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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 2 10:38:54 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 02 Jun 2008 10:38:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Taufe eines Schiffsnachbaus aus der Zeit der Varusschlacht
Message-ID: 4843CDBE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 30.05.2008, 13:25


AKTUELL

Ein Römerschiff auf der Außenalster
Taufe eines Schiffsnachbaus aus der Zeit der Varusschlacht

Von Januar 2007 bis März 2008 haben Geschichtswissenschaftler
der Universität Hamburg und Bootsbauer der Werft von Jugend in
Arbeit Hamburg e.V. nach Funden aus dem 1. und 2. Jh. nach
Christus ein Römerschiff in Originalgröße nachgebaut. In ersten
Testfahrten auf dem Ratzeburger See, dem Elbe-Lübeck-Kanal und
der Elbe hat es seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt.
Bevor es als Vorbote des Ausstellungsprojektes ?IMPERIUM
KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht' verschiedene Städte
besucht, ist es heute, am 30. Mai 2008, an der Außenalster in
Hamburg auf den Namen ?Victoria' getauft worden.

Sechs Kooperationspartner
Der Nachbau des Römerschiffs ist ein gemeinsames Projekt der
Universität Hamburg, der Werft von Jugend in Arbeit Hamburg e.V.,
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), der
Varusschlacht im Osnabrücker Land GmbH - Museum und Park
Kalkriese, dem Landesverband Lippe sowie dem Kreis Lippe. Das
Schiff wird Teil der Ausstellungen ?IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS.
2000 Jahre Varusschlacht' sein, die im kommenden Jahr die
Varusschlacht in den Museen im westfälischen Haltern am See, im
niedersächsischen Kalkriese und in Detmold (Kreis Lippe) auf
verschiedene Weise thematisieren.

Gleichzeitig dient der Nachbau einem archäologischen Experiment.
Bisher war nicht bekannt, wie leistungs- und manövrierfähig
dieser Schiffstypus war. Mit dem fertig gestellten Römerschiff
konnte nun getestet werden, welche Geschwindigkeiten und
Fahreigenschaften dieses Schiff hat.

Originalgetreu nachgebaut
Genau wie die Originalfunde ist das Römerschiff 16 Meter lang
und fast drei Meter breit, es wiegt etwa 3 Tonnen. Es verfügt
über 20 Ruderplätze sowie jeweils einen Platz für einen
Steuermann und einen Bootsführer. Zwei Bootsbauer, 17
Studierende und drei Bootsbaulehrlinge arbeiteten fast 15 Monate
daran. Im Januar 2007 wurde das Schiff auf Kiel gelegt, am 31.
März das erste Mal zu Wasser gelassen.

Als Vorlage für den Bau dienten den Schiffsbauern und
Studierenden des Seminars für Alte Geschichte zwei römische
Schiffwracks, die man im Jahr 1986 an der Donau in der Nähe des
Legionslagers bei Oberstimm unweit von Ingolstadt entdeckte und
1994 barg. Für den Bauplan lieferte das Museum für Antike
Schifffahrt in Mainz die grundlegende archäologische Studie und
stellte ein Modell zur Verfügung, an dem sich die Konstrukteure
orientieren konnten. Die Materialien für den Schiffbau kamen aus
Lippe: Dazu zählt zum einen das Eichenholz für das Spantgerüst,
einschließlich 700 gedrechselter Holznägel, die das Schiff
zusammen halten.

Hinzu kommt Lärchenholz für Planken und Mast sowie Fichte für
die Riemen. Das Holz lieferte der Landesverband Lippe aus seinem
Waldvermögen. Wie bei den Römern benutzten die Schiffsbauer auch
bei diesem Projekt die Nut- und Federbauweise. Insgesamt kostete
der Nachbau des Römerschiffs rund 250.000 Euro.

Ergebnisse der Testfahrten
Vier Wochen lang wurde das Römerschiff auf dem Ratzeburger See
getestet, anschließend brachten die Studierenden und Bootsbauer
das Schiff auf dem Wasserweg über den Elbe-Lübeck-Kanal und die
Elbe wieder zurück zur Werft. Drei Tage dauerte die 150 km lange
Reise.

Die Manövrierfähigkeit wurde sowohl unter Segel als auch mit
Einsatz von 20 Ruderern erprobt. Das Schiff zeigte
bemerkenswerte Leistungen: Unter Segel konnte es bei den
Testfahrten bis zu sechs Knoten (11km/h) Geschwindigkeit
aufnehmen. Die 20 Ruderer haben fast die gleiche Schnelligkeit
erreicht. Auch die Beschleunigung war beachtlich: In nur 10-20
Sekunden konnte die Galeere unter Segel eine Geschwindigkeit von
3 Knoten aufnehmen. Das Schiff ist sehr wendig: in nur 30
Sekunden lässt es sich um 180 Grad drehen. Damit geben die Tests
ganz neue Erkenntnisse zur Etablierung der römischen Herrschaft
auf germanischen Boden.

Die wissenschaftlichen Ergebnisse sind in einem Bildband
niedergelegt: Askamp, Rudolf/ Schäfer, Christoph (Hrsg.):
Projekt Römerschiff. Nachbau und Erprobung für die Ausstellung
?IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht', Koehlers
Verlagsgesellschaft, Hamburg 2008.

Das Römerschiff unterwegs
Nach Abschluss der wissenschaftlichen Untersuchungen steuert das
Schiff ab Juni 2008 verschiedene Städte in Deutschland und
Europa an. Dort kann es besichtigt werden. Zugleich kündigt das
Holzschiff das Ausstellungsprojekt ?IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS.
2000 Jahre Varusschlacht' an. Station macht es bspw. in
Hamburg-Harburg (6.-8.6), Mainz (20.-23.6), im westfälischen
Rheine (11.-13.07), in Xanten (8.-10.8), in Nijmwegen (22.-24.8),
in Bonn (29.8-31.8) und Minden (26.-28.9), weitere Aufenthalte
sind in Magdeburg, Ingolstadt und Hannover geplant.

Statements
Hamburgs Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach:
?Dieses tolle Projekt zeigt, dass in der erfolgreichen
Verbindung von Wissenschaft und praktischem Handwerk viel
Potenzial steckt und dass die Geisteswissenschaften durchaus
ihren Elfenbeinturm verlassen können. Daran hätten die alten
Römer ihre wahre Freude gehabt. Gleichzeitig verschafft das
Bauprojekt arbeitslosen Jugendlichen eine neue berufliche
Perspektive und trägt dazu bei, sie möglichst rasch zu
vermitteln und in den Arbeitsmarkt zu integrieren.'

Die Präsidentin der Universität Hamburg, Prof. Dr.-Ing. habil.
Monika Auweter-Kurtz:
?Das Vorhaben 'Römerschiff? ist eine aus meiner Sicht
überzeugende Symbiose von Theorie und Praxis. Der Nachbau
ermöglicht nicht nur neue wissenschaftliche Erkenntnisse,
sondern lässt alle Interessierten ein Stück Geschichte
unmittelbar erleben. Dass ein Forschungsthema der Universität
Hamburg hier buchstäblich Wirklichkeit werden konnte, freut mich
außerordentlich. Darüber hinaus ist der Nachbau des
Römerschiffes ein schönes Beispiel für eine erfolgreiche
Kooperation verschiedener Institutionen. Es macht mich ein wenig
stolz, dass die Universität Hamburg hier an einem großen
Ausstellungsprojekt beteiligt ist und durch die Kooperation mit
einem Beschäftigungsträger auch einen Beitrag zur Ausbildung
Jugendlicher leisten kann.'

Der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr.
Wolfgang Kirsch:
?In unserem LWL-Römermuseum in Haltern wird dem Besucher mit
berühmten Exponaten aus den großen Museen der Welt unter dem
Titel ?IMPERIUM' die Entwicklung Roms von einem Dorf auf sieben
Hügeln bis zur Beherrschung des Mittelmeerraums vor Augen
geführt. Den ?roten Faden' durch die Ausstellung bildet dabei
die Biographie des Publius Quinctilius Varus und die Geschichte
seiner Familie, die ihren Stammbaum bis zu den Anfängen Roms
zurückführte. Während der römischen Feldzüge nach Germanien
entstand im heutigen Haltern die damals größte Konzentration
militärischer Anlagen. Und zu dieser gewaltigen Militärbasis
gehörten auch Schiffshäuser, deren Überreste die Archäologen in
Haltern ausgegraben haben.

Der Landrat des Kreises Lippe, Friedel Heuwinkel:
?In Lippe wird das Römerschiff im Mai 2009 zur Eröffnung der
Ausstellung MYTHOS auf dem Wassergraben des Detmolder Schlosses
vor dem Lippischen Landesmuseum einen sicherlich viel beachteten
Ankerplatz finden. Um die Fahrtüchtigkeit des Schiffes auch auf
lippischen Gewässern unter Beweis zu stellen, ist eine Tour über
die Weser von Hedemünden, wo 1988 das erste Römerlager in
Niedersachsen gefunden wurde, nach Minden geplant - eine Route,
wie sie die Römer auch schon vor 2000 Jahren unternommen haben',
berichtet der Landrat des Kreises Lippe Friedel Heuwinkel.

Landrat Manfred Hugo, Landkreis Osnabrück, Vorsitzender des
Aufsichtsrats der VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land GmbH -
Museum und Park Kalkriese:

?Die Ausstellung KONFLIKT wird, aufbauend auch auf den
Erkenntnissen aus zwei Jahrzehnten wissenschaftlicher
Erforschung des antiken Schlachtfelds in Kalkriese, mit einer
Vielzahl herausragender Funde den Kampf gegen Rom und den Weg
der Germanen an die Spitze der Macht im alten Europa
nachzeichnen und Antworten bieten auf die zentrale Frage: Warum
Krieg? Eine Frage, die uns bis heute immer wieder bewegt.'


INFO

URL: www.imperium-konflikt-mythos.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 2 11:12:23 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 02 Jun 2008 11:12:23 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag bei der Biederlack-Ausstellungseroeffnung,
Greven, 03.06.2008
Message-ID: 4843D596.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stefan Schröder"
Datum: 30.05.2008, 09:03


AKTUELL

Vortrag bei der Biederlack-Ausstellungseröffnung

Die seit dem 23. Mai im Rathaus der Stadt Greven gezeigte
Ausstellung "by der Lake - Biederlack" zur Geschichte der
bekannten Grevener Familie vom 16. bis zum 20. Jahrhundert wird
am kommenden Dienstag, 3. Juni um 19 Uhr offiziell eröffnet. Zu
der Veranstaltung lädt das Stadtarchiv Greven alle
Interessierten herzlich ins Rathausfoyer ein. Der Eintritt ist
frei.

Nach der Begrüßung und Einführung durch die 2. stellvertretende
Bürgermeisterin Annegret Welling-Post wird Anke Hackethal
(Historikerin/Archivservice, Emsdetten) einen Vortrag halten mit
dem Titel "Auf der Spur der Zahlen - Vom Kaufhandel zur Fabrik.
Die Firma Biederlack, Mülder & Comp. (später J.C. Biederlack &
Co.) im 19. Jahrhundert".

Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung.
Bis zum 31. Juli ist sie danach zu den Öffnungzeiten des
Rathauses (Mo.-Mi. 8.30-17, Do. 8.30-18, Fr. 8.30-12.30 Uhr) zu
sehen.


INFO

Kontakt:
Dr Stefan Schröder
Stadtarchiv Greven
Rathausstr. 6
48268 Greven
Tel.: 02571/920-358
Fax: 02571/920-6358
E-Mail: archiv at stadt-greven.de
URL: http://www.greven.net





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 2 11:19:51 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 02 Jun 2008 11:19:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 125 Jahre Museum fuer Kunst und
Kulturgeschichte Dortmund, Dortmund, 08.06.2008
Message-ID: 4843D756.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 30.05.2008, 08:20
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

125 Jahre Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund
Großer Jubiläumstag
Sonntag, 8. Juni 2008

Im Jahr 1883 wurde das Dortmunder Museum für Kunst und
Kulturgeschichte als 'Städtisches Museum' gegründet und ist
damit das älteste Museum des Ruhrgebiets. Zu diesem 125.
Geburtstag gesellen sich weitere Jubiläen: So hat das Museum
seit 25 Jahren seinen Sitz im ehemaligen Sparkassengebäude an
der Hansastraße in Dortmund. Die Dortmunder Museumsgesellschaft
zur Pflege der Bildenden Kunst e.V. feiert 100-jähriges Jubiläum
und schließlich wird die Stiftung des Museums für Kunst und
Kulturgeschichte 10 Jahre alt. Das Deutsche Kochbuchmuseum, die
im Westfalenpark beheimatete Außenstelle des Museums für Kunst
und Kulturgeschichte, feiert seinen 20. Geburtstag.

Um all diese Geburtstage gebührend zu feiern, haben sich die
Mitarbeiter des Museums eine Menge ausgedacht: Unter anderem
zwei große Sonderausstellungen mit einem außerordentlichen
Begleitprogramm, Festveranstaltungen, Familientage sowie einen
großen Jubiläumstag am 8. Juni 2008.

Bei freiem Eintritt wird am 8. Juni von 10 bis 17 Uhr ein buntes
Programm mit vielen Mitmachaktionen für Groß und Klein rund um
das Gründungsjahr 1883 geboten.

Lesungen kleiner Texte aus und zu 1883 wechseln mit Führungen
durch die Ausstellung "Kirchengold & Tafelsilber" ab. Erklingen
werden Flöte, Flügel, Leierkasten und das erstaunliche
"Polyphon".

Wussten Sie eigentlich, dass im Jahre 1883, als das Museum
gegründet wurde, die Romane "Die Schatzinsel" und "Die Abenteuer
des Pinocchio" erschienen? Oder dass Dortmund seinen ersten
Telefonanschluss erhielt? Diese und viele weitere Ereignisse aus
dem Gründungsjahr werden aufgegriffen. Für Kinder gibt es
zahlreiche Spiel- und Mitmachaktionen u.a. zu den Themen "Halma,
Piraten, Marionetten", dazu kleine "Stromexperimente" und eine
spannende Schatzsuche. Per Suchspiel können auch Erwachsene das
Museum erkunden, dabei noch Preise gewinnen und vielleicht sogar
auf leibhaftigen "Besuch" aus dem Jahre 1883 stoßen.

Begrüßt werden die Besucher um 11 Uhr von Bürgermeisterin Birgit
Jörder und Museumsdirektor Wolfgang E. Weick in der Rotunde des
Hauses. Öffnungszeit am Sonntag, den 8. Juni 2008: 10.00 bis
17.00 Uhr, Eintritt frei.


INFO

Ort:
Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Hansastr. 3
44137 Dortmund
Tel. 0231 - 50 25 522
URL: www.mkk.dortmund.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 2 11:30:58 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 02 Jun 2008 11:30:58 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Rote Armee Fraktion und die
Niederlande 1970-1980, Muenster, 04.06.2008
Message-ID: 4843D9F1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Spieker"
Datum: 02.06.2008, 11:15


AKTUELL

Mittwochsgespräch (4. Juni 2008, 20.00 Uhr)

Dr. Jacco Pekelder, Utrecht/NL
Sympathy with the rebel?
Die Rote Armee Fraktion und die Niederlande 1970-1980

Im kommenden Mittwochsgespräch wird im Geschichtsort Villa ten
Hompel in Münster die unmittelbare Zeitgeschichte zum Thema. Dr.
Jacco Pekelder aus Utrecht präsentiert die Thesen seiner
Untersuchung über eine nicht spannungsfreie Phase der
Nachbarschaft zwischen den Niederlanden und der Bundesrepublik.
Die Deutschen denken an Käse, Grachten und Tulpen, vielleicht
auch an die Freigabe von weichen Drogen, wenn sie über die
Grenze schauen.

Das Thema Terrorismus als Belastung der deutsch-niederländischen
Beziehungen ist dagegen eher unwahrscheinlich. Vorurteile
bestehen auf aber beiden Seiten. Jacco Pekelder wird darstellen
wie der "Deutsche Herbst" eine Entsprechung auf der
holländischen Seite hatte. Es gab Festnahmen und Schusswechsel
der RAF-Mitglieder mit der niederländischen Polizei und Hanns
Martin Schleyer wurde einige Zeit in Den Haag versteckt.

Die spezielle, historisch gefärbte, Sicht der Bundesrepublik
ließ einige Niederländer gerne glauben, was die RAF propagierte,
nämlich dass die Bundesrepublik nach wie vor von Alt-Nazis
unterwandert sei: War die Sympathie für die RAF eine neue
Ausdrucksform für die alten Ressentiment gegenüber den
ehemaligen Besatzern? Dies ist eine der Fragen, denen sich der
Referent am 4. Juni 2008 im Geschichtsort Villa ten Hompel in
Münster um 20.00 Uhr stellen wird. Der Eintritt ist frei.


INFO

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 0251 492-71 01
Fax: 0251 492-79 18
E-Mail: tenhomp at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 2 11:36:09 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 02 Jun 2008 11:36:09 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Personalien - Namen und Nachrichten von der WWU
Muenster
Message-ID: 4843DB28.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 29.05.2008, 09:03


Personalien - Namen und Nachrichten von der Universität Münster
[in Auswahl, MW]

Prof. Dr. Eduard Mühle, Direktor der Abteilung für
Osteuropäische Geschichte des Historischen Seminars der
Universität Münster, wurde von der Stiftung Deutsche
Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland für fünf Jahre zum
Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Warschau berufen.

Prof. Dr. Hubert Wolf, Direktor des Seminars für Mittlere und Neuere
Kirchengeschichte der Katholisch-Theologischen Fakultät der
Universität Münster, wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden des
Wissenschaftlichen Beirats des Deutschen Historischen Instituts in Rom
(DHIR) gewählt. Außerdem wurde er in den Wissenschaftlichen Beirat
des Gutenberg Forschungskollegs (GFK) an der Johannes
Gutenberg-Universität Mainz berufen.

Prof. Dr. Erich Zenger, emeritierter ehemaliger Direktor des Seminars
für Zeit- und Religionsgeschichte des Alten Testaments der
Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster,
erhält im Jahr 2009 die "Buber-Rosenzweig-Medaille" der
Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 3 10:41:43 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Jun 2008 10:41:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Neues aus der Heimatpflege im Kreis Soest
Message-ID: 48451FE6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Soest"
Datum: 03.06.2008, 10:02


AKTUELL

Neues aus der Heimatpflege im Kreis Soest
Aktuelles Heft steht auf www.kreis-soest.de als Download zur
Verfügung

Schwerpunkt der Arbeit des neuen Kreisheimatpflegers Peter
Sukkau ist zurzeit die Mitgliedschaft in der
Bewertungskommission für den Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat
Zukunft", die 31 teilnehmende Orte bereist. Daneben ist sein
erklärtes Ziel, die Anzahl der Ortsheimatpfleger im Kreis Soest
zu erhöhen. Das teilt Sukkau in der jetzt erschienenen neuen
Ausgabe des Mitteilungsblattes "Heimatpflege im Kreis Soest"
(HiKS) mit.

Es gebe teilweise noch große Lücken auf der Kreiskarte, was
Ortsheimatpfleger betrifft, bedauert Sukkau. Um diese zu
schließen, werde er sich von Westen nach Osten vorarbeiten,
kündigt er an.

Zumindest fünf neue Ortsheimatpfleger, und zwar zwei für Welver
und drei für Soest, stellt die neue HiKs-Ausgabe aber bereits
vor. Weitere Themen sind unter anderem der Kulturpfad in Ampen,
der 200. Todestag des Sassendorfer Pfarrers Friedrich Christoph
Müller und ein Beitrag über alte Münzen, Gewichte und Maße.
Außerdem stellt Kreisarchivarin Beatrix Pusch wieder neue
Heimatliteratur vor.

Das Heft 12/2008 ist in den vergangenen Tagen an die
Heimatvereine und die Ortsheimatpfleger versandt worden.
Interessierte finden die Broschüre auch auf der Homepage des
Kreises Soest (www.kreis-soest.de, Freizeit und
Erleben/Kreisheimatpflege) als pdf-Dokument.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 3 10:50:29 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Jun 2008 10:50:29 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vortrag=3A_Wer_errichtete_die_=22D?=
=?utf-8?b?w7x3ZWxzdGVlbmVlIj8sIFZyZWRlbiwgMTIuMDYuMjAwOA==?=
Message-ID: 484521F5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 03.06.2008, 10:27


AKTUELL

Die östlich von Heiden in einem Wald gelegenen "Teufelssteine"
sind weit über die Grenzen der "Düwelsteen"- Gemeinde bekannt.
Doch wann sind sie entstanden, welche Funktion hatten sie, wer
hat sie errichtet und wie konnten die schweren Steine bewegt
werden? Viele Fragen, auf die die meisten Besucher und auch
sicherlich Heidener keine exakte Antwort werden geben können.

Im Deutschen spiegeln Namen wie "Hünengräber", "Riesenbetten"
oder "Teufelskeller" den sagenhaften Hintergrund einer
besonderen Grabform. Diese volkstümlichen Bezeichnungen gehen
weit in die vorwissenschaftliche Zeit zurück. Man konnte sich
nicht vorstellen, dass die oft tonnenschweren Steine von
Menschenhand bewegt werden konnten. Hinter ihrer Aufrichtung
mussten gute oder böse übermenschliche oder außernatürliche
Kräfte gestanden haben.

Diese steinzeitlichen Grabanlagen stammen aus der Megalithkultur
(3. und 4. Jahrtausend v. Chr.). Prägend für diese Epoche waren
Bauten aus großen Steinblöcken. Die steinzeitlichen
Megalithgräber stellen die ältesten, noch heute im Gelände
erkennbaren archäologischen Bodendenkmäler in Norddeutschland
dar. Im Westmünsterland sind die Düwelsteene bei Heiden das
einzige gut erhaltene derartige Monument. Ausgehend von dieser
Grabanlage erläutert Dr. Bernhard Stapel auf Einladung der
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes, wie aus nacheiszeitlichen Jägern und Sammlern
steinzeitliche Bauern wurden und wie die Erbauer der
Großsteingräber lebten.

Dr. Stapel ist wissenschaftlicher Referent für Archäologie beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Außenstelle Münster. Zum
Vortrag im Heimathaus Heiden sind alle Interessierten herzlich
eingeladen. Beginn ist um 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Das
Heimathaus liegt in direkter Nachbarschaft zum Wellenbad und zur
Westmünsterlandhalle.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Wer errichtete die "Düwelsteenee"?
Vortrag der Gesellschaft für historische Landeskunde des
westlichen Münsterlandes
Datum: 12.06.2008
Gesellschaft für historische Landeskunde des
westlichen Münsterlandes
c/o Landeskundliches Institut Westmünsterland /
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
E-Mail: info at ghl-westmuensterland.de
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Thomas Ridder
Tel.: 02362-951431
E-Mail: ridder at jmw-dorsten.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 3 11:33:33 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Jun 2008 11:33:33 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Westfalenspiegel, 3/2008
Message-ID: 48452C0D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ulrike Schulze Schwienhorst" westfalenspiegel.de>
Datum: 27.05.2008, 12:13


SERVICE: TOC

Westfalenspiegel
Kultur, Geschichten, Land und Leute
56. Jahrgang
3/2008
ISSN: 0508-5942


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=33




Freizeit / trends
Kurz und kompakt:
Frühsommer in Westfalen

Ausflugstipp:
Theaterspaß im Grünen

Landesgartenschau 2008:
Das neue Eden an der Ems
Rietberg lockt mit Park- und Wasserlandschaft

"Alles für die Katz":
Auf samtenen Pfoten
Von Stubentigern und ihren wilden Verwandten


KUNST / MUSIK / THEATER
Macke in Münster:
Klang der Farbe
Münster zeigt Werke aus eigenem Bestand

Rupprecht Geiger:
Das rote Leuchten
Retrospektive zum 100. Geburtstag in Siegen

Lackkunst:
Glänzendes Schwarz
Meisterwerke von Takahashi Setsuro

Lichtkunst:
Die Zeit tickt
Die Zahlenwelt des Tatsuo Miyajima

Peter Mönkediek:
Trompete auf Tour
Engagement für Nicaragua

Musiktheater:
Im Zeichen der Schildkröte
Dortmund eröffnet Kinderopernhaus

Ruhrtriennale:
Die Fremde erkunden
Programm für Neugierige


LITERATUR
Internet:
Bestens vernetzt
Literaturportal Westfalen jetzt freigeschaltet

Textkunst im Netz:
Selbsthilfe mit Pfiff
Auf den Seiten westfälischer Autoren

Peter Rühmkorf:
Neues im "Röhmkorf-Sound"
Zum Gedichtband "Paradiesvogelschiß"

Bücher


ZUR DISKUSSION
Neues Schiffshebewerk Waltrop:
"Ein einmaliges Stück Technikgeschichte"
Förderverein kämpft für Erhalt des Schleusenparks


REGION
Bernhard II.:
Im Namen der Rose
Aus den Anfangsjahren des Landes Lippe

Abenteuer Archäologie:
Spannende Spurensuche
LWL-Chefarchäologin gräbt sich durch halb Westfalen

Rudern wie die Römer
Kriegsschiff-Nachbau wirbt für Varus-Jahr

Juden in Westfalen:
Leben unter Christen
Geschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart

"Autobahn des Mittelalters":
Bewegte Welt
Paderborner Ausstellung zeigt Handelszentrum Balhorn

SERIE: Marken aus Westfalen:
Tipps für Globetrotter
Verlag "Reise Know-How" aus Bielefeld


LEUTE
Dietmar Bär:
"Tatort" ist nicht alles
Dortmunder spielt gern Theater

Iris Berben:
Fernsehverbot mit Folgen
Ostwestfälin engagiert sich für deutsch-israelischen Dialog



THEMA: Reisezeit
Vom Aufbrechen und Ankommen:
Abenteuer Reisen

Der Gesundheit wegen:
Ab ins Bad

Künstlerreisen:
"Nur wer die Sehnsucht kennt ..."

Westfälischer Jakobsweg:
Immer der Muschel nach

"Tour the Ruhr" mit Roy Kift:
Überraschungen garantiert

Dr. Hubert Tigges:
Erfinder des Pauschaltourismus

Mit "Westfalia" mobil:
Sie rollen und rollen...


RUBRIKEN
Alltagskultur:
Kinderspiele

Fragebogen:
Dr. Gabriele Isenberg

Tipps und Termine:
Kulturkalender


INFO

Kontakt:
Frau Ulrike Schulze Schwienhorst
E-Mail: schulze-schwienhorst at westfalenspiegel.de
URL: www.westfalenspiegel.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Jun 4 16:39:09 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 04 Jun 2008 16:39:09 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Freilichtb=C3=BChnen_-_Beschl=C3=BCss?=
=?utf-8?q?e_des_LWL-Kulturausschusses?=
Message-ID: 4846C52D.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.06.2008, 15:51


AKTUELL

LWL-Kulturausschuss hat beschlossen:
LWL unterstützt Freilichtbühnen mit 100.000 Euro

Hattingen/Westfalen (lwl). Mit 100.000 Euro unterstützt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in diesem Jahr zwölf
westfälische Freilichtbühnen und den Verband Deutscher
Freilichtbühnen mit Sitz in Hamm. Das hat der LWL-Kulturausschuss am
Mittwoch (04.06.) in Hattingen beschlossen. "Damit zeigen wir uns
weiterhin als verlässlicher Partner der Bühnen mit
Amateurtheaterspielbetrieb und fördern damit auch das ehrenamtliche
Engagement der Spielvereine", betonte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara
Rüschoff-Thale.

Mit seinen 16 Freilichtbühnen habe Westfalen-Lippe im Vergleich zu
anderen Regionen Deutschlands eine ungewöhnliche Dichte von Theatern in
der freien Natur, so Rüschoff-Thale weiter. Im einzelnen fördert der LWL
in diesem Jahr folgende Maßnahmen:

Freilichtbühne Bellenberg (Kreis Lippe): 3.400 Euro
Neubestuhlung im Spielerhaus

Freilichtbühne Billerbeck (Kreis Coesfeld): 5.600 Euro
Technische Bühnenausstattung

Freilichtbühne Bökendorf (Kreis Höxter): 4.700 Euro
Anschaffung eines Mischpultes und neue Bestuhlung der Zuschauertribüne

Freilichtbühne Coesfeld: 16.000 Euro
Modernisierung und Erweiterung des Kostümfundus

Freilichtbühne Freudenberg (Kreis Siegen-Wittgenstein): 9.400 Euro
Erneuerung der tontechnischen Anlage

Münsterländische Freilichtbühne Greven-Reckenfeld (Kreis Steinfurt):
11.300 Euro
neue sanitäre Anlage einschließlich Behinderten-Einrichtung

Freilichtbühne Herdringen (Arnsberg, Hochsauerlandkreis): 1.900 Euro
Erneuerung der sanitären Anlagen

Naturbühne Hohensyburg (Dortmund): 8.900 Euro
Erneuerung und Begradigung der Spielbühne, Sicherung des Abhanges im
Zuschauerbereich, Erneuerung von Zuschauerbänken und Stühlen im Innen-
und Außenbereich

Freilichtbühne Nettelstedt (Kreis Minden-Lübbecke): 9.400 Euro
Bau eines Requisitenhauses

Goethe-Freilichtbühne Porta-Westfalica (Kreis Minden-Lübbecke):
7.000 Euro
Instandsetzung des Fußbodens im Spielerheim, Ersatz von technischen
Geräten und Herrichtung eines Spielortes für Winterinszenierungen

Freilichtbühne Schloss Neuhaus (Kreis Paderborn): 4.700 Euro
Erneuerung einer Spiegelwand, Verbesserung der Werkstattausrüstung und
Beschaffung von techni-schen Geräten

Burgbühne Stromberg (Kreis Warendorf): 5.500 Euro
Anschaffung von technischen Einrichtungen, Deckenrenovierung des
Proben- und Aufenthaltsrau-mes mit Akustik-Platten

Verband Deutscher Freilichtbühnen (Hamm): 12.000 Euro
Geschäftsstelle





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Jun 4 17:40:56 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 04 Jun 2008 17:40:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Tag des Mittelalters, Muenster, 24.06.2008
Message-ID: 4846D3A8.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Eva Schlotheuber"
Datum: 04.06.2008, 17:15


AKTUELL

Tag des Mittelalters
Münster, 24. Juni 2008

Macht & Ohnmacht am mittelalterlichen Königshof

Die Erforschung der tausendjährigen Geschichte, die die Epoche des
Mittelalters (500-1500) umfasst, hat an der Westfälischen
Wilhelms-Universität eine ebenso lange wie bedeutende Tradition. Am ?Tag
des Mittelalters? präsentiert sich das Fach mit aktuellen
Forschungsansätzen und Ergebnissen zu dem Thema ?Macht und Ohnmacht am
mittelalterlichen Königshof?. Drei Vorträge führen in die glanzvolle
Inszenierung von Macht am Beispiel der spätmittelalterlichen Krönung des
französischen Königs, die schwierige Bewältigung von Konflikten am Hof
mittels Ritualen und symbolischer Kommunikation und den unermüdlichen
Kampf der böhmischen Hussiten gegen Kirche und Kaiser ein. Die
Ausstellung ?Spektakel der Macht?, die der Münsteraner
Sonderforschungsbereich am Kulturhistorischen Museum in Magdeburg am 21.
September 2009 eröffnet, wird anhand von reichem Bildmaterial
vorgestellt und erläutert. Die Vorträge dauern etwa 30 bis 40 Minuten,
im Anschluss ist Gelegenheit zur Diskussion. Die Vorträge setzen keine
Fachkenntnisse voraus, sondern richten sich an ein allgemein
interessiertes Publikum.

Wir laden Sie herzlich ein!

Westfälische Wilhelms-Universität, die Lehrstühle für Mittelalterliche
Geschichte


Vorträge:

12.00-13.00 Was haben Rituale mit Macht zu tun?

Prof. Dr. Gerd Althoff

13.00-14.00 Alle für einen? König werden im späten Mittelalter
Prof. Dr. Martin Kintzinger

15.00-16.00 Spektakel der Macht. Rituale im Alten Europa - Eine
kulturhistorische Ausstellung der Universität Münster und des
Kulturhistorischen Museums Magdeburg 2008/2009
Dorothee Linnemann M.A

16.00-17.00 Mächtige Kämpfer ? ohnmächtige Kreuzfahrerheere. Der
Widerstand des böhmischen Reformers Jan gegen Kirche und Kaiser
Prof. Dr. Eva Schlotheuber


INFO

Ort:
Fürstenberghaus
Domplatz 20-22
Hörsaal F 2
48143 Münster

Kontakt: M.Blickberndt at uni-muenster.de







From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 5 10:14:12 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Jun 2008 10:14:12 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Grabung mit Ueberraschungsmomenten
Message-ID: 4847BC74.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.06.2008, 15:37


AKTUELL

Grabung mit Überraschungsmomenten
Vor dem LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte am
Domplatz graben Archäologen nach Überresten aus früheren Zeiten

Nicht nur im Museum, sondern auch in der Baugrube davor sind
derzeit kulturhistorische Objekte zu entdecken. Denn seit
einigen Tagen untersucht die Stadtarchäologie Münster im Auftrag
des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) den Vorplatz am
Eingang des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte.

Anlass der voraussichtlich noch bis September andauernden
Grabung ist der Neubau des Museums, der im Frühjahr 2009
beginnt. "Uns ist es sehr wichtig, dass dieser Bereich noch vor
den Baumaßnahmen archäologisch untersucht wird, denn danach wird
das neue Museumsgebäude diesen Platz hoffentlich über viele
Jahre belegen", sagt Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold.

Das Ziel der Grabung ist es, Erkenntnisse für die Nachwelt zu
sichern, die das Bodendenkmal in sich birgt. "Unser Augenmerk
richtet sich vor allem auf die frühe Besiedlungsgeschichte des
Domplatzes über die wir vieles noch nicht wissen. Es gibt für
diese Zeiten keine Schriftquellen und keine Pläne. Jede einzelne
Fläche, die einen zusätzlichen Einblick in den Boden verschafft,
ist daher wichtig für uns", erklärt Stadtarchäologin Dr. Aurelia
Dickers.

Seit den 1940er Jahren fanden bisher über 30 archäologische
Ausgrabungen auf dem Domhügel statt, die im Boden verborgene
Siedlungsspuren zur Stadtgeschichte sichtbar machten. Die erste
Besiedlung auf dem Hügel reicht in die römische Kaiserzeit des
2. und 3. Jahrhunderts nach Christus zurück und ist auch für das
4. Jahrhundert archäologisch belegt. Die bisher auf dem Domplatz
angenommene Siedlung Mimigernaford vom späten 7. und frühen 8.
Jahrhundert gab es an dieser Stelle nicht. Bis zur Gründung des
Domklosters durch Liudger im ausgehenden achten Jahrhundert
blieb der Domhügel nach bisherigem Forschungsstand weitgehend
unbesiedelt.

Erst mit der Gründung des Klosters und des Bistums als
geistliches, politisches und wirtschaftliches Zentrum der Region
entwickelte sich auf dem Domhügel eine dichte Besiedlung. Diese
bildet den Kern der späteren Stadt Münster. Umgeben von einer
ringförmigen Befestigungsanlage aus dem 9. Jahrhundert hatte das
dicht bebaute Areal im 10. Jahrhundert eine Größe von etwa 7,5
ha. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Steingebäude, die vom
zunehmenden Wohlstand der Bewohner zeugten.

Seit dem zwölften Jahrhundert wurde der Bereich um den Dom fast
ausschließlich von Geistlichen bewohnt. Sie residierten in
großzügigen Steinbauten, den sogenannten Kurien der Domherren.
Diese Gebäude sind seit dem Spätmittelalter kennzeichnend für
die Bebauung des Platzes, der sich in seiner Grundstruktur bis
heute so erhalten hat.

"Die aktuelle Untersuchungsfläche liegt im Bereich der
sogenannten von Galenschen Kurie, die in den Jahren zwischen
1664 und 1668 als Neubau entstanden ist. Der von Galensche Bau
ist uns durch Bauzeichnungen und Fotos aus den letzten Jahren
seiner Nutzung gut bekannt", so Dickers. Das Gebäude wurde zwar
immer wieder umgebaut, hatte jedoch bis in die Nachkriegszeit
Bestand und wurde bei einem Bombenangriff im Oktober 1943
zerstört.

Wie die ältere Kurie, deren Bewohner sich über das Hofgelderbuch
bis in das Jahr 1575 namentlich zurückverfolgen lassen,
ausgesehen hat, ist im Detail unbekannt. Eine gewisse
Vorstellung von diesem Grundstück vermittelt die historische
Stadtansicht von Alerdinck aus dem Jahre 1636. Sie zeigt an
dieser Stelle eine schmale, langgestreckte Parzelle zwischen dem
Domplatz im Norden, der Pferdegasse im Westen und der
Margarethenstiege im Osten, auf der ein stattlicher Steinbau mit
der Giebelseite zur heutigen Pferdegasse und einem
Hinterhofbereich zum Domplatz steht.

Wie das Gelände vor dieser Zeit aussah und wie es genutzt wurde,
wissen die Archäologen jedoch noch nicht. In den vergangenen
zwei Wochen sind auf dem Platz vor dem LWL-Landesmuseum die
Grundmauern der unterkellerten Kurie offengelegt worden. Die
breiten Backsteinmauern lassen sich dem Neubau des 17.
Jahrhunderts zuordnen. Sie sitzen erkennbar auf sauber verlegtem
Bruchsteinmauerwerk auf, das eindeutig älter und wahrscheinlich
mittelalterlich ist.

Bei den Resten dürfte es ich um den Vorgängerbau der von
Galenschen Kurie handelt, die 1652 als verfallen bezeichnet wird
und deren tatsächliches Alter noch nicht bekannt ist.

Die bis in das 20. Jahrhundert hinein genutzten Kelleräume waren
mit Schutt gefüllt. Darin fanden sich Teile der durchaus
repräsentativen Raumausstattung des 19. Jahrhunderts, wie
beispielsweise Stuckdeckenteile.

Einen ersten Höhepunkt der Grabungsarbeiten beförderte in der
vergangenen Woche der Bagger zutage: einen 40 Zentimeter großen
Kopf einer Skulptur.

"Von der Formauffassung könnte der Skulpturenkopf aus dem späten
19. oder frühen 20. Jahrhundert stammen und zu einem der
historischen Gebäude oder Vorplätze gehören", gab
Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold bei der ersten Inspektion
eine Einschätzung ab. Mit geballter Fachkompetenz sind die
Archäologen und Kunsthistoriker des Museums bemüht, alle
weiteren offenen Fragen über die Herkunft des Kopfes im
wissenschaftlichen Austausch zu klären.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
URL: www.landesmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 5 10:19:06 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Jun 2008 10:19:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bronze,
Stein und Eisen spricht...: Prof. Dr. Albrecht Jockenhoevel feiert
seinen 65. Geburtstag
Message-ID: 4847BD99.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 04.06.2008, 09:04


AKTUELL

Bronze, Stein und Eisen spricht...
Prof. Dr. Albrecht Jockenhövel feiert seinen 65. Geburtstag

Prof. Dr. Albrecht Jockenhövel, Leiter der Abteilung für Ur- und
Frühgeschichtliche Archäologie des Historischen Seminars der
Universität Münster, feiert am 6. Juni 2008 seinen 65.
Geburtstag. Nach über 20jähriger Tätigkeit als Hochschullehrer
in Münster wird er mit Ende des laufenden Sommersemesters an der
Westfälischen Wilhelms-Universität pensioniert. Zum Semesterende
am 11. Juli um 12 Uhr, hält er im Hörsaal F2 des
Fürstenberghauses am münsterschen Domplatz 20-22 seine
Abschiedsvorlesung zum Thema "Steine und Erden, Moore und Sande
- Zu den Wurzeln der Kulturlandschaft Westfalens", zu der alle
Interessierten herzlich eingeladen sind.

Albrecht Jockenhövel wurde 1943 in Wiesbaden geboren und wuchs
im hessischen Lahn-Dill-Kreis auf. Nach dem Abitur 1963
absolvierte er ein einjähriges betriebswirtschaftliches
Praktikum und schrieb sich für ein Semester in das Studium der
Wirtschaftspädagogik ein. Danach wechselte er in das Fach Ur-
und Frühgeschichte mit den Nebenfächern Provinzialrömische
Archäologie und Physische Anthropologie, das er 1969 mit der
Promotion über "Rasiermesser in Mitteleuropa" abschloss. Nach
seiner Assistentenzeit wurde er 1972 zum Professor an der
Universität Frankfurt/Main ernannt, wo er bis zu seinem Wechsel
nach Münster an die WWU im Jahr 1987 lehrte.

Seine Forschungen haben die für die kulturelle und
wirtschaftliche Entwicklung der Menschheit so bedeutsame
Rohstoffgewinnung und -verarbeitung in den Mittelpunkt gestellt.
Den Schwerpunkt bildete dabei die europäische Bronzezeit, um
deren Erforschung er sich nicht nur durch zahlreiche
Publikationen, sondern zudem als langjähriger Herausgeber des
internationalen Forschungs- und Editionsprojekts "Prähistorische
Bronzefunde" (PBF) verdient machte. Internationales Renommee
brachten ihm auch seine umfangreichen Forschungsprojekte zur
historischen Eisenforschung in Mittelhessen, Südwestfalen und in
Luxemburg.

Erstmals arbeitete er den Übergang vom Renn- zum Hochofen
während des hohen Mittelalters heraus. Sein starker regionaler
Bezug drückt sich in den archäologischen Arbeiten in seiner
mittelhessischen Heimat und seinen Forschungsvorhaben zur
westfälischen Ur- und Frühgeschichte aus. Aber schon seine
frühesten Arbeiten widmeten sich auch internationalen
Themenkomplexen, die ihre Fortsetzung fanden in der Tätigkeit
als Co-Kurator für die Europaratsausstellung "Götter und Helden
der Bronzezeit - Europa im Zeitalter des Odysseus".

Genauso spiegeln auch die zahlreichen Lehrveranstaltungen und
Veröffentlichungen das breite Forschungsinteresse Prof.
Jockenhövels an der europäischen Ur- und Frühgeschichte wider.
Obwohl sich selbst als Historiker begreift und damit den
Kulturwissenschaften zugehörig fühlt, ist er sich des
Schnittstellencharakters der Ur- und Frühgeschichte zwischen
Geistes- und Naturwissenschaften immer bewusst gewesen. Die von
ihm initiierte Ringvorlesung "Menschen - Artefakte - Alte
Kulturen. Mit den Naturwissenschaften der Vergangenheit auf der
Spur" dokumentiert dieses interdisziplinäre
Forschungsverständnis.

Neben Lehre und Forschung an der Universität und der
Mitgliedschaft in einer Vielzahl nationaler wie internationaler
Akademien und Institutionen vertrat Prof. Jockenhövel zudem
jahrelang als Fachgutachter des Gremiums "Alte Kulturen" der
Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die Belange der Ur- und
Frühgeschichte. Nach seinem Ausscheiden als Hochschullehrer an
der WWU bleibt Prof. Jockenhövel in verschiedene Projekte
federführend eingebunden und plant die Fertigstellung
verschiedener Monographien.


INFO

Abteilung für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie
URL: (http://www.uni-muenster.de/UrFruehGeschichte/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 5 10:35:09 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Jun 2008 10:35:09 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Eine Ausstellung zur Geschichte des Ratsgymnasiums,
Bielefeld, 28.05.-06.09.2008
Message-ID: 4847C15D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 04.06.2008, 19:15


AUSSTELLUNG

Schule mit Geschichte - Schule mit der Zeit
Eine Ausstellung zur Geschichte des Ratsgymnasiums

Dem 450jährigen Bestehen des Ratsgymnasiums in Bielefeld ist
eine Ausstellung gewidmet, die von aktiven und ehemaligen
Lehrerinnen und Lehrern in Kooperation mit dem Institut
Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld
realisiert wurde. Die erstmalige gemeinsame Bestellung des
Rektors der Stiftsschule vom Stiftskapitel und der Stadt 1558
gilt traditionell als Gründungsdatum des Gymnasiums als
städtische Schule.

Schlaglichtartig ziehen Ereignisse, Strukturen und Menschen des
ältesten Gymnasiums der Stadt auf. Texte und Objekte
illustrieren Lehrerpersönlichkeiten, Schülervereine,
Schülermützen, Schulfahnen, den Singechor, die Bibliothek, die
Entwicklung der Ausrichtung des Gymnasiums und seiner
Unterrichtsinhalte, der Schulgebäude und der Aula.

Ebenso werden Themen wie die Geschichte des Gymnasiums im
Nationalsozialismus, das Schicksal jüdischer Schüler, moderne
Schulpartnerschaften oder das Schullandheim Langeoog beleuchtet.
Die Exponate stellten das Ratsgymnasium, die Kunsthalle
Bielefeld, das Historische Museum, das Stadtarchiv und private
Leihgeber zur Verfügung.

Die Ausstellung kann vom 28. Mai bis 6. September 2008,
mittwochs bis freitags 14 - 17 Uhr und nach Vereinbarung
besichtigt werden.


INFO

Kontakt:
Dr. Jochen Rath
Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: stadtarchiv at bielefeld.de
URL: www.stadtarchiv-bielefeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 5 10:39:00 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Jun 2008 10:39:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Zeitreise durch die Zechengeschichte: 200 Jahre
Wohnen und Arbeiten in Bochum, Bochum, 07./08.06.2008
Message-ID: 4847C243.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 04.06.2008, 09:59


AKTUELL

Zeitreise durch die Zechengeschichte
200 Jahre Wohnen und Arbeiten in Bochum

Natur statt Kohle, Museum statt Großzeche, Blumenbeete statt
Nutzgärten mit Obst und Gemüse - in den letzten 150 Jahren hat
sich vieles geändert, aber die Vergangenheit hat spannende
Spuren hinterlassen. Um diesen Spuren nachzuspüren lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Wochenende zu zwei
besonderen Führungen in sein Industriemuseum Zeche Hannover nach
Bochum ein.

Wohnen direkt am Arbeitsplatz, das war zur Zeit des Bergbaus im
Revier ein hohes Ideal. Bequem für den Bergmann, der nach der
Arbeit zu Fuß nach Hause gehen konnte - und gut für das Bergwerk,
das auch nach Feierabend die Belegschaft nicht aus den Augen
verlor. Am Samstag, den 7.6.2008, um 15 Uhr, gibt das
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover einen spannenden Einblick in
die Geschichte der Bergarbeitersiedlungen und den Alltag ihrer
Bewohner von der Jahrhundertwende bis zu den 1950er Jahren.

Startpunkt des historischen Rundgangs ist die Zeche Hannover mit
der Kleinkolonie Am Rübenkamp. Weiter führt der Rundgang über
die Eickeler Kolonie mit ihrer symmetrischen Reihung entlang der
Straße und die Siedlung Dahlhauser Heide, die Alfred Krupp in
den Jahren 1907-1915 als Arbeiterdorf mit westfälischen
Bauernhäusern errichten ließ. Den Abschluss der Zeitreise durch
die Geschichte der Bergarbeitersiedlungen bildet ein Abstecher
zu den ?Montagehäusern System Schneider?, die als Systemhäuser
ab 1948 errichtet wurden, um die drängende Wohnungsnot in der
Nachkriegszeit zu lindern.

Am Sonntag, den 8.6.2008, freut sich das Museum auf Großmütter
und Enkel, Väter und Söhne, Tanten und Nichten. Im Rahmen der
Ausstellung ?Alt und Jung auf Zeitreise" lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) um 15 Uhr zu einer
Zeitreise in die Vergangenheit über das Gelände des
LWL-Industriemuseums Zeche Hannover ein. Alt und Jung spüren der
Vergangenheit nach und Mitmachaktionen regen zum Gespräch über
die Geschichte und Erfahrungen aus dem eigenen Leben an. Sie
erkunden die Veränderungen der Landschaft und die Relikte der
vergangenen Zeit mit allen Sinnen.

Auf Zeitreise sind Spürnasen gefragt. Im Umfeld der Zeche
Hannover gibt es noch viel zu sehen, riechen und hören, das an
die Vergangenheit erinnert. Die Teilnehmer erkunden die Halden
im Umfeld der Zeche, den Malakowturm und die Arbeiterhäuser aus
den 1890er Jahren. Alt und Jung erzählen einander davon, was die
Zechen für das Ruhrgebiet und den Arbeitsalltag der Menschen
bedeutet haben. Am Ende der Zeitreise kehrt die Gruppe ins Jahr
2008 zurück, um zu erforschen, wie sich das Gelände rund um die
Zeche Hannover seit der Zechenschließung entwickelt hat.

Geschichtstour: Wohnen auf der Seilscheibe
Sa, 7.6.2008, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person

Erlebnis-Tour: Alt und Jung auf Zeitreise
So, 8.6.2008, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: Teilnahme ist kostenlos


INFO

LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100 874
URL: www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 5 10:49:05 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 05 Jun 2008 10:49:05 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Pfusch am Bau: Teile der Burg Altena wurden
beim Wiederaufbau auf Schutt gebaut
Message-ID: 4847C4A0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.06.2008, 09:15


AKTUELL

Pfusch am Bau: Teile der Burg Altena wurden beim Wiederaufbau
auf Schutt gebaut
Archäologen nutzen Bauarbeiten zur Untersuchung

Wichtige Erkenntnisse zur Burg Altena hat die LWL-Archäologie
für Westfalen in Kooperation mit dem Märkischen Kreis bei
baubegleitenden archäologischen Untersuchungen während der
Sanierung der Burg gewonnen. Weil die Außenmauern mit
Betonschultern auf ihren Innenseiten stabilisiert werden und
neue Leitungen und Kanäle verlegt werden, haben die Ausgräber
zum ersten Mal die Chance, einen Blick in den Untergrund zu
werfen und die dabei freigelegten Mauern zu dokumentieren.

Obwohl die schmalen Gräben immer nur Ausschnitte der früheren
Bebauung erkennen ließen, haben die Archäologen bislang
unbekannte Gebäude entdeckt und festgestellt, dass Teile der
Burg vor 100 Jahren nur auf Schutt gebaut wurden.

'Die mittelalterliche Burg sah in Teilen anders aus, als der
Wiederaufbau des 20. Jahrhunderts vermuten lässt. So gab es auf
dem oberen Burghof, wo sich heute eine Natursteinbühne befindet,
einen unterirdischen Wehrgang mit Schießscharten, eine
sogenannte Kasematte. Außerdem standen dort mindestens drei
Gebäude, die bisher unbekannt waren.

Eine weitere Überraschung war die Entdeckung eines alten
Eingangs an der Ostmauer des unteren Burghofes', berichtet der
Archäologe Dr. Stefan Eismann. Weitere Mauerfunde zeigten, dass
der älteste überlieferte Plan der Burg von 1704 korrekt ist und
die dort eingezeichneten Gebäude, z. B. ein Backhaus,
tatsächlich an den angegeben Stellen standen.

Enttäuscht waren die Mitarbeiter von der Mittelalter- und
Neuzeitarchäologie beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
dagegen von den geborgenen Funden. Bei den Arbeiten zu Beginn
des 20. Jahrhunderts war der Untergrund bis auf den anstehenden
Fels durchwühlt worden, so dass keine ungestörten Schichten mehr
vorhanden waren.

Außer den archäologischen Ergebnissen brachte die Sanierung auch
neue Aufschlüsse zur baulichen Rekonstruktion der Burg vor 100
Jahren. 'Die Bauleute haben damals zum Teil in einer Weise
gearbeitet, die man nur als 'Pfusch am Bau' bezeichnen kann.
Außen- wie auch Gebäudemauern sind streckenweise nur auf den
vorhandenen Bauschutt gestellt worden', beschreibt Eismann die
damalige Arbeitsweise. Auch leisteten sich die damaligen
Bauherren unnötige Abweichungen von den ursprünglichen
Fundamenten, so wurde das Tor zum oberen Burghof um einen Meter
versetzt wieder aufgebaut.

Die archäologische Begleitung der Bauarbeiten hat der Märkische
Kreis finanziert. Die Erkenntnisse aus der archäologischen
Beobachtung der Bauarbeiten werden in die Ausstellung 'Aufruhr!
Anno 1225' einfließen, die der LWL im Rahmen der
Kulturhauptstadt 2010 im LWL-Landesmuseum für Archäologie in
Herne zeigen wird.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 6 10:27:05 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 06 Jun 2008 10:27:05 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL will historischen Teil der Geblaesehalle in
seinem Industriemuseum Henrichshuette Hattingen sanieren
Message-ID: 484910F8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.06.2008, 11:32


AKTUELL

LWL will historischen Teil der Gebläsehalle sanieren
Raum für eine Dauerausstellung im LWL-Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) will den
historischen Teil der Gebläsehalle in seinem Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen sanieren, um hier die zentrale
Dauerausstellung ?Weg des Stahls' einzurichten. Das hat der
LWL-Kulturausschuss am Mittwoch (04.06.) in Hattingen (Kreis
Ennepe-Ruhr) unter der Voraussetzung beschlossen, dass das Land
Nordrhein-Westfalen die 2,9 Millionen Euro teure Sanierung mit
90 Prozent bezuschusst. Dem Beschluss des LWL-Kulturausschusses
muss noch der LWL-Finanzausschuss zustimmen.

?Wir wollen vor allem den Hauptraum des historischen Teils der
Gebläsehalle für eine Sommernutzung als Ausstellungs- und
Veranstaltungsraum herrichten. Und vor allem den besonderen
Charme dieser Halle erhalten. Damit wollen wir weit über das
Kulturhauptstadtjahr 2010 hinaus für das südliche Ruhrgebiet und
das ganze Land Nordrhein-Westfalen die Industriekultur
wesentlich aufwerten', so LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara
Rüschoff-Thale.

Im historischen Teil der Gebläsehalle, in der vor über 110
Jahren die erste Elektro-Zentrale der Henrichshütte entstand,
hat der LWL bereits im Jahr 2007 erste statische
Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Jetzt sollen unter anderem
eine neue Elektroanlage installiert, eine Aufzugsanlage
eingebaut, die Dachbinder statisch verstärkt, die Dachschalung
erneuert, eine neue Dämmschicht eingebaut und einige
Mauerflächen neu verputzt werden. Zusätzlich müssen die
Dachentwässerung, die senkrechten Glasflächen und die
Bodenfliesen erneuert werden. Die Baumaßnahme soll 2010 zum
Kulturhauptstadtjahr Ruhr 2010 abgeschlossen sein.


INFO

LWL-Industriemuseum
Henrichshütte in Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-0
Fax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 6 10:30:53 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 06 Jun 2008 10:30:53 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL foerdert 'Handbuch der deutschen
Kunstdenkmaeler' mit 190.000 Euro
Message-ID: 484911DD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.06.2008, 11:36


AKTUELL

LWL fördert 'Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler'
mit 190.000 Euro
Experten des Verbandes schreiben Texte für den DEHIO

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe will sich mit 190.000
Euro am Projekt 'Handbuch der historischen Kunstdenkmäler'
(DEHIO) für den Landesteil Westfalen beteiligen. Das hat der
LWL-Kulturausschuss am Mittwoch (04.06.) in Hattingen
beschlossen. Der LWL-Finanzausschuss muss diesen Beschluss noch
bestätigen.

'Das Handbuch ist gleichzeitig ein Nachschlagewerk und ein
Reisbuch für Wissenschaftler und kulturhistorisch interessierte
Laien. So ist es eines der wichtigsten Aushängeschilder
westfälischer Kulturarbeit. Es wird zu einer erheblichen
Verbesserung des kulturellen Images Westfalen-Lippes beitragen',
begründet LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale das
Engagement des Verbandes.

Der LWL stellt nicht nur Geld zur Verfügung sondern erarbeitet
gemeinsam mit dem Institut für vergleichende Städtegeschichte
die Inhalte der Neuauflage. Dabei schreiben die Experten des
LWL-Amtes für Denkmalpflege die denkmalpflegerischen und
kunsthistorischen Texte zu den Objekten, während das Institut
für vergleichende Städtegeschichte für die Texte zu den
historischen Ortskernen und die Karten zuständig ist.

Die zusätzliche Finanzspritze des LWL wurde notwendig, weil sich
nach dem Start des Projektes bald herausstellte, dass das neue
Handbuch viel umfangreicher ausfallen wird, als sein 1969
erschienener und längst vergriffener Vorgänger: Während der alte
Band nur 1.800 Objekte vorgestellt hat, werden in dem neuen Band
rund 4.900 Objekte nach dem neusten Stand der Wissenschaft
erklärt. 'Die Texte für über 2.000 Objekte sind fertig, eine
externe wissenschaftliche Redaktion hat sich bereits geprüft und
sehr positiv bewertet', so Rüschoff-Thale zum aktuellen Stand
des Projektes, das 2011 mit dem Erscheinen des Westfalen-Bandes
abgeschlossen werden soll.

Hintergrund:
Das Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler wurde vor fast 100
Jahren von Georg Dehio aufgelegt und hat sich mittlerweile zu
dem Standardwerk für alle historischen und kunsthistorischen
Fragen in ganz Deutschland entwickelt. Die jeweiligen Bände für
die einzelnen Bundesländer werden von der Dehio-Vereinigung, der
Deutschen Stiftung für Denkmalschutz und der Vereinigung der
Landesdenkmalpfleger herausgegeben.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 6 10:53:59 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 06 Jun 2008 10:53:59 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Beitraege zur westfaelischen Familienforschung,
Bd. 65/2007
Message-ID: 48491747.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jörg Wunschhofer"
Datum: 04.06.2008, 22:20


SERVICE: TOC

Beiträge zur westfälischen Familienforschung
Band 65 / 2007
352 Seiten, zahlreiche Abbildungen und
genealogische Tafeln, gebunden.
ISBN 978-3-402-13886-1
ISSN 0067-5261


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=51



S. 7-16
Schütte, Leopold
Bauer oder Landwirt? - Die Bedeutung des Wortes Bauer

S.17-73
Ossenbrink, Jochen
Territorium, Besiedlung und Bevölkerung der Herrschaft Rheda in
den Schatzungslisten von 1530 bis 1549

S. 75-98
Söthe, Herbert J. K.
"Dem armen Straßborg in seiner Krankheit täglich eine Kanne
Bier" - Leben am Rande des Existenzminimums im 17. und 18.
Jahrhundert am Beispiel der Familie Straßburg in der Stadt
Rheine 1648 bis 1772

S. 99-128
Steinbicker, Clemens (+)
Roye aus Coesfeld,

S. 129-183
Wilbertz, Gisela
There and back again - Woher die Scharfrichter kamen - und wohin
sie gingen. Soziale und geografische Mobilität am Beispiel der Familie

Wenner

S. 185-286
Wunschhofer, Jörg
Die Nachfahren des Beckumer Ehepaars Bertholdt Topp und
Gertrud Wibbert (oo um 1590)

S. 287-318
Wunschhofer, Jörg
Die Lebenserinnerungen des Franz August Koberg aus
Beckum (1785-1880),


INFO

Kontakt:
Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung
Jahnstraße 26
48147 Münster
E-Mail: gesellschaft at wggf.de
URL: www.westfalengen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 9 10:32:27 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Jun 2008 10:32:27 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Themenabend im Stadtarchiv zu den Deportationen,
Muenster, 12.06.2008
Message-ID: 484D06BB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: Stadt Münster
Datum: 09.06.2008, 10:05


AKTUELL

"Nächste Woche 'verreisen' viele unserer guten Freunde und
Bekannten" Themenabend im Stadtarchiv zu den Deportationen
westfälischer Juden

"Nächste Woche 'verreisen' viele unserer guten Freunde und
Bekannten". Am 5. Dezember 1941 schrieb Henny Waldeck diese
Zeilen an ihren Sohn Hans in Argentinien. Wenige Tage später
führte ein Massentransport rund 1000 westfälischen Juden in das
Vernichtungslager nach Riga/Lettland. "Sonderzüge in den Tod"
behandelt der Themenabend im Stadtarchiv am Donnerstag, 12.
Juni. Beginn ist um 18 Uhr.

Seit Kriegsbeginn 1939 spitzt sich die Verfolgung der Juden
durch das nationalsozialistische Regime zu. Im Juli 1942 folgt
eine zweite Massendeportation aus dem Münsterland mit der
Reichsbahn ins "Altersghetto" Theresienstadt. Gisela Möllenhoff
und Rita Schlautmann-Overmeyer informieren über die
Vernichtungsmaschinerie der Hitler-Diktatur.

Die Transporte erforderten ein Funktionieren vieler Stellen. Die
Historikerinnen - beide forschen lokalgeschichtlich seit vielen
Jahren zum Thema Judenverfolgung - berichten über die
ausgeklügelte Logistik und das perfekte Zusammenspiel von Partei,
kommunalen und staatlichen Behörden. Zugleich nehmen sie anhand
von Briefen die psychische Situation der Opfer in den Blick. Der
Themenabend im Stadtarchiv, An den Speichern 8, ergänzt die
aktuelle Deportationsausstellung "Sonderzüge in den Tod" im
Hauptbahnhof Münster.


INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: 02 51/4 92-47 01
Fax: 02 51/4 92-77 27
E-Mail:archiv at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 9 10:58:43 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Jun 2008 10:58:43 +0200
Subject: [WestG] [TOC] industrie-kultur, 2/2008
Message-ID: 484D0CE3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Sven Bardua"
Datum: 03.06.2008, 19:04


SERVICE: TOC

industrie-kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und
Technikgeschichte
Zeitschrift des Landschaftsverbandes Rheinland / Rheinisches
Industriemuseum und des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe /
LWL-Industriemuseum
Herausgeber: Milena Karabaic, Christian Kleinschmidt,
Markus Krause, Eckhard Schinkel, Norbert Tempel und Dirk Zache
Chef vom Dienst: Sven Bardua
14. Jahrgang
43. Heft
2/2008
ISSN 0949-3751
Register für sämtliche Jahrgänge auf: www.industrie-kultur.de


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=43




SCHWERPUNKTTHEMA: Bergbau zwo

S. 1
Bardua, Sven
Editorial: Vorab bemerkt

S. 2f.
Bergstein, Edgar
Schwere Waggons auf schmalen Gleisen: Gestellförderung auf
Westerholt

S. 4 - 7
Bergstein, Edgar
Junge und große Zechen im belgischen Kohlenrevier
Kempenland

S. 8f.
Velfl, Josef
Bergmännische Wasserwirtschaft im Erzbergbaurevier Pribram,
Tschechien

S. 10 - 12
Bergstein, Edgar
Haufenweise Erz: Bergbau an der Südostküste von Spanien

S. 13 - 15
Schaefer, Jens
Sophia-Jacoba: "Aus" für letzte deutsche
Steinkohle-Brikettfabrik

S. 16f.
Pries, Martin
Diamantenfieber in der Wüste von Namibia


ERIH-PROJEKT

S. 27
Bluhm, Frieder
Aus der Kohle- und Eisen-Zeit: das Museum Big Pit in Blaenavon,
Südwales

S. 28
Bluhm, Frieder
Stadt aus Eisen und Stahl: "Ferropolis" bei Gräfenhainichen,
Sachsen-Anhalt

S. 29
Bluhm, Frieder
Staub zu Kohle û die Brikettfabrik Louise in Domsdorf,
Brandenburg

S. 30
Bluhm, Frieder
Raketen-Mekka: das Informationszentrum in Peenemünde,
Vorpommern


RUBRIKEN

S. 18 - 20
Tempel, Norbert
Reiseziele der Industriekultur:
Nach 100 Jahren steht der Bahnhof Haydarpascha in Istanbul
vor dem Ende

S. 21f.
Janssen, Thomas
Denkmal in Gefahr: Berlin Tempelhof - Flughafen oder
Denkmalruine?
S. 23f.
Puffahrt, Otto
Kulturtechnik: Kalthäuser als Gemeinschaftsgefrieranlagen im
ländlichen Raum

S. 25f.
Janssen, Thomas
Künstlerporträt: Kreativ in der DDR-Möbelproduktion - der Formgestalter

Siegfried Mehl

S. 31
Bardua, Sven
Das historische Foto: Fast Geschichte û das alltägliche Kurbeln des
Schrankenwärters

S. 32f.
Ganser, Karl
Denkmal mit Perspektive: Gaswerk Augsburg offen - für
Unternehmen mit Kultur

S. 34f.
Bärtschi, Hans-Peter
Niedergang, Spekulation und behutsamer Neuanfang bei Sulzer
in Winterthur, Schweiz

S. 36f.
Zeppenfeld, Burkhard
Aus der Arbeit des Rheinischen Industriemuseums: St. Antony in
Oberhausen - die Wiege der Ruhrindustrie

S. 38f.
Dommer, Olge
Aus der Arbeit des LWL-Industriemuseums: Atelier.Industrie:
Zum Werk des Bildhauers Karl Manfred Rennertz

S. 40 - 53
Industriekultur in den Regionen

S. 44f.
Touren & Tagungen

S. 54 - 56
Lesezeichen

S. 57
Termine

Beihefter
Opheys, Sabine
Die historische Anzeige: Mit Elektrik von BBC - seit 55 Jahren
touren moderne Züge auf den Drachenfels bei Königswinter am Rhein



INFO

Sven Bardua, CvD
Zeitschrift "industrie-kultur"
Wellingsbütteler Landstraße 202 F
22337 Hamburg
Tel.: 040 / 430 16 76
E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
URL: www.industrie-kultur.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 9 11:12:29 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Jun 2008 11:12:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 5. Detmolder Sommergespraech, Detmold, 27.08.2008
Message-ID: 484D101D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Dr. Joergens, Bettina"
Datum: 06.06.2008, 13:55


AKTUELL

5. Detmolder Sommergespräch am 27. August 2008 im
Landesarchiv NRW Staats- und Personenstandsarchiv Detmold

Das PersonenstandsReformgesetz ist sexy: neue Perspektiven für
die Genealogie, Geschichtswissenschaft, Archive und Standesämter

Wollten Sie schon mal die Lebensdaten Ihrer Tanten und Onkel
herausfinden und scheiterten am Personenstandsgesetz? Oder
benötigten Sie schon einmal für Ihre historische Forschung
biografische Daten zu einer Person und scheiterten am
Personenstandsgesetz? Nun wurde das Personenstandsgesetz
geändert. Die Novellierung des Personenstandsgesetzes wurde seit
Jahrzehnten von der Genealogie, der Familienforschung, der
historischen Wissenschaft und von Archiven herbeigesehnt.
Endlich ist es soweit: Ab 2009 gilt das
Personenstandsreformgesetz (PStRG) in seinem ganzen Umfang. Dann
fallen bislang unüberwindbare Forschungsgrenzen; und auf die
Archive und Standesämter kommen neue Aufgaben zu.

Künftig werden die Standesamtsregister nach Ablauf fest gelegter
Fristen an die zuständigen Archive abgegeben. Dies ist ein
radikaler Einschnitt für die Standesämter, die Archive und die
Forschung.

Beim 5. Detmolder Sommergespräch werden Behörden, Archive und
Forschende über Inhalte, Auswirkungen und neue Möglichkeiten für
die Familien- und Personengeschichte referieren, debattieren und
zahlreiche offene Fragen klären.

Die Detmolder Sommergespräche richten sich an alle
Interessierten. Im Vordergrund steht der Austausch von
Wissenschaftlerinnen und Familienforschern, Archivarinnen sowie
Vertretern der Behörden. Denn sie sind voneinander abhängig: Die
einen produzieren das Schriftgut, das die anderen archivieren
und f?r die Forschung bereit stellen; Wissenschaftler und
Familienforscherinnen werten die Unterlagen bei ihrer
Archivrecherche aus und stellen die Ergebnisse - online - der
Forschergemeinschaft zur Verfügung. Die Sommergespräche sind
daher eine gute Gelegenheit, um über unterschiedliche
Perspektiven und gemeinsame Aufgaben und Standards zu
diskutieren.

Alle Interessierten sind dazu eingeladen, am 27. August von 9.30
Uhr bis ca. 17.30 Uhr mitzudiskutieren und das Landesarchiv NRW
Detmolder Staats- und Personenstandsarchiv von innen kennen zu
lernen! Um Anmeldung wird gebeten.

Adresse und Organisation: Die Detmolder Sommergespräche sind
eine Veranstaltung des Landesarchivs NRW Staats- und
Personenstandsarchiv Detmold


Sie können gerne Informationsmaterial auslegen und Datenbanken
präsentieren. Bitte melden Sie dies vorher an.


Programm:

09.30-09.45 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, Präsident des Landesarchivs
Nordrhein-Westfalen

09.45-11.00 Uhr 1. Sektion: Das Standesamt
Moderation: Dr. Bettina Joergens, Leiterin des Dezernats
Personenstandsarchiv Detmold, LAV NRW

10.00-10.30 Uhr Personenstandsreformgesetz und
Personenstandsverordnung
Detlef Dohmen, MR, Innenministerium Nordrhein-Westfalen

10.30-11.00 Uhr Standesämter im Umbruch: Veränderungen,
Erwartungen und Möglichkeiten nach der Novellierung
Andreas Brune, Fachverband der Standesbeamtinnen und
Standesbeamten Westfalen-Lippe e.V. / Standesamt Lemgo

11.00-11.30 Uhr Kaffeepause

11.30-12.45 Uhr 2. Sektion: Das Archiv
Moderation: Dr. Marcus Stumpf,
Leiter des LWL-Archivamtes für Westfalen

11.45-12.15 Uhr Das Personenstandsreformgesetz aus
archivfachlicher und archivpolitischer Sicht: Umsetzung in den
Bundesländern
Dr. Bernd Kappelhoff, Präsident des
Niedersächsischen Landesarchivs

12.15-12.45 Uhr Das Landesarchiv Nordrhein-Westfalen und das
Personenstandsreformgesetz: Übernahme, Benutzung und Recherche
Dr. Bettina Joergens

12.45-14.45 Uhr Mittagspause

14.45-15.45 Uhr Führungen durch das Archiv und die Werkstätten
(insgesamt 3 Führungen)

15.45-17.00 Uhr 3. Sektion: Die Forschung
Moderation: Dr. Julia Paulus, LWL-Institut für westfälische
Regionalgeschichte in Münster / Universität Münster

16.00-16.30 Uhr Die Genealogie vor neuen Möglichkeiten:
Forschungsperspektiven, Erwartungen und Quellenwert anhand
ausgewählter Beispiele
Volker Wilmsen, Westfälische Gesellschaft für Genealogie
und Familienforschung, Münster

16.30-17.00 Uhr Neue Perspektiven für die historische
Forschung dank des PStRG
Prof. Dr. Angelika Schaser, Universität Hamburg

17.00-17.30 Uhr Abschlussdiskussion


INFO

5. Detmolder Sommergespräch
Datum: 27. August 2008
Landesarchiv NRW Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-0
Fax: 05231/766-114
E-Mail: stadt at lav.nrw.de
URL: www.lav.nrw.de/www.archive.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 9 11:40:08 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 09 Jun 2008 11:40:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kultur auf Schloss Cappenberg,
LWL stellt mit Partnern neuen Folder vor
Message-ID: 484D1698.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.06.2008, 13:26


AKTUELL

Kultur auf Schloss Cappenberg
LWL stellt mit Partnern neuen Folder vor

Schloss Cappenberg ist ein beliebtes Nahausflugsziel für das
nördliche Ruhrgebiet und das südliche Münsterland - und
Schauplatz vielfältiger kultureller Aktivitäten. Der
Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) zeigt im Westflügel des
Schlosses die Ausstellung 'Der Freiherr vom Stein und
Cappenberg', der Kreis Unna veranstaltet im Mittelbau des
Schlosses viel beachtete Kunstausstellungen und die
Pfarrgemeinde St. Johannes Ev. bietet jeden Sommer Orgelkonzerte
an. Außerdem nutzt der Kreis Unna die Kirche für die
'Vespermusik', und Graf Kanitz als Eigentümer betreibt ein
Theater. Auch wird die kulinarische Kultur im Schlosscafé und
der Weinstube gepflegt.

Nun haben alle Kulturanbieter auf Schloss Cappenberg erstmals
ein gemeinsames Programm erarbeitet und in einem fünfseitigen
Folder zusammengestellt: 'Kultur Schloss Cappenberg'. Der Folder
soll die breite Öffentlichkeit informieren und über die
Tourismusorganisationen und auch an Schulen sowie anderen
Institutionen verteilt werden.

Begleitend zur Ausstellung 'Der Freiherr vom Stein und
Cappenberg' werden erstmals öffentliche Vorträge zum Sterbetag
(29. Juni) und Geburtstag (26. Oktober) des Freiherrn vom Stein
angeboten. Am 16./17. August wird wieder die Sonderveranstaltung
'Barockes Cappenberg' mit Führungen, Lesungen und Orgelkonzert
stattfinden.

Die Stein-Ausstellung wird auch bereichert um neu entdeckte
Bildnisse des Freiherrn vom Stein und des Generals Blücher von
1804, als beide zusammen das Schloss in Münster besuchten: In
der Abteilung zur 'Geistlichen Adelskultur des Barock' hängen
nun zwei neu erworbene Gemälde von zwei Domherren aus der
Familie von Ascheberg zu Venne (bei Drensteinfurt).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 10 10:18:00 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Jun 2008 10:18:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Auszeichnung als Denkmal des Monats
Juni: Koenigliches Kurhaus Bad Oeynhausen
Message-ID: 484E54D7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
09.06.2008, 15:19


AKTUELL

Königliches Kurhaus Bad Oeynhausen wurde Materiallager, Casino
und ist heute Varieté
Zum 100. Jubiläum LWL-Auszeichnung als Denkmal des Monats

Vor 100 Jahren weihte Staatsminister Dr. Delbrück das Kurhaus in
Bad Oeynhausen ein. Weil der Kaiser verhindert war, übernahm der
Staatsminister diese Aufgabe. Dieses Jubiläum hat der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zum Anlass genommen,
den neubarocken Monumentalbau als Denkmal des Monats Juni
auszuzeichnen.

Nachdem das erste Kurhaus von 1851 um die Jahrhundertwende für
den erheblich vergrößerten Kurbetrieb zu klein geworden war,
hatte man sich zu einem Neubau entschlossen, mit dem 1905
begonnen wurde. Der Entwurf stammte von Bauinspektor Beck vom
Oberbergamt Dortmund, die Ausführung lag in den Händen von
Landbauinspektor Jakob Schrammen. Das prachtvolle Gebäude wurde
am Südende des Kurparks auf dessen höchstem Punkt errichtet.

'Der langgestreckte, wie ein Barockschloss anmutende Baukörper,
wird durch einen erhöhten Mittelpavillon für die repräsentative
Vorhalle akzentuiert. Dahinter liegt, durch eine Wandelhalle mit
farbigen Glaskuppeln verbunden, der neobarocke Konzertsaal.
Elegante Gesellschaftsräume wie Wintergarten, Herrenzimmer,
Billardzimmer, Lesesaal, Damenzimmer, Rauchzimmer und ein
Restaurant vervollständigten das Angebot für den Erholung und
Zerstreuung suchenden Kurgast der wilhelminischen Zeit', so
LWL-Denkmalpflegerin Dr. Barbara Pankoke. Die damalige Chronik
von Bad Oeynhausen vermerkte selbstbewusst, dass das mit
Goldschmuck überladene Wiesbadener Kurhaus, das im Vorjahr (1907)
eröffnet worden war, nicht mit dem 'mit feinstem Geschmack'
ausgeführten Kurhaus von Bad Oeynhausen zu vergleichen sei.

Während der britischen Besatzungszeit diente das Kurhaus als
Magazin und Lager. Erst 1953 wurde es freigegeben, renoviert und
seither wieder als Kurhaus genutzt. Den von Flügelbauten
umgebenen 4.400 Quadratmeter großen Konzertgarten, der
ursprünglich dem Kurhaus vorgelagert war, gab man in der
Nachkriegszeit auf. Der Kurhausvorplatz wurde im Rahmen der
modernen Umgestaltung des Kurparks in den 1950er und 1960er
Jahren von dem Kasseler Gartenarchitekten Hermann Mattern
verändert. Die in die Jahre gekommene Platzgestaltung wurde 2007
mit dem Abbruch der nicht denkmalwerten Flachdachpavillons der
1960er Jahre vor dem Westflügel in einem ersten Schritt
beseitigt. Die Neugestaltung des Platzes wird in nächster Zeit
beginnen.

Auch das Kurhaus wurde im Laufe der Zeit unterschiedlich genutzt
und entsprechend verändert: 1978 bis 1980 richtete der kürzlich
verstorbene Münsteraner Architekt Prof. Harald Deilmann im
Ostflügel ein modernes Spielcasino ein. Nachdem das Casino 2002
aufgegeben wurde, führt das Varieté GOP das ehemalige königliche
Kurhaus als 'Kaiserpalais' weiter. Ein Tanzlokal und ein
Restaurant ergänzen das Angebot.


INFO

Am diesjährigen Tag des offenen Denkmals, am 14. September, wird
Dr. Barbara Pankoke auf Einladung des Arbeitskreises für
Heimatpflege der Stadt Bad Oeynhausen e.V. vor Ort einen Vortrag
zum Thema '100 Jahre Kurhaus Bad Oeynhausen' halten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 10 10:21:17 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Jun 2008 10:21:17 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Entwicklung der
deutsch-niederlaendischen Wirtschaftsbeziehungen, Muenster,
12./13.06.2008
Message-ID: 484E559D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 09.06.2008, 13:03


SYMPOSION

Kooperation im Schatten zweier Kriege
Entwicklung der deutsch-niederländischen Wirtschaftsbeziehungen

Die deutsche und die niederländische Wirtschaft sind eng
miteinander verflochten. Wie sich die wirtschaftlichen
Verflechtungen zwischen Deutschland und den Niederlanden im
Schatten zweier Kriege entwickelt haben, das untersucht am 12.
und 13. Juni in Münster ein internationales Symposion des
Zentrums für Niederlande-Studien der Westfälischen
Wilhelms-Universität.

Die Niederlande plädierten nach dem Ersten Weltkrieg für eine
milde Behandlung Deutschlands und gewährten dem östlichen
Nachbarn in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts einen
für jene Zeit außergewöhnlich umfangreichen Kredit. Nach dem
Zweiten Weltkrieg gehörten die Niederlande wieder zu den ersten
Ländern, die sich für die Marshall-Hilfe für Deutschland
einsetzten. Diese Linie lässt sich bis in die aktuelle Gegenwart
verlängern: Die ökonomische Orientierung der Niederlande auf
Deutschland ist in den beiderseitigen Beziehungen eine feste
Größe.

Ziel des Symposions "Deutsch-niederländische
Wirtschaftsbeziehungen im 20. Jahrhundert" am 12. und 13. Juni
in den Räumen der Bezirksregierung Münster am Domplatz ist es,
die politischen Bedingungen und Voraussetzungen der
"wirtschaftlichen Verflechtungen im Schatten zweier Kriege"
genauer zu untersuchen. Am Ende der Tagung steht eine
Podiumsdiskussion über "Gegenwart und Zukunft der
deutsch-niederländischen Wirtschaftsbeziehungen".





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 10 10:25:37 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Jun 2008 10:25:37 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster2008/21
Message-ID: 484E56A1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 10.06.2008, 08:45


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-21 für den Zeitraum vom
18.05..2008 bis zum 26.05.2008 mit insgesamt 22 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-21&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 10 10:29:42 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Jun 2008 10:29:42 +0200
Subject: [WestG] [POS] Lippisches Landesmuseum Detmold,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Detmold
Message-ID: 484E5796.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Katrin Winter"
Datum: 09.06.2008, 14:01


STELLENAUSSCHREIBUNG

Am Lippischen Landesmuseum Detmold, einer Kultur- und
Forschungseinrichtung des Landesverbandes Lippe, ist zum 01.
August 2008 die Stelle einer/eines

wissenschaftlichen Volontärin/wissenschaftlichen Volontär

für die Dauer von einem Jahr zu besetzen.

Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium der
Kunstgeschichte und praktische Erfahrungen in der Museumsarbeit.
Im Rahmen des Volontariates steht die Inventarisierung und
Dokumentation vornehmlich kunstgeschichtlicher Sammlungen im
Mittelpunkt. Die Vergütung erfolgt nach den Anwärterbezügen des
höheren Dienstes.

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen
werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung
bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines
Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Schriftliche Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind bis
zum 30. Juni 2008 zu richten an:

Lippisches Landesmuseum
Vera Scheef
Ameide 4
32756 Detmold


INFO

Kontakt:
Lippisches Landesmuseum Detmold
Ameide 4
32756 Detmold
Tel.: 05231-99250
Fax: 05231-992525
E-Mail: info at lippisches-landesmuseum.de
URL: www.lippisches-landesmuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 10 10:36:52 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Jun 2008 10:36:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Spannende Erlebnistouren auf der Zeche Hannover,
Bochum, 14./15.06.2008
Message-ID: 484E5944.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 10.06.2008, 10:14


AKTUELL

Kochen am Kohleofen und Pflanzen der Industrienatur
Spannende Erlebnistouren auf der Zeche Hannover

Zu zwei besonderen Führungen lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Wochenende in sein Industriemuseum
Zeche Hannover nach Bochum ein.

Was ist ein Henkelmann? Warum hieß die Mülltonne früher
Aschetonne? Wie funktioniert ein Kohleherd und was kam nach
einem langen Arbeitstag bei den Bergleuten auf den Tisch? Am
Sonntag, den 15.6. um 11 Uhr können die Besucher auf dem Gelände
des LWL-Industriemuseums Zeche Hannover erleben wie die
Bergarbeiter um 1900 wohnten und speisten.

Die Besucher erfahren interessante Details über den langen und
harten Arbeitsalltag der Bergleute und bekommen in den original
Bergarbeiterhäusern von 1890 einen spannenden Eindruck von den
Lebensbedingungen um 1900. Beim Rundgang durch den Garten lernen
die Besucher unterschiedliche Gemüsepflanzen kennen, die in den
Arbeitergärten wuchsen und bekommen einen Eindruck vom Alltag
der Bergarbeiterfrauen, die Garten und Stallungen
bewirtschafteten. Am Ende der Führung setzen die Besucher das
Wissen in die Tat um und bereiten selbst ein Essen am Kohleofen
zu.

Nicht um Kohle, sondern um Kröten, Königskerzen und andere
Spezialisten aus der Tier- und Pflanzenwelt geht es am Samstag,
den 14. Juni, um 15 Uhr. Dort hat die Natur ihr Terrain längst
zurückerobert. Wo früher Güterzüge fuhren, suchen heute
Schmetterlinge und Hummeln zwischen Nachtkerzen und Wildrosen
ihre Nahrung.

Ausgestattet mit Lupe und Kompass begeben sich die Teilnehmer
der Führung auf die Suche nach Einwanderern in Fauna und Flora -
Pflanzen und Tiere, die erst im Zeitalter der zunehmenden
Globalisierung ins Ruhrgebiet gekommen sind, wie zum Beispiel
der chinesische Sommerflieder, der mit Kohlelieferung aus
Fernost in das Revier eingewandert ist und auf den Gleisanlagen
der Zeche Hannover wächst.

So lebten und speisten die Bergarbeiter
Alltag und Ernährung der Bergleute im historischen
Bergarbeitergarten erleben
Termin: 15.6.2008, 11 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 5 EUR pro Person

"Kohle, Kröte, Königskerze"
Neue Tiere und Pflanzen entdecken rund um die Zeche Hannover
Termin: 14.6.2008, 15 Uhr
Treffpunkt: Museumsparkplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person


INFO

LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100 874
URL: www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 10 10:55:26 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Jun 2008 10:55:26 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Sauerland, September 2007
Message-ID: 484E5D9E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 27.03.2008, 11:30


SERVICE: TOC

Sauerland
Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes
Nr. 3
September 2007
ISSN: 0177-8110



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=93


Seiten in Auswahl [AS]


S. 124-126
Cordes, Werner F.
Stuckornament und Möbeldekoration -
Beobachtung an einer Attendorner Schreinerarbeit vom Ende des
18. Jahrhunderts

S. 127
Anon.
Von "Kyrill" zerstörtes Sassen Kreuz erneuert am alten Platz

S. 128-131
Steuerwald, Klaus
Bruchhauser Vulkanregion im Sauerland erhielt Bundespreis

S. 132-134
Damberg, David / Hoffmann, Cosmas
Die Abtei Königsmünster - Die Benediktiner in Meschede und
ihr Beitrag zur Kirche und Kultur von heute im Sauerland

S. 135-138
Böttcher, Elvira und Karl-Rudolf
Das Marsberger Schützenwesen im Mittelalter -
seine Auswirkung in der Gegenwart

S. 139f.
Krämer, Hermann J.
Die Rüthener Museumsstuben

S. 141-145
Dürr, Hans
Das Arbeitsdienstlager in Eslohe -
"RAD-Baracke" für braune Hardliner?

S. 146-149
Claßen, Hans
Vor 50 Jahren:
Literatur in Südwestfalen

S. 151-153
Bücher - Schrifttum





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 12 10:00:28 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Jun 2008 10:00:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vier neue Macke-Bilder: LWL-Landesmuseum erhaelt
vier Dauerleihgaben
Message-ID: 4850F3BB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.06.2008, 14:47


AKTUELL

Vier neue Macke-Bilder
LWL-Landesmuseum erhält vier Dauerleihgaben

Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
ist ein guter Ort für August Macke. 'Dieser Meinung war auch der
Besitzer einiger Gemälde dieses Künstlers, nachdem er die
Präsentation des Macke-Bestandes gesehen und das soeben
erschienene Werkverzeichnis bewundert hatte', erklärt
Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold. Der Besitzer entschloss
sich, vier seiner Gemälde als Dauerleihgabe dem Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zu übergeben.

Besonders erwähnenswert ist das Bild 'Elisabeth am Schreibtisch',
das Macke von seiner jungen Frau im Jahre 1910 im bayerischen
Tegernsee malte. 'Voller Anmut und in ruhiger Konzentration hebt
sich die dunkelblaue Silhouette von dem helleren und unruhigen
Umfeld des Zimmers ab. Eine weiche und warme Farbigkeit erzeugt
eine leise und entspannte Stimmung', beschreibt Kurator Dr.
Erich Franz das Gemälde. In Tegernsee entstand auch der 'Blick
aus unserem Fenster: Gärten im Schnee' mit einem zarten
winterlichen Licht.

Zwei Jahre zuvor malte Macke seine zukünftige Schwiegermutter in
ganzer Figur ('Porträtstudie Sofie Gerhardt'). Der 21-jährige
Maler präsentiert die kunstinteressierte stehende Frau in den
neuesten Tendenzen damaliger Malerei. Die farbige und formale
Vereinfachung erinnert an Edvard Munch und an die französischen
'Fauves'.

Das früheste der vier Bilder entstand 1907 und hat den Titel
'Spaziergänger'. Zum ersten Mal stellte hier der 20-jährige
Macke das Thema des ziellosen Schlenderns in der Natur dar, das
später sein Werk bestimmen wird. Ein Mann blickt mit seiner
Tochter nach rechts; die Mutter bückt sich nach links, um Blumen
zu pflücken. Von den kleinen Menschen aus wird der Blick an
dünnen Baumstämmen entlang hoch in den blauen Frühlingshimmel
geführt. August Macke hat in diesem Bild Einflüsse des
Schwarzwaldmalers Hans Thoma mit den Eindrücken
impressionistischer Malerei verbunden, die er kurz zuvor in
Paris aufgenommen hatte.

Die vier Bilder sind zunächst in der Macke-Ausstellung zu sehen,
die der LWL noch bis zum 22. Juni in seinem Haus am Domplatz
zeigt.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
Fax: 0251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 12 10:06:47 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Jun 2008 10:06:47 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL laedt ein zur Buchpraesentation 'Von
Klostermauern und frommen Frauen', Kloster Gravenhorst, 13.06.2008
Message-ID: 4850F537.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.06.2008, 15:04


AKTUELL

Neue Erkenntnisse über das ehemalige Kloster Gravenhorst
LWL lädt ein zur Buchpräsentation 'Von Klostermauern und
frommen Frauen'

Vier Jahre lang hat ein Grabungsteam des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) das ehemalige Zisterzienserinnenkloster
Gravenhorst in Hörstel-Gravenhorst (Kreis Steinfurt)
archäologisch untersucht. Jetzt liegen die ersten
Ausgrabungsergebnisse in dem Buch 'Von Klostermauern und frommen
Frauen' vor und der LWL lädt alle Interessierten ein zur
öffentlichen Buchpräsentation am Freitag (13.6.) um 19 Uhr im
Kloster Gravenhorst.

'Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Gravenhorst hat eine
750-jährige wechselvolle Geschichte hinter sich. Diese hat die
LWL-Archäologie für Westfalen während vier Jahre, von 1999 bis
2002, auf einer Fläche von fast 2.000 Quadratmetern untersucht.
Es handelte sich damit nicht nur um die größte Ausgrabung eines
Zisterzienserinnenklosters in Westfalen, sondern sogar um eine
der größten Klostergrabungen im deutschsprachigen Raum' erklärt
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch die Bedeutung der
Aufsatzsammlung.

15 Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen wie Archäologen,
Kunsthistoriker, Bauforscher, Historiker, Numismatiker und
Archäobotaniker haben die Funde und Befunde ausgewertet, die bei
den Ausgrabungen zutage traten. Die LWL-Chefarchäologin Dr.
Gabriele Isenberg freut sich, die Publikation nun der
Öffentlichkeit vorlegen zu können. 'Das Buch richtet sich sowohl
an die Fachwelt als auch an historisch und archäologisch
interessierte Leser. Es handelt sich aber in erster Linie um
eine Veröffentlichung für die Bevölkerung, die ein Recht auf
Erstinformation über die Ergebnisse der vielbeachteten
Ausgrabung hat', so Isenberg über das 16,50 Euro teure Buch.

Die LWL-Archäologie für Westfalen lädt alle Interessierten
herzlich ein zur öffentlichen Präsentation des Buches 'Von
Klostermauern und frommen Frauen' am Freitag, 13. Juni 2008 um
18 Uhr im Kleinen Saal des DA, Kunsthauses Kloster Gravenhorst.

Nach Grußworten von Landrat Thomas Kubendorff, LWL-Direktor Dr.
Wolfgang Kirsch und Dr. Thomas Otten vom NRW-Bauministerium
werden die LWL-Chefarchäologin Dr. Gabriele Isenberg sowie die
Ausgrabungsleiterin und Mitautorin des Buches, Dr. Birgit
Münz-Vierboom, die Geschichte der Zisterzienserinnenklöster in
Westfalen und speziell die Geschichte des Klosters Gravenhorst
beleuchten. Im Mittelpunkt stehen dabei die archäologischen
Funde und Befunde der archäologischen Untersuchungen. Um
Anmeldung für kostenlose Veranstaltung per Telefon (0251 5907-02)
oder E-Mail (lwl-archaeologie at lwl.org) wird gebeten.

Geschichte des Klosters und archäologische Ergebnisse

Dank der umfassenden Grabungsdokumentation konnten die
Wissenschaftler die baugeschichtliche Entwicklung des Klosters
vom Gutshof zur Frauenzisterze vom 13. bis ins 18. Jahrhundert
genau verfolgen. Nachdem das Kloster Gravenhorst 1256 auf einem
bereits bestehenden Gutshof mit Mühle und Teich gegründet worden
war, begann im frühen 14. Jahrhundert der Ausbau der
Klosteranlage.

Der Gebäudekomplex wurde mehrfach umgebaut beziehungsweise mit
zusätzlichen Häusern ergänzt, bis im 16. Jahrhundert seine
Grundstruktur entstanden war. Hierzu gehörten unter anderem der
Bau des West- und Nordwestflügels und eines Kreuzganges im
Nordwesten der Klosteranlage im 14. Jahrhundert, die Entstehung
des Südflügels von der Mitte des 15. bis ins 16. Jahrhundert. Im
Laufe des 17. Jahrhunderts standen der Aus- und Umbau mehrerer
Wirtschaftsgebäude auf dem Plan.

Mehr als 16.000 Kleinfunde haben die Ausgräber gefunden. Sie
stammen vorrangig von Keramikgefäßen wie Krügen, Kannen,
Schüsseln und Tellern und gewähren einen Einblick in die
mittelalterliche und frühneuzeitliche Klosterküche. Messer
belegen deren Verwendung bei Tisch und zur Essenszubereitung.
Als Tafelgeschirr dienten überwiegend gedrechselte Holzschalen
und Steinzeuggefäße, aber auch kostbare Gläser. Auch Schlüssel
traten ans Licht, von denen zwei aus den Anfangsjahren des
Klosters um 1300 stammen.

Im feuchten Gräftenboden haben sich viele Ledersohlen und
halbhohe Lederschuhe mit Bändern und Schlaufen für die Schnürung
erhalten. Die starken Durchscheuerungen im Bereich der
Fußballens und Zehen zeigen, dass die Klosterfrauen ihre Schuhe
sehr lange trugen.

Nicht zuletzt ermöglichen die in Gravenhorst gefundenen
Speisereste einen Blick auf den Speiseplan der Nonnen. Sie
verraten den Experten zum Beispiel, dass die Nonnen Rinder und
Schweine gehalten haben. Diese Tiere waren schon im Mittelalter
die wichtigsten Fleisch- und Milchlieferanten. Ihre Häute und
Knochen verarbeitete man zum Beispiel zu Schuhen und Kämmen.


INFO

Termine und Kosten:
13. Juni 2008, 18 Uhr im Kleinen Saal des DA,
Kunsthauses Kloster Gravenhorst
Die Veranstaltung ist kostenlos.


Bibliographische Angaben:
Birgit Münz-Vierboom, Von Klostermauern und frommen Frauen. Die
Ergebnisse der Ausgrabungen im ehemaligen
Zisterzienserinnenkloster Gravenhorst. Mit Beiträgen von
Elisabeth Bömken, Julia Hamelmann, Ulrich Holtfester, Peter
Ilisch, Arie J. Kalies, Jutta Meurers-Balke, Silke Scha-muhn,
Cornelia Kneppe, Hans-Werner Peine, Alexandra Pesch, Roland
Pieper, Heike Tausend-freund, Jutta Tiemeyer und Matthias
Untermann (Münster 2007). 197 S. mit 298 Abb. und 1 Beilage.
ISBN 978-3-8053-3885-1. 16,50 ?.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 12 10:10:51 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Jun 2008 10:10:51 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BPOS=5D_LWL-Freilichtmuseum_Detmold=2C_Mitarb?=
=?utf-8?q?eiter/in_im_Finanzb=C3=BCro=2C_Detmold?=
Message-ID: 4850F62B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 10.06.2008, 14:44


STELLENAUSSCHREIBUNG

Im LWL-Freilichtmuseum Detmold ist zum 01.08.2008 eine
Stelle als

Mitarbeiterin/Mitarbeiter
im Finanzbüro

mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 19,50 Stunden zu
besetzen. Von der zukünftigen Stelleninhaberin/dem zukünftigen
Stelleninhaber ist der vollständige Bereich der
Rechnungsabwicklung abzudecken.

Aufgabengebiete:
- Bearbeitung von Rechnungsvorgängen in einer dezentralen
Einrichtung der LWL-Kulturabteilung unter Einsatz der
Software SAP R3 NKF
- Verwaltung des Handvorschusses und der Kassenangelegenheiten
- Ermittlung von Daten zur Unterstützung von Controllingaufgaben
- sonstige Aufgaben nach Weisung

Wir erwarten:
- eine abgeschlossene Berufsausbildung als
Verwaltungsfachangestellte/r oder einem vergleichbaren Abschluss
im öffentlichen Dienst oder eine abgeschlossene kaufmännische
Berufsausbildung
- langjährige Erfahrungen im Bereich der Finanzbuchhaltung
- Kenntnisse des Betriebssystems MS Windows sowie gute
Kenntnisse der MS Office Anwendung Excel
- ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit
- wünschenswert sind darüber hinaus Erfahrungen mit SAP R3
Komponenten

Wir bieten:
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 6 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
27/08 bis zum 28.06.2008 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 12 10:25:03 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Jun 2008 10:25:03 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Altenberend, Johannes / Schroeder,
Wolfgang: Festschrift zum 450-jaehrigen Jubilaeum des
Ratsgymnasiums Bielefeld
Message-ID: 4850F97F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: " Johannes Altenberend"
Datum: 11.06.2008, 14:27


LITERATUR

Das Ratsgymnasium Bielefeld gehört zu den ältesten Gymnasien in
Westfalen. 1558 wurde die Stadt Mitträgerin der alten
Stiftsschule der Neustädter Marienkirche und übernahm Anfang des
16. Jahrhunderts in Folge der Reformation die höhere Schule in
alleiniger Regie. Seit 1858 wird regelmäßig an dieses Ereignis
erinnert.

Zum 450. Jubiläum ist nun eine Festschrift erschienen, die auf
384 Seiten sowohl die Geschichte der Schule thematisiert und
Erinnerungen an die Schulzeit enthält als auch einen Einblick in
die pädagogischen Herausforderungen der Gegenwart und in die
Arbeit der Schulvereine des Ratsgymnasiums gewährt. Die
beiliegende DVD verdient besondere Aufmerksamkeit.

Sie enthält eine digitalisierte Fassung eines 16mm-Films zu den
Feierlichkeiten anlässlich des 400-jährigen Jubiläums 1958 sowie
Filmausschnitte über Studienfahrten, das Lernen im Schullandheim
und Projekte am Ratsgymnasium. Das Buch ist im Westfalen Verlag
erschienen.


INFO

DEO ET LITERIS.
Schule mit Geschichte - Schule mit der Zeit.
Festschrift zum 450-jährigen Jubiläum des Ratsgymnasiums
Bielefeld.
Hrsg. im Auftrag der Schule von Johannes Altenberend und
Wolfgang Schröder.
Bielefeld 2008





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 12 10:27:25 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Jun 2008 10:27:25 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster2008/22
Message-ID: 4850FA0C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 11.06.2008, 08:47


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-22 für den Zeitraum vom
27.05.2007 bis zum 31.05.2008 mit insgesamt 30 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-22&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 12 10:35:18 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Jun 2008 10:35:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Industriemuseum sucht Tuecher mit Geschichte:
Neue Sonderausstellung im Textilmuseum Bocholt
Message-ID: 4850FBE5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 12.06.2008, 09:39


AKTUELL

LWL-Industriemuseum sucht Tücher mit Geschichte
Neue Sonderausstellung im Textilmuseum Bocholt

Auf Reisen verzierten sie bunt bedruckt Kopf, Hals oder
Schultern, schützten ihre Träger vor Mittelmeersonne, Saharasand
oder Alpenwind. Wieder daheim, bewahren sie noch Jahre später
den romantischen Flair der Streifzüge in die Fremde:
Souvenirtücher. Für die neue Sonderausstellung 'Erinnerung auf
Seide - europäische Souvenirtücher', die der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) vom 24. August bis 16. November in Bocholt
zeigt, sucht das Textilmuseum noch Tücher mit ganz persönlichen
Erinnerungen.

'Das kann das Tuch sein, das Reisende beim ersten Kuss auf einer
Gondelfahrt in Venedig trugen, von einer spontanen Fahrt mit dem
Taxi nach Paris mitbrachten oder beim Rendezvous mit einem
Caprifischer geschenkt bekamen', erzählt Nadine Schober vom
LWL-Industriemuseum. 'Erzählen Sie uns Ihre Geschichte und
zeigen Sie uns auf Ihren Urlaubsfotos, wie Sie diese Tücher
damals getragen haben', ermuntert die Museumsmitarbeiterin
private Leihgeber.

Der Siegeszug des Souvenirtuchs ins Reich der Modeaccessoires
begann vor etwa 200 Jahren als bedrucktes Schnupftuch. Mit
Gedenkschriften und Lobeshymnen auf gewonnene Schlachten und
herrschaftliche Jubilare bekannte man Farbe. Reservisten und
politisch Aktive nutzten sie als symbolische Erkennungszeichen.
In den 1950er und 60er Jahren waren sie beliebtes Mitbringsel
für Freunde und Verwandte und hielten zunehmend Einzug in die
sportliche Freizeitmode.

Ratgeber gaben Auskunft, wie abwechslungsreich sie gewickelt
werden können. Zu Olympia und Weltfestspielen, als 'Werbefläche'
für Fluggesellschaften oder Kosmetikhersteller bis hin zum
Merchandising der Stars aus Film und Fernsehen - für viele
Anlässe wurden Tücher auf den Markt gebracht. Die Ausstellung in
Bocholt mit vielen außergewöhnlichen Exemplaren aus der
Privatsammlung von Andreas Seim zeigt Tüchergeschichte vom
frühen 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.


INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611-0
Fax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 13 10:28:17 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Jun 2008 10:28:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Luedenscheider Gespraeche: Wilhelm und Marta
Worringer (1881-1965), Luedenscheid, 18.06.2008
Message-ID: 48524BC0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Arthur Schlegelmilch"
Datum: 13.06.2008, 01:18


AKTUELL

"Lüdenscheider Gespräche"

Prof. Dr. Helga Grebing
"Bildungsbürgerlichkeit als Lebenssinn. Wilhelm und Marta
Worringer (1881-1965) - eine Familienbiographie."


Helga Grebing, geb. 1930 in Berlin-Pankow, ist emeritierte
Professorin für die vergleichende Geschichte der internationalen
Arbeiterbewegung und der sozialen Lage der Arbeiterschaft sowie
frühere Leiterin des "Instituts zur Erforschung der europäischen
Arbeiterbewegung" (heute "Haus der Geschichte des Ruhrgebiets").
Mit ihrer Doppelbiographie über das Akademiker- und
Künstlerehepaar Wilhelm und Marta Worringer hat sie im Jahr 2004
eine viel beachtete Mikrostudie vorgelegt, die tiefe Einblicke
in die (bildungs)bürgerliche Lebenswelt in Zeiten des Umbruchs
und der Katastrophen bietet.

Moderation: Prof. Peter Brandt


INFO

Zeit:
Mittwoch, den 18. Juni 2008, 17.00 Uhr

Ort:
Haus der FernUniversität
Liebigstraße 11
58511 Lüdenscheid

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet in den Räumen
des Studienzentrums im Erdgeschoss des Hauses statt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 13 10:30:43 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Jun 2008 10:30:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Sonntagsvortrag des Archaeologischen Museums der WWU,
Muenster, 15.06.2008
Message-ID: 48524C53.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 12.06.2008, 10:02


AKTUELL

Antike Begräbnisstätte
Sonntagsvortrag des Archäologischen Museums der WWU

Auf den Spuren einer antiken Begräbnisstätte bewegt sich der
Sonntagsvortrag des Archäologischen Museums der Universität
Münster am 15. Juni 2008. Im Mittelpunkt des Vortrags von Laura
Hieronymus und Nadine Theißing steht der Kerameikos von Athen.
Die Veranstaltung beginnt am Sonntag um 14.15 Uhr im Hörsaal F6
des Fürstenberghauses am münsterschen Domplatz 20-22. Treffpunkt
ist um 14 Uhr das Archäologische Museum der WWU im Erdgeschoss
des Fürstenberghauses.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 13 10:41:41 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Jun 2008 10:41:41 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Aufbau West - Neubeginn zwischen Vertreibung
und Wirtschaftswunder, Lage, 15.06.-21.09.2008
Message-ID: 48524EE3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.06.2008, 11:31


AUSSTELLUNG

Ausstellung im LWL-Ziegeleimuseum
Aufbau West - Neubeginn zwischen Vertreibung und
Wirtschaftswunder

Der 'Aufbau Ost' provoziert seit Jahren politische Diskussionen.
Was viele nicht wissen: Nach Ende des Zweiten Weltkrieges
verlief der Transfer in entgegengesetzter Richtung.
Arbeitskräfte, Know-how und Unternehmergeist aus dem Osten
trugen maßgeblich zum hiesigen Wirtschaftswunder bei. Das zeigt
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vom 15. Juni bis
21. September in der Ausstellung 'Aufbau West' in seinem
Ziegeleimuseum in Lage (Kreis Lippe). Die Ausstellung war
2005/06 in der Zentrale des LWL-Industriemuseums in Dortmund und
2007 im Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen zu sehen.

Über 10 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene kamen nach 1945 in
die westlichen Besatzungszonen. 'Aufbau West' nimmt ihre
Leistungen und Erfahrungen in den Blick. Schwerpunkt ist die
Entwicklung in Nordrhein-Westfalen, wo Ende der 1950er Jahre
fast jeder fünfte Einwohner aus dem Osten kam.

50 Zeitzeugen hat das Ausstellungsteam befragt, 800 Exponate
zusammengetragen. Das Spektrum reicht von der Anstecknadel bis
zum Drahtwebstuhl, vom Streichholzbriefchen bis zum Bahnwaggon,
vom historischen Radiospot bis zum Heimatfilm. Projektleiterin
Dr. Dagmar Kift: 'Wir zeigen keine abstrakte Industriegeschichte,
sondern stellen Menschen in den Mittelpunkt. Die Ausstellung
macht deutlich, wie sich die Zuwanderer in Nordrhein-Westfalen
einlebten und gemeinsam mit den Einheimischen den oft
schwierigen Neuanfang bewältigten.'


Hintergrund

Ablehnung und Hilfsbereitschaft

Ein Stimmengewirr unterschiedlicher Sprachen sowie Fotos von
zerstörten Städten im Ruhrgebiet und ländlicher 'Idylle' im
Münsterland empfangen die Besucher im Ausstellungsgebäude. 'Die
Ankunft im Westen bedeutete für die meisten Flüchtlinge und
Vertriebenen zwar Sicherheit, aber willkommen waren sie in der
Regel nicht', fasst Dr. Dagmar Kift ein Ergebnis der Befragung
von Zeitzeugen zusammen. Die durch Flucht und Lageraufenthalte
gezeichneten Menschen mit ihrem fremden Dialekt habe niemand
aufnehmen und durchfüttern wollen. Vor allem auf dem Land war
gesellschaftliche Ausgrenzung überwiegend die Folge.

Anders in den großen Städten: Viele Bewohner, insbesondere des
Ruhrgebiets, waren selbst in den Osten evakuiert worden und
mussten von dort ebenfalls zurückflüchten. Kift: 'Sie teilten
viele Erfahrungen der Flüchtlinge und Vertriebenen. Auch sie
wurden in Notunterkünften oder ehemaligen Zwangsarbeiterlagern
untergebracht und mussten viel Improvisationstalent aufbringen,
um nicht zu verhungern oder zu erfrieren.' Ein Etagenbett aus
der Notunterkunft, Fotos, Dokumente und hinübergerettete Dinge
aus der alten Heimat veranschaulichen das Thema. Private
Leihgeber haben Erinnerungsstücke beigetragen - darunter ein
Plüschaffe, der die neunjährige Susanne Wiesner auf der
Vertreibung aus Schlesien tröstete.

Wirtschaft und Gesellschaft

Die meisten Vertriebenen wurden zunächst in den ländlich
geprägten Ländern Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bayern
untergebracht. Nach 1948 brachten mehrere Umsiedlungsaktionen
Hunderttausende nach Nordrhein-Westfalen, das sich zum
Bundesland mit dem größten Flüchtlingsanteil entwickelte. 'Hier
ersetzten die Menschen aus dem Osten die in der Montan- und
Bauindustrie fehlenden Arbeitskräfte. In der Textil- und
Bekleidungsindustrie, der Glasbranche und im Maschinenbau
siedelten sie als Unternehmer neue Produktionszweige an',
erläutert die Projektleiterin. Die Ausstellung stellt Beispiele
aus diesen Branchen vor und lenkt in 'biografischen Häuschen'
immer wieder den Blick auf einzelne Lebensgeschichten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg trug der Bergbau maßgeblich zum
Wiederaufbau der Wirtschaft bei - obwohl ein eklatanter Mangel
an Arbeitskräften die Produktion hemmte. Militärregierung,
Unternehmen und Arbeitsämter warben deshalb gezielt Menschen aus
den Flüchtlings-Aufnahmeländern an. Bis 1954 wurden rund 800.000
Bergleute neu eingestellt. Sie kamen in Städte, die der Zweite
Weltkrieg in Trümmerlandschaften verwandelt hatte. Der
Wiederaufbau stellte daher vor allem die Bauindustrie vor große
Herausforderungen, weil Rohstoffe fehlten und die Infrastruktur
zerstört war.

Das berühmte Bild der 'Trümmerfrauen' steht für die Stunde Null.
In den Folgejahren fanden viele Flüchtlinge und Vertriebene in
der Bauindustrie Beschäftigung - wenige als Unternehmer, viele
als Arbeiter wie Gerhard Lorenz aus Voigtsdorf (Niederschlesien),
der als zwölfjähriger nach Flucht und Vertreibung mit seiner
Familie in Bocholt (Kreis Borken) ankam. Von 1950 an arbeitete
er 38 Jahre lang als Maurer bei verschiedenen Bauunternehmen in
der Region. An die erste Zeit in der 'Fremde' hat er nicht nur
gute Erinnerungen: 'Auf Gemeindefesten konnte es schon zu
Entgleisungen von Einheimischen kommen, die die Vertriebenen
beschimpften und auf Distanz hielten', erzählt der heute
69-Jährige.

Neben einzelnen Lebensläufen stellt die Ausstellung anhand von
Bauplänen, Fotos und historischen Werkzeugen auch typische
Siedlungsprojekte der Zeit vor: die mit Marshallplan-Mitteln
erbaute MSA-Siedlung im Dortmunder Stadtteil Scharnhorst und die
Barkhof-Siedlung in Nordwalde (Kreis Steinfurt). 'Diese beiden
Siedlungen stehen für die Integrationspolitik in
Nordrhein-Westfalen, denn hier wurden Einheimische und
Zugewanderte bewusst gemeinsam untergebracht', erläutert Dr.
Andreas Immenkamp vom Ausstellungsteam. Die Flüchtlingsstadt
Espelkamp in Ostwestfalen - zu sehen in einem Werbefilm von 1954
mit dem Schauspieler Horst Tappert als Protagonist - war vom Typ
her die Ausnahme.

Die Textilindustrie war vor dem Krieg durch eine weitgehende
regionale Arbeitsteilung gekennzeichnet. Während etwa im
Münsterland, im Aachener Raum und in Krefeld die
Baumwollindustrie bzw. die Wollfabrikation und Seidenproduktion
heimisch waren, konzentrierten sich Betriebe für die Produktion
von Gardinen und Strümpfen in verschiedenen Regionen Mittel- und
Ostdeutschlands. Dr. Arnold Lassotta, Textilfachmann im
Ausstellungsteam: 'Die Versorgung der hiesigen Bevölkerung
allein durch die heimische Textilindustrie wäre angesichts der
alten Arbeitsteilung zwischen Ost und West nicht möglich
gewesen.'

Hier lagen die Chancen für vertriebene Fachleute und
Unternehmer. So wie Herbert Reichel, der 1948 mit 60 Lastwagen
aus der Karl-May-Stadt Hohenstein-Ernstthal nach Rheinberg
(Kreis Kleve) umsiedelte, um dort Teppiche und Gardinen zu
produzieren. Oder Karl Rüger, ebenfalls aus Sachsen, der ab 1950
in Sprockhövel (Ennepe-Ruhr-Kreis) rundgestrickte Strümpfe
fertigte - zwei Beispiele aus der Ausstellung. 'Am Ende der
Entwicklung gab es in Westdeutschland nahezu alle
Produktionsarten, die vor dem Krieg über ganz Deutschland
verteilt waren', so Lassotta.

Als neuen Standort für die Bekleidungsindustrie stellt die
Ausstellung die Ruhrgebietsstadt Gelsenkirchen vor. Der damalige
Sonderbeauftragte für den Wiederaufbau, Dr. Wendenburg, holte
nach dem Krieg Unternehmen aus Breslau, Stettin und Lodz in die
'Stadt der 1000 Feuer'. Das Ergebnis: Mit über 50 Firmen und
rund 7.000 meist weiblichen Beschäftigten wurde die neue Branche
Mitte der 50er Jahre zum fünften Standbein der Gelsenkirchener
Industrie. Hier fand auch Marianne Jedamczik nach ihrer Rückkehr
aus der Evakuierung in Bocholt eine berufliche Perspektive. Als
17-Jährige begann sie als Hilfskraft im Zuschnitt bei der Firma
Feilgenhauer, 'vormals Dresden'. Solche Hinweise auf den
ursprünglichen Firmensitz in zeitgenössischen Anzeigen, Fotos
und Produkte erinnern an die Aufbaujahre.

Spuren

Die zahlreichen Beispiele aus den Industriebranchen zeigen, dass
Flüchtlinge und Vertriebene im Westen vielfältigere Spuren
hinterlassen haben, als die Vertriebenentreffen heute vermuten
lassen. Wer einen Audi fährt, Kaiser-Backformen in den Ofen
schiebt, dem Kuchen einen echten Stonsdorfer folgen lässt und
sich anschließend mit Odol den Mund spült, benutzt Produkte von
Firmen, die ursprünglich im Osten angesiedelt waren und nach
1945 in den Westen übersiedelten.

'Die Ausstellung holt Erinnerungen aus der Binnenwelt regionaler
und lokaler Heimatstuben heraus und verknüpft sie mit der
Erfolgsgeschichte der Bundesrepublik', schrieb Schirmherrin Dr.
Christina Weiss, 2005 Beauftragte der Bundesregierung für Kultur
und Medien, in ihrem Grußwort zum Katalog.


INFO

Aufbau West.
Neubeginn zwischen Vertreibung und Wirtschaftswunder
15.6. - 21.9.2008

LWL-Industriemuseum
Ziegeleimuseum in Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Tel.: 05232 9490-0
Fax: 05232 9490-38
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org

Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 13 10:45:58 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Jun 2008 10:45:58 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Wieviel 'Verruecktheit' braucht die Kunst?,
Muenster, 17.06.2008
Message-ID: 48524FE5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.06.2008, 16:00


AKTUELL

Wieviel 'Verrücktheit' braucht die Kunst?
Vortragsreihe 'Reden über Kunst' im LWL-Landesmuseum

Zwischen 'verrückt' und 'normal' ist es im Bereich der bildenden
Kunst oft nur ein schmaler Grat. Dem Verhältnis von Kunst und
Psyche widmet sich Prof. Dr. med. Ulrich Trenckmann in seinem
Vortrag ',Irrenkunst' - Grenzgänger zwischen Psychiatrie und
Kunst am Dienstag, 17. Juni um 20 Uhr. Der Vortrag gehört zu der
interdisziplinären Reihe 'Reden über Kunst' im Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte des Landschaftsverbands
Westfalen-Lippe (LWL). In Kooperation mit dem Kulturamt der
Stadt Münster geht das LWL-Landesmuseum hierbei regelmäßig
Fragen nach der Stellung, Wahrnehmung und Funktion der bildenden
Kunst in der heutigen Gesellschaft nach.

Schwerpunkte wird der Psychiater und Psychotherapeut auf die
Entwicklungen in der medizinischen Beschäftigung mit Kunst und
dem Umgang mit den Schöpfungen psychisch Kranker legen. Dabei
geht es um die Frage, ob es in der Kunst wirklich klare Grenzen
zwischen 'verrückt' und 'normal' gibt oder hier nicht sogar ein
Mindestmaß an Nicht-Normalität gebraucht wird. In diesem
Zusammenhang wird auch die tiefenpsychologische Konzeption des
Heidelberger Arztes und Kunsthistorikers Hans Prinzhorn von
einem ursprünglichen Gestaltungsdrang aufgegriffen.

Der Referent Ulrich Trenckmann ist seit 1988 Ärztlicher Direktor
der LWL-Hans-Prinzhorn-Klinik im westfälischen Hemer. Zu den
Schwerpunkten seines Fachkrankenhauses für Psychiatrie und
Psychotherapie gehört die Kunsttherapie mit großen
Kunstprojekten und Ausstellungskooperationen.


INFO

Der Eintritt ist frei.
URL: www.lwl-landesmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 13 10:50:41 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Jun 2008 10:50:41 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Baumgart, Michael: Delbruecker Tracht
Message-ID: 48525100.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.06.2008, 15:39


LITERATUR

Die Delbrücker Tracht - ein kulturhistorisches Phänomen
Doktorarbeit in der Schriftenreihe des LWL-Freilichtmuseums
Detmold erschienen

Ländliche Lebenswelten Westfalen-Lippes zu erforschen und
darzustellen ist ureigenste Aufgabe des LWL-Freilichtmuseums
Detmold. Ebenso unterstützt das Museum seit Jahren
volkskundliche Dissertationsprojekte. So liegt es nahe, dass die
Doktorarbeit 'Delbrücker Tracht' von Michael Baumgart nun in der
Publikationsreihe 'Schriften des LWL-Freilichtmuseums Detmold,
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde' veröffentlich wurde.
'Das Buch passt gut in unsere Schriftenreihe, die sich der
Veröffentlichung volkskundlicher Themen in Westfalen
verschrieben hat', so LWL-Museumsleiter Dr. Jan Carstensen.

Die Delbrücker Tracht war als regionaltypischer Kleidungsstil
bis nach dem Zweiten Weltkrieg lebendig. Anhand von Objekten aus
der Sammlung des Museums des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL), historischer Fotografien und
Schriftquellen aus Museums- und Privatbesitz analysiert der
Autor das Phänomen der Delbrücker Tracht in seinem Buch
umfassend und detailliert. 'Im Bereich der volkskundlichen
Kleidungsforschung ist dieses Buch eine anschauliche Studie zu
einem gut dokumentierten Kleidungsstil in Westfalen', so Prof.
Dr. Ruth-E. Mohrmann vom Seminar vor Volkskunde/Europäische
Ethnologie in Münster, die die Dissertation betreute.

Ausgehend von der Untersuchung und wissenschaftlichen
Dokumentation der zahlreichen Objekte zur Delbrücker Tracht aus
der Textilsammlung des LWL-Freilichtmuseums konnte Michael
Baumgart eine große Menge von Quellenmaterial zur Geschichte
dieser Tracht erheben. So gaben Baumgart zum Beispiel die
Geschäftsbücher des Handelshauses Brenken in Delbrück von 1803
bis 1914 tiefe und detaillierte Einblicke in den regionalen
Handel mit den einzelnen Bestandteilen der Delbrücker Tracht.

Auch die Einnahmebücher des Paderborner St. Michaelis-Klosters
um 1800 wertete der Autor aus und untersuchte ihre Aussagen zur
Haubenstickerei. Anhand dieser und weiterer Quellen erklärt die
Publikation das komplexe Netzwerk aus materiellen, kulturellen
und handwerklichen wie politischen und ideellen Interessen, die
zur Ausprägung und dem ungewöhnlich langen Fortleben dieses
regionalen Kleidungsstils führten. Dabei geht es neben Aussehen
und Funktion der Tracht und ihren einzelnen Bestandteilen auch
darum, zu welchen Gelegenheiten, in welchen Regionen und
Gesellschaftskreisen die Delbrücker Tracht getragen wurde.

'In der Region Delbrücker Land wurde ich mit viel Engagement der
Heimatvereine und einzelner Bürger unterstützt,' so Dr. Michael
Baumgart, der unter anderem Interviews mit zahlreichen Frauen im
Delbrücker Land führte.


INFO

Baumgart, Michael: Delbrücker Tracht.
Schriften des LWL-Freilichtmuseums Detmold
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde 25.
Klartext Verlag. Essen 2007, ISBN 978-3-89861-606-5





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 13 11:09:51 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Jun 2008 11:09:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 4. Knappentag im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall,
Witten-Bommern, 15.06.2008
Message-ID: 4852557D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.06.2008, 11:01


AKTUELL

4. Knappentag im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Buntes Programm mit Führungen, Musik, Vortrag und mehr

Der Knappentag im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall wird
selbst schon Tradition: Wieder einmal kommen mehr als 200
Knappen aus ganz NRW am Sonntag, 15. Juni, beim 4. Knappentag
zusammen, zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
und der Südwestfälische Knappenring gemeinsam ins
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall einladen. Die Idee: Pflege
der bergmännischen Tradition an der 'Wiege des Ruhrbergbaus', wo
die Industrialisierung des Ruhrgebiets ihren Anfang nahm.

Die Besucher erwartet auf Zeche Nachtigall ein buntes Programm.
Los geht es um 11 Uhr mit dem Einmarsch der Fahnenträger und dem
Spielmannszug Bochum-Linden-Dahlhausen. Ein ökumenischer
Gottesdienst und ein Festvortrag von Dr. Olaf Schmidt-Rutsch
bilden das inhaltliche Rückgrat des Festes, das mit viel Musik -
bis 16 Uhr u. a. vom Werksorchester der RAG und mehreren Chören
- gestaltet wird.

Führungen im Besucherbergwerk, Vorführungen der
Dampffördermaschine und der Schachtanlage Ingeborg, Schmieden am
Kohlefeuer, Bastelangebote und die 'Knappenprüfung' für Kinder
stehen bis 18 Uhr auf dem Programm.

Die Knappenvereine

Ursprünglich waren sie als Selbsthilfe-Organisationen gedacht.
Angesichts der lebensgefährlichen Arbeit gründeten die Bergleute
vermehrt eigene Vereine zur materiellen Absicherung bei
Krankheit und Unglücksfällen. Die Knappenvereine hatte zudem das
Ziel, das überkommene Standesbewusstsein der Bergleute zu
bewahren, Geselligkeit und Kameradschaft zu pflegen.

Bis heute halten sie die Erinnerung an die Geschichte und
Bedeutung des Bergbaus wach, was angesichts seines absehbaren
Endes immer wichtiger wird. Sieben dieser Vereine sind im
'Südwestfälischen Knappenring' verbunden, eine ihrer gemeinsamen
Aktivitäten ist seit seinen Anfängen der Knappentag auf Zeche
Nachtigall.


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten-Bommern
Tel.: 02302 93664-0
Fax: 02302 93664-22
E-Mail: Zeche-Nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 16 10:37:08 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Jun 2008 10:37:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Roemische Kriegsschiffe auf der Lippe,
Detmold, 18.06.2008
Message-ID: 48564254.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Katrin Winter"
Datum: 13.06.2008, 12:21


AKTUELL

Vortrag im Lippischen Landesmuseum:
Römische Kriegsschiffe auf der Lippe.
Nachbau - Test - Ergebnisse

Das Lippische Landesmuseum Detmold, eine Kultur- und
Forschungseinrichtung des Landesverbandes Lippe, beendet seine
derzeitige Vortragsreihe "Römer und Germanen in
Nordwestdeutschland" mit einem besonderen Highlight:

Am Mittwoch, 18. Juni 2008, um 19.30 Uhr, spricht Prof. Dr.
Christoph Schäfer vom Seminar für Alte Geschichte der
Universität Trier über den Nachbau und Praxistest von antiken
römischen Kriegsschiffen und stellt ebenso beeindruckende wie
überraschende Testergebnisse vor.

Wie die römischen Kriegsschiffe aussahen, die das Imperium
Romanum vor 2000 Jahren während seiner Eroberungen befehligte,
wissen Forscher längst. Bauweisen und -materialien sind
ebenfalls bekannt. Über die Geschwindigkeiten, die solche
Schiffe erreichten, und ihre spezifischen Fahreigenschaften,
konnten die Forscher bisher nur mutmaßen.

In Kooperation mit dem länderübergreifenden Ausstellungsprojekt
"IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht", das von
Mai bis Oktober 2009 an den drei Orten Haltern am See, Kalkriese
und Detmold verschiedene Aspekte der Varusschlacht und ihre
Folgen beleuchten wird, konnte nun diese wichtige Lücke
geschlossen werden.

Von Januar 2007 bis März 2008 haben Geschichtswissenschaftler
der Universität Hamburg und Bootsbauer der Werft von Jugend in
Arbeit e. V. unter der Leitung von Prof. Schäfer ein Römerschiff
nach Funden aus dem 1. und 2. Jahrhundert nach Christus in
Originalgröße nachgebaut. Im Rahmen des archäologischen
Experiments habend Schäfer und sein Team ermittelt, wie
leistungsstark und manövrierfähig das Römerschiff ist, das am
30. Mai in Hamburg auf den Namen "Victoria" getauft wurde.
Umfangreiche Testfahrten haben zu Auskünften über
Geschwindigkeiten und Beschleunigungsverhalten geführt.

Schäfer wird in seinem Vortrag auch den Nachbau des 16 m langen
und 3 m breiten Römerschiffes skizzieren, das in aufwändiger
Nut- und Federbauweise ausschließlich aus lippischen Hölzern
gefertigt wurde. Dabei war Schäfer keineswegs "Ersttäter":
bereits 2003 zeichnete er sich für den Nachbau der "Lusoria",
eines spätantiken Militärschiffes aus dem 4. Jahrhundert nach
Christus verantwortlich.

Veranstaltungsort ist der Vortragssal des Lippischen
Landesmuseums Detmold, Ameide 4, 32756 Detmold. Karten (3,- Ç)
können unter Tel. 05231/9925-0 oder
info at lippisches-landesmuseum.de vorbestellt werden.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag: Römische Kriegsschiffe auf der Lippe.
Nachbau - Test - Ergebnisse
Datum: 18. Juni 2008, 19.30 Uhr
Lippisches Landesmuseum Detmold
Ameide 4
32756 Detmold
Tel.: 05231 / 9925-0
Fax: 05231 / 9925-25
E-Mail: info at lippisches-landesmuseum.de
URL: www.lippisches-landesmuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 16 10:45:39 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Jun 2008 10:45:39 +0200
Subject: [WestG] [WWW] www.eisendrath-stories.net
Message-ID: 48564453.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Norbert Reichling"
Datum: 14.06.2008, 15:22


ANKÜNDIGUNG EINER WEBSITE

"Eisendrath Stories"

Am 31. Mai wurde eine neue Internetseite des Jüdischen Museums
Westfalen freigeschaltet, die sich der jüdischen Migration aus
Westfalen an einem Beispiel widmet: Unter der Webadresse
www.eisendrath-stories.net werden in englischer Sprache
(zunächst etwa 20) Geschichten der im 19. Jahrhundert aus
Dorsten in die USA (und z.T. nach Westeuropa) emigrierten großen
jüdischen Familie Eisendrath präsentiert.

Da ein schon lange beabsichtigtes Forschungsprojekt über diese
Familiengeschichte aus Kosten- und Arbeitskraftgründen zunächst
nicht zu realisieren ist, werden hier als "work in progress"
wenigstens einige Bausteine zum Leben in Dorsten, zur
Auswanderung und zur Geschichte der Familie im Raum Chicago
veröffentlicht. Die Seite dient zunächst als Quellen- und
Materialpool, aber auch dem Zweck, den regelmäßigen
Interessenbekundungen aus den USA für die Dorstener
Familienwurzeln nachzukommen.

Zu diesem Zweck wurden darstellende Texte, Fotos und Quellen aus
der Forschungsarbeit der Museums-Gründungsperiode redigiert und
zusammengestellt, außerdem einige der Besuchsberichte von
Familienmitgliedern der letzten Jahre. Zu den weiteren Plänen
gehört u.a. ein Familientreffen in Dorsten im
Kulturhauptstadtjahr 2010. Das Jüdische Museum lädt ein zu
Kooperation und Weiterentwicklung dieses Portals.


INFO

Kontakt:
Schulte-Huxel, Elisabeth
Jüdisches Museum Westfalen
46256 Dorsten
E-Mail: schulte-huxel at jmw-dorsten.de
URL: www.eisendrath-stories.net





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 16 11:00:57 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Jun 2008 11:00:57 +0200
Subject: [WestG] Heimatblaetter Soest, Folge 381, Januar 2008
Message-ID: 485647E9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 16.06.2008, 11:15


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 381
Januar 2008


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169




[keine Seitenangaben]


Köhn, Gerhard
Die Anfänge der Soester Presse im 19. Jahrhundert
Die 1848er Revolution wirkte sich auf die Presse aus
(Schluss)

Kunz, Ulrich
Einsatz für den ganzen Menschen
Freiherr von Ketteler wirkte von 1844 bis 1846 als Kaplan an der
St.-Stephanus-Kirche in Beckum

Hinke, Wilhelm
Die Senne: Eine Landschaft zwischen Naturschutz und Militär

Deisting, Heinrich Josef
Berühmte Werl-Besucher (35):
Graf Robert von Virneburg, Marschall von Westfalen

Anon.
Glasfenster als Botschafter des Glaubens
Alte und neuere Kunstwerke in der katholischen
Pfarrkirche St. Nicolai in Lippstadt





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Jun 17 10:01:36 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 17 Jun 2008 10:01:36 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 390, Juni 2008
Message-ID: 48578B80.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 17.06.2008, 10:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 390
Juni 2008


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169



[keine Seitenangaben, in Auswahl]

Köhn, Gerhard
Feuerschutz und Brandbekämpfung bis zum Jahr 1600
Die Geschichte des Feuerlöschwesens in Soest von den Anfängen bis 1945
(1. Teil)

Gernert, Wolfgang
Schlösser und ein Pilgerweg laden zum Besuch ein
Ascheberg-Herbern: Lohnendes Ziel für Naturliebhaber und Kunstfreunde

Braukmann, Horst
Ostönnen: Ein Grenzdorf in der Soester Börde
Schon vor dem Jahr 1000 wurde der Ort in Urkunden genannt (4.
Fortsetzung)

Schulz, Hans Dieter
Den "Schriwkasten" basteltete der Vater selbst
Eine Leseraktion zum Thema Dorfschule vor 200 Jahren







From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 17 10:55:32 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Jun 2008 10:55:32 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Fabrikstaedte und Sommerfrischen: Kommunen,
Umwelt und Industrie, Essen, 24.06.2008
Message-ID: 48579824.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 16.06.2008, 08:40
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortrag und Diskussion im Rahmen der Veranstaltungsreihe 200
Jahre kommunale Selbstverwaltung - Quo Vadis? des
Kulturwissenschaftlichen Instituts, der Ruhr-Universität Bochum
und der Stadt Essen

Dienstag, 24. Juni 2008, 18.30 Uhr - 20.00 Uhr

Fabrikstädte und Sommerfrischen:
Kommunen, Umwelt und Industrie -
1800 bis heute und Bericht aus der Zukunft des Neuen Emschertals

Referenten: Prof. Dr. Dr. Franz Josef Brüggemeier,
Universität Freiburg, und
Ralf Schumacher, Emschergenossenschaft

Moderation:
Simone Raskob, Beigeordnete für Umwelt und Bauen, Stadt Essen
Um Anmeldung bis zum 17. Juni wird gebeten.

In diesem Jahr sind 200 Jahre vergangen, seit in Preußen im
Rahmen der Stein-Hardenbergschen Reformen die Städteordnung
verkündet wurde. Nach der vernichtenden Niederlage Preußens
gegen Napoleon war die Zeit reif für Reformen, die Preußen
wieder erstarken lassen sollten.

Mit dem Ziel, ihre ökonomische Energie freizusetzen und dadurch
den Staat zu entlasten, sollte den Bürgerinnen und Bürgern eine
wirksame Teilhabe an der Verwaltung des Gemeinwesens gewährt
werden. Hier liegen die Wurzeln unserer kommunalen
Selbstverwaltung.

Dies möchten die Veranstalter zum Anlass nehmen, anhand
ausgewählter aktueller Themen und anknüpfend an historische
Entwicklungen einige der Herausforderungen zu erörtern, mit
denen Kommunen in Deutschland heute konfrontiert sind. In einer
Zeit, in der erstmals in der Geschichte weltweit mehr Menschen
in Städten als auf dem Land leben, werden auch - mit zunehmender
Tendenz - viele der gesellschaftlichen Probleme in bzw. von
Städten zu bearbeiten sein. Es wird die Frage gestellt, ob und
unter welchen Voraussetzungen sie dazu in der Lage sind.


INFO

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.
Um Anmeldung bis zum 17. Juni wird gebeten.
Eine Bestätigung erfolgt nicht.
Caren Heidemann
Stadt Essen, Büro Stadtentwicklung
Tel.: 0201/ 88-88708 oder -88707
Fax: 0201/ 88-88702
E-Mail: caren.heidemann at stadtentwicklung.essen.de

Ort:
Philharmonie Essen
URL: http://www.philharmonie-essen.de/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 17 11:00:56 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Jun 2008 11:00:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Kriegs- und Nachkriegszeit in Bocholt,
Bocholt, 19.06.2008
Message-ID: 48579968.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "H. D. Oppel"
Datum: 16.06.2008, 14:36


AKTUELL

Kriegs- und Nachkriegszeit in Bocholt
Zeitzeuge Josef Wessels berichtet am Donnerstag
ab 18.30 Uhr im Rathaus

Der Gesprächskreis Bocholter Stadtgeschichte lädt am kommenden
Donnerstag, 19. Juni, ins Rathaus, Berliner Platz 1, ein zu
einem Vortrag von Josef Wessels unter dem Titel "Kriegs- und
Nachriegszeit in Bocholt". Beginn ist um 18.30 Uhr im Raum
"Rossendale", Eintritt frei. Josef Wessels, geb. 1933, hat als
Sohn eines Regimegegners der Nazis und späteren Rektors einer
Bocholter Schule die Kriegs- und Nachkriegszeit des Zweiten
Weltkriegs hautnah erlebt. Insbesondere sein Bericht über
Ereignisse am Kriegsende 1945 rühren an ein bislang tabuisiertes
Thema.

Seine Nachkriegsgeschichte ist auch die eines erfolgreichen
Bocholter Erfinders. Seine Erfindungen sind weltweit im Einsatz.

Im Anschluss an das Referat ist Gelegenheit zur Diskussion.
Moderator des Abends ist Stadtarchivar Dr. Hans D.
Oppel.


INFO

Zeit:
19.06.2008
Beginn 18:30 Uhr

Ort:
Rathaus
Berliner Platz 1
Bocholt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 17 11:11:38 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Jun 2008 11:11:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Alltagsleben in und um die Zeche Hannover entdecken,
Bochum, 21.06.2008
Message-ID: 48579BEA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 16.06.2008, 13:00


AKTUELL

Kohle, Koks, Konsumanstalt
Alltagsleben in und um die Zeche Hannover entdecken

Mitten im Grünen erhebt sich in Bochum-Hordel der Malakowturm
der Zeche Hannover. Heute Museum im Grünen - früher Mittelpunkt
der Zechenanlage. Der Turm markiert den Ausgangs- und den
Endpunkt einer Entwicklung, die das Gesicht der Umgebung
nachhaltig verändert hat.

Um dieser Entwicklung nachzuspüren lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag, den 21.6., um 15 Uhr, zu einer
spannenden Führungen in sein Industriemuseum Zeche Hannover nach
Bochum ein.

Die Besucher bewegen sich auf den Spuren der Industrialisierung
Hordels. Durch den Bau der Zeche hat sich die unmittelbare
Umgebung nachhaltig verändert: Die Zeche benötigte Arbeitskräfte,
die aus immer größeren Entfernungen angeworben wurden. Um die
Arbeiter und ihre Familien dauerhaft zu binden, ließ die
Werksleitung Siedlungen errichten. Schulen, Kindergärten und
Kirchen entstanden mit finanziellen Mitteln der Firma Krupp.

Die Schachtanlage selber breitete sich aus, neue Verkehrswege
entstanden um die Anlage herum mit Anschluss an überregionale
Netze. Zeche und Siedlungen brauchten Energie und die Wasserver-
und -entsorgung musste geregelt werden. Halden und Bergsenkungen
veränderten das Bild der Landschaft gravierend. Die Führung
bietet eine spannenden Einblick in die Veränderungen dieser Zeit
und zeigt, wie sehr die damaligen Veränderungen auch noch unser
heutiges Stadtbild prägen.


INFO

Geschichtstour: Kohle, Koks, Konsumanstalt
Sa, 21.6.2008, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person

LWL- Industriemuseum
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100 874
URL: www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 17 11:15:03 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Jun 2008 11:15:03 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster2008/23
Message-ID: 48579CB7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 16.06.2008, 13:14


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-23 für den Zeitraum vom
01.06.2008 bis zum 07.06.2008 mit insgesamt 39 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-23&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 17 11:17:39 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Jun 2008 11:17:39 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Archaeologen haben "Autobahn" der fruehen
Neuzeit freigelegt
Message-ID: 48579D52.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.06.2008, 11:12


AKTUELL

Archäologie an der A 45:
LWL-Archäologen haben "Autobahn" der frühen Neuzeit freigelegt

Unweit der Autobahn 45, auf der Wilhelmshöhe bei Freudenberg
(Kreis Siegen-Wittgenstein), haben Archäologen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die Reste der
Jahrhunderte alten sogenannten Eisenstraße freigelegt und
dokumentiert.

Die "Eisenstraße" führte von Siegen über Freudenberg bis in das
Bergische Land und heißt so, weil auf dieser Ferntrasse vom
späten Mittelalter bis mindestens ins 18. Jahrhundert hinein vor
allem Eisenerze aus dem Siegerland exportiert wurden.

Bei ihren Untersuchungen der Eisenstraße legten die Mitarbeiter
der LWL-Archäologie für Westfalen in vier archäologischen
Profilschnitten jeweils bis zu drei nebeneinander liegende
Hohlwege frei - unbefestigte Wegetrassen, die sich im Laufe der
Jahre und Jahrhunderte durch ihre Benutzung sowie durch Wind und
Wetter immer tiefer in den Untergrund eingegraben haben. Die auf
der Wilhelmshöhe dokumentierten Hohlwege reichen zum Teil sogar
deutlich bis in den Schiefer hinein. Und sind damit ein Indiz
für die lange Nutzungsdauer der alten Fernstraße.

An der tiefsten Stelle erkannten die Ausgräber mehrere, bis zu
15 Zentimeter tiefe Fahrspuren im Schiefergestein. Die
Achsenbreiten reichten von 1,20 Meter bis knapp zwei Meter und
beweisen damit die unterschiedlichen Breiten der Transportwagen
in den verschiedenen Zeiten.

In den Fahrspuren fanden die LWL-Archäologen immer wieder
einzelne Eisenteile, zum Beispiel verlorene Nägel. Andere Funde
wie Münzen, mit denen sich die Fahrspuren genauer hätten
datieren lassen, sind nicht zu Tage gekommen. "Die
Untersuchungen zeigen dennoch, dass Hohlwege mehr sind als alte
Wegetrassen. Sie erlauben weitere Aussagen über ihre Zeit, zum
Beispiel zur Infrastruktur und zu Wirtschaftssystemen in
früheren Zeiten", freute LWL-Archäologin Dr. Eva Cichy, die auch
die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Freudenberg hervorhebt.

Die archäologischen Untersuchungen waren notwendig geworden, da
auf der Wilhelmshöhe bei Freudenberg ein Gewerbegebiet
erschlossen wird, wodurch ein Teil der Eisenstraße überbaut
werden muss.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 19 10:25:20 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Jun 2008 10:25:20 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Konfessionalisierung auf dem Kirchhof,

Muenster, 24.06.2008
Message-ID: 485A3410.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 18.06.2008, 00:03


AKTUELL

Konfessionalisierung auf dem Kirchhof
Vortrag der Reihe "Kirchengeschichte Westfalens"

Über "Konfessionalisierung auf dem Kirchhof" spricht Jan
Brademann am Dienstag, 24. Juni 2008, an der Universität
Münster. Der Vortrag ist Teil der Reihe "Kirchengeschichte und
religiöse Volkskunde Westfalens", die von der Abteilung für
Westfälische Landesgeschichte der WWU gemeinsam mit dem Institut
für religiöse Volkskunde und dem Bistumsarchiv Münster angeboten
wird. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Beginn ist
um 18.15 Uhr im Bistumsarchiv Münster (Marienfelder Saal),
Georgskommende 19.

Jan Brademann thematisiert den Kirchhof unter anderem als Raum
der Disziplinierung der Laien in der frühen Neuzeit. Nicht nur
im Münsterland lagen die Kirchhöfe "mitten im Leben", waren also
nicht nur Begräbnisstätten, sondern dienten gleichzeitig als
Versammlungsort und wurden von Wohn- und Speicherstätten sowie
Wirtshäusern gesäumt, die in den Augen der Kirche unsittliches
Verhalten anzogen. Im Zuge der katholischen Reform verstärkte
die Kirche ihre Anstrengungen zur Reinhaltung dieser heiligen
Orte. Entsprechend andächtiges Verhalten wurde dabei nicht nur
durch gerichtlichen Zwang, sondern vor allem durch die
symbolische Prägung von Raumwahrnehmungen angestrebt und
erreicht.


INFO

Vorträge / Abteilung für westfälische Landesgeschichte
http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/LG-G/termine/vortrag.shtml





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 19 10:29:34 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Jun 2008 10:29:34 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Die Rueckkehr der Opfer? Juden in
Deutschland nach 1945", Bochum, 24.06.2008
Message-ID: 485A350F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 18.06.2008, 08:48
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Bochumer 'Ermittlungen'.
Die NS-Vergangenheit und deren Aufarbeitung:

"Die Rückkehr der Opfer? Juden in Deutschland nach 1945 "
Referent: Prof. Dr. Constantin Goschler, Ruhr-Universität Bochum
Dienstag, 24. Juni 2008, 18.00 Uhr

Constantin Goschler besetzt seit September 2006 den Lehrstuhl
für Zeitgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Er hat über
"Wiedergutmachung. Westdeutschland und die Verfolgten des
Nationalsozialismus 1945-1954" promoviert. 2005 erschien seine
Monographie "Schuld und Schulden. Die Politik der
Wiedergutmachung für NS-Verfolgte seit 1945". Constantin
Goschler arbeitet derzeit u. a. zu "Juden in Deutschland in den
1970er und 1980er Jahren".


INFO

Ort:
Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Wittener Str. 47
44789 Bochum
Tel.: 0234/910 95 11
URL:
http://www.archive.nrw.de/Kommunalarchive/KommunalarchiveA-D/B/Bochum/index.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 19 10:34:52 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Jun 2008 10:34:52 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Hermannsschlachten, 26.-29.06.2008, Muenster
Message-ID: 485A364C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 18.06.2008, 11:02


TAGUNG

Hermannsschlachten
Tagung der WWU und der LWL-Literaturkommission für Westfalen

Im kommenden Jahr jährt sich zum 2000. Mal die Schlacht am
Teutoburger Wald, in der die von Varus angeführten Römer von
Hermann, dem Cherusker, vernichtend geschlagen wurden. Die Tagung
"Hermannsschlachten" der LWL-Literaturkommission für Westfalen und
der WWU Münster nimmt sich schon in diesem Jahr des Themas aus
literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive an und untersucht
die Bedeutung des historischen Ereignissen für den nationalen
Mythos.

Die Tagung "Hermannsschlachten" vom 26. bis 29. Juni 2008 im
Vortragssaal des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte am
münsterschen Domplatz 10 benutzt dabei bewusst den Plural und
betrachtet die unterschiedlichen literarischen Versionen der Schlacht
und ihrer Protagonisten, die nach ihrer Sicht auf die Ereignisse im
Jahr 9 n. Chr. und nach ihrem Beitrag zur Konstitution des Nationalen
befragt werden sollen. Welche Heldenbilder werden entworfen, welche
Schauplätze konstruiert, welche Medien genutzt und welche Politik
verfolgt, um in der Schlacht um die Deutungen des Mythos
Hermansschlacht erfolgreich zu sein?

Die Tagung beginnt am 26. Juni mit einem abendlichen
Eröffnungsvortrag von Dr. Gesa von Essen aus Freiburg, die sich mit
ihrem Standardwerk "Hermannsschlachten. Germanen- und Römerbilder
des 18. und 19. Jahrhunderts" um das Thema verdient gemacht hat.
Kloppstock, Kleist und Grabbe sind mir ihren Hermannsschlachten die
prominentesten der zur Diskussion stehenden Autoren und Texten.

Am 27. und 28. Juni beleuchten weitere Vorträge das ganze Spektrum
der Fragestellungen und Texte: Römer- und Germanenbilder, Gewalt und
Feindschaft, Schlachtfelder und Theater, Pathos und Nationalbilder.
Das Abendprogramm gestaltet sich ebenso vielfältig: Am Freitag
hält Prof. Dr. Kai Brodersen, international bekannter Alt-Historiker
aus Mannheim, den Abendvortrag "Als die Römer frech geworden", am
Samstagabend gibt das zehnjährige Bestehen der
LWL-Literaturkommission für Westfalen Anlass zum Feiern. Auf dem
Tagungsprogramm steht das Literaturfest "10 Jahre LiKo" mit der
Christian-Kappe-Band.

Abgeschlossen wird die gemeinsame Tagung von WWU und LWL mit einem
Theaterprogramm der Studiobühne der Universität am münsterschen
Domplatz, das die Hermannsschlachten aus einer anderen, kreativen
Perspektive in den Blick nimmt, und einem Abschlussplenum der
Referentinnen und Referenten.


INFO

Tagung Hermannsschlachten
URL: http://www.uni-muenster.de/Germanistik/Hermannsschlachten





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 19 11:27:35 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Jun 2008 11:27:35 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Werkstattgespraech mit dem Fotografen Berthold Socha,
22.06.2008, Bocholt
Message-ID: 485A42A8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 17.06.2008, 11:54


AKTUELL

Werkstattgespräch mit dem Fotografen Berthold Socha

Schützenfest in Coesfeld - Stierkampf in Andalusien - Mönche vor
der Akropolis - Momente, die der Fotograf Berthold Socha auf
Schwarzweiß-Filmen gebannt hat. In seinen Bildern, der der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) derzeit in der
Ausstellung "Bekleidet - Verkleidet" in seinem Textilmuseum in
Bocholt zeitgt, spielt Kleidung eine besondere Rolle. Durch ihre
Kleidung sind sich die Menschen weltweit näher, als man auf den
ersten Blick meinen möchte. Diese und weitere Hintergründe wird
Berthold Socha in einem Werkstattgespräch am kommenden Sonntag,
22. Juni, um 11 Uhr erläutern und dabei die Ausstellung
führen.


INFO

Die Führung durch die Ausstellung ist kostenlos. Teilnehmer
zahlen nur den normalen Museumseintritt: Erwachsene 2,40 ?,
Jugendliche 1,50 ?, Familientageskarte 5,80 ?.

Weiteres Angebot zur Ausstellung "Bekleidet - Verkleidet": So,
3. August, 16 Uhr: Fotografie - Woher? - Wohin? Vortrag und
Führung mit Berthold Socha





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 19 11:30:40 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Jun 2008 11:30:40 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kunstwerk des Monats Juni 2008: Das Hochhaus und
seine Bewohner
Message-ID: 485A4360.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.06.2008, 10:11


AKTUELL

Kunstwerk des Monats Juni 2008: Das Hochhaus und seine
Bewohner
LWL-Landesmuseum zeigt Tafelbild von Stephen Willats

Als Kunstwerk des Monats Juni präsentiert der Landschaftsverband
Westfalen Lippe (LWL) im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster die Arbeit "Wie ich entdecke, dass
wir von anderen abhängig sind" (1979/1980) von Stephen Willats,
die seit 2007 im Besitz des Museums ist. Die Arbeit zeigt einen
Schwerpunkt in Willats Arbeiten: modernistische
Hochhaussiedlungen und die Beziehungen der Bewohner zur
Architektur.

Stephen Willats (*1943 in London) ist mit seinen Werken als
"Stadt-, Gesellschafts- und Kommunikationsforscher" bekannt. Er
startete seine künstlerische Biografie Ende der 50er Jahre als
Autodidakt. Bis 1963 entstanden 20 Gemälde, danach arbeitete er
vor allem im Medium der Zeichnung, der Fotografie, des Films und
mittels Modellen. Willats versteht sich als "conceptual
designer". Bis vor wenigen Tagen war im LWL-Landesmuseum eine
Ausstellung mit Werken von Stephen Willats zu sehen.

"Stephen Willats legt den Besuchern seine spezifische Position
einer künstlerisch-forschenden Auseinandersetzung mit den
Lebensräumen unserer Städte offen", so Kuratorin Dr. Brigitte
Franzen. Besondere Bedeutung haben für ihn dabei Zeichen,
Kommunikationscodes und seine Beobachtungen räumlicher und
zwischenmenschlicher Beziehungen. Ergebnis dieser künstlerischen
Forschung sind bei Willats oft Tafelbilder, die Diagrammen
gleichen: Symbole, Texte, Piktogramme und Fotografien stellen
Bezüge her, die der Künstler nach intensiver Recherche
herausgearbeitet hat. Ihre Oberflächen beziehen sich auf
grafisches und ornamentales Design. Mit ihrer Farbigkeit setzen
sie einen Kontrast zur Lebenswirklichkeit der Siedlungen.

Obwohl das Stadtbild Münsters kaum mit Hochhaussiedlungen nach
Willats Vorstellung assoziiert wird, liegt genau hier ein
Ausgangspunkt der Künstlerkarriere des Londoners. Im Jahr 1974
fand in Münster seine erste internationale Einzelausstellung
statt. Die von Gerald Just gegründete und heute nicht mehr
existierende Galerie December zeigte damals seine Ausstellung
"Life Codes and Behaviour Parameters" (Zeichen des Lebens und
Parameter des Verhaltens).

In diese Phase fällt auch sein 1979 im Rahmen eines
Künstlerstipendiums des Deutschen Akade-mischen
Austauschdienstes (DAAD) geförderter Aufenthalt in West-Berlin.

Die Stadt bot ihm ein optimales Untersuchungsfeld für die
Ergründung der Gegensätze zwischen Dichte und Anonymität,
vorgegebenem Lebensumfeld und Möglichkeiten menschlicher
Einflussnahme. Willats definierte "4 Inseln": Gropiusstadt,
Schrebergartenkolonie, Innenstadt und Märkisches Viertel. Ihnen
ordnete er vier Zustände zu: Isolation (Gropiusstadt), Flucht
(Schrebergarten), Untätigkeit (Innenstadt) und Abhängigkeit
(Märkisches Viertel), die wiederum durch vier Personen und ihr
konkretes Lebensumfeld repräsentiert wurden. Das im
LWL-Landesmuseum ausgestellte "Hoffmann-Piece" leitet seinen
Namen von Hausmeister Arno Hoffmann ab, den Willats im
Märkischen Viertel kennen lernte.

"Da ich niemanden hier kannte, dachte ich, es sei das Beste, den
Hausmeister dieser Gebäude ausfindig zu machen. Und durch Zufall,
und das war gewissermaßen Glück, habe ich Herrn Hoffmann
gefunden. Ich hätte auch jemanden ganz anderen finden können",
so Willats. Durch Gespräche und Beobachtungen verschaffte er
sich Einblicke in die Welt der Siedlungsbewohner und erlebte
ihren Alltag. Ein Gefühl von sozialer Abhängigkeit, das der
Künstler hierbei als besonders markant empfand, bringt er mit
dem "Hoffmann-Piece" zum Ausdruck.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 19 11:33:47 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Jun 2008 11:33:47 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Am Anfang steht das Denkmal", Hoexter,
19.06.-04.07.2008
Message-ID: 485A441B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.06.2008, 15:23


AUSSTELLUNG

Erhaltenswertes Kulturerbe oder Massenprodukt?
Die Ausstellung "Am Anfang steht das Denkmal" zeigt,
wie Denkmalpfleger entscheiden

Denkmalschutz soll gewährleisten, dass wertvolles Kulturerbe
unbeschadet für die folgenden Generationen erhalten bleibt. Wer
Denkmale schützen und pflegen soll, muss sie erst einmal
erkennen. Wie macht die Denkmalpflege das? Nach welchen
Kriterien filtert sie aus der nahezu unübersehbaren Menge von
materiellen Zeugnissen diejenigen heraus, die für unsere
Geschichte und Erinnerungskultur von Bedeutung sind?


INFO

Antworten gibt die Ausstellung "Am Anfang steht das Denkmal" der
Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik
Deutschland. Auf Vermittlung des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) ist die Ausstellung anlässlich des 3.
Westfälischen Tages für Denkmalpflege in der Zeit vom 19. Juni
bis zum 4. Juli in der Sparkasse Höxter (Unterstraße 8) zu
sehen.

Eine kostenlose Begleitbroschüre ist in der Ausstellung
erhältlich.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, 19. Juni um 11 Uhr
laden die Sparkasse Höxter, die Stadt Warburg und das LWL-Amt
für Denkmalpflege in Westfalen alle Interessierten ein.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 20 10:43:39 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Jun 2008 10:43:39 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Gut vorbereitet?" "Die Kunst des rechten Sterbens",
Lichtenau-Dalheim, 22.06.2008-14.02.2009
Message-ID: 485B89DB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.06.2008, 13:40


AUSSTELLUNG

Den Himmel vor Augen
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur zeigt "Kunst des rechten Sterbens"

"Gut vorbereitet?"- unter diesem Titel eröffnet das
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in Dalheim (Kreis Paderborn)
am Sonntag (22. Juni) eine Ausstellung über "Die Kunst des
rechten Sterbens". Über 100 Exponate aus über 600 Jahren
klösterlicher Kulturgeschichte erzählen bis zum 14. Februar 2009
vom historischen Umgang mit dem Tod und dem Sterben.

Erstmals rückt das Museum des Landschaftsverbands
Westfalen-Lippe (LWL) dieses Thema in einer Ausstellung damit in
den Kontext der Klöster. Es spannt den Bogen vom Mittelalter
über die Barockzeit bis hin zu den klösterlichen Hospizen der
Gegenwart.

Dabei verfolgt das Museum, das 2007 in einem ehemaligen
Augustiner Chorherrenstift eröffnet wurde, das Thema konsequent:
Sowohl in der Klosteranlage, als auch im museumspädagogischen
Programm und beim Kulturfestival Dalheimer Sommer geht es um das
Ende des Lebens.

600 Jahre klösterlicher Kulturgeschichte

"Dank der Kooperation mit renommierten Museen aus ganz
Deutschland und Österreich, mit Privatleuten, den Klöstern und
Kirchengemeinden der Region konnten wir hochrangige Exponate für
diese besondere Schau gewinnen", berichtet Museumsleiter Prof.
Dr. Klaus Gereon Beuckers.

Zum Beispiel mit Totentanz-Grafiken aus dem 15. Jahrhundert, so
genannten Tödlein, und barocken Trauergewändern aus der
Begräbnisliturgie setzt die Ausstellung das anspruchsvolle Thema
auf rund 300 Quadratmetern in Szene. Zusätzlich wird die
spätgotische Dalheimer Klosterkirche als Ausstellungsraum
miteinbezogen.

Acht Abteilungen führen die Besucher durch über 600 Jahre
klösterliche Kulturgeschichte. Ausgehend von den traditionellen
Jenseitsvorstellungen zwischen Himmel, Hölle und Fegefeuer
reichen sie über die Schreckenserfahrungen der Pestwellen im 14.
Jahrhundert hin zur Vergegenwärtigung des Todes durch so
genannte Totentanzdarstellungen und "memento mori"-Objekte. Es
folgen seltene Einblicke in klösterliche Begräbnisrituale und in
das Wirken heutiger, aus Klöstern entstandene Hospize.

"Ars moriendi"

Bei den historischen Betrachtungen immer im Fokus: Die "ars
moriendi", lateinisch für "Die Kunst des rechten Sterbens".
"Weil die Menschen des Mittelalters den Tod der Seele durch das
Höllen-feuer weitaus mehr fürchteten als den des Leibes,
entwickelten sie die Lehre vom rechten Sterben", erläutert
Beuckers. Die Lehre äußerte sich in christlichen Bildern und
Schriften, die Regeln und Gebote hervorbrachten, um sich für
"Wohl und Wehe der Ewigkeit" zu wappnen. So formulierten sie
eine regelrechte Anleitung dafür, der ewigen Verdammnis zu
entrinnen und das eigene Seelenheil zu retten. Beuckers: "Gerade
die Klöster und Ordensgemeinschaften waren an der Formierung
dieser Vorstellungen stark beteiligt. Und so prägten sie die Art
und Weise, wie heute mit dem Sterben umgegangen wird, maßgeblich
vor."

Stundenuhr und Sensemann

Der erste Eindruck der ausgestellten Objekte wird von einer
Bildsprache bestimmt, die für heutige Begriffe drastisch wirkt:
Der Tod erscheint als Skelett und Sensemann. Er wird
symbolisiert durch ablaufende Stundenuhren, verlöschende Kerzen,
durch Totenschädel und gekreuzte Knochen. Er umarmt die
Todgeweihten, zieht sie mit sich. Engel und Teufel kämpfen um
ihre Seelen. "Unsere Exponate zeigen auf eindrucksvolle und
faszinierende Weise, wie sich der Umgang mit dem Sterben im
Kontext der Klöster über die Jahrhunderte gewandelt hat",
erläutert Ausstellungskuratorin Elisabeth Bömken: "Im
Mittelalter und auch noch im Barock war der Tod im Leben viel
präsenter als heute. Viele der ausgestellten Stücke machten ihn
im wahrsten Sinne begreifbar. Sie erinnerten die Menschen zu
Lebzeiten an ihre Vergänglichkeit und mahnten zu einem guten,
ehrbaren Leben."

Tabuthema Tod?

In einer Zeit, die ewige Jugend und Schönheit zu ihren Idealen
erhebt und in der der Tod zunehmend aus dem öffentlichen
Bewusstsein gerät, widmet sich das LWL-Landesmuseum für
Klosterkultur im ehemaligen Augustiner Chorherrenstift Dalheim
ganz bewusst dem "Tabuthema Tod". Als Ort, dessen Ruhe viele
Menschen anzieht und der Raum bietet, sich diesem Thema auf
angemessene aber auch unvoreingenommene Weise zu nähern, sei das
Kloster Dalheim dafür bestens geeignet, meint Museumschef
Beuckers.

Dabei beschränkt sich das Museum nicht allein auf die
Ausstellungsfläche im Westflügel der Klosteranlage, sondern
bezieht den Chorraum der spätgotischen Klosterkirche ebenso in
die Ausstellungsdramaturgie ein wie den rekonstruierten barocken
Konventgarten. Während in der Klosterkirche die Trauerfeier für
einen Abt nach barockem Vorbild und mit originalen Objekten
inszeniert wird, gedeihen im Konventgarten jene Pflanzen, mit
denen man einst die Gefahren der tödlichen Pest vertreiben
wollte.

Führungen durch die Sonderausstellung, durch den Konventgarten
und die Klosteranlage können unter Telefon 05292 9319-225 oder
auf Anfrage per E-Mail unter Tourist-dalheim at lwl.org gebucht
werden.

Kulturfestival Dalheimer: "Zwischen Himmel und Hölle"

Das Programm des Musik- und Theaterfestivals "Dalheimer Sommer"
knüpft mit seinem Leitmotiv an die Sonderausstellung im
LWL-Landesmuseum an. Im Bezug auf die (klösterliche)
Vorbereitung auf das Jenseits nimmt der Dalheimer Sommer 2008
(3. August bis 7. September) das Terrain "Zwischen Himmel und
Hölle" literarisch, musikalisch und in seiner
Schauspielproduktion "Faust I - Der Tragödie erster Teil" in den
Blick.

Karten und Informationen für den Dalheimer Sommer können unter
Telefon 05292 9319-224 angefordert werden.


Programm zur Ausstellungseröffnung am Sonntag 22. Juni 2008

11.30 Uhr: Offizielle Eröffnung durch die Vorsitzende der
LWL-Landschaftsversammlung Maria Seifert

12.30 Uhr: Beginn des Festprogramms

12.30-16.30 Uhr: Pesthauch und Blütenduft - Stündlich
öffentliche Führungen durch Sonderausstellung und Konventgarten

13-17 Uhr: Gut vorbereitet? Die Kunst des rechten Sterbens -
Stündlich öffentliche Führungen durch Sonderausstellung

12.30-17 Uhr: Gegen die böse faule Pestilentzische lufft -
Kinderprogramm: Anfertigen von Duftkugeln und Riechkissen
(Materialkosten 2 Euro pro Kind)

13 + 15 Uhr: Vom Gevatter Tod - Ute Mandel erzählt Märchen
(nicht nur) für Kinder

14 + 16 Uhr: Zwischen Himmel und Erde - Konzerte des Soester
Madrigalsyndikats

Der Eintritt zum Museum und allen Veranstaltungen ist am 22.
Juni 2008 frei.


INFO

LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau - Dalheim
Tel.: 05292-9319 - 0

Öffnungszeiten
Das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur öffnet dienstags bis
sonntags von 10-18 Uhr, montags außer an Feiertagen geschlossen.
Ganzjährig, außer 24., 25. und 31. Dezember geöffnet.

Eintrittspreise
Erwachsene 3,90 Euro,
ermäßigt 2,50 Euro,
Gruppen ab 16 Personen pro Person 3,10 Euro,
Kinder 1,00 Euro.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 20 10:47:19 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Jun 2008 10:47:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Eisenbahnsommer im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern,
Dortmund
Message-ID: 485B8AB7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.06.2008, 11:52


AKTUELL

Eisenbahnsommer im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Ausstellungen und Aktionen rund um die Bahn

Am kommenden Sonntag (22.6.) beginnt auf der Zeche Zollern der
"Eisenbahnsommer". In der Alten Werkstatt eröffnet der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eine Fotoausstellung
mit Eisenbahn-Bildern aus den 1970er Jahren, in der Alten
Verwaltung stellt Modellbahn-Sammler Peter Tell Loks und Waggons
aus den 1930er bis 1950er Jahren aus, gleich nebenan fahren Züge
auf einer großen Spur-1-Modellbahnanlage, und draußen auf den
Zechengleisen schnauft die über 60 Jahre alte Museumsdampflok
"Anna" und lädt Gäste zu Führerstandsmitfahrten ein.

In die Zeit, als der Pott noch kochte und die letzten Dampfloks
im Montanverkehr des Reviers eingesetzt wurden, führt die
Ausstellung "Kohle, Stahl & Eierköpfe. Die Bundesbahn im
Ruhrgebiet der 1970er Jahre" (22.6. - 14.9.2008) mit Fotografien
von W.D. Loos, Eduard Erdmann, Wolfgang Klee, Michael Schenk und
Werner Wölke. Stahlwerke und Stahl verarbeitende Betriebe waren
zu dieser Zeit im Revier beinahe überall gegenwärtig.

Die Eisenbahn passte sich dem an: Werks-, Übergabe- und kleinere
Rangierbahnhöfe sorgten dafür, dass Hütten oder Walzwerken nicht
die Rohstoffe ausgingen und die fertigen Produkte abgefahren
werden konnten. Mit dem Schließen zahlloser Zechen ging das
Sterben kleiner und großer Güter- und Rangierbahnhöfe überall im
Revier einher. Viele der Fotos zeigen Fahrzeuge, Güterbahnhöfe
und Industrieanlagen, die heute unwiederbringlich verloren sind.

Für die Sonderausstellung "Vom Spielzeug zur Modellbahn" (22.6.
- 31.12.2008) hat der Sammler Peter Tell dem LWL-Museum eine
repräsentative Auswahl aus seiner Sammlung technischen
Spielzeugs ausgeliehen, die in sechs großen Vitrinen ausgestellt
werden.

Fahrzeuge der Firmen Märklin, Fleischmann und Trix zeigen die
Vielfalt und den Wandel von den 1930er bis in die 1950er Jahre,
den Wechsel von der Baugrösse 0 zu H0 und die zunehmende
Vorbildtreue und Detaillierung der Modelle. Daneben finden aber
auch die "Spielzeugbahnen" der 1950er Jahre oder Spezialitäten
wie die Wuppertaler Schwebebahn ihren Platz.

Eine Woche später ergänzt eine dritte Ausstellung den
Eisenbahn-Schwerpunkt: "Revierbahnhöfe im Spiegel der
Ansichtskarte" (28.6. - 21.9.2008) zeigt auf 150 historischen
Postkarten mehr als 40 Bahnhofsbauten, darunter viele, die
längst nicht mehr existieren. Zu sehen sind außerdem
Bahnsteighallen und Wartesäle - und nicht zuletzt Züge, die von
Dampflokomotiven gezogen werden.

Eröffnet wird der Eisenbahnsommer am Sonntag (22.6.) um 11 Uhr
mit einführenden Vorträgen zur Fotoausstellung von Wolfgang Klee
und zur Modellbahnausstellung von Ulrich Harte. Bei einem
anschließenden Rundgang erläutert Peter Tell seine Modelle in
den Vitrinen und steht für Fragen zur Verfügung.

Während des gesamten Tages lädt Museumsdampflok "Anna" (Krupp
1940) auf dem Zechenbahnhof zu Führerstandsmitfahrten ein, und
die 100-jährige Lok "Victor" (Hohenzollern 1908) präsentiert
sich den Fotografen. In der historischen Zechenverwaltung fahren
außerdem Züge auf einer Spur 1-Modellbahnanlage. Die Anlage ist
bis Ende Dezember jeden Samstag von 14 bis 18 Uhr, sowie an
Sonn- und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr in Betrieb.


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961-211
Fax: 0231 6961-114
E-Mail: Zeche-Zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 20 10:52:30 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Jun 2008 10:52:30 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Groteske Bilder ueber grausame Realitaet: Bilder
von Hubert Berke, Muenster, 21.06.-17.08.2008
Message-ID: 485B8BEE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.06.2008, 12:56


AUSSTELLUNG

Groteske Bilder über grausame Realität
Ausstellung im LWL-Landesmuseum zeigt Bilder von Hubert Berke
aus den 30er und 40er Jahren

Nicht nur das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in
Münster feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Auch
der deutsche Künstler Hubert Berke (1908 - 1979) wäre in diesem
Jahr 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass veranstaltet das
Museum des Land-schaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eine
Ausstellung mit über 80 frühen Werken des
Konrad-von-Soest-Preisträgers. Die Sonderausstellung "Hubert
Berke - Masken im Sumpf. Werke der 30er und 40er Jahre" ist vom
21. Juni bis zum 17. August in der Studiogalerie des Museums zu
sehen.

"Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar",
schrieb Berkes Lehrer an der Düsseldorfer Kunstakademie, Paul
Klee, 1920 in der "Schöpferischen Konfession". Der junge Berke
nahm sich dies zum Beispiel. "Er hatte bei Klee gelernt, dass
Formen und Farben selbst Ausdruck haben können - allein durch
die Verläufe der Linien, durch die Abstufungen des Helldunkel
und durch die Energien der Farbe mit all ihren unendlichen
Variationen und Kombinationen", erklärt der Leiter des
LWL-Landesmuseums in Münster, Dr. Hermann Arnhold.

Hunderte von Aquarellen, Zeichnungen und Gouachen auf Papier
schuf Berke in den 30er und 40er Jahren zumeist im Verborgenen.
Denn nach der Entlassung Paul Klees von der Kunstakademie im
April 1933 war auch für Berke klar, dass seine Bilder nicht den
Idealen der Nationalsozialisten entsprachen. Mit gestalterischer
Neugier und großer Experimentierfreude entstanden in dieser Zeit
hintergründige sowie beunruhigende Werke, die durchaus etwas vom
damaligen Zeitgeschehen vermitteln. Sie zeigen, was nicht
darstellbar ist, und lassen etwas von der grotesken und
grauenhaften Realität in diesen Jahren spüren.

Berkes teils abstrakt wirkenden Bildern haftet dabei immer etwas
Mehrdeutiges an. Sie betonen die Unterschiede zwischen Geformtem
und Formlosem, zwischen begrenzten Figuren und frei beweglichen
Linien, zwischen Geometrischem und fließender Dynamik. "Die
verschiedenen Perspektiven der Bilder erzeugen eine
Doppelbödigkeit - einen Blick hinter das Sichtbare, was sie mit
wichtigen surrealistischen Tendenzen jener Zeit vergleichbar
macht", so der Kurator der Ausstellung, Dr. Erich Franz.

Berkes Interesse für unterschiedliche Gestaltungsweisen sei
immer auch ein Interesse für unterschiedliche Denkformen gewesen,
erklärt Franz das universale Kunstverständnis Berkes.
Wiederholt war der Künstler mit fernöstlichem Denken und Formen,
wie Kalligrafie und Tuschemalerei in Kontakt gekommen. Diese
Anregungen aktivierte er in seinen Werken nach 1945 und verband
sie zudem mit musikalischen Phänomenen wie dem Jazz.

Der gebürtig aus dem westfälischen Buer (heute
Gelsenkirchen-Buer) stammende Berke war mit dem Künstler Max
Ernst befreundet, mit dem zusammen er den Kunstpreis der Stadt
Köln gewann. Berke war außerdem Mitglied des Deutschen
Künstlerbundes, der Neuen Rheinischen Sezession, der Gruppe
Junger Westen, der Münchner Neuen Gruppe und der Gruppe Zen 49.

Außer in Münster werden in diesem Jahr noch weitere
Ausstellungen zu Berke gezeigt: Während bei "Kunst aus NRW" in
der ehemaligen Reichsabtei Aachen-Kornelimünster die frühen
Arbeiten bis in die 1950er Jahre zu sehen sind, präsentiert das
Rheinische Landesmuseum des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR)
den späten Berke mit malerischen Serien und Großskulpturen.

Das Deutsche Glasmalerei-Museum Linnich zeigt Glasbilder und
Mosaiken, und in Berkes Geburtsstadt Gelsenkirchen wird
ebenfalls ein umfassender Einblick in sein Werk gegeben. Hier
sind das Städtisches Museum Gelsenkirchen und die Sparkasse
Gelsenkirchen mit Ausstellungen beteiligt. In Kooperation aller
beteiligten Ausstellungspartner erscheint zudem die Publikation
"Hubert Berke 1908-1979" im Dumont-Verlag für 20 Euro.

Die Ausstellung wird am 20. Juni, Freitag, um 19 Uhr im
LWL-Landesmuseum
eröffnet.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
URL: www.lwl-landesmuseum-muenster.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 10:00 bis 18:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 bis 21:00 Uhr

Besucherbüro:
Information und Anmeldung: Dienstag bis Freitag 9 - 12, 15 - 17 Uhr
Tel: 0251 5907-201; Fax: 0251 5907-104; besucherbuero at lwl.org





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jun 20 15:27:31 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 20 Jun 2008 15:27:31 +0200
Subject: [WestG] [PORT] Tagungsbericht AG Regionalportale, Muenchen,
11./12.09.2007
Message-ID: 485BCC63.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Stephan Kellner"
Datum: 20.06.2008, 15:05


PORTAL

Tagungsbericht der Gründungstagung der "AG landesgeschichtliche und
landeskundliche Internet-Portale in Deutschland" (AG Regionalportale)

Am 11. und 12. September 2007 fand in der Bayerischen Staatsbibliothek
in München die Gründungstagung der AG landesgeschichtliche und
landeskundliche Internet-Portale in Deutschland (AG Regionalportale)
statt. Dazu eingeladen hatten die Initiatoren einer AG von Portalen,
Dr.
Marcus Weidner (LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte /
Internet-Portal "Westfälische Geschichte") und Dr. Stephan Kellner
(Bayerische Staatsbibliothek). Der Einladung gefolgt waren 23
Teilnehmer, die 18 verschiedene Einrichtungen (Archive, Bibliotheken,
Museen, Universitäten, wiss. Einrichtungen usw.) vertraten.

Nach der Begrüßung durch Frau Dr. Hildegard Schäffler -
stellvertretend
für die Leitung der Abteilung Bestandsaufbau/Erschließung - ging Dr.
Kellner in seiner Einführung auf die Gründe für die Tagung und den
Plan,
eine AG Regionalportale zu initiieren, ein. Zwar seien regionale
Portale
durch die verschiedenen Träger und unterschiedlichen Zielsetzungen oft
sehr heterogen, gemeinsam ist ihnen aber der auf die Region bezogene
Ansatz. Von daher sei es sinnvoll, die gegenseitigen Angebote
kennenzulernen, die Kommunikation untereinander zu verbessern, nach
Synergieeffekten zu suchen (etwa bei gleichartigem Material wie
Urkunden
oder Karten) sowie sich über technische Fragen auszutauschen.

Dr. Marcus Weidner sprach in seinem Überblicksreferat "Kultureller
Wandel und kein Ende! Strukturen, Probleme und Chancen
landesgeschichtlicher Portale im Internet" grundlegende Fragen der
Akzeptanz und Nutzung des Internet durch die geisteswissenschaftlichen
Disziplinen an. Zwar sei das WWW als Informationsmedium auch bei
Geisteswissenschaftlern mittlerweile breit akzeptiert, doch gäbe es
bei
der Präsentation insbesondere regionaler Inhalte im Netz nach wie vor
spezifische Schwierigkeiten. Weidner skizzierte den kulturellen und
technischen Umbruch, den das Internet hier ausgelöst hat, und verwies
auf die unterschiedliche Akzeptanz des neuen Informationsmediums und
deren Auswirkungen. Als zentrale Problemkreise identifizierte Weidner
u.
a. die Tradition der Fächer, eine fehlende Online-Publikationskultur,
unterschiedliche (Qualitäts-)Ansprüche und Interessen der jeweiligen
Träger bei der Einrichtung von Regionalportalen, fehlende
Langzeitstabilität der Angebote oder mangelnde (Dauer-)Ressourcen.
Wünschenswert, so Weidner abschließend, sei es, erprobte
Forschungsleitbilder auf das neue Medium zu übertragen, um damit die
Professionalisierung des Internet-Bereichs voranzutreiben, an
gemeinsamen Standards zu arbeiten sowie eine vernetzte Arbeitskultur
und
-teilung zwischen den verschiedenen Kultureinrichtungen (insbesondere
den Archiven, Bibliotheken, Museen und Forschungseinrichtungen) zu
etablieren.

Bei den Referaten zu einzelnen Projekten standen Fragen nach Struktur,
Geschichte, Aufbau, Träger, zur Verfügung stehenden Ressourcen,
Dauerhaftigkeit des Angebots bzw. dessen institutionelle Anbindung
sowie
vorhandene Webservices im Mittelpunkt. Ein erster Block der Referate
trug die Überschrift "Portale in Planung". Hier wurde zunächst von Dr.
Stephan Laux (Landschaftsverband Rheinland, Regional- und
Heimatgeschichte) der Stand beim Portal "Rheinische Geschichte"
präsentiert. Dabei wurde auch eine Frage thematisiert, die
tendenziell für alle landesgeschichtlichen Angebote von Bedeutung ist,
nämlich das Problem der Raumzuständigkeit, also die Differenz
zwischen historischem und aktuellem Raum. Anschließend referierten
Karl-Heinz Buchholz (Landschaftsverband Rheinland, Umweltamt) und
Bernd
Milde (Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Amt für Landschafts- und
Baukultur in Westfalen) anschaulich über das Projekt "kuladig -
Kulturlandschaft digital", ein georeferenziertes
Kulturlandschaftskataster
(http://www.lvr.de/kultur/kulturlandschaftspflege/kuladig+nw).
Schließlich ging Dr. Susanne Baudisch (Staats- und
Universitätsbibliothek Dresden) auf die in Sachsen bestehenden Pläne
ein. In erster Linie werden hier zunächst Ressourcen aus verschiedenen
Bereichen der Bibliothek sowie aus dem Institut für Sächsische
Geschichte und Volkskunde e.V. zusammengeführt, einzelne Teilangebote
sind mittlerweile online: http://www.sachsendigital.de/. Die
anschließende Diskussion befasste sich mit Überlegungen, das Angebot
für verschiedene Zielgruppen zu trennen, unterschiedliche Zugänge für
verschiedene Nutzergruppen einzurichten. Auch die Offenheit regionaler
Angebote gegenüber Laieninitiativen, die Bedeutung eines
niedrigschwelligen Zugriffs für die Akzeptanz wurden angesprochen.

Im zweiten Themenblock "Portale online" stellte zunächst Dr. Weidner
das gut eingeführte und übersichtlich strukturierte Internet-Portal
"Westfälische Geschichte" vor, in dem auch vielfältige Ressourcen aus
den Kultureinrichtungen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL)
vernetzt sind (http://www.westfaelische-geschichte.de). Anschließend
gingen Dr. Gisela Minn ( Universität Trier, RM.net-Projekt, SFB 600)
und
Marco Brösch ( Universität Trier, Kompetenzzentrum für elektronische
Erschließungs- und Publikationsvorhaben in den Geisteswissenschaften)
auf zwei Projekte ein, nämlich das grenzübergreifende Rhein-Maas-Net
(http://urts96.uni-trier.de/cgi-bin/RMnetIndex.tcl) sowie den
Wörterbuch-Verbund. Bei letzterem werden Dialektwörterbücher im
Volltext und untereinander vernetzt im Internet angeboten
(www.wörterbuchnetz.de). Am zweiten Tag wurde das Thema "Portale
online" fortgesetzt. Zunächst referierte Dr. Kellner über die
"Bayerische Landesbibliothek Online"
(http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de), ein kooperativ
betriebenes Angebot bayerischer Bibliotheken mit zahlreichen Partnern,
das seit 2002 online ist und zahlreiche Ressourcen unterschiedlicher
Anbieter unter einer Oberfläche suchbar macht.

Im Anschluss daran präsentierte Dr. Andreas Kunz (Mainz, Institut für
europäische Geschichte) das auf der Open Source Basis (Mapserver,
Mapbender) erstellte HGIS Germany (http://www.hgis-germany.de), ein
Informationssystem der deutschen Staatenwelt seit 1815 mit zahlreichen
Karten. Eine Verlinkung auf andere Portale, durchaus gewünscht, ist
von
den Betreibern derzeit nicht geplant. Dr. Elmar Rettinger (Universität
Mainz, Institut für geschichtliche Landeskunde) stellte
Regionalgeschichte.net (http://www.regionalgeschichte.net) vor, ein
Angebot für Rheinland-Pfalz und Saarland, das auch Initiativen
historisch Interessierter aktiv eine Plattform anbietet, ihre Inhalte
einzustellen. Für den Nutzer ist hier auch die Möglichkeit geboten,
den
Zugang zu personalisieren. Das System ist exportierbar auf andere
Länder. Schließlich boten Sabine Liess und Dr. Heinz Fuchs (Staats-
und Universitätsbibliothek Göttingen) Informationen zu OPAL, das
Zugang
zu den Kulturgütern Niedersachsens bietet
(http://www.opal-niedersachsen.de). OPAL basiert auf dem
Open-Source-Web-Content-Management-System Typo 3. Es verfügt über eine
Schnittstelle zu dem übergreifenden Portal BAM zu Archiven,
Bibliotheken, Museen (http://www.bam-portal.de). Teil von OPAL ist das
parallel entwickelte, aber aus Rücksicht auf den historischen Raum die
Region stärker in den Vordergrund rückende Kulturportal Weser-Ems
(http://www.kulturportalweserems.de/portal/kulturportal_20.php), das
Bestände aus sechs ostfriesischen Museen darstellt. Es wurde von Dr.
Karl-Heinz Ziessow (Museumsdorf Cloppenburg) vorgestellt, nimmt auf
die
Belange des Kulturtourismus Rücksicht und bildet ein Beispiel für das
Spannungsverhältnis, in dem sich moderner Raum und historische Region
befinden können.

Ergänzt wurde dieser Themenbereich durch Vorträge zu Praxis und
Technik. Hier stellte zunächst Florian Sepp M.A. (Bayerische
Staatsbibliothek) an verschiedenen Beispielen die Möglichkeiten vor,
die
sich durch den Einsatz der Personennamendatei (PND), eines von den
Bibliotheken im deutschsprachigen Raum kooperativ betriebenen
Normdateninstruments, für die Verknüpfung personenbezogener Daten in
Portalen bieten. Anschließend gab Dr. Thomas Wolf-Klostermann
(Bayerische Staatsbibliothek) einen Überblick über die Organisation,
den
Workflow sowie die technische Plattform der an der Bayerischen
Staatsbibliothek angesiedelten Digitalisierungsprojekte, den er im
Anschluss mit einer Führung durch das Münchner Digitalisierungszentrum
ergänzte und veranschaulichte
(http://www.digitale-sammlungen.de/index.html) Ergänzend dazu gab es
am zweiten Tag eine instruktive Führung von Herrn Dunaevskiy durch das
zur Bayerischen Akademie gehörige Leibniz-Rechenzentrum in Garching.
Hier werden für verschiedenste Einrichtungen, etwa auch die Bayerische
Staatsbibliothek, Daten langzeitarchiviert oder Forschern Platz für
hochkomplexe Rechenvorgänge zur Verfügung gestellt.

In der Schlussdiskussion wurde die Gründung der AG von den Anwesenden
einstimmig beschlossen. Außerdem war man sich einig, zur
Außendarstellung der AG eine Website einzurichten, auf der sich die
Mitglieder präsentieren können. Der internen Kommunikation dient eine
geschlossene Mailingliste. Website wie Mailingliste wurden
mittlerweile
von Dr. Weidner realisiert (http://www.ag-regionalportale.de), dort
finden sich weitere Informationen zur AG und werden die geplanten
weiteren Tagungen jeweils dokumentiert. Als Thema für zukünftige
Fragen
wurde u.a. die bei Digitalisierungen auftretende
Urheberrechtsproblematik angesprochen.

Dr. Stephan Kellner
Bayerische Staatsbibliothek München (BSB)
Stephan.Kellner at bsb-muenchen.de


Weitere Informationen finden Sie auf der Website der AG
Regionalportale
URL: http://www.ag-regionalportale.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 23 11:25:14 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Jun 2008 11:25:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] NRW-Stiftung hilft in Hohensyburg
Message-ID: 485F881A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "NRW-Stiftung"
Datum: 20.06.2008, 14:49


AKTUELL

NRW-Stiftung hilft in Hohensyburg
ZUSCHUSS ZUR SANIERUNG VON HAUS HUSEN

Post mit erfreulichen Nachrichten erhält in den nächsten Tagen
der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder
Westfalen in Hohensyburg: Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung
stellt dem Verein für dringend erforderliche Sanierungsarbeiten
am Haus Husen einen Zuschuss in Höhe von 33.000 Euro zur
Verfügung. Das beschloss der Vorstand der NRW-Stiftung in
Düsseldorf.

Das nahe der Ruhr gelegene Haus Husen gehört zu einer Reihe
mittelalterlicher Rittergüter im Ruhrtal, die Zeugen der
Territorialgeschichte im Mittelalter sind. Seit 1984 ist der
Pfadfinderverband Eigentümer des Gebäudes, das er seither
ehrenamtlich und ohne öffentliche Zuschüsse als Jugendferienheim
nutzt. Während sich das Haupthaus noch in einem guten Zustand
befindet, sind Außentreppe, Söller und eine benachbarte
Stützmauer durch Feuchtigkeit so stark beschädigt, dass sie
jetzt dringend instand gesetzt werden müssen. Mit dem jetzt
bewilligten Zuschuss der NRW-Stiftung, mit eigenen Mitteln und
mit weiterer finanzieller Unterstützung der Evangelischen Kirche
von Westfalen und des Denkmalamtes der Stadt Dortmund können die
Pfadfinder jetzt mit den Sanierungsarbeiten beginnen. Vor allem
das herausragende ehrenamtliche Engagement für den Erhalt des
Hauses und die Vermittlung seiner Geschichte hätten den Vorstand
der NRW-Stiftung überzeugt, heißt es in einer Pressemitteilung
der Nordrhein-Westfalen-Stiftung.

In Dortmund unterstützte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung in der
Vergangenheit bereits die Einrichtung des Hoesch-Museums, das
Öko-Haus im Westfalenpark und die Naturbühne Hohensyburg. Das
Geld für ihre Aufgaben erhält die NRW-Stiftung hauptsächlich aus
Zweckerträgen von Lotterien, zunehmend aber auch aus Spenden und
Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 23 11:27:16 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Jun 2008 11:27:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Haus Windheim und Museumseisenbahn Minden waren das
Ziel
Message-ID: 485F8894.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "NRW-Stiftung"
Datum: 20.06.2008, 14:40


AKTUELL

Haus Windheim und Museumseisenbahn Minden waren
das Ziel

NRW-STIFTUNGSPRAESIDENT JOCHEN BORCHERT
ZU GAST BEI DER MINDENER MUSEUMS-EISENBAHN

Als neuer Präsident der Nordrhein-Westfalen-Stiftung besuchte
der Bundestagsabgeordnete und frühere
Bundeslandwirtschaftsminister Jochen Borchert am Montag
(16.06.2008) zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Friedhelm
Ortgies den Kreis Minden-Lübbecke. Auf Vermittlung des
Bundestagskollegen Steffen Kampeter besuchten Borchert und
Ortgies zuerst das Haus Windheim No. 2 In Petershagen,
anschließend die Museums-Eisenbahn Minden, wo sie vom
Vereinsvorstand begrüßt wurden.

Borchert, der im September 2007 zum neuen Präsidenten der
NRW-Stiftung gewählt wurde, ist es ein Anliegen, die bisherige
Stiftungsarbeit auch anhand von konkreten Beispielen kennen zu
lernen. Dafür bot sich im Kreis Minden-Lübbecke der Besuch im
Haus Windheim No. 2 an, das mit maßgeblicher Unterstützung der
NRW-Stiftung restauriert und als Westfälisches Storchenmuseum
eingerichtet wurde. Mit über 40 Förderungen gehört der Kreis
Minden-Lübbecke zu den vier am meisten geförderten Kreisen in
Nordrhein-Westfalen. In Minden selbst kaufte die NRW-Stiftung
großflächige Gebiete für das Weißstorch-Programm und half bei
der Restaurierung von Lokomotiven und Waggons der Mindener
Museums-Eisenbahn. Aktuell unterstützt die NRW-STiftung die
Eisenbahnfreunde beim Kauf und der Herrichtung einer weiteren
Lokomotive.

Stiftungspräsident Borchert - der von der Geschäftsführerin der
NRW-Stiftung, Martina Grote, begleitet wurde - zeigte sich
begeistert von dem Engagement, mit dem der Museumsverein seine
Arbeit betreibe. Dies sei ein bemerkenswertes Beispiel
ehrenamtlicher Denkmalpflege. Das Geld für Ihre Aufgaben erhält
die NRW-Stiftung aus Lotterieerträgen, zunehmend aber auch aus
Mitgliedsbeiträgen und Spenden ihres Fördervereins.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 23 11:30:20 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Jun 2008 11:30:20 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Start des DFG-Projekts "Sprachvariation
in Norddeutschland"
Message-ID: 485F894C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Bielefeld" uni-bielefeld.de>
Datum: 20.06.2008, 11:12


AKTUELL

Wie spricht der Norden?
Start des DFG-Projekts "Sprachvariation in Norddeutschland"

Sprachwissenschaftlerinnen und Sprachwissenschaftler der
Universitäten Bielefeld, Münster, Hamburg, Kiel, Potsdam und
Frankfurt/Oder untersuchen jetzt in einem gemeinsamen
Forschungsprojekt, wie in den verschiedenen Gegenden
Norddeutschlands aktuell gesprochen wird. In diesen Tagen
starten umfangreiche Erhebungen in 18 Regionen des
niederdeutschen Sprachraumes, vom Niederrhein bis zur
deutsch-polnischen Grenze und zum nordfriesischen und
schleswigischen Dialektgebiet im äußersten Norden.

Gefördert wird das groß angelegte Projekt "Sprachvariation in
Norddeutschland" (SIN) seit Februar 2008 von der Deutschen
Forschungsgemeinschaft. Es handelt sich um das erste
Forschungsvorhaben, das sich zum Ziel gesetzt hat, die
Sprachverhältnisse im gesamten niederdeutschen Raum
umfassend zu dokumentieren und zu analysieren.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 23 11:40:55 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Jun 2008 11:40:55 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Die Wiege der Ruhrindustrie": Bildvortrag ueber die
St. Antony-Huette in Osterfeld, Hattingen, 27.06.2008
Message-ID: 485F8BC6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.06.2008, 13:56


AKTUELL

"Die Wiege der Ruhrindustrie"
Bildvortrag über die St. Antony-Hütte in Osterfeld

Vor 250 Jahren floss an der St. Antony-Hütte erstmals im
Ruhrgebiet Eisen aus einem Hochofen. Im letzten erhaltenen
Gebäude der Hütte hat das Rheinische Industriemuseum des
Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) nun ein neues Museum
eröffnet. Es zeigt die Geschichte des ersten Hüttenwerks des
Reviers. Diese Geschichte steht im Mittelpunkt eines Vortrages,
zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in sein
Industriemuseum Henrichshütte Hattingen einlädt.

Ähnlich einem Wirtschaftskrimi spielten Bestechung, Waffengewalt
und Betrug in der "Wiege der Ruhrindustrie" eine große Rolle.
Bekannte Namen wie Jacobi, Krupp oder Haniel, aber auch
einflussreiche Frauen hinterließen ihre Spuren. Heute sind neben
dem Kontorgebäude und Wohnhaus des Hüttendirektors noch die seit
zwei Jahren wieder ausgegrabenen Reste des ersten Hüttenwerks im
Ruhrgebiet zu sehen.

Der LWL lädt zum Vortrag von Dr. Burkhard Zeppenfeld,
Projektleiter der neuen Dauerausstellung St. Antony-Hütte, am
Freitag, 27. Juni, um 19.30 Uhr in sein Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen ein. Der Vortrag findet im Rahmen der
Sonderausstellung "Altes Eisen - Vom Rennfeuer zum Hochofen"
statt, die noch bis zum 24. August über die vorindustrielle
Eisenverhüttung informiert. Eintritt zum Vortrag frei.

Am Mittwoch, 2. Juli heißt es dann wieder "dem Eisen auf der
Spur". Zusammen mit Burkhard Zeppenfeld geht's durch die neue
Dauerausstellung St. Antony-Hütte in Oberhausen-Osterfeld.
Informationen zur Exkursion und Anmeldung unter 02324 9247-140.


INFO

LWL-Industriemuseum
Henrichshütte in Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-0
Fax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 24 10:33:39 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Jun 2008 10:33:39 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ende Juni beginnt die Urlaubszeit: Frueher ging nach
dem Johannestag der Erntestress los
Message-ID: 4860CD83.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.06.2008, 11:56


AKTUELL

Ende Juni beginnt die Urlaubszeit
Früher ging nach dem Johannestag der Erntestress los

In diesem Jahr wird der 24. Juni für viele Westfalen stressig:
Es ist der vorletzte Schultag, da muss noch etliches erledigt
werden bevor es in den Urlaub geht und die erholsamste Zeit des
Jahres beginnt. "Früher war es genau umgekehrt: Am Johannestag
gab es viele Feste, Kirmessen und Prozessionen, für die danach
keine Zeit mehr blieb, denn mit der beginnenden Erntezeit
standen die stressigsten Wochen des Jahres vor der Tür", erklärt
Christiane Cantauw von der Volkskundlichen Kommission für
Westfalen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

Für Beelen (Kreis Warendorf), Blankenstein (Hattingen,
Ennepe-Ruhr-Kreis), Boele (Hagen), Eiringhausen (Plettenberg,
Märkischer Kreis), Lage (Kreis Lippe), Neheim (Arnsberg,
Hochsauerlandkreis) , Rheine (Kreis Steinfurt), Schildesche
(Bielefeld), Siegen, Voerde (Ennepetal, Ennepe-Ruhr-Kreis),
Werne (Kreis Unna) und Westerholt (Herten, Kreis Recklinghausen)
sind beispielsweise Johanneskirmessen belegt. "Auch die Tatsache,
dass der Johannestag kurz nach der Sommersonnen-Wende liegt,
machte diesen Termin für sommerliche Feste besonders attraktiv.
Heute noch werden vor allem in Süddeutschland, in Österreich, in
Norddeutschland und im nördlichen Europa die Johannisfeuer
entzündet und es wird die ganze Nacht lang gesungen und getanzt,
" weiß Cantauw. "Der mancherorts in Westfalen übliche Brauch am
Johannestag Kräuter zu sammeln und diese zu einem Kranz zu
flechten, der dann über der Tür aufgehängt wurde und dem Haus
Segen bringen sollte, ist übrigens auch im nördlichen Europa
bekannt."

Die heute noch üblichen Bräuche am Johannestag sind ein
Überbleibsel eines viel ausgeprägteren Brauchgeschehens gegen
Ende des Mittelalters. Die Johannisfeuer waren zu dieser Zeit in
ganz Deutschland und darüber hinaus verbreitet. Cantauw: "Ein
Kinderlied, das in unserem westfälischen Volksliedarchiv
überliefert ist, kündet noch von dieser Tradition. Das Lied
beginnt mit dem Satz 'Lasset auf den Bergen die Feuerflammen
schlagen'. Dieses Lied wurde im niedersächsischen Lauenförde in
der Nähe von Beverungen (Kreis Höxter) zum Johannis- und
Osterfeuer gesungen". Ähnlich wie zu Weihnachten wurden in der
frühen Neuzeit auch am Johannestag Mitternachtsmessen gefeiert.
Die enge Verbindung des Johannestages zum Weihnachtsfest ergibt
sich aus der Bibel. Dort ist überliefert, dass Johannes ein
halbes Jahr vor Jesus geboren ist. Die große Beliebtheit des
Heiligen lässt sich übrigens auch aus der Tatsache ableiten,
dass Johannes gegen Ende des Mittelalters der häufigste Taufname
in Deutschland war. Und er ist der Patron der Lämmer, Schafe,
Haustiere, Hirten, Färber, Gerber, Kürschner, Schneider, Sattler,
Bauern, Winzer, Gastwirte, Fassbinder, Musiker, Sänger, Tänzer,
Kinobesitzer, Architekten, Steinmetze, Maurer, Zimmerleute,
Kaminkehrer, Schmiede, der Weinstöcke und der Abstinenten.

Von der besonderen Bedeutung des Johannestages für die Landwirte
künden auch die mit diesem Tag verknüpften Wetterregeln, die die
Hoffung auf genügend Feuchtigkeit vor diesem Termin und eine
anhaltend schöne Wetterperiode nach dem Johannestag zum Ausdruck
bringen: "Vor Johanni bitt um Regen, hernach kommt er ungelegen",
"Bleicht der Roggen vor Johann, fängt die Ernte düster an".

Übrigens: Johannes der Täufer ist der einzige Heilige, dessen
Geburtstag in der katholischen Kirche gefeiert wird.
"Heiligengedenktage sind normalerweise die Todestage der
betreffenden Personen. Das ist bei Johannes dem Täufer anders,"
erläutert Cantauw. "Mit den Bräuchen am Johannestag hat der
Namensgeber aber nicht viel zu tun!"





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 24 10:38:36 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Jun 2008 10:38:36 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Hermannsschlachten - Duelle um die Deutung
eines Mythos, 26.-29.06.2008, Muenster
Message-ID: 4860CEAC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.06.2008, 12:01


TAGUNG

Hermannsschlachten - Duelle um die Deutung eines Mythos
Tagung der LWL-Literaturkommission und der Universität Münster

Im Jahr 2009 jährt sich zum 2000. Mal die Schlacht am
Teutoburger Wald, in der Hermann, der Cherusker, die Römer unter
ihrem Feldherrn Varus vernichtend geschlagen hat. Die Tagung
"Hermannsschlachten" der LWL-Literaturkommission für Westfalen
und der Westfälischen Wilhelms-Universität nimmt sich schon in
Münster von Donnerstag, 26. Juni, bis Sonntag, 29. Juni, des
Mythos von Hermann und der Schlacht am Teutoburger Wald aus
literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive an.

Die Veranstalter haben den Begriff "Hermannsschlachten" bewusst
in den Plural gesetzt, denn sie wollen die unterschiedlichen
literarischen Versionen der Schlacht und ihrer Protagonisten
untersuchen. Dabei geht es darum, wie die verschiedenen Texte
auf die Ereignisse des Jahres 9 n. Chr. blicken und wie sie sich
auf die Bildung des Nationalen auswirken.

Die Tagung beginnt am 26. Juni um 19.30 Uhr mit dem
Eröffnungsvortrag von Dr. Gesa von Essen aus Freiburg, die sich
in ihrem Standardwerk "Hermannsschlachten. Germanen- und
Römerbilder des 18. und 19. Jahrhunderts" mit dem Thema
beschäftigt hat. Friedrich Gottlieb Klopstock, Heinrich von
Kleist und Christian Dietrich Grabbe sind in ihren
Hermannsschlachten die prominentesten der zur Diskussion
stehenden Autoren und Texte.

Am Freitag und Samstag (27./28. Juni) geht es in den weiteren
Vorträgen um Römer- und Germanenbilder, um Gewalt und
Feindschaft, um Schlachtfelder und Theater, um Pathos und
nationales Imaginäres. Der Münsteraner Mittelalterexperte Prof.
Dr. Volker Honemann wird die Varusschlacht in der Sicht des
westfälischen Humanisten Johannes Cincinnius betrachten ("Van
der niderlage drijer legionen"), und Dr. Thomas Borgstedt widmet
seinen Vortrag der weniger bekannten Hermannsschlacht Daniel
Caspers von Lohenstein. Auch der Heldin der Schlacht, Thusnelda,
gilt besondere Aufmerksamkeit.

Am Freitag hält der international bekannte Mannheimer
Alt-Historiker Prof. Dr. Kai Brodersen den Abendvortrag zum
Thema: "Als die Römer frech geworden". Der Samstagabend steht
dann im Zeichen eines besonderen Jubiläums. Das zehnjährige
Bestehen der LWL-Literaturkommission für Westfalen ist Anlass zu
einer Feierstunde für deren Mitglieder und Freunde im Rahmen
eines Literaturfests mit der Christian-Kappe-Band.

Ein Theaterprogramm, das die Hermannsschlachten aus einer
anderen, kreativen Perspektive in den Blick nimmt, schließt die
Tagung in der Studiobühne der Westfälischen Wilhelms-Universität
Münster ab. Das Abschlussplenum wird versuchen, die in den
Vorträgen und Diskussionen erarbeiteten Ergebnisse
zusammenzufassen: Welche Heldenbilder werden entworfen, welche
Schauplätze konstruiert, welche Medien genutzt und welche
Politiken verfolgt, um in der Schlacht um die Deutungen des
Mythos erfolgreich zu sein? Diesen Fragen gehen die
Literaturwissenschaftler und Historiker nach und beleuchten vor
diesem Hintergrund die Bedeutung der Hermannsschlachten für den
nationalen Mythos.


INFO

Alle Vorträge finden im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte statt; sie sind kostenlos und offen für alle
Interessierten. Nähere Informationen zum Programm unter
www.lwl-literaturkommission.de.


LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. 0251 5907-01
Fax 0251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 24 10:59:24 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Jun 2008 10:59:24 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Auslobung des Otto-Weerth-Preises
des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins fuer das
Land Lippe e.V.
Message-ID: 4860D38C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Robert Gahde"
Datum: 23.06.2008, 12:07


AKTUELL

Auslobung des Otto-Weerth-Preises des Naturwissenschaftlichen
und Historischen Vereins für das Land Lippe e.V. (NHV)

Der Naturwissenschaftliche und Historische Verein für das Land
Lippe e.V. vergibt zum Gedenken an seinen langjährigen
Vorsitzenden den Otto-Weerth-Preis.

Durch den Preis sollen der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert,
die naturwissenschaftliche Forschung sowie die Forschung zur
Ur- und Frühgeschichte, Geschichte, Landeskunde, Volkskunde und
Kunstgeschichte des ehemaligen Landes Lippe angeregt sowie die
Beziehungen zwischen der Region und den Hochschulen in
Ostwestfalen-Lippe verstärkt werden.

Der Preis in Höhe von mindestens 2.000 Euro für hervorragende
wissenschaftliche Arbeiten zu den genannten Bereichen wird an
Nachwuchswissenschaftlerinnen oder -wissenschaftler verliehen,
deren Arbeiten noch nicht an anderer Stelle veröffentlicht oder
mit Preisen ausgezeichnet sind.

Der Preis kann geteilt werden. Eine Rechtspflicht zur Verleihung
besteht nicht. Eigenbewerbungen sind zulässig.

Die Auswahl und Bewertung der Arbeiten geschieht durch eine
mindestens fünfköpfige Jury, bestehend aus der
Vereinsvorsitzenden, ihren Stellvertretern sowie weiteren
Mitgliedern. Der Rechtsweg bei der Auswahl und Bewertung der
Arbeiten sowie bei der Verteilung des Preises ist
ausgeschlossen.

Die mit dem Otto-Weerth-Preis ausgezeichneten Personen werden
zum Thema ihrer Arbeit vor dem NHV einen Vortrag halten. Sie
können Ergebnisse ihrer Arbeit in den Publikationsorganen des
Vereins veröffentlichen.

Bei den ersten vier Verleihungen waren 1. Preisträgerinnen bzw.
Preisträger:
Frau Annette Hennigs, Detmold, mit ihrer Doktorarbeit:
"Gesellschaft und Mobilität. Eine Sozialgeschichte der Straßen
am Fallbeispiel Lippe 1680-1820."
Frau Cornelia Halm, Münster, mit ihrer Doktorarbeit: "Conventus
sororum de ordine predicatorum in Lemego.- Untersuchungen zum
Dominikanerinnenkloster St. Marien in Lemgo."
Herr Roland Siekmann, Bielefeld, mit seiner Doktorarbeit:
"Eigenartige Senne. Zur Kulturgeschichte der Wahrnehmung einer
peripheren Landschaft."
Frau Wiebke Lisner, Hannover, mit ihrer Doktorarbeit: "Die
Hüterinnen der Nation? Hebammen in der Zeit des
Nationalsozialismus. Am Beispiel des Landes Lippe."

Der Otto-Weerth-Preis wird hiermit zum 15.7.2008 zum fünften
Male seit dem Jahre 2000 ausgelobt. Das Preisgeld beträgt für
das Jahr 2009 2.500 Euro.


INFO

Die Arbeiten - versehen mit einem kurzen Lebenslauf - sind bis
zum 1.11.2008 an die nachfolgende Adresse zu senden:

Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das
Land Lippe e.V.
Willi-Hofmann-Str. 2
32756 Detmold

Ansprechpartner des Vereins ist
Dr. Wolfgang Bender
Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Tel. 05231/766-204
E-Mail: wolfgang.bender at lav.nrw.de.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 24 11:00:56 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Jun 2008 11:00:56 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster2008/24
Message-ID: 4860D3E9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 24.06.2008, 08:56


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-24 für den Zeitraum vom
08.06.2008 bis zum 14.06.2008 mit insgesamt 31 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-24&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 25 15:16:57 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 25 Jun 2008 15:16:57 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Geschichte der Indianer. Neu an der WWU Muenster:
Prof. Dr. Heike Bungert
Message-ID: 48626169.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 23.06.2008, 09:02


AKTUELL

Geschichte der Indianer
Neu an der WWU Münster: Prof. Dr. Heike Bungert

Die Geschichte der Indianer beginnt weit früher, als uns das
viele Romane und Kinofilme glauben machen wollen. "Den
Startpunkt der Besiedlung Nordamerikas muss man mindestens um
15.000 v. Chr. ansetzen", erläutert Prof. Dr. Heike Bungert,
seit diesem Semester neue Professorin für Neuere und Neueste
Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der
Nordamerikanischen Geschichte an der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster.

Die 41-Jährige gebürtige Freiburgerin wurde auf die
deutschlandweit erste Heisenberg-Professur in Geschichte
berufen. In der Lehre setzt sie sich vor allem mit der
US-amerikanischen und der kanadischen Geschichte auseinander
sowie mit der britischen Geschichte des 19. und 20.Jahrhunderts.
So untersucht sie in einem Hauptseminar gemeinsam mit
Studierenden die Zusammenschlüsse verschiedener Indianergruppen
zur Verteidigung der eigenen Gesellschaft. Diese reichten von
kriegerischen Koalitionen gegen die Engländer oder Franzosen
über religiöse Revitalisierungsbewegungen bis zu modernen
Bürgerrechtsgruppen.

Die symbolische Kommunikation in panindianischen Bewegungen
stellt einen neuen Forschungsschwerpunkt der Wissenschaftlerin
dar, die bereits die Darstellung von Indianern in Kinofilmen -
von "Der Letzte Mohikaner" über "Pocahontas" bis "Geronimo" -
untersucht hat und ein Textbuch zur Geschichte der Indianer in
den USA schreibt. Habilitiert hat sich Prof. Bungert an der
Universität Köln über die Ethnizitätsbildung der
Deutschamerikaner durch Feste. Dabei ging es um "Cultur and
Gemüthlichkeit" bei Schützenfesten, Sängerfesten, Volksfesten
und Schillerfeiern, aber auch um die deutschamerikanische
Beteiligung an Feiern des Unabhängigkeitstages. In Zukunft wird
sie die Forschungen zur Festkultur mit ihrem Interesse an
Religions- und an Bildungsgeschichte verbinden. In Münster
möchte Prof. Bungert, die selbst fünf Jahre in den USA studiert
und geforscht hat, die Internationalisierung weiter ausbauen und
auch den Austausch mit den USA verstärken. Außerdem ist sie
stark an interdisziplinärer Kooperation interessiert.

Schön findet sie es, dass in Münster die Universität sich nicht
auf "der grünen Wiese" befindet, sondern sich das Historische
Seminar direkt in der Altstadt und in unmittelbarer Nähe vieler
Kooperationspartner befindet. Prof. Bungert, die als
leidenschaftliche Radfahrerin die gut ausgebauten Radwege in
Münster genießt, hört in ihrer Freizeit gerne Barockmusik und
spielt selbst Klavier und Geige. Außerdem tanzt sie gerne und
wandert in den Ferien im Schwarzwald oder in Andalusien.
Historisches Seminar


INFO

URL: (http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/NA-G/)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 25 15:18:59 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 25 Jun 2008 15:18:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Sonntagsvortrag des Archaeologischen Museums der WWU,
Muenster, 29.06.2008
Message-ID: 486261E3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 24.06.2008, 09:03


AKTUELL

Auf den Spuren einer Begräbnisstätte
Sonntagsvortrag des Archäologischen Museums der WWU

Erneut auf den Spuren einer antiken Begräbnisstätte wandert der
nächste Sonntagsvortrag des Archäologischen Museums der
Universität Münster am 29. Juni 2008. Laura Hieronymus und
Nadine Theißing stellen am Sonntag um 14.15 Uhr im Hörsaal F6
des Fürstenberghauses am münsterschen Domplatz 20-22 den
Kerameikos von Athen vor. Treffpunkt ist um 14 Uhr im
Archäologischen Museum im Erdgeschoss des
Fürstenberghauses.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 25 15:21:51 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 25 Jun 2008 15:21:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "HermannsSchlachten" auf der Studiobuehne
der Universitaet, Muenster, 29.06.2008
Message-ID: 4862628F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 24.06.2008, 09:03


AKTUELL

Vom Mythos der Schlacht
"HermannsSchlachten" auf der Studiobühne der Universität

"HermannsSchlachten" zeichnet Fieberkurven der deutschen
Hermann-Begeisterung nach. Drei Schauspieler zerlegen auf der
Studiobühne der Universität Münster den deutschen Nationalhelden
und setzen ihn neu zusammen, spielen Szenen rund um den Mythos
der Schlacht und gehen dabei auf Recherchereise zu Fragen nach
Heldentum, Nationalbewusstsein und Befreiungskampf. Ein
Spannungsbogen von Heinrich Kleist bis Heiner Müller, in Szene
gesetzt vom "theater en face".

Das Theaterprojekt unter Leitung von Xenia Multmeier entstand
begleitend zu einer Tagung über die Schlacht am Teutoburger Wald
vor 2000 Jahren, die gemeinsam von der Literaturkommission
Westfalen und dem Germanistischen Institut der Universität
Münster vom 26. bis 29. Juni 2008 durchgeführt wird.
"HermannsSchlachten" hat Premiere am Sonntag, 29. Juni 2008, um
10 Uhr auf der Studiobühne der WWU am münsterschen Domplatz 23.
Weitere Vorstellungen sind vorgesehen am 2., 4. 6., 11. und 12.
Juli, jeweils 20 Uhr auf der Studiobühne.


INFO

Hermannsschlachten
URL: http://www.uni-muenster.de/Germanistik/Hermannsschlachten/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 25 15:26:44 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 25 Jun 2008 15:26:44 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Museumspaedagogische Angebote im Hellweg-Museum:
Die Unnaer Geschichte hautnah erleben
Message-ID: 486263B4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreisstadt Unna"
Datum: 25.06.2008, 09:32


AKTUELL

Museumspädagogische Angebote im Hellweg-Museum
Die Unnaer Geschichte hautnah erleben

Neu: Rallye zur Ausstellungsabteilung 'Der Goldschatz von Unna'
Noch druckfrisch sind die beiden Rallyes, mit denen Kinder und
Jugendliche ab sofort die Goldschatz-Ausstellung des
Hellweg-Museums erkunden können.

Hildegard Klarzyk, die nach ihrem Ausscheiden aus dem
Schuldienst ehrenamtlich im Museum arbeitet, hat die Aufgaben
für die Rallyes entwickelt. Eine Fassung eignet sich für Kinder
ab fünf Jahren, die zweite richtet sich an die Altersgruppe ab
acht Jahren. Die Unnaer Künstlerin Jutta Hellweg hat die Fragen
kindgerecht illustriert. Einzelbesucher können die Heftchen für
ihre Kinder zum Preis von 0,50 ? im Museumsshop erwerben. Der
Eintritt ins Museum ist weiterhin frei!

Kindergeburtstage

Ein lange bewährtes Angebot sind die beliebten
Kindergeburtstage. Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren
können im historischen Kellergewölbe des Museums mit Freunden
ihren Festtag feiern. Sie erkunden dabei als Ritter oder
Burgfräulein das Mittelalter, gehen auf Schatzsuche, klären
neuerdings auch als Detektive einen Einbruch im Museum auf,
erschrecken als Gespenster die Besucher und können die Zauberei
erlernen. Das zweistündige museumspädagogische Programm wird von
den freien Museumsmitarbeiterinnen Jutta Hellweg, Bettina
Ilmenau und Karla Christoph durchgeführt.

Kunstwerkstatt im Museum (KiM)

Zweimal im Jahr haben Kinder von 8 bis 12 Jahren die Gelegenheit,
an einem achtwöchigen kreativen Workshop teilzunehmen. Die
Kunstwerkstatt im Museum (KiM) wird von den Künstlerinnen Jutta
Hellweg und Bettina Dellwig jeweils vor und nach den
Sommerferien durchgeführt.

Im Mittelpunkt stehen gestalterische Themen wie Farbe, Zeichnung,
Collage, Drucktechnik oder auch kunsthistorische Epochen wie
etwa die Popart. Die Kinder stellen an acht Nachmittagen
verschiedene Werke zu einem Themenkomplex her, die sie am Ende
in einer kleinen Ausstellung präsentieren.

Die nächste Kunstwerkstatt, in der sich alles um das Drucken
dreht, beginnt am 27. August.

Angebote für Gruppen
Im September findet in Zusammenarbeit mit dem LWL - Museumsamt
für Westfalen auch dieses Jahr die Museumswoche für Schulklassen
statt. Fünf Tage lang können Schulklassen an sechs verschiedenen
museumspädagogischen Programmen teilnehmen. Die Bandbreite
reicht von einer Steinzeitwerkstatt über historische
Stadtrundgänge bis zu Workshops, in denen Papier geschöpft,
Flachs verarbeitet und eine Radierung hergestellt werden kann.

Ganzjährig buchbar ist das museumspädagogische Angebot
"Jüdisches Leben in Unna". Eine Einführung in die Thematik
findet im Hellweg-Museum anhand von Exponaten zur jüdischen
Kulturgeschichte statt. Bei dem anschließenden Stadtrundgang
suchen die Gruppen Orte in der Innenstadt auf, die mit
ehemaligen jüdischen Bewohnern Unnas in Verbindung stehen. Ein
Schwerpunkt dieses Teils liegt auf der Entrechtungs- und
Verfolgungspolitik der Nationalsozialisten.

Nach den Sommerferien können Schul- und Erwachsenengruppen
Museumsgespräche in der im November 2007 eröffneten
Museumsabteilung "Der Goldschatz von Unna" buchen. Über dieses
Angebot wird das Museum noch genauer informieren.


INFO

Weitere Informationen sind auf der Homepage der Kreisstadt Unna
www.unna.de (Kulturbetriebe Unna, Museum) zu finden. Anmeldungen
nimmt das Hellweg-Museum unter der Telefonnummer 02303-256445
entgegen.

Hellweg-Museum Unna
Burgstraße 8
59423 Unna
Telefon 02303-256445
www.unna.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 25 15:29:19 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 25 Jun 2008 15:29:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Gladbecker "Familienpuett" feiert 100. Geburtstag,
Gladbeck, 26.06.2008
Message-ID: 4862644F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 25.06.2008, 09:38
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Gladbecker "Familienpütt" feiert 100. Geburtstag
Donnerstag, 26. Juni 2008, 11.30 Uhr

100 Jahre nach dem feierlichen ersten Spatenstich für Schacht 1
der Schachtanlage Zweckel, am 1. Juli 1908, wird in Gladbeck am
Donnerstag wieder gegraben. Zum runden Geburtstag legt
NRW-Minister Oliver Wittke den Erinnerungsstein "100 Jahre
Zweckel" und übergibt damit den neu gestalteten Wiesengarten vor
der historischen Maschinenhalle der Öffentlichkeit. Neben
ehemaligen Knappen und vielen Gästen sind auch alle Gladbecker
herzlich eingeladen, das Gelände einzuweihen.

Auch nach der Stilllegung der Zeche 1963 sind viele Ehemalige
und Nachbarn der Zeche verbunden geblieben und genießen die
hochrangigen Veranstaltungen der RuhrTriennale und anderer
internationaler Festivals, die heutzutage regelmäßig in der
schmuckvoll restaurierten Maschinenhalle stattfinden. Grund
genug, auch das Jubiläum der 1908 errichteten Schachtanlage
gemeinsam mit den Gladbeckern gebührend zu feiern.

Der Auftakt des Festprogramms gebührt am Donnerstag, 26. Juni ab
11.30 Uhr, Oberbürgermeister Ulrich Roland mit einem Grußwort,
denn durch die große Unterstützung der Stadt Gladbeck konnte die
attraktive Umnutzung der historischen Maschinenhalle realisiert
werden. Auch NRW-Minister Oliver Wittke gratuliert der Zeche
Zweckel bei der Geburtstagsfeier persönlich. Einen Abstecher in
die bewegte Geschichte der imposant gebauten Zeche Zweckel macht
Stiftungs-Geschäftsführerin Ursula Mehrfeld in ihrem
Festvortrag.

Musikalisch wird das Festprogramm u.a. von einem Saxophonisten
und einer Bergkapelle begleitet, außerdem sind kleine
überraschende Schauspiel-Einlagen geplant. Auch für das
leibliche Wohl ist unter dem Motto "Essen wie damals" auf
ungewöhnliche Weise gesorgt: Anhand einer historischen
Kantinenkarte der Zeche von 1914 wurde das Speisen- und
Getränkeangebot zusammengestellt.


INFO

Ort:
Maschinenhalle Zweckel
Frentroper Straße
45966 Gladbeck
URL: http://www.industriedenkmal-stiftung.de/docs/950566375422_de.php





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 26 09:32:24 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 26 Jun 2008 09:32:24 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2008,
Heft 3, Teil 2
Message-ID: 48636228.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 26.06.2008, 08:01


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 3/2008, Teil 2


3. Kurkölnisches Sauerland

Attendorn - gestern und heute. Mitteilungsblatt des Vereins für Orts-
und Heimatkunde Attendorn e.V. für Geschichte und Heimatpflege. Hrsg.:
Verein für Orts- und Heimatkunde Attendorn e.V., Hansastraße 4, 57439
Attendorn, Red.: Birgit C. Haberhauer-Kuschel, Wesetalstraße 90, 57439
Attendorn, Tel.: 02722-7473, E-Mail: bchk at ra-kuschel.eu
30/2008. L. Korte: Oft wird man gefragt, warum niemand sagt, was unsere
Stadt an Schönheiten hat. Man soll halt im Gehen das Städtchen verstehen
und all seine Ecken man selber entdecken! U. Selter: Theo Bilsing
(1992-2007). E. Hammerschmidt: 100 Jahre Atta-Höhle. K.-H. Ernst: Ein
Leben für die Evangelischen in Attendorn und Umgebung - Die Attendorner
Geschichte von Pfarrer Johannes Thomä. W. Thomä: Erinnerungen an eine
Jugend in Attendorn. M. Jolk: Der Eisenhoitsche Silberschatz von 1589
bis heute. G. Ortmann: Erinnerungen an die Reinigung der Ölgemälde in
unserer Kirche St. Johannes Baptist kurz nach dem zweiten Weltkrieg. M.
Köster: Eine visuelle Schatzkammer für Westfalen - Das
Bild-Film-Tonarchiv des LWL-Medienzentrums und seine Attendorner
Schätze. M. Feldmann: 75 Jahre Luftsport in Attendorn. F.-J. Gante/P.
Höffer: Luftschutz-Splitterschutzzelle auf dem ehemaligen Schrottplatz
der Firma Neuhaus am Bahnhof. * Authentische Berichte über das
Bombardement auf Attendorn am 28. März 1945. U. Lingemann:
Plattdeutscher Tag im Stertschultenhof in Cobbenrode in Attendorner
Mundart. J. Hormes: Besondere Erinnerungen aus meinem Leben. G. Junker:
Haus Kölner Straße 3 und das "Hinterhaus" in Attendorn.

Jahresheft des Heimat- und Verkehrsvereins e.V. Grevenbrück. Hrsg.:
Heimat- und Verkehrsverein Grevenbrück e.V., Windthorststraße 14, 57368
Lennestadt.
27/2008. M. Flosbach: Kinderjahre auf Hof Hengstebeck. H. Kümhof: Anton
Wehner - Grevenbrücker Gewerkschafter in Nazi-Haft. H. Kümhof:
Tieffliegerangriff im Lennetal. D. Henkel: So weit die Füße tragen... U.
König: Von Breslau ins Sauerland. Meine lange Reise in die zweite
Heimat. M. Kuhr: Orkantief "Kyrill". F.-J. Schütte: "Land-unter" vor 90
Jahren. F.-J. Schütte: Alte Technik in neuem Gewand: Renaissance des
Holzvergasers. W. Stens: Der "Postweg" in Grevenbrück. E. Stens: Martha
Huckestein - eine bemerkenswerte Frau. E. Stens: Ein Fachwerkhaus mit
langer Geschichte. W. Stupperich: GREMAKO - Gregory & Maackens GmbH &
Co. KG. Mittelständisches Familienunternehmen seit fast 50 Jahren in
Grevenbrück. W. Stupperich: Robert Schneider, Raumausstattung.
Grevenbrücker Handwerksbetrieb feiert 150-jähriges Bestehen. W.
Stupperich: 100 Jahre Turnverein Grevenbrück e.V. W. Stupperich: Museum
der Stadt Lennestadt. Die "Exponate des Monats" in 2007. J. Kalitzki:
Neuzugänge 2007 im Museum der Stadt Lennestadt. U. Schlechtriem: Das
Museum der Stadt Lennestadt im "Alten Amtshaus" in Grevenbrück. Ein
Rückblick auf das Jahr 2007. W. Stupperich: Heimatchronik Grevenbrück
2007. E. Stens: Rückschau auf die Veranstaltungen und Aktivitäten des
Heimat- und Verkehrsvereins Grevenbrück e.V. im Jahre 2007. U.
Schlechtriem: Historischer Handwerkermarkt beim Technischen
Kulturdenkmal Wendener Hütte. Beteiligung des Heimat- und
Verkehrsvereins Grevenbrück e.V.

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65,
59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
1/2008. R. Kirsch-Stracke: Mauern, Gräber, alte Bäume - Friedhöfe als
Lebensräume. W. F. Cordes: St. Quirinus in Attendorn und Lyon. M.
Schmitt: Paul Josef Kardinal Cordes: heimatverbunden und weltoffen. H.
Becker: Joseph von Eichendorffs (1788-1857) Beziehung zu Sauerländer
Persönlichkeiten. W. F. Cordes: Die "Heidenstraße" zwischen Attendorn
und Meinerzhagen. W. Saure: 650 Jahre Stadt Neheim. M. Ohm/M.
Schulte-Brinker: Rehringhausen: Bundesgolddorf 2007 in NRW. A.-H.
Schubert: 25 Jahre der Außenstelle Olpe der LWL-Archäologie für
Westfalen. P. Senn: Ein Jahr nach Kyrill. H. Frese/A. Finnemann:
Geschichtscafés - Bühne für authentisch vermittelte Dorfgeschichte(n).
F.-J. Schiermeister/Th. Schöne: Nachtwächter-Brauchtum im Sauerland. Th.
Bönemann: Urteil zum staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren im
Fall der Gräberfunde in Wimbern/Barge. B. Follmann: Deutscher Preis für
Denkmalschutz an den Förderverein Kloster Bredelar. W. Frank: Der
Eisvogel.

Südsauerland - Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe
e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe, Westfälische Straße 75, 57462
Olpe, Tel.: 02761/81-542, Internet: www.kreisheimatbund-olpe.de
1/2008. M. Ohm/M. Schulte-Brinker: Rehringhausen: Bundesgolddorf 2007
in NRW. Ein Dorf auf Erfolgskurs. R. Rottwinkel: LANDART - Kunst am
Wanderweg. B. Reißner: Förderpreis des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) für Günther Becker. Ein Interview mit dem
Preisträger. M. Vormberg: Paul Josef Cordes - der Kardinal aus
Kirchhundem. H.-J. Beckmann: Der 100. Geburtstag von Pfarrer i.R. Josef
Löcker. W. Ackerschott: Edith Jung ?. M. Vormberg: Karl-Josef
Luster-Haggeney ?. U. Selter: Sportgeschichte(n). Bobfahrer Dieter Hundt
aus Attendorn. O. Höffer: Funde und Hinweise aus dem Archiv des
Freiherrn von Fürstenberg-Herdingen (Teil 15). G. Baumhoff/S. Falk:
Vater kommt wieder. Erlebnisse und Rückkehr des Gefreiten Josef Baumhoff
nach Röllecken. D. Clemens: Der Flugplatz Hünsborn - mehr als 50 Jahre
lebendige Geschichte (Teil 2). H.-W. Voß: Heimatchronik vom 1. Oktober
2007 bis 31. Dezember 2007. D. Tröps: Neuerscheinungen des Jahres 2007
(mit Nachträgen aus früheren Jahren).

4. Märkisches Sauerland

Märkisches Jahrbuch für Geschichte. Bd. 107 (2007). Verein für Orts-
und Heimatkunde in der Grafschaft Mark, Märkisches Museum,
Husemannstraße 12, 58452 Witten, Tel.: 02302/5812552.
N. Lammert: Festansprache anläßlich des 250. Geburtstages des Freiherrn
vom Stein - 200 Jahre "Nassauer Denkschrift" (7). G. E. Sollbach:
Stadtluft macht frei - und bringt die mittelalterliche Stadt Dortmund in
eine schwierige Situation (22). A. Schulte: Neue Erkenntnisse der
historischen Hausforschung in Hamm (33). M. Heim: Kloster Stiepel im
Jahr 2008 im Lichte dreier Gründungsjubiläen. 1008 - Gründung einer
Eigenkirche durch Gräfin Imma in Stiepel. 1958 - Gründung des
Ruhrbistums Essen. 1988 - Gründung des Zisterzienserkloster Stiepel
(78). L. Haverkamp: Die Sprockhövelsche Fabrik - Ein blühender
Wirtschaftszweig um 1800 (91). H. Herbst: Zur Kulturgeschichte von Eisen
& Stahl (134). I. Rumpler: Erze vom Bilsteiner Berg in Ennepetal und der
Aufbau der "Wittenschen Eisenhütte" (165). E. Schinkel/O.
Schmidt-Rutsch: Carl von Hartmann (1796 - 1871) - Beiträge zu einer
künftigen Biografie (185). U. Olschewski: Kirchliche Karitas in
industrieller Umwelt. Weibliche Genossenschaften im Ruhrgebiet im 19.
und beginnenden 20. Jahrhundert (198). M. Sollbach-Papeler: Unabhängige
Wählergemeinschaft in Herdecke 1975 -1994 (240). B. Jacobi: Die kath.
Filialkirche und Seelsorgestelle St. Martin in Vormholz. Ein
baugeschichtlicher Nachruf (254). G. Urban: "dominus Iwanus sacerdos de
Brekenevelde". Ein Widerwort (277). W. G. Vogt: "... in trauerkleidung
mit Mänteln und Houken". Die Gemeinde Dahl an der Volme trauert um den
Preußenkönig Friedrich den Großen (280). U. Olschewski: Die Schule der
Synagogengemeinde Menden (286).

Heimatblätter für Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis
und in Westfalen. Beilage zur Mendener Zeitung, zum Altenaer Kreisblatt
und Süderländer Volksfreund, Kolpingstraße 35, 58706 Menden, Tel.:
02373/17300.
210/2008. E. Dossmann: Ein Holzklotz für Tinte, Federhalter und
Bleistift. Wie der Iserlohner Friedrich Soennecken zum Erfinder der
einst modernen Bürotechnik wurde. H. D. Schulz: Als der Otter noch
gejagt wurde. Erinnerung an einen ausgestorbenen Flussbewohner. N. Katz:
Vom Armenhaus bis zur Behindertenhilfe. Aus der Geschichte der
Kinderheilstätte Nordkirchen. N. Katz: Im NS-Regime waren Behinderte
"lebensunwert". Auch viele Kinder fielen dem programmierten Mord zum
Opfer. H. Thomas: Als die Glocken einst nach Rom flogen ... .
Westfälische Bräuche der Karwoche und des Osterfestes - früher und
heute. H. W. Hildenbrand: Iserlohn erobert die Weltmärkte. Frühe
Handelsbeziehungen begründeten den Wohlstand. * Erdschätze und
Menschenspuren. Das Balver Museum für Vor- und Frühgeschichte gibt
Einblicke in 400 Millionen Jahre Natur- und Menschheitsgeschichte.
211/2008. A. Fricke: Spurensuche in einer alten Akte. Die vergessene
freiwillige Wachtcompagnie in Lendringsen 1847. U. Kunz: Der "große
Korse" war von nur kleiner Statur. Ein wenig Geschichte mit einer
Anekdote um Napoleon Bonaparte. G. Köpke: Sprechgesang aus der
Baumspitze. Die Singdrossel fühlt sich in unseren Gärten heimisch. H.
Thomas: Osterräder als "flammender Protest" gegen Arbeitslosigkeit. Eine
Demonstration von Kalkofenarbeitern war vor 110 Jahren der Beginn des
Dolberger Osterbrauchs. H. Thomas: Als die Glocken einst nach Rom
flogen... Westfälische Bräuche der Karwoche und des Osterfestes - früher
und heute. E. Dossmann: Ein Holzklotz für Tinte, Federhalter und
Bleistift. Wie der Iserlohner Friedrich Soennecken zum Erfinder der
einst modernen Bürotechnik wurde (Schluss). H. D. Schulz: Gemästete
Ochsen für die Schützen? Merkwürdige Sitten der Altenauer Bierbrauer von
einst.
212/2008. A. Fricke: Spurensuche in einer alten Akte. Die vergessene
freiwillige Wachtcompagnie in Lendringsen 1847. 1. Fortsetzung. H. D.
Schulz: Westfalen: Das Land der Eichen. W. Hinke: Wenn im Beverbach
wieder Biber nagen... Die Auenlandschaft südlich der Lippe und am
Hellweg war einst ein ideales Lebensgebiet der Biber. Landesregierung
von Nordrhein-Westfalen fördert neue Wiederansiedlung der Tiere. W.
Gernert: Für Oberwerries plante Schlaun Marstall und Hundezwinger. Der
geniale Baumeister (1695-1773) schuf überall in Westfalen Kirchen und
Klöster, Schlösser und Adelssitze. H. Hildenbrand: Galmei war das
Zauberwort. Aus den Anfängen der Bergbaustadt Iserlohn. M. Grünwald:
"Eigener Herd ist Goldes wert".
213/2008. H. D. Schulz: Als Vincke das "Süppken" rührte. Der
verdienstvolle westfälische Oberpräsident suchte seinen Bürgern ohne
Stammesdünkel nahe zu sein. Anekdotische Würdigung aus dem Jahr 1857. H.
W. Stein: Wie "Peter Möppel" das Perpetuum mobile erfinden wollte. Eine
kuriose Erfindungsgeschichte aus dem alten Dahle. H. Platte: Haus Reck
in Hamm-Lerche: Zeuge alter Tradition. Das einstige Rittergut der
Familie von der Recke geht zurück auf das 12. Jahrhundert. G. Beaugrand:
Kloster und Damenstift Cappel eingezwängt zwischen Diözesen. Die
Prämonstratenser-Gründung aus dem 12. Jahrhundert kann auf eine
turbulente Geschichte zurückblicken. A. Fricke: Spurensuche in einer
alten Akte. Die vergessene freiwillige Wachtcompagnie in Lendringsen
1847 (2. Fortsetzung). M. Grünwald: Als die Köchin noch viel Zeit hatte.
Wiederbegegnung mit dem alten Kochbuch meiner Mutter.
214/2008. H. Hegeler: Werwolf aus Wickede. Der Mendener Hexenprozess
gegen Blesien Billi aus Wimbern und Franz Hellmich aus Oesbern. H. D.
Schulz: Gegiebelte Särge waren damals nicht erlaubt. Von einem heute
längst beseitigten Übelstand in Altena. P. Reding: Auch die
"Gutenbergs" von Westfalen legten einst Bücher in "Wiegen". Aus den
Anfängen der westfälischen Buchdruckerkunst um 1500. U. Kunz: Von der
Haspel bis zum Schlagbaum. Vielfältige Abgrenzungen von Feldern, Wiesen
und Weiden. U. Kunz: Der "älteste Ahlener". G. Köpke: Die Tänzerin am
rauschenden Bach. Die Gebirgsstelze ist auch in unserer Region zu
finden. A. Fricke: Spurensuche in einer alten Akte. Die vergessene
freiwillige Wachtcompagnie in Lendringsen 1847. M. Grünwald: "Ich hab'
mich verhaspelt". Gedanken über ein altes Haushaltsgerät. H. W. Stein:
Wie "Peter Möppel" das Perpetuum mobile erfinden wollte. Eine kuriose
Erfindungsgeschichte aus dem alten Dahle (Schluss).

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge
zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde
Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger Heimatblätter e.V.,
Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail:
webmaster at hohenlimburger-heimatblaetter.de, Internet:
www.hohenlimburger-heimatblaetter.de.
4/2008. W. Bleicher: VierJahreszeiten und Hagakure. W. Bleicher: Alte
Funde vom Tüßfeld - Zur Erinnerung an Albert Schäfer. *
NRW-Verdienstorden für Ernst Dossmann - Ehrenmitglied des Vereins für
Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V. W. Bleicher: Neuigkeiten aus der
alten Nahmer. H. D. Schulz: "Mach die Tür zu, die Kosaken kommen". W.
Bleicher: Farbige Breckerfelder Spitzenbilder.
5/2008. W. Felka: Hohenlimburger Impressionen 1945 - 1947 (Teil 1). W.
Bleicher: Daten zur Geschichte der Iserlohner Pankratius-Kirche. W.
Fleischer: Himmelfahrt 1945 auf dem Emberg bei Lössel.

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.: Bürger-
und Heimatverein. Schriftleitung: G. Mieders, Am Königsberg 19, 58675
Hemer, Tel.: 02372/2349.
1/2008. H. Potrafky: Meine Flucht aus Ostpreußen (4). P. Kramme:
Auszüge aus dem Jahresband 1933 des "Märkischen Landboten". G.
Mieders: Vor über einem Jahr tobte der Orkan "Kyrill" - Verheerende
Verwüstungen in unseren Wäldern. A. Meyer: Vorstellung des
Woeste-Sonderheftes. E. Voß: Kleine Heimatchronik 4. Quartal 2007.

5. Minden-Ravensberg

Gütersloher Beiträge zur Heimat- und Landeskunde. Hrsg.: Heimatverein
Gütersloh e.V., Kökerstraße 7-11a, 33330 Gütersloh, Tel.:
05241/26685, www.heimatverein-guetersloh.de
80/2007-2008. R. Horsmann: Das Ehrenamt fördert eine Kultur der
Gemeinschaft. J. W. Glaw: Gütersloh in der Urgeschichte. Funde und
Befunde mit steinzeitlichem und frühbronzezeitlichem Kontext. K.
Kelberg: Vom Gewaltopfer zum Heilmittel. Ägyptische Mumienteile im
Stadtmuseum Gütersloh. R. Herrmann: Erinnerungen an die Schule Sundern
II. Zur Geschichte der heutigen Hundertwasser-Schule. N. Ellermann:
Recycling mit Genuss! Eine rückblickende Betrachtung zur
Sonderausstellung "Einfälle für Abfälle. Kreativität in der Dritten
Welt" im Stadtmuseum Gütersloh. S. Nottbrock: Glockengießer in
Gütersloh. W. Moritz: Das Gütersloher Johanneum "Der kleine
Missionsfreund". S. Nottbrock: Die Artistin "Demoiselle Rebecca". M.
Wedeking: Heilungserfolge in Bad Bielefeld. Der kurze Ruhm einer
Mineralquelle. H.-D. Musch: Es geschah in Gütersloh. Chronik.

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.:
Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Amtshausstraße 3, 32051
Herford, Tel.: 05221/131463 od. 05221/131477, E-Mail:
kreisheimatverein at kreis-herford.de
64/2008. Chr. Laue: Von Nachbarn denunziert. Wie Hermann Deppe zum
Schutzhäftling wurde - und an der Ostfront verschwand. E. Möller: Der
Chronist der Herforder Flora. Wie der Lehrer Georg Scholz die
Schönheiten seltener Pflanzen beschrieb und gegen Naturzerstörung
kämpfte. Chr. Laue: Probeschießen in der Sugepanne. Wie die Stadt
Herford 1933 eine Hilfspolizei aufstellte - und im Stuckenberg
ausbildete. * Bäche, Berge, Butterbrot. Von Lebuin auf der Egge und
anderen Erlebnissen auf den Wandertagen früherer Zeiten. Chr. Mörstedt:
Alleskönner für den kleinen Acker. Der historische HF-Fahrbericht:
Holder E 11 Einachsschlepper. M. Schröder: Skatrunde im Regierungsbus.
Erinnerungen an den "Shuttle" Minden-Detmold. F. Brackhane: Verborgene
Jubilarin. Herfords älteste Orgel wird 100 und steht im KMG. Chr.
Mörstedt: Kuhhirte als Himmelsforscher. Heinrich Weber aus
Bardüttingdorf, Ehrenmitglied der Pariser Sternwarte.

6. Münsterland

Jahresgeschichtsheft 2008. Hrsg.: Heimatverein Nordkirchen e.V.,
Arbeitskreis Heimat- und Familienforschung, Erhard Huppert,
Ostlandstraße 8, 59394 Nordkirchen, Tel.: 02596/2318.
H. Kersting: Einweihung des Gedenksteins "Flucht und Vertreibung" zur
Ermahnung und Erinnerung (9). E. Huppert: Schnadgang 2007 (11). * Was
ist ein Schnadgang? Ein altwestfälischer Volksbrauch (18). * Alte
Burganlage (Motte) im Hirschpark (20). * Was ist eine Motte? (21). H.
Schlutius: Ein Freibrief für Elsken Hövelmanß. Aus der Leibeigenschaft
entlassen (26). * Eigenbehörigkeit (Leibeigenschaft) (29). * Zur
Hochzeit im Hause Surholt (Südkirchen) am 02.09.1931 (35). * Die Kirche
und der Kirchhof im Dorf (38). Chr. Spannhoff: Der Kirchhof. Vom
sozialen Brennpunkt zur "guten Stube" des Dorfes (39). S. Reichert: Die
Mauer um den Kirchhof. "... daß alle Kirchhöfe sicher und friedlich
wesen sullen..." (42). N. Rügge: Der Küster (45). H. Kersting:
Heimatverein sucht alte Klassenfotos (50). * Alte Klassenfotos (52). G.
Dethlefs: Ferdinand von Plettenberg zu Nordkirchen/Wittem (62). *
Lebenslauf von Ferdinand von Plettenberg (65). * Was ist ein Fürst?
(67). * Was ist ein Fürstbischof? (69). * Die Chronik des Ritterguts
Geisbeck (73). E. Ernst: Dat Nordker'schke Heimatlied (79). H. Kersting:
Zum Tode von Pastor Vornholt am 07.06.1950 (80). G. Naber: Fröhliche
Feste in den dreißiger Jahren (84). H. Kersting: Aus Berichten der
Ruhr-Nachrichten. Was war vor 10, 20 oder 30 Jahren (87).

Heimatbrief Kreis Borken. Hrsg.: Der Heimatpfleger des Kreises Borken.
Red.: Walter Schwane, Ahnenkamp 21 a, 46325 Borken, Tel.: 02861/1798.
E-Mail: familieschwane at versanet.de
198/2008. * Gemeinsamer Neujahrsempfang von Stadt und Kreis Borken am
20.01.2008 im Vennehof in Borken. * Bolkenhainer Heimatstube gehört ins
Stadtmuseum. * Dauerausstellung mit Werken der Borkener Malerin Julia
Schily-Koppers. * Heimatverein Borken drängt auf Fertigstellung der
stadtgeschichtlichen Dauerausstellung.
199/2008. * Ehemaliger Vorsitzender des Heimatvereins Gescher, Ewald
Koller, erhält Verdienstmedaille des Verdienstordens der BRD. * Wechsel
an der Spitze des Heimatgebietes Münsterland. Theodor Reimann aus
Ascheberg-Herbern löst Wolfgang Feldhege aus Bocholt ab. *
Bundesverdienstkreuz am Band für Paul Biermann, Vorsitzender des
Heimatkreises Isselburg. *

Mitteilungen 2008. Heimatverein Coesfeld. Hrsg.: Heimatverein Coesfeld
e.V., Schützenring 38, 48653 Coesfeld.
N. Damberg: Nachruf auf Ludwig Frohne (4). J. Vennes: Bericht des
Vorsitzenden (7). E. Eckert-Richen: "Ja, mir san mit 'm Radl da ..."
(18). F. Roesmann: Relativ (20). K. Hagenbruch: Das Coesfelder Kreuz im
Lichte neuer Erkenntnisse über die Crucifixi dolorosi (21). W.
Ellinghaus ?: Der Hexenprozess gegen den Kaufmann Georg Köbbing aus
Coesfeld (26). * Köbbing. Ein Kampf ums Recht (28). K. Sievert/N.
Damberg: Die Besetzung der Stelle des Rektors der Coesfelder
Lambertischule im Jahre 1747 (44). E. Bräutigam: 1944: Coesfelder
Oberschüler im Kriegseinsatz. Zwei Erinnerungen aus dem 2. Weltkrieg
(51). E. Dickhoff: Margareta Thamm-Willenbrink. Eine vergessene Malerin
aus Coesfeld (59). E. Dickhoff: Alte Häuser in Coesfeld. Haus Brincks in
der Münsterstraße (sog. Bönersches Haus) (72).

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage
der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
3/2008. L. Folkerts: Sie trug Münsters Namen in alle Welt. Vor 100
Jahren starb die Bildhauerin Elisabeth Ney.
4/2008. A.-M. Balbach: Schwestern kämpften für das Leben. Der Kampf
gegen die Euthanasie des NS-Regimes.

Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred
Schröder, Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten.
91/2008. L. Beckjunker: Rückblick auf das gute Jahr 2007. Ehrung der
Natur- und Umweltschutzgruppe des Heimatbundes. D. Schmitz: Der
Schnadgang: Wenn Grenzzeichen verschwanden. Aus den Spuren wurde die
Schnad wieder hergestellt. * Die Stolgebühren. Für den Lebensunterhalt
der Geistlichen. E. Wixmerten: Benennung von Straßen und Wegen nach
Emsdettener Persönlichkeiten: Holländerweg.





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 26 09:32:16 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 26 Jun 2008 09:32:16 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2008,
Heft 3, Teil 1
Message-ID: 48636220.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 26.06.2008, 08:01


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 3/2008, Teil 1


Zeitschriftenschau

I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Archivpflege in Westfalen-Lippe. Im Auftrage des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe - LWL-Archivamt für Westfalen- hrsg. von Marcus Stumpf
und Wolfgang Bockhorst. LWL-Archivamt für Westfalen, Redaktion, 48133
Münster, Tel.: 0251/591-5779 u. 591-3887, E-Mail:
lwl-archivamt at lwl.org
68/2008. * Verabschiedung von Prof. Dr. Norbert Reimann als Leiter des
LWL-Archivamtes für Westfalen am 15. Februar 2008. M. Stumpf: Vernetzte
Notfallvorsorge in Westfalen. Der Verbund Münsteraner Archive,
Bibliotheken und Museen. B. Geller: Die Trocknung wassergeschädigten
Schriftguts. W. Ehbrecht: Das Archiv zwischen Schatzhaus der Erinnerung
und Dienstleister für die Sicherung historischer Identität. Bemerkungen
zur zeitgenössischen Stadtgeschichtsschreibung. S. Schieber: Die
Retrokonversion archivischer Findmittel - mit Hilfe der DFG Findmittel
digitalisieren und online anbieten. Th. Notthoff: Der Nachlass des
Schriftstellers Werner Warsinsky im Westfälischen Literaturarchiv. *
Handreichung zur Organisation der digitalen Archivierung.

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und
Technikgeschichte. Hrsg.: Rheinisches Industriemuseum /
Landschaftsverband Rheinland und LWL-Industriemuseum /
Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Klartext Verlagsgesellschaft mbH,
Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-31, E-Mail:
industriekultur at klartext-verlag.de
1/2008. S. Bardua: Denkmale der Wasserwirtschaft - ein Überblick. M.
Grieger: Wasser - zur frühen Kreislaufwirtschaft im Volkswagenwerk
Wolfsburg. Cl. Reck: Wasser Marsch! in der Völklinger Hütte. J.
Wietschorke: Relativ spät, aber ausgereift: die Trink- und
Abwassersysteme von Berlin. M. Mroziewicz: Ein modular aufgebautes
Wasserwerk für das stark wachsende Warschau. H. Bauer: Viel Dampf in der
alten Pumpstation von Burton-upon-Trent. S. Bardua: Riesiger
Abwasser-Tunnel mitten unter Fluss und Stadt. Der neue Wiental-Kanal
entlastet die legendäre Kanalisation. H.-P. Bärtschi: Schweiz:
Trinkwasserprobleme im Wasserschloss Europas. J. Teicke: Historischer
Wasserbau für die Energieversorgung von Bergwerken: das Oberharzer
Wasserregal. Th. Schiffer: Abwasser-Kanal für die Papierindustrie: der
Strunderbach in Bergisch Gladbach. P. Danker-Carstensen: Lederfabriken
als Umweltverschmutzer - doch sie waren nicht die einzigen! E.
Bergstein: Heißes Wasser aus der Tiefe. Erdwärme, Borsäure und
Quecksilber in der Toskana. F. Bluhm: Mit Dampf und Gloria. Das Kew
Bridge Steam Museum in London, England. F. Bluhm: Hopfen und Malz nicht
verloren. Das Museum of Brewing in Burton-upon-Trent, England. F. Bluhm:
Brücke zwischen einst und jetzt. Das National Waterfront Museum in
Swansea, Wales. F. Bluhm: Wind auf die Mühlen. Das Freilichtmuseum
Zaanse Schans in Zaandam, Niederlande. Th. Schleper: "Early birthplaces"
- heißes Eisen im europäischen Verbund. U. Gilhaus: Schichtwechsel. Die
Kohlenkrise an der Ruhr von 1958 bis 1969. K. Hakelberg: 116 Jahre
Trinkwasserproduktion an der Zwickauer Mulde. Das Wasserwerk Wiesenburg.
J. Kahl: Feine Tischmanieren. Die Besteckfabrik Hesse im sauerländischen
Fleckenberg lebt als Museum weiter. J. Kabus/St. Preißler/A. Rüthrich:
"Das hülffreiche Wasser zum langen Leben". Schlackenbad und Kurhaus in
Halsbrücke bei Freiberg. J. Raach: Ein altes industrielles Kernland: die
Region Franche-Comté. Eine Vielfalt von Technikmuseen lädt zur Reise in
die Industriegeschichte ein. A. Föhl: Holz im Industriebau. M. Steiner:
Liverpool - Europäische Kulturhauptstadt 2008.

Die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege. Hrsg.:
Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Roßstraße 133, 40476 Düsseldorf, Tel.:
0211/45485-0, Internet: www.nrw-stiftung.de, www.nrw-entdecken.de,
E-Mail: info at nrw-stiftung.de
1/2008. G. Matzke-Hajek: Perlen der Natur. Artenschutzprojekt
Flussperlmuschel in der Eifel. R. J. Günther: Die Jockey-Waage auf dem
Grafenberg. Das Waagegebäude in Düsseldorf. R. J. Günther: Der "Tolle
Johann" und seine Familie. G. Matzke-Hajek: Von Spannern, Spinnern und
Schwärmern. Schmetterlingsforscher in NRW. G. Matzke-Hajek: Zum
Geburtstag in die Steinzeit. Steinzeitwerkstatt in Mettmann. G.
Matzke-Hajek: Wo die Pader noch Sauer heißt. Das Sauertal im Kreis
Paderborn. R. J. Günther: Klangvolles Kloster. Musik in der alten Abtei
Marienmünster. R. J. Günther: Die Stadt und der Stahl. Das Hoesch-Museum
in Dortmund. G. Matzke-Hajek: Neues Leben in alten Mauern.
Umweltbildungsstätte Rolfscher Hof bei Detmold. K. Schnelle: Der König
vom Stilleking.

Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde, Mitteilungen des
Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, des
LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte, des LWL-Amtes für
Denkmalpflege in Westfalen und des LWL-Museums für Archäologie. Münster:
Aschendorff Verlag, 2008.
83/2005. G. Isenberg: Liudger und die Anfänge des Bistums Münster (10).
F.-J. Jakobi: Zur Bedeutung Bischof Hermanns II. (1174-1203) für Bistum
und Stadt Münster (22). H. Klueting: Das Bistum im Konfessionellen
Zeitalter (34). J. Ernesti: Drei Bischöfe - ein Reformwille. Ein neuer
Blick auf Ferdinand von Fürstenberg (1626-83) und sein Verhältnis zu
Christoph Bernhard von Galen und Niels Stensen (50). A. Hanschmidt: Das
Fürstbistum Münster im Zeitalter der Aufklärung. Die Ära Fürstenberg
(62). G. Dethelfs: Schaukelpolitik und Residenzbau. Das Fürstbistum
Münster im Zeitalter des Hochbarock (82). W. Freitag: Klerus und
Laien im Bistum Münster 1871-1914. Eine herrschaftssoziologische
Annäherung (104). W. Damberg: Clemens August Graf von Galen (122).
F.-J. Jakobi: Reformer in Zeiten des Umbruchs: Fürstbischof Johann von
Hoya (1566-1574), Domdechant Gottfried von Raesfeld (1569-1586) und das
Fürstbistum Münster in nachtridentinischer Zeit (138). F.-W. Hemann ?:
Zwischen Seelsorge und Machtpolitik - Aspekte bischöflicher
Landespolitik am Beispiel des St.-Viktor-Stiftes in Dülmen (154). J.
Niemer: Die Baumeisterfamilie Pictorius (166). E. Balzer: Neue
Forschungsergebnisse zur Geschichte Westsachsens, des Bistums und der
Stadt Münster im früheren Mittelalter (182).

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster,
Tel.: 0251/41320.
2/2008. M. Schröder: 20 Jahre Jazzfest Gronau. Beats und Blue Notes. J.
Nunes Matias: Pfingsten. Spott und Rüge. Von Langschläfern, Lümmeln und
faulen Bräuten. Kl. Sluka: Als die Räder laufen lernten. Vom Spielzeug
adliger Dandys bis zum modernen Hightech-Rad war es ein langer Weg. Doch
immer übte das Fahrrad eine besondere Faszination aus. R. Doblies:
Anker, Dürkopp, Rixe & Co. Bielefeld war einst eine der bedeutendsten
Zweiradregionen Deutschlands. Fast 100 Betriebe produzierten Ende der
1920er Jahre Fahrräder und Zubehör. M. Zehren: Günter Krautscheid. Alles
Maßarbeit. Ehemaliger Rennfahrer baut heute in Bochum Spitzenräder. V.
Jakob: Auf den Spuren westfälischer Geschichte. Wer sich auf den
Drahtesel schwingt, um von Münster nach Osnabrück zu radeln, muss so
manche Steigung in Kauf nehmen. Dafür belohnt die "Radroute des Jahres
2008" mit vielen Ein- und Ausblicken. W. Morisse: Pängelanton, Pedaleure
und eine Prinzessin. Abwechslungsreiche Radtour wartet mit
Fachwerkidylle, einem Schloss, einer Höhenburg, einem Literaturmuseum
und gleich drei Landesgartenschauen auf. M. Aust: Forellen-Tour statt
Abfahrt. In Zeiten schneearmer Winter setzt das Sauerland aufs Fahrrad.
Die Bike Arena mit ihrem 1700-Kilometer-Radwege-Netz ist nicht nur ein
Paradies für Mountainbiker. Auch Rennradfahrer und Freizeitradler kommen
hier auf ihre Kosten. Kl. Sluka: Ein Haus für die Kunst. Vor 100 Jahre
wurde in Münster das "Landesmuseum der Provinz Westfalen" eröffnet.
Jetzt stellt das traditionsreiche Haus am Domplatz unter dem Titel
"Alles wird Kunst sein..." ausgewählte Exponate vor. J. P. Wallmann:
Elisabet Ney. Eine Tochter von Münster und Texas. Kl. Sluka: Glück und
Leid. Das Gustav-Lübcke-Museum in Hamm zeigt Paare von Munch bis Warhol.
M. Jeitschko: Vier neue Maestri verbeugen sich. Internationale Programme
zwischen Barock und Avantgarde. M. Klein: Silvia Droste: "You can sing
the Blues". Profilierteste deutsche Jazz-Sängerin kommt aus Herne. W.
Gödden: Hermann Kinder. Wie erzählt man, ohne abzustürzen? Hermann
Kinders Roman "Der Schleiftrog" ist in der neuen Buchreihe "Dom und
Deubel" ein zweites Mal erschienen. Dreißig Jahre nach der Erstauflage -
und die Lektüre ist spannender denn je. W. Gödden: Einfache Dinge. Ralf
Theniors neue Gedichte exemplifizieren die Kunst der Beobachtung,
Reduktion und Montage. Exkursionen in den Alltag - ohne Attitüde, pur,
vital und unprätentiös. St. Keim: Fast jedem Kind ein Instrument. 2010
soll jeder Grundschüler aktiv Musik machen. Bis dahin gibt es noch viel
Arbeit. A. Rossmann: Neiddebatte nach Noten. Münster streitet um eine
Musikhalle. A. Helmbrecht: Bad Berleburg. Schloss, Bär und Wisent. Zum
750-jährigen Bestehen singen "Die Prinzen". J. P. Wallmann. Reinhard
Lettmann. Der Brückenbauer. Dienstältester Bischof Deutschlands legt am
28. März sein Amt nieder. V. Jakob: Martin Niemöller. Streitbarer
Pfarrer. Die Machtergreifung der Nazis begrüßte er noch begeistert, doch
als der staatliche Antisemitismus Einzug ins Kirchenrecht hielt, ging
Martin Niemöller in den Widerstand und landete als Hitlers "persönlicher
Gefangener" im KZ. R. Doblies: Franz Boas. Erforscher der Inuit. Minden
erinnert an den ersten Kulturanthropologen Amerikas. M. Schäfer: "Möbel
mit Stil". Finkeldei in Nieheim feiert 50-jähriges Jubiläum. C. Mönster:
Lothar Lammers. Der Erfinder des Glücks. Wie ein Westfale vor über 50
Jahren die Lottoformel "6 aus 49" austüftelte. I. Fernandes: Ulrike
Kriener: "Ellen Lucas liegt mir sehr". Gebürtige Bottroperin dreht
demnächst in der alten Heimat.

2. Hellweg

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur
"Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.:
Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
496/2008. U. Sauerland/Th. Sauerland: Aus der Geseker
Wirtschaftsgeschichte: Die Färberei und Großreinigung Kampschulte. F.
Ludwigt: Mönninghausen im 19. und 20. Jahrhundert (5. Fortsetzung und
Schluss). E. Richter: Das Stadtarchiv im Jahr 2007.
497/2008. R. Marx: Gebrüder Wallach aus Geseke verhelfen der
Trachtenmode zum Durchbruch. K.-J. Freiherr von Ketteler (?): Die
älteste bekannte Abbildung von Schloss Eringerfeld, ihre Bedeutung
auch für Störmede und insbesondere für Langeneicke.
498/2008. K.-J. Freiherr von Ketteler (?): Die älteste bekannte
Abbildung von Schloss Eringerfeld, ihre Bedeutung auch für Störmede und
insbesondere für Langeneicke (1. Fortsetzung und Schluss).

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in
Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065
Hamm.
5/2008. A. Beeck: Mit dem Bierglas schwand die Brautradition. Abschied
von der berühmten Isenbeck-Brauerei nach 220 Jahren am 12. Mai 1990. N.
Katz: Vom Armenhaus bis zur Behindertenhilfe. Aus der Geschichte der
Kinderheilstätte Nordkirchen. N. Katz: Im NS-Regime waren Behinderte
"lebensunwert". Auch viele Kinder fielen dem programmierten Mord zum
Opfer. H. Thomas: Als die Glocken einst nach Rom flogen... Westfälische
Bräuche der Karwoche und des Osterfestes - früher und heute. K. Wulff:
Vor 65 Jahren: US-Bomber warfen ihre tödliche Last auf Hamm. Erste
Luftangriffe der US-Air-Force auf Hamm forderten 149 Tote.
6/2008. I. von Scheven: In Dresden war er Ausländer. Brauergeselle aus
Hamm schrieb 1847 an seinen Vater. Wandernde Handwerker mussten sich
allein durchschlagen. U. Kunz: Der "große Korse" war von nur kleiner
Statur. Ein wenig Geschichte mit einer Anekdote um Napoleon Bonaparte.
G. Köpke: Sprechgesang aus der Baumspitze. Die Singdrossel fühlt sich in
unseren Gärten heimisch. H. Thomas: Osterräder als "flammender Protest"
gegen Arbeitslosigkeit. Eine Demonstration von Kalkofenarbeitern war vor
110 Jahren der Beginn des Dolberger Osterbrauchs. H. Thomas: Als die
Glocken einst nach Rom flogen... Westfälische Bräuche der Karwoche und
des Osterfestes - früher und heute. A. von Scheven: Friedrich Ebert kam
vor 85 Jahren nach Hamm. Am 18. März 1923 sprach der Reichspräsident bei
einer Protestkundgebung gegen die französische Ruhrbesetzung zur
Bevölkerung.
7/2008. A. Beeck: Hammer Bürger standen Pate für den Tierpark. Am 6.
August 1933 wurde der Tierpark durch eine mutige Bürgerinitiative
gegründet. W. Hinke: Wenn im Beverbach wieder Biber nagen... Die
Auenlandschaft südlich der Lippe und am Hellweg war einst ein ideales
Lebensgebiet der Biber. Landesregierung von Nordrhein-Westfalen fördert
neue Wiederansiedlung der Tiere. W. Gernert: Für Oberwerries plante
Schlaun Marstall und Hundezwinger. Der geniale Baumeister (1695 - 1773)
schuf überall in Westfalen Kirchen und Klöster, Schlösser und
Adelssitze. R. Kreienfeld: Hugo Grünewald stand jahrelang an der Spitze
des Hammer Fußballs. Mit seiner Familie fiel der jüdische Mitbürger im
Jahr 1942 dem Rassenwahn des Naziregimes zum Opfer.
8/2008. H. Thomas: Wo die Wälder Wache hielten... Vor dreißig Jahren
starb der Heimatdichter und Hammer Ehrenbürger Heinrich Luhmann. H.
Luhmann: He 'k Holsken an. H. Platte: Haus Reck in Hamm-Lerche: Zeuge
alter Tradition. Das einstige Rittergut der Familie von der Recke geht
zurück auf das 12. Jahrhundert. G. Beaugrand: Kloster und Damenstift
Cappel eingezwängt zwischen Diözesen. Die Prämonstratenser-Gründung aus
dem 12. Jahrhundert kann auf eine turbulente Geschichte zurückblicken.
K. Wulf: Tagangriff auf Hamm minutiös und exakt geplant. Am 23. März
1944 erfolgte der 2. Großeinsatz der 8. US Air Force. Chronik einer
Stadtzerstörung nach Originaldokumenten.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker
Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557
Lippstadt.
5/2008. Kl. Luig: "Haus des Gastes" an der Quellenstraße.
6/2008. W. Kröger: Damals bei uns "auf Ecke". Erinnerungen an kleine
Begebenheiten rund um die Weißenburger Straße. H. Knoche: Vor 60 Jahre
aus der Lehre bei der WLE entlassen. Ein Beitrag zur Geschichte der
Westfälischen Landeseisenbahn in Lippstadt. H. J. Krämer: Steinkreuz aus
Rüthener Grünsandstein.
7/2008. E.-M. Dahlkötter: Meine Erinnerungen an "Alt-Lippstadt".
8/2008. W. Mues: Vorläufer der Erwitter Zement-Industrie. Erste Spuren
bereits vor über 300 Jahren. M. Willeke: Eine Weisung aus dem Jahr 1441.
W. Mues: Weckinghausen feierte Geburtstag. Erinnerungen an das
700-jährige Bestehen eines kleinen Dorfes.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest
und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19-21, 59494
Soest, Tel.: 02921/6880.
384/2008. H. Funke: Walter Klemann: Ein Münsteraner, der ein Soester
wurde. Von 1961 bis 1975 lenkte er die Geschicke der Bördestadt. N. Wex:
Zwischen Begeisterung und Ablehnung. Zwei Vereine waren die Keimzellen
des Soester Burghofmuseums (Schluss). N. Katz: Vom Armenhaus bis zur
Behindertenhilfe. Aus der Geschichte der Kinderheilstätte Nordkirchen.
N. Katz: Im NS-Regime waren Behinderte "lebensunwert". Auch viele Kinder
fielen dem programmierten Mord zum Opfer. H. Thomas: Als die Glocken
einst nach Rom flogen ... Westfälische Bräuche der Karwoche und des
Osterfestes - früher und heute. H. Platte: Schloss Eggeringhausen in
Anröchte-Mellrich: Vornehmes Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert.
Schon in einer Urkunde aus dem Jahr 1313 als Arnsberger Lehen belegt. H.
Rickert-Schulte: Der heiligen Lucia geweiht. Aus der Geschichte der
Kapelle in Weckingshausen (Schluss).
385/2008. H. Platte: Schindel und Ziegelpfannen statt Strohbedachung.
Im 19. Jahrhundert sorgte die preußische Regierung auch in Werl für
besseren Brandschutz. U. Kunz: Der "große Korse" war von nur kleiner
Statur. Ein wenig Geschichte mit einer Anekdote um Napoleon Bonaparte.
G. Köpke: Sprechgesang aus der Baumspitze. Die Singdrossel fühlt sich in
unseren Gärten heimisch. H. Thomas: Osterräder als "flammender Protest"
gegen Arbeitslosigkeit. Eine Demonstration von Kalkofenarbeitern war vor
110 Jahren der Beginn des Dolberger Osterbrauchs. H. Thomas: Als die
Glocken einst nach Rom flogen... Westfälische Bräuche der Karwoche und
des Osterfestes - früher und heute. H. J. Deisting: Berühmte
Werl-Besucher (37): Karl Freiherr vom und zum Stein.
386/2008. H. Braukmann: Ostönnen: Ein Grenzdorf in der Soester Börde.
Schon vor dem Jahr 1000 wurde der Ort in Urkunden genannt. W. Hinke:
Wenn im Beverbach wieder Biber nagen... Die Auenlandschaft südlich der
Lippe und am Hellweg war einst ein ideales Lebensgebiet für Biber.
Landesregierung von Nordrhein-Westfalen fördert neue Wiederansiedlung
der Tiere. W. Gernert: Für Oberwerries plante Schlaun Marstall und
Hundezwinger. Der geniale Baumeister (1695-1773) schuf überall in
Westfalen Kirchen und Klöster, Schlösser und Adelssitze. H. Platte:
Werler Wilddiebe auf Pirsch mit Flinten und Jagdhunden. Anno 1827
ertappten Gendarme bei Streifzügen durch die Fluren junge Jagdfrevel auf
frischer Tat. H. Keinemann: Das war unser Kutschwagen. Eine Erinnerung
an die alte Zeit von Heinz Keinemann.
387/2008. H. Thomas: Wo die Wälder Wache hielten... Vor dreißig Jahren
starb der Heimatdichter Heinrich Luhmann. H. Luhmann: He 'k Holsken an.
H. Platte: Haus Reck in Hamm-Lerche: Zeuge alter Tradition. Das einstige
Rittergut der Familie von der Recke geht zurück auf das 12. Jahrhundert.
G. Beaugrand: Kloster und Damenstift Cappel eingezwängt zwischen
Diözesen. Die Prämonstratenser-Gründung aus dem 12. Jahrhundert kann auf
eine turbulente Geschichte zurückblicken. H. Braukmann: Ostönnen: Ein
Grenzdorf in der Soester Börde. Schon vor dem Jahr 1000 wurde der Ort in
Urkunden genannt - Harte Auseinandersetzungen zwischen Köln und Soest um
1500 (1. Fortsetzung). H. Keinemann: Ein alter Hof aus dem 18.
Jahrhundert. Im Jahr 1967 wurde der Schriewer-Hof in Meckingsen
abgebrochen.
388/2008. H. Funke: Die Eichendorff-Straße in Soest erinnert an die
schlesische Heimat. Seit mehr als 50 Jahren ehrt eine Straße den
schlesischen Dichter. H. Braukmann: Ostönnen: Ein Grenzdorf in der
Soester Börde. Schon vor dem Jahr 1000 wurde der Ort in Urkunden genannt
(2. Fortsetzung). P. Reding: Auch die "Gutenbergs" von Westfalen legten
einst Bücher in "Wiegen". Aus den Anfängen der westfälischen
Buchdruckerkunst um 1500. U. Kunz: Von der Haspel bis zum Schlagbaum.
Vielfältige Abgrenzungen von Feldern, Wiesen und Weiden. G. Köpke: Die
Tänzerin am rauschenden Bach. Die Gebirgsstelze ist auch in unserer
Region zu finden. W. Hinke: Gedankenloser Wald-Raubbau für die
Salzsiederei. Schwierige Brennstoff-Beschaffung für das Sassendorfer
Salzwerk noch im 17. und 18. Jahrhundert.





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 26 09:32:28 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 26 Jun 2008 09:32:28 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2008,
Heft 3, Teil 3
Message-ID: 4863622C.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 26.06.2008, 08:01


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 3/2008, Teil 3


7. Paderborner und Corveyer Land

damals & heute. Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege aus
Delbrück. Hrsg.: Bernhard Kößmeier, Stadtheimatpfleger Delbrück,
Diebeskämpen 10, 33129 Delbrück-Boke, E-Mail: koessmeier at t-online.de

9/2008. I. Burkert/B. Kößmeier: Faszinierende Entdeckung unter der
Erdoberfläche. Geophysikalische Messungen erlauben Rückschlüsse auf den
Standort der Burg auf Ringboke. G. Kroos: Schon die Römer nutzten die
Lippe als Transportweg. Ausbau der Wasserstraße im 18. Jahrhundert -
Karte von 1859 zeigt kleinen Hafen bei Ringboke.

Eggegebirgsbote. Mitteilungsblätter des Eggegebirgsvereins e.V., Hrsg.
u. Verlag: Eggegebirgsverein e.V., Auf dem Krähenhügel 7, 33014 Bad
Driburg, Tel.: 05253/931176, E-Mail: info at eggegebirgsverein.de
260/2008. B. Hagelüken: Qualifizierung bestätigt - Landrat Heuwinkel
überreichte Urkunde. L. Kappe: Naturpark mit neuem Namen. K. Gehle:
Der heilige Johannes Nepomuk hat wieder ein Gesicht. L. Kappe:
Annette-von-Droste-Hülshoff-Weg ist Wanderweg des Jahres 2008. * Ein
Stück Heimatgeschichte ist der Bau der Rehberghütte am Eggeweg
oberhalb Altenbekens. H. Niehage: Das Wetter 2007.

Wo die Lippe springt. Informationsreihe des Heimatvereins Bad
Lippspringe e.V., Mittelgraben 15, 33175 Bad Lippspringe.
57/2008. * Heimatvereins-Vorstand wieder komplett. * Heimatmuseum ohne
Leitung - Neues Konzept soll Weiterführung sichern. A. Meldau: Die
Auswirkungen der kommunalen Gebietsreform von 1975 auf die Badestadt.
Wie Schlangen fast zu Bad Lippspringe kam. E. Naumann: Ihre Flucht
führte bis nach Indien. Lotte Magnus, geb. Lorch war die letzte
Überlebende der Lippspringer Juden. Kl. Karenfeld: Gemeinderatswahl
1946: Schritt zur Demokratie. * Verliert die Lippequelle ihre
"Schutz-Status"? Kreis plant neue Naturdenkmalverordnung - Stadt
protestiert. * Aus der Ortschronik: Vor 50 Jahren: 1958. K. Herchenbach:
Vogel des Jahres 2008.

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. Red.:
Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn, Lindenstraße 12, 33142 Büren,
Tel.: 02951/970226, E-Mail: GrabeW at kreis-paderborn.de
137/2008. G. Deppe: Nochmals zu den Holzreliefs aus Hakenberg: Ein
bislang verkanntes Werk von Cord Borgentrik? G. Eggenstein: Eine Welt in
Bewegung - Unterwegs zu Zentren des frühen Mittelalters. Bemerkenswerte
Sonderausstellung im Historischen Museum im Marstall in Paderborn-Schloß
Neuhaus. H.-J. Sander: Besuch im Live-Museum und Wasserkraftwerk
Wülmersen - Ein Ausflug in die Pionierzeit der Elektrotechnik. A.
Gaidt: "Ein klares Bild von dem, was war" - Albert Renger-Patzsch in
Paderborn. P. Gülle: Vogel des Jahres 2008: Der Kuckuck. J. Köhne:
Siebenundvierzig stumme Mahner. In Höxters Straßen erinnern
Stolpersteine an alle bekannten Opfer des Nationalsozialismus. H.
Wienrank: Adelssitz und Ausflugsziel: Die Vernaburg feiert Geburtstag.
A. König: Ein spätmittelalterlicher Handwaschkessel in der
St.-Josephs-Kirche in Beverungen-Blankenau. C. Tegethoff: Staatsempfang
für "König Lustik": Hövelhof feierte 200. Geburtstag. W. Nietmann:
Schwieriger Start: Die Anfänge der Stromversorgung in Büren vor 111
Jahren. P. Möhring: Die Klosterkirche Holthausen erstrahlt in neuem
Glanz.

8. Ruhrgebiet

Heimat Dortmund. Stadtgeschichte in Bildern und Berichten. Hrsg.:
Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. unter
Mitwirkung des Stadtarchivs, Red.: Achim Nöllenheidt. Klartext Verlag,
Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-51.
1/2008. H. Hieber: Höhere Töchterschule, Lyzeen, Mädchengymnasium in
Dortmund. Die Mallinckrodt-, Goethe-, Schiller-, Phoenix-,
Helene-Lange-, und Käthe-Kollwitzschule. H. Hieber: Seit 1908: Mädchen
machen Abitur! Studien- und Berufswege von Mädchen aus Dortmund. O.
Dommer: "Und sehnte mich nach künstlerischer Ausbildung". Zum Leben und
Werk von Gerta Overbeck (1898-1977). H. Hieber: "O junge
Mädchenherrlichkeit ..." Eine Zeitung zum Abitur am Katholischen
Lyzeum aus dem Jahr 1919. G. Högl: Akademikerin im Kaiserreich und erste
Archivdirektorin in Preußen. Dr. Luise Anna Dorothea von Winterfeld
(1882-1967). H. Hieber: Dortmunder Lehrerinnen im Zölibat. H. Palm:
"Schreiben, das ist freiwerden von Zwängen". Annemarie Stern, Hildegard
Wohlgemuth, Ilse Kibgis. G. Toepser-Ziegert: Von starken Damen und
starken Frauen. Frauenstudium und Frauenwahlrecht im Spiegel der
Dortmunder Presse. H. Hieber: Die Frauenstimmrechtsbewegung in Dortmund.
E.-O. Sommerer: Frauenwahlrecht in Dortmund. Von den Kommunalwahlen am
12. März 1919 bis heute. I. Albrecht-Winterhoff: Drei Dortmunder
Sozialdemokratinnen im Kommunalparlament von 1919 bis 1933. E. Tillmann:
Dortmunder Zentrumspolitikerinnen in der Weimarer Republik. Anstöße zur
katholischen Frauenemanzipation. H. Hieber: Bewusst Geschichte
wahrnehmende, politisch denkende und agierende Menschen: Hertha Tüsfeld
und ihre Töchter.

Hörder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der Abteilung
Hörde e.V., Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz Retzloff,
Feuervogelweg 7 c, 44269 Dortmund.
2/2008. * Trinkwasser - Sauberes Wasser aus dem Sandkasten. * Abwasser
- ein Problem muss geklärt werden. * Wasser im Abfluss - und schon
verschwunden? * Die Überdüngung der Gewässer. Ein Fluss stolpert über
Waschmittel. - * Was jeder tun kann - Kleinvieh macht auch Mist.

9. Siegerland-Wittgenstein

Heimatland. Siegener Zeitung.
15.03.2008. G. Thiemann: Oberholzklau: Armut und Verfall getrotzt.
Pfarrhaus wird 400 Jahre alt. "Zweystöckiges mit Strohdach". * "Nicht
gut für fröhliche Christenmenschen". Alte Sitte wurde abgeschafft. *
Sandstraße war breit genug. G. Haub: Feldpostbriefe wieder entdeckt.
22.03.2008. H. Stötzel: Rödgen: Turm leuchtet weit ins Land. Über
hundert Jahre alte Stenger-Chronik als zeitgenössisches Dokument. *
Attendorner Brotsegen. Glaubenslandschaft des Sauerlandes.
29.03.2008. * Saisonstart im Hagener Freilichtmuseum. Ausstellung über
Kinderarbeit in Westfalen abseits der Fabriken. Neuer Spielplatz.
05.04.2008. * 100 Jahre ein Haus für die Kunst. LWL-Landesmuseum feiert
Jubiläum. Von Rubens bis Klee. * Mit Gemüse nichts am Hut. Heilige
bestimmten über lange Zeit die Alltagswelt. * Bettler nicht geduldet.
Ferndorf hatte einen Tagwächter. Strenge Dienstanweisung. * Einblick in
die Steinzeit. Archäologiemuseum mit langer Museumsnacht.
12.04.2008. O. Lückel: Bad Berleburg: Singen und Beten in Trance.
Hedwig Sophie Gräfin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (1669-1738).
19.04.2008. U. Weiß: Siegen: "Dat äs d'r rächte Kalle vor os".
Erinnerung an Pfarrer Otto Röhrig vor 100 Jahren. * Landesweite
Schatzsuche. Schüler unterwegs in Nordrhein-Westfalen. * Jakobspilgerweg
durch Westfalen eröffnet.
26.04.2008. Chr. Stoffers: Langer Weg zu neuem Gotteshaus. 75 Jahre St.
Bonifatius in Kaan-Marienborn. K. Mehlich: Mit der Vogtei verbunden.
Erinnerungen an Wolfhard Lichtenthäler. H. Kampmann: Fronstein im Blick.
Leibeigenschaft vor 200 Jahren aufgehoben.
03.05.2008. * Siegener Oberstadt aufgewertet. "Kaufhof" zum Denkmal des
Monats bestimmt.
10.05.2008. H. Stötzel: Neue Heimat für Hugenotten. Ein Bote aus der
Camargue am Greifenstein. * Feuersteinmesser entdeckt. Zahlreiche Funde
aus der Zeit der Neandertaler.
17.05.2008. B. Brandemann: Freudenberg: Lust und Erfahrung fehlten. Vor
100 Jahren: Kaiserliches Postamt mietet sich ein neues Haus. *
Landwehren im Blick. Von der mittelalterlichen Wehranlage zum Biotop.
24.05.2008. H. Stötzel: Evangelische Bibel zerrissen. Erinnerung an
Pfarrer Johann Eberhard Goebell. * "Biim Zahdokter". Ein Erlebnis aus
der Praxis.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., Eckhard
Linke, Untere Bienhecke 12, 57334 Bad Laasphe, E-Mail:
eckhard.linke at wittgensteiner-heimatverein.de
1/2008. K. Schneider: Wie Kurtrier die Herrschaft Vallendar an
Sayn-Wittgenstein bezahlte. J. K. Mehldau: Zur Entstehung der
Wittgensteiner Dörfer am Kahlen Asten. J. Burkhardt: Ein Inventar der
Berleburger Stadtkirche aus dem Jahr 1570. Zeugnis der frühen
evangelischen Gemeinde und ihres Übergangs zum reformierten Bekenntnis.
W. Hock: Ein halbes Jahrhundert alte Erinnerungen an Erndtebrück. H. G.
Dickel: Gedaanke zür Landwärtschaft ee Römmeland. D. Wunderlich: Wander-
und Heimatfreunde Banfetal e.V. J. Dienst: Heimat- und Verkehrsverein
Diedenshausen e.V. B. Schüller: Ortsheimatverein Puderbach. W. Thiel:
Verein für Kultur- und Heimatpflege Niederlaasphe e.V. E.-L. Belz:
Ortsheimatverein Erndtebrück e.V. 1913. H. Jäger: Heimatverein Dotzlar
e.V. B. Stabel: Rinther Heimat- und Kulturverein e.V.

11. Lippe

Beiträge zur Lügder Geschichte. Verlag u. Redaktion: Manfred Willeke,
Archiv für Heimat- und Familienkunde, Hintere Straße 40, 32676 Lügde.
1/2008. M. Willeke: Jahreschronik Anno D. 2007.

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des
Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund,
Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail:
info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de

3/2008. V. Buchholz: Historische Grenzsteine. Arbeitskreis kümmert sich
um Zeugen der Vergangenheit. G. u. R. Meiertöns: Ein Stein mit
Geschichte. Grenzstein Nummer XXXIV zwischen Alverdissen und Reinerbeck.
G. Laue: Enttäuschte Hoffnungen. Lippe strebte achtmal an die Weser. B.
Meier: Lippe, Paderborn und das Königreich Westfalen. Die Samtherrschaft
über Schwalenberg endete 1808. I. Buckert: Homma's Wunnerschörchten. H.
Depping: Ein Wandervorschlag. Von Bad Meinberg zum Norderteich und
retour. B. Meier: Lippstadt - Lipperode - Cappel. Eine Reise auf den
Spuren der Anfänge Lippes.
4-5/2008. H. Stiewe: Häuser, die sprechen. Die Hausforschung in der
Heimat- und Regionalgeschichte. St. Wiesekopsieker: Alte Mappen - neue
Funde. Das "wiederentdeckte" Hof- und Familienarchiv Nacke. A. Hennigs:
Ortsgeschichte und Internet. Ein Überblick. H. Diekmann: Die Erdbeere in
Lippe. Die regionale süße Verführung - ein echter Genuss. W. Stock:
Alt-Hillentrup. Ein Besuch, der sich lohnt. * Den Römern auf der Spur.
Geschichte zum Anfassen in Lippe. V. Scheef: Ein Kind des Adels.
Kinderbildnis im Kornhaus des Lippischen Landesmuseums. Cl. Gröger:
Serie: Wohnen am Bach. Folge 3: Auf der ruhigen Seite - Gärten am
Gleitufer (Teil 2). M. Granados: Ein Leben für die Kunst. Wilhelm
Niemöller - Retrospektive zum 80. Geburtstag.

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen und die Stadt
Bad Lippspringe. Hrsg.: Dr. G. Fleege, Druckerei Welchert, Ortsmitte 17,
33189 Schlangen, Tel.: 05252/97580.
318/2008. * Ein brandheißer Brauch. An den Feiertagen leuchten wieder
die Osterfeuer. * Klasse statt Masse im Ofen. Bäckerei Nowosad und die
Geschichte des Croissants. * Den grauen Zellen auf die Sprünge helfen.
D. Tornede: Naturschutz auf dem Truppenübungsplatz Senne. * Handwerk und
Einzelhandel in den 1950er Jahren in Schlangen. J. Burchart: Braucht
Schlangen ein Dorfmuseum. V. Rolf/U. Reinhard: Die Kindergärten der
Ev.-ref. Kirchengemeinde Schlangen (Teil 2).
319/2008. * Wo Schaf und Panzer sich gute Nacht sagen. Schafhaltung in
der Senne. * In Fahrt (Auto)mobile Welt der Gefühle. Ausstellung im
Freilichtmuseum zum Thema "Mobilität".
320/2008. F. Weitner: Die Fürstenallee - ein Denkmal wird saniert. *
Warum die Eiche das ganze Jahr über Blätter trägt. Eine Geschichte für
die Rast unter einer Eiche.



II. Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau. Hrsg.:
Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e.V., Deutsches
Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Tel.: 0234/58770.
1/2008. P. J. Golas: Bergbautechnologie im spätkaiserlichen China -
Errungenschaften und Grenzen. H.-J. Gleichmann: Der Bericht Alexander
von Humboldts über das Berg- und Hüttenwesen in der Grafschaft
Sayn-Altenkirchen in dem Grenzraum Siegerland/Westerwald 1795, Teil 2.
R. Mirsch: Die Spur führt nach Hergisdorf - 150 Jahre Generalkarten der
Mansfelder Kupferschieferreviere.

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus
e. V., Postfach 12 44, 28859 Lilienthal, Tel.: 04792/7834, Internet:
www.igbauernhaus.de
2/2008. D. Maschmeyer: "Angriff der Killerpilze" oder Folge von
Schlamperei? Erste Ergebnisse des Forschungsprojektes zu "neuartigen
Reetdachschäden" liegen vor. H. Wirth: Denkmaltötung durch technische
"Verbesserungen", Teil 1. K. R. Seehausen: Denkmalschutzrechtliche
Zumutbarkeit. Rechte der Eigentümer von Kulturdenkmälern. *
Denkmalpflegerischer Umgang mit großflächigem Einzelhandel. Tagung der
Landesdenkmalpfleger in Göttingen.

Quickborn. Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur. Hrsg.:
Quickborn, Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V., Am
Langberg 51, 21033 Hamburg, Tel.: 040/7390416, Internet:
www.Quickborn-ev.de, E-Mail: Quickbornev. at aol.com
1/2008. Th. Stelljes: Minnesota oder de letzt Grund. J. Engbers: Evas
Beeld. H. Gelhaus: "Indem die Stadt die Künstler ehrt, ehrt sie sich
selbst." Laudatio up Jutta Engbers und Thomas Stelljes. D. Andresen:
Kappelner Literaturpreis 2007. Laudatio auf Wolfgang Sieg. H.- J. Meyer:
De Krönk un de "Ehrenspeelboos". L. Wolf: 'En Breef ut dat Johr 1946. B.
Bullerdiek: Nachruf auf Heinrich Schürmann. Kl. Salewski:
Fritz-Reuter-Literaturpreis-Verleihung am 7.11.2007. C. Nenz/R. Drefahl:
Hundert Jahre Quickborn.



III. Naturkunde und Naturschutz

Aktuelles aus NRW. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband
Nordrhein-Westfalen e.V., Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen, Tel.
0208/8831881, E-Mail: info at sdw-nrw.de, Internet: www.sdw-nrw.de
1/2008. * Deutsche Alleenstraße jetzt auch in Nordrhein-Westfalen. *
Schönster und interessantester Hofbaum in NRW gesucht.

Cinclus. Bund für Vogelschutz und Vogelkunde e.V. Herdecke und Hagen.
Redaktion: Walter Klisch, Buchenstr. 12, 58313 Herdecke, Tel. u. Fax:
02330/13693.
1/2008. H. Stoldt: Der Kuckuck - Cuculus camorus - Vogel des Jahres
2008. * Kuckucksbeobachtungen aus unserem Archiv und bestehenden
Meldungen von 1973 bis 2007. M. Schlüpmann: Die Amphibien und Reptilien
im Hagener und Herdecker Raum. Teil 7: Gemeine Geburtshelferkröte
(Alytes obstetricans). M. Lindner: Ein wechselvolles Schicksal des
Königs der Nacht. Biologie und Schutz des Uhus (Bubo bubo). U.
Steinbach: Mehlschwalben-Bruten in künstlichen Nisthilfen. H.
Kokta/T.C.E. Drane: Ornithologischer Sammelbericht.

Natur in NRW. Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz
Nordrhein-Westfalen, Leibnizstraße 10, 45659 Recklinghausen, Tel.
02361/305-0.
1/2008. W. Herding/S. Winkler: Countdown 2010 für die Biologische
Vielfalt. E. Uhlenberg: NRW wird Partner der Kampagne "Countdown 2010 -
Save Biodiversity". P. Schütz: NRW-Partner für Countdown 2010. Über 70
Projekte fördern Biologische Vielfalt in Nordrhein-Westfalen. B.
Dieckmann: 10, 9, 8 ... Vielfalt! Bonn im Countdown zur
UNO-Vertragsstaatenkonferenz. E. Steinmetz: Eine Natur - eine Welt -
unsere Zukunft. Kampagne zur Biologischen Vielfalt des
Bundesumweltministeriums. B. Lange/G. Mitlacher: Biologische Vielfalt
schützen - mit Fairness und Verantwortung. Die Rolle der NGOs bei den
Vorbereitungen auf die 9. UN-Konferenz über die Biologische Vielfalt in
Bonn 2008. A. Steiner: www.natur-in-nrw.de. Nordrhein-Westfalens
Artenvielfalt im Internet. B. Stracke: Bürgernationalpark ist
Entwicklungschance für das Siebengebirge. Öffentliche
Informationsveranstaltung der NUA zum Nationalpark Siebengebirge.

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und
Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße
110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0.
4/2008. S. Lehmann/R. Kohsaka: Wälder als Verhandlungsgegenstand der 9.
Vertragsstaatenkonferenz (VSK) der CBD. J. Scholl/E. von Pfeil/R. Wolf:
Warum die Erde Wald verliert. A. Höltermann/H.-J. Schmitz-Kretschmer:
Illegaler Holzeinschlag und -handel: Was kann Deutschland tun? M.
Flitner/H. Garrelts: Die Bedeutung des Ökosystemaren Ansatzes der CBD
für den Schutz der Biodiversität in Wäldern. Chr. B. Schmitt: Auswahl
von Wäldern für ein globales Waldschutzgebietsnetzwerk unter der CBD. T.
Pistorius: Mobilisierung zusätzlicher Finanzmittel für Waldschutzgebiete
- eine globale Herausforderung. G. Winkel: Schutz von Wäldern außerhalb
von Schutzgebieten. Zur Rolle von Segregation und Integration im
globalen Waldnaturschutz. U. Sayer: Zertifizierung naturverträglicher
Waldbewirtschaftung - ein Beitrag zum Schutz der globalen
Waldbiodiversität. M. Kaiser/St. Krug: Kein Klimaschutz ohne
Urwaldschutz. Plädoyer für eine Kooperation zwischen Klima- und
Biodiversitäts-Konvention.
5/2008. * Ausgewählte Arbeitsschwerpunkte 2007 des Bundesministeriums
für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) im Bereich
Naturschutz. * Ausgewählte Arbeitsschwerpunkte des Bundesamtes für
Naturschutz (BfN) im Jahr 2007: Naturschutz für neue Herausforderungen
stärken! * Arbeitsschwerpunkte 2007 der für Naturschutz und
Landschaftspflege zuständigen Fachinstitutionen der Länder. *
Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft für Naturschutz, Landschaftspflege
und Erholung - LANA. * Bundesarbeitskreis staatlich getragener
Bildungsstätten im Natur- und Umweltschutz - BANU. * Bundesweit tätige
Naturschutzverbände und -stiftungen 2007.

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.:
Bundesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., Meckenheimer
Allee 79, 53115 Bonn. Tel.: 0228/9459830, E-Mail: unser-wald at sdw.de,
Internet: www.sdw.de
2/2008. A. Fischer: Biodiversität - ein Schlagwort. U. Ammer:
Artenvielfalt und Landnutzung. M. Konnert: Genetische Vielfalt der
Wälder - Grundlage ihrer Anpassungsfähigkeit. J. H. Reichholf:
(K)Eine Zukunft für die Artenvielfalt? J. Müller/L. Albrecht: Tipps für
Waldbesitzer zur Verbesserung der Biologischen Vielfalt in ihren
Wäldern. H. Utschick/M. Goßner: Biodiversität und Neophyten im Wald.
H. Bussler/H. Walentowski: Waldschutzgebiete als "Hot Spots" der
Biodiversität. Chr. Griesche: Das Acker-Hornkraut. * Deutsche
Alleenstraße jetzt auch in Nordrhein-Westfalen. F. Heislitz: David
gegen Goliath - Flughafen Frankfurt. A. Lübbers: Forstwirt aus
Überzeugung. G. Etscheit: "Lohas" - ein neuer Menschenschlag? N.
Thevs: Wüstenwälder im Fernen Osten.



IV. Nachbargebiete

Kulturland Oldenburg. Zeitschrift der Oldenburgischen Landschaft.
Hrsg.: Oldenburgische Landschaft, Gartenstraße 7, 26122 Oldenburg, Tel.:
0441/779180, E-Mail: info at oldenburgische-landschaft.de, Internet:
www.oldenburgische-landschaft.de
1/2008. R. Rheude: "Mancher Kollege riet mir, die Finger davon zu
lassen". Museumsdirektor Professor Dr. Mamoun Fansa zum Wagnis der
Ausstellung "Kaiser Friedrich II. - Welt und Kultur des
Mittelmeerraumes". R. Rheude: Ein Preuße aus Syrien. Warum Mamoun Fansa
von Fachleuten mitunter in einem Atemzug mit Thor Heyerdahl genannt
wird. R. Rheude/P. Kreier: Wenn der Falke grimmt und abnickt. Im
Sturzflug bis zu 300 Stundenkilometer schnell - Ulf Voß aus Rastede hat
das Hobby zum Beruf gemacht. * "Das Oldenburger Land ist eine tragende
Säule Niedersachsens". Gespräch mit Ministerpräsident Christian
Wulff. * "Die Kultur ist entscheidend für die Entwicklung der
Gesellschaft". Gespräch mit Kulturminister Lutz Stratmann. M. Richter:
Heimat war ihm die Weite der Marschen. Vor 125 Jahren wurde Karl Jaspers
in Oldenburg geboren. G. Henneberg: Oldenburgisches Staatstheater: Immer
am Puls der Zeit. Niedersachsens ältestes Theater wird 175. R. I.
Dalinghaus: Schätze in unseren Kirchen.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 26 11:04:34 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Jun 2008 11:04:34 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Portraets des Freiherrn vom Stein,
Selm-Cappenberg, 29.06.2008
Message-ID: 486377C2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Gerd Dethlefs"
Datum: 26.06.2008, 08:58


AKTUELL

Die Porträts des Freiherrn vom Stein
Vortrag im Stein-Saal von Schloss Cappenberg
29. Juni 2008, 11 Uhr


Zum Todestag des Freiherrn vom Stein (+ 29. Juni 1831) wird in
Schloss Cappenberg auf besondere Weise des deutschen
Staatsmannes gedacht: Dr. Gerd Dethlefs (LWL-Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte / Westfälisches Landesmuseum, Münster)
hält einen Vortrag über die Porträts des Freiherrn vom Stein.

Die gemalten und die druckgrafischen Porträts Stein sollten das
Andenken an seine Person lebendig halten und spiegeln zugleich
die Wahrnehmung seines Werkes. Der Vortrag findet in dem sonst
nicht zugänglichen Festsaal des Schlosses statt, in dem eines
der bedeutendsten Bildnisse Steins hängt, gemalt von Julius
Schnorr von Carolsfeld.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag "Die Porträts des Freiherrn vom Stein"
Datum: So., 29.06.2008, 11 Uhr
Schloss Cappenberg, Freiherr vom Stein-Saal
Selm-Cappenberg
URL: www.stein-und-cappenberg.de

Kontakt:
Dr. Gerd Dethlefs
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
(Westfälisches Landesmuseum), Münster
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251-5907-256
URL: www.stein-und-cappenberg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 26 11:07:10 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Jun 2008 11:07:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Erlebnisfuehrung durch die Zeche Hannover, 28.06.2008,
Bochum
Message-ID: 4863785E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 25.06.2008, 13:30


AKTUELL

Erlebnisführung durch die Zeche Hannover

Was hat eine Zeche mit Fahrstuhltechnik zu tun? Warum gibt es
heute im Ruhrgebiet Hügel, wo sich früher flaches Land
erstreckte? Zechengeschichte im Schatten des Malakowturms ist
das Thema der Erlebnisführung, die der Landschaftverband
Westfalen Lippe (LWL) am Samstag, den 28.6., um 15 Uhr, im
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover anbietet.

Die Besucher erhalten einen Einblick in die wechselhafte
Geschichte der Zeche in Bochum-Hordel. Die schwierigen Anfänge
der Zeche Hannover in den 1840ern werden ebenso beleuchtet, wie
die Hochphase der Großzeche Hannover/Hannibal in den 1890ern.
Beim Gang auf den Malakowturm und der Schauvorführung der
Fördermaschine können die Besucher die technischen Innovationen
der damaligen Zeit hautnah erleben und sehen, wie wichtig die
damaligen Innovationen für unseren heutigen Lebensalltag sind.


INFO

Erlebnisführung durch die Zeche Hannover
Termin: 28.6.2008, 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 EUR pro Person

LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Info: Tel. 0234 6100 874
www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 26 11:11:27 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Jun 2008 11:11:27 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Familiensonntag im LWL-Museum fuer Archaeologie, Herne,
06.07.2008
Message-ID: 4863795F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.06.2008, 13:05


AKTUELL

Familiensonntag im LWL-Museum für Archäologie
Grab mal! Frag mal! Schau mal!
Programm für Nachwuchs-Archäologen


Im LWL-Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) ist am 6. Juli Familiensonntag. Während
Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren zu
Nachwuchs-Archäologen werden, indem sie selbst ausgraben und
forschen, erfahren die Erwachsenen in der Führung "Achtung
Ausgrabung!", wie Archäologen heutzutage arbeiten. Außerdem
erleben die Besucher in einer Handwerksvorführung, wie aus
Mammutelfenbein kleine Schmuckstücke entstehen. Wer hingegen die
Menschheitsgeschichte in Westfalen erkunden möchte, durchstreift
die Dauerausstellung in einem Rundgang um 15 Uhr.

"Grab mal! Frag mal! Schau mal!"
Wer weiß, was Archäologen sind und was sie machen? Mit diesen
Fragen hat sich auch die Maus aus der "Sendung mit der Maus"
beschäftigt. Beim Kinderprogramm "Grab mal! Frag mal! Schau
mal!" um 14 und um 16 Uhr schauen sich die Acht- bis
Zwölfjährigen Ausschnitte aus spannenden Sachgeschichten an und
besondere Filmmodelle. Erst einmal auf den Geschmack gekommen,
treten die jungen Teilnehmer selbst in die Fußstapfen der
Archäologen und führen eine Ausgrabung durch. Dabei stoßen sie
auf seltsame Dinge, die sie in der Werkstatt gemeinsam
untersuchen. Am Ende winkt ein Ausgräber-Diplom.

"Achtung Ausgrabung!"
Indiana Jones ist wohl einer der bekanntesten Archäologen der
Welt, doch hat die Filmfigur nicht viel mit dem zu tun, was
Archäologen wirklich leisten. Davon können sich die erwachsenen
Teilnehmer um 14 Uhr und 16 Uhr in der Mitmachausstellung
"Achtung Ausgrabung!" selbst überzeugen. Sie erleben eine
professionelle Grabungskampagne unter nahezu authentischen
Bedingungen. Dabei stehen ihnen neben den herkömmlichen
Werkzeugen wie Pinsel und Kelle modernste Geräte zur Verfügung.

"Mammutschmuck"
Gudrun Höpner ist Kunsthandwerkerin und betreibt eine Werkstatt
für Mammutschmuck und Elfenbeinrestaurierung. Die Besucher
können den ganzen Tag über der Schnitzmeisterin über die
Schulter schauen und miterleben, wie aus einem unscheinbaren
Stück Mammutelfenbein ein kleiner Elefant, ein Igel und
natürlich auch ein Mammut entstehen. Sie erfahren auch
Interessantes über die Fundorte des fossilen Materials und über
die abenteuerliche Bergung.

"gesucht. gefunden. ausgegraben."
Die erwachsenen Besucher folgen um 15 Uhr den Spuren der
Menschen in Westfalen, die diese in mehr als 250 000 Jahren hier
hinterlassen haben. Im Zeitraffer geht es durch die Geschichte:
durch die Zeit der Neandertaler, vorbei an 3.500 Jahre alten
Gräbern und den Überresten aus den römischen Militärlagern. Die
Zeugnisse aus der frühchristlichen Glaubenswelt sowie aus der
mittelalterlichen Stadt sind weitere Stationen auf dem Weg in
die jüngste Vergangenheit. Hier führt der Bombenschutt den
Besuchern die Schrecken des Zweiten Weltkrieges vor Augen.

Termine:
Sonntag, 6. Juli 2008
- 14 Uhr und 16 Uhr: "Grab mal! Frag mal! Schau mal!" -
Programm für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren
- 14 Uhr und 16 Uhr: "Achtung Ausgrabung!" - Führung
durch die Mitmachausstellung
- 11 Uhr bis 18 Uhr: "Mammutschmuck" - Vorführung mit der
Kunsthandwerkerin Gudrun Höpner
- 15 Uhr: "gesucht. gefunden. ausgegraben." -
Führung durch die Dauerausstellung

Um telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0 während
der Öffnungszeiten des Museums wird gebeten.

Kosten:
Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis:
Sonderausstellung "Achtung Ausgrabung!":
Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige 2 Euro,
Familien 8 Euro.
Dauerausstellung: Erwachsene 3,50 Euro,
6- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro.
Kombiticket: Erwachsene 5 Euro, 6- bis 17-Jährige 3 Euro,
Familien 12 Euro.


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
URL: www.lwl-landesmuseum-herne.de

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr,
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr
Geschlossen am 24., 25., 31.12. und am 1.1.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 26 11:14:49 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Jun 2008 11:14:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kriegsschiff "Victoria" weist auf
Ausstellungsprojekt hin, Rheine, 11.-13.07.2008
Message-ID: 48637A2A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.06.2008, 14:41


AKTUELL

Geschichte zum Anfassen
Kriegsschiff "Victoria" weist auf Ausstellungsprojekt hin

Das Römerschiff "Victoria" kommt zum ersten Mal nach
Nordrhein-Westfalen. Der originalgetreue Nachbau eines zwei
Jahrtausende alten Kriegsschiffs geht vom 11. bis 13. Juli in
Rheine vor Anker. Damit ist die Emsstadt die erste westfälische
Station des 16 Meter langen und fast drei Meter breiten
Holzschiffs. Am 11. Juli ab 16 Uhr können die Rheinenser das
Schiff bewundern.

Am Samstag und Sonntag gibt es die Gelegenheit, das vier Tonnen
schwere Schiff zu besichtigen und eine Runde mitzurudern. "Mit
'Victoria' können wir den Menschen die römische Geschichte sehr
plastisch zeigen. Für die Besucher ist es Geschichte zum
Anfassen, für die Wissenschaftler ist es ein wichtiges Stück
experimenteller Archäologie", sagt Dr. Wolfgang Kirsch, Direktor
des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL), über das
originalgetreue Schiff.

Nach dem Besuch in Rheine wird der Nachbau des antiken
Flussgefährts, das Bootsbauer und Geschichtswissenschaftler
konstruiert haben, bis zum Herbst in mehreren Städten zu sehen
sein. Dabei weist es auf ein überregionales Ausstellungsprojekt
in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen hin, das im Jahr 2009
verschiedene Facetten der Varusschlacht, auch bekannt als
"Schlacht am Teutoburger Wald", thematisiert.

In drei Museen an den Originalschauplätzen Haltern, Kalkriese
und Detmold widmet sich das Projekt "IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS.
2000 Jahre Varusschlacht" dem Geschehen im Jahre 9 n. Chr. Die
drei Ausstellungsteile betrachten das historische Ereignis und
dessen Folgen aus verschiedenen Perspektiven. Getragen wird das
Projekt durch eine Kooperation zwischen dem Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL), der Varusschlacht im Osnabrücker Land
GmbH - Museum und Park Kalkriese sowie dem Landesverband Lippe
und Kreis Lippe.


INFO

Weitere Ankerplätze auf "Victorias" Tour durch Westfalen-Lippe
und nähere Informationen zum Römerschiff sowie zum
Ausstellungsprojekt gibt es im Internet unter
www.imperium-konflikt-mythos.de.

Weitere Tourdaten:
08.08-10.08 Xanten
22.08-24.08 Nijmwegen
28.08-31.08 Bonn
06.09-07.09 LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
26.09-28.09 Minden





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 26 11:26:57 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Jun 2008 11:26:57 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Landesmuseum bereitet sich auf
Jubilaeumsausstellung und Umbau vor, Muenster
Message-ID: 48637D01.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.06.2008, 10:51


AKTUELL

LWL-Landesmuseum bereitet sich auf Jubiläumsausstellung und
Umbau vor
Altbau und Bibliothek schließen

Ab Dienstag (1. Juli) wird die Bibliothek im LWL-Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte in Münster bis voraussichtlich
2012 für die Öffentlichkeit geschlossen bleiben, da der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) das Museum ab dem
kommenden Jahr um- und neu baut.

Seit der Gründung des Landesmuseums vor 100 Jahren, ist eine
eigene Bibliothek mit Fokus auf regionalen und niederländischen
Themen der Kunstgeschichte fester Bestandteil des Hauses. Die
über 125 000 Bücher auf 4800 laufenden Metern Buchbestand geben
der Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich mit den
Sammlungsschwerpunkten des Museums - der Kunst und
Kulturgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart - zu
befassen.

"Die bevorstehende Durststrecke, in der die Bibliothek für die
Öffentlichkeit geschlossen bleibt, wird auch eine Erneuerung
bedeuten, die der späteren Bibliothek im Neubau zugute kommt",
sagt Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold mit Blick in die
Zukunft. In den neuen Räumen soll der Regalplatz für den
Bücherzuwachs der nächsten 30 Jahre gesichert sein, und auch ein
verstärkter Einsatz elektronischer und digitaler Medien ist
geplant, um den Nutzern die Literaturrecherche zu erleichtern.

Während der Bauzeit wird ein Großteil der Literatur in einem
Außenlager untergebracht. Benötigen die Wissenschaftler des
Museums eines dieser Bücher, werden die Bibliotheksmitarbeiter
selbst zu Kurieren. Der neue Botendienst ist jedoch nicht der
einzige Grund, warum der Leiter der Bibliothek Martin Zangl
keine laue Zeit auf sich zukommen sieht.

"Wir werden auch weiterhin neue Literatur erwerben. Denn Arbeit
macht nicht das, was in den Regalen steht, sondern was man
anschafft", erklärt der Bibliothekar. Zudem soll die 1997
begonnene Umstellung vom Karteikarten- auf ein Datenbanksystem
vorangetrieben werden, denn bisher sind erst die Hälfte aller
Bibliotheksbände digital erfasst.

Einschnitt für regelmäßige Besucher

Einen großen Einschnitt wird die Schließung ab nächsten Monat
hauptsächlich für die regelmäßigen Bibliotheksbesucher bedeuten.
Die rund 3000 jährlichen Gäste müssen sich einen neuen
Arbeitsplatz suchen. "Mir geht durch die Schließung ein
wertvoller Fundus an Forschungsmaterial verloren, das ich in
vergleichbarer Qualität erst wieder im Reichsbüro für
Kunsthistorische Dokumentation in Den Haag finden würde", so die
freiberufliche Kunsthistorikerin Dr. Ulrike Middendorf.

Schon seit 20 Jahren arbeitet sie mehrmals wöchentlich in der
Museumsbibliothek, die für ihr Spezialgebiet - niederländische
Malerei im 17. Jahrhundert - die umfangreichste Sammlung der
Region besitzt. Insbesondere durch den Austausch von
Ausstellungskatalogen mit anderen Museen, das Sammeln von
Auktionskatalogen und die gut erhaltenen Bücher hohen Alters
zeichnet sich die Bibliothek des LWL-Landesmuseums aus. Neben
den Büchern wird Middendorf jedoch auch die familiäre Atmosphäre
in der Fachbuchsammlung vermissen: "Diese Bibliothek ist genauso
ein Schatz des Landesmuseums wie seine Exponate.".

Altbau vorerst geschlossen

Wenn am 28. September die Jubiläumsausstellung "Orte der
Sehnsucht. Mit Künstlern auf Reisen" eröffnet, wird ein Großteil
des Altbaus am Domplatz die gut 250 Meisterwerke aus den großen
Museen der Welt beherbergen. Seit Beginn der Woche ist der
Altbau des Museums ausgeräumt und bleibt deswegen für die
Öffentlichkeit geschlossen. Das betrifft die Sammlungen des 18.
und 19. Jahrhunderts, der Klassischen Moderne und der
Gegenwart.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
URL: www.lwl-landesmuseum-muenster.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jun 26 11:35:46 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 26 Jun 2008 11:35:46 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Literaturbericht: Westfalen im Archiv
fuer Reformationsgeschichte
Message-ID: 48637F12.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Rutz, Andreas"
Datum: 26.06.2008, 09:31


LITERATUR

Das Archiv für Reformationsgeschichte veröffentlicht in seinem
Literaturbericht regelmäßig Besprechungen und Anzeigen zur
westfälischen (Kirchen-)Geschichte der Reformationszeit und des
konfessionellen
Zeitalters. Verantwortlich für den Westfalenteil ist Dr. Andreas Rutz
(Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn, Abt. für
Rheinische Landesgeschichte).
URL: http://www.reformationsgeschichte.de

Im aktuellen Band (Archiv für Reformationsgeschichte. Literaturbericht
36,
2007, 110-114) werden folgende Titel besprochen:

Ralf Klötzer: Die Verhöre der Täuferführer von Münster vom 25. Juli
1535 auf Haus Dülmen. Edition der Protokolle sowie der vorbereitenden
Fragenliste, in: Westfälische Zeitschrift 155, 2005, 51-92.

Christian Plath: Konfessionskampf und fremde Besatzung. Stadt und
Hochstift Hildesheim im Zeitalter der Gegenreformation und des
Dreißigjährigen
Krieges (ca. 1580-1660) (Reformationsgeschichtliche Studien und Texte;
147).
Münster: Aschendorff Verlag, 2005. XIII u. 732 S., 17 Abb., 7 Karten,
2
Stammtafeln.

Wilfried Reininghaus: Die Beziehungen der Bettelorden zu Handwerkern
in
westfälischen Städten vor dem Dreißigjährigen Krieg, in: Westfälische
Zeitschrift 155, 2005, 37-50.

Maria Kohle: Familie Pontanus und ihr Druckwerk. Neuigkeiten zur
ersten
Paderborner Offizin, in: Westfälische Zeitschrift 156, 2006, 369-375.

Harm Klueting: Westfalia catholica im 16. und 17. Jahrhundert, in:
Westfälische Forschungen 56, 2006, 23-63.

Andreas Holzem: Katholische Konfessionskultur im Westfalen der Frühen
Neuzeit. Glaubenswissen und Glaubenspraxis in agrarischen Lebens- und
Erfahrungsräumen, in: Westfälische Forschungen 56, 2006, 65-87.

Philipp Dotschev: Profan und heilig. Kirchhöfe als Orte und Räume
symbolischer Kommunikation in der ländlichen Gesellschaft Westfalens
(15.-18. Jahrhundert), in: Westfälische Forschungen 56, 2006, 435-444.

Wilhelm H. Neuser: Die Bildung der reformierten Gemeinden in Lippe im
Spiegel der Kirchenvisitationen zu Beginn des 17. Jahrhunderts, in:
Jahrbuch für Westfälische Kirchengeschichte 101, 2006, 15-161.

Hanns-Peter Flink: Der Röhrentruper Rezess von 1617. Der Abschluss des
Streits um die Einführung des reformierten Bekenntnisses in Lippe, in:
Jahrbuch für Westfälische Kirchengeschichte 101, 2006, 163-180.

Martin Sagebiel: Der Erhalt katholischer Gemeinden im Samtamt
Schwalenberg. Konfessionelle Streitigkeiten zwischen Lippe und
Paderborn, in:
Jahrbuch für Westfälische Kirchengeschichte 101, 2006, 181-205.

Claudia Kauertz: Das Meinungsspektrum über Zauberei und
Hexenverfolgung
in der lutherischen Theologie. Visitationspredigten aus der Grafschaft
Waldeck (1585), in: Jahrbuch für Westfälische Kirchengeschichte 102,
2006,
19-49.

Gisela Wilbertz: "Bekehrer" oder "Mahner"? Die Rolle von Geistlichen
in
den Hexenprozessen des 17. Jahrhunderts am Beispiel der Stadt Lemgo,
in:
Jahrbuch für Westfälische Kirchengeschichte 102, 2006, 51-87.

Frank Stückemann: Das Meiningser Abendmahl des Johannes Haberlant nach
und gegen Livio Agresti, in: Jahrbuch für Westfälische
Kirchengeschichte
102, 2006, 89-111.

Jana Jürgs: Eine neue Geschichte der Osnabrücker Weihbischöfe. Von
ihren Anfängen bis zur Capitulatio perpetua 1220-1650, in: Osnabrücker
Mitteilungen 111, 2006, 61-76.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 27 10:39:37 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Jun 2008 10:39:37 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Ausstellung "Aufbau West" im LWL-Ziegeleimuseum, Lage,
bis 21.09.2008
Message-ID: 4864C369.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.06.2008, 14:08


AUSSTELLUNG

Stoffaffe wurde im Waggon zum Seelentröster und Spielgefährten
Ausstellung "Aufbau West" im LWL-Ziegeleimuseum

Etwas traurig sieht der Affe schon aus, der in der Ausstellung
"Aufbau West" in einer Vitrine sitzt: Das braune Kunstfell hat
viele kahle Stellen, der Stoff ist farblos. Auf den ersten Blick
sieht man, dass das Kuscheltier schon einiges mitgemacht hat.
Der Affe begleitete 1946 die damals neunjährige Susanne Scholz,
als sie mit ihren Eltern aus dem schlesischen Bunzlau in den
Westen vertrieben wurde. Der Affe ist eines von vielen Objekten,
die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) derzeit in
seinem Ziegeleimuseum in Lage in der Sonderausstellung "Aufbau
West - Neubeginn zwischen Vertreibung und Wirtschaftswunder"
zeigt.

Im Mittelpunkt der Schau stehen die Leistungen und Erfahrungen
der Flüchtlinge und Vertriebenen aus dem Osten und der
Sowjetischen Besatzungs-Zone, die nach 1945 mit Arbeitskraft,
Know-how und Unternehmergeist zum Wiederaufbau im Westen
beitrugen. Unter dem Stichwort "Fluchtgepäck" zeigt die erste
Ausstellungsabteilung, was die Flüchtlinge und Vertriebenen bei
ihrem plötzlichen Aufbruch aus ihrer Heimat mit in den Westen
brachten.

In einem engen Güterwaggon wurde die kleine Susanne Scholz mit
ihren Eltern und über 30 weiteren Personen 1946 in den Westen
deportiert. Auf dem Weg ins Ungewisse waren der Neunjährigen ein
weißer Stoffelefant sowie ein kleiner Kuschelaffe - links und
rechts unter die Arme geklemmt - treue Begleiter und spendeten
dem Mädchen Trost.

Ihre Spielgefährten brachte Susanne Scholz mit in die
Barkhofsiedlung nach Nordwalde (Kreis Steinfurt), wo sich ihre
Familie nach der Vertreibung aus Schlesien eine neue Existenz
aufbaute und die junge Frau einige Jahre später auch ihren
heutigen Ehemann Hermann Wiesner kennen lernte. "Leider war der
weiße Elefant während der Fahrt im Waggon vor lauter Dreck
richtig schwarz geworden und meine Mutter musste ihn nach
unserer Ankunft in Nordwalde wegwerfen", bedauert sie.

Den Kuschelaffe bewahrt sie daher als Andenken an ihre Kindheit
in Schlesien ganz besonders vorsichtig auf. "Ich hebe den Affen
zu Hause in einem Schrank auf. So konnte ich ihn damals gut vor
meinem Sohn und heute vor unseren Enkeln retten. Er soll nicht
noch mehr zerfleddert werden", erklärt Susanne Wiesner.

Gut aufgehoben ist das Kuscheltier auch derzeit in der
Sonderausstellung "Aufbau West" im Ziegeleimuseum in Lage, wo er
noch bis zum 21. September 2008 in einer Vitrine mit weiterem
"Fluchtgepäck" von vertriebenen Familien zu sehen ist.


INFO

Aufbau West - Neubeginn zwischen Vertreibung und Wirtschaftswunder
bis 21.09.2008
LWL-Industriemuseum
Ziegeleimuseum in Lage
Sprikernheide 77 I 32791 Lage
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 27 10:43:41 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Jun 2008 10:43:41 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Industriemuseum, Marketing-Referent/in, Dortmund
Message-ID: 4864C45D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 27.06.2008, 10:12


STELLENAUSSCHREIBUNG

Das LWL-Industriemuseum sucht für die Zentrale zum
nächstmöglichen Termin eine/einen

Marketing-Referentin/
Marketing-Referenten

Aufgabengebiete:
- Planung, Entwicklung und Umsetzung von Marketingmaßnahmen für
einzelne Projekte und das Gesamtmuseum
- wissenschaftliche Evaluation von Marketingstrategien
- Einwerbung von Drittmitteln, Sponsoring, Fundraising
- Kontaktpflege zu Förderern und Kooperationspartnern des Museums
- Assistenz der Museumsleitung

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium im Bereich
Kulturwissenschaften, Kulturmanagement und/oder
Kommunikationswissenschaft
- eingehende Berufserfahrung im Bereich Kulturmanagement
- Kommunikationsstärke mit Überzeugungs- und Durchsetzungskraft
- ausgeprägte Eigeninitiative, Kreativität und Organisationsgeschick
- Pkw-Führerschein

Wir bieten:
- eine anspruchsvolle Aufgabe in einem engagierten Museumsteam
- ein Entgelt nach Entgeltgruppe 10 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
28/08 bis zum 31.07.2008 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 27 10:57:37 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Jun 2008 10:57:37 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 382, Februar 2008
Message-ID: 4864C7A1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 27.06.2008, 11:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 382
Februar 2008


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169





[keine Seitenangaben]


Braukmann, Horst
Die Schnatjagden um das Territorium der Soester Börde

Platte, Hartmut
"Der Stammvater der Fürsten Wrede"
Kompetenter Beitrag über die Geschichte einer Werler
Adelsfamilie von Stadtarchivar Heinrich Josef Deisting

Platte, Hartmut
Schon im Jahr 1210 namentlich erwähnt
Das ehemalige Rittergut Haus Bögge in Bönen-Nordbögge
kann auf eine lange Geschichte zurückblicken

Multhaupt, Hermann
Alt-Rhoden gehörte einst zum Kloster Corvey

K. F.
Kartoffelrosen für Feldhecken

Rickert-Schulte, Hubertus
Der heiligen Lucia geweiht
Aus der Geschichte der Kapelle in Erwitte-Weckinghausen

Keinemann, Heinz
Eine qualvolle Prozedur
Waschtag auf dem Bauernhof in Meckingsen vor 100 Jahren

Grünwald, Maria
Als noch jeder Knopf aufbewahrt wurde
Sparsamkeit galt früher als höchste Tugend im Haushalt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 30 10:30:25 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 30 Jun 2008 10:30:25 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Ein Mann als Geburtshelfer im spaeten
18. Jahrhundert, Muenster, 02.07.2008
Message-ID: 4868B5C0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 27.06.2008, 16:02


AKTUELL

Ein Mann als Geburtshelfer
Göttinger Professor spricht im Seminar für
Volkskunde/Europäische Ethnologie

Zum Thema "Der schwierige Weg in die Praxis: Ein Mann als
Geburtshelfer im späten 18. Jahrhundert" spricht am Mittwoch, 2.
Juli 2008, Prof. Dr. Jürgen Schlumbohm von der Universität
Göttingen. Sein Vortrag beginnt um 10.15 Uhr im Hörsaal SCH3,
Scharnhorststraße 100. Das Seminar für Volkskunde/Europäische
Ethnologie der WWU Münster und die Volkskundliche Kommission für
Westfalen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe haben die
Veranstaltung gemeinsam organisiert.


INFO

Link: Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie
URL: http://www.uni-muenster.de/Volkskunde/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 30 10:34:52 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 30 Jun 2008 10:34:52 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Landesmuseum fuer Kunst und Kulturgeschichte,
Restaurator/in, Muenster
Message-ID: 4868B6CB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 27.06.2008, 10:12


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist im LWL-Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte - Westfälisches Landesmuseum -
zum nächstmöglichen Termin die Stelle einer/eines

Restauratorin/Restaurators
für Gemälde

zu besetzen. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit
34 Stunden/Woche.

Aufgabengebiete:
- Restaurierung und Konservierung von Leinwandgemälden und
Tafelbildern
- Betreuung und Kontrolle der Museumsbestände und Leihgaben in
den Sammlungen, Magazinen und Sonderausstellungen
- Kontrolle der sach- und fachgerechten klimatischen Bedingungen
- Erarbeitung der Leistungsverzeichnisse für die Durchführung
von Ausschreibungen
- Betreuung von Leihgaben an und von Dritten, fachliche Beratung

Wir erwarten:
- eine qualifizierte Ausbildung und den Abschluss an einer
Fachhochschule im Bereich der Gemälderestaurierung
- gute Fachkenntnisse sowie eine mehrjährige,
eigenverantwortliche Tätigkeit möglichst an einem Museum
- Kenntnisse zu klima- und musealer Präsentationstechnologie
- Bereitschaft zur fachlichen Weiterbildung
- Teamfähigkeit, die Fähigkeit zu strukturellem und
konzeptionellem Planen, selbständiges und ergebnisorientiertes
Arbeiten, hohes persönliches Engagement
- Fremdsprachenkenntnisse in Englisch und möglichst auch einer
romanischen Sprache

Wir bieten:
- eine interessante und verantwortungsreiche Tätigkeit im
führenden kunst- und kulturgeschichtlichen Museum Westfalens
- eine Vergütung entsprechend der Qualifikation nach
Entgeltgruppe 11 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
29/08 bis zum 24.07.2008 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 30 10:38:29 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 30 Jun 2008 10:38:29 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Mersch,
Margit: Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Vallis Dei in
Brenkhausen
Message-ID: 4868B7A4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.06.2008, 12:57


LITERATUR

Neue Erkenntnisse über das ehemalige Kloster Vallis Dei
LWL veröffentlicht eine interdisziplinäre Publikation

Sechs Jahre lang hat ein Grabungsteam des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) das ehemalige Zisterzienserinnenkloster
Vallis Dei in Höxter-Brenkhausen (Kreis Höxter) archäologisch
untersucht. Jetzt legt die LWL-Archäologie für Westfalen die
umfassende Auswertung der Grabungsergebnisse in dem Buch "Das
ehemalige Zisterzienserinnenkloster Vallis Dei in Brenkhausen im
13. und 14. Jahrhundert" vor.

"Brenkhausen steht in Verbindung mit einer monastischen
Entwicklung, die seit dem zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts
in Westfalen zu beobachten ist", erklärt die Direktorin der
LWL-Archäologie, Dr. Gabriele Isenberg. "In rascher Folge
entstanden unter der Förderung geistlicher Territorialherren
zahlreiche Zisterzienserinnenklöster für die Töchter der vor
allem in den Städten ansässigen minderen Adels- und
Bürgerfamilien."

"Der Bedarf an einem solchen Frauenkloster war auch in Höxter
groß, da diese Stadt stark wuchs und in ihr die Gruppe der
Bürger und niederen Adeligen. Die bestehenden Frauenstifte und
Klöster der Region waren jedoch dem Hochadel vorbehalten",
ergänzt die Archäologin und Autorin Dr. Margit Mersch.

Das 1246 erstmals erwähnte Zisterzienserinnenkloster Vallis Dei
wurde vom Corveyer Abt als geistlichem Territorial- und
Stadtherren ins Leben gerufen. Es war die jüngste Einrichtung
der Reichsabtei Corvey. Von dem heutigen Gebäudekomplex stammen
die Kirche und der Ostflügel des Klausurgebäudes im Wesentlichen
noch aus der Gründungszeit im 13. Jahrhundert, was eine
Seltenheit ist. Die übrigen Teile des Klosters sind aus dem 18.
Jahrhundert.

Hintergrundinformationen Architektur

In zehn Grabungskampagnen zwischen 1989 und 1995 untersuchte Dr.
Margit Mersch den ursprünglichen mittelalterlichen Baubestand
des Klosters. Besonders auffällig, weil im 13. Jahrhundert
altertümlich wirkend, ist die dreischiffige romanische Kirche.
Vergleichbare Nonnenklöster verfügten über einschiffige
Saalkirchen im gotischen Stil. Das Äußere der Kirche wirkt
streng und schlicht. Der Innenraum ist von großen ungeschmückten
Wandflächen, schlichten Arkaden und sehr wenig Bauschmuck
geprägt. "Auf diese Weise wirkt er erhaben und zugleich karg.

Jeder Gläubige sollte die Kirche aufgrund dieser Architektur
sofort als zisterziensisch erkennen. In einer Phase, in der
überall Frauenkonvente von unterschiedlicher religiöser und
sozialer Ausrichtung und Anbindung entstanden, demonstrierte die
Klosterkirche in Brenkhausen durch ihre Architektur also bewusst
ihre Ordenszugehörigkeit", bewertet Mersch diesen Befund.
Bezeichnender Weise wurden nicht nur die Kirche, sondern auch
Teile des Klausurgebäudes einem Zisterziensermönchskloster
nachgebildet.

Wohn- und Arbeitsgebäude waren als zwei- bis dreiflügelige
Anlage um einen exakt quadratischen Kreuzgang geplant worden.
Aufgrund von zwei aufeinander folgenden Bränden kam es zu
kleineren Planänderungen, und weil zunächst wohl nur wenige
Laienschwestern im Kloster lebten, erhielt Vallis Dei anfänglich
keinen Westflügel. Erst um 1320 wurde ein Westflügel errichtet,
der sich in seiner Bauweise von den übrigen Gebäuden
unterscheidet.

Gründung des Klosters und Herkunft der Nonnen

Die Autorin Margit Mersch hat neben den Funden und Befunden aus
den Ausgrabungen rund 300 mittelalterliche Urkunden und Akten zu
Rate gezogen, um die Gründungsumstände und das soziale Umfeld
des Konvents zu klären.

Demnach ist das Kloster in Brenkhausen aus sozialpolitischen und
religionspolitischen Motiven von geistlichen Herren entstanden.
Sie gründeten es in enger Zusammenarbeit mit dem
Zisterzienserorden. Den Anstoß zu der sich über zwölf Jahre
hinziehenden Klostergründung gab eine Kalandsbruderschaft. Diese
religiöse Vereinigung aus

Geistlichen und Laien wollte ihr Ottbergener Hospital in ein
Zisterzienserinnenkloster umwandeln, um den Töchtern der
städtischen Oberschichten Ausbildungs- und Konventsplätze zu
bieten. Ohne deren Stiftung wäre die Klostergründung nicht
möglich gewesen, da die Eintrittsschenkungen der Nonnen hierfür
nicht ausgereicht hätten.

Ein sehr großes Mitspracherecht im Kloster Vallis Dei hatte sein
Mitgründer, Abt Hermann von Corvey. Durch die Gründung für die
Töchter der Bürger seines Herrschaftsbereiches versuchte er die
Familien jener Frauen sowohl religiös als auch politisch an sich
zu binden.

Das Kloster war ursprünglich für 30 bis 40 Nonnen angelegt. Da
in den ersten Jahren Zisterzienserinnen aus einem bereits
etablierten Kloster die wichtigsten Ämter besetzten blieben noch
mindestens 20 Plätze für Frauen aus den einheimischen Familien.
Im 16. Jahrhundert gab es nur noch sieben Nonnen hier. 1601
wurde das Zisterzienserinnenkloster in ein
Benediktinerinnenkloster umgewandelt.


INFO

Margit Mersch, Das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Vallis
Dei in Brenkhausen im 13. und 14. Jahrhundert. Denkmalpflege und
Forschung in Westfalen 45 (Mainz 2007). 350 S. mit 184 Abb. und
1 Beilage. ISBN 978-3-8053-3884-4. 35 ?.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 30 10:44:23 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 30 Jun 2008 10:44:23 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Archivamt fuer Westfalen, Dipl.-Archivar/in (FH),
Muenster
Message-ID: 4868B906.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 27.06.2008, 12:00


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim LWL-Archivamt für Westfalen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) ist im LWL-Archiv zum nächstmöglichen
Termin eine Stelle für eine/einen

Dipl.-Archivarin/
Dipl.-Archivar (FH)

zu besetzen.

Aufgabengebiete:
- Übernahme, Bewertung und Erschließung von Informationsträgern
aus Einrichtungen des LWL
- Beratung der Einrichtungen des LWL in Fragen der analogen und
elektronischen Schriftgutverwaltung
- archivfachliche Beratung nichtstaatlicher Archive in
Westfalen-Lippe
- Bearbeitung von Recherchen und Benutzerbetreuung
- wissenschaftliche Auswertung von Archivalien und
Veröffentlichung der Ergebnisse
- Bearbeitung von Grundsatzfragen der Bestandserhaltung und
Restaurierung
- Ausbilder/in für den Beruf "Fachangestellte/r für Medien und
Informationsdienste"
- Mitwirkung an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen des
LWL-Archivamtes

Wir erwarten:
- Laufbahnbefähigung für den gehobenen Archivdienst bzw. eine
vergleichbare abgeschlossene archivarische
Fachhochschulausbildung
- mehrjährige Berufserfahrung
- Sicherheit im Umgang mit IT-Standardsoftware
- Vertrautheit mit dem Stand der archivwissenschaftlichen
Diskussion zur Entwicklung von Bewertungsmodellen und zur
Überlieferungsbildung von Unterlagen aus elektronischen Systemen
- Lernbereitschaft, Engagement und Bereitschaft zu selbständiger
und eigenverantwortlicher Tätigkeit
- Kooperations- und Teamfähigkeit
- Beratungskompetenz und Kommunikationsgeschick
- Bereitschaft zu Dienstreisen (Führerschein)

Wir bieten:
- abwechslungsreiche archivfachliche Tätigkeit in einem kleinen
Team
- Fortbildungs- und Weiterqualifizierungsmöglichkeiten
- eine Vergütung entsprechend Qualifikation und persönlichen
Voraussetzungen nach Besoldungsgruppe A 11 BBesG bzw.
Entgeltgruppe 10 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Für Auskünfte steht Ihnen Frau Tiemann (Tel. 0251/591-5778) zur
Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
30/08 bis zum 22.08.2008 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 30 10:46:28 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 30 Jun 2008 10:46:28 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster2008/25
Message-ID: 4868B984.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 27.06.2008, 17:25


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-25 für den Zeitraum vom
15.06.2008 bis zum 21.06.2008 mit insgesamt 33 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-25&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de