E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2009 - 03


 
Anzahl der verschickten E-Mails: 64 (196 KB)
 
 
From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 2 10:36:28 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 02 Mar 2009 10:36:28 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Mitteleuropaeische Montanreviere, Dortmund, 03.03.2009
Message-ID: 49ABB6AC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.02.2009, 10:01


AKTUELL

Mitteleuropäische Montanreviere
Bildvortrag im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Um mitteleuropäische Montanreviere im Vergleich geht es in einem
Vortrag, zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
am Dienstag, 3. März, um 19.30 Uhr in sein Industriemuseum
Zeche Zollern einlädt.

Dr. Thomas Parent, der stellvertretende Direktor des
LWL-Industriemuseums, stellt anhand von zahlreichen Lichtbildern
aus dem Ruhrgebiet, sowie aus Belgien, Lothringen, Oberschlesien
und Tschechien die typische Industrielandschaft vor, wie sie unter
dem Einfluss von Kohle und Stahl im Laufe des 19. Jahrhunderts
vielerorts entstanden ist. Dabei akzentuiert Parent nicht nur die
Gemeinsamkeiten von Industriearchitektur, Stadtstruktur und
Landschaftsbild, er stellt auch beispielhaft Möglichkeiten vor,
wie die unterschiedlichen Regionen mit ihrem industriellen Erbe
umgehen. Im Zeichen der Industriekultur gibt es in mehreren
Ländern ehrgeizige Umnutzungsprojekte von ehemaligen
Fabrikbauten, neue Museen und touristische Routen.

Der Vortrag findet in der Alten Werkstatt der Zeche Zollern
statt. Vor Beginn können Interessierte dort ab 19 Uhr auch
die Ausstellung "Montanrevier" besichtigen. Sie zeigt 50
Großfotos und 100 historische Ansichtskarten aus dem
Ruhrgebiet und aus Oberschlesien im Vergleich.
Der Eintritt ist frei.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961 - 111
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org

Der LWL im Überblick:

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als
Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen
in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17
Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit
Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die
sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien
Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie
tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 100
Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 2 10:43:44 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 02 Mar 2009 10:43:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Insgesamt 400 Fuehrungen zur Ausstellung "Imperium"
sindschon jetzt reserviert
Message-ID: 49ABB860.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.02.2009, 09:37


AKTUELL

Insgesamt 400 Führungen zur Ausstellung "Imperium" sind
schon jetzt reserviert
LWL-Römermuseum ab Montag geschlossen

Die kommende Ausstellung "Imperium" des LWL-Römermuseums
in Haltern am See ist schon drei Monate vor der Eröffnung stark
gefragt. Insgesamt 400 Führungen sind im LWL-Römermuseum
und in der Seestadthalle, in der die Hauptausstellung gezeigt
wird, reserviert, so der Museumsleiter Dr. Rudolf Aßkamp.

Das Angebot an Führungen ist vielfältig: vom "Schnellkursus
Imperium" über "Varus - eine Bilderbuchkarriere" bis zu
"Licht und Schatten über Rom" können sich Erwachsene und
Schulklassen verschiedener Altersstufen ab dem 16. Mai die
interessanten Zusammenhänge des römischen Imperiums
näher bringen lassen.

Wegen der Umbauarbeiten im Rahmen des
Ausstellungsprojektes "Imperium, Konflikt, Mythos" zu
2.000 Jahre Varusschlacht bleibt das LWL-Römermuseum in
Haltern am See vom 2. März bis zum 15. Mai geschlossen.

Hintergrund
Die Varusschlacht oder Hermannschlacht jährt sich 2009
zum 2.000. Mal. Ab 16. Mai werden vor allem drei große
Ausstellungen an Originalschauplätzen ("Imperium, Konflikt,
Mythos") in Haltern am See, Detmold und Kalkriese bei
Osnabrück an die historische Auseinandersetzung im
Teutoburger Wald und ihre Folgen erinnern
(http://www.imperium-konflikt-mythos.de).


INFO

LWL-Römermuseum
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See
Tel.: 02364 9376-0
Fax: 02364 9376-30
E-Mail: lwl-roemermuseum at lwl.org
URL: www.lwl-roemermuseum-haltern.de

Information und Buchung von Führungen:
Tel.: 02364 / 9376-38
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WMfA_Haltern/

Der LWL im Überblick:

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als
Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen
in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17
Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit
Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die
sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien
Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie
tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 100
Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 3 11:36:12 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Mar 2009 11:36:12 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Der heilige Liudger, Essen, 05.03.2009
Message-ID: 49AD162C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 03.03.2009, 09:19
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortrag: Der heilige Liudger -
1200 Jahre Christentum im Ruhrgebiet

Referent: Prof. em. Dr. Dr. h.c. Arnold Angenendt,
Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Donnerstag, 5. März, 18.00 Uhr


2009 ist das Jahr des Heiligen Liudger, des Gründers des Klosters
Werden, der als Missionar der Friesen und Sachsen eine bedeutende
Rolle in der Entwicklung des christlichen Abendlandes spielte.
Sein Todestag jährt sich zum 1.200sten Mal und der Historische
Verein hat einen der international renommiertesten deutschen
Kirchenhistoriker gewinnen können, über Liudger zu referieren.
Prof. Angenendt lehrt an der Westfälischen Wilhelms-Universität
in Münster und ist renomierter Spezialist für das Frühmittelalter.


INFO

Veranstalter:
Historischer Verein für Stadt und Stift Essen e.V.

Veranstaltungsort:
Haus der Technik
Hollestr. 1
Essen
(gegenüber des Essener Hauptbahnhofes)

Der LWL im Überblick:

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als
Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen
in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17
Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit
Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die
sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien
Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie
tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 100
Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 3 11:42:36 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Mar 2009 11:42:36 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Zur Geschichte
derwestfaelisch-niederlaendischen Grenze, Bocholt, 19.03.2009
Message-ID: 49AD17AC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bocholt"
Datum: 03.03.2009, 10:02


AKTUELL

Zur Geschichte der westfälisch-niederländischen Grenze
Vortrag von Dr. Hermann Terhalle, Vreden

Zu einem Vortrag unter dem Titel "Zur Geschichte der
westfälisch-niederländischen Grenze" lädt der Gesprächskreis
Bocholter Stadtgeschichte am Donnerstag, 19. März 2009,
um 18:30 Uhr ins Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße 76, ein.

Die westfälisch-niederländische Grenze ist zweifellos eine
der ältesten in Europa. Zunächst bildete sie eine Grenze
zwischen Territorien des Hl. Römischen Reiches. Mit der
Unabhängigkeit der Niederlande, die im Vorfrieden zu
Münster im Mai 1648 anerkannt wurde, wurde sie eine
Grenze zwischen zwei selbständigen Staaten.

Der exakte Verlauf dieser Grenze, die über weite Strecken
durch Moor- und Heidelandschaften verlief, war zwischen
den Bewohnern beiderseits oft umstritten.

Zunächst wurde die Grenze durch Pfähle markiert, im Laufe
des 18. Jahrhunderts aber komplett versteint. Die
verschiedenartigen Grenzsteine zwischen Bocholt-Suderwick
im Süden und Gronau im Norden künden noch heute von
den verschiedenen Grenzverträgen. Von unbedeutenden
Korrekturen abgesehen, blieb der Verlauf der Grenze
im 19. und 20. Jahrhundert unverändert. Selbst die nach
1945 veränderte Grenze im Bereich Suderwicks wurde
1963 wieder rückgängig gemacht.

Ab 1818 bildete die Grenze auch eine Zollgrenze, die erst
im vereinten Europa am Ende des 20. Jahrhunderts
verschwunden ist.

Dozent ist Dr. Hermann Terhalle, Vreden. Die Veranstaltung
wird moderiert von Stadtarchivar Dr. Hans D. Oppel.
Der Eintritt ist frei.


INFO

Stadt Bocholt
Geschäftsbereich Stadtarchiv
Dr. Hans D. Oppel
Münsterstraße 76
46397 B o c h o l t
Tel.: 02871-953-347
Fax: 02871-953-347
E-Mail: droppel at mail.bocholt.de

Der LWL im Überblick:

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als
Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen
in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17
Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit
Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die
sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien
Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie
tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 100
Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 4 10:28:21 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 04 Mar 2009 10:28:21 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2009/05
Message-ID: 49AE57C5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 25.02.09 11:36


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2009-05 für den Zeitraum vom
08.02.2009 bis zum 14.02.2009 mit insgesamt 28 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2009-05&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de

Der LWL im Überblick:

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als
Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen
in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17
Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit
Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die
sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien
Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie
tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 100
Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 4 10:46:40 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 04 Mar 2009 10:46:40 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Jean-Paul Raymonds "Fragments de temps", Petershagen,
15.03.-07.06.2009
Message-ID: 49AE5C10.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 03.03.2009, 09:28


AUSSTELLUNG

Von der Weser zur Vézère
Jean-Paul Raymonds "Fragments de temps" in der Glashütte
Gernheim

Die Namen der Flüsse Weser und Vézère klingen in ihren
Landessprachen Deutsch und Französisch fast identisch.
Diese Ähnlichkeit inspirierte den Bildhauer Jean-Paul
Raymond zu einer Installation, die vom 15. März bis
7. Juni 2009 im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim
zu sehen ist. Zu ihrer Eröffnung lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 15. März, um 11 Uhr
in sein Museum nach Petershagen ein.

In der Installation Jean-Paul Raymonds fügen sich
verschieden gestaltete Glasobjekte zu einem Gebilde, das
einer Reise durch die Geschichte gleicht. Sie setzt in der
prähistorischen Eiszeit ein, deren Höhlenzeichnungen eine
stetige Inspirationsquelle für das Werk des Künstlers bieten.
Sie dokumentieren den Beginn der menschlichen Zivilisation
und zugleich den Anfang aller Malerei. In den Objekten der
Installation kehren sie in Form von Gravuren oder gläsernen
Stoßzähnen der urzeitlichen Mammuts wieder.

Viele Objekte der Installation sind am Ofen der Glashütte
Gernheim entstanden. Damit verweist Raymond auch auf
eine weitere Gemeinsamkeit der beiden Flußregionen: An
Weser und Vézère bestand einst eine florierende Glasindustrie,
deren Geschichte heute im Gernheimer Museum präsentiert
und erforscht wird.

Jean-Paul Raymond, 1948 in Brive (Frankreich) geboren,
arbeitet seit Ende der 1970er Jahre mit Glas. Er stellte seine
Plastiken und Installationen in zahlreichen Einzel- und
Gruppenausstellungen im In- und Ausland aus. Als geladener
Künstler nahm er an den Glassymposien von Lauscha und
Novy Bor teil. Neben seiner künstlerischen Arbeit war er als
Dozent an der Akademie Bild-Werk Frauenau tätig und lehrt
gegenwärtig an der Glasfachschule Höhr-Grenzhausen.

Der Katalog zur Ausstellung erscheint Anfang Mai 2009.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen
Tel.: 05707 9311 - 0
E-Mail: glashuette-gernheim at lwl.org

Der LWL im Überblick:

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als
Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen
in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17
Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit
Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die
sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien
Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie
tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 100
Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 4 10:53:42 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 04 Mar 2009 10:53:42 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Theoretische Ansaetze und Konzepte der
SozialenBewegungs-Forschung in den Geschichtswissenschaften,
Bochum, 02.-04.04.2009
Message-ID: 49AE5DB6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 04.03.2009, 09:49
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


TAGUNG

Tagung: Theoretische Ansätze und Konzepte der Sozialen
Bewegungs-Forschung in den Geschichtswissenschaften
2. bis 4. April 2009

Das Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum
führt vom 2. bis zum 4. April 2009 eine wissenschaftliche Tagung
über "Theoretische Ansätze und Konzepte der Sozialen
Bewegungs-Forschung in den Geschichtswissenschaften" durch.
Übergeordnetes Ziel der Tagung ist es, Stand und Perspektiven
der historischen Bewegungsforschung mit Blick auf insbesondere
theoretische und konzeptionelle Perspektiven zu diskutieren. Zu
diesem Zweck sollen die gängigen Theoreme der
Bewegungsforschung einer näheren Betrachtung unterzogen
werden, auf historische Fragestellungen und Quellen "projiziert"
werden und im Hinblick auf ihre analytische Tragweite analysiert
werden.

Die Tagung beabsichtigt in diesem Zusammenhang, die bisher
kaum miteinander verknüpften Forschungsergebnisse von
Sozialwissenschaften und Historiografie über soziale Bewegungen
enger zusammenzuführen. Vor allem gilt es zu prüfen, welche
Aspekte der in der Bewegungsforschung fortgeschrittenen
sozialwissenschaftlichen Theoriebildung für
geschichtswissenschaftliche Ansätze zu sozialen Bewegungen
nutzbar gemacht werden können. Darüber hinaus soll aber
auch das empirische Fundament sozialwissenschaftlicher
Forschung durch den Rekurs auf historiografische Quellen
erweitert werden.

Durchgeführt wird die Tagung mit finanzieller Unterstützung
der Fritz-Thyssen-Stiftung. Organisiert wird die Tagung vom
Institut für soziale Bewegungen in Bochum.


INFO

Zur Kontaktaufnahme wenden Sie sich bitte an:
Dr. Helke Stadtland
Tel.: 0234/32-23312

oder

Dr. Jürgen Mittag
E-Mail: Juergen.Mittag at rub.de

Der LWL im Überblick:

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als
Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen
in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17
Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit
Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die
sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien
Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie
tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 100
Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Mar 5 10:16:17 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 05 Mar 2009 10:16:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Koelner Katastrophe: LWL hilft nach Einsturz des
KoelnerStadtarchivs
Message-ID: 49AFA671.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.03.20009, 10:06


AKTUELL

Feuchtes Archivmaterial nach der Bergung sofort ins Kühlhaus
LWL hilft nach Einsturz des Kölner Stadtarchivs

Fachleute des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) stehen bereit,
um nach Abschluss der Bergung von Verletzten auch das Archivmaterial aus
dem eingestürzten Stadtarchiv in Köln zu retten. Zwei LWL-Mitarbeiter
waren am vergangenen Dienstag in Köln vor Ort.

Die Restaurierungswerkstatt des LWL-Archivamtes in Münster ist wie bei
früheren vergleichbaren Katastrophen darauf spezialisiert, bei der
konservatorischen Behandlung geschädigter Archivalien zu helfen. Die
Fachleute tragen dabei unter "Reinraum-Bedingungen" Verschmutzungen ab
und trocknen feuchte Handschriften oder Akten mit einem
Spezialverfahren.

"Es ist zu befürchten, dass ein Teil der Akten und Urkunden unter den
Schuttbergen Feuchtigkeitsschäden davontragen werden. Mit der
sogenannten Gefriertrocknung können teilweise durchnässten Archivalien
vor dem Zerfall bewahrt werden", so Dr. Marcus Stumpf, Leiter der
LWL-Archivamtes für Westfalen. Dazu müssen die nassen Akten am besten
eingefroren werden, zum Beispiel in Kühlhäusern.

In der Gefriertrocknungsanlage des LWL, die Ähnlichkeit mit einem
normalen Gefrierschrank hat, werden die Akten dann einem Vakuum
ausgesetzt. Das Eis wird dadurch sofort gasförmig und kann abgesaugt
werden.

"So vermeiden wir, dass die wertvollen Dokumente verkleben und
schimmeln", erläutert Stumpf. In Münster stehen zwei Trockenschränke mit
einer Kapazität von jeweils einem Kubikmeter zur Verfügung. Die
Trocknung allein dauert je nach Umfang und Nässe der Dokumente bis zu
einer Woche. Erst dann können sie von Schlamm und Schmutz befreit
werden.

Da die Kapazitäten der Gefriertrocknungsanlage begrenzt sind, können
nicht alle Akten und Dokumente sofort getrocknet werden. Der Großteil
der Unterlagen würde aus diesem Grund in einem Kühlhaus im Münsterland
zwischengelagert. Schon in ähnlichen Fällen wie bei den
Hochwasser-Katastrophen in Ostdeutschland oder Polen vor einigen Jahren
hatten die Archivexperten helfen können.


------------------------------------------
Ausführliche Informationen zum Thema - Reportagen, Fotos - bieten der
- WDR (http://www.wdr.de/themen/homepages/homepage.jhtml) und die
- Stadt Köln
(http://www.stadt-koeln.de/5/kulturstadt/historisches-archiv/)
Die Website des Archivs mit Beständeliste:
http://www.archive.nrw.de/Kommunalarchive/KommunalarchiveI-L/K/Koeln/index.html

[MW]

Der LWL im Überblick:

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als
Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen
in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17
Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit
Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die
sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien
Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie
tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 100
Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 5 10:16:37 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Mar 2009 10:16:37 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2009/06
Message-ID: 49AFA685.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 04.03.2009, 11:49


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2009-06 für den Zeitraum vom
15.02.2009 bis zum 21.02.2009 mit insgesamt 36 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2009-06&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de

Der LWL im Überblick:

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als
Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen
in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17
Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit
Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die
sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien
Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie
tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 100
Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 5 10:31:35 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Mar 2009 10:31:35 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Migrationsbiographien Luedenscheider Buergerinnen
undBuerger, Luedenscheid, 11.03.2009
Message-ID: 49AFAA07.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Urte Meyer"
Datum: 04.03.2009, 09:28


AKTUELL

Einladung zum Lüdenscheider Gespräch
mit Schülern des Zeppelin-Gymnasiums und des
Geschwister-Scholl-Gymnasiums Lüdenscheid zum Thema

Eröffnung der Ausstellung:
"Es war eine andere Welt! Migrationsbiographien
Lüdenscheider Bürgerinnen und Bürger"


Die seit etwa einem Jahr bestehende Zusammenarbeit zwischen
dem Institut für Geschichte und Biographie und zwei Lüdenscheider
Gymnasien steht vor dem Erreichen ihres ersten Teilziels: der
öffentlichen Präsentation einer Ausstellung zum Thema "Migration
nach Lüdenscheid". Neben der nicht gerade alltäglichen
Kooperation von Hochschule und Schulen besteht das Besondere
an diesem Projekt darin, dass Geschichte konsequent aus
biographischer Perspektive geschildert wird.

Nach einer knappen Einführung in das Projekt präsentieren
die Schüler die wichtigsten Ergebnisse ihrer Recherchen und
Interviews und ziehen Bilanz.

Bitte beachten Sie, dass das Lüdenscheider Gespräch nicht
in den Räumen des Studienzentrums der FernUniversität
stattfindet, sondern im Bürgerforum der Stadt Lüdenscheid!


INFO

Zeit:
Mittwoch, 11.. März 2009, 17 Uhr

Ort:
Bürgerforum Lüdenscheid (Rathausfoyer)
Rathausplatz 2
58507 Lüdenscheid

Moderation:
Prof. Dr. Arthur Schlegelmilch

Der LWL im Überblick:

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als
Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen
in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17
Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit
Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die
sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien
Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie
tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 100
Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 6 09:57:51 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 06 Mar 2009 09:57:51 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Schwere Kunst im Kloster Bentlage:
LWL-Landesmuseumverleiht mittelalterliche Steinskulpturen
Message-ID: 49B0F39F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.03.2009, 09:38


AKTUELL

Schwere Kunst im Kloster Bentlage
LWL-Landesmuseum verleiht mittelalterliche Steinskulpturen

Das Kloster Bentlage bei Rheine (Kreis Steinfurt) hat in der
ersten Märzwoche gewichtige "Gäste" empfangen: Die
Skulpturengruppe "Handwaschung Pilati" von Heinrich
Brabender aus dem LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster ist eingetroffen. Die
Steinskulpturen aus dem Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen Lippe (LWL) sind nicht nur 1.200 Kilo schwer, auch
bei der künstlerischen Qualität und ihrer Bedeutung für die
Klostergeschichte sind die Leihgaben Schwergewichte.

Dass sich Pilatus mit seinen Begleitern jemals auf Reisen
begeben würde, hätte man bis vor Kurzem nicht für
möglich gehalten. Aber nun gab es keine Wahl. Das
LWL-Landesmuseum erhält einen Neubau und während
der Bauzeit müssen alle Skulpturen die Baustelle verlassen.
Pilatus in dieser Zeit in Bentlage zu präsentieren, war die
Idee von Dr. Hermann Arnhold, Direktor des
LWL-Landesmuseums in Münster. "Durch die
Zusammenführung der 'Handwaschung Pilati' mit den
Lettnerfiguren aus Bentlage im mittelalterlichen Ambiente
des Klosters sind die bedeutenden Werke auch während
der Bauphase für die Öffentlichkeit zugänglich", erklärt er.

Als die Bentlager Kreuzherren im Jahre 1500 ihre Kirche
mit Apostelfiguren schmücken wollten, vergaben sie den
Auftrag an einen Bildhauer ihrer Region, den Münsteraner
Heinrich Brabender. Mit ihrem Auftrag bewiesen die
Kreuzherren Mut: die Bentlager Lettnerfiguren gelten als
die frühesten erhaltenen Werke des Meisters. Die Qualität
der ausgeführten Arbeiten gab ihnen Recht. Noch heute
gelten die Apostelfiguren als Hauptwerke des "mester
Hynrick Brabender, beldensnyder".

Ein wichtiges Kennzeichen der Bentlager Lettnerfiguren
ist, dass Brabender sie als Sitzfiguren gestaltete. Dieses
Motiv taucht auch bei der über 20 Jahre später geschaffenen
"Handwaschung Pilati" wieder auf: Pilatus sitzt auf einem
mächtigen Thronsessel, er wendet sich nach links, wohl in
der Absicht, seine Hände "in Unschuld zu waschen".

Ob dies tatsächlich dargestellt war, ist heute nicht mehr
bekannt. Denn im Frühjahr 1534 wurde die Statuengruppe
von Wiedertäufern in Stücke geschlagen und als Füllmaterial
für die Schanzen der Befestigungsanlage von Münster
verwendet, mit denen sich die Rebellen vor den
herannahenden Truppen des Bischofs von Münster schützen
wollten. Im Jahr 1897/98 wurden sie bei einer archäologischen
Ausgrabung wieder entdeckt. Neben Pilatus wurden die
Statue des dornengekrönten Christus und Fragmente
verschiedener Assistenzfiguren gefunden. Seither
waren sie im LWL-Landesmuseum in Münster ausgestellt.

Neben den Skulpturen werden demnächst weitere
Kunstwerke von Münster nach Rheine für eine
Museumspräsentation ausgelagert, die ab August die
Klosterbesucher erwartet. Unter dem Titel "Der Blick in
die Moderne" werden rund 40 Werke der klassischen
Moderne aus dem LWL-Landesmuseum in der ehemaligen
Klosteranlage gezeigt.


INFO

Veranstaltungshinweis
Am Tag der offenen Tür im Kloster Bentlage, am
29. März um 11 Uhr, werden Dr. Beilmann-Schöner,
Leiterin des Museums Kloster Bentlage, und
Dr. Hermann Arnhold, Direktor des LWL-Landesmuseums
für Kunst und Kulturgeschichte, die "gewichtigen Gäste"
in einem Salongespräch der Öffentlichkeit vorstellen.

Der LWL im Überblick:

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als
Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen
in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17
Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit
Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die
sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien
Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie
tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 100
Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 6 10:01:05 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 06 Mar 2009 10:01:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Industriekultur erfahren mit der
RuhrtalBahn:"Zechenexpress" verbindet Standorte des
LWL-Industriemuseums
Message-ID: 49B0F461.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.03.2009, 15:16


AKTUELL

Industriekultur erfahren mit der RuhrtalBahn
"Zechenexpress" verbindet Standorte des
LWL-Industriemuseums

Industriekultur erfahren - das können Besucher ab
Ende März mit dem neuen "Zechenexpress" der
RuhrtalBahn. Jeden vierten Samstag im Monat
verbindet der historische Schienenbus die Zeche
Zollern in Dortmund mit der Zeche Nachtigall in
Witten - beides Museumsstandorte des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

"Wir sind sehr glücklich über diese Kooperation.
"Gerade mit Blick auf das Kulturhauptstadtjahr
2010 brauchen wir solche Angebotspakete, um
die Region für Touristen aus nah und fern noch
attraktiver zu machen", sagte LWL-Direktor
Dr. Wolfang Kirsch am Donnerstag (5.3.) bei der
Unterzeichnung einer Marketingvereinbarung
zwischen RuhrtalBahn, LWL und beteiligten
Kommunen in Dortmund.

Mit dem Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
und dem Freilichtmuseum Hagen sind neben den
beiden Zechen noch zwei weitere Museen des LWL
über die nostalgischen Strecken der RuhrtalBahn
zu erreichen. "Durch Werbung auf den Rückseiten
der Fahrkarten wollen wir die Fahrgäste auf
unsere attraktiven Ausflugsziele aufmerksam
machen", so Kirsch.

Rund 1,5 Stunden braucht der "Zechenexpress"
für den Weg zwischen Zollern und Nachtigall. Die
Strecke führt von Bövinghausen (Start:10.32 Uhr)
über Dortmund Hauptbahnhof und Schwerte nach
Witten, und von dort weiter zum Eisenbahnmuseum
Bochum-Dahlhausen und zurück. In umgekehrter
Richtung geht es jeden vierten Samstag um
8.45 Uhr am Bahnsteig Zeche Nachtigall los Richtung
Dortmund. Der Preis für Hin- und Rückfahrt
beträgt 14 Euro für Erwachsene und 30 Euro für
die ganze Familie.

Dazwischen bleibt ausreichend Zeit für einen
Besuch in einem der beiden Zechenstandorte
des LWL-Indsutriemuseums, die jeweils nur
einige Minuten zu Fuß von den Bahnhöfen
entfernt sind. Auf Zollern stehen an den
Fahrtagen des Zechenexpress' um 12.30 und
13.30 Uhr Museumsführungen auf dem Programm;

außerdem fährt zwischen 11 und 16 Uhr die Grubenbahn
über das Museumsgelände in Dortmund-Bövinghausen.
Im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in
Witten-Bommern können Gäste bei Führungen im
Besucherbergwerk zu einem echten Steinkohleflöz
vordringen.


INFO

Fahrplan und weitere Infos unter
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de und
URL: http://www.ruhrtalbahn.de

Der LWL im Überblick:

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als
Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen
in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17
Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit
Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die
sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien
Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie
tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 100
Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Mar 9 11:36:01 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 09 Mar 2009 11:36:01 +0100
Subject: [WestG] [TV/R] Sendungen zum Thema Varusschlacht
Message-ID: 49B4FF21.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "WDR Lernzeit" "
Datum: 05.03.2009, 19:04


TV/Radio

2000 Jahre Varusschlacht

Mehrere WDR Beiträge erinnern im März und April 2009 an die
Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr., die eine der folgenreichsten
Niederlagen für das Römische Reich war.

Rund 15.000 Soldaten des römischen Heeres fielen den Germanen zum
Opfer, die fortan alleinigen Anspruch auf die rechtsrheinischen Gebiete
erhoben.

"In den Jahren 58 - 51 v. Chr. eroberte Caesar Gallien. Dieses Gebiet
bestand aus dem heutigen Frankreich, Belgien, der Westschweiz und den
größten Teilen des linksrheinischen Deutschlands", heißt es bei
Planet Wissen über die "Expansion der Römer nach Germanien". Gefahr
drohte den Römern von den rechtsrheinischen Stämmen der Germanen. Diese
fielen wiederholt in die römischen Provinzen ein.

Die Römer versuchten dem entgegenzuwirken: "Neben der militärischen
Unterwerfung versuchte man, mit politischen und diplomatischen Mitteln
Unruhen und Aufstände zu verhindern. Rom schmiedete strategische
Allianzen, um die einzelnen germanischen Stämme gegeneinander ausspielen
zu können."

Eine vollständige und dauerhafte Kontrolle über die rechtsrheinischen
Gebiete konnte freilich nicht erreicht werden. "Rom verabschiedete sich
endgültig vom Wunsch, weiter in den Norden vorzudringen. Um die
bestehenden Grenzen aufrecht zu erhalten, wurde ein Bauwerk errichtet,
dessen Überreste auch heute noch zu finden sind: Der Limes."

Eine der bekanntesten Schlachten in diesem Zusammenhang fand im Jahre 9
n. Chr. im Teutoburger Wald statt. Nach den erfolgreichen
Germanienfeldzügen unter Kaiser Augustus verließ die römischen
Invasoren im Herbst, inmitten von Sümpfen und Urwäldern, das Glück:
Germanische Stammesfürsten der Cherusker, Marser, Chatten und Brukterer
lockten den Oberbefehlshaber über die Rhein-Legionen, Publius
Quinctilius Varus, in einen Hinterhalt.

Deren Anführer war Arminius, der zu jener Zeit als Kommandeur
germanischer Hilfstruppen in Diensten der Römer stand und das Vertrauen
von Varus genoss. Er führte die römischen Legionen in ein unwegsames
Gebiet und verließ dort die Truppen, um kurz darauf mit Kriegern
verbündeter Stämme Varus und seine drei Legionen anzugreifen und in
einer drei Tage dauernden Schlacht zu besiegen.

Die Vernichtung der drei Legionen des Varus im Kessel von Kalkriese war
nicht die erste Niederlage des Imperium Romanum, aber nie zuvor hatten
die "Barbaren" die antike Supermacht Rom derart gedemütigt. Varus selbst
stürzte sich angesichts der Niederlage ins eigene Schwert, sein
abgetrennter Kopf landete auf Umwegen bei Kaiser Augustus in Rom.

Bis heute ist nicht geklärt, wo genau die Schlacht stattfand.
Ausgrabungen nordöstlich von Osnabrück könnten neue Hinweise zu Tage
fördern.


Sendungen zum Thema

Donnerstag, 12. März 2009
20.05 - 21 Uhr, Funkhausgespräche, WDR 5
Lernzeit:Unser Arminius, unser Hermann?
Die Varusschlacht und ihre Deutung

Samstag, den 28. März 2009
20.05 - 22 Uhr, Land und Leute, WDR 5
Lernzeit:2000 Jahre Varusschlacht
Hermannsbrötchen

Freitag, 3. April 2009
15.05 - 16 Uhr, Thema NRW, WDR 5
Lernzeit:Als der Hermann mit den Römern
2000 Jahre Varusschlacht

Der LWL im Überblick:

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als
Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen
in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17
Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit
Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die
sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien
Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie
tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 100
Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Mar 9 11:38:28 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 09 Mar 2009 11:38:28 +0100
Subject: [WestG] [TV/R] Ruhrgebiet - Kulturgebiet - Das Revier wird
Hauptstadt, WDR 5, 13.03.2009
Message-ID: 49B4FFB4.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "WDR Lernzeit" "
Datum: 05.03.2009, 19:04


TV/Radio

Freitag, 13. März 2009
Radio

Thema NRW
15.05 - 16 Uhr, WDR 5

Ruhrgebiet - Kulturgebiet - Das Revier wird Hauptstadt

Wiederholung:
15. März, ab 3.03 Uhr (WDR 5)

2010 soll DAS Jahr der Metropole Ruhr werden. Ballungsraum mit
Industrie-Ambiente, Stadtgeflecht als Erlebniswelt: Für das
Kulturhauptstadtjahr wird zwischen Duisburg und Hamm kräftig poliert.

Politiker und Veranstalter wollen die Chance nutzen, aus dem
Sanierungsfall Ruhrgebiet "Europas neue Metropole zu zaubern. Als
Weltstadt mit Flair, vergleichbar mit London und Paris, präsentiert sich
die Region bereits jetzt im offiziellen Werbefilm auf der
Internationalen Tourismus Börse in Berlin (11. bis 15. März 2009).

Die ITB ist das Startsignal für die Besucherwerbung in großem Stil.
Auch die Städte selbst positionieren sich. Dortmund als Musikstadt,
Duisburg als Stadt am Wasser und Essen als Nabel der neuen
Städteschönheit.

Mehrere 100 Projekte sollen bis 2010 realisiert werden: Vom neuen
Museum über den Rhein-Herne-Kulturkanal bis zur Streetart der
alternativen Szene. Thema NRW prüft den Stand der größten deutschen
Kulturbaustelle und skizziert die Konturen der Kulturhauptstadt Ruhr.

Thema NRW - Studio Dortmund

Der LWL im Überblick:

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als
Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen
in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17
Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit
Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die
sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien
Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie
tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 100
Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 9 10:56:15 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Mar 2009 10:56:15 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Ausstellungseroeffnung: Der Bildhauer Wilhelm
Haverkamp, Senden, 22.03.2009
Message-ID: 49B4F5CF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ursula König-Heuer"
Datum: 06.03.2009, 13:21


AKTUELL

Mit einer etwas anderen Ausstellungseröffnung warten am 22. März
die Veranstalter der Ausstellung "Der Bildhauer Wilhelm Haverkamp
- vom Münsterland nach Berlin" auf. Die Doppelausstellung, die im
Sendener Rathaus und in der Burg Vischering zu sehen sein wird,
startet unter freiem Himmel, und zwar am Kriegerdenkmal in
Senden, das von Haverkamp vor 100 Jahren geschaffen wurde.

Nach der Begrüßung durch die stellvertretende Landrätin Anne
Dabbelt und Bürgermeister Alfred Holz geht es anschließend mit
musikalischer Begleitung durch "Schwiegermutters Lieblinge" ins
Rathaus, wo die Besucher eine Einführung über Leben und Werk des
1864 in Senden geborenen Künstlers und der erste Teil der
Ausstellung erwarten.

Im Foyer des Sendener Rathauses wird schwerpunktmäßig der
biographische und heimatkundliche Teil der Ausstellung gezeigt.
Büsten von Familienmitgliedern, Familienfotos, Zeichnungen aus
Haverkamps künstlerischen Anfängen, Handwerkszeug des Bildhauers,
aber auch Darstellungen der Haverkampschen Kunstwerke für seine
Heimatgemeinde Senden laden den Betrachter zum Rundgang ein. Dazu
gehören die Pieta in der Laurentius-Kirche, das Grabmal des
Künstlers auf dem Laurentius-Friedhof sowie das 1909 eingeweihte
Kriegerdenkmal.

Auf der Burg Vischering in Lüdinghausen wird der
Ausstellungsbogen vom regionalen Kunstschaffen Haverkamps im
heutigen Kreis Coesfeld und im Münsterland bis zum überregionalen
Wirken für die Metropole Berlin und darüber hinaus gespannt.
Hier spiegelt die Exponatauswahl u.a. das große Schaffen
Haverkamps im sakralen Bereich wider: Gipsmodelle für
Heiligenfiguren, deren Originale in die USA gingen, Engelmodelle
für einen Altar in Görlitz sind ebenso zu sehen wie der Jesuskopf
und der Josefskopf, die ehemals Bestandteil eines Altars im
Martinistift Appelhülsen waren.

Fotos und schriftliche Dokumente, wie z.B. Verträge über
Kriegerdenkmäler im Kreis Coesfeld, Industriellen- und
Herrscherdenkmäler und über Kunstwerke im Auftrag des Kaisers
Wilhelm II. zeigen die vielen Facetten des Haverkampschen Werkes.
Insgesamt ergibt sich eine abgerundete Darstellung über den
Künstler Wilhelm Haverkamp, dessen Leidenschaft für die
Bildhauerei im Münsterland begann und in Berlin zur vollen
Blüte gelangte.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Eröffnung der Ausstellung "Der Bildhauer Wilhelm Haverkamp -
vom Münsterland nach Berlin"
Datum: 22.03.2009, 11 Uhr
Treffpunkt: Kriegerdenkmal in Senden
Wilhelm-Haverkamp-Straße, Ecke Münsterstraße
48308 Senden

Kontakt:
Herr Engemann
Gemeinde Senden
Münsterstraße 30
48308 Senden
Tel.: 02597/699 605

Der LWL im Überblick:

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als
Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen
in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17
Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit
Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die
sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien
Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie
tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 100
Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 9 11:04:07 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Mar 2009 11:04:07 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAUS=5D_O_gr=C3=BCss_dich_Gott_Westfalenland?=
=?utf-8?q?=2C_Muenster=2C_bis_20=2E03=2E2009?=
Message-ID: 49B4F7A7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Niels Lange"
Datum: 06.03.2009, 12:04


AUSSTELLUNG

Ausstellungseröffnung "O grüss dich Gott Westfalenland -
Ein etwas anderer Gang durch die Westfälische Geschichte."

Am Donnerstag, dem 5. März wurde um 18 Uhr die Ausstellung "O
grüß dich Gott, Westfalenland" mit Werken von Werner Benkhoff im
Foyer des Landeshauses in Münster eröffnet. Benkhoff, 1941 in
Nienborg, Kreis Borken, geboren, wirft in seinen Bildern einen
teils humorigen, tiefgründigen Blick auf die westfälische
Geschichte. Die Ausstellung ermöglicht einen Einblick in das
vielfältige Spektrum seines Schaffens.

"O grüß dich Gott, Westfalenland" ist der Titel eines Zyklus von
Zeichnungen, Ölbildern, Plastiken und Texten zur westfälischen
Geschichte. Er bezieht sich humorvoll und kritisch auf das
"Westfalenlied" des Barmer Unternehmers und Poeten Emil
Rittershaus, den darin enthaltenen Pathos und der aus seiner
Sicht übertriebenen Heimatliebe. Der "etwas andere Gang durch
die westfälische Geschichte" führt die Besucher zu Bildern
unterschiedlicher historischer Begebenheiten Westfalens und
einer Vielzahl historischer Persönlichkeiten. Es begegnen
einem Hermann der Cherusker, Karl der Große und die Wiedertäufer.
Es wird jedoch auch auf historisch weniger verbürgte Ereignisse
verwiesen, wie beispielsweise "Wie Gott den Westfalen schuf".

Wolfgang Hölker, Vorstand der Stiftung Westfalen-Initiative,
begrüßte die über 80 anwesenden Gäste: "Uns als
Westfalen-Initiative ist es ein Anliegen, dass sich die Menschen
auch und gerade auf solch eine humorige Art und Weise mit den
Besonderheiten ihrer Region Westfalen beschäftigen." Die
inhaltliche Einführung übernahm Dr. Gerd Dethlefs vom
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. Er schlug
gekonnt die Brücke von den Bildern zur westfälischen Geschichte
und kommentierte: "Benkhoff unternimmt einen ebenso
unterhaltsamen wie belehrenden Gang durch die westfälische
Geschichte - oder besser gesagt, er verbildlicht Klischees
westfälischer Identität, Ereignisse und Figuren auf witzige
Weise. Er bringt uns erst zum Schmunzeln und dann zum
Nachdenken."

Werner Benkhoff arbeitete als Journalist in Düsseldorf und London
und lebt heute als freier Künstler in Düsseldorf. Die Ausstellung
ist noch bis zum 20. März im Landeshaus,
Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48147 Münster zu sehen. Der
Ausstellungskatalog "O grüss dich Gott, Westfalenland. Ein etwas
anderer Gang durch die westfälische Geschichte. Zeichnungen -
Ölbilder - Plastiken - Texte" ist für 19,90 ? in der
Geschäftsstelle der Westfalen-Initiative erhältlich.


INFO

Kontakt:
Westfalen-Initiative
-Stiftung und Verein -
Piusallee 6
48147 Münster
Tel.: (0251) 591-6406
Fax: (0251) 591-3249
URL: www.westfalen-initiative.de
E-Mail: info at westfalen-initiative.de

Der LWL im Überblick:

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als
Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen
in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17
Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit
Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die
sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien
Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie
tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 100
Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 10 09:13:33 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Mar 2009 09:13:33 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2009/07
Message-ID: 49B62F3D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 09.03.2009, 14:27


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2009-07 für den Zeitraum vom
22.02.2009 bis zum 28.02.2009 mit insgesamt 35 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2009-07&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de

Der LWL im Überblick:

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als
Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen
in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17
Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit
Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die
sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien
Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie
tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 100
Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 10 09:30:48 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Mar 2009 09:30:48 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Planung des "Kulturhistorischen Zentrums Vreden"
Message-ID: 49B63348.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 09.03.2009, 13:23


AKTUELL

Planung des "Kulturhistorischen Zentrums Vreden": Vertreter des
Kreises Borken und der Stadt Vreden besichtigten CODA in Apeldoorn
Große Kultureinrichtung vereinigt Museum, Archiv und öffentliche
Bücherei unter einem Dach

Neue "Kundenkreise" erschließen wollen die Kulturverantwortlichen
von Apeldoorn, in der niederländischen Provinz Gelderland
gelegen, mit ihrer seit 2004 bestehenden Institution CODA -
"Cultuur Onder Dak Apeldoorn": Bewusst haben sie Museum, Archiv
und öffentliche Bücherei der Stadt in einem gemeinsamen,
großzügig gestalteten Gebäudekomplex untergebracht, der von dem
namhaften niederländischen Architekten Herman Hertzberger
entworfen wurde. Vertreter des Kreises Borken und der Stadt
Vreden besichtigten jetzt diese bedeutende Kultureinrichtung, um
Anregungen und Hinweise für das von ihnen angestrebte
"Kulturhistorische Zentrum Vreden" zu erhalten. Dieses Zentrum
soll nach den Vorstellungen der Planer zukünftig die Archive des
Kreises und der Stadt Vreden sowie das Hamaland-Museum und das
Landeskundliche Institut Westmünsterland beherbergen.

Vredens Bürgermeister Hermann Pennekamp sowie Kreisdirektor
Werner Haßenkamp führten gemeinsam mit den für die Kultur
zuständigen Ausschuss-Vorsitzenden Hans-Georg Fischer (Ahaus) und
Kläre Winhuysen (Vreden) die Delegation aus dem Westmünsterland
an, der Mitglieder des Stadtrates und des Kreistages,
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Verwaltungen sowie
die Fachberater Kirsten Bernhardt, Dr. Hermann Terhalle
(Heimatverein Vreden) und die Architekten Dirk Paulsen und Jürgen
Schröder angehörten.

Willkommen geheißen wurden die Gäste im "Auditorium" von
CODA-Direktorin Drs. Carin Reinders, die dann die Entstehung und
die Konzeption ihres Hauses erläuterte. Idee sei gewesen, Museum,
Archiv und öffentliche Bücherei zusammenzuführen. Ziele dabei
waren es, eine optimale Unterbringung der drei bis dahin
eigenständigen Einrichtungen in der Innenstadt herbeizuführen und
zudem die Nutzergruppen eines CODA-Zweigs auch für die anderen
Kulturangebote im Hause zu interessieren. Ein CODA-Pass
ermöglicht eine kostengünstige Nutzung dieser Angebote. Durchaus
ungewöhnlich gestaltete sich nach Einschätzung mancher deutschen
Teilnehmer das Vorgehen bei der Projektentwicklung in Apeldoorn.
Wie Drs. Reinders schilderte, sei zunächst das architektonisch
eindrucksvolle und flexibel nutzbare Gebäude errichtet und dann
erst eine Konzeption insbesondere für das darin untergebrachte
Museum entwickelt worden.

1.500 qm Ausstellungsfläche gibt es, rund 250 qm davon belegt
die Dauerausstellung zur Stadtgeschichte. Die übrige Fläche ist
für attraktive Wechselausstellungen vorgesehen. Das Archiv
umfasst ungefähr 5.000 Regalmeter, wobei das Depot im obersten
Teil des CODA-Hauses untergebracht ist. Die große Bibliothek ist
in ihrem angestammten Gebäude geblieben, das vom Architekten mit
dem neuen Bauteil verbunden wurde. Vortragsäle, ein Museumsshop,
ein Café sowie ein Wissenszentrum ("Studierraum", in dem die
Akten des Archivs eingesehen werden können) ergänzen das
Raumprogramm. CODA bietet laut Drs. Reinders überdies eigene
Kulturveranstaltungen für Jung und Alt, wie Workshops, Lesungen
und Vorträge. Auch Dritte können für entsprechende Zwecke
Räumlichkeiten anmieten.

Die Baukosten betrugen seinerzeit 19 Millionen Euro. Jährlich
muss die Stadt Apeldoorn 10 Millionen Euro für den laufenden
Betrieb aufbringen. Dazu zählen u. a. die Personalkosten für
rund 120 Mitarbeiterstellen. Außerdem sind in den einzelnen
Bereichen von CODA gut 200 ehrenamtliche Kräfte tätig.

Die Gäste aus dem Westmünsterland hatten natürlich auch
Gelegenheit, Fragen an die CODA-Direktorin zu richten. Zum
Abschluss der Besichtigung zeigten sich alle sehr beeindruckt
von der Einrichtung. Sie waren sich aber gleichzeitig darüber
im Klaren, dass CODA auf den großstädtischen Maßstab von
Apeldoorn zugeschnitten ist - eine Situation, die von den
räumlichen wie finanziellen Dimensionen nicht einfach auf das
Vorhaben "Kulturhistorisches Zentrum Vreden" übertragen werden
kann. In den Gremien der Stadt Vreden und des Kreises Borken
wird in den folgenden Wochen weiter das Projekt beraten.

Der LWL im Überblick:

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als
Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen
in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17
Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit
Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die
sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien
Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie
tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 100
Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 10 09:37:27 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Mar 2009 09:37:27 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Archaeologie fuer Westfalen,
wissenschaftliche/rReferentin, Muenster
Message-ID: 49B634D7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 26.02.2009, 10:32


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist bei der
LWL-Archäologie für Westfalen, Zentrale Dienste, in Münster
zum nächstmöglichen Termin eine Stelle als

wissenschaftliche Referentin/
wissenschaftlicher Referent

zu besetzen.

Die Beschäftigung erfolgt in Teilzeit mit der Hälfte der
regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit.

Aufgabengebiete:
- Inventarisation des archäologischen Fundgutes aller
Epochen im zentralen Fundarchiv der LWL-Archäologie
für Westfalen
- Aufbau der Funderfassung über eine zentrale Datenbank
- Recherchearbeiten
- wissenschaftliche Beratung von Bearbeitern
archäologischer Fundkomplexe

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Ur- und
Frühgeschichte und/oder der Archäologie des Mittelalters
und der Neuzeit
- mehrjährige Erfahrung in wissenschaftlicher
Fundbearbeitung und Inventarisation
- Epochenübergreifende herausragende Materialkenntnisse
des westfälisch/lippischen Fundgutes aus archäologischen
Ausgrabungen
- sehr gute EDV-Kenntnisse (MS-Office) mit Schwerpunkt
Datenbanksysteme und die Bereitschaft sich in das
hauseigene Datenbanksystem (Adiuvabit) intensiv einzuarbeiten
- Sorgfalt und Gründlichkeit im Umgang mit archäologischem
Kulturgut - sehr gute Kenntnisse der Geschichte und Archäologie
Westfalens und seiner Nachbarregionen
- mehrjährige Grabungserfahrung - insbesondere im
westfälischen Bereich
- Kommunikations- und Teamfähigkeit, Engagement,
Zuverlässigkeit und organisatorisches Geschick

Wir bieten:
- eine angenehme Arbeitsatmosphäre in einem nach modernen
Gesichtspunkten eingerichteten und 2003 eröffneten Fundarchiv
- ein interessantes und verantwortungsvolles Aufgabengebiet
bei einem der großen öffentlich-rechtlichen Arbeitgeber in
Westfalen-Lippe
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht;
Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW
bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung
bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines
Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und
Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Leiterin der
Zentralen Dienste, Frau Dr. Birgit Münz-Vierboom
(Tel.: 0251/591-8830).

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der
Kennnummer 08/09 bis zum 26.03.2009 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org

Der LWL im Überblick:

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als
Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen
in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17
Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit
Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die
sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien
Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie
tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 100
Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 11 10:24:42 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Mar 2009 10:24:42 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 6. Detmolder Sommergespraech, Detmold, 24.06.2009
Message-ID: 49B7916A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Bettina Joergens"
Datum: 02.03.2009, 16:29


AKTUELL

"...wie würde ich freudig an die Arbeit gehen, wenn ich meinen
Beruf ausüben könnte...".
Arbeit, Beruf und Genealogie im Spiegel archivischer und musealer
Quellen

6. Detmolder Sommergespräch am 24. Juni 2009

Waschen, Nähen, Brot backen, Pflügen, Schweißen, Schmieden,
Fische säubern, Ziegel brennen, Kohle fördern, Schafe hüten,
Schreiben oder Unterrichten und viele Arbeiten mehr dienen und
dienten dem Erwerb des Lebensunterhalts. Arbeit konnte aber auch
Beruf und Berufung sein. Von welchem Einkommen jemand lebte,
unter welchen Bedingungen welche Art von Arbeit geleistet wurde,
welche Berufe in einer Familie bevorzugt ausgeübt wurden, und wer
in welcher Weise das Familieneinkommen erwirtschaftete, ist Teil
von Biografien und Familiengeschichten.

Umgekehrt wird Familien- und Personengeschichte erst dann
besonders interessant, wenn die Arbeitswelt der Einzelnen und
deren wirtschaftlichen Verhältnisse erkennbar werden. Fragen der
Alltags-, Arbeits- und Wirtschaftsgeschichte sind insofern
untrennbar mit genealogischen und biografischen Forschungen
verbunden.

Beim 6. Detmolder Sommergespräch 2009 werden die Referentinnen
und Referenten Fragen der Arbeits- und Wirtschaftsgeschichte
diskutieren und dabei beispielhaft Biografien und genealogische
Zusammenhänge aufzeigen. Sie werden archivische und museale
Quellen vorstellen, anhand derer z.B. die eigene
Familiengeschichte und vergangene Arbeitssituation en weiter
erforscht und besser verstanden werden können

Die Detmolder Sommergespräche richten sich an alle
Interessierten. Im Vordergrund der Sommergespräche steht der
Austausch von Wissenschaftlerinnen und Familienforschern,
Archivarinnen sowie Vertretern der Behörden. Denn sie sind
voneinander abhängig: Die einen produzieren das Schriftgut,
das die anderen archivieren und für die Forschung bereit stellen;

Wissenschaftler und Familienforscherinnen werten die Unterlagen
bei ihrer Archivrecherche aus und stellen die Ergebnisse der
Forschergemeinschaft zur Verfügung. Die Sommergespräche sind
daher eine gute Gelegenheit, um über die Geschichte von Arbeit
und Beruf, die historischen Quellen zu arbeitshistorischen Themen
in Archiven und Museen sowie deren Auswertungsmöglichkeiten für
die Genealogie und historische Forschung zu diskutieren.

Sie können gerne Informationsmaterial auslegen und Datenbanken
präsentieren. Bitte melden Sie dies vorher an.

Programm
9.30 Uhr-9.45 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, Landesarchiv Nordrhein-Westfalen

9.45-10.30 Uhr
Arbeit und Beruf. Definitionen, historische Einordnung und
genealogische Bezüge
Dr. Julia Paulus, LWL-Institut für Regionalgeschichte /
Universität Münster

10.30-11.00 Uhr Kaffee

11.00-12.15 Uhr
1. Sektion: Arbeit, Beruf und Familie, Teil I
Moderation: Dr. Bettina Joergens, Landesarchiv
Nordrhein-Westfalen

Arbeiten und Wirtschaften in vorindustrieller Zeit
Dr. Stefan Gorissen, Universität Bielefeld

Genealogie und Berufsgeschichte -
Verwandtschaftskreise und soziale Netze in der vorindustriellen
Gesellschaft
PD Dr. Hermann Metzke, Deutsche Arbeitsgemeinschaft
Genealogischer Verbände, Jena

12.15-14.00 Uhr Mittagspause

14.00-14.45 Uhr Führungen durch das Archiv
(insgesamt 3 Führungen)

14.45-16.00 Uhr
1. Sektion: Arbeit, Beruf und Familie, Teil II

Fünfhundert lippische Ziegler: Lebensläufe und Karrieren
Prof. Dr. Jan Lucassen, International Institute of Social
History, Amsterdam

Großmutter Bergarbeiterfrau - Enkelin Studentin. Weibliche
Arbeits- und Berufsbiografien im Ruhrgebiet
Dr. Dagmar Kift, LWL-Industriemuseum Dortmund

16.00-16.15 UhrKaffeepause

16.15-17.30 Uhr
2. Sektion: "Zeugen" der Geschichte von Arbeit und Beruf:
behördliche Überlieferung, archivische und museale Materialien
Moderation: Dr. Christian Reinicke, Landesarchiv
Nordrhein-Westfalen

Arbeit und Arbeitsbedingungen im Spiegel der
Arbeitsgerichtsüberlieferung
Reinhard Wolf, ehem. Arbeitsgericht Detmold

Arbeitsorten auf der Spur mit musealen Quellen: Männerarbeit und
Frauenarbeit am Beispiel der Hamburger Fischindustrie
Dr. Elisabeth von Dücker, (bis März 07) Museum der Arbeit,
Hamburg

17.30-18.00 Uhr
Abschlussdiskussion

19.30 Uhr Nachtschicht im Museum
Führung durch das LWL Freilichtmuseum Detmold zum Thema "Arbeit"

Außerdem:
Lockeres Treffen am Vorabend (23.6.2009, ab 19 Uhr) im Brauhaus,
Lange Straße 35 / Fußgängerzone, Detmold

Anmeldung:
Melden Sie sich bitte bis zum 10. Juni 2009 zur Tagung und zur
Führung im LWL-Freilichtmuseum an, da die Teilnehmerzahl aus
Platzgründen begrenzt ist.
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.
Wenn Sie mit der Nennung Ihres Namens in einer Teilnehmerliste
nicht einverstanden sind, teilen Sie uns dies bitte mit.

Adresse und Organisation:
Die Detmolder Sommergespräche sind eine Veranstaltung des
Landesarchivs NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Detmold)

Ort:
Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-0
Fax: 05231/766-114
Email: stadt at lav.nrw.de
URL: www.archive.nrw.de oder
URL: www.lav.nrw.de

Titelzitat aus: Else Schilfarth, Die psychologischen Grundlagen
der heutigen Mädchenbildung, Bd. 1: Berufsgestaltung,
Leipzig 1926, S. 134.


INFO

Veranstaltungsdaten:
6. Detmolder Sommergespräch
Datum: 24. Juni 2009
Landesarchiv NRW Abt. OWL
Willi-Hofmann-Str. 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-0
Fax: 05231/766-114
E-Mail: owl at lav.nrw.de
URL: www.lav.nrw.de

Kontakt:
Dr. Bettina Joergens
s.o.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 11 10:29:55 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Mar 2009 10:29:55 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL zeichnet barocken Bildstock in Telgte als
Denkmaldes Monats aus
Message-ID: 49B792A3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.03.2009, 09:45


AKTUELL

LWL zeichnet barocken Bildstock in Telgte als Denkmal des
Monats aus
Sandstein ist gegenüber Umwelteinflüsse besonders empfindlich

Im Zweiten Weltkrieg musste er der Erweiterung des Flugplatzes
Telgte-Handorf weichen. In den Jahren 1967, 1987 und 2005 hatten
ihm Feuchtigkeit, Frost und Umwelteinflüsse so stark zugesetzt,
dass er restauriert werden musste. Jetzt hat der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) den barocken Bildstock,
der mittlerweile auf dem Kardinal-von-Galen-Platz in Telgte
(Kreis Warendorf) steht, zum Denkmal des Monats März gekürt.

"Das Beispiel der katholischen Kirchengemeinde St. Clemens, die
den Bildstock mit großem Engagement pflegt, macht deutlich,
welche große Rolle Flurdenkmäler wie Bildstöcke und Wegekreuze
bei den Eigentümern und in der Öffentlichkeit spielen. Mit ihren
Bildern und Inschriften zeugen die Flurdenkmäler, die die
historische Kulturlandschaft Westfalens mit geprägt haben, davon
wie ihre Erbauer in das christlich-religiöse Leben eingebunden
waren", erklärt LWL-Denkmalpfleger Beat Sigrist.

Eine Inschrift auf der linken Seitenfläche weist darauf hin, dass
Johann zur Verth den Bildstock 1769 bauen ließ. Ursprünglich
stand er auf dem Schulzenhof Paul Schulze zur Verth in
Telgte-Handorf. Doch während des Zweiten Weltkrieges musste der
Hof der Erweiterung des Flugplatzes weichen. Die Kirchengemeinde
St. Clemens rettete den Bildstock und errichtete ihn nach dem
Krieg an seinem heutigen Standort.

Der 3,25 Meter hohe Bildstock zeigt eine typische barocke
Architekturform, bestehend aus Sockelunterbau, Nische und Kreuz.
In der Nische ist an zentraler Stelle vor einem fein gestalteten
Reliefgrund das Telgter Gnadenbild zu sehen. Wie viele Bildstöcke
in der Region, steht auch dieser im Bezug zur Telgter Wallfahrt
und zum Gnadenbild des 14. Jahrhunderts in der Telgter
Wallfahrtskapelle. Die Telgter Wallfahrt wurde nach dem
Dreißigjährigen Krieg wesentlich vom Fürstbischof Christoph
Bernhard von Galen (1650-1678) gefördert. Sie hat sich bis heute
erhalten, Telgte gilt bundesweit als einer der belebtesten
Wallfahrtsorte.

Auf der Vorderseite des Sockelunterbaus ist die so genannte
Siebenschmerzenmadonna dargestellt. Die sieben "die Brust
durchbohrenden" Schwerter symbolisieren das Mitleiden Mariens mit
sieben Ereignissen aus dem Leben Jesu. Die Bildstockinschrift auf
der rechten Sockelunterbauseite nimmt Bezug auf diese auch Mater
Dolorosa genannte Darstellung. Sie beinhaltet die Fürbitte an die
Mutter Jesu, im Falle von letzter Not zu helfen und für ein
seliges Sterben zu sorgen. Auf der halbrunden Bildstockbekrönung
ist in einer Inschriftkartusche zwischen zwei Engeln das
Monogramm Christi "IHS" eingehauen.

Wie während des 18. Jahrhunderts in der Region üblich besteht der
Bildstock aus Baumberger-Kalksandstein, der sehr gut zu
bearbeiten ist. "Dieser Sandstein verwittert aber besonders
leicht. Zu den natürlichen Ursachen des Steinzerfalls wirken
seit dem 19. Jahrhundert die schwefelsauren Emissionen auf das
sensible poröse Kalksteingefüge", so Sigrist.

Hintergrund:
Sicherungs- und Restaurierarbeiten in den Jahren 1967, 1987 und
zuletzt 2005 haben den Zerfall des Bildstockes gestoppt und ihn
in einem gepflegten Erscheinungsbild erhalten. Die
kontinuierliche Pflege hat die Kirchengemeinde St. Clemens
übernommen. Mitgefördert haben die letzte Res-taurierung das
LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen und der Kreis Warendorf.
Mit einer Aktion zur Rettung von Bildstöcken und Wegekreuzen
engagiert sich der Kreis Warendorf seit Jahren für die Erhaltung
der Flurdenkmäler.

Um Flurdenkmäler auf Dauer zu erhalten, muss ihr Zustand
regelmäßig geprüft werden. Falls nötig müssen qualifizierte
Restauratoren Sicherungs- und Pflegearbeiten durchführen. Damit
möglichst wenig Schäden auftreten, ist eine "Wintereinhausung"
speziell für die Bildstöcke sinnvoll, die Nässe- und Frost
besonders ausgesetzt sind. Mit dieser Methode hat die Stadt
Telgte neue Schäden an ihren Flurdenkmälern deutlich reduziert.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 12 11:21:34 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Mar 2009 11:21:34 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Sharholder Value und Social Balance",
Dortmund, 25.03.2009
Message-ID: 49B8F03E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Karl-Peter Ellerbrock"
Datum: 11.03.2009, 16:59


AKTUELL

Vortrag im Hoesch-Museum: "Sharholder Value und Social Balance"

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Forum zur Geschichte und zum
Strukturwandel von Eisen und Stahl in Dortmund spricht am
Mittwoch, den 25. März 2009 um 18.00 Uhr Prof. Dr. Bernhard
Pellens zu einem hoch aktuellen Thema. Der Shareholder-Value-
Ansatz, 1986 von Alfred Rappaport in den USA formuliert, geht
davon aus, dass Unternehmen vor allem dem Gewinninteresse ihrer
Anteilseigner dienen sollen und prägte damit in den vergangenen
20 Jahren die Strategie nahezu aller börsennotierten Unternehmen.

Auch vor dem Hintergrund der Klage, dass die Unternehmen
zunehmend die Grundlagen der sozialen Marktwirtschaft ignorieren,
gerät dieses Managementkonzept im Zuge der Finanzkrise zunehmend
in die Kritik.

Professor Pellens ist Inhaber des Lehrstuhls "Internationale
Unternehmensrechnung" an der Ruhr-Universität Bochum und Mitglied
im Aufsichtsrat der ThyssenKrupp AG.


INFO

Ort:
Info-Center der ThysssenKrupp Steel AG
Oesterholzstraße 125
44145 Dortmund

Anmeldung erbeten unter
Tel.: (0231) 8445856 oder
E-Mail: Hoesch-Museum at web.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 12 11:26:30 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Mar 2009 11:26:30 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Varus und die Ziegel Roms", Lage, 15.03.-20.09.2009
Message-ID: 49B8F166.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.03.2009, 12:06


AUSSTELLUNG

Wenn Varus gesiegt hätte ...
LWL-Ziegeleimuseum eröffnet Ausstellung "Varus und die
Ziegel Roms"

Was wäre gewesen, wenn Varus und seine Legionen gegen Arminius
gewonnen hätten? Dieser Frage widmet das LWL-Ziegeleimuseum in
Lage eine ganze Ausstellung. Zur Eröffnung von "Varus und die
Ziegel Roms - oder warum die Lipper vor 2000 Jahren nicht warm
baden konnten" lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
am Sonntag, 15. März, um 11 Uhr in sein Industriemuseum ein.

Als die Römer auf ihrem Feldzug nach Germanien vorstießen, trafen
zwei Welten aufeinander. Während südlich der Alpen bereits Städte
mit hochentwickelter Infrastruktur wuchsen, lebten die Germanen
noch in kleinen Siedlungen mit strohgedeckten Holzhäusern. Die
Römer beherrschten die Produktion von Ziegeln in
unterschiedlichsten Formaten und brachten dieses Wissen in die
besetzten Gebiete mit - aber eben nicht nach Lippe, denn nach dem
Sieg über Varus traten die Eroberer bekanntlich den Rückzug an.
Auf welchen Luxus die Vorfahren der Lipper verzichten mussten,
zeigt das LWL-Industriemuseum jetzt in Lage.

Unter den 120 Exponaten von Leihgebern aus Mainz, Trier und
München befinden sich 2000 Jahre alte Ziegel für Mauern, Böden
und Dächer in den verschiedensten Formaten, aber auch
Wasserrohre, das Bruchstück einer Theatermaske aus Ton und
Öllämpchen. Eine besondere Rolle spielt die Ausgrabung der
römischen Legionsziegelei in Dormagen, bei der ein Ziegelofen
freigelegt wurde. Das LWL-Industriemuseum wird diesen Ofen auf
dem Gelände der historischen Ziegelei während der Laufzeit der
Ausstellung originalgetreu im Format 1:1 nachbauen. Wandmalereien
und Bodenmosaike geben Einblicke in das Thema "Schöner Wohnen"
vor 2000 Jahren. Eine Vielzahl von Stirnziegeln lässt erahnen,
wie prachtvoll manches Dach verziert war. Auch die Versorgung
mit Frischwasser über Kilometer lange Leitungen aus Tonrohren
und die Beheizung der berühmten Thermen sind Thema der
Ausstellung.

Im Kolosseum in Rom wurden über eine Million Ziegel verbaut. Die
Exponate im Bereich "Arenen und Theater" reichen vom Öllämpchen
mit Gladiatoren, über ein Bruchstück einer tönernen Theatermaske
bis hin zu einem hölzernen Übungsschwert. Die Besucher verlassen
die Ausstellung über eine "Gräberstraße", wie sie einst zu jeder
Stadt führte. Ein Ziegelgrab samt Beigaben, das man in
Heidelberg fand, ist hier ausgestellt.

Zum umfangreichen Begleitprogramm der Ausstellung gehören
Workshops für Kinder und Erwachsene, ein römisches Gastmahl,
eine Lesung mit Kinderkrimis aus dem alten Rom, Vorträge und
mehr. Alle Termine unter www.lwl-industriemuseum.de.


INFO

Varus und die Ziegel Roms -
oder warum die Lipper vor 2000 Jahren nicht warm baden konnten
15. März bis 20. September 2009
LWL-Industriemuseum Ziegeleimuseum Lage
Sprikernheide 77 I
32791 Lage
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 13 11:21:53 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Mar 2009 11:21:53 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Archiv-Nachrichten Niedersachsen, Heft 12
Message-ID: 49BA41D1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Birgit Kehne"
Datum: 12.03.2009, 15:13


SERVICE: TOC

In Kürze erscheint Heft 12 der Archiv-Nachrichten Niedersachsen.
Auf 168 Seiten finden Sie darin die Beiträge der Tagung der AG
der niedersächsischen Kommunalarchivare 2008 zum Schwerpunktthema
"Zwischen Kernaufgaben und Projektmanagement. Das Kommunalarchiv
als universelle Serviceschnittstelle" und weitere aktuelle und
interessante Beiträge, schwerpunktmäßig aus niedersächsischen
Archiven.

Die Reihe wird gemeinsam vom Niedersächsischen Landesarchiv und
der Arbeitsgemeinschaft niedersächsischer Kommunalarchivare e.V.
(ANKA) herausgegeben (www.anka-online.net) und erscheint jährlich
im März.

Beiträge nimmt die Schriftleitung bis Ende Nov. 2009 entgegen:
E-Mail: birgit.kehne at nla.niedersachsen.de
E-Mail: rose.scholl at garbsen.de.

Bezugsadresse:
ANKA-Geschäftsstelle
E-Mail: stadtarchiv at hannover-stadt.de
Tel. 0511/1684-2173
(Preis: 6 EUR zuzügl. Versand)




Editorial
46. ANKA-Tagung 2008 Holzminden

S. 8
Vogtherr, Thomas
Landesgeschichte und Kommunalarchive.
Bisherige Erfahrungen und künftige Erwartungen

S. 16
Kreter, Karljosef
Erfahrungen mit Dokumentenmanagement-Systemen.
Einleitende Hinweise auf die Empfehlungen der Bundeskonferenz
der Kommunalarchivare

S. 30
Knoch, Habbo
Zeugnisse am Rand des Schweigens.
Zur Neugestaltung der Gedenkstätte Bergen-Belsen

S. 37
Anita Placenti
Das Archiv als "Full-Service-Stelle".
Erfahrungen rund um den Schülerwettbewerb der Körber-Stiftung

S. 40
Stöber, Martin
"Schlossgeschichte ohne Quellen?"
Das digitale Findbuch zur Historie der Wolfsburg und der
Familien von Bartensleben und von der Schulenburg

S. 47
Strauß, Werner
Digitalisierung historischer Akten im Stadtarchiv Wolfsburg

S. 50
Peters , Christine unter Mitarbeit von Yvonne Sowa
Adressbücher der Stadt Hannover als Beispiel für ein
Digitalisierungsprojekt

S. 58
Diefenbacher, Michael
Kosten- und Leistungsrechnung am Beispiel des Stadtarchivs
Nürnberg

S. 66
Sudmann, Stefan
Dokumentation der Neuen Sozialen Bewegungen in Kommunalarchiven


Aus der Arbeit der Archive

S. 74
Arnoldt, Hans-Martin
Reproduktionstechnische Dienstleistungen im Niedersächsischen
Landesarchiv

S. 80
Graf, Sabine
Digitalisierung im Niedersächsischen Landesarchiv.
Erste Erfahrungen mit einer neuen Aufgabe

S. 87
Kühnel, Karsten
Das Projekt "Informationsportal Zwangsarbeit im NS-Staat".
Vorgeschichte, Inhalte, Zielsetzung und Verlauf

S. 96
Otte, Hans
Die Archivalien sind selbst in die Hand zu nehmen.
Zur Geschichte des Landeskirchlichen Archivs Hannover

S. 113
Pfeuffer, Anne Kathrin
Aufbauarbeit im Kreisarchiv Peine

S. 117
Fiedler, Beate-Christine
Zeitgenössische Biographie Hans Christoph von
Königsmarcks (1605-1663) im NLA - Staatsarchiv Stade
ANKA-Angelegenheiten

S. 122
Räcker-Wellnitz, Ulrich
Wilhelmshaven - Ein Kurzporträt

S. 125
Schüpp, Heiner
Aus der Mitgliederversammlung der ANKA e. V

S. 128
Programm der 47. Arbeitstagung der ANKA,
20. bis 22. April 2009 in Wilhelmshaven

S. 130
Maehnert, Sabine
Berichte aus den Regionalgruppen

S. 133
Empfehlung des ANKA-Vorstands für die kommunalen Archive
in Niedersachsen: Das neue Personenstandsgesetz und die
Auswirkungen auf die kommunalen Archive in Niedersachsen


Aktuell und Interessant

S. 140
Runderlass des Innenministeriums zur Archivierung von
Personenstandsunterlagen

S. 143
Kathrin, Anne und Pfeuffer, René
Nachgefragt - Was steckt hinter Datenbanken, DBMS und XML?
Fragen einer Dipl.-Archivarin an einen Dipl.-Informatiker

S. 146
Heiner Schüpp und Holger Winkelmann:
Umwandlung von elektronischen Verzeichnungsdaten in
"izn-AIDA 2.0" am Beispiel von Augias-Daten

S. 149
Henninger, Wolfgang
Das Münnich-Familienarchiv im Staatsarchiv Oldenburg -
ein frisch geputztes Juwel

S. 151
Brunken, Christoph
Bestand Erw 155 Schülerverbindungen in Oldenburg erschlossen

S. 153
Schrape, Joachim
Das Archiv der evangelisch-lutherischen Kirche
St. Katharinen zu Schönemoor

S. 156
Kolbe, Danny
Das Stadtarchiv Lüneburg verabschiedet seine Leiterin

S. 157
Klaus Fesche
Aufarbeitung dunkler Vergangenheit:
Die Ausstellung "Wunstorf 1933"


Neu erschienen

Termine

Das Letzte zum Schluss


INFO

Kontakt:
Dr. Birgit Kehne
NLA - Staatsarchiv Osnabrück
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/331620
E-Mail: osnabrueck at nla.niedersachsen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 13 11:26:24 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Mar 2009 11:26:24 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Buchvorstellung: Die Serpa Pinto - ein Schiff,
das fuerJuden und Nazis zum Schicksal wurde, Muenster, 18.03.2009
Message-ID: 49BA42E0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Spieker"
Datum: 12.03.2009, 10:40


AKTUELL

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster,
Evangelisches Forum Münster
Geschichtsort Villa ten Hompel

Buchvorstellung: Mittwoch, 18.03.2009, 20.00 Uhr
Geschichtsort Villa ten Hompel

Rosine De Dijn:
Die Serpa Pinto - ein Schiff, das für Juden und Nazis zum
Schicksal wurde

Die Serpa Pinto war im Jahr 1942 auf der schicksalhaften Route
Rio de Janeiro - Lissabon - New York unterwegs, und die
Passagiere an Bord des Schiffes von Kapitän Americo Dos Santos
hätten unterschiedlicher nicht sein können. Auf dem Weg von
Südamerika nach Europa brachte die Serpa Pinto sogenannte
Auslandsdeutsche, die in den Jahren der Inflation und
Wirtschaftskrise nach Brasilien ausgewandert waren, "heim ins
Reich", wo sie für Hitler in den Krieg ziehen wollten.

Die Fahrt von Rio nach Lissabon war eine Luxusfahrt verglichen
mit der Atlantiküberquerung in umgekehrter Richtung. Das Schiff
wurde nun zur letzten Rettung für Hunderte von jüdischen
Flüchtlingen, die Europa über das neutrale Portugal verließen.

Rosine De Dijn erzählt die abenteuerliche Geschichte des
portugiesischen Luxusdampfers und führt uns die Abgründe und
Absurditäten des Zweiten Weltkriegs vor Augen. Die Geschichte der
Serpa Pinto zeigt - wie in einem Mikrokosmos - die Dramen des
Zweiten Weltkriegs: die Fanatisierung für den Nationalsozialismus
auf der einen Seite, die so weit ging, dass man die sichere
Heimat Brasilien verließ und ins kriegsgeschüttelte Europa
aufbrach. Auf der anderen Seite aber Menschen, die ihre Heimat
unwiderruflich verloren und zu Flüchtlingen wurde.

Zur Person:
Rosine De Dijn, geboren 1941 in Flandern, lebt seit 1966 als
freie Journalistin in der Nähe von Köln und arbeitet für
verschiedene flämische Zeitungen und Rundfunkanstalten. Bei
DVA erschien Die Flucht der Yudka Kalman (1994), Des Kaisers
Frauen (1999) und Liebe, Last und Leidenschaft - Frauen im Leben
von Rubens (2002).


INFO

Ort:
Geschichtsort "Villa ten Hompel"
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 0049 251 492 7112
Internet: http://www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 13 11:30:08 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Mar 2009 11:30:08 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL hilft nach Einsturz des Koelner
Stadtarchivs:Feuchtes Archivmaterial kommt nach Bergung in
Trocknungsanlage
Message-ID: 49BA43C0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.03.2009, 12:16


AKTUELL

Feuchtes Archivmaterial kommt nach Bergung in Trocknungsanlage
LWL hilft nach Einsturz des Kölner Stadtarchivs

Fachleute des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben
am Donnerstag (12.3.) erstes Archivmaterial aus dem eingestürzten
Kölner Stadtarchiv in der LWL-Werkstatt in Münster in Empfang
genommen. Dort wird nassen Archivalien in einer
Gefriertrocknungsanlage die Feuchtigkeit entzogen.

Die Restaurierungswerkstatt des LWL-Archivamtes in Münster ist
wie bei früheren vergleichbaren Katastrophen darauf
spezialisiert, bei der konservatorischen Behandlung geschädigter
Archivalien zu helfen. Die Fachleute tragen dabei unter
"Reinraum-Bedingungen" Verschmutzungen ab und trocknen feuchte
Handschriften oder Akten mit einem Spezialverfahren.

"Es ist zu befürchten, dass ein großer Teil der Akten und
Urkunden unter den Schuttbergen Feuchtigkeitsschäden
davongetragen haben. Mit der sogenannten Gefriertrocknung können
teilweise durchnässte Archivalien vor weiteren Schäden bewahrt
werden", so LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale.
Dazu müssen die nassen Akten zunächst eingefroren werden, zum
Beispiel in Kühlhäusern.

In der Gefriertrocknungsanlage des LWL, die Ähnlichkeit mit einem
normalen Gefrierschrank hat, werden die Akten dann einem Vakuum
ausgesetzt. Das Eis wird dadurch sofort gasförmig und kann
abgesaugt werden.

"So vermeiden wir, dass die wertvollen Dokumente verkleben und
schimmeln", erläutert Dr. Marcus Stumpf, Leiter des
LWL-Archivamtes für Westfalen. In Münster stehen drei
Trockenschränke mit einer Kapazität von jeweils einem Kubikmeter
und ein weiterer kleinerer zur Verfügung. Die Trocknung allein
dauert je nach Umfang und Nässe der Dokumente bis zu einer Woche.

Da die Kapazitäten der Gefriertrocknungsanlage begrenzt sind,
können nicht alle Akten und Dokumente sofort getrocknet werden.
Der Großteil der Unterlagen wird aus diesem Grund in einem
Kühlhaus im Münsterland zwischengelagert. Schon in ähnlichen
Fällen wie bei den Hochwasser-Katastrophen in Ostdeutschland oder
Polen vor einigen Jahren hatten die Archivexperten helfen können.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 13 11:36:26 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Mar 2009 11:36:26 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Die neue Denkmalbroschuere ist da!,
Baugeschichte ueber800 Jahre in Lemgo
Message-ID: 49BA453A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Karl-Heinz Mense"
Datum: 12.03.2009, 12:27


AKTUELL

Die neue Denkmalbroschüre ist da!
Baugeschichte über 800 Jahre

Die Alte Hansestadt Lemgo, Stadtplanung/Untere Denkmalbehörde
gibt eine neue Denkmalbroschüre Baudenkmale im historischen
Stadtkern heraus.

Im Denkmaljahr 1975 wurde schon einmal in Lemgo eine kleine
schwarz/weiß gedruckte Broschüre Baudenkmale herausgegeben. Jetzt
ist eine neue farbige Broschüre erarbeitet worden, die einen
Überblick über wichtige stadtbaugeschichtliche Phasen und
einzelne bedeutende Baudenkmale gibt.

Das kleine Heft wendet sich vor allem an baugeschichtlich
interessierte Besucher unserer Stadt, aber natürlich auch an die
Lemgoer Bürger, die sich sicher über weitere Informationen zur
Baugeschichte ihrer über 800 Jahre alten Stadt freuen - einer
Stadt, deren bauliches Bild stark von der Weser-Renaissance
geprägt ist.

Lemgo ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft "Historische
Stadtkerne in Nordrhein-Westfalen", weil unser Stadtkern zum
Glück über viele Jahrhunderte in seiner mittelalterlichen
Grundrissstruktur erhalten geblieben ist. Mehr als 300
Baudenkmäler allein im Stadtkern zeugen vom baukulturellen Erbe
unserer Stadt.

Die Broschüre soll mit ihren Erläuterungen helfen, die
Besonderheiten unserer Stadtbaugeschichte näher kennen zu lernen,
genau hinzuschauen und manche Details zu entdecken, Freude beim
Schauen und Erkennen zu haben.

Die Reihenfolge der Gebäude in dieser Broschüre baut auf einem
Stadtspaziergang auf, den man mit Hilfe des Ausklapp-Stadtplanes
anhand der roten Linie nachgehen kann. Gepunktet dargestellt sind
kleine lohnenswerte Abstecher.

Leider können in dieser Broschüre nicht alle Denkmäler im
Stadtkern Erwähnung und Abbildung finden. So werden vor allem
die für die Stadtbaugeschichte beispielhaften Gebäude kurz
vorgestellt.

Almut Schmersahl, Helmut Strüßmann und Ralf Niemeyer zeichnen
für die Konzeption, Gerhard Wellmer-Grafik für das Layout und
die Fotos verantwortlich. Das Kapitel Stadtgeschichte hat
Jürgen Scheffler verfasst, Regina Fritsch hat die Texte
bearbeitet.

Die Herausgabe dieser Broschüre war nur möglich, weil das Land
NRW und drei Lemgoer Firmen (Komet -Gebr. Brasseler, Zumtobel
Lighting und Möller Gruppe) bereit waren, der Stadt eine
erhebliche finanzielle Unterstützung zu gewähren.
Dafür danken wir sehr!


INFO

Die Broschüre ist gegen eine Schutzgebühr von 3 ? erhältlich
im Baubürgerbüro, in den städtischen Museen, bei
Lemgo-Marketing und angestrebt ist auch ein Vertrieb im
hiesigen Buchhandel.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 16 10:19:52 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Mar 2009 10:19:52 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kurzfilme von der Eisenbahn in und um Dortmund,
Dortmund-Boevinghausen, 17.03.2009
Message-ID: 49BE27C8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Norbert Tempel"
Datum: 13.03.2009, 14:40


AKTUELL

Einladung zur verkehrshistorischen Vortragsveranstaltung

"Bewegte Spuren -
Kurzfilme von der Eisenbahn in und um Dortmund, Folge V"
von und mit Eduard Erdmann

am Dienstag, dem 17.3.2009, 19.30 h
Zeche Zollern II/IV, Magazin, Dortmund-Bövinghausen


Vorher, ab 18:00 h, ist das Museum bereits frei zugänglich.
Das Spur 1 - Team betreibt an diesem Abend seine große
Spur 1-Anlage (eigene Fahrzeuge können mitgebracht und auf die
Strecke geschickt werden), die umgestaltete Ausstellung
Technischen Spielzeugs aus der Sammlung Peter Tell ist zu
besichtigen und wer mag versorgt sich in der Museumsgaststätte
"Pferdestall" mit Kartoffelpuffern "bis zum Abwinken".


Aus dem Filmprogramm:
Alltagsbetrieb in Dortmund Hbf (1996-98) und Dortmund-Mengede
(7.11.2003)

Dampfspeicherloks in Betrieb
(Sasol Herne und Schoeller Osnabrück)

Brikettfabrik Sophia Jakoba mit Bahnbetrieb (2003)

Dampffördermaschine Ibbenbüren (2004)

Mit Volldampf auf den Brocken


INFO

Veranstaltungsort:
LWL-Industriemuseum -
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern II/IV
Dortmund-Bövinghausen
Grubenweg 5

Dipl.-Ing. Norbert Tempel
LWL-Industriemuseum
Technik & Restaurierungswerkstätten
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 49 (0)231 6961137
Fax: 49 (0)231 6961114
E-Mail norbert.tempel at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 16 10:27:24 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Mar 2009 10:27:24 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Alter, Krankheit und Behinderung in der Geschichte,
BadOeynhausen, 11.03.-19.06.2009
Message-ID: 49BE298C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Rico Quaschny"
Datum: 13.03.2009, 13:24


AUSSTELLUNG

"Die Entdeckung der Beweglichkeit - Alter, Krankheit und
Behinderung in der Geschichte"

Vom 11. März bis 19. Juni 2009 ist die Ausstellung "Die
Entdeckung der Beweglichkeit - Alter, Krankheit und Behinderung
in der Geschichte" im Badehaus II in Bad Oeynhausen zu sehen.
Mobilität im Leben von alten, kranken und behinderten Menschen:
Wie sich die Bedeutung dieses Themas im Lauf der Zeit grundlegend
geändert hat, zeigt eine Sonderausstellung des Hauptarchivs
der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, des Archivs des
Ev. Johanneswerkes e.V. und des Stadtmuseums Gütersloh. Die
Ausstellung thematisiert den Wandel der Mobilität in den
vergangenen hundert Jahren.

Lange herrschten einfache, improvisierte Bewegungshilfen vor,
Rollstühle waren nur für wenige erschwinglich. Erst seit wenigen
Jahrzehnten gibt es therapeutische und pädagogische Konzepte zur
Förderung der Motorik. Heute bedeutet Mobilität Lebensqualität,
soziale Teilhabe und Selbstbestimmung.

Lokalkolorit erhält die Ausstellung durch besondere Zugaben: die
Städtischen Museen Bad Oeynhausen stellen aus ihrer Sammlung
historische Rollstühle der "Ersten Oeynhausener
Krankenfahrzeug-Fabrik H. W. Voltmann" zur Verfügung, die
Sanitätshäuser Conrady & Busse zeigen zahlreiche moderne
Rollstühle und das Stadtarchiv Bad Oeynhausen präsentiert eine
Auswahl von Bildern und Dokumenten zur Bad Oeynhausener
Rollstuhlgeschichte.

Die Ausstellung wird in Kooperation von Stadtarchiv Bad
Oeynhausen, RehaConcept im Badehaus II und Arbeitskreis für
Heimatpflege der Stadt Bad Oeynhausen e.V. gezeigt. Der Eintritt
ist frei!


INFO

Ausstellungsort:
RehaConcept im Badehaus II
Westkorso 22 / Kurpark
32545 Bad Oeynhausen

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 8.00 - 20.00 Uhr,
Freitag 8.00 - 15.00 Uhr
(an Feiertagen geschlossen)


Stadtarchiv Bad Oeynhausen
Rico Quaschny
Von-Moeller-Str. 9
32545 Bad Oeynhausen
Tel.: 05731/143420
Fax: 05731/141922
E-Mail: r.quaschny at badoeynhausen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 16 10:44:02 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Mar 2009 10:44:02 +0100
Subject: [WestG] [POS] Stiftung Kloster Dalheim,
wissenschaftliche/rVolontaer/in, Lichtenau
Message-ID: 49BE2D72.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 09.03.2009, 14:47


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe bei der Stiftung Kloster
Dalheim, LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in Lichtenau bei
Paderborn, ist zum nächstmöglichen Termin eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf 2 Jahre befristet.

Das neugegründete LWL-Landesmuseum für Klosterkultur wurde im
ehemaligen Augustinerchorherrenstift Dalheim eingerichtet. Seit
Mai 2007 ist das Museum geöffnet. Ein zweiter Abschnitt wird im
Frühjahr 2010 fertiggestellt sein. Es ist das erste Landesmuseum,
dessen Aufgabe die Präsentation der Klostergeschichte einer
Region vom 8. Jahrhundert bis in die Gegenwart ist.

Aufgabengebiete:
- Mitarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung der neuen
Dauerausstellung 2010
- Mitarbeit bei der Konzeption von Sonderausstellungen
- Aufbau der Schausammlung
- Mitwirkung bei der Durchführung von Veranstaltungen und
museumspädagogischen Angeboten

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Studium der mittelalterlichen/neuzeitlichen
Geschichte, Kunstgeschichte oder Archäologie, Promotion bevorzugt
- den wissenschaftlichen Schwerpunkt der Forschungen möglichst in
Bereichen der Klosterforschung
- Planungs- und Organisationsgeschick sowie Teamfähigkeit
- erste Erfahrungen im Museumswesen
- Kenntnisse westfälischer Geschichte sind erwünscht, aber nicht
Voraussetzung

Wir bieten:
- die Mitwirkung an einer spannenden Aufbauphase
- Einblicke in alle Aufgabenbereiche eines Landesmuseums
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung
von 1.082,57 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
09/09 bis zum 27.03.2009 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 17 10:16:56 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Mar 2009 10:16:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Neue Spur im Fall des Verbleibs einer
verschollenenVarus-Inschrift
Message-ID: 49BF7898.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.03.2009, 12:08


AKTUELL

Neue Spur im Fall des Verbleibs einer verschollenen
Varus-Inschrift
LWL-Römermusem stößt auf Überraschung bei Recherche für die
"Imperium"-Schau

Unter Kaiser Augustus befand sich das Römische Reich vor 2000
Jahren auf dem Höhepunkt seiner Macht. Den Aufstieg Roms zur
Weltmacht, die über den gesamten Mittelmeerraum herrschte, zeigt
das LWL-Römermuseum in Haltern am See in der neuen Ausstellung
"Imperium" (16.5.-11.10.). Die Schau des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) ist Teil des Ausstellungsprojektes
"Imperium Konflikt Mythos. 2000 Jahre Varusschlacht". Sie
beleuchtet die politischen Leistungen des Augustus und die
kulturelle Blüte seines "Goldenen Zeitalters". Vom Verlierer der
Schlacht im Teutoburger Wald zeichnet die Ausstellung ein Bild,
das mit dem verbreiteten Versager-Image des Publius Quinctilius
Varus aufräumt.

Einige der mehr als 300 hochkarätigen Exponate stellt der LWL in
einer Serie vor:

Reise im Osten
Kaiser Augustus befand sich zwischen 22/21 und 19 v. Chr. auf
einer Reise durch den Osten des römischen Imperiums, die ihn
durch Sizilien, Griechenland, Kleinasien und Syrien führte.
Während der geschäftlichen Unternehmungen in den östlichen
Provinzen zählte Varus zu seinen Begleitern. Zumindest zeitweise
diente er dem Kaiser als persönlicher Finanzbeamter. Die Bewohner
Athens, der Kykladeninsel Tenos (heute Tinos) sowie Pergamons
(heutige Westtürkei) errichteten Varus zu Ehren sogar mehrere
Statuen. Zwar gingen die Skulpturen verloren, doch die erhaltenen
Inschriften berichten von den Huldigungen für den kaiserlichen
Vertrauten. Sie sind der früheste archäologische Nachweis seiner
Person.

Eine der Inschriften aus Pergamon bedeutet: "Das Volk (von
Pergamon) ehrt Publius Quin(c)tilius Varus". Wahrscheinlich
dankten die Bürger Varus auf diese Weise für großzügige
Schenkungen oder andere Vergünstigungen. Vielleicht wollten die
Bewohner Pergamons mit der Ehreninschrift aber auch seine Gunst
gewinnen, um später davon zu profitieren.

Fährte führt nach Haltern
Das LWL-Römermuseum kann in seiner Ausstellung die Inschrift nur
als Reproduktion zeigen. Denn der Stein, der zu Beginn des
20. Jahrhunderts bei einem Brunnenhaus des Burgberges von
Pergamon gefunden wurde, galt lange als verschollen.
Nachforschungen im Vorfeld der Imperium-Schau haben ergeben,
dass die mit dem Text versehenen Überreste des Sockels zuletzt
in Haltern am See zu sehen waren.

Keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern die Beschreibung
einer Fahrradreise des Journalisten und Schriftstellers Werner
Bergengruen brachte die Ausstellungsmacher auf diese Fährte.
Bergengruen radelte 1933 durch weite Teile Deutschlands und
hielt seine Erinnerungen in dem Band "Deutsche Reise" von 1934
fest. Darin heißt es: "Im Halterner Museum fesselt mich das
Fragment eines Steindenkmals mit einer griechischen
Ehreninschrift auf Publius Quintilius Varus. Der Fund wurde in
Pergamon getan und gelangte als Geschenk nach Haltern."

Im Kriegsschutt begraben?
Weitere Recherchen ergaben, dass der Stein ein Präsent war. Das
Osmanische Reichsmuseum in Istanbul schenkte ihn dem
Römisch-Germanischen Museum Haltern, Vorläufer des
LWL-Römermuseums. Alexander Conze, der zwischen 1878 und 1894
die Ausgrabungen in Pergamon leitete, hatte die Schenkung
vermittelt. Im März 1945 wurde das Museum in Haltern durch eine
Bombe zerstört. Zwar war ein Großteil der Sammlung zu diesem
Zeitpunkt bereits ausgelagert, doch für die Inschrift gilt das
wohl nicht. Möglicherweise liegt sie noch immer im Kriegsschutt
unter dem Parkplatz in Haltern begraben.

Die Inschriften aus dem Osten des Römischen Reiches lassen
vermuten, dass Varus dort recht beliebt war - anders, als später
in Germanien, wie auch Bergengruen in seinem Reisebericht
bemerkte: "Die Inschrift besagt, das Volk habe ihn geehrt.
Aber das Volk um Lippe und Weser war von anderem Gemüt."


INFO

LWL-Römermuseum
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr
Samstag: 10 bis 20 Uhr
Sonntag: 10 bis 18 Uhr

Eintrittspreise
Erwachsene: 9 Euro
Familien: 20 Euro
Schüler: 2 Euro
Ermäßigungsberechtigte: 6 Euro
Gruppen: 7 Euro pro Person (zzgl. Führungsgebühr)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 17 10:20:29 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Mar 2009 10:20:29 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2009/08
Message-ID: 49BF796D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 16.03.2009, 15:27


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2009-08 für den Zeitraum vom
01.03.2009 bis zum 07.03.2009 mit insgesamt 28 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2009-08&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 17 10:24:30 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Mar 2009 10:24:30 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Erste Ergebnisse der archaeologischen Arbeiten
im"Pesthaus", Paderborn, 21.03.2009
Message-ID: 49BF7A5E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.03.2009, 09:17


AKTUELL

Erste Ergebnisse der archäologischen Arbeiten im "Pesthaus"
Öffentliche Führung am Samstag

Die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
stellen in einer Führung am 21. März die Ergebnisse ihrer
Untersuchungen im Keller des sogenannten Pesthauses an der
Spitalmauer 12 in Paderborn vor. Dort hat die Stadtarchäologie
Paderborn des LWL auf einer ungefähr 70 Quadratmeter großen
Fläche den originalen Kellerboden aus der Bauzeit des Hauses am
Ende des 17. Jahrhunderts freigelegt.

Im Keller tragen drei massive Pfeiler ein Kreuzgewölbe, das noch
aus der Barockzeit stammt. "Der Raumeindruck ist überwältigend"
sagt Ralf Mahytka, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Museum in
der Kaiserpfalz: "Der jetzt freigelegte originale Boden aus
Kalkbruchsteinen fügt sich perfekt ein und ergänzt das Baudenkmal
auf bemerkenswerte Weise. Und er ist einer der wenigen erhaltenen
Fußböden aus dieser Zeit in Paderborn."

Drei Kanäle zeichnen sich deutlich vom sorgfältig verlegten
Kellerpflaster ab. Sie laufen an zwei Entsorgungsschächten vorbei
und führten einst das Abwasser in einem ausgeklügeltem
Entsorgungssystem durch die nördliche Kellerwand in die Pader.

Als Teil der Paderborner Stadtgeschichte sind noch viele Fragen
zum Haus an der Spitalmauer 12 offen. Auch die ursprüngliche
Funktion des um 1683/84 erbauten Gebäudes ist noch strittig.
Sicher ist, dass es zu dem am 1. Juli 1629 bezogenen
Kapuzinessenkloster gehörte. Aufgrund der Größe des Kellers und
des Zugangs vom Hof vermuten die LWL-Archäologen, dass es sich
um ein Wirtschafts- und Lagerhaus für das Kloster handelte.

Der Name "Pesthaus" taucht in der schriftlichen Überlieferung
erstmals um 1700 auf. Allerdings gibt es keine Nachrichten über
Menschen mit hochansteckenden Krankheiten, die an der
Spitalmauer 12 Unterkunft gefunden hätten. Lediglich die
abseitige Lage, nämlich am Rand des Klostergeländes und damit
nah an der Stadtmauer und direkt an der Dammpader, sprechen
für eine Funktion des Gebäudes als Isolierstation.

Eine handschriftliche Notiz auf einer Urkunde aus dem Jahr 1788
belegt eine Teilfunktion für Wohnzwecke: Eine Sophia Francisca
Feldmann wurde als Novizin des Klosters "... auf dem Pesthause
7 Wochen unterhalten,..." Ab 1825 diente das Gebäude als
Militärlazarett, seit 1905 ist es in Privatbesitz. Im Zweiten
Weltkrieg fanden Nachbarn und Bewohner im Keller Schutz vor
Luftangriffen.


INFO

Termin und Kosten:
Führung: Samstag, 21. März 2009, 15 Uhr
Treffpunkt: Spitalmauer 12, vor dem Hauseingang
Die Führung ist kostenfrei





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 17 10:48:02 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Mar 2009 10:48:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Friedrich Knoke (1844 - 1928) und
dieVarusschlacht, Osnabrueck, 19.03.2009
Message-ID: 49BF7FE2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Birgit Kehne"
Datum: 17.03.2009, 09:30


AKTUELL

Vortragsabend des Vereins für Geschichte und Landeskunde von
Osnabrück am Donnerstag, 19. März 2009

Ulrike Hindersmann, Lotte
Friedrich Knoke (1844 - 1928) und die Varusschlacht

2009 ist das Jahr, in dem sich das Ereignis zum 2000sten Mal
jährt, das den Römern mit dem Verlust von 3 Legionen und 9
Auxiliareinheiten eine der empfindlichsten Niederlagen ihrer
Geschichte brachte und darüber hinaus die Weichen für die
Geschichte des Raumes, in dem später das deutsche Reich entstand,
neu stellte. Die Suche nach dem Ort dieser legendären Schlacht
wurde seit dem 19. Jahrhundert mit umso größerer Leidenschaft
betrieben, je mehr sie an Bedeutung gewann für die Artikulation
eines deutschen Nationalbewusstseins. Die überlieferten Quellen
der römischen Historiker enthalten allerdings keine präzisen
geographischen Angaben, und die Archäologie steckte als
Wissenschaft noch in den Anfängen.

Diese schwierige Ausgangslage hinderte jedoch Enthusiasten wie
Friedrich Knoke nicht, eigene Theorien zum Ort des Untergangs
der römischen Legionen im Jahre 9 n. Chr. zu entwickeln und mit
Vehemenz und großer Konfliktfreude der gelehrten Welt zu
präsentieren. Knoke, seit 1892 Direktor des Osnabrücker
Ratsgymnasiums und seit 1912 bis zu seinem Tod auch Vorsitzender
des Historischen Vereins zu Osnabrück, war vor 100 Jahren
sicherlich der bekannteste Varusschlachtfeldsucher in der
Osnabrücker Region.

Anders als Theodor Mommsen (1817 - 1903), dessen scharfsinnige
Analyse der Barenauer Münzsammlung 1885 den Blick auf Kalkriese
lenkte, wollte Knoke die Spuren der Varuskatastrophe bei Iburg
erkannt haben. Persönlichkeit und Wirken Friedrich Knokes sollen
im Vortrag vorgestellt und in den wissenschaftlichen Kontext
seiner Zeit eingeordnet werden.

Die Vorträge des Historischen Vereins finden im Zimeliensaal der
Universitätsbibliothek Osnabrück (Eingang Alte Münze) statt.
Alle Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist
frei.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ulrike Hindersmann, Lotte
Friedrich Knoke (1844 - 1928) und die Varusschlacht
Datum: 19.03.2009
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V.
Universitätsbibliothek Osnabrück, Eingang Alte Münze
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/3316214
Fax: 0541/3316262
E-Mail: Histver.osnabrueck at nla.niedersachsen.de
URL: verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de

Kontakt:
Dr. Birgit Kehne
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/331620
E-Mail: Histver.osnabrueck at nla.niedersachsen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 18 10:33:00 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Mar 2009 10:33:00 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Westfalenspiegel 1/2009
Message-ID: 49C0CDDC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "ulrike Schulze Schwienhorst" westfalenspiegel.de>
Datum: 12.02.2009, 16:53


SERVICE: TOC

Westfalenspiegel Ausgabe 1/2009
Inhalt:

FREIZEIT, TRENDS

S. 8
Freunde auf vier Pfoten:
Geliebte Stubentiger
Überlegungen eines Katzenfreundes zur Sonderschau im
LWL-Museum für Naturkunde Münster

S. 9
Der sechste Sinn
Naturkundemuseum Dortmund ist auf den Hund gekommen

S. 10
Pferdemuseum Münster:
Rösser, Reiter und fünf Ringe
Ausstellung über die Olympischen Spiele


KUNST I MUSIK I THEATER

S. 31
Konrad-von-Soest-Preis:
Avantgarde in Ahlen
Arbeiten aus der Sammlung der Provinzial

S. 32
Blickmaschinen:
Magie der Bilder
Museum für Gegenwartskunst in Siegen zeigt Werner Nekes-Sammlung

S. 36
Emil Schumacher:
Ein Museum für den Meister
Ende August feiert Hagen Eröffnung

S. 37
Helge Slaatto:
Neue Wege beschreiten
Norweger leitet Münsters Musikhochschule

S. 38
75 Jahre WLT:
Das kritische Volkstheater
Arbeiten statt feiern zum Jubiläum

S. 39
Schauspielhaus Bochum:
Großer Sprung - kleine Lösung
Kommentar zum Intendantenwechsel

S. 40
Ruhrfestspiele:
Visionen aus dem Norden
Festival lockt mit großen Namen

LITERATUR

S. 42
Oliver Uschmann:
Pure Vernunft darf niemals siegen
Literatur im Playstation-Format

S. 46
Hans-Ulrich Treichel:
Mutmaßungen über ein anderes Ich
Neuer Roman betreibt biografische Spurensuche

ZUR DISKUSSION

S. 50
2000 Jahre Varusschlacht:
"Das hatte nichts Heroisches"
Interview mit dem Wissenschaftler Reinhard Wolters


REGION

S. 52
Im Westen viel Neues:
"Übe immer Treu und Redlichkeit"
Als Westfalen preußisch war

S. 54
Heinrich Breloer:
Der Generationenforscher
Spielfilmdebüt mit "Buddenbrooks"

S. 56
Wiedenbrücker Schule:
Himmlisches Kunst-Handwerk
Museum in ehemaliger Altarwerkstatt eröffnet

S. 58
Konversion:
Brot für die Truppen
Zur Geschichte der Speicherstädte


SERIE: Marken aus Westfalen:

S. 59
Hausarbeit revolutioniert
Miele produzierte erste Geschirrspülmaschine


LEUTE

S. 62
Judith Rakers:
Nachrichten für Millionen
Tagesschausprecherin oft auf Heimatbesuch

S. 63
Tom Gaebel:
Mit Schwung und Seele
Glamouröse Show in großen Konzerthallen


SCHWERPUNKT-THEMA: Comic - starke Streifen

S. 16
Aus Pioniertagen: Käsetoast und Albträume

S. 18
80 Jahre Tim und Struppi: Rasender Reporter

S. 20
Urvater des Comics: Zu Hause bei Wilhelm Busch

S. 22
Donald und die Donaldisten: Überall ist Entenhausen

S. 24
Ralf König: Der Mann, der bewegt

S. 25
Ralph Ruthe: Keine Tabus

S. 26
Harald Siepermann: Von Hattingen nach Hollywood

S. 27
Alexandra Völker: Geschichten aus Xela-City

S. 28
Kurz und kompakt:
Flix, Jamiri, Katz und Goldt, Dirk Schulz,
Klaus Scherwinski, Marcus Herrenberger

S. 29
Wirtschaft: Snoopy ist Geld wert

S. 30
Wissenschaft: Die neunte Kunst


Serie Alltagskultur: Fastenzeit

S. 12
Fragebogen:
Matthias Weischer

S. 14
Tipps und Termine:
Kulturkalender vom 1. Februar bis 31. März 2009


INFO

Kontakt:
Schulze Schwienhorst, Ulrike
Westfalenspiegel
An den Speichern 6
48149 Münster
Tel.: 0251/4132.213
Fax: 4132-20
E-Mail: schulze-schwienhorst at westfalenspiegel.de
URL: www. westfalenspiegel.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 18 10:58:26 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Mar 2009 10:58:26 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kanalgeschichte "erfahren",
Radtour fuehrt vomLWL-Industriemuseum ins Muensterland, 13.04.2009
Message-ID: 49C0D3D2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.03.2009, 09:26


AKTUELL

Kanalgeschichte "erfahren"
Radtour führt vom LWL-Industriemuseum ins Münsterland

Zu einer historischen Radwanderung entlang des Dortmund-Ems-
Kanals lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am
Ostermontag, 13. April, ein. Die Tour startet um 11 Uhr am
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg und führt zur
"Alten Fahrt" nach Olfen. Museumspädagogin Anette Plümpe
begleitet die Teilnehmer auf der 36 Kilometer langen Strecke
vom Ruhrgebiet ins Münsterland.

Die Route führt am Gelände der ehemaligen Zeche und des
Kraftwerkes Emscher-Lippe 3/4 sowie am geplanten
Eon-Großkraftwerk vorbei bis zur Dattelner Schleuse. Unterwegs
gibt es Informationen über die Fernsteuerzentrale, die das
gesamte Kanalnetz mit Wasser versorgt. Entlang der stillgelegten
"Alten Fahrt" geht es weiter in Richtung Olfen durch eine
idyllische Kanallandschaft, wo die Gruppe zwei weitere
Kulturdenkmäler passiert: die Kanalbrücke über die Lippe und
das alte Lippe-Pumpwerk.

Am stillgelegten Olfener Hafen vorbei treffen die Radwanderer
auf die "Schiefe Brücke". Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts,
noch vor der Eröffnung des Dortmund-Ems-Kanals, fertig gestellt.
Nicht weit entfernt, ebenfalls auf Olfener Gebiet, befindet sich
die historische Kanalbrücke über die Stever. Von dort geht es
weiter bis zum historischen Sperrtor, mit dem das Ende der
"Alten Fahrt" fast erreicht ist. Der Rückweg führt entlang der
'Neuen Fahrt'.

"Die neue "Klauke-Brücke" und das neue Sperrtor in Datteln
bieten gute Gelegenheit, die beiden aktuellen Bauwerke des
Dortmund-Ems-Kanals mit den historischen zu vergleichen", so
LWL-Museumsleiter Herbert Niewerth, der die Tour konzipiert hat.

Eine Picknick-Pause ist während der Tour vorgesehen (Picknick
bitte selbst mitbringen!). Zum Schluss geht es zurück ins
Schiffshebewerk, wo eine Besichtigung der Ausstellung "Freiherr
von Reden" auf dem Programm steht. Im Hafengebäude am
Oberwasser gibt es Informationen zum Industriepionier, der im
Jahre 1782 die Ruhrregion im Auftrag des preußischen Königs
bereist hat.


INFO

Die Teilnahme kostet 8 Euro, eine Voranmeldung ist erforderlich
unter Tel. 02363 9707-0.
Die Radtour kann nur bei einer Teilnehmerzahl von 20 Personen
stattfinden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 18 11:02:54 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Mar 2009 11:02:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Archivare beschaeftigt Koelner
Stadtarchiv-Unglueck:Fachtagung des LWL mit 200 Teilnehmern
in der StadthalleDetmold
Message-ID: 49C0D4DE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.03.2009, 14:13


AKTUELL

Archivare beschäftigt Kölner Stadtarchiv-Unglück
Fachtagung des LWL mit 200 Teilnehmern in der Stadthalle Detmold

Unter dem Eindruck des Einsturzes des Kölner Stadtarchivs vor
knapp zwei Wochen hat am Dienstag (17.3.) der 61. Westfälische
Archivtag in der Stadthalle Detmold begonnen. Das tragische
Ereignis, das sowohl den Verlust zweier Menschenleben als auch
zahlreicher kulturgeschichtlich wertvoller Dokumente bedeutete,
beschäftigt am 16. und 17. März rund 200 Archivare, die der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die Stadt Detmold
eingeladen haben.

"Wir werden den Kollegen helfen, wo wir können, um einen
möglichst großen Teil des Gedächtnisses der Stadt Köln zu
retten", kündigte LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch an.
Mitarbeiter des LWL-Archivamtes für Westfalen seien bereits
kurze Zeit nach dem Unglück vor Ort gewesen, um sich einen
Überblick über das Ausmaß der Zerstörung zu verschaffen.

"Neben Arbeitskraft stellen wir Fachwissen und Technik zur
Verfügung, was insbesondere die Trocknung durchnässter Dokumente
betrifft", sagte LWL-Archivamtsleiter Dr. Marcus Stumpf.
Die Beseitigung der Schäden werde Jahre in Anspruch nehmen.

Eines der Fachthemen, die von den Teilnehmern in Detmold
diskutiert werden, ist die Änderung des Personenstandsrechtes.
Diese hat zur Folge, dass seit Jahresbeginn tausende
Standesamtsregister im Bundesgebiet zu den Archiven wandern, wo
sie Familienforscher jetzt uneingeschränkt als Recherchequelle
nutzen können. "Die Öffnung der Quellen für die Öffentlichkeit
ist zu begrüßen, stellt die Archive in den Städten und Gemeinden
aber vor Probleme", so Stumpf.

Personalmangel und Raumnot machten den Archiven zu schaffen.
Auch die Kooperation der Archive untereinander ist ein zentrales
Thema der Tagung, die das LWL-Archivamt für Westfalen ausrichtet.
"Gemeinsam wollen wir stärker ins Blickfeld der Öffentlichkeit
rücken", erklärte der LWL-Archivamtsleiter. Die Archive seien
Orte, die Identität stiften und an denen Menschen ihrer lokalen
Geschichte begegnen können. Mittels vernetzter kontinuierlicher
Öffentlichkeitsarbeit sollten die Archive ihre wachsende B
edeutung noch deutlicher hervorkehren.

"Allianzen zu schmieden, bedeutet aber nicht nur, mit anderen
Archiven zusammenzuarbeiten", so Stumpf. In der Detmolder
Stadthalle wird etwa über Kooperationspartner diskutiert, die
bei der Sicherung elektronischer Unterlagen behilflich sein
können. Hierbei gehe es in erster Linie um Rechenzentren, die
eine Menge Daten produzieren, verwalten und mit zahlreichen
IT-Verfahren konfrontiert sind, erläuterte Stumpf.

Im Rahmen der Kulturarbeit des LWL hat das LWL-Archivamt für
Westfalen die Aufgabe, die Archive nichtstaatlicher Träger -
vor allem die kommunalen und privaten Archive in Westfalen-Lippe
- fachlich zu beraten und zu unterstützen. Weiter sind dort das
eigene LWL-Archiv, das Westfälische Literaturarchiv sowie das
Depot der Vereinigten Westfälischen Adelsarchive e.V. beherbergt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 18 11:09:36 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Mar 2009 11:09:36 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Neuigkeiten zu den Aktivitaeten im Geschichtsort
Villaten Hompel
Message-ID: 49C0D670.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Spieker"
Datum: 17.03.2009, 16:51


AKTUELL

Neuigkeiten zu den Aktivitäten im Geschichtsort:

Am 18.03.2009, 20.00 Uhr kommt Frau Rosine de Dijn in die Villa
ten Hompel
"Das Schicksalsschiff", Rio de Janeiro-Lissabon-New-York 1942 .
Kooperationsveranstaltung mit der Gesellschaft für Christlich-
Jüdische Zusammenarbeit Münster und dem Evangelischen Forum
Münster e.V.

Die Journalistin aus Köln hat die zwei Seiten des
"Schicksalschiffes" unter dem Namen "Pinto" untersucht und
dokumentiert. Sie ist kurzfristig mit dem spannenden Thema
eingesprungen, da die Lesung mit Frau Sibylle Krause-Burger
"Herr Wolle lässt noch einmal grüßen - Geschichte meiner
deutsch-jüdischen Familie" kurzfristig verschoben werden musste.
Die Veranstalter bemühen sich die Veranstaltung mit Frau Krause
Burger zu einem späteren Termin nachzuholen. Wir werden Sie
darüber informieren.



Am nächsten Mittwoch, den 25.3.2009 wird Dieter Begemann über
die SS-Polizeidivision auf ihrem Weg in Griechenland berichten.
Sein Vortrag ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem
Ausländerbeirat Münster.



Dazwischen hält es unseren Haustechniker Hans-Georg Oster nicht
mehr in seinem Keller. Am Sonntag, den 22. März 2009, macht er
erneut um 15.00 Uhr seine "Nichtakademische Hausmeisterführung"
durch alle Etagen der Villa.



Unser herzlicher Dank geht an Dr. Thomas Kleinknecht, der Ende
des Monats 'in Rente geht' und uns über den Förderverein in den
vergangenen 7 Jahren als Lektor, Mann für die Besucherbetreuung
und (oft zeitaufwendige und schwierige) Recherchen sehr geholfen
hat. Die Benutzerstatistik ab 2005 verzeichnet immerhin 500
Anträge, die er maßgeblich mitbearbeitet hat. Ad multos annos
Thomas!



Ein halbes Jahr läuft jetzt die "Mobile Beratung im
Regierungsbezirk Münster Gegen Rechtsextremismus, für Demokratie"
mobim! Ein Bericht über den Rechtsextremismus in der Region,
Rückblick und Ausblick auf die Arbeit finden Sie im Infobrief:
http://www.mobim.info/mobim_Infobrief_09_01.PDF


Bitte vormerken:
10 Jahre Villa am 12.12.2009 11.00 Uhr Rathaus Münster vormerken


INFO

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 0251 492-71 01
Fax: 0251 492-79 18
E-Mail: tenhomp at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 19 10:14:59 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Mar 2009 10:14:59 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Elitenbildung im Spaetmittelalter
Message-ID: 49C21B23.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 17.03.2009, 14:20


AKTUELL

Elitenbildung im Spätmittelalter
Dr. Judit Majorossy forscht seit Anfang März am Institut für
vergleichende Städtegeschichte

Städtischer Raum und soziale Netzwerke im Spätmittelater sind
Forschungsschwerpunkte von Dr. Judit Majorossy. Die Historikerin
untersucht am Institut für Vergleichende Städtegeschichte an der
Universität Münster seit Anfang März bis zum Herbst am Beispiel
der Stadt Bratislava, wie sich die städtische, politische und
wirtschaftliche Elite durch ihre räumliche Präsenz repräsentierte
und bildete.

Im Rahmen ihrer Studien zum religösen Leben in
spätmittelalterlichen Städten erhielt sie 2008 den "Richard G.
Plaschka-Preis" der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
für ihre Edition der spätmittelalterlichen Testamente der Stadt
Bratislava. Ihre Arbeit am Institut für Vergleichende
Städtegeschichte wird durch ein Postdoc-Stipendium der
Alexander-von-Humboldt-Stiftung finanziert.


INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte ? IStG ? gGmbH
an der Universität Münster
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83-275-12
Fax: 0251 / 83-275-35
Geöffnet montags bis freitags 9:00-16:30 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 20 11:00:09 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Mar 2009 11:00:09 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Institut fuer Vergleichende Staedtegeschichte
suchtReproduktionen aus Bestaenden des Stadtarchivs Koeln
Message-ID: 49C37739.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 19.03.2009, 14:18


AKTUELL

Retten, was zu retten ist

Institut für Vergleichende Städtegeschichte sucht Reproduktionen
aus Beständen des Stadtarchivs Köln

Für Historiker und Archivare ist der Einsturz des Kölner
Stadtarchivs eine Katastrophe. Es kamen nicht nur zwei Menschen
ums Leben, auch zahlreiche unersetzliche Dokumente sind
wahrscheinlich verloren gegangen. Deshalb ruft das Institut für
Vergleichende Städtegeschichte an der Universität Münster nun
alle Wissenschaftler und Einrichtungen, die mit dem Stadtarchiv
zusammengearbeitet haben, auf, nach Reproduktionen der kostbaren
Stücke zu forschen.

Seit Jahrzehnten haben Wissenschaftler verschiedener historisch
arbeitender Disziplinen aus Deutschland und insbesondere aus dem
Ausland für ihre Forschungsvorhaben und Projekte Mikrofilme,
Fotos, digitale Aufnahmen und Scans sowie Fotokopien beim Archiv
anfertigen lassen. Diese Materialien stellen nun zum Teil die
einzige Möglichkeit dar, die Inhalte der verlorenen
archivalischen Bestände zu rekonstruieren, zu sichern und
langfristig der Öffentlichkeit wieder zugänglich machen.

Aufgrund der derzeitigen Belastungen des Mitarbeiterstabes des
Stadtarchivs hat das Institut für Vergleichende Städtegeschichte
die Aufgabe übernommen, die Angaben zu den Reproduktionen zu
sammeln und zu ordnen. Die beteiligten Wissenschaftler sollen
möglichst genaue Angaben zu den in ihrem Besitz befindlichen
Aufnahmen von Handschriften beziehungsweise Archivalien zu
machen. Sämtliche Informationen, einschließlich Namen und
Kontaktdaten der Besitzer, werden im Institut für vergleichende
Städtegeschichte gebündelt und systematisch geordnet, um sie an
die Mitarbeiter des Historischen Archivs der Stadt Köln
weiterzugeben.


INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte
? IStG ? gGmbH an der Universität Münster
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83-275-12
Fax: 0251 / 83-275-35

Geöffnet montags bis freitags 9:00-16:30 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 20 11:04:28 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Mar 2009 11:04:28 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Wagner-Egelhaaf,
Martina (Hg.): Hermanns Schlachten. ZurLiteraturgeschichte eines
nationalen Mythos
Message-ID: 49C3783C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 19.03.2009, 12:01


LITERATUR

Perspektiven der Varusschlacht
Sammelband der Literaturwissenschaft nimmt die Varusschlacht
unter die Lupe

2009 jährt sich die legendäre Varusschlacht, früher "Schlacht im
Teutoburger Wald" genannt, zum 2000. Mal. Jene Schlacht, in der
die vereinigten Germanen unter Hermann dem Cherusker drei
Legionen des römischen Feldherrn Varus vernichtend geschlagen
haben, gilt als historischer Wendepunkt und spielt in der
Mythologie des deutschen Nationalbewusstseins eine bedeutsame
Rolle. Eine Publikation des Germanistischen Instituts der
Universität Münster beleuchtet den literaturwissenschaftlichen
Hintergrund.

Mit entsprechendem Publikumszulauf darf das Ausstellungsprojekt
"Imperium Konflikt Mythos. 2000 Jahre Varusschlacht", das im Mai
in den drei Orten Haltern am See, Kalkriese und Detmold seine
Tore öffnet, rechnen. Vorbereitet wurde die Ausstellung unter
anderem bei einer Tagung im Juni 2008 im Westfälischen
Landesmuseum in Münster, die vom Römermueseum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Haltern am See und
der Universität Münster finanziert wurde. Im Unterschied zu der
üblichen historischen Perspektive näherte sie sich Hermann dem
Cherusker aus literaturwissenschaftlicher Sicht und nahm
zahlreiche bekannte und weniger bekannte literarische Zeugnisse
in den Blick.

Die verschiedenen Perspektiven der literarischen Texte ließen
einmal mehr den Konstruktionscharakter, aber auch ideologische
Vereinnahmungen des Mythos sowie - und dies ist bis heute eine
zentrale Frage - Entstehungsbedingungen und Logiken von Hass
und Gewalt zutage treten. Rechtzeitig zum Varusjahr ist im
Bielefelder Aisthesis-Verlag der Tagungsband "Hermanns
Schlachten. Zur Literaturgeschichte eines nationalen Mythos"
erschienen. Neben Beiträge zahlreicher renommierter
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie der Herausgeberin
Prof. Dr. Martina Wagner-Egelhaaf vom Germanistischen Institut,
lässt der Band aber auch wissenschaftlichen Nachwuchs mit neuen
literaturwissenschaftlichen Fragestellungen zu Wort kommen.


INFO

Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.), "Hermanns Schlachten. Zur
Literaturgeschichte eines nationalen Mythos", Bielefeld 2008,
Aisthesis Verlag, 34.80 Euro





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 20 11:52:48 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Mar 2009 11:52:48 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Archivamt fuer Westfalen,
wissenschaftliche/rArchivar/in, Muenster
Message-ID: 49C38390.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 19.03.2009, 14:51


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim LWL-Archivamt für Westfalen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) ist zum 01.08.2009 oder später die Stelle
einer /eines

wissenschaftlichen Archivarin /Archivars

zu besetzen.

Das LWL-Archivamt ist eine Einrichtung im Geschäftsbereich der
Kulturpflege des Landschaftsverbandes mit Sitz in Münster. Es
hat die Aufgabe, die nichtstaatlichen Archive im Landesteil
Westfalen-Lippe archivfachlich zu beraten und zu unterstützen
und für den Erhalt und die Nutzung des in diesen Archiven
verwahrten unersetzlichen Kulturgutes Sorge zu tragen.

Aufgabengebiete:
- kommunale Archivpflege (Beratung kommunaler Stellen in
Archivfragen, fachliche Unterstützung kommunaler Archive)
- Privatarchivpflege (Beratung privater Archivträger, Ordnungs-
und Erschließungsarbeiten in privaten (Adels-)Archiven)
- Mitwirkung an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen des
LWL-Archivamtes
- Benutzerbetreuung und Recherchetätigkeiten
- archivfachliche und landesgeschichtliche Forschungen und
Publikationen

Wir erwarten:
- Laufbahnbefähigung für den höheren Archivdienst
- Studium der Geschichte (Promotion ist erwünscht)
- vorzugsweise mehrjährige Berufserfahrung
- Vertrautheit mit der aktuellen archivwissenschaftlichen
Diskussion und vertiefte Kenntnisse auf dem Gebiet der
Archivierung elektronischer Unterlagen
- fundierte Kenntnisse der Historischen Hilfswissenschaften
- Kenntnisse der westfälischen Landesgeschichte
- Fähigkeit zu konzeptionellem Denken, Offenheit für Innovationen
- hohes Maß an Engagement, Selbständigkeit und
Eigenverantwortlichkeit
- ausgeprägte Kooperations- und Teamfähigkeit
- Beratungskompetenz und Kommunikationsgeschick
- Bereitschaft zu Dienstreisen (Führerschein Klasse B)

Wir bieten:
- ein interessantes, verantwortungsvolles und abwechslungsreiches
Aufgabenfeld, eingebunden in ein hochmotiviertes, kollegial
kooperierendes Team
- Vergütung/Besoldung nach EG 13 TVöD bzw. Bes.Gr. A 13/A 14
BBesG
- Fortbildungs- und Weiterqualifizierungsmöglichkeiten

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen der Leiter des LWL-Archivamtes
für Westfalen, Herr Dr. Marcus Stumpf (Tel. 0251/591-3886),
zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
04/09 bis zum 10.04.2009 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Marcus.Weidner at lwl.org Sun Mar 22 14:29:11 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Sun, 22 Mar 2009 14:29:11 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BTV/R=5D_Hermannsbr=C3=B6tchen=2C_WDR_5_Radio?=
=?utf-8?b?LCAyOC4wMy4yMDA5?=
Message-ID: 49C64B37.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 19.03.2009, 19:06


TV / Radio


Samstag, 28. März 2009
Radio

Land und Leute
20.05 - 22 Uhr, WDR 5


Hermannsbrötchen
Hörspiel von Erich Loest aus dem WDR-Archiv - 2000 Jahre Varusschlacht

Der Gymnasiallehrer und Hobbyarchäologe Dr. Rüdiger Stapelmann möchte
in seinem Heimatort Hermeskirchen nach den Spuren Hermanns, dem
Cherusker, graben. Der Anfang geht auch gut, wären da nicht die
lokalpolitischen Intrigen.

Dr. Rüdiger Stapelmann, Studiendirektor am städtischen Gymnasium und
Hobbyarchäologe, möchte schon lange einmal in der Nähe seines
Heimatortes Hermeskirchen im Teutoburger Wald eine Grabung durchführen.
Schließlich war es Hermann, der berühmte Cherusker, der dort und
nirgendwo anders die sprichwörtliche Schlacht geschlagen haben soll.

Die örtlichen Honoratioren aus der regierenden Koalition und die große
Oppositionspartei sind sich einig, dass eine Grabung unter diesen
Voraussetzungen für das Prestige des Ortes mehr als bedeutsam sein kann.
Und so beginnen die ersten Erdarbeiten - unter falscher Flagge
allerdings, denn der ortsansässige Grüne legt sich quer, schließlich
steht das betroffene Gebiet unter Naturschutz. Dem Hermanns- und
Historienfieber tut dies keinen Abbruch, doch die lokalpolitischen
Intrigen laufen auf Hochtouren und drohen, das geschichtsverändernde
Ereignis zu überschatten.

Typisch deutsch ist sein Name - und doch falsch, denn Hermann und
Arminius sind einander fremd. Der Cheruskerfürst, geboren im Jahr 18
(oder 16) vor Christus, der zunächst in römischen Diensten stand, dann
aber die Cherusker und andere Stämme zum Aufstand gegen die
Römerherrschaft vereinigte, vernichtete drei römische Heere in der
berühmten Varusschlacht im Teutoburger Wald. Da steht er heute noch, 27
Meter groß auf 30 Meter hohem Sockel, in der Hand das gegen die
Franzosen gerichtete Elf-Zentner-Schwert, so wie ihn der Bildhauer Ernst
von Bandel vor rund 130 Jahren schuf.

Aber die jüngsten Ausgrabungen erhärten den Verdacht, dass der
schwerste Hermann der Welt am falschen Platze steht. Der deutschen
Denkmäler germanischstes aber scheint diesem Historikerstreit mit
großer Standfestigkeit zu begegnen. Seine echten Freunde bewegt
weniger die Frage, wann der eiserne Hermann den Standort wechseln, als
vielmehr, wann er den Arm wechseln oder - wer weiß - vielleicht sogar
das Schwert senken wird.

Autor: Erich Loest
Dr. Stapelmann: Karl Michael Vogler
Sawatzki: Peer Augustinski
Dr. Wutte: Traugott Buhre
Dr. Bildbach: Marianne Rogée
Von Loden: Frank Büssing
Huschbert: Reinhard Schulat
Frau Vogelsang: Ulrike Bliefert
Reinold Vogelsang: Norman Matt
Frau Schröder: Sibylle Kirmse
Frau Heimbach: Sabine Schmitt-Weber
Sitzungsleiter: Horst Schroth
Arbeiter: Peter Perlbach
Frau Stapelmann: Ricarda Benndorf
Frau Huschbert: Christiane Hecker
Regie: Otto Düben
Aufnahme des WDR: 1986

Erich Loest, geboren 1926 in Mittweida, wurde 1957 wegen
"konterrevolutionärer Gruppenbildung" verhaftet und zu siebeneinhalb
Jahren Zuchthaus in Bautzen verurteilt. 1979 trat er aus dem
Schriftstellerverband aus und verließ die DDR. Der Roman- und
Hörspielautor erhielt 1984 den Marburger Literaturpreis und war von
1994-1997 Vorsitzender des Verbandes Deutscher Schriftsteller. 1999
wurde Erich Loest mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Die Rundfunkautoren Ulrich Land, geboren 1956, und Winfried Sträter,
geboren 1957, bereicherten in den 90er-Jahren das "Land und
Leute"-Programm mit eigenwilligen, humorvollen Ortsbeschreibungen, u. a.
über Enkhausen im Sauerland, dem Geburtsort des legendären
Bundespräsidenten Heinrich Lübke, über den Hellweg oder die
Externsteine.


Hinweis:

Freitag, 3. April 2009
15.05 - 16 Uhr, Thema NRW, WDR 5
Lernzeit:Als der Hermann mit den Römern
2000 Jahre Varusschlacht







From Marcus.Weidner at lwl.org Sun Mar 22 14:30:58 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Sun, 22 Mar 2009 14:30:58 +0100
Subject: [WestG] [TV/R] Engelbert Kaempfer, WDR 5 Radio, 29.03.2009
Message-ID: 49C64BA2.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 19.03.2009, 19:06


TV / Radio

Sonntag, 29. März 2009
Radio

ZeitZeichen
9.05 - 9.20 Uhr, WDR 5


Der Orientreisende Engelbert Kaempfer trifft am persischen Hof in
Isfahan ein
29. März 1684

Wiederholung: 29. März, ab 17.45 Uhr (WDR 3)

Engelbert Kaempfer ist einer der bedeutendsten Vertreter der Aufklärung
in Deutschland, wenn auch beinahe unbekannt. Geboren 1651 verbrachte
Kaempfer seine Kindheit in Lemgo, damals noch ein Zentrum der
Hexenverfolgung.

Es zog ihn hinaus in die Welt der Wissenschaft: Über Lüneburg, Danzig,
Krakau und Königsberg gelangte Kaempfer - inzwischen ein
Universalgelehrter in Latein, Geschichte, Geographie, Jura, Philosophie
und Medizin - nach Schweden. Dort wurde er in die Gesandtschaft König
Karls XI. aufgenommen. Der König suchte Bündnispartner gegen die Osmanen
und war interessiert am Handel mit Rohseide.

1684 kam Engelbert Kaempfer an den persischen Hof. Erreicht hat die
Gesandtschaft beim Schah nicht viel. Doch Kaempfer, der später nach
Japan weiterreiste, hinterließ eine kulturgeschichtlich höchst
bedeutsame Beschreibung seines Aufenthalts im Orient, die sachlich,
nüchtern und ohne große religiöse Polemik anschaulich eine bis dahin
hierzulande völlig fremde Welt schildert.







From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 23 10:30:30 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Mar 2009 10:30:30 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Bauer Seesing und Herr Baron", Luedinghausen,
26.03.2009
Message-ID: 49C764C6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ursula König-Heuer"
Datum: 23.03.2009, 09:22


AKTUELL

"Bauer Seesing und Herr Baron". Ein filmisches Portrait zweier
Nachbarn mit anschließender Diskussion am 26.3.2009 auf Burg
Vischering in Lüdinghausen -

In Münster und Havixbeck lief der Film von Angelika Schlüter und
Julian Isfort mit großem Erfolg. Er erzählt die Geschichte zweier
ungleicher Nachbarn, die beiden Protagonisten Heinz Seesing und
Hermann-Josef Freiherr Raitz von Frentz leben wenige 100 Meter
voneinander entfernt in der Nähe von Haus Stapel bei Havixbeck
im Münsterland. Anhand ihrer ungefilterten Erinnerungen begleitet
der Film die beiden in eine Zeit, in der das Leben auf dem Land
in hohem Maß von Stand und Klasse bestimmt war.

Anschaulich und anrührend vermittelt das doppelte
Zeitzeugenportrait die Lebenswege der Nachbarn und liefert aus
ihren je eigenen Blickwinkeln Eindrücke, Erlebnisse und
Geschichten, welche persönlicher und unterschiedlicher kaum sein
könnten. Als "Bühne" für diese packenden Erzählungen fungiert
Haus Stapel. Abwechselnd im Dialog und immer resepektvoll dem
Anderen gegenüber berichten sie von vergangenen Tagen: vom Leben
und Sterben auf dem Gut, von Hoffnungen, Sorgen und
Enttäuschungen, von den festgelegten Geschlechter- und
Standesrollen, vom Stellenwert von Erziehung und Religion und
von den wechselnden Zeitläufen im "Dritten Reich", in Krieg und
Nachkriegszeit.

Auf der einen Seite steht Heinz Seesing, der Sohn einer
Landwirts- und Müllersfamilie, die seit den 1920er Jahren die
gutseigene Mühle bewirtschaftete. Früh wurde er zur Mitarbeit
auf dem Hof gezwungen. Direkt, herzlich und lebensfroh berichtet
der Bauer über sein Leben auf dem Gut und sein Verhältnis zur
"Herrschaft".

Auf der anderen Seite steht der Baron - auch er ein talentierter
und sympathischer Erzähler, sehr überlegt und reflektiert - vor
einem vollkommen anderen biographischen Hintergrund. Wie
unterschiedlich Lebenswege sein können und wie sehr sie sich am
Ende doch ähneln, zeigt der Film in einer höchst beeindruckenden
Weise. Nach der Vorführung des Films hat das Publikum Gelegenheit
zur Diskussion mit den Filmemachern.


INFO

Veranstaltungsdaten:
"Bauer Seesing und Herr Baron". Ein filmisches Portrait zweier
Nachbarn mit anschließender Diskussion.
Datum: 26.03.2009 um 19.30 Uhr
Burg Vischering (Kulturabteilung Kreis Coesfeld)
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591/7990 11

Kontakt:
Ursula König-Heuer
Kreisarchiv Coesfeld (Kulturabteilung Kreis Coesfeld)
Friedrich-Ebert-Straße 7
48653 Coesfeld
Tel.: 02541/18-4140





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 23 10:35:29 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Mar 2009 10:35:29 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vom Ordovizium bis zum Oberkarbon, Hagen, 26.03.2009
Message-ID: 49C765F1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 23.03.2009, 07:12


AKTUELL

Vortrag von Lutz Koch, Ennepetal

Vom Ordovizium bis zum Oberkarbon
Fossilien und vorzeitliche Lebensräume des Sauerlandes aus über
150 Millionen Jahren Erdgeschichte.

Die fossile Welt des Sauerlandes transparent zu machen, zu
Aufschlüssen und damit zu vorzeitlichen Lebensräumen zu führen,
ist Anliegen dieses Vortrags.

Mit Hilfe von Fundstellen und Lebensbildrekonstruktionen sowie
typischen, teils auch sehr seltenen Fundstücken, wird ein Gang
durch 150 Millionen Jahre wechselvolle und ereignisreiche
Erdgeschichte des Sauerlandes unternommen, der bei der Zeitmarke
"vor 470 Millionen Jahren" im Ordovizium des Ebbe-Gebirges
beginnt und bei den oberkarbonischen Schichten von Hagen-Vorhalle
und Witten endet.

Der Eintritt ist frei.


INFO

Zeit:
Donnerstag, 26. März 2009, 19 Uhr

Ort:
Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
58091 Hagen
Tel.: +49 (0)2331 207 2740
Tel.: +49 (0)2331 207 2447
URL: www.historisches-centrum.de
URL: www.museum-werdringen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 23 10:52:45 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Mar 2009 10:52:45 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Die SS-Polizeidivision auf ihrem Weg in Griechenland,
Muenster, 25.03.2009
Message-ID: 49C769FD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Spieker"
Datum: 20.03.2009, 15:22


AKTUELL

Die SS-Polizeidivision auf ihrem Weg in Griechenland
Dieter Begemann, Herford

Vortrag im Geschichtsort Villa ten Hompel,
Kooperation mit dem Ausländerbeirat Münster

Griechenland, das ist für viele der Traum von Sonne und
südländischem Lebensgefühl vor dem Hintergrund antiker Stätten
und Kultur. abseits der touristischen Trampelpfade lässt sich
ein differenzierteres Bild des Landes und seiner Geschichte
entdecken. als Deutscher findet man dort bei genauem Hinsehen
die spuren der Besatzungsjahre 1941 bis 1944, von den
gastfreundlichen Griechen selten erwähnt, aber unvergessen.

Einheiten der SS-Polizei-Division waren zwischen 1943 und 1944
für schwerste Verbrechen an der griecheischen Zivilbevölkerung
verantwortlich, bei denen unter anderem in den Gemeinden Distomo
und Klissura hunderte von Menschen, vom Säuglings- bis zum
Greisenalter getötet wurden. Über "Die SS-Polizei-Division auf
ihrem Weg in Griechenland" spricht Dieter begemann, Historiker
und Archivar aus Herford, am Mittwoch, den 25 März 2009, um
20 Uhr in der Villa ten Hompel.

Der Eintritt ist frei.


INFO

Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
Tel.: 0251 4927101
E-Mail: tenhomp at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 23 11:44:58 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Mar 2009 11:44:58 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL gibt zum 110-jaehrigen Jubilaeum DVD-Edition
heraus:Drei historische Filme ueber den Dortmund-Ems-Kanal
Message-ID: 49C7763A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.03.2009, 10:01


AKTUELL

LWL gibt zum 110-jährigen Jubiläum DVD-Edition heraus
Drei historische Filme über den Dortmund-Ems-Kanal

In diesem Jahr wird der Dortmund-Ems-Kanal, der den Dortmunder
Stadthafen mit dem Seehafen Emden verbindet, 110 Jahre alt. Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gibt zum Jubiläum des
265 Kilometer langen Schifffahrtsweges unter dem Titel "Kohle
Kurs Emden" eine neue DVD-Edition mit drei historischen Filmen
heraus.

Das LWL-Medienzentrum für Westfalen und das LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg haben die drei historischen Filme
aus den 1950er Jahren, die an die große Vergangenheit des
Dortmund-Ems-Kanals erinnern, zusammengestellt. "Diese
Schwarzweiß-Filme zeichnen in sehr unterschiedlicher Weise ein
anschauliches Bild von der einstigen Lebenswirklichkeit an und
auf dem Kanal", so Dr. Volker Jakob, Leiter des Filmarchivs im
LWL-Medienzentrum.

Der Hauptfilm der DVD, die FWU-Produktion "Kohle Kurs Emden",
entstand 1953 speziell für den Erdkundeunterricht und bemühte
sich, die vielfältigen technischen, wirtschaftlichen und sozialen
Erscheinungen der Kanalschifffahrt in einer Spielfilmhandlung mit
Laiendarstellern zu thematisieren. Der zweite Film "Ems und
Dortmund-Ems-Kanal", eine Auftragsproduktion aus dem Jahr 1959,
folgt eher einem dokumentarischen Ansatz und feiert den
technischen Fortschritt der Wirtschaftswunderjahre. Der kleine
Amateurfilm "Henrichenburg - Ein Fahrstuhl für Schiffe"
schließlich, den der engagierte Lehrer und Bildstellenleiter
Willi vom Steeg ebenfalls 1959 realisierte, zeigt wie das Alte
Schiffshebewerk funktionierte. Heute gilt das 1970 außer Betrieb
gesetzte Schiffshebewerk als technisches Kulturdenkmal und
lebendiges LWL-Industriemuseum immer noch als das spektakulärste
und bekannteste Bauwerk entlang des Kanalverlaufes.

Alle drei Filme sind in den 1990er Jahren bereits von der
Landesbildstelle Westfalen, dem heutigen LWL-Medienzentrum für
Westfalen, einzeln als VHS-Kopien herausgebracht worden. Diese
sind seit langem vergriffen. Dank der neuen medialen
Möglichkeiten lassen sich die Filmdokumente jetzt auf einer
einzigen DVD zusammenfassen. Ein beigefügtes Booklet liefert
weitere Hintergrundinformationen zur Geschichte des Kanals und
der Filme selbst. "Die DVD richtet sich an alle, die sich für
Fragen der technischen und industriellen Entwicklung
interessieren. Sie zeigt darüber hinaus in eindrucksvollen
Bildern, wie sehr sich unsere Welt seit den 1950er Jahren
gewandelt hat", so Jakob.


INFO

Kohle Kurs Emden
Drei historische Filme über den Dortmund-Ems-Kanal
DVD, Gesamtspielzeit incl. Bonusmaterial 110 Minuten,
schwarz/weiß, mit Begleitheft
14,90 EUR (zzgl. 2,60 EUR Versandkosten) bzw. 45,00 EUR (mit
dem Recht zum nichtgewerblichen Verleih und zur öffentlichen
Vorführung)

Bezug:
LWL-Medienzentrum für Westfalen
Fürstenbergstr. 14
48147 Münster
Fax: 0251 591-3982
E-Mail: medienzentrum at lwl.org
URL: http://www.westfalen-medien.de

sowie im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg oder
im Buchhandel





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 24 11:36:15 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Mar 2009 11:36:15 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 30 Jahre Stadtmuseum: Eine Buergerinitiative
machtFurore
Message-ID: 49C8C5AF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 24.03.2009, 10:02 >>>


AKTUELL

30 Jahre Stadtmuseum: Eine Bürgerinitiative macht Furore
Von den ersten Ausstellungen zur umfassenden Schausammlung

Das Stadtmuseum Münster wird 30. Ein jugendliches Alter im
Vergleich zur Stadtgeschichte, die dort präsentiert wird. Dennoch
waren diese Jahre eine ereignisreiche Zeit mit dem Auf- und Umbau
der Schausammlung und den zahlreichen Sonderausstellungen. 30
Jahre Engagement für die Stadtgeschichte, angefüllt mit Sammeln
und Bewahren, mit der Erforschung von Sachzeugnissen zur
Geschichte der Stadt und deren Vermittlung.

Nachdem bereits 1978 eine Bürgerinitiative den Vorschlag zur
Errichtung eines stadtgeschichtlichen Museums gemacht und eigens
einen Förderverein gegründet hatte, wurde 1979 der
Geschichtslehrer Hans Galen zum Gründungsdirektor gewählt.
Sogleich begann er mit dem Zusammentragen des alten städtischen
Kunstbesitzes und den ersten Erwerbungen. 1980 wurde dann die
Gerling-Villa an der Windthorststraße als erstes Museumsgebäude
bezogen.

Wesentliche Unterstützung erhielt das junge Museum von Anfang an
durch den Förderverein, so dass am 1. Oktober 1982 mit der
Ausstellung "Die Wiedertäufer in Münster" der Grundstein für die
zahlreichen folgenden Präsentationen gelegt werden konnte. Die
fünf Auflagen des Begleitkataloges motivierten zusätzlich zu
weiteren Aktivitäten.

Ein neuer Bau für 1200 Jahre Stadtgeschichte

Wenige Jahre später beschloss der Rat der Stadt bereits den Bau
eines größeren Gebäudes, das dann auch eine dauerhafte
Schausammlung zu 1200 Jahre Geschichte der Stadt Münster
beherbergen sollte. 1987 wurde das Anfang des 20. Jahrhunderts
gebaute Kaufhaus an der Salzstraße 28 entkernt. Von dem
ehemaligen Althoff-Modehaus und späteren Karstadt-Möbelhaus blieb
nur die Fassade erhalten, die Innenräume wurden im Erdgeschoss
für den Handel und in den oberen Stockwerken für die
Schausammlung, die Sonderausstellungsräume und die Verwaltung
des Museums konzipiert und neu errichtet.

Die Eröffnung erfolgte am 31. August 1989. Seitdem gehört das
Stadtmuseum zum Standardprogramm für Touristen wie Münsteraner,
die regelmäßig die Gelegenheit nutzen, ein Stück eigene
Geschichte neu zu entdecken. Kostenloser Eintritt lädt zu
wiederholten Besuchen in das Haus an der Salzstraße ein. So ist
durch die zentrale Lage an einer belebten Fußgängerzone die Idee,
"Kunst und Kommerz" zu verbinden, erfolgreich umgesetzt.

Geschichte der Region kreativ umgesetzt

Mit seinem stetig gewachsenen Mitarbeiterstab präsentiert das
Stadtmuseum seither die Geschichte der Region und ihre
herausragenden Kunstwerke auf vielfältige Art und Weise. In der
hauseigenen Werkstatt, der Restaurierungsabteilung und dem
Fotostudio können sowohl die Objekte professionell behandelt,
als auch die Ideen der Wissenschaftler aus den Bereichen
Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie kreativ umgesetzt
werden.

Nach dem Einsatz der Bürgerinitiative vor 30 Jahren für das
Stadtmuseum machen auch zahlreiche Schenkungen an das Museum
deutlich, wie hoch die Identifikation der Münsteranerinnen und
Münsteraner mit ihrer Stadt, aber auch mit dem Stadtmuseum ist.
Neben Kunstobjekten sind auch so genannte lebensweltliche
Darstellungen grundlegender Bestandteil des Stadtmuseums.

Große Anziehungskraft üben etwa das "Café Edwin Müller" oder der
VW Käfer auf dem "Parkplatz" davor aus. Ein Stück Zeitgeschichte
an der Schnittstelle zwischen persönlicher Erinnerung und
historischer Dokumentation, das die Atmosphäre wie die
professionelle Präsentation der lokalen Geschichte illustriert.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 24 11:39:41 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Mar 2009 11:39:41 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Themenabend: Die Siedlung am Waldbach
alsBischofsresidenz, Muenster, 26.03.2009
Message-ID: 49C8C67D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 23.03.2009, 09:59


AKTUELL

Die Siedlung am Waldbach als Bischofsresidenz
Themenabend im Stadtarchiv zur Geschichte Wolbecks

Der Name "Woltbecke" oder "Walbecke" tauchte erstmals in einer
Urkunde von 1185 auf. Er bedeutet "Siedlung am Waldbach". Diese
eher bescheiden anmutende Bezeichnung lässt Wolbecks einstige
Sonderstellung gar nicht vermuten. Rund um die frühe, aber auch
um die jüngere Geschichte des Ortsteils bis hin zum lebendigen
Heute dreht sich der neue Themenabend des Stadtarchivs am
Donnerstag, 26. März. Beginn ist um 18 Uhr.

Dr. Gudrun Beckmann-Kircher nimmt in Wort und Bild ihre
Zuhörerschaft mit durch ereignisreiche Jahrhunderte. Dazu zeigt
das Stadtarchiv originale Akten und Karten, darunter wertvolle
Dokumente, die in seinen Magazinen bewahrt werden.

Der Ort war im 13. Jahrhundert Sitz der fürstlichen
Bischofsresidenz und erhielt - ähnlich wie eine Stadt -
die "Wigboldrechte". Damit durfte Wolbeck Markt halten,
verfügte über eine eigene Gerichtsbarkeit und Befestigungsrecht.
Rund um die ehemalige fürstbischöfliche Landesburg spielte sich
also einst ein reges Leben ab.

Auch die jüngere Zeitgeschichte wird in den Blick genommen. Dass
in Wolbeck viele jüdische Familien ansässig waren, ist für
manchen erst in den letzten Jahren durch Gedenktafeln und
erinnernde Stolpersteine sichtbar geworden. Der Eintritt zu
diesem Vortrag im Stadtarchiv, An den Speichern 8, in
Münster-Coerde ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 25 11:17:26 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 25 Mar 2009 11:17:26 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stollberg-Rilinger korrespondierendes Mitglied
derBayerischen Akademie der Wissenschaften
Message-ID: 49CA12C6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 24.03.2009, 15:12


AKTUELL

Stollberg-Rilinger korrespondierendes Mitglied der Bayerischen
Akademie
Mitglied der Philosophisch-historischen Klasse

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften hat zwölf neue
Mitglieder gewählt. Darüber hinaus ist Prof. Dr. Barbara
Stollberg-Rilinger von der Universität Münster nun
korrespondierendes Mitglied der Philosophisch-historischen
Klasse.

Somit gehören der Akademie 167 ordentliche, also in Bayern
ansässige, und 156 korrespondierende Mitglieder an.
Prof. Stollberg-Rilinger ist Mitglied der Historischen Kommission
der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und stellvertretende
Vorsitzende des Verbandes der Historiker und Historikerinnen
Deutschlands.

Die Inhaberin des Lehrstuhls für Geschichte der Frühen Neuzeit
der WWU hat den Exzellenzcluster "Religion und Politik"
maßgeblich mit ins Leben gerufen und ist internes Mitglied des
Hochschulrates. 2005 erhielt sie den mit 1,55 Millionen Euro
höchsten dotierten Wissenschaftspreis der Deutschen
Forschungsgemeinschaft, den Leibniz-Preis.

Ebenso ist sie Sprecherin des Sonderforschungsbereichs
"Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme
vom Mittelalter bis zur französischen Revolution". So hat sie
jüngst die Studie "Des Kaisers alte Kleider" vorgelegt, in der
sie das Verhältnis von Verfassungsgeschichte und Symbolsprache
im Alten Reich analysiert. Mit ihrer Habilitationsschrift
"Vormünder des Volkes?" beantwortete sie erstmals die Frage,
inwiefern Landstände in den Publikationen der Spätphase des
Alten Reichs als "Repräsentanten des Volkes" wahrgenommen wurden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 25 11:22:59 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 25 Mar 2009 11:22:59 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stadtmuseum wird 30: Die Geschichte in Ausstellungen
Message-ID: 49CA1413.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 25.03.2009, 10:28


AKTUELL

Stadtmuseum wird 30: Die Geschichte in Ausstellungen

Regelmäßig aktualisierte Dauerausstellungen / Sonderausstellungen
zu großen und kleinen Themen in Münsters Geschichte / Neueste
Forschungen verständlich präsentiert

Das Stadtmuseum wird 30. Seine Geschichte lässt sich auch in
Ausstellungen erzählen. Dauer- wie Sonderausstellungen
präsentieren und vermitteln den Besuchern das Ergebnis der
Forschung und der Arbeit der Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler des Museums rund um die Geschichte der Stadt
Münster.

Das Herz des Museums ist die Schausammlung zur münsterschen
Stadtgeschichte im ersten und zweiten Obergeschoss. Den roten
Faden durch die Jahrhunderte bilden zahlreiche Stadt- und
Architekturmodelle sowie anschauliche digitale Animationen, die
Gestalt und Wandel Münsters vom Jahr 793 n. Chr. bis heute
wiedergeben.

Dauerausstellungen in 33 Kabinetten

In 33 Kabinetten sind die zentralen Themen und Ereignisse aus
Münsters langer Stadtgeschichte chronologisch präsentiert. Nach
aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen werden diese Bereiche
kontinuierlich umgestaltet und erweitert. Auch Neuanschaffungen
und Schenkungen verleihen den Kabinetten immer wieder neue
Akzente.

Ergänzend dazu bieten rund um das Jahr zahlreiche
Sonderausstellungen vertiefte Einblicke in die großen und
kleinen Themen der Stadtgeschichte sowie zur Kunst und den
Künstlern der Region. Zusätzlich ergänzen vor allem die seit
1991 von der Friedrich-Hundt-Gesellschaft regelmäßig
organisierten Fotokunstausstellungen die hauseigenen
Produktionen.

Intensive Unterstützung durch den Förderverein

Die enge Zusammenarbeit mit dem Förderverein Stadtmuseum
Münster e.V. hat wesentlich zur Entwicklung des Museums
beigetragen. 1992 hat der Verein beispielsweise sowohl selbst
eine bedeutende Summe zum Kaufpreis des Goldschmiedeschilds von
Herman Potthof aus dem Jahr 1613 beigetragen, als auch dafür
gesorgt, dass durch Privatpersonen, Firmen und weitere Förderer
aus der Stadt und der Region dieses Glanzstück für die
Schausammlung erworben werden konnte.

Zu den vielbeachteten Ausstellungen im neuen Gebäude an der
Salzstraße zählten in den 1990er Jahren die Präsentationen zum
bedeutenden münsterschen Architekten Johann Conrad Schlaun oder
der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, deren 200. Geburtstag
im Jahr 1997 gefeiert wurde. Mehr als 120 000 Besucher strömten
ein Jahr später ins Stadtmuseum, als "Münster und der
Westfälische Frieden" 350 Jahre nach dem Friedensschluss
aufwändig inszeniert wurde.

Im Herbst desselben Jahres übergab Hans Galen die Leitung des
Hauses an Dr. Barbara Rommé, die seither für die lebendige
Gestaltung des Museumsbetriebes verantwortlich zeichnet.

Historisches Kulturgut von nationaler Bedeutung

1999 konnte historisches Kunstgut von nationaler Bedeutung für
Münster gesichert werden: Mit Unterstützung der Kulturstiftung
der Länder, der Kunststiftung NRW, des Beauftragten der
undesregierung für Kunst und Medien und der Ernst-von-Siemens-
Kunststiftung wurden wertvolle Porzellantableaus und
mittelalterliche Elfenbeinreliefs des fürstbischöflichen
Ministers Ferdinand von Plettenberg erworben.

"Das Königreich der Täufer" verlangte im Jahr 2000 nach einer
Präsentation unter Berücksichtigung neuester Forschungen, die
viel Beachtung fand. Die zentralen Erkenntnisse fanden sich bald
darauf im neugestalteten Täuferkabinett in der Schausammlung
wieder. Neben historischen Fakten geht es dem Stadtmuseum immer
auch um eine anschauliche Darstellung der Geschichte und die
Kombination von wissenschaftlich hochwertigen mit originellen
Objekten. Die im Herbst 2008 fertig gestellte Vitrine mit
Souvenirs zur Täuferzeit bildet in diesem Sinne eine Brücke bis
in die letzten Jahre der Täuferrezeption.

Fotoausstellungen - Bischof Liudger - Elisabet Ney

2004 läutete die Fotoausstellung "Die fetten Jahre" die
erfolgreiche Reihe von zeitgeschichtlichen Präsentationen zur
Stadtgeschichte ein, die seither im jährlichen Wechsel
Presseaufnahmen und private Fotografien der 1950er bis 1970er
Jahre aus Münster zeigen. Zu den bisher fünf Präsentationen
kamen bislang über 180 000 Besucher, mehr als 12 000 Kataloge
wurden verkauft.

"Liudger wird Bischof": das Bistumsjubiläum 2005 gab dem
Stadtmuseum die Gelegenheit, mit seltenen Leihgaben aus dem In-
und Ausland den Beginn der Stadtwerdung vom 8. bis ins
12. Jahrhundert lebendig werden zu lassen. In Kooperation mit der
Bodendenkmalpflege des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe war
es möglich, Grundlagenforschung in verständlicher Form an die
interessierten Bürgerinnen und Bürger zu vermitteln.
Archäologische Funde und neue Grabungsergebnisse aus Münster
selbst bildeten die Grundlage für die Neugestaltung der ersten
Kabinette der Schausammlung nach Beendigung der
Sonderausstellung.

Mit der Ausstellung "Herrin ihrer Kunst" zur gebürtigen
Münsteranerin Elisabet Ney setzte das Stadtmuseum im Jahr 2008
die Wiederentdeckung nahezu vergessener berühmter Einheimischer
fort. Unter Schirmherrschaft des Botschafters der Vereinigten
Staaten von Amerika, wo die Bildhauerin seit dem Ende des
19. Jahrhunderts ihre zweite Karriere gestartet hatte, entstand
eine umfangreiche Inszenierung ihres Lebens und Werks, zu der
der Förderverein Stadtmuseum Münster e.V. mit der Erwerbung der
"Büste eines Knaben" für das Stadtmuseum beitrug.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 26 10:29:13 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Mar 2009 10:29:13 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: 2000 Jahre Varusschlacht, Vreden, 31.03.2009
Message-ID: 49CB58F9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 26.03.2009, 09:25


AKTUELL

2000 Jahre Varusschlacht
Vortrag von Dr. Josef Mühlenbrock
"Varus, Varus, gib mir meine Legionen zurück!"

Die Gesellschaft für historische Landeskunde lädt am 31. März
2009, um 18:00 Uhr, zu ihrer Mitgliederversammlung ein. Im
Anschluss ab etwa 19:30 Uhr sind nicht nur die Mitglieder,
sondern alle Interessierten zu einem Vortrag zum Thema "2000
Jahr Varusschlacht" eingeladen. Es spricht Dr. Josef Mühlenbrock.
Sein Vortrag lautet: "Varus, Varus, gib mir meine Legionen
zurück!" Veranstaltungsort ist das Burghotel Paß in
Südlohn-Oeding.

Die vernichtende Niederlage dreier römischer Legionen gegen
Stammesverbände der Germanen des Jahres 9 n.Chr. ist die einzige,
die unter dem Namen des Verlierers in die Weltgeschichte
eingegangen ist. Das Ereignis von welthistorischer Bedeutung hat
das heutige Europa entscheidend geprägt: Die Römer gaben ihre
Expansionspläne im fernen Germanien auf und zogen sich hinter
den Rhein zurück.

Die schriftlichen Quellen, die zum Teil mit fast 200 Jahren
Abstand zum Ereignis berichten, schieben den Großteil der Schuld
dem Statthalter zu, den Kaiser Augustus 7 n.Chr. nach Germanien
geschickt hatte, um es endgültig in den Status einer
tributpflichtigen Provinz zu überführen: Publius Quinctilius
Varus. Doch kaum jemand weiß, dass dieser Varus vorher eine
beispiellose Karriere hingelegt hatte:

Von edler Abstammung war er nach dem Selbstmord des Vaters
wahrscheinlich im Kreis der augusteischen Dichter aufgewachsen.
Zusammen mit Tiberius, dem späteren Kaiser und Stiefsohn des
Augustus, hatte der das Konsulat, das höchste römische Staatsamt,
inne. Mindestens zweimal hatte er eng in die Familie des Augustus
eingeheiratet. Und als Statthalter hatte er sich - zumindest aus
römischer Sicht - überaus bewährt:

In der mit drei Legionen ausgestatteten Provinz Syria ließ er in
den Jahren um Christi Geburt einen Aufstand dadurch erfolgreich
unterdrücken, indem er 2000 Aufständische ans Kreuz nageln und
die Stadt Emmaus in Schutt und Asche legen ließ. Diese und
weitere biographische Details sollen das facettenreiche Lebens
eines der engsten Vertrauten des Kaisers Augustus nachzeichnen,
von dem die Quellen berichten, er habe das Imperium Romanum fast
an den Rand des Abgrunds gebracht.

Dr. Josef Mühlenbrock, Leiter des LWL-Museums für Archäologie,
Westfälisches Landesmuseum Herne, ist zugleich seit 2005
Projektleiter für die IMPERIUM-Ausstellung im LWL-Römermuseum
in Haltern am See innerhalb des Ausstellungsprojektes "IMPERIUM
KONFLIKT MYTHOS . 2000 Jahre Varusschlacht". Die Gesellschaft
freut sich, mit Dr. Mühlenbrock einen kompetenten
Gesprächspartner und Referenten gewonnen zu haben.


INFO

Veranstaltungsdaten:
"Varus, Varus, gib mir meine Legionen zurück!"
Datum: 31.03.2009
Gesellschaft für historische Landeskunde des Gesellschaft für
historische Landeskunde westlichen Münsterlandes e.V.
p.A. Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
Tel.: 02564-391820 (nur donnerstags 15-17 Uhr)
E-Mail: info at ghl-westmuensterland.de
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Thomas Ridder
Tel.: 02362-951431





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 26 11:22:53 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Mar 2009 11:22:53 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Jacobe von Baden und der Untergang
desjuelich-klevischen Herzogshauses, Muenster, 31.03.2009
Message-ID: 49CB658D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 24.03.2009, 10:29


AKTUELL

Vortrag
Dr. Elisabeth Kloosterhuis, Berlin
Götterdämmerung am Rhein. Jacobe von Baden und der Untergang
des jülich-klevischen Herzogshauses

Dienstag, 31.März 2009, 19.00 Uhr (s. t.)

Am Dienstag (31.03.) referiert Dr. Elisabeth Kloosterhuis
(Berlin) im Rahmen der Vortragsreihe des Vereins für Geschichte
und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster, über die Herzogin
Jacobe von Baden, einer ungewöhnlichen Frau und Regentin in
einer Männerwelt am Vorabend des 30-jährigen Krieges.

1609 starb Johann Wilhelm, der letzte Herzog von
Kleve-Mark-Jülich-Berg-Ravensberg ohne Erben. Eines der größten
Territorien im deutschen Nordwesten zerfiel. Im 16. Jahrhundert
war Düsseldorf als jülich-klevische Residenzstadt unter Herzog
Wilhelm dem Reichen einer der modernsten und glanzvollsten Höfe
des Alten Reiches gewesen. Humanismus, religiöse Toleranz und
modernes Denken bestimmten das dortige Leben.

Diesen Glanz erlebte auch Jacobe von Baden als sie 1585 mit 27
Jahren den drei Jahre jüngeren Erbprinzen Johann Wilhelm
heiratete. Die üppig ausgestatteten Feierlichkeiten dauerten
allein acht Tage. Doch auf den folgenden Alltag war die junge,
in München aufgewachsene Herzogin nicht vorbereitet.

Immer mehr gerieten Hof und Regierung in den Strudel
konfessioneller Auseinandersetzungen, der in den benachbarten
niederländischen Provinzen bereits zum erbitterten Krieg geführt
hatte und auch die herzoglichen Territorien heimsuchte. Am Hof
buhlten Spanier, Niederländer, Kaiserliche - Katholiken und
Protestanten - um die Gunst des alternden Herzogs, der nach
mehreren Schlaganfällen nur noch begrenzt regierungsfähig war.

Jacobes Mann verfiel zusehends dem Wahnsinn, so dass sie selbst,
nach dem Tod Herzog Wilhelms 1591 die Regierungsgeschäfte
übernehmen musste. Kämpfe mit Beratern und auswärtigen Mächten,
Intrigen, Verrat und schließlich sogar Mord führten zu ihrer
Absetzung und 1597 zu ihrem frühen Tod.

Der Vortrag findet statt im Plenarsaal des Landeshauses,
Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48147 Münster.

Der Eintritt ist frei.


INFO

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt.
Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Mar 26 12:25:24 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 26 Mar 2009 12:25:24 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Werl: Mythos Wald, 26.03.2009-10.05.2009
Message-ID: 49CB7434.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Günter Bernhardt"
Datum: 26.03.2009, 12:19


Ausstellung

Mythos Wald - Eine Ausstellung des LWL-Museumsamtes für Westfalen

Museum Forum der Völker / Völkerkundemuseum der Franziskaner
Melsterstr. 15, 59457 Werl
Ersteröffnung am 26. März 2009 um 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 26. März bis 10. Mai 2009

Ansprechpartnerin:
Ann-Katrin Thomm, Tel. 0251- 591- 4754, ann-katrin.thomm at lwl.org


Am 26. März 2009 eröffnet die Ausstellung "Mythos Wald" im Museum Forum
der
Völker. Die Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes für Westfalen wird
bis Mitte
Juli 2010 noch in sieben weiteren Museen in der Region gezeigt. Die
2000.
Wiederkehr der "Schlacht im Teutoburger Wald" veranlasste das
LWL-Museumsamt
für Westfalen, sich in einer Ausstellung mit einem Thema zu
beschäftigen, das zwar
inhaltlich in das Spektrum passt, aber keinen konkreten Bezug auf das
historische
Ereignis nimmt. Die Ausstellung, das Begleitbuch und die
museumspädagogischen
Programme thematisieren die kulturell geprägten Perspektiven auf das
Naturphänomen Wald - das Geflecht aus Bildern und Texten, das um den
Wald in
Deutschland in den letzten beiden Jahrhunderten entstand. Es geht darum
zu
verstehen, was ein Mythos in modernen Gesellschaften ausmacht und wie
er
funktioniert. Denn als Erzählung besteht ein Mythos nicht von alleine,
sondern muss
immer wieder von Menschen in Bilder und Texte gefasst und aktualisiert
werden. Ziel
der Wanderausstellung ist es, den Ausstellungsbesucher zum Nachdenken
über den
"Wald in unseren Köpfen" anzuregen. Denn unsere Wälder sind sicherlich
vieles,
doch eins schon lange nicht mehr: natürliche, von Menschenhand
unberührte
Refugien.

Die Ausstellung erzählt den "Mythos Wald" anhand ausgewählter
Schwerpunkte. Es
sind dies: "Waldeinsamkeit", "Märchenwald", "Gemütswald", "Deutscher
Wald" und
"Waldidylle - schon gestorben". Gemeinsam stehen sie für eine spannende
und
wechselhafte Kulturgeschichte. Die Ausstellungsexponate sind
ausgewählte
künstlerische und triviale Aneignungs- und Vermittlungsformen des
"Mythos Wald".
Dem Ausstellungsbesucher werden u.a. Bilder, Plakate, Fotos und Bücher
gezeigt,
die zum Entstehen und zur Entwicklung des "Mythos Wald" beitrugen.
Besondere
Highlights der Ausstellung sind: eine Aquatinta zu Carl Maria von
Webers Oper "Der
Freischütz" sowie eine kleine Bühneninszenierung mit Hörstation,
Entwürfe von Otto
Hunte zu Fritz Langs Film "Die Nibelungen" und signierte Plakate des
Künstlers
Klaus Staeck. Außerdem gibt die Ausstellung einen Einblick in die
nationalsozialistische Instrumentalisierung des "deutschen Waldes"
anhand eines
kurzen Filmausschnitts aus "Ewiger Wald" (1936). Das älteste Exponat in
der
Ausstellung ist fast 200 Jahre alt: Es ist ein Exemplar aus der
Berleburger
Holzbibliothek, die einzigartig in Nordrhein-Westfalen ist.


Der "Mythos Wald" ist ein Beispiel für Mythen in modernen
Gesellschaften: Einst
dienten sie der sinnbildlichen Erklärung unseres Daseins. Weil ein
Mythos die
Vergangenheit idealisiert, entdeckten national Denkende das
gemeinschafts- und
identitätsstiftende Potenzial - ein Schicksal, das auch den "deutschen
Wald" ereilte.
Der Ausstellungsbereich "Waldeinsamkeit" steht für die Entdeckung des
Waldes in
der Kunst und der Literatur im frühen 19. Jahrhundert als Ort der
Abgeschiedenheit
vom hektischen Alltag. Es war die Reaktion von Intellektuellen auf die
Entfremdung
von Mensch und Natur, die durch die beginnende Industrialisierung und
Modernisierung der Gesellschaft im frühen 19. Jahrhundert immer
offensichtlicher
wurde. Diese inszenierten Wälder waren nicht mehr nur eine Ansammlung
von
Bäumen, sondern ein in sich geschlossener Raum - tief und
unergründlich, aber
auch idyllisch und friedlich. Der "Mythos Wald" entfaltete seine
Wirkung in Bildern
und Texten, aber auch in der Musik. Die Oper "Der Freischütz" von Carl
Maria von
Weber brachte den Wald in den frühen 1820er Jahren in urtümlicher Weise
auf die
Bühne.

"Märchenwald" heißt der zweite Ausstellungsbereich. Der "Märchenwald"
ist der
sagenhaft-magische Schauplatz vieler Erzählungen und popularisierte den
Wald als
mythische Welt. Die Grimmschen Märchen lösten eine wahre Bilderflut mit

märchenhaften Waldszenen aus: "Rotkäppchen" erstrahlte mit dem "bösen
Wolf" im
Wald auf Porzellantellern und "Hänsel und Gretel" brachten als
Papiertheater den
Wald in die bürgerlichen Wohnstuben.

Der "Gemütswald", wie der dritte Ausstellungsbereich heißt, machte den
"Mythos
Wald" zu einer gelebten Fiktion. Gestresste Stadtbewohner gingen in den
Wald, um
in der vermeintlich urwüchsigen Idylle Geist und Körper zu erholen.
Insbesondere der
Tourismus griff das Idealbild des Waldes als Ursprungslandschaft und
Symbol für
Ruhe und Einsamkeit auf. Vom "Mythos Wald" blieb ein leicht
konsumierbares
Klischee übrig.

"Deutscher Wald" ist der vierte Ausstellungsschwerpunkt. Seine Kraft
entfaltet der
"Mythos Wald" mit dem Aufstieg des "deutschen Waldes" zum
identitätsstiftenden
Kollektivsymbol: Hermann der Cherusker und sein mutiges Waldvolk wurden
fester
Bestandteil deutscher Geschichtsschreibung und der Wald zum
Ursprungsort der
deutschen Kultur. Im Zuge der Radikalisierung des nationalen Denkens
wurde der
"Deutsche Wald" und das "Deutsche Volk" zu einer Schicksalsgemeinschaft

verquickt. Die Nationalsozialisten trieben diese Entwicklung auf die
Spitze - was die
Ausstellung u.a. anhand eines Filmausschnittes aus dem
NS-Propagandafilm
"Ewiger Wald" veranschaulicht. Sie forderten, dass die
"Volksgemeinschaft" wie die
"Waldgemeinschaft" auf Ungleichheit, Unterordnung und Ausgrenzung alles

"Fremden" basieren sollte.

Im letzten Teil der Ausstellung stellt sich die Frage: "Waldidylle -
schon gestorben?".
Denn obwohl der Wald wegen seiner braunen Vergangenheit als nationales

Identifikationsangebot nach 1945 fragwürdig geworden war, hatte der
"Mythos Wald"
ein Nachleben - z. B. in den Heimatfilmen der 1950er Jahre. In den
1980er Jahren
fanden die Deutschen erneut ihren Bezugspunkt im Wald, um die Probleme
und
Gefahren des steigenden Konsums der westlichen Industriegesellschaften
zu
diskutieren. "Waldsterben" ging als Inbegriff für die westdeutschen
Umweltdebatten
um die Welt.

Zur Ausstellung erscheint die Begleitpublikation "Mythos Wald".
Erhältlich in den
Museen; Bestellungen auch über LWL-Museumsamt für Westfalen:
wma.info at lwl.org (Preis: 13,00 ? zzgl. Porto).

Autoren und Aufsätze:

Ann-Katrin Thomm "Mythos Wald - Der deutsche Wald als
Sehnsuchtslandschaft
und Kollektivsymbol"
Eva Maringer "Natur als Spiegelbild der Seele. Der Wald in der
deutschen Malerei
der Romantik (1790-1840)
Johannes Zechner "Vom Naturideal zur Weltanschauung. Die Politisierung
und
Ideologisierung des deutschen Waldes zwischen Romantik und
Nationalsozialismus"
Birgit Metzger, Martin Bemmann, Roland Schäfer "Erst stirbt der Wald,
dann stirbt
der Mensch. Was hatte das Waldsterben mit dem deutschen Waldmythos zu
tun?"
Heinrich Spanier "Natur und Wald in der Alltagskultur"
Hansjörg Küster "Mythos Wald aus pflanzenökologischer Sicht"
Bernd Tenbergen "Wälder und alte Bäume. Eine kurze Einführung in die
westfälische
Waldgeschichte"

Die Historikerin Ann-Katrin Thomm, die die Ausstellung für das
LWL-Museumsamt
konzipiert hat, führt in das Thema ein. Ihr Aufsatz zeichnet die
Geschichte des
Waldes als individuelle Sehnsuchtslandschaft und identitätsstiftendes
Kollektivssymbol nach. Der Beitrag der Kunsthistorikerin Eva Maringer
zeigt, wie die
Malerei der deutschen Romantik dazu beitrug, den Wald als Naturwelt mit
eigenen
Gesetzen und Gegenwelt zur gesellschaftlichen Realität darzustellen.
Der Historiker
Johannes Zechner setzt sich mit der Politisierung und Ideologisierung
des
"deutschen Waldes" zwischen Romantik und Nationalsozialismus
auseinander. Die
Kulturwissenschaftlerin Birgit Metzger vertritt mit Martin Bemmann,
Historiker, und
Roland Schäfer, Forstwirt, die These, dass es in der öffentlichen
Debatte um das
"Waldsterben" in den 1980er Jahren zwar einige Bezüge zum deutschen
Waldmythos gab - dieser alleine jedoch nicht die Entstehung und
Entwicklung der
Diskussion erkläre. Heinrich Spanier, Dipl. Ing. und Landespfleger,
belegt seine
These, dass der "Mythos Wald" aktuell an Anziehungskraft verloren hat,
mit
Beispielen aus der gedruckten Werbung und der Sozialforschung. Der
Pflanzenökologe Hansjörg Küster stellt klar, dass die
mitteleuropäischen Wälder
schon längst keine "Urwälder" mehr sind, sondern das Ergebnis der
Nutzung und
Gestaltung durch die Menschen. Er zeigt, dass hinter der Vorstellung,
durch Schutz
und nachhaltige Bewirtschaftung die alten "deutschen Wälder" zu
bewahren, eine
kulturelle Absicht steht. Der Landschaftsökologe Bernd Tenbergen nimmt
die
Waldgeschichte in Westfalen in den Blick.


Weitere Stationen:

Museum Wendener Hütte, Wenden, Kr. Olpe
17.05.2009-05.07.2009

Deutsches Märchen- und
Wesersagenmuseum Bad Oeynhausen
12.07.2009-06.09.2009

Hellweg-Museum Unna
13.09.2009-08.11.2009

Westfälisches Schieferbergbau- und
Heimatmuseum Schmallenberg-Holthausen
15.11.2009-10.01.2010

Hamaland-Museum/Kreismuseum Borken
17.01.2010-14.03.2010

Städtisches Heimatmuseum Lippstadt
21.03.2010-09.05.2010

Naturkundemuseum Bielefeld
16.05.2010-11.07.2010







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Mar 27 08:45:53 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 27 Mar 2009 08:45:53 +0100
Subject: [WestG] [TV/R] Fluechtlinge in NRW, WDR 5, 02.04.2009
Message-ID: 49CC9241.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "WDR Lernzeit" "
Datum: 26.03.2009, 19:14


TV/Radio

Donnerstag, 2. April 2009
Radio

Neugier genügt
10.05 - 10.55 Uhr, WDR 5

"Wir hatten nur unsere Arbeit!"
Flüchtlinge erinnern sich an ihre ersten Jahre in NRW

Die Flüchtlinge waren so arm wie sonst niemand, besaßen außer einem
Stück Seife, einem Kamm und einem Handtuch nichts. Sie brauchten
Jahre, um sich mit ihrer neuen Heimat anzufreunden, und auch ihre neue
Heimat hatte so manche Probleme.

Sie waren jung, tüchtig und ungeheuer anpassungsfähig. Aber natürlich
fielen sie auf, allein schon durch ihre Sprache und Gewohnheiten. So arm
wie sie war sonst niemand. Wie ist das, wenn man nur ein Stück
Kernseife, einen Kamm und ein Handtuch besitzt?

Ehemalige Flüchtlinge berichten von ermutigenden und bedrückenden
Anfangserfahrungen im Rheinland und in Westfalen nach Kriegsende, davon
wie viel Anstrengung es kostete, bis auch sie die Frage "woher kommst
Du?" mit Dortmund, Gelsenkirchen oder Krefeld beantworten konnten, bis
sie nicht mehr auf den ersten Blick oder das erste Wort als Flüchtlinge
erkannt wurden.

Autorin: Sabine Bode






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 27 10:54:21 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Mar 2009 10:54:21 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zweiter Band des philosophischen Briefwechsels
desUniversalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz veroeffentlicht
Message-ID: 49CCB05D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 26.03.2009, 17:00


AKTUELL

Herausragender Nachlass
Zweiter Band des philosophischen Briefwechsels des
Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz veröffentlicht

Ein weiterer wichtiger Teil der im Jahr 2008 von der UNESCO zum
Weltdokumentenerbe erklärten Korrespondenz des Universalgelehrten
Gottfried Wilhelm Leibniz ist nun für die Öffentlichkeit
zugänglich: Der zweite Band des philosophischen Briefwechsels in
der großen historisch-kritischen Leibniz-Akademieausgabe ist
erschienen. Bearbeitet wurde er von der Leibniz-Forschungsstelle
der Universität Münster, einer Arbeitsstelle der Akademie der
Wissenschaften zu Göttingen.

Der neue Band umfasst Leibniz' philosophischen Briefwechsel der
Jahre 1686 bis 1694. Damit liegen nun 31 von 53 Jahren
philosophischer Korrespondenz von Leibniz komplett vor. Der erste
Band war bereits im Jahr 1926 als reine Textausgabe erschienen
und wurde im Jahr 2006 von der Leibniz-Forschungsstelle in
erweiterter und vollständig neu bearbeiteter Auflage
veröffentlicht.

Zusammen mit der Reihe I des allgemeinen, politischen und
historischen Briefwechsels und der Reihe III des mathematischen,
naturwissenschaftlichen und technischen Briefwechsels ist damit
bereits über die Hälfte der Korrespondenz von Leibniz aus den
Handschriften entschlüsselt worden und steht der weiteren
Forschung zur Verfügung. "Der zweite Band des philosophischen
Briefwechsels begleitet Leibniz' Entwicklung zur Reife - in
diesen Jahren hat er sich zu dem Philosophen entwickelt, als den
wir ihn heute kennen", so Editionsleiter Prof. Dr. Martin
Schneider von der Leibniz-Forschungsstelle der WWU.

Die Vielseitigkeit der Leibnizschen Briefkontakte fast zur
gesamten damaligen gelehrten und politischen Welt spiegelt sich
auch in seiner philosophischen Korrespondenz wider.
Philosophische Gedanken tauscht Leibniz unter anderem aus mit
Jacques-Bénigne Bossuet, dem berühmten Kanzelredner und Erzieher
des Dauphin, mit dem großen Physiker Christiaan Huygens, mit dem
bedeutenden Occasionalisten Nicolas Malebranche, mit Pierre
Bayle, dem Herausgeber des historisch-kritischen Wörterbuchs,
welches philosophisch-theologische Themen aus aufgeklärt-
skeptischer Perspektive behandelndt, und schließlich mit dem
berühmten Jansenisten Antoine Arnauld ("dem großen Arnauld").

Der Briefwechsel mit Arnauld ist der philosophisch gehaltvollste
des Bandes und gilt in der Forschung als einer der wichtigsten
überhaupt, weil er die Grundfragen der Leibnizschen Metaphysik
betrifft, deren ersten Entwurf in Form des sogenannten "Discours
de métaphysique" er begleitet und vertieft. Er ist hier erstmals
vollständig unter Berücksichtigung aller Quellen wiedergegeben.

Zentrale Themen des Bandes sind der metaphysische Begriff der
Substanz, der das Individuum - das Ich - ins Zentrum der
Philosophie stellt, und der naturphilosophische Begriff der
Kraft, der ein dynamisches Moment in die Physik einführt und
sich gegen den geometrisch-statischen Materiebegriff Descartes'
richtet. Leibniz formuliert hier eine Vorform des im
19. Jahrhundert von Mayer und Helmholtz aufgestellten
Energieerhaltungssatzes in Gestalt des Gesetzes von der im
Universum konstant bleibenden Quantität der Kraft. Hier tritt
Leibniz aber auch auf als Vertreter einer aufgeklärten
Religiosität, die das Absurde, Widervernünftige aus der
Religion ausschließt und Glauben und Vernunft für vereinbar hält.

Der nächste Band (II, 3), der die philosophische Korrespondenz
von 1695 - 1700 umfasst, ist in Bearbeitung.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 27 11:00:48 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Mar 2009 11:00:48 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Von Xanten bis Kalkriese" oder: Der Kampf
umdie Varusschlacht, Unna, 02.04.2009
Message-ID: 49CCB1E0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von:"Kreisstadt Unna"
Datum: 26.03.2009, 13:11


AKTUELL

"Von Xanten bis Kalkriese" oder: Der Kampf um die Varusschlacht
Vortrag von Kreisheimatpfleger Dr. Peter Kracht am 2. April im
Hellweg-Museum

"Von Xanten bis Kalkriese - oder: Der Kampf um die Varusschlacht"
lautet der Vortrag, mit dem Kreisheimatpfleger Dr. Peter Kracht
seine Zuhörerinnen und Zuhörer zweitausend Jahre in die
Vergangenheit führt.

Der Referent berichtet über den seit Jahrzehnten zwischen
Wissenschaftlern, Heimatforschern und Laien ausgetragenen Streit
um den Ort der berühmten "Schlacht im Teutoburger Wald" und den
derzeitigen Stand der Forschung.

Unterstützt durch umfangreiches Bildmaterial thematisiert Peter
Kracht aber auch die archäologischen Funde, die von dem
Aufenthalt der Römer in unserer Region zeugen. Vor allem an der
Lippe sind Römerlager nachgewiesen, da deren Versorgung über den
Wasserweg erfolgte.


INFO

Termin:
Donnerstag, 2. April 2009,um 19 Uhr im
Hellweg-Museum Unna
Burgstraße 8

Der Eintritt ist frei!





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 27 11:22:31 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Mar 2009 11:22:31 +0100
Subject: [WestG] [AUS] 100 Jahre Stadtbuecherei: Von Buergern fuer Buerger,
Muenster
Message-ID: 49CCB6F7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 26.03.2009, 12:05


AUSSTELLUNG

100 Jahre Stadtbücherei: Von Bürgern für Bürger
Ausstellung zeigt wechselvolle Geschichte /
Gelegenheiten zur Geburtstagsfeier für Jung und Alt /
Geschenke erbeten

Vor hundert Jahren - am 1. April 1909 - überließ die Stadt
Münster dem Katholischen Bücher- und Lesehallenverein das
Krameramtshaus für eine symbolische Miete von einer Mark.
Am 23. Mai stattete dann die Stadtverordnetenversammlung der
öffentlichen Bücher- und Lesehalle einen Besuch ab und sagte
eine finanzielle Förderung zu. Das Versprechen wurde dann in
einer der nächsten Sitzungen des Gremiums eingelöst und der
Zuschuss beschlossen. Damit übernahm die Stadt wesentlich die
Verantwortung für den Betrieb der Bibliothek.

Anders aber als in anderen Städten, wo um die Jahrhundertwende
herum aus den Lesehallen städtische Bibliotheken wurden, blieb
die Bücher- und Lesehalle in Münster viele Jahre in der
Trägerschaft des Vereins. Dies sollte sich erst ändern, als in
Deutschland und auch in Münster die Nationalsozialisten die
Macht übernahmen. Sie strichen die Zuschüsse für den
Lesehallenverein, entzogen diesem das Nutzungsrecht für das
Krameramtshaus und eröffneten dort am 15. April 1935 eine
Städtische Volksbücherei und Lesehalle, die dann 1938 in
Stadtbücherei umbenannt wurde.

"Obwohl es hier einen Bruch in der Geschichte der Institution
gegeben hat, ist es dennoch berechtigt, in diesem Jahr das
Jubiläum zu feiern", betont Kulturdezernentin, Dr. Andrea Hanke,
"denn die Stadtbücherei sieht sich heute in der Tradition der
Bücher- und Lesehalle, deren Gründer Wert darauf gelegt haben,
allen 'Konfessionen und Ständen ohne Unterschied zu dienen' -
wie es damals hieß."

Ausstellung zur 100-jährigen Geschichte

Die Stadtbücherei nimmt das Jubiläum zum Anlass, vom 27. März
bis zum 25. April in einer kleinen Ausstellung Bilder und
Gegenstände aus der 100-jährigen Geschichte zu zeigen. Dazu
gehört auch ein Bücherverzeichnis der "Öffentlichen Bücher- und
Lesehalle" aus dem Jahre 1930, das Spuren dieser wechselvollen
Geschichte trägt. Im Innern sind die Titel der Autoren
gestrichen, deren Werke am 10. Mai 1933 verbrannt wurden. Auf
dem Titelblatt ist das Wort "Öffentliche" gestrichen - ein
Hinweis auf die Umsetzung eines Regierungserlasses vom
28. Dezember 1933, der allen Büchereien in freier Trägerschaft
verbot, sich öffentlich zu nennen.

Monika Rasche, die Leiterin der Stadtbücherei freut sich
besonders darüber, ein Gästebuch entdeckt zu haben, das 1951 mit
der Wiedereröffnung der Stadtbücherei im renovierten und
erweiterten Krameramtshaus beginnt. Es enthält ein Chronogramm,
mit dem der Verein der Kaufmannschaft das alte Gildenhaus der
Stadtbücherei widmet. Außerdem befindet sich in dem Buch die
Unterschrift des damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss,
der bei seinem Münsterbesuch im Jahre 1953 auch in der
Stadtbücherei zu Gast war.

Aus der neueren Zeit stammt ein kleines, kunstvolles Modell, mit
dem sich das Architektenehepaar Bolles-Wilson im Jahr 1986 an
dem Wettbewerb zum Neubau der Stadtbücherei beteiligt hat.

Zeitreise in die Vergangenheit

Für die Kinder ab 6 Jahren ist zum Jubiläum eine Zeitreise in
die Vergangenheit vorgesehen. Am Freitag, 3. April 2009, lädt
um 17 Uhr die Stadtbücherei in den Gewölbekeller des
Krameramtshauses - dorthin, wo sich von 1980 bis 1993 die
Kinderbücherei befand. Dort unten liest Beate Reker aus dem
preisgekrönten niederländischen Kinderbuch "Ein Schaf fürs
Leben" von Maritgen Matter die spannende, hintersinnige
Geschichte einer besonderen Freundschaft.

Der Freundeskreis der Stadtbücherei feiert mit und spendet
Kuchen und Getränke. Eine kleine Ausstellung mit großen Fotos
zeigt, wie es früher in der Kinderbücherei aussah; auch einige
der Bibliothekarinnen scheinen aus der Vergangenheit zu kommen?

Geburtstagsgeschenke erbeten

Außerdem bittet der Freundeskreis um Geburtstagsgeschenke für
die Stadtbücherei. In der Woche vom 30. März bis 3. April,
jeweils von 15 bis 18 Uhr, präsentiert der Freundeskreis im
Foyer der Stadtbücherei stark nachgefragte Bücher, aus denen
die Besucher ihr Geschenk auswählen können. Jeder erhält für
seine Spende eine entsprechende Quittung und erscheint auf
Wunsch auch als Spender in dem Buch.

Die Aktion wird an allen Aprilsamstagen von 11 bis 15 Uhr
wiederholt und findet zusätzlich auch am 23. April - dem Tag
des Buches - von 15 bis 18 Uhr statt. Gertraud Horstmann, die
Vorsitzende des Freundeskreises, erhofft sich von der Aktion
viele neue Bücher für die Stadtbücherei, damit deren Angebot
noch attraktiver wird.

"Der Spinnenmann" - Theater im Jubiläumsjahr

Während des gesamten Jubiläumsjahres wird mit freundlicher
Unterstützung des städtischen Kulturamtes zu verschiedenen
Terminen das Theaterstück "Der Spinnenmann" aufgeführt. Dieses
Stück um einen Bibliotheksburschen eines Herzogs um 1700 wurde
vom Theater "Freuynde und Gaesdte" für die Stadtbücherei
konzipiert.

Der halbwüchsige Diener beeindruckt seinen Fürsten so sehr,
dass dieser ihm eine Ausbildung ermöglicht. Der Junge studiert
und erlangt die Doktorwürde. Diese wahre Geschichte wäre an
sich schon erzählenswert genug. Ganz und gar erstaunlich wird
sie durch den Umstand, dass der Lakai ein schwarzer Sklave war,
der - als Kind von der Goldküste nach Amsterdam verschifft -
schließlich 1734 zum ersten farbigen Universitätslehrer
Europas berufen wurde. Am Tag des Buches am 23. April lädt
die Stadtbücherei um 20.30 Uhr zur öffentlichen Probe ein.
Die Premiere folgt am 5. Mai.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 30 11:09:06 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 30 Mar 2009 11:09:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Zeche Westhausen, Dortmund, 31.03.2009
Message-ID: 49D0A852.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 30.03.2009, 08:40
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortrag über Zeche Westhausen im LWL-Industriemuseum
Dienstag, 31. März 2009, 19.30 Uhr

Im Rahmen der Vortragsreihe "Die großen Zechen an der Ruhr" geht
es am Dienstag im LWL-Industriemuseum um das ehemalige
Steinkohlenbergwerk Westhausen in Dortmund-Bodelschwingh. Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe lädt zu diesem Bildvortrag
von Horst Schmidt in die Zeche Zollern ein.
Der Eintritt ist frei.

Die Zeche Westhausen beeindruckt vor allem durch ihren
monumentalen Schachtturm, den wohl schönsten erhaltenen
Malakoffturm im Ostteil des Ruhrgebiets. Aber auch die
benachbarte Jugenstil-Lohnhalle von 1905 zählt zu den
qualitätsvollen Industriebauten des Ruhrbergbaus. Eine
Dampffördermaschine blieb auf dem Zechengelände bis heute
erhalten.

Der Referent hat 1950 auf Westhausen seine Bergmannskarriere
begonnen, die ihn später auch zu den Zechen Hansemann in Mengede
und Victoria in Lühnen führte. Als Ruheständler engagiert er
sich heute für das REVAG-Museum Zeche Westhausen, das wertvolle
Objekte und Dokumente aus der örtlichen Bergbaugeschichte
beherbergt. In seinem Vortrag wird Schmidt die Geschichte der
Zeche, das Museum und die Bergwerkskolonien vorstellen.

Bereits ab 19.00 Uhr sind Interessierte eingeladen, sich auf der
"Galerie Industriearbeit" die aktuelle Foto-Ausstellung von
Clare Thompson anzusehen, die ausgesuchte Details der Zeche
Zollern in einer künstlerisch anspruchsvollen Sehweise
fokussiert.


INFO

Veranstaltungsort:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/zollern/ort/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 30 11:12:49 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 30 Mar 2009 11:12:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Tag der Offenen Tuer an der RUB, Bochum, 02.04.2009
Message-ID: 49D0A931.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 30.03.2009, 08:41
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM
Historisches Institut
Tag der Offenen Tür an der RUB
Donnerstag, 2. April 2009, 11 Uhr bis 16 Uhr


Das Historische Institut lädt am Tag der Offenen Tür der Ruhr-
Universität Bochum herzlich zu folgenden Veranstaltungen ein:

11:15 - 11:45 Uhr
Präsentation: Das Fach Geschichte an der Ruhr-Universität
Bochum: Möglichkeiten der Schwerpunktbildung (epochal,
regional, systematisch)
Dr. des. Iris Kwiatkowski, StR. i. H.
GA 03/49

11:45 - 12:30 Uhr
Vorlesung: Sintflut, Erdbeben, Feuersturm: wie Historiker die
Geschichte vergangener Naturkatastrophen schreiben
Prof. Dr. Cornel Zwierlein
GA 03/49

12:30 - 13:15 Uhr
Vorlesung: Unternehmen im "Dritten Reich"
Prof. Dr. Dieter Ziegler
GA 03/49

13:15 - 14:00 Uhr
Vorlesung: Geißler, Pest und Judenmorde: Soziale
Gruppenbildung im Zeichen der Großen Pest des Jahres
1348/1349
Dr. Jens Lieven, StR. i. H.
GA 03/49

14:00 - 14:45 Uhr
Vorlesung: 'Nur ein toter Römer ist ein guter Römer' - die
Lebensspuren eines kurzlebigen römischen Kaisers
Dr. Karl-Ludwig Elvers, OStR. i. H.
GA 03/49

14:45 - 16:00 Uhr
Präsentation mit anschließender Gesprächsrunde und
Beratung: Das Studium der Geschichte an der Ruhr-Universität
Bochum (Voraussetzungen, Leistungsanforderungen,
Studienplanung)
Dr. des. Iris Kwiatkowski, StR. i. H.
GA 03/49


Selbstverständlich ist auch der Besuch einzelner Vorträge
möglich!

Die Fachschaft Geschichte wird parallel zu den Veranstaltungen
mit einem Infostand präsent sein.


INFO

Informationen erhalten Sie bei:
Dr. des. I. Kwiatkowski, StR. i. H.
(Fachstudienberatung Geschichte), GA 4/34
Tel.: 0234/32-22650
E-Mail: iris.kwiatkowski at ruhr-uni-bochum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 30 11:19:58 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 30 Mar 2009 11:19:58 +0200
Subject: [WestG] [TOC-E] Rosenland, Nr. 8
Message-ID: 49D0AADE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jürgen Hartmann"
Datum: 28.03.2009, 13:31


TOC-E

Achte Ausgabe von "Rosenland" steht zum Herunterladen bereit

Die mittlerweile achte Ausgabe von "Rosenland", der Zeitschrift
für lippische Geschichte, ist nun für Interessierte wieder
kostenfrei im Internet erhältlich. Themen sind die Familie
Cordemann als Erbpächter auf der herrschaftlichen Meierei auf
der Burg in Horn im 17./18. Jahrhundert, die NS-Gewerkschaft
DAF (Deutsche Arbeitsfront) in Lippe und sensationelle Fotos
eines amerikanischen Soldaten, die dieser im Frühjahr 1945 in
Detmold machte.

"Rosenland" steht im Internet unter www.rosenland-lippe.de
zum Download bereit.

Inhalt:

Beiträge

S. 2-11
Wilke, Axel F.
Die Familie Cordemann als Erbpächter auf der herrschaftlichen
Meierei auf der Burg in Horn (1779-1845)

S. 12-31
Ruppert, Andreas
Die deutsche Arbeitsfront in Lippe.
Chancen und Grenzen einer NS-Gewerkschaft

S. 32-41
Hartmann, Jürgen
Detmold im Frühjahr 1945.
Aus dem Fotoalbum des amerikanischen Soldaten Gennario Servedio

S. 42f.
Rezensionen

(Andreas Ruppert)
Katharina Schlimmgen-Ehmke / Tanja Zobely (Hg.):
In Fahrt. Liebe - Tod - Geschwindigkeit

(Jürgen Hartmann)
Annette Fischer: Stadtführer Detmold.


INFO

Kontakt:
Rosenland. Zeitschrift für lippische Geschichte
E-Mail: redaktion at rosenland-lippe.de
URL: www.rosenland-lippe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 31 11:04:16 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 31 Mar 2009 11:04:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Alte Karten Fundgrube fuer Historiker
Message-ID: 49D1F8B0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Soest"
Datum: 31.03.2009, 10:02


AKTUELL

Alte Karten Fundgrube für Historiker
Seminar des Soester Geschichtsvereins informierte sich im
Katasteramt

"Ich persönlich und auch der eine oder andere Heimatfreund haben
so manchen großen Fund in alten Karten gemacht", kann
Kreisheimatpfleger Peter Sukkau feststellen. Deshalb war es für
ihn klar, dass auf dem Stundenplan eines Seminars für
Ortsheimatpfleger und andere Laienhistoriker des Soester
Geschichtsvereins auch ein Abstecher ins Katasteramt der
Kreisverwaltung stehen sollte. So machten sich Seminarleiter
Stephan Haverland, Vorstandsmitglied des Soester
Geschichtsvereins, und 15 Teilnehmer jetzt auf ins Soester
Kreishaus, um sich über historische Katasterkarten informieren
zu lassen.

Dazu hatten Sachgebietsleiter Heinz-Werner Scheer und Mitarbeiter
Michael Dahmann aus dem Sachgebiet Zentrale Auskunft/Archiv der
Abteilung Liegenschaftskataster einige alte "Schätzchen" ans
Tageslicht gefördert. Die Seminarteilnehmer hatten Gelegenheit,
in die historischen Karten und Bücher der letzten 190 Jahre
Einsicht zu nehmen. Insbesondere Karten der Urvermessung und
Verzeichnisse der Liegenschaften und Eigentümer fanden reges
Interesse. Anschließend verschafften sich die Gäste bei einem
Besuch in den Räumen des Katasterarchivs einen Überblick über
die Vielfalt der alten Karten und Bücher im Bereich der Abteilung
Liegenschaftskataster.

"Wir wollen mit dem Seminar Laienforscher in der Archivarbeit
anleiten", bringt Stephan Haverland den Zweck des zehn
Veranstaltungen umfassenden Lehrgangs auf den Punkt. Im
Mittelpunkt stehe die Geschichte der Bördedörfer vom 12. bis
zum 17. Jahrhundert. Die Geschichtsforschung der Dörfer der
Soester Börde werde in den meisten Fällen von geschichtlich
nicht vorgebildeten Laien betrieben.

Oft sei es das Interesse am eigenen Wohnort oder an der
Geschichte der eigenen Familie, das Menschen unterschiedlichen
Alters und aus verschiedensten Berufen dazu bringe, sich mit
einem konkreten Ziel Originalquellen oder gedruckte Quellen der
Lokalgeschichte zu nähern. Inhalte des Seminars seien das Lesen
der Quellen im Original, die Erläuterung von Abkürzungen,
Fachbegriffen, Größen und Geldeinheiten, die Erläuterung des
wirtschaftlichen und rechtlichen Inhaltes der Quellen und das
Arbeiten mit Nachschlagewerken zu den Quellen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 31 11:11:48 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 31 Mar 2009 11:11:48 +0200
Subject: [WestG] [AUS] IMPERIUM: Machtinstrument Ehe, Haltern am See,
16.05.-11.10.2009
Message-ID: 49D1FA74.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 30.03.2009, 11:41


AUSSTELLUNG

IMPERIUM: Machtinstrument Ehe
LWL-Römermuseum stellt die Heirats- und Nachfolgepolitik des
Augustus dar

Unter Kaiser Augustus befand sich das Römische Reich vor 2000
Jahren auf dem Höhepunkt seiner Macht. Den Aufstieg Roms zur
Weltmacht, die über den gesamten Mittelmeerraum herrschte, zeigt
das LWL-Römermuseum in Haltern am See in der neuen Ausstellung
"Imperium" (16.5.-11.10.). Die Schau des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) ist Teil des Ausstellungsprojektes
"Imperium Konflikt Mythos. 2000 Jahre Varusschlacht". Sie
beleuchtet die politischen Leistungen des Augustus und die
kulturelle Blüte seines "Goldenen Zeitalters". Vom Verlierer
der Schlacht im Teutoburger Wald zeichnet die Ausstellung ein
Bild, das mit dem verbreiteten Versager-Image des Publius
Quinctilius Varus aufräumt.

Einige der mehr als 300 hochkarätigen Exponate stellt der LWL in
einer Serie vor:

Schwiegersohn Varus
Noch am Tag ihrer Geburt hat sich Julias Vater von ihrer Mutter
geschieden, heißt es beim römischen Geschichtsschreiber Cassius
Dio. Julia ist das einzige leibliche Kind von Augustus; sie ist
zugleich Tochter und Instrument der kaiserlichen Machtpolitik.

Unter den Bürgern im antiken Rom gehört es zu den
gesellschaftlichen Gepflogenheiten, dass das Familienoberhaupt
die eigenen Angehörigen verheiratet. Augustus benutzt diese
Tradition als ein Werkzeug, um die errungene Stellung seiner
Familie zu sichern. Rigoros veranlasst er Scheidungen und
Hochzeiten mit dem Ziel, einen Nachfolger aus dem Kreis der
eigenen Familie bestimmen zu können. Zudem bindet Augustus
Vertreter der Oberschicht, die ihm wohlgesonnen sind, auf diese
Weise an sich.

Zu ihnen zählt auch Publius Quinctilius Varus. Er heiratet erst
eine Tochter des Agrippa, dem engsten politischen Berater des
Kaisers, und im Jahr 7 n. Chr. eine Großnichte des Augustus.
Von der ersten Ehe berichtet uns heute ein Fragment der
Leichenrede, die der Imperator zu Ehren seines Freundes Agrippa
im Jahr 12 v. Chr. gehalten hat. Dort wird Varus als
Schwiegersohn von Agrippa benannt.

Verlobung in frühester Kindheit
Julia nimmt zu ihrem Unglück in der Hochzeits- und
Nachfolgepolitik ihres Vaters die zentrale Rolle ein. Schon als
Kleinkind ist sie mit dem Sohn eines Verbündeten verlobt. Im
Alter von 14 Jahren heiratet sie ihren 17-jährigen Cousin
Marcellus. Nach dessen Tod zwingt Augustus sie zu einer Ehe mit
Agrippa, der sich dafür von seiner Frau scheiden lassen muss.
Mit dem 25 Jahre älteren Mann bekommt Julia fünf Kinder.

Doch auch Agrippa, der zweite Mann im Staat, stirbt. Augustus
vermählt seine Tochter deshalb 11 v. Chr. mit seinem Stiefsohn
Tiberius. Beide bekommen einen Sohn, der aber früh stirbt. Auf
ihre Ehe spielt vermutlich der so genannte Hochzeitsbecher aus
Xanten an. Auf ihm ist die Vermählung von Jason, ein Held der
griechischen Sagenwelt, mit der korinthischen Königstochter
Kreusa zu sehen. Für Jason ist es - wie auch für Tiberius -
die zweite Ehe.

Verstoß gegen die Sitten
Die erzwungene Verbindung nehmen Julia und Tiberius widerwillig
hin. Möglicherweise auch durch das skrupellose Verhalten des
Vaters bedingt hat die Tochter des Kaisers Affären. Bereits
während der Ehe mit Agrippa soll die öfter als leichtlebig
beschriebene Frau zu mehreren Männern ein Verhältnis gehabt
haben, schreibt der Historiker Tacitus. Auch in die
Verschwörungspläne eines Liebhabers gegen Augustus soll sie
eingeweiht gewesen sein. Der Kaiser klagt seine Tochter
2 v. Chr. vor dem Senat an. Wegen des Verstoßes gegen die neuen
Sittengesetze wird Julia aus Rom verbannt. Die gleiche Strafe
ereilt einige ihrer Liebhaber, mindestens einer wird
hingerichtet.

Julia stirbt Jahre danach im Exil. Die Beisetzung im
Familienmausoleum hatte Augustus verhindert. Nach dem Tod des
Herrschers am 19. August 14 n. Chr. tritt Tiberius dessen Erbe
an. Ausgustus' skrupellose Heirats- und Nachfolgepolitik ist
damit gescheitert. Alle von ihm favorisierten Nachfolger sind
vor ihm gestorben. Mit Tiberius wird sein Stiefsohn - das
leibliche Kind seiner dritten Frau Livia - sein Nachfolger.
Livia war 51 Jahre lang mit Augustus (früher Octavian)
verheiratet. Ein Kind bekamen sie aber nicht.


INFO

LWL-Römermuseum
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See

Öffnungszeiten (ab 17. Mai)
Dienstag bis Freitag: 9 bis 18 Uhr
Samstag: 10 bis 20 Uhr
Sonntag: 10 bis 18 Uhr
Bis zur Eröffnung der Ausstellung ist das LWL-Römermuseum
geschlossen.

Eintrittspreise
Erwachsene: 9 Euro
Familien: 20 Euro
Schüler: 2 Euro
Ermäßigungsberechtigte: 6 Euro
Gruppen: 7 Euro pro Person (zzgl. Führungsgebühr)

URL: http://www.imperium-konflikt-mythos.de