E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2009 - 04


 
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 1 10:46:20 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 01 Apr 2009 10:46:20 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2009/09
Message-ID: 49D345FC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 31.03.2009, 17:42


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2009-09 für den Zeitraum vom
08.03.2009 bis zum 23.03.2009 mit insgesamt 53 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2009-09&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 1 10:51:25 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 01 Apr 2009 10:51:25 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Kraeuterkueche - Auf den Spuren des Mittelalters",
Lippstadt, 08.04.2009
Message-ID: 49D3472D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 31.03.2009, 16:11


AKTUELL

"Kräuterküche - Auf den Spuren des Mittelalters"
Veranstaltung im Heimatmuseum für Kinder ab sechs Jahren

Das städtische Heimatmuseum bietet in der Reihe "Komm mit nach
damals" für Kinder von sechs bis zwölf Jahren in den Osterferien
die Mitmachaktion "Kräuterküche - Auf den Spuren des
Mittelalters" an.

Jedes Kind darf sich ein mittelalterliches Kostüm aussuchen und
damit einkleiden. Dann geht die "Reise ins Mittelalter" los. Die
Teilnehmer/innen erkunden, wie Menschen im Mittelalter lebten
und dachten. Anschließend wird in der historischen Bauernküche
des Museums eine mittelalterliche einfache Mahlzeit zubereitet.
Die Zutaten werden in der freien Natur gesucht. Außerdem gibt
es Wissenswertes über die Verwendung und Zauberkraft einiger
Pflanzen zu erfahren und welche Geschichten sich darum ranken.
Durch die Veranstaltung führt die erfahrene Naturpädagogin
Manuela Becker.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 8. April, in der Zeit
von 10.00 bis 12.30 Uhr, im städtischen Heimatmuseum statt. Da
lediglich zehn Plätze zur Verfügung stehen, ist eine zeitnahe
Anmeldung erforderlich und wird im Heimatmuseum unter
Tel. 02941/980-259 entgegengenommen. Es wird ein Kostenbeitrag
in Höhe von 6 Euro erhoben.


INFO

Städtisches Heimatmuseum Lippstadt
Rathausstraße 13
59555 Lippstadt
Tel.: 02941 / 720891





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 1 11:00:45 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 01 Apr 2009 11:00:45 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Eimerkettenbagger im LWL-Ziegeleimuseum in Aktion,
Lage, 05.04.2009
Message-ID: 49D3495D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.04.2009, 10:00


AKTUELL

30 Loren werden mit Lehm befüllt
Eimerkettenbagger im LWL-Ziegeleimuseum in Aktion

Über 30 Loren werden am Sonntag, 5. April, im Ziegeleimuseum in
Lage mit Hilfe des historischen Eimerkettenbaggers mit Ton
befüllt. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt
Besucher von zwischen 11 und 17 Uhr dazu ein, den beiden
Museumsmitarbeitern Andy Räker und Viktor Keller bei dieser
Aktion über die Schulter zu schauen. Den Ton benötigt das
LWL-Industriemuseum, um zwei Wochen später in der
Maschinenziegelei wieder Ziegel produzieren zu können.

"In der Ziegelei Beermann wurde der Ton für die Ziegelherstellung
noch bis 1949 mit der Schaufel und dem Spaten aus der Tongrube
in die Loren geschaufelt", erklärt Museumsleiter Willi Kulke.
Erst 1949 investierte Gustav Beermann in einen Eimerkettenbagger.
Nur noch zwei Arbeiter waren jetzt an dem großen Bagger
beschäftigt, während vorher noch sechs bis acht Männer täglich
jeweils über zehn Tonnen Ton per Hand in die Loren schaufeln
mussten.

Der alte Eimerkettenbagger der Ziegelei Beermann ist heute nicht
mehr in Funktion; er kann als restauriertes Exponat auf dem
Gelände des Industriemuseums besichtigt werden. Das
LWL-Industriemuseum hat stattdessen von der Ziegelei Siegeroth
in Lünen einen Bagger übernommen, der komplett restauriert und
wieder funktionstüchtig gemacht wurde. Beim Betrieb am Sonntag
freut sich das Museum auch durch Unterstützung der
Eisenbahnfreunde Lippe.


INFO

LWL-Industriemuseum
Ziegeleimuseum Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Tel.: 05232 9490 - 0
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 1 11:04:24 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 01 Apr 2009 11:04:24 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Saisonstart im LWL-Freilichtmuseum Detmold
Message-ID: 49D34A38.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 31.03.2009, 14:50


AKTUELL

Saisonstart im LWL-Freilichtmuseum Detmold

Auch wenn der Frühling nur zaghaft Einzug hält - am kommenden
Mittwoch, 1. April, beginnt die Saison 2009 im
LWL-Freilichtmuseum Detmold. Ab 9 Uhr ist das Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) geöffnet.

Zu sehen ist neben über 100 historischen Gebäuden und dem
weitläufigen Gelände dann auch die Sonderausstellung "Angekommen.
Russland-deutsches Leben" im Paderborner Dorf des Museums.
Erstmals können sich Besucher über diese Ausstellung mit einem
Film im Internet unter http://www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de
informieren.

Museumsleiter Dr. Jan Carstensen, Ausstellungsmacherin Tanja
Zobeley und Max Wiens, dessen Biografie in der Ausstellung
thematisiert wird, erzählen, worum es in der Ausstellung geht
und geben Einblicke in ihre Entstehung.


INFO

LWL - Freilichtmuseum Detmold /
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 05231 / 7060
Fax: 05231 / 706-106





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 2 10:32:51 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Apr 2009 10:32:51 +0200
Subject: [WestG] [TV/R] Index - Die schwarze Liste des Vatikan, ZDF,
07./08.04.2009
Message-ID: 49D49453.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 01.04.2009, 16:11


TV / RADIO

Die schwarze Liste des Vatikan
Münsterscher Kirchenhistoriker bei ZDF-Dokumentation zur
Indexkongregation

Langsam fährt der Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf von
der WWU Münster den handgeschriebenen Katalog entlang. Doch von
Karl Marx fehlt jede Spur. Der Autor des "Kommunistischen
Manifestes" musste sich niemals der Prüfung der Indexkongregation
im Vatikan unterziehen. Anders dagegen Heinrich Heine: Seine
Schriften galten als besonders gefährlich, weil sein
literarisches Genie sie so überzeugend machte. Die
ZDF-Dokumentation "Index - Die schwarze Liste des Vatikan",
deren erster Teil am 7. April um 22.45 Uhr und deren zweiter
Teil am 8. April um 22.15 Uhr ausgestrahlt wird, beleuchtet,
wie und warum vom Vatikan zensiert wurde.

Mit der Erfindung des Buchdrucks begann der Kampf um die
Deutungshoheit über die Welt. Waren die Gläubigen zuvor darauf
angewiesen gewesen, was ihnen von der Kanzel herab gepredigt
wurde, konnten sie nun selbst die - relativ - billig zu
druckenden Bücher lesen. Der Vatikan versuchte deshalb, das
neue Wissen einzudämmen und in seinem Sinne zu beeinflussen und
erfand die Liste der verbotenen Bücher, den Index. Erst nach
dem zweiten Vatikanischen Konzil wurde diese Liste aufgegeben.

Doch die Archive blieben noch viele Jahre geschlossen. Erst der
münstersche Krchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf durfte ab
1992, noch vor der offiziellen Öffnung im Jahr 1998, in den
Archiven der für die Buchzensur zuständigen Indexkongregation
arbeiten. Dabei kam erstaunliches ans Licht: Intensiv untersucht
wurde beispielsweise Harriet Beecher-Stowes "Onkel Toms Hütte",
doch schließlich kamen die Zensoren zum Schluss, dass der Aufruf
zur Aufhebung der Sklaverei im Sinne der christlichen
Nächstenliebe sei. Unberührt blieb auch Kants "Kritik der reinen
Vernunft", publiziert in der "Barbarensprache" Deutsch, die die
Zensoren nicht interessierte.

In der ZDF-Dokumentation führt der Katholik Wolf den
evangelischen Journalisten Wolf von Lojewski durch die Archive.
Im Streitgespräch zwischen den beiden Männern entwickelt sich
die Diskussion um die Rolle des Vatikan, dessen Handeln vor
allem während der Zeit des Nationalsozialismus weiter rätselhaft
bleibt. So wurden die Schriften von Hitler, Mussolini, Stalin
immer wieder genauestens untersucht. "Mein Kampf" wurde bis in
jede Einzelheit analysiert, doch niemals verboten. "Die
Verfahren wurden auf unbestimmte Zeit vertagt", so Wolf.
"Manchmal macht es die Heilige Schrift dem Gläubigen wirklich
schwer, sie zu verstehen", seufzt von Lojewski an dieser Stelle
als Kommentar zum Römer-Brief, in dem es heißt, dass der Gläubige
sich der weltlichen Macht unterzuordnen habe, da diese stets
von Gott eingesetzt sei.

Der Film, der neben dem Gespräch zwischen Wolf und von Lojewski
auch Spielszenen bietet, bleibt nicht in der Vergangenheit
stehen, sondern stellt auch Fragen, die auf die heutige Welt
zielen. Könnte Zensur nicht auch hilfreich bei der Bekämpfung
von Kinderpornographie sein? Im Kampf gegen Rassismus oder
Terror? Soll wirklich jedes Wissen, jede Idee weltweit
verbreitet werden? Antworten gibt es darauf am 7. und 8. April
nicht, aber spannende Einblicke in die Denk- und Arbeitsweise
des Vatikan.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 2 10:42:37 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Apr 2009 10:42:37 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 200 Jahre Wohnen und Arbeiten in Bochum, Bochum,
04.04.2009
Message-ID: 49D4969D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.04.2009, 11:39


AKTUELL

Zwischen Schornsteinen und Fördertürmen:
200 Jahre Wohnen und Arbeiten in Bochum
Führung im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Heute erinnern nur noch die ehemaligen Zechensiedlungen daran,
wie die Bergarbeiter im Ruhrgebiet einst lebten. Doch wie sah
der Alltag in den industriellen Gemeinden um 1900 aus? Um dieser
Frage nachzugehen, lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) am Samstag, 4. April, um 15 Uhr zu einer besonderen
Führung in sein LWL-Industriemuseum Zeche Hannover ein.

Zur Zeit des Bergbaus im Revier kam das Wohnen in der Nähe des
Arbeitsplatzes sowohl dem Bergmann als auch dem Bergwerk zu Gute.
Einerseits ermöglichte es dem Bergmann nach der Arbeit zu Fuß
nach Hause zu gehen, andererseits verlor das Unternehmen seine
Belegschaft auch nach Feierabend nicht aus den Augen.

Der historische Rundgang der Zeche Hannover beginnt mit der
Kleinkolonie "Am Rübenkamp". Der Weg führt weiter über die
"Eickeler Kolonie" mit ihrer symmetrischen Reihung entlang der
Straße zur Siedlung "Dahlhauser Heide", die Alfred Krupp in den
Jahren 1907-1915 als Arbeiterdorf mit westfälischen Bauernhäusern
errichten ließ. Den Abschluss der Zeitreise durch die Geschichte
der Bergarbeitersiedlungen bildet ein Abstecher zu den
"Montagehäusern System Schneider", die 1948 errichtet wurden,
um die drängende Wohnungsnot in der Nachkriegszeit zu lindern.


INFO

Geschichtstour: Wohnen auf der Seilscheibe
Sa, 4.4.2009, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person

LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 2 10:48:07 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Apr 2009 10:48:07 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Offiziell_begrue=C3=9Ft=3A_-_Prof=2E_?=
=?utf-8?q?Dr=2E_Michael_Maria_Rind?=
Message-ID: 49D497E7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.04.2009, 16:21


AKTUELL

Offiziell begrüßt:
Prof. Dr. Michael Maria Rind

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat seit Anfang des
Jahres einen neuen Chefarchäologen: Prof. Dr. Michael Maria Rind
war Leiter der Kreisarchäologie im Landkreis Kelheim (Bayern),
bevor er die Nachfolge von Dr. Gabriele Isenberg als Direktor
der LWL-Archäologie für Westfalen antrat.

Der 50-Jährige hat Ur- und Frühgeschichte, Archäologie,
Kunstgeschichte und Volkskunde studiert und ist 1984 über die
"urnenfelderzeitliche Siedlung in Dietfurt/Oberpfalz" promoviert
worden. Nach Tätigkeiten an der Universität und beim Bayerischen
Landesamt für Denkmalpflege arbeitete der gebürtige Duisburger
seit 1989 in Kelheim.

Neben Ausgrabungen war ein Schwerpunkt seiner Arbeit die
Öffentlichkeitsarbeit für die Archäologie durch Ausstellungen
und zahlreiche allgemeinverständliche Veröffentlichungen. Seit
1995 hat Rind einen Lehrauftrag an der Universität Regensburg,
an der er sich im Jahr 2000 habilitierte. Seit 2006 ist er dort
als außerplanmäßiger Professor tätig.


Herr Prof. Rind, wie gut sind Sie nach knapp 100 Tagen in
Westfalen angekommen?

Rind: Ich beginne mich wieder in Münster einzuleben und auch
wohl zu fühlen. Die Region ist mir nicht fremd, denn ich habe
sieben Jahre lang in Münster studiert. Das Wetter hat sich zwar
nicht verändert, aber ich finde, die Menschen in Westfalen sind
viel offener geworden.

Was war im Job vertraut, was war neu?

Rind: Obwohl ich Kolleginnen und Kollegen aus dem Studium wieder
getroffen habe, war die komplette Mannschaft der LWL-Archäologie
natürlich noch neu für mich. Es ist ein sehr junges Team, das
mit diesen Möglichkeiten moderne Archäologie machen kann, sei es
mit unserer neuen Restaurierungswerkstatt, der neuen Bibliothek
oder dem archäologischen Zentralarchiv in Westfalen.

Was ändert sich unter Ihrer Leitung in der Archäologie in
Westfalen?

Rind: Wir haben schon einige Arbeitsfelder ins Auge gefasst. Es
gibt zahlreiche gute Ideen, zum Beispiel für neue Publikationen.
Wir müssen den Sinn von Archäologie noch stärker darstellen,
denn es reicht heute nicht mehr, still vor sich hin zu graben.
Und: Wie können wir die Interessierten und Ehrenamtlichen noch
stärker an der offiziellen Archäologie beteiligen?

Was sind Ihre wichtigsten Projekte: Werden Sie den ältesten
Neandertaler finden, den einzig wahren Ort der Varusschlacht
oder eine noch unentdeckte Burg?

Rind: Vielleicht keines davon, aber in der Archäologie ist man
glücklicherweise nie vor Überraschungen sicher. Das Zentralarchiv
bedarf dringend einer Inventur beziehungsweise einer Registratur,
hier muss neue Technik zum Einsatz kommen. Das gilt im Übrigen
auch für die Bibliothek. In der Denkmalpflege könnte die
Luftbildarchäologie ein stärkeres Gewicht vertragen, gerne würde
ich auch neue Prospektionsverfahren im Vorfeld von Ausgrabungen
stärker ausbauen, aber das ist nur ein Teil der Archäologie.

Auf der anderen Seite stehen in den nächsten Jahren große
Ausstellungen vor der Tür wie die Schau zum Varus-Jahr ab Mai
diesen Jahres in unserem LWL-Römermuseum in Haltern am See oder
die Mittelalter-Ausstellung "AufRuhr 1225!" im nächsten Jahr in
unserem Landesmuseum in Herne. Das alles kostet viel Energie,
macht aber Spaß.

Und was tut Michael Rind in seiner Freizeit am liebsten?

Rind: Ich koche gerne und sammle seit meiner Studienzeit Rotwein,
den ich natürlich auch gerne verkoste, selbstverständlich in
gesunden Maßen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 2 10:52:39 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Apr 2009 10:52:39 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Familiensonntag im LWL-Museum fuer Archaeologie, Herne,
05.04.2009
Message-ID: 49D498F7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 30.03.2009, 14:12


AKTUELL

Im Sommer kühl, im Winter warm
Familiensonntag im LWL-Museum für Archäologie

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt am kommenden
Sonntag (5.4.) zum Familiensonntag in sein LWL-Museum für
Archäologie in Herne ein. Von 11 bis 18 Uhr stehen Holzschuhe
im Mittelpunkt der Sonderausstellung "Schuhtick".

"Im Sommer kühl, im Winter warm" - so beschreibt Holzschuhmacher
Bernhard Berning eine der vielen angenehmen Eigenschaften seiner
geschnitzten Fußbekleidung. Dass die Herstellung aber mehr als
nur Schnitzerei ist, zeigt der Handwerker am Familiensonntag
allen großen und kleinen Interessierten. Die Besucher dürfen
dem Schuhmacher bei der Arbeit nicht nur über die Schulter
schauen, sondern selbst einmal ausprobieren, wie es sich in den
"Holschken" läuft.

Außerdem gibt es um 14 Uhr und um 16 Uhr jeweils zwei Führungen
in der aktuellen Sonderausstellung "Schuhtick. Von kalten Füßen
und heißen Sohlen". Für Kinder dreht sich in dieser Zeit alles
um Holzschuhe, während die Erwachsenen einen Rundgang durch
5.000 Jahre Geschichte und Geschichten rund um Schuhe
unternehmen.

Und wer keinen Schuhtick hat, der kann um 15 Uhr den Spuren der
Menschen in Westfalen folgen, die diese in mehr als 250 000
Jahren hier hinterlassen haben. Im Programm "gesucht. gefunden.
ausgegraben." geht es im Zeitraffer durch die Geschichte: durch
die Zeit der Neandertaler, vorbei an 3.500 Jahre alten Gräbern
und den Überresten aus den römischen Militärlagern. Die Zeugnisse
aus der frühchristlichen Glaubenswelt sowie aus der
mittelalterlichen Stadt sind weitere Stationen auf dem Weg in
die jüngste Vergangenheit. Hier führt der Bombenschutt den
Besuchern die Schrecken des Zweiten Weltkrieges vor Augen.


INFO

Termine:
5.4.2009, 11 bis 18 Uhr: Familiensonntag
14 und 16 Uhr: "Schuhtick" - Führung für Erwachsene
14 und 16 Uhr: "Holzschuhe" - Spezialführung für Kinder,
keine Altersbeschränkung
15 Uhr: "gesucht. gefunden. ausgegraben." -
Führung für Erwachsene durch die Dauerausstellung

Kosten:
Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis:
Erwachsene 5-7 Euro, 6- bis 17-Jährige 3-4 Euro,
Familien 11-15 Euro.

Wegen der großen Nachfrage wird um telefonische Anmeldung unter
02323 94628-0 während der Öffnungszeiten des Museums gebeten.

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de.
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Sams-tag, Sonntag,
Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 2 10:59:59 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Apr 2009 10:59:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Historische Grenzsteine des Hochstifts Paderborn",
Borgentreich, 24.06.2009
Message-ID: 49D49AAF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Annegret Herden-Hubertus"
Datum: 23.03.2009, 09:15


AKTUELL

"Historische Grenzsteine des Hochstifts Paderborn"
Veranstaltung mit Grenzbegehung (Schnatgang)
am Mittwoch, dem 24. Juni 2009 in Borgentreich


Älter als 250 Jahre sind die ältesten Steine auf der Grenzlinie
des Hochstifts Paderborn. Sie sind datiert in das Jahr 1754 und
wurden zu Zeiten des Bischofs Clemens August gesetzt, wie das
Wappen und die Initialen des Landesherrn "C.A.B.z.P."
dokumentieren. Die Grenzmarkierungen waren - ebenso wie das
Territorium und die Menschen - einer wechselvollen Geschichte
ausgesetzt. So wurden z.B. für zahlreiche im Siebenjährigen
Krieg (1756-1763) zerstörte Markierungen im Jahre 1778
Ersatzgrenzsteine gesetzt, die preußische Zeit hinterließ
wiederum aus verschiedenen Setzungskampagnen entsprechende
steinerne Dokumente.

Diese Grenzsteine werden im Mittelpunkt einer Veranstaltung
stehen, die den öffentlichen Abschluss ihrer denkmalrechtlichen
Unterschutzstellung bildet.

Ausgegangen war die Initiative zur vollständigen Erfassung und
Unterschutzstellung der Grenzsteine des ehemaligen Hochstifts
Paderborn von ostwestfälischen Heimatpflegern. Sie haben seit
Jahren unermüdlich diese Kleinobjekte gesucht, gefunden,
kartiert, fotografiert, vermessen und beschrieben und so eine
wichtige Grundlage geschaffen zur Eintragung in die
Denkmallisten. Die historischen Grenzsteine des Hochstifts
Paderborn stehen heute im Eigentum des Landes NRW. Für ihre
Erhaltung und Pflege ist die Bezirksregierung Detmold zuständig.
Momentan werden die Grenzsteine von den dortigen
Katasterfachleuten elektronisch erfasst. Es entsteht eine
Internet-Präsentation "Historische Grenzsteine in OWL".


ab 10 Uhr
Begrüßungskaffee

11:00 Uhr
Begrüßung
Bernhard Temme, Bürgermeister der Stadt Borgentreich

Grußworte
- Dr. Thomas Otten, Ministerium für Bauen und Verkehr NRW
- Dr. Markus Harzenetter, Landeskonservator,
LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen

11:30 Uhr
Die historischen Grenzsteine des Hochstifts Paderborn
Konrad Waldeyer

Sitten und Gebräuche bei Schnatgängen
Siegfried Thews

12:30 Uhr
Mittagsimbiss, kalte und warme Getränke

14:00 Uhr
Heimat hat Zukunft
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch,
Vorsitzender des Westfälischen Heimatbundes


Grenzen im weltlichen und kirchlichen Sinne (Arbeitstitel)
Generalvikar Alfons Hardt, Erzbistum Paderborn

Vorstellung und Freischaltung der Internet-Präsentation
"Historische Grenzsteine des Hochstifts Paderborn"
Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl,
Bezirksregierung Detmold; Dezernate 14, 31, 32, 35


ca. 14:45 Uhr
Aufbruch zum Schnatgang
mit Jagdhornbläser Hubertus Wiegard


INFO

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Anmeldung!
Gerne senden wir Ihnen nähere Angaben!

Kontakt:
Annegret Herden-Hubertus M.A.
E-Mail: annegret.herden-hubertus at lwl.org
Tel.: 0251 591 4683





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 2 11:16:10 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Apr 2009 11:16:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe, 23.01.05.03.2009
Message-ID: 49D49E7A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 06.03.2009, 11:32


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/



Nachrichten aus OWL vom 05.03.2009

Archive helfen Kölner Stadtarchiv (14:05 Uhr) Nach dem Einsturz
des Kölner Stadtarchivs haben viele Archive aus der Region
Hilfe angeboten. Das Staatsarchiv in Detmold erklärte sich
bereit, gerettetes Material einzulagern. Das Stadtarchiv
Bielefeld will Kartons und Mappen für die Archivierung
beisteuern und den Kölner Kollegen helfen, eine neue Bibliothek
aufzubauen.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 05.03.2009

Ruhrgebiet: Fußballmuseum kommt Ende April (08:35 Uhr) Am 24.
April entscheidet der Deutsche Fußball-Bund in Düsseldorf, wo
das nationale Fußballmuseum angesiedelt werden soll. Die 250
Delegierten müssen sich zwischen Dortmund und Gelsenkirchen
entscheiden. Mit der Vergabe des Fußballmuseums an einen der
Reviernachbarn wolle man zeigen, dass in "NRW das Herz des
Fußballs" schlage, sagte DFB-Sprecher Harald Stenger.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 05.03.2009

Bilanz der Chagall-Ausstellung (08:11 Uhr) Die große
Chagall-Ausstellung im Graphikmuseum Pablo Picasso in Münster
haben mehr als 52.000 Menschen gesehen. Damit seien wesentlich
mehr Besucher gekommen als erwartet, sagte eine
Museumssprecherin. Die Ausstellung zeigt rund 100, zum Teil
selten gezeigte Gemälde, Zeichnungen und Grafiken Marc Chagalls.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 04.03.2009

Archivamt hilft Köln (15:18 Uhr) Restauratoren des
westfälischen Archivamtes in Münster helfen in Köln nach dem
Einsturz des historischen Stadtarchives.So bergen sie Urkunden
und anderes Archivmaterial. Das Archivamt ist auf die
Wiederherstellung alter Schriften und Urkunden spezialisiert.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 27.02.2009

Neue Ausstellung im Römermuseum (11:45 Uhr) Im Römermuseum in
Haltern wird die große Ausstellung "Imperium" vorbereitet. Das
Museum hat deshalb ab Montag bis zum 16. Mai geschlossen. Die
neue Ausstellung beschäftigt sich mit dem Thema 2000 Jahre
Varusschlacht. Bis zum Ausstellungsende am 11. Oktober erwartet
das Römermuseum weit mehr als 100.000 Besucher.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.02.2009

Ausstellung: Tod in der Rockmusik (17:18 Uhr) Das Gronauer
Rock- und Popmuseum eröffnet am Sonntag eine Auststellung, die
sich mit dem Tod und dem Sterben befasst. Wie Rockmusiker das
Thema Tod verarbeiten, zeigen vor allem Plattencover,
Musiktexte und Videoclips. Die Ausstellung endet am 26. April.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.02.2009

Varus-Schlacht-Ausstellung gefragt (11:36 Uhr) Die kommende
Ausstellung "Imperium" des Römermuseums in Haltern ist bereits
drei Monate vor der Eröffnung stark gefragt. Wie das Museum
mitteilte, wurden schon 400 Führungen gebucht. Insgesamt drei
große Ausstellungen in Haltern, Detmold und Kalkriese zeigen ab
Mitte Mai archäologische Funde und römische Kunstwerke, die die
Varus-Schlacht vor 2.000 Jahren dokumentieren.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 25.02.2009

Kunst- und Antiquitätentage beginnen (14:07 Uhr) Mit einer
Vernissage beginnen am Abend die 33. Kunst- und
Antiquitätentage in der Halle Münsterland. Bis Sonntag
präsentieren 70 Aussteller unter anderem Schmuck, Möbel,
Grafiken, Porzellan und Spielzeug. In einer Sonderschau zeigt
das Grafikmuseum Pablo Picasso Werke des Meisters. Trotz
Wirtschaftskrise rechnen die Veranstalter weder mit einem
Besucherrückgang noch mit nachlassender Kauflust.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 24.02.2009

Siegener Dorf im Freilichtmuseum Detmold (14:05 Uhr) Das
westfälische Freilichtmuseum in Detmold plant eine Attraktion
mit Exponaten aus dem Siegerland. Heimatforscher im Siegerland
suchen gegenwärtig nach Gebäuden, die im Museum platziert
werden können.

Nachrichten aus OWL vom 24.02.2009

Freilichtmuseum baut aus (10:36 Uhr) Das Westfälische
Freilichtmuseum in Detmold will sein Angebot ausbauen. Mit rund
15 Häusern soll ein Siegerland-Dorf im Stil der 60er Jahre
enstehen. Als erstes Objekt für das neue Dorf hat sich das
größte deutsche Freilichtmuseum eine Tankstelle gesichert.

Nachrichten aus OWL vom 23.02.2009

Freilichtmuseum profiliert sich (16:17 Uhr) Das Westfälische
Freilichtmuseum in Detmold hat zwei neue Magazine in Betrieb
genommen. Die Aufbewahrung von rund 300.000 Gegenständen kann
nun schonend und energiesparend erfolgen. Auch die rund 2500
Gemälde des Museums werden dort gelagert. [Nach oben]

Nachrichten aus Südwestfalen vom 21.02.2009

"Minox"-Ausstellung in Iserlohn (12:43 Uhr) Im Stadtmuseum
Iserlohn ist ab Sonntag die Ausstellung ?Minox - Kameralegende
nicht nur für Spione? zu sehen. Sie informiert über die
Geschichte der Kleinstbildkamera, die auch von Geheimdiensten
eingesetzt wurde. Das erste Modell, das der Erfinder Walter
Zapp in den 30er Jahren entwickelte, war etwa so groß wie eine
Zigarre.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 21.02.2009

Entscheidung über Fußball-Museum im April (12:38 Uhr) Die
Entscheidung, ob das nationale Fußball-Museum nach Dortmund
kommt, fällt Ende April. Dann will sich der Deutsche Fußball
Bund in einer außerordentlichen Sitzung auf einen Standort
festlegen. Sicher ist, dass das Museum ins Ruhrgebiet kommt,
offen ist aber noch, ob Dortmund oder Gelsenkirchen den
Zuschlag bekommt. Eine Eröffnung ist für das Jahr 2012
angedacht. 14 Städte in Deutschland wollten das Projekt
verwirklichen, darunter auch Berlin, Frankfurt und Köln.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 21.02.2009

Veranstaltungstipps zum Wochenende (12:37 Uhr) Das Gustav-Lübke
Museum in Hamm zeigt Bilder von Lyonel Feininger und Paul Klee.
Beide Maler arbeiteten in den 20er Jahren an der weltbekannten
Weimarer Kunstschule ?Bauhaus?. 80 Gemälde und Zeichnungen aus
bedeutenden nationalen und internationalen Sammlungen sollen
zeigen, wie sich Feininger und Klee gegenseitig beeinflusst
haben. Die Ausstellung öffnet am Sonntag um 11 Uhr. - ?Me and
my Cello? nennt Rebecca Carrington ihr Musik-Kabarett. Das
Cello namens ?Joe? klingt mal wie ein Dudelsack, mal wie eine
Flamenco-Gitarre. Dazu spielt Rebecca Carrington Luft-Trompete.
Dabei ist sie eine studierte Musikerin und spielte beim London
Symphony Orchestra. Das war ihr aber zu ernst. Jetzt macht sie
Spaß in der Rohrmeisterei Schwerte, am Samstag um 20 Uhr. -
Helau und Alaaf rufen Beppo Besen, Klodwig Bürste und der
strubbelige Moppel. "Die Schmuddels feiern Karneval" ist
Puppen-Comedy für Kinder ab fünf Jahren im Fletch Bizzel in
Dortmund, am Samstag um 15 Uhr, am Sonntag um elf Uhr.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 23.02.2009

Luisenhütte stärker besucht (12:00 Uhr) Die Luisenhütte in
Balve-Woklum, ein technisches Denkmal, hatte im vergangenen
Jahr wieder mehr Besucher als im Vorjahr. Insgesamt kamen knapp
7.800 Gäste. Das waren über 2.000 mehr als im Jahr 2007. Nach
Angaben der Museumsleitung hat sich vor allem das bessere
Wetter positiv ausgewirkt. Allerdings sei die Luisenhütte noch
zu wenig bekannt. Deshalb soll die Werbung verbessert werden.
Eine spezielle Broschüre mit museumspädagogischen Angeboten
soll vor allem Schulen als neue Kunden werben.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 18.02.2009

Toulouse-Lautrec-Ausstellung ab März (08:58 Uhr) "Henri de
Toulouse-Lautrec und Stars vom Montmartre" sind vom 1. März bis
zum 21. Juni im Schloss Cappenberg in Selm zu sehen. Das Museum
zeigt mehr als 100 Originaldruckgrafiken und Bücher, die die
künstlerische Entwicklung des Malers nachzeichnen.
Toulouse-Lautrec gilt als einer der bedeutendsten Chronisten
der Belle Époque. Er fand seine Themen vor allem in den Bars,
Cafés und Variétés des Montmartre in Paris

Nachrichten aus Südwestfalen vom 17.02.2009

Erste Ehrenamtskarten ausgegeben (11:07 Uhr) Rund 400 Bürger
haben innerhalb der letzten Monate eine Ehrenamtskarte in
Siegen beantragt und gestern abend überreicht bekommen. Damit
ist die Stadt Siegen landesweit Spitzenreiter bei der
Verteilung der Karten. Die Inhaber bekommen Ermäßigungen in
Hallenbädern und Museen. Um die Karte zu erhalten, müssen sie
seit mindestens drei Jahren fünf Stunden in der Woche
ehrenamtlich engagiert gewesen sein. Bisher haben nur wenige
Städte in Nordrhein-Westfalen die Ehrenamtskarte eingeführt.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 14.02.2009

Ausstellung: "Sonderzüge in den Tod" (13:04 Uhr) Im Jüdischen
Museum in Dorsten wird ab Sonntag die Wanderausstellung
"Sonderzüge in den Tod" gezeigt. Die Exponate widmen sich der
Rolle der Reichsbahn bei der Deportation von Juden während der
NS-Zeit. An den Transporten in Arbeits- und Konzentrationslager
verdiente die Reichsbahn erheblich. Aus dem Münsterland gingen
diese Transporte meist nach Riga. Die Ausstellung ist bis zum
8. März in Dorsten zu sehen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 13.02.2009

"Heimvorteil" im Ostwall-Museum (17:16 Uhr) Mit der Ausstellung
"Heimvorteil 11:1" verabschiedet sich das Dortmunder Museum am
Ostwall von seinem jetzigen Standort. Elf Künstler setzen die
Räume des Hauses noch einmal in Szene. Im Sommer wird das
Museum nach rund 60 Jahren am Standort Ostwall schließen. Im
Kulturhauptstadtjahr 2010 soll es im sanierten Dortmunder
U-Turm wieder eröffnen

Nachrichten aus OWL vom 13.02.2009

Ausstellung Nazi-Justiz (16:12 Uhr) Über die Justiz in der
Nazi-Zeit informiert ab Sonntag das Historische Museum
Bielefeld. Für sechs Wochen steht dort eine Wanderausstellung
über Wehrmachtsgerichte und ihre Urteile. Gleichzeitig
informiert eine regionale Initiative über die NS-Justiz in
Ostwestfalen-Lippe. Im Zentrum steht das Gefangenenlager
Oberems, in dem Tausende Menschen für kleine Vergehen über
Jahre festgehalten wurden. Bielefelder Studenten haben zusammen
mit dem Verein für Zeitgeschichte und regionale
Erinnerungskultur die Schicksale nachrecherchiert.

Nachrichten aus OWL vom 13.02.2009

Landesverband Lippe zum Nationalpark (15:48 Uhr) Der
Landesverband Lippe will entschädigt werden, wenn er Flächen
für einen geplanten Nationalpark zur Verfügung stellt. Dem
Landesverband gehört etwa die Hälfte der Wälder im geplanten
Nationalpark in Lippe. Dazu gehören auch das Hermannsdenkmal
und die Externsteine. Ihr Unterhalt und kulturelle
Einrichtungen wie die Lippische Landsbibliothek und das
Landesmuseum in Detmold werden über den Holz-Verkauf aus
verbandseigenen Wäldern finanziert. In einem Nationalpark ist
die kommerzielle Nutzung nur noch eingeschränkt möglich.
Sollten diese Einnahmen aber wegfallen, ließe sich das
Kulturangebot nicht mehr finanzieren, so Verbandsvorsteher Dr.
Andreas Kasper.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 12.02.2009

Urzeit-Ausstellung in Arnsberg (16:25 Uhr) Im Sauerlandmuseum
in Arnsberg wird am Wochenende eine Ausstellung zur Entwicklung
des Lebens in der Region eröffnet. Unter dem Titel ?Eine Reise
durch die Urzeit? startet sie in der Zeit vor mehr als 500
Millionen Jahren. Neben originalgroßen Modellen sind auch
Dino-Funde aus Brilon-Nehden zu sehen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 11.02.2009

Feuer fahrlässig entfacht (10:30 Uhr) Die Ursache des Brandes
in einem Künstleratelier in Schwerte ist fahrlässige
Brandstiftung. Davon geht die Polizei inzwischen aus. Nach
ersten Ermittlungen wurde das Feuer durch Schweißarbeiten
verursacht. Dabei wurden fast alle Werke des
Installationskünstlers Thomas Klegin zerstört. Der
Design-Professor bereitet zur Zeit eine Ausstellung für das
Dortmunder Museum am Ostwall vor. Einen Teil seiner
Installationen hatte er dort bereits untergebracht, so dass
diese vom Feuer verschont blieben.

Nachrichten aus OWL vom 10.02.2009

Geldspritze für Falkenburg (17:37 Uhr) Die Sanierung der
Falkenburg-Ruine in Detmold kann weitergehen. Der Bund hat
Denkmalschutzgelder in Höhe von 175.000 Euro bewilligt. Damit
können weitere Grabungen finanziert werden. Die Falkenburg
wurde im 12. Jahrhundert von lippischen Fürsten errichtet und
gilt als die ?Wiege des Landes Lippe?. Seit vier Jahren
restaurieren der Falkenburg-Verein und das Westfälische Museum
für Archäologie die Burganlage. Sie wollen später die Ruine für
Besucher zugänglich machen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 09.02.2009

Weniger Besucher auf der Burg Altena (17:23 Uhr) Im vergangenen
Jahr haben deutlich weniger Menschen die Burg Altena und das
deutsche Drahtmuseum besucht als im Jahr 2007. Die Burg zählte
rund 61.500 Besucher und damit knapp sieben Prozent weniger als
im Vorjahr. Nach Auskunft des Museumsleiters haben die
Bauarbeiten an den Mauern und den Burghöfen vor allem in der
zweiten Jahreshälfte Besucher abgehalten. Das Deutsche
Drahtmuseum hatte gut 13.000 Besucher, das waren fünf Prozent
weniger als im Vorjahr.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 09.02.2009

Ehrenamtskarte Kreis Siegen wird ausgegeben (15:13 Uhr) Der
Kreis Siegen-Wittgenstein gibt von heute an Ehrenamtskarten
aus. NRW-Familienminister Armin Laschet verteilt am Nachmittag
in einer Feierstunde die ersten Karten an einige Bürger. Wer
seit mindestens drei Jahren fünf Stunden in der Woche
ehrenamtlich arbeitet, bekommt Vergünstigungen u.a. in
Hallenbädern, Museen und Büchereien. Bisher haben mehr als 550
Menschen aus Vereinen und Initiativen die Karte beantragt. Der
Kreis Siegen-Wittgenstein ist in NRW der erste Flächenkreis,
der die Karte ausstellt.

Nachrichten aus OWL vom 07.02.2009

Messe "Zukunft und Beruf" (18:46 Uhr) Eine positive Bilanz der
Messe "Zukunft & Beruf" zieht das Heinz Nixdorf Museums-Forum
in Paderborn. Rund 9000 Schüler und Studenten haben sich
während der dreitägigen Ausstellung über die Berufswelt
informiert. Besonders gefragt waren in diesem Jahr Sport- und
Gesundheitsberufe. Zufrieden sind die Aussteller auch mit dem
Interesse junger Menschen an Informationstechnologie und
Ingenieurswesen. Bereiche, die in Zukunft viel Nachwuchs
benötigen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 07.02.2009

Barlach und Kollwitz (13:08 Uhr) Im Bocholter Stadtmuseum wird
am Sonntag eine Ausstellung mit Werken von Ernst Barlach und
Käthe Kollwitz eröffnet. Zu sehen sind Grafiken und Plastiken,
in denen sich die beiden Künstler gegenseitig beeinflussten und
zitierten. Gezeigt wird auch ein Gipsmodell des berühmten
'schwebenden Engels von Güstrow' der das Gesicht von Käthe
Kollwitz trägt. Die Nazis hatten das Original 1937 aus dem Dom
entfernt und eingeschmolzen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 07.02.2009

Preußen in Hamm (11:49 Uhr) Im Gustav-Lübcke-Museum in Hamm
eröffnet am Sonntag eine Ausstellung zum preußischen Hamm. Mit
der Rolle Preußens in Westdeutschland befassen sich in diesem
Jahr insgesamt acht Museen. Die Ausstellung im Hamm porträtiert
wichtige Persönlichkeiten der preußischen Politik wie
Generalleutnant Carl Friedrich von Wolffersdorff oder Karl
Freiherr vom Stein und veranschaulicht ihre Bedeutung für die
Geschichte der Stadt Hamm: Mit ihnen begann in der Lippestadt
um 1800 der Aufbruch in die Moderne.

Nachrichten aus OWL vom 05.02.2009

MARTa Herford wird erweitert (18:40 Uhr) Das Museum MARTa in
Herford wird erweitert. Für knapp drei Millionen Euro entsteht
in der direkten Nachbarschaft ein Depot für die ständige
Sammlung des Hauses. Finanziert wird das Ganze nach Angaben der
Museumsleitung aus eigenen Mitteln. Das MARTa besitzt rund 130
Werke namhafter zeitgenössischer Künstler.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 05.02.2009

Glockenmuseum soll wachsen (06:35 Uhr) Das Glockenmuseum in
Gescher soll erweitert und saniert werden. Geplant ist eine
zusätzliche Ausstellungshalle. Außerdem sollen die
Heizungsanlage erneuert und behindertengerechte Toiletten
eingebaut werden. Die Kosten wurden gestern im Bauausschuss mit
rund 500.000 Euro beziffert. Mit dem Umbau kann frühestens im
Jahr 2010 begonnen werden. [Nach oben]

Radionachrichten vom 04.02.2009

Picasso-Ausstellung bricht Rekorde (17:53 Uhr) Knapp 800.000
Besucher haben in Paris die Ausstellung "Picasso und die
Meister" gesehen, die Anfang dieser Woche zu Ende gegangen ist.

Damit war sie eine der bestbesuchten, mit fünf Millionen Euro
aber auch teuerste Kunstschau in Frankreich. Im Durchschnitt
seien jeden Tag 7.000 Menschen gekommen, erklärte der Verbund
der nationalen Museen. Wegen des großen Andrangs war die
Ausstellung im Grand Palais zuletzt vier Tage und drei Nächte
hintereinander geöffnet.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 04.02.2009

Hagen bewirbt Kunstquartier (16:20 Uhr) Die Stadt Hagen will
ihr neues Kunst- und Museumsquartier bundesweit bekannt machen.
Beauftragt wurde eine Wuppertaler Werbeagentur. Mit dem Slogan
"Auf, auf!" wirbt sie auf Plakaten und im Internet für die
Eröffnung des Karl-Ernst-Osthaus- und Emil-Schumacher-Museums
am 28. August. Die Kampagne kostet 300.000 Euro und wird vom
Land NRW, der Stadt Hagen und der Schumacher-Stiftung
finanziert.

Nachrichten aus OWL vom 04.02.2009

Dalheim bleibt teuer (08:35 Uhr) Die hohen Verluste bei der
Stiftung Kloster Dalheim werden vom Landschaftsverband
Westfalen-Lippe übernommen. Ziel sei es, das Klostermuseum bei
Lichtenau dauerhaft zu erhalten, heißt es in einem Papier, das
heute im Kulturausschuss des LWL diskutiert wird. Der
Landschaftsverband rechnet weiterhin mit Defiziten von bis zu
einer halben Million Euro pro Jahr. Um mehr Einnahmen zu
erzielen, sollen demnächst die Eintrittspreise erhöht werden.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 31.01.2009

Preußen-Ausstellung in Lüdenscheid (13:14 Uhr) Im Lüdenscheider
Geschichtsmuseum beginnt am Sonntag um 11 Uhr eine Ausstellung
zur Geschichte der Preußen. Bedeutende Gebiete Westfalens wie
die Grafschaft Mark fielen vor 400 Jahren unter preußische
Herrschaft. 420 Bilder und Objekte verdeutlichen die Bedeutung
der Militärmacht, aber auch, wie die Herrscher aus dem Osten
hier Wirtschaft, Straßenbau und Kultur unterstützten. Möglich
ist die 20.000 Euro teure Ausstellung, weil das Land NRW und
der Verein für die Geschichte Preußens den größten Teil der
Kosten übernehmen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 31.01.2009

Preußen-Ausstellung in Lüdenscheid (10:38 Uhr) In Lüdenscheid
beginnt morgen um 11 Uhr eine große Ausstellung zur Geschichte
der Preußen. Vor 400 Jahren fielen bedeutende Gebiete
Westfalens wie die Grafschaft Mark, unter preußische
Herrschaft. Das Lüdenscheider Geschichtsmuseum hat darum seine
bislang aufwändigste Ausstellung zusammengetragen. Auch auf der
Burg Altena beschäftigt sich ab morgen eine Ausstellung mit der
Geschichte der Preußen. Undzwar mit dem Streit um den
Wiederaufbau der Burg vor 100 Jahren.

Nachrichten aus OWL vom 30.01.2009

Neuer MARTa-Direktor vorgestellt (05:58 Uhr) Im MARTa Herford
hat sich am Abend der neue Museumsdirektor der Öffentlichkeit
vorgestellt. Roland Nachtigäller hatte dazu zeitgenössische
Künstler eingeladen, die den Gästen Einblicke in die aktuelle
Kunstszene gaben. Nachtigäller hat die Leitung des Museums
MARTa zum Jahreswechsel übernommen und damit die Nachfolge von
Jan Hoet angetreten. Zuvor leitete der 49-Jährige die
Städtische Galerie im niedersächsischen Nordhorn.

Nachrichten aus OWL vom 29.01.2009

Kanzlerin eröffnet Ausstellung in Detmold (15:58 Uhr)
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am 15. Mai die Ausstellungen
zum Varusjahr in Detmold eröffnen. 2000 Jahre nach der Schlacht
soll gezeigt werden, wie der Cheruskerfürst Arminius die Römer
besiegen konnte und welche Bedeutung die Schlacht am
Teutoburger Wald für die Geschichte hatte. Das Lippische
Landesmuseum dokumentiert dabei den "Mythos Herrmann",der in
über 300 Opern, Kunst- und Literaturwerken bearbeitet wurde.
Zwei Ausstellungen in Kalkriese und Haltern am See beleuchten
weitere Schwerpunkte der Varusschlacht.

Nachrichten aus OWL vom 26.01.2009

Herford will Ingenieursnachwuchs fördern (16:44 Uhr) Die Stadt
und die Wirtschaftsinitiative des Kreises Herford wollen enger
mit der Hochschule Ostwestfalen-Lippe zusammenarbeiten.
Gemeinsam will man in der Wirtschaft für die duale
Ingenieursausbildung werben. Unternehmen aus der Region sollen
sich so künftig besser über die Nachwuchsförderung von
Ingenieuren informieren können. Als erster Schritt ist ein
Informationsbüro der Hochschule in der Nähe des Herforder
Museums MARTa geplant.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 24.01.2009

Verleihung August-Macke-Preis (13:26 Uhr) Die japanische
Künstlerin Leiko Ikemura erhielt am Samstag den
August-Macke-Preis des Hochsauerland-Kreises. Er ist mit 20.000
Euro der höchstdotierte Kunstpreis Südwestfalens. Weitere
20.000 Euro kostet ihre Ausstellung im Herbst im Arnsberger
Sauerland-Museum. Die 57-jährige Malerin und Bildhauerin aus
Köln wurde damit für ihre Verbindung europäischer
Darstellungsformen mit dem Geist Japans ausgezeichnet. Die
Verleihung fand in der Christus-Kirche in Meschede statt.

Nachrichten vom Niederrhein vom 24.01.2009

"Wir sind Preußen" (11:09 Uhr) Fünf Museen im Rheinland und in
Westfalen graben an den Wurzeln Nordrhein-Westfalens. "Wir sind
Preußen" heißt das Projekt, das ab Februar die Rolle der Region
bei der Entstehung und Entwicklung Preußens dokumentiert. Das
teilte das Preußen-Museum in Wesel mit. Gezeigt werden in den
historischen Ausstellungen Dokumente, Akten, Bilder und andere
"Reliquien" preußischer Herrschaft zwischen Rhein und Weser.
Das Themenspektrum reicht von Preußens "Aufbruch im Westen"
über die Rolle Westfalens als "Laboratorium der Moderne"
Preußens bis zum Widerstand gegen die Herrschaft Napoleons.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 23.01.2009

Entscheidung über Fußball-Museum vertagt (15:42 Uhr) Der
Deutsche Fußball-Bund hat die Entscheidung über den Standort
des geplanten "Nationalen Fußball-Museums" vertagt. Der DFB
will aber weiterhin nur mit Dortmund und Gelsenkirchen über das
Museum sprechen. Die beiden Ruhrgebietsstädte seien die einzig
verbliebenen Kandidaten, sofern sie ein wirtschaftlich
tragfähiges Konzept umsetzen könnten. Darüber hinaus würden
keine Verhandlungen mit anderen Städten geführt, so der DFB. In
den vergangenen Tagen hatte es geheissen, auch Köln sei wieder
als Standort des Fußball-Museums im Gespräch.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 24.01.2009

Ruhrgebiet: Einheitliches Archiv für "Ruhrgedächtnis" (09:35
Uhr) Das "Gedächtnis des Ruhrgebiets" soll als einheitliches
Archiv der Industriegeschichte entstehen. Dafür setzt sich der
Regionalverband Ruhr und die Bibliothek des Ruhrgebiets in
Bochum ein. Dort diskutierten Freitagabend 150 Wissenschaftler
über eine gemeinsame Identität der Region. Das Ruhrgebiet hat
bislang keinen Ort, wo das regionale Gedächtnis zu Hause ist.
So die Bilanz des Treffens von Geschichtswissenschaftlern und
Archivaren im Haus der Geschichte in Bochum. In den
Anfangsjahren der Industrialisierung wurde nur ausschnittsweise
archiviert: Stadtarchive sammelten Kommunalakten, Bergbau- und
Unternehmensarchive konzentrieren sich auf ihre Branche. Doch
Kultur und private Lebensgeschichte sind nur fragmentarisch
gespeichert. Eine Ursache dafür ist, dass bislang finanzstarke
Institutionen im Ruhrgebiet fehlen, die dies übernehmen könnten.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstrasse 38
Erbdrostenhof
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org
URL: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 3 11:21:13 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 03 Apr 2009 11:21:13 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Museum fuer Naturkunde,
wissenschaftliche/rVolontaer/in, Muenster
Message-ID: 49D5F129.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 19.03.2009, 14:51


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist im LWL-Museum für
Naturkunde - Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium -
in Münster zum 01.07.2009 die Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Das LWL-Museum für Naturkunde ist eines der sieben Landesmuseen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.

Aufgabengebiet:
- Mitarbeit bei der Konzeptionierung und Vorbereitung der
Sonderausstellung ?Bionik-Patente der Natur?

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Studium der Biologie oder des
Internationalen Studienganges Bionik
- Interesse an Fragestellungen zur Bionik und Technik
- Interesse an der Konzeptionierung von Ausstellungen und
Begleitbüchern
- Planungs- und Organisationsgeschick sowie
Kooperationsbereitschaft
- Teamfähigkeit, Motivation, Eigeninitiative

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den vielfältigen Aufgaben eines
Landesmuseums vertraut zu machen und praktische Kenntnisse im
Ausstellungsbereich zu erwerben
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
1.082,57 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
14/09 bis zum 30.04.2009 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 3 11:23:52 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 03 Apr 2009 11:23:52 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Aufriss", Muenster, 04.04.-19.04.2009
Message-ID: 49D5F1C8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.04.2009, 13:01


AUSSTELLUNG

Junge Künstler hinterfragen im LWL-Landesmuseum Architektur
"Aufriss" thematisiert kurz vor dem Abriss die alten
Ausstellungsräume

Kurz bevor das LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in diesem Jahr mit einem umfangreichen Umbau
in eine neue Zukunft aufbricht, widmet sich die Ausstellung
"Aufriss" noch einmal den langjährigen Ausstellungsräumen aus
den 1970er Jahren. Für zwei Wochen werden die leeren Räume
Schauplatz eines Kunstprojektes. 16 Studierende der
Kunstakademie Münster und ein Gastkünstler verwandeln das
Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) mit ihren
Rauminstallationen und Wandmalereien in ein lebendiges
Raum-Labor.

"Die Ausstellung thematisiert kurz vor dem Abriss den alten
Museumsbau und richtet zugleich den Blick in eine neue Zukunft",
sagt LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale. In
ihren Arbeiten beziehen sich die jungen Künstler in
unterschiedlicher Weise auf das Gebäude: "Langjährige
Ausstellungsarchitektur wird hinterfragt, Kunstwerke wie Josef
Albers' Supraporten werden als Graffiti imitiert und die
Schatten barocker Bilder an den leeren Ausstellungswänden
nachgezeichnet." Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold: "Unsere
Sammlung ist zwar bereits aus diesen Räumen ausgezogen, doch
sind die Museumsstücke nicht spurlos verschwunden. An jeder
Ecke und in jedem Raum hat die über 30-jährige
Ausstellungsgeschichte ihre Spuren und Erinnerungsfetzen
hinterlassen, die jetzt in 'Aufriss' aufgegriffen werden."

Ein Beispiel ist die Abteilung Mittelalter: Hier wurden vor
einigen Wochen die schweren Steinskulp-turen unter anderem der
Brabender von ihren Sockeln gehoben und Altarbilder aus der
Wand gestemmt. Das geht natürlich nicht, ohne Spuren zu
hinterlassen. Auf diese Situation stießen die jungen Künstler,
als sie das Museum als ihren künftigen Ausstellungsraum
besichtigten. Häufig haben sie die vorgefundenen Materialien
der Räume zum Motiv gewählt. So werden in einer Installation
die weißen Plastikplatten der Lichtdecke zu einer neuen
Struktur gestapelt.

"Aufriss" ist eine Ausstellung mit Event-Charakter: "Die zwei
Wochen der Ausstellungslaufzeit sind gespickt mit einem
intensiven Programm aus Filmabenden, Vorträgen, einer Party und
Veranstaltungen des Westfälischen Kunstvereins. Eine
improvisierte Küche bietet die Möglichkeit mittags spontan ein
gemeinsames Essen zu kochen, und in der Bibliothek können sich
interessierte Besucher Hintergrundinformationen zum Museum
ansehen", sagt Dr. Marcel Schumacher vom LWL-Landesmuseum. Für
die Künstler als auch die Besucher bietet sich somit in den
nächsten zwei Wochen die letzte Gelegenheit die ehemaligen
Ausstellungsräume zu besichtigen und dabei vielleicht noch
einmal neu kennen zu lernen.


INFO

Ausstellung "Aufriss" im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte 4.4. - 19.4.2009 Eröffnung: 3.4.2009, 19 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 3 11:26:53 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 03 Apr 2009 11:26:53 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ein Bild erzaehlt vom Karfreitag
Message-ID: 49D5F27D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.04.2009, 11:08


AKTUELL

Ein Bild erzählt vom Karfreitag
Historische Fotografien aus dem LWL-Medienzentrum zeigen
westfälisches Osterbrauchtum

"Da nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus, führten ihn in
das Prätorium, das Amtsgebäude des Statthalters, und
versammelten die ganze Kohorte um ihn. Sie zogen ihn aus und
legten ihm einen purpurroten Mantel um. Dann flochten sie einen
Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf..." Diese Sätze des
Matthäus- Evangeliums erinnern Christen auf der ganzen Welt
alljährlich am Karfreitag an das Leiden und Sterben Jesu. Einen
besonders intensiven Ausdruck fand und findet diese Erinnerung
im katholischen Westfalen in Kreuzigungsprozessionen. Eine
davon zeigt ein Foto aus Menden (Märkischer Kreis), das der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) im Bildarchiv seines
LWL-Medienzentrums für Westfalen aufbewahrt.

Der Christusdarsteller trägt ein weißes, Toga-ähnliches Gewand,
einen roten Überwurf und den Dornenkranz, während er von einem
nahezu komplett vermummten Simon von Cyrene beim Kreuztragen
unterstützt wird. Am Wegesrand stehen festlich gekleidete
Kinder und beobachten das Geschehen.

"Aufgenommen wurde die eindrucksvolle Fotografie um 1930 im
sauerländischen Menden, wo die Kreuztracht bis heute zum festen
Osterbrauchtum gehört", so Dr. Markus Köster, Leiter des
LWL-Medienzentrums." Hier wird, so überliefert es die Tradition,
das Kreuz seit dem 17. Jahrhundert über die 14 Stationen des
Kreuzweges mit Start und Ziel an der St. Vincenzkirche entlang
Gedenksteinen und Heiligenhäuschen durch die Stadt und ein
Waldstück an der Antoniuskappelle getragen. Die vom
Gründonnerstagabend bis Karsamstagmorgen stündlich
stattfindenden Prozessionen sind dabei in besondere
Gottesdienste eingebettet.

Der volkstümliche Brauch ist weit über die Stadtgrenzen hinaus
bekannt, zumal die Mendener Kreuztracht gegenwärtig die weitaus
Größte der acht in Westfalen stattfindenden
Karfreitagsprozessionen ist. Neben Menden wird das Kreuz noch
in Pömbsen (Bad Driburg/Kreis Höxter), Gehrden (Brakel/Kreis
Höxter), Delbrück (Kreis Paderborn), Stockum
(Sundern/Hochsauerlandkreis), Wiedenbrück (Kreis Gütersloh),
Coesfeld und Bevergern (Hörstel/Kreis Steinfurt) durch die
Gemeinde getragen.

Fotografiert hat die Mendener Kreuztracht 1930 vermutlich ein
Lehrer: Heinrich Genau. Der Pädagoge, leidenschaftliche
Amateurfotograf und engagierte Heimatpfleger gründete 1910 in
Soest die erste Bildstelle Westfalens überhaupt, um Schulen und
Jugendgruppen mit Medien für die Bildungsarbeit versorgen zu
können. Mit besonderem Eifer schuf Genau heimatkundliche
Bildreihen über Städte, Kreise und Landschaften Westfalens.
Auch die Fotografie der Mendener Kreuztracht stammt aus einer
solchen Serie mit dem blumigen Titel "Von den schönen Bergen
des Sauerlandes bis zur Vereinigung der Ruhr und Lenne".

Von den 65 Bildreihen, die Genau zwischen 1912 und 1936
zusammenstellte, sind immerhin 52 noch zu mehr oder minder
großen Teilen erhalten. Sie lagern im Bildarchiv des
LWL-Medienzentrums für Westfalen in Münster, zu dessen Aufgaben
es gehört, Fotos, Filme und Tonaufnahmen zu sichern und
öffentlich zugänglich zu machen.

"Wie die Bildserien Heinrich Genaus sind hier tausende
historische und aktuelle Fotos aller westfälischen Landesteile
nach Kategorien und Schlagwörtern geordnet", erklärt Köster.
Unter der Adresse http://www.bildarchiv-westfalen.de hat der
LWL die Fotos online recherchierbar gemacht. So lassen sich
schnell weitere Aufnahmen der Mendener Karfreitagsprozession
entdecken. Sie zeigen, dass der beeindruckende Brauch über die
Jahrzehnte nahezu gleich geblieben ist, wenn auch der
Kreuzträger heute nicht mehr - wie bis in die 1930er Jahre
üblich - tatsächlich Buße tun will, sondern eher symbolisch
Sorgen und Probleme durch die Gemeinde trägt.

Hintergrund
Außer über westfälisches Osterbrauchtum erzählen die Bestände
des Bildarchivs im LWL-Medienzentrum für Westfalen auch über
zahlreiche andere Themen aus der Region. Über 300.000
landeskundliche Bilder aus der Zeit zwischen 1850 und der
Gegenwart sowie 3.000 Luftbilder veranschaulichen westfälische
Landschaften, Städte und Dörfer, Landwirtschaft, Handwerks- und
Industriekultur, Kunst, Architektur, Brauchtum und nicht
zuletzt die Menschen und ihren Alltag im Wandel der Zeit. Unter
http://www.bildarchiv-westfalen.de kann man bequem vom
heimischen Computer aus in der visuellen Schatzkammer
Westfalens stöbern.





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Apr 6 10:20:01 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 06 Apr 2009 10:20:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Rekord beim Geschichtswettbewerb
Message-ID: 49D9D751.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Stadt Muenster"
Datum: 03.04.2009, 09:52


AKTUELL

151 Schülerarbeiten aus Münster um den Preis des Bundespräsidenten

Noch sind die Entscheidungen über Preise und Platzierte des
Geschichtswettbewerbs nicht gefallen. Schon jetzt steht aber fest, dass
aus Münster 151 Beiträge bei der ausrichtenden Körber-Stiftung
(Hamburg) eingereicht wurden - so viele wie nie zuvor.

Nahezu 350 Schülerinnen und Schüler von den Grundschulen bis zu den
gymnasialen Oberstufen haben zum Wettbewerbsthema "Helden" geforscht.
Sie haben Familienchroniken durchforstet, Zeitzeugen befragt, in der
Büchereien und Archiven Spuren prominenter oder unbekannter Helden
verfolgt. Die Beiträge liegen den Juroren auf dem Tisch. "151 Arbeiten
- eine tolle Zahl. Im Vergleich zu 2006/2007 ist das ein Plus von 50
Prozent", bilanziert Roswitha Link. "Das spiegelt auch das große
Interesse der jungen Menschen an der Stadtgeschichte", so die Referentin
für historische Bildungsarbeit im Stadtarchiv, das den Wettbewerb um den
Preis des Bundespräsidenten betreut.

Der Startschuss zum Geschichtswettbewerb 2008/09 fiel am 1. September.
Ein halbes Jahr lang forschten Kinder und Jugendliche unter 21 Jahren
zum Thema. Jetzt sind die Juroren am Zug. Insgesamt 22 Landesjurys
begutachten die Wettbewerbsprojekte. Ihre Entscheidung, an wen zunächst
250 Preise für den Landessieg und 250 Förderpreise gehen, kommt im Juni.
Alle Landessieger haben in einer zweiten Runde die Chance, einen der 50
Bundespreise zu erringen. Münsters Schüler haben in den Vorjahren dabei
immer wieder eifrig die Fahrkarte zum Bundespräsidenten nach Berlin
gelöst?








From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Apr 6 10:42:01 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 06 Apr 2009 10:42:01 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Dortmund: "Was damals Recht war...", 04.04.-24.05.2009
Message-ID: 49D9DC79.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "geschichtskultur-ruhr"
Datum: 06.04.2009, 08:02
Übernahme aus der E-Mailing-Liste geschichtskultur-ruhr


4. April bis 24. Mai 2009

"Was damals Recht war..."
Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht

Erst im Mai 2002 hob der Deutsche Bundestag die meisten Urteile der
Wehrmachtsjustiz des Zweiten Weltkrieges auf. Sieben Jahre nach dieser
Entscheidung erinnert nun eine Ausstellung an die Verurteilten deutscher
Kriegsgerichte.

Mit Ablehnung und Feindschaft begegnete die Mehrzahl der Deutschen auch
nach 1945 den Opfern der Wehrmachtsjustiz. Vielen gelten die
Verurteilten bis heute als Verräter oder Feiglinge. Diese Sicht
verstellt den Blick auf den Unrechtscharakter der deutschen
Militärjustiz. Zehntausende - deutsche Soldaten und Zivilisten aus
nahezu ganz Europa - verloren ihr Leben durch die Entscheidungen der
Wehrmachtgerichte.

Eine Wanderausstellung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden
Europas in Berlin, gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung
für Kultur und Medien

Veranstaltungsort:
Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund
Hansastraße 3, 44137 Dortmund
mkk at stadtdo.de
http://www.museendortmund.de/mkk





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Apr 6 11:26:59 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 06 Apr 2009 11:26:59 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 410, April 2009
Message-ID: 49D9E703.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 06.04.2009, 11:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 410
April 2009


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169



[keine Seitenangaben, in Auswahl MW]


Haarmann, Franz
Das Amt Werl hatte einst zwölf Gemeinden
Erinnerungen an die Gemeindliche Neugliederung vor vierzig Jahren


Haarmann, Franz
Als die Grafschaft Mark zu Preußen kam
Vor 400 Jahren führte der Jülich-Klevische Erbfolgestreit zu einer
epochalen Wende in Westfalen (Schluss)


Beaugrand, Günter
Das Kreuz als Zeichen des Lebens und der Hoffnung
Wegbegleiter des Christen durch die Jahrhunderte - Bildstöcke und
Kunstwerke in Westfalen sind Ausdruck gläubiger Verbundenheit


Kleine, Joseph
Fritz Viegener: Menschenfreundlich und prinzipientreu
Turbulenzen um den im Jahr 1976 verstorbenen Soester Maler


Funke, Helmut
Ein Soester Weg erinnert an Christian Dietrich Grabbe
Mit dem Drama "Die Hermannschlacht" griff der Dichter das Ereignis des
Jahres 9 n. Chr. auf





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Apr 6 13:44:55 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 06 Apr 2009 13:44:55 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Nitsch/Gudermann,
Agrarstatistik der Provinz Westfalen1750-1880, 2009
Message-ID: 49DA0757.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Thomas Küster"
Datum: 06.04.2009, 11:06


LITERATUR

Neuerscheinung aus dem LWL-Institut für westfälische
Regionalgeschichte

Meinolf Nitsch/Rita Gudermann (Hg.)
Agrarstatistik der Provinz Westfalen 1750-1880
Mit einer Einleitung von Rita Gudermann und Heinrich Volkmann

Die deutsche Landwirtschaft erlebte im Verlauf des 19. Jahrhunderts
eine eindrucksvolle Steigerung ihrer Produktivität: Insgesamt wuchs die
Agrarproduktion in der Zeit von 1800 bis 1850 um imposante 95 Prozent,
von 1850 bis 1870 um weitere 79 Prozent und von 1871 bis 1900 noch
einmal um 25 Prozent. Dieses Wachstum war verbunden mit tiefgreifenden
Veränderungen, mit Extensivierungs- und Intensivierungsprozessen: Die
Anbauflächen wurden ausgedehnt, neue Kulturpflanzen und veredelte
Tierrassen setzten sich durch, die Betriebe gingen nach und nach zur
Produktion für den Markt über. Doch trotz dieser Verbesserungen klagte
die zeitgenössische landwirtschaftliche Literatur über Rückstand und
Stagnation: Die Bauern wirtschafteten unverdrossen im ?alten
Schlendrian? fort, so hieß es, sie zeigten sich uneinsichtig gegenüber
den Lehren der rationellen Landwirtschaft. Ihr hartnäckiges Festhalten
an der hergebrachten Wirtschaftsweise behindere jeden ?Fortschritt?.
Wie lässt sich dieser Widerspruch erklären? Welchen Beitrag leistete die
ländliche Bevölkerung tatsächlich zum landwirtschaftlichen
'Fortschritt'? Welchem Kalkül oder welchem Zwang folgte sie dabei?

Wer diese und andere Fragen beantworten will, ist auf verlässliche
Daten angewiesen. Und davon gibt es immer noch zu wenig. Mit der
vorliegenden Agrarstatistik Westfalens für die Zeit vom Beginn des 18.
Jahrhunderts bis 1880 liegt nun ein Grundlagenwerk vor, das zur Klärung
beitragen kann. Es enthält bisher überwiegend unveröffentlichtes
Zahlenmaterial auf der Ebene einzelner weltlicher und geistlicher
Herrschaften und ihrer Verwaltungseinheiten vor 1815 sowie der
preußischen Provinz Westfalen mit ihren Regierungsbezirken und
Kreisen. Anschlussdaten sind durch den Beginn der reichseinheitlichen
landwirtschaftlichen Berufs- und Betriebszählungen seit den 1870er und
1880er Jahren gegeben.

Auch für Westfalen kann nun untersucht werden, ob, wo und wann die von
Albrecht Daniel Thaer als Kernstück der Modernisierung propagierte
?rationelle Landwirtschaft? Eingang in die ländlichen Betriebe
gefunden hat und inwiefern landwirtschaftliche Intensivierungen und
Marktintegration bereits vor den Agrarreformen stattgefunden haben.
Durch Langzeitvergleiche lassen sich zudem die wirtschaftlichen und
sozialen Auswirkungen der Agrarreformen rekonstruieren.


INFO

Meinolf Nitsch/Rita Gudermann (Hg.)
Agrarstatistik der Provinz Westfalen 1750-1880
Mit einer Einleitung von Rita Gudermann und Heinrich Volkmann
Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn/München/Wien/Zürich 2009
geb., 460 Seiten, ? 54,- (ISBN 978-3-506-76777-6)
Bezug über den Buchhandel.







From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Apr 7 10:30:41 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 07 Apr 2009 10:30:41 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Bielefeld: 2000 Jahre Varusschlacht, ab 02.04.2009
Message-ID: 49DB2B51.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Preuß, Gerhard"
Datum: 06.04.2009, 19:30


AUSSTELLUNG

Das Institut Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld
zeigt bis auf weiteres (ca. bis Ende Mai) hauptsächlich aus den
Beständen der Landesgeschichtlichen Bibliothek eine Ausstellung zum
Thema "2000 Jahre Varusschlacht - ein geschichtliches Großereignis und
sein Bezug zu Ostwestfalen-Lippe".

Herausragendes Exponat ist eine 1544 in Basel erschienene Ausgabe der
Annalen des altrömischen Schriftstellers Tacitus, auf dessen Angaben es
zurückgeht, dass die Örtlichkeit der Schlacht von vielen Forschern im
Teutoburger Wald gesucht wurde und wird. Auch bezeichnete Tacitus den
Sieger Arminius (bzw. Hermann) erstmals als Befreier Germaniens. Ein
weiterer Schwerpunkt der Ausstellung sind das Hermannsdenkmal - als
allgemein bekanntes Sinnbild der berühmten Schlacht - und sein Erbauer
Ernst von Bandel.

Zum Mitnehmen gibt es eine Auswahl-Literaturliste neuerer Bücher aus
dem Bestand der Landesgeschichtlichen Bibliothek (auch im Internet unter
www.stadtarchiv-bielefeld.de sowie unter
www.stadtbibliothek-bielefeld.de) und verschiedene Texte zum Thema
der Ausstellung.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellung "2000 Jahre Varusschlacht - ein geschichtliches
Großereignis und sein Bezug zu Ostwestfalen-Lippe"
Datum: 02.04.2009 - ca. Ende Mai 2009
Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 / 51-2471
Fax: 0521 / 51-6844
E-Mail: stadtarchiv at bielefeld.de
URL: www.stadtarchiv-bielefeld.de

Kontakt:
Dipl.-Bibliothekar Gerhard Preuß
Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 / 51-6841
Fax: 0521 / 51-6844
E-Mail: Gerhard.Preuss at bielefeld.de
URL: www.stadtarchiv-bielefeld.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Apr 7 13:48:44 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 07 Apr 2009 13:48:44 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Archiv Ulrich Rueckriem" der RUB
weitetForschungsschwerpunkt aus
Message-ID: 49DB59BC.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 07.04.2009, 13:14


AKTUELL

"Archiv Ulrich Rückriem" weitet Forschungsschwerpunkt aus
Kooperation mit dem Rhein-Kreis Neuss geschlossen
RUB-Forscher betreuen Ausstellungshallen in Sinsteden


Das "Archiv Ulrich Rückriem" in den Kunstsammlungen der
Ruhr-Universität Bochum weitet seinen Forschungsschwerpunkt zur
modernen Skulpturenkunst aus: Im Beisein des Künstlers Ulrich Rückriem
haben am 6. April 2009 der Kanzler der Ruhr-Universität Bochum,
Gerhard
Möller, und der Landrat des Rhein-Kreises Neuss, Dieter Patt, einen
Kooperationsvertrag unterzeichnet, der die gemeinsame Betreuung und
Bearbeitung der in Sinsteden bewahrten Werke sowie den
wissenschaftliche Austausch zwischen beiden Einrichtungen
festschreibt.
Im Zusammenspiel des Rückriem-Archivs mit der Skulpturensammlung des
Künstlers in Sinsteden erschließen sich Studierenden, Forschenden und
Besuchern das Werk und die Arbeitsprozesse Ulrich Rückriems in Zukunft
auf einzigartige Weise.

Foto im Internet

Ein Foto von der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung steht im
Internet unter:
http://www.pm.ruhr-uni-bochum.de/pm2009/msg00103.htm


Umfassende Dokumentation geplant

Der Rhein-Kreis Neuss betreibt seit 1995 in Sinsteden ein
Kulturzentrum. Dazu gehören auch die beiden großen Hallen mit der
Skulpturensammlung Ulrich Rückriems, die sich im Besitz der Stiftung
Kulturpflege und Kulturförderung der Sparkasse Neuss befindet. Sie
vermittelt einen exemplarischen Einblick in sein bildhauerisches
Schaffen. Als erstes gemeinsames Projekt, für das beide Institutionen
Mittel akquirieren wollen, ist eine Dokumentation und
wissenschaftliche
Bearbeitung der etwa hundert in Nordrhein-Westfalen befindlichen Werke
Ulrich Rückriems geplant.


Einzigartig in der deutschen Universitätslandschaft

Im Oktober 2008 hat der Bildhauer Ulrich Rückriem sein Archiv mit
einem
umfangreichen Bestand an Zeichnungen, Projektskizzen, Grafiken und
Mappenwerken den Kunstsammlungen der Ruhr-Universität Bochum
übergeben.
Seither bietet sich der Forschung zum OEuvre Rückriems, der Lehre am
Kunstgeschichtlichen Institut sowie einer kunstinteressierten
Öffentlichkeit eine ergiebige Materialfülle zum Werk des Künstlers,
der
für die Gattung Skulptur seit 1960 richtungsweisend ist. Das
Kunstgeschichtliche Institut der Ruhr-Universität Bochum ist in der
für
die deutsche Universitätslandschaft einzigartigen Lage, eigene
Sammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst für eine
berufsorientierte Lehre nah an den Originalwerken nutzen zu können.
"Diese glückliche Situation verbessert sich durch den Zugewinn der
Kooperation mit Sinsteden weiter", sagt Dr. Dorothee Böhm (Archiv
Ulrich Rückriem). Neben den Kunstsammlungen auf dem Campus und der
"Situation Kunst" in Bochum-Weitmar steht der Forschung und Lehre am
Kunstgeschichtlichen Institut nun ein zusätzlicher Ort der Kunst
offen,
der künftig als wissenschaftliches Zentrum für praxisbezogene
Lehrveranstaltungen, Exkursionen und Tagungen genutzt werden soll.


Weitere Informationen

Dr. Dorothee Böhm, Archiv Ulrich Rückriem / Kunstsammlungen der
Ruhr-Universität Bochum, Tel. 0234/32-29394, E-Mail:
Dorothee.Boehm at rub.de

Angeklickt

Einmalige Materialfülle zur Skulpturenkunst:
http://www.pm.ruhr-uni-bochum.de/pm2008/msg00301.htm


Redaktion: Jens Wylkop


--
RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB

Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 32-22830, -23930
Fax: + 49 234 32-14136








From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Apr 7 13:50:09 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 07 Apr 2009 13:50:09 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Arbeiten von Kirill Ivlev und Caroline Bayer, Muenster,
04.04.-19.04.2009
Message-ID: 49DB5A11.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.04.2009, 13:24


AUSSTELLUNG

Leuchtende Museumswände
Arbeiten von Kirill Ivlev und Caroline Bayer in der Ausstellung
"Aufriss"

Münster (lwl). Mit einem umfassenden Um- und Neubau bricht das
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster dieses Jahr
in eine neue Zukunft auf. Kurz vor dem Abriss des Anbaus aus den 1970er
Jahren, wird das Gebäude noch einmal Schauplatz für ein spannendes
Kunstprojekt. In der Ausstellung "Aufriss" (bis 19. 4.) verwandeln 17
junge Künstler den Museumsbau des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) für zwei Wochen in ein lebendiges Raum-Labor. Mit ihren
Installationen und Wandmalereien reagieren sie auf den Raum und auf das
Museum als Institution. In einer Serie stellt der LWL die Arbeiten von
Kirill Ivlev und Caroline Bayer vor.

Es scheint, als haben sich die Deckenplatten zur Seite geschoben, um
einer schleimigen, zähflüssigen Masse Platz zu machen, die sich bis zum
Teppichboden erstreckt. "Die Soße des Himmels" nennt Kirill Ivlev aus
der Klasse Michael van Ofen von der Kunstakademie Münster seine
Skulptur, die er im LWL-Landesmuseum errichtet hat.

Die Idee für seine Arbeit aus Maschendraht, Spachtelmasse und
phosphorisierender Farbe hatte der junge Künstler schon vor Jahren, doch
in den ehemaligen Barock-Ausstellungsräumen hat er seine Skizzen
erstmals verwirklicht. Eine ähnliche Soße wie in der Mitte des Raumes
überzieht die Wände. Hier macht sie auch nicht vor den Bildern halt,
die Ivlev an einigen Wänden stellvertretend für die frühere Funktion des
Raumes angebracht hat. Alle zehn Minuten verwandelt sich die sonderbare
Raumwirkung erneut: Das Licht geht aus. "Plötzlich taucht die
Nachtleuchtfarbe an der Skulptur den gesamten Raum in eine
geheimnisvoll, mystische Atmosphäre" beschreibt Ivlev den
Überraschungseffekt, den er durch eine Zeitschaltung erzielen
möchte.

Auch der ehemalige Mittelalter-Ausstellungsraum hat sich stark
verändert: Die ehemals blauen Wände sind nun strahlend weiß. Durch
die Entfernung der Fensterverdunklung wird der Raum vom Licht
durchflutet. Was aber vor allem ins Auge fällt, sind die weißen Linien
auf dem grauen Steinfußboden. Sie stammen von Caroline Bayer, die ihre
Arbeit "Markierung I - V" um die freistehenden Wände angeordnet hat. Die
Künstlerin aus der Klasse von Dirk und Maik Löbbert nimmt Bezug auf
architektonische Strukturen, indem sie die Ebenen der Wände so abbildet,
dass sie theoretisch hochgestellt und wie ein Faltbogen wieder
zusammengesetzt werden könnten. Ihre klaren Linien bleiben dabei stets
in der Schwebe zwischen imaginärem Raum und Abstraktion. Eine weitere
Besonderheit der Installation: Die exakt gezogenen Konturen der
Zeichnungen sind nicht etwa mit Farbe gemalt, sondern mit Gewebeband
aufgeklebt. Dieses Material hat Bayer auch für ihre zweite Arbeit "WZ
3-09" in einem ehemaligen Renaissance-Ausstellungsraum benutzt. Dort hat
sie mithilfe des Klebebands die Formen der rechteckigen Museumsfenster
an einer der hellgrünen Wände abgebildet.

Dauer der Ausstellung:
4. bis 19. April 2009

Öffnungszeiten während der Ausstellung:
12:00 - 20:00 Uhr

Lange Nacht: Am 18. April ist die Ausstellung bis 22 Uhr geöffnet und
anschließend findet eine Party statt.





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Apr 7 13:52:02 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 07 Apr 2009 13:52:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Witten: Stollenmundloch der Zeche Hamburg freigelegt
Message-ID: 49DB5A82.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Universitätsstadt Witten"
Datum: 07.04.2009, 13:41


AKTUELL

Stollenmundloch der Zeche Hamburg freigelegt
Archäologen sichern Fund - Steinbach wird renaturiert

Bei der Renaturierung des Steinbachs durch die Entwässerung Stadt
Witten (ESW) wurde am Dienstag (7.4.) ein Stollenmundloch der ehemaligen
Zeche Hamburg entdeckt. Bevor es mit der Baustelle weitergehen kann,
sichern zunächst Archäologen den Fund.Für den städtischen Denkmalpfleger
Martin Jakel, der alte Kartenunterlagen studiert hatte, kam das nicht
ganz überraschend. ?Unklar war eigentlich nur, in welcher Tiefe in dem
bezeichneten Abschnitt das Mundloch liegt.? Deshalb wurde die
Vorgehensweise bereits im Vorfeld mit Dr. Oleksander Gorelik, einem
Experten des Bergbaumuseums Bochum abgestimmt. Er hatte bereits im
Muttental die Zeche Turteltaube und die Halde Juno ausgegraben. So wurde
- um mit dem Bagger nichts zu zerstören - ein ?archäologischer
Suchschnitt? von 10 Metern Länge, 1,50 Meter Breite und ca. 1,80 Meter
Tiefe angelegt, in dem sich das Stollenmundloch auch tatsächlich
befand.?Nun ist zu prüfen, ob es möglich ist, für das Stollenmundloch
einen ähnlichen Ausbau vornehmen zu lassen, wie er bei den restaurierten
Stollen im Muttental ausgeführt wurde?, erklärt Martin Jakel. Das wäre
allerdings frühestens 2010 möglich, sofern auch Finanzmittel dafür
beschafft werden können. In diesem Punkt gibt sich der Denkmalpfleger
vorsichtig optimistisch und hebt die Bedeutung für den Ortsteil hervor:
?Da später eine Wegeverbindung am freigelegten Steinbach
vorbeigeführt werden soll, wäre das Objekt für die Bevölkerung
erreichbar und könnte die Annener Bergbaugeschichte erfahrbar machen.

?Die Zeche Hamburg geht auf die Zeit um 1740 als Stollenzeche zurück
und entwickelte sich im 19. Jh. zur Großzeche Vereinigte Hamburg &
Franziska, die wesentlich die städtebauliche Entwicklung Annens und
Wittens bestimmte. Die spätere Tiefbauzeche betrieb zwei Schächte in
Nähe der Herdecker Straße / Annenstraße. Die Halde im Annener
Ortskern ist ebenfalls ein Relikt dieser großen Zeche. Obwohl das
Stollenmundloch erst aus der Zeit um 1873 stammt, ist es aus Sicht der
Stadt Witten (Untere Denkmalbehörde) für die Präsentation der Annener
Bergbaugeschichte historisch bedeutsam und als Bodendenkmal
einzustufen.An der Baustelle ist vorgesehen, den derzeit in einem Rohr
verlaufenen Steinbach im unteren Steinbachtal in einem etwa 100 m langen
Abschnitt freizulegen und zu renaturieren. ?Damit es später keine
Bauverzögerungen mehr gibt, wird zuerst eine archäologische Grabung
durchgeführt.(07/04/2009)






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Apr 7 13:57:29 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 07 Apr 2009 13:57:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen-Initiative: Aktuelle Informationen
ausWestfalen-Lippe
Message-ID: 49DB5BC9.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Westfalen-Initiative"
Datum: 07.04.2009, 10:59


AKTUELL

+++ Kultur in NRW: Podiumsdiskussion mit Staatssekretär
Grosse-Brockhoff +++ Erfolgreich: Erster Stiftungstag Münster Westfalen
gut verlaufen +++ Kooperation: Bus fahren, wandern, Westfalen kennen
lernen +++ Westfalenlotse: Innovatives Integrationsprojekt +++
Westfälischer Kunstverein: Abschied von stabilen Wänden +++
Doppelausstellung: Der Bildhauer Wilhelm Haverkamp +++ Anmeldefrist:
?Westfalentag? in Paderborn-Schloss Neuhaus +++ Neuerscheinung:
Skulpturenführer Münster +++ Anstatt Osterei: ?Quiz-Kiste Westfalen?
und ?Quiz-Kiste Westfalen 2? +++ Übersicht: Rundreise durch die Ess-
und Trinkkultur Westfalens +++ Regionalinitiativen stellen vor:
Meldungen +++ Termine


Kultur in NRW: Podiumsdiskussion mit Staatssekretär Grosse-Brockhoff

?Kunst und Kultur in NRW! Was haben Westfalen & das Münsterland damit
zu tun?? Die Frage war Titel und Mittelpunkt einer
Diskussionsveranstaltung, zu der Stiftung und Verein
Westfalen-Initiative gemeinsam mit dem Kulturrat NRW und den
Westfälischen Nachrichten am 16. März eingeladen hatten. Hintergrund
der Veranstaltung: die von der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei und
der Kunststiftung NRW in Auftrag gegebene Analyse ?Kunst NRW. Vorschläge
und Empfehlungen?.

Das Publikum im überfüllten Sitzungssaal der Bezirksregierung Münster
wurde von Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek begrüßt, Professor Dr.
Klaus Anderbrügge, Geschäftsführer der Stiftung Westfalen-Initiative,
führte kurz in das Thema ein. Mit den Zuhörern diskutierten unter der
Leitung von Minister a. D. Gerhart Baum NRW-Staatssekretär Hans-Heinrich
Grosse-Brockhoff, Dr. Harald Falckenberg, Co-Autor des Berichtes ?Kunst
NRW?, LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale und Künstlerin
Damaris Lipke.

?Kunst NRW? warf vor allem in Westfalen viele Fragen auf. Aufgabe der
Expertenkommission war es u.a., ?Stärken und Schwächen der Kultur und
der Kulturförderung in Nordrhein-Westfalen zu analysieren und auf ihre
nationale und internationale Positionierung zu überprüfen?. Umso
überraschender ist es, dass erfolgreiche Projekte aus Westfalen oder
westfälische Institutionen keine Erwähnung finden. Fazit der
Veranstaltung: Klagen über Benachteiligung macht keinen Sinn. Westfalen
sind selbstkritisch und sehen das Gutachten als Chance. Derzeit
erarbeiten Expertengruppen aus allen kulturellen Bereichen
Handlungsempfehlungen für die Landesregierung, in denen
förderungswürdige Themen und Projekte vorgestellt werden.
Westfalen hat schließlich eine Menge zu bieten - und das von Minden bis
Siegen und von Bocholt bis Höxter.


Erfolgreich: Erster Stiftungstag Münster Westfalen gut verlaufen

Der erste Stiftungstag Münster Westfalen am 7. März war ein voller
Erfolg. Rund 1.500 Besucherinnen und Besucher schlenderten über den
Markt der Stiftungen im Foyer der Bezirksregierung. Eröffnet wurde der
Markt von Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek und von Katja Ebstein.
Die Sängerin ist selbst Stifterin. Die Katja-Ebstein-Stiftung kümmert
sich unter dem provokanten Motto "Ene mene muh und arm bist du" um
benachteiligte Kinder und Jugendliche. Auch das Stiftungsforum, der
fachliche Teil des Stiftungstages, war sehr gut besucht. Über 200
Stiftungsinteressierte kamen zur Auftaktveranstaltung im Rathausfestsaal
und nahmen an den Workshops teil. Die fachliche Evaluation der
Veranstaltung wurde durch das Zentrum für Nonprofit-Management
durchgeführt.

Der Initiativkreis, der den Stiftungstag Münster Westfalen organisiert
hat, setzt sich zusammen aus den Kommunalen Stiftungen der Stadt
Münster, der Stiftung Westfalen-Initiative, der Bezirksregierung
Münster, der IHK Nord Westfalen, der Sparkasse Münsterland Ost, der
Von-der-Tinnen-Stiftung und dem Stiftungsverbund Westfalen-Lippe.
Weitere Informationen: www.stiftungstag-muenster.de.


Kooperation: Bus fahren, wandern, Westfalen kennen lernen

Langsam kommt der Frühling in Schwung, viele Wanderer lockt es hinaus
in die Natur. In Westfalen lässt es sich vortrefflich wandern, eine
Vielzahl von Wegen erschließt die Region. Um dem Wanderer einen größeren
Aktionsradius zu erschließen und gleichzeitig auf die kulturellen
Besonderheiten der Region aufmerksam zu machen, haben die RVM
Regionalverkehr Münsterland GmbH und der Verein Westfalen-Initiative das
Projekt StadtLandFluss Bus gestartet, das den Nahverkehr in der Region
stärker in die Freizeitgestaltung einbinden soll. In Zusammenarbeit mit
den Tourist-Informationen der Städte an der Strecke erscheinen
Wanderfaltblätter, die die Wanderwege beschreiben und Auskunft geben
über Sehenswertes sowie über die Busverbindung entlang der
Wanderroute.

?Wandern durch das Töddenland? (Kreis Steinfurt), ?Wandern entlang
der Stever? (Kreis Coesfeld), ?Wandern auf dem Montanweg? (Kreis
Soest), ?Wandern im Nordkreis Unna? - dies ist nur eine Auswahl der
StadtLandFluss Busse. Weitere sind in den Kreisen Borken und Warendorf
unterwegs.
Wer den StadtLandFluss Bus einmal selbst ausprobieren möchte, kann die
Faltblätter bei den beteiligten Tourist-Informationen erhalten. Welche
das im Einzelnen sind, erfährt man auf der Seite www.rvm-online.de. Dort
kann man die Faltblätter auch herunterladen. Außerdem gibt es sie
natürlich in den RegioBussen der RVM. Der StadtLandFluss Bus ist
montags bis samstags unterwegs.


Westfalenlotse: Innovatives Integrationsprojekt

Projekt Westfalenlotse - unter diesem Namen ist im Oktober 2008 ein
neues Modellprojekt bei der DRK Soziale Arbeit und Bildung gGmbH in
Borken gestartet. Ziel: Einwanderern mittels ehrenamtlicher Lotsen die
Integration in den Kreis und die Region zu erleichtern. Bürger mit
Migrationshintergrund werden dazu ausgebildet, Neuankömmlinge aus ihrer
eigenen Herkunftskultur mit den Institutionen und Strukturen Westfalens
vertraut zu machen.
Im Januar wurde mit der Konzeption von Lotsentrainings zu den
Themenbereichen Kunst, Sport und Gesundheit begonnen. Diese Bereiche
sollen für neu zugewanderte Menschen erschlossen werden. Dabei wird eine
enge Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren, die bereits in diesen
Bereichen aktiv sind, angestrebt. Die Lotsentrainings starten ab August
2009. In ihnen werden Menschen mit Migrationsvorgeschichte zu
Kulturlotsen, Sportlotsen oder Gesundheitslotsen kostenlos geschult, um
ihren Interessen und Stärken entsprechend Neuzuwanderer durch den Kreis
Borken zu lotsen. Es können Möglichkeiten des Sozialen Engagements
erschlossen, Netzwerke aufgebaut und Integration gefördert werden. Das
Projekt setzt stadt- und themenübergreifend an. Begleitend über die
gesamte Projektzeit wird im Rahmen der Evaluation durch das Zentrum für
Nonprofit-Management in Münster der Frage nachgegangen, inwieweit ein in
Borken entwickeltes und durchgeführtes Lotsentraining und der dann
folgende Einsatz der Lotsen auf andere Gebiete Westfalens übertragbar
sind.
Das Projekt wird getragen vom DRK Soziale Arbeit und Bildung gGmbH in
Borken und der Stiftung Westfalen-Initiative, Förderer sind die
Glücksspirale und die Sparkassenstiftung für den Kreis Borken.
Interessenten, die im Projekt mitarbeiten wollen oder später an der
Schulung teilnehmen möchten, können sich bei der Projektleiterin Cathrin
Germing melden unter: DRK Soziale Arbeit und Bildung gGmbH, Telefon:
(02861) 8029-314, E-Mail: c.germing at kv-borken.drk.de.


Westfälischer Kunstverein: Abschied von stabilen Wänden

Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte wird umgebaut. Bis
Ende 2012 wird ein neuer Museumsbau entstehen, in dem auch der
Kunstverein einen neuen Ausstellungsraum beziehen wird. Dieser Raum wird
von der Rothenburg aus zugänglich sein und neue Möglichkeiten einer
Öffentlichkeit für das Programm des Westfälischen Kunstvereins
erschließen.
Bis zum 19. April gibt es die Gelegenheit, sich vom Ausstellungsraum
des Westfälischen Kunstvereins im LWL-Landesmuseum zu verabschieden. In
dieser Zeit wird der Raum durch das Veranstaltungsprogramm ?Kehraus?
belebt, während die Architektur als nahezu leerer Raum für sich sprechen
wird. Die eingeladenen Künstler widmen sich in unterschiedlicher Form
dem besonderen Aspekt der Abrisssituation und geben durch Performances
und Konzerte einen Ausblick auf die Jahresthematik ?Flüchtige Zeiten?,
die das Jahresprogramm 2009 des Kunstvereins bestimmen wird.

Details im Internet unter www.westfaelischer-kunstverein.de. Parallel
dazu ist im Landesmuseum die Ausstellung ?Aufriss? mit Arbeiten von
Studierenden der Kunstakademie Münster zu sehen.


Doppelausstellung: Der Bildhauer Wilhelm Haverkamp

Bis zum 31. Mai 2009 ist eine spannende Doppelausstellung im Sendener
Rathaus und in der Burg Vischering zu sehen: "Der Bildhauer Wilhelm
Haverkamp - vom Münsterland nach Berlin".
Im Foyer des Sendener Rathauses wird schwerpunktmäßig der biographische
und heimatkundliche Teil der Ausstellung gezeigt. Büsten von
Familienmitgliedern, Familienfotos, Zeichnungen, Handwerkszeug des
Bildhauers sowie Darstellungen der Haverkamp?schen Kunstwerke für
seine Heimatgemeinde Senden laden den Betrachter zum Rundgang ein. Dazu
gehören die Pietà in der Laurentius-Kirche, das Grabmal des Künstlers
auf dem Laurentius-Friedhof und das Kriegerdenkmal.

Auf Burg Vischering in Lüdinghausen wird der Ausstellungsbogen vom
regionalen Kunstschaffen Haverkamps im Münsterland bis zum
überregionalen Wirken für die Metropole Berlin und darüber hinaus
gespannt. Hier spiegeln die Exponate u. a. das große Schaffen Haverkamps
im sakralen Bereich wider: Gipsmodelle für Heiligenfiguren, deren
Originale in die USA gingen, Engelmodelle für einen Altar in Görlitz
oder Jesuskopf und Josefskopf, die zu einem Altar im Martinistift
Appelhülsen gehörten.

Fotos und schriftliche Dokumente, wie z. B. Verträge über Krieger- und
Herrscherdenkmäler sowie über Kunstwerke im Auftrag des Kaisers Wilhelm
II., zeigen die vielen Facetten des Haverkamp?schen Werkes. Es ergibt
sich eine abgerundete Darstellung über den Künstler Wilhelm Haverkamp,
dessen Leidenschaft für die Bildhauerei im Münsterland begann und in
Berlin zur vollen Blüte gelangte.

Die Ausstellung in Senden ist während der Öffnungszeiten des Rathauses
frei zugänglich. Über das Programm, die Öffnungszeiten und
Eintrittspreise der Burg Vischering informiert die Internetseite
www.burgvischering.luedinghausen.de.


Anmeldefrist: ?Westfalentag? in Paderborn-Schloss Neuhaus

Am 9. Mai 2009 findet der diesjährige ?Westfalentag" des Westfälischen
Heimatbundes in Paderborn-Schloss Neuhaus statt. Die Anmeldefrist für
den ?Westfalentag" endet am 27. April.
Im Bürgerhaus von Paderborn-Schloss Neuhaus haben die Teilnehmer ab
9.30 Uhr zunächst die Gelegenheit zu frühstücken und die vielen
Informationsstände zu besuchen. Den musikalischen Rahmen gestaltet der
Musikzug der St.-Henricus-Schützenbruderschaft. Um 10 Uhr wird
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch als Vorsitzender des Westfälischen
Heimatbundes den ?Westfalentag" offiziell eröffnen. Das
Vormittagsprogramm sieht die Mitgliederversammlung sowie einen Vortrag
von Professor Dr. Michael Rind vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe
vor. Sein Thema: ?Archäologie in Westfalen".

Nach dem Mittagessen werden Exkursionen angeboten: Stadtführungen in
Schloss Neuhaus und Paderborn, Besuch des Senne- und Naturkundemuseums
Marstall oder des Klosters Dalheim. Zeitgleich tagen Arbeitskreise zu
den Themen ?Römer und Germanen in Westfalen um Christi Geburt" und
?Zukunftsaufgaben der Dorfentwicklung". Referenten werden dazu
jeweils einleitende Vorträge halten.

Die Anmeldungen sind zu richten an den Westfälischen Heimatbund,
Kaiser-Wilhelm-Ring 3, 48145 Münster, Telefon: (0251) 203810-0, E-Mail:
westfaelischerheimatbund at lwl.org. Für die Teilnahme an den
Exkursionen erhebt der Westfälische Heimatbund Tagungskosten in Höhe von
5,- ?.


Neuerscheinung: Skulpturenführer Münster

Er ist gewissermaßen die Eintrittskarte in ein ?Open-Air-Museum? und
lädt ein zum Besuch einer Sammlung von Kunst im öffentlichen Raum: der
neue Skulpturenführer von Münster Marketing.

Unter dem Titel ?Skulpturen in Münster? wurden in Zusammenarbeit mit
dem LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte 61 Kunstwerke und
Projekte im Stadtraum ausgewählt und zu fünf Touren zusammen gefasst.
Vom kurzen Rundgang durch Münsters Altstadt über die Fahrradtour ins
Grüne bis zur Tour mit dem Auto ist für jeden Geschmack und Zeitplan
etwas dabei. Einführungen, Karten und Kilometerangaben erleichtern die
Orientierung. Zu jedem Objekt gibt es ein Bild und ein Kurzporträt.

Entstanden sind die Werke größtenteils für die Ausstellungsreihe
?skulptur projekte? des LWL-Landesmuseums, die seit 1977 alle zehn
Jahre Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt nach Münster einlädt.
Mit dabei sind neue Skulpturen, die nach der Ausstellung in 2007 ihren
festen Platz in Münster gefunden haben - so wie Bruces Naumans Arbeit
?Square Depression?, die auf dem Titel der Broschüre zu sehen ist.
Einige Werke sind durch Bemühungen der Stadt Münster in den Jahren davor
oder dazwischen entstanden, wie z. B. Eduardo Chilidas ?Toleranz durch
Dialog?.

Den neuen Skulpturenführer gibt es in deutscher und englischer Sprache
für 1,- ? in der Münster Information im Stadthaus 1. Er ist auch im
Internet unter www.tourismus.muenster.de abrufbar.


Anstatt Osterei: ?Quiz-Kiste Westfalen? und ?Quiz-Kiste Westfalen
2?

Der kleinste Fluss Westfalens entspringt in Paderborn. Gewusst? In der
?Quiz-Kiste Westfalen?, erschienen im Ardey-Verlag, haben Karin und
Ferdinand Fischer 99 Fragen und Antworten rund um Westfalen gesammelt.
Ob übers Sauerland, das Ruhrgebiet, Ostwestfalen-Lippe oder das
Münsterland - es gibt viel zu entdecken. Zusammen mit Freunden oder
mit der Familie macht es Spaß, darüber zu grübeln und die richtigen
Antworten zu finden (9,90 ?, ISBN 978-3-87023-207-8).

Wer glaubt, schon mit der ?Quiz-Kiste Westfalen? sein
Westfalen-Diplom erwerben zu können, wird eines Besseren belehrt. Die
?Quiz-Kiste Westfalen 2? umfasst 99 weitere Fragen, mit denen wir
unser Wissen nicht nur prüfen, sondern es auch erweitern können (9,90 ?,
ISBN 978-3-87023-319-8). Eine echte Alternative zum Schoko-Osterei!
Außerdem erhältlich: Quiz-Kisten Paderborn und Dortmund. Mehr
Informationen gibt es im Internet unter www.ardey-verlag.de.


Übersicht: Rundreise durch die Ess- und Trinkkultur Westfalens

Der vom Verein Westfälisch Genießen herausgegebene Kulinarische
Kalender 2009 zeigt eine Auswahl der Aktionen, mit denen die
"Westfälisch genießen"-Gastronomen dieses Jahr ihren Gästen einen
Einblick in die Vielfalt westfälischer Küche bieten werden. Den Kalender
gibt es im handlichen Format in Papierform, mit einer Übersicht aller
beteiligten Restaurants. Zu bestellen ist er unter
www.westfaelisch-geniessen.de, dort kann man alle Informationen auch
digital abrufen.

Das Ziel des Vereins ist es, gemeinsam mit Köchen der Region die Küche
und Lebensart Westfalens zu pflegen. Traditionelle Rezepte werden dabei
so verwandelt, dass sie dem modernen Geschmack entsprechen. ?Westfälisch
genießen? steht für ein saisonales Angebot und für heimische
Produkte.


Regionalinitiativen stellen vor

Gesucht: Innovationen aus Ostwestfalen-Lippe

Zum achten Mal schreibt die OstWestfalenLippe Marketing GmbH in diesem
Jahr den OWL-Innovationspreis MARKTVISIONEN aus. Bewerben können sich
Unternehmen aus der Region mit innovativen Leistungen - Produkten,
Dienstleistungen und Prozessen. Ein Sonderpreis wird für eine Erfolg
versprechende Unternehmensgründung verliehen. Dieser ist mit einem
Preisgeld von 5.000,- ? dotiert, gestiftet von E.ON Westfalen Weser und
den Stadtwerken Bielefeld. Um diesen Sonderpreis ?Start Up? können
sich junge Unternehmen bewerben, die sich innerhalb der letzten drei
Jahre auf Grundlage eines Produkts oder einer Dienstleitung
selbstständig gemacht haben. Bewertet werden die Aussichten, sich in
den kommenden Jahren auf dem Markt durchzusetzen.

Bewerbungsschluss ist der 15. Mai 2009. Die Bewerbungsunterlagen gibt
es bei der OWL Marketing GmbH unter (0521) 967330 oder
www.ostwestfalen-lippe.de. Die Preisträger werden am 4. November im
Rahmen einer Festveranstaltung geehrt.


Termine

Bis 1. Juni 2009 Der Weg der Kreuze. Ausstellungspräsentation des
landesweiten Kunstprojekts ?Das Kreuz mit dem Kreuz? von Ludger Hinse,
Museum Kloster Bentlage, Rheine (Info: www.kloster-bentlage.de)






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Apr 8 10:37:06 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 08 Apr 2009 10:37:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Filme zur Ausstellung "Aufriss" im LWL-Landesmuseum
Message-ID: 49DC7E52.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.04.2009, 09:30


AKTUELL

Dekonstruktion im Film
Filme zur Ausstellung "Aufriss" im LWL-Landesmuseum

Münster (lwl). Parallel zur Ausstellung "Aufriss" im LWL-Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte thematisiert die Filmreihe "Raum /
Dekonstruktion im Film" die filmische Auseinandersetzung mit Raum im
buchstäblichen wie im übertragenen Sinn. Im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) steht das Haus als primäre
Architektur des Menschen dabei ebenso im Fokus wie die Erweiterung auf
den sozialen, emotionalen und imaginären Raum im Film.

Anhand von Spielfilmen wird das filmische Potenzial im Umgang mit Raum
vorgestellt. Gezeigt werden "Die Familie mit dem umgekehrten
Düsenantrieb" (1984) am 14. April und "Vergiss mein nicht!" (2004) am
15. April. Die Zuschauer erleben die perfekte Illusion von Räumlichkeit,
ebenso wie ihre atemberaubende Zerstörung.

Die vollständige Zerstörung des Familienheims illustriert die
japanische Eskalationskomödie "Die Familie mit dem umgekehrten
Düsenantrieb". Elemente der Katastrophentheorie mischen sich dabei
unterhaltsam mit surrealem Wahnsinn. Was passiert, wenn sich Orte der
Erinnerung mit realen Räumen überlagern, zeigt Michel Gondrys
oscargekröntes Meisterwerk "Vergiss mein nicht!". Jedem Film geht
eine kurze Einführung der Filmwissenschaftlerin Elke Kania von der
Universität Köln voraus.

Dienstag, 14. April 2009, 19 Uhr
DIE FAMILIE MIT DEM UMGEKEHRTEN DÜSENANTRIEB (GYAKUFUNSHA KAZOKU)
Japan 1984, Farbe, 106 min, dt.
Regie: Sôgo Ishii
Einführung: Elke Kania, Kunst- und Filmwissenschaftlerin M.A. (Köln)

Mittwoch, 15. April 2009, 19 Uhr
VERGISS MEIN NICHT! (ETERNAL SUNSHINE OF THE SPOTLESS MIND)
Frankreich 2004, Farbe, 108 min, dt.
Regie: Michel Gondry
Einführung: Elke Kania, Kunst- und Filmwissenschaftlerin M.A. (Köln)

Zu den Filmen erscheint ein Begleittext in der Ausstellungs-Publikation
zu Aufriss.

Dauer der Ausstellung:
4. bis 19. April 2009

Öffnungszeiten während der Ausstellung:
12 -20 Uhr

Lange Nacht: Am 18. April ist die Ausstellung bis 22 Uhr geöffnet und
anschließend findet eine Party statt.





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Apr 9 09:54:18 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 09 Apr 2009 09:54:18 +0200
Subject: [WestG] [AKt] Vortrag: Was wollten die Taeufer in Muenster?,
14.04.2009
Message-ID: 49DDC5CA.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 09.04.2009, 08:55


AKTUELL


Was wollten die Täufer in Münster?

Vortrag über die Wiedertäufer im Haus der Niederlande

Die Geschichte der Stadt Münster ist eng verbunden mit der Bewegung der
sogenannten "Wiedertäufer". Aber was wollten die Täufer in Münster,
welche Ideen trieben sie an? Diesen Fragen geht der niederländische
Theologie Dr. Henk Bakker (Amsterdam/Ede) in einem Vortrag über "Die
Eschatologie der münsterschen Täufer" am Dienstag, 14. April 2009, um
19.30 Uhr in der Bibliothek des Zentrums für Niederlande-Studien der
Universität Münster im "Haus der Niederlande", Alter Steinweg 6/7,
nach.

Die Bewegung der Täufer war nach Auffassung von Bakker alles andere als
einheitlich. Manche Mitglieder und Anhänger vertraten friedliche und
gewaltlose Positionen, andere hatten kriegerische und staatsgefährdende
Einstellungen. Trotzdem gab es Gemeinsamkeiten, denen Henk Bakker in
seinem Vortrag im "Haus der Niederlande" auf die Spur kommen will.
Anhand der Schriften von Thomas Müntzer (1489-1525) nähert er sich der
Konzeption und den Wurzeln der Bewegung der Wiedertäufer.


INFO

Haus der Niederlande
Alter Steinweg 6/7
Münster
http://www.uni-muenster.de/HausDerNiederlande/





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Apr 9 12:41:15 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 09 Apr 2009 12:41:15 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Auszeichnung_f=C3=BCr_beispielhafte_B?=
=?utf-8?q?eitraege_zum_Denkmalschutz?=
Message-ID: 49DDECEB.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 09.04.2009, 12:30


AKTUELL

Auszeichnung für beispielhafte Beiträge zum Denkmalschutz
Kreis Borken verleiht den ?Felix-Sümmermann-Preis für Denkmalpflege" /
Jetzt bewerben

Zeugnisse der Vergangenheit für die Zukunft bewahren: Das ist das Ziel
von Denkmalpflege. Beispielhafte Projekte aus dem Westmünsterland
zeichnet der Kreis Borken in diesem Jahr bereits zum vierten Mal mit dem
Felix-Sümmermann-Preis aus. Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen
können sich bis zum 30. Juni 2009 um die mit insgesamt 5.000 Euro
dotierte Auszeichnung bewerben. Verliehen wird der Preis dann am 13.
September, der zugleich Europäischer Denkmaltag und Tag des offenen
Denkmals in Deutschland ist.

Der Felix-Sümmermann-Preis würdigt besondere Verdienste um die Rettung,
Erhaltung, Restaurierung und Pflege von Denkmälern im Kreis Borken.
Chancen haben auch Objekte und Projekte, die zwar nicht unmittelbar mit
dem Denkmalschutz zu tun haben, ihn aber dennoch fördern. ?Deshalb
kommen auch wissenschaftliche Arbeiten, touristische Projekte oder
innovative Konzepte zur Nutzung von Denkmälern für den Preis in Frage",
erläutert der Leiter der Kulturabteilung des Kreises, Günther Inhester.
?Sie sollten allerdings immer Bezug zum Kreis Borken haben." Eine
unabhängige Jury unter dem Vorsitz von Landrat Gerd Wiesmann wird die
Entscheidung treffen. Der erste Preis ist mit 2.500 Euro dotiert, für
den zweiten Platz gibt es 1.500 Euro und für den dritten Rang 1.000
Euro. Daneben erhalten die Preisträger auch eine vom Vredener Künstler
Walter Wittek gestaltete Ehrengabe.

?Durch den Sümmermann-Preis hat die Denkmalpflege im Kreis neue Impulse
und vermehrte Aufmerksamkeit erhalten", ist Landrat Gerd Wiesmann
überzeugt. Den ersten Platz belegten bei der Premiere im Jahr 2000
die Familie Menke aus Südlohn für die Erhaltung ihrer Windmühle, im Jahr
2003 der Heimatverein Ammeloe für seine Bemühungen um das Haus Noldes
und im Jahr 2006 die Heimatvereine Isselburg und Asbeck, die den
Stadtturm Isselburg bzw. Dormitorium und Kreuzgang des ehemaligen
Damenstifts in Asbeck zu neuem Leben erweckten.

Der Namensgeber für den Preis, Felix Sümmermann, stand fast 35 Jahre
lang an der Spitze des Kreises Ahaus. Von 1920 bis 1940 leitete er das
Landratsamt, nach dem Krieg berief ihn die britische Militärverwaltung
wieder in seine alte Position. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli
1944 war er verhaftet worden, da er der Mittäterschaft verdächtigt
wurde. Nach dem Krieg setzte er sich unter anderem dafür ein, dass der
Kreis das stark zerstörte Schloss Ahaus erwarb und wieder aufbaute.

Bewerbungen um bzw. Vorschläge für die Vergabe des
Felix-Sümmermann-Preises gehen, angemessen begründet und
dokumentiert, an den Kreis Borken, Fachbereich Schule, Bildung, Kultur
und Sport, Burloer Straße 93 in 46325 Borken. Informationen gibt es
telefonisch unter 02861/82-1348 und -1350 sowie per Mail an
kulturamt at kreis-borken.de.






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Apr 9 13:53:04 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 09 Apr 2009 13:53:04 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Informationen aus der Villa ten Hompel
Message-ID: 49DDFDC0.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Christoph Spieker"
Datum: 09.04.2009, 13:07


AKTUELL

Liebe Freundinnen und Freunde der Villa, sehr geehrte Damen und
Herren,
Frohe Ostertage wünscht Das Villa-Team.

Ausblick:
22.04.2009 Bilder, die Geschichte machten! Prof. Dr. Gerhard Paul aus
Flensburg stellt am 22. April seinen Bilderatlas ?Das Jahrhundert der
Bilder? vor. Kooperation mit dem LWL-Medienzentrum für Westfalen

28.04.2009 Raphael Seligmann, Berlin, Einander verstehen -
?Deutsche? und ?Juden?.
Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit
Münster(CJZ) und Evangelischen Forum Münster

06.05.2009 Prof. Dr. Klaus Ahlheim, Erkenntnis und Empathie in der
historisch politischen Bildung, Mittwochsgespräch

11.05.2009 Sibylle Krause-Burger, Stuttgart, Herr Wolle lässt noch
einmal grüßen - Geschichte meiner deutsch-jüdischen Familie,
Kooperation mit CJZ und Ev. Forum

und

Rückblick:
1. Premiere I: Das Schicksalsschiff von Rosine De Dijn. Die Belgische
Autorin hat den Mit-Veranstaltern von der Gesellschaft für Chr. Jüd.
Zusammenarbeit und dem Evgl. Forum und uns sehr geholfen. Kurzfristig
musste die Lesung mit Frau Krause-Burger auf den 11. Mai 2009 (s.o.)
verschoben werden. Frau De Dijn konnte in einem sehr anschaulichen und
intensiv besprochenen Vortrag das erste Mal ihr allerneustes Buch
vorstellen.

2. Premiere II: Eine sehr lebendige Veranstaltung war die ausverkaufte
Präsentation des Schülerfilms "Zeitsprünge". Kooperation mit dem
Medienservice für Münster im LWL-Medienzentrum für Westfalen, der
Katholisch-Sozialen Akademie Franz Hitze Haus und der
Paul-Gerhardt-Realschule Münster. Einen Trailer finden Sie unter:
http://www.derwesten.de/nachrichten/video/im-westen/2009/4/7/news-116517299/detail.html


3.Zusammen mit dem Ausländerbeirat Münster wurde Dieter Begemann aus
Herford eingeladen über den "blutigen" Weg der SS-Polizeidivision
durch
Griechenland zu verfolgen (Information in der Anlage)

4. Ein Internationaler Workshop zum Thema ?Die langen 70er Jahre?,
auch ein schwarzes Jahrzehnt in
Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Religion und Politik" und dem
Historischen Seminar der Universität Münster hielt drei Tage die Villa
in Schwung. Gäste aus Italien, England, den Niederlanden und diversen
deutschen Universitäten folgten dann auch dem öffentlichen
Mittwochsgespräch mit Prof. Dr. Frank Bösch, Gießen, über die
Neuformierung der Christdemokraten in den siebziger Jahren.

5. Oberbürgermeister Burkhard Jung aus Leipzig stattete seiner
Studienstadt einen Besuch ab und sprach über ?60 Jahre Bundesrepublik
- 20 Jahre friedliche Revolution?. Die Kooperationsveranstaltung
mit dem West-Ost-Forum Münster und der VHS Münster war gut besucht und
gesprächsintensiv.

6. Die Villa war eingeladen auf der Tagung der Arbeitsgemeinschaft der
Polizeipräsidenten in Deutschland in Berlin über den Umgang mit
Polizeigeschichte berichten.
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/44143/1376282/polizeipraesidium_nordhessen_kassel


7. mobim: Prozess gegen Autonome Nationalisten in Ahlen, heute wurde
das Urteil gefällt. Älterer Bericht im Lokalfenster des WDR:
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/02/19/lokalzeit-muensterland-rechtsextremismus.xml



nochmals beste Grüße aus der Villa
wünscht
Ihr

Christoph Spieker
(Leiter)
Geschichtsort "Villa ten Hompel"
--------------------------------
Stadt Münster
Der Oberbürgermeister
Dezernat für Bildung, Familie, Jugend, Kultur und Sport
Kaiser-Wilhelm-Ring 28

48145 Münster
Tel.: 0049 251 492 7112
email: spiekerc at stadt-muenster.de

Internet: http://www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel

Der Geschichtsort Villa ten Hompel der Stadt Münster ist das Ergebnis
von Teamwork. Einige der festen Ansprechpartner im Hause finden Sie
hier:
www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel/ansprechpartner.html






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Apr 9 13:54:31 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 09 Apr 2009 13:54:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Lippstadt: "Museumsgenuss" geht auf Wanderschaft
Message-ID: 49DDFE17.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 09.04.2009, 12:41


AKTUELL

"Museumsgenuss" geht auf Wanderschaft
Der neue ?Museumsgenuss? des Lippstädter Heimatmuseums verbindet
Geschichtsspaziergang, Museumsbesuch und ?Imbiss? in der historischen
Museumsküche

Lippstadt. Der beliebte ?Museumsgenuss? des Lippstädter Heimatmuseums
wartet in diesem Jahr mit einer Neuerung auf. Neben der thematischen
Führung durch das Museum und einem Austausch in der historischen
Museumsküche in gemütlicher Runde verlässt er nun auch das Museum und
führt zu den geschichtsträchtigen Orten der historischen Altstadt.
Den Anfang macht am Freitag, 17. April 2009, um 15.00 Uhr die
Stiftsruine. Unter dem Thema ?Die Stiftsruine - Das Lippstädter
Kronjuwel? führt der neue Museumsgenuss die Besucher zum Gelände des
Damenstifts, welches sich in unmittelbarer Nachbarschaft des
Heimatmuseums befindet. Dabei wird den Besucherinnen und Besuchern die
schöne Ruine aus der Übergangszeit der Romanik zur Gotik vorgestellt und
beim anschließenden Rundgang durch das Heimatmuseum werden insbesondere
die Exponate, die als freundliche Leihgabe des Damenstiftes im Museum
ausgestellt werden, besonders hervorgehoben.

Brücke zwischen Museum und historischen Orten schlagen
Mit der Neukonzeption soll ?eine Verknüpfung, eine Brücke vom
Städtischen Heimatmuseum zu den geschichtsträchtigen Punkten in
unserer schönen Lippestadt? geschaffen werden, erläutert
Museumsmitarbeiterin Angelika Scheunemann die neue Ausrichtung.
Erleichtert werde dies durch die zentrale Lage des Heimatmuseums an der
Rathausstraße 13. Dadurch werde das Museum ?Ausgangspunkt und auch
Mittelpunkt kultureller Veranstaltungen?, so Scheunemann. Das Thema
?Stiftsruine? wird hierbei den Anfang machen.

Die Veranstaltung dauert c. 2,5 Stunden. Die Kosten betragen 3,00 Euro
pro Person. Um eine Anmeldung wird unter Tel. 02941/980-259 oder
heimatmuseum at stadt-lippstadt.de gebeten.

500 Besucher kamen bisher in den Genuss
Das erfolgreiche Angebot ?Museumsgenuss? des Lippstädter
Heimatmuseums findet seit Oktober 2006 statt. Über 500 Besucher sind
bereits in den ?Museumsgenuss gekommen. Das Angebot richtet sich
insbesondere an Erwachsene und möchte neben den Lippstädterinnen und
Lippstädtern auch die Gäste in den umliegenden Kurorten Bad
Waldliesborn, Bad Westernkotten und Bad Sassendorf und besonders die
Generation 60+ ansprechen.

Auch gebuchte Gruppenführungen möglich
Selbstverständlich kann die Veranstaltung auch für Gruppen bis zu 15
Personen gebucht werden. Während bzw. nach der Einführung besteht die
Möglichkeit zum Austausch in der historischen Museumsküche in
gemütlicher Runde bei einer Tasse Tee oder Kaffee. Auch ein
mitgebrachter Imbiss kann eingenommen werden. Was sollte allerdings
unbedingt mitgebracht werden? Neugierde!






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Apr 14 11:31:54 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 14 Apr 2009 11:31:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Freitags-Kolloquium zu Problemen
vergleichenderStaedtegeschichte
Message-ID: 49E4742A.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte"

Datum: 14.04.2009, 11:26



AKTUELL
Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte


Programm

15.05.2009
Michael Dengler M.A., Konstanz
?Wo das wortt klingt, do ist Gott?. Eine interaktionstheoretische
Analyse lutherischer Sakralarchitektur am Beispiel der Regensburger
Dreieinigkeitskirche


29.05.2009
Prof. Dr. Stefan Goch, Gelsenkirchen
Vom Revier der großen Dörfer zur nachindustriellen Urbanität der
Ruhrstadt


19.06.2009
Dr. Nicolas Rügge, Osnabrück
Geistliche Residenz in einer branden-burgischen Landstadt. Herford zur
Zeit der Äbtissin Elisabeth von der Pfalz (1667-1680)


03.07.2009
Dr. Olivier Richard, Mulhouse
?Memoria und städtische Identität? am Beispiel Regensburgs im
Spätmittelalter


17.07.2009
HD Dr. Ulrich Rosseaux, Dresden
Urbanität und Tourismus. Kur- und Bäderstädte als Phänomen der
Urbanisierung im 18. und 19. Jahrhundert


INFO

Die Vorträge finden jeweils freitags um 15.00 Uhr c. t. in den Räumen
des Instituts statt.
Königsstr. 46
48143 Münster






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Apr 14 15:14:18 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 14 Apr 2009 15:14:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Abschiedsfeier Professor Dr. Jochen Radkau, Bielefeld,
22.04.2009
Message-ID: 49E4A84A.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Bielefeld"
Datum: 14.04.2009, 15:08


AKTUELL

Abschiedsfeier für Professor Dr. Jochen Radkau
Festvortrag zur Umweltgeschichte

Mit dem Ende des Wintersemesters 2008/2009 wurde Professor Dr. Joachim
Radkau emeritiert. Die Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie
und Theologie der Universität Bielefeld, der er seit 1980 angehört, ehrt
ihn mit einer akademischen Abschiedsfeier am ?Earth Day?, dem 22.
April 2009 ab 18 Uhr im Hörsaal 2. Den Festvortrag ?Umweltgeschichte und
die Geschichtswissenschaft? hält Professor Dr. Reinhold Reith
(Salzburg).

Joachim Radkau gehört zu den hervorragenden Vertretern der Bielefelder
Schule der historischen Sozialwissenschaft, die das internationale
Renommee der Fakultät begründet. Er hat zur Geschichte der deutschen
Atomwirtschaft (1983) und der Technik in Deutschland (1989/2008)
Standardwerke geschrieben. Sein Werk über das ?Zeitalter der
Nervosität? (1998) hat auf dem Gebiet der Mentalitätsgeschichte
Maßstäbe gesetzt. Dies gilt in globaler Perspektive auch für seine
Universalgeschichte der Umwelt (Natur und Macht, 2000). Sie wurde in
zahlreiche Sprachen übersetzt - auch ins Chinesische. Mit seiner
Max-Weber-Biographie (2005) hat Radkau ebenfalls ein weltweites Echo
hervorgerufen und der Wissenschaftsforschung neue Impulse gegeben.
Der Umwelthistoriker verkörpert in bester Weise das Humboldtsche Ideal
des lehrenden Forschers. Seine praxisnahe Lehre war erfolgreich, weil er
die Studierenden mit großem didaktischem Können an die Spitze der
Forschungserfahrung führen konnte. Er ist zudem Autor weit verbreiteter
Schulbücher. Als Forscher tritt Radkau nicht in den Ruhestand. Er
arbeitet an einer Biographie des ersten Bundespräsidenten, Theodor
Heuß.


INFO

Prof. Dr. Werner Abelshauser
Universität Bielefeld
Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie
Tel: 0521 / 106-3094, E-Mail: werner.abelshauser at uni-bielefeld.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Apr 15 09:47:01 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 15 Apr 2009 09:47:01 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Die Polizei im NS-Staat, Muenster, 13.05.-15.05.2009
Message-ID: 49E5AD15.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "forum geschichtskultur"
Datum: 15.04.2009, 07:14
Übernahme aus der Liste Geschichtskultur Ruhr


TAGUNG

13. bis 15. Mai 2009
Konferenz: Die Polizei im NS-Staat
Veranstalter: Deutsche Hochschule der Polizei in Kooperation mit dem
Deutschen Historischen Museum und der Villa ten Hompel, Münster

Gegenstand dieser internationalen Tagung an der Deutschen Hochschule
der Polizei in Münster sind Forschungsergebnisse zur Polizei im
NS-Staat, zu ihrer Rolle und Funktion im nationalsozialistischen
Terrorregime und ihrer Beteiligung an Deportationen, Zwangsarbeit und
Völkermord.
Ziel des Symposiums ist es, den Forschungsstand zur Polizei im NS-Staat
zu dokumentieren und neuere Forschungsfelder bekannt zu machen. In
diesem Sinne dient das Symposium der Vorbereitung einer temporären
Ausstellung zum Themenfeld, deren Eröffnung für März 2011 im Deutschen
Historischen Museum in Berlin geplant ist.
Es soll den Transfer zwischen
- Polizeihistorikern
- Ausstellungsmachern
- Wissenschaftlern aus dem Bereich der polizeilichen Aus- und
Fortbildung
- Polizeibeamten aller Laufbahngruppen
- und einer zeitgeschichtlich interessierten Öffentlichkeit
ermöglichen.

Details zum Programm wie zu den Referenten und Themen der einzelnen
Panel sind unter der Ankündigung des Symposiums auf der Homepage der
Deutschen Hochschule der Polizei unter www.dhpol.de zu finden.

Das Symposium richtet sich neben Polizeibeamten und Polizeihistorikern
in gleicher Weise an Historiker, Studenten, Journalisten, Lehrer,
Dozenten und weitere Multiplikatoren historisch-politischer Bildung, die
sich beruflich oder privat für diesen wichtigen Teil der deutschen
Polizeigeschichte interessieren. Die Tagungssprache ist deutsch.

Teilnahmegebühr:
80 EUR, darin enthalten die Kosten für zwei Übernachtungen (EZ) und
Verpflegung während der Veranstaltung (50 EUR); die Teilnahmegebühr von
30 EUR reduziert sich für Studenten mit gültigem Studentenausweis auf 15
EUR, Reisekosten werden nicht erstattet.

Anmeldung:
es wird um verbindliche Anmeldung bis zum 22. April 2009 unter
ymposium2009 at dhpol.de mit Angabe der postalischen Anschrift und der
am 14.5. präferierten Vortragsveranstaltung gebeten. Teilnehmer erhalten
aufgrund der nur begrenzt zur Verfügung stehenden Teilnehmerplätze eine
Anmeldebestätigung. Anmeldung per Briefpost ebenfalls möglich unter
Deutsche Hochschule der Polizei, z. Hd. Herrn Dr. Wolfgang Schulte, Zum
Roten Berge 18 - 24, 48165 Münster.

Programm unter: www.dhpol.de

Sammelband:
Es ist beabsichtigt, die Beiträge des Symposiums in Form eines
Sammelbandes zu veröffentlichen.


PROGRAMM

Mittwoch, 13.05.2009
Begrüßung
Präsident Klaus Neidhardt,
Deutsche Hochschule der Polizei

Einführungsvortrag
Prof. Dr. Patrick Wagner
Der Kern des völkischen Maßnahmenstaates. Rolle, Macht und
Selbstverständnis der Polizei im Nationalsozialismus

Diskussion

18.00 Uhr Abendessen

20.00 Uhr Abendveranstaltung
Über den Umgang mit der NSVergangenheit im Film - Dialog zwischen dem
Regisseur und Filmemacher Romuald Karmakar und NN

Donnerstag, 14.05.2009
Einführung in den Tag
Vorträge und Diskussion in den Panels

Panel I - Die Polizei im Reich und danach Moderation:
Prof. Dr. Peter Longerich, Universität London

Panel II - Die deutsche Polizei im Osten
Moderation: Prof. Dr. Klaus-Peter Mallmann, Universität Stuttgart

Panel III - Kooperation und Kollaboration
Moderation: Prof. Dr. Alf Lüdtke, Universität Erfurt

Panel IV - Mehr als Gestapo und Orpo
Moderation: Prof. Dr. Patrick Wagner, Universität Halle
Prof. Dr. Alfons Kenkmann, Universität Leipzig

Panel V - Cop culture und historischpolitische Bildungsarbeit
Moderation: Christoph Spieker, Geschichtsort Villa ten Hompel, Münster

Mittagspause von 12.30 - 14.00 Uhr

Freitag, 15.05.2009
Plenumsveranstaltung - Vorstellung der Ergebnisse der Panels und
Diskussion
Prof. Dr. Peter Longerich, Universität London
Prof. Dr. Klaus-Michael Mallmann, Universität Stuttgart
Prof. Dr. Alf Lüdtke, Universität Erfurt
Prof. Dr. Patrick Wagner, Universität Halle
Prof. Dr. Alfons Kenkmann, Universität Leipzig
Christoph Spieker, Geschichtsort Villa ten Hompel, Münster

Veranstaltungsort:
Deutsche Hochschule der Polizei in Münster
Zum Roten Berge 18-24, 48165 Münster
www.dhpol.de







From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Apr 15 09:52:00 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 15 Apr 2009 09:52:00 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BKONF=5D_Werben_f=C3=BCr_Strom_1890-2010=2C_R?=
=?utf-8?q?ecklinghausen=2C_04=2E06=2E-06=2E06=2E2009?=
Message-ID: 49E5AE40.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "forum geschichtskultur"
Datum: 15.04.2009, 07:14
Übernahme aus der Liste Geschichtskultur Ruhr


TAGUNG

4. bis 6. Juni 2009
Tagung: Werben für Strom 1890 - 2010
Gemeinsame Tagung des Gesprächskreises Technikgeschichte und
des Museums Strom und Leben

Der 28. Gesprächskreis Technikgeschichte findet im Vorjahr der
Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 in Kooperation mit dem Museum Strom
und Leben im Umspannwerk Recklinghausen statt. ?Werben für Strom 1890 -
2010? heißt das diesjährige Thema, das von Referenten aus Deutschland,
Österreich und Tschechien vorgestellt wird. Unter technik-, wirtschafts-
und sozialgeschichtlichen, kunst- und architekturgeschichtlichen sowie
umweltgeschichtlichen Aspekten werden 120 Jahre Stromwerbung behandelt.
Darüber hinaus möchte die Tagung den Kontext von Kommunikation und des
alltagsbestimmenden Produkts ?Strom? beleuchten.

Programm


Donnerstag, den 4.Juni 2009

16.30 Uhr
Anmeldung im Umspannwerk Recklinghausen, Museum Strom und Leben,
Möglichkeit zur Besichtigung des Museums

19.00 Uhr
Abendliches Treffen im Ristorante Rosmarino, Berliner Platz 7, 44623
Herne, U 35 Archäologie Museum, Tel. 02323-9595046,
www.rosmarino-herne.de


Freitag, den 5. Juni 2009

9.00 Uhr
Exkursion zum Klärwerk Bottrop (Änderungen vorbehalten)
Abfahrt: Herne Bahnhof

13.00 Uhr
Begrüßung
Hanswalter Dobbelmann, Museumsleiter

Einführung
Regina Weber, Museum Strom und Leben, Recklinghausen

Moderation
Dr. Peter Theissen, Museum Vosswinckelhof, Dinslaken

13.30 Uhr
Dr. Frank Dittmann, Deutsches Museum München, Abt. Energietechnik: Die
frühe Elektrotechnik und ihre Ausstellungen

Dr. Anita Kühnel, Kunstbibliothek Berlin, Sammlung Grafikdesign: ?Le
Confort par l`Électricité? Werbung und Elektrizität von 1890 bis 1950

15.00 Uhr
Pause

15.15 Uhr
Frank und Hanno Trurnit, Trurnit Gruppe, Ottobrunn: 105 Jahre
Strom-Kundenzeitschriften

Dr. Bettina Günter, Berlin: Der Wettstreit zwischen Strom und Gas -
gespiegelt in zeitgenössischer Werbung

16.45 Uhr
Pause

17.00 Uhr
Prof. Dr. Martina Hessler, Hochschule für Gestaltung, Fachbereich
Produktgestaltung, Offenbach am Main: Maschinen für Frauen. Werbung für
elektrische Haushaltsgeräte in der Zwischenkriegszeit

Dr. Beate Krieg, Landfrauenverband Württemberg-Baden, Stuttgart: Der
Landhaushalt im Fokus - Werbeoffensive für elektrische
Gemeinschaftsanlagen in den 1950er Jahren

18.30 Uhr
Besprechung des Gesprächskreises Technikgeschichte 2011, Tagungsort
Oberösterreichisches Landesmuseum Linz

19.30 Uhr
Abendempfang im Umspannwerk Recklinghausen


Samstag, 6. Juni 2009

9.00 Uhr
Katrin Holly, Heimatpflege Schwaben, Augsburg: Von der Elektro- zur
Energiegemeinschaft. Die Elektrogemeinschaft der Lechelektrizitätswerke
AG im 20. Jahrhundert

Prof. Dr. Reinhold Reith, Universität Salzburg, Institut für
Geschichte: Kohle, Strom und Propaganda im Zweiten Weltkrieg: Die Aktion
?Kohlenklau? 1942/43

10.30 Uhr
Pause

11.00 Uhr
Prof. Dr. Joachim Radkau, Universität Bielefeld, Fakultät für Neuere
Geschichte: Strom und Natur. Zur Öko-Ikonografie der
Elektrizitätswerbung

Sylvia Wölfel, Technische Universität Dresden, Institut für Geschichte:
Von der Werbung für Strom zur Werbung für Energieeffizienz 1970 bis
heute

12.30 Uhr
Mittagspause

13.30 Uhr
Johana Pauly, Národni Techniké Muzeum Praha: Die erste Lichtreklame in
Prag am Wenzelsplatz und an Warenhäusern in den 1930 Jahren

Dr. Axel Föhl, LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland: Die Fassade als
Werbe-Information? Ornamentale Architekturelemente der Technik an Bauten
der Elektroindustrie in Europa

Dr. Michael Schimek, Stiftung Rhein-Pfälzisches Freilichtmuseum, Bad
Sobernheim: Das Museum als Medium der Unternehmenskommunikation am
Beispiel des Rheinland-Pfälzischen Freilichtmuseums

16.30 Uhr
Ende der Tagung

Anmeldeschluss:
8. Mai 2009

Kontakt:
Regina Weber, M.A.
Umspannwerk Recklinghausen
Museum Strom und Leben
Tel. 02361-382216
Fax 02361-382215
regina.weber at rwe.com

Tagungsort:
Umspannwerk Recklinghausen
Museum Strom und Leben
Uferstr. 2-4, 45663 Recklinghausen







From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Apr 16 12:13:46 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 16 Apr 2009 12:13:46 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Elisabet Ney, Luedinghausen, 23.04.2009
Message-ID: 49E720FA.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "König-Heuer, Ursula"
Datum: 16.04.2009, 12:12


AKTUELL

Im Rahmen der Ausstellung "Der Bildhauer Wilhelm Haverkamp - vom
Münsterland nach Berlin" referiert Dr. Barbara Rommé aus Münster auf
Burg Vischering in Lüdinghausen über die Bildhauerin Elisabet Ney.
Elisabet Ney war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Kunstwelt
des 19. Jh. und in vielerlei Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung. Geboren
1833 in Münster, setzte sie für sich als eine der ersten Frauen in
Deutschland den Zugang zu einer Akademieausbildung durch. In einer Zeit,
in der berufliche Karrieren äußerst selten waren, gelang es ihr - als
eine der weltweit wenigen Bildhauerinnen - von ihrer Kunst zu leben,
obwohl Kreativität als rein männliche Eigenschaft galt.

Zahlreiche berühmte Persönlichkeiten ließen sich von ihr - einer Frau -
porträtieren: der Philosoph Arthur Schopenhauer, Wissenschafter wie
Alexander von Humboldt und Justus von Liebig, aber auch Staatsmänner wie
Otto von Bismarck oder auch der italienische Freiheitskämpfer Giuseppe
Garibaldi. Sogar die regierenden Könige Georg V. von Hannover und Ludwig
II. von Bayern saßen Elisabet Ney Modell.

Mit großer Intensität setzte sie sich in stundenlangen Sitzungen mit
den Charaktereigenschaften der Poträtierten auseinander und hielt diese
auf einzigartige Weise in lebendigen Poträts fest. Durch eine für Frauen
außergewöhnliche Kurzhaarfrisur und selbst entworfene, später auch weit
fallende Kleidung ohne Korsett inszenierte sie sich zu einer
auffallenden Künstlerpersönlichkeit. Sie verzichtete bewusst auf das "h"
in ihrem damals sehr häufig vorkommenden Vornamen Elisabeth, um sich
auch auf diese Weise abzuheben. Ihre Heirat mit dem Arzt und Forscher
Edmund Montgomery hielt sie bis an ihr Lebensende geheim, da sie ihre
Unabhängigkeit nicht beeinträchtigen wollte und als "Fräulein" im
damaligen Rechtssystem mehr Freiheiten besaß. 1871 ging sie mit ihrem
Ehemann in die USA und eroberte sich auch dort einen festen Platz in der
Kunstszene. Sogar im amerikanischen Parlamentsgebäude, dem Kapitol in
Washington D.C., sind noch heute zwei Statuen zu sehen.

Frau Dr. Barbara Rommé ist seit 1998 Direktorin des Stadtmuseums
Münster; sie forscht insbesondere zur deutschen Skulptur des
Mittelalters und der Frühen Neuzeit sowie zu Themen der münsterischen
Stadtgeschichte und Museologie. 2008 hat sie im Stadtmuseum Münster die
erste Retrospektive zur Bildhauerin Elisabet Ney ausgerichtet und mit
einem interdisziplinären Autorenteam einen umfangreichen Katalog zu
Leben und Werk vorgelegt.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag: "Sie ist weder Frau noch Mädchen, sondern eine Künstlerin, und
damit ist alles gesagt." ,
Die Bildhauerin Elisabet Ney (1833-1907) in Europa und Amerika. Ein
Portrait in Bildern und Briefen.
Datum: 23.04.2009, 19.30 Uhr
Burg Vischering (Kulturabteilung Kreis Coesfeld)
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591/7990 11
E-Mail: kultur at kreis-coesfeld.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Apr 16 12:25:59 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 16 Apr 2009 12:25:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Universitaet Bielefeld,
ForschungskolloquienSommersemester 2009
Message-ID: 49E723D7.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Bettina Brandt"
Datum: 16.04.2009, 12:19


AKTUELL

Universität Bielefeld
Schule für Historische Forschung
Forschungskolloquien Sommersemester 2009


Fakultätskolloquium und Semestereröffnung
15.04.09
Sarah Corona Berkin Guadalajara (Mexiko)
The autonomy of the own gaze. A mestizo methodology for a mestizo
society
H 16, ab 18 Uhr


Alte Geschichte
Dienstag 18-20 Uhr, Raum R2-149 (außer 15.07.)

28.04.09
Nicole Remmele (Innsbruck)
Konfliktlösungen im archaischen Griechenland

26.05.09
Juan-Pablo Lewis (Edinburgh/Bielefeld)
Sklaverei und Humanität - eine neue Voraussetzung für eine alte Frage

09.06.09
Werner Eck (Köln)
P. Quinctilius Varus - glanzvolle Karriere und Katastrophe

23.06.09
Dorothea Rohde (Bielefeld)
Finanzen als politisches Argument bei Demosthenes

07.07.09
Hans Beck (Montreal)
Die Cartocetto-Bronzen - die Lösung eines Rätsels?

14.07.09
Sondertermin
Werner Riess (University of North Carolina at Chapel Hill)
Die Performanz von Gewalt: Attische Fluchtafeln und ihre ritualistische
Bedeutung im klassischen Athen (Seminar; 18 s.t - 20.30 Uhr)

15.07.09 (Mi 18-21 Uhr, S2-107)
Werner Riess (University of North Carolina at Chapel Hill)
Demokratische Gewalt? Prolegomena zu einer Kulturgeschichte der
interpersonellen Gewalt im klassischen Athen
(Im Rahmen des SFB-Kolloquiums)

21.07.09
Simone Blochmann (Tübingen)
Principatskonstruktionen: Kaiserzeitliche Machtstrukturen in Senecas De
Clementia

Weitere Auskünfte erteilt Frau Selma Baskan, sbaskan at uni-bielefeld.de,
Tel. +49 521 106-6985


Mittelalter und Frühe Neuzeit
Donnerstag 18-20.30 Uhr, Raum R2-149

23.04.09
Bee Yun (Berlin)
Rad der Herrschaft: Visualisierung des Idealstaates im Spätmittelalter

30.04.09
Marie-Noëlle Bourguet (Paris)
A portable world: The traveller's notebook (18th-19th centuries)

07.05.09
Michael Lagers (Herne)
"vel alder, riker, guder geslechte". Der niedere Adel im
mittelalterlichen Hochstift Paderborn

28.05.09
Sabine von Heusinger (Mannheim)
Von memoria bis scharwacht - Methodische Überlegungen zum Zunftbegriff

04.06.09
Laurence Fontaine (Paris)
Poverty, women and capability in early modern Europe

18.06.09
Klaus Schreiner (München)
"Heilige Sygzeichen". Form und Funktion symbolischer
Kommunikationsmedien

25.06.09
Ronald G. Asch (Freiburg)
Die englische und französische Monarchie im 17. Jahrhundert zwischen
Entzauberung und Resakralisierung

02.07.09
Jon Matthieu (Luzern)
Staatsbildung von unten - Konzepte und Kontroversen

09.07.09
Franz-Joseph Arlinghaus (Bielefeld)
Städte in der Stadt. Stadtteile und Sondergemeinden als Problem der
vormodernen Stadt

16.07.09
Birgit Emich (Freiburg)
Die Formalisierung des Informellen. Patronage, Korruption und
Bürokratisierung in der Frühen Neuzeit

Weitere Auskünfte erteilt Frau Gudrun Lehmann,
glehmann at uni-bielefeld.de
Tel. +49 521 106-3264


Neuere Geschichte und Geschlechtergeschichte
Dienstag 18-20 Uhr, Raum T2-149

28.4.09
Christine Hikel (Bielefeld)
"...für immer vereint in Beton und Seligkeit..." München als
Erinnerungsort der "Weißen Rose"

12.5.09
Maja Figge (Berlin)
"Ein Mann geht durch die Wand": Krise und Stabilisierung weißer
Männlichkeit in
bundesdeutschen Filmen der 1950er Jahre

19.5.09
Sabine Horn (Göttingen)
Erinnerungsbilder - Auschwitz-Prozess und Majdanek-Prozess im
westdeutschen Fernsehen
(Zusammen mit dem Kolloquium Geschichte und Öffentlichkeit)

26.5.09
Mark Roseman (Indiana University Bloomington)
"Eine Wirklichkeit, deren Licht uns blind macht." NS-Täter aus der
Opferperspektive
(Zusammen mit dem Kolloquium zur Geschichte des 19. und 20.
Jahrhunderts)

16.6.09
Melanie Arndt (Potsdam)
Politik und Gesellschaft nach Tschernobyl. Belarus, Ukraine, Russland,
Litauen und Deutschland in vergleichender und beziehungsgeschichtlicher
Perspektive, 1986-2006

23.6.09
Malte Thießen (Hamburg)
Britische Bomben im deutschen Familiengedächtnis: Interviews mit
Zeitzeugen des Hamburger ?Feuersturms' von 1943

30.6.09
Moritz Mälzer (Köln)
Schelskys Reformuniversität Bielefeld

14.7.09
Achim Eberspächer (Hannover)
Leben hinter dem Mond. Die 1960er und 1970er Jahre und ihre Entwürfe
vom
"Wohnen der Zukunft"

Weitere Auskünfte erteilt Frau Jutta Wiegmann,
jwiegman at uni-bielefeld.de
Tel. +49 521 106-3221


Sozialgeschichte des 19. u. 20. Jahrhunderts
Freitag 16-19 Uhr, Raum T2-227 (außer 26.05 und 19.06.)

24.04.09
Philipp Zessin (Bielefeld)
Die Entstehung eines algerischen Journalismus bis zum Ausbruch des
Algerienkrieges

08.05.09
Sven Beckert (Harvard/Freiburg)
The Empire of Cotton: A Global History

15.05.09
Heather Jones (London)
Deciphering First World War violence against prisoners of war: causes,
agency and effects

26.05.09 (Di 18-20 Uhr, T2-149)
Mark Roseman (Bloomington/Indiana)
"Eine Wirklichkeit, deren Licht uns blind macht". NS-Täter aus der
Opferperspektive
(Zusammen mit dem Kolloquium Neuere Geschichte und
Geschlechtergeschichte)

29.05.09
Benedikt Stuchtey (London)
Thesen zu einer Geschichte der Adoption im 20. Jahrhundert

05.06.09
Dominique Schröder (Bielefeld)
Schreiben um zu überleben. Das Phänomen des Tagebuchschreibens in
nationalsozialistischen Konzentrationslagern. Motive - Funktionen -
Sprache

12.06.09
Kirsten Heinsohn (Hamburg)
Gedachte und Gemachte Ordnungen. Deutsche konservative Parteien in
geschlechterhistorischer Perspektive 1912 - 1933

19.06.09 (T2-149)
Cornelius Borck (Lübeck)
Kybernetik der Krise: Eine Universaltheorie für die Psychiatrie, den
Zusammenbruch 1945 und die Zukunft der Menschheit

26.06.09
Maren Tribukait (Bielefeld)
Die Grenzen des Zeigbaren. Visualisierung von Verbrechen in den
Massenmedien der Weimarer Republik

03.07.09
Carsten Reinhardt (Bielefeld)
Regulierungswissen. Wissenserwerb zwischen Staat, Industrie und
Wissenschaft

10.07.09
Carola Dietze (Washington)
Politische Attentate und Öffentlichkeit im 19. Jahrhundert

17.07.09
Gregor Thum (Pittsburgh/Freiburg)
Die Beherrschung des Ostens. Die deutsche Frontier von 1800 bis zur
Gegenwart

Weitere Auskünfte erteilt Frau Jutta Wiegmann,
jwiegman at uni-bielefeld.de
Tel. +49 521 106-3221


Zeitgeschichte
Montag 18-20 Uhr, Raum R2-149 (außer 18.06)

27.04.09
Peter Waldmann (Augsburg)
Das Ende terroristischer Kampagnen: Die Tupamaros (Uruguay) und der
M-19 (Kolumbien)

11.05.09
Johannes Hürter (München)
Anti-Terrorismus-Politik in der Bundesrepublik und in Italien 1969-1982
- ein Vergleich

25.05.09
Marie-Claire Hoock-Demarle (Paris)
Das Europa der Briefschreiberinnen

18.06.09
Workshop: Christian Gudehus (Essen), Anja Michaelski, Claus Kröger,
Kristoffer Klemmer (Bielefeld)

Inna Klause (Göttingen) (Do 16-18 Uhr, Raum wird noch bekannt gegeben)
Musik und Musiker in sowjetischen Zwangsarbeitslagern der Stalinzeit
(Zusammen mit dem Kolloquium Osteuropäische Geschichte)

29.06.09
Kurt Breucker (Stuttgart)
Der Deutsche Herbst 1977 und die "RAF" - Erinnerungen eines Zeitzeugen
- (Richter im Baader-Meinhof-Prozess)

06.07.09
Gerhard Paul (Flensburg)
Das Mao-Porträt auf dem Platz des Himmlischen Friedens - Geschichte,
Funktion und Wandel

Weitere Auskünfte erteilt Frau Angelika Fielstedde,
angelika.fielstedde at uni-bielefeld.de,
Tel. +49 521 106-3003


Diakonie- und Sozialgeschichte
Montag 20-22 Uhr, an verschiedenen Orten

27.04.09 (Universität Bielefeld, R2-155)
Bernhard Frings (Dülmen)
Eine münsterländische Heil- und Pflegeanstalt in den 1960er/70er
Jahren. Das Stift Tilbeck auf dem Weg zum grundlegenden Wandel

22.06.09 (KiHo Bethel, Raum wird noch bekanntgegeben)
Bartolt Haase (Bielefeld)
Calvin und die Diakonie

Weitere Auskünfte erteilt Herr Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl,
Hans-Walter.Schmuhl at Korima.de, Tel. +49 521 104048


Geschichte und Öffentlichkeit
Dienstag 18-20 Uhr, Raum T2-213

28.04.09
Jens Dehning (Berlin)
Wieviel Wissenschaft verträgt ein historisches Sachbuch

19.05.09
Sabine Horn (Göttingen)
Erinnerungsbilder - Auschwitz-Prozess und Majdanek-Prozess im
westdeutschen Fernsehen

26.05.09
Roland Feisel (Köln)
Zeitzeichen

09.06.09
Susanne Wilbers-Rost/Achim Rost (Osnabrück)
Archäologie in Kalkriese zum Varusjahr 2009

23.06.09
Gefion Apel (Freilichtmuseum Detmold)
Lernen im Museum

07.07.09
Stefan Brams (Bielefeld)
Zum Umgang mit Geschichte in der Lokalpresse

21.07.09
Rainer Pöppinghege (Paderborn)
Geschichte in Computerspielen


InterAmerikanische Studien
Dienstag 18-20 Uhr, S2-147 (außer 20.05.)

21.04.09
Yvonne Riano (Bern)
Berufliche Integration von Migrantinnen aus Lateinamerika in der
Schweiz
In Kooperation mit der ZiF-Forschungsgruppe "E Pluribus Unum? Ethnische
Identitäten in transnationalen Integrationsprozessen in den Amerikas"

28.04.09
Stephan Lanz (Frankfurt an der Oder)
Der Kampf um das Recht auf die Stadt: Städtische soziale Bewegungen in
Lateinamerika.
In Kooperation mit der ZiF-Forschungsgruppe "E Pluribus Unum? Ethnische
Identitäten in transnationalen Integrationsprozessen in den
Amerikas"

12.05.09
Ricardo López Santillán (UNAM-Mexico) / Sylvia Meichsner (London)
Crisis económica, crisis social y su impacto en la ninez mexicana
In Kooperation mit der ZiF-Forschungsgruppe "E Pluribus Unum? Ethnische
Identitäten in transnationalen Integrationsprozessen in den
Amerikas"

20.05.09 (Mi 16-18 Uhr, T 2-234)
Sven Schuster (Eichstätt)
Die Violencia in Kolumbien: Der Bürgerkrieg in Politik und
Gesellschaft, 1948-2008

02.06.09
Jochen Kemner (Bielefeld)
Lobbyarbeit und Netzwerkbildung: The 'International Movement of
Indigenous Peoples' (1978-2008)

09.06.09
Saskia Bahr (Bielefeld)
Urbane Entwicklungstendenzen in Guadalajara

Amiran Gabunia (Bielefeld)
Deutschsprachige jüdische Auswanderer in Argentinien und ihr Verhältnis
zu Deutschen nicht-jüdischer Abstammung (1933-2009)

16.06.09
Marius Littschwager (Bielefeld)
Shahrazad y Batman en la pampa: Nation and Narration en El Sur (Jorge
Luis Borges) y El gaucho insufrible (Roberto Bolaño)

23.06.09
Colja Majewski (Bielefeld)
Mediating Values: U.S. American Television Series

30.06.09
Matthias Klenk (Bielefeld)
La representacion de la urbanidad y la modernidad en el largometraje
mexicano. Una comparación de las películas 'Los olvidados' (1950) y
'Amores perros' (2000)

07.07.09
Ulrike Bock (Münster)
Der Wandel von Ordnung und Ordnungsvorstellungen in Yucatán, 1786-1825

14.07.09
Stephen Joyce (Bielefeld)
Negotiating Identities in Korean American Literature

Weitere Auskünfte erteilt Frau Rita Gaye, rgaye at uni-bielefeld.de
Tel. +49 521 106-6970


Osteuropäische Geschichte
Dienstag 18-20 Uhr, Raum U2-147 (außer 18.06.)

21.04.09
Stefan Wiese (Berlin)
Gerüchte und Gewalt - Die Choleraunruhen in Saratov 1892

28.04.09
Sandra Dahlke (Hamburg)
Skandale und Affären im späten Zarenreich: Gerichtsprozesse als
Spektakel und Medienereignisse

05.05.09
Christoph Witzenrath (Aberdeen)
Sklavenhandel, Gefangenschaft und Loskauf: Das Moskauer Reich und die
Steppe

12.05.09
Andreas Renner (Köln)
Zu Besuch beim fremden Nachbarn: Russisch-sowjetische Reiseberichte
über Japan, 1900-1960

26.05.09
Felix Heinert (Köln)
Topographie jüdischer Selbstverortungen im lokalen Raum Rigas vor 1915

02.06.09
Andreas Oberender (Berlin)
Modernisierende Eliten an der Peripherie des Zarenreiches und der
Sowjetunion. Das Beispiel Anastas Mikojan

09.06.09
Christoph Gumb (Berlin)
Ausnahmezustand. Institutionen und Gewalt in Warschau, 1904-1907

16.06.09
Galina Orlova (Rostov na Donu/Bielefeld)
Titel wird noch bekannt gegeben!

18.06.09 (Do 16-18 Uhr, Raum wird noch bekannt gegeben)
Inna Klause (Göttingen)
Musik und Musiker in sowjetischen Zwangsarbeitslagern der Stalinzeit
(Zusammen mit dem Kolloquium Zeitgeschichte)

30.06.09
André Berelowitch (Paris)
"Corruption" in Muscovy: between extortion, present-giving and
taxation. The inner working of a XVIIth century provincial network

07.07.09
Daria Sambuk (Jena)
"Zum Wohle der Allgemeinheit...": Das Medizinalwesen im Russischen
Reich von 1762 bis 1831

14.07.09
Börries Kuzmany (Wien)
Zentrum und Peripherie an der österreichisch-ungarischen Grenze: die
Stadt Brody im langen 19. Jahrhundert

21.07.09
Julia Richers (Basel)
Kosmos- und Raumfahrtfieber in der Sowjetunion zwischen Technikkult und
sozialen Utopien

Weitere Auskünfte erteilt Frau Gudrun Lehmann,
glehmann at uni-bielefeld.de
Tel. +49 521 106-3264


SFB 584 Das Politische als Kommunikationsraum in der Geschichte
Mittwoch 18-21 Uhr, Raum S2-107

22.04.09
Verabschiedung Joachim Radkau (Bielefeld)

29.04.09
Martin Papenheim (Bielefeld)
La Politique à la française. Eine Begriffsgeschichte

13.05.09
Lukas Rehm (Bielefeld)
Gewaltsames Regieren an den Rändern des Staates? La Violencia in
Kolumbien, 1946-1964

20.05.09
Jens Beckert (Köln)
Die soziale und politische Konstitution von Märkten

27.05.09
Marie-Claire Hoock-Demarle (Paris)
Konstruktion eines europäischen Raumes durch ein Netzwerk von
Briefkorrespondenzen

03.06.09
Jochen Walter (Bielefeld)
'Internationale Gemeinschaft'. Überlegungen zu einem 'essentially
contested concept'

17.06.09
Michael Stolleis (Frankfurt am Main)
"Sozialistische Gesetzlichkeit". Vier Jahrzehnte Staats- und
Verwaltungsrechtswissenschaft in der DDR

01.07.09
Sarah Skupin / Jan Martin Herbst (Bielefeld)
Wahrscheinliche Figuren und deutsche Helden: Modi des Theatralen und
(Re)präsentationen des Politischen im Geschichtsdrama des 18. und 19.
Jahrhunderts

08.07.09
Andreas Reckwitz (Konstanz)
Die Kulturalisierung der Stadt: Creative Cities und ihre
Gouvernementalität

15.07.09
Werner Riess (University of North Carolina at Chapel Hill)
Demokratische Gewalt? Prolegomena zu einer Kulturgeschichte der
interpersonellen Gewalt im klassischen Athen

Weitere Auskünfte erteilt Frau Özlem Tan, oezlem.tan at uni-bielefeld.de,
Tel. +49 521 106-3213


Wirtschafts- und Umweltgeschichte
Dienstag 16-18 Uhr, Raum S4-104 (außer 22.04. und 20.05.)

22.04.09 (Mittwoch)
Verabschiedung Joachim Radkau (Bielefeld)

28.04.09
Dieter Ziegler (Bochum)
Wider die "verhängnisvolle Planwirtschaft". Die nationalsozialistische
Neuordnung des Kohlenmarktes 1933-1942

05.05.09
Heike Knortz (Karlsruhe)
Grenzen Gestern und Heute. Wirtschaftshistorisch-clustertheoretische
Bemerkungen zur europäischen Integration

12.05.09
Thomas Jovovic (Bochum)
Das Rheinisch-Westfälische Kohlen-Syndikat und die Konzentration im
Ruhrbergbau

20.05.09 (Mi 18-21 Uhr, S2-107)
Jens Beckert (Köln)
Die soziale und politische Konstitution von Märkten
(Im Rahmen des SFB Kolloquiums)

26.05.09
Niklas Hellmich (Bielefeld)
Warum ist Wirtschaftsgeschichte keine evolutionäre Wissenschaft?

02.06.09
Werner Abelshauser (Bielefeld)
Von der Finanzkrise zur Weltwirtschaftskrise. Ist es schon so schlimm
wie im Jahr 1929?

16.06.09
Wesley Löwen (Bochum)
Die Dynamik der Gebundenen Konkurrenz. Die deutsche Energiewirtschaft
von der Weltwirtschaftskrise bis ins Wirtschaftswunder

30.06.09
Stefanie Hagemann (Bielefeld)
Sozialbilanzierung - Historische Untersuchung der institutionellen
Entwicklung eines Konzepts im Hinblick auf die Interaktion zwischen
Wissenschaft und Unternehmen

14.07.09
Wolfgang Geiger / Martin Liepach (Frankfurt am Main)
Die Macht der Vorurteile: Jüdische Geldverleiher

Weitere Auskünfte erteilt Frau Rita Gaye, rgaye at uni-bielefeld.de,
Tel. +49 521 106-6970


Lunchtime-Kolloquium
Dienstag 12-14 Uhr, Raum T2-214

05.05.09
Vojin Sa?a Vukadinovic (Berlin)
"Exzess der Emanzipation": Antifeminismus und Homophobie in den
Linksterrorismus-Diskursen in der BRD, 1970-1982
Neuere/Geschlechtergeschichte und Zeitgeschichte

12.05.09
Elke Hartmann (Berlin)
Martial und das stadtrömische Klientelwesen
Alte Geschichte

26.05.09
Alberto Martinez Sanchez (Sevilla/Bielefeld)
The Destruction of Democracy: The Franco Repression in Seville Spain,
1936-1945
InterAmerikanische Studien und Sozialgeschichte 19./20. Jh.

09.06.09
Andreas Ruppert (Staatsarchiv Detmold)
Zeitzeugenproblematik - Augenzeugenschaft - Authentizität
Neuere/Geschlechtergeschichte und Zeitgeschichte

16.06.09
Maaike van der Lugt (Paris)
Zum Problem der unbefleckten Empfängnis in der Vormoderne
Mittelalter/Frühe Neuzeit

23.06.09
Dietmar Wulff (Bielefeld)
Von der Kultur des Forschens und Studierens in den russischen
Geisteswissenschaften
Osteuropäische Geschichte

30.06.09
Matthias Benad (Bielefeld) / Hans-Walter Schmuhl (Bielefeld) / Ulrike
Winkler (Berlin) Subkulturen der Gewalt. Heimerziehung in der
Bundesrepublik Deutschland in den 1950er/60er Jahren. Ein
Werkstattbericht
Diakonie und Sozialgeschichte

07.07.09
Corinna Unger (DHI Washington)
Modern Men Only? Zur Rolle von Gender in der Entwicklungspolitik am
Beispiel Indiens, 1947-1980
Neuere/Geschlechtergeschichte

14.07.09
Wolfgang Geiger / Martin Liepach (Jüdisches Museum Frankfurt am Main)
Die Macht der Vorurteile: Jüdische Geldverleiher.
Wirtschafts- und Sozialgeschichte


Fakultätskolloquium und Semesterabschluss
22.07.09
Martin van Gelderen (Florenz)
Toleranz und Ökumene in der niederländischen Republik: Rembrandt,
Grotius und jüdisches Denken
H 16, ab 18 Uhr





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Apr 16 12:32:36 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 16 Apr 2009 12:32:36 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2009,
Heft2, Teil 1
Message-ID: 49E72564.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 08.04.2009, 13:54


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 2/2009, Teil 1


I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Hille-Post. Mitteilungen für die Freunde des Dichters. Mitteilungsblatt
der Peter-Hille-Gesellschaft. Redaktion: Dr. Michael Kienecker,
Lindenweg 42, 33098 Paderborn, Tel.: 05251/687904, Internet:
www.peter-hille-gesellschaft.de
42/2009. M. Kienecker: Rückblick 2008 und Vorschau 2009. * Protokoll
der Generalversammlung der Peter-Hille-Gesellschaft e.V. am Samstag, dem
13. September 2008 im Weberhaus Nieheim. M. Kienecker: "Der Humor ist
der Modelleur der Welt". "Humor" als poetologische Kategorie bei Peter
Hille. I. Gramlich: Zum 200. Geburtstag von Elisabeth Kulmann
(1808-1825).

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster,
Tel.: 0251/41320.
1/2009. J. P. Wallmann: Geliebte Stubentiger. Überlegungen eines
Katzenfreundes anlässlich der Sonderausstellung in Münster. M. Zehren:
Der sechste Sinn. Dortmunder Museum kommt auf den Hund. C. Mönster:
Pferdemuseum Münster. Rösser, Reiter und fünf Ringe. Ausstellung über
die Olympischen Spiele. J. Nunes Matias: Ballast loswerden. Ab
Aschermittwoch galt früher ein besonderer Speiseplan. R. Doblies:
Käsetoast und Albträume. Von wegen Kinderkram: Eine Ausstellung in
Bielefeld lädt jetzt zu einer Entdeckungsreise durch das Jahrhundert der
Comics. K. Sluka: Rasender Reporter. Hagel und Granaten! "Tim und
Struppi" brachten den Comic nach Europa. K. Sluka: Zu Hause bei Wilhelm
Busch. Die Wiege des Comics steht in Wiedensahl. Im Geburtshaus des
Erfinders von "Max und Moritz", "Hans Huckebein" und "Fips der Affe"
kann man auf Spurensuche gehen. K. Sluka: Überall ist Entenhausen. Dem
Erpel auf der Spur: Christian Pfeiler aus Hiddenhausen hat zusammen mit
Jürgen Wollina den weltweit ersten kompletten Stadtplan von Entenhausen
erstellt. M. Vaupel: Ralf König. Der Mann, der bewegt. In Soest
geborener Comicautor zählt zu den Stars der Szene. R. Doblies: Keine
Tabus. "Shit happens", meint Multitalent Ralph Ruthe. M. Vaupel: Harald
Siepermann. Von Hattingen nach Hollywood. "Kwak"-Zeichner arbeitet auch
für Disney. A. Linke: Alexandra Völker. Geschichten aus Xela-City.
Manga-Zeichnerin wuchs in Hamm auf. M. Zehren: Snoopy ist Geld wert.
United Labels aus Münster vermarktet Comicfiguren. M. Zehren: Die neunte
Kunst. An der Bochumer Ruhr-Universität sind Comics längst
Forschungsthema. W. Morisse: Konrad-von-Soest-Preisträger. Avantgarde in
Ahlen. Museum präsentiert 100 Arbeiten aus der Kunstsammlung der
Provinzial. B. Weides: Magie der Bilder. Stereoskope, Wundertrommeln,
Zauberlaternen, Daumenkino: Exponate aus der einzigartigen Sammlung
Werner Nekes' werden in Siegen mit Werken zeitgenössischer Künstler
konfrontiert. Das Ergebnis ist verblüffend. J. P. Wallmann: Emil
Schumacher zu Ehren. Ein Museum für den Meister. Was lange währt... -
Ende August wird in Hagen endlich Eröffnung gefeiert. M. Schröder: Helge
Slaatto. Neue Wege beschreiten. Ein Norweger leitet Münsters
Musikhochschule. S. Keim: 75 Jahre WLT. Das kritische Volkstheater.
Arbeiten statt Feiern zum Jubiläum. A. Rossmann: Schauspielhaus Bochum.
Großer Sprung - kleine Lösung. Der Essener Theaterchef Anselm Weber wird
neuer Intendant in Bochum. Ein Kommentar zum Wechsel. S. Keim:
Ruhrfestspiele. Visionen aus dem Norden. Viele namhafte Künstler beim
Theaterfestival in Recklinghausen. W. Gödden: Oliver Uschmann. Pure
Vernunft darf niemals siegen... Literatur im Playstation-Format. W.
Gödden: Mutmaßungen über ein anderes Ich. Auch in seinem neuen Roman
betreibt der Droste Preisträger Hans-Ulrich Treichel biografische
Spurensuche. Und doch ist ein ganz anderes Buch dabei herausgekommen. *
200 Jahre Varusschlacht. "Das hatte nichts Heroisches". Was wissen wir
heute über den römischen Heerführer Varus, was über seinen Bezwinger
Arminius? Ein Interview mit dem Wissenschaftler und Buchautoren Reinhard
Wolters. V. Jakob: "Üb' immer Treu und Redlichkeit". Eine längst fällige
Hommage an das westfälische Preußen. H. Gerhold: Heinrich Breloer. Der
Generationenforscher. Mit 66 Jahre wagte er sich mit "Buddenbrooks" an
sein Spielfilmdebüt. W. Morisse: Museum Wiedenbrücker Schule.
Himmlisches Kunst-Handwerk. Rheda-Wiedenbrück zeigt in ehemaliger
Werkstatt das Gewerbe der Altarbauer und Kirchenausstatter. M. Zehren:
Speicherstädte. Brot für die Truppen. Frühere Militäreinrichtungen
dienen heute oft als Dienstleistungszentren. R. Doblies: Hausarbeit
revolutioniert. Miele produzierte vor 80 Jahren die erste elektrische
Geschirrspülmaschine Europas. I. Fernandes: Judith Rakers. Nachrichten
für Millionen. Tagesschau-Sprecherin hegt "starke Gefühle" für ihre
ostwestfälische Heimat. M. Zehren: Tom Gaebel. Mit Schwung und Seele.
Der Sänger und Entertainer bespielt die großen Konzerthallen der
Republik.

2. Hellweg

Soester Zeitschrift. Zeitschrift des Vereins für Geschichte und
Heimatpflege Soest, Heft 120/2008. Hrsg.: Norbert Wex, Stadtarchiv
Soest, Jakobistraße 13, 59494 Soest.
I. Pfeffer: Soester Bleifunde im Zentrum eines Forschungsprojekts (5).
W. Reininghaus: Die Soester Wolltuchmacherei im Rahmen der
Textilgeschichte Westfalens und Nordwesteuropas vom 13. bis zum 18.
Jahrhundert (13). K. J. Steininger: Die Alberti-Tafel in Soest von 1672.
Einziges Kunstwerk dieser Art ausserhalb des Erzbistums Salzburg und
Tirols (39). V. Jarren: Hochwasser in der Stadt (45). B. Liemann:
Zwischen den Generationen. Die Gestaltung des bäuerlichen
Besitztransfers in der Soester Börde im 19. Jahrhundert (55). L.
Bartylla: Heimatschutzarchitektur in Soest (79). T. Spohn: Hubertus
Schwartz (1883-1966) - "Soest in seinen Denkmälern" (111). M. Brand:
Flucht aus dem Soester Oflag (135). M. Huckebrink: Schuld und Irrtum.
Dr. Artur Sträters Plädoyer für eine "gerechte Entnazifizierung" (149).
W. Becker: Hugo Kükelhaus wird Soester Bürger (157). M. Sperling: Spuren
jüdischen Lebens: Von Körbecke in die Museen der Welt (197). A. Post:
Die Kirchenglocken in Soest (205). E. Meeder: Silberne Wappenscheiben
auf Paramenten. Eine Soester Besonderheit? (221). D. Lammers/U. Löer/W.
Stelbrink/N. Wex: Neuerscheinungen, Anzeigen und Besprechungen (225). I.
Maas-Steinhoff: Jahresbericht des Vereins für Geschichte und
Heimatpflege Soest e.V. 2007 (239).

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur
"Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.:
Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
504/2009. E. Mauermann: Geistliche, Missionare und Ordensleute in
Eringerfeld. D. Berger: Brot und Beten. Das Präbendensystem der Geseker
Stiftskirche im 14. Jahrhundert. W .Wahle (?): Kirchendiebstahl in
Geseke.
505/2009. E. Mauermann: Geistliche, Missionare und Ordensleute in
Eringerfeld (1. Fortsetzung und Schluss). E. Richter: Das Stadtarchiv im
Jahr 2008. W. Wahle (?): Kindesaussetzung in Esbeck.

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in
Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065
Hamm.
1/2009. A. von Scheven: Vor 70 Jahren: Abbruch der Hammer Synagoge im
Januar 1939 beendet. Gewaltakt des NS-Regimes gegen die jüdische
Gemeinde. G. Beaugrand: Am Anfang war die Straße. Lebensader Hellweg war
die Voraussetzung für Handel und Kultur. H. Multhaupt: Doktor Eisenbarth
stach den Grauen Star. Der auch in Hannoversch-Münden wirkende und dort
im Jahr 1727 gestorbene "Wander- und Wunderarzt" war besser als sein
Ruf. H. W. Krafft: Westfälische Ziegen, Gottheiten und ein probates
Zipperleinskraut. Die einstigen Milchtiere des kleinen Mannes standen
schon in der Antike in hohem Ansehen. I. von Scheven: Druckauftrag:
Ritterdrama aus der Zeit der Kreuzzüge. Im Jahr 1822 erschien in Hamm
das dramatische Schauerstück "Schuld und Buße".
2/2009. A. Beeck: Hans Harnier gründete 1948 das Hammer Schauspielhaus.
Der mutigen Theatergruppe war nur eine kurze Lebensdauer beschieden. Das
"Zimmertheater" trat unter Leitung von Käthe Fuchs 1950 bis 1966 die
Nachfolge an. G. Beaugrand: Klöster als Zentren des Glaubens und der
Kultur. In Westfalen war das späte Mittelalter die große Zeit der
Klostergründungen. Ausstrahlungskraft bis ins 19. Jahrhundert. W. Hinke:
Seide aus der Grafschaft Mark. Schon "Soldatenkönig" Friedrich Wilhelm
I. und Friedrich der Große förderten den Anbau von
Maulbeerbaum-Plantagen. J. Brüser: Wer hat dich, du schöner Wald... Neue
Industrieanlagen müssen auf die Natur achten und das natürliche Umfeld
schonen.
3/2009. A. Beeck: Prunkstück der Bar war ein Himmelbett. Die
Isabell-Bar galt bis zum Jahr 1972 als die "feinste" Nachlokal-Adresse
in Hamm. W. Gernert: Kunstvolle Lackarbeiten im hundertjährigen
Stadtpalais. Einzigartiges Museum in Münster bringt den Besuchern
Zeugnisse der Lackkunst aus 2500 Jahren nahe. G. Beaugrand: Schätze am
Wegesrand. Romanische und gotische Kirchen links und rechts des
Hellweges. P. Reding: Für alle Zeiten zum Schweigen gebracht... Wenn
historische Gebäude fallen, verschwinden wertvolle Erinnerungen an
vergangene Kulturträger.
4/2009. I. von Scheven: Ein Kapitel Hammer Musikgeschichte. Die
ehemalige Hammer Musiklehrerin Helene Ploetz-Bärwolf berichtete 1970
über ihre Erlebnisse bei Konzertreisen im Krieg. H. Platte: Vom
Gutshof zum modernen Landsitz. Der traditionsreiche Hof Schulze
Pellengahr in Beckum bleibt in neuer Form mit den bäuerlichen Wurzeln
verbunden. H. Multhaupt: Arminius' Gattin Thusnelda lebt als "Tussi"
weiter. Die Schatten eines Sieges: Die "Hermannschlacht" des Jahres 9 n.
Chr. hatte auch eine Gegenseite. G. Beaugrand: Vom Wolffersdorff:
Strenger Offizier und ideenreicher Stadtherr. Der Generalleutnant sorgte
für die Reinigung und Verschönerung der Garnisonstadt Hamm. G. Köpke:
Buschturner mit Balancierstande. Schwanzmeisen bleiben auch im Winter in
ihrem Revier.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker
Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557
Lippstadt.
1/2009. C. Becker: "Großen Dank, Pfannenkuchenschlächter!" Aus dem
Leben des Amtsdieners Johannes Wölffel in Lipperode.
2/2009. L. Hachenberg: Haus Nr. 10 im Grünen Winkel.
Schleusenwärterhaus - Wiesenwärterhaus - Städtisches Luftbad -
Lippstädter Jugendherberge. E.-M. Dahlkötter: Eine Entdeckung für die
Lippstädter Kulturgeschichte. Friedrich Wilhelm Maul, ein Porträtist des
Biedermeier in Lippstadt. W. Mues: Höhenunterschiede in Erwitte.
3/2009. W. Mues: Seit 125 Jahren: Eine Eisenbahnverbindung nach Nord
und Süd. Zur Eröffnung der neuen Eisenbahnverbindung von Lippstadt nach
Warstein am 1. November 1883. J. Schmidt: Die Lippe, der Fluss unserer
Heimat.
4/2009. K.-H. Brülle: Hundert Jahre Pestalozzi-Schule in Lippstadt.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest
und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19-21, 59494
Soest, Tel.: 02921/6880.
405/2009. F. Haarmann: "Das Kassenergebnis war ein Erfreuliches".
Dramatisches Laienspiel des Wickeder Gesangsvereins "Liederkranz" vor
125 Jahren. H. Keinemann: Das Wunderfläschchen. Eine Erinnerung an die
alte Zeit in Meckingsen. G. Beaugrand: Klöster als Zentren des Glaubens
und der Kultur. In Westfalen war das späte Mittelalter die große Zeit
der Klostergründungen. Ausstrahlungskraft bis ins 19. Jahrhundert. W.
Hinke: Seide aus der Grafschaft Mark. Schon "Soldatenkönig" Friedrich
Wilhelm I. und Friedrich der Große förderten den Anbau von
Maulbeerbaum-Plantagen. H. Hegeler: Als in Geseke die Scheiterhaufen
loderten... Auch in der Hellwegstadt erinnert eine Plastik am
Marktbrunnen an die Zeit der Hexenverfolgungen.
406/2009. P. Walter: Vom Kirchspiel Bremen zur Großgemeinde Ense.
Überzeugend gestaltete Dorfchronik von Bärbel Cöppicus-Wex. W. Krift:
Narrenzug mit dem Britschenmeister. Karneval von einst im alten
Westfalen. W. Gernert: Kunstvolle Lackarbeiten im hundertjährigen
Stadtpalais. Einzigartiges Museum in Münster bringt den Besuchern
Zeugnisse der Lackkunst aus 2500 Jahren nahe. G. Beaugrand: Schätze am
Wegesrand. Romanische und gotische Kirchen links und rechts des
Hellweges. H. Hegeler: "Freunnd Happen" widerstand der Anklage und
Folter. Der Bürger aus Meiste überlebte im Jahr 1660 die grausame
Hexenverfolgung in Rüthen. G. Köhn: Schritt für Schritt in die moderne
Zeit. Aus der Geschichte des Feuerlöschwesens in Soest von den Anfängen
bis 1945 (12. Folge).

3. Kurkölnisches Sauerland

Strunzerdaal. Heimatblatt für die Stadt Olsberg. Hrsg.: Heimatbund der
Stadt Olsberg e.V., Otto Knoche, Zum Küsterland 11, 59939 Olsberg.
27/2008. H. Lettermann: AQUAOLSBERG - die Sauerlandtherme eröffnet (6).
K. Metten: Begrüßungsrede zur Einweihung AquaOlsberg (14). E. Reuter:
Rede zur Einweihung AQUAOLSBERG 08.08.2008 (23). U. Diekmann:
Bundespräsident besucht Olsberg (36). W. Menke: Grußwort zum Besuch
des Bundespräsidenten, Prof. Dr. Horst Köhler, am 27.02.2008 in der
Firma OTAG in Olsberg-Bruchhausen (41). H. Lettermann: Niemals geht man
so ganz ... Erinnerungen an unseren Freund Heribert Schmidt (43). H.
Lettermann: 100 Jahre Elisabeth-Klinik (52). H. Lettermann: Erfolgreiche
Geschichte der Nächstenliebe von Mensch zu Mensch (57). H. Lettermann:
Von Charkow nach Bigge. Hans Niggemann überlebte im Reservelazarett der
Elisabeth-Klinik (62). * Wie sich der Einzug der Amerikaner in der
Elisabeth-Klinik auswirkte (64). A. Schmidt: Der Bundespräsident lädt
die Sieger des Bundeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" nach Berlin
ein (72). A. Schmidt: Preisverleihung beim Bundeswettbewerb "Unser Dorf
hat Zukunft" am 25. Januar 2008 in Berlin (77). O. Knoche: SANCTA MATER
DOLORIS ORO PRO NOBIS TE PRECANTIBVS (83). W. Vorderwülbecke: Zwei
Olsberger Ordensfrauen und ihre Kongregationen (88). H. Lettermann: Hans
Schweighofer schuf überdimensionale Pieta (93). E. Fischer-Dornieden: 50
Jahre Marienkapelle unterm Istenberg (95). H. Lettermann: Ehemaliges
Sportheim weicht einem Neubau der Josefs-Gesellschaft (96). U.
Balkenhol: Abriss der alten Schützenhalle von Elleringhausen (103). U.
Klose: Vor 100 Jahren hielt der erste Personenzug in Elleringhausen
(107). G. Madeheim: Kyrill-Schäden wurden 2008 am "Olsberg"
aufgearbeitet (110). * Bürgermeister Elmar Reuter verzichtet 2009 auf
erneute Kandidatur (113). H. Lettermann: Mächtige Brückenbauwerke für
die Umgehungsstraße (116). H. Lettermann: Große Veränderungen am
Olsberger Bahnhof (125). H. Lettermann: Vorbereitungen zum Bau des
Losenberg-Tunnels (126). H. Lettermann: 21. Oktober offizieller
Tunnelanstich. Hanni Reuter von den Mineuren als Tunnelpatin erkoren
(129). J. Aue: Die Skulptur "Der Schieferschneider" krönt den Antfelder
Dorfplatz (133). B. Gerdsmann/R. Spiekermann: OLSBERG-JÖHSTADT - Radtour
2008. Vom geographischen Mittelpunkt Deutschlands bis zum Balkon des
Erzgebirges (138). H. Lettermann: Neues Kreuz auf dem Ohlenkopf (152).
H. Lettermann: Tag des Offenen Denkmals auf "Schellenstein". Franz Egon
von Wendt enthüllte Erinnerungstafel (154). * Conrad Freiherr von Wendt.
Ansprache von Franz Egon von Wendt (162). H. Lettermann: Kochrezpete von
Schloss "Schellenstein" aufgetaucht (166). J. Aue: Radweg verbindet
Gevelinghausen und Bigge (170). K. Haaben: Ein Kreuzweg, der es in sich
hat. 150 Jahrfeier des historischen Kreuzweges von Assinghausen (171).
K. Vorderwülbecke: Jahresfahrt des Olsberger Heimatbundes (184). *
Schützenkönigspaare 2008 im Foto porträtiert von Joachim Aue (191).
A. Wenke: Anmerkungen zum Bau der Wasserleitung in Helmeringhausen 1928
(195). A. Schmidt: 100 Jahre TVW Sauerlandia Wulmeringhausen (198). H.
Schmidt: Festschrift T V W 1908 100 Jahre 2008 Turnverein Sauerlandia
Wulmeringhausen (200). W. Judith: SGV - Elpe feierte 70-jähriges
Jubliäum (201). * Ella Fischer-Dornieden aus Bruchhausen erhielt
Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (206). E. Kramps: Ein
Brief voller Erinnerungen (208). H. Lettermann: Bigger Vikar Jörg Klose
vom Pastoralverbund verabschiedet (211). H. Lettermann: Josef Rath als
Ortsheimatpfleger im Rathaus verabschiedet (213). O. Knoche: Ein
Göpelpflaster in Assinghausen (214). K. H. Stahlschmidt: Kriegstote
des ehemaligen Amtes Bigge und der jetzigen Stadt Olsberg im Weltkrieg
1914/1918 (216). O. Knoche: Heimatkalender und Heimatzeitschriften in
der Heimatbücherei Olsberg - Teil 5 (240). O. Knoche: Heimatkalender und
Heimatzeitschriften in der Heimatbücherei Olsberg - Teil 6 (241). H.
Schmidt: Optimismus (243). H. Lettermann: Schloß "Schellenstein" im
Wandel der Jahre und Jahreszeiten (244). H. Lettermann: Franz Menke
schrieb ein gutes Stück Zeitgeschichte (251). W. Hester: Paul Henke ?
(252).

SüdWestfalenArchiv. Landesgeschichte im ehemals kurkölnischen Herzogtum
Westfalen und der Grafschaft Arnsberg. 8. Jg. 2008. Red.: Stadt- und
Landständearchiv im Kloster Wedinghausen, Klosterstraße 11, 59821
Arnsberg.
G. Dethlefs: Der Landdrost Dietrich von Landsberg (? 1683) und die
Landständische Verfassung im kurkölnischen Herzogtum Westfalen in der
Mitte des 17. Jahrhunderts (9). T. Spohn: Die
Türkensteuer-Rauchschatzung von 1664. Eine Quelle auch für das Wohnen
im Herzogtum Westfalen (59). J. von Nathusius: Zur Herkunft und Familie
der Ida v. Plettenberg von Lenhausen und zu Bergstraße (um 1603-1671),
1653-1671 Äbtissin des Damenstifts Fröndenberg/Ruhr (83). U. Hennecke:
Heilkundige im ehemaligen Herzogtum Westfalen vom 17. bis ins 19.
Jahrhundert (89). J. K. Mehldau: Die ersten Häuser in Neuastenberg
(155). W. Reininghaus: Eversberger Alltagsleben 1765-1788 im Spiegel des
"Rechenbuchs" von Bürgermeister Johann Heinrich Becker (171). H. Conrad:
Anmerkungen zur Baugeschichte der Burg und des Schlosses Canstein (189).
M. Vormberg: Kirchenmusik in der St. Vincentius Pfarrkirche Lenne (211).
K. Bernhardt: Feuerversicherungsanträge als Quellen.
Auswertungsmöglichkeiten am Beispiel der Einführung neuer
Baumaterialien im Sauerland (1859-1929) (239). J. G. Pollmann:
Kriegsgefangene des Ersten Weltkrieges 1914-1918 in den Altkreisen
Arnsberg, Brilon, Meschede und Olpe (255). M. Klatt: Ein "Bubenstreich"?
- ein antisemitischer Vorfall in Arnsberg im Jahr 1929 (281). G. Cronau:
Die Wiederbelebung des Sauerländischen Gebirgsverein e.V. nach 1945
(293). H. J. Deisting: Eine Urkunde der Familie von Viermund von 1586 in
Werl aufgetaucht (313).

Südsauerland - Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe
e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe, Westfälische Straße 75, 57462
Olpe, Tel.: 02761/81-542, Internet: www.kreisheimatbund-olpe.de
4/2008. H. Halbfas: Zur Situation der Heimatarbeit im Kreis Olpe.
Vortrag auf der Jahreshauptversammlung des Kreisheimatbundes Olpe e.V.
am 28. Oktober 2008 in Attendorn. S. Falke u.a.: Jahresbericht und
Jahreshauptversammlung des Kreisheimatbundes Olpe e.V. am 28. Oktober
2008 in Attendorn. R. Kirsch-Stracke/C. Steffen: Die "Heimatstimmen" -
von Ihnen unter die Lupe genommen. Auswertung der Befragung 2008. B.
Haberhauer-Kuschel: Bau(t)en für die Gemeinschaft. Jahresfachtagung
Baukultur in Soest. H. Taubken: "Plattdeutsches Wörterbuch für Olpe und
das Olper Land". Vorträge zur Buchvorstellung am 29. November 2008 in
Olpe. Grußwort zur Buchvorstellung. W. Beckmann: Genese und Bedeutung
des "Plattdeutschen Wörterbuches für Olpe und das Olper Land". C.
Tröster: 700-Jahr-Feier in Oberhundem. M. Vormberg: Herbert Severin
aus Silberg 80 Jahre. A. Stracke: Gretel Kemper aus Olpe 70 Jahre. Eine
verdiente Mitarbeiterin in der Heimatpflege. M. Vormberg: Theodor Heins.
Das Testament des ersten Pfarrers der Pfarrei Kohlhagen. E. Weiskirch:
Der lange Weg der kleinen "Hessen-Glocke" in Oberveischede. K. H.
Kaufmann: Die klejne, chrüne Schoubekoarre. Weihnachtsgeschichte in
Wendener Mundart. H.-V. Voß: Heimatchronik vom 1. Juli 2008 bis 31.
August 2008.

4. Märkisches Sauerland

Märkisches Jahrbuch für Geschichte. Bd. 108 (2008). Verein für Orts-
und Heimatkunde in der Grafschaft Mark, Märkisches Museum,
Husemannstraße 12, 58452 Witten, Tel.: 02302/5812554.
S. Pätzold: Bochums Anfänge im Mittelalter (7). R. Nickel: Das Gleiche
nur anders. Mindere Brüder des hl. Franziskus seit dem 13. Jahrhundert
gegenüber observanten Franziskanern des 15. Jahrhunderts in Stadt und
Landschaft Westfalens (27). S. Leenen/S. Pätzold: Das "Huyß tot
Blanckensteine". Die Burg Blankenstein an der Ruhr aus historischer und
archäologischer Sicht (57). H. Lemke: Eine Revision der Äbtissinnenliste
des Klosters Fröndenberg im 14. und 15. Jahrhundert und die Rolle der
Katharina von der Mark im Zisterzienserkonvent des späten Mittelalters
(107). K. A. Höller: Die Südgrenze der Freigrafschaft Volmarstein (151).
W. Weber: Gedanken und Dokumente zur Ruhrschiffahrt nach 1770 (167). A.
Heimsoth: Vom Hellweg zur Dortmund-Soester Eisenbahn. Westfälische
Infrastrukturpolitik im Spannunsfeld von Konkurrenzerfahrung und
Fortschrittserwartung (189). D. Scholz: Der mühsame Weg in die Moderne.
Castrop in den Jahren 1815 bis 1860 (221). H. Herbst: Zur
Kulturgeschichte von Eisen & Stahl II; Carl Ludwig und Louis Constans
Berger, Witten, im Kontext zu Alfred Krupp, Essen, und Jacob Mayer,
Bochum (255). G. Korff: Siebenundneunzig Sachen. Versuch einer Bochumer
Laudatio (295). H. D. Radke: Werksteinfunde in der Burgruine Hardenstein
(311). H. Krüger: Zur Geschichte des Buchhandels in Witten. C. L. Krüger
1858-2008 (319).

Heimatblätter für Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis
und in Westfalen. Beilage zur Mendener Zeitung, zum Altenaer Kreisblatt
und Süderländer Volksfreund, Kolpingstraße 35, 58706 Menden, Tel.:
02373/17300.
230/2009. * Spannendes Panorama aus der Geschichte Iserlohns. Das
Stadtmuseum Iserlohn erhielt schon 1989 den Preis im Wettbewerb
"Europäisches Museum des Jahres". H. D. Schulz: Die Urbecke - uralter
oder sumpfiger Bach? Auf den Spuren der Namensgebung für den durch Hemer
fließenden Bach. G. Beaugrand: Am Anfang war die Straße. Lebensader
Hellweg war die Voraussetzung für Handel und Kultur. H. Multhaupt:
Doktor Eisenbarth stach den Grauen Star. Der auch in Hannoversch-Münden
wirkende und dort im Jahr 1727 gestorbene "Wander- und Wunderarzt" war
besser als sein Ruf. * Was Omi Hilde einstmals kochte. Probate Koch- und
Backrezepte für die Familie aus der "guten, alten Zeit". * Was sind die
Dahler Trääräs? Eine merkwürdige Titulatur aus alter Zeit.
231/2009. * Ein Industriedenkmal erster Güte. Die historische
Fabrikanlage Maste-Barendorf zeugt von der Bedeutung der Märkischen
Eisenproduktion. * Was Omi Hilde einstmals kochte. Probate Rezepte für
die Familie aus der "guten, alten Zeit". * Lichtmess in alten
Bauernregeln. G. Beaugrand: Klöster als Zentren des Glaubens und der
Kultur. In Westfalen war das späte Mittelalter die große Zeit der
Klostergründungen - Ausstrahlungskraft bis ins 19. Jahrhundert. W.
Hinke: Seide aus der Grafschaft Mark. Schon "Soldatenkönig" Friedrich
Wilhelm I. und Friedrich der Große förderten den Anbau von
Maulbeerbaum-Plantagen. H. W. Stein: Am Golde hängt doch alles. Eine
Sage vom "Höllenstein" im Märkischen Gebiet. H. Platte: Als der Januar
noch Hartung hieß. Alte Monatsnamen erinnern an die Gegebenheiten der
Natur. H. W. Stein: Das war eine schwierige Beerdigung. Wie der "Olle
Dunkel" einstmals zur letzten Ruhestätte getragen wurde.
232/2009. A. Fricke: Die Familie von Dücker brachte die Industrie nach
Lendringsen. Erzgewinnung und Metallverarbeitung haben eine lange
Tradition im Kurkölnischen Sauerland. H. W. Stein: Den Dahler
"Pannekauken fräeten". Schulgeschichten aus alter Zeit. W. Gernert:
Kunstvolle Lackarbeiten im hundertjährigen Stadtpalais. Einzigartiges
Museum in Münster bringt den Besuchern Zeugnisse der Lackkunst aus 2500
Jahre nahe. G. Beaugrand: Schätze am Wegesrand. Romanische und gotische
Kirchen links und rechts des Hellweges. H. Hegeler: Auch in Balve
loderten die Scheiterhaufen. In keinem anderen Ort Westfalens fielen im
17. Jahrhundert so viele Menschen dem Hexenwahn zum Opfer. Eine
"Hexenstele" erinnert an das Schicksal der Ermordeten. H. D. Schulz:
Rätsel um den alten Flurnamen "Kalle". Zwischen Iserlohn und Hemer
lag früher wohl ein Sumpfgebiet.
233/2009. A. Fricke: Die Familie von Dücker brachte die Industrie nach
Lendringsen. Erzgewinnung und Metallverarbeitung haben eine lange
Tradition im Kurkölnischen Sauerland (2. Teil). * Wie Omi Hilde
einstmals kochte. Die beiden Opas und ihre Leib- und Magenspeise. H.
Platte: Vom Gutshof zum modernen Landsitz. Der traditionsreiche Hof
Schulze Pellengahr in Beckum bleibt in neuer Form mit den bäuerlichen
Wurzeln verbunden. H. Multhaupt: Arminius' Gattin Thusnelda lebt als
"Tussi" weiter. Die Schatten eines Sieges: Die "Hermannschlacht" des
Jahre 9 n. Chr. hatte auch eine Gegenseite. W. Bergfeld: "Ston op, dien
Här is dout!" Totenbräuche vergangener Zeit aus der Region Lenne-Verse.
H. D. Schulz: Da wurde der "Schäbber" geplündert. In Altenaer
Drahtbetrieben herrschte einst ein raues, aber herzliches Arbeitsklima.


Heven einst und jetzt. Heimat-Berichte des Bürger- und Heimatvereins
Heven. Hrsg.: Bürger- und Heimatverein Heven e.V., Paul Stahl,
Billerbeckstraße 126, 58455 Witten-Heven, E-Mail:
info at heimatverein-heven.de, Internet: www.heimatverein-heven.de
22/2009. J. Beckmann: Hevener Neubürger lehnen historischen
Straßennamen für ihre Siedlung ab. J. Beckmann: Bleibt die
Menkenstraße für den Durchgangsverkehr mittig gesperrt? J. Beckmann:
In Heven fließt die Ruhr rückwärts. K. Beilmann: Erdbeerfeld an der
Kleinherbeder Straße. K. Beilmann: Hevens neue Allee zwischen Spliethof
und Menkenstraße. K. Beilmann: Wochenmarkt in Heven-Dorf. K. Beilmann:
65 Jahre Siedlung am Steinberg. K. Beilmann: 80 Jahre Lotterie-Verein
"Frisch gewagt" Heven. J. Beckmann: Die Teilung der Hevener Mark im
Jahre 1784/85 durch den Landmesser Johann Peter Hobrack. H.-J. Lewer:
Die Melioration des Ölbaches. Teil G: Die chemische Fabrik Lothringen,
die Klärbrunnen bei Haus Heven und die Planung der
Ölbach-Hauptkläranlage.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge
zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde
Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger Heimatblätter e.V.,
Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail:
info at heimatverein-hohenlimburg.de, Internet:
www.hohenlimburger-heimatblaetter.de
2/2009. W. Bleicher: Zur Bedeutung des prähistorischen Fundplatzes
Garenfeld. * Spriëckels un Späöne: Vom Hoppeditz. D. Kost: Halinger
Kunstwerke der Josefa Berens-Totenohl. * Das Geschichtsbild: Die
Geschichte eines Mythos. W. Bleicher: Giff mi noch 'ne Mettwuorst. H.-D.
Schulz: Über den Ortsnamen Schalksmühle. Der Schalk - nicht nur ein
Knecht.
3/2009. W. Hense: Gestalt und Wandel auf Werdringen - Gescheiterte
Visionen (Teil 1). W. Felka: Hohenlimburg im März vor 300 Jahren und 150
Jahren. Bürgerschaftliche Privilegien für die Freiheit Limburg,
Eröffnung der Eisenbahnstrecke Hagen-Limburg-Letmathe.*
Hohenlimburger Stadtchronik 2008, Teil 2. I. Hanemann: Denkmalschutz zum
Anfassen. Der "Tag des offenen Denkmals": Ein wichtiges
Marketinginstrument, nicht nur für die Denkmalpflege! H.-D. Schulz: Sei
nicht so görtentellerig!

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins.
Heimatverein Voerde, Manfred Michalko, Friemannweg 9, 58256 Ennepetal,
E-Mail: vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet:
www.heimatverein-voerde.de
1/2009. H. H. Pöpsel: Der Turnverein Altenvoerde e.V. wird schon 125
Jahre alt. H. H. Pöpsel: Persönlichkeit aus Altenvoerde: Hans Walter
Bellingrath. M. Michalko: Heimatabend 2008 eine Liebeserklärung an
Voerde. * Wie der Name "Ennepetal" entstand! W. Balke: Dä
Twibback-Öalsche. * Bildergeschichte über Oberbauer.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land.
Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V., Alte Rathausstraße
3, 58511 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645, Internet:
www.ghv-luedenscheid.de
177/2009. M. Wagner: Die Polizei in Lüdenscheid zur Zeit der
Nationalsozialisten. Vom Beschützer der Gesellschaft in der Weimarer
Republik zum Vollstrecker der NS-Diktatur. H. Waldminghaus: Nachtrag
"Der Lüdenscheider Missionar Emil Funke (1873-1923) und seine Familie".






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Apr 16 12:32:43 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 16 Apr 2009 12:32:43 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2009,
Heft2, Teil 2
Message-ID: 49E7256B.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 08.04.2009, 13:54


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 2/2009, Teil 2

6. Münsterland

Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld. 33. Jg. (2008). Hrsg.:
Kreisheimatverein Coesfeld e.V., Arbeitskreis für Geschichte und
Archivwesen. Red.: Peter Ilisch, Christian Wermert. Verkauf: Christian
Wermert, Lise-Meitner-Weg 21, 48653 Coesfeld, E-Mail:
christian at wermert.de, info at kreistheimatverein-coesfeld,de, Internet:
www.kreisheimatverein-coesfeld.de
C. Groer: Neue Forschungen zum ältesten Neolithikum im Münsterland:
Bericht über die archäologischen Ausgrabungen 2007 am
jungsteinzeitlichen Siedlungsplatz von Nottuln-Uphoven (1). H. Richter:
Bodenkundliche Untersuchungen am jungsteinzeitlichen Siedlungsplatz von
Nottuln-Uphoven - Geowissenschaften in der archäologischen Praxis (27).
N. Nagel: transposite et in vulgare nostrum de latino traducta.
Wintherus Scheffer aus Aschaffenburg: Ein gebürtiger Hochdeutscher
übersetzt um 1500 die lateinsprachige Stadtrechtsverleihung für
Lüdinghausen aus dem Jahr 1309 ins Mittelniederdeutsche (43). P.
Ilisch: Abgestochene Ochsen und das Wissengut in Südkirchen - ein Streit
um ein freies Gut (87). P. Ilisch: Die Sternburg im Wigbold Billerbeck
(103). C. Schulze-Pellengahr: Das mittelalterliche Kentauren-Aquamanile
aus der Daruper Pfarrkirche (109). K.-H. Schwarze: Setzt Landrat von
Wedel Gewalt gegen seine Bürger ein? Ein Beispiel aus dem Kulturkampf -
Lüdinghausen 1875 (123). E. Dickhoff: Dr. rer. pol. Josef Roters - Ein
Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrrschaft (141). H. Lülf: 100
Jahre Baumbergebahn (157). E. Stephan: Chronik des Kreises Coesfeld
2007/2008 (167).

Freckenhorst. Heft 19/2009. Schriftenreihe des Freckenhorster
Heimatvereins. Freckenhorster Heimatverein e.V., Flintrup 13, 48231
Warendorf.
J. Gojny: Julius Lücke. Abgründigkeiten in der Lebensgeschichte eines
Freckenhorster Amtsbürgermeisters während der NS-Diktatur (5). S.
Leenen: Fenster in die Vergangenheit - Die Grabungen in der Stiftskirche
im Jahr 2005 (19). W. Schüller: Die Xantener Annalen und die
Reliquienübertragung nach Freckenhorst im Jahre 860 (34). K. Gruhn:
Der Freckenhorster Thiatildisschrein von 1669. Seine kunst- und
religionsgeschichtliche Bedeutung (51). J. H. Schulte: Van de sunte
Thyadilda (62). H.-J. Kraneburg: 2005: Eine neue Reliquie für den neuen
Altar der Stiftskirche St. Bonifatius (63). I. Klosterkamp: Der heilige
Ludgerus in Freckenhorst (69). I. Grötecke: Die Freckenhorster Tafeln.
Ihr ehemaliger Erzählzusammenhang und ihre Wahrnehmung als
Sammlerobjekte im 19. Jahrhundert (71). F. J. Risse: Dechant und
Komponist - die Brüder Bömer. Valerian komponierte für seinen Bruder
Bernhard eine Thiatildismesse (81). W. Schüller: Ein Gedenken an
Friedrich Strübbe (86). W. Richter: Aus der Arbeit des Freckenhorster
Heimatvereins (88).

Borghorster Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Borghorst e.V.,
Münsterstr. 7, 48565 Steinfurt-Borghorst, Internet:
www.heimatverein-borghorst.de, E-Mail: info at heimatverein-borghorst.de
60/2009. A. Roll: "Päppchen" war der Renner. Das Café Lohmeyer. B. F.
Frahling : Für einen Verschollenen: Jessings Kreuz. Von einem, der
auszog, sein Glück zu suchen. K. Kramer: Ein Zeichen des Glaubens.
Heimatverein und Pfarrer weihten das Kreuz am Deelweg ein. R. Klötzer:
Weber wollen gerechte Löhne. 1906: Arbeitskampf in der Borghorster
Textilindustrie. K. Haverkamp: Kinner up'n Buernhoff. Plattdeutsche
Gedanken. K. Kramer: Auf den Spuren von Mr. X. Die Wandergruppe des
Heimatvereins erkundet Wege. F. Lammerding: Von der Bewahranstalt zum
Kindergarten. Die Geschichte der Kindergärten der Pfarrei St. Nikomedes.
C. Hildebrand-Stubbe: "Die Kirche lief eigentlich immer". Postkarten:
Einst Reisedokumente, heute Sammelobjekte. * Kleine Postkartenhistorie.
D. Held: Sozialarbeiter und Imker in der Not. Aus den Erinnerungen eines
Posthauptsekretärs. * Am besten im Bett bleiben? Freitag, der 13., gilt
seit über 50 Jahren als Pechtag. W. Bode: Auf den Spuren der Römer.
Fahrt in die pfälzischen Weinbauregionen an Nahe und Mosel. K. Kramer:
Zusammen werkeln und feiern. Ehrennadel des Heimatvereins für Werner
Bode. G. Kratzke: Vom Dachboden ins Erdgeschoss. Neuer Raum für sakrale
Ausstellungsstücke im Heimathaus. * Ehrenhochzeiten von Mitgliedern des
Borghorster Heimatvereins in 2008.

Heimatbrief Kreis Borken. Hrsg.: Der Heimatpfleger des Kreises Borken.
Red.: Walter Schwane, Ahnenkamp 21 a, 46325 Borken, Tel.: 02861/1798.
E-Mail: familieschwane at versanet.de
204/2009. * Neujahrsempfang 2009 des Kreises Borken. Starke Netze statt
Kirchturmdenken. B. Voßkühler: Abschied von Bernhard Größbrink aus
Hochmoor. * Heimatverein Raesfeld sucht neue/n Vorsitzende/n. Maria
Leister: Wir brauchen frischen Wind. * Hermann Abbing vom Heimatverein
Gescher nimmt gleichfalls seinen Abschied. "Der Plattdütske Kring" ist
sein Kind. * Heimatverein Velen. Ein verdienter Vorsitzender geht in den
Ruhestand. * Seniorentag des Heimatvereins Wessum. * Rückblick auf die
Jahresarbeit im Heimatverein Borken. * Jähes Ende eines langen
Zusammenlebens. Die jüdische Gemeinde in Borken-Gemen. * Kökskes und
Anis gab es beim Heimatverein Heiden. * Et kütt wie et kütt. * Erster
Abend der Plattdeutschen Arbeitsgruppe des Heimatvereins Gemen. *
Heimatverein Raesfeld stellt Jahresprogramm vor. * Heimatverein
Groß-Reken feierte Heimatfest. * Heimatverein Gemen spendet Erlöse
aus dem Nikolauszug.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage
der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
1/2009. O. E. Selle: Der Maler, der die Uhr im Dom verzierte. Ludger
tom Ring und seine Monatsbilder.
2/2009. S. Happ: "Was waren wir früher glücklich!" Der Briefwechsel
zwischen Hermann Freund und Willy König.

Rheine - gestern heute morgen. Zeitschrift für den Raum Rheine. Hrsg.:
Stadt Rheine. Redaktionskreis "Rheine - gestern heute morgen" c/o
Stadtarchiv Rheine, Kulturetage (2. OG), Matthiasstraße 37, 48431
Rheine, Tel.: 05971/939180, E-Mail: stadtarchiv at rheine.de
2/2008. W. Gehrke/S. Schridde: Zur Einordnung des Begriffs
Bürgerengagement. W. Gehrke/S. Schridde: Was ist los in Rheine. Orte
und Gesichter bürgerschaftlichen Engagements in Rheine. I. Reddmann:
Bürgerschaftliches, ehrenamtliches Engagement als originärer und
unverzichtbarer Bestandteil der Arbeit der Caritas Rheine. W. Gehrke/S.
Schridde: Das Engagement von Jugendlichen. W. Gehrke/S. Schridde:
Engagementförderung an Grüterschule, Kopernikusgymnasium und
Don-Bosco-Hauptschule. W. Gehrke/S. Schridde: Die Generation 60 plus.
Als Motor des freiwilligen Handelns birgt sie jede Menge Potentiale. *
Mitten im Leben. Interview mit Horst Erle, Vorsitzender des
Seniorenbeirates der Stadt Rheine. W. Gehrke/S. Schridde: Engagement von
Unternehmen und die Rolle der Kommune. P. Rohlmann: Perspektiven einer
neuen Engagementkultur. * Ein mittelständisches Unternehmen bezieht
Position. Interview mit Claus Umbreit. A. Tilly/H.-J. Buschkühle: Dem
Gemeinnutz verpflichtet - die Stadtsparkasse Rheine. G. Baumann: Die
Volksbank Nordmünsterland eG hat die Jugend im Fokus. W. Gehrke/S.
Schridde: Die Kommunalverwaltung im Wandel. A. Kordfelder: Bürgerkommune
Rheine - zum neuen Verhältnis zwischen Bürgerschaft und Verwaltung. W.
Gehrke/S. Schridde: Die Freiwilligenbörse Rheine. Ein Service für Bürger
und gemeinnützige Organisationen. G. Thum: Die Stadtteilbeiräte -
Erfolgrezept für die Gestaltung eines neuen Miteinanders zwischen Rat,
Verwaltung und Bürger?! W. Gehrke/S. Schridde: Die Stadtteilbeiräte -
Wunsch der Bürgerinnen und Bürger zur Mitgestaltung ihres Wohnumfeldes.
W. Gehrke/S. Schridde: Der Stadtteilwettbewerb "Gemeinsam Zukunft
gestalten". W. Gehrke/S. Schridde: Anerkennungskultur - Herzstück der
Vereinsarbeit und Handlungsfeld der Kommune. R. Wellmann: Bühne und
Sprachrohr für die Vereine: Die Tageszeitung. U. Sommer: Leitbild
Bürgergesellschaft: Engagementförderung als Investition in die
Zukunftsfähigkeit des Gemeinwesens. * Anerkennung - so sorgen Vereine
und Einrichtungen für eine motivierende Anerkennung der ehrenamtlichen
Arbeit. W. Gehrke/S. Schridde: Die Ehrenamtskarte als eine weitere Form
der Anerkennung. W. Gehrke/S. Schridde: Möglichkeiten und Grenzen
bürgerschaftlichen Engagements. R. Jeusfeld: Fachkraft und Laie?
Gestaltung der Zusammenarbeit zwischen haupt- und ehrenamtlichen
Kräften. W. Gehrke/S. Schridde: Empfehlungen für eine gute
Freiwilligenkultur. W. Gehrke/S. Schridde: Fazit und Ausblick. * Liste
der Vereine in Rheine.

7. Paderborner und Corveyer Land

damals & heute. Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege aus
Delbrück. Hrsg.: Bernhard Kößmeier, Stadtheimatpfleger Delbrück,
Diebeskämpen 10, 33129 Delbrück-Boke, E-Mail: Koessmeier at t-online.de

11/2009. G. Ketschmann: Das Engagement für andere prägte stets sein
Leben. Johann Kaspar Wittmund war viele Jahre lang Vikar in Ostenland
und Pfarrer in Delbrück.

9. Siegerland-Wittgenstein

Heimatland. Siegener Zeitung.
17.01.2009. * Kahler Asten - das Dach Westfalens. Neue Ausstellung des
LWL im Astenturm. * Vergessene Gruben. Neue Filmreihe über den
Siegerländer Bergbau. H. Katz: Dat neue Johr.
24.01.2009. D. Strohmann: Wilnsdorfer Madonna im Blick der
Kunstgeschichte. Meister Tilmann als Bildschnitzer entdeckt.
Stilistische Merkmale weisen die Wilnsdorfer Muttergottes der Kölner
Bildhauerschule Tilmann zu.
31.01.2009. * Weniger Besucher in den Museen. Besucherzahlen dennoch
entgegen dem Trend stabil. Auch die Freilichtmuseen in Hagen und Detmold
mussten einen Besucherrückgang verkraften. E. Schlabach: D'r Usfloch noa
Berlin. * Lohe als Gerbstoff. Blütezeit der Gerbereien im 19.
Jahrhundert.
07.02.2009. * Ochse vor dem Biertresen erschossen. Restaurant Moritz
150 Jahre alt. Festbuch zum Jubiläum. * In Westfalen angekommen.
14.02.2009. * Denkmal hinter Bruchsteinwand. Einzige erhaltene
Röstofenanlage Westfalens als Denkmal des Monats. Das technische
Kulturdenkmal in Gosenbach bestand ursprünglich aus 14 Öfen. * "Backes"
bleibt gute Stube. Wechsel im Vorstand des Heimatvereins. K. J. Görg:
Det stumme Loach i Seeje. Fürst Hyazinth versank in den Fluten.
21.02.2009. F. Debus: Fürst von Chalon und Oranien. Erinnerung an
Renatus Graf von Nassau-Breda.
28.02.2009. H. Michel: "Sack und Asche" für Gläubige. Aschermittwoch
begann die Fastenzeit. * Dokumentation zur Abifeier. Volkskundler suchen
Abiturienten von heute und gestern. * Neukonzeption des Deutschen
Glockenmuseums.

10. Vest Recklinghausen

Gladbeck. Unsere Stadt. Zeitschrift für Information, Werbung, Kultur-
und Heimatpflege. Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V., Schriftleitung:
Heinz Enxing, Voßstraße 147, 45966 Gladbeck, Tel.: 02043/61421, E-Mail:
enxing at gelsennet.de.
1/2009. H. Enxing: Wegekreuze in Gladbeck (2). M. Korn: Der Igel -
Wildtier des Jahres 2009. T. Täpper: Aus der plattdeutschen Schatzkiste.
"Unna es hier in de Burschop!". H. Enxing: Nobelpreisträger Harald zur
Hausen, Vorfahren stammen aus Gladbeck. E. Schwerhoff: Von der Vision
zur Wirklichkeit. Gladbeck, unsere Stadt. M. Samen: Johann Heinrich
Kocks, Pfarrer an St. Lamberti von 1728 bis 1745. J. Wolters: Annette
Pullen: Gefragte Theater-Regisseurin an vielen bekannten deutschen
Häusern. M. Korn: Die Wegwarte - Blume des Jahres 2009. E.-J. Fiebig:
Erinnerungen an Hans Boden: Erster vom Rat gewählter Oberstadtdirektor
(1). J. Wolters: Caroline Masson: "Ungekrönte Golfkönigin von Spanien".
K.-H. Leitzen: Aus der alten Heimat. Schulzentag in Dummsdorf. G.
Rossmann: Wer war eigentlich...? Vinzenz von Paul.

11. Lippe

Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde. 77. Band (2008).
Hrsg.: Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land
Lippe e.V. Detmold, im Selbstverlag, 2008. - 344 S.
M. Zelle: Überlegungen zum Grabtumulus für die Gefallenen der
Varusschlacht (13). B. Herring: Römer und Germanen in
Ostwestfalen-Lippe. Ein Forschungsprojekt am Lippischen Landesmuseum
Detmold (23). R. Hüls: Der Arminio des Antonio Salvi: ein barocker
Bestseller auf dem Markt für Opernlibretti (37). H.-P. Finke:
Irritationen wegen einer Inschrift für das Hermannsdenkmal, die niemals
angebracht worden ist (73). M. Schlichting: Festkultur am
Hermannsdenkmal (83). U. Halle: Auf der Suche nach den Germanen.
Germanenforschung im Teutoburger Wald in der ersten Hälfte des 20.
Jahrhunderts (105). C. Katzschmann/K. Metzger: Siegfried unterm Hermann.
"Der Ring des Nibelungen" von Richard Wagner am Landestheater Detmold
zum Varusjahr 2009 (131). C. Heuer: Hermannsschlachten. Eine Tagung der
LWL-Literaturkommission für Westfalen und der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster vom 26.-29.06.2008 (149). T. Engelhardt:
Arminius widerlegt das postmythische Zeitalter. Anmerkungen zur
Strahlkraft einer 2000 Jahre alten Nachricht (161). E. Treude: "IMPERIUM
KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht". Ein Ausstellungsprojekt des
Lippischen Landesmuseums Detmold im Jahre 2009 (187). M. Goedecke/K.
Schafmeister: Die lippischen Beiträge zum Varusjahr 2009. Ausstellung
Mythos und Internationales Kulturprogramm Hermann 2009 (201). A.
Schwede: Die "Inquisition" gegen den lippischen Münzmeister Johann
Hoffman 1680 (207). J. Kistenich: 9.11.1938 - Reichspogromnacht in
Ostwestfalen-Lippe (223). L. Lüking: "Beabsichtigter Strafantrag:
Todesstrafe." Das Sondergericht Detmold 1943-1945 (237). H. Niebuhr: 60
Jahre Lippe in NRW - 60 Jahre Punktationen (247). R. Springhorn/D.
Suray: Eine Arche Noah im Teutoburger Wald. Das Lippische Landesmuseum
Detmold bereitet sich auf seinen 175. Geburtstag vor (263). G.
Bockwinkel/H. Diekmann: Ein Nationalpark in Lippe! (289). *
Buchbesprechungen (299). R. Gahde: Vereinschronik (335).

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des
Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund,
Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail:
info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de

1/2009. * Engagement gefördert. LHB verleiht Ernst-Barmeyer-Preis für
Kinder- und Jugendarbeit. * Einsatz für Lippe gefragt. 10.
Umweltschutzpreis und 5. Tierschutzpreis ausgelobt. H. Pohl: Das
regionale Original. Neue Produktgruppe bei Lippequalität: Fleisch und
Wurst. K. Stein: Ein historisches Jahr. 2009 wird für Lippe ein Jahr
außergewöhnlicher Ereignisse. C. Gröger: Rose - Wappen -
Heimatzeichen. Folge 4: Wie wurde die Rose der Edelherrn zur Lippe zur
Lippischen Rose? W. Bender: Fürstliche Großtat? Die Aufhebung der
Leibeigenschaft in Lippe vor 200 Jahren. I. Tappe-Pollmann: Abendmahl in
Damast. Ein Tafeltuch erzählt. S. Solmaz: Rück- und Ausblicke.
Lippisches Landesmuseum Detmold zieht Schüler in seinen Bann.
2/2009. S. Wiesekopsieker: Biografieforschung. Ein Rückblick auf die
Tagung der Fachstelle Geschichte. A. Ruppert: Publizist und Politiker.
Max Staercke (1880-1959). J. Hartmann: "Jude sein, heißt Kämpfer sein!"
Der Journalist Artur Schweriner (1882-1941). H. Rottschäfer: Anback
hadde Foide. C. Gröger: Rose - Wappen - Heimatzeichen. Folge 6: Wie kam
die lippische Rose in das Landeswappen von NRW? D. Hellfaier: "Ein
herzig Lied!" Ein Albumblatt Ferdinand Freiligraths aus Bad Rippoldsau
(1868). S. Solmaz/I. Tappe-Pollmann: Anfassen und Mitmachen. Neue
Mach-Mit-Ausstellung im Lippischen Landesmuseum. C. Kern: Anfassen
erlaubt. Praktikumserfahrungen im Lippischen Landesmuseum. M.
Jungbluth: Steuerrad ahoi! Marinekameradschaft übergibt Vereinsgüter ans
Landesmuseum. P. Pfaff: Potenzial nutzen. Dr. Andreas Kasper besucht
Wald- und Forstmuseum Heidelbeck. P. Pfaff: Einschlag per Nachfrage.
Landesverband Lippe reagiert auf gedämpfte Holznachfrage.

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen, die Stadt Bad
Lippspringe, Marienloh, Benhausen, Veldrom und Neuenbeken. Hrsg.: Dr. G.
Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/97580, E-Mail:
redaktion at schlaengerbote.de
328/2009. A. Lehmann: Wiege des Lipperlandes. Denkmalserie: Die
Falkenburg.

II. Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Holznagel. Zeitschrift der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V.,
Postfach 12 44, 28859 Lilienthal, Tel.: 04792/7834, Internet:
www.igbauernhaus.de
1/2009. B. Froehlich: Deutschland - Wolfs-Erwartungsland? E. Lohmann:
Denkmalpflege, Erhaltung von Bausubstanz und Baustrukturen als wichtige
politische Aufgabe. U. Böhme: Die Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler -
eine Herausforderung auch für die Politik. H. Bombeck: Über den Nutzen
identifikationsstiftender Bauten. P. Hettlich: Denkmalschutz - verloren
zwischen Bund und Ländern? D. Maschmeyer: Denkmalschutzinitiativen
besser vernetzen. B. Froehlich: Reetdach-Verrottung II - Geht die Suche
weiter? * Untersuchungen zur mikrobiellen Besiedlung und Beständigkeit
von Reet als Dacheindeckungsmaterial. H. S. Horlings: Die Qualität
unseres Reets. Plädoyer für eine bessere Behandlung von Reet. K. R.
Seehausen: Denkmalschutzrechtliche Zumutbarkeit - auch für Denkmäler im
Eigentum von Kommunen. S. Haar/B. Froehlich: Grundlagen der
Kalk-Anstriche.

Quickborn. Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur. Hrsg.:
Quickborn, Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V., Am
Langberg 51, 21033 Hamburg, Tel.: 040/7390416, Internet:
www.Quickborn-ev.de, E-Mail: Quickbornev. at aol.com
1/2009. J. Diekhoff: Rhodos! Denk an Rhodos! A. Bartels (?) "Dien
Öllern sünd klasse!" E. Braasch: Good un slecht. C. Denker:
Obama-Tied. C.-H. Dirks: Johannes Diekhoff negentig Jahr jung. W.
Dittschar: Johann D. Bellmanns "Windsinfonie". Versuch einer Annäherung
und Positionsbestimmung in Weltliteratur und Philosophie. H.-J. Meyer:
Wir stellen vor: Plautdietsch. H. Suhrbier: Vom Läuschen zur
Lügen-Erzählung. Ein Fund bei Fontane zu "Kasper-Ohm un ick" von
John Brinckmann. C. V. Scholz: Över en freen Schrieversmann.

III. Naturkunde und Naturschutz

Natur und Heimat. Floristische, faunistische und ökologische Berichte.
Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, LWL-Museum für Naturkunde,
Sentruper Straße 285, 48161 Münster.
1/2009. K. Hannig u.a.: Kommentierte Artenliste zu ausgewählten
Wirbellosengruppen (Coleoptera: Carabidae, Hygrobiidae, Haliplidae,
Noteridae, Dytiscidae, Hydrophilidae; Heteroptera; Hymenoptera:
Formicidae; Crustacea: Isopoda; Myriapoda: Chilopoda, Diplopoda) des NSG
"Emsdettener Venn" im Kreis Steinfurt (Nordrhein-Westfalen). H. O.
Rehage: Spinnenfliegen (Acroceridae) im NSG Heiliges Meer. H. Terlutter:
Otiorhynchus crataegi GERM. neu für Westfalen. M. Drees: Zur Verbreitung
und Habitatwahl des Pinselfüßlers (Polyxenus lagurus) im Raum Hagen
(Diplopoda).
2/2009. R. Feldmann: Die Hautflügler-Gemeinschaft des Rosengallapfels.
Analyse eines ökologischen Kleinsystems. W. Gerß: Ein Versuchsplan zur
Analyse der Diversität der Avifauna. M. Drees: Ein aktueller Nachweis
des Bockkäfers Xylotrechus antilope im Ardey (Coleoptera: Cerambycidae).
P. Decker/K. Hannig: Die Hundert- und Tausendfüßer (Chilopoda,
Diplopoda) des Venner Moores bei Senden (Nordrhein-Westfalen, Kreis
Coesfeld). H. O. Rehage: Der Schwimmfarn Azolla filiculoides LAM. / A.
caroliniana WILLD. und sein Bewohner Stenopelmus rufinasus GYLL.
(Curulionidae, Coleoptera) aus dem Münsterland. H. O. Rehage:
Thamiocolus sahlbergi (SAHLB.) neu für Westfalen (Coleoptera,
Curulionidae).

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und
Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße
110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0, Internet:
www.natur-und-landschaft.de
1/2009. S. Pompe u.a.: Mögliche Konzequenzen des Klimawandels für
Pflanzenareale in Deutschland. I. Kühn u.a.: Aktuelle Ansätze zur
Modellierung der Auswirkungen von Klimaveränderungen auf die biologische
Vielfalt. R. Dröschmeister/U. Sukopp: Monitoring der Auswirkungen des
Klimawandels auf die biologische Vielfalt in Deutschland. P. Ibisch/G.
Müller-Motzfeld/T. Potthast: Muss der Naturschutz neue Strategien
entwickeln? Ein Gespräch. A. Freibauer u.a.: Das Potenzial von Wäldern
und Mooren für den Klimaschutz in Deutschland und auf globaler Ebene. E.
Dister/A. Henrichfreise: Veränderungen des Wasserhaushalts und
Konsequenzen für den Naturschutz. B. Jessel: Biodiversität und
Klimawandel - Forschungsbedarfe im Rahmen nationaler
Handlungsstrategien.
2/2009. F. Schmitt/H. Schacht/T. Vaas: Ökologische
Entwicklungskonzeption für das Tal der Großen Laber. Integrative Planung
und Umsetzung. R. Oppermann u.a.: Bundesweites Biodiversitätsmonitoring
zur Grünlandvegetation. Methodik und erste Erfahrungen. E. Kiel/K.
Batmer: Quellbiotope im Norddeutschen Tiefland. Einflüsse der
Landschaftsveränderung am Beispiel eines Teileinzugsgebiets der Hunte.
3/2009. C. Schell u.a.: Bildung und Naturschutz - alte und neue
Herausforderungen. G. de Haan/A. Leicht : Die Umsetzung der UN-Dekade
"Bildung für nachhaltige Entwicklung" in Deutschland - eine
Zwischenbilanz. J. Groß/A. Lude/S. Menzel: BNE und biologische Vielfalt
im schulischen und außerschulischen Kontext - curriculare Vorgaben und
Verständnis. O. Kölsch/T. Lucker: Bildung für nachhaltige Entwicklung in
der informellen Natur- und Umweltbildung. A. Bittner: Die Umsetzung der
UN-Dekade BNE aus der Sicht einer Stiftung - Förderphilosophie und
Projektbeispiele. M. Hohn-Berghorn/S. Nolden: UN-Stadt Bonn - eine
Dekadestadt und ihre Konzepte zur Umsetzung von Bildung für nachhaltige
Entwicklung.

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.:
Verlagsgesellschaft Unser Wald mbH, Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn im
Auftrag der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald - Bundesverband e.V. Tel.:
0228/9459830, E-Mail: unser-wald at sdw.de, Internet: www.sdw.de
1/2009. T. Ehlert/S. Balzer/M. Röhling: Wo Wasser durch die Wälder
strömt. S. Krömer-Butz: Sind die deutschen Buchenwälder gefährdet? J.
Ewald: Waldtypen in den Nordalpen. N. Rabanser: Erlenbruchwälder: Raus
aus dem Jetzt, rein in den Urwald. U. Bohn: Hang- und Blockschuttwälder
aus Edellaubholz. S. Krömer-Butz: Waldkindergärten Deutschlands treffen
sich in Neuss. V. Fröhlich: Urwildpferde im Naturschutzgebiet
Tennenloher Forst. * 10 Jahre Waldschule Märkischer Kreis (MK). *
Einweihung des Naturschutzgebietes "Puhlbruch - Silberkuhle". Tausende
Besucher auf dem 4. Walderlebnistag in Windfus.

IV. Nachbargebiete

Heimatland. Zeitschrift für Heimatkunde, Naturschutz, Kulturpflege.
Hrsg.: Heimatbund Niedersachsen e.V., Georgswall 5, 30159 Hannover,
Tel.: 0511/323490, Internet: www.heimatbund-niedersachsen.de, E-Mail:
info at heimatbund-niedersachsen.de
1/2009. H.-G. Rabe: 50 Jahre Ortsgruppe Bad Münder im Heimatbund
Niedersachsen. G. Kastl/H.-G. Rabe: Schlaglichter auf die Geschichte der
Stadt Bad Münder. G. Kastendieck: St. Martin in Hachmühlen - Kirche und
Kirchengemeinde. L. Greife: De lütten Hannen. K. Fischer: Der Stelinger
Berg 1906 - hundert Jahre danach. * "Cord-Borgentrick-Stein" für
Christel Wiedemann (?). Preis für ehrenamtlichen Einsatz in Geschichte
und Tradition. * Den Döhrener Turm wieder zum Sprechen gebracht.
Laudatio von Waldemar P. Röhrbein zur Verleihung des
Cord-Borgentrick-Steines an Christel Wiedemann (2.11.1933-28.10.2008). *
Heimatbund Niedersachsen regt neuen Standort für "Göttinger Sieben" an.
Landtags-Neubau als Chance der Neugestaltung nutzen. * Niedersächsisches
Münzkabinett muss erhalten bleiben. Heimatbund: Welfenschatz gehört nach
Schloss Herrenhausen. H.-S. Strelow: Naturschutzprojekt "Hannoversche
Moorgeest" kommt. Vernetzung der Feuchtgebiete angestrebt. E.-A. Nebig:
Wenn die Stadt Geburtstag hat, gibt sie eine Party. Vor 50 Jahren wurde
Langenhagen zur Stadt erhoben.






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Apr 16 12:32:47 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 16 Apr 2009 12:32:47 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2009,
Heft2, Teil 3
Message-ID: 49E7256F.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 08.04.2009, 13:54


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 2/2009, Teil 3

Heimatkalender

Unser Kreis 2009 (22. Jg.). Jahrbuch für den Kreis Steinfurt.
Jahresthema: Wasser und Gewässer. Hrsg.: Kreis Steinfurt und
Kreisheimatbund Steinfurt. Red.: Heinz Hölscher, Willi Kamp, Heinz
Thofern. 256 S., 10,00 ?. Verlag: Kreis Steinfurt, Tecklenburger Straße
10, 48565 Steinfurt, ISBN 3-926619-80-5.
G. Benning: Das Wasser und die Politik (8). D. Sauermann: Sonntag in
einem Kirchspielort des Münsterlandes (11). N. Niehues: Geschichte der
Pfarrgemeinde Sankt Marien in Holthausen (19). H. Schröer:
Heimatbewegung zwischen den Weltkriegen (28). G. Jentgens: Sensation im
Sand bei Neuenkirchen. Schmiede und Bauern des 9. Jahrhunderts in Offlum
(32). W. Suer: Der König von Ibbenbüren und die Geschichte der Alten
Honigfabrik (38). B. Hölscher: Ameisenumsiedlung in Greven-Reckenfeld
(43). H. Schmedt: Endlick Löckskes up'n Kopp (46). E. Krapf: Neues
Kulturleben auf dem Bispinghof in Nordwalde (48). L. Ernschneider: Seit
1857 gibt es in Ochtrup eine Bücherei für Jung und Alt (53). C. Ross/S.
Kreyenschulte: Über den Ursprung der Welschen Stiege in Neuenkirchen
(55). P. Baumann: Masematte - eine Sprache im Vergehen (58). F. Kroll:
Grützemachers Windturbine machte Feuchtgebiete wieder nutzbar (60). M.
Rosenthal: Die Wahl der Äbtissin Gräfin Sophia Johanna von
Bentheim-Tecklenburg (62). E. Hammerström: Erziehung statt Re-Education.
Ein Deutschaufsatz aus dem Jahre 1946 (66). R. Brahm: Hausinschriften in
Metelen (73). H. Diekel: Bluomen för eenen Grösken (77). K.-H. Stening:
"Kiärkhoffs Pütt" ist Zeuge der Altenberger Dorfgeschichte (78). H.
Diekel: Kiärkhofspütt (81). W. Elling: Die Nähschule in Langenhorst war
eine Stiftung der Gräfin von Merveldt (82). H. Löring: Der Heimatverein
Rheine 1877 e.V. wurde vor 130 Jahren gegründet (86). S. Herringslack:
Einzigartige Naturerlebnisse rund um das Lengericher Zementwerk (92). L.
Huesmann: Der Tag, an dem in Hopsten so viel Leben und Hoffnung
zerbracht (96). W. Friedrich: Reiche Wasser, sanft in Dienst genommen.
Gesammelte Zerstreuungen zu "Wasser und Kunst im Münsterland" (100). B.
Krefis: Wasser in der Bibel und in der christlichen Tradition (108). F.
W. Spelsberg: Ohne Wasser keine Bewegung - ohne Bewegung kein Wasser
(114). M. Niesert: Ein Tag in der Kläranlage Rheine Nord (117). P.
Schwartze: Stillgewässer und Blänken sind vielfältige Lebesräume (120).
A. Heuer: Wasser ist mehr als ein elementares Nahrungsmittel (125). R.
Herkenhoff: Wasserlösungsstollen von 1752 im Recker Buchholzer Forst
(130). H. Michaelis: Der Köllbach in Mettingen und seine Bedeutung für
Mensch und Vieh (134). G. F. von Rudorff: Trinkwasser - ein Sorgenwasser
(139). E. Wixmerten: Wie der Wasserturm von Emsdetten zu einem
Wahrzeichen der Stadt wurde (144). R. Harbecke: Wat häv man doch för 'ne
Last mit Kinner (147). J. Brinker: Wasserschutzpolizei - die blaue
Präsenz auf dem Wasser (148). K. Offenberg: Die Salzquelle am
Huckberg und die frühere Saline Hermannshall (153). M. Dölling:
Entstehung und Bedeutung des Lienener Dorfteiches (157). H. Schürkötter:
Mineralwasser ist eines der wichtigsten Lebensmittel unserer Zeit (160).
A. P. Reiß/H. Wattendorf: Die Steinfurter Aa von der Quelle bis zur
Mündung (162). W. Wilkens: Von den "Hilligen Wellen" zum Ortsnamen
Tecklenburg (164). H. Rinsche: "Die Ems muss wieder krumm werden" (170).
F. Lüttmann: Revitalisierung des Saerbecker Ortskerns durch die
REGIONALE 2004 (173). R. Hermes: Kindheit und Jugend zwischen Schule,
Kirche und Nationalsozialismus (177). A. Hackethal: Deutsche
Hollandgänger als Gastarbeiter im Nachbarland (186). H.-J. Drexler:
Der Brauchtumspreis des Kreises Steinfurt für eine Idee und 20 Jahre
Arbeit und Freude (193). L. Bröker: Wie die französische Sprache unser
Plattdeutsch beeinflusst hat (195). A. Janssen: Recker Höfe gehörten
einst zur Horstmarer Grundherrschaft (200). H. Fischer: "Quasi
So-Theater" Ibbenbüren wurde mit dem Kulturpreis 2007 ausgezeichnet
(205). W. Johanniemann: Die Hansalinie und das Kreuz mit dem
Autobahnkreuz Lotte/Osnabrück (208). T. Visse: Der Alltag der Christen
in der Zeit des Nationalsozialismus (217). H. Göcke: Das Marienheim in
Wettringen wurde vor 100 Jahren als Hospital gegründet. H. Schürmann:
Auk Schuum is Beer (229). H. Schröer: Das Vermächtnis eines
Straßenwärters aus Westercappeln und Westerkappeln (237). C.
Spannhoff: Ladbergen und die Schlacht auf dem Haler Feld bei Wersen
(238). P. Baumann: Das Markenkreuz in der Gronenburg bei Greven (240).
W. Wilkens: Kirchgründungen der Karolinger im Suderberggau (241). G.
Merkentrup: Oberkreisdirektor Leo Böhmer ?. Die Zeit im Kreis Steinfurt
1956 bis 1980 (247). R. Donnermeyer: Zum Tode von Bernhard Nonte (253).







From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Apr 16 12:38:59 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 16 Apr 2009 12:38:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Lesung/biographisches Gespraech mit
AngelikaSchrobsdorff, Luedenscheid, 22.04.2009
Message-ID: 49E726E3.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Urte Meyer"
Datum: 15.04.2009, 10:56


AKTUELL

Einladung zum Lüdenscheider Gespräch:

"Lesung und biographisches Gespräch mit Angelika Schrobsdorff"
Referentin: Angelika Schrobsdorff

Zeit:
Mittwoch, 22. April 2009, 17 Uhr

Ort:
Haus der FernUniversität

Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid

Moderation:
Prof. Dr. Charlotte Heinritz


Ihre Mutter war eine assimilierte Jüdin, der Vater entstammte dem
Berliner
Großbürgertum. Sie wuchs in Berlin auf und flüchtete mit ihrer Mutter
und
ihrer Schwester 1939 nach Bulgarien, wo sie bis zum Ende des Krieges
blieb.
Ihre Großmutter wurde in Theresienstadt ermordet. 1947 kehrte
Schrobsdorff
nach Deutschland zurück. 1971 heiratete sie den französischen
Filmemacher
Claude Lanzmann, mit dem sie anschließend in Paris lebte. Es folgten
einige
Jahre in München, bis Schrobsdorff 1983 beschloss, nach Israel
überzusiedeln. Die Autorin lebte bis Anfang 2006 in Jerusalem, in einem
Haus
an der grünen Grenze nahe der Altstadt, das direkt an
palästinensisches
Gebiet angrenzte. Heute lebt Angelika Schrobsdorff wieder in Berlin.

Ihr erster Roman Die Herren (1961) löste großes Aufsehen aus und machte
die
Autorin bekannt. Angelika Schrobsdorffs Werke wurden und werden in
viele
Sprachen übersetzt.

2007 wurde sie vom Deutschen StaatsbürgerinnenVerband als Frau des
Jahres
ausgezeichnet.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet in den Räumen des
Studienzentrums im Erdgeschoss des Hauses statt.

Um eine ungefähre Anzahl der Zuhörer abschätzen zu können, wird um
Anmeldung
gebeten.

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen
Ihr IGB-Team



INFO

Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid
02351-24580





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Apr 20 10:05:02 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 20 Apr 2009 10:05:02 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 411, April 2009
Message-ID: 49EC48CE.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 20.04.2009, 10:05


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 411
April 2009


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169



[keine Seitenangaben, in Auswahl MW]


Braukmann, Horst
In Westfalen gab es früher viele Hellwege
Der "Große Hellweg" war die wichtigste Verbindungsstraße


Haarmann, Franz
Das Amt Werl hatte einst zwölf Gemeinden
Erinnerungen an die Gemeindliche Neugliederung vor vierzig Jahren
1. Fortsetzung


Anon.
Als Münchhausen auf einer Kanonenkugel ritt...
Rudolf Erich Raspe gab in England 1785 die Lügengeschichten des
Bodenwerder Adligen als Buch heraus


Thomas, Heinrich
"Es gibt auf der Welt kein schöneres Land als unsere Heimat"
Russische Inschriften im Verwaltungsgebäude am Hammer Maximilianpark
Ein einmalige Zeitdokument von Zwangsarbeitern aus dem Jahre 1945 in
kyrillischer Schrift


Kleine, Joseph
Fritz Viegener: Menschenfreundlich und prinzipientreu
Turbulenzen um den im Jahr 1976 verstorbenen Künstler
Schluss





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 20 11:11:08 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 20 Apr 2009 11:11:08 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Ennepetaler Forschungen, Heft 17/ April 2009
Message-ID: 49EC584C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Hans Hermann Pöpsel"
Datum: 17.04.2009, 12:18


SERVICE: TOC

Ennepetaler Forschungen
11. Jahrgang
April 2009
Heft 17

Hrsg: Arbeitskreis Enepetaler Stadtgeschichte e. V.
Kontakt: hhpoepsel at gmx.de

ISSN 1614-8517



S. 5-8
Pöpsel, Hans Hermann:
Die Voerder Straße im Winter.
183 Geschäfte mit 8,7 % Leerstand

S. 9-22
Fichtner, Peter:
Die Familie und Firma "Ewald Bergmann"

S. 23-36
Pflüger, Heinz:
Straßen und Bewohner im "Negerdorf" 1920 bis 1950

S. 37-45
Blum, Frauke:
Ennepetal die jüngste Stadt im Kreis





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 20 11:23:39 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 20 Apr 2009 11:23:39 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Leben und Werk von Hermann Mueller, Dortmund,
20.04.-28.06.2009
Message-ID: 49EC5B3B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "TU Dortmund Medieninfo"
Datum: 17.04.2009, 14:20


AUSSTELLUNG

Ausstellung im Darwin-Jahr: Leben und Werk von Hermann Müller

Ab kommenden Montag (20. April) ist in der Zentralbibliothek
der Technischen Universität Dortmund eine Ausstellung zu Leben
und Werk des frühen Darwinisten und Pädagogen Hermann Müller
(1829-1883) zu sehen. Die offizielle Eröffnung der Ausstellung
findet am 22. April um 18 Uhr statt. Auf Einladung der
Fachgruppe Biologie und ihre Didaktik wird Professor Dr. Volker
Mosbrugger einen Festvortrag zum Thema "Darwins
Evolutionstheorie - und was wir alles nicht wissen" halten.

Der deutsche Lehrer und Naturforscher Hermann Müller (1829-1883)
gilt heute als einer der Begründer des modernen
Biologieunterrichts in Deutschland. Er stellte als erster
Pädagoge einen erstaunlich aktuellen Lehrplan für die Biologie
mit Bezug zur Evolution auf. Er hat zudem wichtige und
vielfältige naturwissenschaftliche Leistungen erbracht.

So wurden zum Beispiel seine Arbeiten zur Entwicklung von
Blütenpflanzen und Insekten in wechselseitiger Anpassung
bekannt. Sein Zeitgenosse Charles R. Darwin schrieb über ihn:
"Hermann Müller ist ein so exakter Beobachter und scharfer
Denker, dass ich immer zögere, etwas zu veröffentlichen, wenn
ich nicht mit ihm übereinstimme." Darüber hinaus wurde Hermann
Müller unter dem Schlagwort "Affen-Müller" bekannt, da er 1879
die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Evolutionstheorie im
Unterricht behandelte und deshalb von Kirche und Presse
verurteilt wurde.


INFO

Ausstellung: Leben und Werk von Hermann Müller
Vom 20. April bis 28. Juni 2009
in der Zentralbibliothek der TU Dortmund
Vogelpothsweg 76, Campus Nord
Die Exponate sind Leihgaben des Ostendorf-Gymnasiums
Lippstadt, der Wirkstätte Müllers.

Offizielle Eröffnung und Festvortrag
am Mittwoch, dem 22. April 2009 ab 18 Uhr
im Hörsaal E 5, Zentralbibliothek der TU Dortmund

Weitere Infos:
URL: www.biologieundgesellschaft.de

Kontakt:
Christoph Lammers
Ruf: (0231) 755- 3812
E-Mail: Christoph.lammers at tu-dortmund.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 20 11:26:03 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 20 Apr 2009 11:26:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 40 Jahre Vereinsgeschichte gesichert
Message-ID: 49EC5BCB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 17.04.2009, 12:59


AKTUELL

40 Jahre Vereinsgeschichte gesichert

Protokolle der Jahreshauptversammlungen der letzten 40 Jahre,
über 200 Niederschriften von Vorstandsitzungen und das
Gästebuch des Sportlertreffs des Judo Sportvereins Lippstadt
(JSV) übergab jetzt der Vorsitzende Claus Harnisch an
Stadtarchivarin Dr. Claudia Becker. Durch die Übergabe an das
Stadtarchiv werden die Unterlagen nun auf Dauer fachgerecht
untergebracht und für die Zukunft gesichert. Natürlich stehen
sie dem Verein aber auch weiterhin bei Bedarf zur Verfügung.

Da bei vielen Vereinen die Funktionsträger über die Jahre
häufiger wechseln, kann es vorkommen, dass der Überblick über
den Verbleib der Unterlagen verloren geht. Allzu oft geraten
dabei Teile des Bestandes in Vergessenheit. Um dies zu
verhindern, bietet das Stadtarchiv allen Lippstädter Vereinen
an, nach Absprache Vereinsunterlagen zu übernehmen und zu
archivieren. Weitere Information erhalten Sie unter Tel.
02941/980263, per Mail stadtarchiv at stadt-lippstadt.de. oder auf
der Internetseite www.lippstadt.de/stadtarchiv.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 21 10:37:37 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Apr 2009 10:37:37 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Papst wird zum Pope: Foerderpreis
ermoeglichtUebersetzungen ins Englische
Message-ID: 49EDA1F1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 21.04.2009 10:22


AKTUELL

Papst wird zum Pope
Förderpreis ermöglicht Übersetzungen ins Englische

Was der münstersche Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf zum
Thema "Kirche und Nationalsozialismus" in den Vatikanischen
Archiven herausgefunden hat, kann bald auch das
englischsprachige Publikum lesen. Sein Buch "Papst und Teufel"
hat den Preis "Geisteswissenschaften international" gewonnen,
mit dem die Übersetzung innovativer geistes- und
sozialwissenschaftlicher Werke ins Englische finanziert wird.
Ausgeschrieben wird der Preis vom Börsenverein des Deutschen
Buchhandels, der Fritz-Thyssen-Stiftung und dem Auswärtigen Amt.

Wolf ist seit dem Jahr 2000 Professor für Mittlere und Neuere
Kirchengeschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in
Münster. Bekannt wurde er unter anderem durch seine Forschungen
zum "Index der verbotenen Bücher", die auch Grundlage einer
zweiteiligen Dokumentation sind, die in der Karwoche im ZDF
ausgestrahlt wurde. 2003 erhielt er den höchstdotierten
deutschen Wissenschaftspreis ausgezeichnet, den Leibniz-Preis
der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

"Papst und Teufel" erschien 2006 im renommierten Münchener
Verlag C. H. Beck und liegt inzwischen in zweiter Auflage vor.
Bereits erschienen sind Übersetzungen in italienischer und
französischer Sprache, im Druck befinden sich Übersetzungen ins
Polnische, Ungarische und ins Katalanische.

"Geisteswissenschaften international" stellt jährlich 400.000
Euro für Übersetzungen ins Englische bereit. Die Titel werden
von den deutschen Verlagen vorgeschlagen und schließlich von
einer Jury aus Wissenschaftlern, Fachjournalisten und Verlegern
ausgewählt. Ziel ist es, zu einer stärkeren internationalen
Verbreitung der geistes- und sozialwissenschaftlichen
Forschungsergebnisse aus Deutschland beizutragen und zugleich
Deutsch als Wissenschaftssprache und Sprache der
Erstveröffentlichung geistes- und sozialwissenschaftlicher
Werke zu erhalten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 21 11:32:35 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Apr 2009 11:32:35 +0200
Subject: [WestG] [KONF] 61. Tag der Westfaelischen Geschichte, Recklinghausen,
24./25.04.2009
Message-ID: 49EDAED3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 20.04.2009, 11:19


TAGUNG

61. Tag der Westfälischen Geschichte
24./25. April 2009 in Recklinghausen

Veranstalter:
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens in
Verbindung mit der Historischen Kommission für Westfalen und
dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe

Tagungsort:
Vestisches Museum / Haus der Geschichte
Hohenzollernstraße 12
45659 Recklinghausen

Freitag, 24. April 2009

18.00 Uhr: Eröffnung und Begrüßung
Dr. Mechthild Black-Veldtrup, Vereinsdirektorin der
Abteilung Münster

Grußworte
Wolfgang Pantförder, Bürgermeister der Stadt Recklinghausen
Dr. Wolfgang Kirsch, Direktor des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe

18.30 Uhr Einführung
Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, 1. Vorsitzender der Historischen
Kommission für Westfalen

Podiumsdiskussion
"Migration, Integration, Identität(en). Die Beispiele Recklinghausen
und Ruhrgebiet"

Auf dem Podium:
Prof. Dr. Jochen Oltmer, Institut für Migrationsforschung und
interkulturelle Studien, Osnabrück
Prof. Dr. Klaus Tenfelde, Direktor des Instituts für soziale
Bewegungen, Bochum
Dietmar Osses, Leiter des LWL-Industriemuseums Zeche Hannover,
Dortmund
Monika Hegemann-Lescher, Stadt Recklinghausen - Die Brücke
Institut für internationale Kontakte und Integration,
Recklinghausen

Moderation:
Prof. Dr. Wilfried Reininghaus

20.00 Uhr: Empfang der Stadt Recklinghausen für die
Tagungsteilnehmer


Samstag, 25. April 2009

09.30 Uhr: Begrüßung und Einführung
Dr. Hermann-Josef Schmalor,
Vereinsdirektor der Abteilung Paderborn

09.45 Uhr: Dr. Matthias Kordes, Leiter des Stadt- und
Vestischen Archivs Recklinghausen
Von der Wallonie nach Westfalen: Die Arenberger als
Landesherren im Vest Recklinghausen von 1802 bis 1811

10.45 Uhr: Bastian Gillner M. A., Westfälische
Wilhelms-Universität Münster
Die Wölfe des falschen Evangeliums.
Münsterischer und vestischer Adel im konfessionellen Zeitalter

11.45 Uhr: Kaffeepause

12.15 Uhr: Jürgen Pohl, Leiter der Volkshochschule Recklinghausen
Geschichte und Justiz: Der Einsatz der Recklinghäuser
Polizeibataillone 316 und 65 im Zweiten Weltkrieg

13.15 Uhr: Mittagsimbiss (nur nach Voranmeldung)

14.00 Uhr: Exkursion (nur nach Voranmeldung)
Anschließend an die Vorträge zum Adel bieten wir Ihnen die
Besichtigung zweier Schlösser an: Mit dem Bus geht es zunächst
zum Schloss Horst in Gelsenkirchen-Horst, wo eine ca.
75-minütige Führung stattfindet. Das zweite Ziel ist Schloss
Strünkede in Herne. Die dortige Führung dauert ca. 1 Stunde.
Anschließend besteht die Möglichkeit, im benachbarten Café
einzukehren (nicht im Preis enthalten) oder die Außenanlagen
des Schlosses zu besuchen. Um 18.00 Uhr fährt der Bus zurück
zum Vestischen Museum, das er um ca. 18.30 Uhr erreicht.

Tagungsort
Die Podiumsdiskussion am Freitag und die Vorträge am Samstag
finden statt im Vestischen Museum, Hohenzollernstraße 12, 45659
Recklinghausen.

Anmeldung
Geschäftsstelle des Vereins für Geschichte und Altertumskunde
Westfalens, Abt. Münster, Fürstenbergstr. 15, 48133 Münster

Wichtige Hinweise zur Anmeldung
Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenfrei. Der Preis für
den Mittagsimbiss am Samstag beträgt 8,50 Euro pro Person. Die
Kosten für die Exkursion betragen 22,00 Euro pro Person.

Ihre Anmeldung wird berücksichtigt und ist verbindlich, sobald
Sie die anfallenden Kosten auf das Konto 95 054 334 bei der
Sparkasse Münsterland Ost (BLZ 400 501 50) überwiesen haben.
Ohne vorherige Bezahlung können wir Sie leider nicht für die
Teilnahme an Ausstellungsführung, Mittagessen und/oder
Exkursion berücksichtigen. Falls Sie Ihre Teilnahme absagen
müssen, tun Sie dies bitte rechtzeitig vorher in der
Geschäftsstelle des Vereins.


INFO

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-5915972
Fax: 0251-5916820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 21 11:37:18 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Apr 2009 11:37:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Gerhard Paul stellt seinen Bilderatlas "Das
Jahrhundertder Bilder" vor, Muenster, 22.04.2009
Message-ID: 49EDAFEE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.04.2009, 16:32


AKTUELL

Bilder, die Geschichte machten
Gerhard Paul stellt am 22. April seinen Bilderatlas "Das
Jahrhundert der Bilder" vor

Vom Untergang der Titanic über den Kniefall Willy Brandts und
den Fall der Berliner Mauer bis zu den brennenden Türmen des
World Trade Centers - mehr als alle Zeiten zuvor war das 20.
Jahrhundert ein Jahrhundert der Bilder. Ein vom Flensburger
Historiker Gerhard Paul herausgegebener zweibändiger
"Bilderatlas" untersucht auf über 1600 Seiten die wichtigsten
und bekanntesten Bilder der letzten 100 Jahre.

Anlässlich der Veröffentlichung des zweiten Bandes laden die
Villa ten Hompel und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) am Mittwoch, 22. April, um 20 Uhr zur Autorenlesung mit
Gerhard Paul in die Villa ten Hompel (Kaiser-Wilhelm-Ring 28,
Münster) ein.

In über 190 Beiträgen von Autoren verschiedener Fachrichtungen
und Länder, darunter auch vier aus Münster, wird das gesamte
Medienspektrum von Fotografien über Plakate und Plattencover
bis zu hin zu den elektronischen Bildern des Fernsehens
vorgestellt. Eines haben die Darstellungen dabei trotz der
Vielfalt gemeinsam: Sie alle machten Geschichte, indem sie
Weltbilder vermittelten und unser kulturelles Gedächtnis
prägten.

Gerhard Paul wird die Konzeption und die wichtigsten Ergebnisse
des von ihm herausgegebenen Werkes vorstellen, das die "Zeit"
bereits als "einzigartiges Geschichtsbuch des 20. Jahrhunderts"
gelobt hat.


INFO

Termin:
Mi 22.04.2009, 20.00 Uhr

Ort:
Geschichtsort Villa ten Hompel,
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Eintritt frei, Parkplätze im Hof
Der Eintritt ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 21 11:55:32 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Apr 2009 11:55:32 +0200
Subject: [WestG] [AUS] LWL-Roemermuseum thematisiert auch erste Station
desVarus noerdlich des Gebirges, Haltern am See, 16.05.-11.10.2009
Message-ID: 49EDB434.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.04.2009, 11:56


AUSSTELLUNG

Eroberung des Alpenraums
LWL-Römermuseum thematisiert auch erste Station des Varus
nördlich des Gebirges

Unter Kaiser Augustus befand sich das Römische Reich vor 2000
Jahren auf dem Höhepunkt seiner Macht. Den Aufstieg Roms zur
Weltmacht, die über den gesamten Mittelmeerraum herrschte,
zeigt das LWL-Römermuseum in Haltern am See in der neuen
Ausstellung "Imperium" (16.5.-11.10.2009). Die Schau des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ist Teil des
Ausstellungsprojektes "Imperium Konflikt Mythos. 2000 Jahre
Varusschlacht". Sie beleuchtet die politischen Leistungen des
Augustus und die kulturelle Blüte seines "Goldenen Zeitalters".
Vom Verlierer der Schlacht im Teutoburger Wald zeichnet die
Ausstellung ein Bild, das mit dem verbreiteten Versager-Image
des Publius Quinctilius Varus aufräumt.

Einige der mehr als 300 hochkarätigen Exponate stellt der LWL
in einer Serie vor:

Kommandeur im Alpenfeldzug
Als Varus 6 oder 7 n. Chr. als Statthalter nach Germanien kam,
übernahm er den Befehl über mehrere militärische Verbände,
darunter die 19. Legion, die zu dieser Zeit im Militärlager von
Haltern stationiert war. Neue Forschungen haben ergeben, dass
Varus bereits über zwei Jahrzehnte zuvor die 19. Legion
kommandiert und mit ihr an einem siegreichen Feldzug in den
Alpen teilgenommen hat.

Auf diese Spur führt eine unscheinbare Bleischeibe aus dem
römischen Legionslager von Dangstetten (Südbaden). Während der
Vorbereitungen zur Ausstellung "Imperium" wurden die nur schwer
lesbaren Inschriften des Objekts neu gedeutet. "Privatus,
Trossknecht aus der 1. Kohorte und Sklave des Publius
Quinctilius Varus, des Legaten der 19. Legion", steht auf der
Vorderseite geschrieben. Die Bleischeibe diente vermutlich als
Anhänger an einem Gepäckstück des Varus oder seines Sklaven
Privatus.

Schutzzone im Norden
In der heutigen Nordschweiz und in Süddeutschland siedelten vor
2000 Jahren keltische Stämme, die Raubzüge nach Oberitalien und
in die gallischen Provinzen unternahmen. Um die Bedrohung an
den nördlichen Reichsgrenzen zu beenden, schickte Augustus
seine Stiefsöhne Tiberius und Drusus 15 v. Chr. auf einen
Feldzug.

Doch die Militäroperation war nicht nur eine Strafexpedition
gegen die einheimische Bevölkerung. Augustus plante von Anfang
an, den gesamten Alpenraum und das nördliche Vorland für Rom zu
besetzen, um eine Schutzzone für Italien zu bilden. Zudem hatte
es Augustus auf die Oberläufe von Rhein und Donau abgesehen,
die eine Verbindung zwischen den westlichen und östlichen
Reichsteilen herstellen und damit schnelle Truppenbewegungen
ermöglichen sollten.

Vorstoß aus zwei Richtungen
Tiberius und Drusus stießen in zwei Heeresgruppen vor: Tiberius
von Gallien und Drusus von Oberitalien aus. Dabei musste sich
Drusus seinen Weg erst über die Alpenpässe freikämpfen. Dafür
sprechen zahlreiche Waffen, die Archäologen im Bereich der Crap
Ses-Schlucht in der heutigen Schweiz fanden.

Zu den Truppen des Tiberius gehörte die 19. Legion, die ihr
Hauptquartier in Dangstetten unterhielt. Von dort aus führte
sie ihr Befehlshaber Varus in das Voralpenland. Am Bodensee
schlug sie erfolgreich eine Schlacht, zog dann weiter zu den
Donauquellen und traf in Oberbayern wohl mit der Heeresgruppe
des Drusus zusammen. Dort gewannen die römischen Truppen am 1.
August 15 v. Chr. die entscheidende Schlacht.

Möglicherweise ereignete sich dieses Gefecht bei Oberammergau.
Zumindest fanden sich in einem Heiligtum auf dem nahe gelegenen
Hügel Döttenbichl viele einheimische und römische Militärfunde,
unter anderem eine Katapultpfeilspitze mit Stempel der 19.
Legion. Nach Abzug der Römer sammelten die unterlegenen
keltischen Krieger wohl die zurückgebliebenen Waffen ein und
opferten sie ihren Göttern.

Sieg und Untergang
Mit dem gut geplanten und taktisch klugen Alpenfeldzug gelang
es dem Römischen Imperium, das gesamte Gebiet zwischen Rhein,
Inn und Donau in nur einem Sommer zu erobern. Neue Silbermünzen
symbolisierten diesen Sieg. Ihre Rückseiten bildeten Tiberius
und Drusus ab, die Augustus Lorbeerzweige als Zeichen ihres
Triumphes überreichen. Ein Garant des Sieges war Varus. 24
Jahre nach dem Erfolg am Oberrhein folgte jedoch die Niederlage
östlich des Rheins. Der Feldherr tappte im Jahr 9 n. Chr. mit
der 19. und zwei weiteren Legionen in Germanien in eine
tödliche Falle.


INFO

Seestadthalle
Lippspieker 25
45721 Haltern am See

LWL-Römermuseum
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See

Öffnungszeiten (ab 17. Mai)
Dienstag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr
Samstag: 10 bis 20 Uhr
Sonntag: 10 bis 18 Uhr
Bis zur Eröffnung der Ausstellung ist das LWL-Römermuseum geschlossen.

Eintrittspreise
Erwachsene: 9 Euro
Familien: 20 Euro
Schüler: 2 Euro
Ermäßigungsberechtigte: 6 Euro
Gruppen: 7 Euro pro Person (zzgl. Führungsgebühr)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 22 08:02:29 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 22 Apr 2009 08:02:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kaleidoskop Kultur, Muenster, Sommersemester 2009
Message-ID: 49EECF15.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 21.04.2009, 14:25


AKTUELL

Kaleidoskop Kultur
Ringvorlesung zum "Studium im Alter" im Sommersemester

Die Annäherung an einen schillernden Begriff versucht das
"Studium im Alter" der Westfälischen Wilhelms-Universität im
Sommersemester 2009 mit einer öffentlichen Ringvorlesung zum
Thema "Kaleidoskop Kultur". Immer montags von 16 bis 18 Uhr
sprechen Hochschullehrer und Dozenten der WWU Münster im
Hörsaal Sch 5 an der Scharnhorststraße 121 aus der Sicht ihrer
Disziplin über Aspekte der Kultur.

Der Begriff der Kultur ist in den geistes- und
sozialwissenschaftlichen Fächern von zentraler Bedeutung und
erfreut sich wachsender Beliebtheit. Dennoch können
Wissenschaftler ganz unterschiedliche Dinge meinen, wenn sie
von Kultur sprechen. Hierauf will die Ringvorlesung aufmerksam
machen und hat 13 Referenten aus unterschiedlichen
Fachbereichen und Fakultäten der Universität gebeten, ihre
Forschungen zur Kultur vorzustellen.

Den Anfang machte in dieser Woche Privatdozentin Dr. Candida
Syndikus vom Institut für Kunstgeschichte, die ausgehend von
der Renaissance als kulturelle Wende Perspektiven der
italienischen Kunst in der Frühen Neuzeit vorstellte. In der
kommenden Woche, am 27. April um 16 Uhr im Hörsaal Sch 5 an der
Scharnhorststraße 121, geht es um "schlagende Männer und
keifende Weiber": Privatdozentin Dr. Barbara Krug-Richter vom
Institut für Volkskunde/Europäische Ethnologie beschäftigt sich
mit der Streitkultur in der Frühen Neuzeit.Es folgen Beiträge
über Jugendkulturen zwischen 1945 und 1965, die politische
Kultur in den Niederlanden, die Internet-Kultur oder die
Gegenkultur der 68er-Bewegung.

Die Teilnahme an der Ringvorlesung ist kostenlos und steht
allen Interessierten offen. Sie bietet eine gute Gelegenheit,
das Angebot "Studium im Alter" der Universität Münster
unverbindlich kennen zu lernen. Nähere Informationen erteilt
die Kontaktstelle "Studium im Alter", Telefon 0251/83-21309.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 22 08:06:11 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 22 Apr 2009 08:06:11 +0200
Subject: [WestG] [AUS] 800 Jahre Hoerder Burggeschichte(n), Hoerder Burg,
01.05.-12.07.2009
Message-ID: 49EECFF3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 21.04.2009, 07:50
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AUSSTELLUNG

Ausgegraben!
800 Jahre Hörder Burggeschichte(n)
1. Mai bis 12. Juli 2009

Archäologische Ausstellung in der Hörder Burg zu den
Ausgrabungsergebnissen. Eine Kooperation des Museums für Kunst
und Kulturgeschichte und der Stadtarchäologie Dortmund mit dem
Heimatverein Hörde

Die archäologischen Ausgrabungen an der Hörder Burg haben
zahlreiche, z.T. spektakuläre Fundstücke aus dem 13. bis 20.
Jahrhundert und darauf aufbauend neue und wichtige Erkenntnisse
für die Geschichte der Burg erbracht. Sie sind Gegenstand einer
Ausstellung in den Räumen der Hörder Burg. Zusammen mit den
Funden sollen auch die Geschichtsinformationen der umgebenden
Raumwände dem Besucher Auskünfte geben. Tafeln erklären die
Zusammenhänge und Hintergründe. Die Funde nehmen dabei einen
besonderen Stellenwert ein, da sie das Leben der
herrschaftlichen Burgbewohner widerspiegeln. Eine Besonderheit
ist die Funderhaltung in den dauerfeuchten Schichten der
Burggräfte. Die Spanne reicht dabei von halben Lederschuhen bis
zu zerbrochenen Kochtöpfen, von herausragend gearbeiteten,
goldenen Fingerringen bis zu ca. 50 kg schweren, steinernen
Schleuderkugeln.

Die Ausstellung wird in vier Räumen folgende Themen vorstellen:
"Allgemeine Geschichte und Baugeschichte der Burg", "Angriff
und Verteidigung", "Haushalt und Wirtschaft", "Bauen und
Wohnen", "Kleidung und Schmuck". Ein umfangreiches
museumspädagogisches Programm für Schulen und Gruppen sowie
besondere Aktionen begleiten die Ausstellung.

Weitere Informationen unter Tel. 0231/50-26028. Eintritt frei;
Programme gegen Entgelt.


INFO

Ausstellungsort:
Hörder Burg
URL:
http://www.route-industriekultur.de/themenrouten/tr06/hoerder-burg.html


Öffnungszeiten:
Di bis Fr 10-12 Uhr, Sa u. So 11-17 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 23 10:46:32 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 23 Apr 2009 10:46:32 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Museum fuer Architektur und Ingenieurskunst NRW
mit257.000 Euro gefoerdert
Message-ID: 49F04708.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 22.04.2009, 12:00


AKTUELL

Pressemitteilung der Bezirksregierung Münster:
Münster, 22.04.2009

Die Bezirksregierung Münster bewilligt dem Museum für
Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI) für das Jahr 2009
eine Zuwendung in Höhe von 257.000 Euro, um drei Projekte zu
realisieren: Neben der "Architektur der 60er und 70er Jahre"
und der Konzeptentwicklung "positionen" - Junge Architektur in
NRW, hat der Besucher die Möglichkeit "extra muros 09", eine
Ausstellung, die Exponate aus NRW in Frankreich bereitstellt,
zu besichtigen.

Seit einigen Jahren präsentiert das M:AI mit Sitz in
Gelsenkirchen unterschiedliche Ausstellungsaktivitäten, die
Architektur und Architekten in NRW betreffen. In diesem Jahr
ist das Schwerpunktthema des M:AI die Architektur der 60er und
70er Jahre. Diese prägt in vielen NRW-Kommunen das Stadtbild
und kämpft häufig mit der Voreingenommenheit des Betrachters,
die oftmals auf Unwissenheit über die historischen und
baugeschichtlichen Zusammenhänge basiert.

Die Ausstellung möchte die Architektur dieses Zeitabschnitts
einer möglichst breiten öffentlichen Diskussion zuführen und
die Wahrnehmung der Bürger im Hinblick auf vorhandene
Qualitäten schärfen. Der Besucher soll für die vorhandenen
ästhetischen Merkmale sensibilisiert und in die Lage versetzt
werden, die formalen und strukturellen Eigenschaften dieser
Architektur zu erkennen. Die Ausstellung richtet sich sowohl an
Fachpublikum als auch an interessierte Laien.


INFO

M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW
Leithestr. 33
45886 Gelsenkirchen
Tel.: +49-209-92578-0
Fax: +49-209-31981-11
E-Mail: info at mai.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 23 11:04:42 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 23 Apr 2009 11:04:42 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?b?W0xJVF0gV2Vpw59lciwgQW5zZ2FyIChIZy4pOiAiUHN5?=
=?utf-8?q?chiatrie_-_Geschichte_-_Gesellschaft=22?=
Message-ID: 49F04B4A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ansgar Weißer"
Datum: 23.04.2009, 10:50


LITERATUR

Neuerscheinung
"Psychiatrie - Geschichte - Gesellschaft.
Das Beispiel Eickelborn im 20. Jahrhundert."


Aus Anlass des 125-jährigen Jubiläums des Klinkstandortes
Eickelborn beleuchten im vorliegenden Sammelband zur
westfälischen Psychiatriegeschichte Historikerinnen, Historiker
und Psychiater die unterschiedlichen Facetten und Institutionen
des Standortes (Provinzialarbeitshaus Benninghausen,
Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt Eickelborn - heute
LWL-Klinik Lippstadt und LWL-Zentrum für Forensische
Psychiatrie Lippstadt, LWL-Pflegezentrum Lippstadt und
LWL-Wohnverbund Lippstadt).

Am Beispiel Eickelborns thematisieren sie die Gründung und den
Ausbau von Arbeitshaus und Psychiatrie im Kaiserreich, das
Hungersterben im Ersten Weltkrieg, die Entwicklung der
Geisteskrankenfürsorge in der Weimarer Republik zwischen
Reformbemühungen und Weltwirtschaftskrise, die
Zwangssterilisationen und "Euthanasie"-Morde im
Nationalsozialismus, den verzögerten Wiederaufbau nach 1945,
den mit der Psychiatriereform seit den "1968er" Jahren
verbundenen Aufbruch in ein neues Selbstverständnis von "mental
health care" sowie schließlich das Verhältnis von Psychiatrie,
Forensik und Gesellschaft.

Die einzelnen Beiträge berücksichtigen die Perspektive der
Akteure - und Täter - aus Verwaltung, Ärzteschaft und
Pflegepersonal, tragen aber auch den leidvollen Erfahrungen von
Patientinnen und Patienten, Opfern und betroffenen Familien
Rechnung. Ausgehend von den historischen Befunden wird auch das
Verhältnis von Psychiatrie und Gesellschaft heute thematisiert.

Der Sammelband fasst die Ergebnisse eines
fachwissenschaftlichen Symposiums zusammen, das am 17.
September 2008 aus Anlass des 125-jährigen Jubiläums des
Psychiatriestandortes Eickelborn gemeinsam von der LWL-Klinik
Lippstadt-Eickelborn und dem LWL-Institut für westfälische
Regionalgeschichte (Münster) durchgeführt wurde. Alle Beiträge
des Bandes sind zugleich mit zahlreichen Illustrationen zur
Geschichte der Psychiatrie in Westfalen versehen.


Inhalt
S. 5f.
Grußwort der Landesrätin Helga Schuhmann-Wessolek

S. 7-12
Weißer, Ansgar
"Psychiatrie - Geschichte - Gesellschaft.
Das Beispiel Eickelborn im 20. Jahrhundert."
Eine Einführung

S. 13-86
Weißer, Ansgar
Verlegt nach Eickelborn -
Die Sonderstellung des Psychiatriestandortes Eickelborn
1883 bis 1930

S. 87-104
Elling-Ruhwinkel, Elisabeth
Sichern und Strafen.
Das Arbeitshaus Benninghausen 1871 bis 1945

S. 105-124
Kersting, Franz-Werner
NS-Krankenmord, "Nachkrieg" und Reformaufbruch.
Die westdeutsche Anstaltspsychiatrie 1940 bis 1970

S. 125-144
Brückweh, Kerstin
Ein Sexualstraftäter in Medien, Gesellschaft und Strafvollzug.
Das Beispiel Jürgen Bartsch

S. 145-158
Eikelmann, Bernd
Die heutige Aufgabe der Psychiatrie und was lernen wir aus
ihrer Geschichte?

S. 159f.
Verzeichnis der Autorinnen und Autoren


INFO

"Psychiatrie - Geschichte - Gesellschaft.
Das Beispiel Eickelborn im 20. Jahrhundert."

Herausgegeben im Auftrag der LWL-Klinik Lippstadt-Eickelborn
von Ansgar Weißer, erschienen im Psychiatrie-Verlag, Bonn 2009.
160 S., brosch., ? 24,95. ISBN 978-3-88414-477-0





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 23 11:38:20 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 23 Apr 2009 11:38:20 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2009/10
Message-ID: 49F0532C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 17.04.2009, 17:11


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2009-10 für den Zeitraum vom
24.03.2009 bis zum 02.04.2009 mit insgesamt 16 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2009-10&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Apr 27 10:51:46 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 27 Apr 2009 10:51:46 +0200
Subject: [WestG] [TV/R] Vor 2000 Jahren fand die Varusschlacht statt,
WDRRadio, 01.05.2009
Message-ID: 49F58E42.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "WDR Lernzeit" "
Datum: 23.04.2009, 18:59


TV/Radio

Freitag, 1. Mai 2009
Radio

ZeitZeichen
9.05 - 9.20 Uhr, WDR 5

Wiederholung:
1. Mai, ab 17.45 Uhr (WDR 3)


Vor 2000 Jahren fand die Varusschlacht statt
9 n. Chr., ohne Tag

Es war die größte Niederlage des römischen Reichs auf germanischem
Boden. Doch wo sie stattgefunden hat, bleibt bis heute ein Rätsel. Im
Jahr 9 nach Christus lockten die militärisch unterentwickelten Germanen
drei Legionen der hochgerüsteten Supermacht in einen blutigen
Hinterhalt. Tausende Soldaten der Besatzer sterben.

Der unterlegene römische Feldherr Varus gibt der tragischen Schlacht
seinen Namen. Sie ist zugleich ein Wendepunkt: Die Romanisierung stoppt
am Rhein, nicht an der Elbe.

Der siegreiche Germanenfürst Arminius wird seitdem als deutscher Held
verehrt, verklärt und von Neonazis missbraucht. Sein mächtiges Denkmal
steht im Teutoburger Wald. Doch wo war der wahre Schauplatz der
Varusschlacht? Was geschah tatsächlich? Bis heute dauert eine Schlacht
von bis zu 700 Theorien an.

Autor: Ralph Erdenberger





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 23 12:07:33 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 23 Apr 2009 12:07:33 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BLIT=5D_Trox=2C_Eckhard_/_Meindl=2C_Ralf_=28H?=
=?utf-8?q?rsg=2E=29=3A_Preu=C3=9Fen_-_Aufbruch_in_den_Westen?=
Message-ID: 49F05A05.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Eckhard Trox,"
Datum: 20.04.2009, 11:42


LITERATUR

Wissenschaftlicher Begleitband "Preußen -
Aufbruch in den Westen" ein großer Erfolg

Nicht zuletzt durch die ganzseitige Besprechung in der
"Frankfurter Allgemeinen Zeitung"am 13. März 2009 ist die
Produktion "Preußen - Aufbruch in den Westen" bundesweit ins
Gespräch gekommen und erfreut sich eines anhaltend großen
Zuspruchs weit über die nordrhein-westfälische Landesgrenze
hinaus.

Auch der wissenschaftliche Begleitband wird von den
Besucherrinnen und Besuchern hervorragend angenommen, bietet
er doch eine große Zahl bisher nicht veröffentlichter Dokumente
und vor allem Objekte zur westfälischen, insbesondere
südwestfälischen Landesgeschichte in zumeist farbigen
Abbildungen.

Der Band enthält folgende wissenschaftliche Beiträge:

Kaiser, Michael
Ein schwieriger Anfang.
Die Hohenzollern und die Grafschaft Mark im 17. Jahrhundert

Bracht, Johannes
"Den König hatten wir hier". Eine Reise Friedrich Wilhelms II.
1788 als Schlaglicht auf das Verhältnis Preußens zu seinen
westlichen Gebieten

Schulz, Oliver
Über 50 Jahr wird nichts von dem Adel und seinen Freyheiten
seyn": Annäherungen an den Adel der Grafschaft Mark in der
Auseinandersetzung mit der napoleonischen Herrschaft


Behrendt, Jörg Endris
Sie fanden in der Fremde, was ihnen das Vaterland versagte.
"Forty-Eighters" aus der Grafschaft Mark - Netzwerke und
Leitfiguren

Trox, Eckhard
"Die Scheide der Zeiten". Das 250 jährige Jubiläum der
Zugehörigkeit der Grafschaft Mark zu Brandenburg-Preußen im
Jahr 1859: Kontroversen, Trägerschichten und Festkultur

Trox, Eckhard / Meindl, Ralf
"Sachwalter des Westens"? - Annäherungen an Carl von
Bodelschwingh und Heinrich Wilhelm von Holtzbrinck, zwei
konservative preußische Minister aus der Grafschaft Mark

Trox, Eckhard
[...] nicht nur östlich der Elbe, sondern jenseits bis an den
Rhein [...]". Das Jubiläum von 1909 - Geschichtskonstruktionen
und die Mystifizierung der Bedeutung Preußens im Westen

Wallentin, Julia
Die 'unheilige Allianz' des "alten Preußen" mit dem NS-Staat -
Der 'Tag von Potsdam' in der Grafschaft Mark

Blank, Ralf / Marra, Stefanie
"Helden der Heimat". Aspekte der bürgerlichen Geschichtskultur
in der Grafschaft Mark im 19. und 20. Jahrhundert;

Wallentin, Julia
Auch ein Ende Preußens:
Städte in Südwestfalen in "Trümmerbildern"


INFO

Trox, Eckhard / Meindl, Ralf
Preußen - Aufbruch in den Westen. Geschichte und Erinnerung -
die Grafschaft Mark zwischen 1609 und 2009, Lüdenscheid 2009. -
288 Seiten, 133 zumeist farb. Abb.; ISBN 978-3-929614-54-1, 19,
90 Euro

Zu bestellen:
direkt über museen at luedenscheid.de oder den Buchhandel

Kontakt:
Dr. Eckhard Trox
Museen der Stadt Lüdenscheid
Sauerfelder Straße 14-20
58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351/171489
Fax: 02351/171709
E-Mail: eckhard.trox at luedenscheid.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 23 12:09:37 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 23 Apr 2009 12:09:37 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2009/11
Message-ID: 49F05A81.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 23.04.2009, 11:45


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2009-11 für den Zeitraum vom
03.04.2009 bis zum 11.04.2009 mit insgesamt 31 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2009-11&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
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Krummer Timpen 3-5
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Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 23 12:10:51 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 23 Apr 2009 12:10:51 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Rektorin_begrue=C3=9Ft_AStA-Initiativ?=
=?utf-8?q?e_zum_Gedenken_an_Buecherverbrennung?=
Message-ID: 49F05ACB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 17.04.2009, 15:06


AKTUELL

Universität stellt sich ihrer Geschichte
Rektorin begrüßt AStA-Initiative zum Gedenken an
Bücherverbrennung

Am 10. Mai jährt sich die in vielen deutschen Städten, darunter
auch in Münster, von der damaligen "Deutschen Studentenschaft"
organisierte und durchgeführte Bücherverbrennung des Jahres
1933 im Rahmen der nationalsozialistischen Machtergreifung. Der
Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Münster
war bereits im vergangenen Jahr mit konkreten Vorschlägen an
das Rektorat herangetreten, um einen dauerhaften Erinnerungsort
an die Bücherverbrennung einzurichten. Das Rektorat hat diese
Vorschläge dem Senatsausschuss für Kunst und Kultur zur
Stellungnahme zugeleitet. Dabei ist es leider geblieben.

Die Rektorin der WWU Münster, Prof. Dr. Ursula Nelles,
bestätigte und bedauerte am Freitag, 17. April 2009,
ausdrücklich, der Sache nicht selbst aktiv weiter nachgegangen
zu sein und reagierte damit auf einen offenen Brief des AStA
vom gleichen Tag. Sie bittet den AStA, "das Versäumnis nicht
als Zeichen von Desinteresse oder gar Ablehnung zu deuten". Das
Rektorat stelle sich der Geschichte der Universität und
unterstütze Aktionen, die das Gedenken und die Erinnerung an
die Jahre der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wach
halten.

Dazu zähle auch die begrüßenswerte Initiative des AStA, die
Bücherverbrennungen von 1933 nicht in Vergessenheit geraten zu
lassen und einen dauerhaften Ort der Erinnerung hierfür an der
WWU zu schaffen. Prof. Nelles kündigte an, das Rektorat werde
in dieser Angelegenheit sogleich das Gespräch mit dem AStA
wieder aufnehmen und die Studierendenschaft bei der Umsetzung
ihrer Vorschläge unterstützen.

Die Rektorin erinnerte daran, dass sich die Universität Münster
in der Vergangenheit aktiv an Gedenkfeiern zur
Bücherverbrennung beteiligt habe. So habe es 2003 zur
siebzigsten Wiederkehr des Ereignisses eine gemeinsame
Gedenkstunde von Rektorat und AStA gegeben. Im vergangenen Jahr
hielt der münstersche Historiker und frühere Prorektor Prof.
Dr. Hans-Ulrich Thamer einen öffentlichen Vortrag in der
Stadtbücherei zum Gedenken an den 75. Jahrestag der
Bücherverbrennung in Münster.

Darüber hinaus habe sich der Senat der Universität im Jahr 2000
in einer Erklärung zur Verantwortung der Universität für das
damals begangene Unrecht bekannt. Im Schloss zu Münster, dem
Hauptgebäude der WWU, erinnere seit dem Jahr 2004 ein Mahnmal
der Künstlerin Antonia Low an das Schicksal der Wissenschaftler,
Studierenden und Mitarbeiter, denen zwischen 1933 und 1945 im
Namen der Universität Münster Unrecht geschehen sei.

Neben den Opfern rückten in den letzten Jahren auch wieder die
Täter in den Blickpunkt: Eine vom Rektorat eingesetzte
Kommission unter dem Vorsitz von Prof. Thamer arbeitet an der
Herausgabe einer neuen Universitätsgeschichte, in der die Jahre
des Nationalsozialismus und die folgende Phase der
"Entnazifizierung" eine wichtige Rolle spielen werden. In der
Medizinischen Fakultät läuft aktuell ein größeres
Forschungsprojekt zur NS-Vergangenheit der münsterschen
Medizin. Auch in anderen Fachbereichen und Fakultäten der
Universität wurde und wird zurzeit die Rolle von
Wissenschaftlern in der Zeit zwischen 1933 und 1945 kritisch
beleuchtet und aufgearbeitet. Ein aktuelles Beispiel dafür ist
die vor wenigen Wochen veröffentlichte Geschichte der
münsterschen Mathematik.


-------------------------------------------------------------------------
REDAKTIONELLER HINWEIS

10. Mai 1933 -
Die "Aktion wider den undeutschen Geist" -
Nationalsozialistische Bücherverbrennungen
URL: http://www.westfaelische-geschichte.de/web616





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 23 12:14:10 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 23 Apr 2009 12:14:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe, 23.01.05.03.2009
Message-ID: 49F05B92.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 22.04.2009, 09:32


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/



Nachrichten aus OWL vom 21.04.2009

Neue Windmühlenflügel (18:15 Uhr) Die Holländerwindmühle im
lippischen Kalletal hat neue Flügel bekommen. Mit Hilfe eines
Spezialkrans wurden die jeweils zwanzig Meter langen und
zweieinhalb Tonnen schweren Teile am Dienstag montiert. Das
alte Flügelkreuz musste vor einem halben Jahr entfernt werden,
weil es vollkommen verwittert war. Die Sanierung hat über
50.000 Euro gekostet. Eingeweiht werden die neuen Flügel am 1.
Mai. Dann feiert der Museumsverein Kalletal das 120jährige
Bestehen der Windmühle. Sie ist die einzige noch betriebsfähige
Windmühle im Kreis Lippe.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 18.04.2009

Bochum: Museumstage in Dahlhausen (11:34 Uhr) Seit
Samstagmorgen feiert das Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen die
alljährlichen Museumstage. Besonderer Höhepunkt dürften für
Eisenbahn-Freunde die zwei Gast-Dampflokomotiven sein. Das
Bochumer Museum verfügt über 150 Fahrzeuge der zurückliegenden
Epochen der Eisenbahngeschichte. Eine funktionierende Dampflok
befindet sich aber nicht im aktuellen Fuhrpark. Gerade deshalb
freuen sich viele Besucher auf ein knapp 80 Jahre altes
Liebhaberstück aus Eisenach und ein Fahrzeug der Baureihe T18.
Beide Dampf-Loks werden bis Sonntagabend auf den Strecken rund
um das Museum Sonderfahrten für die Besucher anbieten. Außerdem
gibt es Sonntag zusätzlich zum regulären Programm noch eine
große Modellbahnbörse.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 16.04.2009

Herne: Größte Schuhe der Welt (17:14 Uhr) Besucher des Museums
für Archäologie in Herne können am kommenden Sonntag die
derzeit größten Konfektionsschuhe der Welt bestaunen.
Ausgestellt sind nur an diesem einen Tag die Modelle eines
Spezial-Schuhhauses in Vreden im Münsterland, das sich auf
Schuhe ab Größe 47 spezialisiert hat. Zu sehen sind auch die
Schuhe des derzeit größten Menschen der Welt, des Ukrainers
Leonid Stadnik, der 2,57 Meter groß ist.

Nachrichten aus OWL vom 16.04.2009

Museum als Publikumsmagnet (10:42 Uhr) Das neue Museum der
Wiedenbrücker Schule im Kreis Gütersloh entwickelt sich zum
Publikumsmagneten. Das Ausstellungsgebäude für sakrale Kunst
wird ehrenamtlich betreut und ist nur an drei Nachmittagen in
der Woche geöffnet. Dennoch kamen seit November bereits 3.500
Besucher nach Rheda-Wiedenbrück. Besuchergruppen haben schon
bis Ende des Jahres Führungen gebucht.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 15.04.2009

Rubens-Grafiken in Brasilien (15:37 Uhr) Das Siegerlandmuseum
stellt zum dritten Mal Grafiken von Peter Paul Rubens für eine
Ausstellung in Brasilien zur Verfügung. Ab der kommenden Woche
sind rund 50 Grafiken des in Siegen geborenen Künstlers in der
Hauptstadt Brasilia zu sehen. Damit soll an die Erfolge der
beiden Rubens-Ausstellungen im letzten Jahr angeknüpft werden.
2008 hatten insgesamt 100.000 Brasilianer die Präsentationen
besucht

Nachrichten aus dem Münsterland vom 14.04.2009

Streit um Beutekunst (06:05 Uhr) Das Landesmuseum für Kunst in
Münster prüft, ob es möglicherweise im Besitz sogenannter
?NS-Beutekunst? ist. Dabei geht es zwar nur um einige wenige,
aber für das Haus wichtige Bilder aus dem frühen 20.
Jahrhundert, die von den Erben jüdischer Kunstsammler
zurückgefordert werden. Hinter den Kulissen finden bereits
Verhandlungen über die Rückgabe-Ansprüche statt.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 11.04.2009

Frühlingsfest im Eisenbahnmuseum Siegen (12:42 Uhr) An den
Ostertagen öffnet das Eisenbahnmuseum in Siegen seine Türen. Am
historischen Lokschuppen werden alte Lokomotiven gezeigt. Wer
noch nie Lokführer war, kann auf dem Führerstand zwischen
Siegen und Kreuztal mitfahren. Außerdem gibt es eine große
Modellbahntauschbörse mit Ausstellung. Am Sonntagvormittag wird
die Original Rheingold-Lokomotive erwartet.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 09.04.2009

Ruhrgebiet: Fördermittel für Forschungseinrichtungen (09:01 Uhr)
Das Deutsche Bergbaumuseum in Bochum bekommt Geld aus dem
Konjunkturpaket II. Es erhält 1,1 Millionen Euro und gehört zu
23 Forschungseinrichtungen im gesamten Land, die gefördert
werden. Eine der höchsten Einzelzuwendungen bekommt die Träger-
und Interessengemeinschaft Proteinforschung in Essen mit 5,7
Millionen Euro. Gefördert wird unter anderem auch das Essener
Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung mit 2,
2 Millionen Euro.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 08.04.2009

Sonderausstellung Antisemitismus (17:24 Uhr) Im Jüdischen
Museum in Dorsten soll es in diesem Monat eine
Sonderausstellung zu den Themen "Antisemitismus" und
"Israelkritik" geben. Die Ausstellung soll zeigen, wie sich
anti-jüdische Einstellungen in der europäischen Gesellschaft
fortsetzen. Die Ausstellung wurde vom Zentrum für
Antisemitismus-Forschung der Technischen Universität Berlin
erstellt

Nachrichten aus dem Münsterland vom 03.04.2009

Ehrenamtskarte in Westerkappeln (07:35 Uhr) Westerkappeln will
Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren, mit besonderen
Vergünstigungen belohnen. Der Hauptausschuss hat beschlossen,
sich an dem landesweiten Projekt der Ehrenamtskarte zu
beteiligen. Mit dieser Karte gibt es zum Beispiel einen
verbilligten Eintritt in Museen. Die Gemeinde will außerdem
Einzelhändler dafür gewinnen, den engagierten Bürgern Rabatte
beim Einkauf zu gewähren. Bisher gibt es in unserer Region
Ehrenamtskarten in Gronau und Rheine.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 02.04.2009

NS-Ausstellung in Dortmund (17:46 Uhr) Im Dortmunder Museum für
Kunst und Kulturgeschichte eröffnet am Samstag die Ausstellung
?Was damals Recht war?" Sie erinnert an die Verurteilten
deutscher Militärgerichte und deren Richter. Die
Wanderausstellung der ?Stiftung Denkmal für die ermordeten
Juden Europas? wird von einem umfangreichen Begleitprogramm
flankiert, darunter Diskussionsveranstaltungen und Vorträge in
der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, Filmvorführungen in der
VHS und Führungen für Schülergruppen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 02.04.2009

LWL berät über Konjunkturmittel (16:21 Uhr) Beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Münster wurde heute
erstmals über die Verteilung von Mitteln aus dem
Konjunkturpaket 2 beraten. Dem LWL stehen nach derzeitigen
Schätzungen knapp 44 Millionen Euro zur Verfügung. In der
vorläufigen Maßnahmen-Liste stehen unter anderem die
Grundsanierungen des Museums für Naturkunde in Münster mit 2,7
Millionen und des Textilmuseums in Bocholt mit 8,6 Millionen
Euro. Außerdem soll für fast 9 Millionen Euro ein
computergesteuertes Energiespar-System eingeführt werden.

Nachrichten aus OWL vom 02.04.2009

Neueröffnung Landesmuseum (16:15 Uhr) Die Umbauarbeiten am
Landesmuseum in Detmold sind abgeschlossen. Die sogenannte
Zehntscheune wurde für rund zwei Millionen Euro ausgebaut. Die
neuen Räume nutzt das Museum in diesem Jahr für die
Sonderausstellung "Mythos" zum Thema Varusschlacht. Das
Landesmuseum wird mit der Ausstellung am 15. Mai eröffnet.

Nachrichten aus OWL vom 02.04.2009

Neuer Museumsführer OWL (16:00 Uhr) Für Ostwestfalen-Lippe gibt
es jetzt einen neuen Museumsführer. Aufgeführt sind 139 Museen
und Sammlungen. Beschrieben werden darin Dauerausstellungen und
Gedenkstätten wie etwa der Herforder Zellentrakt als Zeugnis
der NS Zeit. Zu den kuriosen Sammlungen zählen das virtuelle
Museum in Halle, das Storchenmuseum in Petershagen und das neue
deutsche Sackmuseum in Nieheim. Den Museumsführer OWL gibt es
in allen Museen und Tourist-Informationen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 02.04.2009

LWL bekommt Geld aus Konjunkturpaket (13:37 Uhr) Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe erhält rund 44 Millionen
Euro aus dem Konjunkturpaket II. Es ist für den Erhalt von
Schulen, Museen und Kliniken gedacht. Ein Großteil der
Fördermittel soll in die Sanierung der Förderschulen, und in
Wohn- und Pflegeheime für behinderte Menschen investiert
werden. Damit unterstützt der Landschaftsverband die
Behindertenhilfe in Westfalen-Lippe mit 7 Millionen Euro.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 01.04.2009

Hagener Freilichtmuseum öffnet (17:33 Uhr) Im Hagener
Freilichtmuseum beginnt heute (Mittwoch) die neue Saison. Wie
immer können Besucher in über sechzig Häusern historisches
Handwerk erleben. Dabei stehen diesmal die Frauen im
Mittelpunkt. Ihnen ist eine Sonderausstellung gewidmet. Sie
heißt "Karriere mit Lehre" und zeigt anhand persönlicher
Berichte, wie Frauen durch ein Ausbildung in Handwerks-Berufen
schon früh ihren Weg gemacht haben. Außerdem finden erstmals
Museumsführungen in Gebärdensprache statt.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 30.03.2009

Bochum: Ausstellung zur Buden-Kultur eröffnet (11:37 Uhr) Im
Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum ist gestern die
Fotoausstellung "Die Bude" eröffnet worden. Zwei Jahre lang hat
die Fotografin Brigitte Kraemer Menschen in und an Trinkhallen
fotografiert. Die Schwarzweißaufnahmen erzählen die Geschichte
der Trinkhalle im Ruhrgebiet, von denen es derzeit etwa 18.000
gibt. Ursprünglich waren die Trinkhallen als Seltersbuden für
den Verkauf von Mineralwasser gedacht. Seit den 1870er Jahren
wuchs ihre Zahl rapide.

Nachrichten aus OWL vom 28.03.2009

Naturkundehaus öffnet wieder (12:36 Uhr) Das Naturkundehaus im
lippischen Landesmuseum Detmold ist nach zwei Jahren Sanierung
fertig. Für 1,7 Millionen Euro war das nach eigenen Angaben
älteste naturhistorische Museum in NRW thematisch umgestaltet
worden. Ab morgen können Besucher sich unter anderem wieder
Präparate von ausgestorbenen Tierarten ansehen. Das
Naturkundehaus war im Jahr 1835 als Naturhistorisches Museum
gegründet worden.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 28.03.2009

Newton-Ausstellung im Picasso-Museum (11:35 Uhr) Das
Picassomuseum in Münster ist mit der Resonanz auf seine
Helmut-Newton-Ausstellung zufrieden. In den ersten drei Wochen
kamen bislang 7000 Besucher. Auffallend sei, dass vor allem
jüngeres Publikum an den rund 100 Aktfotografien des
Photokünstlers interessiert sei. Die Ausstellung läuft bis Ende
April.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.03.2009

Defizit beim Rock'n'Popmuseum (11:40 Uhr) Das Rock?n?Popmuseum
in Gronau erwartet für dieses Jahr ein Defizit von rund 880.000
Euro. Der Rat der Stadt Gronau hat beschlossen, das Minus
erneut mit eigenen Geldern auszugleichen. Außerdem unterstützen
das Land NRW und die Euregio das Museum mit einem Zuschuss von
50.000 Euro

Nachrichten aus Südwestfalen vom 26.03.2009

Neues Feuerwehrmuseum in Arnsberg (08:34 Uhr) Der Arnsberger
Verein für Feuerwehr-Historie baut ein neues Museum. Das
bisherige Feuerwehr-Museum am Schlossberg ist zu klein, um die
rund 300 Exponate, darunter Löschfahrzeuge und Motorräder,
auszustellen. Außer der Feuerwehrgeschichte soll in dem Museum
auch die Eisenbahngeschichte der Stadt Arnsberg thematisiert
werden. Die Kosten werden auf rund 300.00 Euro geschätzt. Der
Bau soll im Mai beginnen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 25.03.2009

Forschung mit antiken Münzen (10:13 Uhr) Antike Münzen können
in Münster bald noch intensiver erforscht werden. Das
Archäologische Museum der Universität wird jetzt eine
entsprechende Forschungsstelle einrichten. Im vergangenen Jahr
verbuchte das Museum mit fast 7.600 Besuchern den höchsten
Zustrom seit 50 Jahren.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 21.03.2009

Tagung zu Geopark-Projekt (13:41 Uhr) Bei einer Tagung in
Medebach wurde am Wochenende das Projekt eines Geoparks
diskutiert. Sechs verschiedene Kultur-und Umweltorganisationen
aus Nordrhein-Westfalen und Hessen sind beteiligt. Ziel ist es,
die geologischen Attraktionen der Region besser zu vermarkten.
Der Geopark könnte Fundstätten historischen Bergbaus und
Bergbaumuseen miteinander vernetzen. Auch die
Saurierfundstätten bei Brilon oder die Bruchhauser Steine bei
Olsberg sollen zum Geopark gehören.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 20.03.2009

Farbiges Freilichtmuseum (15:14 Uhr) Das Hagener
Freilichtmuseum erstrahlt am Abend in ungewohntem Licht.
Farbige Schweinwerfer und Laserkanonen verwandeln die sonst
grauen historischen Werkstätten in ein buntes Kunstwerk. Das
versprechen die Lichtdesigner, die mit ihrer Aktion einen
Vorgeschmack auf die offizielle Saisoneröffnung geben wollen.
Ab April können Besucher dann wieder traditionelles Handwerk
bei Tageslicht erleben.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 20.03.2009

Westpreußen-Museum in Finanznot (08:34 Uhr) Die Zukunft des
Westpreußischen Landesmuseums in Münster-Wolbeck ist weiter
ungewiss. Der Bund ist bereit, jährlich 430.000 Euro der
Betriebskosten zu übernehmen und die Stadt Münster hat einen
jährlichen Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro zugesagt. Das
reicht nach Auskunft der Museumsleitung aber nicht aus. Sie
möchte, dass sich auch das Land und der Landschaftsverband
beteiligen. Zur Zeit laufen dazu entsprechende Gespräche. Das
Museum informiert über Geschichte, Kunst und Kultur
Westpreußens.

Nachrichten aus OWL vom 19.03.2009

Geschichtsverein darf Millionenerbe behalten (18:02 Uhr) Der
Herforder Geschichtsverein darf eine Million Euro aus dem
Vermächtnis des Unternehmers Dieter Ernstmeier vorerst
behalten. Das hat das Bielefelder Landgericht entschieden. Die
Nichte Ernstmeiers hatte auf Rückgabe des Geldes geklagt, weil
der Geschichtsverein es nicht - wie vom Verstorbenen gewünscht
- zum Bau eines Museums am Herforder Münster eingesetzt hat.
Das Gericht entschied, dass der Verein mit dem Geld aber auch
ein Museum an einem anderen Ort bauen darf.

Nachrichten aus OWL vom 19.03.2009

Freilichtmuseum vor neuer Saison (16:05 Uhr) Das Freilichtmusem
Detmold erwartet auch in diesem Jahr wieder knapp 200.0000
Besucher. Das Museum eröffnet am 1. April die neue Saison mit
einer Sonderausstellung zur Geschichte der Aussiedler. Zum
ersten Mal bietet das Freilichtmuseum in Detmold in diesem Jahr
einen langen Donnerstag mit Öffnungszeiten bis 21 Uhr an.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 19.03.2009

Islamische Lackkunst (13:20 Uhr) Das Museum für Lackkunst in
Münster widmet sich in einer Sonderausstellung der islamischen
Lackkunst. Ab Sonntag zeigt das Haus 140, zum Teil noch nie
präsentierte Lackarbeiten aus dem persischen und osmanischen
Reich. Darunter sind kostbare Bucheinbände und Schatullen. Es
ist die erste Ausstellung dieser Art in Deutschland. Sie ist
bis zum 21. Juni zu sehen.

Nachrichten aus OWL vom 19.03.2009

Prozess um Ernstmeier-Vermächtnis (10:19 Uhr) Vor dem
Bielefelder Landgericht geht es um das Millionen-Vermächtnis
des Unternehmers Dieter Ernstmeier aus Herford. Verklagt hat
die Nichte des Unternehmers den Herforder Geschichtsverein. Der
sollte mit dem Geld von Ernstmeier ein Museum für
Stadtgeschichte mitten in Herford bauen. Allerdings bekam er
das dafür vorgesehene Grundstück nicht. Daher meint die Nichte,
das Geld stehe nun ihr zu.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 19.03.2009

Bürger gründen Verein (06:16 Uhr) Mehr als hundert Bürger aus
Bestwig, Eslohe, Meschede und Schmallenberg haben am Abend
einen Verein gegründet. Die ?Lokale Aktionsgruppe 4 mitten im
Sauerland? will Projekte entwickeln, die die Lebensqualität auf
dem Land verbessern. Es gibt bereits Ideen, etwa Museen und
Radwege in den vier Kommunen zu vernetzen. Für die Projekte
gibt es eine Million Euro von der Europäischen Union.

Nachrichten aus OWL vom 17.03.2009

Kulturmarathon im Varus-Jahr (12:26 Uhr) Detmold bietet zum
Varus-Jahr einen reichhaltigen Veranstaltungskalender. Die
Stadt wird Gastgeber für zahlreiche Künstler aus aller Welt.
Viel Programm gibt es vor allem im Landesmuseum, im
Landestheater und in der Musikhochschule. Im Juli diskutieren
60 Jugendliche aus sieben Ländern über Europa. Eröffnet wird
die Veranstaltungsreihe zum Varus-Jahr von Bundeskanzlerein
Angela Merkel am 15. Mai in Detmold.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 16.03.2009

Städte mit Tourismusmesse zufrieden (07:38 Uhr) Die Städte im
östlichen Ruhrgebiet ziehen nach fünf Tagen ITB in Berlin ein
positives Fazit. Dortmund, Hagen und Unna hatten sich auf der
weltweit größten Tourismusmesse am Stand des Ruhrgebiets
präsentiert. Viele Reiseveranstalter wollen die Region zum
Kulturhauptstadtjahr 2010 in ihre Kataloge für Städtereisen
aufnehmen. Auf besonderes Interesse stießen das Dortmunder U,
das Freilichtmuseum in Hagen und das Lichtkunstmuseum in Unna.
Weniger zufrieden als das Dortmunder Tourismusbüro ist die
Delegation des Flughafens: Sie scheiterte mit dem Versuch, neue
Fluggesellschaften nach Dortmund zu locken

Nachrichten aus OWL vom 14.03.2009

Varus und die Ziegel Roms (09:29 Uhr) Im Ziegeleimuseum in Lage
wird ein römischer Ziegelofen in Originalgröße nachgebaut. Die
Wissenschaftler wollen herausfinden, wie die Römer vor 2000
Jahren mehr als 60 Kilo schwere Ziegelplatten fehlerfrei
brennen konnten. Diese römische Technik ist weitgehend
unerforscht. Der Ofen ist Teil einer Ausstellung, die jetzt 120
Dachziegel, Wasserrohre, Öllampen und eine Theatermaske aus dem
alten Rom präsentiert:

Nachrichten aus dem Münsterland vom 13.03.2009

Lore Bert im Kunstmuseum Ahlen (11:49 Uhr) Ab dem kommenden
Sonntag präsentiert das Kunstmuseum Ahlen unter dem Titel
"Papierbilder" 80 Arbeiten der Künstlerin Lore Bert. Die
Ausstellung gilt als Beitrag im Rahmen des NRW-weiten Projekts
"Jahr der Graphik". Die in Mainz und Venedig lebende Künstlerin
zeigt neben Zeichnungen auch Collagen und Plastiken aus
besonderen Papieren. Die Ausstellung ist bis zum 10. Mai zu
sehen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 10.03.2009

Museum am Ostwall eröffnet neu (07:37 Uhr) Das Museum am
Ostwall zeigt zu seiner Neueröffnung eine Mitmach-Ausstellung.
In der Schau unter dem Titel ?Die Kunst der Partizipation?
können die Besucher in Mikrophone sprechen, an Seilen ziehen,
auf Knöpfe drücken und so die Kunstwerke verändern. Das Museum
am Ostwall eröffnet in einem Jahr neu im Dortmunder U. Ob es
dann einen neuen Namen erhalten wird, ist noch nicht bekannt.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 06.03.2009

Helmut-Newton-Ausstellung in Münster (12:28 Uhr) Rund 100 Werke
des Starfotographen Helmut Newton sind ab Sonntag im
Picasso-Museum in Münster zu sehen. Die Bilder stammen aus
einer Bremer Privatsammlung. Darunter sind auch berühmte
Aktfotographien von Models wie Naomi Campbell. Newton gilt als
einer der berühmtesten Fotographen des 20. Jahrhunderts. Seine
provokativen Bilder von nackten Frauen in hochhackigen Pumps
wurden von Feministen immer wieder scharf kritisiert.



Bemerkung: Nachrichten über den Einsturz des Historische
Archivs der Stadt Köln und dessen Folgen dominieren die
WDR-Nachrichten, deren Suchfunktion auf 10 Webseiten begrenzt
ist. Deshalb lassen sich andere Archivnachrichten schlechter
recherchieren (Manfred Hartmann)


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org
Internet: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 27 11:20:02 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 27 Apr 2009 11:20:02 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Das virtuelle Erlebnis-Stahlwerk in
modernster3D-Technik, Dortmund, ab 26.04.2009
Message-ID: 49F594E2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Karl-Peter Ellerbrock"
Datum: 23.04.2009, 15:28


AUSSTELLUNG

Neues Highlight im Hoesch-Museum:
Das virtuelle Erlebnis-Stahlwerk in modernster 3D-Technik

Die Besichtigung eines Stahlwerks ist für Besucher zumeist
überwältigend: Die Dimensionen des Werks und seiner Aggregate
sind gigantisch, der glühende Stahl verursacht eine besondere
Lichtsituation, und ohrenbetäubender Lärm ist ein typisches
Geräusch. Diese visuellen und akustischen Eindrücke sind ab
kommendem Sonntag in dem neuen multimedialen
Ausstellungsbereich "3D Erlebnis Stahlwerk" im Dortmunder
Hoesch-Museum sinnlich erlebbar. Damit ist das Museum um eine
Attraktion reicher geworden, die in Deutschland und sogar in
Europa seinesgleichen sucht.


INFO

Ort:
Hoesch-Museum
Eberhardstraße 12
441415 Dortmund





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 27 11:25:36 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 27 Apr 2009 11:25:36 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortraege zur Kirchengeschichte und
religioesenVolkskunde Westfalens, Muenster, Sommersemester 2009
Message-ID: 49F59630.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfälische Landesgeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 27.04.2009, 10:05


AKTUELL

Abteilung für westfälische Landesgeschichte
(Historisches Seminar der WWU)
Institut für religiöse Volkskunde
Bistumsarchiv Münster

Vorträge zur Kirchengeschichte und religiösen Volkskunde
Westfalens


PROGRAMM SOMMERSEMESTER 2009

Donnerstag, 30. April 2009
18 Uhr c.t.
Dr. Jörg Wunschhofer (Beckum):
"Die Familienpräbende Crater (gegr. 1646)
an St. Martini in Münster"


Donnerstag, 14. Mai 2009
18 Uhr c.t.
Daniel Fischer, Theresa Ungru,
Martina Glanemann (Münster):
"Feiertage, Heiligenverehrung und Prozessionen: Katholische
Aufklärung und Volksfrömmigkeit in den Fürstbistümern Münster
und Paderborn"


Donnerstag, 18. Juni 2009
18 Uhr c.t.
Christof Spannhoff (Münster):
"...die kaum vermoderte todten Körper wieder aufgetecket". Zur
Verlegung der Dorfkirchhöfe im Münsterland.
Eine Projektskizze


INFO

Ort:
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu den Vorträgen
im Vortragsraum des Liudgerhauses, Überwasserkirchplatz 3,
48143 Münster

Kontakt:
Prof. Dr. Werner Freitag
Historisches Seminar
Abteilung für westfälische Landesgeschichte
Historisches Seminar
Domplatz 20-22
48143 Münster
Tel.: 0251 83-24345
E-Mail: landesgeschichte at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/LG-G/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 28 09:41:12 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 28 Apr 2009 09:41:12 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Am Anfang steht das Denkmal", Muenster,
23.04.-28.05.2009
Message-ID: 49F6CF38.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.04.2009, 12:33


AUSSTELLUNG

"Am Anfang steht das Denkmal"
Ausstellung in der LWL-Bürgerhalle zeigt Beispiele aus ganz
Deutschland

Wann ist ein Gebäude ein Denkmal? Mit dieser Frage beschäftigt
sich das heutige LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen schon
seit 120 Jahren. Die Arbeitsgruppe Inventarisation der
Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik
Deutschland hat zu diesem Thema unter dem Titel "Am Anfang
steht das Denkmal" eine Wanderausstellung erarbeitet. Diese
Ausstellung zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
noch bis zum 28. Mai in der Bürgerhalle des Landeshauses am
Freiherr-vom-Stein-Platz 1 in Münster.

LWL-Denkmalpfleger haben die Schautafeln der Wanderausstellung
nicht nur um Beispiele für Baudenkmäler aus Westfalen ergänzt,
sie haben auch noch einige Modelle und Exponate in Vitrinen
hinzugefügt. So erklärt die Ausstellung wie Denkmäler definiert,
erkannt und dokumentiert werden. Außerdem beschreibt sie die
unterschiedlichen Denkmalgattungen und zeigt mit welchen
zeitlichen Epochen sich die Denkmalpflege befasst.

"Wir müssen Denkmäler als öffentliches Gedächtnis in Stein
erhalten. Da sich die Kirchen, Schlös-ser, Wohnhäuser und
Industrieanlagen nicht selbst gegen unsachgemäße Behandlung
wehren können, ist es wichtig, dass unsere Denkmalexperten als
Anwalt der Denkmäler und als Partner der Denkmaleigentümer,
Städte und Gemeinden auftreten", so LWL-Direktor Dr. Wolfgang
Kirsch bei der Ausstellungseröffnung.

Das soeben erschienene Begleitheft zur Ausstellung des
LWL-Amtes für Denkmalpflege in Westfalen liegt kostenlos für
die Ausstellungsbesucher bereit.


INFO

Am Anfang war das Denkmal
Wanderausstellung der Arbeitsgruppe Inventarisation der
Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik
Deutschland
LWL-Bürgerhalle des Landeshauses am Freiherr-vom-Stein-Platz 1
23. April 2009 bis zum 28.Mai 2009
Öffnungszeiten: montags - freitags von 8.30 bis 17.00 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 28 09:47:01 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 28 Apr 2009 09:47:01 +0200
Subject: [WestG] [AUS] EtikettenKULT - vom gewebten Markenzeichen zum Label,
Bocholt, 26.04.-04.10.2009
Message-ID: 49F6D095.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.04.2009, 09:29


AUSSTELLUNG

EtikettenKULT - vom gewebten Markenzeichen zum Label
Ausstellung im LWL-Textilmuseum zeigt Geschichte des gewebten
Einnähers

Sie sind geschaffen für ein Schattendasein, rücken Mode aber
erst ins rechte Licht: Etiketten. In einer neuen Ausstellung
bringt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die kleinen
Einnäher und ihre Geschichte jetzt groß heraus.

Die Schau unter dem Titel "EtikettenKULT", die vom 26. April
bis 4. Oktober 2009 im LWL-Textilmuseum in Bocholt zu sehen ist,
spannt einen Bogen von den Anfängen der gewebten
Herstellerhinweise bis hin zu bekannten Modelabels wie Dior,
Strenesse und Zweigler. Zum Spektrum der Exponate gehören
wertvolle Abendkleider der "Haute couture" aus den 1950er
Jahren sowie Zeichnungen und Musterbücher, ein voll
funktionstüchtiger Bandwebstuhl samt Lochkarten - und natürlich
jede Menge Etiketten und Abzeichen.

Ein Großteil der gezeigten Schätze stammt aus der Kunstweberei
Carl Neiss in Krefeld und der Firma Saatweber & Sieper in
Wuppertal, deren Bestände das LWL-Industriemuseum nach
Firmenschließung Mitte der 1990er Jahre übernommen hat. "Eine
wahre Fundgrube", verrät Museumsleiter Dr. Hermann Josef
Stenkamp. Beide Firmen produzierten Etiketten für die ganze
Welt und bedienten Kunden wie "Chanel" ebenso wie den
Maßschneider in Köln.

Sie setzten ihre Kunstfertigkeit aber nicht nur für Modeartikel
ein, sondern auch zur Produktion vielfältiger Abzeichen. Kaum
ein Sport- oder Musikverein, dessen Zeichen in den letzten 100
Jahren nicht von einer der beiden Firmen als Aufnäher gewebt
wurde. Auch das Militär und Unternehmen wie Edeka, Wella oder
Shell ließen in Krefeld oder Wuppertal arbeiten.

Aus der Weberei Neiss sicherte das Textilmuseum einige Tausend
handgezeichneter "Patronen" - kolorierte technische Zeichnungen,
die als Grundlage für die Etikettenproduktion dienten; dazu
Auftragsbücher, Vertretermappen und Meterware von gewebten
Etiketten. Die Historikerin Dr. Karin Thönnissen hat diesen
Bestand für die aktuelle Ausstellung jetzt erstmals
aufgearbeitet.

Von der Etikettenweberei Saatweber & Sieper übernahm das Museum
eine Vielzahl an Musterbüchern aus den 1920er bis 1980er Jahren
- "ein einmaliges Zeugnis der Mode- und Kulturgeschichte", so
Stenkamp.

Besucher können sich in der Ausstellung an wertvollen
Abendkleidern aus den 1950er bis 1970er Jahren von Dior, Nina
Ricci, Luis Ferrand und Heinz Oestergard freuen - allesamt
private Leihgaben, die das Museum nach Aufrufen erhielt.
Kindheitserinnerungen wecken bei manchem Kleidungsstücke von
Bleyle oder Mäntel von Keppler. Ein Turneroutfit der 1930er
Jahre, eine Schwesterntracht und Badebekleidung stehen für die
weitere Textilien, denen die beiden Firmen mit ihren Etiketten
das Markenzeichen anhefteten.

Ergänzt wird die Ausstellung durch aktuelle Kunstwerke wie
ganze Kleider aus Etiketten der Designerin Pia Fischer, mit
denen Ausstellungsgestalter Martin Schmidt in Bocholt den
heutigen Markenwahn in Szene setzt. Sie sollen dem Betrachter
einen Spiegel vorhalten, zum Nachdenken, aber auch Schmunzeln
einladen.

Besonderes Highlight: Rechtzeitig zur Etikettenschau
restaurierte Webmeister Hartmut Hildebrand aus Wuppertal einen
historischen Bandwebstuhl. An der laufenden Maschine erleben
Besucher, wie das Sarotti-Etikett gewebt wird.

Zur Ausstellung erscheint eine Begleitpublikation.


INFO

EtikettenKULT - Vom gewebten Markenzeichen zum Label
26.4. bis 4.10.2009
LWL-Industriemuseum I Textilmuseum Bocholt
Uhlandstraße 50 I
46397 Bocholt
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 28 09:53:31 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 28 Apr 2009 09:53:31 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Archaeologie fuer Westfalen,
studienvorbereitendePraktikant/innen, Muenster
Message-ID: 49F6D21B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 21.04.2009, 16:36


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe sind bei der
LWL-Archäologie für Westfalen, Zentrale Dienste, in Münster zum
nächstmöglichen Zeitpunkt zwei Stellen als

studienvorbereitende Praktikantinnen/Praktikanten
für den Fachbereich Dipl. Restauratorin/Dipl. Restaurator
für archäologisches Kulturgut

zu besetzen.

Aufgabengebiet:
- Mitarbeit in einem Team von 6 Restauratorinnen und
Restauratoren der LWL-Archäologie für Westfalen

Wir erwarten:
- die Absicht, ein Studium der Dipl. Restauratorin/des Dipl.
Restaurators für archäologisches Kulturgut aufzunehmen
- sehr gutes manuelles Geschick
- wünschenswert wäre ein bereits geleistetes Praktikum in einer
anerkannten Werkstatt
- einen verantwortungsvollen Umgang mit archäologischem
Kulturgut
- EDV-Erfahrung
- Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Kooperationsbereitschaft
- Führerschein Klasse B (alt Klasse 3) und die Bereitschaft zum
Führen von Dienstfahrzeugen

Wir bieten:
- einen einjährigen Praktikumsplatz mit der Möglichkeit der
Verlängerung
- ein interessantes Arbeitsfeld
- eine angenehme Arbeitsatmosphäre in einer modernen, neu
eingerichteten Restaurierungswerkstatt
- eine Vergütung in Höhe von 70% der Entgeltgruppe 3 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Birgit
Münz-Vierboom (Tel.: 0251/591-8830) oder Herrn Andreas
Weisgerber (Tel.: 0251/591-8832).

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
17/09 bis zum 11.05.2009 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 29 08:58:07 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 29 Apr 2009 08:58:07 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Industriemusem Zeche Hannover bei Tag und Nacht,
Bochum, 01./02.05.2009
Message-ID: 49F8169F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 28.04.2009, 11:54


AKTUELL

LWL-Industriemusem Zeche Hannover bei Tag und Nacht
Grubenlampenführung und Siedlungsexkursion

Zu zwei besonderen Führungen lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Wochenende in sein Industriemuseum
Zeche Hannover nach Bochum ein.

Am Maifeiertag (1. Mai) können die Besucher bei der
"Nachtschicht spezial" Architektur und Technik des
Industriedenkmals im Schein der Grubenlampen entdecken. Mit
originalen Kopflampen und Bergarbeiterhelmen ausgestattet,
gehen die Gäste bei dieser speziellen Themenführung ab 21 Uhr
auf Entdeckungstour durch das nächtliche Industriedenkmal Zeche
Hannover. Im Lichtkegel der Grubenlampen werden unter
fachkundiger Führung spannende Details des Malakowturms und der
Fördermaschine beleuchtet. Gleichzeitig wird die einzigartige
Atmosphäre der Arbeit von Bergarbeitern im Dunkeln erlebbar. So
gibt die Führung Einblick in Licht und Schatten des
Arbeitsalltags der Bergleute. Zum Abschluss der Nachtschicht
setzt das LWL-Industriemuseum die historische
Dampffördermaschine von 1893 in Bewegung.

Eine Entdeckungsreise durch die Geschichte der Zeche Hannover
steht am Samstag, 2. Mai, um 15 Uhr in Bochum auf dem Programm.
Wohnen direkt am Arbeitsplatz, das war zur Zeit des Bergbaus im
Revier ein hohes Ideal. Bequem für den Bergmann, der nach der
Arbeit zu Fuß nach Hause gehen konnte - und gut für das
Bergwerk, das auch nach Feierabend die Belegschaft nicht aus
den Augen verlor. Der Spaziergang durch die Zechensiedlungen
rund um die Zeche Hannover gibt einen interessanten Einblick in
die Geschichte der Bergarbeitersiedlungen und den Alltag ihrer
Bewohner von der Jahrhundertwende bis zu den 1950er Jahren.


INFO

Nachtschicht spezial
Fr. 1.5.2009, 21-23 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person

Wohnen auf der Seilscheibe
Sa, 2.5.2009, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: Erwachsene 2,50 Euro

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100-874
URL: www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 29 09:18:21 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 29 Apr 2009 09:18:21 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Bruns,
Alfred (Bearb.): Deutscher Krieg undsauerlaendische Landwirtschaft
Message-ID: 49F81B5D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfälisches Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen" at museum-holthausen.de>
Datum: 28.04.2009, 21:03


LITERATUR

Die handschriftlichen Aufzeichnungen des Landwirts Theodor
Droste aus Osterwald wurden in Zusammenarbeit mit Herrn
Landesarchivdirektor Herrn Dr. Alfred Bruns zu einem Manuskript
verarbeitet, das nun in Form eines handlichen Buches ein
interessantes Bild der Lebensumstände auf einem sauerländischen
Bauernhof vermittelt.

Neben den Erfahrungen über die Lebensumstände in einer ländlich
und bäuerlich geprägten Region in der Mitte des 19.
Jahrhunderts berichtet der damals junge Theodor Droste auch
über die Ereignisse des Deutschen Krieges 1866.

Der Titel des Buches ist "Deutscher Krieg und sauerländische
Landwirtschaft - Die Chronik des Theodor Droste vom 18.
Jahrhundert bis 1901". ISBN 978-3-87716-723-6


INFO

Kontakt:
Philipp Belke-Grobe
Westfälisches Schieferbergbau- und Heimatmuseum
Kirchstraße 7
57392 Schmallenberg
Tel.: 02974/6932
E-Mail: info at museum-holthausen.de
URL: www.museum-holthausen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 29 09:22:08 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 29 Apr 2009 09:22:08 +0200
Subject: [WestG] [LIT] "Kunst im Sauerland - Beitraege zur
KulturgeschichteSuedwestfalen
Message-ID: 49F81C40.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfälisches Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen" at museum-holthausen.de>
Datum: 28.04.2009, 21:15


LITERATUR

Als 1. Standardwerk für das Thema Kunst im südwestfälischen
Raum erscheint am 8. Mai die Dokumentation "Kunst im Sauerland
- Beiträge zur Kulturgeschichte Südwestfalen". In einem
hochwertigen Kunstkatalog mit rund 200 Abbildungen werden u.a.
zeitgeschichtliche Themen wie Kunst vom Mittelalter bis heute
oder Kunst in der Zeit des Nationalsozialismus wissenschaftlich
aufgearbeitet dargestellt.

Zusätzlich wird der Katalog ein umfangreiches
Künstlerverzeichnis mit biographischen Daten von über 150
Künstlern aus dem Sauerland enthalten und damit einen Beitrag
zur Geschichte des künstlerischen Schaffens in Südwestfalen
liefern. ISBN 978-3-941100-72-5


INFO

Veranstaltungsdaten:
Eröffnung der "Südwestfälischen Galerie"
Datum: 8. Mai 2009
Westfälisches Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen
Kirchstraße 7
57392 Schmallenberg-Holthausen
Tel.: 02974/6932
URL: www.suedwestfaelische-galerie.de

Kontakt:
Kirchstraße 7
57392 Schmallenberg-Holthausen
Tel.: 02974/6932
URL: www.museum-holthausen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 30 10:34:22 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Apr 2009 10:34:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL verleiht "Foerderpreis fuer
westfaelischeLandeskunde" an Hans Ludwig Knau
Message-ID: 49F97EAE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.04.2009, 10:02


AKTUELL

LWL verleiht "Förderpreis für westfälische Landeskunde" an Hans
Ludwig Knau
Preisverleihung und Vortrag am 5. Mai auf Haus Rhade

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) verleiht seinen
Förderpreis für westfälische Landeskunde am Dienstag, 5. Mai,
um 19 Uhr, auf Haus Rhade in Kierspe an den Heimatforscher Hans
Ludwig Knau. Der ehemalige Ortsheimatpfleger aus Kierspe
(Märkischer Kreis) nimmt den mit 3.100 Euro dotierten Preis aus
den Händen von LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale
entgegen.

In seiner Laudatio wird Prof. Dr. Torsten Capelle, Vorsitzender
der Altertumskommission des LWL, die landeskundlichen
Verdienste des Preisträgers würdigen. Anschließend hält Hans
Ludwig Knau einen Vortrag über den Floßofen von Haus Rhade. Der
Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 30 10:36:51 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Apr 2009 10:36:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Familienfuehrung auf dem Domplatz, Muenster,
03.05.2009
Message-ID: 49F97F43.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.04.2009, 11:43


AKTUELL

LWL-Landesmuseum unterwegs
Familienführung auf dem Domplatz

Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte bricht in
eine neue Zukunft auf. In den nächsten Monaten wird der
Museumsanbau des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) aus
den 1970er Jahren abgerissen, um Platz für einen Neubau nach
den Plänen des Berliner Architekten Volker Staab zu schaffen.
Für die Kunstvermittlung ist dies ein willkommener Anlass die
thematischen Sonntagsführungen und die Führungsreihe
SilberBlick nach draußen zu verlegen.

"Der Domplatz ist der Mittelpunkt der Stadt. Wir gestalten ihn
neu": So lautet das Thema der Familienführung am 3. Mai
(Sonntag). Der zentrale Platz wird unter die Lupe genommen und
es wird überlegt, wie er nach eigenen Wünschen und
Vorstellungen neu gestaltet werden könnte. Beginn der
thematischen Sonntagsführung ist um 16 Uhr, Treffpunkt ist die
Buchhandlung König im Altbau des LWL-Landesmuseums. Der
Teilnahmebeitrag beträgt 3 Euro.


INFO

Informationen unter Telefon 0251 5907-01.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 30 10:42:15 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Apr 2009 10:42:15 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Volkskundler aus Muenster beobachten Braeuche zum
1.Mai
Message-ID: 49F98087.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.04.2009, 14:59


AKTUELL

Von Hexen und buntgeschmückten Bäumen:
LWL-Volkskundler aus Münster beobachten Bräuche zum 1. Mai

Nicht nur auf dem Blocksberg im Harz, auch an den westfälischen
Externsteinen in Horn-Bad Meinberg (Kreis Lippe) gibt es in der
Nacht zum 1. Mai wieder ein buntes Treiben: Eines buntes
Treibens vereint in der Walpurgisnacht spirituell-esoterisch
Interessierte, neuheidnische Gruppen und Neugierige an diesem
Ort.

Die einen verehren ihn als Kultplatz und die anderen schätzen
ihn wegen seines besonderen Erlebnischarakters. Musiker mit
exotisch anmutenden Instrumenten, Feuerspucker und
mittelalterlich gewandete Tänzer geben sich ein Stelldichein.
"Vor allem seitdem im (Spiegel) und im (Stern) von den
Externfesten berichtet wurde, haben diese Kultstatus erlangt
und ziehen jährlich Tausende von Besuchern aus der näheren und
weiteren Umgebung an", weiß Christiane Cantauw von der
Volkskundlichen Kommission für Westfalen beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

Die Walpurgisfeiern an den Externsteinen sind jedoch nicht die
einzigen Feste und Feiern, die den Wonnemonat Mai einleiten:
"Seit etwa 30 Jahren werden auch in Westfalen vielerorts wieder
Maibäume aufgestellt, um die herum am 1. Mai oder zu Pfingsten
getanzt und gefeiert wird", berichtet Cantauw von den
Beobachtungen der LWL-Volkskundler.

Einzelne Belege für Maibäume in Westfalen liegen bereits aus
dem 17. Jahrhundert vor. Im Siegen-Wittgensteinischen Bürbach
und in Horstmar (Kreis Steinfurt) wurden 1619 und 1623
nachweislich Maibäume aufgestellt, was offenbar aber nicht bei
allen Ortsansässigen auf Gegenliebe stieß. Jedenfalls
beschwerten sich in Bürbach die Mitglieder des Presbyteriums
über den Brauch.

"In Horstmar herrschte dahingegen mehr Einigkeit. Die
Stadtmusikanten spielten auf zum Tanze und Bürgerkinder und
Studenten sollen unter der Ägide des Schulmeisters Ringelreihen
getanzt haben. Außerdem wurde zu dieser Lustbarkeit aus der
Stadtkasse einiges beigesteuert", berichtet Cantauw über den
Brauch, der als "Maiböcke richten" bekannt war.

Im 19. und vor allem im 20. Jahrhundert lässt sich ein Rückgang
des ehemals bunten Treibens in der Mainacht und am Maitag
beobachten. Die Maizeche in Unna, die 1853 endgültig verboten
wurde, ist kein Einzelfall. "Auch die Maigrafenfeste und
Mailehen, bei denen die unverheirateten jungen Leute sich ein
Oberhaupt wählten und teils ausschweifende Feste feierten, gab
es zu dieser Zeit nicht mehr so häufig. Abgeschwächte Formen
wie Maigänge und der Tanz in den Mai, der von
Gaststättenbetreibern veranstaltet wurde, lösten das ehemals
teils wilde Treiben ab", erläutert Cantauw.

Der 1. Mai als Feiertag
Mit den offiziellen, politischen Maifeiern kamen im 20.
Jahrhundert noch eine andere Festkomponente hinzu. Bereits die
Weimarer Nationalversammlung hatte einen Anlauf genommen, den
1. Mai zum gesetzlichen Feiertag zu bestimmen. Das
entsprechende Gesetz bezog sich allerdings nur auf den 1. Mai
1919. 14 Jahre später, 1933, wurde der 1. Mai dann von den
Nationalsozialisten zum gesetzlichen Feiertag, dem "Tag der
nationalen Arbeit" erklärt. Er wurde mit Aufmärschen, Umzügen,
politischen Reden, Fahnenweihen und mit dem möglichst
flächendeckenden Aufrichten von Maibäumen begangen.

Die Tatsache, dass die Nationalsozialisten die Maibäume und
Maifeierlichkeiten für sich vereinnahmt haben, trug nach 1945
nicht unwesentlich dazu bei, dass dieser Brauch in der
Versenkung verschwand. Eine Umfrage der Volkskundlichen
Kommission für Westfalen ergab 1948, dass nur noch in fünf von
275 Orten in Westfalen, die sich an der Umfrage beteiligt
hatten, ein Maibaum aufgestellt wurde.

"Erst in den 1970er und 1980er Jahren stieg das Interesse für
diesen Brauch wieder an. Unterschiedliche Vereine in
Stadtteilen und ehemals selbständigen Gemeinden wollen durch
das Aufstellen von Maibäumen und die Veranstaltung eines Festes
die lokale Identität stärken. Ein Anliegen, das vor allem seit
der kommunalen Neuordnung durchaus an Bedeutung gewonnen hat".





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 30 10:50:14 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Apr 2009 10:50:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kreisweite Totenzetteldatenbank ist auf 72.000
Exemplareangewachsen
Message-ID: 49F98266.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 29.04.2009, 14:32


AKTUELL

Kreisweite Totenzetteldatenbank ist auf 72.000 Exemplare
angewachsen
Arbeitsgemeinschaft Genealogie Westmünsterland tagte im
Bocholter Stadtmuseum

Wer sich mit der Geschichte seiner Familie befasst, für den
sind Totenzettel gute Hilfsmittel. Schließlich verraten gerade
ältere Exemplare nicht nur die Lebensdaten des Verstorbenen,
sondern geben auch einen Einblick in die wichtigsten Stationen
seines Lebens. Über 72.000 Totenzettel haben Heimat- und
Familienforscher aus dem Kreis Borken mittlerweile erfasst und
digitalisiert.

Diese Zahl nannte Alfons Nubbenholt aus Ahaus, Sprecher der
Arbeitsgemeinschaft Genealogie Westmünsterland, jetzt bei der
Tagung der Gruppe in Bocholt. Über 50 Interessierte waren ins
Bocholter Stadtmuseum gekommen, um sich mit Gleichgesinnten
auszutauschen.

Kreisheimatpfleger Wolfgang Feldhege aus Bocholt hob in seinem
Grußwort hervor, dass die Genealogen mittlerweile zur größten
kreisweiten Arbeitsgruppe der Heimatvereine herangewachsen
seien. 159 Männer und Frauen sind aktuell Mitglied. "Einige
weitere haben bereits ihren Beitritt angekündigt", berichtet
Nubbenholt. Die Tür steht auch Interessierten offen, die sich
außerhalb des Kreises Borken mit dem Thema befassen.

Innerhalb der Kreisgrenzen leisteten viele Helferinnen und
Helfer in den Orten Basisarbeit, die schließlich allen Menschen
im Kreis Borken, die sich mit der Geschichte ihrer Vorfahren
auseinandersetzen wollten, zugute komme. Neben den Totenzetteln
sammeln einige Gruppen auch Totenanzeigen. 10.500 sind
mittlerweile in einer Datenbank zu finden. 43.200 Eintragungen
für den gesamten Kreis gibt es inzwischen in den Findbüchern,
die die Lebensdaten eines Menschen auflisten und gleichzeitig
die Quellen in Archiven und Registern nennen.

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Genealogie
Westmünsterland hoffen, dass sich in Zukunft noch mehr Gruppen
für die systematische Erschließung der Bestände begeistern
lassen. So sammeln zurzeit lediglich 19 der insgesamt 45
Heimatvereine im Kreis Borken Totenzettel. Über die
Aufarbeitung und Ordnung eines Hofarchives berichtete im Rahmen
der Tagung Bernhard Robers aus Vreden.

So stellte er ein Testament und ein sogenanntes Inventar aus
dem 19. Jahrhundert vor, das beim Tod von Bauer oder Bäuerin
aufgestellt werden musste. Eine Reihe von Vorträgen soll in den
kommenden Monaten über die Besonderheiten von Dokumenten aus
einem Hofarchiv informieren. Auf dem Programm der Tagung
standen auch einige Terminabsprachen.

So nehmen Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft an Veranstaltungen
der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und
Familienforschung und der Gesellschaft für Historische
Landeskunde teil. Fest notiert ist zudem der Kreisheimattag am
16. Mai 2009 in Ahaus-Wüllen. Schwerpunktthema ist in diesem
Jahr die Genealogie.


INFO

Weitere Informationen zur Arbeitsgemeinschaft Genealogie
Westmünsterland gibt es im Internet unter
www.genealogie-kreis-borken.de.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 30 10:54:36 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Apr 2009 10:54:36 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtarchiv Lemgo - Tag der offenen Tuer in
lippischenArchiven am 26. April 2009
Message-ID: 49F9836C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Karl-Heinz Mense"
Datum: 29.04.2009, 16:00


AKTUELL

Stadtarchiv Lemgo - Tag der offenen Tür in lippischen Archiven
am 26. April 2009

Viele Besucherinnen und Besucher fanden am Sonntag bei schönem
Wetter den Weg ins Suesterhaus, wo sich das Stadtarchiv Lemgo
befindet. Sie erfuhren etwas zur Geschichte des Gebäudes, das
lange Jahre als Schule diente und nun mit dem Stadtarchiv
wieder eine Bildungseinrichtung beherbergt. Das Stadtarchiv ist
überdies eine Kultureinrichtung, die beeindruckende Schätze der
Stadt verwahrt.

Zu jeder vollen Stunden fanden Führungen statt, bei denen diese
Schätze besichtigt werden konnten: die eindrucksvollen
Amtsbücher des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, die
Hexenprozessakten, wertvolle Urkunden und die schönen
Handschriften der Gymnasialbibliothek. Archivleiterin Dr. Anikó
Szabó vermittelte die Bedeutung der städtischen Überlieferung
ebenso wie die der nichtamtlichlichen Sammlungen, die insgesamt
das gesellschaftliche Leben Lemgos dokumentieren.

Mit der Ausstellung "Verfemt, verfolgt - vergessen?",
konzipiert vom "Haus der Bayerischen Geschichte" erinnerte das
Stadtarchiv mit dem städtischen "Arbeitskreis 9. November" und
dem "Museumsverein Hexenbürgermeisterhaus" an die
Bücherverbrennung am 10. Mai 1933. Um 15:00 Uhr referierte Dr.
Anikó Szabó über die Ereignisse der Kulturvernichtung in der
NS-Zeit und über das Schicksal der verfolgten
Schriftstellerinnen und Schriftsteller sowie
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Frau Heer von der Buchhandlung Pegasus stellte mit einem
Büchertisch Werke und Biographien der damals verfolgten
Autorinnen und Autoren vor. Anschließend ließen die
Besucherinnen und Besucher bei einem kleinen Umtrunk den Tag
der offenen Tür im und vor dem Gebäude des Stadtarchivs bei dem
schönen Wetter ausklingen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 30 10:59:52 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Apr 2009 10:59:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vorbereitungen in der Seestadthalle: Blick in
dieKulissen der Varus-Ausstellung "Imperium"
Message-ID: 49F984A8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 30.04.2009, 10:49


AKTUELL

Vorbereitungen in der Seestadthalle
Blick in die Kulissen der Varus-Ausstellung "Imperium"

Noch fehlt ein großes Plakat am Parkplatz, auch an der
Seestadthalle in Haltern am See selbst deutet äußerlich nichts
auf die kommende Ausstellung hin. Doch in der Halle arbeiten
seit vier Wochen knapp 20 Handwerker, damit das LWL-Römermuseum
seine neue Varus-Schau "Imperium" pünktlich eröffnen kann.

Für die beiden Ausstellungsgestalter, die Geschwister Barbara
Hähnel-Bökens und Jochen Hähnel, ist das Projekt eine
"Riesenherausforderung". Sie haben bereits die
Vorgängerausstellungen "Herculaneum" und "Luxuxs und Dekandenz"
mit insgesamt 200.000 Besuchern für das LWL-Römermuseum
gestaltet. Diesmal lautet ihr Auftrag: in nur einem Monat ein
archäologisches Museum einzurichten, das mehr als 300
hochkarätige Exponate aus der ganzen Welt ansprechend
präsentieren soll.

Exponate rollen an
"Toll, einen so großen leeren Raum ausbauen zu dürfen", sagt
Jochen Hähnel über die Aufgabe. Auf 1000 Quadratmetern
Ausstellungsfläche gebe es einfach sehr viele Möglichkeiten.
Zunächst kam es aber darauf an, die richtigen Voraussetzungen
zu schaffen. Das bedeutete beispielsweise, eine spezielle
Klimaanlage zu installieren, alle Fenster mit Sonnenschutzfolie
zu bekleben und den Fußboden neu zu beschichten.

Ab Anfang Mai werden die Exponate angeliefert. "Dann herrscht
hier eine enorme Sprachenvielfalt", sagt Jochen Hähnel und
spielt auf die Kuriere an, die unter anderem von Italien,
Bulgarien, Rumänien, der Türkei und Israel aus ihre Leihgaben
nach Haltern begleiten. Knapp 60 freistehende Vitrinen und noch
wesentlich mehr Wandschaukästen warten bereits auf die antiken
Exponate.

Emotionale Darstellung
"Wir wollen eine spannende Geschichte erzählen", nennt Barbara
Hähnel-Bökens das Ziel der Ausstellungsgestalter. Die Exponate
sollen von den Anfängen Roms berichten und vom Aufstieg der
Stadt auf den sieben Hügeln am Tiber zur Weltmacht, die über
den gesamten Mittelmeerraum herrscht, von der Herrschaft des
Augustus und von der Blüte seines Goldenen Zeitalters. Und sie
soll auch den Lebensweg des Varus nachzeichnen, der mit der
Niederlage in der Varusschlacht im Jahr 9. n. Chr. endet.

Große Bilder an Lichtwänden wirken auf die Besucher. "Der
Betrachter soll zum Beispiel das Goldene Zeitalter fühlen
können, wenn er den hell erstrahlten, kreisförmigen
Ausstellungsraum betritt, in dessen Mitte ihn Apollo, der Gott
der schönen Künste, empfängt", erläutert Hähnel-Bökens.

Sternenhimmel 9 v. Chr.
Nach einer filmischen Einführung zur Varusschlacht schreitet
der Besucher durch die Historie Roms, beginnend bei den
mythologischen Wurzeln bis hin zur Schlacht von Actium im Jahr
31 v. Chr., durch die Octavian einen 100-jährigen Bürgerkrieg
beendet und zum Herrscher Augustus aufsteigt. Nun bricht eine
neue Epoche, das Goldene Zeitalter, an, in der die Römer das
Leid des Krieges vergessen und sich den schönen Künsten
zuwenden.

Im nächsten Raum lernt der Besucher die Außenpolitik des
Augustus kennen, die einerseits durch Diplomatie, aber auch
durch Kriege und Eroberungen gekennzeichnet ist. Über den
Köpfen der Besucher kreist der römische Adler, der vor 2.000
Jahren auch die Legionen des Varus anführte. Unter dem
Sternenhimmel Roms vom 9. Januar des Jahres 9 v. Chr. - der
Geburtstag von Augustus' Frau Livia - bekommt der Betrachter
einen Eindruck von der prachvollen Bauweise der römischen
Antike. Gleich nebenan residiert die kaiserliche Familie und
blickt auf die eigene Verherrlichung in der Architektur.

Protagonist Varus
Varus tritt im Verlauf der Ausstellung immer deutlicher hervor.
Filmsequenzen stellen die einzelnen Stationen seines Lebens
dar. Eine weite karge Landschaft symbolisiert die Provinz
Syrien an der Ostgrenze des Reiches, wo Varus 7/6 v. Chr.
Statthalter ist. Vor düsterem Hintergrund ist die Kreuzigung
von 2.000 Aufständischen zu erahnen, die Varus nach einer
Revolte in Judäa befiehlt.

Im Nebenraum fallen entlang der Lippe die Römer in Germanien
ein. Den Feldzügen des Drusus folgt eine überwiegend friedliche
Zeit, die mit der Varusschlacht ein abruptes Ende nimmt. Zum
Schluss der Ausstellung befindet sich der Besucher direkt am
Rhein. Auf der einen Seite die dichten dunklen Wälder
Germaniens, auf der anderen das aufgehende Licht der römischen
Kultur, die sich entwickelnde Zivilisation der linksrheinischen
Gebiete.


INFO

Seestadthalle
Lippspieker 25
45721 Haltern am See

LWL-Römermuseum
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See

Öffnungszeiten (ab 17. Mai)
Dienstag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr
Samstag: 10 bis 20 Uhr
Sonntag: 10 bis 18 Uhr
Bis zur Eröffnung der Ausstellung ist das LWL-Römermuseum geschlossen.

Eintrittspreise
Erwachsene: 9 Euro
Familien: 20 Euro
Schüler: 2 Euro
Ermäßigungsberechtigte: 6 Euro
Gruppen: 7 Euro pro Person (zzgl. Führungsgebühr)

URL: http://www.imperium-konflikt-mythos.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 30 11:30:33 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Apr 2009 11:30:33 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Textilmuseum feiert zum 20-jaehrigen
BestehenFamilienfest, Bocholt, 01.05.2009
Message-ID: 49F98BD9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.04.2009, 12:27


AKTUELL

LWL-Textilmuseum feiert am 1. Mai zum 20-jährigen Bestehen
Familienfest
"Heizerrallye" zu Textil, Kohle, Stahl, Ziegel, Glas und
Schifffahrt

Das LWL-Textilmuseum in Bocholt (Kreis Borken) feiert Jubiläum:
Vor 20 Jahren eröffnete der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) das Textilmuseum an der Aa. Dieses Jubiläum feiert das
Museum am 1. Mai in der Zeit von 10 bis 18 Uhr mit einem
Museumsfest. Dazu bekommt das LWL-Textilmuseum Besuch von den
sieben weiteren Standorten des LWL-Industriemuseums.

Wie vielfältig die Palette von Mitmachangeboten im
LWL-Industriemuseum ist, davon können sich die Besucher am
Maifeiertag in Bocholt an den Stationen der "Heizerrallye"
selbst überzeugen: Das Ziegeleimuseum aus Lage (Kreis Lippe)
bringt Arbeitstische mit, auf denen Jung und Alt mit den
eigenen Händen Ziegelsteine aus Lehm formen können, die dann
später auch gebrannt werden. Die Glashütte Gernheim (Kreis
Minden-Lübbecke) demonstriert eine "Glasmacherpfeife" und lädt
zum Murmeln auf der Murmelbahn ein. Welche Funde beim
Kohleabbau zu Tage treten und wie man von den Fossilien
Gipsabdrücke fertigen kann, stellen Mitarbeiterinnen der
Dortmunder Zeche Zollern vor.

Das Arbeitsgerät und die passende Bergmannskleidung bringt die
Zeche Nachtigall aus Witten (Kreis Ennepe-Ruhr) mit und zeigt
an der Feldschmiede, was man mit Kohle alles machen kann.
"Berggeist Flözian", die Sympathiefigur der Zeche Hannover in
Bochum, wird die Museumsbesucher in die Untertagewelt entführen,
und das Schiffshebewerk Henrichenburg aus Waltrop (Kreis
Recklinghausen) demonstriert wichtige Fähigkeiten, die man als
Kapitän auf einem Kanalschiff benötigt.

Eine lebensgroße blaue Ratte - das Maskottchen der
Henrichshütte - kommt aus Hattingen (Kreis Ennepe-Ruhr) zu
Besuch. Am Stand demonstrieren die Mitarbeiter das Gießen von
Metall mit Hilfe eines speziellen Ofens. Natürlich machen auch
die Gastgeber aus Bocholt bei der Heizerrallye mit: An ihrer
Station können Kinder Muttertagsgeschenke weben oder bedrucken
und das Dampfmaschinenmodell ausprobieren.

Die kleinen Museumsgäste erwartet außerdem eine
Straßenlokomotive zum Mitfahren sowie die Clowns Bam Bi und Bam
Bu. Auf dem Programm für Erwachsene stehen Führungen durch
Weberei und Arbeiterhäuser sowie in der aktuellen
Sonderausstellung "EtikettenKULT" Vorführungen zum Patronieren
und Lochkartenschlagen. Kulinarische Angebote vom
Weberfrühstück bis zur Torte des Restaurants Schiffchen runden
das Angebot ab.

Auch das LWL-Mobil wird an seinem Informationsstand kniffelige
Mitmachangebote präsentieren. Der LWL, der Träger des gesamten
Industriemuseums ist, informiert damit auch über die Aufgaben,
die er für die Menschen in Westfalen-Lippe erfüllt.

Das Programm im Einzelnen:

10.30 Uhr: Webereiführung
11.00 Uhr: Begrüßung der Gäste durch Museumsleiter
Dr. Stenkamp
11.30 Uhr: Bam Bi und Bam Bu. Die Indianershow zum
Mitmachen und Mitsingen
12.00 Uhr: Arbeiterhausführung
13.30 Uhr: Webereiführung
14.30 Uhr: Bam Bi und Bam Bu. Die Piratenshow zum
Mitmachen und Mitsingen
15.00 Uhr: Führung durch die Spinnerei Herding
15.00 Uhr: Webereiführung
16.30 Uhr: Arbeiterhausführung

Ganztägig:
Heizerrallye mit Mitmachangeboten aus den acht
Standorten des LWL-Industriemuseum
Dampfzug zum Mitfahren
Hüpfburg und Kinderaktionen
Maschinenvorführung
Färbevorführungen, Manfred Tangerding
Führung durch die Sonderausstellung "EtikettenKULT",
Patronieren und Kartenschlagen, Manfred Schriewe
Weberfrühstück und Gastronomie durch das
Museumsrestaurant Schiffchen


INFO

LWL-Industriemuseum
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Textilmuseum Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611-0
E-Mail: textilmuseum at lwl.org
URL: www.textilmuseum-bocholt.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 30 11:40:24 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Apr 2009 11:40:24 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Gedenktafel erinnert an Buecherverbrennung 1933
Message-ID: 49F98E28.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 30.04.2009, 10:14


AKTUELL

Gedenktafel erinnert an Bücherverbrennung 1933
Gedenkfeier und Enthüllung / Einladung an alle Münsteranerinnen
und Münsteraner

Am 10. Mai 1933 fand in Münster eine von nationalsozialistisch
gesinnten Studierenden organisierte und von der Bürgerschaft
unterstützte Bücherverbrennung statt. Daran soll eine
Gedenktafel am Domplatz erinnern, mit der die Bürgerinnen und
Bürger Münsters an diese Vernichtung kultureller Werte
erinnern. Alle Münsteranerinnen und Münsteraner sind von Rat
und Verwaltung der Stadt zur Gedenkveranstaltung am 6. Mai, 17
Uhr, im Fürstenberghaus und anschließend zur Übergabe der
Gedenktafel am Domplatz eingeladen; die Westfälische
Wilhelms-Universität unterstützt die Veranstaltung.

Dr. Stefan Schwarze, Kanzler der Universität, und
Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson überbringen
Grußworte vor den Hörsälen im Fürstenberghaus. Professor
Hans-Ulrich Thamer spricht über die Bücherverbrennung in
Münster im Mai 1933. Anschließend folgt die Enthüllung der
Gedenktafel auf dem Domplatz. Studierende verlesen die Namen
verfemter Autorinnen und Autoren und aus deren Werken.

Am 10. Mai 1933 wurden auf dem Hindenburgplatz Hunderte Bücher
von jüdischen, marxistischen und pazifistischen Schriftstellern
unter großer Anteilnahme der Bürgerschaft der Stadt Münster
vernichtet. Die Initiative zur Bücherverbrennung war von der
Studentenschaft ausgegangen, die damit den Machtanspruch der
Nationalsozialisten unterstützen wollten.

Zur Vorbereitung hatten Studierende am 6. Mai 1933 auf dem
Domplatz einen so genannten Schandpfahl aufgestellt, an den
Bücher und Einbände von Büchern angebracht wurden, die als
"undeutsch" galten. An dieser Stelle erinnert nach der
Enthüllung die Inschrift auf einer Bodenplatte aus Bronze an
das Ereignis, das den Beginn der Verfolgung und Vernichtung von
Menschen aus rassistischen und politischen Motiven bildete.

Die Inschrift der Gedenktafel:

?Erich Kästner ?Ernst Bloch?Jack London? Sigmund Freud?
Albert Einstein?Bertolt Brecht? Vicki Baum?

"Wir alle sind, was wir gelesen."

Am 06. Mai 1933 wurde in Münster ein "Schandpfahl" aufgestellt,
an den die Bürgerschaft der Stadt und Studierende Bücher
hefteten, die als "undeutsch" galten. Wenige Tage später zogen
am 10. Mai 1933 Studierende und Bürgerinnen und Bürger vom
Domplatz durch die Innenstadt, um auf dem Hindenburgplatz
Bücher zu verbrennen. Die Bücherverbrennung bildete den Beginn
der Verfolgung und Vernichtung von Menschen aus rassistischen
und politischen Motiven.

Die Bürgerschaft Münsters erinnert hier an diesen Akt
kultureller Barbarei in ihrer Stadt.

6. Mai 2009

? Erich Maria Remarque...Anna Seghers? Bertha von Suttner?
Kurt Tucholsky? Heinrich Mann?





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 30 11:44:41 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Apr 2009 11:44:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bochumer Zirkustheater im LWL-Industriemuseum
ZecheHannover, Bochum, 03.05.2009
Message-ID: 49F98F29.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spaenhoff"
Datum: 29.04.2009, 10:24


AKTUELL

RatzFatz anne Bude
Bochumer Zirkustheater im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Hoch her geht es am Sonntag, 3. Mai, im LWL-Industriemuseum
Zeche Hannover. Im Rahmen der aktuellen Fotoausstellung "Die
Bude" lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Kinder
und ihre Eltern zu einem Nachmittag voll Spiel, Spaß und
Spannung ein.

Das Zirkustheater des Bochuner Goethe-Gymnasiums zeigt unter
dem Titel "RatzFatz anne Bude" um 14 und um 16.30 Uhr
artistische Auftritte sowie Jonglage- und Tanzeinlagen. Im
Mittelpunkt stehen Gisela und ihr Büdchen, an dem immer etwas
los ist. Es wird mit Keulen, Bällen und Reifen jongliert.
Cheerleader wirbeln durch die Luft und Einradfahrerinnen
flitzen über die Bühne.

In der Pause zwischen den beiden Shows können sich die kleinen
Zuschauer selbst als Artisten bewähren. Die Künstler, die
gerade noch auf der Bühne standen, zeigen den Kindern, wie man
jongliert, tanzt und balanciert. Zusätzlich freut sich der
Berggeist Flözian der Zeche Hannover über Besuch in seiner
Schatzkammer. Er ist vor über 150 Jahren nach Bochum
eingewandert und spukt nun über das alte Gelände ...

Für eine Stärkung sorgen die Gastronomie Zeche Hannover und der
Förderverein Zeche Hannover e.V., der an diesem Sonntag sein
Frühlingsfest feiert.

Der Eintritt ist frei.


INFO

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100-874
URL: www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 30 11:48:09 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Apr 2009 11:48:09 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Walpurgisnacht am Hochofen, Hattingen, 30.04.2009
Message-ID: 49F98FF9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 29.04.2009, 10:19


AKTUELL

Walpurgisnacht am Hochofen
LWL-Industriemuseum Henrichshütte bittet zum Hexentanz

In diesem Jahr fliegen die Hexen nicht zum Blocksberg, sondern
treffen sich am Hochofen der Henrichshütte. Am Donnerstag, 30.
April, lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zur
Frauenführung und zum Tanz ums Walpurgisfeuer in sein Hattinger
Industriemuseum ein.

Bei der Führung um 19 Uhr wandeln die Besucherinnen auf den
Spuren der Frauen in der 133-jährigen Hochofengeschichte. Sie
saßen nicht nur in den Büros der Hüttenverwaltung, sie
untersuchten auch Koks und Eisenerz, fuhren die Krane und
arbeiteten in der Möllerung.

Nach der ca. einstündigen Führung bittet Andrea Homersen,
Kreistanzlehrerin aus Bochum, zum Tanz rund ums Walpurgisfeuer.
Zur Stärkung gibt es "Wunschpunsch mit Zauberbrot".

Eintritt 8 Euro, Anmeldung erwünscht unter Tel. 02324 9247-140,
max. 25 Teilnehmerinnen. Einlass ab 18.45 Uhr.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-140
E-Mail: henrichshuette at lwl.org