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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 2 10:17:20 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 Jun 2009 10:17:20 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Oeffentliche Abendveranstaltungen zur Musik und
Politikum 1500, Muenster, 04./05.06.2009
Message-ID: 4A24FC30.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 02.06.2009, 10:00


AKTUELL

Die Habsburger und die Niederlande
Öffentliche Abendveranstaltungen zur Musik und Politik um 1500

Die Habsburger und die Niederlande stehen am 4. und 5. Juni im
Fokus einer Tagung, die vom Institut für Musikwissenschaft der
WWU veranstaltet wird. Anlass ist der 550. Geburtstags Kaiser
Maximilians I von Habsburg im Jahr 2009. Im Rahmen der Tagung
finden zwei öffentliche Abendveranstaltungen statt.

Am Donnerstag, 4. Juni 2009, spricht Prof. Dr. Martin Staehelin
aus Göttingen über "Habsburgische Diplomatie und Repräsentation
mit musikalischen Mitteln um 1500". Beginn ist um 18 Uhr im
Liudgerhaus, Überwasserkirchplatz 3.

Am Freitag, 5. Juni 2009, führt das Ensemble "Renaissance
vocale" unter der Leitung von Michael Schmutte um 20 Uhr in der
Petrikirche die "Missa Carolus Imperator Romanorum quintus" von
Lupus Hellinck auf sowie unter anderem Staatsmotetten von
Heinrich Isaac, Nicolas Gombert und Thomas Crecquillon. Seit
den Anfängen der abendländischen Musik spielen politisch
motivierte Kompositionen, die dem Zwecke persönlicher oder
dynastischer Repräsentation und Reputation dienen, eine
gewichtige Rolle. Das Programm des neu gegründeten Ensembles
"Renaissance vocale" spiegelt diese in mannigfachen
musikalischen Facetten greifbare Verbindung von Musik und
Politik eindrücklich wider. Die Kartenpreise an der Abendkasse
betragen zehn Euro, ermäßigt fünf Euro.

Die Tagung "Die Habsburger und die Niederlande - Musik und
Politik um 1500" wird von der Musikwissenschaft der WWU in
Zusammenarbeit mit dem SFB 496, dem Haus der Niederlande und
der Gerda Henkel-Stiftung durchgeführt. An der Konzeption
beteiligt sind Wissenschaftler aus Münster, Trossingen und
Zürich.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 2 10:23:44 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 Jun 2009 10:23:44 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Geschichtswettbewerb des Bundespraesidenten:
Ausstellungim Rathaus Greven
Message-ID: 4A24FDB0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Greven"
Datum: 29.05.2009, 08:05


AUSSTELLUNG

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten:
Ausstellung im Rathaus

Im zweijährigen Rhythmus schreiben die Körber-Stiftung (Hamburg)
und der Bundespräsident einen spannenden Geschichtswettbewerb
für Jugendliche aus. Das Thema des Wettbewerbs 2008/09 hieß
"Helden: verehrt - verkannt - vergessen". Dazu haben fünf
Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Augustinianum ihre
Forschungsarbeiten eingereicht.

Die Themenpalette, die Stefanie Aufderhaar, Kathrin Frönd, Lena
Knoll, Laura Stelzer und Lukas Eiligmann bearbeitet haben,
reicht von Greven bis zum Mond und vom 19. Jahrhundert bis zur
heutigen Zeit. Grund genug, die Leistungen mit einer
Ausstellung zu honorieren. Am Mittwochabend, 3. Juni 2009, wird
sie um 19 Uhr im Rathausfoyer durch die stellvertretende
Bürgermeisterin Annegret Welling-Post eröffnet. Auch seitens
des Gymnasiums Augustinianum werden kurze Grußworte der
Schulleitung und der Tutorin Stephanie Bathe zu hören sein.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

"Es ist unseres Wissens bislang die höchste Zahl eingereichter
Beiträge aus Greven", betonen Dr. Stefan Schröder und Angelika
Haves vom Stadtarchiv, die sich neben den Tutoren Stephanie
Bathe, Dirk Breulmann und Johannes Fromm vom Gymnasium als
sachkundige Ansprechpartner zur Verfügung gestellt und mit
einer Archivführung im vergangenen Herbst erste Anregungen
gegeben hatten. Ende Juni werden die Landessieger aus
Nordrhein-Westfalen prämiert. Möglicherweise geht es auch dabei
mit Grevener Beteiligung weiter - noch ist alles offen. Im
November steht zuletzt noch die Ehrung der Bundessieger durch
Bundespräsident Horst Köhler an, der in diesem Wettbewerb die
Besten aus bundesweit über 1.800 Beiträgen mit rund 6.500
Teilnehmern beglückwünscht.

Die Ausstellung kann bis zum 14. August während der
Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 2 10:29:07 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 Jun 2009 10:29:07 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Der ferne und der nahe Krieg, Muenster,
04.06.2009
Message-ID: 4A24FEF3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 28.05.2009, 12:00


AKTUELL

Der ferne und der nahe Krieg
Öffentlicher Vortrag über religionsgeschichtliche Perspektiven
aus dem antiken Rom

"Der ferne und der nahe Krieg: Für wen wird der Krieg sakral
gemacht?", fragt Prof. Dr. Jörg Rüpke am Donnerstag, 4. Juni
2009, in einem öffentlichen Abendvortrag an der WWU. Der
Referent von der Universität Erfurt stellt
religionsgeschichtliche Perspektiven aus dem antiken Rom vor.
Beginn ist um 18.30 Uhr im Fürstenberghaus (Hörsaal F2),
Domplatz 20-22. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung ist Teil der wissenschaftlichen Tagung
"Sakralisierung des Krieges in den Kulturen der Antike", die
von Prof. Dr. Ulrich Berges von der Katholisch-Theologischen
Fakultät und Prof. Dr. Johannes Hahn vom Fachbereich
Geschichte-Philosophie organisiert wird. Die Tagung versteht
sich als Beitrag zum Forschungsschwerpunkt "Gewalt" des
Exzellenzclusters "Religion und Politik in den Kulturen der
Vormoderne und der Moderne". Unter welchen kulturellen
Voraussetzungen, in welchen historischen Kontexten, mit welchen
Mitteln und zu welchen Zwecken wurden Kriege und Kriegführung
mit göttlichen Sphären in Verbindung gebracht, also
sakralisiert?

Der geografische und zeitliche Untersuchungsraum umspannt die
Kulturen des antiken östlichen Mittelmeerraums, wie die
Mesopotamiens, Ägyptens, Israels, der griechischen Welt und des
Imperium Romanum. Bei dem akademischen Austausch geht es nicht
um tatsächliche oder imaginierte "Heilige Kriege", sondern um
eine Spurensuche und Inventarisierung in diesen räumlichen und
zeitlichen Grenzen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 2 10:33:03 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 Jun 2009 10:33:03 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Eismann, Stefan: Die Burg Altena in Altena
Message-ID: 4A24FFDF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.05.2009, 10:01


LITERATUR

Der Blick in den Untergrund
LWL veröffentlicht erstmals archäologische Erkenntnisse zur
Burg Altena

Die Burg Altena (Märkischer Kreis) blickt auf eine lange
Geschichte zurück. Einst Besitz der Grafen von der Mark, fiel
sie später unter preußische Herrschaft. Es folgte eine Zeit des
Niedergangs und allmählichen Verfalls. Erst Anfang des 20.
Jahrhunderts, als auch die älteste Jugendherberge der Welt hier
gegründet wurde, baute man die Anlage nach dem damals
herrschenden Idealbild einer mittelalterlichen Burg wieder auf.
Aber:

"Im Mittelalter sah es hier anders aus", stellt Dr. Stefan
Eismann fest. Der freie Mitarbeiter der LWL-Archäologie für
Westfalen und Ausgräber auf der Burg Altena hat während der
Sanierungsmaßnahmen an verschiedenen Stellen archäologische
Spuren gefunden. Er entdeckte dabei, dass auf den gegenwärtig
freien Oberen und Unteren Burghöfen im Mittelalter mehrere
Bauten gestanden haben. Besonders spannend war die Freilegung
eines unterirdischen Wehrgangs mit heute zugemauerten
Schießscharten.

Diese und andere interessante Fakten zur Baugeschichte der Burg
Altena, die bereits im 12. Jahrhundert errichtet wurde, hat Dr.
Stefan Eismann in einer 36 Seiten starken Broschüre
zusammengetragen. Das reich bebilderte Heft aus der Reihe
"Frühe Burgen in Westfalen" wird von der Altertumskommission
für Westfalen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
herausgegeben und erscheint passend zur aktuellen Ausstellung
"Duell - der Streit um den Wiederaufbau der Burg Altena".
Erhältlich ist es direkt bei der Altertumskommission für
Westfalen oder im Museumsshop auf der Burg Altena.


INFO

Stefan Eismann: Die Burg Altena in Altena, Märkischer Kreis
Heft 28 der Reihe "Frühe Burgen in Westfalen",
36 Seiten, 26 Abbildungen, ISSN 0939-4745

Bezug:
Altertumskommission für Westfalen
An den Speichern 7
48157 Münster
Tel.: 0251 591-8990
E-Mail: altertumskommission at lwl.org

oder

Museen Burg Altena
Fritz-Thomée-Str. 80
58762 Altena
Tel.: 02352 966-7034,
E-Mail: museen at maerkischer-kreis.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 2 10:36:52 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 Jun 2009 10:36:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Diavortrag zum Textilarbeiterleben im Muensterland,
Bocholt, 04.06.2009
Message-ID: 4A2500C4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 29.05.2009, 12:27


AKTUELL

Zwischen Fabrik und Garten
Diavortrag zum Textilarbeiterleben im Münsterland

"Was haben die Textilarbeiter denn nun eigentlich von ihrem
Leben? Sie wandern morgens früh zu ihrer Arbeit, schuften den
ganzen Tag, quälen sich zum Umfallen bis abends, dann, wenn sie
nach Hause kommen, ist noch nicht Ruhe, dann heißt es hinein in
den Garten, in den Stall bis spät in die Nacht."

So hinterfragte 1903 die Zeitung "Der Reichstagswähler? die
Lebensverhältnisse der Textilarbeiter. Dr. Arnold Lassotta,
wissenschaftlicher Referent beim LWL-Industriemuseum, gibt mit
seinem Dia-Vortrag am Donnerstag, 4. Juni, um 18 Uhr im
Textilmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
einen Einblick in diese spannende Zeit des Umbruchs.

Als die Industrialisierung das Westmünsterland erfasste,
brachte sie einen gewaltigen Umbruch, den wir heute kaum mehr
erfassen können. Die Landwirtschaft verlor ihre dominierende
Rolle, die im ländlichen Raum übliche Heimarbeit im
Textilgewerbe wurde von der Massenproduktion in der Fabrik
abgelöst.

Kleinstädte und Dörfer entwickelten sich stürmisch zu
Industrieorten mit Wohnungsnot und hygienischen Problemen. Die
soziale Frage wurde zum wichtigsten Thema der Gesellschaft. Es
begann ein breit angelegter langer und mühsamer Kampf um die
Verbesserung der Lebensverhältnisse.

Der Vortrag ist kostenlos.


INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstr. 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611 - 0
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 2 10:41:29 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 Jun 2009 10:41:29 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Treffen_der_westfaelischen_Preistraeg?=
=?utf-8?q?er_des_=22Deutschen_Nationalkomitees_f=C3=BCr_Denkmalschutz=22_?=
=?utf-8?q?in_Warendorf?=
Message-ID: 4A2501D9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.05.2009, 12:12


AKTUELL

Treffen der westfälischen Preisträger des "Deutschen
Nationalkomitees für Denkmalschutz" in Warendorf

Die westfälischen Preisträger des "Deutschen Nationalkomitees
für Denkmalschutz" kommen am Mittwoch, 3. Juni, auf Initiative
des LWL-Amtes für Denkmalpflege zu einem Treffen in Warendorf
zusammen. Ziel des Treffens ist es, die oft schon
jahrzehntelange, bedeutende Arbeit der westfälischen
Preisträger anzuerkennen und zugleich ein Informations- und
Kontakt-Netzwerk nicht-öffentlicher, erfahrener und hoch
motivierter Denkmalpfleger zu bilden.

Das "Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz" hat 1977 den
"Deutschen Preis für Denkmalschutz" gestiftet, mit dem all
diejenigen ausgezeichnet werden, die sich in beispielhafter
Weise der Rettung von Gebäuden, Ensembles, Altstadtkernen,
Dörfern und archäologischen Denkmälern verschrieben haben. Der
Deutsche Preis für Denkmalschutz wird jährlich verliehen und
besteht in der Vergabe des Karl-Friedrich-Schinkel-Ringes, der
silbernen Halbkugel und des Journalistenpreises.

In den letzten hat das Deutsche Nationalkomitee für
Denkmalschutz 16 Preisträger aus Westfalen-Lippe ausgezeichnet.
Sie stehen für das bürgerschaftliche Engagement im
Denkmalschutz in der Region und haben wichtige Projekte zu
einem erfolgreichen Abschluss gebracht. Fast alle haben ihre
Arbeit nach der Preisverleihung fortgeführt.

Im vergangenen Jahr 2008 fand ein erstes Treffen im ehemaligen
Kloster/ Eisenhütte Bredelar in Marsberg (Hochsauerlandkreis)
statt, dessen Förderverein 2007 mit der silbernen Halbkugel des
"Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz" ausgezeichnet
worden ist. Von den dreizehn noch lebenden Preisträgern waren
alle gekommen, denen es möglich war: von der ersten
westfälischen Preisträgerin Sissi Fürstin Bentheim-Tecklenburg
aus Herzebrock-Clarholz (Kreis Gütersloh), die 1979 die
silberne Halbkugel für ihre Arbeiten an Haus Bosfeld in Rheda
erhalten hat, bis zum Arbeitskreis Dortmund im Förderverein
Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V., der 2007 für seine
Bemühungen um die Bewahrung originaler Zeugnisse des
historischen Bergbaus mit der silbernen Halbkugel ausgezeichnet
wurde.

Die Resonanz war ausgesprochen positiv. Die Preisträger wollen
sich deshalb wieder zu einem Erfahrungsaustausch treffen, auf
Einladung der 1985 ausgezeichneten Altstadtfreunde jetzt in
Warendorf. Bei dem Treffen wollen nicht nur die Altstadtfreunde
ihre Arbeit vorstellen, die Preisträger beschäftigen sich auch
mit dem Thema "Stiftungen und Denkmalpflege".





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 3 08:10:33 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 Jun 2009 08:10:33 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bezirksregierung foerdert Bodendenkmalpflege mit
rund1.037.000 Euro
Message-ID: 4A262FF9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 02.06.2009, 13:54


AKTUELL

Bezirksregierung fördert Bodendenkmalpflege mit rund 1.037.000
Euro

Die Bezirksregierung Münster stellt dem Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) 1.036.700 Euro für die Bodendenkmalpflege
bereit.

Mit dem Geld aus dem Denkmalförderprogramm 2009 fördert das
Land Nordrhein-Westfalen archäologische Ausgrabungen sowie
deren Dokumentation und Aufbewahrung und finanziert
Personalausgaben und Sachkosten. Der LWL-Abteilung Archäologie
für Westfalen-konserviert und restauriert bedeutende Bodenfunde
im Raum Westfalen-Lippe und begleitet die Arbeiten an den
freigelegten Siedlungsstrukturen vergangener Zeit mit
wissenschaftlichen Dokumentationen. In Publikationen und
Ausstellungskatalogen werden die Erkenntnisse der
Öffentlichkeit zugänglich gemacht.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 3 08:13:58 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 Jun 2009 08:13:58 +0200
Subject: [WestG] [KONF] "Bergbauregion im Wandel", Witten, 04.-07.06.2009
Message-ID: 4A2630C6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 02.06.2009, 11:11


TAGUNG

"Bergbauregion im Wandel"
Tagung der Gesellschaft für Geowissenschaften im
LWL-Industriemuseum

"Bergbauregion im Wandel" heißt eine Tagung des Arbeitskreises
Bergbaufolgen der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften,
die vom 4. bis 7. Juni 2009 vom GeoPark Ruhrgebiet e.V. und dem
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten ausgerichtet
wird. Zahlreiche Fachleute für Altbergbaufragen aus ganz
Deutschland, vor allem auch aus den neuen Bundesländern, werden
in Witten erwartet. Das Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) ist Informationszentrum des GeoParks
Ruhrgebiet.

"Im Ruhrgebiet lassen sich die engen Zusammenhänge zwischen den
geologischen Ressourcen und der wirtschaftlichen und
kulturellen Entwicklung so klar erkennen, wie in kaum einer
anderen Region in Deutschland oder Europa", so Dr. Volker Wrede
vom GeoPark Ruhrgebiet e.V. Eine große Zahl von
Sehenswürdigkeiten geologischer Art oder der Industriekultur
mache diese Zusammenhänge nicht nur für das Fachpublikum,
sondern auch für die Bevölkerung unmittelbar anschaulich. Aus
diesem Grunde wurde das Ruhrgebiet im Jahr 2007 als "Nationaler
GeoPark in Deutschland" anerkannt.

Nach dem Zechensterben im Ruhrgebiet stellen sich den
Fachleuten heute Fragen nach der sicheren Verwahrung der
stillgelegten Gruben, nach der Nachnutzung der Zechengelände,
nach Möglichkeiten zur wirtschaftlichen Verwertung der immer
noch in großem Maße vorhandenen Rohstoffmengen durch neue
Techniken, aber auch nach grundsätzlichen Perspektiven der
zukünftigen Entwicklung der Region unter den veränderten
Rahmenbedingungen. Diese Aspekte einer "Bergbauregion im
Wandel" sind das Thema der Tagung.

Das Programm umfasst in mehreren Exkursionen und einer
Vortragsreihe ein breites Spektrum von bergbaubezogenen Themen:
Geologie der Steinkohlenlagerstätte an der Ruhr, aktueller und
historischer Steinkohlenbergbau, Sicherung von
Altbergbaustandorten, Nachnutzung ehemaliger Bergbauflächen,
touristische Inwertsetzung und Nutzung von Geotopen und
Industriedenkmalen. "Darüber hinaus bietet diese Tagung
natürlich auch eine Gelegenheit, den auswärtigen Gästen das
Ruhrgebiet als eine Region mit reichen Kultur- und
Naturschätzen näher zu bringen", freut sich Museumsleiter
Michael Peters über die Kooperation.


INFO

GeoPark Ruhrgebiet e.V. / c/o Geologischer Dienst NRW
Dr. Volker Wrede
Tel.: 02151 897439
E-Mail: wrede at gd.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 3 08:17:24 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 Jun 2009 08:17:24 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kinder machen "Klar Schiff", Waltrop, 21.06.2009
Message-ID: 4A263194.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 02.06.2009, 11:06


AKTUELL

Kinder machen "Klar Schiff"
Angebot im LWL-Industriemuseum

"Klar Schiff" machen, die Leine werfen und das Tau
"aufschießen" - das sind nur einige der Aufgaben, die Kinder
bei einer Entdeckertour im Schiffshebewerk Henrichenburg
erfüllen müssen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
lädt dazu am Sonntag, 21. Juni, in sein Industriemuseum nach
Waltrop ein. Verschiedene Aktionen warten auf die angehenden
Schiffsjungen und -mädchen ab sechs Jahren. Zudem erfahren sie
erstaunliche Dinge übers Leben und Arbeiten an Bord eines
Binnenschiffs.

Museumspädagogin Dagmar Pech begleitet und unterstützt die
Kinder. Start ist um 15 Uhr. In den Teilnahmekosten von 3 Euro
pro Kind ist der Eintritt bereits enthalten. Anmeldung
erforderlich unter der Tel. 02363 9707-0
(Mindestteilnehmerzahl: zehn Kinder).


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707 - 0
E-Mail: schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 3 08:20:35 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 Jun 2009 08:20:35 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Grothues, R., Heineberg, H. u. Lindemann,
R. (Hg.): DerKreis Guetersloh
Message-ID: 4A263253.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.05.2009, 11:09


LITERATUR

Der Kreis Gütersloh: Lebensqualität und Wirtschaftsstandort
LWL präsentiert Buch über Städte und Gemeinden im Kreis
Gütersloh

Zahlreiche Informationen über den Kreis Gütersloh bietet das
neue Buch der Geographischen Kommission für Westfalen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). "Der Kreis
Gütersloh" präsentiert das Kreisgebiet sowie die 13 zum Kreis
gehörenden Städte und Gemeinden auf 424 Seiten mit 29 farbigen
Karten, 25 Tabellen, 136 Abbildungen und 149 Fotos.

Das Buch ist bereits der elfte Band der Reihe "Städte und
Gemeinden in Westfalen". "Ich selbst habe in der Vergangenheit
oft in den Büchern dieser Reihe nachgeschlagen, um mich über
unsere Städte und Gemeinden in Westfalen zu informieren", so
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch, der am Donnerstag (28. Mai)
die ersten noch druckfrischen Exemplare des Werkes im Kreishaus
in Gütersloh gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Kommission,
Prof. Dr. Heinz Heineberg, an die Bürgermeister und Vertreter
der kreisangehörigen Städte und Gemeinden überreichte.

"Wir freuen uns darüber, dass nun wieder ein Kreis aus
Ostwestfalen in der Reihe 'Städte und Gemeinden in Westfalen'
gewürdigt wird", so Landrat Sven-Georg Adenauer in seinem
Grußwort zu dem Band. Ab sofort ist das Buch im Buchhandel
erhältlich.

Zwölf Autoren haben ehrenamtlich an diesem Band mitgewirkt und
ihm die geographische Per-spektive verliehen. Sie wenden sich
mit ihren Beiträgen an eine interessierte Öffentlichkeit:
"Ein-heimische finden hier ebenso Überraschendes wie Fremde,
Laien können ebenso gut forschen wie Wissenschaftler, Bürger
können sich genauso informieren wie Politiker", so Heineberg.

Das Buch beschreibt alle 13 Städte und Gemeinden des Kreises
und bietet zwei ausführliche Ein-leitungsbeiträge über das
Kreisgebiet. Alle Beiträge sind angereichert mit thematischen
Karten, statistischen Daten, Grafiken, Luftbildern und Fotos.
So verdeutlichen die Autoren die spezifische Entwicklung und
die aktuelle Situation des Kreises. Auch die Wirtschafts- und
Bevölkerungsstruk-tur, die naturräumliche Ausstattung, die
Verwaltungs-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen sowie die
Chancen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der
einzelnen Städte und Gemeinden werden ausführlich beschrieben.


INFO

Grothues, R., Heineberg, H. u. R. Lindemann (Hg.)(2009):
Der Kreis Gütersloh
(= Städte und Gemeinden in Westfalen 11).
424 Seiten, 136 Abbildungen, 29 Karten, 149 Fotos,
25 Tabellen.
ISBN: 978-3-402-14937-9 Pick It! , Verlag Aschendorff Münster,
Preis: 34,80 Euro
Redaktion: Dr. Carola Bischoff





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 4 10:33:04 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Jun 2009 10:33:04 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Varus-Ausstellung in Haltern: 15.000 Besucher in
zweiWochen
Message-ID: 4A27A2E0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.06.2009, 15:09


AKTUELL

Varus-Ausstellung in Haltern:
15.000 Besucher in zwei Wochen

Besucheransturm gleich zu Beginn: Die Varus-Ausstelllung des
LWL-Römermuseums in Haltern am See hat in den ersten 14 Tagen
20.000 Besucher angelockt. "Vor allem das lange
Pfingstwochenende ließ die erwartete Anzahl nochmals rapide
steigen", so Museumsleiter Dr. Rudolf Aßkamp. Am Mittwoch (3.6.)
begrüßte Aßkamp als Gäste Nummer 20.000 und 20.001 die
Eheleute Keutel aus Voerde am Niederrhein, in der Seestadthalle
in Haltern mit einem gewichtigen Geschenk, dem sechs Kilogramm
schweren Katalog.

Die Ausstellung "Imperium" beschäftigt sich bis zum 11. Oktober
mit dem Verlierer der Varusschlacht und seinem Hintergrund
sowie mit dem Römischen Reich auf dem Höhepunkt seiner Macht
und Kultur.

Die Lebensgeschichte des Varus wird in acht Kapiteln in der
Seestadthalle und im Römermuseum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) auf 2.000 Quadratmetern mit der
augusteischen Epoche des römischen Imperiums verflochten. Mehr
als 300 hochkarätige Exponate aus internationalen Museen, wie
dem Louvre (Paris) oder dem British Museum (London), aus Neapel
oder aus dem Vatikan lassen die kulturelle Blüte des "Goldenen
Zeitalters" zur Zeit des Kaisers Augustus wiederauferstehen.


INFO

URL: http://www.lwl.org
URL: http://www.imperium-konflikt-mythos.de

IMPERIUM
Öffnungszeiten bis 11. Oktober
Dienstag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr
Samstag: 10 bis 20 Uhr
Sonntag: 10 bis 18 Uhr

Seestadthalle
Lippspieker 25
45721 Haltern am See

und

LWL-Römermuseum
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 4 10:37:17 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Jun 2009 10:37:17 +0200
Subject: [WestG] [POS] Altertumskommission fuer Westfalen,
wissenschaftliche/rVolontaer/in, Muenster
Message-ID: 4A27A3DD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 03.06.2009, 17:50


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist bei der
Altertumskommission für Westfalen in Münster zum 1. August 2009
die Stelle einer/eines

wissenschaftlichen Volontärin/
wissenschaftlichen Volontärs

für die Dauer von zwei Jahren zu besetzen.

Die im Jahr 1897 gegründete Altertumskommission für Westfalen
ist eine der sechs wissenschaftlichen Kommissionen für
Landeskunde des LWL. Sie forscht und publiziert zu
übergreifenden Themen der Archäologie in Westfalen.
Schwerpunkte sind Römerlager, Wallburgen, Sachsen und Altwege.

Aufgabengebiete:
- Redaktion und Druckvorbereitung der Publikationen
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
- Mitarbeit bei den laufenden Geschäften der Kommission
(Forschungsmanagement, Beratungstätigkeit, Organisation und
Durchführung von Fachtagungen, öffentlichen Veranstaltungen etc.)

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Ur- und
Frühgeschichte mit besonderen Kenntnissen der westfälischen
Archäologie
- Sprach- und Formulierungskompetenz
- sehr gute EDV-Kenntnisse (MS Office, Grafikbearbeitung,
bevorzugt Adobe CS3 und/oder CorelDraw, Erfahrungen mit Adobe
InDesign sind von Vorteil)
- PKW-Führerschein
- Motivation, Eigeninitiative, Teamfähigkeit,
Improvisationsvermögen, Genauigkeit und Sorgfalt, Bereitschaft,
an den laufenden Forschungsvorhaben der Altertumskommission
mitzuwirken

Wir bieten:
- einen umfassenden Praxiserwerb auf dem Gebiet der
westfälischen Ur- und Frühgeschichte
- Einblick in das vielseitige Tagesgeschäft einer
archäologischen Institution mit Forschungs-, Dokumentations-,
Redaktions-, Beratungs-, Organisations- und
Öffentlichkeitsarbeit
- Qualifizierung in den Bereichen Lektorat, Redaktion,
Publishing und Kulturmanagement
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
1.142,57 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bei Rückfragen steht Ihnen Frau Dr. Vera Brieske (Tel.: 0251
591-8991) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
22/09 bis zum 23.06.2009 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 4 10:46:33 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Jun 2009 10:46:33 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Inventar des Bilsteiner Hypothekenbuches auf CD-ROM
Message-ID: 4A27A609.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Martin Vormberg"
Datum: 04.06.2009, 07:19


AKTUELL

Inventar des Bilsteiner Hypothekenbuches auf CD-Rom.
-Fundgrube für Familienforscher-

Beim Hypothekenbuch des Amtes Bilstein (1724 - 1810) handelt es
sich um die Bände 10 bis 38 des Bestandes "Herzogtum Westfalen,
Amt Bilstein" im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abteilung
Westfalen. Die Archivalien bestehen aus Protokollen mit
zahlreichen ergänzenden Beilagen. Protokolliert wurden
insbesondere Grundstücksverkäufe und -belastungen, Testamente,
Kindteilsforderungen und Eheberedungen. Zu finden sind dort
außerdem Konkurse, die Abwicklung von Nachlässen und vereinzelt
Ortssatzungen. Das Hypothekenbuch dürfte insbesondere das
Interesse der Familien-, Flurnamen-, Ortsgeschichts- und
regionaler Wirtschaftsgeschichtsforschung sowie von
Volkskundlern auf sich ziehen.

Bestandsbildner war das kurkölnische Amt Bilstein, das von 1445
bis 1802 existierte. Die Archivalien reichen insofern weit in
die hessen-darmstädtische Administrationszeit hinein. Die
Protokollierung der oben beschriebenen Rechtsvorgänge wurde mit
der kurfürstlich-kölnischen Polizeiordnung vom 20. September
1723 (Tit. 16 º 1) angeordnet. Die ersten Eintragungen datieren
vom Mai 1724. Die neue Vorschrift wurde also verhältnismäßig
rasch umgesetzt. Sie diente der Rechtssicherheit von
Vertragsparteien und der Vermeidung kostspieliger Prozesse
aufgrund von Streitigkeiten. Mit dem Beginn der
hessen-darmstädtischen Herrschaft im Herzogtum Westfalen 1802
erfolgte offensichtlich beim Amt Bilstein kein unmittelbarer
Aktenschnitt. Das Hypothekenbuch wurde bis 1810 weitergeführt.
Dies könnte mit den sich über mehrere Jahre hinziehenden
Verwaltungs- und Justizreformen in dieser Zeit zusammenhängen.

Das kurkölnische Amt Bilstein umfasste bis 1802 einen Großteil
des heutigen Kreises Olpe und Teile der Stadt Schmallenberg im
Hochsauerlandkreis. Es gliederte sich in ein Ober- und ein
Niederamt mit den Kirchspielen Heinsberg, Helden,
Kirchveischede, Kirchhundem, Lenne, Oberhundem, Rahrbach sowie
die bilsteinischen Güter in der Vogtei Grafschaft und dem
Kirchspiel Elspe. Hinzu kamen die bilsteinischen Rechte in den
Gebieten Attendorn und Olpe. Die protokollierten
Rechtsgeschäfte des Hypothekenbuches gehen naturgemäß über
dieses Gebiet hinaus.

Der Bestand wurde im Gemeindearchiv Kirchhundem in den Jahren
1990 bis 1996 inhaltlich erschlossen, was eine gezielte
Benutzung ermöglicht. Zirka 8700 Fälle wurden dabei erfasst.
Ein Personen- und Ortsnamensindex erleichtert die Benutzung.
Das zweibändige Inventar hat einen Umfang von 990 Seiten im DIN
A 4 Format; aus Kostengründen schied deshalb eine
Veröffentlichung als Druckwerk aus. Die Veröffentlichung auf
CD-Rom stellt insofern eine kostengünstige Alternative dar, das
Inventar einem breiteren Interessentenkreis zugänglich zu
machen. Die Bände 1 und 2 des Inventars sind hier als
pdf-Dateien nutzbar. Die Archivalien selbst können im
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abteilung Westfalen, Münster,
und in Form von Mikrofilmen im Gemeindearchiv Kirchhundem
eingesehen werden.

Die CD-Rom kann bis zum 22.06.2009 zum Preis von 10,00 Euro
zzgl. Versandkosten vorbestellt werden beim

Gemeindearchiv Kirchhundem
Hundemstr. 35
57399 Kirchhundem
Telefax-Nr. 02723 9250129

Der spätere Verkaufspreis beträgt 12,50 Euro.


INFO

Kontakt:
Martin Vormberg
Gemeindearchiv Kirchhundem
Hundemstr. 35
57399 Kirchhundem
Tel.: 02723 40929
Fax: 02723 9250129
E-Mail: m_vormberg at kirchhundem.de
URL: www.kirchhundem.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 4 10:41:07 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Jun 2009 10:41:07 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Industriemuseum bietet Fuehrung durch
Zechengartenund Siedlung an, Dortmund-Boevinghausen, 07.06.2009
Message-ID: 4A27A4C3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 03.06.2009, 13:55


AKTUELL

Verkohlt und veräppelt
LWL-Industriemuseum bietet Führung durch Zechengarten und
Siedlung an

Sie haben gegraben, gejätet, geplanzt und gesäht - die
Mitarbeiter des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern. So entstand
in den letzten Wochen hinter den museumseigenen Zechenhäusern
am Grubenweg in Dortmund-Bövinghausen ein Gemüsegarten, wie er
vor 100 Jahren zu jedem Koloniehäuschen gehörte - mit Kohl und
Kartoffeln, Möhren, Bohnen und Salat. Unter dem Motto "verkohlt
und veräppelt" bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) am kommenden Sonntag, 7. Juni, zum ersten Mal eine
Führung zum Thema Selbstversorgung der Bergarbeiterfamilien an.
Dr. Anne Kugler-Mühlhofer führt die Teilnehmer in den
bestellten Garten und durch die Kolonie Landwehr und erklärt,
wie sich die Familien damals ernährt und wie sie gelebt haben.

"Wir werden diese Führung künftig regelmäßig anbieten und das
Thema auch in unsere museumspädagogischen Angebote einbauen",
so die wissenschaftliche Volontärin am LWL-Industriemuseum.

Interessierte Teilnehmer treffen sich um 15 Uhr im
Museumsfoyer. Die Führung ist kostenlos. Gezahlt werden muss
nur der reguläre Museumseintritt (Erwachsene 3,50 ?, Kinder ab
6 Jahren 2 ?.).


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961 - 111
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 4 10:30:51 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Jun 2009 10:30:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 60.000 Euro fuer Burg Altena: Jetzt
Last-Minute-Steinsichern
Message-ID: 4A27A25B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 03.06.2009, 11:59


AKTUELL

60.000 Euro für Burg Altena
Jetzt Last-Minute-Stein sichern

Als vollen Erfolg wertet Frank Adler, beim Märkischen Kreis
zurzeit zuständig für das operative Geschäft der Märkischen
Kulturstiftung Burg Altena, den Erfolg der Aktion "Stein für
Stein" zur Rettung der Burg. Von privaten Spender und
Unternehmern sind bisher 237 Steine finanziert worden. Sie
werden mit den gewünschten Namen versehen und demnächst an der
Burg Altena in die Erde gelassen.

Adler: "So kamen bisher fast 60.000 Euro zusammen, das ist
fabelhaft." Das freut auch den Vorsitzenden des Stiftungsrates,
Detlef Seidel, und Michael Rolland, Vorsitzender der Märkischen
Kulturstiftung Burg Altena. Sie besuchten am Mittwoch, 3. Juni
2009, den Iserlohner Fachbetrieb Grabmale Friedrich von Inhaber
Ludger Pempeit, in dem die Steine angefertigt werden. Ziel ist
es, sie rechtzeitig zum 100-jährigen Jubiläum des Wiederaufbaus
der Burg Altena im August 2009 an geeigneter Stelle auf dem
Rundweg um die Burg zu verlegen.

Die Aktion "Stein für Stein" wurde im November 2006 gestartet
und fand gleich großes öffentliches Interesse. Sie endet am 30.
Juni dieses Jahres. "Bis dahin haben noch alle potenziellen
Spender die Gelegenheit, sich einen Last-Minute-Stein zu
sichern", so Frank Adler. Sie sollten sich wegen des
bevorstehenden Fristablaufs möglichst kurzfristig bei ihm
melden unter der Telefonnummer 02352/966-7042 oder per E-Mail
f.adler at maerkischer-kreis.de.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 4 10:48:55 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Jun 2009 10:48:55 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Zylinder, Strohhut und Pelzmuetze, Lage,
07.06.-31.10.2009
Message-ID: 4A27A697.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.06.2009, 11:22


AUSSTELLUNG

Zylinder, Strohhut und Pelzmütze
LWL-Industriemuseum zeigt "Hut & Co" in Lage

150 Jahre Hutgeschichte(n) erzählt eine Ausstellung, die der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab Sonntag, 7. Juni,
in seinem Ziegeleimuseum in Lage zeigt. Unter dem Titel "Hut &
Co." können die Besucher bis 31. Oktober im LWL-Industriemuseum
einen Streifzug durch die Modegeschichte und die Geschichte der
Hutherstellung unternehmen.

200 Exponate - von der einfachen Schiebermütze bis zum
eleganten Damenhut mit Federschmuck - sind in Lage zu sehen.
"Viele Exemplare stehen auch für ein Stück Sozialgeschichte",
erklärt LWL-Museumsleiter Kulke. Beim Kaffeeklatsch zum
Beispiel verharrten Hüte aus gutem Grund auf den Köpfen der
Damen, schließlich war der Frisörbesuch lange Zeit ein teures
Unterfangen. Und der Zylinder, der heute allenfalls noch als
feierliches Accessoire zum Ball oder zur Beerdigung getragen
wird, war im 18. Jahrhundert ein Symbol für eine freiheitliche
Gesinnung. Die Schiebermütze schützte die Arbeiter vor dem
allgegenwärtigen Staub und Schmutz z.B. in der Weberei. Der
breitrandige Strohhut bewahrte die elegante Dame des 19.
Jahrhunderts vor einer unerwünschten Bräunung des Teints.

Hüte haben darüber hinaus ihre eigene Symbolik und
Zeichenhaftigkeit. Kulke: "Ob es um soziale Unterschiede oder
um das Spiel der Geschlechter geht, um Zugehörigkeit zu
bestimmten Berufsständen oder unterschiedlichen Jugendszenen -
immer wieder sind es Kopfbedeckungen, die unmissverständlich
Zeichen setzen." Hüte sind eingebunden in gesellschaftliche
Umgangsformen und Rituale. Das betrifft vor allem den
Männerhut: eine Geste der Höflichkeit, wenn der Herr zum Gruß
den Hut lüpft. Zahlreiche Redensarten zeugen noch heute von
seiner bedeutsamen Rolle: "Hut ab" - wird immer noch als
Ausdruck von Respekt und Hochachtung verstanden, auch von
demjenigen, der noch nie einen Hut getragen hat.

Neben Mode- und Symbolfragen geht es in der Ausstellung auch um
die Hut-Herstellung. Zahlreiche Exponate aus der Produktion wie
unterschiedliche Hutformen und -dämpfer sowie eine Fotostrecke
von Lorenz Kienzle aus einer Hutfabrik in Guben - einst ein
Zentrum der deutschen Hutindustrie - geben Einblicke in den
Fertigungsprozess. Seidenbänder in allen farblichen
Schattierungen, Federn, Vögel, Blumen und Hutnadeln aus 150
Jahren lassen die Kunst der Putzmacherin lebendig werden.
Manche Kopfbedeckung dürfen Besucher auch selbst aufsetzen.
Kulke: "Wer selbst einmal ausprobieren möchte, wie ihm zum
Beispiel ein Zweispitz im Stil Napoleons steht, hat bei uns
Gelegenheit dazu."

Die Ausstellung, die im LWL-Textilmuseum Bocholt (Kreis Borken)
in Zusammenarbeit mit dem LVR-Industriemuseum in Ratingen
entstanden ist, wird in Lage durch viele regionale Hüte und
Hutgeschichten ergänzt. Einzigartige Exponate stellte das
Langser Modegeschäft Pohle zur Verfügung. Bereits 1877 gründete
der aus Reick bei Dresden stammende Hutmacher Hermann-Richard
Pohle dieses Geschäft in der Langen Straße. In einer eigenen
Vitrine können die Besucher jetzt alte Hutschachteln, Formen
zur Hutherstellung und historische Fotos eines der ältesten
Lagenser Geschäfte bewundern.

Viele spannende Geschichten erzählen auch die vielen Hüte, die
dem Museum in den letzten Wochen von Menschen aus der Region
zur Verfügung gestellt wurden. Der alte Strohhut der Mutter,
der Zylinder aus dem Nachlass des Großvaters, die Pelzmütze die
sich noch auf dem Dachboden fand.

Ein ganz besonderer Fund waren auch zwei Hutformen. Sie stammen
aus dem ehemaligen jüdischen Geschäft Spanier in Bünde und
dürften zu den letzten dinglichen Erinnerungen an diese Familie
gehören.


INFO

Hut und Co. 150 Jahre Hutgeschichte(n)
7.6. bis 31.10.2009
LWL-Industriemuseum
Ziegeleimuseum Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Geöffnet Di - So 10 -18 Uhr

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 4 10:53:03 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Jun 2009 10:53:03 +0200
Subject: [WestG] [POS] Geographische Kommission fuer Westfalen,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: 4A27A78F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 03.06.2009, 18:09


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist bei der
Geographischen Kommission für Westfalen zum nächstmöglichen
Termin eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Die Geographische Kommission für Westfalen mit derzeit 109
ehrenamtlichen Mitgliedern hat ihre Forschungs- und
Geschäftsstelle in Münster. Die Kommission betreibt und fördert
geographisch-landeskundliche Forschungen über Westfalen und
veröffentlicht die Forschungsergebnisse in einem Atlaswerk
sowie in mehreren Schriftenreihen.

Aufgabengebiete:
- Zu- und Mitarbeit
- an der Schriftenreihe "Städte und Gemeinden in
Westfalen/Kreisbeschreibungen" (Stadt Münster, Kreis
Minden-Lübbecke)
- am Internetprojekt "Westfalen regional"
- am "Geographisch-landeskundlichen Atlas von Westfalen"
- Pflege des Internetauftritts der Kommission
- eigenständige Projektbearbeitungen im Rahmen des
Forschungs- und Veröffentlichungsprogramms
- Lektoratstätigkeiten
- Mitwirkung bei der Öffentlichkeitsarbeit
(Tagungen, Pressearbeit)

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Geographie
(Schwerpunkt Anthropogeographie)
- landeskundliche Kenntnisse über Westfalen//Nordwestdeutschland
- Eigeninitiative, Flexibilität, Kooperationsbereitschaft
- Kenntnisse in MS-Office, HTML, Content Management System und
digitale Kartographie

Wir bieten:
- die Chance, sich durch die Mitarbeit in einer vielseitig
tätigen landeskundlichen Forschungs- und Geschäftsstelle
berufsqualifizierend weiter zu bilden
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
1.142,57 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Rudolf Grothues (Tel.: 0251
591-3014) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
24/09 bis zum 30.06.2009 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 4 10:55:42 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Jun 2009 10:55:42 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2009/13
Message-ID: 4A27A82E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Elisabeth Lakomy"
Datum: 04.06.2009, 09:09


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2009-13 für den Zeitraum vom
28.04.2009 bis zum 23.05.2009 mit insgesamt 106 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2009-13&fach=wes





Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 8 10:34:02 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Jun 2009 10:34:02 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Tod in der Antike, Muenster, ab 07.06.2009
Message-ID: 4A2CE91A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 05.06.2009, 10:30


AUSSTELLUNG

Tod in der Antike
Thema des Monats Juni im Archäologischen Museum der WWU

"Tod in der Antike" ist das Thema des Monats im Archäologischen
Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität im
Fürstenberghaus am münsterschen Domplatz. Führungen mit diesem
Themenschwerpunkt finden an allen Sonntagen des Monats Juni,
beginnend am 7. Juni 2009, jeweils von 14.15 Uhr bis 15 Uhr
statt.

Anhand zahlreicher Exponate aus dem Bestand des Archäologischen
Museums der WWU und einer langfristigen Leihgabe aus der
Glyptothek München wird gezeigt, welche Vorstellungen die
Menschen der griechischen und römischen Antike vom Jenseits
hatten, wie sie ihre Toten bestatteten und wann und in welcher
Form sie ihrer gedachten.

Furcht, Aberglaube und Hoffnung bestimmten den Umgang der
Menschen in der Antike mit dem Tod. Aber wie gestalteten sich
die letzten Stunden im Leben eines römischen Bürgers, wie sah
der Umgang mit dem Toten im Haus aus, wie gelangte er zu seiner
letzten Ruhestätte, wie wurde er bestattet und wie gingen die
Angehörigen mit dem Tod um? Diese und weitere Fragen
beantworten bei den sonntäglichen Führungen Markus Strathaus
und Torben Schreiber vom Archäologischen Museum der Universität.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 8 10:41:02 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Jun 2009 10:41:02 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Marlies_Voss_Schiffmann_ist_ab_dem_1?=
=?utf-8?q?=2E_Juli_die_Leiterin_der_staedtischen_Denkmalbehoerde_im_Amt_f?=
=?utf-8?q?=C3=BCr_Stadtentwicklung=2C_Stadtplanung_und_Verkehrsplanung?=
Message-ID: 4A2CEABE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 04.06.2009, 15:23


AKTUELL

Personalien

Marlies Voss Schiffmann ist ab dem 1. Juli die Leiterin der
städtischen Denkmalbehörde im Amt für Stadtentwicklung,
Stadtplanung und Verkehrsplanung. Sie hat sich bei der
mehrstufigen, bundesweiten Bewerberauswahl durchgesetzt und
folgt auf Gunnar Pick, der zu dem Zeitpunkt in den Ruhestand
geht. Voss Schiffmann - Münsteranerin, Architektin und Mutter
zweier Kinder - hat lange Jahre freiberuflich und in
renommierten Architekturbüros gearbeitet. Vor zehn Jahren kam
sie zurück nach Münster ins Stadtplanungsamt. Bei zahlreichen
städtebaulichen und stadtgestalterischen Planungen hat sie
gezeigt, dass sie Stadtbild und bauhistorisches Erbe bewahren
und mit neuem Bauen in Einklang bringen kann.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 8 10:54:45 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Jun 2009 10:54:45 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Museumsamt fuer Westfalen,
wissenschaftliche/rVolontaer/in, Muenster
Message-ID: 4A2CEDF5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 05.06.2009, 15:30


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim LWL-Museumsamt für Westfalen, einer Einrichtung des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, die die kommunalen Museen
in allen inhaltlichen, technischen und konservatorischen Fragen
berät und finanziell fördert, ist zum 01.08.2009 eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

neu zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Aufgabengebiete:
- Mitarbeit in der Beratung der Museen und Sammlungen in
Westfalen-Lippe
- Mitarbeit bei der Organisation der Wanderausstellungen des
Amtes
- Mitarbeit bei der Durchführung museumspädagogischer
Veranstaltungen

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Neueren und Neuesten
Geschichte (Master oder Promotion)
- Eigeninitiative, Flexibilität, Kommunikations-,
Organisations- und Teamfähigkeit
- ausgeprägtes Interesse an museumsrelevanten Fragestellungen

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den Aufgaben des LWL-Museumsamtes
für Westfalen vertraut zu machen und museumspraktische
Kenntnisse zu erwerben
- die Gelegenheit, eine Wanderausstellung konzeptionell
auszuarbeiten
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
1.142,57 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Helmut Knirim (0251
591-4690) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
23/09 bis zum 26.06.2009 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 8 10:58:37 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Jun 2009 10:58:37 +0200
Subject: [WestG] [AKT] KinderUni: Dortmund im Mittelalter
undWirtschaftsvorhersagen, Dortmund, 10./12.06.2009
Message-ID: 4A2CEEDD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "TU Dortmund Medieninfo"
Datum: 05.06.2009, 13:54


AKTUELL

KinderUni in der nächsten Woche:
Dortmund im Mittelalter und Wirtschaftsvorhersagen

In der nächsten Woche stehen gleich zwei Vorträge im
Vorlesungsverzeichnis der KinderUni: Am Mittwoch (10. Juni)
stellt Prof. Barbara Welzel mit ihrem Team das mittelalterliche
Dortmund vor. Und am Freitag (12. Juni) erklärt Prof. Andreas
Hoffjan, warum Wirtschaftsexperten mit ihren Vorhersagen so oft
daneben liegen.

Vor zwei Jahren haben Dr. Franke und Prof. Welzel zusammen mit
ihren Studierenden und einem Künstler Oskar Francke erfunden.
Oskar Francke ist Professor für Kunstgeschichte und erkundet
die Geschichte Dortmunds. Er forscht zu den Kunstschätzen der
Vergangenheit und weiß wunderbare Geschichten zu erzählen. Mit
vielen Bildern zeigen Euch die drei, wie ihr Stadtführer für
Kinder entstanden ist und laden zu spannenden Entdeckungstouren
in Dortmund ein.

Dortmund entdecken: Schätze und Geschichten aus dem Mittelalter
mit Prof. Barbara Welzel, Dr. Birgit Franke und
Prof. Oskar Francke (Kunstgeschichte)
am Mittwoch, dem 10. Juni um 17 Uhr
im Audimax, Campus Nord

Wirtschaftseinbruch, steigende Arbeitslosenzahlen und
Steuerausfälle in Milliardenhöhe. Selten waren
Konjunkturprognosen so wichtig, aber auch so falsch wie in
Zeiten der Krise. Prof. Hoffjan vom Lehrstuhl für Controlling
erklärt Euch, wie solche Prognosen - aber auch falsche
Einschätzungen der Wirtschaftsentwicklung - zustande kommen.
Beim Lagerplanspiel schlüpft Ihr selbst in die Rolle der
Wirtschaftsexperten und lernt, warum eine seriöse Vorhersage
beziehungsweise eine Kostenprognose gar nicht so einfach ist.

Das Lagerplanspiel:
Warum liegen Wirtschaftsprognosen so oft daneben?
mit Prof. Andreas Hoffjan (Wirtschaftswissenschaften)
am Freitag, dem 12. Juni um 17 Uhr
im Audimax, Campus Nord

Die Vorlesungen richten sich an Kinder zwischen acht und zwölf
Jahren und dauern 45 bis 60 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich und der Eintritt ist frei.


INFO

Infos und das Programm:
URL: www.tu-dortmund.de/kinderuni





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 8 11:09:34 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Jun 2009 11:09:34 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Museumstour stellt auf 85 Seiten die 17
LWL-Museenvor
Message-ID: 4A2CF16E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.06.2009, 10:00


AKTUELL

LWL-Museumstour stellt auf 85 Seiten die 17 LWL-Museen vor
Hörversion für Menschen mit Behinderung im Internet

Die Museumstour des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL)
hat in diesem Jahr ein neues Erscheinungsbild bekommen und
bietet neben allen Basisinformationen zu den 17 LWL-Museen
viele neue Extras und Sonderseiten. Eine Besonderheit ist die
"Hörversion" des 85-seitigen Museumsführers. Erstmalig macht
der LWL damit ein spezielles Angebot für blinde und
sehbehinderte Menschen. Sie können sich ab Mitte Juni die
HörTour im Internet herunterladen und dabei sogar verbal durch
die Hör-Broschüre navigieren. LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara
Rüschoff-Thale stellte die gedruckte und die Hörversion der
Museumstour am Mittwoch (03.06.) im LWL-Museum für Naturkunde
in Münster vor.

"Mit dem neuen quadratischen Format ist die Museumstour viel
handlicher geworden und eignet sich besser zum Mitnehmen. Als
Sozialverband ist es dem LWL besonders wichtig, seine Museen
möglichst barrierefrei zu gestalten. Das gilt jetzt auch für
die Museumstour, die sich Menschen mit Sehbehinderung künftig
im Internet anhören können. Außerdem gibt es in der gedruckten
Version auf jeder Museumsseite Symbole, die zeigen, für welche
Besuchergruppen sich das Museum be-sonders eignet. So kann man
zum Beispiel spezielle Angebote für Menschen mit Hör- oder
Sehbe-hinderung schnell finden", erklärt Rüschoff-Thale die
wichtigsten Neuerungen.

Neben den 30 Sonderausstellungen, die die LWL-Museen bis zum
Frühjahr 2010 zeigen, stellt die Museumstour die
Dauerausstellungen vor, nennt im Serviceteil besondere
Veranstaltungen, Öff-nungszeiten und Eintrittspreise. Neu sind
die "LWL-Museumstouren". Das sind Ausflugstipps, wie man mit
der ganzen Familie die Besuche verschiedener LWL-Museen zu
einen Kultur-Erlebnis-Tag oder zum kompletten Wochenende
kombinieren kann.

Für fleißige Museumsbesucher gibt es wieder den
LWL-Museumspass: Wer die Stempel von fünf LWL-Museen gesammelt
hat, bekommt eine kleine Überraschung, wer in einem Jahr alle
17 LWL-Museen besucht hat, nimmt an der Verlosung eines
Überraschungswochenendes teil. Preise zu gewinnen gibt es auch
beim Museumsquiz. Für Kinder enthält die Museumstour ein
Quartett mit Motiven aus den LWL-Museen.


INFO

Die LWL-Museumstour ist kostenlos erhältlich unter Telefon 0251
591-5599 oder per E-Mail an kultur at lwl.org. Außerdem ist die
LWL-Museumstour auch im Internet unter
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Museumstour2009_2010/printversion
abrufbar, die Hörversion steht dort ab Mitte Juni unter
derselben Adresse bereit.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 9 10:12:45 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Jun 2009 10:12:45 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Industriemuseum sucht noch Schulpartner: Lernen
inder "Helden-Werkstatt" in 53 Staedten
Message-ID: 4A2E359D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.06.2009, 13:15


AKTUELL

Lernen in der "Helden-Werkstatt" in 53 Städten
LWL-Industriemuseum sucht noch Schulpartner

Gute Nachrichten aus Düsseldorf. Mit einer Finanzspritze des
Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von rund 97.000 Euro kann
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) sein Schulprojekt
"Helden-Werkstatt" auf alle 53 Kommunen des Ruhrgebiets
ausweiten. "Nach der erfolgreichen Pilotphase im letzten Jahr
können wir unsere Zusammenarbeit zwischen Schule und Museum
jetzt weiter ausbauen und noch mehr Jugendliche erreichen",
freut sich Dirk Zache, Direktor des LWL-Industriemuseums. Die
"Helden-Werkstatt" ist ein Begleitprojekt zur großen
kulturhistorischen Ausstellung "HELDEN. Von der Sehnsucht nach
dem Besonderen", die der LWL zum Kulturhauptstadtjahr von März
bis Oktober 2010 am Standort Henrichshütte Hattingen seines
Landesmuseums für Industriekultur zeigt.

Hintergrund
Im letzten Jahr startete die Helden-Werkstatt als Pilotprojekt.
Das LWL-Industriemuseum hat dazu Bildungspartnerschaften mit
zunächst zwölf Schulen abgeschlossen. Inzwischen ist der Kreis
größer geworden: Aktuell laufen 31 Projekte an 18 Schulen. In
den Fächern Kunst, Geschichte, Sozialwissenschaften, Deutsch
und Religion nehmen Lehrer und Schüler mit Unterrichtsmodulen
aus dem Industriemuseum den Helden-Begriff unter die Lupe: Was
sind Helden? Wie entstehen sie? Haben verschiedene Kulturen und
Generationen unterschiedliche Helden? Deckt sich der
Helden-Begriff von Jungen und Mädchen? Ticken Heldinnen anders
als Helden? Brauchen wir heute überhaupt noch Vorbilder?

Zur Werkstatt gehört aber nicht nur die Theorie: das
LWL-Industriemuseum fördert mit seiner ganzen Methodenvielfalt
eines "außerschulischen Lernortes" auch Kompetenzen im Bereich
Kunst und Medien. So meißeln auf der Zeche Nachtigall in Witten
Schüler ihre Vorbilder in Stein, auf der Henrichshütte
Hattingen gießen sie sie in Metall. Bei Interviews mit
Zeitzeugen und Recherchen in Archiven lernen die Jugendlichen
den Umgang mit Informationen. Im Modul "Deutsch" werfen die
Klassen einen Blick hinter die Kulissen der Neuverfilmung von
"Die Vorstadtkrokodile": Das Produktionsteam gewährt Einblicke
ins Drehbuch, während im Dortmunder Fritz-Hüser-Institut, das
den Nachlass des Autors Max von der Grün verwaltet, mit
historischen Original-Dokumenten gearbeitet wird.

Das Besondere an allen Modulen: Die Unterrichtsergebnisse
verschwinden nicht in den Schularchiven, sondern werden einer
großen Öffentlichkeit in der Ausstellung "HELDEN" vom 12. März
bis 31. Oktober 2010 im LWL-Industriemuseum Henrichshütte
Hattingen präsentiert.

Die Unterrichtsmodule eigenen sich für alle Schulformen und
Altersklassen ab 4. Klasse Grundschule. Auch Förderschulen und
Jugendinstitutionen kommen als Partner in Frage. Die
Helden-Werkstatt kann in Form von Unterrichtsreihen oder
Projekttagen durchgeführt werden.

In diesen Kommunen sucht das LWL-Industriemuseum noch jeweils
eine Schule bzw. Jugendinstitution für die Helden-Werkstatt:

Bönen, Bottrop, Datteln, Dinslaken, Duisburg, Haltern,
Hamminkeln, Herdecke, Herford, Ennepetal, Hünxe, Iserlohn,
Kamp-Lintfort, Moers, Mülheim, Oberhausen, Oer-Erkenschwick,
Rheinberg, Schermbeck, Sonsbeck, Unna, Voerde, Werne, Wesel,
Wetter.

Interessierte Padagogen können sich bis 30. Juni melden bei:
Anette Plümpe, Tel. 02383 4092, pluempe_a @yahoo.de

Das Projekt Helden-Werkstatt wird unterstützt mit Mitteln des
Landes Nordrhein-Westfalen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 9 10:20:07 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Jun 2009 10:20:07 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ausstellungseroeffnung: "Frauen im Aufbruch zu Amt
undWuerden", Dortmund, 27.06.2009
Message-ID: 4A2E3757.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Julia Paulus"
Datum: 08.06.2009, 16:25


AKTUELL

LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Ausstellungseröffnung am Samstag, den 27. Juni 2009
"Frauen im Aufbruch zu Amt und Würden"

"Wie wir wurden, was wir nicht werden sollten. Frauen im
Aufbruch zu Amt und Würden" lautet der Titel einer Ausstellung
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, die am Samstag, den
27. Juni 2009 im Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund
eröffnet, bis zum 18. Oktober 2009 dort präsentiert und
anschließend durch NRW touren wird.

Der Anlass: Vor genau 100 Jahren konnten sich erstmals Frauen
an deutschen Hochschulen einschreiben. Zehn Jahre später
erhielten sie auch Zugang zu politischen Ämtern.

Die Ausstellung zeichnet den hürdenreichen Weg von Frauen in
akademische Berufe und staatliche Parlamente im 20. Jahrhundert
nach. Als die Universitäten sich vor 100 Jahren für weibliche
Studierende öffneten, entschieden sich zunächst nur wenige
junge Frauen aus meist bildungsbürgerlichen Elternhäusern für
die akademische Laufbahn.

Doch wer heiratete, musste in der Regel die erreichte Position
aufgeben. Seit den 1920er Jahren entwickelte sich ein neues
Leitbild: Ein abgeschlossenes Studium gehörte nun zur
standesgemäßen Ehe, auch wenn die junge Frau nicht unbedingt
berufstätig sein wollte. Der Weg in die Parlamente war seit
1918 zwar geebnet, aber noch steiniger; im Konkurrenzkampf mit
Männern unterlagen viele Frauen im Kampf um einen
aussichtsreichen Listenplatz oder wurden abgedrängt.

Nationalsozialismus, Krieg und Vertreibung machten in beiden
Fällen viele Pläne zunichte. Die Ausstellung beschreibt an
ausgewählten Biografien Gelingen und Scheitern, Chancen und
Preis der neu gewonnen Freiheiten. Mehrere Zeitzeuginnen ziehen
Bilanz und geben Einblicke in ihre persönliche Pionierleistung.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellungseröffnung "Frauen im Aufbruch zu Amt und Würden"
Datum: Samstag, 27. Juni 2009, 15.00 Uhr
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 / 6961-230
E-Mail: ulrike.gilhaus at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 9 10:23:16 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Jun 2009 10:23:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Spinnereigespraeche im LWL-Textilmuseum, Bocholt,
17.06.2009
Message-ID: 4A2E3814.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 09.06.2009, 09:51


AKTUELL

Spinnereigespräche im LWL-Textilmuseum
Pläne für Ausbau der Spinnerei Herding zur Kulturfabrik stehen
im Mittelpunkt

Ein großer Schritt zeichnet sich im "Projekt Herding" ab: In
diesem und dem nächsten Jahr plant der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) mit 5,9 Mio Euro aus Mitteln des
Konjunkturpaketes II den Ausbau des historischen
Spinnereigebäudes zur "Kulturfabrik". Die Baumaßnahme steht im
Zentrum der nächsten Spinnereigespräche am Mittwoch, 17. Juni,
von 16 bis 18 Uhr in Bocholt. Museumsleiter Dr. Hermann Josef
Stenkamp erläutert den Stand der Planungen und informiert über
das weitere Vorgehen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung ist der Besuch des
Außendepots geplant, um einen Blick auf die später anstehenden
Restaurierungsvorhaben zu bieten.


INFO

Treffpunkt für alle Interessierten am Mittwoch (17.6.) ist um
16 Uhr am Tor Industriestraße 5. Das Textilmuseum bittet die
Teilnehmer um eine Anmeldung unter Tel. 02871 21611-0.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 10 08:54:09 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 10 Jun 2009 08:54:09 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Der Kirchenbau zwischen Sakralisierung
undSaekularisierung, Paderborn, 03./04.07.2009
Message-ID: 4A2F74B1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Gerd Brüne"
Datum: 09.06.2009, 17:42


TAGUNG

Der Kirchenbau zwischen Sakralisierung und Säkularisierung - im
17./18. Jahrhundert und heute

Am 3. und 4. Juli 2009 veranstaltet der Lehrstuhl für
Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO an der
Universität Paderborn eine Tagung zum Thema "Der Kirchenbau
zwischen Sakralisierung und Säkularisierung - im 17./18.
Jahrhundert und heute".

Die wissenschaftliche Tagung greift eine aktuelle Problematik
auf und konfrontiert sie mit historischen Vorläufern. Gemeint
ist die seit einigen Jahren zunehmende Anzahl von Kirchenbauten,
die liturgisch nicht mehr genutzt und neuen Zwecken zugeführt
werden. So sind allein in der Evangelischen Landeskirche von
Westfalen in den letzten Jahren mehrere Dutzend Kirchen
umgewandelt worden, und auch auf katholischer Seite, im
Erzbistum Paderborn und im Bistum Münster, wird intensiv über
neue Verwendungen ungenutzter Kirchenräume nachgedacht.

Vor diesem Hintergrund fordert die wissenschaftliche Tagung auf,
im Zeichen des Begriffspaares "Sakralisierung -
Säkularisierung" den Blick nicht nur auf die Gegenwart, sondern
ebenso auf die Zeit vor mehr als zweihundert Jahren zu richten,
um durch den Vergleich damaliger mit heutigen Säkularisierungs-
und (Re-) Sakralisierungserscheinungen nach übergreifenden
historischen Mechanismen zu fragen.

Zugleich möchte die Tagung zwei Forschungsgebiete miteinander
ins Gespräch bringen, die sich zwar mit unterschiedlichen
historischen Epochen, doch mit vergleichbaren Gegenständen und
Phänomenen beschäftigen. Auf der einen Seite ist dies die
jüngere kunsthistorische und historische Forschung zu Kirchen
des 17. und 18. Jahrhunderts, welche Bezüge zu konfessionellen
Differenzierungsprozessen und zur Säkularisierung im
Aufklärungszeitalter herstellt.

Auf der anderen Seite steht die rege Diskussion von Theologen,
Kunsthistorikern und Architekten um Funktion und Bedeutung des
Kirchengebäudes im 20. und 21. Jahrhundert. Vielfach angestoßen
durch ungewöhnliche Umnutzung oder Abriss von Kirchengebäuden,
ist letztere besonders von der Frage nach dem Sakralen geprägt.
Indem die Tagung beide Seiten zusammenbringt, möchte sie dazu
anregen, die gegenwärtige Situation als Teil einer
längerfristigen Entwicklung zu begreifen.

Ein Tagungsbeitrag wird nicht erhoben.


Tagungsprogramm

Freitag, 3. Juli 2009

14.00 Uhr Eröffnung der Tagung
Grußwort des Präsidenten der Universität Paderborn
Prof. Dr. Nikolaus Risch

14.20-14.45 Uhr Einführung
Prof. Dr. Eva-Maria Seng (Paderborn)

14.45-15.30 Uhr
Prof. Dr. Dr. h. c. Hartmut Lehmann (Kiel):
Säkularisierung im Protestantismus unter besonderer
Berücksichtigung des Kirchenbaus

15.45 Uhr Kaffeepause

16.15-17.15 Uhr
Dr. Meinrad von Engelberg (Darmstadt):
"Aufgeklärte" /Renovatio/? Die Entzauberung des Sakralraums
im Zeichen "edler Simplicität"

17.30-18.00 Uhr
Dr. Gerd Brüne (Paderborn):
Pantheon-Rezeption: St. Stephan in Karlsruhe und seine Vorläufer

18.30 Uhr Rahmenprogramm
Besichtigung von Dom und Marktkirche
(Führung: Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Direktor des
Erzbischöflichen Diözesanmuseums, Paderborn)

Gegen 19.30 Uhr
Ende des Tagungsprogramms Tag 1


Samstag, 4. Juli 2009

9.30-10.00 Uhr
Prof. Dr. Jan Harasimowicz
Protestantischer Kirchenbau im Europa des 17. und
18. Jahrhunderts

10.15-10.45 Uhr
Prof. Dr. Renate Dürr (Kassel):
Kanzelaltäre zwischen Sakralisierung und Säkularisierung

11.00 Uhr Kaffeepause

11.30-12.00 Uhr
Dr. Kathrin Ellwardt (Karlsruhe):
"Predigthörsaal" oder "Pforte des Himmels"? Evangelische
Kirchenarchitektur des 18. Jahrhunderts, Funktion und Verständnis

12.15-12.45 Uhr
Vera Isaiasz M.A. (Berlin):
Einstürzende Kirchbauten - Das defekte Gotteshaus und
seine Deutungen im Luthertum des 17. und 18. Jahrhunderts

13.00 Uhr Mittagspause

14.15-14.45 Uhr
Prof. Dr. Albert Gerhards (Bonn):
Von der Synode von Pistoia (1786) zum Zweiten Vatikanischen
Konzil? Tendenzen und Hintergründe sakraler "Abrüstung"
katholischer Kirchenräume im 18. und 20. Jahrhundert

15.00-15.30 Uhr
PD Dr. Helmut Umbach (Kassel):
"Andere Räume" - "Umfriedete Bezirke" - "Grenzüberschreitungen".
Möglichkeiten protestantischen Kirchenbaus in Geschichte und
Gegenwart

15.45 Uhr Kaffeepause

16.15-16.45 Uhr
PD Dr. Kerstin Wittmann-Englert (Berlin):
Annäherungen. Zeitgenössisches Bauen im Spannungsfeld von
"sakral" und "profan"

17.00-17.30 Uhr
Dr. Rainer Fisch (Berlin):
Was bleibt? Substanz und Transsubstanz

17.45 Uhr Abschlussdiskussion

Gegen 18:30 Uhr
Ende des Tagungsprogramms


Da nur eine beschränkte Raumkapazität zur Verfügung steht,
bitten wir um verbindliche Anmeldung bis zum 15. Juni.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Tagung
Datum: 03.-04.07.2009
Universität Paderborn
Fakultät für Kulturwissenschaften
Historisches Institut, Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles
Kulturerbe UNESCO
Warburger Str. 100
33098 Paderborn

Kontakt:
Dr. Gerd Brüne
Universität Paderborn, Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles
Kulturerbe UNESCO (Prof. Dr. Eva-Maria Seng)
Warburger Str. 100
33098 Paderborn
Tel.: +49 (0) 5251 60-5463
Fax: +49 (0) 5251-60-5461
E-Mail: gbruene at mail.uni-paderborn.de
URL: http://www.uni-paderborn.de/kulturerbe





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 10 08:57:17 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 10 Jun 2009 08:57:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe, 08.05.2009 - 09.06.2009
Message-ID: 4A2F756D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 09.06.2009, 13:55


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/



Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 06.06.2009

Tipps zum Wochenende (12:49 Uhr) "Jugend im
Nationalsozialismus" ist das Thema einer Ausstellung im
Stadtmuseum Hagen. Unter dem Titel ?Und sie werden nicht mehr
frei" will die Ausstellung mit nachgestellten Filmszenen
besonders Kinder und Jugendliche ansprechen. Schauspieler waren
Schüler der Theodor-Heuss-Gymnasiums in Hagen. Am Sonntagmorgen
ist Eröffnung, dann berichtet der Zeitzeuge Herbert Shenkmann
von seiner Kindheit in Hagen und seiner Deportation. - Der
Hafen in Hamm wird 95 Jahre alt - das wird mit Hafenrundfahrten
und Musik gefeiert: Wickie und die starken Männer von der
Waldbühne Heessen singen Lieder, Beginn ist um am Samstag um
11.00 Uhr, abends kommen die Bands Luxuslärm und Purple Schulz.
Der Eintritt ist frei. - Beim Fest der Chöre singen 150
Gesangsvereine am Samstagvormittag überall in der Dortmunder
Innenstadt. Um 19.00 Uhr treffen sich dann alle auf dem
Friedensplatz zum Gemeinschaftskonzert von 4.000 Sängern. Mit
dem Fest der Chöre im Rahmen des Festival "Klang-Vokal" will
sich die Stadt Dortmund auf das Kulturhauptstadtjahr 2010
vorbereiten.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 06.06.2009

Naturkundemuseum wird saniert (09:17 Uhr) Das Naturkundemuseum
in Münster wird für 2,7 Millionen Euro saniert. Das Geld stammt
aus Mitteln des Konjunkturpakets. Geplant ist, das rund 30
Jahre alte Gebäude neu zu dämmen, um den Energieverbrauch zu
senken

Nachrichten aus dem Münsterland vom 05.06.2009

Staatsarchiv: Sanierung abgeschlossen (16:08 Uhr) Die Sanierung
des Staatsarchivs in Münster ist abgeschlossen. Für insgesamt 3,
5 Millionen Euro wurden unter anderem Heizungs- und
Lüftungsanlagen erneuert und Asbest entfernt. Allein der Altbau
des Archivs bietet nun Platz für rund 100.000 Pergamenturkunden.

LWL baut Textilmuseum aus (15:21 Uhr) Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe baut das Textilmuseum in Bocholt mit fast 6
Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket aus. Dazu wird die
benachbarte ehemalige Spinnerei Herding saniert. In dem Gebäude
sollen neben einem Ausstellungsbereich auch ein Café und Räume
für Museumspädagogik entstehen. [Nach oben]

Nachrichten aus dem Münsterland vom 05.06.2009

Ehrenamtskarte Emsdetten (06:17 Uhr) Die Stadt Emsdetten will
ehrenamtlich tätige Bürger mit besonderen Vergünstigungen
belohnen. Dies beschloss der Rat gestern Abend. Ab 2010 soll es
eine so genannte Ehrenamtskarte geben. Mit ihr bekommt man
einen verbilligten Eintritt zum Beispiel zu Freibädern oder
Museen. Ehrenamtskarten gibt es auch in Rheine und Gronau.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 04.06.2009

Jugend in der NS-Zeit (06:35 Uhr) Das Hagener Stadtmuseum zeigt
ab Sonntag eine Ausstellung über Jugend im Nationalsozialismus.
Unter dem Titel "Und sie werden nicht mehr frei" dokumentieren
noch nie gezeigte Bilder und seltene Ausstellungsstücke, wie
Mädchen und Jungen im Nazi-Deutschland beeinflusst und zu
regimetreuen Bürgern erzogen wurden. Die Ausstellung richtet
sich vor allem an Kinder und Jugendliche. Sie sollen dadurch
rechtsradikale Ideologien besser einordnen und beurteilen
können. Die Schirmherrschaft für die Ausstellung hat
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen übernommen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 03.06.2009

Bahnstrecke komplett gesperrt (15:39 Uhr) Die Bahnstrecke
Hagen-Dortmund ist am Mittwoch bis in die Mittagszeit wegen
eines Brandes für zwei Stunden komplett gesperrt gewesen. Am
Bahnhof Herdecke war am späten Vormittag ein Anbau des
Eisenbaumuseums in Brand geraten, in dem Holz und Kohle
gelagert waren. Die brennende Kohle sorgte für starke
Hitzeentwicklung. Ein Übergreifen des Feuers auf das
Hauptgebäude konnte die Feuerwehr verhindern.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 02.06.2009

Faustkeil-Ausstellung gefragt (11:40 Uhr) Die Austellung ?Vom
Faustkeil zum Mikrochip? im Naturkunde-Museum Münster
entwickelt sich zum Publikums-Renner. In den ersten zwei Wochen
wurden schon mehr als 4500 Besucher gezählt, allein 1000 kamen
am vergangenen Wochenende. Die Ausstellung erläutert den
Ursprung und die Entwicklung der Menschheit im Laufe der
Evolution. Sie ist noch bis April 2010 zu sehen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 30.05.2009

Fußball-Museum stößt auf Kritik (07:38 Uhr) Das in Dortmund
geplante Deutsche Fußball-Museum stößt auf Kritik beim Bund der
Steuerzahler. Dieser warnte vor möglichen Belastungen für die
Dortmunder Bürger, falls das Museum ein Defizit macht. Der Bund
der Steuerzahler kritisiert insbesondere, dass die Stadt dann
unter Umständen mehr übernehmen muss als der Mitbetreiber, der
Deutsche Fußballbund. Dortmunds Kulturdezernent Jörg Stüdemann
wies die Kritik zurück. Man rechne mit rund 240.000 Besuchern
pro Jahr und deshalb mit einem Plus von rund 92.000 Euro

Nachrichten aus OWL vom 29.05.2009

Varus-Ausstellung lockt Besucher (15:05 Uhr) Die
Varus-Ausstellung in Detmold ist ein Publikumserfolg. In den
ersten 10 Tagen haben sich bereits rund 10.000 Besucher die
Schau im Lippischen Landesmuseum angesehen. Wegen des großen
Andrangs ist die Ausstellung auch am Pfingstmontag geöffnet,
von 10 bis 18 Uhr. Auf 1.000 Quadratmetern wird der Mythos um
die Varusschlacht von der Antike bis in die Gegenwart erklärt.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 28.05.2009

Ausstellung "concrete & samples (12:58 Uhr) Im Siegener Museum
für Gegenwartskunst wird am Abend eine Ausstellung mit über 100
Arbeiten von zwei Fotografen eröffnet. Die in Brüssel lebende
Künstlerin Aglaia Konrad fotografierte großstädtische
Verkehrsarchitektur und Wohnsiedlungen in China und Ägypten.
Armin Linke zeigt unter anderem sein über viele Jahre
entstandenes Foto- und Filmarchiv über die ökologischen
Veränderungen und die wirtschaftliche Nutzung der Alpen. Die
Ausstellung mit dem Titel "concrete & samples" ist bis Ende
September zu sehen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 28.05.2009

Museum am Ostwall mit neuem Namen (07:39 Uhr) Das Dortmunder
"Museum am Ostwall" heißt nach seinem Umzug ins Dortmunder U
"Museum Ostwall". Das gaben Kulturdezernent Jörg Stüdemann und
Museumsdirektor Kurt Wettengl gestern Abend bei der Eröffnung
der letzten Ausstellung an alter Stelle bekannt. Der neue Name
soll das Haus als bekannte Kulturinstitution wiedererkennbar
machen und zugleich den neuen Ort markieren. Das "Dortmunder U"
befindet sich nämlich im Westen der Stadt. Das Museum am
Ostwall schließt Ende Juni. Die Wiedereröffnung als "Museum
Ostwall" im Dortmunder U ist für den Mai 2010 geplant.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 27.05.2009

Restaurierung kommt voran (13:16 Uhr) Das westfälische
Archivamt in Münster hat bereits mehr als sechs Tonnen
durchnässte und beschädigte Schriften aus dem zerstörten Kölner
Stadtarchiv getrocknet und restauriert. Das Gebäude war vor
rund drei Monaten eingestürzt. Insgesamt müssen 26 Tonnen
getrocknet werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich zum
Jahresende abgeschlossen sein. Unter den Archivalien befinden
sich auch Teile des Nachlasses des Komponisten Jacques
Offenbach.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 27.05.2009

Jüdische Gemeinde will in Ostwallmuseum (10:59 Uhr) Die
jüdische Gemeinde in Dortmund will in das Gebäude des
Ostwallmuseums. Es wird frei, weil das Museum in den U-Turm
umzieht. Die Gemeinde hat jetzt dem Oberbürgermeister ein
erstes Raumkonzept vorgestellt. Demnach soll dort eine Synagoge
und eine jüdische Grundschule entstehen. Die jetzige Synagoge
reicht für die 4000 Gemeindemitglieder nicht mehr aus. Über die
Pläne soll im Sommer entschieden werden

Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.05.2009

Bauarbeiten am Landesmuseum (16:46 Uhr) In Münster haben am
Dienstag die Bauarbeiten für das neu geplante Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte begonnen. Zunächst wird der aus den
70er Jahren stammende Gebäudeteil abgerissen. Der rund 100
Jahre alte Kern des Museums bleibt stehen. Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe als Bauherr rechnet mit
Kosten in Höhe von fast 50 Millionen Euro, davon übernimmt das
Land Nordrhein-Westfalen 9 Millionen Euro

Nachrichten aus OWL vom 26.05.2009

Planwagentreck passiert OWL (14:59 Uhr) Ein Planwagentreck von
Belgien nach Brandenburg durchquert derzeit die Region. Am
Dienstag erreicht der Kaltblüter-Tross das Freilichtmuseum in
Detmold. Die Reise erinnert an die Besiedlung Brandenburgs
durch die Flamen vor 850 Jahren. Für die Erinnerungsreise
wurden in Polen zehn Pferdekarren nach historischem Vorbild
gebaut. Deren Reste hatten Archäologen bei Ausgrabungen in
Paderborn entdeckt.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 23.05.2009

Ausstellung "Kinderjahre der Bundesrepublik" (12:46 Uhr) Das
Iserlohner Stadtmuseum zeigt von Sonntag an die Ausstellung
"Kinderjahre der Bundesrepublik". Sie gibt ab 11 Uhr einen
Einblick in den Alltag von Iserlohnern von 1949 bis ´59. Neben
Fotos und Dokumenten sind Alltagsgegenstände wie eine
handbetriebene Waschmaschine, die ersten Fernseher, eine
Musiktruhe und der damals beliebte Nierentisch zu sehen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 23.05.2009

Run auf Varus-Ausstellung (09:23 Uhr) Die Varus-Ausstellung in
Haltern ist offenbar ein Besuchermagnet. Seit der Eröffnung vor
einer Woche haben bereits rund 9.000 Menschen die beiden
Ausstellungs-Orte, das Römermuseum und die Seestadthalle,
besucht. Die Ausstellung zeigt anhand von mehr als 300
Exponaten die Entwicklung des Römisches Reiches und beleuchtet
die Varus-Schlacht vor 2.000 Jahren. Die Schau läuft noch bis
Ende Oktober.

Nachrichten aus OWL vom 22.05.2009

Varusausstellung gut angelaufen (18:37 Uhr) Rund 4 500 Besucher
haben sich in der ersten Woche bereits die Varusausstellung in
Detmold angesehen. Die meisten von ihnen kommen nach
Museumsangaben aus Nordrhein-Westfalen. Sehr gut läuft der
Verkauf der Kombitickets, mit denen verbilligt auch die anderen
Varusausstellungen in Haltern und Kalkriese besucht werden
können. Unter den Besuchern waren auch Nachfahren von Ernst von
Bandel - dem Erbauer des Hermannsdenkmals.

Neue Ausstellung in Ahlen (15:59 Uhr) Das Kunstmuseum in Ahlen
zeigt in einer neuen Doppel-Ausstellung ab Sonntag Skizzen,
Ölgemälde und Plastiken des Nordhorner Künstlers Hans Ohlms.
Gleichzeitig präsentiert es zwei Dutzend Kohlezeichnungen des
Leipzigers Jan Wawrzyniak. Von Ohlms zeigt das Ahlener
Kunstmuseum rund einhundert Werke. Die Bilder sind nach
Ausstellungsende am 19. Juli auch im Kulturgeschichtlichen
Museum in Osnabrück zu sehen.

Radionachrichten vom 20.05.2009

Naturkundemuseum Münster zeigt Entwicklung des Menschen (09:16
Uhr) Das Naturkundemuseum in Münster zeigt ab heute eine
Ausstellung zu Ursprung und Geschichte des Menschen.

Unter dem Titel "Vom Faustkeil zum Mikrochip" werden über 2.000
Objekte und Fotos präsentiert. Ein Höhepunkt der Ausstellung
ist eine Skelett-Kopie des Urmenschen "Lucy". Das Skelett wurde
1974 in Äthiopien gefunden. Lucy hat wahrscheinlich vor 3,2
Millionen Jahren gelebt.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 19.05.2009

Erste Bilanz zur Ehrenamtskarte (10:49 Uhr) Die vor einem
halben Jahr in Gronau und Rheine eingeführte Ehrenamtskarte
wird von beiden Städten als voller Erfolg gewertet. Das Projekt
will überdurchschnittlich engagierten Ehrenamtlichen als
Anerkennung für ihre Arbeit Vergünstigungen anbieten, sie
können zu ermäßigten Preisen etwa in Schwimmbäder, Museen und
Sporteinrichtungen. Gronau und Rheine haben bislang insgesamt
275 Karten ausgegeben. Zum 1. Juli führt Saerbeck die
Ehrenamtskarte ein, in Kürze folgt Westerkappeln. In Münster
warten die Verantwortlichen zur Zeit noch die
Erfahrungsberichte der anderen Gemeinden ab.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 19.05.2009

Sauerländer Handwerk europaweit gefragt (09:45 Uhr) Das
Schmallenberger Unternehmen Modul+ hat trotz Wirtschaftskrise
volle Auftragsbücher. Die Objekt- und Ladenbau-Firma schafft
derzeit neue Arbeitsplätze, im vergangenen Jahr wurde das
Personal um 17 Mitarbeiter aufgestockt. Heute fliegen Monteure
aus dem Sauerland nach Russland. Sie sollen in der
Millionenstadt Thumen die in Schmallenberg gebauten Möbel für
eine Bibliothek mit angeschlossenem Museum aufbauen

Internationaler Museumstag auch in NRW (09:05 Uhr) In
zahlreichen Museen in Nordrhein-Westfalen muss heute kein
Eintritt gezahlt werden. Anlass ist der Internationale
Museumstag.

Mehr als 150 Häuser im Land bieten Sonderführungen und
Mitmach-Aktionen an und ermöglichen einen Blick hinter die
Kulissen. Bundesweit beteiligen sich rund 1.600 Museen an der
Aktion. Der Internationale Museumstag wurde 1977 ins Leben
gerufen. Damit sollen die Museen stärker ins Blickfeld der
Öffentlichkeit rücken und die kulturelle Vielfalt zeigen.

Radionachrichten vom 16.05.2009

Varus-Ausstellungen gut besucht (19:49 Uhr) Die Ausstellungen
zur Varus-Schlacht zwischen Römern und Germanen scheinen ein
Publikumsmagnet zu werden.

Allein nach Kalkriese bei Osnabrück kamen bis zum Mittag 1.500
Besucher. Auch im Lippischen Landesmuseum Detmold gab es lange
Schlangen. Der dritte Standort der Ausstellung ist das
Römer-Museum in Haltern am See.

Anlass ist die Schlacht zwischen dem Cherusker Arminius und dem
römischen Feldherrn Varus vor 2.000 Jahren. Damit endete die
römische Besetzung Germaniens.

Nachrichten aus OWL vom 16.05.2009

Unternehmen verzieren Hermänner (19:16 Uhr) Pünktlich zu Beginn
des Varusjahrs wurden am Samstag 50 bunte Hermänner vor dem
Lippischen Landesmuseum in Detmold präsentiert. Die
lebensgroßen Figuren bestehen aus Fiberglas. Firmen und
Privatpersonen hatten die unbemalten Hermänner in den
vergangenen Wochen gekauft und anschließend individuell
verziert. Demnächst werden die Hermänner

Nachrichten aus Südwestfalen vom 16.05.2009

Internationaler Museumstag (11:56 Uhr) Am Internationalen
Museumstag beteiligen sich auch zahlreiche Museen aus
Südwestfalen. In allen fünf Kreisen werden am Sonntag unter
anderem Sonderausstellungen und kostenlose Führungen angeboten.
Viele Betreiber legen besonderen Wert darauf, dass der Besuch
auch für Kinder spannend ist und laden zu Mitmachaktionen ein.
Der internationale Museumstag findet jährlich statt und steht
diesmal unter dem Motto "Museum und Tourismus".

Nachrichten aus OWL vom 15.05.2009

Angela Merkel in Detmold (18:24 Uhr) Bundeskanzlerin Angela
Merkel ist am Freitagnachmittag in Detmold eingetroffen. Die
Kanzlerin eröffnet die große Ausstellung des Lippischen
Landes-museums zum Mythos der Varusschlacht. Zuvor wird sie an
einem Festakt mit viel politischer Prominenz im Landes-theater
teilnehmen. Begleitet wird sie von den Ministerpräsidenten von
NRW und Niedersachsen, Jürgen Rüttgers und Christian Wulf. Die
Kanzlerin kam per Hubschrauber nach Lippe. Aus
Sicher-heitsgründen ist die Innenstadt noch bis Mitternacht für
den Straßenverkehr abgeriegelt.

Radionachrichten vom 12.05.2009

Kriminalisten geben Feldherr Varus ein Gesicht (11:08 Uhr)
Fahndungs-Experten des Landeskriminalamtes in Düsseldorf haben
dem römischen Feldherrn Varus ein Gesicht gegeben.

Die Legionen des Römers waren vor 2.000 Jahren in der
sogenannten Varus-Schlacht von Kriegern des Cheruskers Arminius
niedergemetzelt worden. Nach der verheerenden Niederlage im
Teutoburger Wald hatte sich Varus in sein Schwert gestürzt.

Zur Rekonstruktion der Gesichtszüge des römischen Feldherrn
stützten sich Spezialisten des LKA-Bereichs "Visuelle
Fahndungshilfen" und Archäologen des Museums in Haltern auf
Münzen. Diese waren während der Statthalterzeit des Römers in
Nordafrika geprägt worden. Das Porträt von Varus wird ab
Samstag in der Ausstellung "Imperium" in Haltern zu sehen sein.

Radionachrichten vom 11.05.2009

80 Prozent des Kölner Archivbestands geborgen (22:16 Uhr) Aus
den Trümmern des Kölner Stadtarchivs sind inzwischen 80 Prozent
aller Dokumenten-Bestände geborgen.

Kölns Kulturdezernent Quander sagte, es sei ungeheuer schnell
gearbeitet worden. Leider könne er noch wenig darüber sagen,
was genau gerettet sei und was noch fehle. Die Sichtung werde
noch lange Zeit in Anspruch nehmen.

Das Stadtarchiv und zwei Nachbarhäuser in der Kölner Südstadt
waren Anfang März eingestürzt. Als Ursache werden die
benachbarten Bauarbeiten für die U-Bahn vermutet.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 11.05.2009

Siegerlandkaserne unvergessen (11:13 Uhr) Auf dem Gelände der
ehemaligen Siegerlandkaserne in Burbach erinnert ein Museum an
die fast 40-jährige Stationierung der Bundeswehr. Aus diesem
Anlass wurde eine Gedenktafel an einem Bauteil einer
Flugabwehrrakete enthüllt. Mehr als 500 ehemalige Luftwaffen-
und Nato-Soldaten waren dabei anwesend. Nach der Schließung der
Kaserne befindet sich das 15 Hektar große Gelände in
Privatbesitz. Nun ist dort ein interkommunaler Gewerbepark
angesiedelt

Nachrichten aus Südwestfalen vom 09.05.2009

Ausstellung "Blickmaschinen" endet (11:02 Uhr) Im Museum für
Gegenwartskunst in Siegen endet am Sonntagabend die Ausstellung
"Blickmaschinen". An den letzten beiden Tagen finden stündlich
Führungen statt. Die Ausstellung, in der es um das bewegte Bild
in der Geschichte der Kunst und in der Gegenwart geht, ist die
bislang erfolgreichste in der Geschichte des Museums. Auch bei
den Schulen war das Interesse an der Ausstellung groß.
Insgesamt rechnet die Museumsleitung mit 20.000 Besuchern.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 09.05.2009

LWL beschließt Konjunkturpaket (07:37 Uhr) Schulen und Kliniken
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe sollen von dem
Konjunkturpaket des Bundes profitieren. Das hat der
Landschaftsausschuss des LWL beschlossen. Dabei werden
insgesamt 43 Millionen Euro in 60 Einzelmaßnahmen investiert.
Unter anderem werden das Textilmuseum in Bocholt und das
Naturkundemuseum in Münster mit dem Geld saniert.

Nachrichten aus OWL vom 08.05.2009

Fördergelder für Kunstwerke (10:14 Uhr) Das Lebenswerk des
westfälischen Künstlers Peter August Böckstiegel wird mit Hilfe
von Landesgeldern erhalten. Für die Restaurierung der Bilder
und des Geburtshauses in Werther im Kreis Gütersloh steuert das
Land 50.000 Euro bei. In OWL wird vom Land nur noch ein
weiteres Kunstprojekt gefördert. Dabei geht es um zehn Werke
des Malers Jo Glahe im Kreismuseum Wewelsburg bei Paderborn.
Hier beträgt die Fördersumme 60.000 Euro.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstr. 38
Erbdrostenhof
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org
Internet: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 15 10:40:01 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 15 Jun 2009 10:40:01 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2009/14
Message-ID: 4A362501.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Elisabeth Lakomy"
Datum: 10.06.2009, 09:20


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2009-14 für den Zeitraum vom
24.05.2009 bis zum 06.06.2009 mit insgesamt 52 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2009-14&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 15 10:47:53 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 15 Jun 2009 10:47:53 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_=22Preu=C3=9Fen_als_Ort_der_Erinnerun?=
=?utf-8?q?g_und_Identitaetsstiftung=22=2C_Luedenscheid=2C_17=2E06=2E2009?=
Message-ID: 4A3626D9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Urte Meyer"
Datum: 10.06.2009, 14:19


AKTUELL

Einladung zum Lüdenscheider Gespräch
"Preußen als Ort der Erinnerung und Identitätsstiftung"

Referenten:
Reg. Bürgermeister a.D. Eberhard Diepgen
Dr. Eckhard Trox
Prof. Dr. Peter Brandt

Moderation: Prof. Dr. Arthur Schlegelmilch


Als gemeinsame Veranstaltung der Museen der Stadt Lüdenscheid
und des Instituts für Geschichte und Biographie diskutieren der
ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen,
Eckhard Trox, Historiker und Leiter der Lüdenscheider
Städtischen Museen, und Peter Brandt, Inhaber des Lehrstuhls
für Neuere deutsche und europäische Geschichte an der
FernUniversität in Hagen, über den erinnerungs- und
geschichtspolitischen Standort Preußens.

Die Diskutanten nähern sich ihrem Thema aus unterschiedlichen
Perspektiven. Während Peter Brandt das Weiterleben Preußens im
Kontext der deutschen Nachkriegsgeschichte und Eberhard Diepgen
die Bedeutung Preußens für Berlin und Brandenburg behandeln,
fragt Eckhard Trox, inwieweit der "Märkische Kreis" heute noch
als ehemals preußische Mark wahrgenommen wird. Wäre nach einer
neuerlichen Gebietsreform vielleicht sogar eine Namensgebung
"Kreis Preußen-Mark" vorstellbar?

Wir würden uns freuen Sie in den Museen der Stadt Lüdenscheid
begrüßen zu dürfen.

Der Einritt ist frei.


INFO

Zeit:
Mittwoch, 17. Juni 2009, 17 Uhr

Ort:
Museen der Stadt Lüdenscheid (bitte beachten Sie den
geänderten Veranstaltungsort)
Sauerfelder Straße 14
58511 Lüdenscheid

FernUniversität Hagen
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 15 11:10:14 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 15 Jun 2009 11:10:14 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Karriere mit Lehre. Frauen im Handwerk
inWestfalen-Lippe, Hagen, ab 14.06.2009
Message-ID: 4A362C16.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.06.2009, 13:30


AUSSTELLUNG

Karriere mit Lehre. Frauen im Handwerk in Westfalen-Lippe
Ausstellung im LWL-Freilichtmuseum Hagen

Die Berufs- und Ausbildungswege von Frauen im Handwerk stehen
im Mittelpunkt der Ausstellung "Karriere mit Lehre", die der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe ab Sonntag, 14. Juni, in
seinem Freilichtmuseum Hagen zeigt. Anhand von über 20
Beispielen stellt die Ausstellung Frauen in Bild und Text, mit
ihren Werkzeugen und an Arbeitsplätzen vor.

Als "Pfuscherinnen" bezeichneten viele Handwerker am Anfang des
20. Jahrhunderts Frauen, die im Handwerk arbeiteten. Sie
leiteten ihr Urteil aus den bis dahin üblichen verkürzten
Ausbildungsgängen für Frauen in Handwerksberufen ab. Erst als
Handwerkerinnen seit 1911 allmählich qualifizierte Ausbildungen
durchlaufen konnten und 1922 die rechtliche Gleichstellung mit
männlichen Handwerkern endgültig erreicht hatten, fanden sie
Anerkennung als Gesellinnen und Meisterinnen, boten ihnen
handwerkliche Berufe verschiedene Arbeitsmöglichkeiten. In
Zeiten von Arbeitskräftemangel wurde besonders dafür geworben,
dass Frauen einen handwerklichen Beruf aufnahmen. In den
1970er- und 1980er-Jahren wurden beispielsweise auch gezielt
Frauen gesucht, die in "Männerhandwerken" eine Ausbildung
beginnen wollten.

Das Verhältnis zwischen Frauen und Handwerksberufen ist sehr
vielschichtig. "Noch heute gibt es im Handwerk überwiegend
männlich und überwiegend weiblich besetzte Berufe. Es scheint,
als beeinflussten in diesem Arbeitsbereich immer noch
traditionelle Zuschreibungen, nach denen etwa Männer immer
stark, Frauen dagegen immer kreativ, aber der Technik abgeneigt
sind, die Berufswahl junger Menschen", so die
Ausstellungsmacherin Dr. Anke Hufschmidt. Aber ein Blick in die
Geschichte zeigt, dass sich diese, scheinbar so natürlichen
Zuschreibungen wandeln können. So wurde der heute unter jungen
Frauen beliebteste Ausbildungsberuf "Friseur" bis in die
1950er-Jahre überwiegend von Männern ausgeübt. "Wir wollen mit
der Ausstellung die Besucher anregen, darüber kritisch
nachzudenken, welche angeblich spezifischen Eigenschaften
Frauen und Männer zugeschrieben werden", so Anke Hufschmidt.

Wie sich im Handwerk Ausbildungs- und Berufswege von Frauen
entwickelten, stellt die Ausstellung am Beispiel
Westfalen-Lippe vor. Sie beleuchtet damit für die Region
erstmals die Rolle von Frauen in Handwerksberufen: Seit wann
war es Frauen überhaupt möglich, eine Lehre zu machen? Welche
Handwerksberufe wählten sie? In welchen Handswerksberufen
arbeiteten besonders viele Frauen? Wie fanden sie sich in
sogenannten Männerhandwerken zurecht? Und wie unterstützten
Ehefrauen, Töchter und andere weibliche Verwandte Handwerker
bei ihrer Arbeit? Dies sind nur einige Fragen, der die
Ausstellung im Hagener LWl-Freilichtmuseum an ausgewählten
Beispielen nachgeht.

Persönliche Erinnerungen
Grundlage für die Ausstellung war eine wissenschaftliche Tagung
zum Thema "Frauen im Handwerk" im November 2008, auf der aus
ganz unterschiedlichen Perspektiven Beiträge zum Thema
vorgestellt wurden. Der Tagungsband wird im Juni 2009
vorliegen. Die Ausstellung selbst zeigt ab dem 14. Juni 2009
aussagekräftige Objekte aus Museen und Archiven, so etwa
Werkzeuge und Maschinen aus dem Zahntechnikerlabor, das die
erste Zahntechnikermeisterin Deutschlands in den 1930er-Jahren
in Lemgo eingerichtet hat. Von besonderem Interesse sind aber
die vielen Gegenstände, Fotos und schriftlichen Unterlagen, die
mit ganz persönlichen Erinnerungen an einen Handwerksberuf
verbunden sind.

Im Rahmen des Ausstellungsprojektes hat die Volontärin Julia
Setter Handwerkerinnen befragt und so viel über deren
Lebenswirklichkeit erfahren. Die Frauen absolvierten zwischen
1936 und 1997 ihre Gesellen- oder Meisterprüfung in
unterschiedlichen Handwerken, haben also bereits viele Jahre im
Handwerk gearbeitet oder sind heute noch tätig. Die Besucher
können erfahren, welche Bedeutung der Beruf für die
Handwerkerinnen hat, welche Schwierigkeiten bewältigt werden
mussten oder müssen und welche Erfolgserlebnisse mit der
Tätigkeit im Handwerk verbunden sind.

Aus den Interviews wurde aber auch deutlich, dass die
handwerkliche Ausbildung auch einen Übergang bilden kann, sei
es zwischen Berufstätigkeit und Familie oder als Grundlage für
ein Studium. Arbeitsproben, Gesellen- und Meisterstücke,
Erinnerungen an Prüfungen und Betriebsgründungen, Fotos von
Werkstätten und Arbeitsstücken vermitteln einen anschaulichen
Eindruck von Frauen in Handwerksberufen. Die Präsentation lädt
dazu ein, sich mit Fragen der Berufswahl auseinander zu setzen,
denn auch über die Gründe, die zu ihrer Berufswahl geführt
haben, haben die Handwerkerinnen berichtet.

Im Rahmen der Ausstellung präsentiert der Meisterkurs im
Fotografenhandwerk, Handwerkskammer Dortmund, unter dem Titel
"gleich gut und weiblich" Fotografien von Handwerkerinnen.


INFO

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331 7807-0
Fax: 02331 7807-120
E-Mail: freilichtmuseum-hagen at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 15 11:15:21 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 15 Jun 2009 11:15:21 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Sommerkurs: Alte Handschriften entziffern,
Haltern amSee, ab 07.07.2009
Message-ID: 4A362D49.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Schulzek"
Datum: 12.06.2009, 14:46


AKTUELL

Alte Handschriften entziffern -
ein Sommerkurs der Volkshochschule in Haltern am See
5 x dienstags, 11.00 - 13.30 Uhr, ab 07.07.09

Nicht nur für die Heimat- und Familienforscher zählt die
Schrift zu den wichtigsten Errungenschaften in der Geschichte
der Menschheit. Sie verlieh der sprachlichen Aussage die
bewahrende Gestalt. Die deutsche Schreibschrift war
Jahrhunderte lang das Ausdrucksmittel für einen Großteil
unserer handschriftlichen Überlieferungen. Generationen lernten
sowohl deutsche als auch lateinische Buchstaben lesen und
schreiben und so war es noch bis vor wenigen Jahrzehnten jedem
halbwegs Gebildeten ohne allzu große Mühe möglich,
handschriftliche Aufzeichnungen seiner Vorfahren zu entziffern.
In Folge der Verbannung der deutschen Schreibschrift aus dem
Schulunterricht seit 1941 stehen die meisten Zeitgenossen
Schriftdokumenten in "Sütterlin" oder gar "Kurrent" ziemlich
ratlos gegenüber.

Wer aber durch Steckenpferd oder gar beruflich mit
handschriftlichen Dokumenten älteren Datums zu tun hat, Heimat-
oder Familienforschung betreibt oder ganz einfach einmal wissen
möchte, welche Geheimnisse Oma oder Tante Berta sich in den
aufbewahrten Liebesbriefen der Mutter oder Oma verstecken oder
was diese ihrem Kochbuch anvertrauten oder was in den
Bemerkungen zu Großvaters Lehr- und Dienstzeugnissen steht,
wird nicht umhin kommen, sich heute mit den Formen der
deutschen Schreibschrift auseinanderzusetzen.

Gleich, ob Sie aus Liebhaberei oder aus wissenschaftlichen
Erwägungen, reiner Freude oder nur aus Neugier eine deutsche
Handschrift lesen lernen wollen, bietet sich Ihnen mit dem
Erlernten eine Vielzahl von lohnenden Anwendungsmöglichkeiten.

Zum Lesenlernen der deutsche Schreibschrift will Ihnen die VHS
in den Sommerferien Anregung und Hilfe geben. Unser Angebot
gliedert sich in zwei Teile, nämlich die Bearbeitung von
ABC-Tafeln aus zwei Jahrhunderten und Vorlagen von Originalen
aus dem Stadtarchiv Haltern. Diese sollen Ihnen einen Vergleich
der Formbildungen ermöglichen.

Zur Vorbereitung dieses Kurses haben Senioren aus Haltern in
ehrenamtlicher Arbeit Handschriften aus Einwohnermelderegistern
des 19. Jahrhunderts aus dem Amt Haltern digitalisiert. Diese
Handschriften können nun in den angebotenen Paläografiekursen
in der VHS zur Übung bearbeitet werden.

Die um 1900 gebräuchliche Kurrentschrift bildet die Grundlage,
auf der das Lesen vom Einzelwort zum fortlaufenden Text mit
eigens dafür geschriebenen Beispielen geübt wird. Schließlich
haben Sie die Möglichkeit der praktischen Anwendung und
Vertiefung Ihrer erworbenen Kenntnisse durch Übungstexte mit
Selbstkontrollen und Übungen an Hand von Archivalien mit
Namenstabellen aus dem Raum Haltern am See.

Weitere Informationen und Anmeldung bei der Volkshochschule in
Haltern am See, Muttergottesstiege 6, 45721 Haltern am See,
Tel. 02364/933-442, Fax 02364/933-441, E-Mail: vhs at haltern.de


INFO

Veranstaltungsdaten:
Alte Handschriften entziffern
Datum: 5 x Di, ab 07.07.09, 11.00 - 13.30 Uhr
VHS Dülmen - Haltern am See - Havixbeck
Muttergottesstiege 6
45721 Haltern am See
Tel.: 02364/933-442
Fax: 02364/933-441
E-Mail: vhs at haltern.de
URL: www.vhs-haltern.de

Kontakt:
Thomas Schulzek
VHS Dülmen - Haltern am See - Havixbeck
Muttergottesstiege 6
45721 Haltern am See
Tel.: 02364/933-440
Fax: 02364/933-441
E-Mail: thomas.schulzek at haltern.de
URL: www.vhs-haltern.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 16 10:56:28 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 16 Jun 2009 10:56:28 +0200
Subject: [WestG] AKT] Vortrag: "Raum, Geschichte und historisches Lernen",
Muenster, 18.06.2009
Message-ID: 4A377A5C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 16.06.2009, 09:23


AKTUELL

Historischer Tourismus
Vortrag über "Raum, Geschichte und historisches Lernen"

Mit der räumlichen Dimension der Geschichtskultur beschäftigt
sich das Historisch-Didaktische Kolloquium der Universität
Münster im Sommersemester. Am 18. Juni 2009 spricht Prof. Dr.
Bernd Mütter aus Oldenburg über das Thema "Histourismus. Raum,
Geschichte und historisches Lernen". Die Veranstaltung des
Instituts für Didaktik der Geschichte der Universität Münster
beginnt am Donnerstag um 18.15 Uhr im Hörsaal S2 des Schlosses
zu Münster. Fortgesetzt wird die Reihe am 2. Juli mit einem
Vortrag über das Brandenburger Tor im November 1989.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 16 11:01:51 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 16 Jun 2009 11:01:51 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Zeitreise durch 80 Semester Raumplanung an der
TUDortmund, Dortmund, 22.-26.06.2009
Message-ID: 4A377B9F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "TU Dortmund Medieninfo"
Datum: 15.06.2009, 13:57


AUSSTELLUNG

Ausstellung zum Jubiläum:
Zeitreise durch 80 Semester Raumplanung an der TU Dortmund

Vor 40 Jahren startet an der neugegründeten Dortmunder
Universität ein einzigartiger Studiengang: die Raumplanung. Zum
runden Geburtstag blicken die Planer nun in einer Ausstellung
auf ihre ereignisreiche Geschichte zurück. Die Zeitreise
beginnt 1969 und führt die Besucher vorbei an wichtigen
Partnerschaften und Kooperationen, zeigt zeitgeschichtliche
Dokumente und Bilder der vergangenen 40 Jahre und präsentiert
natürlich auch die gegenwärtigen Forschungsaktivitäten der
Fachgebiete und aktuellen Studiengänge der Fakultät Raumplanung.

Die Ausstellung "40 Jahre Raumplanung" wird vom 22. bis 26.
Juni im Rudolf Chaudoire Pavillon auf dem Campus-Süd der TU
Dortmund gezeigt. Eröffnet wird sie am 22. Juni um 13.00 Uhr
durch den Dekan der Fakultät Raumplanung, Prof. Dr. Hans-Peter
Tietz, und die Prodekanin, Prof. Christa Reicher. Besucher sind
herzlich zu einer Zeitreise durch 40 Jahre und 80 Semester der
Fakultät Raumplanung eingeladen.

Die Ausstellung ist montags bis donnerstags von 12.00 - 15.00
Uhr geöffnet. Am Freitag, dem 26. Juni, ist die Ausstellung
ganztägig geöffnet, da parallel der große Jubiläumskongress
"Nationale Stadtentwicklungspolitik" stattfindet.


INFO

Ausstellung "40 Jahre Raumplanung"
22. bis 26. Juni
Montag bis Donnerstag 12 bis 15 Uhr,
Freitag ganztägig geöffnet
im Rudolf Chaudoire Pavillon, Campus Süd





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 16 11:19:57 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 16 Jun 2009 11:19:57 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAUS=5D_Letzte_Chance_fuer_=22Preu=C3=9Fen_-_?=
=?utf-8?q?Aufbruch_in_den_Westen=22=2C_nur_noch_bis_21=2E06=2E2009?=
Message-ID: 4A377FDD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Eckhard Trox"
Datum: 15.06.2009, 13:18


AUSSTELLUNG

Letzte Chance für "Preußen - Aufbruch in den Westen"

Deutlich über 30.000 Gäste besuchten in den letzten Monaten
Ausstellungen des Verbundprojektes "Wir sind Preußen. Die
preußischen Kerngebiete in Nordrhein-Westfalen 1609 - 2009" im
Gustav-Lübcke-Museum Hamm, den Museen Burg Altena und den
Museen der Stadt Lüdenscheid. Das Projekt steht unter der
Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Dr. Jürgen Rüttgers.

Die Ausstellung "Preußen - Aufbruch in den Westen. Geschichte
und Erinnerung. Die Grafschaft Mark zwischen 1609 und 2009" in
Lüdenscheid schließt nun am kommenden Sonntag, den 21. Juni
2009, um 18.00 Uhr ihre Pforten. Eine Verlängerung wird es
trotz des bahnbrechenden Erfolges nicht geben.

Für Interessierte besteht also nur noch diese Woche die "letzte
Chance" zum Besuch!


INFO

Informationen finden Sie unter
URL: www.1609-nrw.de

Kontakt:
Dr. Eckhard Trox
Museen der Stadt Lüdenscheid
Sauerfelder Straße 14-20
58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351/171496
Fax: 02351/171709
E-Mail: museen at luedenscheid.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 16 11:22:08 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 16 Jun 2009 11:22:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Wie die Roemer Ziegel brannten, Lage,
21.06.2009
Message-ID: 4A378060.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 15.06.2009, 13:24


AKTUELL

Wie die Römer Ziegel brannten
Vortrag über experimentelle Archäologie im LWL-Ziegeleimuseum
in Lage

"Wie die Römer Ziegel brannten" erfahren Besucher eines
Vortrages, zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
am kommenden Sonntag, 21. Juni, um 14 Uhr in sein
Ziegeleimuseum einlädt. Dr. Andreas Immenkamp vom
LWL-Industriemuseum informiert über Hintergründe der aktuellen
Rekonstruktion eines römischen Ziegelofens auf dem
Museumsgelände in Lage.

"Als die römischen Besatzer um 400 n.Chr. aus Germanien
verschwanden, nahmen sie auch die Kenntnisse um die
Ziegelherstellung mit", so der Referent. Zurück blieben nur
vereinzelte Zeugnisse dieser Zeit, versteckt tief in der Erde.
Durch Zufall wurde 1963 bei Bauarbeiten in Dormagen eine
römische Garnisonsziegelei entdeckt, die sich bei näherer
Untersuchung als bisher früheste römische Militärziegelei in
unserem Kulturkreis herausstellte. "Ausgehend von diesen
Grabungsfunden wollen wir herausfinden, wie ein solcher
römischer Ziegelofen gebaut worden ist und vor allem, wie er
funktioniert hat. Es ist ein praxisorientierter Beitrag des
Ziegeleimuseums in Lage zum Varusjahr", erklärt Projektleiter
Immenkamp.

Die Aufbauarbeiten am Ziegelofen im Maßstab 1:1 auf dem Gelände
des LWL-Industriemuseums in Lage sind in vollem Gange. Im
Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit den Ziegelofen
aus der Nähe zu betrachten. Interessierte zahlen nur den
normalen Museumseintritt (Erw. 2,90 ?).


INFO

LWL-Industriemuseum
Ziegeleimuseum Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Tel.: 05232 9490 - 0
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 17 08:23:51 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Jun 2009 08:23:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kulturpreis der Kaufleute fuer Prof.
Stollberg-Rilingerund Exzellenzcluster
Message-ID: 4A38A817.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 16.06.2009, 15:00


AKTUELL

Ein Glücksfall für Münster
Kulturpreis der Kaufleute für Prof. Stollberg-Rilinger und
Exzellenzcluster

Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger erhält den Kulturpreis
"Die Putte" der Kaufmannschaft Salzstraße. Mit der goldenen
Nachbildung einer Figur aus dem Firmament des Erbdrostenhofs
danken die Kaufleute Persönlichkeiten, die mit ihrem Engagement
und ihrer Phantasie zur kulturellen Ausstrahlung der Stadt
Münster beigetragen haben. Stollberg-Rilinger nimmt den Preis
am Donnerstag, 18. Juni 2009, zugleich für das Team des
Exzellenzclusters entgegen. Die Einrichtung des
Exzellenzclusters "Religion und Politik" an der WWU habe alle
Münsteraner beflügelt, heißt es in der Begründung.

Religion und Politik seien eng miteinander verwoben und stünden
doch im stetigen Spannungsverhältnis. Kaum eine Stadt lege ein
umfassenderes Zeugnis dafür ab als Münster - Stadt der
Wiedertäufer, des Westfälischen Friedens, der Steinschen
Reformen und Ort des mutigen Auftretens des Kardinals von Galen
gegen das Nazi-Unrechtsregime. Mit dem Cluster "Religion und
Politik" hätten Stollberg-Rilinger und das Wissenschafts-Team
der WWU die Stadt Münster in die erste Reihe der deutschen
Wissenschaftsstädte gestellt.

Das Thema des Clusters werfe ein Augenmerk auf eine der
besonderen Stärken Münsters. "Das Ringen um ethische
Glaubwürdigkeit und einen Dialog zwischen Religion und Politik
zieht sich wie eine Goldader durch die Geschichte dieser Stadt,
in der als Botschaft des Westfälischen Friedens das 'Pax optima
rerum' formuliert wurde", so die Pressemitteilung der Kaufleute
weiter. "Sein Erfolg, seine Auszeichnung als deutsche
Wissenschaftselite sind daher ein Glücksfall für Münster im
doppelten Sinne."

Der Preis wird zum sechsten Mal vergeben. Die bisherigen Träger
der "Putte" sind Prof. Dr. Klaus Bussmann (1997), Prof. Konrad
Hünteler (1999), Dr. Götz Alsmann (2001), Prof. Dr. Manfred
Schneckenburger (2004), Rita Russek und Leonard Lansink (2006).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 17 08:27:31 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Jun 2009 08:27:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Herford zur Zeit der Aebtissin Elisabeth
vonder Pfalz (1667-1680), Muenster, 19.06.2009
Message-ID: 4A38A8F3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 16.06.2009, 12:16


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Sommersemester 2009 spricht am
19. Juni, 15.00 Uhr c. t.

Dr. Nicolas Rügge, Osnabrück

über Geistliche Residenz in einer brandenburgischen Landstadt.
Herford zur Zeit der Äbtissin Elisabeth von der Pfalz (1667-1680)

Zu diesem Vortrag wird herzlich eingeladen.


INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251-83-27512
Fax: 0251-83-27535





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 17 08:32:39 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Jun 2009 08:32:39 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Klatt,
Marlene: Unbequeme Vergangenheit. Antisemitismus,
Judenverfolgung und Wiedergutmachung in Westfalen 1925-1965
Message-ID: 4A38AA27.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Küster"
Datum: 16.06.2009, 16:35


LITERATUR

Marlene Klatt
Unbequeme Vergangenheit
Antisemitismus, Judenverfolgung und Wiedergutmachung
in Westfalen 1925-1965


In nicht einmal zehn Jahren setzte das nationalsozialistische
Regime die völlige Isolierung der jüdischen Bevölkerung bis hin
zu ihrer Deportation und Ermordung durch, ohne dass die
deutsche Mehrheitsgesellschaft hiergegen nennenswerte
Widerstände leistete. Wie es dazu kommen konnte, ist nach wie
vor ein vieldiskutiertes Problem der jüngeren deutschen
Geschichte. Viel spricht dafür, eine Antwort im alltäglichen
Zusammenleben von jüdischen und nichtjüdischen Deutschen zu
suchen.

Marlene Klatt nimmt diese Fragen auf und geht ihnen am Beispiel
und im Vergleich der drei westfälischen Gemeinden Arnsberg,
Hagen und Niedermarsberg nach. Von anderen Studien
unterscheidet sich die vorliegende vor allem durch den
epochenübergreifenden Zugriff. Sie beschreibt die Verbreitung
des gesellschaftlichen Antisemitismus am Vorabend der
nationalsozialistischen Machtübernahme und die schrittweise
Verdrängung der jüdischen Minderheit aus dem öffentlichen Leben;
dabei zeigt sie vor allem, welchen konkreten Anteil die lokale
Gesellschaft daran hatte.

Der dritte und letzte Teil ist der Nachgeschichte der
Verfolgung in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg gewidmet.
Wie weit gelang es der sogenannten "Wiedergutmachung", die
Verfolgungstatbestände auszugleichen bzw. zu kompensieren? Wie
ernsthaft wurde der Versuch einer Wiedergutmachung überhaupt
unternommen, wie reagierten Opfer und Täter darauf? Was geschah
mit dem "arisierten" Vermögen der Opfer. Ziel ist die
Beantwortung der nach wie vor umstrittenen Frage, welchen
Stellenwert die Wiedergutmachung für jüdische NS-Verfolgte in
der deutschen Nachkriegsgesellschaft besaß und inwieweit die
Opfer in ihrem Schicksal von der Mehrheitsgesellschaft
akzeptiert wurden.


INFO

Marlene Klatt
Unbequeme Vergangenheit
Antisemitismus, Judenverfolgung und Wiedergutmachung
in Westfalen 1925-1965

2009, ca. X + 508 Seiten, Festeinband
? 49,90
ISBN 978-3-506-76594-9 Pick It!
= Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 61





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 17 08:37:28 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Jun 2009 08:37:28 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Otmar Alt - Die verzauberte Welt des
unbekanntenArchaeologen, Herne, 29.08.-29.11.2009
Message-ID: 4A38AB48.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stefanie Mosch"
Datum: 16.06.2009, 11:46


AUSSTELLUNG

Sonderausstellung:
Otmar Alt - Die verzauberte Welt des unbekannten Archäologen

Der Künstler Otmar Alt hat steinzeitliche Kunstwerke aus dem
Blickwinkel eines imaginären Archäologen neu interpretiert und
sie in seine eigene Bild- und Formensprache eingebunden. Die
verzauberte Welt dieses unbekannten Archäologen entfaltet sich
in der als Wohnung gestalteten Ausstellung. Hier stehen zwanzig
zum jeweiligen Zimmer passende Werke von Otmar Alt den
archäologischen Objekten gegenüber.

Eine Lichtinstallation des Künstlers Uli Haller taucht einen
zentralen Punkt der Wohnung in eine außergewöhnliche
Atmosphäre. Große und kleine Besucher können sich auf 350
Quadratmetern von der kreativen Auseinandersetzung zwischen
moderner Kunst und Archäologie überraschen lassen.
Augenzwinkernd stellen sich dabei auch unerwartete Rätsel:

Was hat ein Dinosaurier-Ei in der Küche zu suchen? Wessen
Knochen hat der Dackel haufenweise abgenagt? Und wer sind all
die Frauen im Schlafzimmer? Tauchen Sie in die Welt von Otmar
Alt ein und lassen Sie sich sowohl von seiner Kunst als auch
von den Kunstwerken unserer Vorfahren faszinieren!


INFO

Ort:
LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 0232394628-0
URL: www.lwl-landesmuseum-herne.de

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr
bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Dauer: 29.8. - 29.11.2009

Eintrittspreise:
Erwachsene 2,50 Euro, Ermäßigungsberechtigte 1,50 Euro,
Familienkarte 5 Euro





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 18 08:06:43 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 Jun 2009 08:06:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Sonntagsfuehrung im Archaeologischen Museum der WWU:
Todin der Antike, Muenster, 21.06.2009
Message-ID: 4A39F593.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 17.06.2009, 10:55


AKTUELL

Tod in der Antike
Sonntagsführung im Archäologischen Museum der WWU

"Tod in der Antike" ist das Thema des Monats Juni im
Archäologischen Museum der Universität Münster. Die nächste
Führung zu diesem Thema findet statt am Sonntag, 21. Juni, um
14.15 Uhr im Museum am Domplatz 20-22. Markus Strathaus und
Torben Schreiber zeigen anhand zahlreicher Exponate aus dem
Bestand des Museums und einer neuen Leihgabe aus der Glyptothek
München, welche Vorstellungen die Menschen der griechischen und
römischen Antike vom Jenseits hatten, wie sie ihre Toten
bestatteten und wann und in welcher Form sie ihrer gedachten.
Furcht, Aberglaube und Hoffnung bestimmten damals den Umgang
der Menschen mit dem Tod.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 18 08:10:02 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 Jun 2009 08:10:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Diavortrag zu 25 Jahre Aufbauarbeit im
LWL-Textilmuseum, Bocholt, 18.06.2009
Message-ID: 4A39F65A.84E1.00D6.0@lwl.org

"Christiane Spänhoff"
Datum: 16.06.2009, 13:08


AKTUELL

Unser Museum hat Geburtstag
Diavortrag zu 25 Jahre Aufbauarbeit im LWL-Textilmuseum Bocholt

Gleich drei Jubiläen feiert das LWL-Textilmuseum in diesem
Jahr: Vor 30 Jahren gründete der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) das Westfälische Industriemuseum, heute
LWL-Industriemuseum, 25 Jahre alt ist der Beschluss, diesem
Museum ein Textilmuseum anzufügen und vor 20 Jahren wurde
dieses Museum eröffnet. Grund genug, die vergangenen Jahre noch
einmal Revue passieren zu lassen und aufzuzeigen, wie das
Museum mit seinen Sammlungen und Ausstellungen zu dem wurde,
was es heute ist.

Dr. Arnold Lassotta, seit 1984 wissenschaftlicher Mitarbeiter
des LWL-Industriemuseums, gibt mit seinem Dia-Vortrag am
Donnerstag, 18. Juni, um 18 Uhr, im LWL-Textilmuseum Bocholt
einen Einblick in diese Entwicklung, die noch lange nicht
abgeschlossen ist.

Der Vortrag ist kostenlos.


INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstr. 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611 - 0
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 18 08:38:34 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 Jun 2009 08:38:34 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Verlegung der Dorfkirchhoefe im
Muensterland.Eine Projektskizze, Muenster, 18.06.2009
Message-ID: 4A39FD0A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Werner Freitag"
Datum: 17.06.2009, 11:06


AKTUELL

Vortragsreihe zur Kirchengeschichte und religiösen
Volkskunde Westfalens

Donnerstag. 18. Juni 2009
18 Uhr c.t.

Christof Spannhoff (Münster)

"...die kaum vermoderten todten Körper wieder aufgetecket". Zur
Verlegung der Dorfkirchhöfe im Münsterland. Eine Projektskizze

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu den Vorträgen
im Vortragsraum des Liudgerhaus Überwasserkirchplatz 3, 48143
Münster


INFO

Kontakt:
Prof. Dr. Werner Freitag
Historisches Seminar, Abteilung für westfälische Landesgeschichte
Domplatz 20 - 22
48143 Münster
Tel.: 0251 83-24345
E-Mail: landesgeschichte at uni-muenster.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 19 10:18:36 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 19 Jun 2009 10:18:36 +0200
Subject: [WestG] Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 3/2009
Message-ID: 4A3B65FC.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 17.06.2009, 12:21


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 3/2009


I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Denkmalpflege in Westfalen-Lippe. Hrsg.: LWL-Amt für Denkmalpflege in
Westfalen im Auftrag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe,
Fürstenbergstraße 15, 48147 Münster, E-Mail: afdw at lwl.org
1/2009. D. Gropp/A. Herden-Hubertus/T. Spohn: Über die staatlichen
Revierförstergehöfte. F. Kaspar: Das Rathaus Neubeckums. Architektur als
Identifikation stiftendes Zeichen: Auch nach dem Abbruch des städtischen
Aufbruchs? U. Siekmann: Das westliche Paderquellgebiet. Ein
Gartendenkmal des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg. M. Leyde:
Die katholische Pfarrkirche Heilig Geist (1953-1955) in Hagen-Emst. Ein
Werk des Kirchenbaumeisters Dominikus Böhm.

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und
Technikgeschichte. Hrsg.: LVR-Industriemuseum / Landschaftsverband
Rheinland und LWL-Industriemuseum / Landschaftsverband Westfalen-Lippe.
Klartext Verlagsgesellschaft mbH, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel.
0201/86206-31, E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
1/2009. S. Opheys: Novesia aus Neuss - eine Schokoladen-Legende. J.
Dettmar: Kulturlandschaft - ein Einstieg. Einbindung des
industriekulturellen Erbes in urbane Kulturlandschaften der Zukunft. N.
Tempel: Industrielles Erbe im Konfliktfeld von Ökonomie und Ökologie. J.
Mahler: Bewegte Lausitz: Eine Bergbauregion wandelt ihr Gesicht. Die
Internationale Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land begleitet den
Entwicklungsprozess auf Europas größter Landschaftsbaustelle. A.
Dresler: Einst ?Sächsisches Manchester?, heute re-industrialisiert:
Chemnitz. M. Wuttke/B. Freihaut: Ein Basaltwerk als Denkmal der Erd- und
Industriegeschichte. A. Kierdorf: Köln: Neuer Nutzen für historische
Industrieareale. H.-P. Bärtschi: Unter Spannung: 1.000
Kleinwasserkraftwerke in der Schweiz. D. Hopp: Industriearchäologische
Relikte der Krupp?schen Gussstahlfabrik in Essen. N. Tempel:
Denkmäler3D - Interdisziplinäre Tagung zur Vermessung und
Geoinformation in der Industriearchäologie. M. Matej: Exkursion in das
mährische Ostrau zu Kohle und Stahl. A. Kierdorf: 100 Jahre
Industriedenkmalpflege in Sachsen. U. Haag: Mit geringen Mitteln und
Liebe zum Detail: das Besucherbergwerk Mayrau. B. Zech: Verstörende
Luftansichten von Industrieanlagen. Die Serie ?Industrial Scars? -
Interview mit dem New Yorker Fotografen J. Henry Fair. H. Albrecht:
Sachsen - ein Land der technischen Denkmale. P. Gerber: Exkursion nach
Schlesien: Abbrüche in hohem Tempo. A Boshold/J. Mahler: Lausitzer
Industriegiganten auf der Spur. Die Energie-Route Lausitzer
Industriekultur verknüpft zehn herausragende Zeugnisse der Industriezeit
und bizarre Landschaften zu einem Erlebnis. J. Kahl: Der Takt der Zeit.
Uhrenproduktion im thüringischen Ruhla. J. Raach: Sprengstoffe,
Lokomotiven und Panzer: Geschichte und Zukunft in Kirchmöser. K. Renz:
Stuttgarts Bahnhof vor dem Baggerbiss. Architekturikone des 20.
Jahrhunderts akut gefährdet. W. Burghart: Strukturwandel im alten
Fleischzentrum von Wien: Viehmarkt und Schlachthof St. Marx. T. Hoppe:
Viele Relikte in Deutschlands ältester Bahnhofsanlage. M. Kamp:
Kunstwolle oder: Wie man Lumpen zu Geld macht. A. Overbeck: Die
?Bude?. Fotografien von Brigitte Kraemer.

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster,
Tel.: 0251/41320.
2/2009. J. Nunes Matias: Geselligkeit am Osterfeuer. Traditioneller
Brauch in Westfalen seit dem 14. Jahrhundert bekannt. K. Mark: ?Der Mond
ist aufgegangen?. ?Sternstunden? im Gasometer Oberhausen: Ferne
Welten und unendliche Weiten sind in einer spektakulären Ausstellung zum
Jahr der Astronomie zu erleben. Höhepunkt ist der Blick auf den ?größten
Mond auf Erden?. K. Mark: ?Romantik gehört dazu?. Interview mit
Susanne Hüttemeister, Leiterin des Bochumer Planetariums. * Planetarien
und Sternwarten. Der Himmel auf Erden. Abenteuer Astronomie erleben. R.
J. Günther: Caspar Vopelius (1511-1561). Ringkugel und Himmelskreise.
Mathematiker, Astronom und Kartograph aus dem sauerländischen Medebach.
* Sternstunde im Dom. Die Astronomische Uhr in Münster. W. Morisse:
Friedrich Wilhelm Bessel (1784-1846). Griff nach den Sternen.
Halleyschen Kometen berechnet. V. Jakob: Grüße vom ?Kap Kaminski?.
Bochumer zeichnete Sputnik-Signale auf. I. Fernandes: Ein Asteroid
namens Baerbel. Münsteranerin unterrichtete Astronauten. * Pionierin im
Hochschulbetrieb. Verteilung der Galaxien erforscht. I. Fernandes:
Urlaub im Weltall. Startklar: Sonja Rohde aus Hagen. K. Mark: Captain
Kirk und der Warp-Antrieb. Über Fliegen mit Lichtgeschwindigkeit und
Zeit-Chaos. M. Zehren: Schneller als das Licht. Wo Erdbewohner durch
unser Sonnensystem rasen. K. Mark: Stonehenge auf der Halde. Im
Landschaftspark Hoheward lässt sich der Lauf der Sonne beobachten. K.
Sluka: Himmel über Unna. James Turrell lässt die Welt Kopf stehen. R.
Doblies: 1968: Die große Unschuld. Angetreten, die Welt zu verändern.
Bielefelder Ausstellung beleuchtet Umbruchsjahr. K. Sluka: Malerfreunde
im Zwiegespräch. Am Bauhaus arbeiteten Paul Klee und Lyonel Feininger
als Lehrer. Aber die beiden Künstler verbindet weit mehr als die
gemeinsame Zeit an der legendären Akademie. J. P. Wallmann: HAP
Grieshaber. Trotz allem! Erinnerung an den bedeutendsten deutschen
Holzschneider des 20. Jahrhunderts. K. Mark: Martina Schilling.
Besondere Momente. Junge Sopranistin fühlt sich am Dortmunder Opernhaus
wohl. M. Schröder: Landesmusikakademie NRW. Fortissimo nach Lust und
Laune. In Nienborg bei Heek bilden sich seit 20 Jahren Musiker fort. S.
Keim: Lena Schwarz. Raum für Herzenssachen. Schauspielerin begeistert
Kritiker und Publikum. W. Gödden: Robert Nippoldt. Stil, Charme,
Information. Illustrationen zu Mafiosi und Jazz. * ?Herr Kriege, was ist
denn mit Ihnen?? Er wurde nur 30 Jahre alt und starb in einer New
Yorker Psychiatrie. Das, was man von ihm weiß, wurde häufig
fehlinterpretiert. Georg Bühren hat das Schicksal des Hermann Kriege
(1820-1850) nun in den Mittelpunkt eines Romans gerückt. W. Gödden: Ein
Kämpfer. Interview mit Georg Bühren. F. Henke: Erste Hilfe aus
Westfalen. Fachleute aus Münster helfen bei Schäden in Archiven - wie
zuletzt nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs. Ein Gespräch mit dem
Leiter des LWL-Archivamtes Dr. Marcus Stumpf. * Alltagsgeschichten.
Fotografien von Brigitte Kraemer im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
in Bochum. M. Zehren. Neuer alter Glanz. Einige traditionsreiche Kinos
verbreiten heute noch das Flair früherer Jahrzehnte. V. Jakob: Gustav
der Karge. Anlässlich der bevorstehenden Wahl des Bundespräsidenten am
23. Mai erinnert der WESTFALENSPIEGEL an Gustav Heinemann aus Schwelm.
M. Schäfer: Heinz Nixdorf MuseumsForum. Höher, schneller, technischer.
Ausstellung zum Computereinsatz im Sport. M. Schäfer: Experten in Sachen
Farbe. Brauns-Heitmann produziert seit 135 Jahren, was der Osterhase für
den großen Auftritt braucht. M. Zehren: Thomas Hermans. Aus Liebe zur
Disco. ?Quatsch Comedy Club? - Erfinder und Moderator mit Bochumer
Wurzeln. C. Pohl: Marie-Luise Marjan. Die TV-Mutter der Nation.
Karrierestart auf der Schulbühne in Hattingen.


2. Hellweg

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur
?Geseker Zeitung?. Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V.,
Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
506/2009. T. Klages: Pioniere in Geseke. Zeitgenössischer Bericht eines
Beteiligten über die Sprengung des Zementwerkes Lothringen. K.-J.
Freiherr von Ketteler (?): Die v. Melderke als Vorfahren der Geseker
Familie Hesse.
507/2009. H. J. Rade: Die im 20. Jahrhundert aus Geseke
hervorgegangenen katholischen Bischöfe, Priester und Diakone. M.
Willeke: Die frühen Wege zwischen Geseke und Steinhausen.

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in
Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065
Hamm.
5/2009. H. Thomas: ?Er war ein solch feiner Mann?. Zum Gedenken an
den jüdischen Arzt Dr. Joseph Kleinstraß. H. W. Krafft: Westfälische
Hühner: Vom ?Totleger? bis zum ?Lakenfelder?. Die artgerechte
Hühnerhaltung wurde längst von den Bauernhöfen auf professionelle
Betriebe verlagert. W. Hinke: Haltern am See: Grüne Lunge des
Ruhrgebietes. Antike Ausgrabungen und zauberhafte Natur in enger
Verbindung. I. von Scheven: Ein Kapitel Hammer Musikgeschichte. Zweiter
Teil der Erinnerungen von Helene Ploetz-Bärwolf.
6/2009. A. Beeck: Viel Kohle gab?s, doch wenig Brot. Nach vier Jahren
in französischer Kriegsgefangenschaft für deutsch-französische
Freundschaft engagiert. P. Reding: Schlossherr ohne Dienerschaft. Franz
Schäferhoff aus Waltrop hat mehr als 400 historische Schlösser aus
vielen Jahrhunderten gesammelt. * Österliches Feldkrönen. F. Haarmann:
Als die Grafschaft Mark zu Preußen kam. Vor 400 Jahren führte der
Jülich-Klevische Erbfolgestreit zu einer epochalen Wende in
Westfalen. H. Platte: Bönens Kirchturm stammt aus dem 12. Jahrhundert.
Die heutige Evangelische Kirche hat romanische und gotische
Vorgängerbauten.
7/2009. H. Thomas: Der Maximilianpark in Hamm wird 25 Jahre alt. Die
denkmalgeschützten Gebäude auf dem ehemaligen Zechengelände feiern ihr
Hundertjähriges. F. Haarmann: Als die Grafschaft Mark zu Preußen kam.
Vor 400 Jahren führte der Jülich-Klevische Erbfolgestreit zu einer
epochalen Wende in Westfalen (Schluss). G. Beaugrand: Das Kreuz als
Zeichen des Lebens und der Hoffnung. Wegbegleiter des Christen durch die
Jahrhunderte. Bildstöcke und Kunstwerke in Westfalen sind Ausdruck
gläubiger Verbundenheit. P. Reding: Neues Leben. Gedanken zum
Ostertag. K. Wulf: Der größte Teil des Dorfes Mark kam an den Stadtkreis
Hamm. Vor siebzig Jahren, am 1. April 1939, erfolgte eine
Grenzkorrektur. * Die Salweide ist ein Frühblüher.
8/2009. I. von Scheven: ?Ich lebe wie ein Mönch in seiner Zelle?. Ein
Brief des Malers Christian Rohlfs. Im Jahr 1919 schrieb er an seine
künftige Frau. I. von Scheven: Seltsamer Eintrag ins Poesie-Album.
Zeitgeschichte während des Dritten Reiches - einmal anders gesehen. *
Als Münchhausen auf einer Kanonenkugel ritt... Rudolf Erich Raspe gab in
England 1785 die Lügengeschichten des Bodenwerder Adligen als Buch
heraus. H. Thomas: ?Es gibt auf der Welt kein schöneres Land als unsere
Heimat?. Russische Inschriften im Verwaltungsgebäude am Hammer
Maximilianpark. Ein einmaliges Zeitdokument von Zwangsarbeitern aus dem
Jahre 1945 in kyrillischer Schrift. K. Wulf: Großangriff auf Hamm: 22.
April 1944, 18.42 bis 19.40 Uhr. Dokumente aus den geheimen Ziel- und
Erfolgsinformationen der amerikanischen 8. Luftflotte.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum ?Patriot? und zur Geseker
Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557
Lippstadt.
5/2009. K.-H. Brülle: Hundert Jahre Pestalozzi-Schule in Lippstadt (1.
Fortsetzung und Schluss).
6/2009. R. Fischer: Zur Geschichte der Anröchter Steinindustrie. H.
Schäfer: Horn-Millinghausen. Ein liebens- und lebenswerter Wohnort.
W. Kröger: Das Heiligenhäuschen. Was hat Werner Uhlmann zur Errichtung
des Bildstocks bewogen?
7/2009. H. Hegeler: Hexendenkmäler im Kreis Soest und Umgebung.
8/2009. W. Mues: Lippstadts Gutenberg-Jünger. K. Luig: Ein Bildstock
aus dem Jahre 1739.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest
und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19-21, 59494
Soest, Tel.: 02921/6880.
407/2009. * Als Sturmleitern vor Soests Mauern standen. Die Soester
Fehde von 1444 bis 1449 war eine Schicksalsstunde für die Stadt - Neue
Schrift über das Ereignis von Dr. Gerhard Köhn. H. Platte: Vom Gutshof
zum modernen Landsitz. Der traditionsreiche Hof Schulze Pellengahr in
Beckum bleibt in neuer Form mit den bäuerlichen Wurzeln verbunden. H.
Multhaupt: Arminius? Gattin Thusnelda lebt als ?Tussi? weiter. Die
Schatten eines Sieges: Die ?Hermannschlacht? des Jahres 9 n. Chr.
hatte auch eine Gegenseite. H. Braukmann: Intensiver Handel im
Mittelalter von Westfalen bis Nowgorod. Die Hansewege von Soest führten
über Schleswig und Lübeck. G. Köhn: Schritt für Schritt in die
moderne Zeit. Das Feuerlöschwesen in Soest von den Anfängen bis 1945
(13. Folge).
408/2009. H. Köllner: Der Boker-Heide-Kanal ermöglichte systematische
Bewässerung. Durch die Wasserzufuhr wurden die kargen Heidesandböden
Ostwestfalens zu Wiesen- und Ackerkulturen. H. W. Krafft: Westfälische
Hühner: Vom ?Totleger? bis zum ?Lakenfelder?. Die artgerechte
Hühnerhaltung wurde längst von den Bauernhöfen auf professionelle
Betriebe verlagert. W. Hinke: Haltern am See: Grüne Lunge des
Ruhrgebietes. Antike Ausgrabungen und zauberhafte Natur in enger
Verbindung. H. Braukmann: Intensiver Handel im Mittelalter von Westfalen
bis Nowgorod. Die Hansewege von Soest führten über Schleswig und Lübeck.
H. Funke: Über zehn Jahre lang lebte Konrad Duden in Soest. Der Vater
der deutschen Rechtschreibung war Lehrer am Archigymnasium.
409/2009. K. Leendertse: Vision der Lebensgemeinschaft in Liebe und
Wertschätzung. Das Hexendenkmal ?Frauen an Schandpfählen? von Bernhard
Kleinhans weist den Weg in die Zukunft. * Die Kirche in Hoinkhausen. R.
Reding: Schlossherr ohne Dienerschaft. Franz Schäferhoff aus Waltrop hat
mehr als 400 historische Schlösser aus vielen Jahrhunderten gesammelt. *
Österliches Feldkrönen. F. Haarmann: Als die Grafschaft Mark zu Preußen
kam. Vor 400 Jahren führte der Jülich-Klevische Erbfolgestreit zu einer
epochalen Wende in Westfalen. H. Braukmann: Intensiver Handel im
Mittelalter von Westfalen bis Nowgorod. Die Hansewege von Soest führten
über Schleswig und Lübeck. M. Grünwald: ?Vögel träumen auf den
Zweigen?. Die Angst des Christen ist in der Zuversicht geborgen.
410/2009. F. Haarmann: Das Amt Werl hatte einst zwölf Gemeinden.
Erinnerungen an die Gemeindliche Neugliederung vor vierzig Jahren. F.
Haarmann: Als die Grafschaft Mark zu Preußen kam. Vor 400 Jahren führte
der Jülich-Klevische Erbfolgestreit zu einer epochalen Wende in
Westfalen (Schluss). G. Beaugrand: Das Kreuz als Zeichen des Lebens und
der Hoffnung. Wegbegleiter des Christen durch die Jahrhunderte.
Bildstöcke und Kunstwerke in Westfalen sind Ausdruck gläubiger
Verbundenheit. P. Reding: Neues Leben. Gedanken zum Ostertag. J. Kleine:
Fritz Viegener: Menschenfreundlich und prinzipientreu. Turbulenzen um
den im Jahr 1976 verstorbenen Soester Maler. H. Funke: Ein Soester Weg
erinnert an Christian Dietrich Grabbe. Mit dem Drama ?Die
Hermannschlacht? griff der Dichter das Ereignis des Jahres 9 n. Chr.
auf.


3. Kurkölnisches Sauerland

Attendorn - gestern und heute. Mitteilungsblatt des Vereins für Orts-
und Heimatkunde Attendorn e.V. für Geschichte und Heimatpflege. Hrsg.:
Verein für Orts- und Heimatkunde Attendorn e.V., Hansastraße 4, 57439
Attendorn, Red.: Birgit C. Haberhauer-Kuschel, Wesetalstraße 90, 57439
Attendorn, Tel.: 02722-7473, E-Mail: genealogie at RA-Kuschel.eu
31/2009. M. Jolk: Der Innenausbau der Schnellenberger Kapelle. G.
Ortmann: Magere Zeiten. M. Köster: Die Sage vom Attendorner Glockenguss
und ihre Überlieferung. K.-H. Ernst: Von den Schwierigkeiten in
Attendorn evangelisch zu sein. Aus dem Leben der ersten drei Pfarrer der
evangelischen Kirchengemeinde und Hansestadt. C. Voswinkel:
Spädinghausen, ein altes Dorf an der Heidenstraße. M. Löcken:
Zinnfiguren - Die Welt in Metall gegossen. J. Meise: Die Machtergreifung
in Attendorn.

Jahresheft des Heimat- und Verkehrsvereins e.V. Grevenbrück. Hrsg.:
Heimat- und Verkehrsverein Grevenbrück e.V., Windthorststraße 14, 57368
Lennestadt.
28/2009. M. Flosbach: Kinder- und Jugendjahre auf Hengstebeck - Teil 2.
M. Köster: Ein Haus mit Geschichte: 225 Jahre Haus Schneider-Stens
(1783-2008). E. Belke: Ein Grevenbrücker erinnert sich an die Zeit von
etwa 1930-1960. Kindheit und Jugend in schwerer Zeit. * Von
Hinterpommern über Schleswig-Holstein und Marienmünster (Kreis Höxter)
nach Grevenbrück. Nach Aufzeichnungen und Gesprächen mit Siegfried
Penke, bearbeitet von Hubert Kümhof. W. Stupperich:
Unternehmensportrait: Wilhelm Schauerte GmbH & Co. KG
Präzisionsdrehtechnik. Vom Handwerksbetrieb zum Industrieunternehmen.
F.-J. Schütte: Schwungvoll seit 125 Jahren: Musikverein Grevenbrück. A.
Sprenger: Ein Zentrum des dörflichen Miteinanders: 100 Jahre
Schützenhalle Grevenbrück (1909-2009). H. Schmidt: Das Jubiläum der
Katholischen Kirchengemeinde St. Nikolaus zu Grevenbrück. Eine
Rückschau. W. Scherer: Die vier Evangelistenfiguren aus der alten
Pfarrkirche in Förde. Der Internationale Tag der Museen am 18. Mai 2008
in Grevenbrück. W. Stupperich: Museum der Stadt Lennestadt. Die
?Exponate des Monats? im Jahre 2008. J. Kalitzki: Neuzugänge 2008
im Museum der Stadt Lennestadt. J. Kalitzki: Die Zukunft des Museums der
Stadt Lennestadt. Museumsentwicklungsplan stellt Weichen bis 2013. U.
Schlechtriem: Das Museum der Stadt Lennestadt im ?Alten Amtshaus? in
Grevenbrück. Rückblick auf das Jahr 2008. F.-J. Schütte: Laterne, Horn
und Hellebarde. Kennzeichen und Ausrüstung eines Nachtwächters. F.
Fieseler: Abriss des Befehlsstellwerkes (Gleisbildstellwerk) im Bahnhof
Grevenbrück. F.-J. Schütte: 110 Jahre alt: Ein Dokument aus der
ehemaligen Gerberei Hüttenhein. F.-J. Schütte: ?Heimlich, still und
leise...? Der ?Liebespfad? bei Grevenbrück. H. E. Käufer: Sauerland.
W. Stupperich: Heimatchronik Grevenbrück 2008. E. Stens: Veranstaltungen
und Aktivitäten des Heimat- und Verkehrsverein Grevenbrück e.V. im Jahre
2008.

An Möhne, Röhr und Ruhr. Heimatblätter des Heimatbundes Neheim-Hüsten
e.V., Widukindstraße 23, 59757 Arnsberg.
43/2009. C. Wigge ?: Namensdeutung Moosfelde. F.-J. Schulte: Moosfelde
in alten Urkunden. B. Bahnschulte ?: Moosfelde in Vergangenheit und
Gegenwart. S. Raschke: Wie lange besteht das Gut Moosfelde. S. Raschke:
Gut Moosfelde in einer bewegten Zeit. S. Raschke: Gut Moosfelde 1869. S.
Raschke: Schulten von Moosfelde. S. Raschke: Vier Generationen Menze auf
Gut Moosfelde. S. Raschke: Fabrikanten als Gutsbesitzer. S. Raschke:
Gebäude des Gutes Moosfelde 1957. S. Raschke: Was blieb vom Gut
Moosfelde übrig? S. Raschke: Bäume von Moosfelde. K.-G. Wuschansky:
Entstehung des Stadtteils Moosfelde. Historischer Rückblick im Spiegel
der Lokalpresse. S. Raschke: WEGE und FLURNAMEN, die nicht jeder kennt.
B. Wuschansky: Städtebauliche Entwicklung des Ortsteiles Moosfelde. P.
Meier: Geschichte des Waldarbeiterheimes im Aupketal. F. J. Schulte:
Schafbrücke - ein noch heute im Volksmund bekannter Begriff! H.
Petzschke: Chronik Schützenverein Moosfelde e.V. C. Tritschel-Schütte:
Jugendzentrum Moosfelde. M. Wilmes: Siedlergemeinschaft Moosfelde e.V.
S. Raschke: Baugemeinschaft Neheim. E. Markwart: Kultur- und
Integrationszentrum Hoffnung e.V. S. Raschke: Katholische Gemeinde St.
Elisabeth. S. Raschke: Gemeindeleben St. Elisabeth Moosfelde. S.
Raschke: Willi Peck: Fast 40 Jahre Dienst für die
St.-Elisabeth-Kirchengemeinde. J. Epping: Fundstücke - Farben -
Begegnungen. Kunstausstellungen in Moosfelde 1997-99. D. Raschke:
Firmgruppenzeitung 1980 - Erinnerung an eine Firmgruppe. S. Raschke:
Kath. Kindergarten St. Elisabeth. S. Raschke: Ev. Kindergarten Arche
Noah. R. Follmann/U. Ziemkus: Kartoffelernte auf Gut Moosfelde. I.
Schwartekopp: Geschichte der Grundschule Moosfelde. U. Josek: Vom
Abenteuerspielplatz zur Offenen Ganztagsschule. M. Albrecht: Moosfelder
Bürger werden aktiv. I. Lauber-Zelt: Gut Moosfelde und die späten 50er
Jahre - und meine erste Begegnung mit italienischen Gastarbeitern.
44/2009. F. Voss (?): Gut Wicheln. Ausführungen zur Wirtschafts- und
Baugeschichte im 16. - 19. Jahrhundert.

Südsauerland - Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe
e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe, Westfälische Straße 75, 57462
Olpe, Tel.: 02761/81-542, Internet: www.kreisheimatbund-olpe.de
1/2009. H.-W. Voß: Marlies Backhaus erhält Kulturpreis des Kreises
Olpe. Künstlerin aus Attendorn ist neue Preisträgerin. H.-J. Höötmann:
Stadtarchiv Olpe beteiligt sich an der Landesinitiative Substanzerhalt.
K. H. Kaufmann: Auf der Heidenstraße zu historischen Stätten. Es muss
nicht Santiago de Compostela sein. G. Becker: Die St.-Martinus-Kirche in
Dünschede. Information zu einer sauerländischen Dorfkirche. B.
Haberhauer-Kuschel: Burg Schnellenberg - Schnellenberger Hospital -
Attendorn. O. Höffer: Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn
von Fürstenberg-Herdringen (Teil 18). W. Scherer: Gegen das Vergessen.
Ritterkreuzträger Albert Biecker aus Attendorn fiel bei der Verteidigung
der Festung Cholm in Russland am 1. Mai 1942. M. u. H. Immekus:
Erfolgreicher Heimkehrer. Der Uhu (Bubo bubo) im Kreis Olpe. U. Selter:
Sportgeschichte(n). Triathlet Christian Begemann. K. Droste: Elisabeth
Kaiser ?. E. Kaiser: Dat Steinerne Kruize tisker diäm Hungeme- un diäm
Liänedale. H.-W. Voß: Heimatchronik vom 1. Oktober 2008 bis 31. Dezember
2008. D. Tröps: Neuerscheinungen des Jahres 2008 (mit Nachträgen aus
früheren Jahren).


4. Märkisches Sauerland

Heimatblätter für Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis
und in Westfalen. Beilage zur Mendener Zeitung, zum Altenaer Kreisblatt
und Süderländer Volksfreund, Kolpingstraße 35, 58706 Menden, Tel.:
02373/17300.
234/2009. A. Funke: Die Familie von Dücker brachte die Industrie nach
Lendringsen. Erzgewinnung und Metallverarbeitung haben eine lange
Tradition im Kurkölnischen Sauerland (Schluss). W. Bergfeld: ?Ston op,
dien Här is dout!? Totenbräuche vergangener Zeit aus der Region
Lenne-Verse. H. W. Krafft: Westfälische Hühner: Vom ?Totleger? bis zum
?Lakenfelder?. Die artgerechte Hühnerhaltung wurde längst von den
Bauernhöfen auf professionelle Betriebe verlagert. W. Hinke: Haltern am
See: Grüne Lunge des Ruhrgebietes. Antike Ausgrabungen und zauberhafte
Natur in enger Verbindung. M. Grünwald: ?Vom Paradies ein goldener
Schein ...?. Wir brauchen Oasen in der Wüste des Lebens. H. D. Schulz:
?Kind, tritt nicht in die Sülzke!? Ein kleines Kapitel Sprachforschung
über die Begriffe Salz und Sülze.
235/2009. R. D. Kohl: Hühner für die Altenaer Rentei. Interessante
?Hühnerregister? der Stadt Lüdenscheid aus den Jahren 1777 bis
1783. * Vom Militärknopf bis zum Zeppelin. Sehenswerte Sammlungen in den
Lüdenscheider Museen. P. Reding: Schlossherr ohne Dienerschaft. Franz
Schäferhoff aus Waltrop hat mehr als 400 historische Schlösser aus
vielen Jahrhunderten gesammelt. * Österliches Feldkrönen. F. Haarmann:
Als die Grafschaft Mark zu Preußen kam. Vor 400 Jahren führte der
Jülich-Klevische Erbfolgestreit zu einer epochalen Wende in
Westfalen. H. D. Schulz: Sie waren mehr Viehhändler als Ausdeuter der
Hl. Schrift. Wie Pfarrer in der Grafschaft Mark vor mehr als150 Jahren
lebten. H. D. Schulz: Acht volle Tage in Saus und Braus. Wie die
Altenaer ?Kirmeß? vor 200 Jahren gefeiert wurde.
236/2009. H. W. Stein: ?Der Tod hat uns überfallen auf dem 2.
Schacht?. Im Jahr 1780 kam es im Bergwerk Dahle zu einem tragischen
Unfall. H. D. Schulz: ?Die Steinwache war für uns die Hölle?. Auch
Frauen aus Altena und dem Märkischen Gebiet litten unter dem Naziterror.
F. Haarmann: Als die Grafschaft Mark zu Preußen kam. Vor 400 Jahren
führte der Jülich-Klevische Erbfolgestreit zu einer epochalen Wende
in Westfalen (Schluss). G. Beaugrand: Das Kreuz als Zeichen des Lebens
und der Hoffnung. Wegbegleiter des Christen durch die Jahrhunderte.
Bildstöcke und Kunstwerke in Westfalen sind Ausdruck gläubiger
Verbundenheit. P. Reding: Neues Leben. Gedanken zum Ostertag. W.
Bergfeld: Die Konfirmation im Wandel der Zeit. Kinder sind keine
?Blagen? mehr, sondern mündige Christen. * Ritterburg und
Weltmuseum Jugendherberge. Auch das Museum der Grafschaft Mark lädt in
der Burg Altena zum Besuch ein.
237/2009. H. W. Stein: ?Der Tod hat uns überfallen auf dem 2.
Schacht?. Im Jahr 1780 kam es im Bergwerk Dahle zu einem tragischen
Unfall (Schluss). * 4,5 Milliarden Nähnadeln nach China exportiert.
Daten aus der Iserlohner Stadtgeschichte von 1872 bis 1922. * Als
Münchhausen auf einer Kanonenkugel ritt... Rudolf Erich Raspe gab in
England 1785 die Lügengeschichte des Bodenwerder Adligen als Buch
heraus. H. Thomas: ?Es gibt auf der Welt kein schöneres Land als unsere
Heimat?. Russische Inschriften im Verwaltungsgebäude am Hammer
Maximilianpark. Ein einmaliges Zeitdokument von Zwangsarbeitern aus dem
Jahre 1945 in kyrillischer Schrift. * Die Wendener Hütte: Kulturdenkmal
zur Eisenverhüttung. Ausgangspunkt für Wanderungen in der unberührten
Natur des oberen Biggetals. * Glücksvogel und Totenvogel. Mythen und
Aberglaube um den Steinkauz.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge
zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde
Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger Heimatblätter e.V.,
Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail:
info at heimatverein-hohenlimburg.de, Internet:
www.hohenlimburger-heimatblaetter.de
4/2009. W. Hense: Gestalt und Wandel auf Werdringen - Gescheiterte
Visionen (Teil 2). * Spriëckels un Späöne. Die Lenneschleife bei Altena.
W. Bleicher: Das ?Hoesch Hohenlimburg Archiv?. K. Ewald ?: Gedanken
über Josef Spiegel und die Schwerter Synagoge. O. Krägeloh: De Wulf
un dä siëwwen Hippenlämmkes.
5/2009. W. Törnig: ?Horrido? - 175 Jahre Schützenverein Hohenlimburg
1834 - 2009. W. Bleicher: Unterm Schlossberg ?in der Lockfinke?. * In
der Erlenaue.

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.: Bürger-
und Heimatverein. Schriftleitung: G. Mieders, Am Königsberg 19, 58675
Hemer, Tel.: 02372/2349.
1/2009. G. Herchenröder: Die Sundwiger Eisenhütte und ihre Erzgruben.
H.-H. u. A. H. Stopsack: Voltohm - Seil- & Kabelwerke AG (Nachtrag zum
Aufsatz ?Aktiengesellschaften im Raum Hemer?). H. D. Schulz: Am
Perick. B. Klein: Auf den Spuren Pater Bedas in Brasilien. H. D. Schulz:
Das romantische Hönnetal vor über 80 Jahren. E. Voß: Kleine
Heimatchronik. 4. Quartal 2008.

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins.
Heimatverein Voerde, Manfred Michalko, Friemannweg 9, 58256 Ennepetal,
E-Mail: vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet:
www.heimatverein-voerde.de
2/2009. * Der Blaukittel. W. Balke: Friekaaten föe de Kiärmes. F.
Hillner: Dä Mai. * Persönlichkeit aus Hasperbach: Karin Riebeling. * 90
Jahre Sport im Haspetal. Kleine Geschichte eines großen Vereins. G.
Himmen: Haus- und Hofnamen im Kirchspiel Voerde. * H. Busse: Plattdütsch
draff nich unnergoahn. F. Hillner: Dat Liewen. G. Fischer: Wie es früher
manchmal war! Wassernot in Voerde.


6. Münsterland

Jahresgeschichtsheft 2009. Hrsg.: Heimatverein Gemeinde Nordkirchen,
Arbeitskreis Heimat- und Familiengeschichtsforschung, Kirchstraße 3,
59394 Nordkirchen, Tel: 02596/938665.
* Zum Gedenken an Bernhard Steinkuhl (8). B. Steinkuhl: Verkehr und
Parken in Südkiärken (9). * Persönlichkeiten unserer Gemeinde: Bildhauer
Wilhelm Haverkamp. Capelles berühmter Sohn (10). * Die Kirche und der
Kirchhof im Dorf (Teil 2) (22). S. Kötting: Wer hat den besten Platz?
(23). M. Uesbeck: Die letzte Ruhe auf dem Kirchhof. Begräbnispraxis
zwischen kirchlicher Norm und dörflichem Brauchtum (25). R. Linde:
Ländliche Wirtshäuser in Westfalen (28). J. H. Hols: Die
Hexenprozesse von Capelle (31). M. Götsch/H. Kersting: Nordkirchener
Schulgeschichte (39). * Schultüte, Schulzranzen, Schreibtafel und andere
Dinge des Schulalltags (47). H. Kersting: Heimatverein sucht alte
Klassenfotos (52). H. Schlutius: Die Geschichte des Schlossparks von
Nordkirchen, Teil 1 (64). G. Kortmann: Persönlichkeiten unserer
Gemeinde: Ferdinand Kortmann (77). J. Quante/E. Kussel: Erinnerungen an
das Kriegsende in Südkirchen (81). H. Kersting: Was war vor 10, 20 oder
30 Jahren (85). P. Wiegand: Vor 60 Jahren Glockeneinweihung in
Südkirchen (94).

Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege. Hrsg.: Verein
für Heimatpflege Bocholt E.V., Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße 76,
46397 Bocholt, Tel.: 02871/953-349.
1/2009. D. Aschoff: Die Juden von Bocholt im Bürgermeistergutachten von
1818 und ihr Umfeld. J. Kaldenbach: Bocholter Dienstbotinnen in
niederländischen Bevölkerungslisten. W. Tembrink: Wir bitten, uns
zwei Glocken zu belassen... Über die Abgabe von Bocholter Kirchenglocken
für Heereszwecke. W. Tembrink: Von Wettersäulen und -schaukästen.
Wetternachrichten aus Bocholt und ihre Verbreitung in früherer Zeit. R.
Fischer: Stadtklima in Bocholt. Eigene Messungen im Vergleich mit
Messreihen anderer Stationen. * Wenn der Hahn kräht auf dem Mist...
Wetterregeln und Bauernweisheiten zusammengetragen vom Plattdütsen Kring
im Verein für Heimatpflege Bocholt E.V. E. Mietzner: Emmer, Pirsken,
Forke un Konsorten. Latiinse Würder in unse Platt. G. Przbilla: Der 22.
März 1945. U. Rüter: Gedenken an den 22. März 1945. W. Elling: Utta
Wehling geb. Rensing aus Bocholt erinnert sich. Nach einem Manuskript
von Frau Utta W., ergänzt durch eine Tonbandaufnahme, mehrere weitere
Gespräche und erläuternde Anmerkungen. A. Rotthues: Das Gerburgisheim.
Heimstätte für Frauen, Mädchen, Kinder und Jugendliche. U. Rüter: Die
Weddigenstraße. Ein Beitrag zur Benennung von Straßennamen. J. Telaar:
Heischelieder. W. Tembrink: Chronik der Bocholter Raumes. 1. Januar bis
31. März 2008.

Mitteilungen 2009. Heimatverein Coesfeld. Hrsg.: Heimatverein Coesfeld
e.V., Schützenring 38, 48653 Coesfeld.
J. Vennes: Bericht des Vorsitzenden (1). E. Dickhoff: Josef Vennes
achtzig Jahre alt (13). E. Eckert-Richen: Empfang auf dem alten Hof
Herding (15). E. Eckert-Richen: ?Omas Waschküche? (18). J. Vennes: 175
Jahre Allgemeine Zeitung (22). E. Dickhoff: Coesfeld 1952: Die erste
Verkehrsampel wird in Betrieb genommen (29). E. Dickhoff: Dr. phil.
Anton Schütte (30). E. Bräutigam: Hermann II (1174-1203) - Münsters
erster Fürstbischof (36). K. Hagenbruch: Das Emmerick-Haus in
Coesfeld-Flamschen (42). * Veranstaltungsprogramm 2009 (85).

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage
der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
3/2009. H. Dietz: Theodor Fontanes Verwandtschaft in Münster.
Verbindungen zum kaiserlichen Oberpostdirektor Soldmann.
4/2009. U. Töns: Eine geistliche Partnerschaft in der Aufklärung.
Bernard Overberg und Amalie von Gallitzin.
5/2009. M. Köster: Pflicht und Freiheit des Gewissens. Peter Nellen -
ein Querdenker im Bundestag.

Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred
Schröder, Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten.
95/2009. L. Beckjunker: Das Jahr 2008 im Rückspiegel des Heimatbundes.
Die Pflege der plattdeutschen Sprache einer der Schwerpunkte. E.
Lamkemeyer: Beinamen alter Emsdettener Familien. * Heinz Mussenbrock
wurde 80 Jahre. F. Recker: 50 Jahre KGE-Stadtprinzgarde. Ein tolles Fest
- Gelungene Festschrift - Schicker Orden. R. Kattenbeck: Aus dem
Nachlass von Gert-Udo Scheideler. H. Isfort: Rückblick und Geschehnisse
im I. und II. Weltkrieg in Hembergen.

Weseker Heimatblätter. Weseker Heimatverein, Josef Benning,
Hans-Sachs-Str. 14, 46325 Borken.
57/2009. * Museschoppe wieder aufgebaut. * Der Eisvogel - Vogel des
Jahres 2009. Auch im Quellengrundpark wurde er schon mehrfach gesichtet.
J. Benning: Königliche Sparsamkeit... . J. Benning: Höfe in Weseke: Die
Hofstelle Benning (im Brink) und ihre Bewohner. J. Benning: Die Mistel:
Überlebenskünstler, Donnerkugel und Freundschaftssignal. J. Benning:
Die Pflanzen im Apothekergarten und ihre Bedeutung in der Medizin. Beet
10. J. Benning: Die Glocken der Weseker St.-Ludgerus-Kirche. D.
Schlattjann: Jahresbericht der Vogelschutzgruppe.


7. Paderborner und Corveyer Land

Eggegebirgsbote. Mitteilungsblätter des Eggegebirgsvereins e.V., Hrsg.
u. Verlag: Eggegebirgsverein e.V., Auf dem Krähenhügel 7, 33014 Bad
Driburg, Tel.: 05253/931176, E-Mail: info at eggegebirgsverein.de,
Internet: www.eggegebirgsverein.de
262/2009. K. Kappe: Wer war Arminius? F.-J. Eilebrecht: Historische
Grenzsteine des Fürstbistums Paderborn. Ein heimatkundliches Projekt des
Eggegebirgsvereins. H. Weidner: ?Ferienwandern von Land zu Land ...?
seit fünfzig Jahren. B. Hagelüken: Viadukt-Wanderweg: Zertifizierung
durch Wanderverband. L. Kappe/W. Glunz: Wanderweg des Jahres 2009. Der
neue ?Qualitätsweg Wanderbares Deutschland? ist der
?Vidadukt-Wanderweg?. M. Ruffert: Die versunkene Großbaustelle. R.
Koch: Optischer Telegraf Nr. 33 auf dem Rehberg in Altenbeken. W. Sasse:
Die Teufelsteine bei Willebadessen. * Naturpark hat neuen
Geschäftsführer. L. Kappe: Ehrenmalfeier am Hirschstein bei
Willebadessen. B. Hagelüken: Willi Winkler (Buke) Ehrenmitglied des EGV.
B. Hagelüken: Hauptversammlung des EGV in Altenbeken. K. Kappe:
Paderborn feiert Bischof Meinwerk.

Wo die Lippe springt. Informationsreihe des Heimatvereins Bad
Lippspringe e.V., Mittelgraben 15, 33175 Bad Lippspringe.
60/2009. * Heimatverein Bad Lippspringe setzt auf personelle
Kontinuität. Dritte Amtszeit für Hennemeyer. U. Fröhlich/J.
Hanewinkel: Vor 50 Jahren: Abschied von der Straßenbahn. * Der Igel ist
?Wildtier des Jahres 2009?. Schniefnase der Stachelritter. *
Forstwissenschaftler Dr. Herbert Gruber plant Neuanfang. Denn:
Allergologischer Lehrgarten ist ein akuter ?Pflegefall?. * Altes
?Pansterrad? unter Denkmalschutz gestellt. Nur wenige
Vergleichsexemplare. Endet ?Dornröschenschlaf? nach 70 Jahren? M. u.
C. Dabelstein: Aktiver Naturschutz in der Senne. * Wilmut Kubinsky macht
Geschenk zum 100-jährigen Firmenjubiläum. Das Löwenmaul im Bad
Lippspringer Kurwald. U. Wübbe ?: Aus der Ortschronik. Vor 50 Jahren:
1959. * Das Wegwarte ist ?Blume des Jahres 2009?. * Das männliche
Knabenkraut ist ?Orchidee des Jahres 2009?.

Ossendorfer Heimatblätter. Historisches und Aktuelles aus Ossendorf und
Westfalen. Hrsg.: Heimatverein Ossendorf, Erwin Dübbert, Oststraße 27,
34414 Warburg, Tel.: 05642/7575, E-Mail: e.duebbert at t-online.de
1/2009. H. Himstedt: ?Preußischer Apoll? zwischen Heinberg und
Franzosenschanze. Prinz Louis Ferdinand von Preußen besucht 1798 das
Schlachtfeld bei Ossendorf.

Steinheimer Kalender 2009 Heimatverein Steinheim. Red.: Johannes
Waldhoff, Frankenstraße 12, 32839 Steinheim.
J. Waldhoff/E. Potrawa: Heimatpflege - Natur und Landschaft (2). J.
Waldhoff/E. Potrawa: Die Bürgerstiftung Steinheim (2). * Kalendarium
(3). H. Gallhaus: Kurzgefasste Stadtchronik 2007 (Kernstadt) (26). Der
Heimatverein Steinheim 2008 (39). * Das Möbelmuseum Steinheim 2008 (43).
W. Kruck: Der Baum des Jahres 2008: Die Walnuss (Juglans regia) (45). J.
Waldhoff: Steinheimer Straßen und ihre Namen (2) (46). J. Waldhoff:
Steinheim in Luxemburg (51). J. Waldhoff: Das gerettete Denkmal: Der
?Trauernde Engel? (56). R. Urhahne: Die Thienhausen-Madonna wurde
restauriert (59). J. Waldhoff: Historische Stiftungen in Steinheim (61).
J. Waldhoff: Steinheimer hier und anderswo: Heinrich Menne - Prediger
auf Bornholm und Pastor in Lübeck (73). J. Waldhoff: Varusschlacht und
Hermannsdenkmal - eine Spurensuche (81).

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. Red.:
Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn, Lindenstraße 12, 33142 Büren,
Tel.: 02951/970226, E-Mail: GrabeW at kreis-paderborn.de
141/2009. H. Tenge: ?Dem Kirchenvorstand gefielen die Skizzen des H.
Terhorst am besten?. Der wiedererstandene Kreuzweg in der
St.-Vincentius-Kirche in Warburg-Scherfede. G. Rasenberger: Die Verner
Marienwallfahrt. H. Lummer: Militärflugzeug ?Ju 52? landete 1945 in
Hegensdorf. Das Wrack wurde restlos ausgeschlachtet. P. Gülle: Der
Eisvogel ist Vogel des Jahres 2009. S. Simonsen: Ammoniten aus dem
Nordwestdeutschen Becken. H. Braukmann: Die Landwehren im Umfeld der
Stadt Salzkotten. L. E?li: Arbeit und Sprache - Ein archäologisches
Projekt in Paderborn-Schloß Neuhaus. H. Fortmeier: Ein Dorf weicht dem
Truppenübungsplatz. Zur Erinnerung an den Beginn der Umsiedlung von
Hövelsenne vor 70 Jahren. P. Möhring: Paderborner Erinnerungen an
Papst Pius XII. M. Wittig: Kultur trägt Zinsen! Anmerkungen zum
Kultursponsoring der Sparkasse Höxter. A. Fischer: Traditioneller
Werkstoff trifft auf modernes Design. Ein Besuch in der Ritzenhoff-Welt.



8. Ruhrgebiet

Heimat Dortmund. Stadtgeschichte in Bildern und Berichten. Hrsg.:
Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. unter
Mitwirkung des Stadtarchivs, Red.: Achim Nöllenheidt. Klartext Verlag,
Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-51.
1/2009. G. Högl: Die Geschichte der Universitätsgründung in Dortmund im
Fokus der Stadt- und Wissenschaftsgeschichte. Eine Chronik (1871 bis
1968). G. E. Sollbach: 350 Jahre bis zur Universität. St. Marra: Schwere
Geburt auf Umwegen. Wie Dortmund zwar keine Technische Hochschule, dafür
aber eine Universität bekam. G. E. Sollbach: Strukturkrise und
Strukturwandel im Ruhrgebiet. H. Glaser: Die Universität Dortmund und
ihre geplante Integration in die Stadt. G. Lorf: Planen und Bauen für
die Technische Universität Dortmund. A. Klotzbücher: Die Rolle der
Bibliothek in der Gründungsgeschichte der Universität Dortmund
(1907-1968). G. E. Sollbach: Der Studenten-Protest bei der Eröffnung der
Universität Dortmund am 16. Dezember 1968 aus historischer Sicht. E.
Rüttel: Auch Dortmund hatte seine 68er. K. Döhmer: Eröffnung der
Universität Dortmund am 16. Dezember 1968. Meine Erinnerung an den
Festakt im Schauspielhaus. M. Staegemeir: Das Campus-Fest - ein
Brückenschlag zwischen Universität und Bevölkerung. K.-P.
Ellerbrock/J. Adamski: Die Geistes- und Gesellschaftswissenschaften -
Stiefkinder der Dortmunder Wissenschaftslandschaft? Drei Beispiele. H.
G. Kirchhoff: Das Wirtshausschild oder wie man ein Institut schafft. R.
Kinne: Vielfalt, Verflechtung und Verpflichtung. Die
Wissenschaftslandschaft Dortmund. A. Mikus: 50 Jahre Gesellschaft der
Freunde der Universität: Gemeinsam fordern und fördern!
2/2009. B. Baumann/S. Müller: Komm, wir gehen in den Park ... den
Westfalenpark Dortmund. A. Kulozik: Vernetzter Freiraum. Die Gegenwart
und Zukunft des Westfalenparks. S. Müller: Am Puls der Zeit. Das
Freizeitangebot des Westfalenparks im Wandel. T. Lolling/B. Baumann: Die
Rose - ?Königin der Blumen?. Präsentiert im Deutschen Rosarium GRF. O.
Bünemann: Eine Rose, ist eine Rose, ist eine Rose ... Die ?Freunde des
Deutschen Rosariums?. L. Imwolde: Ein ganz neuer Typ. Das nachhaltige
Stadtparkkonzept Florians Garten. E. Limmer: mondo mio! Das Kindermuseum
im Westfalenpark Dortmund. A. Kulozik: Spielraum Westfalenpark.
Innovation aus Tradition. H. Sperling: Die Blume als Hauptdarsteller.
Wechselpflanzung und Saisonblumen als Elemente der Gartengestaltung. A.
Kulozik: BUGA macht Mut. Die Neuausrichtung des Westfalenparks. W.
Stiene: Schöne und bewegte Zeiten. Walter Stiene erinnert sich an seine
Zeit als Parkleiter. B. Heine-Hippler: Der Florianturm - Wahrzeichen
Dortmunds. Die Entstehungsgeschichte des Aussichts- und Fernmeldeturms.
W. Stiene/B. Deininghaus: Auch Sie sind der Park. Der Freundeskreis
Westfalenpark e.V. B. Baumann: Männer der ersten Stunde. Erich Rüttel,
Walter Stiene und Günter Herter im Gespräch. A. Hoffmann: ?59 ?61
?91 - Drei entscheidende Wegmarken. Die Gartenschauen im Überblick.
O. Jünger/R. Wulf: Das ?feudale? Erbe. Vom Kaiser-Wilhelm-Hain zum
Westfalenpark.

Hörder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der Abteilung
Hörde e.V., Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz Retzloff,
Feuervogelweg 7 c, 44269 Dortmund.
2/2009. * Der erste Westfale. * Die Entwicklung menschlichen Lebens. *
Die Bronzezeit. * Von Waldschmieden und Köhlern.


9. Siegerland-Wittgenstein

Heimatland. Siegener Zeitung.
07.03.2009. K. Haag: Augenarzt und Professor der Landwirtschaft.
Jung-Stillings Spuren in Heidelberg, Speyer, Kaiserslautern, Straßburg
und Karlsruhe.
14.03.2009. * Sassmannshausen. Ein Dorf mit bewegter Vergangenheit.
Wildes Treiben im gräflichen Hofgut.
21.03.2009. H. G. Koch: Wilnsdorf. ?Das Erz stand in voller Pracht
an?. Abenteuerliche Schatzsuche an der Kalteiche. Wasserkraft als
?trefflichste Hilfe?. 1980 Einsturz des Göpelschachts.
28.03.2009. * Elsoff: Wehrhaftes Bauwerk im Blick. Kirche zum
Dorfjubiläum als Denkmal des Monats gewählt. * Industriekultur
erfahren. ?Zechenexpress? verbindet Standorte des Industriemuseums.
H.-W. Scheib: Unter dem Schutz des Fürstenhauses. Marienkirche vor 700
Jahren erstmals erwähnt.
04.04.2009. * Brauchtum in der Osterzeit. Ostersemmel werden am
Karsamstag gesegnet. * Pieta im Blickpunkt. Marienskulptur im
Sauerländer Dom. G. Haub: Osterzeit in Marienstatt.
11.04.2009. H. Stötzel: Historische Klangkörper läuten das Osterfest
ein. Glocken der Martinikirchen im Kreis Siegen-Wittgenstein.
18.04.2009. Opale, Trecker und Motorräder. LWL-Freilichtmuseum startete
in die neue Saison. S. Göbel: Ostereier für den Pfarrer. Schwerenot
eines Netphener Geistlichen.
25.04.2009. H. Bensberg: Siegen: Turmgekrönt mit Mauergürtel. Bürger
fühlten sich hinter der Stadtmauer geborgen.
02.05.2009. * Sehnsuchtsort und Märchenschauplatz.
LWL-Wanderausstellung ?Mythos Wald?. * Sittliche Gefahren durch
Automaten. * Höhere Milchpreise im Jahr 1900.
09.05.2009. * Sage von der heiligen Irmgard. Gelübde führte zum
Kirchenbau. * Langer Weg zum Priesteramt. Neue Lebensaufgabe für Klaus
Engel.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., Eckhard
Linke, Untere Bienhecke 12, 57334 Bad Laasphe, E-Mail:
eckhard.linke at wittgensteiner-heimatverein.de
1/2009. A. Sauer: Waldland Wittgenstein. Von der Laubholz- zur
Fichtennutzung. A. Krüger: Isegrimms Antwort. Berichte und Gedichte zu
den letzten Wölfen in Wittgenstein. J. Weiß: Als die Eisenbahn endlich
auch Berleburg erreichte. A. Schäfer: Erinnerungen: Mein Arbeitsleben.
E. Bauer: Denkmal des Monats März 2009. Altes Rathaus und Schulraum in
Laasphe. * Berichte der Ortsheimatvereine. E. Linke: Eberhard Bauer 80
Jahre.


11. Lippe

Beiträge zur Lügder Geschichte. Verlag u. Redaktion: Manfred Willeke,
Archiv Willeke, Hintere Straße 40, 32676 Lügde, Internet:
www.archiv-willeke.de, Internet: Manfred.Willeke at web.de
1/2009. M. Willeke: Jahreschronik Anno Domini 2008.
2/2009. M. Willeke: Dr. Felix Koblenz als jüdischer Hauslehrer in
Lügde. M. Willeke: Die Mutter des Dekans von Lüde in Hameln sah 1284,
vor 725 Jahren, die ?Hämelschen Kinder? ausziehen.
Sonderveröffentlichung 2009: M. Willeke: 825 Jahre Burg Pyrmont 1184 -
2009.

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des
Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund,
Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail:
info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de

3/2009. H. Barmeyer: Ernst Barmeyer. 14. Februar 1911 Schwalenberg -
17. April 1945 Kremsier. E. Nölke: Mehr als 50 Kilometer! Eine Wanderung
von Pivitsheide nach Lippstadt. St. Wiesekopsieker: Salzufler
Inschriften. Eine Veröffentlichung des HVV Bad Salzuflen. R. Springhorn:
Das Warten hat ein Ende! Naturkundeabteilung des Landesmuseums
wiedereröffnet. M. Jungbluth: Kooperationsprojekt. Sonderausstellung
de Landesmuseums im Westerwald. A. Bley: Mythos in der Zehntscheune. LVL
investiert in hochwertigen Ausbau von Ausstellungsflächen. C. Gröger:
Rose - Wappen - Heimatzeichen. Folge 7: Warum steht die Rose im
Landeswappen falsch herum? B. Reimann: Mode in der Renaissance. Das
Weserrenaissance-Museum mit reichhaltiger Kollektion. M. Granados:
Geometrische Faszination. Objekte und Reliefs von Hermann Mies in der
Domäne.
4/2009. H. Stöwer: ?Dominium Lippiense?. Von den Anfängen bis zur
Konsolidierung der Landesherrschaft. R. Linde: Silixen und
Wendlinghausen. Die Ortsnamen und die Stifterfamilie des Stiftes
Möllenbeck. H. J. Leßmann: Licht ohne Strom. Ausstellung zu
Starklichtlampen im Heimatmuseum Lügde. J. Freifrau Hiller von
Gaertringen: Mathildes Stammbuch. Bisher unbekannte Porträts der
Familien von Meien für die Lippische Landesbibliothek Detmold erworben.
W. Stölting: Einmalige lippische Wälder. Die Vielfalt der
Waldlandschaften sollte bewahrt werden. R. Schönlau: Das Jahr der
Graphik. Neue Ausstellung im Weserrenaissance-Museum Schloß Brake. I.
Tappe-Pollmann: Woher die Kinder kommen. Von Geburten, Hebammen und
Klapperstörchen.

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen, die Stadt Bad
Lippspringe, Marienloh, Benhausen, Veldrom und Neuenbeken. Hrsg.: Dr. G.
Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/97580, E-Mail:
redaktion at schlaengerbote.de
329/2009. * Ein Haus voller Geschichte(n). Schlangens Denkmäler: Die
Gemeindeverwaltung. * Thusnelda - die Frau ?an Hermanns Seite?. Ein
tragisches Frauen-Schicksal in einer archaischen Männerwelt.
330/2009. * ?Osterhase? im Überlebenskampf. ?Meister Lampe?
inzwischen seltener Anblick in Wald und Flur. * Das Vermächtnis der
Familie Girke. Schlagens Denkmäler: Der Sternhof. H. Kopel-Varchmin:
Schwarz - Münster - Paderborn. Paderborner Geschichtswissenschaftler
untersucht die Geschichte eines ?antikatholischen Klischeebildes?.


II. Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau. Hrsg.:
Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e.V., Deutsches
Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Tel.: 0234/58770.
1-2/2009. J.-F. Caron: Die Bewerbung des Steinkohlenreviers Nord-Pas de
Calais um die Einschreibung in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.
M. Preite: Das Steinkohlenrevier Nord-Pas de Calais als
entwicklungsfähige Kulturlandschaft - eine Herausforderung. F.
Meilliez: Das Steinkohlenrevier Nord-Pas de Calais: Geologische Aspekte.
V. Debrabant: Die Bergwerke im Steinkohlenrevier Nord-Pas de Calais -
Drei Jahrhunderte Bergbau. M. Patou: Das Erbe des Steinkohlenreviers
Nord-Pas de Calais. N. Maziz/R. Alessandri: Die Bergarbeitersiedlungen
im Steinkohlenrevier Nord-Pas de Calais. F. Kowalski: Die Halden im
Steinkohlenrevier Nord-Pas de Calais. M. Patou: Die Umgestaltung einer
Region und die Erhaltung eines Erbes. A. Dubuc: Das Centre Historique
Minier (CHM) in Lewarde - das Gedächtnis des nordfranzösischen
Steinkohlenbergbaus. A. Lefèvbre/C. Dréan/J. Philippon: Der Schutz und
die Verwaltung des kulturgeschichtlichen Erbes im Steinkohlenrevier
Nord-Pas de Calais. Y. d?Hau Decuypère: Die Missio Bassin Minier - ein
Mittel zur Erneuerung und Entwicklung des Steinkohlenreviers.

Der Holznagel. Zeitschrift der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V.,
Postfach 12 44, 28859 Lilienthal, Tel.: 04792/7834, Internet:
www.igbauernhaus.de
2/2009. B. Rothmann: Hünengräber im Angebot. N. Kagel: Bauen wie 1808.
Historischer Hausbau als Doku-Soap. M. Maschmeyer: Endlich Ende des
Chaos in Niedersachsens Denkmalpolitik? B. Froehlich: Feuerstätten im
Visier. P. Demel: EU-Wasserrahmenrichtlinie. C. Mendel: Das Alpine
Steinschaf. Gefährdete Nutztierrasse des Jahres 2009.

Roland. Zeitschrift der genealogisch-heraldischen Arbeitsgemeinschaft
Roland zu Dortmund e.V., Sitz Dortmund, Postfach 40 12 , 58222 Schwerte,
Internet: www.rolandgen.de, E-Mail: info at rolandgen.de
17/2008. * In Memoriam: Dr. rer. nat. Rudolf Agricola, * 7.8.1920 in
Königsberg/Pr., ? 5.10.2007 in Lünen. * Im Memoriam: Bernard Busjan,
* 11.04.1933 in Rheine (Westf.), ? 26.06.2007 in Dortmund. J. Beckmann:
Ergänzungen und Nachträge zur Ahnenliste Beckmann gen. Schmidt. C.
Loefke: Zur Geschichte der Wiedenbrücker Familie Volmari (gen. Degener)
vom 15. bis zum 17. Jahrhundert. K. Struck: Ahnenliste Kühling. D.
Hofmacher: Nachfahrenliste von Joan Keyser aus Meggen im Sauerland. H.
Söffge: Ortsfremde in den Kirchenbüchern der luth. Kirche Schwerte
(V). C. Loefke: Heiraten 1749-1809 (1815) in Mengede/St. Remigius
(kath.). W. Jungwirth: 2. Familientreffen Jungwirth 2008 in Selm-Bork.
E. Holtkamp: Heinrich Trippe - der erste evangelische Pfarrer in Waltrop
und Datteln. C. Loefke: Nachrichten über Freunde und Förderer der
Franziskaner in Rietberg. J. Kaldenbach: Dortmunder Zufallsfunde in den
Niederlanden. R. Bliese: Jüdische Begräbnisstätten in Schwerte-Ergste.
E. Holtkamp: Die rote Alwine - ein Original aus unserer Familie. C.
Loefke: Bericht von der Jahreshauptversammlung am 08. Januar 2008.


III. Naturkunde und Naturschutz

Aktuelles aus NRW. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband
Nordrhein-Westfalen e.V., Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen, Tel.
0208/8831881, E-Mail: info at sdw-nrw.de, Internet: www.sdw-nrw.de
1/2009. G. Naendrup: Öffentlicher Wald ist Bürgerwald.
Staatswaldverkauf in der Eifel trifft auf entschiedene Ablehnung. *
Welt-Konferenz ?Bildung für nachhaltige Entwicklung?. SDW stellt
waldpädagogische Angebote im Umfeld der Konferenz in Bonn vor. *
Weihnachtsruhe im winterlichen Wald. * Wisentschutz jetzt auf
wissenschaftlicher Basis. Zusammenarbeit mit der Universität Warschau.

Natur in NRW. Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz
Nordrhein-Westfalen, Leibnizstraße 10, 45659 Recklinghausen, Tel.
02361/305-0, Internet: www.lanuv.nrw.de
1/2009. H. Frese: Von der Naturschutzbildung zur Bildung für
Nachhaltigkeit. Entwicklung des Bildungskonzeptes der Natur- und
Umweltschutz-Akademie des Landes NRW (NUA). K. Brunsmeier:
Kooperationsmodell Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW. Die Entwicklung
der NUA als Kooperationsmodell des Landes NRW mit den anerkannten
Naturschutzverbänden in den letzten Jahren aus dem Blickwinkel des
Kuratoriumsvorsitzenden. P. Schütz/G. Tenger: Umweltbildung in
Biologischen Stationen Nordrhein-Westfalens. Ergebnis eines
10-Jahresvergleichs zwischen 1998 und 2008. H. C. Markert: Das Forum
?Aktion Zukunft Lernen?. Bildungsnetzwerk für Fragen der Zukunft.
P. Giebel/A. Niemeyer-Lüllwitz: Kampagne ?Schule der Zukunft - Bildung
für Nachhaltigkeit? in NRW. A. Leicht: Nachhaltigkeit Lernen. Die
Umsetzung der UN-Dekade ?Bildung für nachhaltige Entwicklung? in
Deutschland. O. Hartwig: Umweltmobile: Nachhaltiges Lernen und Erfahren
vor Ort. R. Späth: Industriewald Ruhrgebiet als Lern- und Erlebnisort im
Ballungsraum. G. Naendrup: Waldjugendspiele in NRW. Ein Wald-Erlebnistag
für jedes 5. Grundschulkind. M. Henning/R. Klüter: Umweltbildung und
Waldökologie. U. Nolden-Seemann/H. Frese: Zertifikatslehrgang
Waldpädagogik in Nordrhein-Westfalen. Medienbeitrag der vom
Landesbetrieb Wald und Holz NRW und der Natur- und Umweltschutzakademie
(NUA) NRW eingesetzten Projektgruppe. G. Hein: Zertifizierte Natur- und
Landschaftsführer und -führerinnen. M. Quest/D. Doer/M. Glöckner:
Nachhaltiger Tourismus am Beispiel der ?Niederrhein-Guides?.
Zertifizierte Landschaftsführer erläutern Natur und Kultur am
Niederrhein. A. Sobotta: Barrierefreie ?Eifel-Expeditionen?.
Qualitätsoffensive zur Angebotserweiterung von 16 Eifeler
Naturzentren. P. Steeger/B. Rafflenbeul: 10 Jahre Lebensraum Ruhr - 5
Jahre Flussnetzwerke NRW. Vom lokalen zum landesweiten Umwelt- und
Medien-Netzwerk. G. Laukötter: Chancen durch Kampagnen. Landesweite
Wasser- und Bodenaktionswochen der NUA. P. Schütz: Countdown 2010 -
?Halbzeit? der Kampagne für Biologische Vielfalt. B. Herzig u.a.:
Ein Kompensationsflächenpool als Forschungsobjekt. Schloss Melschede -
Naturschutz, Kulturschutz, Landschafts- und Denkmalpflege. T.
Cornelissen: Handlungsmöglichkeiten der Kommunen zur Klimaanpassung.
NUA-Kongress: Sind unsere Städte für den Klimawandel gerüstet?

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und
Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße
110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0, Internet:
www.natur-und-landschaft.de
4/2009. U. Riedl/S. Taeger: GIS-basierte Habitatmodelle für das
Biosphärenreservat Spreewald. Ergebnisse eines Forschungsvorhabens.
R. Helfrich u.a.: 20 Jahre Umsetzung des bayerischen Arten- und
Biotopschutzprogramms (ABSP) - eine Erfolgsgeschichte? C. Ewen: Her mit
der Akzeptanz! Erfolgsbedingungen moderierter Beteiligung im
Planungsprozess - Reflexion praktischer Erfahrungen im
Naturschutzgroßprojekt Bienwald. H. Koenies/E. Langer: ?Junge
Riesen?. Ein Modellvorhaben zum langfristigen Erhalt von
Naturdenkmal-Bäumen im Landkreis Kassel.
5/2009. * Ausgewählte Arbeitsschwerpunkte 2008 des Bundesministeriums
für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) im Bereich
Naturschutz. * Ausgewählte Arbeitsschwerpunkte des Bundesamtes für
Naturschutz (BfN) im Jahr 2008. * Arbeitsschwerpunkte 2008 der für
Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Fachinstitutionen der
Länder. * Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft für Naturschutz,
Landschaftspflege und Erholung - LANA. * Bundesweiter Arbeitskreis der
staatlich getragenen Bildungsstätten im Natur- und Umweltschutz - BANU.
* Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten LAG-VSW. * Bundesweit
tätige Naturschutzverbände und -stiftungen 2008.

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.:
Verlagsgesellschaft Unser Wald mbH, Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn im
Auftrag der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald - Bundesverband e.V. Tel.:
0228/9459830, E-Mail: unser-wald at sdw.de, Internet: www.sdw.de
2/2009. J. Stengert: Bildung für nachhaltige Entwicklung - was ist das?
J. Janota: Waldpädagogik im Fokus der Bildung für nachhaltige
Entwicklung. B. Kohler: BNE - Ein weiter Weg nicht nur für den Förster.
M. Mura: Hambuger Nachhaltigkeitsmessen als Dekadeprojekt ausgezeichnet.
L. Gössinger/C. Bugl: Ein Beispiel für wahrhaft nachhaltige
Waldpädagogik.


IV. Nachbargebiete

Kulturland Oldenburg. Zeitschrift der Oldenburgischen Landschaft.
Hrsg.: Oldenburgische Landschaft, Gartenstraße 7, 26122 Oldenburg, Tel.:
0441/779180, E-Mail: info at oldenburgische-landschaft.de, Internet:
www.oldenburgische-landschaft.de
1/2009. R. Rheude: Nach dem Urteil Freibier für alle. Das pralle Leben
auf dem Land: Dr. Ekkehard Seeber hat 92 Oldenburger
Bauerschaftsverfassungen ediert. R. Rheude: ?Keine tumben Tölpel in
barbarischen Dörfern?. Wie sehr Graf Anton Günther seine Bauern
schätzte. H. Müns: Von den Berliner Unter den Linden in die
Oldenburger Lindenallee. Die Tagebücher des Oldenburger
Generalintendanten Léon Alexander Joseph von Radetzky-Mikulicz. R.
Rheude: ?Wir bleiben dem verpflichtet, was man Qualität nennt?.
Stiftung Niedersachsen: Gespräch mit dem neuen Generalsekretär Joachim
Werren über Kreativität, vorbildliche Kulturangebote und die
Finanzkrise. * Ein Künstler der Klassischen Moderne. Dem Kirchenmaler
Hermann Oetken zum Hundertsten. * Nicht nur auf die Leuchttürme schauen.
Landschaftsversammlung in Schortens: Gitta Connemann fordert mehr
Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagement. J. Weichardt: Eine Zäsur.
Ewald Gäßler mit dem Kulturpreis geehrt. T. Thomas: Schiffsprojekt auf
Zickzackkurs. Warum nicht Qualifizierungsmaßnahmen für Arbeitslose mit
der Restaurierung alter Kulturgüter verbinden, die sich Vereine sonst
nie leisten könnten? * Wecker wedd us den dicken Stein dor wegwelltern?
* Carl Valentin Scholz, * 09. September 1927 in Bremen - ? 20. Januar
2008. * Een Krüüzweg. * Pass up! De Römers kaamt. J. Kowollik: Wir
bringen Jugendliche auf den Weg! Der Verein Jugendkulturarbeit - lokal,
regional und international. I. Rippel-Manss: Ganz im Stil der Meister
aus Cremona. Seine Meisterwerkstatt ist im Oldenburger Land die einzige
ihrer Art. Martin Michalke baut seit 1989 Geigen - eigene Modell und
Kopien von legendären Originalen. Die Unikate machen Karriere bis ins
Ausland. * Staatsminister bringt 200.000 Euro mit. Bernd Neumann auf
Schloss Gödens - Rittersaal wird restauriert. K. Modick: Kleines
Alphabet der Kommunalpolitik.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 22 11:06:14 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 22 Jun 2009 11:06:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Fruehe Montanreviere an der Ruhr und
inOberschlesien, Hattingen, 26.06.2009
Message-ID: 4A3F65A6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 22.06.2009, 09:02


AKTUELL

Vortrag im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen über
frühe Montanreviere an der Ruhr und in Oberschlesien

Im ausgehenden 18. Jahrhundert wurden die Weichen für den
industriellen Aufschwung gelegt. Doch nicht in allen
Montanrevieren lief diese Entwicklung gleich ab. Selbst
innerhalb eines Staates gab es zum Teil erhebliche
Unterschiede. Der Frage nach den Ursachen spürt Dr. Olaf
Schmidt-Rusch in einem Vortrag nach, zu dem der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag, 26. Juni,
um 19.30 Uhr in sein Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
einlädt. Im Mittelpunkt steht der preußische Oberbergrat und
spätere Bergbauminister Friedrich Wilhelm von Reden.

Im Auftrag König Friedrich des Großen kam er 1782 ins Ruhrtal,
um über den Zustand des Bergbaus zu berichten. In einem
umfassenden Bericht an den König stellte Reden fest, dass die
industriellen Entwicklungsmöglichkeiten an der Ruhr bei Weitem
nicht ausgeschöpft waren. Tatsächlich befand sich der
Steinkohlenbergbau hier noch in den Anfängen. In den Berg
getriebene Stollen erschlossen die Kohlenlagerstätten. Auf den
zahlreichen kleinen Zechen arbeiteten nur eine Hand voll
Bergleute. Die wenige Jahre zuvor eingerichtete Ruhrschifffahrt
stellte jedoch einen deutlichen Schritt auf dem Weg zum
industriellen Ruhrgebiet dar.

Friedrich Wilhelm von Reden war gewohnt, diese Sachverhalte zu
erkennen und anschaulich auf den Punkt zu bringen. Im Alter von
27 Jahren wurde er 1779 zum Leiter des schlesischen
Montanwesens. Unter seinem Einfluss entwickelte sich Schlesien
innerhalb weniger Jahre zu einer mustergültigen europäischen
Industrieregion mit modernen Verkehrswegen, Berg- und
Hüttenwerken.

Der Bericht Redens über den Zustand des westfälischen Bergbaus
und seine Bedeutung für die Entstehung der oberschlesischen
Industrie sind Thema des Vortrags von Dr. Olaf Schmidt-Rutsch,
wissenschaftlicher Referent im LWL-Industriemuseum, der zwei
bedeutende europäische Montanregionen an der Schwelle zur
Industrialisierung vergleicht. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-140
E-Mail: henrichshuette at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 22 11:09:43 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 22 Jun 2009 11:09:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Themenabend: Wenn Baumeister Bauern auf die
Barrikadenbringen, Muenster, 25.06.2009
Message-ID: 4A3F6677.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 19.06.2009, 09:38


AKTUELL

Wenn Baumeister Bauern auf die Barrikaden bringen
Themenabend im Stadtarchiv zur Geschichte Nienberges und einem
Streit um Kirchenbänke

Irgendwann wurde es den Bauern in Nienberge mit Johann Conrad
Schlaun zu bunt. Man schrieb das Jahr 1753. Der
Barockbaumeister hatte wichtige Wege gesperrt und mit einem
Schlagbaum blockiert. Als er gar eine Kirchenbank in Sankt
Sebastian sein Eigen nannte, war das Fass voll. Ein gewisser
Herr von Schenking stürmte samt Verstärkung aus umliegenden
Wirtshäusern am Kirchweihfest das Gotteshaus und zertrümmerte
die Schlaunsche "Banck gäntzlich in stücken".

Von handfesten Ärgernissen und anderen Begebenheiten berichtet
der Themenabend des Stadtarchivs am Donnerstag, 25. Juni. Im
Mittelpunkt der historischen Spurensuche steht Nienberge und
dessen Entwicklung vom Bauerndorf zum beliebten Stadtteil.
Beginn ist um 18 Uhr.

Referent Reinhold Klumpe ist bestens vertraut mit den vielen
großen und kleinen Veränderungen des Ortsteils. Er lädt die
Zuhörer zu einem Streifzug von den Anfängen bis zur Gegenwart
ein und sorgt auch für die Aufklärung des Kirchenbankstreites.

Zum Vortrag präsentiert das Stadtarchiv historische Dokumente
aus seinem Bestand, die zur Erforschung der Geschichte
Nienberges genutzt werden können. Der Eintritt zum Themenabend
(An den Speichern 8) ist frei.


INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: 02 51/4 92-47 01
Fax: 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 22 11:11:52 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 22 Jun 2009 11:11:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL zeichnet restauriertes Kellergewoelbe als
Denkmaldes Monats aus
Message-ID: 4A3F66F8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.06.2009, 12:12


AKTUELL

Der Heimatbund Arnsberg tagt jetzt im mittelalterlichen
Klosterbierkeller
LWL zeichnet restauriertes Kellergewölbe als Denkmal
des Monats aus

Der Westflügel des ehemaligen Prämonstratenserklosters
Wedinghausen aus dem frühen 18. Jahrhundert birgt einen
historischen Schatz: Unter dem Gebäude in Arnsberg
(Hochsauerlandkreis) ist ein aus drei ungleich breiten
Tonnengewölben bestehender älterer Keller erhalten geblieben.
Der Arnsberger Heimatbund hat den Keller restauriert und nutzt
ihn nicht nur für seine Sitzungen und Versammlungen. Die
Heimatfreunde haben den historischen Klosterbierkeller auch im
Rahmen von Stadt- und Klosterführungen für die Öffentlichkeit
geöffnet. Deshalb hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) den Keller jetzt als Denkmal des Monats Juni
ausgezeichnet.

"Obwohl der Keller mittelalterlich ist, wurde er bislang nur
von Fachleuten beachtet. Wahrscheinlich dienten die auch im
Sommer kühlen Räume als Lager für Nahrungsmittel, das größte
Gewölbe war der Klosterbierkeller", so LWL-Denkmalpfleger Dr.
Oliver Karnau.

Weil der Heimatbund die Baumaßnahmen in enger Abstimmung mit
der Stadt Arnsberg als Unterer Denkmalbehörde und dem LWL-Amt
für Denkmalpflege sehr sorgfältig vorbereitet hatte, konnte man
den Aufgang ins Refektorium, eine Treppe zum Kreuzgang und zwei
Nischen freilegen. "Die Handwerker arbeiteten erfreulicherweise
sehr umsichtig, um möglichst viel von der wertvollen Substanz
zu erhalten. So sind beispielsweise notwendige
Leitungsführungen nicht einfach in das Mauerwerk geschlitzt
worden, sondern man hat die neuen Leitungen vorsichtig zwischen
den Steinen in die Fugen eingelassen", lobt Karnau. Ein
besonderer Clou sei die Öffnung von vermauerten Nischen und
Treppen, die nun wieder erkennen ließen, wie der Kellerraum
einmal zur Versorgung des darüber liegenden Refektoriums
gedient habe. "Man kann sich richtig vorstellen, wie in
früherer Zeit volle Kannen und Krüge aus den Kellerräumen nach
oben getragen wurden", so Karnau weiter.

Der größte Gewölbekeller wurde 1942 als Luftschutzraum
eingerichtet. Karnau: "Das zeigt einmal mehr, dass die Räume
von Kloster Wedinghausen bis in den Keller hinein eine
besonders vielschichtige Geschichte haben."

Bei der Einrichtung der Kellerräume hat der Arnsberger
Heimatbund auf eine anspruchsvolle, aber dem einfachen
Charakter der Räume angemessene Gestaltung geachtet. So soll
die Lichtführung ihre Bauformen hervortreten lassen, aber nicht
dominant sein, sondern die besondere Form der Gewölberäume
akzentuieren und ihre zeitgemäße Nutzung ermöglichen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 22 11:18:31 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 22 Jun 2009 11:18:31 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Die Gedenkfeier fuer die lippischen Juden in Lemgo
1948, Lemgo, 11.06.-04.10.2009
Message-ID: 4A3F6887.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jürgen Scheffler"
Datum: 22.06.2009, 10:59


AUSSTELLUNG

Lokale Erinnerung im Schatten der Vergangenheit: Die
Gedenkfeier für die lippischen Juden in Lemgo 1948

Sonderausstellung im Museum Hexenbürgermeisterhaus Lemgo

In einer Zeit, die für den größten Teil der deutschen
Bevölkerung bestimmt war durch Existenzsorgen, Trauer um
Kriegstote, Hoffnung auf Wiederkehr der Vermissten, in der kein
Platz zu sein schien für die Auseinandersetzung mit der
schuldbeladenen Vergangenheit, fanden sich in Lippe zwei Männer
zusammen, um eine Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die
ermordeten jüdischen Landesbürger zu organisieren: der
Detmolder Verleger Max Staercke und Dr. Ulrich Walter, der
Leiter des Engelbert-Kämpfer-Gymnasiums in Lemgo.

Eine wichtige Rolle spielte für sie die Tatsache, dass der
jüdische Kaufmann Adolf Sternheim als Holocaust-Überlebender
Ende Juni 1945 wieder nach Lemgo zurückgekehrt war. Seine Frau
Lina war im Ghetto Theresienstadt an Entkräftung gestorben,
sechs weitere Angehörige, darunter seine ältere Tochter Berty
und deren Sohn Martin, waren in Vernichtungslagern ermordet
worden.

Am 10. Oktober 1948 fand die Gedenkfeier in der Aula des
Gymnasiums in Lemgo statt. Tiefen Eindruck hinterließ
insbesondere die Rede Ulrich Walters, der nicht nur
schonungslos die Lügen, Machenschaften und Verbrechen des
NS-Regimes darlegte, sondern sinngemäß auch Erinnerungsarbeit
als Fundament der Zukunftsgestaltung forderte.

In einem Schreiben an Max Staercke dankte Karl Marx, Begründer
des "Jüdischen Gemeindeblattes für die Britische Zone" (später
"Jüdische Allgemeine Wochenzeitung") für diese Initiative und
die Einladung: Er freue sich, "umso mehr, als es im heutigen
Deutschland zu den Seltenheiten gehört, dass in nichtjüdischen
Kreisen unserer verstorbenen Landsleute gedacht wird."

Die Ausstellung erinnert nach mehr als 60 Jahren an diese
außergewöhnliche Gedenkfeier und ihre Initiatoren. Und sie
ordnet die Feier in ihr lokales und regionales
zeitgeschichtliches Umfeld ein.

Zur Ausstellung ist eine Begleitpublikation im Verlag für
Regionalgeschichte Bielefeld erschienen: Hanne Pohlmann/Klaus
Pohlmann/Jürgen Scheffler: Lokale Erinnerung im Schatten der
Vergangenheit: Die Gedenkfeier für die lippischen Juden in
Lemgo 1948, Bielefeld 2009 (= Schriften des Städtischen Museums
Lemgo, Bd. 8), 50 S. mit zahlreichen Abbildungen, 5.- Euro.

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung am 10. Juni 2009
wurde im Engelbert-Kaempfer-Gymnasium Lemgo eine Gedenktafel
für Dr. Ulrich Walter der Öffentlichkeit übergeben, gestiftet
von einem Kreis ehemaliger Schüler des Gymnasiums.


INFO

Dauer der Ausstellung: 11. Juni bis 4. Oktober 2009

Museum Hexenbürgermeisterhaus Lemgo
Breite Straße 17-19
32657 Lemgo
Tel.: 05261-213276
URL: www.hexenbuergermeisterhaus.de
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 - 17 Uhr

Veranstaltungsdaten:
Sonderausstellung
Datum: 11. Juni - 4. Oktober 2009
Museum Hexenbürgermeisterhaus Lemgo
Breite Str. 17-19
32657 Lemgo
Tel.: 05261-213276
Fax: 05261-213346
E-Mail: museen at lemgo.de
URL: www.hexenbuergermeisterhaus.de

Kontakt:
Jürgen Scheffler
Museum Hexenbürgermeisterhaus Lemgo
Breite Str. 17-19
32657 Lemgo
Tel.: 05261-213463
Fax: 05261-213346
E-Mail: j.scheffler at lemgo.de
URL: www.hexenbuergermeisterhaus.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 23 09:51:38 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 23 Jun 2009 09:51:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Moderne und Modernisierung am Bauhaus,
Muenster, 24.06.2009
Message-ID: 4A40A5AA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Witte" Christine.Witte at lwl.org
Datum: 22.06.2009, 12:49


AKTUELL

Prof. Dr. Christoph Wagner (Regensburg)
Moderne und Modernisierung am Bauhaus

Im Rahmen des Forschungskolloquiums zur Neueren und Neusten
Geschichte (Themenschwerpunkt: Moderne und Modernisierung),
veranstaltet vom LWL-Institut für westfälische
Regionalgeschichte und dem Historischen Seminar der Universität
Münster, findet am Mittwoch 24.06.2009 ein Vortrag zum Thema
"Moderne und Modernisierung am Bauhaus" statt. Referent ist der
Kunsthistoriker Prof. Dr. Christoph Wagner von der Universität
Regensburg.


INFO

Der Vortrag mit anschließender Diskussion findet von 18 bis 20
Uhr im Fürstenberghaus am Domplatz 20-22 im Raum Ü5 in Münster
statt.

URL: www.lwl-regionalgeschichte.de/Aktuelles/Veranstaltungen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 23 09:56:02 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 23 Jun 2009 09:56:02 +0200
Subject: [WestG] [POS] Glashuette Gernheim,
Mitarbeiter/innen imBesucherservice, Petershagen-Ovenstaedt
Message-ID: 4A40A6B2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 22.06.2009, 13:51


STELLENAUSSCHREIBUNG

Für das LWL-Industriemuseum - Glashütte Gernheim in
Petershagen-Ovenstädt suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt
zwei

Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter
im Besucherservice.

Es handelt sich um Teilzeitstellen (durchschnittlich 19,25
Wochenstunden) mit wechselnden Arbeitszeiten zu den
Öffnungszeiten des Museums.

Aufgabengebiete:
- Ansprechperson für Besucher/innen, Aufsicht in den
Dauerausstellungen
- Unterstützung bei der Durchführung von Museumsprogrammen, bei
Veranstaltungen und im Museumsshop
- kleinere Hausmeister- und Pflegearbeiten

Wir erwarten:
- Freude am Umgang mit Menschen auch bei größerem Andrang
- kommunikative Fähigkeiten bei der Vermittlung der
Museumsthemen
- handwerkliche Vorbildung wünschenswert
- Sensibilität und freundliche Durchsetzungsfähigkeit
- Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit
- Flexibilität und Offenheit für die wechselnden Anforderungen
in einem Kulturbetrieb

Wir bieten:
- eine vielseitige und anspruchsvolle Tätigkeit in einem
engagierten Museumsteam
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 4 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
27/09 bis zum 18.07.09 an das

LWL-Industriemuseum
Zentrale
Grubenweg 5
44388 Dortmund





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 23 10:14:04 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 23 Jun 2009 10:14:04 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BTOC=5D_Rueckspiegel=2E_Informationen_und_Ber?=
=?utf-8?q?ichte_aus_der_Dokumentationsstelle_f=C3=BCr_kirchliche_Jugendar?=
=?utf-8?q?beit?=
Message-ID: 4A40AAEC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Franz Hucht"
Datum: 19.06.2009, 10:44


SERVICE: TOC

Rückspiegel.
Informationen und Berichte aus der Dokumentationsstelle
für kirchliche Jugendarbeit
Nr. 2 / März 2009
(Jahresheft 2008/2009)


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=235


Inhaltsverzeichnis:
Das Thema: 1968 und die katholische Jugendarbeit

S. 3-7
Hucht, Franz
Das Jahr 1968: Kontext, Ereignisse, ideengeschichtliche
Anknüpfungen

S. 8f.
Pahlke, Georg
Ein neuer Blick auf die "Gruppe" - Teil 1: Reflexe der 68er auf
die pädagogische Debatte in der kirchlichen Jugendarbeit am
Beispiel des Streits um die Gruppendynamik

S. 10-13
Grawe, Bernadette
Ein neuer Blick auf die "Gruppe" - Teil 2: Die "Hardehauser
Kurse" - ein Blick in die Unterlagen des ersten Kurses von 1970


Das historische Datum

S. 14f.
Pahlke, Georg
09. Mai 1908: 100. Geburtstag von Augustinus Reineke

S. 15f.
Föster, Karl
Pax Christi, Internationale Katholische Friedensbewegung: Ein
empfehlenswerter Weg für Mitglieder aus der aktiven
katholischen Jugendarbeit. Gedanken eines jugend- und
friedensbewegten Zeitgenossen anlässlich des 60jährigen
Bestehens von Pax Christi 2008

s. 17
Pahlke, Georg
Versöhner zwischen Erbfeinden -
Zum 60. Todestag von Franz Stock (24.02.2008)

S. 18
Hucht, Franz
Ein "abtrünniges Kind" katholischer Jugendseelsorge in Dortmund.
Zu den Anfängen des BVB vor 100 Jahren

s. 19f.
Plöger, Michael
1969 - 2009: 40 Jahre KJG (Katholische Junge Gemeinde). Von der
Fusion und der Suche nach einem eigenständigen Profil

S. 20
Lentz, Christoph
Jugendhof Pallotti-Haus in Olpe besteht seit 25 Jahren


Das historische Dokument

S. 21-24
Hoffmann, Rudolf
In Memoriam Jupp Stemmrich (29.03.1917 ? 12.04.2004).
Eine Erinnerung an seine Liedarbeit

S. 25
Hucht, Franz
"Kirchenlied" - Das "Einheitsgesangbuch" der katholischen
Jugendbewegung erschien vor 70 Jahren


Neues aus der Dokumentationsstelle

S. 26
Grawe, Bernadette
Literatur zum Thema Gruppe in der Bibliothek der
Dokumentationsstelle ? ein kleiner Überblick

S. 26f.
Hucht, Franz
Christliche Arbeiterjugend 1960 ? 1995. Altablage des
CAJ-Diözesanverbandes Paderborn an die Dokumentationsstelle
übergeben


Vom Bücherstapel der Dokumentationsstelle

S. 27f.
Pahlke, Georg
1968 ? Nachlese in neu erschienenen Büchern

S. 28
Hucht, Franz
Jugendbewegung trifft Kulturrevolution um 1968 (Rez.:
Historische Jugendforschung. Jahrbuch des Archivs der deutschen
Jugendbewegung, Neue Folge/ Bd. 4: Jugendbewegung und
Kulturrevolution um 1968, hrsg. von der Stiftung Jugendburg
Ludwigstein und dem Archiv der deutschen Jugendbewegung,
Schwalbach, Wochenschau Verlag, 2008)

S. 28f.
Schulze, Matthias
Erinnerungskultur in Liedern des 20. Jahrhunderts (Rez.:
Barbara Stambolis/ Jürgen Reulecke (Hrsg.), Good-bye memories?
Lieder im Generationengedächtnis des 20. Jahrhunderts, Essen,
Klartext, 2007)

S. 29
Hucht Franz
Erfindung der Jugend (Rez.: Jon Savage, Teenage. Die Erfindung
der Jugend (1875 ? 1945), Frankfurt/ New York, Campus, 2008)

S. 29
Schulze, Matthias
Religiöse Landkarte Nordrhein-WestfalensMarkus (Rez.: Hero,
Volkhard Krech, Helmut Zander (Hrsg.), Religiöse Vielfalt in
Nordrhein-Westfalen. Empirische Befunde und Perspektiven der
Globalisierung vor Ort. Paderborn, Schöningh, 2008)

S. 30
Hucht, Franz
Geschichte der Laien in der katholischen Kirche (Rez.: Erwin
Gatz (Hrsg.), Geschichte des kirchlichen Lebens in den
deutschsprachigen Ländern seit dem Ende des 18. Jahrhunderts,
Bd. VIII.: Laien in der Kirche, Freiburg, Herder, 2008)

S. 30-32
Veranstaltungsvorschau





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 24 09:17:09 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 24 Jun 2009 09:17:09 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Archivkino: Wattenscheid - der verlorene Stadtfilm,
Bochum, 25.06.2009
Message-ID: 4A41EF15.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 24.06.2009, 07:50
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Archivkino: Wattenscheid - der verlorene Stadtfilm
Donnerstag, 25. Juni 2009, 19.00 Uhr

Im Jahr 1958 beauftragte die Stadt Wattenscheid das Münchener
Filmstudio von Herbert K. Theis mit der Produktion eines
filmischen Portraits. Das Projekt wurde nie vollendet. Übrig
blieben knapp 30 Minuten Rohmaterial, die hier zum ersten Mal
einem breiteren Publikum gezeigt werden.

Für Hintergrundinformationen zu der verworrenen Filmgeschichte
sowie zu den gezeigten Bildern steht ihnen an diesem Abend der
Wattenscheider Stadtarchivar Andreas Halwer zur Verfügung.


INFO

Prod.: Filmstudio Theis, 1958-59, Farbe, stumm, 25 Min.

Veranstaltungsort:
Archivkino im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Wittener Strasse 47
44789 Bochum





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 24 09:18:06 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 24 Jun 2009 09:18:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 300 Gaeste beim Kreisheimattag
Message-ID: 4A41EF4E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 23.06.2009, 11:44


AKTUELL

300 Gäste beim Kreisheimattag

Mehr als 300 Gäste verlebten am Samstag, 20. Juni 2009, einen
informativen und unterhaltsamen Kreisheimattag im Lüdenscheider
Kulturhaus. Eingeladen dazu hatten der Heimatbund Märkischer
Kreis sowie Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid. Nach 31
Jahren machte der Kreisheimattag zum zweiten Mal Station in
Lüdenscheid. Zuletzt war das am 9. September 1978 der Fall. Es
war ein besonderes Treffen, denn der Heimatbund konnte mit dem
20. Kreisheimattag ein kleines Jubiläum feiern.

Landrat Aloys Steppuhn und der Vorsitzende des Heimatbundes
Märkischer Kreis, Michael Rolland, begrüßten die Gäste und
gingen auch auf die regionale Identität Südwestfalens ein. Die
Regionale 2013 biete ein Chance, die Region zu stärken. Nicht
zuletzt habe die Allensbach-Studie ergeben, dass die Menschen
gerne in ihrer Region leben. "Sie sind bodenständig und
weltoffen", so Aloys Steppuhn. Michael Rolland wusste zu
berichten, dass sich auch die regionalen Heimatbünde für die
Regionale 2013 engagieren. Dies belege nicht zuletzt der
Projektantrag des Vereins "WasserEisenLand". Ohne Vergangenheit
gebe es keine Zukunft.

Lüdenscheids Bürgermeister Dieter Dzewas bedankte sich beim
Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid und dessen
Vorsitzenden Hartmut Waldminghaus für die hervorragende
Vorbereitung sowie Organisation. Er erinnerte daran, wie sich
die Stadt in den 31 Jahren zwischen den Kreisheimattagen
verändert hat. "Damals stand noch kein Kulturhaus und kein
Stadtmuseum. Die Entwicklung der Altstadt sowie der gesamten
Infrastruktur hat sich positiv entwickelt." Auch die
europäische Integration, 1978 Thema, sei einen Schritt voran
gekommen. "Wir haben fünf weitere Partnerschaften geschlossen."
Die Region werde an Bedeutung zunehmen, so Dzewas. "Das müssen
wir auch leben."

Im Zentrum der Veranstaltung stand der Festvortrag von Prof.
Dr. Jürgen Kloosterhuis, Direktor des Geheimen Staatsarchivs
Preußischer Kulturbesitz Berlin, zum Thema "Lüdenscheid aus
Cöllner Perspektive". Das Staatsarchiv verfüge über mehr als
100 Alben mit Daten und Urkunden über die damalige Grafschaft
Mark aus dem 17. Und 18. Jahrhundert. "Die habe ich alle
gelesen", so Prof. Kloosterhuis. Er zeigte nachvollziehbar auf,
wie der Einfluss der Randlage im Westen auf das Zentrum der
Preußischen Staatsmacht im fernen Cölln zunahm und die
Machtbereiche, zumeist durch geschickte Vermählung, ausgebaut
wurden.

Für das sehenswerte Rahmenprogramm sorgte das
Blechbläserensemble "Windkraft" der Klassen 7a und 7b des
Bergstadt-Gymnasiums und Rudolf Sparing als singender
Moderator. Sparings mittlerweile 7. Revue, gespielt vom
"Ensemble K." brachte einige historische und fiktive Personen
auf der Bühne zusammen, Kaiser Wilhelm, Freiherr vom Stein, den
Reidemeister, den "Zimbo-Mann", die Lüdenscheider Originale
"Onkel Willi" mit seinem Hund oder das Schalksmühler
Kiepenlisettken. Die gut 300 Gäste belohnten die kurzweilige
Darbietung mit langanhaltendem Applaus. An den zahlreichen
Info-Ständen im Kulturhaus-Foyer wurde heimatgeschichtliche
Literatur, Wandertipps des SGV und das neue Heimatbuch
"Lüdenscheid - Stadt auf der Höhe" angeboten.

Nach der Mittagspause machten sich die Heimatfreunde auf den
Weg zu sechs verschiedenen Exkursionen. Lediglich der Besuch
des Instituts für Geschichte und Biographie fand nicht genügend
Interessenten. Mit einer Schlussveranstaltung im Theatersaal
und der Einladung des Hemeraner Bürgermeisters Michael Esken
zum Kreisheimattag 2011 nach Hemer endete ein rundherum
gelungener Kreisheimattag in Lüdenscheid.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 25 10:17:58 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Jun 2009 10:17:58 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Graffiti der Antike, Lage, 28.06.2009
Message-ID: 4A434ED6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 22.06.2009, 12:25


AKTUELL

Graffiti der Antike
Vortrag zur Römerausstellung im LWL-Ziegeleimuseum Lage

Knallbunt sind sie nicht und an Hauswänden waren sie auch
nicht zu sehen. Im Grunde ähneln die römischen Graffiti den heutigen
nur
ganz entfernt. Was es mit diesen Zeichnungen der Römer auf sich hat,
erklärt Dr. Markus Scholz am Sonntag (28.6.) im Ziegeleimuseum in
Lage.
Zu diesem Vortrag im Rahmen der Ausstellung "Varus und die Ziegel
Roms" lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) um 14 Uhr
in sein Industriemuseum ein.

Liebeserklärungen, Produktionsabrechnungen, Schreibübungen oder
Karikaturen und Zeichnungen - nicht selten stoßen Archäologen bei
ihren
Grabungen auf Ziegel mit solchen Hinterlassenschaften. Von den
römischen
Zieglern in den frischen Lehm geritzt, wurden sie mit dem Brand auf
den
Backsteinen verewigt und in Gebäuden verbaut. Sie sind heute eine
wichtige Quelle für die Wissenschaftler. Zum einen geben sie
Aufschluss
darüber, was die Menschen damals so bewegte. Zum anderen lassen sich
beispielsweise Produktionsmengen von diesen Inschriften ablesen. Sie
sind mit den Feierabendziegeln der Neuzeit vergleichbar.

Drei Originale können in der Ausstellung "Varus und die Ziegel Roms"
betrachtet werden. Das schönste Exemplar ist eine Leihgabe des
Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz. Dort ist der Archäologe
Dr. Markus Scholz als Wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt.
Schon
während seines Studiums in Frankfurt a.M. und Freiburg hat er sich
intensiv mit Graffiti auf römischer Keramik befasst. Mit vielen
Bildern
wird er in dieses kurzweilige Thema einführen und die Vielzahl an
verschiedenen Botschaften darstellen.


INFO

LWL-Industriemuseum
Ziegeleimuseum Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Tel.: 05232 9490 - 0
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 25 10:14:39 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Jun 2009 10:14:39 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Fehlanzeige: Keine Polizeiakten in Petershagen
Message-ID: 4A434E0F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.06.2009, 12:12


AKTUELL

Fehlanzeige:
Keine Polizeiakten in Petershagen

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sind
in Petershagen-Frille (Kreis Minden-Lübbecke) auf der
vermeintlichen Fundstelle von Akten des Polizeipräsidiums
Düsseldorf vom Ende des Zweiten Weltkriegs nicht fündig
geworden. Polizeihistoriker fahnden schon länger nach den
historischen Dokumenten und waren dem vermuteten Versteck durch
den Hinweis eines Einwohners auf die Spur gekommen. Bei ihrer
ersten Untersuchung der Stelle hatten die Historiker dort unter
anderem eine Patronentasche der Polizei aus der NS-Zeit
gefunden, woraufhin die LWL-Archäologie für Westfalen
eingeschaltet wurde.

Eine rund 150 Quadratmeter große Fläche in Frille haben die
Archäologen am vergangenen Montag (22.6.) bis auf den
gewachsenen Boden in über vier Meter Tiefe untersucht. Aber
unter der ein bis zwei Meter mächtigen Deckschicht aus
Nachkriegsabfall kamen die vermuteten Akten nicht zutage.

Die Stelle hatten Klaus Dönecke vom Polizeipräsidium Düsseldorf
und Hermann Kleinebenne, Kenner der Friller militärischen
Verhältnisse in den letzten Kriegsmonaten, als Vergrabungsort
von Personalakten des Düsseldorfer Polizeipräsidiums Düsseldorf
ausgemacht. Vor zwei Wochen hatten sie dort nach einem Hinweis
des Friller Bürgers Werner Kaiser eine Säbelkordel,
Uniformknöpfe, eine Patronentasche sowie gut erhaltene
Fragmente einer gedruckten Dienstvorschrift der Reichspolizei
gefunden.

Den Recherchen der Polizeihistoriker zufolge waren 16 Kisten
mit Akten der Düsseldorfer Polizei im Oktober 1944 wegen der
Gefährdung durch Luftangriffe nach Petershagen-Frille
ausgelagert und dort kurz vor dem Einmarsch der Alliierten in
einer alten Sandgrube vergraben worden.

Da die Akten nicht gefunden wurden, haben die LWL-Archäologen
das Projekt mit der Wiederverfüllung und Planierung des
Geländes bis zur Vorlage neuer konkreter Hinweise vorläufig
beendet.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 25 11:16:49 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Jun 2009 11:16:49 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Frauen im Aufbruch zu Amt und Wuerden, Dortmund,
27.06.-18.10.2009
Message-ID: 4A435CA1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.06.2009 11:00


AUSSTELLUNG

Frauen im Aufbruch zu Amt und Würden
Ausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

"Sie sehen doch gut aus. Sie werden in ein, zwei Jahren
verheiratet sein. Wozu wollen Sie denn einen Beruf haben?"
Solche Kommentare hörte Annette Schücking-Homeyer oft, als Sie
in den 1950er Jahren versuchte, als Juristin beruflich Fuß zu
fassen. Die Geschichte der Detmolder Richterin und die
Lebenswege von 25 weiteren Frauen im Aufbruch zu Amt und Würden
stehen im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung im
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern stehen.

Unter dem Titel "Wie wir wurden, was wir nicht werden sollten "
zeichnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vom 27.
Juni bis 18. Oktober 2009 in seinem Industriemuseum in Dortmund
den hürdenreichen Weg von Frauen zu beruflichem Erfolg nach.
Die Lebenswege zeigen modellhaft den langsamen Wandel von
Mentalitäten und Möglichkeiten zeigen. Die Ausstellung entstand
in Kooperation mit dem LWL-Institut für Regionalgeschichte und
dem LWL-Museumsamt für Westfalen und wird in den kommenden zwei
Jahren durch Westfalen touren (Termine s.u).

Anlass sind gleich drei Jubiläen: Im Wintersemester 1908/09
durften Frauen erstmals in Preußen regulär studieren. Zehn
Jahre später erhielten sie das aktive und passive Wahlrecht und
übten es 1919 erstmals aus. 1949 schrieb das Grundgesetz die
Gleichberechtigung beider Geschlechter fest. "Damit erfolgten
bedeutsame Weichenstellungen im Verhältnis von Frauen und
Männern. Doch tatsächlich war der Weg von Frauen in politische
Ämter und akademische Positionen beschwerlich und hürdenreich",
so Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus, die die Ausstellung
konzipiert hat.

Hintergrund

Chancen. Hürden. Umwege
Preußen gehört in Europa zu den Schlusslichtern, als Frauen
1908 das Recht zum akademischen Studium erhalten. Nun stehen
ihnen theoretisch alle Laufbahnen offen. Unabhängig von Ehemann
oder Familie können sie aus eigener Kraft gehobenen
Lebensstandard und gesellschaftliche Anerkennung erreichen.
Doch bis weit in die Nachkriegszeit ist der Weg von Frauen in
öffentliche Ämter, Wirtschaft und freie Berufe beengt durch
rechtliche Einschränkungen, gesellschaftliches Frauenbild und
finanzielle Hürden. Ulrike Gilhaus: "Es brauchte drei
Generationen, bis man um 1980 von annähernd gleichen Rechten
für Frauen und Männer sprechen kann."

Not. Krise. Schicksalsschläge
Individuelle Schicksalsschläge können jederzeit eine
akademische Ausbildung beenden. Die politischen Zäsuren der
ersten Jahrhunderthälfte führten jedoch zum massenhaften
Studienabbruch junger Frauen unabhängig von ihrer Befähigung.
Hyperinflation (1923) und Weltwirtschaftskrise (1932) entzogen
vielen Familien die finanzielle Grundlage. Vor allem junge
Frauen mussten beruflich umsatteln. Im Mittelpunkt der
familiären Förderung stand die Unterstützung des Ehemannes oder
Sohnes. Ähnliche Entwicklungen brachte der Zweite Weltkrieg.
Flucht und Vertreibung durchkreuzten die Lebenspläne zahlloser
junger Frauen trotz erfolgreicher Studienverläufe. Beim
Neuanfang hatten die Schaffung einer neuen Existenz und
Familiengründung Vorrang.

Examen. Ehe. Ehrenamt
Das Frauenstudium stellte die traditionellen Leitbilder von
Männern und Frauen in Frage. Konservative begegneten der
akademisch gebildeten Frau zunächst mit Skepsis, schätzen sie
aber bald als Partnerin auf Augenhöhe. Ehen zwischen der
"studierten Tochter aus gutem Hause" und dem bereits
etablierten Akademiker kommen in Mode. Die examinierte Ehefrau
stützt die beruflichen Ziele des Mannes, -repräsentiert
souverän, fördert die Bildung der Kinder und engagiert sich
ehrenamtlich. Das neue Leitbild setzt sich im Bürgertum seit
den späten 1920ern durch. Ehe und Mutterschaft sind für die
meisten Studentinnen vorrangiges Lebensziel. Die akademische
Qualifikation dient vielen nur als Faustpfand für Notlagen. Die
Vereinbarkeit von Ehe und Beruf bleibt ein Zukunftsthema.

In Amt und Würden
Der Weg zum akademischem Beruf ist steinig. Finanzieller
Rückhalt, hervorragende Leistungen und Netzwerke sind lange
unabdingbare Voraussetzungen für den Einstieg. Die frühen
Akademikerinnen entstammen gutsituierten Familien, fast immer
ist der Vater selbst Akademiker. Oft gibt er den Impuls zum
Studium. Aber auch Männermangel und wirtschaftlicher Druck
führen zu neuen Rollenvorstellungen.

Leitbild wird nun die junge Frau, die »standesgemäß« für sich
selbst sorgen kann. Dieser Weg steht seit Mitte der 1950er auch
Frauen aus anderen Milieus offen. Langsam bessern sich
Schulangebot und finanzielle Förderung. Die mentalen Hürden
aber halten sich lange: Ein Studium der Tochter gilt als
verlorene Investition. Besonders schwierig ist die Situation
des »katholischen Mädchens vom Lande«. Viele junge Frauen
müssen sich ihren Weg gegen ihre Familie freikämpfen.


INFO

Wie wir wurden, was wir nicht werden sollten
Frauen im Aufbruch zu Amt und Würden
27. Juni bis 18. Oktober 2009,
Eröffnung: Sa, 27.6., 15 Uhr
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr
Ausstellungsführungen jeden Sonntag 14 Uhr (nur Eintritt)

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Die weiteren Stationen:
Museum Hexenbürgermeisterhaus Lemgo, 1.11. bis 6.12.2009
Haus der Kamener Stadtgeschichte, 10.12.2009 bis 31.1.2010
Museums Wilnsdorf, 7.2. bis 5.4.2010
Museum Burg Vischering Lüdinghausen, 11.4. bis 6.6.2010
Stadtmuseum Brakel, 13.6. bis 1.8.2010
Museum Forum der Völker Werl, 8.8. bis 26.9.2010
Gustav-Lübcke-Museum Hamm, 3.10. bis 28.11.2010
Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, 5.12.2010 bis 30.1.2011
Volkshochschule Gelsenkirchen, 6.2. bis 20.3.2011
LWL-Gleichstellungsstelle Münster, 25.3. bis 21.4.2011





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 25 11:26:00 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Jun 2009 11:26:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Im Landeskundlichen Institut Westmuensterland in
Vredengelten ab dem 1. Juli neue Oeffnungszeiten
Message-ID: 4A435EC8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 24.06.2009, 09:04


AKTUELL

Im Landeskundlichen Institut Westmünsterland in Vreden gelten
ab dem 1. Juli neue Öffnungszeiten

Einrichtung ist demnächst nachmittags geöffnet

Die Öffnungszeiten des Landeskundlichen Instituts
Westmünsterland in Vreden ändern sich zum 1. Juli. Ab
dann ist die Einrichtung nicht mehr vormittags, sondern montags
bis donnerstags von 13 bis 17 Uhr und freitags von 13 bis 16.30
Uhr geöffnet.

Das Landeskundliche Institut widmet sich der Erforschung von
Geschichte, Sprache, Volkskunde und kultureller Entwicklung in
der deutsch-niederländischen Region zwischen Isselburg /
Heerenbergh und Gronau / Enschede. Dr. Volker Tschuschke ist
Ansprechpartner für Kommunen, Heimatvereine und Einzelpersonen,
die sich mit der Geschichte des Westmünsterlandes befassen. Für
Heimat- und Familienforscher interessant ist vor allem die
umfangreiche Bibliothek mit Literatur zur westmünsterländischen
Landeskunde.


INFO

Landeskundliches Institut Vreden
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
Tel.: 0 25 64 / 39 18 20
Fax: 0 25 64 / 39 18 29
46322 Borken
Fax: 0 25 64 / 39 18 29
E-Mail: westmuensterland-institut at kreis-borken.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 25 11:29:28 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Jun 2009 11:29:28 +0200
Subject: [WestG] [POS] WL-Freilichtmuseum Detmold,
Mitarbeiter/in imFinanzbuero, Detmold
Message-ID: 4A435F98.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 23.06.2009, 10:29


STELLENAUSSCHREIBUNG

Im LWL-Freilichtmuseum Detmold ist zum 01.08.2009 eine
Stelle als

Mitarbeiterin/Mitarbeiter
im Finanzbüro

mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 19,5 Stunden zu
besetzen. Die Stelle ist für ein Jahr befristet.

Aufgabengebiete:
- Bearbeitung von Rechnungsvorgängen unter Einsatz der Software
SAP R3 NKF (Sach- und Anlagekonten; Kreditoren-/Debitorenkonten)
- Ermittlung von Daten zur Unterstützung von Controllingaufgaben
- Erstellung und Auswertung von SAP Berichten sowie auch aus
dem Warenwirtschaftssystem
- sonstige Aufgaben nach Weisung

Wir erwarten:
- eine abgeschlossene Berufsausbildung als
Verwaltungsfachangestelle/r oder einem vergleichbaren Abschluss
im öffentlichen Dienst oder eine abgeschlossene kaufmännische
Berufsausbildung
- Erfahrungen im Bereich der Finanzbuchhaltung
- Kenntnisse des Betriebssystems MS Windows sowie gute
Kenntnisse der MS Office Anwendung Excel
- erforderlich sind darüber hinaus Erfahrungen mit SAP R3
Komponenten
- ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit

Wir bieten:
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 6 TVÖD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
25/09 bis zum 18.07.2009 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 25 11:47:42 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Jun 2009 11:47:42 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis_f?=
=?utf-8?q?=C3=BCr_engagierte_Nachwuchswissenschaftler?=
Message-ID: 4A4363DE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Marianne Witt-Stuhr"
Datum: 24.06.2009, 12:32


AKTUELL

Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis für engagierte
Nachwuchswissenschaftler

Der nach dem Vereinsgründer Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer
benannte Preis des Altertumsvereins Paderborn wird seit 1991
verliehen. Er richtet sich an engagierte Nachwuchshistoriker
und wird für hervorragende Arbeiten zur Geschichte Ost- und
Südwestfalens vergeben. Die Auszeichnung ist mit 2.500 Euro
dotiert.

Bewerbungen und Vorschläge für das Jahr 2010 (Arbeit in
doppelter Ausfertigung sowie die zugehörigen Gutachten) müssen
bis zum 31. Oktober 2009 beim Vereinsdirektor oder bei der
Vereinsgeschäftsstelle eingereicht werden. Die Satzung des
Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preises kann auf den
Internetseiten des Altertumsvereins unter
www.altertumsverein-paderborn.org eingesehen werden.

Die Bewerbungen sind zu richten an:

Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abteilung Paderborn
e.V.
Vereinsdirektor: Dr. Hermann-Josef Schmalor,
Erzbischöfliche Akademische Bibliothek
Leostr. 21
33098 Paderborn

oder

Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abteilung Paderborn
e.V.
Rolf-Dietrich Müller
Pontanusstr. 55 (Stadtarchiv)
33095 Paderborn

Über den Altertumsverein Paderborn

Der Altertumsverein Paderborn hat in seiner 135-jährigen
Geschichte nachhaltige Spuren im ostwestfälischen Raum
hinterlassen. Seit seiner Gründung im Jahr 1824 steht er für
die Erhaltung und Sicherung historischer Dokumente. Damals
rettete der Verein die bedrohten Archivbestände von
säkularisierten Klöstern und gab das Westfälische Ukundenbuch
heraus. Das Archiv und die Bibliothek des Altertumsvereins
befinden sich heute in der Erzbischöflichen Akademischen
Bibliothek. Die umfangreichen archäologischen,
kunstgeschichtlichen und numismatischen Sammlungen befinden
sich in verschiedenen Museen.

In den vergangenen Jahren hat der Altertumsverein zahlreiche
historische Ausstellungen mit Exponaten und Leihgaben
unterstützt. Mit der eigenen Reihe "Studien und Quellen zur
westfälischen Geschichte" fördert der Verein die
wissenschaftliche Regionalforschung. Gemeinsam mit dem
Landschaftsverband und dem Altertumsverein Münster wird
außerdem in jedem Jahr der "Tag der westfälischen Geschichte"
veranstaltet. Darüber hinaus steht auch die Förderung von
engagierten Nachwuchshistorikern im Fokus der Vereinsarbeit:

Jährlich wird der Ignaz-Theodor-Liborius-Meyer-Preis vergeben.
Mit diesem Preis werden Nachwuchswissenschaftler für
herausragende Arbeiten, die sich mit Geschichte Ost- und
Südwestfalens befassen, ausgezeichnet. Mitgliederversammlungen,
wissenschaftliche Vorträge, Ausstellungen, Studien- und
Museumsfahrten runden das Vereinsprogramm ab. Vereinsmitglieder
erhalten kostenlos die "Westfälische Zeitschrift" und die
Zeitschrift "Westfalen und werden zu Vorträgen und Exkursionen
eingeladen.


INFO

Kontakt:
Rolf-Dietrich Müller
Altertumsverein Paderborn
Stadtarchiv - Pontanusstr. 55
33095 Paderborn
Tel.: 05251/88-1595
Fax: 05251/88-2047
E-Mail: geschaeftsfuehrer at altertumsverein-paderborn.org
URL: http://www.altertumsverein-paderborn.org





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 26 14:58:24 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 26 Jun 2009 14:58:24 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Bernhard Heising: Kopialbuch des Klosters Neuenheerse
Message-ID: 4A44E210.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Bernhard Heising"
Datum: 26.06.2009, 14:22


LITERATUR

Heising, Bernhard
Neuenheerser Kopialbuch (1730-1737) von Johannes Tütel und Nikolaus
Zimmerman und seine Register von Waldeyer/Lüke/Zimmerman
Übersetzt und eingeleitet von Bernhard Heising
Bad Driburg 2009
Online-Publikation im Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
URL: http://www.westfaelische-geschichte.de/lit7710


Das Kopialbuch

Kopialbücher finden sich in allen Klöstern. Da die alten
Pergamenturkunden für spätere Generationen schwer zu lesen sind, und sie
nicht gern bei Bedarf aus ihren sicheren Schränken hervorgeholt wurden,
fertigten Schreiber Abschriften an. Neben dem hiesigen Neuenheerser
Kopialbuch (NK), von den Benefiziaten Tütel und Zimmerman von 1730-1735
geschrieben und beglaubigt, befinden sich im Staatsarchiv zu Münster das
vom Zweiten Pastor Adam Leonhard Crux um 1800-1805 angefertigte
Kopialbuch Neuenheerse (NKM) sowie das "Alte Copeyenbuch" (Ms VII
4509c, Nr. 14) aus der Zeit vor 1600.

Kopialbücher haben in Neuenheerse eine lange Tradition; denn erwähnt
wird schon ein Ko-piar aus dem 15. Jh. (in den Urkunden Nr. 247 und 248
NKM). Ein "Copien Buch", in das "Fundation, Statuta, Privilegia oder
andere Jura" geschrieben werden sollen, "dwelche einer Abtissin der
Kirche unde dem Stifft Herße dienlich weren" und das "bey der Kirchen
lagern" soll ist unter "Zum Dritten" in den Beschlüssen von 1540
gefordert, "damit eine Abtissin unde das Capittel so Vaken es
der Kirchenn unde Stiffte nötig, noittrufftigen bericht dair auß mügen
haben".

Die Online-Publikation im Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
macht diese Urkunden nun auch in einer deutschen Übersetzung zugänglich.
Sie ist in 5 Kapitel gegliedert:

I. Bestätigungsurkunden des Stifts Heerse (9.-14. Jh.) mit seinem
Besitz, mit seiner Verfassung, mit seinen Privilegien sowie Zusagen des
Schutzes und der Verteidigung durch Konzile, Bischöfe, Päpste, Könige
und Kaiser

II. Kaufurkunden, Pfandbriefe

III. Urteil Roms im Prozess des Damenstifts mit Benediktinerinnen zu
Willebadessen

IV. Memorienstiftungen

V. Statuten, Dekrete, Testamente

Angefügt sind auch Regesten aus dem 17./18. Jahrhundert. Ein Index der
Namen und ein mndt. Glossar erschließen überdies das Kopialbuch.



Der Autor

Bernhard Heising, geboren 1930, studierte an der Westfälischen
Wilhelms-Universität zu Münster Latein, Griechisch und später auch
Englisch. Vier Jahrzehnte lang unterrichtete er diese Fächer an
Gymnasien und an einem Kolleg. Als stellvertretender Schulleiter des
Gymnasiums St. Kaspar in Bad Driburg-Neuenheerse kam er in den letzten
acht Jahren vor seiner Pensionierung im Jahr 1995 in Kontakt mit dem
Erbe des 1810 enteigneten adligen Damenstifts Heerse, dessen
Stiftskirche, Abtei, Dechanei, Propstei und Stiftshäuser der Damen sich
in unmittelbarer Nähe der Schulgebäude befinden. Schriftliches Erbe wird
im Archiv der Pfarrei St. Saturnina aufbewahrt, soweit kostbare
Originale nicht in das Staatsarchiv NRW zu Münster verbracht worden
sind. Dieses Pfarrarchiv bot mit seinen lateinischen Texten die
Möglichkeit, ortsbezogenes mittelalterliches Latein den Schülern und
Schülerinnen vorzustellen. Das umfangreiche Kopialbuch mit den
Abschriften wichtiger Urkunden wurde bei gelegentlicher Präsentation der
Schätze des Stifts ausgelegt und mit Interesse, aber ohne
Textverständnis von manchen Besuchern durchblättert. Um Dem
abzuhelfen beschloss Heising, diesen Schatz in lateinischer und
mittelniederdeutscher Sprache allen Interessierten durch eine genaue
Übersetzung zugänglich zu machen.







From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 29 10:14:37 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 29 Jun 2009 10:14:37 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Regierungspraesident_ueberreicht_Zuwe?=
=?utf-8?q?ndungsbescheide_f=C3=BCr_Denkmalfoerderung_in_Gelsenkirchen?=
Message-ID: 4A48940D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 25.06.2009, 11:39


AKTUELL

RP überreicht Zuwendungsbescheide für Denkmalförderung in
Gelsenkirchen und begleitet Start der Grabungen auf der
Domplatte

Zwei Zuwendungsbescheide aus dem Bereich der Denkmalförderung
übergab heute (25. Juni) Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek
in der Gelsenkirchener Museumsvilla an Oberbürgermeister Frank
Baranowski. "Ich freue mich sehr darüber, dass zwei so
geschichtsträchtige Gebäude Gelsenkirchens eine denkmalgerechte
Renovierung erhalten", sagte Paziorek bei der Übergabe.

Mit 55.000 Euro unterstützt die Bezirksregierung Münster das
Baudenkmal in der Horster Straße. Das Geld dient der
denkmalgerechten Sanierung der durch Feuchtigkeitsschäden
marode gewordenen Fassade und der beschädigten Fenster sowie
der Kellertrockenlegung.

Für die denkmalgerechte Sanierung der ehemaligen Hauptschule am
Brößweg werden der Stadt Gelsenkirchen 25.000 Euro zur
Verfügung gestellt. Das städtebaulich markante Gebäude aus dem
Jahre 1924, das heute als Kindertagesstätte genutzte wird und
dessen Mauerwerk ebenfalls unter Feuchtigkeitsschäden leidet,
soll eine Fassaden- und Dachsanierung in den Bereichen
Haupteingang und Gartenausgang erhalten.

Zum Start der archäologischen Grabungen zum Projekt "Neue
Historische Mitte" besichtigte der Münsteraner Behördenchef
gemeinsam mit dem Gelsenkirchener Oberbürgermeister im
Anschluss an die Bescheidübergabe auch die Baustelle an der
Domplatte und gab den Startschuss für die archäologischen
Grabungen. Für den vorzeitigen Baubeginn der Neugestaltung der
Domplatte hatte die Bezirksregierung bereits Anfang Juni grünes
Licht erteilt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 29 10:17:53 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 29 Jun 2009 10:17:53 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Groe=C3=9Ftes_Munitionsdepot_der_Rena?=
=?utf-8?q?issance_in_Westfalen_entdeckt?=
Message-ID: 4A4894D1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.06.2009, 11:30


AKTUELL

Größtes Munitionsdepot der Renaissance in Westfalen entdeckt
LWL-Archäologen untersuchen Werburg in Spenge

In der Werburg in Spenge (Kreis Herford) haben Archäologen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) das größte
Munitionsdepot aus der Renaissancezeit in Westfalen entdeckt.
Bislang haben sie über 1500 Armbrustbolzen und 42 Kanonenkugeln
aus Stein ausgegraben. Das Depot wurde an der Wende vom 15. zum
16. Jahrhundert angelegt und dokumentiert damit anschaulich den
Wechsel der Waffentechnik zu dieser Zeit.

Seit vergangenem Jahr begleitet die LWL-Archäologie für
Westfalen die dringend notwendige Sanierung des Herrenhauses
der um 1450 errichteten Werburg mit archäologischen
Untersuchungen. Dabei entdeckten die Ausgräber das
Munitionsdepot zwischen zwei schmalen Mauerresten. Aufgrund der
Schichtenfolge können sie die Anlage des Lagers in die Wende
vom 15. zum 16. Jahrhundert datieren.

Die Armbrustbolzen sind mit der Zeit verrostet und bilden
zusammen mit dem umgebenden Erdreich einen massiven Block. Die
Zahl der Geschoss-Spitzen können die Archäologen aber relativ
genau schätzen, da sie bereits im vergangenen Jahr einen 1,30
Meter mal 80 Zentimeter großen Block als Ganzes geborgen und in
die LWL-Restaurierungswerkstatt nach Münster gebracht haben.
Hier erkannte der Restaurator unter dem Röntgengerät eng
aneinander und übereinander gepackte Armbrustbolzen, er zählte
fast 1.000 Stück.

Bislang 39 Kanonenkugeln aus Stein fanden sich auch drei aus
Eisen. Bisher konnten die Ausgräber drei verschiedene Kaliber
zwischen acht und zwölf Zentimeter identifizieren.

"Die Kombination von Geschossen der traditionellen
mittelalterlichen Armbrust mit Kugeln von innovativen
Feuerwaffen dokumentiert anschaulich den Wechsel in der
Bewaffnung an der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert. Das
umfangreiche Munitionsdepot ruft auch in Erinnerung, dass die
heute so beschaulich wirkende Werburg vor 500 Jahren eine gut
bewaffnete Verteidigungsanlage war", erklärt LWL-Archäologe Dr.
Werner Best die Funde.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 29 10:20:44 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 29 Jun 2009 10:20:44 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Memoria und staedtische Identitaet"
amBeispiel Regensburgs im Spaetmittelalter, Muenster, 03.07.2009
Message-ID: 4A48957C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 26.06.2009, 14:28


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Sommersemester 2009

spricht am 3. Juli, 15.00 Uhr c. t.

Dr. Olivier Richard, Mulhouse

über

"Memoria und städtische Identität" am Beispiel Regensburgs
im Spätmittelalter


Zu diesem Vortrag wird herzlich eingeladen.


INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH
Königsstr. 46
48143 Münster
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 29 11:26:22 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 29 Jun 2009 11:26:22 +0200
Subject: [WestG] [POS] Praktikumplatz beim Internet-Portal
"WestfaelischeGeschichte"
Message-ID: 4A48A4DE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 29.06.2009, 11:45


Praktikumplatz beim Internet-Portal "Westfälische Geschichte"

Am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte ist im November
2004 das Internet-Portal zur "Westfälischen Geschichte"
(http://www.westfaelische-geschichte.de) gestartet. Das Portal
ist nicht nur als ein strukturierter Wegweiser zum Auffinden von
Inhalten im Internet konzipiert, sondern soll mit seinen Diensten
und Dokumenten selbst ein Ziel der Recherche sein.

Im Rahmen des Portals werden Internet-Ressourcen (z. B. Linkkatalog)
strukturiert und bewertet sowie digitale Quellen und Informationen
(z.B. Quellen, Karten, Biografien, Medien, Bibliografien,
Chronologien usw.) online zur Verfügung gestellt. In einem
speziellen Bereich werden zudem Materialien für Schule und
Ausbildung zur Verfügung gestellt. Service-Angebote wie die
E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" sind weitere Bestandteile
des Portals.


Im Rahmen dieses Projekts ist ab dem 05.08.2009 ein unbezahlter
Praktikumplatz zu besetzen. Zeiteinteilung und Dauer nach Absprache.

Voraussetzungen:
- Hauptfach Mittlere oder Neuere/Neueste Geschichte
- Hauptstudium

Aufgaben, u. a.:
- Recherche und Erarbeitung relevanter Inhalte
- Datenerfassung/Digitalisierung (Datenbank, Textverarbeitung)
- Betreuung der E-Mailing-Liste
- Konzeptionelle und inhaltliche Mitarbeit

Ort:
- Münster, Karlstraße 33


Bei Interesse melden Sie sich mit einem kurzen schriftlichen
Lebenslauf bei:

Dr. Marcus Weidner
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstraße 33
48147 Münster
Tel. 0251/591-5691
E-Mail: marcus.weidner at lwl.org

Bitte geben Sie diese E-Mail ggf. auch an Interessierte in Ihrem
Umkreis weiter.

Vielen Dank!






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 29 11:27:32 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 29 Jun 2009 11:27:32 +0200
Subject: [WestG] [PORT] Ferien der E-Mailing-Liste "Westfaelische
Geschichte"06.07.-02.08.2009
Message-ID: 4A48A524.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 29.06.2009, 11:45


PORTAL: Ferien der E-Mailing-Liste


Liebe Abonnentinnen und Abonnenten der E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte",

in der Zeit vom 06.07.-02.08.2009 befindet sich Ihre
E-Mailing-Liste in den Sommerferien. Alle Beiträge, die uns
in dieser Zeit erreichen, werden erst nach dem
03.08.2009 verschickt. Terminlich gebundene Beiträge
senden Sie bitte nur ein, wenn das Datum nach dem
05.08.2009 liegt.

Wir hoffen, dass Sie in den letzten Monaten die E-Mails, die
wir an Sie verschickt haben, mit Gewinn gelesen und genutzt
haben. Über Ihre Rückmeldungen und Anregungen zur
Weiterentwicklung der Liste, die inzwischen 1.201 Mitglieder
zählt, würden wir uns sehr freuen.

Für Ihr Interesse, Ihre Beiträge und Ihre Rückmeldungen
möchten wir uns sehr herzlich bei Ihnen bedanken. Wir
wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen viele schöne
Sommertage!


Ihre
Moderatoren
Marcus Weidner
Alexander Schmidt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 30 10:25:04 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 30 Jun 2009 10:25:04 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Digitales Volkslied- und Tonarchiv der
VolkskundlichenKommission fuer Westfalen
Message-ID: 4A49E800.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 29.06.2009, 12:40


AKTUELL

Wenn Volkslieder im Netz kursieren
Digitales Volkslied- und Tonarchiv der Volkskundlichen
Kommission für Westfalen

Auch nach einem Lied über den Räuberhauptmann und
Herzensbrecher Rinaldo Renaldini wird man im Volksklied- und
Tonarchiv der Volkskundlichen Kommission für Westfalen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe fündig. Es ist eines von
über 12.000 Liedern, die erfasst wurden. Die umfangreiche
Sammlung an Volkslied- und Tondokumenten kann ab sofort im
Internet eingesehen werden.

270 Magnettonbänder, 425 Audiokassetten, die rund 1200 Stunden
Audiomaterial ergeben, sowie 9000 Liedblätter und zahlreiche
handschriftliche Liederbücher sind in eine Datenbank
eingeflossen. Im Vordergrund des Projekts stand zunächst die
Langzeitarchivierung der Dokumente, da Magnettonbänder und
Audiokassetten einem raschen Verfall ausgesetzt sind. Jetzt
befinden sich die Daten auf einem Server des
Landschaftsverbandes Westfalen Lippe, wo sie sicher archiviert
werden.

Ermöglicht wurden die Rettung des Materials und die
Präsentation im Internet durch die Deutsche
Forschungsgesellschaft (DFG), die das Projekt innerhalb ihres
Förderprogramms "Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und
Informationssysteme" unterstützte. Angesiedelt ist das Projekt,
bei dem in Zukunft noch weitere Archivteile der Volkskundlichen
Kommission für Westfalen digital archiviert werden sollen, am
Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie der Universität
Münster.

Seit Dezember 2006 arbeiten eine wissenschaftliche
Mitarbeiterin und bis zu vier studentische Hilfskräfte am
Projekt. Die Tondokumente wurden durch einen externen
Dienstleister digitalisiert, die schriftlichen Lieddokumente
haben die studentischen Hilfskräfte vor Ort gescannt. Das
IT-Zentrum des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe erstellte
in Anlehnung an das schon vorhandene Bildarchiv der
Volkskundlichen Kommission für Westfalen eine Datenbank, in der
alle Dokumente erfasst wurden. Diese Arbeiten konnten Ende 2008
abgeschlossen werden. Parallel dazu wurde eine Version der
Datenbank für das Internet entwickelt, bei der die eingegebenen
Dokumente online recherchierbar sind.

Die Datenbank enthält Lieder aus den unterschiedlichsten
Bereichen des westfälischen Volksliedgutes: Von Liebesliedern
und Räubergeschichten, Fastnachts-, Oster-, Sylvesterliedern,
Jäger-, Soldaten- und Bauernliedern, bis hin zu Bergmanns- und
Tanzliedern. Kaum ein Anlass, der in Westfalen nicht besungen
wurde, egal ob es sich um Hochzeiten, unterschiedliche Bräuche
und Feste oder auch um Lebenssituationen wie verschmähte Liebe
oder Sehnsucht nach der Heimat handelte.

Das Westfälische Volkslied- und Tonarchiv enthält Liedgut aus
Westfalen mit dem zeitlichen Schwerpunkt zwischen 1900 und
1970. Eine Besonderheit der Datenbank sind die umfangreichen
ergänzenden Informationen, die Mitarbeiter der Volkskundlichen
Kommission zu den Liedern gesammelt haben. Biografische Angaben
zu den Gewährspersonen zählen ebenso dazu wie ergänzende
Berichte, Manuskripte und Literatur. Soweit vorhanden wurden
diese Informationen mit in die Datenbank aufgenommen und
ergeben somit einen interessanten Forschungsgegenstand.

Aber auch für Nichtwissenschaftler stellt die Sammlung eine
Alternative zu herkömmlichen Liedersammlungen dar, lassen sich
doch mit Sicherheit viele weniger bekannte Lieder entdecken.
Die Recherchemaske des Internets ist gut überschaubar, dennoch
können eine Vielzahl unterschiedlicher Informationen abgefragt
werden. Dazu gehören die Bereiche: Ortsangabe, zeitliche
Einordnung, die Auswahl der Dokumentenart, ob es sich um ein
Audio- oder ein schriftliches Dokument handeln soll, ob Noten
vorhanden sind und inhaltliche Komponenten. Hinzu kommt ein
Schlagwortkatalog und eine Volltextsuche, die auch die
ergänzenden Angaben berücksichtigt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 30 10:26:51 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 30 Jun 2009 10:26:51 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Stadtmuseum erinnert an Zauberkuenstler
AlexanderHeimbuerger, Muenster, bis 20.09.2009
Message-ID: 4A49E86B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 29.06.2009, 11:35


AUSSTELLUNG

Der weltberühmte Herr Alexander
Stadtmuseum erinnert an Zauberkünstler Alexander Heimbürger aus
Münster / 100. Todestag / Bis 20. September

Ab sofort geht es im Stadtmuseum Münster zauberhaft zu.
Erinnert wird bis zum 20. September anlässlich seines 100.
Todestages an den "weltberühmten 'Herrn Alexander'. Der
Zauberkünstler Alexander Heimbürger aus Münster". Der in
Münster geborene Johann Friedrich Alexander Heimbürger
(1819-1909) gehörte zu den berühmtesten Magiern des 19.
Jahrhunderts.

Der Auftritt des Wiener Zauberkünstlers Ludwig Döbler im
münsterschen Theater beeindruckte den damals 16-Jährigen so
sehr, dass er beschloss das "Zauberhandwerk" zu erlernen. Bei
seinem Debütauftritt in Hannover nahm er sicherheitshalber den
Künstlernamen "Herr Alexander" an.

In Hamburg feierte er 1840 erst mäßige, dann grandiose Erfolge
und machte sich, nun finanziell abgesichert, selbständig. In
den 1840er und 1850er Jahren tourte Heimbürger durch ganz
Amerika, um dort "reich und berühmt" zu werden. Mit seiner
Zauberei beeindruckte er nicht nur den damaligen Präsidenten
der USA, James Polk (1795-1849), sondern auch Herman Melville,
der den "Herrn Alexander" 1851 in seinem Roman "Moby Dick"
erwähnte.

Heimbürger lernte Spanisch und Portugiesisch und reiste weiter
nach Mexiko, Guatemala, Panama, Argentinien, Chile und 1852
nach Brasilien, wo er mehrfach vor dem Kaiser auftrat. Er
experimentierte mit Elektrizität, perfektionierte seine
Auftritte und erfand immer spektakulärere Programmpunkte. "Das
Wunder von Hindustan oder Das in der Luft schwebende Kind" war
weltweit die erste "Schwebe"-(Levitations-)Nummer.

Auch die "Hervorbringung eines wunderschönen kleinen Mädchens
aus einem Ei", das "Erscheinen von Wasserschalen und Blumen aus
dem Nichts" oder "Die Geisterglocke" führten dazu, dass sein
Name auf dem amerikanischen Kontinent bekannt wurde und er
enorme Einnahmen verzeichnete.

Zurück in seiner Heimat Münster setzte sich Heimbürger im Alter
von nur 35 Jahren mit einem stattlichen Vermögen zur Ruhe.
Gelegentlich trat er nun noch bei Wohltätigkeitsveranstaltungen
auf. Er war Mitglied im Zivilclub, organisierte Feste und
Aufführungen und nahm am gesellschaftlichen Leben Münsters
teil. Im Alter von 89 Jahren verstarb er am 25. Juli 1909.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 30 10:31:59 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 30 Jun 2009 10:31:59 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Archaeologie fuer Westfalen,
Mitarbeiter/in fuerPresse- und Oeffentlichkeitsarbeit/Marketing,
Muenster
Message-ID: 4A49E99F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 29.06.2009, 14:35


STELLENAUSSCHREIBUNG

Bei der LWL-Archäologie für Westfalen ist zum nächstmöglichen
Termin eine Stelle mit einer regelmäßigen wöchentlichen
Arbeitszeit von 29,25 Stunden als

Mitarbeiterin/Mitarbeiter
für Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit/Marketing

zu besetzen. Die Stelle ist unbefristet.

Die LWL-Archäologie für Westfalen vertritt das Interesse der
Öffentlichkeit an der Erhaltung der archäologischen Denkmäler
in Westfalen. Sie besteht aus der Archäologischen Denkmalpflege
mit drei Außenstellen sowie drei Museen in Herne, Haltern am
See und Paderborn; ihre Zentrale befindet sich in Münster.

Aufgabengebiete:
- Recherchieren, Verfassen und Versenden von Pressetexten
- Betreuung und Auswertung des Medienspiegels
- Pflege und Ausbau des Internetauftrittes
- Erstellung von Kommunikations- und Werbemedien aller Art
- Planung und Durchführung von Veranstaltungen und Projekten
- Entwicklung und Umsetzung von Marketingkonzepten
- Pflege der Veranstaltungskalender
- Einwerben von Drittmitteln/Antragstellung

Wir erwarten:
- grundlegende Kenntnisse im Bereich Archäologie,
Kommunikationswissenschaften oder Kulturmanagement
- Erfahrung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, möglichst
in einem Kulturbetrieb
- Sicherheit im Umgang mit der deutschen Sprache
- Kommunikations-, Organisations- und Teamfähigkeit,
Kreativität, Belastbarkeit
- Online-Praxis
- gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
- Führerschein B
- Kenntnisse in Archäologie und Geschichte Westfalens sowie BWL
sind wünschenswert

Wir bieten:
- vielseitige Tätigkeiten an der Schnittstelle zwischen
Wissenschaft und verschiedenen Öffentlichkeiten
- vielschichtige Aufgaben in einer überregional tätigen,
kulturellen Einrichtung mit mehreren Sparten
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 8 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bei Fragen steht Ihnen Herr Prof. Dr. Michael Rind (Tel.: 0251
591-8803) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
12/09 bis zum 31.07.2009 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 30 10:34:30 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 30 Jun 2009 10:34:30 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Heiliges Meer steht als Naturwunder Deutschlands
zurWahl
Message-ID: 4A49EA36.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.06.2009, 14:40


AKTUELL

Heiliges Meer steht als Naturwunder Deutschlands zur Wahl
Heinz Sielmann Stiftung startet Internet-Abstimmung

Das "Heilige Meer", die Erdfallseen bei Recke/Hopsten (Kreis
Steinfurt), betreut vom LWL-Museum für Naturkunde, sind bei der
Abstimmung zum Naturwunder Deutschlands dabei. Die Heinz
Sielmann Stiftung hat das Heilige Meer in die Abstimmungsliste
aufgenommen.

Auf der Internetseite der Heinz Sielmann Stiftung
www.sielmann-stiftung.de stehen bis zum 14. September insgesamt
42 bekannte und heimliche Naturwunder zur Wahl. Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bittet um rege
Beteiligung an der Abstimmung, um das Naturschutzgebiet zu
würdigen.

Das "Heilige Meer" befindet sich an der Nordwestgrenze von
Westfalen zu Niedersachsen, 30 Kilometer nordwestlich von
Osnabrück, zwischen den Orten Obersteinbeck und Hopsten an der
Landstraße L 504 und liegt auf den Gebieten der
Nachbargemeinden Hopsten und Recke. Beim Heiligen Meer hat die
geologische Besonderheit des Untergrundes zur Bildung von
zahlreichen besonderen Seen, den sogenannten Erdfallseen,
geführt.

Entlang einer geologischen Störungszone liegen ab einer Tiefe
von etwa 100 Meter salzhaltige Gesteine. Durch Lösung und
Auswaschung dieser wasserlöslichen Gesteine entstehen Hohlräume,
in die Sande einsacken oder eingeschwemmt werden. Diese
Sackungen können allmählich erfolgen, oder die Sande können
plötzlich in die Hohlräume einbrechen. An der Oberfläche
entstehen auf diese Weise flache Mulden oder Einbrüche mit
steilen Rändern. Diese Erdfälle füllen sich bei genügend hohem
Grundwasserstand mit Wasser, es entstehen neue Gewässer, die
sich durch Nachsackungen noch vergrößern können.

Das LWL-Museum für Naturkunde des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) unterhält am Rande des seit 1930
geschützten Naturschutzgebietes "Heiliges Meer" eine
Außenstelle. Dort werden für alle naturkundlich Interessierten
ganzjährig ein- und mehrtägige Kurse angeboten. Das etwa 100
Hektar große Naturschutzgebiet bietet auf Wanderwegen die
Möglichkeit zu Naturbeobachtungen von natürlichen Ökosystemen
wie Seen, Tümpeln und Wäldern sowie Elementen historischer
Kulturlandschaft, etwa Heiden und Feuchtgrünland.

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 965 n.Chr.
und bezeichnet das heutige "Heilige Meer" als "Drevanameri",
Dreigrenzenmeer. Hier stießen die Grenzen von drei sächsischen
Gauen zusammen. Noch heute sind diese Grenzen teilweise
vorhanden. So läuft die Grenze zwischen den Gemeinden Hopsten
und Recke mitten durch das Große Heilige Meer.

Die Herleitung der Bezeichnung "Heiliges" Meer ist nicht klar.
Es hat vermutlich nichts mit dem Wort "heilig" zu tun, sondern
ist entweder von "hel" (Hölle) oder von "hil" (hillig = arg,
schlimm) abzuleiten, oder möglicherweise auch auf "hola" (hol =
Bruch, Tiefe, Loch) zurückzuführen. Man könnte dann das
"Heilige Meer" als Bruch- bzw. Einsturzmeer deuten. Denkbar ist
auch eine Deutung, die von einer langjährigen Nutzung der
Gewässer ausgeht. So haben die "Heiligen" Frauen vom Kloster
Gravenhorst nach urkundlichen Angaben im Mittelalter die
Fischereirechte am Großen Heiligen Meer besessen.

Das Ergebnis der Internet-Abstimmung auf der Webseite
http://www.sielmann-stiftung.de der Heinz Sielmann Stiftung
steht am 14. September 2009 fest.