Kurzfilmtagen in Oberhausen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 14.07.2009

30-Millionen-Sammlung für Münster (14:10 Uhr) Das
Picasso-Museum in Münster hat eine private Kunstsammlung aus
Bremen im Wert von etwa 30 Millionen Euro als Dauerleihgabe
erhalten. Es handelt sich um Werke weltberühmter
zeitgenössischer Künstler wie Anselm Kiefer, Jörg Immendorf und
Sigmar Polke. Die Bilder gehören einer Bremer Sammlerin, die
dem Museum auch schon Fotos von Helmut Newton für eine
Ausstellung zur Verfügung gestellt hatte. Im Sommer 2010 soll
ein erster Teil der Sammlung im Picasso-Museum gezeigt werden.

Nachrichten aus OWL vom 10.07.2009

Herford hofft weiter auf Hotel (11:42 Uhr) Nach der Absage
eines möglichen Hotelprojekts hofft die Stadt Herford jetzt auf
andere Investoren. Es gebe drei bis vier Interessenten für das
Gelände gegenüber dem Museum MARTa, sagte ein Sprecher der
Stadt. Mit ihnen sollen erneut Gespräche geführt werden. Die
Welcome-Gruppe aus Warstein hatte ihr Hotelvorhaben
überraschend aus wirtschaftlichen Gründen verworfen. Politik
und Wirtschaft in Herford wünschen aber eine neue,
repräsentative Unterkunft für auswärtige Gäste. [Nach oben]

Nachrichten aus OWL vom 09.07.2009

Neues Konzept für die Wewelsburg (18:54 Uhr) Die
Ausstellungsfläche des Museums in der Wewelsburg wird um das
Doppelte vergrößert. Ab Frühjahr 2010 soll die Rolle der SS in
der Nazizeit noch ausführlicher beleuchtet werden. Zum ersten
Mal werden auch von der SS genutzte Räume der Burganlage mit
einbezogen. In einem neuen Lernzentrum wird zudem an die
Insassen der verschiedenen Wewelsburger Gefangenenlager
erinnert. Zu sehen sind dort unter anderem Interviews, Briefe,
Dokumente und Fotos von KZ-Häftlingen.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 08.07.2009

Hattingen: Neue Dauerausstellung Henrichshütte (17:20 Uhr) Das
Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen erweitert seine
Dauerausstellung über den Weg des Eisens. Im Lager in dem
früher Erz, Klak und Koks gelagert wurde, sollen zwei weitere
Ausstellungen gezeigt werden. Was früher das Lager, oder die
Möllerung war, wird nun zum Kabinett. Aus der ganzen Welt hat
das Museumsteam Minerale, wie Granat, Amethyst, oder Limonit
zusammengetragen, um sie für die Darstellung der industriellen
Eisengewinnung ins rechte Licht zu setzen. Das
Ausstellungsprojekt ?Erddynamo? führt die Museumsbesucher
symbolisch zum Mittelpunkt der Erde, wo vor Millionen von
Jahren in einem natürlichen Hochofenprozess der Erdkern
entstand. Farbige Stahlelemente stellen das fließende Eisen
dar. Die beiden neuen Ausstellungen sind ab Sonntag zu sehen.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 07.07.2009

Herne: Großes Interesse bei Schuhmodenausstellung (17:34 Uhr)
Eine Ausstellung über Schuhmode und Schuhticks in Herne war ein
großer Erfolg. Über 42.000 Besucher waren in das
Archäologie-Museum gekommen um Schuhgeschichte vom ersten
Fußschutz der Menschen bis zum Designerschuh zu sehen. Auf
einem Laufsteg konnten Besucher die Schuhe nicht nur anschauen,
sondern auch selbst ausprobieren.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 07.07.2009

Ausstellung zum Herzogtum (16:00 Uhr) Das Sauerlandmuseum in
Arnsberg will in einer Sonderausstellung zeigen, wie sehr das
kurkölnische Herzogtum Westfalen große Teile des heutigen
Südwestfalens beeinflusst hat. Zu sehen sind 500 Exponate aus
vielen Deutschen Adelshäusern. Unter anderem ein Pokal der
Landstände, die früher in Arnsberg tagten und ein Evangeliar,
das vor 1000 Jahren für das Mescheder St. Walburga-Stift gemalt
wurde. Die Ausstellung beginnt im Oktober.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 07.07.2009

Musikfestwoche in Bad Berleburg (06:06 Uhr) Auf Schloss
Berleburg begann gestern Abend die 37. Internationale
Musikfestwoche. Das ausverkaufte Eröffnungskonzert bot Werke
von Mozart, Schubert und Niels Wilhelm Gade. Zuvor wurde im
Stadtmuseum die Ausstellung zur Festwoche mit zeitgenössischer
Kunst aus Dänemark eröffnet. Insgesamt stehen in der kommenden
Woche sechs Konzerte mit Länderschwerpunkt Dänemark auf dem
Programm.

Nachrichten aus OWL vom 06.07.2009

65.000 Besucher bei "Computer.Sport" (14:53 Uhr) Etwa 65.000
Menschen haben die Sonderausstellung "Computer.Sport" in
Paderborn besucht. Sie war damit eine der am besten besuchten
Ausstellungen des Heinz-Nixdorf-Museumsforums. Allerdings
hatten die Veranstalter mit noch erheblich mehr Besuchern
kalkuliert. Weil die Ausstellung erst im Januar eröffnet wurde,
seien wichtige Herbstbesucher ausgeblieben, sagte ein Sprecher
des Forums. In Zukunft würden ähnliche Sonderausstellungen im
September eröffnet.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 04.07.2009

Überstunden genehmigen lassen (06:54 Uhr) Der Leiter des
Stadtmuseums Lüdenscheid muss künftig im Voraus angeben, wie
viele Überstunden er für eine Ausstellung leisten wird. Darauf
hat sich der Rechnungsprüfungsausschuss in einer Sondersitzung
geeinigt. Museumsleiter Trox hatte innerhalb von zwei Jahren
rund 1.000 Überstunden geleistet. Deren Vergütung hatte den
Kulturetat erheblich belastet. Bürgermeister Dzewas will nun,
dass der Abstand zwischen aufwändigen Ausstellungen größer wird,
um die Arbeitsbelastung des Personals zu verringern.

Nachrichten aus OWL vom 03.07.2009

Herforder Unternehmen wollen Hotel-Neubau (16:32 Uhr) Die
Wirtschaft in Herford fordert dringend den Bau eines neuen
Hotels in der Stadt. Nach einer aktuellen Umfrage bringt jedes
zweite Unternehmen seine Geschäftspartner außerhalb Herfords
unter, weil Hotelbetten fehlen. Die Herforder Stadtverwaltung
verhandelt bereits seit längerem mit einem Interessenten, der
ein 100-Betten-Haus neben dem Museum MARTa errichten könnte.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 03.07.2009

Unterricht für Musiktalente (09:22 Uhr) Angehende Popstars in
der Region sollten sich den 19. bis 24. Oktober freihalten.
Dann können Jugendliche in Vreden nämlich ihr Showtalent
testen. Unter Anleitung von Popgrößen wie z.B. den Guano Apes
geht es bei dem Workshop um Bühnenpräsenz und Feinheiten des
Musikbusiness. Das Projekt findet unter Federführung des Rock-
und Popmuseums Gronau statt.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstr. 38
Erbdrostenhof
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org
URL: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 5 08:23:14 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 05 Aug 2009 08:23:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Schwimmsaurier in Muenster zu sehen
Message-ID: 4A794172.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.08.2009, 12:53


AKTUELL

Schwimmsaurier in Münster zu sehen

Der erste 2,70 Meter lange Teil eines seltenen Schwimmsauriers
wird seit Dienstag (4.8.) zum ersten Mal im LWL-Museum für
Naturkunde in Münster ausgestellt. Seit März 2008 haben
Fachleute des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) das
185 Millionen Jahre alte versteinerte Skelett aus dem Kreis
Höxter präpariert.

"Nach Einschätzung der Experten ist in Norddeutschland zuvor
noch kein so gut erhaltenes Plesiosaurierskelett aus dieser
Zeit gefunden worden", erläuterte LWL-Direktor Dr. Wolfgang
Kirsch die Bedeutung des Fundes. Im Juni 2007 entdeckte der
Hobbypaläontologe Sönke Simonsen in einer Tongrube bei
Nieheim-Sommersell, Kreis Höxter, auf dem Grundstück von
Antonius Reckmann Reste eines fossilen Schwimmsauriers. Die
Paläontologen haben das vier Meter lange Meeresrep-til dann
geborgen und nach Münster in die Präparationswerkstatt des
LWL-Museums für Naturkunde gebracht. Der Fund soll 2010 in der
Landesausstellung im Römisch-Germanischen Museum in Köln und
2011 im LWL-Museum für Archäologie in Herne zu sehen sein,
danach kommt er zurück ins LWL-Museum nach Münster.

Hintergrund:

Die Grabung hatte das wertvolle Fossil vor Verwitterung und der
Zerstörung durch den Bagger bewahrt, so dass das Skelett
weitgehend vollständig erhalten blieb. Bis jetzt sind vier von
zehn Blöcken freipräpariert worden, die Schwanz, Becken, Beine
und Rippen sind mittlerweile sichtbar. Die gesamte Fossilplatte
wird mehr als vier Meter lang und knapp zwei Meter breit sein.
Geborgen wurde der Saurier in zehn Blöcken, die die
Präparatoren mit einem Kunstharzlaminat stabilisierten. Sobald
die Arbeiten abgeschlossen sind, werden die einzelnen
Bestandteile wieder zusammengefügt. Derzeit legt Präparator
Manfred Schlösser den Schulterbereich des Ur-Tieres frei.

Die Aufarbeitung des Skeletts ist schwierig und zeitaufwändig,
da das Gestein stark zerklüftet ist und unkontrolliert
zerbrechen kann. Stellenweise ist das Material auch hart wie
Beton. Dagegen sind einige Knochen weich wie Ton und müssen vor
der Freilegung gehärtet werden.

Probleme bereitet es zudem, das Skelett zu konservieren. Auf
der Oberfläche und in den Hohlräumen vieler Knochen befindet
sich Pyrit. Das Mineral, das wie Gold aussieht, hat unter
bestimmten Umständen die Eigenschaft, zu zerfallen, wenn
Luftsauerstoff und Feuchtigkeit einwirken. Dabei können die
Knochen zerstört werden. Wissenschaftlich wird der Fund von
einem anerkannten Spezialisten, Prof. Dr. Martin Sander von der
Universität Bonn, bearbeitet.

Die zu den Reptilien gehörenden Plesiosaurier waren an das
Leben im Wasser angepasst: perfekte Schwimmer mit bootförmigem
Rumpf und vier paddelartigen Flossen. Der im Kreis Höxter
geborgene Saurier gehört zu den "Schlangenhalspaddelechsen" mit
langem Hals und kleinem Kopf. Sie lebten von der Trias- bis zur
Kreidezeit im Erdmittelalter. Damals waren die Saurier die
größten Landbewohner. Die Plesiosaurier starben noch vor den
Dinosauriern während der oberen Kreidezeit aus.


INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 02 51.591-05
Fax: 02 51.591-60 98





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 6 09:16:43 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Aug 2009 09:16:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Wiedereroeffnung des Tabakhauses
"TabakfabrikHerbermann"
Message-ID: 4A7A9F7B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Uta Wenning-Kuschel"
Datum: 05.08.2009, 13:51


AKTUELL

Wiedereröffnung des Tabakhauses "Tabakfabrik Herbermann"

Nach eineinhalbjähriger Bausanierung ist das Tabakhaus im
Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) wieder zu besichtigen. Zu Saisonbeginn
ging zunächst die historische Werkstatt in Betrieb, nun hat der
LWL im Parterre und im ersten Stock des Tabakhauses die frisch
überarbeitete Ausstellung zum Leben und Arbeiten der
ostwestfälischen Tabakarbeiterfamilien eröffnet.

Die Zeit hatte der zweihundert Jahre alten Tabakfabrik
zugesetzt: Regen und Schnee, Wind und Sonne haben das
historische Fachwerkhaus angegriffen. Die notwendig gewordenen
Bauaktivitäten waren anspruchsvoll und zeitaufwändig, denn sie
mussten denkmalpflegerischen Anforderungen entsprechen. Die
Sanierung zielte auf einen maximalen Erhalt der historischen
Bausubstanz: Wo immer es statisch vertretbar war, wurden
schadhafte Holzbauteile nicht einfach ausgetauscht, sondern
stabilisiert und mit möglichst geringem Materialeinsatz ergänzt.

Die Gefache wurden baubiologisch korrekt ausgefüllt, die
Anstriche z. T. nach historischen Rezepturen angemischt. Bei
der Tabakfabrik Herbermann nahm das LWL-Museum die Sanierung
zum Anlass, neue Innenausbauten und eine neue Heizungs- und
Lichttechnik zu installieren, die den Ausstellungen mit ihren
wertvollen Exponaten zugute kommen.

Es gibt viel zu sehen in der Tabakfabrik Herbermann: Die
Besucher erleben, wie hier zwei Mitarbeiter des
LWL-Freilichtmuseums von Hand Zigarren rollen. Die neue
Ausstellung im Obergeschoß erzählt aus der Geschichte der
Tabakverarbeitung, die mehr als ein Jahrhundert lang bis in die
1950er Jahre ein bedeutender Wirtschaftszweig in Ostwestfalen
war.

Obwohl für den groß angelegten Tabakanbau das Klima zu rau war,
entstanden hier viele Betriebe, die aus importierten
Tabakblättern hauptsächlich Zigarren aber auch Pfeifentabak
herstellten. Ein für die Region typischer kleiner
Verarbeitungsbetrieb war die Tabakfabrik Herbermann aus
Glandorf im Landkreis Osnabrück, die jetzt im Hagener
LWL-Freilichtmuseum steht. Die Geschichte dieses Betriebs von
der Gründung 1833 bis zur Schließung Anfang der 1950er Jahre
steht auch beispielhaft für die Geschichte der westfälischen
Tabakverarbeitung.

Hintergrund:
Die Verarbeitung und der Konsum von Pfeifentabak hat in
Westfalen eine ältere Tradition als die Herstellung und das
Rauchen von Zigarren: Verbreitete sich das Pfeifenrauchen schon
im 16. Jahrhundert, so brachten Landsknechte in den Kriegen des
17. und 18. Jahrhunderts die spanische Mode des
Zigarrenrauchens nach Westfalen.

Die Gebrüder Herbermann setzten 1833 als Gründer ihrer
Tabakfabrik auf die alte westfälische Tradition, nicht auf die
neue spanische Mode ? und produzierten Pfeifentabak. Bis 1952
wurde hier noch Pfeifentabak hergestellt, obwohl die
Betriebseinrichtung schon veraltet war. Überleben konnte das
Familienunternehmen nur, weil die Tabakverarbeitung nicht die
einzige Einnahmequelle war. Die Firma Herbermann betrieb
Landwirtschaft, einen Kolonialwaren- und Landhandel und
zeitweise eine Gastwirtschaft.

Das östliche Westfalen war eher für seine Zigarrenindustrie als
für die Herstellung von Pfeifentabak bekannt. Westfalen war
eines der Zentren der Zigarrenproduktion im Deutschen Reich.
Die westfälische Zigarrenindustrie konzentrierte sich in den
Kreisen Minden, Herford und Lübbecke. Nachdem hier die
Leinenweberei um 1800 zugrunde gegangen war, eröffnete die
Tabakverarbeitung der Bevölkerung neue Erwerbsmöglichkeiten.
Die Herstellung von Zigarren in Handarbeit hielt sich noch bis
in die 1950er Jahre. Mit vielen wertvollen Exponaten
dokumentiert das LWL-Freilichtmuseum Hagen als Landesmuseum für
Handwerk und Technik dieses besondere Kapitel der westfälischen
Wirtschaftsgeschichte.


INFO

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331 7807-0
Fax: 02331 7807-120
E-Mail: freilichtmuseum-hagen at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 6 10:19:29 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Aug 2009 10:19:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bilder aus den Anfaengen der
Jugendherbergsbewegung:LWL-Medienzentrum sichert den
Fotonachlass Richard Schirrmanns
Message-ID: 4A7AAE31.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.08.2009, 10:11


AKTUELL

Bilder aus den Anfängen der Jugendherbergsbewegung
LWL-Medienzentrum sichert den Fotonachlass Richard Schirrmanns

Zum 100. Geburtstag der Jugendherbergen hat der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) für das Bildarchiv in
seinem LWL-Medienzentrums einen besonderen fotografischen
Schatz aus der Frühzeit dieser Einrichtungen gehoben und für
die Öffentlichkeit zugänglich gemacht: Den fotografischen
Nachlass Richard Schirrmanns (1874 -1961), des Gründers der
weltumspannenden Jugendherbergsbewegung, deren Wurzeln
bekanntlich in Westfalen liegen.

"Der im sauerländischen Altena tätige Lehrer war ein
passionierter Fotograf und Fotosammler, der sowohl die
Stationen seines eigenen Lebens als auch die Entwicklung seines
Lebenswerkes in zahlreichen Bildern festhielt", sagt Dr. Markus
Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen. Die auf
diese Weise entstandene Sammlung, bestehend aus etwa 1600
Glasnegativen, über 40 Fotoalben und etlichen Kleinbildfilmen,
übergab die Tochter Gudrun Schirrmann auf Vermittlung der
Historikerin Prof. Dr. Barbara Stambolis vor eineinhalb Jahren
zur sachgerechten Archivierung und Erschließung dem
LWL-Medienzentrum. Hier sind die Bilder inzwischen gesichtet,
sicher verpackt, digitalisiert und archivgerecht gelagert
worden. Eine repräsentative Auswahl von ihnen steht jetzt unter
http://www.bildarchiv-westfalen.de der Öffentlichkeit auch
online zur Verfügung.

Neben privaten Aufnahmen der Familie Schirrmann und
fotografischen Erinnerungen an Richard Schirrmanns Soldatenzeit
im Ersten Weltkrieg lässt der Großteil der Fotos die Anfänge
der Jugendherbergsbewegung wieder aufleben. Wandernde, rastende,
musizierende und tanzende Jugendliche finden sich neben Außen-
und Innenaufnahmen von Jugendherbergen sowie Bildern von
Landschaften und Städten in ganz Deutschland. Besonders
prominent sind westfälische Herbergen vertreten; außer der Burg
Altena zum Beispiel auch die in Neuastenberg
(Winterberg/Hochsauerlandkreis), Hohensyburg (Dortmund), Brilon
(Hochsauerlandkreis), Attendorn (Kreis Olpe), Sohlbach
(Netphen/Kreis Siegen-Wittgenstein) und Kühhude (Bad
Berleburg/Kreis Siegen-Wittgenstein).

Aufnahmen Schirrmanns von eigener Hand sind dabei ebenso
überliefert wie professionelle Fotografien und ganze Foto-Alben,
die ihm zu Jubiläen überreicht wurden. Der marketingbewusste
Pädagoge nutzte Fotos schon früh, um angehende Herbergseltern
zu schulen und öffentlich für sein Werk zu werben.

Durch die von der Hauptgeschäftsstelle des Deutschen
Jugendherbergswerks (DJH) und dem Museum des Märkischen Kreises
auf Burg Altena unterstützte Initiative des LWL-Medienzentrums
steht die umfangreiche Bildsammlung rechtzeitig zum 100.
Geburtstag der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.
"Sie vermittelt spannende Einblicke in die Entstehung des
Jugendherbergswerkes und auch in den jugendlichen 'Aufbruch aus
grauer Städte Mauern' am Beginn des letzten Jahrhunderts",
erläutert Köster den Wert des Fotonachlasses.

Hintergrund

Die Wurzeln der Jugendherbergsbewegung liegen in Westfalen. Es
war am 26. August 1909: Richard Schirrmann, ein aus Ostpreußen
stammender und im sauerländischen Altena tätiger Lehrer, war
wieder einmal mit seinen Schülern auf einer Wanderung und
suchte nun für seine Klasse vergeblich nach einer
Übernachtungsmöglichkeit. Als die Gruppe das herannahende
Unwetter doch noch in der örtlichen Dorfschule überstanden
hatte, kam Schirrmann eine Idee. Ein Netz von preiswerten
Jugendherbergen musste her, um wanderfreudigen Jugendlichen
(und Lehrern) in Tagesmarschabständen ein Dach über dem Kopf zu
bieten. Die erste Jugendherberge schuf Schirrmann kurzerhand
selbst an seiner eigenen Schule, der Nette-Schule in Altena.
Drei Jahre später zog diese erste Herberge auf die nahegelegene
Burg Altena um, die heute als Stammsitz der
Jugendherbergsbewegung gilt. Von dort verbreitete sich die Idee
nicht nur über ganz Deutschland, sondern auch in alle Welt.

Außer über die Geschichte der Jugendherbergen erzählen die
Bestände des Bildarchivs im LWL-Medienzentrum für Westfalen
auch über zahlreiche andere Themen aus der Region. Über 300.000
landeskundliche Bilder aus der Zeit zwischen 1850 und der
Gegenwart sowie 3.000 Luftbilder veranschaulichen westfälische
Landschaften, Städte und Dörfer, Landwirtschaft, Handwerks- und
Industriekultur, Kunst, Architektur, Brauchtum und nicht
zuletzt die Menschen und ihren Alltag im Wandel der Zeit. Unter
http://www.bildarchiv-westfalen.de kann man bequem vom
heimischen Computer aus in der visuellen Schatzkammer
Westfalens stöbern.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 10 11:07:09 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Aug 2009 11:07:09 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ferienworkshop im LWL-Industriemuseum Zeche
Nachtigall, Witten, 12./13.08.2009
Message-ID: 4A7FFF5D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Anke Höppener"
Datum: 06.08.2009, 14:34


AKTUELL

"Mit Knüpfel und Eisen - Sandstein bearbeiten"
Ferienworkshop im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Als Steinmetze betätigen sich die Teilnehmer des Workshops "Mit
Knüpfel und Eisen - Sandstein bearbeiten", zu dem der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Mittwoch, 12.
August, und Donnerstag, 13. August, in sein Industriemuseum
Zeche Nachtigall einlädt.

Unter Anleitung von Steinbildhauerin Christina Clasen können
Jungen und Mädchen ab zehn Jahren nach einer kleinen Werkzeug-
und Materialkunde erste Erfahrungen in der Bearbeitung des
Werkstoffs ?Stein mit Fäustel, Knüpfel und Meißel sammeln. In
einer kleinen Gruppe entstehen während des zweitägigen
Workshops erste selbst geschaffene Steinskulpturen.

"Mit unserem Angebot greifen wir die Tradition der Steinmetze
auf, die im Steinbruch nahe der Zeche Nachtigall bis in die
1960er Jahre Sandstein gewannen und bearbeiteten", so
Museumsleiter Michael Peters. "Es sind noch Plätze frei -
Kurzentschlossene können also noch mitmachen, sollten sich aber
bitte telefonisch anmelden."


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Tel.: 02302 93664-0
E-Mail: zeche-nachtigall at lwl.org

Der Workshop läuft an beiden Tagen von 11 bis 17 Uhr.
Arbeitskleidung, Verpflegung und Getränke sind mitzubringen.
Kosten: 30 Euro inklusive Eintritt und Material.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Anmeldungen unter Tel. 02302 9366410.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 10 11:11:45 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Aug 2009 11:11:45 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Jede Menge Huette", Hattingen, 14.08.-13.09.2009
Message-ID: 4A800071.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 07.08.2009, 10:39


AUSSTELLUNG

"Jede Menge Hütte" im LWL-Industriemuseum
Nachwuchsfotografen stellen in der Henrichshütte aus

Seit gut einem Jahr fotografieren sie die Henrichshütte und das
angrenzende Gelände des ehemaligen Stahlstandortes, jetzt
zeigen die jungen Fotografen eine Auswahl ihrer Arbeiten. Am
Freitag, 14. August, um 18.30 Uhr eröffnen der LWL und der
Förderverein Industriemuseum Henrichshütte e.V. die
Fotoausstellung "Jede Menge Hütte".

Im Rahmen der Sonderausstellung "Meine Hütte hoch zwei"
präsentiert die Klumpi-Fotogruppe, was sie von ihrem Dozenten
Gerd Hehs an fotografischen Grundlagen erfahren hat. Sein
profundes Know-how gibt Gerd Hehs dem engagierten Fotonachwuchs
jeden Mittwoch weiter. Theorie und Praxis der Fotografie stehen
dann gleichermaßen auf dem Stundenplan, denn seit über vierzig
Jahren fotografiert der Mitbegründer der Schaugießerei, nicht
nur die Henrichshütte.

An reizvollen Motiven mangelt es den fotografierenden Klumpis
auf dem Gelände der ehemaligen Henrichshütte nicht: Vom
Hochofen über den Gaswäscher bis zur Möllerung lohnen sich die
fotografischen Blickwinkel und Lichtwechsel - am Tage wie auch
in der Nacht.

Im Anschluss an die Vernissage gibt es Kino aus dem Ruhrgebiet.
Um 20.30 Uhr läuft dann im ehemaligen Bessemer-Stahlwerk "Jede
Menge Kohle" von Adolf Winkelmann aus dem Jahr 1981, u.a. mit
Tana Schanzara, Hermann Lause, Martin Lüttge und Delle Quandt.


INFO

"Jede Menge Hütte"
14. August bis 13. September
Ausstellungseröffnung am 14. August um 18.30 Uhr im Foyer
LWL-Industriemuseum
Henrichshütte in Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen

Eintritt zur Eröffnung und zum Kino am 14. August 2009
ab 18 Uhr frei, ansonsten gilt der Museumseintritt.





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Aug 11 11:05:28 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 11 Aug 2009 11:05:28 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2009,
Heft4
Message-ID: 4A815078.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 03.08.2009, 11:04



SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 4/2009


I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Archivpflege in Westfalen-Lippe. Hrsg.: Landschaftsverband
Westfalen-Lippe - LWL-Archivamt für Westfalen, hrsg. von Marcus Stumpf
und Wolfgang Bockhorst. LWL-Archivamt für Westfalen, Redaktion, 48133
Münster, Tel.: 0251/591-3890, E-Mail: lwl-archivamt at lwl.org
69/2008. G. Teske: 60. Westfälischer Archivtag in Iserlohn.
Tagungsbericht. P. Stettner: Dokumentarfilm als historische Quelle. S.
Schröder: Wie funktioniert Kultur- und Bildungsarbeit in einem kleineren
Archiv? Ressourcen - Schwerpunkte - Profilbildung im Stadtarchiv Greven.
W. Fischer-Pache: Archivische Quellen für die historische
Bildungsarbeit. R. Link: Historische Bildungsarbeit. Arbeitsgruppe 1:
?Schülerinnen und Schüler im Archiv?. K. Tiemann: Historische
Bildungsarbeit. Arbeitsgruppe 2: ?Praktika im Archiv?. K. Minner: Nach
Bologna: Praxiserfahrungen zwischen Universität und Archiv. Das Beispiel
Münster. E. Möller/A. Ruppert: Historische Bildungsarbeit. Arbeitsgruppe
3: ?Historische Bildungsarbeit im Internet?. H. Hauptstock: Regionale
Filmquellen und ihre Nutzung. V. Jakob/R. Springer: Filmische Quellen -
haltbar für die Ewigkeit? M. Wittkopp-Beine: ?Schule unterm
Hakenkreuz? - Ein Bericht über ein DVD-Projekt. M. Rasch:
Wirtschafts-/Industriefilme: Erschließen und Präsentieren. Ein
Erfahrungsbericht. N. Klauke: Gezielte filmische Dokumentation am
Beispiel der Stadt Menden. A. Hennigs/C. Schmidt: Die Überlieferung der
Versorgungsverwaltung im Zeichen der Verwaltungsmodernisierung. Workshop
des LWL-Archivamtes für Westfalen am 26.02.2008 in Münster. V. Zaib:
Neue Besen kehren gut. Die erfolgreiche Integration der Fachangestellten
für Medien- und Informationsdienste in die Archivlandschaft
Nordrhein-Westfalens. Eine empirische Studie.
70/2009. M. Stumpf: Der Einsturz des Historischen Archivs der Stadt
Köln. Eine Katastrophe und ihre Konsequenzen. W. Bockhorst: 15.
Deutsch-niederländisches Archivsymposium 27./28. November 2008 in
Bochum. ?Kulturelles Erbe? als Aufgabe der Archive. F. von Kann:
Archive und Archivare - wohin? Der Beruf des Archivars in den
Niederlanden. R. Kretzschmar: Archive und Archivare - wohin?
Meilensteine auf dem Weg der Entwicklung eines professionellen
Archivwesens in Deutschland. T. Thomassen: Looking into the future.
Visions on the position and challenges of archivists and archives. S.
Neugebauer: Internetkommunikation auf dem Prüfstand: die Präsentation
von Archiven im Internet. M. Glauert: Archiv 2.0 - Interaktion und
Kooperation zwischen Archiven und ihren Nutzern in Zeiten des Web 2.0.
D. E. H. de Boer: Mediävistik zwischen Wissenschaftspolitik und Archiv:
Forschung und Lehre im Engpass? I. Kwiatkowski: Archivpraxis als
Studienpraxis: Das deutsch-niederländische Ausbildungsprojekt GrABo
(GronningenArnheimBochum). U. Zuber: Theorie und Praxis eines
Wissenschaftsservice. Ein Erfahrungsbericht zu einer Kooperation von
Archiven und Universität. M. van Driel: Zusammenfassung der
Tagungsergebnisse. A. Metz: Das Schicksal der während der NS-Zeit
beschlagnahmten Unterlagen katholischer Arbeitervereine im Bistum
Münster. Ein Beispiel gelungener archivischer Kooperation. F.
Gläser/P. Worm: Ergebnisse der Umfrage der Archivberatungsstellen zum
Fortbildungsbedarf im Bereich ?Archivierung elektronischer
Unterlagen?.

Augustin-Wibbelt-Gesellschaft. Jahrbuch 24 (2008). Hrsg.:
Augustin-Wibbelt-Gesellschaft e.V., Red.: Dr. Robert Peters,
Robert-Koch-Straße 29, 48149 Münster.
E. Schilling: ?Münsterische Geschichten, Sagen und Legenden? - die
?Haimonskinder? und ihre Rezeption (9). H. Niebaum: Zur frühen
westfälischen Dialektologie (21). L. Kremer: Anschreibebücher als
Zeugnisse des niederdeutsch-hochdeutschen Sprachwechsels im 19.
Jahrhundert (39). S. Kessemeier: ?Aolls hät sinne Tëit ...? - Zum Tode
Heinrich Schürmanns (55). H. Demming: Laudatio anlässlich der Verleihung
des Rottendorfpreises an die Gruppe ?Strauhspier? aus Rheine am 23.
Oktober 2008 (58). R. Peters: Plattdeutsch macht Geschichte.
Niederdeutsche Schriftlichkeit in Münster und im Münsterland im Wandel
der Jahrhunderte. Ausstellung im Stadtmuseum Münster, 8.11.2008 -
8.2.2009 (61). E. Schilling: Preußische Disziplin gegen westfälische
Gemütlichkeit - die Niederdeutsche Bühne spielt ?Twillinge? (64).
P. König/J. Lanwer: Sprachvariation in Nordeutschland - Eine
Projektskizze (67). * Buchbesprechungen (79). H. Taubken:
Neuerscheinungen zur niederdeutschen Literatur und Sprache Westfalens
2007 (121). M. Denkler: Bericht über die Jahresmitgliederversammlung
2007 (129).

Droste-Jahrbuch 7. 2007/2008. Raum. Ort. Topographien der Annette von
Droste-Hülshoff. Tagung der LWL-Literaturkommission für Westfalen und
der Annette von Droste-Gesellschaft im Neuen Schloss Meersberg, 17. bis
20. Mai 2007. Im Auftrag der Annette von Droste-Gesellschaft
herausgegeben von Jochen Grywatsch und Winfried Woesler, Am Rüschhaus
81, 48161 Münster, Tel.: 02533/3109.
J. Grywatsch: Topographien der Annette von Droste-Hülshoff. Zur
Einführung (7). K. Wagner: Raum, Ort, Lage. Konzepte des Räumlichen
(25). H. Detering: Versteinter Äther, Aschenmeer. Metaphysische
Landschaften in der Lyrik der Annette von Droste-Hülshoff (41). J.
Grywatsch: Poetische Imagination und räumliche Struktur. Zu einer
Poetologie des Raums bei Annette von Droste-Hülshoff (69). M. Springer:
Verbotene Räume. Annette von Droste-Hülshoffs Klänge aus dem Orient
(95). U. Gaier: [...] deiner Augen Nebelball. Sinn und Raum in Drostes
Lyrik (109). W. Woesler: Und schier zerflossen Raum und Zeit. Verortung
und Entortung in der Lyrik der Droste (129). C. Liebrand: Odysseus auf
dem Dorfe. Genre, Topographie und Intertextualität in Droste-Hülshoffs
Judenbuche (145). E. Ribbat: Lebensräume, Todesorte und eine Inschrift.
Zum topographischen Erzählen in Die Judenbuche (163). F. Schwarzbauer:
Bilder deiner wilden Phantasie. Sehnsuchts- und Schreckensorte in
Drostes Tragödienfragment Bertha (177). L. Köhn: Ort, Nicht-Ort,
Heterotopie in Brief und Versepos der Droste (197). C. Blasberg:
Versprengter Tropfen von der Quelle Rande. Zum Ort des Subjekts in
Annette von Droste-Hülshoffs Briefen (215). R. Nutt-Kofoth:
Schreibräume, Landnahmen. Annette von Droste-Hülshoffs
Manuskriptblätter (243). U. Obhof: Joseph von Laßbergs Umgang mit
literarischen und architektonischen Denkmälern des Mittelalters - ein
Blick in den Spiegel des Bodensees und den seiner Schwägerin Annette von
Droste-Hülshoff (275).

Die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege. Hrsg.:
Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Roßstraße 133, 40476 Düsseldorf, Tel.:
0211/45485-0, Internet: www.nrw-stiftung.de, www.nrw-entdecken.de,
E-Mail: info at nrw-stiftung.de
1/2009. R. J. Günther: Die Varusschlacht und ihre Mythen. G.
Matzke-Hajek: Die ?Dolomiten? von Iserlohn. R. J. Günther: Denkmal mit
Aussichten. Der Bismarckturm Unna in Fröndenberg. G. Matzke-Hajek: Die
Lambertsmühle im Wiehbachtal. R. J. Günther: Schulische
Meisterleistungen. Das Wiedenbrücker Schule Museum. G. Matzke-Hajek:
Mülheim macht Boden gut. Lehrpfad ?Mülheimer Bodenschätze? im
Ruhrgebiet. R. J. Günther: Die Bergische Simultankirche. 750 Jahre
Altenberger Dom. G. Matzke-Hajek: Klassenzimmer in luftiger Höhe.
Baumhaus Neuenbeken bei Paderborn. S. Rommerskirchen: Schöner Heiraten
auf Schloss Drachenburg. R. J. Günther: Nussbaumholz und blauer
Wolldamast. Möbelklassiker in Soest.

Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde, Mitteilungen des
Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, des
LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, des LWL-Amtes für
Denkmalpflege in Westfalen und des LWL-Museums für Archäologie. Münster:
Aschendorff Verlag, 2009.
84/2006. C. L. Wilke: Die ungeliebte Tradition: Rabbiner in Westfalen
1619-1943 (9). T. Schenk: ?... dienen und fort?? Soziale, rechtliche
und demographische Auswirkungen friderizianischer Judenpolitik in
Westfalen (1763-1806) (27). B.-W. Linnemeier: Jüdische Handelstätigkeit
im Spiegel der Mindener Messe-Rapporte von 1803: Ein Beitrag zur
jüdischen Wirtschaftsgeschichte Nordwestdeutschlands gegen Ende des
Alten Reiches (65). G. Möllenhoff/R. Schlautmann-Overmeyer:
Patriotisches Selbstverständnis münsterländischer Juden im 19. und 20.
Jahrhundert (105). K. Kossack: Das ?Mindener Sonntagsblatt? im
?Dritten Reich? zur sogenannten Judenfrage (131). E. Pracht-Jörns:
Zierde der Stadt - Schandfleck - Denkmal: Synagogen als Teil des
jüdischen Kulturerbes in Nordrhein-Westfalen (141). M. Balzer:
Siedlungs- und Besitzvoraussetzungen für die Gründung von Bischofssitzen
im westlichen Sachsen (159). J. Niemer: Zur Baugeschichte der ehemaligen
Villa Kalckstein, jetzt Kunst-Museum Ahlen (195). G. Senn: Die
künstlerische Arbeitsgemeinschaft der Geschwister Elisabeth und Otto
Coester mit dem Soester Wiesepfarrer Dr. Paul Girkon (211). *
Rezensionen (245).

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster,
Tel.: 0251/41320.
3/2009. R. Doblies: Poetische Orte - kleine Paradiese. Kunst und
Literatur in ostwestfälischen Gärten und Parks. P. Brünen: Mehr als
Bäume. Über das Verhältnis der Deutschen zu ?ihrem? Wald. J. Nunes
Matias: Fronleichnam. ?Fromme Spaziergänger?. Feierlichkeiten seit dem
13. Jahrhundert bekannt. K. Sluka: Glanz des ?Goldenen Zeitalters?.
?Varus, gibt mir meine Legionen zurück?, soll der römische Kaiser
Augustus verzweifelt nach der verheerenden Niederlage der Römer gegen
die Germanen gerufen haben. Haltern erzählt die Vorgeschichte der
Ereignisse und lädt ins römische Imperium. M. Zehren: Gier nach Beute.
Warum die Germanen den Römern auch nach der Varusschlacht Probleme
bereiteten, zeigen Museum und Park Kalkriese in einer Sonderschau. G.
Moosbauer: Wo war die Varusschlacht? Funde sprechen für Kalkriese. R.
Wolters: Wo war die Varusschlacht? Widersprüche nicht einebnen. R.
Doblies: Hermann, der Held. Vom Befreier Germaniens zum Stammvater der
Deutschen - unweit des 1875 errichteten Hermannsdenkmals geht das
Lippische Landesmuseum Detmold jetzt auf Spurensuche. W. Morisse: Mann
mit Weitsicht. Fest verankert in der Höhe: Der stramme Kerl mit dem
geflügelten Helm lockt jährlich zigtausende Touristen nach Detmold.
W. Morisse: Der kleine Bruder. ?Hermann on the Prairie? in New Ulm,
Minnesota. W. Morisse: Lustvolle Kammerspiele. Von Liebe, Laster und
Leidenschaft erzählt die Ausstellung im Museum Schloss Corvey mit Werken
aus der Sammlung SØR Rusche. K. Mark: NRW-Orchesterzentrum. Proben für
den großen Auftritt. Neues Haus in Dortmund eröffnet. M. Jeitschko:
Musiktheater im Revier. Starker Start. Der neue Intendant Michael Schulz
hat für Gelsenkirchen große Pläne. S. Keim: Burghart Klaußner. ?Theater
ist unverzichtbar?. Der Film- und Fernsehstar ist Schauspieler,
Regisseur und Autor am Bochumer Schauspielhaus. S. Keim: Thema:
Weltreligionen. Die Ruhrtriennale unter Willy Decker. W. Gödden: Hermann
satirisch. Jürgen Buchmann hat ein sprachspielerisch amüsantes
Ostwestfalen-Porträt gezeichnet, in dem natürlich das Hermannsdenkmal
nicht fehlen darf. W. Gödden: Hermann vor Gericht. Was passiert, wenn
man Satire wörtlich nimmt? Es wird eine neue Satire daraus. So im Falle
von Renée Pleyters Krimi ?Tödlicher Hermannslauf?. S. Keim: Hauptsache
Energiesparen. Die Kultur profitiert nur selten von dem Geldregen für
kommunale Investitionen. M. Schröder: Freilichtspiele Tecklenburg.
Debüt-Erfolg mit Schiller. In den 1920er Jahren setzte man am Fuße
des Teutoburger Waldes auf Klassiker, heute werden vor allem Operetten
und Musicals auf die Bühne gebracht. M. Zehren: Sprechen ohne Worte. In
Dortmund führen Gehörlose durch eine Welt der Stille. Ein Selbstversuch.
V. Jakob: Kurt Edelhagen. Swinging Germany. Der Jazz-Musiker aus Herne
begleitete den olympischen Einzug der Nationen in München. V. Jakob:
Grüße zum Abitur. ?Bestanden!? Ein vergessener Brauch: Nach
erfolgreicher Reifeprüfung teilten Schüler ihren Lieben in nah und fern
das wichtige Ereignis früher noch per Postkarte mit. M. Schäfer:
Glasträume aus Bad Driburg. Erfolg mit Leonardo: Firma glaskoch
feiert 150-jähriges Bestehen. I. Fernandes: Dunja Hayali. E-Mail vom
ZDF. Journalistin kehrt regelmäßig in ihre Heimatstadt Datteln zurück.
I. Fernandes: Bernd Stelter. Typisch westfälischer Humor. Multitalent
aus Unna auch im Rheinland beliebt.

2. Hellweg

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur
?Geseker Zeitung?. Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V.,
Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
508/2009. W. Tröster: Meine Erinnerungen an die Zeit der Evakuierung
1943-1945. Bericht eines Zeitzeugens der Bombardierung der Geseker
Zementsackfabrik Feldmann am 31. Mai 1944. H. J. Rade: Die im 20.
Jahrhundert aus Geseke hervorgegangenen katholischen Bischöfe, Priester
und Diakone (1. Fortsetzung und Schluss).
509/2009. M. Schraub: Des Menschen Zierat ist der Hut (Schiller).
Hutgeschäfte und Putzmacherinnen in Geseke. K.-J. Freiherr von Ketteler
?: Hausgeistliche in Eringerfeld und Schwarzenraben und ihre
Pflichten.

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in
Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065
Hamm.
9/2009. I. von Scheven: Westfälische Nachbarschaften. Ahlener Fabrikant
wohnte in Hamm. H. Platte: Der preußische Kriegsrat Mentzel gab dem Gut
den Namen. Der Gutshof Mentzelsfelde bei Lippstadt setzt die Tradition
fort. U. Kunz: Verborgene Zeugen der Vorzeit. Steinkistengräber,
Findlinge und Ringwälle erinnern an die frühe Besiedlung Westfalens. W.
Hinke: Am Wasser hängt doch alles. Von der Wasserversorgung durch
Brunnen bis zur modernen Fernleitung.
10/2009. A. Beeck: Autohandel machte Zechengelände international
bekannt. Gebrauchte Fahrzeuge fanden nach dem 2. Weltkrieg von der
einstigen Hammer Zeche Maximilian Käufer in vielen Ländern. P. Reding:
Gute Tauben kommen wieder... Ein Kapitel Zeitgeschichte zum 80.
Geburtstag des Schriftstellers Josef Reding. Der vielseitige Künstler
Paul Reding über seinen Bruder. W. Gernert: Auf nach Telgte - wegen der
Kunst! Skulpturen bekannter westfälischer Künstler bereichern die Stadt.
A. von Scheven: Die ?Ackerschule? steht nicht mehr. 1906 ernannte man
Rektor Engelbert Schwieren zum ersten Schulleiter der Kath. Westschule
II an der Hammer Wilhelmstraße.
11/2009. A. von Scheven: Hammer Stadtansicht gibt Rätsel auf. Der
Fotopionier Norbert Kneer fertigte zwischen 1872 und 1874 Ansichten für
ein Sammelbild der Stadt an. H. W. Krafft: Der Fürstbischof auf
Parforce-Jagd. Der Jagdorden des Münsterischen Landesherrn Clemens
August ?Ordre de la Clémence? hatte seine Wurzeln in Westfalen. G.
Köpke: Dem Bagger hinterher. Eisvogel und Uferschwalbe erhalten neue
Brutplätze. P. Reding: Sprachloses Staunen in einer lauten Welt. Der
westfälische Bildhauer und Grafiker Hermann Breucker war mit vielen
Kunstformen und Materialien vertraut. K. Wulf: Verschiebebahnhof Hamm im
Zielvisier. Der Luftangriff der US-Airforce am 31. Mai 1944 bereitete
die Invasion in der Normandie vor.
12/2009. H. Thomas: Mit der Quarta unterwegs zur Hohensyburg. Auf den
Klassenfoto der Oberrealschule Hamm von 1926 sind drei jüdische
Mitschüler zu erkennen. H. Platte: Gasthof ?Zur Dorfschänke?:
Stätte der Begegnung in Bönen. Traditionsreiches Restaurant
bereichert die Kulturszene. H. Multhaupt: Landgraf Carl gab ?Ketzern?
eine neue Heimat. Die Hugenotten bauten Karlshafen nach französischem
Vorbild. I. von Scheven: War Nicolaus Stell Hamms frühester
?Wiederaufbauminister?? Ein Grundriss des Baumeisters kennzeichnet
die Zerstörungen in der Stadt durch die Feuersbrunst vom 11. September
1734.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum ?Patriot? und zur Geseker
Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557
Lippstadt.
9/2009. C. Becker: 1609 - Auch Lippstadt wird preußisch (aber zunächst
nur zur Hälfte). H. J. Krämer: 100 Jahre Kornbrennerei Meschede.
10/2009. K. Luig: Olper Franziskanerinnen seit 90 Jahren in Bad
Waldliesborn. A. Droste: Der Erntekindergarten in Mellrich.
11/2009. K. Luig: Straßennamen in Bad Waldliesborn erinnern an
Zeppelinlandung. K. Wasmuth: Vom Haarmännchen und anderen Spukgestalten
an der Haar. H. J. Krämer: Bierbrauen und Schnapsbrennen in der
Bergstadt Rüthen.
12/2009. W. Mues: Eine neue Volksschule für Erwitte. Aus dem Nordteil
der alten Schule entstand ein neues Schulgebäude. H. Knoche:
Erinnerungen an und Erlebnisse mit meinem Auto 1956-64.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest
und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19-21, 59494
Soest, Tel.: 02921/6880.
413/2009. F. Haarmann: Mit dem Freiherrn war nicht gut Kirschen essen.
Vor hundert Jahren starb Ehren-Amtmann Friedrich von Lilien-Echthausen.
P. Reding: Gute Tauben kommen wieder... Ein Kapitel Zeitgeschichte zum
80. Geburtstag des Schriftstellers Josef Reding. Der vielseitige
Künstler Paul Reding über seinen Bruder. W. Gernert: Auf nach Telgte
- wegen der Kunst! Skulpturen bekannter westfälischer Künstler
bereichern die Stadt. W. Krift: Kötter, Häusler und Tagelöhner prägten
einst das Dorfleben. Neben den Bauern gab es unterschiedliche soziale
Rangstufen bei den Dorfbewohnern (Schluss). F. Haarmann: Das Amt Werl
hatte einst zwölf Gemeinden. Erinnerungen an die Gemeindliche
Neugliederung vor vierzig Jahren (Schluss).
414/2009. * Die Geseker Feldmark in vergangenen Zeiten. Wie die Geseker
?Heimatblätter? ihr heimatliches Umfeld vor achtzig Jahren sahen. G.
Köhn: Schritt für Schritt in die moderne Zeit. Das Feuerlöschwesen in
Soest von den Anfängen bis 1945, 14. Folge. H. W. Krafft: Der
Fürstbischof auf Parforce-Jagd. Der Jagdorden des Münsterischen
Landesherrn Clemens August ?Ordre de la Clémence? hatte seine Wurzeln
in Westfalen. G. Köpke: Dem Bagger hinterher. Eisvogel und Uferschwalbe
erhalten neue Brutplätze. P. Reding: Sprachloses Staunen in einer lauten
Welt. Der westfälische Bildhauer und Grafiker Hermann Breucker war mit
vielen Kunstformen und Materialien vertraut. H. Keinemann: Nur die
Petroleumlampe erhellte die Dunkelheit. Vor der Einführung der
Elektrizität sah es bei uns in der Landwirtschaft düster aus. W. Mues:
Preußischer Soldat mit Helm und Schwert. Kriegerdenkmal erinnert in
Erwitte an den deutsch-französischen Krieg 1870/71.
416/2009. H. Platte: Ein alter Bauernhof findet seinen Weg. Der Hof
Poggel in Werl-Büderich setzt die Familientradition mit neuen Akzenten
fort. * Blindschleichen sind geschützt. H. Platte: Gasthof ?Zur
Dorfschänke?: Stätte der Begegnung in Bönen. Traditionsreiches
Restaurant bereichert die Kulturszene. H. Multhaupt: Landgraf Carl gab
?Ketzern? eine neue Heimat. Die Hugenotten bauten Karlshafen nach
französischem Vorbild. J. Tietz: Historischer Patrizierhof wurde zum
Burghofmuseum. Der erste Schritt: Vor hundert Jahren konnte der
Rittersaal des Burghofes vom Soester Heimatverein angemietet werden.

3. Kurkölnisches Sauerland

Der Ninivit. Heimatblatt für Niedereimer. Hrsg.: Arbeitskreis
Dorfgeschichte Niedereimer e.V., Detlev Becker, Stephanusweg 11, 59823
Arnsberg, Tel.: 02931-7086, E-Mail: akd at niedereimer.de
9/2009. F.-J. Leclaire: Erinnerungen an meine Zeit als Lehrer an der
Volksschule Niedereimer 1961-1968. E. Rohwetter: Zur Entstehung der
Siedlung ?Zur dicken Eiche? in Niedereimer. F.-A. Henneke: Es begann
in Niedereimer: Die Entstehung des StadtBus-Verkehrs und der Firma
Henneke. J. Hendricks: Vom Ende des Ersten Weltkrieges. Aus dem
Tagesbuch des Fronteisenbahners Heinrich Hendricks. S. Toch: Niedereimer
verliert seine Selbständigkeit. Theo Gronert berichtet über das
Zustandekommen der Kommunalen Neugliederung. D. Becker: Die Geschichte
der Bäckerei Molitor-Hehmann aus Niedereimer. * AWO Kindergarten ?Kleine
Eiche?. D. Becker: 1207 - 2007: Ein Rückblick auf 800 Jahre
Dorfgeschichte.

An Bigge, Lenne und Fretter. Heimatkundliche Beiträge aus der Gemeinde
Finnentrop. Red.: Arbeitskreis für Geschichte und Heimatpflege in der
Gemeinde Finnentrop e.V., Volker Kennemann, Weusperter Straße 10, 57413
Finnentrop, Tel.: 02721/7527, E-Mail: vkennemann at t-online.de
30/2009. D. Heß: 40 Jahre Gemeinde Finnentrop. F. Becker: Meine
Erinnerungen an Finnentrop von 1934 bis 1954 (Teil 2). V. Kennemann: Von
Hexen, Zauberern und Teufelsbuhlschaften (2). Auch das Land an Bigge,
Lenne und Fretter wurde vom Hexenwahn nicht verschont. * Päiterken.
Vertallt vam Vikarius Moenig van Serkenruoe. H. Lehnen: Die ersten
Bamenohler Gastwirtschaften. Teil 1: Die Gastwirtschaft Scheele. F.
Rinschen/V. Kennemann: Mitteilungen aus den Publikationsbüchern der
Pfarrei Schönholthausen von 1860 bis 1876 (Teil 2). H. Keusekotten: Noch
einmal: Ein Sommerurlaub in Serkenrode. Nachtrag zu den Tagebuchnotizen
des Jahres 1966. * Kalendarium aus der Gemeinde Finnentrop. Oktober 2008
bis 31. März 2009.

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65,
59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
2/2009. E. Reuter: Vom Dorf zur Region? (Auf-)Gelesenes zur Entwicklung
des ländlichen Raumes. E. Nieder: Die Stadt Olsberg. O. Knoche: Der
Freie Grund. P. Sukkau: An den Wurzeln der Landesvermessung. Historische
Festlegungen von Vermessungspunkten am Haarstrang. W. F. Cordes: Das
?Schweinfurter Grün? und frühe Maßnahmen des Umweltschutzes im
Kreis Olpe. G. Terbeck: Bautechniker des Hönne-Berufskollegs Menden
erfolgreich bei ?denkmal-aktiv? des LWL. K. Schlinkert: ?Dieser Koffer
ist ein Stück Geschichte?. Und er erzählt eine Geschichte, die in
Frankreich anfängt und dort auch wieder enden sollte. W. Neuhaus:
Heimat, Volk, Glaube: Zum Selbstverständnis des Sauerländer Heimatbundes
in der Weimarer Republik. W. Kuhne: Die Muttergottes von Hallenberg
reiste mit. Geistliche Spannung einer Studienfahrt. W. Frank: Die
?hochwohlgeborenen? Gänslein.

4. Märkisches Sauerland

Ennepetaler Heimatbrief 2008. Heimatbund Ennepetal, c/o Stephan
Langhard, Bismarckstraße 21, 58256 Ennepetal
S. Langhard: Von Verwaltung und Parlament. * Nachruf Klaus Oberlack. W.
Schweflinghaus: Altenvoerde. G. Schröder: Büttenberg. T. Bicking:
Milspe. W. Bettin: Rüggeberg. M. Michalko: Voerde. H. Köhler:
Kulturgemeinde. P. Eckelt: Stadt- und Feuerwehrkapelle. T. Bicking:
Buchautor Uwe Schumacher. G. Bioly: Sport. G. Sadlowski: Bund der
Vertriebenen. R. Fedeler: Heimatverein Milspe. C. Grefe: Ev.
Kirchengemeinde Milspe. W. Bettin: Heimatverein Rüggeberg. W. Balke: Die
Rüggeberger Linkenbachs. M. Michalko: Heimatverein Voerde. S. Pullano:
Initiative gegen Ausländfeindlichkeit Ennepetal. K. Heinrich: Voerder
Schützenverein. W. Balke: Plattdütsche Ecke.

Heimatblätter für Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis
und in Westfalen. Beilage zur Mendener Zeitung, zum Altenaer Kreisblatt
und Süderländer Volksfreund, Kolpingstraße 35, 58706 Menden, Tel.:
02373/17300.
238/2009. H. D. Schulz: Die ?Schlacht am Birkenbaum? als letzter
Ausweg? Wie im Jahr 1945 eine alte sagenhafte Überlieferung in die
damalige schicksalhafte Zeit übertragen wurde. M. Grünwald: Ein Erlebnis
zwischen Feldern. Begegnungen in der frühlingshaften Natur unserer
Heimat. H. Polenz: Ich glaube, wir stehen im Wald. H. Platte: Der
preußische Kriegsrat Mentzel gab dem Gut den Namen. Der Gutshof
Mentzelsfelde bei Lippstadt setzt die Tradition fort. U. Kunz:
Verborgene Zeugen der Vorzeit. Steinkistengräber, Findlinge und
Ringwälle erinnern an die frühe Besiedlung Westfalens. R. Schneider:
Alte Mauern im neuen Gewand. Haus Letmathe und seine lange
Baugeschichte.
239/2009. D. Woeste: Harter Streit um das Jagdrecht von Haus
Pungelscheid. Die Jagd des adeligen Hauses bei Werdohl führte im 17.
Jahrhundert zu gerichtlichen Auseinandersetzungen. * Hilfreiche
Gartenpflanzen. Aus dem Kräuterbuch des Hofes Schmale in Iserlohn. P.
Reding: Gute Tauben kommen wieder... Ein Kapitel Zeitgeschichte zum 80.
Geburtstag des Schriftsteller Josef Reding. Der vielseitige Künstler
Paul Reding über seinen Bruder. W. Gernert: Auf nach Telgte - wegen der
Kunst! Skulpturen bekannter westfälischer Künstler bereichern die Stadt.
R. Schneider: Alte Mauern im neuen Gewand. Haus Letmathe und seine lange
Baugeschichte (2. Teil). H. D. Schulz: Voller Zweifelmuth, Angst und
Schreck. Was hinter einer Altenaer Sage steckt. Alte Flurnamen geben
interessante Aufschlüsse.
240/2009. J. Lichtblau: Wie die Kötter einstmals in Halingen lebten.
Aus der 300-jährigen Geschichte der Kötter-Familie Hennemann genannt
Becker. H. D. Schulz: Eine sumpfige Angelegenheit: Süggel und Ahle.
Kleine Spurensuche im Wörterbuch des westfälischen Dialekts. H. W.
Krafft: Der Fürstbischof auf Parforce-Jagd. Der Jagdorden des
Münsterischen Landesherrn Clemens August ?Ordre de la Clémence?
hatte seine Wurzeln in Westfalen. G. Köpke: Dem Bagger hinterher.
Eisvogel und Uferschwalbe erhalten neue Brutplätze. P. Reding:
Sprachloses Staunen in einer lauten Welt. Der westfälische Bildhauer und
Grafiker Hermann Breucker war mit vielen Kunstformen und Materialien
vertraut. H. Polenz: Bauerngarten - selbst angelegt! Kräuter- und
Blumenparadiese im märkischen Sauerland. R. Schneider: Alte Mauern im
neuen Gewand. Haus Letmathe und seine lange Baugeschichte (3. Teil).
241/2009. J. Lichtblau: Wie die Kötter einstmals in Halingen lebten.
Aus der 300-jährigen Geschichte der Kötter-Familie Hennemann genannt
Becker (2. Folge). * Von Alant bis zum Johanniskraut. Gartenpflanzen aus
dem Hausbuch des Hofes Tillmann. H. Platte: Gasthof ?Zur Dorfschänke?:
Stätte der Begegnung in Bönen. Traditionsreiches Restaurant bereichert
die Kulturszene. H. Multhaupt: Landgraf Carl gab ?Ketzern? eine neue
Heimat. Die Hugenotten bauten Karlshafen nach französischem Vorbild. *
Als die Kühe wieder auf die Weide kamen ... Eine Erinnerung aus
Kindheitstagen von Horst Werner Stein. R. Schneider: Alte Mauern im
neuen Gewand. Haus Letmathe und seine lange Baugeschichte (4. Teil). *
Glücksvogel und Totenvogel. Mythen und Aberglaube um den Steinkauz.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge
zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde
Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger Heimatblätter e.V.,
Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail:
info at heimatverein-hohenlimburg.de, Internet:
www.hohenlimburger-heimatblaetter.de
6/2009. W. Bleicher: Aus der frühen Zeit der Burg Altena. K. Schröter:
Einsatzgewichte. * Die Zukunft unserer höheren Schulen. Vortrag auf der
Elternversammlung (der höheren Mädchenschule) am 14.12.1928 von
Studiendirektor Dr. Büchsenschütz. E. Hüning: Jahreshauptversammlung
2009 des Vereins für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V.
7/2009. W. Bleicher: Münzen vom Schloß Hohenlimburg. W. Bleicher: Die
Münzprägestätte Iserlohn. W. Bleicher: Katholische Butter - Eine
Anekdote. W. Bleicher: Zuccalmaglio auf dem Kaisberg und Hohensyburg. D.
Aschoff: Ein Konvertit aus der Grafschaft Limburg im
westmünsterländischen Gemen. W. Bleicher: Zum Kuckuck! W.
Bleicher: Erinnerung an das alte Märkische Gymnasium. W. Bleicher: Die
?Burg? im Baarbachtal nördlich Iserlohns. O. Krägeloh: Dat Miärken
vam Töwerspaigel - Versiaun Limmer`g un Ümgiëwunge.

Der Märker. Landeskundliche Zeitschrift für den Bereich der ehemaligen
Grafschaft Mark und den Märkischen Kreis. Red.: Dr. Christiane
Todrowski, Kreisarchiv und Landeskundliche Bibliothek des Märkischen
Kreises, Bismarckstraße 15, 58762 Altena.
1-4/2009. R. Pieper: ?In der Bauart Zweck und Heimat zum Ausdruck
bringen?. Zu Baugeschichte und Architektur des ehemaligen
Landratsamtes in Altena. R. Pieper/C. Todrowski: ?Wir hoffen alle, daß
Sie wie heute, noch oft im Lichte dieses Fensters sich unsrer
Gastlichkeit erfreuen mögen?. Die farbigen Glasfenster im ehemaligen
Landratsamt Altena. D. Gropp: ?Vollkommen in den Räumlichkeiten, im
Geschmack, in der Gemütlichkeit?. Ein Amtsgebäude wird mit Leben
erfüllt. G. Aschöwer/C. Todrowski: ?Meinen Krittlern ins
Stammbuch?. Fritz Thomées Persönlichkeit im Spiegel seiner privaten
Dokumente. M. Luda: Landrat Fritz Thomée - ein Kunstsammler hohen
Ranges. B. Schüpke: Die Glasmalereiwerkstatt Linnemann aus Frankfurt am
Main (1889-1955) und ihre Arbeiten im Märkischen Kreis. D. Scholz:
?Lebensunwertes Leben?. NS-?Rassenhygiene? und NS-?Euthanasie?
aus der Perspektive der Geschichte der Stadt Castrop-Rauxel. H. Pahl:
Hans Müller (1909-1977). Zur Erinnerung an den Lüdenscheider Film- und
Fernseh-Regisseur.

Meinhardus. Meinerzhagener Heimatblätter. Heimatverein Meinerzhagen
e.V., Postfach 1242, 58528 Meinerzhagen.
2008. A. Schmoranzer: Wandern und Pilgern auf der Heidenstraße. C.
Riederer: Zur religiösen und historischen Dimension des Pilgerns. C.
Riederer: Pilgersteinweihe in Grotewiese. B. Haberhauer-Kuschel/H. L.
Knau: Prolog zum Historienspiel. P. Winterhoff: Grußwort zur Einweihung
des 13. Pilgersteins. M. Rolland: Einweihung des 13. Gedenksteines an
der Heidenstraße. W. Ohly: Festansprache zur Einweihung des 13.
Pilgersteins. A. u. H. Schmoranzer: Steineinweihung an der Grenze
Albringhausen - Grotewiese. C. Riederer: Pilgersteinweihe Valbert,
Denkmalsplatz. C. Riederer: Historisch begründeter Pfad statt modernes
Designprodukt. A. Schmoranzer: Vom Traum eines Zugführers. C. Riederer:
Pilgersteinweihe in Meinerzhagen, Jesus-Christus-Kirche. K.
Kemper-Kohlhase: Pilgern - ist das eigentlich evangelisch? P. W.
Keinecke: Leben im Aufbruch. M. Rolland: Wallfahrtsort Meinerzhagen. H.
L. Knau: Meinerzhagen - im Schnittpunkt der Territorien. C. Riederer:
Pilgersteinweihe in Marienheide. * Annemarie Schmoranzer begrüßt die
Pilger in Marienheide. I. Dango/C. Vosswinkel: Chronik 2008.

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.: Bürger-
und Heimatverein. Schriftleitung: G. Mieders, Am Königsberg 19, 58675
Hemer, Tel.: 02372/2349.
2/2009. C. Schwerdt: Leben zwischen Wasser und Land. Die märkischen
Wassermolche. E. Nensel: Das Ende des Zweiten Weltkrieges naht - eine
Fahnenstange bestimmt für einige Tage Hemers Schicksal. E. Nensel: Bau
des Mahnmals ?Den Opfern des Stalag VI A zum Gedenken? vor der
Blücherkaserne in Hemer - Entstehung und Beschlüsse. P. Kramme:
Auszüge aus dem Jahresband 1934 des ?Märkischen Landboten?. R.
Gräve: Die Sundwiger Lehrerin ?Fräulein Blaszinski?. H. D. Schulz: Ein
schneidiger Fahrgast. Eine lustige Episode aus der Postkutschenzeit. H.
D. Schulz: Zur Erinnerung an den Raben Jakob. E. Voß: Kleine
Heimatchronik, 1. Quartal 2009.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land.
Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V., Alte Rathausstraße
3, 58511 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645, Internet:
www.ghv-luedenscheid.de
178/2009. E. Fricke: Weiterführung der Forschungen zur Geschichte der
Gerichtsbarkeit in Lüdenscheid Stadt und Land.

5. Minden-Ravensberg

Gütersloher Beiträge zur Heimat- und Landeskunde. Hrsg.: Heimatverein
Gütersloh, Kökerstraße 7-11a, 33330 Gütersloh, Te.: 05241/26685,
www.heimatverein-guetersloh.de
81/2009. P. Dotschev: Leben und Tod auf dem alten Gütersloher Kirchhof
im Spannungsfeld geteilter Herrschaft und bikonfessioneller Nutzung
(1648-1815). T. Ebbing/M. Wedeking: Alles halb so schlimm? Eine
Ausstellung über Kinderbücher und Spielzeug zu Medizin, Krankheit und
Heilung. J. W. Glaw: Gütersloh in der Urgeschichte 2. Bronzezeitliche
Funde und Befunde. J. W. Glaw: Aus den Akten von 1839: ?Ausgrabungen auf
dem Kolonat Buxel in Kattenstroth?. K. Kelberg: Bergland mit viel
Geschichte. Heimatverein erkundete die Nordeifel. H.-D. Musch: Hand zur
Versöhnung mit einer geschundenen Stadt. R. Horsmann: Studienfahrt des
Heimatvereins Gütersloh nach Potsdam. H.-D. Musch: Es geschah in
Gütersloh. Chronik für 2007.

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.:
Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Amtshausstraße 3, 32051
Herford, Tel.: 05221/131463 od. 05221/131477, E-Mail:
kreisheimatverein at kreis-herford.de
69/2009. E. Möller: Wilde Orchideen am Selberg. Warum die blaue
Prachtblume früher Manns-Knabenkraut hieß. C. Laue: Verlorene Bilder,
verlorene Leben. Der Galerist Walter Westfeld aus Herford war Spezialist
für die Malschulen des 19. Jahrhunderts. * Die Borussen kommen.
Dortmunds Meistermannschaft spielt 1948 in Hiddenhausen. E. Möller:
Marderhund, Mink und Nutria. Neue Säuger setzen sich in der Tierwelt des
Ravensberger Landes durch. E. Möller: Gänsegeier über dem Kreis Herford?
M. Guist: Die Hindernisse selbst beseitigen. Wie Sibel Gümüs aus
Anatolien nach Herford kam - und wie sie hier ihr Leben lebt. H.
Frick-Pohl: Falter mit blauen Tupfen. Ungewöhnlicher Schmetterlingsfund.
Die Raupen leben gern in Laubbäumen. C. Laue: Reinhard Maack auf dem
Gipfel. Tagebuch einer Gipfelbesteigung jetzt im Stadtarchiv. C.
Mörstedt: Löhner Kotten als Café. Neue Verwendung für ein altes Haus
im Feuerwehrmuseum. * Bleichhütte und grüne Wiese. C. Laue: An der
Bleiche. Christine Heyde und die Heydenbleiche.

Der Sennestadtverein. Mitteilungsblatt für Mitglieder des
Sennestadtvereins. Sennestadtverein e.V., Lindemann-Platz 3, 33689
Bielefeld.
47/2009. * Generationenwechsel im Arbeitskreis Ortsbildpflege. ?Der
Geist der Steine?. * Der Arbeitskreis Ortsbildpflege. E. Strauß: Auf
römischen und germanischen Spuren. W. Berger: Renate Kastner: Fragil
- Stabil. U. Klemens: Arbeitskreis Plattdeutsch und Brauchtum. 28 Jahre
überlebt.

6. Münsterland

Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege. Hrsg.: Verein
für Heimatpflege Bocholt e. V., Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße
76, 46397 Bocholt, Tel.: 02871/953-349.
2/2009. * Porträt unseres Zeichners: Heinz Bösing. J. Telaar: Dit un
dat ut Bokelt van gistern un vörgistern. J. Telaar: Van Äten un Drinken
vördessen un vandage. J. Telaar: Perdegeschmüster.

Dülmener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Dülmen, Alter Gartenweg 14,
48249 Dülmen, Tel.: 02594/991220, Internet: www.heimatverein-duelmen.de,
E-Mail: info at heimatverein-duelmen.de
1/2009. G. Friedt: Ein Bewahrer seines Glaubens. Hirsch Löwenwarter aus
Dülmen im Staate Münster und seine Nachkommen. L. Hillermann: Über 50
Jahre Soziales Seminar in Dülmen. E. Potthoff: Bildvergleich Südring. A.
Wagner: Die Pflanzen des Kreises Coesfeld im Volksmund (Fortsetzung). H.
David: Erbitterter Streit um ein Wegerecht am Tiberbach. P. Gödde: Drai
tiegen ?dän swatten Haupen?.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage
der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
6/2009. A. Balbach: Rätselhaftes Grabdenkmal in Nienberge.
Geheimnisvoller Stein erzählt zwei Lebensgeschichten.

Rheine - gestern heute morgen. Zeitschrift für den Raum Rheine. Hrsg.:
Stadt Rheine. Redaktionskreis ?Rheine - gestern heute morgen? c/o
Stadtarchiv Rheine, Kulturetage (2. OG), Matthiasstraße 37, 48431
Rheine, Tel.: 05971/939180, E-Mail: stadtarchiv at rheine.de
1/2009. H.-P. Ebel: Stadtansichten. Rheine im Schwarzweiss-Quadrat. T.
Gießmann: Stadtarchiv Rheine in neuen Räumen. N. Reimann: ?Investitionen
in das Archiv sind Investitionen in die Zukunft?. F. Greiwe:
Stadtarchiv aus Sicht der Benutzer. T. Gießmann: Stadtarchiv Rheine.
Geschichte und Wandel der Aufgaben. T. Gießmann: Zweck und Auftrag des
modernen Stadtarchivs. T. Gießman/N. Langhorst: Kurze Übersicht über
Bestände und Sammlungen des Stadtarchivs Rheine. F. Winter: Der
Familienkundliche Arbeitskreis Rheine. O. Pötter: Rheineruut: Wo häff se
dat bloß her? L. Kurz: Kamen die Römer wirklich nach Rheine? A. Eiynck:
?Niehoffs schmerzhafte Mutter? im Falkenhof-Museum. Eine Skulptur
der ?Mater Dolorosa? von Bernd Meiering. G. Reeker: Die Nebenschule
Altenrheine in fürstbischöflicher Zeit. Ein Beitrag zur Geschichte der
Bauerschaft. B. Wiggers ?: Geschichte des Stadtbusverkehrs in Rheine.
Teil 2: Stadtomnibusverkehr durch die Firma Mersch in den Jahren
1934-1945.

Vertrautes und Neues der Heimatvereine im Kreis Steinfurt. Infos.
Hrsg.: Kreisheimatbund Steinfurt, Reinhild Finke, Eichholzstraße 1,
48496 Hopsten-Schale, E-Mail: KHB-Steinfurt at t-online.de
4/2009. N. Niehues: Das Laerer Holskenmuseum. * Der Heimatverein Schale
e.V. stellt sich vor. R. Harbeck: Bülten Schmiede. B. Hembrock: Der
Heimatverein Bevergern e.V. A. Tietmeyer: Der ?Heimatverein Metelen
e.V.? und die Vorstellung seiner Aktivitäten. M. Schröder: Willi Kamp
und die Pflege der Plattdeutschen Sprache. * Vom Dreschen auf dem Felde.
B. Hölscher: Heute, 2008. B. Hölscher: Trummeln üöver Maxhamn.
Kinnerschütterie in Maxhamn van 1948.

Warendorfer Kiepenkerl. Forum für Kunst, Theater, Musik, Heimat- und
Denkmalpflege in Warendorf. Hrsg.: Heimatverein Warendorf,
Altstadtfreunde Warendorf, Kunstkreis Warendorf, Kammermusikkreis
Warendorf, Theater am Wall. Red.: Siegfried Schmieder, Hansaring 31,
48231 Warendorf.
54/2009. N. Funken: Warum der Heimatverein gegen die Bebauung des
Emsseeufers ist. Ein Beispiel für das veränderte Selbstverständnis des
Heimatvereins. W. Reisner: Bürger nehmen Einfluss auf die Bepflanzung am
Emssee. L. Sandmann: Grablege der Franziskaner unter Denkmalschutz. F.
Kaspar: Klosterstraße 10, das Haus der Vikarie Omnium Sanctorum. A.
Auer: Filmschauplätze machen Stadt zum Cinema Paradiso. A. Pinnekamp:
Der Kunstkreis Warendorf zeigt Bilder von Armin Mueller-Stahl. H. Witte:
Händel, Haydn und Mendelssohn Bartholdy. Jubiläumsjahr der drei großen
Oratorien Komponisten.

7. Paderborner und Corveyer Land

Aus Calenbergs vergangenen Tagen. Mitteilungsblatt und Heimatbrief des
Ortsheimatpflegers. ESC-Eigenverlag Calenberg, Walter Strümper,
Wettesinger Weg 5, 34414 Warburg, Tel.: 05641/8844, E-Mail:
wstruemper at t-online.de
1/2009. * Zur Geschichte Calenbergs im 17. Jahrhundert, hier:
Friedensverhandlungen bis 1648 - Exkurs in die hessische Geschichte. *
Adolf Erbslöh - ein Maler in Calenberg. * Das Schicksalsjahr 1938. *
Jahresrückblick 2008.

8. Ruhrgebiet

Der Wattenscheider. Hrsg.: Heimat- und Bürgerverein Wattenscheid e.V.,
An der Papenburg 30 a, 44866 Bochum-Wattenscheid, Tel./Fax:
02327/321720, E-Mail: info at hbv-wat.de, Internet: www.hbv-wat.de
1/2009. * Besinnliche Weihnachtsfeier des HBV. * Heinrich Hülder
gestorben. * Daniel Wellen gestorben. * Trauer um Heinz-Günter Becker. *
Prälat Paul Neumann 75 Jahre. * Hans-Werner Bröker wurde 85. * Der
Wattenscheider Maler und Grafiker Hermann Metzger vollendet sein 90.
Lebensjahr. * Auch in Wattenscheid: Schützenswerte Denkmäler in Not. *
In neuem Glanz: Die Barbaragrotte an der Lyrenstraße. * Wege der
Jakobspilger: Ein Projekt der Altertumskommission für Westfalen. * Die
?Ahnen-Galerie? im Wattenscheider Rathaus.

9. Siegerland-Wittgenstein

Freudenberg im Zeitgeschehen. Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft der
Heimatvereine und des SGV im Stadtgebiet Freudenberg, Bernd Brandemann,
Vorsitzender, Unter der Heide 11, 57258 Freudenberg, E-Mail:
Bernd at Brandemann.eu
1/2009. * ARGE ehrte tüchtige Heimatfreunde. R. Beel: Kunst im neuen
Rathaus. * Gutes Tun für Freudenberg. * 25 Jahre Heimatverein Bühl:
Viele Projekte geschultert und Dorfgemeinschaft gestärkt. * 55.
Freilichtbühnen-Spielzeit mit attraktivem Programm. * 150 Jahre
Schankkonzession Restaurant Moritz Freudenberg / Westfalen,
Oranienstraße 16. M. Stücher: Das Alte in Freudenberg bewahren und
nutzen. * Wie wir in der ?schlechten Zeit? 1947 zu einem kleinen
Garten an der Färberstraße kamen.

Heimatland. Siegener Zeitung.
16.05.2009. H. Stötzel: Von Dillenburg zur Ginsburg.
Geheimverhandlungen auf der Grenzfeste mit weitreichenden Folgen. *
Jugendarbeit fördern. Kernaufgabe für Westfälischen Heimatbund. K. J.
Görg: Goldbrunnen in Obernau. Us d?m Booch va Gerhard Schrey:
?Sejerlänner Sage?.
23.05.2009. * Bilder aus der Arbeitswelt. ?Südwestfälische Galerie?
im Schieferbergbau- und Heimatmuseum eröffnet. * Vom Faustkeil zum
Mikrochip. Neue Ausstellung im LWL-Museum für Naturkunde. * Selbsthilfe
war gefragt. Kirchenneubau in Werthenbach vor 50 Jahren geweiht.
30.05.2009. * Erst Bauruine dann Schmuckstück. ?Boos Hus? zum Denkmal
des Monats gewählt. * Westfälische Kulturkonferenz. Kultur in der Region
sichtbar machen. * Alltagsarchitektur im Blick. Westfälischer Preis für
Baukultur.
06.06.2009. * Wo Nägel mit Köpfen gemacht werden. Rundgang durch das
Bergische Freilichtmuseum. Spannender Einblick in die Vergangenheit.
13.06.2009. A. Wollschläger: Lebendige Geschichte im Delfter
Prinzenhof. Die Ermordung Wilhelms von Oranien vor 425 Jahren. Von
Philipp II. geächtet.
20.06.2009. * Stroafe foar Ölcher Konfermande. Sie moßte d?m
Holzklauer Pastor en Masse Äppel plecke. Humorvolle Erinnerung an die
Jugendzeit in Alchen.
27.06.2009. * Verdienst mit Nadel und Faden. Frauen im Handwerk in
Westfalen-Lippe. Karriere mit Lehre. * Burgen zählen. Institut arbeitet
an Internetlexikon.
04.07.2009. H. Stötzel: Steiler Aufstieg zur Bergkuppe. Auf dem
?Zwei-Burgen-Weg? in Hohensolms. B. Steuber: Et es werrer
Wolbernzitt. H.-J. Welkert: Schloss Friedewald im Blick. ?Siegerland?
mit bunten historischen Beiträgen erschienen. * Bagger am Museum.
Bauarbeiten für das neue Landesmuseum haben begonnen.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen, Harri
Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen, E-Mail:
heimatspiegel at t-online.de
177/2009. * Umbau Europaplatz. * Dorfentwicklungsfragen. * Neuer
Wanderweg. * Feuerwehrübung bei der ?Alten Schule?. * Naturbadeweiher.
* Notizen von unserer Grenzwanderung. * Lebensraum Wetterbach erkundet.
* 100 Jahre Posaunenchor. Teil 2: Die Zeit von 1959 bis 2009. Y. Brück:
SG Hickengrund plant Jubiläumsfeier zum 90. Geburtstag.

Siegerland. Blätter des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins
e.V., Schriftleitung: Dr. Andreas Bingener, Auf der Gasse 15, 57080
Siegen-Eiserfeld.
1/2009. J. Friedhoff: Schloss Friedewald bei Daaden. Geschichte und
bauliche Entwicklung im Spiegel der archivalischen Überlieferung. H.-M.
Flender: Westdeutsche Kunstschätze in Siegen 1944/45. Captain Hancock
überspielte die Bürokratie. M. Köster: ?Das Siegerland vom Luftschiff
aus gesehen?. 15 Luftbilder aus dem Ersten Weltkrieg und ihre
Geschichte. C. Krätzner: Zur Entstehung und Entwicklung der Siegerländer
Hilfsschulen. K. Schwarz: Hans Achenbach - Das künstlerische Werk. M.
Löcken: Eine gusseiserne Großvase im Museum Wendener Hütte. A.
Becker: Der Eichelhäher und seine volkstümlichen Namen. A. Bingener:
Vorstand- und Vereinsarbeit 2008/2009. Dia-Vorträge waren gut besucht.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., Eckhard
Linke, Untere Bienhecke 12, 57334 Bad Laasphe, E-Mail:
eckhard.linke at wittgensteiner-heimatverein.de
2/2009. H. A. Petry: Die Firma C. Koch in Berleburg, ein Nachtrag. U.
Lückel: Und noch einmal zur Berleburger Bibel: Eine bisher unbekannte
geplante zweite Auflage im 19. Jahrhundert. D. Huhne/F. Opes: Ein
Kaufvertrag von 1771. Wie Johannes Lauber der jüngere alleiniger
Eigentümer des Bürgershofes in Hoheleye wurde. * Bisher unbekannte
Mundartgedichte von Florentine Goswin-Benfer. H. Völkel: Gemeindebau der
Dorfgemeinschaft Schameder. J. K. Mehldau: Altbauernhöfe in Alertshausen
1566 - 1875.

10. Vest Recklinghausen

Gladbeck. Unsere Stadt. Zeitschrift für Information, Werbung, Kultur-
und Heimatpflege. Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V., Schriftleitung:
Heinz Enxing, Voßstraße 147, 45966 Gladbeck, Tel.: 02043/61421, E-Mail:
enxing at gelsennet.de.
2/2009. B. Strunz: Die Seilscheibe in Schultendorf und andere
Wahrzeichen. E.-J. Fiebig: Erinnerungen an Hans Boden: Erster vom Rat
gewählter Oberstadtdirektor (2). M. Korn: Fledermausschutz im Kreis
Recklinghausen. M. Samen: Bernard Decker, Pfarrer an St. Lamberti
1690-1727. D. Pollmann: Lernen macht Spaß - die Gladbecker Kinderuni
geht in das 4. Jahr! * Auch Bahnhof Zweckel wird aufgewertet. H. Enxing:
Eine analemmatische Sonnenuhr in Butendorf. L. Tewes: Ein lehrreiches
Stück Gladbecker Kirchengeschichte: Johannes Lichterberg, Organist,
Kantor, Küster, Rendant ... T. Täpper: Aus der plattdeutschen
Schatzkiste: ?Libero? af ?Liberro?. H. Enxing: Karosserie Tenbusch
wird 150 Jahre alt. Ältester Handwerksbetrieb Gladbecks. B. Hannemann:
Pumpernickel aus Westfalen - weltweit einmalig. M. Samen: Die
Wegekapelle am St. Barbara-Hospital. K.-H. Leitzen: Wickelpoten und
Schwarzsauer. P. Barczko: 125 Jahre Gladbecker Sportgeschichte. U.
Muthweiß: Thea, Willi, use Hus brennt. D. Kittler-Capedron: Das
Bürgerporträt: Ulrike Sauerhöfer, Autorin, Illustratorin ...

11. Lippe

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des
Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund,
Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail:
info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de

5-6/2009. H. Hegeler: Hexendenkmäler in Lippe. Gedenktafeln und
Gedenksteine in Blomberg und Lemgo. M. Suska: Imposante Persönlichkeit.
Erinnerungen an Fritz Platenau aus Istrup. * Theater für die ganze
Familie. Freilichtbühne Bellenberg feiert 60-jähriges Bestehen. G.
Puzberg: Unvorstellbare Leistung. Kreisimkerverein ist Mitglied bei
Lippequalität. W. Gerking: Karl der Große in Lügde. Vor 1.225 Jahren
feierte der König Weihnachten an der Emmer. H. Bracht: Der Grenzgänger.
Werner Höltke erhielt auf dem Köterberg die Silberne Rose. A. Broich/H.
Kapper: Alleen als Multitalente. Schützenswerte Landschaftsbestandteile
in Lippe und NRW. I. Tappe-Pollmann: Schulwesen in Lippe. Teil 1:
Reformimpulse im 18. und 19. Jahrhundert. * Von Cranach bis Kiefer.
Highlight-Exponate der MYTHOS-Ausstellung. M. Hegenberg: Spitzenwerke.
Bis 28. Juni werden Arbeiten von Hanne-Nüte Kämmerer präsentiert. P.
Pfaff: Kunst und Kultur vor faszinierender Kulisse. Die Waldbühne am
Hermannsdenkmal startet in ihre erste Saison. J. Drüke: Jubiläum auf dem
Schloss. Internatsbetrieb in Varenholz begann vor 60 Jahren. F.
Jendreck: Ein Leben mit der Musik. Erika Harlan ist im Alter von 82
Jahren verstorben.

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen, die Stadt Bad
Lippspringe, Marienloh, Benhausen, Veldrom und Neuenbeken. Hrsg.: Dr. G.
Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/97580, E-Mail:
redaktion at schlaengerbote.de
331/2009. * Ein kleines gallisches Dorf? Astronomisch hohe
Energiekosten - nicht in Herbram-Wald. * Eine Fahrt mit der Straßenbahn
... Erinnerungen von Pauline Jahn. * 1000 Jahre Imkerei in der Senne.
Einträgliches Gewerbe für Bauern und Landesherrn.
332/2009. * Es klappert die Mühle am rauschenden Bach ... Denkmalserie:
?Starke Mühle? ist auch ein Technikmuseum. * Die ?Kalten? kommen.
?PferdeStark? ist Publikumsmagnet im Freilichtmuseum.

II. Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau. Hrsg.:
Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e.V., Deutsches
Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Tel.: 0234/58770.
3/2009. M. Straßburger/W. Tegel: Holznutzung und Bergbau im Schwarzwald
während des Mittelalters und der Neuzeit. R. Mirsch: Zur Rechts- und
Sozialgeschichte des Mansfelder Berg- und Hüttenwesens am Beispiel der
Familie Brunner. W. Weber: Franz Xaver Wurm und die Konstruktion einer
Drahtseilmaschine.

Der Holznagel. Zeitschrift der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V.,
Postfach 12 44, 28859 Lilienthal, Tel.: 04792/7834, Internet:
www.igbauernhaus.de
3/2009. B. Froehlich: Monumentendienste in Deutschland. Zwischen Ideal,
Wirklichkeit und Geheimniskrämerei. D. Maschmeyer: Der Monumentendienst
Weser-Ems. Ein Modell für Niedersachsen? D. Kerbs: Kapitalmacht gegen
Denkmalschutz. W. Dörfler/D. Maschmeyer: ?Schmuckformen im ländlichen
Bauen?. 21. Jahrestreffen des Nordwestdeutschen Arbeitskreises für
Haus- und Gefügeforschung Hitzacker 2009. S. Haar/D. Maschmeyer: Das
Wendland - ein Fachwerklandschaft. B. Froehlich: Alte Herde und Öfen -
und das Recht.

Quickborn. Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur. Hrsg.:
Quickborn, Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V., Am
Langberg 51, 21033 Hamburg, Tel.: 040/7390416, Internet:
www.Quickborn-ev.de, E-Mail: Quickbornev. at aol.com
2/2009. T. Gerdes: De ?Leerk ut de Wesermarsch? ward 115 Jahr olt. De
plattdüütsche Schrieversfro Alma Rogge to`n Angedenken. H. Suhrbier: Ein
Mecklenburger ehrenhalber. Reuter-Übersetzer Friedrich Minssen zum 100.
H. Thies: Prof. Dr. Peter Martens 90 Johr oolt. B. Cordes: Dat kannst du
nich! Gedanken zum 65. Todestag von August Heinrich Grimm. F. Schüppen:
Die beiden Idyllen von Sophie Dethleffs (1809-1864). H. Suhrbier: ?Wat
för ?ne vergnäugte Duhniteh...? Nachforschungen zu einem Wort bei
Heinrich Seidel.

III. Naturkunde und Naturschutz

Abhandlungen aus dem Westfälischen Museum für Naturkunde.
Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, LWL-Museum für Naturkunde,
Sentruper Straße 285, 48161 Münster, E-Mail: bernd.tenbergen at lwl.org
1/2009. B. Horstmann/T. Reimann: Populationsgenetische Untersuchungen
an der Laufkäferart Carabus granulatus in Westfalen.
2/2009. D. Büscher: Beiträge zur Flora der Nordseeinsel Borkum. Mit
Anmerkungen zu Pflanzenarten, die in den Jahren 2004 bis 2006 gefunden
wurden, und einer Auswertung von Literaturangaben.

Aktuelles aus NRW. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband
Nordrhein-Westfalen e.V., Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen, Tel.
0208/8831881, E-Mail: info at sdw-nrw.de, Internet: www.sdw-nrw.de
2/2009. * Deutsche Allenstraße in Nordrhein-Westfalen eingeweiht. *
Allee der Jahresbäume auf Gut Leidenhausen. * Staatswaldverkauf
beschlossene Sache. * Aktion Waldjugendspiele NRW 1998 - 2008. *
Waldklassenzimmer in der Bonner Innenstadt. D. Gerlach: Waldjugend
aktiv. * SDW-Kinderrucksäche für die Walderlebnisschule Bochum. *
Europäischer Jugendwald wächst weiter. * Neue Bäume für den
Agendawald in Warendorf. * 20 Jahre ?Baum des Jahres? in Kleve. *
Baumparty vor dem Reichstag. * Bergahorn im Briloner Bürgerwald. * SDW
Oberberg verleiht Holzbaupreis 2008.

Cinclus. Bund für Vogelschutz und Vogelkunde e.V. Herdecke und Hagen.
Redaktion: Ute Steinbach, Im Braucke 12, 58099 Hagen, Tel.: 02304/61662,
E-Mail: g.u.u.steinbach at t-online.de
1/2009. H. Stoldt: Der Vogel des Jahres 2009 - Der Eisvogel - (Aleco
atthis). H. Stoldt: Beobachtungen unserer Mitglieder der Eisvögel. Heft
1/1974 bis 2/1976 sowie 1/2003 bis 1/2008. H. G. Pfennig: Ein neuer
Nachweis des Sperlingskauzes im Ebbegebirge. U. Steinbach: Heimische
Eulen: Waldkauz, Waldohreule und Steinkauz. * Der Baum des Jahres: Der
Bergahorn. * Wildtier des Jahres: Der Igel. * Spinne des Jahres: Die
Dreiecksspinne. * Insekt des Jahres: Die Blutzikade. * Fisch des Jahres:
Der Aal. * Blume des Jahres: Die Wegwarte. * Pilz des Jahres: Der Blaue
Rindenpilz. U. Steinbach: Atlas deutscher Brutvogelarten (Adebar). U.
Lieder: Höhlenbrüterergebnisse des Jahres 2007 und 2008. U. Steinbach:
Nachtrag zum Beitrag ?Höhlenbrüterergebnisse 2007 und 2008?.

Natur in NRW. Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz
Nordrhein-Westfalen, Leibnizstraße 10, 45659 Recklinghausen, Tel.
02361/305-0, Internet: www.lanuv.nrw.de
2/2009. R. Daamen: Hilfsprogramme zur Bewältigung der Sturmkatastrophe
Kyrill. B. Leder: Vegetationsentwicklung auf Kyrill-Schadflächen.
Natürliche Wiederbewaldung nach Fichtenwindwurf im Arnsberger Wald.
H. Knoche/F. J. Hansen: Ein Jahr Kyrill-Pfad im Forstamt Oberes
Sauerland. Erste Erfahrungen mit dem als Anschauungs- und Erlebnisobjekt
angelegten Pfad. A. Steppuhn: Kyrill und seine Folgen.
Jahreshundertsturm bereitete Ehrenamtlichen des SGV eine Menge Arbeit.
M. Fuhrmann: Bienen und Wespen im geschlossenen Buchenwald. Ergebnisse
vor und nach Kyrill. L. Vaut/M. Steverding: Heuschrecken der Dingdener
Heide. Vorkommen in verschiedenen Habitatkomplexen einer reich
strukturierten Kulturlandschaft und Empfehlungen zu ihrem Schutz. W.
Keitel/G. B. Schlechte/U. Schulte: Biologische Vielfalt holzzersetzender
Pilze in Naturwaldzellen. Pilzfloristisch-soziologische Bestandsaufnahme
in den sauerländischen Naturwaldzellen Herbremen, Brandhagen, Im
Hirschbruch und Hunau im Jahr 2008. T. Kalveram: Pilzkunde im
Ruhrgebiet. Ein pilzkundlicher Rückblick auf das Jahr 2008 aus der Sicht
des Arbeitskreises Pilzkunde Ruhr. H. Bültmann/E. Guderley: Stand der
Flechtenerfassung in Nordrhein-Westfalen. M. Streitberger/A. Kühlmann/O.
Schmidt-Formann: Fließgewässer und ihre Auen. K.-H. Schmitz:
Grundschüler erkunden den Wald. B. Stracke/F. Stelzner: Klimawandel
und Öffentliches Grün in Nordrhein-Westfalen. ?Klimawandel und
Öffentliches Grün in NRW - Konflikte und Perspektiven? so lautete
der Titel einer Tagung, die die NUA in Zusammenarbeit mit dem BUND NRW
und der Gartenamtsleiterkonferenz NRW (GALK) im März 2009 in
Recklinghausen ausgerichtet hat.

Natur und Heimat. Floristische, faunistische und ökologische Berichte.
Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, LWL-Museum für Naturkunde,
Sentruper Straße 285, 48161 Münster.
3/2009. N. Menker/M. Olthoff: Individuenreiche Vorkommen der Großen
Moosjungfer (Leucorrhinia pectoralis) in Westfalen im Jahr 2008 -
Masseneinflug oder übersehene Vorkommen? H. Kappes/H. Kobialka: Die
Nachtschneckengesellschaften in NW-Deutschland (Gastropoda: Milacidae,
Boettgerillidae, Limacidae, Agriolimacidae, Arionidae): ein Ergebnis der
NRW-Kartierung. K. Kühn/S. Buchholz: Spinnen (Araneae) auf einem
Gründach in Münster (NRW). M. Drees: Agriotypus armatus (Hymenoptera:
Ichneumonidae) und Chrysopilus erythrophthalmus (Diptera: Rhagionidae)
im Ennepetal. M. Drees: Der Spitzmausrüssler Apion longirostre bei Hagen
gefunden (Coleoptera: Apionidae). R. Feldmann: Der Förderpreis der
Akademie für ökologische Landesforschung für das Jahr 2009 wurde am 14.
März 2009 an Michael Bußmann verliehen.

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und
Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße
110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0, Internet:
www.natur-und-landschaft.de
6/2009. A. Pardey u.a.: Der Nationalpark Eifel - ein
Entwicklungs-Nationalpark gewinnt Konturen. M. Haacks u.a.: Bundesweite
Bestandserfassung von Kammmolchen im Rahmen des FFH-Monitorings.
Erfahrungen zur Fängigkeit von verschiedenen Wasserfallentypen. P.
Fischer u.a.: Zur Abgrenzung und Situation des FFH-Lebensraumtyps
?Mitteleuropäische Flechten-Kiefernwälder? (91T0) in Deutschland.
G. Schwaderer/A. Spangenberg/U. Riecken: Grünes Band Balkan als
ökologischer Korridor für Bär, Wolf und Luchs.
7/2009. T. Grünkorn u.a.: Wie viele Vögel kollidieren mit
Windenergieanlagen? M. Heintel/N. Weixlbaumer: Die regionalökonomische
Bedeutung des österreichischen Naturparktourismus. Das Beispiel
Burgenland. N. Moczek/P. Weise: Umweltbildung für junge Entdecker und
Forscherinnen: Das NaturTageBuch des BUNDjugend. S. Büchner u.a.: Die
Große Nussjagd in Sachsen. Auf der Suche nach der Haselmaus.

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.:
Verlagsgesellschaft Unser Wald mbH, Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn im
Auftrag der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald - Bundesverband e.V. Tel.:
0228/9459830, E-Mail: unser-wald at sdw.de, Internet: www.sdw.de
3/2009. B. Grafenhorst: Die Deutsche Alleenstraße - eine einmalige
Erfolgsgeschichte. * Mecklenburg-Vorpommern: Von Rügen bis Rheinsberg. *
Land der Seen und Kontraste: Brandenburg - Rheinsberg - Dessau -
Wittenberg. * Quer durch den Harz: Märchenland mit vielen Gesichtern. *
Sachsen: Von Wittenberg über Dresden nach Plauen. * Durch Thüringen: Von
Duderstadt nach Fulda. * Durch Hessen und Rheinland-Pfalz: Von Fulda bis
Bad Kreuznach. * Rheinhessen - Rheinland-Pfalz: Von Bad Kreuznach bis
Freudenstadt. * Baden-Württemberg: Von Freudenstadt bis zur Reichenau. *
Nordroute Nordrhein-Westfalen: Von Höxter bis Dortmund. * Durchs
Bergische Land: Von Dortmund bis Bad Honnef. * Sie gehen, die ?grünen
Haine?. * Baumparty vor dem Reichstag am Tag des Baumes. Kooperation
zwischen ?Plant for the Planet? und SDW. N. Rabanser: Im Frühling ist
es im Wald besonders brenzlig. M. Lauterbach: Vogel des Jahres:
Berufsfischer und Tunnelgräber.

IV. Nachbargebiete

Heimatland. Zeitschrift für Heimatkunde, Naturschutz, Kulturpflege.
Hrsg.: Heimatbund Niedersachsen e.V., Georgswall 5, 30159 Hannover,
Tel.: 0511/323490, Internet: www.heimatbund-niedersachsen.de, E-Mail:
info at heimatbund-niedersachsen.de
2/2009. * Äthiopischer Kaiserprinz begeistert als Festredner. Bericht
von der Jahreshauptversammlung des HBN am 9. Mai in Bad Münder. *
Verleihung der Goldenen Ehrennadel an Elsa Dobel. * Verleihung der
Silbernen Ehrennadel auf der HBN-Jahreshauptversammlung. H.-S. Strelow:
?Bedeutsamster Waldkomplex im Bereich des Westteils der Börden?.
Naturschutzprojekt soll Gaim und Bockmerholz künftig vernetzen. A.
Schultze: Die drei Phasen eines Wissenschaftlers. Hans Heinrich Seedorf
zum 85. Geburtstag. E. Schönrock: Aus Salzberg wird Naturberg. L.
Greife: Anwiesen för den Gebruuk. * Königliche Münzen sollen in Hannover
bleiben. Heimatbund Niedersachsen übergibt Unterschriften an Deutsche
Bank. H.-G. Rabe: Michael Meier erhält den Verdienstorden des Landes
Niedersachsen. * Heimatbund widmet sich der ?grauen Gehörnten?.
Vorsitzender des Heidschnucken-Züchterverbandes als Gastredner. M.
Willeke: Bad Pyrmont: 825 Jahre Burg Pyrmont.

Kulturland Oldenburg. Zeitschrift der Oldenburgischen Landschaft.
Hrsg.: Oldenburgische Landschaft, Gartenstraße 7, 26122 Oldenburg, Tel.:
0441/779180, E-Mail: info at oldenburgische-landschaft.de, Internet:
www.oldenburgische-landschaft.de
2/2009. R. Rheude: Kein Gespenst zum Fürchten. Der Spuk des Fräulein
Maria. Vor ein paar Monaten ist im Schlosspark Jever ein sagenumwobener
unterirdischer Gang freigelegt worden. J. M. Henneberg: Das Fest soll
die ganze Region aufmischen. Ehemaliger Generalintendant, Rainer
Mennicken, heute in Linz, hat das Oldenburgische Landeskulturfest
erfunden. R. Rheude: Fest zum Hören, Gucken, Schmecken und Feiern.
Gabriele Henneberg organisiert das 3. Landeskulturfest in Jever.
Stündlich eine andere Gruppe auf der Bühne. * Naturansichten auf dem
Kirchplatz in Jever. Ausstellung zum Oldenburgischen Landeskulturfest.
J. M. Henneberg: Schmucklos - und doch ein Schmuckstück. In Oldenburg
wieder ein klassizistisches Wohnhaus abgerissen. B. Oltmann: ?in castro
nostro Delmenhorst 1259/2009?. 750. Burgjubiläum in Delmenhorst. H.
Schmidt: Ein bewegter und bewegender Geist. Prof. Dr. Ernst Hinrichs zum
Gedenken. Seit 1974 an der Uni Oldenburg. E. Hinrichs: Wer wohnte wo in
Oldenburg um 1800? S. Francksen-Liesenfeld: Italien - Erlebnis und
Motiv. Der Landschaftsmaler Ludwig Philipp Strack (1761-1836). L. Kamp:
Jung und kreativ, nur leider blank. ?Start your Art? - die besondere
Kulturförderung für Jugendprojekte. * Vechtaer Schüler setzen
?Stolperstein? gegen das Vergessen. Weihbischof Timmerervers
unterstützt Projekt der Geschwister-Scholl-Schule. * Plattdüütsch:
Middagsstünn? in ?t Moor. W. Rolfes: So schön ist das Oldenburger
Land. T. Thomas: Wer zu spät kommt, den bestraft die Schleuse.
Kuriositäten-Museum: In Varel bleibt kein Auge trocken. K. Modick:
Ins Blaue & Anderswo hin.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 10 09:55:31 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Aug 2009 09:55:31 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Stadt_Hoexter_hat_historische_Geb?=
=?utf-8?q?=C3=A4ude_vorbildlich_umgebaut?=
Message-ID: 4A7FEE93.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.07.2009, 12:54


AKTUELL

Stadt Höxter hat historische Gebäude vorbildlich umgebaut
LWL zeichnet ehemalige Kaserne als Denkmal des Monats aus

Die Sorge der Denkmalpfleger war groß, als sie 2007 erfuhren,
dass die Stadt Höxter die ehemalige Kaserne an der
Stummrigestraße 56 zur zentralen Verwaltung der ARGE
(Arbeitsgemeinschaft für die Grundsicherung Arbeitssuchender)
umbauen wollte: Die Beratungsräume mussten barrierefrei
zugänglich sein, zusätzliche Sanitäranlagen, ein großer
Besprechungsraum, eine bessere Isolierung und Beleuchtung waren
nötig.

Daher fürchteten sie, dass viel Substanz des 1881 errichteten
Gebäudes verloren ging. Spätestens als Anfang des Jahres die
ARGE einzog, waren diese Ängste verflogen, denn viele
historische Details sind erhalten geblieben. Deshalb zeichnet
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die Kaserne als
Denkmal des Monats Juli aus.

"Die erhaltenen Details wie beispielsweise die Tür der
ehemaligen Arrestzelle mit ihren Gebrauchsspuren verleihen dem
umgebauten Gebäude seinen Charakter und lassen seine
ursprüngliche Nutzung als Kaserne noch erkennen. Dabei hilft
auch eine Infotafel zur Geschichte und zum Umbau des Gebäudes.
Es ist selten, dass eine Stadt ihr Handeln auf diese Weise
transparent macht. Höxter hat allen Grund dazu, darauf stolz zu
sein", sagt LWL-Denkmalpfleger Dr. Christoph Heuter.

Hintergrund
Als die LWL-Denkmalexperten im November 2007 vor dem geplanten
Umbau in die Kaserne kamen, waren sie überrascht, wie viel
historische Bodenbeläge, Türen und Fenster erhalten waren,
obwohl die Kaserne in ihrer bewegten Geschichte immer besonders
belastet war: Als Höxter 1881 den Zuschlag erhielt, wieder
Garnisonsstadt zu werden, baute sie für das Füsilier-Bataillon
des Infanterie-Regiments Nr. 131 neben zwei weiteren Gebäuden
auch die zunächst zweigeschossige Kaserne an der
Stummrigestraße.

Erst bei einer Erweiterung 1914 erhielt das Gebäude seine
heutige Form. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt
Eigentümerin der ehemaligen Kaserne. Sie richtete hier zunächst
Mietwohnungen ein, ab 1970 wurde das Gebäude als Unterkunft für
Obdachlose genutzt.

Beim aktuellen Umbau wurde der zwischenzeitlich zugemauerte
Haupteingang wieder geöffnet. Da es keine historischen Pläne
gab, erhielt er eine moderne Treppe. Als Zugang für Behinderte
wurde auf der anderen Seite des Gebäudes ein Aufzugsturm mit
Fluchttreppe angebaut. Denn wegen eines Wasserschadens musste
die Balkendecke in diesem Bereich ohnehin erneuert werden.

Die Bodenfliesen im Keller und Erdgeschoss mit ihrer
charakteristischen Riffelung, blieben ebenso erhalten wie die
historischen Fenster, die Türen und die Raumstruktur. Neue
Räume wurden nur mit Leichtbauwänden eingerichtet. Die
Dachkonstruktion wurde kaum geändert, die nötigen
Dachflächenfenster wurden farblich an die Eindeckung des Daches
angepasst und stören die bisherige Dachlandschaft kaum.

"Dieser vorbildliche Umbau ist besonders der umsichtigen
Planung und Bauleitung des Architekten Werner Schmidt und der
guten Koordination durch das städtische Bauamt mit Dezernent
Dardo Franke und dem städtischen Denkmalpfleger Henning Fischer
zu danken. Alle Beteiligten haben das LWL-Amt für Denkmalpflege
frühzeitig eingebunden und die denkmalpflegerischen Interessen
optimal vertreten", lobt Heuter.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 10 11:03:45 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Aug 2009 11:03:45 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Tagungsbericht: 6. Detmolder Sommergespraech am 24.
Juni2009
Message-ID: 4A7FFE91.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Bettina Joergens" bettina.joergens at lav.nrw.de
Datum: 06.08.2009, 11:20


AKTUELL

Tagungsbericht

"?wie würde ich freudig an die Arbeit gehen, wenn ich meinen
Beruf ausüben könnte?".

Arbeit, Beruf und Genealogie im Spiegel
archivischer und musealer Quellen

6. Detmolder Sommergespräch am 24. Juni 2009

Zum nunmehr 6. Mal veranstaltete das Landesarchiv NRW Abteilung
Ostwestfalen-Lippe am 24. Juni 2009 das "Detmolder
Sommergespräch". Traditionell verstehen sich die "Detmolder
Sommergespräche" als eine offene Kommunikationsplattform und
eine fachliche Schnittstelle zwischen Familienforschung,
Geschichtswissenschaft, Behörde und Archiv; die Programme der
"Sommergespräche" richten sich gleichermaßen an Historiker,
Familienforscher und Archivare sowie Mitarbeiter von Behörden.
Die Resonanz der bisherigen Veranstaltungen verdeutlichen die
regionale und überregionale Attraktivität dieses Konzepts, und
auch diesmal kamen rund 100 Gäste und Referentinnen sowie
Referenten aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten
Ausland.

Im Zentrum der Vorträge und Diskussionen stand in diesem Jahr
das Thema "Arbeit". Insgesamt sieben Referentinnen und
Referenten diskutierten dabei verschiedene Fragen der Arbeits-
und Wirtschaftsgeschichte und zeigten beispielhaft Biografien
und genealogische Zusammenhänge auf. Sie stellten archivische
und museale Quellen vor, anhand derer z. B. die eigene
Familiengeschichte und vergangene Arbeitssituationen weiter
erforscht und besser verstanden werden können.

Waschen, Nähen, Brot backen, Pflügen, Schweißen, Schmieden,
Fische säubern, Ziegel brennen, Kohle fördern, Schafe hüten,
Schreiben oder Unterrichten und viele Arbeiten mehr dienen und
dienten dem Erwerb des Lebensunterhalts. Arbeit konnte und kann
aber auch Beruf und Berufung sein. Von welchem Einkommen jemand
lebte, unter welchen Bedingungen welche Art von Arbeit
geleistet wurde, welche Berufe in einer Familie bevorzugt
ausgeübt wurden, und wer in welcher Weise das Familieneinkommen
erwirtschaftete, ist Teil von Biografien und
Familiengeschichten.

Umgekehrt wird Familien- und Personengeschichte erst dann
besonders interessant, wenn die Arbeitswelt der Einzelnen und
deren wirtschaftliche Verhältnisse erkennbar werden. Fragen der
Alltags-, Arbeits- und Wirtschaftsgeschichte sind insofern
untrennbar mit genealogischen und biografischen Forschungen
verbunden.

Den Einführungsvortrag der Veranstaltung hielt Dr. Julia Paulus
vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in Münster
zu dem Thema "Arbeit und Beruf. Definitionen, historische
Einordnung und genealogische Bezüge", in dem sie ein
theoretisches und methodisches Grundgerüst für die Erforschung
der Geschichte von "Arbeit" vorstellte. Ihr zufolge sei nach
dem modernen Verständnis Arbeit "Männersache", "ein produktiver
und kollektiver Prozess", der Vergemeinschaftung schaffe, und
der einen geregelten Anfang und ein durch Freizeit begrenztes
Ende aufweist.

Um historische Arbeitssituationen kultur- und
geschlechtergeschichtlich zu analysieren, reiche diese
verkürzte und zu historisierende Sicht auf Arbeit nicht aus.
Stattdessen müssen weitere Differenzierungen für einen
erweiterten Arbeitsbegriff vorgenommen werden, die sowohl
produktive und reproduktive Arbeit berücksichtigen sowie
deutlich machen, dass die unterschiedliche Verortung von Frauen
und Männern im Erwerbssystem das Ergebnis sozialer
Konstruktionen darstellt, die auf der Ebene sozialer
Interaktion hergestellt und in Institutionen verfestigt wird.

Daraus ergeben sich Vorstellungen von sogenannten Frauen- und
Männerberufen, die insbesondere durch die Familienforschung
anzufragen seien. Schließlich, so Paulus, seien "Arbeit" und
"Beruf" abhängig von der jeweiligen Struktur und Funktion, die
Familie in diesem System besitzt, wodurch der "Beruf" als
qualifizierte Arbeit in hohem Maße geschlechtsspezifisch
codiert sei. Diese Leitthesen wurden im Laufe der Tagung immer
wieder aufgegriffen und diskutiert.

In der ersten Sektion mit dem Titel "Arbeit, Beruf und Familie",
moderiert und eingeführt von Dr. Bettina Joergens
(Landesarchiv NRW, Detmold), fragten die Referentin und die
Referenten nach 1) dem Wandel von Arbeit, Arbeits- und
Berufsverständnissen sowie verhältnissen von der
vorindustriellen Zeit bis zum 20. Jahrhundert; 2) nach den
damit verbundenen Veränderungen der Familienökonomie, also der
Verteilung der Arbeiten und der Einkommen unter den
Familienmitgliedern, und 3) nach Kontinuitäten und Brüchen in
Biografien aufgrund veränderter Arbeitswelten und nach
geschlechtsspezifischen Unterschieden bei der Tradierung von
Berufen und Tätigkeiten.

Wurden - besonders im 20. Jahrhundert - Berufe in der
männlichen Linie eher tradiert, während Frauen gegenüber ihren
Müttern und Großmüttern neue Wege einschlugen? Die Sektion
gliederte sich in zwei Teile: Zunächst referierten Stefan
Gorißen und Hermann Metzke über die Verschränkung von
Wirtschafts- und Familiengeschichte in der vorindustriellen
Zeit und nahmen dabei eher eine synchrone Betrachtung vor.
Anschließend beleuchteten Jan Lucassen und Dagmar Kift Arbeit
im 19. und 20. Jahrhundert unter biografischen Aspekten.

Dr. Stefan Gorißen (Universität Bielefeld) ging unter dem Titel
"Arbeiten und Wirtschaften in vorindustrieller Zeit" der Frage
nach, inwieweit verwandtschaftliche Netze im 18. Jahrhundert
für den beruflichen Erfolg entscheidend waren. Dazu betrachtete
er die in Zünften organisierten städtischen Handwerker,
ländliches Gewerbe sowie ländliche und städtische Kaufleute.
Dabei stellte er fest, dass die Bedeutung von Familie in diesen
Branchen sehr unterschiedlich war.So spielte z. B. das
Verwandtschaftsnetz für Kaufmannsfamilien eine enorme Rolle für
den wirtschaftlichen Erfolg, wie etwa an den angelegten
Familienarchiven und der Aufstellung von Genealogien sichtbar
wird.

Dr. Hermann Metzke (Deutsche Arbeitsgemeinschaft Genealogischer
Verbände, Jena) wandte sich in seinem Vortrag seinem Thema
"Genealogie und Berufsgeschichte - Verwandtschaftskreise und
soziale Netze in der vorindustriellen Gesellschaft" dieser
Frage aus Sicht des Genetikers und Genealogen zu. Er gewährte
Einblicke in seine Detailstudie zu Verwandtschafts- und
Berufsfolgen einzelner Familien insbesondere für den heutigen
Raum Thüringen und Sachsen. Sein Befund wies dabei einerseits
häufige Tradierungen von Berufen männlicherseits, aber auch
immer wieder Brüche auf, die mithilfe der traditionellen
genealogischen Ansätze kaum systematisch erklärt werden können.

Metzke kritisierte in diesem Zusammenhang, dass in der
Genealogie meist nur patrilinear geforscht würde, obwohl die
Betrachtung der mütterlichen Linie weitere Erklärungen für
Arbeits- und Berufsbiografien liefern würde. Auch ist
grundsätzlich zu fragen, ob die gerade Linie immer maßgebend
war, etwa im Vergleich zur oft vernachlässigten Bedeutung der
Seitenverwandten. Beide Referenten, Gorißen und Metzke,
betonten, dass zur Erforschung der Arbeitsgeschichte auf jeden
Fall sowohl die Verwandtschaftsbindungen als auch außerhalb der
Familie liegende Faktoren einbezogen werden müssten.

Im zweiten Teil der ersten Sektion knüpfte Prof. Dr. Jan
Lucassen an dieses Desiderat an, indem er unter dem Titel
"Fünfhundert lippische Ziegler: Lebensläufe und Karriere"
Arbeitsbiografien von Wanderzieglern vorstellte, die als
Saisonarbeiter in Holland arbeiteten. Dieses etwa vom 18. bis
zum 20. Jahrhundert zu beobachtende Phänomen war prägend für
Lippe. So verließen um 1900 etwa 40% der männlichen
Erwerbstätigen die ostwestfälische Region. Anhand der im
Landesarchiv NRW in Detmold aufbewahrten Passlisten und
Zieglerbotenlisten erforscht er zusammen mit seinem Kollegen
Piet Lourens bereits seit vielen Jahren die ?lippischen
Wanderziegler?.

Laut Lucassen gebe es "weltweit kein Archiv", in dem eine so
umfangreiche Überlieferung zur Wanderarbeit aufbewahrt wird.
Bislang arbeiteten beide Forscher überwiegend quantitativ. In
seinem Vortrag demonstrierte Lucassen, wie sie nun versuchen,
Arbeitskarrieren und Lebensläufe der lippischen Wanderarbeiter
detaillierter herauszuarbeiten.

Dr. Dagmar Kift (LWL-Industriemuseum Dortmund) nahm für ihren
Beitrag "Großmutter Bergarbeiterfrau - Enkelin Studentin.
Weibliche Arbeits- und Berufsbiografien im Ruhrgebiet" Frauen
mehrerer Generationen in den Blick, um insbesondere die starken
Veränderungen bei weiblichen Arbeitsbiografien im 20.
Jahrhundert aufzuzeigen und damit ein Stück
Ruhrgebietsgeschichte zu erhellen. Die Brüche waren in der
fiktiven, aber exemplarischen Generationenfolge (ohne
tatsächliche verwandtschaftliche Verbindungen) enorm:

Die "Großmutter? (geb. 1890) war Bergarbeiterehefrau, "ihre
jüngere Schwester" Kioskbesitzerin, die "Töchter" mit den
Jahrgängen 1915 und 1920 erwirtschafteten ihr Einkommen als
Arbeiterin, dann Werksfürsorgerin sowie als
Pestalozzidorfmutter und Heimleiterehefrau. Die "dritte
Tochter" (geb. 1930) arbeitete als Medizinisch Technische
Assistentin, und die "Schwiegertochter" (geb. 1931) als
Näherin. Die 1949 geborene "Enkelin" hatte erstmals die
Möglichkeit zu studieren. Die etwa gleichaltrige
Pendelmigrantin repräsentierte aktuelle Formen der Wanderarbeit,
wie sie heute von Ost- nach Westeuropa führt.

In der zweiten Sektion "'?Zeugen' der Geschichte von Arbeit und
Beruf: behördliche Überlieferung, archivische und museale
Materialien", moderiert und eingeführt von Dr. Christian
Reinicke (Landesarchiv NRW, Detmold), richtete sich der Blick
auf die möglichen Quellen zur Erforschung von
Arbeitsgeschichte. Dafür wurden zwei unterschiedliche Bereiche
gewählt: Erstens die Überlieferung der Arbeitsgerichte, deren
Schriftgut von dem jeweils zuständigen staatlichen Archiv in
Auswahl übernommen wird, und zweitens museale Quellen.

Bereits im Vorgriff auf den letzten Tagungsteil zeigten
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesarchivs in Detmold
(Dr. Wolfgang Bender, Karin Eickmeier, Gabriele Hamann, Ulrike
Hammes und Dr. Hermann Niebuhr) bei Führungen durch das Archiv
Unterlagen aus dem Personenstandsarchiv, der
Justizüberlieferung, zur Geschichte der Ziegler und der
Landwirtschaft in Lippe sowie Personen- und Firmennachlässe.

Reinhard Wolf (ehemaliger Direktor des Arbeitsgerichts in
Detmold) gewährte mit seinem Vortrag "Arbeit und
Arbeitsbedingungen im Spiegel der Arbeitsgerichtsüberlieferung"
einen Einblick in die Aufgaben der Arbeitsgerichte, die zwar
immer nur die Streitfälle des Arbeitslebens in den Blick nehmen,
trotzdem jedoch, wie Wolf beispielhaft demonstrierte,
regional- und zeittypische Phänomene widerspiegeln. So könnte
etwa der Niedergang der ostwestfälischen Möbelindustrie oder
die Umschulung vieler Arbeiter auch aus dem Ruhrgebiet für den
erstarkten Gesundheitssektor anhand von Akten der
Arbeitsgerichtsbarkeit nachvollzogen werden.

Dr. Elisabeth von Dücker (ehem. Museum der Arbeit, Hamburg)
präsentierte in ihrem Beitrag "Arbeitsorten auf der Spur mit
musealen Quellen: Männerarbeit und Frauenarbeit am Beispiel der
Hamburger Fischindustrie", mit welchen Quellen ein Museum
arbeitet. Der mit zahlreichen Bildern angereicherte Beitrag
verdeutlichte nicht nur, wie Quellen gesichert wurden, wie etwa
der Räucherofen der Fischerei Steffens & Mewes, sondern auch
wie Zeugnisse, wie Fotos und Interviews, bei der Erforschung
von Arbeitsbedingungen in der Fischindustrie erst entstanden.
Von Dücker zeigte am eindrücklichen Beispiel dieser
stigmatisierten Branche (" ...ohne Not geht niemand zu den
Fischen...") die Differenzierung von Frauen- und
Männerarbeitsplätzen und -bedingungen. Die Referentin schlug
damit einen Bogen zum Eingangsvortrag und bestätigte die
Leitthesen von Julia Paulus.

Parallel zu der Veranstaltung wurde - und wird noch bis Anfang
August 2009 - eine Ausstellung der Teilnehmerinnen und
Teilnehmer des Studiengangs "Studieren im Alter" an der
Universität Münster zum Thema "Verliebt - Verlobt -
Verheiratet: Wandel der Hochzeit im 20. Jahrhundert" und auch
der Familienökonomie präsentiert. Die nun im Foyer der
Detmolder Abteilung des Landesarchivs NRW zu besichtigenden
Poster sind das Ergebnis eines Seminars und einer Projektarbeit
unter der Leitung von Dr. Veronika Jüttemann, die mit ihren
Studierenden an der Tagung teilnahm. Gleichzeitig sind an einem
besonderen Bildschirm ausgewählte Fotografien aus der
umfangreichen Bildersammlung des Landesarchivs NRW Abt.
Ostwestfalen-Lippe zu sehen. Abgerundet wurde das 6. Detmolder
Sommergespräch erstmals mit einer etwa zweistündigen Führung
durch das LWL-Freilichtmuseum in Detmold, bei der ebenso die
Geschichte von "Arbeit" in den Mittelpunkt gerückt wurde.

Der interdisziplinäre und multiperspektivische Zuschnitt der
Detmolder Sommergespräche, wie sie von der Unterzeichnerin
initiiert und konzipiert wurden, war bei der diesjährigen
Veranstaltung "Arbeit, Beruf und Genealogie im Spiegel
archivischer und musealer Quellen" besonders fruchtbar, da die
in der sozial- und kulturhistorischen Forschung erst allmählich
wieder aufgegriffene Arbeitsgeschichte nicht zuletzt aus Museen
und Archiven, aber auch von der von Laien betriebenen
Genealogie Impulse erhält.


INFO

Weitere Informationen (und der ausführliche Bericht)
sind zu finden unter:
URL:
http://www.archive.nrw.de/LandesarchivNRW/abteilungOstwestfalenLippe/Service/Genealogie/index.html.

Veranstaltungsdaten:
6. Detmolder Sommergespräch: Tagungsbericht
Datum: 24. Juni 2009
Landesarchiv NRW Abt. OWL
Willi-Hofmann-Str. 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-0
Fax: 05231/766-114
E-Mail: owl at lav.nrw.de
URL: www.lav.nrw.de

Kontakt:
Dr. Bettina Joergens
Landesarchiv NRW Abt. OWL
s.o.





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Aug 11 12:26:56 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 11 Aug 2009 12:26:56 +0200
Subject: [WestG] Newsletter Westfalen-Initiative
Message-ID: 4A816390.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Westfalen-Initiative"
Datum: 11.08.2009, 11:15


AKTUELL

Newsletter Westfalen-Initiative

+++ Kommunalwahl 2009: Westfalen-Initiative ermöglicht Stellungnahme
+++ Runder Tisch: Treffen der regionalen Marketinginitiativen +++
FLVW-Zukunftspreis 2009: Stiftung Westfalen-Initiative ist Partner +++
Erfolgsmeldung: Verbundschule in Ostbevern +++ Digital 1: Textarchiv
?Niederdeutsch in Westfalen? +++ Digital 2: Volkslied- und
Tonarchiv der Volkskundlichen Kommission für Westfalen +++ Ausgelagert:
Bilder aus dem LWL-Landesmuseum in Rheine +++ Kochbuch: ?Westfälisch
genießen? +++ Regionalinitiativen stellen vor: Meldungen +++ Termine


Kommunalwahl 2009: Westfalen-Initiative ermöglicht Stellungnahme

Stiftung und Verein Westfalen-Initiative nehmen die diesjährige
Kommunalwahl in NRW zum Anlass, die Kandidaten und Kandidatinnen für das
Oberbürgermeister- und Landratsamt in Westfalen zu einigen Problemen zu
befragen, die den unmittelbar lokalen Bezug überschreiten. Dazu zählen
Fragen zum Verhältnis von Land und Kommunen sowie zu den
Verwaltungsstrukturen unseres Landes.
Zwar wird derzeit nicht über die Probleme der Verwaltungsstrukturreform
diskutiert, das Thema ist jedoch durchaus noch aktuell - und betrifft
sicherlich auch den Status und die Kompetenzen der Städte und Kreise
unmittelbar. Die Westfalen-Initiative hat deswegen die Bewerber um die
Spitzenämter in den kreisfreien Städten und Landkreisen Westfalens
gebeten, zu einigen dieser Fragen Stellung zu beziehen. Aus den
Antworten wird ein Meinungsbild erstellt, das veröffentlicht werden
soll.


Runder Tisch: Treffen der regionalen Marketinginitiativen

Im Juli trafen sich wieder einmal Vertreterinnen und Vertreter der
regionalen Marketinginitiativen in Westfalen-Lippe am ?Runden Tisch?,
dieses Mal bei Westfalenstruktur e. V. in Dortmund. Diese regelmäßige
Treffen dienen dem Meinungs- und Informationsaustausch, es werden aber
auch Kooperationen in verschiedenen Bereichen beschlossen. Neu am
?Runden Tisch? ist die Südwestfalen Agentur, die ihren Sitz in Olpe
hat und mit der Organisation der Regionale 2013 in Südwestfalen befasst
ist. Die Regionale Südwestfalen versteht sich als das erste, gemeinsame
südwestfälische Strukturprogramm. Sie erfasst die geographischen
Bereiche Sauerland und Siegerland, genau genommen den
Hochsauerlandkreis, den Märkischen Kreis und die Kreise Olpe,
Siegen-Wittgenstein und Soest. Damit deckt sich der Aktionsradius in
Teilen mit dem des Vereins Sauerland Initiativ, der schon seit mehreren
Jahren am ?Runden Tisch? mitarbeitet. Der südlichste Zipfel
Westfalens, der Bereich Siegen-Wittgenstein, ist nun erstmals am ?Runden
Tisch? vertreten. Südwestfalen Agentur und Sauerland Initiativ
verstehen sich - ebenso wie die anderen Marketinginitiativen Münsterland
e.V., OWL Marketing GmbH, Westfalenstruktur e. V. und Stiftung und
Verein Westfalen-Initiative - nicht als Konkurrenz, sondern arbeiten
konstruktiv zusammen (s. aktuell 3/2009).


FLVW-Zukunftspreis 2009: Stiftung Westfalen-Initiative ist Partner

Im vergangenen Jahr hat der Fußball- und Leichtathletikverband
Westfalen (FLVW) erstmals den FLVW-Zukunftspreis ausgeschrieben.
Aufgrund der erfreulichen Resonanz und der äußerst beeindruckenden
Ergebnisse dieses Vereinspreises wird der Wettbewerb fortgesetzt und
künftig jährlich durchgeführt. Die Stiftung Westfalen-Initiative ist
in diesem Jahr erstmals Partner des Verbandes.
Die inhaltlichen Schwerpunkte des Wettbewerbs 2009 lauten
?Ehrenamtliche Mitarbeit? und ?Integration?. Beide Themen sind
für eine zukunftsorientierte Vereinsentwicklung von ausschlaggebender
Bedeutung - nicht zuletzt weil sie nicht nur die sportbezogenen Aspekte
der Vereinsarbeit in den Blick nehmen, sondern im Besonderen auch
wichtige gesellschaftspolitische Funktionen ansprechen, die von den
Vereinen in immer stärkerem Maße erkannt und wahrgenommen werden müssen.
Teilnehmen kann jeder Mitgliedsverein des FLVW. Gute Chancen auf den
Zukunftspreis haben vor allem Vereine, die sich vorbildlich um die
Belange ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern,
sowie Vereine, die sich in besonderer Weise um die Integration von
Menschen mit Migrationshintergrund einsetzen. Die genauen
Wettbewerbsbedingungen und weitere Informationen zur Gestaltung der
Bewerbung sind in der Ausschreibung zusammengefasst. Diese ist auf der
Internetseite www.flvw.de herunter zu laden.
Einsendeschluss ist der 15. August 2009, die Preisverleihung wird im
Herbst sein. Ihr Verein hat die diesjährige Ausschreibung verpasst? Kein
Problem, eine neue Chance gibt es im kommenden Jahr!


Erfolgsmeldung: Verbundschule in Ostbevern

Das Land NRW will in der kommenden Legislaturperiode prüfen, inwieweit
Verbundschulen, also die Zusammenlegung von Real- und Hauptschule unter
gemeinsamer Leitung, auch in größeren Städten angeboten werden dürfen.
Nach dem geltenden Schulgesetz ist das noch nicht möglich. Allerdings
hält die Landesregierung grundsätzlich am gegliederten Schulsystem
fest.
Für Gemeinden im ländlichen Raum, die z. B. Bauland für
Betriebsansiedlungen und Eigenheimbau ausweisen, ist ein
Sekundarschulangebot am Ort ein schulpolitisches Problem und eine
existenzielle Standortfrage. In Ostbevern wollte man sich diesem Problem
schon vor zehn Jahren stellen und eine Verbundschule einrichten. Erst
nach Einführung einer Erprobungsklausel im Schulgesetz konnte diese Idee
in die Tat umgesetzt werden. Hintergrund der Überlegungen waren der
starke Geburtenrückgang und die schwindende Akzeptanz der Hauptschule.
Innerhalb von drei Jahren bekam die bisherige Hauptschule einen
Realschulzweig dazu und wurde im August 2008 zu einer Verbundschule.
Die Stiftung Westfalen-Initiative hatte daran einen nicht
unwesentlichen Anteil. Sie ermöglichte die wissenschaftliche Begleitung
des Modellprojekts der Errichtung von Verbundschulen im ländlichen Raum
an den Standorten Ostbevern und Everswinkel durch die Abteilung für
Bildungsforschung des Instituts für Erziehungswissenschaft der
Universität Münster und beteiligte sich finanziell an der
Durchführung.
Fazit nach rund einem Jahr: Die Anmeldezahlen an der
Josef-Annegarn-Schule gehen kontinuierlich nach oben, Eltern und Schüler
sind mit dem Angebot sehr zufrieden.
Im Münsterland haben auch Schöppingen und Horstmar bereits positive
Erfahrungen mit diesem Schulmodell gemacht. Schulministerin Barbara
Sommer wird am 27. August 2009 die Verbundschule Schöppingen/Horstmar
besuchen.


Digital 1: Textarchiv ?Niederdeutsch in Westfalen?

In einem Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Münster und Bielefeld
entsteht derzeit ein historisches digitales Textarchiv des
Niederdeutschen in Westfalen. Das über mehrere Jahre laufende Projekt
ist für zunächst zwei Jahre finanziert und soll nach etwa sieben Jahren
abgeschlossen sein. Ziel der Arbeit ist es, das reiche kulturelle Erbe
Westfalens der Wissenschaft und einer interessierten Öffentlichkeit
dauerhaft zur Verfügung zu stellen. Neben dem wissenschaftlichen
Anspruch steht auch die Stärkung des Bewusstseins für eine westfälische
Kulturlandschaft, ihre Geschichte, ihre Sprache und ihre Überlieferung
im Vordergrund des Projektes. Ein weltweiter Zugriff auf einzigartige
historische Dokumente wird durch die Digitalisierung möglich.
Während sich die Universität Münster vor allem mit dem
Verwaltungsschrifttum, Rechtsdokumenten und dem Bereich der
Wissensvermittlung beschäftigen wird, sollen an der Universität
Bielefeld die geistliche und weltliche Literatur sowie private
Schriftstücke im Vordergrund stehen.
Projektpartner der Universitäten sind das Land NRW, der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die Stiftung
Westfalen-Initiative, die für die Anfangsphase die Trägerschaft
übernommen hat.


Digital 2: Volkslied- und Tonarchiv der Volkskundlichen Kommission für
Westfalen

Lieder sind oftmals Erinnerungen - an die Kindheit, vielleicht auch an
Familienangehörige, die ein bestimmtes Lied häufig gesungen haben. Aber
wie lauteten Melodie und Text genau? Das Volkslied- und Tonarchiv der
Volkskundlichen Kommission für Westfalen hilft: Es umfasst ca. 9.000
hoch- und plattdeutsche Lieder, ca. 100 handschriftliche Liederbücher,
zahlreiche Tonbänder und Tonkassetten sowie gedruckte
Gebrauchsliederbücher. Da wird sich das gesuchte Lied doch sicher
finden lassen!
Seit den 1920er Jahren wird in Westfalen gesungenes Liedgut in Wort und
Melodie dokumentiert. Daneben finden sich Aufzeichnungen von modernen
Formen des Singens, Erzählungen, Brauchschilderungen, Lebenserinnerungen
und Wortbefragungen. Der gesamte Bestand wurde seit Dezember 2006 im
Rahmen des DFG-Projekts "Digitale Erfassung, Erschließung und
Langzeitarchivierung von Beständen des Archivs für westfälische
Volkskunde der Volkskundlichen Kommission für Westfalen" neu erschlossen
und im Internet zugänglich gemacht. Der Nutzer kann nach Audioaufnahmen
oder Notenblättern suchen, nach Liedergruppen wie zum Beispiel dem
Abschiedslied oder dem Kinderlied. Er kann aber auch Orte eingeben oder
Schlagworte. Auch wer nichts Bestimmtes sucht, sondern einfach nur
stöbern möchte, wird hier auf seine Kosten kommen:
www.volkskundliche-kommission.de


Ausgelagert: Bilder aus dem LWL-Landesmuseum in Rheine

Um die Sammlung des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte
Münster auch während der laufenden Bauarbeiten zugänglich zu halten,
gehen zahlreiche Gemälde als Leihgaben an das Museum Kloster Bentlage
bei Rheine (Kreis Steinfurt). Unter dem Titel "Gastspiel im Grünen"
werden dort ab dem 16. August 2009 rund 40 Gemälde einen Bogen von der
Kunst der Jahrhundertwende um 1900 bis in die zweite Hälfte des 20.
Jahrhunderts spannen. Die Ausstellung gibt Einblick in eine Epoche, die
zu den vielfältigsten und spannendsten Phasen der internationalen
Kunstgeschichte gehört.
Das frühe 20. Jahrhundert wird in der Bentlager Ausstellung durch die
Künstler der Künstlervereinigungen "Brücke" und "Blauer Reiter"
vertreten, die die Entwicklung der modernen Malerei vorantrieben. Den
Weg bereitet haben ihnen die deutschen Impressionisten wie Lovis Corinth
und Max Slevogt. Auf die expressionistische Aufbruchbewegung reagierten
die Künstler in den 20er und 30er Jahren vielfältig: Die
Wiederentdeckung des Gegenständlichen führte Maler zur "Neuen
Sachlichkeit", während die Ideen und Lehren des "Bauhaus", gegründet
1919, die abstrakte Malerei vorbereiteten.
Werke von Künstlern wie Paula Modersohn-Becker, Edvard Munch, Karl
Schmidt-Rottluff, August Macke, Josef Albers, Willi Baumeister und Andy
Warhol zeigen die Entwicklung der modernen Malerei im 20. Jahrhundert
auf. "Gastspiel im Grünen? im Museum Kloster Bentlage ist ein
Kunsterlebnis in entspannter, ländlicher Atmosphäre: Leuchtende Farben
auf der Leinwand, nuancenreiches Grün in der Natur, stille Alleen und
inspirierende Begegnungen mit Kunstwerken vom Impressionismus bis zur
Abstraktion. Die Ausstellung dauert bis zum 11. Juli 2010. Mehr unter
www.kloster-bentlage.de.


Kochbuch: ?Westfälisch genießen?

Der Rezept- und Bildband ?Westfälisch genießen? präsentiert typisch
westfälische Gerichte, neu interpretiert von 24 westfälischen
Meisterköchen. Auf den 136 Seiten finden sich außerdem spannende und
amüsante Beiträge über Land und Leute Westfalens, verfasst von
prominenten Gastautoren, zum Beispiel dem aus Lippe stammenden
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, Radiomoderator Manni
Breuckmann und dem renommierten Herzspezialisten Prof. Dr. Reiner
Körfer. Dazu erfährt der Leser unter anderem Interessantes über die
Bier-, Schinken- und Pumpernickelherstellung.
Der Rezept- und Bildband ?Westfälisch genießen? ist erschienen im
Verlag Hans-Peter Kock, Bielefeld (136 Seiten, 19,90 ?). Zu beziehen
über den Buchhandel, bei den ?Westfälisch genießen?-Gastronomen und
direkt beim Verlag (Tel. 0521/2 99 71 37 oder www.editionkock.de). Eine
Liste der an der Initiative beteiligten Gastronomen gibt es im Internet
unter www.westfaelisch-geniessen.de.


Regionalinitiativen stellen vor

Gesucht: Verein des Jahres 2009

Die Südwestfalen Agentur sucht auch in diesem Jahr gemeinsam mit der
Westfalenpost und in Zusammenarbeit mit Westlotto und in Kooperation mit
Hellweg Radio wieder ?Südwestfalens Verein des Jahres?. Bewerben
können sich alle Vereine, Clubs und Initiativen aus der Region
Südwestfalen - ob Orchester, Gesang- und Kulturvereine oder
vereinsmäßig organisierte Selbsthilfegruppen.
Eine Teilnahme lohnt sich: Der Gewinner-Verein erhält 5.000,- ? für die
Gemeinschaftskasse, der zweite Sieger wird mit 3.000,- ? belohnt. Der
dritte Preis ist mit 1.000,- ? honoriert. Eine ausgewählte Jury wird die
Gewinner unter allen Einsendungen auswählen.
Die Vereine können ihre Bewerbung direkt im Internet ausfüllen und
abschicken. Auch der Postweg ist möglich: Südwestfalen Agentur, Kennwort
?Verein des Jahres?, Martinstraße 15, 57462 Olpe. Das Formular für die
Bewerbung ist ebenfalls auf der Homepage www.suedwestfalen.com
herunterzuladen. Einsendeschluss ist der 21. August 2009, die Gewinner
werden im Rahmen des Südwestfalentages am 13. September 2009 in Soest
bekannt gegeben.


Rekord: Hohe Bewerberzahlen beim OWL Innovationspreis

124 Unternehmen haben sich mit insgesamt 136 innovativen Produkten,
Dienstleistungen und Prozessen um den diesjährigen OWL Innovationspreis
MARKTVISIONEN beworben. Mit dem Innovationspreis zeichnet die OWL
Marketing GmbH (Bielefeld) Unternehmen aus Ostwestfalen-Lippe für
innovative Leistungen aus. Ein Sonderpreis wird für eine
Unternehmensgründung verliehen - dotiert mit 5.000,- ? Preisgeld,
gestiftet von E.ON Westfalen Weser und den Stadtwerken Bielefeld.
Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft werden die Bewerbungen
bewerten und Empfehlungen für die Jury erarbeiten. Die Jury gibt die
Gewinner voraussichtlich Anfang Oktober bekannt. Im Rahmen einer
Festveranstaltung am 4. November 2009 in Bielefeld werden die
Preisträger geehrt. Festredner ist Hartmut Ostrowski, Vorstand der
Bertelsmann AG.
Der OWL-Innovationspreis hat sich als Wirtschaftspreis etabliert. 520
Bewerbungen haben sich bei den bisherigen sieben Ausschreibungen dem
Urteil der Jury gestellt. 25 davon wurden mit Preisen ausgezeichnet.
Weitere Informationen und die Broschüre mit allen Wettbewerbsbeiträgen
können Sie im Internet unter www.ostwestfalen-lippe.de oder unter
Tel. 0521 / 9 67 33 22 anfordern.


Angebot: Europastipendium im Sauerland

Wo liegt Litauen genau? Und welche Sprache spricht man dort? Diese und
weitere Fragen zu ihrem Heimatland durfte Edita ?imkute in letzter Zeit
häufiger beantworten. Die junge Litauerin lebte und arbeitete von Mai
bis Juli im Rahmen des Europastipendiums, das Sauerland Initiativ
erstmals gemeinsam mit den Wirtschaftsjunioren Lüdenscheid vergab, im
Sauerland. Das Stipendium bietet jungen Menschen aus dem europäischen
Ausland die Möglichkeit, ein Praktikum bei regionalen Unternehmen zu
absolvieren und ?Land und Leute? kennen zu lernen. Das
Europastipendium steht unter dem Motto ?Europa lernt im Sauerland - das
Sauerland lernt in Europa?.
Neben Ausflügen ins Hochsauerland und Reisen steht vor allem die Arbeit
auf dem Plan. Praktikumsplätze werden von der regionalen Wirtschaft und
öffentlichen Einrichtungen zur Verfügung gestellt. Das Spektrum
reicht dabei von mittelständischen Familienbetrieben bis zu
international engagierten Konzernen. Die Bandbreite der Praktika umfasst
sowohl technische und kaufmännische Tätigkeiten als auch die
Beschäftigung in Architekturbüros oder IT-Firmen. Die Dauer des
Praktikums ist variabel. Mehr zum Europastipendium im Internet unter
www.sauerlandinitiativ.de.


Termine

28. August 2009
Eröffnung des Münsterlandfestivals pART 5 im rock'n'popmuseum Gronau;
Schwerpunkt des Festivals: Dänemark, Schweden, Norwegen; Termine und
Infos über die beteiligten Künstler: www.festival.muensterland.de

29. August 2009
GWK-Förderpreisverleihung 2009; Vergabe der Förderpreise in den Sparten
Bildende Kunst, Musik und Literatur sowie Ausstellungseröffnung im
Kunsthaus Kloster Gravenhorst (www.gwk-online.de)

30. August bis 1. Oktober 2009
9. Wortfestival in Lippstadt, z. B. mit Konrad Beikircher, Hannelore
Elsner u.v.m.; Programmübersicht: www.wortfestival.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 12 10:30:25 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Aug 2009 10:30:25 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 'Was blieb vom alten Witten': Freie Plaetze
beimStadtrundgang, 15.08.2009, Witten
Message-ID: 4A8299C1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Universitätsstadt Witten"
Datum: 11.08.2009, 12:11


AKTUELL

'Was blieb vom alten Witten': Freie Plätze beim Stadtrundgang
Am Samstag wandelt 'Witten on Tour' auf 100 Jahre alten Spuren

Beim nächsten Stadtrundgang, den das Stadtmarketing Witten am
Samstag, 15. August, ab 14.30 Uhr anbietet, sind noch Plätze
frei! Unter dem Titel "Was blieb vom alten Witten" gibt es am
Samstag, 15. August, einen zweieinhalbstündigen Rückblick auf
die städtebauliche Entwicklung der letzten 100 Jahre, in denen
Witten sein Gesicht gründlich verändert hat, sich aber dennoch
zahlreiche Zeugnisse vergangener Zeiten finden lassen.

Anmeldungen sind im Tourist Ticket Service auf dem Rathausplatz
oder online unter www.stadtmarketing-witten.de möglich. Die
Teilnahme kostet 7 Euro. Weitere Informationen erteilt das
Stadtmarketing unter der Rufnummer (02302) 1 22 33





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 12 10:25:55 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Aug 2009 10:25:55 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Im Roemerofen lodert ab Sonntag das Feuer, Lage,
16.08.2009
Message-ID: 4A8298B3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.08.2009, 14:30


AKTUELL

Start der "heißen Phase" im LWL-Ziegeleimuseum Lage
Im Römerofen lodert ab Sonntag das Feuer

Am kommenden Sonntag (16.8.) ist es soweit. Pünktlich um 11 Uhr
entfacht der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) das Feuer
im rekonstruierten römischen Ziegelofen. Damit beginnt im
Ziegeleimuseum in Lage ein viertägiger Praxistest an dessen
Ende sich die Wissenschaftler des LWL und des
Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) neue Erkenntnisse über den
Ablauf römischer Brennverfahren erhoffen. "Dieses Projekt
experimenteller Archäologie ist in seiner Art und Größenordnung
bislang einzigartig", erklärt Wolfgang Gechter vom Rheinischen
Amt für Bodendenkmalpflege (LVR) aus Overath. Gechter hat 1992
in Dormagen eine römische Garnisonsziegelei ausgegraben und
eine Rekonstruktionszeichnung eines römischen Ziegelofens
anfertigt. Die damals entstandenen Zeichnungen bilden heute die
Grundlage für die Rekonstruktion des Ziegelofens.

"Wir sind natürlich froh, so wichtige Sponsoren und Förderer
wie zum Beispiel die Firma Keller, Maschinenbau in Laggenbeck
oder den Gasversorger Eon - Ruhrgas in Essen für dieses Projekt
begeistern zu können. Eon zum Beispiel unterstützt das Projekt
mit dem Einsatz moderner Messtechnik. So ist es uns nur möglich,
den Verlauf des Ziegelbrandes exakt zu dokumentieren",
erklärte Projektleiter Dr. Andreas Immenkamp vom
LWL-Industriemuseum am Montag (10.5.) in Lage. Immenkamp hat
insgesamt acht Sponsoren für dieses Projekt gewinnen können und
betont "ohne unsere Förderer wäre eine Realisierung dieses
aufwändigen Experimentes nicht möglich gewesen."

Ende März begannen die Bauarbeiten am Ofen, mittlerweile hat
dieser mit ca. vier Metern eine stattliche Höhe erreicht.
Verbaut wurden eigens für das Projekt angefertigte römische
Ziegelrepliken. Ca. 5.000 handgestrichene Bodenziegel (Later)
mussten dafür im letzten Jahr im LWL-Ziegeleimuseum in Lage
hergestellt werden. Das "Netzwerk Lippe" und die
Beschäftigungsgesellschaft "Euwatec" unterstützten das Projekt
durch die Entsendung von bis zu acht Qualifikanten, die
Ziegelrepliken herstellten und die Bauarbeiten am Ziegelofen
ausführten.

Die Brennkammer des Ofens ist mit mittlerweile mit "römischer
Keramik" gefüllt und der Ofen mit der erforderlichen
Messtechnik ausgestattet. Alle Beteiligten warten nun gespannt
darauf, dass von Sonntag an gebrannt werden kann. Der
Ziegelbrand findet statt vom 16. bis 20. August. Den
Ziegelbrennern kann während der allgemeinen Öffnungszeiten über
die Schulter geschaut werden. Am Montag (17.8.) ist das Museum
geschlossen.

Das Rekonstruktionsprojekt findet im Rahmen der aktuellen
Ausstellung "Varus und die Ziegel Roms" statt, die noch bis 20.
September 2009 im Ziegeleimuseum in Lage läuft.


INFO

LWL-Industriemuseum
Ziegeleimuseum Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Tel.: 05232 9490 - 0
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 12 10:32:07 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Aug 2009 10:32:07 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 29.000 Euro fuer Denkmalschutz in Tecklenburg
Message-ID: 4A829A27.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"

Datum: 11.08.2009, 14:11


AKTUELL

29.000 Euro für Denkmalschutz in Tecklenburg

Die Bezirksregierung Münster hat dem Heimatverein Brochterbeck
e.V. für den Erhalt der denkmalgeschützten Anlage "Alte Mühle
und ehemaliges Feuerwehrgerätehaus" in Tecklenburg, Ortsteil
Brochterbeck, 29.000 Euro bewilligt. Das Geld stammt aus dem
Denkmalförderprogramm 2009 des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der Heimatverein wird die finanzielle Beteiligung des Landes
einsetzen, um die erhaltenswerte Bausubstanz zu sanieren und
erforderliche Rückbauten zu bewältigen. Die Vereinsmitglieder
planen weiterhin, den ortsansässigen Vereinen in den
renovierten Gebäuden Raum für Aktivitäten zu geben.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 12 10:39:37 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Aug 2009 10:39:37 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bocholter Kulturtage 2009: Programm fuer das
StadtarchivBocholt
Message-ID: 4A829BE9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Dr Oppel"
Datum: 11.08.2009, 16:57


AKTUELL

Bocholter Kulturtage 2009
Programm für das Stadtarchiv Bocholt

1.Allg. Kurzinformation zum Stadtarchiv:

Neben seiner Funktion als Gedächtnis der Verwaltung verwahrt
und erschließt das Stadtarchiv die Schrift-, Ton- und
Bildzeugnisse über die Geschichte Bocholts seit dem
Mittelalter. Hunderte von Urkunden aus der Zeit seit 1201,
wertvolle Stadtbücher seit 1407, ein bis ins 16. Jahrhundert
zurückreichender Aktenbestand, deponierte Firmen- und
Vereinsarchive sowie diverse Sammlungen und Nachlässe sind ein
unschätzbares Quellenreservoir für die historische Forschung,
das für amtliche, wissenschaftliche, familiengeschichtliche
oder heimatkundliche Zwecke genutzt wird.

Das Stadtarchiv führt ein Zwischenarchiv für abgeschlossene
Akten im neuen Rathaus, kümmert sich um die digitale
Überlieferung und deren Erhalt und gibt die Buchreihe
?Bocholter Quellen und Beiträge? heraus. Ihm angeschlossen sind
Schriftleitung und Verlag der Zeitschrift f. Kultur- und
Heimatpflege UNSER BOCHOLT, die Redaktion des Bocholter
Online-Stadtlexikons und - zusammen mit der VHS - die
Veranstaltungen des Gesprächskreises Bocholter Stadtgeschichte.


2. Veranstaltungen

Am Sonntag, 6. September 2009, wird das Stadtarchiv im
Bibliotheksraum des Stadtmuseums an der Osterstraße einzelne
Aufgabenbereiche vorstellen.

Von 11.00-12.30 Uhr findet dort das traditionelle, öffentliche

BOCHOLTER ARCHIVGESPRÄCH

statt mit
Winfried G r u n e w a l d , Archiv der Evang. Kirchengemeinde
Bocholt
Dr. Thomas M a y e r , Firmenarchiv Borgers
Frau Ursula R ü t e r , Pfarrarchiv St. Georg
Helmut S o m s e n, Archiv der Stadtsparkasse Bocholt, und
Stadtarchivar Dr. Hans-D. O p p e l, Stadtarchiv Bocholt
(Moderation)

Folgende Themen werden u.a. diskutiert:

- Der Beschluss der Bocholter Archivare 2008:
Erstellung eines Bocholter Archivführers : Vorstellung des
Ergebnisses.
- Sicherung des Bocholter Archivguts bei Unfällen und im
Katastrophenfall. Was ist aus dem Einsturz des Stadtarchivs Köln
zu lernen.
- Die Digitalisierung der archivalischen Überlieferung des
Pfarrarchivs St. Georg (Bericht von Dr. Erhard Mietzner).
- Informationen aus den Bocholter Archiven, darunter
"Präsentationen im Internet"


Am Nachmittag von 14.00 bis 16.00 Uhr - z.T. nebeneinander -
finden im Bibliotheksraum des Stadtmuseums Bocholt die

VORSTELLUNGEN DER INTERNET-PRÄSENTATIONEN DES STADTARCHIVS
zu folgenden Themen statt:

14.00 Uhr bis 15.00 Uhr:

1. Vorstellung des Stadtarchivs
mit seinen Aufgaben, seinen Beständen und den Benutzungs-
möglichkeiten vor Ort, auch mit Hilfe des Internets
(z.B. Stadtarchivfenster, Geschichtsinformationen zu Bocholt
aus dem Internet) durch Dr. Oppel und G. Schmalstieg.

2. Präsentation der Angebote des Stadtarchivs Bocholt im Internet
für familiengeschichtliche Nachforschungen:
Schatzungslisten,. Einwohnermeldelisten, Genealogische Sammlung
Weber u. a. m. durch W. Tembrink.

15.00 Uhr bis 16.00 Uhr:

3. Vorstellung des Bocholter Archivführers im Bildungsportal der
Stadt Bocholt (Dr. Oppel und M. Koenig)

4. Vorstellung des Bocholter Stadtlexikons und seiner Benutzung
durch Dr. Oppel, M. Wernecke und die ehrenamtlichen
Mitarbeiter/innen der Redaktion. Einladung zur ehrenamtlichen
Mitarbeit für Interessierte.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 12 10:42:44 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Aug 2009 10:42:44 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_LWL-Volkskundlerin_zum_Brauch=2C_den_?=
=?utf-8?q?ersten_Schultag_zu_versue=C3=9Fen?=
Message-ID: 4A829CA4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.08.2009, 10:01


AKTUELL

Als die Schultüte noch am Zuckerbaum im Schulkeller wuchs
LWL-Volkskundlerin zum Brauch, den ersten Schultag zu versüßen

Am kommenden Dienstag (18.8.) ist es wieder soweit: Im
bevölkerungsstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen öffnen die
Schulen für die Erstklässler ihre Pforten. Ausgestattet mit
neuen Tornistern und Schultüten in allen erdenklichen Formen
und Farben werden tausende "i-Männchen" ihren ersten Schultag
absolvieren. Über die Herkunft ihrer Schultüten werden sich die
Schulneulinge am Dienstag wohl keine tieferen Gedanken machen.
Sie interessieren sich mehr für den süßen Inhalt. Im 19.
Jahrhundert glaubten viele Kinder, die Schultüten stammten von
einem "Zuckertütenbaum" im Schulkeller, wie Christiane Cantauw
von der Volkskundlichen Kommission für Westfalen beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) berichtet.

In der Regel werden die Schultüten heute am Ende des
Kindergartenjahrs von Eltern und Kindern gemeinsam im
Kindergarten gebastelt. Schultüten mit allen nur erdenklichen
Motiven sind aber auch im Handel erhältlich. Im 19. Jahrhundert
wurden die Kinder über die Herkunft der Schultüten eher im
Unklaren gelassen. In dem "Zuckertütenbuch für alle Kinder, die
zum ersten Mal in die Schule gehen" von 1852 wurde jedenfalls
die Vorstellung verbreitet, dass es im Keller der Schule einen
Zuckertütenbaum gebe, von dem der Lehrer den braven Schülern
eine Tüte abpflücke.

Ein erster Beleg für eine Zuckertüte ist bereits aus dem Jahr
1817 überliefert: Ein Schüler in Jena bekam in diesem Jahr zur
Einschulung eine "mächtige Tüte Konfekt". Von Thüringen und
Sachsen aus verbreitete sich der neue Brauch der Schultüte
allmählich in ganz Deutschland, Österreich und in der
deutschsprachigen Schweiz. Aber auch wenn August Nestler in
Sachsen bereits 1910 mit der fabrikmäßigen Herstellung von
Schultüten begann, so war der neue Brauch noch längst nicht
überall bekannt.

"Sinn der Schultüte ist es, den neuen Status des Kindes als
Schulkind nach außen hin zu symbolisieren. Außerdem sollte der
Inhalt der Tüten ein süßes Trostpflaster für den nun
beginnenden strenger geregelten Lebensabschnitt sein", erklärt
Cantauw.

Thema Einschulungsalter
Das Alter der Schulneulinge, über das heute seitens der
Kultusminister wieder vermehrt diskutiert wird, variierte auch
in den vergangenen Jahrhunderten: So wurden viele Kinder im 18.
Jahrhundert bereits mit fünf Jahren eingeschult. Hinter der
frühen Einschulung stand die Überlegung, dass die Kinder mit
fünf Jahren ohnehin noch keine große Hilfe in der
Landwirtschaft darstellten. Die allgemeine Schulpflicht für
alle Kinder war im Niederstift Münster bereits im 17.
Jahrhundert eingeführt worden.

1782 in der "Provisional-Verordnung die Landschulen betreffend"
wurde den Eltern noch einmal befohlen, "ihre Kinder ohne
Unterscheid des Geschlechts von dem 5ten oder 6ten Jahre ihres
Alters bis zu dessen vollendeten 14ten Jahr zur Schule zu
schicken". Erst mit vollendetem sechsten Lebensjahr begann für
die Kinder im 19. Jahrhundert der "Ernst des Lebens". Für die
ländlichen Regionen in Westfalen gab es jedoch eine
Ausnahmeregelung: Das Allgemeine Landrecht für die preußischen
Staaten von 1794 wurde 1828 per Verfügung dahingehend
modifiziert, dass die Schulpflicht hier erst mit dem
vollendeten siebten Lebensjahr begann.

Sommer- und Winterschule
Aus Rücksicht auf die Landbevölkerung, die auf die Mithilfe der
Kinder angewiesen war, wurde lange Zeit auch zwischen Sommer-
und Winterschule unterschieden. Die Sommerschule war zeitlich
weniger anspruchsvoll, weil in den Sommermonaten - vor allem in
der Erntezeit - mehr Arbeit anfiel als im Winter. In der Zeit
von Michaelis bis Ostern, also in den Wintermonaten, gingen die
Kinder an den Wochentagen, auch samstags, von 8 bis 11 Uhr und
montags, dienstags, donnerstags und freitags noch einmal von 13
bis 16 Uhr zur Schule.

Die Stichtagregelung - d.h. die Vorgabe, dass alle Kinder, die
am Stichtag ein bestimmtes Alter erreicht haben, eingeschult
werden müssen - gibt es seit 1920 (Reichsgrundschulgesetz).
Seit 1968 können Eltern auch die vorzeitige Einschulung ihres
Kindes beantragen.

Bis 1967 fand die Einschulung und der Beginn des neuen
Schuljahrs direkt nach Ostern statt. Mithilfe von sogenannten
Kurzschuljahren 1966/1967 gelang die Umstellung auf den
Sommertermin, der heute allgemein geläufig ist.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 18 10:51:01 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Aug 2009 10:51:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Film und Fuehrung zu Etikettenkult, Bocholt,
18.08.2009
Message-ID: 4A8A8795.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Vera Lengersdorf"
Datum: 13.08.2009, 15:37


AKTUELL

Chanel, Chanel
Film und Führung zu Etikettenkult im LWL-Industriemuseum

Zur Sonderausstellung "Etikettenkult" zeigt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Dienstag,
18. August, um 19 Uhr in seinem Industriemuseum in Bocholt den
Film "Chanel, Chanel", eine Dokumentation über eine
außergewöhnliche Modeschöpferin.

Ihre Mode stand in den 20er Jahren für Modernität. Ebenso wie
das von ihr entwickelte "kleine Schwarze" war sie mit dem
Parfum Chanel No. 5, das 1921 auf den Markt kam, überaus
erfolgreich. In dem Begleittext zum Film heißt es: "Sie lebte
ihren Stil in Konsequenz, trug ihre eigenen Kleider, stand als
unabhängige Unternehmerin für eine neue Selbstständigkeit.
Stolz, ehrgeizig, authentisch, kurz: Die moderne Frau."

Der Film von Eila Hershon und Roberto Guerra dokumentiert das
Leben der Mode-Ikone und begleitet Karl Lagerfeld während der
Arbeit an drei seiner Kollektionen für das weltberühmte
Modehaus. Archivaufnahmen zeigen die resolute Grande-Dame des
Stils im Gespräch. Sie weiß: Moden kommen und gehen, Stil aber
bleibt.

Zur Einstimmung in die Welt der Mode führt Museumsleiter Dr.
Hermann Josef Stenkamp ab 18 Uhr durch die Ausstellung
"Etikettenkult". Die Präsentation zum 20-jährigen Jubiläum des
Textilmuseums spannt den Bogen von der Entwicklung und
Herstellung der Etiketten bis hin zur Funktion und den
unterschiedlichen Kleidungsstücken, in die sie eingenäht
werden. Während früher Symbole und aufwändige
Darstellungsformen im Vordergrund standen, spielt heute der
Name in Form des Labels eine dominierende Rolle. Nicht mehr
Stoff und Verarbeitungsqualität sind vorrangig, sondern das
Lebensgefühl und das Image, das ein bestimmtes Label verkörpert
oder verkörpern möchte.

Die Teilnahme an der Führung um 18 Uhr und die Filmvorführung
um 19 Uhr sind kostenfrei.


INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstr. 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611 - 0
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 18 10:58:38 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Aug 2009 10:58:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 26. Westfaelischer Hansetag in Medebach,
21.-23.08.2009
Message-ID: 4A8A895E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 17.08.2009, 14:05


AKTUELL

26. Westfälischer Hansetag in Medebach vom 21. bis 23. August
2009 ?und Lippstadt ist auch mit dabei

Die Vorbereitungen für den Westfälischen Hansetag am 22. und
23. August 2009 in Medebach laufen auf vollen Touren - auch in
Lippstadt. Eine 4-köpfige Delegation wird am Samstag nach
Medebach reisen, um Lippstadt als traditionsreiche Hansestadt
bei unseren sauerländischen Hansefreunden zu präsentieren.

Das Programm des westfälischen Hansetages beginnt offiziell am
Freitag, dem 21. August um 17 Uhr mit der Eröffnung einer
Ausstellung Medebacher Künstler/innen Ab 19 Uhr findet ein
Orgelkonzert in der Pfarrkirche St. Peter und Paul statt, das
mit Lautsprechern auf den Marktplatz übertragen wird.

Am Samstag, dem 22. August beginnt der Hansetag mit zwei
Arbeitskreissitzungen. Um 12 Uhr wird Wirtschaftsministerin
Christa Thoben auf dem Marktplatz den traditionsreichen
Hansemarkt mit den Ständen der Mitgliedsstädte des Hansebundes
eröffnen. Dort wird auch Lippstadt mit seiner bewährten
Besetzung vertreten sein: Sinaida Bayer (Büro des
Bürgermeisters) und Martina Kowollik (Stadtarchiv) werden die
Hansemarkt-Besucher fachkundig und mit viel Freude über
Lippstadt informieren. Am Sonntag wird Graf Bernhard alias
Heinz Vollmer das Stand-Team unterstützen. Dabei darf man sich
auf die eine oder andere Geschichte des Edelherrn zur Lippe
freuen! Zu finden ist der Lippstädter Stand in unmittelbarer
Nähe der Aktionsbühne 1 auf der Marktstraße.

Um 14 Uhr beginnt in der Aula des Schulzentrums die große
Delegiertenversammlung, an der auch Carmen Harms von der KWL
Kultur und Werbung Lippstadt GmbH teilnehmen wird.

Auf zwei Aktionsbühnen wird am Samstag und Sonntag zwischen 14
Uhr und 18 Uhr ein spannendes und abwechslungsreiches Programm
geboten werden. Ein Konzert mit einer 7-köpfigen ABBA-Band am
Samstagabend und ein Jazzkonzert am Sonntagmorgen sorgen für
einen attraktiven musikalischen Rahmen. Viele Gruppen aus den
Hansestädten und aus Medebach haben inzwischen ihre Mitwirkung
zugesagt.

Auch hier ist Lippstadt musikalisch vertreten: Die Lippstädter
Band "Buenos NoJazz" unter der Leitung von Musikschullehrer
Michael Ressel tritt am Sonntag um 16.40 Uhr auf der 2.
Aktionsbühne auf. Buenos NoJazz spielen instrumentale Musik an
der Schnittstelle von Jazz und Pop, die Hörer der
verschiedensten Musikrichtungen begeistert. Der Popfan erfreut
sich an eingängigen Melodien, der Rocker lässt sich von der
Energie der Musik mitreißen und der Jazzfreak entdeckt subtile
Feinheiten in den Kompositionen und dem Zusammenspiel der Band.


INFO

Weitere Informationen und das ausführliche Programm gibt es
unter www.medebach.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 18 11:04:24 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Aug 2009 11:04:24 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL beginnt mit Sanierung der Spinnerei Herding
Message-ID: 4A8A8AB8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 14.08.2009, 13:45


AKTUELL

Industriedenkmal wird Baustelle
LWL beginnt mit Sanierung der Spinnerei Herding

Seit Jahren werden die Fäden für das Projekt gesponnen, jetzt
wird es ernst mit dem Ausbau der Spinnerei Herding zur
"Kulturfabrik". Am Freitag (14.8.) setzte sich Dr. Wolfgang
Kirsch, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL),
in Bocholt an das Steuer eines Autokrans und gab den Start
frei für die Bauarbeiten. 5,9 Millionen Euro aus dem
Konjunkturpaket II steckt der LWL in die Sanierung und den
Ausbau des vierstöckigen Industriedenkmals an der Aa. "Das ist
ein großer Schritt nach vorn und ein wichtiger Impuls für die
ganze Region. Diese Summe bringt Beschäftigung für viele
Handwerker und Baufirmen", erklärte LWL-Direktor Kirsch zum
Beginn der Maßnahme.

Schneller als erhofft kann der LWL mit den Mitteln aus Berlin
die Erweiterungspläne für sein Bocholter Industriemuseum in die
Tat umsetzen. Kirsch: "Die großen und faszinierenden Räume der
Spinnerei eröffnen uns die Möglichkeit, hier eins der führenden
Textilmuseen Deutschlands zu etablieren. Damit werden wir der
historischen Bedeutung des Industriezweiges im Westmünsterland
gerecht und können erstmals auch größere Teile unserer Sammlung
an Textilmaschinen präsentieren, die einzigartig auf dem
Festland ist."

Umsetzung des Konjunkturpaktes

Die Umsetzung des Konjunkturpaketes ist ein Kraftakt - im
wahrsten Sinne des Wortes. Schon die Textildruckmaschine
Baujahr 1873, die am Freitag mittels Kran durch das geöffnete
Dach des Kesselhauses gehoben wurde, wiegt mehr als vier
Tonnen. "Und das ist nur eine von insgesamt 200 historischen
Großmaschinen, die wir für die Zeit der Bauarbeiten in Räume
einer ehemaligen Weberei in Bocholt auslagern müssen", erklärt
Museumsleiter Dr. Hermann Josef Stenkamp.

Der Zeitrahmen ist eng: Bis Ende 2010 sollen die Mittel verbaut
sein. Zunächst wird am neuen Eingang der Kulturfabrik
gearbeitet. Das Dach des ehemaligen Kesselhauses muss
abgetragen und die Stirnwand geöffnet werden. Hier gelangen die
Besucher künftig ins Foyer und den 600 qm großen Raum für
Wechselausstellungen. Der Spinnereisaal im Erdgeschoss wird in
Teilbereichen klimatisiert, um auch empfindliche und
hochwertige Exponate zeigen zu können. Das erste Obergeschoss
soll für die Dauerausstellung reserviert werden. Auch eigene
Räumlichkeiten für die Museumspädagogik sind geplant. "Das ist
uns besonders wichtig", so Stenkamp.

Über alle vier Etagen erstrecken sich die Bauarbeiten für das
neue Treppenhaus im historischen Seilgang der Spinnerei, über
den früher die Antriebsenergie zu den Spinnmaschinen verteilt
wurde. Treppen und ein Aufzug bringen Besucher künftig zu den
Veranstaltungsräumen im zweiten Obergeschoss und aufs Dach der
Spinnerei. Dort entsteht ein Kubus aus Stahl und Glas - das
künftige Museumsrestaurant. "Von der Dachterrasse aus hat man
einen Blick über ganz Bocholt. Das wird ein Glanzlicht des
neuen Hauses", ist sich Museumsleiter Stenkamp sicher.

Eine breite Palette von begleitenden Arbeiten in den Bereichen
Brandschutz, Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär und Elektro
gehört ebenfalls zum Ausbauprogramm. Bei all dem steht der
Denkmalschutz ganz oben an. "Wir werden die historische
Bausubstanz so weit wie möglich erhalten, und alle Neubauteile
in den historisch bedeutenden Bereichen werden auch klar als
neu zu erkennen sein", erklärt Bauleiter André Behrens vom
LWL-Bau- und Liegenschaftsbetrieb.

Hintergrund LWL-Textilmuseum

Das Textilmuseum in Bocholt ist einer von acht Standorten des
LWL-Industriemuseums. Weil ein historisches Gebäude seinerzeit
nicht zur Verfügung stand, beschloss der LWL 1984 zunächst den
Nachbau einer typischen Weberei aus der Zeit der
Jahrhundertwende als Standort für ein Textilmuseum. 1989 wurde
an der Aa Eröffnung gefeiert. Im Jahr 2004 konnte der LWL den
viergeschossigen Backsteinbau der in den 1970er Jahren
stillgelegten Spinnerei Herding in Sichtweite zum heutigen
Museum mit finanzieller Unterstützung der Sparkassenstiftung,
der Stadt Bocholt und des Kreises Borken für die
Museumserweiterung ankaufen. Zwischenzeitlich sind Depot und
Werkstatt in das Gebäude eingezogen. Im Rahmen von
Sonderausstellungen und Veranstaltungen hat das
LWL-Industriemuseum die Spinnerei Herding in den letzten Jahren
immer wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das nächste
Event ist die 2. Bocholter Kriminacht am 19.9.2009, 19 bis 24 Uhr.


INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstr. 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611 - 0
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 18 11:08:19 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Aug 2009 11:08:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bezirksregierung foerdert Bismarckturm in
Tecklenburgmit 50.000 Euro
Message-ID: 4A8A8BA3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 12.08.2009, 12:01


AKTUELL

Denkmalförderung: Bezirksregierung fördert Bismarckturm in
Tecklenburg mit 50.000 Euro

Für den Erhalt des denkmalgeschützten Bismarckturms in
Tecklenburg hat die Bezirksregierung Münster der Stadt
Tecklenburg 50.000 Euro bewilligt.

Das ortsgeschichtlich bedeutende Gebäude der Stadt wurde im
Jahr 1904 auf dem Fundament einer ehemaligen Windmühle
errichtet. Das Fördergeld aus dem Denkmalprogramm 2009 des
Landes Nordrhein-Westfalen wird von der Kommune eingesetzt, um
das Mauerwerk zu sanieren und den begehbaren Aussichtsturm
sicher zu machen.

Die finanzielle Beteiligung des Landes beträgt 40 Prozent der
zuwendungsfähigen Gesamtausgaben für die Bauarbeiten der Stadt
Tecklenburg.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 19 11:18:28 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Aug 2009 11:18:28 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Ueber Stock und Stein - 100 Jahre Jugendherbergen",
Altena, ab 22.08.2009
Message-ID: 4A8BDF84.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 12.08.2009, 15:07


AUSSTELLUNG

Ein Militärbett aus einer Jugendherberge, demnächst in den
Museen Burg Altena
Sonderausstellung "Über Stock und Stein - 100 Jahre
Jugendherbergen"

Das wichtigste Möbelstück in einer Jugendherberge war und ist
das Bett. Nach einer ausgiebigen Wanderung braucht der Körper
nichts so sehr wie erholsamen Schlaf. Das abgebildete Exemplar
aus der Zeit um 1910 wird ab 23. 8. 09 in der Sonderausstellung
"Über Stock und Stein - 100 Jahre Jugendherbergen" in den
Museen Burg Altena zu sehen sein. Es stammt aus der
Jugendherberge im Rohan-Schloss im elsässischen Saverne und
hatte vorher in einer Kaserne als Schlafstätte gedient.

Solche zweistöckigen eisernen Bettgestelle, bestehend aus zwei
aufeinander gesteckten Lagern, zählten zur Ausstattung von
Jugendherbergen in der Pionierzeit. Schon vor dem Ersten
Weltkrieg wurden sie wegen ihrer Platzersparnis für die
Ausstattung empfohlen. Sie waren bei Bettstellen-Fabriken
käuflich zu erwerben. Nach Kriegsende übernahm der
Reichsverband für Deutsche Jugendherbergen kostenlos
überschüssiges Heeresgut aus Garnisonen, Lazaretten und
Gefangenenlagern. Darunter befanden sich neben
Kücheneinrichtungen, Decken und Bettzeug auch Bettgestelle.

Zuvor hatte Wilhelm Münker, der große Organisator des
Jugendherbergswerkes, ein entsprechendes Ersuchen an das
Kriegsministerium und das Zentralkomitee des Roten Kreuzes
gerichtet. Die Ausstattung des Bettes datiert aus den
1950er-Jahren. Die einteilige Matratze mit Schaumstoff-Füllung
stellte damals ein Novum dar. Sie hatte die dreiteilige
Matratze mit Seegras-Füllung abgelöst. Eine solche Neuigkeit
war der Schlafsack aus weißem Nessel dagegen nicht. Schon 1911
riet Richard Schirrmann zur Mitnahme der Schlafsäcke auf die
Wanderung.

Außerdem gab er an, wie sie leicht selbst herzustellen seien:
Betttücher einmal in der Mitte falten und an zwei Kanten
zusammennähen, fertig. Später finden sich Nähanleitungen mit
Schnittmustern in den Herbergsverzeichnissen. Wer mir der
Nähnadel nicht umgehen konnte, dem bot das Jugendherbergswerk
Schlafsäcke zum Kauf an. Sie konnten in der Herberge gegen
Gebühr auch ausgeliehen werden. Ihre Benutzung wurde anfangs
empfohlen, später war sie vorgeschrieben. Durch den Gebrauch
kam der Gast nicht unmittelbar mit der wollenen, kratzenden
Jugendherbergsdecke in Berührung. Der Schlafsack schützte
ferner die Matratze und schonte die Wolldecke. Er war bis in
die 1980er-Jahre in Gebrauch.


INFO

Das Bett zeigen die Museen Burg Altena ab 23. August 2009 in
der Sonderausstellung "Über Stock und Stein - 100 Jahre
Jugendherbergen". Eröffnung der Ausstellung ist am 22. August
2009, 14.30 Uhr, in den Museen Burg Altena, Fritz-Thomée-Straße
80, 58762 Altena.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 19 11:21:22 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Aug 2009 11:21:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Muehlen,
Burgen oder Schloesser - Fotos vonBaudenkmaelern fuer Kalender
2010 gesucht
Message-ID: 4A8BE032.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Steinfurt"
Datum: 18.08.2009, 17:02


AKTUELL

Mühlen, Burgen oder Schlösser - Fotos von Baudenkmälern für
Kalender 2010 gesucht

Bis Ende August läuft Wettbewerb des Kreises Steinfurt

Alle begeisterten Fotografen sind herzlich aufgerufen, sich
noch schnell auf die Suche nach tollen Motiven zum Thema
"Baudenkmäler im Kreis Steinfurt" zu machen. Nur noch bis Ende
August läuft der Wettbewerb des Kreises Steinfurt, der schöne
Bilder aus dem Kreis für einen Fotokalender bringen soll.

Reizvolle Motive finden sich im Kreis Steinfurt zur genüge. Von
Kirchen bis bürgerliche Baudenkmäler wie Villen oder auch
schlichte Wohnhäuser bietet sich den Fotografen eine große
Vielfalt an Möglichkeiten. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich
auch die zahlreichen Mühlen, Burgen und Schlösser im Kreis. Wer
sich jedoch nicht sicher ist, ob es sich um ein ausgewiesenes
Baudenkmal handelt, findet eine Denkmalliste im Internet unter
www.kreis-steinfurt.de (Schnellfinder: Bauen online).

Alle Fotografen sind eingeladen, bis Ende August bis zu vier
digitale Fotos mit jeweils mindestens 1 MB einzureichen. Die
einzige Vorgabe bezieht sich auf das Motiv der ausgewiesenen
Baudenkmäler im Kreis Steinfurt. Ansonsten sind sowohl Innen-
wie Außenaufnahmen, Hoch- und Querformate, Groß- oder auch
Detailaufnahmen erwünscht.

Der Fotokalender erscheint Ende des Jahres. Dabei werden nicht
nur die Gewinner-Bilder im Kalender zu sehen sein. Anfang
nächsten Jahres wird von möglichst jedem Teilnehmer ein Bild in
einer Ausstellung veröffentlicht. Honorare werden nicht gezahlt.

Vorschläge samt Name und Anschrift des Teilnehmers sowie der
Bezeichnung des Baudenkmals können per E-Mail an
dorothea.boeing at kreis-steinfurt.de eingereicht werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 19 11:24:41 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Aug 2009 11:24:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: 600 Jahre Augustiner Chorherren in Boeddeken,
Salzkotten, 21.08.2009
Message-ID: 4A8BE0F9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Marianne Witt-Stuhr"
Datum: 18.08.2009, 08:59


AKTUELL

600 Jahre Augustiner Chorherren in Böddeken

Prof. Dr. Heinrich Rüthing (Universität Bielefeld) wird am 21.
August in Salzkotten über ein ganz besonderes Jubiläum
sprechen. Der Historiker hält im Heimathaus (Klingelstraße 6 an
der St. Johanneskirche) um 19.30 Uhr einen Vortrag mit dem
Titel "600 Jahre Augustiner Chorherren im Kloster Böddeken. Ein
spiritueller und ökonomischer Neuanfang im Paderborner Land."

Als die Augustiner Chorherren am 29. August 1409 aus dem
niederländischen Zwolle nach Böddeken kamen, erwartete sie bei
der Besichtigung ihres neuen Domizils ein chaotisches Bild: Von
dem ehemals reichen Kanonissenstift, das bereits im Jahr 836
vom sächsischen adeligen Meinolf gestiftet worden war, war nur
wenig geblieben. Die letzte Äbtissin Walburg von dem Walde
lebte mit einer Dienerin in dem verlassenen Gebäude und in der
einst stolzen Klosterkirche lag knietief der Mist.

Landflucht, Agrarkrise, Fehden und der Schwarze Tod hatten seit
dem Spätmittelalter zur Entsiedlung der Region geführt. Auch
das einst blühende Kanonissenstift des heiligen Meinolf, das
von den Abgaben und Pachtzahlungen seiner abhängigen Bauern
lebte, lag wirtschaftlich am Boden. "Die Äcker des Klosters und
der gesamten Siedlung haben viele Jahre völlig verwüstet brach
gelegen und nichts als Disteln und Dornengestrüpp
hervorgebracht," berichtet eine zeitgenössische Chronik.

Die neuen Herren arbeiteten hart für den Wiederaufbau: In
harter, entbehrungsreicher Arbeit rodeten sie mit ihren
Laienbrüdern die Wälder und machten einige tausend Hektar
wieder urbar. Sie bauten im Laufe des 15. Jahrhunderts einen
mustergültigen landwirtschaftlichen Großbetrieb auf, der in
Westfalen seinesgleichen suchte. Um 1500 zählte Böddeken zu den
größten monastischen Gemeinschaften in ganz Deutschland.


INFO

Weitere Informationen im Internet unter:
URL: www.heimatverein-salzkotten.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 20 11:15:06 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Aug 2009 11:15:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Helga Kronsbein ist Burg-Beauftragte
Message-ID: 4A8D303A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 13.08.2009, 17:05


AKTUELL

Helga Kronsbein ist Burg-Beauftragte

Helga Kronsbein (51) wurde jetzt von Oberbürgermeister Eberhard
David zur Beauftragten für die Sparrenburg berufen. In dieser
Eigenschaft soll sie die vielfältigen Belange von Tourismus,
Kultur, Natur- und Umweltschutz, Denkmalschutz und Archäologie
koordinieren. Wesentlich begleitet wird sie in dieser Tätigkeit
von einer Koordinierungsgruppe, die aus den beteiligten
Arbeitsfeldern gebildet wird.

Helga Kronsbein ist seit 1976 bei der Stadt Bielefeld
beschäftigt, verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn. Bisher
war sie in verschiedenen Verwaltungsbereichen tätig.
Wesentliche Stationen waren Tätigkeiten in der Ausländerbehörde,
im Personalamt und die Leitung der Abteilung
Personenstandswesen und Versicherungsamt im Bürgeramt. Seit
2003 arbeitet sie im Stab des Dezernenten für Schule, Bürger
und Kultur, wo sie für den Bereich Finanzen und Controlling
zuständig ist.

Wohl die wichtigste Aufgabe der Sparrenburg-Beauftragten und
der Koordinierungsgruppe, die zurzeit gebildet wird, ist die
Koordinierung des Prozesses der Entwicklung und der Umsetzung
eines gemeinsamen Leitbildes und Nutzungskonzepts für die
Sparrenburg. Der Wunsch nach einer abgestimmten
Gesamtkonzeption für die Sparrenburg war insbesondere nach den
archäologischen Funden aktuell geworden.

"Ich freue mich sehr auf diese spannende Aufgabe", so Helga
Kronsbein zu ihrer neuen Tätigkeit. "Im Moment suche ich das
Gespräch mit allen beteiligten Arbeitsbereichen und freue mich
sehr über die große Offenheit und Bereitschaft zur
Unterstützung, die mir von allen Seiten entgegengebracht
werden. Die Fachkompetenzen liegen eindeutig in den beteiligten
Bereichen und ihren jeweiligen Vertreterinnen und Vertretern.
Meine Aufgaben sehe ich in erster Linie im Aufgreifen von
Problemlagen, in der Koordination und Moderation."

Helga Kronsbein geht davon aus, dass die Koordinierungsgruppe
noch im August zu ihrer ersten Sitzung zusammentritt. Die
Tätigkeit ist zunächst für ein halbes Jahr befristet.
Spätestens danach will sie Ergebnisse präsentieren.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 20 11:13:12 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Aug 2009 11:13:12 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Firma Saatweber & Sieper, Bocholt,
23.08.2009
Message-ID: 4A8D2FC8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 19.08.2009, 11:55


AKTUELL

Etiketten für die Welt
Vortrag über die Firma Saatweber & Sieper im LWL-Textilmuseum

Wunderwerke der Webkunst kann man sie nennen, die kleinen
Stoffstückchen, die sich als Etikett eingenäht in der Kleidung
finden. Mit Bild und Schrift informieren sie über den
Hersteller und machen den Rock, die Bluse oder den Mantel zum
Markenartikel. Die genaue Geburtsstunde des Etiketts ist
unbekannt, aber seit etwa 150 Jahren ist das Markenzeichen ein
treuer Begleiter in unseren Kleidungsstücken.

In seinem Bildvortrag "Etiketten für die Welt" informiert Dr.
Arnold Lassotta, wissenschaftlicher Referent beim
LWL-Industriemuseum, am kommenden Sonntag, 23. August, über die
Geschichte der Wuppertaler Firma Saatweber & Sieper, die
zwischen 1871 und 1995 Kunden in der ganzen Welt - Kaufhäuser,
Konfektionsunternehmen, Putzmacherinnen oder Schneider, aber
auch Militär und Vereine - mit Etiketten und Abzeichen
belieferte. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt
dazu um 17 Uhr in sein Textilmuseum nach Bocholt ein, das in
der aktuellen Sonderausstellung "EtikettenKULT" (bis 4.10.)
auch eine Auswahl von Produkten aus dem Nachlass des
Wuppertaler Betriebes zeigt.

Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos. Besucher zahlen nur den
regulären Eintritt (Erw. 2,40 ?).


INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstr. 50
46397 Bocholt
Tel. 02871 21611 - 0
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 20 11:08:10 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Aug 2009 11:08:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Abkuehlung in den Museen des LWL
Message-ID: 4A8D2E9A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.08.2009, 14:21


AKTUELL

Abkühlung in den Museen des LWL

Die Menschen stöhnen, denn bei über 30°C in den nächsten Tagen
ist es allenfalls im Schwimmbad gut auszuhalten. Die Museen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bieten kühle
Alternativen.

Ganz weit vorne bei kühlesuchenden Besuchern in Westfalen liegt
der Nachtigallstollen des LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall
in Witten. Zehn bis zwölf Grad Celsius, also
Kühlschranktemperatur, hat der Stollen, in dem Besucher bis zu
einem echten Steinkohleflöz vorstoßen. "Da kann man recht gut
ein kleines Strickjäckchen vertragen", versichert Dirk Zacher
vom LWL-Industriemuseum. Viele Besucher empfänden die Kühle
erst als sehr angenehm, doch müsse man bei den großen
Temperaturdifferenzen immer Acht geben, wenn es anschließend
wieder in die Wärme über Tage gehe.

Eine kühle Erfrischung der anderen Art finden Kinder auf dem
Zechengelände. Der Wasserspielplatz, mit einem der Ruhr
nachempfundenen Bachlauf zum Spielen und Anstauen, lässt die
tropischen Temperaturen besser ertragen.

Über eine nasse Abkühlung können sich auch die kleinen Besucher
des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern II/IV in Dortmund
freuen. Mit der Archimedischen Schnecke, einer Pumpe, die
Wasser entgegen der Schwerkraft transportiert, verwandeln die
Kleinen den Sandkasten im Nu in eine Matschgrube. Eine weniger
nasse, dafür kühlere Alternative zum Spielplatz in der Sonne
bietet der "Kinderkeller" des LWL- Museums. Hier kann der
Besuchernachwuchs in einer nachempfundenen Untertagewelt durch
Holzstollen kriechen und an der pedalbetriebenen Fördermaschine
die Arbeitsabläufe eines Bergwerks kennen lernen.

Was passt besser zum Sommerwetter als ein leckeres Schokoladen-
oder Erdbeereis? Im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover kann man
diesen Sommer viel über die kühle Erfrischung erfahren. Die
Ausstellung "Eiskalte Leidenschaft. Italienische Eismacher im
Ruhrgebiet" zeigt, wie man überhaupt ein richtiger Gelatiere
wird und bietet ein kühles und leckeres Sommervergnügen für die
ganze Familie.

Falls die Hitze noch ein paar Tage länger andauert, hat auch
das LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen einen kühlen
Platz. Sonntags öffnet das Museum den Weg in den
Luftschutzstollen aus dem Zweiten Weltkrieg, der etwa 150 Meter
in den Untergrund des massiven Ruhrsandsteingebirges führt.
Hinter den dicken Panzertüren finden Besucher Abkühlung von der
sommerlichen Hitze. Am 22. August lädt das Museum zu einer
Outdoor Sommer-Party ein und am 23. August wird es bei einem
Wilhelm-Busch-Nachmittag an der Kleinkunst-Bühne unter Tage
wieder angenehm kühl.

Im Planetarium des LWL- Museums für Naturkunde in Münster hat
jeder Besucher einen freien Blick auf Sonne und Himmel. Einen
Sonnenbrand muss hier niemand befürchten. Bei klimatisierten 22
Grad Celsius bekommt auch das Deodorant mal eine Pause. "Warum
also nicht die Sonnenliege mit einem bequemen, drehbaren
Planetariumssessel tauschen?", findet LWL-Museumsleiter Dr.
Alfred Hendricks und erzählt weiter: "In unserem angenehm
kühlen Sonderausstellungsraum ist noch bis April 2010 die
Ausstellung zur Evolution des Menschen zu sehen, und im
Museumshof findet sich ein echter, kleiner Fluss, in dem man
seine erhitzten Füße halten kann." Das Museum hat beim Bau der
Flusslandschaft extra eine Stufe ins Wasser eingefügt. Wer also
seine Füße abkühlen möchte, kann gerne die Schuhe ausziehen und
in das angedeutete Flussbett halten. "Handtücher werden
allerdings nicht zur Verfügung gestellt", sagt Hendricks.

Auch in einem anderen alten Gemäuer des LWL kommt man gut durch
das Sommerhoch. Hinter den rund 80 Zentimeter dicken Mauern des
ehemaligen Klosters Dalheim in Lichtenau (Kreis Paderborn) ist
es angenehm kühl, und zwar ohne technische Hilfe. Hier kann man
sich den ebenfalls kühlen Schafstall "Minna von Barnhelm"
anschauen oder der himmlischen Musik des Dalheimer Sommers
lauschen. . Wer sich nicht hinter dicken Klostermauern
verstecken will, ist Im LWL-Industriemuseum in Waltrop gut
aufgehoben. Vom Unterwasser des Alten Schiffshebewerks
Henrichenburg aus startet die "Henrichenburg" zu einer
Bootspartie über den Dortmund-Ems-Kanal. An Wochenenden können
Passagiere sogar einen richtigen Hebevorgang im Neuen
Schiffshebewerk miterleben. Ob mit Fahrtwind an Deck oder mit
Klimaanlage unter Deck: auch hier sollte es niemandem zu warm
werden.

Im LWL-Freilichtmuseum Detmold wartet ebenso Abkühlung auf die
Besucher. Der Museumsleiter Dr. Jan Carstensen gibt diesen
Tipp: "Im grünen Museumsgelände ist es immer angenehm und in
den niederdeutschen Hallenhäusern wie dem Gräftenhof sogar
erfrischend kühl. Für den Fall, dass das zur Abkühlung nicht
ausreicht, erwartet die Besucher ein Eis im "Bistro Sauerland"
oder ein kühles Bier in unserem Gasthof "Im weißen Ross", der
einen der schönsten Biergärten Westfalens zu bieten hat." Bis
Ende August ist das Museum, das 500 Jahre westfälische
Alltagsgeschichte präsentiert, bis 21 Uhr geöffnet. Bei
Live-Musik kann man den Abend dann im Biergarten ausklingen
lassen.

Für einen kühlen Spaziergang ist das LWL-Freilichtmuseum Hagen
der richtige Ort. Da das Museum am Stadtrand höher liegt als
die aufgeheizte städtische Steinwüste, kann man viele
Werkstätten und Ausstellungsräume in einem angenehmeren Klima
erleben. Schöne schattige Wege am Waldrand, sowie zahlreiche
Bäche und Teiche sorgen zusätzlich für eine angenehme Kühle und
laden zu einem Ausflug ins Grüne ein.

Nackte Füße sind auch im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage
gefragt. Wenn schon die Sonne von oben brennt, können Besucher
hier beim Lehmstampfen in der Maukegrube wenigstens ihre Füße
kühlen. So erfrischt gilt es anschließend mit dem bearbeiteten
Lehm einen Ziegelstein zu formen. An ganz heißen Tagen
empfiehlt LWL-Museumsleiter Willi Kulke einen Besuch im
Ringofen. "Früher wurden hier wöchentlich 120.000 Steine
gebrannt. Heute brennen wir nur noch einmal im Jahr und im
Sommer hält sich hier eine angenehme Kühle unter der 1,5 Meter
starken Ofendecke."

Wer allerdings erfahren möchte, was es heißt, richtig zu
schwitzen, der sollte die Glashütte des LWL-Industriemuseum
Gernheim besuchen. Hier kann man den Glasmachern bei der Arbeit
am heißen Glasofen zuschauen. Hitzefrei bei 30 Grad ? Da können
die nur drüber schmunzeln: schließlich hat der Glasofen mehr
als 1000 Grad....


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Nachtigall in Witten
Nachtigallstraße 35, 58452 Witten
Tel. 02302 936640
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 2,40 Euro; Kinder: 1,50 Euro

LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern II/IV in Dortmund
Grubenweg 5, 44388 Dortmund-Bövinghausen
Tel. 0231 6961111
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 2,60 Euro; Kinder: 1,00 Euro

LWL-Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33, 45527Hattingen
Tel. 02324 9247140
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, Fr 10-21.30 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 2,40 Euro; Kinder: 1,50 Euro

LWL-Museum für Naturkunde
und Planetarium
Sentruper Straße 285, 48161 Münster
Tel. 0251 59105
Internet: http://www.naturkundemuseum-muenster.de
Öffnungszeiten: Di-So 9-18 Uhr
Eintritt mit Planetarium: Erwachsene: 6,20 Euro; Kinder: 3,10 Euro

Stiftung Kloster Dalheim
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in Lichtenau
Am Kloster 11, 33165 Lichtenau-Dalheim
Tel. 05292 1664
Internet: http://www.kloster-dalheim.de
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 3,90 Euro; Kinder: 1,00 Euro

LWL-Industriemuseum
Altes Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2, 45731 Waltrop
Tel. 02363 97070
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr, Einlass bis 17.30 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 3,50 Euro; Kinder: 2 Euro

LWL-Freilichtmuseum Detmold
Krummes Haus, 32760 Detmold
Tel. 05231 7060
Internet: http://www.freilichtmuseum-detmold.de
Öffnungszeiten: Di-So 9-18 Uhr, Einlass bis 17 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 5 Euro; Kinder: 2 Euro

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach, 58091 Hagen
Tel. 02331 78070
Internet: http://www.freilichtmuseum-hagen.de
Öffnungszeiten: Di-So 9-17.30 Uhr, Einlass bis 17 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 5 Euro; Kinder: 2 Euro

LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage
Sprikernheide 77, 32791 Lage
Tel. 05232 94900
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr
Eintritt: Erwachsene: 2,90 Euro; Kinder: 1,50 Euro

Internet LWL-Industriemuseen: http://www.lwl-industriemuseum.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Aug 21 10:07:30 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 21 Aug 2009 10:07:30 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Museumspaedagogische Aktionen Familientag Burg Altena,
23.08.2009
Message-ID: 4A8E71E2.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 21.08.2009, 09:33


AKTUELL

Museumspädagogische Aktionen zum Mitmachen beim Familientag auf Burg
Altena

Familien mit Kindern können sich auf den 23. August freuen: Bei der
Jubiläumsparty "100 Jahre Jugendherbergen" auf der Burg Altena erwartet
sie ein abwechselungsreiches Programm und das bei freiem Eintritt. Die
Museen der Burg Altena sind am Sonntag mit von der Partie. Passend zum
mittelalterlichen Kulisse bietet die Museumspädagogik des Märkischen
Kreises mittelalterliche Handwerkstechniken zum Mitmachen an. Auf dem
oberen Burghof gibt es gleich drei Stände: Neben Lederbeuteln können
Specksteinanhänger und Filzkugeln hergestellt werden. Auf dem unteren
Burghof dürfen die Kinder unter Anleitung kleine Messer schmieden. Auch
die Stadt beteiligt sich an der Jubiläumsfeier. Ein weiterer
Mitmach-Stand der Museen befindet sich auf dem Platz an der "Mittleren
Brücke", in der Nähe der Lennestraße. Dort können Figuren aus Aludraht
gebogen werden. Einen besonderen Anreiz gibt es für die Kinder, alle
vier Stationen (außer dem Schmieden) zu besuchen. Wer den Besuch von
vier Ständen auf einer Rundlaufkarte mit Stempel nachweisen kann, darf
sich über eine tolle Überraschung freuen.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 20 11:05:11 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Aug 2009 11:05:11 +0200
Subject: [WestG] [KONF] "Medien.nutzen": Kongress mit Prof. Dr.
ChristianPfeiffer, Dortmund, 05.09.2009
Message-ID: 4A8D2DE7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.08.2009, 13:15


KONFERENZ

"Medien.nutzen"
Kongress in Dortmund mit Prof. Dr. Christian Pfeiffer

Am Samstag, 5. September laden die Medienberatung NRW der
Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR)
sowie die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) nach Dortmund zum
landesweiten Kongress über "Leben und Lernen mit Medien" ein.

"Medien sind heute in der Alltagswelt von Kindern und
Jugendlichen allgegenwärtig, sie bereichern die Kommunikation
und Interaktion der jungen Menschen untereinander", so Dr.
Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen. Der
Umgang mit ihnen sei meist geprägt von Unterhaltung und Spaß,
die Risiken träten oft in den Hintergrund. Eltern und Pädagogen
falle die Aufgabe zu, die Kinder und Jugendlichen mit der
nötigen Kompetenz für einen sicheren Umgang mit Medien
auszustatten. Köster: "Auch für den Unterricht gilt: Wer
Schülerinnen und Schüler fördern möchte, der muss ihnen zeigen,
wie sie Medien sinnvoll und zielgerichtet für aktives und
selbst gesteuertes Lernen nutzen können."

Erstmals in NRW nimmt daher der Kongress im Kongresszentrum
Westfalenhallen "Medien.nutzen - Leben und Lernen mit Medien"
sowohl Chancen als auch Risiken jugendlicher Mediennutzung in
den Blick. Sprechen werden unter anderem Prof. Dr. Norbert
Schneider (Direktor der Landesanstalt für Medien NRW), Prof.
Dr. Christian Pfeiffer (Kriminologisches Forschungsinstitut
Niedersachsen) und Staatssekretär Günter Winands vom
NRW-Schulministerium.

Prof. Dr. Christian Pfeiffer ist bekannt für provokante und
kritische Stellungnahmen zum Medienkonsum. Als Hauptredner wird
er diesmal die Gefahrenquellen aber auch die Potenziale
digitaler Medien ausführlich darstellen. In 30 Kurzvorträgen
und vertiefenden Gesprächen finden Lehrkräfte, Eltern und
Pädagoginnen der außerschulischen Jugendarbeit anschließend
Praxistipps und Gelegenheit zum Austausch. Eine Fachausstellung
mit Gesprächspartnern und Informationsmaterial begleitet den
Kongress. Ein öffentliches Live-Hacking sensibilisiert zum
Abschluss auf verblüffende und zugleich unterhaltsame Weise für
den sicheren Umgang mit persönlichen Daten.

Eingeladen sind Lehrerinnen und Pädagogen der außerschulischen
Jugendarbeit, die "Kompetenzteams NRW" sowie Eltern. Die
Veranstaltung findet am Samstag, 5. September von 9.30 Uhr bis
16.30 Uhr im Kongresszentrum Westfalenhallen in Dortmund statt.
Ausführliche Informationen und Anmeldung unter
www.medienberatung.nrw.de. Anmeldeschluss ist der 27. August
2009.

Der Kongress wird veranstaltet von der Landesanstalt für Medien
Nordrhein-Westfalen (LfM) in Kooperation mit der Medienberatung
NRW und dem NRW-Ministerium für Schule und Weiterbildung. Die
Medienberatung NRW ist ein gemeinsames Angebot der
Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR)
sowie des NRW-Schulministeriums. Die Landesanstalt für Medien
Nordrhein-Westfalen (LfM) ist eine unabhängige Anstalt des
öffentlichen Rechts.


INFO

Westfalenhallen Dortmund GmbH
Zentralbereich Kommunikation
Strobelallee 45
44139 Dortmund
Tel.: 0231 / 12 04-0
Fax: 0231 / 12 04-724
E-Mail: mailto:medien at westfalenhallen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Aug 20 11:25:18 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Aug 2009 11:25:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtrundgang: Franzoesische Spuren - Von Napoleon
biszur Besetzung der Ruhr, Witten, 29.08.2009
Message-ID: 4A8D329E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Universitätsstadt Witten"
Datum: 17.08.2009, 11:53


AKTUELL

Stadtrundgang: Französische Spuren - Von Napoleon bis zur
Besetzung der Ruhr
Sabotagezelle hatte ihre Schaltzentrale im Ausbesserungswerk

"Schangels und Boches - Französische Spuren in Witten" lautet
das Thema des Stadtrundgangs, den die Stadtmarketing Witten
GmbH am 29. August (Samstag) ab 14.30 Uhr anbietet. Anfang des
19. Jahrhunderts hinterließ Napoleon hier auf seinen Feldzügen
bleibende Eindrücke, und rund 100 Jahre später war Witten auch
von der Besetzung des Ruhrgebietes betroffen.

Die spannende Geschichte deutsch-französischer Konflikte wird
an verschiedenen Originalschauplätzen der Innenstadt erzählt -
z. B. in einer ehemaligen Polizeikaserne der Franzosen oder im
Bundesbahnausbesserungswerk, wo eine deutsche Sabotagezelle
ihre Schaltzentrale hatte und Widerstand organisierte.


INFO

Anmeldungen sind im Tourist Ticket Service auf dem Rathausplatz
oder online unter www.stadtmarketing-witten.de möglich. Die
Teilnahme kostet 7 Euro. Weitere Informationen gibt es unter
der Rufnummer (02302) 12233.





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Aug 21 10:22:48 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 21 Aug 2009 10:22:48 +0200
Subject: [WestG] [TV/R] Emil Schumacher Museum in Hagen oeffnet, WDR 5,
28.08.2009
Message-ID: 4A8E7578.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Wissen"
Datum: 20.08.2009, 19:01


TV/RADIO

Freitag, 28. August 2009

Scala
12.05 - 13.00 Uhr, WDR 5

Weitere Sendetermine:
28. August, ab 21.05 Uhr, WDR 5

Malerische Suche nach dem Unbekannten
Das Emil Schumacher Museum in Hagen öffnet

Claudia Dichter berichtet live von der Eröffnung des Emil Schumacher
Museums in Hagen und begutachtet die bedeutende Sammlung in den neuen
Museumsräumen.

Am 29. August wäre Emil Schumacher 97 Jahre alt geworden. Der
bedeutende Maler des Informel und Ehrenbürger der Stadt Hagen wird mit
einem besonderen Festakt geehrt. Am 28. August wird ihm zu Ehren das
neue Emil Schumacher Museum eröffnet. Damit wird gemeinsam mit dem
sanierten Karl Ernst Osthaus Museum das lang herbei gesehnte neue
?Kunstquartier Hagen? der Öffentlichkeit übergeben.

Die Materialbilder Schumachers, seine Abstraktionen und Farbflächen
finden hier ihr neues Zuhause. Claudia Dichter berichtet live von der
Eröffnung und begutachtet die bedeutende Sammlung in den neuen
Museumsräumen.

Autorin: Claudia Dichter
Redaktion: Nora Schattauer





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Aug 21 10:24:13 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 21 Aug 2009 10:24:13 +0200
Subject: [WestG] [TV/R] Bilderbuch Deutschland: Die Ruhr, WDR Fernsehen,
28.08.2009
Message-ID: 4A8E75CD.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Wissen"
Datum: 20.08.2009, 19:01


TV/RADIO

Freitag, 28. August 2009

Bilderbuch
14.15 - 15.00 Uhr, WDR Fernsehen
Videotext für Hörgeschädigte

Die Ruhr

Geheimnisvolle Burgruinen und reiche Herrensitze, Klostergemäuer und
Bauerngehöfte, Spuren des Bergbaus und anderer Gewerke der
Industrialisierung - das alles prägt diese Landschaft mit weiten Auen,
Wiesen, steilen Ufern und ausgedehnten Tälern um den 220 Kilometer
langen Flusslauf der Ruhr.
Die Ruhr bei Hattingen; Rechte: WDR/Mauritius

Das Wechselspiel aus Stauwehren und naturbelassenen
Überschwemmungsgebieten entlang des Flusses garantiert zu jeder
Jahreszeit die Entdeckung von Idyllen mitten im Pott. Vorbei an
behaglichen Gasthäusern und historischen Ortschaften in Fachwerk oder
graubraunem Ruhrsandstein lädt ein Netz von weit verzweigten Wanderwegen
und kilometerlangen Radfahrrouten ein, diese Idyllen in immer neuer
Perspektive zu erleben.

Zwischen Bochum und Hattingen bietet die Ruhr dem Betrachter ein
überraschend abwechslungsreiches Stimmungsbild: Teilweise ist der
Fluss schiffbar, an anderen Stellen fächert er sich breit auf mit
kleinen Inseln, Schotterbänken und rasanten Stromschnellen. Früher
bildeten Fähren über weite Strecken die einzige Verbindung von Nord- und
Südufer der Ruhr. Die Kohlenkähne ähnelten holländischen
Plattbodenschiffen - zahlreiche Untiefen im Fluss erlaubten keinen
übermäßigen Tiefgang.

Flussabwärts ging die Fahrt meist unter Segel weiter. Flussaufwärts war
ein Kreuzen gegen die Strömung kaum möglich - hier musste Muskelkraft
eingesetzt werden. Wohlhabende Kapitäne ließen sich von Pferden entlang
der Leinpfade bergan ziehen. Schleusen wurden gebaut, später folgten
imposante und teilweise einzigartige Wasserkraftwerke. Stauseen
entstanden - auch um die Wasserqualität der Ruhr erhalten und verbessern
zu können.

Eine kleine Sensation stellte nach über 600 Jahren die erste
Neugründung eines Zisterzienserklosters in Deutschland dar. In
klösterlichromantischer Umgebung erleben wir die Ruhe und Besinnung
des klösterlichen Lebens mit allabendlichen lateinischen Chorgesängen im
scharfen Kontrast zur Moderne.

Es sind das Neben- und Miteinander von Gegenwart und Vergangenheit
sowie die Spuren und Zeugnisse einer über Jahrhunderte währenden
vorindustriellen Entwicklung, der rasanten Industrialisierung und deren
gegenwärtiges Echo, auf das wir die Aufmerksamkeit der Zuschauer lenken
wollen. Ein Blick auf eine Kulturlandschaft, die Vorurteile in Frage
stellt und Räume für überraschende Entdeckungen eröffnet.

Film von: Inga Wolfram
Erstsendung ARD/WDR: 21.6.2009





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Aug 21 10:25:51 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 21 Aug 2009 10:25:51 +0200
Subject: [WestG] [TV/R] Wir sind NRW, Teil 2: Das Sauerland, WDR Fernsehen,
28.08.2009
Message-ID: 4A8E762F.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Wissen"
Datum: 20.08.2009, 19:01


TV/RADIO

Freitag, 28. August 2009

Dokumentation
20.15 - 21.00 Uhr, WDR Fernsehen
Videotext für Hörgeschädigte

Weitere Sendetermine:
29. August, ab 1.20 Uhr, WDR Fernsehen
31. August, ab 12.00 Uhr, WDR Fernsehen


Wir sind NRW - Teil 2: Das Sauerland

Durch seine Hausbesuche kennt Dr. Muffert Land und Leute rund um Brilon
besser als jeder andere. Seine Diagnose: das Sauerland ist
quietschfidel. Christian Dassel kann das nur bestätigen. "Wir sind NRW"
- im Sauerland besonders.

Wir sind zwar alle NRW, trotzdem sind wir sehr verschieden. Die
Siegerländer sind maulfaul - sagen die Sauerländer. Die Sauerländer
sind ein verschlossenes Bergvolk - sagen die Siegerländer. Reporter
Christian Dassel sagt: eins nach dem anderen - und widmet sich in der
zweiten Folge von "Wir sind NRW" voll und ganz dem Sauerland. "Glaube,
Sitte, Heimat" - dieser wertkonservative Dreiklang wird gerade im
Sauerland mit Pauken und Trompeten zelebriert.

"Ein echter Sauerländer muss einmal im Leben Schützenkönig gewesen
sein", sagt Gerd Hellermann aus Bredelaer. Seit diesem Jahr ist er ein
echter Sauerländer. "Ein echter Sauerländer trinkt gerne reichlich
Bier!" - sagt Franz Müntefering. Der SPD-Parteivorsitzende widerspricht
damit in keinster Weise dem Schützenkönig Hellermann, denn Schützenfest
und Bier sind im Sauerland seit Menschengedenken eine sehr bewährte
Kombination.

Ein echter Sauerländer ist auch Hans-Werner Scharioth. Doch wenn es um
die Heimat geht, hat er ein Problem. In Listernohl ist er geboren und
aufgewachsen. Dann kam die Biggetalsperre und Familie Scharioth wurde
umgesiedelt. Seit über 40 Jahren ist die alte Heimat wie vom Erdboden
verschluckt. "Das ist manchmal schwer: Ich kann nicht mehr dorthin
zurück, wo ich aufgewachsen bin", sagt Scharioth und wirft die Angel
aus. Am liebsten angelt er am Biggesee.

In Listernohl wohnen jetzt Zander, Hecht, Barsch oder Aal - zumindest
solange, bis der Fisch am Haken hängt. Dann wird er zwangsumgesiedelt
und landet in der Pfanne. Am Fuße des malerischen Diemelsees thront der
St. Muffert, eine majestätische Erhebung, die nur zufällig so ähnlich
heißt wie der zuständige Landarzt. Im Gegensatz zum St. Muffert lassen
die Sauerländer auf Dr. Muffert nichts kommen. Er ist der Retter in der
Not, einer der letzten Vertreter einer vom Aussterben bedrohten Gattung:
wenn der Patient nicht zum Doktor kommen kann, kommt der Doktor zum
Patienten.

Film von: Christian Dassel






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Aug 21 10:28:21 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 21 Aug 2009 10:28:21 +0200
Subject: [WestG] [TV/R] Bilderbuch Deutschland: Das Siegerland, WDR Fernsehen,
29.08.2009
Message-ID: 4A8E76C5.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Wissen"
Datum: 20.08.2009, 19:01


TV/RADIO

Dienstag. 25. August 2009

Bilderbuch
14.15 - 15.00 Uhr, WDR Fernsehen
Videotext für Hörgeschädigte

Zwischen wunderbaren Natureindrücken der Mittelgebirgslandschaft des
Rothaargebirges und den kulturellen Schätzen der Region bewegt sich
dieses "Bilderbuch".
Blick auf die Obernautalsperre; Rechte: WDR/Johannes Höflich

Der Kreis Siegerland-Wittgenstein ist der waldreichste Kreis
Deutschlands. Sein Waldreichtum und die in den Bergen vorkommenden Erze
haben das Leben der Menschen hier seit Jahrtausenden bis heute geprägt.
In der kalten Jahreszeit verwandeln sich die Höhenlagen des Siegerlandes
in stimmungsvolle Winterlandschaften und bieten sogar Skiabfahrten mit
Liftbetrieb.

Einer der letzten Köhler Deutschlands geht hier in den Sommermonaten
noch seinem uralten Handwerk nach, und auch heute noch werden Teile des
Waldes nach der einzigartigen Siegerländer Haubergswirtschaft gepflegt.
Für den Besucher ist es das abwechslungsreiche, ursprüngliche
Landschaftsbild, durchzogen von zahlreichen Flüssen und die
interessanten, schön gelegenen Orte wie Bad Berleburg mit seinem
Schloss, die in ihren Bann ziehen.

Film von: Martina Müller
Erstsendung ARD/WDR: 19.7.2009






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Aug 21 10:31:06 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 21 Aug 2009 10:31:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Themenfuehrung: Die Lippe in Lippstadt, 02.09.2009
Message-ID: 4A8E776A.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 21.08.2009, 10:20


AKTUELL

"Lippstadt, die Wasserreiche?
Öffentliche Themenführung am 2. September 2009

Unter dem Titel ?Lippstadt, die Wasserreiche? laden wir am Mittwoch,
2. September 2009 um 14:30 Uhr alle Interessierten ein, mehr über die
Lippe zu erfahren, die das Leben der Stadt seit über 800 Jahren
beeinflusst.

Der etwa 90-minütige Spaziergang beginnt am Rathaus und führt zunächst
in die idyllische Parkanlage ?Grüner Winkel?. Entlang der Lippe werden
sowohl am Mattenklodtsteg als auch an den hübschen Mühlen Stationen
eingelegt, um auf ihre historische und wirtschaftliche Bedeutung
einzugehen. Am Kanuzentrum wird schließlich eine Brücke in die Gegenwart
geschlagen und die sportlichen Aktivitäten an und in der Lippe näher
beleuchtet.

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, sich am Mittwoch, 2.
September 2009 um 14:30 Uhr am Rathaus einzufinden, um Interessantes und
Wissenswertes über die Lippe und ihre Geschichte zu erfahren. Der
Kostenbeitrag beträgt 5,00 ? pro Person.

Wir möchten Sie bitten, Ihre Teilnahme bei der Stadtinformation im
Rathaus oder telefonisch unter 02941 / 58515 anzumelden, da die
Teilnehmeranzahl auf 25 Personen begrenzt ist.

Es besteht außerdem die Möglichkeit, diese Stadtführung für Gruppen zu
buchen. Der Termin kann flexibel nach Ihren Wünschen organisiert werden.
Die Kosten für die gesamte Gruppe bis zu 25 Personen betragen 45,00 ?.







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Aug 21 10:33:03 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 21 Aug 2009 10:33:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Themenabend Stadtarchiv Muenster: Geschichte
desStadtteils Kinderhaus, 27.08.2009
Message-ID: 4A8E77DF.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Stadt Muenster"
Datum: 21.08.2009, 10:17


AKTUELL

Von müden Pilgern und Kaffee-Ablässen
Themenabend im Stadtarchiv zur Geschichte des Stadtteils Kinderhaus

Von der Leprastation zum pulsierenden Stadtteil: Kapitel aus der
frühen wie jüngeren Geschichte des Ortsteils Kinderhaus blättert ein
Themenabend im Stadtarchiv auf. Am Donnerstag, 27. August, gibt es um 18
Uhr Wissenswertes über Münsters Norden, garniert mit amüsanten Anekdoten
und vielen Abbildungen.

Kinderhaus bestand über Jahrhunderte lediglich aus dem Leprosenhaus,
der Kirche und umliegenden Höfen. Urkundlich erwähnt wird der Name
erstmals anno 1333. Die Siedlung entstand aus dem Leprosorium, das vor
den Toren der Stadt lag. Beste Kenner des Stadtteils sind Ruth Betz und
Werner Rave. Die Gründerin des Heimatmuseums und der langjährige Leiter
des Bürgerhauses werden die Zuhörer mitnehmen auf eine Reise vom
Mittelalter bis heute.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lockten an sonnigen Wochenenden
ausgezeichnete Kaffeewirtschaften die Münsteraner nach Kinderhaus. Eine
Tradition, die schon Jahrhunderte zuvor gepflegt wurde. Sie besaß einen
religiösen Ursprung. 1786 wurde von Papst Pius VI. ein Ablass gewährt,
durch den die Gläubigen, die am Sonntag nach Mariä Himmelfahrt und an
den folgenden sieben Tagen die Kirche Sankt Joseph in Kinderhaus
besuchten, von allen Sünden freigesprochen wurden. Um sich von den
Strapazen des Bußgangs zu erholen, kehrten die Pilgerer häufig ins
Armenhaus ein. So gehörte der "Kaffee-Ablass" bald zum allgemeinen
Sprachgebrauch.

Mit vielen Fakten und Informationen, untermalt von anschaulichen
Bildern, laden die beiden Referenten zum informativen Streifzug durch
die Historie des Stadtteils ein. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung
ist nicht erforderlich (Stadtarchiv, An den Speichern 8).





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Aug 21 13:58:42 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 21 Aug 2009 13:58:42 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Kulturdezernent_Hans-Peter_Boer_bef?=
=?utf-8?q?=C3=B6rdert?=
Message-ID: 4A8EA812.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 21.08.2009, 13:54


AKTUELL

Kulturdezernent Hans-Peter Boer befördert

Hans-Peter Boer, für Kulturangelegenheiten bei der Bezirksregierung
Münster verantwortlich, ist jetzt zum Regierungsschulrat befördert
worden. Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek übereichte die
Beförderungsurkunde im Beisein von Regierungsvizepräsidenten Dorothee
Feller-Elverfeld und Schul-Abteilungsleiter Wolfgang Weber.

Boer hat in Münster sein Abitur gemacht und entschied sich für den
Lehrerberuf. Ab 1972 war er an Schulen in Gescher, Coesfeld und Münster,
zuletzt ab 1996 am Joseph-Haydn-Gymnasium in Senden als Lehrer für
Deutsch und Geschichte tätig. In seiner Freizeit widmete er sich vor
allem der Geschichte des Münsterlandes und veröffentlichte eine Fülle
von eigenen Forschungsergebnissen vor allem zur Kultur- und
Bildungsgeschichte der heimischen Region. Zudem war der in Nottuln
lebende Kulturfachler in mehreren landeskundlichen Vereinigungen
Westfalens tätig und ist bis heute Vorsitzender des Kreisheimatvereins
Coesfeld. Seine fundierten Kenntnisse des Münsterlandes und seine
weitreichenden Verbindungen in die regionale Kulturszene führten
schließlich dazu, dass ihm ab 2005 zunächst mit halber Stelle, ab
2007 ganz die Aufgaben eines Kulturdezernenten bei der Bezirksregierung
Münster im Dezernat 48 übertragen wurden. Diese Tätigkeit, bei der die
Aufgaben der Landes-Förderung von Kunst, Kultur, Weiterbildung und
Bibliotheken koordiniert werden, wird der 60jährige auch nach seiner
Ernennung zum Regierungsschulrat fortsetzen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 24 10:24:01 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 24 Aug 2009 10:24:01 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Wiedereroeffnung: Neuer Blick auf die Meisterwerke
desLWL-Landesmuseums, Muenster, ab 23.08.2009
Message-ID: 4A926A41.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.08.2009, 12:23


AUSSTELLUNG

Sammlung aufgemischt Wiedereröffnung: Neuer Blick auf die
Meisterwerke des LWL-Landesmuseums

Ein halbes Jahrtausend, etliche kunsthistorische Epochen und
drastische Stilwechsel in der Mode liegen zwischen ihnen - und
doch haben sie viel gemeinsam: August Mackes expressiv gemalte
Frauen in seinem Gemälde "Modegeschäft" von 1913 und das rund
500 Jahre zuvor entstandene Bildnis der "Heiligen Dorothea" von
Conrad von Soest.

Schönheit, die Wertschätzung kostbarer Materialien und die
Ausdruckskraft der Farben finden sich in beiden Werken - ab
Sonntag (23.8.) zu sehen in der Ausstellung "Aufgemischt -
Meisterwerke der Sammlung im Dialog" im LWL-Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte in Münster. Erstmals steht das
ungewöhnliche Bilderpaar Seite an Seite in einer Ausstellung.

Die Neupräsentation der Sammlung im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zeigt die Auswahl
von Hauptwerken nicht mehr chronologisch gegliedert, sondern
epochen-übergreifend im Dialog. "Diese ungewöhnliche
Präsentation stellt zum einen Werke zugespitzt auf bestimmte
Aspekte nebeneinander und bietet zugleich Raum für
Entdeckungen. Dadurch können auch langjährige Besucher eine
neue Sicht auf die Sammlung des Museums gewinnen", so
LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale.

"Mit dieser neuen Dauerausstellung für die Phase des Um- und
Neubaus bis 2013 haben wir aus der Not eine Tugend gemacht:
Denn erst der reduzierte Ausstellungsraum im historischen
Altbau war für uns der Ausgangspunkt, unsere Meisterwerke in
dieser unkonventionellen Weise erstmals 'aufzumischen'",
erklärt Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold.

Die Auswahlkriterien für die Gruppierung der Werke waren
thematische, formale sowie Stimmung und Gefühl erzeugende
Gemeinsamkeiten bei den Hauptwerken der Sammlung.
Beispielsweise verrät die "Sprache des Künstlers" viel über die
Beziehung zu seinem Modell. Dies gilt für die berühmte
spätgotische Lukasmadonna von Derick Baegert, das
altmeisterliche Doppelbildnis, das Otto Dix von dem Maler Willy
Kriegel und dessen Frau malte (1932) und Gerhard Richters
fotorealistisch anmutendes Familienbild von 1971.

Das Kreuz, Zeichen für Passion und Meditation, ist
übergreifendes Thema in einem Raum, in dem die Hauptwerke der
romanischen Kunst - das monumentale Triumphkreuz aus Bockhorst
und das "Soester Antependium" - Klarheit, Strenge und Ruhe
ausstrahlen. Diese Aussagen bestimmen in expressionistischem
Form- und Farbkonzept auch Karl Schmidt-Rottluffs
"Patroklusturm" (1922) und zeitgenössische Arbeiten von Antoni
Tapies und Friedrich Vordemberge-Gildewart.

Starke Gefühle wie Trauer, innere und äußere Verletzung, Leid
und Qual sind in Kunstwerken vom Mittelalter bis zur Gegenwart
spürbar. Ein Beispiel hierfür ist die "Unnaer Pietà" aus dem
späten 14. Jahrhundert, die neben dem Gemälde "Das weinende
Mädchen" (1909) von Edvard Munch und Lucio Fontanas Bildwunde
"Concetto Spaziale" aus dem Jahr 1959 steht. Trost und Hoffnung
ausstrahlende Kunstwerke sind dialogisch dem Thema Leid im
selben Raum zugeordnet.

Eine zentraler Aspekt der Ausstellung sind zudem die sich
wandelnden Paradiesvorstellungen: Dem Paradies-Wandbild von
Franz Marc und August Macke (1912) sind eine plastische
Darstellung des Sündenfalls aus der Renaissance von Johann
Brabender und Otto Müllers "Zwei sitzende Akte" vom Beginn des
20. Jahrhunderts beigestellt. Hier klingen grundsätzliche
Aussagen zum Menschenbild an, die zudem in einer Auswahl von
Porträts ein Spektrum zwischen Individualität und Inszenierung
entfalten.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: +49 251 5907-01
Fax: +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 24 10:36:35 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 24 Aug 2009 10:36:35 +0200
Subject: [WestG] [AUS] RUB-Archaeologe erstellt Luftbilddokumentation, Herne,
27.02.-28.11.2010
Message-ID: 4A926D33.84E1.00D6.0@lwl.org

Von:"Josef König"
Datum: 20.08.2009, 15:40


AUSSTELLUNG

Das Ruhrgebiet: Land der Burgen und Schlösser
RUB-Archäologe erstellt Luftbilddokumentation
Archäologische Erkundung der Burgenlandschaft im Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet gilt als Region für Bergbau und Stahlindustrie,
doch wer hätte gedacht, dass es auch eine dichte
Burgenlandschaft ist? "Mehr Burgen gab es nirgendwo in Europa",
lautet das zentrale Ergebnis von archäologischen
Erkundungsflügen des Bochumer Forschers Dr. Baoquan Song
(Institut für Archäologische Wissenschaften der RUB). Aus der
Luft erforschte Song die Schlösser und Burgen der Region und
dokumentierte die Funde für die Ausstellung "AufRuhr 1225!
Ritter, Burgen und Intrigen" in Zusammenarbeit mit dem
LWL-Museum für Archäologie - Westfälisches Landesmuseum. Auf
der Webseite des LWL ist seit gestern eine Videodokumentation
der Burgenbefliegung online zu sehen unter:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Aufruhr/aktuell/

Spuren der Vergangenheit

Mehr als 100 Kulturdenkmäler hat Dr. Song im vergangenen Jahr
aus der Luft untersucht. Die so genannte Flugprospektion bietet
vielfältige Möglichkeiten, unterschiedlich erhaltene Anlagen zu
beobachten und zu dokumentieren. Sie liefert nicht nur
Bildmaterial aus der ungewöhnlichen Vogelperspektive zur
Veranschaulichung der Lage und baulichen Besonderheiten der
historischen Monumente, sondern dadurch konnten in manchen
Fällen sogar Spuren von Vorgängerbauten bzw. -befestigungen
aufgespürt werden.

Erschwerte Luftbildarchäologie

Das 4.435 qkm große Ruhrgebiet stellt mit mehr als einem
Drittel bebauter Fläche eine ausgedehnte Städtelandschaft dar.
Nur die Übergänge zwischen den Städten sind durch eine lockere
Vorortbebauung und durch landwirtschaftlich genutzte bzw.
siedlungsfreie Gebiete geprägt. "Das erschwert die
Flugprospektion, da wir in der Regel nur frei stehende Flächen
luftbildarchäologisch untersuchen können", so Dr. Song. Dennoch
lieferte diese Methode im Projekt interessante Ergebnisse und
ermöglichte es, erstmals alle Burgen, Schlösser und
Herrenhäuser im Ruhrgebiet vollständig zu erfassen.

Schräg fotografiert

Dabei geht es primär um die fotografische Dokumentation der
Bauten. Die meisten Anlagen sind heute als Baumonumente noch
intakt oder bereits wiederaufgebaut worden. Nur ein Teil der
Objekte existiert als Bauruinen bzw. als weitgehend zerstörte
Bodendenkmäler. Ziel des Projekts war, die Lage der
Baumonumente und ihre architektonischen Besonderheiten zu
veranschaulichen. "Dazu eignen sich insbesondere Schrägbilder",
so Song. "Sie zeigen Objekte aus einer uns beinahe gewohnten
Perspektive und können im Gegensatz zu Senkrechtbildern Burgen,
Schlösser und Herrenhäuser in ihrer topographischen Lage
plastisch und aussagekräftig darstellen." Die Flugprospektion
bewährt sich vor allem dann, wenn es sich um völlig zerstörte,
heute eingeebnete Vorgängerbauten bzw. -befestigungsanlagen
handelt und wenn die Burgenruinen im Laubwald erhalten
geblieben sind. "Hier muss man flexibel auf das Wetter, die
Vegetation und die ständig ändernden Witterungebedingungen
reagieren, um jede günstige Gelegenheit zur Beobachtung und zum
Fotografieren auszunutzen", so Dr. Song.

Ausstellung im Kulturhauptstadtjahr

Die Ausstellung "AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen" ist
vom 27. Februar bis 28. November 2010 im LWL Museum für
Archäologie in Herne zu sehen. Begleitend zur Ausstellung
erscheint ein Bildband von Dr. Baoquan Song mit ausgewählten
Luftbildaufnahmen von Burgen und Schlössern.


INFO

Dr. Baoquan Song, Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Geschichtswissenschaft
Institut für Archäologische Wissenschaften
Fach Ur- und Frühgeschichte
Tel.: 0234/32-22551
E-Mail: baoquan.song at rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 24 10:48:21 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 24 Aug 2009 10:48:21 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Aufbauarbeiten fuer Jugendherbergsausstellung auf
BurgAltena laufen mit Hochdruck
Message-ID: 4A926FF5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: Märkischer Kreis
Datum: 20.08.2009, 13:02


AKTUELL

Aufbauarbeiten für Jugendherbergsausstellung auf Burg Altena
laufen mit Hochdruck
Museumspädagogische Führungen jetzt buchen

Bald ist es soweit : Am Samstag, den
22. August um 12 Uhr eröffnet auf der Burg die Ausstellung
"Über Stock und Stein - 100 Jahre Jugendherbergen". Im
Ausstellungsraum laufen die Arbeiten derzeit mit Hochdruck. Die
Museumstechniker Andreas Gerstendorf und Ralf Jellema geben der
Eingangsinszenierung den letzten Schliff. Ebenso wie in
Jugendherbergen werden die Besucher dort an einer "Anmelde"
empfangen, auf braunem Holzschild steht dort
unmissverständlich: "Aufnahme nur mit gültigem Herbergsausweis".

Daneben stehen noch zwei Keramikwaschbecken auf dem Boden und
warten darauf, ihren endgültigen Platz in der Ausstellung zu
finden. Die Fußwaschbecken gehörten früher zur
Standardausstattung von Jugendherbergen, schließlich galt die
Devise: nur mit sauberen Füßen ins Bett. Einige Meter weiter
legen Dr. Agnes Zelck und Heinrich Ulrich Seidel ein altes
Gästebuch vorsichtig in eine Vitrine. Dr. Agnes Zelck ist
wissenschaftliche Mitarbeiterin der Museen und hat die
Ausstellung konzipiert, dabei unterstützt wurde sie von dem
Historiker Heinrich Ulrich Seidel.

"Es ist noch viel zu tun. Einige Vitrinen müssen noch bestückt
werden, Objekte noch an die Wände, das Licht muss ausgerichtet
werden. Ich bin mir aber sicher, dass unsere Besucher am
Samstag eine überaus interessante Ausstellung sehen werden",
betont Agnes Zelck.

Die Jubiläumsausstellung "Über Stock und Stein - 100 Jahre
Jugendherbergen" gibt Einblick in die Ausstattung der Häuser
früher und heute. Anschließend lädt sie ein zu einem
geschichtlichen Streifzug durch das Jugendherbergswesen mit
seinen Höhne und Tiefen.Zur Ausstellung ist ein Katalog mit 111
Abbildungen erschienen. Er kann für 6 Euro im Museumsshop der
Museen Burg Altena erworben werden.

Buchbar sind bereits die Museumspädagogische Programme zur
Sonderausstellung "Über Stock und Stein - 100 Jahre
Jugendherbergen" unter 02352/966-7034. "Auf zur
Jugendherberge..." heißt die erste Führung für die Zielgruppe
3. bis 6. Schuljahr. Die rund 100 Jahre, die seit den ersten
Jugendherbergen vergangen sind, lassen sich besonders gut an
den Dingen verdeutlichen, die mit auf Wanderschaft gingen und
gehen. Die Landkarte wird ersetzt durch das Navigationsgerät,
für die musikalische Unterhaltung sorgt nicht mehr die Laute,
sondern der MP3-Player. Alles Alltagsgegenstände, die bei einer
Wanderung zu einer Jugendherberge von Bedeutung waren und sind.
In Kleingruppen von 2 bis 3 Schülern nähern sich die Teilnehmer
diesen Dingen über ei-nen Fragenbogen an und stellen ihre
Ergebnisse anschließend der Gruppe vor. Nach der Erläuterungen
der Ausstellung geht es in die Aufenthalts- und Schlafräume der
ersten ständigen Jugendherberge. Anschließend haben die Schüler
die Möglichkeit, allein den Medientisch auszuprobieren. Dauer:
90 Minuten, Kosten: 30 Euro (Di - Fr), 40 Euro (Sa/So/Ft) 1
Klasse pro Führung, zzgl. Museumseintritt.

"Wir rühren die Werbetrommel!" richtet sich an Jugendliche vom
7. bis 10. Schuljahr. Wie schafft es eine Idee, sich von Altena
aus in der ganzen Welt zu verbreiten? Werbung heißt das
Zauberwort, das die Gründer der Jugendherbergsbewegung perfekt
beherrschten. Die Ausstellung zeigt, welchen Einfallsreichtum
und welche Kreativität Richard Schirrmann & Co.
entwickelten, um für ihre Idee Reklame zu machen. Ein weiteres
Thema in dem Rundgang ist die Geldbeschaffung in der
Anfangszeit und das moderne Marketing. Neben diesen Themen
widmet sich die Führung der Gründung des Herbergswerks, nimmt
aber auch Themen wie Jugendherbergen im Nationalsozialismus und
in der DDR mit in den Blick. Im Anschluss an diesen
theoretischen Teil ist die praktische Kreativität der Schüler
gefragt.

Aufgabe ist es, ein Werbeplakat für die Jugendherbergen zu
gestalten. Anschließend werden die Ergebnisse in der
Ausstellung präsentiert. Es besteht für die Klasse dann die
Möglichkeit, die Weltjugendherberge zu besichtigen und den
Medientisch zu nutzen. Dauer: 120 Minuten, Kosten: 40 Euro (Di
- Fr), 50 Euro (Sa/So/Ft), 1 Klasse pro Führung, zzgl.
Museumseintritt.


INFO

Für Erwachsene ist die Führung "Von Altena in die Welt..."
konzipiert. Die Führung geht durch die gesamte
Sonderausstellung "Über Stock und Stein" und durch die Räume
der Weltjugendherberge.
Dauer: 90 Minuten; Kosten: 30 Euro (Di - Fr), 40 Euro (Sa/So/Ft)
Maximale Gruppengröße: 20

Museen Burg Altena
Fritz-Thomée-Straße 80
58762 Altena





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 25 10:08:45 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Aug 2009 10:08:45 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL gibt Zeitung zum Tag des offenen Denkmals heraus
Message-ID: 4A93B82D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.08.2009, 10:01


AKTUELL

Cafés, Gartenhäuser und archäologische Ausgrabungen
LWL gibt Zeitung zum Tag des offenen Denkmals heraus

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gibt zum Tag des
offenen Denkmals am 13. September eine Denkmalzeitung heraus.
Die kostenlose Zeitung liegt ab sofort bei vielen Städten und
Gemeinden, in Museen und Bibliotheken aus. Interessierte können
sie auch Internet herunterladen unter
http://www.lwl-denkmalpflege-westfalen.de oder
http://www.lwl-archaeologie.de.

Unter das diesjährige Motto "Historische Orte des Genusses"
fallen unter anderem traditionelle Cafés, biedermeierliche
Gartenhäuschen und mittelalterliche Burgruinen. Die
Denkmalzeitung präsentiert in 16 Artikeln auf zwölf Seiten
denkmalgeschützte Leckerbissen unter anderem aus Arnsberg
(Hochsauerlandkreis), Bielefeld, Dortmund, Minden, Münster und
Warendorf.

"Wir möchten mit der Zeitung einige geschützte Denkmäler in
Westfalen-Lippe vorstellen - und die Leser zu einem Besuch
einladen. Die Artikel bieten auch einen Einblick in die
Methoden in der Denkmalpflege und in die tägliche Arbeit
Mitarbeiter," erklärt LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch.

Am Sonntag, 13. September, findet der Tag des offenen Denkmals
bereits zum 17. Mal statt. Bundesweit können Geschichts- und
Kulturinteressierte mehr als 7.500 Bau- und Bodendenkmäler
besichtigen, von denen viele ansonsten nicht öffentlich
zugänglich sind.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 25 10:17:49 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Aug 2009 10:17:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Hagen im Zweiten Weltkrieg: Eine Stadt und
dieErinnerung an den Untergang, Hagen, 03.09.2009
Message-ID: 4A93BA4D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 25.08.2009, 09:04


AKTUELL

Hagen im Zweiten Weltkrieg:
Eine Stadt und die Erinnerung an den Untergang.

Vor 70 Jahren, am 1. September 1939, wurde Polen durch deutsche
Truppen überfallen. Zwei Tage später, am 3. September, erfolgte
die Kriegserklärung Großbritanniens und Frankreichs an das
Deutsche Reich. Aus dem europäischen Konflikt entwickelte sich
später ein globaler Weltkrieg, dessen Rückwirkungen bis in die
Gegenwart spürbar sind.

Die Stadt Hagen war im Zweiten Weltkrieg ein wichtiges
Rüstungszentrum. Hier wurden Batterien für U-Boote, Torpedos,
Flugzeuge und Raketen produziert, Zubehörteile für Waffen und
Panzer gefertigt. Die Eisenbahnanlagen der Stadt zählten zu den
wichtigen Verbindungslinien in Westdeutschland. Mehrere größere
britische und US-amerikanische Luftangriffe bis März 1945
verwandelten die Innenstadt und die Außenbezirke in eine
Trümmer- und Ruinenlandschaft. Über 2.000 Einwohner fanden
durch Bombenangriffe, mehr als 10.000 Bürger der Stadt an den
Kriegsfronten den Tod; hunderte Menschen wurden Opfer des
NS-Terrors.

In der Stadt waren wichtige und überregional zuständige
Einrichtungen und Behörden vorhanden. Die Außenstelle der
Geheimen Staatspolizei in Hagen stand dabei für den Terror- und
Unterdrückungsapparat, der während des Kriegs eine
kontrollierende Funktion an der Heimatfront einnahm. Die
Stadtverwaltung Hagen besaß im "Dritten Reich" den Ruf einer
korrupten und von Skandalen geschüttelten Kommune. Dies lag vor
allem an dem Handeln des Oberbürgermeisters Heinrich Vetter,
der als Stellvertretender Gauleiter über Hagen hinaus auch in
ganz Westfalen wirkte.

Bereits im Zweiten Weltkrieg kam es zu einer Rückbesinnung auf
das alte Hagen vor der Zerstörung. Gleichzeitig wurde durch die
Entnazifizierung und Vergangenheitsbewältigung versucht, eine
Sinnstiftung für den Tod von über 15.000 Menschen an der Front
und in der Stadt zu finden. Das Gedenken in Hagen an den Krieg,
den Nationalsozialismus und die Luftangriffe erlebte
Konjunkturen und besaß Akteure, die ihre persönlichen
Vorstellungen in das kollektive Gedächtnis einbrachten.

Der durch Abbildungen illustrierte Vortrag stellt die Kriegs-
und Nachkriegsgeschichte einer Großstadt vor. Das Augenmerk
liegt auf der Schilderung der historischen Ereignisse, der
Luftangriffe und erzählter Geschichte aus zeitgenössischen
Schriftquellen. Weiterhin wird ein Überblick über die
Überlieferung in deutschen und alliierten Archiven gegeben
sowie die Gedenkkultur in Hagen nach 1945 dargestellt.

Dr. Ralf Blank ist Leiter der Abteilung Geschichte und
Archäologie im Historischen Centrum Hagen. Er ist Verfasser von
zahlreichen Aufsätzen und Beiträgen in Fachzeitschriften und
Sammelbänden sowie Autor mehrerer Monographien. Unter anderem
hat er mit einem umfassenden Beitrag zur Kriegsgesellschaft an
der Heimatfront am zehnbändigen Sammelwerk "Das Deutsche Reich
und der Zweiter Weltkrieg" mitgearbeitet, das vom
Militärgeschichtlichen Forschungsamt in Potsdam herausgegeben
wird und jetzt in englischer Übersetzung an der britischen
University of Oxford erschienenen ist.


INFO

Dr. Ralf Blank
Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte
Eilper Strasse 71 - 75
D - 58091 Hagen
Tel.: +49 (0) 2331 207 2740
Fax: +49 (0) 2331 207 2447

Donnerstag, 3. September 2009, 19 Uhr
Historisches Centrum Hagen, Vortragssaal





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 25 10:28:37 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Aug 2009 10:28:37 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Schatzungslisten. Ein Ueberblick ueber
dielaendliche Bevoelkerung, Muenster, 10.09.2009
Message-ID: 4A93BCD5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Reich"
Datum: 21.08.2009, 15:35


AKTUELL

Vortrag im Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Bohlweg 2,
Vortragssaal) über Schatzungslisten im Rahmen der Vortragsreihe
"Genealogie im Landessarchiv"

Genealogie im Landesarchiv: Schatzungslisten. Ein Überblick
über die ländliche Bevölkerung Vortrag und Führung von Dr.
Thomas Reich

In der Frühen Neuzeit versuchten die Landesherren durch
Erhebung ordentlicher Steuern ihren wachsenden Bedarf an
Finanzmitteln zu decken. Als direkte Steuer tritt die
Landschatzung als Kopfschatz, Viehschatz, Rauchschatz etc. in
Erscheinung, um beispielsweise die Türkensteuer aufzubringen.
Die Schatzungslisten enthalten genealogisch interessante
Angaben zu den Haushaltsvorständen und Familienmitgliedern, zu
Feuerstätten, teilweise auch zum Gewerbe, zum Hausinventar und
letztlich zur finanziellen Leistungskraft der Bevölkerung.

Alle Interessierten sind wie immer herzlich eingeladen.

Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, die Abteilung
Westfalen (ehemals Staatsarchiv Münster) bei einer Führung
näher kennen zu lernen.


INFO

Zeit und Ort:
10. September 2009, 19.00 Uhr
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
Bohlweg 2
48147 Münster
Telefon 0251-4885-119
Telefax 0251-4885-100
thomas.reich at lav.nrw.de
www.lav.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Aug 25 10:34:35 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Aug 2009 10:34:35 +0200
Subject: [WestG] [KONF] 61. Deutscher Genealogentag, Bielefeld,
11.-14.09.2009
Message-ID: 4A93BE3B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Johannes Altenberend"
Datum: 21.08.2009, 15:47


KONFERENZ

"Genealogie und Industriegeschichte" lautet das Motto des 61.
Deutschen Genealogentages, der vom 11. bis zum 14. September in
der Bielefelder Stadthalle ausgerichtet wird. Der Verein für
Computergenealogie hat mit Unterstützung des Historischen
Vereins für die Grafschaft Ravensberg ein umfangreiches
Programm mit über 60 Vorträgen und zahlreichen Exkursionen zu
diesem Thema entwickelt. Inhalte zur westfälischen und
ravensbergischen Geschichte stehen im Zentrum der Vorträge.
Genealogisch Interessierte dürften manche Anregungen auch auf
der Ausstellung mit über 70 Angeboten zur Genealogie erhalten.

Der Kongreß wird am 11. September um 18.30 Uhr im Sitzungssaal
des Neuen Rathauses in Bielefeld mit einem Vortrag von Prof.
Dr. Reinhard Vogelsang zur Bielefelder Stadtgesellschaft im
Industriezeitalter eröffnet. Alle Informationen und eine
Übersicht über die Vorträge und Exkursionen sowie die
Anmeldeformulare finden Sie unter www.genealogentag.de


INFO

Veranstaltungsdaten:
61. Deutscher Genealogentag
Datum: 11.-14.9.2009
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521/512469





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 26 11:35:11 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Aug 2009 11:35:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bildvortrag: Eisenmineralien im neuen Erzkabinett,
Hattingen, 28.08.2009
Message-ID: 4A951DEF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Anke Höppener"
Datum: 24.08.2009, 13:38


AKTUELL

Eisenmineralien im neuen Erzkabinett
Bildvortrag im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen

Ein Meteorit, Erdkern-Eisen aus 2.900 Kilometern Tiefe, Limonit
von drei verschiedenen Kontinenten - im neuen "Erzkabinett" des
LWL-Industriemuseums Henrichshütte Hattingen erfahren die
Museumsgäste, welche Variationen an eisenhaltigen Mineralien
die Natur zu bieten hat. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) lädt am Freitag, 28. August, um 19.30 Uhr zu einem
kostenlosen Vortrag ein. Stefan König, ehemals Leiter des
Labors der Henrichshütte und Mineraliensammler, beleuchtet die
Herkunft und den Abbau der spektakulären, eisenhaltigen
Mineralien.

Der Hämatit kommt beispielsweise aus Südafrika, wo sich auch
große Eisenerz- und Manganerz-Lagerstätten befinden. Diese
Lagerstätten werden im Tage- und Tiefbau erschlossen. Eine der
weltgrößten Eisenerzlagerstätten ist Sishen. Die dortigen
Erzlager sind vor Milliarden Jahren als untermeerische
Ablagerungen, teilweise durch Untermeeresvulkanismus
entstanden. Im Laufe der Jahrmilliarden sind diese Meere
ausgetrocknet. Die Kontinente haben sich verschoben. Die
Erzmeeresablagerungen wurden durch riesige Vulkanausbrüche
verschüttet, gefaltet, aufgerissen und chemisch verändert, z.B.
durch Eindringen von quarzhaltigen Lösungen. Die Erosion
brachte sie wieder an die Oberfläche, wo sie heute abgebaut
werden.

Der Vortrag im LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen
ist kostenlos.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-140
E-Mail: henrichshuette at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 26 11:12:22 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Aug 2009 11:12:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Historische Filmedition des LWL erinnert
anIndustriegeschichte und Zeitgeist der 1960er Jahre,
Hattingen, 30.08.2009
Message-ID: 4A951896.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.08.2009, 12:08


AKTUELL

Die Henrichshütte und der Atomreaktor historische Filmedition
des LWL erinnert an Industriegeschichte und Zeitgeist der
1960er Jahre

Am Sonntag, 30. August, feiern das ThyssenKrupp Konzernarchiv
und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
die Wiederentdeckung eines kinematograhischem Kleinods:
"300 t Maßarbeit" heißt der historische Industriefilm,
der nach aufwändiger Restaurierung um 11 Uhr im
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen seine
"zweite Premiere" feiert. Die rund halbstündige Dokumentation
zeigt die Fertigung eines Reaktor-Druckbehälters für das
Atomkraftwerk Gundremmingen an der Donau Anfang der 1960er
Jahre in der Henrichshütte.

Das Atom "jazzt" "Wir bauen uns ein Atomkraftwerk!" Wer kennt
ihn nicht, den Loriot-Sketch, in dem es am Ende "puff" macht
und alle Kühe umfallen... Anders als in den 1980er Jahren war
das Thema Atomenergie 1965 noch ganz überwiegend positiv
besetzt. Sie galt als Garant für Fortschritt und Wachstum. So
wundert es nicht, dass auch die damals bereits
krisengeschüttelte Ruhrgebietsindustrie auf die neue Energie
setzte. 1963 nahm die Rheinstahl Hüttenwerke AG den Auftrag für
die Reaktor-Fertigung in Hattingen an. Parallel dazu wurde ein
Filmporträt in Auftrag gegeben, das diese Produktion ins rechte
Licht rücken und die Henrichshütte in aller Welt für
Folgeaufträge empfehlen sollte.

Zwei Jahre lang begleitete die renommierte Deutsche Industrie-
und Dokumentarfilm GmbH mit ihren Kameras den
Produktionsprozess durch fast alle Werkstätten der
Henrichshütte, vom Stahlwerk bis zum Transport des fertigen 300
Tonnen-Behälters ins über 450 Kilometer entfernte Atomkraftwerk
Gundremmingen. "Mit seiner spannungsreichen Dramaturgie, seinen
faszinierenden Bildern, seiner exaltierten
Jazzmusik-Untermalung und seinem prononcierten Kommentar gibt
der Film mit dem Titel '300 t Maßarbeit' sowohl Einblick in den
Produktionsbetrieb eines damals hochmodernen Hüttenwerks als
auch in den fortschrittsoptimistischen Zeitgeist der 1960er
Jahre", urteilt Dr. Markus Köster, Leiter des
LWL-Medienzentrums für Westfalen.

DVD als letzter Beleg einer Ära Heute ist das alles Geschichte:
Das Atomkraftwerk Gundremmingen ist seit 1977 nach einem
schweren "Störfall" stillgelegt und auch der Hochofen 3 der
Henrichshütte Hattingen wurde schon vor über 20 Jahren
ausgeblasen und ist inzwischen eines von acht Industriemuseen
des LWL. Als industrie- und zeitgeschichtliches Dokument
besitzt der Film "300 t Maßarbeit" bleibenden Wert. Gemeinsam
mit dem Konzernarchiv der ThyssenKrupp-AG haben das
LWL-Medienzentrum für Westfalen und das LWL-Industriemuseum
Henrichshütte den Streifen deshalb jetzt in der Reihe
"Westfalen in historischen Filmen" als deutsche und englische
DVD-Edition mit ebenfalls zweisprachigem Begleitheft neu
herausgebracht.

"Ein Film, der nicht nur musikalisch jazzt!", meint der Leiter
des LWL-Industriemuseums Henrichshütte, Robert Laube. Der etwa
halbstündige Streifen ist in Dramaturgie, Schnitt und Bildern
flott, dynamisch, modern. Stolz und optimistisch feiert die
Hütte ihre Kompetenz - und das für die internationale
Kundschaft auch in einer englischen Version, die sich heute
samt Begleitheft ausgezeichnet für den Einsatz im
englischsprachigen Unterricht anbietet.


INFO

Für die "Premiere" am 30. August konnte der LWL den Leiter des
Konzernarchivs der ThyssenKrupp AG, Prof. Dr. Manfred Rasch,
für eine kurze Einführung gewinnen.
Der Eintritt ist frei.
Die DVD "300 t Maßarbeit" ist ab dem 30. August für 14,90 Euro
(zzgl. Versandkosten) erhältlich.

LWL-Industriemuseum Henrichshütte
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
E-Mail: henrichshuette at lwl.org

LWL-Medienzentrum für Westfalen
E-Mail: medienzentrum at lwl.org
Fax: 0251 591-3982







From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 26 11:28:58 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Aug 2009 11:28:58 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag ueber raetselhafte Funde im Roemerlager
Haltern, Lage, 30.08.2009
Message-ID: 4A951C7A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 26.08.2009, 09:26


AKTUELL

Skelette im Töpferofen LWL-Ziegeleimuseum lädt zum
Vortrag über rätselhafte Funde im Römerlager Haltern

Als die Archäologen bei ihren Grabungen vor dem
ehemaligen Römerlager in Haltern einige Töpferöfen ausgruben,
hatten sie eines bestimmt nicht erwartet - in einem dieser Öfen
die Skelette von 24 Menschen und einem Hund zu finden. Diese
Entdeckung warf einige Fragen auf. Erst Anfang des Jahres
brachte eine wissenschaftliche Untersuchung neue Erkenntnisse.
Das Rätsel um die Skelette im Töpferofen lüftet der Archäologe
Dr. Bernhard Rudnick in seinem Vortrag, zu dem der
Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) am Sonntag (30.8.) um
14 Uhr einlädt.

Beim Bau des LWL-Römermuseums hatten Archäologen Anfang der
1990er Jahre ein Töpferviertel mit zehn Töpferöfen entdeckt.
Man stellte schnell fest, dass es sich bei den Skeletten, die
sie in einem der Öfen freilegten, um Männer handelte. Aber
warum waren sie auf so respektlose Weise bestattet worden? Und
wer waren sie? Römer? Oder Germanen?

Zur Vorbereitung der Ausstellung "Imperium" ließ der LWL die
Zähne der Skelette wissenschaftlich untersuchen. Seitdem steht
fest, dass es sich bei den Männern um Germanen handelte. Die
Ablagerungen im Zahnschmelz konnten sogar Aufschluss über die
genaue Herkunft der Männer geben.

Der Archäologe Dr. Bernhard Rudnick war selber lange Zeit beim
LWL tätig. In seinem Vortrag nimmt er die Zuhörer mit in die
Zeit des Römischen Reiches und in die Lager am Limes. Er
beschreibt das Leben im Römerlager in Haltern, genauer gesagt
das Töpferviertel. Dann geht er auf die rätselhaften Funde ein
und erklärt, wie viel die Wissenschaftler daraus schließen
können.

Der Vortrag findet im Rahmen der Ausstellung "Varus und die
Ziegel Roms - oder warum die Lipper vor 2000 Jahren nicht warm
baden konnten" statt, die noch bis zum 20. September im
LWL-Industriemuseum Ziegeleimuseum in Lage zu sehen ist.


INFO

LWL-Industriemuseum
Ziegeleimuseum Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Tel.: 05232 9490 - 0
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 26 10:39:35 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Aug 2009 10:39:35 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Archivamt fuer Westfalen,
wissenschaftliche/rArchivar/in, Dortmund
Message-ID: 4A9510E7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 25.08.2009, 14:05


STELLENAUSSCHREIBUNG

Bei der Außenstelle des LWL-Archivamtes für Westfalen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in der Stiftung
Westfälisches Wirtschaftsarchiv in Dortmund ist zum 01.01.2010
oder später die Stelle einer/eines

wissenschaftlichen Archivarin/Archivars

zu besetzen. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit der
Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit.

Das LWL-Archivamt für Westfalen ist eine Einrichtung im
Geschäftsbereich der Kulturpflege des Landschaftsverbandes mit
Sitz in Münster. Es hat die Aufgabe, die nichtstaatlichen
Archive im Landesteil Westfalen-Lippe archivfachlich zu beraten
und zu unterstützen und für den Erhalt und die Nutzung des in
diesen Archiven verwahrten unersetzlichen Kulturgutes Sorge zu
tragen.

Das Westfälische Wirtschaftsarchiv ist als regionales
Wirtschaftsarchiv die regionale Dokumentationsstelle für die
Wirtschaft in Westfalen und Lippe. Es betreut Archivgut von
Unternehmen, Kammern, Verbänden und Persönlichkeiten der
Wirtschaft und berät in allen Fragen der Archivpflege.
Es kooperiert mit Forschungseinrichtungen und gibt
wissenschaftliche Publikationen heraus.

Aufgabengebiete:
- Archivpflege und -beratung der Wirtschaft (Beratung von
Wirtschaftsunternehmen, Kammern und Verbänden in Archivfragen,
fachliche Unterstützung von Wirtschaftsarchiven in privater und
öffentlicher Trägerschaft)
- Benutzerbetreuung und Recherchetätigkeiten
- archivfachliche und wirtschaftsgeschichtliche Forschungen und
Publikationen
- Mitwirkung an den Gemeinschaftsaufgaben des Westfälischen
Wirtschaftsarchivs und des LWL-Archivamtes für Westfalen, z. B.
Aus- und Fortbildungsmaßnahmen

Wir erwarten:
- Laufbahnbefähigung für den höheren Archivdienst oder eine
vergleichbare, durch Studium und Berufspraxis erworbene
Qualifikation
- Studium der Geschichte, möglichst mit Schwerpunkt
Wirtschafts- und Sozialgeschichte (Promotion ist erwünscht)
- Vertrautheit mit der aktuellen archivwissenschaftlichen
Diskussion und vertiefte Kenntnisse auf dem Gebiet der
Archivierung elektronischer Unterlagen
- Kenntnisse der Wirtschaftsgeschichte, vorzugsweise Westfalens
- Fähigkeit zu konzeptionellem Denken, Offenheit für
Innovationen
- hohes Maß an Engagement, Selbständigkeit und
Eigenverantwortlichkeit
- ausgeprägte Kooperations- und Teamfähigkeit
- Beratungskompetenz und Kommunikationsgeschick
- Bereitschaft zu Dienstreisen (Führerschein Klasse B)

Wir bieten:
- ein interessantes, verantwortungsvolles und
abwechslungsreiches Aufgabenfeld, eingebunden in ein kollegial
kooperierendes Team
- eine Besoldung/Vergütung nach Besoldungsgruppe A 13 / A 14
LBesG bzw. EG 13 TVöD
- Fortbildungs- und Weiterqualifizierungsmöglichkeiten

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen zum Aufgabenfeld der Leiter
des Westfälischen Wirtschaftsarchivs, Herr Dr. Karl-Peter
Ellerbrock (Tel. 0231/5417-296/7), zum Bewerbungsverfahren der
Leiter des LWL-Archivamtes für Westfalen, Herr Dr. Marcus
Stumpf (Tel. 0251/591-3886), zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
34/09 bis zum 14.10.2009 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 26 11:23:38 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Aug 2009 11:23:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ausflug mit dem Hagener LWL-Freilichtmuseum
nachPetershagen, 13.09.2009
Message-ID: 4A951B3A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Uta Wenning-Kuschel"
Datum: 26.08.2009, 10:07


AKTUELL

Ausflug mit dem Hagener LWL-Freilichtmuseum nach Petershagen
Noch Plätze frei!

Am Sonntag, den 13. September 2009, lädt der Förderkreis
Westfälisches Freilichtmuseum Hagen e. V. zu einer Exkursion in
den nördlichsten Zipfel Westfalens ein.

Mit dem Bus geht es von Hagen aus zunächst in die Glashütte
Gernheim in Petershagen bei Minden, einem Standort der
Industriemuseen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).
Hier erhalten die Teilnehmer während einer Führung umfassende
Einblicke in historische Glasherstellung an den Ufern der
Weser. Neben einer Schauvorführung über der Kunst des
Glasblasens, verdeutlichen die Bereiche Gravur und Schliff den
künstlerischen Aspekt dieses alten und außergewöhnlichen
Handwerks. Der Museumsshop der Glashütte zeigt und verkauft
auch schöne dort handgearbeitete Gläser.

Zum Mittagessen geht es in den nahe gelegenen urig-gemütlichen
Landgasthof Eichenhain, einem historischen Bauernhaus inmitten
eines alten Eichenwaldes. Danach fahren die Ausflügler weiter
zur Westfälischen Mühlenstraße. Die Großenheerser Mühle von
1836, auch im Kreis Petershagen, ist in ihrer Form für diese
Region einzigartig. Nach der Mühlenbesichtigung und bei
genügend Wind nach mehreren Mahlgängen, wird im angeschlossenen
Mühlencafé Kaffee und Kuchen aus der hauseigenen Backstube
angeboten. Dort klingt der eintägige Exkursionstag aus, bevor
die Heimreise beginnt.

Treffpunkt: Sonntag, 13. September um 7:45 Uhr am Parkplatz des
LWL-Freilichtmuseums Hagen (Rückkehr gegen 20 Uhr) Kosten: 20 ?
pro Person (10 ? für Kinder). Im Reisepreisreis enthalten sind
Busfahrt, Eintritt und Führungen. Die Fahrtkosten werden bei
Fahrtantritt entrichtet. Das Mittagsbuffet kostet 14,90 ? pro
Person.


INFO

Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl melden Sie sich bitte bis zum
4. September an:
LWL-Freilichtmuseum Hagen
Julia Wilksen
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331 7807-117,
Fax: 02331 7807-120,
E-Mail: julia.wilksen at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 26 10:27:49 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Aug 2009 10:27:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 100.000 Besucher in der Varus-Ausstellung in Haltern
Message-ID: 4A950E25.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.08.2009, 12:02


AKTUELL

100.000 Besucher in der Varus-Ausstellung in Haltern

Erfolg für "Imperium": Die Varus-Ausstelllung des
LWL-Römermuseums in Haltern am See hat nach den ersten 14
Wochen und damit zwei Dritteln der Laufzeit (noch bis 11.
Oktober) 100.000 Besucher angelockt. "Schon jetzt ist die
Ausstellung ein riesiger Erfolg - bei den Besuchern und damit
auch für uns", so Dr. Wolfgang Kirsch, Direktor des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), am Dienstag (25.8.)
in Haltern.

Kirsch begrüßte zusammen mit Museumsleiter Dr. Rudolf Aßkamp
Lieselotte Werner aus Haltern als die 100.000ste Besucherin in
der Seestadthalle mit einem gewichtigen Geschenk, dem sechs
Kilogramm schweren Katalog.

Die Ausstellung "Imperium" beschäftigt sich (seit Mitte Mai)
bis zum 11. Oktober mit dem Verlierer der Varusschlacht und
seinem Hintergrund sowie mit dem Römischen Reich auf dem
Höhepunkt seiner Macht und Kultur.

Die Lebensgeschichte des Varus wird in acht Kapiteln in der
Seestadthalle und im Römermuseum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) auf 2.000 Quadratmetern mit der
augusteischen Epoche des römischen Imperiums verflochten. Mehr
als 300 hochkarätige Exponate aus internationalen Museen, wie
dem Louvre (Paris) oder dem British Museum (London), aus Neapel
oder aus dem Vatikan lassen die kulturelle Blüte des "Goldenen
Zeitalters" zur Zeit des Kaisers Augustus wiederauferstehen.


INFO

IMPERIUM
Öffnungszeiten bis 11. Oktober
Dienstag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr
Samstag: 10 bis 20 Uhr
Sonntag: 10 bis 18 Uhr

Seestadthalle
Lippspieker 25
45721 Haltern am See

und

LWL-Römermuseum
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See

URL: http://www.lwl.org
URL: http://www.imperium-konflikt-mythos.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Aug 26 10:44:44 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Aug 2009 10:44:44 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL zeichnet Herforder Villa als Denkmal des
MonatsAugust aus
Message-ID: 4A95121C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.08.2009, 14:17


AKTUELL

Investor rettete ehemalige Musikschule vor Verfall
LWL zeichnet Herforder Villa als Denkmal des Monats August aus

Jahrelang stand die zuletzt als Musikschule genutzte Villa am
Lübbertorwall 77 in Herford leer. Die Villa, 1893 vom
Zigarrenfabrikant Richard Böckelmann erbaut, drohte zu
verkommen. Im vergangenen Jahr fand sich endlich ein privater
Investor, der das Baudenkmal als Wohnhaus mit Büroräumen nutzen
wollte. Deshalb zeichnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) die Villa jetzt als Denkmal des Monats August aus.

"Der neue Eigentümer war ein Glücksfall für das Denkmal. Denn
er hat sich auf die Fahnen geschrieben, die denkmalwerten Türen,
Fenster, Stuckelemente, Böden und Ausstattung zu erhalten und
behutsam herzurichten. Nachdem er unsensible Einbauten der
1980er Jahre entfernt hatte, traten einige 'Schmuckstücke' zu
Tage, die die reiche Ausstattung der Erbauungszeit
eindrucksvoll belegen", freut sich LWL-Denkmalpflegerin Sybille
Haseley. So blieben unter der Dispersionsfarbe der Fassade
zweifarbige Ornamentbänder aus durchgefärbtem roten und grauen
Putz bewahrt, die an ein "Beschlagwerk" der Renaissance
erinnern. Innen fanden sich Fliesen des 19. Jahrhunderts, eine
Fliesenimitationsmalerei an Wänden und Decke des ursprünglichen
Wintergartens sowie Reste einer sogenannten Linkrusta-Tapete
mit Jugendstilmotiven. Diese Prägetapete aus einem
linoleumähnlichen Material wurde in gehobenen Interieurs um
1900 gern verwendet. Dieser erhaltenswerte Wandschmuck wurde
gesichert und im Fall der Prägetapete im gesamten Raum ergänzt.
Auch zwei Fenster mit farbiger Bleiverglasung der
Jugendstilzeit blieben erhalten und wurden lediglich innen mit
einer Isolierverglasung verstärkt.

"Zur Überraschung aller Beteiligten waren auch Fragmente des
Wintergartens der 1910er Jahre erhalten. In den 1980er Jahren
hatte man rigide in die Substanz eingegriffen und den alten
Wintergarten nahezu vollständig durch einen massiven Anbau
ersetzt. Wie sich nun herausstellte, waren die Oberlichter des
Wintergartens, eine Bleiverglasung mit romantischer Bemalung
aus Rosenranken, nicht entfernt worden. Wie mit diesem Befund
umgegangen wird, ist noch nicht vollends geklärt. Es ist aber
damit zu rechnen, dass auch hier, wie im gesamten Haus, eine
Lösung gefunden wird", so Haseley.

Hintergrund:
Die repräsentative Villa liegt am Rande der
Herforder Neustadt, eingebettet in die Grünanlagen des
Lübbertorwalls. Die Gegend gehörte schon zur Erbauungszeit zu
einer der attraktivsten Wohnlagen Herfords. Nach dem die
mittelalterlichen Stadtbefestigung im 18. Jahrhundert
zurückgebaut worden war, wurden die abgeräumten Flächen der
Wallanlagen zunächst als Weideland genutzt. Im ausgehenden 19.
Jahrhundert wurden sie in Baugrundstücke umgewandelt. In dieser
Zeit entstanden entlang eines Promenadenwegs prachtvolle
Villenbauten mit großzügigen Gärten.

Der Zigarrenfabrikant Richard Böckelmann ließ die Villa im
Jahre 1893 für sich und seine Familie bauen. Zusammen mit
seinem Bruder Wilhelm betrieb er bis 1954 eine der
bedeutendsten Firmen der Herforder Tabakbranche, die sein Vater
Conrad Heinrich Wilhelm Böckelmann 1842 gegründet hatte. Mit
der Planung der Villa betraute Böckelmann den Architekten
Wilhelm Köster (geb. 1860). Dieser hatte sich 1892 als
selbständiger Architekt in Herford niedergelassen. Als
Spezialist für den Bau von Tabakfabriken errichtete er Betriebe
im In- und Ausland. Darüber hinaus realisierte er zahlreiche
Villen in Herford und anderen Orten. Nachdem Böckelmann in den
1910er Jahren einen Wintergartens anbaute und die
Terrassenanlage erweiterte, ließ er 1929 das Innere der Villa
umgestalten. Die Entwürfe dazu lieferte der Architekt Karl
Krause.

Die Villa ging schließlich in den Besitz der Stadt über, die
hier in den 1980er Jahren eine Musikschule einrichtete. Nach
deren Schließung stand das Gebäude jahrelang leer, die
Bausubstanz drohte zu verkommen bis sich im vergangenen Jahr
ein privater Investor fand, der die Villa als Wohnhaus mit
Büroräumen nutzen wollte.





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Aug 28 10:04:40 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 28 Aug 2009 10:04:40 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Samsonowicz zum Jahrestag des Angriffs
aufPolen, Muenster, 01.09.2009
Message-ID: 4A97ABB8.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Stadt Muenster"
Datum: 28.08.2009, 08:46


AKTUELL

Polnischer Historiker spricht am Jahrestag des Angriffs auf Polen
Prof. Henryk Samsonowicz kommt am 1. September zu Vortrag im
Rathausfestsaal

Mit mehreren Veranstaltungen gedenkt Münster am Dienstag, 1. September,
des Beginns des Zweiten Weltkrieges, der vor genau 70 Jahren mit dem
deutschen Angriff auf Polen seinen Lauf nahm. Dem Ausländerbeirat ist es
gelungen, mit Prof. Henryk Samsonowicz für einen Vortrag um 19.30 Uhr im
Rathausfestsaal einen polnischen Historiker von europäischem Rang zu
gewinnen. Er lädt dazu mit Unterstützung der Stadt ein. Zuvor erfolgt um
17 Uhr eine Kranzniederlegung am Zwinger, bei der die Federführung beim
DGB liegt. Um 18 Uhr schließt sich ein ökumenischer Gottesdienst in der
Apostelkirche an.

Es ist unmöglich, die Geschichte Polens ohne die Geschichte
Deutschlands zu verstehen - und umgekehrt. Das hat der Wissenschaftler
und Publizist Samsonowicz vielfach belegt. Münster hat ihn für sein Werk
im Februar 2009 mit dem Historikerpreis geehrt, der alle fünf Jahre
ausgelobt wird. Diesen Preis hat die Stadt 1978 zur 330-Jahr-Feier des
Westfälischen Friedens gestiftet.

Kann das Gedenken an den Kriegsausbruch und an "die größte Tragödie
unserer Geschichte" eine Gelegenheit bieten, sich mit Stereotypen der
gemeinsamen Geschichte auseinanderzusetzen? Vor allem dieser Frage geht
Samsonowicz in seinem Vortrag nach. Die "tausend Jahre Nachbarschaft und
Konflikte" zwischen Deutschland und Polen stehen auch für tausend Jahre
Beziehungen und gegenseitige Abhängigkeit. Dabei spricht der Historiker
nicht allein als Vertreter einer europäischen Geschichtsschreibung.
Samsonowicz hatte in den 1980er Jahren maßgeblichen Anteil am Erfolg von
Solidarnosc, war damals Reformrektor der Universität Warschau und hatte
später zwei Jahre lang das Amt des polnischen Erziehungsministers inne.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 31 10:43:32 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 31 Aug 2009 10:43:32 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Sterne ueber Muenster im Spaetsommer
undHerbst, Muenster, 01.09.2009
Message-ID: 4A9BA954.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.08.2009, 12:57


AKTUELL

Sterne über Münster im Spätsommer und Herbst
Vortrag im LWL-Planetarium

Was in den kommenden Monaten am Sternenhimmel zu sehen ist,
erklärt der Astrophysiker Dr. Björn Voss am Dienstag (01.
September) um 19.30 Uhr im Planetarium des LWL-Museums für
Naturkunde in Münster. Bei einem Rundblick über den
Planetariumshimmel gibt der LWL-Astronom Tipps, wie man die
Besonderheiten des Herbsthimmels selber findet, denn im Herbst
kann man den weitesten Blick ins All werfen.

Voss: "Jupiter steht als hellstes Gestirn am südlichen
Abendhimmel, als noch hellerer Stern erscheint am östlichen
Morgenhimmel bis Mitte November die strahlende Venus. Die zwei
Millionen Lichtjahre ferne Andromeda-Milchstraße steht jetzt am
Himmel, das entfernteste mit dem Auge sichtbare Gestirn. Sie
besteht aus 200 Milliarden Sternen. Zu sehen ist jedoch
lediglich ein matter Lichtfleck, den man nur von sehr dunklen
Orten aus erkennt. Das Sternbild 'Kassiopeia', auch bekannt als
'Himmels-W', dient als Wegweiser."


INFO

Eintritt: Erwachsene 4 Euro, Kinder 2 Euro.
Weitere Informationen unter
Tel.: 0251 591- 05 oder
URL: http://www.lwl-planetarium-muenster.de

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster (Westf.)
Tel.: 0251.591-6099
(Mo-Fr 10-12 Uhr | Mo-Do 14-15 Uhr)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 31 10:53:37 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 31 Aug 2009 10:53:37 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Zwei Veranstaltungen zum Gedenken an den
deutschenUeberfall auf Polen 1939, Krefeld, 01.09.2009
Message-ID: 4A9BABB1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 27.08.2009, 17:31
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Zum Anti-Kriegstag 1: Vortrag Kriegerheldenopfer

Am Jahrestag des Deutschen Überfalls auf Polen 1939, dem 1.
September, hält Dr. Ingrid Schupetta um 19.30 Uhr einen Vortrag
in der Villa Merländer, Friedrich-Eber-Str. 42, 47799 Krefeld,
Thema sind die Schwierigkeiten des Gedenkens an die Toten des
Zweiten Weltkrieges.

Sie zieht darin einen Vergleich zwischen den Denkmalen der
Kriege des 19. Jahrhunderts und denen des Ersten und Zweiten
Weltkrieges. Die Denkmale der Befreiungskriege, der
territorialen Auseinandersetzungen und des
Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 konnten die getöteten
Soldaten als Helden darstellen, die ihr Leben einer gemeinsamen
und siegreichen Sache geopfert hatten. Das wurde mit dem
verlorenen Ersten Krieg schon schwierig, mit dem Zweiten
unmöglich. Der Zweifel an der Gerechtigkeit einer gemeinsamen
Sache war zu groß, außerdem war die Zahl der zivilen Opfer
unübersehbar.

Für den Versuch eines Schlussstriches, unter dem alle zivilen
Opfer (der NS-Diktatur und Ideologie, der Bombenangriffe, der
Flucht und Vertreibung) plus der Gefallenen als Summe der Toten
erscheinen, denen man ein gemeinsames Denkmal setzen könnte,
ist es offenbar immer noch zu früh. Es scheint im Gegenteil so,
als ob zwei Generationen nach Kriegsende eine neue Konjunktur
der Einzel-Denkmale an die verschiedenen Opfer der NS-Zeit erst
entfacht wäre. Dabei spiegelt die neue Kleinteiligkeit der
Denkmallandschaft die Zersplitterung der gesellschaftlichen
Interessengruppen.

Zahlreiche Bilder mit Beispielen vorwiegend aus der
Düsseldorfer und Krefelder Denkmallandschaft werden das Thema
illustrieren. Die Textgrundlage erscheint in diesem Herbst in
der renommierten geschichtswissenschaftlichen Fachzeitschrift
"Geschichte im Westen" (Zeitschrift für Landes- und
Zeitgeschichte, Jg. 24/2009).

Zum Anti-Kriegstag 2: Busrundfahrt Mehr Trauer als Triumph

Seit 1957 hat der DGB den 1. September zum Friedenstag gewählt,
an dem in jeder erdenklichen Weise an die Schrecken des Krieges
erinnert werden soll, damit sie sich nicht wiederholen. Die
Krefelder Geschichtswerkstatt sieht sich deswegen in guter
Tradition, wenn sie für Sonntag, den 6. September ab 14 Uhr
eine Stadtrundfahrt mit dem Bus vorbereitet.

Ziele sind diesmal allerdings nicht die noch nach 64 Jahren im
Stadtbild sichtbaren Spuren dieses Krieges, sondern die
Erinnerungszeichen, die an die Kriege der letzten 200 Jahre,
insbesondere an die beiden Weltkriege und an ihre Opfer
erinnern. Die Mitglieder der Geschichtswerkstatt haben dafür
Orte gewählt, an denen die meisten Krefelder häufig
vorbeikommen, deren Motive sich aber erst mit einigem
Hintergrundwissen erschließen. Wem ist zum Beispiel je die
kleine Skulptur eines Soldaten auf dem Denkmal im Stadtgarten,
unmittelbar an dem Kinderspielplatz an der St. Anton-Straße
aufgefallen? Und wer weiß, wo Krefelds einziges Reiterstandbild
in den Himmel ragt?

Die Fahrt beginnt und endet an der an der Friedenskirche und
dauert maximal drei Stunden.


INFO

Kostenbeteiligung 10 Euro, Karten bei der Tourist-Information
im Krefelder Schwanenmarkt Center,
Montag bis Freitag 9.30 Uhr bis 19 Uhr
und Samstag 9.30 Uhr bis 16 Uhr.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 31 11:03:00 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 31 Aug 2009 11:03:00 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Otmar-Alt-Ausstellung: Moderne trifft Steinzeit, Herne,
29.08.-29.11.2009
Message-ID: 4A9BADE4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.08.2009, 12:30


AUSSTELLUNG

Jetzt wird's bunt - Moderne trifft Steinzeit
Otmar-Alt-Ausstellung eröffnet im LWL-Museum für Archäologie in
Herne

Wie sieht die Wohnung eines Archäologen aus? Eine Antwort
präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab 29.
August (bis 29.11.) in seinem LWL-Museum für Archäologie in
Herne. Die Ausstellung "Otmar Alt - Die verzauberte Welt des
unbekannten Archäologen" zeigt ein Zuhause, das vom
Eingangsflur bis zum Schlafzimmer angefüllt ist mit
archäologischen Objekten und deren farbenfroher Interpretation
durch den Maler und Bildhauer Otmar Alt. In sieben Zimmern
laden gut 20 Bilder und Skulpturen des Hammer Künstlers die
Besucher zum Ent-rätseln von Steinzeit und Moderne ein.

"Die Besucher können sich in der Ausstellung von der kreativen
Auseinandersetzung zwischen Kunst und Archäologie überraschen
lassen", so Museumsleiter Dr. Josef Mühlenbrock. "Dabei stellen
sich unerwartete Rätsel - was etwa hat ein Dinosaurier-Ei in
der Küche zu suchen?"

Eine Dinosaurierplastik im Foyer, ein Dackel auf Rädern neben
den Knochen eines Höhlenbären und viele Frauen im Schlafzimmer
- auf 350 Quadratmetern stehen sich moderne Kunstwerke und
archäologische Funde gegenüber. So schufen Menschen vor über
20.000 Jahren Höhlenmalereien und vor über 30.000 Jahren
Statuetten aus Geweih, Elfenbein, Stein und Ton. Der Betrachter
darf selbst spekulieren, ob sie einem spirituellen Zweck
dienten oder reine Kunstwerke waren. Für den Künstler Otmar Alt
jedenfalls waren sie Ideengeber für seine eigenen Gemälde: "Ich
habe die Rolle eines Archäologen übernommen - mit Pinsel und
Farben. Mit meinen Mitteln wollte ich diesen Jahrtausende alten
Werken auf den Grund gehen und sie neu betrachten."

Kultige Tier-Mensch-Gestalten So begegnen sich in dem Bild "Die
Beschwörung" ein auf den Hinterhufen tänzelndes Bison und ein
löwenköpfiger Mensch. "Während ich im linken Bildteil den Fels,
also die Wirklichkeit andeuten will, kommt im rechten Drittel
etwas ganz Handschriftliches von mir ins Bild", erklärt Otmar
Alt sein Werk. "So verbinde ich nicht nur zwei steinzeitliche
Werke unterschiedlicher Herkunft miteinander, sondern versetze
sie mit meiner Sichtweise auch in die Moderne." Denn während
der sogenannte Bisonmann auf eine Felsgravierung in der Höhle
im französischen Le Gabillou zurückgeht, ist der Löwenmensch
eine elfenbeinerne Figur von der Schwäbischen Alb. Die
Umzeichnung beziehungsweise die Nachbildung der
Steinzeitobjekte vervollständigen mit anderen Kultgegenständen
und dem Alt-Werk die Kultecke in der Wohnung des unbekannten
Archäologen.

Vollschlank als Schönheitsideal? Die Einrichtung des
Schlafzimmers besteht aus einem kargen Felllager. Im Gegensatz
zum spartanischen Mobiliar hat der unbekannte Archäologe den
Raum jedoch mit seinen Funden und bunten Gemälden
ausgeschmückt. "Frauen" sind das vorherrschende Thema der
Werke. So hängen über dem Bett "Die Schönen von Kostienki" von
Otmar Alt. Das farbenfrohe Werk zeigt drei nackte weibliche
Gestalten, von denen zwei opulente Körperrundungen, jedoch
keinen Kopf haben. Vor den beiden kniet eine dritte Frau mit
deutlich strafferen Formen.

Während die vordere Dame der Gegenwart entsprungen scheint,
stimmen die beiden hinteren in ihrer abstrakten Formensprache
mit steinzeitlichen Frauenstatuetten überein. Daher sind eine
30.000 Jahre alte Figur aus dem russischen Kostienki und die
gleich alte "Venus von Willendorf" als Nachbildungen ebenfalls
im Schlafzimmer zu sehen. Die Besucher dürfen wie die
Wissenschaftler darüber nachsinnen, ob die Figuren wohl als
"Muttergottheiten" verehrt oder Sexsymbole waren.

Im Esszimmer schwebt über dem rustikalen Tisch eine
Lichtskulptur von Uli Haller. Der junge Künstler beschäftigt
sich unter anderem mit Lichtarchitektur und interaktiven
Lichtinstallationen.

Hintergrund: Der als "Bürger des Ruhrgebietes" ausgezeichnete
Künstler Otmar Alt wurde 1940 in Wernigerode im Harz geboren.
Neben Grafiken und Gemälden gestaltet er unter anderem
Keramiken und Glasplastiken und baut Skulpturen aus Polyester,
Bronze oder Eisen. Von 1964 bis 1966 war er Meisterschüler bei
Hermann Bachmann an der Berliner Kunstakademie. Der heute in
Hamm lebende Künstler gründete 1991 die Otmar-Alt-Stiftung, die
junge Talente fördert und ihnen ein Präsentationsforum bietet.
In über 500 Ausstellungen wurde das Werk Otmar Alts bisher im
In- und Ausland gezeigt.

Uli Haller wurde 1976 in Karlsruhe geboren. Er studierte
Fotodesign an der Fachhochschule in Dortmund und realisierte in
seiner Abschlussarbeit "iluist" erstmals sein Lichtkonzept mit
inszenierter Langzeitbelichtung. 2007 erhielt er ein Stipendium
der Otmar-Alt-Stiftung. Er verwirklichte bisher mehr als 20
Projekte und Ausstellungen, die sich mit Lichtarchitektur,
Lichtchoreographie und Lichtinstallation beschäftigten. Eines
seiner jüngsten Projekte war die Ausstellung "Lichtmalerei" in
der Hammer Sparkasse (2008).


INFO

Termin:
29.8. - 29.11.2009:
Kunstausstellung
"Otmar Alt - Die verzauberte Welt des unbekannten Archäologen"

Begleitbuch:
Das Begleitbuch ist im Museumsshop oder über jede Buchhandlung
erhältlich. "Wie bunt war die Vergangenheit wirklich? GANZ ALT
- die Archäologie des Eiszeitalters, umgesetzt von Otmar Alt"
- Sabine Gaudzinski-Windheuser, Regina Höfer, Olaf Jöris (Hrsg.),
Mainz 2007, 103 Seiten mit 71 meist farbige Abbildungen,
ISBN 978-3-88467-107-8, 18,50 ?

Eintrittspreise:
Erwachsene 2,50 Euro, Ermäßigungsberechtigte 1,50 Euro,
Familien 5 Euro
Kombiticket Dauer- und Kunstausstellung:
Erwachsene 5 Euro, Ermäßigungsberechtigte 2,50 Euro,
Familien 10 Euro

Adresse:
LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0 oder -24,
URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de
Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr,
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr
Geschlossen am 24., 25., 31.12. und am 1.1.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 31 11:32:34 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 31 Aug 2009 11:32:34 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 420 (2009)
Message-ID: 4A9BB4D2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 31.08.2009, 11:15


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 420
August 2009


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169



ohne Seitenangaben


Kleine, Joseph
Der "Kuhfuß": Was ist seine wahre Botschaft?
Der Soester Maler Fritz Viegener schöpfte in seinem
künstlerischen Werk aus einem großen Symbolschatz

Rogge, Klaus I.
Auf Spurensuche zum Expressionismus
Der Soester Maler Heinrich Schlief war ein Multitalent (Schluss)

Braukmann, Horst
Dinker: Ein Kirchdorf mit rätselhafter Geschichte
Das Kirchspiel gehörte einst zur Soester Urpfarrei St. Petri
(2. Teil)

Wulf, Karl
Die Bezugsscheinpflicht begann bereits im August 1939
Erst fast elf Jahre später endete am 1. Mai 1950 die Rationierung
der Lebensmittel in Deutschland

Kunz, Ulrich
Von der Steinzeit zum Strontianit
Das Museum Beckum dokumentiert die Zeitepochen der Stadt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 31 12:52:12 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 31 Aug 2009 12:52:12 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 401 (2008)
Message-ID: 4A9BC77C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 31.08.2009, 12:50


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 401
November 2008


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169



ohne Seitenangaben


Köhn, Gerhard
Mit "unabdingbarem Gehorsam" im Kampf gegen das Feuer
Das Feuerlöschwesen Soest von den Anfängen bis 1945
(11. Folge)

Beaugrand, Günter
Wasserburg Ermelinghoff im Wandel der Zeiten
Das einst zum Stift Münster gehörende Herrenhaus im alten
Kirchspiel Hövel weist zurück bis ins 13. Jahrhundert

Reding, Paul
Fenster zum Licht
Das Ikonenmuseum in Recklinghausen birgt eine
hochrangige Sammlung von Heiligenbildern der Ostkirche
Lebensnahe Präsentation der Kunstwerke

Kleine, Joseph
Bildhauer aus Leidenschaft
Zum 120. Geburtstag des Bildhauers Fritz Viegener
(1888-1976)

Keinemann, Heinz
Eine Schlesierin in Meckingsen
Eine Erinnerung an die 1950-er Jahre





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 31 13:10:14 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 31 Aug 2009 13:10:14 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 406 (2009)
Message-ID: 4A9BCBB6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 31.08.2009, 13:08


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 406
Februar 2009


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169



ohne Seitenangaben


Walter, Paul
Vom Kirchspiel Bremen zur Großgemeinde Ense
Überzeugend gestaltete Dorfchronik von Bärbel Cöppicus-Wex

Krift, Willi
Narrenzug mit dem Britschenmeister
Karneval von einst im alten Westfalen

Grenert, Wolfgang
Kunstvolle Lackarbeiten im hundertjährigen Stadtpalais
Einzigartiges Museum in Münster bringt den Besuchern Zeugnisse
der Lackkunst aus 2500 Jahren nahe

Beaugrand, Günter
Schätze am Wegesrand
Romanische und gotische Kirchen links und rechts des Hellweges

Hegeler, Hartmut
"Freunnd Happen" widerstand der Anklage und Folter
Der Bürger aus Meiste überlebte im Jahr 1660 die grausame
Hexenverfolgung in Rüthen

Köhn, Gerhard
Schritt für Schritt in die moderne Zeit
Aus der Geschichte des Feuerlöschwesens in Soest von den Anfängen
bis 1945 (12. Folge)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 31 13:24:09 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 31 Aug 2009 13:24:09 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 408 (2009)
Message-ID: 4A9BCEF9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 31.08.2009, 13:20


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 408
März 2009


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169



ohne Seitenangaben


Köllner, Heinrich
Der Boker-Heide-Kanal ermöglichte systematische Bewässerung
Durch die Wasserzufuhr wurden die kargen Heidesandböden
Ostwestfalens zu Wiesen und Ackerkulturen

Krafft, Hans Werner
Westfälische Hühner: Vom "Totleger" bis zum "Lakenfelder"
Die artgerechte Hühnerhaltung wurde längst von den Bauernhöfen
auf professionelle Betriebe verlagert

Hinke, Wilhelm
Haltern am See: Grüne Lunge des Ruhrgebietes
Antike Ausgrabungen und zauberhafte Natur in enger Verbindung

Braukmann, Horst
Intensiver Handel im Mittelalter von Westfalen bis Nowgorod
Die Hansewege von Soest führten über Schleswig und Lübeck

Funke, Helmut
Über zehn Jahre lang lebte Konrad Duden in Soest
Der Vater der deutschen Rechtschreibung war Lehrer am Archigymnasium





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 31 13:44:40 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 31 Aug 2009 13:44:40 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 414 (2009)
Message-ID: 4A9BD3C8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 31.08.2009, 13:40


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 414
Juni 2009


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169



ohne Seitenangaben


Die Geseker Feldmark in vergangenen Zeiten
Wie die Geseker "Heimatblätter" ihr heimatliches Umfeld
vor achtzig Jahren sahen

Köhn, Gerhard
Schritt für Schritt in die moderne Zeit
Das Feuerlöschwesen in Soest von den Anfängen bis 1945

Krafft, Hans Werner
der Fürstbischof auf Paforce-Jagd
Der Jagdorden des Münsterischen Landesherrn Clemens August
"Ordre de la Clémence" hatte seine Wurzeln in Westfalen

Reding, Paul
Sprachloses Staunen in einer lauten Welt
Der westfälische Bildhauer und Grafiker Hermann Breucker
war mit vielen Kunstformen und Materialien vertraut

Keinemann, Heinz
Nur die Petroleumlampe erhellte die Dunkelheit
Vor der Einführung der Elektrizität sah es bei uns in der
Landwirtschaft düster aus

Mues, Willi
Preußischer Soldat mit Helm und Schwert
Kriegerdenkmal erinnert in Erwitte an den deutsch-französischen
Krieg 1870/71





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 31 14:00:26 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 31 Aug 2009 14:00:26 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 416 (2009)
Message-ID: 4A9BD77A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 31.08.2009, 13:45


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 416
Juni 2009


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169



ohne Seitenangaben


Platte, Hartmut
Ein alter Bauernhof findet seinen Weg
Der Hof Poggel in Werl-Büderich setzt die Familientradition mit
neuen Akzenten fort

Platte, Hartmut
Gasthof "Zur Dorfschänke": Stätte der Begegnung in Bönen
Traditionsreiches Restaurant bereichert die Kulturszene

Multhaupt, Hermann
Landgraf Carl gab "Ketzern" eine neue Heimat
Die Hugenotten bauten Karlshafen nach französischem Vorbild

Tietz, Jürgen
Historischer Patrizierhof wurde zum Burghofmuseum
Der erste Schritt: Vor hundert Jahren konnte der Rittersaal des
Burghofes vom Soester Heimatverein angemietet werden





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Aug 31 14:12:58 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 31 Aug 2009 14:12:58 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 418 (2009)
Message-ID: 4A9BDA6A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 31.08.2009, 14:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 418
Juli 2009


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169



ohne Seitenangaben


Auf der Spur der grünen Steine
Das Grünsandstein-Museum in Soest zeichnet die
Entstehungsgeschichte des für die Stadt typischen Steins nach

Krafft, Hans Werner
Wilde Pferde in der Senne
In Ostwestfalen lebt die älteste deutsche Pferderasse

Grenert Wolfgang
Jüdische Mitbürger lebten mitten unter uns
Schüler der Fontane-Hauptschule Herbern engagieren sich für
den jüdischen Friedhof ihrer Stadt

Keinemann, Heinz
Zwei, die sich aufmachten, einen Trecker zu kaufen
Kleine Rückblende auf einen verunglückten Oldtimer-Handel

Kunz, Ulrich
Biertradition im alten Westfalen