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From Marcus.Weidner at lwl.org Thu May 1 15:58:49 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 01 May 2008 15:58:49 +0200
Subject: [WestG] [TV/R] Dokumentation: '68 an Rhein, Ruhr und Weser, WDR, ab 09.05.2008
Message-ID: 4819E8B9.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 30.04.2008, 19:11


TV / RADIO

Freitag, 9. Mai 2008
Dokumentation
20.15 - 21 Uhr, WDR Fernsehen
'68 an Rhein, Ruhr und Weser (Teil 1) - Revolte im Anzug

Teil 2: Lange Haare gegen alte Zöpfe, am 16. Mai 2008
ab 20.15 Uhr im WDR Fernsehen.

Ein Zweiteiler blickt mit kritisch-interessiertem Blick zurück auf eine Zeit, ohne die das Land an Rhein, Ruhr und Weser nicht so wäre, wie es heute ist.

1968 - eine Jahreszahl, die Bilder wachruft von Protesten und Polizeiknüppeln, von Wasserwerfern und Straßenschlachten in Berlin oder Frankfurt. Doch die ersten großen Jugendunruhen finden schon zwei Jahre zuvor in Köln statt: Rund 10.000 Schüler und Studenten demonstrieren im Oktober 1966 drei Tage lang gegen die Fahrpreiserhöhungen der Kölner Verkehrsbetriebe, die Polizei reagiert mit Härte. Für viele der Jugendlichen eine erste Lektion in Zivilcourage - und der Startschuss für das Aufbegehren der jungen Generation an Rhein, Ruhr und Weser gegen die als autoritär und spießig empfundene Gesellschaft der Adenauer-Ära. Eine Jugend, die mit Demokratie ernst machen will, trifft auf Eltern, die froh sind, Nationalsozialismus, Krieg und Hunger hinter sich gelassen zu haben und nun den hart erarbeiteten Wohlstand genießen wollen: Zündstoff, der bald die ganze Gesellschaft erfasst.

Während sonst oft Berlin oder Frankfurt im Mittelpunkt stehen, erzählt der Zweiteiler von den bewegten Zeiten in Nordrhein-Westfalen. Neben unbekannten Zeitzeugen erinnern sich auch Prominente wie Ulrich Wickert, Günter Wallraff, Kurt Biedenkopf oder Florence Hervé an politische wie private Erlebnisse. Und über den Fernseher kommt die Weltpolitik in die Wohnzimmer an Rhein, Ruhr und Weser: Der Vietnamkrieg, der Tod Benno Ohnesorgs, die Pariser Krawalle , die Reden von "Bürgerschreck" Rudi Dutschke, der schließlich höchstpersönlich zum legendären Streitgespräch mit Johannes Rau in die Stadthalle nach Wattenscheid kommt - eine Begegnung mit überraschendem Ende.

Ein frischer Wind weht durch alle Bereiche der Gesellschaft: Junge freche Kabarettisten wie die Kölner Gruppe "Floh de Cologne", Dieter Süverkrüp oder Hanns Dieter Hüsch kommentieren den brutalen Krieg der USA in Vietnam, der Künstler Joseph Beuys schockt mit provokanten Aktionen. Und eine lebendige Musikszene holt Weltstars in die Provinz: So geben sich im Herforder "Jaguar Club" Rocklegenden wie The Who, Cream oder Jimi Hendrix die Klinke in die Hand. Die neuen harten Rhythmen werden zum Protestmittel gegen die Erwachsenen, die derweil lieber Heintjes "Mama" lauschen - dem Schlagerhit des Jahres 1968. Musikalisches Highlight: Das "Woodstock in Essen", die Essener Songtage im Herbst 1968. Hier steht auch eine gewisse Uschi Obermaier auf der Bühne und lernt den Studenten Rainer Langhans kennen - die erste Begegnung des legendären Kommunenpärchens.

Damit einher geht die Forderung nach einem freizügigeren Umgang mit Sexualität, - die Pille macht es möglich. Statt Ehe und Familie werden neue Lebensformen ausprobiert, Wohngemeinschaften und Kommunen . Doch die sexuelle Befreiung gilt erst einmal nur für die Männer, die jetzt keine Angst mehr vor der Familienverantwortung haben müssen - aus Protest gegen die Unterdrückung der Frauen auch in der vermeintlich fortschrittlichen "linken" Bewegung gründen junge Frauen bald in Münster und anderswo erste Frauengruppen und "Weiberräte" - die Wurzeln der Frauenbewegung.

2-teiliger Film von Carsten Günther

Besuchen Sie auch die Seiten von WDR-dok & Doku am Freitag.


INFO

Schwerpunkt 1968 im WDR: http://www.lernzeit.de/sendung.phtml?detail=1076173






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu May 1 16:03:03 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 01 May 2008 16:03:03 +0200
Subject: [WestG] [TV/R] Bilderbuch Deutschland: Bochum, WDR, 14.05.2008
Message-ID: 4819E9B7.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 30.04.2008, 19:11


TV / RADIO

Mittwoch, 14. Mai 2008

Bilderbuch Deutschland
14.15 - 15 Uhr, WDR Fernsehen

Bochum - Blume im Revier

Bochum versteht es, Kontraste zu schaffen: der Taubenzüchter und der Ministerpräsident, der Kumpel und der Modefabrikant, der Landwirt als "Headgreenkeeper". Das Bilderbuch zeichnet die Facetten einer Stadt und ihrer Menschen zwischen Strukturwandel und Nostalgie.

"Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt, ist es besser, viel besser als man glaubt." Herbert Grönemeyers Liebeserklärung an seine Heimatstadt ist längst zu Bochums Lokalhymne geworden und wird vor jedem Heimspiel des VFL enthusiastisch gesungen, von den Fans in der Ostkurve bis zum Bochumer Jungen Wolfgang Clement auf der Ehrentribüne: "Bochum, ich komm aus dir. Bochum, ich häng an dir, Glück auf, Bochum!"

Rekorde in der Kohle- und Stahlproduktion haben die "Blume im Revier" ebenso geprägt wie Wirtschaftskrisen und das große Zechensterben. Der Stolz der Bochumer auf das Geschaffene ist ungebrochen und der zähe Kampf ums Überleben hat Tradition. "Hier, wo das Herz noch zählt, nicht das große Geld." Auf Kohle und Stahl folgten Autos und Akademiker, Fabrikhallen wandelten sich zu Konzertsälen, und die Industriekathedralen von einst wurden unter Denkmalschutz gestellt, wie andernorts Schlösser und Burgen.

Bochum entdecken, heißt immer wieder auf Kohle zu stoßen, ohne sie überhaupt noch zu sehen. Auf Zeche Prinz Regent spielen heute die Bochumer Symphoniker, über den Stollen von Zeche Gibraltar finden die Golfer das schönste Loch Nordrhein-Westfalens, und auf Zeche Hannover ist Deutschlands erstes Kinder-Bergwerk entstanden: Wo die Kumpels das schwarze Gold zu Tage förderten, wird heute im Mini-Pütt Kies abgebaut. Kirchen mit einer 1000-jährigen Baugeschichte, kostbare romanische Wandmalereien und hochrangige moderne Stahlplastik, die heftige Kontroversen ausgelöst hat.

Film von Martina Müller
Erstsendung ARD/WDR: 31.12.2006






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 2 10:40:41 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 May 2008 10:40:41 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Kommunikation zwischen den Generationen, Bochum-Hordel,
03.05.-20.07.2008
Message-ID: 481AEFA9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 30.04.2008, 13:29


AUSSTELLUNG

Alt und Jung auf ZeitReise im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Ausstellung zur Kommunikation zwischen den Generationen

Demographischer Wandel, Generationengerechtigkeit - diese Themen
sind in aller Munde. Viel wird über die Generationen gesprochen,
aber sprechen sie auch miteinander? Mit der Ausstellung "Alt und
Jung auf Zeitreise" bietet der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Industriemuseum Zeche Hannover
in Bochum Gelegenheit zum aktiven Austausch der Generationen
über den Wandel von Industrie, Natur und Alltag in den
vergangenen 150 Jahren. Die Schau wird am Freitag, 2. Mai, um 19
Uhr eröffnet und läuft bis zum 20. Juli.

Entstanden ist die Ausstellung im Rahmen eines Modellprojektes,
das der LWL mit Unterstützung des Landes NRW auf der
Henrichshütte Hattingen veranstaltet hat. 1.200 Senioren, Kinder
und Jugendliche erkundeten Geschichte und Natur der
Industriebrache. Die gemeinsamen Erlebnisse brachten Alt und
Jung miteinander ins Gespräch über Arbeit und Familie, Umwelt
und Freizeit damals und heute. Aus den Entdeckungen, Ideen und
Erfahrungen der Projekt-Teilnehmer entstand eine lebendige
Ausstellung. Sie zeigt, was die Generationen voneinander denken
- und dass der Austausch zwischen Alt und Jung immer ein Gewinn
ist.

Die erlebnisorientierte Ausstellung richtet sich an Menschen von
neun bis 99 Jahren. Begleitet von zwei Schattenrissfiguren,
können die Besucher auf eine gemeinsame Entdeckungsreise gehen.
Neun Erlebnisstationen regen dazu an, mit der anderen Generation
ins Gespräch zu kommen. "Wichtig ist uns, dass die Besucher über
eigene Aktivität und Erfahrungen zum Gespräch finden. Deshalb
kann man in der Ausstellung an jeder Station selbst etwas tun,
zum Beispiel Fundstücke verschiedener Zeiten aus dem Boden
befördern", erklärte Museumsleiter Dietmar Osses am Mittwoch
(30.4.) bei der Vorstellung der Ausstellung in Bochum.

Die Entdeckungsreise beginnt an einer Grabungsstation: Mittels
eines Hebels können Besucher an einer Grabungsstation selbst
Fundstücke aus verschiedenen Zeiten ans Tageslicht heben. An den
folgenden Stationen entdecken die Besucher diese Fundstücke
wieder: Ein Hufeisen aus der vorindustriellen Zeit oder einen
Henkelmann, der zum Gespräch über Pause, Arbeit und Schule im
Wandel der Zeit anregt. Der Klang von Schlägen auf einem
verrosteten Ölfass weckt bei Senioren und Junioren
unterschiedliche Erinnerungen zwischen Maschinenklängen und
Musikrhythmen. Die Pflanzen der Industriebrache schlagen den
Bogen von der vorindustriellen zur nachindustriellen Zeit.

Zum Abschluss ermöglicht ein Streifenspiegel einen amüsanten
"Generationen-Mix": Stellen sich Alt und Jung gegenüber, ergibt
das ein ganz neues Bild . Per Computer können die Besucher an
der letzten Station ihre eigenen Gedanken zum Miteinander der
Generationen und ihre Meinung zur Ausstellung auf einem
leuchtenden Schriftzug mitteilen.

Mit dem umfangreichen Begleitprogramm zur Ausstellung will das
Museum nicht nur den Dialog der Generationen fördern, sondern
auch den Wandel der Natur durch die Industrialisierung in den
Vordergrund stellen. Dazu hat das Museum zwei neue Führungen
entwickelt. "Mit den neuen Führungen zur Industrienatur zeigt
sich das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in diesem Jahr als
einer der aktivsten Ankerpunkte der Route Industrienatur", freut
sich Museumsleiter Dietmar Osses.

Begleitprogramm

Im Mittelpunkt des Begleitprogramms steht die Erlebnistour "Alt
und Jung auf Zeitreise". Bei dieser spannenden Tour durch die
Ausstellung und rund um die Zeche Hannover begeben sich ältere
und jüngere Menschen gemeinsam auf eine Zeitreise. Im
Mittelpunkt steht dabei der Dialog über Arbeit, Wohnen, (Frei-)
Zeit und Zukunft. Spielerische Mitmachaktionen regen zum
Gespräch über die Geschichte und Erfahrungen aus dem eigenen
Leben an.

Das LWL-Museumsteam stellt für diese Erlebnistour
altersgemischte Gruppen zusammen und hilft Alt und Jung bei der
Suche nach einer passenden Gruppe. Anmeldungen und Beratung
unter der Rufnummer 0234/ 61 00 874. Für Einzelbesucher bietet
das Museum folgende Termine an: So, 25.5.; So, 8.6. und So, 6.7.,
jeweils 15-17 Uhr.


Weitere Programmpunkte:

So, 4.5. und So 1.6., 15-17 Uhr
Industrienatur rund um die Zeche Hannover. Überlebenskünstler
der Tier- und Pflanzenwelt auf altem Industriegelände.
In Kooperation mit RVR Ruhr Grün.

Sa, 10.5. und Sa, 14.6., 15-17 Uhr
Kohle, Kröte, Königskerze. Neue Tiere und Pflanzen entdecken
rund um die Zeche Hannover.

Do, 22.5., 11-13 Uhr und Sa, 28.6., 18-20 Uhr
Haldentour. Zeitreise über Halden und Brachen der Zeche
Hannover für die ganze Familie.

So, 15.6., 11-13 Uhr
So lebten und speisten die Bergarbeiter. Alltag und Ernährung
der Bergleute.


INFO

Alt und Jung auf ZeitReise
Erlebnisausstellung zur Kommunikation zwischen den Generationen
3. Mai bis 20. Juli 2008 (Eröffnung: Fr, 2. Mai, 19 Uhr)
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum-Hordel
Öffnungszeiten: Sa 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 2 10:46:51 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 May 2008 10:46:51 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Eine Welt in Bewegung -unterwegs zu Zentren
des Mittelalters, Paderborn, 26.04.-20.07.2008
Message-ID: 481AF11B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Norbert Börste"
Datum: 29.04.2008, 17:42


AUSSTELLUNG

Eine Welt in Bewegung -unterwegs zu Zentren des Mittelalters

Am 25.April wurde die Ausstellung \"Eine Welt in Bewegung
-unterwegs zu Zentren des Mittelalters\" im Historischen Museum
im Marstall in Paderborn Schloß Neuhaus eröffnet. Es handelt
sich um eine Gemeinschaftsausstellung der Museen im Marstall in
Paderborn-Schloss Neuhaus und des Mainfränkischen Museums in
Würzburg.

Schirmherr der Ausstellung ist Michael Glos,
Bundesminister für Wirtschaft und Technologie.


26.4. - 20.7.2008
Historisches Museum im Marstall, Paderborn-Schloss Neuhaus

12.8. - 16.11.2008
Mainfränkisches Museum Würzburg, Festung Marienberg

Die Epoche des frühen Mittelalters vom 6. bis 10. Jahrhundert
war so dynamisch wie kaum eine andere.

Damals hatten die Orte Balhorn am westfälischen Hellweg und
Karlburg am Main aufgrund ihrer Größe, zentralen Lage an
überregionalen Fernhandelswegen und Infrastruktur eine
Sonderstellung inne. Beide Siedlungsplätze sind in den letzten
Jahren durch große Ausgrabungen und Forschungsprojekte wieder
entdeckt worden. Balhorn und Karlburg sind daher hervorragend
geeignet, die bewegte Welt des Frühmittelalters konkret lebendig
werden zu lassen.

Die Ausgrabungsergebnisse aus Balhorn und Karlburg sind dazu
prädestiniert, gemeinsam ein sehr anschauliches und farbiges
Bild vom Leben im Frühmittelalter zu vermitteln. Zahlreiche
internationale Leihgaben aus prunkvollen Grabausstattungen,
Schatzkammern etc. verdeutlichen die hohe Relevanz unserer
archäologischen Funde. Sie werden ergänzt durch spannende
Inszenierungen von Reiter-kriegern, heidnischen Gräbern oder
adligen Damen. Insgesamt werden mehr als 1000 Originale
präsentiert.

Das Aktionsprogramm reicht von "Living History"-Gruppen über
einen rekonstruierten Fernhandels-Wagen bis zu rück-gezüchteten
Haustierrassen und Besichtigungstouren zu archäologischen
Ausgrabungen.

Die Epoche des frühen Mittelalters vom 6. bis 10. Jahrhundert
war so dynamisch wie kaum eine andere. Nach dem Zusammenbruch
des römischen Reiches spielten sich historische Vorgänge ab,
deren Auswirkungen bis heute spürbar sind: Mit der Eingliederung
weiter Teile Mitteleuropas in das christliche Reich der Franken
waren Umwälzungen im politischen, religiösen, gesellschaftlichen
und wirtschaftlichen Bereich verbunden. Damals hatten die Orte
Balhorn am westfälischen Hellweg und Karlburg am Main aufgrund
ihrer Größe, zentralen Lage an überregionalen Fernhandelswegen
und Infrastruktur eine Sonderstellung inne. Beide
Siedlungsplätze sind in den letzten Jahren durch große
Ausgrabungen und Forschungsprojekte wieder entdeckt und
wissenschaftlich dokumentiert worden. Daher sind Balhorn und
Karlburg hervorragend geeignet, die bewegte Welt des
Frühmittelalters konkret lebendig werden zu lassen.

Waffen, Reitersporen und andere Ausrüstungsteile zeigen die
Anwesenheit von Kriegern ab dem 7. Jahrhundert. Die hohe
Qualität des Fundmaterials weist auf eine Adelsschicht, die für
Karlburg durch historische Quellen zusätzlich fassbar wird. Zur
Missionsgeschichte bieten sowohl archäologische Funde wie
Amulette, Broschen mit christlichen Symbolen oder liturgische
Geräte als auch Urkunden und Handschriften zahlreiche
Informationen. Im Jahr 741 wurde dem neu gegründeten Bistum
Würzburg ein Marienkloster in Karlburg übertragen. Die
Entstehung von Burg, Kloster und Königshof in Karlburg sind
Indikatoren des frühmittelalterlichen Landesausbaus. Balhorn hat
die langwierigen Sachsenkriege Karls des Großen mit der Gründung
Paderborns als Königspfalz (776) bzw. Bischofssitz (806) aus
unmittelbarer Nähe miterlebt.

Balhorn und Karlburg zeichnen sich durch zahlreiche Funde aus,
die aus unterschiedlichen Richtungen, von England bis nach
Byzanz, in diese Zentren importiert worden sind. Keramik, Gläser,
Schmuck, Edelmetalle und Münzen, aber auch Grubenhäuser als
Werkstätten und Vorratsgebäude zeigen die hohe Wertigkeit des
Handels. So werden dauerhafte Fernbeziehungen, aber auch
persönliche Mobilität und Ideentransfer deutlich. In Balhorn ist
die mobile Welt des Mittelalters durch die europaweit einmalige
Freilegung des Hellwegs greifbar, mit mittelalterlichen
Fahrspuren und den Hinterlassen schaften der Reisenden, der
Pilger, Kaufleute und Ritter.

Die Bistümer Würzburg und Paderborn sind missionsgeschichtlich
sehr eng verbunden, da der ostwestfälische Raum von Würzburg aus
missioniert wurde, der Paderborner Dom das Würzburger
Kilians-Patrozinium aufweist und die beiden ersten Paderborner
Bischöfe aus Würzburg stammten. Auch diesen wichtigen Faktor
kann man anhand der neuen Ausgrabungsfunde nachvollziehen.


Zur Ausstellung ist ein Begleitbuch im Deutschen Kunstverlag
erschienen:
Eine Welt in Bewegung - unterwegs zu Zentren des frühen
Mittelalters
Hrsg. Georg Eggenstein, Norbert Börste, Helge Zöller und Eva
Zahn-Biemüller
Mit Beiträgen von Horst Wolfgang Böhme, Tim Bunte, Torsten
Capelle, Georg Eggenstein, Peter Ettel, Klaus Kerth, Nicole
Kröger-Köb, Hansjörg Küster, Jutta Meurers-Balke, Ralf Obst,
Silke Schamuhn, Herrmann-Josef Schmalor, Rüdiger Stritzke und
Egon Wamers
Ca. 350 Seiten mit ca. 500 meist farbigen Abbildungen,
21 x 28 cm, Hardcover
ISBN: 978-3-422-06801-8
Sie können den Katalog in der Ausstellung zum vergünstigten
Preis von 18,- € kaufen oder sich zuzüglich 5,50 € im Inland
auf Bestellung zuschicken lassen


INFO

Historisches Museum im Marstall
Marstallstr. 9
33104 Paderborn
weitere Infos unter : http://www.eine-welt-in-bewegung.de

Führungsbuchungen
Tourist Information Paderborn
Marienplatz 2a
33098 Paderborn
Tel.: 05251/882980
Fax: 05251/882990
Email: tourist-info at paderborn.de

Kontakt:
Dr. Norbert Börste
Historisches Museum im Marstall
Marstallstr. 9
33104 Paderborn
Tel.: 05251/881043
Fax: 05251/881041
E-Mail: historischesmuseum at paderborn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 2 10:58:12 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 May 2008 10:58:12 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Justiz im Nationalsozialismus, Witten,
29.04.-06.06.2008
Message-ID: 481AF3C4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Universitätsstadt Witten"
Datum: 30.04.2008, 11:47


AUSSTELLUNG

'Justiz im Nationalsozialismus'
Witten war keine 'Insel der Seligen' -
Präsentation bis zum 6. Juni im Amtsgericht

Am 29. April wurde im Amtsgericht Witten die Ausstellung "Justiz
im Nationalsozialismus" eröffnet. Die Ausstellung, in den 90er
Jahren von der NS-Gedenkstätte der JVA Wolfenbüttel entworfen,
wird heute von der Dokumentations- und Forschungsstelle "Justiz
und Nationalsozialismus" an der Justizakademie in Recklinghausen
betreut und für Nordrhein-Westfalen erweitert und ergänzt. Als
Wanderausstellung ist sie bei den Gerichten in NRW zu Gast und
dokumentiert in einem besonderen Lokalteil die ganz konkrete
Justizgeschichte vor Ort, so jetzt auch in Witten. Diese
örtlichen Bezüge sind in Zusammenarbeit mit dem Wittener
Stadtarchiv entstanden.

Obwohl in Witten kein Sondergericht über Leben oder Tod
entschied, kein Erbgesundheitsgericht über Zwangssterilisationen
Tausender zu beschließen hatte - auch in Witten gab es keinen
"NS-freien" Raum: Das kleine Amtsgericht machte die
"Vorarbeiten" für das Sondergericht Dortmund: Hier wurden die
Zeugen vernommen und Beschuldigte verhört, wenn gegen Wittener
ermittelt wurde. Hier wurden die Haftbefehle verkündet, im
Gerichtsgefängnis die Untersuchungshaft vollstreckt.

Wenn Wittener vor dem Sondergericht angeklagt waren -
dokumentiert sind im Staatsarchiv Münster 34 Fälle, in denen
Wittener Bürgerinnen und Bürger sich vor dem Sondergericht
Dortmund verantworten mussten - dann tagte dieses im alten
Wittener Gerichtsgebäude an der Gerichtsstraße. Vom vermeintlich
"harmlosen" Witz bis zum Feldpostdiebstahl - die politische
Strafjustiz des "Dritten Reiches" reichte tief in den Alltag der
Wittener Bürger hinein.

"Unfasslich brutal"

Der "Tränenkeller" im Gymnasium in der Breddestraße war
berüchtigte Folterstätte der SS in Witten für politische Gegner.
In der "Reichspogromnacht" kam es zu unfasslich brutalen
Übergriffen auf jüdische Familien aus Witten durch SA- und
SS-Trupps aus Witten. Die Justiz - an sich zur Strafverfolgung
der Täter verpflichtet - schritt nicht ein. Erst nach 1945 gab
es Verfahren gegen einzelne Täter, doch die ausgesprochenen,
niedrigen Strafen waren oftmals nicht geeignet, die schweren
Verbrechen angemessen zu sühnen.

Die Ausstellung, die anhand von Tafeln, Bildern, Lebensläufen,
Originalrundfunkaufnahmen und Zeitzeugnissen ein lebendiges und
erschreckendes Bild der Justiz im "Dritten Reich" zeichnet, ist
von Montag bis Freitag von 8.30 bis 15.30 Uhr im Amtsgericht zu
sehen.

Für Gruppen ab fünf Personen werden Führungen angeboten, die der
Direktor des Amtsgerichts, Bernd Grewer, unter der Rufnummer
(02302) 2006-31 koordiniert. Außerdem können Besucherinnen und
Besucher bei der Wachtmeisterei des Amtsgerichts eine spannende
Audioführung ausleihen, mit der man im eigenen Tempo die
Ausstellung "erwandern" kann. Besonders für Schülergruppen, die
sich im Unterricht mit dem Thema "NS-Zeit" beschäftigen, ist die
Ausstellung ein guter Einstieg in das komplexe Thema "NS-Zeit
und Recht".

Das Rahmenprogramm:

Dr. Helia Daubach, selbst Richterin am Landgericht und
gleichzeitig Leiterin der Dokumentationsstelle, wird am 7. Mai
um 18 Uhr im Amtsgericht unter dem Titel "Justiz im
Nationalsozialismus" einen Einblick in die Rolle der Juristen,
vor allem der Gerichte, Staatsanwaltschaften und
Rechtsprofessoren für das Funktionieren des NS-Staates geben und
erläutern, wie der "Umbau" des demokratischen Rechtsstaates der
Weimarer Republik in den Unrechtsstaat überhaupt gelingen
konnte.

Am 21. Mai - ebenfalls um 18 Uhr im Amtsgericht - beschäftigt
sich Dr. Daubach mit dem Thema "Rechtspflege (?) während der
NS-Zeit" in Witten. Wie erlebten die Wittener die NS-Zeit,
weswegen wurden Wittener Bürger vor dem Sondergericht angeklagt,
gab es eine Wiedergutmachung für die Opfer der NS-Zeit nach 1945,
wie liefen die Nachkriegsverfahren gegen SA- und SS-Angehörige
aus Witten vor dem Landgericht Bochum ab?

Am 4. Juni wird im Haus Witten um 9.30 Uhr und 18 Uhr der
dokumentarische Spielfilm "Das Heimweh des Walerjan Wrobel"
gezeigt. Anschließend ist Gelegenheit für Rückfragen oder eine
Diskussion. Der Film, der auf einem authentischen Fall beruht,
zeigt die Lebens- und Leidensgeschichte des jungen Polen
Walerjan, der im Deutschland der 40er Jahre Zwangsarbeit leisten
muss und noch als Jugendlicher vom Sondergericht Bremen zum Tode
verurteilt wird. Er bietet gerade jungen Leuten einen Zugang zur
NS-Zeit.

Die Ausstellungsorganisatoren weisen ausdrücklich darauf hin,
dass dieser Film am 4. Juni - und nicht wie im Flyer ausgedruckt
am 4. Mai - läuft.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 2 11:02:15 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 May 2008 11:02:15 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Sprache ist Heimat - Heimat ist Sprache" - Aktion
zum 75. Jahrestag der Buecherverbrennung
Message-ID: 481AF4B7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Herten"
Datum: 29.04.2008, 10:22


AKTUELL

"Sprache ist Heimat - Heimat ist Sprache"
Aktion zum 75. Jahrestag der Bücherverbrennung

"Man fragt sich immer noch, wie so etwas in einem vermeintlich
zivilisierten Land passieren konnte", begrüßte Bürgermeister Dr.
Uli Paetzel die Anwesenden, die sich auf dem Schulhof des
städtischen Gymnasiums anlässlich des 75. Jahrstag der
Bücherverbrennung eingefunden hatten. Literaten, aufgrund der
Literaturtage NRW zahlreich anwesend, Schüler und Interessierte
hatten sich um den "Stolperstein" auf dem Schulhof des
Gymnasiums versammelt, um an den 10. Mai 1933 zu erinnern.

Studenten verschiedener deutscher Hochschulen hatten zur Zeit
des Nationalsozialismus Bücher unter verdammenden
"Feuersprüchen" in die Flammen geworfen. Paetzel erinnerte in
seiner Ansprache an die Notwendigkeit, demokratische
Errungenschaften jeden Tag neu zu verteidigen und als solche
auch zu benennen. "Demokratie lebt von aktiven und engagierten
Menschen."

Die Autorin Antje Dertinger erinnerte in ihrer Ansprache an
Heinrich Heines Werk "Almansor" in dem der bezeichnende Satz:
"Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt,
verbrennt man auch am Ende Menschen" fällt. Und so sei es in
Deutschland dann auch gewesen. "Die Studenten haben sich 1933
instrumentalisieren lassen", erläutert Dertinger. Aufgehetzt von
den Artikeln in den Medien hätten sie sich verleiten lassen,
Werke berühmter Autoren wie Karl Marx, Sigmund Freud oder Erich
Kästner zu verbrennen.

Auch in Herten wurden am Wilhelmsplatz damals öffentlich Bücher
verbrannt - Fotos, die das dokumentieren, gibt es jedoch keine.
Dertinger erläuterte, wie schlimm es für die flüchtenden Autoren
gewesen sein muss, ihre Heimat zu verlassen, denn "Heimat ist
Sprache", und dieser Verlust bedeutete für Autoren das Ende der
beruflichen Existenz.

Die anwesenden Schüler des Gymnasiums zeigten sich sichtlich
betroffen. Schülersprecherin Leonie Althaus: "Besonders die
Beschmierungen der Stolpersteine und des Anti-Rassismus-Schildes
vor dem Rathaus sind wirklich peinlich - dafür muss man sich
schämen."






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 2 11:07:31 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 May 2008 11:07:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die NS-Vergangenheit und deren Aufarbeitung,
Bochum, 06.05.2008
Message-ID: 481AF5F3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 29.04.2008, 10:16
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Veranstaltungsreihe Bochumer 'Ermittlungen'
Die NS-Vergangenheit und deren Aufarbeitung
Dienstag, 6. Mai 2008, 18.00 Uhr


Die Rolle der Justiz in NS- und Nachkriegszeit
Referent: Prof. Dr. Hans Ulrich Thamer, Universität Münster

Lebenslauf
Prof. Dr. Hans Ulrich Thamer, geboren 1943, Studium in Marburg
und Berlin, Promotion Marburg 1971, Habilitation Erlangen 1980,
seit 1983 Professor für Neuere und Neueste Geschichte der
Universität Münster.

Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört der
Nationalsozialismus und der europäische Faschismus.


INFO

Ort:
Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Wittener Str. 47
44789 Bochum
Tel.: 0234/910 95 11
URL: http://www.archive.nrw.de/Kommunalarchive/KommunalarchiveA-D/B/Bochum/index.html






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 2 11:12:34 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 May 2008 11:12:34 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Aeltester Stadtplan Muensters mit
kriminalistischen Hinweisen
Message-ID: 481AF722.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 25.04.2008, 14:59


AKTUELL

Mord auf dem Domplatz?
Ältester Stadtplan Münsters mit kriminalistischen Hinweisen

Der vermutlich älteste Stadtplan Münsters wurde durch Zufall in
einem Archiv in Bad Homburg entdeckt. Städtehistoriker der WWU
haben auf dem Plan vom Beginn des 17. Jahrhunderts auch Hinweise
auf einen Mordfall entdeckt. In den nächsten sechs Wochen wird
der Plan im Stadtmuseum Münster ausgestellt.

Auf der diesjährigen Frühjahrstagung des Instituts für
vergleichende Städtegeschichte an der Westfälischen
Wilhelms-Universität Anfang März in Münster gab es eine
unerwartete Sensation: Dr. Holger Th. Gräf, Mitarbeiter des
Hessischen Landesamtes für geschichtliche Landeskunde in Marburg,
stellte einen Quellenfund vor, den er zufällig im Stadtarchiv
von Bad Homburg gemacht hatte. Bei seinem Besuch wurden ihm
bisher nicht identifizierte Stadtansichten präsentiert. Als
langjähriges Mitglied des Kuratoriums für vergleichende
Städtegeschichte und regelmäßiger Teilnehmer der
städtegeschichtlichen Tagungen in Münster erkannte Gräf auf
einem der Pläne eine Vogelschauansicht des münsterschen
Innenstadtbezirks.

Die 38 x 84 cm große lavierte Federzeichnung mit dem Domplatz im
Zentrum zeigt den Prinzipalmarkt und die angrenzenden Straßen in
überraschendem Detailreichtum. Präzise wiedergegeben sind
beispielsweise das Michaelistor am Eingang zur Domimmunität und
die Jakobikirche auf dem Domplatz, die im 18. bzw. 19.
Jahrhundert abgebrochen wurden. Ganz außergewöhnlich ist zudem
die Darstellung von Staffagefiguren, die u.a. in ein
Kampfgeschehen verwickelt sind. Wann genau die Zeichnung
entstanden ist, ist noch ungeklärt. Die bisherigen Forschungen
deuten darauf hin, dass der Plan vermutlich aus dem Beginn des
17. Jahrhunderts datiert und damit älter ist als der berühmte
Alerdinck Plan von 1636. Es wäre demnach der älteste Plan der
Stadt Münster überhaupt.

Die Beschriftung und die Staffagefiguren lassen vermuten, dass
der Plan im Zusammenhang mit einem weit über Münster hinaus
berühmten Mordfall zu sehen ist: Am 17. Juli 1607 erstach
Diethrich von Galen, Vater des späteren Bischofs Christoph
Bernhard von Galen, den Erbmarschall Gerhard Morrien zu
Nordkirchen. Der Fall zog Kreise und landete schließlich auf
Betreiben der Witwe vor dem obersten Gericht des Reiches, dem
Reichskammergericht in Speyer. Die Historiker vermuten, dass der
Plan in Verbindung mit diesem äußerst langwierigen Prozess
stand.

Im Rahmen seines Freitagskolloquiums zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte stellte das Institut am 25. April 2008 das
Original aus Bad Homburg der münsterschen Öffentlichkeit vor.
Dr. Astrid Krüger, Stadtarchiv Bad Homburg, und Dr. Holger Th.
Gräf, Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde
Marburg, referierten zur Herkunft des Plans und stellten die
Gattung vor. Dr. Frank Dierkes, Münster, berichtete über den
Streitfall von Galen/Morrien und beleuchtete die historischen
Hintergründe. Dr. Mechthild Siekmann, Münster, ging der Frage
nach, welche topographischen Informationen zum münsterschen
Stadtbild der Plan beinhaltet. Auf Einladung des Instituts für
vergleichende Städtegeschichte diskutierten im Anschluss
ausgewiesene Kenner der münsterschen Geschichte den Plan. Die
Ergebnisse werden in eine vom Institut herausgegebene
Publikation einfließen, die ein Faksimile des Plans und einen
umfangreichen Kommentarteil enthalten wird.

Auf Vermittlung des Instituts wird das Original im Anschluss an
das Kolloquium ab Anfang Mai für sechs Wochen im Stadtmuseum
Münster gezeigt und damit auch der breiteren Öffentlichkeit
zugänglich gemacht.


INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte
* IStG * gGmbH
an der Universität Münster
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83-275-12
Fax: 0251 / 83-275-35
Geöffnet montags bis freitags 9:00-16:30 Uhr
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 2 11:15:48 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 May 2008 11:15:48 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/16
Message-ID: 481AF7E4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 01.05.2008, 16:12


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-16 für den Zeitraum vom
15.04.2007 bis zum 19.04.2008 mit insgesamt 33 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-16&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 5 11:05:09 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 May 2008 11:05:09 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Karolingische Wandmalereien und Stuckfiguren
der Klosterkirche Corvey, Muenster, 06.05.2008
Message-ID: 481EE9E5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 30.04.2008, 13:04


AKTUELL

Vortrag
Karolingische Wandmalereien und Stuckfiguren der Klosterkirche
Corvey
Dr. Anna Skriver, Köln
Dienstag, 06.05.2008, 18.00 Uhr

Die Klosterkirche Corvey wuchs im 9. Jahrhundert zu einem
bedeutenden Zentrum abendländischer Kultur heran. Aus dieser
Blütezeit hat sich eine Vielzahl an Malereifragmenten im
karolingischen Westwerk erhalten. In ihrem Bilder-Vortrag wird
auf Einladung des Vereins für Geschichte und Altertumskunde
Westfalen, Abt. Münster, am kommenden Dienstag (6.5.) die
Kunsthistorikerin Dr. Anna Skriver (Köln) die Wandmalereien
vorstellen.

Die überwiegend ornamentale malerische Ausstattung konnte
aufgrund interdisziplinärer Forschungen während der letzen
Jahrzehnte weitgehend rekonstruiert werden. So der aus der
antiken Mythologie entlehnte Kampf des Odysseus mit dem
Meeresungeheuer Skylla, der christlich umgedeutet eine singuläre
Bildschöpfung darstellt. Bei einer Grabung unter der barocken
Kirche wurden bemalte Putzstücke gefunden, die zu hölzernen
Decken einer doppelgeschossigen Außenkrypta gehörten - ein für
das frühe Mittelalter einzigartiger Fund.

Ebenso sensationell war die Freilegung von lebensgroßen
figürlichen Vorzeichnungen im Westwerk, denen Stuckfragmente
zugeordnet werden konnten. Die Referentin hat die
Forschungsergebnisse zu Wandmalerei und Stuck in einem Buch
zusammengestellt, das Sie in ihrem Vortrag vorstellen wird.

Der Vortrag beginnt um 18.00 Uhr im Vortragssaal des
Landesmuseums Münster, Domplatz 10. Der Eintritt ist frei.


INFO

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
4 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 5 11:17:15 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 May 2008 11:17:15 +0200
Subject: [WestG] [WWW] www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de
Message-ID: 481EECBA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Uta Wenning-Kuschel"
Datum: 25.04.2008, 11:57


ANKÜNDIGUNG EINER WEBSITE

LWL-Freilichtmuseum Hagen hat einen neuen Internetauftritt

Das Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) hat seinen Internetaufritt komplett
überarbeitet. Unter www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de sind die
neuen Seiten des LWL-Freilichtmuseum ab sofort online.

Seit dem Jahr 2000 ist das LWL-Freilichtmuseum Hagen auch im
Internet zu besuchen. Möglich wurde dies durch die Finanzierung
des Förderkreises. Nach mehr als sieben Jahren war es an der
Zeit, die Online-Präsentation aufzupolieren. Realisiert wurde
dies wieder mit Hilfe des Förderkreises. Der wissenschaftliche
Volontär Kai Lohsträter, der hauptsächlich für die
Museumsförderer arbeitet, entwickelte die neuen Seiten zusammen
mit der IT-Abteilung des LWL. Viele Mitarbeiter des Museums
halfen bei der Zusammenstellung der neuen, deutlich erweiterten
Inhalte.

Der neue Auftritt ist nicht nur moderner gestaltet, auch die
Struktur ist klar und übersichtlich gewählt, so dass sich auch
der ungeübte Nutzer schnell zurechtfindet. Zudem ist der
Auftritt "barrierefrei", das heißt z.B. auch für Sehbehinderte
leichter benutzbar.

Die Besucher können sich ab sofort bereits zu Hause im Internet
umfassend über das LWL-Freilichtmuseum Hagen informieren und
ihren Ausflug vorplanen. Auf einem virtuellen Rundgang können
sie sich einen ersten Eindruck vom Museumsgelände verschaffen.
Dazu gehören die verschiedenen Themenbereiche von "Eisen und
Stahl" bis zu "Nahrung und Genussmittel", aktuelle Ausstellungen,
Tipps zu Rundwegen oder zu den zahlreichen museumspädagogischen
Angeboten.

Gibt es darüber hinaus noch Fragen, können diese einfach rund um
die Uhr online an das Museum gestellt werden. Die wichtigsten
Informationen zum Freilichtmuseum sind jetzt in verschiedenen
Sprachen (bisher Englisch, Niederländisch, Türkisch, Japanisch)
verfügbar.

Die jüngeren Besucher haben einen eigenen Bereich bekommen. Dort
finden sie alle Informationen zu Kindergeburtstagen im Museum,
speziellen Führungen für Kinder oder Workshops. Außerdem bietet
ein Museumsmemory die Gelegenheit für ein kleines Spielchen.

Neugierig geworden? Besuchen Sie das LWL-Freilichtmuseum Hagen
online unter www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de - und mailen Sie
Ihre Meinung zum neuen Internetauftritt. Klick und los.


INFO

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331 7807-0
Fax: 02331 7807-120
E-Mail: freilichtmuseum-hagen at lwl.org
URL: www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 5 11:26:52 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 May 2008 11:26:52 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Stadtmuseum zeigt die aelteste Ansicht der
Stadt Muenster, Muenster, bis 15. Juni 2008
Message-ID: 481EEEFC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Gudrun Söffker" Datum: 02.05.2008, 13:25


AUSSTELLUNG

"Tatort Domplatz": Münster um 1585

Stadtmuseum zeigt bis 15. Juni die älteste Ansicht der Stadt /
Vortrag am 20. Mai

Die sensationelle Neuentdeckung der bisher ältesten
Ansicht der Stadt Münster im Stadtarchiv von Bad Homburg ist ab
sofort unter dem Titel "Tatort Domplatz" erstmals im Stadtmuseum
Münster ausgestellt. Die Präsentation stellt die besonderen
Hintergründe und neuen Erkenntnisse zur Stadttopographie und die
ersten Ergebnisse der wissenschaftlichen Erforschung der erst
seit gut zwei Monaten identifizierten Ansicht vor.

"Für die Stadtgeschichte Münsters ist sie von herausragender
Bedeutung und die spannendste Neuentdeckung seit über 100
Jahren", zeigt dich Dr. Bernd Thier vom Stadtmuseum begeistert.
Bei einem öffentlichen Vortrag am 20. Mai berichtet er, welche
Geheimnisse die Stadtansicht schon preisgegeben hat.

Neben der ältesten Abbildung vieler Gebäude, Kirchen, Türme und
Tore Münsters ist auch die Entstehungsgeschichte besonders
interessant: Die Ansicht ist wohl um 1585 für den offiziellen
Einzug des neues Bischofs in die Stadt angefertigt worden.
Später wurde eine Darstellung des berühmten Degenduells auf dem
Domplatz zwischen Heinrich von Galen und dem Erbmarschall des
Bistums Münster, Gerhard Morrien, im Jahr 1607 hinzugefügt. Die
Ansicht diente im langjährigen Prozess nach dem Duell als
"Tatortskizze" und gelangte im 19. Jahrhundert über viele Umwege
nach Bad Homburg.

Aus konservatorischen Gründen kann die Ansicht nur sechs Wochen
lang bis zum 15. Juni gezeigt werden, danach geht sie auf
unbestimmte Zeit wieder zurück in das Archiv nach Bad Homburg.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 5 11:35:13 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 May 2008 11:35:13 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Ausstellung zur Kommunikation zwischen den
Generationen, Bochum-Hordel, 03.05.-20.07.2008
Message-ID: 481EF0F1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 02.05.2008, 10:29
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AUSSTELLUNG

Alt und Jung auf ZeitReise im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Ausstellung zur Kommunikation zwischen den Generationen
3. Mai bis 20. Juli 2008

Demographischer Wandel, Generationengerechtigkeit - diese Themen
sind in aller Munde. Viel wird über die Generationen gesprochen,
aber sprechen sie auch miteinander? Mit der Ausstellung "Alt und
Jung auf Zeitreise" bietet der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe in seinem Industriemuseum Zeche Hannover in
Bochum Gelegenheit zum aktiven Austausch der Generationen über
den Wandel von Industrie, Natur und Alltag in den vergangenen
150 Jahren. Die Schau wird am Freitag, 2. Mai, um 19 Uhr
eröffnet und läuft bis zum 20. Juli.

Entstanden ist die Ausstellung im Rahmen eines Modellprojektes,
das der LWL mit Unterstützung des Landes NRW auf der
Henrichshütte Hattingen veranstaltet hat. 1.200 Senioren, Kinder
und Jugendliche erkundeten Geschichte und Natur der
Industriebrache. Die gemeinsamen Erlebnisse brachten Alt und
Jung miteinander ins Gespräch über Arbeit und Familie, Umwelt
und Freizeit damals und heute. Aus den Entdeckungen, Ideen und
Erfahrungen der Projekt-Teilnehmer entstand eine lebendige
Ausstellung. Sie zeigt, was die Generationen voneinander denken
- und dass der Austausch zwischen Alt und Jung immer ein Gewinn
ist.

Die erlebnisorientierte Ausstellung richtet sich an Menschen von
neun bis 99 Jahren. Begleitet von zwei Schattenrissfiguren,
können die Besucher auf eine gemeinsame Entdeckungsreise gehen.
Neun Erlebnisstationen regen dazu an, mit der anderen Generation
ins Gespräch zu kommen. "Wichtig ist uns, dass die Besucher über
eigene Aktivität und Erfahrungen zum Gespräch finden. Deshalb
kann man in der Ausstellung an jeder Station selbst etwas tun,
zum Beispiel Fundstücke verschiedener Zeiten aus dem Boden
befördern", erklärte Museumsleiter Dietmar Osses am Mittwoch
(30.4.) bei der Vorstellung der Ausstellung in Bochum.

Die Entdeckungsreise beginnt an einer Grabungsstation: Mittels
eines Hebels können Besucher an einer Grabungsstation selbst
Fundstücke aus verschiedenen Zeiten ans Tageslicht heben. An den
folgenden Stationen entdecken die Besucher diese Fundstücke
wieder: Ein Hufeisen aus der vorindustriellen Zeit oder einen
Henkelmann, der zum Gespräch über Pause, Arbeit und Schule im
Wandel der Zeit anregt. Der Klang von Schlägen auf einem
verrosteten Ölfass weckt bei Senioren und Junioren
unterschiedliche Erinnerungen zwischen Maschinenklängen und
Musikrhythmen. Die Pflanzen der Industriebrache schlagen den
Bogen von der vorindustriellen zur nachindustriellen Zeit.

Zum Abschluss ermöglicht ein Streifenspiegel einen amüsanten
"Generationen-Mix": Stellen sich Alt und Jung gegenüber, ergibt
das ein ganz neues Bild . Per Computer können die Besucher an
der letzten Station ihre eigenen Gedanken zum Miteinander der
Generationen und ihre Meinung zur Ausstellung auf einem
leuchtenden Schriftzug mitteilen.

Mit dem umfangreichen Begleitprogramm zur Ausstellung will das
Museum nicht nur den Dialog der Generationen fördern, sondern
auch den Wandel der Natur durch die Industrialisierung in den
Vordergrund stellen. Dazu hat das Museum zwei neue Führungen
entwickelt. *Mit den neuen Führungen zur Industrienatur zeigt
sich das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in diesem Jahr als
einer der aktivsten Ankerpunkte der Route Industrienatur“, freut
sich Museumsleiter Dietmar Osses.

Begleitprogramm

Im Mittelpunkt des Begleitprogramms steht die Erlebnistour "Alt
und Jung auf Zeitreise". Bei dieser spannenden Tour durch die
Ausstellung und rund um die Zeche Hannover begeben sich ältere
und jüngere Menschen gemeinsam auf eine Zeitreise. Im
Mittelpunkt steht dabei der Dialog über Arbeit, Wohnen, (Frei-)
Zeit und Zukunft.

Spielerische Mitmachaktionen regen zum Gespräch über die
Geschichte und Erfahrungen aus dem eigenen Leben an. Das
LWL-Museumsteam stellt für diese Erlebnistour altersgemischte
Gruppen zusammen und hilft Alt und Jung bei der Suche nach einer
passenden Gruppe. Anmeldungen und Beratung unter der Rufnummer
0234/ 61 00 874. Für Einzelbesucher bietet das Museum folgende
Termine an: So, 25.5.; So, 8.6. und So, 6.7., jeweils 15-17 Uhr.

Weitere Programmpunkte:

So, 4.5. und So 1.6., 15-17 Uhr
Industrienatur rund um die Zeche Hannover. Überlebenskünstler
der Tier- und Pflanzenwelt auf altem Industriegelände.
In Kooperation mit RVR Ruhr Grün.

Sa, 10.5. und Sa, 14.6., 15-17 Uhr
Kohle, Kröte, Königskerze. Neue Tiere und Pflanzen
entdecken rund um die Zeche Hannover.

Do, 22.5., 11-13 Uhr und Sa, 28.6., 18-20 Uhr
Haldentour. Zeitreise über Halden und Brachen der Zeche
Hannover für die ganze Familie.

So, 15.6., 11-13 Uhr
So lebten und speisten die Bergarbeiter. Alltag und
Ernährung der Bergleute.


INFO

Ort:
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum-Hordel
Öffnungszeiten: Sa 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 5 11:42:37 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 May 2008 11:42:37 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Der Leiter Dr. Timothy Sodmann des
kreiseigenen Landeskundlichen Institutes Westmuensterland
tritt in den Ruhestand
Message-ID: 481EF2AD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 02.05.2008, 12:15


AKTUELL

Landrat Wiesmann: "Dr. Timothy Sodmann hat sich um die
landeskundliche Forschung verdient gemacht!"
Der Leiter des kreiseigenen Landeskundlichen Institutes
Westmünsterland, tritt in den Ruhestand

Wer hätte seinerzeit gedacht, dass das 1988
gegründete und in Vreden beheimatete Landeskundliche Institut
Westmünsterland des Kreises Borken nach 20 Jahren eine solch
stolze Bilanz vorweisen kann: eine Vielzahl von Publikationen,
eine fruchtbare Beratungstätigkeit, ein Renommee weit über die
Region hinaus - all das ist ganz maßgeblich Dr. Timothy Sodmann
zu verdanken, der nun im Alter von 65 Jahren in den Ruhestand
tritt.

Landrat Gerd Wiesmann würdigt jetzt ausdrücklich dieses
schaffensreiche Wirken, das dazu geführt habe, dass sich das
Institut zu einer fest im Bewusstsein der Region etablierten
Kultureinrichtung und gleichermaßen zu einem wichtigen
Forschungsstandort entwickelt hat und konstatiert: "Dr. Sodmann
hat sich um die landeskundliche Forschung verdient gemacht!"

Seit der Gründung des Landeskundlichen Institutes war Dr.
Sodmann dessen Leiter. Um diese Aufgabe zu übernehmen, hatte er
zuvor * auch im Wortsinne * einen weiten Weg zurückgelegt. So
stammt Sodmann nämlich aus Buffalo im US-Staat New York. Im
Anschluss an den Besuch der dortigen Hochschule kam er nach
Deutschland, wo er an der Universität Münster weiterstudierte
und dann dort auch arbeitete. Nach wissenschaftlichen
Tätigkeiten u. a. beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe
übernahm er 1988 die Leitung des Institutes, das der Kreis
Borken zur Erforschung der Landeskunde gerade einrichtete.

Da Dr. Sodmann "von Haus aus" Sprachwissenschaftler ist, widmete
er sich mit besonderem Interesse der Erforschung des Platt. Als
"Startprojekt" nahm er damals die Inventarisierung der Flurnamen
im Kreis Borken in Angriff * ein Vorhaben in Westfalen, dass es
sonst nirgends außer in der Region Höxter gegeben hat. Für die
Wissenschaft ist dies daher außerordentlich interessant, zumal
mit dem Borkener Projekt gleichzeitig auch eine
Forschungs-Brücke in die Niederlande "gebaut" wurde.

Dr. Sodmanns Reputation als Fachmann für mittelalterliche
Literatur hat ihn in der "Szene" bekannt gemacht. So gilt er für
*Reinicke Fuchs", das "Narrenschiff" und die mittelalterlichen
Totentanzdarstellungen international als Fachmann. Und da es im
Mittelalter die heutigen Landesgrenzen noch nicht gab und der
Sprachraum weit über die Ijssel hinaus noch einheitlich war, ist
es nicht verwunderlich, dass Sodmann auch niederländische
Affinitäten hat.

Beiträge zu den wechselweisen kulturellen Einflüssen von
Westfalen auf die Niederlande wie umgekehrt sind fester
Bestandteil seiner forschenden wie publizistischen Tätigkeit.
Ungezählten Personen und Vereinigungen stand er darüber hinaus
beratend zur Seite.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 8 10:16:45 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 May 2008 10:16:45 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Erinnerungen an die Buecherverbrennung durch
die Nationalsozialisten, Lippstadt, 10.05.2008
Message-ID: 4822D30E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 02.05.2008, 10:09


AKTUELL

Erinnerungs-Promenade
Erinnerungen an die Bücherverbrennung durch die
Nationalsozialisten

Am 10. Mai 1933 wurden in Deutschland Bücher systematisch
verbrannt. Die Scheiterhaufen, die in mehreren deutschen Städten
brannten, wurden errichtet von Studenten, Professoren und
Organen der Nationalsozialisten. Sie zerstörten einen wichtigen
und großen Teil der deutschen Kultur.

Begleitet von "Feuersprüchen", in denen einige wenige Autoren
genannt wurden, wurden die Bücher ins Feuer geworfen. Mehr als
25.000 Bücher wurden unter Gejohle dem Feuer übergeben und so
aus dem Bewusstsein der deutschen Bevölkerung gestrichen.

Es betraf Autoren von Rang und Namen, unter ihnen etwa Alfred
Döblin, Bertold Brecht, Heinrich Mann oder Kurt Tucholsky, Erich
Kästner und Irmgard Keun, ebenso wie Else Lasker-Schüler und
Stefan Zweig, um nur wenige Namen zu nennen. Bei vielen
bedeutenden Autoren ist es den Nationalsozialisten bis heute
gelungen, sie in Vergessenheit fallen zu lassen

Vor 75 Jahren geschah es. Die Erinnerung an diesen Tag wollen
Vertreter der Stadt und Mitglieder der Kammerspielgruppe des
Kunst- und Vortragsrings wachrufen. Das soll am Samstag, den 10.
Mai 2008 mit einer ungewöhnlichen, wie hoffentlich
Aufmerksamkeit schaffenden "Erinnerungs-Promenade" auf der Lange
Straße in Lippstadt geschehen.

Ab 15 Uhr werden an verschiedenen Stellen Texte
unterschiedlicher Autoren verlesen, von Erich Kästner ebenso wie
von Irmgard Keun, O.M. Graf, Kurt Tucholsky oder Elisabeth
Castonier und anderen. Um 17.30 Uhr findet dann im Rathaus eine
Zusammenfassung der zuvor auf der Straße gelesenen Texte statt.

Verantwortlich für diese "Erinnerungs-Promenade" ist die
Kammerspielgruppe des Kunst- und Vortragsrings unter der Leitung
von Alfred Kornemann.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 8 10:18:54 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 May 2008 10:18:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL: Friedhof in Bocholt ist Denkmal des Monats Mai
Message-ID: 4822D38E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.05.2008, 09:34


AKTUELL

Friedhof in Bocholt ist Denkmal des Monats Mai

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat den Städtischen
Friedhof in Bocholt zum Denkmal des Monats gewählt. Seit Mitte
des 19. Jahrhunderts wuchs durch die Industrialisierung der
Textilfabrikation die Einwohnerzahl der Stadt Bocholt und damit
der Bedarf nach einem neuen Friedhof.

Hermann Kraatz, der damalige Stadtbaumeister, legte 1904 einen
Plan für einen neuen Friedhof an der Blücherstraße in Bocholt
vor. "Sein ausgeführter Entwurf einer nahezu quadratischen
Friedhofsanlage mit Mittelrondell und Wegestern hat seine
unverwechselbare Gestalt bis heute bewahrt", so
LWL-Denkmalpfleger Uwe Siekmann.

Der von Hermann Kraatz konzipierte Friedhof sei ein
herausragendes und frühes Beispiel für die
geometrisch-architektonischen Gestaltungsprinzipien, die Anfang
des 20. Jahrhunderts durch die sogenannte "Reformgartenbewegung"
in der Gartenkunst wiederbelebt wurden. Sie setzten sich bewusst
von der bis dahin verbreiteten landschaftlichen Gestaltung von
Gärten, Parks und Friedhöfen ab.

Das im Schnittpunkt der Hauptwege gelegene Rondell erhebt sich
heute in drei kreisförmigen Terrassenstufen aus dem sonst ebenen
Gelände des Friedhofs und ist mit einem Ring aus Linden umgeben.
Exakt geschnittene konzentrische Eibenhecken prägen das Rondell,
in dem sich neben Familiengrabstätten auch eine Ehrenanlage für
die Opfer des Ersten und Zweiten Weltkriegs befindet.

Aufwändig gestaltete Familiengrabstätten an den Hauptwegen
erinnern u.a. an die Begründer der Bocholter Textilindustrie.
Darüber hinaus dokumentieren beispielsweise die am Rondell
gelegenen Grabmale der Familien Johann Borgers, Heinrich
Beckmann oder Max Herding die kunst- und baugeschichtlichen
Stilrichtungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Bemerkenswert sind zudem eine Kreuzi-gungsgruppe am Ende der
Hauptallee und die im Jahr 1936 errichtete Friedhofskapelle. In
dem Gebäude sind Elemente des Expressionismus in der
Ornamentverglasung sowie Art Déco- Motive in der
Portalgestaltung zu sehen. Die Kapelle dient als Aussegnungs-
und Leichenhalle sowie als Sitz der Friedhofsverwaltung.

Uwe Siekmann: "Der Hauptfriedhof in Bocholt dokumentiert
einerseits die Entwicklung in der Gestaltung der Friedhöfe in
der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts und zeigt andererseits,
dass die Überlieferung und Erhaltung dieses herausragenden
Gartendenkmals vor allem der konsequenten Arbeit der Bocholter
Friedhofsgärtner zu verdanken ist."





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 8 10:21:35 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 May 2008 10:21:35 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/17
Message-ID: 4822D430.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 06.05.2008, 08:45


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-17 für den Zeitraum vom
20.04.2008 bis zum 26.04.2008 mit insgesamt 34 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-17&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 8 10:29:51 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 May 2008 10:29:51 +0200
Subject: [WestG] [TOC] damals und heute , Nr. 9
Message-ID: 4822D620.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Bernhard Kößmeier"
Datum: 05.05.2008, 16:03


SERVICE: TOC

damals und heute
Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege
aus Delbrück
Nr. 9
ISSN: 1862-7390


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=230





S. 1f
Burkert, Irene / Kößmeier, Bernhard
Faszinierende Entdeckung unter der Erdoberfläche -
Geophysikalische Messungen erlauben Rückschlüsse
auf den Standort der Burg auf Ringboke

S. 3f.
Kroos, Gerhard
Schon die Römer nutzten die Lippe als Transportweg -
Ausbau der Wasserstraße im 18. Jahrhundert
Karte von 1859 zeigt kleinen Hafen bei Ringboke





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 8 10:35:42 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 May 2008 10:35:42 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Wasser.Feuer.Holz" im Schiffshebewerk Henrichenburg,
Waltrop, 10.05.-31.07.2008
Message-ID: 4822D77F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 06.05.2008, 13:05


AUSSTELLUNG

"Wasser.Feuer.Holz" im Schiffshebewerk Henrichenburg
Ausstellungspremiere für das Hafengebäude

Eine Premiere im doppelten Sinne feiert der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag, 9. Mai, in seinem
Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg: An diesem Tag
wird die Ausstellung "Wasser.Feuer.Holz" mit Skulpturen des
Bildhauers Karl Manfred Rennertz eröffnet und damit das
Hafengebäude am Oberwasser erstmals zugänglich. "Wir sind sehr
froh, zunächst das Erdgeschoss des Gebäudes als Raum für
Sonderausstellungen nutzen zu können und hoch erfreut, mit Karl
Manfred Rennertz gleich einen international renommierten
Künstler zur ersten Ausstellung begrüßen zu können", erklärte
Museumsdirektor Dirk Zache heute in Waltrop.

"Wasser.Feuer.Holz" (10.5. - 31.7.08) ist die fünfte Station des
Zyklus "Atelier.Industrie", der den Künstler an alle acht Orte
des LWL-Industriemuseums führt. Im April hatte Rennertz in
Waltrop mit der Kettensäge an seinen Boots-Skulpturen
gearbeitet. Als Rohmaterial dienten ihm 70 Jahre alte
Lindenstämme, die im Januar letzten Jahres auf der Zeche Zollern
in Dortmund dem Sturm zum Opfer gefallen waren. Schon in der
Zentrale des LWL-Industriemuseums hatte der Bildhauer aus
Baden-Baden mit den alten Baumstämmen gearbeitet.

Im Schiffshebewerk durchleben einige Skulpturen eine weitere
Verwandlung: In einer Performance während der "ExtraSchicht" am
21. Juni wird Rennertz fünf Holzboote als brennende Skulpturen
zu Wasser lassen. "Meine Boote sind klein, ihr Feuer aber wird
in der Nacht stark leuchten und mächtig sein. Feuer an Bord,
eine der größten Gefahren für Seeleute, wird hier zum
nächtlichen Spiel und soll mit Licht- und Schattenbewegung die
riesigen Leiber der Binnenschiffe romantisch erwecken", so der
Künstler. Neben den jüngsten Arbeiten werden in Waltrop auf dem
Freigelände am Oberwasser und im Hafengebäude auch ältere Werke
des Bildhauers gezeigt.

Das Hafengebäude, das das LWL-Industriemuseum künftig nicht nur
für Sonderausstellungen, sondern auch für Veranstaltungen und
Museumspädagogik nutzen will, ist in Teilen ein ehemaliger
Lagerschuppen des Remscheider Bahnhofs von 1906. Mit Mitteln des
Landes NRW wurde er ins Industriemuseum transloziert und am
Oberwasser des Schiffshebewerk wieder aufgebaut bzw.
rekonstruiert. Die Baumaßnahmen sollen im Herbst abgeschlossen
sein fest steht aber schon jetzt: "Das Gebäude passt
hervorragend in unsere Hafenszenerie aus der Zeit zwischen 1900
und 1950," so Museumsleiter Herbert Niewerth.

Zur Ausstellung gibt es sechs thematische Radtouren unter dem
Motto "Mit dem Fahrrad Industriegeschichte und Kunst erfahren".
Alle starten am Schiffshebewerk, dauern jeweils von 11 bis 18
Uhr und enden mit der Ausstellungsbesichtigung im
Hafengebäude.

Die Termine:
So, 11.5. Radtour zur Zeche Zollern in Dortmund mit Führung
Do, 22.5. Radtour zur Kokerei Hansa in Dortmund mit Führung
So, 8.6. Radtour am Rhein-Herne-Kanal zum Umspannwerk
Recklinghausen mit Führung im Museum Strom und Leben
So, 29.6. Radtour am Dortmund-Ems-Kanal zum Dortmunder
Hoesch-Museum mit Führung
So, 13.7. Radtour am Dortmund-Ems-Kanal zum Dortmunder
Brauerei-Museum mit Führung
So, 27.7. Radtour am Dortmund-Ems- und Wesel-Datteln-Kanal
zur Schleuse Flaesheim, Haltern


Karl Manfred Rennertz - Biografie

Karl Manfred Rennertz, 1952 in Eschweiler im Rheinland geboren
und in Langerwehe zwischen Düren und Aachen aufgewachsen, stammt
aus einer Familie von Töpfern. Er studierte an der Düsseldorfer
Kunstakademie bei Professor Alfonso Hüppi und war Stipendiat der
Villa Massimo in Rom. Seit fast 30 Jahren arbeitet er national
und international als freier Bildhauer.

Arbeitsaufenthalte führten ihn unter anderem nach New York, New
Delhi, Luxor, Rom und Salzburg. Rennertz hatte zahlreiche
Ausstellungen im In- und Ausland und erhielt viele Preise und
Auszeichnungen für seine künstlerische Arbeit, die der
zeitgenössischen Bildhauerei wichtige Impulse gab. Nach
Gastprofessuren in Bremen und Pforzheim hat er seit 2004 eine
Professur für plastisches Gestalten an der Fachhochschule in
Detmold. Er lebt und arbeitet in Baden-Baden und Zürich.


INFO

Atelier.Industrie
Wasser.Feuer.Holz
Skulpturen von Karl Manfred Rennertz
10. Mai bis 31. Juli 2008 (Eröffnung 9.5., 19.30 Uhr)

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Di - So 10 - 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 8 10:45:07 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 May 2008 10:45:07 +0200
Subject: [WestG] [TOC-E] Rosenland, 6/2008
Message-ID: 4822D9B4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jürgen Hartmann"
Datum: 26.04.2008, 11:05


SERVICE: TOC-E

Rosenland. Zeitschrift für lippische Geschichte.
Ausgabe 6 / 2008
des kostenfreien e-papers ist soeben erschienen.
Das neue "Rosenland" kann unter www.rosenland-lippe.de
heruntergeladen werden.


Beiträge

S. 2-9
Ruppert, Andreas
"Der Brunnen gehört dem Volke".
Der Donopbrunnen vor dem Detmolder Rathaus


S. 10-24
Dann, Thomas
"Die Behandlung der Ornamentik wie des Figürlichen ist ganz
entzückend". Zwei historistische Raumausstattungen im
Detmolder Schloss nach Entwürfen des Münchner Architekten
Franz Brochier

S. 25-28
Hartmann, Jürgen
Felix Fechenbach - ein sozialistischer Zionist?

S. 29f.
Rezension
(Annette Fischer)
Michael Schmitt / Patrick Schuchert:
Lippe. Westfalica Picta.
Erfassung westfälischer Ortsansichten vor 1900, Bd. X


INFO

Kontakt:
Jürgen Hartmann
Barbarastraße 36 c
48429 Rheine
Tel.: 05971/405604
E-Mail: jhartm at aol.com
URL: www.rosenland-lippe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 8 10:52:05 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 May 2008 10:52:05 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Juergen Lodemann praesentiert Albert Lortzings
Oper REGINA von 1848, Bochum, 19.05.2008
Message-ID: 4822DB56.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 08.05.2008, 09:13
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Erlesenes aus der Bibliothek des Ruhrgebiets:
NUN KOMMT DER FREIHEIT GROSSER MORGEN
Jürgen Lodemann präsentiert Albert Lortzings unerhörte Fabrik-,
Arbeiter- und Freiheits-Oper REGINA von 1848
Montag, 19. Mai 2008, 18.00 - 20.00 Uhr

Der Schriftsteller Jürgen Lodemann präsentiert Dichtung und (von
CDs) frühromantische Musik zu Albert Lortzings REGINA. REGINA
hatte 1848 "Fabrik-Arbeiter" thematisiert, Streik, Terror und
Selbstmordterror und hätte in einem grandiosen Finale die
Menschenrechte im Sinne der Paulskirche von 1848 verkünden
sollen.

"Nun kommt der Freiheit großer Morgen" singen im Finale
"Arbeiter aus allen Klassen". Und: "Das Volk lässt sich nicht
spotten". Für Lodemann ist Lortzings unbekannt gebliebene
Volksoper nicht nur ein einmaliges historisches Dokument,
sondern angesichts weltweiten Terrors von denkwürdiger
Aktualität. Schon 1848 ging es in der Trouvaille REGINA um das,
was inzwischen Schlüsselbegriff wurde, um die Menschenrechte -
bei Lortzing so, wie sie 1848 vom ersten deutschen Parlament in
Frankfurt proklamiert wurden.

Historisch Interessierte sind eingeladen, weil REGINA als ein
tönendes Dokument der sozialen Bewegungen des 19. Jahrhunderts
zu entdecken ist.

Musikfreunde sind eingeladen, weil unbekannt gebliebene
frühromantische Musik zu hören sein wird. Politisch
Interessierte sind eingeladen, weil REGINA früheste deutsche
Demokratie-Versuche dokumentiert. Literaturfreunde sind
eingeladen, weil der Komponist Lortzing ("Zar und Zimmermann",
"Wildschütz", "Undine") der erste war, der seine Operntexte
selber schieb, noch vor Wagner.

Der literarisch-musikalischen Buchpräsentation liegt der
Band zugrunde:
Lodemann, Jürgen: Lortzing.
Der komischtragische Spielopernmeister und 1848er
Göttingen 2000.

Jürgen Lodemann ist im Ruhrgebiet besonders bekannt als Autor
der "Anita Drögemüller" und zahlreicher literarischer
"Streifzüge" durchs Revier.

Der Eintritt ist frei.


INFO

Ort:
Bibliothek des Ruhrgebiets
im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstr. 17-19
44789 Bochum





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 8 10:55:35 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 May 2008 10:55:35 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Aufgearbeitete NS-Zeit? Gedenktage in der regionalen
und deutschen Geschichte , Bochum, 20.05.2008
Message-ID: 4822DC27.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 08.05.2008, 09:13
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Bochumer 'Ermittlungen'
Die NS-Vergangenheit und deren Aufarbeitung":

Aufgearbeitete NS-Zeit?
Gedenktage in der regionalen und deutschen Geschichte
Prof. Dr. Bernd Faulenbach und Franz-Josef Jelich,
Ruhr-Universität Bochum
Dienstag, 20. Mai 2008, 18.00 Uhr

Bernd Faulenbach, geb. 1943, Studium der Geschichtswissenschaft,
Germanistik, Politikwissenschaft, Philosophie und Pädagogik,
seit 1993 Honorarprofessor an der Ruhr-Universität Bochum;
Schwerpunkte seiner Lehrtätigkeit: Geschichte des 19. und 20.
Jahrhunderts, insbesondere Geschichte der Weimarer Republik, der
NS-Zeit, der Bundesrepublik und der DDR, Parteiengeschichte,
Geschichte der politischen Kulturen, des Geschichtsbewusstseins
und der Geschichtswissenschaft.

Franz-Josef Jelich, geb. 1953, Studium der
Geschichtswissenschaft / Germanistik, wissenschaftlicher
Mitarbeiter der Ruhr-Universität Bochum mit Aufgaben im Institut
für Erziehungswissenschaft und im Haus der Geschichte des
Ruhrgebiets; Arbeitsbereiche: Geschichte der Erwachsenenbildung;
Jugend und Weiterbildungsbeteiligung; Organisationsentwicklung;
Politische Bildung.


INFO

Ort:
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstr. 17-19, Bochum
URL: http://www.ruhr-uni-bochum.de/isb/version_02/bdr/index.html





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu May 8 11:32:31 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 08 May 2008 11:32:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag, Dethlefs: Friede von Muenster, Muenster,
15.05.2008
Message-ID: 4822E4CF.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Gerd Dethlefs"
Datum: 07.05.2008, 11:27


AKTUELL

Der Friede von Münster im Spiegel von Kunst und Literatur

Vor zehn Jahren zeigte das Westfälische Landesmuseum die große
Europaratsausstellung zum Westfälischen Frieden. Nun, zum 360. Jahrestag
des "Friedens von Münster" zwischen Spanien und den Niederlanden, der am
15. Mai 1648 im Rathaus zu Münster feierlich beschworen wurde und die
Unabhängigkeit der Niederlande von Spanien garantierte, stellt Dr. Gerd
Dethlefs, Referent für Landesgeschichte am Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte, neue Forschungen vor: "Der Friede von Münster im
Spiegel von Kunst und Literatur".

Es geht um die Medien, die im Tauziehen um den Frieden die öffentliche
Meinung beeinflussen sollten und die nach Abschluß des Vertrages den
Frieden feiern und politisch ausdeuteten - einen Frieden, der innerhalb
der Niederlande stark umstritten war, aber der schließlich seinem
Anspruch, ein "ewiger Frieden" zu sein, durchaus gerecht wurde.

Der Vortrag findet statt am Donnerstag, den 15. Mai 2008, 20.00 Uhr, im
Vortragssaal des LWL-Landesmuseums, Domplatz 10 in Münster.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
(Westfälisches Landesmuseum), Münster
Abt. Landesgeschichte, Dr. Gerd Dethlefs
Domplatz 10, 48155 Münster
Tel. 0251-5907-256
Fax 0251-5907-210


REDAKTIONELLER ZUSATZ

Das Internet-Portal "Westfälische Geschichte" stellt in seinem
Schwerpunkt "1648 - Westfälische Friede"
(http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=459)
eine Vielzahl
von Informationen zur Verfügung, darunter auch den
Spanisch-Niederländischen Friedensvertrag, den Sie
unter
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=que&ID=2603
aufrufen können.





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu May 8 16:26:27 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 08 May 2008 16:26:27 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Der Archivar als Allrounder, Muenster, 08./09.05.2008
Message-ID: 482329B3.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.05.2008, 15:32


TAGUNG

Der Archivar als Allrounder
LWL-Tagung in Münster

Über 70 Archivexperten aus ganz Deutschland diskutieren auf Einladung
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und der Vereinigten
Westfälischen Adelsarchive auf einem Kolloquium am Donnerstag und
Freitag (8. und 9. Mai) in Münster Fragen zum Wandel des Berufsbildes.

"In der Öffentlichkeit ist unser Berufsbild noch stark von Folklore
geprägt: Archivare tragen alle eine Brille mit Gläsern, dick wie
Flaschenböden, haben eine blasse Hautfarbe, weil sie den ganzen Tag in
fensterlosen Kellern arbeiten", so Gastgeber Dr. Marcus Stumpf, Leiter
des LWL-Archivamtes für Westfalen.

Der Arbeitsalltag in einem Archiv sehe dagegen heute ganz anders aus.
Vor allem die rasante Entwicklung elektronischer Medien habe das
Berufsbild der Archivarin aus früheren Jahrhunderten erheblich
erweitert. Stumpf: "Nicht nur mittelalterliche Urkunden und Akten aus
dem 19. Jahrhundert muss der Archivar als Allrounder lesen können,
sondern er muss heute elektronische Daten dauerhaft sichern - die wohl
bislang größte Herausforderung für den Berufsstand. Moderne
Speichermedien wie etwa die CD oder die DVD sind dabei völlig
untauglich, da sie nur wenige Jahrzehnte halten." Daher müssten Daten
softwareunabhängig in bestimmten Formaten (Fotos z.B. im JPEG
2000-Format) gespeichert und regelmäßig in die jeweils neuen
Systemumgebungen überführt werden.

Die Fachtagung nimmt auch Fragen der Qualifizierung und
Professionalisierung in den Blick. Reagieren die
Ausbildungseinrichtungen hinreichend auf die veränderten Anforderungen
an Archivare? Vertreter der Archivschule Marburg und der Fachhochschule
Potsdam stellen ihre Konzepte vor, Ausbildungskonzepte der
niederländischen Nachbarn sind ebenfalls Thema der Tagung.

Dass bei Fragen der Professionalisierung des Berufsstandes dem Verband
deutscher Archivarinnen und Archivaren e.V., dem mit rund 2.100
Mitgliedern und damit größten archivarischen Berufsverband in Europa,
eine besondere Bedeutung zukommt, erläutert der Vorsitzende Prof. Dr.
Robert Kretzschmar aus Stuttgart.

"Der Kommunalarchivar vereinigt viele Funktionen in einer Person", so
Dr. Barbara Rüschoff-Thale, LWL-Kulturdezernentin. "Er ist Dienstleister
für die Verwalter, wenn es um die Sicherung elektronischer Daten in der
Verwaltung geht. Er ist zugleich Dienstleister für die interessierte
Öffentlichkeit, indem das Archiv seine Quellenschätze zur Verfügung
stellt. Zudem trägt ein gutes Archiv mit einer breitgefächerten
Öffentlichkeitsarbeit dazu bei, dass das Archiv aus der
Kulturlandschaft einer Stadt nicht mehr wegzudenken ist."

"Mit der Tagung", betonte Stumpf, der seit März das LWL-Archivamt
leitet, "werden auch die Leistungen meines Amtsvorgängers Prof. Dr.
Norbert Reimann gewürdigt, der sich in seiner mehr als 20-jährigen
Tätigkeit besonders der Professionalisierung der Kommunalarchive
gewidmet hat." Im Rahmen eines öffentlichen Abendvortrages skizziert
Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)
die Rolle der Archive in der Gesellschaft.


INFO

LWL-Archivamt für Westfalen
Jahnstraße 26
48147 Münster

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 8.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Tel.: 0251/591-3887
Fax : 0251/591-269
LWL-Archivamt at lwl.org
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Archivamt/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 9 10:15:22 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 May 2008 10:15:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Staedtegeschichte im Vergleich:
Kultur-Staatssekretaer Grosse-Brockhoff besucht Muenster
Message-ID: 4824243A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 08.05.2008, 14:51


AKTUELL

Städtegeschichte im Vergleich
Kultur-Staatssekretär Grosse-Brockhoff besucht Münster

Der Staatssekretär für Kultur in der nordrhein-westfälischen
Landesregierung, Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, hat am
Donnerstag, 8. Mai 2008, das Institut für vergleichende
Städtegeschichte in Münster besucht. Er informierte sich vor Ort
an der münsterschen Königsstraße über die wissenschaftliche
Arbeit der international angesehenen Forschungseinrichtung.
Empfangen wurde der Staatssekretär von Vertreterinnen und
Vertretern des Instituts, der Universität, des
Landschaftsverbandes und vom münsterschen Landtagsabgeordneten
Prof. Dr. Thomas Sternberg.

Aufgabe des 1970 gegründeten Instituts ist es, der
internationalen Städteforschung im deutschsprachigen Raum einen
institutionellen Rahmen zu geben. Entsprechend bilden die
Erarbeitung von Städteatlanten, die Betreuung und Herausgabe des
Deutschen Städtebuchs sowie Editionen schriftlicher und
bildlicher Quellen zur Stadtgeschichte die Basis der
Institutsarbeit. Erst vor wenigen Wochen ist das Institut mit
Entdeckung und Neudeutung der bislang ältesten Stadtansicht von
Münster an die Öffentlichkeit getreten.

Seit Anfang 2005 wird das Institut als gemeinnützige GmbH
betrieben. Gesellschaften sind neben dem Kuratorium für
vergleichende Städtegeschichte e.V. die Westfälische
Wilhelms-Universität, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe,
die Stadt Münster und der Deutsche Städtetag.


INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte
- IStG - gGmbH an der Universität Münster
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel. 0251 / 83-275-12
Fax 0251 / 83-275-35
Geöffnet montags bis freitags 9:00-16:30 Uhr
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 9 10:33:00 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 May 2008 10:33:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Staedtisches Heimatmuseum Lippstadt,
Heimatmuseum fuer Kinder: Jahresprogramm 2008
Message-ID: 4824285C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 08.05.2008, 10:47


AKTUELL

Heimatmuseum für Kinder
Neue Mitmachaktionen sagen "Komm mit nach damals"

Das Städtische Heimatmuseum Lippstadt bietet in diesem Jahr
unter dem Motto "Komm mit nach damals" eine Vielzahl von
Mimachaktionen für Kinder und Jugendliche an. Hierbei bleiben
die verstaubten Geschichtsbücher allerdings in der Tasche -
stattdessen wird gestöbert, gefochten und geforscht.

Gemeinsam mit dem Städtischen Jugend- und Familienbüro und der
Stadtführerin Sonja Gellrich wird so das Heimatmuseum zur Arena
eines Schwertkampf-Workshops, zur Ritterwerkstatt, zur
Zinnsoldaten-Gießerei oder zum Spielplatz für Murmeln. Sogar
Geburtstag lässt sich neu im Museum feiern. In den Sommerferien
kann das Museum außerdem in mittelalterlichen Gewändern und ab
Oktober auch bei einer "Flüsterführung" im Dunkeln erkundet
werden.

Den Start macht am 17. Mai die Aktion "Körbe flechten", in der
Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 17 Jahren diese alte
Handwerkstechnik erlernen können. Unter Anleitung von Christina
Wulf vom Jugend- und Familienbüro werden aus Peddigrohr Körbe
entstehen und jeder kann sein "Meisterwerk" natürlich mit nach
Hause nehmen.

Bereits eine Woche später, am 24. Mai, summt und brummt es im
Heimatmuseum: Die Honigbienen kommen. In einem Bienenschaukasten
können die krabbelnden Insekten beobachtet werden. Ein Imker
verrät alles über Waben, Bienenköniginnen, Wachs, einen
Bienenschleier und die Imkerpfeife. Bei der anschließenden
Führung wird dann der Bienenkorb aus Stroh gesucht.

Außerdem gibt es zur Stärkung frisches Weißbrot und natürlich
Honig. Anmeldungen für diese und weitere Aktionen bitte im
Heimatmuseum (Das Museum ist leicht zu finden, direkt am
Parkplatz gegenüber dem Turm der Marienkirche) unter Tel.
02941/980259 oder per Mail an: heimatmuseum at stadt-lippstadt.de.
Da die Plätze begrenzt sind, gilt der Eingang der Anmeldungen.
Übrigens findet sich das vollständige Programm auch im Internet
unter www.heimatmuseum-lippstadt.de.

Übrigens: Natürlich bleibt das beliebte Museumssuchspiel auch
weiter bestehen. In diesem Jahr steht es unter dem Motto "Wer
bin ich". Hier warten wieder interessante Preise auf die
Gewinner. Klassen oder Gruppen können sich anmelden unter Tel.
02941/980259. Das Museum ist von Dienstag bis Samstag, 10-12 Uhr
und 15-18 Uhr sowie am Sonntag von 10-12 Uhr geöffnet.


INFO

Jahresprogramm:

Körbe flechten (Christina Wulf)
Termin: Samstag, 17.05.08, 10.00 - 12.00 Uhr
Alter: 8 - 17 Jahre
Kosten: 3 Euro
Körbe selbst zu flechten, gehörte in früheren Zeiten zu den
gängigen Handwerkstechniken. Im Mittelalter verdienten Menschen
ihr Geld damit, Körbe anzufertigen und zu verkaufen. Wir wollen
diese Tradition aufleben lassen und selbst aus Peddigrohr einen
Korb herstellen. Mit ein bisschen Geduld und Fingerfertigkeit
wird jeder ein schönes Ergebnis erzielen.

Honigbienen im Museum (Sonja Gellrich u. Herr Zerfass)
Termin: Samstag, 24.05.08 , 15.00 - 17.00 Uhr
Alter: 6 - 10 Jahre Teiln.: 15 - 20 Kinder
Kosten: 4,50 Euro incl. Verzehr
Es summt und brummt im Lippstädter Museum! Wir beobachten in
einem Bienenschaukasten die lebenden und krabbelnden Insekten
und erfahren alles über Waben, Bienenköniginnen, Wachs, einen
Bienenschleier und eine Imkerpfeife. Es darf gefühlt,
geschnuppert und probiert werden! Dem Imker dürft Ihr Löcher in
den Bauch fragen und bei den kindgerechten Führungen im Museum
mit Sonja Gellrich müsst Ihr den Bienenkorb aus Stroh suchen!
Für alle Schleckermäuler gibt es zur Stärkung frisches Weißbrot
und natürlich Honig!

Schwertkampf (Ernst Albert und Freye Soeldner zur Lippe)
Termin: Samstag, 21.06.08, 10.00 - 12.00 Uhr
Alter: 9 - 14 Jahre
Kosten: keine
Das Schwert ist neben der Lanze die bedeutendste Nahkampfwaffe
von der Antike bis zur Neuzeit. In diesem Workshop lernen die
Teilnehmer etwas über die Geschichte und die Einsatzgebiete von
Lang-und Kurzschwertern und ihre berühmten Träger, wie z.B.
Richard Löwenherz oder König Artus. Das Erlernen erster Streiche
und Paraden macht nicht nur Spaß, sondern zeigt auch etwas über
die Bedeutung von Respekt, Selbstbewusstsein und Disziplin im
Kampf.

Optik - Als die Bilder laufen lernten (Rüdiger Menzel-Gerling)
Termin: Samstag, 16.08.08, 10.00 - 12.00 Uhr
Alter: 10 - 14 Jahre
Kosten: 3 Euro
Filme und Fotos sind in unseren Tagen nur noch als digitales
Medium bekannt. Wer kann sich heute noch vorstellen, dass ein
Film aus vielen tausend einzelnen Bildern besteht. Wie diese
Bilder "laufen lernten", steht dabei im Mittelpunkt dieser
Veranstaltung. Wir werden uns mit der Entstehung und der
Geschichte des Filmes beschäftigen und eine "Filmmaschine"
basteln.

Murmelspiele (Christina Wulf)
Termin: Samstag, 20.09.08, 10.00 - 12.00 Uhr
Alter: 8 - 13 Jahre
Kosten: keine
Mit Murmeln haben schon ganze Generationen von Kindern gerne
gespielt. Wir wollen traditionelle und moderne Murmelspiele
ausprobieren und jeder hat die Chance, ein paar schöne Kugeln zu
gewinnen.

Das magische Band (Frank Osinski)
Termin: Samstag, 18.10.08, 10.00 - 12.00 Uhr
Alter: 9 - 17 Jahre
Kosten: keine
Fadenspiele machen Spaß! Wenn man es kann, wirkt es besser als
ein Zaubertrick und die Zuschauer sind verblüfft. Die heute
bekannten Figuren stammen von den Eskimos, Indianern und
Ureinwohnern Australiens. Seit etwa 100 Jahren sind Fadenspiele
auch in Deutschland bekannt. In diesem Kurs werden einige
besonders schöne Figuren Schritt für Schritt erklärt. Ein Faden
wartet auf dich!

Ritterwerkstatt (Rüdiger Menzel-Gerling)
Termin: Samstag, 15.11.08, 10.00 - 12.00 Uhr
Alter: 8 - 11 Jahre
Kosten: 10 Euro
Die Welt der Ritter fasziniert! Wer träumt nicht davon einmal
wie ein Ritter zu leben oder zumindest wie ein Ritter gekleidet
zu sein. Einen Teil einer Ritterausrüstung (Schild und Schwert
aus Holz) könnt ihr Euch bei dieser Veranstaltung schon einmal
selber bauen und viel Wissenswertes rund um das Leben eines
Ritters erfahren. Diese Veranstaltung ist Zusammenarbeit mit dem
Stadtjugendring Lippstadt e.V.

Zinnsoldaten gießen, bemalen und spielen (Frank Osinski,
Rüdiger Menzel-Gerling)
Termin: Samstag, 17.01.09, 10.00 - 12.00 Uhr
Alter: 9 - 17 Jahre
Kosten: keine
Während es früher üblich war, Zinn- Figuren selber zu gießen,
werden sie heute von Jugendlichen für Table-Top-Spiele
ausschließlich fertig gekauft. In diesem Workshop werden die
Teilnehmer klassische Zinnsoldaten (Musketiere und Landsknechte)
selber herstellen und bemalen. Darüber hinaus wird spannend über
die Geschichte der Soldaten im 16. und 17.Jahrhundert
berichtet.

Geht dir ein Licht auf? (Christina Wulf)
Termin: Samstag, 21.02.09, 10.00 - 12.00 Uhr
Alter: 8 - 13 Jahre
Kosten: keine
Als es noch keine Glühbirnen gab, wie hat man da wohl die Häuser
hell bekommen? Und welche Möglichkeiten gab es, Wärme zu
produzieren? Diesen Fragen wollen wir nachgehen und unter
anderem im Museum die verschiedenen Licht- und Wärmequellen
früherer Zeit aufspüren. Ob es wohl jemand schafft, auf
traditionelle Weise Feuer zu machen? Wir werden sehen?eine
schöne Kerze selbst zu gießen wird mit Sicherheit jeder
hinbekommen - dann geht allen ein Licht auf!

Weitere Angebote:

Museums-Erkundungs-Tour in mittelalterlichen Gewändern
(Sonja Gellrich)
Termine: Mittwoch, 15.00 - 18.00 Uhr 2.7.08, 16.07.08,
23.07.08, 30.07.08, 6.08.08 (Sommerferien)
Alter: 7 - 9 Jahre Teiln.: max.15 Kinder
Kosten: 9,50 Euro incl. Kostümverleih, Urkunde und
Schatzsuche
Wie waren die Menschen eigentlich in früheren Zeiten gekleidet?
Was für kostbare Stoffe trugen die reichen Patrizierfamilien und
wie einfach war das Gesinde, das Fußvolk unterwegs? In
mittelalterlichen Gewändern begeben wir uns auf eine
Entdeckungsreise und erleben im Museum die alte Zeit! Bei einer
Schatzsuche an der Stiftsruine endet unsere Mittelalter-Tour. Im
Museum erhält jeder erfolgreiche Teilnehmer am Ende zur
Erinnerung das mittelalterliche Erkundungs-Diplom.

Flüster-Führungen für Kinder in den Wintermonaten
(Sonja Gellrich)
Termine: Freitags, 17.00-18.00 Uhr von Oktober 2008
bis Februar 2009
Alter: 6 - 12 Jahre Teilnehmer: max. 12 Kinder
Kosten: 3,50 Euro, Taschenlampe bitte mitbringen
Eine Entdeckungsreise im Dunkeln und auch eintauchen in eine
ganz andere Welt, dass könnt Ihr in den langen Winterabenden im
Museum! Im Schein von etwas Licht und Schatten das Museum in der
Dunkelheit erleben und bei einem geführten Schleich-Rundgang
sollt Ihr die Ohren spitzen, denn es darf an diesem Abend nur
geflüstert werden. Bitte bringt eine Taschenlampe mit! Nix für
Angsthasen!

Museumsführungen für Kinder (Sonja Gellrich)
Termine: Samstags 10.00 Uhr und 11.00 Uhr
Alter: 7 - 12 Jahre
Kosten: 3,50 Euro pro Kind
"Wir entdecken das Museum!" Ein kindgerechter Rundgang
durch das Museum.

Mittelalterliche Kindergeburtstage im Lippstädter Museum
(Sonja Gellrich)
Termine: Dienstag, Donnerstag u. Samstag von 15.00 - 18.00 Uhr
Alter: 7 - 10 Jahre
Kosten: 95,- Euro incl. Kostümverleih, Führungsentgelt,
Workshop, Schatzsuche, Urkunde, Versicherung
Teilnehmer: maximal 10 Kinder u. 1 Begleitung, Kuchen u.
Getränke können mitgebracht werden!
In mittelalterlichen Gewändern beginnt die Entdeckungsreise in
eine längst vergessene Zeit. Bei der spannenden Museumsführung
könnt Ihr knifflige Rätsel lösen und bei der Schatzsuche dürft
Ihr Euch überraschen lassen. Eine gemütliche Geburtstagstafel in
der historischen Bauernküche erwartet Euch und in einem Museums-
Workshop könnt Ihr z.B. Lederbeutelchen herstellen oder Urkunden
mit Feder und Tinte verzieren.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 9 10:57:41 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 May 2008 10:57:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: 75 Jahre Buecherverbrennungen, Muenster,
14.05.2008
Message-ID: 48242E25.84E1.00D6.0@lwl.org

Von "Stadt Münster"
Datum: 09.05.2008, 10:02


AKTUELL

75 Jahre Bücherverbrennungen -
Stadtarchiv und Stadtbücherei erinnern

Am Mittwoch, 14. Mai, 20 Uhr, erinnern Stadtarchiv und
Stadtbücherei an die Bücherverbrennungen der
Nationalsozialisten: "Schandpfahl und Scheiterhaufen. Die
Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 in Münster" ist der Vortrag
überschrieben, den Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer im
Zeitungslesesaal der Stadtbücherei hält.

An einem so genannten Schandpfahl wurde die missliebige
Literatur angeprangert. Thamer, ausgewiesener Kenner der NS-Zeit,
berichtet auch von neuesten Forschungserkenntnissen. Eingerahmt
wird der Vortrag von Lesungen aus einigen Werken der damals
verfemten Literaten. Außerdem präsentiert die Stadtbücherei
Bücher der verfolgten Autorinnen und Autoren.


INFO

Stadtbücherei
Alter Steinweg 11
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-42 42
Fax: 02 51/4 92-77 24

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 10 - 19 Uhr
Samstag 10 - 15 Uhr
E-Mail: buecherei at stadt-muenster.de


Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: 02 51/4 92-47 01
Fax: 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 9 11:07:23 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 May 2008 11:07:23 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Ich integriere mich von fruehmorgens bis
spaetabends..., Lage, 11.05.-20.07.2008
Message-ID: 4824306B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 08.05.2008, 11:34


AUSSTELLUNG

"Ich integriere mich von frühmorgens bis spätabends..."
Wanderausstellung macht Station im Ziegeleimuseum Lage

Über "Menschen mit Migrationshintergrund" wird heute viel
diskutiert. Hinter diesem Sammelbegriff stecken Individuen mit
sehr verschiedenen Biografien und Erfahrungen: Arbeitsmigranten,
russlanddeutsche Zuwanderer, Heimatvertriebene, junge und alte
Menschen, Frauen und Männer. Sie kommen in einer
Wanderausstellung mit Fotoporträts und Texten zu Wort, die der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 11. Mai, um
11 Uhr in seinem Ziegeleimuseum in Lage eröffnet. "Ich
integriere mich von frühmorgens bis spätabends..." - so der
Titel der Schau - porträtiert Menschen, die zwischen 1946 und
heute in Westfalen angekommen sind und einen neuen Anfang machen
mussten.

Entwickelt hat sich die Ausstellung aus einer Kooperation des
Diakonischen Werks im Kirchenkreis Lübbecke e.V. mit dem Projekt
IdEAL des Deutschen Roten Kreuzes im Altkreis Lübbecke. Im
Mittelpunkt stand dabei die Begegnung von jugendlichen und
erwachsenen Zuwanderern, die in Interviews von ihrer Herkunft,
ihrer Ankunft und ihren Bemühungen um Neuorientierung
berichteten.

Jenseits der gesellschaftlichen Debatte über die
Integrationsproblematik möchten die Ausstellungsmacherinnen -
die Bielefelder Fotografin Hermine Oberück und die Mindener
Kulturmanagerin Gertraud Strohm-Katzer - vor allem auf
Erfahrungen, Stärke, Mut und Energie der portraitierten Menschen
verweisen.

Das LWL-Industriemuseum ist die fünfte Station der Ausstellung
"vom Ankommen und Wegmüssen", die in das Themenjahr "Mobilität"
der Museumsintiative in OWL eingebunden ist. Bei ihrer Wanderung
nimmt die Schau jeweils neue Porträts und Texte auf und macht
weitere Aspekte des vielschichtigen Gesamtphänomens Zuwanderung
sichtbar. Dieses offen angelegte Ausstellungskonzept soll
verdeutlichen, dass auch der lokale Hintergrund eine Rolle dabei
spielt, ob und in welcher Form ein neuer Anfang gelingt.

"Das bedeutet für die Besucher der Ausstellung, über den lokalen
Bezug eine unmittelbare Verbindung zum Thema herstellen zu
können", erläutert Museumsleiter Willi Kulke. So sind im
Ziegeleimuseum Lage auch Porträts von Menschen aus der Region
Lage und Augustdorf vertreten.

Den musikalischen Rahmen der Ausstellungseröffnung am 11. Mai um
11 Uhr gestaltet der Saxophonist Thomas Schweitzer. Gäste sind
herzlich willkommen.


INFO

"Ich integriere mich von frühmorgens bis spätabends"
Vom Wegmüssen und Ankommen
11. Mai bis 20. Juli 2008
LWL-Industriemuseum
Ziegeleimuseum in Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 9 11:13:22 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 May 2008 11:13:22 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Vom Rennfeuer zum Hochofen im LWL-Industriemuseum,
Hattingen, 18.05.-24.08.2008
Message-ID: 482431D3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 08.05.2008, 11:29


AUSSTELLUNG

Neue Ausstellung zum "Alten Eisen"
Vom Rennfeuer zum Hochofen im LWL-Industriemuseum

Eisen gilt als der Werkstoff unserer Geschichte. Mit ihm
gestalten Menschen ihre Welt - als Schmuck, Werkzeug oder Waffe.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eröffnet am Sonntag,
18. Mai, um 15 Uhr in Hattingen die Ausstellung "Altes Eisen.
Vom Rennfeuer zum Hochofen", die von den Universitäten Kiel und
Münster entwickelt wurde. Im LWL-Indusriemuseum Henrichshütte
geht es bis zum 24. August auf archäologische Spurensuche nach
diesem Stoff, der unsere Geschichte seit 6.000 Jahren prägt.

"Altes Eisen" schlägt den Bogen von der Prähistorie über die
antike Sagenwelt bis hin zur nordischen Eisenverhüttung. Sie
zeigt den Weg vom Erz zum Metall und weiter vom Metall zum
geformten Produkt. Gegenüber gestellt werden moderne Hochöfen
des Industriezeitalters wie etwa Hochofen 3 der Henrichshütte
mit einfachen Rennöfen, wie sie noch vor wenigen Jahrzehnten in
Afrika zur Anwendung kamen. Modelle und Experimente laden zum
Ausprobieren ein. "Vor Ort" geht der zweite Teil der
Ausstellung. Sie dokumentiert die traditionsreiche
Eisenverhüttung im Sauer- und Siegerland bis zum Beginn der
Moderne.

Stahl und Eisen

Ein großes Thema kompakt und kompetent dargestellt, Raum an Raum
mit der Eisengießerei - zur Feier des Tages hat sich das
Industriemuseum ein Stahl & Eisen-Programm einfallen lassen. So
bietet das Museum ab 11 Uhr stündlich Führungen auf dem neuen
"Weg des Stahls" über das Hüttengelände an. Um 15 Uhr eröffnen
Marlene Lubek, stellvertretende Vorsitzende der
Landschaftsversammlung, und Ausstellungs-Kurator Michael
Overbeck die Ausstellung. Unterstützt werden sie dabei
musikalisch von der "Klangschmiede Langenberg" sowie handfest
vom Förderverein, der an diesem Nachmittag Eisen gießt und Stahl
schmiedet.

"Was bisher geschah"

"Die Ausstellung zeigt die eiserne Geschichte bis zum Beginn der
Industrialisierung", erläutert Museums-Kuratorin Andrea Hubert,
"sozusagen die Vorgeschichte, die es brauchte, damit es so etwas
wie die Henrichshütte überhaupt geben konnte." Dafür werden in
Hattingen erstmals zwei Ausstellungen gemeinsam gezeigt, die
sich dem Thema "Eisen" aus unterschiedlichen Blickwinkeln
nähern. Die Universität Kiel reist in ihrem Beitrag durch Zeit
und Raum, immer dem Eisen auf der Spur. Die Reise führt in den
Orient, nach Skandinavien, nach Afrika.

Die Dokumentation der Universität Münster zeigt hingegen die
Ergebnisse jahrzehntelanger Forschungen zum Eisen in südlichen
Westfalen. Michael Overbeck, Ausstellungs-Kurator von der
Universität Münster, freut sich auf das gemeinsame Projekt mit
dem Hattinger Museum: "Wir wollen hier dauerhaft die
vorindustrielle Geschichte des Eisens zeigen. Hattingen ist als
Mittler zwischen Südwestfalen und Ruhrgebiet sowohl historisch
wie geographisch der ideale Standort für solch ein Projekt. Die
Ausstellung ist ein erster Schritt in diese Richtung."

Altes Eisen ist "in" - Das Begleitprogramm

Das Thema Eisen ist hochaktuell - nicht nur in Wirtschaft und
Produktion, wo weltweit Jahr um Jahr immer neue Rekorde
aufgestellt werden. Auch die Auseinandersetzung mit der
Geschichte dieses Werkstoffes ist allgegenwärtig: "Eiserne
Zeiten" wurden in Gliwice, Bendorf und Berlin gezeigt. In der
Wendener Hütte geht es um die "Faszination Archäologie" und in
Oberhausen um einen "Industriearchäologischen Park
Antony-Hütte". Zur Wendener Hütte (11.6.) und auch nach
Oberhausen (2.7.) führen im Begleitprogramm entsprechend
Exkursionen, auch zur heimatlichen Isenburg (13.8.). Vorträge
und Film-Programm runden das Angebot ab. Führungen durch die
Ausstellung werden jeden Sonntag um 15 Uhr kostenfrei angeboten
oder können nach Vereinbarung gebucht werden.


INFO

LWL-Industriemuseum
Henrichshütte in Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-0
Fax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 9 11:18:00 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 May 2008 11:18:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Landesmuseum praesentiert als Kunstwerk des
Monats Mai ein Flugblatt von 1650
Message-ID: 482432E9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.05.2008, 14:16


AKTUELL


"Der Mars ist im Ars"
LWL-Landesmuseum präsentiert als Kunstwerk des Monats Mai ein
Flugblatt von 1650

"Der Mars ist nun im Ars" (um 1650) ist ein Flugblatt über das
Ende des Dreißigjährigen Krieges betitelt, der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) als Kunstwerk des
Monats Mai vorstellt.

"Der Kriegsgott Mars erliegt der Kunst (lateinisch Ars)", kann
man diese Schlagzeile übersetzen. Der Künstler stellt die
Forderung, dass an die Stelle des zerstörerischen und
leidbringenden Krieges nun wieder Recht, Gesetz und Kunst treten
sollen. Die Doppeldeutigkeit des Titels ergibt sich aus der
Bedeutung des Wortes "Ars" im Deutschen, in Kombination mit dem
lateinischen Begriff für Gesetz, "Lex". "Das Spottblatt entlädt
die ganze aufgestaute Wut des bürgerlichen Verfassers gegen den
Krieg und gegen die Soldaten, deren Fäkaliensprache nun - mit
der Bildungssprache Latein bemäntelt - gegen das Militär
gewendet wird", erklärt Dr. Gerd Dethlefs vom LWL-Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte in Münster.

Das Spiel mit diesem Hintersinn mache das Blatt selbst zu einem
vielschichtigen Kunstwerk, das seinen Reiz dem lehrhaften
Zusammenspiel von Bild und Text, Kunst und Geschichte verdanke.
Der gereimte Text steht in Bezug zu den szenischen Abbildungen,
wie beispielsweise dem liegenden Mars, abziehenden
Söldnertruppen oder der Obrigkeit, die den Krieg zu verantworten
hatte.

Der Text ist aus Sicht der einfachen Bürger geschrieben, der
Betroffenen des Krieges und der eigentlichen Nutznießer des
Friedens. "Die Kunst kann erst blühen, wenn die
historisch-politischen Voraussetzungen stimmen, das heißt wenn
Frieden herrscht", so Dethlefs. Das Flugblatt belege, dass Kunst
nicht nur Selbstzweck sei, sondern auch dem Frieden dienen kann
und ein Mittel ist, sich gegen die Obrigkeiten zu wehren.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 9 11:22:42 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 May 2008 11:22:42 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Pfingstbraeuche in Westfalen
Message-ID: 48243402.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.05.2008, 12:19


AKTUELL

Verspotten und feiern:
Pfingstbräuche in Westfalen

War Pfingsten früher in einigen Teilen Westfalens ein frohes
Fest mit einem Umzug, wurden in anderen westfälischen Gegenden
die "Spätaufsteher" unter Mägden, Knechten und sogar Kühen
verspottet. Das kirchliche Fest zum Ende der Osterzeit, das
vielerorts auch mit Prozessionen gefeiert wurde, war von sehr
unterschiedlichen Bräuchen begleitet, wie Sonja Böder,
Volkskundlerin beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
berichtet.

Im Siegerland und im Wittgensteiner Land gab es einen
"Heischebrauch", bei dem einer der Jungen als "Pfingstlümmel"
eine wichtige Rolle spielte: Er wurde so in Buchenlaub
eingebunden, dass er nichts mehr sehen konnte und von zwei
anderen Jungen geführt werden musste. Außenstehende sollten den
"Pfingstlümmel" nicht erkennen. Seine beiden Begleiter trugen
mächtige Knüppel und sagten "Wir kommen gegangen, mit Stangen
und Brangen. Und haben einen wilden Mann gefangen, der nicht gut
gehen kann. Drum gebt ihm eine kleine Gabe, woran er sich labe."
Der "Pfingstlümmel" wurde wie ein Tanzbär herumgeführt und
musste obendrein noch Kunststückchen machen.

Spätaufsteher hatten in der Gegend um Lüdenscheid (Märkischer
Kreis) an Pfingsten wenig zu lachen: "Das Mädchen, das am
Pfingstmorgen zuletzt das Vieh aus dem Stall trieb, wurde als
'Pinkesbrut' verlacht: Wo sie sich an den Pfingsttagen auch
zeigte, war sie dem Gespött der Jugendlichen ausgesetzt", nennt
Böder einen der Bräuche, die von Faulheit abhalten sollten.

Die Expertin von der Volkskundlichen Kommission des LWL zitiert
einen der Sprüche, den sich die Leidtragende anhören musste:
"Pinkesbrut, fule Hut, kom'st nit ut diäm Berre rut, wär'st du
frögger opestoahn, wöü'ert di jetz biäter goahn!" (Pfingstbraut,
faule Haut, kommst nicht aus dem Bett heraus, wärst du früher
aufgestanden, würde es dir jetzt besser gehen). Den
Langschläfern unter den Knechten erging es nicht besser: Sie
wurden "Pinkesvoß" oder "Pinkelhammel" genannt. Sogar die Kühe
und Ochsen, die zuletzt auf der Weide ankamen wurden das ganze
Jahr "Pinkeskauh" und "Pinkesosse" gerufen.

Im südwestlichen Münsterland war es dagegen eine besondere
Auszeichnung, als "Pfingstbraut" den Pfingstumzug der Kinder
anzuführen: "Zwischen Bocholt und Lüdinghausen zogen die Kinder
als Hochzeitsgesellschaft durch die Straßen. Dabei gingen meist
ein Mädchen als Braut und ein Junge als Bräutigam unter einem
Blumenbogen vor ihrem großen Gefolge durch die Nachbarschaft",
schildert Böder einen weiteren Pfingstbrauch. Dieser Brauch, bei
dem die Kinder um Süßigkeiten heischten, war in den Baumbergen
(im Münsterland) und im Tecklenburger Land unter dem Namen
"Pingstebloom" bekannt.

Ähnliche Heischegänge gab es in ganz Westfalen: Im Mindener Raum
trugen die Kinder dabei einen Pfingstkranz, der nicht nur mit
Blumen und bunten Papierstreifen, sondern auch mit angemalten
Eiern und einem Hahn geschmückt war.

In Ravensberg und Lippe nannte man diesen Umzug deshalb auch
"Eiersingen". In Willebadessen-Borlinghausen (Kreis Höxter)
zogen Mädchen und Jungen getrennt als "Nünneken" (Nönnechen) und
"Pötterken" (Päterchen).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 13 10:55:06 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 May 2008 10:55:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Erinnern: Stadtbuecherei Witten zeigt 'Buecher aus
dem Feuer'
Message-ID: 4829738A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Universitätsstadt Witten"
Datum: 09.05.2008, 13:50 >>>


AKTUELL

Erinnern: Stadtbücherei zeigt 'Bücher aus dem Feuer'
Schriftstellerisches Werk der Nazi-Opfer soll nicht vergessen
werden

Am 10. Mai 1933 brannten in fast allen deutschen
Universitätsstädten auf Scheiterhaufen die Bücher politisch und
rassisch unerwünschter Schriftsteller und Wissenschaftler. Es
war Höhepunkt der ersten Propagandaaktion der Nazis nach der
Machtergreifung. An diesen Tag soll jetzt mit der bundesweiten
Aktion "Bücher aus dem Feuer" erinnert werden, an der sich auch
die Wittener Stadtbücherei beteiligt.

Im Außenschaukasten an der Ruhrstraße 48 kann man sich über
diese Zeit und die "verbrannten Dichter" informieren, im
Innenschaukasten ist eine Auswahl der "verbrannten Bücher"
ausgestellt, die natürlich auch ausgeliehen werden können.
Außerdem, so Elisabeth Lappe-Oeynhausen von der Stadtbücherei,
seien im Internet unter www.kulturforum-witten.de >>
Stadtbücherei >> Leseprobe entsprechende Literaturempfehlungen
abrufbar.

Der große deutsche Schriftsteller Heinrich Heine (1797 - 1856),
der wegen seiner jüdischen Herkunft und seiner kritischen
politischen Einstellungen immer wieder angefeindet wurde, hat
einmal gesagt: "...dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man
auch am Ende Menschen." Die menschenunwürdige Tat der Nazis
hatte für viele Schriftsteller brutale Folgen. Viele von ihnen
wurden mit Berufsverbot belegt, verfolgt, ins Exil oder gar in
den Selbstmord getrieben oder ermordet. So hat jeder Einzelne
von ihnen einen eigenen dramatischen Leidensweg hinter sich.

Trotz drohender harter Repressionen bis hin zur Todesstrafe
blieben diese Menschen ihrem Gewissen und ihren Überzeugungen
verpflichtet und verdienen besonderen Respekt und Achtung.
Elisabeth Lappe-Oeynhausen: "Wir wollen sie und ihr
schriftstellerisches Werk nicht vergessen."


INFO

Stadtbücherei Witten
Ruhrstraße 48
Tel.: (0 23 02) 581-25 23
FAX: (0 23 02) 581-25 99





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 13 10:58:20 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 May 2008 10:58:20 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster2008/18
Message-ID: 4829744C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 09.05.2008, 16:56


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-18 für den Zeitraum vom
27.04.2008 bis zum 03.05.2008 mit insgesamt 23 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-18&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 13 11:03:47 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 May 2008 11:03:47 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die so genannte "Machtergreifung" in der
Region OWL, 14.05.2008, Guetersloh
Message-ID: 48297593.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Günter Beine"
Datum: 09.05.2008, 12:51


AKTUELL

Vortrag über die so genannte "Machtergreifung" in der Region OWL


Die so genannte "Machtergreifung" vor 75 Jahren spielte sich
nicht nur in Berlin ab, auch in der Provinz übernahmen
Nationalsozialisten im Frühjahr 1933 das politische Ruder. Die
oppositionellen Kräfte von der parlamentarischen Linken wurden
zu Tausenden in "Schutzhaft" genommen, und mit der Zerschlagung
der Gewerkschaften am 2. Mai 1933 entledigten sich die
Machthaber eines gefürchteten Gegners.

Ein Vortrag der Volkshochschule (VHS) Gütersloh am Mittwoch, den
14. Mai wird sich mit der Frühgeschichte der
nationalsozialistischen Herrschaft in Ostwestfalen-Lippe
auseinander setzen. Der Historiker und Museumspädagoge Norbert
Ellermann, in einer Reihe von Projekten in der Region tätig,
wird Typisches und Außergewöhnliches herausarbeiten. Neben der
damaligen Kleinstadt Gütersloh werden das Dorf Schlangen und die
Großstadt Bielefeld in die Analyse einbezogen. Dabei richtet
sich der Blick Ellermanns auch auf die Menschen und ihre Haltung
gegenüber der heraufziehenden Diktatur. Beginn der Veranstaltung
ist um 19.30 Uhr im VHS-Haus, Hohenzollernstraße 43. Eine
Abendkasse wird eingerichtet.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Die so genannte "Machtergreifung" in der Region
Datum: 14. Mai 2008
VHS Gütersloh
Hohenzollernstraße 43
33330 Gütersloh
Tel.: 05241/822925
E-Mail: vhs-guetersloh at gt-net.de
URL: www.vhs-gt.de

Kontakt:
Günter Beine
VHS Gütersloh
Hohenzollernstraße 43
33330 Gütersloh
Tel.: 05241/822041
E-Mail: guenter.beine at gt-net.de
URL: www.vhs-gt.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 13 11:21:08 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 May 2008 11:21:08 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Brepohl, Wilm: Germanicus gegen Arminius
Message-ID: 482979A4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.05.2008, 12:43


LITERATUR

"Arminius gegen Germanicus"
Neuerscheinung über Römer-Feldzug sieben Jahre nach
der Varusschlacht

Ein neues Buch beschäftigt sich mit dem Feldzug der Römer in
Germanien 16 n. Chr., sieben Jahre nach der Niederlage des
römischen Stadthalters Varus in der "Schlacht im Teutoburger
Wald". In seinem Werk "Germanicus gegen Arminius" untersucht
Wilm Brepohl Voraussetzungen und Umstände des
Germanicus-Feldzuges gegen den germanischen Feldherrn Arminius
und dessen Verbündete.

In der einzigen überlieferten Darstellung schildert der
Geschichtsschreiber Tacticus, dass Germanicus in kürzerster Zeit
"tausend Schiffe" bauen ließ, auf denen er mit dem gesamten Heer,
schwerem Kriegsgerät und einer großen Menge an Proviant vom
Rhein zur linken Emsmündung gefahren sein soll.

These: Neubau unmöglich
"Aus zeitlichen Gründen, wegen fehlender Werftkapazitäten und
aus Mangel an abgelagertem Holz war es nicht möglich, in wenigen
Monaten tausend Schiffe neu zu bauen", so der Autor bei der
Vorstellung des Buches am Donnerstag (8.5.) im LWL-Römermuseum
in Haltern.

Brepohl weiter: "Um tausend neue Schiffe in Dienst zu stellen,
bedarf es zahlreicher zusätzlicher Schiffsbesatzungen. Aufgrund
der Transportmenge und der langen Fahrtdauer zwischen Rhein und
Weser werden viele Prahme, begleitet von einigen Kriegsschiffen,
im Dauereinsatz gewesen sein."

Die Vorstellung, dass eine riesige Invasionsflotte gleichzeitig
80.000 Mann sowie Pferde, Kriegsgerät und ungeheure Mengen an
Proviant anlanden kann, ist für den Autor abwegig. So würde
allein beim Anlegen von tausend Schiffen - bei einer
durchschnittlichen Schiffslänge von 20 Meter - eine Anlegerlänge
von 20 Kilometer benötigt. Außerdem wäre allein für die Soldaten
und Pferde auf See ein täglicher Trinkwasserbedarf von etwa
550.000 Litern erforderlich gewesen.

Vermutung: Mit zivilen Lastschiffen zur Weser
Zum zivilen Lastentransport gab es auf dem Rhein genügend
Lastschiffe, die auch zum Transport von Massengütern eingesetzt
wurden. Brepohl geht davon aus, dass in kürzester Zeit die
römische Rheinflotte durch die Anwerbung von zivil genutzten
flachbodigen Lastschiffen (so genannte Prahme) erheblich
aufgestockt wurde, möglicherweise auf insgesamt 1.000 Schiffe.

Die bis dahin auf Binnengewässern eingesetzten Lastschiffe
mussten allerdings durch Verstärkung der Außenwände erst
"küstenfahrtauglich" gemacht werden, um sicher die Wesermündung
zu erreichen, so die Vermutung des früheren stellvertretenden
Kulturdezernenten des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Obwohl Germanicus zwei große siegreiche Schlachten gegen
Arminius geführt haben soll, gelang es ihm nicht, die
feindlichen germanischen Stämme dauerhaft zu besiegen. Die
verlustreiche und erfolglose Gesamtbilanz seines Einsatzes
führte zu seiner Abberufung durch Kaiser Tiberius. Damit war das
Ende der römischen Versuche, das freie Germanien zu erobern,
besiegelt.


INFO

Wilm Brepohl, Germanicus gegen Arminius.
Münster 2008,
Aschendorff Paperbacks,
ISBN 978-3-402-11787-3,
Preis: 9,80 Euro.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 14 10:52:05 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 May 2008 10:52:05 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Kolloquien der Schule fuer Historische Forschung,
Universitaet Bielefeld, Sommersemester 2008
Message-ID: 482AC455.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Bettina Brandt"
Datum: 13.05.2008, 12:51


KOLLOQUIUM

Kolloquien der Schule für Historische Forschung, Universität
Bielefeld
Sommersemester 2008

Die Schule für Historische Forschung Bielefeld veranstaltet
wöchentlich mehrere Kolloquien zu verschiedenen
Epochenschwerpunkten und Sachgebieten.

Fortgeschrittene Studierende, NachwuchswissenschaftlerInnen und
GastwissenschaftlerInnen stellen ihre Projekte vor und
diskutieren aktuelle Forschungsfragen.


Alte Geschichte
Dienstag 18 - 20 h, Raum R2-149
Veranstalter: Armin Eich, Uwe Walter

13.05.
Hartmut Wulfram (Bielefeld)
Ein ambivalenter Weiser: Das Persönlichkeitsbild des Cato
Censorius in den Bioi paralleloi des Plutarch

27.05.
Guido M. Berndt (Paderborn)
Von Gunthamund bis Gelimer. Überlegungen zu einem anderen
Vandalenreich

10.06.
David Engels (Aachen)
Vorzeichen und Herrschaftspropaganda bei Seleukos I.
und Augustus

24.06.
Beate Wagner-Hasel (Hannover)
Vom Brautgut zur Mitgift. Die solonischen Aufwandbestimmungen
aus historisch-anthropologischer Perspektive

08.07.
Armin Eich (Passau/Bielefeld)
Die Bürokratie des Heeres und das Heer der Bürokratie.
Überlegungen zur Bedeutung der Armee für die institutionelle
Entwicklung der römischen Kaiserzeit


Geschichte und Öffentlichkeit
Dienstag 18 - 20 Uhr, Raum D2-152
Veranstalter: Jörg van Norden, Jörg Requate, Ernst Steinberg

29.04.
Daniel Berenger
Westf. Museum für Archäologie
Archäologische Funde in Bielefeld -
Überrest und/oder Touristenmagnet?

27.05.
Klaus Tätzler
Archiv Gedenkstätte Bergen Belsen
Die Gedenkstätte Bergen-Belsen als historischer (Lern)Ort

3.06.
Sven Tetzlaff
Körber-Stiftung
Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

10.06.
Marion Dinse
Service Center Medien
e-learning Geschichte

24.06.
Klaus Rees
Verein für Zeitgeschichte und regionale Erinnerung
Erinnerungskultur in Bielefeld

8.07.
Stefan Raue
ZDF
Geschichte in der Medienaktualität des Fernsehens


Interamerikanische Studien
Dienstag 18 ? 20 h, Raum R2-155
Veranstalter:
Christian Büschges, Wilfried Raussert, Sebastian Thies

6.05.
Lukas Rehm (Bielefeld)
Diskurse über Gewalt und Diskurse der Gewalt.
La Violencia in Kolumbien 1946-1964

15.-17.05.
Politische Kulturen im Andenraum, ADLAF-Konferenz, ZiF

27.05.
Luz Angelica Kirschner (Bielefeld)
The Problematics of Inter-American Identities

03.06.
Tina Kukovic (Berlin)
Class and Proletarian Literature

10.06.
Diana Fulger (Bielefeld)
Cosmopolitanism: Complex Universalism and Mobility in
Don Lee's Country of Origin
und Christina Seeliger (Bielefeld)
'Speaking in the Other Voice': How ethnic writers of
recent American fiction subvert stereotypes by
narrating



From another perspective

17.06.
Levke Harders (Berlin, Bielefeld)
Disziplinentwicklung der American Studies

24.06.
Alethea Wait (Bielefeld)
Epidemiology in Cultural Evolution

1.07.
Frauke Böger (Bielefeld)
Latino Identity and Political Participation in
Washington D.C., 1990-2006
und Anja Michalski (Bielefeld)
Diskurse der Moderne und Stadtentwicklung in
Quito, Ecuador (1950/60er Jahre)


Mittelalter/Frühe Neuzeit
Donnerstag, 18.15 - 20.30 h, Raum S2-121
Veranstalter: Neithard Bulst, Ulrich Meier, Andreas Suter

8.05.
Christian Fieseler (Bielefeld)
Der vermessene Staat.
Kartographie und Herrschaft im 18. Jahrhundert

15.05.
Michaela Fenske (Göttingen)
Untertanengeist durch Militärpflicht?
Das preußische Kantonsystem in brandenburgischen
Städten im 18. Jahrhundert

29.05.
Martin Winter (Hamburg/Berlin)
Untertanengeist durch Militärpflicht?
Das preußische Kantonsystem in brandenburgischen
Städten im 18. Jahrhundert"

5.06.
Nicolas Offenstadt (Paris)
Friedensrituale im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit

12.06.
Frank Göttmann (Paderborn)
Grenzüberschreitungen vor dem Reichkammergericht.
Ein Prozeß zwischen Konstanzer und St. Galler Kaufleuten
im 16. Jahrhundert

19.06.
Julien Demade (Paris)
Vergleichen, übergeben und binden: zur Mikrogeschichte
eines fränkischen Dorfs im Spätmittelalter

26.06.
Vanina Kopp (Bielefeld)
Die Bibliothek des französischen Königs Karl V. -
Entstehung einer Institution

3.07.
Marco Sawilla (Konstanz/Hamburg)
Der Eine macht Geschichten, Der Andere schreibt sie auf."
(Eichendorff).
Begriffs-geschichtliche Überlegungen zur Entstehung des
Kollektivsingulars "Geschichte

10.07.
Jochen Hoock (Paris)
Jus publicum europeum


Osteuropäische Geschichte
Dienstag, 18-20 h, Raum S2-137
Veranstalter: Stephan Merl

6.05.
Ines Stolpe (Berlin)
Von der roten zur weißen Jurte. Hygienekampagnen in der Mongolei

13.05.
David Feest (Göttingen)
In Amt und Würden? Bäuerliche Amtsleute und die Repräsentation
des Staates im Gouvernement Rjazan in der letzten Hälfte
des 19. Jahrhunderts

27.05.
Felicitas Fischer von Weikersthal (Heidelberg/Bochum)
Die Presse sowjetischer Zwangsarbeitslager, 1923-37

3.06.
Manfred Zeller (Hamburg)
Väterchen Fußball. Fankultur in der Sowjetunion, 1953-1985

11.06.
Dietrich Beyrau (Tübingen)
Propaganda und Krieg: Zu den Roten Kommissaren im russischen
Bürgerkrieg
Achtung Vortrag zusammen mit dem SFB-Kolloquium!
Mittwoch, 18-20 h, der Raum wird noch bekannt gegeben!

17.06.
Lukas Mücke (Bochum)
Partizipation im Kontext der Altersversorgung:
Die sowjetischen Rentnerräte, 1956-1962

01.07.
Katharina Kucher (Tübingen)
Kindheit in Russland im 19. Jahrhundert

08.07.
Robert Kindler (Berlin)
"New York in der Steppe" -
Zwangsansiedlung und Kollektivierung in Kazachstan, 1925-1941


SFB 584 Das Politische als Kommunikationsraum in der Geschichte
Mittwoch, 18.15 - 21.00 h, Raum: S2-107

30. 04.
Christoph Antweiler (Bonn)
Kulturuniversalien: eine Herausforderung an den Konstruktivismus

7.05.
Marcus Otto (Bielefeld)
Adressaten der Politik, Dispositive der Macht und Szenen der
Anrufung. Zur Evolution politischer Inklusion in Frankreich
(16.-20. Jahrhundert)

14.05.
Thorsten Bonacker (Marburg)
Brauchen wir Staaten für den Frieden? Friedenskonsolidierung
unter den Bedingungen einer entgrenzten Weltgesellschaft

21.05.
Werner Holly (Chemnitz)
Die Generierung politischer Semantik durch Sprach-Bild-
Transkription am Beispiel von Fernsehnachrichtenfilmen

28.05.
Pascal Eitler (Berlin)
Politikgeschichte als Religionsgeschichte.
Heuristische Perspektiven auf die Bundesrepublik
Deutschland um "1968"

4.06.
Rainer Winter (Klagenfurt)
Artikulation und Kontextualität. Zur Methodologie von Cultural
Studies

11.06.
Gemeinsam mit dem Kolloquium für Osteuropäische Geschichte
Dietrich Beyrau (Tübingen)
Propaganda und Krieg: Zu den Roten Kommissaren im
russischen Bürgerkrieg

18.06.
Georg Bollenbeck (Siegen)
Deutsche Freiheit. Das Projekt Nationalkultur und die
Herabstufung des Politischen

25.06.
Elena Agazzi (Bergamo)
Nationales Gedächtnis und Generationenfragen in Deutschland
und Italien nach 1945

2.07.
Bazon Brock (Wuppertal)
Wohin geht die Reise? Die Zukunft der Ästhetik

9. 07.
Dieter Grimm (Berlin)
Gesellschaftlicher Konstitutionalismus? Eine Kompensation für
den Bedeutungsschwund der Staatsverfassung


Kolloquium zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
Veranstalter:
Christiane Eifert, Willibald Steinmetz, Thomas Welskopp
Freitag, 16 ? 19 h, Raum R2-149

9.05.
Marcel Streng (Bielefeld)
"?die vergleichsweise unbekannte Kunst des Nichtessens".
Ethik/Ästhetik des »Selbst-Aushungerns« in Westdeutschland
seit den späten 1960er Jahren: vom "Hungerstreik" zur "Nulldiät"

16.05.
Frank Wolff (Köln)
Der jüdische Arbeiterbund

23.05.
Erie Tanja (Bielefeld)
Niederländische Parlamentskultur 1866-1940

30.05.
Rita Gudermann (Berlin)
Ware Information - Zur Kommerzialisierung von Medieninhalten
im 19. und 20. Jahrhundert

6.06.
Daniel Fulda (Halle)
"Daheim nie über Sexualität gesprochen." Zur Politisierung des
Privaten in den aktuellen Generationenerzählungen

13.06.
Claudia Bruns (Berlin)
Transatlantische Geschichte des Rassismus

20.06.
Urs Stäheli (Basel)
Die visuelle Semantik der globalen Finanzökonomie:
Zu einer Soziologie ökonomischer Bildlichkeit

27.06.
Stephan Malinowski (Berlin)
"Cheveux coupés - succès assuré!"
Kolonialkriege und Zwangsmodernisierung in den 1950er Jahren

04.07.
Ethan Miller (Baltimore/Bielefeld)
Culture as a Discourse on Bureaucratic Modernity:
Social Change and the Development of a Professional Discourse
among Anthropologists in the Early 20th-Century United States."

11.07.
Ulrike von Hirschhausen (Hamburg)
Does the Empire strike back? Statistik und Repräsentation als
imperiale Strategien im langen 19. Jahrhundert

Wirtschafts- und Umweltgeschichte
Dienstag, 16 - 18 h, Raum S4-104
Veranstalter: Werner Abelshauser, Joachim Radkau

6.05.
Yiping Zhu (Duisburg/Essen)
Forging EU-China Collaboration on Low Carbon Technologies

13.05.
Joachim Radkau (Bielefeld)
Scharfe Konturen für das Ozonloch: Zur Öko-Ikonographie
des SPIEGEL

20.5
Lars Kreye (Göttingen)
Der deutsche Wald in Übersee - ein Exportschlager?
Transnationale Aspekte kolonialer Forstwirtschaft im deutschen
Kaiserreich 1884 ? 1917

27.05.
Daniel Kinderman (Berlin)
Ausbreitung und Genese von "Corporate Responsibility" in Europa

3.06.
Stefan Wiesekopsieker (Bad Salzuflen)
Hoffmann?s Stärkefabriken in Salzuflen. Unternehmer, Belegschaft
und betriebliche Sozialpolitik 1850-1914

17.06.
Jochen Oltmer (Osnabrück)
Migrationsregime und Globalisierung im 19. und 20. Jahrhundert

24.06.
Werner Abelshauser (Bielefeld)
Die Flick-Affaire revisited

1.07.
David Stark (Columbia)
Historical Network Analysis

8.07.
David Gilgen (Bielefeld)
Globalisierungs-Angst


Zeitgeschichte
Montag, 18-20.00 h, Raum R 2- 148
Veranstalter: Ingrid Gilcher-Holtey)

2.06.
Dirk Moses (Sidney/Essen)
Empire, Colony, Genocide - Conquest, Occupation and Subaltern
Resistance in World History

16.06.
Ingrid Gilcher-Holtey (Bielefeld)
1968 - Eine Zeitreise
20.00 h, Buchhandlung Eulenspiegel, Hagenbruchstr. 5,
33602 Bielefeld

30.06.
Bazon Brock (Wuppertal)
Kritik der Kritik

2.07.
Bazon Brock (Wuppertal)
Die Zukunft der Ästhetik
In Zusammenarbeit mit dem SFB-Kolloquium

14.07.
Raimund Fellinger (suhrkamp Frankfurt a.M.)
Der Schriftsteller und die Öffentlichkeit:
das Beispiel Thomas Bernhard

17.07.
Workshop:
?68 und die Folgen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 14 10:59:02 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 May 2008 10:59:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Heimatmuseum feiert Internationalen Museumstag,
Lippstadt, 18.05.2008
Message-ID: 482AC5F7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von "Stadt Lippstadt"
Datum: 13.05.2008, 12:50


AKTUELL

Heimatmuseum feiert Internationalen Museumstag

Am Sonntag, 18. Mai, feiert auch das Städtische Heimatmuseum
Lippstadt den 31. Internationalen Museumstag unter dem Motto
"Museen und gesellschaftlicher Wandel". Hierzu wird es jeweils
um 11.00 und 14.00 Uhr fremdsprachliche Führungen durch das
Museum geben. Die Rundgänge finden in Niederländisch, Spanisch,
Portugiesisch, Englisch und Russisch statt. Außerdem werden
Kinderführungen in historischen Kostümen angeboten und ein
gemütlicher Aufenthalt in der historischen Museumsküche ist
möglich.

Das Museum ist bei freiem Eintritt in der Zeit von 10.00 bis
16.00 Uhr geöffnet. Ansprechpartner für den Museumstag im
Heimatmuseum ist Museumsleiter Dr. Herbert Pötter unter Tel.
02941/980-260. Weitere Informationen zum Internationalen
Museumstag unter www.museumstag.de.


"Museen und gesellschaftlicher Wandel"
Internationaler Museumstag am Sonntag, 18. Mai 2008

Am Sonntag, 18. Mai 2008, ist 31. Internationaler Museumstag.
Das Ereignis, das jährlich vom Internationalen Museumsrat (ICOM)
ausgerufen wird und auf die Vielfalt der Museumslandschaft
aufmerksam macht, wird in Deutschland bundesweit seit 1999
gefeiert, zuvor war er bereits seit vielen Jahren in
Ostdeutschland verankert.

"Museen und gesellschaftlicher Wandel - Museums as agents of
social change developement" lautet das diesjährige Motto des
Internationalen Museumstages, der in Deutschland unter der
Schirmherrschaft des Präsidenten des Bundesrates, des Ersten
Bürgermeisters der Freien und Hansestadt Hamburg, Ole von Beust,
steht und erneut von zahlreichen Stiftungen und Verbänden der
Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt wird.

Mehr als 6.500 Museen sind bundesweit aufgerufen, den ständig
präsenten gesellschaftlichen Wandel ins Zentrum ihrer
Aktivitäten zu stellen. Mit Sonderführungen, Workshops,
Wettbewerben, einem Blick hinter die Kulissen, mit Museumsfesten,
langen Museumsnächten zum Auftakt des Museumstages oder
kostenlosem Eintritt erleben Besucherinnen und Besucher die
verschiedenen Aufgabenfelder von Museen in der gesamten
Bundesrepublik - vom großen staatlichen Museum bis hin zum
kleineren Regional- oder Heimatmuseum, vom Kunst- über das
Geschichts- oder Natur- und Technikmuseum.

Museen sind Teil der Gesellschaft und wenden sich in ihrer
Arbeit auch aktuellen kultur- und sozialpolitischen Aufgaben zu.
Hierzu gehört etwa die Bewahrung und Vermittlung der
"kulturellen Vielfalt". Dies bedeutet einerseits Offenheit
gegenüber den kulturellen Ausdrucksformen anderer Gruppen und
Ethnien, beinhaltet aber auch die Darstellung der Traditionen
und Besonderheiten der eigenen Kultur: Kulturelle Vielfalt gibt
dem Leben Farbe, und es sind gerade die Museen, die mit ihren
reichen Sammlungen diese Botschaft konkret fassbar und
anschaulich machen können.

"Partizipation" und "Integration" gehören zu den zentralen
Themen der aktuellen kultur- und gesellschaftspolitischen
Diskussion. Auch die Museen sind hier angesprochen und
einbezogen: Sie sind Forum der Begegnung und bieten Menschen aus
allen gesellschaftlichen Gruppen die Chance, mehr über andere,
aber auch über sich selbst zu erfahren. Museen laden heute mehr
denn je auch zur Mitwirkung bei Projekten und Aktionen ein, die
vernetzen und Verbindungen schaffen. An den Aktionen am 18. Mai
2008 beteiligen sich auch Museen aus Österreich und der
Schweiz.


INFO

Kontakt:
Mechtild Kronenberg, Johanna Westphal
Deutscher Museumsbund ICOM Deutschland
Tel.: 030/841095-17
Tel.: 030/695045-25





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 14 11:12:08 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 May 2008 11:12:08 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Aktuelle Ausstellungen aus LWL-Aktuell 2/2008
Message-ID: 482AC908.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Marc-Stefan Andres"
Datum: 14.05.2008, 10:18


SERVICE: TOC

Aktuelle Ausstellungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
aus LWL-Aktuell 2/2008:

- Bielefeld: "Heut? laden wir uns Gäste ein", Kulturgeschichte
der privaten Feiern nach 1945, eine Wanderausstellung des
LWL-Museumsamtes, bis 11. Mai im Bauernhaus Museum, 0521 5218550

- Billerbeck: ?Festliche Reise um die Welt?, eine
Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes, bis 15. Juni im
Kulturzentrum Kolvenburg, 02543 1540

- Bocholt: "Angezogen ist jeder " Schwarz-Weiß-Fotografien von
Berthold Socha", ab 8. Juni im LWL-Industriemuseum Textilmuseum,
02871 21611-0

- Bochum: "Alt und Jung auf Zeit-Reise - Generationen erforschen
die Industriebrache", ab 2. Mai im LWL-Industriemuseum Zeche
Hannover, 0234 6100-874

- Dalheim: "Westfälische Klosterkultur im Barock", bis 31. Mai
im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur, 05292 9319224

- Datteln: "Heut? laden wir uns Gäste ein", Kulturgeschichte der
privaten Feiern nach 1945, eine Wanderausstellung des
LWL-Museumsamtes, ab 18. Mai im Hermann-Grochtmann-Museum, 02363
107-362

- Dortmund: Im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern II/IV:
"Gesichter des Ruhrgebiets: die schwarzen Männer vom Pütt.
Siebdrucke von Udo Tschorn", ab 6. April. "Dampfloks für das
Wirtschaftswunder. Der Bau der letzten Dampflokomotiven für die
Deutsche Bundesbahn", ab 22. Juni. "Fotoprojekt Emscher-Zukunft.
Sammlung 2008", ab 29. Juni, 0231 6961-111

- Hagen: "Kinderarbeit einst und jetzt. Abseits der Fabriken -
Kinderarbeit in Westfalen im 19. Jahrhundert", seit 13. April im
LWL-Freilichtmuseum Hagen, 02331 7807-0

- Hattingen: Im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen:
"Prometheus - Feuer im Revier. Fotografien von Manfred Vollmer",
bis 12. Oktober. "Neuer Stahl und altes Eisen", ab 18. Mai,
02324 9247-0

- Herne: "Achtung Ausgrabung", bis 10. August im LWL-Museum für
Archäologie, 02323 94628-0

- Lage: Im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage: "Liebe.komm -
Botschaften des Herzens", bis 18. Mai. "Ich integriere mich von
frühmorgens bis spätabends. Eine Ausstellung vom Wegmüssen und
Ankommen", ab 11. Mai. "Aufbau West. Neubeginn zwischen
Vertreibung und Wirtschaftswunder", ab 5. Juni, 05232 9490-0

- Möhnesee: "Kluge Köpfe. Porträts von Adolf Clemens", eine
Ausstellung des LWL-Medienzentrums für Westfalen in Kooperation
mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen, ab 31. Mai im Kulturverein
Möhnesee, Altes Fachwerkhaus Stockebrand, 02924 497

- Münster: Im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte:
"Alles wird Kunst sein...", bis 15. Juni. "The Architecture of
Stephen Willats", bis 8. Juni, "August Macke - der Bestand im
LWL-Landesmuseum", bis 22. Juni, 0251 5907-01. Im LWL-Museum für
Naturkunde, "Alles für die Katz? - Natur- und Kulturgeschichte
der Katzen", ab 29. Mai, 0251 591-05. Im Foyer am Festsaal der
LWL-Klinik Münster: "F 20.0, Im Spiegel der Angst -
zeichnerische Selbstportraits von Karsten Kirschke, bis 11. Juli,
0251 591-5083.

- Petershagen: Im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim: "50
Vasen - 50 Künstler", bis 18. Mai. "Finnish Glass Art 2000?2005",
ab 8. Juni. 05707 9311-0

- Recklinghausen: "Kluge Köpfe. Porträts von Adolf Clemens",
eine Ausstellung des LWL-Medienzentrums für Westfalen in
Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen, bis 25. Mai im
Vestischen Museum, 02361 50-1946

- Waltrop: "Atelier.Industrie: Sägewerk. Skulpturen von Karl
Manfred Rennertz", ab 10. Mai im LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg, 02363 9707-0





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 14 11:16:30 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 May 2008 11:16:30 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Freilichtmuseum Hagen,
Mitarbeiter/in im Vorfuehrdienst als Drucker/in, Hagen
Message-ID: 482ACA0F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: Von: "Matthias Roß"
Datum: 14.05.2008, 10:48


STELLENAUSSCHREIBUNG

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe erforscht die Geschichte des Handwerks und der
Technik in Westfalen. Es präsentiert in historischen Werkstätten
aktuelle und historische Handwerkstechniken. Weitere
Informationen: www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de

Im LWL-Freilichtmuseum Hagen ist die Stelle als

Mitarbeiterin/ Mitarbeiter
im Vorführdienst als Drucker/in

zum 01.07.2008 saisonbedingt bis zum 30.11.2008 zu besetzen.

Die Beschäftigung erfolgt zurzeit mit durchschnittlich 39
Stunden pro Woche, auch an Wochenenden und Feiertagen. Die
Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Aufgabengebiete:
- Ausübung und Vermittlung historischer Handwerkstechniken
- einfache Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten der
historischen Maschinen nach Absprache

Wir erwarten:
- eine abgeschlossene Ausbildung in einem Druckerhandwerk
- Erfahrung mit historischen Druckmaschinen
(möglichst Heidelberger Tiegel - OHT 4, MAN- POLY, Boston Tiegel)
- Interesse am Erlernen historischer Handwerkstechniken
- Kommunikationsfähigkeit
- Interesse an einer dauerhaften Mitarbeit von Saison zu Saison

Wir bieten:
- eine Vergütung nach TVöD
- ein vielfältiges Aufgabengebiet in einem motivierten Team

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
18/08 bis zum 31.05.2008 an das

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach
58091 Hagen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 14 11:21:55 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 May 2008 11:21:55 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Abendfuehrung im Schiffshebewerk Henrichenburg,
Waltrop, 30.05.2008
Message-ID: 482ACB53.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 13.05.2008, 12:02


AKTUELL

Lauer Maiabend im Schiffshebewerk
Führung und Essen locken ins LWL-Industriemuseum

Wenn das Wetter mitspielt, könnte es ein perfekter Freitagabend
werden mit spannenden Geschichten und leckerem Essen bei lauem
Lüftchen: Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt am
Freitag, 30. Mai, um 19 Uhr zur nächsten Abendführung in sein
Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg ein.

Die Teilnehmer besichtigen die Ausstellung zur Geschichte der
Binnenschifffahrt, machen eine kurze Stippvisite auf dem
Museumsschiff "Franz-Christian" und besteigen anschließend die
Türme des Oberhauptes. Treffpunkt für den Rundgang durch das
Schiffshebewerk ist um 18.40 Uhr am Museumseingang.

Im Anschluss an die einstündige Führung bittet das griechische
Restaurant "Papachristos" in unmittelbarer Nachbarschaft zum
Abendessen - bei schönem Wetter auch im Freien. Auf der
Speisenkarte stehen verschiedene Fleisch- und Fischgerichte,
darunter das Lachsfilet "Käpt?n Henri" und das Lammhüftsteak
"Cerberus", benannt nach dem Museumsmaskottchen bzw. dem
historischen Museumsdampfer.

Das Gesamtangebot kostet 20 ? pro Person. Darin enthalten sind
die Kosten für Eintritt und Führung sowie für das Abendessen
(ein Essen und ein Getränk). Kinder bis zu 14 Jahren zahlen die
Hälfte (10 ?).

Eine Anmeldung ist bis spätestens vier Tage vor dem Termin beim
LWL- Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg unter Tel.
02363 9707-0 erforderlich.

Die Mindestteilnehmerzahl beträgt zehn Personen. Das Angebot
kann auf Wunsch auch an jedem anderen Wochentag (außer montags)
für Gruppen ab zehn Personen gebucht werden.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 15 10:28:59 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 May 2008 10:28:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Herrschaftsstil und Glaubenspraxis, Muenster,
20.05.2008
Message-ID: 482C106B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 14.05.2008, 00:02


AKTUELL

Herrschaftsstil und Glaubenspraxis
Vortrag der Reihe "Kirchengeschichte Westfalens"

Über "Herrschaftsstil und Glaubenspraxis im Hochstift Paderborn"
spricht Dr. Mareike Menne aus Stuttgart am Dienstag, 20. Mai
2008 an der Universität Münster. Der Vortrag ist Teil der Reihe
"Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde Westfalens", die von
der Abteilung für Westfälische Landesgeschichte der WWU
gemeinsam mit dem Institut für religiöse Volkskunde und dem
Bistumsarchiv Münster angeboten wird. Alle Interessierten sind
herzlich eingeladen. Beginn ist um 18.15 Uhr im Bistumsarchiv
Münster (Marienfelder Saal), Georgskommende 19.


INFO

Vorträge / Abteilung für Westfälische Landeskunde
URL:
http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/LG-G/termine/vortrag.shtml





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 15 10:34:14 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 May 2008 10:34:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Museumstag lockt mit tollen Angeboten, 18.05.2008,
Westfalen
Message-ID: 482C11A6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.05.2008, 14:33


AKTUELL

Jede Menge zu entdecken
Museumstag lockt mit tollen Angeboten

Auch die 17 Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
beteiligen sich am Sonntag (18.05.) mit besonderen Angeboten am
Internationalen Museumstag.

Papier total
Der 18. Mai ist im LWL-Freilichtmuseum in Hagen ein Tag mit
gleich zwei Höhepunkten. Unter dem Motto "Hadern, Holz und
Wasser" findet von 11 bis 16 Uhr der 3. Papiertag in
Zusammenarbeit mit dem Papierhersteller Stora Enso Kabel statt.
Rund um das Thema Papier wird geformt, geschöpft, gemalt und
gefaltet was das Zeug hält. Von der Papierherstellung über
Kalligraphie bis hin zum Pulp-Painting, bei dem die
Papierkünstlerinnen Martina Schäfers und Barbara Hattrup mit
Zellstoff malen, ist für jeden etwas dabei. Beim beliebten
Wühlen im Zellstoffbrei kann man dem Glück auf die Sprünge
helfen und tolle Preise gewinnen. Die pädagogischen Angebote zum
Museumstag wie Kornkaffeerösten, Stoffdrucken oder Öl herstellen
laden zum Mitmachen ein.

Mit Felix und Teddy den Himmel entdecken
Das Planetarium des LWL-Museums für Naturkunde in Münster bietet
von 9 bis 18 Uhr, vor allem für Kinder, ein reichhaltiges
Programm. Felix (15 Uhr, ab vier Jahren) und Teddy (11/16 Uhr,
ab sechs Jahren) erkunden mit den jüngsten Besuchern den Himmel.
Ältere Kinder und Erwachsene erfahren in den Programmen
"Unendliches Universum" (14 Uhr, ab acht Jahren) und "Zeiten des
Kosmos" (17 Uhr, ab zehn Jahren) viel über das Weltall und seine
Geheimnisse. Im LWL-Naturkundemuseum können Besucher an diesem
Tag durch Ausstellungen wie "Die Welt als Spielball",
"Pflanzenwelten", "Dinosaurier", "Prärie- und Pläinsindianer"
oder "Westfalen im Wandel" streifen.

"Im Auftrag seiner Majestät"
In Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis) zeigt das LWL-Industriemuseum
Zeche Nachtigall die verlängerte Sonderausstellung "Im Auftrag
seiner Majestät". Oberbergrat Friedrich Wilhelm von Reden
besuchte im Auftrag des Preußen-Königs Friedrich II. den
Steinkohlebergbau im Ruhrtal. Er zeichnete in seinem Bericht
durch die genauen Beobachtungen ein anschauliches Bild vom
Ruhrbergbau vor 220 Jahren. Die Ausstellung ruft die
Persönlichkeit Friedrich Wilhelm von Reden in Erinnerung und
stellt mit dem Ruhrgebiet und Schlesien zwei wichtige
europäische Montanregionen vor.

Museumsfest für die Familie
Das LWL-Ziegeleimuseum in Lage (Kreis Lippe) feiert sein
diesjähriges Museumsfest (10-18 Uhr) am internationalen
Museumstag. Ziegelmeister Victor Keller wünscht "Gut Brand!" und
heizt dem Ringofen des Industriemuseums rechtzeitig ab dem 14.
Mai und bis zum Fest so richtig ein. Besucher können hautnah
erleben, wie 20.000 Ziegel in historischer Manier gebrannt
werden. Gute Laune für kleine und große Sockenträger verbreitet
Bulli Grundmann mit seiner Musik um 11 und 12.30 Uhr. Carry Gold
bringt mit seinen Irish Folk Songs eigene und traditionelle
Klänge der grünen Insel ins lippische Lage (11.30/13 Uhr).
Französisches Flair verbreitet Harald Kießlich mit seinem
Akkordeon ab 13 Uhr. Die jungen Besucher verzaubert Magier
Stevamino mit Tricks, Gaukelei und Kunststücken um 14.30 und
15.30 Uhr. Feldbahnfahrten, Museumsrallye, Kuchen und lippische
Spezialitäten können die Gäste des Museumsfestes den ganzen Tag
genießen. Eintritt: 1 Euro.

Textilgeschichte selbst erkunden
Einen Ausflug durch den niederländischen Teil der Baumwollstraße
bietet das LWL-Textilmuseum in Bocholt (Kreis Borken) an. Die
Teilnehmer starten um 9 Uhr vom Parkplatz des Museums mit ihren
privaten Pkws zur Erkundung. Zwischen Aalten und Enschede lässt
Museumsleiter Dr. Hermann Stenkamp an zahlreichen Orten die
Frühgeschichte der Baumwollverarbeitung lebendig werden. Die
Rückkehr ist für 18.30 Uhr geplant, die Teilnahme kostet zehn
Euro zuzüglich Eintritte. Anmeldung unter 02871 - 216 110. Im
Museum selbst können Familien zwischen 15 und 16 Uhr zu einer
zweistündigen Rallye mit Angela Huster und Susanne Geuchen
starten. Das Heizerdiplom ist Belohnung für die Lösung der
kniffligen Aufgaben. Die Kosten inklusive Material betragen pro
Familie acht Euro zuzüglich Eintrittsgeld.

Einblicke in Restauratoren-Alltag
Am Tag des offenen Bauhofs können interessierte Besucher von 11
bis 16 Uhr einen Blick hinter die Kulissen des
LWL-Freilichtmuseums Detmold (Kreis Lippe) werfen. Passend zum
Internationalen Museumstag zeigen die Gebäuderestauratoren ihre
Fertigkeiten und Arbeiten an historischen Gebäuden mit Hilfe
alter Techniken. Die Gartenführung "Vom Nutzgarten zum
Ziergarten" um 10 Uhr demonstriert den gesellschaftlichen Wandel
am Beispiel ländlicher Gärten.

Farbenfroher Sonntag
Das LWL-Landesmuseum in Münster bietet den Besuchern an diesem
Tag verschiedene Führungen für Kunst und Kulturgeschichte. Um 14
Uhr lernen Interessierte bei der Führung "The Architecture of
Stephen Willats" die dreiteilige Foto-Text-Arbeit "Wie ich
entdecke, dass wir von anderen abhängig sind (Hoffmann-Piece)".
Schwerpunkt in Willats Arbeiten: modernistische
Hochhaussiedlungen und die Beziehungen der Bewohner zur
Architektur. Die Kinderführung "Wir haben mehr als eine(n)
Macke" um 15 Uhr bringt den jüngeren Besuchern die farbenfrohen
Werke des Künstlers auf anschauliche Weise näher. Ebenfalls um
15 Uhr beginnt die Führung "Alles wird Kunst sein...", die die
Entwicklung der Sammlung im LWL-Landesmuseum von 1908 bis heute
anhand von bedeutenden Gemälden widerspiegelt. Die Führungen
"Ungenießbar? Lebensmittel als künstlerisches Material" und
"August Macke- Der Bestand im LWL-Landesmuseum" um 16 Uhr
eröffnen den Teilnehmern neue Blickwinkel. Die Führungen sind
mit Eintrittskarte kostenfrei.

Frauen und Zechen
Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus zeigt interessierten
Besuchern des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern in Dortmund um
15 Uhr mit der Themenführung "Kein leichtes Los- Frauen auf
Zollern. Bergmannsfrauen - Tagesarbeiterinnen - Küchenhilfen"
das Leben von Frauen auf Zechen.

Gar nicht rostig
"Altes Eisen. Die Geschichte der Eisenherstellung" ist der Titel
der neuen Ausstellung, die am internationalen Museumstag um 15
Uhr im LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen
(Ennepe-Ruhr-Kreis) eröffnet. Die Austellung zeigt die
5000-jährige Geschichte der Eisenerzeugung bis in die Neuzeit.
Von der Mythologie über frühgeschichtliche Funde und
Verfahrenstechniken spannt sich der inhaltliche Bogen bis hin zu
Vergleichen mit heutigen handwerklichen Verfahren in Afrika und
modernen Hochöfen des 21.Jahrhunderts.

Gläserne Kunstwerke
Das LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim begeht in Petersheim
(Kreis Minden-Lübbecke) den 31. Internationalen Museumstag von
10 bis 18 Uhr mit einem festlichen Abschluss der Ausstellung "50
Vasen - 50 Künstler". Die kreativen Arbeiten von mehr als 50
Künstlern rücken die Vase als Kunstobjekt in den Mittelpunkt der
Aufmerksamkeit, die sonst eher dem Inhalt, den Blumen zuteil
wird. Im Begleitprogramm um 15 Uhr zeigt den Dokumentarfilm "Der
letzte Hafen" von Katharina Eisch-Angus und Klaus Hernitschek
das Leben und Sterben der Glashüttenkultur im Bayrischen Wald.

Mit den Augen der Großeltern
Das LWL-Museum für Archäologie in Herne zeigt am Museumstag von
11 bis 18 Uhr in seinem Museumskino zu jeder vollen Stunde den
Film "Durch das schöne Westfalen" von 1929, der die Besucher am
Museumstag in die Welt ihrer Großeltern entführt. Die
Dokumentation sollte damals den Bekanntheitsgrad der Region
steigern und den Tourismus ankurbeln.

Um 11 Uhr liest Thorsten Trelenberg im Museumscafé eigene
Gedichte und gibt eine Einführung in seine Lyrikinstallation
"Ich bin die Königin". In Führungen durch die Sonderaustellung
"Achtung Ausgrabung!" erfahren die Besucher um 14 und 16 Uhr,
was Archäologen leisten. Sie erleben eine professionelle
Grabungskampagne unter nahezu authentischen Bedingungen.
Zusätzlich bietet das LWL-Museum um 15 Uhr "gesucht. gefunden.
ausgegraben.", einen Rundgang durch 250.000 Jahre
Menschheitsgeschichte in Westfalen an. Es ist der
Museumseintritt zu entrichten. Um telefonische Anmeldung unter
02323 946280 wird gebeten.

Römischer Militäralltag
Das alte Rom ist schon lange untergegangen. Nur noch
schriftliche Quellen und archäologische Funde geben Auskunft
über das römische Imperium. Wäre es nicht aufregend, mit
"römischer" Begleitung durch die Ausstellung zu gehen und
Geschichten aus dem Alltag zu hören? Im LWL-Römermuseum in
Haltern haben Besucher die Möglichkeit dazu: Gaius Munatius
Crispius ist seit kurzem in Haltern stationiert, um seinen
ersten Militäreinsatz zu absolvieren. Am Internationalen
Museumstag berichtet er um 14 und 15 Uhr ausführlich von seinen
Erlebnissen, römischen Erfolgen und über seine enge Beziehung
zum Kaiserhaus. Öffnungszeit: 10 bis 18 Uhr, Eintritt und
Führung: kostenlos.

Von Sachsen und Franken
Jugendliche und Erwachsene können am Internationalen Museumstag
im Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn von 10 bis 18 Uhr
etwas über den 30 Jahre andauernden Krieg Ende des 8.
Jahrhunderts zwischen Sachsen und Franken erfahren. Funde wie
Waffen und Fibeln zeigen im Museum des LWL den kulturellen
Austausch, Kleidung und Sitten machen Unterschiede und
Gemeinsamkeiten deutlich. Von 15 bis 16.30 Uhr bietet das Museum
zwei Führungen an. In "Typisch fränkisch? Typisch sächsisch?
Kulturwandel im 8.Jahrhundert." können Kinder von 10-14 Jahren
als "Reporter" Aktuelles aus der Zeit Karls des Großen
erforschen. Erwachsenen bringt eine Führung durch die
Dauerausstellung den kulturellen Austausch zwischen Franken und
Sachsen näher. Es ist der Museumseintritt zu entrichten.

Leinen los
Das LWL-Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop (Kreis
Recklinghausen) bietet am Museumstag um 11 Uhr eine kostenlose
Führung durch das Museum an. Besucher können mit dem
Ausflugsschiff "Henrichenburg" bei einer einstündigen Tour
Richtung Münsterland den Tag auf dem Wasser zu genießen (12.30 /
13.30 / 14.30 Uhr, Erw. 6 Euro, Kinder 4 Euro zzgl. Eintritt).
Die zweistündige Schiffstour über alle vier Ruhrgebiets-Kanäle
startet um 15.30 Uhr. (Erw. 10 Euro, Kinder 6 Euro zzgl.
Eintritt)

Vom Felsblock zum Altar
Eine Reise zu den Ursprüngen des Dalheimer Hochaltars
unternehmen die Teilnehmer einer Exkursion des LWL-Landesmuseums
für Klosterkultur in Lichtenau (Kreis Paderborn) am Sonntag von
11 bis 16 Uhr. Nach einer kurzen Einführung im Museum startet
die Fahrt (Privat-Pkw notwendig) nach Giershagen. Bei der
Begehung spüren Interessierte jenen Steinbrüchen nach, die Mamor,
Alabaster und Mehlstein als Material für den Barockaltar
lieferten. Der Treffpunkt für Kinder ab acht Jahren in
Begleitung und interessierte Erwachsene ist um 11 Uhr im
Dalheimer Museumsfoyer. Für Erwachsene gilt der normale
Museumseintritt. Für Kinder ist die Teilnahme frei. Proviant,
wetterfeste Kleidung, kleine Hammer, (Fahrrad-)Helme, feste
Schuhe und Rucksäcke sollten alle kleinen und großen Forscher
nicht vergessen. Anmeldung bis Freitag 16. Mai unter Telefon
05292 - 9319-224 (Mo.-Fr. 8 bis 18 Uhr).

Frühlingsfest mit den Kumpels
Passend zum Museumstag-Motto "Museen und Gesellschaftlicher
Wandel" zeigt das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum
die Ausstellung "Alt und Jung auf ZeitReise: Erlebnisausstellung
zur Kommunikation zwischen den Generationen." Sie bietet
Gelegenheit zum Austausch über den Wandel von Industrie, Natur
und Alltag in den vergangenen 150 Jahren. Neun Erlebnisstationen
regen dazu an, mit der anderen Generation ins Gespräch zu
kommen. Die Ausstellung ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der
Eintritt ist frei. Um 12 Uhr und 15 Uhr bieten ehemalige
Bergleute eine Erlebnisführung durch die Zeche und eine
Schauvorführung der dampfbetriebenen Fördermaschine von 1893 an.

Außerdem veranstaltet der Förderverein der Zeche Hannover e.V.
an diesem Tag von 11 bis 15 Uhr sein jährliches
Frühlingsfest.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 15 10:53:07 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 May 2008 10:53:07 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Projektwoche im Burghofmuseum,
im Osthofentormuseum und im Wilhelm-Morgner-Haus, Soest,
26.05.-30.05.2008
Message-ID: 482C1613.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ulrich Neseker"
Datum: 15.05.2008, 09:30


AKTUELL

Einladung zum museumspädagogischen Projekt Stadtgeschichte im
Burghofmuseum,im Osthofentormuseum und im Wilhelm-Morgner-Haus
in Soest vom 26.05. - 30.05.2008


Auch in diesem Jahr findet im Burghofmuseum, im
Osthofentormuseum und im Wilhelm-Morgner-Haus in Soest eine
Projektwoche statt, zu der wir Sie herzlich einladen. Neben
einigen bewährten Angeboten wurden wieder neue Programme
erstellt. Betreut werden die Veranstaltungen von ausgebildeten
Museumspädagoginnen und Museumspädagogen. Das Projekt entstand
in einer Kooperation des LWL-Museumsamts für Westfalen mit der
Stadt Soest. Für die Teilnahme müssen wir eine Kostenbeteiligung
von 1 ? pro Schüler erheben. Bitte melden Sie sich frühzeitig im
Burghofmuseum an. Nähere Angaben entnehmen Sie bitte dem
nachfolgenden Veranstaltungskalender.


Programm:

1. Wer wohnte im mittelalterlichen Soest?
Klassen: 3 - 4
Um diese Frage zu lösen, unternehmen die SchülerInnen der
Primarstufe eine Entdeckungsreise. Mit Hilfe von Kostümen und
Requisiten versuchen sie anhand der ausgestellten
mittelalterlichen Zeugnisse, das Leben der städtischen
Bevölkerung in Soest zu entwerfen.
Dauer: ca. 90 Minuten
Treffpunkt: Burghofmuseum

2. "Gar herrlich ist das Ritterleben"
Klassen: 3 - 4
Die SchülerInnen überprüfen in diesem museumspädagogischen
Programm, ob diese Aussage tatsächlich Bestand hat. Im
Osthofentor können sie sich über das Leben der berittenen
Krieger im Mittelalter informieren. Gemeinsam erarbeiten sie das
"ritterliche Rüstzeug", um die Laufbahn vom Pagen und Knappen
bis zum edlen Ritter zu verfolgen. Welche "Lasten" ein solch
ausgebildeter Ritter zu tragen hatte, erfahren sie selbst bei
der Anprobe von ritterlichem Rüstungszubehör. Auch das
Alltagsleben der Ritter, ihr Dienst in der Stadt Soest, wird
gemeinsam erarbeitet. So als "Ritter" ausgebildet benötigen die
SchülerInnen ein Symbol ihres neu erworbenen Standes und
entwerfen ihr eigenes "Wappen".
Dauer: ca. 90 Minuten
Bitte mitbringen: Wachsmalstifte
Treffpunkt: Osthofentormuseum

3. "Wie der Maulwurf zu seiner Hose kam"
Klassen: 2 - 5
... ist der Titel eines Zeichentrickfilmes, in dem Tiere zeigen,
wie aus Flachs Garn und schließlich Stoff für die Maulwurfshose
gefertigt wird. In einer kleinen Sonderausstellung erkunden wir,
welche Geräte die Tiere im Film darstellen. An-schließend
stellen die SchülerInnen eigenhändig an originalgetreuen
Modellen von Riffel, Breche, Schwinge und Hechel verspinnbare
Fasern aus Flachsstroh her.
Dauer: ca. 90 Minuten
Treffpunkt: Burghofmuseum

4. Papier macht Geschichte
Klassen 1 - 6
Im Burghofmuseum kann man erfahren, wie man vor der Erfindung
des Papiers Informationen weitergegeben hat. Beim anschließenden
Besuch des Stadtarchivs lernt man die Bedeutung dieses
Beschreibstoffes genauer kennen. Dabei kann jeder Schüler selbst
ein Blatt Büttenpapier schöpfen und mitnehmen.
Dauer: ca. 120 Minuten
Treffpunkt: Burghofmuseum

5. Die Petrikirche
Klassen 3 - 13
Am Beispiel der Petrikirche wird - auf die jeweilige
Altersgruppe der SchülerInnen zugeschnitten - eine Einführung in
die mittelalterliche Kirchenarchitektur gegeben. Grundlegende
Begriffe der Architektursprache, stilistische Merkmale der
Romanik und Gotik werden ebenso besprochen wie die
Raumgliederung und die Wirkung dieser Architektur auf uns.
Dauer: ca. 90 Minuten
Treffpunkt: vor dem Westwerk von St. Petri. Bitte mitbringen:
Bleistifte
Auf Wunsch kann dieses Programm um den Besuch von St. Patrokli und der

Wiesenkirche erweitert werden (Dauer insgesamt: 2 Stunden)

6.Druckwerkstatt in der Ausstellung Heinrich Aldegrever
Klassen 5 - 13
Die Technik des Kupferstichs, in der Heinrich Aldegrever Meister
war, ist sehr schwierig und langwierig zu erlernen. Aber mit den
Mitteln der Kaltnadelradierung kann in diesem Workshop ein
lebendiger Blick in den Alltag einer Tiefdruckwerkstatt geworfen
werden.
Dauer: ca. 120 Minuten
Treffpunkt: Burghofmuseum

7. Verschüttetes vergangener Zeiten...
Klassen 3 - 6
... bargen Archäologen in Soest und Umgebung. Ausgehend von den
im Burghofmuseum ausgestellten Funden lernen die SchülerInnen
archäologische Arbeitsmethoden kennen. In Eigen- und
Gruppenarbeit vollziehen sie diese fach-spezifischen
Vorgehensweisen anschaulich nach und erkennen dabei, warum
Vorsicht und Sorgfalt eine große Bedeutung für die Bergung und
den Erhalt der Funde haben.
Dauer: ca. 90 Minuten
Treffpunkt: Burghofmuseum

8. Hausrat und Werkzeuge der ersten Siedler
Klassen 3 - 6
? zeichnen ein komplexes Bild vom alltäglichen Leben der
Menschen in der Jungsteinzeit. Die vielfältigen Exponate
verweisen auf handwerkliche Tätigkeiten, Ackerbau, Ernährung und
Bestattung. Wie erfinderisch, aber auch schwierig, Kraft und
Geschicklichkeit erfordernd, die Arbeiten dieser Zeit waren,
erfahren die SchülerInnen in zahlreichen Versuchen.
Dauer: ca. 120 Minuten
Treffpunkt: Burghofmuseum

9. Das ottonische Soest
Klassen 3 und 4
Auf diesem Rundgang machen wir uns auf die Suche nach den
Überresten der Stadt. Mit genauen Beobachtungen und Fantasie
lassen wir Soest um das Jahr 1000 wiedererstehen.
Dauer: ca. 60 Minuten
Bitte mitbringen: Bleistifte
Treffpunkt: vor dem Westwerk von St. Petri

10. Wilhelm Morgner
Klassen 5 - 13
In diesem Programm in den neu gestalteten Räumen des
Wilhelm-Morgner-Hauses wird der bedeutendste Maler der Stadt,
Wilhelm Morgner, vorgestellt. Der jeweiligen Altersgruppe
angemessene praktische Übungen führen in sein künstlerisches
Werk ein.
Dauer: ca. 90 Minuten
Treffpunkt: Wilhelm-Morgner-Haus


Anmeldung

Für die Teilnahme an den Programmen wird eine Kostenbeteiligung
von 1 ? pro Schü-ler erhoben. Eine Voranmeldung unter der
Tel.-Nr. 0 29 21/103-10 20 (Burghofmuse-um Soest) ist
erforderlich. Anmeldung dienstags bis freitags in der Zeit von
9.00 bis 12.00 Uhr und 15.00 bis 17.00 Uhr.


INFO

Kontakt:
Ulrich Neseker
LWL-Museumamt für Westfalen
Schwelingstraße 5
48133 Münster
Tel.: 0251 591-4744
Fax: 0251 591-3335
E-Mail: ulrich.neseker at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 15 11:41:53 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 May 2008 11:41:53 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Programm zum Internationalen Museumstag,
Luedinghausen und Billerbeck, 18.05.2008
Message-ID: 482C2181.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Reinhild Mackowiak"
Datum: 14.05.2008, 12:15


AKTUELL

Attraktives Programm zum Internationalen Museumstag am 18. Mai
2008 in den Kulturzentren des Kreises Coesfeld Burg Vischering
in Lüdinghausen und Kolvenburg in Billerbeck

Der Internationale Museumstag wird weltweit von allen Museen am
Sonntag, 18. Mai 2008 begangen. Vielfältige Aktivitäten werden
aus diesem Anlass veranstaltet. Das Ereignis steht unter der
Schirmherrschaft des Bundesratspräsidenten. Mit dem Anliegen,
die Museumslandschaft in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu
rücken, steht der Internationale Museumstag in Deutschland seit
Jahren für die kulturelle Vielfalt und den Kulturföderalismus in
unserem Lande.

Auch die Burg Vischering in Lüdinghausen, das Kulturzentrum des
Kreises Coesfeld, hat ein besonderes Programm für alle
Besucherinnen und Besucher für diesen Tag geplant. Eine
Burgführerin und ein Burgführer beantworten am Sonntag jeweils
von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr die Fragen
der Besucher zur Burg und ihrer Geschichte. Burg Vischering ist
geöffnet täglich außer montags von 10.00 bis 17.30 Uhr. Infos
unter Tel. Nr. 02591-79900.

In der Kolvenburg in Billerbeck werden Führungen durch die
laufende Ausstellung angeboten. Noch bis zum 15. Juni 2008 macht
die Wanderausstellung "Festliche Reise um die Welt - Das
Schützenfest und andere Rituale" Station in der Kolvenburg. Im
Mittelpunkt stehen vier Feste aus vier Kontinenten: eine
Hochzeit in Pakistan, das Festival de lÆAir im nördlichen Niger,
das mexikanische Fliegerspiel und das typisch westfälische
Schützenfest. Führungen mit Dr. Norbert Korfmacher finden um
11.00 Uhr und um 15.00 Uhr statt. Für interessierte Besucher
besteht ab 11.00 Uhr auch die Möglichkeit, in kleinen Gruppen
den Dachboden zu besichtigen und Interessantes über die
Burggeschichte zu erfahren.

Öffnungszeiten der Kolvenburg: dienstags bis samstags 13.00 -
18.00 Uhr, sonn- und feiertags 10.00 - 12.30 Uhr und 13.30 bis
17.30 Uhr. Infos unter Tel. Nr. 02543-1540. Am Museumstag wird
in beiden Häusern nur der normale Eintritt erhoben, die
Sonderveranstaltungen sind frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 15 11:45:18 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 May 2008 11:45:18 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vortrag=3A_Kaempfen_wie_in_der_Antike?=
=?utf-8?b?LCBNw7xuc3RlciwgMjAuMDUuMjAwOA==?=
Message-ID: 482C224E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 15.05.2008, 11:33


AKTUELL

Kämpfen wie in der Antike
Prof. Schwertheim spricht zu Wettkampfregeln im Altertum

Disziplin war eine Herzensangelegenheit des römischen Kaisers
Hadrian (117-138 n. Chr.). Verhielten sich Athleten in
Wettkämpfen nicht ordentlich, gab es Peitschenhiebe - aber bitte
nicht zu viele, denn bei ihrer weiteren Sport- und
Berufsausübung sollten die Sportler nicht beeinträchtigt werden.

Prof. Dr. Elmar Schwertheim, Althistoriker an der WWU Münster,
spricht am Dienstag, 20. Mai 2008, zum Thema. "Kaiserliche
Fürsorge und Regeln für athletische und künstlerische Wettkämpfe
in der Antike" heißt sein Vortrag, der um 18.15 Uhr in der
Rüstkammer des münsterschen Rathauses beginnt und Teil einer
Ringvorlesung anlässlich der Olympischen Spiele 2008 ist.
Organisiert wird die Reihe von den Instituten für
Sportwissenschaft an den Universitäten Duisburg-Essen und
Münster.


INFO

Seminar für Alte Geschichte
URL: http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-alt/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 16 10:26:56 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 May 2008 10:26:56 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Medienzentrum fuer Westfalen,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: 482D6171.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Markus Köster"
Datum: 15.05.2008, 15:47


STELLENAUSSCHREIBUNG

Im LWL-Medienzentrum für Westfalen in Münster, einer
Kultureinrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, ist
zum 01.10.2008 eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

im Aufgabenfeld landeskundliche Bildung mit Medien
zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Zu den Kernaufträgen des LWL-Medienzentrums gehört die
mediengestützte Vermittlung von Geschichte und Gegenwart der
Region Westfalen. Hauptaufgabe des Volontariats ist die medien-
und fachdidaktische Begleitung von regionalbezogenen
Medienproduktionen sowie die Entwicklung didaktischer Bausteine,
Blended-Learning-Konzepte und Qualifizierungsangebote zum
Einsatz dieser Medien in der schulischen und außerschulischen
Bildungsarbeit.

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit pädagogischem,
kultur- und/oder kommunikationswissenschaftlichem Schwerpunkt
- fundierte mediendidaktische und möglichst auch fachdidaktische
Kompetenzen und Erfahrungen
- Interesse an der Vermittlung von Geschichte und Landeskunde
Westfalens
- gute Kenntnisse digitaler Medien und Internetplattformen
(inkl. CMS und Datenbanken)
- die Fähigkeit zur raschen Einarbeitung in ein neues
Aufgabenfeld und zu kreativem und teamorientiertem Arbeiten

Wir bieten:
- ein interessantes und breit gefächertes Aufgabengebiet mit
eigenverantwortlichen Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich
Medienproduktion und Medienbildung
- die Möglichkeit, sich aufbauend auf vorhandenen Kenntnissen an
der Schnittstelle von Medien- und Bildungsarbeit weiter zu
qualifizieren
- einen Berufseinstieg bei einer profilierten öffentlichen
Kultur- und Bildungseinrichtung
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
1.082,57 ? brutto gezahlt, ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen. Bewerbungen geeigneter
schwerbehinderter Frauen und Männer sind ebenfalls ausdrücklich
erwünscht.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Köster (0251/591-3901,
markus.koester at lwl.org) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
25/08 bis zum 06.06.2008 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 16 10:35:19 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 May 2008 10:35:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsreihe: "725 Jahre Blomberg - Aspekte
der Stadtgeschichte", Blomberg, 16.05.2008
Message-ID: 482D6367.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Heinrich Stiewe"
Datum: 15.05.2008, 16:25


AKTUELL

"725 Jahre Blomberg - Aspekte der Stadtgeschichte"
Vortragsreihe zum Stadtjubiläum

Der Heimatverein Blomberg, der Naturwissenschaftliche und
Historische Verein für das Land Lippe und die Stadt Blomberg
richten anlässlich des Stadtjubiläums "725 Jahre Blomberg"
gemeinsam eine Vortragsreihe unter dem Thema "725 Jahre Blomberg
- Aspekte der Stadtgeschichte" aus. An vier Abenden werden neue
historische Erkenntnisse zu zentralen Ereignissen der Blomberger
Stadtgeschichte präsentiert.

Eröffnen wird die Reihe der Mittelalterexperte Frank Huismann
M.A. am Freitag, 16. Mai mit einem spannenden Vortrag zum Thema:
"Die Gründung der Stadt Blomberg - oder: Wie kamen die Lipper
ins Schwalenbergische?" Der Vortrag erhellt die Hintergründe der
Blomberger Stadtgründung um 1250 und der urkundlichen
Ersterwähnung von 1283, die den Anlass für das Stadtjubiläum
gibt.

Es wird deutlich, dass es auch damals um Geld, Macht und
Einfluss ging und die lippischen Edelherren Blomberg keineswegs
in einem herrschaftsfreien Raum gegründet haben, sondern den
Schwalenberger Grafen direkt "vor die Nase" setzten. Der Vortrag
findet am Freitag, 16. Mai um 19.30 Uhr in der "Flüggeschen
Scheune" bei der Grundschule am Weinberg in Blomberg statt. Der
Eintritt ist frei.

Weitere Vorträge werden im Juni, August und September folgen. So
wird der Bielefelder Historiker PD Dr. Ulrich Meier am 20. Juni
eine interessante neue Quelle zur Geschichte der Wallfahrt nach
Blomberg vorstellen, die 1460 im Anschluss an den
Hostiendiebstahl der Alheyd Pustkoke stattfand.

Dr. Heinrich Stiewe wird am 22. August über Häuser berichten,
die mittlerweile aus dem Blomberger Stadtbild verschwunden sind
und Dieter Zoremba geht am 19. September der Frage nach, welche
Entwicklung Blomberg in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
vom ausgehenden Kaiserreich um 1900 bis in die Anfänge der
Bundesrepublik um 1950 durchmachte.


Termine der Vortragsreihe: 725 Jahre Blomberg -
Aspekte der Stadtgeschichte

Freitag, 16. Mai 2008, 19.30 Uhr, Blomberg, Flüggesche Scheune:
Frank Huismann M.A., Horn-Bad Meinberg: Die Gründung der Stadt
Blomberg - oder: Wie kamen die Lipper ins Schwalenbergische?

Freitag, 20. Juni 2008, 19.30 Uhr, Blomberg, ev.-ref.
Klosterkirche Im Seligen Winkel:
Dr. Ulrich Meier, Bielefeld: Wunderglaube und Hexenwahn. Eine
neue Quelle zur Entstehung der Wallfahrt nach Blomberg im Jahre
1460. Gemeinsame Veranstaltung mit der ev.-ref. Kirchengemeinde
Blomberg.

Freitag, 22. August 2008, 19.30 Uhr, Blomberg, Flüggesche
Scheune:
Dr. Heinrich Stiewe, Wellentrup: Verschwundene Häuser in
Blomberg

Freitag, 19. September 2008, 19.30 Uhr, Blomberg, Flüggesche
Scheune:
Dieter Zoremba, Blomberg: Vom Kaiserreich zur Bundesrepublik.
Blomberg 1900 - 1950


INFO

Heimatverein Blomberg
Dr. Heinrich Stiewe (Vorsitzender)
Istruper Str. 31
32825 Blomberg-Wellentrup
Tel. (05235) 6545 oder 7485
E-Mail: heinrich.stiewe at web.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 16 10:38:56 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 May 2008 10:38:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag ueber Forschungen zur Verwandtschaft in
Europa, Muenster, 20.05.2008
Message-ID: 482D6440.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 16.05.2008, 09:02


AKTUELL

Der Imperativ, sich zu verbinden
Vortrag über Forschungen zur Verwandtschaft in Europa

Was verbindet Verwandtschaftsbeziehungen, Symbole, Kleidung und
Geburtshelfer? Die vier Begriffe spielen eine wichtige Rolle in
den Vorträgen einer Veranstaltungsreihe des Seminars für
Volkskunde/Europäische Ethnologie der Westfälischen
Wilhelms-Universität und des Volkskundlichen Kommission für
Westfalen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe im
Sommersemester.

Eröffnet wird die Reihe am 20. Mai 2008 mit einem Beitrag von Dr.
Michi Knecht aus Berlin über das Thema "Der Imperativ, sich zu
verbinden. Neue kulturanthropologische Forschungen zu
Verwandtschaft in europäischen Gegenwartsgesellschaften". Die
Veranstaltung beginnt am Dienstag um 16.15 Uhr im Hörsaal Sch 4
des Uni-Gebäudes Scharnhorststraße 100.


INFO

Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie
URL: http://www.uni-muenster.de/Volkskunde/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 16 10:44:27 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 May 2008 10:44:27 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Politischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus
in Gelsenkirchen, 28.05.2008, Gelsenkirchen
Message-ID: 482D658B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 16.05.2008, 08:25
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Die Hochverräter - Politischer Widerstand gegen den
Nationalsozialismus in Gelsenkirchen
Vortrag von Prof. Dr. Stefan Goch, Gelsenkirchen, mit
anschließender Diskussion

Mittwoch, 28. Mai 2008, 19.30 Uhr

Im "Dritten Reich" verfolgten die Polizei- und Justizbehörden
die politischen Gegner des nationalsozialistischen Regimes mit
dem Vorwurf des Hochverrats. In rechtsförmigen Verfahren
erfolgten nach polizeilichen und staatsanwaltlichen Ermittlungen
Verurteilungen von Gelsenkirchener "Hochverrätern" durch das in
der Region für politische Strafverfahren zuständige
Oberlandesgericht Hamm, in einigen Fällen auch durch den
berüchtigten Volksgerichtshof.

Aus dem Forschungsprojekt des Instituts für Stadtgeschichte zum
Widerstand gegen den Nationalsozialismus werden erste
Erkenntnisse über die verurteilten "Hochverräter" präsentiert:
Wer waren sie? Was wollten sie? Was hatten sie gemacht? Was
motivierte sie? Wie waren sie in die Verfolgungsmaschinerie
geraten? Wie gingen die Verfolgungsbehörden vor? Wie verlief der
Lebens- und Leidensweg der "Hochverräter"?


INFO

Veranstaltungsort:
Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus"
Cranger Straße 323
45891 Gelsenkirchen
URL: http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/index_startseite_de.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 16 10:49:41 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 May 2008 10:49:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe 14.04.2008 - 15.5.2008
Message-ID: 482D66C5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 15.05.2008, 14:43


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe

In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/


WDR-Nachrichten aus dem Münsterland vom 15.05.2008

Neue Ausstellung im Picasso-Museum (11:19 Uhr)
Das Picasso-Museum in Münster zeigt von morgen an eine
Sonderausstellung mit Fotographien von Henri Cartier-Bresson.
Gezeigt werden rund einhundert Arbeiten des Fotografen, vor
allem Porträts zum Beispiel von Marilyn Monroe oder dem Dalai
Lama. Die Ausstellung ist bis zum 20. Juli zu sehen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 13.05.2008

Rubensförderpreis vergeben (15:16 Uhr) Der sechste
Rubens-Förderpreis der Stadt Siegen geht an den Künstler Diango
Hernández. Der 37-Jährige ist gebürtiger Kubaner, lebt in
Düsseldorf und wirft in seiner Kunst bevorzugt politische Fragen
auf. Politik und Poesie, so argumentierte die Jury des
Nachwuchs-Förderpreises, gingen bei Hernández eine ganz
besondere Verbindung ein. Der Preis ist mit 2600 Euro dotiert.
Der Künstler erhält im kommenden Jahr außerdem eine Ausstellung
im Museum für Gegenwartskunst.

aus OWL vom 12.05.2008

Mühlentag in NRW (10:01 Uhr) Zum 15. Deutschen Mühlentag am
Pfingstmontag öffnen in Nordrhein-Westfalen rund 150 historische
Mühlen ihre Tore. Den Besuchern werde von Windmühle über Wasser-
bis hin zu Rossmühlen die Vielfalt der Mahltechniken vorgeführt,
teilten die Veranstalter mit. Darüber hinaus gibt es an den
meisten Mühlen ein Begleitprogramm mit Bewirtungen,
handwerklichen Vorführungen und Live-Musik. Höhepunkt an vielen
Orten ist das Backen von Brot. Angeschlossene Museen sind
geöffnet. Ziel des Deutschen Mühlentags sei es auch, auf die
Existenz der historischen Bauwerke aufmerksam zu machen, um
Unterstützung für deren Erhalt zu bekommen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 10.05.2008

24 Mühlen geöffnet (09:37 Uhr) 24 Mühlen aus Südwestfalen nehmen
Morgen am Deutschen Mühlentag teil. Die Besucher sollen einen
Einblick in die Mühlentechnik und die Geschichte der Bauwerke
erhalten. In Balve kann die Luisenhütte Wocklum aus dem Jahr
1748 mit einer vollständig erhaltenen Holzkohle-Hochofenanlage
besichtigt werden. In der Brenscheider Mühle in
Nachrodt-Wiblingwerde wird das Stampfen und Mahlen von Raps zur
Ölgewinnung gezeigt. In Meschede hat die mehr als 300 Jahre alte
Sägemühle Remblinghausen geöffnet. Die Wassermühle Nenkersdorf
in Netphen wurde im Jahr 1240 erstmals urkundlich erwähnt.
Besucher können dort die Arbeit eines Wasserrades mit fünf Meter
Durchmesser verfolgen. In der Walzenmühle in Warstein kann
außerdem das Kettenschmiedemuseum besichtigt werden.

Nachrichten aus OWL vom 10.05.2008

Festival der Schlagzeuger (07:14 Uhr) Im Paderborner Heinz
Nixdorf Museums Forum treffen sich heute die Schlagzeuger
internationaler Bands und Musikgrößen. Das europaweit größte
Percussion Festival wurde gestern Abend mit einem Konzert der
NDR Big Band eröffnet. Heute geben die Trommler von Tina Turner,
Elton John und Louis Armstrong Kostproben ihres Könnens.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 09.05.2008

Standort für Fußballmuseum offen (15:36 Uhr) Das geplante
Deutsche Fußballmuseum könnte möglicherweise doch ins Ruhrgebiet
kommen. Am favorisierten Standort in Köln gebe es Probleme mit
den Besitzverhältnissen eines Grundstücks, erklärte der Deutsche
Fußballbund. Damit steigen die Chancen der drei Mitbewerber,
darunter neben Oberhausen und Gelsenkirchen auch Dortmund. Der
DFB will 26 Millionen Euro in das Museum investieren. Eine
Entscheidung soll frühestens im Juli fallen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 08.05.2008

Jüdische Gemeinde feiert (13:08 Uhr) Die jüdische Gemeinde in
Münster begeht heute mit einem internen Fest den 60. Jahrestag
der Gründung des Staates Israel. Die 700 Mitglieder starke
Gemeinde ist eine von 19 in NRW. Eine öffentliche
Kultur-Veranstaltung soll es am 25. Mai im Mühlenhof-Museum in
Münster geben. Dann wird auch der stellvertretende israelische
Botschafter in Deutschland, Ilan Mor, in Münster erwartet.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 06.05.2008

Oberhausen: Wirbel um Kindermuseum (13:51 Uhr) Der geplante Bau
des Kindermuseums "Explorado" in Oberhausen sorgt für Ärger im
Stadtrat. CDU, Grüne und Linke Liste fordern eine Sondersitzung
des Rates und eine Untersuchung des finanziellen Risikos.
Hintergrund sind die extremen Sparpläne der Stadt Oberhausen,
die sich an dem Projekt beteiligen will. Das bisherige
Kindermuseum in Duisburg hat wegen finanzieller Probleme
Insolvenz angemeldet.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 03.05.2008

Hattingen: Hüttenzauber im Industriemuseum (13:33 Uhr) In der
Henrichshütte, einem von acht Industriemuseen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, gibt es am Sonntag einen
"Hüttenzauber". Auf dem Familienfest gibt es besonders viele
Angebote für Kinder geben wird. Diese können am
Sonntagnachmittag zum Beispiel experimentieren und selbst Ziegel
herstellen, Stoffe bedrucken und Lampen basteln. Zudem können
Aufgaben rund um Eisen und Erz, Koks und Kohle gelöst werden.
Für ältere Besucher werden Rundgänge im alten Hochofen
angeboten.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 29.04.2008

Geburtstag im Museum (17:35 Uhr)

In drei Dortmunder Museen können jetzt auch Erwachsene
Geburtstag feiern. Dafür werden verschiedene Programme für bis
zu 20 Personen angeboten: vom Gastmahl der Antike bis hin zu
Party im Stil der 50er und 60er Jahre. Feiern kann man im Museum
für Kunst und Kulturgeschichte, im Museum Adlerturm oder im
Deutschen Kochbuchmuseum.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 29.04.2008

LWL fördert Kulturprojekte (14:00 Uhr) Die Kulturstiftung des
Landschaftsverbands Westfalen-Lippe fördert Kulturprojekte in
Südwestfalen. Mit gut 100. 000 Euro soll eine Galerie für das
Schieferbergbau- und Heimatmuseum in Holthausen-Schmallenberg
aufgebaut werden. Gut 170 000 Euro fließen zudem in die
Publikation "Wege der Jakobspilger in Westfalen". Insgesamt
stehen 700.000 Euro für Kulturprojekte in ganz
Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.

Nachrichten aus OWL vom 29.04.2008

Experten raten zu alten Obstsorten (12:12 Uhr) Das Museum für
alte Obstsorten in Bielefeld würde eine größere Sortenvielfalt
in heimischen Gärten begrüßen. Deshalb zeigt die private
Einrichtung, wie Hobbygärtner ihre Obstbäume veredeln können.
Zudem informieren Experten am Dienstag Nachmittag, welche alten
Sorten sich besonders gut für Gärten eignen. Das Museum
präsentiert nahe dem Tierpark Olderdissen nach eigenen Angaben
die größte Obstsortensammlung in Nordrhein-Westfalen. Darunter
seien auch viele Landsorten aus Westfalen und Lippe, die in
Baumschulen sonst nicht zu finden sind.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 28.04.2008

Ruhrtalmuseun wird modernisiert (16:18 Uhr) Das Ruhrtalmuseum in
Schwerte soll für über 700 000 Euro modernisiert werden.
Baubeginn solle noch in diesem Frühjahr sein, sagte ein Sprecher
des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL). Zum 75-jährigen
Jubiläum des Museums im Oktober dieses Jahres solle der erste
Bauabschnitt fertig sein. Mit dem Umbau werde die
Dauerausstellung aus den 80er Jahren neu gestaltet, sagte der
Sprecher weiter. Das Museum ist seit 1933 im historischen
Schwerter Rathaus untergebracht. Schwerpunkt der Sammlung sind
unter anderem Ur- und Frühgeschichte des Ruhrtals sowie
Stadtgeschichte.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 28.04.2008

Experten-Tagung Varus-Schlacht (15:01 Uhr) Über die Bedeutung
der Varus-Schlacht diskutieren ab heute rund 150 Wissenschaftler
aus dem In- und Ausland in Münster. Der zweitägige Kongress im
Landesmuseum bereitet eine große Sonderausstellung im
Römermuseum in Haltern vor. Sie soll im Mai 2009 anläßlich des
2000. Jahrestages der Varusschlacht stattfinden und das römische
Imperium anhand der Lebensgeschichte des römischen Feldherrn
Varus abbilden.

Nachrichten aus OWL vom 26.04.2008

Mittelalter-Schau in Paderborn (17:58 Uhr) Im historischen
Museum der Stadt Paderborn ist Freitagabend eine
Mittelalter-Ausstellung eröffnet worden. In der Schau mit dem
Titel "Eine Welt in Bewegung" geht es um alte Fernhandelswege.
Zu sehen sind unter anderem etwa 800 Grabungsfunde aus Paderborn
und Würzburg. Bis Juli ist die 700.000 Euro teure Ausstellung in
Paderborn, danach geht sie nach Würzburg.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 26.04.2008

Witten: Simuliertes Zugunglück (12:39 Uhr) Wegen einer Großübung
der Wittener Feuerwehr und anderer Hilfsorganisationen wird
'Samstagnachmittag das Ruhrufer rund um die Burgruine
Hardenstein weiträumig abgesperrt. Betroffen ist insbesondere
der dort verlaufende Ruhrtal-Radweg. Mit einem Großaufgebot von
über 500 Einsatzkräften proben die Wittener den Ernstfall. Sie
simulieren einen Zugunfall der Museumseisenbahn mit einer
Vielzahl von Verletzten. Trainiert wird dabei vor allem die
komplizierte Bergung über Schienen, enge Waldwege und die Ruhr.
Von 13 bis 18 Uhr sind deshalb die Zufahrt zur Zeche Nachtigall
und damit der Ruhrtal-Radweg sowie die Nachtigall-Brücke
gesperrt; auch die Ruhrtal-Fähre stellt ihren offiziellen
Betrieb ein und wird in die Übung einbezogen. Für Auto- und
Radfahrer werden Umleitungen eingerichtet

Nachrichten aus dem Münsterland vom 25.04.2008

Ältester Stadtplan Münsters (17:07 Uhr) Die Universität Münster
hat am Freitag den wohl ältesten bislang bekannten Stadtplan von
Münster vorgestellt. Die rund 400 Jahre alte Federzeichnung
wurde vor kurzem im Stadtarchiv von Bad Homburg entdeckt. Der
Plan zeigt die Münstersche Innenstadt mit Prinzipalmarkt und
Domplatz. Möglicherweise war die Zeichnung eine Tatortabbildung
in einem Mordprozess Anfang des 17. Jahrhunderts.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 25.04.2008

Witten: Ausbau Zeche Nachtigall (13:19 Uhr) Der Besucherstollen
des Wittener Industriemuseums Zeche Nachtigall wird ausgebaut.
Zur Zeit sind Mitarbeiter einer Spezialfirma dabei, einen vor
Jahrzehnten zusammengebrochenen Stollen wieder frei zu legen.
Die Arbeiten sollen bis Sommer 2009 beendet sein. Herabgestürzte
Felsbrocken müssen aus dem Weg geräumt, der Stollen mit
Stahlstützen gesichert werden. Für diese Arbeiten bedienen sich
die Schachtarbeiter einer modernen Variante der alten
Kohlebahnen: Mit Ankereisen haben sie eine Art Schwebebahn am
Gewölbe angebracht, mit deren Hilfe sie Gestein, Werkzeug und
Maschinen durch den Stollen transportieren. Wenn die
Ausbauarbeiten fertig sind, können die Besucher auf der einen
Seite des Berges in den Schacht hinein und auf der anderen Seite
wieder herausspazieren. Dabei wandern sie unter einem Felsmassiv
her und an Kohleflözen entlang.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 24.04.2008

Macke-Ausstellung in Münster (16:11 Uhr) Das Landesmuseum in
Münster zeigt eine neue Sonder-Ausstellung mit Werken des
Künstlers August Macke. Präsentiert werden ab Samstag 160
Arbeiten aus dem eigenen Bestand. Anlass der Schau ist die
Fertigstellung des Werkverzeichnisses des Künstlers. Es umfasst

6.000 Skizzen, 3.000 Zeichnungen und 600 Gemälde.

Nachrichten aus OWL vom 24.04.2008

Stabwechsel im Klostermuseum (13:01 Uhr) Ein Mittelalterexperte
der Universität Stuttgart übernimmt die Leitung des
Klostermuseums Dalheim in Lichtenau. Klaus Gereon Beuckers löst
Matthias Wemhoff ab. Wemhoff leitet künftig das Museum für Vor-
und Frühgeschichte in Berlin. Das Museum im Kloster Dalheim wird
derzeit renoviert. Ab Mai werden zwei weitere Gebäudeflügel für
14 Millionen Euro restauriert.

Salzproduktion in Soest größer als bisher bekannt (13:55 Uhr)
Die mittelalterliche Salzproduktion in Soest war erheblich
umfangreicher als bisher angenommen. Das geht aus einem neuen
Buch hervor, das heute vom Landschaftsverband im Soester
Burghofmuseum vorgestellt wurde. Es ist die
Abschlussdokumentation zu den Ausgrabungen von 1980. Hier gibt
die Verfasserin statt 60 Öfen rund 100 Öfen an. Im neuen
Standardwerk zur Salzgewinnung in Soest wird die Hansestadt als
die älteste Industriestadt Westfalens bezeichnet.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 22.04.2008

Sarkozy übernimmt Schirmherrschaft (14:16 Uhr) Der französische
Staatspräsident Nicolas Sarkozy übernimmt die Schirmherrschaft
für die Ausstellung "Maeght: Abenteuer der Moderne" im
Picasso-Museum Münster. Nach Angaben eines Sprechers sei man
sehr stolz auf die Zusage des Politikers. Bei der Ausstellung
werden ab August über 170 Werke bekannter Künstler wie Chagall
und Miró gezeigt. Ein Besuch Sarkozys sei allerdings nicht
geplant, hieß es.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 22.04.2008

Velen auf Weg zu lebendigem Museum (08:13 Uhr) Die Gemeinde
Velen will eine 1890 erbaute Sägemühle unter Denkmalschutz
stellen. Das hat gestern abend der Planungsausschuß beschlossen.
Damit sei der letzte Baustein für Velens ?lebendiges Museum?
gesetzt, so Bürgermeister Ralf Groß-Holtick. Bis Juli sollen
sowohl die wasserbetriebene Sägemühle als auch das historische
Jungfernhaus und eine Schmiede wieder hergerichtet sein. Die
Gesamtkosten belaufen sich auf 760.000 Euro. Knapp die Hälfte
davon trägt die Gemeinde Velen, den Rest teilen sich Land und
EU.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 21.04.2008

Staatsarchiv wird saniert (16:05 Uhr) In Münster ist heute mit
der Grundsanierung des Staatsarchivs begonnen worden. Bis April
des nächsten Jahres sollen Asbest-Altlasten beiseitigt und unter
anderem Teile der Einrichtung erneuert werden. Die Kosten sollen
bei rund 3 Millionen Euro liegen.

Nachrichten aus OWL vom 19.04.2008

WDR5-Wandertage in OWL (19:06 Uhr) Über einhundert Teilnehmer
aus ganz NRW sind am Samstag mit WDR5 durch Detmold gewandert.
Im Rahmen der Reihe "Der Natur auf der Spur" ging es vom
denkmalgeschützten Palaisgarten an der Musikakademie durch das
Freilichtmuseum bis zur Adlerwarte in Berlebeck. Die Tour führte
durch schöne Landschaften und Natur. Zudem gab es Informationen
über die Heimatgeschichte. Gastgeber zusammen mit dem WDR war
der Lippische Heimatbund, der in diesem Jahr sein 100.Jubiläum
feiert.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 19.04.2008

Termine für Eisenbahnfreunde (12:42 Uhr) Die sauerländische
Almetal-Bahn feiert am Sonntag ihr zehnjähriges Bestehen. Zum
Saisonstart veranstalten die Betreiber am "Waldbahnhof
Ringelstein" ein Fest. Geboten werden unter anderem
Pendelfahrten mit historischen Schienenbussen. Der Verein
"Waldbahn Almetal" hat seit 1998 zwischen Büren und Brilon knapp
27.000 Fahrgäste befördert. Die Märkische Museumseisenbahn in
Herscheid startet schon am Sonntag in die neue Saison. Die
Dampflok fährt stündlich von 11:40 Uhr bis 16:40 Uhr ab
Herscheid. Insgesamt sind elf Fahrtermine in diesem Jahr
geplant.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 19.04.2008

Museumseisenbahn startet (11:02 Uhr) Die Märkische
Museumseisenbahn in Herscheid startet schon morgen in die neue
Saison. Die Dampflok fährt stündlich von 11:40 Uhr bis 16:40 Uhr
ab Herscheid. Insgesamt sind elf Fahrtermine in diesem Jahr
geplant. Aktuell laufen die letzten Arbeiten am Bahnsteigdach in
Herscheid. Im Winter waren außerdem die Gleisbauer des Vereins
aktiv. Sie haben unter anderem Schwellen und Weichen erneuert
und neu geschottert. Zusätzlich gibt es eine neue Ausschilderung
zur Märkischen Museumseisenbahn

Nachrichten aus OWL vom 19.04.2008

WDR5-Wanderung in Detmold (10:34 Uhr) WDR 5 wandert am
Samstagmittag mit seinen Hörern durch das Tal der Berlebecke in
Detmold. Die acht Kilometer lange Tour startet um 13.00 Uhr am
Bahnhofsvorplatz in Detmold. Dann geht der Weg durch den
Palaisgarten, durch das Westfälische Freilichtmuseum bis zur
Adlerwarte. WDR 5 organisiert die Wanderung in der Reihe "Der
Natur auf der Spur" zusammen mit dem Lippischen Heimatbund.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 18.04.2008

Bochum: Das 100. Brautpaar unter Tage (13:39 Uhr) Im Deutschen
Bergbaumuseum in Bochum fand heute die 100. Eheschließung statt.
Seit vier Jahren haben Paare dort die Möglichkeit, sich unter
Tage das Ja-Wort zu geben. Begleitet von Museums-Mitarbeitern in
original Knappenkleidung, fährt die Hochzeitsgesellschaft im
Bergbaumuseum mit dem Aufzug 17 Meter unter Tage. Dann geht es
durch schummrig beleuchtete Stollengänge zur ehemaligen
Steigerstube. Ein Standesbeamter nimmt dort die eigentliche
Trauungszeremonie vor. Im Anschluss daran fahren die
Frischvermählten auf den 90 Meter hohen Förderturm zum
Sektempfang. Die Trauung im Bergbaumuseum ist bei Paaren aus
ganz Deutschland beliebt. Von keinem der 99 Vorgänger des
heutigen Brautpaares ist bisher bekannt, dass die unter Tage
geschlossene Ehe geschieden wurde.

Nachrichten aus OWL vom 18.04.2008

Neuer Direktor für Marta (07:36 Uhr) Roland Nachtigäller soll
neuer Direktor des Herforder Museums Marta werden. Das beschloss
die Findungskommission am Donnerstagabend. Nachtigäller ist
künstlerischer Leiter der Städtischen Galerie Nordhorn. Er ist
einer von vier Kandidaten, die der scheidende Direktor Jan Hoet
selber als seinen Nachfolger vorgeschlagen hatte. Die endgültige
Entscheidung trifft am Freitag der Stadtrat.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org
Internet: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 16 10:56:25 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 May 2008 10:56:25 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Luedenscheider Gespraech mit Markus Meckel,
Luedenscheid, 21.05.2008
Message-ID: 482D685A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Arthur Schlegelmilch"
Datum: 15.05.2008, 17:25


AKTUELL

Lüdenscheider Gespräch
Markus Meckel, MdB, Pfarrer, Außenminister a.D.

Für Mittwoch, den 21. Mai 2008, 17.00 Uhr, lädt das Institut für
Geschichte und Biographie zum Lüdenscheider Gespräch ein. Zu
Gast ist Markus Meckel, zu DDR-Zeiten Theologe, Pfarrer und
führender Bürgerrechtler. Noch vor dem Fall der Mauer war er
Mitgründer der Sozialdemokratischen Partei in der DDR (SDP), für
die er am Zentralen "Runden Tisch" saß.

Von April bis Juni 1990 war Markus Meckel Vorsitzender der
SPD-Ost, die er auch in der einzigen frei gewählten Volkskammer
vertrat, außerdem von April bis August dieses Jahres
Außenminister der DDR. Markus Meckel ist seit dem 3. Oktober
1990 sozialdemokratischer Bundestagsabgeordneter.

Auf seine Initiative geht die Gründung zweier wichtiger
Enquete-Kommissionen der 90er Jahre zur "Aufarbeitung" und
"Überwindung" der SED-Diktatur zurück. In der Debatte über die
Errichtung eines "Zentrums gegen Vertreibungen" hat er sich
stark engagiert, an der laufenden Diskussion über die
öffentliche Vermittlung der DDR-Geschichte nimmt er intensiv
teil.


INFO

Zeit:
Mittwoch, den 21. Mai 2008, 17.00 Uhr;

Ort:
Haus der FernUniversität
Liebigstraße 11
58511 Lüdenscheid

Moderation: Prof. Dr. Peter Brandt
Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung findet in den Räumen des Studienzentrums im
Erdgeschoss des Hauses statt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 16 11:07:27 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 May 2008 11:07:27 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Eine neu entdeckte Ansicht der Stadt
Muenster, Muenster, 20.05.2008
Message-ID: 482D6AEF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Gudrun Söffker"
Datum: 16.05.2008, 08:52


AKTUELL

"Tatort Domplatz": Eine neu entdeckte Ansicht der Stadt Münster
aus der Zeit um 1600

Vortrag von Dr. Bernd Thier, wissenschaftlicher Mitarbeiter am
Stadtmuseum Münster


Nur noch bis zum 15. Juni präsentiert das Stadtmuseum Münster
die sensationelle Neuentdeckung der bisher ältesten Ansicht der
Stadt Münster aus dem Stadtarchiv von Bad Homburg. Im Rahmen
eines öffentlichen Abendvortrages wird Dr. Bernd Thier,
wissenschaftlicher Mitarbeiter des Stadtmuseum Münster, am
Dienstag, den 20. Mai, um 20 Uhr im Stadtmuseum einen Überblick
über die bisherigen Ergebnisse der Erforschung der
großformatigen Zeichnung geben.

Der Schwerpunkt des Vortrags liegt auf den Fragen zum
Quellenwert der neuen Ansicht für die Stadtgeschichte- und die
Stadttopographie. Nachgegangen wird besonders den Hinweisen zur
exakten Datierung des abgebildeten Bebauungszustands.

Neben der ältesten Abbildung vieler Gebäude, Kirchen, Türme und
Tore Münsters ist auch die Entstehungsgeschichte der Zeichnung
sehr interessant: Sie wurde wohl schon um 1585 für den
offiziellen Einzug des neues Bischofs in die Stadt angefertigt.
Erst später wurde eine Darstellung des berühmten Degenduells auf
dem Domplatz zwischen Heinrich von Galen und dem Erbmarschall
des Bistums Münster, Gerhard Morrien, im Jahr 1607 hinzugefügt.
Viele Fragen gilt es noch endgültig zu klären, aber bereits
jetzt gibt es schon viele spannende Antworten.


INFO

Zeit:
Dienstag, 20. Mai, um 20 Uhr

Ort:
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster

Der Eintritt ist frei!





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu May 15 17:44:55 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 15 May 2008 17:44:55 +0200
Subject: [WestG] [TV/R] Tod Droste zu Huelshoff, WDR 5, 24.05.2008
Message-ID: 482C7697.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 15.05.2008, 17:39


TV / RADIO

ZeitZeichen
9.05 - 9.20 Uhr, WDR 5

Der Todestag der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff
24. Mai 1848

Wiederholung: 24. Mai, ab 11.45 Uhr (WDR 3)

Auf einem Schloss am Bodensee ist sie gestorben, auf einem Schloss im
westfälischen Münster wurde sie geboren: Annette von Droste-Hülshoff. Zu
Lebzeiten hatte die Lyrikerin kaum Erfolg.

Noch dazu war sie nervlich überreizt und extrem krankheitsanfällig.
Ihre schwächliche körperliche Verfassung sollte sich als ein Kraftquell
ihrer Poesie erweisen. So wurde sie zur bedeutendsten deutschen
Lyrikerin des 19. Jahrhunderts.

Besonders gewürdigt werden ihre realistischen und detailgenauen
Naturstudien - und ihre Kunst, in psychische Abgründe zu blicken.
Weltruhm errang die Schriftstellerin mit einer Kriminalgeschichte: "Die
Judenbuche".

Autor: Jürgen Werth







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri May 16 16:35:04 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 16 May 2008 16:35:04 +0200
Subject: [WestG] [PORT] Neuer Service: Terminplaner fuer Veranstalter
Message-ID: 482DB7B8.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 16.05.2008, 15:49


PORTAL

NEUER SERVICE: Terminplaner für Veranstalter

Einen Termin zu finden, der allen passt, ist als Veranstalter nicht
immer einfach. Einen geeigneten Termin zu planen, der nicht in
Konkurrenz zu anderen, zumeist unbekannten Veranstaltungen steht, ist
oft unmöglich. Der neue Service des Internet-Portals "Westfälische
Geschichte" - Ihr Terminplaner zur Westfälischen Geschichte - möchte Sie
dabei unterstützen, Ihre geplante Veranstaltung mit anderen abzustimmen,
um hierdurch Terminkollisionen zu verhindern.

Bis spätestens acht Wochen vor Ihrem geplanten Termin können Sie bei
uns die entsprechenden Veranstaltungsdaten einreichen. Aufgenommen
werden öffentliche, nicht-kommerzielle Veranstaltungen zu historischen
Themen, die ein überlokales Interesse erwarten lassen. Die Aufnahme ist
kostenlos.

Wie es geht, zeigt Ihnen die Informationsseite, die Sie über diesen
Link erreichen können:
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=713


Der Terminplaner ist über die Startseite des Internet-Portals
"Westfälische Geschichte" (http://www.westfaelische-geschichte.de) im
rechten Bereich "E-Mailing-Liste" dauerhaft zu finden.

Marcus Weidner







From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 19 10:27:48 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 May 2008 10:27:48 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Der Heilige Nepomuk im LWL-Freilichtmuseum
Detmold. LWL-Kulturdezernentin weiht Giebelfigur ein
Message-ID: 48315624.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.05.2008 14:41


AKTUELL

Der Heilige Nepomuk im LWL-Freilichtmuseum Detmold
LWL-Kulturdezernentin weiht Giebelfigur ein

Der Antrittsbesuch von Dr. Barbara Rüschoff-Thale im Detmolder
Freilichtmuseum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL)
stand unter einem guten Stern: die neue LWL-Kulturdezernentin
begutachtete die neu erworbene Figur des Schutzheiligen Johannes
von Nepomuk, deren aufwändige Kopie nun im Giebel des Hauses
Kayser-Henke im Sauerländer Dorf des Museums ihren Platz findet.
Rüschoff-Thale zeigte sich beeindruckt von der landschaftlichen
Vielseitigkeit und der Themenvielfalt des LWL-Freilichtmuseums:
"Der fachlichen Standard, der bei der Restaurierung und dem
Wiederaufbau der historischen Gebäude erreicht wird, steht an
der Spitze der Europäischen Freilichtmuseen", so die
LWL-Kulturdezernentin.

Mit der Einweihung der Giebelfigur gehen langwierige Arbeiten am
Haus Kayser-Henke zu Ende. Holzschädlinge waren der Auslöser für
eine umfangreiche Restaurierung des Gebäudes im Rahmen eines
Projekts mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). So
wurden in den vergangenen zwei Jahren schwere Bauschäden an der
Holzkonstruktion sowie Putz- und Anstrichschäden behoben und
Wandfassungen und Dekormalereien erneuert. Auch die
Inneneinrichtung wurde nach neuen Forschungserkenntnissen, die
1996 beim Wiederaufbau des Hauses im Museum noch nicht vorlagen,
überarbeitet.

Endlich konnte das LWL-Freilichtmuseum nun auch das "Glanzstück"
erwerben, das bei Übernahme des Hauses noch in Besitz der
Familie Henke verblieben war: die Holzplastik des Heiligen
Johannes von Nepomuk aus dem Erbauungsjahr 1770. Viele Jahre
hatte das Museum vergeblich versucht, die Figur zur
Vervollständigung des Hauses anzukaufen oder für die Anfertigung
einer Kopie zu entleihen. Jetzt findet die Heiligenfigur wieder
ihren ursprünglichen Platz im Giebel des Hauses - allerdings nur
als Kopie, denn das wertvolle Original wird nicht der Witterung
ausgesetzt, sondern sicher im Magazin verwahrt.

Nicht nur dem Besuch der Kulturdezernentin verlieh die Figur
besonderen Glanz, sondern auch zum Themenjahr "In Fahrt. Liebe
Tod Geschwindigkeit" passt der Heilige Nepomuk, der am 16. Mai
seinen Gedenktag hat: Johannes von Nepomuk, ein tschechischer
Priester, wurde der Überlieferung nach Ende des 14. Jahrhunderts
in der Moldau ertränkt, weil er das Beichtgeheimnis nicht
brechen wollte. Seither wird er als Märtyrer und Brückenheiliger
verehrt. So sehen ihn unter anderem Schiffer und Flößer als
ihren Patron, der sie unterwegs auf ihren Reisen beschützt. Die
Einweihung der Figur fällt damit passend ins Themenjahr des
Freilichtmuseums, in dem sich alles um die Mobilität dreht.


INFO

LWL-Freilichtmuseum Detmold
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 05231/7060
Fax: 05231/706-106





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 19 10:37:01 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 May 2008 10:37:01 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Museum fuer Archaeologie,
Mitarbeiter/in im Besucherservice, Herne
Message-ID: 4831584D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß" Datum: 15.05.2008, 12:25


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist im LWL-Museum für
Archäologie, Westfälisches Landesmuseum in Herne, zum 01.07.2008
eine Stelle als

Mitarbeiterin/Mitarbeiter
im Besucherservice

in Teilzeit (19,50 Wochenstunden) zu besetzen. Die Beschäftigung
erfolgt auch an Wochenenden und Feiertagen.

Aufgabengebiete:
- Besucherempfang
- Besucherinformation und Besucherbefragung
- Annahme und Koordination von Führungen und Programmen
- Verkauf von Eintrittskarten und Museumsartikeln
- Abrechnung der Museumskasse
- Pflege einer EDV-gestützten Besucherdatenbank
- Betreuung und Bedienung des Museumskinos
- Vertretung der Verwaltungsassistentin

Wir erwarten:
- PC-Kenntnisse, v. a. MS Word und Excel
- Freundlichkeit, sicheres Auftreten und Kontaktfreude
- die Bereitschaft zu kooperativer Mitarbeit in einem Museumsteam
- möglichst eine abgeschlossene Ausbildung im kaufmännischen
Bereich oder in einer Verwaltung

Wir bieten:
- eine interessante und verantwortungsvolle Tätigkeit in einem
Landesmuseum
- Mitarbeit in einem innovativen Museumsteam
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 3 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
21/08 bis zum 31.05.2008 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 19 10:46:52 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 May 2008 10:46:52 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster2008/19
Message-ID: 48315A9C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 19.05.2008, 08:55


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-19 für den Zeitraum vom
04.05.2008 bis zum 13.05.2008 mit insgesamt 19 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-19&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 19 10:57:04 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 May 2008 10:57:04 +0200
Subject: [WestG] [AKT] ] Vortraege im Historischen Centrum Hagen, Hagen,
26.05./05.06.2008
Message-ID: 48315D00.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen" Datum: 19.05.2008, 10:24


AKTUELL


Die Blätterhöhle in Hagen.
Eine bedeutende Fundstelle der Steinzeit in Europa.

Veranstaltungsort:
Historisches Centrum Hagen
Eilper Str. 71 - 75,
58091 Hagen
26. Mai 2008, 19:00

PD Dr. Jörg Orschiedt, Historisches Centrum Hagen

Die im Frühjahr 2004 in der Blätterhöhle in Hagen enteckten
Überreste von Menschen aus der Frühen Mittelsteinzeit gehören zu
den ältesten Belegen anatomisch moderner Menschen aus der
Nacheiszeit in Europa. Mit einem Alter von rund 10.700 Jahren
sind sie derzeit auch die frühesten Skelettfunde moderner
Menschen im Ruhrgebiet und in Westfalen. Doch auch die in der
Blätterhöhle entdeckten Überreste von Menschen aus der
Jungsteinzeit vor rund 5.600 Jahren zählen wegen ihrer
Fundsituation zu den Aufsehen erregenden archäologischen Funden.

Die Blätterhöhle als archäologische Fundstätte ist aus
verschiedenen Gründen interessant. Durch einen Felsabsturz wurde
sie bereits während der Steinzeit verschlossen: Sie bietet daher
eine nahezu unberührte Überlieferung der in ihr erhaltenen
Befunde. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden zahlreiche bedeutende
Fundhöhlen in Deutschland systematisch ausgeräumt. Dabei wurden
auch die Fundschichten, die zum Teil bis in die Zeit der
Neandertaler vor rund 100.000 Jahren zurück verfolgt werden
können, zerstört.

Der umfangreich illustrierte Vortrag gibt einen detaillierten
Überblick über die bisherigen Ergebnisse, die Funde und die
wissenschaftlichen Erkenntnisse sowie über die laufenden
Grabungen.

PD Dr. Jörg Orschiedt ist Projekt- und Grabungsleiter
Blätterhöhle im Historischen Centrum Hagen.



Frühe Rohstoffgewinnung und Bergbau am Nordrand
des rechtsrheinischen Mittelgebirges.

Veranstaltungsort: Historisches Centrum Hagen
Eilper Str. 71 - 75,
58091 Hagen
5. Juni 2008, 19:00

Prof. Dr. Thomas Stöllner, Ruhr-Universität Bochum

Rohstoffe für die Herstellung von Steinwerkzeug wurden bereits
in der Steinzeit bergmännisch abgebaut und weit verhandelt.
Gerade im Raum Hagen fanden sich unterschiedliche Werkzeuge, die
aus jungsteinzeitlichen Bergwerken im heutigen Frankreich, in
Belgien, in den Niederlanden und in Süddeutschland stammen.
Gegen Ende der Jungsteinzeit wurden Metallerze, vor allem Kupfer
und Zinn, aus denen Bronze gegossen wurde, immer wichtiger.

Die rechtsrheinischen Mittelgebirgslagen haben aufgrund ihres
vielfältigen Rohstoffreichtums eine bewegte und dynamische
Geschichte. Der Vortrag spannt einen Bogen von den ältesten
Perioden bis zum Bergbau des ausgehenden Mittelalters. Dabei
wird die Bedeutung unterschiedlicher Rohstoffe in verschiedenen
Zeitaltern beleuchtet. Salz, Silber, Kupfer, Blei und Eisen
spielen mithin eine besondere Rolle.

In engem Zusammenhang mit der Rohstoffgewinnung müssen auch
Siedlungs- und Wirtschaftsstrategien gesehen werden. Vereinzelte
Ansammlungen von Menschen bis hin zu flächigen Kolonisierungen
bestimmten die Siedlungsstrukturen im betroffenen Raum.

Prof. Dr. Thomas Stöllner ist Lehrstuhlinhaber für Ur- und
Frühgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum sowie Leiter des
Fachbereiches Montanarchäologie am Deutschen Bergbau-Museum in
Bochum.


INFO

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
58091 Hagen
Tel.: (0)2331 207 2740
Fax: (0)2331 207 2447
URL: www.historisches-centrum.de
URL: www.museum-werdringen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 19 11:21:44 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 May 2008 11:21:44 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ausstellungseroeffnung "Die Rueckkehr des Oetzi",
Hagen, 29.05.2008
Message-ID: 483162C8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 19.05.2008 10:23


AKTUELL

Ausstellungseröffnung "Die Rückkehr des Ötzi"
29. Mai 2008, 19:30 Uhr

Veranstaltungsort:
Historisches Centrum Hagen
Eilper Str. 71 - 75
58091 Hagen

Eine Ausstellung von GEO und Neanderthal Museum

Am 19. September 1991 fand ein Bergsteigerehepaar einen
gefriergetrockneten Leichnam in den Ötztaler Alpen. Etwa 5.000
Jahre hatte der Gletscher die Leiche eines Mannes konserviert.
Diese Entdeckung versetzte sowohl Wissenschaftler als auch die
Öffentlichkeit in Aufruhr, denn einen so gut erhaltenen
Menschenkörper aus der Jungsteinzeit hatte die Welt noch nicht
gesehen. Die älteste vollständig erhaltene Mumie der Welt wird
"Ötzi" genannt.

1996 wurde "Ötzi" erstmals detailgetreu und nach neuesten
wissenschaftlichen Erkenntnissen rekonstruiert. GEO übergab
diesen Auftrag der renommierten Demoplastikerin Elisabeth
Daynès. Im Mittelpunkt der Studioausstellung steht eine
lebensechte Figur des Ötzi samt Kleidung und Ausrüstung. Die
gesamte bei der Mumie gefundene Ausrüstung wurde Schritt für
Schritt aus Originalmaterialien nachgebaut. Anhand der Auswahl
der verschiedenen Rohstoffe und ihrer Verarbeitung werden die
Materialkenntnisse und die technischen Fähigkeiten des Mannes
vom Hauslabjoch deutlich.

Die Ausstellung präsentiert auch Hagener Funde aus der Zeit des
"Ötzi". Im Mitmach-Bereich finden insbesondere Kinder
interessante Möglichkeiten. Museumspädagogische Angebote runden
die Schau ab. Die Ausstellung läuft bis zum 28.September 2008.

Zur Ausstellungseröffnung am 29. Mai 2008 um 19.30 Uhr sind alle
Interessierten recht herzlich eingeladen.


INFO

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
58091 Hagen
Tel.: (0)2331 207 2740
Fax: (0)2331 207 2447
URL: www.historisches-centrum.de
URL: www.museum-werdringen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 19 11:26:22 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 May 2008 11:26:22 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Vom Rennfeuer zum Hochofen, Hattingen,
18.05.-24.08.2008
Message-ID: 483163DE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 16.05.2008, 17:13


AUSSTELLUNG

Vom Rennfeuer zum Hochofen
WWU beteiligt an neuer Ausstellung zum "Alten Eisen" in Hattingen

Eisen gilt als der Werkstoff unserer Geschichte. Mit ihm
gestalten Menschen ihre Welt - als Schmuck, Werkzeug oder Waffe.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eröffnete am
Sonntag, 18. Mai, in Hattingen die Ausstellung "Altes Eisen. Vom
Rennfeuer zum Hochofen", die von den Universitäten Münster und
Kiel entwickelt wurde.

Im LWL-Industriemuseum Henrichshütte geht es bis zum 24. August
auf archäologische Spurensuche nach dem Stoff, der unsere
Geschichte seit 6.000 Jahren prägt."Altes Eisen" schlägt den
Bogen von der Prähistorie über die antike Sagenwelt bis hin zur
nordischen Eisenverhüttung. Die Ausstellung zeigt den Weg vom
Erz zum Metall und weiter vom Metall zum geformten Produkt.
Gegenüber gestellt werden moderne Hochöfen des
Industriezeitalters wie etwa Hochofen 3 der Henrichshütte mit
einfachen Rennöfen, wie sie noch vor wenigen Jahrzehnten in
Afrika zur Anwendung kamen.

Modelle und Experimente laden zum Ausprobieren ein. "Vor Ort"
geht der zweite Teil der Ausstellung. Sie dokumentiert die
traditionsreiche Eisenverhüttung im Sauer- und Siegerland bis
zum Beginn der Moderne."Die Ausstellung zeigt die eiserne
Geschichte bis zum Beginn der Industrialisierung", erläutert
Museums-Kuratorin Andrea Hubert, "sozusagen die Vorgeschichte,
die es brauchte, damit es so etwas wie die Henrichshütte
überhaupt geben konnte."

Dafür werden in Hattingen erstmals zwei Ausstellungen gemeinsam
gezeigt, die sich dem Thema "Eisen" aus unterschiedlichen
Blickwinkeln nähern. Die Universität Kiel reist in ihrem Beitrag
durch Zeit und Raum, immer dem Eisen auf der Spur. Die Reise
führt in den Orient, nach Skandinavien, nach Afrika.

Die Dokumentation der Abteilung für Ur- und Frühgeschichtliche
Archäologie des Historischen Seminars der Universität Münster
unter Leitung von Prof. Dr. Albrecht Jockenhövel zeigt hingegen
die Ergebnisse jahrzehntelanger Forschungen zum Eisen in
südlichen Westfalen.

Michael Overbeck, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung
und Ausstellungs-Kurator, freut sich über das gemeinsame Projekt
mit dem LWL-Industriemuseum Henrichshütte: "Wir wollen hier
dauerhaft die vorindustrielle Geschichte des Eisens zeigen.
Hattingen ist als Mittler zwischen Südwestfalen und Ruhrgebiet
sowohl historisch wie geographisch der ideale Standort für solch
ein Projekt". Die Ausstellung "Altes Eisen - Vom Rennfeuer zum
Hochofen" ist ein erster Schritt in diese Richtung.

Die 1854 gegründete Henrichshütte in Hattingen ist eines der
traditionsreichsten Eisenhüttenwerke des Ruhrgebiets. Bis zu
10.000 Arbeiter produzierten hier Eisen und Stahl. Gegen den
erbitterten Widerstand einer ganzen Region wurde 1987 der
Hochofen 3, der älteste im Revier, ausgeblasen. Drei Rundwege
erschließen heute das 50.000 Quadratmeter große Gelände des
Westfälischen Industriemuseums Henrichshütte. Eine Fülle von
Angeboten für Jung und Alt macht die Henrichshütte heute zu
einem lebendigen Museum.


INFO

LWL-Industriemuseum Henrichshütte
URL: https://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/S/hattingen/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 20 10:28:33 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 May 2008 10:28:33 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Industriemuseum Zeche Hannover im Schein
der Grubenlampen, Bochum, 21.05.2008
Message-ID: 4832A7D0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.05.2008, 16:18


AKTUELL

Nachtschicht spezial zur Feiertagsöffnung
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover im Schein der Grubenlampen

Zu einer besonderen Führung lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in sein LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
in Bochum am Mittwoch, 21. Mai, um 21 Uhr ein.

Bei der "Nachtschicht spezial" können die Besucher Architektur
und Technik des Industriedenkmals im Schein der Grubenlampen
entdecken. Mit originalen Kopflampen und Bergarbeiterhelmen
ausgestattet, gehen die Gäste bei dieser speziellen
Themenführung auf Entdeckungstour durch das nächtliche
Industriedenkmal Zeche Hannover.

Im Lichtkegel der Grubenlampen werden unter fachkundiger Führung
spannende Details des Malakowturms und der Fördermaschine
beleuchtet. Gleichzeitig wird die einzigartige Atmosphäre der
Arbeit von Bergarbeitern im Dunkeln erlebbar. So gibt die
Führung Einblick in Licht und Schatten des Arbeitsalltags der
Bergleute. Zum Abschluss der Nachtschicht setzt das
LWL-Industriemuseum die historische Dampffördermaschine von 1893
in Bewegung. Die Teilnahme an der Führung kostet 2,50 Euro.

An Fronleichnam (Donnerstag, 22.5.) ist das Museum zusätzlich
von 11 bis 18 Uhr geöffnet und bietet um 12 und 15 Uhr eine
Erlebnisführung mit Schauvorführung der historischen
Fördermaschine an.


INFO

Termine
Mittwoch, 21.5.2008, 21 - 23 Uhr: Nachtschicht spezial. 2,50 ?
pro Person

Donnerstag, 22.5.2008, 11 - 18 Uhr: Sonderöffnungszeit; 12 und
15 Uhr: Erlebnisführung. Eintritt und Führung sind
kostenfrei.

LWL-Industriemuseum
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100-874
Fax: 0234 6100-869
E-Mail: zeche-hannover at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 20 11:27:59 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 May 2008 11:27:59 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Historisches Promotionskolleg "Kommunikation
und Konfliktaustragung", Hagen, 20./21.06.2008
Message-ID: 4832B5BF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 19.05.2008, 10:02
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


TAGUNG

Kommunikation und Konfliktaustragung. Verfassungskultur als
Faktor politischer und gesellschaftlicher Machtverhältnisse
Historisches Promotionskolleg an der FernUniversität in Hagen,
20. bis 21. Juni 2008

Politische Herrschafts- und Verfassungssysteme sind seit jeher
auf bestimmte Praktiken der Kommunikation und Konfliktaustragung
angewiesen, um sich selbst zu legitimieren und die
Machtansprüche der in ihnen wirkenden Interessenparteien
auszubalancieren. Diese Kommunikations- und
Konfliktaustragungstechniken berühren die kulturelle Relevanz
von politischer Herrschaft.

Ob in der Vormoderne oder in der Moderne, politische Herrschaft
kommt nicht ohne die Ausbildung einer ihr entsprechenden
"Verfassungskultur" aus. Diese soll als System der kulturellen
Prägung politischer Gemeinwesen auf den Ebenen ihrer
Institutionen sowie politischen und kulturellen Öffentlichkeiten
verstanden werden. Die Tagung nimmt verfassungskulturell
fundierte Praktiken der Kommunikation und Konfliktaustragung in
besonderen Krisenmomenten in den Blick, in denen entweder
Gegenentwürfe oder alternative Modelle die Legitimität
staatlicher oder vorstaatlicher Ordnungssysteme in Frage
stellen.

Im Mittelpunkt des Interesses steht der spezifische Beitrag von
Verfassungskulturen zur Lösung von Problemen der Identität und
der Partizipation sowie von Krisen, die durch Außen-, Transfer-
bzw. Netzwerkbeziehungen entstehen. Diese Problemperspektiven
bilden die thematischen Schwerpunkte der in der gegenwärtigen
zweiten Förderphase des Promotionskollegs entstehenden Arbeiten.

Die Tagung gliedert sich daher thematisch in die drei Sektionen
Identität, Partizipation und Außen-, Transfer- bzw.
Netzwerkbeziehungen. Der Fokus aller Sektionen ist auf die
verfassungskulturellen Initiativen, Vermittlungs- und
Rezeptionsleistungen (symbolische Repräsentationen,
symbolisch-rituelle Akte, Oratorik und Rhetorik, Diskurse u. a.)
sowohl auf der institutionellen Ebene von Staat und Obrigkeiten
als auch auf der gesellschaftlichen Ebene der politischen und
kulturellen Öffentlichkeiten gerichtet. Alle drei Sektionen
verfolgen die Frage nach den "Spielregeln" politischer
Herrschaft.

Um Anmeldung bis zum 6. Juni 2008 wird gebeten.

Tagungsbüro:
Dr. Werner Daum
Historisches Institut
Fernuniversität Hagen
Universitätsstr. 11
58084 Hagen
Tel.: 02331/987-2112
E-Mail: Werner.Daum at Fernuni-Hagen.de



Freitag, 20. Juni 2008
09.00 Uhr

Grußworte:
Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer (Rektor der FernUniversität);
Dr. Wolfgang Jäger, Düsseldorf
(Geschäftsführer der Hans-Böckler-Stiftung)

Einführung:
Prof. Dr. Peter Brandt, Hagen
(Sprecher des Promotionskollegs)

- Sektion A: Identität -
Sektionsleitung: Prof. Dr. Wolfgang Kruse, Hagen

10.00 - 11.00 Uhr
Autorität und Souveränität. Zur Verfassungskultur
der englischen Republik (1649-1660)
Dr. André Krischer, Münster

11.00 - 11.30 Uhr
Kaffeepause

11.30 - 12.30 Uhr
Folgen politische Identitäten dem Herrschaftswechsel?
Die Stadt Ulm zwischen reichsstädtischen Verfassungskonflikten
und der Mediatisierung durch das Kurfürstentum Bayern 1778-1810
Simon Palaoro M.A., Promotionskolleg Hagen

12.30 - 13.30 Uhr
Mittagspause

- Sektionsleitung: Priv.-Doz. Dr. Ewald Grothe, Wuppertal -

13.30 - 14.30 Uhr
Experiment Moderne. Die Einführung moderner
Verfassungsstaatlichkeit im Königreich Westphalen 1807-1813
Bärbel Sunderbrink M.A., Promotionskolleg Hagen

14.30 - 15.30 Uhr
Im Spannungsfeld zwischen Herrschaftswechseln,
Legitimationen und der "Identität" der Bevölkerung:
Politische Kommunikation in Tirol 1805-1815
Dr. Ellinor Forster, Innsbruck

15.30 - 16.30 Uhr
Politische Identität und Verfassungskultur im
Deutschen Kaiserreich 1871-1918
Prof. Dr. Frank Becker, Münster

16.30 - 17.00 Uhr
Kaffeepause

- Sektion B: Partizipation -
Sektionsleitung: Prof. Dr. Thomas Sokoll, Hagen

17.00 - 18.00 Uhr
Oratorische Verfassungskultur: Rednerische Kommunikation
und Konfliktaustragung in spätmittelalterlichen und
frühneuzeitlichen Parlamenten
Dr. Jörg Feuchter, Berlin

18.00 - 19.00 Uhr
Politische Partizipation als Inszenierung.
Zur symbolisch-rituellen Dimension frühneuzeitlicher
Ständeversammlungen
Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger, Münster

19.00 Uhr
Abendessen


Samstag, 21. Juni 2008

09.00 - 10.00 Uhr
Städtische Verfassungskonflikte und
bürgerliche Erinnerungskultur in der
Frühen Neuzeit - das Beispiel Frankfurt
Kathrin Hartmann Dipl. pol., Promotionskolleg Hagen

- Sektion C: (Außen-, Transfer-, Netzwerk-)Beziehungen -
Sektionsleitung: Prof. Dr. Felicitas Schmieder, Hagen

10.00 - 11.00 Uhr
Die Gesandten der Städte. Überlegungen zu Rahmenbedingungen
einer städtischen "Außenpolitik" während des späten Mittelalters
Dr. Christian Jörg, Trier

11.00 - 11.30 Uhr
Kaffeepause



11.30 - 12.30 Uhr
Netzwerke in den Außenbeziehungen
der deutschen Stadt des Spätmittelalters.
Das Beispiel Köln (1396-1475)
Peter Hesse M.A., Promotionskolleg Hagen

12.30 - 13.30 Uhr
Mittagspause

- Sektionsleitung: Prof. Dr. Eckhard Meyer-Zwiffelhoffer,
Hagen-Brüssel -

13.30 - 14.30 Uhr
Stadtregieren in Krisenzeiten: "eine Sache unter sich"?
(13.-15. Jahrhundert)
Dr. Laurence Buchholzer-Rémy, Strasbourg

14.30 - 15.30 Uhr
Krisenstrategie und Geschichtspolitik.
Der französische Bonapartismus in der
europäischen Geschichte seit 1799
Prof. Dr. Jörn Leonhard, Freiburg

15.30 - 16.00 Uhr
Kaffeepause

16.00 - 17.00 Uhr
Schluss-Diskussion

Ende der Veranstaltung

Tagungshotel:
Arcadeon
Lennestraße 91, 58093 Hagen


INFO

Dr. Werner Daum
Historisches Institut
Fernuniversität Hagen
Universitätsstr. 11
58084 Hagen
Tel.: 02331/987-2112
E-Mail: Werner.Daum at Fernuni-Hagen.de

E-Mail: geschichtskultur at hclist.de
URL: www.geschichtskultur-ruhr.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 20 11:36:26 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 May 2008 11:36:26 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_STEINlive=3A_Gro=C3=9Fes_Museumsfest?=
=?utf-8?b?LCBIYWdlbiwgMzEuMDUuLzAxLjA2LjIwMDg=?=
Message-ID: 4832B7BA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 19.05.2008, 10:23


AKTUELL

STEINlive
Großes Museumsfest
31. Mai und 1. Juni 2008

Veranstaltungsort:
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen

Feiern Sie mit uns das dritte große STEINlive Museumsfest rund
um das Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss
Werdringen. Von 14.00 bis 18.00 Uhr wartet wieder ein
attraktives Programm mit vielen Höhepunkten auf Sie. Mit tollen
Vorführungen und Mitmach-Aktionen, bei denen Sie steinzeitliche
Werkzeuge, Waffen und Techniken ausprobieren können.

Auch für die Kinder gibt es wieder viele tolle Spiel- und
Bastelaktionen: Bogen schießen , Speerschleuder werfen,
steinzeitliche Schmuckherstellung, Korn mahlen und Fladenbrot
backen oder Feuer machen wie in der Steinzeit. Bei der
STEINlive-Olympiade geht es um Ausdauer und Geschicklichkeit.

Das große STEINlive Museumsfest ist ein riesiger Spaß für die
ganze Familie.

Kosten: Erwachsene 4,00 ?, Kinder 2,00 ?, Familien 9,00 ?
Kontakt: Ohne Anmeldung
Samstag 31.5.08: 14.00 - 18.00 Uhr
Sonntag 1.6.08: 10.00 - 17.00 Uhr

Anfahrt
Da am Museum keine Parkplätze zur Verfügung stehen, bitte
öffentliche Verkehrsmittel benutzen.

Mit dem Bus Buslinie 521 bis "Brockhausen", Linien 541, 591 bis
"Vorhalle Mitte".

Mit dem Zug, der S-Bahn
Mit dem Zug bis Hagen Hauptbahnhof. Von dort weiter mit dem Bus.
Mit der S-Bahn bis "Hagen-Vorhalle".


INFO

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
58091 Hagen
Tel.: (0)2331 207 2740
Fax: (0)2331 207 2447
URL: www.historisches-centrum.de
URL: www.museum-werdringen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue May 20 11:47:52 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 May 2008 11:47:52 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 380, Januar 2008
Message-ID: 4832BA68.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 20.05.2008, 11:45


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 380
Januar 2008


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169




[keine Seitenangaben]

Timmermann, Irmgard
Als Soest in Trümmern lag
Lebenserinnerungen von Irmgard Timmermann an die Zeit nach dem
Zweiten Weltkrieg

Büker, Hans-Georg
Der Bauernhof als Lebensmitte
Entwicklungen der Landwirtschaft im Wandel der Zeit

Platte, Hartmut
Neuer Schwung in altem Gemäuer
Das Rittergut Westhemmerde bei Unna als Beispiel einstiger
adliger Wohnkultur (Schluss)

Gabriel, Peter
Die Konzesion für die Hirsch Apotheke wurde 1842 erteilt
Eduard Horn war der erste Apotheker in Drensteinfurt

Piechorowski, Arno
Meisterschaft im Bronzeguss
Zahlreiche eindrucksvolle Kunstwerke erinnern in Westfalen
an den Bildhauer Bernhard Kleinhans aus Sendenhorst

Köhn, Gerhard
Die Anfänge der Soester Presse im 19. Jahrhundert
Die 1848er Revolution wirkte sich auf die Presse aus
(8. Teil)

Anon.
Zu Gast in Werl
Neues Buch von Heinrich Josef Deisting

Anon.
Ist Plattdeutsch nur eine Sprache für "Dönekes" und
"Vertellekes" ?





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 23 10:19:16 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 May 2008 10:19:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Rundgaenge zu Staetten der NS-Vergangenheit in Bochum,
Bochum, 27.06.2008
Message-ID: 48369A23.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 21.05.2008, 08:43
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL


Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Bochumer 'Ermittlungen'.
Die NS-Vergangenheit und deren Aufarbeitung Rundgänge zu Stätten":
Dienstag, 27. Juni 2008, 18.00 Uhr


Rundgänge zu Stätten der NS-Vergangenheit in Bochum:

Orte der Verfolgung und des Widerstandes
Referent: Klaus Kunold, VVN

Orte der jüdischen Erinnerung
Referent: Dr. Hubert Schneider, Ruhr-Universität Bochum


INFO

Treffpunkt:
Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Wittener Str. 47
44789 Bochum
Tel.: 0234/910 95 11
Fax: 0234/910 95 04
URL:
http://www.archive.nrw.de/Kommunalarchive/KommunalarchiveA-D/B/Bochum/index.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 23 10:49:24 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 May 2008 10:49:24 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, Heft 12, 2007
Message-ID: 4836A134.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 23.05.2008, 11:00


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
Heft 12
Dezember 2007
68. Jahrgang
ISSN: 0043-7093



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=89




S. 397-401
Bleicher, Wilhelm
Im Gedenken an Johann Friedrich Möller, den Pfarrer von Elsey
(1750-1807)

S. 402-420
Stefan, Gustav
Die "WURAG" - 137 Jahre Industriegeschichte in der Obernahmer
(Teil 4)

S. 421-428
Bleicher, Wilhelm
Diedrich Pendlings Geschäft für Molkereiprodukte in Letmathe

S. 429f.
Bleicher, Wilhelm
Erinnerungen an einen der berühmtesten Söhne Iserlohns





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 23 10:53:55 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 May 2008 10:53:55 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Geschichte der Familie Biederlack, Greven,
23.05.-31.07.2008
Message-ID: 4836A243.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stefan Schröder"
Datum: 23.05.2008, 10:23


AUSSTELLUNG

Ausstellung zur Geschichte der Familie Biederlack im Rathaus der
Stadt Greven

Über Jahrhunderte war die Familie Biederlack am Fuß des Grevener
Kirchbergs beheimatet. Sogar ihr Familienname leitet sich von
der Lage ihres Grundstücks ab. Doch wo kam die Familie im 16.
Jahrhundert her? Womit verdiente sie ihr Geld? Und wie wurde sie
eine der bedeutendsten Familien in Greven?

Schlaglichter auf die Geschichte dieser Händler- und
Fabrikantenfamilie wirft nun eine Ausstellung des Stadtarchivs.
Unter dem Titel "by der Lake - Biederlack. Spuren einer Grevener
Familie vom 16. bis 20. Jahrhundert" ist sie vom 23. Mai bis zum
31. Juli 2008 im Rathausfoyer, Rathausstr. 6, 48268 Greven, zu
den üblichen Öffnungszeiten (montags bis freitags 8.30-17 Uhr,
donnerstags bis 18 Uhr) zu sehen. Der Eintritt ist frei.


INFO

Kontakt:
Dr. Stefan Schröder
Stadtarchiv Greven
Rathausstr. 6
48268 Greven
Tel.: 02571/920-358
Fax: 02571/920-6358
E-Mail: stefan.schroeder at stadt-greven.de
URL: http://www.greven.net





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 23 11:07:13 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 May 2008 11:07:13 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Wie vor 100 Jahren zeitgenoessische Kunst
gesammelt wurde, Muenster, bis 15.06.2008
Message-ID: 4836A560.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.05.2008, 10:53


AUSSTELLUNG

Wie vor 100 Jahren zeitgenössische Kunst gesammelt wurde
Das LWL-Landesmuseum feiert Jubiläum

Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
präsentiert bis zum 15. Juni in einer umfassenden
Jubiläumsausstellung mit über 200 Exponaten ein Jahrhundert
ereignisreicher Sammlungsgeschichte des Hauses. Die Ausstellung
"Alles wird Kunst sein ..." im Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) spiegelt anhand von bedeutenden Gemälden
wider, wie sich die Sammlung von 1908 bis heute entwickelt hat.
In einer Serie stellt der LWL ausgewählte Exponate der
Ausstellung vor.

Vor genau 100 Jahren, am 23. Mail 1908, trug der damalige
Museumsdirektor Adolf Brüning drei Neuerwerbungen in das
Inventar des Landesmuseums ein, die heute in der
Jubiläumsausstellung hängen: "Der Waldweg" von Max Slevogt
(1868-1932), "Burchards Garten" von Emil Nolde (1867-1957) und
Herman Groebers (1865-1935) "Mein Fenster".

"Die Bilder sind Beispiele zeitgenössischer Kunst - zumindest
waren sie dies als sie 1908, zwei Monate nach der Eröffnung
unseres Hauses, erworben wurden" erklärt Ausstellungskurator Dr.
Gerd Dethlefs. Die drei Werke aus dem frühen 20. Jahrhundert
belegen, dass der damalige Direktor Brüning seinen
Museumsauftrag nicht nur im Sammeln westfälischer sondern auch
nationaler Kunst sah, so Dethlefs.

"Der Waldweg" von Max Slevogt wurde 1904 gemalt und im damals
noch "Landesmuseum der Provinz Westfalen" genannten Haus als
Beispiel für die Kunst der Berliner Impressionisten ausgestellt.
Das Bild bezieht seine Faszination aus dem Wechselspiel von
Licht und Schatten, die einen Spaziergänger im Wald umspielen.

Als erstes Bild der Moderne in der Sammlung des Museums gilt
heute Emil Noldes "Burchards Garten" (1907). Die farbenfrohe
Blüten und Pflanzenpracht des Bildes löst jegliche Einzelformen
auf. Die Wiedergabe eines Motivs scheint hier nicht das
Hauptinteresse des Künstlers zu sein - ein typisches Merkmal der
modernen Kunst.

Das dritte der am 23. Mai 1908 offiziell aufgenommenen Bilder
wurde seit mindestens 65 Jahren nicht mehr der Öffentlichkeit
gezeigt: Das Werk "Mein Fenster" hat der Professor der Münchner
Kunstakademie Hermann Groebers 1905 gemalt.

In der Münsteraner Sammlung hatte es Direktor Brüning als
Beispiel für die Münchener Schule vorgesehen, um den vielen
Bildern westfälischer Künstler "Beispiele nationaler deutscher
Kunst" als Kontrastmittel zur Seite zu stellen. Groeber ist
heute ein "no-name"-Künstler, weil er die Wendung zur Moderne
nicht mitmachte. Vielmehr war er ein Verteidiger der Tradition.
Auf ihn geht das oft zitierte Sprichwort zurück "Kunst kommt von
Können, käme es von Wollen, hieße es Wulst"!

In der Jubiläumsausstellung des LWL-Landesmuseums sind die drei
Bilder seit langer Zeit endlich wieder vereint zu sehen und
erzählen von der zeitgenössischen Kunst vor 100 Jahren.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Fax: (0)251-5907 210
Tel.: (0)251-5907 01
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WLMKuK/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 23 11:44:42 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 May 2008 11:44:42 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Kommunale Gebiets- und Funktionalreformen in
der Bundesrepublik, Kiel, 10./11.07.2008
Message-ID: 4836AE29.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Sabine Mecking"
Datum: 23.05.2008, 09:28


TAGUNG

Kommunale Gebiets- und Funktionalreformen in der Bundesrepublik
in historischer und aktueller Perspektive

Tagung der Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft e.V., des
LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte und der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Kiel (Landeshaus), 10.-11. Juli 2008


Staatliche und kommunale Verwaltungsstrukturen sind nicht
statisch, sondern unterliegen einem Anpassungsdruck durch sich
verändernde demografische, wirtschaftliche oder technische
Verhältnisse. Aus diesem Grund kam und kommt es in der
Bundesrepublik immer wieder zu weit reichenden kommunalen
Neuordnungen. Insbesondere die Gebiets- und Funktionalreformen
der späten 1960er und frühen 1970er Jahre haben wie kaum eine
andere Reform in der Geschichte der Bundesrepublik die
innenpolitische Diskussion beherrscht. Innerhalb eines
Jahrzehnts sank bundesweit die Zahl der selbstständigen
Gemeinden von 24.278 auf 8.518 Gemeinden. Gleichzeitig
reduzierte sich die Zahl der Kreise von 425 auf 235.

Vor dem Hintergrund gesamtgesellschaftlicher Veränderungen
werden auf der Tagung Ausgangslagen, Ziele, ihre Umsetzung sowie
politische und gesellschaftliche Folgen dieser in der Regel
folgenschweren Reformprojekte betrachtet. Die Prozesse
erscheinen ähnlich: Besteht über die Notwendigkeit einer
Gebietsreform in Wissenschaft, Politik, Verwaltung und
Gesellschaft weitgehend Einigkeit, so lassen sich vor Ort immer
wieder Widerstände gegen einzelne Neuordnungsmaßnahmen
feststellen. In der Auseinandersetzung werden den funktionalen,
auf Verbesserung der Effektivität der Verwaltung gerichteten
Maßstäben historisch gewachsene, traditionell oder
wirtschaftlich begründete Gegebenheiten und lokale
Besonderheiten
entgegengehalten.

Wie unterschiedlich Neuordnungspolitik betrieben wurde und wird,
lässt der Vergleich von Reformplänen und
Neugliederungsergebnissen in verschiedenen Bundesländern
erkennen. So ist auch heute die Durchführung von Gebiets- und
Funktionalreformen ein aktuelles Thema. Anhand ausgewählter
Beispiele werden derzeitige und vergangene Reformdiskussionen
und -prozesse nachgezeichnet und analysiert.


Programm

Donnerstag, 10. Juli 2008

ab 9.30 Uhr:
Anmeldung im Tagungsbüro

10.00 Uhr:
Begrüßung durch Prof. Dr. Bernd Walter (Münster)

10.15-12.45 Uhr:
Politische Planung und neuer Bürgersinn in den 1960er und
1970er Jahren

Prof. Dr. Jürgen Reulecke (Gießen)
Einführung und Moderation

Prof. Dr. Gabriele Metzler (Berlin)
Gesellschaft gestalten. Politische Planung in den 1960er und
1970er Jahren

Kaffeepause

Dr. Habbo Knoch (Celle/Göttingen)
Demokratie machen. Bürgerschaftliches Engagement in
den 1960er und 1970er Jahren

12.45 Uhr:
Mittagessen

14.00-18.45 Uhr:
Kommunale Gebiets- und Funktionalreformen in historischer
Perspektive

Prof. Dr. Michael Ruck (Flensburg)
Einführung und Moderation

Dr. Sabine Mecking (Düsseldorf/Münster)
Neues Bürgerbewusstsein im Bürgerstaat?
Staatliche Planung und bürgerschaftlicher Eigensinn am
Beispiel Nordrhein-Westfalens

Jan Nikolas Dicke (Münster)
Politik, Verwaltung, Bürger: Kommunale Akteure zwischen
Gemeinsinn und Eigeninteressen, dargestellt anhand der
Gebietsreform im neuen Kreis Borken

Kaffeepause

Axel Bernstein M.A. (Flensburg/Kiel)
Kreisgebietsreform in Schleswig-Holstein unter besonderer
Berücksichtigung der Weiterentwicklung partizipatorischer
Ansätze

Dr. Johannes Koenig (Limburg)
Stadt Lahn - Musterbeispiel oder Sonderfall der kommunalen
Gebietsreform in Hessen?

Christina Steinbicker M.A. (Bonn)
Modernisierungsprozesse in der Debatte um die Kreisentwicklung
in der rheinland-pfälzischen Gebietsreform. Die Beispiele
Bitburg-Prüm und Ludwigshafen

19.00 Uhr:
Abendimbiss

20.00 Uhr:
Öffentlicher Abendvortrag

Begrüßung durch Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Tietmeyer (Königstein)

Grußwort des Landtagspräsidenten Martin Kayenburg (Kiel)

Prof. Dr. Maximilian Wallerath (Bonn)
Aufgaben - Raum - Struktur. Steuerung des Wandels durch
kommunale Gebiets- und Funktionalreformen

Freitag, 11. Juli 2008

9.00-12.30 Uhr:
Kommunale Gebiets- und Funktionalreformen in aktueller
Perspektive

Prof. Dr. Hans-Günter Henneke (Berlin)
Einführung und Moderation

Dr. Bernd Kregel (Magdeburg)
Was lange währt, wird endlich??
Struktur- und Funktionalreformen in Sachsen-Anhalt

Dr. Hubert Meyer (Hannover)
Gebiets- und Verwaltungsreform in Mecklenburg-Vorpommern -
Zum Scheitern verurteilt?

Kaffeepause

Prof. Dr. Utz Schliesky (Kiel)
Strategie der Verwaltungsmodernisierung in Schleswig-Holstein

12.30 Uhr:
Schlusswort und Verabschiedung durch Prof. Dr. Karl Teppe
(Münster)

anschließend Mittagsimbiss


INFO

Zur Tagungsanmeldung siehe die Homepage der
Freiherr-vom-Stein-Gesellschaft
.

Die Veröffentlichung der Tagungsbeiträge in der
Publikationsreihe "Forschungen zur Regionalgeschichte" des
LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte ist
geplant.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 26 10:11:28 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 May 2008 10:11:28 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Industriemuseum - Glashuette Gernheim,
Mitarbeiter/innen im Besucherservice, Petershagen-Ovenstaedt
Message-ID: 483A8CD0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: Von: "Matthias Roß"
Datum: 23.05.2008, 11:47


STELLENAUSSCHREIBUNG

Für das LWL-Industriemuseum - Glashütte Gernheim in
Petershagen-Ovenstädt suchen wir zum nächstmöglichen
Termin zwei

Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter
im Besucherservice.

Es handelt sich um Teilzeitstellen (durchschnittlich 19,25
Wochenstunden) mit wechselnden Arbeitszeiten zu den
Öffnungszeiten des Museums.

Aufgabengebiete:
- Ansprechpersonen für Besucherinnen und Besucher
- Aufsicht in den Dauerausstellungen
- Unterstützung bei der Durchführung museumspädagogischer
Programme, bei Veranstaltungen und im Museumsshop
- kleinere Hausmeister- und Pflegearbeiten

Wir erwarten:
- Freude am Umgang mit Menschen auch bei größerem Andrang
- kommunikative Fähigkeiten bei der Vermittlung der Museumsthemen
- handwerkliche Vorbildung wünschenswert
- Sensibilität und freundliche Durchsetzungsfähigkeit
- Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit
- Flexibilität und Offenheit für die wechselnden Anforderungen in
einem Kulturbetrieb

Wir bieten:
- eine vielseitige und anspruchsvolle Tätigkeit in einem engagierten
Museumsteam
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 4 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
24/08 bis zum 14.06.2006 an den

LWL-Industriemuseum
Zentrale
Grubenweg 5
44388 Dortmund
URL: www.lwl.org
URL: www.industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 26 10:31:52 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 May 2008 10:31:52 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Industriemuseum - Zeche Zollern,
Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter im Besucherservice,
Dortmund-Boevinghausen
Message-ID: 483A9199.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 23.05.2008, 12:28


STELLENAUSSCHREIBUNG

Für das LWL-Industriemuseum - Zeche Zollern in
Dortmund-Bövinghausen suchen wir zum 01.07.2008

Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter
im Besucherservice.

Es handelt sich um eine Vollzeit- und eine Teilzeitstelle mit
wechselnden Arbeitszeiten zu den Öffnungszeiten des Museums.
Die Vollzeitstelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Aufgabengebiete:
-Ansprechperson für Besucherinnen und Besucher
- Aufsicht in den Dauerausstellungen
- Unterstützung bei der Durchführung museumspädagogischer
Programme und bei Veranstaltungen
- Vorführung von Modellen und Maschinen
- kleinere Pflegearbeiten

Wir erwarten:
- Freude am Umgang mit Menschen auch bei größerem Andrang
- kommunikative Fähigkeiten bei der Vermittlung der Museumsthemen
- Sensibilität und freundliche Durchsetzungsfähigkeit
- wünschenswert sind Bewerberinnen und Bewerber mit
bergbaulicher Ausbildung oder Berufspraxis, die die Museumsinhalte
auf einer Zeche aus Erfahrung vermitteln können
- Fremdsprachenkenntnisse von Vorteil
- Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit
-Flexibilität und Offenheit für die wechselnden Anforderungen
in einem Kulturbetrieb

Wir bieten:
- eine vielseitige und anspruchsvolle Tätigkeit
in einem engagierten Museumsteam
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 4 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht;
Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei
gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer
sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der
Kennnummer 23/08 bis zum 14.06.2008 an das

LWL-Industriemuseum
Grubenweg 5
44388 Dortmund
URL: www.lwl.org
URL: www.industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 26 10:56:21 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 May 2008 10:56:21 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Bernd Broer,
Wolfgang Stueken (Hrsg.): Auf nach Amerika! Zur Amerika
Auswanderung aus dem Paderborner Land
Message-ID: 483A9756.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Wolfgang Stueken"
Datum: 22.05.2008, 11:34


LITERATUR

Bernd Broer, Otmar Allendorf, Heinz Marxkors, Wolfgang Stueken
(Hrsg.): Auf nach Amerika! Band 3. Zur Amerika-Auswanderung aus
dem Paderborner Land und zur Einwanderung aus Deutschland in die
Region der Paderborner Partnerstadt Belleville, Illinois.420
Seiten, zahlreiche Abbildungen, gebunden, Bonifatius-Verlag
Paderborn 2008, ISBN 978-3-89710-408-2, 24,90 Euro.

Der seit 20 Jahren bestehende Deutsch-Amerikanische
Freundeskreis Paderborn-Belleville (www.dafk-paderborn.de) hat
den dritten Band seiner Reihe "Auf nach Amerika!" vorgelegt. Wie
die beiden Vorgängerbände, 1994 und 1999 erschienen, enthält das
Buch wieder viele Namen von Amerika-Auswanderern aus dem
heutigen Kreis Paderborn (frühere Altkreise Büren und Paderborn)

Heinz Marxkors hat in Schiffslisten geforscht, die seit 1820
jeder Kapitän bei der Ankunft in einem Hafen der USA vorlegen
musste. Und es zeigte sich: Die meisten der in diesen Listen
verzeichneten Auswanderer sind in Akten deutscher Archive gar
nicht erfasst. Von den 1.746 Auswanderernamen aus dem Kreis
Paderborn, die Marxkors ermittelt hat, sind nur etwa ein Drittel
in deutschen Archiven verzeichnet. Woraus der Autor folgert,
dass man zu jedem der bislang bekannten 5.000 bis 6.000
Amerika-Auswanderer aus dem Kreis Paderborn "noch knapp zwei
weitere in Passagierlisten und US-Archiven entdecken kann". Was
für den heutigen Kreis Paderborn eine Auswandererzahl ergibt,
die Marxkors auf insgesamt "13.000 bis 15.000" schätzt.

Neben den Auswanderernamen enthält Band 3 von "Auf nach
Amerika!" eine Reihe von Beiträgen zur Auswanderung des 19.
Jahrhunderts.

"Spannende, interessante Literatur", die einen "tieferen Blick"
in das Thema Amerika-Auswanderung ermögliche. So urteilte
Paderborns Bürgermeister Heinz Paus bei der Vorstellung des
Buches im großen Paderborner Rathaussaal. Die Beiträge des
Buches lenkten den Blick auch auf die Fundamente der
deutsch-atlantischen Freundschaft.

Den Weg der im 19. Jahrhundert nach New Mexico ausgewanderten
jüdischen Geschwister Nordhaus aus Paderborn zeichnet die
Paderborner Historikerin Margit Naarmann nach - eine Begegnung
mit Billy the Kid, einem der berühmten Ganoven des Wilden
Westens inklusive. Jürgen Brautmeier und Wilhelm Bökamp
schildern die Schicksale mehrerer Auswanderer aus dem Delbrücker
Land. Darunter ist Wilhelm Tegethoff aus Nordhagen, den es von
St. Louis (Missouri) als Goldgräber nach Kalifornien lockte.

Dass die Emigranten in Amerika regen Anteil am Schicksal der
deutschen Heimat nahmen, zeigt der Appell an das deutsche Volk
der Deutschamerikaner aus Belleville (Illinois), verfasst im
Jahr nach der Revolution von 1848, den Wolfgang Stueken
entdeckte. Er stellt auch den 1833 aus Frankfurt/Main nach
Belleville geflüchteten "Wachenstürmer" Gustav Körner vor, der
in den USA politische Karriere machte, und berichtet ferner über
so genannten "Lateinischen Bauern", die in Shiloh Valley wenige
Meilen östlich von Belleville siedelten - auch zwei Westfalen
aus der Familie Haxthausen waren unter ihnen. Franz Löher, der
Paderborner Reiseschriftsteller und spätere westfälische
Revolutionär, schaute sich 1847 im Settlement dieser - wie er
sagte - "Gentlemen Farmer" um.

Das Wagnis katholischer Orden, in der Zeit des Kulturkampfes
Niederlassungen jenseits des Atlantiks zu gründen, beleuchten
Friedrich Schütte (Schwestern der Christlichen Liebe, Paderborn)
und Wolfgang Stueken (Franziskanerinnen von Salzkotten).

Inhaltsverzeichnis:

Bernd Broer: Vorwort.

Otmar Allendorf: Paderborn - Belleville/Illinois (USA).
Stationen einer Städtefreundschaft 1988 - 2008.

Jürgen Brautmeier:"Sie besiedelten den Norden Amerikas" - Von
Ostenland (Westfalen) nach Muenster (Texas).

Margit Naarmann: Von Paderborn nach New Mexico. Eine Generation
wandert aus - Die Geschwister Nordhaus.

Wolfgang Stueken: "Adresse an das deutsche Volk" - Appell von
1849 der Deutschamerikaner aus Belleville und Umgebung zum Kampf
für die "Deutsche Republik".

Wilhelm Bökamp: Wer das Glück hat, der schläft nicht zu lange.
Der Amerikaauswanderer Wilhelm Tegethoff aus Nordhagen zog als
Goldgräber nach Kalifornien.

Wolfgang Stueken: Schiffsreise in den Tod - ein tragisches
Unglück überschattet die Anfangsjahre der Franziskanerinnen von
Salzkotten in den USA.

Friedrich Schütte: Pauline von Mallinckrodt, Wegbereiterin des
Schulwesens in den USA. Bismarcks Religionspolitik trieb den
"Orden der Schwestern der Christlichen Liebe" nach Amerika.

Wolfgang Stueken: Gustav Körner (1809-1896) - Bellevilles
berühmter Bürger.

Wolfgang Stueken: "Ein merkwürdig Stück deutsches Leben" - das
"Lateinische Settlement" östlich von Belleville.

Jürgen Brautmeier: Henry Braudmyer - ein westfälischer Pionier
in Pennsylvania.

Heinz Marxkors: Auswanderungen und Auswanderer aus den
Altkreisen Büren und Paderborn im 19. Jahrhundert.


INFO

Kontakt:
Wolfgang Stueken (Mitherausgeber und Autor)
Deutsch-Amerikanischer Freundeskreis Paderborn-Belleville
Imbsenstraße 11
33106 Paderborn
Tel.: 05251/9124
E-Mail: wolfgang.stueken at t-online.de
URL: www.dafk-paderborn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 26 10:58:57 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 May 2008 10:58:57 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster2008/20
Message-ID: 483A97F1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 26.05.2008, 09:36


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-20 für den Zeitraum vom
14.05.2008 bis zum 17.05.2008 mit insgesamt 35 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-20&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib





Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 26 11:04:25 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 May 2008 11:04:25 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Industriemuseum, Dokumentarin/Dokumentar
Message-ID: 483A993A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 23.05.2008, 11:43


STELLENAUSSCHREIBUNG

Das LWL-Industriemuseum sucht für das Referat Sammlung zum
nächstmöglichen Termin eine/einen

Dokumentarin/Dokumentar

Aufgabengebiete:
- Dokumentation von musealen Sammlungsbeständen
- Ermittlung von Objektdaten und Eingabe in die
Dokumentationsdatenbank ADLiB
- Mitarbeit bei Ausstellungen

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium der Museologie
- praktische Erfahrung in der Dokumentation musealer Sammlungen
- Kenntnisse der Industriegeschichte und Kulturgeschichte
- Kenntnisse im Umgang mit Dokumentationsdatenbanken
- Teamfähigkeit, selbständige Arbeitsweise, Organisationstalent
- Pkw-Führerschein (teilweise Arbeit an den Standorten des
Museums)

Wir bieten:
- eine anspruchsvolle Aufgabe in einem engagierten
Museumsteam
- ein Entgelt nach Entgeltgruppe 9 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
22/08 bis zum 18.06.2008 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon May 26 11:30:03 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 May 2008 11:30:03 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, Sept./Okt. 2007
Message-ID: 483A9F3C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 26.05.2008, 11:30


SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe
September / Oktober 2007
Hefte 9/10
100. Jahrgang
ISSN: 0017-9787


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=54



Seiten in Auswahl [AS]


S. 256-258
Linde, Roland
Ein Abt an den Externsteinen
Eine herrschaftliche Raststation am Fernweg vom Rhein zur Elbe

S. 259f.
Meyer, Franz
Von Lippe nach Norderney
Die Badereise des Johann Willibald Koring im Jahre 1840

S. 260f.
Wiesekopsieker, Stefan
Vom Eichsfeld nach Salzuflen
Wanderarbeiter bei Hoffmann´s Stärkefabriken

S. 263
Ebert, Bettina / Vogtmeier, Michael
Brauchtum und Dichtung
Leseprobe aus "Die lippischen Wanderziegler"

S. 264
Gerking, Willy
Mühsame Schulwege
Beispiele aus dem lippischen Südosten und Süden

S. 278f.
Jendreck, Frank
Neue Töne aus alten Mauern
Burg Sternberg präsentiert musikalische Schmuckstücke

S. 280
Scheef, Vera
Mondbeglänzte Zauberwelt
Wiederentdeckung im Lippischen Landesmuseum Detmold

S. 290
Anon.
Entführung in den Serail
Sonderausstellung mit türkischen Schätzen im Schloss Brake





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue May 27 19:48:00 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 27 May 2008 19:48:00 +0200
Subject: [WestG] [PORT] Neue Themenuebersicht
Message-ID: 483C6570.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 27.05.2008, 19:35


PORTAL

Neue Themenübersicht im Internet-Portal "Westfälische Geschichte"

Seit der Freischaltung des Internet-Portals im November 2004 werden
ständig neue Inhalte in die einzelnen Datenbereiche eingespeist.
Mittlerweile umfasst das Portal u. a. rund 760 Informationsseiten, 700
chronologische Einträge, 900 Institutionen, 221 Karten und
Kartennachweise, 850 Links, 5350 Literaturtitel mit 900
Onlinetexten/Digitalisaten, 1720 Medien, Animationen und Filme, 170
Nachweise aktueller Zeitschriften, 6150 Personen mit 710 Biografien, mit
1350 Amts-/Funktionsnachweisen und 2400 Nachweisen von
Internet-Biografien sowie schließlich 4900 Quellen (weitere 100.000
Urkundenregesten werden im Rahmen des Projekts "Digitale Westfälische
Urkunden-Datenbank" ab voraussichtlich 2009 verfügbar sein). Diese
Ressourcen sind über die verschiedenen Suchmöglichkeiten - von der
Einfachen Suche über die Erweiterte Suche bis hin zur Systematischen
Suche - recherchierbar.

Die neue Seite "Themen der Westfälischen Geschichte" möchte quer durch
alle Bereiche einen kleinen Ausschnitt aus dem vielfältigen
Informationsangebot, das über die Bereiche des Internet-Portals
"Westfälische Geschichte" verteilt ist, zeigen und zum Stöbern
einladen. Gebündelt werden hier v.a. Informationsseiten mit
Einführungstexten, den Ereignis-Features oder Quellensammlungen.
Hierüber kann eine Vielzahl weiterer Informationen und Ressourcen zum
Thema aufgerufen werden. Zudem können Sie direkt eine Systematische
Suche in den jeweiligen Sachgebieten ausführen.

Weitere Texte und Datensammlungen finden Sie u. a. über den Bereich
Projekte
(http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=87)
oder die einzelnen Dokumentationsbereiche
(http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=25).


Über diesen Link können Sie die neue Seite "Themen der Westfälischen
Geschichte" direkt aufrufen:
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=167





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 28 14:43:15 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 May 2008 14:43:15 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Zeitgenoessische Kriegschronik kritisch betrachtet,
Muenster, 29.05.2008
Message-ID: 483D6F83.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 26.05.2008, 10:05


AKTUELL

Münster im Zweiten Weltkrieg
Themenabend im Stadtarchiv am 29. Mai /
Zeitgenössische Kriegschronik kritisch betrachtet

Die so genannte Kriegschronik der Jahre 1939 bis 1944 steht im
Mittelpunkt des nächsten Themenabends im Stadtarchiv am
Donnerstag, 29. Mai, 18 Uhr, An den Speichern in Coerde. Anja
Gussek-Revermann vom Archiv stellt das Leben in Münster der
Jahre 1939/40 und 1944 gegenüber.

Der Vergleich zeigt, dass der Alltag der Menschen immer stärker
vom Krieg bestimmt wird. Häufige Bombenalarme schon kurz nach
Kriegsbeginn belasteten die Münsteraner. In den Nächten vom 6.
bis 10 Juli 1941 traf Münster eine wahre Angriffswelle, die das
Hafenviertel, das Gebiet rund um die Sonnenstraße, den Dom, das
Schloss, Lamberti- und Clemenskirche wie auch den Romberger und
Merveldter Hof in der Ludgeristraße zum größten Teil zerstört.

Auch die Versorgungslage der Menschen, das Leben der
Jugendlichen im Krieg oder Propagandaveranstaltungen der NSDAP
werden vorgestellt. Die Chronik verzeichnet weiterhin die
Luftschutzeinrichtungen und illustriert mit Fotos, wie Soldaten
in diesen Jahren das Stadtbild prägen.

In Münster sind nur wenige Akten oder andere Quellen aus den
Kriegsjahren erhalten. Die Kriegschronik jedoch verzeichnet in
über 50 Mappen mit mehr als 8000 Fotos zeitgenössische
Informationen, die allerdings vor dem Hintergrund der
politischen Verhältnisse kritisch betrachtet werden müssen.


INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel. 02 51/4 92-47 01
Fax 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 28 15:04:26 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 May 2008 15:04:26 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bildvortrag ueber den Fotografen Hans Ahlborn,
Hattingen, 30.05.2008
Message-ID: 483D747A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 27.05.2008, 12:19


AKTUELL

Bilder von Stahl und Arbeit


Bildvortrag über den Fotografen Hans Ahlborn auf
der Henrichshütte

Nahaufnahmen aus gar nicht ferner Zeit: Ohne Pathos und auf
hohem fotografischen Niveau hat Hans Ahlborn (1930 - 975) als
Bildjournalist der Ruhrstahl AG die Arbeitswelt der 1950er und
1960er Jahre in den Betrieben der Eisen- und Stahlindustrie
dokumentiert. Mit einem Bildvortrag erinnert der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag, 30. Mai, um
19.30 Uhr in seinem Industriemuseum Henrichshütte Hattingen an
den vergessenen Fotografen.

Der Nachlass Ahlborns umfasst vor allem Aufnahmen aus den
Betrieben der Henrichshütte, aus dem Gussstahlwerk Annen, dem
Stahlwerk Oberkassel und dem Presswerk Brackwede. Als Redakteur
der Werkszeitschrift hatte der Fotograf einen Zutritt zu allen
Werksbereichen, den andere so ungehindert nicht haben konnten.
Rudolf Kania, Mitarbeiter des Rheinischen Industriemuseums
Oberhausen, stellt den Fotografen und sein Werk vor. Der
Eintritt ist frei.


INFO

LWL-Industriemuseum
Henrichshütte in Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-0
Fax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 28 15:09:31 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 May 2008 15:09:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 400.000ster Besucher im LWL-Museum fuer Archaeologie
in Herne
Message-ID: 483D75AB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.05.2008, 12:07


AKTUELL

400.000ster Besucher im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Gut fünf Jahre nach Eröffnung zählte der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in seinem LWL-Museum für Archäologie in
Herne am Mittwoch (28.5.) den 400.00sten Besucher. LWL-Direktor
Dr. Wolfgang Kirsch und Museumsleiter Dr. Josef Mühlenbrock
beglückwünschten Tim Mengelkamp (36), Lehrer an der Gesamtschule
Herne, und überreichten ihm einen Gutschein für einen Besuch des
Klostermarktes Dalheim am letzten Augustwochenende - inklusive
Übernachtung in einem Hotel in Dalheim und einer Exklusivführung
durch das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur.

Eine LWL-Museumscard für die ganze Familie erhielt Annika Fiebig
(16), Schülerin an der Gesamtschule Herne. Und die Blumen gingen
an Celine Trocszynski (26), Lehrerin des Collège Rabelais in
Henin-Beamont, der Partnerstadt von Herne in Frankreich.
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch: "Wir freuen uns, dass Sie mit
Ihren französischen Austauschschülern das Museum besuchen. Das
ist nicht selbstverständlich und zeigt uns wieder den guten Ruf
unseres Archäologiemuseums". Auch Museumsleiter Dr. Josef
Mühlenbrock freute sich über die Zahl, denn "mit
durchschnittlich 80.000 Besuchern jedes Jahr gehört das Museum
zu den bundesweit nur fünf Prozent der Museen, die jährlich über
50.000 Besucher verzeichnen.


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
Fax: 02323 94628-33
E-Mail: lwl-archaeologiemuseum at lwl.org
URL: www.lwl-landesmuseum-herne.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed May 28 15:23:13 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 May 2008 15:23:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Wieviel Kunst vertraegt der Mensch?",
Muenster, 01.06.2008
Message-ID: 483D78E1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.05.2008, 11:07


AKTUELL

"Wieviel Kunst verträgt der Mensch?" Vortrag: Kultursenator
a. D. Prof. Dr. Christoph Stölzl (Berlin), Sonntag, 1. Juni, 19 Uhr

"Wieviel Kunst verträgt der Mensch?" - Mit dieser provokanten
Frage richtet sich der Berliner Professor Dr. Christoph Stölzl
am Sonntag, 1. Juni 2008, um 19 Uhr, an sein münsterisches
Publikum. Im Vortragssaal des Landesmuseums für Kunst und
Kulturgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
findet der Vortrag im Rahmen der interdisziplinären Reihe "Reden
über Kunst" statt. In Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt
Münster geht das LWL-Landesmuseum anlässlich seines 10jährigen
Bestehens regelmäßig Fragen nach der Stellung, Wahrnehmung und
Funktion der bildenden Kunst in der heutigen Gesellschaft nach.

Ausgehend von Kunst und Kultur als einer Grundnotwendigkeit für
die menschliche Existenz wird der ehemalige Berliner
Kultursenator Christoph Stölzl zu einer immer drastischer
werdenden Überreizung und zu inflationären Tendenzen in der
Kunst Stellung beziehen. Aus einer historischen und einer
aktuellen Perspektive wird der Referent dabei das Verhältnis
zwischen Mensch und Kunst aufdecken.

Christoph Stölzl kann als Kulturuniversalist im besten Sinne
bezeichnet werden, da in seinem eigenen Lebensweg Geschichte,
Kultur und Politik vielfältige Überschneidungen aufweisen: Der
studierte Historiker war Direktor des Münchner Stadtmuseums und
Gründungsdirektor des Deutschen Historischen Museums, danach
Feuilletonleiter der „Welt", Berliner Kultursenator und
Geschäftsführer des Auktionshauses Villa Grisebach. Seit kurzem
ist er verantwortlich für das Projekt „Forum Museumsinsel"
in Berlin.

Der nächste und letzte Vortrag der Reihe "Reden über Kunst"
widmet sich am 17.Juni, 20 Uhr, dem Thema "Irrenkunst' -
Grenzgänger zwischen Psychiatrie und Kunst", zu dem Prof. Dr.
med. Ulrich Trenckmann aus Hemer sprechen wird.

Der Eintritt ist frei.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.:0251/5907-01
Fax:0251/5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org
URL: www.lwl-landesmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 29 10:53:02 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 May 2008 10:53:02 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_5=2E000_Jahre_altes_Gro=C3=9Fsteingra?=
=?utf-8?q?b_wiederentdeckt?=
Message-ID: 483E8B0E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.05.2008, 15:53


AKTUELL

5.000 Jahre altes Großsteingrab wiederentdeckt

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben
dank der Aufmerksamkeit eines Bürgers eine 5.000 Jahre alte
Grabanlage von frühen Bauern in Büren-Brenken (Kreis Paderborn)
wieder entdeckt.

"Das Grab ist vor 150 Jahren erstmals erwähnt worden, doch ist
das Wissen um die genaue Fund-stelle im Laufe der Zeit verloren
gegangen. Wir sind froh, dass wir seine genaue Lage nun kennen",
erklärt Dr. Hans-Otto Pollmann, Archäologe der LWL-Außenstelle
Bielefeld.

Das sogenannte Galeriegrab ist mindestens 20 Meter lang und zwei
Meter breit. Frühe Bauern hatten es vor rund 5.000 Jahren als
Sammelgrab für ihre verstorbenen Angehörigen errichtet. Die
großen Kalksteinplatten stehen fast einen Meter tief im
Lehmboden, die Bestattungen auf den Boden des Grabes sind noch
unberührt.

Die Wiederentdeckung des Grabes ist der Aufmerksamkeit von
Johannes Happe aus Büren-Brenken zu verdanken. Er wusste von
Bauern, die mit ihrem Pflug immer wieder an großen Steinen
hängen geblieben waren und hatte dies der LWL-Archäologie für
Westfalen gemeldet. Mit einer archäologischen Sondierung konnten
die Fachleute das Großsteingrab lokalisieren.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 29 11:07:26 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 May 2008 11:07:26 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Wer ist Franz Boas?, Minden, 17.05.-17.08.2008
Message-ID: 483E8E6E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Petra Brinkmann"
Datum: 28.05.2008, 16:05


AUSSTELLUNG

Wer ist Franz Boas?

Ausstellung in Minden erinnert an den Kulturwissenschaftler und
Humanisten und seine Kindheit und Jugend in Minden.

"Ich bin immer der Auffassung gewesen, dass wir kein Recht haben,
unsere Ideale anderen Nationen aufzuzwingen, wie fremd es uns
auch immer erscheinen mag, dass sie die Art von Leben genießen,
das sie führen, dass sie die Ressourcen ihres Landes nur langsam
nutzen, oder wie sehr ihre Ideale unseren entgegenstehen. (...)
Zu behaupten, wie wir es oft tun, dass unsere Lösung die einzig
demokratische und ideale ist, ist eine einseitige Übertreibung
des Amerikanismus."

Ein Kommentar zum Irakkrieg? Keineswegs. Wir befinden uns im
Jahre 1916: Hier kritisiert ein Anthropologe die amerikanischen
Interventionen in Mexiko und in Europa. Er bereitet dem
Kulturrelativismus den Weg, demontiert den wissenschaftlichen
Rassismus, gilt als "Vater" der amerikanischen
Kulturanthropologie und wird vor 150 Jahren im westfälischen
Minden geboren: Franz Boas. Am 17. Mai hat das Mindener Museum
die Sonderausstellung "Zwischen den Welten. Franz Boas und die
Wissenschaft vom Menschen", die an den einflussreichen
Kulturwissenschaftler, Humanisten, Demokraten und Pazifisten
erinnert, eröffnet.

Franz Boas wurde am 9. Juli 1858 als Sohn eines Kaufmanns in der
preußischen Festung Minden geboren. In einem
assimiliert-jüdischen Elternhaus, das dem liberalen Geist der
1848er Revolution verpflichtet war, und in einem vom
humanistischen Bildungsideal geprägten Umfeld wurden die
Grundlagen seiner außergewöhnlichen Karriere gelegt. Nach einem
naturwissenschaftlichen Studium und einer Expedition in die
kanadische Arktis sah sich Boas mit dem Antisemitismus der
wilhelminischen Ära konfrontiert.

Der junge Privatdozent emigrierte 1887 in die USA, wo er als
Ethnologe die Indianerkulturen der Nordwestküste erforschte, als
Professor an der New Yorker Columbia University die
amerikanische Kulturanthropologie begründete und eine ganze
Generation bedeutender amerikanischer Anthropologen und
Anthropologinnen ausbildete - unter ihnen Edward Sapir, Margaret
Mead, Alfred L. Kroeber, Robert Lowie und Ruth Benedict.

Sein Vermächtnis an die moderne Wissenschaft ist die Erkenntnis,
dass Kultur relativ ist. Als Deutscher jüdischer Herkunft,
Einwanderer in den USA und Feldforscher in der Begegnung mit
fremden Kulturen führte Franz Boas in vielerlei Hinsicht ein
Leben "zwischen den Welten". Es ließ ihn die Diskriminierung von
Indianern, Afroamerikanern und Einwanderern wahrnehmen und
sensibilisierte ihn für die Vielfalt, Einzigartigkeit und
Gleichwertigkeit menschlicher Kulturen.

Die Überzeugung, dass Völker und Nationen von einer gemeinsamen
Kultur - und nicht von der Rasse - zusammengehalten werden,
machte Franz Boas zu einem kompromisslosen Gegner des Rassismus
in jeder Form. Seinen Kampf gegen den Nationalsozialismus, den
er sowohl auf Kongressen als auch in den Medien führte, verstand
der Wissenschaftler immer auch als Engagement für Deutschland.
Doch während Franz Boas in den USA als zentrale Gestalt der
Wissenschaftsgeschichte gilt, fand sein Werk in Deutschland auch
nach dem Zweiten Weltkrieg wenig Beachtung. Erst in den letzten
Jahren wird auch hier sein wissenschaftlicher Beitrag neu
bewertet.

Die Ausstellung nähert sich der Biografie des bedeutenden
Anthropologen, den Milieus und Einflüssen, die ihn im
westfälischen Minden prägten, aber auch seinem Kampf gegen den
Nationalsozialismus über exemplarische Objekte, Dokumente, Fotos
und Stimmen der Zeit.

Sein wissenschaftliches Werk und die Bandbreite seiner Arbeit zu
Sprache, Rasse und Kultur als Physischer Anthropologe,
Ethnograph, Linguist, Archäologe und Museologe sowie als
Wissenschaftsorganisator werden unter anderem durch Leihgaben
aus der Sammlung des Ethnologischen Museums Berlin
veranschaulicht. Die Ausstellung wird von einem umfangreichen
Rahmenprogramm begleitet und ist im Mindener Museum bis zum 17.
August 2008 zu sehen. Weitere Informationen bietet die Website
www.franz-boas.de.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellung: Zwischen den Welten.
Franz Boas und die Wissenschaft vom Menschen
Datum: 17. 05. - 17. 08. 2008
Mindener Museum für Geschichte, Landes- und Volkskunde
Ritterstraße 23-33
32423 Minden
Tel.: 0571 97240-10 oder -20
Fax: 0571 9724040
E-Mail: museum at minden.de
URL: www.franz-boas.de

Kontakt:
Petra Brinkmann
Mindener Museum für Geschichte, Landes- und Volkskunde
Ritterstraße 23-33
32423 Minden
Tel.: 0571 89288
Fax: 0571 89680
E-Mail: p.brinkmann at minden.de
URL: www.franz-boas.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu May 29 11:15:29 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 May 2008 11:15:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Nachtschicht im Juni auf Zeche Zollern, Dortmund,
14./28.06.2008
Message-ID: 483E9051.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 29.05.2008, 09:56


AKTUELL

Nachtschicht im Juni auf Zeche Zollern
Essen und Rundgang über die beleuchtete Zeche

Laue Sommerabende, kurze Nächte - im Juni hat das Ausgehen
seinen besonderen Reiz. Ein passendes Angebot macht der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) allen Nachtschwärmern
in seinem Dortmunder Industriemuseum.

Am 2. und 4. Samstag im Monat, 14. und 28. Juni, bittet die
Zeche Zollern wieder zur "Nachtschicht". Der Abend beginnt
jeweils um 21 Uhr in der stilvoll geschmückten Alten Verwaltung
des ehemaligen Bergwerks. Dort nehmen die Teilnehmer eine
rustikale Mahlzeit nach Bergmannsart ein, die mit einem
zünftigen Kartoffelschnaps beendet wird.

Mit Einbruch der Dunkelheit steht eine Führung durch die
beleuchteten Tagesanlagen auf dem Programm. Die nächtliche
Beleuchtung verleiht der Anlage ein ganz besonderes Flair. Das
Angebot kostet inklusive Eintritt, Führung, Essen und Getränk 20
? pro Person; Kinder bis 14 Jahren zahlen 10 ?. Interessenten
werden gebeten, sich im Museumssekretariat unter Tel. 0231
6961-111 anzumelden (maximale Teilnehmerzahl: 25 Personen).
Diese Meldung mit dem Foto zum Download finden Sie im Internet
unter www.lwl.org.


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel:: 0231 6961-211
Fax: 0231 6961-114
E-Mail: Zeche-Zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 30 08:46:37 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 30 May 2008 08:46:37 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Museum fuer Archaeologie,
wissenschaftliche Volontaer/in, Herne
Message-ID: 483FBEED.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß" Datum: 29.05.2008, 16:18


STELLENAUSSCHREIBUNG

Im LWL-Museum für Archäologie in Herne, einer Einrichtung des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe ist zum 01.07.2008 eine
Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzten. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Das LWL-Museum für Archäologie ist das archäologische
Landesmuseum Westfalens. Mit zwei weiteren Museen und sechs
Außenstellen der archäologischen Denkmalpflege gehört es zur
LWL-Archäologie für Westfalen.

Aufgabengebiete:
Mitarbeit bei der Konzeption und Umsetzung der
Sonderausstellung "AufRuhr! Anno 1225"
- Verfassen von Ausstellungstexten
- Redaktion
- Unterstützung beim Leihverkehr
- Recherchetätigkeiten
- Zusammenarbeit mit Gestaltern
- Exponatbetreuung

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Studium im kulturwissenschaftlichen
Bereich, z. B. Mittelalterarchäologie und/oder mittelalterliche
Geschichte
- Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der mittelalterlichen
Sachkultur und Geschichte im rheinisch-westfälischen Raum,
Grundkenntnisse erwünscht
- Erfahrung mit den administrativen Aufgaben einer
Ausstellungsumsetzung
- Fähigkeit, komplizierte Sachverhalte gut verständlich
darzustellen
- Interesse an der Konzeption von Ausstellungen und
Begleitbüchern
- Eigeninitiative, Flexibilität, Kreativität und Teamfähigkeit
- Planungs- und Organisationsgeschick, sowie
Kooperationsbereitschaft
- EDV-Kenntnisse (vor allem MS-Office und Grafikprogramme)
- Fremdsprachenkenntnisse gewünscht

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den Aufgaben eines archäologischen
Landesmuseums vertraut zu machen und ein internationales
Sonderausstellungsprojekt mitzugestalten
- die Gelegenheit, eigene Ideen zu entwickeln und im Museum
umzusetzen
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
1.082,57 ? brutto gezahlt, ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
26/08 bis zum 20.06.2008 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 30 08:52:43 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 30 May 2008 08:52:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vorfuehrung zur historischen Vermessungstechnik, Lemgo,
01.06.2008
Message-ID: 483FC05B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Museum Hexenbürgermeisterhaus Lemgo"
Datum: 29.05.2008, 17:44


AKTUELL

"Gerechtigkeit durch das Kataster? Wie zur Zeit der Fürstin
Pauline das Land vermessen wurde". Eine Vorführung zur
historischen Vermessungstechnik durch die Agentur "Facing the
Past", Düsseldorf.

Sonntag, 01. Juni 2008, 14.30 Uhr, Lemgo, Stiftsgarten an der
Heustraße

Was zu sehen sein wird:
Wie Offiziere, Forstbeamte, Wegeinspektoren, Deichbauer,
Gartenbaumeister, Baumeister und Ingenieure im ausgehenden 18.
Jahrhundert und beginnenden 19. Jahrhundert ihre
Vermessungsprobleme lösten.

... und was zu hören ist:
Wie der Landmesser Piepmeyer die Zeit nach dem Wiener Kongress
erlebt. Unter anderem werden folgende Methoden basierend auf
historischen Lehrbüchern des 18. und 19. Jahrhunderts mit
originalen oder rekonstruierten Instrumenten demonstriert:
- Kette und Stab
- Messtisch und Bussole
- Theodolit

Darauf aufbauend werden die Prinzipien für einfaches
Feldvermessen, Topographieren, Triangulieren und Nivellieren an
Hand von praktischen Fragestellungen entwickelt.

Eine Veranstaltung des Museums Hexenbürgermeisterhaus Lemgo und
des Vereins Alt Lemgo als Finissage der Ausstellung "Die
Merckelsche General-Charte". Vermessung und Kartografie in Lemgo
um 1800.

Die Ausstellung ist bis zum 01. Juni 2008 im Museum
Hexenbürgermeisterhaus Lemgo zu sehen.


INFO

Kontakt:
Jürgen Scheffler
Museum Hexenbürgermeisterhaus Lemgo
Breite Str. 17-19
32657 Lemgo
Tel.: 05261-213276
E-Mail: museen at lemgo.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri May 30 08:57:17 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 30 May 2008 08:57:17 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Spinnereigespr=C3=A4ch_zum_Thema_Blei?=
=?utf-8?q?chen_und_Drucken=2C_Bocholt=2C_03=2E06=2E2008?=
Message-ID: 483FC16D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 29.05.2008, 10:00


AKTUELL

Spinnereigespräch zum Thema Bleichen und Drucken
Historische Maschinen erstmals zugänglich

Zum nächsten Treffen im Rahmen der Reihe "Spinnereigespräche"
lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag,
3. Juni, in sein Textilmuseum in Bocholt ein. Durch den Umzug der
Sammlung in die ehemalige Spinnerei Herding sind einige
herausragende Ausrüstungsmaschinen jetzt erstmals zugänglich -
so auch die Bleichanlage der Firma Elbers Drucke in Hagen sowie
die Stoffdruckmaschine der Firma Schümer in Schüttorf. Sie
stehen im Zentrum des aktuellen Spinnereigesprächs.

Museumsleiter Dr. Hermann Josef Stenkamp zeigt mit historischem
Filmmaterial, wie die Maschinen ursprünglich eingesetzt wurden.
Beim anschließenden Rundgang können die Sammlungsstücke
eingehend betrachtet werden. Diskutiert werden soll vor allem,
wie die Themen Bleichen und Drucken im künftigen Museum
präsentiert werden können.

Interessierte Laien sowie textile Fachleute aus den Bereichen
Spinnerei, Weberei, Färben und Drucken sind herzlich eingeladen
zu dem kreativen Gedankenaustausch. Treffpunkt ist um 17 Uhr am
Haupttor des Spinnereigebäudes Herding, Industriestraße 5. Das
Textilmuseum in Bocholt bittet Teilnehmer um eine Anmeldung
unter Tel. 02871 21611-0.


INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611-0
Fax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org