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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 12 11:52:42 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Jan 2009 11:52:42 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Zeit ist Geld": Geschichte der Arbeitszeitkontrolle,
Dortmund, bis 01.03.2009
Message-ID: <496B2F0A.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 18.12.2008, 12:47


AUSSTELLUNG

"Zeit ist Geld" auf Zeche Zollern
Ausstellung zur Geschichte der Arbeitszeitkontrolle im
LWL-Industriemuseum

Zeit ist Geld - erst die Industrialisierung hat dieses
Sprichwort zur ökonomischen Wahrheit und zur allgemein
verbreiteten Einstellung im Umgang mit der Zeit werden lassen.
Pünktlichkeit und Schnelligkeit werden damit angesprochen,
beides Eigenschaften, die mit der Uhr messbar und von Uhren
kontrollierbar wurden.

In der neuen Ausstellung "Zeit ist Geld. Industrielle
Arbeitszeit und Zeiterfassung" auf der Zeche Zollern in Dortmund
lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab Sonntag,
21. Dezember, zu einem Gang durch die Welt der
Arbeitszeitkontrolle ein. Er beginnt mit den Wächtern in der
Nacht, zeigt die Bedeutung der Fassaden- und Turmuhren, führt
ein in die komplizierte Technik und Funktion der
Kontrollapparate und endet in einer Installation, in der auch
die aktuelle Diskussion um die Verlängerung der
Lebensarbeitszeit visualisiert wird. Zu sehen sind rund 80
Exponate aus zwei Jahrhunderten, darunter viele
Zeiterfassungsgeräte aus dem Uhrenindustriemuseum
Villingen-Schwenningen.

"Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser?"

Über Jahrhunderte bestimmten die Rhythmen der Natur den
Arbeitstag. Er begann mit dem ersten Hahnenschrei und endete mit
dem Einbruch der Nacht. Bei Eis und Schnee standen Mühlen und
Hammerwerke still, und das Handwerk musste ruhen, wenn die Zeit
zur Ernte gekommen war. Mit der Industrialisierung endete diese
Ära.

"Die Arbeitsteilung in der Fabrik erforderte einheitliche
Arbeitszeiten und unterwarf die Menschen dem Rhythmus der teuren
Maschinen. Nachdrücklich forderten Fabrikanten pünktlichen
Arbeitsbeginn, striktes Einhalten von Pausen und regelmäßige
Schichten", erklärte Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus bei der
Vorstellung der Schau. Der Wert der Arbeit bemaß sich jetzt nach
der geleisteten Arbeitszeit: Zeit wurde Geld. Die Idee der
Kontrolluhr war geboren.

Doch noch bevor die "Stechuhr" als Kontrollinstrument in den
Fabriken und Kontoren Einzug hielt, konstruierten
Uhrenfabrikanten aus dem Schwarzwald 1805 eine Kontrolluhr für
Nachtwächter: Im Interesse der öffentlichen Sicherheit sollten
die Nachtwächter nun nicht mehr nur durch regelmäßiges lautes
Singen zeigen, dass sie selbst wach und wachsam waren, sondern
zu festgelegten Zeiten diese Kontrolluhren bedienen, um
nachzuweisen, dass sie ihre Rundgänge ordnungsgemäß
absolvierten.

Im Takt der Maschine

Kontrolluhren, Arbeitszeitmessgeräte und Fabrikuhren belegen
eindrücklich, dass die Industrialisierung Arbeiter und
Angestellte in den Betrieben einer "fremdbestimmten" und immer
gleichen Arbeitszeit unterwarf. Sie verdrängten vorindustrielles
Brauchtum, etwa das Gebet vor der Arbeit. Stechuhr und Fabrikuhr
wurden zu Symbolen einer anonymisierten Herrschaft des
Unternehmens, die die bisherige Freiheit des Kommens und Gehens
beendete.

Heute prägen diese Rhythmen und Strukturen nicht nur die
Arbeitswelt, sondern unsere gesamte Kultur: Pendlerströme,
Ferientermine, Freizeitindustrie und "after work-parties"
bezeugen, dass wir nicht mehr Herr unserer eigenen Zeit sind,
sondern im Strom gesellschaftlicher Gezeiten schwimmen.

Technische Neuerungen ermöglichten die immer genauere Erfassung
von Zeitabläufen, die Dokumentation von Arbeitsabläufen bis hin
zur Kontrolle von Online-Arbeitsplätzen zu Hause. Die
Darstellung der technischen Geschichte der Kontrolluhren
reflektiert damit auch die aktuellen Diskussionen über Risiken
und Folgen von Flexibilisierung, Bereitschaftszeiten oder die
Anforderung, jederzeit "auf Abruf" zu arbeiten. "Es geht hier
also auch um eine der wichtigsten Fragen der aktuellen
Industriegesellschaft - das Verhältnis von Arbeit und Freizeit,
oder anders ausgedrückt die Frage: Wie wollen wir leben?", so
Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus.

Begleitprogramm

Sonntag, 25.Januar, 15 Uhr
Metropolis. Deutscher Stummfilm von Fritz Lang aus dem
Jahre 1927 (139Min.) über soziale Konflikte in einer von
Maschinen gesteuerten Welt

Dienstag, 17.Februar, 19.30 Uhr
Arbeitszeit und Freizeit am Beispiel der Hüttenindustrie.
Bildvortrag von Prof. Dr. Wessel

Sonntag, 1.März, 15 Uhr
Momo. Verfilmung des Märchenromans von Michael Ende
über Zeitdiebe von Johannes Schaaf (1986).
Für Kinder ab sechs Jahren


INFO

Zeit ist Geld.
Industrielle Arbeitszeit und Zeiterfassung

21. Dezember 2008 bis 1. März 2009
Eröffnung: So, 21.12., 11 Uhr

LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund

Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 12 11:44:48 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Jan 2009 11:44:48 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Karl Feldmeyer - Zeitzeuge und Berichterstatter",
Luedenscheid, 14.01.2009
Message-ID: <496B2D30.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Urte Meyer"
Datum: 09.01.2009, 09:17


AKTUELL

Einladung zum Lüdenscheider Gespräch:

"Karl Feldmeyer - Zeitzeuge und Berichterstatter"
Referent: Karl Feldmeyer

Moderation: Prof. Dr. Peter Brandt

Karl Feldmeyer, 1938 in Mindelheim geboren, studierte Geschichte
und Politische Wissenschaften und begann 1971 als Redakteur für
die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) zu arbeiten.

Er hat sich im Laufe seiner langjährigen journalistischen
Tätigkeit für die FAZ, für die er u.a. als
Hauptstadtkorrespondent (Bonn, Berlin) tätig war, einen Namen
als ausgewiesener Experte für Deutschland-, Sicherheits- und
Parteipolitik gemacht. In den achtziger Jahren hat er sich
intensiv mit der Politik der atomaren Nachrüstung
(NATO-Doppelbeschluss) und dem Prozess der deutschen
Wiedervereinigung auseinander gesetzt. Seit Februar 2008
kommentiert Karl Feldmeyer in seinem Internet-Blog regelmäßig
die aktuelle politische Lage in der Bundesrepublik Deutschland.

1978 wurde Feldmeyer für seinen Bericht über den Spionagefall
Lutze/Wiegel, der zum Rücktritt des damaligen
Verteidigungsministers Georg Leber (SPD) beitrug, mit dem
renommierten Theodor-Wolff-Preis des Bundesverbands der
deutschen Zeitungsverleger ausgezeichnet. 2006 wurde ihm die
gleiche Ehrung nochmals zuteil, diesmal für sein
Lebenswerk.

Der Eintritt ist frei.


INFO

Zeit:
Mittwoch, 14. Januar 2009, 17 Uhr

Ort:
Haus der FernUniversität
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 12 11:39:20 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Jan 2009 11:39:20 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Varus, Varus, gib mir meine Legionen zurueck!",
Muenster, 13.01.2009
Message-ID: <496B2BE8.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Christne Schedensack"
Datum: 07.01.2009, 13:14


AKTUELL

Vortrag

Dr. Josef Mühlenbrock, Herne
"Varus, Varus, gib mir meine Legionen zurück!" Biographisches
zum namensgebenden Verlierer der Schlacht des
Jahres 9 n. Chr.

Dienstag, 13.01.2009, 19.00 Uhr (s. t.)


Am Dienstag (13.01.) hält Dr. Josef Mühlenbrock im Rahmen der
Vortragsreihe des Vereins für Geschichte und Altertumskunde
Westfalens, Abt. Münster einen Vortrag mit dem Titel "'Varus,
Varus, gib mir meine Legionen zurück!' Biographisches zum
namensgebenden Verlierer der Schlacht des Jahres 9 n. Chr.". Die
vernichtende Niederlage dreier römischer Legionen gegen
Stammesverbände der Germanen des Jahres 9 n. Chr. ist die
einzige, die unter dem Namen des Verlierers in die
Weltgeschichte eingegangen ist. Das Ereignis von
welthistorischer Bedeutung hat das heutige Europa entscheidend
geprägt: Die Römer gaben ihre Expansionspläne im fernen
Germanien auf und zogen sich hinter den Rhein zurück.

Die schriftlichen Quellen, die zum Teil mit fast 200 Jahren
Abstand zum Ereignis berichten, schieben den Großteil der Schuld
Publius Quinctilius Varus zu, dem Statthalter, den Kaiser
Augustus 7 n. Chr. nach Germanien geschickt hatte, um es
endgültig in den Status einer tributpflichtigen Provinz zu
überführen:. Doch kaum jemand weiß, dass dieser Varus vorher
eine beispiellose Karriere hingelegt hatte:

Von edler Abstammung war er nach dem Selbstmord des Vaters
wahrscheinlich im Kreis der augusteischen Dichter aufgewachsen.
Zusammen mit Tiberius, dem späteren Kaiser und Stiefsohn des
Augustus, hatte er das Konsulat, das höchste römische Staatsamt,
inne. Mindestens zweimal hatte er in die engere Familie des
Augustus eingeheiratet. Und als Statthalter hatte er sich -
zumindest aus römischer Sicht - überaus bewährt:

In der mit drei Legionen ausgestatteten Provinz Syria konnte er
in den Jahren um Christi Geburt einen Aufstand erfolgreich
unterdrücken, indem er 2.000 Aufständische ans Kreuz nageln und
die Stadt Emmaus in Schutt und Asche legen ließ. Diese und
weitere biographische Details sollen das facettenreiche Leben
eines der engsten Vertrauten des Kaisers Augustus nachzeichnen,
von dem die Quellen berichten, er habe das Imperium Romanum fast
an den Rand des Abgrunds gebracht.

Der Vortrag beginnt um 19.00 Uhr im Plenarsaal des Landeshauses,
Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48147 Münster.
Der Eintritt ist frei.


INFO

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 12 11:10:56 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Jan 2009 11:10:56 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/48
Message-ID: <496B2540.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 15.12.08 15:48


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-48 für den Zeitraum vom
02.12.2008 bis zum 08.12.2008 mit insgesamt 12 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-48&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 12 11:16:34 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Jan 2009 11:16:34 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Aktuelle Ausstellungen aus LWL-Aktuell 6/2008
Message-ID: <496B2692.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Uta Forbrig"
Datum: 26.11.2008, 12,46


SERVICE: TOC

Aktuelle Ausstellungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
aus LWL-Aktuell 6/2008:


- Dortmund: "Vom Spielzeug zur Modellbahn" - Historische
Modelbahnfahrzeuge, bis 31. Dezember im LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern II/IV, 0231 6961-111

- Hattingen: "Leonardo da Vinci - Erfinder und Ingenieur", bis
15. Februar im LWL-Industriemuseum Hattingen, 02324 9247-140

- Herne: "Schuhtick - Von kalten Füßen und heißen Sohlen" bis 5.
Juli im LWL-Museum für Archäologie, 02323 94628-0

- Lage: "Im Auftrag Seiner Majestät - die Reise des Oberbergrats
Friedrich Wilhelm von Reden von Oberschlesien ins Ruhrtal", bis
31. Januar im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage, 05232 9490-0

- Lichtenau: "Gut vorbereitet? Die Kunst des rechten Sterbens",
bis 14. Februar im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur, 05292
9319224

- Münster: Im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte:
"Orte der Sehnsucht. Mit Künstlern auf Reisen", bis 11. Januar,
0251 5907-01. "Sehnsucht nach Frieden. Joachim von Sandrart und
der Westfälische Friede", bis 11. Januar. Im LWL-Museum für
Naturkunde, "Alles für die Katz? - Natur- und Kulturgeschichte
der Katzen", bis 31. Mai 2009, 0251 591-05

- Oelde: "Stadt.Land.Pop. - Popmusik zwischen Westfalen und
Hamburger Schule", bis 19. April im Museum für Westfälische
Literatur - Kulturgut Haus Nottbeck, 02529-945590

- Paderborn: "Der reisende König", bis 4. Januar im
LWL-Archäologie für Westfalen - Museum in der Kaiserpfalz, Tel.
05251 1051-10

- Witten: "Grubenunglück Radbod 1908. Die Aufzeichnungen des
Einfahrers Moritz Wilhelm", bis 30. Juni im LWL-Industriemuseum
Zeche Nachtigall, 02302 93664-0





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 13 11:55:38 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Jan 2009 11:55:38 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Europaeische Erinnerungsorte des 20. Jahrhunderts,
Bochum, Ringvorlesung im WS 2008/09
Message-ID: <496C8139.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 13.01.2009, 06:42
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Ruhr-Universität Bochum, Institut für Deutschlandforschung

Europäische Erinnerungsorte des 20. Jahrhunderts
Ringvorlesung im WS 2008/09

Mittwochs, 12.00-13.30 Uhr

Das 20. Jahrhundert ist in seiner ersten Hälfte gezeichnet von
blutigen transnationalen Konflikten und Kriegen, von
Vertreibungen und Völkermord: Zu reden wäre z. B. von den
Balkankriegen und zwei Weltkriegen mit furchtbaren Schlachten
und Bombenkrieg, vom Genozid an den Armeniern und von den
totalitären Diktaturen des Faschismus und Kommunismus. Das
kollektive Geschichtsbild der Europäer wurde von dieser
Erfahrung der Gewalt und Vernichtung geprägt, und ihr Tiefpunkt
- die Ermordung der europäischen Juden - ist zu einem
bestimmenden Teil der globalen Erinnerungskultur geworden.

In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts gewinnen dann, bei lange
andauernder Furcht vor militärischen Eskalationen in einem
"kalten Krieg", andere Kräfte die Oberhand: Kooperation und
Integration im Rahmen der zunächst auf ?den Westen? beschränkten
Europäischen Gemeinschaft haben identitätsbildende Kräfte
entfaltet. Viele fühlen sich eher als "Europäer", als sich auf
ihren Nationalstaat zu reduzieren.

Der revolutionäre Umbruch von 1989/91 hatte inzwischen die
Chance eröffnet, die Spaltung des "alten" Kontinents in "Ost"
und "West" zu überwinden. Wie aber lassen sich die gemeinsamen
europäischen Erfahrungen integrieren? Die Mitglieder des
Instituts für Deutschlandforschung prüfen dazu mit ihrer
Vorlesung einige transnationale "Erinnerungsorte" auf ihre
"Europafähigkeit" und greifen dazu in den aktuellen Diskurs um
Erinnerung und Identität ein.


14. Januar 2009
Der GULag - Unort, Unwort
Dr. Anne Hartmann (IDF; Literatur- und Kulturwissenschaft,
Lotman-Institut / Slavistik)

21. Januar 2009
Tschernobyl: Umwelt und Erinnerung
Prof. Dr. Andreas Schumann, (IDF; Lehrstuhl für Hydrologie,
Wasserwirtschaft und Umwelttechnik der RUB)

28. Januar 2009
Jalta 1945 und die Folgen
Prof. Dr. Drs. h. c. Oskar Anweiler,
(IDF; Vgl. Erziehungswissenschaft)


INFO

Siehe auch:
URL:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/deutschlandforschung/Ring_VL_WS_0809.htm


Veranstaltungsort:
Ruhr-Universität Bochum
GC 04/414





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 13 11:51:46 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Jan 2009 11:51:46 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Buergerkrieg im Ruhrgebiet 1918 - 1920, Dortmund,
20.01.2009
Message-ID: <496C8051.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Karl-Peter Ellerbrock"
Datum: 12.01.2009, 11:58


AKTUELL

Jahresvortrag der Gesellschaft für Westfälische Wirtschaftsgeschichte:
Bürgerkrieg im Ruhrgebiet 1918 - 1920

An den "Bürgerkrieg im Ruhrgebiet" von 1918 bis 1920 erinnert der
Historiker Prof. Dr. Klaus Tenfelde am 20. Januar 2009 im Großen Saal
der
Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund. Im Anschluss an
Jahresvortrag und Diskussion lädt die gastgebende Gesellschaft für
Westfälische Wirtschaftsgeschichte zu ihrem traditionellen Stehempfang

ein.

Tenfelde ist Inhaber des Lehrstuhls für Sozialgeschichte und soziale
Bewegungen an der Ruhr-Universität Bochum, Leiter des dortigen
Instituts
für soziale Bewegungen und Vorsitzender der Stiftung Bibliothek des
Ruhrgebiets. Beginn der Veranstaltung ist um 18:30 Uhr. Interessierte
können sich bis zum 15. Januar bei Margit Braun anmelden, E-Mail
m.braun at dortmund.ihk.de, Fax 0231 5417-117.


INFO

Dr. Karl-Peter Ellerbrock
Direktor der Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv
Märkische Straße 120
44141 Dortmund
Tel.: 0231/5417-296/7
Fax 0231/5417-7296
E-Mail: k.ellerbrock at dortmund.ihk.de
URL:
http://www.archive.nrw.de/Wirtschaftsarchive/WWADortmund/index.html
URL: http://www.dr-ellerbrock.de.ms





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 13 10:43:29 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Jan 2009 10:43:29 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Ausstellung "100 Jahre Studium fuer Frauen" jetzt
auchim Schloss, Muenster
Message-ID: <496C7051.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 13.01.2009, 10:07 >>>


AUSSTELLUNG

Ausstellung "100 Jahre Studium für Frauen" jetzt auch im Schloss

"Lasst sie doch denken!", forderte die Jura-Studentin Elisabeth
Deventer 1946 in den Münsterschen Studentenblättern. Damit
wehrte sie sich gegen Versuche, nach dem Ende des Zweiten
Weltkriegs das Studium für Frauen, das in Münster erst seit 1908
möglich war, wieder einzuschränken. Eine Ausstellung über "100
Jahre Studium für Frauen in Münster", die noch bis zum 18.
Januar im Stadtmuseum Münster gezeigt wird, ist jetzt parallel
auch im Schloss, dem Hauptgebäude der Universität Münster, zu
sehen.

Die Ausstellung im Erdgeschoss des Schlosses, die vom Archiv und
der Kontaktstelle Studium im Alter der Universität Münster und
vom Fachbereich Design der Fachhochschule Münster gemeinsam
gestaltet worden ist, begleitet Frauen wie Elisabeth Deventer in
ihrem akademischen und privaten Alltag und verfolgt wesentliche
Entwicklungen ihrer schwierigen Situation an der Universität in
den vergangenen 100 Jahren.

Neben einem chronologischen Überblick von der Einschreibung der
ersten Studentin 1908 bis zur Wahl der Psychologin Prof. Dr.
Maria Wasna zur ersten Rektorin im Jahr 1990 setzt die
Ausstellung auch thematische Schwerpunkte. Die soziale Situation
der Studentinnen und Wissenschaftlerinnen wird ebenso
präsentiert wie deren politische Aktivitäten, ihre Berufswege
innerhalb und außerhalb der Universität oder die ersten
Studentinnen-Verbindungen.

Zur Ausstellung ist 2008 ein von Sabine Happ und Veronika
Jüttemann herausgegebener Band "Lasst sie doch denken! 100 Jahre
Studium für Frauen in Münster" im Verlag Aschendorff Münster
erschienen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 12 11:09:35 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Jan 2009 11:09:35 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster2008/49
Message-ID: <496B24EF.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 23.12.08 14:31


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-49 für den Zeitraum vom
09.12.2008 bis zum 14.12.2008 mit insgesamt 39 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-49&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 14 09:41:03 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Jan 2009 09:41:03 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsreihe im Rahmen der Ausstellung
"FliegendeDrachen & Co. - Fossilien aus dem Solnhofener
Plattenkalk", Hagen
Message-ID: <496DB32E.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Ralf Blank"
Datum: 12.01.2009, 12:02


AKTUELL

Im Rahmen der Ausstellung "Fliegende Drachen & Co. - Fossilien
aus dem Solnhofener Plattenkalk" (28. November 2008 - 3. Mai
2009 im Stadtmuseum Hagen) veranstaltet das Historische Centrum
Hagen eine Vortragsreihe. Die Vorträge finden im Historischen
Centrum Hagen, Eilper Strasse 71-75, 58097 Hagen, statt. Der
Eintritt ist frei. Die Vorträge werden getragen durch den Verein
Pro Stadtgeschichte Hagen e.V.


20. Januar 2009, 19 Uhr
Prof. Dr. Jörg Mutterlose, Ruhr-Universität Bochum
Die Treibhauswelt der Kreidezeit - ein Blick in die Zukunft?

Steigende CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre, globale
Erwärmung, Treibhausklima, Abschmelzen der Polkappen,
Überflutung der Küstenebenen - tägliche Schlagzeilen und wohl
eine der größten Herausforderung der Menschheit. Um das
zukünftige Klimaszenario besser einschätzen zu können, kann ein
Rückblick nützen.

Das Verständnis der Klimaverhältnisse der erdgeschichtlichen
Vergangenheit, in der wiederholt Treibhausbedingungen geherrscht
haben, kann da Hinweise liefern. Eine erdgeschichtliche Phase,
die sich durch ein Treibhausklima auszeichnete, war die
Kreidezeit (vor 145- 65 Mio. Jahren), deren Ablagerungen z. B.
im Münsterland weit verbreitet sind. Um einen Einblick in die
klimatischen und paläobiologischen Verhältnisse der Kreidewelt
zu erhalten, treten wir daher eine Reise in diese Treibhausphase
an.


3. Februar 2009, 19 Uhr
Dr. Günter Schweigert, Naturkundemuseum Stuttgart Nusplingen -
eine tropische Lagune der Jurazeit auf der Schwäbischen Alb.

Seit 1993 gräbt ein Team des Stuttgarter Naturkundemuseums im
Nusplinger Plattenkalk, einer 150 Millionen Jahre alten
Lagunenablagerung im oberen Jura der westlichen Schwäbischen
Alb. Mehr als 350 verschiedene Arten von versteinerten Pflanzen
und Tieren wurden inzwischen dort nachgewiesen und erlauben eine
Rekonstruktion der einstigen Lebensräume.

Besonderes Aufsehen erregte Nusplingen durch mehrere Funde von
rochenähnlichen Haien, den so genannten Meerengeln und einem
Meereskrokodil, das sichtbar zur Beute eines noch größeren
Räubers wurde. Eine repräsentative Auswahl der
aussagekräftigsten und spektakulärsten Funde aus den letzten
Jahren wird von Dr. Günter Schweigert, dem Grabungsleiter,
vorgestellt.


19. Februar 2009, 19 Uhr
Prof. Dr. Helmut Keupp, Freie Universität Berlin
350 Millionen Jahre Erfolgsgeschichte: Ammoniten

Die Ammoniten haben seit ihrer Entstehung im Unter-Devon bis zu
Ihrem Aussterben an der Kreide-Tertiär-Grenze vor 65 Millionen
Jahren eine dominante Rolle in allen Weltmeeren erlangt. Ihre
wechselvolle Geschichte ist durch mehrfache globale
Organismenkrisen geprägt, deren wiederholte
Massensterbe-Ereignisse Wegbereiter für jeweils neue
Entwicklungsschübe der Ammoniten waren.

Der reich bebilderte Vortrag beleuchtet die Stammesgeschichte
dieser Kopffüßergruppe und versucht durch das Aufzeigen
wesentlicher Entwicklungsstrategien das Erfolgsrezept zu
ergründen und schließlich die Frage zu beantworten, warum die
Ammoniten ausgestorben sind, während die wesentlich weniger
fortschrittlichen Nautiliden bis heute überdauert haben und sich
dem großen Massensterben am Ende des Erdmittelalters entziehen
konnten.


12. März 2009, 19 Uhr
Martin Sauter, Eching
Solnhofen - Fundorte, Vorkommen und Suche

Eine Einführung in die verschiedenen Fundorte, die Möglichkeiten
Fossilien zu finden, und wie diese erkannt werden können. Es
werden alle Fundorte angesprochen, wobei einige davon nicht oder
nur eingeschränkt zum Fossiliensammeln offen stehen.


26. März 2009, 19 Uhr
Lutz Koch, Ennepetal
Vom Ordovizium bis zum Oberkarbon. Fossilien und vorzeitliche
Lebensräume des Sauerlandes aus über 150 Millionen Jahren
Erdgeschichte.

Die fossile Welt des Sauerlandes transparent zu machen, zu
Aufschlüssen und damit zu vorzeitlichen Lebensräumen zu führen,
ist Anliegen dieses Vortrags. Mit Hilfe von Fundstellen und
Lebensbildrekonstruktionen sowie typischen, teils auch sehr
seltenen Fundstücken, wird ein Gang durch 150 Millionen Jahre
wechselvolle und ereignisreiche Erdgeschichte des Sauerlandes
unternommen, der bei der Zeitmarke "vor 470 Millionen Jahren" im
Ordovizium des Ebbe-Gebirges beginnt und bei den
oberkarbonischen Schichten von Hagen-Vorhalle und Witten endet.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 14 10:09:59 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Jan 2009 10:09:59 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Welle - 800 Jahre Stadt- und
Baugeschichteam Beispiel eines Bielefelder Stadtquartiers,
Muenster, 16.01.2009
Message-ID: <496DB9F7.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 09.01.2009, 14:45


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Wintersemester 2008/09

spricht am 16. Januar, 16.00 Uhr c. t.

Brigitte Brand, Bielefeld

über

Die Welle - 800 Jahre Stadt- und Baugeschichte am Beispiel
eines Bielefelder Stadtquartiers


Zu diesem Vortrag wird herzlich eingeladen.


INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251-83-27512
Fax: 0251-83-27535





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 14 10:16:37 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Jan 2009 10:16:37 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Odysseus in Corvey: Vortrag ueber
KarolingischeWandmalereien, Paderborn, 20.01.2009
Message-ID: <496DBB85.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Marianne Witt-Stuhr" altertumsverein-paderborn.de>
Datum: 14.01.2009, 09:38


AKTUELL

Odysseus in Corvey
Vortrag über Karolingische Wandmalereien beim Altertumsverein
Paderborn

Corvey war eine der bedeutendsten Klostergründungen des
frühmittelalterlichen Deutschlands. Im Gebiet des sächsischen
Stammesherzogtums nahm die Reichsabtei die gleiche Stellung ein
wie die Benediktinerabtei Reichenau in Schwaben oder Fulda in
Franken. Im 9. Jahrhundert wuchs die Klosterkirche zu einem
bedeutenden Zentrum abendländischer Kultur heran. Aus dieser
Blütezeit haben sich bis heute im karolingischen Westwerk
zahlreiche Malereifragmente erhalten.

Die Kunsthistorikerin Dr. Anna Skriver (Köln) wird am 20. Januar
um 19.30 Uhr an der Theologischen Fakultät Paderborn (Kamp 6,
Hörsaal 2) die Wandmalereien vorstellen, die einzigartige
Zeugnisse aus karolingischer Zeit darstellen. Zusammen mit dem
Westwerk, als Bautypus in karolingischer Zeit erfunden und
allein in Corvey noch aus dieser Zeit erhalten, ist die
Klosterkirche ein Denkmal höchsten internationalen Ranges.

Die überwiegend malerische Ausstattung der Klosterkirche haben
Wissenschaftler während der letzten Jahrzehnte weitgehend
rekonstruiert. So entdeckten sie bei Untersuchungen unter der
Westempore eine christlich umgedeutete Kampfszene aus Homers
Odyssee: Abgebildet ist ein Mann mit Lanze im Kampf mit einem
Ungeheuer. Der Kämpfer ist der griechische Sagenheld Odysseus,
der das Meeresungeheuer Skylla, ein schreckliches Ungetüm mit
Fischschwanz und aus der Hüfte wachsenden Männerköpfen.

Ebenso sensationell war die Freilegung von sechs lebensgroßen
Pinselvorzeichnungen für Stuckfiguren, die über den Pfeilern in
der Klosterkirche angebracht waren. Diese Sinopien, so nennt man
diese Vorzeichnungen für Figuren, waren aus der Zeit der
Karolinger (776 bis 911 nach Christus) bisher nur südlich der
Alpen bekannt. Dazu passende farbige Stuckfragmente geben
Hinweise auf die ursprüngliche Gesamtwirkung des Raumes.

Die Referentin ist eine ausgewiesene Spezialistin. Dr. Anna
Skriver absolvierte vor ihrem Studium der Kunstgeschichte eine
Ausbildung zur Restauratorin für Wandmalerei und Steinskulptur.
Die Wechselwirkung von Farbigkeit und Architektur war bereits
Thema ihrer Promotion, die sich mit St. Gereon in Köln und
anderen romanischen Kirchen auseinandersetzte.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: 20.01.2009
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Paderborn e.V.

Theologische Fakultät Paderborn (Kamp 6, Hörsaal 2)
E-Mail: geschaeftsfuehrer at altertumsverein-paderborn.org
URL: www.altertumsverein-paderborn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 14 09:34:11 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Jan 2009 09:34:11 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Lesung und Bericht: Vom Buch "Retter in der Nacht"
zumKinofilm "Unter Bauern" (Arbeitstitel), Luedinghausen,
22.01.2009
Message-ID: <496DB193.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Ursula König-Heuer"
Datum: 08.01.2009, 10:16


AKTUELL

Vom Buch "Retter in der Nacht" zum Kinofilm "Unter Bauern"
(Arbeitstitel): Die Rettung der jüdischen Familie Spiegel im
Kreis Lüdinghausen in der Nazi-Zeit. Lesung und Bericht über die
Dreharbeiten mit Ulla Wolanewitz am 22.1.2009 auf Burg
Vischering

Im letzten Herbst wurde der Kreis Coesfeld zum viel
beachteten Schauplatz der Dreharbeiten für den Film "Unter
Bauern", der die Rettung der jüdischen Familie Spiegel durch
mutige münsterländische Bauern im Nationalsozialismus behandelt.

Vorlage für den Film ist das Buch "Retter in der Nacht", in dem
Marga Spiegel nach dem Krieg ihre Leidens- und
Überlebensgeschichte niedergeschrieben und gleichzeitig ihren
Rettern aus dem südlichen Kreis Lüdinghausen Dank gesagt hat.
Die Dreharbeiten sorgten regional und überregional für große
Aufmerksamkeit, wohl vor allem weil für die Hauptrolle die
ebenso vielseitige wie beliebte Schauspielerin Veronica Ferres
verpflichtet werden konnte.

Im Vorfeld der Dreharbeiten hatten sich die 96-jährige in
Münster lebende Marga Spiegel und "die Ferres" kennen- und
schätzengelernt. Von einer Art "Seelenverwandtschaft" der beiden
Frauen ist die Rede und so ließ es sich Frau Spiegel nicht
nehmen, die aufwühlenden Dreharbeiten am Set in Billerbeck zu
besuchen.

Die Nottulnerin Ulla Wolanewitz, Journalistin und Autorin
mehrerer plattdeutscher Bücher, hat nicht nur in der Presse über
die Dreharbeiten berichtet, sondern selbst in einer kleinen
Rolle mitgewirkt. Gesucht wurde eine Frau, die den westfälischen
Dialekt spricht und den beherrscht Ulla Wolanewitz aus dem
Effeff. In dem Film spielt sie eine Nazi-Beamtin bei einer
provisorischen Meldestelle der Stadt Münster, bei der Marga
Spiegel alias Veronica Ferres zur Erlangung einer anderen
Identität neue Papiere beantragt. Ulla Wolanewitz wird Passagen
aus Marga Spiegels Buch "Retter in der Nacht" lesen und über die
Dreharbeiten des im Frühjahr/Frühsommer 2009 in die Kinos
kommenden Films berichten. Anschließend hat das Publikum
Gelegenheit zur Diskussion mit Frau Wolanewitz.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Lesung und Bericht: Vom Buch "Retter in der Nacht" zum
Kinofilm "Unter Bauern" (Arbeitstitel) mit Ulla Wolanewitz
Datum: 22.01.2009, 19:30 Uhr
Burg Vischering (Kulturabteilung Kreis Coesfeld)
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591/7990 11

Kontakt:
Ursula König-Heuer
Kreisarchiv Coesfeld (Kulturabteilung Kreis Coesfeld)
Friedrich-Ebert-Straße 7
48653 Coesfeld
Tel.: 02541/18-4140
E-Mail: ursula.koenig-heuer at kreis-coesfeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 12 11:27:01 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Jan 2009 11:27:01 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Stadt und Oeffentlichkeit (15.-19. Jahrhundert),
Muenster, 23./24.03.2009
Message-ID: <496B2905.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 06.01.2009, 09:24


KOLLOQUIUM

39. Kolloquium des Instituts für vergleichende Städtegeschichte
und des Kuratoriums für vergleichende Städtegeschichte e. V.

Stadt und Öffentlichkeit
(15.-19. Jahrhundert)

23.-24. März 2009
In den Räumlichkeiten des Liudgerhauses
Überwasserkirchplatz 3
48143 Münster



Programm:

Montag, 23. März

13.30 Uhr Prof. Dr. Werner Freitag, Münster:

Eröffnung

I. Einleitungssektion

13.45-14.30 Uhr
Prof. Dr. Gerd Schwerhoff, Dresden:
Stadt und Öffentlichkeit - Perspektiven der Forschung

14.30-15.15 Uhr
Prof. Dr. Rudolf Schlögl, Konstanz:
Stadt als Anwesenheitsgesellschaft

15.15-15.45 Uhr
Kaffeepause


II. Orte der Öffentlichkeit in der Stadt

Leitung: Prof. Dr. Wolfgang Kaiser Paris

15.45-16.30 Uhr
PD Dr. Ulrich Meier, Bielefeld:
Rathäuser

16.30-17.15 Uhr
PD Dr. Susanne Rau, Dresden:
Das Netz öffentlicher Orte in Lyon

20.00 Uhr
Öffentlicher Vortrag (F2, Fürstenberghaus)

PD Dr. Beat Kümin, Warwick:
Politik im Wirtshaus


Dienstag, 24. März 2009


III. Städtische Öffentlichkeit(en) und ihre Medien

Leitung: Dr. Karen Lambrecht, Freiberg/N

09.15-10.00 Uhr
Dr. André Krischer, Münster:
Ritual, Repräsentation und Schrift in Städten

10.00-10.45 Uhr
Prof. Dr. Dagmar Freist, Oldenburg:
Medien der Öffentlichkeit im frühneuzeitlichen London

10.45-11.15 Uhr
Kaffeepause

11.15-12.00 Uhr
Dr. Patrick Schmidt, Gießen
Zünfte

12.00-12.45 Uhr
Daniel Bellingradt, Berlin
Flugpublizistik im urbanen Raum der Frühen Neuzeit

12.45-14.15 Uhr
Mittagspause


IV. Stadt und überlokale bzw. universale Öffentlichkeit

Leitung: Prof. Dr. Michael North, Greifswald


14.15-15.00 Uhr
PD Dr. Holger Zaunstöck, Halle/S.:
Stadt und Öffentlichkeit

15.00-15.45 Uhr
PD Dr. Frank Möller, Greifswald
wird noch bekanntgegeben

15.45-16.15 Uhr
Kaffeepause

16.15-17.00 Uhr
Prof. Dr. Frédéric Barbier, Paris
Prof. Dr. Andreas Gestrich, London
Schlussstatements


Ende der Tagung





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 12 11:29:05 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Jan 2009 11:29:05 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/50
Message-ID: <496B2981.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 06.01.2009, 14:48


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-50 für den Zeitraum vom
15.12.2008 bis zum 20.12.2008 mit insgesamt 26 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-50&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 14 09:27:34 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Jan 2009 09:27:34 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAUS=5D_=22Preu=C3=9Fen_-_Aufbruch_in_den_Wes?=
=?utf-8?q?ten=22=2C_Luedenscheid=2C_01=2E02=2E-21=2E06=2E2009?=
Message-ID: <496DB006.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: Trox, Eckhard"
Datum: 08.01.2009, 21:49


AUSSTELLUNG

Ausstellung "Preußen - Aufbruch in den Westen" in Lüdenscheid
schon vor Eröffnung sehr gefragt

Die Vereinigung der Grafschaft Mark mit Brandenburg-Preußen
liegt 400 Jahre zurück. Am 1. Februar 2009 wird nach einer
Doppeleröffnung in Lüdenscheid und Altena im Rahmen des durch
den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen
geförderten Kooperationsprojektes "Wir sind Preußen. Die
preußischen Kerngebiete in NRW 1609 - 2009" (www.1609-nrw.de) ab
14.00 Uhr die Ausstellung "Preußen - Aufbruch in den Westen" für
die Öffentlichkeit zugänglich sein. Die Doppeleröffnung ist
zugleich die Auftaktveranstaltung für mehrere Ausstellungen, im
Laufe des Jahres in Altena, Lüdenscheid, Hamm, Blelefeld, Wesel
und Minden zu sehen sein werden.

Schon jetzt zeichnet sich in Lüdenscheid durch eine große Anzahl
gebuchter Führungen ein außergewöhnliches Publikumsinteresse ab.
Die Ausstellung wird bis zum 21. Juni 2009 zu sehen sein.

In Bildern und Dokumenten nationaler und internationaler
Leihgeber, durch Raumsinstallationen und Videos werden 400 Jahre
preußischer Geschichte lebendig. Dazu gehören die schwierigen
Jahrzehnte nach 1609, der Umschwung im 18. Jahrhundert genauso
wie der industrielle Aufbruch, der im 19. Jahrhundert der Region
durch die Entstehung des "märkischen Ruhrgebietes" ein neues
Gesicht gab. Nicht zuletzt Bismarck und Kaiser Wilhelm II.
veränderten das Gesicht Preußen-Deutschlands. Sie hinterließen
in der Grafschaft Mark geschichtliche Spuren. Nach dem Sturz der
Monarchie warf Preußen einen langen Schatten, der über
Hindenburg und den "Tag von Potsdam" in das "Dritte Reich"
führt.

Die Ausstellung erzählt nicht nur diese Geschichte, sondern
präsentiert auch deren Wahrnehmung. 1859 und 1909 wurden nämlich
bereits große Jubiläen gefeiert. Die Ausstellung führt deshalb
gezielt in das Jahr 2009: Sie eröffnet die Diskussion darüber,
was das preußische Erbe heute noch wert ist.

Im Vorfeld erregte besonderes Aufsehen, dass an
Originalschauplätzen ein Museumsfilm mit dem auf "royale Themen"
spezialisierten Rolf Seelmann-Eggebert produziert wurde.

Dieser Film führt in die Ausstellung ein.


INFO

Wesentliche Informationen für Besucherinnen und Besucher
zum Projekt, zum Programm und dem allgemeinen Rahmen
finden sich unter Lüdenscheid auf der Homepage:
URL: www.1609-nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 14 10:22:55 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Jan 2009 10:22:55 +0100
Subject: [WestG] [POS] Kommission fuer Mundart- und Namenforschung
Westfalens, wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: <496DBCFF.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Matthias Roß"
Datum: 08.01.2009, 15:20


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist in der
Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens in Münster
zum 15. März 2009 eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf 2 Jahre befristet.

Die Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens hat
die Aufgabe, die sprach- und literaturwissenschaftliche
Erforschung Westfalens durch Untersuchungen, Publikationen und
Sammlungen zu fördern. Zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben dient eine
Arbeits- und Forschungsstelle.

Aufgabengebiete:
- Mitarbeit am Westfälischen Wörterbuch
- Redaktionsarbeiten an den Publikationsreihen
- Betreuung der Bibliothek der Kommission
- Öffentlichkeitsarbeit

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Staatsexamen, Magister
oder Promotion) der Germanistik, möglichst mit Schwerpunkt
Sprache
- Grundkenntnisse der niederdeutschen Philologie
- Eigeninitiative, Flexibilität und Kooperationsbereitschaft

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den vielfältigen Aufgaben einer
wissenschaftlichen Forschungsstelle vertraut zu machen
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
1.082,57 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag


Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bei Rückfragen zum Aufgabengebiet steht Ihnen Herr Dr. R. Damme
(Tel.: 0251 83-32883) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennummer
02/09 bis zum 23.01.2009 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 15 10:16:04 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 15 Jan 2009 10:16:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bielefelder Historiker Daniel Siemens wird Mitglied
desJungen Kollegs
Message-ID: <496F0CE4.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "Pressestelle Universität Bielefeld"

Datum: 14.01.2009, 15:27


AKTUELL

Bielefelder Historiker Daniel Siemens wird Mitglied des Jungen Kollegs
der Nordrhein-westfälischen Akademie der Wissenschaften und Künste

Der Historiker Dr. Daniel Siemens von der Fakultät für
Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie der Universität
Bielefeld wurde heute (14.01.2009) zusammen mit zehn weiteren
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen
in das Junge Kolleg der Nordrhein-westfälischen Akademie der
Wissenschaften und Künste aufgenommen. Voraussetzung für die vierjährige
Mitgliedschaft im Jungen Kolleg sind neben der Promotion herausragende
wissenschaftliche Leistungen an einer Hochschule oder
Forschungseinrichtung in Nordrhein-Westfalen. Die Aufnahme in das Kolleg
gilt als hohe Auszeichnung für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Daniel Siemens (Jahrgang 1975) ist Akademischer Rat am Arbeitsbereich
"Geschichte moderner Gesellschaften" der Abteilung
Geschichtswissenschaft. Nach dem Studium der Fächer Geschichte, Neuere
Deutsche Literatur und Rechtswissenschaft in Potsdam, Montpellier und
der Freien Universität Berlin promovierte er 2006 an der Humboldt
Universität zu Berlin über die Gerichtsberichterstattung der 1920er
Jahre in Berlin, Paris und Chicago. Die von der Friedrich-Ebert-Stiftung
und dem Deutschen Historischen Institut in Washington D.C. geförderte
Arbeit erhielt im gleichen Jahr den Franz Steiner Preis für
transatlantische Geschichte. Siemens? Forschungsschwerpunkte sind die
vergleichende Medien-, Justiz- und Körpergeschichte sowie die Geschichte
der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus. Gegenwärtig arbeitet
er an einem Buch mit dem Arbeitstitel "Der Fall Horst Wessel. Tod und
Verklärung eines Nationalsozialisten", das Ende 2009 im Siedler-Verlag
erscheinen wird.

Mit dem Jungen Kolleg strebt die Nordrhein-Westfälische Akademie der
Wissenschaften und der Künste eine umfassende Förderung der
Spitzenforschung der Zukunft an. Das Kolleg wird von der Stiftung
Mercator gefördert. Seine Mitglieder erhalten ein Forschungsstipendium
in Höhe von 10.000 Euro pro Jahr und einen Zuschuss zur ergänzenden
Finanzierung eines mehrmonatigen Forschungsaufenthalts an einer
wissenschaftlichen Einrichtung im Ausland.


INFO

Dr. Daniel Siemens, Universität Bielefeld
Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie
Abteilung Geschichtswissenschaft
Tel. 0521 / 106-3020
Fax: 0521 / 106-2966
E-Mail: daniel.siemens at uni-bielefeld.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 15 12:22:27 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 15 Jan 2009 12:22:27 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Hedwig Schrulle, Verwaltung in Diktatur und Demokratie,
Paderborn 2008
Message-ID: <496F2A83.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "Thomas Küster"
Datum: 15.01.2009, 12:21


LITERATUR

Hedwig Schrulle
Verwaltung in Diktatur und Demokratie
Die Bezirksregierungen Münster und Minden/Detmold von 1930 bis 1960
2008, XII + 766 Seiten, Festeinband
? 64,-
ISBN 978-3-506-76593-2 Pick It!
= Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 60

(Eine Publikation des LWL-Instituts für westfälische
Regionalgeschichte, Münster)


In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlebte Deutschland drei
radikale Umbrüche der staatlichen Ordnung, auf die die öffentliche
Verwaltung einerseits mit außerordentlicher Beharrungskraft reagierte -
vor allem hinsichtlich ihrer Organisationsstrukturen und der sozialen
Rekrutierung ihres Personals -, andererseits mit flexibler Anpassung an
die jeweiligen neuen politischen Verhältnisse. Verwaltung bildet zwar
das Instrument zur Umsetzung der Politik und zur Entfaltung von
Herrschaft; im Verwaltungsvollzug folgt sie aber auch eigenen Regeln und
Interessen. Die Perspektive auf die Verwaltungstätigkeit in Demokratie
und Diktatur zielt auf das Handeln zwischen politischer Führung,
Beamtenschaft und behördlicher Klientel. Welche Funktionen waren den
behördlichen Apparaten im diktatorischen Machtstaat und im
demokratischen Staat zugedacht, in welchem Umfang kamen sie diesen nach
oder arbeiteten ihnen entgegen?

Diesen Fragen geht die vorliegende Studie am Beispiel der westfälischen
Bezirksregierungen Münster und Minden/Detmold für die Mittelinstanz der
staatlichen Behördenorganisation nach. Hedwig Schrulle rekonstruiert und
analysiert am Beispiel verschiedener Aufgabenfelder das konkrete
Verwaltungshandeln der Bezirksregierungen. Der komparatistische Ansatz
lässt Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Verwaltungstätigkeit und
damit die Grenzen eigenständiger Handlungsspielräume hervortreten. Die
Untersuchung zeigt auf, welchen Beitrag die westfälischen
Bezirksregierungen zur nationalsozialistischen Durchdringung der
Gesellschaft leisteten und in welchem Ausmaß sich diese nach dem
Zusammenbruch des NS-Regimes um eine personelle und ,ideelle?
Entnazifizierung bemühten.


Die Autorin:
Dr. Hedwig Schrulle, geb. 1963, studierte Pharmazie an der
Philipps-Universität Marburg. Tätigkeit als Apothekerin. Neben der
Berufsausübung nach 1995 Studium der Fächer Neuere und Neueste
Geschichte, Osteuropäische Geschichte und Englische Philologie an der
Universität Münster mit Abschluss Magister Artium. Promotion mit
vorliegender Arbeit 2006.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 14 09:46:56 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Jan 2009 09:46:56 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Huismann,
Frank (Bearb.): Die Stadt Lage und der ZweiteWeltkrieg. Die
Kriegschronik des Fritz Geise
Message-ID: <496DB490.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Robert Gahde"
Datum: 07.01.2009, 14:00


LITERATUR

Fritz Geises Kriegschronik
Eine Quelle zur Geschichte des Zweiten Weltkrieges

In der Reihe "Lippische Geschichtsquellen", die vom Lippischen
Heimatbund e.V. und dem Naturwissenschaftlichen und Historischen
Verein für das Land Lippe e.V. gemeinsam herausgegeben wird, ist
erstmals eine Quelle zur Zeitgeschichte erschienen. Der Lehrer
Fritz Geise führte in Lage/Lippe während des Zweiten Weltkrieges
Tagebuch. Er sammelte außerdem Feldpostbriefe, Todesanzeigen,
Zeitungsartikel und ähnliches und verarbeitete diese Materialien
in seinen Aufzeichnungen. Diese "Kriegschronik", wie er sie
selbst nannte, wuchs bis 1945 im Manuskript auf annähernd 1.000
Seiten an.

Der ehemalige DDP-Politiker Geise besaß ein distanziertes
Verhältnis zum nationalsozialistischen Regime. Er war jedoch
auch kein offener Regimegegner. Er kann daher als typischer
Vertreter der damals älteren Generation gelten, "patriotisch"
gesinnt, aber nicht im eigentlichen Sinne
"nationalsozialistisch". Seine Aufzeichnungen zeigen in aller
Klarheit verbreitete politische Ansichten, Weltmachtsehnsüchte
oder auch gängige rassistische Vorstellungen. Daneben erlaubt es
die "Kriegschronik", die wirtschaftlichen und sozialen
Auswirkungen des Krieges am Einzelfall der lippischen Kleinstadt
nachzuvollziehen.

Der Quellenwert der "Kriegschronik" wird zum Einen durch die
vielen eingearbeiteten Feldpostbriefe und zum Anderen durch die
von Geise geführten Interviews mit Soldaten auf Heimaturlaub
deutlich erhöht. Nur selten kann man so klar erkennen, wie sich
staatliche Propaganda und Wahrnehmung der Soldaten in den
Vorstellungen der Menschen ergänzten und vermischten. Die
tagebuchartige Abfassung der Quelle erlaubt es außerdem, die
dazugehörigen Brüche unmittelbar wahrzunehmen.

Geises Werk ist lang und hier und da auch langatmig, wer sich
jedoch in den Text vertieft, der erfährt viel über Stimmungen,
Hoffnungen und Ängste der Menschen in Lage und Umgebung. Durch
die vielen eingearbeiteten Briefe von Soldaten und Gespräche mit
Heimaturlaubern, erfährt der Leser außerdem so manches über die
Stimmungen an den verschiedenen Fronten. Nicht zuletzt
beantwortet die "Kriegschronik" die immer wieder gestellten
Fragen, was man unter den Bedingungen der NS-Diktatur wissen
konnte und worüber geredet wurde.

Den Kriegsverlauf schildert der 1871 geborene Fritz Geise so,
wie ihn wohl viele Deutsche erlebt haben, euphorisch ob der
Siege am Anfang, geschockt und ängstlich gegen Ende des Krieges.
Breiten Raum nehmen die vielen Bombenangriffe ein, die Geise
durch Verwandte und Bekannte aus den Großstädten eindrücklich
geschildert werden. Im Februar 1945 schließlich erlebt Fritz
Geise den Bombenangriff auf Lage, den schwersten Angriff in
Lippe während des gesamten Krieges. Das Leben in der Stadt wird
überhaupt von den vielen Luftalarmen mitgeprägt, aber auch die
Versorgungsengpässe, die Aufnahme von Flüchtlingen und der
Einsatz von Zwangsarbeitern beschäftigen Geise. Alles in allem
liegt hier eine Quelle vor, die viel zu berichten hat, und
manche Einsicht bereit hält.

INFO

Der Band kostet im Buchhandel 25,- Euro

Frank Huismann (Bearb.) unter Mitarbeit von Barbara Deppe, Hans
Jacobs und Christina Pohl: Die Stadt Lage und der Zweite
Weltkrieg. Die Kriegschronik des Fritz Geise. Detmold 2008
(Lippische Geschichtsquellen, Band 26). ISBN
978-3-923384-17-4 Pick It! .





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 14 09:54:57 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Jan 2009 09:54:57 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Ravensberger Blaetter, 2/2008
Message-ID: <496DB671.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 01.01.2009, 17:20


SERVICE: TOC

Ravensberger Blätter
Organ des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensber e.V.
Zweites Heft 2008

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=62


Thema: Jüdisches Leben und jüdische Schicksale

I. Beiträge

S. 1-11
Schenk, Tobias
Von der Spree an die Donau
Der "Porcellaineexportationszwang" und das Judenporzellan des
Jacob Schiff aus Bielefeld

S. 12-20
Böcker, Klaus
Knallgas bewegt die Welt
Eine Science-Fiction-Story des "Bielefelders" Georg Rothgießer
von 1905

S. 21-41
Rath, Jochen
Das Bielefelder Standesamt als rassenideologisches
Verfolgungsinstrument
Die Beischreibung jüdischer Zwangsvornamen seit 1938

S. 42-57

Minninger, Monika
Vor 70 Jahren: Irrfahrt mit tragischen Folgen
St. Louis-Passagiere aus Ostwestfalen und Lippe


II. Buchbesprechungen und Buchanzeigen

S. 58-62
Altenberend, Johannes / Schröder, Wolfgang (Hg.):
DEO ET LITERIS: Schule mit Geschichte - Schule mit der Zeit.
Festschrift zum 450-jährigen Jubiläum des Ratsgymnasiums
Bielefeld (Büschenfeld)

S. 62f.
Hoffmann, Daniel
Lebensspuren meines Vaters.
Eine Rekonstruktion aus dem Holocaust (Wittler)

S. 64
Quaschny, Rico
Stadtführer Bad Oeynhausen.
Stadtgeschichte - Streifzüge - Stadtteile (Sunderbrink)

S. 65-67
III. Namen, Notizen, Termine


INFO

Kontakt:
Dr. Johannes Altenberend
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: info at hv-ravensberg.de
URL: www.hv-ravensberg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 14 10:04:25 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Jan 2009 10:04:25 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Wiemann, Heinz (Hg.): Geschichte der Doerfer Schlangen,
Kohlstaedt, Oesterholz und Haustenbeck, Band 1
Message-ID: <496DB8A9.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Robert Gahde"
Datum: 08.01.2009, 09:35


LITERATUR

In der Reihe der "Sonderveröffentlichungen des
Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land
Lippe e.V." erschien im Dezember der umfangreiche erste Band der
Ortschronik der Gemeinde Schlangen im Kreis Lippe. Das Werk hat
eine lange Vorgeschichte. Bereits 1952 hatte der damalige
Gemeindedirektor Hans Winter den Anstoß für die Erstellung einer
Gemeindechronik gegeben.

Die Initiative scheiterte allerdings daran, einen geeigneten
Bearbeiter zu finden. Im Jahr 2000 beauftragte dann der
Gemeinderat Heinz Wiemann mit der Herausgabe der Ortsgeschichte.
Wiemann konnte für das Werk eine Reihe renommierter
wissenschaftlicher Autorinnen und Autoren gewinnen. Was diese an
Material zusammengetragen haben, war allerdings derart
informativ und umfangreich, dass der ursprüngliche angedachte
Rahmen des Buches schnell gesprengt war.

In Band 1 sind acht Kapitel von der Vor- und Frühgeschichte über
das Mittelalter bis hin zu Wissenswertem über die
Kirchengemeinden, das Schulwesen und das jüdische Leben in
Schlangen zusammengefasst. Mit umfangreicher Sachkenntnis und
großem Engagement haben die Autorinnen und Autoren die
Geschichte der Dörfer Schlangen, Kohlstädt, Oesterholz und
Haustenbeck erarbeitet und in ihrer Vielfalt dargestellt.

Von den Anfängen bis zum Zusammenschluss der Gemeinden Schlangen,
Kohlstädt und Oesterholz-Haustenbeck im Jahr 1970 bietet die
Publikation eine Fülle von Informationen zur Orts- und
Regionalgeschichte. Die mit zahlreichen Abbildungen
ausgestatteten Bände bringen Historie auf eindrucksvolle Weise
nahe. Ein zweiter Band mit weiteren 20 Kapiteln soll im Jahr
2010 erscheinen.


Inhalt

S. 7
Geleitwort

S. 8
Vorwort

S. 12
Treude, Elke / Zelle, Michael Zelle
Die Vor- und Frühgeschichte der Gemeinde Schlangen.
Historische und kulturelle Entwicklungen eines Landstrichs
zwischen Teutoburger Wald und Senne

S. 56
Meineke, Birgit
Die Entstehung der Ortsnamen Oesterholz, Kohlstädt,
Schlangen und Haustenbeck

S. 94
Huismann, Frank
Schlangen, Kohlstädt und Oesterholz im Mittelalter

S. 124
Wehlt, Hans-Peter
Aus der Geschichte der Kirchengemeinden Schlangen und Haustenbeck

S. 240
Stiewe, Heinrich
Kirche, Pfarrhaus und Schule.
Zur Geschichte der kirchlichen Gebäude in Schlangen
und Haustenbeck

S. 286
Faassen, Dina van
"Es muß mehr Leben in die Schule kommen.-
Das Schulwesen in Schlangen, Kohlstädt, Oesterholz
und Haustenbeck
bis zum Ende der Weimarer Republik

S. 322
Faassen, Dina van
Die jüdische Gemeinde Schlangen-Haustenbeck

S. 348
Hennigs, Annette
Schlangen - Das Dorf an der Grenze

S. 370
Autorinnen und Autoren


INFO

Heinz Wiemann (Hg.): Geschichte der Dörfer Schlangen, Kohlstädt,
Oesterholz und Haustenbeck, Band 1.
Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte 2008, 372 S.
mit zahlr. Abb.
(Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und
Historischen Vereins für das Land Lippe, 83)
ISBN 978-3-89534-793-1 Pick It!
Preis: 24,00 Euro

Kontakt:
Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für
das Land Lippe e.V.
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
E-Mail: info at nhv-lippe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 14 10:20:44 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Jan 2009 10:20:44 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Dokumentation zur Ausstellung der
staedtischenDenkmalbehoerde erschienen
Message-ID: <496DBC7C.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 12.01.2009, 10:05


LITERATUR

Blick in 30 Jahre Denkmalpflege, Stadtgestaltung und Archäologie
Dokumentation zur Ausstellung der städtischen Denkmalbehörde
erschienen

Für Memoiren ist es zum 30. Geburtstag sicher etwas zu früh,
aber einen bildreichen Einblick in die Vielfalt ihrer Arbeit
wollte die städtische Denkmalbehörde zu ihrem Jubiläum dann doch
geben: Im Herbst 2008 präsentierte sie Höhepunkte und
Hintergründe aus Münsters Denkmalpflege, Stadtgestaltung und
Archäologie in einer Ausstellung. Jetzt liegt auch die daraus
entstandene Dokumentation "Denkmal Heute - Denkmal Morgen" vor.

Nach einer sachkundigen Einführung zum Umgang mit historischen
Bauten und zu den zukünftigen Herausforderungen an die
städtischen Fachleuten und ihre zahlreichen engagierten
Kooperationspartner sind es vor allem die vielen Beispiele, die
Lust zum Lesen der fast 60 Seiten machen.

Karten und Pläne, Detailaufnahmen und Luftbilder, Grabungsfunde
und historische Fotos erzählen von der vielseitigen Arbeit. Sie
gewähren einen Blick in den Arbeitsalltag von Denkmalpflegern,
Archäologen und Handwerkern in Münster. Sie stellen altbekannte
Denkmäler ebenso vor wie häufig unterschätzte Zeitzeugen.

Was macht ein Denkmal überhaupt zum Denkmal? Wie viel Aufwand
steckt in einer Restaurierung? Woher weiß man, wie etwas früher
mal aussah? Und was verrät der Boden den Archäologen über
vergangene Zeiten? Wie lassen sich Alt und Neu im Stadtbild
kombinieren? Anschauliche Antworten liefert die neue Broschüre.
Nicht nur für Münsteraner eine abwechslungsreiche Lektüre. Sie
ist in der Münster-Information im Stadthaus 1 und bei der
Denkmalbehörde im Stadthaus 3 am Albersloher Weg 33
erhältlich.





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jan 16 12:05:44 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 16 Jan 2009 12:05:44 +0100
Subject: [WestG] [TV/R] WDR-Fernsehen: Von Schloss zu Schloss im
Muensterland, 21.01.2009
Message-ID: <49707818.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "Lernzeit"
Datum: 15.01.2009, 18:107


TV / RADIO

Bilderbuch Deutschland
14.15 - 15 Uhr, WDR Fernsehen
Mittwoch, 21.01.2009

Von Schloss zu Schloss im Münsterland

Als stattliche Sitze wurden sie geschaffen, Schutz mussten sie bieten,
Besitz und Wohlstand sollten sie zeigen, mit Architektur und Ausstattung
ihre Bewohner verwöhnen: Die über hundert noch erhaltenen Schlösser des
Münsterlandes.

Unterwegs von Schloss zu Schloss mit dem Rad auf abwechslungsreichen
Wegen der Schlösserroute werden einige der außergewöhnlichsten Schlösser
vorgestellt: Die Wasserburg Vischering in Lüdinghausen etwa zählt zu den
besterhaltenen mittelalterlichen Ringmantelburgen überhaupt. Die
weitläufigen Wälder und Parkanlagen rund um Schloss Westerwinkel bei
Ascheberg werden durchstreift und auf Burg Hülshoff wird dem Wirken der
großen deutschen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff nachgespürt.

Kein anderer Baumeister hinterließ im Nordwesten Deutschlands so
eindrucksvolle Schlossarchitektur wie Johann Conrad Schlaun: Vom
schönsten und bekanntesten Gräftenhof im Münsterland, Haus Rüschhaus,
bis hin zum "Westfälischen Versailles", dem überaus beeindruckenden
Schloss Nordkirchen mit symmetrischer Parkanlage und eigener, prachtvoll
ausgestatteter Schlosskapelle.

Stimmungsvolle Eindrücke vom Wegesrand der Fahrradtour erzählen von der
reichen Kulturlandschaft des Münsterlandes.

Film von Jens Hamann
Erstsendung ARD/WDR: 16.10.2005





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jan 16 12:09:11 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 16 Jan 2009 12:09:11 +0100
Subject: [WestG] [TV/R] WDR-Fernsehen: Wie (beinahe) das Bier aus
Dortmundverschwand, 23.01.2009
Message-ID: <497078E7.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "Lernzeit"
Datum: 15.01.2009, 18:17


TV / RADIO

Dokumentation
20.15 - 21 Uhr, WDR Fernsehen
23.01.2009

Wie (beinahe) das Bier aus Dortmund verschwand
Wie X nach Y kam (Teil 4)

Wiederholung:
26. Januar, ab 14.15 Uhr (WDR Fernsehen)

Dass es ausgerechnet in Dortmund kein Bier geben soll, klingt wie ein
seltsamer Scherz. Aber es geht um Dortmunder Bier, um Bier aus
Dortmunder Brauereien - und das gäbe es tatsächlich beinahe nicht mehr!


Dortmund war über Jahrhunderte eine Bier-Weltstadt - weit über die
Region hinaus bekannt und berühmt sogar schon zu Zeiten der Hanse. Doch
vom traditionellen Dreiklang des Industriezeitalters "Kohle-Stahl-Bier"
ist wenig übrig geblieben. Als letzter "Klang" verstummte die
Brauerei-Tradition der Stadt. Die THIER-Brauerei in der In-nenstadt von
Dortmund: ausgeräumt, seit 15 Jahren verriegelt und vernagelt. Das
berühmte Hochhaus der DORTMUNDER UNION mit dem markanten U auf der
Spitze: eingerüstet, es soll zu einem Kultur-Zentrum umgebaut werden.
Die Gebäude der traditionsreichen KRONEN- BRAUEREI an der Märkischen
Straße: halb verfallen - ein Einkaufszentrum soll hier entstehen.

Als Dortmund noch Biermetropole war, gab es hier zum Beispiel
protestantisches Bier (UNION), katholisches Bier (THIER) und
Arbeiter-Bier (HANSA). Oder Bier, das man nur am Sonntag trank (KRONEN).
Und jedes Bier, jede Marke hatte einen unverwechselbaren Geschmack. Mit
Bier verbanden sich nicht nur Produktionsstätten und Arbeitsplätze,
sondern eine ganze Kultur, soziale Netze, gefördertes Vereinswesen,
Mäzenatentum, eine 500jährige Geschichte - und vor allem:
Identifikation. Das meiste davon ist zwischen 1980 und 2006 mit dem Ende
der Bierproduktion, mit Fusionen, Spekulatio-nen und Verkäufen
verschwunden. Man kann in Dortmund auch heute noch alle tradi-tionellen
Biermarken trinken: UNION, HANSA, KRONEN, THIER und DAB. Aber sie alle -
mit Ausnahme des zwischenzeitlich ganz verschwundenen und nun wieder
aufgelegten DORTMUNDER BERGMANN-Bieres (DBB) - kommen aus der
modernisierten DAB-Brauerei im Norden Dortmunds, hinter der die Gruppe
RADEBERGER bzw. der OETKER-KONZERN steht.

Angehörige der ehemaligen Dortmunder Bier-Dynastien,
Wirtschaftsexperten und Bierliebhaber erzählen die bewegte Geschichte
eines wirtschaftlichen und sozialen Wandels.

Ein Film von Bernhard Pfletschinger
Redaktion: Beate Schlanstein






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jan 16 11:01:07 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 16 Jan 2009 11:01:07 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Oelde-Stromberg=3A_Die_=22wilde=22_we?=
=?utf-8?q?stf=C3=A4lische_Geschicht=2C_23=2E01=2E2009?=
Message-ID: <497068F3.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "Dirk Bogdanski"
Datum: 16.01.2009, 09:51


AKTUELL

Die "wilde" westfälische Geschichte in geistreicher Inszenierung

Stefan Keims kühne Historienrevue mit dem Titel "Der Wilde Westen" wird
am
23. Januar 2009 auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg vom
Ensemble der Lichtburg Wetter dargeboten - mit skurrilen Charakteren,
Bänkelsang und einer gehörigen Portion Humor. Beginn: 19.30 Uhr.

Vermittlung regionaler Geschichte kann unverkrampft,
gewitzt und lehrreich zugleich sein. Das beweist der Autor,
Schauspieler und
Journalist Stefan Keim mit seinem Stück "Der Wilde Westen", das am 23.
Januar 2008 um 19.30 Uhr im Museum für Westfälische Literatur in
Oelde-Stromberg auf dem Programm steht. Große und kleine
Theaterbegeisterte
sind eingeladen, sich mit der neunköpfigen Truppe der Lichtburg Wetter
auf
eine kurzweilige Zeitreise durch die südwestfälische Vergangenheit zu
begeben und sagenhafte wie historische Lichtgestalten der Region
hautnah zu
erleben.

Zu den "eisenharten" südwestfälischen Persönlichkeiten, um die sich
das
Theaterspektakel rankt, zählen der mythische Schmied Wieland und sein
legendäres Schwert Mimung, der mittelalterliche Graf von der Mark,
Widersacher des Erzbischofs von Köln, der abenteuerliche Johann Moritz
von
Nassau-Siegen (genannt "Der Brasilianer"), der flämische, ebenfalls aus
dem
westfälischen Siegen stammende Maler Peter Paul Rubens sowie die
berühmteste
deutsche Kochbuchautorin Henriette Davidis. Die Vereinigung solch
bedeutsamer Figuren mit gemeinsamer geografischer, aber ganz
unterschiedlicher zeitlicher Herkunft verleiht dieser geistreichen
Inszenierung ihren speziellen Reiz. In lebendigen Marktplatzszenen
stellen
die Schauspieler die historischen Ereignisse nach - aufgepeppt mit
origineller Kostümierung und satirischen Anspielungen auf die
Gegenwart. An
Stelle eines Moderators tritt ein Bänkelsänger auf, der das
Bühnengeschehen
augenzwinkernd kommentiert und das Publikum liebevoll durch die sechs
Bilder
geleitet und in die Handlung einbindet.

Der Autor Stefan Keim steht wie kein zweiter für einen intelligenten,
pointensicheren Humor. Unvergessen ist sein legendärer Auftritt mit
seinem
Heinz-Erhardt-Programm 2007, bei dem der Schauspieler und Moderator
als
anarchisch kalauernder Wortwitzakrobat der Wirtschaftswunderzeit vom
Nottbecker Publikum gefeiert wurde.

"Der Wilde Westen" wird gefördert vom Ministerpräsidenten des Landes
Nordrhein-Westfalen und der LWL-Kulturstiftung Westfalen-Lippe.


INFO

Karten gibt es beim Die Glocke-Kartenservice (Tel.: 02522-73300),
Forum
Oelde (Tel.: 02522-72800) und im Kulturgut Haus Nottbeck (Tel.:
02529-945590).

Platzkategorie A: VVK 14,00 EUR / 12,00 EUR (zzgl. VVK-Gebühr)
AK 16,00 EUR / 14,00 EUR
Platzkategorie B: VVK 12,00 EUR / 10,00 EUR (zzgl. VVk-Gebühr)
AK 14,00 EUR / 12,00 EUR

Kulturgut Haus Nottbeck - Museum für Westfälische Literatur
Dirk Bogdanski, M.A.
- Kulturmanager -
Landrat-Predeick-Allee 1
59302 Oelde-Stromberg
Tel.: 02529-945592
Fax: 02529-945591
bogdanski at kulturgut-nottbeck.de
http://www.kulturgut-nottbeck.de







From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 19 10:35:04 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 Jan 2009 10:35:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Beginn der Menschwerdung: Archaeologe Prof. Dr.
KarlNarr gestorben
Message-ID: <49745757.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 16.01.2009, 14:03


AKTUELL

Beginn der Menschwerdung

Archäologe Prof. Dr. Karl Narr gestorben

Der Archäologe Prof. Dr. Karl Josef Narr, Emeritus der Abteilung
für Ur- und Frühgeschichte der WWU MÜnster, ist am 12. Januar
2009 im Alter von 88 Jahren verstorben.

Karl Josef Narr wurde am 9. Juni 1921 in Düsseldorf geboren. Von
1946 bis 1950 studierte er an der Universität Bonn Vor- und
Frühgeschichte, Ethnologie, Geologie, Klassische Archäologie,
Universal- und Wirtschaftsgeschichte sowie Philosophie. 1950
schloss er sein Studium mit der Promotion ab. Seine Dissertation
über das frühe Jungpaläolithikum ist bis heute ein Standardwerk.

Von 1953 bis 1959 war Narr an der Universität Göttingen als
wissenschaftlicher Assistent tätig und habilitierte sich dort
1959 mit der Arbeit "Studien zur älteren und mittleren Steinzeit
der Niederen Lande". 1965 wurde er auf das Ordinariat für Ur-
und Frühgeschichte an der Universität Münster berufen, das er
bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1986 innehatte.

In seiner über zwanzigjährige Lehrtätigkeit wurden zahlreiche
Studierende zur Promotion geführt. Von 1974 bis 1977 war er
Dekan des damaligen Fachbereichs 14 "Alte und Außereuropäische
Sprachen und Kulturen". Als Mitdirektor des Institutes für
Frühmittelalterforschung legte er den Grundstein für die
Entwicklung dieses Forschungsschwerpunktes an der Universität
Münster.

Zentrale Schwerpunkte seiner stets fachübergreifenden
Forschungen waren die für die Menschwerdung entscheidenden
frühen Abschnitte der Menschheitsgeschichte. Sie mündeten ein in
zahlreiche Monographien und Aufsätze sowie in einem zweibändigen
"Handbuch der Urgeschichte".

Karl Josef Narr genoss über die Universität hinaus hohes
Ansehen. So war er Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie
der Wissenschaften, ordentliches Mitglied des Deutschen
Archäologischen Instituts, langjähriger Vorsitzender des Nord-
und Nordwestdeutschen Verbandes für Altertumsforschung und
Fachgutachter vieler Förderungseinrichtungen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 19 10:38:50 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 Jan 2009 10:38:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Komm mit nach damals" - Fluesterfuehrung
imHeimatmuseum, Lippstadt, 06.02.2009
Message-ID: <4974583A.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 15.01.2009, 16:08


AKTUELL

"Komm mit nach damals" -
Flüsterführung im Heimatmuseum

Im Rahmen des museumspädagogischen Programms "Komm mit nach
damals" sind noch Plätze für die letzte "Flüsterführung" dieses
Winters im Heimatmuseum am Freitag, 6. Februar, von 17.00 bis
18.00 Uhr, frei. Die nächsten Führungen starten wieder im
November.

Bei diesem neuen Angebot können die kleinen Museumsbesucher im
Alter von sechs bis zwölf Jahren im Dunkeln auf Entdeckungsreise
gehen. Eine Taschenlampe ist mitzubringen. Es gilt sich zeitnah
anzumelden, um einen der begehrten Plätze zu bekommen. Bei dem
Termin am 6. Februar handelt es sich um ein offenes Angebot. Die
Teilnahmegebühr beträgt 3,50 Euro. Anmeldungen unter Tel.
02941/980-259. Selbstverständlich werden nach Terminabsprache
auch Gruppenanmeldungen entgegengenommen.


INFO

Heimatmuseum
Rathausstr. 13
59555 Lippstadt
Tel.: 02941/980-259
Fax: 02941/980-257
E-Mail: heimatmuseum at stadt-lippstadt.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 19 10:44:37 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 Jan 2009 10:44:37 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Notstand der Demokratie, Gelsenkirchen,
28.01.2009
Message-ID: <49745994.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 15.01.2009, 07:53
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Notstand der Demokratie
Der Protest gegen die Notstandsgesetze und die Frage nach der
NS-Vergangenheit
Vortrag von Boris Spernol, Gelsenkirchen,
mit anschließender Diskussion

Mittwoch, 28. Januar 2009, 19.30 Uhr


"Notstand der Demokratie" - das war das Schlagwort, unter dem
sich Studenten, Gewerkschafter, Wissenschaftler und Künstler in
den 1960er Jahren zu einer breiten Protestbwegung sammelten. Die
Bundesregierung hatte bereits seit Mitte der fünfziger Jahre in
mehreren Anläufen die Einfügung der Notstandsgesetze ins
Grundgesetz vorbereitet, ehe es im Mai 1968 zu ihrer
Verabschiedung kam.

Düstere Prognosen ernstzunehmender Intellektueller sahen die
Demokratie in Deutschland vor einem Ende, ihr Protest stand für
das verbreitete Unbehagen an einer unheilsamen Vorsorge, das
sich nicht auf die "68" reduzieren lässt. Die pessimistischen
bis apokalyptischen Zukunftserwartungen, die eine kritische
Öffentlichkeit mit einer Verabschiedung der Gesetzespläne
verband, speisten sich vor allem aus persönlichen Erfahrungen
und Verarbeitungen der NS-Zeit. Der Protest verdeutlicht, in
welchem Maße die Debatte um die Notstandsgesetze gerade auch
als eine Nachgeschichte des Nationalsozialismus zu interpretieren
ist.


INFO

Veranstaltungsort:
Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus"
Cranger Straße 323
45891 Gelsenkirchen
URL: http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/index_startseite_de.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 20 10:04:14 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Jan 2009 10:04:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Historisches Pergament aus dem Jahre 1371 zurueck
inLemgo
Message-ID: <4975A19D.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Karl-Heinz Mense"
Datum: 20.01.09 08:41


AKTUELL

Historisches Pergament aus dem Jahre 1371 zurück in Lemgo
Bielefelder Oberbürgermeister überreicht Urkunde

Am Montag fand im Süsterhaus, dem Sitz des Lemgoer Stadtarchivs,
ein Besuch des Oberbürgermeisters der Stadt Bielefeld, Eberhard
David, statt. Grund des Empfangs durch Lemgos Bürgermeister Dr.
Reiner Austermann war die Übergabe einer mehr als 600 Jahre
alten Urkunde an das Lemgoer Stadtarchiv.

Im Rahmen von Forschungsarbeiten des Bielefelder Professors Dr.
Seelbach im Bielefelder Stadtarchiv fiel dort eine Urkunde aus
dem Jahre 1371 auf. Recherchen des Archivleiters Dr. Jochen Rath
ergaben, dass es sich um eine Urkunde über ein Rechtsgeschäft
der Grafen zu Sternberg und der Hansestadt Lemgo handelte.
Zwischen ihm und seiner Lemgoer Kollegin Dr. Anikó Szabó bestand
schnell Einigkeit, dass diese Urkunde besser in die historischen
Lemgoer Bestände passt.

Dieser Vorschlag fand auch die Zustimmung des Bielefelder
Stadtoberhauptes, der am Montag die Urkunde persönlich seinem
Lemgoer Kollegen Dr. Austermann im Lemgoer Stadtarchiv
überreichte. Im Rahmen des Treffens erläuterte Dr. Rath wie die
Urkunde dem Bielefelder Archiv vor über 100 Jahren zugegangen
ist und legte dar, dass es sich um ein Dokument über einen
Kredit der Hansestadt Lemgo an die Grafen zu Sternberg handelt.

Dr. Szabo ging auf den Inhalt der Urkunde ein. Sie dokumentiere,
wie die Stadt zur Sicherung ihres politischen und
wirtschaftlichen Einflusses im Mittelalter vielfältige
Beziehungen zu ihren Nachbarn unterhielt. Ihr wirtschaftliches
Potential war beachtlich, so dass sie ihren Einfluss als
Kreditgeber weiter festigen konnte. Die nun wieder aufgefundene
Sternberger Urkunde von 1371 sei dafür ein Nachweis.

Lemgo hatte den Grafen von Sternberg in der zweiten Hälfte des
14. Jahrhunderts einen Kredit von 300 Mark Pfennigen geliehen.
Für die damalige Zeit eine nicht unbeträchtliche Summe: Dies
entsprach seinerzeit ungefähr dem Gegenwert von etwa 1.200
Schweinen. Im Gegenzug sicherten die Grafen der Stadt in der
Urkunde vom 17. März 1371 bis zur Rückzahlung des Kredits
verschiedene Rechte zu.

Zunächst sollte kein Lemgoer Bürger im Territorium der Grafen
gerichtlich oder außergerichtlich belangt werden. Alle
Streitfälle, in die Lemgoer Bürger verwickelt waren, sollten
vielmehr vor dem Ratsgericht in Lemgo verhandelt werden.
Außerdem waren alle Lemgoer Bürger in der Herrschaft der Grafen
vom Wegegeld und anderen Abgaben befreit und hatten das Recht,
ihr Vieh dort beim Durchtrieb mit Wasser und Weide zu versorgen.
Sollte doch einmal ein Bürger durch die Grafen oder deren
Amtleute zu Schaden kommen, wurde ihm Schadenersatz zugesichert.

Dr. Szabo: "Die Urkunde von 1371 ist ein bedeutendes Dokument
zur Geschichte der Alten Hansestadt Lemgo während ihrer
Blütezeit innerhalb des hansischen Verbundes im späten
Mittelalter. Lemgo war damals die größte und bedeutendste Stadt
der Grafschaft Lippe, die sich mit anderen Herrschaftsträgern
politisch und ökonomisch klug vernetzte.

Die rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen der Bürger,
insbesondere der Lemgoer Kaufleute, sollten durch Verträge und
Abkommen mit den benachbarten Herrschaften unterstützt und
abgesichert werden". Sie bedankte sich bei Herrn Dr. Rath für
seine außerordentliche Kooperationsbereitschaft, der die
Herkunft der Urkunde aus Lemgo respektiere und durch die
Übergabe auch würdigte.

Oberbürgermeister David machte deutlich, dass dieses für die
Geschichte Lemgos bedeutende Dokument auch als Zeichen für eine
gute Nachbarschaft zwischen Lemgo und Bielefeld, besser im
Lemgoer Stadtarchiv aufbewahrt werde.

Bürgermeister Dr. Reiner Austermann dankte seinem Kollegen für
die Überlassung dieser historischen Urkunde und überreichte ihm
als kleines Zeichen des Dankes eine Flasche Lemgoer Hansetrunk.
Mit einem Schmunzeln auf den Lippen meinte Dr. Austermann
anschließend: "Der Rechtsnachfolger der Grafen zu Sternberg ist
der Landesverband Lippe. Ihr gehört auch die Burg Sternberg.

Eine Bestätigung der Rückzahlung des Kredites liegt uns bisher
nicht vor. Ich werde demnächst das Gespräch mit dem
Landesverbandsvorsteher führen, ggfs. bekommen wir ja noch den
Gegenwert von 1.200 Schweinen aus dem Jahre 1371 mit Zinsen und
Zinseszins vom Landesverband Lippe erstattet. Dies würde dem
städtischen Haushalt gut tun.


INFO

Alte Hansestadt Lemgo
Leiter des Büros des Verwaltungsvorstandes/ Pressesprecher
Rathaus
Am Markt 1
32657 Lemgo
Tel.: 05261-213208
Fax. 05261-213490
Email: k.-h.mense at lemgo.de
URL: www.lemgo.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 20 10:07:54 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Jan 2009 10:07:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Podiumsdiskussion: Vom Gedaechtnis des Ruhrgebiets,
Bochum, 23.01.2009
Message-ID: <4975A27A.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 20.01.2009, 07:57
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Podiumsdiskussion: Vom Gedächtnis des Ruhrgebiets.
Bewahren gut bestückte Stadt- und Konzernarchive ein
Gedächtnis der Gesamtregion?

Freitag, 23. Januar 2009, 18.00 Uhr

Die Gedächtnisspeicher im Ruhrgebiet sind vielschichtig mit
zahlreichen Stadtarchiven auf der einen Seite, den Wirtschafts-
und Unternehmensarchiven auf der anderen Seite. Aber wer pflegt
das Gedächtnis der Region? Und welche Institutionen sind dazu
berufen, das Ruhrgebiet in seiner Gesamtheit zu repräsentieren?

Um mehr "Vom Gedächtnis des Ruhrgebiets" zu erfahren, laden
Regionalverband Ruhr (RVR) und die Stiftung Bibliothek des
Ruhrgebiets zu einer Diskussion am 23. Januar 2009 ein.

Auf dem Podium diskutieren: Professor Dr. Ulrich Borsdorf,
Direktor des Ruhrmuseums; Heinz-Dieter Klink, Direktor des
Regionalverbandes Ruhr (RVR); Professor Dr. Norbert Lammert,
Präsident des Deutschen Bundestages; Dr. Christoph Zöpel,
Staatsminister a.D. Die Moderation übernimmt Dr. Dieter Nellen
(RVR).


INFO

Anmeldungen der Öffentlichkeit sind erbeten unter:
Tel.: 0234/32-23332 oder E-Mail: juergen.mittag at rub.de

Veranstaltungsort:
Lesesaal im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstr. 17-19
44789 Bochum
URL: www.ruhr-uni-bochum.de/isb/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 20 10:12:14 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Jan 2009 10:12:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Muenstersche Studierende erkunden
InternationalenStrafgerichtshof in Den Haag
Message-ID: <4975A37E.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 19.01.2009, 14:40


AKTUELL

Geschichte und Gegenwart
Münstersche Studierende erkunden Internationalen
Strafgerichtshof in Den Haag

Rund 60 Studierende des Historischen Seminars der Universität
Münster erkundeten im Rahmen des von Prof. Dr. Franz-Werner
Kersting veranstalteten Kurses "Von Nürnberg nach Den Haag:
Kriegsverbrechen und Völkerstrafrecht im 20. Jahrhundert" den
Internationalen Strafgerichtshof im niederländischen Den Haag.

"Der Besuch des authentischen Ortes verspricht ein besonderes
Erlebnis und verbindet die Theorie mit der Praxis", so Prof.
Kersting zu den Beweggründen der gemeinsamen Exkursion. Im
Wintersemester hatte sich der Kurs an ausgewählten Beispielen
vom Ersten Weltkrieg bis zu den jüngeren Kriegen in Afrika und
im früheren Jugoslawien mit der Geschichte von Kriegsverbrechen
und Völkermord und ihrer (möglichen) strafrechtlichen Verfolgung
und Ahndung beschäftigt.

Der Besuch des 1998 gegründeten ständigen Internationalen
Strafgerichtshofs und des Ad hoc-Strafgerichtshofs für das
ehemalige Jugoslawien bot jetzt eine doppelte Veranschaulichung
und Vertiefung des Themas. Zum einen konnten die Studierenden
des Fachs Geschichte an zwei laufenden Prozessverfahren
unmittelbar teinehmen: dem Prozess gegen den ehemaligen
Präsidenten Liberias, Charles G. Taylor, der insbesondere der
Rekrutierung von Kindersoldaten beschuldigt wird, sowie dem
Verfahren gegen Ante Gotovina und andere ehemalige kroatische
Miltitärs, die wegen systematischer Verfolgungen, Deportationen
und Tötungen im Zuge der kroatischen "Operation Storm" von 1995
gegen die mehrheitlich autonome serbische Region der Krajina
angeklagt sind.

Zum anderen lernten die Studierenden mit beiden Gerichtshöfen
zugleich auch ein interessantes mögliches Arbeitsfeld für
angehende Historikerinnen und Historiker kennen. So traf die
Gruppe am Internationalen Strafgerichtshof mit dem deutschen
Historiker Dr. Markus Eikel zusammen, der dort seit viereinhalb
Jahren für die Anklagebehörde als "Investigator" arbeitet und
viel Spannendes über seinen Beruf als ermittelnder Historiker
erzählen konnte. Gleiches galt für den packenden Vortrag des
amerikanischen Historikers und Ermittlers Boris Tomljanovich.
Zusammen mit den beiden Juristen Volker Nerlich und Hans Bevers
nahmen sich die Historiker ausreichend Zeit für die Beantwortung
der vielen Fragen aus dem Kreis der Studierenden.

Nach dem zweitägigen Kurztrip stand für die Studierenden aus
Münster fest: "Eine sehr spannende und abwechslungsreiche
Exkursion, die das Interesse für ein Praktikum am
Internationalen Strafgerichtshof nachhaltig geweckt hat!"





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 20 10:41:58 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Jan 2009 10:41:58 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Lippische Mitteilungen, Band 77 (2008)
Message-ID: <4975AA75.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Bettina Joergens"
Datum: 15.01.2009, 15:55


SERVICE: TOC

Lippische Mitteilungen
Band 77 (2008)
"Mythos Varusschlacht"
ISSN: 0342-0876


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=66



Serena is determined to learn the truth about the past,
without realising that the past, like the future, can only be
imagined. Cees Nooteboom, Roter Regen,
Frankfurt/M. 2207, 105.

Im Jahresband 2008 werden wissenschaftliche Beiträge aus der
Archäologie, Geschichts-, Theater- und Musikwissenschaft zum
Forschungsstand der Frühgeschichte, zu "Arminio auf der
Opernbühne", der Festkultur am Hermannsdenkmal, zum
"Germanenkult" in der lippischen Heimatkunde im 20. Jahrhundert
und zu dem am Detmolder Landestheater geplanten Aufführung des
Nibelungenrings im Jahr 2009 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ergänzend zu diesen historischen Perspektiven werden aktuelle
Bezüge zu den Aktivitäten und Diskursen im "Varusjahr"
hergestellt: Elke Treude erläutert das Ausstellungskonzept des
Lippischen Landesmuseums unter dem Titel "Mythos Varusschlacht".
Monika Goedecke und Klaus Schafmeister vom Hermannbüro
reflektieren in den Lippischen Mitteilungen das für 2009
geplante internationale Kulturprogramm und bringen somit Hermann
in eine europäische Dimension. Außerdem geht der Journalist und
Redakteur Thorsten Engelhardt der Frage nach, warum ein Ereignis
im Jahre 9 nach Christus heute eine Nachricht sein kann, und wie
die Themen "Varus", "Varusschlacht" und "Hermann" in den
aktuellen Medien aufgegriffen, gedeutet und mit aktuellen Fragen
verknüpft werden.

Die Lippischen Mitteilungen bieten also unter dem Titel "Mythos
Varusschlacht" einen multiperspektivischen, interdisziplinären
und epochenübergreifenden Blick auf das diesjährige
Schwerpunktthema.

Darüber hinaus werden wissenschaftliche Untersuchungen zur
lippischen Münzgeschichte, zur Reichspogromnacht in
Ostwestfalen-Lippe, zur Errichtung eines Sondergerichts in
Detmold während der NS-Zeit und zu den lippischen Punktationen
veröffentlicht. In dem diesjährigen naturwissenschaftlichen
Beitrag stellen Rainer Springhorn und Dorothee Suray das neu zu
eröffnende Naturkundehaus des Lippischen Landesmuseums Detmold
vor.

Mit einem Diskussionsbeitrag zu einem aktuellen,
landeskundlichen Thema warten Günther Bockwinkel und Helmut
Diekmann auf: die Errichtung eines Nationalparks in Lippe.


Inhalt

S. 11
Editorial

Mythos "Varusschlacht"

S. 13-21
Zelle, Michael
Überlegungen zum Grabtumulus für die Gefallenen der Varusschlacht

S. 23-35
Herring, Beate
Römer und Germanen in Ostwestfalen-Lippe.
Ein Forschungsprojekt am Lippischen Landesmuseum Detmold

S. 37-71
Hüls, Rudolf
Der Arminio des Antonio Salvi:
ein barocker Bestseller auf dem Markt für Opernlibretti

S. 73-80
Fink, Hanns-Peter
Irritationen wegen einer Inschrift für das Hermannsdenkmal,
die niemals angebracht worden ist

S. 83-103
Schlichting, Maike
Festkultur am Hermannsdenkmal

S. 105-128
Halle, Uta
Auf der Suche nach den Germanen.
Germanenforschung im Teutoburger Wald in der ersten
Hälfte des 20. Jahrhunderts

S. 131-147
Katzschmann, Christian / Metzger, Kay
Siegfried unterm Hermann. "Der Ring der Nibelungen"
von Richard Wagner am Landestheater Detmold zum Varusjahr 2009

S. 149-159
Heuer, Caren
Hermannsschlachten. Eine Tagung der LWL-Literaturkommission
für Westfalen-Lippe und der Westfälischen Wilhelms-Universität
Münster vom 26.-29.06.2008

S. 161-185
Engelhardt, Thorsten
Arminius widerlegt das postmythische Zeitalter.
Anmerkungen zur Strahlkraft einer 2000 Jahre alten Nachricht

S. 187-199
Treude, Elke
"IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht".
Ein Ausstellungsprojekt des Lippischen Landesmuseums
Detmold im Jahre 2009

S. 201-205
Goedecke, Monika / Schafmeister, Klaus
Die lippischen Beiträge zum Varusjahr 2009:
Ausstellung, Mythos und Internationales Kulturprogramm
Hermann 2009


Weitere Historische Beiträge

S. 207-221
Schwede, Arnold
Die "Inquisition" gegen den lippischen Münzmeister
Johann Hoffman 1680

S. 223-235
Kistenich, Johannes
9.11.1938 - Reichspogromnacht in Ostwestfalen-Lippe

S. 237-245
Lüking, Lars
"Beabsichtigter Strafantrag: Todesstrafe."
Das Sondergericht Detmold 1943-1945

S. 247-260
Niebuhr, Hermann
60 Jahre Lippe in Nordrhein-Westfalen - 60 Jahre Punktationen


Naturwissenschaftliche Beiträge

S. 287
Springhorn, Rainer / Suray, Dorothee
Eine Arche Noah im Teutoburger Wald.
Das Lippische Landesmuseum Detmold bereitet sich auf
seinen 175. Geburtstag vor


Diskussionsforum

S. 289-297
Bockwinkel, Günter / Diekmann, Helmut
Ein Nationalpark in Lippe!


S. 299-332
Buchbesprechungen,

S. 299
Biermann, Friedhelm, Der Weserraum im hohen und späten
Mittelalter. Adelsherrschaften zwischen welfischer Hausmacht und
geistlichen Territorien. 2007. (U. Meier)

S. 303
Brack, Claudia, Burkardt, Johannes, Günther, Wolfgang und
Murken, Jens (Hg.), Kirchenarchiv mit Zukunft. Festschrift für
Bernd Hey zum 65. Geburtstag. 2007. (J. Scheffler)

S. 304
Fischer, Annette: Stadtführer Detmold. Ein Wegweiser durch
Geschichte, Kultur und Landschaft. 2007. (R. Gahde)

S. 305
Gladen, Albin u.a. (Hg.): Hollandgänger im Spiegel der
Geschichte evangelischer Geistlicher. Quellen zur saisonalen
Arbeitswanderung. 2007. (J. Scheffler)

S. 307
Kaspar, Fred (Red.): Gräflicher Park Bad Driburg.
1782 - Tradition und Moderne - 2007. 2007. (A. Fischer)

S. 309
Lüsebrink, Hans-Jürgen (Hg.), Das Europa der Aufklärung
und die außereuropäische koloniale Welt. 2006. (B. Schmincke)

S. 312
Meier, Burkhard und Stefan Wiesekopsieker (Hg.):
Lippe 1908 - 2008. Beiträge zu Geschichte und Gegenwart
der Heimatpflege. 2008. (S. Meyer)

S. 314
Meyer, Franz (Hg.): Bad Salzuflen. Epochen der
Stadtgeschichte. 2007. (E. Möller)

S. 323
Motadel, David: Adler auf der "Hitlerhöhe".
Die Entstehung der Adlerwarte Berlebeck zur Zeit des
Nationalsozialismus. 2008. (D. Mellies)

S. 324
Neuser, Wilhelm (Hg.): Die Gesamtsynode in Dortmund
im Jahr 1840. 2004. (W. Bender)

S. 325
Prieur, Jutta (Hg.): Lippe und Livland. Mittelalterliche
Herrschaftsbildung im Zeichen der Rose. 2008. (C. Becker)

S. 328
Wolfgang Schanz (Bearb.), Silixer Ahnenbuch.
1998. (A. Fischer)

S. 328
Schanz, Wolfgang: Silixen. Die Geschichte des Dorfes
bis 1806. 2006. (A. Fischer)

S. 329
Schmitt, Michael und Patrick Schubert (Bearb.):
Westfalia Picta X. Lippe. 2007. (J. Scheffler)

S. 331
Wagner, Alexander: Orgeln in Lippe. 2008. (F. Flamme)


Vereinsnachrichten

S. 335-340
Gahde, Robert
Vereinschronik

S. 341
Verzeichnis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

S. 342-343
Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und
Historischen Vereins für das Land Lippe e.V.

S. 344
Lippische Geschichtsquellen


INFO

Kontakt:
Dr. Bettina Joergens
Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das
Land Lippe e.V.
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-112
Fax: 95231/766-114
E-Mail: info at nhv-lippe.de
URL: www.nhv-lippe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 20 11:14:26 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Jan 2009 11:14:26 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Muenster gedenkt der Nazi-Opfer, Muenster, 27.01.2009
Message-ID: <4975B211.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 20.01.2009, 10:32


AKTUELL

Münster gedenkt der Nazi-Opfer

Am Dienstag, 27. Januar, gedenkt Münster der Opfer des
Nationalsozialismus. Die Stadt, die Arbeitsgemeinschaft
Christlicher Kirchen und die Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit laden an diesem Tag um 16.30
Uhr zu einer Kranzniederlegung am Zwinger ein.

Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann legt dort am Gedenkstein
für die Stadt einen Kranz nieder. In der Zeit des
Nationalsozialismus nutzte die Gestapo den ehemaligen
Festungsturm als Haft- und Hinrichtungsstätte. Mit der Skulptur
"Das gegenläufige Konzert" von Rebecca Horn wurde das Denkmal
1987 zugleich zum Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus.
Der Kranzniederlegung schließt sich um 17 Uhr in der
Apostelkirche ein Ökumenischer Gottesdienst an.

Die Stadt flaggt am bundesweiten Gedenktag am Stadtweinhaus und
den städtischen Dienst- und Schulgebäuden mit den Fahnen von
Bund, Land und Stadt auf halbmast.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 21 10:42:02 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Jan 2009 10:42:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Von Bautzen,
Stasi und Mauerbau: Zeitzeugen erklaerenSchuelern die
DDR-Geschichte
Message-ID: <4976FBF9.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Josef König"
Datum: 20.01.2009, 14:39


AKTUELL

Von Bautzen, Stasi und Mauerbau
Zeitzeugen erklären Schülern die DDR-Geschichte

RUB-Projekt in Kooperation mit der VOS NRW zur Aufarbeitung
einer Diktatur


Walter Ulbricht, der erste Bundeskanzler?
17. Juni 1953 - Tag des Mauerbaus?
Zuchthaus Bautzen: nie gehört!

Mutmaßungen, Irrtümer und Achselzucken sind nicht selten, wenn
man junge Menschen in Nordrhein-Westfalen zur DDR-Geschichte
befragt. In einem neuen Projekt unter Federführung des Instituts
für Deutschlandforschung (IDF) der Ruhr-Universität Bochum soll
sich das ändern.

Gemeinsam mit der Vereinigung der Opfer des Stalinismus e. V.
(VOS) initiiert das IDF Zeitzeugengespräche an Schulen zur
DDR-Geschichte. Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren
und startet am 27. Januar an der Bochumer Hildegardis-Schule; es
wird von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in
Berlin und der Landeszentrale für politische Bildung NRW
gefördert.


Widerstand und Hafterfahrungen

Nach einer Vorphase mit Zeitzeugengesprächen in Düsseldorf
beginnt das Projekt an der Bochumer Hildegardis-Schule
(Klinikstr. 1, 44791 Bochum). Am Dienstag, 27.1., 13.15 Uhr
berichtet Dieter Rother aus Essen in einem Geschichtskurs der
Klasse 13 von seinen Erfahrungen in der DDR:

Es geht um jugendliche Resistenz und politischen Widerstand
gegen die SED und sowjetische Besatzungsmacht, Verhaftung,
Verurteilung vor einem sowjetischen Militärtribunal sowie
Hafterfahrungen unter anderem in Bautzen und Halle.
Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich willkommen;
um Voranmeldung wird gebeten (Dr. Frank Hoffmann, IDF, Tel.
0234/32-27863, idf at rub.de).


Ausweitung auf ganz NRW geplant

Bei einer empirischen Untersuchung zum DDR-Bild von Schülern
schnitt unser Bundesland schlecht ab: Knapp 90 Prozent der
befragten Schüler beklagten, über die DDR wenig oder gar nichts
zu wissen. Doch über die Hälfte von ihnen bekundet Interesse an
der zweiten deutschen Diktatur. "Ähnliches hören wir Dozenten
des Instituts für Deutschlandforschung in unseren
Ringvorlesungen und Seminaren seit langem", sagt Dr. Frank
Hoffmann vom IDF.

Natürlich seien vor allem die Schulen gefordert, die
Wissenslücken zu schließen, aber ihre Möglichkeiten sind
beschränkt angesichts von Schulzeitverkürzung und
Lehrplanstraffung. Das IDF unterstützt mit dem Projekt die
Schulen, um ein lebendiges und unverklärtes Geschichtsbild der
DDR zu vermitteln.

Langfristiges Ziel ist, die Zeitzeugengespräche bis Ende 2010
auf Schulen aus dem gesamten Bundesland auszuweiten. Für die
Schulen entstehen keine Kosten, sie können sich beim IDF zur
Teilnahme an dem Projekt anmelden.


Kein "Weichspülen" der DDR

Die Gesprächspartner der Schülerinnen und Schüler sind vor allem
ehemalige politische Häftlinge. Mit ihren Erfahrungsberichten
setzen sie dem "Weichspülen" der DDR, manch "(n)ostalgischen"
DDR-Bildern in Literatur, Medien und Politik etwas entgegen.
Aktuelle Forschungsergebnisse und Quellen, die das IDF für die
Schulen aufbereitet, ergänzen die Zeitzeugenberichte.


INFO

Dr. Frank Hoffmann
Institut für Deutschlandforschung der Ruhr-Universität Bochum
Tel. 0234/32-27863
E-Mail: idf at rub.de
URL: http://www.rub.de/deutschlandforschung/zeitzeugen

Detlev von Dechend
Gemeinschaft ehem. Politischer Häftlinge - (VOS)
Vereinigung der Opfer des Stalinismus e. V.
Oberlinstraße 51
40625 Düsseldorf
Tel. 0211/2381025
E-Mail: dvdechend at web.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 21 11:16:27 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Jan 2009 11:16:27 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kreisheimattag in Luedenscheid, 20.06.2009,
Luedenscheid
Message-ID: <4977040A.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 20.01.2009, 16:11


AKTUELL

Kreisheimattag in Lüdenscheid
Festvortrag und interessante Exkursionen

Der Heimatbund Märkischer Kreis lädt zum 20. Mal zu einem
Kreisheimattag ein. Er findet am Samstag, 20. Juni 2009, in
Lüdenscheid statt. Seit zwei Jahren haben die Vorstände des
Kreisheimatbundes sowie des Geschichts- und Heimatvereins
Lüdenscheid diesen Tag vorbereitet, so dass jetzt ein
attraktives und interessantes Programm auf die Gäste und
Besucher wartet. Lüdenscheid ist zum zweiten Mal Gastgeberin
eines Kreisheimattages. Der erste am 9. September 1978 war
eingebettet in den Rahmen der Märkischen Europatage '78 und
eines der herausragenden Ereignisse dieser Festtage.

In diesem Jahr steht der Kreisheimattag im Zeichen der
400-jährigen Zugehörigkeit der Grafschaft Mark zu Preußen. Die
Museen der Stadt Lüdenscheid laden wie auch die Museen Burg
Altena und andere Museen in Nordhrein-Westfalen aus diesem
Anlass zu großen Ausstellungen ein, in Lüdenscheid in der Zeit
vom 1. Februar bis 21. Juni 2009 unter dem Thema "Preußen -
Aufbruch in den Westen", in Altena vom 1. Februar bis 1. Juni
unter dem Thema: "Duell - der Streit um den Wiederaufbau der
Burg Altena".

Der Kreisheimattag am 20. Juni beginnt um 10.00 Uhr im
Kulturhaus. Den Festvortrag wird der Direktor des Geheimen
Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz, Prof. Dr. Jürgen
Kloosterhuis aus Berlin zum Thema: "Lüdenscheid aus Cöllner
Perspektive" halten. Anschließend wird ein Sketch des Ensembles
K "Von Kaiser Wilhelm zu Onkel Willi" die Besucher erfreuen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen stehen verschiedene
Exkursionen in die Stadt und ihre Umgebung an.

Die Teilnehmer können unter anderem wählen zwischen einem
historischen Stadtrundgang, einer Stadtrundfahrt, einer
naturkundlichen Wanderung zur freilebenden Heckrinderherde im
Naturschutzgebiet Stilleking, einer Vorstellung des
Studienzentrums Lüdenscheid, des Stadtarchivs und der
Stadtbücherei oder einem Spaziergang über den alten
evangelischen Friedhof - jeweils unter fachkundiger Führung. Um
17 Uhr führt die Schlussveranstaltung im Kulturhaus die
Teilnehmer des Kreisheimattages noch einmal zusammen.

Die Einladungen und Programme zum Kreisheimattag 2009 werden
Ende April/Anfang Mai verschickt. Infos, Kontakt und Anmeldung
beim Heimatbund Märkischer Kreis e.V., Geschäftsstelle:
Bismarckstraße 15, 58762 Altena.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 21 11:20:05 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Jan 2009 11:20:05 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Buchjuwelen. Bibliophile Kostbarkeiten
auswestfaelischen Bibliotheken", Selm, bis 15.02.2009
Message-ID: <497704E4.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Stadt Bottrop"
Datum: 21.01.2009, 08:20


AUSSTELLUNG

Auch Bottroper "Buchjuwelen" auf Schloss Cappenberg
Ausstellung in Selm zeigt bibliophile Kostbarkeiten

Schätze der ganz besonderen Art zeigt derzeit der Kreis Unna mit
der Ausstellung "Buchjuwelen" in Kooperation mit der
Universitäts- und Landesbibliothek der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster. Noch bis zum 15. Februar ist auf
Schloss Cappenberg in Selm die Ausstellung "Buchjuwelen.
Bibliophile Kostbarkeiten aus westfälischen Bibliotheken" zu
sehen, in der auch Bände aus der historischen Buchsammlung
Westerholt-Gysenberg des Bottroper Stadtarchivs ausgestellt
werden.

In der Präsentation sind etwa 100 bibliophile Prunkstücke aus
der Zeitspanne vom 16. bis zum 18. Jahrhundert zu sehen. Dazu
gehören philosophische Schriften, seltene Bibelausgaben und
wissenschaftliche Arbeiten aus 15 westfälischen Bibliotheken. Es
werden auch Bände vorgestellt, die sich durch ihr Alter, ihren
Erhaltungszustand und ihre Bedeutung für Wissenschaft und
Forschung sowie für die Region besonders hervorheben.

"Die älteren, wertvollen und schützenswerten Werke aus Adels-,
Kloster- und Schulbibliotheken in Arnsberg, Bottrop, Brilon,
Metelen, Münster, Recklinghausen, Senden, Werne und zahlreichen
anderen Orten zeichnen ein Bild von der kulturellen Vielfalt der
Region", so die Ausstellungsmacher. Das Bottroper Archiv hat für
die außergewöhnliche Ausstellung u. a. ein Werk mit Kommentaren
zur römischen Geschichte des Wiener Humanisten Wolfgang Lazius
aus dem Jahr 1551 sowie Prachtbände über die "Orientreise
"Seiner Majestät des Kaisers von Russland Nikolaus II als
Grossfürst-Tronfolger" 1880 - 1891, verfasst von dem russischen
Fürsten Esper E. Uchtomskij, ausgeliehen.

Die historische Buchsammlung im Bottroper Stadtarchiv umfasst
eine in NRW einmalige Sammlung von ca. 6.500 wertvollen Bänden
aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Es handelt sich in der
Hauptsache um juristische Bücher. Aber auch Alltagsliteratur,
Reisebeschreibungen und Romane sind dabei. Die zum Teil in
Pergament und Leder gebundenen Bände stehen der Öffentlichkeit
als Präsenzbestand zur Verfügung und werden immer wieder für
wissenschaftliche Forschungszwecke genutzt.

Begleitend zur Ausstellung auf Schloss Cappenberg ist ein
Katalog über die "Buchjuwelen in westfälischen Bibliotheken"
erschienen, in dem Stadtarchivarin Heike Biskup die "einst
verramschte, heute hoch geschätzte" Sammlung und die
Adelsfamilie Westerholt-Gysenberg beschreibt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 21 11:40:25 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Jan 2009 11:40:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Abendvortrag ueber die Grabungen am
DetmolderMarktplatz, Detmold, 26.01.2008
Message-ID: <497709A8.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Robert Gahde"
Datum: 21.01.2009, 08:07


AKTUELL

Abendvortrag über die Grabungen am Detmolder Marktplatz
Stadtgeschichte und 500 Jahre Bestattungskultur

Am Montag, 26. Januar, ist beim Naturwissenschaftlichen und
Historischen Verein für das Land Lippe e.V. diesmal ein Referent
mit einem Detmolder Thema zu Gast: Der Archäologe Andreas Nebe
spricht über die Grabungsergebnisse der Maßnahmen der
Bodendenkmalpflege im Vorfeld der Marktplatzerneuerung in den
Jahren 2007 und 2008.

Der Detmolder Marktplatz bildet seit der Stadtgründung Mitte des
13. Jahrhunderts nicht nur bezüglich seiner Lage den Mittelpunkt
der Stadt. Mit Rathaus, Markt sowie Kirche und Friedhof ist er
auch das politische, wirtschaftliche, kulturelle und religiöse
Zentrum des bürgerlichen Lebens. Durch die Jahrhunderte hinweg
wurde der Marktplatz mehrfach umgestaltet. Alte Gebäude und
Mauern wurden abgerissen, neue wurden errichtet, der ehemalige
Friedhof wurde geschlossen, eingeebnet und die Fläche dem
kleinen Marktplatz angegliedert. Unter dem Pflaster liegen auch
heute noch die Reste der mittelalterlichen Bauten und der
Bestattungen, die spätestens seit der Stadtgründung rund um die
Marktkirche auf dem Friedhof vorgenommen wurden. Der gesamte
Bereich ist daher als bedeutendes Archiv für die frühe
Stadtgeschichte Detmolds anzusehen und als Bodendenkmal
eingetragen.

Im Zuge der Baumaßnahmen zur Umgestaltung des Detmolder
Marktplatzes wurden Bodeneingriffe geplant, die von Seiten der
Bodendenkmalpflege - im Kreis Lippe wahrgenommen durch das
Lippische Landesmuseum Detmold - die Durchführung von
mehrmonatigen Ausgrabungen im Vorfeld erforderlich machten. Die
zu bearbeitenden Flächen befanden sich ausschließlich im Bereich
des ehemaligen Friedhofes. Die insgesamt 400 dokumentierten
Gräber bieten einen bislang im Kreis Lippe einzigartigen
Einblick in die Bestattungskultur des 13. bis 18. Jahrhunderts.
Einzelne Funde geben darüber hinaus neue Hinweise zur
Stadtgeschichte Detmolds. In Andreas Nebes Vortrag werden die
ersten Ergebnisse dieser Ausgrabungen präsentiert.

Der Vortrag beginnt am Montagabend um 19.30 Uhr im Landesarchiv
Nordrhein-Westfalen, Abteilung Ostwestfalen-Lippe, in der
Willi-Hofmann-Str. 2 in Detmold. Es wird kein Eintritt erhoben,
Interessierte sind herzlich willkommen.


INFO

Kontakt:
Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das Land
Lippe e.V.
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-0
E-Mail: info at nhv-lippe.de
URL: www.nhv-lippe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 22 10:55:29 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Jan 2009 10:55:29 +0100
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe02.12.2008-21.01.2009
Message-ID: <497850A0.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 22.01.2009, 09:46


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe

In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/



Nachrichten vom 21.01.2009

Neue Hoffnung auf DFB-Museum (17:05 Uhr) Köln ist wieder im
Rennen als zukünftiger Standort für das geplante
DFB-Fußballmuseum. Das bestätigte die Fraktionsvorsitzende der
Kölner Grünen, Barbara Moritz. Laut Moritz hat wegen der
Wirtschaftskrise ein Umdenken beim Deutschen Fußballbund
stattgefunden. Köln garantiere unter den Bewerbern die höchsten
Einnahmen, so Moritz. Mitte November hatte der DFB noch erklärt,
das Museum in Dortmund oder in Gelsenkirchen zu eröffnen.

Nachrichten vom 21.01.2009

Ehrenamtspreise verliehen (07:45 Uhr) Ministerpräsident Jürgen
Rüttgers hat in der Bundeskunsthalle in Bonn zum ersten Mal die
Ehrenamtspreise des Landes Nordrhein-Westfalen vergeben. Unter
den Preisträgern sind der Förderverein des Heimatmuseums Windeck,
der Fachwerkhäuser saniert hat - und eine Kölnerin, die
Nachwuchs- Wettbewerbe für DJs organisiert. Der Musikverein
Heddinghausen bei Nümbrecht erhielt den Preis für die
musikalische Förderung von 140 Jugendlichen. Der kulturelle
Ehrenamtspreis ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 21.01.2009

Gelsenkirchen: Ringen um Fußball-Museum (07:34 Uhr) Die
Industrie- und Handelskammer Westfalen Nord setzt sich für ein
nationales Fußball-Museum in Gelsenkirchen ein. Die Stadt sei
Bundeshauptstadt der Fußball-Fankultur, heißt es in einem Brief
an DFB-Chef Theo Zwanziger. Am Freitag könnte auf einer
DFB-Präsidiumssitzung die Entscheidung über das Museum fallen.
Unterdessen scheint neben Mitbewerber Dortmund auch Köln als
möglicher Standort wieder mit im Rennen zu sein

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 20.01.2009

Weniger Gäste im Freilichtmuseum (13:40 Uhr)

Das Hagener Freilichtmuseum hat unter dem verregneten Sommer
gelitten: Im letzten Jahr kamen 152.000 Gäste, das sind knapp
14.000 weniger als im Jahr zuvor. Gleichzeitig nahm die
Besucherzahl im Dortmunder Industriemuseum Zeche Zollern um rund
13.000 zu. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe als Betreiber
führt das auf die Veranstaltung "Extraschicht" und die
Dortmunder Museumsnacht zurück

Nachrichten aus OWL vom 20.01.2009

Mehr Besucher in LWL-Museen (09:21 Uhr) Im vergangenen Jahr
haben fast 350.000 Menschen die Museen des Landschaftsverbandes
(LWL) in der Region besichtigt. Das ist eine Zunahme um 10.000
gegenüber 2007. Mehr Zuspruch hatten vor allem Kloster Dalheim
und die Kaiserpfalz Paderborn. Beide Museen des LWL waren wieder
ganzjährig geöffnet. Einen Besucheranstieg von über 2.000 Gästen
hat die Glashütte Gernheim in Petershagen erlebt

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 20.01.2009

Bochum: Krimi-Preis für Linus Reichlin (07:29 Uhr) Der Deutsche
Krimi Preis geht in diesem Jahr an den Schweizer Schriftsteller
Linus Reichlin für sein Werk "Die Sehnsucht der Atome". Nach
Angaben des Bochumer Krimi Archivs wird die Auszeichnung in
diesem Jahr zum 25. Mal vergeben. Mit dem Preis werden Autoren
gewürdigt, die literarisch gekonnt und inhaltlich originell dem
Genre neue Impulse geben. Im internationalen Wettbewerb siegte
Richard Stark mit seinem Buch "Fragen Sie den Papagei".

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 19.01.2009

Ruhrgebiet: Entscheidung zu Fußballmuseum (12:09 Uhr) Das
Präsidium des Deutschen Fußballbundes (DFB) wird sich an diesem
Freitag mit dem Standort für das "Deutsche Fußballmuseum"
befassen. Zur Wahl stehen die Ruhrgebietsstädte Dortmund und
Gelsenkirchen. Eine Entscheidung könnte durchaus fallen. Sollte
Gelsenkirchen den Zuschlag erhalten will sie einen Standort in
der Nähe der Schalke-Arena kostenlos zur Verfügung stellen.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 13.01.2009

Herne: "Schuhtick für Frauen" (07:30 Uhr) Das Archäologie-Museum
in Herne bietet jetzt auch spezielle Führungen durch die derzeit
laufende Schuhausstellung. Unter dem Motto "Schuhtick für
Frauen" erfahren die Besucherinnen beispielsweise, welche Schuhe
Frauen im Mittelalter getragen und wieso die Schuhe von Marilyn
Monroe deren Hüftschwung verbessert haben. Die erste Führung
inklusive einer Schuhanprobe ist am kommenden Donnerstag. [Nach
oben]

Nachrichten aus dem Münsterland vom 12.01.2009

Archiv der Niederdeutschen Sprache (16:16 Uhr)
Sprachwissenschaftler der Universitäten Münster und Bielefeld
arbeiten derzeit an einem digitalen Textarchiv zur
Niederdeutschen Sprache. Die Internetseite wird tausende Texte
vom 9. bis zum 19. Jahrhundert bündeln und soll mit ersten
Einträgen in Kürze freigeschaltet werden. Das Projekt, das auf
sieben Jahre angelegt ist, wird von der Westfalen-Initiative und
dem Land NRW mit jährlich 70.000 Euro finanziert.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 10.01.2009

Lange Nacht im Landesmuseum (13:04 Uhr) Im Landesmuseum Münster
geht an diesem Samstag die Ausstellung ?Orte der Sehnsucht? zu
Ende. Insgesamt haben mehr als 90.000 Kunstinteressierte die
Ausstellung besucht. Sie zeigt 550 Werke berühmter Maler, unter
anderem von Albrecht Dürer und Emil Nolde. Zum Abschluss lädt
das Landesmuseum am Samstag abend zu einer langen Nacht ein: Von
19 bis 24 Uhr ist der Eintritt frei.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 09.01.2009

Stadtmuseum feiert Jubiläum (13:43 Uhr) Mit einem Festakt und
gleich fünf Ausstellungen feiert das Stadtmuseum Münster in
diesem Jahr sein dreißigjähriges Jubiläum. Gezeigt werden unter
anderem die bekannten textilen Westfalenstoffe von Hanne-Nüte
Kämmerer und Fotos zur Motorisierung in Münster in den 50er und
60er Jahren des 20. Jahrhunderts. Das Haus zählt zu den größten
stadthistorischen Museen in Deutschland.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 09.01.2009

Bochum: Neues Medizintechnikzentrum (12:50 Uhr) In Bochum hat
ein neues Medizintechnik-Zentrum seine Arbeit aufgenommen. In
den ehemaligen Räumen der Clinical House haben sich zwei neue
Unternehmen der Medizintechnik-Branche angesiedelt. Die Mathys
Orthopädie GmbH, eine Tochter des Schweizerischen
Implantatherstellers Mathys AG, hat von Bochum aus den Vertrieb
hochwertiger Orthopädieimplantate aufgenommen. Gemeinsam mit dem
Produzenten von Zahnimplantaten, Clinical House dental, werden
die über 6.000 Quadratmeter großen Räume neben dem Bergbaumuseum
zur Schulung und Fortbildung von Mitarbeitern und Medizinern
genutzt. Clinical House dental hatte sich 2007 vom
Mutterunternehmen abgekoppelt und wird ebenfalls von Bochum aus
deutschlandweit hochwertige Zahnimplantate vertreiben.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 07.01.2009

Islam-Institut zu Gaza-Konflikt (05:43 Uhr) Das Zentralinstitut
Islam-Archiv in Soest glaubt nicht an ein schnelle Lösung im
Gaza-Konflikt. Der Leiter des Archivs, Salim Abdullah sagte,
Frieden zwischen der Hamas und Israel sei Jahrzehnte nicht mehr
möglich. Ein Ende der Kämpfe könne nur ein hartes
internationales Durchgreifen bewirken, zum Beispiel indem
Geldzuflüsse gesperrt werden.

Niederländische Museen forschen nach NS-Raubkunst (10:50 Uhr)
Mehr als 400 Museen in den Niederlanden wollen ihre Bestände auf
Kunstwerke durchsuchen, die jüdischen Besitzern in der Nazi-Zeit
geraubt wurden.

Nach Angaben der Museumsvereinigung soll in den nächsten vier
Jahren ein vollständiger Katalog aller Objekte zusammengestellt
werden, an deren rechtmäßigem Erwerb Zweifel bestehen. Um wie
viele Kunstwerke es sich handeln könnte, sei völlig unklar. Bei
einer ähnlichen Suche in der staatlichen Niederländischen
Kunstsammlung wurde herausgefunden, dass 10 Prozent der
Kunstobjekte in der Nazi-Zeit enteignet oder zwangsverkauft
worden waren.

Nachrichten aus OWL vom 05.01.2009

Kunststiftung fördert die Region (10:36 Uhr) Die Kunststiftung
NRW wird in diesem Jahr ein Projekt in Ostwestfalen-Lippe
fördern. Die Ausstellung mit dem Titel "Mythos" im Lippischen
Landesmuseum in Detmold wird finanziell unterstützt. Sie gehört
zu rund 200 Projekten, für die die Landesstiftung insgesamt
sieben Mio. Euro ausgibt.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 05.01.2009

Bottrop: Jugendamt dreht im Ofenmuseum (10:23 Uhr) Das Bottroper
Jugendamt dreht heute im Ofenmuseum in Legden im Kreis Borken
Teile des Films "Der Zauberer von Oz". Vorlage ist der
Originalfilm von 1939 mit Judy Garland. Die Szenen werden ab
Februar im aktuellen Bottroper Musical-Projekt zu sehen sein.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 03.01.2009

Riesen-Kinderspielplatz, verbogene Eisenstangen und weitere
Veranstaltungstipps zum Wochenende (12:44 Uhr) Die Zentralhallen
im Hamm werden am Wochenende zum Riesen-Kinderspielplatz. Es
gibt Bauklötze und Rutschbahnen, Geschicklichkeitsspiele und
einen Fahrrad-Parcours. Ein Kinderkino zeigt Zeichentrick- und
Kurzfilme. In den Zentralhallen Hamm am Samstag und Sonntag von
11 bis 19 Uhr. - Die Shaolin-Mönche aus China: Jahrzehntelang
haben sie ihre Körper gestählt und können nun mit bloßer Hand
Eisenstangen verbiegen und Holzbretter zertrümmern. Eine tausend
Jahre alte Kunst. ?Die Rückkehr der Shaolin? heißt die rasante
Show in der Stadthalle Unna, am Sonntag um 15 Uhr30. - Die
Künste der Germanen sind das Thema im Gustav Lübke-Museum Hamm.
Die ?Capella Antiqua Bambergensis? spielt 1.000 Jahre alte Musik
auf historischen Instrumenten, am Samstag um 18 Uhr. Einen
Vortrag über das Wirtschaftswunderland Germanien vor 1.000
Jahren und früher ist hier am Sonntag zu hören, um 11.30 Uhr. -
Das ?Winterleuchten? im Westfalenpark Dortmund endet am Sonntag.
Bis dahin leuchten tausende bunter Lichter den Park, und
Märchenerzähler tragen Legenden aus aller Welt vor. Nur noch am
Samstag und Sonntag von 17 bis 22 Uhr.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 03.01.2009

Kulturelle Höhepunkte erwartet (09:57 Uhr) Das Münsterland
erwartet in diesem Jahr besonders viele Kultur-Veranstaltungen
mit überregionaler Bedeutung. Den Anfang macht schon am 9.
Januar das Internationale Jazzfestival in Münster. Daneben
stehen das Lyrikertreffen und das WDR-Musikfest in Münster auf
dem Programm. In Heek und Schöppingen feiern die
Landes-Musik-Akademie und das Künstlerdorf ihr 20jähriges
Bestehen. Auf besonders viele Gäste freut sich auch das
Römermuseum in Haltern. Es zeigt eine vielseitige Ausstellung zu
"2000 Jahre Varusschlacht".

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 02.01.2009

Hattingen: Publikumsmagnet Henrichshütte (15:47 Uhr) Der Leiter
der Hattinger Henrichshütte hat eine positive Bilanz des
vergangenen Jahres gezogen. Das Industriemuseum habe bei 200
Veranstaltungen mehr als 100.000 Besucher angezogen, ein Viertel
mehr als 2007, so Museumsdirektor Robert Laube. In diesem Jahr
feiert das Industriemuseum sein 20-jähriges Bestehen. Mit mehr
als drei Millionen Euro sollen der historische Teil der
Gebläsehalle sowie das Bessemer Stahlwerk saniert werden, um
dann auch für das Kulturhauptstadtjahr 2010 gewappnet zu sein.

Nachrichten aus OWL vom 02.01.2009

Paderborn feiert Meinwerk-Jahr (11:39 Uhr) Das Erzbistum
Paderborn hat das Jahr 2009 zum Meinwerk-Jahr erklärt. Mit
Konzerten und Vorträgen erinnert die katholische Kirche an
Bischof Meinwerk, der vor 1000 Jahren in Paderborn gewirkt hat.
Das Eröffnungskonzert ist am 9. Januar im Paderborner Dom.
Außerdem bereiten das Museum Kaiserpfalz und das Diözesanmuseum
eine große Ausstellung vor, die ab Oktober zu sehen ist.

Nachrichten aus OWL vom 29.12.2008

Rechte Szene in OWL-Museen (18:36 Uhr) Mehrere Museen in der
Region befürchten, dass sie im Varusjahr 2009 vermehrt zu
Pilgerstätten der Neonazi-Szene werden. Schon jetzt ziehen
Einrichtungen mit Nazi-Vergangenheit viele Besucher aus der
rechten Szene an. Dazu gehören das Kreismuseum Wewelsburg bei
Paderborn, das Widukindmuseum in Enger und das Freilichtmuseum
Oerlinghausen. Die Museen wollen jetzt ihre Mitarbeiter schulen.
Sie sollen Neonazis schon beim Verkauf der Eintrittskarte
erkennen und ihr demonstratives Auftreten verhindern.

Nachrichten aus OWL vom 22.12.2008

(12:25 Uhr) Die NRW-Stiftung unterstützt die Ausstellung zum
Varusjahr 2009 im Lippischen Landesmuseum in Detmold. Der
Stiftungs-Vorstand hat einen Zuschuss von rund 140000 Euro
bewilligt. Die Ausstellung wird im Mai von Bundeskanzlerin
Angela Merkel eröffnet.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 20.12.2008

Borusseum eröffnet (11:28 Uhr) Borussia Dortmund hat ein
Fußballmuseum. Das "Borusseum" wurde am Freitag offiziell
eröffnet. Zu den Gästen gehörten viele aktuelle und ehemalige
Spieler des Vereins. Das Museum befindet sich in der Nord-Ost
Ecke des Dortmunder Stadions. Finanziert haben es zum größten
Teil die Fans der Borussia. Bis zum 18. Januar kann das laut BVB
"schönste Fußball-Museum Deutschlands" nur in geführten Touren
besichtigt werden. Danach ist es täglich von 10 bis 18 Uhr
geöffnet. Neben Filmen, Trophäen und Trikots gibt es auch die
Gründungskneipe "Zum Wildschütz" als Nachbau zu sehen und
Karaoke mit BVB- Liedern zu hören.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 20.12.2008

Veranstaltungstipps zum Wochenende (11:21 Uhr) ?Zeit ist Geld?
heißt eine neue Ausstellung in Dortmund. Zum Thema ?Industrielle
Arbeitszeit und Zeiterfassung? zeigt das Industrie-Museum Zeche
Zollern 2/4 Kontroll-Uhren und Schichtpläne. Die Ausstellung
demonstriert, wie sich der Mensch den Industrie-Arbeitszeiten
unterwerfen musste und fragt, wie die Uhr heutzutage auch das
Freizeit-Verhalten bestimmt. Ausstellungseröffnung ist am
Sonntag um 11.00 Uhr.

Weihnachtsparty im Dortmunder Freizeitzentrum West: Die
französische Ska-Band ?Two Tone Club? trifft auf das legendäre
Berliner Boom Orchestra. Die outer space association aus Bochum
bereitet das heimische Publikum auf die Exoten vor - am Samstag
um 19.00 Uhr.

In der Hammer Pauluskirche singt der Ruhrkohle Chor
Weihnachtslieder, am Samstag um 16.00 Uhr, der Gospelchor ?The
Believers? singt Spirituals in der Herz-Jesu-Kirche in Hamm
Bockum-Hövel - ebenfalls Samstag um 18.00 Uhr, hier ist der
Eintritt frei.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 19.12.2008

Borusseum wird eröffnet (17:46 Uhr) Der Fußball-Bundesligist
Borussia Dortmund feiert heute sein 99-jähriges Bestehen und
eröffnet am Abend sein "Borusseum". Die Museumseröffnung im
Dortmunder Stadion ist der Auftakt zu den
100-Jahr-Feierlichkeiten im kommenden Jahr. Das Museum haben die
Fans der Dortmunder zum größten Teil selbst finanziert. Die
Geschichte von Borussia Dortmund wird auf rund 1000
Quadratmetern erzählt. Neben Filmen, Trophäen und Trikots gibt
es auch die Gründungskneipe "Zum Wildschütz" als Nachbau zu
sehen und Karaoke mit BVB- Liedern zu hören.

Nachrichten aus OWL vom 19.12.2008

Erzbistum erhält Urkunden zurück (11:18 Uhr) Das Erzbistum
Paderborn hat wertvolle Urkunden aus dem zehnten Jahrhundert
zurückerhalten. Die Stücke waren ein Jahr lang gereinigt und
restauriert worden. Es sind die ältesten Urkunden im
Erzbistums-Archiv, darunter eine Schrift von Kaiser Otto I. aus
dem Jahre 964.

Nachrichten aus OWL vom 19.12.2008

MARTa Herford gut besucht (09:23 Uhr) Das Museum MARTa in
Herford konnte in diesem Jahr wieder deutlich steigende
Besucherzahlen verzeichnen. Mit über 70.000 Gästen sei man sehr
zufrieden, sagte Geschäftsführerin Helga Franzen. Sie führt den
Besuchereinbruch des Vorjahres auf das Finanzdebakel zurück,
durch das das Haus in die Schlagzeilen geraten war. Nachdem das
Museum bewiesen habe, dass mit dem vorgegebenen Jahresbudget ein
gutes Ausstellungsprogramm geboten werden könne, seien die
Besucher nun zurückgekehrt.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 19.12.2008

Dortmunder Rat für Fußballmuseum (00:25 Uhr) Die Stadt Dortmund
bleibt im Rennen um den Standort für das geplante ?Deutsche
Fußballmuseum?. Der Rat beschloß gestern am späten Abend in
nichtöffentlicher Sitzung, dem Deutschen Fußball-Bund DFB
kostenlos ein Grundstück zur Verfügung zu stellen. Außerdem will
sich die Stadt an den Betriebskosten beteiligen, falls das
Museum wider Erwarten Verluste bringen sollte. Ende Januar will
der DFB entscheiden, ob Dortmund den Zuschlag erhält- oder der
letzte Mitbewerber, Gelsenkirchen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 17.12.2008

Stiftung für Landesmuseum (11:54 Uhr) In Münster hat sich eine
neue Kunststiftung zugunsten des Landesmuseums gegründet.
Private Geldgeber wollen damit den Ankauf einzelner Kunstwerke
und besondere Ausstellungen in dem Museum unterstützen.

Nachrichten aus OWL vom 17.12.2008

Keine neue Geschichtsschreibung (07:52 Uhr) Der Fund eines
Schlachtfeldes aus der Antike im Harz hat keine Auswirkungen auf
die Erkenntnisse über die Varusschlacht. Die Gefechte zwischen
Germanen und Römern hätten sich weit nach der Varusschlacht
abgespielt, so ein Sprecher des Lippischen Landesmuseums in
Detmold. Die Funde im Harz belegten aber, dass die Römer auch
Jahrhunderte nach der Schlacht im Teutoburger Wald noch in
Germanien gekämpft haben.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 15.12.2008

Große Pläne für Hamaland-Museum (11:38 Uhr) Der Kreis Borken
will das Hamaland-Museum in Vreden ausbauen. Die Fläche des
stark sanierungsbedürftigen Gebäudes soll mehr als verdoppelt
werden - auf fast 5.000 Quadratmeter. Dort sollen in Zukunft
neben dem Heimatkundemuseum auch Archive und ein
landeskundliches Institut untergebracht werden. Der Umbau soll
rund 13 Millionen Euro kosten.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 13.12.2008

Gladbeck: Schüler recherchieren Stolpersteine (12:25 Uhr) Mit
einem besonderen Projekt erinnern Gladbecker Schüler an Menschen,
die Opfer des Nationalsozialismus wurden. In Zusammenarbeit mit
einem Kölner Künstler wird Ende März für jeden Betroffenen ein
so genannter Stolperstein verlegt. Stolpersteine sind
Gedenksteine in Gehwegen. Die Schüler recherchieren die
Geschichte jedes einzelnen Gladbeckers, der Opfer der
Nationalsozialisten wurde. Sie suchen im Stadtarchiv nach
Informationen und befragen Zeitzeugen. Die Schüler wollen auch
Pate jedes einzelnen Stolpersteins sein, das heißt, sie sammeln
Geld, um sie zu bezahlen. Zudem erarbeiten sie eine Ausstellung
zum Leben in Gladbeck während der Nazi-Zeit. Insgesamt
beteiligen sich sieben Schulen an dem Projekt. Sie werden vom
?Gladbecker Bündnis für Courage? - ein Zusammenschluss aus
Gewerkschaften, Kirchen, Parteien und Flüchtlingshilfswerk -
unterstützt.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 13.12.2008

Avantgarde Ausstellung Ahlen (11:33 Uhr) Das Kunstmuseum in
Ahlen zeigt ab Sonntag mehr als einhundert Gemälde, Zeichnungen
und Photographien von Westfälischen Künstlern - darunter auch
Werke von Emil Schumacher und dem Ehepaar Becher. Die
Ausstellung dokumentiert das Schaffen der
Konrad-von-Soest-Preisträger in den vergangenen 50 Jahren. Der
Preis wird alle zwei Jahre vom Landschaftsverband
Westfalen-Lippe vergeben.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 12.12.2008

Teure Gebäude (16:34 Uhr) Der Stadt Münster laufen die Kosten
für ihre Gebäude davon. Allein für das kommende Jahr rechne man
mit Ausgaben u.a. für Schulen und Museen von weit über 30
Millionen Euro, so Finanzexperten der Stadt. Sie empfehlen, dass
sich die Stadt mittelfristig von einigen Immobilien trennt.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 12.12.2008

Bremer Kunst im Picasso-Museum (10:54 Uhr) Das Graphikmuseum
Pablo Picasso in Münster hat zehn Meisterwerke verschiedener
Künstler aus der Kunsthalle in Bremen erhalten. Darunter sind
auch drei Ölgemälde von Picasso. Das Graphikmuseum zeigt die
Ausstellung ab sofort dauerhaft für zwei Jahre, weil die
Kunsthalle in Bremen in dieser Zeit umgebaut wird. Insgesamt
schickt das Bremer Haus 200 Meisterwerke auf Reisen.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 12.12.2008

Gelsenkirchen: Stadt will Fußballmuseum (07:08 Uhr) Der Rat der
Stadt Gelsenkirchen hat sich in einer Resolution dafür
ausgesprochen, die Bewerbung um den Standort des Deutschen
Fußballmuseums beim DFB mit Nachdruck voranzutreiben. Im Fall
des Zuschlags werde der geplante Standort in der Nähe der
Schalke-Arena kostenlos zur Verfügung gestellt. Als Konkurrent
um den Standort ist nur noch Dortmund im Rennen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 10.12.2008

Museum erhält 200 Rohlfs-Werke (16:38 Uhr)

Hagen hat seit Mittwoch die umfangreichste Sammlung des Malers
Christian Rohlfs. Der Neffe und Nachlassverwalter des Hagener
Künstlers schenkt dem Karl-Ernst-Osthaus-Museum insgesamt 200
Werke. Damit besitzt das Hagener Museum jetzt 500 Gemälde und
Zeichungen des Expressionisten. Sie werden im kommenden August
in einer Sonderausstellung präsentiert, wenn das renovierte
Museum wiedereröffnet wird. Rohlfs verbrachte die letzten 37
Jahre seines Lebens in Hagen und lehrte dort auch an der
ehemaligen Folkwangschule.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 09.12.2008

Ruhrgebiet: Nachhaltige Kulturhauptstadt (12:47 Uhr)
Bundestagspräsident Norbert Lammert erwartet von der
europäischen Kulturhauptstadt 2010 im Ruhrgebiet eine
nachhaltige Wirkung über das Festivaljahr hinaus. Das
Hauptstadtjahr müsse Impulse liefern, sagte der Unionspolitiker
in Bochum. Dazu gehörten der Bau von Museen und Konzerthäusern
wie in Essen und Bochum.

Nachrichten aus OWL vom 06.12.2008

Wohnungslose im Museum MARTa (18:58 Uhr) Im Museum MARTa in
Herford hat am Samstag ein Tag der offenen Tür für Menschen ohne
Wohnung stattgefunden. Organisiert wurde die Veranstaltung von
obdachlosen Herfordern. Für alle 300 Teilnehmer gab es Mittags
im Museum eine warme Mahlzeit. Unter ihnen waren rund 100
Obdachlose. Das Motto der Veranstaltung lautete: "Unsere Welt
ist nicht eure Welt". Dabei diskutierten die Obachlosen mit
Vertretern von Politik und sozialen Einrichtungen. Bei der
Veranstaltung wollten sie zeigen, wie arme Menschen in unserer
Gesellschaft ausgegrenzt werden.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 06.12.2008

Herne: Archäologen stellen Schuhe aus (10:24 Uhr) Im Museum für
Archäologie in Herne öffnet Samstag die Ausstellung ?Schuhtick -
von kalten Füßen und heißen Sohlen?. Zu sehen sind unter anderem
Fellstiefel der Eiszeitjäger, Pumps von Marlene Dietrich und
Fußballschuhe von Jürgen Klinsmann. 400 Ausstellungsstücke
dokumentieren die Kulturgeschichte der Schuhe und erzählen
Geschichten. Ob praktisch, erotisch oder einfach nur
schick-?Schuhtick? zeigt die bunte Schuhpalette quer durch alle
Epochen: etwa die älteste Sandale Europas aus Rinde und Bast
gefertigt, 4900 Jahre alt. Sie diente Bauern in Süddeutschland
zum Schutz vor Nässe, Kälte und Verletzungen. Schuhe schmücken
aber auch die Füße und können Aufschluss darüber geben, wie und
wo der Mensch lebt. So liefen Sklaven der römischen Antike
Barfuß, und rote Schuhe standen für Macht und Reichtum.
?Schuhtick? präsentiert Geschichten und Geschichte über Schuhe-
verpackt in vier überdimensionale Schuhkartons. Außerdem können
Besucher sich auf einem Laufsteg probieren, etwa in so genannten
Schnabelschuhen aus dem Mittelalter und selbst Teil der
Ausstellung werden, wenn sie ihre eigenen Schuhgeschichten
erzählen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 05.12.2008

Fördermittel für Schiffshebewerk bewilligt (16:45 Uhr) Die
Bezirksregierung Münster hat 600.000 Euro für die weitere
Erschließung des Industriemuseums "Altes Schiffshebewerk
Henrichenburg" in Waltrop bewilligt. So soll ein Aufzug
eingebaut werden, der Rollstuhlfahrern den Besuch der Anlage
ermöglicht. Für Kinder kann jetzt ein Wasserspielplatz
eingerichtet werden, auf dem sie das Leben am Kanal nachspielen
können.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 03.12.2008

Sehnsucht-Ausstellung gefragt (10:48 Uhr) Im Landesmuseum in
Münster haben bereits mehr als 50.000 Menschen die Ausstellung
"Orte der Sehnsucht" besucht. Seit Ende September präsentiert
sie mehr als 500 Werke zum Thema "Künstler auf Reisen". Die
Bilder unter anderem von Rubens, Dürer und Gauguin sind noch bis
Mitte Januar zu sehen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 02.12.2008

Klee-Feininger-Ausstellung in Hamm (15:26 Uhr) Bilder der Maler
Paul Klee und Lyonel Feininger werden im kommenden Jahr in Hamm
ausgestellt. Von Ende Februar bis Ende Mai 2009 zeigt das
Gustav-Lübcke-Museum mehr als 80 Gemälde, Aquarelle und
Zeichnungen unter dem Titel "Malerfreunde am Bauhaus". Klee und
Feininger hatten in den 1920er Jahren gemeinsam am Bauhaus in
Weimar gearbeitet. Die Bilder für die Ausstellung in Hamm
stammen aus bedeutenden nationalen und internationalen privaten
und öffentlichen Sammlungen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 02.12.2008

Museumsschau zu Jung-Stilling (11:43 Uhr) Das Hilchenbacher
Stadtmuseum zeigt eine Ausstellung zu dem Wissenschaftler und
Schriftsteller Jung-Stilling. In der Museumsschau in der
Wilhelmsburg sind unter anderem Kupferstiche, Portraits,
Originalbriefe und Exponate aus seinem Leben zu sehen. Johann
Heinrich Jung-Stilling war 1740 im Ortsteil Grund geboren
worden. Im 18 Jahrhundert war er ein bekannter Arzt,
Wissenschaftler und Schriftsteller. Zu seinen Freunden gehörte
Johann Wolfgang von Goethe.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstrasse 38
Erbdrostenhof
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org
URL: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 22 10:58:57 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Jan 2009 10:58:57 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Hintz,
Alfred: "Ohne Meldung unbekannt verzogen".Schwerte unter der
NS-Herrschaft
Message-ID: <49785171.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Christian Loefke"
Datum: 20.01.2009, 15:18


LITERATUR

Band 2 der neuen Folge der Schriftenreihe des Roland
zu Dortmund e.V. erschienen:

Alfred Hintz
"Ohne Meldung unbekannt verzogen"
Schwerte unter der NS-Herrschaft
Norderstedt 2008, VII u. 259 S., zahlr. Abb.
ISBN 978-3-8370-7484-0 Pick It!


"Ohne Meldung unbekannt verzogen" - so nüchtern, bürokratisch,
funktional notierte es die Stadtverwaltung 1943 hinter den Namen
der Familie Spiegel in Schwerte, nachdem diese drei Tage zuvor
nach Auschwitz deportiert worden war.

Durch die über weite Strecken biographische Darstellung, durch
Erlebnisberichte von Zeitzeugen, durch Zitate der örtlichen
Presse und nicht zuletzt durch zahlreiche Fotos werden die
Schrecken der NS-Herrschaft aus ihrer Abstraktheit herausgelöst
und "vor Ort" anschaulicher und für die gegenwärtige Generation
lebendiger und nachvollziehbarer.

Der "Roland zu Dortmund" hat zusammen mit dem Autor Alfred Hintz
dieses Buch herausgegeben, um die Erinnerung an diese
grauenvollen zwölf Jahre des "Tausendjährigen Reiches" als
Mahnung und Warnung zu erhalten: Nie wieder!





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 22 11:04:48 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Jan 2009 11:04:48 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Radbod-Katastrophe von 1908,
Witten-Bommern, 28.01.2009
Message-ID: <497852CF.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.01.2009, 12:26


AKTUELL

Die Radbod-Katastrophe von 1908
Vortrag über Explosionsrisiko im LWL-Industriemuseum Zeche
Nachtigall

Über das Explosionsrisiko und Schutzmaßnahmen im industriellen
Steinkohlenbergbau berichtet Dr. Michael Farrenkopf vom
Deutschen Bergbau-Museum Bochum am Mittwoch, 28. Januar, im
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall. Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) lädt um 19 Uhr zu dem Vortrag in sein
Wittener Industriemuseum ein. Er findet statt im Rahmen des
umfangreichen Begleitprogramms zur Sonderausstellung
"Grubenunglück Radbod 1908. Die Aufzeichnungen des Einfahrers
Moritz Wilhelm", die noch bis zum 30. Juni in Witten zu sehen
ist. Ab 18 Uhr haben Besucher die Möglichkeit, die Ausstellung
bei freiem Eintritt zu besichtigen.

Aufgrund einer kombinierten Schlagwetter- und
Kohlenstaubexplosion kamen am 12. November 1908 auf der
Schachtanlage Radbod in Hamm 350 Bergleute zu Tode. Es war das
bis dahin folgenschwerste Explosionsunglück in der Geschichte
des deutschen Steinkohlenbergbaus. Der Vortrag behandelt die
sicherheitstechnischen und gesellschaftlichen Hintergründe der
Katastrophe und ordnet sie in die historische Entwicklung von
Explosionsrisiko und bergbaulichem Explosionsschutz ein.

Die Radbod-Katastrophe war für die Zeitgenossen ein Schock. Als
klar wurde, dass es keine Überlebenden mehr geben konnte, wurde
schon am frühen Abend des Unglückstages die Schließung und
Flutung des Bergwerks beschlossen. Es folgten insgesamt zwei
Jahre andauernde Aufräum- und Bergungsarbeiten, die das Unglück
präsent hielten und den Diskussionen um die Ursachen immer
wieder neue Nahrung gaben.

Die mit hoher Sachkompetenz durchgeführten Unfalluntersuchungen
ließen eine eindeutige Bestimmung des Explosionsauslösers nicht
zu, so dass die gerichtlichen Prozesse nicht zur Verurteilung
der Angeklagten aufgrund fahrlässigen Verhaltens führten. Aber
die Radbod-Katastrophe wirkte dennoch so tief, dass nachhaltige
Veränderungen im deutschen Steinkohlenbergbau einsetzten. Zum
Beispiel wurde die Schlagwetter- und Kohlenstaubforschung
intensiviert und eine Hauptstelle für das Grubenrettungswesen im
Ruhrbergbau eingerichtet. Mit der Novellierung des Berggesetzes
im Jahr 1909 wurden schließlich die seit langem geforderten
Sicherheitsmänner aus den Reihen der Arbeiterschaft eingeführt.

Zur Person
Dr. Michael Farrenkopf leitet das Montanhistorische
Dokumentationszentrum mit den Bereichen Bergbau-Archiv,
Bibliothek/Fotothek und Museale Sammlungen beim Deutschen
Bergbau-Museum Bochum. Als Forschungsleiter für die
Montangeschichte seit der Industrialisierung zählt die
historische Unfall- und Katastrophenforschung im Bergbau seit
längerem zu seinen Forschungsschwerpunkten.


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten-Bommern
Tel.: 02302 93664-0
Fax: 02302 93664-22
E-Mail: Zeche-Nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 23 10:21:19 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Jan 2009 10:21:19 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Kloetzer,
Ralf u.a.: Drubbel - Roggenmarkt - AlterFischmarkt. Haeuserbuch
der Stadt Muenster
Message-ID: <49799A1F.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 22.01.2009, 11:02


LITERATUR

Seit 700 Jahren Handel und Wandel:
Leben und arbeiten in Münsters Giebelhäusern

Häuserbuch: Drubbel - Roggenmarkt - Alter Fischmarkt
Band 20/3 der Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt
Münster / Umfangreiches Bildmaterial

Heute sind sie begehrte Immobilien in bester Lage, die schicke
Läden und elegante Wohnungen beherbergen. Die Giebelhäuser in
Münsters Altstadt bilden schon seit Jahrhunderten den Kern der
Handelsmetropole und Hansestadt. Was genau dort in der
Vergangenheit geschah, wer dort lebte und wie arbeitete, diese
Fragen beantworten die so genannten Häuserbücher.

Für Münsters Innenstadt erscheint nun ein genaues Verzeichnis
der Häuser am Drubbel, Roggenmarkt und Alter Fischmarkt als Band
20/3 der vom Stadtarchiv herausgegebenen Quellen und Forschungen
zur Geschichte der Stadt Münster unter dem Titel "Häuserbuch der
Stadt Münster".

Zahlreiche Details und viele Abbildungen

"Viele Städte verfügen über ein Häuserbuch. Aber nur wenige
Städte können auf ein so umfassendes Häuserbuch wie Münster -
das nicht nur so weit wie möglich in die Vergangenheit
zurückgreift, sondern auch bis an die Gegenwart heranreicht -
verweisen", unterstreicht Münsters Beigeordnete für Kultur, Dr.
Andrea Hanke, die besondere Qualität des mehrbändigen
Häuserbuches für Münster.

Wie schon die Bände über den Prinzipalmarkt und die Salzstraße
bietet auch der neue reich bebilderte Teilband umfangreiche
Verzeichnisse der Bewohnerinnen und Bewohner der Häuser am
Drubbel, Roggenmarkt und Alten Fischmarkt und ihrer Berufe aus
den vergangenen 700 Jahren.

Drubbel und Hölzernes Wams

Die Hinweise zur Baugeschichte lassen auch die Linien der
Stadtentwicklung erkennbar werden. So geht es natürlich auch um
die Häusergruppe Drubbel 7 - 16, die vor gut 100 Jahren der
Moderne weichen mussten: Die Straßenbahn drehte ihre Runden um
die Lambertikirche, in deren direkter Nachbarschaft die Häuser
mitten auf dem Roggenmarkt standen.

Noch dichter an die Lambertikirche herangerückt waren die
kleinen Holzhäuser, die sich - bis auf einen kleinen
Zwischengang - an die Kirche anschmiegten und entsprechend, nach
anderen Namensgebungen im Mittelalter und der frühen Neuzeit,
"Hölzernes Wams" genannt wurden. Diese Häuschen wurden aber
schon um 1775 abgebrochen.

"Akribisch und mit langem Atem haben die Autoren das langwierige
und mühsame Geschäft der Häuserbucherstellung betrieben", lobt
Dr. Hannes Lambacher, Leiter des Stadtarchivs, die Ausdauer der
Autoren.

Neben den umfangreichen Verzeichnissen erhält jede Adresse im
Buch auch eine Abbildung. Fotos aus der Zeit um 1900, die
interessante und manchmal auch romantische Blicke auf die Häuser
und Straßenzüge gewähren, werden erstmals in dieser Fülle
veröffentlicht.


INFO

Ralf Klötzer u.a.: Drubbel - Roggenmarkt - Alter Fischmarkt.
Häuserbuch der Stadt Münster.
Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Münster
NF Band 20/3, herausgegeben von Hannes Lambacher und
Karl-Heinz Kirchhoff. Münster 2008. 49 Euro.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 23 10:30:25 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Jan 2009 10:30:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Maerkische Studentinnen vermessen das Wahrzeichen
desMaerkischen Kreises mit modernster Technik in 3D
Message-ID: <49799C41.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 22.01.2009, 12:02


AKTUELL

Märkische Studentinnen vermessen das Wahrzeichen des Märkischen
Kreises mit modernster Technik in 3D

Dank zweier Studentinnen aus dem Märkischen Kreis kann nunmehr
die Burg Altena jederzeit originalgetreu nachgebaut werden. In
ihrer Diplomarbeit widmeten sich Stephanie van den Berg aus
Lüdenscheid und Britta Lindner aus Hemer der
vermessungstechnischen Dokumentation und der Modellierung eines
3D-Modells der Burg Altena. Das Wahrzeichen des Märkischen
Kreises ist ein kulturelles Denkmal von nationaler Bedeutung und
wurde vor 100 Jahren auf Betreiben des damaligen Landrates Fritz
Thomée mit Spenden aus der Bevölkerung wiederaufgebaut.
Gleichzeitig ist die Burg Sitz der ersten Jugendherberge der
Welt.

Grund genug für die Katasterbehörde des Märkischen Kreises die
beiden Diplomandinnen bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Auch das
Architekten- und Ingenieurbüro Ossenberg-Engels aus Altena war
von der Idee begeistert. Die Zusammenarbeit zwischen dem
Märkischen Kreis und der Technischen Hochschule Georg Agricola
in Bochum wurde rasch besiegelt.

"Wir haben in der Vergangenheit bei ähnlichen Projekten bereits
sehr gut zusammengearbeitet, weil uns die Kooperation mit Prof.
Dr. Ing. W. Stelling technisch weiter bringt und es uns Freude
bereitet, junge Menschen bei technischen Innovationen zu
unterstützen", erklärt Stefan Offermann vom Märkischen Kreis
seine Bereitschaft die Betreuung der Diplomarbeit mit dem Titel
"Entwicklung eines webfähigen 3D-Modells und Möglichkeiten der
webfähigen Darstellung von Laser-Scanner-Daten am Beispiel
historischer Räume der Jugendherberge Burg Altena" zu
übernehmen. Das Projekt konnte jedoch nur gelingen durch das
besondere Engagement des Architekten- und Ingenieurbüros Hubert
Ossenberg-Engels und des Vermessungsbüros Wassermann bei der
Bereitstellung der technischen Messausstattung.

Der so genannte terrestrische 3-D-Laserscanner bietet die
faszinierende Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit Millionen
von Punkten zu messen und so das räumliche Objekte zu erfassen.
Das Objekt oder ein Ausschnitt wird dabei mit einem Laserstrahl
abgetastet je nach Punktdichte werden Millionen von 3D-Punkte
als detaillierte Punktwolke erstellt. Solche Systeme werden
heute eingesetzt bei der Dokumentation industrieller Anlagen,
der Erfassung und Dokumentation wertvoller Kulturschätze in
Archäologie und Denkmalpflege bis hin zur Erstellung virtueller
Welten für die Unterhaltungs- und Tourismusbranche, erläutert
Professor Dr. Ing. W. Stelling.

Im Kreishaus Lüdenscheid nahmen Professor Wilhelm Stelling und
Stefan Offermann vom Märkischen Kreis die mündliche Prüfung ab.
Den jungen, frischernannten Diplom-Ingenieurinnen, die ihre
Prüfung mit gutem Erfolg bestanden, wünschten Professor Stelling
sowie Stefan Offermann und Christoph Jochheim-Wirtz vom
Märkischen Kreis alles Gute für die berufliche Zukunft. Beide
bedankten sich bei allen Beteiligten für die sehr gute
Unterstützung. Soviel Frauenpower und das tolle Ergebnis sollten
jungen Menschen Mut machen, ebenfalls ein technisches Studium
aufzunehmen, so Jochheim-Wirtz, Fachdienstleiter beim Märkischen
Kreis. Das 3D-Modell bzw. die virtuelle Welt der Burg werden im
Rahmen des 100jährigen Jubiläums der Burg Altena auf der
Homepage des Märkischen Kreises unter www.maerkischer-kreis.de
veröffentlicht.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 23 10:33:33 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Jan 2009 10:33:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Gewoelbe der Christuskirche in Luenen
drohenabzustuerzen
Message-ID: <49799CFD.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.01.2009, 12:44


AKTUELL

Gewölbe der Christuskirche in Lünen drohen abzustürzen
LWL zeichnet sanierungsbedürftiges Gotteshaus als Denkmal des
Monats aus

Etwas entfernt von den Touristenpfaden durch das Ruhrgebiet
liegt die evangelische Christuskirche im Süden von Lünen (Kreis
Unna) inmitten von Siedlungen und ihrem industriellen Umfeld.
Vor den hohen Wällen des Datteln-Hamm-Kanals prägt ihr markanter
Umrisse mit den geschachtelten Dächern und dem kräftigen Turm
die städtische Landschaft. Auch um auf den dringenden
Instandsetzungsbedarf der Kirche hinzuweisen, hat der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) das Gotteshaus zum
Denkmal des Monats Januar erklärt.

"Auch aus der Nähe ist die Christuskirche eindrucksvoll. Sie
wirkt modern, zeigt jedoch viele vertraute Motive. Bemerkenswert
ist ihr Inneres mit dem runden gewölbten Mittelraum", so
LWL-Denkmalpfleger Dr. Ulrich Reinke. Erbaut wurde die Kirche
1913/14 nach den Plänen des in Dortmund tätigen Architekten
Reinhold Becker.

2007 untersuchte ein Restaurator die verwitterten
Natursteinmauern der Kirche. Dabei entdeckte er kleine Risse,
die auf statische Schäden hinweisen. Ein hinzugezogener Statiker
untersuchte die Dächer und Gewölbe der Kirche. Dabei entdeckte
er nicht nur versteckte Schäden am Holzwerk, er stellt auch fest,
dass sich die fast hundert Jahre alte Dachkonstruktion
allmählich lockert. "Die Kirche muss instand gesetzt werden,
weil sonst die mit einer Drahtkonstruktion im Dachstuhl
aufgehängten Gewölbe abstürzen konnten.

Allein die Kirche wieder standfest zu machen, wird mehrere
hunderttausend Euro kosten", weiß Reinke. Diese Kosten
übersteigen die Rücklagen der Kirchengemeinde erheblich. Deshalb
hofft die Gemeinde um Pfarrer Wolfgang Müller, die 2009 den
ersten Teil der Instandsetzung angehen will, auf finanzielle
Hilfen, um die Kirche auf Dauer für die Gemeinde und die
Allgemeinheit zu bewahren.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 23 10:35:37 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Jan 2009 10:35:37 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus,
Unna, 27.01.2009
Message-ID: <49799D79.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Kreisstadt Unna"
Datum: 22.01.2009, 16:11


AKTUELL

Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
Veranstaltung am 27. Januar 2009 um 15.00 Uhr im Rathaus der
Kreisstadt Unna

Der 27. Januar, der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers
Auschwitz, ist im Jahr 1996 vom damaligen Bundespräsidenten
Roman Herzog zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
erklärt worden.

Zur diesjährigen Gedenkveranstaltung lädt Unnas Bürgermeister
Werner Kolter alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am
Dienstag, 27. Januar 2009 um 15.00 Uhr in den Ratssaal des
Rathauses der Kreisstadt Unna, Rathausplatz 1, 59423 Unna,
herzlich ein.

Die Veranstaltung wird mit Beiträgen durch Schülerinnen und
Schüler der Gesamtschule Königsborn gestaltet. Anschließend
erfolgt die Kranzniederlegung in der Bürgerhalle des
Rathauses.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 23 10:55:10 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Jan 2009 10:55:10 +0100
Subject: [WestG] [TOC] damals und heute, Nr. 11/2009
Message-ID: <4979A20E.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Bernhard Kößmeier, "
Datum: 22.01.2009, 18:17


SERVICE: TOC

damals und heute
Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege aus Delbrück
Nr. 11 vom 15. Januar 2009.
ISSN: 1862-7390


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=230



S. 1-4
Kretschmann, Gerhard
Das Engagement für andere prägte stets sein Leben -
Johann Kaspar Wittmund war viele Jahre Vikar in Ostenland und
Pfarrer in Delbrück





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 23 11:07:58 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Jan 2009 11:07:58 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Die Weltkarte des Justus Danckerts: Nova Totius
TerrarumOrbis Tabula
Message-ID: <4979A50E.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Birgit Kehne"
Datum: 22.01.2009, 12:23


AKTUELL

Ein Schatz aus der historischen Sammlung des Vereins für
Geschichte und Landeskunde von Osnabrück:

Die Weltkarte des Justus Danckerts:
Nova Totius Terrarum Orbis Tabula


Der dekorative Kupferstich aus dem ausgehenden 17. Jahrhundert
zeigt die Welt in zwei Hemisphären, links die Kontinente Nord-
und Südamerika, rechts Europa, Asien und Nova Hollandia
(Australien), oberhalb und unterhalb ergänzt durch zwei kleinere
Polkarten. Die Kartusche mit der Titelangabe "Nova Totius
Terrarum Orbis Tabula" weist den aus einer bekannten Familie von
Kartenstechern und Kartenverlegern stammenden Justus Danckerts
(1635-1701) aus Amsterdam als Urheber aus. Die Darstellung
basiert auf der berühmten Weltkarte von Frederick de Wit, die in
der hier vorliegenden 2. neu gestochenen Fassung umfassend
aktualisiert wurde. Die Ergänzungen betreffen vor allem die
Südpolarkarte und eine neu erfasste Küstenlinie von Kalifornien
bis Asien.

Die Karte ist reich mit allegorischen Szenen ausgeschmückt, die
die vier Elemente darstellen: Das Feuer wird durch den
griechischen Gott der Unterwelt Hades mit der geraubten
Persephone vor dem Hintergrund eines brennenden Schlachtfeldes
personifiziert. Die Luft wird symbolisiert durch das von Zeus
und Hera regierte Himmelsgewölbe. Poseidon mit dem Dreizack
repräsentiert das Wasser, das im Vordergrund durch einen
blasenden Wal, in der Ferne durch Segelschiffe belebt wird. Die
Erde schließlich wird von der Fruchtbarkeitsgöttin Demeter und
weiteren Naturgottheiten versinnbildlicht, die in einer
ländlichen Szene zur Erntezeit installiert sind.

Ein Originalstich dieses berühmten Kartenwerks befindet sich
seit mehr als 130 Jahren im Besitz des Vereins für Geschichte
und Landeskunde von Osnabrück. Mit dem Nachdruck dieser
prächtigen Karte, die das Bild der Welt vor mehr als 300 Jahren
präsentiert, setzt der Verein für Geschichte und Landeskunde von
Osnabrück die Herausgabe historischer Karten fort. Das farbige
Kartenblatt im Format 56 x 65 cm ist zu erhalten in der
Geschäftsstelle des Vereins Schloßstr. 29, 49074 Osnabrück,
Tel.: 0541 3316214, zum Preis von 15,00 Euro (12,00 Euro für
Mitglieder des Vereins).


INFO

Kontakt:
Renate Janßen
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/3316214
E-Mail: HistVer.Osnabrueck at nla.niedersachsen.de
URL: Verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 26 10:18:25 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Jan 2009 10:18:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Historische Streifzuege durch Muensters Stadtteile,
Muenster, Auftakt am 29.01.2009
Message-ID: <497D8DEE.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 23.01.2009, 10:41


AKTUELL

Historische Streifzüge durch Münsters Stadtteile
Themenabende im Stadtarchiv /
Auftakt am 29. Januar mit Albachten

Bei den Themenabenden im Stadtarchiv bleiben selten Stühle frei.
Das schmackhafte Rezept der populären Reihe: Fachleute nehmen
die Zuhörerschaft mit auf spannende Reisen durch Münsters
Geschichte und lassen mit originalen Zeitzeugnissen längst
vergangene Epochen lebendig werden. Auch 2009 gibt es eine
Fortsetzung. Mit neuen Inhalten: Aufgeschlagen werden einmal pro
Monat Kapitel aus der Geschichte einzelner Stadtteile. Auftakt
ist am 29. Januar (18 Uhr) mit Albachten.

Es geht an diesem ersten Abend um ein ehrgeiziges Projekt. Die
Höfe- und Familienforscher Josef Häming und Volker Wilmsen
stellen ihr Ortsfamilien- und Häuserbuch Albachten vor. Es soll
alle Personen umfassen, die je in dem Ortsteil gelebt haben.
Mehr noch: Auch über Herkunft und Verbleib der Menschen soll
eine Aussage erfolgen. Alle Häuser und Höfe Albachtens bis cirka
1940 werden ebenfalls in dem Buch ihren Niederschlag finden.

Wichtige Quelle für das Forscherduo sind die Kirchenbücher. Sie
geben schon ab Ende des 17. Jahrhunderts Auskunft. Für das 19.
und 20. Jahrhundert lieferten die personengeschichtlichen
Quellen des Stadtarchivs wichtige Hinweise. Fotografien von den
Höfen mitsamt Lageplänen veranschaulichen den Zuhörern, um
welche Anwesen es in Albachten geht.

Münsters Geschichte wird bei den Themenabenden dort lebendig, wo
auch Tausende von Akten, Urkunden, Plakaten, Plänen und
Fotografien bewahrt bleiben. Das Stadtarchiv öffnet an den
Vortragsabenden gern diese Archive zu denen auch die
Überlieferungen der früheren Ämter St. Mauritz, Roxel und
Wolbeck zählen.

Skizzen zur Amelsbürener Geschichte stehen am 26. Februar im
Mittelpunkt. Von Burgmännern und einem Ziegebock erfährt man
mehr am 26. März. Zugezogene mögen vielleicht staunen, wenn es
dann um die Vergangenheit Wolbecks auch als Kurort geht. Die
Entwicklung Hiltrups vom Bauerndorf zum Industriestandort
zeichnet ein Themenabend am 23. April nach. Am 28. Mai öffnen
sich die Magazine dann für Roxel: "Vom alten Dorf zum jungen
Stadtteil" ist der Vortrag überschrieben.

Nach der Sommerpause wird die Reihe am 27. August mit dem
Stadtteil Kinderhaus fortgesetzt. Mecklenbeck folgt am 17.
September mit besonderem Augenmerk auf zwei überregional
bedeutende Höfe, Haus Kump und Meckmannshof. 40 Jahre Coerde
stehen am 29. Oktober auf dem Programm.

Zum Abschluss richtet sich der Blick auf die ganze Stadt. Am 19.
November geht es um die nicht ganz einfache Eingemeindung von
1975, die Münster über Nacht um ein Vielfaches wachsen ließ.


INFO

Eine Übersicht über die Themenabende halten das Stadtarchiv und
die Münster Information im Stadthaus 1 bereit. Sie ist im
Internet abrufbar unter www.muenster.de/stadt/archiv. Die
Themenabende sind immer donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr, im
Stadtarchiv, An den Speichern 8. Der Eintritt ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 26 10:33:45 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Jan 2009 10:33:45 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Oeffentliche Fachtagung zum Thema "Tod und
Bestattung", Enger, 07.02.2009
Message-ID: <497D9188.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Alexander Kröger"
Datum: 26.01.2009, 09:43


TAGUNG

Öffentliche Fachtagung zum Thema "Tod und Bestattung"
Samstag, 7. Februar 2009, von 10 bis 15.30 Uhr in Enger /
Anmeldungen sind bis zum 3. Februar möglich

Noch bis Mitte April läuft die Sonderausstellung "Die letzte
Reise" im Widukind Museum Enger. Sie thematisiert die Geschichte
von Tod und Bestattung. Anlässlich der Ausstellung organisieren
das Museum und die Fachstelle Geschichte im Westfälischen
Heimatbund am Samstag, 7. Februar, eine öffentliche Fachtagung
im ostwestfälischen Enger.

Das Thema lautet "Aspekte von Tod und Bestattung vom Mittelalter
bis in die Moderne". Als Referentin kommt unter anderem Dr. Vera
Brieske von der Altertumskommission für Westfalen. Sie spricht
über "Heidenangst und Gottesfurcht - Zur heidnischen und
christlichen Jenseitsvorsorge im frühen Mittelalter". Außerdem
hält Professor Werner Freitag von der Universität Münster einen
Vortrag über "Leben bei den Toten - Kirchhöfe in der ländlichen
Gesellschaft Nordwestdeutschlands."

Nach der Mittagspause geht es weiter mit einem Beitrag von
Professor Norbert Fischer von der Universität Hamburg zum Thema
"Vom Parkfriedhof zum Baumgrab - Bestattungskultur auf dem Weg
ins 21. Jahrhundert". Den Abschluss bildet Gerold Eppler vom
Museum für Sepulkralkultur Kassel mit dem Vortrag "Damit
Friedhöfe ihr Gesicht nicht verlieren. Vom Umgang mit
historischen Bestattungsorten und Grabdenkmälern".

Die öffentliche Tagung wird unterstützt und gefördert vom
Historischen Verein für die Grafschaft Ravensberg und der
Evangelischen Kirchengemeinde Enger. Sie ist von 10 bis 15.30
Uhr im Gemeindehaus neben dem Museum; die Teilnahmegebühr
beträgt 15 Euro inklusive Mittagessen. Eine Anmeldung wird
erbeten bis zum 3. Februar beim Vorsitzenden der Fachstelle
Geschichte im Westfälischen Heimatbund: Dr. Peter Kracht,
Handwerkstraße 3, 59427 Unna-Massen, Telefon (02303) 53503, Fax
(02303) 52696, Email: pitkracht at t-online.de.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Öffentliche Fachtagung zum Thema "Tod und Bestattung"
Datum: Samstag, 7. Februar 2009, von 10 bis 15.30 Uhr
Fachstelle Geschichte im Westfälischen Heimatbund
i.Z.m. Widukind Museum Enger
Gemeindehaus neben Stiftskirche und Museum
32130 Enger
URL: www.widukind-museum-enger.de

Kontakt:
Dr. Peter Kracht
Vorsitzender der Fachstelle Geschichte im
Westfälischen Heimatbund
Handwerkstraße 3
59427 Unna-Massen
Tel.: (02303) 53503
Fax: (02303) 52696
E-Mail: pitkracht at t-online.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 26 10:37:46 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Jan 2009 10:37:46 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Die_Gro=C3=9Fe_Prozession_in_Muenster?=
=?utf-8?q?_im_konfessionellen_Zeitalter=2C_Muenster=2C_03=2E02=2E2009?=
Message-ID: <497D9276.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 26.01.2009, 08:48
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

"Zwischen städtischer und landesherrlicher Inszenierung.
Die Große Prozession in Münster im konfessionellen Zeitalter"

Dienstag, 3. Februar 2009, 18.15 Uhr

Referentin: Kristina Thies M.A., Institut für vergleichende
Städtegeschichte, Münster

Frau Thies promoviert derzeit zu dem Thema "Kommunales Ereignis
und landesherrliche Zurschaustellung: Stadtprozessionen im
konfessionellen Zeitalter". Ziel dieser Arbeit ist es, die
Visualisierung und die Konstituierung von Herrschaft in
Prozessionen sowie den damit einhergehenden Wandel der
Inszenierungspraktiken zwischen Tridentinum und Säkularisation
exemplarisch an unterschiedlichen frühneuzeitlichen Stadttypen
darzustellen (Münster als katholische Bischofsstadt, Augsburg
als paritätische Reichsstadt und München als (kur-) bayerische
Residenzstadt).


INFO

Dieser Vortrag findet unter der Leitung von Prof. Dr. W. Freitag statt:

Prof. Dr. Werner Freitag
Abteilung für Westfälische Landesgeschichte
Historisches Seminar
Domplatz 20-22
48143 Münster
http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/LG-G/

Ort:
Liudgerhaus Münster
Überwasserkirchplatz 3
48143 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 26 11:15:30 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Jan 2009 11:15:30 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Gottsched und die Aufklaerung in Deutschland,
Muenster, 29.-31.01.2009
Message-ID: <497D9B4F.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 26.01.2009, 10:32


Tagung

Gottsched und die Aufklärung in Deutschland
Internationale Tagung am Germanistischen Institut der WWU
Münster

Wohl keine andere Figur der deutschsprachigen
Literaturgeschichte wird mit ebensolcher Selbstverständlichkeit
sowohl erwähnt als auch geschmäht wie Johann Christoph Gottsched
(1700 - 1766). Eine internationale Tagung, die das
Germanistische Institut der Universität Münster gemeinsam mit
der Universität München vom 29. bis 31. Januar 2009 in Münster
veranstaltet, setzt sich zum Ziel, den inneren Zusammenhang all
jener Bereiche der Gelehrsamkeit, Philosophie,
Naturwissenschaften und schönen Künste, denen das unermüdliche
Schaffen Gottscheds und seiner Frau Luise Adelgunde Victorie
(1713 - 1762) gilt, zumindest ansatzweise darzustellen.

Insbesondere sollen Fragen nach dem Ort der Gottschedschen
Schriften im Kontext des zeitgenössischen europäischen
Schrifttums und internationaler Aufklärungstendenzen gestellt
werden, deren Vermittlung und Beförderung zu den Hauptanliegen
der Gottscheds gehörte. In diesen Zusammenhang gehört auch ein
öffentlicher Abendvortrag im Rahmen der Tagung am Freitag, 30.
Januar 2009, um 20.30 Uhr in der Aula des Stein-Hauses am
Hindenburgplatz 34. Prof. Dr. Detlef Döring von der Universität
Leipzig spricht über das Thema "Johann Christoph Gottsched und
die Aufklärung in Deutschland".


INFO

Öffentlicher Abendvortrag
Prof. Dr. Detlef Döring (Universität Leipzig)
"Johann Christoph Gottsched und die Aufklärung in Deutschland"
Datum: 30. Januar 2009
Ort: Aula des Stein-Hauses am Hindenburgplatz 34 in Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 26 11:21:49 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Jan 2009 11:21:49 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Symposium "Die Polizei im NS-Staat", Muenster,
13.-15.05.2009
Message-ID: <497D9CCB.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 26.01.2009, 08:47
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


SYMPOSIUM

Symposium "Die Polizei im NS-Staat"
Datum: 13. bis 15. Mai 2009


Gegenstand dieser internationalen Tagung an der Deutschen
Hochschule der Polizei in Münster sind Forschungsergebnisse zur
Polizei im NS-Staat, zu ihrer Rolle und Funktion im
nationalsozialistischen Terrorregime und ihrer Beteiligung an
Deportationen, Zwangsarbeit und Völkermord. Ziel des Symposiums
ist es, den Forschungsstand zur Polizei im NS-Staat zu
dokumentieren und neuere Forschungsfelder bekannt zu machen. In
diesem Sinne dient das Symposium der Vorbereitung einer
temporären Ausstellung zum Themenfeld, deren Eröffnung für März
2011 im Deutschen Historischen Museum in Berlin geplant ist. Es
soll den Transfer zwischen

- Polizeihistorikern
- Ausstellungsmachern
- Wissenschaftlern aus dem Bereich der polizeilichen Aus- und
Fortbildung
- Polizeibeamten aller Laufbahngruppen
- und einer zeitgeschichtlich interessierten Öffentlichkeit

ermöglichen.

Die Konferenz wird am 13. Mai 2009 mit einem Einführungsvortrag
von Prof. Ulrich Herbert zur Rolle und Funktion von Polizei und
Justiz im NS-Staat eröffnet. Eine Abendveranstaltung, die sich
dem Thema in Form einer literarischen Verarbeitung annähert ist
zur Zeit noch in Planung. Der zweite Tag der Konferenz (14. Mai
2009) wird durch fünf parallel stattfindende Panel mit
unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten bestimmt.

Hier werden nach dem aktuellen Stand 27 Wissenschaftler, die
überwiegend aus Deutschland aber auch aus Griechenland, Italien
und Israel kommen, ihre Forschungsergebnisse präsentieren; zur
Zeit in Planung sind weitere Beiträge aus Frankreich, Norwegen
und den Niederlanden. Teilnehmer werden gebeten sich bei der
Anmeldung für eine der Vortragsveranstaltungen verbindlich zu
entscheiden. Nachfolgend die Themenschwerpunkte der einzelnen
Vortragsveranstaltungen:

Panel I: Die Polizei im Reich und danach
Moderation: Prof. Dr. Peter Longerich,
Universität London

Panel II: Die deutsche Polizei im Osten
Moderation: Prof. Dr. Klaus-Michael Mallmann,
Universität Stuttgart

Panel III: Kooperation und Kollaboration
Moderation: Prof. Dr. Michael Wildt,
Hamburger Institut für Sozialforschung (angefragt)

Panel IV: Mehr als Gestapo und Orpo
Moderation: Prof. Dr. Patrick Wagner,
Universität Halle
und Prof. Dr. Alfons Kenkmann,
Universität Leipzig

Panel V: Cop culture und historisch-politische Bildungsarbeit
Moderation: Christoph Spieker,
Geschichtsort Villa ten Hompel, Münster

Details zum Programm wie zu den Referenten und Themen der
einzelnen Panel sind unter der Ankündigung des Symposiums auf
der Homepage der Deutschen Hochschule der Polizei unter
www.dhpol.de zu finden.

Am letzten Tag (15. Mai 2009) der Veranstaltung werden die
Ergebnisse der einzelnen Vortragsveranstaltungen durch die
Moderatoren der einzelnen Panel vorgestellt und auf einer
Podiumsdiskussion erörtert.

Das Symposium richtet sich neben Polizeibeamten und
Polizeihistorikern in gleicher Weise an Historiker, Studenten,
Journalisten, Lehrer, Dozenten und weitere Multiplikatoren
historisch-politischer Bildung, die sich beruflich oder privat
für diesen wichtigen Teil der deutschen Polizeigeschichte
interessieren. Die Tagungssprache ist deutsch.

Eröffnung: 13. Mai 2009, 16.00 Uhr

Teilnahmegebühr: 80 EUR, darin enthalten die Kosten für zwei
Übernachtungen (EZ) und Verpflegung während der Veranstaltung
(50 EUR); die Teilnahmegebühr von 30 EUR reduziert sich für
Studenten mit gültigem Studentenausweis auf 15 EUR, Reisekosten
werden nicht erstattet.

Anmeldung: es wird um verbindliche Anmeldung bis zum 22. April
2009 unter symposium2009 at dhpol.de mit Angabe der postalischen
Anschrift und der am 14.5. präferierten Vortragsveranstaltung
gebeten. Anmeldung per Briefpost ebenfalls möglich unter
Deutsche Hochschule der Polizei, z. Hd. Herrn Dr. Wolfgang
Schulte, Zum Roten Berge 18-24, 48165 Münster. Teilnehmer
erhalten aufgrund der nur begrenzt zur Verfügung stehenden
Teilnehmerplätze eine Anmeldebestätigung.

Programm unter: www.dhpol.de

Sammelband: Es ist beabsichtigt, die Beiträge des Symposiums
in Form eines Sammelbandes zu veröffentlichen.


INFO

Veranstalter:
Deutsche Hochschule der Polizei in Münster in Zusammenarbeit
mit dem Deutschen Historischen Museum, Berlin und dem
Geschichtsort Villa ten Hompel, Münster, Münster

Veranstaltungsort:
Deutsche Hochschule der Polizei
Zum Roten Berge
48165 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 26 10:24:17 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Jan 2009 10:24:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Gespraech mit dem Zeitzeugen Alexander Bergmann
(Riga), Muenster, 28.01.2009
Message-ID: <497D8F50.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Christoph Spieker"
Datum: 23.01.2009, 16:09


AKTUELL

Zu einem Gespräch mit dem Zeitzeugen Alexander Bergmann (Riga)
und einer Lesung aus seinen "Aufzeichnungen eines Untermenschen"
laden der Geschichtsort Villa ten Hompel, die Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster und die Wolfgang
Suwelack-Stiftung (Billerbeck) ein.

Alexander Bergmann, 1925 in Riga geboren, überlebte als
Jugendlicher das Ghetto in Riga, in dem auch deutsche Juden,
nicht zuletzt aus dem Münsterland, interniert waren. Er kehrte
nach der Befreiung aus einem Konzentrationslager in seine
Heimatstadt zurück und praktizierte als Rechtsanwalt. 1993 wurde
er Vorsitzender der Selbsthilfeorganisation der ehemaligen
jüdischen Ghetto- und Lagerhäftlinge Lettlands.

Seit Mitte Januar 2009 sind seine Erinnerungen an die Zeit der
Verfolgung und Internierung in Ghetto und Lagern erhältlich
(Alexander Bergmann: Aufzeichnungen eines Untermenschen. Ein
Bericht über das Ghetto in Riga und die Konzentrationslager in
Deutschland, Bremen 2009, ISBN 978-3-86109-316-0 Pick It! , ? 14,90). An
der Herausgabe der deutschen Übersetzung war die Wolfgang
Suwelack-Stiftung beteiligt. Diese Erinnerungen sind eines der
wenigen Zeugnisse von lettischen Juden, die die Shoah überlebt
haben, die bislang in deutscher Sprache erschienen sind.


INFO

Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, dem 28. Januar 2009, um
20.00 Uhr in der Villa ten Hompel, Kaiser-Wilhelm-Ring 28.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 26 11:24:13 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Jan 2009 11:24:13 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Archaeologen und Altertumskommission ziehen
inDenkmal
Message-ID: <497D9D59.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum. 23.01.2009, 11:31


AKTUELL

LWL-Archäologen und Altertumskommission ziehen in Denkmal
Ehemaliges Silogebäude wird Büro

Die Westfälisch-Lippische Vermögensverwaltungsgesellschaft (WLV)
hat am Freitag (23.01.) in der Speicherstadt in Münster-Coerde
das Gebäude "An den Speichern 7" an den Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) übergeben. Die WLV hat den ehemaligen
Silospeicher für die LWL-Archäologie für Westfalen und die
Altertumskommission für Westfalen zu einem Büro- und
Archivgebäude umgebaut.

"Das Herz der westfälischen Archäologie schlägt jetzt in der
Speicherstadt", sagte Dr. Wolfgang Kirsch, LWL-Direktor und
Vorsitzender des Aufsichtsrates der WLV, bei der feierlichen
Übergabe vor rund 250 Gästen in der Speicherstadt. Im Vergleich
zu Neubaulösungen habe sich der Umbau des Speichergebäudes
durchgesetzt. Das sei ein guter Beweis dafür, dass sich
Denkmalschutz und wirtschaftliche Nutzung nicht ausschließen
müssen. "Die einzigartige Struktur der über zwölf Meter hohen
Silozellen ist sichtbar geblieben. Gleichzeitig besticht der
fertiggestellte Silospeicher durch seine freundlichen und
lichtdurchfluteten Büroräume", so Kirsch weiter.

Rund eineinhalb Jahre dauerte der Umbau vom ehemaligen
Silospeicher ohne Decken und Fenster zum modernen Bürogebäude.
"Eine besondere Herausforderung war das Aufschneiden der bis zu
30 Zentimeter starken Stahlbetonwände zwischen den 36
fensterlosen, rund 12 Meter hohen Silos", erklärte
WLV-Geschäftsführer Bodo Strototte. Teile der historischen
Technik sind nach dem Umbau der denkmalgeschützten Anlage an
einigen Stellen erlebbar geworden: die Silotrichter im
Erdgeschoss, die Fördereinrichtungen im Dachgeschoss und Reste
der Silowände im verglasten Fahrstuhlschacht. "Um das Gebäude
als Büro nutzen zu können, mussten wir auch die Fassaden öffnen
- senkrechte, durchgehende Fensterelemente nehmen die
Silostruktur auf und sorgen für eine natürliche Belichtung der
Räume. In Zusammenarbeit mit den LWL-Denkmalpflegern gelang es,
durch eine äußere Fassadendämmung und moderne Technologie den
Niedrigenergiehaus-Standard zu erfüllen und damit etwas für
niedrige Betriebskosten und den Klimaschutz zu tun", so
Strototte weiter.

Fünf Vollgeschosse hat die WLV in das Gebäude eingebaut, von
denen der LWL die zweite bis fünfte Etage langfristig angemietet
hat. Hier haben die Zentrale der LWL-Archäologie für Westfalen
und die Abteilungen Mittelalter- und Neuzeitarchäologie sowie
Provinzialrömische Archäologie ihre neue Bleibe gefunden,
außerdem die Geschäftsstelle der Altertumskommission für
Westfalen. Rund 2.800 Quadratmeter messen die 60 Archiv- und
Nebenräume sowie die Büros für rund 40 Mitarbeiter.

Schmuckstück des Hauses ist die Bibliothek im Dachgeschoss mit
fast 50.000 Bänden. In der Spezialbibliothek zur westfälischen
Archäologie und Geschichte stehen nun moderne Arbeitsplätze mit
Computern auch externen Bibliotheksnutzern für die
Internet-Recherche und zur Verfügung. "Die in der Umzugsphase
auseinandergerissenen Abteilungen der LWL-Archäologie sind nun
wieder vereint und zusammen mit der Altertumskommission, die
sozusagen die Wurzel der Archäologie in Westfalen ist, können
wir in Zukunft weiterhin gemeinsam hier in der Speicherstadt
agieren und effektiv zusammenarbeiten", freuten sich Prof. Dr.
Michael M. Rind, der am 1. Januar sein Amt als neuer Direktor
der LWL-Archäologie für Westfalen angetreten hat, und Prof. Dr.
Dr. h. c. Torsten Capelle, der Vorsitzende der
Altertumskommission für Westfalen.

Hintergrund Mit der feierlichen Übergabe des Gebäudes haben die
LWL-Archäologen und die Altertumskommission für Westfalen nach
einer mehrjährigen Übergangsphase ihre neue Heimat gefunden. Die
beiden Institutionen sind seit ihren Anfängen im 19. Jahrhundert
traditionell eng verbunden. Zuletzt, seit 1980, waren sie an der
Rothenburg in Münster neben dem LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte beheimatet. Grund für die Verlagerung war die
Raumnot und damit fehlende Entwicklungsmöglichkeiten der beiden
Institutionen am selben Standort.

Die Speicherstadt Die sogenannte Speicherstadt in Münster-Coerde
war ehemaliges Heeresverpflegungshauptamt und wurde 1937/38
errichtet. Von hier aus wurde die Armee im gesamten
norddeutschen Raum mit Proviant versorgt. Nach dem Zweiten
Weltkrieg nutzte die britische Rheinarmee die Anlage als
Versorgungsstützpunkt und Militärpolizei-Standort bis 1994.
Danach stand die Anlage drei Jahre leer, bis die WLV sie
übernahm und später ein Nutzungskonzept für ein modernes Archiv-
und Dienstleistungszentrum im Norden von Münster entwickelte und
umsetzte. Von den neun Getreidespeichern ist nunmehr nur ein
Speicher noch nicht modernisiert, er befindet sich jedoch schon
in der Vermarktung. Heute arbeiten und lernen in der
Speicherstadt fast 500 Menschen.

Umzug der LWL-Archäologie für Westfalen und der
Altertumskommission für Westfalen Gegen Ende der 1980er-Jahre
zeichnete sich ab, dass sich die beiden Landesmuseen des LWL am
Dom in Münster - das damalige Westfälische Museum für
Archäologie und das Kunst und Kulturgeschichts-Museum - auf
Dauer nicht am gleichen Standort zukunftsfähig entwickeln
können. Die beiden Museen platzten buchstäblich aus allen
Nähten. Vor allem in das Fundarchiv der LWL-Archäologie brachten
die Ausgräber tagtäglich neue Scherben und Knochen, Bodenproben,
Waffen, Schmuck und vieles mehr - all das, was sich aus den
letzten 250.000 Jahren in Westfalen im Boden erhalten hat und
was es für zukünftige Generationen aufzubewahren gilt.

1991 entschied der LWL-Landschaftsausschuss die sogenannte
Schausammlung, also das Museum selbst, nach Herne zu verlagern.
Zwölf Jahre später, 2003, wurde das LWL-Museum für Archäologie
als eines der modernsten archäologischen Museen in Europa mitten
in der Innenstadt von Herne eröffnet und hat bis heute fast eine
halbe Million Besucher gezählt.

Parallel zum Museumsneubau in Herne fand der LWL für die
technischen Dienste der LWL-Archäologie für Westfalen einen
idealen Standort in der Speicherstadt in Münster. Das Gebäude
"An den Speichern 12" beherbergt seit 2003 das Fundarchiv, die
Restaurierungswerkstätten, das Fotolabor und Räume für die
wissenschaftliche Dokumentation.

Die LWL-Archäologie für Westfalen besteht aus der
Archäologischen Denkmalpflege und drei Museen in Herne, Haltern
am See (LWL-Römermuseum) und Paderborn (Museum in der
Kaiserpfalz). Sie hat ihre Zentrale in Münster-Coerde. Die
Mitarbeiter erforschen und dokumentieren, sichern und bewahren
die materiellen Zeugnisse der Gesellschaften vergangener Zeiten.
Den Bürgern vermitteln sie ihre Arbeitsergebnisse zur Geschichte
Westfalens vor Ort und in den Museen. In Westfalen sind rund
29.000 paläontologische und archäologische Fundstellen bekannt.
Davon sind 2.500 als Bodendenkmäler unter Schutz gestellt.

Die im Jahr 1897 gegründete Altertumskommission für Westfalen
ist eine der sechs wissenschaftlichen Kommissionen des LWL. Die
50 gewählten Mitglieder sind Fachwissenschaftler und Personen,
die sich ehrenamtlich um die Archäologie in Westfalen verdient
gemacht haben. Die Altertumskommission forscht und publiziert zu
übergreifenden Themen der Archäologie in Westfalen. Schwerpunkte
sind Römerlager, Wallburgen, Sachsen und Altwege. Zu den
wichtigsten Projekten gehören zurzeit die "Wege der Jakobspilger
in Westfalen".





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 27 09:55:02 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Jan 2009 09:55:02 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2009/02
Message-ID: <497ED9F7.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 27.01.2009, 08:36


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2009-02 für den Zeitraum vom
11.01.2009 bis zum 19.01.2009 mit insgesamt 32 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2009-02&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 27 09:58:49 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Jan 2009 09:58:49 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Lebensader Ruhr: Zwei Vortragsabende
imLWL-Industriemuseum Schiffshebewerk, Waltrop, 10./17.02.2009
Message-ID: <497EDAD9.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.01.2009, 09:02


AKTUELL

Lebensader Ruhr
Zwei Vortragsabende im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk

"Lebensader Ruhr" heißt ein zweiteiliger Vortrag, zu dem der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) an zwei Dienstagen im
Februar (10. und 17.2.) jeweils um 19.30 Uhr in sein
Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg einlädt. Der von
Hans-Georg Rubenschuh konzipierte Vortrag stellt im ersten Teil
den Lauf der Ruhr von der Quelle bis Witten vor; im zweiten Teil
geht es weiter bis zur Rheinmündung.

Der geschichtsinteressierte Rentner und ehemalige Lokführer
Hans-Georg Rubenschuh beschäftigt sich schon seit vielen Jahren
mit der Geschichte des Ruhrgebietes, seinen Kanälen und Flüssen.
Die Ruhr entspringt im Sauerland und mündet nach 235 Kilometern
bei Duisburg-Ruhrort in den Rhein. Ein Streifzug durch das
Ruhrgebiet entlang des Flusses, von dem 75 Kilometer schiffbar
sind, ist gleichzeitig auch eine Fahrt durch den größten
industriellen Ballungsraum Europas.

An beiden Abenden stehen nicht nur die industrielle Geschichte
und ihre Relikte im Vordergrund, sondern auch die Landschaft des
Ruhrtals. "Die Region entwickelt sich immer mehr zu einem
touristischen Magneten, und die Ruhr spielte dabei eine
besondere Rolle", so Museumsleiter Herbert Niewerth.

Der Eintritt ist frei.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 27 10:31:12 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Jan 2009 10:31:12 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Osnabruecker Mitteilungen 113 (2008)
Message-ID: <497EE270.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Birgit Kehne"
Datum: 22.01.2009, 12:50


SERVICE: TOC

Osnabrücker Mitteilungen 113 (2008)
Zeitschrift des Vereins für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück
e.V.


Aufsätze

S. 11
Niehr, Klaus
Nützliche Geschichte: Über Konzeption und Medialität des
Osnabrücker Bischofsbuchs. Zugleich ein Beitrag zur Ideologie
von Bischofsbüchern im 16. und frühen 17. Jahrhundert

S. 61
Veddeler, Peter
Das "Märchen" vom General Rabenhaupt und dem Siegel
und Wappen der Gemeinde Veldhausen

S. 77
Arnke, Volker
"Aus demb friede in newe unruhe". Der Osnabrücker
Jesuitenstreit nach dem Westfälischen Frieden aus der
Sicht des Stadtrats und Ernst Augusts II.

S. 111
Dotschev, Philipp
Zwischen profan und heilig. Die Kirchhöfe von Badbergen
und Gütersloh (1650-1800)

S. 137
Heese, Thorsten
"Arabesque". Hat der König von Preußen dem Bischof
von Osnabrück ein kostbares Porzellanservice geschenkt?

S. 161
Kosche, Ernst
Die "Neustädter Todtenhöfe". Die Entwicklung eines
kommunalen Friedhofes

S. 181
Heuvel, Christine van den
Die Stadtverfassung Osnabrücks in Stüves
Geschichtsschreibung und praktischer Politik

S. 197
Hirschafeld, Michael
Der Kölner Dompropst Franz Carl Berlage (1835-1917) als
Kirchenpolitiker. Einblicke in das Leben und Wirken eines
"Staatskatholiken" aus dem Emsland

S. 213
Weitkamp, Sebastian
Hochmut und Fall. Die Schutzstaffel der NSDAP in
Osnabrück 1932-1939


Kleine Beiträge

S. 265
Sarnighausen, Hans-Cord
Zur Familie des Zacharias Goeze (1662-1729), Rektor am
Ratsgymnasium in Osnabrück

S. 275
Siemsen, Martin
"Das Monument von den Herrn Justitz Rath Möser 1792".
Rekonstruktion um ein wiederentdecktes Möser-Marmorportrait

S. 285
Meyer, Horst
Jean Paul parodiert Möser

S. 291
Queckenstedt, Hermann
" ... daß heilig auch menschlich stets war".
Zu Leben und Werk des Osnabrücker Bildhauers Ludwig Nolde (1888-1958)


Bibliografie

S. 301
Osnabrücker Bibliographie zur historischen Landeskunde
(Berichtszeit: Juli 2007-Juni 2008) (Tilde Schröder)


Besprechungen

Karsten Igel/Nicolas Rügge)


Überregionale Themen

S. 337
Landesgeschichte im Landtag. Hg. vom Präsidenten des
Niedersächsischen Landtages (Ulrich Winzer)

S. 338
Brosius, Dieter, Niedersachsen. Das Land und seine
Geschichte in Bildern, Texten und Dokumenten
(Hendrik Weingarten)

S. 340
Herrschaftspraxis und soziale Ordnungen im Mittelalter und
in der frühen Neuzeit. Ernst Schubert zum Gedenken.
Hg. von Peter Aufgebauer und Christine van den Heuvel
unter Mitarbeit von Brage bei der Wieden, Sabine Graf und
Gerhard Streich (Söhnke Thalmann)

S. 342
Karl-Otto Körber, Niedersachsen. Landkarten und Geschichte
von den Anfängen bis in die Gegenwart. Mit Beiträgen von
Peter Aufgebauer und Egon Klemp (Werner Delbanco)

S. 343
Das Lübecker Niederstadtbuch (1363 - 1399), 2 Bde., bearb.
von Ulrich Simon (Karsten Igel)

S. 344
Steinwerke - ein Bautyp des Mittelalters? Vorträge des
Kolloquiums Steinwerke vom 2. bis 4. März 2006 in Osnabrück.
Hg. von Michael James Hurst, Bruno Switala und Bodo Zehm
(Karsten Igel)

S. 346
Die Beratungen des Fürstenrates in Osnabrück, Bd. 4:
1646 - 1647 und Bd. 5: Mai - Juni 1648, bearb. von
Maria-Elisabeth Brunert (Acta Pacis Westphalicae III A 3/4
und 3/5) (Gerd Steinwascher)

S. 348
Die Friedensverträge mit Frankreich und Schweden, Bd. 2:
Materialien zur Rezeption, bearb. von Guido Braun, Antje
Oschmann und Konrad Repgen, und Bd. 3: Materialien zur
Erschließung und Register, bearb. von Antje Oschmann
(Acta Pacis Westphalicae III B 1/2 und 1/3)
(Gerd Steinwascher)

S. 348
Modell und Wirklichkeit. Politik, Kultur und Gesellschaft im
Großherzogtum Berg und im Königreich Westphalen.
Hg. von Gerd Dethlefs, Armin Owzar und Gisela Weiß
(Nicolas Rügge)

S. 349
König Lustik!? Jerome Bonaparte und der Modellstaat
Königreich Westphalen (Katalog der Hessischen
Landesausstellung 2008) (Nicolas Rügge)

S. 351
Geraldien von Frijtag Drabbe Künzel, Het geval Calmeyer
(Harald Fühner)


Der Nordwestraum

S. 353
Westfälisches aus acht Jahrhunderten. Zwischen Siegen und
Friesoythe - Meppen und Reval. Festschrift für Alwin Hanschmidt
zum 70. Geburtstag. Hg. von Franz Bülsker und Joachim Kuropka
(Karsten Igel)

S. 355
Biographisches Lexikon für Ostfriesland, Band 4. Hg. im Auftrag
der Ostfriesischen Landschaft von Martin Tielke (Rainer Hehemann)

S. 356
Leopold Sschütte, Wörter und Sachen aus Westfalen 800 bis 1800
(Tobias Crabus)

S. 357
Volker Tschuschke, Die Edelherren von Ahaus. Ein Beitrag zur
Geschichte des westfälischen Adels im Mittelalter (Tobias Crabus)

S. 359
Wider Feuer und Flamme. Brand-Versicherung im Osnabrücker
Land. Begleitbuch zur Ausstellung im Domschatz und Diözesanmuseum
Osnabrück Hg. von Hermann Queckenstedt (Karsten Igel)

S. 359
Andrea Lilienthal, Die Fürstin und die Macht. Welfische Herzoginnen
im 16. Jahrhundert: Elisabeth, Sidonia, Sophia (Pauline Puppel)

S. 361
Stephanie Marra, Allianzen des Adels. Dynastisches Handeln im
Grafenhaus Bentheim im 16. und 17. Jahrhundert (Peter Veddeler)

S. 362
Martin Joseph, "Die Freyheit ist es, worum gestritten wird ..."
Der Kampf des Bauern Dirk Engelke zu Loxten gegen die Zurückstoßung
in die Leibeigenschaft. Ein Beitrag zur Rechts- und Sozialgeschichte
des Hochstifts Osnabrück im 18. Jahrhundert (Martin Peters)

S. 363
Zwischen Revolution und Reform. Der westfälische Adel um 1800.
Vorträge auf dem Kolloquium der Vereinigten Westfälischen
Adelsarchive e. V. vom 4.-5. Dezember 2003 in Münster.
Red. Werner Frese (Olga Weckenbrock)

S. 365
Michael Rademacher, Die Kreisleiter der NSDAP im Gau Weser-Ems
(Joachim Lilla)

S. 366
Anwalt ohne Recht. Schicksale jüdischer Rechtsanwälte im Bezirk
des heutigen Oberlandesgerichts Oldenburg. Hg. von der
Rechtsanwaltskammer Oldenburg, mit Beiträgen von Ulf Brückner
u.a. (Stephanie Haberer)

S. 368
Annette Wilbers-Noetzel, Die wohnräumliche und wirtschaftliche
Eingliederung der Flüchtlinge und Vertriebenen im Emsland nach
1945 (Simone Herzig)


Einzelne Orte

S. 370
Richard Sautmann / Rolf Westheider, Die schwersten Tage sind
vorbei. Bilder und Geschichten von Genesung, Zuversicht und
Lebensfreude im Waldkrankenhaus Bad Rothenfelde. Das
Begleitbuch zur Ausstellung im Campotel Bad Rothenfelde
(Eva Berger)

S. 371
Geschichte der Gemeinde Edewecht im Ammerland. Hg. von
Albrecht Eckhardt (Julia Hamelmann)

S. 372
Bernhard Brockmann, Das weltweit einzigartige Simultaneum
mixtum in Goldenstedt. Evangelisch und katholisch gemeinsam
von 1650 bis 1850, hg. von der Gemeinde Goldenstedt
(Philipp Dotschev)

S. 374
Der Rittersaal der Iburg. Zur fürstbischöflichen Residenz
Franz Wilhelms von Wartenberg. Beiträge der wissenschaftlichen
Tagung vom 7. bis 9. Oktober 2004 auf Schloss Iburg.
Hg. von Susanne Tauss im Auftrag des Landschaftsverbandes
Osnabrücker Land e.V. (Stephanie Haberer)

S. 376
Melle(r) in der Neuen Welt. Ein Brückenschlag aus dem
Osnabrücker Land in die USA und zurück. Hg. von Jürgen
Krömer (Uwe Plaß)

S. 378
Geschichte der Stadt Meppen. Hg. von der Stadt Meppen
(Endredaktion: Regina Holzapfel) (Gerd Steinwascher)

S. 380
Panikos Panayi, Life and Death in a German Town.
Osnabrück



From the Weimar Republic to World War II and
Beyond (Gerd Steinwascher)

S. 381
Ute Möller-Detert, Osnabrücker Zeitungen zwischen 1933
und 1949 (Simone Herzig)

S. 385
Jahresbericht 2007/2008 (Birgit Kehne)

S. 393
Bericht der Justus-Möser-Gesellschaft (Karl H. L. Welker)


INFO

Kontakt:
Renate Janßen
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V.
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/3316214
E-Mail: HistVer.Osnabrueck at nla.niedersachsen.de
URL: Verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 27 11:13:01 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Jan 2009 11:13:01 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Plattdeutsch macht Geschichte", Muenster,
noch bis08.02.2009
Message-ID: <497EEC3D.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 27.01.2009, 10:08


AUSSTELLUNG

Varusschlacht bei Rietberg?
Ausstellung "Plattdeutsch macht Geschichte" noch bis 8. Februar
im Stadtmuseum

"Plattdeutsch macht Geschichte" heißt die aktuelle
Sonderausstellung im Stadtmuseum Münster, die noch bis zum 8.
Februar zu sehen ist. Dies illustriert auch ein Faksimile aus
dem Jahr 1539, das von der im Jubiläumsjahr 2009 hochaktuellen
Varusschlacht berichtet.

Heute, 2000 Jahre nach der "Schlacht im Teutoburger Wald" wird
über den wahren Ort der Schlacht zwischen Römern und Germanen
immer noch diskutiert; aber auch in der frühen Neuzeit war das
Thema offenbar aktuell:

Der Bibliothekar und Archivar der Reichsabtei Werden, Johannes
Cincinnius, hatte sich in seiner Freizeit der Verbreitung
lateinischer Quellen in niederdeutscher Sprache gewidmet und in
seiner Schrift "Van der niderlage drijer Legionen" als
Schlachtenort Rietberg vorgeschlagen und damit Tacitus
korrigiert.

Nachlesen lässt sie sich in der Ausstellung, die einen
spannenden Überblick über die niederdeutsche Schriftlichkeit vom
frühen Mittelalter bis heute gibt.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 28 11:04:49 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Jan 2009 11:04:49 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Wissenschaftler bauen Digitales
NiederdeutschesTextarchiv auf
Message-ID: <49803BD0.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Pressestelle Universität Bielefeld" uni-bielefeld.de>
Datum: 23.01.2009, 13:25


AKTUELL

Kulturelles Gedächtnis des westfälischen Raums schaffen
Wissenschaftler bauen Digitales Niederdeutsches Textarchiv auf

An den Universitäten Bielefeld und Münster bauen apl. Professor
Dr. Ulrich Seelbach, Fakultät für Linguistik und
Literaturwissenschaft, und Dr. Robert Peters (Münster) in den
nächsten Jahren ein digitales Textarchiv zur Bewahrung der
niederdeutschen Sprache in Westfalen auf. Das Projekt zielt
darauf ab, das reiche kulturelle Erbe der deutschen und
europäischen Region Westfalen zu erhalten und einer
interessierten Öffentlichkeit dauerhaft zur Verfügung zu
stellen. Damit soll dem Verlust der kulturellen Vielfalt
entgegengewirkt und ein kulturelles Gedächtnis des westfälischen
Raums geschaffen werden.

"Westfälische Identität entsteht durch das Bewusstsein von einer
eigenen regionalen Kultur. Diese fußt auf der sprachlichen und
literarischen Überlieferung der Region. Sobald diese
sprachlich-literarische Hinterlassenschaft im Internet zur
Verfügung steht, kann jeder Interessierte sich über deren
Vielfalt informieren.

Dies gilt nicht allein für die Gesamtregion Westfalen, sondern
auch für die einzelnen Teilregionen und Orte. Das Projekt soll
zu einer Stärkung des Bewusstseins von einer westfälischen
Kulturlandschaft, ihrer Geschichte, ihrer Sprache und ihrer
Überlieferung führen." erläutern die beiden Wissenschaftler ihre
Intention für das Projekt.

Finanziell wird der Aufbau des Textarchives von der
Westfaleninitiative (Münster) und der Landesregierung NRW mit
70.000 Euro pro Jahr für die nächsten zwei Jahre unterstützt.
Insgesamt rechnen die Wissenschaftler mit einer siebenjährigen
Projektdauer.

Gestartet wird mit der Digitalisierung von mehreren Tausend
Urkunden aus dem Mittelalter. Später sollen Chroniken,
Inschriften und geistliche Literatur folgen. Aufgrund des
relativ großen westfälischen Sprachraums mit einer breit
gefächerten Textüberlieferung wird das Projekt an zwei
Standorten durchgeführt werden.

An der Universität Bielefeld werden die geistliche und die
weltliche Literatur sowie private Schriften, wie Tagebücher und
Briefe, digitalisiert. Die Universität Münster ist für
Verwaltungs- und Rechtsschriften sowie Bücher der
Wissensvermittlung zuständig.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 28 11:07:53 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Jan 2009 11:07:53 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Arminius-Hermann - ein deutscher Held?,
Muenster, 03.02.2009
Message-ID: <49803C88.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 27.01.2009, 13:58


AKTUELL

Vortrag

Klaus Kösters, Münster
Arminius-Hermann - ein deutscher Held?

Dienstag, 03. Februar 2009, 19.00 Uhr (s.t.)

Am Dienstag (03.02.) referiert Klaus Kösters im Rahmen der
Vortragsreihe des Vereins für Geschichte und Altertumskunde
Westfalens, Abt. Münster über das Nachleben der Varusschlacht.
Das historische Ereignis der Varusschlacht wurde in Deutschland
zu einem Mythos, der seit dem ausgehenden Mittelalter bis in die
Gegenwart für jeweils aktuelle politische Frontstellungen und
nationale Ziele dienstbar gemacht wurde. Auf welche Weise das
geschah, zeigt Kösters, indem er das jeweilige Germanen- oder
Arminiusbild sowie die kulturelle oder nationale Abgrenzung
gegen alles "Romanische" auf dem Hintergrund der allgemeinen
Geschichte darstellt.

Vordergründig geht es dabei um die Rezeptionsgeschichte der
Varus-Schlacht und des Arminius. Diese sind jedoch nicht
losgelöst von dem Bild, das sich die Deutschen im Laufe der
letzten 500 Jahre von sich selbst gemacht haben. So erscheint
hinter der Rezeptionsgeschichte die Frage, die sich wie ein
Leitfaden durch die gesamte Rezeptionsgeschichte zieht: Wie
entstand und veränderte sich die Einstellung der Deutschen zu
sich selbst als Volk und Nation und welche jeweiligen
gesellschaftlichen und politischen Ordnungsvorstellungen waren
damit verknüpft?

Der Vortrag findet statt im Plenarsaal des Landeshauses,
Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48147 Münster.

Der Eintritt ist frei.


INFO

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 29 10:53:20 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Jan 2009 10:53:20 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag/Buchvorstellung: Schrulle,
Hedwig: Verwaltung inDiktatur und Demokratie, Muenster, 11.02.2009
Message-ID: <49818AA0.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Thomas Küster"
Datum: 28.01.2009, 12:28


AKTUELL

Vortrag/Buchvorstellung

Hedwig Schrulle:
Verwaltung in Diktatur und Demokratie

Die Bezirksregierungen Münster und Minden/Detmold
von 1930 bis 1960


Programm

Begrüßung
Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek

Grußwort
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch

Einführung
Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer

Vortrag
Dr. Hedwig Schrulle


INFO

Interessenten werden gebeten, sich bis zum 5. Februar 2009 per
E-Mail unter wir at lwl.org anzumelden.

Termin:
Mittwoch, 11. Februar 2009, 19.30 Uhr

Ort:
Freiherr-vom-Stein-Saal der Bezirksregierung Münster
Domplatz 36
Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 29 10:58:33 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Jan 2009 10:58:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Familiensonntag im LWL-Museum fuer Archaeologie
inHerne, Herne, 01.02.2009
Message-ID: <49818BD9.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.01.2009, 10:10


AKTUELL

Komm' in die Puschen!
Familiensonntag im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Am ersten Sonntag im Februar (1.2.) lädt der Landschaftsverband
Westfalen- Lippe (LWL) zum Familiensonntag in das LWL-Museum für
Archäologie in Herne ein. In dem Programm "Komm' in die
Puschen!" erkunden Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren um
14 und um 16 Uhr spielerisch und hautnah die Geschichte der
Schuhe, indem sie Schuhe aus den verschiedensten Epochen
anprobieren. Parallel hierzu findet für Erwachsene eine Führung
durch die Sonderausstellung "Schuhtick. Von kalten Füßen und
heißen Sohlen" statt.

Der Programmtitel "Komm' in die Puschen!" ist wörtlich gemeint,
denn hier geht es nicht um Hast und Eile: Die Teilnehmer
probieren Nachbildungen historischer Schuhe an. Dabei
untersuchen sie unter anderem, ob die Römer schon rechte und
linke Schuhe unterschieden und warum die Menschen im Mittelalter
liefen, wie ihnen der "Schnabel gewachsen" beziehungsweise
geformt war. In Schuhmodellen von der Steinzeit bis heute nehmen
die Teilnehmer so am "Lauf der Geschichte" teil.

Ein "Schuhtick" zeigt sich nicht nur beim Blick in manchen
Schuhschrank, sondern vor allem an den vielen verschiedenen
Formen und Farben, Materialien und Eigenschaften von Schuhen.
Die Führung durch die Sonderausstellung zeigt neben der
Geschichte des menschlichen Fußschutzes auch, welche Bedeutungen
Schuhe hatten und haben - zum Beispiel für Status und Macht,
Sinnlichkeit und Erotik, Glaube und Glück oder Kunst und Design.
Dass Schuhe auch zu ganz besonderen Begleitern werden können,
erläutern die Schuhgeschichten einzelner Menschen.

Die Sonderausstellung "Schuhtick. Von kalten Füßen und heißen
Sohlen." ist seit dem 6. Dezember im LWL-Museum für Archäologie
zu sehen. Sie erzählt Schuhgeschichte(n) durch alle Zeiten und
über die Kontinente hinweg - vom ersten Fußschutz der Menschen
über römische Militärsandalen bis zum Designerschuh. Die
Ausstellung präsentiert über 400 Exponate, die zum Teil erstmals
öffentlich zu sehen sind. Dabei können die Besucher aber nicht
nur Schuhe anschauen, sondern sie auch "am eigenen Leib"
erfahren: Auf dem Laufsteg können sie ausprobieren, wie man in
mittelalterlichen Trippen oder High Heels läuft, und an der
"Schuhbar" gibt es Schuhsongs quer durch die Rock- und
Popgeschichte!


Termin:
Sonntag, 1. Februar 2009
- 14 und 16 Uhr "Komm' in die Puschen!" -
Programm Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren
- 14 und 16 Uhr "Schuhtick" -
Führung durch die Sonderausstellung
- 15 Uhr "gesucht. gefunden. ausgegraben" -
Führung durch die Dauerausstellung

Um telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0 während
der Öffnungszeiten des Museums wird gebeten.

Kosten:
Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis:
- Sonderausstellung "Schuhtick": Erwachsene 5 Euro,
6- bis 17-Jährige 3 Euro, Familien 11 Euro
- Dauerausstellung: Erwachsene 3,50 Euro,
6- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro
- Kombiticket (Sonder- und Dauerausstellung):
Erwachsene 7 Euro, 6- bis 17-Jährige 4 Euro, Familien 15 Euro


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de
URL: http://www.schuhtick-ausstellung.de

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag,
Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr
Geschlossen am 24., 25., 31.12. und am 1.1.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 29 11:01:35 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Jan 2009 11:01:35 +0100
Subject: [WestG] [AKT] In Galileis Spuren durch Italien wandern, Muenster,
03.02.2009
Message-ID: <49818C8E.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.01.2009, 15:51


AKTUELL

In Galileis Spuren durch Italien wandern
Astronomischer Vortrag im Zeiss-Planetarium

Galileo Galileis Leben war reich an Pionierleistungen und
Konflikten. Am Dienstag (03. Februar) hält Prof. Dr. Dieter B.
Hermann aus Berlin um 19.30 Uhr im Planetarium des LWL-Museums
für Naturkunde in Münster einen Vortrag zu dieser
beeindruckenden Persönlichkeit.

Anhand eines Reiseberichts zu den Stätten seines Wirkens
schildert der Vortrag die Entdeckungen des Forschers und deren
Konsequenzen für das heutiges Weltbild. Einige der schönsten
Orte der Toscana und Veneziens sind eng mit dem Leben und
Schaffen des großen Physikers Galileo Galilei (1564-1642)
verbunden.

Galilei wurde in Pisa geboren. Er verbrachte in Padua glänzende
Jahre als Forscher. In Venedig demonstrierte er das neu
erfundene Fernrohr und in Florenz schuf er seine großen
Hauptwerke und verbrachte die letzten Lebensjahre unter
Hausarrest der Inquisition.

Der Referent, Prof. Dr. Dieter B. Hermann ist Mitglied der
Internationalen Astronomischen Union, Präsident der
Leibniz-Sozietät e. V. Berlin, der Berliner Wissenschaftlichen
Gesellschaft, der Astronomischen Gesellschaft u. a.
wissenschaftlicher Vereinigungen. Als Autor von 31 Büchern, rund
150 wissenschaftlichen und rund 2000 populärwissenschaftlichen
Veröffentlichungen ist er ein gerngesehener Referent.


INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 02 51.591-05
Fax: 02 51.591-60 98

Eintritt: Erwachsene 4 Euro, Kinder 2 Euro. Weitere
Informationen unter Telefon 0251 591-05 oder
URL: http://www.lwl-planetarium-muenster.de.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 29 11:05:21 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Jan 2009 11:05:21 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Grubenwehrmann berichtet ueber Ausbildung
undRettungseinsaetze, Dortmund, 01.02.2009
Message-ID: <49818D70.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.01.2009, 09:30


AKTUELL

Grubenwehrmann berichtet über Ausbildung und Rettungseinsätze
Blick hinter die Kulissen: Zeitzeugengespräch im
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Ein gefährliches Arbeitsfeld im Bergbau stellt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Sonntag,
1. Februar, von 15 bis 17.30 Uhr in seinem Industriemuseum Zeche
Zollern vor. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Zeitzeugen
berichten" wird Manfred Hildebrand, ehemaliger Oberführer der
Grubenwehr auf der Zeche Minister Achenbach, die Arbeit der
Grubenwehr vorstellen.

35 Jahre lang war der heute 64-Jährige neben seinem Beruf als
Fahrsteiger, Obersteiger und späterer Betriebsführer auf der
Zeche Minister Achenbach Mitglied in der Grubenwehr, dem
ehrenamtlich organisierten Rettungswesen im Bergbau. Mehr als
einmal hat er in dieser Zeit schwierige und persönlich
belastende Situationen bei Rettungseinsätzen erlebt. "Ein kluger
Oberführer achtet immer darauf, dass keiner der Grubenwehrleute
bei einem Rettungseinsatz eng mit einem eventuellen Opfer
verwandt ist," erläutert Hildebrand. Sein eindrücklichstes
Erlebnis für ihn war 1988 die Bergung der verunglückten
Bergleute von Borken. "Ich habe meine Arbeit trotz aller
Gefahren immer gern getan," erinnert sich Hildebrand.

Am Sonntagnachmittag erzählt er im LWL-Industriemuseum über die
Ausbildung der Grubenwehrleute, ihre Aufgaben und Funktionen
aber auch von seinen persönlichen Erlebnissen und Eindrücken bei
seinen Rettungseinsätzen.




INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961-211
Fax: 0231 6961-114
E-Mail: Zeche-Zollern at lwl.org

Besucher der Zeitzeugen-Veranstaltung zahlen nur den normalen
Museumseintritt (Erw. 3,50 ?).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 29 11:08:27 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Jan 2009 11:08:27 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bischof Meinwerk als Bauherr und zweiter
Stadtgruender, Paderborn, 04.02.2009
Message-ID: <49818E2B.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.01.2009, 15:00


AKTUELL

Bischof Meinwerk als Bauherr und zweiter Stadtgründer

Vor der Ausstellung über Bischof Meinwerk, die der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und das Erzbistum
Paderborn im Museum in der Kaiserpfalz und im Diözesanmuseum in
Paderborn zeigen, berichten am Mittwoch (4.2., 19.30 Uhr, Museum
in der Kaiserpfalz) die LWL-Archäologen Dr. Sveva Gai und Dr.
Sven Spiong über die Bauprojekte des berühmtesten Paderborner
Bischofs.

Der Neubau des Doms, der Kaiserpfalz mit der Bartholomäuskapelle,
des Bischofspalastes, des Abdinghofklosters im Westen und des
Busdorfstiftes im Osten sind herausragende Zeugnisse der
"Bauwut" des Bischofs, die ihn noch heute als zweiten Gründer
Paderborns nach Karl dem Großen erscheinen lassen. Die
Auswertung der Pfalzgrabungen hat neue Erkenntnisse zur
Umgestaltung des Domklosters im frühen 11. Jahrhundert erbracht.

Die Ausgrabungen im Westen der Abdinghofkirche im vergangenen
Jahr haben das Wissen über die erste Kirche des Klosters
erheblich erweitert. Zahlreiche Handwerker, Arbeiter, Kaufleute
und Kleriker profitierten von den Neubauten und ließen sich in
Paderborn nieder. Die Siedlung wuchs über die Grenzen der
frühmittelalterlichen Domburg hinaus. Ein besonders
eindrucksvolles Zeugnis der Bautätigkeit ist der Steinbruch, den
die Archäologen am Kötterhagen freilegen konnten.


INFO

Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg 2
33098 Paderborn
Tel.: 05251 1051-10
URL: http://www.kaiserpfalz-paderborn.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 Uhr bis 18 Uhr
jeden ersten Mittwoch im Monat 10 Uhr bis 20 Uhr.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 29 11:11:40 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Jan 2009 11:11:40 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Aegyptische Impressionen im LWL-Textilmuseum, Bocholt,
01.02.2009
Message-ID: <49818EEB.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.01.2009, 13:40


AUSSTELLUNG

Ägyptische Impressionen im LWL-Textilmuseum
Führung durch die Ausstellung von Irmingard Stelter

Im Rahmen der Sonderausstellung "Mixed Media Mythology" lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 1. Februar,
um 16 Uhr zu einer Führung in sein Textilmuseum Bocholt ein.

Impressionen ihrer winterlichen Ägypten-Aufenthalte verarbeitet
die Künstlerin Irmingard Stelter in textilen Collagen, so
genannten "Assemblagen". Welche Bild- und Erzähltraditionen sie
dabei aufgreift, wird Museumsleiter Dr. Hermann J. Stenkamp in
der Ausstellungsführung vorstellen. Großformatige
"Märchenpapyri" gilt es dabei ebenso zu enträtseln wie zehn
unter dem Titel "Letterart" gestaltete Taschen. Offen
präsentierte orientalische Gewürze sowie ägyptische
Kleidungsstücke und vor allem die Klanginstallation von Gisela
Schäpers, die akustisch einen Tag in Luxor nachzeichnet, machen
es dem Besucher leicht, sich gedanklich nach Ägypten zu
versetzen.


INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611-0
Fax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org


Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Besucher zahlen
lediglich den Eintritt ins LWL-Industriemuseum: Erwachsene 2,40
Euro; Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren 1,50 Euro,
Familientageskarte 5,80 Euro.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 29 11:14:29 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Jan 2009 11:14:29 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bildvortrag zur Geschichte des Erfindens
imLWL-Industriemuseum, Hattingen, 30.01.2009
Message-ID: <49818F95.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.01.2009, 12:34


AKTUELL

Daniel Düsentriebs Vorfahren
Bildvortrag zur Geschichte des Erfindens im LWL-Industriemuseum

Um Erfindungen und Erfinder geht es in einem Vortrag, zu dem der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag, 30. Januar,
um 19.30 Uhr in sein Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
einlädt. Technikhistoriker Dr. Dr. Hartmut Herbst gibt in seinem
Vortrag mit dem Titel "Daniel Düsentriebs Vorfahren" eine
Einführung in die Geschichte des Erfindens.

Er spannt den Bogen von den ersten Werkzeugerfindungen, die für
den Überlebenskampf des Menschen notwendig waren, über
Privilegien der Antike und des Mittelalters bis hin zum
Schutzrecht von Patenten. Die Bedeutung des Deutschen
Patentgesetzes von 1877 streift der Vortrag ebenso wie die
Gründung des Vereins Deutscher Ingenieure, der ersten
technischen Hochschulen und der Internationalen
Weltausstellungen. Schließlich werden exemplarisch bedeutende
Erfinderpersönlichkeiten und deren Leistungen erwähnt.


INFO

LWL-Industriemuseum
Henrichshütte in Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-0
Fax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org

Der Vortrag findet statt im Rahmen der aktuellen
Sonderausstellung "Leonardo da Vinci - Erfinder und Ingenieur"
(bis 15.3.09). Der Eintritt ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 29 11:18:53 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Jan 2009 11:18:53 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Die_Gro=C3=9Fe_Prozession_in_Muenster?=
=?utf-8?q?_im_konfessionellen_Zeitalter=2C_Muenster=2C_03=2E02=2E2009?=
Message-ID: <4981909D.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Westfälische Landesgeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 28.01.2009, 11:08


AKTUELL

Programm Wintersemester 2008/2009
Vorträge zur Kirchengeschichte und religiösen Volkskunde
Westfalens


Kristina Thies M.A. (Münster):
Zwischen städtischer und landesherrlicher Inszenierung.
Die Große Prozession in Münster im konfessionellen Zeitalter

Dienstag, 03.02.2009, 18 Uhr c.t.


INFO

Kontakt:
Prof. Dr. Werner Freitag
Historisches Seminar
Abteilung für westfälische Landesgeschichte
Domplatz 20-22
48143 Münster

Tel: 0251 83-24345
E-Mail: landesgeschichte at uni-muenster.de


Ort:
Vortragsraum des Liudgerhauses*)
Überwasserkirchplatz 3
48143 Münster

*) Das Liudgerhaus befindet sich parallel zur neuen
Diözesanbibliothek (großes Sandstein-gebäude). Der Haupteingang
liegt in der Gasse zwischen den beiden Gebäuden
(Treppe hoch steigen).

Abteilung für westfälische Landesgeschichte
(Historisches Seminar der WWU)
Institut für religiöse Volkskunde
Bistumsarchiv Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 29 11:31:47 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Jan 2009 11:31:47 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Revolution und Arbeiterbewegung 1918-1920, Bochum,
29.-31.01.2009
Message-ID: <498193A3.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 27.01.2009, 10:31
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


TAGUNG

Revolution und Arbeiterbewegung 1918-1920
Donnerstag, 29., bis Samstag, 31. Januar 2009

Wissenschaftliche Tagung des Instituts für soziale Bewegungen
(Bochum)in Kooperation mit der Hans-Böckler-Stiftung und der
Heinrich-Kaufmann-Stiftung

Über die revolutionären Ereignisse und Umwälzungen der Jahre
1918 bis 1920, die vielfach noch immer als ?Novemberrevolution?
etikettiert werden, wird in der deutschen und internationalen
Forschung seit etwa zwei Jahrzehnten kaum geforscht. Damit ist
auch die entscheidende Rolle der Arbeiterbewegung für den
Verlauf der Revolution und die Demokratisierung Deutschlands im
frühen 20. Jahrhundert aus dem Blickfeld geraten.

Vor diesem Hintergrund wird die Tagung, in Zusammenarbeit mit
einem parallelen Konferenz- und Forschungsvorhaben der
Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, insbesondere die
Rolle der Arbeiterbewegungen während der Revolution sowie die
damit verbundenen Folgen und Wirkungen untersuchen. Während der
Akzent der Hamburger Tagung vor allem auf dem
Stinnes-Legien-Abkommen und der Entwicklungen der industriellen
Beziehungen im 20. Jahrhundert lag, werden in Bochum vom 29. bis
31. Januar 2009 die Revolutionsereignisse und die politischen
und sozialen Umwälzungen beleuchtet. Dem Ruhrgebiet, als einem
Brennpunkt der Ereignisse, wird dabei besondere Aufmerksamkeit
beigemessen.


Programm:

Donnerstag, 29. Januar 2009

18.00 Uhr
- Begrüßung:
Wolfgang Jäger (Hans-Böckler-Stiftung)

- Öffentlicher Vortrag:
Walther Müller-Jentsch (RUB/Düsseldorf):
Gewerkschaften und Korporatismus in Deutschland seit der
Revolution 1918-1920

- Anschließend: Empfang


Freitag, 30. Januar 2009

9.00 Uhr

Revolution und Arbeiterbewegung im Ruhrgebiet
- Diskussionsleitung: Dirk Schumann (Univ. Göttingen)
- Kommentar: Knud Andresen (FZH, Hamburg)

- Referate:
Willy Buschak (Bochum/Bonn): Der Deutsche Metallarbeiter-Verband
und die Revolution

Jürgen Jenko (ISB, Bochum): Der Anarcho-Syndikalismus im
Ruhrgebiet 1918 bis 1922

Nadine Kruppa (ISB, Bochum): Frauen in der Revolution 1918-1920

Jürgen Mittag (Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets): Die
Sozialisierungsdebatte und die Arbeiterbewegung im
Ruhrgebiet

12.30 Uhr
- Mittagspause

14.00 Uhr
Deutungen
- Diskussionsleitung: Dick Geary (Univ. Nottingham)
- Kommentar: Karl Christian Führer (FZH Hamburg)

- Referate:
Till Schelz-Brandenburg (Univ. Bremen): Kautsky, Bernstein und
die Revolution

Kim Christian Priemel (Univ. Frankfurt/O.): Unternehmerschaft
und Revolution

Günter Brakelmann (Univ. Bochum): Revolution und Religion

Bernd Faulenbach: Revolution und Geschichtswissenschaft
1918-1933

- Diskussion


Samstag, 31. Januar 2009

9.00 Uhr

Wahrnehmungen der Revolution
- Diskussionsleitung: Axel Schildt (FZH Hamburg)
Spiegelungen
- Kommentar: Marcel van der Linden (Amsterdam)

- Referate:
Joachim Schröder (Univ. Düsseldorf): Die französischen
Sozialisten und die deutsche Revolution 1918-20

Jan P. Schmidt (Univ. Bochum): Im Westen ...Neues? Revolution
und Arbeiterbewegung als Faktor in Ostasien

Nachhall
- Kommentar:
Dagmar Kift (Westfälisches Industriemuseum Dortmund)

- Referate:
Klaus Wisotzky (Stadtarchiv Essen): Zwei Essener Karrieren.
Fritz Baade, die Revolution in Essen und Theodor Reismann-Grone

Klaus Tenfelde (ISB, Bochum): Fragmentiert, verschüttet. Der
Bürgerkrieg 1920 und die Denkmalskultur im Ruhrgebiet

Gertrude Cepl-Kaufmann (Düsseldorf): "Revolutionskultur"? Die
Revolution im Ruhrgebiet und die Literatur (angefragt)

Anmeldung
Melden Sie sich bitte beim Institut für soziale Bewegungen an:
juergen.mittag at rub.de.


INFO

Veranstaltungsort:
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstr. 17-19
44789 Bochum
URL: www.ruhr-uni-bochum.de/isb





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jan 30 09:29:24 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 30 Jan 2009 09:29:24 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Namen_und_Nachrichten_von_der_Univers?=
=?utf-8?b?aXTDpHQgTcO8bnN0ZXI=?=
Message-ID: <4982C874.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 30.01.2009, 09:01


AKTUELL

Namen und Nachrichten von der Universität Münster
[in Auswahl, MW]

Katarina Barthel, Mitarbeiterin in dem von Prof. Dr. Peter Funke
geleiteten Teilprojekt des Exzellenzclusters "Religion und Politik" der
Universität Münster, wurde für ihre Studienleistungen von der
Technischen Universität Dresden mit der Lohrmann-Medaille
ausgezeichnet.

Dr. Christoph Dartmann wurde zum Juniorprofessor für das Fach
Mittelalterliche Geschichte unter besonderer Berücksichtigung des Früh-
und Hochmittelalters am Exzellenzcluster Religion und Politik der
Universität Münster ernannt.

Dr. Klaus Freitag, Hochschuldozent am Seminar für Alte Geschichte der
Universität Münster, wurde zum Universitätsprofessor an der RWTH Aachen
ernannt.

Dr. Michael Grünbart von der Universität Wien wurde zum Juniorprofessor
für das Fach Byzantinistik am Seminar für Byzantinistik der Universität
Münster ernannt.

Prof. Dr. Albrecht Jockenhövel, Leiter der Abteilung für Ur- und
Frühgeschichtliche Archäologie der Universität Münster, wurde zum
auswärtigen Mitglied des Archäologischen Instituts mit Museum der
Bulgarischen Akademie der Wissenschaften ernannt.

Dr. Barbara Krug-Richter, Privatdozentin am Seminar für
Volkskunde/Europäische Ethnologie der Universität Münster, erhielt die
Bezeichnung "außerplanmäßige Professorin" verliehen.

Kai Reinhart, Absolvent des Instituts für Sportwissenschaft der
Universität Münster, wird für seine bei Prof. Dr. Michael Krüger
geschriebene Dissertation über "Herrschaft und Widerständigkeit im
DDR-Sport" mit dem Wissenschaftspreis des Deutschen Olympischen
Sportbundes 2008L/2009 ausgezeichnet. Der mit 5.000 Euro dotierte
Hauptpreis wird am 6. Februar in Jena verliehen.

Prof. Dr. Engelbert Winter von der Forschungsstelle Asia Minor der
Universität Münster erhält mit Prof. Dr. Beate Dignas von der
Universität Oxford für das gemeinsam verfasste Buch "Rome and Persia
in Late Antiquity: Neighbours and Rivals" den "World Prize for the Book
of the Year of the Islamic Republic of Iran". Der mit 50 iranischen
Goldmünzen im Wert von etwa 10.000 US-Dollar dotierte Preis wird am 7.
Februar 2009 in Teheran in Anwesenheit des iranischen Staatspräsidenten
überreicht.






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jan 30 09:43:20 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 30 Jan 2009 09:43:20 +0100
Subject: [WestG] [KONF] 61. Westfaelischer Archivtag in Detmold,
17.03.-18.03.2009
Message-ID: <4982CBB8.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 30.01.2009, 09:35


KONFERENZ

Der 61. Westfälische Archivtag findet vom 17. - 18. März 2009 in
Detmold statt.

Unter dem Rahmenthema "Allianzen schmieden! Felder archivischer
Kooperationen
heute" werden in drei Arbeitssitzungen folgende Themen behandelt:

- Archive im Blickfeld der Öffentlichkeit
- Novellierung des Personenstandsgesetzes und ihre Auswirkungen auf die
Kommunalarchive
- Kooperation im Rahmen der Überlieferungsbildung

Weitere Informationen (Programm-Flyer, Anmeldung, Zimmerreservierung)
erhalten Sie auf der
Website des LWL-Archivamts für Westfalen:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Archivamt/Dienstleistungen/Tagungen/archivtag_2009



PROGRAMM

61. Westfälischer Archivtag
17. und 18. März 2009

Allianzen schmieden!
Felder archivischer Kooperationen heute


Dienstag, 17. März 2009

10.30
Uhr Eröffnung mit Grußworten und Einführung

13.30 Uhr
1. Arbeitssitzung: Archive im Blickfeld der
Öffentlichkeit

Moderation: Wilhelm Grabe M.A. (Kreisarchiv Paderborn)

Dr. Martina Wiech (Landesarchiv NRW, Fachbereich
Grundsätze, Düsseldorf):
11 Jahre Archive.NRW.de - Bilanz und Perspektiven

Dr. GunnarTeske(LWL-Archivamt für Westfalen, Münster):
Der Landeswettbewerb »Archiv und Jugend«. Eine Zwischenbilanz

Dr. Johannes Kistenich (Landesarchiv NRW, Fachbereich
Grundsätze, Münster):
Historisch-politische Bildungsarbeit im Archivverbund
- Erfahrungen mit dem Ausstellungsprojekt »9.11.1938-
Reichspogromnacht in Ostwestfalen-Lippe«


15.00 Uhr Kaffeepause

15.30 Uhr Diskussionsforen
(gesonderte Anmeldung erforderlich)

Regionale Archivführer: Auslaufmodell oder zeitgemäßes
Archivmarketing?
Leitung: Thomas Weiß (Stadtarchiv Hattingen)

Tag der offenen Tür - Nonplusultra der archivischen Öffent-
lichkeitsarbeit?
Leitung: Franz Meyer (Stadtarchiv Bad Salzuflen)
Kooperation mit Vereinen: Chancen für Archive und Vereine?
Leitung: Dr. Andreas Berger (Kreisarchiv Kleve)

17.30 Uhr Dr. Andreas Ruppert (Stadtarchiv Detmold):
130 Jahre Detmolder Geschichte im Spiegel eines Brunnens
- der Donopbrunnen auf dem Detmolder Marktplatz

19.30 Uhr Empfang durch den Bürgermeister in der Museumsgaststätte
»Im Weißen Ross« im LWL-Freilichtmuseum Detmold mit
anschließendem Abendessen



Mittwoch, 18. März 2009

9.30 Uhr 2. Arbeitssitzung: Novellierung des Personenstandsgesetzes
und ihre Auswirkungen auf die Kommunalarchive
Moderation: Anja Gussek (Stadtarchiv Münster)

Dieter Kreimeier (Fachverband der Standesbeamtinnen und
Standesbeamten Westfalen-Lippe e.V.):
Sachstandsbericht zur Umsetzung aus Sicht der Standes-
beamtinnen und Standesbeamten

Dr. Marcus Stumpf (LWL-Archivamt für Westfalen, Münster):
Archivierung von Personenstandsunterlagen durch Kommu-
nalarchive - Möglichkeiten der Umsetzung

Dr. Irmgard Christa Becker (Stadtarchiv Saarbrücken):
Die Empfehlung der BKK zur Uberlieferungsbildung bei
Unterlagen der Standesämter

Dr. Bettina Joergens (Landesarchiv NRW, Abt. Ostwest-
falen-Lippe, Detmold):
Das Landesarchiv im Epizentrum der Novelle? Erschließung,
Bereitstellung und Benutzung der Personenstandsregister im
Landesarchiv NRW


11.30 Uhr Kaffeepause

12.00 Uhr 3. Arbeitssitzung: Kooperation im Rahmen der
Überlieferungsbildung
Moderation: Katharina Tiemann (LWL-Archivamt für West-
falen, Münster)

Sigrid Unger (Historisches Archiv des Vogtlandkreises,
Oelsnitz):
Kooperation von Kommunalarchiven bei der Uberlieferungs-
bildung auf Kreisebene

Dr. Peter Worm (LWL-Archivamt für Westfalen, Münster)/
Hubert Kochjohann (INFOKOM Gütersloh):
Sicherung elektronischer Unterlagen im Verbund - Die Zu-
sammenarbeit von Kommunalarchiven und Rechenzentren

Dr. Hermann Niebuhr (Landesarchiv NRW, Abt. Ostwest-
falen-Lippe, Detmold):
Spartenübergreifende Bestandsbildung bei nichtamtlichem
Schriftgut - ein Denkmodell


13.30 Uhr Mittagsimbiss

14.30 Uhr Aktuelle Stunde
Moderation: Dr. Marcus Stumpf (LWL-Archivamt für
Westfalen, Münster)
(Fragen, die einer Vorbereitung durch das LWL-Archivamt
für Westfalen bedürfen, sollten schriftlich bis zum 9. März
2009 eingereicht werden.)

15.30 Uhr-16.30 Uhr
Gelegenheit zum Stadtrundgang


Tagungsort: Stadthalle Detmold GmbH, Schlossplatz 7, 32756
Kontakt während der Tagung: Tel. 0170 / 4707173

Teilnehmerbeitrag:
25,- ? (10,- ? für Teilnehmer in der Ausbildung)
wird bei der Anmeldung im Tagungsbüro erhoben.

Anmeldungen: werden bis zum 6. März 2009 an das LWL-Archivamt für
Westfalen erbeten.

Quartiere: können Sie direkt buchen über die Tourist Information der
Stadt Detmold (Tel.: 05231 / 977-328, Fax: 05231 / 977-447, E-Mail:
tourist.info at detmold.de). Ein Zimmerreservierungsformular
liegt der Einladung bei.

Während des Archivtages wird wieder ein Büchertisch aufgebaut, auf dem
die Archive ihre Neuers cheinungen der letzten Jahre vorstellen können.
Zu
diesem Zweck können Publikationen mit Prospektmaterial etc. an das
LWL-
Archivamt für Westfalen - Büchertisch / Archivtag - bis zum 6. März
2009
eingesandt werden.

Postanschrift: Postfach, 48133 Münster, Tel.: (0251) 591-3890,
Fax: (0251) 591-269, E-Mail: LWL-Archivamt at lwl.org








From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jan 30 09:51:11 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 30 Jan 2009 09:51:11 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 405, Januar 2009
Message-ID: <4982CD8F.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 30.01.2009, 09:44


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 405
Januar 2009


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169



[keine Seitenangaben, in Auswahl MW]


Haarmann, Franz
"Das Kassenergebnis war ein Erfreuliches"
Dramatisches Laienspiel des Wickeder Gesangsvereins "Liederkranz" vor
125 Jahren
[Beinaheeinsturz des Hauses]

Beaugran, Günter
Klöster als Zentren des Glaubens und der Kultur
In Westfalen war das späte Mittelalter die große Zeit der
Klostergründungen - Ausstrahlungskraft bis ins 19. Jahrhundert

Hinke, Wilhelm
Seide aus der Grafschaft Mark
Schon "Soldatenkönig" Friedrich Wilhelm I. und Friedrich der Große
förderten den Anbau von Maulbeerbaum-Plantagen

Hegeler, Hartmut
Als in Geseke die Scheiterhaufen loderten
Auch in der Hellwegstadt erinnert eine Plastik am Marktbrunnen an die
Zeit der Hexenverfolgungen








From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 30 10:27:29 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 30 Jan 2009 10:27:29 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Fotoausstellung "Montanrevier" verlaengert, Dortmund,
bis 08.03.2009
Message-ID: <4982D611.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 30.01.2009, 08:48


AUSSTELLUNG

Schau wandert vom LWL-Industriemuseum nach Polen
Fotoausstellung "Montanrevier" bis März verlängert

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat die Ausstellung
"Montanrevier", die ursprünglich im Januar enden sollte, bis zum
8. März 2009 verlängert. Die Schau im LWL-Industriemuseum Zeche
Zollern zeigt 100 historische Ansichtskarten und mehr als 50
Großfotos von typischen Bauten aus dem Ruhrgebiet und aus
Oberschlesien. Die Bilder dokumentieren, wie Kohleförderung und
Stahlerzeugung den beiden Montanrevieren in Mitteleuropa ein
ähnliches Erscheinungsbild aufgeprägt haben.

"Die Ausstellung und der begleitende Bildband stießen auf ein
sehr positives Echo. Museumsbesucher würdigten mehrfach die hohe
Qualität der Schwarz-weiß-Fotos und die überzeugende
Gegenüberstellung von Motiven aus den beiden Revieren", so Dr.
Thomas Parent, stellvertretender Museumsdirektor. Zu sehen sind
zum Beispiel Malakofftürme aus Bottrop und Ruda Slonska,
Dampfmaschinen aus Bochum und Zabrze sowie Bergmannssiedlungen
aus Oberhausen und Kattowitz. Aus Dortmund sind die Zechen
Hansemann, Westhausen und Zollern II/IV vertreten, das
monumentale Verwaltungsgebäude der "Union" an der Rheinischen
Straße, Eisenbahnbrücken im Nordviertel und zwei Denkmäler auf
dem Ostenfriedhof.

Im Herbst 2009 wird die Ausstellung "Montanrevier" während einer
internationalen Tourismus-Konferenz in der Kunsthalle von Zabrze
(Hindenburg) in Polen gezeigt. Der Begleitband, der als Beitrag
zur traditionsreichen Partnerschaft zwischen dem Land
Nordrhein-Westfalen und der Wojewodschaft Oberschlesien von der
Düsseldorfer Staatskanzlei gefördert wurde, ist in deutscher und
in polnischer Sprache verfasst. Auch in Deutschland werden
weitere Museen die Ausstellung zeigen, so das oberschlesische
Landesmuseum in Ratingen-Hösel und die Zeche Nachtigall in
Witten, wie Zollern ein Standort des LWL-Industriemuseums.


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961-211
Fax: 0231 6961-114
E-Mail: Zeche-Zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 30 10:43:38 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 30 Jan 2009 10:43:38 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Der "Westfalenwall" - Hitlers letztes Bollwerk
odermilitaerisches Armutszeugnis?, Ahaus, 11.02.2009
Message-ID: <4982D9DA.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 30.01.2009, 09:29


AKTUELL

Vortrag: Dr. Adolf Vogt, Recklinghausen.
Ort: Ahaus, Fürstensaal im Schloss, 19:30 Uhr
In Kooperation mit dem Heimatverein Ahaus

Das Unternehmen Westfalenwall trägt viele Facetten. Es spiegelt
im kleinen überschaubaren Rahmen all das, was zum Wesen und zum
Alltag des NS-Regimes (vor allem seiner letzten Monate) gehörte.
Mit Planung und Bau präsentierte die Gauleitung Westfalen-Nord
quasi stellvertretend für die braune Führung in Berlin jene Züge,
mit denen das "Dritte Reich" seit seinem Antreten, spätestens
aber seit September 1939, schlimme deutsche und europäische
Geschichte schrieb.

Der Bau des Westfalenwalls wäre gewiss besser unterblieben.
Hätte also die Gauleitung nicht auf die Anlage dieser
aufwendigen und letztlich völlig wertlosen Verteidigungsmaßnahme
verzichten können? Die Antwort ist ein klares Nein. Der Bau des
Westfalenwalls war konsequent und von einer ganz bestimmten
Logik diktiert. Nach der von oben befohlenen Rundumverteidigung
des Reiches mit zusätzlichen rückwärtigen Stellungen konnte der
Gau Westfalen-Nord nicht einfach ausscheren. Die Gauleitung wird
dies auch kaum gewollt oder auch nur erwogen haben. Bis auf eine
unbelehrbare Minderheit dürfte das Gros der Politischen Leiter
des Reiches ab Sommer 1944 erkannt haben, dass man unweigerlich
auf eine Niederlage zusteuerte. Dies einzusehen, war dieses Gros
intelligent genug, aber es sich und der Öffentlichkeit
einzugestehen, dafür war es nicht klug und nicht mutig genug.

Wie Psychopathen, weder kompromiss- noch konzessionsbereit,
klammerten sich die Mitglieder des Führerkorps mit allen Mitteln
an die Macht, an das Aufrechterhalten der eigenen ungeteilten
und unteilbaren Macht. Wer totalitär regiert und totalen Krieg
führt, kennt nur Sieg oder totale Niederlage. Diese
Schizophrenie hatten all jene mit auszubaden, die dem
Westfalenwall als Schanzer oder auf irgendeine sonstige Weise
zuarbeiten mussten.

Den Westfalenwall überhaupt bauen zu können, verdankte die
Gauführung nicht der Stärke der Wehrmacht, nicht dem
militärischen Widerstehen können, sondern den Alliierten, die
nach ihrem schnellen Vorstoßen durch Nordfrankreich vor dem
Westwall anhielten und damit den braunen Machthabern eine
Atempause, eine Gnadenfrist verschafften. Hätte Eisenhower
anstelle des Befehls zum Anhalten seinem draufgängerischen
Panzergeneral Patton ohne Rücksicht auf logistische Engpässe
freie Fahrt ins Rheintal und ins Reichsinnere gegeben, wäre es
niemals zu einem Unternehmen "Westfalenwall" gekommen.

Seinem militärischen Wert nach war der Westfalenwall ein
billiger Papiertiger, ein obsoletes taktisches Mittel, aus
vielfacher Verlegenheit geboren, vergleichbar etwa den
polnischen Lanzenreitern, die im September 1939 die deutsche
Panzerlawine aufzuhalten suchten. Wenn schon die weit stärker
ausgebaute und mit geübten, regulären Truppen besetzte
Verteidigungslinie an der französischen Kanalküste nicht
gehalten werden konnte, wie sollte dann der Westfalenwall ein
ernsthaftes Hindernis darstellen?

Phantom oder Festungslinie? Natürlich ließe sich beides in den
Westfalenwall hineindeuten, aber eher ersteres und weniger
letzteres. Zur Festungslinie reichte es weder materiell noch
"ideell". Das Reich war militärtechnisch längst ausgeblutet und
der von der Partei beschworene "Wall von Leibern" blanke
Illusion und bloße Propagandamasche. Am Ende entpuppte sich die
von der Gauführung hochgejubelte Verteidigungsmaßnahme als groß
angelegter Schwindel.

Der Westfalenwall war ein typischer Teil des letzten Aktes im
braunen Überlebenskampf, eine wie ein Animationstheater
aufgezogene, vom Regime als lebensverlängernd entworfene und
doch zwangsläufig zum Scheitern verurteilte Maßnahme, eine -
wenn man so will - weitere Variante des "schönen Scheins", mit
dem die Gauleitung zum einen sich selber betören, zum andern der
Bevölkerung des Gaues etwas Grandioses vorgaukeln wollte.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Der "Westfalenwall" - Hitlers letztes Bollwerk oder
militärisches Armutszeugnis?
Datum: 11. Februar 2009
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V.
p/A Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
Tel.: 02564-391820 (nur Donnerstagnachmittag)
E-Mail: info at ghl-westmuensterland.de
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
Tel.: 02362-951431
E-Mail: ridder at jmw-dorsten.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 30 11:04:39 2009
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 30 Jan 2009 11:04:39 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 404, Januar 2009
Message-ID: <4982DEC7.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 30.01.2009, 10:56


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 404
Januar 2009


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169




[keine Seitenangaben, in Auswahl AS]


Walter, Paul
Säumige Zahler fanden keine Nachsicht
Was eine alte Akte aus Ense-Höingen preisgibt

Hegeler, Hartmut
Sie wurden durch die Folter zu "Hexen" gemacht
Denkmäler im Kreis Soest und Umgebung erinnern an
die furchtbare Hexenverfolgung

Platte, Hartmut
Als der Januar noch Hartung hieß
alte Monatsnamen erinnern an die Gegebenheiten der Natur

Beaugrand, Günter
Am Anfang war die Straße
Lebensader Hellweg war die Voraussetzung für Handel
und Kultur

Multhaupt, Hermann
Doktor Eisenbarth stach den Grauen Star
Der auch in Hannoversch-Münden wirkende und dort im Jahr 1727
gestorbene "Wander- und Wunderarzt war besser als sein Ruf





From Marcus.Weidner at lwl.org Sat Jan 31 14:52:40 2009
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Sat, 31 Jan 2009 14:52:40 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bielefelder Wissenschaftspreis an Quentin
Skinnerverliehen
Message-ID: <498465B8.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "Pressestelle Universität Bielefeld"

Datum: 30.01.2009, 17:32


AKTUELL

Bielefelder Wissenschaftspreises an den englischen Historiker Quentin
Skinner verliehen
Weltweit herausragender Ideengeschichtler geehrt

Der Bielefelder Wissenschaftspreis geht an den englischen Historiker
Quentin Skinner. Erstmals fand die Preisvergabe in der Universität
Bielefeld statt. Im Rahmen einer Feierstunde im Auditorium maximum der
Universität wurde mit Professor Skinner einer der bedeutendsten
zeitgenössischen Historiker geehrt. Der Bielefelder
Wissenschaftspreis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird von der Stiftung
der Sparkasse Bielefeld im Gedenken an den großen Bielefelder Soziologen
Niklas Luhmann verliehen. Die Laudatio auf Skin-ner hielt der
Frankfurter Sozialphilosoph Prof. Dr. Axel Honneth.

Die Jury unter Vorsitz von Universitätsrektor Prof. Dr. Dieter
Timmermann begründete ihre Entscheidung mit der grundlegenden Bedeutung
von Skinners Forschungen. Skinner habe ?die politische Ideengeschichte
auf eine neue Grundlage gestellt?. Er gilt als weltweit herausragender
Kenner und Interpret der politischen Philosophie der frühen Neuzeit von
klassischen Autoren wie Macchiavelli, Bodin und insbesondere seines
Landsmannes Thomas Hobbes. Mit seinem zweibändigen Werk ?The Foundations
of Modern Political Thought? ist er zum Begründer der Cambridge School
of Intellectual History geworden.

Quentin Skinner (geboren 1940) war von 1979 bis 1996 Professor of
Political Science an der Universität Cambridge und wurde dort 1996
Regius Professor (das heißt von der Queen berufener Professor) of Modern
History. Nach seinem Ausscheiden hielt er sich 2008 an der Harvard
University auf und ist jetzt Barber Beaumont Professor of the Humanities
am Queen Mary College der University of London.

Der Laudator Axel Honneth ist Sozialphilosoph und Geschäftsführender
Direktor des Instituts für Sozialforschung an der Johann Wolfgang
Goethe-Universität Frankfurt und gilt als einer der bedeutendsten
zeitgenössischen Denker aus der Tradition der Frankfurter Schule. Außer
Honneth und Skinner selbst sprachen bei der Preisverleihung der
Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung der Sparkasse Bielefeld
Hans-Georg Vogt, der Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld Eberhard
David und Rektor Dieter Timmermann.

Der Jury gehören neben Timmermann der ehemalige
Bundesverfassungsrichter und vormalige Rektor des Wissenschaftskollegs
zu Berlin, Prof. Dr. Dieter Grimm, der Bielefelder Soziologe Prof. Dr.
em. Franz-Xaver Kaufmann, der Psychologe Prof. Dr. Wolfgang Prinz
(Direktor des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und
Neurowissenschaften in Leipzig) und der Journalist Thomas Assheuer (DIE
ZEIT) an.

Vor der Preisverleihung fand im Zentrum für interdisziplinäre Forschung
(ZiF) ein Preisträgerkolloquium mit Quentin Skinner statt. Unter der
Leitung der Philosophin Prof. Dr. Véronique Zanetti und Jun.Prof. Dr.
Michaela Rehm geht es um die Frage "How much history does philo-sophy
need?".