E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2008 - 10


 
Anzahl der verschickten E-Mails: 78 (252 KB)
 
 
From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 1 11:08:40 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 01 Oct 2008 11:08:40 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Freilichtmuseum Detmold,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Detmold
Message-ID: 48E35A37.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 30.09.2008, 14:49


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe sind im
LWL-Freilichtmuseum Detmold - Westfälisches Landesmuseum für
Volkskunde - zum 01.01.2009 zwei Stellen als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Die Volontariate sind jeweils auf zwei Jahre befristet.

Das LWL-Freilichtmuseum ist als Westfälisches Landesmuseum für
Volkskunde für die Erforschung, Sammlung und Präsentation der
Kulturgeschichte und Volkskunde Westfalens zuständig. 2010
begeht das Museum sein 50-jähriges Jubiläum mit einem großen
Themenjahr unter dem Titel: "Planet Westfalen", zu dem auch zwei
Volontariate eingerichtet werden.

Aufgabengebiete:
Volontariat 1: Mitarbeit bei der Erforschung (u.a. auch
Archivrecherche) und Präsentation von Themen aus der Sachkultur
Westfalens in Wechselausstellungen, Publikationen und Tagungen,
so z. B. zum Thema "Migration und historisches Bauen".

Volontariat 2: Mitarbeit und Unterstützung bei Konzeption und
Umsetzung des museumspädagogischen Angebots für das Themenjahr
2010 (z.B. im Rahmen eines Geschichtstheaterprojektes).

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Prom./M.A.) im Fach
Volkskunde/Europäische Ethnologie oder einer verwandten
Kulturwissenschaft
- Bereitschaft und Interesse, sich mit historischer Sachkultur
eingehend zu beschäftigen
- Eigeninitiative, Flexibilität, Teamfähigkeit, Kreativität

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den Aufgaben eines großen Museums
vertraut zu machen und verantwortlich an Projekten mitzuwirken
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
1.082,57 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
40/08 bis zum 24.10.2008 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 1 11:24:05 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 01 Oct 2008 11:24:05 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, 11/2007
Message-ID: 48E35DD5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 01.10.2008, 11:30


SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes
Lippe
100. Jahrgang
Nr. 11
November 2007
ISSN: 0017-9787


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=54



Seiten in Auswahl [AS]

S. 296-299
Barmeyer, Heide
Männer der ersten Stunde
Heimarbeit nach 1945

S. 300-303
Fleischhack, Ernst
Erinnerung und Mahnung
Gedenkstätten und -tafeln für die Opfer zweier Weltkriege in
Detmolder Ortsteilen und angrenzenden Gemeinden

S. 304
Jähne, Robin
Dem Heimatdichter zum Gedächtnis
Gedenkstein für Ludwig Altenbernd in Augustdorf eingeweiht

S. 311
Rezensionen

S. 312-314
Wolf, Ines
Authentisches Leben
Nachlass von Anne Schäfertöns in der Landesbibliothek

S. 316f.
Kleinmanns, Joachim / Rinke, Bettina
Schuhe!
Ausstellung im Landesmuseum lässt Herzen höher schlagen

S. 324
Granados, Mayarí
"Lebens(t)räume
Weihnachtsausstellung im Robert-Koepke-Haus Schwalenberg

S. 326
Gröger, Claus
Wohnen am Bach
Folge 2: Gegen den Strom - Gärten am Prallufer (Teil 1)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 2 10:37:33 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Oct 2008 10:37:33 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Schaetze der Industriekultur, Dortmund, bis 17.10.2008
Message-ID: 48E4A46D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.10.2008, 11:59


AUSSTELLUNG

Präsentation im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Schätze der Industriekultur

"Afrika" in Bövinghausen, Schuhe mit Schmelzpunkt, Schmuck aus
Schrott, ein über hundert Jahre alter Reisekoffer, der schon in
den USA war - dies ist nur ein kleiner Ausschnitt der
"Schatzkammer" des LWL-Industriemuseums. Passend zum Motto der
diesjährigen Dortmunder Museumsnacht hatte das Team der Zeche
Zollern 25 Schätze aus der über 250.000 Stücke umfassenden
Sammlung des Landesmuseums für Industriekultur für eine kleine
Ausstellung ausgewählt. Die Präsentation zeigt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) noch bis Sonntag, 17.
Oktober, in der Alten Werkstatt der Zeche Zollern.

Zu sehen sind Gegenstände aus Technik und industrieller
Arbeitswelt, archäologische Funde, Archivalien und Fotografien,
Repräsentationsobjekte, vor allem aber Dinge aus
Privathaushalten, die Alltag und Festtag, Öffentliches und
Privates beleuchten. "Manche davon sind echte Raritäten", so Dr.
Anne Kugler vom LWL-Industriemuseum. Zum Beispiel die 19
Schmuckstücke aus Plexiglas, die als "Notschmuck" nach dem
Zweiten Weltkrieg aus Teilen eines Flugzeuges hergestellt wurden,
oder die Herzschatulle aus Stroh, die ein Zwangsarbeiter
zwischen 1943 und 1945 fertigte, um sie gegen Nahrungsmittel
einzutauschen.

So wie um den Notschmuck und das Herz aus Stroh rankt sich um
jedes der gezeigten Exponate eine spannende und manchmal auch
etwas skurrile Geschichte. Die Schätze stammen zu großen Teilen
aus Fabriken, Zechen oder Hütten, die geschlossen wurden. Sie
erzählen nicht nur spannende, manchmal auch etwas seltsame
Geschichten, sondern geben auch Einblicke in die
wissenschaftliche Arbeit des LWL-Industriemuseums.


INFO

Schätze der Industriekultur
25 Schätze aus der Sammlung des LWL-Industriemuseums
20.9. bis 17.10.2008
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Geöffnet Di - So 10 - 10 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 2 10:49:18 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Oct 2008 10:49:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Der Himmel in Flammen, Hattingen, 12.10.2008
Message-ID: 48E4A72E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.10.2008, 09:44


AKTUELL

"Der Himmel im Flammen"
Fernsehen, Vortrag und Feuer zum Ausstellungs-Finale
im LWL-Industriemuseum

Zur Finissage der Ausstellung "Prometheus - Feuer im Revier"
gibt es Feuerwerk - zumindest reden wir darüber! Professor
Barbara Stambolis kann das qualifiziert, denn die "Kultur der
Verschwendung" ist ihr Metier. "Himmel im Flammen - Deutung und
Bedeutung von Feuerwerken im geschichtlichen Wandel" lautet das
Thema ihres Vortrages im Industriemuseum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 12.
Oktober, 19.30 Uhr.

Feuerwerke sind als "Spiel mit dem Feuer" faszinierend und
gefährlich, schön und zerstörerisch. Ihre Deutungs- und
Bedeutungsgeschichte enthält viele Facetten. Pyrotechnische
Schauspiele unterlagen dem Einfluss technischer Entwicklungen,
sie spiegeln gesellschaftliche Umbrüche und den Wandel
kultureller Werthorizonte wider. Wie hat sich die Pyrotechnik
als Kunst in Europa entwickelt? Welchen Symbolgehalt hatte der
"Himmel in Flammen" im christlichen Welthorizont? Was
unterscheidet Wahrnehmung und Bedeutung von Feuerwerken heute
von Luftschauspielen in Gesellschaften vergangener Jahrhunderte?
Es geht dabei im einzelnen um die Bedeutung "von Ewigkeit im
Augenblick" in barocken Schlossfeuerwerken, um die
Repräsentation fürstlicher Herrschaft, um staatliche
Selbstdarstellung, bürgerliche Feierlaune, um die Lust an
Verschwendung und ihre Kritik.

Im vollen Bewusstsein um die eigene Lust an der Verschwendung
geht's dann vor die Tür. "Fliegende Flammen" können die Gäste
mit ganz persönlichen Wünschen versehen, bevor diese als
leuchtende Heißluft-Flottille in den Abendhimmel vor Hochofen
entschwebt ... was für ein Bild! Genau wegen dieses Bildes
erwarten wir Besuch vom WDR Fernsehen, das an diesem Abend
Aufnahmen für die Sendung "Bilderbuch Deutschland" produzieren
wird.

"Also, liebe Menschen in und um Hattingen: Am 12. Oktober hinein
ins LWL-Industriemuseum, Feuerwerk-Geschichte in Wort, Bild und
Ton genießen, eine 'Fliegende Flamme' starten und dabei ein
wenig für unser wunderbares Hattingen werben. Einen
stimmungsvolleren Abschluss kann das Wochenende kaum finden", so
Museumsleiter Robert Laube.

Der Eintritt ist frei.


INFO

LWL-Industriemuseum
Henrichshütte in Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-0
Fax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 2 10:56:46 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Oct 2008 10:56:46 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Kahler Asten - Das Dach Westfalens: Neue Ausstellung
des LWL oeffnet im Astenturm
Message-ID: 48E4A8ED.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.10.2008, 12:59


AUSSTELLUNG

Kahler Asten - Das Dach Westfalens
Neue Ausstellung des LWL öffnet im Astenturm

In einer neuen Ausstellung auf dem Kahlen Asten bei Winterberg
(Hochsauerlandkreis) zeigt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) seit Mittwoch (1.10.) die Entstehung des
Gebietes rund um den höchsten Aussichtspunkt Westfalens (und
Nordrhein-Westfalens), seine Pflanzen und Tiere. Ein neu
produzierter Film stellt außerdem den Besuchern die kleinen
Tiere vor, die schnell übersehen werden.

LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch erläuterte in seiner
Eröffnungsrede im Astenturm, warum die Fachleute des LWL-Museums
für Naturkunde aus Münster die Ausstellung komplett neu
konzipiert haben: "Jährlich besuchen zirka 500.000 Menschen den
Kahlen Asten. Diese vielen Besucher gilt es über die
Besonderheiten des Naturschutzgebietes am Kahlen Asten zu
informieren. Der LWL möchte, dass sich die sehr alte Hochheide
hier im Naturschutzgebiet erhält und von den vielen Besuchern
nicht zerstört wird. Dazu ist es erforderlich, dass sich die
Besucher über die Besonderheiten am Kahlen Asten informieren
können, damit sie das Naturschutzgebiet schätzen und schützen.
Diese wichtigen Informationen werden auf attraktive Weise in der
neuen Ausstellung gegeben..."

Einen Schwerpunkt der Ausstellung im Astenturm bilden die
Besonderheiten am Kahlen Asten. Hierzu gehören das
Naturschutzgebiet und die Wetterwarte des Deutschen
Wetterdienstes, die bereits 1918 eingerichtet wurde. So
präsentiert der Deutsche Wetterdienst in der rund 120
Quadratmeter großen Ausstellung Wetterrekorde sowie die
aktuellen Messwerte, Wettervorhersagen und -warnungen. Die
Umgebung des Kahlen Astens mit ihren Sehenswürdigkeiten wird mit
einem interaktiven Medium, dem sogenannten "interaktiven Tisch",
vorgestellt. Es handelt sich bei diesem Highlight der
Ausstellung um ein kabelloses Kommunikationsinstrument, das die
lockere Kommunikationsatmosphäre eines "Tisches" mit
Sensortechnik, Interfacedesign und multimedialer Programmierung
kombiniert. Besucher können interaktiv die Themen Rothaarsteig,
Naturpark Rothaargebirge, Heidelehrpfad und Wintersport erkunden
oder ihr Wissen bei einem Quiz zum Thema Wetter überprüfen sowie
Memory spielen.

Der Kahle Asten ist der bekannteste und meist besuchte Berg
Nordwestdeutschlands. Er ist ein bevorzugtes Ausflugsziel und
Ausgangspunkt vieler Wanderungen. Bereits im Jahr 1986 eröffnete
das LWL-Museum für Naturkunde im Astenturm eine erste kleine
Ausstellung, in der die Entstehung der Landschaft sowie die
Tiere und Pflanzen am Kahlen Asten vorgestellt wurde. Aufgrund
der Popularität des Ausflugsziels wurde 1996 in einem
pavillonähnlichen Neubau zusätzlich ein Informationszentrum
geschaffen. Es sollte die Besucher über das Naturschutzgebiet am
Kahlen Asten mit der seltenen Hochheide informieren.

Ein Informationszentrum entsteht
Im Jahr 2004 übernahm die LWL-Tochtergesellschaft
Westfälisch-Lippische Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH (WLV)
die Immobilie des Astenturmes vom LWL. Umfassende Renovierungs-
und Modernisierungsarbeiten am Astenturm folgten und das Museum
gab seine kleine Ausstellung auf. Das renovierte Turmgebäude mit
Hotel und neuer Gastronomie wurde im März 2006 neu eröffnet.
Schnell zeigte sich, dass den Besuchern die präparierten Tiere
fehlten. Ein attraktives Informationsangebot für alle Besucher
musste her, das das LWL-Museum für Naturkunde erneut erstellte.
Die WLV übernahm die Finanzierung.

Facettenreiche Ausstellung
Eine besondere Schwierigkeit bei der Vorbereitung der 125.000
Euro teuren Ausstellung lag für die Landschaftsökologin
Katharina Crazius darin, dass für die vielen thematischen
Facetten zum Kahlen Asten und seiner näheren Umgebung nur 120
Quadratmeter Ausstellungsraum zur Verfügung standen. Gleichwohl
sollte die Ausstellung viel Raum für Entdeckungsreisen bieten.
Daher wurde das interaktive Medium geschaffen. Besucher können
jetzt Informationen zum Kahlen Asten und zur Umgebung abrufen,
so z.B. zum Heidelehrpfad auf dem Kahlen Asten oder zum
Wanderweg Rothaarsteig, der mit 154 Kilometer Länge von
Dillenburg über den Kahlen Asten nach Brilon führt.

Die Welt im Großen und Kleinen
Viele der Pflanzen und Tiere, die am Kahlen Asten vorkommen,
werden in Form von Präparaten vorgestellt. Ein eigens im Jahr
2007 von Dorothee Scharlau gedrehter Film über die Kleinlebewelt
am Kahlen Asten zeigt die Tiere, aber auch die Pflanzen, die
Besucher schnell übersehen. Wegen der vielen Gäste aus dem
Nachbarland wird dieser Film auch in niederländischer Sprache in
der Ausstellung präsentiert.

Auch der Deutsche Wetterdienst ist vertreten. Er überträgt die
aktuell gemessenen Wetterdaten aus seinem Messfeld in die
Ausstellung und präsentiert zudem - teilweise als Animation -
seine Wettervorhersagen sowie -warnungen. Neben der Bedeutung
des Naturschutzgebietes am Kahlen Asten wird auch die Geschichte
des Astenturmes vorgestellt. In einem Filmzusammenschnitt von
Sequenzen selbstgedrehter Filme von Ausflüglern am Kahlen Asten
wird verdeutlicht, dass der Berg auch schon in den vergangenen
Jahrzehnten ein beliebter Ausflugsort war.

Naturschutzgebiet
Der LWL ist mit rund 22 Hektar Grundeigentümer der größten
Fläche der insgesamt 36 Hektar umfassenden Hochheide, die das
Naturschutzgebiet bildet. Als Grundstückseigentümer hat er die
Verantwortung zur Erhaltung des Naturschutzgebietes. Daher hat
er mit dem Hochsauerlandkreis und dem Naturschutzzentrum -
Biologische Station - Hochsauerlandkreis e.V. bereits im Jahr
2006 ein Konzept zur ökologischen Aufwertung und
Weiterentwicklung der Bergheide entwickelt, das konsequent
umgesetzt wird.

Zur Ausstellung gibt es für interessierte Erwachsenen- oder
Schülergruppen die Möglichkeit natur- und klimakundliche
Führungen bei Dipl.-Geograph Meinolf Pape, Telefon 02981 2636,
zu buchen.

Eintrittspreis: 1,00 Euro





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 6 10:55:49 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 06 Oct 2008 10:55:49 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "80 Jahre Fliegerschaubild", Muenster, bis 17.10.2008
Message-ID: 48E9EEB5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
01.10.08 15:29 >>>


AUSSTELLUNG

Ausstellung "80 Jahre Fliegerschaubild"

Michael Tegtmeier, Leiter des städtischen Vermessungs- und
Katasteramtes (l.), und Abteilungsleiter Karl-Werner Mayer (r.)
präsentieren die erste Münster-Karte, die auf der Grundlage von
Luftbildern entstand. Sie datiert von 1928. Noch bis zum 17.
Oktober können sich Interessierte in der Ausstellung "80 Jahre
Fliegerschaubild - 80 Jahre Luftbildnutzung bei der Stadt
Münster" über die Entwicklung der Vermessung aus der
Vogelperspektive informieren.


INFO

Montags bis mittwochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags bis 18 Uhr
und freitags bis 13 Uhr ist die Ausstellung in der Glashalle im
Stadthaus 3 zu sehen.

Der Eintritt ist frei.

Alle gezeigten Luftbilder und Karten kann man im Kundenzentrum
auch kaufen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 6 11:00:17 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 06 Oct 2008 11:00:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Westfaelisches Industriemuseum "Zeche Zollern": Rund
1, 4 Millionen Euro bewilligt
Message-ID: 48E9EFC1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jari Wieschmann"
Datum: 02.10.2008, 13:21


AKTUELL

Westfälisches Industriemuseum "Zeche Zollern":
Rund 1,4 Millionen Euro bewilligt

Rund 12 Millionen Euro wird der Umbau der ehemaligen "Zeche
Zollern II/IV" in Dortmund-Bövinghausen am Ende kosten. Dann
wird aus ihr ein technisches Kulturdenkmal europäischen Ranges
geworden sein. Damit der Umbauprozess weitergehen kann, hat
Regierungspräsident Helmut Diegel am Mittwoch, 1. Oktober, einen
weiteren Zuwendungsbescheid an den Direktor des
Landschaftsverbands Westfalen-Lippe, Dr. Wolfgang Kirsch,
übergeben. Höhe: 1,357 Millionen Euro.

Wegen der besonderen Bedeutung des Projekts wird der Umbau zu 90
Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert; insgesamt 10,5
Millionen Euro. Bisher sind Fördermittel (inklusive des nun
bewilligten Bescheids) von 6,4 Millionen Euro geflossen. Für die
Folgejahre stehen noch rund 4,1 Millionen Euro zur Bewilligung
an.

In der ehemaligen "Zeche Zollern II/IV" ist heute die Zentrale
des Westfälischen Industriemuseums untergebracht. Hier sind die
Leitung des Museums, die Verwaltung, die Restaurierungswerkstatt,
das Depot sowie der wissenschaftliche Dienst mit Archiv,
Bibliothek und den Sammlungen angesiedelt. Das zentrale Thema
ist die Darstellung der Ruhrbergbaugeschichte des 20.
Jahrhunderts. Die vorhandenen Gebäude sollen Geschichte erlebbar
machen und den Übertagebereich einer Zeche veranschaulichen
(z.B. Markenstube, Lohnhalle, Kaue, Schachthalle). Dieser
Bereich wird durch eine museale Präsentation des
Untertagebereiches im Keller der Lohnhalle ergänzt.

Was ist bisher geschehen: Die Gebäude 28, 29, 30 und 31 sind
fertig gestellt. Für das Stadterneuerungsprogramm 2009 wurden
die Teilmaßnahmen "Restaurierung der Maschinenhalle",
"Herrichtung des Depots", "Spielplatz" und "Sozialgebäude"
angemeldet.


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961-211
Fax: 0231 6961-114
E-Mail: Zeche-Zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 6 11:02:38 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 06 Oct 2008 11:02:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtfuehrung "Herrschaftsarchitektur", Gelsenkirchen,
11.10.1008
Message-ID: 48E9F04E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 02.10.2008, 08:13
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Stadtführung "Herrschaftsarchitektur" in Gelsenkirchen
Samstag, 11. Oktober 2008, 14.00-17.15 Uhr

Am Beispiel des architektonischen Erscheinungsbildes von Schloss
Berge, der Gebäude des Buerschen Forums und des
Hans-Sachs-Hauses soll verdeutlicht werden, dass diese für
Gelsenkirchen bedeutenden Gebäude Züge von
Herrschaftsarchitektur aufweisen. Der dabei zugrunde gelegte
Begriff der Herrschaftsarchitektur zielt nicht auf eine negative
Deutung von Herrschaft, sondern auf Antworten auf die Frage, wie
das jeweilige Selbstverständnis der Herrschenden in der
Architektur zum Ausdruck kommt. Die Fahrt zwischen den
Stadtteilen wird mit dem ÖPNV durchgeführt.


INFO

Leitung:
Hans D. Menne

Treffpunkt:
Polizeipräsidium Gelsenkirchen-Buer

Information/ Anmeldung:
VHS Gelsenkirchen
Brigitte Schneider
Tel.: 0209 169-2549
E-Mail: brigitte.schneider at gelsenkirchen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 6 11:05:27 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 06 Oct 2008 11:05:27 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Prof. Dr. Hans Taubken geht nach 35 Jahren bei
der Kommission fuer Mundart- und Namenforschung in den Ruhestand
Message-ID: 48E9F0F6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.10.2008, 15:03


AKTUELL

Prof. Dr. Hans Taubken geht nach 35 Jahren bei der Kommission
für Mundart- und Namenforschung in den Ruhestand

Nach 35 Jahren in der Kommission für Mundart- und Namenforschung
beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe hat sich Prof. Dr. Hans
Taubken in den Ruhestand verabschiedet. LWL-Kulturdezernentin
Dr. Barbara Rüschoff-Thale würdigte Taubken, der seit 1990
Geschäftsführer der Kommission war, als einen verdienstvollen
Vertreter westfälischer Kulturarbeit und als Kenner der
westfälischen Sprach- und Literaturwissenschaft. Durch sein
Engagement in verschiedenen Bereichen habe er vorbildlich für
den LWL gewirkt.

Taubken wurde 1943 in Lingen (Ems) geboren. Nach der Mittleren
Reife, einer Lehre als Maschinenschlosser und der Bundeswehrzeit
holte er auf dem Overberg-Kolleg in Münster das Abitur nach und
studierte 1968 in Münster Germanistik und Geographie. Nach
seinem Examen im Jahr 1973 wurde er wissenschaftlicher Referent
in der Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens,
einer Forschungsstelle des LWL. Hier arbeitete Taubken am
großlandschaftlichen Projekt Westfälisches Wörterbuch. 1979
promovierte er mit einer vielbeachteten Studie über die
Geschichte der Schriftsprache in der ehemaligen Grafschaft
Lingen.

1978 hat Taubken an der Universität Paderborn einen Lehrauftrag
für niederdeutsche Sprache und Literatur übernommen; 1992
verlieh ihm die NRW-Forschungsministerin den Professorentitel.

Während der Zeit seiner Geschäftsführung war die Kommission im
Bereich der wissenschaftlichen Veröffentlichungen sehr
produktiv. Darüber hinaus machte er sich in der Region einen
Namen als einer der wichtigen Ansprechpartner im Bereich der
westfälischen Sprache und Literatur. Seine ehrenamtliche
Mitarbeit in der Augustin Wibbelt-Gesellschaft als Redakteur des
Jahrbuches sowie Bearbeiter der neuen Wibbelt-Edition und als
Veranstalter von Leseabenden haben ihn in weiten Kreisen bekannt
gemacht.

Ein besonderer Schwerpunkt von Taubkens Arbeit wurde in den
vergangenen Jahren die Erforschung westfälischer Familiennamen.
Er arbeitete maßgeblich an dem Internet-Portal zur westfälischen
Familiennamengeografie mit. Auf der Homepage
(www.lwl.org/familiennamen-in-westfalen) können sich
Interessierte darüber informieren, wie häufig und in welcher
Verbreitung ein Familienname in Westfalen vorkommt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 6 11:09:48 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 06 Oct 2008 11:09:48 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Museum fuer Archaeologie, Marketingreferent/in,
Herne
Message-ID: 48E9F1FC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 06.10.2008, 11:05


STELLENAUSSCHREIBUNG

Das LWL-Museum für Archäologie - Westfälisches Landesmuseum -
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Herne ist das
zentrale Schaufenster der Archäologie in Westfalen und gehört
zur LWL-Archäologie für Westfalen.

Das Museum sucht für das Ausstellungsprojekt "AufRuhr! Anno
1225", die große Mittelalterausstellung zur Kulturhauptstadt
RUHR.2010, zum nächstmöglichen Termin eine/einen

Marketingreferentin/
Marketingreferenten.

Die Stelle ist bis zum 30.11.2010 befristet.

Aufgabengebiete:
- Erstellung und Umsetzung eines Marketingkonzepts in
Zusammenarbeit mit der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der
LWL-Archäologie für Westfalen und des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe
- Betreuung und Durchführung der Marketingaktivitäten für das
Projekt "AufRuhr! Anno 1225" mit Schwerpunkten in der
Produktpolitik, insbesondere bei der Entwicklung von
Begleitprogrammen und anderen Mehrwertangeboten, in der Service-
und Distributionspolitik, Internet, Direktmarketing und
Kaufwerbung
- Vorbereitung und Unterstützung bei der Einwerbung von
Drittmitteln, Betreuung der Sponsoren und Förderer und Kontakt
zur Kulturhauptstadt RUHR.2010

Wir erwarten:
- einen Fachhochschulabschluss in den Bereichen Kulturmanagement,
Marketing, Kommunikation
- Erfahrungen in der Kulturvermarktung, vorzugsweise im
Ausstellungsbereich
- organisatorisches Geschick, konzeptionelle Denkweise und
selbstständige Arbeitsweise
- Kreativität, Teamfähigkeit und Belastbarkeit, PKW-Führerschein,
flexible Gestaltung der Arbeitszeit
- Kenntnisse in mittelalterlicher Geschichte und Archäologie
wünschenswert

Wir bieten:
- eine vielfältige und faszinierende Aufgabe rund um eine
überregional bedeutende Sonderausstellung mit Anbindung an ein
hochmotiviertes Team
- ein Entgelt nach Entgeltgruppe 10 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
41/08 bis zum 31.10.2008 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 7 11:25:36 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 07 Oct 2008 11:25:36 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/39
Message-ID: 48EB4730.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 07.10.2008, 08:57


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-39 für den Zeitraum vom
21.09.2008 bis zum 27.09.2008 mit insgesamt 17 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-39&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 7 11:32:31 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 07 Oct 2008 11:32:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Zeugen stiller Andacht": Bildstoecke und Wegekreuze,
Vreden, 14.10.2008
Message-ID: 48EB48CF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 06.10.2008, 14:09


AKTUELL

Früher brachten die Menschen ihnen hohe Aufmerksamkeit und
Verehrung entgegen, verharrten hin und wieder für ein kurzes
Gebet. Heute werden sie vielfach nicht mehr bewusst wahrgenommen,
mussten den breiter werdenden Straßen weichen. Der Zahn der
Zeit setzt ihnen unaufhörlich zu und nicht immer sorgen die
Eigentümer für eine rechtzeitige Restaurierung. Die Rede ist von
Bildstöcken und Wegekreuzen, den "Zeugen stiller Andacht", wie
sie oftmals genannt werden.

Das Münsterland war stets ein Ort, an dem die katholische
Konfession die absolute Vorrangstellung behauptete, sieht man
von einzelnen protestantischen Enklaven einmal ab. Und es war
der katholische Glaube, der sich auf dem Gebiet der Volkskunst
am fruchtbarsten ausgewirkt hatte. Dieses religiös gebundene
Schaffen umschloss das gesamte Leben des Menschen, es drang
nicht nur in die Kirchen und Wohnhäuser ein, sondern zeigte sich
auch an Bildstöcken, Wegekapellen und Kreuzwegstationen.

Gerade die im Freien stehenden Bildstöcke luden die Menschen auf
ihren alltäglichen Wegen immer wieder zu stillen Andachten ein.
Diese Andachtsstätten müssen schon deshalb als Ausdruck einer
allgemeinen Volksfrömmigkeit angesprochen werden, weil sie
überwiegend von Privatpersonen errichtet wurden. Als Stifter
finden sich einzelne Personen, Ehepaare, ganze Familien, ebenso
Kirchengemeinden oder dörfliche Gemeinschaften. Meist erscheinen
Bauern als Stifter, seltener Bürger, Adel und Klerus.

Die meisten Kreuze und Bildstöcke entstanden aus einem
besonderen Anlass, als Dank, als Bitte, in Erfüllung eines
Gelübdes oder zur Erinnerung an eine geliebte Person oder ein
besonderes Ereignis, wie z.B. Mord oder Unglücksfälle. Manchmal
können Inschriften Aufschluss geben über die Hintergründe eines
Bildstocks. Diese zumeist auf dem Sockel oder der Rückseite des
Werkes auf Tafeln oder in eingetieften Feldern angebrachten
Texte erzählen vom Stifter, dem Errichtungs- oder
Renovierungsdatum und gelegentlich auch vom Aufstellungsgrund.

Die ausführenden Künstler und Steinmetze werden nur selten
erwähnt. Neben den nur informativen Inschriften existieren auch
solche mit inhaltlichem Bezug zum Dargestellten. Man liest Verse
aus der Bibel, aus Gesang- und Gebetbüchern, Gebete und
Fürbitten und Aufforderungen an Vorübergehende zur Andacht und
Meditation. Die Texte stehen in engem Kontakt zum
Darstellungsgegenstand und zur Funktion des Bildstocks.

Glücklicherweise haben sich in den vergangenen Jahren viele
Heimat- und Geschichtsvereine der Bildstöcke angenommen und sie
in Buchform oder im Internet mit ihren Geschichten dokumentiert.
Vielerorts, so auch in Borken und Velen, wurden Randwanderrouten
entwickelt, die an Bildstöcken und Wegekreuze entlangführen.
Thomas Ridder, der für den Heimatverein Borken vergleichbare
Projekte durchgeführt hat, wird in seinem mit Abbildungen
umrahmten Vortrag die geschichtliche und volkskundliche
Bedeutung der Bildstöcke und Wegekreuze darstellen. Dazu werden
vor allem Beispiele aus dem Raum Borken und Velen gebracht
werden.

Die Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes lädt alle Interessierte herzlich nach 46342 Velen
in das Heimathaus, Am Kuhm 10, ein. Beginn ist 19:30 Uhr, der
Eintritt ist frei.


INFO

Veranstaltungsdaten:
"Zeugen stiller Andacht"
Bildstöcke und Wegekreuze in geschichtlicher und volkskundlicher
Betrachtung

Datum: 14. Oktober 2008
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V.
Geschäftsstelle: p/A Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
Tel.: 02564-391820
Fax: 02564-391829
E-Mail: info at ghl-westmuensterland.de
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Thomas Ridder
Tel.: 02362-951431
E-Mail: ridder at jmw-dorsten.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 7 11:38:08 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 07 Oct 2008 11:38:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Komponistinnen im 19. Jahrhundert, Witten-Bommern,
16.10.2008
Message-ID: 48EB4A20.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.10.2008, 10:34


AKTUELL

Komponistinnen im 19. Jahrhundert
"Salon" mit Musikbeispielen auf Zeche Nachtigall

Im frühen 19. Jahrhundert bahnte sich im aufstrebenden Bürgertum
eine musikalische Strömung an, die sich lange Zeit halten sollte
und angefeindet wurde wie nie: die Salonmusik. Am Donnerstag,
16. Oktober von 18 bis 20 Uhr stellt Dr. Annette Brunsing im
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall das musikalische Schaffen
von Frauen in der Zeit von Annette von Droste-Hülshoff vor. Der
Vortrag gehört zur Veranstaltungsreihe "Salon Frauenbilder" im
Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts war keineswegs erfreut,
dass Frauen, deren Glück das Wohlergehen von Ehemann und Kindern
war, sich plötzlich profilierten, emanzipierten und etablieren
wollten. Wie immer man diesen musikalischen Zweig der Salonmusik
sehen will, einen Vorteil hatte er: Auf dem sonntäglichen Podium
konnten sich die vorwiegend weiblichen Künstler erstmals einem
Publikum stellen.

Hier wurden die ersten Kompositionen von Frauen aufgeführt. Als
Sängerin hatte eine Frau keine Probleme, Karriere zu machen. Das
klassische Repertoire machte Frauenstimmen in allen Bereichen -
Oper, Oratorium, Kantate, Lied - erforderlich. Aber die
Komposition war und blieb noch lange Männerdomäne. Daher fanden
die Aufführungen oft unter männlichem Pseudonym oder dem Namen
des Bruders statt, wie die ersten Lieder von Fanny Hensel, die
sich heute noch in der Sammlung der "Lieder für Gesang und
Klavier" ihres Bruders Felix Mendelssohn-Bartholdy finden.

Nur in seltenen Fällen gelang eine Karriere, wie das Beispiel
von Josephine Lang zeigt. Sieht man sich ihren Lebenslauf an und
denkt ihn sich ins 21. Jahrhundert, so stünde einer
Musikerlaufbahn nichts im Weg. Die Umgebung in der sie aufwuchs,
war ihrer Begabung zunächst sehr förderlich, denn beide Eltern
waren Musiker. Wegen ihrer "zarten Konstitution" wollte der
Vater sie an ihrer Musikerkarriere jedoch hindern. Trotzdem
debütierte sie bereits mit neun Jahren öffentlich als Pianistin
und begann bald mit der Komposition von Liedern.

Am Beispiel von Musikerinnen und ihrer Musik wie Fanny Hensel,
Clara Wieck, Cécile Chaminade und der Westfälin Annette von
Droste-Hülshoff werden Schicksale von Komponistinnen erzählt,
die mit Mut und Fleiß den Weg für die Musikerinnen der Gegenwart
so gebahnt haben, dass diese heute mit Selbstverständnis und
großer Akzeptanz ihre Werke publizieren können und sie zum Teil
selbst dirigierend ihrem Publikum nahe bringen.

Vorgestellt werden die Komponistinnen von Dr. Annette Brunsing,
die in Münster und Mainz die Fächer Musik, Vergleichende
Literaturwissenschaft und Publizistik studierte, sich
gleichzeitig als Sängerin ausbilden ließ und freiberuflich als
Sopranistin tätig war. Seit 1989 ist sie Dozentin an der
Universität Kiel, wo sie 1994 promovierte und ist seit 2000
ebenfalls Lehrkraft an der Universität Flensburg.

Salon "Frauenbilder"

Die Veranstaltungsreihe des LWL-Industriemuseums Zeche
Nachtigall ist ein spezielles Angebot insbesondere - aber nicht
ausschließlich - für Besucherinnen. Vorgestellt werden Frauen
des Industriezeitalters. In der Atmosphäre eines Café-Salons
werden Kurzvorträge, Lesungen, Bilder, Literatur - oder auch
Kochrezepte - angeboten. Das Gehörte und Gesehene soll
Anregungen für einen entspannten Gedanken- und
Informationsaustausch bieten. Getränke und Gebäck runden das
Erlebnis ab. Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist nicht
erforderlich. Der Eintritt ist frei.


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten-Bommern
Tel.: 02302 93664-0
Fax: 02302 93664-22
E-Mail: Zeche-Nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 8 10:31:50 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Oct 2008 10:31:50 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "9.11.1938 - Reichspogromnacht in Ostwestfalen-Lippe",
Bielefeld, 15.10.-12.12.2008
Message-ID: 48EC8C16.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 08.10.2008, 06:32


AUSSTELLUNG

Am Dienstag, 14. Oktober 2008, 19 Uhr eröffnet Oberbürgermeister
Eberhard David die von ostwestfälisch-lippischen Archiven
erarbeitete Wanderausstellung "9.11.1938 - Reichspogromnacht in
Ostwestfalen-Lippe". Die Eröffnung findet statt im Ankergebäude,
Bielefeld, Rohrteichstr. 19, Raum 5/1 der Fachhochschule des
Mittelstands. Die Ausstellung ist anschließend vom 15. Oktober
bis 12. Dezember 2008, montags bis freitags jeweils 10 bis 17
Uhr im Stadtarchiv Bielefeld geöffnet.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Ereignisse, Täter und
Opfer der Novemberpogrome in Ostwestfalen-Lippe, eingebettet in
das Geschehen des "Wendejahrs 1938" und mit Ausblicken auf die
Aufarbeitung der Reichspogromnacht nach 1945 durch die
bundesdeutsche Justiz, durch Gedenkstättenarbeit und
Erinnerungskultur sowie auf moderne Formen des Antisemitismus.

Ziel des gemeinsamen Ausstellungsprojekts kommunaler und
kirchlicher Archive in OWL im Verbund mit dem Landesarchiv NRW
Staats- und Personenstandsarchiv Detmold ist es, der
langjährigen Arbeit von Schulen, Geschichtswerkstätten,
Geschichtsvereinen, Gesellschaften für christlich-jüdische
Zusammenarbeit, Museen, anderen Kultureinrichtungen und
Privatinitiativen vor Ort im Rahmen von Gedenkveranstaltungen
zum 9. November 1938 durch den vergleichenden Blick auf die
Ereignisse in der Region neue Impulse zu geben.

Zur Ausstellung erscheint eine 48-seitige Broschüre, die im
Stadtarchiv für 4,- Euro erworben werden kann.

Veranstaltungsreihe (Vorträge jeweils im Ankergebäude, Bielefeld,
Rohrteichstr. 19, Raum 5/1 der Fachhochschule des Mittelstands):

Di., 14. Okt. 2008 ,19.00 Uhr:
Eröffnung mit Oberbürgermeister Eberhard David, Dr. Johannes
Kistenich (Landesarchiv NRW) und Dr. Jochen Rath (Stadtarchiv
und Landesgeschichtliche Bibliothek)

Do., 13. Nov. 2008, 19.00 Uhr:
Anne Kunze: "Praktiken der Gewalt - Der Novemberpogrom im
Gestapobezirk Bielefeld"

So., 16. Nov. 2008, 14.30 Uhr:
Dr. Monika Minninger: Stadtrundgang "Spuren jüdischen Lebens
in Bielefeld" (auf 40 Personen begrenzt; Anmeldung erforderlich;
Treffpunkt Stadtarchiv)

Do., 27. Nov. 2008, 19.00 Uhr:
Dr. Jens Murken: "Pfarrer Hans Ehrenberg (1883-1958) -
ein judenchristliches Schicksal im 'Dritten Reich'"

Do., 11. Dez. 2008, 19.00 Uhr:
Dr. Jochen Rath: "Der bürokratische Tod -
Die Verwaltung als rassenideologisches Verfolgungsinstrument"


INFO

Kontakt:
Dr. Jochen Rath
Stadt Bielefeld, Institut Stadtarchiv und Landesgeschichtliche
Bibliothek
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 51 68 46
Fax: 0521 51 68 44
E-Mail: stadtarchiv at bielefeld.de
URL: www.stadtarchiv-bielefeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 8 10:57:22 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Oct 2008 10:57:22 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Unser Bocholt, 3/2007
Message-ID: 48EC9212.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 08.10.2008, 11:00


SERVICE: TOC

Unser Bocholt
Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege
58. Jahrgang
Heft 3/2007
ISSN: 0566-2575


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=45




Seiten in Auswahl [AS]


S. 4-14
Lange, Walter
Klosterlandschaft im Westmünsterland

S. 15f.
Henze, Norbert
Wer war Franz von Bocholt?
Ein Zwischenbericht

S. 16-22
Rüter, Ursula
Eine Bruderschaft an St. Georg in Bocholt von 1653
Entstehung, Geschichte und Mitgliederverzeichnis von 1686-1812

S. 22f.
Rüter, Ursula
Die Bruderschaft zu Ehren des Allerheiligsten Sakramentes
(Confraternitas Venerabilis Sacramenti)

S. 24-27
Rüter, Ursula
Bocholter Bruderschaft vom Heiligen Kreuz -
Confraternitas Bocholdiensis

S. 27-33
Wigger, Dieter
Bäuerliche Rechtsverhältnisse im westlichen Münsterland
1800-1850

S. 33-36
Henze, Norbert
Die Bocholter Kompanie zu Pferd
in Diensten des "Bombenbischofs" 1665

S. 36-38
Kaldenbach, Jos
Bocholter in Niederländisch Ostindien
Karriere und Tod des Herman Tuppink geklärt

S. 38-45
Demming, Inge
Essen und Trinken im Wandel der Zeit

S. 46-53
Heiduk, Christian
Das St.-Georg-Fliesenbild in der St. Gudula-Kirche zu Rhede
Eine ikonographische, kunsthistorische und ideengeschichtliche
Untersuchung

S. 53-56
Honsel, Maria
Eine Buchhändlerin erinnert sich an das Dritte Reich

S. 57-66
Ostwald, Fritz
Blütenpflanzen im Stadtbereich Bocholt
Eine Bestandsaufnahme (6. Teil)

S. 67f.
Heinemann, Christoph
Bocholter, was sie wurden und wo sie blieben:
Pater Walter Lange und sein Weg nach Sachsen

S. 69-98
Tembrink, Wolfgang
Chronik des Bocholter Raumes
1. Januar bis 31. Dezember 2006





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 8 11:04:35 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Oct 2008 11:04:35 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Neue Tiere und Pflanzen entdecken rund um
das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover, Bochum, 11.10.2008
Message-ID: 48EC93C3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.10.2008, 14:37


AKTUELL

"Kohle, Kröte, Königskerze"
Neue Tiere und Pflanzen entdecken rund um das
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Der Herbst bedeutet auch für die Natur auf Halden und Brachen
große Veränderungen. Mit Lupe und Kompass durch die
Industrienatur gehen Teilnehmer einer Entdeckungsreise, zu der
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag, 11.
Oktober um 15 Uhr in sein Bochumer Industriemuseum Zeche
Hannover einlädt.

Die durch den Bergbau hervorgerufenen Bodenbewegungen haben
Halden und Bergsenkungsgebiete entstehen lassen, die sich zu
speziellen Lebensräumen für viele, zum Teil seltene Arten
entwickelt haben. Manche sind Exoten: Sie kamen mit Rohstoffen
aus fernen Ländern ins Revier. Wie sie auf dem unwirtlichen
Boden der Industriebrachen gedeihen und wie dies das
Erscheinungsbild des Ruhrgebiets verändert hat, zeigt der
Rundgang durch die herbstliche Natur rund um das ehemalige
Bergwerk von 15 bis 17 Uhr.

Die Führung kostet 2,50 Euro und beginnt auf dem Parkplatz des
LWL-Industriemuseums Zeche Hannover.


INFO

"Kohle, Kröte, Königskerze".
Neue Tiere und Pflanzen entdecken rund um die Zeche Hannover.
Termin: 11.10.2008, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person
LWL-Industriemuseum
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Info: 0234 6100-874
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 9 11:30:56 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 09 Oct 2008 11:30:56 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatkalender Kreis Soest 2008
Message-ID: 48EDEB6F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 09.10.2008, 11:30


SERVICE: TOC

Heimatkalender Kreis Soest
Jahr 2008
ISBN: 978-3-928295-43-7



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=70



Seiten in Auswahl [AS]


S. 51-54
Löer, Ulrich
Pater Bruns in Potsdam und Paradiese
Vom Soldatenseelsorger zum Beichtvater für die Nonnen

S. 55-58
Liermann, Elke
Friedrich Christoph Müller -
ein Universalgelehrter in Sassendorf

S. 59f.
Lütkehaus, Hans-Joachim
"Mutter Courage" für Klassik, Musiker und Haus Kupferhammer

S. 61f.
Krämer, Hermann J.
Der Schellenruf in Rüthen
"Pressesprecher" informierte Jahrzehnte lang Land und Leute

S. 63f.
Fröhlich, Helmut
Ein Leben für das Akkordeon
Jörg Hoppe repariert Instrumente und hat sein Ziel erreicht

S. 65-67
Nathusius, Jochen von
Notizen zum Gut Oevinghausen
Alter Herrensitz am Ruhrufer wurde 1036 erstmals erwähnt

S. 68-70
Haarmann, Franz
Das Wickeder Mahnmal für die Opfer der Möhnekatastrophe

S. 71f.
Platte, Hartmut
Leben auf Eggeringhausen
Altes Rittergut in Mellrich hat eine bewegte Geschichte erlebt

S. 73
Dietscheidt, Michael
200 Jahre Freimaurerei in Soest

S. 74-76
Peters, Hans Joachim
Im Dorf ist wieder mal Besuch...
Kaufleute und andere Menschen sorgten in früheren Zeiten
immer für eine kurze Unterbrechung im Alltagstrott

S. 77-81
Rüden, Wilfried von
Festung hinter roten Ziegelmauern
Seit 100 Jahren verbüßen Verurteilte in Werl ihre Strafen

S. 82f.
Hecker, Wilhelm
Branntweinbrennereien im Möhnetal
Bei Feierlichkeiten sollte kein Alkohol ausgeschenkt werden

S. 84f.
Grun, Ulrich
Lob für die Geseker - Spott für die Hessen
Ein rätselhaftes Gedicht bei Pater Jodocus Mattenklodt

S. 86-89
Pollmann, Josef Georg
Pockenepidemie im Kreis Soest 1908
Schulunterricht wurde eingestellt, Märkte wurden verboten





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 9 11:55:18 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 09 Oct 2008 11:55:18 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Soester Zeitschrift, Heft 118/119
Message-ID: 48EDF125.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 09.10.2008, 11:45


SERVICE: TOC

Soester Zeitschrift
Zeitschrift des Vereins für Geschichte und Heimatpflege Soest
Heft 118 / 119
2006 / 2007
ISSN: 0176-3946


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=71



S. 5f.
Löer, Ulrich
In memoriam Heinrich Hillebrand ( gest. 1. Okt. 2006)
25 Jahre Vorsitzender des Vereins für Geschichte und
Heimatpflege Soest

S. 7-23
Jászai, Géza
"Das schaubare Wort" - Randbemerkungen zum Antependium aus
der ehemaligen romanischen Klosterkirche St. Walburga zu Soest

S. 24-28
Rütting, Othmar
Neue Einsichten zum Nikolaus-Votivbild in der Soester
Nikolaikapelle

S. 29-46
Becker, Wilhelm
Die Harnischmühle am Großen Teich in Soest

S. 47-53
Marti, Susan
"Blätter aus dem Paradies" - Zum Neufund von
Handschriftenfragmenten aus Kloster Paradiese (Tagungsbericht)

S. 54-72
Löer, Ulrich
Adlige Repräsentation im frühneuzeitlichen Westfalen -
Domherr Dietrich von Plettenberg (gest. 1643) und Haus Nehlen

S. 73-91
Musolff, Hans-Ulrich unter Mitarbeit von Stefanie Bermges und
Susanne Denningmann
Aufklärung am Archigymnasium -
Zur Krise der Orientierung an der lutherischen
Orthodoxie 1697-1708

S. 92-103
Jarren, Volker
Der "Pesthauch" der Cholera - Soest im Jahr 1866

S. 104-146
Enders, Rainer
Arnold Topp - Der Weg eines großen Künstlers

S. 147-151
Köhn, Gerhard
Dietrich Klagges aus Bad Sassendorf-Herringsen -
Ein zweiter "Steigbügelhalter" Hitlers aus dem Kreis Soest?

S. 152-161
Köhn, Gerhard
Karl Alexander Raidas Volksoper "Der Jäger von Soest" und die
Frage ihrer "Umdeutung im nationalsozialistischen Sinn" bei der
Soester Aufführung von 1936

S. 162-176
Köhn, Gerhard
Die Kunstsammlung der Stadt Soest und ihre "Ausrichtung nach
den Prinzipien nationalsozialistischer Kulturpolitik" ab 1936/37

S. 177-194
Hoeck, Hans-Jürgen
Korrekturen und Ergänzungen zu dem Beitrag von Reimer Möller
"Entartete Kunst in Soest" in der Soester Zeitschrift 115 (2003)

S. 195-220
Brand, Mechthild
Das Oflag VI A im Spiegel des internationalen Roten Kreuzes

S. 221-249
Rüthing, Othmar
Zum Soester Petrusschlüssel

S. 250-255
Löer, Ulrich
Jahrebericht des Vereins für Geschichte und Heimatpflege
Soest e.V. für das Jahr 2005

S. 256-260
Löer, Ulrich
Jahrebericht des Vereins für Geschichte und Heimatpflege
Soest e.V. für das Jahr 2006





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 10 10:56:49 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Oct 2008 10:56:49 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Politische Partizipation von Frauen im 20.
Jahrhundert: Parlamentarierinnen in Westfalen und im
Rheinland, Muenster, 05.12.2008
Message-ID: 48EF34F0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Julia Paulus"
Datum: 09.10.2008, 13:19


TAGUNG

Politische Partizipation von Frauen im 20. Jahrhundert:
Parlamentarierinnen in Westfalen und im Rheinland

Anlässlich der im Jahre 2008 stattfindenden Jubiläen zur Reform
des preußischen Vereinsrechts (1908) und der Einführung des
Frauenwahlrechts im Deutschen Reich (1918) möchte sich die
geplante Tagung des LWL-Instituts für westfälische
Regionalgeschichte mit der Frage beschäftigen, auf welche Weise
sich Politikkarrieren von Frauen in der Region Westfalen im 20.
Jahrhundert gestalteten.

Seit Anbeginn gehörte das Thema politische Partizipation zu der
bedeutsamsten Forderung der in konfessionellen, berufsbezogenen,
karitativen und Bildungs-Vereinen organisierten
Frauenbewegungen. Der Begriff "Partizipation" umfasste hierbei
stets alle Verhaltensweisen von Bürgerinnen, die allein oder in
einer Gruppe Einfluss auf allen Ebenen des
politisch-gesellschaftlichen Systems ausübten, sowohl innerhalb
des konventionell-politischen Bereichs der Parteien und
Parlamente wie auch in den sogenannten Vorfeldorganisationen des
bereits zu Ende des Kaiserreichs weit entfalteten Vereinswesens.
Allerdings wurde das Engagement von Politikerinnen in der
Öffentlichkeit häufig genug lediglich kritisch diskutiert, was
nicht zuletzt dazu führte, dass das 20. Jahrhundert als eine
Epoche erscheint, zu deren Charakteristika gerade die mangelnde
Präsenz von Frauen im politisch-öffentlichen Raum gehörte.

Bislang wurden diese Beobachtungen lediglich unter der
Fragestellung diskutiert, welche Schwierigkeiten und Probleme
für die auffällig niedrige Repräsentanz von Frauen in
politischen Gremien und in der politischen Öffentlichkeit
anzuführen seien. Gängige Partizipationskonzepte, die allgemein
mit dem Nachweis verbunden waren, dass die Defizite der Frauen
in ihrem jeweiligen Engagement bzw. ihrer politischen
Partizipation lägen, transportierten hierbei einen
Politikbegriff, der sich auf den klassischen Horizont
politischer Institutionen und Akteure bezog. Alles, was darüber
hinaus ging, galt als vor- und unpolitisch. Ein solcher
Politikbegriff jedoch vermittelt wiederum nur die gängige
fiktive Trennung von öffentlicher und privater Sphäre und
blendet somit häufig weitergehendes gesellschaftliches
Engagement als nicht politikrelevant aus.

Auf dieser Tagung soll deshalb der Versuch unternommen werden,
an regionalen Beispielen über biografiegeschichtliche
Zugriffsweisen politische Partizipation in einem weiteren Sinne
zu verstehen: als umfassendes Engagement der an
gesellschaftlichen Prozessen Beteiligten. Auf diese Weise möchte
die Tagung insbesondere dem Selbstverständnis, dem jeweiligen
Politisierungsprozess, den politischen Strategien und
(geschlechts-)spezifischen Zugangs- und Handlungsmöglichkeiten
sowie dem Umgang mit Macht von Frauen in vornehmlich männlich
strukturierten parlamentarischen Räumen nachgehen. Im Zentrum
der Tagung stehen somit Fragen nach den Karrieremöglichkeiten
sowohl von Parlamentarierinnen wie auch von Politikerinnen als
Lobbyistinnen.

Da bislang nur wenige kollektivbiografische Untersuchungen zu
Politikerinnen der Regionen Westfalen und Rheinland vorliegen,
besteht das Ziel dieser Tagung zunächst darin, beispielhaft -
für noch vorzunehmende Forschungen in Westfalen/NRW - bereits
durchgeführte Biografieprojekte zu Parlamentarierinnen anderer
Landesteile vorzustellen. Hierbei soll es in erster Linie darum
gehen, den besonderen Stellenwert von biografischen
Herangehensweisen, deren Fragestellungen und Zugriffsweisen zu
Politikerinnen-Karrieren zu diskutieren.

Darüber hinaus möchte diese Tagung, die in Kooperation mit dem
LWL-Industriemuseum, Zeche Zollern II/IV, auch als Vorbereitung
für ein gleichlautendes Ausstellungsprojekt stattfindet, durch
Koordinationsinitiativen eine stärkere Vernetzung von
entsprechenden Forschungsverbünden in der Region bewirken.


Programm


ab 9.30 Uhr Anmeldung

10.00 Uhr Begrüßung
(Maria Seifert, Vorsitzende der
Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe)

10.15 Uhr Einführung
(Dr. Julia Paulus, Münster)


Biografische Projekte I: Die Mühsalen des Anfangs...

10.45 Uhr (Stadt-)Politikerinnen ohne Legitimation?
Politisches Handeln von bürgerlichen Frauen
im Kaiserreich
(Dr. Kerstin Wolff, Kassel)

11.30 Uhr "Newcomerinnen" in den Parlamenten.
Politikerinnen in der Weimarer Republik
(Dr. Elke Stolze, Halle a. d. Saale)

12.15 Uhr Mittagspause


Biografische Projekte II: Die (institutionellen) Ebenen
politischer Arbeit

13.30 Uhr Politik- und Karriereverläufe von
Kommunalpolitikerinnen - eine
kollektive Biographie der Frankfurter
Nachkriegspolitikerinnen
(Dr. Elke Schüller, Frankfurt)

14.15 Uhr Landtagspolitikerinnen in der Bundesrepublik
(Dr. Susanne Sander, Hamburg)

15.00 Uhr Kaffeepause


Biografisches Projekt III: Parteipolitische Handlungsfelder

15.30 Uhr Frauenpolitik im Dienst der Partei.
Sozialdemokratinnen im Parlamentarischen
Rat und Deutschen Bundestag
(Dr. Gisela Notz, Berlin)

16.15 Uhr Zwischen Tradition und Emanzipation.
CDU- und FDP-Politikerinnen in
bundesrepublikanischen Parlamenten
(Dr. Petra Holz, Bad Münstereifel)

17.00 Uhr Erfahrungen in und mit der Politik.
Politikerinnen der Fraktion Bündnis90/
Die Grünen im Niedersächsischen Landtag
(Dr. des. Amalia Sdroulia, Hannover)

17.45 Uhr Schlussdiskussion
"Politikerinnen zwischen Partei und Parlament"

Ende der Tagung ca. 18.30 Uhr



Tagungsleitung:
Dr. Julia Paulus

Tagungsort:
Landeshaus
- Sitzungssaal der Landschaftsversammlung -
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48147 Münster

Anmeldungen:
werden bis zum 14. November 2008 an das LWL-Institut für
westfälische Regionalgeschichte per Email oder Fax erbeten unter:
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstraße 33
48147 Münster
Tel.: (0251) 591-5880
Fax: (0251) 591-3282
E-Mail: julia.paulus at lwl.org

Anfahrtskizze:
www.lwl.org/LWL/Der_LWL/Anfahrt/Anfahrt/


INFO

Veranstaltungsdaten:
Tagung: Politische Partizipation von Frauen im 20. Jahrhundert.
Parlamentarierinnen in Westfalen und im Rheinland

Datum: 05.12.2008
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstrasse 33
48147 Münster
Tel.: 0251 / 591-5880
Fax: 0251 7 591-3282
E-Mail: wir at lwl.org
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WIR/

Kontakt:
Dr. Julia Paulus
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstrasse 33
48147 Münster
Tel.: 0251 / 591-5880
Fax: 0251 / 591-3282
E-Mail: Julia.Paulus at lwl.org
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WIR/institut/Referate/Paulus/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 10 11:01:15 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Oct 2008 11:01:15 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Pferdefuehrer berichtet ueber die Arbeit
mit Grubenpferden, Dortmund, 12.10.2008
Message-ID: 48EF35FA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.10.2008, 15:45


AKTUELL

Pferdeführer berichtet über die Arbeit mit Grubenpferden
Zeitzeugengespräch im LWL-Industriemuseum

Einen tierischen Arbeitsplatz im Bergbau stellt das
LWL-Industriemuseum am Sonntag, 12. Oktober von 15 bis 17.30 Uhr
auf der Zeche Zollern in Dortmund vor. Im Rahmen der
Veranstaltungsreihe "Zeitzeugen berichten" wird der ehemalige
Pferdeführer Horst Höfer im Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) die Arbeit mit seinem Kollegen auf vier
Beinen vorstellen.

Horst Höfer, heute 76 Jahre alt und bei bester Gesundheit,
begann 1947 auf der Zeche Caroline in Holzwickede seine
Ausbildung als Berglehrling. Die Arbeit mit den Pferden war für
viele Jungbergleute die erste Beschäftigung unter Tage, vor
allem wenn sie - wie Horst Höfer - bereits auf einem Bauernhof
gearbeitet hatten. "Ich habe diese Arbeit sehr geliebt,"
erinnert sich Horst Höfer, der mehrere Jahre bei diesem
Arbeitsplatz blieb. Nach der Schließung der Zeche Caroline 1951
wechselte er zur Zeche Königsborn II/V. Dort arbeitete er als
Gedingeschlepper und Hauer und schließlich bis zu seiner
Pensionierung 1982 als Elektrohauer. Noch heute ist Horst Höfer
dem Bergbau eng verbunden. Er betreibt mit seiner Frau Doris in
Unna-Stockum mit der "Fröhlichen Morgensonne" eines der
kleinsten Bergbaumuseen Deutschlands.

Der junge Pferdeführer hatte viele Aufgaben zu erledigen, von
denen er immer wieder gern und mit großer Lebendigkeit erzählt.
Er schildert den Stall unter Tage, das tägliche Füttern, die
Pflege und weiß auch von Krankheiten zu berichten. Er räumt auf
mit der Mär von den blinden Grubenpferden und beschreibt die
besondere Beziehung zwischen Bergmann und Tier. Beide waren Teil
einer Arbeitsgemeinschaft an einem Ort mit außergewöhnlichen,
bisweilen unwirtlichen Bedingungen. Der zweibeinige Kumpel
musste sich jederzeit auf seinen vierbeinigen Kumpel verlassen
können.

1966 ging mit der Verrentung von Tobias - dem letzten Vierbeiner
im Ruhrbergbau - die Ära der Grubenpferde zu Ende. Mehr als
einhundert Jahre gehörten sie zur Arbeitswelt auf den
Bergwerken.

Besucher der Zeitzeugen-Veranstaltung zahlen nur den normalen
Museumseintritt.


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961-211
Fax: 0231 6961-114
E-Mail: Zeche-Zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 10 12:07:12 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Oct 2008 12:07:12 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, 1/2007
Message-ID: 48EF456F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 10.10.2008, 12:00


SERVICE: TOC

Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
1/2007
ISSN: 1436-7661



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=85




Seiten in Auswahl [AS]



S. 13-20
Hülsken, Claudia / Mittag, Jürgen
Die Vernetzung des Ruhrgebietes in Europa
Der "Arnold-Plan" als Wegmarke europäischer Integration

S. 21-28
Goch, Stefan
Die ewig unvollendete Vernetzung der Region
Vom Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk über den Kommunalverband
Ruhrgebiet zum Regionalverband Ruhr

S. 29-34
Jähnichen, Traugott
Kirchengemeinden als "Netzwerke" der Integration.
Die Evangelische Kirche als Integrationsfaktor für
Arbeitsmigranten
im Ruhrgebiet vor 1914

S. 35-39
Schilp, Thomas
Vernetzung der Region des Ruhrgebietes im Mittelalter
Eine Region vor der Industrie? - Schlaglichter

S. 40-44
Laak, Dirk van
Grundlagen des Großraums.
Einige vernetzte Betrachtungen

S. 45-50
Ahlbrecht, Hans
Das Faszinosum "Straßenbahn" im Ruhrgebiet - ein technisch-
historisches Netzwerk macht Industriekultur "erfahrbar"

S. 51-55
Stadler, Andrea
Vernetztes Vergnügen
Kirmes, Karussell und Karussellorgel um 1900

S. 56-61
Parent, Thomas / Diesing, Norbert / Osses, Dietmar /
Schmidt-Rutsch, Olaf
Museen als geschichtskulturelle Netzwerker.
Polen - Deutsche -Ruhrpolen
Ein Themenschwerpunkt im LWL- Industriemuseum

S. 64
Anon.
Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
Netz und lose Fäden

S. 65
Anon.
Zum Gedenken an Michael Zimmermann

S. 66
Plato, Alexander von
Ambivalenter Etablierungsprozess:
Michael Zimmermann und die Tücken einer "Geschichte von unten"

S. 67
Fings, Karola
Adlerblick und Froschperspektive
Michael Zimmermanns Arbeiten zur nationalsozialistischen
Zigeunerpolitik

S. 68
Heid, Ludger
Sein historiographischer Fixpunkt
Michael Zimmermann als Historiker der deutsch-jüdischen
Beziehungsgeschichte

S. 69
Wisotzky, Klaus
Hochlarmark war nicht alles.
Historische Beiträge Michael Zimmermanns zur
Ruhrgebietsgeschichte

S. 70
Grütter, Heinrich Theodor
An den Grenzen des Darstellbaren
Michael Zimmermann als Ausstellungsmacher

S. 71f.
Wieder gelesen
Zimmermann, Michael
Detlev Peukerts "Volksgenossen und Gemeinschaftsfremde"

S. 73f.
Pfeiffer, Marita / Sachau, Anna Maria
Vis-á-vis: Die Kokerei Hansa in Dortmund als außerschulischer
Lernort

S. 75
Wölk, Ingrid
Mit sieben und neunzig Sachen ins Museum
Zur Eröffnung des Bochumer Zentrums für Stadtgeschichte

S. 76
Olmer, Beate / Stephan-Maaser, Reinhild
Zum Konzept der Ausstellung "SiebenundneunzigSachen"

S. 77
Gantenberg, Margrid F.
25 Jahre Bergmannstisch
Ehrenamtliche arbeit "landet" auf der Route Industriekultur

S. 78
Telsemeyer, Ingrid
"Frauenbilder" im Salon für weibliche Gäste,
vorgestellt im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, Witten

S. 79f.
Frohne, Lena
"Nur die Wahrheit wird uns freimachen"
Die Konzeption der Gedenkhalle Schloss Oberhausen in den frühen
1960er Jahren

S. 81
Osses, Dietmar
Zusammenleben in Europa erproben.
Erfahrungen aus dem Internationalen Workcamp des Westfälischen
Industriemuseum Zeche Hannover

S. 82f.
Drexl, Magdalena
"Eine Frau ist eigentlich ein Mann, nur eben ein weiblicher."
Stand und Perspektiven ruhrgebietsbezogener Frauen- und
Geschlechtergeschichte

S. 83
Wagner, Claudia
"Männersache(n) - Frauensache(n):
Sammeln und Geschlecht

S. 83
Nies, Stefan
"Gott sei Dank ist Dortmund noch eben verschont geblieben"
Vom Umgang mit Katastrophen und Risiken vor Ort

S. 84-87
Museen und Ausstellungen

S. 88-104
Rezensionen, Annotationen und Hinweise

S. 104-108
Veranstaltungskalender





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 13 10:31:08 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 13 Oct 2008 10:31:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Textilgeschichtliche Radtour zu ehemaligen
Bocholter Baumwollspinnereien, Bocholt, 15.10.2008
Message-ID: 48F3236B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.10.2008, 13:27


AKTUELL

Schwartz, Karstadt und von Velsen
Textilgeschichtliche Radtour zu ehemaligen Bocholter
Baumwollspinnereien

Auch wenn die mehrgeschossigen Baumwollspinnereien zu den
eindrucksvollsten Bauten der Textilindustrie gehören, so spielte
die Garnproduktion in der Weberstadt Bocholt immer nur eine
untergeordnete Bedeutung. Diesen ehemaligen Baumwollspinnereien
in Bocholt geht Dr. Hermann Josef Stenkamp, Leiter des
LWL-Textilmuseums, auf seiner nächsten textilgeschichtlichen
Radtour am Mittwoch, 15. Oktober von 15 bis 17 Uhr nach.

Mit den Gebrüdern Drießen und der Spinnerei Ludwig Schwartz
entstanden bereits 1857 und 1860 die ersten großen mechanischen
Baumwollspinnereien in Bocholt. Doch erst nach einer langen
Pause von 30 Jahren kam es durch geänderte Rahmenbedingungen zu
einer zweiten Gründungswelle von Spinnereibetrieben. Diese
historische Entwicklung mit ihren technischen und regionalen
Besonderheiten sollen an den Originalstandorten erläutert und
besichtigt werden.

Die meisten dieser mehrgeschossigen Backsteinbauten entstanden
innerhalb nur weniger Jahre zwischen 1894 und 1907. Auch wenn
keines der Gebäude nach der letzten Schließungswelle 1990/91
mehr mit den entsprechenden Verarbeitungsmaschinen bestückt ist,
so ermöglicht doch das Bildmaterial sowie die Innenbesichtigung
eines Gebäudes einen guten Eindruck von der historischen
Situation.


INFO

Die Radtour beginnt am 15. Oktober um 15 Uhr am Textilmuseum
Bocholt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL); gegen 17
Uhr werden die Teilnehmer zurück sein.

Die Kosten betragen 3 Euro pro Person. Anmeldungen nimmt das
LWL-Textilmuseum unter Tel. 02871 21611-0 entgegen.

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611-0
Fax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 13 10:41:50 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 13 Oct 2008 10:41:50 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Auf den Spuren mittelalterlicher Jakobspilger
in Westfalen, Luedinghausen, 23.10.2008
Message-ID: 48F325EE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ursula König-Heuer"
Datum: 10.10.2008, 13:00


AKTUELL

"Der Weg ist das Ziel! Auf den Spuren mittelalterlicher
Jakobspilger in Westfalen".

Vortrag von Ulrike Spichal, Archäologin bei der
LWL-Altertumskommission für Westfalen am 23.10.2008 um 19.30 Uhr
in der Burg Vischering in Lüdinghausen.

Seit Hape Kerkelings Bucherfolg "Ich bin dann mal weg" hat das
Pilgern auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela immensen
Aufschwung erfahren. Dabei gibt es die Tradition des religiösen
Wanderns zum Grab des Apostels Jakobus seit ungefähr 1000
Jahren. Im ersten Teil des Vortrages führt Ulrike Spichal in den
Jakobskult ein, berichtet über die Motivation und die
Reisevorbereitungen der mittelalterlichen Pilger. Sie wird
ausführen, welche Wege die Pilger in Westfalen wählten, wie
diese Wege aussahen und welche Spuren die Pilger hinterlassen
haben.

Im zweiten Teil wird die Archäologin ihr Projekt "Wege der
Jakobspilger in Westfalen" vorstellen. Im April dieses Jahres
wurde in Herbern im Kreis Coesfeld der westfälische Teil des
Jakobsweges offiziell eröffnet. Projektleiterin Spichal wird die
Route von Osnabrück über Münster, Herbern und Dortmund nach
Wuppertal-Beyenburg ebenso vorstellen wie die aktuell in Arbeit
befindliche Strecke von Höxter über Paderborn und Soest nach
Bochum.

Last but not least wird sie einen Ausblick auf weitere
Wegeforschungen geben. Für den Vortrag, der mit bekannten und
weniger bekannten Motiven bebildert ist, wird eine Gebühr von 3
Euro erhoben. Informationen unter Telefon: 02591/7990-11.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag "Der Weg ist das Ziel!
Auf den Spuren mittelalterlicher Jakobspilger in Westfalen"
Datum: 23.10.2008, 19.30 Uhr
Kulturabteilung Kreis Coesfeld: Burg Vischering
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591/7990-11
Fax: 02591/7990-29
E-Mail: kultur at kreis-coesfeld.de

Kontakt:
Frau Burkert
Kulturabteilung Kreis Coesfeld: Burg Vischering
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591/7990-11 (außer montags)
Fax: 02591/7990-29
E-Mail: kultur at kreis-coesfeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 13 11:56:23 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 13 Oct 2008 11:56:23 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Agraroekonomie,
Marktintegration und laendliche Gesellschaft in Westfalen im 19.
Jahrhundert, Muenster-Handorf, 20./21.11.2008
Message-ID: 48F33766.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Witte"
Datum: 10.10.2008, 11:59


TAGUNG

Agrarökonomie, Marktintegration und ländliche Gesellschaft in
Westfalen im 19. Jahrhundert

eine Tagung
der Historischen Kommission für Westfalen,
des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte und
der Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv


In den Ausschüssen für neuere Geschichte sowie für Sozial- und
Wirtschaftsgeschichte der Historischen Kommission für Westfalen
wurde als Desiderat künftiger Forschungen eine intensivere
Beschäftigung mit der westfälischen Agrargeschichte des 19.
Jahrhunderts gefordert. Die Leiter der Ausschüsse haben diese
Anregungen aufgenommen und eine gemeinsame Tagung der
Historischen Kommission für Westfalen, des LWL-Instituts für
westfälische Regionalgeschichte und der Stiftung Westfälisches
Wirtschaftsarchiv geplant, die sich unter dem Titel
"Agrarökonomie, Marktintegration und ländliche Gesellschaft" auf
den ersten großen Strukturwandel der westfälischen
Agrarwirtschaft konzentriert.

Auf dem Weg Preußens vom Agrar- zum Industriestaat veränderte
sich die traditionelle Landwirtschaft mit ihrer geringen
Arbeits- und Bodenproduktivität, die auf einer feudalistischen
Gesellschaftsstruktur basierte, im 19. Jahrhundert grundlegend.
Noch waren zwei Drittel der Bevölkerung im Agrarsektor tätig,
die 80 % des Nettoeinkommens des preußischen Staates
generierten. Mit dem Eintritt in das Industriezeitalter
veränderte sich auch das Gesicht der westfälischen
Landwirtschaft. Zunehmende Marktintegration führte zu hohen
Produktivitätsfortschritten. Dem stand eine begrenzte
Nachfragesteigerung gegenüber, was zu Preisdruck und Abwanderung
aus dem Agrarsektor mit weitreichenden Folgen für die
Gesellschaftsstruktur führte. Der Anteil der Erwerbstätigen ging
in Deutschland auf 38 % mit einer Bruttowertschöpfung von nur
noch 30 % zurück, ein Trend, der sich im 20. Jahrhundert noch
dramatisch zuspitzen sollte.

An der Schwelle zum 21. Jahrhundert entfielen gerade 2,3 % der
Arbeitsplätze auf den Agrarsektor, der lediglich noch 1,1 % zum
Bruttoinlandsprodukt beitrug. Die Tagung wendet sich daher mit
einer öffentlichen Abendveranstaltung auch den Herausforderungen
von Agrarpolitik und Agrarmarkt in der Gegenwart zu. Die
Veranstalter hoffen, dass davon weitere Impulse für die
Erforschung der westfälischen Agrargeschichte auch für das 20.
Jahrhundert ausgehen. Diese könnte dann zum besseren Verständnis
der komplexen strukturellen Veränderungsprozesse in den modernen
Volkswirtschaften der Gegenwart beitragen, die nicht nur von
einem agrar-politischen Paradigmenwechsel und neuen
gesellschaftlichen Ansprüchen an den Agrarsektor, sondern von
einer zunehmenden Internationalisierung und einer hohen
technologischen Beschleunigung begleitet werden.



Programm
Donnerstag, den 20. November 2008

ab 09.00 Uhr
Anmeldung im Tagungsbüro

09.30 Uhr
Begrüßung und Einführung
Dr. Karl-Peter Ellerbrock (Dortmund)
Prof. Dr. Bernd Walter (Münster)

Sektion I: Landwirtschaft und Politik
Moderation: Dr. Karl-Peter Ellerbrock (Dortmund)

09.45 Uhr
Prof. Dr. Josef Mooser (Basel)
Landwirtschaft und ländliche Gesellschaft im Zeichen von
Bevölkerungsentwicklung, Industrialisierung und
Agrarmodernisierung

10.45 Uhr
Kaffeepause

11.00 Uhr
Prof. Dr. Rita Aldenhoff-Hübinger (Frankfurt/Oder)
Agrarmarkt, Agrarpolitik und Agrarprotektionismus

12.00 Uhr
Mittagspause

13.00 Uhr
Prof. Dr. Clemens Zimmermann (Saarbrücken)
Politisierungsprozesse in der ländlichen Gesellschaft.
Begriffe, Dimensionen, Forschungsresultate

Sektion II: Ländliche Gesellschaft
Moderation: Prof. Dr. Bernd Walter (Münster)

14.00 Uhr
Gefion Apel, M.A. (Detmold)
Spuren des Wandels im ländlichen Alltagsleben.
Bauten - Arbeiten - Musealisierung

15.00 Uhr
Christine Fertig, M.A. (Münster)
Soziale Netzwerke in der ländliche Gesellschaft: Persönliche
Beziehungen und der Zugang zu Ressourcen in Westfalen (19. Jh.)

16.00 Uhr
Kaffeepause

16.30 Uhr
Dr. Thomas Küster (Münster)
Landwirtschaft und Nebenberuf. Erwerbskombinationen
im ländlichen Raum um 1900

17.30 Uhr
HDoz. Dr. Georg Fertig (Münster)
Ländlicher Bodenmarkt und liberale Eigentumsordnung


Öffentlicher Abendvortrag in Kooperation mit dem
Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband e.V.

19.00 Uhr
Begrüßung
Dr. Wolfgang Kirsch
LWL-Direktor

Grußwort
Franz-Josef Möllers
Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes e.V.

Dr. Rudolf Schnieders (Bonn)
Agrarpolitik und Agrarmarkt im 21. Jahrhundert -
nach 100 Jahren radikaler Veränderungen

20.30 Uhr
Empfang

Freitag, den 21. November 2008

Sektion III: Agrarökonomie
Moderation: Prof. Dr. Ulrich Pfister (Münster)

09.00 Uhr
Oliver Schulz (Paris)
Adelige Großunternehmer in der Grafschaft Mark in einer Zeit des
Umbruchs: Das Beispiel der Familien von Hövel und von Holtzbrinck
(ca. 1780-1850)

10.00 Uhr
Kaffeepause

10.30 Uhr
Dr. Rita Gudermann (Berlin)
'Heimathrecht' für einen englischen Gast.
Die Idee der Drainage und ihrer Verbreitung in Westfalen im
19. Jahrhundert

11.30 Uhr
Dr. Stefan Gorißen (Bielefeld)
Umfang und Bedeutung der agrarischen Betätigung bei den
gewerblichen Arbeits-kräften in den Metallgewerben der
Grafschaft Mark in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

12.30 Uhr
Mittagspause

Sektion IV: Agrarmarkt
Moderation: Prof. Dr. Wilfried Reininghaus (Düsseldorf)

14.00 Uhr
Dr. Michael Kopsidis (Halle)
Marktintegration und landwirtschaftliche Produktivitätsentwicklung
1820-1880: Westfalen im gesamtpreußischen Vergleich

15.00 Uhr
Dr. Uwe Spiekermann (Göttingen)
Die Malaise der Qualität. Rationalisierungsbestrebungen,
Vermarktung und Verbrauchererwartungen im Lebensmittelsektor
des späten Kaiserreichs

16.00 Uhr
Kaffeepause

16.30 Uhr
Dr. des. Vera Hierholzer (Frankfurt/Main)
Künstliche Konkurrenz? Der Kampf der Landwirtschaft gegen die
industrielle Lebensmittelproduktion - das Beispiel der Margarine

17.30 Uhr
Schlusswort
Prof. Dr. Wilfried Reininghaus (Münster)
Vorsitzender der Historischen Kommission für Westfalen


INFO

Tagungsleitung:
Dr. Karl-Peter Ellerbrock
Prof. Dr. Bernd Walter

Tagungsort:
Gut Havichhorst
Havichhorster Mühle 100
48157 Münster-Handorf
URL: www.gut-havichhorst.de

Anmeldungen:
werden bis zum 7. November 2008 an das LWL-Institut für
westfälische Regionalgeschichte erbeten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 14 11:23:22 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 14 Oct 2008 11:23:22 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Kohl, Wilhelm / Giesler,
Robert: Veroeffentlichungen des Universitaetsarchivs Muenster, Bd. 1
Message-ID: 48F4812A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 13.10.2008, 15:12


LITERATUR

Ein Freiherr machte den Anfang
Die Matrikel der Universität Münster von 1780 bis 1818

Den Anfang machte Clemens Philipp Freiherr von Spiegel zum
Desenberg und Canstein, geboren 1760 in Canstein bei Marsberg
und gestorben 1833 in Köln. Der junge Adlige und spätere Domherr
und Domkantor in Paderborn sowie Domherr in Münster hat sich am
2. Juni 1780 als erster Student an der im gleichen Jahr
gegründeten Universität Münster eingeschrieben. Ihm folgten ein
Joseph Hölscher, über den nichts weiter bekannt ist als sein
Geburtsort Münster, sowie der Theologiestudent Bernhard Contzen
aus in Friesoythe, der später von 1792 bis zu seinem Tod im Jahr
1811 Vikar an St. Mauritz in Münster war.

Die Liste der Studenten (Matrikel) der Universität Münster seit
ihrer Gründung 1780 bis zur zeitweisen Auflösung und
Herabstufung zur Akademie im Jahr 1818 dokumentiert der erste
Band einer neuen Schriftenreihe "Veröffentlichungen des
Universitätsarchivs Münster", die im Aschendorff Verlag Münster
erscheint. Die beiden Autoren, Prof. Dr. Wilhelm Kohl und
Diplom-Archivar Robert Giesler, haben sich dabei nicht auf eine
reine Textwiedergabe der Matrikel von 1780 bis 1818 beschränkt.
Zu den meisten Studenten in den Gründungsjahren der Universität
Münster bietet der 432 Seiten umfassende Band biographische
Daten und Angaben zur späteren beruflichen Tätigkeit. Damit
dient die Veröffentlichung nach Ansicht der Leiterin des
Universitätsarchivs Münster, Dr. Sabine Happ, neben der
Universitätsgeschichte auch der Landes- und Ortgeschichte und
nicht zuletzt genealogischen Forschungen.

An den vier Fakultäten der ersten Universität Münster wurden vor
allem die künftigen Staatsbediensteten - Lehrer und Juristen -
sowie Ärzte und Geistliche ausgebildet. In der jetzt erstmals
gedruckt vorliegenden Universitätsmatrikel Münster lassen sich
zahlreiche Personen nachweisen, die nach dem Studium öffentliche
Ämter und Funktionen ausübten. Darunter Caspar Maximilian
Freiherr Droste zu Vischering, von 1825 bis 1846 Bischof von
Münster, und sein Bruder Clemens August, der von 1835 bis 1845
Erzbischof von Köln war. Auch aus den benachbarten Niederlanden
kamen schon damals Studierende nach Münster, wie etwas Johann
Nepomuk von Hugenpoet, der 1808 an die münstersche Universität
kam, hier Jura studierte und sich anschließend als Rechtsanwalt
und Notar in Arnheim niederließ.

Erstellt wurde der Matrikel-Band von Prof. Dr. Wilhelm Kohl,
Honorarprofessor der WWU für westfälische Landesgeschichte und
ehemaliger Leiter des Staatsarchivs Münster und von 1978 bis
2004 Leiter des Universitätsarchivs Münster, sowie
Diplom-Archivar Robert Giesler, seit 1998 stellvertretender
Leiter des Universitätsarchivs Münster. Dem ersten Band der
neuen Schriftenreihe "Veröffentlichungen des Universitätsarchivs
Münster" im Aschendoff Verlag folgt schon in wenigen Tagen ein
zweiter Band, der sich mit dem Studium von Frauen in Münster
befasst. Im Matrikelverzeichnis der Gründungsjahre zwischen 1780
und 1818 wird man vergeblich nach weiblichen Vornamen suchen:
Die erste Frau durfte sich vor genau 100 Jahren, im
Wintersemester 2008/2009, hier einschreiben.


INFO

Universitätsarchiv Münster
URL: http://www.uni-muenster.de/Archiv/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 14 11:32:06 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 14 Oct 2008 11:32:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Helden: gesucht - gefunden - ausgestellt!, Detmold,
16.05.-25.10.2009
Message-ID: 48F48335.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Katrin Winter"
Datum: 14.10.2008, 08:00


AUSSTELLUNG

Helden: gesucht - gefunden - ausgestellt!

Kooperation zwischen der Körber-Stiftung und dem Lippischen
Landesmuseum Detmold bringt die Helden des
Geschichtswettbewerbes des Bundespräsidenten ins Museum

Ein MYTHOS trifft HELDEN - Wenn im nächsten Jahr im Lippischen
Landesmuseum Detmold der MYTHOS Varusschlacht in der
gleichnamigen Ausstellung des Kooperationsprojektes "IMPERIUM
KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht" beleuchtet wird,
bekommt eine der Hauptpersonen des historischen Ereignisses im
Museum Konkurrenz. Dem siegreichen Arminius, auch bekannt als
"Hermann der Cherusker", der vor allem im 19. Jahrhundert als
Nationalheld und vermeintlicher "Befreier Deutschlands" verehrt
wurde, werden zahlreiche bekannte, unbekannte und
wiederentdeckte Helden an die Seite gestellt.

Möglich gemacht wird dies durch eine Kooperation zwischen der
Körber-Stiftung und dem Lippischen Landesmuseum Detmold, die die
Ergebnisse des seit dem 1. September 2008 laufenden
Geschichtswettbewerbes des Bundespräsidenten "Helden: verehrt -
verkannt - vergessen" in einer Sonderausstellung 2009 ins Museum
bringt. Beim Geschichtswettbewerb können Kinder und Jugendliche
von 8 bis 21 Jahren ein halbes Jahr an ihrem Wohnort oder in
ihrer Region auf historische Spurensuche gehen. Sie
recherchieren in Archiven und Museen und befragen Zeitzeugen und
Experten. Ausrichter des Wettbewerbs ist seit 1973 die
Körber-Stiftung in Hamburg, die Preise im Gesamtwert von 250.000
Euro für die besten Projekte auf Landes- und Bundesebene
auslobt.

Was macht einen Helden aus? Wie wird man zu einem Helden? Und
wozu brauchen wir überhaupt Helden? Dass Menschen nicht als
Helden geboren, sondern dazu gemacht werden, zeigt auch die
MYTHOS-Ausstellung des Lippischen Landesmuseums Detmold am
Beispiel des siegreichen Cheruskerfürsten Arminius. Vom
international gefeierten Opernstar zum deutschen Theaterhelden,
vom Helden der Befreiungskriege zum Einiger Deutschlands und
übermächtigen Denkmalheld - losgelöst aus allen historischen
Bindungen wurde der zu "Hermann" eingedeutschte Arminius in den
letzten 500 Jahren zum mythischen Nationalhelden und zu einer
der wichtigsten Symbolfiguren der Deutschen.

Um in der Zeit vom 16. Mai bis 25. Oktober 2009 möglichst viele
Helden zeigen zu können, wird die Helden-Ausstellung auf ca. 60
qm als Wechselausstellung konzipiert. Welche Helden es in die
Ausstellung schaffen, entscheidet sich im März 2009. Neben
dreidimensionalen Wettbewerbsergebnissen (Modelle, Spiele,
Wandarbeiten etc.) werden auch Multimediapräsentationen und
schriftliche Beiträge mit Fotomaterial berücksichtigt. Wir
freuen uns auf Eure / Ihre Helden!


INFO

Weitere Informationen zum Thema:
URL: www.geschichtswettbewerb.de
URL: www.imperium-konflikt-mythos.de

Kontakt:
Katrin Winter
Lippisches Landesmuseum Detmold
Ameide 4
32756 Detmold
Tel.: 05231 / 992528
Fax: 05231 / 992525
E-Mail: winter at lippisches-landesmuseum.de
URL: www.lippisches-landesmuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 14 11:38:04 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 14 Oct 2008 11:38:04 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BLIT=5D_K=C3=BChne=2C_Hans-Joerg=3A_Herausfor?=
=?utf-8?q?derung_Migration?=
Message-ID: 48F4849B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kerstin Stockhecke"
Datum: 13.10.2008, 11:06


LITERATUR

Hans-Jörg Kühne
Herausforderung Migration
Geschichte der Beckhofsiedlung der v. Bodelschwinghschen
Anstalten Bethel = Geschichte in Bethel 4
2008
Verlag für Regionalgeschichte
Bethel-Verlag

ISBN 978-3-89534-764-1 und ISBN 978-3-935972-22-2
Pb. 24x16 cm., 216 S., 81 sw Abb., Preis 14,90 Ç


Die Neuerscheinung zur 1958 eingerichteten Beckhofsiedlung der
v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel widmet sich der
Vorgeschichte und des Werdegangs dieser einzigartigen und
weltweit viel beachteten Einrichtung, die gelungene Integration
von Menschen mit Migrationshintergund möglich machte, ohne dass
diese ihre kulturelle Identität dabei einbüßten.

Das Schlagwort "Migration" hat in den letzten Jahren eine
ungeahnte Karriere gemacht. Der Eindruck, dass es sich bei
diesen Phänomenen um moderne Erscheinungen handelt, mit denen
die deutsche Gesellschaft erst in jüngerer Zeit verstärkt
umgehen muss, ist allerdings nicht richtig. Tatsächlich gab es
die größten Migrationsbewegungen in Europa nach dem Ende des
Zweiten Weltkriegs, als an die zwölf Millionen Deutsche aus den
ehemaligen Ostgebieten eine neue Heimat im Westen suchten,
während zeitgleich die "Repatriierung" der so genannten
"Displaced Persons" (DPs) in ihre Heimatländer erfolgte.

Die Veröffentlichung "Herausforderung Migration. Geschichte der
Beckhofsiedlung der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel" des
Bielefelder Historikers Hans-Jörg Kühne widmet sich einer
besonderen Gruppe unter den Displaced Persons, nämlich jenen,
die in den Westzonen und der späteren Bundesrepublik Deutschland
verblieben, und die im behördlichen Sprachgebrauch bald
"Heimatlose Ausländer" hießen. Sie wollten und konnten aus
vielerlei Gründen nicht in ihre Heimatländer zurück. Unter ihnen
befanden sich Alte, Kranke, Menschen mit physischen und
psychischen Behinderungen, Familien, junge Mütter mit Kindern
und andere.

Die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel begannen seit 1954
mit Hilfeangeboten auf dem früheren Wehrmachtsgelände im
lippischen Augustdorf, wo zeitweise über 2.000 DPs unter
katastrophalen Bedingungen lebten. Das Engagement Bethels
mündete 1958 in die Gründung der Beckhofsiedlung. Am
südöstlichen Rand der damaligen Gemeinde Senne II, lebten und
arbeiteten bald Heimatlose Ausländer aus zwölf europäischen
Nationen mit ihren unterschiedlichen Glaubensrichtungen
zusammen. Die 1962 eingeweihte Beckhofkirche ist bis heute das
Symbol der praktizierten Ökumene.


INFO

Kontakt:
Kerstin Stockhecke
Hauptarchiv der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel
Königsweg 1
33617 Bielefeld
Tel.: 0521/144-3255
Fax: 0521/144-4507
E-Mail: kerstin.stockhecke at bethel.de
URL: www.hauptarchiv-bethel.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 14 11:42:06 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 14 Oct 2008 11:42:06 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Lesung=3A_Prof=2E_Dr=2E_Joergen_Brack?=
=?utf-8?q?er=2C_Hamburg=3A_=22Die_Reliquien_von_Lissabon_-_Stoertebekers_?=
=?utf-8?q?Verm=C3=A4chtnis=22?=
Message-ID: 48F4858E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 13.10.2008, 13:11


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Wintersemester 2008/09

liest am 24. Oktober, 16.00 Uhr c. t.

Prof. Dr. Jörgen Bracker, Hamburg

aus seinem neuen Roman

"Die Reliquien von Lissabon - Störtebekers Vermächtnis"


Zu dieser Lesung wird herzlich eingeladen.


INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251-83-27512
Fax: 0251-83-27535





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 14 11:46:34 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 14 Oct 2008 11:46:34 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kunstwerk des Monats Oktober:
LWL-Landesmuseum praesentiert 400 Jahre alte Weltkarte
Message-ID: 48F4869A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.10.2008, 11:25


AKTUELL

Kunstwerk des Monats Oktober
LWL-Landesmuseum präsentiert 400 Jahre alte Weltkarte

Zeitgleich mit dem Beginn der Ausstellung "Orte der Sehnsucht"
präsentiert der Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) im
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster als
Kunstwerk des Monats Oktober 2008 eine Weltkarte. Nicolaes
Visscher I und Nicolaes Berchem haben die "Weltkarte mit
Allegorien der vier Elemente" um 1600 in Amsterdam entworfen.

In Kupfer gestochen und handkoloriert, bildet sie den Auftakt
eines prachtvollen Atlanten, der für einen zahlungskräftigen
Auftraggeber individuell zusammengestellt wurde. Unter den 59
hochkarätigen Karten und Plänen ragt eine der frühesten
Ansichten des kleinen niederländischen Vorpostens "Niew
Amsterdam" aus dem Jahre 1656 hervor. Ein Handelsplatz mit
Zukunft, den die Engländer bereits acht Jahre später eroberten
und in "New York" umbenannten.

Visscher - Kupferstecher und verantwortlicher Herausgeber der
Weltkarte - gehörte einer der typischen Amsterdamer
Verleger-Dynastien an, mit deren Hilfe sich das Land- und
Seekartengeschäft im frühen 17. Jahrhundert immer mehr von
Antwerpen zur Metropole der nördlichen Niederlande verlagerte.
Nicolaes Berchem, der hochgeschätzte Haarlemer Maler und
Zeichner, lieferte Visscher die seitenverkehrten Vorzeichnungen
für die fantasievollen Allegorien von Feuer und Wasser, Erde und
Luft. Sie machen bis heute den besonderen Reiz dieser später oft
kopierten Weltkarte aus.

Trotz aller barocken Prunkentfaltung rund um die dargestellte
Weltkugel präsentiert sich die Bestandsaufnahme der
Erdoberfläche selbst als ausgesprochen nüchtern: Die
Küstenlinien Australiens und Kaliforniens etwa enden
wahrheitsgemäß an den Grenzen des Unerforschten. Schließlich
fehlt bei Visscher auch das bei vielen anderen Kartenmachern
vorzufindende Phantom eines gigantischen "Südkontinents".





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 15 10:30:38 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 15 Oct 2008 10:30:38 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster2008/40
Message-ID: 48F5C64E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 14.10.2008, 13:40


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-40 für den Zeitraum vom
28.09.2008 bis zum 04.10.2008 mit insgesamt 18 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-40&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 15 10:34:05 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 15 Oct 2008 10:34:05 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Finissage und Werkstattgespraech mit dem
Fotografen Berthold Socha, 19.10.2008, Bochum
Message-ID: 48F5C71D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.10.2008, 15:29


AKTUELL

Finissage und Werkstattgespräch mit dem Fotografen Berthold Socha
Ruhrgebietsindustrie zwischen Abriss und Denkmal

Zur Finissage der Ausstellung "Zwischenstand.
Ruhrgebietsindustrie zwischen Abriss und Denkmal" lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 19. Oktober,
um 16 Uhr in sein Industriemuseum Zeche Hannover ein. Der
Fotograf Bertholt Socha gibt Einblicke in seine Arbeit und führt
selbst durch die Ausstellung.

Die Bilder Bertholt Sochas zeigen das Ruhrgebiet in den 1980er
Jahren. Die traditionelle Schwerindustrie ist in jener Zeit auf
dem Rückzug. Eisenhütten, Kokereien und Zechen liegen brach und
warten auf den Abriss: Mächtige Rohre ragen in den Himmel, die
abgeschnittenen Enden klaffen als offene Wunden. Wie ein
freigelegtes Herz wirken die Reste des Hochofens des Schalker
Vereins in Gelsenkirchen kurz vor dem Abriss.

Momente, die der Fotograf Berthold Socha auf Schwarzweiß-Filme
gebannt hat. Seine Bilder spiegeln eine wichtige Epoche des
Industriezeitalters zwischen Abbruch und Umnutzung, jedoch nicht
rein dokumentarisch sondern mit dem Blick des Künstlers.
Berthold Socha "Die Orte enthielten ein ungeheures Potential an
Formen und Strukturen. Die Aufnahmen wurden teilweise direkt vor
dem Abriss gemacht und sind vielleicht die einzigen, die es
überhaupt gibt."

Die Teilnahme ist kostenlos.


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100-874
Fax: 0234 6100-869
E-Mail: zeche-hannover at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 15 10:40:55 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 15 Oct 2008 10:40:55 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Villa ten Hompel: Neues Gestapo Buch (15.10.2008)
und Kreidekreuz-Vorstellung (19.10.2008), Muenster
Message-ID: 48F5C8B7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Spieker"
Datum: 14.10.2008, 12:57


AKTUELL

Neues Gestapo Buch (15.10.2008)

Die Geheime Staatspolizei war das am meisten gefürchtete
Instrument des politischen Terrors im "Dritten Reich". Sie
verfolgte und vernichtete mit Brutalität und Willkür die Gegner
des Regimes und alle, die sie als solche definierte: Sozialisten,
Kommunisten, Juden, Homosexuelle oder "Asoziale". Wer in den
berüchtigten Gestapo-Gefängnissen landete, der kehrte oft nicht
wieder. Carsten Dams und Michael Stolle untersuchen in ihrem
Buch Anspruch und Wirklichkeit der Gestapo. Dabei spannen sie
den Bogen von der späten Weimarer Republik über die Verbrechen
des Nationalsozialismus in Deutschland und Europa bis zu den
Prozessen gegen Gestapobeamte nach 1945.

Dr. Carsten Dams ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der
Dokumentations- und Forschungsstelle für Polizei- und
Verwaltungsgeschichte an der Fachhochschule für öffentliche
Verwaltung NRW.

Dr. Michael Stolle ist Historiker und seit 2007 Geschäftsführer
des House of Competence an der Universität Karlsruhe. Die
Veranstaltung beginnt in der Villa ten Hompel Münster am
15.10.2008 um 20.00 Uhr (Eintritt frei).


Kreidekreuz-Vorstellung in der Villa (19.10.2008)

Das "Expedition Theater" wird am kommenden Sonntag, den
19.10.2008, um 15 Uhr im Geschichtsort Villa ten Hompel eine
fünfteilige Szenenfolge aus Bertolt Brechts szenischem Zyklus
"Furcht und Elend des Dritten Reiches" präsentieren. Die gut
einstündige Aufführung bietet in der Besetzung Silvia Schwab,
Carsten Bender und Alban Renz, der zugleich Regie führte,
Einblicke in den schleichenden Schrecken des häuslichen
NS-Alltags, die Brecht aus seinem dänischen Exil in
dokumentarischer Absicht festhalten und deuten wollte.

Die drei Einakter und zwei szenischen Skizzen werden im Wege
einer szenischen Führung durch das Haus von Mitarbeitern der
Villa durch ausgewählte Informationen zum jeweiligen
historischen Hintergrund ergänzt. Anmeldung: Tel. 02 51 / 4 92 -
71 01; Eintritt: EUR 10, -- (erm. 8,--).


INFO

Geschichtsort "Villa ten Hompel"
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 0251 492 7112
E-Mail: spiekerc at stadt-muenster.de
URL: http://www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel/index.html

Christoph Spieker (Leiter)
Geschichtsort "Villa ten Hompel"





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 15 10:46:19 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 15 Oct 2008 10:46:19 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Westfalen in der Bronzezeit: Ausstellung
und oeffentlicher Vortrag, Herne, 16.10.-16.11.2008
Message-ID: 48F5C9FB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.10.2008, 10:40


AUSSTELLUNG

Westfalen in der Bronzezeit
Ausstellung und öffentlicher Vortrag

Im LWL-Museum für Archäologie in Herne dreht sich ab dem 16.
Oktober alles um die Bronzezeit. Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) präsentiert bis zum 16.11.2008 die
Studioausstellung "Westfalen in der Bronzezeit". Dazu ist ein
reich bebildertes Buch erschienen, das einen umfassenden
Überblick über die Zeit zwischen 2000 und 800 v. Chr. bietet.
Anlass ist ein internationales Kolloquium im Archäologiemuseum.
Bis zum 18. Oktober diskutieren 150 Wissenschaftler aus elf
Ländern über "Gräberlandschaften der Bronzezeit" und stellen
ihre neuesten Forschungen vor.

Was geschah in Westfalen zur Zeit von Stonehenge, des
Trojanischen Krieges und als Tut-Ench-Amun Pharao in Ägypten
war? Die LWL-Archäologen zeigen in der Studioausstellung
"Westfalen in der Bronzezeit" mehr als 100 Funde, die vom Leben
und Sterben der Menschen in der Region zwischen 2000 und 800 v.
Chr. erzählen: Rasiermesser und Schwerter, Gewandspangen, Dolche
und Beile. In dieser Zeit war Bronze, eine Legierung aus 90
Prozent Kupfer und zehn Prozent Zinn, das vorherrschende Metall
- was den Ausschlag für den Namen dieses Abschnittes der
Menschheitsgeschichte gab.

Der Besucher sieht in der Ausstellung den "Arbeitsplatz" eines
Archäologen: ein Regal voll gestellt mit Tongefäßen, einen mit
Haarnadeln und Schmuck gefüllten Schrank und einen Schreibtisch
mit bronzenen Waffen. Diese Inszenierung zeigt die Masse der
Überbleibsel und ihre unterschiedlichen Formen. Und sie
verdeutlicht, dass längst nicht alle Gegenstände in der
Bronzezeit aus Bronze bestanden.

In einzelnen Vitrinen präsentiert die LWL-Archäologie für
Westfalen besondere Funde. So hat ein 3500 Jahre alter Dolch aus
Petershagen-Hävern (Kreis Minden-Lübbecke) über die Jahrtausende
seine goldene Farbe bewahrt. Die Waffe stammt aus einem Kiesbett
der Weser und ist eventuell einem Flussgott geopfert worden.

In einer weiteren Vitrine sieht der Besucher die fast 3000 Jahre
alten Grabbeigaben eines Mädchens aus Rheda-Wiedenbrück (Kreis
Gütersloh). Sie umfassen zwei Bronzeringe und fünf
Bronzeröhrchen von ihrer Tracht, ein Messer sowie ein
Bronzebecken mit zwei rechteckigen Ösen, dessen Funktion bisher
ungeklärt ist.

Eine ein Zentimeter kleine Goldspirale aus Bad
Wünnenberg-Leiberg (Kreis Paderborn) weist auf einen sehr
wohlhabenden Besitzer hin. Sie ist eine Rarität, weil sie aus
Gold besteht und weil die Verstorbenen meist nur Nadeln oder
Spangen aus Bronze trugen, die ihre Kleidung zusammenhielten.

Anlass für die Ausstellung ist das internationale Kolloquium
"Gräberlandschaften der Bronzezeit", zu dem sich 150
Wissenschaftler aus 11 Ländern vom 15. bis 18.Oktober 2008 im
Archäologiemuseum in Herne versammeln. Sie diskutieren ihre
aktuellen Forschungen über diesen wichtigen Zeitabschnitt, in
dem die Menschen dazu übergingen ihre Toten zu verbrennen und in
dem sich die ersten Fernhandelswege durch den ganzen Kontinent
bildeten.

Solche Aspekte der neuen europaweiten Mobilität und
Kommunikation einerseits und der Bewahrung der regionalen
Eigenständigkeit andererseits beleuchtet Prof. Dr. Albrecht
Jockenhövel von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
am 15. Oktober um 20 Uhr in dem öffentlichen Festvortrag
"Bronzezeit - Interaktion und regionale Identität".

Zu der Ausstellung und dem Kolloquium ist ein 180-seitiges,
reich bebildertes Buch zum Preis von 17,50 Euro erschienen. Es
gibt einen umfassenden Überblick über die Bronzezeit in
Westfalen mit den aktuellen Forschungsergebnissen der
Archäologen und besonderen Funden.

Termine und Kosten: Westfalen in der Bronzezeit:
Studioausstellung vom 16.10.-16.11.2008. Zu zahlen ist nur der
Museumseintritt: Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige 2 Euro,
Familien 8 Euro.

Bronzezeit - Interaktion und regionale Identität: Öffentlicher
Vortrag von Prof. Dr. Albrecht Jockenhövel, 15.10.2008, 20 Uhr,
Vortragssaal des LWL-Museums für Archäologie, Eintritt frei.

Westfalen in der Bronzezeit: Begleitbuch, herausgegeben von
Daniel Bérenger und Christoph Grünewald, ISBN 978-3-8053-3932-2,
180 Seiten mit 225 Abbildungen, Münster 2008, 17,50 Euro.

Gräberlandschaften der Bronzezeit: Internationales Kolloquium,
veranstaltet von der LWL-Archäologie für Westfalen und der
Bronzeit-Gesellschaft in Frankreich (APRAB), 15.-18.10.2008, im
LWL-Museum für Archäologie.


INFO

LWL-Museum für Archäologie,
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de.

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag,
Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Geschlossen am 24., 25., 31.12. und am 1.1.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 16 11:07:16 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 16 Oct 2008 11:07:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Tag der Familienforschung beim Maerkischen Kreis,
Altena, 22.10.2008
Message-ID: 48F72063.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Märkischer Kreis, Fachdienst Kultur, Kreisarchiv und
Landeskundliche Bibliothek" maerkischer-kreis.de>
Datum: 15.10.2008, 14:44


AKTUELL

Tag der Familienforschung beim Märkischen Kreis

Zum "Tag der Familienforschung" lädt der Märkische Kreis am
Mittwoch, 22. Oktober 2008, von 15.00 bis 21.30 Uhr in das
Kreishaus I an der Bismarckstr. 15 in Altena ein.

Von 15.00 bis 16.00 sowie 18.00 bis 19.00 Uhr führt Dr. Roland
Pieper, Kunsthistoriker aus Münster, durch das ehemals
landrätliche Wohn- und Verwaltungsgebäude. Das Haus im Schul-
und Behördenviertel feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag
und besticht durch seinen eindrucksvollen Stil aus der Zeit des
Späthistorismus. Das erste Obergeschoss ist viele Jahre von der
landrätlichen Familie Thomée bewohnt worden. Heute haben dort
die Landeskundliche Bibliothek und das Kreisarchiv ihre Büros
und ihren Lesesaal.

Von 16.30 bis 18.00 Uhr informiert Dipl.-Bibliothekarin Karin
Müller von der Landeskundlichen Bibliothek im Workshop
"Familienforschung" über Mittel und Wege, die eigenen Wurzeln zu
finden.

Um 19.30 schließt sich der Vortrag "Namen sind Schall und
Rauch!?" von Prof. Dr. Jürgen Udolph aus Göttingen an. Prof.
Udolph lehrte bis Ende 2007 als einziger Professor für Onomastik
(Namenforschung) an der Universität Leipzig. Er ist weit über
regionale Grenzen hinaus bekannt durch seine zahlreichen
Rundfunk- und Fernsehauftritte.

Der Tag der Familienforschung ist Teil der bundesweiten Aktion
"Deutschland liest. Treffpunkt Bibliothek". Sie steht unter der
Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler.

Der Eintritt ist frei.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Tag der Familienforschung beim Märkischen Kreis
Datum: 22. Oktober 2008
Märkischer Kreis, Fachdienst Kultur, Kreisarchiv und Landeskundliche
Bibliothek
Bismarckstr. 15
58762 Altena
Tel.: 02352 - 966 7053
Fax: 02352 - 966 7166
E-Mail: archivundbibliothek at maerkischer-kreis.de
URL: www.maerkischer-kreis.de/kultur





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 16 11:32:09 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 16 Oct 2008 11:32:09 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Schule fuer Historische Forschung,
Universitaet Bielefeld: Forschungskolloquien Wintersemester 2008/09
Message-ID: 48F72638.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Bettina Brandt"
Datum: 15.10.2008, 11:33


KOLLOQUIUM

Die Schule für Historische Forschung der Universität Bielefeld
veranstaltet wöchentlich zehn Forschungskolloquien zu allen
Epochen- und mehreren Schwerpunktbereichen wie der historischen
Politikforschung, der Geschlechtergeschichte, den
InterAmerikanischen Studien, der Osteuropäischen Geschichte und
der Wirtschafts- und Umweltgeschichte.

Auf diesen Foren werden die neuesten Entwicklungen in der
Geschichtswissenschaft präsentiert und mit
Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftlern diskutiert.
Gäste sind herzlich willkommen!


Schule für Historische Forschung, Universität Bielefeld

Forschungskolloquien Wintersemester 2008/09


Fakultätskolloquium und Eröffnung der Bielefeld Graduate
School in History and Sociology:

22.10.08
Claus Leggewie (KWI Essen)
Brüder und Schwestern im Geiste -
Kleine Phänomenologie der Kollegialität
Westend ab 17.00 h



Alte Geschichte
Dienstags 18 - 20 h, Raum U 2-205
(außer 16.12: Ort: Hörsaal 1)


04.11.08
Wolfgang Ehrhardt (Freiburg)
Das Alexandermosaik aus Pompeji:
Macht des Siegers oder Macht des Schicksals?

18.11.08
Marianne Elster (Uelzen)
Die römischen Gesetze zur Verleihung und zum Erwerb des
Bürgerrechts bis zu den Gracchen

02.12.08
Magdalena Gracka (Bielefeld)
Der Adventus in der Römischen Republik - ein Nichtereignis?

16.12.08
Werner Dahlheim (Berlin)
"... und lehret alle Völker". Die Geburt einer Weltreligion

13.01.09
Peter Kehne (Hannover)
Warum Kalkriese als Ort der Varusschlacht definitiv
auszuschließen ist

27.01.09
Uwe Walter (Bielefeld)
Ein anderer Hellenismus?
Jakob Burckhardts Auseinandersetzung mit Johann Gustav Droysen

Weitere Auskünfte erteilt Frau Selma Baskan,
E-Mail: sbaskan at uni-bielefeld.de,
Tel.: +49 521 106-6985



Mittelalter und Frühe Neuzeit
Donnerstags 18 - 20.30 h, Raum S2-121

30.10.08
Stefan Merl (Bielefeld)
Die Korruption in Russland - ein Vermächtnis Stalins?

06.11.08
Christoph Dartmann (Münster)
Lokale Konfliktpraxis und kaiserliche Interventionen in
Oberitalien.
Ein Beitrag zur politischen Kultur des Hochmittelalters

13.11.08
Ellen Widder (Tübingen)
Adlige Illegitime und Konkubinen im Mittelalter:
ein Forschungsbericht

20.11.08
Olga Fejtová (Prag)
Das Verhältnis zwischen den Nationalitäten in den Prager Städten
an der Wende des 16./17. Jhs. - eine multikulturelle Stadt in der
Frühen Neuzeit

27.11.08
Kerstin Seidel (Zürich)
Der Sachsenspiegel im Gebrauch. Die Karriere eines Rechtsbuchs
im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit

04.12.08
Gabriele Annas (Frankfurt)
Dolmetschen und Übersetzen:
Mehrsprachigkeit auf Reichsversammlungen des späten Mittelalters

11.12.08
Martina Strecken (Zürich)
Kartenlektüre im Mittelalter. Bedingungen und Kontexte

08.01.09
Petra Schulte (Köln)
Eigentum und Ethik im französisch-burgundischen Mittelalter

15.01.09
Jürgen Nagel (Hagen)
Niederländische Ostindienkompanie und asiatische Kaufmannsgemeinden

22.01.09
Leonhard Horowski (Berlin)
Ministerkarrieren in Brandenburg-Preußen und Großbritannien im
18. Jahrhundert

29.01.09
Michael Hohlstein (Konstanz)
Reform als Konflikt. Zum Widerstand gegen die
spätmittelalterliche Ordensreform

Weitere Auskünfte erteilt Frau Gudrun Lehmann,
E-Mail: glehmann at uni-bielefeld.de
Tel.: +49 521 106-3264



Neuere Geschichte und Geschlechtergeschichte
Dienstags, 18 - 20 h, Raum T2-227

28.10.08
Karsten Wilke (Bielefeld)
Die Vergemeinschaftung der organisierten Veteranen der Waffen-SS
in der Bundesrepublik: Symbolik, Interaktion, Rituale

11.11.08
Nora Helmli (Hamburg)
Verbrecherjagd auf der Mattscheibe. Die Fernsehkriminalreihen
"Stahlnetz" und "Blaulicht" in deutsch-deutscher Perspektive

18.11.08
Antje Harms (Kassel)
Generation, Geschlecht und Gemeinschaft. Politische Ideen
der bürgerlichen Jugendbewegung in der Weimarer Republik

25.11.08
Julia Herzberg (Bielefeld)
Onkel Vanjas Hütte. Leibeigenschaft und bäuerliche Autobiografik
im Zarenreich
(gemeinsam mit dem Kolloquium Osteuropäische Geschichte)

02.12.08
Alexandra Ortmann (Göttingen)
"Gottlob und Dank, daß ich nichts weiß".
Männer und Frauen vor Strafgerichten des Kaiserreichs 1879 - 1924

09.12.08
Sonja Wehmeier (Bielefeld)
Die Darstellung des NS in Schweden (1933-1945):
schwedische Berichterstattung, deutsche Propaganda und
öffentliche Meinung

16.12.08
Christiane Hess (Bielefeld)
"Die Fotos der Amerikaner beweisen, dass ich nicht übertrieb."
Vom Umgang mit Zeichnungen aus Konzentrationslagern

13.01.09
Monika Wienfort (Berlin)
Emanzipation, Konsum, Wohlfahrt.
Die Ehe in Politik und Gesellschaft 1860-1918

20.01.09
Bettina Blum (Münster)
Polizistinnen im geteilten Deutschland.
Geschlechterdifferenz und polizeilicher Auftrag
1945-1975

27.01.09
Julia Anspach (Bonn)
Der jüdische Händler -
ein antisemitisches Stereotyp im deutschen Heimatfilm

Weitere Auskünfte erteilt Frau Jutta Wiegmann,
E-Mail: jwiegman at uni-bielefeld.de
Tel.: +49 521 106-3221



Sozial-Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
Freitags 16-19 h, Raum T2-233

17.10.08
Daniel Siemens (Bielefeld)
Horst Wessel. Tod und Verklärung eines politischen Extremisten

31.10.08
Christina Benninghaus (Bielefeld)
Männliche Sterilität als Tatsache, 1870-1900

14.11.08
Rüdiger Graf (Bochum)
"Petroknowledge" und "Petropolitics".
Die westlichen Industrienationen und die Ölkrise 1973/74

21.11.08
Tobias Baumann (Bielefeld/Paris)
Kontinuitäten der deutschen Auslandspropaganda vom Kaiserreich
bis zum NS

28.11.08
Heather Jones (London)
Deciphering First World War violence against prisoners of war:
causes, agency and effects

05.12.08
Axel Körner (London)
Politics of Culture in Liberal Italy

12.12.08
Ute Eickhoff (Bielefeld)
Die betriebliche Sozialpolitik bei Volkswagen und Peugeot
1944-1979

19.12.08
Christine Weinbach (Göttingen)
Die Grenzen des Tragbaren.
Die "Kopftuchdebatte" in der Bundesrepublik Deutschland

09.01.09
Fabrice d?Almeida (Paris)
Titel wird noch bekannt gegeben

16.01.09
Dorothee Wierling (Hamburg)
Hamburger Kaffee-Welten. Rohkaffee-Importeure und ihre
Netzwerke in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

23.01.09
Andreas Rödder, Jörg Neuheiser, Christopher Neumaier (Mainz)
Historische Wertewandelsforschung. Werte und Wertewandel
in Moderne und Postmoderne

30.01.09
Daniela Kneißl (Paris)
Die Visualität der Europäischen Integration

Weitere Auskünfte erteilt Frau Jutta Wiegmann,
E-Mail: jwiegman at uni-bielefeld.de,
Tel.: +49 521 106-3221



Zeitgeschichte
Montags, 18 - 20 h, Raum R2-149

20.10.08
Christoph Kleßmann (Potsdam)
Arbeiter im 'Arbeiterstaat' DDR. Deutsche Traditionen,
sowjetisches Modell, westdeutsches Magnetfeld, 1945-1971
gemeinsam mit dem Kolloquium "Wirtschaftsgeschichte"

10.11.08
Gunilla Budde (Oldenburg)
"Beethoven unterm Hakenkreuz". Vergleichsaspekte zwischen dem
Oldenburgischen Staatsorchester und den Berliner Philharmonikern

24.11.08
Petra Terhoeven (Göttingen)
"Liebespfand fürs Vaterland". Krieg, Geschlecht und faschistische
Nation in der Gold- und Eheringsammlung

08.12.08
Hans-Jörg Kühne (Bielefeld)
Aufbruch und Umbruch in den sechziger und siebziger Jahren:
Musik, Demos und Reformen

15.12.08
Bozidar Sekulic (Sarajevo)
"Gegen Dogmatismus - für Humanismus". Die Genese und Struktur
der jugoslawischen Praxis-Philosophie in den 1960er Jahren

12.01.09
Michael Wettengel (Ulm)
"Politik mit dem Kopf unter dem Arm" - Zukunftserwartungen der
Abgeordneten des Parlamentarischen Rates während der Beratungen
über das Grundgesetz 1948/49

26.01.09
Gerhart Baum (Köln)
Ausnahmezustand als Regel:
Über 1968, den Deutschen Herbst und Prävention

Weitere Auskünfte erteilt Frau Angelika Fielstedde,
E-Mail: angelika.fielstedde at uni-bielefeld.de,
Tel.: +49 521 106-3003



Diakonie und Sozialgeschichte
Montags, verschiedene Orte

17.11.08
Rainer Nußbicker (Bielefeld)
Lebensbedingungen und Lebenslagen von Menschen mit
Behinderungen in der Bundesrepublik Deutschland
Kirchliche Hochschule Bethel, 20-22 Uhr

08.12.08
Relinde Meiwes (Berlin)
Katholische Frauenkongregationen als Orte religiösen und sozialen
Handelns im 19. und 20. Jahrhundert
Universität Bielefeld, 20-22 Uhr

19.01.09
Karen Nolte (Würzburg)
Wege zu einer Alltagsgeschichte der Ethik.
Vom Umgang mit Schwerkranken 1500 - 1800
Kirchliche Hochschule Bethel, 20-22 Uhr

Weitere Auskünfte erteilt Herr Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl,
E-Mail: Hans-Walter.Schmuhl at Korima.de,
Tel.: +49 521 104048



Geschichte und Öffentlichkeit
Dienstags 18 - 20 h, Raum S2-107

21.10.08
Kirsten John-Stucke (Büren-Wewelsburg)
Die Wewelsburg -
Erinnerungskultur und außerschulischer Lernort

04.11.08
Martin Schmidt (Hannover)
Experimentelle Archäologie -
Inszenierung, Politikum, Wissenschaft?

18.11.08
Marianne Birthler (Berlin)
Einsichten in die Geschichte der SED-Diktatur und ihre aktuellen
Bezüge: Aufgaben und Ziele der Stasi-Unterlagen-Behörde

16.12.08
Klaus Ring (Euskirchen)
Burg Vogelsang - Pädagogische Herausforderungen eines späten
Erbes

13.01.09
Christian Deick (ZDF Mainz)
Zeitgeschichte im Fernsehen am Beispiel von "History" ZDF

20.01.09
n.n. Redakteur oder Redakteurin des WDR
Wissenschaftlicher Anspruch und journalistische Vorgaben:
Geschichtskultur im öffentlich-rechtlichen Fernsehen

03.02.09
Joachim Rohlfes (Bielefeld)
Die Geschichtsdidaktik - zwischen Leitwissenschaft und
Rezeptologie

Weitere Auskünfte erteilt Herr Dr. Jürgen Büschenfeld,
E-Mail: jürgen.bueschenfeld at uni-bielefeld.de,
Tel.: +49 521 106-3201




InterAmerikanische Studien
Dienstags 18 - 20 h, Raum R2-149

21.10.08
Frank Mayer (Bielefeld)
All Staff Interamerican Studies Group: Empirical Research on
Management Strategies in Interdisciplinary Work Situations

30.10.08
Peter Imbusch (Bielefeld)
Neopopulismus und politische Machtveränderungen in Lateinamerika
ZiF

04.11.08
Salvador Millaleo (Bielefeld)
Nuevas politicas tecnologicas en Sudamerica.
Politicas de Software Libre en Argentina, Brasil y Chile

18.11.08
Eric Xavier Bejarano (Bielefeld)
Construccion y representacion de identitades culturales al
interior de la insurgencia armada en America Latina:
Camilo Torres Restrepo (ELN) y Emiliano Zapata (EZLN)

02.12.08
Bond Wallace Love (Bielefeld)
Radicalism in the United States

16.12.08
Raquel Gil Montero (Tucuman)
Entre Argentina y Bolivia. Pueblos indigenas, estado y
propiedad de la tierra en una zona fronteriza, siglo XIX

13.01.09
Jochen Kemner (Bielefeld)
Lobbyarbeit und Netzwerkbildung:
The International Movement of Indigenous Peoples
1978-2008

20.01.09
Stefan Trockel (Bielefeld)
Race Politics, Recent African Music and the Music Industry

Weitere Auskünfte erteilt Frau Rita Gaye,
E-Mail: gaye at uni-bielefeld.de
Tel.: +49 521 106-6970



Osteuropäische Geschichte
Dienstags, 18 - 20 h, T2-149

21.10.08
David Feest (Göttingen)
Staatsrepräsentation und Staatsrepräsentanten.
Lokalverwaltung im Gouvernement Rjazan? nach den Großen Reformen

30.10.08
Stefan Merl (Bielefeld)
Die Korruption in Russland - ein Vermächtnis Stalins?
zusammen mit dem Kolloquium "Mittelalter und Frühe Neuzeit"
Donnerstag, 18-20.30 h, Raum S2-121

04.11.08
Nata?a Oficerova (St. Petersburg/Bielefeld)
Titel wird noch bekannt gegeben

11.11.08
Alexander Kraus (Köln)
Forscherimaginationen oder das "Flüstern verborgener
Bedeutungen": Dem Diskurs über den russischen populären
Volksbilderbogen auf der Spur

25.11.08
Julia Herzberg (Bielefeld)
Onkel Vanjas Hütte. Leibeigenschaft und bäuerliche Autobiografik
im Zarenreich gemeinsam mit dem Kolloquium Neuere Geschichte und
Geschlechtergeschichte
Raum T2-227

02.12. 08
Frithjof Benjamin Schenk (München)
Mastering Space: Raumvisionen und die Neuvermessung des
Russländischen Reiches im Eisenbahnzeitalter

09.12.08
Botakoz Kassymbekova (Berlin)
Bringing Justice: Soviet legal institutionalization in
Tajik A/SSR in 1920s and 1930s

16.12.08
Daria Sambuk (Jena)
?Zum Wohl der Allgemeinheit?.
Das Medizinalwesen im Russischen Reich 1762-1831

06.01.09
Yves Cohen (Paris)
Historical reflections on authority in the Stalinist 1930s:
actors? and researchers? categories

13.01.09
Lukas Mücke (Bochum)
"Die heilige Pflicht unseres Staates":
Sowjetische Altersrentenversorgung nach Stalin

20.01.09
Harald Engler (Erkner)
Informelle Konfliktbewältigung oder Alibifunktion?
Bevölkerungseingaben zur Wohnungspolitik und Stadtplanung als
Ansatzpunkt einer lebens- und alltagsgeschichtlichen Erforschung
von DDR-Städten. Methodische Probleme und internationaler
Vergleich

27.01.09
Katja Bruisch (Göttingen)
Die Organisations-Produktionsschule. Versuch einer
Kollektivbiographie russischer Agrarspezialisten des frühen
20. Jahrhunderts

03.02.09
Roland Cvetkovski (Köln)
"Sammlung, sprich." Das Museum 1789/1917

Weitere Auskünfte erteilt Frau Kirsten Bönker,
E-Mail: boenker at uni-bielefeld.de
Tel.: +49 521 106-2501



SFB 584 Das Politische als Kommunikationsraum in der Geschichte
Mittwochs, 18.15 - 20 h, Raum S2-107

29.10.08
Astrid von Schlachta (Innsbruck)
Die Politik der Herrschaftsvermittlung.
Politische Kommunikation in Ostfriesland und Tirol in
den 1740er Jahren

12.11.08
Maximilian Forschner (Erlangen)
Historische und systematische Überlegungen zur aktuellen
Wertediskussion

19.11.08
Wallace Bond Love (Bielefeld)
Radicalism in the United States

03.12.08
Wolfgang Reinhard (Erfurt)
Mikropolitik und Symbolpolitik im Rom des frühen 17. Jahrhunderts

17.12.08
Carola Groppe (Hamburg)
Historische Sozialisation und politische Identitätsbildung.
Bildungshistorische Zugänge zum Politischen als
Kommunikationsraum in der Geschichte

14.01.09
Jens Beckert (MPI Köln)
Die soziale und politische Konstitution von Märkten

04.02.09
Elena Agazzi (Bergamo)
Kultur im Aufbau (1945-1961):
Einige Überlegungen zur Schuldfrage in der deutschen Literatur
der Nachkriegszeit

Weitere Auskünfte erteilt Frau Özlem Tan,
E-Mail: oezlem.tan at uni-bielefeld.de,
Tel.: +49 521 106-3213



Wirtschafts- und Umweltgeschichte
Dienstags/Mittwochs 16 - 18 h, Raum S4-104

15.10.08
Raimund Hasse (Luzern):
Wettbewerb: Ökonomisierung aus neo-institutionalistischer
Perspektive (Im Rahmen der Vorlesungsreihe 'Märkte als zentrale
Institution und Organisationsprinzip moderner Gesellschaften')


20.10.08 (Achtung: Montag)
Christoph Kleßmann (Potsdam)
Arbeiter im 'Arbeiterstaat' DDR. Deutsche Traditionen,
sowjetisches Modell, westdeutsches Magnetfeld (1945-1971)
(In Kooperation mit dem Kolloquium für Zeitgeschichte,
statt 21.10.)

22.10.08
Claus Leggewie (Essen)
Brüder und Schwestern im Geiste - Kleine Phänomenologie der
Kollegialität
(Fakultätsübergreifende Semesteröffnung zusammen mit der
Eröffnungsfeier der Bielefeld Graduate School for History and
Sociology, BGHS)

28.10.08
Yoshitaka Okada (Tokio/Köln)
The Transformation of the Japanese Semiconductor Industry
in the 1990s and the early 2000s

05.11.08
Andrea Maurer (München)
Unternehmen: Eine institutionentheoretische Zugangsweise
(Im Rahmen der Vorlesungsreihe 'Märkte als zentrale Institution
und Organisationsprinzip moderner Gesellschaften')

12.11.08
Rudolf Richter (Saarbrücken)
Zur Neuen Institutionenökonomik des Marktes
(Im Rahmen der Vorlesungsreihe 'Märkte als zentrale Institution
und Organisationsprinzip moderner Gesellschaften')

18.11.08
Robbert Maseland (Nijmegen)
German Economy in comparative Perspective

26.11.08
Andrea Mennicken (London)
>



From Inspection to Auditing: Audit and Markets as
Linked Ecologies
(Im Rahmen der Vorlesungsreihe 'Märkte als zentrale Institution
und Organisationsprinzip moderner Gesellschaften')

03.12.08
Christoph Deutschmann (Tübingen)
Geld: Soziale Inklusion und wirtschaftliches Wachstum
(Im Rahmen der Vorlesungsreihe 'Märkte als zentrale Institution
und Organisationsprinzip moderner Gesellschaften')

09.12.08
Yaman Kouli (Bielefeld)
Niederschlesien 1936-56. Wie funktioniert Rekonstruktion?

16.12.08
Gerben Bakker (LSE)
Building Knowledge about the Consumer.
The Emergence of Market Research in the Motion Picture Industry

06.01.09
Matthias Deutsch (Leipzig)
Historische Maßnahmen zum Hochwasserschutz -
Untersuchungen in Sachsen und Thüringen (1500-1960)

20.01.09
Ulrike Schulz (Bielefeld)
Die Anerkennung von Verfügungsrechten am Beispiel der
Unternehmensgeschichte der Firma "Simson", 1856-1993

27.01.09
David Gilgen (Bielefeld)
Wer hat Angst vor der Globalisierung?
Experten, Erwartungen und Emotionen

Weitere Auskünfte erteilt Frau Rita Gaye,
E-Mail: rgaye at uni-bielefeld.de,
Tel.: +49 521 106-6970



Fakultätskolloquium und Semesterabschluss
28.1.09
Christian Meier (München)
Wie es zu den Griechen kam
Mittwoch 18 - 20 h, Hörsaal 5
Aktuelle Informationen bei Frau Iris Kukla,
E-Mail: ikukla at uni-bielefeld.de,
Tel.: +49 521 106-3259

Stand: 13.10.2008





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 16 11:34:47 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 16 Oct 2008 11:34:47 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Antrittsvorlesung von Privatdozent Dr.
Achim Lichtenberger, Muenster, 20.10.2008
Message-ID: 48F726D6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "PRessestelle der Uni Münster"
Datum: 16.10.2008, 11:02


AKTUELL

Götter zwischen Religion und Politik
Antrittsvorlesung von Privatdozent Dr. Achim Lichtenberger

Dr. Achim Lichtenberger, Privatdozent am Institut für Klassische
Archäologie und Frühchristliche Archäologie der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster, hält am 20. Oktober 2008 seine
Antrittsvorlesung.

Der Wissenschaftler spricht am Montag ab 11.15 Uhr im Hörsaal F5
des Fürstenberghauses am münsterschen Domplatz 20-22 über das
Thema "Der Zeus Nemeios des Lysipp. Ein vergessenes Götterbild
im Spannungsfeld von Religion und Politik". Der Archäologe Dr.
Lichtenberger hat sich in diesem Jahr an der WWU Münster mit
einer Schrift über Severus Pius Augustus habilitiert und die
akademische Lehrbefugnis erworben.








From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 20 10:38:46 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 20 Oct 2008 10:38:46 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Luedenscheider Gespraeche: Programm 2008/2009
Message-ID: 48FC5FB6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Urte Meyer"
Datum: 17.10.2008, 08:38


AKTUELL

Lüdenscheider Gespräche
Programm 2008/2009


Otto Rühle (1914-1969) -
Vom Offizier in Stalingrad zum hochrangigen Funktionär in der DDR
Mittwoch, 22. Oktober 2008, 17 Uhr
Moderation: Prof. Dr. Arthur Schlegelmilch
Referenten: Dr. Hellmut Rühle / Dr. Reinhold Busch
Gezeichnet von den Kämpfen in den Ruinen von Stalingrad überlebt
der Sanitäter und Oberzahlmeister zweier Sanitätseinheiten, Otto
Rühle, NS-Parteimitglied, die Gefangennahme und die Schrecken
der Todeslager. Auf dem tagelangen Transport durch die
Sowjetunion führen quälende Zweifel an seiner bisherigen
politischen Einstellung zu einer inneren Umkehr, die ihn
schließlich im Offizierslager Jelabuga zu einem überzeugten
Sozialisten werden lässt.

In der Überzeugung, auf der richtigen Seite zu stehen und im
neuen Deutschland einen Platz an der Seite der Sowjetunion
gefunden zu haben, steigt er in der DDR zu höchsten Funktionen
auf. Die Referenten, Dr. Hellmut Rühle - Sohn von Otto Rühle -
und Dr. Reinhold Busch, Herausgeber der Neuausgabe von Rühles
Erinnerungen "Genesung in Jelabuga", schildern Rühles Lebensweg
vor dem Hintergrund des untergehenden Dritten Reichs und der
Frühgeschichte der DDR


Die "sieben Wunder" der deutschen Wiedervereinigung
Mittwoch, 19. November 2008, 17 Uhr
Moderation: Prof. Dr. Peter Brandt
Referent: Dr. Peter Bender
Peter Bender, promovierter Althistoriker, arbeitet seit 1954 als
Journalist. Von 1961 bis 1970 war er Redakteur und Kommentator
beim WDR, von 1970 bis 1988 Berlin-Korrespondent des WDR,
zwischen 1973 und 1975 auch ARD-Korrespondent in Moskau. Peter
Bender hat sich in seinen Arbeiten immer wieder mit der
"deutschen Frage", der "Berlin-Frage" und der bundesdeutschen
Ostpolitik auseinandergesetzt.

Zu keiner Zeit hat er es sich nehmen lassen, auf die
Zusammengehörigkeit der Deutschen in Ost und West hinzuweisen
und sich für die Überwindung der deutschen Teilung einzusetzen.
Peter Benders 2007 erschienenes Buch "Deutschlands Wiederkehr"
liefert einen ungeteilten Blick auf die deutsche
Nachkriegsgeschichte, an deren Ende das "Wunder" der
Wiedervereinigung stand.


Karl Feldmeyer - Zeitzeuge und Berichterstatter
Mittwoch, 14. Januar 2009, 17 Uhr
Moderation: Prof. Dr. Peter Brandt
Referent: Karl Feldmeyer
Karl Feldmeyer hat sich im Laufe seiner langjährigen
journalistischen Tätigkeit für die Frankfurter Allgemeine
Zeitung, für die er u.a. als Hauptstadtkorrespondent (Bonn,
Berlin) tätig war, einen Namen als ausgewiesener Experte für
Deutschland-, Sicherheits- und Parteipolitik gemacht. In den
achtziger Jahren hat er sich intensiv mit der Politik der
atomaren Nachrüstung (NATO-Doppelbeschluss) und dem Prozess der
deutschen Wiedervereinigung auseinander gesetzt.

1978 wurde Feldmeyer für seinen Bericht über den Spionagefall
Lutze/Wiegel mit dem renommierten Theodor-Wolff-Preis des
Bundesverbands der deutschen Zeitungsverleger ausgezeichnet,
2006 wurde ihm die gleiche Ehrung nochmals zuteil, diesmal für
sein Lebenswerk.


"Winterkinder - Die schweigende Generation". Film und Diskussion
Mittwoch, 18. Februar 2009, 17 Uhr
Moderation: Dr. Almut Leh
Referenten: Jens Schanze / Antonie Schanze
"War Großvater ein Nazi?" Regisseur und Autor Jens Schanze
stellte diese Frage seiner Mutter Antonie. In seinem Film
"Winterkinder" dokumentiert er die Suche nach der verdrängten
Vergangenheit und dem wahren Bild des Großvaters. Eine Suche,
die Tochter und Enkel mit aufwühlenden Fragen konfrontiert und
eine hoch emotionale Auseinandersetzung zwischen den
Generationen in Gang setzt.

Mithin geht es nicht nur um die Verstrickungen des Großvaters in
den Nationalsozialismus, sondern auch um die Frage, was die
Erfahrungen des Großvaters und das familiäre Schweigen darüber
mit dem Lebensgefühl der Kinder- und Enkelgeneration zu tun
haben. Nach der Vorführung des Films stehen der Regisseur Jens
Schanze und seine Mutter Antonie zur Diskussion zur Verfügung.


Ausstellungseröffnung
"'Es war eine andere Welt!' Migrationsbiographien Lüdenscheider
Bürgerinnen und Bürger nach 1945"
Mittwoch, 11. März 2009, 17 Uhr
Bürgerforum Lüdenscheid (im Rathausfoyer)
Seit Anfang 2008 befassen sich Schüler und Lehrer des
Geschwister-Scholl-Gymnasiums und des Zeppelin-Gymnasiums in
Kooperation mit dem Institut für Geschichte und Biographie mit
dem Schicksal von Menschen, die in der Nachkriegszeit nach
Lüdenscheid und Umgebung gekommen sind.

Als erstes Ergebnis dieser Zusammenarbeit werden in der
Ausstellung die Erlebnisse und Erfahrungen einzelner Zuwanderer
vom Zeitpunkt ihres Migrationsentschlusses bis heute
vorgestellt. Im Mittelpunkt steht die Lebensphase der ersten
Kontaktaufnahme und der Eingewöhnung in der neuen Heimat. Die
Ausstellungsmacher stellen das Konzept der Ausstellung vor und
greifen beispielhaft einige Lebensschicksale heraus.


Lesung und biograhisches Gespräch mit Angelika Schrobsdorff
Mittwoch, 22. April 2009, 17 Uhr
Moderation: Dr. Eva Ochs
Referentin: Angelika Schrobsdorff
Ihre Mutter war eine assimilierte Jüdin, der Vater entstammte
dem Berliner Großbürgertum. Sie wuchs in Berlin auf und
flüchtete mit ihrer Mutter und ihrer Schwester 1939 nach
Bulgarien, wo sie bis zum Ende des Krieges blieb. Ihre
Großmutter wurde in Theresienstadt ermordet. 1947 kehrte
Schrobsdorff nach Deutschland zurück.

1971 heiratete sie den französischen Filmemacher Claude Lanzmann,
mit dem sie anschließend in Paris lebte. Es folgten einige
Jahre in München, bis Schrobsdorff 1983 beschloss, nach Israel
überzusiedeln. Die Autorin lebte bis Anfang 2006 in Jerusalem,
in einem Haus an der grünen Grenze nahe der Altstadt, das direkt
an palästinensisches Gebiet angrenzte. Heute lebt Angelika
Schrobsdorff wieder in Berlin.


Vertreibungen als ethnische Säuberungen in Polen und
Deutschland (1939?1945) Film und Diskussion
Mittwoch, 13. Mai 2009, 17 Uhr
Moderation: Prof. Dr. Peter Brandt
Referent: Prof. Dr. Georg Hansen
Der Film wurde von Dr. Georg Hansen, Professor für
Interkulturelle Erziehungswissenschaft an der FernUniversität in
Hagen, in Kooperation mit dem Hagener Zentralinstitut Medien und
IT hergestellt. Anhand zweier ausgewählter Städte wird die
komplizierte Geschichte der Vertreibungen in Mitteleuropa zur
Zeit des Zweiten Weltkriegs transparent gemacht.

Der Film zeigt die Schauplätze und stellt die damaligen Akteure
als Zeitzeugen vor. Nach der Vorführung des Films steht Prof.
Hansen zur Diskussion mit dem Publikum zur Verfügung.


Preußen als Ort der Erinnerung und Identitätsstiftung
Mittwoch, 17. Juni 2009, 17.00 Uhr
Moderation: Prof. Dr. Arthur Schlegelmilch
Museen der Stadt Lüdenscheid, Sauerfelder Straße 14,
58511 Lüdenscheid
Referenten: Reg. Bürgermeister a.D. Eberhard Diepgen /
Dr. Eckhart Trox / Prof. Dr. Peter Brandt
Als gemeinsame Veranstaltung der Museen der Stadt Lüdenscheid
und des Instituts für Geschichte und Biographie diskutieren der
ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen,
Eckhart Trox, Historiker und Leiter der Lüdenscheider
Städtischen Museen, und Peter Brandt, Inhaber des Lehrstuhls für
Neuere deutsche und europäische Geschichte an der
FernUniversität in Hagen, über den erinnerungs- und
geschichtspolitischen Standort Preußens.

Die Diskutanten nähern sich ihrem Thema aus unterschiedlichen
Perspektiven. Während Peter Brandt das Weiterleben Preußens im
Kontext der deutschen Nachkriegsgeschichte und Eberhard Diepgen
die Bedeutung Preußens für Berlin und Brandenburg behandeln,
fragt Eckhart Trox, inwieweit der "Märkische Kreis" heute noch
als ehemals preußische Mark wahrgenommen wird.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 20 10:45:13 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 20 Oct 2008 10:45:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Bischof Meinwerk und der Ausbau Paderborns
zum Bischofssitz, Paderborn, 22.10.2008
Message-ID: 48FC6138.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.10.2008, 14:04


AKTUELL

Meinwerk kommt
Vortrag über den Bischof und den Ausbau Paderborns
zum Bischofssitz

Genau ein Jahr vor Beginn der Meinwerk-Ausstellung im
Diözesanmuseum und im Museum in der Kaiserpfalz, hält Prof. Dr.
Manfred Balzer aus Münster am Mittwoch, 22. Oktober, um 20 Uhr
im Museum in der Kaiserpfalz den öffentlichen Vortrag "Bischof
Meinwerk und der Ausbau Paderborns zum ottonisch-salischen
Bischofssitz".

Meinwerk, der um 975 geboren wurde, starb 1036 in Paderborn. Er
ließ den Paderborner Dom wiederherstellen (Weihe 1015), gründete
das Kloster Abdinghof und das Kanonikerstift Busdorf in der
Bischofsstadt und reformierte die kirchlichen Einrichtungen des
Sprengels. Der Eintritt ist frei.


INFO

Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg 2
33098 Paderborn
Tel.: 05251 1051-10
Fax: 05251 1051-25
E-Mail: kaiserpfalzmuseum at lwl.org
URL: www.kaiserpfalz-paderborn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 20 11:40:01 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 20 Oct 2008 11:40:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Zur Kroenung der Koenige von Frankreich
im Spaetmittelalter, Muenster, 21.10.2008
Message-ID: 48FC6E10.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 16.10.2008, 13:34


AKTUELL

Vortrag
Prof. Dr. Martin Kintzinger, Münster
Der König auf der Bühne.
Zur Krönung der Könige von Frankreich im Spätmittelalter
Dienstag, 21.10.2008, 19.00 Uhr (s.t.)

Am Dienstag (21.10.) beginnt die neue Vortragsreihe des Vereins
für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster.
Prof. Dr. Martin Kintzinger, Historiker an der Universität
Münster, berichtet unter dem Titel "Der König auf der Bühne. Zur
Krönung der Könige von Frankreich im Spätmittelalter" über die
Krönungszeremonie.

Anders als im Deutschen Reich, war die Thronfolge im Königreich
Frankreich erblich. Dennoch gab es Situationen, in denen die
Regierungsübernahme durch den ältesten Sohn des verstorbenen
Königs auf Widerstand stieß. König Karl V. machte in jungen
Jahren diese Erfahrung. Nachdem er trotz der Widerstände zum
König gekrönt worden war, ließ er 1365 ein "Handbuch" anfertigen,
das in Texten und mit eindrücklichen Bildern zeigt, wie der
König von Frankreich zu krönen sei.

Das Handbuch beschreibt die rituellen Akte, die bei der Krönung
zu vollziehen waren, z. B. die sakrale Erhöhung des neuen Königs
durch einen Weiheakt, den nach alter Tradition der Erzbischof
von Reims vornahm. Wichtig war, dass sich die Krönungszeremonie
sichtbar in der Öffentlichkeit vollzog. Der soeben gekrönte
König wurde deshalb buchstäblich auf eine Bühne gestellt. Der
Referent erläutert in seinem Vortrag dieses im europäischen
Spätmittelalter einzigartige Programm einer Königskrönung.


INFO

Der Vortrag findet statt im Plenarsaal des Landeshauses
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48147 Münster.
Der Eintritt ist frei.


Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 21 10:01:11 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Oct 2008 10:01:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: In Zeiten von Krise: Staatliche Symbolik,
Muenster, 23.10.2008
Message-ID: 48FDA866.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 17.10.2008, 15:36


AKTUELL

In Zeiten von Krise
Öffentlicher Vortrag: Experte vom Bundesinnenministerium
berichtet über staatliche Symbolik

Am Donnerstag, 23. Oktober 2008, tritt ein "Ritualexperte" aus
der Praxis an der Universität Münster in den Dialog mit der
Wissenschaft: Christian König, Protokollchef des
Bundesministerium des Inneren in Berlin, berichtet in einem
öffentlichen Abendvortrag über "Einsatz von Symbolen und
Gestaltung von Zeremoniellen - Staatliches Gedenken und Trauern
im Wandel". Der Vortrag ist Teil der Abschlusstagung des
Graduiertenkollegs "Gesellschaftliche Symbolik im Mittelalter"
der WWU. Er beginnt um 18.15 Uhr im Germanistischen Institut
(Hörsaal J 12), Johannisstraße 1-4.

Die Tagung "Symbolik in Zeiten von Krise und gesellschaftlichem
Umbruch", die vom 23. bis zum 25. Oktober an der WWU stattfindet,
thematisiert den inhaltlichen und formalen Wandel
gesellschaftlicher Symbolsysteme in Zeiten von Umbruch und
Krise. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere solche Rituale,
die einen gesellschaftlichen Übergang markieren, da diese
einerseits einen Beitrag zur Stabilisierung der sozialen Ordnung
leisten und andererseits Normen und Werte der Beteiligten
vermitteln. Neben rituellen Handlungen und Sprechakten werden
besonders auch materielle Symbole als Indikatoren
gesellschaftlichen Wandels berücksichtigt.

Die Tagung ist als Abschlusstagung des Graduiertenkollegs
"Gesellschaftliche Symbolik im Mittelalter" konzipiert. Ziel des
seit 1999 als interdisziplinärer Forschungsverbund bestehenden
Graduiertenkollegs war es, anhand unterschiedlicher Aspekte der
gesellschaftlichen Symbolik die vormoderne Kultur vom frühen
Mittelalter bis zum Ende des Alten Reiches exemplarisch zu
untersuchen. Einen zentralen Stellenwert hatte dabei die
Erforschung von Symbolen und Ritualen, mittels derer
Wertesysteme und Ordnungskategorien vergegenwärtigt und
fortgeschrieben wurden. Weitere Informationen zum
Graduiertenkolleg sowie zum Programm der Tagung sind unter
www.uni-muenster.de/Geschichte/Grad zu finden.


INFO

Abschlusstagung des Graduiertenkollegs
URL: http://www.uni-muenster.de/Geschichte/Grad/aktuelles.htm





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 21 10:05:50 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Oct 2008 10:05:50 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Sonderausstellung "wissenswelten 500-1500", Detmold,
18.10.-15.12.2008
Message-ID: 48FDA97E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Gefion Apel"
Datum: 17.10.2008, 15:08


AUSSTELLUNG

Sonderausstellung "wissenswelten 500-1500" :
Zeitzer Ostertafel, Zeitzer Beichte und Zeitzer Weltkarte
eröffnen Besuchern mittelalterliche Wissenswelten

Uralte Handschriften, in Archiven und Bibliotheken erhalten,
können den Blick auf das Weltbild und den Kenntnisstandstand
früherer Generationen freigeben - die aktuelle Ausstellung im
Staats- und Personenstandsarchiv Detmold zeigt vom 18. Oktober
bis 15. Dezember 2008 einzigartige Bücherschätze von der
Spätantike bis in das Spätmittelalter aus den Sammlungen der
Zeitzer Stiftsbibliothek.

Die pergamentenen Codices und der Buchdruck der Inkunabelzeit
retten nicht nur die Werke antiker Autoren vor dem Vergessen,
sondern breiten den gesamten Kosmos vergangener Wissenswelten
vor dem Betrachter aus. Man staunt über die Wissensfülle der
mittelalterlichen Gelehrten, über die Breite ihrer
naturwissenschaftlichen, geographischen, literarischen und
philosophischen Kenntnisse Besondere Funde bzw. Entdeckungen
dieser Epoche aus der Zeitzer Stiftsbibliothek als Teil der
Stiftung der Vereinigten Domstifter zu Merseburg und Naumburg
und des Kollegiatstifts Zeitz sollen nun erstmals im Rahmen der
Städtepartnerschaft zwischen Zeitz und Detmold einer breiten
Öffentlichkeit geschlossen präsentiert werden.

Gezeigt werden insgesamt neunzehn Exponate: Dazu gehören z.T.
prächtig und aufwendig illuminierte bzw. illustrierte Pergament-
und Papierhandschriften, Fragmente und im Jahrhundert von
Gutenbergs Erfindung entstandene, seltene Druckwerke und
Druckgrafiken, die ihre Existenz den 1000 Jahren zwischen
Spätantike und Spätmittelalter verdanken.

Zu sehen sind außerdem die zuletzt im November 2005
ausgestellten Fragmente der Zeitzer Ostertafel. Dabei handelt es
sich um eine wohl auf Weisung von Papst Leo I. im Jahr 447 n.
Chr. in Rom angefertigte Handschrift, die der Berechnung des
Ostertermins dienen sollte. Daneben werden erstmalig die um 830
niedergeschriebene lateinisch-althochdeutsche Zeitzer Beichte
und die um 1300 entstandene, nur fragmentarisch überlieferte
niederdeutsche Zeitzer Legenda aurea in Versen gezeigt, zwei
herausragende Zeugnisse deutscher Sprachentwicklung bzw.
Literatur- und Geistesgeschichte, die 2005 bzw. 2007 entdeckt
wurden.

Einen weiteren Höhepunkt stellt die großformatige kreisrunde
Zeitzer Weltkarte dar. Zuletzt in der Magdeburger Ausstellung
zur Geschichte des Deutsches Reiches ausgestellt, gehört das
1470 entstandene einzigartige Kartenwerk neben den
Ostertafelfragmenten der Zeitzer Stiftsbibliothek zu den
einzigartigen Bibliotheksschätzen von Weltrang, die neben den
Merseburger Zaubersprüchen aus dem Bestand der Merseburger
Domstiftsbibliothek Teil der Stiftung der Vereinigten Domstifter
sind.

Drei Gastvorträge bilden außerdem ein Begleitprogramm zur
Ausstellung. Sie widmen sich der Zeitzer Ostertafel (3. November
2008), der Zeitzer Weltkarte (November 2008) und der Zeitzer
Legenda aurea (14. Dezember 2008). Die Referenten sind Prof. Dr.
Eef Overgaauw (Staatsbibliothek Berlin Sammlung Preussicher
Kulturbesitz) Frank-Joachim Stewing, Vereinigte Domstifter zu
Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz, und Dr.
Christoph Fasbender, Friedrich Schiller Universität Jena.

Um den Besuchern die für die Ausstellung vorgesehenen Schätze
präsentieren zu können, hat sich eine Projektgemeinschaft
gegründet, zu der das Landesarchiv NRW Staats- und
Personenstandsarchiv Detmold, die Vereinigten Domstifter zu
Merseburg und Naumburg und das Kollegiatstifts Zeitz, sowie der
Naturwissenschaftliche und Historische Verein für das Land Lippe
e.V. gehören, die zu diesem Zweck auch mit der Thüringer
Universitäts-und Landesbibliothek Jena, dem Partnerschaftsverein
Detmold-Zeitz und der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold
zusammen arbeiten.

Die Idee zur Ausstellung entstand aufgrund aktueller
Entwicklungen der letzten drei Jahre: Die Bestände der Zeitzer
Stiftsbibliothek als Teil der Stiftung der Vereinigten
Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts
Zeitz gehören zu den ältesten Büchersammlungen der an
einzigartigen Bibliotheken reichen, sich über das Bundesland
Sachsen-Anhalt und die Freistaaten Sachsen und Thüringen
erstreckendem mitteldeutschen Bibliothekslandschaft . Allerdings
fanden die an ihrem alten Standort akut bedrohten Bestände erst
im Mai 2005 - nach umfangreichen baulichen Vorbereitungen -
Aufstellung in dem zum Ensemble der Zeitzer Moritzburg
gehörenden Torhaus.

Parallel dazu begann in Kooperation mit Landes-, Universitäts-
und Staatsbibliotheken sowie Universitäten und
Forschungsinstituten als eine Kernaufgabe neben der
Bestandssicherung die planvolle, wissenschaftliche Erschließung
der Sammlung. Wiederholt sorgten seither sensationelle Funde wie
der von Fragmenten einer Handschrift des 5. Jahrhunderts im
Herbst 2005 für breitere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit.


INFO

Zu sehen sind die mittelalterlichen Schätze vom 18. Oktober bis
zum 15. Dezember 2008 im:

Landesarchiv NRW Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Willi-Hofmann-Str. 2
32756 Detmold

Der Eintritt ist frei.
Geöffnet : Montag bis Donnerstag 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Freitag 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Sonnabend und Sonntag 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
Sonntagsführung: 15.00 Uhr (pro Person 2,00 ?),
weitere Führungen nach Vereinbarung





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 21 10:58:13 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Oct 2008 10:58:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Otto Ruehle (1914-1969), Luedenscheid,
22.10.2008
Message-ID: 48FDB5C5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Urte Meyer"
Datum: 17.10.2008, 08:30


AKTUELL

Einladung zum Lüdenscheider Gespräch:

"OTTO RÜHLE (1914-1969) -
VOM OFFIZIER IN STALINGRAD ZUM HOCHRANGIGEN
FUNKTIONÄR IN DER DDR"

Referenten:
Dr. Hellmut Rühle/ Dr. Reinhold Busch

Moderation:
Prof. Dr. Arthur Schlegelmilch


Gezeichnet von den Kämpfen in den Ruinen von Stalingrad überlebt
der Sanitäter und Oberzahlmeister zweier Sanitätseinheiten, Otto
Rühle, NS-Parteimitglied, die Gefangennahme und die Schrecken
der Todeslager. Auf dem tagelangen Transport durch die
Sowjetunion führen quälende Zweifel an seiner bisherigen
politischen Einstellung zu einer inneren Umkehr, die ihn
schließlich im Offizierslager Jelabuga zu einem überzeugten
Sozialisten werden lässt. In der Überzeugung, auf der richtigen
Seite zu stehen und im neuen Deutschland einen Platz an der
Seite der Sowjetunion gefunden zu haben, steigt er in der DDR zu
höchsten Funktionen auf.

Die Referenten, Dr. Hellmut Rühle - Sohn von Otto Rühle - und
Dr. Reinhold Busch, Herausgeber der Neuausgabe von Rühles
Erinnerungen "Genesung in Jelabuga", schildern Rühles Lebensweg
vor dem Hintergrund des untergehenden Dritten Reichs und der
Frühgeschichte der DDR. Der Eintritt für das Lüdenscheider
Gespräch ist frei.


INFO

Zeit:
Mittwoch, 22. Oktober 2008, 17 Uhr

Ort:
Haus der FernUniversität
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 22 10:36:38 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 22 Oct 2008 10:36:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Exkursion zur Wocklumer Huette, Oberhausen, 31.10.2008
Message-ID: 48FF0235.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 21.10.2008, 09:05
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Auf Entdeckungsreise mit dem Rheinischen Industriemuseum
Die Luisenhütte in Wocklum - auch 250 Jahre alt

St. Antony in Osterfeld war nicht die einzige Eisenhütte, die
vor 250 Jahren ihre Pforten öffnete. Zeitgleich produzierte auch
die Luisenhütte in Wocklum-Balve das "heiße Eisen", aus dem der
Fortschritt geschmiedet wurde. Die Luisenhütte ist eines der
ältesten bekannten Hüttenwerke Deutschlands, dessen
Produktionsanlagen heute noch erhalten sind. Neben dem
Hüttengebäude mit Hochofen, Gießerei, Gebläsehaus und
Möllerboden sind vor Ort auch die Röhrenwinderhitzer, die mit
Wasserkraft betriebenen Zylindergebläse und eine
Gebläsedampfmaschine zu besichtigen. Letztere macht neben dem
eindrucksvollen Hochofen selbst und der daran anschließenden
Gießerei den Reiz dieser Anlage aus. So kann man hier die
Technik erleben, mit der vor 250 Jahren auch auf der St.
Antony.Hütte gearbeitet wurde.

Eine Führung durch dieses Industriedenkmal mit dem Leiter des
Museums, Stephan Sensen, rundet den Besuch ab. Startpunkt der
Exkursion ist das Museumsfoyer des Rheinischen Industriemuseums
auf der Hansastraße 20 in Oberhausen. Interessierte werden
gebeten sich bis zum 24.10. telefonisch anzumelden (01805 / 74
34 65). Auf den Besuch in Balve stimmt Stefan Sensen mit einem
Vortrag am 24.10. (ab 19 Uhr) in der St. Antony-Hütte
(Antoniestraße 32-34 in Oberhausen-Osterfeld) ein. Alle
Teilnehmer der Exkursion und auch alle anderen Interessierten
sind hierzu herzlich eingeladen. Die Geschichte der Sauerländer
Eisenhütte wird mit ausgewählten Bildern deutlich gemacht.


INFO

Vortrag: Die Luisenhütte in Wocklum - auch 250 Jahre alt

Zeit:
Freitag, 24. Oktober 2008, 19 Uhr



Exkursion zur Wocklumer Hütte nach Balve

Zeit:
Freitag, 31. Oktober 2008, 12 Uhr

Ort:
Treffpunkt: Museumsfoyer
Hansastraße 20
46049 Oberhausen


Rheinisches Industriemuseum
Hansastraße 18
46049 Oberhausen
URL: www.rim.lvr.de

Informationen unter kulturinfo Rheinland
Tel.: 01805-743465 (0,14 ?/ Min)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 22 10:44:06 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 22 Oct 2008 10:44:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Tag der antiken Numismatik, 24./25.10.2008, Muenster
Message-ID: 48FF03F6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 21.10.2008, 14:43


AKTUELL

Tag der antiken Numismatik
Wissenschaftler und Münzfreunde diskutieren in Münster

Zum dritten Mal veranstalten das Institut für Klassische und
Frühchristliche Archäologie der Universität Münster und das
Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte sowie der Verein der
Münzfreunde für Westfalen und Nachbargebiete einen "Tag der
antiken Numismatik". Am 24. und 25. Oktober 2008 stellen
Nachwuchswissenschaftler und ausgewiesene Numismatiker neueste
Forschungen vor und diskutieren sie untereinander und mit
interessierten Münzfreunden.

Eröffnet wird der Tag der antiken Numismatik am Freitag, 24.
Oktober 2008, um Hörsaal F5 des Fürstenberghauses am
münsterschen Domplatz 20-22 mit einem öffentlichen Abendvortrag
von Prof. Dr. Peter Weiß aus Kiel über das Thema "Die
vorbildliche Ehe von Antonius Pius. Ein Paradigmenwechsel im
Quellenpuzzle". Die weiteren Vorträge finden dann am Samstag,
25. Oktober 2008, ab 10 Uhr im Vortragssaal des Landesmuseums
für Kunst und Kulturgeschichte am Domplatz 10 statt. Dabei geht
es unter anderem um den Beginn der Bronzemünzprägung in der
Antike, um die Möglichkeiten der Archäometrie in der antiken
Numismatik, die Münzsammlung des Akademischen Kunstmuseums Bonn
sowie um "Frauenfrisuren auf hellenistischen Münzen".





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 22 10:48:17 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 22 Oct 2008 10:48:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stoertebekers Vermaechtnis: Prof. Bracker liest
aus neuem Roman, Muenster, 24.10.2008
Message-ID: 48FF04F1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 21.10.2008, 16:02


AKTUELL

Störtebekers Vermächtnis
Prof. Bracker liest aus neuem Roman /
Kolloquium zur vergleichenden Städtegeschichte

Das Institut für vergleichende Städtegeschichte der
Universität Münster lädt im Wintersemester 2008/2009 wieder
herzlich zum "Freitags-Kolloquium" ein. Die Veranstaltungsreihe, die
sich mit Problemen vergleichender Städtegeschichte auseinandersetzt,
findet vierzehntägig um 16.15 Uhr im Institut für vergleichende
Städtegeschichte (Raum 0.02), Königsstraße 46, statt. Zum
Auftakt liest Prof. Dr. Jörgen Bracker aus Hamburg am 24. Oktober
aus seinem neuen Roman "Die Reliquien von Lissabon - Störtebekers
Vermächtnis".

Prof. Bracker, der als Störtebeker-Experte gilt, hat bereits
zahlreiche Bücher veröffentlicht. Nach "Zeelander" ist "Die
Reliquien von Lissabon" sein zweiter Roman über den Seeräuber
Klaus Störtebeker. Der langjährige Direktor des Museums für
Hamburgische Geschichte hat sich in seinen wissenschaftlichen
Veröffentlichungen schwerpunktmäßig mit der Krise der Hanse um
1400 beschäftigt, die durch Seeraub und wirtschaftlichen Niedergang
gekennzeichnet war.


INFO

Das vollständige Programm des Kolloquiums findet sich unter:
URL: www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte

Freitags-Kolloquium
URL:
http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte/Veranstaltungen/ws2008.shtm





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 23 10:41:33 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 23 Oct 2008 10:41:33 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Lichtbildervortrag: 50 Jahre Schubschifffahrt auf
dem Rhein, Waltrop, 04.11.2008
Message-ID: 490054DD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.10.2008, 09:00 Uhr


AKTUELL

50 Jahre Schubschifffahrt auf dem Rhein
Lichtbildervortrag im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg

Um die Entwicklung der Schubschifffahrt auf dem Rhein in den
letzten 50 Jahren geht es in einem Diavortrag, zu dem der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 4.11., um
19.30 Uhr in sein Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
einlädt. Der Eintritt ist frei.

Dr. Ingo Steller vom Stahlinstitut des Verbandes Deutscher
Eisenhüttenleute (Düsseldorf) gibt Einblicke in ein
interessantes Kapitel in der Geschichte der Binnenschifffahrt.
Die wachsenden Güterströme, die von der Schleppschifffahrt kaum
mehr zu bewältigen waren, lösten in den 1950er Jahren die Suche
nach einem neuen Verkehrssystem aus. Inspiriert von Vorbildern
in den USA und auf anderen europäischen Strömen begann im Jahr
1957 mit den ersten experimentellen Schubverbänden eine neue
Zeitrechnung auf dem Rhein.

Der Referent zeigt anhand zahlreicher Bilder, wie sich die
Schubschifffahrt auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen über fünf
Jahrzehnte bis heute entwickelt hat, welche Güter von welchen
Reedereien transportiert wurden und wie sich die Flotte der
Schubschifffahrt veränderte: vom frühen "Wasserbüffel" bis zu
den aktuellen Koppelverbänden. Vergleiche mit der Entwicklung
der Schifffahrt auf anderen Wasserstraßen in Europa und
Nordamerika im selben Zeitraum runden die Betrachtung ab.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 23 10:48:03 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 23 Oct 2008 10:48:03 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Winkler,
Stephan: Die Stadt Muenster: Ausgrabungen an der Stubengasse
(1997-1999)
Message-ID: 49005663.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.10.2008, 09:00


LITERATUR

Neues aus der Stadtgeschichte Münsters
Publikation über die Ausgrabungen an der Stubengasse

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat die Ergebnisse
der Ausgrabungen an der Stubengasse veröffentlicht. Die
wissenschaftliche Publikation "Die Stadt Münster. Ausgrabungen
an der Stubengasse 1997-1999" ist in der Reihe "Denkmalpflege
und Forschung in Westfalen" der LWL-Archäologie für Westfalen
erschienen.

Ein in seinen Einzelteilen vergrabenes Haus, eine mit Figuren
verzierte Backform und ein illegitimer Friedhof - das sind nur
einige der Funde, vom Areal des ehemaligen Parkplatzes an der
Stubengasse. Die Archäologen der Denkmalbehörde Münster gruben
sich zwischen 1997 und 1999 bei der bisher größten
innerstädtischen Ausgrabung durch die Stadtgeschichte. In den 13
Kapiteln der nun erschienene Publikation werten die
Wissenschaftler die Funde wie Tongefäße, Spinnwirtel, Kämme,
Tierknochen, Pflanzenreste und die architektonischen Überreste
aus. Ein Katalog und ein Plan der wichtigsten Grabungsbefunde
sowie ein Gesamtplan der historischen Altstadt Münsters runden
das Werk ab.

"Mit dieser Publikation legen wir der interessierten
Öffentlichkeit nicht nur einen Mosaikstein, sondern einen
größeren Bildausschnitt vor, der eine neue Sicht auf den
Stadtraum südlich der Domburg anbietet," freut sich Dr.
Christoph Grünewald, kommissarischer Leiter der LWL-Archäologie
für Westfalen über die gute Zusammenarbeit mit der Stadt
Münster. "Die Ausgrabungen an der Stubengasse haben uns
unerwartete Einblicke in die Stadtgeschichte vom 13. Jahrhundert
bis heute gegeben."

So stießen die Ausgräber in einer knapp ein mal drei Meter
großen Grube auf bereits verzimmerte sorgfältig geschichtete
Eichenbalken. Es gelang ihnen, die ursprüngliche Funktion von 18
Hölzern zu ermitteln. Demnach stammen die 1572 gefällten Balken
von einem massiven Fachwerkbau. Möglicherweise handelte es sich
um ein einstöckiges Wohngebäude oder um das Obergeschoss eines
Flügelbaus. Eine solche Aufstockung beziehungsweise ein
Hinterhaus war in den westfälischen Städten des 16. Jahrhunderts
üblich. Warum jedoch jemand das Holzgerüst auseinandergenommen
und ordentlich vergraben hat, ist auch für die Archäologen ein
Rätsel geblieben.

Eine bei den Holzbalken gefundene Backform, ein sogenanntes
Model, macht diesen Fundkomplex noch ungewöhnlicher. Denn ein
Teil der reich verzierten Form lag unterhalb, ein anderer
oberhalb der Hölzer.

Die Rekonstruktion der Fragmente ergibt eine runde Form mit
einem Durchmesser von elf Zentimetern. Auf dem Model sind fünf
Szenen aus dem Neuen Testament figürlich dargestellt und mit
biblischen Zitaten ergänzt. Sie zeigen unter anderem die
dreimalige Versuchung Jesu durch den Teufel. Neben dem
künstlerischen Aspekt hatte dieses Model auch eine praktische
Funktion: In ihm wurden an Festtagen spezielle Gebäcke,
sogenannte Springerl aus Teig oder Marzipan geformt. In ganz
Westfalen sind nur zwei weitere Model dieser Art bekannt.

In einem eigenen Kapitel beschreiben die Autoren einen bis zu
seiner Ausgrabung nicht bekannten Friedhof. Auf gut 40
Quadratmetern waren hier dicht aneinandergereiht 50 Tote in fünf
Schichten begraben. An einem der Körper hatten Mediziner
anatomische Untersuchungen vorgenommen. Der Schädel des 35 bis
55 Jahre alten Mannes war geöffnet, eine abgetrennte
Schädeldecke einer anderen Leiche lag im linken Brustbereich des
Skeletts. Der Fund, den die Wissenschaftler in das zweite
Drittel des 18. Jahrhunderts datieren, war deswegen so
außergewöhnlich, weil nach 1776 innerhalb der Stadt nicht mehr
bestattet werden durfte. Der Friedhof lag an einer von außen
schlecht einsehbaren Ecke und war auch schriftlich nicht
überliefert.


INFO

Stephan Winkler, Die Stadt Münster: Ausgrabungen an der
Stubengasse (1997-1999), mit Beiträgen von Mathias Austermann,
Peter Barthold, Aurelia Dickers, Monika Doll, Holger Jakobi,
Karl-Heinz Kirchhoff, Alfred Pohlmann, Mechthild Siekmann, Bernd
Thier, Ralf Urz.
Denkmalpflege und Forschung in Westfalen 41.1 (Mainz 2008).
308 Seiten mit 153 Abbildungen und 2 Beilagen.
ISBN 978-3-8053-3912-4. 29 Euro.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 23 10:52:10 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 23 Oct 2008 10:52:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Lagerverkauf im LWL-Landesmuseum: Kunstkataloge
zum Sonderpreis, Muenster, 25.10.2008
Message-ID: 4900575A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.10.2008, 15:21


AKTUELL

Kunstkataloge zum Sonderpreis
Lagerverkauf im LWL-Landesmuseum

Wer umzieht, sortiert aus. Auch wenn während der aktuellen
Ausstellung "Orte der Sehnsucht. Mit Künstlern auf Reisen" (bis
11.1.2009) im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
wenig von dem Umzug zu spüren ist, laufen hinter den Kulissen
die Vorbereitungen für den anstehenden Um- und Neubau auf
Hochtouren. Das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) räumt seine Lager aus und bietet in einem Sonderverkauf
hunderte Ausstellungskataloge zu Sonderpreisen an.

Auf Paletten gestapelt können die Kataloge am Samstag, 25.
Oktober 2008, von 10 bis 18 Uhr im LWL-Landesmuseum am Domplatz
durchstöbert und gekauft werden. Darunter sind "Schätzchen" wie
Kataloge zu den Ausstellungen Edvard Munch (2003/2004), "Von
Edgar Degas bis Gerhard Richter" (2001) oder "Die Brabender"
(2005). Die Kataloge werden mehr als 50 Prozent unter dem
Neupreis verkauft. Informationen unter Telefon 0251 5907-01.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: +49 251 5907-01
Fax: +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 23 10:55:35 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 23 Oct 2008 10:55:35 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Freiheit und Gerechtigkeit: Neue
"Forschungsstelle Origenes" an der Universitaet Muenster
Message-ID: 49005827.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 22.10.2008, 15:14


AKTUELL

Freiheit und Gerechtigkeit
Neue "Forschungsstelle Origenes" an der Universität Münster

An der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster wird am 24. und 25. Oktober 2008
mit einem Festvortrag des Berliner Kirchenhistorikers und
Präsidenten der Humboldt-Universität, Prof. Dr. Dr. h.c.
Christoph Markschies, sowie einem Workshop mit
Wissenschaftlern/-innen aus dem In- und Ausland eine
"Forschungsstelle Origenes" eröffnet.

Origenes (185-253/54 n. Chr.) gilt als einer der wichtigsten
Theologem des spätantiken Christentums. In der neuen
Forschungsstelle stehen die Inhalte seines Denkens, die für
heutige Diskurse eine hohe Relevanz besitzen, im Mittelpunkt: Zu
aktuellen Themen wie Freiheit und Gerechtigkeit oder Werte und
Normen hat Origenes grundlegende Gedanken entwickelt, die auch
zur Lösung gegenwärtiger Probleme beitragen können. So gründet
sein Menschenbild in der Autonomie des Individuums, das er unter
den Leitbegriffen Geschichtlichkeit und Konstruktivität
menschlicher Selbstbeschreibung versteht. Ferner hat Origenes
eine christlich fundierte Staats- und Gesellschaftsvision
entworfen, die vor allem dadurch hervorsticht, dass sie
gewaltfrei konzipiert ist. Seine Überlegungen sind deshalb für
gegenwärtige Probleme - zum Beispiel dem Verhältnis von Religion
und Gewalt - höchst bedeutsam.

Ziel der von Prof. Dr. Dr. Alfons Fürst, Dekan der
Katholisch-Theologischen Fakultät und Direktor des Seminars für
Alte Kirchengeschichte, geleiteten "Forschungsstelle Origenes"
ist es, das originelle und ungewöhnliche Denken von Origenes in
seinem historischen Kontext zu erforschen, es im Blick auf
gegenwärtige Debatten zu erschließen und die Ergebnisse sowohl
der fachwissenschaftlichen Forschung in zahlreichen Disziplinen
als auch der außeruniversitären Öffentlichkeit zugänglich zu
machen.

Diesem Ziel dienen wird eine Gesamtausgabe der Werke des
Origenes mit deutscher Übersetzung (25 Bände mit 45 Teilbänden),
die von Alfons Fürst und Christoph Markschies herausgegeben
wird. Hinzu kommen Einzelprojekte, die in Dissertationen und
Kooperationen mit anderen Institutionen im In- und Ausland
durchgeführt werden.


INFO

Forschungsstelle Origenes
URL: http://egora.uni-muenster.de/fb2/origenes/aktuelles.shtml





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 24 10:24:00 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 24 Oct 2008 10:24:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Gruender des Bocholter Brauereimuseums
verstorben: Belgische Partnerstadt trauert um Jean Martens
Message-ID: 4901A23F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bocholt"
Datum: 23.10.2008, 14:56


AKTUELL

Gründer des Bocholter Brauereimuseums verstorben
Belgische Partnerstadt trauert um Jean Martens

Zwei Wochen nach den Jubiläumsfeierlichkeiten zum 250jährigen
Bestehen der Bocholter Brauerei Martens ist der Gründer des
Brauerei-Museums Jean Martens in der gleichnamigen belgischen
Partnerstadt im Alter von 89 Jahren verstorben. Jean Martens hat
zusammen mit seinem im Juli dieses Jahres verstorbenen Bruder
Gerard Martens die Brauerei Martens im Jahr 1953 übernommen und
fortan laufend modernisiert und ausgebaut. Direkt gegenüber der
produzierenden Brauerei gründete Jean Martens im Jahr 1977 das
"Bocholter Brouwerijmuseum.

Das Bocholter Brauereimuseum zeigt eine Kombination aus alten
und neuen Technologien in fünf Räumen auf ca. 4.000
Quadratmetern. Dort wird die Geschichte der Bierkunst von 1758
bis heute wieder lebendig. Durch eine acht Generationen reiche
Brauereigeschichte gekennzeichnet, können der Besucherinnen und
Besucher von der traditionellen Mälzerei über den
eindrucksvollen Brauereisaal, den Fass- und Flaschenwerkstätten
bis hin zu Kochkesseln und Kühlräumen das Museum kennen lernen.
Am 5. Oktober 2008 besuchten auch mehr als 50 Bocholterinnen und
Bocholter zum 250jährigen Jubiläum dieses Museum.

Jean Martens war bis zum seinem Tod Geschäftsführer des
Brauereimuseums und ermöglichte durch seinen erheblichen
persönlichen Einsatz über einige Jahrzehnte hinweg und durch
beachtliche finanzielle Aufwendungen, dass dieses Museum in
seiner Vielfalt entstehen konnte.

Anfang Oktober 2008 wurde Jean Martens anlässlich des
Brauerei-Jubiläums von der belgischen Partnerstadt zu ihrem
Ehrenbürger ernannt. Er wurde darüber hinaus mit dem
International Conservationn Award für seine Leistungen um das
Museum ausgezeichnet. Außerdem gründete er in Belgisch-Bocholt
die dort sehr beliebte "Sankt-Kristoffel-Wahlfahrt".

Bürgermeister Peter Nebelo übermittelte der belgischen
Partnerstadt und der Familie Martens im Namen der Bürgerinnen
und Bürger der deutschen Partnerstadt Bocholt seine aufrichtige
Anteilnahme zum Tode von Jean Martens.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 24 10:32:07 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 24 Oct 2008 10:32:07 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Freilichtmuseum Detmold,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Detmold
Message-ID: 4901A427.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 24.10.2008, 10,13


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe sind im
LWL-Freilichtmuseum Detmold - Westfälisches Landesmuseum für
Volkskunde - zum 01.01.2009 zwei Stellen als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Die Volontariate sind jeweils auf zwei Jahre befristet.

Das LWL-Freilichtmuseum ist als Westfälisches Landesmuseum für
Volkskunde für die Erforschung, Sammlung und Präsentation der
Kulturgeschichte und Volkskunde Westfalens zuständig. 2010
begeht das Museum sein 50-jähriges Jubiläum mit einem großen
Themenjahr unter dem Titel: "Planet Westfalen", zu dem auch zwei
Volontariate eingerichtet werden.

Aufgabengebiete:
Volontariat 1: Mitarbeit bei der Erforschung (u.a. auch
Archivrecherche) und Präsentation von Themen aus der Sachkultur
Westfalens in Wechselausstellungen, Publikationen und Tagungen,
so z. B. zum Thema ?Migration und historisches Bauen?.

Volontariat 2: Mitarbeit und Unterstützung bei Konzeption und
Umsetzung des museumspädagogischen Angebots für das Themenjahr
2010 (z.B. im Rahmen eines Geschichtstheaterprojektes).

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Prom./M.A.) im Fach
Volkskunde/Europäische Ethnologie oder einer verwandten
Kulturwissenschaft
- Bereitschaft und Interesse, sich mit historischer Sachkultur
eingehend zu beschäftigen
- Eigeninitiative, Flexibilität, Teamfähigkeit, Kreativität

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den Aufgaben eines großen Museums
vertraut zu machen und verantwortlich an Projekten mitzuwirken

- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
1.082,57 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag


Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
40/08 bis zum 31.10.2008 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 24 10:48:57 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 24 Oct 2008 10:48:57 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vortrag=3A_=22Stein_und_die_Staedteor?=
=?utf-8?q?dnung_1808=2C_Schlo=C3=9F_Cappenberg=2C_26=2E10=2E2008?=
Message-ID: 4901A819.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Gerd Dethlefs"
Datum: 23.10.2008, 11:17


AKTUELL

Am Sonntag, 26.10. um 11 Uhr wird im Freiherr vom Stein-Saal auf
Schloß Cappenberg Dr. Gerd Dethlefs (LWL-Landesmuseum für Kunst
und Kulturgeschichte) einen Vortrag halten über "Stein und die
Städteordnung 1808". Die preussische Städteordnung, vor genau
200 Jahren erlassen, gilt als Meilenstein auf dem Weg zur
kommunalen Selbstverwaltung - und als politisches Hauptwerk des
grossen Staatsmannes, das bis heute nachwirkt.

Der Vortrag wird die Städteordnung vorstellen und kommentieren
und vor dem Hintergrund seiner Entstehungsumstände und
insbesondere den politischen Ideen des Freiherrn vom Stein
erläutern.

Der Eintritt ist frei.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
(Westfälisches Landesmuseum), Münster
Abt. Landesgeschichte, Dr. Gerd Dethlefs
Domplatz 10
48155 Münster
Tel.: 0251-5907-256
Fax: 0251-5907





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 27 11:00:30 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 27 Oct 2008 11:00:30 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Themenabend im Stadtarchiv zum Wiederaufbau 1948
bis 1958, Muenster, 30.10.2008
Message-ID: 49059F4D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 27.10.2008, 10:05


AKTUELL

Die Bürger und das Rathaus
Themenabend im Stadtarchiv zum Wiederaufbau 1948 bis 1958

Das Rathaus blieb nach Kriegsende lange Ruine. Der Stadt fehlte
schlichtweg das Geld für den Wiederaufbau. Den nahm erfolgreich
der Verein der Kaufmannschaft in die Hand - mit Spenden und
Lotterien. Ein Themenabend im Stadtarchiv nimmt am Donnerstag,
30. Oktober, 18 Uhr, die spannenden Aufbaujahre zwischen 1948
und 1958 in den Blick.

Dr. Axel Schollmeier zeichnet mit historischen Fotografien
markante Etappen nach. In seinem Vortrag erinnert der
Kunsthistoriker an engagierte Münsteraner, die ungewöhnliche
Spendenkampagnen starten. Über 870 000 DM spülen diese am Ende
in die Wiederaufbaukasse. Wichtige Stationen der Bauphasen
werden lebendig: Der Bogen spannt sich beim Themenabend vom
Einbau des im Krieg ausgelagerten Friedenssaales in die
Rathausruine bis zur denkwürdigen Übergabe des Rathauses am 30.
Oktober 1958 mit tausenden Menschen auf dem Prinzipalmarkt.

Dokumente aus den Magazinen des Stadtarchivs ergänzen den
Vortrag.


INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: 02 51/4 92-47 01
Fax: 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv at stadt-muenster.de

Der Eintritt ist frei





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 27 11:09:46 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 27 Oct 2008 11:09:46 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Frauen im Handwerk. Perspektiven der Forschung, Hagen,
13./14.11.2008
Message-ID: 4905A179.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Anke Hufschmidt" anke.hufschmidt at lwl.org
Datum: 22.10.2008, 16:42


TAGUNG

LWL-Freilichtmuseum Hagen -
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik

Frauen im Handwerk. Perspektiven der Forschung
Tagung vom 13. bis 14. November 2008

Mit der Frage nach Frauen im Handwerk greift das
LWL-Freilichtmuseum Hagen ein Thema auf, das in der Forschung
aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln analysiert wird. "Frauen
im Handwerk" stehen an der Schnittstelle der Sozial- und
Wirtschaftsgeschichte, der Frauen- und Geschlechtergeschichte,
der Handwerksgeschichte, der Bildungsgeschichte sowie der
modernen Kulturgeschichte.

Die Referentinnen und Referenten der Tagung thematisieren Frauen
im Handwerk aus diesen verschiedenen Perspektiven. Einen
Schwerpunkt bildet die zeitgebundene Bewertung von
Frauenausbildung und -arbeit im Handwerk. Außerdem wird nach
realen Ausbildungs- und Berufswegen und tatsächlicher
Beschäftigung von Frauen in einzelnen Handwerksberufen sowie
ihrer Stellung in den Handwerksorganisationen gefragt. Nicht
zuletzt gilt ein Frageinteresse der Zuschreibung von bestimmten
Handwerken an Frauen bzw. Männer, die bis heute die Berufswahl
junger Menschen bestimmt.

Der zeitliche Bogen der Beiträge reicht dabei vom Beginn der
Moderne bis in die jüngste Vergangenheit. Ein Fokus liegt auf
Beispielen aus Westfalen-Lippe, doch dient die Tagung auch dazu,
Erkenntnisse aus übergreifenden Studien und anderen Regionen für
die Forschung in Westfalen-Lippe fruchtbar zu machen.


Donnerstag, 13.11.2008

ab 9.30
Anmeldung
Begrüßungskaffee

10.00 Uhr
Begrüßung
Dr. Uwe Beckmann
Leiter des LWL-Freilichtmuseums Hagen

1. Sektion
Moderation: Dr. Julia Paulus (Münster)

10.15 Uhr
Dr. Anke Hufschmidt (Hagen)
Einführung: Frauen und Handwerk -
Aspekte einer vielschichtigen Beziehung

11.00 Uhr
Dr. Gesa Ingendahl (Tübingen)
Von der Gewohnheit zur Gnade.
Witwenbetriebe am Beginn der Moderne

11.45 Uhr
Kaffeepause

12.15 Uhr
Dr. Dagmar Kift (Dortmund)
Ivy Pinchbeck und die Frauenerwerbsarbeit während
der Industrialisierung

13.00 Uhr
Mittagspause

2. Sektion
Moderation: Simona Pachulski M.A. (Hagen)

14.15 Uhr
Prof. Dr. Bärbel Schmidt (Osnabrück)
Der Handarbeitsunterricht in Schulen des 18. und 19. Jahrhunderts -
Vorbereitung auf Beruf und Haushalt

15.00 Uhr
Hanne Hieber (Dortmund)
Die Mädchengewerbeschule Dortmund -
Ausbildung zum Handwerk

15.45 Uhr
Josephine Barbe (Berlin)
"Ich diente nur der Schönheit".
Frauen in Korsett-Handwerk und Industrie 1820-1900


16.30 Uhr
Kaffeepause

17.00 Uhr
Dr. Hans Dürr (Eslohe)
Frauen in den Anfängen des organisierten Dachdeckerhandwerks

17.45 Uhr
Anja Seliger (Berlin)
Die Ikonographie der arbeitenden Heiligen Maria

ab 19.00
Grußwort
Dr. Barbara Rüschoff-Thale
LWL-Kulturdezernentin

Gemeinsames Abendessen in der Museumsgaststätte Haus
Letmathe, im Anschluss geselliges Beisammensein

Freitag, 14.11.2008

ab 8.30 Uhr
Begrüßungskaffee

3. Sektion
Moderation: Dr. Dagmar Kift (Dortmund)

9.00 Uhr
Andreas Reucher M.A. (Hamburg)
Zwischen Handwerk und Hauswirtschaft -
Reparatur und Herstellung von Schuhwerk im und nach dem
Ersten Weltkrieg

9.45 Uhr
Irene Rumpler M.A. (Witten)
Handwerksmeisterinnen im Kammerbezirk Dortmund 1900 bis 1933 -
eine vorläufige Bestandsaufnahme

10.30 Uhr
Dr. Tanja Bessler-Worbs (Ascheberg)
Handwerkerinnen und Handwerksorganisationen -
das Beispiel Ostwestfalen-Lippe (1900-1933)

11.15 Uhr
Kaffeepause

11.45 Uhr
Viola Hofmann M.A. (Dortmund)
Frauen in handwerklich organisierten Textilberufen -
Geschlechtsspezifische Segmentierung?

12.30 Uhr
Petra Dittmar M.A. (Lindlar)
Am laufenden Band.
Frauenarbeit in Wuppertaler Bandweberfamilien

13.15 Uhr
Mittagspause


4. Sektion
Moderation: Dr. Anke Hufschmidt (Hagen)

14.30 Uhr
Regina Fritsch M.A. (Detmold)
Das Zahntechnikerhandwerk: Ein neuer Beruf für Frauen.
Das Beispiel Emilie Weege (1894-1990) aus Lemgo

15.15 Uhr
Svenja Kornher (Hamburg)
Friseurinnen zwischen 1900 und 1969 -
Frauen oder Fachleute?

16.00 Uhr
Kaffeepause

16.30 Uhr
Dr. Julia Paulus (Münster)
Frauen im Handwerk: Berufsausbildung in der Bundesrepublik

17.15 Uhr
Heike Notz (Holzminden) und Conni Tomuschat (Weimar)
Frauen im Bauhauptgewerbe: Zwischen Berufsverbot und Anerkennung

18.00 Uhr
Schlussdiskussion

gegen 18.30 Uhr
Ende der Tagung

Programmänderungen vorbehalten.


INFO

Bitte melden Sie sich bis zum 1. November an.

Tagungsort:
Museumsgaststätte Haus Letmathe im LWL-Freilichtmuseum Hagen

Die Tagungsgebühr beträgt 50 Euro / erm. 25 Euro. Darin ist die
Verpflegung für beide Tage enthalten, außer den Getränken zum
Abendessen am Donnerstag. Die Tagungsgebühr ist bei der
Anmeldung bar zu entrichten (keine EC- und Kreditkarten).

Informationen zur Anreise erhalten Sie mit der
Anmeldebestätigung. Bitte rechnen Sie bei Ihrer Zeitplanung mit
einem Fußweg vom Parkplatz bis zum Tagungsort von ca. 20
Minuten.

Wegen begrenzter Platzkapazitäten werden Anmeldungen in der
Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Für die Tagungsteilnehmerinnen stehen bei Anmeldung bis zum
15.09.2008 in verschiedenen Hotels Übernachtungskontingente zu
Sonderkonditionen zwischen 58,- ? und 85,- ? pro Person und
Nacht im Einzelzimmer incl. Frühstück zur Verfügung.

Bitte buchen Sie ausschließlich unter "Tagung Frauen im
Handwerk" über die

Hagen Touristik
Rathausstr. 13
58095 Hagen
Tel.: 02331 207-5890
Fax: 02331 207-2088
oder
touristinformation at stadt-hagen.de

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331-7807-0
Fax: 02331-7807-120
E-Mail: freilichtmuseum-hagen at lwl.org
URL: www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de

Ansprechpartnerin: Dr. Anke Hufschmidt
Tel.: 02331-7807-111
E-Mail: anke.hufschmidt at lwl.org

Anfahrt:

Deutsche Bahn bis Hagen Hauptbahnhof, dann mit den Buslinien 512
oder 84 direkt bis Haltestelle Freilichtmuseum

Mit dem PKW über die A 45, Abfahrt Hagen-Süd, dem Wegweiser und
dem Signet des LWL-Freilichtmuseums folgen.


Anmeldungsformular

Hiermit melde ich mich zur Tagung "Frauen und Handwerk"
am 13. und 14. November im LWL-Freilichtmuseum Hagen an.

Ich nehme am 13.11. an der Tagung teil vormittags nachmittags

Ich nehme am Abendessen am 13.11. teil.

Ich nehme am 14.11. an der Tagung teil vormittags nachmittags



Unterschrift Ort, Datum



Name:

Institution:

Straße:

PLZ und Ort

Telefon:

Fax:

Email:
Bitte unbedingt angeben -
Sie erhalten nach der Anmeldung
weitere Informationen zur Anreise.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 27 11:27:42 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 27 Oct 2008 11:27:42 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Das Schweigen der Quandts". Ein Film,
eine Batterienfabrik und die Stadt Hagen, Hagen, 30.10.2008
Message-ID: 4905A5AC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 26.10.2008, 11:05


AKTUELL

"Das Schweigen der Quandts"
Ein Film, eine Batterienfabrik und die Stadt Hagen.
Historisches Centrum Hagen
30. Oktober 2008, 19 Uhr

Die im September 2007 erstmalig im ARD gesendete Dokumentation
"Das Schweigen der Quandts" des Norddeutschen Rundfunks führte
zu Diskussionen über die Verantwortung einer Unternehmerfamilie
für den Einsatz von Zwangsarbeitern und KZ-Häftlinge während des
Zweiten Weltkriegs. In der Stadt Hagen liegt das 1887 gegründete
"Stammwerk" der früheren Accumulatoren Fabrik Berlin-Hagen
Aktiengesellschaft (AFA), die spätere Varta Batterie AG. 1922
erhielt der Unternehmer Günther Quandt die Aktienmehrheit an der
AFA. Quandt, der im "Dritten Reich" zum Wehrwirtschaftsführer
ernannt wurde, baute die AFA zu einem leistungsfähigen
Batteriekonzern aus, der die bereits vor dem Ersten Weltkrieg
vorhandene wichtige Position auf dem Weltmarkt zurückgewinnen
konnte.

Im Zweiten Weltkrieg fertigte die AFA in ihren größeren Werken
Hagen, Hannover, Wien und Posen neben U-Boot- und
Torpedobatterien auch Batterien für Kampfflugzeuge und Raketen.
Als "Leitfertigungsstelle", die Rüstungsprogramme innerhalb des
Konzerns koordinierte und steuerte, sowie als Sitz des
Zentrallabors und Erprobungsabteilung war das Werk in Hagen
besonders wichtig für die AFA. Gleichzeitig unterstützte das
Werk in Hagen direkt die Operationen der deutschen U-Boote durch
die Reparatur und den Ersatz von Batteriezellen. Die "Schlacht
im Atlantik" gegen die alliierte Schifffahrt warf ihren Schatten
auch auf die westfälische Großstadt Hagen. Seit 1942 arbeiteten
in den Betrieben der AFA zahlreiche ausländische Zwangsarbeiter
und ab dem folgenden Jahr auch Häftlinge aus
Konzentrationslagern.

Eric Friedler erhielt am 16. Oktober 2008 für die Dokumentation
"Das Schweigen der Quandts" den renommierten
Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus. Barbara
Siebert ist Mitautorin der Dokumentation und war ein mehreren
bekannten TV-Produktionen maßgeblich beteiligt. Dr. Ralf Blank
untersuchte u.a. die Geschichte des Hagener Werks der
Accumulatoren Fabrik AG im "Dritten Reich" in seiner im
Klartext-Verlag Essen im Oktober 2008 erschienenen Studie über
den Zweiten Weltkrieg in Hagen.

Die Veranstaltung präsentiert den Dokumentarfilm "Das Schweigen
der Quandts" sowie neue Forschungsergebnisse über die
Rüstungsproduktion und den Einsatz von Zwangsarbeitern bei der
AFA. Anschließend besteht die Möglichkeit zu einer Diskussion
mit dem Redakteur und Journalisten Eric Friedler vom NDR und mit
Dr. Ralf Blank vom Historischen Centrum Hagen.

Barbara Siebert ist Autorin, Journalistin und Filmemacherin.
Eric Friedler ist Redakteur in der Abteilung Fernsehfilm,
Spielfilm und Theater beim Norddeutschen Rundfunk, Dr. Ralf
Blank leitet die Abteilung Geschichte und Archäologie im
Historischen Centrum Hagen.

Kosten: frei


INFO

Historisches Centrum Hagen
Eilper Strasse 71-75
58091 Hagen
Tel.: 02331 207 2740
URL: www.historisches-centrum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 27 11:50:02 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 27 Oct 2008 11:50:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zwei Vortraege im Historischen Centrum Hagen, Hagen,
04./06.11.2008
Message-ID: 4905AAE9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 24.10.2008, 09:39


AKTUELL

1)

Die wirtschaftliche Verfolgung der Juden im "Dritten Reich".
Prof. Dr. Dieter Ziegler
Lehrstuhl für Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte an der
Ruhr-Universität Bochum
04.11.2008, 19:00 Uhr

Die bereits unmittelbar nach der Machtübernahme der
Nationalsozialisten einsetzende wirtschaftliche Verfolgung der
Juden besaß drei Dimensionen: die Verdrängung als "nichtarisch"
geltender Personen aus dem Wirtschaftsleben (Berufsverbote), die
Übertragung gewerblichen Eigentums aus jüdischen in (private)
nichtjüdische Hände ("Arisierung") und die Entziehung privaten
jüdischen Eigentums durch den Staat. Diese drei
Verfolgungskomplexe konnten nacheinander greifen (Berufsverbot,
"Arisierung", Enteignung), sie konnten aber auch während des
Jahres 1938 zeitgleich wirksam werden und damit innerhalb
kürzester Zeit alle Aussichten auf eine Flucht zerstören.

Bei der wirtschaftlichen Verfolgung spielten bis etwa zum
Frühjahr 1938 gesetzliche Maßnahmen nur eine untergeordnete
Rolle. Wenn es zu gesetzlichen Maßnahmen kam, legalisierten sie
häufig eine bereits gängige Praxis. Im Unterschied zur
physischen Vernichtung der europäischen Juden vollzogen sich die
Maßnahmen der wirtschaftlichen Existenzvernichtung unter den
Augen der Öffentlichkeit und keineswegs im Verborgenen. Deshalb
ist es von besonderem Interesse zu fragen, wie die nichtjüdische
deutsche Mehrheitsgesellschaft auf diese Maßnahmen reagierte.

Auch auf die Entwicklungen in den vor und während des Krieges
besetzten Gebieten wird der Vortrag kurz eingehen. Insbesondere
Österreich wird dabei eine Rolle spielen, da die dortige extrem
radikale Entwicklung Rückwirkungen auch auf das "Altreich"
besaß. Während jedoch in Österreich und der Tschechoslowakei bis
Kriegsausbruch wenigstens noch der Schein eines legalistischen
Vorgehens gewahrt zu werden versucht wurde, ging das "Dritte
Reich" in Polen zum kaum mehr kaschierten Raub über. Am Schluss
wird der Vortrag noch einen Blick auf die Rückerstattungs- und
Entschädigungspraxis der Bundesrepublik als Rechtsnachfolgerin
des "Dritten Reichs" und damit auf die langfristigen Folgen für
die deutsche (und österreichische) Wirtschaft werfen.

Dieser Vortrag ist eine gemeinsame Veranstaltung des Vereins für
Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Hagener Heimatbund e.V.,
Hagener Geschichtsverein e.V., Pro Stadtgeschichte Hagen e.V.
und des Historischen Centrums Hagen.

Veranstaltungsort: Historisches Centrum Hagen Eilper Strasse 71
- 75 58091 Hagen Der Eintritt ist frei.


2)

Nach dem Holocaust: Der Wiederbeginn jüdischen Lebens in
Deutschland nach 1945 Prof. Dr. Constantin Goschler Lehrstuhl
für Zeitgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum
06.11.2008, 19:00 Uhr

Es war alles andere als selbstverständlich, dass sich nach 1945
wieder jüdisches Leben in Deutschland etablierte. In diesem
Vortrag wird die komplizierte Begegnungsgeschichte von Juden und
Nicht-Juden im Nachkriegsdeutschland im Mittelpunkt stehen.
Dabei geht es insbesondere um den Wiederaufbau jüdischer
Gemeinden sowie die Auseinandersetzung um Rehabilitierung und
Wiedergutmachung jüdischer NS-Verfolgter.

Dieser Vortrag ist eine gemeinsame Veranstaltung des Vereins für
Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Hagener Heimatbund e.V.,
Hagener Geschichtsverein e.V., Pro Stadtgeschichte Hagen e.V.
und des Historischen Centrums Hagen.


INFO

Auf der Gedenkveranstaltung der Stadt Hagen am 9. November 2008,
um 11 Uhr, im Rathaus an der Volme wird Frau Dr. Stephanie Marra
von der Technischen Universität Dortmund einen weiteren Vortrag
über die Geschichte der Juden in Hagen halten.

Die Vorträge sind eine gemeinsame Veranstaltung des Vereins für
Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Hagener Heimatbund e.V.,
Hagener Geschichtsverein e.V., Pro Stadtgeschichte Hagen e.V.
und des Historischen Centrums Hagen.


Veranstaltungsort:
Historisches Centrum Hagen
Eilper Strasse 71
75 58091 Hagen

Der Eintritt ist frei.

Kontakt:
Anja Kuhlmann
Historisches Centrum Hagen
Eilper Strasse 71-75
58091 Hagen
Tel.: 02331 207 2740
Fax: 02331 207 2447
E-Mail: info at historisches-centrum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 28 10:30:32 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 28 Oct 2008 10:30:32 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster2008/41
Message-ID: 4906E9C7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 20.10.2008, 08:41


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-41 für den Zeitraum vom
05.10.2008 bis zum 11.10.2008 mit insgesamt 23 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-41&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 28 10:35:50 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 28 Oct 2008 10:35:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Geschichte zum Anfassen: Archaeologisches Museum
und Ahauser Gymnasium kooperieren
Message-ID: 4906EB04.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 27.10.2008, 12:02


AKTUELL

Geschichte zum Anfassen
Archäologisches Museum und Ahauser Gymnasium kooperieren

Das Alexander-Hegius-Gymnasium in Ahaus und das Archäologische
Museum der Universität Münster beschreiten gemeinsam neue Wege
im Geschichtsunterricht: Die Fachkonferenz Geschichte des
Gymnasiums konzipierte gemeinsam mit dem Museum unter anderem
eine "Museums-Rallye", die den Schülern einen direkten Zugang zu
gegenständlichen Quellen der Antike ermöglicht.

Die Einsicht, dass in unserer Informationsgesellschaft weniger
das Wissen zählt als die Fähigkeit, neue Erkenntnisse zu
erschließen, stellt für Schulen eine besondere Herausforderung
dar. Angesichts der nicht zuletzt auch durch die
Schulzeitverkürzung verursachten Stofffülle und ihrer durch das
Zentralabitur geltend gemachten Verbindlichkeit sehen sich
Lehrerinnen und Lehrer mit der kaum lösbaren Aufgabe
konfrontiert, dem vielfach erweiterten Katalog an Inhalten
gerecht zu werden und gleichzeitig als eine Art "Lerndramaturg"
den Schülerinnen und Schülern das Lernen zu lehren.

Im Geschichtsunterricht zeigt sich dieses Problem bereits in den
Jahrgangsstufen 5 und 6, denn der Kernlehrplan sieht vor, dass
die Schüler am Ende des Schuljahres über eine Vielzahl von
Methodenkompetenzen verfügen, die ihnen einen angemessenen
Umgang mit Sachtexten und Textquellen, Geschichtskarten,
Schaubildern, Dokumentationen und Spielfilmen, Zeitleisten,
Sach- und Bildquellen, aber auch archäologischen Funden
ermöglichen.

Das Alexander-Hegius- Gymnasium in Ahaus hat sich entschieden,
das Methodenlernen im Anfangsunterricht des Faches Geschichte
durch eine Kooperation mit dem Archäologischen Museum der
Universität Münster zu fördern. Die Wahl fiel auf das Uni-Museum
im münsterschen Fürstenberghaus, weil hier die Ausstellung schon
für "Sechstklässler" überschaubar ist und eine große Nähe zu den
in der Jahrgangsstufe 5/6 zu untersuchenden Lerninhalten
aufweist.

Für Museumsdirektor Prof. Dr. Dieter Salzmann bietet die
Kooperation mit der Schule die Chance, jungen Menschen im
direkten Kontakt mit den Ausstellungsobjekten zu verdeutlichen,
"dass die griechisch-römische Antike die Grundlage unserer
abendländischen Kultur ist". Auch für Schulleiter
Oberstudiendirektor Joachim Engelhardt ist wichtig, dass seine
Schülerinnen und Schüler sich im Museum am münsterschen Domplatz
unter Anleitung von qualifizierten Nachwuchswissenschaftlern
unmittelbar mit den Quellen der Antike auseinandersetzten können
und einige ausgewählte Objekte unter Anleitung sogar in die Hand
nehmen dürfen: "So spüren sie deren Oberfläche, Beschaffenheit
und Gewicht und erforschen die geschichtlichen Quellen auf diese
Weise mit vielen Sinnen".


INFO

Archäologisches Museum der WWU Münster
URL: http://www.uni-muenster.de/Rektorat/museum/d2museam.htm





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 28 10:43:01 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 28 Oct 2008 10:43:01 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Tagung: "werben fuer strom 1890 - 2010",
Recklinghausen, 04.-06.06.2009
Message-ID: 4906ECB2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 27.10.2008, 10:50
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


TAGUNG

Tagung: "werben für strom 1890 - 2010"

Veranstalter: Umspannwerk Recklinghausen,
Museum Strom und Leben und Gesprächskreis Technikgeschichte

Datum: 4. bis 6. Juni 2009
Ort: Umspannwerk Recklinghausen, Museum Strom und Leben
deadline: 30. Januar 2009


"Einfach", "lekker", "gelb", so werben
Energieversorgungsunternehmen für elektrischen Strom, ein
immaterielles Produkt. Assoziativ steht Strom auch für
Familienglück und ein bequemes Leben durch elektrische und
elektronische Geräte. "Strom kann alles", Strom ist "sauber",
"sicher" und "günstig". Strom ist ein Markenprodukt geworden.

Mit der Nutzung der elektrischen Beleuchtung beginnt am Ende des
19 Jahrhunderts eine lange fast 100 jährige Phase der
Elektrifizierung. Elektroindustrie und
Energieversorgungsunternehmen etablieren sich als neue Branche,
die durch Verkaufshilfen nach Absatzmöglichkeiten sucht. Neben
der Einführung der Ratenzahlung konzentrieren sich die Akteure
auf Werbung mit dem Ziel, über den Verkauf von Haushaltsgeräten,
Elektromotoren und landwirtschaftlichen Geräten Elektrizität
flächendeckend anzuwenden. Entweder wirbt man direkt für
Elektrizität oder aber für den Kauf von Elektrogeräten.

Der Einsatz moderne Medien für die Werbung symbolisieren den
Fortschritt, mit dem Strom assoziiert wird. Deren Bandbreite
reicht vom persönlichen Verkaufsgespräch sowie den
Versuchsküchen bis hin zur Plakat-, Radio- und Fernsehwerbung.

In den 1970er Jahren findet eine tiefgreifende Zäsur statt. Die
Elektrifizierung ist weitgehend abgeschlossen und die
Zusammenarbeit der Energieversorgungsunternehmen mit Unternehmen
der Elektroindustrie verliert für beide Seiten an Bedeutung.
Gesellschaftliche Diskussionen um Kernenergie und Umweltschutz
bestimmen nun die Inhalte der Werbung, die Teil des Marketings
und der Unternehmenskommunikation wird. Einzelne Werbegrafiker
werden zunehmend durch Werbeagenturen abgelöst und auch das
ästhetische Erscheinungsbild gedruckter Medien ändert sich
aufgrund moderner Herstellungsverfahren.

Mit dem Liberalisierungsgesetz ist 1998 in Deutschland eine
weitere Zäsur zu verzeichnen. Es entstehen erste Strom-Marken
und unter den Energieversorgungsunternehmen treten neue -
internationale - Anbieter auf dem deutschen Markt auf. Durch
Medien wie das Internet, Werbemittel mit Logo und durch
zahlreiche Sponsoring-Aktionen in den Bereichen Sport, Soziales
und Kultur positionieren sich die Unternehmen in Deutschland.
Bilder, die das Produkt "Strom" symbolisch zum Ausdruck bringen,
treten jedoch zugunsten der vielfältigen Kommunikation der
Unternehmen zurück.

Welche Bedeutung haben nun Werbung bzw. Marketing für die
Durchsetzung von Elektrizität, den Konsum oder für die
Herausbildung einzelner Strom-Markenprodukte? Ist darauf eine
schnelle und breite Akzeptanz von Elektrizität zurückzuführen?
Welche Botschaften werden vermittelt und wie sieht die
"historische Realität aus?

Zu diesen und weiteren Fragen laden die Veranstalter zu Referaten
oder Projektvorstellungen ein, insbesondere zu Themen
- der Elektrifizierung der Landwirtschaft, des Kleingewerbes oder
der Haushalte
- der Werbung/des Marketing unter mediengeschichtlichen, kunst-
und kommunikationswissenschaftlichen Aspekten,
- gesellschaftlicher und politischer Einflüsse auf Werbung
- der Kommunikation von Strom im internationalen Kontext

Interessierte ReferentInnen werden gebeten, bis zum
30. Januar 2009 ein Exposé einzureichen.

Die Tagung im Umspannwerk Recklinghausen - Museum Strom und
Leben - findet in Vorbereitung einer Ausstellung mit Katalog für
die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 statt und ist
gleichzeitig das 28. Jahrestreffen 2009 des Gesprächkreises
Technikgeschichte.


INFO

Kontakt:
Regina Weber, M.A.
Umspannwerk Recklinghausen, Museum Strom und Leben
Uferstr. 2-4
45663 Recklinghausen
Tel.: 02361-382216
Fax: 02361-382215
E-Mail: regina.weber at rwe.com





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 28 11:32:16 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 28 Oct 2008 11:32:16 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?b?W0FLVF0gTWl0IGRlbiBGdWXDn2VuIHZvcmF1cy4uLiBM?=
=?utf-8?q?WL-Volkskundlerin=3A_Der_Umgang_mit_dem_Tod_hat_sich_stark_vera?=
=?utf-8?q?endert?=
Message-ID: 4906F840.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.10.2008, 10:57


AKTUELL

Mit den Füßen voraus...
LWL-Volkskundlerin:
Der Umgang mit dem Tod hat sich stark verändert

Am 2. November ist Allerseelen, das katholische Fest zum
Gedächtnis an die Verstobenen. Es wurde 998 n. Chr. durch Abt
Odilo von Cluny eingeführt und verbreitete sich rasch. "Lange
Zeit war der Tod fest in das Leben und den Alltag integriert und
der Umgang mit ihm, vor allem auf dem Land, durch zahlreiche
Bräuche und Rituale reglementiert, die den Ablauf im Sterbefall
strukturierten und so Sicherheit geben konnten" erklärt
Christiane Cantauw von der Volkskundlichen Kommission für
Westfalen (LWL).

"Heute ist der Tod kein alltägliches Thema mehr. Viele Menschen
empfinden den Gedanken an Tod und Sterben als beängstigend.
Vielfach fehlen uns heute Rituale, die den Umgang mit unserer
Vergänglichkeit erleichtern", so Cantauw weiter. Um die Wende
zum 20. Jahrhundert gaben Bräuche und Rituale vor, was bei einem
Todesfall zu tun war: "Hat der Sterbende den letzten Atemzug
getan, so hängt man den Spiegel zu, hält die Uhr an, öffnet ein
Fenster. Alles 'Weltliche', etwa Soldatenbilder, werden verdeckt,
die Einstellung auf das Ewige, Undingliche in jeder Weise
gestützt", ist einer Quelle aus Langenholzhausen (Gemeine
Kalletal in Lippe) zu entnehmen. Im ausgehenden 19. Jahrhundert
wollte man der Seele des Verstorbenen das Verlassen des
Sterbezimmers dadurch erleichtern, dass man beispielsweise oft
direkt nach Eintritt des Todes die Fenster öffnete. Um die
Rückkehr der Seele zu verhindern, achtete man auch stets darauf,
dass der Tote unter allen Umständen mit den Füssen voraus aus
dem Haus getragen wurde. Sollte er mit dem Gesicht dem Haus
zugewandt herausgetragen werden, würde er im Grab keine Ruhe
finden und er würde ins Haus zurückkehren, so die verbreitete
Annahme.

Starb ein Mensch, war es üblich, zuerst den nächsten Nachbarn zu
verständigen. Die Nachbarschaft war für solche Fälle in so
genannte "Not- und Tot-Nachbarn" organisiert, die alle wichtigen
Aufgaben für die Trauerfamilie übernahmen: Sie versorgten das
Vieh, brachten den Trauernden Essen, richteten den Verstorbenen
her und besorgten alles, was sonst in der Zeit der Trauer von
Nöten war. Außerdem war es ihre Aufgabe, den Tod in der
restlichen Gemeinde "anzusagen" und als Leichenbitter
(Liekbitter) alle Verwandten und weiteren Nachbarn zur
Bestattung einzuladen. Erst nach 1900 kam die Sitte auf,
gedruckte Einladungen zu verschicken.

In den meisten ländlichen Haushalten wurden unabhängig von
etwaigen Todesfällen Sargbretter vorgehalten. Bei wohlhabenderen
Leuten waren dies Eichen-, bei ärmeren Weiden- oder
Tannenholzbretter, heißt es aus Apen im Kreis Soest. Ein
Gewährsmann der Volkskundlichen Kommission aus Schöppingen
(Kreis Borken) bemerkte dazu: "Die Bretter für den Sarg wurden
auf dem Balken, im Torhaus oder im Schuppen aufbewahrt. Der
Zimmermann warf sie von dort herunter". Soweit dies möglich war,
kam der Zimmermann noch am Sterbetag auf den Hof, um den Sarg zu
zimmern. Den offenen Sarg bahrte man im Sterbezimmer oder der
Diele bis zum Tag der Bestattung auf. Oft versammelten sich hier
am Abend Nachbarn und Angehörige um zu beten.

Am Morgen der Bestattung, die meist nach drei Tagen stattfand,
trugen die Notnachbarn die Leiche hinaus zum bereitstehenden
Leichenwagen, meist einem Acker- oder Erntewagen. Die Sargträger
wurden ebenfalls durch die "Not- und Tot-Nachbarschaft"
gestellt. Oft lud die Trauerfamilie in der nächsten Wirtschaft
zum Leichenschmaus ein oder die Nachbarin hatte einen Tisch im
Sterbehaus hergerichtet. Für engste Verwandte, den Leichenbitter
und die Träger gab es Kaffee und "Beerdigungskuchen"
(Streuselkuchen), der auch heute noch bekannt und üblich ist.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 29 10:26:28 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 29 Oct 2008 10:26:28 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Wielenga, Friso / Geeraedts,
Loek (Hrsg.): Jahrbuch des Zentrums fuer Niederlande-Studien 2007
Message-ID: 49083A54.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 28.10.2008, 15:02


LITERATUR

Hoheitliche Damenwahl
Das niederländische Königshaus im Jahrbuch des Zentrums für
Niederlande-Studien

Niederländische Könige und Königinnen fanden ihre Ehrepartner
vor allem im benachbarten Deutschland, von Wilhelm I., der
Wilhelmina von Preußen ehelichte, bis zur amtierenden Monarchin
Beatrix, die den deutschen Diplomaten Claus von Amsberg
heiratete. Die ganz besondere Rolle, die deutsche Prinzgemahle
am niederländischen Hof spielten, beleuchtet Prof. Dr. Friso
Wielenga in seinem Beitrag zum Jahrbuch 2007 des Zentrums für
Niederlande-Studien der Universität Münster, das soeben
erschienen ist. Seine Gedanken über "bilaterale Beziehungen im
Spiegel hoheitlicher Damenwahl" werden ergänzt durch weitere
Aufsätze über das niederländische Königshaus, wie die
Anmerkungen von Jan Bank über "Königin Beatrix: Aristokratin in
einer Mediendemokratie".

Im Rahmen einer vom Zentrum für Niederlande-Studien der WWU
organisierten Tagung im münsterschen Rathaus haben sich 2007
niederländische und deutsche Historiker der niederländischen
Monarchie in Vergangenheit und Gegenwart aus verschiedenen
Blickwinkeln genähert. Dabei wurde deutlich, dass die Oranier
auch heute noch einen überaus wichtigen und in der öffentlichen
Wahrnehmung sehr präsenten Bestandteil der niederländischen
Politik und Gesellschaft bilden. Aus Umfragen geht immer wieder
hervor, dass eine überaus große Mehrheit der niederländischen
Bürger die Monarchie im Allgemeinen ebenso unterstützt wie die
amtierende königliche Familie, die durch ihr Handeln und
Auftreten große Sympathien erworben hat.

Die ausgearbeiteten Beiträge dieser vielbeachteten Veranstaltung
zur niederländischen Monarchie bilden den Themenschwerpunkt des
Jahrbuchs. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit ausgewählten
Themen der niederländischen Geschichte bis in die Gegenwart,
bieten systematische Vergleiche zwischen Deutschland und dem
Nachbarland oder leisten Beiträge zur Geschichte der
deutsch-niederländischen Beziehungen. Darüber hinaus umfasst der
260 Seiten starke Band die Präsentation aktueller Projekte,
einen ausführlichen Überblick über die Aktivitäten des Zentrums
für Niederlande-Studien im vergangenen Jahr und
Buchbesprechungen. Das Jahrbuch schließt mit einer Bibliographie
deutschsprachiger Literatur über die Niederlande und Flandern.

Das von Friso Wielenga und Loek Geeraedts herausgegebene und von
Markus Wilp redaktionell betreute Jahrbuch 2007 des Zentrums für
Niederlande-Studien mit dem Schwerpunktthema "Das
niederländische Königshaus" ist im Aschendorff Verlag in Münster
erschienen und kostet 19.80 Euro.


INFO

Link: Zentrum für Niederlande-Studien
URL: http://www.uni-muenster.de/HausDerNiederlande/Zentrum/index.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 29 11:44:50 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 29 Oct 2008 11:44:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag zur Geschichte der Eisenverhuettung
im Ruhrgbiet, Hattingen, 31.10.2008
Message-ID: 49084CB1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.10.2008, 15:44


AKTUELL

Kulturgeschichte von Eisen und Stahl
Vortrag zur Geschichte der Eisenverhüttung im Ruhrgbiet im
LWL-Industriemuseum

Die Kulturgeschichte von Eisen und Stahl beginnt um 4.000 v.
Chr. - zu einer Zeit, als Eisen seltener und wertvoller als Gold
war. Dr. Dr. Hartmut Herbst führt am Freitag, 31. Oktober,
interessierte Zuhörer in der Henrichshütte Hattingen zurück in
diese Zeit. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt um
19.30 Uhr zu dem Vortrag in sein Hattinger Industriemuseum ein.

Hartmut Herbst ist Wissenschaftler bei der Deutschen
Arbeitsschutzausstellung (dasa) in Dortmund und beschäftigt sich
seit vielen Jahren mit der Kulturgeschichte der Technik und der
Geschichte der Industrialisierung in der ehemaligen Grafschaft
Mark. In seinem Vortrag schlägt er einen Bogen von der
Verarbeitung des seltenen Meteorit-Eisens in Ägypten und
Mesopotamien zu den Anfängen der Eisen- und Stahlindustrie an
der Ruhr. Dabei nutzt er gleichermaßen archäologische wie
historische Forschungsergebnisse. Schwerpunkte seines Vortrags
liegen auf der Entwicklung der Transportwege wie Wasserstraßen,
den ersten Kunststraßen und dem Schienentransport sowie den
Anfängen der Wittener Eisen- und Stahlindustrie. Der Vortrag
kostenlos.

Dem Oktober-Vortrag von Hartmut Herbst wird im Jahr 2009 ein
zweiter Teil folgen, der speziell den Industriepionieren Alfried
Krupp, Jacob Mayer sowie Carl Ludwig und Louis Constans Berger
gewidmet ist.


INFO

LWL-Industriemuseum
Henrichshütte in Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-0
Fax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 29 11:48:33 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 29 Oct 2008 11:48:33 +0100
Subject: [WestG] [AUS] LWL-Landesmuseum zeigt Gemaelde von Vincent van Gogh,
Muenster, 28.09.2008-11.01.2009
Message-ID: 49084D91.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.10.2008, 11:02


AUSSTELLUNG

Sehnsuchtsort Paris
LWL-Landesmuseum zeigt Gemälde von Vincent van Gogh in
Ausstellung "Orte der Sehnsucht"

Sein 100-jähriges Bestehen feiert das LWL-Landesmuseum für Kunst
und Kulturgeschichte in Münster mit der Jubiläumsausstellung
"Orte der Sehnsucht. Mit Künstlern auf Reisen". Mit über 250
Meisterwerken widmet sich die Ausstellung im Kunstmuseum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) vom 28. September
2008 bis 11. Januar 2009 dem Phänomen der Künstlerreise vom
Mittelalter bis zur Gegenwart. In einer Serie stellt der LWL
ausgewählte Exponate vor.

Vincent van Gogh (1853-1890) malte sein Gemälde "Impasse des
deux frères" 1887 während seines Aufenthaltes in Paris. Für ihn
bedeutete Paris den entscheidenden Wendepunkt seiner
Malerkarriere. Van Gogh kam 1886 aus einem bäuerlichen und
einfachem Lebensumfeld in die Großstadt, zu diesem Zeitpunkt war
seine Malweise dunkel und kompakt. Das Erlebnis war ungeheuer:
"Paris ist ein Treibhaus an Ideen, und die Leute versuchen dort,
alles aus dem Leben herauszuziehen, was man herausziehen kann."
Er erlebte die Unüberschaubarkeit und das Gedränge der Großstadt
und ließ sich von den neuen Kunstrichtungen beeinflussen. Die
Stadt war ihm fast unheimlich: "Im Vergleich zu dieser Stadt
werden alle Städte klein; Paris scheint groß wie das Meer,"
schrieb er nach zwei Jahren Parisaufenthalt.

"Als van Gogh im Jahr 1888 nach Arles weiterzog, waren seine
Pinselbewegungen locker und rhythmisch, seine Farben leuchtend
und hell und seine Kompositionsweise offen und dynamisch",
beschreibt Dr. Erich Franz, der stellvertretende Direktor des
LWL-Landesmuseums, die Entwicklung des Künstlers. Eines der
ersten Bilder, die diesen Wandel verdeutlichen, ist "Impasse des
deux frères", die Bezeichnung einer kleinen Sackgasse auf dem
Montmartre.

Das Gemälde ist eine Leihgabe aus dem Van Gogh Museum Amsterdam
und zur Zeit in der Ausstellungssektion zu Paris zu sehen. Van
Gogh malte es im Frühjahr 1887. Die Bäume haben noch keine
Blätter, aber das Licht flimmert hell und wirkt auf dem Boden
ebenso leicht und ist silbrig wie in der Luft. Die Pinselstriche
beginnen zu tanzen, blau und grün den Zaun entlang, die Zweige
hinauf, bei den blau-weiß-roten Fahnen locker flatternd, und
auch über das Pflaster in schnellen Bahnen hinwegeilend. Die
Menschen gehen spazieren, und auch das Auge wird hierhin und
dorthin geführt, ohne einen festen Zielpunkt zu finden. Im
Hintergrund sieht man eine Mühle, und in der Mitte nimmt ein
Verkaufsstand auf Rädern das Motiv spielerisch in leuchtendem
Rot und steigerndem Grün wieder auf.

Van Gogh lebte in Paris bei seinem Bruder Theo, einem
Kunsthändler, und lernte mehrere junge Revolutionäre der Malerei
kennen, darunter Henri de Toulouse-Lautrec und Paul Signac. Er
steigerte ihre Anregungen, die hellen Farben und den sichtbaren
Pinselstrich, und lud alles, was er sah, mit unaufhaltsamer
Bewegung auf. Die Gärten auf dem Montmartre, die Gegenstände in
seinem Zimmer, Blumensträuße, zum ersten Mal auch Sonnenblumen,
und immer wieder sein eigenes Gesicht. Die Großstadt Paris
elektrisierte geradezu van Goghs Bilder mit ihren
auseinanderstrebenden, räumlichen Kräften und ihren malerischen
Schwüngen, bis sie diese Dynamik nicht mehr festhalten konnten
und fast zu bersten schienen. Seit Februar 1888 tauchte er dann
seinen Pinsel in das brennende Licht derProvence.


INFO

Öffnungszeiten während der Jubiläumsausstellung:
Di, Mi, Fr, 9 - 19 Uhr, Do 9 - 21 Uhr
Sa, So 10-18 Uhr
Montags bleibt das Museum geschlossen.
Grundsätzlich hat das Museum an den Feiertagen geöffnet,
außer am 30. Oktober (ab 12 Uhr geschlossen), 24., 25. und 31.
Dezember.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 29 11:52:54 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 29 Oct 2008 11:52:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Roemer in Westfalen, Bielefeld,
04.11.2008
Message-ID: 49084E95.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 28.10.2008, 17:52


AKTUELL

Vortrag: Die Römer in Westfalen

Im Jahre 2009 werden zahlreiche Veranstaltungen zur Erinnerung
an die Schlacht im Teutoburger Wald stattfinden. Schon im
Vorfeld sind heftige Diskussionen über verschiedene Fragen
geführt worden. Diese Diskussion gilt es zu versachlichen. Der
Historische Verein hat deshalb den Bremer Universitätsprofessor
Tassilo Schmitt eingeladen, um über das Thema "Römer in
Westfalen" zu sprechen.

Der Vortragende, ehemals Lehrender an der Universität Bielefeld,
fragt vor allem nach der historischen Bedeutung der römischen
Okkupationszeit und nach den Konsequenzen der Schlacht im
Teutoburger Wald sowie der folgenden Germanicus-Feldzüge. Der
Vortrag soll also dazu beitragen, sich auf dem Stand der
aktuellen Kenntnisse in der Archäologie aber auch hinsichtlich
der strukturellen Bedingungen in der frühen Kaiserzeit ein
fundiertes historisches Urteil bilden zu können. Das schließt
den kritischen Umgang mit manchen vorschnell oder kurzschlüssig
erworbenen Überzeugungen in der Gegenwart mit ein.


INFO

Termin:
Dienstag, 4.11.2008

Zeit:
19.00 Uhr

Ort:
Kunsthalle Bielefeld

Kontakt:
Dr. Johannes Altenberend
Historischer Verein f?r die Grafschaft Ravensberg e. V.
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: info at hv-ravensberg.de
URL: www.hv-ravensberg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 30 11:46:52 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Oct 2008 11:46:52 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Ausstellungsfuehrung: 100 Jahre Studium fuer Frauen
in Muenster, Muenster, 01.11.2008
Message-ID: 49099EAC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 30.10.2008, 09:05


AKTUELL

100 Jahre Studium für Frauen in Münster

Am Samstag, 1. November, findet im Stadtmuseum um 16 Uhr eine
Führung durch die aktuelle Sonderausstellung "Laßt sie doch
denken! 100 Jahre Studium für Frauen in Münster" statt. Was im
Laufe dieser 100 Jahre passiert ist - im ersten Semester waren
sechs Studentinnen eingeschrieben, heute sind 53 Prozent der
Studierenden Frauen - erzählt diese Ausstellung, die von
Studentinnen des Fachbereichs Design der Fachhochschule Münster
inszeniert und von älteren und jüngeren Studentinnen in
Kooperation des Universitätsarchivs und der Kontaktstelle
Studium im Alter erarbeitet wurde. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich (3 / 2 Euro).


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 30 10:36:23 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Oct 2008 10:36:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Zeitzer Ostertafel, Detmold, 03.11.2008
Message-ID: 49098E27.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Gefion Apel"
Datum: 29.10.2008, 10:24


AKTUELL

Erster Abendvortrag im Begleitprogramm der "Wissenswelten"
Die Zeitzer Ostertafel und ihre Bedeutung für die Berechnung des
Ostertermins

Dass Ostern ein sogenanntes "bewegliches" Fest ist, stellt man
leicht fest: Mal mit Schnee, mal grün, mal liegt es im März, mal
im April. Heutzutage genügt ein schneller Blick auf den Kalender,
aber wie wurde der wichtige Fest - Termin in den Jahrhunderten
herausgefunden, als man noch ohne die vorgedruckte
Datenübersicht auskommen musste?

In der Sonderaustellung "Wissenswelten 500 -1500" (18. Oktober
bis 15.Dezember 2008) findet sich dazu ein besonderes Stück: Die
Zeitzer Ostertafel aus dem Jahre 447. Um Bedeutung und
Verwendung dieses Stückes besser kennen zu lernen, lädt der
Naturwissenschaftliche und Historische Verein für das Land Lippe
e.V. zu einem Abendvortrag am 03. November mit einem besonderen
Referenten: Prof. Dr. Eef Overgaauw ist Leiter der bedeutenden
Handschriftensammlung der Staatsbibliothek zu Berlin -
Preußischer Kulturbesitz.

Das Thema seines Abendvortrags, der am Montagabend um 19.30 Uhr
beginnt, lautet "Die Zeitzer Ostertafel aus dem Jahre 447 und
ihre Bedeutung für die Berechnung des Ostertermins".

Die heute in Berlin und Zeitz aufbewahrten Reste der sogenannten
"Zeitzer Ostertafel" bildeten einst eine um 450 vermutlich in
Rom entstandene Pergamenthandschrift. Ihre Anfertigung fällt in
die Phase der kirchlichen Auseinandersetzungen über die richtige
Berechnung des Ostertermins, die bis ins 8. Jahrhundert
andauerten. Die Lösung dieses Problems war daher nicht nur für
die Einteilung des Kirchenjahres, sondern auch für die schwer zu
erreichende Einheit der frühen Kirche von größter Bedeutung.

Interessierte sind zur Veranstaltung herzlich willkommen,
der Eintritt ist frei.


INFO

Sonderausstellung "Wissenswelten 500 - 1500"
Geöffnet : Montag bis Donnerstag 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Freitag 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Sonnabend und Sonntag 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Landesarchiv NRW
Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Willi-Hofmann-Str. 2 in Detmold





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 30 11:55:17 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Oct 2008 11:55:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag zur Geschichte der Eisenverhuettung
im Ruhrgebiet, Hattingen, 31.10.2008
Message-ID: 4909A0A5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 30.10.2008, 07:29
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Kulturgeschichte von Eisen und Stahl
Vortrag zur Geschichte der Eisenverhüttung im Ruhrgebiet

Freitag, 31. Oktober 2008, 19.30 Uhr

Die Kulturgeschichte von Eisen und Stahl beginnt um 4.000 v.
Chr. - zu einer Zeit, als Eisen seltener und wertvoller als Gold
war. Dr. Dr. Hartmut Herbst führt am kommenden Freitag
interessierte Zuhörer in der Henrichshütte Hattingen zurück in
diese Zeit. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe lädt um 19.30
Uhr zu dem Vortrag in sein Hattinger Industriemuseum ein.

Hartmut Herbst ist Wissenschaftler bei der Deutschen
Arbeitsschutzausstellung (dasa) in Dortmund und beschäftigt sich
seit vielen Jahren mit der Kulturgeschichte der Technik und der
Geschichte der Industrialisierung in der ehemaligen Grafschaft
Mark. In seinem Vortrag schlägt er einen Bogen von der
Verarbeitung des seltenen Meteorit-Eisens in Ägypten und
Mesopotamien zu den Anfängen der Eisen- und Stahlindustrie an
der Ruhr. Dabei nutzt er gleichermaßen archäologische wie
historische Forschungsergebnisse. Schwerpunkte seines Vortrags
liegen auf der Entwicklung der Transportwege wie Wasserstraßen,
den ersten Kunststraßen und dem Schienentransport sowie den
Anfängen der Wittener Eisen- und Stahlindustrie. Der Vortrag
kostenlos.

Dem Oktober-Vortrag von Hartmut Herbst wird im Jahr 2009 ein
zweiter Teil folgen, der speziell den Industriepionieren Alfried
Krupp, Jacob Mayer sowie Carl Ludwig und Louis Constans Berger
gewidmet ist.


INFO

Veranstaltungsort:

LWL-Industriemuseum
Henrichshütte in Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-0
Fax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/S/hattingen/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 30 11:43:26 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Oct 2008 11:43:26 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Juedische Kindheit und Jugend im Kreis Herford 1933
- 1945, Herford, ab 01.11.2008
Message-ID: 49099DDE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Laue"
Datum: 30.10.2008, 09:41


AUSSTELLUNG

Anne Frank war nicht allein
Jüdische Kindheit und Jugend im Kreis Herford 1933 - 1945

Ab 1. November 2008 wieder in der Gedenkstätte Zellentrakt
Herford

Im Jahr 2005 fand im Kreishaus Herford die Ausstellung "Anne
Frank" mit großer Resonanz bei den Schulen im Kreis Herford
statt.

Gleichzeitig eröffnete das Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken
noch vor der offiziellen Eröffnung der Gedenkstätte Zellentrakt
im Rathaus (diese geschah am 18. Juli 2005 durch den damaligen
Präsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland, Paul
Spiegel) dort die erste Ausstellung unter dem obigen Titel. Sie
wird nun erneut gezeigt.

Diese Ausstellung stellt die Erfahrungen von neun jüdischen
Kindern und Jugendlichen aus Herford in der NS-Zeit und im
Holocaust dar. Begleitet wird die Ausstellung durch
Videoaufzeichnungen von Augenzeugen, eine Dokumentation zum
Schicksal Vlothoer jüdischer Kinder und Jugendlicher und eine
Dokumentation des Schicksals einer jüdischen Schülerin am
Friedrichsgymnasium Herford (erarbeitet von SchülerInnen dieser
Schule).

Die Ausstellung ist ab 1. November 2008 bis auf weiteres
samstags von 14 - 16 Uhr und nach Vereinbarung für Gruppen
geöffnet.

Zur Ausstellung erscheinen pädagogische Materialien für
Schulklassen und Gruppen (die Sie kostenlos über
www.zellentrakt.de abrufen können) und ein Katalog, der in der
Gedenkstätte Zellentrakt für 2 EUR erhältlich ist.


INFO

Kontakt:

Kuratorium Erinnern, Forschen, Gedenken
Gedenkstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford
Tel.: 0 52 21/ 18 92 57
Fax: 0 52 23 / 6 53 04 54
URL: www.zellentrakt.de
E-Mail: info at zellentrakt.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 30 11:51:20 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Oct 2008 11:51:20 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Historiker Prof. Althoff spricht in Ringvorlesung
des Exzellenzclusters, Muenster, 04.11.2008
Message-ID: 49099FB8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 30.10.2008, 11:04


AKTUELL

Könige und Vermittler
Historiker Prof. Althoff spricht in Ringvorlesung des
Exzellenzclusters

Zum Verhältnis von Königen und Vermittlern im Mittelalter
spricht Historiker Prof. Dr. Gerd Althoff, Sprecher des
Exzellenzclusters "Religion und Politik" an der WWU Münster.
Sein Vortrag "Könige und Vermittler: Aspekte einer schwierigen
Beziehung im hohen Mittelalter" beginnt am Dienstag, 4. November
2008, um 18 Uhr. Die Veranstaltung findet im Hörsaal F1 des
Fürstenberghauses statt. Sie ist Teil der Ringvorlesung
"Mediation", die das Exzellenzcluster im Wintersemester
durchführt.


INFO

Exzellenzcluster "Religion und Politik"
URL: http://www.uni-muenster.de/Religion-und-Politik/





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 30 11:58:17 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 30 Oct 2008 11:58:17 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2008,
Heft 5
Message-ID: 4909A159.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 17.10.2008, 08:27


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 5/2008


Zeitschriftenschau

I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege. Hrsg.:
Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Roßstraße 133, 40476 Düsseldorf, Tel.:
0211/45485-0, Internet: www.nrw-stiftung.de, www.nrw-entdecken.de,
E-Mail: info at nrw-stiftung.de
2/2008. R. J. Günther: Beflügelt durch Engagement. R. J. Günther: Vom
Nutzen alter Klöster. G. Matzke-Hajek: ... zirp. Gefährdet: Die
Feldgrille in NRW: R. J. Günther: Expressionismus im Adelshof. Das Forum
Jacob Pins in Höxter. B. Peckedrath: Ein Vermächtnis für die
Wiesenknopf-Ameisenbläulinge. G. Matzke-Hajek: Der kühle Hauch des Ebbe.
Das "Naturschutzgebiet Listertal" im märkischen Kreis. M. Zehren: Vom
Alltag der Hollandgänger. Tüöttenmuseum in Mettingen. G. Matzke-Hajek:
Auf zu neuen Ufern. Renaturierung der Lippeaue im Kreis Soest. R. J.
Günther: Ein Himmelsgeschenk für Medebach. G. Matzke-Hajek:
Wunderbare Weiden-Welt. Projekt "Aus Hecken werden Häuser" in Bonn. R.
J. Günther: Klever Perspektiven. Die "Galleien" an der Schwanenburg.

2. Hellweg

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in
Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065
Hamm.
14/2008. * Unter Dach und Fach. Der Reichswohnungskommissar gab noch im
Jahr 1944 eine "Behelfsheim-Fibel" heraus. Makabres Dokument der
Aufmunterung im Bombenkrieg. P. Reding: Vest Recklinghausen zwischen
Lippeaue und Emscherbruch. Historische Spurensuche am Rande des
Schmelztiegels Ruhr. I. Bittner: Wo die Ems zum Jordan wird. In Rietberg
lädt das "Bibeldorf" zum Besuch ein. H. Thomas: LIFE-Projekt lässt neues
Leben in Lippeaue entstehen. Europaweites Netz "Natura 2000" fördert
Schutzgebiete zwischen Hamm und Vellinghausen mit 5,5 Millionen Euro
(Schluss).
15/2008. I. von Scheven: Umzulernen blieb ihm nicht erspart. Jurist
Sybel und die französische Gerichtsverfassung im Jahr 1811. * Mit
Kronleuchtern und Herrscherbildern. Ansichten aus der Zeit um 1900 im
Hammer Oberlandesgericht. H. Platte: Der historische Mühlenhof versank
in den Fluten der Talsperre. Der Mühlenhof in Möhnesee-Stockum mit alter
Tradition wurde an neuer Stelle wieder aufgebaut. G. Köpke: Der
Feldsperling: Opfer der schwindenden biologischen Vielfalt. Der früher
in unserer Region weit verbreitete Vogel steht auf der Vorwarnliste der
"Roten Liste". W. Gernert: Senden: Attraktives Städtchen mit Kunst und
Natur. Die Gemeinde an Stever und Dümmer überrascht die Besucher mit
vielen Angeboten. W. Hinke: "Am 7. Tag sollst du ruhen...".
Heilighaltung der Sonntagsruhe in der Zeit von 1836 bis 1909. Eine Akte
des Amtes Rhynern dokumentiert einstige Streitfragen.
16/2008. S. Borgschulze: Römerschiffe auf der Lippe. Aufschlussreiche
Schiffsfunde entschlüsseln die Vergangenheit. H. Platte: Der historische
Mühlenhof versank in den Fluten der Talsperre. Der Mühlenhof in
Möhnesee-Stockum mit alter Tradition wurde an neuer Stelle wieder
aufgebaut (Schluss). H. Thomas: Neue Chance für den Kiebitz in der
Lippeaue. Ein attraktiver Wiesenvogel unserer Region kommt wieder in
seine alten Brutreviere. U. Kunz: Prächtige Adelshöfe glänzten einst in
Münster. Die Münsterländer Grafen und Freiherrn errichteten einst
repräsentative Bauten "am Hof" der Fürstbischöfe. K. Wulf: Ein
Schicksal unter Millionen: Beim Luftangriff auf Hamm am 22. April 1944
wurde Arnold Giers abgeschossen. An der Absturzstelle errichtete der
Heimatverein Burbach bei Siegen eine Gedenkstätte.
17/2008. I. von Scheven: Vorfahren des Malers Otto Pankok stammten aus
Hamm. Der Großvater des expressionistischen Künstlers aus dem Kreis des
"Jungen Rheinland" wohnte in der Bahnhofstraße. W. Hinke: Wölfe lebten
in Westfalen. Im Januar 1835 wurde bei Herbern der letzte Wolf erlegt.
Prof. Hermann Landois beschrieb die Jagd und ihre Folgen. P. Reding: Das
"neue" Hebewerk in Henrichenburg als Weltkulturerbe? Förderverein setzt
sich für die "aktive" Erhaltung des Industriedenkmals ein. W. Gernert:
Friedens-Bausteine schmückten die St.-Marienkirche. Architektursteine
aus vielen Ländern rufen in Hamm-Heessen zur Völkerverständigung auf.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker
Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557
Lippstadt.
16/2008. B. Bertling: Die Kunstschätze in St. Jakobus Mastholte. A.
Droste: Die alte Molkerei in Mellrich.
17/2008. W. Maron: Erwitte - ein wunder Flecken? Der Streit um das
Kreisgericht 1849. J. Schmidt: Internationales Jahr der Kartoffel. H. J.
Krämer: Hundert Jahre Gaststätte Knickenberg-Kösters in Rüthen.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest
und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19-21, 59494
Soest, Tel.: 02921/6880.
394/2008. H. Braukmann: Ampen: Schon anno 833 urkundlich erwähnt. Die
heute zu Soest gehörende Gemeinde gilt als das älteste Dorf der Soester
Börde. H. Funke: Auch in Soest gab es Hexenverfolgungen. Im Süden von
Soest, in der "Steinkuhle", wurden Hexen verbrannt. H. Platte: Der
historische Mühlenhof versank in den Fluten der Talsperre. Der Mühlenhof
in Möhnesee-Stockum mit alter Tradition wurde an neuer Stelle wieder
aufgebaut. G. Köpke: Der Feldsperling: Opfer der schwindenden
biologischen Vielfalt. Der früher in unserer Region weit verbreitete
Vogel steht auf der Vorwarnliste der "Roten Liste". * Die Wachtel
"schlägt". W. Gernert: Senden: Attraktives Städtchen mit Kunst und
Natur. Die Gemeinde an Stever und Dümmer überrascht die Besucher mit
vielen Angeboten. G. Köhn: Die Feuerordnung für das Großherzogtum Berg
in der Franzosenzeit. Die Geschichte des Feuerlöschwesens in Soest von
den Anfängen bis 1945 (5. Teil). H. Keinemann: Die Rübenfrauen aus der
Südostsiedlung in Soest. Erinnerungen an die fünfziger Jahre.
395/2008. F. Haarmann: Mit "Andreas Hofer" kam Tirol nach Wickede/Ruhr.
Die Wickeder Freilichtbühne und die nationalsozialistische
Machtergreifung 1933. H. Platte: Der historische Mühlenhof versank in
den Fluten der Talsperre. Der Mühlenhof in Möhnesee-Stockum mit alter
Tradition wurde an neuer Stelle wieder aufgebaut (Schluss). U. Kunz:
Prächtige Adelshöfe glänzten einst in Münster. Die Münsterländer
Grafen und Freiherrn errichteten einst repräsentative Bauten "am Hof"
der Fürstbischöfe. H. Braukmann: Ampen: Schon anno 833 urkundlich
erwähnt. Die heute zu Soest gehörende Gemeinde gilt als das älteste Dorf
der Soester Börde (Schluss). G. Köhn: Die Soester Brandkompanie ab 1811.
Geschichte des Feuerlöschwesens in Soest von den Anfängen bis 1945 (6.
Folge).
396/2008. F. Haarmann: Der Landbriefträger verteilte die Post nach dem
Hochamt. Vor 110 Jahren richtete sich die Post am Wickeder Bahnhof ein.
W. Hinke: Wölfe lebten in Westfalen. Im Januar 1835 wurde bei Herbern
der letzte Wolf erlegt. Prof. Hermann Landois beschrieb die Jagd und
ihre Folgen. P. Reding: Das "neue" Hebewerk in Henrichenburg als
Weltkulturerbe? Förderverein setzt sich für die "aktive" Erhaltung des
Industriedenkmals ein. G. Köhn: Das Feuerschutzwesen wird modernisiert.
Das Feuerlöschwesen Soest von den Anfängen bis 1945 (7. Folge).

3. Kurkölnisches Sauerland

An Möhne, Röhr und Ruhr. Heimatblätter des Heimatbundes Neheim-Hüsten
e.V., Widukindstraße 23, 59757 Arnsberg.
42/2008. W. Saure: 25. Juli 1358 gibt Graf Gottfried IV. von Arnsberg
der Stadt Neheim Lippisches Recht. W. Saure: Beziehungen zu den
benachbarten Frauenklöstern Himmelpforten und Oelinghausen (Teil 1). M.
Jolk: Rittersitz Fresekenhof und das Burghaus Schüngel. F. C. Feldmann
(?): Übergabe "Burghaus Freseken" an die Heimatvereine. Ansprache zur
Übergabe des Burghauses Freseken am 23. September 1984. F. J. Leclaire:
Die Sanierung der Neheimer Innenstadt von 1974 bis 1989. F. J. Leclaire:
Neheim - Kirchplatz in der Zukunft (Postkarte). L. Ritterbach: 2007 -
Ein Jahr im Rückblick. B. Plass: Entwicklung des Stadtteils Neheim als
Einkaufsstadt. B. Schüttelhöfer: Dr. Konrad Maria Krug. J. Post:
Jahresbericht 2007.

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65,
59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
3/2008. * Unser benediktinisches Erbe. Vortrag von Pater Michael Hermes
OSB bei der Mitgliederversammlung des Sauerländer Heimatbundes am 30.
August 2008 in Belecke. H. Wevering: Die Mitgliederversammlung in
Warstein-Belecke. Der SHB hatte eingeladen und eine beeindruckende
Mitgliederzahl war gekommen. R. Köhne: Gips-, Alabaster und
Marmorvorkommen des kurkölnischen Sauerlandes. H. Braukmann: Der
Hanseweg von Soest nach Brilon. W. F. Cordes: Volmar von Helden - ein
Wohltäter des Klosters Ewig im Jahrhundert seiner Gründung. M. Löcken:
Das Attendorner Südsauerlandmuseum erstrahlt in neuem Glanz. A. Trippe:
Ein Kruzifix im Stil des Spätbarock. Volksfrömmigkeit im Sauerland zur
Biedermeierzeit. D. Becker: 800 Jahre Niedereimer: Ein Rückblick. H.
Thomas: Gedenktafel nach 66 Jahren aufgestellt. Im ehemaligen
Gestapo-Gefängnis "Steinwache" wurde an 30 im Jahre 1941 verhaftete
Jugendliche erinnert. * Theater spielen hat in Alme lange Tradition. 20
Jahre plattdeutsches Theater in Alme. H. Kroll-Schlüter: Lokalität -
Regionalität - Globalität. S. Falk: Heimatarbeit - Treffen der
Ortsheimatpflegerinnen und Ortsheimatpfleger des Hochsauerlandkreises. *
Das Projekt "Mundart in Schulen". P. Schnorbus: Plattdeutsch keine
"tote" Sprache. Silbacher begeistern beim Plattdeutschen Tag in
Cobbenrode. W. Frank: Der Tannenhäher. M. Raffenberg: "Kick, segg' de
Katte ... Annäherung an Hintergründiges und Abgründiges in einem der aus
dem Volksgut geschöpften plattdeutschen Gedichte von Christine Koch.

4. Märkisches Sauerland

Heimatblätter für Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis
und in Westfalen. Beilage zur Mendener Zeitung, zum Altenaer Kreisblatt
und Süderländer Volksfreund, Kolpingstraße 35, 58706 Menden, Tel.:
02373/17300.
220/2008. H. W. Hildenbrand: "Crispin macht den Armen Schuh". Die
Crispinus-Gilde in Menden hat eine alte Tradition. H. W. Stein: Beim
Nachbarn "Abbitte tun". Ein folgenreicher Birnen-Diebstahl. H. Platte:
Der historische Mühlenhof versank in den Fluten der Talsperre. Der
Mühlenhof in Möhnesee-Stockum mit alter Tradition wurde an neuer
Stelle wieder aufgebaut. G. Köpke: Der Feldsperling: Opfer der
schwindenden biologischen Vielfalt. W. Gernert: Senden: Attraktives
Städtchen mit Kunst und Natur. * "Ich webe dein Totenkleid".
Erinnerung an den Bombenabwurf auf Hiroshima. Die Mendener Künstlerin
Maria Grünwald gestaltete bereits vor vielen Jahren einen
eindrucksvollen Wandteppich. H. D. Schulz: Welche Bedeutung steckt
hinter dem Bachnamen Rahmede?
221/2008. K. Binczyk: Bergbau-Spuren von einst "Auf der Giebel". Schon
vor 900 Jahren wurden bei Dahle Eisenerze abgebaut. H. Platte: Der
historische Mühlenhof versank in den Fluten der Talsperre. Der Mühlenhof
in Möhnesee-Stockum mit alter Tradition wurde an neuer Stelle wieder
aufgebaut (Schluss). H. Thomas: Neue Chance für den Kiebitz in der
Lippeaue. Ein attraktiver Wiesenvogel unserer Region kommt wieder in
seine alten Brutreviere. U. Kunz: Prächtige Adelshöfe glänzten einst in
Münster. Die Münsterländer Grafen und Freiherrn errichteten einst
repräsentative Bauten "am Hof" der Fürstbischöfe. * "Ich webe dein
Totenkleid". Erinnerung an den Bombenabwurf auf Hiroshima. Die Mendener
Künstlerin Maria Grünwald gestaltete bereits vor vielen Jahren einen
eindrucksvollen Wandteppich. H. D. Schulz: Welche Bedeutung steckt
hinter dem Bachnamen Rahmede? Die Bezeichnung des in die Lenne mündenden
Baches lässt viele Deutungen zu.
222/2008. K. Binczyk/H. W. Stein: Bergbau-Spuren von einst "Auf der
Giebel". Vom alten Bergbau im Ossenberg bei Dahle zum Eisensteinbergwerk
"Sibylla" von 1736 bis 1775 (2. Teil). H. W. Stein: "Bis zu meinem
letzten Lebenshauche..." Brief des pensionierten Feldwebels Biermann aus
dem Jahr 1853. W. Hinke: Wölfe lebten in Westfalen. Im Januar 1835 wurde
bei Herbern der letzte Wolf erlegt. Prof. Hermann Landois beschrieb die
Jagd und ihre Folgen. R. Reding: Das "neue" Hebewerk in Henrichenburg
als Weltkulturerbe? Förderverein setzt sich für die "aktive" Erhaltung
des Industriedenkmals ein. H. D. Schulz: "Unser täglich Brot gib uns
heute!" Wie der Alltag einst in unserer Familie mit wenig Geld und
vielen Kindern aussah. D. Abel: Münzen und Maße in alter Zeit.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge
zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde
Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger Heimatblätter e.V.,
Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail:
info at heimatverein-hohenlimburg.de, Internet:
www.hohenlimburger-heimatblaetter.de
9/2008. W. Bleicher: Nachträge zum Fundbereich Hünenpforte. A. Voß: Vom
Arbeitsdienst in Breckerfeld. P. Mager: Hohenlimburger Stadtchronik
2008. Teil 1.

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins.
Heimatverein Voerde, Manfred Michalko, Friemannweg 9, 58256 Ennepetal,
E-Mail: vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet:
www.heimatverein-voerde.de
3/2008. M. Michalko: Voerder Kirmes - Kirmes mit Herz. M. Michalko:
Bernd Alexius wurde Ehren-Nachtwächter 2008! M. Michalko: Dorma-Day. 100
Jahre Firmenjubiläum - ein internationales Fest. Das Familienunternehmen
Dorma ist 100 Jahre alt und nennt sich "Weltmarktführer" für Produkte
rund um die Tür. M. Michalko: Kirmes-Blag Helga Busse 80 Jahre. V.
Rauleff: Gustav Adolf Kraft wurde 90 Jahre. M. Michalko: Beim
Bürgermeisterempfang erhoben sich die Festgäste für B. Alexius und
applaudierten! W. Guderian: Walter und Werner Altena (Die Oberbaueraner
Herzbuben).

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land.
Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V., Alte Rathausstraße
3, 58511 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645, Internet:
www.ghv-luedenscheid.de
175/2008. D. Simon: Robert-Hermann Tenbrock. Historiker, Lehrer und
Schulbuchautor. R. Assmann: Über den Ursprung und die Geschichte des
Christusbildes in der Kunst. Die Schrift von Julius Assmann sen.,
Lüdenscheid (ohne Datum, um 1900) "Bartloser Christustypus von
hochseliger Schönheit".

5. Minden-Ravensberg

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.:
Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Amtshausstraße 3, 32051
Herford, Tel.: 05221/131463 od. 05221/131477, E-Mail:
kreisheimatverein at kreis-herford.de
66/2008. C. Laue: Die Hochzeit des Kaufmanns. Tradition als
Marketing-Mittel - vor über hundert Jahren. F. Mildenberger: Die
Heilströme des Bruno Grönkowski. Ein Wunderheiler startet vom
Herforder Wilhelmsplatz aus eine zweifelhafte Karriere. E. Möller:
Pelzige Neubürger am Hücker Moor. Die Nutrias haben den Kreis Herford
erreicht. Zu fressen gibt es hier für sie genug. E. Möller: Der
Kamberkrebs aus Amerika. Schülerinnen fischten ihn aus dem Brandbach in
Hiddenhausen. R. Quaschny: In feinster Ausführung. Der Hof-Photograph
Colberg und seine Künste. * Irrwege eines alten Manuskripts.
Heimatverein gibt Mennighüffer Chronik neu heraus. C. Mörstedt: Sonntag
im Preußenzug. Der historische Fahrbericht: Dampflok "Hannover 7512" der
Mindener Museumseisenbahn. M. Rasche: Im Rückblick: Das Fest rund um die
Burg. 16.000 Besucher und 800 Akteure machten das 8. Geschichtsfest zu
einem großen Publikumserfolg. * Der Valdorfer Pastor kam hoch zu Ross.
Eine interessante Broschüre der Geschichtswerkstatt Exter erinnert an
Karl Kuhlo. M. Guist: Angekommen in Wallenbrück. Die große Reise der
Familie Baitler von Dagestan in den Kreis Herford. C. Mörstedt:
Karlhütte, Glück auf. Als in Ahle bei Bünde zwei Schmelzöfen
aufgestellt wurden.

6. Münsterland

Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege. Hrsg.: Verein
für Heimatpflege Bocholt e. V., Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße
76, 46397 Bocholt, Tel.: 02871/953-349.
3/2008. L. Mertens: 275 Jahre Fußprozession Bocholt - Kevelaer. Ein
Überblick über die letzten 25 Jahre. L. Mertens: "Weltliche" Gesänge
zur Fußprozession Bocholt - Kevelaer. N. Henze: Die Suderwicker
Hausstättenschatzung von 1663. D. Aschoff: Die Juden im Kreis Borken
in salmischer Zeit (1802-1810).

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage
der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
8/2008. G. Dethlefs: Ein Stück Stoff von historischer Einzigartigkeit.
Die Friedensfahne von 1648 im Westfälischen Landesmuseum.
9/2008. M. Blindow: Das Cäcilienfest: Ein Höhepunkt des Musiklebens.
Ein Stelldichein bekannter Komponisten und Dirigenten.

7. Paderborner und Corveyer Land

damals & heute. Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege aus
Delbrück. Hrsg.: Bernhard Kößmeier, Stadtheimatpfleger Delbrück,
Diebeskämpen 10, 33129 Delbrück-Boke, E-Mail: Koessmeier at t-online.de

10/2008. H. J. Rade: Stammvater Matthias Struns kam 1650 aus Böhmen.
Die Anfänge der alteingesessenen Familie Strunz. 51 Einträge im
Delbrücker Telefonbuch.

8. Ruhrgebiet

Bochumer Zeitpunkte. Beiträge zur Stadtgeschichte, Heimatkunde und
Denkmalpflege. Hrsg.: Dr. Dietmar Bleidick, Yorckstraße 16, 44789
Bochum, Tel. 0234/335406, E-Mail: dietmar.bleidick at t-online.de für die
Kortum-Gesellschaft Bochum e.V., Vereinigung für Heimatkunde,
Stadtgeschichte und Denkmalschutz, Graf-Engelbert-Straße 18, 44791
Bochum, Tel. 0234/581480, E-Mail: Kortum.eV at web.de
21/2008. S. Pätzold: Von der "villa" zum "wibbolt". Wattenscheids
Geschichte im Mittelalter. E. Brand: "Eine feste Burg ist unser Gott".
Zur Geschichte der Lutherkirche am Bochumer Stadtpark 1911-1993. W.
Werbeck: Die Bochumer Subdelegaten und Superintendenten. S. Pätzold:
Befestigte Häuser in Bochum. * Aus dem Häuschen. Berichtenswertes von
der Kortum-Gesellschaft.

Heimat Dortmund. Stadtgeschichte in Bildern und Berichten. Hrsg.:
Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. unter
Mitwirkung des Stadtarchivs, Red.: Achim Nöllenheidt. Klartext Verlag,
Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-51.
3/2008. O. Dascher: Die Muse ist in Dortmund auf dem Hund? Eine
selbstbewusste Stadt um 1900. K. H. Deutmann: Archäologie im Museum für
Kunst und Kulturgeschichte. Geschichte, Fakten und Personen. B. Buberl:
Seine große Liebe - Albert Baum und das Städtische Museum in Dortmund.
U. Gärtner: Baumeister, Blocherer, Böckstiegel ... Liste der 1937 in
Dortmund beschlagnahmten Kunstwerke. G. Framke: Dr. Leonie Reygers und
die Notjahre des Museums. W. Lehnemann: Sommer auf Cappenberg. Das
Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Stadt Dortmund im Schloss
Cappenberg. G. Podschadli: Umbau der Sparkasse an der Hansastraße zum
Museum für Kunst und Kulturgeschichte. J. Christiansen:
Paradigmenwechsel. Zur Neukonzeption des Museums für Kunst und
Kulturgeschichte der achtziger Jahre. M. Gombel/I. von Stillfried:
Messen, Rechnen, Zeichnen. Geschichte der Vermessungskunst. R. Wulf:
Lernen als lustvolles Erlebnis. Leicht, nicht seicht: das Museum als
Erlebnisort aus Sicht des Museumspädagogen. I. Fiedler: Lernort Museum.
W. E. Weick: Museum für Kunst und Kulturgeschichte, 1988 - 2008. Ein
Tätigkeitsbericht. N. Albach: Kunst und Kultur gehören zur Bildung
des Menschen. 100 Jahre Museumsgesellschaft zur Pflege der bildenden
Kunst e.V.

Heimatbote. Vereinszeitschrift des Heimatvereins Kurl/Husen e.V. Hrsg.:
Heimatverein Kurl/Husen e.V., Bertold Neidert, Boeselager Str. 10, 44319
Dortmund, Tel.: 0231/285361, E-Mail: bertold.neidert at t-online.de
40/2008. B. Neidert: Bahnhof Dortmund-Kurl. Die Eingangstür zu unseren
Ortsteilen. B. Neidert: Es war einmal... Erinnerungen an den
Gaststättenreichtum in unserem Heimatgebiet Kurl/Husen. D. Stute: Das
Kolpingfenster in St. Petrus-Canisius. W. Arnskötter: Kurler Dönekes.
Geschichten in Plattdeutsch und Hochdeutsch: Dat Klabastersignal - Das
Klabastersignal. B. Neidert: Erinnerungen aus Kurl/Husen: Die Schulen
aus Kurl/Husen.

Hörder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der Abteilung
Hörde e.V., Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz Retzloff,
Feuervogelweg 7 c, 44269 Dortmund.
3/2008. * Vor 80 Jahren verlor Hörde seine Selbstständigkeit.

9. Siegerland-Wittgenstein

Heimatland. Siegener Zeitung.
16.08.2008. J. Krause: 700 Jahre Pfarrgemeinschaft. Gotteshaus über
Jahrhunderte Mittelpunkt des dörflichen Lebens. * Wie westfälisch isst
Westfalen? * Exkursion in das Freilichtmuseum.
23.08.2008. B. Brandemann: Einst Domizil für Spar- und Amtskasse.
Investor fordert Abriss des Freudenberger Amtshauses. * Riesenammonit
und Uralt-Zahnbürste. Landschaftsverband informiert über Museumsschätze.

30.08.2008. * Turm der Ginsburg ein Denkmal. Anerkennung für markante
Landschaftsmarke. Sanierung kann beginnen. * Blick in die Geschichte der
Ginsburg. * Dokument der Ginsburg. Einzige Zeichnung der Burg
aufgetaucht.
06.09.2008. * Krönchen leuchtet seit 350 Jahren. Johann Moritz stiftete
das Wahrzeichen der Stadt.
13.09.2008. * Schule vom Einsturz bedroht. Musikschule in der
Schlossstraße als Denkmal des Monats. D. Tröps: Heimatfreunde erinnern
sich. "Wo mir grad va Gickeln schwadde ..."
20.09.2008. N. Stötzel: Bezaubernde Denkmäler in Miniaturformat. Der
Abriss des Förderturms im "Jahr des Denkmals 1975". Der Fall der Türme.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen, Harri
Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen, E-Mail:
heimatspiegel at t-online.de
174/2008.* 10 Jahre "Alte Schule Holzhausen" - ein Rückblick. M.
Schreiben: 10 Jahre Förderkreis Alte Schule.

11. Lippe

Beiträge zur Lügder Geschichte. Verlag u. Redaktion: Manfred Willeke,
Archiv für Heimat- und Familienkunde, Hintere Straße 40, 32676 Lügde.
Sonderveröffentlichung 2008: M. Willeke: Die Lügder Häuser und ihre
Besitzer vom 16. Jahrhundert bis heute (Folge 3).

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des
Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund,
Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail:
info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de

8-9/2008. L. Weiß: Interessante Tradition. Lippische Geldersatzzeichen
und Marken seit der Kaiserzeit. W. Streit/R. Holland: Älteste örtliche
Vereinigung. 150 Jahre Altherren-Seniorenconvent (AHSC) Detmold. K.-A.
Ewerbeck: Der "Klecks" Bösingfeld. Auszüge aus den Jugenderinnerungen
von Kasimir Ewerbeck. F. Piechnik: Ein Verein für Bösingfeld. 80 Jahre
Heimat- und Verkehrsverein Extertal-Bösingfeld. H. Diekmann: 2008 - das
Jahr der Kartoffel. Zu den Aktivitäten des LHB-Ortsvereins
"Lippequalität". * Lange Schlange inklusive. Elbrinxer Marktscheune
setzt auf Golddorf-Kräfte. B. Schulz: Vom Berg ins Tal. Eine
Jubiläumswanderung des Heimatbundes im Kalletal. F. Meier: Alte
Heimat - Neue Heimat. Eine Sonderausstellung im Burgmuseum Horn. C.
Gröger: Rose - Wappen - Heimatzeichen. Folge 1: Wo liegen die
ältesten Wurzeln der "Lippischen Rose"? J. Freifrau Hiller zu
Gaertringen: ambitioniert und innovativ. Direktor der Landesbibliothek
feiert 25-jähriges Dienstjubiläum. * Begehrt, vergessen, neu entdeckt.
Rottenhammer-Ausstellung im Weserrenaissance-Museum. D. Krentz: Aus
Künstlersicht. Ausstellung in der Städtischen Galerie thematisiert
Schwalenberg. G. Apel: Fakten zum Denkmal. Neuer Kurzführer zum
Hermannsdenkmal erschienen.

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen, die Stadt Bad
Lippspringe, Marienloh, Benhausen, Veldrom und Neuenbeken. Hrsg.: Dr. G.
Fleege, Druckerei Welchert, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.:
05252/97580.
323/2008. * Treffsicher durch die Jahrhunderte. Kleine Geschichte der
Schützenbewegung in Deutschland. * Rätsel um eine kleine Pfeife. Ein
Ausflug in die Schlänger Feuerwehr-Geschichte. P. Rehlaender: Vom großen
Nutzen kleiner Insekten. Ein Besuch bei Richard Kalass. * 500.
Geburtstag im Hause Ellerbrok. Sechs Geschwister feiern Fest der
Generationen.
324/2008. * Der Waschbär kommt. Amerikanischer Ureinwohner in neuer
Heimat. P. Jahn: Unsere Heide - Ein Spaziergang in der Senne.

II. Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Holznagel. Zeitschrift der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V.,
Postfach 12 44, 28859 Lilienthal, Tel.: 04792/7834, Internet:
www.igbauernhaus.de
4/2008. L. Parade: Sanierung und Restaurierung eines Häusler-Anwesens -
ein Erlebnis-Bericht. * Galgenberg und Gerichtslinde. Kulturdenkmal des
Jahres 2009 gewählt: "Richt- und Gerichtsstätten".

III. Naturkunde und Naturschutz

Abhandlungen aus dem Westfälischen Museum für Naturkunde.
Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, LWL-Museum für Naturkunde,
Sentruper Straße 285, 48161 Münster, E-Mail: bernd.tenbergen at lwl.org
2/2008. H. Wolf/H. Woydak: Atlas zur Verbreitung der Wegwespen in
Deutschland (Hymenoptera, Vespoidea; Pompilidae).
3-4/2008. H. Bültmann u.a. (Hrsg.): Aspekte der Geobotanik -



From Local
to Global. Eine Festschrift für Fred Daniëls.

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und
Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße
110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0.
9-10/2008. H. J. Böhmer: Biologische Invasionen - globale
Herausforderung oder lokales Problem? T. Heger/L. Trepl: Was sind
invasive gebietsfremde Arten? Begriffe und Definitionen. I. Kowarik:
Bewertung gebietsfremder Arten vor dem Hintergrund unterschiedlicher
Naturschutzkonzepte. F. Klingenstein/C. Otto: Zwischen Aktionismus und
Laisser-faire: Stand und Perspektiven eines differenzierten Umgangs mit
invasiven Arten in Deutschland. B. Alberternst u.a.: Auswirkungen
invasiver Arten und Vorsorge. Sofortmaßnahmen und Management am Beispiel
von vier unterschiedlich weit verbreiteten Neophyten. F. Essl u.a.:
Schwarze Listen invasiver Arten - ein Instrument zur Risikobewertung für
die Naturschutz-Praxis. W. Köck: Prävention der Einbringung invasiver
gebietsfremder Arten durch Haftungsrecht, branchenbezogene
Verhaltenskodizes und Selbstverpflichtungen am Beispiel der botanischen
Gärten und des Gartenbaus. A. Gigon u.a.: Schweiz, Deutschland,
Österreich: Gemeinsam gegen invasive gebietsfremde Arten. S. Nehring:
Gebietsfremde Arten in unseren Gewässern: Die Handlungsmaxime heißt
Prävention. K. Schümann: Nachwachsende Rohstoffe als nachwachsendes
Problem mit invasiven Arten? B. Seitz/I. Kowarik: Erhaltung der
regionalen genetischen Vielfalt durch die Verwendung gebietseigenen
Saat- und Pflanzguts. U. Schmitz u.a.: Hybridisierung zwischen Neophyten
und heimischen Pflanzenarten in Deutschland. Untersuchungen zur
Häufigkeit und zum Gefährdungspotenzial. M. Braun/S. Wegener: Alles
halb so schlimm! Die öffentliche Wahrnehmung der Halsbandsittiche in
Heidelberg.

IV. Nachbargebiete

Heimatland. Zeitschrift für Heimatkunde, Naturschutz, Kulturpflege.
Hrsg.: Heimatbund Niedersachsen e.V., Georgswall 5, 30159 Hannover,
Tel.: 0511/323490, Internet: www.heimatbund-niedersachsen.de, E-Mail:
info at heimatbund-niedersachsen.de
3/2008. H.-S. Strelow: Hannovers erster Oberpräsident. Graf Otto zu
Stolberg-Wernigerode organisierte 1867 die preußische Provinz Hannover.
M. Blazek: Die Rekordversuche des Jahres 1928. Der raketenbetriebene
Schienenwagen auf der Eisenbahnstrecke Langenhagen-Celle. A. Duve:
Bernsteinvorkommen in einer Kieskuhle bei Sarstedt. W. Wisser: Fuldowat.
E. Schönrock: Naturpark Münden: Auenwälder und Flusstäler verzaubern. K.
Fischer: Hermann Löns in der Garbsener Schweiz (Garbsener Holz).






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 30 10:26:26 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Oct 2008 10:26:26 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Als Schloss Neuhaus noch eine Burg
war: Stadtarchaeologie graebt in Schloss Neuhaus
Message-ID: 49098BD1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 30.10.2008, 10:00


AKTUELL

Als Schloss Neuhaus noch eine Burg war
Stadtarchäologie gräbt in Schloss Neuhaus

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben
bei Ausgrabungen in Schloss Neuhaus Teile der mittelalterlichen
Burg entdeckt, unter anderem ein im 14. Jahrhundert abgebranntes
Fachwerkhaus. Ferner legte das Grabungsteam das Fundament eines
Treppenturmes vom ältesten Teil des Renaissanceschlosses aus dem
16. Jahrhundert frei. In einer ersten Bilanz der
Grabungsergebnisse zeichnet sich nun ein neues Bild von der
frühen Baugeschichte der bischöflichen Anlage ab.

Gut zwei Wochen lang erforschte das Ausgrabungsteam der
Stadtarchäologie der LWL-Archäologie für Westfalen die
Vorgeschichte des Renaissance-Schlosses in Neuhaus. Bisher war
ein mächtiger Wohnturm von Bischof Heinrich von Spiegel
(1361-1380) das einzige bekannte mittelalterliche Bauwerk, das
im Schlossneubau des 16. Jahrhundert erhalten blieb. Nun
gelangten die Archäologen in zwei kleinen Flächen im
Schlossinnenhof in Schichten des späten 14. Jahrhunderts. In 80
Zentimetern Tiefe stießen sie auf die Überreste eines
verbrannten Fachwerkhauses. "Die Brandkatastrophe, der dieses
Haus zum Opfer fiel, war möglicherweise der Anlass für den Bau
des prächtigen Wohnturmes, der sich bis heute als Haus Spiegel
im Schloss erhalten hat", vermutet Archäologe Dr. Sven Spiong.

Mithilfe von Bohrkernen steht nun auch der Grabenverlauf der
älteren Burg zumindest in Teilen fest. Dieser verlief dort, wo
im späten 16. Jahrhundert der Nordostteil des neuen Schlosses
gebaut wurde. So erklären sich auch Schäden am Schlossgebäude,
die noch heute durch Absenkung in die lockere Verfüllung des
mittelalterlichen Grabens auftreten.

Eine weitere Überraschung kam unter den Schaufeln und Kratzern
der Grabungsmitarbeiter vor dem südöstlichen Treppenturm zum
Vorschein: Ein mächtiges Mauerfundament entpuppte sich als Teil
eines älteren Treppenturmes. Dieser Turm erschloss den ältesten
Teil des Renaissance-Schlosses von 1525 und wurde mit der
Erweiterung des Schlosses bereits nach 23 Jahren durch den noch
heute stehenden Treppenturm ersetzt.

Die archäologische Untersuchung in Schloss Neuhaus wurde nötig,
weil die Stadt Paderborn im Schlossinnenhof neue
Treppenfundamente und einen barrierefreien Zugang errichten
möchte. Es wird deutlich, dass die Archäologen auch bei kleinen
Bodeneingriffen im Schlossbereich sehr spannende neue Einblicke
in die Geschichte von Schloss Neuhaus erhalten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 30 10:30:47 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Oct 2008 10:30:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalenstoffe: Stadtmuseum sucht Ausstellungsstuecke
Message-ID: 49098CD7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 29.10.2008, 10:17


AKTUELL

Westfalenstoffe: Stadtmuseum sucht Ausstellungsstücke
Arbeiten von 1940 bis 1980 / Ausstellung ab März 2009

Westfalenstoffe sind so typisch und vielseitig, dass sie auch
"museumsreif" sind. Das Stadtmuseum Münster plant für März 2009
eine Ausstellung zur Erfinderin der Westfalenstoffe, Professorin
Hanne-Nüte Kämmerer. Neben den Westfalenstoffen sollen auch ihre
künstlerischen Arbeiten aus verschiedenen Museen gezeigt werden.
Zusätzlich sind die Ausstellungsmacher auf der Suche nach
Originalen aus Münster und dem Münsterland.

Gesucht sind gekaufte wie selbst genähte Artikel aus den
klassischen Druckstoffen der Werkstatt für Westfalenstoffe,
bevorzugt aus den Jahren zwischen 1940 und 1980. Wer zur
Ausstellung beitragen möchte, hat die Chance, ein Stoffpaket mit
dem klassischen Gewebe zu gewinnen.

Zunächst ist ein Foto der geplanten Einsendung zusammen mit
einem kurzen Text zu den persönlichen Erinnerungen, die mit den
Gegenständen verbunden sind, bis zum 15. Dezember erbeten (per
Post oder E-Mail): Westfalenstoffe AG, Stichwort: Ausstellung
Westfalenstoffe, Albrecht-Thaer-Straße 2, 48147 Münster, E-Mail:
info at westfalenstoffe.de. Nach einer von Westfalenstoffe und dem
Stadtmuseum getroffenen Vorauswahl, werden die originellsten
Artikel angefordert werden und die besten drei prämiert.

Die von Hanne-Nüte Kämmerer seit etwa 1930 entworfenen Stoffe
werden noch heute europaweit vertrieben; der Hähnchen-Stoff ist
schon rekordverdächtige 75 Jahre im Druck.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 30 10:41:18 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Oct 2008 10:41:18 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vortrag_ueber_Hans_Go=C3=9Fens=2C_Boc?=
=?utf-8?q?holt=2C_06=2E11=2E2008?=
Message-ID: 49098F4D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bocholt"
Datum: 29.10.2008, 09:18


AKTUELL

Karriere in drei Diktaturen
Vom Nazi zum Kommunisten:
Vortrag über Hans Goßens am 6. November im Stadtarchiv Bocholt

Vom leidenschaftlichen Nazi zum begeisterten Kommunisten - das
ist die Geschichte von Hans Großens. Einen Vortrag über eine
"Karriere in drei Diktaturen" hält am Donnerstag, 6. November
2008, der Historiker Eduard Westerhoff. Beginn ist um 18 Uhr im
Stadtarchiv, Münsterstraße 76. Eintritt frei.

Der 1921 in Bocholt geborene Hans Goßens war als scharfer
höherer Führer im Deutschen Jungvolk ein leidenschaftlicher
Nationalsozialist, der durch sowjetische Kriegsgefangenschaft
und politische Umerziehung zu einem überzeugten und begeisterten
Kommunisten wurde. Er leitete an der Ostfront die Propaganda
gegen die deutschen Truppen, um dann in der DDR in einer dritten
Karriere bis zum Oberst der NVA und Honorarprofessor
aufzusteigen.

Die Veranstaltung wird angeboten vom Gesprächskreis Bocholter
Stadtgeschichte, der vom Stadtarchiv und der Volkshochschule
Bocholt-Rhede-Isselburg getragen wird. Moderiert wird der Abend
von Stadtarchivar Dr. Hans Oppel.


INFO

Stadtarchiv Bocholt
Münsterstraße 76
46397 Bocholt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 30 10:44:11 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Oct 2008 10:44:11 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Links liegengelassen. Das rote Herringen",
Hamm, 05.11.2008
Message-ID: 49098FFB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 29.10.2008, 09:12
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortrag: "Links liegengelassen. Das rote Herringen"
Referentin: Dr. Maria Perrefort, Hamm
Mittwoch, 5. November 2008, 20.00 Uhr

Es ist in der einschlägigen Literatur zur Hammer Stadtgeschichte
nicht unbekannt, dass es gerade in den Zechenorten lebhafte
kommunistische Vereinigungen gegeben hatte, doch ist weit mehr
darüber zu erzählen, als bislang geschah. Insbesondere für
Herringen lassen die ortsgeschichtlichen Darstellungen einiges
offen. Maria Perreforts Untersuchung gibt einen Überblick über
die Entwicklung der kommunistischen Bewegung in Herringen, über
die einzelnen Gliederungen der Partei, über die
Gemeindevertreter, über Widerstand und Verfolgung in der Zeit
des Nationalsozialismus, über die Rolle der Justiz und die
Probleme der Wiedergutmachung.

Porträts politisch aktiver Kommunisten erlauben in einer
biographischen Perspektive Einblick in den Widerstand, in die
politische Justiz des Nationalsozialismus und den
Antikommunismus der frühen Bundesrepublik. Aus dem Zeitraum von
der Gründung der Partei 1919 bis etwa zur Zeit ihres zweiten
Verbots im Jahr 1956 werden dabei zahlreiche Archivmaterialien
und Aktentexte mit einer dichten Fülle von Namen und Fakten
wiedergegeben.

Die Quellen stammen weitgehend aus der Überlieferung der Polizei,
der Gestapo, des Gerichts, also der verfolgenden und
überwachenden Behörden, und bieten eine entsprechend einseitige
Perspektive. Selbstdarstellungen der Kommunisten und
Kommunistinnen aus Herringen - oder auch aus Hamm - sind recht
selten; meist stammen sie aus den Entschädigungsakten. Auch wenn
hier und da lose Enden bleiben müssen: "Links liegengelassen"
erzählt die spannende Geschichte der kommunistischen Frauen und
Männer Herringens im Kampf gegen Not und Faschismus.

Maria Perrefort ist seit 1990 wissenschaftliche Mitarbeitern des
städtischen Gustav-Lübcke-Museums in Hamm und war von 1993 bis
2008 Geschäftsführerin des Hammer Geschichtsvereins; seit der
ersten Hälfte der 1990er Jahre Autorin und Herausgeberin einer
großen Zahl von Monographien zur Hammer und zur westfälischen
Geschichte.

Moderation: Roland Löhr


INFO

Veranstaltungsort:
Bezirksbücherei Herringen
Holzstraße 1
59077 Hamm
Tel.: 02381/17-5773





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 30 10:47:14 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Oct 2008 10:47:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Podiumsdiskussion "Einbruch Strukturwandel", Dortmund,
05.11.2008
Message-ID: 490990B1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 29.10.2008, 09:12
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Podiumsdiskussion "Einbruch Strukturwandel"
Mittwoch, 5. November 2008, 18.30 Uhr

2008 jährt sich zum 40sten Mal "1968", einem Symbol für
umfassende gesellschaftliche und politische Umbrüche, die weit
über die Studentenbewegung hinausgehen. Das Revier, zu diesem
Zeitpunkt bereits in der Strukturkrise, verzeichnete
Oppositionsbewegungen in den Gewerkschaften und die ersten
wilden Streiks. Die Reportage- und Dokumentarliteratur dieser
Zeit, die Fritz Hüser gefördert und gesammelt hat, spiegelt
diese Entwicklungen wider.

Die Podiumsdiskussion widmet sich den Fragen, wie Betriebsräte
und Gewerkschaftsvertreter heute auf diese Zeit zurückblicken
und wie sie ihre Herausforderungen damals wahrgenommen und
bewältigt haben. Abschließend ist das Publikum zu Fragen und
Diskussion eingeladen.

Einführung:
Hanneliese Palm, Leiterin des Fritz-Hüser-Insituts für Literatur
und Kultur der Arbeitswelt

Podium:
Hans Werner Nass und Wilfried Stockhaus, ehem. Betriebsrat
Westfalenhütte der Hoesch Stahl AG
Hans Otto Wolf, ehem. Betriebsrat Werk Phoenix der Hoesch
Stahl AG

Moderation:
Dr. Karl Lauschke, Historiker, Ruhr-Universität Bochum

Eintritt frei


INFO

Veranstalter:
Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt

Veranstaltungsort:
ThyssenKrupp Info-Center
Oesterholzstraße 127
44145 Dortmund





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 30 11:59:51 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Oct 2008 11:59:51 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Duesseldorfer Staedtebauausstellungen
1910 und 1912, Muenster, 07.11.2008
Message-ID: 4909A1B7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 30.10.2008, 09:34


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Wintersemester 2008/09

spricht am 7. November, 16.00 Uhr c. t.

Carl Philipp Schuck, Münster

über

Urbanisierung, Planung, Austausch. Die Düsseldorfer
Städtebauausstellungen 1910 und 1912


INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH (
Königsstr. 46
48143 Münster
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte/





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Oct 31 08:54:37 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 31 Oct 2008 08:54:37 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Kreucher, Die Urkatasteraufnahme in Westfalen, 2008
Message-ID: 490AC7CD.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Black-Veldtrup, Mechthild"
Datum: 30.10.2008, 16:05


LITERATUR

Neuerscheinung: "Die Urkatasteraufnahme in Westfalen"

Die Überlieferung aus den Katasterämtern gilt als schwierig zu
benutzen, weil sie schwer zu durchschauen ist. Es gibt ganz
unterschiedliche Karten und eine Reihe von Aktentypen mit Namen, die
nicht selbsterklärend sind (Handrisse, Flurkarten, Mutterrollen,
Berechnungshefte ...). Die Staatsarchive, in denen diese Überlieferung
vom Beginn der Vermessung 1822 bis zur Kommunalisierung des Katasters
1948 liegt, bieten mit ihren Findbüchern in der Regel auch nur
ungenügende Hilfen beim Einstieg in die komplexe Materie: Die
Findbücher setzen bereits eine genaue Kenntnis der Überlieferung
voraus.

Dr. Gerald Kreucher, Archivar im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen
Staatsarchiv Münster, hat mit der gerade erschienenen 45 Seiten
umfassenden Broschüre ?Die Urkatasteraufnahme in Westfalen? jetzt eine
Einstiegshilfe für historisch Interessierte ohne Vorkenntnisse verfasst.
Kurz und eingängig erläutert er die Geschichte der Urkatasteraufnahme in
Westfalen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und deren Zweck, die
Erstellung eines Grundstücksverzeichnisses als Grundlage für die
Besteuerung. Er fasst die gesetzlichen Grundlagen zusammen und stellt
vor allem die einzelnen Kartentypen und Aktenarten verständlich in ihrem
Aussagewert für Orts- und Familienforscher dar. Die zahlreichen
Abbildungen verdeutlichen den Text, der durch ein Literaturverzeichnis
abgerundet wird.

Die Broschüre: Gerald Kreucher, Die Urkatasteraufnahme in Westfalen
(Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen 20) Düsseldorf
2008, ist zum Preis von 5 ? beim Landesarchiv NRW Staatsarchiv Münster,
Bohlweg 2, 48147 Münster, Tel. 4885-0, Email: stams at lav.nrw.de zu
beziehen.


INFO

Kontakt:
Mechthild Black-Veldtrup
Landesarchiv NRW Staatsarchiv Münster
Bohlweg 2
48147 Münster
Tel.: 0251-4885-0
Fax: 0251-4885-100
E-Mail: stams at lav.nrw.de
URL: www.archive.nrw.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Oct 31 15:23:28 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 31 Oct 2008 15:23:28 +0100
Subject: [WestG] [PORT] Revolution 09.11.1918 / Ereignis des Monats
November 2008
Message-ID: 490B22F0.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Christian Kaindl"
Datum: 31.10.2008, 15:15


PORTAL

Neu im Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
Ereignis des Monats November 2008

9. November 1918
"Heimatfront" und Novemberrevolution -
Münster und Soest

Im Oktober 1918 befand sich ganz Europa vor einer entscheidenden Wende.
Der Erste Weltkrieg hatte die Menschen an ihre Grenzen gebracht, und es
fehlte sprichwörtlich der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringen
sollte. Während in Österreich-Ungarn Ende Oktober der Zusammenbruch
allgegenwärtig war, allerorts die Menschen demonstrierten und Frieden
und die Republik forderten, war es im Deutschen Reich vorerst noch
ruhig. Dennoch überschlagen sich plötzlich die Ereignisse. Schon am 9.
November1918 befand sich der größte Teil des Gebietes zwischen Münster
und Köln, zwischen Aachen und Bielefeld unter dem bestimmenden Einfluss
aufständischer Soldaten und Matrosen.

Wie kam es zu diesem plötzlichen Ausdruck des Willens zum
gesellschaftlichen Wandel und einem politischen Neuanfang? Am Beispiel
der Städte Münster und Soest beschreibt Christian Kaindl die Ereignisse
jener Tage. Nach einem Blick auf den allgemeinen Mangel und die
"Heimatfront", werden die revolutionären Ereignisse aus einer
alltagsgeschichtlichen Perspektive betrachtet. Die Ernährungskrise
leitete über die Kriegsjahre eine Legitimitätskrise der herrschenden
Eliten ein, und die Revolution war ein deutlicher Ausdruck, diese
Autoritäten nicht weiter anzuerkennen.

Textlink:
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=622
oder im November 2008 über die Startseite des Internet-Portals
"Westfälische Geschichte": http://www.westfaelische-geschichte.de.


Der Autor | Christian Kaindl M. A., Historiker, Wissenschaftlicher
Volontär am Institut für westfälische Regionalgeschichte in Münster