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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 1 10:40:18 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 01 Sep 2008 10:40:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Salon "Frauenbilder": Bildhauerin Elisabet Ney,
11.09.2008, Witten-Bommern
Message-ID: 48BBC692.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.09.2008, 09:47


AKTUELL

Bildhauerin Elisabet Ney
Salon "Frauenbilder" im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

"Sie ist weder Frau noch Mädchen, sondern eine Künstlerin, und
damit ist alles gesagt," schrieb der Chemiker Justus von Liebig
1870 über Elisabet Ney. Die Bildhauerin steht im Mittelpunkt des
nächsten Salons "Frauenbilder", zu dem der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Donnerstag, 11. September, von 18 bis
20 Uhr in sein Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten
einlädt.

Elisabet Ney war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der
Kunstwelt des 19. Jahrhunderts und in vielerlei Hinsicht eine
Ausnahmeerscheinung. Sie gehörte zu den ersten Frauen in
Deutschland, die zu einem Studium an einer Kunstakademie
zugelassen wurden, die international erfolgreich war und von
ihrer Bildhauerkunst leben wollte und konnte.

Vorgestellt wird Elisabet Ney von Dr. Barbara Rommé, Direktorin
des Stadtmuseums Münster. 2008 hat sie die erste Retrospektive
zu der in Münster geborenen Bildhauerin ausgerichtet und mit
einem interdisziplinären Autorenteam den umfangreichen Katalog
"Herrin ihrer Kunst - Elisabet Ney - Bildhauerin in Europa und
Amerika" zu Leben und Werk vorgelegt. Begleitet wird die
Museumsleiterin von Katharina Tiemann vom LWL-Archivamt in
Münster, die ebenfalls am Katalog mitwirkte und aus den Briefen
von Elisabet Ney lesen wird.

Elisabet Ney (1833-1907)

Elisabet Ney entstammte einer alten Steinmetzfamilie und wurde
als Tochter eines Bildhauers und einer Magd geboren. Sie war
seit Kindertagen mit der Bildhauerei vertraut und liebte diese
künstlerische Tätigkeit. Nach dem Volksschulbesuch und einer
soliden bildhauerischen Ausbildung in der Werkstatt ihres Vaters
verließ sie mit 19 Jahren ihre Heimatstadt und setzte als eine
der ersten Frauen in Deutschland den Zugang zur Kunstakademie
München durch. Nach ihrer Ausbildung zog Ney nach Berlin, um
dort als Schülerin in die Werkstatt des damals bekanntesten
deutschen Bildhauers, Christian Rauch, einzutreten.

In einer Zeit, in der berufliche Karrieren von Frauen äußerst
selten waren, gelang es Ney als eine der weltweit wenigen
Bildhauerinnen von ihrer Kunst zu leben, obwohl Kreativität als
rein männliche Eigenschaft galt. Zahlreiche berühmte
Persönlichkeiten ließen sich von ihr porträtieren: der Philosoph
Arthur Schopenhauer, Wissenschaftler wie Alexander von Humboldt
und Justus von Liebig, aber auch Staatsmänner wie Otto von
Bismarck oder auch der italienische Freiheitskämpfer Giuseppe
Garibaldi. Sogar die regierenden Könige Georg V. von Hannover
und Ludwig II. von Bayern saßen Elisabet Ney Modell. Mit großer
Intensität setzte sie sich in stundenlangen Sitzungen mit den
Charaktereigenschaften der Porträtierten auseinander und hielt
diese auf einzigartige Weise in lebendigen Porträts fest.

Durch eine für Frauen des 19. Jahrhunderts außergewöhnliche
Kurzhaarfrisur und selbst entworfene, später auch weit fallende
Kleidung ohne Korsett inszenierte sie sich zu einer auffallenden
Künstlerpersönlichkeit. Sie verzichtete bewusst auf das "h" in
ihrem damals sehr häufig vorkommenden Vornamen Elisabeth, um
sich auch auf diese Weise abzuheben. Ihre Heirat mit dem Arzt
und Forscher Edmund Montgomery hielt sie bis an ihr Lebensende
geheim, da sie ihre Unabhängigkeit nicht beeinträchtigen wollte
und als "Fräulein" im damaligen Rechtssystem mehr Freiheiten
besaß.

1871 ging sie mit ihrem Mann nach Georgia/USA. Hier wurden kurz
nacheinander ihre beiden Söhne geboren, von denen der eine schon
als Zweijähriger starb. Elisabet Ney eroberte sich auch in den
USA einen festen Platz in der Kunstszene. Ihre populärsten
Marmorarbeiten waren das Grabmal für General Albert Sidney
Johnston sowie die Standfigur "Lady Macbeth". Sogar im
amerikanischen Parlamentsgebäude, dem Kapitol in Washington D.C.,
sind noch heute zwei Statuen zu sehen.

Salon "Frauenbilder"

Die Veranstaltungsreihe des LWL-Industriemuseums Zeche
Nachtigall ist ein spezielles Angebot insbesondere - aber nicht
ausschließlich - für Besucherinnen. Vorgestellt werden Frauen
des Industriezeitalters. In der Atmosphäre eines Café-Salons
werden Kurzvorträge, Lesungen, Bilder, Literatur - oder auch
Kochrezepte - angeboten. Das Gehörte und Gesehene soll
Anregungen für einen entspannten Gedanken- und
Informationsaustausch bieten. Getränke und Gebäck sowie passende
Musik runden das Erlebnis ab. Eine Anmeldung zu der
Veranstaltung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten-Bommern
Tel.: 02302 93664-0
Fax: 02302 93664-22
E-Mail: Zeche-Nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 1 10:50:36 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 01 Sep 2008 10:50:36 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/34
Message-ID: 48BBC8FC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Elisabeth Lakomy"
Datum: 01.09.2008, 08:30


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-33 für den Zeitraum vom
vom 17.08.2008 bis zum 23.08.2008 mit insgesamt 41 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-34&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 1 11:40:15 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 01 Sep 2008 11:40:15 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Orte der Sehnsucht": Die Reise ins Paradies,
28.09.2008-11.01.2009, Muenster
Message-ID: 48BBD49E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.08.2008, 14:25


AUSSTELLUNG

Ausstellung "Orte der Sehnsucht": Die Reise ins Paradies
Installation "Paradise in the New World" von Sergio Vega im
LWL-Landesmuseum

"Ich lade alle Gäste der Ausstellung ein, mir ins Paradies zu
folgen", sagt der argentinische Künstler Sergio Vega über seine
Arbeit im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in
Münster. Die Installation "Paradise in the New World (Paradies
in der Neuen Welt)" im Lichthof des Museums ist während der
kommenden Ausstellung "Orte der Sehnsucht. Mit Künstlern auf
Reisen" (28.9.2008 bis 11.1.2009) zu sehen. Tropische Früchte,
organische Bauformen und die riesige Silhouette eines
urwäldlichen Blätterwerks entdeckt der Besucher in Vegas
Installation.

Der 48-jährige Künstler ist tatsächlich ins Paradies gereist:
"Der Garten Eden liegt mitten im brasilianischen Amazonasgebiet,
und ich hatte nur eine handgezeichnete Karte dabei, als ich
diesen versteckten Ort vor zehn Jahren aufsuchte", erklärt Vega.
Sein Wissen über den Ort des Paradieses entnimmt er dem Buch
"The Paradise in the New World" von Leon Pinelo aus dem 17.
Jahrhundert. Der Autor des Buches gibt hier eine genaue
Ortsbeschreibung des Garten Eden, den Kolumbus im Golf von Paria
wiederzuerkennen glaubte.

Doch der Begriff "Paradies" bedeutet für Vega weit mehr als den
realen Ort im Amazonasgebiet. Es ist die Kombination aus
Realität und Mythos, die den Künstler an der Thematik
fasziniert. In seiner Installation im Museum des
Landschaftsverbands Westfalen Lippe (LWL), die sich aus sechs
Einzelwerken zusammensetzt, bezieht der in Florida lebende
Künstler verschiedene Paradies-Symbole ein. Grüngelbe Farbtöne
und verschiedenste Blatt- und Pflanzenformen in der Architektur
der Installation sollen die Einheit von Mensch und Natur
verdeutlichen.

Teile des bald zehn Jahre laufenden Projektes "Paradise in the
New World" zeigte Sergio Vega bereits bei internationalen
Ausstellungen wie der 51. Biennale in Venedig, der 5. Biennale
in Lyon oder dem Palais de Tokyo in Paris 2006. "Durch seine
Arbeit in Venedig ist ein Kurator unseres Teams auf Sergio Vega
aufmerksam geworden. Uns allen war sofort klar, dass diese
Thematik perfekt in die Ausstellungskonzeption von 'Orte der
Sehnsucht' passt", sagt Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold. In
Münster wird eine neue Etappe dieser "Work in
Progress"-Installation gezeigt.

Beim Anblick von Vegas Installation wird ersichtlich, dass sein
Paradies nicht der verbreiteten Vorstellung von einer schönen,
heilen Welt entspricht. In seinem Paradies nimmt auch eine
Slum-Hütte einen zentralen Platz ein. Das Werk "Über das
mimetische Vermögen (On the mimetic faculty)" besteht aus
Sperrmüll, den der Künstler selbst in Münster aufgesammelt und
zusammengezimmert hat. Die Form des Daches ist einem Blatt
entlehnt, wodurch der Künstler die Extreme Technik und Natur zu
vereinen scheint. "Die Slum-Hütte ist für mich eine kritische
Reflektion unserer kolonialisierten Gegenwart. Sie soll außerdem
zeitgenössische Strömungen in der Architektur aufgreifen, die
Designs von Slum-Hütten auf moderne Bauwerke anwenden", erklärt
Sergio Vega.

Die Zerbrechlichkeit des Paradieses durch Umweltverschmutzung
spricht Vega mit der Foto-Serie "Brennendes Paradies (Paradise
on Fire)" an, die sich an den Wänden im Gang um den Lichthof
befindet. Die Bilder zeigen eine in Wolken gehüllte
Regenwaldlandschaft und lassen erst beim genaueren Hinschauen
erkennen, dass nicht Dunstwolken die Baumgipfel umgeben, sondern
der Rauch eines Waldbrands.

Erstmals in seine Installation integriert hat der Künstler im
Lichthof des Landesmuseums eine 14 mal 13 Meter große
Dschungel-Silhouette. Die Arbeit mit dem Titel "Finsterer Wald
(Selva oscura)" ist eine aus Filz geschnittene Kontur eines
Waldes, der als Vorhang die Architektur des Lichthofs
überwuchert . Die Arbeit soll ein Bewusstsein für die Gegenwart
des Urwaldes darstellen, doch dabei gleichzeitig seine
Abwesenheit thematisieren.

Vegas neuste Video-Serie, die ebenfalls in die
Lichthofinstallation integriert ist, befasst sich mit der
sogenannten "Soja-Route", der Haupttransportstraße für
Soja-Bohnen im brasilianischen Urwald. Die auf zwei großen
Bildschirmen präsentierten Filme veranschaulichen die drastische
Zerstörung der natürlichen Vegetation durch den Plantagenanbau
entlang der Soja-Route. Außerdem dokumentieren sie die Reise des
Künstlers von der Zivilisation der Städte bis in den Urwald
hinein.

Sitzmöglichkeiten laden die Besucher in Lounge-Atmosphäre zum
Hören von Bossa-Nova-Musik ein. Zu der Musik wird ein Video des
Karnevals in Rio auf eine Collage aus Schmetterlingsflügeln
projiziert. Die verschiedenen Einzelwerke von "Paradise in the
New World" ergeben ein dreidimensionales Reisetagebuch, das den
Ausstellungsbesuchern die Erfahrung einer Künstlerreise ins
Paradies miterleben lässt.


INFO

Eröffnung der Ausstellung am Samstag, 27. September, 16 Uhr

Orte der Sehnsucht. Mit Künstlern auf Reisen
28.09.2008 - 11.01.2009
URL: www.orte-der-sehnsucht.de

Öffnungszeiten
Di, Mi, Fr 9 - 19 Uhr, Do 9 - 21 Uhr, Sa, So 10 - 18 Uhr
geschlossen am 30. Oktober ab 12 Uhr sowie am
24., 25. und 31. Dezember

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: (0)251 5907-01
URL: http://www.lwl-landesmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 2 11:40:00 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 Sep 2008 11:40:00 +0200
Subject: [WestG] [KONF] 70 Jahre nach dem Pogrom vom 9. November 1938
im Muensterland, Muenster, 05.11.2008
Message-ID: 48BD260E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 01.09.2008, 08:47
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


SYMPOSIUM

Symposium:
70 Jahre nach dem Pogrom vom 9. November 1938 im Münsterland.
Neue Forschungs- und Erinnerungsperspektiven

Mittwoch, 5. November 2008

Vor 70 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 und
den Tagen danach, schändeten Nationalsozialisten Synagogen und
brannten sie nieder, zerstörten Wohnungen und Geschäftshäuser
jüdischer Bürger. Bei den gewalttätigen Übergriffen wurde eine
Vielzahl von Juden verletzt und auch getötet. Im Nachgang des 9.
November schließlich wurden reichsweit männliche Juden verhaftet
und zum größten Teil in Konzentrationslager verschleppt.

Der im damaligen Sprachgebrauch zynisch "Reichskristallnacht"
genannte antijüdische Pogrom bildete eine weitere
Eskalationsstufe der "Judenpolitik" des NS-Staates, die bis 1945
im beispiellosen staatlich angeordneten und umgesetzten Genozid
am europäischen Judentum mit seinen sechs Millionen Opfern
endete.

Das Symposium zeigt zunächst an exemplarischen
regionalgeschichtlichen Beispielen Planung, Ablauf und
Nachgeschichte des 9. November 1938 im Münsterland auf. Wie
schlimm war es vor Ort? Waren es anarchische Ereignisse oder
kontrollierte Übergriffe? Kannten die Täter ihre Opfer?

Im zweiten Teil der Tagung steht die Erinnerungskultur und ihr
Wandel im Fokus. Die Forschungsperspektive reicht von der
oftmals verdrängten Erinnerung der Institution Feuerwehr an ihre
damalige Beteiligung, über den Perspektivwechsel der Erinnerung
an die Pogromnacht im Münsterland bis hin zu einem multimedialen
Projekt zur Geschichte der ?Reichskristallnacht?. Den Abschluss
bildet der öffentliche Abendvortrag von Prof. Dr. Hans-Ulrich
Thamer, der seine Betrachtungen und Analysen auf den 9. November
im gesamten 20. Jahrhundert ausweitet.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Für Imbiss und Getränke wird vor
Ort eine Umlage verlangt.

Eine Anmeldung ist erforderlich
Tagungsnummer: 540 F
Tagungsorganisation: Thomas Köhler (siehe unten)


PROGRAMM

14.30 - 14.45 Uhr
Begrüßung und Einführung:
Der 9. November 1938.
Neue regionale Forschungs- und Erinnerungsperspektiven
Christoph Spieker (Villa ten Hompel)

I. Der 9./10. November 1938 in vergleichender regionalgeschichtlicher
Perspektive
Moderation: Hans Meyer (Akademie Franz-Hitze-Haus)

14.45 Uhr - 15.30 Uhr
Tatort Ostmünsterland: Ahlen
Dr. Hans Gummersbach (Handwerkerbildungszentrum Münster)

15.30 Uhr - 16.15 Uhr
Tatort Westmünsterland: Vreden und Stadtlohn
Ingeborg Höting (Gesellschaft für historische Landeskunde des
westlichen Münsterlandes)

Kaffeepause

II. Der Wandel im Umgang mit dem 9. November im Münsterland
Moderation: Andreas Determann (Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit)

16.45 Uhr - 17.30 Uhr
Täter oder Retter? Die verdrängte Auseinandersetzung der
Feuerwehr im Umgang mit dem 9. November 1938
Thomas Köhler (Universität Münster / Villa ten Hompel)

17.30 Uhr - 18.15 Uhr
Wandel der Erinnerungen im Münsterland
Matthias M. Ester, M.A. (Geschichtskontor Münster)

18.15 Uhr - 19.00 Uhr
"Reichkristallnacht": Zerstörung, Deportation und Mord am
Vorabend des Zweiten Weltkrieges: ein multimediales
Erinnerungsprojekt
Prof. (FH) Norbert Nowotsch (Fachhochschule Münster)

Imbiss

III. Öffentlicher Abendvortrag (Mittwochsgespräch)
20.00 Uhr - 21.30 Uhr
Der 9. November im 20. Jahrhundert
Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer (Universität Münster)


INFO

Veranstalter:
Villa ten Hompel, Münster
in Kooperation mit:
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster
Katholische Akademie Franz-Hitze-Haus, Münster

Anmeldung bis zum 30. Oktober 2008 bei:
Thomas Köhler
Geschichtsort Villa ten Hompel, Münster
0251 - 492-7101
0251 - 492-7918
E-Mail: tenhomp at stadt-muenster.de
URL: www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 2 11:43:04 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 Sep 2008 11:43:04 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Fuehrung: 200 Jahre Wohnen und Arbeiten in Bochum,
Bochum, 06.09.2008
Message-ID: 48BD26C7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 02.09.2008, 09:11
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Führung: Von Nutzgärten und Kostgängern.
200 Jahre Wohnen und Arbeiten in Bochum

Samstag, 6. September 2008, 15.00 Uhr

Zechensiedlungen - jeder, der im Ruhrgebiet wohnt, kennt sie.
Aber wie sind sie entstanden? Um dieser Frage nachzugehen lädt
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe am kommenden Samstag zu
einer besonderen Führungen in sein Industriemuseum Zeche
Hannover nach Bochum ein.

Wohnen direkt am Arbeitsplatz, das war zur Zeit des Bergbaus im
Revier ein hohes Ideal. Bequem für den Bergmann, der nach der
Arbeit zu Fuß nach Hause gehen konnte - und gut für das Bergwerk,
das auch nach Feierabend die Belegschaft nicht aus den Augen
verlor. Startpunkt des historischen Rundgangs ist die Zeche
Hannover mit der Kleinkolonie Am Rübenkamp, in der ab 1890
Bergleute mit ihren Familien und Kostgängern wohnten. Weiter
führt der Rundgang durch die Eickeler Kolonie und die Siedlung
Dahlhauser Heide, die Alfred Krupp in den Jahren 1907-1915 als
Arbeiterdorf mit westfälischen Bauernhäusern errichten ließ. Den
Häusern gemein sind die riesigen Nutzgärten, die die
Bergarbeiterfamilien benötigten, um Gemüse und Obst anzubauen
und die Familie zu ernähren. Denn der Zechenlohn reichte oftmals
nicht aus.

Den Abschluss der Zeitreise durch die Geschichte der
Bergarbeitersiedlungen bildet ein Abstecher zu den
"Montagehäusern System Schneider", die ab 1948 errichtet wurden,
um die drängende Wohnungsnot in der Nachkriegszeit zu lindern.


INFO

Treffpunkt:
Zechenvorplatz
LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
URL: www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 2 11:45:46 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 Sep 2008 11:45:46 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Vom Gold der Germanen zum Salz der Hanse", Hamm,
07.09.2008-04.01.2009
Message-ID: 48BD2769.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 02.09.2008, 09:12
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AUSSTELLUNG

Ausstellung "Vom Gold der Germanen zum Salz der Hanse"
7. September 2008 bis 4. Januar 2009

Den frühen Fernhandel am Hellweg und in Nordwestdeutschland
dokumentiert diese einmalige Ausstellung ab kommenden Sonntag im
Gustav-Lübcke-Museum.

Durch neue archäologische Funde und Forschungen zeichnet sich
für das rechtsrheinische Germanien in den Jahrhunderten nach
Christi Geburt ein verändertes Bild ab. Die Landschaft war
weithin kulturell erschlossen, es bestand eine differenzierte
Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur, die Fernhandelsbeziehungen
mit dem römischen Reich waren etabliert. Innerhalb Germaniens
gab es Verkehrs- und Warenverteilungssyteme, in denen bereits
wichtige Elemente der mittelalterlichen Hanse anklingen. Diese
verschiedenen Faktoren lassen sich an dem germanischen
Siedlungsplatz von Kamen-Westick Kreis Unna aufzeigen.

Die Fundstelle wurde in den 1930er Jahren vom Museum Hamm
entdeckt und in mehreren Jahreskampagnen archäologisch
untersucht. Seit den 1990er Jahren ist eine immense Zahl von
Neufunden hinzugekommen, teils als Lesefunde, teils als
Grabungsfunde des Westfälischen Museums für Archäologie.
Zahlreiche Fibeln und andere Trachtbestandteile aus Bunt- und
Edelmetall, Fragmente von römischen Gläsern sowie Fein- und
Grobkeramik, Goldfunde, römische Götterstatuetten und Münzen
sind im Fundmaterial enthalten. In der Sonderausstellung wird
erstmals das gesamte Material im Überblick zu sehen sein.
Darüber hinaus werden zahlreiche herausragende Fundkomplexe, u.
a. aus Westfalen, Thüringen und Sachsen-Anhalt zu sehen sein.
Dem Besucher werden die reichen Siedlungsfunde vor Augen geführt
nebst den entsprechenden kulturgeschichtlichen Interpretationen.

Selbstverständlich ist die Geschichte des Fernhandels in Hamm
und Umgebung mit der Germanenzeit keineswegs beendet. Deshalb
wird in der Ausstellung auch die weitere Entwicklung eine
wichtige Rolle spielen, über die Hansezeit und bis in die
Gegenwart. Auch wenn aus dieser Epoche nur sehr wenige
Originalstücke erhalten sind, so ist doch Schriftquellen zu
entnehmen, dass die Stadt Hamm im Mittelalter und in der frühen
Neuzeit lange ein wichtiges Mitglied der Hanse war. Hamm war
sogar eine Prinzipalhansestadt, von der andere Städte des
Umkreises abhängig waren.

Die Hanse im Städtedreieck Hamm-Kamen-Unna wird in der
Ausstellung in einer eigenen Abteilung dargestellt. Ziel der
Abteilung "Hanse" soll es sein, die Kontinuität des Handels in
der Region Hamm von der Zeit der Germanen bis in die Neuzeit
fortzuführen. Schon seit Beginn unserer Zeitrechnung ist der
Hammer Raum Kreuzungspunkt des Handels und damit der jeweils
modernen Warenverteillogistik gewesen. Auch dies kommt in der
Zeit der Hanse deutlich zum Ausdruck. Die Geschichte der Hanse
ist eng mit der Entstehung und dem Aufstieg des Städtewesens in
Westfalen und dem Ostseeraum verbunden gewesen. Die
Hansekaufleute waren die ersten "Europäer".


INFO

Veranstaltungsort:
Gustav-Lübcke-Museum
Neue Bahnhofstraße 9
59065 Hamm
Tel.: 02381/17-5701
Email: Gustav-Luebcke-Museum at stadt.hamm.de
URL: http://www.hamm.de/gustav-luebcke-museum.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 3 10:18:57 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 Sep 2008 10:18:57 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Roemerschiff "Victoria" zu Besuch
im LWL-Industriemuseum, 06./07.09.2008, Waltrop
Message-ID: 48BE6490.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.09.2008, 13:02


AKTUELL

Römerschiff "Victoria" zu Besuch im LWL-Industriemuseum
Hebewerksfete lockt mit Familienprogramm nach Waltrop

"Ran an die Riemen", heißt es am Samstag und Sonntag, 6. und 7.
September, im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
in Waltrop (Kreis Recklinghausen). Dort macht das Römerschiff
"Victoria" Station. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
lädt Besucher ein, von 10 bis 17 Uhr ein Stück römische
Geschichte hautnah zu erleben und sich selbst am Ruder der
"Victoria" zu versuchen. An diesem Samstag sind außerdem ein
historischer Dampfschlepper ("Cerberus") und ein Fahrgastschiff
("Henrichenburg") im Einsatz.

Gleichzeitig steigt rund um das Industriedenkmal am
Dortmund-Ems-Kanal am Sonntag, 7. September von 10 bis 18 Uhr,
die traditionelle Hebewerksfete mit viel Programm für die ganze
Familie. Außer dem Römerschiff (10 bis 17 Uhr) schickt das
LWL-Industriemuseum am Sonntag von 10 bis 18 Uhr auch seinen 80
Jahre alten Dampfschlepper "Cerberus", eine historische Barkasse,
ein Feuerlöschboot der Dattelner Feuerwehr und das
Fahrgastschiff "Henrichenburg" auf Tour.

Das 16 Meter lange und fast drei Meter breite Holzschiff
"Victoria" ist ein originalgetreuer Nachbau aus der Zeit um 100
n. Chr. Bei seiner Tour durch Deutschland macht das Schiff
Werbung für das Projekt "IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre
Varusschlacht", an dem der LWL mit einer Ausstellung in seinem
Römermuseum in Haltern beteiligt ist.

2009 thematisieren drei Ausstellungen an drei
Originalschauplätzen in Haltern am See, Kalkriese und Detmold
das historische Ereignis. Getragen wird das Projekt durch eine
überregionale Kooperation zwischen dem LWL, der Varusschlacht im
Osnabrücker Land GmbH - Museum und Park Kalkriese - sowie dem
Landesverband Lippe und Kreis Lippe.

Beim Museumsfest am Sonntag (7.9.) erwartet die Besucher neben
dem Römerschiff und den Schiffstouren folgendes Programm:

Auf der Veranstaltungsbühne am Oberwasser sorgt "Käpt'n Knebels
Knochen Kombo Krew" mit Musik für gut Laune. Am Unterwasser gibt
der MGV-Sangeslust aus Datteln Schlagermedleys und Lieder vom
Kanal zum Besten. Auch eine Akkordeonspielerin unterhält die
Besucher. Clown Topolino bringt Kleine und Große zum Lachen.

Die Museumspädagogik bietet Mal-, Bastel- und Spielaktivitäten,
außerdem können Schifferknoten und Tauspleißen geübt werden. In
der "elternfreien Zone" der Museumspädagogik erwarten die Kinder
spannende Aktionen zum Thema "Wasser" und "Schifffahrt". Auf der
Wiese am Oberwasser können Kids mit einer Nostalgie-Eisenbahn
sowie einem Nostalgie-Karussell fahren. Auch das Spiel-Mobil der
Stadt Waltrop bietet zahlreiche Aktivitäten an.

Zum fünften Mal dabei ist wieder der Kunsthandwerkermarkt. Am
Ufer des Unter- und Oberwassers zeigen circa 40 Kunsthandwerker
unterschiedlichster Richtungen ihre Fähigkeiten und Produkte.
Das Angebot reicht von Keramik über Schmuck und
Holzbildhauerarbeiten bis hin zur Töpferei. Mit Infoständen
beteiligen sich unter anderem der Verlag "Vonne Ruhr.de", die
Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, die
Tallship-Friends und der Briefmarkenverein Waltrop. Mehrere
Stände sorgen für das leibliche Wohl.

Auf dem Schleppkahn "Ostara" (Baujahr 1926) zeigen Fotos das
Schiffshebewerk und den Kanal als Rastplatz und Brutstelle für
heimische Vögel. Führungen weihen die Besucher in das Geheimnis
der schwebenden Schiffe ein.

Das LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg ist am
Samstag, 6. September, von 10 bis 18 Uhr geöffnet. An diesem Tag
muss der normale Museumseintritt entrichtet werden. Am Sonntag,
7. September, ist von 10 bis 18 Uhr der Eintritt frei, ebenso
die Teilnahme an den Führungen und Programmen. Lediglich für die
Schiffstouren muss ein Fahrpreis entrichtet werden.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 3 10:29:42 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 Sep 2008 10:29:42 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Fachtagung "Westmuensterlaendische Textilgeschichte",
Bocholt, 13.09.2008
Message-ID: 48BE6716.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 03.09.2008, 08:48


KONFERENZ

Fachtagung "Westmünsterländische Textilgeschichte" der
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V.

Einst war das Münsterland das Land der Textilindustrie. In
nahezu allen Städten und Ortschaften rauchten die Schlote. Der
dunkle Rauch signalisierte eine prosperierende Wirtschaft. Das
alles liegt inzwischen schon viele Jahrzehnte zurück. Nur wenige
Fabriken produzieren noch im Münsterland. Die meisten haben
nicht nur die Arbeit eingestellt, sondern ihre Gebäude wurden
vollständig abgetragen, die Maschinen verschrottet oder ins
Ausland verkauft.

Die Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes wird sich auf ihrer diesjährigen Fachtagung am 13.
September mit der Geschichte der Textilindustrie in der Region
befassen. Während der Tagung im Textilmuseum in Bocholt werden
im Rahmen von drei Vorträgen unterschiedliche Aspekte
dargestellt. Mit Dr. Hermann-Josef Stenkamp und Dr. Arnold
Lassotta, beide Textilmuseum Bocholt, und Dr. Thomas Mayer,
Archivar Firmengruppe Borgers AG, konnten ausgewiesene Experten
gewonnnen werden. Ihre Vorträge bestimmen das
Vormittagsprogramm.

Dr. Hermann-Josef Stenkamp, Leiter des Textilmuseums, wird
zunächst einen historischen Überblick über die Entwicklung der
Textilindustrie im Westmünsterland geben. Die beiden weiteren
Vorträge haben ihre Schwerpunkte in der Zeit nach 1945. Dr.
Thomas Mayer wird an der Entwicklung der Firma Borgers die
Strukturkrise des Textilindustrie verdeutlichen und aufzeigen,
wie das Unternehmen diese Herausforderung gemeistert hat. Dr.
Dieter Lasotta, Historiker und Wissenschaftlicher Referent des
Textilmuseums, wird sich mit den unternehmerischen und
technischen Innovationen beschäftigen, die die Vertriebenen und
Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg ins Münsterland brachten.

Nach einem Imbiss im Museumsrestaurant "Schiffchen" folgt am
Nachmittag eine Führung durch das Textilmuseum und die
"Spinnerei Herding". Dabei werden die Geschichte des Gebäudes,
des Betriebes sowie die Planungen für den Ausbau des neuen
Museumsteils vorgestellt.

Die Gesellschaft lädt alle Interessierten zur Fachtagung
"Westmünsterländische Textilgeschichte" nach Bocholt ein. Die
Tagung beginnt um 10:00 Uhr, das Ende wird gegen 16:00 Uhr
sein.


INFO

Veranstaltungsort:
LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871-216110.

Veranstaltungsdaten:
"Westmünsterländische Textilgeschichte" -
Jahrestagung 2008 der Gesellschaft für historische Landeskunde
des westlichen Münsterlandes e.V.
Datum: 13. September 2008
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V.
Geschäftsstelle: p/A Landeskundliches Institut Westmünsterland,
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
Tel.: 02564-391820
E-Mail: info at ghl-westmuensterland.de
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
E-Mail: ridder at jmw-dorsten.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 3 10:38:24 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 03 Sep 2008 10:38:24 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_LWL-Landesmuseum_verabschiedet_Kunstw?=
=?utf-8?q?erke_zum_Schauraum/Schlie=C3=9Fung_vom_8=2E_bis_27=2E_September?=
=?utf-8?q?_2008=2C_Muenster?=
Message-ID: 48BE691E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.09.2008, 13:45


AKTUELL

"Good Bye und Auf Wiedersehen"
LWL-Landesmuseum verabschiedet Kunstwerke zum
Schauraum/Schließung vom 8. bis 27. September

Wegen des bevorstehenden Um- und Neubaus des LWL-Landesmuseums
für Kunst und Kulturgeschichte in Münster Anfang 2009 sind
zahlreiche Kunstwerke der Sammlung für vier Jahre nicht mehr zu
sehen. Das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
verabschiedet einige von ihnen zum "Schauraum", dem Fest der
Museen und Galerien, am 6. September 2008. Danach ist
das Museum bis zur Eröffnung der Sonderausstellung "Orte der
Sehnsucht. Mit Künstlern auf Reisen" (28.9. bis 11.1.2009)
geschlossen. Die Museumssammlung wird in einer reduzierten
Version erst vom 23. August 2009 an wieder präsentiert.

Wiedersehen im Jahr 2012
Unter dem Motto "Good Bye und Auf Wiedersehen" werfen die
Spotlights während des "Schauraums" vorerst zum letzten Mal ihr
Licht auf Kunstwerke, die im Museumsbild fest verankert sind. In
15-minütigen Führungen zeigt das LWL-Landesmuseum ab 19 Uhr
unter anderem Arbeiten von Otto Piene, Josef Albers, Richard
Serra und die Mittelalterliche Glasmalerei-Sammlung des Freiherr
vom Stein. "Zu einem Wiedersehen mit diesen Werken kommt es erst
2012 wieder, wenn ein glanzvoller Neubau den alten Teil unseres
Museums ergänzt", sagte Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold.

Eine kabarettistische Würdigung erfährt das Museum durch Markus
van Hagen und Peter Trautmann. Ihre Darbietung "100 Jahre - und
die ganze Zukunft" ist für die Museumsbesucher mehrfach im Foyer
zu sehen. In der Bibliothek können Interessierte zwischen 16 und
22 Uhr auf dem Bücherflohmarkt auf Schnäppchensuche gehen. An
der Museumskasse findet zwischen 10 und 22 Uhr ein Sonderverkauf
der Kataloge zu Ausstellungen zurückliegender Jahre statt.

Schließung des Landesmuseums im September
Zeitgleich zu den Vorbereitungen der neuen Sonderausstellung
"Orte der Sehnsucht. Mit Künstlern auf Reisen" hat der Umzug der
Mitarbeiter sowie der Sammlungsstücke des Museums begonnen. Der
Neubau beginnt im Januar 2009. "Um die beiden großen Ereignisse
optimal vorzubereiten, müssen wir das Museum im September
schließen", so Arnhold. Vom 8. bis zum 27. September 2008
bleiben die Ausstellungsräume daher geschlossen. Die Information
und die Buchhandlung Walther König stehen den Besuchern in
dieser Zeit weiterhin dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr
zur Verfügung. Am 27. September wird die Ausstellung "Orte der
Sehnsucht" um 16 Uhr eröffnet. Weitere Informationen zur
Ausstellung unter http://www.orte-der-sehnsucht.de.

Wiedereröffnung des Altbaus im August 2009
Wegen des Um- und Neubaus bleibt das LWL-Landesmuseum auch vom
12. Januar bis zum 22. August 2009 geschlossen. Die
Wiedereröffnung des Altbaus ist am 23. August 2009 mit einer
reduzierten Präsentation der Sammlung und der Öffnung über den
alten Haupteingang am Domplatz. Die nächste Ausstellung "Max
Ernst lässt grüßen" läuft vom 23. September 2009 bis Mitte
Januar 2010. Weitere Informationen zum Um- und Neubau gibt es in
Kürze unter http://www.lwl-landesmuseum-muenster.de.


Führungen: "Good Bye und Auf Wiedersehen"

19.00 - 19.15 Uhr
Josef Albers, Strukturale Konstellationen, 1972

19.15 - 19.30 Uhr
Richard Serra, Fassbinder, 1982/1983

19.30 - 19.45 Uhr
Josef Albers, Strukturale Konstellationen, 1972

19.45 - 20.00 Uhr
Richard Serra, Fassbinder, 1982/1983

20.00 - 20.15 Uhr
Mittelalterliche Glasmalerei-Sammlung des Freiherrn vom Stein

20.15 - 20.30 Uhr
Ulrich Rückriem, Installation Dolomit geschnitten, 1985

20.30 - 20.45 Uhr
Heinrich Brabender und Werkstatt, um 1475-1537/1538

20.45 - 21.00 Uhr
Ellsworth Kelly, Black and White Panels, Münster, 1992

21.00 - 21.15 Uhr
Bockhorster Triumphkreuz, Westfalen um 1150/1170

21.15 - 21.30 Uhr
Ulrich Rückriem, Installation Dolomit geschnitten, 1985

21.30 - 21.45 Uhr
Mittelalterliche Glasmalerei-Sammlung des Freiherrn vom Stein

21.45 - 22.00 Uhr
Ellsworth Kelly, Black and White Panels, Münster, 1992

22.00 - 22.15 Uhr
Heinrich Brabender und Werkstatt, um 1475-1537/1538

22.15 - 22.30 Uhr
Otto Piene, Lichtwand: Silberne Frequenz, 1970/1971

22.30 - 22.45 Uhr
Bockhorster Triumphkreuz, Westfalen um 1150/1170

22.45 - 23.00 Uhr
Otto Piene, Lichtwand: Silberne Frequenz, 1970/1971

Kunstkabarett: 17.30, 18.30, 19.30, 22.00, 23.00 Uhr


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
Fax: 0251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 4 10:56:34 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Sep 2008 10:56:34 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Finissage im LWL-Industriemuseum mit Musik und Lesung,
Petershagen-Ovenstaedt, 07.09.2008
Message-ID: 48BFBEE1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.09.2008, 09:16


AUSSTELLUNG

Ausstellung "Finnish Glas Art" endet in Gernheim
Finissage im LWL-Industriemuseum mit Musik und Lesung

Zum Abschluss der Ausstellung "Finnish Glass Art 2000 - 2005"
präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am
Sonntag, 7.9., um 11 Uhr in seinem Industriemuseum Glashütte
Gernheim finnische Musik und Literatur. Den musikalischen Teil
der Ausstellungsfinissage bestreitet die finnisch-deutsche
Formation "Saimaa" mit Jazz und Folk in finnischer Sprache.

Musik und Texte von "Saimaa" sind nicht nur durch die weite
finnische Landschaft, sondern ebenso durch die Sagenwelt des
Landes inspiriert. Der Schauspieler Guido Meyer trägt Passagen
des finnischen Kalevala-Epos vor. Diese Sammlung mythischer
Erzählungen gilt als eines der bedeutendsten Werke der
finnischen Literatur. Sie beschreibt die Schöpfung der Welt und
der Kultur Finnlands, enthält aber auch Schilderungen der
Abenteuer sagenhafter Helden.

Drei Monate lang hatte das LWL-Industriemuseum in der Glashütte
Gernheim Werke von 60 sehr unterschiedlichen Glaskünstlern aus
Finnland präsentiert. Die Schau wird anschließend in weitere
europäische Ländern reisen.


INFO

LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt
Tel.: 05707 9311-0
Fax: 05707 9311-11
E-Mail: glashuette-gernheim at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 4 10:58:05 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Sep 2008 10:58:05 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Projekt_Kirchenbau=2C_Tankstelle_und_?=
=?utf-8?q?Uebernachtungsmoeglichkeit_f=C3=BCr_Sch=C3=BCler=2C_Detmold?=
Message-ID: 48BFBF3B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.09.2008, 13:59


AKTUELL

Projekt Kirchenbau, Tankstelle und Übernachtungsmöglichkeit für
Schüler: LWL-Freilichtmuseum plant für die Zukunft

Eine Kirche, eine Tankstelle, ein Aussichtsturm und eine Scheune
für die extrem seltenen Sennerpferde sind die wichtigsten
Bauprojekte die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in
den nächsten Jahren in seinem Detmolder Freilichtmuseum
verwirklichen will. Außerdem sollen Schulklassen ab dem Jahr
2011 die Möglichkeit erhalten, im Museum zu übernachten und beim
Blick hinter die Kulissen die Museumsarbeit kennen zu lernen.
Diese Projekte sind Teil des Museumsentwicklungskonzeptes, das
der LWL-Kulturausschuss bei seiner Sitzung am Mittwoch (03.09.)
im LWL-Freilichtmuseum beschlossen hat (der Personalausschuss,
der Umwelt- und Bauausschuss, der Finanzausschuss und der
Landschaftsausschuss müssen noch zustimmen). Dieser Plan sieht
auch vor, dass das Freilichtmuseum auf lange Sicht ein neues
Eingangs- und Ausstellungsgebäude erhält und so größere
Sonderausstellung zeigen und das ganze Jahr über geöffnet
bleiben kann.

"Das LWL-Freilichtmuseum Detmold ist eines der führenden
Freilichtmuseen in Deutschland. Es spielt auch im Konzert der
großen Freilichtmuseen Europas eine bedeutende Rolle. Mit dem
neuen Ideen des Museumsentwickelungsplan beschreiten wir neue
Wege, die auch für andere Kulturinstitutionen Maßstäbe setzen
und dem Tourismus neue Impulse geben können. So kann das Museum
auch künftig seinen kulturellen Auftrag als eines der führenden
volkskundlichen Museen wahren", sagte LWL-Kulturdezernentin Dr.
Barbara Rüschoff-Thale.

Ab 2010 sollen bis zu 30 Schüler im LWL-Freilichtmuseum
übernachten können. Ohne Fernsehen und Computer werden sie in
einem historischen Haus aus dem Sauerland übernachten und die
Museumsarbeit hautnah erleben können. Dazu baut der LWL das Haus
Remberg aus Frinnentop-Fretter (Kreis Olpe) im Museum wieder
auf. Das in neun Teile zerlegte 200 Tonnen schwere Haus hat der
LWL vor fünf Jahren in einem spektakulären über 290 Kilometer
weiten Transport nach Detmold geholt.

Neuer Aussichtsturm Auf dem Königsberg, dem höchsten Punkt des
Museums, baut der LWL einen historischen Aussichtsturm.
"Aussichtspunkte sind touristisch immer eine Attraktion. Wir
wollen den Besuchern aber nicht nur ein informatives
Landschaftserlebnis ermöglichen, sondern gleichzeitig den frühen
Tourismus im Sauerland um 1925 darstellen", so Rüschoff-Thale.
Damit die Besucher im Museum Selbsterlebtes wiederfinden, legt
das LWL-Museum beim weiteren Ausbau der Baugruppe aus dem
Siegerland die Zeit um 1960 zu Grunde. So soll als nächstes
Gebäude eine Tankstelle aus Siegen an die Zeit des
Wirtschaftswunders und der Massenmotorisierung erinnern.

Kirche geplant Gleich zwei Ziele will das Museum mit einen
anderen Projekt erreichen: Unter dem Titel "Wir bauen eine
Kirche" soll im Paderborner Dorf des Museums in mehreren Jahren
eine Kirche entstehen. "Dabei verfolgen wir das Konzept einer
lebendigen Baustelle, bei dem es auch darum geht, über einen
längeren Zeitraum den Besuchern historische Baumethoden zu
zeigen", erklärt Rüschoff-Thale. Das Museum ist schon seit
langer Zeit auf der Suche nach einem historischen Gotteshaus,
doch die Kirchen, die den hohen musealen Ansprüchen genügen
stehen "zu Recht", wie Rüschoff-Thale betont, unter
Denkmalschutz.

Scheune für die Sennerpferde Ein weiteres Museumsprojekt
beschäftigt sich mit den seltenen Sennerpferden: 1160 erstmals
ur-kundlich erwähnt gelten sie als älteste deutsche Pferderasse,
mit weltweit nur 42 Tieren gelten sie als extrem vom Aussterben
gefährdet. Damit die drei Senner des Museums künftig auch im
Winter im Museum bleiben können, baut das Museum im kommenden
Jahr ein Scheune aus Paderborn-Sande im Museum wieder auf. Ab
2010 informiert außerdem eine Dauerausstellung über die Senner.
Diese Ausstellung wir in der 1836 erbauten ehemaligen Fasanerie
eingerichtet, die ab 1849 als Außenstelle des fürstlichen
Sennergestüts Lopshorn genutzt wurde.

In den vergangen 50 Jahren hat das LWL-Freilichtmuseum über
300.000 Exponate zur Volkskunde, Kultur- und Alltagsgeschichte
Westfalens gesammelt, das Museum verfügt aber neben den
historisch eingerichteten Museumsgebäuden nur über 200
Quadratmeter Ausstellungsfläche. "Das reicht nicht annähernd
aus. Vergleichbare Freilichtmuseen haben 2.000 bis 2.500 Meter
große Flächen für Sonderausstellungen", begründete
Rüschoff-Thale den Wunsch des Museums nach einem neuen Eingangs-
und Ausstellungsgebäude. Hier sollen auch die
Besucherinformation, der Museumsshop, Arbeitsräume für
Schulklassen, eine Mediathek, Tagungsräume und eine Cafeteria
untergebracht werden. Der Kulturausschuss unterstützt diese
Idee.


INFO

LWL - Freilichtmuseum Detmold
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 05231/7060
Fax: 05231/706-106
E-Mail: wfm-detmold at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 4 10:59:55 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Sep 2008 10:59:55 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag von Berthold Socha im LWL-Industriemuseum,
Hannover, 11.09.2008
Message-ID: 48BFBFA8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.09.2008, 16:50


AKTUELL

Die Macht der Bilder
Vortrag von Berthold Socha im LWL-Industriemuseum Zeche
Hannover

Um die Macht der Bilder geht es im Vortrag "Fotografie - Woher?
Wohin?", zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am
Donnerstag, 11. September, um 16 Uhr in die Zeche Hannover nach
Bochum einlädt. Im Rahmen der Sonderausstellung "Zwischenstand.
Ruhrgebietsindustrie zwischen Abriss und Denkmal" im
LWL-Industriemuseum zeigt Berthold Socha am Beispiel seiner
ausgestellten Fotos sowie zahlreicher weiterer Aufnahmen den
Wandel vonBildaussagen.

"Das Medium hat eine unheimliche Macht bekommen. Die tagtägliche
Bilderflut bestimmt, wie wir die Welt wahrnehmen," erklärt der
Fotograf aus Münster. Ein Rückblick in die Geschichte der
bildlichen Darstellung, die die Bilder in den Köpfen der
Menschen in den letzten 200 Jahren geprägt haben, zeigt, wie
diese Aussage zu verstehen ist. Bei der Übermittlung von
Informationen haben Bilder gegenüber Worten heute deutlichen
Vorrang. Wohin tendiert diese neue Vermittlungsform? Welche
Bildaussagen hatte die frühe Fotografie, und wie ist es heute?
Wie haben sich unser Blick und unsere Sehgewohnheiten verändert?
Der Vortrag versucht diesen Fragen nachzugehen und die
Bildsprache der Fotografie an ganz konkreten Beispielen zu
ergründen.

Die Teilnahme ist kostenlos


INFO

LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234/6100 874
URL: www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 4 11:06:19 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Sep 2008 11:06:19 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Geschichtswettbewerb=3A_=22Helden=3A_?=
=?utf-8?b?dmVyZWhydCDigJMgdmVya2FubnQg4oCTIHZlcmdlc3NlbiI=?=
Message-ID: 48BFC128.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 04.09.2008, 09:31
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

"Helden: verehrt - verkannt - vergessen"
21. Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Am 1. September 2008 startete die 21. Ausschreibung des
Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten mit dem Thema
"Helden: verehrt - verkannt - vergessen". Der Wettbewerb richtet
sich an alle Kinder und Jugendlichen zwischen acht und 21
Jahren. Teilnehmern winken Geld- und Sachpreise in Höhe von
250.000 Euro. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2009.

Ob Feldherr oder Trümmerfrau, Abenteurer oder
Widerstandskämpferin: Jede Zeit hat ihre Helden. Doch welche
Leistungen sind wirklich vorbildlich und finden noch heute
unsere Anerkennung? Die Jugendlichen sind dazu aufgerufen, den
Spuren bekannter und unentdeckter Helden in der Geschichte
nachzugehen. Bundespräsident Horst Köhler: "Das kritische
Hinterfragen historischer Heldenfiguren und die Suche nach
Menschen, deren vorbildliches Handeln bislang nicht im
Scheinwerferlicht der Geschichte steht, kann unseren Blick
schärfen für das, was im Leben des Einzelnen und der
Gemeinschaft wirklich zählt: Zivilcourage, Tapferkeit,
uneigennütziges Handeln."

Beim Geschichtswettbewerb können Kinder und Jugendliche ein
halbes Jahr an ihrem Wohnort oder in ihrer Region auf
historische Spurensuche gehen. Sie recherchieren in Archiven und
befragen Zeitzeugen und Experten. Ausrichter des Wettbewerbs ist
seit 1973 die Körber-Stiftung in Hamburg, die 550 Preise für die
besten Projekte auf Landes- und Bundesebene auslobt.
Ausgezeichnet werden auch die besten zehn Schulen im Wettbewerb
und drei Tutoren für ihr außergewöhnliches pädagogisches
Engagement.


INFO

Das Magazin spurensuchen mit der Ausschreibung, Tipps und
beispielhaften Themen können alle Interessierten per Email unter
gw at koerber-stiftung.de bestellen (Schutzgebühr: 1,50 Euro).

Weitere Informationen im Internet unter:
http://www.geschichtswettbewerb.de/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 4 11:27:59 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Sep 2008 11:27:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Theater in der griechischen Antike, Muenster,
07./14./21./28.09.2008
Message-ID: 48BFC63D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 03.09.2008, 10:02


AKTUELL

Theater in der griechischen Antike
Sonntagsvorträge des Archäologischen Museums der WWU

Trotz Konkurrenz durch Kino, Fernsehen oder "Public Viewing",
ist und bleibt das Theater außerordentlich beliebt. Die
Ursprünge dieser heute weltweit verbreiteten Form der
darstellenden Kunst liegen im antiken Griechenland. Das antike
griechische Theater steht im Zentrum der Sonntagsvorträge des
Archäologischen Museums der Universität Münster im Monat
September.

Spottgesänge mit wilden Masken, Tänze und Ausgelassenheit nach
Zechgelagen entwickelten sich über Jahrhunderte hinweg zur Kunst
des Theaters. Dies erklärt auch, warum die größten
Theaterwettkämpfe Athens, die Dionysien, dem Gott des Weines und
des Rausches geweiht waren. In den Sonntagsvorträgen werden
zahlreiche Aspekte des antiken Theaterwesens erläutert. Kenneth
Sicking beantwortet Fragen wie: Wann entstand das Theater und
dessen erste Bauten? Wie viele Personen waren an den
Vorstellungen beteiligt und für welches Publikum wurden
Tragödien und Komödien aufgeführt? Welche heute bekannten
mythologischen Erzählungen verdanken wir dem antiken Theater?

Die Sonntagsvorträge des Archäologischen Museums der WWU Münster
finden am 7., 14., 21. und 28. September 2008 ab 14.15 Uhr im
Hörsaal F6 des Fürstenberghauses am münsterschen Domplatz 20-22
statt.


INFO

Archäologisches Museum der Universität Münster
URL: http://www.uni-muenster.de/Rektorat/museum/d2museam.htm





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 5 10:49:58 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Sep 2008 10:49:58 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Muensters Politik und Wirtschaft im
Mittelalter. Umgestaltung in der Schausammlung des
Stadtmuseums, Muenster
Message-ID: 48C10ED6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 04.09.2008, 11:02


AKTUELL

Münsters Politik und Wirtschaft im Mittelalter
Umgestaltung in der Schausammlung des Stadtmuseums zur
Hansestadt abgeschlossen / Viele neue Exponate

Seit dem Mittelalter gab es in Münster Spannungen zwischen der
Stadt und den Fürstbischöfen. Zugleich blühte die Wirtschaft
auf. Nun wird diese Zeit in der Schausammlung des Stadtmuseums
Münsters neu präsentiert - multimedial und mit bisher nicht
gezeigten archäologischen Funden.

Das Bistum Münster bildete bis 1803 das größte kirchliche
Territorium im damaligen Heiligen Römischen Reich Deutscher
Nation. "Steht Liudger als erster Bischof Münsters im vorherigen
Raum der Schausammlung im Zentrum, wird im nun umgestalteten
Kabinett Hermann II. von Katzenelnbogen als erster Fürstbischof
vorgestellt", berichtet Museumsleiterin Dr. Barbara Rommé.

Bestattet 1203 in Kloster Marienfeld, war er sowohl geistlicher
als auch weltlicher Herrscher. Ihm unterstanden auch die
wohlhabenden Bürger Münsters. Der prächtige gotische
Rathausgiebel gegenüber dem Michaelistor, als Eingang zur
Domfreiheit, erzählt vom damaligen Spannungspotenzial zwischen
Bürgern und Bischof.

Mit der Erlangung der Stadtrechte, der Fertigung eines
Stadtsiegels und der Errichtung der großen Stadtmauer wird
Münster zu einer bedeutenden Metropole im nordeuropäischen Raum.
Auch die Münzprägung gibt davon Zeugnis. Es kommt zu einer
wirtschaftlichen Blüte, während der die Kaufleute aus Münster im
gesamten westeuropäischen Raum tätig werden. Ihre vielfältigen
Handelsbeziehungen können unter anderem in der großformatigen
Karte der damaligen Hansestädte abgelesen werden.

"Zudem werden viele Handwerke durch neue archäologische Funde
greifbar", erklärt Dr. Bernd Thier vom Stadtmuseum Münster.
Exemplarisch vorgestellt wird so die Arbeit der Goldschmiede mit
einer Gussform für Schmuck und handlichen Klappwaagen. Überdies
gab es heute vergessene Branchen wie die spezialisierten Nadel-
und die Nestelmacher. Heute verhindern Plastikhülsen dass
Schnüre und Kordeln ausfransen, früher wurden diese Nesteln
manuell aus Metall gefertigt.

Wer mehr über dieses Handwerk im Besonderen und Münster im
Mittelalter im Allgemeinen wissen möchte, kann auch mit Hilfe der
multimedialen Terminals auf Zeitreise gehen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 5 10:55:48 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Sep 2008 10:55:48 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Tag des offenen Denkmals, 14.09.2008
Message-ID: 48C11034.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.09.2008, 13:17


AKTUELL

"Tag des offenen Denkmals"
LWL beteiligt sich mit zahlreichen Führungen und Veranstaltungen

Am 14. September findet der "Tag des offenen Denkmals" unter dem
Motto "Vergangenheit aufgedeckt - Archäologie und Bauforschung"
statt. Die Archäologen und Denkmalpfleger des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben deshalb ein
besonderes Programm erstellt und laden zu zahlreichen
verschiedenen Veranstaltungen ein. Für die Besucher werden
sowohl die Restaurierungswerkstatt in Münster-Coerde als auch
aktuelle Ausgrabungen und Denkmäler zugänglich sein, die
ansonsten nicht geöffnet haben.

Die archäologischen Museen des LWL in Herne, Haltern am See und
in Paderborn laden zu besonderen Führungen und Programmen ein.
Am Tag des offenen Denkmal startet im Kloster Willebadessen der
Studentenworkshop des Deutschen Nationalkommidee für
Denkmalschutz, den der LWL erstmals nach Nordrhein-Westfalen
geholt hat. Interessierte finden die LWL-Angebote in der
kostenlosen "Denkmalzeitung". Sie liegt in vielen Städten und
Gemeinden, in Volkshochschulen, Museen und öffentlichen
Bibliotheken aus. Sie kann im Internet heruntergeladen
(www.lwl-archaeologie.de) oder telefonisch bestellt werden (Tel.
0251 5907-264).

Beim Studentenworkshop in Willebadessen (Kreis Höxter), der bis
zum 20. September dauert, analysieren und bewerten 20
Studierende das im 12. Jahrhundert gegründete ehemalige
Benediktinerkloster in Willebadessen (Kreis Höxter) und
erarbeiten zukunftsträchtige Konzepte für die Nutzung der
denkmalgeschützten Anlage. Staatssekretär Günter Kozlowski, Dr.
Andrea Pufke, Geschäftsführerin des Deutschen Nationalkomitees
für Denkmalschutz, und Dr. Markus Harzenetter, oberster
Denkmalpfleger Westfalens vom LWL-Amt für Denkmalpflege eröffnen
den Workshop um 10 Uhr gemeinsam mit Landrat Hubertus Backhaus
und Bürgermeister Hans-Hermann Bluhm. Ab 11 Uhr bieten die Stadt
Willebadessen und der Verkehrsverein ein Rahmenprogramm mit
Fanfarenzug, "Hit-genheiermarkt" und Führungen über das
Klostergelände.

Ausgrabungen und Denkmäler
Besonders aktuell ist die Ausgrabung der LWL-Archäologie in
Porta-Westfalica-Barkhausen (Kreis Minden-Lübbecke), die
kurzfristig in das Programm vom "Tag des offenen Denkmals"
aufgenommen wurde. Hier sind vor wenigen Wochen römische Münzen
und eine römische Gewandtspange zu Tage gekommen. Die
LWL-Archäologen untersuchen ob die Funde im Zusammenhang mit
einem Rö-merlager stehen. Der aktuelle Stand der Untersuchungen
sowie die besondere Bedeutung der Fundstelle sind Thema von
Führungen um 14:30, 15 und 15:30 Uhr. Die Archäologen der
Ausgrabung in Castrop-Rauxel-Ickern (Kreis Recklinghausen)
zeigen, wie auf einer Ausgrabung gearbeitet wird. Besucher
können beim Freilegen, Bergen, Dokumentieren von Funden zusehen.
Anhand von ehemaligen Pfostenlöchern eines Gebäudes erklären die
Archäologen, wie ein Hausgrundriss rekonstruiert werden kann.
Daneben stellt die Emschergenossenschaft ihr Projekt des
Emscher-Umbaus vor.

Vor wenigen Monaten entdeckten Archäologen des LWL in
Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) eine Mikwe (rituelles
jüdisches Tauchbad) in einem ehemaligen Schulhaus. Die Synagoge
und das dazugehörige Schulhaus haben von 12 bis 18 Uhr geöffnet.
Die LWL-Ausgräberin Dr. Alexandra Pesch bietet Führungen nach
Bedarf an.

Restaurierungswerkstatt in Münster-Coerde
In der Restaurierungswerkstatt der LWL-Archäologie für Westfalen
in Münster-Coerde erleben die Besucher in Vorführungen um 13, 14
und 15 Uhr, wie die LWL-Restauratoren archäologische Funde
konservieren und vor dem Verfall schützen. Ein Schmied stellt
mittelalterliche Pfeilspitzen her. Unter fachkundiger Anleitung
können die Besucher anschließend mit mittelalterlichem Pfeil und
Bogen selbst einmal schießen.

Die archäologischen Museen
Das LWL-Museum für Archäologie in Herne stellt sein
Forscherlabor in den Mittelpunkt. Hier können die Besucher
nachvollziehen, mit welchen Methoden Wissenschaftler die Spuren
aus der Vergangen-heit entschlüsseln. Im Angebot sind für
Erwachsene das Programm "Abenteuer Archäologie", Kinder im Alter
von acht bis zehn Jahren setzten sich mit dem "Fall Warburg"
auseinander.

Im LWL-Römermuseum in Haltern am See (Kreis Recklinghausen) wird
für Erwachsene um 14 Uhr die Führung "Spuren im Sand" angeboten.
Eine Führung in Gebärdensprache folgt um 15 Uhr. Der
Museumsmaulwurf Kalle erklärt Kindern ab fünf Jahren auf seine
Art, wie Archäologen arbeiten. Der Film mit dem Maulwurf beginnt
um 14 und um 15 Uhr.

Das Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn (Kreis Paderborn)
arbeitet eng mit der Stadtarchäologie zusammen. Im Museum selbst
werden Führungen um 11, 13, und 15 Uhr angeboten. Kinder ab
sieben Jahren können spielen wie im Mittelalter. Führungen zu
der sonst nicht zugänglichen Ausgrabungsstätte unter der dem
Paderborner Dom finden jede halbe Stunde ab 14 Uhr statt. Um 14
Uhr findet auch die offizielle Eröffnung mit Maria Seifert,
Vorsitzende der Landschaftsversammlung statt. Die letzte Führung
beginnt um 16.30 Uhr. Und ein archäologischer Stadtrundgang
beginnt um 16 Uhr vor dem Eingang des LWL-Museums in der
Kaiserpfalz. Um 12 Uhr hält LWL-Denkmalpflegerin Dr. Bettina
Heine-Hippler den Vortrag "Baudenkmalpflege an der Gaukirche",
Treffpunkt ist der Eingang der Kirche.

Bei der Sanierung des 1880 errichteten Bahnhofsgebäudes in
Detmold (Kreis Lippe) wurde auch das sogenannte Fürstenzimmer
restauriert. Dieser von den übrigen Wartesälen strikt getrennte
Raum diente den lippischen Fürsten, ihrer Familie und ihren
Gästen bei Bahnreisen als exklusiver Warte- und Empfangsraum.
Zur standesgemäßen Ausstattung gehört neben der üppigen
hölzernen Kassettendecke auch die gemalte Dekoration der Wände.

Die seit langem nicht mehr sichtbaren Malereien wurden von
Tapetenüberklebungen befreit und restauriert. Mittlerweile nutzt
die Lebenshilfe Detmold das einzige erhaltene Fürstenzimmer
eines Bahnhofes in Nordrhein-Westfalen als Café. Clemens Heuger,
Denkmalpfleger der Stadt Detmold, und LWL-Denkmalpfleger Dr.
Dirk Strohmann erklären Interessierten um 17 Uhr die
Besonderheiten des Fürstenzimmers.

Vor 100 Jahren weihte Staatsminister Dr. Delbrück das Kurhaus in
Bad Oeynhausen (Kreis Minden-Lübbecke) ein. Weil der Kaiser
verhindert war, übernahm der Staatsminister diese Aufgabe.
Nachdem das erste Kurhaus von 1851 um die Jahrhundertwende für
den erheblich vergrößerten Kurbetrieb zu klein geworden war,
hatte man sich zu einem Neubau entschlossen, mit dem 1905
begonnen wurde. Der Entwurf stammte von Bauinspektor Beck vom
Oberbergamt Dortmund, die Ausführung lag in den Händen von
Landbauinspektor Jakob Schrammen. Das prachtvolle Gebäude wurde
am Südende des Kurparks auf dessen höchstem Punkt errichtet. In
einem Vortrag stellt LWL-Denkmalpflegerin Dr. Barbara Pankoke im
Kurhaus um 13.30 Uhr die Geschichte des Kurhauses vor.

Unter dem Titel "Bauspuren und Baugeschichte der Klosteranlage"
bietet LWL-Denkmalpflegerin Dr. Barbara Seifen um 11 Uhr eine
Führung durch das Kloster Bentlage in Rheine (Kreis Steinfurt)
an. Treffpunkt ist an den Torhäusern des Klosters. Danae
Votteler bietet um 14 und um 16 Uhr Führungen in dem Haus Am
Baukey 1 in Hagen an. Um 11 Uhr findet im Thorn-Prikker-Haus,
Stirnband 38, die Eröffnung des Tages des offenen Denkmals für
Hagen statt.


INFO

Weitere Veranstaltungen:

Ausgrabung der Falkenburg in Detmold-Berlebeck (Kreis Lippe), 11
bis 16 Uhr, zu jeder vollen Stunde Führungen (bis 15 Uhr)

die Grabung Hocelhem in Erwitte-Bad Westernkotten (Kreis Soest),
11 bis 17 Uhr, Präsentation der Grabungsergebnisse um 11, 13 und
15 Uhr, Führungen nach Bedarf

Grabung St. Johann ante muros in Lemgo (Kreis Lippe), Führungen
um 11 und 15 Uhr

Ausstellung über die Grabung in Oelde im Heimathaus in Oelde
(Kreis Warendorf), 11 bis 17 Uhr, Vortrag um 11 Uhr

bei der Grabung des Gräberfeldes in Olfen (Kreis Coesfeld)
zwischen Kökelsumer Straße und Alleeweg können Besucher den
Archäologen bei der Arbeit von 10 bis 17 Uhr über die Schulter
schauen und sich über die Ausgrabung informieren

Ausgrabung in Borken-Südwest (Kreis Borken) südlich der Weseler
Landstraße 10 bis 16 Uhr, Führungen um 11 und 14 Uhr

Römerlager in Rüthen-Kneblinghausen (Kreis Soest), von 10 bis 16
Uhr verschiedene Aktionen

Grabung Spenge (Kreis Herford), 14 bis 18 Uhr, Führungen um 15
Uhr und um 16.30 Uhr

Bielefeld: Sparrenburg und Klosterruine Jostberg.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 5 11:02:33 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Sep 2008 11:02:33 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Denkmal Heute - Denkmal Morgen, Muenster,
13.09.-12.10.2008
Message-ID: 48C111C9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 05.09.2008, 10:05


AUSSTELLUNG

Denkmal Heute - Denkmal Morgen
Ausstellung im Stadthaussaal zeigt Denkmalpflege,
Stadtgestaltung und Stadtarchäologie / Eröffnung am Samstag, 13.
September

Mehr als 1500 Denkmäler gibt es in Münster, vom Wasserturm über
die Haskenau oder den barocken Erbdrostenhof bis zur
historischen Diesellokomotive. Die Stadt atmet Geschichte, und
das, obwohl die Innenstadt im Zweiten Weltkrieg zum
überwiegenden Teil zerstört wurde. Die Ausstellung "Denkmal
Heute - Denkmal Morgen" im Stadthaussaal (Platz des
Westfälischen Friedens) zeigt die vielseitige Arbeit der
Archäologen und Denkmalpfleger und die enge Verbindung zur
Stadtgestaltung. Am Samstag, 13. September, 10 Uhr, wird die
Ausstellung eröffnet. Dazu lädt das Amt für Stadtentwicklung,
Stadtplanung und Verkehrsplanung ein.

Wer beim Stichwort Denkmal lediglich an historische Bauten oder
in Stein gemeißelte Persönlichkeiten denkt, kennt nur einen
winzigen Ausschnitt aus dem riesigen und vielseitigen
Aufgabengebiet der Denkmalpflege, die es bei der Stadt Münster
seit nunmehr 30 Jahren gibt.

Parkanlagen, ganze Gebäudeensembles, typische Straßenzüge,
Bewegliches oder im Boden Verborgenes wie Grabhügel können
Denkmalwert haben. Es gibt Denkmäler, die sind noch keine 50
Jahre alt. Andere Denkmäler hingegen datieren aus den Anfängen
der Siedlungstätigkeit in Münster - wie es die Stadtarchäologen
gerade vor dem Landesmuseum erschließen. Ihnen allen ist
gemeinsam, dass sie Aufschluss über das frühere Leben und Bauen
in Münster und über die Gewohnheiten der Menschen geben. Die
Ausstellung informiert über verschiedenste Arten von Denkmälern,
über ihren Schutz und die Weiterentwicklung des historischen
Erbes.

Interessant nicht nur für alle Münster-Liebhaber, sondern
beispielsweise auch für Eigentümer historischer Gebäude, die
sich für alte handwerkliche Techniken interessieren.

Finden - sichern - bewahren. Nach diesem Muster arbeiten die
städtischen Denkmalpfleger und Archäologen. Vor allem die
Unterwelt von Münster birgt immer noch viel Unerforschtes und
Überraschendes. Bevor die Bagger in die Erde greifen, sind in
der Regel die Archäologen zur Stelle, um zu sichern und zu
dokumentieren, was bei den Bauarbeiten zerstört wird.
Privatleute, die sich vielleicht in einen alten Speicher auf dem
Land verliebt haben, können ebenso mit der Unterstützung der
städtischen Denkmalpfleger rechnen bei dem Vorhaben, das
Charakteristische zu bewahren und dennoch Leben in das alte
Gemäuer zu bringen und es sich nutzbar zu machen.

Bewahren um jeden Preis ist dabei nicht das Ziel der
Denkmalschützer. Denn sonst verkäme die Stadt zum
Freilichtmuseum. Auch in den historischen Speicher darf ein
modernes Klo, und selbst auf dem Prinzipalmarkt, Münsters
bekanntestem Wahrzeichen, stehen moderne Stühle vor den Cafés
und Kneipen. Die Gestaltung von öffentlichen Plätzen und Straßen
in der Stadt - die "Stadtmöblierung" - ist ein eigenes Thema der
Ausstellung.


INFO

Die Ausstellung "Denkmal Heute - Denkmal Morgen" läuft vier
Wochen lang bis zum 12. Oktober. Sie ist mittwochs bis samstags
von 12 bis 18 Uhr sowie sonntags von 12 bis 16 Uhr zu sehen. Der
Eintritt ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 5 11:07:10 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Sep 2008 11:07:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Tag des offenen Denkmals: Burg Schoeneflieth steht
im Mittelpunkt, 14.09.2008
Message-ID: 48C112DE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Greven"
Datum: 05.09.2008, 08:05


AKTUELL

Tag des offenen Denkmals:
Burg Schöneflieth steht im Mittelpunkt

"Denkmalschutz live" - so könnte man die Idee auf den Punkt
bringen, die in den vergangenen zehn Jahren vielen Menschen
Geschichte näher gebracht hat. Am "Tag des offenen Denkmals"
öffnen bundesweit viele historisch bedeutsame Objekte ihre
Pforten für Architektur- und Geschichtsliebhaber.

Mit dem Schwerpunktthema "Vergangenheit aufgedeckt - Archäologie
und Bauforschung" beschäftigt sich der Tag des offenen Denkmals
am Sonntag, 14. September. In Greven wird die Geschichte der
Burg Schöneflieth in den Mittelpunkt gerückt. Hans-Dieter Bez,
Vorsitzender des Heimatvereins, wird um 15 Uhr eine Einführung
in die Historie der Burg Schöneflieth geben. Treffpunkt ist der
Steg zur Markierung des ehemaligen Hauptzugangs zur Burg. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich.

Sowohl hinsichtlich der baulichen Veränderungen als auch
hinsichtlich ihrer politischen und militärischen Bedeutung steht
die Burg Schöneflieth für eine bewegte und wechselhafte
Geschichte. Nicht zuletzt wegen ihrer strategisch günstigen Lage
war sie Streitpunkt zwischen kirchlicher und weltlicher Macht
und diente Raubrittern wie Bischöfen als Wohn- und Rückzugsort.

Zur Zeit der Wiedertäufer flüchteten die münsterschen Domherren
auf die Burg, bei den Kämpfen der Niederländer gegen die Spanier
fanden Kaufleute auf der Burg vor plündernden Truppen Schutz. Im
Laufe des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg geplündert, die
Gebäude verfielen im Anschluss mehr und mehr, bis sie zu Beginn
des 19. Jahrhundert zum Abbruch verkauft wurden. Im Jahr 1987
wurde der Bereich Burg Schöneflieth zum Denkmal erklärt und
unter Schutz gestellt, Grabungen brachten neue Erkenntnisse zur
Geschichte der Burg Schöneflieth.


INFO

Allgemeine Informationen zum Tag des offenen Denkmals und zu den
Angeboten in anderen Kommunen gibt es im Internet unter
www.tag-des-offenen-denkmals.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 5 11:13:16 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Sep 2008 11:13:16 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Sonderausstellung "Fahr Rad! - Zur Kulturgeschichte
des Fahrrads" verlaengert bis 12.10.2008, Vreden
Message-ID: 48C1144C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 04.09.2008, 13:59


AUSSTELLUNG

Sonderausstellung "Fahr Rad! - Zur Kulturgeschichte des
Fahrrads" im kreiseigenen Hamaland-Museum in Vreden wird bis zum
12. Oktober gezeigt

Verlängerung auch wegen des "Sparkassen Münsterland Giros" -
dieses Radrennen führt am 3. Oktober durch weite Teile des
Kreises Borken

Die aktuelle Sonderausstellung im kreiseigenen Hamaland-Museum
in Vreden mit dem Titel "Fahr Rad! - Zur Kulturgeschichte des
Fahrrades" wird gut einen Monat länger präsentiert als
ursprünglich geplant. Das teilt jetzt Dr. Annette Menke,
Leiterin des Museums, mit. Bis zum 12. Oktober 2008 ist die
Ausstellung damit nun zu sehen.

Dass es zu dieser Verlängerung gekommen ist, hat seinen Grund
vor allem darin, dass am 3. Oktober der "Sparkassen Münsterland
Giro" stattfindet. Das Radrennen von internationaler Bedeutung,
an dem sich namhafte Profi-Teams beteiligen, führt in weiten
Teilen durch den Kreis Borken. "Diesen 'Schwung' möchten wir
natürlich nutzen und allen Radsportbegeisterten die Möglichkeit
geben, sich weitergehend über die Sportart zu informieren",
erläuterte die Museumsleiterin.

Gezeigt wird im Hamaland-Museum u. a. ein Rad der Firma Giant
von Igor Gonzales de Galdeano (ehemals Once-Team). Wer sich
weniger für die moderne Technik und mehr für alte Schätzchen
begeistert, für den gibt es in der Ausstellung natürlich noch
viel mehr zu entdecken, so ein Damenrad der Firma Dürkopp mit
Kardanantrieb aus dem Jahr 1930. Solch ein Kardan-Rad, also ohne
lästige Kette, kostete zu seiner Zeit ungefähr das Dreifache
eines normalen Fahrrades. Die Technik, deren Aufbau übrigens
ebenfalls gezeigt wird, war zwar sehr innovativ, aber leider zu
teuer und brachte auch zu viel Gewicht mit sich. Deshalb setzte
sich doch das Fahrrad mit Kettenantrieb auf dem Markt durch. Ein
privater Sammler nennt heute das durchaus schicke und
fahrtüchtige Zweirad sein Eigen, ebenso wie ein entsprechendes
Herrenrad.


INFO

Hamaland-Museum
Butenwall 4
48691 Vreden
Tel.: 02564-39180
Fax: 02564-391829
URL: www.hamaland-museum.de
E-Mail: hamaland-museum at kreis-borken.de


Öffnungszeiten
Dienstags - sonntags: 10.00 - 17.00 Uhr
Westmünsterländische Hofanlage / Bauernhaus von April bis Oktober

Der Eintritt kostet für Erwachsene zwei Euro, Schüler und
Studenten zahlen einen Euro, Familien vier Euro.

Führungen sind auf Anfrage möglich.

Hinweise zum "Sparkassen Münsterland Giro" am 3. Oktober 2008
gibt es im Internet unter
http://www.tourismus-kreis-borken.de/giro2008.html.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 8 11:01:19 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Sep 2008 11:01:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] einestages.de - Ein Online-Portal und
die Popularisierung von Zeitgeschichte in den Medien, Hagen,
18.09.2008
Message-ID: 48C505FF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 08.09.2008, 08:27


AKTUELL

einestages.de -
Ein Online-Portal und die Popularisierung von Zeitgeschichte
in den Medien

Dr. Hans Michael Kloth
Der Spiegel, Hamburg

18. September 2008, 19 Uhr
Historisches Centrum Hagen

Themen und Ereignisse der Zeitgeschichte sind in den Medien
präsent. Spielfilme, Dokumentationen und Serien im TV und im
Kino sowie Berichte und Angebote in Print- und Online-Medien
erreichen hohe Quoten, Leser- und Zugriffszahlen. Gerade auch
Sendungen und Berichte über das "Dritte Reich" und den Zweiten
Weltkrieg erfreuen sich großen Interesses.

Doch welche Bedeutung und Auswirkungen, aber auch Grenzen und
Gefahren haben populäre Darstellungen zur Zeitgeschichte auf die
Wahrnehmung von historischen Ereignissen und Entwicklungen in
der Öffentlichkeit?

Am Beispiel des Online-Portals werden die
Zielsetzungen, Bandbreite und die Möglichkeiten eines modernen
Online-Portals zur Zeitgeschichte vorgestellt.


INFO

Dr. Hans Michael Kloth ist Redaktionsleiter von
bei Spiegel Online in Hamburg
URL: www.einestages.de

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Eilper Strasse 71 - 75
58091 Hagen
Tel.: (0) 2331 207 2740
Fax: (0) 2331 207 2447





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 8 11:07:11 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Sep 2008 11:07:11 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Kolloquium "Erinnerung als historische Kraft",
Coesfeld, 13.09.2008
Message-ID: 48C5075F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Norbert Damberg"
Datum: 05.09.2008, 11:03


KOLLOQUIUM

Kolloquium "Erinnerung als historische Kraft"

Am 13. September findet in Coesfeld in der Liebfrauenburg ein
Kolloquium zum Gedenken an den vor einem Jahr verstorbenen
ehemaligen Stadtarchivar Ludwig Frohne statt. Mehrere Vorträge
behandeln Themen, denen er Zeit seines Lebens verbunden war.
Nach einem Grußwort des Coesfelder Bürgermeister Heinz Öhmann
folgt eine biographische Einführung.

Dann werden die Stadtbefestigungen im Spätmittelalter und die
Landwehren im westlichen Münsterland von den Spezialisten
Norbert Nagel und Dr. Peter Ilisch thematisiert. Nach der
Mittagspause folgt eine Lesung des Autors Georg Veit, der in
einem seiner Kriminalromane Ludwig Frohne als Vexierbild für den
dort agierenden Archivar gewählt hat.

Es folgt ein Vortrag zu den Coesfelder Bruderschaften im 16. und
17. Jahrhundert von Dr. Volker Schweers; abgeschlossen wird der
Nachmittag mit dem Thema "Regionale Geschichte und
Geschichtsorte. Erfahrung - Erinnerung - Identität" von Prof.
Dr. Bernd Walter. Der Eintritt ist frei. Wer am Mittagessen
teilnehmen möchte, sollte sich zuvor bis zum 11. 09. im
Stadtarchiv anmelden.


INFO

Norbert Damberg, M.A.
Stadtarchiv Coesfeld
48653 Coesfeld
Walkenbrückenstrasse 25
Tel. 02541/880014
Fax 02541/880020
E-Mail: norbert.damberg at coesfeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 8 11:16:14 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Sep 2008 11:16:14 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Stadtarchiv Bottrop: "Kristallnacht,
Verfolgung und Deportation der Juden", 17.10.-22.11.2008
Message-ID: 48C5097F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bottrop"
Datum: 08.09.2008, 09:02


AUSSTELLUNG

Bottroper Stadtarchiv organisiert Ausstellung zum Thema
"Kristallnacht"
Vom 17. Oktober bis 22. November in der Galerie im Kulturzentrum
August Everding

Unter dem Titel "Kristallnacht, Verfolgung und Deportation der
Juden - auch in Bottrop" präsentiert das Bottroper Stadtarchiv
vom 17. Oktober bis 22. November 2008 eine Ausstellung in der
Galerie im Kulturzentrum August Everding. Geöffnet ist die
Ausstellung an der Blumenstraße 12-14 von Montag bis Freitag
zwischen 9 und 20 Uhr, Samstags von 9 bis 12 Uhr . Am 11.
November bleibt die Ausstellung geschlossen.

Auch in Bottrop kam es in der Nacht vom 9. auf den 10. November
1938, der so genannten "Kristallnacht", zu gewalttätigen
Übergriffen auf jüdische Geschäfte, Wohnungen und den Jüdischen
Betsaal an der Tourneaustraße. Die Gewalt richtete sich aber
auch gegen Bottroper Juden selbst.

Die Ausstellung erinnert mit Fotos und Dokumenten an die lokalen
Ereignisse und an das Schicksal der Juden in Bottrop in der
gesamten Zeit des Nationalsozialismus. Ergänzend und umrahmend
wird die Wanderausstellung der Berliner Gedenkstätte "Haus der
Wannsee-Konferenz" mit dem Titel "Verfolgung und Ermordung der
europäischen Juden 1933 - 1945" gezeigt, die insbesondere für
Jugendliche konzipiert wurde.

Der Eintritt zu den Ausstellungen ist frei.


INFO

Stadtarchiv Bottrop
Blumenstr. 12-14 / Postfach 101554
46215 Bottrop
Tel.: 02041-70-3754
Fax: 02041-70-3833
E-Mail: stadtarchiv at bottrop.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 9 10:24:49 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Sep 2008 10:24:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Nationaler Aktionstag zur Erhaltung des
schriftlichen Kulturguts
Message-ID: 48C64EF0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 08.09.2008, 12:03


AKTUELL

Für Schimmel viel zu schade
"Nationaler Aktionstag zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts" im
Schloss Münster

Schimmel, Tinten- und Säurefraß bedrohen neben alten Texten auch
unzählige auf Papier geschriebene Noten. Wie wichtig es ist,
alte Bestände zu pflegen und zu erhalten, zeigte am Sonntag, 7.
September 2008, der "Nationale Aktionstag zur Erhaltung des
schriftlichen Kulturguts", den die Universitäts- und
Landesbibliothek (ULB) in Kooperation mit den Städtischen Bühnen
und dem Sinfonieorchester Münster ausgerichtet hat. "Wir sind
sehr stolz, dass wir den Tag dieses Jahr ausrichten dürfen",
sagte Matthias Kayß, Pressereferent der ULB Münster. Unter dem
Motto "Papier.Klänge" stellten die Veranstalter ein
facettenreiches Programm mit Musik, Diskussionsrunden und
Ausstellungen zusammen.

Rund vier Jahre nach dem verheerenden Brand in der "Herzogin
Anna Amalia Bibliothek" in Weimar zeigte der Tag, dass das Thema
Bestandserhaltung in Bibliotheken und Archiven auch in der
Politik eine große Rolle spielt. So standen als Redner nicht nur
Experten aus verschiedenen Archiven und Bibliotheken auf dem
Podium, sondern auch politische Persönlichkeiten wie
Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, nordrhein-westfälischer
Staatssekretär für Kultur, und Dr. Eva-Maria Stange, sächsische
Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst und Präsidentin des
Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz.

Rund 6000 Musikalien lagern in den Archiven der ULB. Einige
besonders wertvolle und hörenswerte Stücke des Barocks hatte
Burkhard Rosenberger, Fachreferent für Musik in der ULB, für den
Aktionstag ausgesucht und aufbereiten lassen. Darunter waren
etwa ein seltenes Werk des Komponisten Friedrich Klöffler aus
dem münsterländischen Burgsteinfurt und eine Ouvertüre von Carl
Heinrich Graun. Vorträge, Ausstellungen und praktische
Darbietungen von Restauratoren zeigten, wie vielfältig das Thema
Bestandserhaltung ist. Neben klassischen Themen wie
Papierentsäuerung und Tintenfraß standen auch moderne Techniken
der Restaurierung von Audio- und Videomaterial auf dem
Programm.


INFO

"Papier.Klänge"
URL: http://www.ulb.uni-muenster.de/aktionstag-2008/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 9 10:29:41 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Sep 2008 10:29:41 +0200
Subject: [WestG] AKT] Arbeitergaerten, Kohleoefen, Foerdermaschinen, Bochum,
14.09.2008
Message-ID: 48C65014.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.09.2008, 09:41


AKTUELL

Arbeitergärten, Kohleöfen, Fördermaschinen:
Buntes Programm beim Tag des offenen Denkmals im
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Zum Tag des offenen Denkmals öffnet der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag (14.9.) von 11 bis 18 Uhr nicht
nur die Tore der Maschinenhalle und des Malakowturms für die
Besucher, auch die historischen Arbeiterhäuser und die
angrenzenden Arbeitergärten des LWL-Industriemuseums Zeche
Hannover sind zu besichtigen.

In den Häusern aus dem Jahr 1890 wohnten bis zu 35 Menschen auf
130 Quadratmetern. Die großen Nutzgärten hinter den Häusern
halfen, die Familien zu ernähren. Erst in den 50er Jahren
konnten man es sich leisten, den Garten zur Freizeitgestaltung
zu nutzen, und Gartenzwerge und Rasenflächen hielten Einzug in
die deutschen Gärten. Beim Spazieren durch die Gärten der
Arbeiterhäuser lassen sich diese Entwicklungen nachvollziehen.

Die Zeche Hannover hat zudem einige Führungen im Programm: Um 11
Uhr startet ein Workshop für Kinder zwischen sechs und zwölf
Jahren. Die kleinen Besucher können in den Arbeitergärten der
Zeche Hannover erleben, wie die Bergarbeiter um 1900 wohnten und
speisten. Beim Rundgang durch den Garten lernen die Kinder
unterschiedliche Gemüsepflanzen kennen, die in den
Arbeitergärten wuchsen. Am Ende der Führung setzen die Kinder
das Wissen in die Tat um und bereiten selbst ein Essen am
Kohleofen zu. Los geht's auf dem Zechenvorplatz. Der
Teilnahmebeitrag beträgt 5 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich
unter: 0234 6100874.

Einen Rundgang durch die Maschinenhalle und den Malakowturm
bietet das Museum um 12 und um 15 Uhr an. Die historische
Fördermaschine wird in Betrieb genommen, und die großen und
kleinen Besucher können mehr über die 150-jährige Geschichte und
Entwicklung der Zeche Hannover erfahren.


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100-874
Fax: 0234 6100-869
E-Mail: zeche-hannover at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 9 10:44:43 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Sep 2008 10:44:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 100 Jahre Kreishaus I, Altena, 14.09.2008
Message-ID: 48C65398.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreisarchiv und Landeskundliche Bibliothek des Märkischen Kreises"

Datum: 08.09.2008, 11:55


AKTUELL

100 Jahre Kreishaus I in Altena.
Einladung zum Tag des offenen Denkmals am 14. September 2008.


Seit 100 Jahren ist das Kreishaus I des Märkischen Kreises in
Altena, Bismarckstraße 15, ein Ort der Begegnungen.

Heute sind hier die Fachdienste Gesundheitsschutz/Umweltmedizin
und Kultur mit u.a. Kreisarchiv und Landeskundlicher Bibliothek
untergebracht.

Den 100. Geburtstag des eindrucksvollen, denkmalgeschützten
Hauses möchte der Märkische Kreis feiern und lädt deshalb von
11.00 bis 18.00 Uhr zum Tag des offenen Denkmals ein.

Das Programm bietet fachkundige und unterhaltsame Führungen
durch das Haus (13.00, 14.00, 15.30 und 16.30 Uhr),
Kulinarisches und neue Kunst in alten Räumen.

Außerdem eröffnet Landrat Aloys Steppuhn um 11.00 Uhr die
Archiv- und Bibliotheksausstellung "Fritz und Lily Thomée geben
sich die Ehre. Ein märkischer Landrat (1862-1944) und seine Frau
in bewegter Zeit".

Die Dokumentation gibt neue Einblicke in das Dienst- und
Privatleben der Familie Thom?e, die viele Jahre eine Etage des
Gebäudes bewohnt hat.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei, Parkmöglichkeiten
bestehen im nahe gelegenen Parkhaus.


INFO

Veranstaltungsdaten:
100 Jahre Kreishaus I in Altena
Datum: 14.09.2008
Märkischer Kreis, Fachdienst Kultur, Kreisarchiv und
Landeskundliche Bibliothek
Bismarckstr. 15
58762 Altena
Tel.: (02352) 966-7055
Fax: (02352) 966-7166
E-Mail: archivundbibliothek at maerkischer-kreis.de
URL: www.maerkischer-kreis.de

Kontakt:
Dr. Christiane Todrowski
Kreisarchiv und Landeskundliche Bibliothek des Märkischen Kreises
Bismarckstr. 15
58762 Altena
Tel.: (02352) 966-7055
Fax: (02352) 966-7166
E-Mail: c.todrowski at maerkischer-kreis.de
URL: www.maerkischer-kreis.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 9 10:52:13 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Sep 2008 10:52:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Aktionstag zur Sonderausstellung "Kinderarbeit -
einst und jetzt", Hagen, 14.09.2008
Message-ID: 48C6555B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.09.2008, 10:44


AKTUELL

Aktionstag zur Sonderausstellung
"Kinderarbeit - einst und jetzt" im LWL-Freilichtmuseum Hagen

Kinderarbeit ist nicht nur ein historisches Thema sondern noch
heute in vielen Ländern traurige Realität. Die Ausstellung
"Kinderarbeit - einst und jetzt", die der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) noch bis zum 31. Oktober in seinem Hagener
Freilichtmuseum zeigt, schlägt eine Brücke von der
vorindustriellen Kinderarbeit in Deutschland bis zur
gegenwärtigen Situation von Kinderarbeitern in den sogenannten
Entwicklungs- und Schwellenländern. Ein Aktionstag für die ganze
Familie am Sonntag, 14. September 2008, bietet den Besuchern des
LWL-Freilichtmuseums neben der Sonderausstellung weitere
Möglichkeiten, sich spielerisch und aktiv über Kinderarbeit zu
informieren.

Den ganzen Tag lang, von 11 bis 17 Uhr, finden verschiedene
Aktionen auf dem oberen Platz im Museum statt. Die Aktivitäten
hat das LWL-Museum gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern,
der Hagener Arbeitsgruppe von terre des hommes und dem
AllerWeltHaus Hagen, erarbeitet.

Kinder können unter dem Titel "...den ganzen Tag bis spät in die
Nacht" in einem museumspädagogischen Programm die Lebens- und
Arbeitswelt von westfälischen Kindern früher. An vier Stationen
bei einem Parcours erfahren sie etwas über die schwere Arbeit,
die sogar heute noch Kinder in manchen Ländern leisten müssen.
Die vier Stationen sind Beispiele über die Arbeit im Bergbau,
auf der Müllhalde, im Haushalt und in der Fabrik.

Um "die schönste Nebensache der Welt" geht es am
Fußballaktionsstand. Hier steht auch ein Tor, an dem die
Besucher ihre Treffsicherheit beim Torwandschießen ausprobien
können. Dazu informiert das Allerwelthaus über fair gehandelte
Fußbälle. Mehr dazu ist im Bürgermeisteramt angesagt. Dort zeigt
der Film "Balljungs", wie die Fußbälle, mit denen Kinder spielen,
oftmals von Gleichaltrigen in Entwicklungsländern hergestellt
werden.

Bei einer kostenlosen Führung um 14 Uhr lernen Erwachsene die
Sonderausstellung "Kinderarbeit - einst und jetzt" intensiv
kennen.

Nachmittags erzählt der Kinder- und Jugendbuchautor Hans-Martin
Große-Oetringhaus in seinen Lesungen für kleine und große Leute
kurze Geschichten von arbeitenden Kindern und von guten Menschen,
die sich aktiv für deren Rechte einsetzen und den Kindern
helfen.

Neben diesen Aktivitäten gibt es Informationsstände der
Organisation UNICEF, dem Kooperationspartner AllerWeltHaus Hagen
sowie der Hagener Arbeitsgruppe von terre des hommes.


INFO

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331 7807-0
Fax: 02331 7807-120
E-Mail: freilichtmuseum-hagen at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 9 11:11:01 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Sep 2008 11:11:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Theater in der Antike, Muenster, 14.09.2008
Message-ID: 48C659C5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 09.09.2008, 11:02


AKTUELL

Theater in der Antike
Sonntagsvortrag des Archäologischen Museums der WWU

Das antike griechische Theater steht im Rampenlicht des
Archäologischen Museums der Universität Münster im Monat
September. Auch der nächste Sonntagsvortrag am 14. September von
14.15 Uhr bis 15 Uhr im Hörsaal F6 des Fürstenberghauses am
münsterschen Domplatz 20-22 ist dem antiken Theater gewidmet.
Kenneth Sicking erklärt die verschiedenen Aspekte des antiken
Theaterwesens und geht auch auf die Frage ein, warum die größten
Theaterwettkämpfe Athens dem Gott des Weines und des Rausches
gewidmet waren.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 10 10:09:02 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 10 Sep 2008 10:09:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Spenden fuer Wulf-Skulptur
gefragt: Interessengemeinschaft und Freundeskreis wenden sich
an Buergerschaft
Message-ID: 48C79CBE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 09.09.2008, 11:44


AKTUELL

Spenden für Wulf-Skulptur gefragt
Interessengemeinschaft und Freundeskreis wenden sich an
Bürgerschaft

"Es wäre phantastisch, wenn die Paul-Wulf-Skulptur durch die
breite Unterstützung der Öffentlichkeit erhalten bliebe", so der
Direktor des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte,
Dr. Hermann Arnhold. Die Kosten für Künstlerhonorar, Renovierung
und regelmäßige Plakatierung der als "Litfasssäule" konzipierten
Skulptur belaufen sich auf etwa 50 000 Euro. Bisher haben rund
40 Spender die Summe von 2500 Euro aufgebracht.

Die "Interessengemeinschaft zur Erhaltung der Paul-Wulf-Skulptur
von Silke Wagner", zu der Vertreter der Stadt und des
LWL-Landesmuseums sowie der Freundeskreis Paul Wulf gehören,
hoffen auf das weitere Engagement der Bürgerinnen und Bürger.
Für Spenden hat der Förderverein Villa ten Hompel bei der
Sparkasse Münsterland Ost ein Konto eingerichtet (Konto 33134,
BLZ 400 501 50, Stichwort "Paul Wulf").

Die überlebensgroße Statue des im Nationalsozialismus
misshandelten Paul Wulf war bei der Skulptur-Projekte 2007 ein
Publikumsmagnet. Wulf hatte zeitlebens versucht, über die
NS-Diktatur und ihre Folgen aufzuklären. Die Skulptur "Münsters
Geschichte von unten" hat aber nicht allein an den
Antifaschisten Wulf erinnert, sie wurde darüber hinaus zur Ikone
für Zivilcourage. Mit Hilfe von Spenden soll die Arbeit zunächst
für drei bis fünf Jahre auf dem Servatiiplatz aufgestellt
werden. Anschließend findet sie an der Villa ten Hompel ihren
endgültigen Standort, wo auch der Nachlass von Paul Wulf
aufbewahrt wird.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 10 10:12:10 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 10 Sep 2008 10:12:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "OhrErinnerung": Klanginstallationen an
historischen Orten in Lippstadt
Message-ID: 48C79D7A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 09.09.2008, 16:05


AKTUELL

"OhrErinnerung"
Klanginstallationen an historischen Orten

Oftmals "vergessene", aber historisch bedeutsame Orte leben neu
auf - außergewöhnliche Klanginstallationen erwarten Sie: am
Nicolaimarkt, im St. Annen-Rosengarten, am Jüdischen Friedhof,
am Stadtarchiv, am Heimatmuseum, auf dem Poststraßen-Parkplatz,
an der Hellen Halle, an der Brüderkirche / Niemöllerhaus und am
Stadttheater.

-Stadtarchiv - Erinnerung an die Druckerei Laumanns, zu hören
sind Geräusche von Rotationsmaschinen

-Heimatmuseum - Auszug aus dem Lippiflorum von Dichter Justinus,
der den Lebensweg Graf Bernhard II beschreibt

-Burgstraße - ein jüdischer Gesang erinnert an den alten
Jüdischen Friedhof

-Helle Halle - hier erinnert knisterndes Feuer an den Beginn des
dritten großen Stadtbrandes 1656

-Nicolaimarkt - hier erinnern Marktgeräusche und
mittelalterliche Musik an den historischen Markt

-Poststraßen-Park - Original Posthorn-Signale erinnern an die
Pferdepost

-St. Annen-Rosengarten - Schulhofgeräusche spielender Kinder
erinnern an den alten Standort der Nikolaischule

-Stadttheater - erinnert mit Hintergrundgeräuschen an die
Einfahrt zum Stadthafen und weist auf den aktuellen
Stadttheater-Spielplan hin

-Niemöllerhaus - Erinnerungen an Pastor Niemöller, der in einem
Interview aus seinem Leben berichtet

Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit und begeben Sie sich auf
eine überraschende Sinnesreise!





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 10 10:20:15 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 10 Sep 2008 10:20:15 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Frieden als Auftrag": Ausstellung ueber Franz
Stock wurde eroeffnet, Bocholt, 08.-20.09.2008
Message-ID: 48C79F5F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bocholt - Virtuelles Rathaus NRW 2006" presse-service.de>
Datum: 09.09.2008, 17:35


AUSSTELLUNG

"Frieden als Auftrag"
Ausstellung über Franz Stock wurde eröffnet

Zum Gedenken an den 60. Todestag von Abbé Franz Stock zeigt die
Deutsch-Französische Gesellschaft Bocholt e.V. in Zusammenarbeit
mit dem Franz-Stock-Komitee Arnsberg Neheim, der Gemeinde St.
Georg Bocholt und der Volkshochschule vom 8. bis 20. September
2008 in der St. Georg Kirche eine Ausstellung über das Leben des
Priesters und die Auswirkungen seines Wirkens auf die
deutsch-französische Aussöhnung.

Die Ausstellung wurde am Montag, 8. September 2008, in der St.
Georg Kirche eröffnet. Horst Leise aus Arnsberg,
Vorstandsmitglied im Franz-Stock-Komitee für Deutschland, führte
in die Ausstellung ein und referierte über das Leben des
Priesters, der sich durch sein Wirken in Paris und Chartres in
der Zeit des Zweiten Weltkrieges hohe Anerkennung in Frankreich
und Deutschland erworben hat und als ein wichtiger Wegbereiter
für den Frieden gilt.

Die Ausstellung, die im Übrigen im Rahmen der Interkulturellen
Tage des Ausländerbeirats stattfindet, ist noch bis zum 20.
September 2008 in der täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr geöffneten
St.-Georg-Kirche zu sehen.

Abbé Franz Stock (geb. 21. September 1904 in Neheim; gest.
24. Februar 1948 in Paris) war katholischer Priester und während
der deutschen Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg Seelsorger der
Gefängnisse von Paris und der Hinrichtungsstätte auf dem Mont
Valérien. Er gilt als ein Wegbereiter der Deutsch-Französischen
Freundschaft. "Abbé Franz Stock - das ist kein Name - das ist
ein Programm!" Nuntius Roncalli, der spätere Papst Johannes
XXIII., sagte dies, als er die Einsegnung des Toten vornahm.
Franzosen gaben ihm den Namen ,,L'Aumonier de l'enfer - Der
Seelsorger der Hölle". Er begleitete über Tausend von der
Besatzungsmacht Verurteilte bis zum Tod. Darüber hinaus
benachrichtigte er heimlich die Familien der Gefangenen und
warnte dort, wo möglich, Widerstandskämpfer vor den ihnen
drohenden Gefahren.

Nach dem Krieg nahm Franz Stock 1945 eine neue Aufgabe an: die
Gründung und Leitung eines Seminars im Kriegsgefangenenlager in
Le Coudray bei Chartres, in dem in Gefangenschaft geratene
deutschsprachige Priester und Seminaristen zusammengeführt
wurden. So entstand das "Stacheldrahtseminar", in dem von 1945
bis 1947 ca. 1.000 junge Menschen auf ihre zukünftigen Aufgaben
in einem neuen Europa vorbereitet wurden.


INFO

"Frieden als Auftrag"
Ausstellung über Franz Stock wurde eröffnet

Wann: 08.-20.09.2008
Wo: St. Georg Kirche in Bocholt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 10 10:31:07 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 10 Sep 2008 10:31:07 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Neue_Foerderbeschluesse_der_NRW-Stift?=
=?utf-8?q?ung=3A_Vorstand_beschlie=C3=9Ft_Hilfe_fuer_Denkmaeler_und_Natur?=
=?utf-8?q?schutzgebiete?=
Message-ID: 48C7A1EA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "NRW-Stiftung"
Datum: 10.09.2008, 08:27


AKTUELL

Neue Förderbeschlüsse der NRW-Stiftung
Vorstand beschließt Hilfe für Denkmäler und Naturschutzgebiete

In seiner jüngsten Sitzung beschloss der Vorstand der
NRW-Stiftung die Unterstützung neuer Projekte, die Sie hier in
einer Kurzübersicht finden (alphabetisch sortiert nach Orten).
Durch das Anklicken der "Links" können Sie die komplette
Presse-Mitteilung hierzu lesen:


01. Bergisch-Gladbach (Rheinisch-Bergischer-Kreis): Die
NRW-Stiftung wird den Rheinisch-Bergischen Naturschutzverein
e.V. (RBN) beim Kauf von Flächen für den Schutz der
Gelbbauchunke unterstützen.
Siehe: http://www.nrw-stiftung.de/presse/pi.php?piid=332

02. Gescher (Kreis Borken): Für den Ausbau des bekannten
Glockengießer-Museums in Gescher stellt die NRW-Stiftung dem
Museumsföderverein einen Betrag von bis zu 80.000 Euro zur
Verfügung.
Siehe: http://www.nrw-stiftung.de/presse/pi.php?piid=337

03. Höxter: Das Forum Jakob Pins erhält für die Erweiterung der
Ausstellungsmöglichkeiten von der Nordrhein-Westfalen-Stiftung
weitere 17.000 Euro.
Siehe: http://www.nrw-stiftung.de/presse/pi.php?piid=335

04. Lippstadt (Kreis Soest): Mit 95.000 Euro unterstützt die
Nordrhein-Westfalen-Stiftung die Arbeitsgemeinschaft
Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest e.V. (ABU) bei der
Umsetzung des "Naturerlebnispfad Auenlandschaft".
Siehe: http://www.nrw-stiftung.de/presse/pi.php?piid=340

05. Mechernich (Kreis Euskirchen): Die
Nordrhein-Westfalen-Stiftung unterstützt die Gemeinnützige
Dorfgemeinschaft Eiserfey e.V. mit 18.000 Euro dabei, die
Römerkanal-Brücke bei Mechernich-Vollem freizulegen und zu
sichern.
Siehe: http://www.nrw-stiftung.de/presse/pi.php?piid=336

06. Meschede-Eversberg (Hochsauerlandkreis): Für die
Instandsetzung und den Ausbau von "Markes Haus" in
Meschede-Eversberg stellt die NRW-Stiftung bis zu 200.000 Euro
bereit.
Siehe: http://www.nrw-stiftung.de/presse/pi.php?piid=343

07. Nottuln (Kreis Coesfeld): Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung
wird 60.000 Euro zur Restaurierung des Longinusturms in Nottuln
beisteuern.
Siehe: http://www.nrw-stiftung.de/presse/pi.php?piid=344

08. Remscheid-Lüttringhausen: Der Heimatbund Lüttringhausen e.V.
erhält von der NRW-Stiftung 10.000 Euro zur Sanierung des Adolph
Clarenbach-Denkmals zur Verfügung.
Siehe: http://www.nrw-stiftung.de/presse/pi.php?piid=342

09. Rödinghausen (Kreis Herford): Die
Nordrhein-Westfalen-Stiftung unterstützt den Förderverein
Dorfverschönerung Rödinghausen e.V. mit 25.000 Euro dabei, einen
Naturerlebnispfad "Wiehengebirge" in Rödinghausen
einzurichten.
Siehe: http://www.nrw-stiftung.de/presse/pi.php?piid=334

10. Vlotho-Exter (Kreis Herford): Bei der Restaurierung der
Lindemannschen Mühle unterstützt die
Nordrhein-Westfalen-Stiftung den Verein Windmühle Exter e.V. mit
55.000 Euro.
Siehe: http://www.nrw-stiftung.de/presse/pi.php?piid=339

11. Wachtberg (Rhein-Sieg-Kreis): Die
Nordrhein-Westfalen-Stiftung wird dem Wachtbeger Verein Allianz
für Säugetiere, Umweltbildung und Naturschutz e. V. 29.500 Euro
für den Bau der Wanderausstellung "Barrierefreie Wanderwege für
Wildtiere - Lebensqualität für den Menschen" zur Verfügung
stellen.
Siehe: http://www.nrw-stiftung.de/presse/pi.php?piid=341

12. Wegberg (Kreis Heinsberg): Der Förder- und Museumsverein
Schrofmühle Rickelrath e. V. erhält von der NRW-Stiftung 13.000
Euro für Sanierungsarbeiten an der Wegberger Mühlen.
Siehe: http://www.nrw-stiftung.de/presse/pi.php?piid=338

13. Windeck (Rhein-Sieg-Kreis): Der Vorstand der NRW-Stiftung
hat dem Erwerb naturschutzwürdiger Flächen im Siegtal zum Schutz
von seltenen Schmetterlingen, den Wiesenknopf-Ameisenbläulingen,
zugestimmt.
Siehe: http://www.nrw-stiftung.de/presse/pi.php?piid=333


INFO

Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege
Roßstraße 133
40476 Düsseldorf
Tel.: 02 11 / 4 54 85 - 0
Fax: 02 11 / 4 54 85 - 22
E-Mail: info at nrw-stiftung.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Sep 11 09:24:50 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 11 Sep 2008 09:24:50 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2008,
Heft 4, Teil 2
Message-ID: 48C8E3E2.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 08.04.2008, 09:29


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 4/2008, Teil 2


3. Kurkölnisches Sauerland

An Bigge, Lenne und Fretter. Heimatkundliche Beiträge aus der Gemeinde
Finnentrop. Red.: Arbeitskreis für Geschichte und Heimatpflege in der
Gemeinde Finnentrop e.V., Volker Kennemann, Weusperter Straße 10, 57413
Finnentrop, Tel.: 02721/7527, E-Mail: Vkennemann at aol.com
28/2008. U. Harbecke: "Zwei Finken sangen". 60 Jahre
Jupp-Schöttler-Jugendherberge Finnentrop-Bamenohl. F. Funke: Kyrill
und seine Folgen. Orkan beeinflusste die wirtschaftliche Basis der
Waldbauern negativ. H. Lehnen: Nicht realisierte Eisenbahnlinien (Teil
2). * Aus dem Zeugnisheft aus der Zeit um 1900. E. Klein: Selige
Kinderzeit! * Das Leben im Lager des Arbeitsdienstes für die weibliche
Jugend, Abt. 14/91 in Frettermühle. Aus der "Westfälischen Landeszeitung
- Rote Erde", 1938. F. Rinschen: Lenhausen und seine Juden. H.
Schmidt/A. Reker: Ein Zeitzeuge berichtet: "Ein denkwürdiger
Befreiungskrieg der Deutschen von den Franzosen in den Jahren 1813 -
1815". Aufzeichnungen des Schliprüthener Pfarrer Josef Tillmann. *
Spatenstich ist der Anfang vom Ende. Grußwort von Bürgermeister Dietmar
Heß aus Anlass des ersten Spatenstichs zur Beseitigung des Bahnübergangs
am 28. März 2008. H. Wever: Plattdütsch met houchdütscher Hülpe -
Plattdeutsch mit hochdeutscher Hilfe. * Günther Cremer verstorben. *
Besuch in Hohenlimburg mit Stadtrundgang und Schlossbesichtigung am 30.
September 2007. * Kalendarium aus der Gemeinde Finnentrop. 1. Oktober
2007 bis 31. März 2008.

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65,
59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
2/2008. J. Friederizi: Belecke - Tor zum Sauerland. D. Lange: Kirche in
Belecke und ihr benediktinisches Erbe. P. Wessel: Mühlenwesen - Ursprung
und Bedeutung. T. Büchter: Eine typische kurkölnische Ackerbürgerstadt.
B. Müller: Historische Wegemarken am nördlichen Ortsrand. T. Büchter:
Bedeutender Industriestandort im Möhnetal. H.-J. Hense: Brauchtum in
Belecke. W. F. Cordes: Hespecke - ein vergessener Adelssitz im
Eckenbachtal bei Attendorn. W. Ahrens: Ein Kreuzwegbild erfährt nach 400
Jahren, im Jahr 2008, eine Aufwertung. W. Neuhaus: Von Rochuskapelle und
Revolution: Ursachen und Folgen der Revolution von 1848 in Sundern. F.
Walter: 25 Jahre Hochsauerlandmarsch. E. Richter: Morgenland im
Sauerland. H. Kesting ?: Eversberger Schwesternstation.
Erste-Hilfe-Station in unserer Bergstadt Eversberg von 1939 bis 1983. C.
Hoberg-Heese: Christine Koch - Versuch eines Lebensbildes. R. Köhne:
Lörmecke-Turm auf dem Arnsberger Wald. Überblick bringt Einsichten.
H. Fröhlich: 200 Jahre Landesvermessung im Grenzgebiet zwischen
kurkölnischem und märkischem Sauerland. A. H. Hoffmann: Vom
Waldarbeiter zum Finanzprokurator. Der Müscheder Br. Rudolph Hoffmann
FMMA verstarb vor 70 Jahren. M. Raffenberg: Plattdeutsch. Nach
Katalanisch zweitgrößte europäische Mundartsprache.

Südsauerland - Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe
e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe, Westfälische Straße 75, 57462
Olpe, Tel.: 02761/81-542, Internet: www.kreisheimatbund-olpe.de
2/2008. H.-J. Pfeiffer: Stolpersteine in Lennestadt. M. Berghoff: Die
"Sieben Todsünden" im Bahnhof Grevenbrück. R. Kirsch-Stracke: Karl Heinz
Kaufmann aus Hillmicke 70 Jahre. Interview mit einem Wendschen. G.
Löwe/M. Thies/A.-S. Wurr: erOberelspe! - Wie sich Kinder ihr Dorf
wünschen. Studierende erarbeiten mit Kindern Vorschläge für die
Dorfgestaltung. O. Höffer: Funde und Hinweise aus dem Archiv des
Freiherrn von Fürstenberg-Herdingen (Teil 16). W. Scherer: Der
Internationale Tag der Museen am 18. Mai 2008 in Grevenbrück. Die vier
Evangelistenfiguren aus der alten Kirche in Förde. M. Köster: Eine
heimatkundliche Lichtbildreihe über den Kreis Olpe aus dem Jahr 1932. U.
Selter: Sportgeschichte(n). Christel Frese aus Meggen. H.-W. Voß:
Heimatchronik vom 1. Januar 2008 bis 31. März 2008.

4. Märkisches Sauerland

Ennepetaler Heimatbrief 2007. Heimatbund Ennepetal, c/o Stephan
Langhard, Bismarckstraße 21, 58256 Ennepetal.
St. Langhard: Von Verwaltung und Parlament. W. Schweflinghaus:
Altenvoerde. G. Schröder: Rund um den Büttenberg. T. Bicking: Milspe. M.
Störring: Oberbauer. W. Bettin: Rüggeberger Jahreskaleidoskop. W. Balke:
Rüggeberg. M. Michalko: Splitter aus Voerde. H. Köhler: Kulturgemeinde.
G. Bioly: Sport in Ennepetal. J. Störring: Wandern rund um Ennepetal. G.
Sadlowski: Bund der Vertriebenen. T. Bicking: Heimatverein Milspe. G.
Sadlowski: Landsmannschaft Ostpreußen. W. Bettin: Heimatverein
Rüggeberg. M. Michalko: Heimatverein Voerde. A. Schöneberg:
Verkehrsverein. * Plattdütsche Ecke.

Heimatblätter für Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis
und in Westfalen. Beilage zur Mendener Zeitung, zum Altenaer Kreisblatt
und Süderländer Volksfreund, Kolpingstraße 35, 58706 Menden, Tel.:
02373/17300.
215/2008. H. Hildenbrand: Ewald Giebel: Eng mit der Heimat verbunden.
Der Märkische Unternehmer war ein bedeutender Industriepionier und
Europäer. H. D. Schulz: "Der kommt in den Kohlbönn". Ein kleiner
sprachkundlicher Exkurs aus dem Altenaer Raum. H. Platte: Brennerei,
Landwirtschaft und Hofladen. Der traditionsreiche Forstmannshof in
Lüdinghausen-Westrup hat sich den modernen Anforderungen angepasst.
W. Gernert: Skulpturen säumen einen Wanderweg über den Rothaarkamm.
Internationale Künstler errichten eine Kulturen-Brücke zwischen dem
Sauerland und Wittgenstein. H. Hegeler: Werwolf aus Wickede. Der
Mendener Hexenprozess gegen Blesien Billi aus Wimbern und Franz Hellmich
aus Oesbern (2. Teil). * Buschbrütern Nistplätze anbieten.
216/2008. E. Dossmann: Im Schatten Napoleons. Im Jahr 1807 annektierte
der französische Kaiser auch die Grafschaft Mark. H. Schulte:
Familienfest in schwerer Zeit. Erinnerungen an die Konfirmation 1946 in
Herscheid. H. Platte: Brennerei, Landwirtschaft und Hofladen. Der
traditionsreiche Forstmannshof in Lüdinghausen-Westrup hat sich den
modernen Anforderungen angepasst (Schluss). G. Köpke: Lachmöwen kommen
zum "Winterurlaub". Mittelwestfalen ist Zwischenstation der
reiselustigen Vögel. W. Gernert: Schlösser und ein Pilgerweg laden zum
Besuch ein. Ascheberg-Herbern: Lohnendes Ziel für Naturliebhaber und
Kunstfreunde. H. Hegeler: Werwolf aus Wickede. Der Mendener Hexenprozess
gegen Blesien Billi aus Wimbern und Franz Hellmich aus Oesbern
(Schluss). H. D. Schulz: Die weiße Frau im Kattensiepen. Eine alte Sage
aus Evingsen.
217/2008. E. Dossmann: Im Schatten Napoleons. Im Jahr 1807 annektierte
der französische Kaiser auch die Grafschaft Mark (2. Folge). H. D.
Schulz: Auf den "Pott" gesetzt und verhöhnt. Ein entwürdigender
Volksbrauch aus alter Zeit. W. Hinke: Waldlandschaft zwischen Wüstung
und Forst. Der Sauerländer Wald ist eines der größten zusammenhängenden
Waldgebiete Deutschlands. W. Gernert: Schüppchenweise die Vergangenheit
ausgraben. Das LWL-Museum für Archäologie in Herne vermittelt spannende
Erlebnisse und Abenteuer. H. Schulte: Familienfest in schwerer Zeit.
Erinnerungen an die Konfirmation 1946 in Herscheid (Schluss). H.
Hildenbrand: Drahtrollen, Brauereien und Messinghütten. Daten zur
Iserlohner Industriegeschichte im 18. Jahrhundert. H. W. Stein: "Bei
Schlägerei sind die Tanzlokale sofort zu schließen..." Strenge
Vorschriften für Tanzvergnügen in Dahle in der Zeit um 1850.
218/2008. M. Grünewald: "Wo kein Brot ist, ist auch kein Leben". Unsere
Ernährung hat sich von der Natur entfernt. H. W. Stein: Tanzmusik ohne
Erlaubnis. Mit zwei Talern bestraft. H. Multhaupt: Als der Propst in der
Weser landete. Äbtissin Judith von Northeim im früheren Kloster Kemnade
war eine resolute Frau. P. Reding: Wem die Stunde schlägt. Das
Turmuhrenmuseum in Bocholt führt die Besucher in eine verborgene Welt.
E. Dossmann: Im Schatten Napoleons. Im Jahr 1807 annektierte der
französische Kaiser auch die Grafschaft Mark (Schluss). H. D. Schulz:
Wenn ein Gauleiter in Ungnade fällt... Josef Wagner widersetzte sich im
Dritten Reich der Parteidoktrin.
219/2008. M. Grünwald: "Wo kein Brot ist, ist auch kein Leben". Unsere
Ernährung hat sich von der Natur entfernt (Schluss). H. D. Schulz: Der
Rektor als Bettler. Erinnerung an die einstige Schützenfestzeit. P.
Reding: Vest Recklinghausen zwischen Lippeaue und Emscherbruch.
Historische Spurensuche am Rande des Schmelztiegels Ruhr. I. Bittner: Wo
die Ems zum Jordan wird. In Rietberg lädt das "Bibeldorf" zum Besuch
ein. H. Keinemann: Als damals Zahltag war. Die Lohntüte in der Tasche
mit ernsten Folgen. Eine Erinnerung an den Meckingser "Feierabend". H.
Keinemann: Heißgeliebte Knopfdose.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge
zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde
Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger Heimatblätter e.V.,
Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail:
info at heimatverein-hohenlimburg.de, Internet:
www.hohenlimburger-heimatblaetter.de
6/2008. W. Felka: Hohenlimburger Impressionen 1945 - 1947 (Teil 2). H.
D. Schulz: Das Vincke-Denkmal auf der Hohensyburg wurde 150 Jahre alt.
K. Ewald ?/R. Stirnberg: Rätsel um den heiligen Victor zu Schwerte. R.
Stirnberg: Ein Fragment vom Siegeltypar des Edelherrn Jonathan II. von
Ardey (urk. 1219 - 1254) von der Alten Burg auf dem Rüdenberg bei
Arnsberg. W. Bleicher: "Prêkelort" in Iserlohn. F. Rose: Geister im
"Alten Pastorat" in Menden. * Bilder und Geschichten aus dem alten
Hohenlimburg: Die Möllerstraße.
7/2008. P.-B. u. M. Vogtland: Die Welt der Federntechnik. E. Hüning:
Jahreshauptversammlung 2008 des Vereins für Orts- und Heimatkunde
Hohenlimburg e.V. H.-D. Schulz: "Op dem Wulwe".
8/2008. W. Felka: Das neugestaltete und erweiterte Deutsche
Kaltwalzmuseum auf Schloß Hohenlimburg. W. Törnig: "Canton Limburg" -
1806-1813, napoleonische Fremdherrschaft im heimischen Raum. C.
Zuschlag: Irmgart Wessel-Zumloh zum 100. Geburtstag. Rede zur Eröffnung
der Ausstellung in der Villa Wessel am 17. August 2007. H. D. Schulz:
Meine Erinnerungen an Kurt Gerstein. H. Lingen: Zur Heißluftheizung in
der Elseyer Kirche (1882).

Der Märker. Landeskundliche Zeitschrift für den Bereich der ehemaligen
Grafschaft Mark und den Märkischen Kreis. Red.: Dr. Christiane
Todrowski, Kreisarchiv und Landeskundliche Bibliothek des Märkischen
Kreises, Bismarckstraße 15, 58762 Altena.
1-4/2008. S. Sensen: Abriss oder Weltkulturerbe? Der Weg der
Luisenhütte Wocklum zum industriekulturellen Highlight. F.-L. Hinz:
Die Geschichte der Wocklumer Eisenhütte, 1758-1864. R. Köhne:
Historischer Bergbau im ehemaligen Herzogtum Westfalen. R. Assmann: Die
ältesten Zeugnisse über Eisengewinnung und -verarbeitung im
märkischen Sauerland. Ihre Einordnung in die Berg- und Flussregale.
T. Kreft: Hüttenwerke, Bergbau und Hohlwege im Plettenberger
Eggegebirge. Eine Bestandsaufnahme zwischen Himmelmert, Kückelheim und
Hebberg. V. Haller: Die Eisenerze und ihre Lagerstätten im Märkischen
Sauerland. H. L. Knau: Die historische Eisenverhüttung im Hönnegebiet.
M. Rasch: Adel als Unternehmer in der Industriellen Revolution. Ein
Forschungsdesiderat. G. Dethlefs: Das Landsberg-Velener Silber. Aufstieg
und Wohlstand der Adelsfamilie von Landsberg zu Wocklum vor 1800. H. U.
Seidel: Erleben und Verstehen. Die Luisenhütte Wocklum als
industriegeschichtliches Denkmal und Museum.

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.: Bürger-
und Heimatverein. Schriftleitung: G. Mieders, Am Königsberg 19, 58675
Hemer, Tel.: 02372/2349.
2/2008. A. Meyer: Verabschiedung des Ersten Vorsitzenden unseres
Bürger- und Heimatvereins Hemer Hermann-Josef Geismann. H.
Diekenbrock: Ansprache anlässlich der Übernahme des Vorsitzes im Bürger-
und Heimatverein Hemer am 16. April 2008. M. Gropengießer/A. H.
Stopsack: "Kinder an die Macht". Politische Partizipation Jugendlicher
in Hemer. H. Potrafky: Meine Flucht aus Ostpreußen (5). P. Kramme:
Auszüge aus dem Jahresband 1933 des "Märkischen Landboten" (2). E.-W.
Wortmann: Heinrich Schlier trifft Hans Küng. E. Nensel: Erster
ökumenischer Gottesdienst in der Christkönig-Kirche im Jahre 1968. H.
D. Schulz: Von der Sauerländer Libberei. E. Voß: Kleine Heimatchronik 1.
Quartal 2008.

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins.
Heimatverein Voerde, Manfred Michalko, Friemannweg 9, 58256 Ennepetal,
E-Mail: vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet:
www.heimatverein-voerde.de
2/2008. F. Hillner: Kiärmis 2007. G. Bioly: Gedanken des
Ehrennachtwächters von 2007 (vorgetragen auf dem Bürgermeisterempfang
anlässlich der Kirmes). W. Balke: Dä oalle Hupp (Kaiser). G. Bioly:
Woher haben unsere Straßen ihren Namen? Carl-August-Bauer-Straße (11.
Folge). G. Menkel: Kolonialwaren Fritz Grün in der Lindenstraße. H.
Jellinghaus: Päulken was en rächten Donnerkiel. H. Blum (?): Vertellkes
ut Voerde.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land.
Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V., Alte Rathausstraße
3, 58511 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645, Internet:
www.ghv-luedenscheid.de
174/2008. D. Simon: Wilhelm Kattwinkel. Ein Lüdenscheider
Sozialdemokrat im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.

5. Minden-Ravensberg

Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins. 78. Jg. 2006. Im Auftrag
des Mindener Geschichtsvereins herausgegeben von Monika M. Schulte.
Mindener Geschichtsverein, Tonhallenstraße 7, 32423 Minden.
B. Sunderbrink: "Ruhe - Ordnung - und frohe Stimmung". Feste in Minden
während der westphälisch-französischen Zeit (1806 - 1813) (7). H.
Nordsiek: Die Anfänge der Reformation in Minden 1529 - 1535.
Bürgerbewegung, Rat und Klerus in einer westfälischen Bischofsstadt
(43). D. Besserer: Handmühle, Rossmühle, Wassermühle. Zur Entwicklung
des Mühlenwesens in Minden-Ravensberg (101). M. M. Schulte: Zur
Publikation personenbezogenen Archivsguts. Aus dem Arbeitsalltag einer
Archivarin und Historikerin (157). J. Sturma: Die Stätte Nr. 11 in
Friedewalde. Ein Beitrag zur Entstehung einer kleinbäuerlichen Besitzung
(161). * Rezensionen (167). * Jahresbericht des Mindener
Geschichtsvereins 2006 (173).

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.:
Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Amtshausstraße 3, 32051
Herford, Tel.: 05221/131463 od. 05221/131477, E-Mail:
kreisheimatverein at kreis-herford.de
65/2008. * An der Ritterburg geht's rund. Das Geschichtsfest kehrt am
21. und 22. Juni nach Gut Bustedt zurück. H. Höpner: Henrichs neue
Heimat. Kleine Geschichte von Gut Bustedt. Ein Haus für den Eroberer
Herfords. H. Diekmann: Heraus zum Lernen in die Natur. Wie aus dem
Gutsgebäude das Schulbiologiezentrum wurde. Der Gründer erinnert sich. *
Hackenreißer und Ferkel im Sack. Hiddenhausener Senioren erinnern sich
an Gut Bustedt, wie es früher war. H. Stuke: Sudetendeutsche auf dem
Gutshof. Wie die Hiddenhauser NS-Frauenschaft sich um Flüchtlinge
kümmerte. E. Möller: Spindeldürr im Feuchtgebiet. Die Klimaerwärmung
lockt den Stelzenläufer aus dem Mittelmeerraum bis in den Kreis Herford.
E. Möller: Am Brandbach ist die Blauflügel-Prachtlibelle zu Hause. Ihre
Larven lieben kühles und sauberes Wasser. Man sieht sie in den
Lichtflecken über dem Wasser. C. Mörstedt: Es geht nach Schönheit. Der
historische HF-Fahrbericht: Auto Union 1000 Sp Coupè von 1963. U.
Henselmeyer: Das Geheimnis von Burg Blankena. Vor mehr als 700 Jahren
verschwanden die Edelherren des Bünder Landes aus der Geschichte. *
Unsere Burgen. Wohnsitze der Ritter von der Werburg bis zur Hünenburg. *
Froschkonzert zum Jubiläum. 40 Jahre Heimatverein Bardüttingdorf.
Einzigartiger Biotopverbund. W. Best: Die Trümmer der ME 109 sind
zurück. Vom Sonnenbrink über den Niederrhein ins Museum. H. Büker: Im
Bad der kleinen Leute. 125 Jahre Bösch Brunnen in Rehmerloh. Fest im
September.

Ravensberger Blätter. Organ des Historischen Vereins für die Grafschaft
Ravensberg e.V., Rohrteichstr. 19, 33602 Bielefeld, Tel.: 0521/512469.
1/2008. U. Kahmann: Weil er sich nicht entschließen kann, eine von Abts
Töchtern zu heiraten. Die Bewerbung eines Schülers von Wilhelm
Friedemann Bach um das Organistenamt an der Bielefelder Marienkirche im
Oktober 1750. J. Altenberend: "Führt nur die Mützen recht munter
spazieren!" Die Schülermützen des Bielefelder Gymnasiums als soziales
Symbol. H. Pilzer: Bürgerliches Wohlfahrtsdenken und kommunale
Bildungspolitik. Die Anfänge des öffentlichen Bibliothekswesens im
wilhelminischen Bielefeld 1897 bis 1906. D. Lohmeyer: In memoriam Prof.
Dr. Walter Engels (21. Juni 1871 - 20. Mai 1938). U. Standera: In
memoriam Dr. Dieter Warthmann. H. Wixforth: Tagungsbericht "Burgen und
Festungen in Ostwestfalen vom Mittelalter bis in die Moderne" in
Bielefeld.

Der Sennestadtverein. Mitteilungsblatt für Mitglieder des
Sennestadtvereins. Sennestadtverein e.V., Lindemann-Platz 3, 33689
Bielefeld.
45/2008. * ABC der Wanderwege in Sennestadt. * Jahreshauptversammlung
des Sennstadtvereins Ende Januar 2008. A. Flegel: De Wasketag ut de
gueten aulen Tiet. * Website Sennestadtverein. Der Sennestadtverein wird
"modern": Er ist nun seit Anfang 2008 unter www.sennestadtverein.info im
Internet vertreten.

6. Münsterland

Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege. Hrsg.: Verein
für Heimatpflege Bocholt e. V., Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße
76, 46397 Bocholt, Tel.: 02871/953-349.
1-2/2008. W. Feldhege: 100 Jahre Verein für Heimatpflege. * 100 Jahre
Verein für Heimatpflege Bocholt E.V. Ansprache des Bürgermeisters der
Stadt Bocholt Peter Nebelo. * Grußwort des Landrats Gerd Wiesmann aus
Anlass des 100-jährigen Bestehens des Vereins für Heimatpflege Bocholt
am 9.12.2007. * Erinnern, Bewahren, Entwickeln - der Beitrag der
Heimatvereine zum kulturellen Gedächtnis. Ansprache des Vorsitzenden des
Westfälischen Heimatbundes, LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch, zur
Festveranstaltung "100 Jahre Verein für Heimatpflege Bocholt" am 9.
Dezember 2007 in Bocholt. U. Esch/D. Hänel: Heimat - zur Karriere eines
Begriffs. J. Methling: Heimatpflege in Bocholt. Eine partnerschaftliche
Zusammenarbeit zwischen dem Verein für Heimatpflege E.V. und der Stadt
Bocholt. A. Rotthues: Besondere Erlebnisse und Begebenheiten im Verein
für Heimatpflege Bocholt E.V. W. Semmelmann: Bocholter Brauchtum vor
50 Jahren. Anmerkungen zum Titelblatt dieses Heftes. G. Ketteler: Zum
Bocholter Martinsbrauchtum. H. D. Oppel: Archiv und Heimatpflege in
Bocholt. Zeitschrift UNSER BOCHOLT, Gesprächskreis Bocholter
Stadtgeschichte, Bibliothek der Deutschen Heimatzeitschriften. H. D.
Oppel: Heimatzeitschriften - auch eine Aufgabe für Archivare? G.
Ketteler: Zur beispielhaften Arbeit der Archäologischen Gruppe Bocholt
im Verein für Heimatpflege Bocholt E.V. G. Ketteler: Das Bocholter
Stadtmuseum. Bildungsstätte für die Allgemeinheit und gelungenes
Beispiel für bürgerschaftliche und städtische Partnerschaft. M. Bongert:
Denn Plattdütsen Kring. G. Ketteler: Platt in Heimatzeitschriften. *
Ergänzung zum Plattdeutschen Wörterbuch "Bokeltse Wuerderbook". R.
Neise: Der Ornithologische Arbeitsring im Verein für Heimatpflege
Bocholt E.V. F. Ostwald: Die Arbeitsgruppe Botanik im Verein für
Heimatpflege Bocholt E.V. G. Ketteler: Bocholt vor hundert Jahren. Eine
Ausstellung des Stadtmuseums zum 100-jährigen Bestehen des Vereins für
Heimatpflege Bocholt E.V. J. Hübschen: Spielen drinnen und draußen.
Kindheits- und Jugenderinnerungen. G. Ketteler: Kinderspiele im alten
Bocholt. Auszählreime und Spielregeln. Aus einer Ausstellung des
Stadtmuseums Bocholt 2007. W. Tembrink: Chronik des Bocholter Raumes. 1.
Juli bis 30. September 2007.

Heimatbrief Kreis Borken. Hrsg.: Der Heimatpfleger des Kreises Borken.
Red.: Walter Schwane, Ahnenkamp 21 a, 46325 Borken, Tel.: 02861/1798.
E-Mail: familieschwane at versanet.de
200/2008. * Barlo ist Sieger des diesjährigen Kreiswettbewerbs "Unser
Dorf hat Zukunft" - 1.000 Euro Preisgeld. * Weitergabe des Brauchtums an
die junge Generation Hauptanliegen. * Heimatverein Erle hat weitere
Geschichtstafel aufgestellt. Gedenktafel erinnert an die jüdische
Familie Cahn.* Auf der Suche nach den Kirchengrenzen. Gemeinsame Aktion
der Heimatvereine Borken und Gemen. * Heimatverein Legden will an die in
der NS-Zeit verfolgten und getöteten Menschen erinnern. * Werk und Leben
der Julia Schily-Koppers.

Dülmener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Dülmen, Alter Gartenweg 14,
48249 Dülmen. Internet: http://www.heimatverein-duelmen.de, E-Mail:
info at heimatverein-duelmen.de
1/2008. A. Wagner: Die Pflanzen des Kreises Coesfeld im Volksmund. P.
Thewes: Aus den Lebenserinnerungen von Pfarrer Peter Thewes - Teil 2. U.
Artmann: Der Bildstock Hörsting in Rorup. E. Potthoff: Der Marktplatz um
1895 und heute.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage
der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
5/2008. J. Kuropka: Franz von Galen und das Ende der Zentrumspartei.
Bruder des Kardinals war preußischer Landtagsabgeordneter.
6/2008. B. Haunfelder: 600 Jahre gelebte Tradition einer Bruderschaft.
Die Johannisbruderschaft erinnert an ihre Gründung 1408.
7/2008. H. Schlutius: Als Gerhard von Morrien nach Frankreich fuhr.
Pflichtprogramm für die Sprösslinge des Adels.

Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred
Schröder, Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten.
92/2008. J. Eggers: 1938 - 2008. 70 Jahre Stadt Emsdetten. Verleihung
des Rechts zur Führung der Bezeichnung "Stadt". Die Festtage waren vom
17. bis 19. September 1938. F. Schmidt: "Selbstversorgung" war das
Motto. Kleingarten-Anlage "Am Waldrand" feierte 60-jähriges Bestehen. *
60-jähriges Jubiläum und Tag des Gartens. H. Westkamp: 100 Jahre
Kolpinghaus. Einweihung des Gesellenhauses. Eine imposante Demonstration
für das Handwerk.

Rheine - gestern heute morgen. Zeitschrift für den Raum Rheine. Hrsg.:
Stadt Rheine. Redaktionskreis "Rheine - gestern heute morgen" c/o
Stadtarchiv Rheine, Kulturetage (2. OG), Matthiasstraße 37, 48431
Rheine, Tel.: 05971/939180, E-Mail: stadtarchiv at rheine.de
1/2008. B. Brirup: Meditationen über das Tor des Eschendorfer
Friedhofs. M. Winzeler: "Sie glauben nicht, dass nachher etwas kommt?"
Der moderne Mensch und der Glaube an ein Leben nach dem Tod. M.
Winzeler: Nicht Entsorgung und Verdrängung, sondern Wertschätzung und
Hoffnung! Christliche Bestattungs- und Erinnerungskultur setzt Zeichen.
B. Brirup: Christliche Grabmalgestaltungen. B. Brirup: Geistliche
Betrachtungen zu denkwürdigen Grabmälern. B. Helmes-Reuter: Hier ruht in
Friede ... Geschichte des Eschendorfer Friedhof. M. Winzeler: Ein
Langzeitprogramm: Die behutsame Sanierung des kath. Friedhofs
Eschendorf. L. Meier: Er hat sich um Rheine verdient gemacht.
Betrachtungen am Grabe des Lehrers Franz Kolck. B. Wiggers: Geschichte
des Stadtbusverkehrs in Rheine. Teil 1: Pionierzeit von 1928 bis 1934.
B. Gießmann: "Grün für alle" - Kleingartenwesen in Rheine. O. Pötter:
In' Schrebergaorn is immer wat. W. Schröer: Der Kreuzbund Rheine feiert
sein 100-jähriges Bestehen. I. Winter: Rheines theatralisches
Intermezzo: Die Theaterunternehmerin Toni Hedderich. J. Häcker: Vom
ersten Krankentransport zum modernen Feuerwehr- und Rettungsdienst.

Warendorfer Kiepenkerl. Forum für Kunst, Theater, Musik, Heimat- und
Denkmalpflege in Warendorf. Hrsg.: Heimatverein Warendorf,
Altstadtfreunde Warendorf, Kunstkreis Warendorf, Kammermusikkreis
Warendorf, Stadtmuseum Warendorf, Theater am Wall. Red.: Siegfried
Schmieder, Hansering 31, 48231 Warendorf.
52/2008. N. Funken: Stiftungen helfen, kulturelles Erbe zu bewahren. L.
Sandmann: Gutes gestiftet! A. Auer: Werben um Gunst und Geld:
Fundraising im Theater. A. Pinnekamp: Renate Schulze Versmar zur neuen
Vorsitzenden gewählt. Dank an Dr. Irmgard Schmieder für großes
Engagement. R. Reker-Nass: Gedanken zum deutschen Lied.

Weseker Heimatblätter. Weseker Heimatverein, Josef Benning,
Hans-Sachs-Str. 14, 46325 Borken.
56/2008. * Im Quellengrund wird gebaut. J. Benning: Der Schultenhof
Beiering und seine Besitzer. J. Benning: Die Pflanzen im Apothekergarten
und ihre Bedeutung in der Medizin. Beet 9. J. Benning: Die Glocken der
Weseker St.-Ludgerus-Kirche. E. Tommen-Epping: Un stinken dea't aok
naoch. Van Raistropske Plodden, Borksken Wind oun Wäsaske Sippel!






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Sep 11 09:24:28 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 11 Sep 2008 09:24:28 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2008,
Heft 4, Teil 1
Message-ID: 48C8E3CC.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 08.04.2008, 09:29


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 4/2008, Teil 1


Zeitschriftenschau

I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Augustin-Wibbelt-Gesellschaft. Jahrbuch 23 (2007). Hrsg.:
Augustin-Wibbelt-Gesellschaft e.V., Red.: Dr. Robert Peters,
Robert-Koch-Straße 29, 48149 Münster.
W. Freitag: Ländliche Gesellschaft um 1900: Die Erzählungen Augustin
Wibbelts als Quelle für die Sozial- und Kulturgeschichte Westfalens (7).
R. Langhanke: "Der Mundart ein Denkmal errichten": Wilhelm Oesterhaus
und Lippe-Detmold. Anmerkungen zu Leben und Werk des ersten Dichters
lippischer Mundart (21). F. Schüppen: "Geprägte Form, die lebend sich
entwickelt": Eine poetische Generation wurde 75, die Zeitschrift
"Quickborn" 100. Ein Rückblick auf Johann Diedrich Bellmann, Norbert
Johannimloh und Siegfried Kessemeier und ihre Stellung im "Quickborn"
(79). R. Peters: Satire als Quelle für die Sprachgeschichte: Der
"Katechismus der Münsterländer" (121). B. Nonte: Josepha Sandhage, geb.
Werthmöller. Eine vergessene Volksschriftstellerin aus Mettingen (126).
H. Lenkenhoff: "25 Jaohre plattdütske Spraokschool up'n Müelenhoff"
(131). E. Schilling: Abrechnung aus dem Jenseits. Die Niederdeutsche
Bühne spielt "De leste Wille" (133). H. Taubken: Bibliographie.
Neuerscheinungen zur niederdeutschen Literatur und Sprache Westfalens
2006 (155). M. Denkler: Aus der Gesellschaft. Bericht über die
Jahresmitgliederversammlung 2006 (161).

Denkmalpflege in Westfalen-Lippe. Hrsg.: LWL-Amt für Denkmalpflege in
Westfalen-Lippe im Auftrag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe,
Fürstenbergstraße 15, 48147 Münster, E-Mail: afdw at lwl.org
1/2008. H. Stiewe: Der letzte lippische Landeskonservator. Zum 50.
Todestag von Karl Vollpracht (1876-1957). D. Strohmann: Eine
spätmittelalterliche Madonna aus der Werkstatt des Kölner
Bildschnitzers Meister Tilman in Wilnsdorf. P. Barthold/R. Kaiser:
Turmhelmverankerung in Zeiten Kyrills. Am Beispiel der
Kirchturmsanierung der evangelisch-reformierten Kirche in
Kalletal-Hohenhausen. T. Spohn/D. Votteler: Ein An-Bau-Denkmal: Am
Baukey 1 in Hagen.

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und
Technikgeschichte. Hrsg.: Rheinisches Industriemuseum /
Landschaftsverband Rheinland und LWL-Industriemuseum /
Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Klartext Verlagsgesellschaft mbH,
Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-31, E-Mail:
industriekultur at klartext-verlag.de
2/2008. S. Ophey: Seit 55 Jahren touren moderne Züge auf den
Drachenfels. E. Bergstein: Schwere Waggons auf schmalen Gleisen. Auf
Westerholt 3 gibt es die Gestellförderung noch. E. Bergstein: Junge und
große Zechen im belgischen Kohlerevier Kempenland. J. Velfl:
Untertägiger "Wasserlauf" neu erschlossen. Bergmännische
Wasserwirtschaft im Erzbergbaurevier Príbram. E. Bergstein: Haufenweise
Erz: Bergbau an der Südostküste von Spanien. J. Schaefer: "Aus" für
letzte deutsche Steinkohlen-Brikettfabrik. M. Pries: Diamantenfieber in
der Wüste von Namibia. N. Tempel: 100 Jahre Bahnhof Haydarpascha in
Istanbul. Mit dem Bau des Bosporus-Tunnels verliert der Ausgangspunkt
der Bagdadbahn seine Bedeutung. T. Janssen: Tempelhof - Flughafen oder
Denkmalruine? O. Puffahrt: Kälte erhält die Qualität. Kalthäuser als
Gemeinschaftsgefrieranlagen im ländlichen Raum. T. Janssen: Ein
Kreativer in der Konsumgüterproduktion der DDR: der Diplomformgestalter
Siegfried Mehl. F. Bluhm: Als Kohle und Eisen zusammenkamen. Das Big Pit
National Coal Museum in Blaenavon, Südwales. F. Bluhm: Stadt aus Eisen
und Stahl. "Ferropolis" bei Gräfenhainichen, Sachsen-Anhalt. F. Bluhm:
Gutes Geschäft: Staub zu Kohle gemacht. Die Brikettfabrik Louise in
Domsdorf, Brandenburg. F. Bluhm: Anfang und Ende der Parabel. Das
Historisch-Technische Informationszentrum in Peenemünde. S. Bardua: Fast
Geschichte: das alltägliche Kurbeln des Schrankenwärters. K. Ganser:
Gaswerk Augsburg offen - für Unternehmen mit Kultur. H.-P. Bärtschi:
Niedergang, Spekulation und behutsamer Neuanfang bei Sulzer in
Winterthur. B. Zeppenfeld: St. Antony - die Wiege der Ruhrindustrie
oder: Ein Wirtschaftskrimi der Frühindustrialisierung. O. Dommer:
Atelier.Industrie. Zum Werk des Bildhauers Karl Manfred Rennertz.

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster,
Tel.: 0251/4132-0.
3/2008. W. Morisse: Das neue Eden an der Ems. Rietberg lockt mit
Naturpark und Wasserlandschaft. C. Mönster: Auf samtenen Pfoten.
LWL-Naturkundemuseum in Münster stellt die beliebten Haustiere und ihre
wilden Verwandten vor. J. Nunes Matias: Knicker, Kreisel, Kloppereien.
Freiraum und Vielfalt beim Spielen an der frischen Luft. K. Sluka:
Abenteuer Reisen. Wer heute in Urlaub fährt, freut sich auf sein
"Paradies auf Zeit". Alles andere als paradiesisch war das Reisen in
früheren Zeiten. Gerade in Westfalen mussten Durchreisende so manche
Strapaze auf sich nehmen. R. Doblies: Ab ins Bad. Mit seinen fünf Bädern
in reizvoller Mittelgebirgslandschaft gilt Ostwestfalen-Lippe heute als
"Heilgarten Deutschlands". Eine Ausstellung im Museum Bad Salzuflen lädt
jetzt zu einem historischen Streifzug ein. K. Sluka: "Nur wer die
Sehnsucht kennt..." Die Vorbereitungen für die große
Jubiläumsausstellung ab September in Münster laufen auf Hochtouren.
Schon jetzt ist klar: Die Reise lohnt. M. Zehren: Immer der Muschel
nach. Auf den Spuren der Jakobspilger von Osnabrück bis Wuppertal: Die
neu eröffnete Route führt 200 Kilometer lang quer durch Westfalen - und
könnte kaum vielseitiger sein. I. Fernandes: Überraschungen garantiert.
Freiwillig kam er nicht, jetzt will er nicht mehr weg: mit dem
britischen Autor und Kabarettisten Roy Kift auf Entdeckungsreise einmal
quer durchs Revier. K. Sluka: Dr. Hubert Tigges. Reisen für kleines
Geld. Erfinder des Pauschaltourismus in Deutschland. W. Morisse. Mit
"Westfalia" mobil. Und sie rollen und rollen... Aus Rheda-Wiedenbrück
rund um den Globus. J. P. Wallmann: Macke in Münster. Klang der Farbe.
LWL-Landesmuseum zeigt Werke aus dem eigenen Bestand. B. Weides:
Rupprecht Geiger. Das rote Leuchten. Siegen zeigt Retrospektive zum 100.
Geburtstag des Farbmeisters. J. P. Wallmann: Lackkunst. Glänzendes
Schwarz. Meisterwerke des japanischen Künstlers Takahashi Setsuro. M.
Vaupel: Lichtkunst. Die Zeit tickt. Die Zahlen-Welt des Tatsuo Miyajima.
M. Schröder: Peter Mönkediek. Trompete auf Tour. Orchestermusiker gibt
auch Kurse in Nicaragua. J. Jeitschko: Musiktheater. Im Zeichen der
Schildkröte. Dortmund eröffnet erstes deutsches Kinderopernhaus. St.
Keim: Ruhrtriennale 2008. Die Fremde erkunden. Utopien des
Zusammenlebens. M. Zehren: Bestens vernetzt. Das neue Literaturportal
Westfalen bietet umfassende Informationen zu Autoren, Dichterhäusern und
der Literaturszene der Region. Es richtet sich an Wissenschaftler und
Nicht-Experten - und fasziniert durch seine multimedialen Möglichkeiten.
W. Gödden: Selbsthilfe mit Pfiff. Auf westfälischen Autoren-Homepages
kann man sich regelrecht verlaufen. J. P. Wallmann: Peter Rühmkorf.
Neues im "Rühmkorf-Sound". Zum neuen Gedichtsband "Paradiesvogelschiß".
K. Mark: Schiffshebewerk Henrichenburg. Kampf für "ein einmaliges Stück
Technikgeschichte". V. Jakob: Bernhard II. Im Namen der Rose. Ritter,
Mönch, Kreuzfahrer und Städtegründer - eine Geschichte aus den
Anfangsjahren des Landes Lippe. K. Sluka: Abenteuer Archäologie.
Spannende Spurensuche. Durch halb Westfalen gegraben. E. Ries: Rudern
wie die Römer. Kriegsschiff-Nachbau wirbt für Varus-Jahr 2009. M.
Zehren: Juden in Westfalen. Leben unter Christen. Forscher beleuchten
die Geschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart. M. Schäfer: An der
"Autobahn" des Mittelalters. Bewegte Welt. Paderborner Ausstellung zeigt
Balhorn als altes Handelszentrum. R. Doblies: Marken aus Westfalen.
Tipps für Globetrotter. "Reise Know-How" aus Bielefeld. A. Linke:
Dietmar Bär. "Tatort" ist nicht alles. Dortmunder macht auch auf der
Bühne eine gute Figur. A. Linke: Iris Berben. Fernsehverbot mit
Folgen. Preisgekrönte Ostwestfälin engagiert sich für den
deutsch-israelischen Dialog.
4/2008. J. Nunes Matias: Zuckertüten und Zwergschulen. Wie für
Westfalens Kinder einst der "Ernst des Lebens" begann. M. Schäfer:
Weißes Gold von der Weser. Prozellanmanufaktur und Museum in
Fürstenberg sind einen Ausflug wert. W. Morisse: Kleine Fluchten.
Museen laden zur Entdeckungsreise. K. Sluka: Hai-Alarm in Westfalen.
Drehen wir die Zeit der Erdgeschichte zurück, sehen wir, dass Westfalen
einst mehrfach überflutet war. Nicht nur Muscheln, Seeigel, große und
kleine Ammoniten zeugen heute davon. V. Jakob: Adolph Bermpohl. Rettung
aus Seenot. Der Gründungsvater der DGzRS stammt aus Gütersloh. V. Jakob:
Vom Hollandgang zum Herringsfang. In Petershagen-Heimsen erinnert ein
Museum an die westfälische Hochseefischerei. W. Morisse: Dehler-Yachten.
Maritime Träume aus dem Sauerland. R. Doblies: Delius Klasing Verlag.
Stets auf Kurs. Bielefelder Medienhaus weiß, was Skipper lieben. R.
Doblies: Sommersitz in Handarbeit. Größte Strandkorbfabrik Deutschlands
steht in Bielefeld. V. Jakob: Borkum, Texel & Co. Inseln des Glücks.
Eine Sommerreise nach Schiermonnikoog macht Lust auf Wind, Wellen, Sonne
und Meer. M. Schröder: Klaus Gruschka. Ein Hattinger auf hoher See.
"Mädchen für alles": vom Alltag eines Kreuzfahrtdirektors. K. Sluka:
Im Licht des Südens. Picassomuseum in Münster zeigt 170 Werke der
Sammlung Maeght. M. Vaupel: Josef Albers. "Ich male Farbbeziehungen".
Mehr als verschachtelte Quadrate. Seit 25 Jahren besitzt Bottrop eine
der wichtigsten Kollektionen des weltweit bekannten Künstlers. J. P.
Wallmann: Verbündete Kunst. Museums-Förderverein in Münster seit 30
Jahren sehr aktiv. R. Doblies: Hans Rottenhammer: Tizian als Vorbild.
Ausstellung auf Schloss Brake entdeckt Renaissance-Maler wieder. K.
Mark: Gerard Bunk. Ein Leben für die Orgel. Am 13. September jährt sich
der Todestag des Komponisten zum 50. Mal. M. Schröder: Konzert Theater
Coesfeld. Traumstart geglückt. Mehrspartenhaus hatte in erster Spielzeit
90 Prozent Auslastung. W. Gödden: Karl Otto Conrady. Lyrik pur. Der
Hör-Conrady bietet einen Querschnitt deutscher Lyrikschätze. W.
Gödden: Auf zum fröhlichen Morden! Internationale Topstars beim
Krimifestival. * August Stramm. Radikale Wortkunst. Eine Ausstellung im
Museum für Westfälische Literatur setzt den Wortkünstler August Stramm
auf ungewöhnliche Weise in Szene. W. Gödden: Nachruf auf Michael Klaus.
C. Farwick: Über die Zunft und die Zukunft. Ex-WestLB-Chef Poullain ist
ein Herr der klaren Worte. M. Zehren: Museum für Kunst und
Kulturgeschichte. Im Jahr der Jubiläen. Das Dortmunder Haus betritt zum
125. Geburtstag Neuland - mit einer Ausstellung über deutsche und
türkische Hochzeitstraditionen. M. Jeitschko. Figurentheater der
Nationen. Die Puppen tanzen. Bochumer Fidena-Festival feiert 50.
Geburtstag. M. Zehren: 1000 Jahre Dorfkirche Stiepel. Kleinod an der
Ruhr. Freundeskreis sammelt Spenden für die Restaurierung. G.
Strotdrees: Warum ein Acker "Toschlag" heißt. Der "Westfälische
Flurnamenatlas" steht vor dem Abschluss - aus diesem Anlass stellt der
WESTFALENSPIEGEL eine besondere Wortlandschaft und ihre Erforscher vor.
N. Grunsky: Westf. Provinzial. Abschied mit glänzenden Zahlen.
Versicherungs-Chef Winkler geht. I. Fernandes: Im Zeichen der blauen
Segel. Das erste Maritim-Hotel entstand an der Ostsee, der Firmensitz
liegt jedoch in Lippe. U. Drebs: Martina van Boxen. Sturm auf der Bühne.
Regisseurin leitet das Junge Schauspielhaus Bochum. A. Linke: Josef
Kerckerinck zur Borg. Der mit dem Hai schwimmt. Baron aus Rinkerode will
"König der Meere" schützen.

2. Hellweg

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur
"Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.:
Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
499/2008. S. Alberts: Der Erbstreit der Familien Bredenoll um die
Saline Westernkotten. K.-J. Freiherr von Ketteler ?: Von Äpfeln und
Birnen aus alten Zeiten.
500/2008. J. Rudolf: Gemeinsam kämpfen - getrennt marschieren.
Geschichtliches und Aktuelles vom Sauerländischen Gebirgsverein,
Abteilung Geseke. K.-J. Freiherr von Ketteler (?): Von Äpfeln und Birnen
aus alten Zeiten (1. Fortsetzung).
501/2008. M. Schraub: Lehm ist kein Dreck. Ziegeleien und Töpfereien in
Geseke. K.-J. Freiherr von Ketteler (?): Von Äpfeln und Birnen aus alten
Zeiten (2. Fortsetzung).

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in
Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065
Hamm.
9/2008. A. Beeck: Armen- und Arbeitshaus als "Denkmahl christlichen
Gemeingeistes". Im Jahr 1806 errichtete das "Armen-Directorium" in Hamm
eine Auffangstelle für die Unterbringung der Armen. P. Reding: Auch die
"Gutenbergs" von Westfalen legten einst Bücher in "Wiegen". Aus den
Anfängen der westfälischen Buchdruckerkunst um 1500. U. Kunz: Von der
Haspel bis zum Schlagbaum. Vielfältige Abgrenzungen von Feldern, Wiesen
und Weiden. G. Köpke: Die Tänzerin am rauschenden Bach. Die
Gebirgsstelze ist auch in unserer Region zu finden. W. Hinke:
Gedankenloser Wald-Raubbau für die Salzsiederei. Schwierige
Brennstoff-Beschaffung für das Sassendorfer Salzwerk noch im 17. und 18.
Jahrhundert.
10/2008. H. Thomas: Anfang 1858 wurde der erste Dampfkessel in Betrieb
genommen. Rückblick auf die Firmengeschichte der Maschinenfabrik J.
Banning in Hamm. Noch 18 Jahre nach der Schließung begegnen sich
ehemalige Mitarbeiter bei Wiedersehenstreffen. H. Platte: Brennerei,
Landwirtschaft und Hofladen. Der traditionsreiche Forstmannshof in
Lüdinghausen Westrup hat sich den modernen Anforderungen angepasst.
W. Gernert: Skulpturen säumen einen Wanderweg über den Rothaarkamm.
Internationale Künstler errichten eine Kulturen-Brücke zwischen dem
Sauerland und Wittgenstein. A. von Scheven: Streit um den Hochaltar.
Verschönerungsabsichten für die Hammer St. Agneskirche führten um 1880
auf höchster Ebene zu hitzigen Fachdiskussionen.
11/2008. A. Beeck: Feuerwehr sorgt für Sicherheit. Die Abwehr von
Brandgefahren galt stets als eine Bürgerpflicht. Ein spektakulärer Brand
in Hamm vor achtzig Jahren. G. Köpke: Brennerei, Landwirtschaft und
Hofladen. Der traditionsreiche Forstmannshof in Lüdinghausen-Westrup hat
sich den modernen Anforderungen angepasst (Schluss). W. Gernert:
Schlösser und Pilgerweg laden zum Besuch ein. Ascheberg-Herbern:
Lohnendes Ziel für Naturliebhaber und Kunstfreunde. H. Thomas: Anfang
1858 wurde der erste Dampfkessel in Betrieb genommen. Rückblick auf die
Firmengeschichte der Maschinenfabrik J. Banning in Hamm (2. Teil).
Lieferungen bis nach Übersee - 60 Bomben zerstörten das Werk im Zweiten
Weltkrieg - Aufbau begann mit Trümmerschuttmaschinen.
12/2008. A. von Scheven: Drei Orgeln der Lutherkirche. Einblicke in die
Geschichte des denkmalgeschützten Sakralbaus, der heute als "offene
Lutherkirche Hamm" genutzt wird. W. Hinke: Waldlandschaft zwischen
Wüstung und Forst. Der Sauerländer Wald ist eines der größten
zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands. W. Gernert: Schüppchenweise
die Vergangenheit ausgraben. Das LWL-Museum für Archäologie in Herne
vermittelt spannende Erlebnisse und Abenteuer. R. Kreienfeld: Ein Foto
blieb als einzige Erinnerung. Rolf Kettermann aus Hamm-Heessen wurde
deportiert und ermordet, sein älterer Bruder Günther überlebte den
Holocaust in Israel. H. Thomas: 1858 wurde der erste Dampfkessel in
Betrieb genommen. Rückblick auf die Firmengeschichte der Maschinenfabrik
J. Banning in Hamm (Schluss). Aktienübernahme durch Eumuco AG Leverkusen
nicht aus spekulativen Gründen?
13/2008. A. Beeck: Nach der Volksschule als "Dienstmädchen" aus dem
Stift entlassen. Das Wilhelminen-Stift war Auffangstation für "arme
Mädchen". Schwerer Neuanfang nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg. H.
Multhaupt: Als der Propst in der Weser landete. Äbtissin Judith von
Northeim im früheren Kloster Kemnade war eine resolute Frau. P. Reding:
Wem die Stunde schlägt. Das Turmuhrenmuseum in Bocholt führt die
Besucher in eine verborgene Welt. H. Thomas: LIFE-Projekt lässt neues
Leben in Lippeaue entstehen. Europaweites Netz "Natura 2000" fördert
Schutzgebiete zwischen Hamm und Vellinghausen mit 5,5 Millionen Euro. *
Unser Fluss: Die Lippe. 255 km langer Weg von der Quelle bis zur
Mündung.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker
Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557
Lippstadt.
9/2008. J. Motog: Die Figurengruppe über dem Westportal der Großen
Marienkirche in Lippstadt. Eine neue Annäherung.
10/2008. J. Motog: Die Figurengruppe über dem Westportal der Großen
Marienkirche in Lippstadt. Eine neue Annäherung.
11/2008. W. Mues: Vom Schützenwesen im Kreisschützenbund Lippstadt. H.
Platte: Eggeringhausen - ein vornehmes Herrenhaus aus dem 17.
Jahrhundert.
12/2008. K. Wasmuth: Die Telegraphenstation Nr. 39 bei Uelde. Die
Königlich-Preußische Optische Telegraphenlinie Berlin - Koblenz 1833
- 1849.
13/2008. W. Marcus: "Annotationen über Gradierung, Siedung und Bohren".
Dienstanweisung für das Gradieren und Sieden auf der Saline
Westernkotten um 1840. J. Schmidt: Am Fest "Mariä Himmelfahrt" werden
die Kräuter geweiht.
14/2008. W. Mues: Seit 80 Jahren: Zement aus Erwitte. Zur Gründung der
Erwitter Zementindustrie.
15/2008. K. Knoche: Die Jagd und unser heimisches Wild. M. Peters: Ein
Westernkötter im Dienste August des Starken.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest
und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19-21, 59494
Soest, Tel.: 02921/6880.
389/2008. H. Braukmann: Östönnen: Ein Grenzdorf in der Soester Börde.
Schon vor dem Jahr 1000 wurde der Ort in Urkunden genannt. H. Keinemann:
Der puckelige "Endlose Weg". Eine Geschichte aus dem alten Meckingsen.
H. Platte: Brennerei, Landwirtschaft und Hofladen. Der traditionsreiche
Forstmannshof in Lüdinghausen-Westrup hat sich den modernen
Anforderungen angepasst. W. Gernert: Skulpturen säumen einen Wanderweg
über den Rothaarkamm. Internationale Künstler errichten eine
Kulturen-Brücke zwischen dem Sauerland und Wittgenstein. H. J.
Deisting: Berühmte Werl-Besucher (38): Weihbischof Johann Werner von
Veyder. M. Grünwald: Sprachkultur der Briefe. Der schriftliche
Gedankenaustausch darf nicht verlorengehen.
390/2008. G. Köhn: Feuerschutz und Brandbekämpfung bis zum Jahr 1600.
Die Geschichte des Feuerlöschwesens in Soest von den Anfängen bis 1945
(1. Teil). H. Platte: Brennerei, Landwirtschaft und Hofladen. Der
traditionsreiche Forstmannshof in Lüdinghausen-Westrup hat sich den
modernen Anforderungen angepasst (Schluss). G. Köpke: Lachmöwen kommen
zum "Winterurlaub". Mittelwestfalen ist Zwischenstation der
reiselustigen Vögel. W. Gernert: Schlösser und ein Pilgerweg laden zum
Besuch ein. Ascheberg-Herbern: Lohnendes Ziel für Naturliebhaber und
Kunstfreunde. H. Braukmann: Ostönnen: Ein Grenzdorf in der Soester
Börde. Schon vor dem Jahr 1000 wurde der Ort in Urkunden genannt (4.
Fortsetzung). H. D. Schulz: Den "Schriwkasten" bastelte der Vater
selbst. Eine Leserreaktion zum Thema Dorfschule vor 200 Jahren.
391/2008. G. Köhn: Feuerschutz im 30-jährigen Krieg. Die Geschichte des
Feuerlöschwesens in Soest von den Anfängen bis 1945 (2. Teil). H.
Braukmann: Ostönnen: Ein Grenzdorf in der Soester Börde. Schon vor dem
Jahr 1000 wurde der Ort in Urkunden genannt (Schluss). W. Hinke:
Waldlandschaft zwischen Wüstung und Forst. Der Sauerländer Wald ist
eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands. W.
Gernert: Schüppchenweise die Vergangenheit ausgraben. Das LWL-Museum für
Archäologie in Herne vermittelt spannende Erlebnisse und Abenteuer. H.
J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (39): Johannes Kardinal Gropper.
392/2008. F. Haarmann: Das Wickeder Schützenfest 1933 unter dem
Schatten der Gleichschaltung. Schon ein halbes Jahr nach der
"Machtergreifung" gab die NSDAP den Ton an. H. Multhaupt: Als der Propst
in der Weser landete. Äbtissin Judith von Northeim im früheren Kloster
Kemnade war eine resolute Frau. P. Reding: Wem die Stunde schlägt. Das
Turmuhrenmuseum in Bocholt führt die Besucher in eine verborgene Welt.
G. Köhn: Neue Soester Feuerlöschordnung und der Stadtbrand von 1696. Die
Geschichte des Feuerlöschwesens in Soest von den Anfängen bis 1945 (3.
Teil). H. Keinemann: Waschtag auf dem Bauernhof. Vor hundert Jahren war
auch in Meckingsen harte Arbeit angesagt.
393/2008. G. Köhn: Den Feuerschutz regelt der
brandenburgisch-preußische Staat. Die Geschichte des Feuerlöschwesens
in Soest von den Anfängen bis 1945 (4. Teil). P. Reding: Vest
Recklinghausen zwischen Lippeaue und Emscherbruch. Historische
Spurensuche am Rande des Schmelztiegels Ruhr. I. Bittner: Wo die Ems zum
Jordan wird. In Rietberg lädt das "Bibeldorf" zum Besuch ein. H. J.
Deisting: Berühmte Werl-Besucher (40): König Baudouin und Königin
Fabiola von Belgien. H. Keinemann: Lausbubenstreiche in den Fünfzigern.






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Sep 11 09:25:18 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 11 Sep 2008 09:25:18 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2008,
Heft 4, Teil 3
Message-ID: 48C8E3FE.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 08.04.2008, 09:29


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 4/2008, Teil 3



7. Paderborner und Corveyer Land

Aus Calenbergs vergangenen Tagen. Mitteilungsblatt und Heimatbrief des
Ortsheimatpflegers. ESC-Eigenverlag Walter Strümper, Wettesinger Weg 5,
34414 Warburg, Tel.: 05641/8844, E-Mail: wstruemper at t-online.de
1/2008. * Calenberg im 30jährigen Krieg. * Das Calenberger Umland. Von
seiner Entstehung bis zur heutigen Gestalt. Manuskript eines Vortrages
von Gerd Rosenkranz gehalten am 27.11.07 sowie am 22.01.08 in Calenberg.
* Der Calenberger Park. * Die Chronik des Jahres 2007.

Ossendorfer Heimatblätter. Historisches und Aktuelles aus Ossendorf und
Westfalen. Hrsg.: Heimatverein Ossendorf, Erwin Dübbert, Oststraße 27,
34414 Warburg, Tel.: 05642/7575, E-Mail: e.duebbert at t-online.de
2/2008. * Das Jahr 1938 - vor 70 Jahren in Ossendorf. * Das Jahr 1848 -
vor 160 Jahren in Ossendorf. * Vogel des Jahres 2008: Der Kuckuck. * Das
Jahr 1948 - vor 60 Jahren in Ossendorf. H. Himstedt: Geschichten rund um
die Schlacht bei Warburg, Teil 1: Thackeray, Kubrick und die Schlacht
bei Warburg.

Steinheimer Kalender 2008. Heimatverein Steinheim. Red.: Johannes
Waldhoff, Frankenstraße 12, 32839 Steinheim.
J Waldhoff/E. Potrawa: 25 Jahre Plattdeutscher Kreis (2). * Kalendarium
(3). H. Gellhaus: Kurzgefasste Stadtchronik 2006 (Kernstadt) (26). Th.
Eikelmeier: Heimatverein Steinheim 2007 (40). J. Kropp: Zirkus Kumpulus
(44). W. Kruck: Der Baum des Jahres 2007. Die Waldkiefer (Pinus
silvestris) (45). * Das Möbelmuseum Steinheim 2007 (47). J. Waldhoff:
Möbelmuseum Steinheim. Die Porträtbüste "Wilhelm Stratomeier" (49).
A. Klaholz: Mein Bruder Hieronymus (53). J. Unruhe: Alte Grenzsteine
zwischen Ottenhausen und Billerbeck. J. Waldhoff: Steinheimer Straßen
und ihre Namen (1) (61). A. Waldhoff: Zwei Nachtschmetterlinge (70). J.
Waldhoff: Friedrich Schwertfeger - Drechslerei und Sägewerk (73). J.
Waldhoff: Steinheimer in Forschung und Lehre (2). Fortsetzung aus Heft
30, 2006 (81).

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. Red.:
Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn, Lindenstraße 12, 33142 Büren,
Tel.: 02951/970226, E-Mail: GrabeW at kreis-paderborn.de
138/2008. W. Grabe: "In schwerer Zeit einen Wartturm bauen ..." Zum 75.
Geburtstag der "Warte" (Teil 1). R. Bialas: "Überall habe ich großes
Interesse für meine Kunst gefunden". Der Maler Gottfried Beyer und das
Museum im "Stern" in Warburg. G. Korting/J. Vennebusch: Kaiser-Porträt
identifiziert. Neue Erkenntnise zur Bildergalerie in der Theologischen
Fakultät Paderborn. D. Potthast/B. Willeke: Hilfe für Afrika. Albaxer
setzen sich für tansanische Bevölkerung ein. D. Risenberg: Ein
Paderborner Jude zu Gast bei den Mozarts. E. Hachmann: Urformen. Im
Alter von 84 Jahren verstarb der Bildhauer Karl-Josef-Dierkes. J.
Cremer: "Kunst im Bau": Josefthomas Brinkschröder und die Tür zum Großen
Sitzungssaal im Kreishaus Paderborn. H. J. Rade: "Tuschen den wateren
der Emesen und der Lippen". Historische Spurensuche der Varusschlacht
zwischen Delbrück und Rietberg. H.-J. Sander: Bundesfest des Bundes der
Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. in Beverungen. W.
Grabe: Neues Domizil für die Heimatstube Ostenland.

8. Ruhrgebiet

Heimat Dortmund. Stadtgeschichte in Bildern und Berichten. Hrsg.:
Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. unter
Mitwirkung des Stadtarchivs, Red.: Achim Nöllenheidt. Klartext Verlag,
Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-51.
2/2008. U. Gärtner/B. Santo: Da hilft nur eins: Absägen! Einblicke in
die Dortmunder Kunstgewerbeschule 1933. G. Högl: Das Haus der Kunst in
Dortmund 1933/34. Von der Gründung des Hauses der Kunst bis zur
Eröffnung der Großen Westfälischen Kunstausstellung am 22. Juni 1934.
U. Gärtner: In Bezirken bürgerlicher Bravheit. Die Großen Westfälischen
Kunstausstellungen in Dortmund. U. Gärtner: Die Ausstellung Entartete
Kunst 1935 in Dortmund. M. Dückershoff: Dem deutschen Arbeiter ein
Denkmal gesetzt. Zur Ausstellung der Werke des Bergbaugrafikers Hermann
Kätelhön im Dortmunder Haus der Kunst. O. Dascher: Flechtheim und
Dortmund. Eine Spurensuche. C. Kivelitz: Der Bolschewismus - Große
antibolschewistische Schau (1937). Psychologische Mobilmachung in
Dortmund. C. Althoff: Eine mustergültige Lehr- und Ausbildungsstätte.
Die Geschichte des Dortmunder Museums für Vor- und Frühgeschichte
während des Dritten Reiches. B. Buberl: Das Museum während des
Dritten Reiches oder Lieber Herr Fritz, es ist soweit ... U. Gärtner:
Verlust der Moderne. Die Beschlagnahmeaktion Entartete Kunst 1937. I.
Grötecke: Veit Stoß in Dortmund. Eine Fotoausstellung von 1940 im
nationalpolitischen Interesse.

Der Wattenscheider. Vereinszeitschrift des Heimat- und Bürgerverein
Wattenscheid e.V., An der Papenburg 30 a, 44866 Bochum-Wattenscheid,
Tel./Fax: 02327/321720, E-Mail: info at hbv-wat.de, Internet:
www.hbv-wat.de
2/2008. * HBV mit erneuerter Mannschaft. * Sankt-Gertrudis-Preis 2008
an Klaus-Peter Hülder. * Sorgen um ein bauliches Juwel: Alte Kirche am
Markt. * Das Wappen der Stadt Wattenscheid. * Höchst erfreulich: Großes
Interesse am Historischen Stadtrundweg. * Im HBV zur Diskussion
gestellt: Das Heimatmuseum im Helfs Hof. * Faszinierend:
Rheda-Wiedenbrück, die Doppelstadt der Ems. * Der 1000jährige
Taufstein in Bildern.

9. Siegerland-Wittgenstein

Freudenberg im Zeitgeschehen. Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft der
Heimatvereine und des SGV im Stadtgebiet Freudenberg, Bernd Brandemann,
Vorsitzender, Unter der Heide 11, 57258 Freudenberg, E-Mail:
Bernd at Brandemann.eu
1/2008. B. Pankoke: Die Villa Carl Bubenzer in Freudenberg. B.
Brandemann: Und ab geht die Post... und suchte sich in Freudenberg immer
neue Standorte. * Danke für Verdienste um die Heimatpflege. ARGE der
Heimatvereine zeichnet Bürgerinnen und Bürger für ihre ehrenamtliche
Arbeit aus. W. Kray: Attraktives Programm im Freilichttheater. *
Großalarm im Alten Flecken: Feuerwehr hatte alles im Griff. M.
Stücher: "Das Haus, worin der Zoll erhoben wurde." G. Moisel:
Erinnerung an Karl Dicke. Der Heisberger Ortschronist wäre jetzt 80
Jahre alt geworden. G. Schneider: Alte Sitten und Gebräuche in
Büschergrund "Det Schdööge". * Gesammelte Anekdoten zum Schmunzeln.

Heimatland. Siegener Zeitung.
31.05.2008. G. Thiemann: Oberholzklau.Ein Schmuckstück des Dorfes.
Altes Pfarrhaus zum Denkmal des Monats Juni bestimmt. * Wasserburg im
Blickfeld. Hainchen erwartet die Dorfkommission. * Hart an der Grenze.
Geschichte des Kirchspiels Römershagen.
07.06.2008. V. Klein: Orange als Bindeglied zum Siegerland. Wilhelm von
Oranien in Dublin. Nassauischer Löwe im Wappen.
14.06.2008. B. Pauly: Kirchweihe in Kohlhagen vor 300 Jahren. Beliebter
Wallfahrtsort feiert. 130 Pfund Kuhhaare für den Putz.
21.06.2008. * 1000 Berg- und Hüttenwerke. Das Sauerland als
mittelalterliche Montanregion. * Pferd als Freizeitkumpel. Wildpferde im
LWL-Freilichtmuseum Hagen.
28.06.2008. * Reste der Eisenstraße entdeckt. Archäologen haben
"Autobahn" der frühen Neuzeit freigelegt. H. G. Koch: Preis des Kobalts
tief gesunken. "Grube Friedrich bei Kirchen" geriet in Vergessenheit. *
Von Burgen, Rosen und Haubergsarbeit. Neues Siegerland-Heft erschienen.
Geschichte der Krankenhäuser.
05.07.2008. * Schmiedearbeit - Feuerarbeit. Deutsches Schmiedemuseum in
barockem Fachwerkbau. * Bibliothek für Kunst und Kulturgeschichte
schließt. "Durststecke" für Bibliotheksbesucher.
12.07.2008. H. G. Koch: "Eisenstein aus dem Siegen'schen geholt".
Hüttenwerk mit drei Hochöfen im "malerischen Lennethal". *
Historische Filmaufnahmen. LWL stellt Filmdatenbank Westfalen-Lippe
online.
19.07.2008. U. Lückel: Tolerante Nordgrafschaft Wittgenstein. Johann
Friedrich Rock (1678-1749) als Leiter der Inspirierten.
26.07.2008.K.-J. Reusch: Rektor der Hohen Schule in Siegen. Johannes
Althusius - Ein calvinistischer Staatstheoretiker aus Wittgenstein.
02.08.2008. * Vergangenheit aufgedeckt. Archäologie und Bauforschung
zum Tag des offenen Denkmals. * Industriekultur vernetzen.
WasserEisenLand öffnet sich nach Südwestfalen. * Mathe trifft Technik.
Mitmachausstellung im LWL-Freilichtmuseum.
09.08.2008. * Lebhaftes Zierfachwerk. Blick in die Schmallenberger
Altstadt. * Hoffnung wächst. Turm der Ginsburg sanieren. * Im Altertum
geforscht. LWL-Chefarchäologin geht in den Ruhestand.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen, Harri
Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen, E-Mail:
heimatspiegel at web.de
173/2008. W. Keller: Adolf Keller, ein bewährter Ortsdiener. * Vortrag
von Hans-Otto Ohrendorf anlässlich des "Runden Tisches" zur
Dorfentwicklung in Holthausen.

Siegerland. Blätter des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins
e.V., Schriftleitung: Dr. Andreas Bingener, Auf der Gasse 15, 57080
Siegen-Eiserfeld, Tel: 0271/387138
2/2007. J. Garner: Archäologische Ausgrabungen einer latènezeitlichen
Eisenverhüttungsanlage an der Wartestraße in Siegen-Niederschelden. A.
Bingener: Das Rüstungswesen der Stadt Siegen in der ersten Hälfte des
16. Jahrhunderts und seine Einbindung in die nassauische
Territorialpolitik. M. Spies: Bertram von Selbach-Lohe zu Menden und
seine Grabplatte in der Siegburger Abteikirche. S. Göbel: Der Mann, der
den Flender gab. Robert von Erdberg-Krczenciewski (1866-1929) war
Vordenker der deutschen Volkshochschulen und Volksbüchereien. In jungen
Jahren inszenierte er ein Historienstück in Siegen. K. Schwarz: Walter
Helsper - ein Siegerländer Maler und Zeichner. R. Golze: Die Grube
"Stahlberg" bei Müsen. 75 Jahre nach der Stilllegung. G. Moisel:
Jahresbericht 2006/2007 der Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft. C.
Bartscherer: Jugendarbeit im Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein.
Ein Rückblick auf das Jahr 2007. * Vereinsnachrichten.
1/2008. J. Friedhoff: Burg Lützelau bei Hachenburg. Ein Adelssitz der
Familien von Bicken und von Holdinghausen im Westerwald. D. Crevecoeur:
Maximilian Joseph Crevecoeur. Ein ungewöhnliches Leben in einer bewegten
Zeit. K. Pfeifer: Zur Erinnerung an Prof. Dr. Hermann Kehl. B.
Brandemann: Das Entstehen des Bethesda-Krankenhauses in Freudenberg: "In
aller Bescheidenheit: Ein großartiges Werk". Eine sozial- und
baugeschichtliche Betrachtung. A. Becker: Sumus fratres quinque ... -
die fünf Brüder der Rosen. A. Becker/C. Bartscherer/K. Schwarz: Die
Kalenderbilder des Siegerländer Malers Hans Achenbach, Teil 1. A.
Bingener: Vorstands- und Vereinsarbeit 2007/2008. G. Moisel: Zur
Erinnerung an Bernd Steinseifer (1938-2007). Ausgewiesener Kenner der
Freudenberger Regionalgeschichte gestorben. P. Büdenbender/M. Kreutz:
Vereinsnachrichten. Das 3-D-Modell der Nikolaikirche.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., Eckhard
Linke, Untere Bienhecke 12, 57334 Bad Laasphe, E-Mail:
eckhard.linke at wittgensteiner-heimatverein.de
2/2008. U. Lückel: Die Berleburger Bibel - von Wittgenstein bis nach
Afrika. E. Bauer: Wann wurden Sohl bei Fischelbach und Sohl am Stünzel
besiedelt? * Kyrill, ein fotografischer Rückblick. G. A. Beuter: Die
Pfarrkirche von Wingeshausen. G. A. Beuter: Geschichte der Orgeln von
Wingeshausen. E. Linke: Mein Schulweg vor 50 Jahren - Veränderungen an
Wegesrand. H. Wickel: Onnaschdõtt geje Owwaschdõtt. E. Bauer: Filme vom
Leben auf dem Dorf.

10. Vest Recklinghausen

Gladbeck. Unsere Stadt. Zeitschrift für Information, Werbung, Kultur-
und Heimatpflege. Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V., Schriftleitung:
Heinz Enxing, Voßstraße 147, 45966 Gladbeck, Tel.: 02043/61421.
2/2008. A. Vauseweh: Vestische Pfarrer im Umfeld der Visitation von
1630 (2). M. Korn: Verwunschene Baumgestalten - Die Körpersprache der
Bäume. M. Samen: Das "Heim der Hitler-Jugend" 1939. * Der Architekt
Otto Müller-Jena (2). D. Pollmann: Die "Jovy-Villa" mit doppeltem
Jubiläum. * Schwester Hildegardis. Mit 83 Jahren noch täglich für die
Mitmenschen da. O. Oebelgünn: Ev. Markuskirche in Gladbeck-Ost wird nach
40 Jahren neu genutzt. M. Korn: Lurch des Jahres 2008: Der Laubfrosch. *
Neue Wanderwege in Gladbeck. H. Enxing: Hof "Droste te Brayke" wurde
schon 1240 erwähnt. A. Scheibe: 100 Jahre Schachtanlage Zweckel (1).
K.-H. Leitzen: Meister Josupeits Asche.

11. Lippe

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des
Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund,
Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail:
info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de

6/2008. W. Bender: "... keine Stunde müßig". Zum 200. Todestag Johann
Ludwig Knochs. H. Paulussen: Gute Schachtradition. Lippe feiert
Schachgenie Louis Paulsens 175. Geburtstag. J. Schwabedissen: Wilhelm
Busch in Detmold. Letzte Begegnung mit dem Schlossarchitekten Lorenz
Gedon. H. Rottschäger: Dr. Otto Buchholz un suin Krankenhius in Loge! E.
Hieronymus: Theologisch gedeutet. Zum Kreuzabnahmebild an den
Externsteinen. * Keine Frage des Alters. Seniorenuniversität startet
dritten Studienjahrgang. M. Hegenberg: Abrahams Geschichte. Simon VI.
gab Zyklus von 13 Bildern für Schloss Brake in Auftrag. * Von Helden und
Halunken. Die nächste Spielzeit am Landestheater Detmold.
7/2008. H. Stiewe: 725 Jahre Blomberg. Die "Blume" unter den lippischen
Städten feiert Jubiläum. H. Stiewe: Faktisch rund 30 Jahre älter.
Urkundliche Ersterwähnung der Stadt Blomberg im Jahre 1283. J. Clamors:
Magnus Zeller (1888-1972). Die Bedeutung des Künstlers für Blomberg. U.
Meier: Wunderglauben und Hexenwahn. Gedanken zur Neubewertung des
Blomberger Hostienfrevels. W. Gerking: Lange ausgestorben. Das Ende der
Grafschaft Schwalenberg vor 650 Jahren. B. Meier: Almena und
Erlöserkirche. Leseprobe aus "Lippische Kirchen". J. Freifrau Hiller
von Gaertringen: Ein Zug fährt ab. Kurt Müller zum 75. Geburtstag. *
Siegesgöttin zu Gast. Römerschiff "Victoria" kommt nach Detmold. *
Optimale Sicht. Grünes Licht für Waldbühne am Hermannsdenkmal. *
Geschichte(n) vom Hermann. Anekdoten rund um das Hermannsdenkmal
gesucht. * Museumsfest in Kalletal. Tag der Offenen Tür im Wald- und
Forstmuseum Heidelbeck.

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen, die Stadt Bad
Lippspringe, Marienloh, Benhausen, Veldrom und Neuenbeken. Hrsg.: Dr. G.
Fleege, Druckerei Welchert, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.:
05252/97580.
321/2008. U. Pax: "Wenn das der Kipshagen wüsste ..." Ein Tag auf
Streife mit Schlangens Bezirksbeamten Ulrich Kipshagen. D. Tornede:
Heidepflege auf dem Truppenübungsplatz Senne.
322/2008. * Beitrag zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Schlangen.



II. Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau. Hrsg.:
Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e.V., Deutsches
Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Tel.: 0234/58770.
2/2008. W. Toenges: Die "Minas Gerais" von Brasilien. H. Dennert ?:
Gottfried Wilhelm Leibniz und der Bergbau im Oberharz. G. B. L.
Fettweis: Warum sich Leoben mit Stolz Montanstadt nennen kann.

Beiträge zur westfälischen Familienforschung, 65. Bd. 2007. Hrsg. im
Auftrag der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und
Familienforschung von Jörg Wunschhofer, Münster: Aschendorff-Verlag,
2008. ISBN 978-3-402-13886-1.
L. Schütte: Bauer oder Landwirt? - Die Bedeutung des Wortes Bauer (7).
J. Ossenbrink: Territorium, Besiedlung und Bevölkerung der Herrschaft
Rheda in den Schatzungslisten von 1530 bis 1549 (17). H. J. K. Söthe:
"Dem armen Straßborg in seiner Krankheit täglich eine Kanne Bier". Leben
am Rande des Existenzminimums im 17. und 18. Jahrhundert am Beispiel der
Familie Straßburg in der Stadt Rheine 1648 bis 1772 (75). C. Steinbicker
(?): Roye aus Coesfeld (99). G. Wilbertz: There and back again. Woher
die Scharfrichter kamen ... und wohin sie gingen. Soziale und
geografische Mobilität am Beispiel der Familie Wenne (129). J.
Wunschhofer: Die Nachfahren des Beckumer Ehepaars Bertholdt Topp und
Gertrud Wibbert (um 1590) (185). J. Wunschhofer: Die Lebenserinnerungen
des Franz August Koberg aus Beckum (1785-1880) (287). H. J. Rade:
Wilhelm Honselmann (1918-2007) zum Gedenken (319). * Buchbesprechungen
(321). C. Loefke: Zeitschriftenschau (323). V. Wilmsen: Mitteilungen der
Geschäftsstelle. Jahreshauptversammlung am 19. Mai 2007 in der
Speicherstadt Münster.

Der Holznagel. Zeitschrift der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V.,
Postfach 12 44, 28859 Lilienthal, Tel.: 04792/7834, Internet:
www.igbauernhaus.de
3/2008. W. Greber/B. Fröhlich: Von der Plünderung der Städte ... oder
der Angriff der Einkaufszentren. U. Lehmann: Eine Geschichte von
Projektentwicklern, "Volksvertretern" und bürgerschaftlichem Engagement.
Unna, Massener Straße. H. Wirth: Denkmaltötung durch technische
"Verbesserungen", Teil 2. * Immer irgendwie dazwischen: Das Fenster. Vom
Kunstwerk zum Sorgenkind. B. Froehlich: Reetdach-Verrottung - Eine
Zwischenbilanz. * Verkannter Freund des Gärtners - der Maulwurf.

Quickborn. Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur. Hrsg.:
Quickborn, Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V., Am
Langberg 51, 21033 Hamburg, Tel.: 040/7390416, Internet:
www.Quickborn-ev.de, E-Mail: Quickbornev. at aol.com
2/2008. I. Brix: Överfohrt. A. Schulz: Weddersehn mit Markus. M.
Ehlers: Winnen. En Märken vundaag. J. Kastendiek: Verraden. L. M. Davis:
Die erste illustrierte Ausgabe der "Stromtid". Die Zusammenarbeit von
Dichter und Illustrator. T. Gerdes: "... habe als fröhliche Feldlerche
aus der Wesermarsch auf meine eigene Weise gesungen ..." Över Alma Rogge
un ehr Schauspääl "In de Möhl", dat an 6. April an 't Ollnborgisch
Staatstheader Premiere fiert hett. B. Bullerdiek: Gerd Spiekermann hett
den Fritz-Reuter-Pries 2008 kregen. D. Römmer: Mit Reutern in de ole
Residenz. D. Römmer: Heid un Groth. C. Heise-Batt: Ohnsorg-Theater kickt
in de nie Saison. H.-J. Meyer: Plattdüütsch in't Stadtbild: Bispill
Lauenborg an de Elv.


III. Naturkunde und Naturschutz

Abhandlungen aus dem Westfälischen Museum für Naturkunde.
Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, LWL-Museum für Naturkunde,
Sentruper Straße 285, 48161 Münster, E-Mail: bernd.tenbergen at lwl.org
1/2008. M. Hölker: Die Vogelgemeinschaft der ackerbaulich intensiv
genutzten Feldlandschaft der Hellwegbörde. Synökologische Studien an
Brutvögeln in einer alten Kulturlandschaft.

Aktuelles aus NRW. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband
Nordrhein-Westfalen e.V., Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen, Tel.
0208/8831881, E-Mail: info at sdw-nrw.de, Internet: www.sdw-nrw.de
2/2008. C. Rullmann: Mit Vielfalt Zeichen setzen. * NRW-Offensive für
die Umweltbildung im Wald. Länderübergreifendes Waldpädagogik-Zertifikat
wird zeitnah in NRW umgesetzt. * NRW-Waldjugendspiele trotz "Kyrill"
überaus erfolgreich. Walderlebnistag erreichte rund 20 % aller
Grundschulkinder. * Tag des Baumes unter dem Motto "Bäume verbinden". *
Mitmachen - Vielfalt schaffen. Bäume pflanzen für biologische Vielfalt
und Klimaschutz. * Wallnüsse für Essen. Artenvielfalt in der Großstadt
entdecken und erleben. U. Kreienmeier: Prominentenspaziergang 2008 im
Kreis Bonn/Rhein-Sieg. * Waldjugend ist das "Superteam 2008" bei Super
RTL. D. Gerlach: Magros Teestube. Quell der Erholung auf dem Landeslager
der Waldjugend. * 530 Waldläufer belagerten Eckenhagen.

Natur in NRW. Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz
Nordrhein-Westfalen, Leibnizstraße 10, 45659 Recklinghausen, Tel.
02361/305-0, Internet: www.lanuv.nrw.de
2/2008. J. Weiss u.a.: Artenvielfalt in Nordrhein-Westfalen. R.
Genkinger/U. Biedermann/D. Hake: Biotopverbundplanung
Nordrhein-Westfalen. Ein wichtiges Instrument zur Sicherung und
Entwicklung eines Verbundsystems für Arten und Lebensräume. M. Kaiser
u.a.: Erhalt von Arten und Lebensräumen: NRW trägt Verantwortung. R.
Schlüter/E.-F. Kiel: Erste Bilanz über die Biologische Vielfalt in
Nordrhein-Westfalen. R. Schlüter u.a.: Bedeutung des
Vertragsnaturschutzes für die Biologische Vielfalt in NRW. H. König/J.
Werking-Radtke/A. Neitzke: Biodiversität nordrhein-westfälischer
Agrarlandschaften. H. König: Biodiversität in nordrhein-westfälischen
Siedlungen. J. Werking-Radtke/H. König/C. Bittner: Zur Biodiversität
nordrhein-westfälischer Wälder. J. Gehrmann/C. Ziegler: Analysen zur
Waldstruktur. Ein Beitrag des LANUV zum EU BioSoil-Projekt. J.
Gehrmann/L. Genßler/M. Burggraf: Stoffeinträge und Vielfalt der Pflanzen
im Wald. T. Hübner/H. König/C. Michels: Klimawandel und Biodiversität.
Erste Tendenzen zur Artendiversität. C. Michels: Auswirkungen invasiver
Neobiota auf die heimische Flora und Fauna. H. König: Wie verändert sich
die Artenvielfalt in NRW am Beispiel der Vogelwelt?

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und
Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße
110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0.
6/2008. T. Reeg u.a.: Naturschutz in der Agrarlandschaft - neue
Möglichkeiten mit modernen Agroforstsystemen? S. D. Warren/R.
Büttner: Aktive militärische Übungsplätze als Oasen der
Artenvielfalt. Studie zur positiven Auswirkung von "Landschaftsstörung"
auf bedrohten Arten. H. Marschalek/Kl. Neugebauer/P. Sturm:
Schilffrühmahd als Pflegemaßnahme zur Wiederherstellung verbrachter
Streuwiesen. S. Brunzel/M. Bussmann/H. Obergruber: Deutliche
Veränderungen von Tagfalterzönosen als Folge von
Ausbreitungsprozessen. Erste Ergebnisse eines Monitorings über 17 Jahre.

7/2008. M. Kausche: Die Umsetzung des Naturschutzgroßprojekts
"Drömling/Sachsen-Anhalt". B. Jessel: Zukunftsaufgabe Klimawandel -
der Beitrag der Landschaftsplanung. J. Leßmeister u.a.: Vorkommen und
Ausbreitung von Fallopia japonica und Fallopia sachalinensis in Wäldern
des Nordpfälzer Berglands (Rheinland-Pfalz). H.-W. Frohn/J. Rosebrock:
Naturschutz im geteilten Deutschland. Deutsch-deutsche
Naturschutzkontakte 1945-1969.
8/2008. W. Fremuth u.a.: Der Prespa-Nationalpark in Albanien. Eckstein
des "Green Belt of Europe" auf dem Balkan. D. Müller u.a.: Ermittlung
der regionalen Mindestdichten von zur Vernetzung erforderlichen linearen
und punktförmigen Elementen nach § 5 (3) BNatSchG. J. Steil/T. Heger:
Der Mink (Mustela vison SCHREBER 1777) in Deutschland - eine Bedrohung
für heimische Arten?

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.:
Bundesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., Meckenheimer
Allee 79, 53115 Bonn. Tel.: 0228/9459830, E-Mail: unser-wald at sdw.de,
Internet: www.sdw.de
3/2008. P. Becker/P. Grupe: Bio-Energie mit Fragezeichen. H.
Euskirchen: Öko? Logisch! - Von wegen. * Baum des Jahres - Die Walnuss.
* Vogel des Jahres - Der Kuckuck. * Wildtier des Jahres - Der Wisent. *
Pilz des Jahres - Der Bronze-Röhrling. * Spinne des Jahres - Die Große
Winkelspinne. * Insekt des Jahres - Das Krainer Widderchen. * Blume des
Jahres - Die Nickende Distel. * Fisch des Jahres - Der Bitterling. St.
Kühn: Unterwegs in Sachen Baum: das Deutsche Baumarchiv. P. Grupe:
Bäume verbinden - SDW pflanzt 80.000 Bäume für Integration. E. G.
Schmidt: Die Europäische Schwarzpappel.
4/2008. W. Irlinger: Schutz archäologischer Geländedenkmäler im Wald.
L. Gössinger: Der Wald als Hüter und Bewahrer von Kulturgut. B.
Schönmüller/J. Keßler: Weltkulturerbe im Wald: der Limes. C. Rullmann:
Versunken im Wald. M. Lauterbach: Kuckuck - mehr als ein Ruf aus dem
Wald. S. Krömer-Butz: Der Schädling aus dem Supermarkt. S. von Eisenhart
Rothe: Exkursion ins Land der offenen Ferne.


IV. Nachbargebiete

Heimatland. Zeitschrift für Heimatkunde, Naturschutz, Kulturpflege.
Hrsg.: Heimatbund Niedersachsen e.V., Georgswall 5, 30159 Hannover,
Tel.: 0511/323490, Internet: www.heimatbund-niedersachsen.de, E-Mail:
info at heimatbund-niedersachsen.de
2/2008. * Zu Gast in der einstigen Senf- und Stiefelstadt. Bericht von
der 107. Jahreshauptversammlung des HBN am 2. April in Eldagsen. *
Helmut Zimmermann zum Ehrenmitglied ernannt. G. Hahne: Der Karzer in
Göttingen. Ein Gefängnis mit Geschichte(n). L. Greife: Ulrikus mi
fecit. Auf den Spuren eines Lüneburgers Erzgießers. L. Greife: As so'n
flegen Ünnertass. E. Schönrock: Naturpark Solling-Vogler: Weite
Mischwälder in Hügel- und Tälerlandschaft. H.-K. Schönhagen: 100
Jahre Herdabend. E.-A. Nebig: Modellstaat Königreich Westphalen. Vor 195
Jahren waren die Langenhagener Ortschaften französisch. H.-S. Strelow:
Aus dem Bausündenregister Hannover: Eine Erinnerung an das "Neue Haus".
H. Hußmann: Abschied von Ihna Gehrmann (Burgdorf). F. Janßen: Abschied
von Wilhelm Jenkner (Bennigsen). F. Seemann: Nachruf für Philipp Held
(Bredenbeck). H.-S. Strelow: Monika Seidel erhält das
Bundesverdienstkreuz. W. Fabich: Fachlicher Austausch mit Prof. Dr. Axel
Priebs.

Kulturland Oldenburg. Zeitschrift der Oldenburgischen Landschaft.
Hrsg.: Oldenburgische Landschaft, Gartenstraße 7, 26122 Oldenburg, Tel.:
0441/779180, E-Mail: info at oldenburgische-landschaft.de, Internet:
www.oldenburgische-landschaft.de
2/2008. J. M. Henneberg: Kunstwerke von Weltrang. Die Brücke-Maler in
Dangast haben europäische Kunstgeschichte geschrieben. J. M.
Henneberg/R. Rheude: Der Maler, der dreimal entdeckt wurde. Ein Gespräch
mit Konstanze Radziwill über ihren Vater, über sein Werk und über seine
Wahlheimat Dangast. R. Rheude: Die richtigen Leute zur richtigen Zeit am
richtigen Ort. Mehr als ein Jahrzehnt lang traf sich von 1974 bis Ende
der 80er Jahre im Kurhaus Dangast das Künstlervölkchen der Freien
Akademie Oldenburg. D. Warntjen: "Akademie Dangast": Frischer Wind für
Künstlerort. D. Warntjen: Ein Markenzeichen. "Künstlerort Dangast":
Wie der Kulturtourismus angekurbelt werden soll. R. Rheude: Friesoyther
testen Neubau eines alten Stadttores. Bürgermeister Johann Wimberg über
die Lange Pforte, die Kehrtwende auf dem Arbeitsmarkt und das
Oldenburg-Bewusstsein. S. Meyer: Zu Tisch beim Großherzog. Aus den
Erinnerungen des Generalintendanten Leon Alexander Joseph von
Radetzky-Mikulicz. H. Siefer: Expressionismus in de Kunst un in de
Literatur. Nich bloß moije - man vull van Leven 'n Gefeuhl. H. Siefer:
Spraokendag in't Museumsdörp. Aktionsdag van de Koppels un Krings. R.
Rheude: Frühmorgens raus und abends spät ins Bett. Die überaus
vielfältige Vogelwelt im Oldenburger Land fasziniert nicht nur
Ornithologen wie Volker Moritz.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 11 10:40:51 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Sep 2008 10:40:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Ermittlungen gegen Polizeibeamte
wegen Massenmord, Dortmund, 14.09.2008
Message-ID: 48C8F5B3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 11.09.2008, 09:05
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

"Da kommen die Christenverfolger!"-
Ermittlungen gegen Polizeibeamte wegen Massenmord

Vortrag von Michael Okroy M.A.
Sonntag, 14. September 2008, 11.00 Uhr


Am 27. Juni 1941, nur wenige Tage nach Beginn des
"Russland-Feldzuges", ermordeten Angehörige des
Polizeibataillons 309 mehr als 1.000 jüdische Männer, Frauen und
Kinder in der sowjetisch besetzten Stadt Bialystok. Dieses
Verbrechen war die erste von einer Polizeieinheit verübte
Massenmordaktion während des II. Weltkrieges. Erst 26 Jahre
später standen die hauptverantwortlichen Täter, darunter
hochrangige Polizeibeamte, vor Gericht.

Dem Prozess gingen langjährige Ermittlungen voraus, die
interessante, aber auch bedrückende Einblicke in das von
Schuldabwehr und Verdrängung geprägte Klima der 1960er Jahre
vermitteln. Durch eine fatale Gesetzesnovelle begünstigt, wurden
die zu lebenslanger Haft verurteilten Haupttäter später
lediglich wegen "Mordbeihilfe" beschuldigt und bereits 1973
wieder auf freien Fuß gesetzt. Damit endete ein zunächst
seriöses Strafverfahren zur Aufklärung und Ahndung eines
NS-Verbrechens mit einem skandalös niedrigen Strafmaß.

Michael Okroy M.A., Studium der Literatur- und
Sozialwissenschaften, freier Mitarbeiter der Begegnungsstätte
Alte Synagoge Wuppertal, seit 2003 freiberuflich tätig im
Bereich Dokumentation und Recherche zur Zeitgeschichte.


INFO

Veranstaltungsort:
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache in Dortmund
Steinstr. 50
44147 Dortmund
Tel.: 0231-50-25002
Fax: (0049)-(0)231-50-26011
URL: www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/index_startseite_de.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 11 10:45:31 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Sep 2008 10:45:31 +0200
Subject: [WestG] [KONF] "Dortmunder Baustoff-Forum: Moderne erhalten -
Denkmale aus Beton", Dortmund, 25.09.2008
Message-ID: 48C8F6CB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 11.09.2008, 09:05
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


KONFERENZ

"Dortmunder Baustoff-Forum: Moderne erhalten - Denkmale aus
Beton"
Eine Veranstaltung der Technischen Universität Dortmund und des
Deutschen Bergbau-Museums

Donnerstag, 25. September 2008

Zunehmend geraten die Bauten der Moderne in den Blick der
Denkmalpflege. Dabei spielt ein typischer Werkstoff der
Architektur des 20. Jahrhunderts eine besondere Rolle: der
Beton. Er ist als Stahlbeton zum beliebtesten
Konstruktionsmaterial der Architektur der Moderne geworden und
dient doch zugleich als ästhetisches Mittel und
Bedeutungsträger.

Die Bauten der 1960er und 70er Jahre stehen heute unter einem
besonderen Bewertungsdruck, da sie oftmals einer materiellen
Grundsanierung bedürfen und zumeist wenig geschätzt werden.
Grundlegende Fragen stellen sich in diesem Zusammenhang: Wie
soll man - ja soll man überhaupt - Bauten erhalten, die einst
als kurzlebige Container für die Zeitspanne einer Generation
geplant und errichtet worden sind? Welche Bauten sind unter den
heutigen Gesichtspunkten ökologischer Nachhaltigkeit
erhaltungswürdig? Inwiefern gilt bei der Betonsanierung das
Substanzerhaltungsgebot der Charta von Venedig? Welche
Werkstoffe und Techniken stehen bereit, um die vielfältigen
Arten des Betons zu erhalten, zu erneuern, zu schützen? Was will
man erhalten: die originale Substanz oder das originale
Erscheinungsbild?

Diese Fragen stellen sich in zahlreichen Sanierungsfällen des
Alltags und werden sich in Zukunft vermehrt stellen. Aus diesem
Grund wollen wir Experten aus Forschung und Praxis
zusammenbringen, ebenso Fachleute der Werkstofftechnik und
Denkmalpflege, um auf Basis einer kontroversen Diskussion
Lösungsstrategien zu entwickeln, die das technisch Machbare und
das denkmalpflegerisch Wünschbare verbinden.

Dabei soll die Veranstaltung auch eine Initialwirkung für NRW
ausüben und die Fachleute aus den verschiedenen Gebieten der
Bauwerkserhaltung an diesem Beispiel enger zusammenführen.


INFO

Informationen und Anmeldung unter:
URL: www.bauwesen.tu-dortmund.de/wdb/anmeldung





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 11 10:47:56 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Sep 2008 10:47:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Versteckte Ecken entdecken am Tag des offenen
Denkmals, 14.09.2008
Message-ID: 48C8F75C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 10.09.2008, 11:18


AKTUELL

Versteckte Ecken entdecken am Tag des offenen Denkmals
Treffpunkte zu allen Veranstaltungen im Internet verzeichnet

Am Sonntag, 14. September, lädt die städtische Denkmalbehörde zu
spannenden Einblicken in die Vergangenheit ein. Am Tag des
offenen Denkmals hat die Stadt mit Hilfe vieler engagierter
Laien für ein spannendes Programm gesorgt. Unter dem Titel
"Vergangenheit aufgedeckt" kann man sich 60 Besichtigungen,
Spaziergängen oder Fahrradtouren anschließen und ungewöhnliche
Denkmäler und versteckte Ecken kennenlernen. Nicht nur, weil
manche Winkel so entlegen sind, bieten die Denkmalschützer einen
neuen Service im Internet an: Alle Treffpunkte kann man sich
unter www.muenster.de/stadt/denkmal im aktuellen Stadtplan genau
anzeigen lassen.

"Vergangenheit aufgedeckt" befasst sich natürlich mit
Archäologie. Wer sich für die Geschichte unter dem Pflaster
interessiert, kann sich über die Ergebnisse der Forschungen am
Domplatz, in Mauritz oder Überwasser berichten lassen. Das
Stadt- und das Staatsarchiv sowie die Landesarchäologen erlauben
in der Speicherstadt umfassende Einblicke wie noch nie zuvor.
Dort können Neugierige lernen, wie man das Archivgut für die
Dauer konserviert und lagert. Die Stadtarchäologen erklären bei
drei Rundgängen, was mit ihren Fundstücken passiert.

Archäologie ist aber längst nicht alles. Mit neuen technischen
Methoden decken die Bauforscher auch oberirdisch bisher
verborgene Geschichte auf, die beispielsweise die Vergangenheit
des Rüschhauses oder des Hauses Kleine Getter in Teilen neu
erzählen hilft. Wer sich bis nach Gremmendorf vorwagt, kann
abseits des Albersloher Wegs eine ungewöhnliche Siedlung mit
Atriumhäusern von 1964 entdecken.

Das komplette Angebot zum Tag des öffentlichen Denkmals gibt es
als Programmheft in der Münster-Information im Stadthaus 1 oder
zum Download im Stadtnetz unter www.muenster.de/stadt/denkmal.
Dort kann man sich für einen ganzen Septembersonntag ein
spannendes und unterhaltsames Programm zusammenstricken. So
nicht anders vermerkt, sind alle Programmpunkte kostenlos und
ohne Anmeldung.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 11 10:59:13 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Sep 2008 10:59:13 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster2008/35
Message-ID: 48C8FA00.84E1.00D6.0@lwl.org

Irmgard Niemann
Datum: 09.09.2008, 12:31


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-35 für den Zeitraum vom
24.08.2008 bis zum 30.08.2008 mit insgesamt 20 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-35&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 11 11:01:27 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Sep 2008 11:01:27 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Schoko-Taler entpuppt sich als alte Silbermuenze:
In Schmallenberg wurden 120 Geldstuecke entdeckt
Message-ID: 48C8FA86.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.09.2008, 15:00


AKTUELL

Schoko-Taler entpuppt sich als alte Silbermünze
In Schmallenberg wurden 120 Geldstücke entdeckt

Ein Neunjähriger hat in Schmallenberg-Bödefeld
(Hochsauerlandkreis) ein Schatz mit 120 Münzen aus dem 16. und
17. Jahrhundert entdeckt. Bei einer Wanderung im vergangenen
Monat entdeckte der Sohn einer vierköpfigen Familie aus
Norddeutschland, die in Schmallenberg Urlaub machte, etwas
Blinkendes am Wegesrand: ein Schoko-Taler, war die erste
Vermutung. Doch schnell stellte sich heraus, dass es sich nicht
um eine Alu-Schokoladenverpackung handelt, sondern um eine echte
Münze aus Silber.

Ordnungsgemäß meldeten sie den gesamten Fund von über 120
Silbermünzen bei der Stadt Schmallenberg, die sofort den
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) informierte. Der LWL
entsandte eine Archäologin, die feststellte, dass die Münzen in
einem Tongefäß versteckt in der Erde vergraben wurden.

Der Münzfund wurde komplett sofort in das Münzkabinett des
LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
gebracht, der zentralen Stelle für die Münzfunde aus Westfalen.
Hier wurden sie vom Grünspan befreit und näher bestimmt.

Die jüngste Münze ist von 1696, die älteste trägt die Jahreszahl
1577 und ist schon stark verschlissen. Die meisten Silberlinge
sind aus der Zeit zwischen 1690 und 1696. Die Münzen kommen aus
unterschiedlichen Ländern, wobei viele aus der Markgrafschaft
Brandenburg, dem Fürstbistum Münster, Stadt und Erzbistum Köln
sowie dem Erzbistum Trier und der Stadt Frankfurt stammen.
Einige Münzen sind sogar aus den Niederlanden und dem heutigen
Belgien.

"Die gemischte Herkunft der Münzen ist typisch für die Zeit.
Merkwürdig ist nur das Fehlen von kursächsischen Münzen, die
sonst durchaus weit verbreitet waren", erklärt Dr. Peter Ilisch
vom LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. Was dazu
geführt hat, dass die Münzen im Boden blieben, ist nach Ansicht
des Historikers jedoch rätselhaft.

1696 und die Jahre danach waren im kurkölnischen Westfalen, zu
dem Schmallenberg gehörte, keine besonders unruhige Zeit.
"Vielleicht ist der damalige Eigentümer des Geldes auf Reisen
gegangen und hat in der Fremde unerwartet den Tod gefunden",
spekuliert Ilisch über eine mögliche Erklärung. Lohnenswert wäre
es für den Besitzer bestimmt gewesen, die Münzen wieder
auszugraben. Denn die Gesamtsumme dürfte etwas unter 50 Taler
ausgemacht haben und damit konnte man damals schon die
Grundausstattung eines Bauernhofes erwerben.

Der Numismatiker Dr. Peter Ilisch, Leiter des Münzkabinetts im
LWL-Landesmuseum wird den Fund in der Sitzung des
Bezirksausschusses Bödefeld am Donnerstag, 18. September, 17.30
Uhr, im Gasthof Albers in Bödefeld aus fachlicher Sicht
vorstellen und beschreiben.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 12 09:02:08 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Sep 2008 09:02:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Spezialfuehrung am Tag des offenen Denkmals auf
der Sparrenburg, Bielefeld, 14.09.2008
Message-ID: 48CA300F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.09.2008, 12:45


AKTUELL

Spezialführung am Tag des offenen Denkmals auf der Sparrenburg
und in der Klosterruine auf dem Jostberg

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet am Tag des
offenen Denkmals am kommenden Sonntag (14.9.) zwei
Spezialführungen in Bielefeld an, um 11 Uhr in der Klosterruine
am Jostberg und um 14 Uhr vor dem Grabungsfeld auf der
Sparrenburg. Sie ergänzen das Programm der Stadt Bielefeld.

Um 11 Uhr führt LWL-Archäologe Dr. Daniel Bérenger Interessierte
durch die Kirchenruine des Franziskanerklosters am Jostberg.
Schwerpunkt der Führung ist neben der Geschichte des Klosters
die dringend notwendige, fachmännische Instandsetzung der
Grundmauern der Kirche. Diese will der Historische Verein für
die Grafschaft Ravensberg e.V. mit Hilfe von Spenden finanzieren
und hat dazu eine Arbeitsgruppe gebildet. Eigentümerin der
Kirchenruine ist seit diesem Jahr die Stadt Bielefeld, "sodass
einer Instandsetzung der Anlage von dieser Seite aus nichts mehr
im Wege steht", erklärt Bérenger, Leiter der Außenstelle
Bielefeld der LWL-Archäologie für Westfalen und Mitglied der
Arbeitsgruppe. Die Kirche des Franziskanerklosters wurde 1502
fertig gestellt und bestand bis 1507, als das Kloster in die
Bielefelder Altstadt verlegt wurde. Die obertägig sichtbaren
Kirchenruine und die im Boden erhaltenen übrigen Spuren des
Klosters sind als Bodendenkmal in der Denkmalliste der Stadt
Bielefeld eingetragen.

In der Spezialführung auf der Sparrenburg um 14 Uhr geht es um
das weitere Vorgehen bei der Sanierung. Denn dabei sind sehr
verschiedene Interessen zu berücksichtigen, neben der
Sanierungsdringlichkeit auch die des Denkmalschutzes, des
Naturschutzes, des Tourismus und des Stadtmarketings. Im Rahmen
der bisherigen Arbeiten hat sich gezeigt, dass von der
mittelalterlichen Burg und von der frühneuzeitlichen Festung
bemerkenswerte Reste im Boden vorhanden sind, die bisher nicht
sichtbar waren und sich dazu eignen, Fragen nach der
historischen Nutzung der Anlage zu beantworten.

Die archäologischen Befunde stellen dabei eigene Fragen, die
auch bei der Spezialführung mit Dr. Daniel Bérenger diskutiert
werden: Wie weit können sie in das künftige Nutzungskonzept der
Sparrenburg integriert werden? Wie kann der Fortgang der
Sanierung auf die neuen Tatsachen reagieren? Um solche und
weitere Fragen zu klären, hat der Baudezernent der Stadt
Bielefeld Gregor Moss eine Koordinationsgruppe gegründet, in der
neben der Stadt und des Stadtmarketings auch die LWL-Archäologie
für Westfalen und der Historische Verein für die Grafschaft
Ravensberg e.V. vertreten sind.


INFO

Termine:
14.9., 11 Uhr: Spezialführung in der Klosterkirchenruine am
Jostberg.
Treffpunkt: Schlingenstraße, an der Kirchenruine.

14.9., 14 Uhr: Spezialführung auf der Sparrenburg.
Treffpunkt: vor dem Bauzaun am Kickstattrondell.

Bei dieser Führung gilt die Sicherheitsbeschränkung auf 20
Personen nicht, weil das Grabungsgelände nicht betreten wird.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 12 09:06:19 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Sep 2008 09:06:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Tag des offenen Denkmals: Fuehrungen zu
alten Domfundamenten, Paderborn, 14.09.2008
Message-ID: 48CA310B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.09.2008, 14:30


AKTUELL

Tag des offenen Denkmals:
Führungen zu alten Domfundamenten, zur Geroldskapelle in der
Kaiserpfalz und durch die Altstadt

Für kaum eine Stadt gilt das diesjährige Motto des Tags des
offenen Denkmals: "Vergangenheit aufgedeckt - Archäologie und
Bauforschung" so deutlich wie für Paderborn: Interessierte
können hier die Stadtgeschichte allerorts an archäologischen
Funden und Befunden verfolgen und anhand der erhaltenen Substanz
nachvollziehen. Das macht der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) am kommenden Sonntag (14.09.) anlässlich des Tag des
offenen Denkmals mit verschiedenen Angeboten deutlich.

Die Geschichte der Paderborner Archäologie reicht bis in das 19.
Jahrhundert zurück. 1964 begann Wilhelm Winkelmann, Archäologe
des LWL mit Ausgrabungen nördlich der Domkirche. Die Entdeckung
der karolingischen Kaiserpfalz hier in Paderborn war damals eine
archäologische Sensation, die den Besuchern am Tag des offenen
Denkmals näher gebracht wird. Der angebliche Thron Karls des
Großen und die selten gezeigte Geroldskapelle sind Teil einer
umfangreichen Spezialführung, die um 11, 13 und 15 Uhr beginnt.
In den Überresten der karolingischen Pfalzaula können Kinder
"Spielen wie im Mittelalter" (13 bis 17 Uhr). Eine weitere
Großgrabung war der Erforschung der Domkirche Anfang der
achtziger Jahre gewidmet. Der Pfalzkirche von 777 folgten fünf
große Dombauten bis zur heutigen Bischofskirche des 13.
Jahrhunderts. Der 799 für den Papstbesuch errichteten Kirche von
"wunderbarer Größe" wurden verschiedene Anbauten angefügt, die
mit der Grabstätte für den 836 nach Paderborn überführten
Leichnam des heiligen Liborius zusammenhängen. Ein geplanter und
begonnener Umbau des Doms unter Bischof Rethar fiel im Jahr 1000
einem Großbrand zum Opfer. Es war Bischof Meinwerk, der seiner
Stadt eine neue Domkirche schenkte. Unter dem Westbau des Domes
sind die ergrabenen Fundamente konserviert worden und werden für
die Besucher mit Genehmigung des Domkapitels ausnahmsweise
geöffnet (in der Zeit von 14 bis 16.30 Uhr jede halbe Stunde
eine Führung, Treffpunkt ist die rote Pforte des Doms, Karten ab
10 Uhr am Stand beim Museum in der Kaiserpfalz).

Hier wird auch ein besonderer Fund der LWL-Stadtarchäologie
vorgestellt. Am Kötterhagen entdeckten die Ausgräber zwei
Krippenfiguren aus weißem so genannten Pfeifenton aus dem
15./16. Jahrhundert, die ältesten Nachweise für eine Hauskrippe
in Westfalen. Dargestellt ist das Christuskind in der Wiege mit
Weltkugel und Kreuz. Die vollständig erhaltene Figur wurde
nachgebildet und die Abgüsse werden zu Gunsten der Sanierung der
Franziskanerkirche verkauft.

Die LWL-Stadtarchäologie lädt ein um 16 Uhr zu einer
archäologischen Spurensuche durch die Paderborner Altstadt
(Treffpunkt: Museum in der Kaiserpfalz). Aktuelle und vergangene
Ausgrabungen werden besucht. Weitere Führungen sind der
Abdinghofkirche, der Gaukirche, dem Bischofspalast dem
Kapitelsaal und dem Paderquellgebiet gewidmet.

Neben Führungen und Vorträgen können Interessierte auch wieder
zwischen Kaiserpfalz, Dom, Gaukirche und Abdinghof einen Markt
besuchen. "Vergangenheit braucht Zukunft" lautet hier das Motto.
30 Institutionen, Vereine und Fachfirmen informieren über ihre
Arbeiten mit und am Denkmal.

Offiziell eröffnet wird der Tag des offenen Denkmals um 14 Uhr
von Maria Seifert, Vorsitzende der Landschaftsversammlung
Westfalen-Lippe, und Dietrich Honervogt, stellvertretender
Bürgermeister der Stadt Paderborn, an der Abdinghofkirche vor
dem Paul-Gerhardt-Haus.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 12 09:10:27 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Sep 2008 09:10:27 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL zeichnet Altaraufsatz aus Welver-Schwefe als
Denkmal des Monats aus, Welver-Schwefe
Message-ID: 48CA3202.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.09.2008, 10:28


AKTUELL

LWL zeichnet seltenen Altaraufsatz aus Welver-Schwefe als
Denkmal des Monats aus
Patenschaften ermöglichen dringende Restaurierung

Nach fast 500 Jahren platzte die Farbe an vielen Stellen des
Altaraufsatzes in der evangelischen Pfarrkirche in
Welver-Schwefe (Kreis Soest) von den plastischen Figuren ab. Nur
eine 20.000 Euro teure Restaurierung konnte die alte Farbfassung
retten. Um das nötige Geld aufzubringen, war die Gemeinde
kreativ: Sie vergab Patenschaften für einzelne Figuren oder
Figurengruppen. So kam über die Hälfte des benötigten Geldes
zusammen. Weitere Spenden, unter anderem von der Stiftung
Kirchliche Baudenkmäler, machten die Restaurierung schließlich
möglich. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zeichnete
den Altaraufsatz jetzt als Denkmal des Monats September aus.

"Besser als durch die erfolgreiche Patenschaftsaktion kann man
die Wertschätzung für den Altaraufsatz wohl kaum ausdrücken",
freut sich LWL-Denkmalpfleger Dr. Dirk Strohmann über die
gelungene Rettungsaktion.

Der Altaraufsatz stammt aus der Vorgängerkirche des 1706 in
wesentlichen Teilen neu an den alten romanischen Kirchenturm
angebauten Gotteshauses. Strohmann geht davon aus, dass der
Altaraufsatz in der Zeit zwischen 1520 und 1530 kurz vor der
Reformation in Schwefe in die Kirche kam. "Bemerkenswert
harmonisch fügt sich die Bilderwand des Altars, stilistisch im
Übergang von der Spätgotik zur Renaissance, in die ansonsten
barocke Ausstattung ein. Seit damals hat sich der Raumeindruck
kaum verändert, was ihn als historisches Zeugnis so überzeugend
macht", so Strohmann. 40 Jahre nach der letzten Restaurierung
des Passionsaltars zeigten sich vor allem am geschnitzten
Mittelschrein mit seinen zahlreichen, farbig bemalten
Figurengruppen wieder umfangreiche Schäden. Die Farbe warf
Blasen und drohte abzuplatzen, was an einigen Stellen auch schon
passierte. Restauratorin Brigitte Vöhringer vom LWL-Amt für
Denkmalpflege in Westfalen entwickelte das Konservierungskonzept
und beriet die Restauratorin Monika Voss-Raker aus Werl bei der
Restaurierung. Dazu gehörte es, die lose Malschicht zu festigen,
die zum Teil sehr hartnäckige Verschmutzung des Altares zu
entfernen und bereits abgeplatzte Farbstellen zu ergänzen.

Hintergrund: Als westfälische Antwort auf den Kunstimport aus
Antwerpen ist der Schwefer Altaraufsatz auch kunsthistorisch von
besonderem Interesse. In einer vermutlich sauerländischen
Bildschnitzerwerkstatt hergestellt, lehnt er sich stark an den
formalen Aufbau und die Gestaltungselemente der Antwerpener
Schnitzaltäre an, die um 1520 in ganz Europa in Mode waren. Auch
in Westfalen haben sich Exemplare unter anderem in Dortmund,
Schwerte (Kreis Unna) und Soest erhalten. "Die fremden Impulse
sind in Schwefe unverkennbar, werden aber in einer einfacheren,
ungekünstelten, mitunter auch derben Bildsprache vorgetragen. Im
Kreise der anderen Altäre aus dieser Werkstatt in Deilinghofen,
Werdohl und Herscheid (heute im Burgmuseum Altena) ist der
Schwefer Altar nicht nur der größte, sondern auch der am
ursprünglichsten erhaltene. Durch die sorgfältige jüngste
Konservierung bleibt gerade dieses Qualitätsmerkmal des Altars
für die Zukunft bewahrt", betont Strohmann die Besonderheit des
Altaraufsatzes aus Schwefe.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 12 09:21:43 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Sep 2008 09:21:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Konzert zum Sehnsuchtsort Asien, Muenster, 12.09.2008
Message-ID: 48CA34A7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.09.2008, 13:54


AKTUELL

Konzert zum Sehnsuchtsort Asien
Musikhochschule zu Gast im LWL-Landesmuseum

Bei der Konzertreihe "Orte - Sehnsucht - Klänge" der
Musikhochschule Münster im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte, die mit den Besuchern die Sehnsuchtsorte der
Jubiläumsausstellung "Orte der Sehnsucht, mit Künstlern auf
Reisen" (28.09.08 - 11.01.09) musikalisch bereist, steht am
Freitag, 12. September, um 20 Uhr Asien auf dem Programm.

Anhand von Gegenwartskomponisten Koreas, Chinas und Japans zeigt
das Konzert, in welch hohem Maße sich die neue Musik Ostasiens
aus der Rezeption der musikalischen Avantgarde Europas speist.

Ausführende sind: Shin-Hye Park (Violine), Vanessa Hövelmann
(Klarinette), Gereon Voß (Perkussion), Clemens Rave (Klavier),
Stephan Schomaker (Gitarre), Pavel Tseliapniou (Flöte), Gereon
Voß (Perkussion).


INFO

Karten gibt es zum Preis von 10 Euro (ermäßigt 7 Euro) an der
Museumskasse.

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-201
Fax: 0251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org
URL: www.orte-der-sehnsucht.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 12 09:24:58 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Sep 2008 09:24:58 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kunstwerk des Monats September:
LWL-Landesmuseum praesentiert aelteste Goldmuenze Westfalens,
Muenster
Message-ID: 48CA356A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.09.2008, 13:54


AKTUELL

Kunstwerk des Monats September
LWL-Landesmuseum präsentiert die älteste Goldmünze Westfalens

Als Kunstwerk des Monats September präsentiert der
Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) in seinem
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster die
älteste Goldmünze aus Westfalen. Die seltene Münze wurde 1419 in
der königlichen Stadt Dortmund hergestellt.

Hohe Geldzahlungen waren im Mittelalter oft mühselig, da hierfür
eine große Menge an Münzen benötigt wurde. Um Abhilfe zu
schaffen wurden daher in Italien gegen Mitte des 13.
Jahrhunderts Münzen aus dem Edelmetall Gold angefertigt. Denn
statt viele kleine Münzen zu prüfen und zu zählen, hatte man mit
ihnen eine hohe Kaufkraft in einem Stück verfügbar. Außerdem
stellten die Goldmünzen die Frühform einer europäischen
Einheitswährung da, denn mit den Goldmünzen konnte
grenzübergreifend gezahlt werden.

Bis sich die italienischen Goldmünzen auch nördlich der Alpen
verbreiteten, dauerte es jedoch noch etwas länger. Denn erst
1419 wurde das heutige Kunstwerk des Monats als eine der ersten
Gold-münzen in Dortmund hergestellt. Der Goldgulden trägt den
Namen König Sigismunds von Luxemburg, der seit 1411 an der
Spitze des Römischen Reichs deutscher Nation stand.
Wahrscheinlich führte ein erhöhter Finanzbedarf durch die in
Böhmen ausbrechenden Hussitenkriege zur Reaktivierung der
Dortmunder Münzstätte, die wie andere Reichsmünzstätten dem
Reichskämmerer Konrad von Weinsberg unterstand. Die anderen
Münzstätten in Westfalen trauten sich erst wesentlich später
Gold zu verprägen.

In italienischer Tradition zeigt die Dortmunder Münze auf der
Vorderseite Johannes den Täufer mit einem Lilienzepter. Die
andere Seite zeigt den Reichsapfel - als Zeichen des königlichen
Ursprungs dieses Goldstücks.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 12 09:30:09 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Sep 2008 09:30:09 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Fritz und Lily Thomee: Ein maerkischer Landrat und
seine Frau in bewegter Zeit, Altena, 14.09.2008.-15.01.2009
Message-ID: 48CA36A1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Märkischer Kreis, Fachdienst Kultur, Kreisarchiv und
Landeskundliche
Bibliothek"
Datum: 12.09.2008, 08:38


AUSSTELLUNG

Fritz und Lily Thomee geben sich die Ehre. Ein märkischer
Landrat und seine Frau in bewegter Zeit

Ausstellung von Kreisarchiv und Landeskundlicher Bibliothek des
Märkischen Kreises (Fachdienst Kultur)

14. September 2008 bis 15. Januar 2009

Kreishaus I in Altena, Bismarckstraße 15

Die Archiv- und Bibliotheksdokumentation gibt neue Einblicke in
das Dienst- und Privatleben der Familie Thomee, die viele Jahre
eine Etage des so genannten "alten Landratsamtes" (heutiges
Kreishaus I) bewohnte. Im Thomee'schen Haus wurde nicht nur
Kreispolitik gemacht - Dr. Fritz Thomee bekleidete das Amt des
Landrats von 1901 bis 1927 - sondern auch Kunst präsentiert:
"Uhse Landrot" war passionierter Sammler von Skulpturen und
Gemälden.

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8.30 bis 16.00 Uhr Freitag
8.30 bis 12.00 Uhr


INFO

Fritz und Lily Thomee geben sich die Ehre
Datum: 14. September 2008 bis 15. Januar 2009

Märkischer Kreis, Fachdienst Kultur, Kreisarchiv und
Landeskundliche Bibliothek
Bismarckstr. 15
58762 Altena
Tel.: (02352) 966-7055
Fax: (02352) 966-7166
E-Mail: archivundbibliothek at maerkischer-kreis.de
URL: www.maerkischer-kreis.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Sep 12 09:10:00 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 12 Sep 2008 09:10:00 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Denkmaltag_-_Arch=C3=A4ologie_im_Schl?=
=?utf-8?q?eipetal_zwischen_Meinerzhagen_und_Kierspe?=
Message-ID: 48CA31E8.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Chris Riederer"
Datum: 11.09.2008, 19:08


AKTUELL

Denkmaltag - Archäologie im Schleipetal zwischen Meinerzhagen und
Kierspe

Seit 1993 wird der Tag des Denkmals am 2. Septembersonntag bundesweit
begangen. In diesem Jahr steht er unter dem Motto: ?Vergangenheit
aufgedeckt - Archäologie und Bauforschung? Deshalb bieten die
Werkstatt Geschichte aus Kierspe, die Geschichtswerkstatt aus
Meinerzhagen und die Kiersper SGV-Abteilung eine gemeinsame
Veranstaltung in Form einer montanarchäologischen Wanderung durch das
Schleipetal an.

Das Schleipetal ist dicht gefüllt mit Zeugnissen aus einer über
tausendjährigen Geschichte. Diese sind heute weitgehend überwachsen, vom
Waldboden bedeckt und von den Menschen vergessen, die im Laufe der Zeit
den Bezug zu den jahrhundertealten Traditionen ihrer Vorfahren verloren
haben. Niemand mehr verbindet Meinerzhagen oder Kierspe mit Eisenbergbau
und Verhüttung. Nur noch wenigen Fachleuten ist klar, dass bis ins 19.
Jahrhundert hinein bedeutende Mengen von Eisen und Stahl im Sauerland
produziert und verarbeitet wurden. Damals hatte man noch keine großen
Fabriken. Die im Sauerland bedeutende Antriebskraft war das Wasser. Der
berühmte preußische "Krieges-, Steuer- und Bergrath und
Fabrikenkommissarius? Eversmann schrieb 1804 in seiner ?Uebersicht der
Eisen- und Stahlerzeugung auf Wasserwerken in den Ländern zwischen Lahn
und Lippe":

"Das ganze Süderland ist von einer Menge größerer und kleinerer
Gebirgs-Bäche gewässert, unter denen die Vollme und die Ennepe die
bedeutendsten sind, die selbst wieder von allen Seiten her durch
Zuflüsse verstärkt werden. In diesen Thälern liegen die
Wasserwerkstätten der Fabriken so häufig und so über einander
gereiht, dass in verschiedenen Gegenden, ungeachtet des starken Falles
der Gewässer, dennoch kaum ein ungenutztes Gefälle mehr vorhanden ist,
und über einige Zoll Wasserhöhe zuweilen bedeutende Prozesse entstehen.
Dieser Werth, den ein Wassergefälle hier hat, hat die Menschen gelehrt,
den höchst möglichen Nutzen daraus zu machen, und ich darf kühn
behaupten, dass in keiner Gegend die Oekonomie in Anwendung des Wassers
auf Räder einen höhern Grad von Vollkommenheit erreicht hat."

Da der diesjährige "Tag des offenen Denkmals" am 14. September unter
dem Motto "Archäologie und Bauforschung" steht, haben sich die
Meinerzhagener Geschichtswerkstatt und die Kiersper Werkstatt Geschichte
in Zusammenarbeit mit dem SGV das Ziel gesetzt, am Beispiel des
Schleipetales zu zeigen, wie Recht Eversmann mit seinen Bemerkungen
hatte, dass die Menschen den höchsten Nutzen aus den vorhandenen
Wassergefällen gezogen haben. Das Schleipetal bietet sich deswegen an,
weil es im oberen Teil zu Meinerzhagen und im unteren zu Kierspe gehört,
insbesondere aber, weil das unterste benutzte Wassergefälle der
Schleiper Hammer war, der heute als Industriemuseum betrieben wird.
Unter der Führung von Hans Ludwig Knau und Chris Riederer wird zu Fuß
eine Zeitreise in eine über tausendjährige Vergangenheit unternommen:
Sie begeben sich in die Zeit des Mittelalters, als in kleinen
Rennfeuerherden das Erz zu Eisen geschmolzen wurde. Sie erleben auch das
13.bis 16. Jahrhundert, als in größeren Schmelzöfen, die mit
mechanischen, durch Wasserkraft getriebenen Gebläsen versehen waren, das
Eisen gewonnen wurde und auch die Zeit nach dem 30jährigen Krieg, in der
in den Schmitten das Roheisen zu Osemund veredelt wurde. Am jeweiligen
Standort wird dabei der Tätigkeit der Menschen nachgegangen, die von
ihren Höfen ins Tal stiegen, um ihrer schweren Arbeit nachzugehen.

Interessierte treffen sich am Sonntag, dem 14. September, um 12.30 Uhr
am Montigny-Platz in Kierspe. Von dort besteht die Möglichkeit, mit dem
Bürgerbus zu fahren oder Fahrgemeischaften nach Immelscheid zu
organisieren. Auf Immelscheid bestehen nur eingeschränkt
Parkmöglichkeiten. Die Wanderung beginnt um 13 Uhr und wird ca. 2
Stunden dauern. Wer mitwandern will, muss feste Schuhe tragen, weil
Teile des Weges auch querfeldein zurückgelegt werden müssen. Am Zielort
der Wanderung, dem Schleiper Hammer, besteht die Gelegenheit zu Kaffee
und Kuchen. Von dort wird auch die Rückfahrt der Autofahrer nach
Immelscheid zu den Autos organisiert.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 12 12:26:23 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Sep 2008 12:26:23 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Herbstferien im LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg, Waltrop, 6.10.-10.10.2008
Message-ID: 48CA5FEE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.09.2008, 11:42


AKTUELL

Paddeln, Radeln, Berufe kennenlernen
Herbstferien im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg

Aktion und Spannung bietet der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in der zweiten Herbstferienwoche in seinem
Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop. Für
Montag bis Freitag, 6. bis 10. Oktober, können sich 20 Kinder
und Teens im Alter von zehn bis 14 Jahren zu einer
erlebnisreichen Woche anmelden.

Die Aktionen dauern jeden Tag von 10 bis 15 Uhr, von 12 bis 13
Uhr wird gemeinsam eine Mittagspause gemacht. Der fünftägige
Spaß kostet 50 Euro. Anmeldungen nimmt das LWL-Industriemuseum
bis zum 30. September unter Tel. 02363 9707-0 entgegen. Einzige
Voraussetzung: Die Kinder müssen schwimmen und Rad fahren
können.

Folgende Berufe werden vorgestellt:

Berufe im Museum Das Museum Schiffshebewerk stellt sich und die
Berufe im und am Museum vor: Museumspädagogen, Vorführer,
Museumsleiter, Restauratoren und Hausmeister erzählen von ihrem
Job.

Sportler Die Muskelkraft wird getestet, wenn unter Aufsicht des
Kanuclubs Emscher-Lippe in Kanadiern übers Oberwasser gepaddelt
wird.

Binnenschiffer und Wasserschutzpolizist Hier wird kräftig in die
Pedale getreten: Eine Radtour führt zum Dattelner Meer. Der
ehemalige Binnenschiffer Gerd Hinze trifft dort auf die Gruppe,
erzählt aus seinem Berufsleben und erklärt Bauwerke und Schiffe
rund um Datteln. Anschließend wird die Wache der
Wasserschutzpolizei erkundet.

Schleusenwärter und Taucher Die Kids und Teens lernen das
Schiffshebewerk Henrichenburg und die neue Großschleuse kennen.
Vom hohen Turm der Großschleuse können sie beobachten, wie ein
großes Frachtschiff geschleust wird, anschließend wird das zur
Zeit stillgelegte neue Schiffshebewerk erkundet. Ein Taucher des
WSA kommt in voller Montur und mit Leinenführer und wird seine
wichtige Arbeit zur Erhaltung und Wartung der Kanäle
demonstrieren.

Schifferseelsorger Am Freitagvormittag fahren die Kinder mit der
historischen Dieselbarkasse "Herbert" (1923) über den
Dortmund-Ems-Kanal. Bei einem anschließenden Picknick an der
Friedenskirche erzählt der Schifferseelsorger Horst Borrieß von
seiner Gemeinde.

Das von Herbert Niewerth (Museumsleiter) und Dagmar Pech
(Volontärin) konzipierte Projekt wird durchgeführt von Dagmar
Pech.


INFO

LWL- Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 12 12:21:55 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Sep 2008 12:21:55 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Museumsfest im LWL-Industriemuseum, Witten, 14.09.2008
Message-ID: 48CA5EE2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.09.2008, 11:49


AKTUELL

"Nachtigall bewegt sich"
Museumsfest im LWL-Industriemuseum in Witten

"Alles in Bewegung" heißt das Motto des Museumsfestes am Tag des
offenen Denkmals im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall. Am
Sonntag (14.9.) lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
von 10 bis 18 Uhr zu einem unterhaltsamen Programm für die
ganze Familie in sein Wittener Museum ein. Der Eintritt ist
frei.

Erstmals führt das Museum den Dolberg-Seilbagger in Funktion
vor. Mit der Deutz-Lokomotive des Museums sind
Führerstands-Mitfahrten auf dem Anschlussgleis der Ruhrtalbahn
möglich. Noch ein größeres Kaliber stellt die Dampfwalze "Miss
Ellie" von Gerard Leeraar dar, die den ganzen Tag über das
Gelände rollt und gelegentlich ebenfalls Gäste aufnimmt. "Clown
Zimbo" zeigt von 10 bis 14 Uhr aufregende Jonglage, lässt
Riesenseifenblasen fliegen und ist mit seinem rasanten
Segway-Roller immer in Bewegung.

Ab 13 Uhr liefert die BÄNG-BÄNG-Marchingband mit ihren
Steeldrums heiße Rythmen und exotische Klänge und weckt
Erinnerungen an die Piraten der Karibik. Daneben hat die Band
aber auch Überraschungen aus Jazz und Popmusik bereit. Gespielt
wird auf Instrumenten, die Anfang des 20. Jahrhunderts auf den
Karibikinseln Trinidad und Tobago aus alten Ölfässern entwickelt
wurden.

Zum Denkmaltag heißt es auch wieder "Bau Dir Dein Denkmal". Bei
der "5000-Ziegel-Aktion" können große und kleine Besucher aus
Miniaturziegeln mit oder ohne Anleitung reichgeschmückte
Hausfassaden legen oder kleine Gebäude errichten. Die
Miniaturziegel bieten auch für Erwachsene ein reizvolles
Betätigungsfeld und sind eine echte Herausforderung. Im
"Köttelpütt" dreht sich alles um Kohle: ein
Geschicklichkeitsparcours für kleine Kumpel lädt zum Mitmachen
ein.

"Wind und Wellen" heißt es am Ruhrnachen, wo sich große und
kleine Matrosen mit dem Rudernachen "Kuno" auch aufs Wasser
wagen dürfen. Im Zelt werden Windräder und Papierschiffe gebaut.

Natürlich sind auch die übrigen Attraktionen des Museums in
Aktion: Nach langer Pause fließt wieder die "Kleine Ruhr" am
Wasserspielplatz. Hier können Jungen und Mädchen Mühlen, Wehre,
Schleusen und sogar Flutwellen ausprobieren. Ausgestattet mit
Helm und Grubenlampe stoßen Museumsgäste im Besucherbergwerk
Nachtigall-Stollen zu einem echten Steinkohleflöz vor. Die
gesamte Bergbautechnik des Museums ist in Bewegung: Die
Dampffördermaschine der Zeche Nachtigall und die Förderanlage
der Kleinzeche Ingeborg werden regelmäßig vorgeführt.
Feldbahnfans kommen bei Fahrten mit der Muttentalbahn auf ihre
Kosten. Ein Highlight für Freunde alter Handwerkskunst bildet
die Schmiede-Vorführung des Kunstschmieds Milenko Bednasch.

Erfrischungen und Getränke, ein Grillstand sowie Kaffee und
Kuchen ergänzen das Angebot an diesem Familientag im Museum. Die
Muttentalbahn fährt ganztägig vom Parkplatz Nachtigallstraße zum
Fest.


INFO

LWL-Industriemuseum in Witten
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Tel.: 02302/936640





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 15 11:43:13 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 15 Sep 2008 11:43:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 8. Dortmunder Museumsnacht, Dortmund, 20.09.2008
Message-ID: 48CE4A51.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 15.09.2008, 10,31
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

8. Dortmunder Museumsnacht
Nacht der Kostbarkeiten

20. September 2008 von 16 bis 2 Uhr


Einmal im Jahr präsentieren mehr als 50 Museen, Galerien,
Kirchen und andere kulturelle Einrichtungen ein großartiges
Programm aus Konzerten, Ausstellungen, Kabarett, Führungen,
Shows, Lesungen, Theateraufführungen, Mitmachaktionen und vielem
mehr. Rund 500 Veranstaltungen erwarten Sie an diesem Tag.

In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto "Nacht
der Kostbarkeiten". So rücken die beteiligten Veranstaltungsorte
in diesem Jahr ihre "Schätze" in ein besonderes Licht.

Im Museum für Kunst und Kulturgeschichte dreht sich
beispielsweise alles um das 125-jährige Jubiläum, das das Museum
in diesem Jahr feiert und den Besuchern u.a. mit einer
musikalischen Zeitreise vor Augen führt. Das LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern hingegen widmet sich in einer Koch-Show einer
Kostbarkeit, die vor allem die Bergleute zu schätzen wussten:
die Kartoffel. Aber auch die Führungen und eine extra für die
DEW21-Museumsnacht konzipierte Ausstellung haben die
Kostbarkeiten der Zeche zum Thema. Die DASA hingegen setzt in
diesem Jahr vor allem auf beeindruckende Wissenschaftsshows und
ein besonderes Konzert: Die Familie Popolski (ehemals The Pops)
werden endlich einmal richtig stellen, aus wessen Feder die
großen Hits im Pop- und Rockgeschäft stammen.

Gezeigt werden u.a. Schwarz-weiß Filme zum Thema "Rendezvous
unterm Zechenturm", Fernseh-Highlights der 1950er und 60er Jahre
aus dem WDR-Archiv. Im Traditionskino Schauburg, 18.00-24.00
Uhr.


INFO

Unter http://www.museumsnacht.dortmund.de/museumsnacht gibt es
alle Informationen zum Kulturevent. Alle 500 Angebote der Nacht,
die Busrouten und Tipps werden dort vorgestellt und kurzfristige
Änderungen publiziert.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 15 11:46:20 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 15 Sep 2008 11:46:20 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Fachtagung zum Thema Film im Unterricht, Hamm,
17.09.2008
Message-ID: 48CE4B0C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.09.2008, 12:56


TAGUNG

Kann denn Kino Schule sein?
Fachtagung zum Thema Film im Unterricht

Zur landesweiten Fachtagung "Kann denn Kino Schule sein?" laden
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und das
NRW-Schulministerium mit ihrer gemeinsamen Initiative
FILM+SCHULE NRW in das Medienzentrum Hamm am Mittwoch, 17.
September, in der Zeit von 9:30 Uhr bis 16:30 Uhr ein. Die
Fachtagung richtet sich an alle, die in Schule und Jugendarbeit
Kindern bis zwölf Jahren Film als Kunst nahe bringen wollen".

"Eine gute Schule vermittelt nicht nur Zahlen und Fakten,
sondern macht Kinder auch mit Kultur vertraut, mit Musik,
Malerei, Tanz, Theater und mit Film", so Dr. Markus Köster,
Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen.

Aber ist das Unterricht, wenn man sich Filme anschaut oder
selbst einen Film dreht?
Ja, sagt die Kultusministerkonferenz. Gerade wegen des hohen
Medienkonsums von Kindern und Jugendlichen soll die Schule dabei
helfen, Qualität von Schund zu unterscheiden, viele gute
Kinderfilme genauso zu kennen wie viele gute Bücher. Wie viel
Arbeit und künstlerische Leistung für einen guten Film notwendig
sind, erkennt man am besten, wenn man selbst einmal einen Film
gedreht hat.

Fachvorträge und Workshops mit vielen Praxisbeispielen gehen den
Fragen nach, mit welchen Methoden ein Kinobesuch mit Kindern
aufbereitet werden kann, wie man Verfilmungen von
Kinderliteratur im Unterricht nutzen kann, wie man einen Film
mit Kindern dreht und wo man geeignete Materialen findet.
Höhepunkt der Veranstaltung wird der Auftritt des
Geräuschemachers Peter Klinkenberg sein, der einen Einblick in
die Techniken seines Filmberufes gibt.


INFO

Die Fachtagung findet statt im Medienzentrum Hamm,
Stadthausstraße 3, 59065 Hamm, Anmeldungen unter Tel.
02381-175082/84. Das genaues Programm finden Interessierte unter
http://www.filmundschule.nrw.de

Hintergrund: FILM+SCHULE NRW ist eine Initiative des
Schulministeriums und des LWL-Medienzentrums für Westfalen zur
Förderung der kulturellen Filmbildung in der Schule.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 15 11:50:29 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 15 Sep 2008 11:50:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Geschichten vom Reisen vor 50 Jahren, Bocholt,
18.09.2008
Message-ID: 48CE4C05.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.09.2008, 11:08


AKTUELL

Urlaubscafé im LWL-Textilmuseum in Bocholt
Geschichten vom Reisen vor 50 Jahren

Zu einem Austausch über das Reisen in der Nachkriegszeit lädt
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Donnerstag,
18.September, um 16 Uhr, in sein Textilmuseum nach Bocholt ein.

Im Ambiente der Sonderausstellung "Erinnerung auf Seide", in der
mehr als 60 Souvenirtücher aus 200 Jahren gezeigt werden, sollen
bei Kaffee und Kuchen Urlaubserlebnisse der 1950er und 1960er
Jahre zum Leben erweckt werden. Zu passenden Melodien wie Rudi
Schurickes "Caprifischern" werden auch private Urlaubsdias aus
dieser Zeit gezeigt.

Das LWL-Industriemuseum bittet Interessierte, selbst
Urlaubsfotos und Souvenirs mitzubringen und Geschichten vom
Reisen vor 50 Jahren zu erzählen. Zum Beispiel darüber, was man
alles mitnahm. "Die Überwindung von Distanzen war damals viel
zeitaufwendiger als heute und vielfach wurde der gesamte
Hausstand ins Auto geladen", weiß Nadine Schober vom
LWL-Textilmuseum in Bocholt. Sie freut sich auf viele Gäste im
"Urlaubscafé".


INFO

Do, 18.9., 16 Uhr
"Urlaubscafé" mit Kaffee und Kuchen
Kosten: 8,90 ? inkl. Museumseintritt
Anmeldungen unter Tel. 02871 21611-0

Erinnerung auf Seide
Souvenirtücher aus der Sammlung Seim
24. August bis 16. November 2008
LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50 I
46397 Bocholt
Geöffnet Di - So 10-18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 16 11:10:53 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 16 Sep 2008 11:10:53 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Expertentag in der Denkmalausstellung, Muenster,
18.09.2008
Message-ID: 48CF943D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 15.09.2008, 13:17


AKTUELL

Expertentag in der Denkmalausstellung

Immer donnerstags von 16 bis 18 Uhr können sich interessierte
Besucherinnen und Besucher der Ausstellung "Denkmal Heute -
Denkmal Morgen" interessante Details von den Experten erklären
lassen und ihre Fragen loswerden. Am Donnerstag, 18. September,
sind Stadtarchäologin Dr. Aurelia Dickers und Stadtplanerin
Claudia Lahn in der Ausstellung ansprechbar.

Sie geben gern Auskunft bei allen Fragen zur Stadtgestaltung,
Archäologie und Bodendenkmalpflege. 30 Jahre Denkmalpflege hat
die Denkmalbehörde im Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und
Verkehrsplanung in der Ausstellung aufgearbeitet, die am
Wochenende eröffnet wurde. Die Ausstellung im Stadthaussaal
(Platz des Westfälischen Friedens) ist noch bis zum 12. Oktober
mittwochs bis samstags von 12 bis 18 Uhr sowie sonntags von 12
bis 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 16 11:13:49 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 16 Sep 2008 11:13:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Alltagsleben in und um die Zeche Hannover entdecken,
Bochum, 20.09.2008
Message-ID: 48CF94ED.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.09.2008, 12:26


AKTUELL

Kohle, Koks, Konsumanstalt
Alltagsleben in und um die Zeche Hannover entdecken

Warum gibt es heute im Ruhrgebiet Hügel, wo sich früher flaches
Land erstreckte? Woher kommt der Begriff Malakowturm? Wie
entstanden die großen Werksiedlungen um die Zechengelände in
Bochum? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag, 20.
September, um 15 Uhr, zu einer Führungen in sein Industriemuseum
Zeche Hannover nach Bochum ein.

Die Besucher bewegen sich auf den Spuren der Industrialisierung
Hordels. Durch den Bau der Zeche hat sich die unmittelbare
Umgebung verändert: Die Zeche benötigte Arbeitskräfte, die aus
immer größeren Entfernungen angeworben wurden. Um die Arbeiter
und ihre Familien dauerhaft zu binden, ließ die Werksleitung
Siedlungen errichten. Schulen, Kindergärten und Kirchen
entstanden mit finanziellen Mitteln der Firma Krupp - Eigentümer
der Zeche. Die Schachtanlage selber breitete sich aus, neue
Verkehrswege entstanden um die Anlage herum mit Anschluss an
überregionale Netze. Zeche und Siedlungen brauchten Energie und
die Wasserver- und -entsorgung musste geregelt werden. Halden
und Bergsenkungen veränderten das Bild der Landschaft
gravierend.

Die Führung bietet Einblicke in die Veränderungen dieser Zeit
und zeigt, wie sehr die Entwicklungen auch noch unser heutiges
Stadtbild prägen.


INFO

Geschichtstour: Kohle, Koks, Konsumanstalt
Sa, 20.9.2008, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person

Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100 874
URL: www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 16 11:28:22 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 16 Sep 2008 11:28:22 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster2008/36
Message-ID: 48CF9855.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 15.09.2008, 14:07


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-36 für den Zeitraum vom
01.09.2008 bis zum 06.09.2008 mit insgesamt 15 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-36&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 17 10:34:53 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Sep 2008 10:34:53 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Museum fuer Naturkunde,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: 48D0DD4D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 16.09.2008, 12:22


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist im LWL-Museum für
Naturkunde - Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium - in
Münster zum 01.12.2008 die Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Aufgabengebiet:
- eigenständige Konzeptionierung und Vorbereitung der
Sonderausstellung "Tiere der Bibel"

Wir erwarten:
- abgeschlossenes Studium der Biologie, Schwerpunkt Zoologie
- Interesse in philosophischen Fragestellungen, insbesondere im
Bereich der Bioethik
- Interesse an der Kozeptionierung von Ausstellungen und
Begleitbüchern
- Planungs- und Organisationsgeschick sowie Kooperationsbereitschaft
- Teamfähigkeit, Motivation, Eigeninitiative

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den vielfältigen Aufgaben eines
Landesmuseums vertraut zu machen und praktische Kenntnisse im
Ausstellungsbereich zu erwerben
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter-/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
1.082,57 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
36/08 bis zum 07.10.2008 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 17 10:39:04 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Sep 2008 10:39:04 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Leben nach dem Prinzip links", Luedenscheid,
24.09.2008
Message-ID: 48D0DE48.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Urte Meyer"
Datum: 16.09.2008, 11:10


AKTUELL

Einladung zum Lüdenscheider Gespräch

"Leben nach dem Prinzip links"

Referenten: Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Weber / Gerda Weber
Moderation: Prof. Dr. Peter Brandt


Hermann Weber, geboren 1928 in Mannheim, trat 1945 der KPD bei
und studierte von 1947 bis 1949 unter dem Decknamen "Hermann
Wunderlich" an der Parteihochschule der SED. Anschließend ging
er mit seiner Frau Gerda zurück in die Bundesrepublik.

Während Gerda Weber dort die Frauenorganisation DFD leitete,
wirkte Hermann Weber am Aufbau der FDJ mit. 1953 wurden beide
verhaftet - zu einem Zeitpunkt, als sie sich gerade vom
Stalinismus lösten. Hermann Weber veröffentlichte danach
zahlreiche wissenschaftliche Bücher zum DDR-Kommunismus und hat
sich einen Namen als Experte für die Geschichte der DDR und SED
gemacht. Von 1975 bis zu seiner Emeritierung 1993 war Hermann
Weber als ordentlicher Professor für Politische Wissenschaft und
Zeitgeschichte an der Universität Mannheim tätig. Weber ist
Mitglied des Stiftungsrates "Stiftung zur Aufarbeitung der
SED-Diktatur" und der Deutsch-russischen Historikerkommission.

2006 erschienen Gerda und Hermann Webers Lebenserinnerungen
unter dem Titel "Leben nach dem Prinzip links".


INFO

Zeit:
Mittwoch, 24. September 2008, 17 Uhr

Ort:
Haus der FernUniversität
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid

Wir würden uns freuen Sie im Institut für Geschichte und Biographie
begrüßen zu dürfen. Der Eintritt ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 17 10:44:16 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Sep 2008 10:44:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Unbekannte Fotodokumente des
Altkreises Luedinghausen , Luedinghausen, 25.09.2008
Message-ID: 48D0DF80.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ursula König-Heuer"
Datum: 17.09.2008, 08:52


AKTUELL

"Verlorene Paradiese" - Unbekannte Fotodokumente des Altkreises
Lüdinghausen von Joseph Schäfer

Vortrag von Dr. Volker Jakob, Leiter des Bild-, Film- und
Tonarchivs im LWL-Medienzentrum für Westfalen.

Glück und Zufall ermöglichten der Landesbildstelle Westfalen,
dem heutigen LWL-Medienzentrum für Westfalen, im Jahr 1996 den
Ankauf einer wertvollen Bildsammlung, in deren Mittelpunkt das
Vest Recklinghausen und die angrenzenden Kreise und Regionen
stehen.

Schöpfer dieser lang vergessenen Fotografien ist der 1867 im
thüringischen Eichsfeld geborene Kaufmannssohn Dr. Joseph
Schäfer, der lange Jahre Direktor der städtischen Oberrealschule
in Recklinghausen war. Schäfer, ein begeisterter Anhänger der
damals populären Heimatschutzbewegung, durchstreifte mit seiner
Plattenkamera zwischen 1910 und 1922 die "verlorenen Paradiese"
des ländlichen Westfalen, um die melancholische Schönheit der
alten, oftmals dem Untergang geweihten Burgen und Schlösser, der
Kirchen und Kapellen, der Höfe und Dörfer im Bild festzuhalten.

Nachdem das LWL-Medienzentrum im Herbst vergangenen Jahres eine
umfangreiche Bildauswahl im Vestischen Museum in Recklinghausen
gezeigt hat, sollen in diesem Vortrag erstmals jene Bilder
vorgestellt werden, die in und um Lüdinghausen entstanden
sind.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag "Verlorene Paradiese" -
Unbekannte Fotodokumente des Altkreises Lüdinghausen
von Joseph Schäfer

Datum: 25.09.2008, 19.30 Uhr
Burg Vischering (Kulturabteilung Kreis Coesfeld)
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591/7990 11
E-Mail: kultur at kreis-coesfeld.de
URL: www.burg-vischering.de

Kontakt:
Ursula König-Heuer
Kreisarchiv Coesfeld (Kulturabteilung Kreis Coesfeld)
Friedrich-Ebert-Straße 7
48653 Coesfeld
Tel.: 02541/18-4140
E-Mail: ursula.koenig-heuer at kreis-coesfeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 17 10:49:00 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Sep 2008 10:49:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Lernen in der "Heldenwerkstatt":
LWL-Industriemuseum kooperiert mit zwoelf Schulen
Message-ID: 48D0E09C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 17.09.2008, 10:16


AKTUELL

Lernen in der "Heldenwerkstatt"
LWL-Industriemuseum kooperiert mit zwölf Schulen

Das NRW-Schulministerium hat im letzten Jahr die
Bildungspartnerschaft "Schule und Museen" auf den Weg gebracht.
Federführend waren dabei die Museen der Landschaftsverbände
Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL). Jetzt hat das
LWL-Industriemuseum im Zuge seiner geplanten Ausstellung
"Helden" zur Kulturhauptstadt "Ruhr.2010" die ersten
Bildungspartnerschaften mit zwölf Schulen abgeschlossen. Das
Projekt stellte das LWL-Industriemuseum am Mittwoch (17.9.) bei
der Fachtagung "Bildungspartner NRW - Museum und Schule" der
Medienberatung NRW in Oberhausen vor.

Jede der zwölf Schulen in Castrop-Rauxel, Dortmund, Essen,
Gelsenkirchen, Gladbeck, Ha-gen, Hattingen, Hamm, Kamen,
Recklinghausen und Dorsten betreibt zusammen mit dem
LWL-Industriemuseum in den kommenden zwei Jahren eine
"Heldenwerkstatt". Was sind Helden? Wie entstehen sie? Haben
verschiedene Kulturen und Generationen unterschiedliche Helden?
Deckt sich der Helden-Begriff von Jungen und Mädchen? Ticken
Heldinnen anders als Helden? Brauchen wir heute überhaupt noch
Vorbilder? In der Heldenwerkstatt suchen die Schüler nach
Antworten.

Die ersten gemeinsamen Aktionen sollen bald anlaufen: In den
Fächern Kunst, Geschichte, Sozialwissenschaften und Deutsch
nehmen Lehrer und Schüler mit Unterrichtsmodulen aus dem
LWL-Industriemuseum den Helden-Begriff unter die Lupe. Zur
Werkstatt gehört aber nicht nur die Theorie: das
LWL-Industriemuseum fördert mit seiner ganzen Methodenvielfalt
eines "außerschulischen Lernortes" auch Kompetenzen im Bereich
Kunst und Medien. So meißeln auf der Zeche Nachtigall in Witten
Schüler ihre Vorbilder in Stein, auf der Henrichshütte Hattingen
gießen sie sie in Metall. Bei Interviews mit Zeitzeugen und
Recherchen in Archiven lernen die Jugendlichen den Umgang mit
Informationen. Im Modul "Deutsch" werfen die Klassen einen Blick
hinter die Kulissen der Neuverfilmung von "Die
Vorstadtkrokodile": Das Produktionsteam gewährt Einblicke ins
Drehbuch, während im Dortmunder Fritz-Hüser-Institut, das den
Nachlass des Autors Max von der Grün verwaltet, mit historischen
Original-Dokumenten gearbeitet wird.

Das Besondere an allen Modulen: Die Unterrichtsergebnisse
verschwinden nicht in den Schularchiven, sondern werden einer
großen Öffentlichkeit in der Ausstellung "Helden" im Jahr 2010
in der Henrichshütte Hattingen präsentiert.


INFO

Beteiligte Schulen:

Adalbert-Stifter-Gymnasium, Castrop-Rauxel
Droste-Hülshoff-Realschule, Dortmund
Hauptschule Karnap, Essen
Hauptschule an der Emmastraße, Gelsenkirchen
Städtisches Ratsgymnasium, Gladbeck
Fritz-Steinhoff-Gesamtschule, Hagen
Gymnasium Holthausen, Hattingen
Harkort-Förderschule, Hamm
Matthias-Claudius-Grundschule, Hamm
Gesamtschule Kamen
Hittorf-Gymnasium, Recklinghausen
Gesamtschule Wulfen, Dorsten

Projektpartner:
Fritz-Hüser-Institut für deutsche und ausländische Arbeiterliteratur
der Stadt Dortmund
Jugendbildungsstätte Hattingen-Welper

Ansprechpartnerin für die "Heldenwerkstatt" im LWL-Industriemuseum:
Anja Kuhn, Tel. 0231 6961-139, anja.kuhn at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 17 11:02:59 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Sep 2008 11:02:59 +0200
Subject: [WestG] [AUS] LWL-Klinik Lippstadt laedt zur Reise durch
die Psychiatriegeschichte, Lippstadt, 21.09.2008
Message-ID: 48D0E3E3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.09.2008, 13:51


AUSSTELLUNG

LWL-Klinik Lippstadt lädt zur Reise durch die Psychiatriegeschichte:
Historische Fracht aus Berlin ist in Eickelborn eingetroffen

Eine einmalige Sammlung historischer Trachten rund um die
Krankenpflege ist am Sonntag, 21. September, in
Lippstadt-Eickelborn zu sehen. Vom antiken Griechenland bis ins
20. Jahrhundert führt der modische Exkurs, den die LWL-Akademie
für Gesundheits- und Pflegeberufe Lippstadt gestaltet. Die
historische Kostümschau ist ein Höhepunkt der "Reise durch die
Psychiatriegeschichte", zu der die LWL-Klinik Lippstadt von 11
bis 18 Uhr ins Sozialzentrum Eickelborn einlädt (hinter dem
Verwaltungsgebäude, Eickelbornstraße 19, 59541
Lippstadt-Eickelborn).

Wie berichtet, feiern die Einrichtungen des Landschaftsverbands
Westfalen-Lippe (LWL) "125 Jahre Psychiatrie in Eickelborn" mit
einer Reihe von Veranstaltungen. Bei der "Reise durch die
Psychiatriegeschichte" erwartet die Besucher ein beeindruckendes
Museum. Sehenswert sind die Ausstellungsstücke aus der
Musiktherapie, der Beschäftigungstherapie und der pflegerischen
Ausbildung sowie aus dem alltäglichen Leben in einer
psychiatrischen Klinik. In einem "Kino" werden historische Filme
gezeigt, die vergangene Zeiten ebenso wieder aufleben lassen wie
die Fotoausstellung "1883 bis heute", die zurzeit im
Sozialzentrum zu sehen ist. Für die kleinen Besucher ist mit
einer Hüpfburg und Kinderschminken gesorgt.

Die Veranstaltung beginnt mit einem Vortrag des renommierten
Wissenschaftlers Prof. Erwin Böhm. Bekannt ist er für sein
psychobiographisches Pflegemodell, das eine humanistisch
begründete Sichtweise der Altenbetreuung vorsieht. Demnach ist
das Lebensmotiv des alten Menschen in seiner Vergangenheit
enthalten und kann durch ausgefeilte Interventionen
"reaktiviert" werden. Alte und neue Herausforderungen in Zeiten
gesellschaftlicher Umbrüche beleuchtet Dr. Martin Gunga von 14
Uhr an. Der Leiter der Abteilung Integrative Psychiatrie und
Psychotherapie (IPP) an der LWL-Klinik Lippstadt referiert über
den "Wandel psychiatrischer Aufgabenfelder in den letzten 25
Jahren".

Die historische Modenschau "Kleidung in der Pflege - damals und
heute" ist von 17 Uhr an zu sehen. Auszubildende der
LWL-Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe schlüpfen dazu in
historische Gewänder, die nach Museumsvorlagen gefertigt wurden.
Zur Verfügung gestellt hat sie der Wirtschaftsbund (WIBU) in
Berlin. "Insgesamt werden mehr als 20 historische Trachten zu
sehen sein", verspricht Paul Duhme, Leiter der LWL-Akademie.
"Die Sammlung ist deutschlandweit einmalig, und wir sind sehr
froh, sie hier in Eickelborn zeigen zu können."


INFO

LWL-Klinik Lippstadt
Psychiatrie - Psychotherapie - Psychosomatik
Im Hofholz 6
59556 Lippstadt
Tel.: 02945 981-01
Fax: 02945 981-2259
E-Mail: info at psychiatrie-lippstadt.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 17 11:52:41 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Sep 2008 11:52:41 +0200
Subject: [WestG] [POS] Praktikumplatz beim Internet-Portal
"Westfaelische Geschichte"
Message-ID: 48D0EF8A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 17.09.2008, 11:45


Praktikumplatz beim Internet-Portal "Westfälische Geschichte"

Am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte ist im November
2004 das Internet-Portal zur "Westfälischen Geschichte"
(http://www.westfaelische-geschichte.de) gestartet. Das Portal
ist nicht nur als ein strukturierter Wegweiser zum Auffinden von
Inhalten im Internet konzipiert, sondern soll mit seinen Diensten
und Dokumenten selbst ein Ziel der Recherche sein.

Im Rahmen des Portals werden Internet-Ressourcen (z. B. Linkkatalog)
strukturiert und bewertet sowie digitale Quellen und Informationen
(z.B. Quellen, Karten, Biografien, Medien, Bibliografien,
Chronologien usw.) online zur Verfügung gestellt. In einem
speziellen Bereich werden zudem Materialien für Schule und
Ausbildung zur Verfügung gestellt. Service-Angebote wie die
E-Mailing-Liste "Westfälische Geschichte" sind weitere Bestandteile
des Portals.


Im Rahmen dieses Projekts ist ab sofort ein unbezahlter
Praktikumplatz zu besetzen. Zeiteinteilung und Dauer nach Absprache.

Voraussetzungen:
- Hauptfach Mittlere oder Neuere/Neueste Geschichte
- Hauptstudium

Aufgaben, u. a.:
- Recherche und Erarbeitung relevanter Inhalte
- Datenerfassung/Digitalisierung (Datenbank, Textverarbeitung)
- Betreuung der E-Mailing-Liste
- Konzeptionelle und inhaltliche Mitarbeit

Ort:
- Münster, Karlstraße 33


Bei Interesse melden Sie sich mit einem kurzen schriftlichen
Lebenslauf
bei:

Dr. Marcus Weidner
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstraße 33
48147 Münster
Tel. 0251/591-5691
E-Mail: marcus.weidner at lwl.org

Bitte geben Sie diese E-Mail ggf. auch an Interessierte in Ihrem
Umkreis weiter.

Vielen Dank!





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 18 10:26:11 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 Sep 2008 10:26:11 +0200
Subject: [WestG] [TOC] industrie-kultur, 3/2008
Message-ID: 48D22CC3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Sven Bardua"
Datum: 14.09.2008, 11:26


SERVICE: TOC

industrie-kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt-
und Technikgeschichte

Zeitschrift des Landschaftsverbandes Rheinland / Rheinisches
Industriemuseum und des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe /
LWL-Industriemuseum

Herausgeber: Milena Karabaic, Christian Kleinschmidt, Markus
Krause, Eckhard Schinkel, Norbert Tempel und Dirk Zache
Chef vom Dienst: Sven Bardua

14. Jahrgang
44. Heft
3/2008
ISSN 0949-3751

Register für sämtliche Jahrgänge auf: www.industrie-kultur.de


SCHWERPUNKTTHEMA: Japan
Übersetzungen: Oliver Mayer

S. 1
Tempel, Norbert
Editorial: Vorab bemerkt

S. 2f.
Mayer, Oliver
Industriekultur in Japan - ein Überblick

S. 4f.
Amano, Takehiro
Tokoname, Seto, Noritake - Beispiele der Keramikproduktion

S. 6
Tamagawa, Kanji
Japans erster Baumwoll-Verarbeiter:
Spinnerei und Weberei Kagoshima

S. 7
Matsuura, Toshitaka
Größter Komplex der Seidenindustrie in Japan: Tomioka

S. 8f.
Menjo, Yoshio
Technologietransfer dank deutscher Kriegsgefangener aus Tsingtau

S. 10
Nagata, Hiroshi
Überragendes Symbol der Fernseh-Geschichte: der Fernsehturm
Nagoya

S. 11
Scheiwiller, Yvonne
Traditionelles Miso aus der Fabrik von Okazaki

S. 12
Oita, Akira
Die Japanische Gesellschaft für Industrie-Archäologie

S. 12f.
Oita, Akira
Erstes industrielles Welterbe in Japan: das Silberbergwerk
Iwami

S. 14f.
Bärtschi, Hans-Peter
Technologietransfer: Japans Wertschätzung für die Schweiz -
das Heidiland

S. 16f.
Ishida, Shoji
Erstes Infrastrukturprojekt des modernen Japan: der Biwako-Kanal

S. 18f.
Scheiwiller, Yvonne
Die Hafenmetropole Yokohama im Wandel

S. 20
Ohashi, Tadashi
Vom Burg-Kanal zur Lebensader: der Horikawa in Nagoya

S. 21
Wessel, Horst A.
Das historische Foto:
Rohre für erste japanische Pipeline stammen aus Düsseldorf-Rath


ERIH-PROJEKT

S. 27
Bluhm, Frieder
Die Nachbarstadt gut eingedeckt:
die Ziegelei De Panoven im niederländischen Zevenaar

S. 28
Bluhm, Frieder
Gutes Bier - nicht nur für Böhmen:
das Brauereimuseum in Pilsen, Tschechien

S. 29
Bluhm, Frieder
Wie eine Stadt zu Potte kam:
das Gladstone Pottery Museum im mittelenglischen Stoke-on-Trent

S. 30
Bluhm, Frieder
Die Zeche mit dem Leben bezahlt:
der Rhondda Heritage Park in Südwales


RUBRIKEN

S. 22f.
Hartel, Silvia
Kulturtechnik: Der Ingenieur William Lindley -
ein Mann "besielt" Europa

S. 24f.
Vogler, Herbert
Industriegeschichte: Von den Anfängen der Vliesstoffe -
das Kelsterbach-Patent vor einhundert Jahren

S. 26
Haag, Ulrich
Denkmal in Gefahr:
In Katowice (Kattowitz) steht noch ein Zinkwalzwerk

S. 31
Föhl, Axel
Aus der Arbeit der Arbeitsgruppe Industriedenkmalpflege:
Industriemuseum im Industriedenkmal

S. 32f.
Karau-Deyneko, Miriam
Aus der Arbeit des LWL-Industriemuseums:
Vor 100 Jahren - die Katastrophe auf der Zeche Radbod in Hamm

S. 34f.
Heil, Jasmin / Beyer, Vera
Aus der Arbeit des Rheinischen Industriemuseums:
Transportmittel, Statussymbol oder Fetischobjekt: die Tasche

S. 36f.
Kuisle, Anita
Selbst vorgestellt: Bunker 29 in Waldkraiburg -
ein neues Industriemuseum in Bayern

S. 38
Kaldewei, Gerhard
Selbst vorgestellt: "Fabrica" - eine experimentelle FabrikBox
auf der Nordwolle in Delmenhorst

S. 39
Voß, Sigrid / Wellbrock, Kai
Aus der Arbeit der Deutschen Wasserhistorischen Gesellschaft:
Exkursion in den Iran - antiker persischer Baukunst auf der Spur

S. 40f.
Stemmrich, Daniel
Künstlerporträt: Timm Rautert -
fotografische Bilder von Menschen, Arbeit und Industrie

S. 42
Kierdorf, Alexander
Nachruf für Michael Mende

S. 42-54
Industriekultur in den Regionen

S. 45
Touren & Tagungen

S. 55 - 56
Lesezeichen

S. 57
Termine

Beihefter
Mayer, Oliver
Die historische Anzeige:
Traditionelle Kimonos und modernes japanisches Bier


INFO

Kontakt:
Sven Bardua, CvD
Redaktionsbüro Magazin "industrie-kultur"
Wellingsbütteler Landstraße 202F
22337 Hamburg
Tel.: 040/4301676
Fax: 040/4306424
E-Mail: industrie-kultur at klartext-verlag.de
URL: www.industrie-kultur.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 18 10:31:23 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 Sep 2008 10:31:23 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Freitags-Kolloquium zu Problemen
vergleichender Staedtegeschichte: Programm im Wintersemester 2008/09
Message-ID: 48D22DFB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 18.09.2008, 08:35


AKTUELL

Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte
Programm im Wintersemester 2008/09

24.10.2008
Eröffnungsveranstaltung
Prof. Dr. Jörgen Bracker, Hamburg
Lesung aus seinem neuen Roman
Die Reliquien von Lissabon - Störtebekers Vermächtnis

07.11.2008
Carl Philipp Schuck, Münster
Urbanisierung, Planung, Austausch.
Die Düsseldorfer Städtebauausstellungen 1910 und 1912

28.11.2008
Dr. Redmer H. Alma, Assen
Cartago. Ein Urkundenbuch für die nördlichen Niederlande
und Nordwestdeutschland?

12.12.2008
Christian Helbich M.A., Münster
"... van allem schelden der alden oder nuwer lere sich gentzliich
enthalden". Die Kirchenpolitik Jülich-Kleve-Bergs und ihre
Rezeption in Westfalen im 16. Jahrhundert

16.01.2009
Brigitte Brand, Bielefeld
Die Welle - 800 Jahre Stadt- und Baugeschichte am Beispiel
eines Bielefelder Stadtquartiers

30.01.2009
Prof. Dr. D.E.H. De Boer, Groningen
Prof. Dr. B.A.M. Ramakers, Groningen
Dr. Jeroen Benders, Groningen
Anita Boele, Groningen
Roos van Oosten, Groningen
The town as a 'body Social', 1350-1650


INFO

Die Vorträge finden jeweils freitags um 16.00 Uhr c.t. in den
Räumen des Instituts statt.

Institut für vergleichende Städtegeschichte
IStG-gGmbH
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: (0251) 83-275-12
Fax: (0251) 83-275-35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 18 10:36:27 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 Sep 2008 10:36:27 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Herbstferienprogramm in den archaeologischen Museen
Message-ID: 48D22F2B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.09.2008, 15:14


AKTUELL

Götter, Drachenblut und Schönheitspflege
Herbstferienprogramm in den archäologischen Museen

Das LWL-Museum für Archäologie in Herne und das LWL-Römermuseum
in Haltern am See veranstalten in den Herbstferien für Kinder
und Jugendliche von acht bis zwölf Jahren zwei Theaterworkshops
und ein Programm zur Schönheitspflege im alten Rom.

Unter dem Titel "Drachenblut und Spinnenbein" bittet das
LWL-Museum für Archäologie in Herne Acht- bis Zwölf-Jährige auf
die Bühne. Jeder kennt die Märchen von den fürchterlichen
Drachen, den lieben Prinzessinnen, den bösen Hexen und den
tapferen Prinzen. In dem dreitägigen Theaterkursus stellen die
Teilnehmer die Erzählungen auf den Kopf und schauen, was die
Prinzen und Prinzessinnen, die Hexen und Drachen in Wahrheit
wohl so alles angestellt haben könnten. Daraus entwickeln sie
ihre eigenen Geschichten, die sie am Ende vor Eltern und
Verwandten aufführen. Vorhang auf!

Termine und Kosten: - "Drachenblut und Spinnenbein": dreitägiger
Theaterkurs für Kinder von acht bis zwölf Jahren, 30. September
bis 2. Oktober, jeweils von 9 bis 13 Uhr (12 Stunden), 35 Euro
pro Person inklusive Materialkosten und Museumseintritt
LWL-Museum für Archäologie, Europaplatz 1, 44623 Herne

Für die Teilnahme an dem Ferienprogramm ist eine telefonische
Anmeldung unter der Rufnummer 02323 94628-0 während der
Öffnungszeiten des Museums erforderlich.


Im LWL-Römermuseum in Haltern am See erfahren Acht- bis
Zwölfjährige, wie die "Schönheitspflege im alten Rom" aussah.
Edle Rohstoffe machten Salben in der Antike zur begehrten
Luxusware. Parfums und duftende Cremes aus dem Mittleren und
Fernen Osten galten als Statussymbol. Die wohlhabenden Römer
bezahlten hohe Summen für Waren, die sich in kürzester Zeit
verflüchtigten. Mit preiswerteren Rosen-, Lilien- und
Veilchendüften befriedigte die Parfumindustrie die steigende
Nachfrage auch weniger betuchter Duftliebhaber. In der ersten
Herbstferienwoche können die Teilnehmer in die Duftwelt der
Antike eintauchen und eigene Parfümsalben kreieren.

In der zweiten Herbstferienwoche dreht sich unter dem Motto "Oh
Gott, die Götter!" alles um die Götter der Antike, die oft sehr
menschliche Verhaltensweisen an den Tag legten. Es herrschte
längst nicht immer Friede in der Götterwelt. Bei Streit, Liebe
und Eifersucht standen sie den Menschen in nichts nach. Die
Teilnehmer des viertägigen Workshops entwickeln ein eigenes
Theaterstück, das sie am letzten Tag vor Eltern, Geschwistern,
Freunden und Verwandten aufführen.

Termine und Kosten:
- "Schönheitspflege im alten Rom": Programm für 8- bis
12-Jährige, jeweils 30.9., 1.10. und 2.10., 10 bis 12:30 Uhr
oder 14 bis 16:30 Uhr (2,5 Stunden), 4 Euro inklusive Eintritt

"Oh Gott, die Götter!": viertägiger Theaterworkshop für 8- bis
12-Jährige, 7. bis 10. Oktober 2008, 9 bis 13 Uhr (16 Stunden),
40 Euro pro Person inklusive Museumseintritt

LWL-Römermuseum, Weseler Str. 100, 45721 Haltern am See

Eine Anmeldung ist erforderlich, Telefon-Nr: 02364 9376-0.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 18 10:48:32 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 Sep 2008 10:48:32 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Germanist Prof. Dr. Volker Honemann wird 65 Jahre alt
Message-ID: 48D23200.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 18.09.2008, 10:11


AKTUELL

Deutsche Literatur des Mittelalters
Germanist Prof. Dr. Volker Honemann wird 65 Jahre alt

Prof. Dr. Volker Honemann, langjähriger Inhaber des Lehrstuhls
für Deutsche Literatur des Mittelalters am Germanistischen
Institut der Universität Münster, vollendet am 19. September
2008 das 65. Lebensjahr. Zum Ende des Sommersemesters 2008 tritt
der weit über die Grenzen Münsters hinaus bekannte und
angesehene Philologe und Historiker in den Ruhestand.

Geboren im unterfränkischen Stadelschwarzach, gewann Honemann
nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Geographie in
Würzburg und Heidelberg zunächst Unterrichtspraxis als
Gymnasiallehrer, bevor er wissenschaftlich tätig wurde. Während
seiner Würzburger Assistentenzeit von 1971 bis 1978, die durch
einen zweijährigen Englandaufenthalt am King's College in London
unterbrochen wurde, entstand 1972 seine Dissertation über die
"Epistola ad fratres de Monte Dei" des Wilhelm von
Saint-Thierry. Eine Lehrtätigkeit als Assistent an der Freien
Universität Berlin schloss sich ab 1979 an. Mit einer Arbeit
über die deutsche Literatur in der Laienbibliothek der Basler
Kartause 1480 bis 1520 wurde er 1983 an der FU Berlin
habilitiert und erhielt die akademische Lehrbefugnis für
Deutsche Philologie. 1984 wechselte Honemann nach Göttingen, wo
er bis 1992 eine Professur innehatte und zwischenzeitlich auch
Lehrtätigkeiten an den Universitäten Bielefeld, Wien und
Urbana-Champaigne/Illinois wahrnahm. 1992 wurde er auf den
Lehrstuhl für Deutsche Literatur des Mittelalters unter
Einbeziehung der mediävistischen Komparatistik am
Germanistischen Institut der Universität Münster berufen.

Die Vielfalt seiner Forschungsthemen und ist an der
beeindruckenden Anzahl der wissenschaftlichen Publikationen
abzulesen: Sein Schriftenverzeichnis umfasst bis heute etwa 270
Aufsätze, Rezensionen und Lexikonartikel, hier vor allem für das
renommierte Standardwerk der germanistischen Mediävistik, das
"Verfasserlexikon" zur deutschen Literatur des Mittelalters, für
das er seit den Anfängen des Unternehmens rund 125 Artikel
geschrieben hat. Seine Studien aus mehr als drei Jahrzehnten
gelten etwa der geistlichen Literatur des Mittelalters und der
frühen Neuzeit, der alt- und frühmittelhochdeutschen Literatur,
der Epik des Hoch- und Spätmittelalters, Reisebeschreibungen,
Lied und Spruch sowie dem mittelalterlichen Spiel. Ergänzt
werden diese Themenbereiche durch breitgefächerte Untersuchungen
zur Literaturgeschichte und -soziologie und hier anknüpfend
durch Studien zu sozialen Normen und Werten. Sein besonderes
Interesse gilt dem Spätmittelalter und dem Humanismus, den
damals Relevanz gewinnenden neuen Medien und der Überlieferung,
der Einblattdruck- und Inschriftenforschung sowie dem Buch- und
Bibliothekswesen.

Als Philologe und Historiker hat Prof. Honemann eine beachtliche
Zahl von Untersuchungen der mittelalterlichen und
frühneuzeitlichen Geschichtsschreibung gewidmet und immer wieder
die unterschiedlichen Verbindungen zwischen Literatur und
Geschichte verfolgt. Hier liegt erkennbar ein
Forschungsschwerpunkt Honemanns, der auch aus der langjährigen
Leitung einschlägiger Teilprojekte in den münsterschen
Sonderforschungsbereichen 231 'Träger, Felder, Formen
pragmatischer Schriftlichkeit im Mittelalter' und 496
'Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme
vom Mittelalter bis zur Französischen Revolution' sowie aus
gemeinsam mit Kollegen der Rijksuniversiteit Groningen
betriebenen Aktivitäten im Projekt 'Kultureller Wandel vom
Mittelalter zur Frühen Neuzeit' ablesbar ist.

Prof. Honemann erfreut sich bei Kollegen, Schülern und
Studierenden nicht nur besonderer Wertschätzung aufgrund seiner
Forschung, sondern auch wegen seines hohen Engagements in der
akademischen Lehre, in der er im "Massenfach" Germanistik eine
große Anzahl Studierender für die Literatur des Mittelalters zu
begeistern versteht, und seiner Bereitschaft, auch in der
akademischen Selbstverwaltung auf den verschiedensten Ebenen
vielfältige Aufgaben wahrzunehmen. Hierzu zählt sein Wirken als
"Gründungsdekan" des Fachbereichs Philologie, als 1996 nicht
weniger als 17 Institute in einem neuen Groß-Fachbereich
zusammenzuführen waren, und als erster Geschäftsführender
Direktor des 2004 neu strukturierten Germanistischen Instituts,
bei dem drei Institute mit fünf Abteilungen auf den zuweilen
schwierigen Weg zu einer nicht nur organisatorischen Einheit zu
bringen waren.

Ausdruck der großen Verbundenheit mit Prof. Honemann, aber auch
der Reichweite seiner persönlichen und wissenschaftlichen
Kontakte, war die zum 60. Geburtstag von 55 Autoren verfasste
Festschrift "Literatur - Geschichte - Literaturgeschichte" (2003)
. Anlässlich seines 65. Geburtstags erhielt Prof. Honemann jetzt
einen thematisch geschlossenen Band mit eigenen Beiträgen
überreicht, deren gemeinsames Thema einen seiner
Forschungsschwerpunkte darstellt: das Schrifttum an den
'Rändern' des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation,
insbesondere an dessen östlichen Grenzen
("Literaturlandschaften", Frankfurt am Main 2008). Es sind
Bausteine zu einer umfassenderen regionalen Literaturgeschichte
einer Region, deren Erschließung weiterhin das besondere
Interesse des Jubilars bildet.


INFO

Germanistisches Institut
URL: http://www.uni-muenster.de/Germanistik/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 18 10:53:02 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 Sep 2008 10:53:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Themenabend im Stadtarchiv. Sit-In und Busblockade:
1968 in Muenster, Muenster, 25.09.2008
Message-ID: 48D2330E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 18.09.2008, 10:11


AKTUELL

Sit-In und Busblockade: 1968 in Münster
Themenabend im Stadtarchiv / Historische Filme / 25. September

Das Stadtarchiv, An den Speichern in Coerde, lädt am Donnerstag,
25. September von 18 bis 19.30 Uhr ein zu einem genaueren Blick
auf die bewegte Zeit rund um 1968. Ein Potpourri historischer
Filme aus dem WDR-Archiv erinnert während des Themenabends im
September an das beschauliche wie das protestierende Münster.

Teach-In, Sit-In, Busblockade - der Sommer 1968 war auch in
Münster eine turbulente Zeit. Die Medien berichteten täglich von
neuen Aktionen vorwiegend an der Universität. Dort wurde der
Satz des Hamburger Spruchbandes "Unter den Talaren - Muff von
1000 Jahren" mehr und mehr zum Motto dieser Zeit.

In die Diskussionen und Aktionen der Studierenden mischten sich
mit Leserbriefen und eigener Teilnahme auch "ganz normale"
Bürger der Stadt. Von der Busblockade im Mai 1968 waren Tausende
betroffen, die Ärger und Unverständnis in den Zeitungen deutlich
machten. Die wilden Zeiten waren damals in aller Munde.

Filmemacher Markus Schröder wird die Filmbeiträge kritisch
kommentieren und lädt ausdrücklich zur Diskussion ein. Parallel
dazu kann im Stadtarchiv in Originalzeitungen, die die Aktionen
in Wort und Bild wiedergeben, geblättert werden (Teilnahme
kostenfrei).


INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: 02 51/4 92-47 01
Fax: 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 19 10:44:33 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 19 Sep 2008 10:44:33 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Zehn_Jahre_LWL-Industriemuseum_Glash?=
=?utf-8?q?=C3=BCtte_Gernheim=2C_Petershagen-Ovenstaedt=2C_28=2E09=2E2008?=
Message-ID: 48D38291.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 19.09.2008, 09:08


AKTUELL

Zehn Jahre LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim
Museumsfest und Ausstellung zum Jubiläum

Vor 150 Jahren war sie eine der wichtigsten Fabriken in
Norddeutschland, vor 30 Jahren nur noch ein Ensemble von maroden
Gebäuden. Seit zehn Jahren ist die Glashütte Gernheim ein
lebendiger Ort der Industriekultur. Am 7. November 1998
eröffnete der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) sein
Industriemuseum in Petershagen. Dieses Jubiläum wird an der
Weser gefeiert: Mit einem großen Fest am Sonntag, 28. September,
zwischen 10 und 18 Uhr, einem Konzert und einer Ausstellung.

"Wir haben ein 'Best of'-Programm mit einigen interessanten
neuen Akzenten zusammengestellt", erklärt Museumsleiter Michael
Funk. Im Mittelpunkt stehen natürlich Schauvorführungen rund ums
Glas. Im ehemaligen Fabrikantenwohnhaus wird zudem die neue
Sonderausstellung der Gernheimer Glasgestalter Korbinian Stöckle
und Heikko Schulze Höing "Rück Blicke Ein Blicke Aus Blicke" zu
sehen sein. Sie stellt neue Arbeiten vor, gibt aber auch einen
Rückblick auf zehn Jahre ihres Wirkens in Gernheim.

Vorführungen

Glasbläser Hubert Greiner-Schwedt aus Lauscha, der schon in den
ersten Tagen des Gernheimer Vorlaufbetriebs an der Weser aktiv
war, gibt Proben seines Könnens, ebenso die Glaskalligraphin
Diana Gotzmer sowie die beiden Glasmalerinnen Jeanne Neumann und
Lioba Ramershoven von der Glasfachschule Rheinbach. Architekt
und Restaurator Lutz Walter aus Wernigerode führt vor, wie er in
aufwändiger Arbeit die handgedruckten Tapeten hergestellt hat,
die drei Räume des Fabrikantenhauses zieren.

In der Verwaltung stellt Glaskünstler Frieder Korff zusammen mit
Teilnehmern seines Kurses die Technik der Verschmelzung von
Flachglas - das sogenannte Fusing - vor. Im Glasturm sind die
Glasmacher Korbinian Stöckle und Torsten Rötzsch bei ihrer
schweißtreibenden Arbeit zu sehen. In der Schleiferei veredelt
Graveurmeister Heikko Schulze Höing Gläser mit aufwändigen
Dekoren. Daneben erwarten die Besucher von 10 bis 18 Uhr
Schauvorführungen in der Strohhülsen- und Korbherstellung sowie
an der IS-Maschine, einer vollautomatischen Glasblasmaschine aus
den 1930er Jahren.

Kulturprogramm

Um 14 Uhr bietet das Sauresani Theater die "unglaubliche
Sauresani-Show" - ein Programm nicht nur für kleine Leute. Um 15
Uhr treten die Glasturm-Sänger mit einem Auszug aus ihrem
Repertoire auf. Um 16 Uhr zeigt das Sauresani Theater "Rudolfs
Schatzsuche", und um 17 Uhr tritt die Musikclownin Josefine mit
ihrer Glasharfe auf. Ganztägig lädt Jo Sommer mit einem
Glasdidgeridoo an verschiedenen Stellen im LWL-Museum die
Besucher zu Performances ein. Last but not least wird erstmals
der Gernheimer Drehorgler Joachim Römermann mit seinem
Instrument zuhören sein.

Davor oder danach, auch zwischendurch, können die kleinen Gäste
mit den Kinderfiguren "Auguste und Wilhelm" zur Museumsrallye
starten, um das ehemalige Glasmacherdorf an der Weser zu
erkunden. Im Museumsshop wird mundgeblasenes Glas aus der
eigenen Produktion verkauft. Führungen, die zwischen 11 und 16
Uhr zu jeder vollen Stunde starten, ergänzen die Angebote. Der
Förderverein des Museums wird sich präsentieren, außerdem gibt
es den traditionellen Sonderverkauf von mundgeblasenem Glas.

Auch kulinarisch hat das Museumsfest an der Weser einiges zu
bieten: Den ganzen Tag über können sich die Gäste mit
traditionellem Glasmacheressen - Hering, Kartoffeln, Wurst und
Kuchen, dazu nach Wunsch Hochprozentiges und Bier - sowie
anderen Spezialitäten stärken.

Konzert Maria Stocka

Wenn das Museum seine Tore geschlossen hat, erwartet die
Besucher ein besonderes Konzert: "musikminden" präsentiert ab
18.30 Uhr die Gesangsklasse von Maria Stocka. Die jungen
Nachwuchssänger zwischen 13 und 26 Jahren bieten den Zuhörern
mit Liedern aus Pop, Rock und Jazz eine abwechslungsreiche
Unterhaltung.

Als Höhepunkt des Abends folgt um 20 Uhr Maria Stocka & Band
(Steve Sinko, Klavier, Dietmar Osterburg, Kontrabass, Christin
Neddens, Schlagzeug). Die Sängerin und Pianistin Maria Stocka
ist seit 1994 in der Glashütte Gernheim zu Hause. Immer wieder
bekräftigt sie "ihre Liebe zu diesem magischen Ort". Sie
initiierte verschiedene Projekte und Konzertreihen mit
unterschiedlichen Schwerpunkten, darunter die Reihe "Konzerte im
Glasturm", die "Kulturnacht" sowie "Pfeffer und Vanille". Den
Museumsfestabend gestaltet sie als einen Querschnitt ihrer
Gernheimer Konzerte. Im Programm finden sich neben Jazzstandards
auch bekannte Lieder, denen sie "neue Kleider" verpasst,
vertonte Gedichte russischer und polnischer Autoren, sowie ihre
eigenen Werke. Maria Stocka pendelt so zwischen Groove und
Melancholie, zwischen vier Sprachen und zwischen dem Westen und
dem Osten.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.


INFO

LWL-Industriemuseum
Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen-Ovenstädt
Tel.: 05707 9311-0
Fax: 05707 9311-11
E-Mail: glashuette-gernheim at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 19 10:51:00 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 19 Sep 2008 10:51:00 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Spektakel der Macht, Magdeburg, 21.09.2008-04.01.2009
Message-ID: 48D38414.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 18.09.2008, 15:18


AUSSTELLUNG

Spektakel der Macht
Sonderforschungsbereich der WWU konzipierte Ausstellung mit
Kulturhistorischem Museum der Stadt Magdeburg

Ob ein Staatspräsident vereidigt oder ein Papst gewählt wird -
Rituale der Macht sind allgegenwärtig. Manche tun sie als bloße
"Medienspektakel" ab, die von den eigentlichen Inhalten
ablenken. Doch sind Rituale wirklich überflüssig und Relikte aus
alten Zeiten? Oder gehören öffentliche Inszenierung und Macht
zusammen? Gäbe es ohne Rituale vielleicht sogar keine politische
Ordnung?

Diesen Fragen geht eine Ausstellung nach, die der
Sonderforschungsbereich 496 "Symbolische Kommunikation und
gesellschaftliche Wertesysteme" der Universität Münster
gemeinsam mit dem Kulturhistorischen Museum Magdeburg konzipiert
hat. Die Ausstellung beginnt am Sonntag, 21. September 2008, im
Magdeburger Kulturhistorischen Museum. Bis zum 4. Januar 2009
können Besucher rund 250 Exponate aus verschiedenen europäischen
Ländern bewundern.

Über 100 Leihgeber aus dem In- und Ausland haben dazu
beigetragen, dass Rituale aus dem Mittelalter, der frühen
Neuzeit und der Französischen Revolution gezeigt werden können.
"Ich freue mich, dass hochkarätige Forschungsergebnisse der WWU
nun in dieser einzigartigen Ausstellung präsentiert werden",
sagt Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles. "Die Universität Münster
stellt damit ein weiteres Mal ihre Exzellenz in den
Geisteswissenschaften unter Beweis." Als äußerst sehenswert
bezeichnet Prof. Dr. Matthias Puhle, Leitender Direktor der
Magdeburger Museen, die Ausstellung und lobt: "Die
Zusammenarbeit mit den münsterschen Wissenschaftlern war
hervorragend." Glanzlichter der Ausstellung sind unter anderem
ein Krönungsbuch von König Karl V. von Frankreich aus dem Jahre
1365, das Vortragekreuz des Kölner Erzbischofs Herimann II. (um
1050) und die so genannte Heinrichstafel, die aus dem
LWL-Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte in Münster
stammt.

Thematisch ist die Ausstellung zweigeteilt: Im ersten Teil
greift sie vier Rituale der Einsetzung in einen Stand auf. Dazu
gehören die Kaiserkrönung, die Bischofsweihe, die Ratswahl und
die Rektoreinsetzung. Durch die parallele Präsentation werden
ihre Strukturmerkmale deutlich und die Universalität der
Ritualsprache erfahrbar. In der ständisch geordneten
Gesellschaft wurden mit ähnlichen symbolischen Handlungen
Verpflichtungen begründet und Rechte übertragen.

Der zweite Teil der Ausstellung vertieft Aspekte vormoderner
Ritualität und thematisiert etwa ihre Formen und Funktionen, die
Dauer, den Wandel und ihr Scheitern. Ein Schwerpunkt liegt auf
dem symbolischen Grundvokabular bestimmter Gesten, ihren
mythologischen Vorbildern, religiösen Urszenen und
parodistischen Umkehrungen. Der Ausstellungsteil zeigt, dass mit
der Französischen Revolution ein Bruch mit der alten
gesellschaftlichen Ordnung erfolgte und traditionelle Rituale in
Frage gestellt wurden. Mit einer neuen politischen Kultur gingen
auch neue Rituale, Praktiken und Symbole einher.


INFO

Sonderforschungsbereich "Symbolische Kommunikation und
gesellschaftliche Wertesysteme"
URL: http://www.uni-muenster.de/SFB496/

Kulturhistorisches Museum Magdeburg
Otto-von-Guericke Straße 68 -73
39104 Magdeburg
Deutschland
Tel.: 0391 / 5 40 35 01
Fax: 0391 / 5 40 35 10
E-Mail: museen at magdeburg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 19 11:05:25 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 19 Sep 2008 11:05:25 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Im Auftrag Seiner Majestaet, Lage,
21.09.2008-31.01.2009
Message-ID: 48D38775.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.09.2008, 16:12


AUSSTELLUNG

"Im Auftrag Seiner Majestät":
Ausstellung im LWL-Industriemuseum beleuchtet Reise
des Oberbergrats von Reden ins Ruhrtal

Der Auftrag kam von oberster Stelle: Preußen-König Friedrich II.
schickte Oberbergrat Friedrich Wilhelm von Reden im Jahr 1782
von Oberschlesien ins Ruhrtal. Er sollte seinem Dienstherrn
eingehend über den Steinkohlenbergbau Bericht erstatten. Diese
Reise ist Ausgangspunkt der Ausstellung "Im Auftrag seiner
Majestät", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab
Sonntag, 21 September, in seinem Ziegeleimuseum in Lage zeigt.

Ende des 18. Jahrhunderts befand sich der Bergbau im Ruhrtal
noch in den Anfängen. In den Berg getriebene Stollen erschlossen
die Kohlenlagerstätten. Auf den zahlreichen kleinen Zechen
arbeiteten nur eine Hand voll Bergleute. Der Weg zum
industriellen Ruhrgebiet war noch weit. Von Reden schilderte als
genauer Beobachter den Betrieb in den kleinen Zechen und vergaß
auch nicht, auf bestehende Missstände hinzuweisen. "Auf diese
Weise vermittelt sein Bericht einen anschaulichen Eindruck vom
Ruhrbergbau vor 220 Jahren", erklärt Dr. Olaf Schmidt-Rutsch vom
LWL-Industriemuseum. Zahlreiche Bilder, Pläne, Dokumente und
Modelle hat er für die Ausstellung zusammengetragen.

Der Bericht des Oberbergrats blieb nicht ohne Folgen: Wenige
Monate später wurde der Freiherr vom Stein zum Leiter des
Bergamts in Wetter berufen. Auf diese Weise wurde nicht nur die
Grundlage für die bemerkenswerte Karriere des bedeutenden
preußischen Reformers gelegt, auch der Bergbau an der Ruhr
erhielt unter der neuen Leitung wichtige Impulse für eine
stetige industrielle Entwicklung.

Im schlesischen Montanrevier setzte unter der Leitung Friedrich
Wilhelm von Redens gleichzeitig eine kraftvolle Entwicklung ein:
Auf den staatlichen Bergwerken arbeiteten schon bald die neuen
Dampfmaschinen. Auf den neuen Hüttenwerken in Gleiwitz und
Königshütte wurden die ersten Koks-Hochöfen auf dem europäischen
Festland errichtet. Schmidt-Rutsch: "Oberschlesien entwickelte
sich innerhalb weniger Jahre zu einem Musterland der
Frühindustrialisierung."

Die Ausstellung im LWL-Ziegeleimuseum Lage ruft die
Persönlichkeit Friedrich Wilhelm von Redens in Erinnerung und
stellt mit dem Ruhrgebiet und Schlesien zwei wichtige
europäische Montanregionen an der Schwelle zur
Hochindustrialisierung vor.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen: Olaf Schmidt-Rutsch
(Hg.): Friedrich Wilhelm von Reden (1752-1815). Beiträge zur
Frühindustrialisierung in Oberschlesien und an der Ruhr. Das 110
Seiten starke illustrierte Buch ist im Klartext-Verlag
erschienen und kann für 10 Euro im Museum erworben werden.


INFO

Im Auftrag Seiner Majestät
Die Reise des Oberbergrats Friedrich Wilhelm von Reden von
Oberschlesien ins Ruhrtal
21.9.2008 - 31.1.2009, Eröffnung: So, 21.9.08, 11 Uhr

LWL-Industriemuseum
Ziegeleimuseum in Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Tel.: 05232 9490-0
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 22 10:39:37 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 22 Sep 2008 10:39:37 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster2008/37
Message-ID: 48D775E9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 22.09.2008, 08:58


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-37 für den Zeitraum vom
07.09.2008 bis zum 13.09.2008 mit insgesamt 13 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-37&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 22 11:46:23 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 22 Sep 2008 11:46:23 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ansprache in akademischer Amtstracht
Message-ID: 48D7858F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 22.09.2008, 11:14


AKTUELL

Ansprache in akademischer Amtstracht
Rektorin Prof. Nelles bei Ausstellungseröffnung im
Kulturhistorischen Museum in Magdeburg

Prächtige Papstwahlen, kostspielige Kaiserkrönungen oder
ruhmreiche Ratseinsetzungen: Solche Ereignisse hatten eigene
Rituale und Zeremonien, wie die Ausstellung "Spektakel der
Macht" momentan im Kulturhistorischen Museum Magdeburg zeigt.
Auch die Eröffnung einer Ausstellung ist eine besondere
Veranstaltung. Und so trug Rektorin Prof. Dr. Ursula Nelles
passend zum Anlass ihre akademische Amtstracht, als sie dort am
Samstag, 20. September 2008, ihr Grußwort zur Eröffnung sprach.
In prächtigem Talar, mit Amtskette und Barett auf dem Kopf lobte
sie die gelungene Zusammenarbeit zwischen dem
Sonderforschungsbereich "Symbolische Kommunikation und
gesellschaftliche Wertesysteme" der Universität Münster und dem
Magdeburger Museum.

"Spektakel der Macht" ist ein Gemeinschaftsprojekt der
münsterschen Wissenschaftler und des Kulturhistorischen Museums
Magdeburg, die damit auf eine neue Art wissenschaftliche
Erkenntnisse präsentieren. "Ich darf sagen, dass die Universität
stolz ist auf ihre exzellenten Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler, die mit der Idee zu diesem Projekt, das ein
Projekt des Nachdenkens über symbolische Kommunikation und die
Spektakel der Macht ist, Wissenschaftstransfer in die
Öffentlichkeit in völlig neuen Formen erproben wollen", sagte
Rektorin Prof. Nelles. Grußworte sprachen nach einer Begrüßung
durch Prof. Dr. Matthias Puhle, Direktor der Magdeburger Museen,
auch der Kultusminister Sachsen-Anhalts Prof. Dr. Jan-Hendrik
Olbertz und der Oberbürgermeister Magdeburgs Dr. Lutz Trümper.
Inhaltlich führte die Historikerin Prof. Dr. Stollberg-Rilinger,
Sprecherin des münsterschen Sonderforschungsbereichs, in die
Ausstellung ein.

Über 100 Leihgeber aus dem In- und Ausland trugen dazu bei, dass
in Magdeburg nun Rituale aus dem Mittelalter, der frühen Neuzeit
und der Französischen Revolution gezeigt werden können.
Glanzlichter der Ausstellung sind unter anderem ein Krönungsbuch
von König Karl V. von Frankreich aus dem Jahre 1365, das
Vortragekreuz des Kölner Erzbischofs Herimann II. (um 1050) und
die so genannte Heinrichstafel, die aus dem LWL-Landesmuseum für
Kunst- und Kulturgeschichte in Münster stammt. Die rund 250
Exponate sind noch bis zum 4. Januar 2009 in Magdeburg zu sehen


INFO

Sonderforschungsbereich "Symbolische Kommunikation und
gesellschaftliche Wertesysteme"
URL: http://www.uni-muenster.de/SFB496/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 23 10:48:42 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 23 Sep 2008 10:48:42 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Frauen im Handwerk. Perspektiven der Forschung, Hagen,
13./14.11.2008
Message-ID: 48D8C989.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Anke Hufschmidt"
Datum: 22.09.2008, 12:33


KONFERENZ

LWL-Freilichtmuseum Hagen -
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik

Frauen im Handwerk. Perspektiven der Forschung
Tagung vom 13. bis 14. November 2008

Mit der Frage nach Frauen im Handwerk greift das
LWL-Freilichtmuseum Hagen ein Thema auf, das in der Forschung
aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln analysiert wird. "Frauen
im Handwerk" stehen an der Schnittstelle der Sozial- und
Wirtschaftsgeschichte, der Frauen- und Geschlechtergeschichte,
der Handwerksgeschichte, der Bildungsgeschichte sowie der
modernen Kulturgeschichte.

Die Referentinnen und Referenten der Tagung thematisieren Frauen
im Handwerk aus diesen verschiedenen Perspektiven. Einen
Schwerpunkt bildet die zeitgebundene Bewertung von
Frauenausbildung und -arbeit im Handwerk. Außerdem wird nach
realen Ausbildungs- und Berufswegen und tatsächlicher
Beschäftigung von Frauen in einzelnen Handwerksberufen sowie
ihrer Stellung in den Handwerksorganisationen gefragt. Nicht
zuletzt gilt ein Frageinteresse der Zuschreibung von bestimmten
Handwerken an Frauen bzw. Männer, die bis heute die Berufswahl
junger Menschen bestimmt.

Der zeitliche Bogen der Beiträge reicht dabei vom Beginn der
Moderne bis in die jüngste Vergangenheit. Ein Fokus liegt auf
Beispielen aus Westfalen-Lippe, doch dient die Tagung auch dazu,
Erkenntnisse aus übergreifenden Studien und anderen Regionen für
die Forschung in Westfalen-Lippe fruchtbar zu machen.


Donnerstag, 13.11.2008

ab 9.30
Anmeldung
Begrüßungskaffee

10.00 Uhr
Begrüßung
Dr. Uwe Beckmann
Leiter des LWL-Freilichtmuseums Hagen

1. Sektion
Moderation: Dr. Julia Paulus (Münster)

10.15 Uhr
Dr. Anke Hufschmidt (Hagen)
Einführung: Frauen und Handwerk -
Aspekte einer vielschichtigen Beziehung

11.00 Uhr
Dr. Gesa Ingendahl (Tübingen)
Von der Gewohnheit zur Gnade.
Witwenbetriebe am Beginn der Moderne

11.45 Uhr
Kaffeepause

12.15 Uhr
Dr. Dagmar Kift (Dortmund)
Ivy Pinchbeck und die Frauenerwerbsarbeit während
der Industrialisierung

13.00 Uhr
Mittagspause

2. Sektion
Moderation: Simona Pachulski M.A. (Hagen)

14.15 Uhr
Prof. Dr. Bärbel Schmidt (Osnabrück)
Der Handarbeitsunterricht in Schulen des 18. und
19. Jahrhunderts - Vorbereitung auf Beruf und Haushalt

15.00 Uhr
Hanne Hieber (Dortmund)
Die Mädchengewerbeschule Dortmund -
Ausbildung zum Handwerk

15.45 Uhr
Josephine Barbe (Berlin)
"Ich diente nur der Schönheit".
Frauen in Korsett-Handwerk und Industrie 1820-1900


16.30 Uhr
Kaffeepause

17.00 Uhr
Dr. Hans Dürr (Eslohe)
Frauen in den Anfängen des organisierten Dachdeckerhandwerks

17.45 Uhr
Anja Seliger (Berlin)
Die Ikonographie der arbeitenden Heiligen Maria

ab 19.00
Grußwort
Dr. Barbara Rüschoff-Thale
LWL-Kulturdezernentin

Gemeinsames Abendessen in der Museumsgaststätte
Haus Letmathe, im Anschluss geselliges Beisammensein

Freitag, 14.11.2008

ab 8.30 Uhr
Begrüßungskaffee

3. Sektion
Moderation: Dr. Dagmar Kift (Dortmund)

9.00 Uhr
Andreas Reucher M.A. (Hamburg)
Zwischen Handwerk und Hauswirtschaft - Reparatur und
Herstellung von Schuhwerk im und nach dem Ersten Weltkrieg

9.45 Uhr
Irene Rumpler M.A. (Witten)
Handwerksmeisterinnen im Kammerbezirk Dortmund
1900 bis 1933 - eine vorläufige Bestandsaufnahme

10.30 Uhr
Dr. Tanja Bessler-Worbs (Ascheberg)
Handwerkerinnen und Handwerksorganisationen -
das Beispiel Ostwestfalen-Lippe (1900-1933)

11.15 Uhr
Kaffeepause

11.45 Uhr
Viola Hofmann M.A. (Dortmund)
Frauen in handwerklich organisierten Textilberufen -
Geschlechtsspezifische Segmentierung?

12.30 Uhr
Petra Dittmar M.A. (Lindlar)
Am laufenden Band.
Frauenarbeit in Wuppertaler Bandweberfamilien

13.15 Uhr
Mittagspause



4. Sektion
Moderation: Dr. Anke Hufschmidt (Hagen)

14.30 Uhr
Regina Fritsch M.A. (Detmold)
Das Zahntechnikerhandwerk: Ein neuer Beruf für Frauen.
Das Beispiel Emilie Weege (1894-1990) aus Lemgo

15.15 Uhr
Svenja Kornher (Hamburg)
Friseurinnen zwischen 1900 und 1969 - Frauen oder Fachleute?

16.00 Uhr
Kaffeepause

16.30 Uhr
Dr. Julia Paulus (Münster)
Frauen im Handwerk: Berufsausbildung in der Bundesrepublik

17.15 Uhr
Heike Notz (Holzminden) und Conni Tomuschat (Weimar)
Frauen im Bauhauptgewerbe: Zwischen Berufsverbot und Anerkennung

18.00 Uhr
Schlussdiskussion

gegen 18.30 Uhr
Ende der Tagung

Programmänderungen vorbehalten.

Bitte melden Sie sich bis zum 1. November an.


INFO

Tagungsort:
Museumsgaststätte Haus Letmathe im LWL-Freilichtmuseum Hagen

Die Tagungsgebühr beträgt 50 Euro / erm. 25 Euro. Darin ist die
Verpflegung für beide Tage enthalten, außer den Getränken zum
Abendessen am Donnerstag. Die Tagungsgebühr ist bei der
Anmeldung bar zu entrichten (keine EC- und Kreditkarten).

Informationen zur Anreise erhalten Sie mit der
Anmeldebestätigung. Bitte rechnen Sie bei Ihrer Zeitplanung mit
einem Fußweg vom Parkplatz bis zum Tagungsort von ca. 20
Minuten.

Wegen begrenzter Platzkapazitäten werden Anmeldungen in der
Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Für die Tagungsteilnehmerinnen stehen bei Anmeldung bis zum
15.09.2008 in verschiedenen Hotels Übernachtungskontingente zu
Sonderkonditionen zwischen 58 Euro und 85 Euro pro Person und
Nacht im Einzelzimmer incl. Frühstück zur Verfügung.

Bitte buchen Sie ausschließlich unter "Tagung Frauen im
Handwerk" über die

Hagen Touristik
Rathausstr. 13
58095 Hagen
Tel.: 02331 207-5890
Fax: 02331 207-2088
oder
E-Mail: touristinformation at stadt-hagen.de


LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331-7807-0
Fax: 02331-7807-120
E-Mail: freilichtmuseum-hagen at lwl.org
URL: www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de

Ansprechpartnerin: Dr. Anke Hufschmidt
Tel. 02331-7807-111
anke.hufschmidt at lwl.org

Anfahrt:

Deutsche Bahn bis Hagen Hauptbahnhof, dann mit den Buslinien 512
oder 84 direkt bis Haltestelle Freilichtmuseum

Mit dem PKW über die A 45, Abfahrt Hagen-Süd, dem Wegweiser und
dem Signet des LWL-Freilichtmuseums folgen.


Anmeldungsformular

Hiermit melde ich mich zur Tagung "Frauen und Handwerk" am 13.
und 14. November im LWL-Freilichtmuseum Hagen an.

0 Ich nehme am 13.11. an der Tagung teil 0 vormittags 0 nachmittags

0 Ich nehme am Abendessen am 13.11. teil.

0 Ich nehme am 14.11. an der Tagung teil 0 vormittags 0 nachmittags



Unterschrift Ort, Datum



Name:

Institution:

Straße:

PLZ und Ort

Telefon:

Fax:

Email:
Bitte unbedingt angeben -
Sie erhalten nach der Anmeldung
weitere Informationen zur Anreise.



Veranstaltungsdaten:
Tagung: Frauen im Handwerk. Perspektiven der Forschung
Datum: 13.-14.11.2008
LWL-Freilichtmuseum Hagen -
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331-7807-0
Fax: 02331-7807-120
E-Mail: www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de
URL: www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de

Kontakt:
Dr. Anke Hufschmidt
LWL-Freilichtmuseum Hagen -
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331-7807-111
E-Mail: anke.hufschmidt at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 23 11:47:16 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 23 Sep 2008 11:47:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Noch Plaetze frei fuer Herbst-Ferienaktionen
im LWL-Textilmuseum, Bocholt
Message-ID: 48D8D744.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.09.2008, 11:09


AKTUELL

Spuk in der alten Fabrik
Noch Plätze frei für Herbst-Ferienaktionen im LWL-Textilmuseum

Noch wenige freie Plätze meldet der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) für die Herbstferien-Aktionen in seinem
Textilmuseum im Bocholt.

Am Mittwoch, 8. Oktober, unternehmen Kinder von 18 bis 21 Uhr
beim Programm "Spuk in der alten Fabrik" gemeinsam eine
Entdeckungstour durch die Weberei. Sie lauschen Spukgeschichten
und lassen bei einer kleinen Stärkung am Lagerfeuer oder je nach
Wetter auch am warmen Kohleherd in der gemütlichen Wohnküche des
Arbeiterhauses den Abend ausklingen. Die Aktion mit den
Museumspädagoginnen Susanne Geuchen und Angela Huster ist für
Kinder von sechs bis zehn Jahren konzipiert. Kosten: 5,50 ?.

Für Kinder im Alter von zehn bis 13 Jahren bietet das
LWL-Industriemuseum am Donnerstag, 9. Oktober, ebenfalls von 18
bis 21 Uhr die Aktion "Am Lagerfeuer" an. Im Halbdunkel
entdecken die Kinder zusammen mit Susanne Geuchen und Angela
Huster Außergewöhnliches im Textilmuseum und lassen den Abend
bei einer kleinen Stärkung am Lagerfeuer ausklingen. Kosten: 5,
50 Euro. Anmeldungen nimmt das LWL-Textilmuseum unter Tel. 02871
21611-0 entgegen. Die Kosten verstehen sich inklusive Imbiss und
einem passenden Präsent, das an die gruselige Nacht erinnern
soll.


INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611-0
Fax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Sep 23 15:26:18 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 23 Sep 2008 15:26:18 +0200
Subject: [WestG] [TV/R] "Lebensunwert", Der Weg des Paul Brune, WDR-Fernsehen,
28.09.2008
Message-ID: 48D90A9A.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 18.09.2008, 16:53


TV / RADIO
Sonntag, 28.09.2008
16.25 - 16.55 Uhr, WDR Fernsehen

"Lebensunwert" - Der Weg des Paul Brune

Paul Brune studierte Germanistik und Philosophie und wollte Lehrer am
Gymnasium werden. Eine Irrenhausakte aus der Nazizeit zerstörte sein
Leben. Warum tun sich die politisch Verantwortlichen so schwer,
Nazi-Urteile aufzuheben, die auf der Ideologie der Rassenhygiene
beruhen?

In einem kleinen Dorf am Randes des Sauerlandes wird Paul Brune 1935
geboren. Er ist das Kind einer außerehelichen Beziehung seiner Mutter
mit einem reichen Bauern. Der betrogene Ehemann rächt sich und
misshandelt Pauls Mutter schwer. Paul ist kaum ein Jahr alt, als seine
Mutter diesem Schrecken ein Ende setzen will. Mit drei ihrer Kinder
versucht sie sich zu ertränken. Dabei stirbt ein Sohn. Eine Tat mit
schwersten Folgen in der Zeit der Nazi-Herrschaft. Für Paul Brune der
Beginn eines endlosen und entsetzlichen Albtraums. Seine Mutter wird für
geisteskrank erklärt und zwangssterilisiert, er selbst und seine
Geschwister kommen in Waisenheime.

Als Paul Brune acht Jahre alt ist, diagnostiziert ein von der
nationalsozialistischen "Rassenhygiene" überzeugter Arzt bei ihm ererbte
"Geisteskrankheit". Paul Brune wird als "lebensunwert" verdammt und zur
Euthanasie erfasst. Nur dank seiner guten schulischen Leistungen
entkommt er knapp dem Tod. Den "Idiotenanstalten" aber, in denen auch
nach dem offiziellen Euthanasiestopp 1941 weiter mit Medikamenten,
Hunger und Gewalt gemordet wird, entkommt er nicht. Auch nach der Zeit
des Nationalsozialismus nicht. Das Stigma des Geisteskranken verfolgt
Paul Brune unerbittlich weiter. Die Nazi-Herrschaft ist zwar vorüber,
aber sowohl die Vorurteile bleiben als auch die menschenverachtenden
Verhältnisse in den psychiatrischen Anstalten. Bis 1957 lebt Paul Brune
in Heimen und als Knecht bei "Pflegefamilien" auf dem Land, die ihn als
billige Arbeitskraft ausbeuten. Menschliche Zuneigung ist ein Fremdwort.
Schließlich erreicht er aus eigener Kraft die Aufhebung seiner
Entmündigung und kämpft für das Recht, die ihm vorenthaltene Bildung
nachzuholen.

Dank seines eisernen Willens gelingt es ihm, Abitur zu machen und sein
Studium in Germanistik und Philosophie zu Ende zu bringen. Lehrer werden
kann er aber nicht. Immer wieder taucht die alte Irrenhausakte aus der
Nazi-Zeit auf. Erst im Jahr 2003, nach fünf Petitionen, wird er als
Verfolgter des Nazi-Regimes anerkannt. Kaum einem überlebenden
Euthanasie-Opfer ist das gelungen.

Film von Robert Krieg, Monika Nolte






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 24 11:24:11 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 24 Sep 2008 11:24:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Expertentag in der Denkmalausstellung, Muenster,
25.09.2008
Message-ID: 48DA235B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: Stadt Münster"
Datum: 23.09.2008, 15:59


AKTUELL

Expertentag in der Denkmalausstellung

Wer Lust hat, sich zu den Themen Denkmalschutz, Denkmalpflege
und Stadtgestaltung aus erster Hand informieren zu lassen,
sollte sich den Donnerstag, 25. September, vormerken. Gunnar
Pick, Leiter der städtischen Denkmalbehörde, ist an diesem Tag
von 16 bis 18 Uhr Ansprechpartner in der Ausstellung "Denkmal
Heute - Denkmal Morgen".

Er weiß kurzweilig und sachkundig über den Umgang mit Münsters
Vergangenheit zu berichten und kann den Besuch in der
Ausstellung sicherlich mit der einen oder anderen Anekdote
würzen. Die Ausstellung "Denkmal Heute - Denkmal Morgen" ist
noch bis zum 12. Oktober im Stadthaussaal (Eingang Platz des
Westfälischen Friedens) zu sehen. Geöffnet ist immer mittwochs
bis samstags von 12 bis 18 Uhr sowie sonntags von 12 bis 16 Uhr.
Der Eintritt ist frei.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 24 11:34:22 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 24 Sep 2008 11:34:22 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Herrschaftsverlust und Machtverfall. Festkolloquium
zu Ehren von Hans-Ulrich Thamer, Muenster, 09.-11.10.2008
Message-ID: 48DA25BD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 24.09.2008, 09:03
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


TAGUNG

Herrschaftsverlust und Machtverfall.
Festkolloquium zu Ehren von Hans-Ulrich Thamer

Donnerstag, 9., bis Samstag, 11. Oktober 2008

Ziel der Tagung ist es, mit Hilfe historischer Fallstudien
einschlägige wissenschaftliche Theorien auf ihre Validität hin
zu überprüfen sowie durch einen Epochen übergreifenden Vergleich
strukturelle Gemeinsamkeiten und Spezifika von
Herrschaftsverlust und Machtverfall herauszuarbeiten.

Entwürfe wie diejenigen der System- oder Modernisierungstheorie
werden unter übergeordneten Fragen auf den Prüfstand gestellt:
Ist der Prozess funktionaler Differenzierung tatsächlich
irreversibel, und bewirkt er langfristig einen Kollaps aller
autokratischen Systeme, auch jener, die auf partielle
Differenzierung setzen? Kann ein interdependentes Verhältnis
zwischen sozioökonomischer und politischer Entwicklung
unterstellt werden? Darüber hinaus wird nach dem Einfluss
mentaler und kultureller Traditionen, nach der Rolle sozialer,
kultureller oder politischer Eliten und nach der Bedeutung des
individuellen Faktors gefragt. Diese grundlegenden Ursachen für
Herrschaftsverlust und Machtverfall sollen im interepochalen
Vergleich systematisch untersucht werden.

Dieser Untersuchungsrahmen gilt ebenso für die Analyse des
eigentlichen Verlaufs von Prozessen des Herrschaftsverlusts und
des Machtverfalls wie für die Frage nach der Bedeutung, die
beiden Phänomenen seitens der Zeitgenossen und Nachgeborenen
beigemessen wurde. Dabei wird auch zu klären sein, auf welche
Weise Herrschaftsverlust und Machtverfall diskursiv und
symbolisch vermittelt wurden und welche Funktionen diese
Vermittlungen erfüllten.

Diese Fragenkomplexe sollen in einem interdisziplinären Rahmen
behandelt werden. Mit dem Kolloquium ist die Ehrung des
Historikers Hans-Ulrich Thamer verbunden, der am 1. Januar 2008
seinen 65. Geburtstag beging und der sich immer wieder mit den
hier aufgeworfenen Fragen wissenschaftlich auseinandergesetzt
hat.


PROGRAMM

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Ort: Wolfgang-Borchert-Theater

10.00-10.30 Begrüßung und Einführung
Ursula Nelles, Rektorin der Westfälischen Wilhelms-Universität:
Grußwort

Armin Owzar: Einführung ins Thema

Sektion I: Ursachen, Theorien, Erklärungsansätze:
Die Delegitimierung politischer Herrschaft
Moderation: Armin Owzar

10.30-11.00 Rudolf Schlögl
Mächtige Kommunikation in der Frühen Neuzeit

11.00-11.30 Ute Daniel
Narrative Strukturen von Auf- und Abstiegserzählungen
der Geschichtswissenschaft

11.30-12.15 Diskussion und Kaffeepause

12.15-12.45 Ludwig Siep
Machtzerfall, Delegitimierung und Widerstandsrecht in der
politischen Philosophie der frühen Neuzeit

12.45-14.45 Diskussion und Mittagspause

Sektion II: Anzeichen, Bilder und Interpretationen: Symbolische,
verbale und visuelle Repräsentationen von Machtverfall
Moderation: Christina Schröer

14.45-15.15 Barbara Stollberg-Rilinger
Organisierte Heuchelei?
Vom Machtverfall des Römisch-deutschen Reiches

15.15-15.45 Hans Ottomeyer
Bildwelten des Untergangs zur Zeit Ludwigs XVI. (1774-1789)

15.45-16.30 Diskussion und Kaffeepause

16.30-17.00 Rolf Reichardt
Thronstürze in Frankreich 1789-1848

17.00-17.30 Jan-Philipp Reemtsma
Ludwig Tiecks Arras. Umsturz in der Retorte

17.30-18.00 Diskussion

18.00-20.00 Empfang

ab 20.00 Uhr Theatervorstellung: "Das Münster-Protokoll...
ein Heimatabend. Die 68er und der Deutsche Herbst"


Freitag, 10. Oktober 2008

Ort: LWL-Landesmuseum

Sektion III: Wertewandel, Herrschaftskrisen, Elitenwechsel:
Machtverfall und Epochenwenden in Antike und Vormoderne
Moderation: Peter Hoeres

9.15-9.45 Peter Funke
"Von des attischen Reiches Herrlichkeit."
Vergangenheitsbezug und Neupositionierung in der athenischen
Außenpolitik der hellenistischen Zeit

9.45-10.15 Gerd Althoff
Inszenierte Freiwilligkeit.
Gute Mienen zum bösen Spiel der Entmachtung im Mittelalter

10.15-11.00 Diskussion und Kaffeepause

11.00-11.30 Heinz Duchhardt
Preußens Machtverfall zwischen der Spätzeit Friedrichs II.
und Tilsit

11.30-12.00 Gudrun Gersmann
Der Machtverfall Napoleons und die Rückkehr der Bourbonen

12.00-14.00 Diskussion und Mittagspause

14.00-14.30 Franz-Josef Jakobi
Bernhard Rottendorff und das Ende der republikanischen Ära
der Geschichte der Stadt Münster

14.30-15.00 Diskussion

Sektion IV (Teil 1): Revolution, Pluralisierung,
Massenmobilisierung: Herrschaftsverlust und Machtwechsel
unter den Bedingungen der Moderne
Moderation: Manfred Görtemaker

15.00-15.30 Dieter Langewiesche
Machtwechsel durch Revolution?

15.30-16.00 Rainer Schoch
Machtverlust und Mythenbildung:
Paul Delaroches "Napoleon am 31.3.1814"

16.00-16.45 Diskussion und Kaffeepause

16.45-18.00 Begrüßung durch Dr. Hermann Arnhold,
Direktor des LWL-Landesmusuems, mit anschließender
Führung durch die Ausstellung
"Orte der Sehnsucht. Mit Künstlern auf Reisen"

18.00-18.30 Öffentlicher Abendvortrag: Ruprecht Polenz (MdB)
"Failing states" - Verlust von Staatlichkeit

ab 19.00 Uhr Gemeinsamer Imbiss


Samstag, 11. Oktober 2008

Ort: LWL-Landesmuseum

Sektion IV (Teil 2): Revolution, Pluralisierung,
Massenmobilisierung: Herrschaftsverlust und Machtwechsel
unter den Bedingungen der Moderne
Moderation: Karl Teppe

9.15-9.45 Manfred Hettling
Machtvakuum? Auflösung und Wiedererrichtung staatlicher
Autorität 1848

9.45-10.15 Jürgen Reulecke
Vom Kaiserreich zur Weimarer Republik:
von starken Vätern zur 'vaterlosen Gesellschaft'

10.15-11.00 Diskussion und Kaffeepause

11.00-11.30 Martin Sabrow
Der ostdeutsche Herbst 1989 - Wende oder Revolution?

11.30-12.00 Diskussion und Abschlussdiskussion


INFO

Veranstalter:
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Historisches Seminar
in Zusammenarbeit mit dem SFB 496 und dem Exzellenzcluster 212
gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung, Münster

Veranstaltungsorte:
Wolfgang Borchert-Theater
Hafenweg 6-8
48155 Münster
und
LWL-Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster

Um Anmeldung bis zum 30.09.2008 wird gebeten:
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Historisches Seminar
Geschäftszimmer Neuere und Neueste Geschichte II
Domplatz 20-22
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24320
E-Mail: kmichels at uni-muenster.de

Tagungsprogramm zum Download
URL: http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/NZ-G/L2/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 24 11:37:12 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 24 Sep 2008 11:37:12 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Grubenlampentour und Erlebnisfuehrung
im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover, Bochum, 26./27.09.2008
Message-ID: 48DA2667.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.09.2008, 13:58


AKTUELL

Licht und Schatten des Bergarbeiteralltags
Grubenlampentour und Erlebnisführung im LWL-Industriemuseum
Zeche Hannover

Zu zwei besonderen Führungen lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Wochenende in sein
Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum ein.

Die dunkle Jahreszeit hat begonnen. Auf der Zeche Hannover wird
es jetzt besonders spannend. Bei der "Nachtschicht spezial"
können die Besucher am Freitag, 26. September, um 21 Uhr
Architektur und Technik des Industriedenkmals im Schein der
Grubenlampen entdecken. Mit originalen Kopflampen und
Bergarbeiterhelmen ausgestattet, gehen die Gäste bei dieser
speziellen Themenführung auf Entdeckungstour durch das
nächtliche Industriedenkmal Zeche Hannover.

Im Lichtkegel der Grubenlampen werden unter fachkundiger Führung
spannende Details des Malakowturms und der Fördermaschine
beleuchtet. Gleichzeitig können Besucher die einzigartige
Atmosphäre der Arbeit von Bergarbeitern im Dunkeln erleben. So
gibt die Führung Einblick in Licht und Schatten des
Arbeitsalltags der Bergleute. Zum Abschluss der Nachtschicht
setzt das Industriemuseum die historische Dampffördermaschine
von 1893 in Bewegung.

Am Samstag, 27. September, erhalten Interessierte bei Tag einen
Einblick in die wechselhafte Geschichte der Zeche in
Bochum-Hordel. Die schwierigen Anfänge der Zeche Hannover in den
1840er Jahren werden bei der Führung (Beginn 15 Uhr) ebenso
beleuchtet, wie die Hochphase der Großzeche Hannover/Hannibal in
den 1890ern. Beim Gang auf den Malakowturm und der
Schauvorführung der Fördermaschine können die Besucher die
technischen Innovationen der damaligen Zeit hautnah erleben und
sehen, wie wichtig die damaligen Erfindungen für unseren
heutigen Lebensalltag sind.

Treffpunkt für beide Führungen ist der Zechenvorplatz. Die
Teilnahme kostet 2,50 ?.


INFO

Nachtschicht spezial
Termin: 26.9. 2008, 21 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person

Erlebnisführung durch die Zeche Hannover
Termin: 27.9. 2008, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person

Kontakt:
LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel. 0234 6100 874
http://www.lwl-industriemuseum.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Sep 24 15:34:46 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 24 Sep 2008 15:34:46 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Schoah-Denkmal in Herne wird nach Plaenen
des Wuppertalers Winfried Venne gebaut
Message-ID: 48DA5E16.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Informationsdienst Ruhr"
Datum: 24.09.2008, 15:00


AKTUELL

Die Entscheidung über das zentrale Schoah-Denkmal im Stadtzentrum von
Herne ist gefallen. Der Rat der Stadt entschied in seiner gestrigen
Sitzung, den Entwurf des Wuppertaler Künstlers Winfried Venne zu
realisieren.

Der Entwurf zeigt eine Gedenktafel, die durch 400 eingelassene Okulare
visuelle Effekte erzeugt. Hier werden die Namen aller während der
Nazi-Diktatur ermordeten jüdischen Bürger aus Herne und Wanne-Eickel zu
lesen sein. Ergänzt wird die Tafel durch eine "Geschichtsrampe" mit den
Namen der Konzentrationslager.

Insgesamt waren 29 Entwürfe für das Denkmal eingegangen, drei wurden
dem Rat zur endgültigen Entscheidung vorgelegt.
Der zentrale Willi-Pohlmann-Platz in Herne wird im kommenden Jahr
umgestaltet, danach wird das Schoah-Denkmal realisiert.







From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Sep 24 15:36:11 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 24 Sep 2008 15:36:11 +0200
Subject: [WestG] [AUS] In Hamm kann man das Alte Aegypten (be-)greifen
Message-ID: 48DA5E6B.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Informationsdienst Ruhr"
Datum: 24.09.2008, 15:00


AUSSTELLUNG

"Anfassen ausdrücklich erwünscht" - unter diesem Motto steht die
Ausstellung "Das Alte Ägypten (be-)greifen", die am morgigen Donnerstag,
25. September, im Gustav-Lübcke-Museum Hamm startet.

Zu sehen und eben auch zu erfühlen sind Originale und Repliken sowie
eigens hergestellte Modelle, die Einblicke in die ägyptische Kultur
vermitteln. Fünf Themenbereiche - Alltag, Schrift, Königtum, Götterwelt
und Totenkult - gilt es zu entdecken. So ist z.B. eine Königskartusche
in Hieroglyphenschrift zu ertasten. Und das geflochtene Bett mit der
hölzernen Kopfstütze wartet auf Besucher, die Probe liegen möchten.

Die Ausstellung ist für sehende, sehbehinderte und behinderte Besucher
konzipiert. Erklärungstexte gibt es auch in Brailleschrift,
Großbuchstaben oder via Audio-Guide.

Die Schau läuft bis zum 1. Februar 2009.





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Sep 24 15:38:05 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 24 Sep 2008 15:38:05 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Veranstaltungen zum 360. Jahrestag des
Westfaelischen Friedens in Muenster
Message-ID: 48DA5EDD.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Stadt Muenster"
Datum: 24.09.2008, 15:09


AKTUELL

Mit Dialogen zum Frieden
Die Veranstaltungen zum 360. Jahrestag des Westfälischen Friedens /
Neuer Titel

"1648: Dialoge zum Frieden" - der neue Titel steht künftig für die 2006
ins Leben gerufene Veranstaltungswoche zum Jahrestag des Westfälischen
Friedens. Der Name ist Programm. Mit der Veranstaltungsreihe macht
Münster seine historisch begründete Verantwortung und ebenso seine
heute vorhandene Kompetenz für Konfliktlösung durch Dialog deutlich.

Die Reihe wird in diesem Jahr erneut in enger Zusammenarbeit mit der
Westfälischen Wilhelms-Universität organisiert. Dort bietet das
Exzellenz-Cluster "Religion und Politik" beste Voraussetzungen, um die
Tradition der Friedensdialoge in aktuellen gesellschaftlichen Bezug zu
setzen. Die Kooperation ist zugleich ein Projekt der "Konzertierten
Aktion Wissenschaftsstadt", die den Westfälischen Frieden als
Alleinstellungsmerkmal für Münster benannt hat.

Neben etlichen Programmpunkten, die auf unterschiedliche Weise zeigen,
wie viele engagierte Gruppen in der Stadt bei den "Dialogen zum Frieden"
ein gutes Wort einlegen, stehen acht große Veranstaltungen im
Mittelpunkt.

Den Auftakt macht am Samstag, 11. Oktober, die Verleihung des
Westfälischen Friedenspreises der Wirtschaftlichen Gesellschaft für
Westfalen und Lippe an den ehemaligen UN-Generalsekretär und
Friedensnobelpreisträger Kofi Annan. Der Festakt wird aus dem
Rathausfestsaal ab 11 Uhr auf einer LED-Wand auf dem Lambertikirchplatz
übertragen. Am Nachmittag stehen die Jugendpreisträger des
Friedenspreises im Rampenlicht. Die Gemeinschaft junger Malteser zeigt
in den Städtischen Bühnen Shakespeares "Ein Sommernachtstraum", mit dem
sie bundesweit für ihr Libanon-Projekt Spenden sammeln.

Mit einem prominenten Redner startet am 14. Oktober, um 18 Uhr im im
Fürstenberghaus (Hörsaal F1) eine Ringvorlesung zum Thema
"Mediation". Veranstalter ist der Exzellenz-Cluster "Religion und
Politik in den Kulturen der Vormoderne" der Universität. Joachim Gauck,
ehemaliger Leiter der Stasiunterlagen-Behörde, spricht über "Wahrheit
und Versöhnung".

Ein Zeichen gegen Armut und für die Millenniums-Entwicklungsziele der
Vereinten Nationen wird am Samstag, 18. Oktober, bei einem "Stand Up"
von 11.55 bis 12 Uhr auf dem Prinzipalmarkt gesetzt. Münster beteiligt
sich damit am weltweiten Aktionstag der Vereinten Nationen - unter
Beteiligung von hoffentlich vielen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt.

Die Wiedereröffnung des Friedenssaals und der Wiederaufbau des
Rathauses ist Thema am Sonntag, 19. Oktober, um 11.30 Uhr im Rathaus.
"50 Jahre Rathaus - 60 Jahre Friedenssaal - 360 Jahre Westfälischer
Friede" sind eine Feierstunde im Festsaal und eine Ausstellung des
Stadtarchivs in der Bürgerhalle überschrieben.

Ein "religiöser Gipfel" auf lokaler Ebene findet am 23. Oktober um 18
Uhr beim Treffen der Religionsgemeinschaften und Konfessionen statt.
Nach der Premiere im vergangenen Jahr lädt Oberbürgermeister Dr.
Berthold Tillmann gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher
Kirchen (ACK) erneut die Repräsentanten der in Münster vertretenen
Religionsgemeinschaften in den Friedenssaal ein.

Wie Frieden Schule machen kann, zeigt die Schülerakademie am Freitag,
24. Oktober, von 9 bis 14 Uhr im Stadtweinhaus. 120 Schülerinnen und
Schüler beschäftigen sich unter dem Motto "Brücken in die Zukunft"
mit dem Werk und der Leistung von Kofi Annan. Die Uraufführung des
Oratoriums "Da Pacem, Domine" des Leipziger Komponisten Günter Neubert
setzt am 24. Oktober um 18 Uhr im Rahmen der ökumenischen Friedensvesper
in der Lambertikirche den musikalischen Schlussakkord.

Alle Informationen zum Programm der "Dialoge zum Frieden" und weiteren
Veranstaltungen rund um das Friedensthema gibt es in einem Faltblatt in
der Münster-Information im Stadthaus 1 und im Internet
(www.marketing.muenster.de).








From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 25 10:25:48 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Sep 2008 10:25:48 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Geschichtsarbeit und historisch-politisches Lernen
zum Nationalsozialismus, Hattingen, 20.-22.11.2008
Message-ID: 48DB672B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 25.09.2008, 08:22
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


TAGUNG

Werkstatt "Geschichtsarbeit und historisch-politisches Lernen
zum Nationalsozialismus"

20. bis 22. November 2008


Die jährliche Werkstatt-Tagung bietet praxis- und
methodenorientierten Workshops, einen Erfahrungsaustausch und
Gelegenheit zur Vernetzung all der Institutionen und Initiativen,
die lokal und regional mit Geschichtsarbeit zum
Nationalsozialismus befasst sind. Dazu treten die kollegiale
Debatte über Ausstellungen sowie Diskussionsanstöße aus der
Forschung. Eine Projektebörse bietet die Möglichkeit,
Kurzskizzen aus der eigenen Arbeit zur Debatte zu stellen.

Eingeladen sind vor allem (haupt- und ehrenamtliche)
MitarbeiterInnen von Gedenkstätten, Geschichtswerkstätten und
Geschichtsvereinen, Lehrerinnen und Lehrer, Erwachsenenbildner,
Archivare und Stadthistoriker.


PROGRAMM

Donnerstag, 20. November 2008

Anreise bis ca. 17.00 Uhr
17.30 Uhr:
Begrüßung und Einführung

18.30 Uhr:
Abendessen

19.30-21.00 Uhr:
NS-Täterforschung - eine Zwischenbilanz
Vortrag von Dr. Frank Bajohr, Forschungsstelle für
Zeitgeschichte Hamburg


Freitag, 21. November 2008

9.00-9.30 Uhr:
Kurze Vorstellung der Workshops:
- Recherchieren und Lernen im Netz: Theorie und Praxis mit Hilde
Jakobs, Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, und Dr. Annette
Haller, Germania Judaica

- Vergangenheit und Zukunft der Gedenkstätten in NRW mit Astrid
Wolters Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, und Wulff E. Brebeck,
Kreismuseum Wewelsburg

- Frühe Überlebensberichte aus den Sammlungen der
jüdisch-historischen Kommissionen 1943-1948: Vorstellung einer
Quellenedition und pädagogische Nutzungsmöglichkeiten mit
Elisabeth Kohlhaas und Prof. Alfons Kenkmann, Universität
Leipzig


9.45-12.30 Uhr:
Workshops

12.30 Uhr:
Mittagspause

14.00-15.30 Uhr:
Stadtrundgang "Orte der NS-Herrschaft in Hattingen - alte und
neue Geschichtsspuren" mit Thomas Weiss, Stadtarchiv Hattingen

16.30-18.30 Uhr:
Workshops

18.30 Uhr:
Abendessen

20.00 Uhr:
"2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß" - eine filmische
Dokumentation über Hanns Ludin, anschl. Gespräch mit dem
Autor Malte Ludin


Samstag, 22. November 2008

9.00-10.30 Uhr:
Projektebörse - Pläne, Kurzberichte und Nachrichten aus Vereinen,
Gedenkstätten, Initiativen und Geschichtswerkstätten
Moderation: Susanne Abeck, Forum Geschichtskultur an Ruhr
und Emscher

11.00-12.30 Uhr:
"Es war moderne Sklaverei.". Ergebnisse eines internationalen
lebensgeschichtlichen Dokumentationsprojekts zur Sklaven-
und Zwangsarbeit.
Vortrag von Dr. Alexander von Plato und Diskussion


Veranstalter:
Bildungswerk der Humanistischen Union
Arbeitskreis NS-Gedenkstätten NRW
Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
mit Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung NRW


INFO

Veranstaltungsort:
DGB-Bildungszentrum Hattingen

Information und Anmeldung:
Dr. Paul Ciupke, Dr. Norbert Reichling
Bildungswerk der HU
Tel.: 0201/227982
E-Mail: buero at hu-bildungswerk.de
URL: www.hu-bildungswerk.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 25 10:45:38 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Sep 2008 10:45:38 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 395, August 2008
Message-ID: 48DB6BCF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 25.09.2008, 11:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 395
August 2008


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169




[keine Seitenangaben, in Auswahl]


Haarmann, Franz
Mit "Andreas Hofer" kam Tirol nach Wickede/Ruhr
Die Wickeder Freilichtbühne und die nationalsozialistische
Machtergreifung 1933

Platte, Hartmut
Der historische Mühlenhof versank in den Fluten der Talsperre
Der Mühlenhof in Möhnesee-Stockum mit alter Tradition wurde an
neuer stelle wieder aufgebaut (Schluss)

Thomas, Heinrich
Neue Chance für den Kiebitz in der Lippeaue

Kunz, Ulrich
Prächtige Adelshöfe glänzten einst in Münster
Die Münsterländer Grafen und Freiherrn errichteten einst
repräsentative Bauten "am Hof" der Fürstbischöfe

Braukmann, Horst
Ampen: Schon anno 833 urkundlich erwähnt
Die heute zu Soest gehörende Gemeinde gilt als das
älteste Dorf der Soester Börde (Schluss)

Köhn, Gerhard
Die Soester Brandkompanie ab 1811
Geschichte des Feuerlöschwesens in Soest von den Anfängen
bis 1945 (6. Folge)





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Sep 25 17:55:50 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 25 Sep 2008 17:55:50 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Muenster: Hommage an Willy Brandt, Bezirksregierung,
bis 17.10.2008
Message-ID: 48DBD0A6.84E3.00E5.0@lwl.org

Von:
Datum: 25.09.2008, 18:00


AUSSTELLUNG

Hommage an Willy Brandt-
Wanderausstellung in der Bezirksregierung Münster

Abteilungsdirektor Erich Tilkorn eröffnete heute (25. September) die
von der Friedrich-Ebert-Stiftung organisierte Wanderausstellung "Willy
Brandt - Ein politisches Leben 1913- 1992" im Foyer der Bezirksregierung
Münster, Domplatz.

Die Ausstellung ist dem politischen Leben und Wirken von Willy Brandt
gewidmet und zeigt die Historie des großen deutschen Sozialdemokraten
und Friedensnobelpreisträgers von der Kindheit bis zu seinem Tode.

Zur Ausstellung gehören 70 Stelltafeln mit über 500 Fotos,
Reproduktionen von Briefen und persönlichen Notizen aber auch eine Fülle
von Presseartikeln. Zahlreiche Zeitzeugen und Weggefährten kommen in der
Ausstellung zu Wort. Neben zwei Litfaßsäulen mit historischen
Wahlplakaten, unterstützt ein Videoturm mit 50 Filmsequenzen die
Ausstellung multimedial.

Die Exponate werden bis zum 17. Oktober 2008 ausgestellt und sind von
montags bis freitags zwischen 8 und 16 Uhr zu besichtigen.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 26 10:35:16 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 26 Sep 2008 10:35:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Geschichte hautnah erleben : Roemerschiff "Victoria"
in Minden, 26.-28.09.2008
Message-ID: 48DCBAE2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.09.2008, 15:16


AKTUELL

Geschichte hautnah erleben
Römerschiff "Victoria" in Minden

"Victoria" macht in Minden Station: Das römische Kriegsschiff
des Ausstellungsprojektes "IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre
Varusschlacht" liegt vom 26.bis 28. September am Stadteingang
Tränke auf der Weser. Am Freitag können angemeldete Schulklassen
Schiff und Mannschaft kennen lernen. Freitag von 15 bis 17 Uhr
sowie Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 13 Uhr und von 14
bis 17 Uhr heißt es dann "Leinen los und ran an die Riemen".

Mit Publikum an Bord wird das rund vier Tonnen schwere Gefährt
seine Runden auf der Weser drehen. Interessierte Besucher können
zur vollen Stunde mit den "Römern" in See stechen und pullen,
was das Zeug hält. Insgesamt 20 Ruderer bewegen dann das 16
Meter lange und fast drei Meter breite Schiff. Informationen zu
den Schiffstouren gibt es bei der Minden Marketing GmbH (Tel.:
0571-8290659), die das Schiff anlässlich der Eröffnung des neu
gestalteten Stadteingangs an die Weser holte.

Auch an Land erwartet die Besucher am Wochenende ein buntes
Programm: Der Schiffsführer der "Victoria", Gerrit Wagener,
berichtet am Freitag um 19.30 Uhr vom Bau und der Erprobung des
originalgetreuen Nachbaus aus der Zeit um 100 n. Chr. Am Samstag
verwandeln 600 Rosen die neue Tränke ab 14 Uhr zeitweise in
einen "Dufttunnel". Eine Stunde später sorgen der Musikzug der
Freiwilligen Feuerwehr Wietersheim-Leteln und die
Bessel-Big-Band für musikalische Unterhaltung. "the LULU WHITE's
Saloon Orchestra" mit Jazz der 20er Jahre weiht den neu
gestalteten Stadteingang zur Weser ab 18 Uhr musikalisch ein,
bevor Bürgermeister Michael Buhre ihn um 19.30 Uhr offiziell
eröffnet.

Mit "Liebe, Lust und Leidenschaft - Die Welt, Minden und
Shakespeare" präsentiert Bernd Lafrenz im Open Air Theater ab 20
Uhr nicht immer ganz ernst zu nehmende historische Sequenzen von
der Römerzeit, über die Schlacht bei Minden 1759 bis heute. "the
LULU WHITE's Saloon Orchestra" beendet den Samstagabend. Zu
einer Reise in die Welt der Matrosen und Seefahrer laden drei
heimische Shanty-Chöre am Sonntag ab 11 Uhr ein. Dazu gibt es an
der Tränke Rollmöpse, geräucherte Makrelen und Stinte, die
früher auch in der Weser gefischt wurden.

Im Informationszelt des Ausstellungsprojektes "IMPERIUM KONFLIKT
MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht" erhalten die Besucher an allen
Veranstaltungstagen Antworten auf Fragen rund um den Bau und die
Funktionsweise der "Victoria". Das Schiff wurde im Rahmen des
Ausstellungsprojektes gebaut und nach 15-monatiger Bauzeit im
März 2008 in Hamburg-Harburg fertig gestellt. Seit Mai dieses
Jahres ist die "Victoria" auf den Wasserstraßen unterwegs, die
bereits von den Römern genutzt wurden: Ems, Elbe, Rhein, Weser
und Lippe.

Die groß angelegte Ausstellungskooperation rückt die
Varusschlacht des Jahres 9 n. Chr., auch bekannt als "Schlacht
im Teutoburger Wald", wieder ins Blickfeld der Öffentlichkeit.
Von Mai bis Oktober 2009 werden hochkarätige Ausstellungen an
den drei Originalschauplätzen Haltern am See (IMPERIUM),
Kalkriese (KONFLIKT) und Detmold (MYTHOS) mit Exponaten von
Weltgeltung unterschiedliche Facetten des historischen
Geschehens beleuchten. Getragen wird das Ausstellungsprojekt
durch eine überregionale Kooperation zwischen dem
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), der Varusschlacht im
Osnabrücker Land GmbH - Museum und Park Kalkriese - sowie dem
Landesverband Lippe und dem Kreis Lippe.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 26 11:04:50 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 26 Sep 2008 11:04:50 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BKONF=5D_Tagung_=22Maerkische_Eisenstra=C3=9F?=
=?utf-8?q?e=3A_Technikgeschichte_auf_den_Weg_bringen=22=2C_Kreuztal=2C_16?=
=?utf-8?q?=2E10=2E2008?=
Message-ID: 48DCC1D1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Susanne Thomas"
Datum: 25.09.2008, 13:11


TAGUNG

Tagung "Märkische Eisenstraße: Technikgeschichte auf den Weg
bringen" in der Weißen Villa Dreslers Park in Kreuztal

Wenn es um technikgeschichtliche und denkmalpflegerische
Aktivitäten geht, dann hat unsere Kulturregion Südwestfalen eine
Menge Power zu bieten. In Zukunft werden alle diese Kräfte in
der Region auf der Plattform "WasserEisenLand" miteinander
vernetzt und besser sichtbar gemacht.

Am 16.10.08 sind daher alle Technikfreunde, Museumsmitarbeiter,
Touristiker, Heimat- und Denkmalpfleger aus der gesamten
Kulturregion Südwestfalen in die Weiße Villa Dreslers Park in
Kreuztal eingeladen, um die Technikgeschichte unserer Region auf
den richtigen Weg zu bringen: Mit gemeinsam zu entwickelten
Strategien soll im Zuge dieses Arbeitstreffens die "Märkische
Eisenstraße" zu einer Kulturroute ausgearbeitet werden. Beginn
ist 10.00 Uhr, gearbeitet wird im Großen Saal der Weißen Villa
Dreslers Park.

Da die Arbeitstagung eine Kooperationsveranstaltung der
Kulturregion Südwestfalen mit der Stadt Kreuztal ist, wird der
Kreuztaler Bürgermeister Rudolf Biermann die Veranstaltung
eröffnen. Natürlich fallen bei dieser Arbeitstagung keine
Gebühren an - schließlich ist ja Ihre Arbeitskraft und
Kreativität gefragt. Lediglich für das gemeinsame Mittagessen
muss jeder selbst aufkommen.


INFO

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie im Internet unter
www.denkmalforum.kulturregion-swf.de.

Anmelden können Sie sich beim Servicebüro der Kulturregion
Südwestfalen c/o FD 40 - Kultur Märkischer Kreis
Bismarckstr. 15,
58762 Altena,
Tel.: 0 23 52 / 9 66 - 70 66,
Fax: 0 23 52 / 9 66 - 71 66,
E-Mail: servicebuero at kulturregion-swf.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 26 11:32:36 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 26 Sep 2008 11:32:36 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 396, September 2008
Message-ID: 48DCC852.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 26.09.2008, 11:30


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 396
September 2008


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169





[keine Seitenangaben, in Auswahl]


Haarmann, Franz
Der Landbriefträger verteilte die Post nach dem Hochamt
Vor 110 Jahren richtete sich die Post am Wickeder Bahnhof ein

Hinke, Wilhelm
Wölfe lebten in Westfalen
Im Januar 1835 wurde bei Herbern der letzte Wolf erlegt
Prof. Hermann Landois beschrieb die Jagd und ihre Folgen

Anon.
Je trockener, desto besser
Der westfälische Humor hat es in sich

Reding, Paul
Das "neue" Hebewerk in Henrichenburg als Weltkulturerbe?
Förderverein setzt sich für die "aktive" Erhaltung des
Industriedenkmals ein

Köhn, Gerhard
Das Feuerschutzwesen wird modernisiert
Das Feuerlöschwesen Soest von den Anfängen bis 1945 (7. Folge)





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Sep 26 12:38:20 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)

Date: Fri, 26 Sep 2008 12:38:20 +0200
Subject: [WestG] [AKT] M. Rind neuer Chefarchaeologe beim LWL
Message-ID: 48DCD7BC.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.09.2008, 12:34


AKTUELL

Neuer Chefarchäologe beim LWL

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat einen neuen
Chefarchäologen. Am Freitag (26.9.) votierten die Kommunalpolitiker
im LWL einstimmig für Prof. Dr. Michael Maria Rind. Der 49-Jährige ist
Leiter der Kreisarchäologie beim Landkreis Kelheim (Bayern). Rind tritt
die Nachfolge von Dr. Gabriele Isenberg an, die nach 34 Jahren in diesem
Sommer als Direktorin der LWL-Archäologie für Westfalen in den Ruhestand
gegangen ist.

Der gebürtige Duisburger wird die Archäologie des LWL mit 90
Mitarbeitern ab Januar leiten. Rind hat Ur- und Frühgeschichte,
Archäologie, Kunstgeschichte und Volkskunde in Münster studiert und
1984 über die "urnenfelderzeitliche Siedlung in Dietfurt/Oberpfalz"
promoviert.

Nach Tätigkeiten an der Universität und beim Bayerischen Landesamt für
Denkmalpflege arbeitet er seit 1989 in Kelheim. Neben Ausgrabungen war
ein Schwerpunkt seiner Arbeit die Öffentlichkeitsarbeit für die
Archäologie durch Ausstellungen und zahlreiche allgemeinverständliche
Veröffentlichungen. Seit 1995 hat Rind einen Lehrauftrag an der
Universität Regensburg, an der er sich im Jahr 2000 habilitierte. Seit
2006 ist er dort als außerplanmäßiger Professor tätig.

-----------------------------------------------------------------------
Dr. Marcus Weidner
Wissenschaftlicher Referent
Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
- Projektleiter -
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Karlstr. 33
48147 Münster, Deutschland
Tel.: 0251 / 591-5691
Fax: 0251 / 591-3282 (mittwochs)
Fax: 02921 / 3444828
marcus.weidner at lwl.org
http://www.westfaelische-geschichte.de
http://www.lwl-regionalgeschichte.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 29 10:23:26 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 29 Sep 2008 10:23:26 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Regionale Herbsttagung der Heimatpflege, Marbeck,
30.09.2008
Message-ID: 48E0AC9E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 26.09.2008, 11:41


TAGUNG

Regionale Herbsttagung der Heimatpflege am 30. September 2008 in
Marbeck

Vorstände der Heimatvereine aus dem Raum Borken treffen sich

Die Vorstände der Heimatvereine aus dem Bereich Borken kommen am
Dienstag (30. September 2008) um 17.00 Uhr auf Einladung des
stellvertretenden Kreisheimatpflegers Alois Mensing zur
traditionellen Herbsttagung in Borken-Marbeck zusammen.
Treffpunkt ist das Heimathaus an der Schulstraße. Zum Bereich
Borken gehören die Heimatvereine Borken, Burlo, Erle, Gemen,
Gescher, Heiden, Hochmoor, Marbeck, Raesfeld, Ramsdorf, Reken,
Südlohn, Oeding, Velen und Weseke.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende des Heimatvereins
Marbeck, Maria Schwane, folgt ein kurzer Rückblick auf den
grenzüberschreitenden Heimattag in Losser und den Denkmaltag
Mitte September. Anschließend gibt es unter anderem
Informationen zum Stand des "Glockenprojektes" anlässlich des
360. Jahrestages des Westfälischen Friedens und über die
Planungen zum "Tag des Platt" am 25. Oktober.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 29 10:37:27 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 29 Sep 2008 10:37:27 +0200
Subject: [WestG] [AUS] 100 Jahre Studium fuer Frauen in Muenster, Muenster,
19.10.2008-18.01.2009
Message-ID: 48E0AFE7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Sabine Happ"
Datum: 26.09.2008, 11:46


AUSSTELLUNG

"Laßt sie doch denken!"
100 Jahre Studium für Frauen in Münster
Eine Ausstellung im Stadtmuseum Münster
vom 19.10.2008 - 18.01.2009


Im Wintersemester 1908/09 durften sich in Münster die ersten
sechs Studentinnen einschreiben. Gemeinsam mit ihren 1713
männlichen Kommilitonen besuchten sie Vorlesungen und Seminare.
Heute gibt es an der Westfälischen Wilhelms-Universität über
38.000 Studenten, 53 Prozent von ihnen sind Frauen. Wie es ihnen
im Laufe dieser 100 Jahre an der Universität Münster ergangen
ist, welche Erfolge sie errungen haben und welchen
Schwierigkeiten sie sich bis heute stellen müssen, erzählt diese
Ausstellung mit Hilfe der Inszenierung von Studentinnen des
Fachbereichs Design der Fachhochschule Münster.

Neben einem chronologischen Überblick setzt die Ausstellung
thematische Schwerpunkte: Die soziale Situation der Studentinnen
und Wissenschaftlerinnen kommt dabei genauso zur Sprache wie
ihre politischen Aktivitäten, ihre Berufswege inner- und
außerhalb der Universität oder die ersten
Studentinnenverbindungen. Anhand konkreter Lebensgeschichten von
Absolventinnen und Professorinnen der Westfälischen
Wilhelms-Universität lädt die Ausstellung dazu ein, in die
Geschichte des Studiums von Frauen in Münster einzutauchen.

Die Debatten um das Studium von Frauen in den vergangenen 100
Jahren waren eng verknüpft mit den jeweils vorherrschenden
Frauenbildern. Als Symbol für die Widerstände, Begrenzungen und
Vorurteile, gegen die Frauen ankämpfen mussten und bis heute
ankämpfen müssen, steht in der Ausstellung ein plastisch
abgeformter Frauenkörper, ein Klischee, das einem Korsett
ähnlich nur einen Teil des Frauenkörpers wiedergibt, der die
wesentlichen physischen Merkmale einer Frau zeigt. In
Kombination mit Schlagworten, die das jeweilige vorherrschende
Rollenklischee benennen, werden diese Formen mit den Fakten und
Entwicklungen des Frauenstudiums in den jeweiligen
Zeitabschnitten konfrontiert. So fordert die Ausstellung die
Besucher dazu auf, die in jedem Kopf vorhandenen Bilder mit der
gelebten Realität abzugleichen.

Nicht nur Statistiken und Urkunden machen diese Präsentation zu
einem informativen Erlebnis, sondern auch die Geschichte
zwischen den Zeilen der studierenden und studierten Frauen wird
ins Bild gesetzt. Persönliche Dokumente und Fotos zeichnen
ebenso wie zeitgenössische Satiren ein lebensnahes Bild dieser
100 bewegten Jahre.

Die Ausstellung wurde von älteren und jüngeren Studentinnen über
einen Zeitraum von zwei Jahren in einer Kooperation des
Universitätsarchivs, der Kontaktstelle Studium im Alter der
Westfälischen Wilhelms-Universität und des Fachbereichs Design
der Fachhochschule Münster erarbeitet.

Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 19. Oktober 2008 um 16
Uhr im Foyer des Stadtmuseums Münster, Salzstraße 28. Sie ist
bis zum 18. Januar 2009 zu sehen. Über das Begleitprogramm der
Ausstellung mit Führungen, einer Podiumsdiskussion über die
Situation von Akademikerinnen heute und weiteren Veranstaltungen
informiert ein Flyer. Begleitend zur Ausstellung erscheint im
Aschendorff-Verlag ein Sammelband mit vertiefenden Hintergründen,
Quellen und Lebensgeschichten. Unter dem Titel "Laßt sie doch
denken! 100 Jahre Studium für Frauen in Münster" ist das Buch
für Euro 19,90 im Buchhandel erhältlich.


Ansprechpartnerinnen:

Dr. Sabine Happ
Universitätsarchiv Münster
Leonardo-Campus 21
48149 Münster
Tel.: 0251/8331788
E-Mail: Sabine.happ at uni-muenster.de

Dr. Veronika Jüttemann
Westfälische Wilhelms-Universität
Kontaktstelle Studium im Alter
Bispinghof 9-14
48143 Münster
Tel.: 0251 - 83 21309
E-Mail: studia at uni-muenster.de

Kostenfreies Rahmenprogramm der Ausstellung:
Feierliche Eröffnung der Ausstellung
Zeit: Sonntag, 19. Oktober 2008, 16 Uhr
Ort:: Foyer des Stadtmuseums, Salzstr. 28


Podiumsdiskussion: "100 Jahre Studium für Frauen.
Sind Akademikerinnen heute gleichberechtigt?"

Teilnehmer: Prof. Dr. Ursula Nelles, Rektorin der WWU
Prof. Dr. Rita Süßmuth, Bundestagspräsidentin a. D. und
Präsidentin der OTA Hochschule Berlin (angefragt)
Prof. Dr. Walter Hollstein, Männerforscher und Professor
für Soziologie, Basel
Prof. Dr. Brigitte Young, Professorin für Vergleichende Politische
Ökonomie in Münster und wiss. Beraterin der Welthandelsorganisation
Ninja Schmiedgen, AStA-Vorsitzende Münster
Zeit:: Montag, 24. November 2008, 19.00 Uhr
Ort: Schlossplatz 2, S 8


Führungen durch die Ausstellung
Ältere und jüngere Studierende, die die Ausstellung erarbeitet
haben, führen Gruppen von maximal 15 Personen durch die
Ausstellung, erzählen von ihren Recherchen und beantworten Fragen.
Treffpunkt ist jeweils das Foyer des Stadtmuseums, Salzstraße 28.

Termine:

Dienstag, 28. Oktober 2008, 16 Uhr
(Gisa Zigan)

Donnerstag, 6. November 2008, 16 Uhr
(Brigitte Schweighöfer)

Mittwoch, 12. November 2008, 16 Uhr
(Wiebke Reichmann)

Samstag, 29. November 2008, 15 Uhr
(Friderike Damm-Feldmann)

Mittwoch, 3. Dezember 2008, 16 Uhr
(Anne Neugebauer und Sieglinde Müller)

Mittwoch, 14. Januar 2009, 16 Uhr
(Anne Neugebauer und Sieglinde Müller)

Anmeldung: Bis jeweils zwei Tage vor der Führung in der
Kontaktstelle Studium im Alter, Tel: 0251 - 83 21309.


INFO

Veranstaltungsdaten:
100 Jahre Studium für Frauen in Münster -
Eine Ausstellung im Stadtmuseum Münster
Datum: 19.10.2008 - 18. 01.2009
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
Münster

Kontakt:
Dr. Veronika Jüttemann
Kontaktstelle Studium im Alter
Tel.: 0251 - 83 21309
E-Mail: studia at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 29 10:47:42 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 29 Sep 2008 10:47:42 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 397, September 2008
Message-ID: 48E0B24E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 29.09.2008, 11:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 397
September 2008


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169




[keine Seitenangaben, in Auswahl]


Haarmann, Franz
Mancher Wickeder tat sich schwer mit dem "Deutschen Gruß"
Der "Freimütige an der Haar" forderte am 28. September 1933 die
Grußpflicht für NS-Symbole

Multhaupt, Hermann
Das "weiße Gold" von Schloss Fürstenberg
Herzog Karl I. gründete 1747 die berühmte Porzellanmanufaktur

v. Sch.
Türkisches Leder bis nach Preußen
Handel mit der Türkei bereits im 18. Jahrhundert

Beaugrand, Günter
Als die römischen Legionen zwischen Berg und Sumpf untergingen
Drei Ausstellungen in Haltern, Kalkriese und Detmold erinnern an
die Varusschlacht vor 2000 Jahren

Deisting, Heinrich Josef
Berühmte Werl-Besucher (41):
John Manners, Marquess of Granby

Keinemann, Heinz
Dreschtag in Meckingsen
Eine Erinnerung an die Erntezeit von einst





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 30 10:24:33 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 30 Sep 2008 10:24:33 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Der reisende Koenig" im Museum in der Kaiserpfalz,
Paderborn, 01.10.2008-04.01.2009
Message-ID: 48E1FE61.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.09.2008, 13:00


AUSSTELLUNG

König ohne festen Wohnsitz
Ausstellung "Der reisende König" im Museum in der Kaiserpfalz

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) präsentiert ab 1.
Oktober in seinem Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn die
Ausstellung "Der reisende König". Mit gut 70 Exponaten aus den
Königsresidenzen in Ingelheim (Rheinland-Pfalz), Paderborn,
Tilleda (Sachsen-Anhalt) und Werla (Niedersachsen)
veranschaulicht das Museum das Reisekönigtum im Mittelalter.

Das ostfränkische und spätere Deutsche Reich hatte keine
Hauptstadt. Sondern der Herrscher regierte, während er sein
Reich permanent bereiste. Auf seinen Umritten waren die
sogenannten Pfalzen wichtige Stationen. "An keinem Ort in
Westfalen wird dies so deutlich wie in Paderborn. Mit 34
Königsaufenthalten führt die Paderborner Pfalz mit Abstand die
Liste der mittelalterlichen Herrscherbesuche an", erklärt Dr.
Martin Kroker, Leiter des Museums in der Kaiserpfalz.

Die während der Sachsenkriege in Paderborn entstandene
Königspfalz Karls des Großen war ein politischer und
militärischer Stützpunkt und das Zentrum der christlichen
Mission. Im frühen 11. Jahrhundert erneuerte Bischof Meinwerk
mit dem Bau einer großzügigen Pfalzanlage den Anspruch
Paderborns als Zentralort. Die Ausstellung zeugt hiervon unter
anderem mit Urkunden, einem Mosaikfußboden und
Gebrauchsgegenständen.

"Neben den zahlreichen Paderborner Objekten haben wir gut 50
weitere Exponate aus den bedeutenden Pfalzen in Ingelheim,
Tilleda und Werla angefordert, von denen einige zum ersten Mal
der Öffentlichkeit präsentiert werden," erzählt Museumsleiter
Kroker, "die Besucher werden anhand der Stuck- und
Säulenfragmente einen Eindruck von der monumentalen Residenz in
Ingelheim bekommen, während Hufeisen und Sporen sowie
Webgewichte und eine Klinge aus der Pfalz in Tilleda die Pfalz
als Versorgungsstätte des königlichen Hofes charakterisieren."

Aus der von Otto dem Großen im 10. Jahrhundert ausgebauten Pfalz
in Werla zeigt das Museum Gewandspangen, eine eiserne
Gürtelschnalle, Glasperlenketten sowie Keramikgefäße. Von hier
stammen auch mehrere Knochen von Bediensteten, die anhand ihrer
Verschleißspuren den Besuchern die körperlichen Strapazen der
Arbeit auf den Königspfalzen vor Augen führen.

Die Ausstellung "Der reisende König" ist ein Beitrag des Museums
in der Kaiserpfalz zum Jahresthema "Mobilität" in
Ostwestfalen-Lippe. Sie ist bis 4. Januar 2009 zu sehen.

Zu der Ausstellung gibt es drei Programme für Besucher aller
Altersstufen. Das Begleitheft zur Ausstellung ist für fünf Euro
im Museumsshop erhältlich.


INFO

Termine und Kosten:
Sonderausstellung "Der reisende König", 1.10.2008-4.1.2009

Eintrittspreise:
Erwachsene 2,50 Euro, Schüler, Studierende und andere
Ermäßigungsberechtigte 1,50 Euro, Kombikarte mit dem
Diözesanmuseum 4 Euro.

Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg 2
33098 Paderborn
Tel.: 05251 1051-10
URL: http://www.kaiserpfalz-paderborn.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 Uhr bis 18 Uhr,
jeden ersten Mittwoch im Monat 10 Uhr bis 20 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 30 10:27:57 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 30 Sep 2008 10:27:57 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Historiker der WWU uebernimmt Leitung des
Deutschen Historischen Instituts Warschau
Message-ID: 48E1FF2C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 29.09.2008, 14:02


AKTUELL

Deutsch-polnische Geschichte
Historiker der WWU übernimmt Leitung des Deutschen
Historischen Instituts Warschau

Prof. Dr. Eduard Mühle von der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster übernimmt am 3. Oktober 2008 die
Leitung des Deutschen Historischen Instituts in Warschau. Mühle
ist Inhaber des Lehrstuhls für die Geschichte Ostmitteleuropas
und Osteuropas an der WWU und für seine neue Aufgabe in der
polnischen Hauptstadt für fünf Jahre von der Universität
beurlaubt worden.

Der münstersche Historiker, geboren 1957 in Bad Rothenfelde,
gilt als ausgewiesener Experte der früh- und
hochmittelalterlichen Stadt- und Herrschaftsgeschichte bei Ost-
und Westslaven sowie der ostmitteleuropäischen Zeitgeschichte.
In den letzten Jahren hat er sich an der Universität Münster
insbesondere mit Fragen der deutschen
geschichtswissenschaftlichen Wahrnehmung des östlichen
Mitteleuropas befasst.

Das 1993 gegründete Deutsche Historische Institut Warschau, das
seit 2002 im denkmalgeschützten Palais Karnickich im Herzen der
polnischen Hauptstadt untergebracht ist, hat sich in den letzten
Jahren zu einer zentralen Einrichtung im deutsch-polnischen
Wissenschafts- und Kulturdiskurs entwickelt. Unter der Leitung
von Mühles Vorgänger Prof. Dr. Klaus Ziemer hat es sich
insbesondere der neuesten Geschichte und der Förderung des
aktuellen deutsch-polnischen Historikergesprächs angenommen.

Unter der neuen Leitung wird das Institut nach Angaben der
Stiftung "Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im
Ausland" seine geschichtswissenschaftlichen Forschungen auf vier
bis fünf Projektbereiche konzentrieren, in denen in enger
Kooperation mit der polnischen und außerpolnischen
Geschichtswissenschaft zentralen, innovativen Fragestellungen
zur mittelalterlichen, frühneuzeitlichen und neuesten Geschichte
Polens und Ostmitteleuropas nachgegangen werde. Dabei bilde die
deutsch-polnische Konfliktgeschichte des 19. und 20.

Jahrhunderts weiterhin einen wichtigen Schwerpunkt.


INFO

Deutsches Historisches Institut Warschau
URL: http://www.dhi.waw.pl





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 30 10:42:05 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 30 Sep 2008 10:42:05 +0200
Subject: [WestG] [POS] Institut fuer vergleichende Staedtegeschichte,
wissenschaftliche Leitung, Muenster
Message-ID: 48E2027C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 29.09.08 13:12


STELLENAUSSCHREIBUNG

Das Institut für vergleichende Städtegeschichte gGmbH in Münster
sucht zum 01.01.2009 eine

wissenschaftliche Leitung.

Die Stelle ist auf ein Jahr befristet (Elternzeitvertretung).
Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TVöD. Die
regelmäßige Arbeitszeit beträgt 39 Std.

Aufgabe des Instituts ist es, interdisziplinäre Forschungen zur
Städtegeschichte zu fördern. Hierzu gehören die Erarbeitung des
Deutschen Historischen und Westfälischen Städteatlas, die
Betreuung und Herausgabe städtegeschichtlicher Inventarwerke,
die Editionen schriftlicher und bildlicher Quellen, die
Durchführung städtegeschichtlicher Forschungsprojekte, die
Publikation bibliographischer Hilfsmittel und die Organisation
regelmäßiger Tagungen und Kolloquien.


Ihr Aufgabenprofil:

- Leitung des operativen Geschäfts in Kooperation mit der
ehrenamtlichen Geschäftsführung

- Vor- und Nachbereitung der Gremien

- Führung der wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen
Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter

- Verwaltung und Qualitätsmanagement der Drittmittelprojekte
inklusive Finanzverwaltung

- Konzeption und Vorbereitung wissenschaftlicher
Drittmittelanträge

- Organisation und Durchführung der regelmäßigen Tagungen,
Kolloquien und Workshops

- Darstellung des Instituts in der Öffentlichkeit,
Fachöffentlichkeit und gegenüber den Gremien

- Planung, Koordinierung und Durchführung von
Fundraisingmaßnahmen


Wir erwarten:

- Abgeschlossenes Hochschulstudium der
Geschichte/Kunstgeschichte mit Promotion

- Kenntnisse im Wissenschaftsmanagement

- Erfahrungen in der Konzeption, Planung und Durchführung von
Projekten (Projektmanagement), im Veranstaltungsmanagement sowie
im redaktionellen Bereich

- Kenntnisse der Stadtgeschichtsforschung

- Fähigkeit zur eigenverantwortlichen und selbstständigen Arbeit

- Sehr gute Kommunikationsfähigkeit

- Hohes Maß an Flexibilität und Belastbarkeit, soziale Kompetenz,
Fähigkeit zur Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterführung


Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung
bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines
Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.


Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 25.10.2008 an

Prof. Dr. Werner Freitag
Institut für vergleichende Städtegeschichte-IStG-gGmbH
Königsstr. 46
48143 Münster