E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2008 - 11


 
Anzahl der verschickten E-Mails: 106 (266 KB)
 
 
From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 3 11:08:20 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 03 Nov 2008 11:08:20 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Julia oder die Ohnmacht der Erotik, Muenster,
05.11.2008
Message-ID: 490EDBA3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 30.10.2008, 15:02


AKTUELL

Julia oder die Ohnmacht der Erotik
Archäologische Kolloquien zu "Neuen Funden und Forschungen"

Unter dem Motto "Neue Funde und Forschungen" werden im
Wintersemester wieder archäologische Forschungskolloquien an der
WWU Münster veranstaltet. An der Organisation beteiligt sind das
Institut für Klassische Philologie, das Institut für Klassische
Archäologie und Frühchristliche Archäologie/Archäologisches
Museum sowie das Seminar für Alte Geschichte/Institut für
Epigraphik. Zu ausgewählten Terminen finden die Kolloquien
mittwochs ab 20.15 Uhr im Hörsaal F6 des Fürstenberghauses,
Domplatz 20-22, statt. Prof. Dr. Ulrich Schmitzer von der
Humboldt-Universität zu Berlin startet am Mittwoch, 5. November
2008 mit dem Vortrag "Julia oder die Ohnmacht der Erotik".

Bis zum 4. Februar 2009 werden Wissenschaftler aus Deutschland,
Österreich und den USA zu archäologischen Themen referieren.
Teil der Reihe ist auch der Winckelmann-Vortrag, den dieses Jahr
Prof. Dr. Stefan Ritter von der Universität München zum Thema
"Das Wirtshaus als Lebensraum. 'Kneipenszenen ' aus Pompeji"
halten wird. Weitere Themen der Vortragsreihe sind etwa das
klassische Theater, die Geburt Christi in der byzantinischen
Kunst oder Überlegungen zu Epidosis-Inschriften, die ein
Wissenschaftler von der amerikanischen Elite-Universität
Princeton anstellen wird.


INFO

Institut für Klassische Archäologie und Frühchristliche
Archäologie
URL: http://www.uni-muenster.de/Archaeologie/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 3 11:22:49 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 03 Nov 2008 11:22:49 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bild und Klang in der Reinoldi-Kirche: Messen fuer
die Toten, Dortmund, 04.11.2008
Message-ID: 490EDF08.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "TU Dortmund Medieninfo"
Datum: 31.10.2008, 11:33


AKTUELL

Bild und Klang in der Reinoldi-Kirche:
Messen für die Toten

Auch in diesem Wintersemester wird die St. Reinoldi wieder zum
Hörsaal für die Vorlesungsreihe "Bild und Klang". Unter dem
Motto "Bilder und Klänge des Todes vom Mittelalter bis in die
Gegenwart" laden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus
verschiedenen Fächern und Institutionen zu Zeitreisen in die
Stadtkirche ein. Die Reihe hat das Ziel, zentrale Themen der
Kulturgeschichte anschaulich und allgemeinverständlich zu
vermitteln. Am kommenden Dienstag dreht sich alles um Messen für
die Toten.

Der Abschied von den Toten, die feierliche Inszenierung des
Übergangs vom Diesseits in das Jenseits, die Erwartung des
Jüngsten Gerichtes und die Hoffnung auf die Auferstehung am
Jüngsten Tag boten immer wieder Anlass für zahlreiche
Kunstwerke. Die ältesten Vertonungen des Requiems, der
Totenmessen, stammen von Guillaume Dufay und Johannes Ockeghem.
Michael Stegemann wird von hier den Bogen bis ins 20.
Jahrhundert spannen - über Wolfgang Amadeus Mozart, Guiseppe
Verdi bis zu Bernd Alois Zimmermann. Die Kunsthistorikerin
Birgitt Borkopp wird Messgewänder und kostbare Textilien zum
Schmuck der Särge vorstellen. Das "Goldene Wunder" in der
Petrikirche entfaltet wichtige Schichten seiner Bedeutung, wie
Barbara Welzel zeigen wird, im Kontext des Totengedenkens und
der Vorsorge für das Jenseits.


INFO

Interessierte sind herzlich eingeladen zu
Bild und Klang: Messen für die Toten
am Dienstag, dem 4. Novemberr
um 19.30 Uhr
in der Stadtkirche St. Reinoldi

Kontakt
Prof. Barbara Welzel
Tel.: 0231-755 2599
E-Mail: barbara.welzel at tu-dortmund.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 3 11:40:02 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 03 Nov 2008 11:40:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Friedensfahne beim Regierungspraesidenten, Muenster
Message-ID: 490EE311.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 03.11.2008, 11:26


AKTUELL

Friedensfahne beim Regierungspräsidenten

Anlässlich des 360. Jahrestages des Westfälischen Friedens von
1648 stellte Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek heute (3.
November) zusammen mit Tono Dressen und Dr. Ute Ewering vom
Stadtheimatbund Münster e.V. und im Beisein von Münsters
Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann im Foyer der
Bezirksregierung Münster eine Rekonstruktion der münsterischen
Friedensfahne von 1648 auf.

Die Friedensfahne gilt als eine Ikone der Stadtgeschichte.

Ihre Existenz war schon fast in Vergessenheit geraten. Erst
umfangreiche Recherchen führten einige Mitglieder des
Stadtheimatbundes auf die Spur der Fahne, die im Magazin des
Landesmuseums untergetaucht war. Eine Textilrestauratorin hat
die Überbleibsel inzwischen begutachtet und hält eine
Restaurierung für möglich. Hierfür jedoch wäre ein erheblicher
finanzieller Aufwand nötig, sodass das stark
restaurierungsbedürftige Relikt im Original derzeit nicht
ausgestellt werden kann.

Dem Stadtheimatbund Münster e.V. mit seinem Kooperationspartner
Westfalen-Initiative, ist es jedoch gelungen, mit Hilfe des
Fotografen Stephan Kube, eine digitale Computerrekonstruktion
erstellen zu lassen.

Vom 3. November bis zum 14. November ist die Fahne, die bereits
zum Jubiläum "360 Jahre Westfälischer Frieden" im Rathaus
ausgestellt war, nun im Foyer der Bezirksregierung am Domplatz
zu sehen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 3 11:53:35 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 03 Nov 2008 11:53:35 +0100
Subject: [WestG] [POS] Lippisches Landesmuseum Detmold,
Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen, Detmold
Message-ID: 490EE63E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Katrin Winter"
Datum: 03.11.2008, 10:56


STELLENAUSSCHREIBUNG

Das Lippische Landesmuseum Detmold, eine Kultur- und
Forschungseinrichtung des Landesverbandes Lippe, sucht für die
Ausstellung

"IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht" (15. Mai
bis 25. Oktober 2009)

Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen für den Besucherservice
(Führungen)

2009 jährt sich zum 2000. Mal die Varusschlacht - auch bekannt
als "Schlacht im Teutoburger Wald". Das einzigartige
Ausstellungsprojekt "IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre
Varusschlacht" widmet sich an den drei Orten Haltern am See,
Kalkriese und Detmold diesem Ereignis mit drei hochkarätigen
Ausstellungen. Die MYTHOS-Ausstellung des Lippischen
Landesmuseums Detmold spannt einen Bogen von der römischen
Geschichtsschreibung bis zur modernen Forschung und zeigt auf,
welche Auswirkungen die Schlacht auf die deutsche und
europäische Geschichte hatte. Was wissen wir von den Römern über
die Germanen und wie lebten sie wirklich? Warum haben sich über
Jahrhunderte Künstler, Dichter, Historiker und Archäologen mit
Arminius (Hermann), den Germanen und der Varusschlacht
beschäftigt? Diese und weitere Fragen werden in den
ausstellungsbegleitenden museumspädagogischen Programmen
altersgerecht und zielgruppenorientiert aufbereitet.

Wir erwarten:

-Master-Studium bzw. abgeschlossenes Studium der Geschichte,
Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie, Vor- und
Frühgeschichte, Germanistik oder verwandter Studiengänge

-praktische Erfahrungen im Bereich Museumspädagogik (auch mit
Kindern und Jugendlichen)

-Bereitschaft, in der Zeit von März bis Mai 2009 an einer
mehrtägigen Schulung teilzunehmen und während der Ausstellung
mindestens 6 Stunden pro Woche (dienstags bis sonntags) im
Besucherservice tätig zu sein

-Flexibilität, Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit,
Kommunikationsgeschick, Freude im Umgang mit unterschiedlichen
Besuchergruppen

Wir bieten:

-Mitarbeit in einem engagierten Team während eines hochkarätigen,
bundesweit wahrgenommenen Ausstellungsprojektes

-Vergütung auf Honorarbasis (Stundenlohn: 30,00 Ç)

Sind Sie Muttersprachler/in? Dann bewerben Sie sich auch für
unsere Fremdsprachen-Führungen.

Werden Sie 2009 Teil des MYTHOS! Bitte richten Sie Ihre
aussagekräftige Bewerbung (per Post oder E-Mail) spätestens bis
zum 15.12.2008 an:

Lippisches Landesmuseum Detmold
z. H. Katrin Winter
Ameide 4
32756 Detmold
E-Mail: winter at lippisches-landesmuseum.de

Weitere Informationen unter: www.imperium-konflikt-mythos.de!





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 3 11:10:55 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 03 Nov 2008 11:10:55 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Oeffentliche Stadtfuehrung "Juedischer Friedhof",
Lippstadt, 08.11.2008
Message-ID: 490EDC3E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 30.10.2008, 17:17


AKTUELL

Öffentliche Stadtführung "Jüdischer Friedhof"
Termin am Samstag, 8. November 2008

Zur Erinnerung an die Pogromnacht, die sich am 9. November zum
70. Mal jährt, bietet Hans-Christoph Fennenkötter eine
öffentliche Themenführung mit dem Titel "Jüdischer Friedhof" an.

Diese Führung wird am Samstag, 8. November 2008 um 14 Uhr
veranstaltet. Es werden Informationen und Erklärungen zur
Begräbniskultur der Juden vorgestellt. Ein weiteres Thema ist
die Gestaltung der Gräber sowie einzelne jüdische Familien, die
in Lippstadt gelebt haben.


INFO

Treffpunkt ist am Hauptfriedhof neben dem Hülshoff. Die Führung
dauert ca. 90 Minuten und kostet 5,00 Euro pro Person.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger bitten wir, sich in der
Stadtinformation im Rathaus oder telefonisch unter 02941 / 58515
anzumelden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 3 11:16:02 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 03 Nov 2008 11:16:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Einfuehrung in die Namenkunde", Vreden, 15.11.2008
Message-ID: 490EDD71.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 31.10.2008, 10:30


AKTUELL

"Einführung in die Namenkunde"

Die Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V. bietet für alle Interessierten am 15.11. eine
Einführung in die Namenkunde an. Woher kommt mein Name? Was war
seine ursprüngliche Bedeutung? - Namen verraten etwas über die
geografische Herkunft, die Berufe oder Eigenschaften unserer
Vorfahren und sind, im Falle der Vornamen, unsere ganz aktuelle
"Visitenkarte."

Warum beschäftigen sich Wissenschaftler mit der Namenkunde, der
Onomastik? Nicht bei allen Namen ist die Herkunft so leicht
ersichtlich wie bei Müller, Schmidt oder Gerber. Vielmehr bleibt
uns oft der Sinn auf den ersten Blick verschlossen. Wir wissen
zwar, dass Berlin oder Leipzig, Borken oder Coesfeld Städtenamen
sind, aber was sie bedeuten, wissen wir eben nicht.

Das Geheimnis solcher Namen ist meist deshalb schwer zu
erschließen, weil sie sehr alt sind. Ein Familienname ist 600,
700 Jahre alt, ein Ortsname kann 1.500 Jahre, ein Flussname
4.000 Jahre alt sein. Das heißt, in ihnen stecken Wörter, die
wir heute gar nicht mehr kennen. Und Namen verändern sich im
Laufe der Zeit, ihre Schreibweise ist erst in den letzten 100
Jahren einigermaßen stabil, wie jeder Familienforscher zu seinem
Leidwesen feststellen kann.

Die Bedeutung zu entschlüsseln, die jeder Name einmal hatte,
aber auch die Verbreitung oder Verwendung bestimmter Namen ist
Gegenstand und Aufgabe der Namenforschung. Dabei spielt
besonders die regionale Verbreitung von Namen eine Rolle,
schließlich stehen einige Namen in Verbindung mit ganz
bestimmten Gebieten: Namen wie Ebbing oder Temminghoff, Schulze
Brockhoff oder Kleine Wesselmann wird zum Beispiel jeder mit
Westfalen in Verbindung bringen.

Das Seminar "Einführung in die Namenkunde" will sich mit solchen
und ähnlichen Fragen beschäftigen. Es findet an zwei Samstagen
von 10 bis 16 Uhr statt; im ersten Teil am 15. November geht es
hauptsächlich um Personennamen, an einem zweiten, noch
festzulegenden Samstag im Dezember oder Januar werden vor allem
geographische Namen (Flur-, Straßen-, Orts-, Ländernamen usw.)
behandelt.

Die Leitung des Seminars hat Prof. Dr. Ludger Kremer
(Universität Antwerpen), Ort: Vreden, Landeskundliches Institut
Westmünsterland (im Hamalandmuseum), Teilnahmegebühr: 15,-- EUR.
Anmeldung erbeten per E-Mail (info at ghl-westmünsterland.de) oder
telefonisch: 02564-39.18.20 (nur donnerstags 14-18 Uhr).


INFO

Veranstaltungsdaten:
Seminar "Einführung in die Namenskunde"
Datum: 15. November 2008
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V.
p/a Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
Tel.: 02564-391820 (nur donnerstags 14-18 Uhr)
E-Mail: info at ghl-westmuensterland.de
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
Tel.: 02362-941431





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Nov 3 14:53:32 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 03 Nov 2008 14:53:32 +0100
Subject: [WestG] [PORT] Kalle der Museumsmaulwurf - Hoer- und Lesebuch
fuer Kinder
Message-ID: 490F106C.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 03.11.2008, 14:25


PORTAL

Kalle der Museumsmaulwurf
Eine neue Website des Internet-Portals "Westfälische Geschichte":
Archäologie für Kinder als Hör- und Lesebuch sowie - in englischer
Sprache - als Animation.
Link:
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=784


Dass Archäologen und Maulwürfe sich gelegentlich in die Quere kommen
können, zeigt die Website "Kalle der Museumsmaulwurf - Ferien und
nichts als Ärger ...", die das Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
in Kooperation mit dem LWL-Museum für Archäologie in Herne, dem
LWL-Römermuseum in Haltern und dem LWL-Medienzentrum für Westfalen
erstellt hat. Sie ist eingebettet in das Hereduc-Projekt der
EU-Kommission.

Eigentlich hatte sich Kalle auf Ferien eingestellt: Nur essen und
faulenzen möchte er. Doch der Tag beginnt ganz anders. Die Vorratskammer
ist leer, der Magen knurrt und kein Frühstück ist in Sicht. Und dann
versperrt auch noch ein Hindernis den Maulwurfsgang und lässt den
einzigen Regenwurm weit und breit entwischen. So geht es auf keinen Fall
weiter!

Kalle beschließt seine Freunde, die Archäologen hinzuzuziehen. Im
Handumdrehen befindet er sich mitten in einer archäologischen Ausgrabung
und damit ist es mit dem gemütlichen Ferientag auch schon vorbei.
Gemeinsam tragen sie die Erde ab, bergen Funde und sicher Spuren.
Allerdings haben die Archäologen oft eine etwas andere Vorstellung vom
Ausgraben als Kalle...

Die Figur des Maulwurfs wurde entwickelt, um Vorschulkindern und
Schulanfängern in den archäologischen Museen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) zu erklären, wie Archäologie funktioniert. Im
Rahmen museumspädagogischer Programme stellt er dort als Handpuppe seit
langem mit großem Erfolg seine Funde den jüngsten Besuchern vor und
gewährt Einblicke in die Arbeit der archäologischen Denkmalpflege.


Buch, Film und Website im Internet-Portal

Schon seit langer Zeit, seit der Freischaltung des Internet-Portals
2004, hat Kalle Lehrerinnen und Lehrern aber auch allen anderen
Interessierten erklärt, wie sein Lese- und Hörbuch im Unterricht
eingesetzt werden kann. Nun, vier Jahre später, sind Kalles Abenteuer
endlich auch im Internet-Portal "Westfälische Geschichte" zu sehen, zu
hören und zu lesen. Und dies z. T. nicht nur in deutscher Sprache:
Für das EU-Projekt hereduc wurde zusätzlich eine englische
Filmfassung produziert, die im Internet-Portal exklusiv zu sehen und zu
hören ist.


Kalle der Museumsmaulwurf
Eine Geschichte von Cordula Edelbroich und Henriette Hilgers mit vielen
Zeichnungen von Gisela Waltke
Redaktion Buch (1995): Renate Wiechers
Website (2008): Marcus Weidner

Übersicht - Kalle im Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
Link:
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=784


- Kalle - das Hör- und Bilderbuch (deutsch)
- Kalle im Unterricht. Renate Wiechers: Kalle, der Museumsmaulwurf".
Ein Lese- und Hörbuch im Unterrichtseinsatz
- Englische Filmfassung von Kalles Abenteuern: Kalle the Museum Mole
(ab Flash-Player 8)

Das gedruckte Bilderbuch, 1995 im Verlag Lensing-Wolff in Münster
erschienen, ist leider vergriffen. Kalles Abenteuer sind in deutscher
Sprache aber als Film auf DVD (ca. 15 min) und als Hörbuch (ca. 55 min)
für 14,90 Euro beim LWL-Medienzentrum, das diese Fassung produziert hat,
sowie im LWL-Römermuseum Haltern oder im LWL-Museum für Archäologie in
Herne erhältlich.







From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 3 11:19:25 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 03 Nov 2008 11:19:25 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Modell_erinnert_an_zerst=C3=B6rte_Lip?=
=?utf-8?q?pstaedter_Synagoge?=
Message-ID: 490EDE3D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 31.10.2008, 12:38


AKTUELL

Modell erinnert an zerstörte Lippstädter Synagoge

Zum Gedenken an die in der sogenannten Reichspogromnacht 1938
zerstörten Lippstädter Synagoge wird ein Edelstahlmodell des
jüdischen Gebetshauses an der Stiftstraße aufgestellt. Zur
Einweihung des Modells sind alle Bürgerinnen und Bürger am
Dienstag, 04. November, um 11.00 Uhr, am Standort Stiftstraße
herzlich eingeladen.

Anhand des Modells kann sich der interessierte Besucher
eindrucksvoll informieren, welche exponierte städtebauliche Lage
und gut gestaltete Architektur die 1852 errichtete Synagoge
auszeichnete.

Im Rahmen des historischen Altstadtrundganges erinnert seit
einigen Monaten auch eine Stele mit verschiedenen Fotos an die
mittlerweile als Baudenkmal eingetragene Synagoge, deren Reste
sich auch heute noch in dem Baukomplex an der Stiftstraße
verbergen. Mit dem Modell ist nun ein weiteres interessantes
Objekt im Altstadtrundgang zu finden.

Hintergrund:
In der Nacht vom 09. zum 10. November 1938, der sogenannten
Reichspogromnacht, wurde auch die Lippstädter Synagoge ein Opfer
der Nazibarbarei. Die Synagoge wurde in Brand gesetzt und
brannte völlig aus. Nur noch die Trauf- und Giebelwände blieben
stehen. Im Jahre 1957, die Synagogenruine war zwischenzeitlich
an einen Lippstädter Kaufmann veräußert worden, stellte dieser
einen Bauantrag zum Abriss der Treppengiebel und Eindeckung des
Baukörpers mit einem flach geneigtem Dach, um das Objekt als
Lager zu nutzen.

Durch weitere Anbauten und Garagenvorbauten verschwand die
Synagoge weitgehend aus dem Blick der Lippstädter Bürger. Erst
durch eine Erinnerungstafel, die 1985 montiert wurde, mit der
Aufschrift: "Hier befand sich die am 09. November 1938 zerstörte
Synagoge der jüdischen Gemeinde Lippstadt - Shalom!" wurde der
jüdischen Opfer der Hitler-Diktatur und der ehemaligen Synagoge
an diesem Standort gedacht.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 4 11:06:54 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 04 Nov 2008 11:06:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfaelische Kirchengeschichte: Institut an
der Evangelisch-Theologischen Fakultaet feiert Jubilaeum
Message-ID: 49102CCE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 03.11.2008, 17:03


AKTUELL

Westfälische Kirchengeschichte
Institut an der Evangelisch-Theologischen Fakultät feiert
Jubiläum

Das Institut für Westfälische Kirchengeschichte an der
Evangelisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen
Wilhelms-Universität (WWU) wird 50 Jahre alt. Gefeiert wird das
Jubiläum mit Festveranstaltungen am 7. und 8. November in
Münster.

Getragen wird die 1958 gegründete wissenschaftliche Einrichtung
vom "Verein für Westfälische Kirchengeschichte" und der WWU
Münster. Das heute von Prof. Dr. Christian Peters geleitete
Institut vertritt die Kirchengeschichte Westfalens und Lippes in
Forschung und Lehre. Es verfügt über eine große
Präsenzbibliothek mit rund 14.000 Bänden. Bei seinen Projekten,
etwa zum "Pietismus in Westfalen", arbeitet das Institut mit
vielen Einrichtungen und Forschern im In- und Ausland zusammen.

Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung wirft am 7. November der
frühere Landeskirchenrat und mehrfache Ehrendoktor Ernst
Brinkmann (Dortmund) als Zeitzeuge einen Blick zurück auf die
Eröffnung des Instituts für Westfälische Kirchengeschichte vor
fünfzig Jahren. Dr. Dietrich Blaufuß (Erlangen) und Pfarrer
Ulrich Rottschläfer (Hiddenhausen) gehen auf die Geschichte
seiner Entstehung und auf fünf Jahrzehnte erfolgreiche Arbeit
ein. Vorgestellt werden verschiedene Forschungsprojekte aus der
Arbeit des Instituts. Am 8. November steht nach einem
Gottesdienst in der St. Johannes-Kapelle an der münsterschen
Bergstraße und einem historischen Rundgang zu wichtigen
Stationen der münsterschen Stadtgeschichte eine Sitzung des
Vorstands des Arbeitskreises Deutsche Landeskirchengeschichte
auf dem Programm der Jubiläumsveranstaltungen.


INFO

Institut für Westfälische Kirchengeschichte
URL: http://egora.uni-muenster.de/iwkg/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 4 11:09:50 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 04 Nov 2008 11:09:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Geschichte des Rittergutes Groepperhof
bei Wellentrup, Wellentrupp, 08.11.2008
Message-ID: 49102D7E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Heinrich Stiewe"
Datum: 03.11.2008, 21:36


AKTUELL

Die Geschichte des Rittergutes Gröpperhof bei Wellentrup
Vortrag von Roland Linde
am Samstag, 8. November 2008, 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus
Wellentrup

Heimatverein Blomberg und Dorfgemeinschaft Wellentrup e.V. laden
zu einer gemeinsamen Vortragsveranstaltung am Samstag, 8.
November 2008 um 19.30 Uhr ins Dorfgemeinschaftshaus Wellentrup
ein:

Rittergüter prägten über Jahrhunderte die Dörfer im Raum
Blomberg; eines davon ist der Gröpperhof zwischen Wellentrup und
Brüntrup. Am Beispiel dieses Gutes erläutert der Historiker
Roland Linde aus Münster, was ein Rittergut eigentlich ausmachte,
wie es entstanden ist und wie es sich nach dem Ende der alten
Privilegien zum modernen landwirtschaftlichen Betrieb
entwickelte.

Eintritt frei.


INFO

Heimatverein Blomberg
Ortsverein im Lippischen Heimatbund
Dr. Heinrich Stiewe (Vorsitzender)
Wellentrup, Istruper Str. 31
32825 Blomberg
Tel. (05235) 6545
E-Mail: heinrich.stiewe at web.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 3 11:25:41 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 03 Nov 2008 11:25:41 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Archiv(ver)fuehrer fuer den Ennepe-Ruhr-Kreis
Message-ID: 490EDFB4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Universitätsstadt Witten"
Datum: 31.10.2008, 11:44


LITERATUR

Vorgestellt: Archiv(ver)führer für den Ennepe-Ruhr-Kreis
Stadtarchiv Witten ist auch mit dabei

Erstmals in der Geschichte des Ennepe-Ruhr-Kreises haben die
Stadtarchive der neun Kreisstädte einen Archivführer für den
Ennepe-Ruhr-Kreis erarbeitet. Dieser "Archiv(ver)führer" liegt
nun in einer Auflage von 10.000 Exemplaren vor und wurde am 30.
Oktober in Sprockhövel der Öffentlichkeit präsentiert.

Auf 64 farbig gestalteten und abbildungsreichen Seiten stellen
die EN-Kommunalarchive Breckerfeld, Ennepetal, Gevelsberg,
Hattingen, Herdecke, Schwelm, Sprockhövel, Wetter und Witten
ihre Bestände vor. Darüber hinaus werden auch weitere Archive -
Kirchen-, Vereins- und sonstige Archive - mit ihren
Sammlungsschwerpunkten und Adressen genannt. Die Leser erhalten
so einen umfassenden Überblick über das vielfältige archivische
Kulturerbe im Ennepe-Ruhr-Kreis.

Für alle, die sich mit der Geschichte des Ennepe-Ruhr-Kreises
und seiner Kommunen beschäftigen, soll der Archivführer ein
unentbehrlicher Helfer sein. Besonders Jugendliche sollen durch
die Machart der Broschüre mit Comiczeichnungen, flotten Sprüchen
und zum Teil witzigen Fragen zur Stadtgeschichte für das
Forschen in den Archiven vor Ort gewonnen werden

Unterstützt wurde die Erstellung des Archivführers auch durch
das Archivamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Bei der
Präsentation waren neben dem Sprockhöveler Bürgermeister Dr.
Klaus Walterscheid auch Landrat Dr. Arnim Brux und der Leiter
des LWL-Archivamtes, Dr. Marcus Stumpf anwesend.

Die einzelnen Stadtarchive präsentierten bei der Vorstellung des
"Archiv(ver)führers" zusätzlich jeweils ein besonders
interessantes oder kurioses Stück aus ihren Beständen. Der
Archivführer ist für zwei Euro in den Stadtarchiven und
Bürgerbüros erhältlich. Wer schon im Internet einen Blick hinein
werfen möchte, findet den Archivführer hier.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 3 11:27:38 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 03 Nov 2008 11:27:38 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Sex in der Antike: Thema des Monats November
im Archaeologischen Museum
Message-ID: 490EE02A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 31.10.2008, 12:29


AKTUELL

Sex in der Antike
Thema des Monats November im Archäologischen Museum

Erotische Darstellungen galten in der Antike nicht als anstößig.
Nacktheit ist in der bildenden Kunst von Anfang geradezu
selbstverständlich. Einen anschaulichen Überblick über "Sex in
der Antike" bietet das Archäologische Museum der Westfälischen
Wilhelms-Universität mit einer Sonderausstellung im Monat
November.

Von den Frühkulturen des Vorderen Orients bis in die römische
Zeit setzten sich die Menschen mit Sexualität in bildlicher Form
auseinander. In der Ausstellung im Archäologischen Museum der
WWU im Fürstenberghaus am münsterschen Domplatz 20-22 sind
intime Bilder aus griechischen und römischen Schlafzimmern
ebenso vertreten wie solche des ehebrechenden Göttervaters Zeus,
der als Schwan, Adler oder Stier in amourösen Abenteuern zu
sehen ist. Um das antike Empfinden mit dem heutigen Verständnis
von Sex zu kontrastieren, werden auch die Siegerfotos des
Fotowettbewerbs der "uniartmünster2008" zum Thema Sex
präsentiert.

Anlässlich der zusammen mit dem Senatsausschuss für Kunst und
Kultur der WWU konzipierten Sonderausstellung "Sex in der
Antike" bietet das Archäologische Museum an vier Sonntagen im
Monat November Führungen an. Diese Führungen finden am 9., 16.,
23. und 30. November 2008 jeweils von 14.15 Uhr bis 14.45 Uhr
und von 15.00 Uhr bis 15.30 Uhr statt. Am 2. November gibt es
keine Führung, da die Sonderausstellung erst vom 4. bis 6.
November aufgebaut werden kann. Das Museum muss in dieser Zeit
geschlossen bleiben. Außerdem weist das Museum darauf hin, dass
der Zutritt für Jugendliche unter 16 Jahren zur
Sonderausstellung "Sex in der Antike" nur in Begleitung von
Erwachsenen möglich ist.


INFO

Archäologisches Museum der WWU Münster
URL: http://www.uni-muenster.de/Rektorat/museum/d2museam.htm





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 3 11:36:17 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 03 Nov 2008 11:36:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Einladungen des Kuratoriums Erinnern Forschen
Gedenken, Herford
Message-ID: 490EE230.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Laue"
Datum: 31.10.2008, 11:56 >>>


AKTUELL

Einladungen des Kuratoriums Erinnern Forschen Gedenken


1. November 2008
Wiedereröffnung der Ausstellung "Anne Frank war nicht allein -
Jüdische Kindheit und Jugend im Kreis Herford 1933 bis 1945" in
der Gedenkstätte Zellentrakt im Herforder Rathaus.
Öffnungszeiten jeweils Samstag 14.00 bis 16.00 Uhr, sowie nach
telefonischer Vereinbarung unter 95221 189257.

9. November 2008 - 11.00 Uhr
Stadtrundgang "Orte jüdischen Lebens" in Bünde. Treffpunkt:
Bünde, Rathausplatz. Dauer ca. 2 Stunden. Kooperation mit der
VHS im Kreis Herford und der Geschichtswerkstatt Bünde. Entgelt:
5,- EUR, Leitung: Jörg Militzer

9. November 2008 - 18.00 Uhr
Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag des Pogroms vom 9.
November 1938. Treffpunkt: Herford, jüdisches Gemeindehaus,
Komturtsraße 21. Anschließender Mahngang durch Herford, mit
Besuch einzelner "Orte jüdischen Lebens".

16. November 2008 - 12.00 Uhr
Stadtrundgang "Orte jüdischen Lebens" in Herford. Treffpunkt:
Herford, Neuer Markt. Dauer ca. 3 Stunden. Die männlichen
Teilnehmer werden gebeten für den integrierten Besuch der
Synagoge eine Kopfbedeckung mitzubringen. Kooperation mit der
VHS im Kreis Herford. Entgelt: 5,- EUR, Leitung: Christoph Laue

16. November 2008 - 17.00 Uhr
Sim Shalom - Melodien des Friedens. Konzertveranstaltung mit
Mimi Sheffer. Kooperation mit dem Zentralrat der Juden in
Deutschland und der jüdischen Gemeinde Herford-Detmold.
Konzertsaal der Musikschule Herford, Goebenstraße 1. Entgelt: 5,
- EUR Vorankündigung:

5. Februar bis 2. März 2009
Ausstellung "Antisemitismus? Antizionismus? Israelkritik?" in
der kleinen Markthalle Herford.


INFO

Kuratorium für eine Dokumentations- und Begegnungsstätte in
Herford zum Erinnern, Forschen und Gedenken
Vorsitzender: Jörg Militzer

Gedenkstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford
Tel.: 05221-189257
E-Mail: info at kuratorium-herford.de
E-Mail: info at zellentrakt.de
URL: www.kuratorium-herford.de/
URL: www.zellentrakt.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 3 11:30:59 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 03 Nov 2008 11:30:59 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL erhoeht Praesens im Erbdrostenhof: Barockdenkmal
ist neue Heimat des LWL-Museumsamtes fuer Westfalen
Message-ID: 490EE0F2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 31.10.2008, 12:51


AKTUELL

LWL erhöht Präsens im Erbdrostenhof
Barockdenkmal ist neue Heimat des LWL-Museumsamtes für Westfalen

Zwei Jahre nach dem Auszug der LWL-Denkmalpfleger sitzt wieder
ein Kulturdienst des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
im Erbdrostenhof in Münster: 14 Mitarbeiter des LWL-Museumsamtes
für Westfalen haben die Räume im rechten Flügel des barocken
Meisterwerkes von Architekt Johann Conrad Schlaun bezogen.

Als kommunaler Dienstleister für die Museen, Gedenkstätten und
Heimatstuben in Westfalen-Lippe fördert das LWL-Museumsamt die
Entwicklung der musealen Einrichtungen. "Der LWL erbringt
flächendeckend wesentliche Leistungen für die Kultur in der
Region", sagte LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch bei seinem
Besuch mit LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale am
Freitag (31.10.). Der Einzug der Kulturdienststelle in das
Barockdenkmal zeige, welche Bedeutung der Kommunalverband seinen
kulturellen Aufgaben beimisst.

Das LWL-Museumsamt betreut 500 Museen und Sammlungen in
Westfalen-Lippe. Partner sind neben den Museen und ihren Trägern
die Gemeinden, Städte, Kreise und Heimatvereine im
Verbandsgebiet. Außer dem LWL-Kulturdienst sitzen auch die
Literatur- und die Historische Kommission für Westfalen im
Erbdrostenhof. Der Landschaftsverband stellte das zerstörte
Gebäude nach dem Zweiten Weltkrieg anhand alter Pläne
originalgetreu wieder her.

Der Erbdrostenhof beherbergte jahrzehntelang das LWL-Amt für
Denkmalpflege in Westfalen. Aufgrund der stetig steigenden
Mitarbeiterzahl wurde die Denkmalpflege bis 2006 vollständig
ausgelagert. Einen Großteil der Kulturdienststellen führte der
LWL in seinem Landeshaus und den umliegenden Gebäuden zusammen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 3 11:45:54 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 03 Nov 2008 11:45:54 +0100
Subject: [WestG] [KONF] 14. Internationaler Kongress
fuer Industriedenkmalpflege, Freiberg, 30.08.-05.09.2009
Message-ID: 490EE472.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Norbert Tempel"
Datum: 30.10.2008, 17:13


KONGRESS

Das Second Announcement und der Call for Papers für den im
kommenden Jahr unter dem Thema "Industrial Heritage, Ecology and
Economy" stattfindenden 14. Internationalen Kongress für
Industriedenkmalpflege der Organisation TICCIH (The
International Committee for the Conservation of Industrial
Heritage) ist jetzt erschienen und kann unter www.ticcih2009.de
oder info at ticcih2009.de angefordert werden.

Ziel des Kongresses, der nach 1975 (Bochum) zum zweiten Mal in
Deutschland und erstmals in den neuen Bundesländern stattfindet,
ist es, in- und ausländische Kolleginnen und Kollegen aus dem
weiten Feld der Beschäftigung mit technischen und industriellen
Denkmalen unter dem Thema "Ökologie und Ökonomie" zu einem
Gedankenaustausch und zur kritischen Diskussion zusammen zu
führen.

Das Organisationskomitee des Kongresses würde es sehr begrüßen,
wenn sich möglichst viele an der Thematik interessierte
Kolleginnen und Kollegen - auch mit ihren Doktoranden und
Studierenden - aus den der Industriedenkmalpflege nahe stehenden
Bereichen der Architektur, Denkmalpflege, Stadt- und
Landschaftsplanung oder der Wirtschaftsgeographie bzw.
Technikgeschichte an dieser Tagung beteiligen würden. Darüber
hinaus sind auch alle Kolleginnen und Kollegen aus den
ökonomischen und ökologischen Fachbereichen angesprochen. Wir
laden Sie dazu jedenfalls sehr herzlich ein und würden uns
freuen, wenn Sie diese Einladung an möglicherweise interessierte
Kolleginnen und Kollegen Ihrer Fachdisziplin weiterleiten
könnten. Weitere Informationen zum Kongress finden Sie unter
www.ticcih2009.de oder können Sie abfragen unter
info at ticcih2009.de


INFO

Prof. Dr. Helmuth Albrecht
Vorsitzender des Organisationskomitees

Dipl.-Ing. Norbert Tempel
Geschäftsführer TICCIH Deutschland


TICCIH 2009 Organisationsbüro:
TU Bergakademie Freiberg
IWTG
Fuchsmühlenweg 9
09596 Freiberg
Tel.: 03731-392825
Fax: 03731-392832





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 4 11:13:55 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 04 Nov 2008 11:13:55 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Hellenistische Muenzen aus dem Osten, Bochum,
bis 25.01.2009
Message-ID: 49102E73.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 03.11.2008, 16:08


AUSSTELLUNG

Was Münzen über religiöse Dynamik verraten
Ausstellung: Hellenistische Münzen aus dem Osten
Antikes Zeugnis von Globalisierung weit vor unserer Zeit


Seltene, überraschende und sensationelle Stücke zeigen die
Kunstsammlungen der RUB in einer Ausstellung antiker Münzen: Sie
zeugen vom frühen religiösen und kulturellen Austausch zwischen
Orient und Okzident und davon, dass es die "Globalisierung"
schon weit vor unserer Zeit gab. Die Münzen und Siegel stammen
zum größten Teil aus den Beständen einer Bochumer
Privatsammlung. Die Sonderausstellung "Hellenistische Münzen aus
dem Osten: Spiegel religiöser Dynamiken im kulturellen Austausch
zwischen Ost und West" ist im Münzkeller der Kunstsammlungen
noch bis zum 25. Januar 2009 zu sehen (Öffnungszeiten: Dienstag
bis Freitag 11 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen 11
bis 18 Uhr; vom 24.12. bis 4.1. geschlossen). Der Eintritt ist
frei.

Abbildungen im Internet

Zwei Abbildungen zu dieser Presseinformation finden Sie im
Internet unter
http://www.pm.ruhr-uni-bochum.de/pm2008/msg00356.htm

Eine der frühesten Buddha-Darstellungen überhaupt

Anlass für die Ausstellung war internationale Eröffnungstagung
des geisteswissenschaftlichen Kollegs "Dynamiken der
Religionsgeschichte zwischen Asien und Europa" vor zwei Wochen
an der RUB. Gezeigt werden außerordentlich spannende Exponate:
So ist auf einer Goldmünze eine der frühesten
Buddha-Darstellungen überhaupt zu sehen. Obwohl Buddha mit einer
griechischen Inschrift bezeichnet ist und das Gold
wahrscheinlich aus dem Handel mit Rom stammt, wurde die Münze
irgendwo im indisch-pakistanisch-afghanischen Raum geprägt. Auch
ein "Porträt" von König Caspar, einem der Heiligen-Drei-Könige,
ist zu sehen, genauer: vom indischen König Gondophares, der
durch Legendenbildungen zu Caspar geworden ist.

Von Randregionen zu Zentren

Auf den Münzen tritt die hellenistische Götterwelt in einen
lebhaften Dialog mit persisch-parthischen Gottheiten, dem
Zoroastrismus, dem Hinduismus und dem Buddhismus. Dadurch machen
sie die Grundlinien der großen religiös-kulturellen
Transferbewegungen zwischen Europa und Asien zwischen dem
vierten Jahrhundert v. Chr. und dem dritten Jahrhundert n. Chr.
sichtbar. "Regionen, die wir üblicherweise als Randgebiete
zwischen den Welten der Griechen, Römer, Inder und Chinesen
bezeichnen, werden auf den Münzen plötzlich zum Zentrum der
antiken Welt und zum Sammelbecken vieler Religionen", sagt Prof.
Dr. Peter Wick (Evangelische Theologie), der die Ausstellung
zusammen mit Klaus Grigo (Bochum), Prof. Dr. Linda-Marie Günther
(RUB), Prof. Dr. Peter Mittag (Köln) und Dr. Cornelia
Weber-Lehmann (RUB) konzipiert hat.

Phallus neben Askese: Fragen tauchen auf

Vor allem die religiösen Kombinationen auf den Münzen
überraschen: So steht auf einer Münze der indische Gott Shiva
mit aufgerichtetem Phallus. Gleich daneben ist das buddhistische
Drei-Juwelen-Symbol abgebildet. "Diese Verbindung von
Fruchtbarkeit und männlicher Sexualität mit dem Symbol für
Askese können wir noch nicht hinreichend erklären", so Prof.
Wick. Bisher unveröffentlichte Siegel aus dem Persien
frühchristlicher Zeit zeigen zudem einen Mann, der einen
störrischen Esel zieht, auf dem eine schwangere Frau sitzt.
Dabei könnte es sich um die älteste erhaltene Darstellung von
Maria und Joseph auf dem Weg nach Bethlehem handeln.

Globalisierte Welt von Rom bis China

Die Besucher können noch viele weitere Entdeckungen in der
Ausstellung machen. Sie zeigt, wie zwischen dem dritten
Jahrhundert v. Chr. und dem dritten Jahrhundert n. Chr.
innerhalb der Staatsgrenzen des heutigen Indiens, Pakistans,
Afghanistans, Turkmenistans, Irans, Iraks, Syriens, der Türkei
und Griechenlands die Oberschichten bereits durch eine
globalisierte Welt verbunden waren, die bis nach Rom und China
ausstrahlte. Die Münzen stammen aus einem Raum, der sich von
Griechenland bis weit nach Indien hinein, von Ägypten bis zum
Hindukusch, bis zur Seidenstrasse und bis an die Grenzen Chinas
erstreckt. Die Machthaber, die in diesen ganz unterschiedlichen
Regionen die Münzen prägen ließen, bezeichneten sich einheitlich
in griechischer Schrift und Sprache als Basileus, als
König.


INFO

Prof. Dr. Peter Wick
Evangelisch-Theologische Fakultät der RUB
Tel.: 0234/32-23103
E-Mail: peter.wick at rub.de

Dr. Cornelia Weber-Lehmann
Kunstsammlungen der RUB
Tel.: 0234/32-24738
E-Mail: cornelia.weber-lehmann at ruhr-uni-bochum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 4 11:40:37 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 04 Nov 2008 11:40:37 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Der Bildhauer Wilhelm Haverkamp - vom Muensterland
nach Berlin", Luedinghausen und Senden, 22.03.2009 bis Ende Mai 2009
Message-ID: 491034B4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ursula König-Heuer"
Datum: 04.11.2008, 10:18


AUSSTELLUNG

"Der Bildhauer Wilhelm Haverkamp - vom Münsterland nach Berlin":
Ausstellung in Lüdinghausen und Senden ab dem 22.3.2009.

Ehre und Last der kaiserlichen Gunst - "Wäre ich nicht der
Kaiser, so möchte ich Bildhauer sein" soll Wilhelm II. gesagt
haben. Glaubwürdig oder nicht: Wer in den Nachlass des 1864 in
Senden geborenen Berliner Bildhauers und Kunstprofessors schaut,
könnte an die Existenz des kaiserlichen Ausspruchs glauben.
Demnach waren Besuche seiner Exzellenz in Haverkamps
Künstleratelier in Friedenau bei Berlin, in dem etliche
Kunstwerke für Wilhelm II. entstanden, keine Seltenheit.

Wie aber war der oberste Repräsentant des Deutschen Reiches in
der Kunst- und Kulturmetropole Berlin, die um die
Jahrhundertwende Anziehungspunkt für viele namhafte Künstler war,
auf den noch nicht etablierten Münsterländer aufmerksam
geworden? Als Mitarbeiter in einem der berühmtesten Berliner
Bildhauerateliers unter Leitung seines ehemaligen Professors
Fritz Schaper, der Haverkamp eigenverantwortlich an
hochkarätigen Aufträgen beteiligte, boten sich ihm
richtungweisende Karrierechancen. Nicht nur die hohe Qualität
seiner künstlerischen Arbeiten sondern auch die Referenzen
Schapers ebneten Haverkamp den Weg zu einem anerkannten
wohlhabenden Künstler.

Der direkte Kontakt mit dem Kaiser entstand im Zusammenhang mit
Haverkamps Auftrag für das Denkmal des "Großen Kurfürsten" in
Minden 1899. Als Hohenzollernoberhaupt hatte Wilhelm II. sich
die Genehmigung jeglicher Darstellungen von Familienmitgliedern
vorbehalten, so natürlich auch für die Figur des Kurfürsten. Der
Monarch besuchte Haverkamp während der Arbeiten in seiner
Werkstatt und zeigte sich trotz kleiner Änderungswünsche so
beeindruckt, dass er einen Zweitguss für die Kieler Woche in
Auftrag gab.

Der Durchbruch war geschafft: Haverkamp erhielt in den nächsten
Jahren ertragreiche Aufträge vom Kaiser, wie z.B. die
Ausgestaltung der kaiserlichen Dampfer, das Krupp-Denkmal in
Kiel u.a.. Für das "Kaiser-Friedrich-Museum", dem heutigen
Bodemuseum auf der Berliner Museumsinsel gestaltete er die
Medaillen zur Einweihung. Die Beauftragung Haverkamps mit der
Leitung der ersten Bildhauerklasse an der Unterrichtsanstalt des
Königlichen Kunstgewerbemuseums im Jahr 1901 und die Ernennung
zum Professor 1903 waren weitere Schritte zu einem gesicherten
Einkommen für sich und seine mehrköpfige Familie.

Zu Beginn seines Künsterdaseins war die wirtschaftliche Zukunft
für den aus einfachen Verhältnissen stammenden Haverkamp
offensichtlich des öfteren Anlass zur Sorge gewesen. Folgende
Zeilen aus einem Gratulationsbrief eines Freundes aus Münster
geben Aufschluss: "Wer hätte das gedacht, dass sich alles so zu
deinem Besten gewendet, wo du immer in banger Sorge oft um deine
Zukunft warst". Ebenfalls im Auftrag des Kaisers arbeitete
Haverkamp 1903 mit der Créme de la Créme der Berliner
Bildhauerrige zusammen und zwar beim künstlerischen Schmuck des
Platzes "Großer Stern" im Tiergarten. Karl Begas, Max Baumbach,
Fritz Schaper und Wilhelm Haverkamp waren auserkoren, eine
Jagdgruppe mit vier Jagdszenen zu gestalten. Wilhem II. hatte,
wie immer, konkrete Vorstellungen von dem Kunstwerk und
überwachte strengen Auges die Durchführung.

Die ersten Entwürfe stießen beim Monarchen nicht auf die volle
Zustimmung, so dass die Künstler entsprechende Änderungen
vornehmen mussten. Zweifellos war es im wilhelminischen
Deutschland ein Privileg, für Seine Majestät zu arbeiten,
andererseits stellte das Diktat des Kaisers eine drastische
Beschneidung der künstlerischen Freiheit dar. Moderne, vom
offiziellen "ästhetischen" Staatsstil abweichende,
Kunstströmungen waren verpönt und verachtet. Nach Ansicht des
Kaisers war Kunst, die sich über die "Gesetze der Schönheit und
Harmonie" hinwegsetzt und unter "Missbrauch" des Begriffes der
"Freiheit" der "Grenzenlosigkeit, Schrankenlosigkeit und
Selbstüberhebung" entsteht, bloßes Handwerk. Auch Haverkamp
ärgerte sich zunehmend über die Reglementierungen dieser
Auftragskunst und schuf quasi als Befreiungsakt 1906 in
Eigenregie eine bronzene Ringergruppe, für die er mit der
"Großen Goldenen Medaille" augezeichnet wurde.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellung "Der Bildhauer Wilhelm Haverkamp -
vom Münsterland nach Berlin"
Datum: 22.3.2009 bis Ende Mai
Burg Vischering (Kulturabteilung Kreis Coesfeld)
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591/7990 11

Kontakt:
Ursula König-Heuer
Kreisarchiv Coesfeld (Kulturabteilung Kreis Coesfeld)
Friedrich-Ebert-Straße 7
48653 Coesfeld
Tel.: 02541/18 4140
E-Mail: ursula.koenig-heuer at kreis-coesfeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 6 10:25:26 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Nov 2008 10:25:26 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Hohmann,
Klaus (Hg.): Die Paderborner Friedhoefe von 1800 bis zur Gegenwart
Message-ID: 4912C615.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Barbara Stenger"
Datum: 04.11.2008, 22:43


LITERATUR

Friedhofsgeschichte

Zum 25-jährigen Bestehen des "Vereins für Geschichte an der
Universität Paderborn" VfG präsentiert dieser in seiner
Schriftenreihe "Paderborner Historische Forschungen" PHF seine
jüngste Veröffentlichung zur Lokalgeschichte, einen Sammelband
zur Friedhofsgeschichte: "Die Paderborner Friedhöfe von 1800 bis
zur Gegenwart".

Das Buch schließt eine Lücke in der örtlichen
Geschichtsschreibung und fördert bzw. weckt zugleich das
Bewusstsein von Friedhöfen als Kulturgut. Eine umfangreiche
Bilddokumentation illustriert den Band. Exemplarisch sind
Geschichte und Wandel der Erscheinungsformen der Friedhöfe und
der Sepulkralkultur einer typischen Mittelstadt dargestellt,
spezifisch darüber hinaus das Nebeneinander kommunaler und
kirchlicher Friedhöfe.

Klaus Hohmann, Herausgeber und Autor, legt auf 672 Seiten die
erste Paderborner Friedhofsgeschichte von den Kirchhöfen um 1800
über den preußischen Normalfriedhof bis zu den Reformfriedhöfen
des 20. Jahrhunderts vor. Für jeden Friedhof werden dargestellt:
Gründungsgeschichte, Entwicklung, Grundstruktur, insbesondere
unter dem Einfluss der Friedhofsreformbewegung seit 1915,
Sonderbereiche, Leichenwesen und Leichenhalle,
Professionalisierung der Verwaltung, Satzungen, Bildhauereien.
Ein Beitrag widmet sich der Typologie der Grabmale. Zwei
Beiträge gelten eigenständigen Sonderanlagen: Friedhöfen des
Domkapitels und der Schwestern der Christlichen Liebe,
Ausländerfriedhof in Sennelager, jüdischen Friedhöfen seit ihrem
ersten Nachweis, eingeschlossen die ausführliche Darstellung des
jüdischen Trauerkults. Über 400 Abbildungen führen die
Geschichte des Paderborner Friedhofswesens vor Augen.

Die Texte erfassen außer der Geschichte der einzelnen Friedhöfe
und der Friedhofssatzungen den Wandel der Erscheinungsbilder,
die Friedhofsarchitekturen und andere Ausstattungen sowie die
Typologie der Grabmäler in den verschiedenen Epochen. Die
stilistische Entwicklung und die Symbolsprache der Grabsteine
vom Klassizismus über den Historismus bis zu gegenwärtigen
industriell gefertigten oder künstlerisch gestalteten Denkmälern
mit zum Teil rein privater Symbolik sind in einem umfangreichen
typologischen Beitrag im Überblick vorgeführt.


INFO

Die Autoren: Benteler, Alex; Hohmann, Klaus; Huckemann, Rudolf;
Müller, Rolf-Dietrich; Naarmann, Margit, Dr. phil; Rothenburg,
Johannes Hubert; Schmude, Henner; Wißbrock, Günter.

Das Buch: Klaus Hohmann, Hg., Die Paderborner Friedhöfe von 1800
bis zur Gegenwart (PHF 15) 2008, 672 S., geb., 400 Abb., geb.,
EUR 44,00,

Verein für Geschichte an der Universität Paderborn VfG -
www.vfg-paderborn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 6 10:33:46 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Nov 2008 10:33:46 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Juedisches Schicksal in Paderborn 1933-1945, Paderborn,
02.11.2008-22.02.2009
Message-ID: 4912C80A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Barbara Stenger"
Datum: 04.11.2008, 21:57


AUSSTELLUNG

"Ausgegrenzt - Ausgelöscht".
Jüdisches Schicksal in Paderborn 1933-1945

Das Paderborner Museum für Stadtgeschichte und der Verein für
Geschichte an der Universität Paderborn VfG richten zum Gedenken
an die Pogromnacht vor siebzig Jahren gemeinsam eine Ausstellung
aus. Unter dem Titel "Ausgegrenzt - Ausgelöscht. Jüdisches
Schicksal in Paderborn 1933-1945", wird die Exposition vom 2.
November 2008 bis zum 22. Februar 2009 im Museum für
Stadtgeschichte gezeigt werden. Die Ausstellung wird durch die
NRW-Stiftung unterstützt.

Nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler des Deutschen
Reiches am 30. Januar 1933 setzte die Verfolgung nicht
systemkonformer Teile der Bevölkerung, insbesondere der
jüdischen Minderheit, nun organisiert und bürokratisch auf
breiter Front ein. Das Schicksal der Paderborner Juden verlief
weithin außengesteuert. Schrittweise, bestimmt von zunehmender
Diskriminierung, der Vernichtung der Existenzmöglichkeiten und
der Zerstörung ihrer sozialen Beziehungen, engte sich das
jüdische Leben immer mehr ein. Der Novemberpogrom vom 9.11.1938
steigerte den staatlichen Antisemitismus gegen die Juden im
Deutschen Reich. Entgegen der NS-Propaganda waren sie keine
Reaktion des "spontanen Volkszorns" auf die Ermordung eines
deutschen Diplomaten durch einen Juden. Sie sollten vielmehr die
seit Frühjahr 1938 begonnene gesetzliche "Arisierung", die
Zwangsenteignung jüdischen Besitzes und jüdischer Unternehmen,
planmäßig beschleunigen.

Die Ausstellung stellt am Beispiel der Paderborner Familie
Kosses, die in der Bachstraße 9 am Paderquellgebiet wohnten, die
Geschichte des Unterganges der jüdischen Gemeinde Paderborns in
der NS-Zeit dar. Während Hilde und Lotte Kosses noch emigrieren
konnten wurden die Eltern und die jüngste Tochter Henny im
Konzentrationslager in Auschwitz ermordet. Das Schicksal der
Familie steht exemplarisch für sukzessive Entrechtung,
Verfolgung und Ermordung, welche die deutschen Juden während der
NS-Zeit erlitten.

Konzept und Idee: Dr. Margit Naarmann, Markus Runte M.A.
Museumspädagogik: Ann-Britta Dohle

BEGLEITPROGRAMM

Theater
Abgrenzung -
Ausgrenzung - Mord. Rückwärts nach Theresienstadt.
Jugendtheater des Kulturamts der Stadt Paderborn,
Leitung: Ann-Britta Dohle
Premiere: 6.11.2008, weitere Aufführungen am 8.11., 20.11.
und 21.11.2008, jeweils 19 Uhr;
Eintritt: 3,- Euro (erm. 2,- Euro),
Eintrittskarten im Museum erhältlich

Lesung
12.11.2008, 19 Uhr
Die Judenburg soll brennen.
Lesung aus den Akten zum Paderborner Synagogenprozess
unter der Leitung von Dr. Wolfgang Kühnhold,
es lesen Mitglieder der Studiobühne der Universität Paderborn

Filmabend und Gespräch
22.01.2009, 19 Uhr
Jud-Süß - ein Film als Verbrechen, Deutschland 2001
vorgestellt von Eyke Isensee,
Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
Ort: Städtische Galerie Am Abdinghof,
in Kooperation mit dem Stadtarchiv Paderborn

Vortrag
04.02.2009, 19 Uhr
Musikpolitik und Propaganda in der NS-Zeit
Prof. Dr. Dietmar Klenke, Universität Paderborn

18.02.2009, 19 Uhr
Ausblick: Unsere vergessenen Nachbarn? -
Jüdisches Schicksal in Paderborn seit 1933
Dr. Margit Naarmann, Verein für Geschichte an
der Universität Paderborn


ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN
13.11. und 10.12.2008
14.01. und 11.02.2009
Beginn jeweils um 17 Uhr


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellung
Datum: 02.11.2008 - 22.02.2009
Museum für Stadtgeschichte im Adam und Eva-Haus, Paderborn -
Verein für Geschichte an der Universität Paderborn
Hathumarstr. 7-9
33098 Paderborn
Tel.: 05251/88.23501
E-Mail: stadtmuseum at paderborn.de
URL: www.paderborn.de/stadtmuseum

Kontakt:
Dr. Margit Naarmann
Verein für Geschichte an der Universität Paderborn
Gotenweg 12
33100 Paderborn
Tel.: 05251/58383
E-Mail: mnaarmann at versanet.de
URL: www.vfg-paderborn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 6 10:41:31 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Nov 2008 10:41:31 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Das_Gro=C3=9Fherzogtum_Berg_-_ein_fra?=
=?utf-8?q?nzoesischer_=22Modellstaat=22_1807-1813=2C_Hagen=2C_13=2E11=2E2?=
=?utf-8?q?008?=
Message-ID: 4912C9DB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 05.11.2008, 08:22


AKTUELL

Das Großherzogtum Berg -
ein französischer "Modellstaat" 1807-1813.
Dr. Gerd Dethlefs,
LWL-Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte, Münster
13. November 2008, 19 Uhr

In den Jahren zwischen 1780 und 1830 erfolgte zwischen Hamm und
Lüdenscheid, Hagen und Duisburg ein Umbruch der politischen und
ökonomischen Strukturen, der Aufbruch in die Moderne, in die
Industrialisierung. Die Reformen in dem napoleonischen
"Modellstaat" Großherzogtum Berg 1807-1813 trugen ein
'gerüttelt' Maß bei. Was sich in der "Franzosenzeit"
modernisierte "und was nicht!", das Verhalten der einheimischen,
der alten und neuen Eliten, Förderer und Gegner der
Veränderungen, das soll anhand von Bildern anschaulich werden.

Für die Geschichte der Stadt Hagen besitzen die Entwicklungen
während der Französischen Herrschaft eine besondere Bedeutung.
Als Hauptstadt eines Arrondissements im Ruhr-Departément erhielt
Hagen im Großherzogtum Berg eine überregionale Funktion. Ein
Unterpräfekt verwaltete von Hagen aus das gesamte Märkische
Gewerbegebiet, einschließlich der damals von ihrer Einwohnerzahl
und wirtschaftlichen Leistungskraft größeren Nachbarstädten. Der
entscheidende Vorteil Hagens war die verkehrsgünstige Lage der
Stadt am Schnittpunkt mehrerer Fernstraßen.

Dr. Gerd Dethlefs ist Leiter der Abteilung für Landesgeschichte
im LWL-Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte in Münster.

Der Eintritt ist frei.


INFO

Veranstaltungsort:

Historisches Centrum Hagen
Eilper Strasse 71-75
58097 Hagen
URL: www.historisches-centrum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 6 10:45:39 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Nov 2008 10:45:39 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Die Deportationen vom Oktober 1938 und das Schicksal
der Dorstener Familie Reifeisen, Dorsten, 09.11.2008
Message-ID: 4912CAD3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 05.11.2008, 08:31
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Die Deportationen vom Oktober 1938 und das Schicksal
der Dorstener Familie Reifeisen
Referent/in:
Elisabeth Cosanne-Schulte-Huxe l/
Dr. Norbert Reichling, Dorsten
Sonntag 9. November 2008, 17.00 Uhr

Der 9. November 1938 und die an diesem Tag begonnenen Pogrome in
den meisten Städten des Deutschen Reichs hatten eine grausame,
wenig bekannte Vorgeschichte: die Deportation von etwa 17.000
Juden polnischer Herkunft aus Deutschland nach Polen. In der
Befürchtung, diese Gruppe könne als Staatenlose in Deutschland
verbleiben, und auch als logistisches "Vorspiel" für spätere
Aktionen, wurden diese meist seit Jahrzehnten hier lebenden
Menschen und ihre Familien an die polnische Grenze verfrachtet
und dort - gegen den Willen der polnischen Behörden - über die
Grenze getrieben.

Zu den Betroffenen gehörte auch die Familie des Herschel
Grynszpan, der mit seinem Pariser Attentat gegen diese Schandtat
protestieren wollte und damit den Vorwand für die Nazi-Pogrome
lieferte. Auch die Dorstener Kaufmannsfamilie Reifeisen war von
dieser "Polenaktion" genannten Deportation betroffen. Anhand neu
entdeckter Quellen wird ihr Schicksal genauer ausgeleuchtet.

Elisabeth Cosanne-Schulte-Huxel und Norbert Reichling sind
Vorstandsmitglieder im Trägerverein des Jüdischen Museums
Westfalen.


INFO

Veranstaltungsort:
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
URL: http://www.jmw-dorsten.de/index.php?action=home





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 6 10:49:09 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Nov 2008 10:49:09 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zur Geschichte der juedischen Gemeinde Dorsten,
Dorsten, 13.11.2008
Message-ID: 4912CBA5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 05.11.2008, 08:31
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Dorsten
Referentin: Johanna Eichmann, Dorsten
Donnerstag, 13. November 2008, 19.30 Uhr

Erste Zeugnisse jüdischen Lebens in Dorsten datieren von 1808,
obgleich bereits 1628 die Existenz eines "Judenfeldes",
gemeinhin ein Judenfriedhof, außerhalb der Stadt aktenkundig
ist. 1808 erhielten zwei jüdische Handelsleute ihre
Niederlassungserlaubnis für Dorsten. Der Bürgermeister warb bei
der Königlichen Regierung Münster mit der Begründung, dass eine
"Concurrens in dem Fleischhauer-Gewerbe für die Stadt ... in
oeconomischer Hinsicht von Vortheil seyn dörfte". Während des
langsamen, kontinuierlichen Wachstums der Gemeinde entwickelte
sich auch in Westfalen ein neues jüdisches Selbstverständnis,
befördert durch das Emanzipationsedikt von 1812, mit dem die
Juden ein Anrecht auf die preußische Staatsbürgerschaft
erhielten.

Zur gleichen Zeit entstand in der jüdischen Gemeinschaft ein
neuer Konflikt: Es ging um die Reform des Gottesdienstes und der
Bildung. Die neuen Bestrebungen spalteten auch die Dorstener
Gemeinde. 1853 konstatierte der Bürgermeister, dass es infolge
des Streites hier nun zwei Synagogen gebe. Die Gemeinde war zu
dieser Zeit räumlich eine der ausgedehntesten im Land, aber ohne
inneren Zusammenhalt. Während das Ruhrgebiet an Bedeutung gewann,
verlor das ländliche Dorsten an Kaufkraft. 1932 wurde die das
westliche Vest Recklinghausen umfassende "Synagogenhauptgemeinde
Dorsten" aufgelöst. Es blieb die weitaus kleinere und
unbedeutendere "Synagogengemeinde Dorsten".

Ein Jahr später bahnte sich mit dem Sieg der Nationalsozialisten
das Ende der Gemeinde an. Am 23. Januar 1942 wurde sie durch die
Deportation aller ihrer Mitglieder in das Ghetto Riga
ausgelöscht. Seitdem gibt es keine jüdische Gemeinde mehr in
Dorsten.

Johanna Eichmann, Ehrenvorsitzende des Trägervereins, war bis
2006 Leiterin des Jüdischen Museums Westfalen.


INFO

Veranstaltungsort:
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
URL: http://www.jmw-dorsten.de/index.php?action=home





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 6 10:58:18 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Nov 2008 10:58:18 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Dalheimer Kreuzgang drei Tage lang wieder komplett
- Fotoausstellung zeigt mittelalterliche Kreuzgaenge,
Lichtenau, ab 07.11.2008
Message-ID: 4912CDC9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.11.2008, 12:45


AUSSTELLUNG

Das Paradies im Kloster
Dalheimer Kreuzgang drei Tage lang wieder komplett -
Fotoausstellung zeigt mittelalterliche Kreuzgänge

Das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in Lichtenau-Dalheim
(Kreis Paderborn) eröffnet am Freitag (7. November, 14 Uhr) eine
Fotoausstellung über 144 mittelalterliche Kreuzgänge mit einer
Besonderheit vor Ort: Der spätgotische Kreuzgang des ehemaligen
Augustiner Chorherrenstifts, ein entscheidendes Element der
mittelalterlichen Klosterwelt, ist seit mehr als 200 Jahren
erstmals wieder komplett und kann für drei Tage zusammen mit
seinem rekonstruierten südlichen Flügel besichtigt werden.

Kreuzganggeviert wieder komplett
"Mit ihrem Kreuzgang schufen sich die Dalheimer Augustiner
Chorherren im 15. Jahrhundert ein architektonisches Abbild ihres
Paradieses auf Erden. Vierflügelig angelegt und mit reichen
Wandmalereien verziert bildete er das Zentrum der spätgotischen
Klosteranlage", erläutert der kommissarische Leiter des
LWL-Landesmuseums für Klosterkultur Dr. Martin Kroker. Doch die
Säkularisation brachte 1803 das Ende: Das gesamte Kloster wurde
aufgehoben, der Kreuzgang stark beschädigt, sein südlicher
Flügel komplett zerstört. Kroker: "So blieb der Eindruck der
Dalheimer Klausur mehr als zwei Jahrhunderte unvollständig."
Westlicher und östlicher Kreuzgangflügel führten im Süden in
eine Sackgasse.

Von Freitag, bis Sonntag (7. bis 9. November) haben Besucher die
Chance, den Dalheimer Kreuzgang nach mehr als 200 Jahren wieder
komplett zu erleben. "Der südliche Flügel wurde im Rahmen des
Um- und Ausbaus des europaweit einzigartigen Museums aus
modernem Material rekonstruiert und wird drei Tage lang für
einen ersten Einblick geöffnet", freut sich Kroker.

Fotoausstellung "in paradiso - Mittelalterliche Kreuzgänge"
Bevor das Dalheimer Kreuzganggeviert im Jahr 2010 dauerhaft der
Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, zeigt die
Fotoausstellung "in paradiso - Mittelalterliche Kreuzgänge" ab
7. November 144 ausgewählte Ansichten prominenter europäischer
Kreuzgänge. Auf zwölf Bildtafeln begegnen dem Betrachter
flachgedeckte oder gewölbte, zuweilen zweigeschossige oder in
das rückwärtige Klausurgebäude einbezogene Galerien: Arkaden auf
Pfeilern, Einzel- und Doppelsäulen in kontinuierlicher Reihung
oder rhythmischem Stützenwechsel, Kreuzgänge mit Wandmalerei
oder Bewuchs. Immer von neuem überraschen ihr Formenreichtum und
die unterschiedlichen Lösungen einer weitgehend identischen
Bauaufgabe. "In außergewöhnlicher Schönheit bringen sie dem
Betrachter Ursprung, Funktion und symbolische Bedeutung des
Kreuzgangs näher", sagt Dr. Clemens Kosch, Kurator der
Ausstellung.

Um- und Ausbau des Klosters zum Museum
Seit dem Kauf der Anlage 1979 hat der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) umfangreiche Mittel, allein 8,6 Millionen
Euro für den ersten Bauabschnitt, in die Umgestaltung des
ehemaligen Augustiner Chorherrenstiftes zu einem modernen Museum
investiert. 2003 fiel die Entscheidung zur Einrichtung eines
Museums für Klosterkultur, 2005 wurde der Grundstein gelegt, im
Frühjahr 2007 das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur eröffnet.
Im Sommer 2008 startete ein zweiter Bauabschnitt, der bis 2010
die historischen klösterlichen Funktionsräume wie z.B. das
spätgotische Kreuzganggeviert, den Kapitelsaal und das
Refektorium nach Abstimmung zwischen Bauherrn, Denkmalpflege und
Architekten wiederherstellt sowie über 2.000 zusätzliche
Quadratmeter hochmoderner Ausstellungsfläche erschließt.

Gewölbefest
Sonderschau und Kreuzgangflügel werden am Freitag, 7. November,
um 14 Uhr mit einem Gewölbefest eröffnet. Dr. Clemens Kosch,
Kurator der Ausstellung "in paradiso - Mittelalterliche
Kreuzgänge" führt in die Ausstellung ein. Architekt Jörg Preckel
vom Büro "Pfeiffer-Ellermann-Preckel" (Lüdinghausen) spricht
über "Modernes Bauen in historischer Umgebung", Dr. Richard
Borgmann vom LWL-Amt für Denkmalpflege über die
denkmalpflegererischen Aspekte. Die musikalische Begleitung
übernimmt das Bläserensemble der Universität Paderborn (Leitung:
Elmar Büsse).

Zur Ausstellung "in paradiso" erscheinen ein Plakat und ein
Postkartenbuch mit 36 Aufnahmen, die im Klosterladen erworben
werden können.


INFO

Stiftung Kloster Dalheim
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau
Tel.: 05292 . 9319-0
Fax: 05292 . 9319-119
Schreibtelefon (für Gehörlose): 0251 . 591-4799

Führungen/Tourist-Info: 05292 . 9319-225
Klosterladen: 05292 . 9319-180
Museumsfoyer: 05292 . 9319-182
Veranstaltungen/ Kartentelefon: 05292 . 9319-224
Hausbrauerei/ Gasthaus: 05292 . 932710
E-Mail: kloster-dalheim at lwl.org
URL: www.kloster-dalheim.de

Öffnungszeiten des LWL-Landesmuseums für Klosterkultur:
Di-So, 10-18 Uhr, montags außer an Feiertagen geschlossen.
Ganzjährig geöffnet, außer 24., 25. und 31.12.
Eintritt: Erw. 3,90 ?, erm. 2,50 ?, Kinder 1 ?,
Familientageskarte 8 ?.
Parallel zur neuen Sonderschau sind die Ausstellung
"Gut vorbereitet? Die Kunst des rechten Sterbens" und die
Dauerausstellung unter dem Titel "Säkularisation und Neubeginn.
Die Kultur der Klöster in Westfalen" zu sehen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 6 11:01:57 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Nov 2008 11:01:57 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Orientierungskurs im Stadtarchiv, Muenster, 10.11.2008
Message-ID: 4912CEA5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 05.11.2008, 10:30


AKTUELL

Orientierungskurs im Stadtarchiv
Für alle Geschichtsfreunde / Noch wenige Plätze frei /
10. November

Seit Jahrhunderten bewahrt das Stadtarchiv wichtige Dokumente
zur Geschichte der Stadt Münster auf. Die befinden sich zwar in
gesicherten Magazinen, können aber im Lesesaal des Archivs
angesehen und gelesen werden.

Um zu erfahren, welche Urkunden, Akten, Fotos, Pläne sich in den
Beständen des Archivs befinden und vor allem wie man mit ihnen
arbeiten kann, bietet das Stadtarchiv einen eintägigen
Orientierungskurs an. Unter der fachkundigen Leitung von
Roswitha Link erhalten die Teilnehmer bei vielen konkreten
Übungen nützliche Informationen zum Suchen, Finden und Arbeiten
mit Archivalien.


INFO

Das Angebot richtet sich an alle, die sich mit der Geschichte
der Stadt oder ihrer eigenen Familiengeschichte in der Stadt
beschäftigen möchten. Der Kurs findet am Montag, 10. November
von 10 bis 16 Uhr im Stadtarchiv, An den Speichern 8 in
Münster-Coerde statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird
um Anmeldung gebeten, es sind nur noch wenige Plätze frei.
Telefon: 4 92-47 03 oder per Email:
linkroswitha at stadt-muenster.de. Die Teilnahme ist kostenfrei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 6 11:07:09 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Nov 2008 11:07:09 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Museumsgespraech mit Stadtrundgang zum Thema
"Juedisches Leben in Unna", Unna, 09.11.2008
Message-ID: 4912CFDC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreisstadt Unna"
Datum: 05.11.2008, 13:42


AKTUELL

Museumsgespräch mit Stadtrundgang zum Thema
"Jüdisches Leben in Unna"
Veranstaltung anlässlich des 70. Jahrestages der
Reichspogromnacht am 9. November

Im Rahmen der Gedenkveranstaltungen anlässlich des 70.
Jahrestages der Reichspogromnacht bietet das Hellweg-Museum für
alle Interessierten den Stadtrundgang "Jüdisches Leben in
Unna" an.

Das von der Historikerin Birgit Hartings geleitete Programm
beginnt im Hellweg-Museum mit einer Einführung in die Thematik
anhand von Exponaten zur jüdischen Kulturgeschichte. Bei dem
anschließenden Stadtrundgang werden Orte in der Innenstadt
aufgesucht, die mit dem jüdischen Leben in Unna in Verbindung
stehen. Ein Schwerpunkt dieses Teils liegt auf der Entrechtungs-
und Verfolgungspolitik der Nationalsozialisten.

Die etwa zweistündige Veranstaltung beginnt am 9. November um 15
Uhr. Treffpunkt ist das Hellweg-Museum. Die Teilnahme ist
kostenfrei. Da ein Besuch des jüdischen Friedhofs vorgesehen ist,
benötigen männliche Teilnehmer eine Kopfbedeckung.


INFO

Hellweg-Museum
Burgstr. 8
59425 Unna
Tel.:+49-(0)2303-103411





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 6 11:09:07 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Nov 2008 11:09:07 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Muensters LWL-Archaeologen verlassen die
Rothenburg: Neues Domizil ist die Speicherstadt in Coerde
Message-ID: 4912D053.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.11.2008, 15:04


AKTUELL

Münsters LWL-Archäologen verlassen die Rothenburg
Neues Domizil ist die Speicherstadt in Coerde

Die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
und die Altertumskommission für Westfalen haben nach 38 Jahren
den Standort an der Rothenburg in Münster verlassen. Nahezu 50
Lkw-Ladungen rollten in den vergangenen zwei Wochen aus der
Innenstadt in Richtung Speicherstadt in Münster-Coerde. Für die
43 Beschäftigten aus der Zentrale, der Provinzialrömischen und
der Mittelalterarchäologie sowie der Altertumskommission mietet
der LWL gut 2.800 Quadratmeter Bürofläche an. Das neue Domizil
auf dem ehemaligen Militärgelände ist ein umgebauter
Silospeicher (An den Speichern 7).

"Fast 20 Jahre nach dem Beschluss, den Standort in der Nähe des
Doms dem LWL-Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte zu
überlassen, ist das Projekt nun beendet", so Dr. Christoph
Grünewald, kommissarischer Leiter der LWL-Archäologie für
Westfalen, aus dem Fenster seines neuen Büros im vierten Stock
blickend. Knapp 2.500 Umzugskartons haben er und seine
Mitarbeiter in den letzten Tagen ausgepackt. Ihre Büros
verteilen sich über vier Etagen des unter Denkmalschutz
stehenden Gebäudes, den Landschaftsverband kostete der Umzug
260.000 Euro.

"Unser neues Schmuckstück ist die zweigeschossige Bibliothek",
betont Grünewald. Sie sei viel geräumiger eingerichtet als
zuvor. Neben dem aktuellen Bestand von 40.000 Bänden bestehe
ausreichend Platz für die Anschaffungen der nächsten fünf bis
sieben Jahre. Den Benutzern stünden jetzt moderne Arbeitsplätze
mit Computern, auch für die Internet-Recherche zur Verfügung.
"Mit dem alten Förderband, das im Dachgeschoss erhalten
geblieben ist, befindet sich sogar noch ein Stück
Stadtgeschichte in der Bibliothek", so Grünewald.

Im Jahr 1991 beschloss die Landschaftsversammlung des LWL, die
Schausammlung des damaligen Museums für Archäologie nach Herne
zu verlagern. Der 2003 eröffnete Neubau beherbergt 4000
Quadratmeter Ausstellungsfläche. Im gleichen Jahr verlagerte die
LWL-Archäologie das zentrale Magazin, das Fotolabor sowie die
Dokumentations- und Restaurierungswerkstätten nach
Münster-Coerde. "Nun wünschen wir uns, dass mittelfristig auch
unsere Außenstelle am Bröderichweg, die für die Belange der
Archäologischen Denkmalpflege im Regierungsbezirk Münster
zuständig ist, in die Speicherstadt umzieht. Dann gäbe es in
Münster einen gemeinsamen Standort der LWL-Archäologie für
Westfaeln", sagt der LWL-Chefarchäologe.

Das neue Gebäude in der Speicherstadt baute die
Westfälisch-Lippische Vermögensverwaltungsgesellschaft (WLV)
zwischen März 2007 und Oktober 2008 um. In dem Speicher befanden
sich zwölf Siloanlagen, die vom Erdgeschoss bis zum Dach
reichten. Aus diesem Grund waren weder Zwischendecken im Gebäude
noch Fenster an den Ost- und Westfassaden vorhanden. Neben der
Verteilungsanlage im Dachgeschoss integrierte der Bauherr die
früheren Trichter der Silos in die Decken im Erdgeschoss. Trotz
der Denkmalschutzauflagen, gelang es, beim Bau den
Niedrigenergiehausstandard - und damit geringe Betriebskosten -
zu realisieren.

Die LWL-Archäologie für Westfalen besteht aus der
Archäologischen Denkmalpflege sowie drei Museen in Herne,
Haltern und Paderborn. Sie hat ihre Zentrale in Münster. Die
Mitarbeiter erforschen und dokumentieren, sichern und bewahren
die Spuren von Menschen, Tieren und Pflanzen, die im Boden
erhalten geblieben sind, als oftmals einzige Zeugen der
Vergangenheit. Den Bürgern vermitteln sie ihre Arbeitsergebnisse
zur Geschichte Westfalens vor Ort und in den Museen. In
Westfalen sind rund 29.000 paläontologische und archäologische
Fundstellen bekannt. Davon sind 2.500 als Bodendenkmäler unter
Schutz gestellt.





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Nov 7 10:18:19 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 07 Nov 2008 10:18:19 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BTV/R=5D_ARD=3A_Das_Gel=C3=BCbde_=5BBrentano/?=
=?utf-8?b?RW1tZXJpY2tdLCAxOS4xMS4yMDA4?=
Message-ID: 491415EB.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 06.11.2008, 19:06


TV / RADIO

Mittwoch, 19. November 2008
Fernsehen

Fernsehfilm
20.15 - 21.45 Uhr, ARD: Das Erste
Wiederholung: 20. November, ab 10.30 Uhr (ARD: Das Erste)

Das Gelübde

Clemens Brentano setzt sich ans Bett der Nonne Anna Katharina Emmerick,
um deren Visionen und Ansichten niederzuschreiben. Der Film benutzt
Momente der geschichtlichen Realität und verbindet sie mit Elementen des
Fantastischen, das Drehbuch basiert auf dem Roman von Kai Meyer und
überlieferten Begebenheiten im Jahr 1818 im westfälischen Dülmen.

Münsterland 1818: Um Trost und Zuspruch zu erhalten, pilgern unzählige
Gläubige an das Krankenlager der Nonne Anna Katharina Emmerick, an deren
Körper sich die Wundmale Christi auf Brust, Stirn und Händen zeigen. Die
stark geschwächte Nonne nimmt nur wenig Nahrung zu sich und hat ihr
Krankenlager seit Jahren nicht verlassen. Sie wird von einem
Geistlichen, Pater Lambert, und ihrer Schwester Gertrud aufopferungsvoll
versorgt.

Aus dem fernen Berlin reist der Dichter Clemens Brentano nach Dülmen
ans Lager der Emmerick. Im Jahr zuvor hatte sich der einstige Lebemann
auf die Religion seiner Jugend besonnen, die Generalbeichte abgelegt und
seither als Katholik unter preußischen Protestanten gelebt. Die in
Berlin von ihm umworbene Pfarrerstochter Luise Hensel versucht er zur
Konversion zum Katholischen Glauben zu bewegen.

Nun hat Brentano endgültig Abschied vom Künstlertum genommen und hofft,
durch die Begegnung mit der verehrten Nonne ein besseres Ich zu finden.
Als schlichter "Schreiber der Wunder Gottes" begibt er sich ans
Krankenbett der Anna Katharina, um deren Visionen und Ansichten
niederzuschreiben. Das Zusammentreffen des einstigen Dichter- Wüstlings
mit der charismatischen Nonne wird zu einem entscheidenden Erlebnis. Für
beide.

"Das Gelübde" ist eine Produktion der Colonia Media Köln (Produzent:
Winka Wulff und Michael Hild, Bavaria Film) in Koproduktion mit WDR und
ARTE, gefördert von der Filmstiftung NRW.

Regie: Dominik Graf
Drehbuch: Kai Meyer, Markus Busch
Kamera: Michael Wiesweg
Musik: Sven Rossman, Florian van Volxem
Claus Jürgen Pfeiffer
Ein Beitrag vom WDR
(Deutschland 2008)

Darsteller:
Brentano: Misel Maticevic
Anna Katharina Emmerich: Tanja Schleiff
Pater Lambert: Arved Birnbaum
Gertrud: Anke Sevenich
Wesener: Waldemar Kobus
Herr von Salm: Michael Abendroth
von Salm Junior: Phillip Quest
Luise Hensel: Nadja Becker
Bettina von Arnim: Maren Eggert


Auszeichnungen:

- Deutscher Kamerapreis 2008 an Michael Wiesweg
Begründung der Jury: "Der Film erzählt eine historische Geschichte.
Michael Wiesweg gelingt es, atmosphärisch dichte Bilder zu kreieren, die
nie plakativ sind. Seine weiche und trotzdem kontrastreiche Lichtführung
erinnert an die Stimmung der Bilder alter Meister. Das hervorragende
Zusammenspiel der Bildgestaltung mit Szenen- und Kostümbild lässt eine
vergangene Zeit wieder lebendig und erfahrbar werden."

- Festival des deutschen Films in Ludwigshafen: Filmkunstpreis 2008 für
Regie und Produktion
Juror Michael Althen würdigte den Siegerbeitrag als "große Filmkunst".
Graf, der zusammen mit Markus Busch das Drehbuch nach den überlieferten
Begebenheiten im Jahr 1818 im westfälischen Dülmen schrieb, erzähle das
Thema als Geschichte, die von Aufklärung, Gläubigkeit und Frömmigkeit
sowie von Dichtung und Wirklichkeit handele. Dabei begreife er die
Geschichte "als Raum (...), durch den man sich mit derselben Neugier
bewegen kann wie durch die Gegenwart".


Linktipps

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,556412,00.html
Voller Wonne bei der Nonne
Von Schulfunk-Ödnis keine Spur: In "Das Gelübde" inszeniert Dominik
Graf die Begegnung der verfemten Nonne Anna Katharina Emmerick mit dem
Dichter Clemens Brentano als erotische Liturgie und psychedelischen
Trip.

http://www.arte.tv/de/Willkommen/Fernsehfilme-auf-ARTE/diesen-monat/Freitag/Fernsehfilm-Mai-2008-/2059738.html

Interview mit Regisseur Dominik Graf (ARTE-Ausstrahlung)
Graf gilt als einer der renommiertesten und produktivsten Regisseure im
deutschen Kino und Fernsehen. In den 90er Jahren arbeitete er vor allem
für das Fernsehen und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den
Großen Bayerischen Fernsehpreis, sieben Adolf-Grimme-Preise, drei FFF TV
Movie Awards sowie den Telestar. Seine Inszenierungen - beispielsweise
der Tatort-Folge: Frau Bu lacht (1995) und des Films Der Skorpion (1998)
- schrieben TV-Geschichte.






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Nov 7 10:21:08 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 07 Nov 2008 10:21:08 +0100
Subject: [WestG] [TV/R] WDR-Fernsehen: Unbekanntes Ruhrgebiet, 15.11.2008
Message-ID: 49141694.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 06.11.2008, 19:06


TV / RADIO

Samstag, 15. November 2008
Fernsehen

Reportage
15.15 - 16 Uhr, WDR Fernsehen

Unbekanntes Ruhrgebiet

Wiederholung: 17. November, ab 4.15 Uhr (WDR Fernsehen)

Saubere Flüsse, ursprüngliche Wälder und bizarre Industrielandschaften:
Dass das Ruhrgebiet mehr Natur zu bieten hat als sein Ruf von der grauen
Industrieregion vermuten lässt, mag sich herumgesprochen haben. Umso
mehr lohnt es sich, jetzt das "Unbekannte Ruhrgebiet" zu entdecken.

Wer Ruhr und Emscher zum Beispiel als Panoramaroute malerischer
Schlösser und vergessener Burgen nutzt, bekommt Einblicke in
originelle Lokalgeschichten aus der Zeit vor Kohle und Stahl. Wer weiß
schon, dass eine Madame Pompadour ihre Hand schützend über ein
Schmuckstück wie Rittergut Haus Laer in Bochum hielt und man heute
dort in stilvollem Ambiente wohnen kann?

Wer anrührende Bilder von den Ruhrauen im Morgennebel gesehen hat, wird
vielleicht zum Frühaufsteher. Bei Kutschfahrten durch die Kirchheller
Heide oder einem Besuch im Herner Goethe-Restaurant kann man sich
entspannt zurücklehnen und in schönen Bildern schwelgen.

Film von Emanuela Penev, Carmen Krafft-Dahlhoff
Erstsendung WDR: 26.5.2005






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Nov 7 10:22:56 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 07 Nov 2008 10:22:56 +0100
Subject: [WestG] [TV/R] WDR-Fernsehen: Route der Industriekultur, 19.11.2008
Message-ID: 49141700.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 06.11.2008, 19:06


TV / RADIO

Mittwoch, 19. November 2008
Fernsehen

Bilderbuch Deutschland
14.15 - 15 Uhr, WDR Fernsehen

Route der Industriekultur

In einem abwechslungsreichen Bilderbuch werden eindrucksvolle
Aufnahmen, lebendige Gespräche und interessante Informationen zu einem
Stimmungsbild einer Region verwoben, die lange Zeit bestimmend für die
wirtschaftliche Entwicklung Europas war.

Durch das Herz europäischer Industriekultur zieht sich eine
abwechslungsreiche wie informative Route über eindrucksvolle Orte und
Museen. Nun öffnet sich lange Verborgenes für Besucher, nie da gewesene
Ein- und Ausblicke sind möglich.

Fantastische Ausblicke gibt es vom 117 Meter hohen Gasometer
Oberhausen. Längst ist das riesige Bauwerk heute bekannt als
gigantischer Ort der Kunst und Ausstellungen, verblüfft im Inneren mit
einzigartigen Raumeindrücken.

Der "Eifelturm des Ruhrgebiets", die Zeche Zollverein in Essen,
beeindruckt mit Schachtanlagen im Bauhausstil, galt nicht nur als
modernste, sondern auch schönste Zeche Europas. Doch wer glaubt,
ausschließlich Zechen, Stahlwerke und Bergarbeitersiedlungen zu erleben,
wird durch moderne Umnutzungsideen und vielseitige kulturelle Angebote
überrascht: Das neue Design-Museum im Kesselhaus bietet jede Menge
spannender Kulissen für modernes, preisgekröntes Design.

Das Schiffshebewerk Henrichenburg verdeutlicht, welcher Erfindungsgeist
und welche Anstrengungen unternommen wurden, Güter auf Flüssen und
Kanälen zu transportieren. In der "Nacht der Industriekultur"
verwandelt sich das Hebewerk zum faszinierenden Veranstaltungsort.

Wunderbare Abendstimmungen am Baldenaysee bei Essen, nächtliche
Ausblicke vom Tetraeder Oberhausen und die gut erhaltenden Jugendstil -
Anlagen der Zeche Zollern in Dortmund sind weitere Höhepunkte eines
abwechslungsreichen Streifzugs durch das Ruhrgebiet.

Film von Jens Hamann
Erstsendung ARD/WDR: 16.4.2006





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Nov 7 10:25:50 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 07 Nov 2008 10:25:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Hensle, Reichspogromnacht in Herten,
12.11.2008
Message-ID: 491417AE.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Stadt Herten"
Datum: 07.11.2008, 10:17


AKTUELL

"?ein wüstes Durcheinander" - Die Reichspogromnacht in Herten 1938
Gedenkvortrag von Stadtarchivar Dr. Michael Hensle zum 70. Jahrestag

Am 9. November jährt sich zum 70. Mal die Nacht, die als
Reichspogromnacht in die Geschichte eingegangen ist. In diesem
Novemberpogrom des Jahres 1938 organisierten und lenkten die
Nationalsozialisten reichsweit Gewaltexzesse gegen deutsche Juden. In
einem Gedenkvortrag wird Stadtarchivar Dr. Michael Hensle am Mittwoch,
12. November, um 19 Uhr im Glashaus Herten über diese Ereignisse und den
weiteren Schicksalsweg der in Herten verbliebenen Juden berichten.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden von
Nationalsozialisten, SA und SS in ganz Deutschland Synagogen in Brand
gesteckt. Überall kam es zu Plünderungen jüdischer Läden und Geschäfte,
viele wurden demoliert oder gänzlich zerstört. Hunderte von Menschen
fanden bei den Gewaltaktionen den Tod und rund 30.000 Juden wurden in
Konzentrationslager verschleppt. Als zynischer Höhepunkt dieser Barbarei
wurde der deutschen Judenschaft zusätzlich eine "Buße" von einer
Milliarde Reichsmark auferlegt.

Auch in Herten gab es Ausschreitungen gegen jüdische Bürger. So wurde
die Wohnung des jüdischen Tabakwarenhändlers Mendlicki durch einen
SA-Trupp verwüstet.

Der Vortrag findet am Mittwoch, 12. November, um 19 Uhr im Glashaus
Herten, Hermannstr. 16, 45699 Herten im Vortragsraum Untergeschoss (UG)
statt. Der Eintritt ist frei.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 7 10:23:54 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Nov 2008 10:23:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Gedenkstunde fuer die Opfer des Holocaust, Lemgo,
09.11.2008
Message-ID: 4914173A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Lysann Rehberg"
Datum: 05.11.2008, 15:04


AKTUELL

Gedenkstunde für die Opfer des Holocaust am 09. November 2008

In diesem November jährt sich die Reichspogromnacht zum 70. Mal.
Die Alte Hansestadt Lemgo und der Arbeitskreis "9. November
Lemgo" werden in einer Gedenkstunde am 09. November 2008 an die
Opfer des Holocaust erinnern. Aber nicht nur die Erinnerung an
vergangene Greueltaten soll Anlass der Veranstaltung sein, auch
heute gibt es leider weltweit immer wieder Anlässe, den Opfern
von Gewaltherrschaft, Kriegen und Terrorismus zu gedenken. Um so
mehr ist es die Aufgabe unserer Gesellschaft, dem Vergessen
keinen Raum zu geben.

Die diesjährige Gedenkstunde beginnt um 17.30 Uhr am Frenkelhaus,
Echternstraße 70, wird um 17.40 Uhr auf dem Marktplatz und
anschließend um 18.00 Uhr an der Mahn- und Gedenkstätte der
ehemaligen Synagoge, Neue Straße, fortgesetzt. Der Arbeitskreis
"9. November Lemgo", dem neben der Alten Hansestadt Lemgo auch
die Lemgoer Kirchengemeinde, Schulen und Vereine angehören,
hat wie in den vergangenen Jahren gemeinschaftlich diese
Veranstaltung organisiert.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 7 10:36:02 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Nov 2008 10:36:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Sanierung der Geblaesehalle fuer 2,
9 Mio. Euro kann beginnen: LWL plant Stahlausstellung in
historischer Kraftzentrale der Henrichshuette
Message-ID: 49141A12.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.11.2008, 15:04


AKTUELL

Sanierung der Gebläsehalle für 2,9 Mio. Euro kann beginnen
LWL plant Stahlausstellung in historischer Kraftzentrale der
Henrichshütte

Die Sanierung der historischen Gebläsehalle im
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen kann starten. Die
Bezirksregierung Arnsberg gab dem Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) jetzt grünes Licht für die 2,9 Millionen
Euro teure Baumaßname. "Die Henrichshütte hat das Potential,
d a s Museum für Eisen und Stahl in Deutschland zu werden. Mit
der Sanierung der Halle kommen wir diesem Ziel ein großes Stück
näher", sagte LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch am Mittwoch
(5.11.) bei der Vorstellung der Pläne in Hattingen.

In der historischen Kraftzentrale der Hütte will das Museum nach
der Sanierung die Dauerstellung zum Thema Stahl einrichten -
dafür fehlte bisher der Ort. Hattingens Bürgermeisterin Dr.
Dagmar Goch sieht in der Sanierung eine wichtige Investition:
"Das LWL-Industriemuseum ist ein Leuchtturm für Hattingen. Nach
Fertigstellung der Gebläsehalle wird er noch stärker über die
Grenzen der Stadt hinaus strahlen. Dazu wird hier am
authentischen Ort ein wichtiger Teil unserer Geschichte, die
über 150 Jahre lang von Eisen und Stahl geprägt war, wieder
lebendig."

Das Land Nordrhein-Westfalen hat 80 Prozent Förderung für die
Sanierung in Aussicht gestellt. Mit dieser Finanzspritze will
der LWL das über 110 Jahre alte Baudenkmal in den kommenden
Jahren für den Museumsbetrieb "fit" machen. Eine komplett neue
Elektroinstallation und ein Aufzug werden eingebaut, das Dach
und andere Bereiche werden statisch verstärkt. Oberlichtband und
Glasflächen werden behutsam saniert, Fehlstellen in Böden und
Mauerwerk ergänzt. "Das Baudenkmal selbst ist unser wichtigstes
Exponat, deshalb sind wir bemüht, möglichst schonend vorzugehen
und die Atmosphäre zu erhalten", erklärte Museumsdirektor Dirk
Zache.

Nach Fertigstellung der Sanierung, die für das Jahr 2010
anvisiert ist, will das LWL-Industriemuseum in der 2.500
Quadratmeter großen Gebläsehalle die Dauerausstellung zum Thema
Stahlerzeugung präsentieren sowie dringend benötigten Raum für
Wechselausstellungen gewinnen. "Das sind die zentralen
Ergänzungen für unser Museum", so Museumsdirektor Zache. Bereits
in den 1990er Jahren ließ der LWL in der leerstehenden Halle
einige Großmaschinen und Aggregate installieren, die von der
historischen Funktion der ehemaligen Energiezentrale zeugen. Zu
den gewichtigen Exponaten zählt eine 500 Tonnen schwere
Großgasmaschine - eine der letzten ihrer Art in Deutschland. Sie
wurde 1993 aus der Georgsmarienhütte bei Osnabrück geholt. Um
die Weiterverarbeitung von Eisen und Stahl demonstrieren zu
können, installierte das LWL-Industriemuseum außerdem ein
Dampfhammer-Ensemble aus Engelskirchen und das Mittelgerüst
eines Walzwerkes aus Duisburg-Hochfeld.

Historisches
Die 1854 gegründete Henrichshütte zählt zu den ältesten
Hüttenwerken des Reviers. Bis zu 10.000 Menschen arbeiteten in
den verschiedenen Betrieben zur Eisen- und Stahlherstellung
sowie Walz- und Schmiedebetrieben. In 133 Jahren erlebte die
Henrichshütte den Aufstieg, die Blüte und den Niedergang der
Eisen- und Stahlindustrie im Revier. Gegen den erbitterten
Widerstand der Region wurde am 18.12.1987 der letzte Hochofen
ausgeblasen. 1989 übernahm der LWL das Hüttenwerk an der Ruhr
als letzten von insgesamt acht Standorten in sein Landesmuseum
für Industriekultur. Den östlichen Teil der Gebläsehalle baute
der LWL mit Mitteln des Landes zum Veranstaltungsort aus. Seit
2004 finden hier Konzerte, Märkte und Firmenveranstaltungen mit
bis zu 2.000 Gästen statt.

Im westlichen Teil der Gebläsehalle schlug einst das Herz der
Hütte. Hier thronten die gewaltigen Großgasmaschinen. Elf dieser
Giganten waren zu Hochzeiten im Einsatz, um auf der Basis von
Hochofengas Strom und Wind zu erzeugen. Bis in die 1960er Jahre
hinein deckten sie einen Großteil der Energieversorgung ab. Weil
die Dinosaurier der Kraftwirtschaft mit den gestiegenen
Leistungsanforderungen im Bereich der Hüttentechnologie nicht
mehr Schritt halten konnten, wurde die Stromversorgung ab 1962
neu organisiert. Lediglich die Winderzeugung für die Hochöfen
erfolgte noch bis Ende der 1970er Jahre mit Hilfe der
Großgasmaschinen. Dann reichten auch hierfür die Kapazitäten
nicht mehr aus, und die Henrichshütte stellte vollständig auf
Turbinen um. Zwischen 1979 und Mitte der 1980er Jahre ließ der
Betrieb die Maschinen nach und nach verschrotten. Die Halle
diente bis zur Stilllegung als Lager und
Lok-Reparaturwerkstatt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 7 10:42:47 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Nov 2008 10:42:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Gedenken an "Stolpersteine": Aktion zum 70.
Jahrestag der Pogromnacht, Guetersloh, 09.11.2008
Message-ID: 49141BA7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Gütersloh"
Datum: 06.11.2008, 10:17


AKTUELL

9. November: Gedenken an "Stolpersteine"
Aktion zum 70. Jahrestag der Pogromnacht

Anlässlich des 70. Jahrestags der Pogromnacht am Sonntag, 9.
November, soll in der Gütersloher Innenstadt eine Gedenk-Aktion
an allen Stellen, an denen "Stolpersteine" liegen, an die
Menschen erinnern, die früher dort gelebt haben, bis sie Opfer
von Verschleppung und Tod wurden. Seit 2005 sind mittlerweile an
14 Stellen in Gütersloh insgesamt 38 "Stolpersteine" verlegt
worden, die an jüdische Bürgerinnen und Bürger und ihre
Deportation zur Zeit der NS-Diktatur erinnern.

Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr mit einer Begrüßung und
Eröffnung durch Bürgermeisterin Maria Unger in der
Elly-Heuss-Knapp-Realschule. Dort werden Biographien der
Menschen, für die "Stolpersteine" verlegt sind, Kerzen und
Blumen ausgegeben. In der Zeit von 16.30 bis 17 Uhr soll das
Gedenken an den einzelnen Positionen der Gedenksteine
stattfinden, um 17.15 Uhr finden die Teilnehmer am Gedenkstein
in der Feldstraße zusammen, und um 18 Uhr beschließt ein
gemeinsamer Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche die
Veranstaltung.

INFO

Das "Stolperstein"-Gedenken richtet sich an Erwachsene ebenso
wie an Schülerinnen und Schüler. Wer Interesse hat, an der
Gedenk-Aktion teilzunehmen, wird gebeten, sich bei Christa Feige
zu melden. (Telefon: 0 52 41 / 82 21 50; E-Mail:
christa.feige at gt-net.de; Telefax: 0 52 41 / 82 21 53).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 7 10:44:53 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Nov 2008 10:44:53 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Friedhofsfuehrung: Bestattungskultur, Bielefeld,
09.11.2008
Message-ID: 49141C25.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 06.11.2008, 10:53


AKTUELL

Friedhofsführung: Bestattungskultur

Zu einer Führung über den Sennefriedhof lädt die
Friedhofsverwaltung des städtischen Umweltbetriebes für Sonntag,
9. November, ein. Das Thema der etwa zweistündigen Führung:
Bestattungskultur von der Eisenzeit bis ins 21. Jahrhundert.
Treffpunkt ist um 10.00 Uhr der Haupteingang des Sennefriedhofes
an der Brackweder Straße 80.

Heidrun Nelle und Gabriele Moritz stellen auf ihrem Rundgang
Orte der Erinnerung vor und beleuchten die Historie der
Bestattungskultur. Auch an den Südhängen des Teutoburger Waldes
waren nämlich schon sehr früh menschliche Siedlungen entstanden,
deren Grabplätze sich auch auf das Gelände des heutigen
Sennefriedhofs erstreckten. Neben Brandschüttungs- und
Hügelgräbern, die seit 1972 unter Schutz gestellt sind, werden
auf der Führung traditionelle Grabarten wie Reihen- und
Wahlgräber gezeigt. Auch werden vor allem neuere "Orte der
Erinnerung" vorgestellt, so zum Beispiel die Baumgrabstätten,
die Urnenstelen oder das Aschestreufeld. Des Weiteren werden
Fachbegriffe wie Ruhezeit und Nutzungszeit näher erläutert sowie
allgemeine Auskünfte zu






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 7 10:49:39 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Nov 2008 10:49:39 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Ausstellungseroeffnung: Plattdeutsch macht Geschichte,
Muenster, ab 07.11.2008
Message-ID: 49141D43.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 06.11.2008, 14:23


AUSSTELLUNG

Ausstellungseröffnung: Plattdeutsch macht Geschichte

Rund 1000 Jahre Sprachentwicklung einer ganzen Region nimmt das
Stadtmuseum in den Blick. Die neue Ausstellung "Plattdeutsch
macht Geschichte" zeichnet den Wandel der niederdeutschen
Schriftsprache in Münster und dem Münsterland nach. Am Freitag,
7. November, 19 Uhr, wird die Ausstellung von Bürgermeisterin
Beate Vilhjalmson eröffnet. Die Schau entstand in Zusammenarbeit
mit der Westfälischen Wilhelms-Universität und der Augustin
Wibbelt-Gesellschaft.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 7 11:22:50 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Nov 2008 11:22:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Erinnerung an den 70. Jahrestag der Reichspogromnacht,
Bad Oeynhausen, 09.11./19.11.2008
Message-ID: 4914250A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Rico Quaschny"
Datum: 06.11.2008, 17:37


AKTUELL

Zur Erinnerung an den 70. Jahrestag der Reichspogromnacht führen
der Arbeitskreis für Heimatpflege der Stadt Bad Oeynhausen e.V.
und das Stadtarchiv folgende Veranstaltungen durch:

1) Spurensuche: Jüdisches Leben in Bad Oeynhausen
Sonntag, 9. November 2008; Treffpunkt: 14.00 Uhr,
Stadtarchiv, Von-Moeller-Str. 9
Leitung: Rico Quaschny

Der 70. Jahrestag der Reichspogromnacht ist Anlass, den Spuren
jüdischen Lebens in Bad Oeynhausen zu folgen. Zu den ersten
Bewohnern des sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts
entwickelnden Badeortes Oeynhausen zählten auch Juden. Die
Familien gehörten dem Bürgertum an und waren zumeist in die
Infrastruktur des Bades eingebunden. Bis zum Beginn der NS-Zeit
waren Juden in Bad Oeynhausen in das soziale, wirtschaftliche
und gesellschaftliche Leben integriert. Bei einem Stadtrundgang
werden an ausgewählten Plätzen Beispiele für das jüdische Leben
in Bad Oeynhausen vom 19. Jahrhundert bis hin zur NS-Zeit
vorgestellt. Die "Spurensuche" will auch auf Forschungslücken
hinweisen und Anregungen für Recherchen geben. Im Anschluss
besteht die Möglichkeit zum Kaffeetrinken und zur Diskussion.

2) Jüdische und "nichtarische" Schülerinnen an der Luisenschule
Vortrag von Rico Quaschny
Mittwoch, 19. November 2008, 19.00 Uhr;
Stadtarchiv, Von-Moeller-Str. 9

Seitdem 1882 erstmals Mädchen die gehobene Abteilung der
Bürgerschule in Oeynhausen besuchen konnten, lassen sich
jüdische Schülerinnen in den höheren Schulen der Badestadt
nachweisen. Nach 1933 änderte sich für die wenigen jüdischen
Schülerinnen an der Luisenschule der Schulalltag. Die beiden
letzten jüdischen Mädchen wurden nach der Reichspogromnacht im
November 1938 zum Verlassen der Luisenschule gezwungen. Durch
die NS-Rassenideologie wurden auch christlich getaufte Mädchen
ab 1933 als "nichtarisch" ausgegrenzt und diskriminiert, wenn
ihre Eltern oder ein Eltern- bzw. Großelternteil jüdischen
Glaubens waren. Das Schicksal der verfolgten und zum Teil
ermordeten Luisenschülerinnen soll durch den Vortrag in
Erinnerung gerufen und vor dem Vergessenwerden bewahrt werden.


INFO

Kontakt:
Rico Quaschny
Stadtarchiv Bad Oeynhausen
Von-Moeller-Str. 9
32545 Bad Oeynhausen
Tel.: 05731/143420
Fax: 05731/141922
E-Mail: r.quaschny at badoeynhausen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 7 11:27:03 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Nov 2008 11:27:03 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Konzert in Schloss Cappenberg, Selm, 09.11.2008
Message-ID: 49142607.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.11.2008, 11:21


AKTUELL

Konzert in Schloss Cappenberg

Im frühen Empfangssalon auf Schloss Cappenberg wird am kommenden
Sonntag, 9. November um 16 Uhr, Tanz- und Unterhaltungsmusik
erklingen, wie sie ähnlich in vielen Renaissanceschlössern
Westdeutschlands im 16. Jahrhundert zu hören war. Martin Junge
und Josef Wefers (Schwelm) spielen in den Räumlichkeiten des
Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL) Lautenmusik aus dem
Stammbuch des münsterischen Patriziers Bernhard Schenckinck.

Dr. Gerd Dethlefs vom LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster wird dazu mit Bildern aus dem
Stammbuch die Geschichte Schenckincks vorstellen und den
historischen Hintergrund erläutern. Zum Freundeskreis
Schenckincks zählten unter anderem die Patrizier von Berswordt
und von Varssem aus Dortmund und Adelige aus Südwestfalen, aus
Haus Kemnade bei Bochum und aus dem Münsterland.


INFO

Schloss Cappenberg
59379 Selm

Eintritt 8 Euo, ermäßigt 5 Euro.
Kartenreservierungen bis Fr. 17 Uhr,
0251-5907-201, danach 0251-57077.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 7 11:31:05 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Nov 2008 11:31:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "RueckKlick" widmet sich Pogromnacht
Message-ID: 491426F8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 05.11.2008, 15:30


AKTUELL

"RückKlick" widmet sich Pogromnacht

Seit Januar 2007 informiert der "Historische RückKlick" des
Instituts Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek
Bielefeld über Menschen, Ereignisse und Strukturen der
Bielefelder Stadtgeschichte von der Frühen Neuzeit bis in das
20. Jahrhundert - im Jahr 2007 waren knapp 10.000 Seitenaufrufe
zu registrieren. Monatlich wechselnd erscheinen im Internet
unter www.bielefeld.de beziehungsweise unter
www.stadtarchiv-bielefeld.de kurze Texte und Abbildungen, die
gleichzeitig die Bevölkerung einladen, sich eingehender mit der
Geschichte Bielefelds zu beschäftigen. Für weiterführende
Recherchen liefern die Autorinnen und Autoren Hinweise auf
Quellen und Literatur, die im Institut Stadtarchiv und
Landesgeschichtliche Bibliothek, Rohrteichstr. 19, eingesehen
werden können.

Der aktuelle Historische RückKlick ist der Pogromnacht am 9.
November 1938 in Bielefeld gewidmet, als Gliederungen der NSDAP
die Bielefelder Synagoge an der Turnerstraße niederbrannten,
jüdische Geschäfte zerstörten und die Polizei Dutzende Juden
verhaftete, die anschließend nach Buchenwald verbracht wurden.
Unter www.bielefeld.de sind Text und Bilder sowie Hinweise auf
Literatur und Quellen zum Thema zu finden. Die seit Januar 2007
veröffentlichten Artikel sind dort in einem Internetarchiv
weiterhin aufrufbar.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 7 11:51:15 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Nov 2008 11:51:15 +0100
Subject: [WestG] [LIT] "Plattdeutsches Woerterbuch fuer Olpe und das
Olper Land"
Message-ID: 49142BB2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Josef Wermert"
Datum: 07.11.2008, 11:35


LITERATUR

Subskription für Band 3 der Stadtgeschichte

"Olpe - Geschichte von Stadt und Land",
das "Plattdeutsche Wörterbuch für Olpe und das Olper Land"

Rechtzeitig zum Weihnachtsfest 2008 gibt die Kreisstadt
Olpe als Band 3 der Geschichte der Stadt Olpe das

"Plattdeutsche Wörterbuch für Olpe und das Olper Land"

heraus. In jahrzehntelanger Arbeit wurde durch Rechtsanwalt und
Notar Carl Schürholz eine umfangreiche Sammlung plattdeutscher
Wörter und Redewendungen aus Olpe und dem Olper Land
zusammengetragen, die in ihrer Fülle und Aussagekraft
ihresgleichen sucht. Diese Sammlung wurde nach dem Tod von Carl
Schürholz 1993 durch einen Arbeitskreis unter Leitung des
Sprachwissenschaftlers Dr. Werner Beckmann vom Mundartarchiv
Sauerland in Eslohe-Cobbenrode überarbeitet und ergänzt sowie um
wissenschaftliche Einleitungen zur Genese des Wörterbuches und
zur Geschichte und Grammatik der Olper Mundart erweitert. Der
Band beinhaltet über 7000 Stichwörter, hat einen Umfang von 448
Seiten, ist in Leinen gebunden und mit einem Schutzumschlag
versehen. Auf einer beiliegenden CD werden Mundarttexte in
Auswahl zu hören und nachzulesen sein.

Der Subskriptionspreis (bis zum 30. November 2008) beträgt 12,90
Euro, danach kostet der Band 15,95 Euro. (Weiterhin wird Band 1
der Stadtgeschichte (28,90 Euro) zusammen mit Band 3 ebenfalls
bis zum 30. November 2008 zum Subskriptionspreis von 40,00 Euro
angeboten.)


INFO

Interessenten für diese Publikationen melden sich bitte bei:

Josef Wermert
Stadtarchiv Olpe
Franziskanerstraße 6/8
57462 Olpe
Tel.: 02761/831-293
Fax: 02761/832293
E-mail: J_Wermert at Olpe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 10 10:47:24 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Nov 2008 10:47:24 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Peters, Robert / Roolfs,
Friedel Helga (Hg.): Plattdeutsch macht Geschichte
Message-ID: 4918113C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 07.11.2008, 11:53


LITERATUR

Lesebuch mit Zeitreise durch 1000 Jahre Niederdeutsch
Begleitband zur Ausstellung "Plattdeutsch macht Geschichte"
erschienen / 20 Autoren spüren regionaler Sprachentwicklung nach

Plattdeutsch ist als gesprochene Alltagssprache in Münster kaum
noch zu hören. Zwar tragen manche Straßen, Familien und
Gaststätten noch plattdeutsche Namen, deren Bedeutung aber ist
oft nicht mehr bekannt. Ist das Niederdeutsche im Münsterland
also ?museumsreif?? Dass es eine über 1000-jährige Vergangenheit
als Schriftsprache hat, macht der zur Sonderausstellung im
Stadtmuseum ?Plattdeutsch macht Geschichte. Niederdeutsche
Schriftlichkeit in Münster und dem Münsterland" erschienene
Begleitband anschaulich.

Deutschlandweit zum ersten Mal arbeiten Ausstellung und
Begleitband für eine breite Öffentlichkeit die Sprachentwicklung
einer Region auf. Der Katalog stellt in über 60 Beiträgen
herausragende Schriftstücke aus Münster und der Region vor. Sie
stehen für die spannende Entwicklung des Plattdeutschen - ihre
Bandbreite reicht von einer altwestfälischen Beichte aus dem 10.
Jahrhundert bis hin zu niederdeutschen Schauspielen und
Rundfunksendungen heute.

An dem Band haben namhafte Fachleute mitgearbeitet, die häufig
selbst die wissenschaftliche Sprachforschung des Niederdeutschen
vorangetrieben haben. Einleitende Aufsätze ordnen die
Schriftzeugnisse in den größeren Zusammenhang ihrer zeitlichen
und räumlichen Umgebung ein.

Der Katalog ist mit ausführlichem Bildmaterial - rund 40
Schwarzweißfotos, mehreren Karten sowie fast 20 Farbtafeln -
versehen. Somit wird nicht allein die Sprache, sondern auch ihre
oft künstlerische Inszenierung dokumentiert. 20 Autoren haben zu
einem abwechslungsreichen Lesebuch und fundierten Querschnitt
durch die Jahrhunderte beigetragen.

Die beiden Herausgeber, Robert Peters und Friedel Helga Roolfs,
sind wissenschaftliche Mitarbeiter in der Abteilung
Niederdeutsche Sprache und Literatur des Germanistischen
Instituts der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, der
einzigen universitären Institution in Nordrhein-Westfalen, in
der niederdeutsche Sprache und Literatur erforscht und gelehrt
werden.


INFO

Robert Peters, Friedel Helga Roolfs (Hg.): Plattdeutsch macht
Geschichte. Niederdeutsche Schriftlichkeit in Münster und dem
Münsterland im Wandel der Jahrhunderte, Verlag Aschendorff
Münster, 2008 (19,80 Euro)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 10 11:01:35 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Nov 2008 11:01:35 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vortrag=3A_Friedensvermittlung_im_Sp?=
=?utf-8?q?=C3=A4tmittelalter=2C_Muenster=2C_11=2E11=2E2008?=
Message-ID: 4918148E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 07.11.2008, 12:02


AKTUELL

Friedensvermittlung im Spätmittelalter
Paderborner Historiker spricht im Rahmen der Ringvorlesung
"Mediation"

Der Paderborner Historiker Prof. Dr. Hermann Kamp spricht am
Dienstag, 11. November 2008, an der WWU Münster.
"Friedensvermittlung im 'internationalen' Raum des europäischen
Spätmittelalters" heißt sein Vortrag. Die Veranstaltung beginnt
um 18 Uhr im Hörsaal F1 des Fürstenberghauses, Domplatz 20-22.
Sie ist Teil der Ringvorlesung "Mediation", die das
Exzellenzcluster "Religion und Politik" im Wintersemester
durchführt.


INFO

Exzellenzcluster "Religion und Politik"
URL: http://www.uni-muenster.de/Religion-und-Politik/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 10 11:28:41 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Nov 2008 11:28:41 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zeitzeuge Joop Levy berichtete ueber die
schlimmen Lebensumstaende juedischer Maedchen und Jungen
waehrend der deutschen Besatzungszeit in den Niederlanden
Message-ID: 49181AE9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 10.11.2008, 09:53


AKTUELL

Zeitzeuge Joop Levy berichtete über die schlimmen Lebensumstände
jüdischer Mädchen und Jungen während der deutschen
Besatzungszeit in den Niederlanden
200 Kinder und Jugendliche bei der Eröffnung der Ausstellung
"Kein Kinderspiel" im Borkener Kreishaus

"Das Leben während der deutschen Besatzungszeit in den
Niederlanden war für niemanden ein Kinderspiel, schon gar nicht
für uns Menschen jüdischen Glaubens!" - Mit dieser Anspielung
auf den Titel der jetzt im Borkener Kreishaus zu sehenden
Ausstellung "Kein Kinderspiel" begann Joop Levy seine ganz
persönliche Rückschau auf die Zeit grausamer Nazi-Verbrechen.
Als kleiner Junge gelang es ihm dank selbstloser Hilfe einer
holländischen Bauernfamilie glücklicherweise mit seinen Eltern,
sich über zwei Jahre lang vor SS und Polizei zu verstecken und
so der Verhaftung zu entgehen. Wie es dazu kam, dass er zum
"Untertaucher" wurde, und was er in dieser schlimmen Phase
seiner Kindheit erlebte, das schilderte der Zeitzeuge nun 200
Kindern und Jugendlichen im Großen Sitzungssaal des Kreishauses.

Auf bewegende Weise vermittelte er den jungen Zuhörern aus
Borken und Velen sowie aus Vreden - diese waren sogar mit ihrer
niederländischen Partnerklasse gekommen - die beklemmende, von
Angst geprägte Atmosphäre jener Jahre, in denen der braune
Ungeist herrschte. "Eine Zeit, in der es bei aller Furcht aber
auch große Solidarität unter den Menschen gab", betonte Levy.
Ihm liege heute sehr viel daran, die Erinnerung an die Schrecken
des Dritten Reiches wachzuhalten, das so viel Leid über Europa
gebracht habe. Daher zeigte sich Levy sehr erfreut darüber, dass
in Borken nun bis zum 27. November 2008 die Ausstellung "Kein
Kinderspiel" präsentiert wird.

Sixtina Harris und Ben Westerveld von der "Stichting Vrienden
von Kolle Kaal" haben sie dorthin vermittelt. Die Ausstellung
wurde von der "Stichting Vrienden van Yad Vashem Nederland" und
Joop Levy zusammengestellt. Auf 15 Tafeln dokumentiert sie die
trostlose Lebensgeschichte jüdischer Kinder vor dem und während
des Zweiten Weltkrieges. Auch sie wurden von den Nazis als
minderwertig diffamiert, vom Leben in ihren Wohnorten
abgeschnitten, öffentlich beschimpft und verstoßen und zum
Schluss sogar, wie fast alle ihre Verwandten, deportiert. Viele
kamen dann in den Konzentrationslagern um, andere wiederum
überlebten die Verfolgung in Verstecken.

Nur ganz wenige ihrer kümmerlichen Spielzeuge sind erhalten
geblieben. Aber gerade die in der Ausstellung gezeigten Exponate
aus verschiedenen Ländern Europas - versehen mit "Erzähltexten"
der Besitzer und ergänzt um Fotos - vermitteln eindringliche
Geschichten: Von dem jüdischen Puppenfabrikanten, der plötzlich
nur noch Puppen für jüdische Kinder machen durfte und an die
Kleider dieser Puppen einen gelben Stern nähen musste; vom
"Ghettopoly" (einem Monopolyspiel über das Ghetto Theresienstadt)
und von einem Knuffelbären, der auch eine Lagerkleidung tragen
musste. Oft war dies das einzige Spielzeug der Kinder und Trost
in einsamen Stunden.

Landrat Gerd Wiesmann sowie Sixtina Harris und Ben Westerveld
dankten Joop Levy, dessen selbstgebasteltes Holzflugzeug
ebenfalls in der Ausstellung zu sehen ist, herzlich für sein
Kommen und die Bereitschaft, jungen Menschen über die Zeit des
Naziterrors aufzuklären.

INFO

Geöffnet hat die Ausstellung im Borkener Kreishaus montags bis
donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 16 Uhr. Der
Eintritt ist frei. Für Schulklassen und Jugendgruppen werden
Führungen angeboten. Anmeldungen sind zu richten an Sixtina
Harris unter der Telefonnummer 02861/61523 und der
E-Mail-Adresse sixtina.harris at arcor.de.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 10 11:31:45 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Nov 2008 11:31:45 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Anne Kunze referiert ueber Novemberpogrom, Bielefeld,
13.11.2008
Message-ID: 49181BA1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 10.11.2008, 10:35


AKTUELL

Anne Kunze referiert über Novemberpogrom

Am Donnerstag, 13. November, 19.00 Uhr, referiert Anne Kunze
(Hamburg) im Institut Stadtarchiv und Landesgeschichtliche
Bibliothek über "Praktiken der Gewalt - Der Novemberpogrom im
Gestapobezirk Bielefeld". Ort der Veranstaltung: Ankergebäude,
Rohrteichstraße 19, Raum 5/1 der Fachhochschule des
Mittelstands.

Im Zentrum des Vortrages stehen die Handlungen der historischen
Akteure, über die das komplexe Gewaltgeschehen während des
Novemberpogroms 1938 in Bielefeld und Umgebung in den Blick
genommen werden soll. Berücksichtigt werden dabei insbesondere
die Gewaltdynamiken - also etwa der ritualhafte Charakter und
die kollektivstiftenden und -kontrollierenden Funktionen der
Gewalt wie auch ihre spezifischen Zeiten und Orte - ebenso wie
einige kulturhistorische Beziehungen. Zusätzlich hat die
Referentin neue Erkenntnisse zu Bielefelder Pogromen im Herbst
1938 angekündigt.

Anne Kunze arbeitet wissenschaftlich zur deutschen
Gewaltgeschichte. Als freie Autorin ist sie unter anderem für
"Die Zeit", "taz" und "Menschen" tätig. Der Vortrag findet im
Rahmen der Veranstaltungsreihe zur Ausstellung "9.11.1938 -
Reichspogromnacht in Ostwestfalen-Lippe", die montags bis
freitags jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet ist. Am ersten
Vortragsabend, 13. November, bietet Institutsleiter Dr. Jochen
Rath um 18.00 Uhr eine öffentliche Führung an; die Ausstellung
ist an diesem Tag bis 19.00 Uhr geöffnet.


INFO

Ort der Veranstaltung:
Ankergebäude
Rohrteichstraße 19
Bielefeld
Raum 5/1 der Fachhochschule des Mittelstands





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 10 11:42:03 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Nov 2008 11:42:03 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vor 100 Jahren: Die Katastrophe auf der Zeche Radbod
am 12. November 1908 in Bockum-Hoevel
Message-ID: 49181E0A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jochen Thesmann"
Datum: 10.11.2008, 11:18

AKTUELL

Vor 100 Jahren: Die Katastrophe auf der Zeche Radbod am 12.
November 1908 in Bockum-Hövel.

Vor 100 Jahren, am 12. November 1908 ereignete sich eine
gewaltige Schlagwetterexplosion auf der Zeche Radbod in
Bockum-Hövel. Zwei Ausstellungen und verschiedene
Veranstaltungen erinnern vom 05. - 28. November an das bis zum
damaligen Zeitpunkt schwerste Grubenunglück in Deutschland, bei
dem 350 Bergleute starben.

Besonders hingewiesen sei auf folgende Veranstaltungen des
Stadtarchivs Hamm und der Volkshochschule Hamm:

1.) "100 Jahre Radbodunglück 1908 - 2008" und "Die Grubenlampe
im Wandel der Zeit".

Ausstellung vom 6. bis 28. November 2008 in der Hauptstelle der
Spar- und Darlehnskasse Bockum-Hövel eG, Berliner Str. 25-27,
59075 Hamm Bockum-Hövel, zu den allgemeinen Öffnungszeiten der
Kasse. Herr Karlheinz Lach und das Stadtarchiv Hamm präsentieren
zwei Ausstellungen, die mit Fotografien, Dokumenten und
Exponaten die Rettungsmaßnahmen und das Schicksal der
Hinterbliebenen des Radbod-Unglücks dokumentieren.

2.) "Das Radbod-Unglück der Jadwiga Walenciak"

VHS-Lesung am Dienstag, den 11.11.2008 um 16 Uhr im Kulturrevier
Radbod, An den Fördertürmen 4, 59075 Hamm Bockum-Hövel.
Eugeniusz Nowak, ein Enkel eines Opfers der Grubenkatastrophe
berichtet vom Kampf seiner Großmutter Jadwiga Walenciak um
Versorgung ihrer Familie. Der Autor schildert nicht nur aus
persönlicher Sicht eine Familiengeschichte, er liefert auch ein
Stück Bergbaugeschichte ebenso wie einen Teil der
Stadtgeschichte und nicht zuletzt eine Beschreibung
deutsch-polnischer Beziehungen.

3.) "Die Beerdigung der Opfer des Grubenunglücks auf der Zeche
Radbod i. W., den 16. Nov. 1908" im Film

Vorführung eines kürzlich entdeckten zeitgenössischen
Filmstreifens am Dienstag, den 11.11.2008 um 16 Uhr im
Kulturrevier Radbod, An den Fördertürmen 4, 59075 Hamm
Bockum-Hövel. (Im Rahmen der Lesung "Das Radbod-Unglück der
Jadwiga Walenciak") Im Oktober 2008 gelangte eine Kopie eines
vergessenen Filmes aus dem Jahre 1908 zurück ins Ruhrgebiet, der
6 Minuten des Trauerzuges für die Radbodopfer zeigt. Herr Paul
Hofmann von der Kinemathek im Ruhrgebiet hat sich auf Bitten des
Stadtarchivs Hamm kurzfristig bereit erklärt, den Film im
Kulturrevier Radbod zu zeigen und in einem Kurzvortrag
filmhistorisch einzuordnen.

4.) "Die Radbodkatastrophe von 1908 - Dimensionen des
Explosionsrisikos im industriellen Steinkohlebergbau".

Vortrag im Alten Bergamt, Goethestraße 6, 59065 Hamm-Mitte. Dr.
Michael Farrenkopf wird die technischen und gesellschaftlichen
Bedingungen des Radbod-Unglücks schildern und behandelt darüber
hinaus die europäischen Dimensionen der Massenunglücke im
industriellen Steinkohlenbergbau um 1900. Der Referent ist
Leiter des Montanhistorischen Dokumentationszentrums in Bochum.
Der Vortrag findet im Rahmen der Gedenkwoche "100 Jahre
Radbod-Unglück" und der 10. Hammer Hochschultage statt. Eine
Veranstaltung der Volkshochschule Hamm und des Stadtarchivs
Hamm.


INFO

Kontakt:
Frau Ute Knopp
Stadtarchiv Hamm
Gustav-Heinemann-Straße 10
59065 Hamm
Tel.: 02381/17-5860
Fax: 02381/17-2943
E-Mail: knopp at stadt.hamm.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 10 11:50:53 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Nov 2008 11:50:53 +0100
Subject: [WestG] [KONF] "Sozialstrukturen und soziale Bewegungen", Bochum,
WS 08/09
Message-ID: 4918201C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 10.11.2008, 07:12
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


KOLLOQUIUM

"Sozialstrukturen und soziale Bewegungen" WS 08/09

Friedrich Alfred Krupp als Stifter und Mäzen
Referent: Dr. Stefan Pielhoff, Essen

Donnerstag, 13. November 2008, 18-20 Uhr


Weitere Termine:

20.11.2008
Prof. Dr. Manfred Alexander, Universität zu Köln:
Oberschlesien - eine europäische Region im Schnittpunkt dreier
Kulturräume (ausnahmsweise um 19.00 Uhr)

08.01.2009
Dr. Helke Stadtland, ISB:
Christentum zwischen Nationalismus und Universalismus

15.01.2009
PD Dr. Ralf Banken, Universität Frankfurt am Main:
Der Niedergang der Kaufhäuser und die Veränderung der
Konsumkultur in der Bundesrepublik seit den 1960er Jahren

22.01.2009
Dr. Knud Andresen, Forschungsstelle für Zeitgeschichte,
Hamburg:
Nachklang von "1968" oder strukturelles Bedürfnis?
Die Radikalisierung der Gewerkschaftsjugend 1968-1975

08.02.2009
Prof. Dr. Michael Gehler, Universität Hildesheim:
Parteipolitik in internationalen Organisationen und transnationalen
Netzwerken. Der Vergleich von SPÖ und ÖVP 1945-1995 mit
einem Ausblick ins 21. Jahrhundert


INFO

Veranstaltungsort:
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstr.17-19
44789 Bochum





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Nov 11 09:28:07 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 11 Nov 2008 09:28:07 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vreden: Missa Nova, 16.11.2008
Message-ID: 49195027.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Hubert Krandick"
Datum: 11.11.2008, 08:22


AKTUELL

"Missa Nova" von Söntgen und geistliche Musik des süddeutschen Barock
schließen am 16.11.2008,19.00 Uhr, die Reihe "Variationen" im Kulturraum
Stiftskirche ab.

Quasi eine Uraufführung bringt das vierte und letzte Konzert der Reihe
"Variationen" im November 2008: die 1746 speziell für Vreden entstandene
"Missa Nova" von Johann C. T. Söntgen, seinerzeit Organist an der
Pfarrkirche. Die Noten der Messe finden sich in einem Graduale aus dem
18. Jahrhundert im Vredener Hamaland-Museum und gehören zu den wenigen
überlieferten Belegen an Vredener Musikalien. Inhaltlich wird an dem
Abend die Missa Nova um geistliche Musik des süddeutschen Barock
ergänzt, nämlich drei Kirchen-Sonaten von Mozart (KV 66 ? 68),
geistliche Lieder von Valentin Rathgeber "Ohrenvergnügendes und
Gemüthergötzendes Tafelconfect (Augsburg 1733 ? 1746), und eine
Sinfonie von Johann Georg Zechner (Graz/Bad Aussee, ca. 1750). Die
Vredener orientierten sich an der Musik des katholischen
Süddeutschlands, so dass diese Musik einen starken Einfluss auf die
in Vreden gespielte Musik gehabt hat und gemeinsam aufgeführt werden
kann. Herr Bernd Sikora wird die Zusammenhänge zwischen der Musik des
süddeutschen Barock und der im kath. Westmünsterland gespielten Musik
erläutern. Die Person des Komponisten Söntgen wird von Herrn Dr. Volker
Tschuschke kurz vorgestellt.

Für die Aufführung konnten Frau Ursula van der Linde-Bancken (Violine),
Frau Tina Nijman-Hirte (Violine) und Frau Martha Walczak (Violoncello)
als Instrumentalistinnen gewonnen werden.

Die Frauen-Projekt-Schola wird bei der Söntgen-Messe durch einen
kleinen Chor Vredener Kinder ergänzt. Das Konzert setzt einen würdigen
Schlusspunkt für eine rundum gelungene und hochkarätige
Veranstaltungsreihe - die ohne Eintrittskosten auskam und deshalb ohne
die großzügigen Spenden der Besucher und Sponsoren (Bürgerstiftung
Vreden und Sparkassenstiftung Vreden) nicht denkbar gewesen wäre. Der
Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 11 10:18:12 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Nov 2008 10:18:12 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag ueber Museumsarchitektur, Muenster, 12.11.2008
Message-ID: 49195BE3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.11.2008, 13:01


AKTUELL

Vortrag über Museumsarchitektur
LWL-Landesmuseum: Architekt Volker Staab bei "Reden über Kunst"

Den Ansprüchen der Architektur und gleichzeitig der im Museum
ausgestellten Exponate gerecht zu werden, ist häufig eine
Gradwanderung. Professor Volker Staab, einer der renommiertesten
deutschen Museumsarchitekten, wird sich diesem Thema am Mittwoch,
12. November, 20 Uhr, in seinem Vortrag "Museumsarchitektur und
Kunst" im Rahmen der interdisziplinären Reihe "Reden über Kunst"
im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte zuwenden. In
Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Münster geht das Museum
des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL) bei dieser
Vortragsreihe regelmäßig Fragen nach der Stellung, Wahrnehmung
und Funktion der bildenden Kunst in der heutigen Gesellschaft
nach.

Das LWL-Landesmuseum wird in den kommenden Jahren unter der
Leitung des Berliner Architektenbüros Staab seinen in den 1970er
Jahren angebauten Gebäudeteil durch einen repräsentativen Neubau
ersetzen. Hiermit reiht sich das Museum am Domplatz in einen
seit rund zwei Jahrzehnten andauernden Bautrend in der
Museumswelt ein. In seinem Vortrag berichtet Staab von dieser
Entwicklung. Der Bauboom in der Museumslandschaft begann etwa
1984 mit James Stirlings Stuttgarter Staatsgalerie und setzte
sich seitdem in den großen Metropolen sowie in zahlreichen
kleineren Städten fort.

Neben allen architektonischen Innovationen und urbanistischen
Impulsen dieser Entwicklung kommt jedoch bei vielen Neubauten
immer wieder eine Frage auf: Wird hier nicht die Institution"
Museum" benutzt, um Werke reiner Architektur zu errichten, bei
denen die Kunstwerke zur Nebensache werden?

Seit der Gründung des Büros Staab Architekten 1991 hat Volker
Staab zahlreiche internationale Hochbauprojekte aus
unterschiedlichsten Bereichen realisiert. Dazu gehören bekannte
Museumsbauten, wie das Neue Museum in Nürnberg, das Museum Georg
Schäfer in Schweinfurt oder die Sammlung Gunzenhauser in
Chemnitz.


INFO

Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen unter:
URL: http://www.lwl-landesmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 11 11:02:49 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Nov 2008 11:02:49 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Plattdeutsch macht Geschichte, Muenster,
08.11.2008-08.02.2009
Message-ID: 49196659.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 07.11.2008, 11:56


AUSSTELLUNG

Plattdeutsch macht Geschichte
Ausstellung im Stadtmuseum Münster zeichnet Wandel der
niederdeutschen Sprache nach /

Wertvolle Leihgaben aus bundesdeutschen Archiven von der "Kölner
Bibel" bis zum "Walther-Fragment

Sie prägt Münster und das Münsterland: Die niederdeutsche
Sprache - im alltäglichen Gebrauch heute nahezu verschwunden -
ist wichtiger Teil der regionalen Identität. Das Stadtmuseum
Münster zeichnet in Kooperation mit der Niederdeutschen
Abteilung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
erstmals für eine Region in Deutschland die bewegte Geschichte
der niederdeutschen Schriftlichkeit im Wandel der Jahrhunderte
nach. Für diese anschauliche Zeitreise in Wort und Ton von
ersten Überlieferungen um 800 bis hin zu den "plattdeutschen
Spuren" im Münster der Gegenwart kehrten kostbare Leihgaben und
Raritäten aus bundesdeutschen Archiven in ihr Entstehungsgebiet
zurück.

Der Ausstellungstitel greift in zweifachem Sinn. "Ohne Kenntnis
des Niederdeutschen kann die Geschichte dieser Stadt nicht
geschrieben werden", betont Museumsdirektorin Dr. Barbara Rommé.
"Bis weit ins 17. Jahrhundert hinein sind die Quellen in dieser
Sprache abgefasst". Gezeigt wird so nicht allein der Weg, den
die geschriebene Sprache nahm, sondern Plattdeutsch macht hier
buchstäblich Geschichte. Kooperationspartner der Ausstellung ist
neben der Universität Münster auch die Augustin
Wibbelt-Gesellschaft e.V.

Niederdeutsche Grammatik für Latein

Die Ausstellung präsentiert bedeutende Originalzeugnisse,
darunter Handschriften und Drucke aus Archiven und Bibliotheken
in Berlin, Hamburg und Göttingen. Predigten und Rechnungen,
Grammatikbücher für Latein, Noten und Rezeptbücher markieren
markante Etappen des Sprachwandels - vom Altsächsischen (bis
1150/1200) über das Mittelniederdeutsche (bis 1600/1650) bis zur
plattdeutschen Sprache der Gegenwart.

Mit der altsächsischen "Freckenhorster Heberolle"
(Abgabenregister) aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts
sieht der Ausstellungsbesucher die älteste Überlieferung des
Niederdeutschen im Münsterland. "Eine bischöfliche Urkunde von
1320 ist das älteste mittelniederdeutsche Dokument aus Münster
selbst", erläutert Dr. Friedel Roolfs vom Germanistischen
Institut, Abteilung Niederdeutsche Sprache und Literatur. Mit
der Leihgabe der "Kölner Bibel" (um 1478/79) ist dem Museum ein
besonderer Coup gelungen. Die ins Niederdeutsche übersetzte
Bibel mit Glossen (Erklärung schwieriger Wörter) besticht durch
ihre reichhaltige Ausstattung mit über 100 feinsten
Holzschnitten.

Kostbare Schätze

Einen ebenso kostbaren Schatz stellt die "Steinfurter
Maerlant-Handschrift" dar. Der Kodex aus dem 15. Jahrhundert aus
der Schlossbibliothek des Fürsten zu Bentheim überliefert Texte
prominenter niederländischer Dichter des Mittelalters. Noch
älter ist das "Münsterische Walther-Fragment". Die
Liederhandschrift datiert aus der ersten Hälfte des 14.
Jahrhunderts. Sie bietet als einzige Überlieferung Originalnoten
zu einigen Liedern des Dichters und Minnesängers Walther von der
Vogelweide, darunter das berühmte "Palästinalied".

Spottgedicht

Das letzte gedruckte Buch in mittelniederdeutscher
Schreibsprache ist ein Lektionar aus dem Jahre 1706. Es diente
für Andacht und religiöse Unterweisung. Ende des 18.
Jahrhunderts ist der Beginn der Mundartliteratur anzusetzen:
Gezeigt wird mit einem Spottgedicht auf Franz Freiherr von
Fürstenberg von 1780/82 der früheste Text in münsterländischer
Mundart. Der rote Ausstellungsfaden spinnt sich bis in die
Gegenwart, nicht zuletzt mit Beispielen zur Renaissance der
plattdeutschen Literatur und Hinweisen auf die niederdeutsche
Bühne in Münster.

Hörstationen und Leseecke

Besucher können selbst aktiv werden. Vier Audiostationen geben
Hörproben zum Wandel des Niederdeutschen. Ein gut bestückter
Literaturbereich lädt zum Stöbern und Lesen ein. Eigens
anfertigen lassen hat das Stadtmuseum zwei Faksimiles - hier
darf ausdrücklich angefasst und geblättert werden. Ob Bült oder
Gruetgasse, Drubbel oder Katthagen - plattdeutsche Spuren im
heutigen Münster lassen sich in einer Inszenierung der
Straßennamen verfolgen.

Die Kenntnis des Plattdeutschen geht zwar stetig zurück. Dr.
Barbara Rommé: "Das heißt aber nicht, dass man das kulturelle
Erbe der niederdeutschen Sprache vergessen darf".


INFO

"Plattdeutsch macht Geschichte"
8. November 2008 bis 8. Februar 2009

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28

dienstags bis freitags 10 bis 18 Uhr,
samstags/sonntags 11 bis 18 Uhr;

Eintritt frei

Begleitbuch (19,80 Euro)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 11 11:11:27 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Nov 2008 11:11:27 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Politische Partizipation von Frauen im 20.
Jahrhundert, Muenster, 05.12.2008
Message-ID: 4919685F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Julia Paulus"
Datum: 07.11.2008, 15:44


TAGUNG

LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, Münster,
Münster 05.12.2008, Landeshaus -
Sitzungssaal der Landschaftsversammlung -,
Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48147 Münster
Deadline: 20.11.2008

Politische Partizipation von Frauen im 20. Jahrhundert:
Parlamentarierinnen in Westfalen und im Rheinland

Anlässlich der im Jahre 2008 stattfindenden Jubiläen zur Reform
des preußischen Vereinsrechts (1908) und der Einführung des
Frauenwahlrechts im Deutschen Reich (1918) möchte sich die
geplante Tagung des LWL-Instituts für westfälische
Regionalgeschichte mit der Frage beschäftigen, auf welche Weise
sich Politikkarrieren von Frauen in der Region Westfalen im 20.
Jahrhundert gestalteten.

Seit Anbeginn gehörte das Thema politische Partizipation zu der
bedeutsamsten Forderung der in konfessionellen, berufsbezogenen,
karitativen und Bildungs-Vereinen organisierten
Frauenbewegungen. Der Begriff ?Partizipation? umfasste hierbei
stets alle Verhaltensweisen von Bürgerinnen, die allein oder in
einer Gruppe Einfluss auf allen Ebenen des
politisch-gesellschaftlichen Systems ausübten, sowohl innerhalb
des konventionell-politischen Bereichs der Parteien und
Parlamente wie auch in den sogenannten Vorfeldorganisationen des
bereits zu Ende des Kaiserreichs weit entfalteten Vereinswesens.
Allerdings wurde das Engagement von Politikerinnen in der
Öffentlichkeit häufig genug lediglich kritisch diskutiert, was
nicht zuletzt dazu führte, dass das 20. Jahrhundert als eine
Epoche erscheint, zu deren Charakteristika gerade die mangelnde
Präsenz von Frauen im politisch-öffentlichen Raum gehörte.

Bislang wurden diese Beobachtungen häufig nur unter der
Fragestellung diskutiert, welche Schwierigkeiten und Probleme
für die auffällig niedrige Repräsentanz von Frauen in
politischen Gremien und in der politischen Öffentlichkeit
anzuführen seien. Gängige Partizipationskonzepte, die allgemein
mit dem Nachweis verbunden waren, dass die Defizite der Frauen
in ihrem jeweiligen Engagement bzw. ihrer politischen
Partizipation lägen, transportierten hierbei einen
Politikbegriff, der sich auf den klassischen Horizont
politischer Institutionen und Akteure bezog. Alles, was darüber
hinaus ging, galt als vor- und unpolitisch. Ein solcher
Politikbegriff jedoch vermittelt wiederum nur die gängige
fiktive Trennung von öffentlicher und privater Sphäre und
blendet somit häufig weitergehendes gesellschaftliches
Engagement als nicht politikrelevant aus.

Auf dieser Tagung soll deshalb der Versuch unternommen werden,
an regionalen Beispielen über biografiegeschichtliche
Zugriffsweisen politische Partizipation in einem weiteren Sinne
zu verstehen: als umfassendes Engagement der an
gesellschaftlichen Prozessen Beteiligten. Auf diese Weise möchte
die Tagung insbesondere dem Selbstverständnis, dem jeweiligen
Politisierungsprozess, den politischen Strategien und
(geschlechts-)spezifischen Zugangs- und Handlungsmöglichkeiten
sowie dem Umgang mit Macht von Frauen in vornehmlich männlich
strukturierten parlamentarischen Räumen nachgehen. Im Zentrum
der Tagung stehen somit Fragen nach den Karrieremöglichkeiten
sowohl von Parlamentarierinnen wie auch von Politikerinnen als
Lobbyistinnen.

Da bislang nur wenige kollektivbiografische Untersuchungen zu
Politikerinnen der Regionen Westfalen und Rheinland vorliegen,
besteht das Ziel dieser Tagung zunächst darin, beispielhaft -
für noch vorzunehmende Forschungen in Westfalen/NRW - bereits
durchgeführte Biografieprojekte zu Parlamentarierinnen anderer
Landesteile vorzustellen. Hierbei soll es in erster Linie darum
gehen, den besonderen Stellenwert von biografischen
Herangehensweisen, deren Fragestellungen und Zugriffsweisen zu
Politikerinnen-Karrieren zu diskutieren.

Darüber hinaus möchte diese Tagung, die in Kooperation mit dem
LWL-Industriemuseum, Zeche Zollern II/IV, auch als Vorbereitung
für ein gleichlautendes Ausstellungsprojekt stattfindet, durch
Koordinationsinitiativen eine stärkere Vernetzung von
entsprechenden Forschungsverbünden in der Region bewirken.


Programm:

9.30 Uhr
Anmeldung

10.00 Uhr
Begrüßung

10.15 Uhr
Einführung
(Dr. Julia Paulus, Münster)

Biografische Projekte I: Die Mühsalen des Anfangs...

10.45 Uhr
(Stadt-)Politikerinnen ohne Legitimation?
Politisches Handeln von bürgerlichen Frauen im Kaiserrreich
(Dr. Kerstin Wolff, Kassel)

11.30 Uhr
"Newcomerinnen" in den Parlamenten. Politikerinnen in der
Weimarer Republik
(Dr. Elke Stolze, Halle a. d. Saale)

12.15 Uhr
Mittagspause

Biografische Projekte II: Die (institutionellen) Ebenen
politischer Arbeit

13.30 Uhr
Politik- und Karriereverläufe von Kommunalpolitikerinnen - eine
kollektive Biographie der Frankfurter Nachkriegspolitikerinnen
(Dr. Elke Schüller, Frankfurt)

14.15 Uhr
Landtagspolitikerinnen in der Bundesrepublik
(Dr. Susanne Sander, Hamburg)

15.00 Uhr
Kaffeepause

Biografisches Projekt III: Parteipolitische Handlungsfelder

15.30 Uhr
Frauenpolitik im Dienst der Partei. Sozialdemokratinnen im
Parlamentarischen Rat und Deutschen Bundestag
(Dr. Gisela Notz, Berlin)

16.15 Uhr
Zwischen Tradition und Emanzipation. CDU- und FDP-Politikerinnen
in bundesrepublikanischen Parlamenten
(Dr. Petra Holz, Bad Münstereifel)

17.00 Uhr
Erfahrungen in und mit der Politik. Politikerinnen der Fraktion
Bündnis90/Die Grünen im Niedersächsischen Landtag
(Dr. des. Amalia Sdroulia, Hannover)

17.45 Uhr
Schlussdiskussion: "Politikerinnen zwischen Partei und Parlament"

Ende der Tagung ca. 18.30 Uhr


INFO

Dr. Julia Paulus
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstraße 33
48147 Münster
0251/591-5880
0251/591-3282
E-Mail: julia.paulus at lwl.org
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WIR/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 11 11:16:14 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Nov 2008 11:16:14 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Werkstatt "Geschichtsarbeit und
historisch-politisches Lernen zum Nationalsozialismus",
Hattingen, 20.-22.11.2008
Message-ID: 4919697E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 10.11.2008, 07:12
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


TAGUNG

Werkstatt "Geschichtsarbeit und historisch-politisches
Lernen zum Nationalsozialismus"
Donnerstag, 20., bis Samstag, 22. November 2008

Die jährliche Werkstatt-Tagung bietet praxis- und
methodenorientierten Workshops, einen Erfahrungsaustausch und
Gelegenheit zur Vernetzung all der Institutionen und Initiativen,
die lokal und regional mit Geschichtsarbeit zum
Nationalsozialismus befasst sind.

Dazu treten die kollegiale Debatte über Ausstellungen sowie
Diskussionsanstöße aus der Forschung. Eine Projektebörse bietet
die Möglichkeit, Kurzskizzen aus der eigenen Arbeit zur Debatte
zu stellen.

Eingeladen sind vor allem (haupt- und ehrenamtliche)
MitarbeiterInnen von Gedenkstätten, Geschichtswerkstätten und
Geschichtsvereinen, Lehrerinnen und Lehrer, Erwachsenenbildner,
Archivare und Stadthistoriker.


PROGRAMM

Donnerstag, 20. November 2008

Anreise bis ca. 17.00 Uhr

17.30 Uhr:
Begrüßung und Einführung

18.30 Uhr:
Abendessen

19.30-21.00 Uhr:
NS-Täterforschung - eine Zwischenbilanz
Vortrag von Dr. Frank Bajohr,
Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg


Freitag, 21. November 2008

9.00-9.30 Uhr:
Kurze Vorstellung der Workshops:

- Recherchieren und Lernen im Netz:
Theorie und Praxis mit Hilde Jakobs,
Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf,
und Dr. Annette Haller, Germania Judaica

- Vergangenheit und Zukunft der Gedenkstätten in NRW
mit Astrid Wolters Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf,
und Wulff E. Brebeck, Kreismuseum Wewelsburg

- Frühe Überlebensberichte aus den Sammlungen der
jüdisch-historischen Kommissionen 1943-1948:
Vorstellung einer Quellenedition und pädagogische
Nutzungsmöglichkeiten mit Elisabeth Kohlhaas und
Prof. Alfons Kenkmann, Universität Leipzig

9.45-12.30 Uhr:
Workshops

12.30 Uhr:
Mittagspause

14.00-15.30 Uhr:
Stadtrundgang "Orte der NS-Herrschaft in Hattingen -
alte und neue Geschichtsspuren? mit Thomas Weiss,
Stadtarchiv Hattingen

16.30-18.30 Uhr:
Workshops

18.30 Uhr:
Abendessen

20.00 Uhr:
"2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß" - eine filmische
Dokumentation über Hanns Ludin,
anschl. Gespräch mit dem Autor Malte Ludin


Samstag, 22. November 2008

9.00-10.30 Uhr:
Projektebörse - Pläne, Kurzberichte und Nachrichten aus
Vereinen, Gedenkstätten, Initiativen und Geschichtswerkstätten
Moderation: Susanne Abeck, Forum Geschichtskultur an
Ruhr und Emscher

11.00-12.30 Uhr:
"Es war moderne Sklaverei." Ergebnisse eines internationalen
lebensgeschichtlichen Dokumentationsprojekts zur Sklaven-
und Zwangsarbeit. Vortrag von Dr. Alexander von Plato und
Diskussion

Die seperate Teilnahme an den beiden Abendveranstaltungen
ist möglich.


INFO

Veranstalter:
Bildungswerk der Humanistischen Union
Arbeitskreis NS-Gedenkstätten NRW
Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
mit Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung NRW

Veranstaltungsort:
DGB-Bildungszentrum Hattingen

Information und Anmeldung:
Dr. Paul Ciupke, Dr. Norbert Reichling
Bildungswerk der HU
Tel.: 0201/227982
E-Mail: buero at hu-bildungswerk.de
URL: www.hu-bildungswerk.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 11 11:23:12 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Nov 2008 11:23:12 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Murken, Jens: Die evangelischen Gemeinden in Westfalen
Message-ID: 49196B20.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jens Murken"
Datum: 08.11.2008, 11:00


LITERATUR

Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) baut sich von den
Gemeinden her auf. Derzeit gibt es 556 evangelische
Kirchengemeinden in Westfalen. Nach ihrem in den 1990er Jahren
mit rund 660 Kirchengemeinden erreichten Höchststand erforderte
der demographische und gesellschaftliche Wandel, der Rückgang
der Gemeindegliederzahlen auch in der westfälischen Landeskirche,
einen Rückbau der kirchlichen Strukturen und eine Überprüfung
der kirchlichen Aufgabenwahrnehmung auf allen Ebenen. Dieser
landeskirchliche Reformprozess der Jahre 2000 bis 2008 erhielt
den Titel "Kirche mit Zukunft".

Die EKvW ist aber auch eine Kirche mit Vergangenheit. Je nach
Region, nach politischer, konfessioneller und geistlicher
Landschaft, besitzen die Gemeinden in Westfalen unterschiedliche,
sehr vielfältige Traditionen. Knapp ein Drittel der
Kirchengemeinden besitzt vorreformatorische Wurzeln, ein knappes
anderes Drittel der Gemeinden ist aber auch erst in der
Nachkriegszeit des Zweiten Weltkriegs in Diasporagebieten und
durch die Aufteilung größerer Gemeinden entstanden.

Das historische Nachschlagewerk "Die evangelischen Gemeinden in
Westfalen. Ihre Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart"
bietet einen Kurzabriss zur Geschichte sämtlicher westfälischen
Kirchengemeinden auf dem Gebiet der EKvW. Der jetzt erschienene
erste Band des "Gemeindebuches" umfasst die Kirchengemeinden von
Ahaus bis Hüsten in alphabetischer Ordnung, führt die
Pfarrerlisten sowie Literatur- und Quellenhinweise auf. Der
abschließende zweite Band wird die Kirchengemeinden von
Ibbenbüren bis Zurstraße sowie das Register und eine
Bibliographie beinhalten.

Jens Murken:
Die evangelischen Gemeinden in Westfalen
Ihre Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart -
Band 1: Ahaus bis Hüsten
Schriften des Landeskirchlichen Archivs der Evamngelischen
Kirche von Westfalen, Band 11
Luther-Verlag und Verlag für Regionalgeschichte
Bielefeld 2008
Umfang: 1047 S.; Preis: 59,00 Euro (bei Subskiption beider
Bände: 88,00 Euro)
ISBN: 978-3-7858-0525-1
ISBN: 978-3-89534-711-5


INFO

Kontakt:
Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen
Altstädter Kirchplatz 5
33602 Bielefeld
Tel.: 0521/594164
Fax: 0521/594267
E-Mail: archiv at lka.ekvw.de
URL: www.archiv-ekvw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 11 11:38:36 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Nov 2008 11:38:36 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Der Weg von Schlesien nach Westfalen im Jahre 1946,
Vreden, 20.11.2008
Message-ID: 49196EBC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 10.11.2008, 12:20


AKTUELL

Die Gesellschaft für historische Landeskunde lädt in
Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Epe e.V. herzlich zum
nächsten Termin am Donnerstag, 20. November, nach Gronau-Epe in
den Pfarrhof ein. Es spricht Dr. Manfred Wolf zum Thema "Das
Projekt Swallow. Der Weg von Schlesien nach Westfalen im Jahre
1946". Zuvor wird um 19:00 Uhr der Förderpreis der Gesellschaft
für "Nachwuchsforscher" an die diesjährigen Preisträger
verliehen.

"Die deutschen Einwohner in unserem Dorf wurden in den frühen
Morgenstunden des 18. März 1946 darüber informiert, dass sie
sich innerhalb von zwei Stunden mit ihrem Gepäck im Gasthaus des
Ortes einzufinden hätten. Der polnische Bürgermeister hatte dort
die größte Amtshandlung seines Lebens durchzuführen.
Rückendeckung gaben ihm einige Milizionäre, die aber sonst nicht
in Erscheinung traten. Es gab kein lautes Wehklagen, keine
Proteste, keine Schimpferei.

In jedem Haus musste im Hausflur eine Liste der Hausgenossen
ausgehängt werden; so war es für den Bürgermeister wohl nicht
schwer, eine Liste der Dorfbewohner zu erstellen. Pferd und
Wagen standen zum Transport des Gepäcks bereit. Die Dorfbewohner
hatten den Weg von etwa 10 km zum Sammelpunkt
Mittelwalde/Miedzylesie zu Fuß zurückzulegen. Die polnische
Bevölkerung blieb beim Auszug der Deutschen im Hintergrund. Es
gab keine offenen Bekundungen des Mitgefühls, aber auch nicht
der Schadenfreude. [...]

Die Fahrt durch die sowjetische Zone verlief bei unserem
Transport ohne Zwischenfälle mit Ausnahme ihres Endes. [...] Die
Russen verzichteten nicht auf eine letzte Kontrolle. So wurde
auch bei unserem Waggon die Waggontür aufgezogen, ein russischer
Soldat leuchtete mit einer Taschenlampe über die im Dunkel
befindlichen Insassen, verschwand aber zu aller Erleichterung
wieder. Unerwartet setzte sich der Zug dann ohne Signal wieder
in Bewegung. Er fuhr an den am Rande des Bahndamms stehenden
unglücklichen Insassen von Waggon Nr. 4 vorbei. Obwohl sie
jämmerlich schrieen, konnte niemand etwas für sie tun.
Anscheinend waren nicht alle Russen mit der Weiterfahrt des
Zuges einverstanden, und sie schossen mit ihren
Maschinenpistolen wie wild in die Luft.

Am Nachmittag des 21. März 1946 wurde für den Weitertransport in
Alversdorf ein neuer Zug bereitgestellt. Er bestand zur Hälfte
aus Personenwaggons, zur Hälfte aus Güterwagen. Erstere waren
sehr schnell besetzt. Der Zug fuhr die gesamte Nacht über
Hannover, Minden, Osnabrück und Rheine. In Maria Veen traf er am
frühen Morgen ein. Es war der 22. März, der Todestag des
Kardinals von Galen. Der erste Eindruck vom Münsterland war
nicht sehr einladend. Es war nasskalt. Es trug nicht zum
Wohlbefinden bei, dass die Ankömmlinge zum großen Teil aus dem
Schlaf aufgeschreckt worden waren. Sie hatten sich zu Fuß zum
etwa 1 km entfernten Gebäude der Arbeiterkolonie zu begeben. Es
war ein im preußischen Baustil der Jahrhundertwende erbautes
Gebäude aus rotem Backstein mit der anheimelnden Atmosphäre
einer Kaserne.

Am Sonntag, dem 24. März 1946, wurde gegen Mittag unsere Gruppe
ohne vorherige Ankündigung aufgefordert, sich mit Gepäck wieder
zum Bahnhof in Maria Veen zu begeben. Dort stand eine Lokomotive
mit zwei Güterwagen bereit. Diese waren gerade ausreichend zum
Transport unserer Dorfgemeinschaft, die trotz des Durchlaufens
von drei Lagern nicht getrennt worden war. Dies war kein Zufall,
sondern offensichtlich Prinzip bei der Aufteilung der
Vertriebenen, und galt auch für die Angehörigen anderer Dörfer.

So erhielt jedes Dorf der Aufnahmegemeinden zu einem gewissen
Prozentsatz den Kern der Einwohner eines früheren ostdeutschen
Dorfes. Für die Vertriebenen war dieses Zusammenbleiben
zweifelsohne hilfreich für die ersten Jahre in ihrer neuen
Heimat. In der Schule erschien dann bald der Bürgermeister mit
seinem Vertreter. In der Hand hielt er die Liste, auf der
verzeichnet war, welchem Bauern die Aufnahme von "Flüchtlingen"
zuzumuten war bzw. wer dazu bereit war. Man kann sich leicht
vorstellen, dass niemand über eine solche Einquartierung erfreut
war. Doch nur einer der vorgesehenen Gastgeber sperrte sich
gegen die Aufnahme von Flüchtlingen."

So haben nach dem Zweiten Weltkrieg Millionen von Menschen ihre
alte Heimat verloren und ihre neue gefunden. Wie es dazu kam und
wie es im einzelnen ablief, erzählt in seinem Vortrag der
Historiker und Zeitzeuge Dr. Manfred Wolf.

Der Vortrag findet im Pfarrhof St. Agatha, Gronau-Epe,
Agathastr. 36, in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Epe e.V.
statt. Beginn ist um 19:30 Uhr.

Vor dem Vortrag, ab 19:00 Uhr, verleiht die Gesellschaft für
historische Landeskunde zum dritten Mal ihren Preis für
"Nachwuchsforscher" an Schüler und Schülerinnen. Den ersten
Preis erhält Robin Hermes vom Kopernikus-Gymnasium Rheine für
seine Arbeit "Tradition und Propaganda. Kindheit und Jugend
zwischen Schule, Kirche und Nationalsozialismus in Dreierwalde".
Der zweite Preis geht an Franka Vehlken vom Gymnasium Remigianum
in Borken, einen Sonderpreis erhalten vier ehemalige
Schülerinnen der Overberg-Hauptschule in Reken.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist
frei.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Das Projekt Swallow.
Der Weg von Schlesien nach Westfalen im Jahre 1946.
Datum: 20. November 2008, 19:00 Uhr
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V.
p/a Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
Tel.: 02564-391820 (donnerstags 14:00 - 18:00 Uhr)
E-Mail: info at ghl-westmuensterland.de
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
Tel.: 02362-951431





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 11 11:43:38 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Nov 2008 11:43:38 +0100
Subject: [WestG] [AUs] Geschichte von Tod und Bestattung, Enger,
01.11.2008-12.04.2009
Message-ID: 49196FEA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Kröger"
Datum: 10.11.2008, 18:02


AUSSTELLUNG

"Die letzte Reise"
Sonderausstellung im Widukind Museum Enger zur Geschichte von
Tod und Bestattung / Ausstellung vom 1. November 2008 bis 12.
April 2009

Der Tod ist noch immer ein Tabu. Eigentlich will man sich mit
diesem Thema nicht beschäftigen - doch der Tod gehört zum Leben.
Das Widukind-Museum im westfälischen Enger greift das Thema auf.
Seit einigen Tagen ist dort eine Sonderausstellung mit dem Namen
"Die letzte Reise" zu sehen. Zusätzlich organisiert das Museum
ein Rahmenprogramm mit mehreren Info-Veranstaltungen und
Führungen.

Feste Rituale bestimmten "die letzte Reise" des Menschen. Im
Christentum führte sie zunächst auf Bestattungsplätze innerhalb
der Städte und Dörfer. Somit waren die Toten den Lebenden stets
präsent. Auch in und vor der Stiftskirche Enger existieren
Gräber, beispielsweise sollen dort die Gebeine des
sagenumwobenen "Sachsenherzogs" Widukind liegen. Erst im 19.
Jahrhundert entstanden Friedhöfe außerhalb der Ortschaften.

Zunächst in den Städten, später auch auf dem Land übernahmen
"Profis" die Bestattungen. "Heute erleben wir wieder, dass sich
die Kultur im Umgang mit dem Tod verändert. In einer
Gesellschaft, in der bürgerliche Familienideale sich beginnen
aufzulösen, wird beispielsweise mit neuen Bestattungsformen
experimentiert", sagt Museumsleiterin Regine Krull.

Im Rahmenprogramm der Ausstellung gibt es Vorträge zu
Trauerphasen, zur Hospizbewegung und zur Bestattungskultur.
Außerdem organisiert die Fachstelle Geschichte im Westfälischen
Heimatbund eine Tagung zum Thema "Tod und Bestattung". Doch in
Trübsal muss niemand verfallen, denn Fritz Litzmann (Bonn) und
Martin Stankowski (Köln) setzen bereits am 19. November
künstlerisch einen ganz anderen Akzent: Sie präsentieren in der
Stiftskirche ihr Kabarettstück "Tod im Rheinland - eine bunte
Knochenlese".

Die Bielefelder Historikerin Bärbel Sunderbrink sowie der
Herforder Grafiker und Fotograf Siegfried Baron konzipierten die
Sonderausstellung. Sie ist vom 1. November 2008 bis 12. April
2009 in dem Widukind-Museum zu sehen. Veranstalter ist das
Museum in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirchengemeinde
Enger.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellung: "Die letzte Reise - Geschichte von Tod und Bestattung
vom Mittelalter bis in die Moderne"
Datum: 1. November 2008 bis 12. April 2009
Widukind Museum Enger
Kirchplatz 10
32130 Enger
Tel.: 05224 / 91 09 95
URL: www.widukind-museum-enger.de

Kontakt:
Museumsleiterin: Regine Krull
Widukind Museum Enger
Kirchplatz 10
32130 Enger
Tel.: 05224 / 91 09 95
URL: www.widukind-museum-enger.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 11 11:48:02 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Nov 2008 11:48:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Dimensionen des Explosionsrisikos im
industriellen Steinkohlebergbau, Hamm, 11.11.2008
Message-ID: 491970F2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jchen Thesmann"
Datum: 10.11.2008, 12:28


AKTUELL

"Die Radbodkatastrophe von 1908 -
Dimensionen des Explosionsrisikos im industriellen Steinkohlebergbau".

Vortrag am Dienstag, den 11.11.2008, 19.30 Uhr, im Alten Bergamt,
Goethestraße
6, 59065 Hamm-Mitte.

Vor 100 Jahren, am 12. November 1908 ereignete sich eine gewaltige
Schlagwetterexplosion auf der Zeche Radbod in Bockum-Hövel.

Der Leiter des Montanhistorischen Dokumentationszentrums in Bochum, Dr.
Michael
Farrenkopf, wird die technischen und gesellschaftlichen Bedingungen des

Radbod-Unglücks schildern und behandelt darüber hinaus die europäischen

Dimensionen der Massenunglücke im industriellen Steinkohlenbergbau um
1900. Der
Vortrag findet im Rahmen der Gedenkwoche "100 Jahre Radbod-Unglück" und
der 10.
Hammer Hochschultage statt.

Eine Veranstaltung der Volkshochschule Hamm und des Stadtarchivs Hamm.


INFO

Kontakt:
Frau Ute Knopp
Stadtarchiv Hamm
Gustav-Heinemann-Straße 10
59065 Hamm
Tel.: 02381/17-5860
Fax: 02381/17-2943
E-Mail: knopp at stadt.hamm.de
URL: www.hamm.de/stadtarchiv.html





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Nov 11 13:50:45 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 11 Nov 2008 13:50:45 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag,
Botzet: Fachwerkinschriften und Ornamente in Roedinghausen,
27.11.2008
Message-ID: 49198DB5.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Rolf Botzet"
Datum: 11.11.2008, 13:44


AKTUELL

Vortrag bei der Volkshochschule im Kreis Herford

Rolf Botzet
Fachwerkinschriften und Ornamente in Rödinghausen

Ort: Haus des Gastes, Feierhalle, Pemberville Platz 1
27.11.08, 19.00 Uhr

In Rödinghausen ist ein beachtlicher Teil der ehemals allgegenwärtigen
Fachwerkhäuser stehen geblieben. 92 Gebäude besitzen nach wie vor in
Holz geschnitzte Inschriften sowie farbige Ornamente und Symbole. Der
Vortrag berichtet kurz von Fachwerkbau und Fachwerkverzierungen und geht
dann an Hand von zahlreichen Fotos auf die Bauwerke in Rödinghausen ein.
Die bemerkenswertesten "Gottvertrauenssprüche" und die ganz spezielle
Rödinghauser Art, die Deelentorgestelle zu verzieren, werden
vorgestellt. So manches Symbol ist noch nicht entschlüsselt, und die
Besucher sind eingeladen, ihr Wissen einzubringen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 12 12:09:30 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Nov 2008 12:09:30 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortraege zur Kirchengeschichte und
religioesen Volkskunde Westfalens: Programm Wintersemester 2008/2009
Message-ID: 491AC77A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfälische Landesgeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 12.11.2008, 12:01


AKTUELL

Vorträge zur Kirchengeschichte und religiösen Volkskunde
Westfalens

Programm Wintersemester 2008/2009



Dienstag, 18.11. 2008
18 Uhr c.t.

Kirsten Bernhardt M.A. (Münster):

Armenhausstiftungen des Adels im Oberstift Münster.
Aspekte einer wechselvollen Geschichte
(16.-20. Jahrhundert)



Dienstag, 09.12. 2008
18 Uhr c.t.

Markus Schubert M.A. (Oldenburg):

Norm und Praxis der Visitation
des emsländischen Pfarrklerus
1613-1631



Dienstag, 03.02.2009
18 Uhr c.t.

Kristina Thies M.A. (Münster):

Zwischen städtischer und landesherrlicher Inszenierung.
Die Große Prozession in Münster im konfessionellen Zeitalter




Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zu den Vorträgen im

Vortragsraum des Liudgerhauses*)
Überwasserkirchplatz 3
48143 Münster

*) Das Liudgerhaus befindet sich parallel zur neuen
Diözesanbibliothek (großes Sandsteingebäude).
Der Haupteingang liegt in der Gasse zwischen den beiden
Gebäuden (Treppe hoch steigen).

Abteilung für westfälische Landesgeschichte
(Historisches Seminar der WWU)

Institut für religiöse Volkskunde

Bistumsarchiv Münster


INFO

Kontakt:
Prof. Dr. Werner Freitag
Historisches Seminar
Abteilung für westfälische Landesgeschichte
Domplatz 20-22
48143 Münster

Tel.: 0251 83-24345
E-Mail: landesgeschichte at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 12 12:11:59 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Nov 2008 12:11:59 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Alexanderfest in der Universitaet, Muenster,
28.11.2008
Message-ID: 491AC80F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 11.11.2008, 15:21


AKTUELL

Alexanderfest in der Universität
Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen Mittelmeerraums

Die Universität Münster steht in der zweiten Novemberhälfte ganz
im Zeichen von Alexander dem Großen. Wissenschaftler und
Studierende verschiedener Fachrichtungen werfen aus
unterschiedlichen Perspektiven Licht auf den Eroberer und seine
Nachfolger. Höhepunkt ist am 28. November um 20 Uhr im
Fürstenberghaus ein "Abend der Antike", bei dem auch das
Oratorium "Alexander's Feast - or the Power of Music" von Georg
Friedrich Händel aufgeführt wird.

Aufgeführt wird das Oratorium im englischen Original durch einen
Projektchor und ein Projektorchester von St. Joseph unter
Leitung von Dr. Winfried Müller, an dem auch Studierende und
Dozenten der Universität mitwirken. In das Konzert führt der
Musikwissenschaftler Dominik Höink ein. Im Anschluss an das
Konzert besteht Gelegenheit, sich an Hand einer Ausstellung im
Foyer des Fürstenberghauses über das Centrum für Geschichte und
Kultur des östlichen Mittelmeerraumes sowie
altertumswissenschaftliche und theologische Studiengänge zu
informieren. Das im gleichen Haus untergebrachte Archäologische
Museum der Universität wird an diesem "Abend der Antike"
ebenfalls öffnen und eine Sonderausstellung zeigen.

Umrahmt wird das große Alexanderfest am 28. November von einer
Veranstaltungsreihe, die bereits am Freitag, 14. November, um 16
Uhr im Hörsaal F6 des Fürstenberghauses mit einer Filmvorführung
"Persepolis - Blick in ein Weltreich" eröffnet wird. Am 17.
November um 20 Uhr werden Dr. Anja Bettenworth und Dr. Winfried
Müller ebenfalls im Hörsaal F6 mit Hörbeispielen Händel sprechen
lassen und zeigen, wie es John Dryden und Georg Friedrich Händel
gelungen ist, den Eroberer aus dem vierten vorchristlichen
Jahrhundert gemeinsam mit Cäcilia, der Schutzpatronin der
Kirchenmusik, in einem Oratorium zu feiern. An den folgenden
Terminen im November wird Alexander der Große als "Gründerheros",
als Welteroberer, als Gestalt im Judentum, Christentum und
Islam sowie als Romanfigur vorgestellt.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen, die alle im
Fürstenberghaus am münsterschen Domplatz 20-22 stattfinden, ist
frei. Weitere Informationen und Termine im Internet unter:
www.uni-muenster.de/centrumgkm/alexanderfest.


INFO

Centrum für Geschichte und Kultur des östlichen
Mittelmeerraums (GKM)
URL: http://www.uni-muenster.de/centrumgkm/alexanderfest





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 13 10:43:05 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 13 Nov 2008 10:43:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Pastorale Konzepte,
Froemmigkeit und Bildungsoffensive am Ende des 18. Jahrhunderts,
Herzebrock-Clarholz, 13.11.2008
Message-ID: 491C04B9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfälische Landesgeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 12.11.2008, 12:59


AKTUELL

Kirchengeschichte in der Zehntscheune XVI
Die katholische Aufklärung in Westfalen -
Pastorale Konzepte, Frömmigkeit und Bildungsoffensive am
Ende des 18. Jahrhunderts.

13.11.2008, Eintritt jeweils 3 Euro
(In Zusammenarbeit mit der VHS Reckenberg-Ems)
Moderation Prof. Dr. Werner Freitag

Das Zeitalter der Aufklärung, also die zweite Hälfte des 18.
Jahrhunderts, wird oft als kirchen- und glaubensfern
beschrieben. Doch auch in den Konfessionskirchen hatte der
Umgang mit der Vernunft Konjunktur. Sich des Verstandes zu
bedienen, hieß seitens der Kirchen, Traditionen, Normen und
Dogmen zu hinterfragen. Gott sollte im "Geist und in der
Wahrheit" (Johannes 4,24) angebetet werden. Dieser Prozess der
Aufklärung lässt sich auch für das katholische Westfalen
nachzeichnen.

In den damaligen Fürstbistümern Münster und Paderborn sowie im
kurkölnischen Sauerland setzte in Zeitschriften, Büchern,
Reisebeschreibungen und in aufgeklärten Gesellschaften eine rege,
auch und gerade von Klerikern geführte Diskussion ein, ob und
wie Vernunft und Offenbarung zu vereinbaren seien. Insbesondere
der überkommenen Volksfrömmigkeit standen Bistumsspitze und
viele Kleriker skeptisch gegenüber.

In den vier Vorträgen sollen die Themenfelder der katholischen
Aufklärung in Westfalen dargestellt werden. Es geht also um den
aufgeklärten Absolutismus der geistlichen Fürsten in Westfalen;
um die neuen Erziehungsideale, wofür die Namen Fürstenberg und
Overberg stehen. Ferner behandeln die Vorträge das aufgeklärte
Priesterbild, weg vom Kultpriester hin zum Förderer
innerweltlicher "Tugend". Und es geht um die Auswirkungen der
Aufklärung auf die Volksfrömmigkeit und den Alltag in der
Pfarrei. Wie reagieren die Gläubigen auf die Wahllfahrtsverbote
ihrer Bischöfe, auf die verordnete Distanz gegenüber den
Heiligen und ihren Bildern? Was kam von den Bildungsimpulsen in
den Dorfschulen tatsächlich an?


INFO

Vortragsübersicht:

Donnerstag, 13. November 2008, 19.30 Uhr

Zehntscheune Clarholz
Raum 1

Zwischen Gemeinde und Pfarrer.
Die Dorfküster und die Bildungsoffensive der Aufklärungszeit
Prof. Dr. Werner Freitag / Sabine Kötting, M.A.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 13 11:02:04 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 13 Nov 2008 11:02:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Zeichen am Wege - Bildstoecke und Wegekreuze
im Muensterland", Luedinghausen, 20.11.2008
Message-ID: 491C092B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ursula König-Heuer"
Datum: 12.11.2008, 08:30


AKTUELL

"Zeichen am Wege - Bildstöcke und Wegekreuze im Münsterland".
Vortrag von Dr. Joachim Eichler, Leiter des Baumberger
Sandstein-Museums am 20.11.2008 um 19.30 Uhr auf Burg
Vischering.

Wer bei einer Fahrt durch die Parklandschaft des Münsterlandes
den Blick zur Seite schweifen lässt, dem fallen sofort die
vielen steinernen Bildstöcke und Wegekreuze am Straßenrand auf.
Der Leiter des Baumberger Sandsteinmuseums in Havixbeck, Dr.
Joachim Eichler, wird in seinem Referat Hofkreuze,
Memorienkreuze, Bildstöcke an Bauernhöfen und
Prozessionswegstationen vorstellen. In katholischen Regionen
wurden sie u.a. als Zeichen des Glaubens und der Dankbarkeit
gestiftet.

In seinem Vortrag spürt der Historiker der Geschichte der
zumeist aus Baumberger Sandstein gearbeiteten Wegebilder nach,
deren gegenwärtige Zahl er auf rund 5000 schätzt. Noch sehr viel
mehr dürften es vor etwa 200 Jahren gewesen sein. Doch sowohl
der Zahn der Zeit als auch Verwüstungen durch Kriege und
"moderne" Errungenschaften wie Straßenbau und Flurbereinigung
sorgten für ihre Reduzierung. Die noch bestehenden indes
erzählen ein Stück M?nsterländer Geschichte.

Dr. Eichler zeigt die Ursachen für die Stiftung der steinernen
Zeugen der Frömmigkeit und ihre Hoch-Zeiten auf. In zahlreichen
Bildern werden typische und ausgefallene Bildstöcke und
Wegekreuze präsentiert. Der Eintritt beträgt 3 Euro.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag "Zeichen am Wege -
Bildstöcke und Wegekreuze im Münsterland"
Datum: 20.11.2008, 19.30 Uhr
Burg Vischering (Kulturabteilung Kreis Coesfeld)
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591/7990 11

Kontakt:
Ursula König-Heuer
Kreisarchiv Coesfeld (Kulturabteilung Kreis Coesfeld)
Friedrich-Ebert-Straße 7
48653 Coesfeld
Tel.: 02541/18 4140
E-Mail: ursula.koenig-heuer at kreis-coesfeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 13 11:05:14 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 13 Nov 2008 11:05:14 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Goehrke, Klaus: Stolpersteine in Kamen
Message-ID: 491C09EA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Maren Austel"
Datum: 11.11.2008, 16:01


LITERATUR

Eine neue Broschüre über die Kamener Stolpersteine wurde vom
Haus der Kamener Stadtgeschichte anlässlich des 70. Jahrestages
der Progromnacht, am 9. November 2008, herausgegeben. Insgesamt
wurden 47 Stolpersteine seit dem Jahr 2006 an 17 Standorten von
dem Künstler Gunter Demnig in Kamen verlegt. Berücksichtigt
wurden jüdische Familien und Personen, die zu Beginn der
NS-Diktatur in Kamen lebten oder in engster Verbindung mit ihrer
dort ansässigen Familie standen. Die Broschüre schildert den
Lebens- und Leidensweg jedes einzelnen, unterstützt mit
zahlreichen Abbildungen. Die Texte aller Stolpersteine und ein
Sponsorenverzeichnis sind enthalten.

"Stolpersteine in Kamen. Zur Erinnerung an die in der NS-Zeit
vertriebenen und ermordeten jüdischen Bürgerinnen und Bürger
Kamens." Recherche und Text: Klaus Goehrke, 58 Seiten, Format:
19x22 cm.

Erhältlich zu einem Preis von 3 Euro zzgl. 1,45 Euro
Versandkosten (auch in Briefmarken) im Haus der Kamener
Stadtgeschichte.


INFO

Kontakt:
Hans-Jürgen Kistner
Haus der Kamener Stadtgeschichte
Bahnhofstr. 21
59174 Kamen
Tel.: 02307/553412
Fax: 02307/553414
E-Mail: museum at stadt-kamen.de
URL: www.stadt-kamen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 13 11:48:58 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 13 Nov 2008 11:48:58 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Workshop zum Bau einer Speerschleuder, Hagen,
15./16.11.2008
Message-ID: 491C142A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ralf Blank"
Datum: 10.11.2008, 12:09


AKTUELL

Bau einer Speerschleuder

Veranstaltungsort:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen

Workshop am Samstag, 15.11. und Sonntag, 16.11.08

Vor etwa 20.000 Jahren revolutionierte die Speerschleuder die
Jagd. Mit dieser künstlichen Wurfarmverlängerung war es möglich,
die Jagdentfernung in etwa zu verdoppeln und die
Durchschlagskraft des Speers wesentlich zu erhöhen.

In dem zweitägigen Workshop lernen Sie alles über die
Speerschleuder. In einem reich bebilderten Vortrag erfahren Sie
viel Interessantes zur Geschichte der Speerschleuder. Dann
stellen Sie unter fachmännischer Anleitung eine eigene
Ganzholzspeerschleuder und zwei befiederte Speere nach
archäologischen Vorbildern her.

Am Ende des Workshops werden Sie in die Handhabung der
Speerschleuder eingeführt.

Die Veranstaltung wird von dem erfahrenen Prähistoriker Dr.
Ulrich Stodiek geleitet.


INFO

Kosten: 99,- Euro incl. Material,
Sa. 12 - 17 Uhr, So. 10.00 - 17.00 Uhr

Kontakt:
Anmeldung unter Telefon 02331/207-2713 oder 2740

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
58091 Hagen
Tel.: +49 (0)2331 207 2740
Tel.: +49 (0)2331 207 2447
URL: www.historisches-centrum.de
URL: www.museum-werdringen.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Nov 14 11:06:53 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 14 Nov 2008 11:06:53 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Lesungen_f=C3=BCr_Kinder_und_Erwachse?=
=?utf-8?q?ne_im_LWL-Landesmuseum=2C_Muenster?=
Message-ID: 491D5BCD.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.11.2008, 10:47


AKTUELL

Leinen los: Es geht auf Reisen
Lesungen für Kinder und Erwachsene im LWL-Landesmuseum

Für diese Reise müssen keine Koffer gepackt werden, dennoch geht es in
80 Tagen um die Welt oder zumindest nach Paris: Die Lesereihe "Immer
schön sachlich" im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in
Münster macht Reiseabenteuer erlebbar. Sachbuchexperte Michael
Schikowski und Schauspieler Christoph Wortberg nehmen in ihren Lesungen
die Zuhörer mit auf Reisen. Den Anfang macht die Sachbuchlesung "Leinen
los!" für Kinder ab zehn Jahren am Sonntag, 23. November um 12 Uhr.
Gelesen wird unter anderem aus Jules Vernes "In 80 Tagen um die Welt"
und den Abenteuer von Gillian Kendall, die allein unter chinesischen
Seebären reiste.

Die verschieden Aspekte des Reisens werden in der Sachbuchlesung "Auf
Reisen" am 23. November um 16 Uhr für Erwachsene beleuchtet. Wie auch
die Ausstellung "Orte der Sehnsucht. Mit Künstlern auf Reisen" spürt die
Lesung dem nach, was Autoren bewegt hat auf Reisen zu gehen und wie sich
ihr literarisches Schaffen durch das Erlebte verändert hat. Vorgestellt
und gelesen werden unter anderen Georg Fosters "Reise um die Welt" und
Georg Stefan Trollers "Dichter und Bohemiens in Paris".

Michael Schikowski arbeitet beim Campus und Prestel Verlag. Christoph
Wortberg schreibt Romane und Drehbücher. Beide Lesungen finden im
Vortragssaal des LWL-Landesmuseums statt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:
7. Dezember, 12 Uhr "Leinen los!"
7. Dezember, 16 Uhr "Auf Reisen"

Informationen unter Telefon: 0251 5907-01 und unter
http://www.immer-schoen-sachlich.de.

Nähere Auskünfte erteilt Michael Schikowski unter Telefon 0160 7080605.







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Nov 14 11:08:38 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 14 Nov 2008 11:08:38 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag, Stollberg-Rilinger: Parteiische Vermittler,
Muenster, 18.11.2008
Message-ID: 491D5C36.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Pressestelle Universität Münster"
Datum: 14.11.2008, 11:02


AKTUELL

Parteiische Vermittler?

Historikerin Prof. Stollberg-Rilinger spricht in Ringvorlesung des
Exzellenzclusters

Der Westfälische Frieden ist am Dienstag, 18. November 2008, Thema
der Ringvorlesung "Mediation", die das Exzellenzcluster "Religion und
Politik" der WWU Münster organisiert. Historikerin Prof. Dr. Barbara
Stollberg-Rilinger spricht über "Parteiische Vermittler? Der
Westfälische Frieden von 1648". Ihr Vortrag beginnt um 18 Uhr im
Hörsaal F1 des Fürstenberghauses, Domplatz 20-22, Münster.


INFO

Link: Exzellenzcluster "Religion und Politik"
(http://www.uni-muenster.de/Religion-und-Politik/)





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Nov 14 11:10:17 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 14 Nov 2008 11:10:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Fuehrung: Amouroese Abenteuer, Muenster 16.11.2008
Message-ID: 491D5C99.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 14.11.2008, 11:02


AKTUELL

Amouröse Abenteuer
Sonntagsführungen im Archäologischen Museum

Wenn Zeus seine Frau betrog, verwandelte er sich in Schwan, Adler
oder Stier. Solche und andere erotische Darstellungen zeigt bis zum
22. Januar 2009 die Sonderausstellung "Sex in der Antike" im
Archäologischen Museum der WWU Münster. Die Siegerfotos eines
Fotowettbewerbs der Veranstaltungsreihe "uniartmünster2008"
kontrastieren die antiken Werke. Zwei halbstündige Führungen
werden am Sonntag, 16. November 2008, im Archäologischen Museum,
Domplatz 20-22, angeboten. Die erste startet um 14.15 Uhr, die zweite
um 15 Uhr. Das Museum weist darauf hin, dass der Zutritt für
Jugendliche unter 16 Jahren zur Sonderausstellung "Sex in der Antike"
nur in Begleitung von Erwachsenen möglich ist.


INFO

Link: Archäologisches Museum
(http://www.uni-muenster.de/Rektorat/museum/d2museam.htm)






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Nov 14 11:12:37 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 14 Nov 2008 11:12:37 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Wer kennt "Jan de chez Reiner"?
Message-ID: 491D5D25.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Stadt Bocholt"
Datum: 13.11.2008, 15:57


AKTUELL

Wer kennt ?Jan de chez Reiner??
Französin ist auf den Spuren ihres Vaters, der im zweiten Weltkrieg im
Bocholter Stalag gefangen gehalten wurde

J. Priou Bréhier ist auf der Suche nach Spuren ihres Vaters. Der wurde
als Kriegsgefangener in den Jahren 1941 und 1943 im damaligen Stammlager
(?Stalag VI F?) Bocholt festgehalten.

"Nach mehreren Jahren der Suche habe ich den Verlauf der
Kriegsgefangenschaft meines Vaters in Deutschland während des zweiten
Weltkriegs wiedergefunden", schreibt die Tochter. Ihr Vater hieß Jean
Bréhier, Jahrgang 1902. In Kriegsgefangenschaft geriet er im Juni
1940. Zweimal, nämlich am 17. Januar 1941 und später noch mal am 6. Mai
1943, wurde er in das Stalag Bocholt verlegt, wie die Aufzeichnungen des
historischen Archivbüros im französischen Caen dokumentieren. Zwischen
diesen Zeiträumen wurde Bréhier im Jahr 1942 ins Stalag Fichtenhaim
gebracht.

Im Bocholter Lager war der Franzose unter der Nummer 1113 registriert.
"Mein Vater trug den Spitznamen ?Jan de chez Reiner?. Er ist schwer
krank geworden, hat Blut auf den Schnee erbrochen und wurde von einem
deutschen Arzt gerettet, der ihn gepflegt und bei einem Bauern
untergebracht hat", berichtet die Tochter von Erinnerungen, die ihr der
Vater während der Kindheit erzählte.

"Ich hoffe, dass Personen, die zu dieser Zeit jung waren, sich daran
erinnern, meinem Vater begegnet zu sein. Ich würde mich gerne mit ihnen
in Verbindung setzen", hofft J. Priou Bréhier mehr über das Schicksal
ihres Vaters während des zweiten Weltkrieges zu erfahren. Der alte
Soldatenpass mit einem Foto von "Jan de chez Reiner" soll bei der Suche
helfen.

Wer Hinweise geben kann, kann sich bei der Stadt Bocholt (02871/953327)
melden.


INFO

Der Soldatenpass von Jean Bréhier sowie ein Gruppenfoto. (Fotos:
privat)
http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=74838





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Nov 14 11:16:08 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 14 Nov 2008 11:16:08 +0100
Subject: [WestG] [TV/R] WDR-Fernsehen: Das Siegerland, 26.11.2008
Message-ID: 491D5DF8.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 13.11.2008, 20:23


TV / RADIO

Mittwoch, 26. November 2008

Bilderbuch Deutschland
14.15 - 15 Uhr, WDR Fernsehen

Das Siegerland

Der Kreis Siegerland-Wittgenstein ist der waldreichste Kreis
Deutschlands. Sein Waldreichtum und die in den Bergen vorkommenden Erze
haben das Leben der Menschen hier seit Jahrtausenden bis heute geprägt.

In der kalten Jahreszeit verwandeln sich die Höhenlagen des
Siegerlandes in stimmungsvolle Winterlandschaften und bieten sogar
Skiabfahrten mit Liftbetrieb. Einer der letzten Köhler Deutschlands geht
hier in den Sommermonaten noch seinem uralten Handwerk nach, und auch
heute noch werden Teile des Waldes nach der einzigartigen Siegerländer
Haubergswirtschaft gepflegt.

Für den Besucher ist es das abwechslungsreiche, ursprüngliche
Landschaftsbild, durchzogen von zahlreichen Flüssen und die
interessanten, schön gelegenen Orte wie Bad Berleburg mit seinem
Schloss, die in ihren Bann ziehen. Zwischen wunderbaren Natureindrücken
der Mittelgebirgslandschaft des Rothaargebirges und den kulturellen
Schätzen der Region bewegt sich dieses Bilderbuch Deutschland.

Film von Jens Hamann
Erstsendung ARD/WDR: 02.03.1997
(Aktualisierte Fassung)





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Nov 14 11:18:48 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 14 Nov 2008 11:18:48 +0100
Subject: [WestG] [TV/R] WDR-Fernsehen: Wie der Wetterbericht ins
Muensterland kam, 28.11.2008
Message-ID: 491D5E98.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 13.11.2008, 20:23


TV / RADIO

Freitag, 28. November 2008 Fernsehen

Dokumentation
20.15 - 21 Uhr, WDR Fernsehen


Wie der Wetterbericht ins Münsterland kam

Wiederholung:
1. Dezember, ab 14.15 Uhr (WDR Fernsehen)

Ein Landwirt soll wutentbrannt mit der Axt das Radio zertrümmert haben,
weil der Wetterbericht Sonne prophezeite und es ihm dann das Heu
verregnete ... Im westlichen Münsterland sei man gegenüber der
Vorhersage der Meteorologen lange skeptisch gewesen. Man vertraute
lieber seinen eigenen Erfahrungen. "Eben int Weer kieken", hieß es
morgens.

Der Wind, der von Holland weht, wusste der Bauer, bringt schlechtes
Wetter. "Wenn der Hund stinkt", gibt es Regen, wenn Kinder "weerig" sind
und viel krakeelen, ist erfahrungsgemäß ein Gewitter im Anzuge. Wenn es
dann blitzte, zündete der münsterländische Katholik eine Wetterkerze an
und bat seinen Herrgott, den Hof zu verschonen.

Schon seit 1906 bot die preußische Regierung ihren Untertanen einen
täglichen Wetterbericht, der per Telegraf verbreitet wurde und bis in
die Dörfer gelangte - wahrgenommen wurden die wissenschaftlichen
Prognosen erst Jahrzehnte später. Allerdings gehörte die Erfindung eines
gewissen Torricelli zum bäuerlichen Alltag: der Barometer.

Das Wetteramt Essen, nach 1945 zuständig für die Region, bemühte sich
redlich, das "Landwirtschaftliche Wochenblatt" in Münster klärte seine
Leser über die Vorzüge der Wissenschaft auf. Nur was sollte man mit
einer Vorhersage anfangen, die bestenfalls für zwei Tage zuverlässig
war? Die Heuernte dauerte länger - schneiden mit der Sense, wenden,
Haufen machen, das Gras wieder verstreuen, Hafer brauchte nach dem
Schnitt neun Tage zum Trocknen, irgendwann würde es reinregnen. Erst mit
der Mechanisierung in den 1960er Jahren wurde der Wetterbericht für die
Bauern interessant. Ein, zwei Tage Sonne reichten nun, und der
Mähdrescher hatte das Getreide geerntet. Auch auf dem Lande sah man
jetzt fern, kein Tag ohne "Das Wetter" auf dem Bildschirm, und man
schaute immer weniger in den Himmel.

Revolutionäre, kaum zu begreifende Veränderungen, an die sich die
Landbewohner noch heute lebhaft erinnern: an das Erstaunen über die
ersten Satelliten, darüber, dass der Mensch die Wolken von oben, aus dem
Weltall, betrachten konnte. Über neue Wörter wie "Isobaren" oder
"Azorenhoch" und den Schmerz über das Verschwinden der alten - "Bise"
zum Beispiel, eine von ungefähr siebzig plattdeutschen Bezeichnungen für
Regen. Ein Bauernpaar, ein Tierarzt, ein Heimatforscher erzählen, wie
immer mehr Vorgänge den Gefahren des Wetters entzogen wurden. Zum
Beispiel gelangte die Milch, die früher bei Hitze leicht sauer wurde,
vom Euter direkt in den Kühltank. Aber der Mensch "beherrscht nicht
alles", sagt Marlies Lessing-Rudde. Das Schneechaos Ende November 2005,
als hier die Zivilisation zusammenbrach, hat niemand vorhergesehen.

Film von Ulla Lachauer





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 17 10:47:14 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 Nov 2008 10:47:14 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Kein Kinderspiel", Borken, bis 27.11.2008
Message-ID: 49214BB2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 11.11.2008, 09:17


AUSSTELLUNG

Ausstellung "Kein Kinderspiel" im Borkener Kreishaus am
Donnerstag, 20.11.2008, bis 20 Uhr geöffnet

Tragische Lebensgeschichte jüdischer Mädchen und Jungen während
des Zweiten Weltkrieges wird in Erinnerung gerufen

Die noch bis zum 27. November 2008 im Foyer des Borkener
Kreishauses zu sehende Ausstellung "Kein Kinderspiel" ist am
Donnerstag, 20.11.2008, ausnahmsweise sogar bis um 20 Uhr
geöffnet. Möglich wird dies dadurch, dass im Kreishaus am
gleichen Abend eine öffentliche Sitzung des Kreistages
stattfindet. Besucht werden kann die Ausstellung sonst jeweils
montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis
16 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für Schulklassen und
Jugendgruppen werden Führungen angeboten. Anmeldungen sind zu
richten an Sixtina Harris unter der Telefonnummer 02861/61523
und der E-Mail-Adresse sixtina.harris at arcor.de.

Auf 15 Tafeln dokumentiert die Ausstellung "Kein Kinderspiel"
die trostlose Lebensgeschichte jüdischer Mädchen und Jungen
während der Zeit des Nazi-Terrors. Auch diese Kinder wurden als
minderwertig diffamiert, vom Leben in ihren Wohnorten
abgeschnitten, öffentlich beschimpft und verstoßen und zum
Schluss sogar, wie fast alle ihre Verwandten, deportiert. Viele
kamen dann in den Konzentrationslagern um, andere wiederum
überlebten die Verfolgung in Verstecken.

Nur ganz wenige ihrer kümmerlichen Spielzeuge sind erhalten
geblieben. Solche Exponate aus verschiedenen Ländern Europas
zeigt nun die Ausstellung - mit "Erzähltexten" der Besitzer
versehen und ergänzt um Fotos. Auf ganz eigene, bewegende Weise
werden so menschliche Schicksale wieder in Erinnerung gerufen.
Gleichzeitig ist die Ausstellung eine eindringliche Warnung vor
totalitären, menschenverachtenden Ideologien.


INFO

Kreishaus Borken
Burloer str. 110
46325 Borken





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 17 10:51:25 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 Nov 2008 10:51:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL kuert das Grabdenkmal fuer die Opfer
der Schlagwetterexplosion auf der Zeche Radbod
in Hamm-Bockum-Hoevel zum Denkmal des Monats
Message-ID: 49214CAD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.11.2008, 11:02


AKTUELL

LWL kürt das Grabdenkmal für die Opfer der Schlagwetterexplosion
auf der Zeche Radbod in Hamm-Bockum-Hövel zum Denkmal des Monats

"Glück auf" heißt auch "Komm gut zurück nach oben!" Dieses Glück
war nicht allen Bergleuten beschieden. Von Grubenunglücken zeugt
ein großes Denkmal in Hamm (Ermelingstr./Fritz von Twickel Weg).
Trauernde wenden sich dort einem hohen Kreuz zu, auf dem zu
lesen ist: "Dem Andenken der auf Zeche Radbod am 12.11.1908
verunglückten Bergleute. Gewidmet von der Bergwerksgesellschaft
Trier." Zum Andenken an den 100. Jahrestag der Katastrophe kürt
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) das Grabdenkmal zum
Denkmal des Monats.

"Dieses Ehrenmal für das Grubenunglück in Hamm ist eines von
vielen Erinnerungen an die Gefahren, denen sich der Bergmann bis
heute aussetzen muss. Es erinnert an die Toten. Das Denkmal
veranschaulicht aber auch die Geschichte unseres Sozialstaates:
Es war die Solidarität der Benachteiligten und es war ein
handlungsfähiger Staat, die nach und nach zur heutigen
Sicherheit am Arbeitsplatz und im Sozialen führten", erklärt
LWL-Denkmalpfleger Dr. Hans Hanke die Bedeutung des Denkmals.

Vor 100 Jahren kam es auf der Zeche Radbod zu einer der
folgenschwersten Schlagwetter- und Kohlenstaubexplosionen im
deutschen Steinkohlenbergbau.

Das Unglück ereignete sich am 12. November 1908 um 4.20 Uhr. Von
400 angefahrenen Bergleuten konnten nur 35 tot und 36 verletzt
geborgen werden. Unglücksursache war die Entzündung des unter
Tage häufig austretenden Methangases an einer benzinbetriebenen
Grubenlampe. Anschließend brachen im Bergwerk verheerende Brände
aus. Um die zu löschen, wusste man sich nicht anders zu helfen,
als die Schächte mit dem Wasser des Flusses Lippe vollständig zu
fluten. Es wurde später diskutiert, ob die Flutung nicht zu früh
kam und eher auf die Erhaltung der Betriebsanlagen als auf die
Rettung der Bergleute ausgerichtet war.

Das Unglück löste eine politische Diskussion über
Arbeiterschutzmaßnahmen und Aufsichtspflichten aus. Es wurde ein
Arbeitsschutzgesetz gefordert. Zur Unterstützung dieser
Forderung streikten Arbeiter in vielen Orten. Als eine
Konsequenz des Unglücks wurden im Deutschen Reich alle offenen
Grubenlampen abgeschafft und durch neuartige elektrische
Sicherheitslampen ersetzt. Man begann damit auf der Zeche
Radbod.

Am Gedenkort in Hamm thematisiert die Skulptur einer jungen
Witwe mit ihrer halbwüchsigen Tochter die Verzweiflung der
Hinterbliebenen. Ihnen gegenüber trauert ein kniender Knappe um
seine toten Kameraden, er stützt sich auf seine Hacke. Er hält
eine Grubenlampe, die die Kundigen auf Segen und Fluch der
Bergbautechnik deutlich hinweist.

Die Figuren aus Bronze knien oder sitzen auf zwei hohen
Postamenten aus Dolomit-Gestein. Die Namen sind aktuell erneuert
worden, denn die alten Schriften waren verwittert. Vor den
Tafeln bieten steinerne Bänke Gelegenheit zur Besinnung. Das
Denkmal schuf der Bildhauer Ernst Müller-Braunschweig (1860-1928)
. Er hatte durch Werke in Bremen, Magdeburg, Braunschweig und
Worms auf sich aufmerksam gemacht.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 17 10:57:48 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 Nov 2008 10:57:48 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Leonardo da Vinci in der Henrichshuette Hattingen,
Hattingen, 16.11.2008-15.02.2009
Message-ID: 49214E2C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.11.2008, 14:30


AUSSTELLUNG

Leonardo da Vinci in der Henrichshütte Hattingen
LWL-Industriemuseum präsentiert 50 funktionstüchtige Modelle

Mona Lisa lächelt von Werbetafeln, der "Mann im Kreis" ziert die
Krankenversicherungskarten, und der "Da Vinci Code" füllte
Kinosäle - das Genie ist unter uns. Vom 16. November 2008 bis
15. Februar 2009 ist Leonardo da Vinci auch zu Gast beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). In seinem
Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis)
präsentiert der LWL die Ausstellung "Leonardo da Vinci -
Erfinder und Ingenieur" mit 50 funktionstüchtigen Modellen, die
Studierende der Fachhochschule Bielefeld auf der Basis von
Leonardos Zeichnungen nachgebaut haben.

Da Vinci gilt als "homo universalis": Er war Maler und Bildhauer,
Schriftsteller und Philosoph, Geologe und Botaniker,
Mathematiker und Astronom, Anatom - und natürlich auch Architekt
und Ingenieur. Hier folgte er der Maxime "Es gibt immer eine
andere Möglichkeit". In den Bereichen Maschinenbau, Fahrzeugbau
aber auch Rüstung hat da Vinci hunderte Lösungen skizziert,
entwickelt und teils auch umgesetzt. Der Studiengang
Produktentwicklung an der Fachhochschule Bielefeld unter Prof.
Dr. Horst Langer hat Leonardos Ideen aufgegriffen und aus Holz
und Metall Modelle gebaut, die fast alle von den Gästen
'begriffen' und in Gang gesetzt werden können, darunter da
Vincis berühmte "Archimedische Schraube", mit der Wasser durch
Rotation in die Höhe transportiert werden kann, ein Verladekran
und ein Schwerlastheber, ein Baumstammbohrer, Kugellager, Wind-
und Strömungsmesser, ein Scheinwerfer, ein Trommelautomat...
Auch einige von Leonardos Flugobjekten haben die Studierenden
nachgebaut, darunter die von vier Männern angetriebene
"Luftschraube", die allerdings nie hätte fliegen können.

Ergänzt wird die Bielefelder Wanderausstellung in Hattingen
durch Modelle des Ennepetalers Friedrich-Wilhelm Schlottmann.
Auf Knopfdruck hämmern Schmiede, schleppen Gießer Tiegel,
klappert das Rad am rauschenden Bach. Liebevoll und gekonnt hat
der Fachmann für die regionale Eisen-Geschichte Schmieden,
Hochöfen und Gießereien nachgebaut. Von Wellen, Rädern und
Ketten angetrieben, gehen die Arbeiter ihrem Tagwerk nach.
Besucher können selbst der Frage nachspüren, ob sich zwischen
den Entwicklungen da Vincis und den Anwendungen in der
heimischen Metallverarbeitung Verbindungen entdecken lassen.

Die Gäste erwartet ein Begleitprogramm zur Ausstellung. Unter
dem Motto "Bauen mit Leonardo" bietet das LWL-Museum
Fischertechnik-Workshops für Jung und Alt an. "Lernen, Malen,
Basteln, Spielen, Speisen und Reisen mit Leonardo heißt bei uns
die Devise", erklärt Andrea Hubert, wissenschaftliche Volontärin
am LWL-Industriemuseum, die das Begleitprogramm entwickelt hat.
Freuen dürfen sich die Besucher auf spannende Vorträge über die
Quadratur des Kreises, Daniel Düsentriebs Vorfahren oder die
Geschichte des Erfindens. Und natürlich darf auch der Film "Da
Vinci Code" nicht fehlen - er läuft in Hattingen über die
Leinwand, wenn es am 15. Februar heißt "Arrivederci
Leonardo!"

Begleitprogramm zur Ausstellung

So, 16.11.08, 15 Uhr
Benvenuto Leonardo - Ausstellungseröffnung

Fr, 28.11.08, 19.30 Uhr
Leonardo da Vinci - Die Rückkehr des Künstler-Erfinders.
Vortrag von Dr. Marcus Popplow

So, 14.12.08, 11 - 16 Uhr
Spielen mit Leonardo
Die Mona Lisa puzzlen, wie Leonardo bauen, den
Da Vinci-Code knacken. Ein Tag für große und kleine Leute.
"Ratte meets Leonardo" und "Social Painting" mit Klaus Schröer,
Führungen durch die Sonderausstellung (Museumseintritt)

Di, 20.1.09, 15 - 17 Uhr
Auf den Spuren Leonardo da Vincis durch die Toskana.
Reisebericht von Walter Ollenik mit süßen Leckereien aus
da Vincis Heimat im Restaurant Henrichs,
Anmeldung erforderlich unter Tel. 02324 685963

Fr, 30.1.09, 19.30 Uhr
Daniel Düsentriebs Vorfahren -
Eine Einführung in die Geschichte des Erfindens.
Vortrag von Dr. Dr. Hartmut Herbst

So, 15.2.09,
Arrivederci Leonardo - Finissage
15 Uhr: Modellbauer Schlottmann erklärt seine Modelle
16 Uhr: "Leonardo da Vincis Proportionsstudie und die
Quadratur des Kreises"
Vortrag von Klaus Schröer
18 Uhr: "The Da Vinci Code - Sakrileg"- Großes Kino in
der Gebläsehalle

Führungen
Kostenlose durch die Ausstellung jeden Sonntag 15 Uhr
(Museumseintritt); Gruppenführungen auf Anfrage

Workshops
"Bauen wie Leonardo" -
Fischertechnik-Workshop für Gruppen und Schulklassen
2 Stunden-Programm inkl. Kurz-Führung durch die Ausstellung
Kosten: 50 ? zzgl. Eintritt (Abendtermine möglich)
Anmeldung und Informationen unter Tel. 02324 9247-140


INFO

Leonardo da Vinci - Erfinder und Ingenieur
Sonderausstellung
16.11.2008 bis 15.2.2009

LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33

Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr, Fr 10 - 21.30 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 17 11:25:47 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 Nov 2008 11:25:47 +0100
Subject: [WestG] [KONF] "Die SS, Himmler und die Wewelsburg",
Bueren-Wewelsburg, 06.12.2008
Message-ID: 492154BB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "H. J. Struckmeier"
Datum: 12.11.2008, 11:10


TAGUNG

25 Jahre Förderverein Kreismuseum Wewelsburg e.V. 1983-2008

Einladung zum wissenschaftlichen Symposium "Die SS, Himmler und
die Wewelsburg" am 06.12.2008 im Burgsaal

Am 15.09.1983 fand im kleinen Sitzungssaal des Kreishauses
Paderborn die Gründungsversammlung des Vereins mit insgesamt 17
Personen statt. Heute hat der Verein insgesamt 122 Mitglieder,
die das Kreismuseum Wewelsburg ideell und finanziell
unterstützen.

Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens laden wir für Samstag, den
06. Dezember 2008 ab 14:30 Uhr, in den Burgsaal der Wewelsburg
zu folgender Veranstaltung: Wissenschaftliches Symposium und
Buchpräsentation zum Thema "Die SS, Himmler und die Wewelsburg"
herzlich ein.

Programm:

14:30 Uhr
Eröffnung und Begrüßung
25 Jahre Förderverein Kreismuseum Wewelsburg e.V.
Dr. Franz Josef Winter, Vorsitzender

Grußwort des Kreises Paderborn
Kreisdirektor Heinz Köhler

15:00 Uhr
Einführung und Vortrag
"Der Orden unter dem Totenkopf":
Heinz Höhne und die wissenschaftliche Forschung zur SS-Geschichte
Dr. Jan Erik Schulte,
Ruhr Universität Bochum

15:30 Uhr
Rassenpolitik der Einwanderzentralstelle des Chefs
der Sicherheitspolizei und des SD
Andreas Strippel, M.A.
Universität Hamburg

16:00 Uhr
Kaffeepause

16:15 Uhr
Terror und Überleben im KZ -
Erfahrungen der Häftlinge in Wewelsburg
Kirsten John-Stucke, M.A.
Kreismuseum Wewelsburg

16:45 Uhr
Im Schatten Weizsäckers?
Die SS-Angeklagten im Nürnberger Wilhelmstraßenprozess
Dirk Pöppmann
Ruhr-Universität Bochum

Diskussion

17:30 Uhr
Präventation der Neuerscheinung
"Die SS, Himmler und die Wewelsburg"
im F. Schöningh-Verlag Paderborn
Wulff E. Brebeck, Kreismuseum Wewelsburg
Dr. Jan Erik Schulte

18:00 Uhr
Das zeitgeschichtliche Programm des Verlages F. Schöningh
Michael Werner, Schöningh-Verlag Paderborn


INFO

Veranstalter und Tagungsort:

Kreis Museum Wewelsburg
Am Burgwall 19
33172 Büren-Wewelsburg


Anmeldung erbeten bis 01.12.2008:

Förderverein Kreismuseum Wewelsburg e.V.
Am Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg
Tel.: 02955/7622-0
Fax: 02955/7622-22
E-Mail: richterh at kreis-paderborn.de

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 17 11:29:54 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 Nov 2008 11:29:54 +0100
Subject: [WestG] [Q] Ausstellungsanfrage: "Frauenstudium und Frauenwahlrecht"
Message-ID: 492155B2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Julia Paulus"
Datum: 07.11.2008, 13:53


ANFRAGE

Ich suche anlässlich der Erstellung einer Ausstellung im
Dortmunder Industriemuseum Zeche Zollern zum Thema
"Frauenstudium und Frauenwahlrecht" Nachlässe bzw.
Selbstzeugnisse von Frauen, die zu Anfang des 20. Jahrhunderts
entweder bereits ein Studium aufgenommen oder nach 1918/19 ein
politisches Mandat in Gemeinde- oder anderen Parlamenten
übernommen haben.

Ich würde mich über Rückmeldungen sehr freuen!

Julia Paulus


INFO

Dr. Julia Paulus
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstrasse 33
48147 Münster
Tel.: 0251/591-5880
E-Mail: julia.paulus at lwl.org
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WIR/institut/Referate/Paulus/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 18 11:28:13 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Nov 2008 11:28:13 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Archivamt fuer Westfalen, Dipl.-Archivar/in (FH),
Muenster
Message-ID: 4922A6CD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 12.11.2008, 12:03


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist für das
Westfälische Literaturarchiv im LWL-Archivamt für Westfalen zum
01.03.2009 eine Stelle als

Dipl.-Archivarin/
Dipl.-Archivar (FH)

zu besetzen. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit der
Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit.

Das Westfälische Literaturarchiv wird arbeitsteilig vom
LWL-Archivamt für Westfalen und der Literaturkommission für
Westfalen betreut. Es hat die Aufgabe, literarische Nachlässe
von gesamtwestfälischer Bedeutung zu übernehmen, zu erschließen,
zu erforschen und zugänglich zu machen. Die Archivierung erfolgt
im LWL-Archivamt für Westfalen.

Aufgabengebiete:
- Bewertung, Übernahme und Erschließung von literarischen
Nachlässen
- Kontaktpflege mit potentiellen Nachlassgebern
- Vertragserstellung
- Bearbeitung von Recherchen
- Benutzerbetreuung
- Entscheidung über konservatorische Maßnahmen im Rahmen
der Bestandserhaltung
- Bereitstellung von Archivalien für Ausstellungen

Wir erwarten:
- Laufbahnbefähigung für den gehobenen Archivdienst bzw. eine
vergleichbare abgeschlossene archivarische Fachhochschulausbildung
- mehrjährige Berufserfahrung im Umgang mit Nachlässen
- literarische Kenntnisse und Interessen schwerpunktmäßig
des 20. Jahrhunderts
- Kenntnisse im Bereich Urheberrecht und verwandter Schutzrechte
- Sicherheit im Umgang mit IT-Standardsoftware
- Lernbereitschaft, Engagement und Bereitschaft zu selbständiger
und eigenverantwortlicher Tätigkeit
- Kooperations- und Teamfähigkeit
- Beratungskompetenz und Kommunikationsgeschick
- Bereitschaft zu Dienstreisen (Führerschein)

Wir bieten:
- eine abwechslungsreiche archivfachliche Tätigkeit
in einem kleinen Team
- Fortbildungs- und Weiterqualifizierungsmöglichkeiten
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 10 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Tiemann (Tel.
0251/591-5778) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
45/08 bis zum 20.12.2008 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 18 11:32:26 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Nov 2008 11:32:26 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Neues aus der Heimatpflege im Kreis Soest
Message-ID: 4922A7C9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Soest"
Datum: 13.11.2008, 10:05


AKTUELL

Neues aus der Heimatpflege im Kreis Soest
Aktuelles Heft steht auf www.kreis-soest.de als Download zur
Verfügung

Kreisheimatpfleger Peter Sukkau will das Mitteilungsblatt
"Heimatpflege im Kreis Soest" (HeiKS) ausbauen. In der jetzt
erschienenen neuen Ausgabe, die er bereits auf 16 Seiten
erweitert hat, ruft er dazu auf, sich künftig mit
heimatkundlichen Beiträgen an der Publikation zu beteiligen.

Das aktuelle Heft weist eine bunte Mischung interessanter Themen
auf. Da wird beispielsweise der 120. Geburtstag des Künstlers
Fritz Viegener gewürdigt, an die optische Telegrafenstation Nr.
39 bei Uelde erinnert oder eine westfälische Sage in Bördeplatt
abgedruckt. Personalien (neue Ortsheimatpfleger), Nachrichten
und Berichte über Ereignisse wie Dorfjubiläen runden die Palette
ab.

Das Heft 13/2008 ist in den vergangenen Tagen an die
Heimatvereine und die Ortsheimatpfleger versandt worden.
Interessierte finden die Broschüre auch auf der Homepage des
Kreises Soest (www.kreis-soest.de, Freizeit und
Erleben/Kreisheimatpflege/Aktuelles) als pdf-Dokument.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 18 11:37:22 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Nov 2008 11:37:22 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Veranstaltungen in Dortmund vom 18.-22.11.2008
Message-ID: 4922A8F1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "TU Dortmund Medieninfo"
Datum: 13.11.2008, 13:28


AKTUELL

Dies und Das:

18. November: Bild und Klang in der Reinoldikirche

Auch in diesem Wintersemester wird die Reinoldikirche wieder zum
Hörsaal für die Vorlesungsreihe "Bild und Klang". Unter dem
Motto "Bilder und Klänge des Todes vom Mittelalter bis in die
Gegenwart" laden die Organisatoren zu Zeitreisen in die
Stadtkirche ein. Am kommenden Dienstag dreht sich alles um das
Jüngste Gericht. Zu den Bildern und Klängen des Todes gehören
immer auch die Bilder und Klänge des Jüngsten Gerichts.

In Dortmund-Brechten, in der Kirche St. Johann, sind Malereien
erhalten, die die Vorstellungswelten des 13. Jahrhunderts
eindringlich erfahrbar machen. Professor Thomas Schilp und
Professorin Barbara Welzel stellen dieses Ensemble aus
stadthistorischer und kunstwissenschaftlicher Perspektive vor.
Die Posaunen des Jüngsten Gerichts gehören auch zum festen
Bestandteil eines Requiems. Dass man ihnen auch in der
Komposition "Le Jugement dernier" von Marc-Antoine Charpentier
oder in Frank Martins Weltkriegsoratorium "In terra pax"
begegnet, wird Professor Michael Stegemann zeigen.


Bild und Klang "Jüngstes Gericht"
am Dienstag, dem 18. November
um 19.30 Uhr
in der Stadtkirche St. Reinoldi



20. November: Kinderbetreuungseinrichtungen stellen sich vor

Studium/Beruf ODER Familie? Die Vereinbarkeit von Studium oder
Beruf und Familie ist heute ein zentrales Thema vieler
Studierender und Beschäftigter. Die Kindertagesstätte 4
Jahreszeiten und die Hochschulkindertagesstätte Dortmund
informieren am 20. November über ihre Angebote. Die
Veranstaltung findet statt im Rahmen der Reihe
"Geschlechtersichten" des Gleichstellungsbüros.


Kinderbetreuungseinrichtungen stellen sich vor
Donnerstag, dem 20. November
um 17.30 Uhr
in der Kita 4 Jahreszeiten
Am Gardenkamp 47, 44227 Dortmund



20.-22. November: Grenzüberschreitungen:
Deutsch-Niederländischer Kunst- und Künstleraustausch
im 17. Jahrhundert

Die künstlerischen Beziehungen zwischen Deutschland und den
Niederlanden im 17. Jahrhundert sind dem gängigen Bild nach
geprägt durch Reisen deutscher Künstler in die südlichen und
nördlichen Niederlande, während Kunstwerke aus diesen Regionen
in Deutschland begehrte Sammlungsstücke sind. Die Rolle der
Niederlande scheint als gebend, die Deutschlands als nehmend
klar definiert zu sein.

Ohne Zweifel sind die Niederlande zu jener Zeit durch innovative
Werke maßgebend. Doch die seit einigen Jahren wiederbelebte
Forschung zur Kunst Deutschlands im 17. Jahrhundert zeigt, dass
auch das "tote Jahrhundert" einen wesentlichen Beitrag zur
Kunstgeschichte lieferte. Davon ausgehend soll die Tagung den
deutsch-niederländischen Kunst- und Künstleraustausch des 17.
Jahrhunderts erneut zur Diskussion stellen. Interessierte sind
herzlich eingeladen.


Internationales Kolloquium: Grenzüberschreitungen:
Deutsch-Niederländischer Kunst- und Künstleraustausch
im 17. Jahrhundert

vom 20.-22. November

Institut für Kunst und Materielle Kultur,
Emil-Figge-Str. 50, Raum 4.234
Campus Nord


INFO

Kontakt:
Dr. Esther Meier
E-Mail: esther.meier at tu-dortmund.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 18 11:39:18 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Nov 2008 11:39:18 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Neue Kulturdezernentin des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe zu Besuch im Kreishaus
Message-ID: 4922A966.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 14.11.2008, 12:11


AKTUELL

Neue Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
zu Besuch im Kreishaus
Landesrätin Dr. Barbara Rüschoff-Thale verabredete mit
Kreisdirektor Werner Haßenkamp weitere intensive Zusammenarbeit

Dr. Barbara Rüschoff-Thale, neue Kulturdezernentin des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, und Kreisdirektor Werner
Haßenkamp haben eine weiterhin enge Kooperation zwischen LWL und
Kreis verabredet. ?Eine Verbesserung unserer kulturellen
Infrastruktur und der saisonalen Angebote kann nur gelingen,
wenn wir an einem Strang ziehen", betonte Haßenkamp, der
gleichzeitig Kulturdezernent des Kreises ist.

Besonderes Anliegen ist zurzeit die Entwicklung des
Kulturhistorischen Zentrums in Vreden, unter dessen Dach unter
anderem das Hamaland-Museum, das Landeskundliche Institut
Westmünsterland sowie die Endarchive des Kreises und der Stadt
Vreden zusammengeführt werden sollen. Bei diesem Projekt setzt
der Kreis auch auf eine Förderung durch den LWL.

Die neue Kulturdezernentin, die zuvor das Westfälische Museum
für Archäologie in Herne leitete, hat im März die Nachfolge von
Professor Dr. Karl Teppe angetreten. Weiteres Thema des
Erfahrungsaustausches, an dem auch der Leiter des Fachbereichs
Schule, Bildung, Kultur und Sport, Bernhard Grote, und der
Leiter der Kulturabteilung, Günther Inhester, teilnahmen, waren
die Weiterentwicklung von vernetzten Strukturen im Rahmen der
Regionalen Kulturpolitik sowie die Unterstützung von einzelnen
Kulturprojekten des Kreises durch den LWL.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 18 11:42:56 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Nov 2008 11:42:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Baugenehmigung fuer LWL-Landesmuseum in Muenster
Message-ID: 4922AA40.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.11.2008, 10:47


AKTUELL

Baugenehmigung für LWL-Landesmuseum in Münster

Ein weiterer Schritt auf dem Weg zum neuen Museum: Münsters
Stadtdirektor Hartwig Schultheiss (links) hat die Baugenehmigung
für den Neubau und Umbau des LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte an LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch übergeben.
Laut Kirsch liegt der Bau damit gut im Plan.

Ende des Jahres wird der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
mit den Abbrucharbeiten im ehemaligen Archäologiemuseum an der
Rothenburg beginnen, im Juli 2009 starten die Rohbauar-beiten
für den Neubau des LWL-Landesmuseums. Kirsch: "2012 wird
Westfalen ein völlig neues Kunstmuseum am Standort Münster
erleben." Der Neubau werde die Strahlkraft des Museums für die
Region noch erhöhen, ist sich auch Stadtdirektor Schultheiß
sicher. Der LWL wird insgesamt rund 48 Millionen Euro
investieren.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 18 11:47:39 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Nov 2008 11:47:39 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Westfaelische Agrarwirtschaft in Vergangenheit
und Gegenwart, Muenster, 20./21.11.2008
Message-ID: 4922AB5B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.11.2008, 13:51


TAGUNG

Westfälische Agrarwirtschaft in Vergangenheit und Gegenwart
Tagung in Münster

Der Landschaftsverband Westalen-Lippe (LWL) und die Stiftung
westfälisches Wirtschaftsarchiv wollen Forschern und
Interessierten einen Anstoß geben, sich intensiver mit der
westfälischen Agrargeschichte des 19. Jahrhunderts zu
beschäftigen. Deshalb veranstalten sie in Münster die zweitägige
wissenschaftliche Tagung "Agrarökonomie, Marktintegration und
ländliche Gesellschaft in Westfalen im 19. Jahrhundert".

Höhepunkt der Veranstaltung ist am Donnerstag (20.11.) der
öffentliche Abendvortrag "Agrarpolitik und Agrarmarkt im 21.
Jahrhundert - nach 100 Jahren radikaler Veränderungen". Der
Vortag von Dr. Rudolf Schnieders aus Bonn, der von 1976 bis 1991
Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV) sowie von
1992 bis 1999 nebenamtlicher Leiter der DBV-Außenstelle in
Berlin war, beginnt um 19 Uhr auf dem Gut Havichhorst,
Havichhorster Mühle 100 in Münster-Handorf. Begrüßt werden die
Teilnehmer von LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch und dem
Präsidenten des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands,
Franz Josef Möllers.

"Unsere Themen sind Landwirtschaft und Politik, ländliche
Gesellschaft, Agrarökonomie und Agrarmarkt. Neben dem
historischen Blick auf den ersten großen Strukturwandel in der
westfälischen Landwirtschaft im 19. Jahrhundert wendet sich die
Tagung mit dem öffentlichen Abendvortrag auch den
Herausforderungen von Agrarpolitik und Agrarmarkt in der
Gegenwart zu", so Prof. Dr. Bernd Walter, Leiter des
LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte, das die
Tagung gemeinsam mit der Historischen Kommission für Westfalen
beim LWL und der Stiftung westfälisches Wirtschaftsarchiv
veranstaltet.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 18 11:51:44 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Nov 2008 11:51:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Goldene Zeiten im Hamaland-Museum, Vreden, 23.11.2008
Message-ID: 4922AC50.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 17.11.2008, 16:23


AKTUELL

Goldene Zeiten im Hamaland-Museum
Restaurator Edgar Jetter zeigt am kommenden Sonntag, 23.
November, von 14 bis 17 Uhr, wie Kunstwerke zu ihrer Golddecke
kommen

Goldene Zeiten können am kommenden Sonntag, 23. November, die
Besucherinnen und Besucher des kreiseigenen Hamaland-Museums in
Vreden erleben. Der Restaurator Edgar Jetter zeigt von 14 bis 17
Uhr, welche Arbeitsschritte beim Vergolden erforderlich sind.
Die Vorführung findet im Rahmen der Ausstellung "GRENZENLOS -
Zwillbrock und die Missionsstationen an der Grenze" statt, die
noch bis zum 11. Januar zu sehen ist.

Die aktuelle Ausstellung rückt die Zeit kurz nach dem
Dreißigjährigen Krieg in den Fokus. Zur Zeit von Reformation und
Gegenreformation hatte der katholische Glaube in den
Niederlanden einen schweren Stand. Um die Katholiken im
Nachbarland zu unterstützen, richtete das Bistum Münster direkt
an der Grenze mehrere Klöster und Missionsstationen ein, bis
heute ist Zwillbrock die bekannteste. Die Ausstellung beleuchtet
die historischen Hintergründe und die Geschichte der Stationen
zwischen Anholt und Glane, zu denen auch einige auf
niederländischen Boden gehören. Als zentrales Beispiel steht das
Kloster Bethlehem in Zwillbrock im Mittelpunkt.

Edgar Jetter hat zur Zwillbrocker Barockkirche eine ganz
besondere Beziehung. Nach seinem Studium in Stuttgart arbeitete
er als akademischer Restaurator am Landesmuseum in Münster und
wollte anschließend eigentlich in seine süddeutsche Heimat
zurückkehren. Doch dann kam der Auftrag zur Restaurierung der
Zwillbrocker Kirche dazwischen und Jetter "blieb in Vreden
hängen". Zwischen 1958 und 1961 lernte er jedes Detail der
Barockkirche an der Grenze kennen und sorgte auch an vielen
Stellen für neuen goldenen Glanz.

Am Sonntag wird er an zwei Beispielflächen zeigen, wie man
Blattgold fachgerecht auftragen kann und wie die Exponate
anschließend poliert werden müssen. Außerdem erklärt er, wie
sich die Technik des Vergoldens über die Jahrhunderte entwickelt
hat und steht natürlich bei Fragen zur Zwillbrocker Kirche Rede
und Antwort.


INFO

Das Hamaland-Museum in Vreden ist dienstags bis sonntags von 10
bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene zwei
Euro, Schüler und Studenten zahlen einen Euro, Familien vier
Euro. Führungen sind auf Anfrage möglich. Nähere Informationen
zur neuen Ausstellung gibt es im Museum unter der Telefonnummer
02564/39180 oder per Mail: hamaland-museum at kreis-borken.de.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 19 11:39:45 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Nov 2008 11:39:45 +0100
Subject: [WestG] [POS] Volkskundliche Kommission fuer Westfalen,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: 4923FAFF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 14.11.2008, 08:41


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist in der
Volkskundlichen Kommission für Westfalen in Münster zum 15.
Februar 2009 eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf 2 Jahre befristet.

Die 1928 gegründete Volkskundliche Kommission für Westfalen ist
eine regional tätige Forschungs- und Dokumentationsstelle. Die
Ergebnisse ihrer Arbeit in Form von Archivbeständen und
Publikationen werden der Fachwelt und einer breiten
Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Aufgabengebiete:
- Dokumentation zum Thema "Kirchenumnutzungen und ihre Folgen"
(gemeinsam mit einer kleinen Arbeitsgruppe wird ein Film zu
diesem Thema erstellt; darüber hinaus soll eigenverantwortlich
Hintergrundmaterial zusammengetragen und ggf. publiziert werden)
- Mitarbeit in der Arbeitsgruppe "Abi 2009"
(Dokumentationsprojekt zum Thema Wandel des Brauchkomplexes
Abitur)
- Pflege der Web-Site
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Magister oder Promotion)
der Fachrichtung Volkskunde, Europäische Ethnologie oder
Empirische Kulturwissenschaften
- Kenntnisse der Methoden der historisch arbeitenden Volkskunde
- Kenntnisse im Bereich der Archivrecherche
- gute bis sehr gute EDV-Kenntnisse
- Kommunikationsfähigkeit, Flexibilität und hohe Belastbarkeit

Wir bieten:
- Vermittlung von Kenntnissen, Fertigkeiten und Erfahrungen, die
für eine Tätigkeit als Volkskundler/in in wissenschaftlich
geführten Einrichtungen qualifizieren (u. a.
Öffentlichkeitsarbeit, Projektmanagement, Lektoratsarbeiten,
Tagungsorganisation)
- Einarbeitung in die Dokumentations- und Forschungsaufgaben
sowie die Beratungs- und Organisationsaufgaben einer
volkskundlichen Landesstelle
- eigene wissenschaftliche Tätigkeiten von der Entwicklung einer
Forschungsfrage, über die Quellenerhebung bis hin zur
Veröffentlichung wobei auch die Frage der Einwerbung von
Sponsorengeldern und Fragen und Probleme der
Forschungsorganisation eine Rolle spielen
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
1.082,57 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bei Rückfragen zum Aufgabengebiet steht Ihnen Frau Cantauw
(Tel.: 0251 832-4404) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter der Kennummer 44/08 bis
zum 12.12.2008 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 19 11:45:17 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Nov 2008 11:45:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Industriemuseum sucht Zeitzeuginnen: Frauen
im Aufbruch zu Amt und Wuerden
Message-ID: 4923FC4D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.11.2008, 09:01


AKTUELL

Frauen im Aufbruch zu Amt und Würden
LWL-Industriemuseum sucht Zeitzeuginnen

"Wie wir wurden, was wir nicht werden sollten. Frauen im
Aufbruch zu Amt und Würden", lautet der Titel einer Ausstellung,
die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab Juli
nächsten Jahres in seinem Industriemuseum Zeche Zollern in
Dortmund präsentiert; anschließend soll sie durch NRW touren.
Der Anlass: Vor genau 100 Jahren konnten sich erstmals Frauen an
deutschen Hochschulen einschreiben. Zehn Jahre später erhielten
sie auch Zugang zu politischen Ämtern.

Das LWL-Industriemuseum sucht jetzt Frauen, die aus ihrer
eigenen Lebensgeschichte oder der Biografie ihrer weiblichen
Vorfahren über Studium, Beruf oder politische Laufbahnen von den
1920er bis 1960er Jahren berichten können. "Ganz besonders
interessieren uns solche Lebenswege, die nicht zum Ziel führten
und Geschichten über die Umstände, die das verhinderten",
erklärt Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus.

Willkommen sind auch Leihgaben aller Art zu diesem Thema: Vom
Examenszeugnis über Zettelkästen der Diplom- oder Doktorarbeiten,
Bewerbungen, Arbeitsverträge, Gegenstände aus dem Berufsalltag
wie Arzttaschen, Kittel, Roben oder Türschilder - kurz: alles,
das an die Frauengeneration im Aufbruch erinnert. "Gern würden
wir Frauen für Filminterviews gewinnen, um ihre ganz persönliche
Pionierleistung würdigen zu können", ergänzt die
Museumsleiterin. Aber auch Männer seien willkommen, die aus dem
Leben ihrer Ehefrauen, Mütter, Schwiegermütter oder Tanten
berichten möchten.

Hintergrund

Als sich die Universitäten vor 100 Jahren auch weiblichen
Studierenden öffneten, entschieden sich zunächst nur wenige
junge Frauen für die akademische Laufbahn. Frauen mit
akademischem Abschluss besetzten vor allem Positionen in
Verwaltung, Verbänden und Journalismus. Beliebt war die
Ausbildung zur Lehrerin. "Wer heiratete, musste in der Regel die
berufliche Position aufgeben. Über Jahrzehnte waren Ehe und
Beruf unvereinbar", erklärt Ulrike Gilhaus. Ab den 1920er Jahren
wurde das Studium für "Töchter aus gutem Hause" jedoch zunehmend
Voraussetzung für eine standesgemäße Ehe. Die examinierte Frau
und Mutter, die jedoch nicht in ihrem Beruf arbeitete, galt als
neues Leitbild. Andere Frauen nahmen ein Studium auf, konnten es
aber wegen finanzieller Engpässe, Kriegsereignisse oder anderer
Umstände nicht beenden.


INFO

Kontakt für Zeitzeuginnen und Zeitzeugen:
Dr. Ulrike Gilhaus
Tel.: 0231 6961-148
E-Mail: ulrike.gilhaus at lwl.org

Dr. Anne Kugler-Mühlhofer
Tel. 0231 6961-211
E-Mail: anne.kugler-muehlhofer at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 19 11:50:27 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Nov 2008 11:50:27 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Dimensionen mittelalterlicher Weltsicht - Die
Zeitzer Weltkarte von 1470, Detmold, 24.11.2008
Message-ID: 4923FD83.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Gefion Apel"
Datum: 17.11.2008, 15:26


AKTUELL

Dimensionen mittelalterlicher Weltsicht -
Die Zeitzer Weltkarte von 1470

Abendvortrag im Begleitprogramm der
Wissenswelten 500 bis 1500"

Am Montag, 24. November 2008 ist beim Naturwissenschaftlichen
und Historischen Verein für das Land Lippe e.V. wieder ein
Referent zu Gast, der im Mittelalter fast "zu Hause" ist:
Frank-Joachim Stewing - Leiter der Zeitzer Stiftsbibliothek,
Vereinigte Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des
Kollegiatsstifts Zeitz - war nicht nur wesentlich am
Zustandekommen der Ausstellung "Wissenswelten 500 -1500" im
Staatsarchiv ( noch bis 15.12.2008) beteiligt, sondern hat sich
intensiv mit mehreren der kostbaren Ausstellungsobjekte als
Forscher befasst. Am Montagabend spricht er ab 19.30 Uhr zum
Thema "Dimensionen mittelalterlicher Weltsicht. Die Zeitzer
Weltkarte von 1470".

Diese Weltkarte ist kreisrund und bildet etwas ab, von dem heute
nur noch Wenige wissen: Mit der Stadt Jerusalem in ihrer Mitte,
zeigt sie die mittelalterliche Vorstellung von der Welt als
wesentlicher Teil der Heilsgeschichte. Ihr Aufbau entspricht
einer auf die Kirchenväter Aurelius Augustinus bzw. Isidor von
Sevilla zurück gehenden spätantiken und frühmittelalterlichen
Einteilung des Erdkreises in drei Teile: Europa, Afrika und
Asien. Am engsten verwandt ist diese Karte wohl mit einem Werk
von Andreas Walsperger aus dem Jahre 1448. Die Zeitzer Weltkarte
gehört zu einem Kartentypus, der wohl ursprünglich im ersten
Drittel des 15. Jahrhunderts in monastischen Zentren des
süddeutschen Raums entstand und dann in Klöstern am Bodensee
Verbreitung fand.


INFO

Der Vortrag beginnt am Montagabend um 19.30 Uhr im
Nordrhein-Westfälischen Staatsarchiv Detmold in der
Willi-Hofmann-Str. 2, es wird kein Eintritt erhoben,
Interessierte sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen für die Presse bei: Frank Huismann,
apel-huismann at t-online.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Nov 21 09:37:36 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 21 Nov 2008 09:37:36 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Podiumsdiskussion: Gleichberechtigung
von Akademikerinnen, Muenster, 24.11.2008
Message-ID: 49268160.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 21.11.2008, 09:25


AKTUELL


Podiumsdiskussion zur Gleichberechtigung von Akademikerinnen

Der Arzt Paul Julius Möbius brachte es Anfang des 20. Jahrhunderts auf
den Punkt: "Übermäßige Gehirntätigkeit macht die Frau nicht nur
verkehrt, sondern auch krank. Je besser die Schulen werden, umso
schlechter werden die Wochenbetten, umso geringer wird die
Milchabsonderung, kurz, umso untauglicher werden die Weiber!" Heutige
Studierende können sich die Zeiten, da Frauen sich das Recht auf Bildung
erkämpfen mussten, kaum noch vorstellen - oder? Eine Podiumsdiskussion
zum Thema ?100 Jahre Studium für Frauen. Sind Akademikerinnen
gleichberechtigt?" soll genau diese Frage klären. Sie beginnt am Montag,
24. November 2008, um 19 Uhr in der Aula im Schloss.

Teilnehmerinnen sind neben Prof. Dr. Ursula Nelles, Rektorin der WWU,
Prof. Brigitte Young Ph.D., Professorin für Vergleichende Ökonomie in
Münster und wissenschaftliche Beraterin der Welthandelsorganisation,
der ehemalige Student der WWU Prof. Dr. Walter Hollstein, Männerforscher
und Professor für Soziologie in Basel, sowie Ninja Schmiedgen,
AStA-Vorsitzende an der Universität Münster. Dr. Julia Pauls vom
LWL-Institut für Westfälische Regionalgeschichte moderiert.
Universitätsarchiv und die Kontaktstelle Studium im Alter
organisieren die Veranstaltung gemeinsam mit dem ?Verein für Geschichte
und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster". Die Diskussion findet
im Rahmen der Ausstellung "Lasst sie doch denken!" statt, die noch bis
zum 18. Januar 2009 im Stadtmuseum zu sehen ist. Sie wurde vom
Universitätsarchiv und der Kontaktstelle Studium im Alter der WWU
gemeinsam mit dem Fachbereich Design der Fachhochschule konzipiert.








From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 21 10:54:44 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 21 Nov 2008 10:54:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stein und die Staedteordnung von 1808,
Schloss Cappenberg, 24.11.2008
Message-ID: 49269373.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.11.2008, 13:53


AKTUELL

Stein und die Städteordnung von 1808
Vortrag in Schloss Cappenberg

Am Montag (24. November) vor genau 200 Jahren wurde der
preußische Reformer Freiherr vom Stein aus seinem Ministeramt
entlassen. Acht Wochen später flüchtete er ins Exil nach Prag.
Bereits am Sonntag (23. November) um 11 Uhr erinnert Dr. Gerd
Dethlefs vom LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte auf
Schloss Cappenberg in einem Vortrag an diese turbulente Zeit.

Wenige Tage vor Steins Entlassung hatte der preußische König
noch die Städteordnung unterschrieben. Dieses Hauptwerk des
Freiherrn vom Stein gestand den Bürgern eine stärkere
Selbstverwaltung zu. So konnte etwa jede Stadt selbst ihre
Steuerabgaben festlegen. Die Entlassung kurz darauf erfolgte auf
Druck von Napoleon.

In seinem Vortrag "Stein und die Städteordnung 1808" wird
Dethlefs über den Meilenstein auf dem Weg zu der heutigen
kommunalen Selbstverwaltung sprechen.

Der Eintritt ist frei.


INFO

Schloss Cappenberg
Schlossberg
59379 Selm
Tel.: 0 23 06/7 11 70
Fax: 0 23 01 / 9 13 40 27





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 21 10:58:33 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 21 Nov 2008 10:58:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Die Entwicklung der
buergerlichstaedtischen Hochzeitskleidung in Deutschland",
Dortmund, 27.11.2008
Message-ID: 49269458.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 20.11.2008, 07:35
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortrag: "Frühes Weiß, höfisches Weiß, bürgerliches Weiß,
niemals Weiß. Die Entwicklung der bürgerlichstädtischen
Hochzeitskleidung in Deutschland"

Donnerstag, 27. November 2008, 20.15 Uhr

Referentin: Dr. Petra Hesse-Mohr, Mannheim

Die Hochzeit gehört zu den wichtigsten Lebensfesten. Die zu
diesem Anlass von Braut wie Bräutigam gewählte Kleidung ist seit
jeher eine besondere, außerordentlich festliche gewesen. Form,
Aufwand und Ausstattung der Hochzeitskleidung waren und sind
noch heute bestimmt durch die finanziellen Möglichkeiten der
Brautleute, durch Kleiderordnungen bzw. Dresscodes und die
jeweils vorherrschenden Modeströmungen.

Die Kostümhistorikerin Dr. Petra Hesse-Mohr zeichnet in ihrem
Vortrag die Entwicklung der Hochzeitsmoden in Deutschland von
1800 bis heute nach. Die Referentin hat die Projektleitung für
die Ausstellung "EVET - JA, ICH WILL!" in Mannheim inne und ist
Direktorin des kulturgeschichtlichen Museums Zeughaus der
Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim.

Begleitprogramm der Ausstellung "EVET - JA, ICH WILL!"
(-25.01.09)


INFO

Veranstaltungsort:
Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Hansastraße 3
44137 Dortmund
URL: www.museendortmund.de/mkk





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 21 11:01:50 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 21 Nov 2008 11:01:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Leonardo da Vinci. Neue Interpretationen
eines beruehmten Genies, Hattingen, 28.11.2008
Message-ID: 4926951D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.11.2008, 09:01


AKTUELL

Leonardo da Vinci. Neue Interpretationen eines berühmten Genies
Vortrag im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen

Leonardo da Vincis technische Entwürfe faszinieren jeden: das
zeigt die aktuelle Ausstellung, die der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Industriemuseum Henrichshütte
Hattingen zeigt (bis 15.2.09). Wenn Wissenschaftler Leonardos
Erfindungen heute unter die Lupe nehmen, löst sich jedoch so
manche Leistung des Genies in Luft auf.

"So steht zum Beispiel fest, dass Leonardo entgegen früherer
Annahmen weder als Erfinder des Automobils noch des Flugzeuges,
des Tauchanzuges oder des Panzers gelten kann. Und seine
berühmte Zeichnung eines Fahrrads ist höchstwahrscheinlich eine
Fälschung." Das berichtet Dr. Marcus Popplow am Freitag, 28.
November, um 19.30 Uhr in seinem Vortrag "Leonardo da Vinci.
Neue Interpretationen eines berühmten Genies" in der
Henrichshütte Hattingen. Der Referent beschäftigt sich seit
vielen Jahren schwerpunktmäßig als Autor und Lehrbeauftragter an
verschiedenen Universitäten mit Technik-, Umwelt- und
Wissenschaftsgeschichte des vorindustriellen Europa.

Sein Vortrag zeigt aber auch, dass die neueren Erkenntnisse da
Vincis Ausnahmestellung keinesfalls schmälern. "Den Titel
Universal-Genie trägt Leonardo völlig zu Recht", ist der
Referent überzeugt. Seine Leistung liege vor allem in der
Begründung einer praxisnahen Ingenieurwissenschaft. Hinzu kämen
einzigartige zeichnerische Fähigkeiten. Marcus Popplow:
"Leonardo ist nicht nur als Maler der Mona Lisa ein Genie,
sondern auch in der visuellen Darstellung komplexer Mechanismen
und theoretischer Überlegungen."

Der Eintritt zum Vortrag ins LWL-Industriemuseum Henrichshütte
Hattingen, Werksstraße 31-33, ist frei. Vor und nach dem Vortrag
besteht die Möglichkeit, die aktuelle Ausstellung "Leonardo da
Vinci - Erfinder und Ingenieur" mit rund 50 größtenteils
funktionstüchtigen Modellen von Studierenden der Fachhochschule
Bielefeld zu besichtigen.


INFO

LWL-Industriemuseum
Henrichshütte in Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-0
Fax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 21 11:04:12 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 21 Nov 2008 11:04:12 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Auf den Spuren des Heiligen Nikolaus, Waltrop,
02.12.2008
Message-ID: 492695AC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.11.2008, 09:30


AKTUELL

Auf den Spuren des Heiligen Nikolaus
Lichtbildervortrag im LWL-Industriemuseum führt in die Türkei

Passend zum bevorstehenden Nikolaustermin lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zu einem Reisebericht
in sein Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg ein. Am
Dienstag, 2. Dezember, um 19.30 Uhr referiert der Archäologe und
Publizist Dr. Wolfram Letzner über eine Schiffstour entlang der
türkischen Südküste und nach Myra, bekannt als Wirkungsstätte
des Heiligen Nikolaus.

Der Referent bereist seit Jahren diese Region, die mit ihren
antiken Landschaften Lykien und Pamphylien ein beliebtes
Reiseziel deutscher Touristen ist. In Vorträgen und
Zeitschriften stellt er der Öffentlickkeit immer wieder Orte vor,
die abseits der touristischen Hauptströme liegen. Seine
aktuelle Bilderreise im LWL-Industriemuseum beginnt in der
idyllischen Hafenstadt Marmaris und führt bis nach Antalya, dem
antiken Attaleia. Es werden Orte in unmittelbarer Küstennähe wie
Olympus, Phaselis oder Patara vorgestellt, aber auch Stätten wie
Xantos, Hauptort der Lykier. Natureindrücke besonderer Art
lassen sich bei einer Fahrt auf dem Dalyanfluss nach Kaunos
beobachten.

Der Eintritt zum Vortragsabend ist frei.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Nov 21 18:42:48 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 21 Nov 2008 18:42:48 +0100
Subject: [WestG] [PORT] NEU: Carl Ludwig von Le Coq und die
Topographische Karte von Westphalen, 1796-1813
Message-ID: 49270128.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 21.11.2008, 18:41


NEU IM PORTAL
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
Carl Ludwig von Le Coq und die Topographische Karte von Westphalen,
1796-1813
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=828


Vermutlich um 1812 erschien eines der wichtigsten kartografischen Werke
zur Geschichte Nordwestdeutschlands - die "Topographische Karte in XXII
Blaettern den grösten Theil von Westphalen enthaltend, so wie auch das
Herzogthum Westphalen und einen Theil der Hannövrischen,
Braunschweigischen und Hessischen Länder. Nach astronomischen und
trignometrischen Ortsbestimmungen auf Befehl Seiner Majestät Friedrich
Wilhelms III., Königs von Preussen, herausgegeben vom General Major von
Le Coq". Von der Nordsee bis ins Rheinland, von der niederländischen
Grenze bis Hannover kartografierten der preußische Generalmajor von Le
Coq und seine Offiziere ab 1796 die nordwestdeutschen Territorien.

Die neue Informationsseite im Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
(http://www.westfaelische-geschichte.de) informiert nicht nur über die
Hintergründe der Entstehung dieser Karte, sondern stellt die einzelnen
Blätter des Kartenwerks in Form zoombarer, hochauflösender
Kartenabbildungen im Internet zur Verfügung. Das Le Coqsche Kartenwerk
besteht aus einem Titelblatt, einer Übersicht über die einzelnen
Kartenblätter ("Tableau") und 20 Kartenblättern (Sectionen I-XX). Die
Aussparungen auf dem Tableau im Nordosten lassen vermuten, dass offenbar
ursprünglich 22 Kartenblätter geplant waren. 1815 erschien bei Simon
Schropp und Co. zu Berlin das im Maßstab von 1 : 560 000 gehaltene
Übersichtsblatt "Das nordwestliche Deutschland, oder Generalblatt zu
der vom G. M. v. Le Coq in 22 Bl. Herausgegebenen gr. Karte von
Westphalen" in der Bearbeitung von C[arl] F[riedrich] Klöden (das Blatt
ist nicht Bestandteil des Digitalisierungsprojekts).

Trotz mancher Einschränkungen, z. B. hinsichtlich der Genauigkeit,
besteht der große Vorzug des Kartenwerks v. a. darin, dass es die
"vormoderne Welt" Nord- und Nordwestdeutschlands - das Gesamtgebiet oder
Teile der heutigen Bundesländer Bremen, Niedersachsen, Hessen und
Nordrhein-Westfalen - vor den großen politischen, räumlichen und
industriellen Veränderungen des 19. Jahrhunderts im Kartenbild
konserviert. Es ist zugleich die älteste kartografische Zusammenfassung
eines großen Teils dieses Raums, und dies macht den zusätzlichen
besonderen Reiz der Le Coqschen Karten auch über die kartografischen
Neuaufnahmen seit den 1830er Jahren hinaus aus.

Das Le Coqsche Kartenwerk ist Auftakt und Teil eines Kartenprojekts zur
Geschichte Westfalens - einer Kooperation zwischen dem
Nordrhein-Westfälischen Staatsarchiv Münster und dem Internet-Portal
"Westfälische Geschichte". Bis 2009 werden durch das Portal rund 400
ausgewählte Karten v. a. zur Geschichte der Territorien, der Provinz,
der Kreise, der Bistümer sowie zur Infrastruktur, die das Staatsarchiv
in Form hochauflösender Digitalisate beisteuert, von der Redaktion des
Internet-Portals aufbereitet, erschlossen und online präsentiert.
Aufgrund einer speziellen Technik ist es den Nutzern nun möglich, in die
großformatigen Karten hineinzuzoomen und somit selbst kleinste Bereiche
der oft unhandlichen Karten zu erkennen. Für die Darstellung in Ihrem
Browser benötigen Sie das kostenlose Plugin Flash (ab Version 9), das
auf den meisten Rechnern aber bereits vorhanden ist.

Das 400-Karten-Programm ist zugleich Teil einer umfassenden
Umstrukturierung des Kartenbereichs im Internet-Portal, die
voraussichtlich im Verlauf des Jahres 2009 abgeschlossen sein wird.

Der Link zum Projekt:
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=828








From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 24 11:06:30 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 24 Nov 2008 11:06:30 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Schloss Cappenberg startet Museumspaedagogik,
Schloss Cappenberg, Vorweihnachtszeit
Message-ID: 492A8AB4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Unna Presse und Kommunikation"
Datum: 21.11.2008, 12:05


AKTUELL

Schloss Cappenberg startet Museumspädagogik
Kostenlose Aktionsnachmittage für Kinder

Begleitend zur Ausstellung "Buchjuwelen - Bibliophile
Kostbarkeiten und Werke von Rolf Escher", die der Kreis Unna auf
Schloss Cappenberg in Selm präsentiert, wird wieder ein
kostenloses museumspädagogisches Programm angeboten. Unter der
Leitung der beiden erfahrenen Museumspädagogen Alexandra
Dolezych und Dagmar Schmidt heißt es an den künstlerischen
Aktionstagen für Kinder diesmal "Rund ums Buch".

Schätze ganz besonderer Art sind nicht nur in der
Doppel-Ausstellung zu finden, sondern können auch von den
kleingroßen Künstlern angefertigt werden und als liebevolles
Weihnachtspräsent zu Ehre gelangen. Die aktuellen Ausstellungen
mit etwa 100 bibliophilen Kostbarkeiten aus 15 westfälischen
Bibliotheken, eine Kooperation des Kreises Unna mit der
Universitäts- und Landesbibliothek Münster, sowie die 100
Arbeiten des renommierten Zeichners Rolf Escher, der die
Geheimnisse der Bücher- und Bibliothekswelt von Florenz über
Paris bis zu Weimar mit technischer Perfektion eingefangen hat,
bieten reichlich Inspiration.

An vier Wochenenden vor Weihnachten, nämlich am 28./29. November,
am 5./6. Dezember, am 12./13. Dezember und am 19./20. Dezember
können Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren wieder kreativ tätig
werden und die in der Ausstellung erfahrenen Impulse
künstlerisch umsetzen. In der Zeit von 14.30 bis 17 Uhr
gestalten die Kinder mit den beiden Museumspädagogen Drucke, die
als "Ex Libris" vielleicht das Lieblingsbuch schmücken können,
für das auch ein Umschlag mit Ölkreide und Wachs gefertigt wird.
Außerdem werden Kunst-Karten hergestellt, die kurz vor
Weihnachten sicher schnell Verwendung finden. Ein
Bücherstillleben mit lebendigen Büchern inspiriert von den
"Bücherwelten" Rolf Eschers rundet das Programm ab.


INFO

Die Teilnahme an den Aktionstagen ist kostenlos.
Materialien werden vom Kreis gestellt.
Snacks für eine kleine Pause sollten mitgebracht werden.

Um Anmeldung unter Tel. 0251/664758 (Dolezych)
und 0251/7625919 (Schmidt) wird gebeten.

Schloss Cappenberg
Schlossberg
59379 Selm
Tel.: 0 23 06/7 11 70
Fax: 0 23 01 / 9 13 40 27





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 24 11:10:15 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 24 Nov 2008 11:10:15 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Cartago. Ein Urkundenbuch fuer die
noerdlichen Niederlande und Nordwestdeutschland?, Muenster,
28.11.2008
Message-ID: 492A8B95.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 21.11.2008, 12:37


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Wintersemester 2008/09

spricht am 28. November, 16.00 Uhr c. t.

Dr. Redmer H. Alma, Assen

über

Cartago. Ein Urkundenbuch für die nördlichen Niederlande
und Nordwestdeutschland?

Zu diesem Vortrag wird herzlich eingeladen.


INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH
Königsstr. 46
D-48143 Münster
Tel.: 0251-83-27512
Fax: 0251-83-27535





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 24 11:13:50 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 24 Nov 2008 11:13:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Schicksal im Dritten Reich, Bielefeld,
27.11.2008
Message-ID: 492A8C6C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 21.11.2008, 15:29


AKTUELL

Vortrag: Schicksal im Dritten Reich

Am Donnerstag, 27. November, referiert Dr. Jens Murken um 19.00
Uhr im Institut Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek
über "Pfarrer Hans Ehrenberg (1883 bis 1958) - ein
judenchristliches Schicksal im 'Dritten Reich'". Der Vortrag
findet im Raum 5/1 der Fachhochschule des Mittelstandes, im
Ankergebäude, Rohrteichstraße 19, statt.

Der vor 125 Jahren geborene Hans Ehrenberg war Pfarrer der
Evangelischen Kirchengemeinde Bochum vor dem Zweiten Weltkrieg
und Pfarrer des Landeskirchenamtes in Bielefeld nach dem Krieg.
Hans Ehrenberg war gebürtiger Jude, der sich aber mit 26 Jahren
christlich taufen ließ. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft wurde
Ehrenberg bereits in den 1920er Jahren von den
Nationalsozialisten angegriffen.

Auf Druck der NSDAP entließ ihn die Kirche 1937 aus dem
Pfarramt. Im Zuge der Reichspogromnacht wurde seine Wohnung
verwüstet und Ehrenberg anschließend im KZ Sachsenhausen
interniert. Durch englische Hilfe gelang ihm noch 1939 die
Emigration, aus der er 1947 nach Deutschland zurückkehrte - und
wiederum auf nur begrenzte Solidarität unter seinen Mitmenschen
stieß.

Dr. Jens Murken ist Leiter des Landeskirchlichen Archivs der
Evangelischen Kirche von Westfalen in Bielefeld. Er studierte
Geschichts- und Politikwissenschaften in Münster und war von
2001 an wissenschaftlicher Mitarbeiter des Landeskirchlichen
Archivs, bis er 2007 dessen Leitung übernahm. Sein Handbuch "Die
evangelischen Gemeinden in Westfalen. Ihre Geschichte von den
Anfängen bis zur Gegenwart, Band 1" ist kürzlich erschienen.

Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur
Ausstellung "9.11.1938 - Reichspogromnacht in
Ostwestfalen-Lippe", die noch bis Freitag, 12. Dezember, montags
bis freitags jeweils 10 bis 17 Uhr geöffnet ist. Am
Vortragsabend, 27. November, wird Institutsleiter Dr. Jochen
Rath um 18.00 Uhr eine öffentliche Führung anbieten; die
Ausstellung ist an diesem Tag bis 19.00 Uhr geöffnet.


INFO

Fachhochschule des Mittelstandes
Ankergebäude
Rohrteichstraße 19
Bielefeld





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 24 11:17:54 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 24 Nov 2008 11:17:54 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Determann, Andreas / Ester, Matthias M. / Spieker,
Christoph: Dokumentation zu "Sonderzuege in den Tod"
Message-ID: 492A8D61.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 24.11.2008, 10:20


LITERATUR

Dokumentation zu "Sonderzüge in den Tod"

Zur Ausstellung "Sonderzüge in den Tod" der Deutschen Bahn, die
im Sommer im Bahnhof gezeigt wurde, entstand unter Federführung
des Geschichtsortes Villa ten Hompel und der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster eine lokal- und
regionalgeschichtliche Ergänzungsausstellung über das
Deportationsgeschehen im Münsterland.

Aufgrund des großen Interesses - mehr als 16 000 Besucher wurden
im Bahnhof und in den Begleitveranstaltungen gezählt - haben
Andreas Determann, Matthias M. Ester und Christoph Spieker, die
Kuratoren dieser Ausstellung, einen Katalogband über "Die
Deportationen aus dem Münsterland" erstellt. Die fast 200 Seiten
starke Publikation enthält sämtliche Texte, Fotos und Dokumente
der Ergänzungsausstellung und stellt die Reaktionen der Besucher
dar.

Erste Exemplare übergaben sie jetzt Oberbürgermeister Dr.
Berthold Tillmann und der Beigeordneten Dr. Andrea Hanke. Der
Katalog ist im Buchhandel und in der Villa ten Hompel
erhältlich.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 25 10:35:56 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Nov 2008 10:35:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zweiter Jakobsweg fuer Westfalen wird ueber
Hellweg fuehren. Ausschilderung und Fuehrer 2010
Message-ID: 492BD50B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.11.2008, 12:09


AKTUELL

Zweiter Jakobsweg für Westfalen wird über Hellweg führen
Ausschilderung und Führer 2010

In Westfalen wird es ab Frühjahr 2010 einen zweiten
durchgehenden Weg der Jakobspilger nach historischem Vorbild
geben. Nach der Strecke von Osnabrück nach Wuppertal soll nun
der alte Hellweg von Höxter über Paderborn, Soest und Dortmund
nach Bochum zunächst wissenschaftlich erforscht und dann als
rund 200 Kilometer langer Pilgerweg ausgeschildert werden, wie
der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr.
Wolfgang Kirsch, am Montag (24.11.) in Dortmund am Rande einer
Informationsveranstaltung sagte.

Kirsch kündigte außerdem für das Frühjahr 2010 einen
Wanderführer der Ost-West-Verbindung an (zirka 13 Euro, auch für
Radwanderer). Der Führer werde den historischen Weg, die über
1.000 Jahre alte Tradition der Pilgerreise nach Santiago de
Compostela (Spanien) und die Sehenswürdigkeiten entlang der
Trasse in Westfalen beschreiben.

Der Wanderweg ist das Ergebnis der Forschungen der
Altertumskommission für Westfalen, die der LWL finanziert. Die
Kosten für das Projekt Pilgerwege lägen bei rund 300.000 Euro,
so Kirsch. Weitere 300.000 Euro stünden für die nächsten
Strecken in Aussicht.

Die Trasse
Die Trasse von Höxter nach Bochum (vom Startpunkt Kloster Corvey
über Höxter, Brakel, Bad Driburg, Paderborn, Salzkotten, Geseke,
Erwitte, Soest, Werl, Unna, Dortmund) werde jetzt den Gemeinden
vor Ort vorgestellt und bis zum Frühjahr 2010 mit der
charakteristischen Jakobsmuschel (europaweit gelb auf blauem
Grund) ausgeschildert, erläuterte Projektleiterin Ulrike
Spichal. In Bochum wird der Landschaftsverband Rheinland (LVR)
die Pilgerroute über Essen, Düsseldorf und Neuss nach Aachen
weiterführen.

Der entstehende Pilgerweg ist nach Angaben von Spichal
weitgehend an historisch belegte Wegführungen angelehnt.
Spichal: "Wir haben Reste von Hohlwegen gefunden, die sich durch
die schweren Fuhrwerke ins Gelände eingegraben hatten und können
uns auf einzelne Ausgrabungsergebnisse der Hellwegtrasse stützen,
so zum Beispiel im Bereich Paderborn-Balhorn und Dortmund".
Auch die Wachtürme an den Landwehrdurchlässen zum Beispiel in
Paderborn und Erwitte (Lohner Warte) sind Zeugnisse der alten
Wegetrasse.

Dass auch tatsächlich Pilger den Hellweg benutzten zeigen
zahlreiche Verlustfunde von Pilgerzeichen, nicht nur
Jakobsmuscheln, sondern auch Zeichen anderer Wallfahrtsorte, die
z.T. auf dem Weg nach Santiago lagen. In der Probsteikirche zu
Werl fanden sich gleich drei Pilgergräber, die durch die
Jakobsmuschel erkennbar waren.

Auch Hinweise auf Unterkünfte für mittelalterliche Pilger fanden
sich in einigen Hellwegstädten: In dem noch heute bestehenden
Pilgrim-Haus in Soest zum Beispiel, das direkt am Jakobitor mit
gleichnamiger Kapelle lag, fanden Pilger bereits seit 1309
Unterkunft. Auch in Dortmund, dem Kreuzungspunkt des Hellweges
mit der Nord-Süd-Strecke, befand sich seit dem 14. Jahrhundert
ein Gasthaus, das sich der Unterbringung armer Pilger angenommen
hat.

Überregional bedeutende Kultstätten konnten die Wegewahl
mittelalterlicher Pilger durchaus beeinflussen. So werden zum
Beispiel die Reliquien des heiligen Vitus in Corvey sowie die
des heiligen Liborius in Paderborn durchaus auch Jakobspilger
angezogen haben. Ankunft in Santiago und Rückkehr nach Hause
waren bei den damaligen Verhältnissen durchaus nicht
gewährleistet, so dass es wichtig war, auf dem Weg immer wieder
für einen guten Verlauf des weiteren Weges zu beten.

Die nächsten Strecken
Zwei weitere Strecken in Westfalen - von Minden über Herford und
Bielefeld nach Lippstadt (2011/12) und von Warendorf über
Münster und Coesfeld an den Niederrhein (2013/14) - sind die
nächsten Projekte der LWL-Altertumskommission, so ihr
Vorsitzender Prof. Dr. Torsten Capelle. Das Projekt wolle die
mittelalterlichen Wege und die Spuren der Jakobspilger in
Westfalen möglichst genau rekonstruieren: "Es gab für die Pilger
in Westfalen und anderswo keine eigenen Wege, im Gegenteil: Sie
suchten aus Angst vor Überfällen stark frequentierte, bekannte
Trassen."

Die Geschichte der Jakobspilgerwege
Die Pilgerfahrt zum Grab des Apostels Jakobus des Älteren im
über 2.000 Kilometer entfernten nordspanischen Santiago de
Compostela hat eine Tradition, die bis ins Mittelalter
zurückgeht. Man versprach sich die Heilung von Körper und Seele
als Lohn für den Besuch der Kultstätte.

Seit dem 10. Jahrhundert kamen aus ganz Europa Pilger, Männer
und Frauen aus allen Schichten, nach Spanien, zu Fuß oder zu
Pferd. Als Beleg und Erkennungszeichen diente die Jakobsmuschel,
die jeder Pilger in Santiago erstehen konnte und deutlich
sichtbar an der Kleidung oder Umhängetasche trug.

"Seit einigen Jahren erlebt die Pilgerfahrt eine Renaissance,
nicht erst, seit TV-Stars wie Hape Kerkeling sich auf den Weg
machten: 2007 waren es 114.000 Pilger, davon 14.000 Deutsche. Im
Heiligen Jahr 2004 zählte man in Santiago sogar rund 180.000
registrierte Pilger", so LWL-Direktor Kirsch. Bereits 1987 hatte
der Europarat dazu aufgerufen, die Jakobspilgerwege in Europa zu
erforschen. 1993 erklärte die UNESCO den spanischen Teil des
Weges, den "Camino Francés", zum Weltkulturerbe.

Über Jakobspilger, die aus Westfalen stammen, sei insgesamt nur
wenig bekannt, so die Forscherin Ulrike Spichal. Bekanntester
westfälischer Pilger ist Bischof Anno aus Minden, der sich in
den Jahren 1174 und 1175 auf den Weg nach Santiago de Compostela
machte, das damals als Pilgerort gleichrangig neben Rom und
Jerusalem stand.

Durch eine Pilgerreise konnten Verbrecher auch ihrer Strafe
entgehen, wenn ein Gericht sie dazu verurteilte. "Bettler,
Räuber und Steuerhinterzieher im Pilgergewand haben zusammen mit
den Strafpilgern die Pilgerfahrt im Laufe der Zeit in Verruf
gebracht. Jakobsbrüder wurden vielerorts mit Gesindel
gleichgestellt. In Herford, einer wichtigen Sammelstation für
Pilger in Westfalen, soll die Jakobikirche 1530 wegen der
Jakobspilger, die den Status für ihre Zwecke ausgenutzt haben,
geschlossen worden sein", erläutert Spichal. Für mittellose
Menschen war jedoch eine Pilgerreise oft die einzige Möglichkeit,
die Heimat zu verlassen. Wohlhabende konnten das Pilgern auch
delegieren und einen Berufspilger mieten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 25 10:29:53 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Nov 2008 10:29:53 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Von NS-Schwestern und Wehrmachtshelferinnen,
Gelsenkirchen, 26.11.2008
Message-ID: 492BD3A1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 25.11.2008, 06:36
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Von NS-Schwestern und Wehrmachtshelferinnen
Vortrag von Bettina Blum, Emsdetten, mit anschließender Diskussion
Mittwoch, 26. November 2008, 19.30 Uhr


Das "Dritte Reich" wird meistens mit von Männern ausgehenden
Taten und Aktivitäten in Verbindung gebracht. Aber auch Frauen
waren in unterschiedlichen Funktionen und Rollen aktiv. Was war
die NS-Schwesternschaft, die eine Krankenpflege im
nationalsozialistischen Sinn durchführen wollte? Wie arbeiteten
Frauen in den besetzten Gebieten an der NS-Volkstumspolitik mit?

Wie wurden Frauen gesehen, die im Krieg in "männlichen"
Bereichen eingesetzt waren, z. B. Wehrmachtshelferinnen? Und
wieweit blieben die Frauenbilder und Geschlechterrollen auch in
der Nachkriegszeit noch wirksam? Der Vortrag stellt diese
Rollenbilder und Funktionen vor und lädt zu Diskussionen über
Täterinnen-, Nutznießerinnen- oder Mittäterinnenschaft ein.

INFO

Veranstaltungsort:
Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus"
Cranger Straße 323
45891 Gelsenkirchen
Tel.: 0209-1698552
Fax: 0209-1698553
URL:
www.institut-fuer-stadtgeschichte.de/Dokumentationsstaette/doku.asp





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 25 11:17:18 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Nov 2008 11:17:18 +0100
Subject: [WestG] [KONF] 15. Deutsch-Niederlaendisches Symposium im
Bochumer Stadtarchiv, Bochum, 27./28.11.2008
Message-ID: 492BDEBD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.11.2008, 11:12


SYMPOSIUM

Archivare diskutieren über Zukunft im Netz
15. Deutsch-Niederländisches Symposium im Bochumer Stadtarchiv

Wie kann es gelingen, sich als Recherchequelle im scheinbar
unbegrenzten Informationsangebot des Internets zu behaupten?
Darüber diskutieren mehr als 60 Archivare auf dem 15.
Deutsch-Niederländischen Archivsymposium, das der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), das Stadtarchiv
Bocholt und das niederländische Gelders Archief am 27. und 28.
November im Bochumer Stadtarchiv - Zentrum für Stadtgeschichte
veranstalten.

"In den Magazinen lagern zahlreiche historische Originalquellen,
doch wer nimmt noch den Weg auf sich, an Ort und Stelle zu
recherchieren?", stellt LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch die
entscheidende Frage. Lange Anfahrtswege und unbequeme
Öffnungszeiten wirkten abschreckend, denn Nachforschungen
betrieben die Menschen heutzutage am heimischen PC. Von dort aus,
behauptet Kirsch, wollen sie auf umfassende Informationen und
digitale Bilder der Originale zurückgreifen.

Aktivitäten im Netz erweitern
"Den Weg ins Netz haben die Archive zwar längst beschritten",
sagt der Leiter des LWL-Archivamts für Westfalen, Dr. Marcus
Stumpf. Beispielsweise verschaffe das NRW-Archivportal
(http://www.archive.nrw.de) einen Überblick zu den kommunalen,
privaten und staatlichen Archiven, in deren Beständen
Interessierte recherchieren können. Der Haken sei aber: Die
Recherche ende zumeist auf Ebene der Bestände beziehungsweise
der Inhaltsverzeichnisse. "Detailinformationen und digitale
Inhalte sind noch Mangelware", so Stumpf. Daher müssten die
Archive ihre Internetangebote ausbauen und auch über interaktive
Elemente wie Blogs nachdenken.

Kulturelles Erbe als Auftrag
Bei dem deutsch-niederländischen Austausch erörtern die
Teilnehmer der Tagung im Bochumer Stadtarchiv außerdem Fragen zu
dem Auftrag der Archive, das kulturelle Erbe zu bewahren. "Wenn
Gesellschaften ein gemeinsames historisches Bewusstsein
benötigen, um zu bestehen, dann haben die Archive eine wichtige
Funktion", erläutert Stumpf. Denn ohne Bewahrung und Vermittlung
von Geschichte könnten Menschen keine gemeinsame Identität
entwickeln. Mit seinem Einführungsvortrag "Die Rolle der Archive
in der Kulturlandschaft" liefert NRW-Kulturstaatssekretär
Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff erste Anregungen für die
Diskussion.

Ein weiteres Thema des Symposiums ist das stark veränderte
Berufsbild des Archivars. Die elektronische Aktenführung, die
internetfähige Aufbereitung der historischen Quellen oder der
Dialog mit den Universitäten bilden nur einen Teil der neuen
Aufgaben ab, denen sich die Archive heute stellen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 26 10:24:45 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Nov 2008 10:24:45 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Themenabend zum Novemberpogrom vor 70 Jahren, Muenster,
27.11.2008
Message-ID: 492D23EC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 25.11.2008, 13:23


AKTUELL

Themenabend zum Novemberpogrom vor 70 Jahren
Stadtarchiv erinnert an den 9. November 1938 in Münster

9. November 1938: Jüdische Bürger werden schikaniert,
misshandelt, verhaftet, ermordet. Ihre Wohnungen und Häuser
verwüstet. Die Synagogen stehen in Flammen. Den 70. Jahrestag
des Novemberpogroms nimmt das Stadtarchiv Münster zum Anlass für
einen Themenabend am Donnerstag, 27. November. Beginn ist um 18
Uhr.

Wie überall im Dritten Reich wurde auch in Münster die Synagoge,
das Versammlungs- und Gotteshaus der jüdischen Gemeinde, in
Brand gesteckt. Über die Vorgänge in dieser Nacht berichten die
beiden Historikerinnen, Gisela Möllenhoff und Rita
Schlautmann-Overmeyer.

Die Referentinnen forschen seit vielen Jahren lokalgeschichtlich
zum Thema Judenverfolgung. Sie erinnern an den Pogrom aufgrund
persönlicher Berichte betroffener Juden wie nichtjüdischer
Zeugen. Rekonstruiert wird das Ausmaß der Zerstörung von
Geschäften und Privatwohnungen in Münster. Der Themenabend
beleuchtet auch die Rolle, die der spätere Kardinal von Galen
einnahm.


INFO

Der Eintritt zum Themenabend im Stadtarchiv ist frei.

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: 02 51/4 92-47 01
Fax: 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 26 10:28:26 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Nov 2008 10:28:26 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Einladung zum Tag der offenen Tuer im
Stadtarchiv Sprockhoevel, Sprockhoevel, 30.11.2008
Message-ID: 492D24CA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 26.11.2008, 08:56
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Einladung zum Tag der offenen Tür im Stadtarchiv Sprockhövel
Sonntag, 30. November 2008, 11.00 bis 16.00 Uhr

Archivführungen: 12.00 Uhr, 13.00 Uhr, 14.00 Uhr

Filmvorführungen: "Aufbewahren für alle Zeit"
11.30 Uhr, 12.30 Uhr, 13.30 Uhr und "Durch das schöne Westfalen"
von 1929 (!) - Die erste filmische Dokumentation über Westfalen
mit einmaligen historischen Aufnahmen, Beginn: 15.00 Uhr

Infos und Tipps zum Archivieren, zur Stadtgeschichte und zur
Lokalen Agenda 21 Sprockhövel, Treffen und Austausch mit
stadthistorisch interessierten Menschen, Bücher-Trödelmarkt,
Sprockhövel-Bücher, Stöbern in der Archivbibliothek,
Sprockhövel-Kaffee, Tee und Selbstgebackenes.


INFO

Veranstaltungsort:
Stadt Sprockhövel - Stadtarchiv
Dresdener Str. 45
im Pavillon auf dem Schulhof der Gemeinschaftshauptschule,
Ortsteil Niedersprockhövel
Tel.: 02324 - 9701 555
E-Mail: karin.hockamp at sprockhoevel.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 26 11:26:38 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Nov 2008 11:26:38 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag zur Selbstdarstellung reisender Kuenstler
und Adeliger im LWL-Landesmuseum, Muenster, 27.11.2008
Message-ID: 492D326D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.11.2008, 14:32


AKTUELL

Ich war da!
Vortrag zur Selbstdarstellung reisender Künstler und Adeliger im
LWL-Landesmuseum

Sein 100-jähriges Bestehen feiert das LWL-Landesmuseum für Kunst
und Kulturgeschichte in Münster mit der Jubiläumsausstellung
"Orte der Sehnsucht. Mit Künstlern auf Reisen". Mit über 550
internationalen Leihgaben widmet sich die Ausstellung im
Kunstmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) noch
bis zum 11. Januar 2009 dem Phänomen der Künstlerreise vom
Mittelalter bis zur Gegenwart. Der Vortrag "Ich war da -
Selbstdarstellung reisender Künstler vom 16. bis 18. Jh." von
Eva Mariner zeigt am 27. November um 20 Uhr, wie das Erlebnis
der Reise in Porträts umgesetzt wurde.

Stolz und mit erhobenen Haupt, den Betrachter direkt anschauend
präsentiert sich Maerten van Heemskerck in seinem "Selbstbildnis
vor dem Kolosseum in Rom" den Besuchern der
Jubiläumsausstellung. Auf seinem 1553 entstandenen Porträt
stellt sich der erfolgreiche und etablierte Maler vor der
Kulisse des römischen Kolosseums dar und reflektiert damit sein
Studium der römischen Antike. Die eigene Ortserfahrung und das
prägende Erlebnis der Kunstmetropole Rom führt van Heemskerck
hier als Grundlage seines beruflichen Erfolges vor.

"Der Wunsch seine eigenen Reiseerlebnisse festzuhalten und sich
als Augenzeuge auf den Gemälden zu präsentieren ist auch sich
auch in den folgenden Jahrhunderten immer wieder bei den
Reisenden zu erkennen", erklärt die Kuratorin Eva Maringer.
Insbesondere die aus dem Adel oder gehobenen Bürgertum
stammenden Teilnehmer einer "Grand Tour" ließen sich häufig vor
ihren Zielen und signifikanten Monumenten malen. Dabei standen
die Bauwerke der ewigen Stadt Rom oder die Kulisse der Ruinen
von Pompeij als Nachweis für die eigene Reiseerfahrung.

Die "Grand Tour" galt als Bildungsreise und war unverzichtbarer
Bestandteil jeder guten Erziehung. Dabei sollten die,
vornehmlich jungen Menschen, Unternehmungsgeist,
Führungsqualitäten und auch Fremdsprachenkenntnisse erwerben.
Als Mitglieder der gesellschaftlichen Führungsschicht, in der
Verwaltung oder auch in künstlerischen Berufen war dies wichtig.
Adelige Sprösslinge sollten durch ihre Reiseerlebnisse einen
realistischen Blick auf das Leben gewinnen. Mit der "Grand Tour"
verbunden waren genaue Vorschriften, was man wo besichtigen
sollte. Junge Engländer oder Deutsche aus vornehmen Haus
verbrachten damals meist mehrere Monate oder Jahre zur
kulturellen Bildung in Italien.

Einer der berühmtesten Porträtisten seiner Zeit war der
italienische Maler Pompeo Batoni (1708-1787). Er schuf in Rom
Gesellschaftsporträts der adeligen Reisenden auf ihrer
Bildungsreise durch Italien. Unter diesen gehörte es schon bald
zum guten Ton sich von Batoni malen zu lassen und diese Bilder
als Zeugnisse der "Grand Tour" mit in die Heimat zu nehmen.

In ihrem Vortrag wird die Referentin einen Einblick in
verschiedene Reisebildnisse geben, und mit den Reiseporträts
namhafter Künstler vergleichen, um so die Grundlagen für diesen
Typus des Porträts aufzuzeichnen. Maringer geht dabei der Frage
nach, was die Bilder über die gezeigte Person aussagen und wie
das Erlebnis der Ferne verarbeitet wurde.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. +49 251 5907-01
Fax +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org

Öffnungszeiten während der Jubiläumsausstellung:
Di, Mi, Fr, 9 - 19 Uhr, Do 9 - 21 Uhr
Sa, So 10-18 Uhr
Montags bleibt das Museum geschlossen.
Grundsätzlich hat das Museum an den Feiertagen geöffnet,
außer am 24., 25 und 31. Dezember (ab 14 Uhr).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 27 10:56:18 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 Nov 2008 10:56:18 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Numismatisches Kolloquium im LWL-Landesmuseum fand
am 22.11.2008 in Muenster statt
Message-ID: 492E7CD2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.11.2008, 13:22


KOLLOQUIUM

Im Gespräch mit den Nachbarn
Numismatisches Kolloquium im LWL-Landesmuseum

Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
war am vergangenen Samstag Treffpunkt für Münzkundler aus
Deutschland, Dänemark, Belgien und den Niederlanden. Dr. Peter
Ilisch, Wissenschaftlicher Referent des Landschaftsverbandes
Westfalen Lippe (LWL) hatte zum "2.
Ostniederländisch-nordwestdeutschen Kolloquium zur
mittelalterlichen Numismatik" eingeladen.

Zahlreiche Wissenschaftler kamen nach Münster, um sich über die
neuesten Erkenntnisse der mittelalterlichen Münzgeschichte
auszutauschen. "Das Mittelalter hat bis heute nichts von seiner
Faszination verloren. Die Münzfunde geben interessante Einblicke
in den Alltag der Menschen", erklärt Ilisch. Denn anhand der
Münzfunde sei es möglich, dem Mosaik der Geschichte immer wieder
ein neues Teilchen hinzuzufügen, betont der Münzexperte. In den
nächsten zwei Jahren werden sich die Forscher wieder in ihre
Untersuchungen vertiefen, um sich dann erneut in Münster mit den
internationalen Kollegen auszutauschen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 27 11:26:03 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 Nov 2008 11:26:03 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Westfalens kulturelle Staerken
selbstbewusst vertreten": LWL-Kulturdezernentin zu
Antrittsbesuch im Soester Kreishaus
Message-ID: 492E83CB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Soest"
Datum: 27.11.2008, 10:05


AKTUELL

"Westfalens kulturelle Stärken selbstbewusst vertreten"
LWL-Kulturdezernentin zu Antrittsbesuch im Soester Kreishaus

Bei einem Antrittsbesuch im Soester Kreishaus hat sich die neue
Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Dr.
Barbara Rüschoff-Thale, vorgestellt. In einem Gespräch mit
Landrätin Eva Irrgang und Martin Steinmeier, Abteilungsleiter
Schulangelegenheiten, kündigte Frau Rüschoff-Thale an, dass Sie
in ihrer neuen Funktion die Kulturarbeit der Kreise und Kommunen
vor Ort stärken wolle.

Sie baue auf eine enge Kooperation, betonte die
LWL-Kulturdezernentin. So sei es denkbar, gemeinsame Aktionen zu
initiieren and auf den Weg zu bringen. Als Beispiel für Projekte
mit starken lokalen Bezügen nannte sie das regionale
Kunstprojekt "Hellweg - ein Lichtweg" oder das LWL-Projekt "Wege
der Jakobspilger in Westfalen". Die Landesrätin stellte die
kulturellen Stärken Westfalens heraus. Leider würden sie nicht
selbstbewusst genug vertreten, bedauerte Frau Rüschoff-Thale.
Sie warnte vor einem Abbau der Kultur in den westfälischen
Kommunen und Kreisen.

Die neue Kulturdezernentin, die zuvor das Westfälische Museum
für Archäologie in Herne leitete, hat im März die Nachfolge von
Professor Dr. Karl Teppe angetreten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 27 11:33:08 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 Nov 2008 11:33:08 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Aktuelle Ausstellungen aus LWL-Aktuell 5/2008
Message-ID: 492E8573.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Uta Forbrig"
Datum: 26.11.2008, 12,46


SERVICE: TOC

Aktuelle Ausstellungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
aus LWL-Aktuell 5/2008:

- Bocholt: "Erinnerung auf Seide - Souvenirtücher aus der
Sammlung Seim", bis 16. November im LWL-Industriemuseum
Textilmuseum, 02871 21611-0

- Lichtenau: "Gut vorbereitet? Die Kunst des rechten Sterbens",
bis 14. Februar 2009 im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur,
05292 9319224

- Dortmund: Im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern II/IV: "Vom
Spielzeug zur Modellbahn" - Historische Modelbahnfahrzeuge, bis
31. Dezember. 0231 6961-111

- Herne: "Westfalen in der Bronzezeit", bis 16. November im
LWL-Museum für Archäologie, 02323 94628-0

- Kahler Asten: "Kahler Asten - das Dach Westfalens", eine
Ausstellung des LWL-Museums für Naturkunde und der
Westfälisch-Lippischen Vermögensverwaltungsgesellschaft, im
Informationszentrum am Astenturm

- Lage: "Im Auftrag Seiner Majestät - die Reise des Oberbergrats
Friedrich Wilhelm von Reden von Oberschlesien ins Ruhrtal", bis
31. Januar im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage, 05232 9490-0

- Münster: Im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte:
"Orte der Sehnsucht. Mit Künstlern auf Reisen", bis 11. Januar,
0251 5907-01. "Sehnsucht nach Frieden. Joachim von Sandrart und
der Westfälische Friede", bis 11. Januar. Im
Universitätsklinikum Münster: "Fernweh plakativ",
Plakat-Ausstellung, eine Kooperation des Universitätsklinikums
Münster und des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte,
bis 16. November, Tel. 0251 5907-01. Im LWL-Museum für
Naturkunde, "Alles für die Katz? - Natur- und Kulturgeschichte
der Katzen", bis 31. Mai 2009, 0251 591-05. Im Ausstellungsforum
Foyer am Festsaal der LWL-Klinik Münster: "Farbige Welten -
Kunstausstellung von Maria Bielesch", bis 28. November, 0251
591-5083.

- Paderborn: "Der reisende König", bis 4. Januar im
LWL-Archäologie für Westfalen - Museum in der Kaiserpfalz, Tel.
05251 1051-10

- Rhede: "Kluge Köpfe. Porträts von Adolf Clemens", eine
Ausstellung des LWL-Medienzentrums für Westfalen in Kooperation
mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen, bis 9. November im
Medizin- und Apothekenhistorischen Museum, 02872 7923





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 27 11:35:33 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 Nov 2008 11:35:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bildung und Kommunikation im Museum -
Das Julia-Breithaupt-Archiv an der TU Dortmund
Message-ID: 492E8604.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "TU Dortmund Medieninfo"
Datum: 27.11.2008, 11:23


AKTUELL

Bildung und Kommunikation im Museum
Das Julia-Breithaupt-Archiv an der TU Dortmund

Die Kunsthistorikerin und -pädagogin Julia Breithaupt zählt zu
den bedeutendsten Wegbereitern der "Museumspädagogik" in
Deutschland. Ihr umfangreiches Archiv hat jetzt eine neue Heimat
am Institut für Kunst und Materielle Kultur der TU Dortmund
gefunden. Das Institut bedankte sich für diese Stiftung am
26.11.2008 mit einer offiziellen Feierstunde im
Chaudoire-Pavillion.

Obwohl Julia Breithaupt selbst dem Begriff "Museumspädagogik"
skeptisch gegenüber steht und "Bildungsarbeit im Museum"
bevorzugt, hat sie durch das eigene praktische und
kulturpolitische Engagement wesentlich zur Etablierung einer in
den siebziger Jahren jungen Disziplin beigetragen. Seit 1977
leitete sie die Abteilung Bildung und Kommunikation an der
Kunstsammlung NRW in Düsseldorf. In diesem Jahr wurde sie in den
"Ruhestand" verabschiedet. Von 1985 bis 1992 saß sie im Vorstand
der deutschsprechenden CECA im ICOM (internationaler
Museumsverband). Außerdem vertritt sie den Bundesverband
Museumspädagogik beim Deutschen Kulturrat und im Rat für
Soziokultur.

Das umfangreiche Archiv umfasst Dokumente, Briefwechsel, Fotos
und Materialien ihrer langjährigen Tätigkeit und wird im Zukunft
vom Institut für Kunst und Materielle Kultur wissenschaftlichen
ausgewertet. Als Teilnehmerin in der Arbeitsgruppe "Museum" im
Rahmen des Kunstpädagogischen Bundeskongress im März 2007 in
Dortmund hatte sich Julia Breithaupt von der ausgezeichneten
Qualität der museumspädagogischen Lehre und Forschung am
Institut überzeugen können.


INFO

Fakultät 16
Institut für Kunst und Materielle Kultur
PD Dr. Jürgen Stiller
Emil-Figge-Straße 50
44221 Dortmund
Tel.: 0231.755.2949
Fax: 0231.755.6237
Email: juergen.stiller at uni-dortmund.de
URL: www.tu-dortmund.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 28 10:40:48 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Nov 2008 10:40:48 +0100
Subject: [WestG] [KONF] LWL-Tagung erinnert an die Einfuehrung
des Frauenwahlrechtes vor 90 Jahren, Muenster, 05.12.2008
Message-ID: 492FCAB0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.11.2008, 09:59


TAGUNG

Politik-Karrieren von Frauen im 20. Jahrhundert
LWL-Tagung erinnert an die Einführung des Frauenwahlrechtes vor
90 Jahren

Vor 100 Jahren wurde das preußische Vereinsrecht reformiert, vor
90 Jahren wurde das Frauenwahlrecht in Deutschland eingeführt.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) erinnert am 5.
Dezember mit einer Tagung in Münster an dieses Doppeljubiläum.
Die Tagung beschäftigt sich mit Politik-Karrieren von Frauen in
der Zeit vom Kaiserreich bis in die Gegenwart.

Die politische Partizipation gehörte von Beginn an zu den
zentralen Themen der Frauenbewegung, die zunächst in
konfessionellen, berufsbezogenen, karikativen und
Bildungsvereinen organisiert war. "Zunächst wurde das politische
Engagement von Frauen in der Öffentlichkeit meist kritisch
diskutiert. Das führte dazu, dass das 20. Jahrhundert als eine
Epoche erscheint, in der Frauen im politisch-öffentlichen Raum
kaum präsent waren", sagt Dr. Julia Paulus vom LWL-Institut für
westfälische Regionalgeschichte, die die Tagung organisiert.

Im Zentrum der Tagung stehen Fragen nach dem
Karrieremöglichkeiten von Parlamentarierinnen, aber auch von
Politikerinnen als Lobbyistinnen. Damit werden auch von Frauen
gewürdigt, die sich außerhalb von politischen Gremien
gesellschaftlich engagieren.


INFO

Interessierte können sich noch bis zum 3. Dezember für die
kostenlose Tagung beim LWL-Institut für westfälische
Regionalgeschichte unter Tel: 0251 591-5880 oder per Mail unter
julia.paulus at lwl.org anmelden.

Die Tagung "Politische Partizipation von Frauen im 20.
Jahrhundert: Parlamentarierinnen in Westfalen und im Rheinland"
beginnt am Freitag, 5. Dezember, um 9:30 Uhr im LWL-Landeshaus
am Freiherr-vom-Stein-Platz 1 in Münster.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 28 10:46:26 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Nov 2008 10:46:26 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Weihnachtsgeschenke-Ausstellung und
stimmungsvolle Lichter, Detmold, 05.-07.12.2008
Message-ID: 492FCC02.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.11.2008, 16:59


AUSSTELLUNG

Weihnachtsgeschenke-Ausstellung und stimmungsvolle Lichter
"MuseumsAdvent" im LWL- Freilichtmuseum Detmold

Die Handwerker stellen die letzten Buden auf, die Museumsbäcker
schieben Bleche mit Stollen in den Ofen, die Gärtner schmücken
die Häuser mit Tannengrün und die Ausstellungstechniker
montieren und schrauben - die Vorbereitungen für den vierten
"MuseumsAdvent" im LWL-Freilichtmuseum Detmold laufen auf
Hochtouren. Vom 5. bis zum 7. Dezember versetzt das Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) seine Besucher in
vorweihnachtliche Stimmung. "Zur Adventszeit bietet das
Westfälische Landesmuseum für Volkskunde mit dem erleuchteten
Paderborner Dorf eine ganz besondere Atmosphäre. Der
MuseumsAdvent hat jedes Jahr einen Schwerpunkt - diesmal geht es
um Weihnachtsgeschenke. Dazu zeigt das Museum eine Präsentation
in der Scheune aus Westendorf mitten im Geschen des
MuseumsAdvents", so LWL-Museumsleiter Dr. Jan Carstensen.

Ein spannendes Thema, findet auch Projektleiterin Katharina
Schlimmgen-Ehmke: "Früher brachte das Christkind die Geschenke
und danach läutete eine Glocke, heute ist es der Weihnachtsmann.
Diese Veränderungen und weiteres Wissenswertes rund um
Weihnachtsgeschenke thematisiert die Ausstellung - ohne den
Besuchern ihre ganz persönlichen Vorstellungen und Geschichten
zu nehmen." Denn der Weihnachtsabend hat heute wie früher einen
besonderen Zauber: Historische Stuben zeigen im Paderborner Dorf,
wie Weihnachten um 1900 auf dem Land gefeiert wurde und laden
zum Schauen ein. Wann und wie die Kinder beschenkt wurden, und
wie der Weihnachtsschmuck aussah, ist in Haus Moven, im
Valepagenhof und im Haus Stahl zu sehen. Wie Chanukka gefeiert
wurde, wird im 2007 eröffneten Haus der jüdischen Familie
Uhlmann gezeigt. Für das kulinarische Wohl sorgen neben der
Museumsgastronomie "Im Weißen Ross" mit westfälischen
Spezialitäten auch die Museumsbäckerei und das Angebot der Buden
rund um den Dorfteich.

An allen drei Tagen bietet die Veranstaltung ein vielfältiges
Programm: Neben Chören und Posaunenklängen gibt es am Freitag
und Sonntag Märchenlesungen in adventlicher Atmosphäre. Am
Samstag findet ein Spieletag statt, bei dem die Besucher
zahlreiche Spiele testen können. Die "Paderborner Spielfreunde
e.V." und das "Henze-Haus der Spiele" präsentieren ihr Angebot
erstmals in den Räumlichkeiten von Haus Rau. Die dörflichen
Museumswerkstätten sind das ganze Wochenende über geöffnet: Beim
Schmieden, Schnitzen und Drechseln schauen die Besucher
verschiedenen Handwerkern über die Schulter. Auf dem Markt gibt
es Handwerkliches und Kunsthandwerkliches zu kaufen. Im
Lauschhaus können spontane Gäste bei Bastelaktionen unter
Anleitung Sterntalerbeutel; Ledersäckchen oder
Weihnachtsbaumschmuck herstellen - und damit vielleicht die
ersten Geschenke mit nach Hause nehmen.

Die stimmungsvolle Beleuchtung fehlt auch in diesem Jahr nicht:
Der beleuchtete Weg führt vorbei an illuminierten historischen
Gebäuden durch das Museumsgelände bis zum Dorf und bietet an
allen drei Tagen Ansichten und Einblicke, wie sie zu keiner
anderen Zeit des Jahres möglich sind. Außerdem steht für die
Gäste ein kostenloser Bustransfer innerhalb des Museums bereit.

Parken und Busservice Die Parkplatznutzung und der Bustransfer
innerhalb des Museums sind kostenlos. Besucher können an diesen
Tagen in den Bussen der Stadtverkehr Detmold GmbH (SVD) bereits
Eintrittskarten zum Advent lösen, die gleichzeitig als
Fahrschein gelten. Wolfgang Janz, Geschäftsführer der SVD: "Mit
diesem Angebot bieten wir den Besuchern den besonderen Service
eines Kombitickets und leisten gleichzeitig einen Beitrag zum
Umweltschutz." Während des Advents fährt ein Pendelbus von den
großen Parkplätzen der Innenstadt (Kaiser-Wilhelm-Platz,
Kronenplatz, Parkhaus Lustgarten, Bezirksregierung, Parkhaus
Hornsche Straße, Musikhochschule) direkt zum Haupteingang des
Museums.


INFO

Das Programm mit Öffnungszeiten, Preisen und allen
Veranstaltungen ist im Internet unter
http://www.museumsadvent.de abrufbar.

Öffnungszeiten:
Fr, 5.12. 2008, 14 bis 21. Uhr
Sa, 6.12.2008, 14 bis 21 Uhr
So, 7.12.2008, 11 bis 19 Uhr

Eintrittspreise: Erwachsene: 6 Euro, Kinder und Jugendliche vom
6. bis zum 17. Lebensjahr: 2 Euro, Kinder bis zum 5. Lebensjahr:
frei, Freunde des Freilichtmuseums und Inhaber einer
LWL-Museumscard: frei (keine Gruppenermäßigungen).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 28 10:51:12 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Nov 2008 10:51:12 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Ausstellung ueber Annette von Droste-Huelshoff
im Rheinland, Havixbeck, 30.11.2008-11.01.2009
Message-ID: 492FCD20.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.11.2008, 15:01


AUSSTELLUNG

"Die Reise nach dem Mond"
Ausstellung über Annette von Droste-Hülshoff im Rheinland in der
Burg Hülshoff

Man kann es eine Heimkehr nennen. Vom 30. November 2008 bis zum
11. Januar 2009 zeigen das Museum Burg Hülshoff und der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die Ausstellung "Die
Reise nach dem Mond - Annette von Droste-Hülshoff im Rheinland"
in ihrem Geburtshaus, der Burg Hülshoff in Havixbeck. Nach
Stationen in Bonn, Düsseldorf und in Oelde (Kreis Warendorf)
kehrt die Autorin Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) damit
heim in ihr Elternhaus. Die Ausstellung zeichnet die Aufenthalte
der Droste im Rheinland der 1820er und 1830er Jahren nach und
untersucht deren Einfluss auf ihre Persönlichkeit und das
literarische Werk. Zu sehen sind hochkarätige Exponate: neben
Erstausgaben, Briefen und Gemälden vor allem auch originale
Handschriften der Dichterin.

Aber wie passte das überhaupt zusammen, die
"Stockmünsterländerin" und das so unterschiedliche, urbane
Rheinland? Dr. Jochen Grywatsch, LWL-Literaturexperte und
Mitinitiator der Ausstellung, erläutert dazu: "Das Rheinland
fungiert im Werk der Droste als Ort der Andersartigkeit, als
Figurationshilfe des Fremden, des Unvertrauten, des
Abweichenden." Das bestätigt Prof. Dr. Bernd Kortländer vom
Düsseldorfer Heine-Institut und Vorstandsmitglied der
LWL-Literaturkommission: "Das Rheinland war für die Droste vor
allem ein Gegenort zur doch zugleich so geliebten westfälischen
Heimat, ein Ort der Hoffnung auf eine befreitere Existenz." Wie
stark die Unterschiede in den Augen der Autorin waren, lässt
auch der Titel der Ausstellung anklingen, der dem Motto des
Kölner Karnevals von 1825, an dem die Droste teilgenommen hat,
entlehnt ist.

Bei insgesamt neun Besuchen hielt sich Annette von
Droste-Hülshoff ab 1825 zusammen knapp zwei Jahre in der Region
um Bonn, Köln und Koblenz auf. Sie tauchte ein in eine völlig
andere Welt und nahm begierig Anteil am gesellschaftlichen und
geistigen Leben, besuchte Bälle, Theater- und
Musikveranstaltungen und machte Bekanntschaft mit zahlreichen
Gelehrten sowie mit emanzipierten Frauen wie Sibylle
Mertens-Schaaffhausen und Adele Schopenhauer. Ihre Gedichte
wurden in diesen Kreisen mit großem Interesse aufgenommen, und
in dem aufgeschlossenen literarischen Klima fand sie
Unterstützung für ihre ersten Veröffentlichungsversuche.

Die Ausstellung dokumentiert den Kontrast durch 120 Exponate.
Neben Handschriften und Erstausgaben zählen dazu: Ansichten vom
Rheinland und von Italien als einem bedeutenden Reiseland im 19.
Jahrhundert, Sammlungsstücke der Droste, ein historisches
Karnevalskostüm und andere Materialien zum Kölner Karneval sowie
das Modell des Dampfschiffs "Stadt Mainz", mit dem die Droste in
den 30er und 40er Jahren fuhr, um ins Rheinland oder in ihre
Wahlheimat Meersburg am Bodensee zu gelangen. Die Besucher
erwarten nicht nur zahlreiche Stücke aus den großen
westfälischen und rheinischen Archiven und Museen, sondern auch
selten gezeigte Leihgaben der Familie Droste-Hülshoff und der
Münsteraner Bibliotheken.

Hintergrund:
Konzipiert haben die Ausstellung das Stadtmuseum Bonn, das
Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf und die
LWL-Literaturkommission für Westfalen. Die Schau blättert
Begegnungen und Erlebnisse der Dichterin während ihrer Reisen
auf und fragt nach den Spuren der Aufenthalte in ihrem Werk.
"Ein bislang wenig beachteter Aspekt im Leben und Werk der
Droste gewinnt so Kontur und ermöglicht einen neuen Zugang zu
'Deutschlands größter Dichterin'", erklärt Grywatsch.


INFO

Droste-Museum - Burg Hülshoff
Schonebeck 6
48329 Havixbeck
Tel.: +49-(0)2534-1052


Eröffnet wird die Ausstellung im Museum Burg Hülshoff
am Sonntag, 30. November, um 11 Uhr mit einer
Einführungsmatinee.

Es ist ein Begleitbuch erschienen, das in der Ausstellung
zum Vorzugspreis von 14 Euro (Buchhandelspreis 19,50 Euro)
erworben werden kann.

"Die Reise nach dem Mond".
Annette von Droste-Hülshoff im Rheinland.
Hg. von Ingrid Bodsch in Verbindung mit Cornelia Ilbrig,
Jochen Grywatsch und Bernd Kortländer.
144 Seiten mit vielen farbigen Abbildungen.
Bonn: Verlag StadtMuseum Bonn 2008. ISBN 978-3-931878-24-5.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 28 10:55:32 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Nov 2008 10:55:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Laengere Oeffnungszeiten und halber
Eintritt: LWL-Landesmuseum erweitert sein Angebot
Message-ID: 492FCE24.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.11.2008, 13:09


AKTUELL

Längere Öffnungszeiten und halber Eintritt
LWL-Landesmuseum erweitert sein Angebot

Nach Feierabend noch eine Runde auf Reisen gehen? Das ist in
Münster jetzt möglich. Denn aufgrund des großen Ansturms auf die
Sonderausstellung "Orte der Sehnsucht. Mit Künstlern auf Reisen"
erweitert das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
seine Öffnungszeiten: Ab Dezember öffnet es seine Türen auch
freitags bis 21 Uhr - und zwar zum Feierabendtarif. Das heißt:
Wie donnerstags kostet der Eintritt ab 19 Uhr nur noch die
Hälfte.

Auch das Führungsangebot im Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) wird ausgedehnt. Immer freitags um 19.30
Uhr und sonntags um 16 Uhr geht die Reise durchs
LWL-Landesmuseum "Kreuz und quer um die Welt". Die neue Führung
leitet die Gäste zu verschiedenen Sehnsuchtsorten der
Ausstellungen und gibt so in 60 Minuten einen Gesamtüberblick.
Weiterhin sind außerdem Führungen zu den einzelnen
Sehnsuchtsorten im Programm.

Ein spezielles Weihnachtsangebot wartet auf alle, die ihre
Lieben an Heiligabend mit Eintrittskarten beglücken möchten:
Ebenfalls ab dem 1. Dezember gibt es beim Kauf von zwei
Gutscheinen zum normalen Preis die Möglichkeit, ein Set
Frühstücksbrettchen oder ein Notizbuch zum Sonderpreis zu
erwerben.

Die Ausstellung über Künstlerreisen der vergangenen Jahrhunderte
ist noch bis zum 11. Januar 2009 im LWL-Landesmuseum für Kunst
und Kulturgeschichte zu sehen. Informationen unter Telefon 0251
5907-01.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: +49 251 5907-01
Fax: +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org

Eintrittspreise:
Erwachsene: 9 ?
Studierende, Azubis, Hartz IV-Empfänger: 4,50 ?
Kinder, Jugendliche, Schüler: 2,80 ?
Schüler im Rahmen von Veranstaltungen der Kunstvermittlung: 2,50 ?
Kinder bis 5 Jahre frei
Familien-Tageskarte: 18 ?
Gruppen (Erwachsene) ab 16 Personen: 7 ? p. P.
Dauerkarte zur Sonderausstellung: 17 ? / erm. 8 ?
Die LWL-Museumscard ist auch für die Sonderausstellung gültig.