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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 1 11:45:09 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 01 Dec 2008 11:45:09 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Eric Hobsbawm erhielt am Freitag den III.
Bochumer Historikerpreis
Message-ID: 4933CE3F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 01.12.2008, 11:28
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Eric Hobsbawm erhielt am Freitag den III. Bochumer
Historikerpreis

Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wird an Historikerinnen und
Historiker vergeben, die mit ihrem Werk vor allem im Bereich der
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte besondere Aufmerksamkeit
gefunden haben. Gestiftet wurde der Bochumer Historikerpreis von
der Stadt Bochum, der Ruhr-Universität, der Stiftung der
Sparkasse Bochum und der Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets.
Nach dem Jenaer Historiker Lutz Niethammer 2002 und dem Berliner
Geschichtswissenschaftler Jürgen Kocka 2005 wird mit Eric
Hobsbawm 2008 erstmals ein nicht-deutscher Preisträger gekürt,
der wie wenige andere die Geschichtsschreibung über das 19. und
vor allem über das 20. Jahrhundert geprägt hat.

Eric Hobsbawm hat sowohl thematisch als auch methodisch der
Geschichtswissenschaft in zahlreichen Bereichen wichtige Impulse
vermittelt. Seine Forschungen zur Arbeiter- und
Bewegungsgeschichte, seine Anregungen für die Perspektive einer
Sozialgeschichte "von unten" und seine Studien zu Entwicklungen
jenseits des Nationalstaats zeugen nicht nur von der "Breite"
des Blicks von Hobsbawm, sondern auch von der Reichweite seiner
Deutungen. In seinem langen Forscherleben hat der mittlerweile
91-jährige Hobsbawm, der stets ein politisches Leben geführt hat,
die Geschichtswissenschaft außergewöhnlich stark geprägt.

Bilanziert man resümierend Leben und Werk von Eric Hobsbawm, so
fällt neben der engen Verzahnung von persönlichem Engagement und
der Fähigkeit zur reflektierten, synthetisierenden
Geschichtsdarstellung vor allem die Wirkung auf, die Hobsbawm
entfaltete. Eric Hobsbawm war - wie anlässlich der Verleihung
der Wiener Ehrenbürgerwürde an ihn betont wurde - "einer der
großen Anreger für eine Geschichtsforschung, die sich seit den
sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts auf den Traditionen eines
auf Persönlichkeiten und Ereignisse fokussierten
theoriefeindlichen und theoriefernen Umgangs mit Geschichte
befreite" (Hubert Christian Ehalt, 2008) .

Die Antriebe seiner wissenschaftlichen wie politischen Aktivität
basierten in hohem Maße auf dem Ideal der sozialen
Gerechtigkeit. Hobsbawms Sympathien gehörten stets den
Außenseitern, den Unterdrückten und den Kämpfern für
Gerechtigkeit. Wie Gerhard Botz konstatiert, manifestiert sich
dies bei Hobsbawm neben dem "linkskritischen Engagement" und der
"Verpflichtung zur Geschichtsaufklärung" vor allem in "mehr oder
weniger modernisierungstheoretische und makrohistorische
Orientierungen". Obgleich gerade in den letzten Jahren - vor
allem im Kontext seiner Autobiografie - bei Hobsbawm eine
gewisse politische Resignation durchschimmert, so scheint der
Fortschrittsglaube und die Hoffnung auf soziale Gerechtigkeit
weiter manifest zu sein. Als unorthodoxer britischer Marxist hat
Hobsbawm mit zahlreichen hellsichtigen Publikationen der
Geschichtswissenschaft wichtige Impulse geliefert.


INFO

Auszug aus: Benjamin Legrand, Jürgen Mittag: Historiografie
zwischen Engagement und Wissenschaft im "Zeitalter der Extreme".
Eric Hobsbawm ist Träger des III. Bochumer Historikerpreises
(2008), in: FORUM Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur,
2/2008, S. 60 f.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 1 10:57:01 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 01 Dec 2008 10:57:01 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag im Haus der Niederlande, Muenster, 03.12.2008
Message-ID: 4933C2F7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 28.11.2008, 11:39


AKTUELL

Vortrag im Haus der Niederlande

Das Internationale Institut für Sozialgeschichte in Amsterdam
stellt am Mittwoch, 3. Dezember 2008, seine Arbeit vor. Prof.
Dr. Lex Heerma van Voss spricht an der WWU Münster zum Thema
"Dutch Labour History in the context of World History". Sein
Vortrag beginnt um 20 Uhr in Raum 1.05 des Hauses der
Niederlande, Alter Steinweg 6/7. Die Veranstaltung ist der
letzte Teil der Reihe "Niederländische Forschungseinrichtungen
stellen sich vor".





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 1 10:54:59 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 01 Dec 2008 10:54:59 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Mediation",
Muenster, 02.12.2008
Message-ID: 4933C27D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 28.11.2008, 10:56


AKTUELL

Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Mediation"

"Der gescheiterte Frieden? Päpste, Politiker und Massen im 20.
Jahrhundert" - so der Titel eines Vortrags, der am Dienstag, 2.
Dezember 2008, an der WWU Münster stattfindet. Prof. Dr.
Hans-Ulrich Thamer, Historisches Seminar, und Prof. Dr. Hubert
Wolf, Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte,
referieren zu dem Thema ab 18 Uhr im Hörsaal F1 im
Fürstenberghaus, Domplatz 20-22. Die Veranstaltung ist Teil der
Ringvorlesung "Mediation" des Exzellenzclusters "Religion und
Politik".





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 1 10:52:47 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 01 Dec 2008 10:52:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zwischen Mietskaserne und Gartenstadt, Dortmund,
02.12.2008
Message-ID: 4933C1F9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.11.2008, 12:07


AKTUELL

Zwischen Mietskaserne und Gartenstadt
Vortrag über Bergarbeiterkolonien im LWL-Industriemuseum Zeche
Zollern

Zu einem Bildvortrag über Bergarbeiterkolonien im Ruhrgebiet und
in Oberschlesien lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) am Dienstag, 2. Dezember, um 19.30 Uhr in sein
Industriemuseum Zeche Zollern ein. Der Eintritt ist frei.

Gabriele Unverferth von der Stiftung Westfälisches
Wirtschaftsarchiv erläutert anhand von historischen und
aktuellen Fotos aus knapp 40 Kolonien im Ruhrgebiet und in
Oberschlesien, wie sich der Bergarbeiterwohnungsbau in beiden
Montanrevieren bis zum Ersten Weltkrieg entwickelt hat, wo
Gemeinsamkeiten und wo Unterschiede in Gestalt und Struktur der
Siedlungen liegen. So spielte in den Zechenkolonien des
Ruhrgebiets das Vierfamilienhaus die dominierende Rolle, während
in Oberschlesien der große Wohnblock für acht bis zwölf und noch
mehr Familien weite Verbreitung fand. Nach 1900 wurden
allerdings auch dort attraktive gartenstadt-ähnliche Siedlungen
errichtet, die die Referentin in ihrem Vortrag vorstellt.

Der Vortrag findet statt im Rahmenprogramm zur Ausstellung
"Montanrevier" im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern. 50
Fotografien und 100 historische Ansichtskarten aus dem
Ruhrgebiet und aus Oberschlesien - von Zechen und Hochöfen über
Kolonien und Geschäftsstraßen bis hin zu Kirchen und Denkmälern
- illustrieren ein Kapitel deutsch-polnischer Geschichte der
letzten 100 Jahre.


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961-211
Fax: 0231 6961-114
E-Mail: Zeche-Zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 1 10:49:36 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 01 Dec 2008 10:49:36 +0100
Subject: [WestG] [AUS] 530 Jahre alte Niederdeutsche Bibel, Muenster,
08.11.2008-08.02.2009
Message-ID: 4933C13A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 28.11.2008, 10:51


AUSSTELLUNG

530 Jahre alte Niederdeutsche Bibel

Schon vor Martin Luther gab es Bibelübersetzungen in die
Volkssprachen. Das Stadtmuseum zeigt zurzeit ein prächtiges
Exemplar: Die ins Niederdeutsche übersetzte "Kölner Bibel" von
1479 mit feinsten Holzschnitten und farbigem Schmuck.
Gedruckt wurde damals ohne Initialen und verkauft wurde ohne
Bucheinband.

Je nach Geschmack und Geldbeutel musste der Käufer sein ohnehin
schon teures Werk noch von einem Miniaturenmaler und Buchbinder
nacharbeiten lassen. In seiner Sonderausstellung "Plattdeutsch
macht Geschichte" lädt das Stadtmuseum zu einer Zeitreise durch
1000 Jahre niederdeutsche Schriftsprache ein. An Hörstationen
gibt es dazu Kostproben.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 3 09:50:35 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 Dec 2008 09:50:35 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Villa ten Hompel: Termine und Infos, Muenster,
03.12.-14.12.2008
Message-ID: 4936566A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Spieker"
Datum: 01.12.2008, 15:38


AKTUELL

Rundmail aus dem Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster.

Termine:
03. Dezember 2008, 20 Uhr
"Das Auswärtige Amt und seine Vergangenheit im NS"
Sebastian Weitkamp, Osnabrück
Mittwochsgespräch

12. Dezember 2008, 19 Uhr
Verlesung neuer Gedenkblätter zu aktuell verlegten Stolpersteinen
im Münsterland
Moderation: Peter Schilling, Verein "Spuren Finden"
Sonderveranstaltung

14. Dezember 2008 11.30 Uhr
Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Münster e.V
Gedenken an die erste Deportation jüdischer Münsteraner im
Dez. 1941
Gedenkstele Ecke Warendorfer Str. / Kaiser-Wilhelm-Ring


INFO

Ein Katalogband mit dem Titel "Die Deportationen aus dem
Münsterland" ist von Andreas Determann, Matthias M. Ester und
Christoph Spieker, den Kuratoren der Ausstellung, erstellt
worden. Die fast 200 Seiten starke Publikation enthält sämtliche
Texte, Fotos und Dokumente der regionalen Ergänzungsausstellung
"Sonderzüge in den Tod" der Deutschen Bahn, sie spiegelt zudem
die Reaktionen der Gäste.
URL: http://www.echo-muenster.de/node/46560
Der Katalog kann über die Villa bestellt werden:
E-Mail: tenhomp at stadt-muenster.de

01. Oktober 2008
mobim nimmt die Arbeit auf
Anfang Oktober nimmt die Mobile Beratung im Regierungsbezirk
Münster ihre Arbeit im Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster
auf. Für die ganze Region gibt es damit erstmals einen zentralen,
vernetzten und kompetenten Ansprechpartner für Unsicherheit und
Probleme im Themenbereich Rechtsextremismus. Gleichzeitig
startet diese Homepage als Informations- und Kontaktmöglichkeit
für alle Betroffenen und Interessierten. vgl.
http://www.kompetent-fuer-demokratie.de/

Christoph Spieker
(Leiter)
Geschichtsort "Villa ten Hompel"





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 3 10:14:04 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 Dec 2008 10:14:04 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Weltweit einmalige Ausstellung gibt Einblicke in
die Welt vor 150 Millionen Jahren, Hagen, 28.11.2008-03.05.2009
Message-ID: 49365BEB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 01.12.2008, 12:33


AUSSTELLUNG

Fliegende Drachen & Co.
Weltweit einmalige Ausstellung gibt Einblicke in die Welt vor
150 Millionen Jahren

28. November 2008 bis 3. Mai 2009 Historisches Centrum Hagen /
Stadtmuseum

Spektakuläre Gäste beherbergt das Historische Centrum Hagen seit
dem 28. November dieses Jahres. Im Stadtmuseum werden Lebewesen
präsentiert, die aus einer längst vergangenen Welt überliefert
sind. Allesamt stammen sie aus der herausragenden Sammlung des
Wuppertaler Sammlers und Präparators Dieter Kümpel, der seine
Fossilien für diese Ausstellung zur Verfügung gestellt hat. In
dieser Zusammenstellung ist die Ausstellung einmalig und war so
noch nie zu sehen. Viele Stücke sind überhaupt erstmalig
öffentlich zu bestaunen. Der Ausstellung in Hagen wird keine
weitere folgen. Dann werden seine Exponate nur noch der
Wissenschaft zur Verfügung stehen.

Schauplatz der Ausstellung ist die Welt des Jura-Erdzeitalters
vor 150 Millionen Jahren - die Zeit, als Dinosaurier die Erde
bevölkerten. Doch neben diesen Aufsehen erregenden Urzeit-Tieren
bevölkerten zahlreiche nicht weniger spektakuläre Lebewesen die
Erde. Im bayrischen Solnhofen herrschten derart günstige
Bedingungen, dass die Fossilien unterschiedliche Tiere so gut
erhalten sind, dass sie wie lebendige Tiere erscheinen und
selbst die Abdrücke von Weichteiler zeigen. In den Plattenkalken
bei Solnhofen werden vor allem Fossilien gefunden, die
Aufschluss über die untergegangene Welt im Jura-Erdzeitalter
geben.

Star der Ausstellung ist der Flugsaurier "Dark Wing", dessen gut
erhaltene Flügel neue Erkenntnisse über diese ungewöhnlichen
Tiere lieferten und die internationale Forschung beflügelte.
Sein naher Verwandter Anurognathus ammoni wurde weltweit bislang
nur zweimal gefunden. Erstmalig wird in Hagen das besser
erhaltene Exemplar in einer öffentlichen Ausstellung gezeigt. In
der Hagener Ausstellung sind seltene und einmalig erhaltene
Fossilien aus Solnhofen zu sehen. Darunter befinden sind
Highlights, wie die Flugsaurier, Quastenflosser, Ammoniten und
Belemniten mit erhaltenen Weichteilen, in allen Einzelheiten
überlieferte Libellen und andere Insekten sowie die berühmten
Pfeilschwanzkrebse.

In Solnhofen wurde auch der Urvogel Archaeopteryx entdeckt.
Heute sind diese weltberühmten Fossilien über verschiedene
Museen verteilt. Die Ausstellung präsentiert Abgüsse der bisher
gefundenen Urvögel. In einer aufwändig gestalteten
Computeranimation erwacht der Archaeopteryx zu neuem Leben und
kann im Flug beobachtet werden.

Insgesamt sind mehr als 200 Fossilien zu sehen: Fische, Krebse,
Reptilien, Insekten, Ammoniten, Pflanzen und viele mehr. Alle in
einem hervorragenden Erhaltungszustand, viele mit
Besonderheiten. Wie der Fisch mit den zwei Köpfen oder der
Meeresbewohner, der einen anderen fressen wollte und daran
erstickte. Lateinische Namen und Begriffe sind bei diesem Thema
normalerweise unvermeidlich. Doch nicht so in dieser
Ausstellung. Zwar steht sie auf wissenschaftlichem Fundament,
doch ausgearbeitet wurde sie für eine breite Öffentlichkeit.
Bilder zeigen die rekonstruierte Lebenswelt, leicht
verständliche Texte erläutern den Hintergrund und zahlreiche
Fotografien illustrieren das Thema. Am aufregendsten sind
allerdings die erstaunlich gut erhaltenen Fossilien, die selbst
kleinste Details preisgeben.

Ein vielfältiges Angebot an Veranstaltungen für alle Zielgruppen
begleitet die Ausstellung. Insbesondere sind Schulklassen
angesprochen, die ein spannender Ausflug in eine längst
vergangene Welt erwartet. Bekannte Wissenschaftler referieren ab
Januar 2009 in den folgenden Monaten zu verschiedenen Themen,
die auch mit der Erdgeschichte, mit Fossilien und auch mit
Aspekten des Klimawandels auseinandersetzen. Termine und auch
das reichhaltige museumspädagogische Angebot für Schüler,
Jugendliche und Erwachsene sind im Internet unter
www.historisches-centrum.de abrufbar.

Die Fossil-Fundstellen im Raum Solnhofen gehört zu den
bedeutendsten Nationalen Geotopen in Deutschland und zählt zu
den wichtigsten paläontologischen Fundstellen der Welt. In
dieser internationalen Bedeutung sind die Solnhofener
Plattenkalke verbunden mit dem früheren Ziegelei-Steinbruch in
Hagen-Vorhalle. Auch er ist eine weltweit bedeutende Fundstelle
und ein Nationaler Geotop. Doch statt 150 Millionen Jahre alte
Fossilien werden in Vorhalle rund 319 Millionen Jahre alte
Pflanzen und Tiere aus dem Unteren Oberkarbon entdeckt. Darunter
hervorragend erhaltene Insekten, Haie, Quastenflosser und andere
ähnlich wie in Solnhofen in allen Einzelheiten überlieferte
Fossilien.

Ein Besuch der Ausstellung "Fliegende Drachen & Co." lässt sich
wunderbar mit einen Abstecher ins Museum für Ur- und
Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen www.museum-werdringen.de
verbinden, um dort die fossile Welt des Sauerlandes und
Südwestfalens kennenzulernen. Der Vergleich zwischen den 319
Millionen Jahre alten Libellen und Urnetzflügler aus
Hagen-Vorhalle mit den 150 Millionen Jahre alten Insekten aus
Solnhofen ist besonders interessant und reizvoll.


INFO

Fliegende Drachen & Co.
Fossilien aus dem Solnhofener Plattenkalk
28.11.2008 - 3.5.2009

Eintritt: Erwachsene/Kinder: 3,-/1,- ?

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum/Stadtarchiv
Eilper Straße 71 - 75
58091 Hagen
Tel.: 02331/ 207-2740
URL: www.historisches-centrum.de

Öffnungszeiten
2008: Di - So 11.00 - 18.00 Uhr
2009: Di, Mi, Do, Sa, So 11.00 - 18.00 Uhr


Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss
Werdringen
Eilper Strasse 71-75
58091 Hagen
+49 (0)2331 207 2740
+49 (0)2331 207 2447
URL: www.historisches-centrum.de
URL: www.museum-werdringen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 3 10:16:34 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 Dec 2008 10:16:34 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/42
Message-ID: 49365C81.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 02.12.2008, 14:31


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-42 für den Zeitraum vom
12.10.2008 bis zum 20.10.2008 mit insgesamt 16 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-42&fach=wes





Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 3 10:22:30 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 Dec 2008 10:22:30 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Amt fuer Denkmalpflege in Westfalen,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: 49365DE6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 06.10.2008, 11:05


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist zum 01.02.2009
im LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf 2 Jahre befristet.

Das LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen ist ein unabhängiges
Fachamt und hat eine gesetzliche Mitwirkungspflicht bei allen
Aufgaben des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege als
gutachtende und beratende Institution.

Als Teil des Volontariates ist eine ca. 9 Monate dauernde
Mitarbeit im Projekt "Neubearbeitung des DEHIO-Westfalen"
vorgesehen.

Wir erwarten:
- ein mit Promotion abgeschlossenes Hochschulstudium der
Kunstgeschichte oder Volkskunde
- Eigeninitiative, Flexibilität, Kooperationsbereitschaft
- ausgeprägtes Interesse an der Erforschung von Denkmälern und
an den methodischen und praktischen Problemen Ihrer
Unterhaltung

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den Aufgaben des Fachamtes für
Denkmalpflege vertraut zu machen
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
1.082,57 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bei Rückfragen zum Aufgabengebiet steht Ihnen Herr Dr.
Harzenetter (Tel.: 0251 591-4035) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
46/08 bis zum 22.12.2008 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 3 10:33:22 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 Dec 2008 10:33:22 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Paderborner Historische Mitteilungen, Jg. 19,
2006 - Hefte 1 und 2
Message-ID: 49366072.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Barbara Stenger"
Datum: 01.12.2008, 13:05


SERVICE: TOC

Paderborner Historische Mitteilungen - PHM
Jg. 19, 2006 - Hefte 1 und 2 - 162 Seiten -
Doppelband EUR 15,00 - ISSN 14376660
Herausgeber: Verein für Geschichte an der Universität
Paderborn e.V.,
Dr. Margit Naarmann, Prof. Dr. Frank Göttmann,
Prof. Dr. Jörg Jarnut


Inhalt Heft 1:

AUFSÄTZE

Koch, Manuel
Überlegungen zur westgotischen Einwanderung auf die
Iberische Halbinsel.

Menne, Mareike
Untertanenpflicht im Hochstift Paderborn -

Beginn und Erfolg der Schulpflicht in der zweiten Hälfte des
17. Jahrhunderts.

MISZELLEN

Robrecht, André
Heim oder Heimat? - Deutsch-amerikanische 'Mischlingskinder'
zwischen Rassismustradition und Schicksalsromantik am Beispiel
von Kinofilm, Schlager und Boulevard der frühen Nachkriegszeit.
Ein Nachtrag zum historischen Gesprächskreis.

Schnietz, Stefanie
Kloster Dalheim -
Eine lange und spannende Geschichte bis in die Gegenwart.

Pöppinghege, Rainer
Zwischen gallischem Hahn und preußischem Adler -
das Paderborner Land zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

Claßen, Ulrike
Schlagfertige Studenten.

REZENSIONEN

Fischer: Paderborn, Paderborn (Köb); Schmalor: Die westfälischen
Stifts- und Klosterbibliotheken bis zur Säkularisation
(Laubinger); Buberl (Hg.): Conrad von Soest (Köb);
Schilp/Welzel: Dortmund und Conrad von Soest im
spätmittelalterlichen Europa (Köb); Pfau/Seidel: Nachkriegszeit
in Siegen 1945-1949 (Grüttner)

AUTORENVERZEICHNIS

VEREINSNACHRICHTEN


Inhalt Heft 2:

AUFSÄTZE

Englisch, Brigitte
Heilige in Paderborn. Neue Thesen zur Christianisierung
Westfalens auf der Grundlage der Patrozinienkunde.

Ruppert, Andreas
Wie eine Reise an das Ende der Welt.
Deutsche Reisende in Spanien zwischen 1790 und 1814.

MISZELLEN

Düsterhaus, Gerhard
Vor 135 Jahren - Eine Festrede des Paderborner Oberlehrers
Werneke zur Feier des Geburtstages von Kaiser Wilhelm I. am 2.
März 1871.

Abel, Wiebke
Historische Museen in Ostwestfalen - ihre Bedeutung für
Stadtimage und Stadtidentität.

Grüttner, Gunnar
Ein Gewitter, das die Welt veränderte. 2009 wird in Deutschland
"100 Jahre Jugendherberge" gefeiert - ein Jubiläum im Zeichen
des "History Marketing".

Miebach, Thomas
Schule in Westfalen - Historische Schlaglichter. Bericht zur 15.
Tagung "Fragen der Regionalgeschichte" des Historischen
Instituts der Universität Paderborn vom 4. November 2006.

Reinking, Lars
Geistliche Fürsten und geistliche Staaten in der Spätphase des
Alten Reiches.

Golücke, Friedhelm Dr.
Ehrenvorsitzender des Vereins für Geschichte an der
Universität Paderborn.

Hermeyer, Gottfried
"Computer-Medizin - Hightech für Gesundheit und Lebensqualität"
- Eine Sonderausstellung des Heinz Nixdorf MuseumsForums vom 25.
Oktober 2006 bis 20. Mai 2007.

REZENSIONEN
Pieper:Carl Ferdinand Fabritius (Köb); Götz/Jarnut (Hg.):
Mediävistik im 21. Jahrhundert (Reimitz);

AUTORENVERZEICHNIS

VEREINSNACHRICHTEN


INFO

Kontakt:
Dr. Michael Ströhmer, Redaktion PHM
Verein für Geschichte an der Universität Paderborn VfG
Historisches Institut Universität Paderborn
Warburger Str. 100
33098 Paderborn
E-Mail: michael.stroehmer at uni-paderborn.de
Tel.: 05251/60.2438





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 3 10:50:16 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 Dec 2008 10:50:16 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Rheinisch-westfaelische Zeitschrift fuer Volkskunde,
Bd. 53, 2008
Message-ID: 49366467.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Peter Höher"
Datum: 27.11.2008, 10:23


SERVICE: TOC

Der Band 53 (Jg. 2008) der Rheinisch-westfälischen Zeitschrift
für Volkskunde ist eine Festschrift, die unter dem Titel
"Kulturhistorische Nahrungsforschung in Europa" Günter
Wiegelmann zum 80. Geburtstag gewidmet ist.

Der Jubilar war von 1971 bis 1993 Direktor des Volkskundlichen
Seminars der Universität Münster und zugleich Vorsitzender der
Volkskundlichen Kommission für Westfalen sowie Mitherausgeber
dieser Zeitschrift.

Das Thema "Nahrungsforschung" hat Günter Wiegelmann bereits als
jungen Wissenschaftler fasziniert und sein ganzes Leben lang
begleitet. Wir verdanken ihm Untersuchungen, die weit über Fach-
und Ländergrenzen hinaus anregend gewirkt und Maßstäbe gesetzt
haben. So lag es für die Herausgeber nahe, in seinem Kollegen-
und Schülerkreis Beiträge zur interdisziplinären
Nahrungsforschung zu erbitten. Wie die nun vorliegende
Festschrift belegt, ist dieser Wunsch auf eine eindrucksvolle
Resonanz gestoßen.

Günter Wiegelmann ist es leider nicht vergönnt gewesen, diese
Festgabe entgegennehmen zu können; er starb am 2. Oktober 2008.
Doch war es ihm eine besondere Freude, zu seinem 80. Geburtstag
einen Vorabdruck dieser Schrift in Händen halten zu können.


Band 53. Jahrgang 2008
Herausgeber: Gunther Hirschfelder, Ruth-E. Mohrmann
Schriftleitung: Dagmar Hänel, Peter Höher

Kulturhistorische Nahrungsforschung in Europa.
Festschrift für Günter Wiegelmann zum 80. Geburtstag

S. 11
Vorwort

S. 13
Günter Wiegelmann - 80 Jahre

S. 15
Gerda Grober-Glück (1912-2007)

Aufsätze

Forschungsgeschichte

S. 17
Teuteberg, Hans
Kulturhistorische Ernährungsforschungen.
Ziele, Theorien und Methoden seit dem 19. Jahrhundert


Länder - Regionen

S. 47
Fenton, Alexander
The Transformation of Everyday Food on Special
Occasions in Scotland

S. 69
Bringéus, Nils-Arvid
Beutelgrütze. Eine traditionelle schwedische Festspeise mit
internationaler Verwandtschaft

S. 75
Lönnqvist, Bo
Östliches und Westliches, Traditionelles und Modernes
in der finnischen Esskultur

S. 87
Mohrmann, Ruth-E.
Bockbier
Grünkohl und Hochzeitssuppe -
Kulinarische Markenzeichen Niedersachsens

S. 101
Segschneider, Ernst Helmut
Iserkauken, Knedewaffeln und Speckendicken: Neujahrsgebäcke in
Nordwestdeutschland. Eine Untersuchung auf der Grundlage des
Atlas der deutschen Volkskunde

S. 139
Krug-Richter, Barbara
Adlige Esskultur im frühneuzeitlichen Nordwestdeutschland.
Anmerkungen zu einem Speiseplan der Lüneburger Ritterakademie
aus dem Jahr 1656

S. 153
Dose, Hanna
Sonnabend: Warmbier, Scholle und Butter. Kloster Ebstorfs
Küchenregister aus dem 17. Jahrhundert

S. 171
Kleinschmidt, Wolfgang
Aspekte der pfälzischen Volksnahrung anhand der
bayerischen Physikatsberichte von 1861


Manipulation - Substitution - industrielle Produktion

S. 211
Albrecht, Peter
Kaffeebohnen. Gefärbt, gezuckert, lackiert und nachgemacht

S. 235
Becker, Dörte
Vanillin - seit 150 Jahren ein Aroma der Zukunft in der
Lebensmittelindustrie


Mahlzeit - Küche - Haushalt

S. 261
Köstlin, Konrad
Die gemeinsame Mahlzeit als Ikone familiärer Kommunion

S. 277
Hartmann. Andreas
Mikrokosmologie der Mahlzeit. Ein Versuch mit Antonius Anthus

S. 289
Hirschfelder, Gunther / Palm, Anna / Winterberg, Lars
Kulinarische Weihnacht?
Aspekte einer Ernährung zwischen Stereotyp und sozialer Realität

S. 315
Schürmann, Thomas
Ländliche Haushalte zwischen Selbstversorgung und Zukauf.
An Beispielen aus Lüneburger Heide und Elbmarsch

S. 329
Lehnemann, Wingolf
Kochen und Heizen in Notzeiten

S. 343
Fred Kaspar
Ist das Haus das "ganze Haus"? Private Bereiche im öffentlichen
Raum - Fragen im Grenzbereich zwischen Nahrungsgeschichte,
Möbelkunde und Hausforschung

S. 357
Meiners, Uwe
Von Tabakschildern, Herzen und Küchenmaschinen.
Methodische Beispiele zur Objektforschung im Museum

S. 373
Dokumentation: Ein Fragebogen des Atlas der deutschen
Volkskunde: "Wohnen, Transport, Viehzucht, Nahrung und anderes
aus der alten bäuerlichen Welt um 1910".


Tagungsberichte

S. 381
Stadlober-Degwerth, Marion
"Werte und Normen in der Medikalkultur". Bericht über das zehnte
Arbeitstreffen des "Netzwerks Gesundheit und Kultur in der
volkskundlichen Forschung" vom 28. bis 30. März 2007 in
Würzburg

S. 385
Höher, Peter
"Räume, Grenzen, Identitäten. Westfalen als Gegenstand landes-
und regionalgeschichtlicher Forschung". Bericht über die Tagung
des LWL-Instituts für Westfälische Regionalgeschichte, der
Historischen Kommission für Westfalen und der Abteilung für
Westfälische Landesgeschichte der Universität Münster am 13. und
14. September 2007 in Soest

S. 391
Burhenne, Verena
"Living History im Museum". Bericht über die Jahrestagung der
Volkskundlichen Kommission für Westfalen am 19. und 20. Oktober
2007 im Niedersächsischen Freilichtmuseum Museumsdorf
Cloppenburg

S. 396
Burhenne, Verena
"Museumsregistrierung - Sicherung der Qualität oder nur Arbeit?"
Bericht über die Frühjahrstagung der Vereinigung Westfälischer
Museen am 25. April 2008 im Gustav-Lübcke-Museum in Hamm


Rezensionen

Alexander Demandt: Über die Deutschen. Eine kleine
Kulturgeschichte (Gunther Hirschfelder) (401)

Peter Hersche: Muße und Verschwendung. Europäische Gesellschaft
und Kultur im Barockzeitalter (Peter Höher) (385)

Jan Peters: Märkische Lebenswelten. Gesellschaftsgeschichte der
Herrschaft Plattenburg-Wilsnack, Prignitz 1550-1800 (Wolfgang
Jacobeit) (406)

Albin Gladen u.a. (Hgg.): Hollandgang im Spiegel der
Reiseberichte evangelischer Geistlicher. Quellen zur saisonalen
Arbeitswanderung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
(Andreas Eiynck) (409)

Sabine Klocke-Daffa (Hg.): Tabu. Verdrängte Probleme und
erlittene Wirklichkeit. Themen aus der lippischen
Sozialgeschichte (Tanja Zobeley) (410)

Dagmar Kift (Hg.): Aufbau West. Neubeginn zwischen Vertreibung
und Wirtschaftswunder (Thomas Schürmann) (412)

Flucht, Vertreibung, Integration. Begleitbuch zur Ausstellung im
Hause der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Bonn
(Wolfgang Schmid) (413)

Das Bayerische Nationalmuseum 1855-2005. 150 Jahre Sammeln,
Forschen, Ausstellen (Jens Hoppe) (415)

Barbara Staudinger (Hg.): Von Bayern nach Erez Israel ? Auf den
Spuren jüdischer Volkskunst (Thomas Ridder) (417)

Thomas Antonietti, Werner Bellwald (Hgg.): Vom Ding zum Mensch.
Theorie und Praxis volkskundlicher Museumsarbeit. Das Beispiel
Wallis (Kurt Dröge) (419)

Ulrich Hägele: Foto-Ethnographie. Die visuelle Methode in der
volkskundlichen Kulturwissenschaft (Wolfgang Jacobeit) (420)

Christine Walther: Siegertypen. Zur fotografischen Vermittlung
eines gesellschaftlichen Selbstbildes um 1900 (Silke Meyer) (425)
Tiere. Eine andere Anthropologie. Hg. von Hartmut Böhme u.a.
(Jutta Buchner-Fuhs) (427)

Jochen Konrad: Stereotype in Dynamik. Zur
kulturwissenschaftlichen Verortung eines theoretischen Konzepts
(Silke Meyer) (430)

Kai Detlev Sievers: ?Kraftwiedergeburt des Volkes?. Joachim Kurd
Niedlich und der völkische Heimatschutz (Wolfgang Jacobeit) (432)
Albrecht Lehmann: Reden über Erfahrung. Kulturwissenschaftliche
Bewusstseinsanalyse des Erzählens (Helmut Fischer) (433)

Alf Mentzer, Ulrich Sonnenschein (Hg.): Die Welt der
Geschichten. Kunst und Technik des Erzählens (Helmut Fischer)
(435)

Peter Bürger: Aanewenge. Leuteleben und plattdeutsches Leutegut
im Sauerland (Anne Wolf) (436)

Manfred Becker-Huberti: Kölner Vornamen (Reimund Haas) (437)

Musik als Kunst, Wissenschaft, Lehre. Festschrift für Wilhelm
Schepping zum 75. Geburtstag. Herausgegeben von Günter Noll u.a.
(Heiko Fabig) (438)

Max Matter, Tobias Widmaier (Hgg): Lied und populäre Kultur/Song
and Popular Culture (Jahrbuch des Deutschen Volksliedarchivs
Freiburg 50/51, Jahrgang 2005/2006) (Christine Schönebeck) (440)

Ruth-E. Mohrmann (Hg.): Essen und Trinken in der Moderne (Timo
Heimerdinger) (443)

Ulrich Ermann: Regionalprodukte. Vernetzungen und Grenzziehungen
bei der Regionalisierung von Nahrungsmitteln (Gunther
Hirschfelder) (445)

Biskupa sögur I,1 und I,2 (Kristni saga, Kristni þættir, Jóns
saga helga, Gísls þáttur Illugasonar, Sæmundar þáttur). Hg. von
Jónas Kristjánsson und:

Biskupa sögur II (Hungrvaka, Þorláks saga byskups in elzta,
sögur helga, Jarteinabækur Þorláks byskups in forna, Þorláks
saga byskups yngri, Páls saga biskups, Ísleifs þáttr byskups,
Latínubrot um Þorlák byskup). Hg. von Ásdís Egilsdóttir und:

Biskupa sögur III ( Árna saga biskups, Lárentíus saga biskups,
Söguþáttur Jóns Halldórssonar biskups, Biskupa ættir). Hg. von
Guðrún Ása Grímsdóttir (Rudolf Simek) (446)

Reinhard Schmitt, Stefan Tebruck: Jenseits von Jerusalem. Spuren
der Kreuzfahrer zwischen Harz und Elbe (Wolfgang Schmid) (449)

Helmut Brall-Tuchel, Folker Reichert (Hgg.): Rom ? Jerusalem ?
Santiago. Das Pilgertagebuch des Ritters Arnold von Harff
(1406-1498) (Wolfgang Schmid) (449)

Petra Janke: Ein heilbringender Schatz. Reliquienverehrung am
Halberstädter Dom im Mittelalter. Geschichte, Kult und Kunst
(Wolfgang Schmid) (450)

Paul Jakobi: Der Mindener Domschatz. Zeugnisse christlicher
Kunst (Wolfgang Schmid) (450)

Elsbeth Wallnöfer, Peter Kubelka: Von heiligen Orten und
heiligen Seelen. Annaberg und die Heilige Anna (Wolfgang Schmid)
(451)

Monika Fiegert, Karl-Heinz Ziessow: ?... die ganze Schöpfung
auszuspähen...? Evangelische Gemeinden im Osnabrücker Land aus
der Sicht ihrer Seelsorger am Beginn einer neuen Zeit (1801-1808)
(Peter Höher) (451)

Gottfried Korff (Hg.): Alliierte im Himmel. Populare
Religiosität und Kriegserfahrung (Dagmar Hänel) (453)

Christine Aka: Unfallkreuze. Trauerorte am Straßenrand (Dagmar
Hänel) (458)

Jeanne E. Rehnig: Todesmutig. Das siebte Werk der Barmherzigkeit
(Dagmar Hänel) (464)

Kulturatlas Westfalen: Sämtliche 231 Städte und Gemeinden in
Westfalen. Museen, Galerien, Theater, Veranstaltungen,
Sehenswürdigkeiten u.v.m. Hg. von der Geographischen Kommission
für Westfalen (Thomas Spohn) (466)

Heinrich Stiewe: Fachwerkhäuser in Deutschland. Konstruktion,
Gestalt und Nutzung vom Mittelalter bis heute (Volker Gläntzer)
(467)

S. 471
Museumsaktivitäten

S. 503
Anschriften der Autorinnen und Autoren





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 4 11:20:14 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Dec 2008 11:20:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Norm und Praxis der Visitation des
emslaendischen Pfarrklerus 1613-1631, Muenster, 09.12.2008
Message-ID: 4937BCEE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfälische Landesgeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 03.12.2008, 16:32


AKTUELL

Abteilung für westfälische Landesgeschichte
(Historisches Seminar der WWU)
Institut für religiöse Volkskunde
Bistumsarchiv Münster

Vortragsreihe zur Kirchengeschichte und religiösen
Volkskunde Westfalens


Markus Schubert M.A. (Oldenburg):
Norm und Praxis der Visitation des emsländischen
Pfarrklerus 1613-1631

Dienstag, 09.12.2008, 18 Uhr c.t.


INFO

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Vorträge
finden im Liudgerhaus (Vortragsraum), Überwasserkirchplatz 3,
48143 Münster, statt.

Das Liudgerhaus befindet sich parallel zur neuen
Diözesanbibliothek (großes Sandsteingebäude). Der Haupteingang
liegt in der Gasse zwischen den beiden Gebäuden (Treppe hoch
steigen).





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Dec 4 10:17:03 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 04 Dec 2008 10:17:03 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Namen und Nachrichten von der Universitaet Muenster
Message-ID: 4937AE1F.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 04.12.2008, 10:13


AKTUELL

Personalien
Namen und Nachrichten von der Universität Münster
[in Auswahl, M.W.]


Prof. Dr. Dr. Alfons Fürst vom Seminar für Alte Kirchengeschichte der
Universität Münster wurde zum Dekan der Katholisch-Theologischen
Fakultät der der Universität Münster gewählt.

Dr. Michael Grünbart von der Universität Wien wurde zum Juniorprofessor
für das Fach Byzantinistik am Seminar für Byzantinistik der Universität
Münster ernannt.

Dr. Marco Schöller, Privatdozent an der Universität zu Köln, wurde zum
Professor für das Fach "Islamwissenschaft mit Schwerpunkt Geschichte des
Islams" am Institut für Arabistik und Islamwissenschaft der Universität
Münster ernannt.







From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 4 10:39:29 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Dec 2008 10:39:29 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster2008/43
Message-ID: 4937B361.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 02.12.2008, 14:29


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-43 für den Zeitraum vom
21.10.2008 bis zum 25.10.2008 mit insgesamt 12 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-43&fach=wes





Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 4 10:48:45 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Dec 2008 10:48:45 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Der "Rueckblende. Geschichtskulturpreis" ging am
23. November 2008 an Renate Guenther-Green
Message-ID: 4937B58D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 02.12.2008, 10:21
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Der "Rückblende. Geschichtskulturpreis" ging am 23. November
2008 an Renate Günther-Green

Der vom Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher und der
Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur beim 16.
Festival für Video und Film "Blicke aus dem Ruhrgebiet"
gestiftete Preis "Rückblende. Geschichtskulturpreis" ging am 23.
November 2008 an den Film "Ehe die Spuren verwehen" von der
Filmemacherin Renate Günther-Green aus Düsseldorf.

Begründung der Jury:
6. Dezember 1941. Hilde heiratet Kurt, wohl wissend, dass sie
damit die Deportation von Kurt nicht verhindert und ihre eigene
Deportation besiegelt. Nur 4 Tage später werden die beiden vom
Bahnhof Düsseldorf-Derendorf aus deportiert.

Mit eindrucksvollen Bildern führt uns der Film an diesen Ort des
Grauens, dessen Stahlgerüst ein gewaltiger Greifbagger zu
zerlegen beginnt. Film als Erinnerungsarbeit, der festhält, was
verschwindet. So bewahrt er die Erinnerung an zwei von
Millionen. Ein filmisches Denkmal für einen Ort, der damals der
einzige und somit zentrale Bahnhof des heutigen
Regierungsbezirkes Düsseldorf und damit für Judendeportationen
aus Städten wie Essen, Duisburg, Oberhausen, Mülheim und Moers
war.

Die Jury des 16. Festivals "Blicke aus dem Ruhrgebiet" verleiht
den "Rückblende Geschichtskulturpreis", dotierte mit 500 Euro
vom "Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher und Stiftung
Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur" an Renate
Günther-Green für "2007. Ehe die Spuren verwehen."

Auf die Idee, diesen Film zu produzieren, kam die Regisseurin
Renate Günther-Greene im Sommer 2006, als der Abriss schon voll
im Gange war: durch Zufall erfuhr sie von einem Taxifahrer von
der dunklen Geschichte des Bahnhofes, den sie bisher nur von
Flohmärkten und Kneipenbesuchen her kannte. Kein Mahnmal, keine
Gedenkstätte erinnerte daran, dass er Ausgangspunkt für 6000
Menschen für die Abfahrt in den Tod war.

"Wenn ich heute zum Gelände des Bahnhofes gehe und sehe, wie
bereits Appartementblocks über diesen Schicksalsort wachsen, bin
ich sehr froh, dass ich den Film gedreht habe. Hoffentlich trägt
er dazu bei, dass auch die nächste Generation dieses
schreckliche Geschehen nicht aus dem inneren Auge verliert."
(Renate Günther-Green)

Mit Geschichtskultur-Preis RÜCKBLENDE möchten die Stiftung
Industriedenkmalpflege und das Forum Geschichtskultur Filme
auszeichnen, die sich mit der Ruhrgebietsgeschichte oder mit
deren Teilaspekten beschäftigen. Ausgezeichnet werden können
Dokumentationen, Reflektionen und Fiktionen (auch Mischformen).
Der jeweilige Film soll originell sein, wobei dieses Kriterium
sowohl auf die Fragestellung als auch auf die filmische
Umsetzung zutreffen kann, jedoch nicht auf beides gleichermaßen
zutreffen muss. Den Preis in Höhe von 500 Euro können sowohl
Laien als auch Profis erhalten.

blicke aus dem ruhrgebiet ist ein regionales Festival für Video
und Film. Berechtigt zur Teilnahme am Wettbewerb sind
FilmemacherInnen mit Verbindung zum Ruhrgebiet (Wohnort,
Geburtsort, Drehort oder explizite Thematisierung). Information:
www.blicke.org


INFO

Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher e.V.
c/o Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Emscherallee 11
44369 Dortmund
Tel.: 0231 931122-90
Fax: 0231 931122-10
URL: www.geschichtskultur-ruhr.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 4 10:51:36 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Dec 2008 10:51:36 +0100
Subject: [WestG] [KONF] "Sozialstrukturen und soziale Bewegungen", Bochum,
11.12.2008
Message-ID: 4937B637.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 02.12.2008, 10:21
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


KOLLOQUIUM

Kolloquium "Sozialstrukturen und soziale Bewegungen"

Vortrag: Industriekultur - Begriff und Funktion am Beispiel
eines Projektes der angewandten Industriekulturforschung
Referent: Dr. Klaus Pirke, Ruhr-Universität Bochum
Donnerstag, 11. Dezember 2008, 18 Uhr


Klaus Pirke hat über die "Zechenlandschaft
Hannover-Hannibal-Königsgrube. Industrielle Potentiale der
kruppschen Bergbaulandschaft in Bochum und Herne" promoviert und
sich dort intensiv mit der Industriekultur auseinander gesetzt,
die für ihn mehr ist als eine Ansammlung möglichst pittoresk
verrottender Produktionsanlagen, mehr auch als die nächtliche
Illumination imposanter industrieller Baudenkmale.
Industriekultur ist vielmehr die umfassende
Entwicklungsgeschichte einer industriellen Kulturlandschaft, sie
ist die Sozial-, Alltags- und Mentalitätengeschichte einer
Region.

Das Buch zeigt am Beispiel der kruppschen Bergbaulandschaft im
Grenzsaum der Städte Bochum und Herne, dass in der jungen
städtetouristischen Destination Ruhrgebiet abseits des
industriekulturellen Mainstreams inhaltlich exzellente, aber
noch komplett unbekannte industriekulturelle Schauplätze zu
finden sind.


INFO

Veranstaltungsort:
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstraße 17-19
44789 Bochum





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 4 10:53:59 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Dec 2008 10:53:59 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stadtrallye in Bottrop: Mit dem LWL und
"Willi Spuernase" erleben Kinder Stadtgeschichte
Message-ID: 4937B6C6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.12.2008, 11:10


AKTUELL

Stadtrallye in Bottrop:
Mit dem LWL und "Willi Spürnase" erleben Kinder Stadtgeschichte

Spielend können Kinder im Grundschulalter in Bottrop ab sofort
Wichtiges aus der Stadtgeschichte lernen. Die Stadtrallye, die
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ge-meinsam mit der
Unteren Denkmalbehörde der Stadt Bottrop entwickelt hat, macht
das möglich. Zusammen mit der Comic-Figur "Willi Spürnase" gehen
die Kinder auf Entdeckungstour zu etlichen Baudenkmälern. Indem
sie die kniffligen Fragen beantworten, erleben sie die
Stadtgeschichte hautnah.

Willi Spürnase fragt sie beispielsweise am Kulturzentrum
August-Everding, womit August Everding denn berühmt wurde. Oder
er will wissen, wer die Skulptur auf dem Pferdemarkt gestiftet
hat.

Weitere Fragen führen die Kinder zur Vietor, zum Glockenspiel an
einem Juwelier-Geschäft, zur Cyriakus- und zur Martinskirche
sowie zum Stadtarchiv. Bei ihrem Gang durch die Stadt erfahren
sie auch, dass sich im Keller des Rathauses noch ein Gefängnis
befindet.

Zwei vierte Klassen der Grundschule in der Welllheimer Mark und
der Cyriakus-Schule haben die Bottroper Stadtrallye am Dienstag
(2. Dezember) in einem Probelauf getestet. Die Kinder waren
begeistert und verwundert über die vielen Zeugen aus der
Vergangenheit in ihrem Ort. "Es ist wichtig, dass sich die
Schüler nicht nur im engsten Umfeld von ihrer Wohnung und der
Schule bewegen, sondern dass sie die ganze Stadt mit ihrer
Geschichte kennen lernen. Dazu bietet die Stadtrallye eine gute,
kindgerechte Möglichkeit", so Bottrops Technischer Beigeordneter
Bernd Tischler sowie Angela Nohner und Doris Wylezol von der
Unteren Denkmalbehörde der Stadt Bottrop, die die Stadtrallye
gemeinsam mit LWL-Denkmalpflegerin Dr. Bettina Heine-Hippler
entwickelt hat.

"Viele Kinder laufen einfach an den Denkmälern vorbei, ohne sie
wahrzunehmen. Mit der Stadtrallye wollen wir ihnen die
Möglichkeit geben, sich spielerisch mit der eigenen
Stadtgeschichte auseinander zu setzen und sie so unmittelbar zu
erleben", erklärt Heine-Hippler.

Neben den Kommunen und dem LWL unterstützt auch das Land NRW das
Geschichtsprojekt mit Pfiff: "Um Zukunft gestalten zu können,
muss man die Vergangenheit kennen. Wer als Kind erfahren hat,
auf welche spannende Art Häuser Geschichte vermitteln und wie
die Baukultur unser Heimatgefühl prägt, wird als Erwachsener die
Chancen nutzen, die Denkmalschutz und Denkmalpflege bieten", so
Dr. Birgitta Ringbeck vom NRW-Bauministerium.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 4 10:57:13 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Dec 2008 10:57:13 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL muss bei Finanzen fuer Kloster Dalheim nachbessern
Message-ID: 4937B788.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.12.2008, 14:16


AKTUELL

LWL muss bei Finanzen für Kloster Dalheim nachbessern

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) muss beim
Finanzkonzept des LWL-Landesmuseums für Klosterkultur in
Lichtenau-Dalheim (Kreis Paderborn) nachbessern. In den ersten
zwei Jahren als Museum (2007 und 2008) sei beim Kloster Dalheim
ein Defizit von 400.000 Euro aufgelaufen, berichtete
LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale am Mittwoch
(3.12.) vor dem Kulturausschuss des Verbandes in Münster.

Auch in Zukunft rechnet der LWL mit einer Finanzierungslücke.
Alle Fraktionen äußerten im Kulturausschuss, dass sie Dalheim
als Museum erhalten wollen. Wie die Verluste ausgeglichen werden
sollen, werden die Abgeordneten im Februar 2009 beschließen.

"Obwohl wir mit dem Besucherandrang in den ersten zwei Jahren
zufrieden sind, ist es sehr ärgerlich, dass wir jetzt Lücken
schließen müssen", so Rüschoff-Thale. Ursachen für die Verluste
sind nach Angaben der Kulturdezernentin unter anderem die
gestiegenen Energiekosten, höhere Personalkosten durch
Tarifsteigerungen beim Personal und Mehrbedarf bei der Bewachung
des Museums.

Das "strukturelle Defizit" in der Finanzierung des
Museumsbetriebes soll zum Beispiel durch Drosselung der Heizung
und bessere Dämmung gemindert werden. Besucher sollen ab 2010
nach Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts auch für die
Außenanlagen Museumseintritt bezahlen, das Eintrittsgeld soll in
zwei Jahren erhöht werden.

Hintergrund
Im Mai 2007 eröffnete das ehemalige Chorherrenstift Dalheim als
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur. 70 Prozent der Umbaukosten
von 8,6 Millionen Euro hatte das Land NRW, 30 Prozent der LWL
getragen. Der LWL baut das Museum für weitere 14 Millionen Euro
bis 2010 aus: Der Kreuzgang, zwei Flügel und die Gärten des
ehemaligen Klosters werden im zweiten Bauabschnitt wieder
hergerichtet.

Der erste Teil der Dauerausstellung widmet sich der Umnutzung
von Klosteranlagen nach der Säkularisation 1803. In den mit
Rücksicht auf die Patina modernisierten Ausstellungsräumen im
barocken Westflügel finden auf 980 Quadratmetern 240 Exponate
Platz.

Träger des Museums ist eine Stiftung. Aus den Erträgen der
Stiftung Kloster Dalheim wird der Großteil des Museumsbetriebes
finanziert. Das Stiftungskapital von zwölf Millionen Euro stammt
zu gleichen Teilen vom LWL, dem Kreis Paderborn und von privaten
Stiftern.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 4 11:02:59 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Dec 2008 11:02:59 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Hemann, Friedrich-Wilhelm / Overhageboeck,
Dieter: Das Duelmener Urkataster von 1825
Message-ID: 4937B8E3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadtarchiv Dülmen"
Datum: 03.12.2008, 16:00


LITERATUR

Neuerscheinung: "Das Dülmener Urkataster von 1825.
Grundeigentümer in Stadt und Umland in Karten und Tabellen"

bearbeitet von Friedrich-Wilhelm Hemann (verstorben) und
Dieter Overhageböck,
herausgegeben von der Stadt Dülmen, Dülmen 2008

(erschienen als Kartenwerk Nr. 3 in der Reihe "Geschichtliche
Karten" der Historischen Kommission für Westfalen),
ISBN 978-3-00-025874-9.

Mit dem genannten Werk werden die Urkatasterkarten von 1825
erstmals in aufbereiteter und repräsentativer Buchform
zugänglich gemacht. Das ambitionierte Projekt ist einzigartig
und bisher ohne Vorbild und deshalb auch über die Grenzen der
Stadt Dülmen hinaus von Interesse für die landeskundliche,
wirtschafts- und sozialgeschichtliche Forschung.

Der Kartenteil des Werks stellt die aufbereiteten
Urkatasterkarten des Jahres 1825 im selben Maßstab der aktuellen
Deutschen Grundkarte gegenüber. Die Nutzung der Einzelparzellen
im Jahre 1825 ist farbig gestaltet und unterscheidet Gebäude,
Garten, Acker, Wiese, Wald, Heide, Vöhde und Gewässer. Der
parallele Druck von Urkataster- und Deutscher Grundkarte bietet
einen Einblick in die seit der Industrialisierung eingetretenen
Veränderungen der vergangenen 200 Jahre.

Neben der farbig gekennzeichneten Flächennutzung und den
hinzugefügten Höhenlinien ist in den Karten des Urkatasters für
jede Parzelle die Nummer des Flurbuches eingetragen. Anhand der
in diesem Werk ebenfalls abgedruckten Eigentümerlisten lassen
sich somit für die Parzellen des heutigen Stadtgebietes
Eigentümer, Nutzungsart und Wert zu Beginn des 19. Jahrhunderts
ermitteln.

Ein ausführlicher Einleitungstext schildert die Vorbereitungen
und die Durchführung des Vermessungsarbeiten sowie die daraus
resultierenden Konflikte mit der Bevölkerung.

Zu den Urkatasterkarten und zur Deutschen Grundkarten finden
sich detaillierte Indices.

Das Werk richtet sich nicht allein an die Bürger und Bürgerinnen
der Stadt Dülmen, sondern auch an die wissenschaftliche
Forschung. Aus diesem Grund hat die Historische Kommission für
Westfalen die Arbeiten an diese Werk beratend begleitet und das
Werk schließlich in ihre Veröffentlichungsreihe "Geschichtliche
Karten" aufgenommen.


INFO

Das Werk umfasst 283 Seiten, darunter 70 Doppelseiten mit
Karten und 102 Seiten Tabellen.

Es ist für 69,90 Euro beim
Stadtarchiv Dülmen
Charleville-Mézières-Platz 2
48249 Dülmen
Tel.: 02594/890815
Fax: 02594 89 08 17
E-Mail: info at stadtarchiv-duelmen.de
URL: www.stadtarchiv-duelmen.de
zu beziehen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 4 11:09:54 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Dec 2008 11:09:54 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Angebote_fuer_kleine_und_gro=C3=9Fe_M?=
=?utf-8?q?useumsgaeste=2C_Muenster=2C_05=2E-07=2E12=2E2008?=
Message-ID: 4937BA81.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 04.12.2008, 10:02


AKTUELL

Angebote für kleine und große Museumsgäste
Krippen basteln und Wissenswertes zur plattdeutschen Sprache

Kreatives, Vergnügliches und Wissenswertes - Offerten für junge
wie erwachsene Museumsgäste hat das Stadtmuseum Münster in den
nächsten Tagen im Angebot.

An den Nachwuchs richtet sich die Einladung, Krippen zu basteln.
Am Freitag, 5. Dezember, ist dazu von 15.30 bis 17.30 Uhr
Gelegenheit. Für die passende Einstimmung sorgt das Vorlesen der
Weihnachtsgeschichte. Eltern könnten die Zwischenzeit perfekt
für einen Einkaufsbummel im adventlich geschmückten Münster
nutzen. Für den kreativen Bastelspaß (4 Euro) bittet das Museum
unter Telefon 4 92 45 03 um Anmeldung.

Zu einer Zeitreise durch die niederdeutsche Sprache lädt die
Ausstellung "Plattdeutsch macht Geschichte" ein. Bei einer
Führung am Samstag, 6. Dezember, gibt es anschauliche
Informationen zu den kostbaren Handschriften und Urkunden. Dazu
erklingen Hörproben. Um 16 Uhr beginnt die Führung (3/2 Euro)
mit Dr. Friedel Helga Roolfs (Universität Münster).

Der zweite Adventsonntag (7. Dezember) gehört dem Museumskasper.
Um 15 und um 16 Uhr können kleine wie große Theaterfans das
Abenteuer um eine gestohlene Weihnachtstanne verfolgen (2 Euro).
Aktive Mithilfe ist ausdrücklich erwünscht.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Dec 5 08:40:51 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 05 Dec 2008 08:40:51 +0100
Subject: [WestG] [TV/R] WDR: Der Ruhrkampf 1923, 15.12.2008
Message-ID: 4938E913.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 04.12.2008, 18:32


TV / RADIO

Montag, 15. Dezember 2008 Fernsehen

WDR-dok
23.30 - 0.15 Uhr, WDR Fernsehen

Die Franzosen im Revier - Der Ruhrkampf 1923

Weil das Deutsche Reich aus ihrer Sicht seinen
Reparationsverpflichtungen aus dem Versailler Friedensvertrag von 1918
nicht nachkommt, marschieren französische - und auch belgische - Truppen
ein, um sich zu holen, was ihnen zusteht.

Albert Westen aus Gelsenkirchen ist im Januar 1923 gerade auf dem Weg
zur Schule, als ihm ein Trupp französischer Soldaten begegnet: "Die
kamen ja noch mit Pferd und Wagen. Das war ja nicht so wie heute: alles
motorisiert!" Zechen und Bahnanlagen wollen sie besetzen.

Die Reichsregierung in Berlin protestiert gegen die Besetzung und ruft
die Bevölkerung zum passiven Widerstand auf: Auf den Zechen, bei der
Bahn und in den Verwaltungen wird jede Zusammenarbeit mit den Soldaten
aus Frankreich und Belgien untersagt. "Ich kann mich erinnern, wie die
Franzosen hier mit den Panzern durch die Straßen gefahren sind. Dann
haben wir hinter den Fenstern gesessen, durften die Gardinen nicht
bewegen", erinnert sich Emmy Bockweyd aus Buer.

Schon am ersten Tag der Besatzung wird aus dem passiven Widerstand
blutiger Ernst: Als ein Demonstrationszug in Bochum vor das Gebäude der
Reichsbahn zieht, um gegen die Besetzung zu protestieren, eröffnet
französisches Militär das Feuer, ein junger Berufschüler kommt dabei
um. Dennoch hält die Bevölkerung in ihrer großen Mehrheit am passiven
Widerstand fest, Züge werden auf Abstellgleise verschoben, Kohle wird
kaum noch gefördert, die Stadtverwaltungen verabschieden in seltener
Einmütigkeit Protestschreiben gegen die Besatzung. Die Stimmung ist
explosiv. "Ich war im ersten Schuljahr und mein Vater, der war bei
Thyssen beschäftigt. Und zu der Zeit gab es ja nichts. Die Franzosen
hatten ja alles beschlagnahmt und wir konnten nicht an Kohle kommen",
erzählt Ernst Schütte, dessen Vater damals versuchte, mit dem
Bollerwagen heimlich Kohlen zu holen, damit die Familie nicht länger
frieren musste. Die französischen Soldaten eröffneten das Feuer. "Mein
Vater hat denn einen Schuss in die linke Schulter bekommen und die Kugel
ist dann abgesprungen ins Herz. Mein Vater war sofort tot."

Zum folgenschwersten Zwischenfall kommt es am Karsamstag 1923 bei Krupp
in Essen. Als ein Trupp französischer Soldaten einige LKW beschlagnahmen
will, blockieren Tausende von Arbeitern und Angestellten das Werkstor.
Den Demonstranten hoffnungslos unterlegen schießen die Soldaten dann
wahllos in die Menschenmenge. 13 Arbeiter werden getötet. Der Trauerzug
bei ihrer Beerdigung am 10. April 1923 ist der längste, den die Stadt
Essen je gesehen hat, im Berliner Reichstag findet eine Trauerfeier mit
Reichspräsident Friedrich Ebert statt.

Erst Gustav Stresemann als neuem Präsidenten des Deutschen Reiches
gelingt ein Ausgleich mit den Besatzungstruppen, die dann 1925 das
Ruhrgebiet wieder verlassen.
In Augenzeugeninterviews, mit Originaldokumenten und anhand
umfangreichen französischen Dokumentarfilmmaterials, das noch nie in
Deutschland zu sehen war, zeigt der Film eine vergessene Epoche der
deutschen Geschichte, die bislang immer von den Schrecken der beiden
Weltkriege überschattet war.

Film von Claus Bredenbrock





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 5 10:58:56 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Dec 2008 10:58:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Die Kirchenpolitik Juelich-Kleve-Bergs und
ihre Rezeption in Westfalen im 16. Jahrhundert, Muenster, 12.12.2008
Message-ID: 4939096F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 05.12.2008, 08:58


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Wintersemester 2008/09

spricht am 12. Dezember, 16.00 Uhr c. t.

Christian Helbich M.A., Münster

über

"... van allem schelden der alden oder nuwer lere sich
gentzliich enthalden". Die Kirchenpolitik Jülich-Kleve-Bergs und
ihre Rezeption in Westfalen im 16. Jahrhundert

Zu diesem Vortrag wird herzlich eingeladen.


INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251-83-27512
Fax: 0251-83-27535





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 5 10:29:06 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Dec 2008 10:29:06 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Industriemuseum: Schiffshebewerk Henrichenburg,
Restaurator/in, Waltrop-Oberwiese
Message-ID: 49390271.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 02.12.2008, 12:09


STELLENAUSSCHREIBUNG

Das LWL-Industriemuseum sucht für die Restaurierungswerkstatt im
Schiffshebewerk Henrichenburg, Waltrop-Oberwiese, zum
nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Restauratorin/Restaurator.

Aufgabengebiete: - Restaurierung und Instandsetzung historischer
Maschinen und Anlagen, insbesondere der Binnenschifffahrt

- selbständige Durchführung umfangreicher und besonders
schwieriger Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten, insbes.
an den Schiffsrümpfen und -aufbauten (Blecharbeiten und
Korrosionsschutz)
- Ausbildung und Unterweisung von Mitarbeitern
- gelegentliche Tätigkeit als Dampfmaschinist, Heizer,
Bootsmann

Wir erwarten:
- eine den Erwartungen adäquate Berufsausbildung und intensive
Berufspraxis (z.B. Maschinenbau-Meister/in)
- Erfahrungen mit historischen Schiffsbauarten sowie
Qualifikationen für den Betrieb historischer Dampfkessel und
Maschinenanlagen
- Schweißbefähigung (MIG/MAG 135/136 FW BW [bis 20 mm],
Elektrode), möglichst auch Schweißsachverständige/r, ggf.
Bereitschaft zum Erwerb dieser Befähigung
- Kenntnisse der einschlägigen Regelwerke und Vorschriften der
Binnenschifffahrt
- Ausbildungsbefähigung
- Bereitschaft zur beruflichen Weiterbildung
- volle körperliche Eignung für den Einsatz an Bord, unter Deck
und im Kesselraum
- Pkw-Führerschein, möglichst Motorbootführerschein und
Gabelstaplerschein

Wir bieten:
- eine verantwortungsvolle und anspruchsvolle Aufgabe in einem
engagierten Museumsteam
- ein Entgelt nach Entgeltgruppe 8 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
42/08 bis zum 31.12.2008 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 5 10:31:09 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Dec 2008 10:31:09 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/44
Message-ID: 493902EC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 02.12.2008, 14:29


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-44 für den Zeitraum vom
26.10.2008 bis zum 01.11.2008 mit insgesamt 16 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-44&fach=wes





Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 5 10:35:32 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Dec 2008 10:35:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Start fuer "Angekommen?!" - Interviewpartner
zur juedischen Einwanderung gesucht!
Message-ID: 493903F3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 04.12.2008, 07:26
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Start für "Angekommen?!" -
Interviewpartner zur jüdischen Einwanderung gesucht!

Größere jüdische Gemeinden, neue Synagogenbauten vielerorts,
hier und da "Krach" zwischen alten und neuen Mitgliedern - davon
liest man immer wieder. Aber die Menschen, die diesen Zustand -
Paul Spiegel sprach von einem "Wunder" - herbeigeführt haben,
werden oft wenig beachtet. Das soll ein Forschungs- und
Ausstellungsprojekt des Jüdischen Museums Westfalen ändern. Am
Beispiel des Ruhrgebiets werden beispielhafte Lebensgeschichten
erkundet und dokumentiert. Unter dem Titel "Angekommen?!" soll
daraus eine Wanderausstellung entstehen, die ab 2010 im
Ruhrgebiet und anderswo gezeigt werden kann.

Auch wenn die Ausstellung leider immer noch nicht gesichert ist:
Wir beginnen nun mit der Forschung! Das Jüdische Museum würde
sich sehr freuen, wenn sich bei uns Menschen melden würden, die
zu einem Interview in den nächsten Monaten bereit sind. Bitte
nehmen Sie, falls Sie interessiert wären und im Ruhrgebiet leben,
Kontakt auf mit Frau Dr. Svetlana Jebrak: per E-Mail unter
jebrak at hotmail.com oder unter der Telefon-Nr. 069-40325890. Das
Forschungsprojekt wird von der Gerda-Henkel-Stiftung und dem
Integrationsministerium NRW gefördert; für die geplante
Ausstellung erwarten wir eine Unterstützung durch die
"Kulturhauptstadt Ruhr 2010".


INFO

Veranstalter:
Jüdisches Museum Westfalen
URL: http://www.jmw-dorsten.de/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 5 10:38:54 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Dec 2008 10:38:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Hochzeitsbraeuche im Wandel der Zeit, Bocholt,
11.12.2008
Message-ID: 493904BD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bocholt - Virtuelles Rathaus NRW 2006" presse-service.de>
Datum: 04.12.2008, 09:02


AKTUELL

"Wollt Ihr ins Land der Ehe?"
Vortrag über Hochzeitsbräuche im Wandel der Zeit am 11. Dezember
im Historischen Rathaus

Um rheinisch-westfälische Hochzeitsbräuche im Wandel der Zeit
geht es am Donnerstag, 11 Dezember. Dann referiert Dr. Alois
Döring aus Bonn im Historischen Rathaus - dort ist gleichzeitig
das Standesamt untergebracht - unter dem Titel "Wollt Ihr ins
Land der Ehe?". Beginn ist um 18.30 Uhr, Eintritt frei.

Durch geänderte gesellschaftliche Verhältnisse und moralische
Einstellungen haben Riten und Handlungen, Verhaltensweisen und
Normen rund um Liebe, Verlobung und Hochzeit in den letzten
Jahrzehnten einen tief greifenden Wandel erfahren. Der
Lichtbildervortrag schildert überlieferte Brauchformen wie
Partnersuche, Hochzeitsbitter, Bogensetzen, Kistenwagenfahren,
Hochzeitskleidung und geht auch auf neuere Entwicklungen ein,
zum Beispiel auf den Hochzeitswald.

Die Veranstaltung wird vom "Gesprächskreis Bocholter
Stadtgeschichte" angeboten, der vom Stadtarchiv und der VHS
Bocholt-Rhede-Isselburg getragen wird. Es ist zugleich die 150.
Veranstaltung des Gesprächskreises. Moderiert wird der Abend von
Stadtarchivar Dr. Hans-Detlef Oppel.


INFO

Historisches Rathaus
Königstr.
46397 Bocholt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 5 10:45:28 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Dec 2008 10:45:28 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Osigus, Anke / Tschannerl,
M.: Der orientalische Nachlass Friedrich Rueckerts
Message-ID: 49390647.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 04.12.2008, 11:24


LITERATUR

Der orientalische Nachlass Friedrich Rückerts
Indica- und Arabica-Bestand in der ULB katalogisiert

Friedrich Rückert (1788-1866), Dichter der von Gustav Mahler
1911 in einer kleinen Auswahl vertonten "Kindertodtenlieder",
setzte sich als Gelehrter und Übersetzer mit über 40 Sprachen
auseinander. Mit den Resultaten dieses Wirkens hinterließ er der
Nachwelt einen wahren "Thesaurus der Weltliteratur in deutscher
Sprache" (Herman Kreyenborg).

Rückerts vornehmliches Interesse als Philologe und Übersetzer
galt der Dichtung in den klassischen orientalischen
Literatursprachen: Indisch, Arabisch und Persisch. Bei
größtmöglicher Textnähe gelang es ihm, die Originale in Klang
und Metaphorik sprachschöpferisch dem Deutschen anzuverwandeln.
Damit prägt Rückert die Vermittlung und Rezeption orientalischer
Literatur in Deutschland, zum Beispiel durch seine
Koranübersetzung, bis heute.

Trotz zahlreicher Editionen ist Rückerts übersetzerisches Werk
aus diesen Sprachen noch längst nicht vollständig publiziert.
Seinem wissenschaftlichen und dichterischen Nachlaß kommt
deshalb eine besondere Bedeutung zu. Einen Großteil des
orientalistischen Nachlasses beherbergt seit 1922 die
Universitäts- und Landesbibliothek Münster. Daneben befindet
sich ein weiterer Teil des Rückert-Nachlasses im Stadtarchiv
Schweinfurt. Dieser Bestand ist soeben als Mikrofiche Edition
mit PDF-Downloadservice im Harald Fischer Verlag publiziert
worden. Die Rückertschen Orientalia der ULB Münster wurden im
Rahmen eines von 2002 bis 2005 geförderten DFG-Projekts in
indologisch-islamwissenschaftlicher Arbeitsteilung von Volker M.
Tschannerl und Anke Osigus vollständig identifiziert und nach
heute gültigen bibliothekarischen und fachspezifischen Kriterien
katalogisiert und beschrieben.

Der Katalog bietet ein ausführliches Verzeichnis des im engeren
Sinne orientalistischen Bestandes mit Rückerts Arbeiten zur
äthiopischen, arabischen, türkischen, hebräischen und persischen
Sprache und Literatur. Das im Zuge der Erschließung
ausdifferenzierte und neu geordnete Material umfasst 109
Dokumente, darunter 102 Autographen, mit rund 6.350
beschriebenen Seiten, die eine ununterbrochene Forschertätigkeit
von mehr als 40 Jahren reflektieren. Mannigfaltige Sprachstudien
und Vorlesungs-Manuskripte, Vorarbeiten zu Rezensionen und
kongeniale poetische Übertragungen belegen Rückerts enormen
Fleiß und stupende Gelehrsamkeit.

Besonderes Gewicht wurde auf eine detaillierte Erfassung des
arabistischen Bestandes gelegt. Er repräsentiert mit 64
Dokumenten nicht nur den umfangreichsten Teil des Nachlasses,
sondern enthält auch die weitaus meisten Übersetzungsarbeiten,
die editionswürdig, aber zum erheblichen Teil noch unpubliziert
sind. Dieser Tatsache trägt die Bearbeiterin mit ihrer
akribischen Bestandsaufnahme Rechnung: Jede einzelne
Gedicht-Übersetzung wird mit Nennung des Incipits, des Autors,
der verwendeten Quelle, möglicher Dubletten und
Veröffentlichungen verzeichnet. Um einen ersten Eindruck zu
vermitteln, welche Schätze eine Edition der unpublizierten Texte
zu Tage fördern könnte, ist der Beschreibung arabischer
Übersetzungs-Manuskripte eine vollständige, in der Regel
unbekannte Übersetzung eines Gedichts, seltener eines
Prosastücks beigefügt. Eine ausführliche Bibliographie schließt
den Band ab.

Friedrich Rückert hat sich seit Beginn seiner Sanskritstudien in
den 1820er Jahren bis zu seinem Tod intensiv und kontinuierlich
mit den Gegenständen altindischer Sprache und Dichtung
auseinandergesetzt. Im Unterschied zu seinen akademischen
Mitstreitern übersetzte er die ihm vorliegenden Originaltexte
nicht in das damals übliche Lateinische, sondern entschied sich
für eine konsequente Übertragung in die ihm eigene deutsche
Volkssprache. Eigenwillig, aber immer im Austausch mit den
maßgeblichen Philologen seiner Zeit, wagte er sich mit scharfem
analytischem Verstand und außergewöhnlich dichterischer Begabung
an die Übertragungen ihm fremder Literaturdenkmäler aus ferner
Zeit, um sie der westlichen Welt anzueignen.

Einmaliges Zeugnis dieser über vier Jahrzehnte währenden
philologischen und dichterischen Auseinandersetzung mit der
altindischen Literatur und Gedankenwelt sind die etwa 9.000
Blätter Rückerts, die die Universitäts- und Landesbibliothek
Münster seit 1922 beheimatet. Volker M. Tschannerl skizziert im
Katalog einleitend den Forschungsstand zum Münsteraner
Indica-Bestand und gibt anschließend eine genaue Beschreibung
der Münsteraner Indica. Insbesondere richtete der Bearbeiter den
Blick auf die bisher gänzlich unveröffentlichten und die -
allerdings wenigen - fehlerhaft edierten Übertragungen Rückerts
aus dem Münsteraner Nachlaß und die dem Philologen und Dichter
dafür zugänglichen Quellen beziehungsweise die von ihm
herangezogene Sekundärliteratur.

Den Abschluss des Bandes bilden eine ausführliche Bibliographie
der Indica Friedrich Rückerts und der Sekundärliteratur bis zum
Jahr 2007 und ein kurzer Ausblick auf wünschenswerte zukünftige
Editionen ausgewählter Indica aus dem Münsteraner Nachlaß in der
Schweinfurter Historisch-Kritischen Edition der Werke Rückerts.

Der orientalistische Nachlaß Friedrich Rückerts in der
Universitäts- und Landesbibliothek Münster. Katalog der
Äthiopica, Arabica, Turcica, Hebraica und Persica bearbeitet von
Anke Osigus Harald Fischer Verlag, Erlangen, Januar 2009 ISBN
978-3-89131-514-9, 469 Seiten, Leinen, Fadenheftung, EUR 98,-

Der orientalistische Nachlaß Friedrich Rückerts in der
Universitäts- und Landesbibliothek Münster. Katalog der Indica
bearbeitet von Volker M. Tschannerl Harald Fischer Verlag,
Erlangen, Januar 2009 ISBN 978-3-89131-515-6, 129 Seiten, Leinen,
Fadenheftung, EUR 78,-





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 5 10:52:40 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Dec 2008 10:52:40 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Programm zum Ausklang der
Sonderausstellung "wissenswelten 500-1500", Detmold
Message-ID: 493907F7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Gefion Apel"
Datum: 04.12.08 12:29


AUSSTELLUNG

Programm zum Ausklang der Sonderausstellung
"wissenswelten 500-1500"
Führung, Vortrag, Finissage

Besonders historische Handschriften eröffnen Betrachtern den
Blick auf Weltbild und Kenntnisstand früherer Generationen:
Diese Einsicht hat sich die Ausstellung im Staats- und
Personenstandsarchiv Detmold unter dem Titel "wissenswelten 500
- 1500" (noch bis 15. Dezember 2008) zu eigen gemacht und zeigt
einzigartige Bücherschätze von der Spätantike bis in das
Spätmittelalter aus den Sammlungen der Zeitzer Stiftsbibliothek.

Der Naturwissenschaftliche und Historische Verein e.V. bietet
als Mitveranstalter zum Ausklang der Ausstellung am kommenden
Sonntag, 07. Dezember 2008, die letzte Führung mit der
Historikerin Dr. Bettina Joergens zum Thema an. Start des
begleiteten Rundgangs ist am Sonntagnachmittag um 15 Uhr.

Die Finissage im Archiv in der Detmolder Willi-Hofmann-Straße
findet am Sonntag, 14. Dezember statt und hat ihren Abschluss
mit einem letzten Vortrag ab 15 Uhr: Privatdozent Dr. phil.
habil. Christoph Fasbender, Universität Jena, spricht zum Thema
"Das Leben der Heiligen in deutschen Versen. Die Fragmente der
Zeitzer Legenda aurea." Der Referent vom Institut für
Germanische Literaturwissenschaft der Jenaer
Friedrich-Schiller-Universität stellt die Goldene Legende in den
Mittelpunkt seines Vortrages. Es handelt sich bei der legenda
aurea um eine Sammlung von Lebensgeschichten diverser Heiliger,
die der Dominikanermönch Jacobus de Voragine (um 1230-1298) in
den sechziger Jahren des 13. Jahrhunderts zusammen stellte und
damit für eines der populärsten Prosalegendare des Mittelalters
sorgte.

Mehr als 1000 Handschriften dieses Textes in lateinischer
Sprache sind bekannt - keiner davon ist in Versform verfasst.
Nur zwei Beispiele für Versbearbeitungen der Legenda in
deutscher Sprache sind bisher gefunden worden: Das Wienhäuser
Legendar - lediglich eine Auswahl der Legenden, die um 1300
entstanden ist - sowie die jüngst in Zeitz entdeckten Fragmente
einer deutschen Fassung der Legenda aurea, die im Gegensatz zum
Wienhäuser Exemplar die Absicht einer vollständigen Übertragung
spiegelt.

Auch diese Fragmente sind in der Sonderausstellung noch bis
einschließlich 14.12.2008 zu betrachten. Die Teilnahme an der
Führung kostet 2,-? pro Person, der Eintritt in die
Sonderausstellung und zum Vortrag ist frei.


INFO

Wissenswelten 500 - 1500
Geöffnet : Montag bis Donnerstag 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Freitag 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Sonnabend und Sonntag 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
05231 7660





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 5 10:54:47 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Dec 2008 10:54:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 198.000 Euro fuer Tecklenburger Ortskern
Message-ID: 49390876.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 04.12.2008, 13:19


AKTUELL

198.000 Euro für Tecklenburger Ortskern

Einen Zuwendungsbescheid über 198.000 Euro hatte
Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek heute (4. Dezember)
anlässlich seines Stadtbesuches für Tecklenburgs Bürgermeister,
Wilfried Brönstrup, im Gepäck.

Die Mittel stammen aus dem Programm für Städtebauinvestitionen
des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit dem Geld soll die Straße
"Wellenberg", zwischen Bahnhofstraße und Landrat-Schultz-Straße,
auf einer Länge von rund 102 Metern restauriert werden. Rechts
und links eines drei Meter breiten Fahrbahnbereichs aus
Natursteinpflaster sollen jeweils höhengleich 1,50 Meter breite
Gehwege aus dem gleichen Material entstehen. Zusätzlich werden
zwei historische Treppenaufgänge wiederhergestellt sowie
Stützmauern entlang des Wellenbergs und zwischen Kreisverwaltung
und Puppenmuseum saniert.

Die Pflasterung des Wellenbergs, der zwischen 1707 und 1902 als
Teil des Postweges zwischen Tecklenburg und Münster diente,
besteht im Wesentlichen aus Natursteingroßpflaster. Durch die
Zunahme des Straßenverkehrs haben sich im Laufe der Zeit
Spurrinnen gebildet, in denen sich Regenwasser sammelt, welches
die historischen Mauern und Hausfassaden kontinuierlich
ausspült. Um dies zu verhindern werden zwei Wasserrinnen und
neue Abläufe eingebaut.

Gleichzeitig wird die Straße durch den Umbau
behindertenfreundlicher.

"Ich freue mich sehr darüber, dass mit dem Förderbescheid aus
meinem Hause die stadtbildprägenden Elemente dieser im
Münsterland einmaligen mittelalterlichen Fachwerksiedlung mit
ihren Stützmauern, Gassen, Plätzen und Treppenanlagen erhalten
und gesichert werden können", zeigte sich Paziorek zufrieden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 5 11:45:29 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Dec 2008 11:45:29 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 598.000 Euro fuer das Industriemuseum
"Schiffshebewerk Henrichenburg"
Message-ID: 49391458.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 05.12.2008, 11:01


AKTUELL

598.000 Euro für das Industriemuseum "Schiffshebewerk
Henrichenburg"

Die Bezirksregierung Münster hat jetzt dem Landschaftsverband
Westfalen-Lippe 598.000 Euro für die weitere Erschließung des
Industriemuseums "Altes Schiffshebewerk Henrichenburg" in
Waltrop bewilligt.

Mit dem Geld aus dem Programm für Städtebauinvestitionen des
Landes Nordrhein-Westfalen soll durch den Bau eines
Personenaufzugs die Anlage barrierefrei erschlossen und der
Oberwasser- und Unterwasserbereich des Museums bedarfsgerecht
miteinander verbunden werden. Darüber hinaus soll die Anlage
durch einen Wasserspielplatz erweitert werden, der sich
thematisch an die musealen Themen wie Leben und Arbeiten am
Wasser und im Hafen, Gütertransport mit Be- und Entladen sowie
Hebewerk und Schleuse als Besonderheiten von Wasserstraßen
anlehnt.

Die förderfähigen Gesamtkosten betragen rund 665.000 Euro.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 8 10:21:13 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Dec 2008 10:21:13 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/45
Message-ID: 493CF519.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 02.12.2008, 14:20


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-45 für den Zeitraum vom
02.11.2008 bis zum 11.11.2008 mit insgesamt 22 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-45&fach=wes





Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 8 10:28:23 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Dec 2008 10:28:23 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Die fabelhafte Welt der Schuhe: "Schuhtick", Herne,
06.12.2008-05.07.2009
Message-ID: 493CF6C6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.12.2008, 13:00


AUSSTELLUNG

Die fabelhafte Welt der Schuhe: "Schuhtick"
Ausstellung in Herne zur Kulturgeschichte von Sohle und Absatz

Wenn überall in Deutschland Kinder zu Nikolaus ihre Stiefel
putzen, hat das LWL-Museum für Archäologie in Herne die Aufgabe
in diesem Jahr bereits erledigt: Denn vom 6. Dezember an
präsentiert das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) seine neue Sonderausstellung "von kalten Füßen und heißen
Sohlen".

Die älteste Sandale Europas, Biedermeierstiefel, Schuhe von
Marlene Dietrich, Marilyn Monroe oder Jürgen Klinsmann - 400
Exponate erzählen auf 800 Quadratmetern die Geschichte und
Geschichten von Schuhen. Bereits am Eingang erwartet die
Besucher ein übergroßer Stiletto. Von der Fußbekleidung der
Neandertaler über römische Sandalen bis hin zu aktuellen
Designerschuhen spannt "Schuhtick" einen Bogen durch die Epochen
und über Kontinente hinweg. "Bisher zeigte noch keine
Ausstellung Schuhe in dieser Bandbreite", so
LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale. Einige der
Exponate, wie ein überdimensionaler Marmorfuß mit Sandale von
einer antiken Skulptur, würden der Öffentlichkeit zum ersten Mal
präsentiert. Bis zum 5. Juli 2009 ist "Schuhtick" in Herne zu
sehen.

Schuhgeschichte aus dem Karton
Ein Großteil der faszinierenden Treter ist während der Schau in
Kartons ausgestellt. In vier über drei Meter hohen begehbaren
Schuhkartons flanieren die Menschen durch die Geschichte von
Sohle und Schaft. Status und Macht, Sinnlichkeit und Erotik,
Glaube und Glück sowie Kunst und Design sind die vier
Themenkreise der Ausstellung.

Mit und ohne Fußschutz
Zum Auftakt der Ausstellung folgen die Besucher den "Fußspuren"
der Evolution. "Dabei reift schnell die Erkenntnis, dass der
Mensch als einziges Säugetier auf den Schutz seiner Füße
angewiesen ist", erläutert Museumsleiter Dr. Josef Mühlenbrock.
Den Einfallsreichtum der Natur verdeutlicht eine Auswahl von
Säugetieren aus unterschiedlichen Klimazonen, wie der
Wüstenfuchs oder der Biber, die einen natürlichen Fußschutz
entwickelt haben.

Eine Zeitleiste der Schuh-Höhepunkte aus den letzten 40.000
Jahren an den Wänden rund um den Ausstellungsraum eröffnet einen
Überblick zur europäischen Schuhmode. Entlang des Zeitstrahls
melden sich historische Personen - zum Beispiel Philipp
Melanchthon oder Kaiserin Sissi - zu Wort, die über ihre
besondere Beziehung zu Stiefeln und Sandalen berichten.

Stars und Sternchen
Prominente Schuhe aus Film und Fernsehen, Politik und Sport
haben ihren Auftritt auf einem Laufsteg. Zu ihnen gehören etwa
Uta Pippigs Marathon-Rekordschuhe, Audrey Hepburns Ballerinas
oder Madonnas Pumps aus dem Film "Evita". Neben diesen
Persönlichkeiten stehen Menschen im Mittelpunkt, die
erstaunliche, ergreifende oder aufregende Geschichten mit und in
ihren Schuhen erlebt haben. Beispielsweise Sibylle Hartung aus
Köln, die ihren "Schuhtick" zum persönlichen Markenzeichen
machte: sie trägt seit 30 Jahren täglich verschiedenfarbige
Schuhe. Die Besucher von "Schuhtick" können auf dem Laufsteg
auch selbst einmal testen, wie es sich in mittelalterlichen
Trippen oder High Heels laufen lässt.

Status und Macht
Schuhe zu tragen, war und ist für viele Menschen nicht
selbstverständlich. Ihr Besitz war in manchen Kulturen ein
Zeichen von Status und Macht. Sklaven in der römischen Antike
gingen barfuss, worin sie sich von freien Bürgern unterschieden.
Im Mittelalter regelten Kleiderverordnungen für jeden
gesellschaftlichen Stand Aussehen und Form der Schuhe. Als
Privileg des französischen Adels galten im Zeitalter des Barock
rote Absätze.

Sinnlichkeit und Erotik
Schon früh bestand zwischen Frauen und Schuhen eine sinnliche
Beziehung. Je nach Epoche und Kultur variierten das
Schönheitsideal und die Attraktivität bestimmter Körperpartien,
was auch Fuß und Schuh betraf. Beispielsweise galt im 18.
Jahrhundert der Anblick eines unbedeckten Knöchels als überaus
erotisch. High Heels, Overknee-Stiefel oder Pumps mit Fesselband
unterstreichen bis heute die Wirkung der Füße. Der Übergang von
Sinnlichkeit und Erotik der Schuhe zum Fetisch-Charakter ist
fließend. So sind beispielsweise der Höhe der Absätze, in denen
das Laufen noch möglich ist, Grenzen gesetzt. Auch in der
Männerwelt sollen verschiedene Schuhtypen die männliche
Attraktivität unterstreichen. Ein auffallend zweifarbiger
Herrenschuh der 1920er Jahre, der sogenannte Spectator, ging
etwa als Dandy-Schuh in die Geschichte ein.

Glaube und Glück
Im Volksglauben spielen Schuhe eine bedeutende Rolle. Sie sind
oftmals Glücksbringer, was zahlreiche Amulette und Schmuckstücke
in Schuhform belegen. Die ersten Schuhe des Kindes aufzuheben,
sollte zum Beispiel das Kind vor einem frühzeitigen Tod
bewahren. Auf chinesischen Kinderschuhen sind noch heute
Verzierungen mit dem Tierkreiszeichen des Geburtsjahres zu
finden, die böse Geister abwehren und die Schritte im Leben
sicher lenken sollen. In vielen Religionen gibt es ebenfalls
Rituale und Vorschriften, die den Fuß samt Verpackung betreffen.
Im Islam gilt nach wie vor das Verbot, Moscheen mit
Straßenschuhen zu betreten.

Kunst und Design
Schuhe sind Objekte von Mode und Kunst. Aus manchem Schuhmacher
wurde mit der Zeit ein Schuhkünstler. Berühmte Schuhdesigner wie
Salvatore Ferragamo und Manolo Blahnik gestalten eher
Kunstobjekte als gebrauchsfähiges Schuhwerk. Seit Vincent van
Gogh erstmalig in einem Stillleben den Schuh als zentrales
Bildmotiv verwendete, hielt dieser auch Einzug in die Kunst des
20. Jahrhunderts.

An dem Gemeinschaftsprojekt "Schuhtick" arbeiten Archäologen,
Kultur- und Naturwissenschaftler verschiedener Museen. Nach dem
Ende der Ausstellung im LWL-Museum in Herne wandern die Schuhe
weiter: zunächst ins Überseemuseum Bremen, danach in die
Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim. Hauptförderer des
Ausstellungsprojekts "Schuhtick" ist die Ludwig Görtz GmbH.


INFO

Adresse
LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
URL: http://www.schuhtick-ausstellung.de
URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

Öffnungszeiten
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Begleitbuch
Das Begleitbuch zur Ausstellung ist im Verlag Philipp von Zabern,
Mainz erschienen:
Museumsausgabe: 19,90 Euro (ISBN: 978-3-8053-3941-4)
Buchhandelsausgabe: 29,90 Euro (ISBN: 978-3-8053-3938-4)
212 Seiten, 161 Farb- und 45 Schwarzweißabbildungen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 8 10:32:16 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Dec 2008 10:32:16 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag Prof. Dr. Dries van Agt, Muenster, 10.12.2008
Message-ID: 493CF7B0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 05.12.2008, 11:33


AKTUELL

Einladung Vortrag Prof. Dr. Dries van Agt

Auf die bewegten siebziger Jahre blickt der ehemalige
niederländische Ministerpräsident Prof. Dr. Dries van Agt am 10.
Dezember 2008 an der WWU Münster zurück. Er war von 1973 bis
1977 Justizminister und von 1977 bis 1982 Ministerpräsident der
Niederlande. Einige Niederländer reagierten in der zweiten
Hälfte der siebziger Jahre sehr kritisch auf die
innenpolitischen Entwicklungen in der Bundesrepublik
Deutschland.

Es gab Stimmen, die die Ansicht vertraten, die Bekämpfung der
RAF und ihrer Sympathisanten zerrütte den deutschen Rechtsstaat
und setze die liberale Demokratie unter Druck. Deutsche
Politiker wurden mit diesem niederländischen Misstrauen
konfrontiert. Prof. van Agt geht in seinem Vortrag auf die
Fragen ein, was das auf politischem Gebiet für die
niederländisch-deutschen Beziehungen bedeutete und wie sich die
Beziehungen in jenen Jahren entwickelten.

Wir laden Sie sehr herzlich ein zum Vortrag "Die
niederländisch-deutschen Beziehungen. Erfahrungen eines
niederländischen Ministerpräsidenten (1977-1982)" am Mittwoch,
10. Dezember 2008, um 20 Uhr, in der Bibliothek des Hauses der
Niederlande, Alter Steinweg 6/7, 48143 Münster.


INFO

Haus der Niederlande
Alter Steinweg 6/7
48143 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 8 10:37:10 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Dec 2008 10:37:10 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Das "farbige Paderborn", Paderborn,
09.12.2008
Message-ID: 493CF8D6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Marianne Witt-Stuhr"
Datum: 04.12.2008, 15:00


AKTUELL

Das "farbige Paderborn"
Historische Farbansichten - ein Vortrag von Andreas Gaidt

Mit Interesse, manchmal auch mit Wehmut, betrachten wir gern
alte Fotos und Ansichtskarten aus der Stadt, in der wir geboren
und aufgewachsen sind, wo wir jahrelang gelebt oder die wir oft
besucht haben. Der Historiker Andreas Gaidt (Stadtarchiv
Paderborn) zeigt in der Vortragsreihe des Altertumsvereins
Paderborn am 9. Dezember 2008 um 19.30 Uhr an der Theologischen
Fakultät Paderborn (Kamp 6, Hörsaal 2) das "farbige Paderborn"
in Farbaufnahmen von 1937 bis 1954.

Das Stadtarchiv Paderborn verwahrt in seinen Magazinen über
70.000 Fotos. 248 Amateur-Farbaufnahmen dokumentieren das
historische Paderborn vor und kurz nach den Zerstörungen des 2.
Weltkriegs. Sie zeigen ein Stück der jahrhundertealten
Paderstadt, das es heute so nicht mehr gibt:

Es ist der Blick in eine verlorene Welt - da sieht man
windschiefe Fachwerkhäuser, schaut auf das lebendige Treiben in
den Straßen, erkennt Armut, Enge und schlecht schließende
Fenster. Aber auch prächtige Bürgerhäuser prägten damals die
Winkel und Gassen. Vorgestellt wird eine Bildauswahl von Dr. Max
Kotzolt, Paul Michels, Josef Stratmann und Franz-Josef Tudyka.
Und das alles in Farbe - das ist eine Rarität. Denn
Städtefotografien aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg waren
fast immer schwarz-weiß.


INFO

URL: www.altertumsverein-paderborn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 8 10:44:05 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Dec 2008 10:44:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Dr. Jochen Rath ueber "buerokratischen Tod",
Bielefeld, 11.12.2008
Message-ID: 493CFA75.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 05.12.2008, 12:08


AKTUELL

Dr. Jochen Rath über "bürokratischen Tod"

Am Donnerstag, 11. Dezember, referiert Dr. Jochen Rath, Leiter
des Instituts Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek,
dort ab 19.00 Uhr über "Der bürokratische Tod - Die Verwaltung
als rassenideologisches Verfolgungsinstrument"; Ort:
Ankergebäude, Rohrteichstraße 19, Raum 5/1 der Fachhochschule
des Mittelstands.

Im Zentrum des Vortrages steht die Rolle der Bürokratie während
der Verfolgung der Juden in der NS-Zeit. Allgemeines Beispiel
wird die Finanzverwaltung im Rahmen der Enteignung der Vermögen
ausgewanderter und deportierter Juden sein. Zusätzlich werden
anhand der vom Regime 1938 verordneten jüdischen Zwangsvornamen
"Sara" und "Israel" und ihrer Erfassung durch das Bielefelder
Standesamt bürokratische Mechanismen und Praktiken dargestellt
sowie Verantwortliche und Ausführende benannt.

Dr. Jochen Rath ist seit Sommer 2006 Leiter des Instituts
Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek. Nach einem
Geschichtsstudium und Promotion in Münster war er als Archivar
bei der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz und im
Kreisarchiv Warendorf tätig.

Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur
Ausstellung "9.11.1938 - Reichspogromnacht in
Ostwestfalen-Lippe" statt, die noch bis zum 12. Dezember,
montags bis freitags jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet
ist.

Am Vortragsabend, 11. Dezember, führt Historiker Bernd. J.
Wagner ab 18.00 Uhr durch die Ausstellung, die an diesem Tag bis
19.00 Uhr geöffnet ist.


INFO

Ort:
Institut Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek
Ankergebäude
Rohrteichstraße 19
Raum 5/1 der Fachhochschule des Mittelstands
33602 Bielefeld
Tel.: 0521/51 24 71
Fax: 0521/51 68 44
E-Mail: stadtarchiv at bielefeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 8 10:47:34 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Dec 2008 10:47:34 +0100
Subject: [WestG] [AUS] LWL-Museen zeigen 29 Ausstellungen
Message-ID: 493CFB46.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.12.2008, 12:20


AUSSTELLUNG

LWL-Museen zeigen 29 Ausstellungen:
Von der Varusschlacht über Schuhticks und Bischof Meinwerk bis
zur eiskalten Leidenschaft

Die 17 Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
planen für das kommende Jahr 25 neue Sonderausstellungen:

2009 jährt sich die Varusschlacht zum 2000. Mal. Das
Ausstellungsprojekt IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre
Varusschlacht, widmet sich dem Geschehen des Jahres 9 nach
Christus und wird dieses Thema in drei Museen an drei
Originalschauplätzen aufbereiten. Von Mai bis Oktober 2009
werden hochkarätige Ausstellungen an den drei
Originalschauplätzen Haltern am See (IMPERIUM), Kalkriese
(KONFLIKT) und Detmold (MYTHOS) mit Exponaten von Weltgeltung
unterschiedliche Facetten des historischen Geschehens
beleuchten. Die römischen Militäranlagen von Haltern gehören zu
den wichtigsten und am besten erforschten Komplexen des Imperium
Romanum zur Zeit des Augustus.

Vor diesem Hintergrund wird sich das LWL-Römermuseum Haltern in
der Zeit vom 16. Mai bis 25. Oktober dem Imperium auf dem
Höhepunkt seiner Macht zuwenden, mit der Kunst, Kultur und
Propaganda zur Zeit des römischen Kaisers Augustus. Die
politischen und militärischen Folgen der Varusschlacht für die
antike Welt im Allgemeinen und die römische Außenpolitik im
Besonderen werden dabei ebenso nachgezeichnet wie Schauplätze
und Lebensweg des namensgebenden Protagonisten der Schlacht:
Publius Quinctilius Varus.

Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
feiert noch bis zum 11. Januar mit der Ausstellung "Orte der
Sehnsucht. Mit Künstlern auf Reisen" das 100-jährige Jubiläum
des Museumsgebäudes am Domplatz. Die Ausstellung untersucht
anhand von rund 550 Exponaten das Phänomen der Künstlerreise.
Darunter sind Werke von Albrecht Dürer, Peter Paul Rubens,
August Macke, Paul Klee, Paul Gauguin und Vincent van Gogh.

Wegen des Um- und Neubaus bleibt das Museum in der Zeit vom 12.
Januar bis zum 22. August geschlossen, mit einer Ausnahme: Für
die Ausstellung "Aufriss" öffnet das LWL-Museum ab dem 4. April
für 14 Tage seine Pforten. Vor dem Abriss, der Ende April
beginnt, verwandeln Kunststudenten aus Münster und Gastkünstler
den leergeräumten Museumsbau von 1970 in ein lebendiges
Raum-Labor. Mit Rauminstallationen fragen die Künstler nach dem
Raum und der Zeit des Ortes.

"Ernst Max lässt grüßen" heißt die erste Ausstellung nach der
Wiedereröffnung des Altbaus. In der Zeit vom 27. September 2009
bis 10. Januar 2010 präsentiert der in Münster aufgewachsene
Filmemacher Peter Schamoni Werke seines Freundes Max Ernst,
Filminstallationen und Raumgestaltungen.

Woher kommen wir? Was macht uns zu dem, was wir sind? Und wie
sieht unsere Zukunft aus? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die
Ausstellung "Vom Faustkeil zum Mikrochip - Evolution des
Menschen", die das LWL-Museum für Naturkunde in Münster ab dem
20.Mai 2009 zeigt. Dabei gewährt die Rekonstruktion einer
400.000 Jahre alten Hütte Einblicke in den Alltag einer
Urmenschenfamilie. Außerdem zeigt die Ausstellung Funde, die
noch Rätsel aufgeben, wie zum Beispiel der erst 2003 in
Indonesien entdeckte "Hobbit", der nur ein Meter groß war.

Unter dem Titel "Wo Erde und Himmel sich berühren", zeigt das
Museum in der Zeit vom 1. Oktober 2009 bis zum 15. Januar 2010
die 100 Werke des Vogelmalers Lars Jonsson. Die Ausstellung, die
das Museum für Mensch und Natur in Oldenburg zusammengestellt
hat, zeigt erstmals das Werk des schwedischen Tiermalers in
Deutschland.

Noch bis Ende Mai 2009 stellt die Ausstellung "Alles für die
Katz'" zahme Stubentiger und ihre 37 Arten umfassende wilde
Verwandtschaft vor. Dabei können die Besucher an Duftstationen
die Sinne der Katzen erforschen, sie erfahren, warum Katzenaugen
nachts leuchten und was Katzen mit Erdmännchen und Kaffee
verbindet.

Die Kunst der Buchmalerei steht im Mittelpunkt der Ausstellung
"Faksimile", die das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in
Lichtenau-Dalheim (Kreis Paderborn) von Mai bis September 2009
zeigt. Da die prachtvoll gestalteten mittelalterlichen
Handschriften sehr empfindlich sind, dürfen sie nur selten
gezeigt werden. Seit einigen Jahren können die Codices aber mit
dem Druckverfahren des Faksimile in hervorragender Qualität
wiedergegeben werden. Die Ausstellung präsentiert Faksimiles
ausgesuchter Handschriften von der Spätantike bis zur Neuzeit.

"Die verzauberte Welt des unbekannten Archäologen" hält Einzug
ins LWL-Museum für Archäologie in Herne. Die Ausstellung zeigt
in der Zeit vom 28. August bis Ende 2009 ausgewählte Kunstwerke
von Otmar Alt gemeinsam mit dazu passenden archäologischen
Funden. So bilden Kunst und Archäologie die Welt des unbekannten
Archäologen.

Die älteste Sandale Europas, Biedermeierstiefel, Schuhe von
Marlene Dietrich, Marilyn Monroe oder Jürgen Klinsmann - 400
Exponate erzählen in der Ausstellung "Schuhtick. Von kalten
Füßen und heißen Sohlen" (6. Dezember 2008 bis 5. Juli 2009 )auf
800 Quadratmetern die Geschichte und Geschichten von Schuhen.
Von der Fußbekleidung der Neandertaler über römische Sandalen
bis hin zu aktuellen Designerschuhen spannt "Schuhtick" einen
Bogen durch die Epochen und über Kontinente hinweg. Bisher
zeigte noch keine Ausstellung das Thema Schuhe in dieser Breite.

Zum 1000. Weihejubiläum des zehnten Paderborner Bischofs
Meinwerk, der nach Karl dem Großen als "zweiter Gründer
Paderborns" gilt, zeigt das Museum in der Kaiserpfalz in
Paderborn gemeinsam mit dem Diözesanmuseum Paderborn vom 23.
Oktober 2009 bis 21. Februar 2010 die Ausstellung "Für Königtum
und Himmelreich - 1000 Jahre Bischof Meinwerk von Paderborn".
Die Bedeutung dieses prominenten Vertreters der
ottonisch-salischen Reichskirche für die Stadt Paderborn soll
anhand kostbarer Exponate aus deutschen und europäischen
Sammlungen ebenso vergegenwärtig wie den Besuchern vor Augen
geführt werden, in welch vielfältiger Weise ein geistlicher
Würdenträger in die politischen und kirchlichen Strukturen des
Reiches eingebunden war.

Unter dem Titel "Zeit ist Geld" lädt das LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern in Dortmund bis zum 1. März 2009 zu einem Gang
durch die Welt der Arbeitszeitkontrolle ein. Er beginnt mit den
Wächtern in der Nacht, zeigt die Bedeutung der Fassaden- und
Turmuhren, führt ein in die komplizierte Technik und Funktion
der Kontrollapparate in der Arbeitswelt und thematisiert auch
die aktuelle Diskussion um die Verlängerung der
Lebensarbeitszeit.

Im Herbst wandert die Ausstellung ins LWL-Industriemuseum Zeche
Hannover nach Bochum (6. September bis 1. November). Mit der
Ausstellung "Wie wir wurden, was wir nicht werden sollten" zeigt
das LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund ab 5. Juli,
wie Frauen den Aufbruch zu Amt und Würden schafften und würdigt
damit zwei politische Weichenstellungen des frühen 20.
Jahrhunderts: Im Wintersemester 1908/09 konnten Frauen erstmals
an deutschen Hochschulen studieren, zehn Jahre später
beteiligten sich Frauen erstmals an der Wahl zum Deutschen
Reichstag. Dabei zogen auch acht Frauen aus Westfalen-Lippe in
das erste Parlament der Weimarer Republik ein.

"Eiskalt - aber mit Leidenschaft" geht es vom 13. Juni bis zum
16. August im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum zu.
Die Ausstellung zeigt die Geschichte der italienischen Eismacher
im Ruhrgebiet des 20. Jahrhunderts. Dabei stehen die
Sozialgeschichte, die Wirtschaftsgeschichte und die
Migrationsgeschichte im Mittelpunkt. "Die Bude" ist eine
Fotoausstellung zur Geschichte der Trinkhallen im Ruhrgebiet
betitelt. In der Zeit vom 29. März bis zum 1. Juni ist die
Fotoreportage der Fotografin Brigitte Krämer im Bochumer Museum
zu sehen.

Noch bis 30. Juni ist im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in
Witten (Ennepe-Ruhr- Kreis) die Ausstellung "Grubenunglück
Radbod 1908. Die Aufzeichnungen des Einfahrers Moritz Wilhelm"
zu sehen. Zum Jahresende ist unter dem Titel "The Art of Mining"
eine Austellung mit Aquarellen von Thomas Hair geplant, die
einen Eindruck des nordenglischen Kohlebergbaus um 1840 geben.

In die Welten hinter dem Mythos Meer führt die Ausstellung
"Werften - Schiffe - Häfen", die das LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop (Kreis Recklinghausen)
vom 17. Mai bis zum 27. September präsentiert. Die Ausstellung
zeigt Werke von Alexander Calvelli. Mit seinen fotorealistischen
Gemälden aus überraschenden Perspektiven spürt er der
Wirklichkeit von Binnen- und Seeschifffahrt nach. "Schätze" aus
der eigenen Sammlung präsentiert das LWL-Industriemuseum in der
Zeit vom 14. Juni bis 25. Oktober. Die Ausstellung zeigt Objekte
zur 110-jährigen Geschichte des Hebewerkes sowie zu sozial- und
kulturgeschichtlichen Aspekten der Binnenschifffahrt. Dazu
gehören Pläne und historische Fachbücher ebenso wie
Gebrauchsgegenstände aus dem Alltag oder Kunstwerke rund ums
Thema Wasser.

Das LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim in
Peterhagen-Ovenstädt (Kreis Minden-Lübbecke) zeigt in der
Ausstellung "Weser - Vézère" Installationen und Objekte des
Glaskünstlers Jean-Paul Raymond (15. März bis 7. Juni). Die
Präsentation verfolgt Parallelen der westfälischen
Flusslandschaft mit der in Südwest-Frankreich.

Die Ausstellung "Ursula Huth: Glas" (21. Juni bis 20. September)
zeigt aktuelle Werke der Künstlerin, die als eine der
wichtigsten deutschen Glaskünstlerinnen der Gegenwart gilt.

Interessante Vergleichsmöglichkeiten zur Sammlung des
LWL-Museums bietet die Ausstellung "Flaschen aus der
Tschechischen Republik und der Slowakei". In der Zeit vom 29.
November 2009 bis zum 28. März 2010 ist die umfangreiche
Sammlung von Flaschen und Behälterglas in Gernheim zu sehen.

Was wäre eigentlich gewesen, wenn die Römer die Varusschlacht
nicht verloren hätten? Hätten die Germanen in neu errichteten
Ziegelbauten mit warmen Bädern und dichten Ziegeldächern
Capuccino getrunken? Diesen Fragen geht die Ausstellung "Römer
und Ziegel" vom 13. März bis zum 25. September im
LWL-Ziegeleimuseum in Lage (Kreis Lippe) nach. Die Ausstellung
zeigt, was der Region an kulturellem und wissenschaftlichen
Fortschritt im Bereich der Ziegeltechnik zunächst vorenthalten
blieb. Während die Römer bereits brandsichere Ziegeldächer
kannten, Wasserleitungssysteme bauten, Brücken und sonstige
Bauwerke aus Ziegeln errichteten und warme Bäder und Heizungen
in ihren Häusern hatten, blieben diese Techniken in Westfalen
über weitere 1.600 Jahre die Ausnahme.

Die Entwicklung des Etiketts zum Marken- und Labelwahn zeichnet
die Ausstellung "Etiketten - Kult und Schwindel" nach, die das
LWL-Textilmuseum in Bocholt (Kreis Borken) in der Zeit von 26.
April bis 4. Oktober zeigt. Für die Ausstellung arbeitet das
LWL-Museum Produktmuster, Patronen, Jacquardkarten und
Geschäftsunterlagen der ehemaligen Kunstweberei Neiss aus
Krefeld auf.

2007 hat das LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
(Ennepe-Ruhr-Kreis) die Mitmachausstellung "Meine Hütte"
gezeigt. Weil damals so viele Beiträge im Museum eingereicht
wurden, konnten viele nicht aufgearbeitet werden. Das macht
jetzt die Ausstellung "Meine Hütte 2", die vom 29. März bis 13.
September zu sehen ist. Im Mittelpunkt steht dabei das Medium
Film und "Hütten-Helden" als Vorarbeit für die Sonderausstellung
"Helden" die das LWL-Museum im Jahr 2010 zeigen wird.

Große hinterleuchtete Fotos erschließen das Außengelände des
Museums ab Oktober 2009 in der Ausstellung "Verbrannte
Landschaften". Die Fotos zeigen natürliche Feuerphänomene wie
Vulkane aber auch Feuer- und Lichtwelten, die von Menschen
erzeugt werden.

Das LWL-Freilichtmuseum Detmold (Kreis Lippe) widmet sich im
kommenden Jahr dem Thema Migration: In der Zeit vom 1. April bis
zum 31. Oktober beschäftigt sich das Museum damit, wie
Russlanddeutsche in der ehemaligen Sowjetunion gelebt haben und
wie sie ab 1987 in der Bundesrepublik ankamen. Dabei rückt die
Ausstellung ausgewählte russlanddeutsche Familien und
Einzelpersonen in den Mittelpunkt. Fotos in ihrem neuen
Lebensraum und mitgebrachte Erinnerungsstücke wie Sterbeurkunden
von Angehörigen oder ein Anschreibebuch als einzige Erinnerung
an die Mutter erzählen in der Ausstellung "Angekommen.
Russlanddeutsches Leben" vom Leben der Menschen.

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen zeigt ab 16. Juni die Ausstellung
"Frauen im Handwerk". Im Mittelpunkt der Schau stehen Biografien
von Handwerkerinnen, ihre speziellen Werkzeuge und Arbeiten. Die
Ausstellung beschreibt auch die historische Entwicklung der im
Handwerk tätigen Frauen, wie sie in diesen Beruf "gerutscht"
sind und seit wann bestimmte handwerkliche Berufsbilder für
Frauen nicht mehr ungewöhnlich waren. Die zweite
Sonderausstellung der Saison im Goldschmiedehaus befasst sich
mit dem Edelstein Opal. Die Teilnehmer des
Ausbildungswettbewerbs "Junge Cellinis" stellen ihre über 100
Arbeiten zum Thema Opal vor.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 9 10:43:20 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Dec 2008 10:43:20 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/46
Message-ID: 493E4BC8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 02.12.2008, 14:14


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-46 für den Zeitraum vom
12.11.2008 bis zum 22.11.2008 mit insgesamt 50 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-46&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 9 10:48:23 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Dec 2008 10:48:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] RUB-Theologen erforschen kirchliche Heimerziehung in
der fruehen BRD
Message-ID: 493E4CF6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von "Josef König"
Datum: 08.12.2008, 10:24


AKTUELL

Was wirklich in den Heimen geschah
RUB-Theologen erforschen kirchliche Heimerziehung in der
frühen BRD
Unabhängige Studie nach schweren Vorwürfen

Die Vorwürfe wiegen schwer: Hunderttausende Heimkinder seien
zwischen 1949 und 1972 in Deutschland schikaniert, zu schwerer
Arbeit gezwungen und mitunter sogar sexuell missbraucht worden,
so Peter Wensierski in seinem Buch "Schläge im Namen des Herrn",
das 2006 erschienen ist. Was wirklich in kirchlichen
Kinderheimen geschah, welche Richtlinien galten und wie die
Praxis aussah, untersuchen katholische und evangelische
Theologen der Ruhr-Universität Bochum. Ihre Studie wird
gefördert vom Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche, dem
Caritasverband, der Evangelischen Kirche, der Deutschen
Bischofskonferenz und der Deutschen Ordensobernkonferenz.

Vorwürfe differenziert untersuchen

Das Buch von Peter Wensierski verdiene vor allem deswegen
Beachtung, weil es den Opfern Gehör einer teils entwürdigenden,
aber gesellschaftlich legitimierten Praxis Gehör verschafft,
unterstreichen Prof. Dr. Wilhelm Damberg und Prof. Dr. Traugott
Jähnichen, Leiter der Studie an der RUB. Allerdings bescheinigen
sie dem Band auch eine Tendenz zur Schwarz-Weiß-Malerei und
finden viele Verallgemeinerungen. Eine historisch abwägende,
differenzierte Studie zum Thema fehlt bislang.

Diese Lücke wollen die Theologen nun schließen. Sie gehen den
Thesen des Buches - Jugendliche seien systematisch gedemütigt
und als billige Arbeitskräfte missbraucht worden, vor allem die
(katholischen) Kirchen als Träger seien verantwortlich und erst
die Heimkampagnen der Außerparlametarischen Opposion (APO) Ende
der 1960er Jahre habe das Ende der autoritären Heimerziehung
gebracht - kritisch auf den Grund.

Gesetzeslage, Heimordnung und Handbücher analysieren

Dazu wollen sie zuerst die rechtlichen und pädagogischen
Voraussetzungen zwischen 1949 und 1972 klären. Handelt es sich
bei dem durch die Jugendlichen erlittenen "Unrecht" um
moralisches Fehlverhalten oder um Gesetzesübertretungen? Die
Gesetzeslage unterschied sich teils zwischen den einzelnen
Bundesländern erheblich. In einigen Ländern war zum Beispiel das
Haare Abschneiden bis Ende der 1960er Jahre rechtlich zulässig,
wenn auch pädagogisch schon höchst umstritten.

Welche Gerichtsverfahren zur Heimerziehung gab es? Was stand in
den Heimordnungen? Gerade von kirchlichen Institutionen ist
bekannt, dass sie die Prügelstrafe auch zu Zeiten, in denen sie
gesetzlich noch erlaubt war, in ihren Heimordnungen verboten.
Die spezielle Situation in konfessionellen Heimen wollen die
Forscher anhand von Handbüchern etwa von Schwesternschaften
untersuchen. "Das Verhältnis zwischen Norm und erzieherischer
Wirklichkeit muss allerdings kritisch hinterfragt werden",
betonen sie.

Statistik: Die Zahlen liegen noch im Dunkeln

Weiterer Teil der Studie ist eine detaillierte Heimstatistik:
Wie viele Kinder lebten überhaupt in Heimen? Zu welchen Zeiten
wurden auf welcher Grundlage und mit welchen Zielen mehr oder
weniger Jugendliche ins Heim gebracht? Basierend auf diesen
bisher noch unbekannten Daten planen die Forscher dann eine
Typisierung konfessioneller Heime. Die Art des Heims, der Grad
der Professionalisierung der Erzieher und das zahlenmäßige
Verhältnis zwischen Betreuern und Betreuten sollen hierein
einfließen.

Genaue Studien über die Verhältnisse in einzelnen exemplarischen
Heimen sollen das Wissen über die Zustände im Allgemeinen weiter
vergrößern. Vergleiche zwischen katholischen und evangelischen
Einrichtungen sind ebenfalls geplant. Die Forscher wollen
außerdem herausarbeiten, dass es auch vor dem Eingreifen der APO
schon Reformdiskurse und -projekte zur Heimerziehung gab. Die
"Erlösung" der Heimkinder durch die APO steht daher in Frage.


INFO

Prof. Dr. Wilhelm Damberg
Katholisch-Theologische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum

Prof. Dr. Traugott Jähnichen,
Evangelisch-Theologische Fakultät der Ruhr-Universität Bochum

44780 Bochum
Tel. 0234/32-28109, bzw. -28401
E-Mail: wilhelm.damberg at rub.de
E-Mail: traugott.jaehnichen at rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 9 10:55:31 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Dec 2008 10:55:31 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Eine Karte fuer drei Ausstellungen: Kombi-Ticket
fuer "Imperium Konflikt Mythos 2000 Jahre Varusschlacht"
Message-ID: 493E4EA3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.12.2008, 13:00


AKTUELL

Eine Karte für drei Ausstellungen
Kombi-Ticket für "Imperium Konflikt Mythos.
2000 Jahre Varusschlacht" ab sofort erhältlich

Ein halbes Jahr vor dem Start des Ausstellungsprojekts "Imperium
Konflikt Mythos. 2000 Jahre Varusschlacht" ist jetzt ein
Kombi-Ticket erschienen. Zum Preis von 18 Euro können Erwachsene
die Schauen im westfälischen Haltern am See, in Detmold (Kreis
Lippe) und im niedersächsischen Kalkriese besuchen. Die Karte
ist vom 16. Mai an während der gesamten Ausstellungsdauer (bis
25. Oktober 2009) gültig.

"Das Ticket ist eine prima Geschenkidee für alle, die noch Platz
im Nikolausstiefel oder unter dem Weihnachtsbaum haben", sagt
Dr. Rudolf Aßkamp, Leiter des LWL-Römermuseums in Haltern am
See. Mit der Kombi-Karte sparen die Besucher neun Euro, also die
Kosten für einen Einzeleintritt in eines der drei Museen.
Gleiches gilt für das ermäßigte Ticket (12 Euro) und die
Familienkarte (40 Euro). Erhältlich sind die Kombi-Angebote ab
sofort in den beteiligten Museen (LWL-Römermuseum in Haltern am
See, Lippisches Landesmuseum Detmold, Museum und Park Kalkriese)
sowie in Kürze auch in den Touristen-Informationen der drei
Regionen.

Die Träger des Ausstellungsprojekts "Imperium Konflikt Mythos.
2000 Jahre Varusschlacht" sind der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL), die Varusschlacht im Osnabrücker Land
GmbH - Museum und Park Kalkriese, der Landesverband Lippe sowie
der Kreis Lippe.

Das LWL-Römermuseum setzt sich in der Ausstellung "Imperium"
(16. Mai bis 11. Oktober 2009) mit dem Römischen Reich auf dem
Höhepunkt seiner Macht auseinander. Im Mittelpunkt stehen Kunst,
Kultur und Propaganda zur Zeit des Kaisers Augustus. Die
Ausstellung "Konflikt" (15. Mai bis 25. Oktober 2009) im Museum
und Park Kalkriese wird, beginnend mit der Varusschlacht, den
Weg der Germanen an die Spitze der Macht im alten Europa
nachzeichnen. Anhand archäologischer Kulturschätze legt sie
unter anderem dar, wer die Germanen waren, wie sie die Römer
besiegen konnten und warum Krieg für sie ein Erfolgsrezept war.
Einen Bogen von der römischen Geschichtsschreibung bis zur
modernen Forschung spannt die Ausstellung "Mythos" im Lippischen
Landesmuseum Detmold (16. Mai bis 25. Oktober 2009). Sie zeigt,
welche Auswirkungen der Mythos von der Schlacht auf die deutsche
und europäische Geschichte hatte und gibt zudem vielfältige
Einblicke in das Alltagsleben und die Gesellschaftsstruktur der
Germanen.

Die Ausstellungen "Imperium" und "Mythos" werden von der
Kulturstiftung NRW sowie der NRW-Stiftung gefördert.


INFO

IMPERIUM
LWL-Römermuseum
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See
Tel.: 02364 9376-0
Fax: 02364 9376-30
Email: lwl-roemermuseum at lwl.org
URL: http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de

Ausstellung IMPERIUM: Seestadthalle, Lippspieker 25

KONFLIKT
VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land GmbH
Museum und Park Kalkriese
Venner Str. 69
49565 Bramsche-Kalkriese
Tel.: 05468 9204-0
Fax: 05468 9204-45
Email: fuehrungen at kalkriese-varusschlacht.de
URL: http://www.kalkriese-varusschlacht.de

MYTHOS
Lippisches Landesmuseum Detmold
Ameide 4
Tel.: 05231 9925-0
Fax: 05231 9925-25
Email: fuehrungen at lippisches-landesmuseum.de
URL: http://www.lippisches-landesmuseum.de

Weitere Informationen gibt es im Internet unter:
URL: http://www.imperium-konflikt-mythos.de.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 9 10:58:14 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Dec 2008 10:58:14 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Jahrbuch des Kreises Unna 2009 steht im Zeichen
der Kinder
Message-ID: 493E4F46.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Unna Presse und Kommunikation"
Datum: 08.12.2008, 14:02


LITERATUR

Jahrbuch des Kreises steht im Zeichen der Kinder
Lachen, Lernen, Landpartien

"Lachen, Lernen, Landpartien". So ist das soeben erschienene
Jahrbuch des Kreises Unna 2009 überschrieben, das ganz im
Zeichen der Kinder steht. Die rund 30 Autoren berichten über
Schulen, Kindergärten und Ferienheime vergangener Jahrhunderte,
über den Kampf verzweifelter Eltern gegen oft lebensgefährliche
Kinderkrankheiten, über den Konkurrenzkampf der Hebammen im 19.
Jahrhundert. Sie richten aber auch ihren Blick auf die Gegenwart,
berichten über die Kinder-Uni des Kreises, den Kindercircus
Travados oder den Babywald.

"Unterschiedliche historische Epochen und gesellschaftliche
Gruppen haben verschiedene Vorstellungen von Kindheit und
kindlicher Entwicklung hervorgebracht. Die Autoren zeigen uns,
dass auch im Kreis Unna die Kinder, von denen sie berichten,
stets in den gesellschaftlichen Wandlungsprozess einbezogen
waren und somit immer auch im eigentlichen Sinne des Wortes
Kinder ihrer Zeit sind", schreibt Landrat Michael Makiolla im
Vorwort des 30. Bandes des Jahrbuches Kreis Unna. Und so sind
die Kindergeschichten, von denen erzählt wird, immer wieder ganz
andere - sei es der Bericht von dem Arztsohn aus Werne, der in
der Volksschule erst Plattdeutsch lernen muss, um mit den
anderen Kindern Freundschaft zu schließen, der Beitrag über das
Bauernmädchen aus Selm, das für ihre unsaubere Handschrift harte
Strafen vom Lehrer bekommen hat oder der Text über die kleine
Artistin im Unnaer Circus Travados, die in der Manege
Erfahrungen sammelt, von denen sie ihr Leben lang wird
profitieren können.

Der zweite Teil des Jahrbuchs ist in der neuen Ausgabe wieder
für all die historischen und aktuellen Beiträgen reserviert, die
sich mit Kunst und Kultur, Menschen im Kreis Unna, Wirtschaft
und Umwelt beschäftigen. Die Spannweite reicht von einem Bericht
über den Bergkamener Weltenbummler und Chinakenner Heinz Kordy
bis hin zum königlichen Salinenkanal, der einst Königsborn mit
Asseln verband.

Ausdrücklich würdigt Landrat Michael Makiolla das Engagement der
Autoren, die zum Teil seit vielen Jahren für das Jahrbuch
schreiben. "Sie ermuntern uns immer wieder aufs Neue, sich mit
dem Kreis Unna und seiner wechselvollen Geschichte, aber auch
der nicht minder spannenden Gegenwart auseinander zu setzen."
Das durchgängig in Farbe erschienene und rund 180 Seiten starke
Jahrbuch ist im Buchhandel für 9,80 Euro erhältlich.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 9 11:04:54 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Dec 2008 11:04:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Bauer Seesing und Herr Baron" - Volkskundler von
Uni und LWL zeigen Film, Muenster, 10.12.2008
Message-ID: 493E50D6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.12.2008, 09:27


AKTUELL

Volkskundler von Uni und LWL zeigen Film
"Bauer Seesing und Herr Baron" - Diskussion mit Filmemacherin

Einen vielschichtigen Einblick in das Leben in der ersten Hälfte
des 20. Jahrhunderts liefert der Film "Bauer Seesing und Herr
Baron" von Angelika Schlüter und Julian Isfort. Die
Volkskundliche Kommission für Westfalen beim Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) und das Seminar für Volkskunde/Europäische
Ethnologie der Universität Münster zeigen den Film am Mittwoch,
10. Dezember, um 19 Uhr in der Scharnhorststraße 100 (Raum Sch 4
im 4. OG) in Münster. Der Film erzählt die Geschichte zweier
ungleicher Nachbarn: Heinz Seesing und Hermann-Josef Freiherr
Raitz von Frentz leben wenige hundert Meter voneinander entfernt
bei Haus Stapel im münsterländischen Havixbeck (Kreis Coesfeld).

"Wir wollen möglichst vielen Menschen aus der Region die
Möglichkeit geben, sich diesen kulturhistorisch wertvollen Film
anzuschauen. Er versetzt die Zuschauer in eine Zeit, die sich in
ganz vielem deutlich von unserer Gegenwart unterscheidet. Wenn
Bauer Seesing von seiner Geburt erzählt oder der Baron über den
Friedhof von Haus Stapel führt, wird Geschichte im wahrsten
Sinne des Wortes lebendig", betont Christiane Cantauw, die
Geschäftsführerin der Volkskundlichen Kommission. Dank des guten
Verhältnisses der Filmemacher zu beiden Interviewpartnern sei
ihnen ein einzigartiges Personenportrait gelungen, so Cantauw
weiter.

"Mich hat besonders fasziniert, wie offen und ehrlich die beiden
Männer, Heinz Seesing und Baron Hermann Josef Freiherr Raitz von
Frentz, aus ihren so unterschiedlichen Leben berichten. Spannend
ist es vor allen an den Stellen, an denen ihre verschiedenen
Standpunkte und Wahrnehmungsweisen zu bestimmten Themen deutlich
werden", begeistert sich Cantauw für den Film.

Über das "Making of", Probleme, Erfahrungen und Erlebnisse bei
der Konzeption des Filmes und beim Filmen selbst, steht Angelika
Schlüter allen Interessierten nach der Präsentation Rede und
Antwort.

Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.


INFO

Volkskundliche Kommission für Westfalen beim Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie der Universität
Münster

Datum:
10. Dezember, um 19 Uhr

Ort:
Scharnhorststraße 100
(Raum Sch 4 im 4. OG)
Münster





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Dec 10 09:30:00 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 10 Dec 2008 09:30:00 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 402, Dezember 2008
Message-ID: 493F8C18.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 10.12.2008, 09:22


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 402
Dezember 2008


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169



[keine Seitenangaben, in Auswahl]

Braukmann, Horst
Historische Hansewege von Soest nach Brilon
Mehrere Wegstrecken dienten dem Gütertransport

Keinemann, Heinz
Tagelöhner Wolf lebte einst auf dem Hof Camen
Eine Meckingser Erinnerung aus den 1950-er Jahren

Beaugrand, Günter
"Stadtluft macht frei!"
Das 13. Jahrhundert war die Zeit der Städtegründungen
Soest und die Hanse als Triebkräfte der Entwicklung

Ostendorf, Thomas
Das Licht der Welt
Mehr als 150 Krippen von Künstlern aus jeder Generation zeigt die
Krippenausstellung im "Heimathaus Münsterland" in Telgte

Anon.
Küssen unter Mistelzweigen
Misteln im Weihnachtsbrauchtum

Kühle, Franz
Ein "Thomasesel" wurde immer gefunden





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Dec 10 09:34:04 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 10 Dec 2008 09:34:04 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2008,
Heft 6
Message-ID: 493F8D0C.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 10.12.2008, 09:21



SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 6/2008


Zeitschriftenschau

I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen


Denkmalpflege in Westfalen-Lippe. Hrsg.: LWL-Amt für Denkmalpflege in
Westfalen-Lippe im Auftrag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe,
Fürstenbergstraße 15, 48147 Münster, E-Mail: afdw at lwl.org
2/2008. R. Junker/H. Pump-Uhlmann: Notwendiger Schub oder maßloser
Druck? Wie wirken Einkaufscenter auf die Innenstädte? Ergebnisse einer
Wirkungsanalyse. B. Pankoke/B. Seifen: "Verantwortlich mit dem
historischen Stadtraum und seinen Bauten umgehen". Tagungsbericht
Göttingen - Denkmalpflegerischer Umgang mit großflächigem
Einzelhandel. B. Pankoke: Bericht über das Moderationsverfahren
"Einkaufszentrum Domhof-Galerie / Neubau Rathaus in Minden". E. Grunsky:
Baukunst als betriebsnotwendiges Kapital. Einkaufspaläste und
Citybildung im 19. und frühen 20 Jahrhundert. Zum Gedenken an Joachim
Petsch, 7.11.1939 - 6.6.2008. R. Kaiser: Beispiel 1: Detmold: Die
Evolution eines Baudenkmals im Stadtzentrum von Detmold. B. Seifen:
Beispiel 2: Hattingen. Reschop-Carré - "Der moderne Mittelpunkt in einer
historischen Stadt". A. Lewandowski/B. Seifen: Beispiel 3: Herne-Wanne.
Das Einkaufszentrum im Postpark ist gestoppt. N. Hangebruch/M.
Gellenbeck: Beispiel 4: Rheine. Centerentwicklung versus
Quartiersentwicklung: Integration großflächiger Einzelhandelsangebote in
die Innenstadt. D. Gropp: Beispiel 5: Unna. Ein Einkaufszentrum im
Denkmalbereich der Innenstadt. B. Seifen: Beispiel 6: Wetter.
Zentrumserweiterung Alt Wetter. S. Becker: Auswahlbibliographie
Einkaufszentren.

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und
Technikgeschichte. Hrsg.: Rheinisches Industriemuseum /
Landschaftsverband Rheinland und LWL-Industriemuseum /
Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Klartext Verlagsgesellschaft mbH,
Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-31, E-Mail:
industriekultur at klartext-verlag.de
3/2008. O. Mayer: Industriekultur in Japan - ein Überblick. T. Amano:
Tokoname, Seto, Moritake - Beispiele der Keramikproduktion. K. Tamagawa:
Japans erster Baumwoll-Verarbeiter: die Spinnerei und Weberei Kagoshima.
T. Matsuura: Japans größter Komplex der Seidenindustrie: Tomioka. Y.
Menjo: Technologietransfer dank deutscher Kriegsgefangener. H. Nagata:
Überragendes Symbol der Fernseh-Geschichte in Nagoya. Y. Scheiwiller:
Traditionelles Miso aus der Fabrik von Okazaki. A. Oita: Japans erstes
industrielles Welterbe: das Silberbergwerk Iwami. H.-P. Bärtschi: Japans
Wertschätzung für das Heidiland. S. Ishida: Erstes Infrastrukturprojekt
des modernen Japan: der Biwako-Kanal. Y. Scheiwiller: Die Hafenmetropole
Yokohama im Wandel. T. Ohashi: Vom Burg-Kanal zur Lebensader: Der
Horikawa in Nagoya. H. A. Wessel: Rohre für erste japanische Pipeline
stammen aus Rath. S. Hartel: William Lindley - ein Mann "besiedelt"
Europa. H. Vogeler: Von den Anfängen der Vliesstoffe. Das
Kelsterbach-Patent vor einhundert Jahren. U. Haag: In Katowice steht
noch ein Zinkwalzwerk. F. Bluhm: Die Nachbarstadt gut eingedeckt. Die
Ziegelei De Panoven in Zevenaar, Niederlande. F. Bluhm: Gutes Bier -
nicht nur für Böhmen. Pilsner Urquell Brauerei und Brauereimuseum in
Pilsen, Tschechien. F. Bluhm: Wie eine Stadt zu Potte kam. Das Galdstone
Pottery Museum in Stoke-on-Trent, GB. F. Bluhm: Die Zeche mit dem Leben
bezahlt. Der Rhondda Heritage Park in Südwales. A. Föhl: Industriemuseum
im Industriedenkmal. M. Karau-Deyneko: Die Katastrophe auf der Zeche
Radbod in Hamm in den Berichten des Königlichen Einfahrers Moritz
Wilhelm. V. Beyer/J. Heil: Transportmittel, Statussymbol oder
Fetischobjekt: die Tasche. A. Kuisle: Bunker 29 - ein neues
Industriemuseum in Bayern. G. Kaldewei: "Fabrica" - eine experimentelle
FabrikBox auf der Nordwolle. S. Voß/K. Wellbrock: Antiker persischer
Baukunst auf der Spur. D. Stemmrich: Timm Rautert. Fotografische Bilder
von Menschen, von Arbeit und Industrie.

Jahrbuch für Westfälische Kirchengeschichte. Bd. 104 (2008). Hrsg. von
Bernd Hey. Verein für Westfälische Kirchengeschichte, Geschäftsstelle,
Altstädter Kirchplatz 5, 33602 Bielefeld.
H. Schaub: Die Stadtkirche zu Rheda im Licht kirchenrechtlicher Aspekte
der Papsturkunde von 1326 (15). C. Helbich: Sakrale Gemeinschaft und
städtische Identität. Laienfrömmigkeit in Dortmund zwischen
Spätmittelalter und Reformation (31). J. Trelenberg: Die Bibel als
"Regiebuch" für das Täuferreich in Münster (79). F. Korte: War Hamelmann
der Reformator Bielefelds? (111). B. Gillner: "Bei der Religion
unvergewaltiget..."? Konfessionelle Entwicklungen im münsterischen Adel
am Beispiel der Herren von der Recke zu Steinfurt (121). P. Dotschev:
"Ehrbar und rein wie ein Gottes-Acker"? - Der dörfliche Kirchhof
zwischen Konfessionalisierung und Aufklärung (151). D. Aschoff: Die
"alljährlichen Karfreitagspogrome" in Lenhausen - eine Legende (175). M.
Tabaczek: "Wunder"-Glauben im ostwestfälischen Protestantismus während
des Vormärz (197). C. Peters: Der alte Volkening. Zur Geisteswelt seines
letzten Notizbuches, des lange verschollenen "Harmoniums" (231). U.
Althöfer: 150 Jahre Immanuelkirche Preußisch Ströhen 1857-2007 (317).
D. Beese: Die Kreissynode Münster 1919, 1933 und 1945 (329). G.
Franzenburg: Diakonie im Aufbau - Georg Gründler und das
Martin-Luther-Haus in Münster (391). U. Althöfer: Häuser von
Schlichtheit und Würde. Die Martinskirche in Drensteinfurt und der
westfälische Kirchenbau der 1950er Jahre (411). D. Kluge: Tag der
Westfälischen Kirchengeschichte 2007 (457). * Buchbesprechungen (463).

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster,
Tel.: 0251/41320.
5/2008. J. Taron: Die Kunst des Weglassens. Ausstellung auf dem Kahlen
Asten zeigt "Das Dach Westfalens". A. Helmbrecht: Pfifferlinge, Maronen
& Co. Einzigartiges Museum in Bad Laasphe. J. Nunes Matias: Vom Weckglas
zur Tiefkühltruhe. Marmelade, Kompott oder süßsaure Gurken füllten einst
die Regale in Küche und Keller. L. Speckmann: Götz Alsmann: "Eine Gute
Melodie passt sich an". Der Musiker und Fernsehstar aus Münster
erläutert seine Definition von Popmusik und verrät, was für ihn einen
guten Schlager ausmacht. M. Zehren: Herbert Grönemeyer. Die Beatles und
Herr Bert. Seine ersten Bühnenerfahrungen sammelte Deutschlands
erfolgreichster Popmusiker im Schauspielhaus in Bochum. 33 Jahre später
engagiert er sich für ein Konzerthaus. I. Grabowsky: Udo Lindenberg.
Daumen im Wind. Der Deutschrock-Pionier begann seine Laufbahn als
versierter Jazzer. Udo Lindenberg spielte schon mit elf Jahren in einer
Gronauer Band und tourte später im Ausland. M. Zehren: Achim Hagemann
und die Popolskis. Die bestohlenen Polen. Der frühere
Hape-Kerkeling-Pianist trommelt heute in einem spritzigen Ensemble. F.
Middendorf: Jens Friebe: Der Feuilleton-Liebling. Wahlberliner aus
Lüdenscheid verbindet Elektropop und intelligente Texte. M. Zehren:
30 Jahre Roof Music. Die Entdecker. Bochumer setzen auf Musik, Kabarett
und Literatur. K. Mark: Mit Schiebermütze aufs Parkett. In vielen
Städten tanzen Jung und Alt wieder begeistert den "Lindy Hop". W.
Gödden: "Wir sind irrelevante Landeier". Der Geburtsort der
legendären "Hamburger Schule" liegt in Westfalen. Eine Spurensuche.
K. Sluka: Wenn Künstler reisen. "Orte der Sehnsucht" zeigt das
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster zu seinem
100-jährigen Bestehen. R. Doblies: Kunsthalle Bielefeld. Zum Geburtstag
ein neuer Park. Vor 40 Jahren wurde in Bielefeld Philip Johnsons
einziger Museumsbau in Europa eröffnet. W. Morisse: Beuys und seine
Schüler. Alles unter einem Hut. Spannender Dialog im Kunstmuseum
Ahlen. M. Vaupel: Otto Piene. Weltweit Zeichen gesetzt. Dortmund ehrt
den "Zero"-Mitbegründer für sein Lebenswerk. R. Doblies: Deutsches
Fächermuseum. Filigrane Kunstwerke. Vom modischen Accessoire zum
Luxusobjekt. J. P. Wallmann: Sigmund Strecker: "Wunderbare Farbigkeit".
Erinnerungen an einen westfälischen Maler. M. Schröder: Walter Steffens.
Musik nach Bildern. Stationen aus Westfalen als Quelle der Inspiration.
M. Schröder: "Quintessence". Saxofon im Fünferpack. Munterer Streifzug
durch die Musikgeschichte. S. Keim: "Favoriten 08". Schwung statt Zwang.
Traditionsreiches Festival zeigt das beste Off-Theater aus NRW. A.
Rossmann: Kulturgutachten löst Protest aus. Der Schein der Weisen. Was
Experten zur Kunst in NRW einfällt. J. Loy: Barbara Rüschoff-Thale:
"Westfalen muss mit seinen Schätzen wuchern". Die neue
LWL-Kulturdezernentin ermuntert Museen zu Innovationen. I. Fernandes:
700 Jahre Lüdinghausen. Stadtrechte selbst verliehen. Jubiläumsfeiern
dauern noch bis in den März. V. Jakob: Friedrich Flick: "Genie der
Geräuschlosigkeit". Flickens Fritz: die Geschichte eines reichen und
skrupellosen Mannes. C. Mönster: 100 Jahre Frauenstudium in Preußen.
Weiblich, ledig, jung. Im Wintersemester 1908 kommt Bewegung in Münsters
Universitätsleben. In den Hörsälen werden erstmals Röcke gesichtet. A.
Helmbrecht: Frontantrieb statt Zitronen. Über die Autolegende André
Citroën. I. Fernandes: Wannen für die Welt. Kaldewei produziert seit 90
Jahren in Ahlen. F. Middendorf: Benedikt Eichhorn. Erfinder des
"Salon-Hip-Hop". Pianist aus Coesfeld spielt gerne "Blitzableiter". A.
Linke: Birgit Schrowange: "Das Alter macht mir keine Angst".
Sauerländerin am Rhein als Moderatorin erfolgreich.

2. Hellweg

Der Dorfbote. Mitteilungen des Heimatvereins Norddinker, Vöckinghausen
und Frielinghausen, Johannes Ulmke, Viereggenkamp 6, 59071
Hamm-Frielinghausen, Internet: www.norddinker.de
20/2008. J. Ulmke: Jahresbericht 2007. A. Koch: Trotz des Regens guten
Mutes. A. Beeck: Erfolge der Einheit ein Geschenk der Geschichte. *
Freude mit Gästen aus der Ukraine. W. Vollmer: "Ein grot sterven": Die
Pest im Jahr 1350 im Kirchspiel Dinker. * Stickmustertuch ist 252 Jahre
alt. * Hexen beim Heimatabend zu Gast. H. Knöpke: Ein altes Haus mit
Geschichte. A. Beeck: Wieder erfreuliche Jahresbilanz. * Fünf
Silbergroschen als Tageslohn. I. Anthofer: Heimatverein zu Besuch in der
Grundschule in Welver. K.-H. Vorwig: Die Bürgermeister von 1843 - 1968.
* Dat wass dat leckere Kotelett. J. Brüser: Das Landschaftsbild leidet.
* Das Westfalenlied auf Westfälisch-Platt. * Der Scheidungsgrund. *
Häuser in Norddinker 1834.

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur
"Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.:
Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
502/2008. M. Schraub: Lehm ist kein Dreck. Ziegeleien und Töpfereien in
Geseke (1. Fortsetzung und Schluss). K.-J. Freiherr von Ketteler (?):
Von Äpfeln und Birnen aus alten Zeiten (3. Fortsetzung und Schluss).

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in
Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065
Hamm.
18/2008. G. Beaugrand: Der "Reiter" nur im Miniformat? Ein "Hammer
Markenzeichen" unter die Lupe genommen. H. Multhaupt: Das "weiße Gold"
von Schloss Fürstenberg. Herzog Karl I. gründete 1747 die berühmte
Prozellanmanufaktur. * Türkisches Leder bis nach Preußen. Handel mit der
Türkei bereits im 18. Jahrhundert. G. Beaugrand: Als die römischen
Legionen zwischen Bergen und Sumpf untergingen. Drei Ausstellungen in
Haltern, Kalkriese und Detmold erinnern an die Varusschlacht vor 2000
Jahren. A. von Scheven: Ein Zollingerdach für St. Josef. In nur 10
Monaten gelang 1927/28 der Bau der Kirche in Heessen.
19/2008. W. Gernert: Westfalen pilgerten 466 km von Görlitz bis Vacha.
Der Ökumenische Jakobsweg führt durch Sachsen, Sachsen-Anhalt und
Thüringen. H. W. Krafft: "Jeder Bauer kann Nesselgarn gewinnen..."
Mit der Brennnessel verbinden sich viele Sagen und Legenden. H. W.
Krafft: Ein kleiner Bär besiedelt unser Land. Waschbären sind heute auch
im Lippetal zu finden. G. Beaugrand: H. G. Bücker: Künstler zwischen
Zeit und Ewigkeit. Der westfälische Bildhauer und Maler aus Vellern
hinterließ ein kaum übersehbares Werk. I. von Scheven: "Ruhr-Almanach"
als Zeitzeuge. Hubert Berke gestaltete 1950 ein beeindruckendes
Dokument.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker
Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557
Lippstadt.
18/2008. C. Becker: Stadtbrände in Lippstadt im 17. Jahrhundert und der
Jakobimarkt in Mastholte. K. Luig: Grenzstein am Dreiländereck nördlich
von Bad Waldliesborn wird 30 Jahre alt.
19/2008. K. Luig: Neuer Straßenname erinnert an Elisabeth Lenz.
Pfarrgemeinde und Kurseelsorge in Bad Waldliesborn lagen ihr besonders
am Herzen. A. Droste: Kramers Kotten in Mellrich. Die Geschichte einer
alten Solstätte.
20/2008. M. Morkramer: Prof. Dr. Hermann Müller und der Kampf um die
Lippstädter Schule.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest
und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19-21, 59494
Soest, Tel.: 02921/6880.
397/2008. F. Haarmann: Mancher Wickeder tat sich schwer mit dem
"Deutschen Gruß". Der "Freimütige an der Haar" forderte am 28. September
1933 die Grußpflicht für NS-Symbole. H. Multhaupt: Das "weiße Gold" von
Schloss Fürstenberg. Herzog Karl I. gründete 1747 die berühmte
Porzellanmanufaktur. * Türkisches Leder bis nach Preußen. Handel mit der
Türkei bereits im 18. Jahrhundert. G. Beaugrand: Als die römischen
Legionen zwischen Bergen und Sumpf untergingen. Drei Ausstellungen in
Haltern, Kalkriese und Detmold erinnern an die Varusschlacht vor 2000
Jahren. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (41): John Manners,
Marquess of Granby. H. Keinemann: Dreschtag in Meckingsen. Eine
Erinnerung an die Erntezeit von einst.
398/2008. F. Haarmann: "Blut und Boden" als Leitmotiv des Erntedanks.
Wie in Wickede vor 75 Jahren am 1. Oktober 1933 das Erntedankfest im
Stil der NS-Ideologie gefeiert wurde. H. W. Krafft: "Jeder Bauer kann
Nesselgarn gewinnen..." Mit der Brennnessel verbinden sich viele Sagen
und Legenden. H. W. Krafft: Ein kleiner Bär besiedelt unser Land.
Waschbären sind heute auch im Lippetal zu finden. G. Beaugrand: H. G.
Bücker: Künstler zwischen Zeit und Ewigkeit. Der westfälische Bildhauer
aus Vellern hinterließ ein kaum übersehbares Werk. G. Köhn: Freiwillige
vor bei der Brandbekämpfung. Das Feuerlöschwesen Soest von den Anfängen
bis 1945 (8. Folge). O. Ruphoff/H. Keinemann: Aloysius Janosch genannt
Alwis. Eine Erinnerung an die 1950er Jahre.
399/2008. F. Haarmann: Als die Züge noch von Hand gebremst wurden...
Ein Bremser saß anfangs im Bremserhäuschen auf dem "Bock". G. Beaugrand:
Mit Aktenbergen und Schatztruhe von Kleve nach Hamm. Im Jahr 1820 kam
das Oberlandesgericht in die Lippestadt. Streifzug durch die Geschichte
der "Justizstadt Hamm". * "Keimlinge großer Kunst" von Pablo Picasso bis
Paul Klee. Besuch im "Museum für Kindheits- und Jugendwerke bedeutender
Künstler" in Halle/Westf. G. Köhn: Besoldete Mannschaften für bessere
Brandbekämpfung. Das Feuerlöschwesen Soest von den Anfängen bis 1945 (9.
Folge). * Das war der Eierhändler Hermann Thun. Eine Erinnerung an die
Jugendzeit von Heinz Keinemann.
400/2008. H. Funke: Albertus Magnus in Soest. Der große Theologe
besuchte mehrere Male die Stadt und das Dominikanerinnenkloster
Paradiese. G. Beaugrand: Wasserburg Ermelinghoff im Wandel der Zeiten.
Das einst zum Stift Münster gehörende Herrenhaus im alten Kirchspiel
Hövel weist zurück bis ins 13. Jahrhundert. W. Hinke: Einst drehten
sich an der Ahse die Wasserräder. Der in die Lippe mündende Fluss
entspringt in Lohne bei Sassendorf. J. Kleine: Bildhauer aus
Leidenschaft. Zum 120. Geburtstag des Bildhauers Fritz Viegener
(1888-1976) (1. Teil). G. Köhne: Turner, Seminaristen und Gesellen im
Einsatz. Das Feuerlöschwesen Soest von den Anfängen bis 1945 (10.
Folge).

3. Kurkölnisches Sauerland

Olpe in Geschichte und Gegenwart. Jahrbuch des Heimatvereins für Olpe
und Umgebung. 16 (2008). Schriftleitung: Josef Wermert, Stadtarchiv
Olpe, Franziskanerstraße 6/8, 57462 Olpe, Tel.: 02761/831293, E-Mail:
J_Wermert at Olpe.de
H. Müller: Grußwort (7). A. Stracke: Geleitwort (9). H.-B. Thieme:
Verurteilt zu sechs Jahren Festungshaft. Aus dem Leben des
Burschenschafters und nochmaligen Olper Pfarrers Heinrich Theodor Baltz
(13). R. Müller: "Das haben wir nicht gewusst!" Was aufmerksame Leser im
Dritten Reich aus ihrer Tageszeitung erfahren konnten. Eine katholische
Kleinstadt im Spiegel des Sauerländischen Volksblattes 1930-1941 (Teil
1: 1930-1933) (63). K.-M. Ohm: Aus dem Leben der Familie Melcher/Heuel
in der Winterbergstraße 27 in Olpe (207). B. Klee: Adolph Hupertz
(1857-1932) - ein Sohn der Stadt Olpe (219). A.-H. Schubert: 25 Jahre
Außenstelle Olpe der LWL-Archäologie für Westfalen (227). A. Stracke:
50 Jahre Stadthalle in Olpe. Die Stadthalle - 50er-Jahre-Architektur von
Paul Bode (233). M. Ohm: 50 Jahre Stadthalle in Olpe. Die Stadthalle -
50 Jahre "Gute Stube der Stadt Olpe" (241). A. Schultheis: 75 Jahre
Mariengrotte in Rhonard (245). M. Koch: 75 Jahre Kreuzglöckchen in der
Rhonard (255). K. Kleine: 625 Jahre Altenkleusheim (261). J. Wermert:
Aus der Arbeit des Stadtarchivs Olpe 2007/2008. Stadtarchiv und
Museumssammlung (265). W. Ohly: Jahresbericht für 2007/2008 des
Fördervereins Stadtmuseum Olpe e.V. (279). A. Zembala: Ein neues
St.-Martinus-Denkmal für Olpe (285). G. Kemper: Jüdische Friedhöfe in
Neuenkleusheim und Rhode unter Denkmalschutz gestellt (293). G. Kemper:
Was wird aus den historischen Grabmälern auf dem Olper Friedhof?
Grabstätten zweier Ehrenbürger beseitigt (303). W. Thöne:
Heiligenhäuschen in der Kimicke wieder aufgebaut (307). H. Rosendahl:
50 Jahre Jagdhornbläsercorps Olpe (309). L. Masseida: 60 Jahre Bund der
Vertriebenen in Olpe (313). G. Kemper: Franz Brutzer - ein zugezogener
Olper. Kindheit, Vertreibung, Lager (KZ), Zwangsarbeit, die Jahre 1944
bis 1960 (321). W. Beckmann: Das Personalpronomen in den Mundarten des
Kreises Olpe. Eine kurze Übersicht (327). W. Ackerschott: Edith Jung ?
(335). M. Ohm/M. Schulte Brinker: Rehringhausen: Bundesgolddorf 2007 in
NRW. Ein Dorf auf Erfolgskurs (337). W. Thöne: Eine außergewöhnliche
Pilgerreise nach Jerusalem (341). U. Fischbach: Nachrichten aus dem
Standesamt Olpe 2007 (343). H. Quellmalz: Stadtgeschichte im Überblick:
das Jahr 2007 (345). J. Wermert: Olper Bibliographie 2007 (351). *
Buchbesprechungen (368). K.-M. Ohm: Geschäftsbericht 2006/2007 (373). G.
Burghaus: Aus dem Vereinsleben 2007/2008 (379). * Heimatverein für Olpe
und Umgebung e.V. Vorstand, Beisitzer und Beirat seit 2007 (385). *
Vereinsstatistik 2007/2008 (386). J. Winkel: Aus der Vergessenheit
geholt. Gelungener Gedenkabend zum 250. Todestag des Bildhauers Johann
Nikolaus Düringer (387).

Südsauerland - Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe
e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe, Westfälische Straße 75, 57462
Olpe, Tel.: 02761/81-542, Internet: www.kreisheimatbund-olpe.de
3/2008. A. Tack: 625-Jahr-Feier in Altenkleusheim. R. Kirsch-Stracke:
Ein Baum ist mehr als ein Baum ... und Baumfrevel ist kein
Kavaliersdelikt. B. Haberhauer-Kuschel: Ressort Baumpflege im
Kreisheimatbund Olpe e.V. Alt- und Neubauten in Attendorn. B. Reißner:
Ein engagierter und ehrenwerter Unternehmer wurde 80 Jahre. Herzlichen
Glückwunsch Julius (Lutz) Grünewald! G. Burghaus: Heinz Quellmalz aus
Dahl 70 Jahre. Ein verdienter Mitarbeiter in der Heimatpflege. O.
Höffer: Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von
Fürstenberg-Herdringen (Teil 17). F. K. Azzola: Die Grab-Kreuzsteine
der Familie Vasbach an der Pfarrkirche St. Peter und Paul in
Kirchhundem. U. Selter: Sportgeschichte(n). Petra Weschollek. A. Stahl:
De Tufelen (In Dräulzer Mundart). H.-W. Voß: Heimatchronik vom 1. April
2008 bis 30. Juni 2008.

4. Märkisches Sauerland

Heimatblätter für Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis
und in Westfalen. Beilage zur Mendener Zeitung, zum Altenaer Kreisblatt
und Süderländer Volksfreund, Kolpingstraße 35, 58706 Menden, Tel.:
02373/17300.
223/2008. H. D. Schulz: "Nachts drangen SS-Männer in die Wohnung ein".
Einzelschicksale aus Altena bezeugen den Naziterror nach der
Machtübernahme im Jahr 1933 (1. Folge). H. W. Stein: Bergbau-Spuren
von einst "Auf der Giebel". 1780: Der Ausfluss des Grubenwassers ruft
die Dahler Wassercompagnie auf den Plan (3. Teil). H. Multhaupt: Das
"weiße Gold" von Schloss Fürstenberg. Herzog Karl I. gründete 1747 die
berühmte Prozellanmanufaktur. * Türkisches Leder bis nach Preußen.
Handel mit der Türkei bereits im 18. Jahrhundert. G. Beaugrand: Als die
römischen Legionen zwischen Bergen und Sumpf untergingen. Drei
Ausstellungen in Haltern, Kalkriese und Detmold erinnern an die
Varusschlacht vor 2000 Jahren. H. D. Schulz: Was ist das
"Brüchtengeding"? Merkwürdige Ausdrücke und Strafregeln der Altenaer
Schützen. H. W. Hildenbrand: Das letzte Panzerhemd bekam König Friedrich
Wilhelm III. Ausgewählte Daten zur Iserlohner Stadtgeschichte.
224/2008. W. Ahrens: Was ist für mich Heimat? Ein Ort der Geborgenheit
und der Gemeinschaft. * Heimliches Rauchen - schlechtes Gewissen. Eine
Jugenderinnerung von Horst Werner Stein. H. W. Krafft: "Jeder Bauer kann
Nesselgarn gewinnen..." Mit der Brennnessel verbinden sich viele Sagen
und Legenden. H. W. Krafft: Ein kleiner Bär besiedelt unser Land.
Waschbären sind heute auch im Lippetal zu finden. G. Beaugrand: H. G.
Bücker: Künstler zwischen Zeit und Ewigkeit. Der westfälische Bildhauer
und Maler aus Vellern hinterließ ein kaum übersehbares Werk. W.
Bergfeld: Werdohl: Malerisch umrahmt von Bergen und Wäldern. Das
Kirchdorf an der Lenne wurde zur Industriestadt. H. Hildenbrand:
Erfolgreiche Suche nach Eisenstein. Traditionelle Gewerbe im Märkischen
Kreis.
225/2008. L. Schütz: Auf, auf zum fröhlichen Jagen. Die Jagd als
"Dienst an der Natur" im Wandel der Zeiten. G. Beaugrand: Mit
Aktenbergen und Schatztruhe von Kleve nach Hamm. Im Jahr 1820 kam das
Oberlandesgericht in die Lippestadt. Streifzug durch die Geschichte der
"Justizstadt Hamm". * "Keimlinge großer Kunst" von Pablo Picasso bis
Paul Klee. Besuch im "Museum für Kindheits- und Jugendwerke bedeutender
Künstler" in Halle/Westf. H. D. Schulz: "Mach die Tür zu, die Kosaken
kommen..." Eine alte Redensart und ihr historischer Hintergrund. M.
Grünwald: Was Tagebücher aussagen können. Familienfotos führen in
eine vergangene Welt. H. Hildenbrand: 1848: Iserlohn die größte Stadt
Westfalens. Daten zur Iserlohner Stadtgeschichte von 1836 bis 1868.
226/2008. E. Dossmann: Heinrich von Dechen gab der Dechen-Höhle seinen
Namen. Zur Erinnerung an den Geologen und Bergbauexperten zum 120.
Todestag Anfang des Jahres 2009. H. D. Schulz: Die Krakauer Gasse in
Altena. G. Beaugrand: Wasserburg Ermelinghoff im Wandel der Zeiten. Das
einst zum Stift Münster gehörende Herrenhaus im alten Kirchspiel Hövel
weist zurück bis ins 13. Jahrhundert. W. Hinke: Einst drehten sich an
der Ahse die Wasserräder. Der in die Lippe mündende Fluss entspringt in
Lohne bei Sassendorf. H. W. Stein: Wie alt ist denn Dahle? Es gibt
mehrere Deutungen des geschichtsträchtigen Namens.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge
zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde
Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger Heimatblätter e.V.,
Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail:
info at heimatverein-hohenlimburg.de, Internet:
www.hohenlimburger-heimatblaetter.de
10/2008. W. Bleicher: Das Kaltwalzwerk Risse + Wilke. W. Felka: Die
Volksbank Hohenlimburg und der Vorstandsvorsitzende von ThyssenKrupp. *
Das älteste Hasselbacher Bier.
11/2008. A. Ferber: Ein Beitrag zur Geschichte der Juden in Hennen. R.
Lietz: Kriegsende 1945 in Hagen und schwieriger Neubeginn. * Der Tod in
Österreich. * Das Geschichtsbild: "Völker hört die Signale". *
Zwischen Tod und Liebe.

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.: Bürger-
und Heimatverein. Schriftleitung: G. Mieders, Am Königsberg 19, 58675
Hemer, Tel.: 02372/2349.
3/2008. * Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande an Dr. Alfred
Meyer am 22. Juli 2008. D. Schinkel: Heimat und Identität -
kulturhistorische und theologische Perspektiven. H.-J. Geismann. Das
Kreuz auf dem Jüberg. M. Gropengießer: "Des Kaisers Flotte in der
Schule" - Der Einfluss des Flottenvereins Hemer auf das Hemeraner
Schulwesen. G. Mieders: Endgültiger Abschied von der Bahn zwischen Hemer
und Menden. P. Kramme: Hemersche Zeitung, Märkischer Landbote 1918. E.
Voß: Kleine Heimatchronik 2. Quartal 2008.

Journal für Schwelm. Hrsg.: Stadt Schwelm, Hauptstraße 14. Red.: Heike
Rudolph, Informations- und Pressestelle der Stadt Schwelm, 58332
Schwelm, Tel.: 02336/801-444, E-Mail: rudolph at schwelm.de, Internet:
www.schwelm.de
83/2008. A. Stiepermann: Dä Schöper un dä Städter. * Abschied und
Neubeginn. Die Propsteigemeinde St. Marien Schwelm-Gevelsberg-Ennepetal.
H. Rudolph: Symbol für Millionen Schicksale. 25 Jahre Ostdeutscher
Gedenkstein. * Wie arbeitet eine städtische Pressestelle? Erstes Treffen
der JournalistenEN - Auftakt im Schwelmer Rathaus. W. Glintkamp: Über 50
Jahre Druckereigeschichte mit Wolfgang Glintkamp. Von der Schwelmer
Zeitung zur Schwelmer Druck GmbH. * Wichtige Kunstvermittlerin, große
Persönlichkeit. Marianne Braumann verstarb auf Chorreise. H. Rudolph:
Menschenfreund Gerd Homberg. * "Einsatz, ganz und immer". Paul Frech. *
Nach Haus geh'n wie noch lange nicht... Schwelms große Feste und
kleinere Feiern bis Jahresende. S. Scheler: Kreativität und Heimatliebe.
Sabina Ringfort liebt Schwelm und die Kunst. H. Rudolph: Brunnenhäuschen
litt arge Not. Bürgermeister dankt Wilhelm Erfurt für Rettung des
Schwelmer Baudenkmals. * Der Jäger in heutiger Kulturlandschaft. Der
Hegering Schwelm. M. Treimer: Berater und Gutachter, Anwalt und Freund
der Natur. Die Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz e.V. H. Rudolph:
Natur-Picknick: Delikatessen am Wegesrand. Waldmeister, Spitzwegerich
und Löwenzahn schmecken lecker. H. Rudolph: Hohenlimburger Anekdoten.
Von Menschen und ihren unverwechselbaren Eigenschaften. H. Rudolph: "Das
Unverwechselbare meiner Stadt". Dr. Margret Korn plaudert über
Gevelsberg. H. Klöpping: Die Schwelmer Familie Reichmann und das
Deutsche Rote Kreuz.

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins.
Heimatverein Voerde, Manfred Michalko, Friemannweg 9, 58256 Ennepetal,
E-Mail: vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet:
www.heimatverein-voerde.de
4/2008. H. Busse: Chrißdags Täller. F. Hillner: Weihnachten 1943. F.
Hillner: Dä Geburtsdach. M. Michalko: Heimatverein Voerde besuchte
Weimar, Görlitz und Bautzen. M. Michalko: 3. Meilerfest im Hülsenbecker
Tal. A. Stiepermann: Alle Joahre wie'r. W. Balke: Kappes Kaal ook
Schnibbels Fritz. * Persönlichkeit aus Voerde: Edda Eckhardt.
Vorsitzende des Henri Thaler Vereins!.

6. Münsterland

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage
der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
10/2008. B. Haunfelder: Friedrich Althoff: Münsters unbekannter
Ehrenbürger. Der Begründer der Universität Münster starb vor
einhundert Jahren.

Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred
Schröder, Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten.
93/2008. H. Westkamp: Ein ehrbares Handwerk. Emsdettener Bäckerinnung
nach dem Zweiten Weltkrieg. * Bäckerinnung Emsdetten 1947 - 1994. * 1925
in Emsdetten: Streifzüge durch die Gemeinde. W. Kamp: Die Ems.
Jugenderinnerungen an einen zauberhaften Fluss. K. Eilers: Aus der
Chronik St. Pankratius. H. Isfort: Christenlehre wurde abgebrochen. Vor
65 Jahren Luftangriff auf Münster - Küster gab Handzeichen. L. Frahling:
Dettske Wännker.

7. Paderborner und Corveyer Land

Paderborner Historische Mitteilungen, vormals Mitteilungen des Vereins
für Geschichte an der Universität Paderborn. Hrsg.: Verein für
Geschichte an der Universität Paderborn e.V., Stettiner Straße 40-42,
33106 Paderborn.
1/2006. M. Koch: Überlegungen zur westgotischen Einwanderung auf die
Iberische Halbinsel. M. Menne: Untertanenpflicht im Hochstift Paderborn
- Beginn und Erfolg der Schulpflicht in der zweiten Hälfte des 17.
Jahrhunderts. A. Robrecht: Heim oder Heimat? Deutsch-amerikanische
"Mischlingskinder" zwischen Rassismustraditionen und Schicksalsromantik
am Beispiel von Kinofilm, Schlager und Boulevard der frühen
Nachkriegszeit. Ein Nachtrag zum historischen Gesprächskreis. S.
Schnietz: Kloster Dalheim - Eine lange und spannende Geschichte bis in
die Gegenwart. R. Pöppinghege: Zwischen gallischem Hahn und preußischem
Adler - das Paderborner Land zu Beginn des 19. Jahrhunderts. U. Claßen:
Schlagfertige Studenten.
2/2006. B. Englisch: Heilige in Paderborn. Neue Thesen zur
Christianisierung Westfalens auf der Grundlage der Patrozinienkunde. A.
Ruppert: Wie eine Reise an das Ende der Welt. Deutsche Reisende in
Spanien zwischen 1790 und 1814. G. Düsterhaus: Vor 135 Jahren - Eine
Festrede des Paderborner Oberlehrers Werneke zur Feier des Geburtstages
von Kaiser Wilhelm I. am 22. März 1871. W. Abel: Historische Museen in
Ostwestfalen - ihre Bedeutung für Stadtimage und Stadtidentität. G.
Grüttner: Ein Gewitter, das die Welt veränderte. 2009 wird in
Deutschland "100 Jahre Jugendherbergen" gefeiert - ein Jubiläum im
Zeichen des "History Marketing". T. Miebach: Schule in Westfalen -
Historische Schlaglichter. Bericht zur 15. Tagung "Fragen der
Regionalgeschichte" des Historischen Instituts der Universität Paderborn
am 4. November 2006. L. Reinking: Geistliche Fürsten und geistliche
Staaten in der Spätphase des Alten Reiches. * Dr. Friedhelm Golücke
Ehrenvorsitzender des Vereins für Geschichte an der Universität
Paderborn. G. Hermeyer: "Computer.Medizin - Hightech für Gesundheit und
Lebensqualität". Eine Sonderausstellung des Heinz Nixdorf MuseumsForums
vom 25. Oktober 2006 bis 20. Mai 2007.

Eggegebirgsbote. Mitteilungsblätter des Eggegebirgsvereins e.V., Hrsg.
u. Verlag: Eggegebirgsverein e.V., Auf dem Krähenhügel 7, 33014 Bad
Driburg, Tel.: 05253/931176, E-Mail: info at eggegebirgsverein.de,
Internet: www.eggegebirgsverein.de
261/2008. K. Kappe: Wer war Varus? B. Hagelüken: Die Suche nach Varus
im Rittersaal in Dringenberg. * Naturpark fit für die Zukunft. *
Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge ist "Naturpark des Jahres 2009"
in NRW. B. Hagelüken: Naturpark: 24 weitere Natur- und
Landschaftsführer. B. Hagelüken: WDR-Wandertag 2008. B. Hagelüken:
Neue Wanderführer beim EGV. B. Hagelüken: Vorbildlich: Urlaub im eigenen
(Paderborner) Land. K.-H. Menne: Antonius-Statue in neuem Glanz. B.
Hagelüken: Abt. Borlinghausen: 100 Jahre "auf Wanderung". B. Hagelüken:
Tag des Baumes 2008 in Buke. B. Hagelüken: Wandertag Südegge im
Waldinformationszentrum. B. Hagelüken: Eggegebirgsfest und 110-jähriges
Jubiläum des Heimatvereins Bad Driburg. B. Hagelüken: 25 Jahre
Tanzgruppen der DWJ in Kleinenberg. * DWJ-Dringenberg auf den Spuren von
Kyrill. B. Hagelüken: Rehberghütte Altenbeken im Ehrenamt neu errichtet.


Ossendorfer Heimatblätter. Historisches und Aktuelles aus Ossendorf und
Westfalen. Hrsg.: Heimatverein Ossendorf, Erwin Dübbert, Oststraße 27,
34414 Warburg, Tel.: 05642/7575, E-Mail: e.duebbert at t-online.de
3/2008. * Der Siegenjährige Krieg (Begriffsbestimmung). * Das Fest
ALLERHEILIGEN. * Grundsteinlegung für die neue Volksschule in Ossendorf
am 23.5.1958.

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. Red.:
Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn, Lindenstraße 12, 33142 Büren,
Tel.: 02951/970226, E-Mail: GrabeW at kreis-paderborn.de
139/2008. A. Fischer/W. Grabe: "Vielfach blieb nur der Name". Warttürme
im Paderborner und Corveyer Land. W. Grabe: "In schwerer Zeit einen
Wartturm bauen ..." Zum 75 Geburtstag der "Warte" (Teil 2). K.
Zacharias: 350 Jahre Franziskaner in Paderborn. J. Reinhardt:
"Ausgegrenzt - Ausgelöscht". Ausstellung erinnert an das Schicksal der
jüdischen Bevölkerung in Paderborn 1933-1945. W. Strümper: Das St.
Josefshaus in Bökendorf - eine Stätte karitativer Arbeit. S. Simonsen:
Die Präparation des im Kreis Höxter gefundenen Plesiosauriers. M. Moors:
Förderverein Kreismuseum Wewelsburg - ein Vierteljahrhundert privates
Engagement für das regionale Geschichtsbewusstsein. P. Gülle: Zum ersten
Mal in Ostwestfalen: ein Rallenweiher. H. Mecke: 350 Jahre Kloster und
Schulen St. Michael. W. Stüken: Spurensuche: Wie St. Liborius nach
Westphalia, Missouri, kam. A. Gaidt: Paul Michels' andere Seite:
Schnappschüsse erzählen Paderborner Geschichten. K. Hohmann: Vor hundert
Jahren starb Diözesan- und Dombaumeister Arnold Güldenpfennig. M.
Niggemeyer: Ein neues Liborius-Reliquiar für die Busdorfkirche.

9. Siegerland-Wittgenstein

Heimatland. Siegener Zeitung.
27.09.2008. H. Bensberg: Abschied von der Postkutsche im Ferndorftal.
Bau der Eisenbahn von "Creuzthal" nach Hilchenbach. Dahlbrucher Bahnhof
in Kredenbach.
04.10.2008. * Große Leistung eines kleinen Dorfes.
St.-Elisabeth-Kapelle vor 50 Jahren eingeweiht. * Kunstwerk des Monats.
Landesmuseum präsentiert älteste Goldmünze Westfalen. * Das große Los.
Vam Enkaufe met dem Kontoböchelche.
11.10.2008. U. Lückel: Religiöse Toleranz in der Berleburger
Nordgrafschaft. Graf Henrich Albert zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein
(1658-1723).
18.10.2008. * Jüdisches Leben beleuchtet. Handbuch der jüdischen
Gemeinschaften in Westfalen vorgelegt. * Frauen im Handwerk. Ausstellung
über Berufswege und Erinnerungsstücke.
25.10.2008. * Holzbibliothek im Schloss. "Geheimnisvolle Orte - große
und kleine Wälder". * Boller landete am Galgen. Sage von einem Bösewicht
aus Netphen. * Von Siegen nach Kirchen. Koblenzer Straße 1840 eröffnet.
31.10.2008. * Traditionelle Baumuster im Blick. Das Stadtbild von
Schmallenberg weist ein hohes Maß von Geschlossenheit auf. Bürgerhaus
zum Denkmal des Monats November bestimmt. * Westfalen in der Bronzezeit.
Archäologen informieren über Gräberlandschaften.
08.11.2008. H. Bensberg: Vom Armensäcklein einen Gulden. Der erste
Schulmeister im Kirchspiel Müsen. Nicht alle Kinder gingen zur Schule.
15.11.2008. * Jahrbuch Westfalen 2009. Besuch im Südsauerlandmuseum. W.
Schäfer (?): Fahrt auf der "Doarelah". Bergmannserlebnis aus früherer
zeit. * Stadtgeschichte zum Anfassen. Marienkirche ist "Siegens Denkmal
des Monats" August 2009.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., Eckhard
Linke, Untere Bienhecke 12, 57334 Bad Laasphe, E-Mail:
eckhard.linke at wittgensteiner-heimatverein.de
3/2008. E. Bauer: Von Bäckerordnungen und Brotspeisen im 18.
Jahrhundert. S. Vomhof: Vor- und Frühgeschichte in unserer Region. Vom
Verschwinden der Kelten bis zum Erscheinen der Franken (35 vor Chr. bis
500 n. Chr.). A. Schäfer: Erinnerung an die Schul- und Jugendzeit. J. K.
Mehldau: Bauernhöfe in Beddelhausen 1566 - 1875. E. Bauer: Im Modell
nachgebaut: Laasphe vor 300 Jahren.

10. Vest Recklinghausen

Gladbeck. Unsere Stadt. Zeitschrift für Information, Werbung, Kultur-
und Heimatpflege. Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V., Schriftleitung:
Heinz Enxing, Voßstraße 147, 45966 Gladbeck, Tel.: 02043/61421.
3/2008. H. Enxing: Wegekreuze in Gladbeck (1). M. Samen:
SS-Oberbürgermeister Dr. Hackenberg plante noch drei politische
Morde. J. Wolters: Stellwerk Zweckel: Musterbeispiel früher
Ingenieurleistung. R. E. Brachthäuser: Der Architekt Otto Müller-Jena
(3). M. Korn: Schlechte Zeiten für die Rosskastanie in Gladbeck? A.
Scheibe: 100 Jahre Schachtanlage Zweckel (2).

Kultur und Heimat, 59. Jg. 2008. Hrsg.: Ortsgruppe Castrop-Rauxel,
Postfach 10 16 03, 44546 Castrop-Rauxel.
D. Kift: Nicht nur Barbara - Frauen im Bergbau (4). D. Scholz: Castrop
- brandenburgisch/preußisches Territorium von 1609 bis 1947 (21). P.
Walkenhorst: "Perspektiven des Ehrenamtes in unruhigen Zeiten". Vortrag
bei dem Kolping-Bezirksverband Castrop-Rauxel-Frohlinde am 8. Juni 2008
(29). W. Kurrath: Geschichten aus Castrop. Nackte Tatsachen (38). J.
Dorlöchter: Das Pestkreuz in der Pfarrei St. Peter und Paul in
Börnig-Sodingen (41). E. Scholz: Treno speziale (47). W. Baumeister:
Bomber NP-810. Eine Geschichte um den Luftangriff auf die Gewerkschaft
Victkor in Castrop-Rauxel vom 21. November 1944 und über seine
Spätfolgen (54). D. Scholz: Eine Fahne des Krieger- und
Landwehrvereins Castrop aus dem Jahre 1846. Zur Geschichte des Krieger-
und Landwehrvereine (68). G. Schön: Straßenbenennungen im historischen
Stadtkern von Castrop (80). W. Schneider: 100 Jahre Männerarbeit in der
Evangelischen Kirchengemeinde Ickern-Henrichenburg (107). H. Selisky:
Daten und Ereignisse aus Castrop-Rauxel von Oktober 2007 bis September
2008 (132).

11. Lippe

Beiträge zur Lügder Geschichte. Verlag u. Redaktion: Manfred Willeke,
Archiv für Heimat- und Familienkunde, Hintere Straße 40, 32676 Lügde.
2/2008. M. Willeke: Auszüge aus: Erinnerungen des Dampfpflugmeisters
Heinrich Rese (? 1999), Lügde 1989.
3/2008. M. Willeke: Huckenhausen, ein heute vergessenes Dorf in der
Grafschaft Pyrmont und eine Ritterfamilie in Lügde und Lemgo.

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des
Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund,
Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail:
info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de

10/2008. A. Voßkuhle: Lippe - gelebte Heimat. Festansprache zum
100-jährigen Bestehen des Heimatbundes. B. Meier: Impressionen vom
Festwochenende. 100 Jahre Lipper Heimatbund und 5. LipperTage. *
Gemeinsames Projekt "Trockenmauer". Grundschule und Heimatverein
Jerxen-Orbke arbeiten zusammen. * Lippische Ortsgeschichte.
Landesverband gibt neuen Band der Lippischen Studien heraus. C. Gröger:
Rose - Wappen - Heimatzeichen. Folge 2: Welche Bedeutung hat die
Lippische Rose? R. Faber: Forstliche Nachhaltigkeit. Ein Begriff macht
Karriere (Teil 1). F. Meier: Abenteurer, Entdecker und Forscherinnen.
Lesereihe historischer Reiseberichte in der Landesbibliothek. * Macht
und Liebe. Landestheater: Die Premieren im Oktober und November. * Hagen
Rether: "Liebe". Kabarett im Kurtheater Bad Meinberg.
11/2008. * Lippe als Hingucker. Geschichte und Geschichten aus dem Land
des Hermann. * Mit Hermann Junior in Lippe unterwegs. Neues
Heimatkundebuch für Grundschulen. * 100 Jahre in einem Buch. LHB
präsentierte umfangreiche Festschrift zum Geburtstag. B. Meier: Die
71 Ortsvereine im Bildporträt. H. Hentschel: Ein besonderes Denkmal. Der
Kirchhof St. Johann in Lemgo. W. Höltke: 80 Jahre Löns-Denkmal. Der Wald
und die Heide waren sein Revier. C. Gröger: Rose - Wappen -
Heimatzeichen. Folge 3: Was ist das besondere Kennzeichen einer
"Lippischen Rose"? R. Faber: Forstliche Nachhaltigkeit. Ein Begriff
macht Karriere (Teil 2). P. Pfaff: Anerkennung und Qualität. Dr. Andreas
Kasper ehrt 4000. Teilnehmer der Motorsägenlehrgänge. P. Pfaff: "Kultur
und Bildung 2008". Landesverband zieht einen Monat nach Projektstart
positive Bilanz. V. Scheef: Wiederentdeckt. Bilddokumente aus der Zeit
um 1800 im Landesmuseum. K. Winter: Helden gesucht! Ausstellung zum
Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten. * "WissensWelten 500-1500".
Sonderausstellung im Staats- und Personenstandsarchiv Detmold.

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen, die Stadt Bad
Lippspringe, Marienloh, Benhausen, Veldrom und Neuenbeken. Hrsg.: Dr. G.
Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/97580, E-Mail:
redaktion at schlaengerbote.de
325/2008. * Bauer Fritzmeier darf nicht sterben. Krimiautoren
Reitemeier und Tewes im Gespräch mit dem Schlänger Boten. * Zum 15. Mal:
Sonderausstellung des Dorfmuseums zum Schlänger Markt. *
Gesellschaftliche Aufgabe mit Tücken. Denkmäler sind Teil unseres
"kulturellen Gedächtnisses". * Blick hinters Fachwerk: Schlangens
Baudenkmäler. * Leben und Arbeiten in einem Denkmal. Mühlenstraße 1:
nostalgische Gastlichkeit im "Anticus". * Ein Friedhof als Denk-Mal. Vor
45 Jahren Gedenkstein für Schlänger Juden enthüllt. * Durch diese hohle
Gasse muss er kommen. Mittelalterliche Verkehrswege in der Schlänger
Denkmalliste. * NABU informiert: Igel sind Wildtiere - mehr Unterschlupf
statt Hausarrest. * Gesund, lecker und vielseitig, unser ältestes
kultiviertes Obst, der Apfel.

II. Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau. Hrsg.:
Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e.V., Deutsches
Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Tel.: 0234/58770.
3-4/2008. J. Becker: Frühester Tunnelbau im Alten Ägypten. E. Oelke:
Der frühe Bergbau im anhaltischen Harz. B. I. Berg: Das Bergseminar in
Kongsberg in Norwegen (1757-1814). R. Bierod: Die Teerkuhlen von
Hänigsen. Gewinnung und Vermarktung von der Frühen Neuzeit bis um
1930.

Der Holznagel. Zeitschrift der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V.,
Postfach 12 44, 28859 Lilienthal, Tel.: 04792/7834, Internet:
www.igbauernhaus.de
5/2008. H. Baumgarten: Verloren und vergessen? Von der Notwendigkeit
der Inventarisierung und wissenschaftlichen Bearbeitung des historischen
bäuerlichen Hausbestandes. Dem Andenken von Dr. Karl Baumgarten
gewidmet. H. Stiewe: Hallenhaus, Heimatstil und Hakenkreuz - Ländliches
Bauen im Nordwesten zwischen 1920 und 1950. Bericht über das 20. Treffen
der AG Haus- und Gefügeforschung in Arnheim (Niederlande), 4. bis 6.
April 2008. M. Krauß: "Denkmale in unserem Alltag". M. Schreiner:
Kleiber, Klöpfel und Kröneleisen. * Kalkputz auf Lehm. D. Fennel: Die
Feldflüchter-Taube.

Quickborn. Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur. Hrsg.:
Quickborn, Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V., Am
Langberg 51, 21033 Hamburg, Tel.: 040/7390416, Internet:
www.Quickborn-ev.de, E-Mail: Quickbornev. at aol.com
3/2008. H. Soltwedel: ... wie einst im Mai? U.-T. Lesle:
Fritz-Reuter-Preis 2008 für Gerd Spiekermann. I. Schröder: Laudatio auf
Prof. Dr. Jürgen Meier anlässlich der Verleihung des Quickborn-Preises
2008 am 31. Mai 2008 in Hamburg. J. Meier: Von Mundartlexikographen und
seinen Helfern. D. Andresen: Virtuelle Diskurse? Bilanz eines
Symposions. F. Schüppen: Barockes Plattdeutsch. Günter Grass' "Treffen
in Telgte" und die niederdeutsche Sprache. H. Suhrbier: "Das Korn auf
dem Halm kaufen..." Ein literarisches Termingeschäft von Fritz Reuter
bis Arno Schmidt. T. Stelljes: Mit unsen Herrgott ünnerwegens. H.-J.
Meyer: Up Platt hett dat Ross nich wrinscht. H.-J. Meyer: Plattdüütsch
in't Stadtbild: Bispill Hamborg-Finkwarder.

III. Naturkunde und Naturschutz

Aktuelles aus NRW. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband
Nordrhein-Westfalen e.V., Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen, Tel.
0208/8831881, E-Mail: info at sdw-nrw.de, Internet: www.sdw-nrw.de
3/2008. * Im Waldland Nordrhein-Westfalen. Erste multimediale
Wanderausstellung über die Wälder NRWs. * 1. Internationaler
Wisentkongress. * Der Wisent-Turm von Hardehausen. Ein Leuchtturmprojekt
für den Holzbau. B. Oelmann: 2. Haardholztage am 30. und 31. August
2008. * Rote Liste der Brutvögel Deutschlands. Über 100 heimische
Vogelarten gefährdet. * 10 Jahre Waldschule Märkischer Kreis. R. Jansen:
Das Tal der Biber im Hürtgenwald. Exkursion im neuen Regionalforstamt.

Cinclus. Bund für Vogelschutz und Vogelkunde e.V. Herdecke und Hagen.
Redaktion: Walter Klisch, Buchenstr. 12, 58313 Herdecke, Tel. u. Fax:
02330/13693.
2/2008. H. G. Pfennig: Das Eiszeitalter - frühe und moderne Menschen -
eiszeitliche Megafauna. Entwicklung und Untergang des Mammuts. M.
Lindner: Ein wechselvolles Schicksal des Königs der Nacht. Biologie und
Schutz des Uhus (Bubo bubo) (Fortsetzung). B. Drane: Der WDR 5 zu Besuch
beim Bund für Vogelschutz am 8. Juni 2008.

Natur in NRW. Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz
Nordrhein-Westfalen, Leibnizstraße 10, 45659 Recklinghausen, Tel.
02361/305-0.
3/2008. D. Ingendahl u.a.: Das Wanderfischprogramm NRW. Ein
systematischer Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität in
nordrhein-westfälischen Fließgewässern. P. Beeck/D. Ingendahl/H.
Klinger: Der Maifisch soll zurückkehren. Ein EU LIFE-Projekt unter der
Trägerschaft des LANUV. R. G. Illner/E. I. Meyer: Diversität der
Fischzönose in der Lippe. Untersuchungen zur Ichthyofauna an
ganzjährig angebundenen Altarmen der Lippe und im Hauptstrom. C.
Fürste/S. Schütte/C. Vogt: Gewässerentwicklungsprojekt
Weser-Werre-Else. L. Dalbeck/D. Fink/M. Landvogt: 25 Jahre Biber in der
Eifel. Das Comeback eines Verfolgten. * Florenverfälschung.
Gebietsfremde Gehölzarten und Saatgutherkünfte gefährden die genetische
Vielfalt bei heimischen Gehölzen. N. Asche: Waldtypen und Klimawandel im
Nationalpark Eifel. Auswertungen auf Basis der forstlichen
Standortklassifikation. R. Brämer: Was hat die Waldwirtschaft vom
Wanderboom? L. Jeschke: Das Siebengebirge muss Nationalpark werden. Ein
persönliches Plädoyer.

Natur und Heimat. Floristische, faunistische und ökologische Berichte.
Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, LWL-Museum für Naturkunde,
Sentruper Straße 285, 48161 Münster.
3/2008. A. Krannich/F. Meier: Untersuchungen zur Fledermausfauna in den
Baumbergen zur Sommerzeit. C. Bleidorn u.a.: Beitrag zur Wildbienenfauna
Westfalens - Erstnachweise und Wiederfunde als verschollen eingestufter
Arten aus Ostwestfalen-Lippe. K. Korn: Die Schneckenfauna des
Naturschutzgebiets Steinert, Sundern-Allendorf (Hochsauerlandkreis). R.
Feldmann: Aktueller Nachweis von Gallen der Knopperngallwespe (Andricus
quercuscalicis) in Westfalen. B. Tenbergen/H. Münz: Prof. Hermann
Müller: Lippstädter Naturforscher und Pädagoge.
4/2008. S. Helm: Schilfrückgang am Großen Heiligen Meer (Kreis
Steinfurt, NRW) unter dem Einfluss des Bisams (Ondatra zibethicus). M.
Schlüpmann: Der Feuersalamander (Salamandra salamandra) im Hagener Raum
- Verbreitung, Bestand, Ökologie und Beobachtungen zur Biologie. H.
Vierhaus: Eine Alpenfledermaus, Hypsugo savii (BONAPARTE, 1837) in
Dortmund, Deutschland. H. O. Rehage/H. Terlutter: Beiträge zur
Käferfauna (Coleoptera) der Umgebung von Bad Berleburg (Kreis
Siegen-Wittgenstein).

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und
Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße
110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0.
11/2008. M. Poppe u.a.: Rote Liste gefährdeter
Fließgewässer-Biotoptypen Österreichs: Methodik, Analysen und
Ergebnisse. Chr. Stettmer u.a.: Pflegeempfehlungen für das Management
der Ameisenbläulinge Maculinea teleius, Maculinea nausithous und
Maculinea alcon. Ein Wegweiser für die Naturschutzpraxis. J. Stadler
u.a.: Die Ergebnisse der 9. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens
über die biologische Vielfalt. P. Zimmermann u.a.: Klassenlose
Kartierung von Vegetationsmustern.

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.:
Verlagsgesellschaft Unser Wald mbH, Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn im
Auftrag der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald - Bundesverband e.V. Tel.:
0228/9459830, E-Mail: unser-wald at sdw.de, Internet: www.sdw.de
5/2008. H.-H. Leuschner/A. Bauerochse: Mehr als ein
Datierungsverfahren. Die Dendrochronologie ist zunächst eine im Prinzip
verblüffend einfache und elegante Methode zur jahrgenauen Datierung von
Holz. Sie beruht darauf, dass in unserem Klimabereich das Jahrringmuster
der Bäume - = Abfolge unterschiedlich breiter Jahrringe - weitgehend
klimatisch bedingt ist. Es stellt also sozusagen eine Art zeitlichen
Finderabdruck dar, mit dessen Hilfe Hölzer datiert werden können. D.
Eckstein/S. Wrobel: Wie Kulturgeschichte entschlüsselt wird. "Bäume -
ein biologisches Archiv", "Balken erzählen die Schlossgeschichte",
"Jahrringe verraten falschen Rubens", "Geigenholz lebte, als Stradivari
starb", so oder ähnlich lauten Schlagzeilen in der Tageszeitung, wenn
eine dendrochronologische Datierung von der Öffentlichkeit wahrgenommen
werden soll. A. Bräuning: Dendrochronologie in der Umweltforschung. F.
Schweingruber: Jahrringe bei Kräutern. * Bundesweiter Aktionstag "Rettet
die Kastanien". * Blatt für Blatt ein Gewinn für den Wald. SDW und der
Etikettenhersteller Herma starten neue Kooperation zum Waldschutz. C.
von Eisenhart Rothe: Ein Wolf in Hessen - kein Märchen aus dem
Reinhardswald. M. Schauer: Was kostet ein Korallenriff? * 1.
Internationaler Wisentkongress. * Der Wisent-Turm von Hardehausen - ein
Leuchtturmprojekt für den Holzbau.

IV. Nachbargebiete

Kulturland Oldenburg. Zeitschrift der Oldenburgischen Landschaft.
Hrsg.: Oldenburgische Landschaft, Gartenstraße 7, 26122 Oldenburg, Tel.:
0441/779180, E-Mail: info at oldenburgische-landschaft.de, Internet:
www.oldenburgische-landschaft.de
3/2008. J. M. Henneberg/R. Rheude: "Kluge Kommunen setzen auf den
Denkmalschutz". Professor Dr. Gottfried Kiesow über die Ohnmacht der
Denkmalschützer, den großen Nachholbedarf im Westen und das schnelle
Verfallsdatum der Architektur. R. Rheude: Eine Burg, die ein Schloss ist
- oder umgekehrt. Wie Volker Schiersch fast drei Jahrzehnte lang das
denkmalgeschützte Schloss Fischhausen bei Hooksiel restaurierte und
sanierte. R. Rheude: Vorbeugen ist besser als Heilen. In Deutschland
noch allein auf weiter Flur: Der Monumentendienst arbeitet erfolgreich
in Ostfriesland und im Oldenburger Land. D. E. Zoller: Großer Bahnhof
für ein Bahnwärterhäuschen. Wie das Rasteder Stellwerk II der
Großherzoglichen Oldenburgischen Eisenbahn auf Reisen ging. G.
Henneberg: "Sie sind der Letzte, der das Schiff verlässt". Ein Gespräch
mit Theo Trepp, letzter Landesrabbiner des Freistaats Oldenburg, über
die bitteren Jahre zwischen 1933 und 1938, seine Hoffnungen und seine
neue Heimat Amerika. J. Kowollik: Kooperatives Jugendtheater: CAST - die
ultimative Show. R. Rheude: Sein Herz nicht in Heidelberg verloren. Die
Standard-Stadtführung in Oldenburg oder wie man 900 Jahre in 17 Minuten
verpackt. K. Modick: Schilda ist überall.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 10 10:28:35 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 10 Dec 2008 10:28:35 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Der LWL verleiht
seinen Annette-von-Droste-Huelshoff-Preis 2008 an Tilman Rammstedt
Message-ID: 493F99D3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.12.2008, 09:27


AKTUELL

Der LWL verleiht seinen
Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis 2008 an Tilman Rammstedt

Der Autor Tilman Rammstedt hat am Dienstag (09.12.) aus den
Händen von LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch den renommierten
Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis entgegen genommen. "Rammstedts
Name steht für eine selbstbewusste, junge westfälische
Autorengeneration, die wieder lustvoll erzählt, parodierend,
persiflierend und satirisch", lobte Kirsch, als er Rammstedt den
mit 12.800 Euro dotierten Preis im Museum für Westfälische
Literatur in Oelde (Kreis Warendorf) überreichte. Den
"Westfälischen Literaturpreis" verleiht der LWL alle zwei Jahre
im Wechsel mit dem Konrad-von-Soest-Preis für bildende Kunst.

"Tilman Rammstedt versteht es, Themen seiner Generation in einer
präzisen und lustvollen Sprache auszudrücken. Dabei kultiviert
er eine Nähe zum Grotesken und Lakonischen ebenso wie ein Faible
für das Unterhaltsame. Rammstedts Rollenprosa ist Satz für Satz
stringent und minutiös komponiert und bezeugt ein ausgeprägtes
Gefühl für Rhythmik und Musikalität", heißt es in der Begründung
der Jury. Seine Erzählbände seien eher "leise Bücher", in denen
das Innenleben der Protagonisten ausgeleuchtet werde. Der Autor
erweise sich dabei als ein Meister der Erzähldramaturgie, der es
virtuos verstehe, Alltägliches in Literatur zu verwandeln, so
die Jury weiter.

"Tilman Rammstedts Buch 'Der Kaiser von China' ist ein ganz und
gar undeutsches Buch, das jeden Preis verdient", sagte Oliver
Jungen, Literaturredakteur bei der FAZ, in seiner Laudatio,
denn:

"Dieser Roman ist ein Tempel, ein Affenzirkus, eine
Liebeserklärung an die Phantasie, weil die Phantasie eine
Liebeserklärung an das Leben ist. 'Der Kaiser von China" ist ein
Buch, das uns die richtige Station verpassen lässt, die richtige
Bahn, die richtige Stadt, alles scheinbar Richtige, den Schlaf,
den Einkauf, das Kino-Rendezvous. Ein Roman, aus dem wir nicht
aussteigen können, nicht bei diesem Tempo, der uns hochreißt,
mitreißt, wegreißt, weit fort."

Zur Person:
Der 33-jährige Tilman Rammstedt ist in der Literaturszene kein
Unbekannter: Bereits 2001 gewann er den Nachwuchswettbewerb Open
Mike, vor zwei Jahren erhielt er den Förderpreis für grotesken
literarischen Humor der Stadt Kassel, im Jahr darauf den
Förderpreis des Landes NRW und in diesem Jahr den
Ingeborg-Bachmann-Preis sowie den Publikumspreis beim
Klagenfurter Lese-Wettbewerb.

Rammstedt hat in Bielefeld das Abitur gemacht, danach studierte
der Sohn eines Soziologieprofes-sors in Tübingen, Berlin und
Edinburgh Philosophie und Literaturwissenschaften. Er lebt heute
in Berlin, wo er zunächst Theater spielte, die Lesebühne "Visch
& Fers" organisierte und die Band "Fön" gründete, für die er
nicht nur die Songtexte schreibt, sondern auch heute noch
Trompete spielt. Unter dem Titel "Mein Leben als Fön" hat er mit
seinen Bandkollegen 2004 einen gemeinsamen Roman geschrieben.
Außerdem von Rammstedt erschienen sind bisher "Erledigungen vor
der Feier" (2003), "Wir bleiben in der Nähe" (2005) und "Der
Kaiser von China" (2008).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 10 11:46:38 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 10 Dec 2008 11:46:38 +0100
Subject: [WestG] [TOC] industrie-kultur, 4/2008
Message-ID: 493FAC1E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Sven Bardua"
Datum: 10.12.2008, 11:14


SERVICE: TOC

industrie-kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-,
Umwelt- und Technikgeschichte

Zeitschrift des Landschaftsverbandes Rheinland /
LVR-Industriemuseum und des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
/ LWL-Industriemuseum

Herausgeber: Milena Karabaic, Christian Kleinschmidt, Markus
Krause, Eckhard Schinkel, Norbert Tempel und Dirk Zache

Chef vom Dienst: Sven Bardua

14. Jahrgang
45. Heft
4/2008
ISSN 0949-3751

Register für sämtliche Jahrgänge auf: www.industrie-kultur.de


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=43


S. 1
Tempel, Norbert
Editorial: Vorab bemerkt

SCHWERPUNKTTHEMA: Schiffe und Häfen

S. 2f.
Danker-Carstensen, Peter
Das Betonschiff "Capella" und seine Geschwister

S. 4f.
Kingma, Jur
Erhaltene Dampfschiffe mit deutsch-niederländischer
Geschichte

S. 6f.
Berndt, Michael
Schwimmkrane - schwimmende Schwerarbeiter in den
deutschen Seehäfen

S. 8
Scholl, Lars U.
Alexander Calvelli: Häfen, Werften, Schiffe - ein
Kölner Industriemaler in Norddeutschland

S. 9f.
Winter, Annegret
Arsenal - das venezianische Hafen- und Werftquartier

S. 11
Schinkel, Eckhard
Wulff, Enrique
Das Schiffbaumuseum "El Dique" im spanischen Cádiz

S. 11-13
Schinkel, Eckhard
"Pollerkunde: Am Poller hängt, zum Poller drängt
doch alles!

S. 14
Kierdorf, Alexander
Vom Kaispeicher B zum Internationalen Maritimen
Museum Hamburg

S. 15f.
Berndt, Michael
Beständiger Wandel im "Tor zur Welt":
800 Jahre Hafengeschichte in Hamburg

S. 17-19
Peters, Dirk J.
Vom Überseehafen zur Überseestadt:
Die Hafenlandschaft der stadtbremischen Häfen


ERIH-PROJEKT

S. 27
Bluhm, Frieder
Am Himmel Geschichte geschrieben:
Das Imperial War Museum in Duxford, England

S. 28
Bluhm, Frieder
Bahnbrechend: die Eisenbahn -
das DB-Museum im fränkischen Nürnberg

S. 29
Bluhm, Frieder
Per Bahn ins 19. Jahrhundert:
die Severn Valley Railway bei Kidderminster, England

S. 30
Bluhm, Frieder
Tor zur Welt zum Anfassen: Maritiem Museum und
Havenmuseum in Rotterdam, Niederlande


RUBRIKEN

S. 20f.
Bärtschi, Hans-Peter
Verkehrsgeschichte: Romanshorn -
der Schweizer Hafen am Schwäbischen Meer

S. 22f.
Lange, Fritz
Kulturtechnik: Erfolgreicher Schwemmunternehmer am
Beginn des Industriezeitalters: Georg Hubmer, der "Raxkönig

S. 24 - 26
Bergstein, Edgar
Reiseziele der Industriekultur: Bis zu 80 Prozent
Weltmarktanteil - Schwefel von der Mittelmeerinsel Sizilien

S. 31
Föhl, Axel
Aus der Arbeit der Arbeitsgruppe Industriedenkmalpflege:
Riesige Zweckbauten im Wandel - der Hafen als Denkmal

S. 32f.
Bardua, Sven
Westphalen, Andreas
Das historisches Foto: Ottensener Eisenwerk AG -
gewaltige Kessel für große Schiffe

S. 34f.
Möller, Hans-Kai
Künstlerporträt: Arbeitergeschichte in Geschichten -
der Schriftsteller Willi Bredel

S. 36
Parent, Thomas
Aus der Arbeit des LWL-Industriemuseums:
Oberschlesien und das Ruhrgebiet - ein Vergleich in Bildern

S. 37
Diesing, Norbert
Aus der Arbeit des LVR-Industriemuseums:
Wohnen und Arbeiten im katalanischen Industrierevier

S. 38f.
Zeppenfeld, Burkhard
Reiseziele der Industriekultur: Frühe Erzgewinnung
und Eisenhütten in der südfranzösischen Ardèche

S. 40
Schaefer, Jens
Bergbaugeschichte: Hostenbach, Frankenholz und
andere Kleinzechen im Saarland

S. 41f.
Janssen, Thomas
Bergbaugeschichte: Im Saarrevier -
das Ende der letzten deutschen "Privatgrube"

S. 43 - 54
Industriekultur in den Regionen

S. 55 - 56
Lesezeichen

S. 57
Termine

Beihefter
Bardua, Sven
Peters, Dirk J.
Die historische Anzeige: Die Schnelldampfer "Bremen"
und "Europa" des Norddeutschen Lloyd





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 10 12:00:17 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 10 Dec 2008 12:00:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Verwaltungsstrukturreform: Westfalen-Initiative
in Duesseldorf
Message-ID: 493FAF51.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Andrea Geistert-Krol"
Datum: 09.12.2008, 16:23


AKTUELL

Verwaltungsstrukturreform: Westfalen-Initiative in Düsseldorf

Spannende Diskussionsrunden und entspannendes westfälisches
Ethnokabarett: Der parlamentarische Abend, zu dem Stiftung und
Verein Westfalen-Initiative Ende Oktober Vertreter der
Landesregierung und die Abgeordneten des nordrhein-westfälischen
Landtages in die NRW.BANK nach Düsseldorf eingeladen hatten, war
in dieser Mischung aus Politik und Unterhaltung ein voller
Erfolg.

Die Westfalen-Initiative setzte an dem Abend einige politische
Akzente: Der Vorsitzende des Vereins Dr. Karl-Heinrich
Sümmermann betonte die Unterstützung für alle Bemühungen um
schlanke Strukturen in der Verwaltung, für Bürokratieabbau,
verwaltungstechnische Neuerungen und Verbesserungen.
Gleichzeitig erkennt die Westfalen-Initiative aber die Probleme
der ehemals industrie-dominierten Region Ruhr. Insbesondere das
derzeit diskutierte Konzept der Aufteilung NRWs in drei
Regionalverwaltungen müsse kritisch überprüft werden: Die
Probleme des Ruhrgebietes würden damit nicht gelöst, es ergäben
sich neue Probleme gegenüber dem Umland und für die
verbleibenden Regionen. Außerdem würde die Schaffung einer neuen
großen Verwaltungseinheit erhebliche Kosten auslösen.

In der Diskussion mit Spitzenvertretern der Landtagsfraktionen
wurde deutlich, dass die in der Koalitionsvereinbarung von CDU
und FDP fixierte Dreiteilung des Landes derzeit keine zentrale
politische Rolle spielt. Zum einen, weil dieses Projekt zeitlich
erst für die kommende Legislaturperiode geplant ist, zum anderen,
weil sich immer mehr die Auffassung durchzusetzen scheint, dass
die Strukturprobleme des Ruhrgebietes andere Lösungen benötigen
als die Schaffung neuer künstlicher Grenzen. Vertreter der SPD
und der Grünen untermauerten ihre Position, von einer
Dreiteilung des Landes längst Abstand genommen zu haben. Die FDP
will das Thema nicht ins neue Wahlprogramm aufnehmen.

Aus Kreisen der CDU verlautete, dieser Teil der
Koalitionsvereinbarung sei ebenso wenig in Stein gemeißelt wie
Parteitagsbeschlüsse. Die Arbeit der Landschaftsverbände als
institutionelle Klammern des Bindestrich-Landes wurde
ausdrücklich gewürdigt. Den kabarettistischen Abschluss des
Abends bestritten die "Bullemänner", die Rheinisches und
Westfälisches aufs Korn nahmen.

Erfolgreich: Internationales Orgelfestival Westfalen-Lippe

Mit einem Sonderkonzert endete am 22. November das diesjährige
Internationale Orgelfestival Westfalen-Lippe des Vereins
Westfalen-Initiative. In St. Joseph Münster spielten Ulrich
Grosser und Dariusz Przybylski anlässlich des 75. Geburtstages
Werke von Krzysztof Penderecki, die Grosser eigens für Orgel
transkribiert hatte. In Münster wurde 1966 Pendereckis
Lukas-Passion uraufgeführt - sein großer künstlerischer
Durchbruch. 2006 gab es das Penderecki-Festival im Münsterland,
das Sonderkonzert im Rahmen des Internationalen Orgelfestivals
setzt diese traditionellen Bindungen fort.

Das gesamte Orgelfestival 2008 war ein großer Erfolg. Steigende
Zuschauerzahlen und sehr gute Resonanz in der Presse sind
hierfür eindrucksvoller Beleg. ?Selbst Gershwin hätte es nicht
auf dem Sitz gehalten? titelte beispielsweise ?Die Glocke? nach
dem Konzert von Wolfgang Sieber in Harsewinkel. 2009 steht
wieder ganz im Zeichen des Nachwuchses: Der Westfälische
Orgelwettbewerb wird ausgeschrieben. 2010 findet voraussichtlich
das nächste Internationale Orgelfestival Westfalen-Lippe statt.
?Westfalenlotse?: Innovatives Integrationsprojekt

Anfang Oktober 2008 ist im Kreis Borken das Projekt
?Westfalenlotse? gestartet. Ziel des Projektes: Einwanderer
mittels ausgebildeter ?Lotsen? besser und schneller in die
Gesellschaft ihrer neuen Heimat integrieren. Bürger mit
Migrationshintergrund werden dazu ausgebildet, Neuankömmlinge
aus ihrer eigenen Herkunftskultur mit den Institutionen und
Strukturen Westfalens vertraut zu machen. Das erste
Lotsentraining findet im August 2009 statt. Interessierte
MigrantInnen können auch im Vorfeld an der Konzeption des
Lotsentrainings mitarbeiten. Getragen wird das Projekt von der
DRK Sozialen Arbeit und Bildung gGmbH, Tochtergesellschaft des
DRK KV Borken, der Stiftung Westfalen-Initiative und dem Zentrum
für Nonprofit Management (npm). Es soll nach erfolgreicher
Umsetzung auch in anderen Kreisen und Städten organisiert
werden. Interessenten am Projekt oder an der Lotsenschulung
können sich bei Frau Cathrin Germing in Borken melden (Tel.
02861/8029314).

Gesprächsforum: 5. "Treffen in Telgte"

Bereits zum fünften Mal ist Ende November das nach der Erzählung
von Günther Grass benannte ?Treffen in Telgte? durchgeführt
worden. Thema des zweitägigen Schriftstellertreffens in diesem
Jahr: ?Weltensammler, Wallfahrer, Städtebummler?. Eingeladen
waren neun Autorinnen und Autoren, die unterwegs gewesen sind
und/oder über Reiseerlebnisse geschrieben haben. Im Rahmen von
Werkstattgesprächen hatten sie Gelegenheit, sich auszutauschen
und ihre künstlerische Tätigkeit zu reflektieren. Zum Programm
gehörten eine öffentliche Gruppenlesung, bei der die
SchriftstellerInnen aus ihren Werken vortrugen, und ein
öffentliches Abschlussgespräch. Telgte war nicht Abschluss eines
Prozesses im Schaffen der Schriftsteller, sondern bot viele neue
Ansätze für ihr künstlerisches Wirken.

Finanziert wurde das "Treffen in Telgte" als Gesprächsforum zu
politischen und ästhetischen Themen von der Kulturstiftung der
Provinzial Versicherung, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe
und der Stiftung Westfalen-Initiative. Die gleichnamige
Erzählung von Günter Grass aus dem Jahre 1979 schildert ein
fiktives Treffen deutscher Dichter und Schriftsteller in Telgte
im Jahre 1647 und ist eine verschlüsselte Darstellung der
Treffen der Gruppe 47 nach dem Zweiten Weltkrieg.

Nachwuchsarbeit: Zeitung und Schule

Zeus - Zeitung und Schule - heißt das Projekt der
Journalistenschule Ruhr und der vier Tageszeitungen
Westfalenpost (WP), Westfälische Rundschau (WR), Neue Ruhr
Zeitung / Neue Rhein Zeitung (NRZ) und Westdeutsche Allgemeine
Zeitung (WAZ). Das Zeus-Projekt kommt vom 16. März bis zum 15.
Mai 2009 zurück in die Schulen. Sieben Wochen lang haben
Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich intensiv mit dem
Medium "Tageszeitung" zu befassen; sie lernen, die Zeitung zu
lesen und Artikel zu schreiben. Lehrerinnen und Lehrer können
sich bis zum 13. Januar 2009 anmelden.

Zeus wird Anfang 2009 NRW-weit angeboten. Viele westfälische
Städte sind dabei, z. B. Recklinghausen, Gelsenkirchen, Herne,
Bönen, Fröndenberg, Freudenberg, Burbach, Neunkirchen oder
Wilnsdorf. Eine genaue Übersicht sowie Infos zur Anmeldung gibt
es im Internet unter www.zeusteam.de.

Informativ: Neues Online-Angebot der Geographischen Kommission

Die neue Online-Dokumentation der Geographischen Kommission für
Westfalen im Landschaftsverband Westfalen-Lippe
www.westfalen-regional.de bietet allen Westfalen-Interessierten
einen landeskundlichen Einblick in die Region. In vielen
Kurzbeiträgen aus acht Themenbereichen (Gebiet und Identität,
Naturraum, Bevölkerung, Siedlung, Wirtschaft, Verkehr, Bildung
und Kultur, Gesellschaft und Politik) stellt sich
Westfalen-Lippe vor - kompakt, aktuell und
allgemeinverständlich. Dabei werden auch seine Teilgebiete, die
Kommunen und nicht zuletzt wirtschaftliche und kulturelle
"Landmarken" (namhafte Unternehmen etc.), deren Bekanntheit weit
über Westfalen hinaus reicht, berücksichtigt.

Fachleute aus verschiedenen Bereichen haben sich als Autoren am
Projekt beteiligt. Das Resultat ist eine facettenreiche
Landeskunde Westfalens, die für jeden Leser interessante Themen
bereit hält.

?Westfalen regional? zielt auch auf die Anwendung in Schulen ab
(Schwerpunkt NRW). Für die gezielte Einbindung der Beiträge in
die Lehrplanvorgaben bietet die Rubrik "Hinweise für Lehrende"
Anregungen. Ein Glossar, ein Literatur- und Quellenverzeichnis
sowie zahlreiche Links runden das Angebot inhaltlich ab und
erleichtern weiterführende Recherchen.

Ausstellung 1: "Orte der Sehnsucht" in Münster

Noch bis zum 11. Januar 2009 ist im LWL-Landesmuseum für Kunst
und Kulturgeschichte in Münster die Ausstellung "Orte der
Sehnsucht. Mit Künstlern auf Reisen" zu sehen.

Die Ausstellung führt ihre Besucher auf eine Reise zu den
Sehnsuchtsorten der Künstler und geht der Frage nach, was
Künstler in der Vergangenheit veranlasste, auf Reisen zu gehen.
Welche Beweggründe gibt es heute? Welche Auswirkungen hatten und
haben diese Reisen auf ihr künstlerisches Schaffen? Dürer in
Venedig, Rubens in Rom, Macke und Klee in Tunesien oder van Gogh
in Paris - Reiseerlebnisse werden als Auslöser für Wendepunkte
in den Werken einzelner Künstler angesehen und gelten als
wichtige künstlerische Erfahrung. ?Orte der Sehnsucht?
untersucht dieses Phänomen und präsentiert die Reisen großer
Künstler quer durch die Epochen. Die Ausstellungsbesucher
begeben sich mit bekannten Künstlern aus sechs Jahrhunderten auf
eine imaginäre Reise in ferne Welten.

Neben einem umfassenden Führungs- und Workshopangebot für Kinder
und Erwachsene erwartet die Besucher in der Ausstellung zudem
ein "Reisebüro" - der zentrale Ort der Kunstvermittlung. Bei
Fragen zur Ausstellung helfen die "Reiseberater" weiter.
Außerdem gibt es eine Reisebibliothek und eine Ausstellung von
Urlaubssouvenirs der Aktion "Ich habe mir etwas mitgebracht".

Details über die Ausstellung, die Höhepunkt des Jubiläumsjahres
zum 100jährigen Bestehen des Museums ist, erfahren Sie im
Internet unter www.orte-der-sehnsucht.de.

Ausstellung 2: "Jahresgaben 2008" des Westfälischen Kunstvereins

Am 12. Dezember wird "Jahresgaben 2008" eröffnet. Die
Ausstellung des Westfälischen Kunstvereins (Münster) präsentiert
Editionen von Künstlern, deren Arbeiten im vergangenen Jahr im
Kunstverein zu sehen waren oder im kommenden Jahr gezeigt
werden. Der Erlös der Jahresgaben fließt zur Hälfte in das
Ausstellungsprogramm des Kunstvereins, die andere Hälfte
erhalten die Künstler als Förderung.

Neben international erfolgreichen Künstlern wie Matti Braun oder
Dora Garcia sind viel versprechende jüngere Künstler wie Leyla
Gediz, Güçlü Öztekin, Gregor Gleiwitz oder Daniela Löbbert
vertreten. Zu sehen sind u. a. Aquarelle, Leinwandarbeiten,
Portraits auf beschichtetem Packpapier, aber auch bearbeitete
Cola-Dosen. Die Jahresgaben können von Mitgliedern des
Kunstvereins und jedem, der Mitglied werden möchte, erworben
werden. Weitere Infos: www.westfaelischer-kunstverein.de.

Überblick: Architekturführer Münster

Der Architekturführer dokumentiert 365 bedeutende Bauten der
Stadt Münster von der Gründung bis zur Gegenwart, ergänzt durch
aktuelle Fotos und Grundrisse. Register und Karten ermöglichen
eine rasche Orientierung. Ein wichtiges Utensil für alle, die
Münster (neu) entdecken wollen. Als Bischofsstadt gegründet, als
Hansestadt gewachsen und zur Universitätsstadt ausgebaut - trotz
schwerer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg präsentiert Münster
sich heute mit einem architekturgeschichtlich reichen Bestand,
der die Geschichte der Stadt vom Mittelalter bis in die
Gegenwart dokumentiert.

Neben den mittelalterlichen Kirchen prägen die spätbarocken
Bauten von Johann Conrad Schlaun das Stadtbild. Die Gebäude der
Nachkriegszeit gelten weithin als beispielhaft für modernes
Bauen im historischen Kontext, sei es die Nachschöpfung der
Giebelhäuser am Prinzipalmarkt oder die moderne Formensprache
des Stadttheaters. Die architektonische Vielfalt erweitert haben
auch zeitgenössische Projekte wie die Stadtbücherei und die
Diözesanbibliothek.

Eingebunden in die Dokumentation sind außerdem wichtige Objekte
aus den Stadtteilen und dem Umland der Stadt sowie zahlreiche
Projekte der alle zehn Jahre stattfindenden Ausstellung skulptur
projekte münster, bei der international renommierte Künstler mit
Werken im öffentlichen Raum Position in und zu der Stadt
beziehen. Preis: 24,90 ?, ISBN: 978-3-496-01276-4.

Regionale 2016: Geschäftsstelle in Velen

Velen wird Sitz der Regionale 2016-Agentur. Die Suche nach dem
Standort erfolgte in einem Wettbewerbsverfahren, an dem sich
alle Kommunen des Regionale 2016-Raumes beteiligen konnten.
Velen erhielt den Zuschlag, weil Velen für das Münsterland
typisch ist und genau in der Mitte des Regionale 2016-Gebietes
liegt. Das Motto der Regionale 2016 lautet "ZukunftsLAND - die
Regionale im Münsterland". Schon jetzt sind die Vorbereitungen
hierfür in vollem Gange.

Initialzündung für die Regionale war die Internationale
Bauausstellung Emscher Park, die zwischen 1989 und 1999 die
strukturelle Erneuerung des nördlichen Ruhrgebiets entscheidend
beförderte. Sie beschreibt ein Strukturprogramm des Landes
Nordrhein-Westfalen, das im Turnus von zwei bzw. drei Jahren
einer jeweils ausgewählten Region die Möglichkeit bietet, sich
zu präsentieren. Dabei sollen die Qualitäten und Eigenheiten der
Region herausgearbeitet werden, um Impulse für deren zukünftige
Entwicklung zu geben. Die Landesregierung unterstützt diese
Initiativen mit finanziellen Zuschüssen. Die Regionale 2013 wird
in Südwestfalen stattfinden.

Regionalinitiativen stellen vor

Fusion: Neuer Münsterland-Verein

Ende Oktober wurde nach Fusion von Aktion Münsterland und
Münsterland Touristik die neue regionale Marketinginitiative
Münsterland e. V. gegründet, jetzt ist auch die künftige
Geschäftsführung komplett: Klaus Ehling, derzeit Leiter der
Wirtschaftsförderung des Kreises Coesfeld, wurde vom Vorstand
des Münsterland e. V. zum hauptamtlichen Geschäftsführer und
Sprecher der Geschäftsführung bestellt. Sein Kollege ist Michael
Kösters, zur Zeit Geschäftsführer von Münsterland Touristik.

Vorsitzender von Münsterland e. V. ist Heinrich-Georg Krumme,
Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westmünsterland, sein
Stellvertreter Jens Bohmke, Hotelier und Sternekoch aus
Wadersloh.

Münsterland e. V. startet offiziell am 1. Januar 2009 mit vier
Aufgabenfeldern, nämlich Wirtschaft, Wissenschaft, Tourismus und
Kultur. Mehr unter www.aktion-muensterland.de.

Zwischenbilanz: Innovationsoffensive für Ostwestfalen-Lippe
zeigt erste Erfolge

Die OstWestfalenLippe Marketing GmbH (Bielefeld) zieht eine
positive Zwischenbilanz ihrer seit rund einem Jahr laufenden
Initiative ?Innovation und Wissen?. Ziel des gemeinsamen
Programms von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltungen
ist es, die Innovationsfähigkeit der Unternehmen und die
Innovationskraft der Region zu stärken. Im Mittelpunkt der
Initiative "Leadership durch Intelligente Systeme" stehen sieben
Leitprojekte: die Zukunftsmeile Fürstenallee an der Uni
Paderborn, interdisziplinäre Entwicklungszentren an Uni und FH
Bielefeld, das Innovationszentrum Industrial IT an der
Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Gründung eines
Fraunhofer-Institutes, die Talentschmiede OWL. Die
Zwischenergebnisse können sich sehen lassen. Ein Beispiel: Die
Fraunhofer-Gesellschaft begrüßt die Initiative, ein
Fraunhofer-Institut für intelligente mechatronische Systeme zu
gründen. 2009 soll eine Projektgruppe an der Uni Paderborn
eingerichtet werden. Es gibt 56 Fraunhofer-Institute in
Deutschland, davon sind 13 in NRW angesiedelt - zehn im
Rheinland, drei in Westfalen-Lippe.

Nach dem gelungenen Start wollen die Verantwortlichen die
jeweiligen Projekte nun zur Umsetzung führen. Geplant ist u. a.
die Veranstaltungsreihe ?7 Stationen? mit einer Ausstellung
?Intelligente Systeme?. OWL Marketing will verstärkt auch
überregional auftreten und Ostwestfalen-Lippe als
innovationsstarken Technologiestandort präsentieren. Weitere
Informationen gibt eine Broschüre, die bei der OWL Marketing
GmbH erhältlich ist (Tel. 0521/967330).


Termine

31. Dezember 2008
Einsendeschluss Innovationspreis Sauerland
2008 (Infos unter www.sauerlandinitiativ.de)

Bis 11. Januar 2009
"Die Reise nach dem Mond" Annette von Droste-Hülshoff
im Rheinland. Sonderausstellung auf Burg Hülshoff, Havixbeck



Das Team der Westfalen-Initiative wünscht allen Leserinnen und Lesern
eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und ein glückliches Jahr
2009!





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 10 12:02:28 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 10 Dec 2008 12:02:28 +0100
Subject: [WestG] [PORT] Weihnachts- und Neujahrswuensche
Message-ID: 493FAFD4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 10.12.2008, 12:00


PORTAL: Weihnachts- und Neujahrswünsche

Liebe Abonnentinnen und Abonnenten der E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte",

wir wünschen Ihnen Frohe Weihnachten und ein Glückliches Neues
Jahr 2009!

In der Zeit vom 15.12.2008-11.01.2009 befindet sich Ihre
E-Mailing-Liste in den Weihnachtsferien. Alle Beiträge, die uns
in dieser Zeit erreichen, werden erst nach dem 11.01.2009
verschickt. Terminlich gebundene Beiträge senden Sie bitte nur
ein, wenn das Datum nach dem 13.01.2009 liegt.

Wir hoffen, dass Sie in den letzten Monaten die E-Mails, die wir
an Sie verschickt haben, mit Gewinn gelesen und genutzt haben.
In 2008 haben wir Ihnen rund 930 E-Mails geschickt (seit dem Start
insgesamt rund 3.830), und auch die Zahl der Abonnentinnen und
Abonnenten wächst ständig: heute sind es 1.141 Personen.

Für Ihr Interesse, Ihre Beiträge und Ihre Rückmeldungen möchten
wir uns sehr herzlich bei Ihnen bedanken.

Viele Grüße, bis zum 12.01.2009!

Ihre Moderatoren
Dr. Marcus Weidner
Alexander Schmidt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 11 10:31:00 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Dec 2008 10:31:00 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Goldschatz_unter_Fu=C3=9Fboden_gefund?=
=?utf-8?q?en=3A_Spektakulaerer_Muenzfund_aus_Minden_kommt_ins_Museum?=
Message-ID: 4940EBE4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.12.2008, 13:04


AKTUELL

Goldschatz unter Fußboden gefunden
Spektakulärer Münzfund aus Minden kommt ins Museum

Seit Jahrhunderten lag ein Goldschatz unbeachtet unter dem
Fußboden eines Wohnhauses in der Mindener Altstadt verborgen: Es
handelt sich dabei um 37 Goldstücke, die im 15. Jahrhundert
versteckt wurden. Im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte hat jetzt Dr. Peter Ilisch, Numismatiker und
Leiter des Münzkabinetts, den Fund bearbeitet und
wissenschaftlich erfasst.

"Zu Zeiten als es noch keine Sparkassen gab, verwahrte man die
Ersparnisse in den eigenen vier Wänden und versteckte sie so,
dass Räuber sie nicht finden sollten. Wenn Sparer aus
verschiedenen Gründen die Vermögenswerte nicht ausgaben, dann
blieben sie in ihrem Versteck und überdauerten so die
Jahrhunderte", erklärt der Münzexperte des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL).

So war es auch in der Mindener Altstadt: Hier hat ein Mindener
Bürger ein denkmalgeschütztes mit-telalterliches Haus in der
Brüderstrasse gekauft. Bei Renovierungsarbeiten fand er im
Fußboden 37 Goldstücke. Dabei handelte es sich offensichtlich um
sorgfältig aus dem Umlauf heraus ausgesuchte Münzen. "Es konnten
sich nicht viele leisten Gold zu sparen. Der mittelalterliche
Mindener muss durchaus wohlhabend gewesen sein", betont Ilisch.

Die meisten Goldstücke, alle im Gewicht von rund 3 ¼ Gramm,
stammen noch aus dem 15. Jahrhundert. Die jüngste jedoch trägt
die Jahreszahl 1506. Da zwischen den ältesten und der nächst
jüngsten Münzen eine zeitliche Lücke besteht, lässt sich nicht
ganz exakt festlegen, zu welchem Zeitpunkt das Gold eingegraben
wurde.

Die meisten Münzen, insgesamt zwölf, stammen aus Frankfurt am
Main. Die Stadt war auch damals schon mit der Frankfurter Messe
ein Zentrum des Geldhandels und verfügte dementsprechend über
Goldvorräte. Aus Westfalen stammt keines der Goldstücke, aus
Niedersachsen nur eines aus Lüneburg.

Der Fund konnte mit der Hilfe von Sponsoren des Mindener Museums
für Geschichte, Landes- und Volkskunde erworben werden. Hier
wird er auch in Zukunft zu sehen sein.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 11 10:55:26 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Dec 2008 10:55:26 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Die Kirchenpolitik Juelich-Kleve-Bergs und
ihre Rezeption in Westfalen im 16. Jahrhundert, Muenster, 12.12.2008
Message-ID: 4940F19E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 05.12.2008, 08:57


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Wintersemester 2008/09

spricht am 12. Dezember, 16.00 Uhr c. t.

Christian Helbich M.A., Münster

über

"... van allem schelden der alden oder nuwer lere sich
gentzliich enthalden". Die Kirchenpolitik Jülich-Kleve-Bergs und
ihre Rezeption in Westfalen im 16. Jahrhundert



INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251-83-27512
Fax: 0251-83-27535





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 11 10:57:38 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Dec 2008 10:57:38 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/47
Message-ID: 4940F222.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 11.12.2008, 08:29


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-47 für den Zeitraum vom
23.11.2008 bis zum 01.12.2008 mit insgesamt 25 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-47&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 11 11:07:44 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Dec 2008 11:07:44 +0100
Subject: [WestG] [TOC] 93. Jahresbericht des Historischen Vereins fuer
die Grafschaft Ravensberg, Jahrgang 2008
Message-ID: 4940F480.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 09.12.2008, 20:54


SERVICE: TOC

93. Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft
Ravensberg,
Jahrgang 2008
ISSN: 0342-0159


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=61



Inhalt

S. 7-24
Vogelsang, Reinhard
"Weil dieses Land oft angegriffen, geschädigt und überfallen
wird".
Ein Bündnis der ravensbergischen Ritterschaft 1470 gegen das
Fehdewesen

S. 25- 34
Schaaf, Georg-Friedrich
Drei Bielefelder Gymnasiallehrer Schaaf von 1747-1847

S. 35-90
Stückemann, Frank
Peter Florens Weddigen.
Ein vergessener Publizist der Aufklärungszeit

S. 91-120
Böcker-Lönnendonker, Hiltrud
Kunst zwischen Bielefeld und Lugano -
Der Maler Wilhelm Schmid

S. 121-152
Volmer, Lutz
Zwischen wirtschaftlichen und ideellen Rahmenbedingungen:
Ländliches und kleinstädtisches Bauen am Beispiel Ravensberg
im 18. und 19. Jahrhundert

S. 153-205
Frey, Barbara / Tiletschke, Frigga
"Afrika ruft". Hans Kisker - ein kolonialer Lebenslauf im
Kontext seiner Zeit

S. 206-210
Vereinsbericht für das Jahr 2007

S. 211
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Jahresberichts


INFO

Kontakt:
Dr. Johannes Altenberend
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: info at hv-ravensberg.de
URL: www.hv-ravensberg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 11 11:12:41 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Dec 2008 11:12:41 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Der deutsche Katholizismus 1933, Muenster,
16.12.2008
Message-ID: 4940F5A9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 10.12.2008, 11:33


AKTUELL

Der deutsche Katholizismus 1933
Prof. Dr. Wilhelm Ribhegge
Dienstag, 16.12.2008, 19.00 Uhr (s.t.)

Am Dienstag (16.12.) spricht Prof. Dr. Wilhelm Ribhegge im
Rahmen der Vortragsreihe des Vereins für Geschichte und
Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster über das politische
Verhalten des deutschen Katholizismus im Jahre 1933.

Nach anfänglicher Ablehnung des Nationalsozialismus durch die
katholische Kirche und die katholische Zentrumspartei kam es am
20. Juli 1933 im Vatikan zur Unterzeichung des mit der Regierung
Hitler ausgehandelten Reichskonkordats. Der Beginn der
NS-Herrschaft vor 75 Jahren führte zur Auflösung der
demokratischen Parteien in Deutschland. Die katholische Partei
des Zentrums gehörte nach dem Ersten Weltkrieg zu den
Mitbegründern der Weimarer Demokratie. Der münsterische
Moraltheologe Joseph Mausbach war 1919 einer der führenden
"Verfassungsväter" in der Weimarer Nationalversammlung. 14 Jahre
später jedoch, am 23. März 1933, stimmte auch das Zentrum im
Reichstag dem Ermächtigungsgesetz zu. Am 28. März nahmen die
deutschen Bischöfe ihre bisherigen Verbote und Warnungen vor dem
Nationalsozialismus zurück und das Zentrum löste sich am 5. Juli
auf.

Der Referent schildert die Ereignisse des Jahres 1933 und
erläutert die Entwicklung des deutschen Katholizismus bis zur
Unterzeichnung des Reichskonkordates, dessen historische
Bedeutung bis heute umstritten ist.

Der Vortrag beginnt um 19.00 Uhr im Plenarsaal des Landeshauses,
Freiherr-vom-Stein-Platz 1.
Der Eintritt ist frei.


INFO

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 11 11:16:45 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Dec 2008 11:16:45 +0100
Subject: [WestG] [POS] Henrichshuette Hattingen, Handwerker/in, Hattingen
Message-ID: 4940F69C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 11.12.2008, 10:58


STELLENAUSSCHREIBUNG

Das LWL-Industriemuseum sucht für die Restaurierungswerkstatt in
der Henrichshütte Hattingen zum nächstmöglichen Termin
eine/einen versierte/n

Handwerkerin/Handwerker.

Aufgabengebiete:
- Wartung und Instandsetzung von historischen Stahlbauten,
Maschinen und Anlagen
- Restaurierungs- und Konservierungstätigkeiten
- Stahl- und Ausstellungsbau

Wir erwarten:
- eine abgeschlossene Ausbildung in einem Metallberuf, z. B.
Maschinen- oder Stahlbauschlosser, mehrjährige einschlägige
Berufspraxis, praktische Erfahrung mit Werkzeugmaschinen
- Schweißbefähigung (MAG, E)
- Interesse an historischer Technik
- Bereitschaft zur Teamarbeit
- volle körperliche Eignung, auch für Arbeiten auf Leitern
und Gerüsten sowie in größerer Höhe
- Pkw-Führerschein, möglichst Gabelstaplerschein
- Bereitschaft zu Ausbildung und Einsätzen als Heizer und
Maschinist bzw. Fahrzeugführer auf historischen Fahrzeugen mit
Dampf- und Dieselantrieb (Schiffe und Lokomotiven)

Wir bieten:
- eine vielseitige und anspruchsvolle Aufgabe in einem
engagierten Museumsteam
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 6 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
43/08 bis zum 10.01.2009 an das

LWL- Industriemuseum
Grubenweg 5
44388 Dortmund
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 11 11:27:36 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Dec 2008 11:27:36 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag zum Verhaeltnis von Architektur und Reisen,
Muenster, 11.12.2008
Message-ID: 4940F928.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.12.2008, 14:50


AKTUELL

"Gebaute Reisen"
Vortrag zum Verhältnis von Architektur und Reisen
von Dr. Marcel Schumacher

Mobilität bedeutet Bewegung und Immobilien stehen für
Unbeweglichkeit: Zwei Positionen, die scheinbar nicht
miteinander zu vereinen sind. Unter dem Titel "Gebaute Reisen -
von der Villa Kaiser Hadrians bis Las Vegas" wird Dr. Marcel
Schumacher in seinem Vortrag am Donnerstag, 11. Dezember um 20
Uhr, im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte diesen
vermeintlichen Gegensatz auflösen. Im Rahmen der Vortragsreihe
zur Ausstellung "Orte der Sehnsucht. Mit Künstlern auf Reisen"
betrachtet der Kunsthistoriker am Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL) hierzu das Verhältnis
von Architektur und Reise.

"Die Visionen von reisenden Architekturen wie der "Walking City"
der Architektengruppe Archigram (1964) leben gerade von der
paradoxen Verbindung eines massigen Gebäudes mit der Bewegung.
Tatsächlich sind Gebäude in vielen Fällen eng mit der Mobilität
verbunden", so Schumacher. Durch Architektur können fremde Orte
erzeugt werden, wie das Venice in Las Vegas oder im Rahmen von
Weltausstellungen, bei denen die ganze Welt an einem Ort
konzentriert wird.

Schon der römische Kaiser Hadrian ließ in Tivoli bei Rom in
einem Garten Gebäude anlegen, die ihn an Stationen seiner
Rundreise durch das Imperium erinnerten. Solche
Erinnerungsarchitekturen haben eine vielseitige Motivation und
Wirkung. Sie sind persönliches Souvenir und zugleich Zeichen von
Inbesitznahmen. Gebäude können durch ihre spezifische Form die
Illusion eines fernen Ort hervorrufen und damit auch eine Reise
ersetzen, was zum Erfolg der Kolonialausstellungen und
Themenparks wie in Coney Island, New York, führte.

"Mit dem Beginn der Moderne begann man allerdings an der
Zitation von Regional-Stilen zu zweifeln. Auf den
Weltausstellungen nach 1945 war die Welt nicht mehr in Form von
Simulationen versammelt", erklärt Schumacher. In seinem Vortrag
geht er auch der Frage nach, wieso es in der Postmoderne
schließlich erneut zu Simulationsversuchen kam, wie
beispielsweise von Venedig in Las Vegas. Der Vortrag wird den
Zuhörern die vielschichtigen Motivationen zeigen, die Menschen
dazu bringt, Reisen Architektur werden zu lassen .


INFO

Dauer der Ausstellung
28. September 2008 bis 11. Januar 2009

Öffnungszeiten während der Jubiläumsausstellung:
Di, Mi, 9 - 19 Uhr, Do, Fr 9 - 21 Uhr
Sa, So 10-18 Uhr
Montags bleibt das Museum geschlossen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 12 10:51:38 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Dec 2008 10:51:38 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL kuert Bismarcksaeule in Bad Berleburg zum
Denkmal des Monats
Message-ID: 49424239.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.12.2008, 15:26


AKTUELL

LWL kürt Bismarcksäule in Bad Berleburg zum Denkmal des Monats
Gemeinschaftsaktion hat Restaurierung möglich gemacht

Vandalismus, Witterung und Wildwuchs hatten der Bismarcksäule am
Westhang des Großes Hilscheids in Bad Berleburg (Kreis Siegen
Wittgenstein) kräftig zugesetzt. Deshalb hat der Verkehrs- und
Heimatverein Bad Berleburg die notwendige Restaurierung
organisiert. Seit diesem Herbst ist die Säule restauriert und
vom historischen Ortskern aus wieder bestens zu sehen. Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat die Säule deshalb
jetzt als Denkmal des Monats Dezember ausgezeichnet.

"Das Engagement vieler Beteiligter und die Hilfe zahlreicher
Spender sowie die Denkmalfördermittel des LWL und des Landes
Nordrhein-Westfalen haben die Restaurierung möglich gemacht",
freut sich LWL-Denkmalpflegerin Sybille Haseley über die
gelungene Gemeinschaftsaktion. Die Restaurierung hatte vor allem
das Ziel, die Substanz des Denkmals zu sichern und zu
reparieren. Die verschmutzten, abgewitterten Oberflächen wurden
gereinigt und gefestigt. Sämtliche Fugen des Denkmals mussten
erneuert werden. Die abgesackten und gebrochenen
Natursteinstufen der Treppenanlage unterhalb des Denkmals wurden
neu verlegt. Als Wetter-Schutz erhielt die Feuerschale eine
Kupferabdeckung, die bei Bedarf abgenommen werden kann. Die
Sichtschneise wurde freigeschnitten, so dass der Blick auf die
restaurierte Säule wieder möglich ist.

Wie in vielen anderen Orten folgte man in Bad Berleburg dem
Aufruf der Studentenschaft aus dem Jahr 1898, Bismarcksäulen zu
errichten. Auf Initiative des Bad Berleburger Turnvereins wurde
1911 die Idee in die Tat umgesetzt.

Der örtliche Regierungsbaumeister Aust baute die Bismarcksäule
in Anlehnung an einen Entwurf von Wilhem Kreis als sogenannte
Feuersäule mit einer Feuerschale aus Metall. Als Baumaterial
verwendete Aust Ruhrsandstein und Basaltlava. Der Grundstein
wurde am 19. August 1911 gelegt, die Säule wurde am 24.
September 1911 eingeweiht. Der Schriftzug an der Rückseite im
Sockel "D.R. 1911" weist auf die ausführende Firma Daniel Rompel
hin.

Hintergrund: Ab 1890, aus Anlass des 75. Geburtstags von
Reichskanzler Otto von Bismarck, verbreitete sich die Idee,
Türme zu Ehren Bismarcks zu errichten. Die architektonischen
Formen der ersten Türme sind an Burg- und Wehrtürme angelehnt.
Nach Bismarcks Tod etablierte sich mit dem Aufruf der deutschen
Studentenschaft im Jahr 1898 ein neuer Denkmaltypus. Der Aufruf
vom 3. Dezember 1898 fordert auf zum Bau von "gewaltigen,
granitenen Feuerträgern als ein Sinnbild der Einheit
Deutschlands".

Dem studentischen Aufruf folgte ein Wettbewerb für alle
deutschen Architekten. Bis zum Einsendeschluss am 1. April 1899
gingen mehr als 320 Entwürfe ein. Als Gewinner des Wettbewerbs
ging der Architekt Wilhelm Kreis (1873-1955), damals Assistent
bei Paul Wallot an der Dresdener Akademie der bildenden Künste,
hervor. Nach dessen preisgekröntem Entwurf "Götterdämmerung"
wurden in den folgenden Jahren im gesamten Deutschen Reich
mindestens 47 Feuersäulen zu Ehren Bismarcks in verschiedenen
Varianten errichtet, drei davon in Westfalen: Hagen (1901),
Lüdenscheid (1902) und Bad Berleburg (1911).

"Die Lage der Türme und Säulen auf freien Anhöhen entsprang dem
Wunsch, einen weitreichenden Blick in die Landschaft und eine
gute Sicht auf die Denkmale zu ermöglichen. Feuer wurden
entweder zum Geburtstag Bismarcks am 1. April, seltener an
dessen Todestag, dem 30. Juli, aber auch zum Sedantag am 2.
September entzündet. Die Studentenschaft einigte sich dagegen
auf den Sonnenwendetag am 21. Juni", so Haseley.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 12 11:50:23 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Dec 2008 11:50:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Burgrallye in Oelde: Mit dem LWL und "Willi
Spuernase" erleben Kinder Stadtgeschichte
Message-ID: 49424FFF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.12.2008, 11:03


AKTUELL

Burgrallye in Oelde: Mit dem LWL und "Willi Spürnase"
erleben Kinder Stadtgeschichte

Kinder können die Burggrafen und Burgmannen der Höhenburg in
Oelde-Stromberg und weitere kulturhistorisch bedeutsame Gebäude
ab sofort spielerisch entdecken. Die "Burgrallye", die der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Zusammenarbeit mit
der lokalen Agenda Oelde und mit Unterstützung des
NRW-Bauministeriums entwickelt hat, macht es möglich. Zusammen
mit der Comic-Figur "Willi Spürnase" gehen die Kinder auf
Burg-Entdeckungstour. Auf dem Weg zur Burg Stromberg machen sie
bei weiteren Baudenkmälern Station. Indem sie die kniffligen
Fragen beantworten, erleben sie die Stadtgeschichte hautnah.

LWL-Kulturdezernentin Dr. Rüschoff-Thale bei der Vorstellung der
Burgrallye am Freitag (12.12.) in Oelde-Stromberg: "Mit der
Burgrallye übernehmen wir bundesweit eine Vorreiterrolle. Denn
erstmals versucht die Burgrallye spielerisch und in
kindgerechter Form gleichzeitig Wissen über Bau- und
Bodendenkmäler zu vermitteln. Um das zu erreichen, haben wir
eine besondere Form gewählt: In der 13-seitigen Burgrallye sind
alle erhaltenen Gebäude schwarz-weiß und alle nicht mehr
vorhandenen Gebäude bunt dargestellt". Es sei wichtig, den
Kindern Bau- und Bodendenkmäler näher zu bringen, denn beide
machten Geschichte anschaulich, sie seien wie Zeugen, die ihre
Geschichte erzählten", so die gelernte Archäologin weiter.

Doch bevor die Kinder Burgwissen erobern, warten mehrere Fragen
zu Baudenkmälern in Stromberg auf sie. So müssen sie
herausfinden, wie alt der jüngere Teil der Vikarie ist, lernen
den "Dreiländerstein" kennen und erfahren etwas zur Geschichte
der Kapelle St. Georg. Auf der Burg angekommen geht es um den
Paulusturm, das Burgmannhaus, die Wasserversorgung und das
frühere Burgleben. Die Kinder erfahren viel über die
ursprüngliche Anlage der Höhenburg.

Zwei 3. Klassen der Karl-Wagenfeld-Grundschule haben die
Burgrallye Stromberg am Freitag (12.12.) in einem Probelauf
getestet. Die Kinder waren verwundert über die vielen Denkmäler
in ihrem Heimatort, die sich sogar unter der Erde befinden.
Jetzt wissen sie, was ein Bodendenkmal ist.

"Es ist wichtig, dass sich die Schüler nicht nur im engsten
Umfeld von ihrer Wohnung und der Schule bewegen, sondern dass
sie Stromberg und die Bedeutung der ehemaligen Landesburg mit
ihrer Ge-schichte kennen lernen. Dazu bietet die Burgrallye eine
gute, kindgerechte Möglichkeit", so Oeldes Bürgermeister Helmut
Predeick. Mechthild Brinkschneider und Rudolf Hellweg von der
lokalen Agenda-Gruppe haben gemeinsam mit der
LWL-Denkmalpflegerin Dr. Bettina Heine-Hippler die Burgrallye
entwickelt.

"Viele Kinder laufen einfach an den Denkmälern vorbei, ohne sie
wahrzunehmen. Mit der Burgrallye wollen wir den Kindern die
Möglichkeit geben, sich spielerisch mit der eigenen
Stadtgeschichte auseinander zu setzen, um Geschichte erlebbar zu
machen", erklärt Heine-Hippler.

Neben den Kommunen und dem LWL unterstützt auch das Land NRW das
"Geschichtsprojekt mit Pfiff", das mittlerweile 14 Rallyes
umfasst: "Um Zukunft gestalten zu können, muss man die
Vergangenheit kennen. Wer als Kind erfahren hat, auf welche
spannende Art Häuser Geschichte vermitteln und wie die Baukultur
unser Heimatgefühl prägt, wird als Erwachsener die Chancen
nutzen, die Denkmalschutz und Denkmalpflege bieten", so Nejla
Bicakoglu-Murzik vom NRW-Bauministerium.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 12 11:53:11 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Dec 2008 11:53:11 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BPOS=5D_LWL-Archaeologie_fuer_Westfalen=2C_wi?=
=?utf-8?q?ssenschaftliche/r_Volont=C3=A4r/in=2C_Muenster?=
Message-ID: 494250A7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 12.12.2008, 10:11


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist bei der
LWL-Archäologie für Westfalen, Mittelalter- und
Neuzeitarchäologie, in Münster zum 01.05.2009 die Stelle
einer/eines

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontärs

zu besetzen. Das Volontariat ist auf 2 Jahre befristet.

Die Mittelalter- und Neuzeitarchäologie ist in Abstimmung
mit der Zentrale und den Gebietsreferaten für die Betreuung
des Raumes Westfalen-Lippe im Rahmen des
Denkmalschutzgesetzes zuständig.

Aufgabengebiete:
- Durchführung von Grabungen
- Angelegenheiten des Bodendenkmalschutzes und der
Bodendenkmalpflege
- Betreuung freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
- Veröffentlichung der Forschungsergebnisse

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Archäologie
des Mittelalters und der Neuzeit, der Kunstgeschichte
oder der Vor- und Frühgeschichte
- Grabungserfahrung möglichst mit Schwerpunkt in der
Mittelalterarchäologie
- Erfahrungen mit CAD-Programmen
- Teamfähigkeit, Flexibilität, Eigeninitiative

Wir bieten:
- die Möglichkeit sich mit den Tätigkeiten einer Wissenschaftlerin /
eines Wissenschaftlers an einem Amt für Bodendenkmalpflege
vertraut zu machen
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
1.082,57 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Hans-Werner Peine (Tel.:
0251 591-8930) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
47/08 bis zum 27.02.2009 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 12 11:56:23 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Dec 2008 11:56:23 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Archaeologie fuer Westfalen,
archaeologische/r Zeichner/in, Bielefeld
Message-ID: 49425167.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 12.12.2008, 10:25


STELLENAUSSCHREIBUNG

In der Außenstelle Bielefeld der LWL-Archäologie für
Westfalen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die
Stelle einer/eines

archäologischen Zeichnerin/
archäologischen Zeichners

zu besetzen.

Die Außenstelle Bielefeld ist in Abstimmung mit der Zentrale
in Münster für die bodendenkmalpflegerische Betreuung
des Regierungsbezirks Bielefeld zuständig.

Aufgabengebiete:
- zeichnerische und grafische Darstellung von Fundgegenständen
für die Grabungs- und Funddokumentation
- Archivierung der zeichnerischen Dokumentation
- Freihandzeichnungen, Rekonstruktionen, perspektivische
3D-Zeichnungen für Publikationen und Ausstellungen
- Bearbeitung von Plänen, Karten, Diagrammen
- Bild-Layouts für Publikationen
- Foto-Aufnahmen für die Fotodokumentation

Wir erwarten:
- den Abschluss an einer Fachhochschule, Fachrichtung
Grafik-Design, Schwerpunkt wissenschaftliche Illustration oder
entsprechende Erfahrung im Umgang mit der zeichnerischen
Dokumentation archäologischer Funde und Befunde
- Erfahrungen bei der grafischen Darstellung von Gegenständen
(Freihandzeichnungen und Sachzeichnungen in unterschiedlichen
Techniken, Illustrationen und Rekonstruktionen)
- Erfahrungen in den Bereichen Layout, Montagen und
Bildbearbeitung sowie CAD (AutoCAD), DTP
- Interesse an der Archäologie und Geschichte Westfalens
- Teamfähigkeit
- Initiativ- und Einsatzbereitschaft
- Fähigkeit zum Bearbeiten komplexer Sachverhalte

Wir bieten:
- je nach Qualifikation eine Vergütung nach Entgeltgruppe
8 bzw. 9 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
48/08 bis zum 31.01.2009 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 12 11:58:45 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Dec 2008 11:58:45 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zwei Sonntagsfuehrungen im LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern, Dortmund, 14.12.2008
Message-ID: 494251F5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.12.2008, 12:06


AKTUELL

Montanrevier und Maschinenhalle
Zwei Sonntagsführungen im LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern

Zu zwei besonderen Führungen lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 14. Dezember, in sein
Industriemuseum Zeche Zollern ein.

Um 14 Uhr nimmt Dr. Thomas Parent, stellvertretender
Museumsdirektor, Besucher mit zu einer Bilderreise durch die
Montanreviere an der Ruhr und in Oberschlesien. Bei seiner
Führung durch die aktuelle Ausstellung auf der "Galerie
Industriearbeit" mit 50 qualitätsvollen Fotografien und 100
historischen Ansichtskarten werden ausgewählte Bilder näher
vorgestellt - zum Beispiel Malakofftürme in Ruda Slonska und
Bottrop, Dampfmaschinen in Bochum und Zabrze (Hindenburg),
Bergbaudenkmäler in Dortmund und Chorzow (Königshütte). Die
innovative Stahlfachwerk-Architektur der Zechen Zollern und
Zollverein findet in Oberschlesien in einem kleinen
Bahnhofsgebäude ihr Gegenstück, das sogar noch älter ist als die
Jugendstil-Maschinenhalle von Zollern.

Um die geht es bei der zweiten Führung am Sonntag, 14. Dezember,
um 15 Uhr. Besucher haben dann die Gelegenheit, sich über die
Restaurierung der Maschinenhalle zu informieren, die wegen der
Arbeiten derzeit normalerweise für die Öffentlichkeit nicht
zugänglich ist. Das Motto dieser Führung lautet: "Was macht
eigentlich ... die Maschinenhalle? Einblicke in die
Restaurierung eines Juwels der Industriekultur". Abgesehen vom
normalen Museumseintritt wird für die beiden Führungen keine
Gebühr erhoben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Vormittags finden wie jeden Sonntag um 11.30 und 12 Uhr
öffentliche Führungen über die Tagesanlagen statt.


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961-211
Fax: 0231 6961-114
E-Mail: Zeche-Zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 12 12:08:17 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Dec 2008 12:08:17 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Quaschny,
Rico (Hg.): Die Luisenschule. Zur Geschichte der hoeheren
Maedchenbildung in Bad Oeynhausen
Message-ID: 49425431.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Rico Quaschny"
Datum: 11.12.2008, 12:12


LITERATUR

Neuerscheinung: "Die Luisenschule"

Ende November wurde im Stadtarchiv Bad Oeynhausen Band 3 der
Reihe "Geschichte im unteren Werretal" vorgestellt. Thema des
640-seitigen Bandes ist die Geschichte des höheren
Mädchenschulwesens in Bad Oeynhausen. Diese Kapitel der
Stadtgeschichte beginnt mit der Gründung der ersten privaten
Mädchenschule 1858 und endet 1969 mit der Vereinigung von
Luisenschule und Immanuel-Kant-Gymnasium. In dieser über
einhundertjährigen Zeitspanne spiegelt sich nicht nur
Schulgeschichte, sondern auch Stadtgeschichte und deutsche
Geschichte wider.

Besonders die Entwicklung der 1907 als "Höhere Mädchenschule"
gegründeten und 1910 nach Königin Luise von Preußen benannten
Luisenschule steht im Mittelpunkt der Beiträge in diesem Buch.
Neben schulgeschichtlichen Aspekten werden u. a. die
Schulleiterinnen und -leiter in biografischen Skizzen
vorgestellt, die Gebäude der Luisenschule und ihre Architekten
thematisiert sowie die Schicksale jüdischer und "nichtarischer"
Schülerinnen dokumentiert.

Rico Quaschny (Hg.): Die Luisenschule. Zur Geschichte der
höheren Mädchenbildung in Bad Oeynhausen.
Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte, 2008
(Geschichte im unteren Werretal; 3)
ISBN 978-3-89534-753-5
Gb. 21x15 cm. 640 S. 343 sw. Abb. 1300 gr.
29,00 ?; Einführungspreis bis 31.1.2009: 24,- ?


Inhalt
S. 9
Vorwort

I. Einführung

S. 19
Griemert, André
Der lange Weg der Mädchen zur höheren Bildung
Das höhere Mädchenschulwesen in Preußen und Deutschland
(1850 bis 1970)

S. 45
Tieke, Hendrik
Bürgertum und Bildungsbedarf in einer Kurstadt um 1900
Die Entstehung von Progymnasium und Höherer Töchterschule
in Bad Oeynhausen

S. 99
Demandt, Philipp
Die "Preußenmadonna"
Der Mythos der Luise von Preußen zwischen "Schönheitskönigin"
und "Mutter aller Deutschen"


II. Die Geschichte der höheren Mädchenbildung in Bad Oeynhausen
von 1858 bis 1969

S. 117
Lüdiger, Gertrud
Das private höhere Mädchenschulwesen in Bad Oeynhausen
1858 bis 1906

S. 139
Lüdiger, Gertrud
Die Mädchenbildung an der evangelischen Bürgerschule und
der Höheren Stadtschule 1882 bis 1907

S. 159
Lüdiger, Gertrud
"... die deutsche Hausfrau, mit deutscher Zucht und Sitte ..."
Gründung und Entwicklung der Luisenschule 1907 bis 1933

S. 205
Lüdiger, Gertrud
"Fleiß, Zucht und Gehorsam ..."
Nationalsozialistische Ideologie im Höheren Mädchenschulwesen,
aufgezeigt am Beispiel der städtischen Luisenschule in
Bad Oeynhausen 1933 bis 1945 205

S. 263
Lüdiger, Gertrud
Vom hoffnungsfrohen Aufbruch zur ersten und letzten
Abiturprüfung
Die städtische Luisenschule in Bad Oeynhausen
1945 bis 1969

III. Schulgebäude - Jüdische Schülerinnen -
Ehemaligenvereinigung

S. 305
Schumann, Klaus Peter
Später Historismus und gemäßigte Moderne
Die Gebäude der Luisenschule und ihre Architekten

S. 371
Quaschny, Rico
"Diese Zeit hat unsere Jugend vergiftet ..."
Jüdische und "nichtarische" Schülerinnen an den
höheren Mädchenschulen in Bad Oeynhausen

S. 423
Quaschny, Rico
"Helft uns, das Band zwischen Vergangenheit und
Gegenwart immer fester und inniger zu knüpfen!"
Die Vereinigung ehemaliger Luisenschülerinnen


IV. Die Leiterinnen und Leiter der Luisenschule

S. 439
Krutemeier, Kurt
Frieda Viering (1864-1940)
"Dankbar rückwärts, gläubig aufwärts, mutig vorwärts"

S. 457
Krutemeier, Kurt
Dr. Emil Liven (1887-1962)
"Ich habe niemals einer marxistischen oder demokratischen
Partei angehört ..."

S. 471
Tewes, Ursula
Dr. Paul Schneider (1890-1971)
"Ein eifriger, gewissenhafter und tüchtiger Lehrer" -
"Ein Mann von unruhigem Ehrgeiz und starkem Geltungsbedürfnis"?

S. 519
Bremme, Rüdiger
Wilhelm Behrens (1887-1980)
"Musika ist das beste Labsal einem betrübten Menschen"

S. 545
Bernsmeier, Björn
Dr. Herta Zenke, geborene Brass (1904-1984)
"Eine wissenschaftlich und pädagogisch hervorragende Lehrkraft"

S. 559
Brönstrup, Bärbel
Dr. Heinrich Schmeding (1909-1970)
"Vom Gefühl beruflicher Verantwortung tief durchdrungen"

S. 577
Krutemeier, Kurt
Dr. Ernst Happe (1896-1976)
"Ein großer Pädagoge mit mannhaftem Mut"

S. 597
Lüdiger, Gertrud
Dr. Anne-Marie Linsen (1898-1997)
Fördern durch Fordern

S. 609
Behrendt, Ursula / Windmöller, Dirk
"Ich wäre gern hier geblieben."
Ein Gespräch mit Grete Schulze


V. Anhang

S. 621
Hodde, Annemarie / Quaschny, Rico / Tewes, Ursula
Die Lehrkräfte der Höheren Mädchenschule /
Luisenschule 1907 bis 1969

S. 628
Daten zur Geschichte des höheren Mädchenschulwesens
in Bad Oeynhausen

S. 630
Klassenstruktur im höheren Mädchenschulwesen in
Bad Oeynhausen 1882 bis 1969

S. 632
Abkürzungen

S. 638
Autorinnen und Autoren


INFO

Kontakt:

Arbeitskreis für Heimatpflege der Stadt Bad Oeynhausen e.V.
c/o Stadtarchiv
Rico Quaschny
Von-Moeller-Str. 9
32545 Bad Oeynhausen
Tel.: 05731/143420
Fax: 05731/141922
E-Mail: stadtarchiv at badoeynhausen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 12 12:15:37 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Dec 2008 12:15:37 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Propach, Harald: Die Glocken von Bielefeld
Message-ID: 494255E9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 09.12.2008, 21:00


LITERATUR

13. Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für
die Grafschaft Ravensberg,
Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld, 2008, 19 Euro
ISSN 1619-9022
ISBN-978-3-89534-703-0
Gebunden 24 x 16 cm. 264 Seiten. 103 Abbildungen

Harald Propach:
Die Glocken von Bielefeld
Stimme der Kirche, Kulturgut und Kunstwerk

S. 7-10
Vorwort

S. 11-23
1. Einführung
1.1 Zur allgemeinen Geschichte der Glocke
1.2 Vom alten "bilvelde" zur modernen Großstadt

S. 24-46
2. Aus der Geschichte Bielefelder Glocken
2.1 Von den Anfängen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts
2.2 Von 1850 bis zur Gegenwart
2.2.1 Die Zeit der Industrialisierung
2.2.2 Glockenvernichtungen
2.2.3 Wiederaufbau der Geläute nach 1918
2.2.4 Wiederaufbau und Expansion nach 1945

S. 47-56
3. Inschriften und Schmuck der Glocken
3.1 Zum Inhalt von Glockeninschriften
3.2 Die Bielefelder Glockeninschriften

S. 57-68
4. Der Klang der Glocken
4.1 Alte Legenden zum Glockenklang
4.2 Über den alten Brauch des Wetterläutens
4.3 Das "weltliche" Läuten der Kirchenglocken
4.4 Glockenmusik . die Disposition der Bielefelder Geläute

S. 69-77
5. Ordnung und Praxis des Läutens
5.1 Zur kirchlichen Ordnung des Läutens
5.2 Die Aufgaben der Kirchenglocken im Bielefelder Stadtrecht
von 1685

S. 78-82
6. Küster und Glöckner

S. 83-99
7. Glockentürme und Turmuhren
7.1 Türme, Dachreiter, Glockenträger
7.2 Turmuhren zeigen die Vergänglichkeit der Zeit

S. 100-110
8. Die Gießer der Bielefelder Glocken

S. 111-115
9. Zwei Glockengießer in Bielefeld

S. 116
10. Zum Schluss

S. 117-119
11. Verzeichnis und Plan der Bielefelder Kirchen
und Kapellen

S. 120-235
12. Inventar der Bielefelder Glocken
12.1 Kurzübersicht zu allen Glocken
12.2 Die Glocken in ausführlicher Beschreibung

S. 236-242
13. Die Bielefelder Geläute mit drei und mehr Glocken

S. 243-244
14. Glockenvernichtung in den Weltkriegen 1917 und 1942

S. 245-248
Glossar zu Begriffen der Glockenkunde

S. 249-254
Anmerkungen

S. 255
Quellen und Literaturverzeichnis

S. 255-258
Abkürzungen

S. 259-260
Personenregister


INFO

Kontakt:
Dr. Johannes Altenberend
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: info at hv-ravensberg.de
URL: www.hv-ravensberg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 12 12:19:43 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Dec 2008 12:19:43 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Archaeologie fuer Westfalen,
Archaeologin/Archaeologe, Muenster
Message-ID: 494256DE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 11.12.2008, 12:39


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist bei der
LWL-Archäologie für Westfalen, Mittelalter- und
Neuzeitarchäologie, in Münster zum nächstmöglichen Termin eine
Stelle als

Archäologin/Archäologe

befristet bis zum 31.12.2012 zu besetzen.

Die Beschäftigung erfolgt bis zum 31.12.2010 in Vollzeit. Für
die Zeit vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2012 erfolgt die
Beschäftigung mit der Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen
Arbeitszeit.

Aufgabengebiete:
- Durchführung von Grabungen
- Angelegenheiten des Bodendenkmalschutzes und der
Bodendenkmalpflege
- Betreuung freier Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter
- Veröffentlichung der Forschungsergebnisse
- Beratung in Ausstellungsfragen

Wir erwarten:
- ein mit Promotion abgeschlossenes Hochschulstudium der
Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit oder der
Vor- und Frühgeschichte
- mehrjährige Erfahrung als Grabungsleiterin/Grabungsleiter
in der Mittelalter- und Neuzeitarchäologie
- Erfahrung in der bodendenkmalpflegerischen Arbeit und
im Umgang mit Denkmalbehörden
- Kenntnisse der Geschichte und Archäologie Westfalens
und seiner Nachbarregionen
- organisatorisches Geschick, Teamfähigkeit, Flexibilität

Wir bieten:
- ein interessantes und verantwortungsvolles Aufgabengebiet
bei einem der großen öffentlich-rechtlichen Arbeitgeben in
Westfalen-Lippe
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TVöD

Dieb Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Hans-Werner Peine ab
08.01.2009 (0251/591-8930) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
49/08 bis zum 16.01.2009 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 12 12:38:26 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Dec 2008 12:38:26 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Westfaelische Forschungen, Bd. 58/2008
Message-ID: 49425B41.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Küster"
Datum: 04.12.2008, 12:00


SERVICE: TOC

Westfälische Forschungen 58 (2008)
Themenschwerpunkt (hg. von Markus Köster und Volker Jakob):
Fotografie - Region - Geschichte

ISBN: 978-3-402-15391-8


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=3


Die Fotografie blickt auch in Westfalen auf eine über
150-jährige Geschichte zurück. Erstaunlicherweise ist ihre
Erforschung im Rahmen regionalgeschichtlicher Studien aber
bisher nur in Ansätzen zu erkennen. Ganz überwiegend werden
Fotografien rein illustrativ eingesetzt; quellenanalytische
Auseinandersetzungen mit diesem Medium finden kaum statt. Dabei
lassen sich gerade aus lokal- und regionalhistorischer
Perspektive eine Vielzahl interessanter Fragestellungen im
Hinblick auf das Medium Fotografie erkennen.

Der vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte und vom
LWL-Medienzentrum für Westfalen betreute Themenschwerpunkt 2008
lotet deshalb die Möglichkeiten der Verknüpfung regional- und
fotohistorischer Ansätze aus und diskutiert die Frage, welche
Aussagekraft Fotografien als ereignis-, sozial-, kultur- und
mentalitätshistorischen Quellen beanspruchen können. Ein
besonderer Akzent liegt dabei auf dem Aspekt der
kommunikativ-ideologischen Funktion von Fotografien in der
Amateurfotografie ebenso wie auf Feldern professioneller
Fotonutzung.

So beschäftigt sich der Band unter anderem mit der Selbst- und
Fremddarstellung sozialer Gruppen, mit der Bedeutung von
Fotografien für die Tradierung lokaler und regionaler
Identitäten sowie mit dem alltagsgeschichtlichen Quellenwert des
"privaten Blicks" von Amateurfotografien.

Der Band enthält außerdem Beiträge zur regionalen Kulturpolitik
in Westfalen, zur Geschichte einer privaten Therapieinitiative
für Kinder mit Behinderungen, zur Kommunal- und Funktionalreform
nach 1945 sowie eine landeskundliche Zeitschriftenschau und
einen umfangreichen Rezensionsteil.



INHALTSVERZEICHNIS

S. 1-12
Volker Jakob/Markus Köster:
Fotografien als Gegenstand der Regionalgeschichte -
Eine Einführung

S. 13-20
Rolf Sachsse:
Zeigen Bilder Geschichte? -
Zum historischen Quellenwert der Fotografie

S. 21-42
Wilfried Reininghaus:
Fotografien in der Landes- und Ortsgeschichte Westfalens.
Eine Bestandsaufnahme

S. 43-66
Ruth von dem Bussche:
Fotoüberlieferung und Fotoerbe in Westfalen -
Vielfalt einer Archivlandschaft

S. 67-86
Günther Bernhardt:
Die Ferne im Blick.
Fotografische Sammlungen aus Mission und Kolonien

S. 87-105
Manuela Fellner-Feldhaus:
Von der Auftrags- zur Werksfotografie. Die bildliche
Überlieferung des Bochumer Vereins für Gussstahlfabrikation

S. 107-130
Volker Jakob:
Fotografie in Westfalen: Das 19. Jahrhundert

S. 131-162
Ulrich Hermanns:
Aspekte der Fotografie in Westfalen im 20. und 21. Jahrhundert

S. 163-184
Gottfried Jäger:
Das Foto als autonomes Bild.
Beiträge westfälischer Hochschulen

S. 185-212
Markus Köster:
Fotografien als Medien der Heimatpflege. Entstehung,
Funktion und Bildprogramm westfälischer Lichtbildreihen
der Jahre 1912 bis 1939

S. 213-234
Matthias Kordes:
Das Vest Recklinghausen in den Fotografien des
Joseph Schäfer (1867-1938) - Lichtbilder im Dienst von
Heimatschutz, Neoromantik und regionaler Identitätsstiftung

S. 235-254
Sigrid Schneider:
"So sieht es bei uns aus!" - Fotografien als Manifestationen
lokaler und regionaler Identität: Das Ruhrgebiet

S. 255-273
Wolfram Grönitz/Marcus Bugbee:
Fotografien im Dienst des Naturschutzes -
Das Beispiel Württemberg

S. 275-295
Silke Meyer:
"Westfalen im Bild". NS-Fotografie im Massenmedium

S. 297-314
Christiane Cantauw:
Landlust. Von der Lust aufs Land und ihren Visualisierungen

S. 315-333
Hermann-Josef Stenkamp:
Bauhelm statt Spannsäge -
Zur Darstellung von Handwerkern in der Fotografie

S. 335-348
Karl-Peter Ellerbrock:
Zum Verhältnis von Unternehmenskultur und Werksfotografie -
am Beispiel des Dortmunder Stahlkonzerns Hoesch in den
1950er und 1960er Jahren

S. 349-366
Horst Conrad:
Die Kultur der frühen Fotoalben: Porträts als Ausdruck
politischer und familiärer Memoria bis zum Ersten Weltkrieg

S. 367-385
Eckhard Trox:
Fotoporträts als Ausdruck bürgerlichen Selbstbewusstseins
in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts - drei Fallbeispiele
aus dem südwestfälischen Wirtschaftsbürgertum

S. 387-403
Barbara Stambolis:
Schützengeschichte visuell - Historiographische Fragen an
Schützenfestfotografien in Westfalen

S. 405-420
Falk Goernert:
Zwei Blicke der Anstaltspsychiatrie - Fotografische
Patientenansichten aus der sächsischen Heil-Anstalt Dösen
um 1910

S. 421-439
Tobias Arand:
Der Nachlass des Leutnants Bernhard Mangels aus Münster -
Exemplarische Überlegungen zur inhaltlichen und formalen
Erschließung von Kriegsfotoalben deutscher Veteranen des
Ersten Weltkriegs

S. 441-460
Monika Minninger:
Bilder einer Abschiebung 1941 - Eine Fotoserie zur Bielefelder
Judendeportation

S. 461-470
Fabian Schwanzar:
Visualisierung des Bombenkriegs. Anmerkungen zu Fotografien im
Stadtmuseum Münster

S. 471-487
Stefan Schröder:
Zwangsarbeiter und Displaced Persons in fotografischer
Überlieferung

S. 489-504
Anke Asfur:
Auf nach Rimini - Urlaubsfotografie der 1950er und 1960er Jahre

S. 505-524
Wibke Becker/Axel Schollmeier:
Die Studentenunruhen in der fotografischen Berichterstattung der
münsterischen Lokalpresse


S. 525-559
Katinka Netzer:
Landschaftliche Kulturpflege des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe seit 1945

S. 561-571
Tilman Pünder:
Selbsthilfe nach amerikanischem Vorbild. Der heilpädagogische
Förderverein Heinrich-Piepmeyer-Haus und die gesellschaftlichen
Veränderungen von 1957 bis 2007

573-582
Christine Witte:
"Laß mir mein altes Rathaus, Herr Minister!"
Kommunale Gebiets- und Funktionalreformen in der Bundesrepublik
in historischer und aktueller Perspektive


S. 583-611
Jahresberichte 2007

S. 613-696
Zeitschriftenschau


S. 697-800
Buchbesprechungen

Gerd Althoff/Christiane Witthöft (Hg.):
Zeichen - Rituale - Werte. Internationales Kolloquium des
Sonderforschungsbereichs 496 an der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster, Münster 2004
(G. Deutschländer)

Friedhelm Biermann:
Der Weserraum im hohen und späten Mittelalter.
Adelsherrschaften zwischen welfischer Hausmacht
und geistlichen Territorien, Bielefeld 2007
(H. Schoppmeyer)

Stefan Brakensiek/Michael Stolleis/Heide Wunder (Hg.):
Generationengerechtigkeit? Normen und Praxis im Erb-
und Ehegüterrecht 1500-1850, Berlin 2006
(N. Rügge)

Maria Elisabeth Brunert (Bearb.):
Die Beratungen des Fürstenrates in Osnabrück,
Teil 4: 1646-1647, Münster 2006
(L. Schütte)

Maria Elisabeth Brunert (Bearb.):
Die Beratungen des Fürstenrates in Osnabrück,
Teil 5: Mai-Juni 1648, Münster 2006
(L. Schütte)

Christopher Clark:
Preußen. Aufstieg und Niedergang 1600-1947,
Stuttgart 2007
(Th. Küster)

Uwe Goppold:
Politische Kommunikation in den Städten der Vormoderne.
Zürich und Münster im Vergleich, Köln/Weimar/Wien 2007
(J. Rogge)

Ludger Grevelhörster:
Der Erste Weltkrieg und das Ende des Kaiserreiches.
Geschichte und Wirkung, Münster 2004
(M. Küfer)

Stefan Haas:
Die Kultur der Verwaltung. Die Umsetzung der preußischen
Reformen 1800-1848, Frankfurt a.M./New York 2005
(B. Joergens)

Friedrich Keinemann:
Von den Freiheitskriegen zur Julirevolution. Westfalen im
frühen 19. Jahrhundert, Norden 2006
(K. Netzer)

Jürgen Lillteicher:
Raub, Recht und Restitution. Die Rückerstattung jüdischen
Eigentums in der frühen Bundesrepublik, Göttingen 2007
(M. Klatt)

Stephanie Marra:
Allianzen des Adels. Dynastisches Handeln im Grafenhaus
Bentheim im 16. und 17. Jahrhundert, Köln/Weimar/Wien 2007
(M. Wittke)

Wilhelm Ribhegge:
Preußen im Westen. Kampf um den Parlamentarismus in
Rheinland und Westfalen 1789-1947, Münster 2008
(P. Burg)

Hermann Schaub:
Die Herrschaft Rheda und ihre Residenzstadt. Von den
Anfängen bis zum Ende des Alten Reiches, Bielefeld 2006
(H. Klueting)

Ulrich Schnakenberg:
Democracy-building. Britische Einwirkungen auf die
Entstehung der Verfassungen Nordwestdeutschlands
1945-1952, Hannover 2007
(J. Koenig)

Dieter Strauch:
Rheinische Gerichte in zwei Jahrhunderten. Die Entwicklung
der ordentlichen Gerichtsbarkeit in den Rheinprovinzen und
ihren Nachfolgestaaten von 1798 bis 2005, Düsseldorf 2007
(R. Pöppinghege)

Benno Teschke:
Mythos 1648. Klassen, Geopolitik und die Entstehung des
europäischen Staatensystems, Münster 2007
(L. Schütte)

Marion Wiese:
Leibeigene Bauern und Römisches Recht im 17. Jahrhundert.
Ein Gutachten des David Mevius, Berlin 2006
(L. Schütte)

Matthias Benad/Hans-Walter Schmuhl (Hg.):
Bethel - Eckardtsheim. Von der Gründung der ersten
deutschen Arbeiterkolonie bis zur Auflösung als Teilanstalt
(1882-2001), Stuttgart 2006
(L. Schütte)

Monika Fiegert/Karl-Heinz Ziessow (Hg.):
"... die ganze Schöpfung auszuspähen ...". Evangelische
Gemeinden im Osnabrücker Land aus der Sicht ihrer Seelsorger
am Beginn einer neuen Zeit (1801-1808), Osnabrück 2007
(Ph. Dotschev)

Rolf Kießling/Peter Rauscher/Stefan Rohrbacher/
Barbara Staudinger (Hg.):
Räume und Wege. Jüdische Geschichte im Alten Reich
1300-1800, Berlin 2007
(W. Reininghaus)

Paul Montag/Elisabeth Tillmann/Brigitte Spieker/
Dieter Höltershinken (Hg.):
Die katholische Kirche in Dortmund. Ihre Geschichte und
ihre Pfarrgemeinden, Paderborn 2006
(J. Olschewski)

Karl Ditt/Klaus Tenfelde (Hg.):
Das Ruhrgebiet in Rheinland und Westfalen. Koexistenz und
Konkurrenz des Raumbewusstseins im 19. und 20. Jahrhundert,
Paderborn 2007
(R.Stremmel)

Marc Engels:
Die "Wirtschaftsgemeinschaft des Westlandes". Bruno Kuske
und die wirtschaftswissenschaftliche Westforschung zwischen
Kaiserreich und Bundesrepublik, Aachen 2007
(K. Ditt)

Albin Gladen/Antje Kraus/Piet Lourens/Jan Lucassen/
Peter Schram/Helmut Talazko/Gerda van Asselt (Hg.):
Hollandgang im Spiegel der Reiseberichte evangelischer
Geistlicher. Quellen zur saisonalen Arbeitswanderung in
der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, 2 Bde.,
Münster 2007
(N. Rügge)

Walter D. Kamphoefner:
Westfalen in der Neuen Welt, Eine Sozialgeschichte der
Auswanderung im 19. Jahrhundert. Erweiterte Neuausgabe,
Göttingen 2006
(St. Wiesekopsieker)

Dagmar Kift/Dietmar Osses (Hg.):
Polen - Ruhr. Zuwanderungen zwischen 1871 und heute,
Essen 2007
(H. Rößler)

Michael Kopsidis:
Agrarentwicklung. Historische Agrarrevolutionen und
Entwicklungsökonomie, Stuttgart 2006
(R. Gudermann)

Stefan Remeke:
Gewerkschaften und Sozialgesetzgebung. DGB und
Arbeitnehmerschutz in der Reformphase der sozialliberalen
Koakition, Essen 2005
(M. Frese)

Heinz-Ulrich Eggert:
Schul-Zeit 1938 bis 1949. Zur Vorgeschichte des
Wilhelm-Hittorf-Gymnasiums Münster im NS-Staat und in der
Nachkriegszeit, Münster 2005
(B. Hanke)

Lothar Gall (Hg.):
"... für deutsche Geschichts- und Quellenforschung". 150 Jahre
Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der
Wissenschaften, München 2008
(W. Reininghaus)

Manfred Groten/Andreas Rutz (Hg.):
Rheinische Landesgeschichte an der Universität Bonn.
Traditionen - Entwicklungen - Perspektiven, Göttingen 2007
(W. Reininghaus)

Olaf Hartung:
Museen des Industrialismus. Formen bürgerlicher Geschichtskultur
am Beispiel des Bayerischen Verkehrsmuseum und des Deutschen
Bergbaumuseums, Köln/Weimar/Wien 2007
(W. Reininghaus)

Albert K. Hömberg/Norbert Scheele:
Der Briefwechsel Albert K. Hömberg und Norbert Scheele
1932-1962. Aus der Werkstatt der westfälischen Landes- und
Ortsgeschichte. Ein Beitrag zur Geschichte und
Geschichtsschreibung Südwestfalens, Kreuztal 2007
(C.M. Korsmeier)

Peter Heßelmann (Hg.):
Grimmelshausen und Simplicissimus in Westfalen, Bern u.a. 2006
(L. Schütte)

Ludger Kremer/Veerle Van Caeneghem:
Dialektschwund im Westmünsterland. Zum Verlauf des
niederdeutsch-hochdeutschen Sprachwechsels im 20. Jahrhundert,
Vreden 2007
(C.M. Korsmeier)

Ralf Blank/Stephanie Marra/Gerhard E. Sollbach:
Hagen. Geschichte einer Großstadt und ihrer Region, Essen 2008
(W. Reininghaus)

Bettina Heine-Hippler/Melanie Mertens:
Paderborn und Höxter um 1900. In Aufnahmen der Königlich
Preußischen Messbildanstalt, Paderborn 2007
(W. Reininghaus)

Johannes Henke:
Die Flurnamen im heutigen Stadtgebiet von Löhne - ihre Deutung
unter besonderer Berücksichtigung der mittelalterlichen und
frühneuzeitlichen Flur- und Siedlungsgeschichte, Löhne 2006
(B. Hüllinghorst)

Gerhard Köhn:
Soest in alten Bildern, Bd. 4: 1919-1939, 2 Teilbde.,
Soest 2003/06
(W. Stelbrink)

Matthias Ohm/Thomas Schilp/Barbara Welzel (Hg.):
Ferne Welten - Freie Stadt. Dortmund im Mittelalter,
Bielefeld 2006
(St. Rüther)

Thomas Schilp/Barbara Welzel (Hg.):
Stadtführer Dortmund im Mittelalter, Bielefeld 2006
(St. Rüther)

Norbert Sahrhage:
Vom Handballdorf zur Handballstadt. Die Geschichte der
Handballhochburgen Spenge und Lenzinghausen, Bielefeld 2007
(Ph. Koch)

Michael Schmitt (Bearb.):
Münsterland, Münster 2002
(M. Weidner)

Michael Schmitt (Bearb.):
Minden-Ravensberg. Stadt Bielefeld - Kreis Gütersloh -
Kreis Herford - Kreis Minden-Lübbecke, Münster 2002
(M. Weidner)

Michael Schmitt (Bearb.):
Münster, Münster 2003
(M. Weidner)

Michael Schmitt (Bearb.):
Westfälisches Ruhrgebiet. Stadt Bochum - Stadt Bottrop -
Stadt Dortmund - Stadt Gelsenkirchen - Stadt Herne -
Kreis Recklinghausen, Münster 2005
(M. Weidner)

Michael Schmitt/Patrick Schuchert (Bearb.):
Lippe, Münster 2007
(M. Weidner)

Gerd Steinwascher (Hg.):
Geschichte der Stadt Osnabrück, Belm 2006
(F. Buskotte)

Norbert Wex (Hg.):
Soester Schau-Plätze. Historische Orte neu erinnert.
Festschrift zum 125-jährigen Bestehen des Vereins für Geschichte
und Heimatpflege Soest, Soest 2006
(A. Weichselgärtner)

Joachim Kuropka (Hg.):
Streitfall Galen. Studien und Dokumente, Münster 2007
(C.M. Korsmeier)

Peer Oliver Volkmann:
Heinrich Brüning (1885-1970). Nationalist ohne Heimat. Eine
Teilbiographie, Düsseldorf 2007
(J. Koenig)

Hubert Wolf/Thomas Flammer/Barbara Schüler (Hg.):
Clemens August von Galen. Ein Kirchenfürst im Nationalsozialismus,
Darmstadt 2007
(M. Dröge)

Herrmann Freiherr von Wolff Metternich:
Ein unbehagliches Jahrhundert im Rückblick, Köln 2007
(L. Schütte)

Birgit Kehne (Hg.):
GeschichtsLandschaft Emsland/Bentheim. Tagung zum 25-jährigen
Bestehen des Arbeitskreises Geschichte der Emsländischen Landschaft,
Sögel 2007
(C.M. Korsmeier)