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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 1 10:21:04 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Apr 2008 10:21:04 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Historisches Roemerschiff setzt noch im Fruehjahr erstmals die Segel
Message-ID: 47F20C90.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 31.03.2008, 13:23


AKTUELL

Geschichte zum Anfassen
Historisches Römerschiff setzt noch im Frühjahr erstmals die
Segel

Hamburg. 2000 Jahre nach der historisch bedeutsamen
Varusschlacht, auch bekannt als "Schlacht im Teutoburger Wald",
steuert wieder ein Römerschiff über Lippe und Ems.
Wissenschaftler und Studierende der Universität Hamburg, die
Werft Jugend in Arbeit e.V. Hamburg-Harburg sowie das
Römermuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in
Haltern lassen dieses Szenario Wirklichkeit werden.

Das 16 Meter lange und fast drei Meter breite Schiff zieht
jedoch anders als damals nicht in den Krieg. Stattdessen geht es
im Sommer auf eine monatelange, friedliche Reise. Während seiner
Fahrt auf Donau, Rhein, Lippe, Ems und Weser kündigt das
Römerschiff ein besonderes Ausstellungsprojekt an: "IMPERIUM
KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht."

Projektpartner
Partner des Ausstellungsprojektes sind der LWL, die
Varusschlacht im Osnabrücker Land GmbH - Museum und Park
Kalkriese, der Landesverband Lippe sowie der Kreis Lippe.

Drei Museen an Originalschauplätzen im westfälischen Haltern, im
niedersächsischen Kalkriese und in Detmold (Kreis Lippe)
beleuchten unter diesem Titel im kommenden Jahr unterschiedliche
Facetten des historischen Ereignisses im Jahr 9 nach Christus.

Die Kooperationspartner des Ausstellungsprojektes IMPERIUM
KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht, die Universität
Hamburg sowie die Werft Jugend in Arbeit e.V. haben das über
200.000 Euro teure Schiffsprojekt finanziert.

Der Fahrplan
Der Tag, an dem sich das vier Tonnen schwere Holzschiff zur
Erfüllung seiner Mission auf den Weg begibt, rückt langsam
näher. In Hamburg findet am 30. Mai die Taufe statt. Zuvor
stellt das Kriegsschiff bereits seine Seetauglichkeit und
Manövrierfähigkeit unter Beweis. Im Sommer geht das Schiff zum
Beispiel in Rheine (11.-13.7.), Nijmwegen (22.-24.8.) und Bonn
(29.8.-31.8.) vor Anker. Als weitere Stationen sind u.a.
Magdeburg, Mainz, Ingolstadt oder auch Hannover geplant.

Der Startschuss für den Baubeginn fiel im Januar 2007, als das
Schiff auf der Harburger Werft von Jugend in Arbeit e. V. auf
Kiel gelegt wurde. Zwei Bootsbauer, 17 Studierende und drei
Bootsbaulehrlinge arbeiteten seitdem an der Fertigstellung des
Schiffes.

Als Vorlage für den Bau dienten den Schiffbauern und
Studierenden des Seminars für Alte Geschichte zwei römische
Schiffwracks, die man im Jahr 1986 in der Nähe des Legionslagers
bei Oberstimm unweit von Ingolstadt entdeckte und 1994 barg.

"Der Befund, nach dem wir uns richten, stammt zwar aus der Zeit
um 100 nach Christus, doch die Bauweise von Militärschiffen
dieser Größenordnung wird zur Zeit des Varus kaum anders gewesen
sein", stellt der Hamburger Professor Dr. Christoph Schäfer
fest. Bei den Wracks handele es sich um die am besten erhaltenen
Funde römischer Kriegsschiffe.

Schäfer leitet die Gruppe von Geschichtswissenschaftlern, die
gemeinsam mit dem LWL-Römermuseum in Haltern das Römerschiff in
Originalgröße rekonstruieren. "Wir haben mit ihm einen
erfahrenen Seebären gewonnen, den nicht nur seine private
Passion des Segelns für das Projekt prädestiniert", spielt Dr.
Rudolf Aßkamp, Leiter des LWL-Römermuseums, auf Schäfers frühere
Beteiligung am Nachbau eines spätantiken Kriegsschiffes in
Regensburg an.

Archäologisches Experiment
Wie leistungsstark und manövrierfähig solche Schiffe waren, ist
nicht bekannt. Dies soll in einem archäologischen Experiment
ermittelt werden. In diesem Sinne dient das Projekt auch dazu,
wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. Die Fertigstellung
des frühkaiserlichen Schiffstypus soll eine Lücke in der
experimentellen Schiffsarchäologie schließen.

Testfahrten auf dem Ratzeburger See sollen Mitte April zu
Auskünften über Geschwindigkeiten oder Beschleunigungsverhalten
führen. Anhand der ermittelten Geschwindigkeiten lassen sich
Vermutungen über die Strecken anstellen, die diese römischen
Schiffe vor 2000 Jahren am Tag bewältigen konnten.

Die Manövrierfähigkeit der Flussfahrzeuge wird sowohl unter
Einsatz der 20 Ruderer als auch unter Segel erprobt. "Wir wollen
wissen, wie hoch man mit dem Schiff an den Wind gehen kann",
erklärt Schäfer.

Außerdem wollen die Historiker und Archäologen herausfinden, wie
lang es dauert, eine Crew für ein solches Kriegsschiff
seetauglich zu machen. Von den Antworten auf diese Fragen
erwartet sich das Team von Wissenschaftlern neue Erkenntnisse im
Hinblick auf die Etablierung der römischen Herrschaft auf
germanischem Boden.

Für den Bau des Schiffes lieferte das Museum für Antike
Schifffahrt in Mainz die grundlegende archäologische Studie und
stellte ein Modell zur Verfügung, an dem sich die Konstrukteure
auf der Harburger Werft orientieren konnten. Die Materialien für
den Schiffbau kamen aus Lippe: Dazu zählt zum einen das
Eichenholz für das Spantgerüst, einschließlich 700 gedrechselter
Holznägel, die das Schiff zusammenhalten. Hinzu kommt
Lärchenholz für Planken und Mast sowie Fichte für die Riemen.
Das Holz lieferte der Landesverband Lippe aus seinem 16.000
Hektar großen Waldvermögen.

Wie bei den Römern vor 2000 Jahren benutzen die Schiffbauer auch
diesmal die Nut- und Federbauweise. Kreissäge und Bohrmaschine
kamen damals allerdings nicht zum Einsatz. "Wir können zum Glück
neben den antiken Techniken zur Rekonstruktion moderne
Hilfsmittel verwenden, die Konstruktion des Rumpfes entspricht
aber genau dem antiken Vorgänger", so Schäfer.


INFO

Gisela Söger
Tel.: 05468 9204-17
E-Mail: gisela.soeger at kalkriesevarusschlacht.de

Katrin Winter
Tel.: 05231 9925-28
E-Mail: winter at imperium-konflikt-mythos.de

URL: www.imperium-konflikt-mythos.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 1 10:21:34 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Apr 2008 10:21:34 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Sonderausstellung "Im Visier der Stasi" verlaengert
bis 06.04.2008, Iserlohn
Message-ID: 47F20CAE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: Stadt Iserlohn
Datum: 31.03.2008, 17:17


AUSSTELLUNG

Sonderausstellung ?Im Visier der Stasi? verlängert bis 6. April
Öffentliche Führung am Donnerstag

Die Sonderausstellung des Stadtmuseums Iserlohn "Im Visier der
Stasi - Überwachungsmethoden und Spionage in der DDR" wird wegen
des großen Interesses verlängert bis zum kommenden Sonntag, 6.
April. Die Öffnungszeiten des Stadtmuseums am Fritz-Kühn-Platz 1
sind dienstags, mittwochs und freitags bis sonntags jeweils von
10.00 bis 17.00 Uhr, donnerstags von 10.00 bis 19.00 Uhr. Der
Eintritt ist frei.

Alle Interessierten sind zudem herzlich eingeladen zu einer
öffentlichen und kostenlosen Führung durch die Sonderausstellung
am Donnerstag, 3. April, um 17.00 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten
unter der Telefonnummer 02371 / 217-1960 bis -1964.

Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) hatte seine Augen und
Ohren fast überall, die Stasi-Unterlagen enthalten daher
Informationen über nahezu jeden Bereich der DDR-Gesellschaft.

Bürgerrechtler, kirchliche und ökologische Gruppen, kritische
Künstler oder Ausreisewillige gerieten ?ins Visier der Stasi?.
Jeder Bewohner der DDR und jeder, der sich vorübergehend dort
aufhielt, zum Beispiel als Tourist, stellte ein potenzielles
Observationsziel dar.

Für ihre Überwachungsaufgaben entwickelte die Stasi
Spezialgeräte. Allein die Abteilung ?Operativ Technischer
Sektor? (OTS), die für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten und
den Gerätebau zuständig war, beschäftigte über 1.000
Mitarbeiter. Es ist verblüffend und beängstigend, mit welchem
Einfallsreichtum und Erfindergeist Geräte zur Bespitzelung und
Unterdrückung geschaffen wurden.

Die Ausstellung im Stadtmuseum Iserlohn zeigt Objekte wie zum
Beispiel Kameras mit Spezialobjektiven für die Raumüberwachung,
verschiedene Observationstaschen mit eingebauten Kameras,
Infrarotkoffer für die unsichtbare Fotografie bei Dunkelheit,
Miniaturkameras für den Einbau in Kleidungsstücken,
Dokumentationsgeräte für die Reproduktion von Schriftstücken bei
der Durchsuchung von Wohnungen und Arbeitsplätzen, Wanzen zur
Raumüberwachung usw. Es war das Modernste, was die Technik bis
1989 zu bieten hatte.

Weitere Informationen gibt?s auch
im Internet unter www.museen-iserlohn.de


INFO

Stadtmuseum Iserlohn
Fritz-Kühn-Platz 1
58636 Iserlohn
Tel.: 02371/217-1960 bis -1964
Fax: 02371/217-1965
E-Mail: museum at iserlohn.de
URL: http://www.iserlohn.de/Kultur/Museen/stadtmuseum.php






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Apr 1 10:59:36 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 01 Apr 2008 10:59:36 +0200
Subject: [WestG] [PORT] Pressefreiheit 1848 - Ereignis des Monats April
im Internet-Portal
Message-ID: 47F21598.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 01.04.2008, 10:57



NEUES IM INTERNET-PORTAL "WESTFÄLISCHE GESCHICHTE"

06.06.1848 - Gründung der Westfälischen Zeitung

Da ausländische Journalisten ausgewiesen wurden und die chinesische Presse der Zensur unterliegt, erfahren wir in den Medien nur Bruchstücke über die Vorgänge in Tibet, wo zurzeit, vor den Olympischen Spielen im Sommer in Peking, gegen die Besetzung Tibets und die Verletzung der Menschenrechte durch die chinesische Regierung protestiert wird. Das Ereignis des Monats April im Internet-Portal "Westfälische Geschichte" beschäftigt sich mit dem aktuellen Thema "Pressefreiheit" in historischer Perspektive.

Zensur und Freiheit der Presse waren auch vor 160 Jahren in der Revolution von 1848 ein zentrales Thema. Der Beitrag befasst sich mit der Westfälischen Zeitung, die am 6. April 1848 in Paderborn zum ersten Mal erschien, nachdem das preußische Pressegesetz vom 17. März die Pressezensur in Preußen aufgehoben und damit eine Gründungswelle von Zeitungen ausgelöst hatte. Die politische Ausrichtung, der journalistische Stil und die inhaltliche Gestaltung der Westfälischen Zeitung im Revolutionsjahr 1848 ließen sie zu einer Provinzzeitung werden, die für den Raum Westfalen - und darüber hinaus - Bedeutung und Wirkung erlangen konnte. Die wechselvolle Geschichte der Zeitung, die sich gegenüber der repressiven preußischen Presselenkung nach 1850 behaupten konnte, nicht zuletzt durch die Aufgabe ihrer demokratischen Wurzeln, wird bis in das Jahr 1883 nachgezeichnet.

Die zur Verfügung gestellten Quellentexte, welche die zentralen Gesetze und Verordnungen bezüglich der Presse beinhalten, ermöglichen es, die Entwicklung der Pressegesetzgebung von 1815 bis 1848, ebenso wie die staatliche Lenkung der Presse in der Reaktionsära bis zum Reichspressegesetz von 1874 selbst nachzuvollziehen.

[Martin Dröge]


URL: Das Ereignis ist über die Startseite des Portals aufrufbar: http://www.westfaelische-geschichte.de








From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 1 11:13:01 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Apr 2008 11:13:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Orientierungstag mit viel Praxis im Stadtarchiv in
der Speicherstadt, 07.04.2008, Muenster
Message-ID: 47F218BD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 01.04.2008, 10:12


AKTUELL

Archiv-Recherche Laien leicht gemacht
Orientierungstag mit viel Praxis im Stadtarchiv in der
Speicherstadt

Die einen wollen Vereinsforschung betreiben. Oder wissen, wie
sich ihr Stadtteil entwickelt hat. Andere interessieren sich für
die Geschichte ihrer Familie. Archivarbeit leicht gemacht:
Praktische Unterstützung bietet das Stadtarchiv interessierten
Laien am Montag, 7. April.

"Suchen, Finden, Arbeiten" heißt der kostenfreie ganztägige
Orientierungskurs von 10 bis 16 Uhr. Wie finde ich Schriften,
Fotos, Zeitungsartikel zu dem Thema, das mich interessiert? Wie
arbeite ich mit Textquellen? Gibt es im Archiv Hinweise auf die
Herkunft meiner Familie? Praxis steht bei diesem Angebot für
Einsteiger ganz oben.

"Für viele ist die deutsche Schrift Hindernis und Hemmschwelle.
Darum gibt es Übungen, die das Lesen erleichtern", kündigt
Roswitha Link vom Stadtarchiv an. Außerdem helfen
Interpretationshinweise im Umgang mit Akten und Urkunden. Tipps
für den Umgang mit den Datenbanken runden das Tagesseminar ab.

Der Teilnehmerkreis ist begrenzt. Daher bittet das Stadtarchiv
um Anmeldung (Telefon 4 92 47 03; E-Mail
LinkRoswitha at stadt-muenster.de).


INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: 02 51/4 92-47 01
Fax: 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv at stadt-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 1 11:24:48 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 01 Apr 2008 11:24:48 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Jahrbuch Hochsauerlandkreis, Band 2008
Message-ID: 47F21B80.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 01.04.2008, 11:30 Uhr


SERVICE: TOC

Jahrbuch Hochsauerlandkreis
Berichte - Erzählungen- Aufsätze
Band 2008
ISBN: 978-3-86133-468-2


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=96




S. 7-10
Hoffmann, Albert H.
Historische Gedanken zur Kirmesgesellschaft Hüsten
Die Wurzeln lagen im Landwirtschaftlichen Lokalverein

S. 11-17
Brökel, Gerhard
Die Einführung der Brandversicherung in Brilon
Vom Brandbrief zur Feuersozietät

S. 18-27
Pollmann, Josef-Georg
Moosfelde
Ein Blick in die Geschichte eines Arnsberger Stadtteils von 1186
bis 1972

S. 28-46
Michels, Bärbel
"Wir riefen Arbeitskräfte und es kamen Menschen ..."
Die Geschichte der Gastarbeit und einer portugiesischen
Gastarbeiterfamilie

S. 47f.
Janke, Wilfried
100 Jahre Honsel
Ein Jahrhundert Kompetenz in Leichtmetall

S. 49-57
Kohnen-Kamp, Janin
"Und plötzlich ist nichts mehr so, wie es einmal war ..."
Wie eine junge Försterfamilie aus dem Sorpetal den
18. Januar 2007 und die ersten Stunden und Tage nach
dem Sturm "Kyrill" erlebte

S. 58-69
Kuhne, Wilhelm
"Wie die Zeit vergeht ..." Jugend im Sauerland 1960/1963

S. 70-82
Jung, Ursula
Meschede 1970: Pocken - Die Rückkehr der Seuche

S. 83-90
Trippe, Anton
Wilhelm Hohoff 1848-1923
Der Medebacher Theologe und Nationalökonom

S. 91-100
Kronauge, Michael
"Arbeitsgemeinschaft Historischer Ortskerne in
Nordrhein-Westfalen"

S. 101-109
Richter, Erika
Die Friedländer
Eine bedeutende Judenfamilie im Sauerland

S. 110-114
Schneider, Karl
"Wirtschaft, Wohlstand und Lebensqualität -
aktive Zukunftsgestaltung für Südwestfalen"

S. 115-118
Somplatzki, Herbert
Eine Literaturfahrt der Christine-Koch-Gesellschaft nach
Südfrankreich

S. 119f.
Wurm, Dieter
In Anerkennung ihrer Verdienste für die heimische
Wirtschaft
Wirtschaftspreis des Hochsauerlandkreises für Edward
und Ralf Kersting

S. 121-125
Saure, Werner
650 Jahre Stadt Neheim
Von der Ackerbürger- zur Industrie- und Einkaufsstadt

S. 126-130
Vogelheim, Ulrich
Friedel Birker - Pfarrer, Gründer und Unternehmer
Die Geschichte des Martinshofes in Dorlar

S. 131f.
Schmidt, Konrad
"Die Freiheit Langenscheid hat das Glück nicht, eine
eigene Schule zu haben ..."
Aus der Festansprache vom 2. Juni 2007 zum
Jubiläum "700 Jahre Freiheit Langscheid"

S. 133-137
Wurm, Dieter
Im Kreis um den Kreis
Sonderausstellung im Sauerland-Museum zur
Geschichte der Kreise im Hochsauerland

S. 138-153
Jung, Johannes
Der Sauerland-Bahntrassen-Radring
Eine Freizeitattraktion ersten Ranges

S. 154-156
Müller, Clemens
1333 - die erste Erwähnung des Amtes Medebach

S. 157-159
Föckeler, Norbert
Rückblick aus dem Kreisarchiv
Zalen, Daten, Fakten






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 2 09:26:09 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Apr 2008 09:26:09 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag zur Apostelkirche als Simultankirche,
03.04.2008, Guetersloh
Message-ID: 47F35131.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Rolf Westheider"
Datum: 31.03.2008, 12:48


AKTUELL

Vortrag zur Apostelkirche als Simultankirche

Die Vorstellung, dass eine Kirche und ihre Einrichtungen von
zwei Konfessionen genutzt wird, ist ebenso fremd wie aktuell.
Eine solche Doppelnutzung war bis zum Bau der neuen
St.Pankratius-Kirche bei der Gütersloher Apostelkirche gegeben.

Darüber spricht am Donnerstag, 3. April, um 19.30 Uhr, Philipp
Dotschev (Münster) im Stadtmuseum Gütersloh: ?Leben und Tod auf
dem alten Gütersloher Kirchhof im Spannungsfeld geteilter
Herrschaft und bikonfessioneller Nutzung (1648-1815)."

Dotschev betrachtet das Gütersloher Beispiel im Vergleich zu
anderen Simultankirchen in Nordwestdeutschland. Der Eintritt ist
frei. Um eine Spende wird gebeten.

Veranstaltungsdaten:
Vortrag: Philipp Dotschev (Münster), ?Leben und Tod auf dem
alten Gütersloher Kirchhof im Spannungsfeld geteilter Herrschaft
und bikonfessioneller Nutzung (1648-1815)" Datum: 03.04.2008,
19.30 Uhr


INFO

Stadtmuseum Gütersloh
Kökerstraße 7-11a
33330 Gütersloh
Tel.: 05241/26685
Fax: 05241/29072
E-Mail: info at stadtmuseum-guetersloh.de
URL: www.stadtmuseum-guetersloh.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 2 09:32:47 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Apr 2008 09:32:47 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Kunsthandwerker aus Westfalen zeigen und
verkaufen "Lieblingsstuecke", 05./06.04.2008, Bochum
Message-ID: 47F352BF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.04.2008, 13:11


AUSSTELLUNG

Kunst und Kohle im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Kunsthandwerker aus Westfalen zeigen und
verkaufen "Lieblingsstücke"

Kunsthandwerk und Design in vielfältigen Variationen präsentiert
am kommenden Wochenende (Samstag/Sonntag, 5./6. April) der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem
Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum. Zum siebten Mal
gastieren dort Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker aus
Westfalen mit ihren "Lieblingsstücken".

Elf Meister des Kunsthandwerks zeigen Goldschmiedearbeiten,
Glasbläserei, textile Kunst, Handweberei, Raumobjekte und Design
im monumentalen Malakowturm und in der Maschinenhalle vor der
historischen Dampffördermaschine. Während der
Verkaufsausstellung stellen sie den Besuchern ihre
"Lieblingsstücke" persönlich vor und gewähren Einblicke in ihre
kreative Arbeit.

Höhepunkt der diesjährigen Verkaufsausstellung ist die
Sonderschau "Karbon - Transformationen" mit Meisterstücken rund
um die Kohle, die speziell für diesen Anlass kreiert wurden.

Die Teilnehmer sind:
Susan und Nicolaas Bekkering, Ledertaschen; Beate Braumann,
Papier; Regina Buchholz, Glas; Brigitte Dombrowski, Schmuck;
Raimund Lange, Raumobjekte und Design; Ingrid Ripke-Bolinius,
Keramik und Porzellan; Andrea Schmadkte, Kalligraphie; Astrid
Szibbat, Hüte; Katherine Tinteren-Klitzke, textiler
Schablonendruck; Rosemarie Wendy-Riso, Textilien und Ute
Westphal, Handweberei.

Am Samstag, 5.4., lädt das LWL-Industriemuseum um 15 Uhr zur
Ausstellungseröffnung ein. Um 17 Uhr findet eine kostenfreie
Erlebnisführung mit Schauvorführung der historischen
Fördermaschine statt.

Für die jüngsten Besucher fährt das Kinderbergwerk Zeche Knirps
an beiden Tagen während der Öffnungszeiten eine kostenfreie
"Sonderschicht", an der Kinder von sechs bis zwölf Jahren
teilnehmen können.

Das Museum ist während der Ausstellung geöffnet. Der Eintritt
ist frei.
Verkaufsausstellung "Lieblingsstücke"
Sa, 5.4., 15 - 20 Uhr; So, 6.4., 11 - 18 Uhr


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100-874
Fax: 0234 6100-869
E-Mail: zeche-hannover at lwl.org
URL: www.lwl-industriemuseum.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 2 09:37:34 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Apr 2008 09:37:34 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Lichtbildervortrag: Treideln - mit
Pferdekraft flussaufwaerts, 15.04.2008, Waltrop
Message-ID: 47F353DE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.04.2008, 14:40




AKTUELL

Treideln - mit Pferdekraft flussaufwärts
Lichtbildervortrag im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg

Zu einer Reise in die Zeit des vorindustriellen Gütertransports
lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag,
15. April, um 19.30 Uhr in sein Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg ein. Gisela Fürle, Leiterin des Deutschen
Pferdemuseums aus Verden an der Aller, referiert über das Thema
"Treideln mit Pferdekraft".

"Was ist Treideln?", "Warum treidelt man mit 40 Pferden?",
"Warum treten Mensch und Pferd in Konkurrenz?", "Ist das
Treideln wirklich ein Wirtschaftsfaktor gewesen?" - diese und
viele weitere Fragen greift Gisela Fürle in ihrem Vortrag auf.

Bis zur Einführung der Dampfschifffahrt wurden Lasten aller Art
flussaufwärts mit Pferden transportiert. Berufsgruppen, wie z.B.
Schiffsreiter, Treidler, Schiffer, Seiler, Fasszieher,
Schiffbauer, Stauer oder Hafenarbeiter lebten vom Fluss.
Schließlich wurden sie durch Dampfmaschine, Flussbegradigung und
Hafenausbau im Zuge der Industrialisierung verdrängt.

Nicht nur der Begriff des Treidelns, sondern auch das Wissen um
die Zusammenhänge von Pferden, Menschen und soziokulturellen wie
auch rechtlichen Hintergründen ist in Vergessenheit geraten.
Betrachtet man den Transport von Waren mit Hilfe von Pferden auf
Flüssen und Kanälen deutschlandweit, so werden sehr schnell
große regionale Unterschiede deutlich.

Zur Veranschaulichung präsentiert die Referentin in ihrem
Vortrag Ansichten verschiedener Modelle, Gemälde, Grafiken sowie
Aufnahmen von den noch wenigen erhaltenen originalen Exponaten.

"Wer sich über die Transporte auf den Wasserwegen vor der Zeit
der Industrialisierung informieren möchte, ist zu diesem Vortrag
herzlich willkommen", lädt Museumsleiter Herbert Niewerth zu der
Veranstaltung ins Schiffshebewerk ein. Der Eintritt ist frei.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 2 09:43:45 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Apr 2008 09:43:45 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_LWL-Berufskolleg_informiert_=C3=BCber?=
=?utf-8?q?_Weiterbildungsgaenge=2C_08=2E04=2E2008=2C_Hamm?=
Message-ID: 47F35551.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.04.2008, 13:49


AKTUELL

LWL-Berufskolleg informiert über Weiterbildungsgänge
Heilpädagogik für Fachkräfte aus dem Sozial- und Gesundheitswesen

Am Dienstag, 8. April, gibt das LWL-Berufskolleg in Hamm bei
einer Informationsveranstaltung einen Überblick über seine
Weiterbildungsgänge Heilpädagogik und Motopädie für Fachkräfte
aus dem Sozial- und Gesundheitswesen.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem über schwerwiegende Probleme von
Kindern und Jugendlichen berichtet wird. Die Themen reichen von
Bewegungsarmut, Übergewicht und Entwicklungsstörungen über
Vernachlässigung, Armut und Gewalt bis hin zur Kinder- und
Jugendkriminalität und sexuellem Missbrauch.

Viele Kinder und Jugendliche stellen mit ihren
Entwicklungsproblemen und Unterstützungsbedürfnissen höchste
Anforderungen an die Qualifikation der Mitarbeiter in der
Jugendhilfe. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet
in seinem LWL-Berufskolleg in Hamm entsprechende
Weiterbildungsgänge.

"Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Deshalb dürfen
wir sie mit ihren Problemen nicht alleine lassen und müssen
dafür sorgen, dass diejenigen, die sie begleiten und
unterstützen, auch gezielt und qualifiziert ausgebildet werden",
so Markus Serrano Minar, Leiter des Bildungsganges Motopädie im
LWL-Berufskolleg.

Interessierte können sich anmelden unter folgender Telefon-Nr.
02381 893-441 oder per Fax 02381 893-442.


INFO

Westfälisches Berufskolleg - Fachschulen Hamm
Heithofer Allee 64
59071 Hamm
URL: http://www.lwl.org/LWL/Jugend/Berufskolleg






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 2 09:50:48 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Apr 2008 09:50:48 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/12
Message-ID: 47F356F8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: Irmgard Niemann
Datum: 31.03.2008, 13:17


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-12 für den Zeitraum vom
16.03.2007 bis zum 22.03.2008 mit insgesamt 17 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-12&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061
E-Mail: flachma at uni-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 2 10:58:27 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Apr 2008 10:58:27 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BTOC=5D_Unser_Kreis_-_Jahrbuch_f=C3=BCr_den_K?=
=?utf-8?q?reis_Steinfurt=2C_Band_2008?=
Message-ID: 47F366D3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 02.04.2008, 10:30


SERVICE: TOC

Unser Kreis
Jahrbuch für den Kreis Steinfurt
Jahresthema: Mit den Tieren
Band 2008
ISBN: 3-926619-79-1


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=77



S. 8-10
Benning, Günter
Klarsicht in der Bilderflut

S. 11-15
Niemeyer, Thomas
Eine Brücke zwischen Bürgern in Niedersachsen und
Nordrhein-Westfalen

S. 15
Weischer, Theo
Glücksiälgs Niejaohr!

S. 16-21
Janßen, Anton
Der Schöppinger Berg bei Horstmar als Baustoff-Lieferant

S. 22-29
Queckenstedt, Hermann
Aus Nordwalde auf den Bischofsstuhl:
Zum Leben und Sterben Franziskus Dermanns

S. 30-34
Rübartsch, Barbara
Erbauung und Erholung im Skulpturenpark in Lengerich

S. 35f.
Offenberg, Klaus
Den Bevergernschen Kreis gab es nur als Interimslösung

S. 37
Zemella, Horst
Teggen Joahre Heimatvöein Li?e

S. 38-40
Rinsche, Heinz
Der Emsdettener Mühlenbach ist wieder naturnah mit der Ems
verbunden

S. 40
Weischer, Theo
Et grust mi

S. 41-48
Kopton, Kay-Uwe
Die evangelische Kirche Recke im Spiegel der Gemeinde-Geschichte

S. 49-52
Innemann, Volker
Der Iindustriearchitekt P.J. Manz hat in Greven bedeutende Spuren
hinterlassen

S. 53f.
Benning, Günter
Die Wiederentdeckung der Stadtgeschichte: Führungen und
Nachtwächtergang in Ibbenbüren

S. 55f.
Dölling, Marina
Entstehung und Werdegang einer plattdeutschen Theatergruppe

S. 57
Reckert, Hedwig
Omas Schüörten

S. 59
Gaux, Barbara
Verantwortung

S. 59
Gaux, Barbara
Dasselbe und das Gleiche

S. 59
Gaux, Barbara
Geschafft ?

S. 59
Gaux, Barbara
Wunschkinder

S. 59
Gaux, Barbara
Da ist noch etwas

S. 60-63
Ross, Carl / Kreyenschulte, Sebastian
Das Colonat Weßeling und die Neuenkirchener Stadtmauer

S. 64-70
Rosenthal, Manfred
Pastor August Siemsen und eine Erweckungsbewegung in Leeden

S. 70
Kamp, Willi
Vuegelhuusballade

S. 71-75
Kurz, Lothar
Verlagerung einer Militärbesatzung von Rheine nach Warendorf
anno 1761

S. 76-79
Schröer, Heinz
Ehrenmale und Gedenkstätten in Westerkappeln

S. 80
Volkenhoff, Bernhard
Türen zum Unsichtbaren
Webteppiche - Gedichte - Musik

S. 80f.
Modlmeyr, Hans-Jörg
Pfingsten

S. 81
Modlmeyr, Hans-Jörg
die Sonne

S. 81
Modlmeyr, Hans-Jörg
Gestirn

S. 82-85
Hochhäuser, Heinz-Peter / Offenberg, Klaus
Das Forstamt Steinfurt ist Dienstleister für den Wald im
Münterland

S. 86-93
Niehues, Norbert / Schröer, Gerhard
Sechzig Jahre evangelische Gemeinde in Laer

S. 94-97
Tepe, Christa
Hundert Jahre Freiwillige Feuerwehr Hopsten

S. 98f.
Stening, Karl-Heinz
Heinrich Terfloth ist der einzige geistliche Ehrenbürger in
Altenberge

S. 100-102
Lüttmann, Franz
Drei Schatzungsregister aus der Saerbecker Ortsgeschichte

S. 104-110
Michaelis, Horst
Über die große Bedeutung kleiner Tiere im Kreislauf der Natur

S. 111-119
Schmedt, Hanna
Alles Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde

S. 120
Reinermann, Georg
De Maikrabatz

S. 120
Reckert, Hedwig
Hahns

S. 121
Reinermann, Georg
Wildgaise

S. 121
Schürmann, Herbert
De Spree

S. 122-128
Johann, Achim
Mit den Tieren und den Menschen im NaturZoo in Rheine

S. 129-134
Herkenhof, Robert
Grubenpferde im Buchholzer Steinkohlenbergbau

S. 135-140
Brinker, Josef
Polizeihunde haben feine Näschen für nicht so feine Leute

S. 141-144
Kimmel, Otto
Unheimliche Käuze, gefräßige Uhus.
Artenschutz bei Steinkauz und Schleiereule

S. 145-147
Cichosz, Claudia
Sam, der Klassenhund hat viele Fans in der Raphael-Schule in
Steinbeck

S. 148-152
Meenen, Michael
Ein Herz für Weltmeister, den Nachwuchs und die Pferde

S. 153-157
Schwartze, Peter
Artenschutz durch Vielfalt im Kreis Steinfurt

S. 157
Schürmann, Herbert
De Gaitling

S. 158
Bielachowicz-Holtzmer, Aleksandra
Sehnsucht nach Laer

S. 158
Bielachowicz-Holtzmer, Aleksandra
Wie die Schwalben

S. 158
Bielachowicz-Holtzmer, Aleksandra
Küken

S. 158
Bielachowicz-Holtzmer, Aleksandra
In schwarz

S. 159
Bielachowicz-Holtzmer, Aleksandra
Schwäne

S. 160-165
Wilmer, Heinrich
Eine faszinierende Begegnung mit der Wunderwelt der Bienen

S. 166f.
Petzel, Manuela
Leben in Balance mit Pferden

S. 168-170
Göcke, Herbert
Ein Tag im Reitstall des St. Josefhauses in Wettringen

S. 171-173
Spelsberg, Friedrich Wilhelm
Was hat der Mensch mit den Tieren gemacht?

S. 173
Harbecke, Rita
De Zegenmelker

S. 174-176
Bercks, Gottfried / Hilgemann, Günther
Ein kleines Haus in Burgsteinfurt mit stadtgeschichtlicher
Bedeutung

S. 177f.
Baumann, Paul
Carl Pröbsting - ein Grevener Mundartdichter

S. 179-183
Gaßmann, Bernward
Die Stiftskammer an Ss. Cornelius und Cyprianus in Metelen

S. 184
Scho, Angelika
Die Invasion

S. 184
Scho, Angelika
Auf den Menschen gekommen

S. 184
Scho, Angelika
Groß

S. 184
Scho, Angelika
Warten im Winter

S. 184
Scho, Angelika
Alte Kirche neuer Blick

S. 185
Scho, Angelika
Stellvertretend

S. 186-190
Wermeyer, Horst
Marie Torhorst aus Ledde war die erste Ministerin in Deutschland

S. 190f.
Tappe, Irmgard
Die alte Friseurstube von Lindermanns Heini in Langenhorst

S. 192-195
Kestel, Donat
Die Entwicklung einer geologischen Sammlung am Comenius-Kolleg
in Mettingen

S. 196-201
Klein, Hartmut
Schwierige Zeiten für Arbeiterschaft und Bürgertum in Rheine

S. 202-209
Robbe, Linda
Kartierung des Flechtenvorkommens in ausgewählten Arealen der
Gemeinde Recke

S. 209
Baumann, Paul
Huussiägen

S. 210
Jenders, Ralph
9/11

S. 210
Jenders, Ralph
Orangenmond

S. 211
Seibert, Karlheinz
Eule

S. 211
Seibert, Karlheinz
Fische

S. 211
Seibert, Karlheinz
Spatz

S. 212-214
Huge sive Huwe, Dieter
Dr. Wilhelm Debbert aus Borghorst war ein Menschenfreund,
der durch die Hölle ging

S. 215-218
Hartmann, Thomas M.
Die verborgene Welt der Elfen, Feen und Kobolde

S. 219-222
Offenberg, Catharina Sophia
Mitläufer oder aktiver Mittäter

S. 223-226
Spannhoff, Christof
Überlegungen zur frühmittelalterlichen Siedlungsgeschichte am
Beispiel Ladbergens

S. 227-230
Roters-Ullrich, Elisabeth
Eva Maaser - Kulturpreisträgerin 2006

S. 230
Spaning, Coleta
Sunnendage

S. 231-234
Kroll, Francis / Paetzke, Werner
Die St. Kalixtus Pfarrkirche Riesenbeck ist eine architektonische
Besonderheit

S. 235-237
Spannhoff, Christof
Zur Verleihung des Wanderpreises 2006

S. 238-241
Vos, Frederik
Der Militärflugplatz Hopsten-Dreierwalde
Vergangenheit und Zukunft

S. 241
Diekel, Helene
Aobendgebäd

S. 242-244
Ernschneider, Ludger
Sage um den Kirchturmbau von Sankt Lamberti in Ochtrup

S. 244
Kamp, Willi
De Kraniche treckt

S. 245-250
Brahm, Reinhard
Literarischer Zirkel in Metelen um 1800 mit Familie
Dankelmann und Pfarrer Wernekink

S. 251-253
Rolfes, Willi
Zum Tode von Fritz Pölking





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 3 09:18:19 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Apr 2008 09:18:19 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Archaeologie_zum_Anfassen=3A_Familien?=
=?utf-8?q?sonntag_im_LWL-Museum_f=C3=BCr_Archaeologie=2C_06=2E04=2E2008?=
=?utf-8?q?=2C_Herne?=
Message-ID: 47F4A0DB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.04.2008, 10:49


AKTUELL

Familiensonntag im LWL-Museum für Archäologie in Herne
Archäologie zum Anfassen:
Die Ausgrabungen auf der Hörder Burg in Dortmund

Am ersten Sonntag im April (6.4.) steht der Familiensonntag im
LWL-Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) im Zeichen der Ausstel-lung "Achtung
Ausgrabung!". Um 15 Uhr stellt der Archäologe Dr. Dieter Lammers
die aktuelle Großgrabung in Dortmund-Hörde vor.

Kinder von acht bis zwölf Jahren erarbeiten sich um 14 und um 16
Uhr unter dem Motto "Grab mal! Frag mal! Schau mal!" ein
Ausgräber-Diplom. Parallel hierzu können die Erwachsenen an
einem Rundgang durch die Mitmachausstellung teilnehmen.

Unter dem Motto "Archäologie zum Anfassen" stellt der Dortmunder
Archäologe Dr. Dieter Lammers um 15 Uhr die aktuelle Ausgrabung
der Hörder Burg in Dortmund-Hörde vor. Die archäologischen
Untersuchungen der Hörder Burg zeigen, dass an dem Gebäude
selbst und dem umgebenden Gelände die Baugeschichte der Burg
seit dem 12. Jahrhundert bis heute ablesbar ist.

Bevor auf dem Areal der Phoenix-See entsteht, führt die
Stadtarchäologie Dortmund hier eine Großgrabung durch, die zur
nahezu vollständigen archäologischen Untersuchung der
mittelalterlichen Niederungsburg führen wird.

Die aktuellen Funde der Ausgrabung sind in der
Mitmachausstellung zu sehen. Sie umfassen unter anderem
Architekturfragmente, Tongefäße, Ofenkacheln, Schnallen aus
Bronze und Eisen, bemaltes Fensterglas, Lederschuhe, Obstkerne,
Tierknochen, Nuss-Schalen und Schlacke.

Was Archäologen sind und was sie machen, damit hat sich auch die
Maus aus der "Sendung mit der Maus" beschäftigt. Beim
Kinderprogramm "Grab mal! Frag mal! Schau mal!" um 14 und um 16
Uhr schauen sich die Acht- bis Zwölfjährigen Ausschnitte aus
spannenden Sachgeschichten an.

Erst einmal auf den Geschmack gekommen treten die jungen
Teilnehmer selbst in die Fußstapfen der Archäologen und führen
eine Ausgrabung durch. Dabei stoßen sie auf seltsame Dinge, die
sie in der Werkstatt gemeinsam untersuchen. Am Ende winkt ein
Ausgräber-Diplom.

Hintergrund:
Die Burg in Dortmund-Hörde hat eine lange Geschichte: Schon im
12. Jahrhundert erbauten die Herren von Hörde nahe der Emscher
in der damals sumpfigen Landschaft einen steinernen Wohnturm.
Durch wiederholte Auffüllungen stieg das Bodenniveau im Innenhof
der Burg und im Turm in den folgenden Jahrhunderten um bis zu 3,
50 Meter an. In diesen Schichten haben sich die älteren
Struk-turen der Burg erhalten.

1297 kaufte Graf Eberhard von der Mark die Hörder Burg und baute
sie zu einer Wasserburg aus. 1340 verlieh Konrad von der Mark
dem nahen Dorf Hörde die Stadtrechte. Im 15. Jahrhundert wurde
die Burg zum Verwaltungssitz des Amtes Hörde. Nach kleineren
Feuern im 13. und 14. Jahrhundert brannte die inzwischen
mehrmals erweiterte Burg 1673 bis auf die Grundmauern nieder,
wurde aber schon bald wieder errichtet.

1840 erwarb der Fabrikant Hermann Diedrich Piepenstock die
Hörder Burg und errichtete auf ihrem Gelände ein Puddel- und
Walzwerk. Zwischen 1894 und 1911 wurde die Burg Hörde
schließlich zur Stahlwerksverwaltung umgebaut und erhielt ihre
heutige Gestalt. Das Gebäude steht seit 1990 unter
Denkmalschutz.

Termine:
Sonntag, 6. April 2008 - 15 Uhr "Archäologie zum Anfassen":
Archäologe Dr. Dieter Lammers stellt die aktuelle Grabung in
Dortmund-Hörde vor.
- 14 Uhr und 16 Uhr: "Grab mal! Frag mal! Schau mal!" - Programm
für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren
- 14 Uhr und 16 Uhr: "Achtung Ausgrabung!" - Führung durch die
Sonderausstellung
- 15 Uhr: "gesucht. gefunden. ausgegraben." - Führung durch die
Dauerausstellung

Eine telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0 während der
Öffnungszeiten des LWL-Museums wird empfohlen.

Kosten:
Zu entrichten ist nur der Eintrittspreis:
Sonderausstellung "Achtung Ausgrabung!":
Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro.

Dauerausstellung:
Erwachsene 3,50 Euro, 6- bis 17-Jährige 2 Euro, Familien 8 Euro.
Kombiticket: Erwachsene 5 Euro, 6- bis 17-Jährige 3 Euro,
Familien 12 Euro.

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr
Sams-tag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr
Geschlossen am 24., 25., 31.12. und am 1.1.


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne,
Tel.: 02323 94628-0
URL: www.lwl-landesmuseum-herne.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 3 09:28:26 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Apr 2008 09:28:26 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtmuseum oeffnet Bollwerk an der Promenade,
06.04.2008, Muenster
Message-ID: 47F4A33A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 02.04.2008, 09:55


AKTUELL

Der Zwinger und seine Geschichte
Stadtmuseum öffnet Bollwerk an der Promenade /
Auftakt am 6. April

Der Zwinger in Münster - Mahnmal für die Opfer von Gewalt - wird
auch in diesem Jahr für die Öffentlichkeit geöffnet. Bis zum
Herbst bietet das Stadtmuseum Gelegenheit, sein Zweigmuseum an
der Promenade von innen kennen zu lernen. Mit Führungen,
Angeboten für Schulklassen oder bei Taschenlampen-Rundgängen.

An jedem ersten Sonntag im Monat steht eine Themenführung auf
dem Programm. Zum Start am 6. April geht es um den Zwinger als
Bollwerk. Der um 1528 errichtete Wehrturm sollte Münster einst
Schutz bieten vor Angriff und Belagerung. Mit Fotografien und
Plänen wird diese Phase des Zwingers anschaulich skizziert.

Die Führung (3 / 2 Euro) startet um 11 Uhr mit einer Tondiashow
im Stadtmuseum. Danach schließt sich die Innen-Besichtigung des
Zwingers an.

In den Abendstunden lässt sich in den lichtarmen Gängen und
Zellen das Mahnmal auf eindringliche Weise erfahren. Führungen
mit der Taschenlampe bietet das Stadtmuseum jeden dritten
Donnerstag im Monat an. Erstmals am 17. April um 20 Uhr
(Treffpunkt direkt am Zwinger).

Für Gruppen sowie Schule und Unterricht eigenen sich spezielle
Rundgänge. Sie können direkt mit dem Museum unter Telefon
0251/4 92-45 03 vereinbart werden.
Für Schulen sind die Angebote kostenfrei.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 3 09:41:47 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Apr 2008 09:41:47 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Luedenscheider Gespraeche, 08.04.2008, Luedenscheid
Message-ID: 47F4A65B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Fiona Schmidt"
Datum: 02.04.2008, 15:24


AKTUELL

"Lüdenscheider Gespräche"

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung ausnahmsweise am Dienstag
stattfindet!


Prof. Dr. Wolfgang Seiffert:
"Ein Leben im Spannungsfeld von geteiltem Deutschland und russischer
Politik"

Moderation: Prof. Dr. Peter Brand


Für Dienstag, den 8. April 2008, 17 Uhr, lädt das Institut für
Geschichte und Biographie erneut zum Lüdenscheider Gespräch ein.

Unser Gast, Wolfgang Seiffert, geb. 1926 in Breslau,
Kriegsfreiwilliger in einer Abiturientenkompanie, sowjetischer
Kriegsgefangener, hoher FDJ-Funktionär in Westdeutschland und
dort zeitweilig inhaftiert.

Nach seiner Flucht nach Ost-Berlin war er bis 1978 Professor für
Internationales Wirtschafts- und Völkerrecht und Berater von
Erich Honecker. Er übersiedelte in die Bundesrepublik, war bis
1994 Leiter des Instituts für Osteuropäisches Recht der
Universität Kiel und wurde als Kritiker des DDR-Sozialismus
bekannt.

Seitdem lehrt er in Moskau russisches und europäisches Recht und
hat zuletzt als Putin-Biograph und Berater auf sich aufmerksam
gemacht. Ob in der DDR oder der BRD lehrend, gehörte er stets zu
den Verfechtern der deutschen Wiedervereinigung und agierte
notorisch "zwischen den Stühlen".

In seinem Buch "Selbstbestimmt. Ein Leben im Spannungsfeld von
geteiltem Deutschland und russischer Politik" berichtet Wolfgang
Seiffert von seinen Erfahrungen als "Gesamtdeutscher" im
Spannungsfeld deutsch-deutscher und deutsch-sowjetischer
Beziehungen.

Zweifellos ein "spannendes Leben", aus dem Wolfgang Seiffert
erzählen
wird.


INFO

Zeit:
Dienstag, den 8. April 2008, 17 Uhr

Ort:
Haus der FernUniversität
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid
(Erdgeschoss)


FernUniversität Hagen
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351-24580
Fax: 02351-39973






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 3 10:14:57 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Apr 2008 10:14:57 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 374, Oktober 2007
Message-ID: 47F4AE21.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 03.04.2008, 10:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 374
Oktober 2008


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169



[keine Seitenangaben]


o.A.
Die "Dingbuche" am Dreiländereck zwischen Rüthen, Brilon und
Büren
Erinnerungsmal an die "Thing-Versammlungen" in alter Zeit

Köhn, Gerhard
Die Anfänge der Soester Presse
2.Teil

Keinemann, Heinz
Pferdegeschichten aus meiner Kindheit

Platte, Hartmut
Edinghausen - Rittergut und Schulzenhof in Bönen-Bramey
1.Teil

Gernert, Wolfgang
Figurale Kunststückchen im alten Rathaus von Vreden
Liebe zum Detail im ersten deutschen Scherenschnitt-Museum

Kühle, Franz
Silberdisteln stehen unter Naturschutz






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 3 10:42:29 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Apr 2008 10:42:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Der Hl. Stuhl und die NS-Ideologie im
Spiegel neu zugaenglicher vatikanischer Quellen, 10.04.2008, Dorsten
Message-ID: 47F4B495.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 03.04.2008, 08:50
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Gegen Rassismus und Antisemitismus.
Der Hl. Stuhl und die NS-Ideologie im Spiegel neu zugänglicher
vatikanischer Quellen

Referent:
Prof. Hubert Wolf, Universität Münster

Hat Papst Pius XII. gegenüber dem Nationalsozialismus versagt?
Hat er sich zu einseitig um den Schutz der katholischen Kirche
im Reich gekümmert, anstatt vornehmlich seine Stimme zum Schutz
der Verfolgten zu erheben?

Seit Jahrzehnten wird darüber diskutiert und noch immer sind
viele Fragen offen - die inneren Entscheidungsprozesse ließen
sich bislang kaum quellengestützt analysieren. Lassen die
offenen Fragen sich besser beantworten, nachdem der Vatikan
bislang nicht zugängliche Akten aus der Amtszeit Pius XI. zu
deutschen Angelegenheiten geöffnet hat? 2002/2003 verbrachte der
Referent ein Forschungsjahr u. a. in Rom zur Erschließung der
neu geöffneten Archive.

Der Referent Prof. Hubert Wolf, geb. 1959, ist Theologe, wurde
1985 zum Priester geweiht und 1990 zum Dr. theol. promoviert. Er
lehrt seit dem Jahr 2000 Kirchengeschichte an der Universität
Münster und gilt als herausragender Vertreter der jüngeren
Generation von Kirchenhistorikern, die das Fach in größere
interdisziplinäre Zusammenhänge der Politik- und
Wissenschaftsgeschichte eingebunden haben.

Jüngere Veröffentlichungen: Katholizismus und Judentum.
Gemeinsamkeiten und Verwerfungen (Mitautor, 2005), Clemens
August Graf von Galen. Gehorsam und Gewissen (2006).


INFO

Veranstaltungsdatum:
Donnerstag, 10. April 2008, 19.30 Uhr

Veranstaltungsort:
Altes Rathaus
Markt 1
46282 Dorsten

Veranstalter:
Trägerverein Altes Rathaus Dorsten
Südwall 23-25
46282 Dorsten
Tel.: (02362) 204-212
Fax: (02362) 204-400
E-Mail: altesrathaus at vr-web.de
URL: www.altes-rathaus-dorsten.de

Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
Tel.: 0 23 62 / 4 52 79
Fax: 0 23 62 / 4 53 86
E-Mail: info at jmw-dorsten.de
URL: www.jmw-dorsten.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 4 09:21:34 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 Apr 2008 09:21:34 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Internetportal zur Westfaelischen Literatur eroeffnet
Message-ID: 47F5F31E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.04.2008, 16:18


AKTUELL

Literaturportal-Westfalen.de
Internetportal zur Westfälischen Literatur eröffnet

"Westfalen ist um eine kulturelle Attraktion reicher, die von
überall auf der Welt erreichbar ist" - mit diesen Worten
eröffnete Franz-Josef-Hillebrandt, Vorstandsvorsitzender der
Stiftung Westfalen-Initiative, das Internetportal zur
Westfälischen Literatur.

Dieses gemeinsam von der LWL-Literaturkommission für Westfalen,
dem mentis-Verlag und der Stiftung entwickelte Internetportal
(www.literaturportal-westfalen.de) vermittelt auf differenzierte
Weise Einblicke in die literarische und kulturelle Welt
Westfalens. Das neue Internet-Angebot stellt über 2000
westfälische Autorinnen und Autoren ausführlich vor und
präsentiert viele weitere Informationen wie beispielsweise
Videos rund um die Literatur in Westfalen.

"Etwas Vergleichbares gibt es für keine andere Region
Deutschlands" betont Dr. Barbara Rüschoff-Thale,
Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).
"Wir freuen uns, dass dieses Pilotprojekt beim LWL angesiedelt
ist und wir damit unser Engagement im Bereich der
Literaturförderung weiter ausbauen." Hauptfinanzier des rund
60.000 Euro teuren Portals ist die Stiftung Westfalen-Initiative,
die sich glücklich schätzt, hier aufs richtige (Westfalen) -
Pferd gesetzt zu haben.

"Internetangebote zur westfälischen Literatur gibt es ja schon
einige", betonen die Initiatoren der Seite, Prof. Dr. Walter
Gödden von der LWL-Literaturkommission für Westfalen und Dr.
Michael Kienecker, Leiter des Paderborner Mentis-Verlags, "aber
dieses Portal ist anders, weil es über die bloße Ansammlung von
Daten hinausgeht. Uns ging es darum, Literatur möglichst
lebendig zu vermitteln".

So bekommt man unter dem Stichwort "Hauptwerke" nicht nur einen
Überblick über die "Meilensteine" der westfälischen
Literaturgeschichte, sondern kann sich auch auszugsweise daraus
vorlesen lassen. Ein "Stichwort-ABC" bietet einen bunten
Themen-Mix von A wie "Annette von Droste-Hülshoff", "Aphorismus"
oder "Arbeiterliteratur" über B wie "Bibel", "Bibliothek",
"Bestseller" bis zu Z wie "Zukunft der Literatur".

Das "Dichter-ABC" stellt über 2000 westfälische Autorinnen und
Autoren detailliert vor und ein "Schauplatz-ABC" zeigt, wo
Literaturgeschichte manifest geworden ist, etwa in Form von
Dichterhäusern und literarischen Gedenkstätten.

Der "Medien"-Button schließlich bringt Literatur endgültig zum
Sprechen: Hier ist es möglich, westfälische Autoren via Video
leibhaftig zu Gesicht zu bekommen, in Podcasts hineinzuhören und
Dichterlesungen beizuwohnen. Darüber hinaus bietet ein
ausführliches "Info"-ABC ausführliche Hinweise auf
"Anlaufstellen" der westfälischen Literatur, wie Literaturbüros
und Literarische Gesellschaften.

Literaturportal-Westfalen.de zeigt die ganze Vielfalt des
literarischen Lebens in Westfalen. "Die westfälische Literatur
hat zweifellos viel zu bieten: Interessante Schriftstellerinnen
und Schriftsteller, eine beispielhafte Themenvielfalt, eine
literarische Vergangenheit, die keinen Vergleich zu scheuen
braucht, und qualifizierte wissenschaftliche Projekte, die
überregional als Musterbeispiel regionaler Kulturpflege
Beachtung finden", so Gödden.


INFO

Stiftung Westfalen-Initiative für
Eigenverantwortung und Gemeinwohl
Piusallee 6
48147 Münster
Tel.: 0251 591-6406
Fax: 0251 591-3249
E-Mail: info at westfalen-initiative.de
URL: www.westfalen-initiative.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 4 09:42:43 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 Apr 2008 09:42:43 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Freilichtmuseum Hagen,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Hagen
Message-ID: 47F5F813.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 03.04.08 14:27


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim LWL-Freilichtmuseum Hagen - Westfälisches Landesmuseum für
Handwerk und Technik - ist zum nächstmöglichen Termin eine
Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/ wissenschaftlicher Volontär

neu zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen ist eines der sieben Landesmuseen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Es versteht sich als
kultureller, besucherorientierter Dienstleistungsbetrieb zur
Sammlung, Forschung und Vermittlung der technisch-handwerklichen
Kultur Westfalens.

Aufgabengebiete:
- Entwicklung und Realisierung von Konzepten zur
Weiterentwicklung des Förderkreises
- Mitgliedergewinnung und Mitgliederbindung
- Publikationen des Förderkreises
- Marketing
- Öffentlichkeitsarbeit
- Durchführen von Veranstaltungen

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich
Kommunikationswissenschaften/ Journalismus
- möglichst Kenntnisse in der Handwerks- und Technikgeschichte
- möglichst Kenntnisse des (Kultur-)marketing
- Planungs- und Organisationsfähigkeit
- Fähigkeit zur Team- und Projektarbeit
- Motivation und Kommunikationsfähigkeit

Wir bieten:
- die Möglichkeit zur Mitarbeit in allen Arbeitsbereichen des
Museums und zur eigenständigen Durchführung von Projekten sowie
die entsprechende Betreuung
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
zurzeit 1.052,06 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich
Familienzuschlag

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Uwe Beckmann (02331-7807115)
zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
12/08 bis zum 25.04.2008 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 4 09:43:25 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 Apr 2008 09:43:25 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Freilichtmuseum Hagen,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Hagen
Message-ID: 47F5F83D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 03.04.08 14:27


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim LWL-Freilichtmuseum Hagen - Westfälisches Landesmuseum für
Handwerk und Technik - ist zum nächstmöglichen Termin eine
Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/ wissenschaftlicher Volontär
neu zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen ist eines der sieben Landesmuseen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Es versteht sich als
kultureller, besucherorientierter Dienstleistungsbetrieb zur
Sammlung, Forschung und Vermittlung der technisch-handwerklichen
Kultur Westfalens.

Aufgabengebiete:
- Konzeption und Realisierung von Ausstellungen und
Veranstaltungen, insbesondere Mitarbeit bei der Erarbeitung der
Ausstellung "Frauen und Handwerk"
- Publikationen
- Museumspädagogik und Besucherbetreuung
- Durchführung museumsbezogener Forschungsarbeiten
- Inventarisierung
- Dokumentation
- Marketing
- Öffentlichkeitsarbeit

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach
Geschichte mit Schwerpunkt Technik-, Wirtschafts- oder
Sozialgeschichte bzw. Neuere Geschichte oder Volkskunde
- möglichst Kenntnisse in Oral History/biografischen Interviews
- Planungs- und Organisationsfähigkeit
- Fähigkeit zur Team- und Projektarbeit
- Motivation und Kommunikationsfähigkeit

Wir bieten:
- die Möglichkeit zur Mitarbeit in allen Arbeitsbereichen des
Museums und zur eigenständigen Durchführung von Projekten sowie
die entsprechende Betreuung
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
zurzeit 1.052,06 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich
Familienzuschlag

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bei Rückfragen steht Ihnen Frau Dr. Anke Hufschmidt
(02331-7807111) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
11/08 bis zum 25.04.2008 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 4 10:21:11 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 Apr 2008 10:21:11 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Museum fuer Naturkunde,
Volontaerstellen fuer praeparationstechnische
Assistentinnen/Assistenten, Muenster
Message-ID: 47F60117.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 03.04.08 14:27


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe sind im LWL-Museum für
Naturkunde - Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium - in
Münster zum 01.08.2008 drei Volontärstellen für

präparationstechnische Assistentinnen/Assistenten

der Fachrichtung Geowissenschaften und der Fachrichtung Biologie
zu besetzen. Die Volontariate sind auf 2 Jahre befristet.

Aufgabengebiete:
- Mithilfe bei allen im Museum anfallenden Präparationsarbeiten
- selbständige Präparationsarbeiten

Wir erwarten:
- ein gutes Zeugnis der Höheren Berufsfachschule für
präparationstechnische Assistentinnen/Assistenten
- Lernwilligkeit, Kooperationsbereitschaft, Eigeninitiative

Wir bieten:
- die Möglichkeit, alle in einem Naturkundemuseum anfallenden
Präparationsarbeiten in der Praxis kennen zu lernen
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
mittleren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
zurzeit 817,66 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich
Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetzt NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
15/08 bis zum 25.04.2008 an das

LWL-Museum für Naturkunde -Westfälisches Landesmuseum mit
Planetarium-
Sentruper Straße 285
48161 Münster


Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 4 10:26:15 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 Apr 2008 10:26:15 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL und Villa ten Hompel erinnern im Filmforum an
die Rebellion der Schueler Anno 1968, 07.04.2008, Muenster
Message-ID: 47F60247.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.04.2008, 12:39


AKTUELL

Ich bin ein Elefant, Madame:
LWL und Villa ten Hompel erinnern im Filmforum an die Rebellion
der Schüler Anno 1968

Als 1968 die Studenten auf die Straße gingen, begannen die
Schüler bald ebenfalls zu rebellieren. Übrigens auch in Münster,
wo im März 1970 ein aufsehenerregender Schulstreik stattfand, an
dem sich die Schüler aller münsterschen Gymnasien beteiligten -
mit einer Ausnahme: die Schülerinnen der Marienschule erschienen
pünktlich zum Unterricht.

An diese Zeit erinnern der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) und der Geschichtsort Villa ten Hompel am Montag, 7. April,
mit dem Film "Ich bin ein Elefant, Madame", der in der Reihe
"Drehbuch Geschichte - 1968 im Film läuft.

Das Aufbegehren der Schüler hat eine sehenswerte cineastische
Spur hinterlassen. Das LWL-Medienzentrum für Westfalen und der
Geschichtsort Villa ten Hompel präsentieren den Film am Montag,
7. April, um 20 im Cinema (Warendorfer Str. 45). Das
Spielfilmdebüt von Peter Zadek erzählt vom Versuch der Primaner
eines Bremer Gymnasiums, die autoritär strukturierte Schule
umzukrempeln und zu demokratisieren.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Schüler Rull, der die
herrschende Ordnung leidenschaftlich ablehnt. Der Film des
bekannten Theaterregisseurs Zadek, der mehrere Bundesfilmpreise
erhielt, atmet ganz den Geist der Pop-Kultur der ausgehenden
sechziger Jahre und ist heute ein spannendes Zeitzeugnis. Der
Filmhistoriker Dr. Hans Gerhold und der Historiker Prof. Dr.
Alfons Kenkmann werden in den Film einführen. Der Eintritt
beträgt 6,50 Euro.

Reservierung unter www.cinema-muenster.de, Tel.: 30300.


INFO

CINEMA Filmtheater GmbH
Warendorfer Str. 45 · D-48145 Münster
Geschäftsführer: Thomas Behm, Jens Schneiderheinze
fon +49 (0)251.30307
fax +49 (0)251.30308
email info at cinema-muenster.de

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Telefon: 0251 492-71 01
Telefax: 0251 492-79 18
E-Mail: tenhomp at stadt-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 4 10:50:12 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 Apr 2008 10:50:12 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Sonderausstellung im LWL-Landesmuseum: "The
Architecture of Stephen Willats", 04.04.-08.06.2008, Muenster
Message-ID: 47F607E4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.04.2008, 11:48


AUSSTELLUNG

Das Hochhaus und seine Bewohner - Sonderausstellung im
LWL-Landesmuseum:
"The Architecture of Stephen Willats"

Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
zeigt ab Freitag (4. April) bis zum 8. Juni 2008 die
Sonderausstellung "The Architecture of Stephen Willats". Im
Mittelpunkt der Ausstellung im Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) steht die dreiteilige Foto-Text-Arbeit
"Wie ich entdecke, dass wir von anderen abhängig sind
(Hoffmann-Piece)" des Londoner Konzeptkünstlers Stephen Willats
(geb. 1943), die seit 2007 im Besitz des LWL-Landesmuseums ist.

Die Arbeit aus den Jahren 1979/80 zeigt einen Schwerpunkt in
Willats Arbeiten: modernistische Hochhaussiedlungen und die
Beziehungen der Bewohner zur Architektur.

Weitere ausgestellte Werke, wie "Zeichen und Botschaften aus
Chorweiler" (1985/86) und andere architekturbezogene Arbeiten
reflektieren urbane, zwischenmenschliche Räume. Begleitende
Zeichnungen, Archivmaterial und Tondokumente komplettieren die
Ausstellung.

"Stephen Willats legt den Besuchern in unserer Ausstellung seine
spezifische Position einer künstlerisch-forschenden
Auseinandersetzung mit den Lebensräumen unserer Städte offen",
so Kuratorin Dr. Brigitte Franzen. Besondere Bedeutung haben für
ihn dabei Zeichen, Kommunikationscodes und seine Beobachtungen
räumlicher und zwischenmenschlicher Beziehungen.

Ergebnis dieser künstlerischen Forschung sind bei Willats oft
Tafelbilder, die Diagrammen gleichen: Symbole, Texte,
Piktogramme und Fotografien stellen Bezüge her, die der Künstler
nach intensiver Recherche herausgearbeitet hat. Ihre Oberflächen
beziehen sich auf grafisches und ornamentales Design. Mit ihrer
Farbigkeit setzen sie einen Kontrast zur Lebenswirklichkeit der
Siedlungen.

Obwohl das Stadtbild Münsters kaum mit Hochhaussiedlungen nach
Willats Vorstellung assoziiert wird, liegt genau hier ein
Ausgangspunkt der Künstlerkarriere des Londoners. 1974 fand in
Münster seine erste internationale Einzelausstellung statt. Die
von Gerald Just gegründete und heute nicht mehr existierende
Galerie December zeigte damals seine Ausstellung "Life Codes and
Behaviour Parameters" (Zeichen des Lebens und Parameter des
Verhaltens).

In diese Phase fällt auch sein 1979 im Rahmen eines
Künstlerstipendiums des Deutschen Akademischen Austauschdienstes
(DAAD) geförderter Aufenthalt in West-Berlin.

Die Stadt bot ihm ein optimales Untersuchungsfeld für die
Ergründung der Gegensätze zwischen Dichte und Anonymität,
vorgegebenem Lebensumfeld und Möglichkeiten menschlicher
Einflussnahme. Willats definierte "4 Inseln": Gropiusstadt,
Schrebergartenkolonie, Innenstadt und Märkisches Viertel. Ihnen
ordnete er vier Zustände zu: Isolation (Gropiusstadt), Flucht
(Schrebergarten), Untätigkeit (Innenstadt) und Abhängigkeit
(Märkisches Viertel), die wiederum durch vier Personen und ihr
konkretes Lebensumfeld repräsentiert wurden.

Das im LWL-Landesmuseum ausgestellte "Hoffmann-Piece" leitet
seinen Namen von Hausmeister Arno Hoffmann ab, den Willats im
Märkischen Viertel kennen lernte. "Da ich niemanden hier kannte,
dachte ich, es sei das Beste, den Hausmeister dieser Gebäude
ausfindig zu machen. Und durch Zufall, und das war gewissermaßen
Glück, habe ich Herrn Hoffmann gefunden. Ich hätte auch jemanden
ganz anderen finden können", so Willats.

Durch Gespräche und Beobachtungen verschaffte er sich Einblicke
in die Welt der Siedlungsbewohner und erlebte ihren Alltag. Ein
Gefühl von sozialer Abhängigkeit, das der Künstler hierbei als
besonders markant empfand, bringt er mit dem "Hoffmann-Piece"
zum Ausdruck. "Das Werk ist nicht nur das Ergebnis eines
spannenden Arbeitsprozesses in dem Viertel, sondern gleichzeitig
auch sein Kommunikator", so Brigitte Franzen.

Im Rahmen der Ausstellung bietet das LWL-Landesmuseum ein
vielfältiges Vermittlungsprogramm mit öffentlichen Führungen,
Workshops für Schulklassen und Sonderführungen durch die
Kuratorin an.

Zu der Sonderausstellung erscheint im Verlag der Buchhandlung
Walther König das Buch "Stephen Willats - Texte zur Architektur"
(15 Euro).


INFO

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 10:00 bis 18:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 bis 21:00 Uhr

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
E-Mail: landesmuseum at lwl.org
URL: www.landesmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 7 09:05:50 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Apr 2008 09:05:50 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Gesichter des Ruhrgebiets: die schwarzen Maenner
vom Puett, 06.04.-15.06.2008, Dortmund
Message-ID: 47F9E3EE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.04.2008, 14:02


AUSSTELLUNG

Gesichter des Ruhrgebiets: die schwarzen Männer vom Pütt
Ausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

"Gesichter des Ruhrgebiets: Die schwarzen Männer vom Pütt" heißt
die neue Wechselausstellung, die der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Sonntag, 6. April, um 11 Uhr
in seinem Industriemuseum auf der Zeche Zollern eröffnet.

Bis zum 15. Juni 2008 zeigt das LWL-Museum im Rahmen seiner
Reihe "Galerie Industriearbeit" in der Alten Werkstatt zehn
großformatige Arbeiten des Lippstädter Künstlers Udo Tschorn.

Tschorn ist durch großformatige Siebdrucke bekannt geworden, ein
Verfahren, das viele Künstler der amerikanischen Pop Art
nutzten. Tschorn, der auch mit Auftragsarbeiten für
industrielles Marketing hervorgetreten ist, kombiniert diese
Technik mit Mitteln der freien Malerei.

Heute hängen seine Arbeiten in den Chefetagen großer Konzerne,
man findet sie auch im Düsseldorfer Landtag oder in Restaurants,
z.B. im Kasino auf Zollverein.

Fast immer arbeitet der 1954 geborene Künstler in
themenbezogenen Serien. Für die Ausstellung auf der Zeche
Zollern hat er eine Serie von zehn großformatigen Portraits von
Bergleuten aus dem Ruhrgebiet geschaffen, von Männern, deren
Rücken bei der Arbeit krumm geworden sind.

In der aktuellen Serie geht er an sie nah heran: Als Grundlage
dienten Tschorn Gesichter aus Gruppenfotos der 1960er bis 1990er
Jahre. Es sind Gesichter von jungen und alten, deutschen und
ausländischen Kumpels, die er fotografisch nachbearbeitet und
verfremdet hat.

Mit seinen Portraits setzt er einen neuen Akzent in den
bisherigen Arbeiten der Ausstellungsreihe "Galerie
Industriearbeit". "Dominierten bisher in der hier gezeigten
Malerei industrielle Stillleben, postindustrielle Landschaften
oder korrodierte Oberflächen, so spiegeln Tschorns schwarze
Männer die Wirkungen eben dieser Arbeitswelt in ihren Gesichtern
und lassen unter der Schicht aus Kohlenstaub manches von der
Schwere der Arbeit erahnen", so Museumsleiterin Dr. Ulrike
Gilhaus.

Gäste sind zur Eröffnung herzlich eingeladen.

Wichtiger Hinweis für die Ausstellungsrubrik in Ihren Zeitungen:

Parallel zur neuen Wechselausstellung auf der Galerie läuft in
der Alten Werkstatt des LWL-Industriemuseums Zeche Zollern
weiterhin die Ausstellung "Schichtwechsel. Die Kohlenkrise an
der Ruhr". Sie wurde bis Sonntag, 20. April, verlängert.


INFO

Gesichter des Ruhrgebiets: Die schwarzen Männer vom Pütt
6. April bis 15. Juni 2008
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr

LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961-211
Fax: 0231 6961-114
E-Mail: Zeche-Zollern at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 7 09:13:03 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Apr 2008 09:13:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Wechsel an der Spitze des Heimatgebietes Muensterland
Message-ID: 47F9E59F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 04.04.2008, 15:53


AKTUELL

Wechsel an der Spitze des Heimatgebietes Münsterland
Theodor Reimann aus Ascheberg-Herbern löst Wolfgang Feldhege aus
Bocholt ab

Theodor Reimann aus Ascheberg-Herbern ist neuer Vorsitzender des
Heimatgebietes Münsterland im Westfälischen Heimatbund. Er tritt
damit die Nachfolge von Wolfgang Feldhege aus Bocholt an. Der
Vorsitz wechselt alle drei Jahre unter den fünf
Kreisheimatpflegerinnen und ?pflegern aus dem Münsterland.

Sie trafen sich jetzt mit den Vertreterinnen und Vertretern
einiger Heimatvereine und Dr. Edeltraud Klueting, der
Geschäftsführerin des Westfälischen Heimatbundes, zu einer
Arbeitstagung im kreiseigenen Hamaland-Museum in Vreden.
Wolfgang Feldhege dankte "für die Unterstützung im besten
gegenseitigen Vertrauen" und wünschte seinem Nachfolger, der
Kreisheimatpfleger in Coesfeld ist, alles Gute für seine
Aufgabe.

Dazu gehört unter anderem die Unterstützung bei der Organisation
der jährlichen Heimatgebietstage. In diesem Jahr treffen sich
die Heimatvereine aus der Region am 23. August in Münster. Ruth
Betz, Stadtheimatpflegerin in Münster, stellte das Programm vor.
Nach dem Treffen im Mühlenhof folgt ein Empfang im Rathaus. Am
Nachmittag können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen
vier Exkursionen wählen.

Ein weiterer Höhepunkt für die Heimatfreunde aus dem Münsterland
folgt am 21. September. An diesem Tag sollen die Glocken
Westfalens und der angrenzenden niederländischen Provinzen im
Mittelpunkt stehen. In Gescher findet dann ein großer Glockentag
statt, dem weitere Aktivitäten folgen sollen. Der zuständige
Arbeitskreis hat bereits die Entwicklung einer "Glockenroute"
durch die Region im Blick. Der Sprecher des Arbeitskreises,
Franz-Josef Menker aus Gescher, stellte die Planungen vor.

In die letzte Phase geht zurzeit der Plattdeutsche
Lesewettbewerb in der Region. In den Kreisen Borken und
Steinfurt und der Stadt Münster haben die Endausscheidungen
bereits stattgefunden, der Kreis Coesfeld folgt am 26. April.
Knapp 150 Schulen beteiligten sich an dem Wettbewerb, der seit
einigen Jahren mit den Kreisentscheiden endet. Darin sehen die
Vertreter der Heimatbewegung aber auch Vorteile. "Der große
westfälische Wettbewerb hat durchaus seine Tücken", verwies Dr.
Edeltraud Klueting vom Westfälischen Heimatbund auf die
verschiedenen Ausprägungen des Plattdeutschen zwischen
Münsterland und Minden-Ravensberg.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Arbeitstagung nutzten den
Besuch im Westmünsterland gleichzeitig für einige
Besichtigungen. Dr. Hermann Terhalle, Vorsitzender des
Heimatvereins Vreden, führte die Gruppe in den
Ausgrabungsbereich unter der Pfarrkirche St. Georg und in die
Krypta der Stiftskirche. Bruder Hubert Müller erklärte den
Besucherinnen und Besuchern in Zwillbrock, warum dort eine so
prächtige Barockkirche steht.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 7 09:21:13 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Apr 2008 09:21:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Eroeffnung der Vortragsreihe "Orte der Sehnsucht"
im LWL-Landesmuseum, 10.04.2008, Muenster
Message-ID: 47F9E789.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.04.2008, 15:56


AKTUELL

Schattenseiten im Paradies
Vorträge im LWL-Landesmuseum beleuchten "Orte der Sehnsucht"

Palmenstrände mit kristallklarem Wasser und dazu strahlender
Sonnenschein: Von paradiesischen Orten in Übersee träumen die
Menschen nicht erst, seitdem es Billigflieger gibt. Schon in den
vergangenen Jahrhunderten zog es viele Künstler in die Ferne.

Ihre Reiseerlebnisse und deren Einflüsse auf die Kunst werden
vom 28.September 2008 bis zum 11. Januar 2009 in der
Jubiläumsausstellung "Orte der Sehnsucht - Mit Künstlern auf
Reisen" im Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte des
Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) präsentiert. In einer
Vortragsreihe stellt das Ausstellungsteam schon jetzt die
einzelnen Sehnsuchtsorte vor.

"Träume vom Paradies - Künstlerreisen in die Südsee" heißt der
Vortrag der Projektleiterin, Dr. Gudula Mayr, vom
LWL-Landesmuseum, mit dem sie am Donnerstag, 10. April 2008, um
20 Uhr die Reihe eröffnet. "Ein wärmeres Klima, exotische
Pflanzen und die Suche nach einer unverfälschten Lebensweise
fernab der europäischen Zivilisation motivierten viele Künstler
zu ihren Reisen", erklärt Gudula Mayr.

Die Projektleiterin der Ausstellung "Orte der Sehnsucht"
beschäftigte sich mit Reiseberichten über Expeditionen, wie die
von Captain James Cook, der von 1772 bis 1775 von dem Künstler
William Hodges begleitet wurde.

Seit der klassischen Moderne reisen Künstler vermehrt aus
eigenem Antrieb in die Südsee: Paul Gauguin nach Tahiti
(1891-1893 und 1895-1903), Emil Nolde auf die Marquesas-Inseln
(1913/14) und Max Pechstein nach Deutsch-Neuguinea (1914). Ihre
Werke spiegeln typische Südsee-Sehnsüchte wider: naturverbundene
Einheimische umringt von paradiesischer Landschaft.

"Die durch die Kolonialisierung geprägte Realität sah oft ganz
anders aus", erklärt Gudula Mayr. Denn in ihren Briefen und
Tagebüchern haben die Künstler auch über die Schattenseiten im
Paradies berichtet.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Vorträge der Reihe:

17. April, 20 Uhr
"Hier bin ich Herr, daheim bin ich Schmarotzer" - Zu den
Italienfahrten Albrecht Dürers als Auftakt zur modernen
Künstlerreise
Vortrag von Dr. Petra Marx

5. Juni, 20 Uhr
"Escape to New York"
Vortrag von Dr. Marcel Schumacher

12. Juni, 20 Uhr
"Unberechenbare Natur und friedliche Idylle" - Die Alpen als
Reiseziel
Vortrag von Eva Maringer


INFO

LWL-Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte Münster
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
Fax: 0251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 7 09:26:55 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Apr 2008 09:26:55 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Fuehrung durch die Ausstellung Werk.Stoff.Holz,
10.04.2008, Bocholt
Message-ID: 47F9E8DF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.04.2008, 16:03


AUSSTELLUNG

Ein Wald aus Stoffbahnen und ein Teppich aus Baumwolle
Führung durch die Ausstellung Werk.Stoff.Holz im
LWL-Textilmuseum in Bocholt

Baumwolle wurde in der Spinnerei Herding früher zu Fäden
versponnen. Der Rohstoff und die einmalige Atmsphäre der
riesigen, 100 Jahre alten Fabriksäle hat Karl Manfred Rennertz
zu einer außergewöhnlichen Installation angeregt: für die
Ausstellung "Werk.Stoff.Holz", die der Landschaftsverband
derzeit in seinem Textilmuseum in Bocholt (Kreis Borken)
präsentiert, hat der Künstler gemeinsam mit Bocholter Schülern
einen Teppich aus Rohbaumwolle ausgelegt. In einem weiteren
Spinnsaal schafft ein "Wald" aus bedruckten Stoffbahnen ganz
neue Raumeindrücke.

Die Rauminstallationen und weitere Arbeiten des international
renommierten Künstlers können sich Besucher das nächste Mal am
Donnerstag, 10. April, ab 16 Uhr ansehen. Dann begleitet Ute
Freyer Interessierte durch die Ausstellung und erläutert
Hintergründe zur Entstehung der Arbeiten.

Treffpunkt zur Führung ist das Foyer des LWL-Textilmuseums. Dort
stellt die Kunsthistorikerin zunächst die Holzplastiken
Rennertz' vor, die im Websaal sowie im Kessel- und Maschinenhaus
ein spannungsreiches Wechselspiel mit der textilen
Dauerausstellung eingehen.

Im Anschluss geht die Gruppe gemeinsam zur ehemaligen Spinnerei
Herding, Industriestraße 5, um dort die textilen Installationen
des Künstlers auf sich wirken zu lassen. In Videosequenzen
können die Besucher den Entstehungsprozess dieser raumfüllenden
Arbeiten nachvollziehen.

Die Führung ist kostenlos, es wird lediglich der normale
Museumseintritt erhoben (Erwachsene 2,40 ?, Jugendliche 1,50 ?,
Familientageskarte 5,80 ?).

Treffpunkt: Do, 10.4., 16 Uhr,
Foyer Textilmuseum, Uhlandstraße 50.


INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611-0
Fax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 7 11:02:01 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Apr 2008 11:02:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Wechsel im LWL-Museum fuer Archaeologie in Herne
Message-ID: 47F9FF29.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.04.2008, 14:34


AKTUELL

Wechsel im Museum

Mit einem Empfang im LWL-Museums für Archäologie in Herne
würdigten Dr. Wolfgang Kirsch, LWL-Direktor, Horst Schiereck,
Oberbürgermeister von Herne, und Ruth Pingel, die Vorsitzende
des Vereins der Freunde und Förderer des LWL-Museums für
Archäologie, die Verdienste der bisherigen Museumsleiterin Dr.
Barbara Rüschoff-Thale. Gleichzeitig begrüßten sie ihren
Nachfolger Dr. Josef Mühlenbrock.

In seiner Rede hob der Direktor des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) die Leistungen von Rüschoff-Thale hervor:
"Was Sie mit diesem Team geleistet haben, ist enorm. Wir, der
LWL, möchten Ihnen danken, dass Sie mitgeholfen haben die
Skepsis zu überwinden, dieses Museum hier zu bauen. Nach fünf
Jahren kann ich sagen: Es war die richtige Entscheidung." Dem
neuen LWL-Museumsleiter Mühlenbrock wünschte er viel Erfolg und
viel Freude, "damit es auch in den nächsten fünf Jahren so
erfolgreich weitergeht."


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323-94 62 80
Fax: 02323-94 62 833






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Apr 7 13:38:55 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 07 Apr 2008 13:38:55 +0200
Subject: [WestG] [TV/R] Bilderbuch Deutschland: Muenster, WDR Fernsehen,
16.04.2008, 14.15-15.00 Uhr
Message-ID: 47FA23EF.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 03.04.2008, 20:00


TV / R

Mittwoch, 16. April 2008

Bilderbuch Deutschland: Münster
14.15 - 15 Uhr, WDR Fernsehen


"Klimahauptstadt", "Kinderfreundlichste Stadt" und zuletzt "Lebenswerteste Stadt der Welt". Welche Großstadt möchte da nicht Münster sein? Kein Wunder, dass viele, die nur für zwei, drei Jahre in die Stadt kommen, hier ein ganzes Leben verbringen. Münster, das ist die Falle, in der jeder hängen bleibt.

Münsters Erfolgsgeschichte vor rund 1200 Jahren - von der Klostergründung zum Bischofssitz bis zur Hansestadt. Trotz verheerender Zerstörungen im 2. Weltkrieg erscheint die Altstadt wie ein historisches Modell. Rund um das Rathaus des Westfälischen Friedens präsentiert sich eine Welt, die einer mittelalterlichen Puppenstube gleicht. Junge Treppengiebel mit alten Erinnerungen kaschieren die Narben der Vergangenheit. Der konservative Wiederaufbau in den 50er Jahren hat der Stadt reichlich Spott eingetragen. Heute liegt die Patina eines halben Jahrhunderts auf Münsters Prinzipalmarkt, und der Lärm der Kritiker ist verstummt.

Traditionell katholisch und bodenständig, springt Westfalens heimliche Metropole nicht auf jeden Modezug und steckt voller skurriler Erinnerungen. Am Turm der Lambertikirche hängen drei Käfige, die einst die Leichen der Täufer bargen, hingerichtet als Abtrünnige und Feinde der Kirche. Auf den Anblick dieser grausamen Souvenirs kann seit fast fünfhundert Jahren keine Generation verzichten.

An Ritualen, die anderswo längst verschwunden sind, hält Münster dauerhaft fest. Die Stadt leistet sich einen Türmer, der nachts Wache schiebt und alle halbe Stunde das Horn bläst. Ohne diese mittelalterliche Droge können die Münsteraner nicht schlafen. Das mag behäbig und träge sein, vielleicht auch ein bisschen stur. Aber in Münster gehen die Uhren nun mal anders, rinnt der Sand langsamer durch das Stundenglas, und gerade das eher biedere Image verleiht der Stadt eine unglaubliche Attraktion. In der Heimat des Regens zählen nicht die Niederschläge, sondern die nationalen und internationalen Auszeichnungen.

Film von Martina Müller
Erstsendung ARD/WDR: 12. November 2006








From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 8 09:15:44 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Apr 2008 09:15:44 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Forschungskolloquium zur Neuesten
Geschichte: "Menschenrechte", 09.04.2008, Muenster
Message-ID: 47FB37C0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christian Kaindl"
Datum: 07.04.2008, 12:28


AKTUELL

Auch in diesem Semester veranstaltet das LWL-Institut für
westfälische Regionalgeschichte (Prof. Dr. Franz-Werner Kersting,
Prof. Dr. Bernd Walter) zusammen mit dem Historischen Seminar
der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Prof. Dr. Frank
Becker, Prof. Dr. Heike Bungert, Prof. Dr. Silke Hensel) wieder
ein Forschungskolloquium zur Neuesten Geschichte.

Das aktuelle Thema lautet "Menschenrechte".

Der erste Termin ist der 09.04.2008, 18-20 Uhr.

Es spricht:

Prof. Dr. Georg Lohmann (Magdeburg), "Menschenrechte. Eine
Einführung"


INFO

Veranstaltungsort:

Fürstenberghaus, Raum Ü 5
Domplatz 20-22
48143 Münster
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WIR/Vortragsreihe/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 8 09:43:04 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Apr 2008 09:43:04 +0200
Subject: [WestG] AKT] Eroeffnung des Jakobspilgerweges durch Westfalen,
07.04.2008, Osnabrueck
Message-ID: 47FB3E28.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.04.2008, 15:08


AKTUELL

Jakobspilgerweg durch Westfalen eröffnet
"Westfälischer Lückenschluss" verbindet Baltikum mit Spanien

In Westfalen gibt es seit Montag (7.4.) einen durchgehenden
Jakobspilgerweg nach historischem Vorbild. Der ausgeschilderte,
zirka 200 Kilometer lange Wanderweg folgt einer alten
Fernhandelsstraße von Osnabrück über Münster und Dortmund nach
Wuppertal.

"Der Weg der Jakobspilger ist das Ergebnis siebenjähriger
Forschung unserer Altertumskommission für Westfalen", sagte Dr.
Wolfgang Kirsch, Direktor des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL), der das 300.000 Euro teure Projekt
finanziert hat.

"Wir spüren es an der Resonanz: Der Jakobsweg bewegt die
Menschen, spirituell und körperlich", so Kirsch bei der
Eröffnung in Ascheberg-Herbern (Kreis Coesfeld). Im vergangenen
Jahr hätten fast 14.000 deutsche Pilger den Zielort der
Pilgerfahrt Santiago de Compostela (Spanien) erreicht, 70
Prozent mehr als im Vorjahr.

Westfälischer Lückenschluss
Mit dem "westfälischen Lückenschluss" sei der
Baltisch-Westfälische Jakobsweg vom Baltikum bis nach
Nordspanien so gut wie komplett. Kirsch kündigte an, dass der
LWL die Erforschung und Auszeichnung weiterer Jakobswege in
Westfalen mit nochmal 300.000 Euro unterstützen werde.

In Wuppertal-Beyenburg schließt eine Jakobspilger-Wanderroute an,
die der Landschaftsverband Rheinland (LVR) über Köln und Aachen
bis nach Belgien ausgearbeitet hat. Ein Anschlussprojekt im
Norden führt den Weg von Osnabrück durch Norddeutschland bis zum
Baltikum fort.

Die jetzt eröffnete Trasse läuft entlang einer mittelalterlichen
Fernhandelsstraße von Osnabrück nach Wuppertal (über Lengerich,
Ladbergen, Münster, Herbern, Werne, Cappenberg, Lünen, Dortmund,
Hohensyburg, Herdecke, Gevelsberg und Schwelm). Sie ist mit den
Gemeinden vor Ort abgestimmt und mit der charakteristischen
Jakobsmuschel (europaweit: gelb auf blauem Grund)
ausgeschildert.

Wanderführer
Der LWL gibt zur Eröffnung einen Wanderführer für Fuß- und
Radpilger heraus ("Der Jakobsweg von Osnabrück nach
Wuppertal-Beyenburg" von Ulrike Spichal und Horst Gerbaulet, 12,
95 Euro, Bachem-Verlag, ISBN 978-3-7616-2210-0). Das 240 Seiten
starke Taschenbuch beschreibt mit reichlich Kartenmaterial den
historischen Weg, die über 1.000 Jahre alte Tradition der
Pilgerreise, die Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten
entlang der Trasse in Westfalen.

Weitere Strecken
Weitere Strecken in Westfalen führen von Corvey (Kreis Höxter)
über Paderborn und Soest nach Dortmund (Eröffnung
voraussichtlich Ende 2009 oder Anfang 2010) und von Marburg über
Siegen nach Köln (2007 eröffnet), dann stehen Strecken von
Minden über Bielefeld nach Lippstadt (2011) und von Warendorf
über Münster und Coesfeld an den Niederrhein (2013) an.

Wegeforschung
Das Projekt rekonstruiert die mittelalterlichen Wege und die
Spuren der Jakobspilger in Westfalen möglichst genau, wie
Projektleiterin Ulrike Spichal erläuterte: "Es gab für die
Pilger in Westfalen und anderswo keine eigenen Wege, Im
Gegenteil: Sie suchten aus Angst vor Überfällen stark
frequentierte, bekannte Trassen."

Die Pilgerfahrt zum Grab des Apostels Jakobus des Älteren im
über 2.000 Kilometer entfernten nordspanischen Santiago de
Compostela hat eine Tradition, die bis ins Mittelalter
zurückgeht. Man versprach sich die Heilung von Körper und Seele
als Lohn für den Besuch der Kultstätte.

Aus ganz Europa kamen Pilger, Männer und Frauen aus allen
Schichten, nach Spanien, zu Fuß oder zu Pferd. Als Beleg und
Erkennungszeichen diente die Jakobsmuschel, die jeder Pilger in
Santiago erstehen konnte und deutlich sichtbar an der Kleidung
oder Umhängetasche trug.

Seit einigen Jahren erlebt die Pilgerfahrt eine Renaissance,
nicht erst, seit TV-Stars wie Hape Kerkeling sich auf den Weg
machten: 2007 zählte man in Santiago 114.000 registrierte
Fußpilger, davon jeder Achte aus Deutschland. Bereits 1987 hatte
der Europarat dazu aufgerufen, die Jakobspilgerwege in Europa zu
erforschen. 1993 erklärte die UNESCO den Weg zum Weltkulturerbe.

Zwar sind nach Angaben von Projektleiterin Spichal auch
bedeutende Kulturdenkmäler ohne "Pilger-Bezug" wie zum Beispiel
Schloss Westerwinkel (Kreis Coesfeld) bei der Planung des
Wanderweges durch Westfalen berücksichtigt worden. Weitgehend
lehne sich der Weg in Nord-Süd-Richtung aber an historisch
belegte Wegführungen an.

Belege für den Pilgerweg
Ulrike Spichal: "Wir haben Reste von Hohlwegen gefunden, die
sich durch die schweren Fuhrwerke ins Gelände eingegraben
hatten. Zollstationen, die wir nachweisen konnten, waren für den
Wanderer keine Hindernisse, denn Pilger waren vom Wegezoll
befreit. Zahlreich sind die Hinweise auf mögliche Herbergen wie
Klöster und Spitäler."

In Herdecke an der Ruhr wurde zum Beispiel um 1410 an der neu
errichteten Ruhrbrücke eine Herberge für Pilger und arme
Reisende errichtet. In Osnabrück wurde nicht nur ein
durchreisender Pilger bestattet, es gab hier auch eine
Jakobikapelle und ein St. Jakobi-Gasthaus, das mittellosen
Pilgern für maximal zwei Nächte Unterkunft bot.

Überregionale und lokale Kultstätten konnten die Wegewahl
mittelalterlicher Pilger durchaus beeinflussen. So werden zum
Beispiel ein wundertätiges Marienbild in Lengerich (Kreis
Steinfurt) und die Petrikirche auf der Hohensyburg, die im
Mittelalter eine eigene kleine Wallfahrt besaßen, auch
Jakobspilger angezogen haben. Ankunft in Santiago und Rückkehr
nach Hause waren bei den damali-gen Verhältnissen durchaus nicht
sicher, so dass es wichtig war, auf dem Weg immer wieder für
einen guten Verlauf des weiteren Weges zu beten.

Im 890 erstmals erwähnten Herbern bildete sich erst durch die
günstige Lage an der historischen Fernstraße aus umliegenden
Einzelhöfen ein Ortskern mit Händlern und Handwerkern, so die
Archäologin. Herbern ist heute eine der bisher vier
Stempelstationen für moderne Pilger durch Westfalen (neben
Münster, Werne, Dortmund).

Pilger aus Westfalen
Über Jakobspilger, die aus Westfalen stammen, sei nur wenig
bekannt, so die Forscherin. Bekanntester westfälischer Pilger
ist Bischof Anno aus Minden, der sich 1174/75 auf den Weg nach
Santiago de Compostela machte, das damals als Pilgerort
gleichrangig neben Rom und Jerusalem stand.

Durch eine Pilgerreise konnten Verbrecher auch ihrer Strafe
entgehen, wenn ein Gericht sie dazu verurteilte. "Bettler,
Räuber und Steuerhinterzieher im Pilgergewand haben zusammen mit
den Strafpilgern die Pilgerfahrt im Laufe der Zeit in Verruf
gebracht. Jakobsbrüder wurden vielerorts mit Gesindel
gleichgestellt.

In Herford, einer wichtigen Sammelstation für Pilger in
Westfalen, soll die Jakobikirche 1530 wegen der Jakobspilger,
die den Status für ihre Zwecke ausgenutzt hatten, geschlossen
worden sein", erläutert Spichal. Für mittellose Menschen war
jedoch eine Pilgerreise oft die einzige Möglichkeit, die Heimat
zu verlassen. Wohlhabende konnten das Pilgern auch delegieren
und einen Berufspilger mieten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 8 09:47:29 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Apr 2008 09:47:29 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/13
Message-ID: 47FB3F31.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: Irmgard Niemann
Datum: 07.04.2008, 11:21


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-13 für den Zeitraum vom
23.03.2008 bis zum 31.03.2008 mit insgesamt 22 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-13&fach=wes


Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 8 10:00:39 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Apr 2008 10:00:39 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ringvorlesung im Rathaus: Olympische Spiele
in Vergangenheit und Gegenwart, 15.04.2008, Muenster
Message-ID: 47FB4247.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Muenster"
Datum: 07.04.2008, 15:47


AKTUELL

Olympische Spiele in Vergangenheit und Gegenwart
Ringvorlesung im Rathaus / Breites Themenspektrum für alle
Olympia-Interessierte / Startschuss am 15. April

In den Wochen vor Beginn der 29. Olympischen Sommerspiele in
Peking vom 8. bis 24. August will die Ringvorlesung "Olympische
Spiele 2008 in Peking" auf historische, kulturelle, aber auch
aktuelle Aspekte des wohl wichtigsten Sportereignisses
aufmerksam machen. Der Startschuss wird am 15. April gegeben,
wenn der "Chef de Mission der deutschen Olympiamannschaft in
Peking", Dr. Michael Vesper, in der Rüstkammer des münsterschen
Rathauses über den "deutschen olympischen Sport auf dem Weg nach
Peking" spricht.

Mit Unterstützung des städtischen Sportamtes haben die Institute
für Sportwissenschaft der Universitäten Münster und
Duisburg-Essen die Vorlesungen für alle Olympia-Interessierte
organisiert. Sie werden abwechselnd in Münster und Essen
gehalten.

Aus aktuellem Anlass hat Prof. Dr. Reinhard Emmerich seinen
historischen Vortrag zur Körperertüchtigung im alten China
aufgegeben und erläutert am 3. Juni das "Verhältnis zwischen
China und Tibet" in den vergangenen Jahrhunderten.

Sport und Politik greift auch Dr. Sven Güldenpfennig auf unter
der Überschrift "Sport und Politik im Spiegel Olympischer
Spiele". Die Erinnerung an Fallbeispiele wie Berlin 1936 oder
Moskau 1980 sollen zu einer abwägenden Beurteilung der aktuellen
Boykott-Diskussion beitragen.

Deutschlands Rolle in der olympischen Bewegung der Neuzeit
charakterisiert Prof. Dr. Michael Krüger: Ob ausgefallen (1916),
politisch missbraucht (1936) oder überschattet durch einen
Terroranschlag (1972), sie war häufig schwierig.

Eine neue Variante der Spiele greift eine Podiumsdiskussion am
27. Mai in Essen auf: Olympische Jugendspiele. Chancen und
Risiken sollen beleuchtet werden.

Welche Regeln in der Antike bei sportlichen Wettkämpfen galten,
erläutert Prof. Dr. Elmar Schwertheim. Damals gehörten auch
musische Wettkämpfe zu den Olympischen Spielen?


INFO

Stadtverwaltung Münster
Historisches Rathaus
Prinzipalmarkt 10
48143 Münster.
Tel.: 02 51/ 4 92-0
Fax: 02 51/ 4 92-77 00
E-Mail: stadtverwaltung at stadt-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 8 10:58:02 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Apr 2008 10:58:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Oeffentliche Ringvorlesung: Die NS-Vergangenheit
und deren Aufarbeitung, Sommersemester 2008, Bochum
Message-ID: 47FB4FBA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 03.04.2008, 13:26


AKTUELL

Bochumer Ermittlungen
Die NS-Vergangenheit und deren Aufarbeitung
Öffentliche Ringvorlesung im Sommersemester

In diesem Sommersemester beginnen die "Bochumer Ermittlungen":
Die öffentliche Vortrags- und Veranstaltungsreihe zur Bochumer
NS-Vergangenheit und ihrer Aufarbeitung spannt den Bogen von der
Funktionselite und der Justiz in der Zeit des
Nationalsozialismus bis hin zu Fragen der Wiedergutmachung und
der Rückkehr der "Opfer" von einst ins Ruhrgebiet. Die Reihe
startet am Sonntag, 13. April und umfasst insgesamt zwölf
Abendveranstaltungen mit Vorträgen, Diskussionen, Lesungen und
Rundgängen in Bochum. Veranstalter sind das Institut für soziale
Bewegungen der RUB und das Stadtarchiv (Bochumer Zentrum für
Stadtgeschichte).

Programm im Internet

Das ausführliche Programm der Reihe steht im Internet unter
http://www.bochum.de/stadtarchiv/bochumer_ermittlungen.pdf

Szenische Lesung zum Auftakt

Den Auftakt macht am 13.4. die szenische Lesung "Ich kann mich
nicht entsinnen - Ermittlungen zum Synagogenbrand in Bochum am
9. November 1938" (18 Uhr, Schauspielhaus Bochum, Kammerspiele).
Die Lesung beruht auf den 1949 im Landgericht entstandenen
Vernehmungsprotokollen, vorgetragen von Schauspielern des
Schauspielhauses unter Mitwirkung der Bochumer Symphoniker.
Bereits ab 17 Uhr gibt es in der "Speisekammer" der Kammerspiele
eine Einführung in das Thema "Die NS-Zeit in Bochum" von Prof.
Dr. Klaus Tenfelde (RUB) sowie einen Vortrag über den 9.
November 1938 und die Bochumer Ermittlungen von 1946 bis 1949
(Dr. Ingrid Wölk, Stadtarchiv).

Themen und Orte

Auf dem umfangreichen Programm stehen neben Vorträgen von
Experten zum Beispiel auch Film- und Hördokumentationen
(Nürnberger Prozess und Frankfurter Auschwitzprozess) sowie
Rundgänge zu Stätten der NS-Vergangenheit in Bochum ("Orte der
Verfolgung und des Widerstands" sowie "Orte der jüdischen
Erinnerung"). Die Reihe endet am 8.7. mit einer
Podiumsdiskussion. Die Veranstaltungen der Reihe finden
abwechselnd im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets und im
Stadtarchiv statt. Eine Ausnahme sind die Auftaktveranstaltung
im Schauspielhaus und die Abschlussveranstaltung in der Bochumer
Synagoge. Für alle Interessierten liegt an den
Veranstaltungsorten auch ein detailliertes Programm aus.


INFO

Dr. Jürgen Mittag
Institut für soziale Bewegungen der RUB
Clemensstraße 17-19
44789 Bochum
Tel.:0234/32-26920
E-Mail: juergen.mittag at rub.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 8 11:05:52 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Apr 2008 11:05:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortag: Die Ruhrbesetzung 1923, 10.04.2008,
Muelheim an der Ruhr
Message-ID: 47FB5190.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kai Rawe"
Datum: 07.04.2008, 23:28
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Reihe zur Mülheimer Geschichte

Vortrag
Dr. Joachim Schröder, Universität Düsseldorf
Der Schatten des Ersten Weltkriegs: Die Ruhrbesetzung 1923

Im Januar 1923, mitten im Frieden, besetzten belgische Truppen
weite Teile des Ruhrgebietes. Was in der großen Politik eine
Kraftprobe zwischen den ehemaligen Kriegsgegnern Deutschland und
Frankreich war, hatte für das Leben der Bewohner des
Ruhrgebietes ganz praktische Konsequenzen: Besatzungsrecht,
Beschlagnahmen, passiver Widerstand, Übergriffe der fremden
Soldaten. Der Referent schildert Hintergründe und Verlauf des
lange in Vergessenheit geratenen "Ruhrkampfs". Anhand
überlieferter Plakate, Flugblätter und Bilder wird dabei
besonderes Augenmerk auf den unmittelbar nach dem Einmarsch der
Truppen einsetzenden "Propagandakrieg" gerichtet.


INFO

Reihe zur Mülheimer Geschichte

Ort:
Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr
in der Alten Post
Viktoriaplatz/Platz der ehemaligen Synagoge 1
45468 Mülheim an der Ruhr
Tel.: (+49 208) 455 4138
Fax: (+49 208) 455 4134
E-Mail: kunstmuseum at stadt-mh.de

Zeit:
Donnerstag, 10. April 2008, 19.00 Uhr

Eintritt frei

Veranstalter:
Stadt Mülheim an der Ruhr
Kulturbetrieb/Stadtarchiv
Tel.: (0208) 455 - 4261
Fax: (0208) 455 - 4279
URL: http://www.stadtarchiv-mh.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 8 11:16:31 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Apr 2008 11:16:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Foerderverein NRW-Stiftung feiert sein
20-jaehriges Bestehen
Message-ID: 47FB540F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "NRW-Stiftung"
Datum: 03.04.2008, 19:15


AKTUELL

In diesem Jahr feiert der Förderverein NRW-Stiftung sein
20-jähriges Bestehen. Seit 1988 unterstützen die Mitglieder des
Fördervereins erfolgreich die NRW-Stiftung. Die Bilanz nach 20
Jahren Engagement: 3 Millionen Euro, 7.000 Mitglieder, mehr als
1.600 geförderte Initiativen im Naturschutz, der Heimat- und
Kulturpflege.

Als große Jubiläumsaktion veranstaltet der Förderverein
NRW-Stiftung die NRW-Schatzsuche. Als Höhepunkt des
Jubiläumsjahres wird im Westfalenpark Dortmund am 20. September
2008 ein großes Familienfest gefeiert. Dort wird auch die
jährliche Mitgliederversammlung des Fördervereins stattfinden.
Alles über die Schatzsuche erfahren Sie auf
www.schatzsuche2008.de

Wer auf eigene Faust die Schätze unseres Landes entdecken möchte,
findet im Newsletter ein paar Tipps. Viel Spaß dabei!


Aktuelles:

Exkursion: Vom Museumsarzt zu Webstuhl und Kupferschmiede
12. April 2008 lädt der Förderverein NRW-Stiftung seine
Mitglieder zu einer Exkursion ins Stadtmuseum in Gütersloh ein.
Zu den Aktionen an diesem Tag gehören der Termin beim
"Museumsarzt", eine medizinische Kräuterrallye und das
Mitmach-Programm "zwischen Webstuhl und Kupferschmiede", um
altes Handwerk zu erleben. Anmeldungen sind bis zum 4. April
möglich.
http://www.nrw-stiftung.de/kaleidoskop/termin.php?tid=321


Aktion Frühlingsspaziergänge in Nordrhein-Westfalen
Im April und Mai laden die Natur- und Umweltschutzakademie NRW
und ihre vielen Partner die Bürgerinnen und Bürger ein, an
Frühlingsspaziergängen in ganz Nordrhein-Westfalen teilzunehmen.
Ziel der Veranstaltung ist, die Vielfalt der Landschaften kennen
zu lernen und die neu erwachte Natur hautnah zu erleben. Die
Aktion startet mit einer Auftaktwanderung mit dem Schirmherrn
der Frühlingsspaziergänge, Umweltminister Eckhard Uhlenberg, im
Bergischen Freilichtmuseum Lindlar am 12. April 2008 um 10.30
Uhr.
http://www.nrw-stiftung.de/kaleidoskop/termin.php?tid=323


Mehr als 600.000 Euro bewilligt
Im vergangenen Monat hat die NRW-Stiftung wieder Zuschüsse für
mehrere Projekte bewilligt: 220.000 Euro werden dem Förderverein
Heimhoftheater e.V. zur Sanierung des Heimhoftheaters in Burbach
zur Verfügung gestellt. Zur Unterstützung des Vereins für Natur-
und Vogelschutz im Kloster Bredelar in Marsberg werden 168.000
bereitgestellt. Der Heimat- und Geschichtsverein Beckum e.V.
erhält bis zu 140.000 Euro für die Restaurierung des Klosters
Blumenthal und den Umbau zu einem Heimatarchiv. Mit weiteren
40.000 Euro unterstützt die Stiftung den Heimatverein Norf e.V.
beim Umbau des Wasserturms in Neuss-Norf. Je 20.000 Euro gehen
an den Heimatverein Suttrop e.V. zur Einrichtung einer
Ausstellung am Kalkofen Suttrop sowie an die Umweltstiftung
Gütersloh zur Realisierung des Wassererlebnispfades Dalke.
http://www.nrw-stiftung.de/presse/aktuelles.php



TERMINE

15. März 2008 bis 29. Juni 2008
"Künstlerische Globalität" im Schloss Corvey
Das Museum Höxter-Corvey widmet dem Künstler Michael
Buthe eine
Sonderausstellung. Die dargestellten Bildschöpfungen spiegeln
seine Prägung durch andere Kulturen und seine Vorstellungen
einer "künstlerischen Globalität". Vom 15. März bis zum 29. Juni
2008 können die Besucher die erste umfassende Ausstellung der
Werke des Künstlers in Höxter bewundern.
http://www.nrw-stiftung.de/kaleidoskop/termin.php?tid=316


Ab 15. März 2008
Saisoneröffnung auf Schloss Drachenburg
Die Tore von Schloss Drachenburg und des Museums für
Naturschutzgeschichte sind seit dem 15. März wieder geöffnet.
Endlich können Besucher wieder durch den romantischen Park
flanieren, die restaurierten Räumlichkeiten des Schlosses
besichtigen und die spannende Geschichte des Naturschutzes in
Deutschland erleben.
http://www.nrw-stiftung.de/kaleidoskop/termin.php?tid=310


04. April bis 29. Juni 2008
Die Welt der Cognac-Etiketten: Ein Spitzenprodukt in Kunst
und Kommerz
Das Siebengebirgsmuseum in Königswinter und die Musées de Cognac
laden vom 4. April bis zum 29. Juni 2008 ein, um die Geschichte
der grafischen und technischen Entwicklung der Etikettierung zu
entdecken.
http://www.nrw-stiftung.de/kaleidoskop/termin.php?tid=314


Ab 6. April 2008
Die Entdeckung einer mittelalterlichen Eisenhütte
Wie wurde im Mittelalter Eisen produziert? Wer benötigte dieses
Eisen? Wozu und wie wurde es verarbeitet? - Diese und weitere
Fragen beantwortet die aktuelle Sonderausstellung in der
Wendener Hütte, in deren Mittelpunkt eine der größten und
fundreichsten mittelalterlichen Eisenhütten Europas steht.
http://www.nrw-stiftung.de/kaleidoskop/termin.php?tid=324


13. April bis 31. Oktober 2008
Kinderarbeit in Westfalen und in der Welt: Einst und jetzt
Das LWL-Freilichtmuseum Hagen eröffnet am 13. April 2008 zwei
Ausstellungen rund um ein sozialkritisches Thema: "Kinderarbeit
einst und jetzt" bietet einen Einblick in die Entwicklung der
Kinderarbeit und des Kinder- und Jugendschutzes in Deutschland.
In der Ausstellung "Abseits der Fabriken" wird Kinderarbeit in
Westfalen im 19. Jahrhundert dargestellt.
http://www.nrw-stiftung.de/kaleidoskop/termin.php?tid=317


13. April bis 25. Mai 2008
Fahrten der elektrischen Straßenbahn zwischen
Kohlfurth-Cronenberg
Der Verein Bergische Museumsbahnen veranstaltet immer am zweiten
und vierten Sonntag im Monat und zu besonderen Anlässen Fahrten
mit der elektrischen Straßenbahn zwischen Kohlfurth und
Cronenberg. Die erste Fahrt startet jeweils um 10.40 Uhr, dann
ca. jede halbe Stunde. Die letzte Fahrt beginnt gegen 17.20
Uhr.
http://www.nrw-stiftung.de/kaleidoskop/termin.php?tid=322


20. April bis 22. Juni 2008
Blobmaster - Freie Formen aus Stahlblech
Architekturstudenten der Fachhochschule Dortmund entwarfen unter
Anleitung von Prof. Dr. Helmut Hachul Visionen aus Stahlblech,
die alles andere als rechtwinklig sind. Das Hoesch-Museum
präsentiert in Kooperation mit dem Stiftungsprofessor der
ThyssenKrupp Steel AG Auszüge aus den Arbeiten in einer
Ausstellung vom 20. April bis zum 22. Juni 2008.
http://www.nrw-stiftung.de/kaleidoskop/termin.php?tid=320


27. April 2008
Flamingofrühling 2008
Mit einem großen Naturerlebnistag für die ganze Familie will die
Biologische Station Zwillbrock auch in diesem Jahr in den
Frühling starten. Ein vielfältiges Rahmenprogramm erwartet die
Besucher am Sonntag, den 27. April 2008 auf dem Gelände der
Biostation.
http://www.nrw-stiftung.de/kaleidoskop/termin.php?tid=326


Weitere interessante Hinweise auf Veranstaltungen und
Aktionen im April finden Sie in der Terminübersicht im
Online-Angebot der NRW-Stiftung!
http://www.nrw-stiftung.de/kaleidoskop/termine.php



PROJEKTE

Woche für Woche stellt die NRW-Stiftung auf www.nrw-stiftung.de
neue Projekte aus verschiedenen Regionen Nordrhein-Westfalens
vor, die mit Mitteln der Stiftung unterstützt werden:

Rosbachtal bei Rosbach, Rhein-Sieg-Kreis
Verliehen bekommt man das Braune Ordensband nicht, aber eine
hohe Auszeichnung ist es dennoch. Jedenfalls ist der
gleichnamige Nacht-Schmetterling dort, wo er noch vorkommt,
stets ein Zeichen für die besondere Qualität seines
Lebensraumes. An einem Hang im Rosbachtal bei Windeck, einem
Seitental der Sieg, findet man sie. Laubforste wie dieser mit
einer artenreichen und speziell angepassten Tierwelt waren
früher im Bergischen Land und an der Sieg weit verbreitet. Ihre
eigenartige Struktur und ihr von anderen Wäldern abweichendes
Mikroklima verdanken sie der früheren Nutzungsform, der
Niederwald-Wirtschaft.
http://www.nrw-stiftung.de/projekte/projekt.php?pid=450


Gelängebachtal bei Medebach, Hochsauerlandkreis
Die Raubwürger von Medebach und Winterberg tauchen in keiner
Kriminalitätsstatistik auf. Beseitigen sie die Spuren ihres Tuns
so gründlich, dass es nicht ruchbar wird? Ganz im Gegenteil:
Nicht selten hängen sie sogar ihre Opfer ins Astwerk von
Gehölzen. Aber, keine Angst - der drosselgroße Raubwürger,
Vertreter einer eher südlich verbreiteten Singvogelfamilie, hat
es nur auf Käfer, Heuschrecken und Wühlmäuse abgesehen. Wer ihm
bei einem Spaziergang im Sieger- oder Sauerland begegnet, darf
sich freuen. Der Anblick des kontrastreich schwarz-weiß-grau
gefiederten Jägers hat Seltenheitswert.
http://www.nrw-stiftung.de/projekte/projekt.php?pid=451


Freilichtbühne Kahle Wart in Hüllhorst, Kreis Minden-Lübbecke
Eine Wanderung auf dem alten Wittekindsweg im Wiehengebirge kann
wie eine Zeitreise sein. Denn wer zwischen Bünde und Lübbecke an
dem alten Steinbruch des Ortes Oberbauerschaft vorbeikommt,
steht plötzlich in einem Dörfchen aus vergangenen Jahrhunderten:
Vor alten Fachwerkbauten ertönt das hiesige Plattdeutsch und
Musikanten in traditioneller Leinewebertracht spielen zum Tanz
auf. Der ländliche Dialekt und die Heimatbräuche sind Trumpf bei
der Freilichtbühne Kahle Wart - der einzigen Bühne in NRW, die
ausschließlich auf Plattdeutsch spielt.
http://www.nrw-stiftung.de/projekte/projekt.php?pid=431


Kindergartenmuseum NRW in Bergisch Gladbach,
Rheinisch-Bergischer Kreis
Kleine Kinder brauchen große Helfer, die sie unterstützen.
Kleine Museen auch. Für beides steht Renate Röhrscheidt. Seit
der Eröffnung 1994 schon engagiert sie sich für das
Kindergartenmuseum in Bergisch Gladbach. Um das Bestehen des
Museums auf lange Zeit zu sichern, hat sie jetzt ihre eigene
Stiftung unter dem Dach der NRW-Stiftung ins Leben gerufen. Die
Schirmherrschaft über die neue Stiftung übernahm die Frau des
NRW-Ministerpräsidenten, Angelika Rüttgers, die auch für weitere
Zustiftungen werben möchte.
http://www.nrw-stiftung.de/projekte/projekt.php?pid=462



PÜTZ-TIPP

Der bekannte Fernsehmoderator und Wissenschaftsjournalist Jean
Pütz engagiert sich für die NRW-Stiftung als Pate der
Narzissentäler im Perlenbach- und Fuhrtsbachtal in der Eifel.
Außerdem präsentiert er den Besuchern unserer Internet-Seiten
regelmäßig ausgewählte Tipps aus seiner Sendung "Hobbythek".

Zäh und süß kommt der Honig daher. Neben kleben und lecker
schmecken kann er aber mehr. Er ist tatsächlich gesund und wird
auch seit jeher als Arznei- und Stärkungsmittel eingesetzt. Im
aktuellen Pütztipp gibt es neben ein paar interessanten
Hintergrundinformationen auch Rezepte für Honigbonbons und
Hinweise, wie Honig bei Schürfwunden, rissigen Händen, trockenen
Lippen und Halsschmerzen hilft - um gegen die Wetterkapriolen
des Aprils bestens gewappnet zu sein.
http://www.nrw-stiftung.de/kaleidoskop/puetztipp.php?ptid=42





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 9 10:08:26 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 09 Apr 2008 10:08:26 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Salon Frauenbilder: Das Leben der
Wittener Frauenrechtlerin Rebecca Hanf, 17.04.2008, Witten-Bommern
Message-ID: 47FC959A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.04.2008, 14:15


AKTUELL

Das Leben der Wittener Frauenrechtlerin Rebecca Hanf
Nächster "Salon" im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall

Der Frauenrechtlerin Rebecca Hanf ist der nächste "Salon
Frauenbilder" gewidmet, zu dem der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Donnerstag, 17. April, in sein
Industriemuseum Zeche Nachtigall nach Witten einlädt. Erinnert
wird an eine Frau, die sich in Witten jahrzehntelang für die
Stadtgesellschaft engagierte, und die am Ende ihres Lebens Opfer
der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurde.

Dr. Martina Kliner-Fruck, Leiterin des Stadtarchivs Witten,
forscht als Historikerin und Soziologin zu Leben und Werk von
Rebecca Hanf. Gemeinsam mit Brigitte Koch, die seit vielen
Jahren als Amateur-Schauspielerin auftritt, wird sie die
Protagonistin mit Bildern sowie Zitaten aus Briefen und
Manuskripten vorstellen. Die zweistündige Veranstaltung beginnt
anders als angekündigt erst um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei,
eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.

Rebecca Hanf

Rebecca Hanf, 1863 in Iserlohn (Märkischer Kreis) geboren,
stammte aus der jüdischen Familie Löwenstein-Porta. Nach ihrer
Heirat mit dem Wittener Bankier Moritz Hanf zog sie 1885 nach
Witten. Sechs Kinder gingen aus der Ehe hervor. Mit dem Umzug
der Familie in die 1903 errichtete "Villa Hanf" im Johannisweg
(heute Parkweg) engagierte sie sich zunehmend in der
ehrenamtlichen Sozialarbeit und in der bürgerlichen
Frauenbewegung.

Rebecca Hanf war jahrzehntelang Vorsitzende des Jüdischen
Frauenvereins und Vorstandsmitglied des überkonfessionellen
"Verein Frauenwohl" in Witten. Dieser hatte 1911 die
"Auskunftsstelle über Berufswahl und Ausbildungsangelegenheiten
für Frauen" eröffnet. Gemeinsam mit der Wittener Politikerin und
Frauenrechtlerin Martha Dönhoff war sie hier einmal wöchentlich
beratend tätig.

Zu Beginn des Ersten Weltkrieges zählte Rebecca Hanf zum
patriotischen Flügel der Frauenbewegung, der eine "Stärkung der
Heimatfront" für den "Sieg der Nation" propagierte. Die
Schrecken des Krieges und der Tod des eigenen Sohns, der 1918
als Vizefeldwebel in Frankreich sein Leben ließ, veränderten
ihre Haltung. Jetzt sah sie die Friedensarbeit als wichtiges
Aufgabengebiet der Frauen und initiierte nach Kriegsende die
Nachbarschaftshilfe in Witten, die sich um verarmte
Kriegshinterbliebene kümmerte.

Als assimilierte deutsche Jüdin zu Beginn des 20. Jahrhunderts
bewegte sich Rebecca Hanf zwischen Räumen und Zeiten, zwischen
einer (noch) traditionellen jüdischen Welt und einer zunehmend
ausgrenzenden "christlichen" Gesellschaft. Auf der Suche nach
einem eigenen Ort in dieser Gesellschaft verstärkte sie ihr
kulturelles und bildungsbürgerliches Engagement: Hausmusikabende
und philosophische Gesprächskreise waren in der "Villa Hanf"
eine regelmäßige Einrichtung.

Darüber hinaus führte sie als Anhängerin Kants rege
Korrespondenzen mit namhaften deutschen Philosophen wie Ernst
Marcus und Salomo Friedländer, den sie auch in der Emigration
unterstützte.

Emigration, Flucht, KZ-Haft und Tod sind das Familienschicksal
der Wittener Familie Hanf. Rebecca Hanf, die mit ihrem Mann 1939
in die Niederlande geflohen war, wurde im Alter von 81 Jahren
aus dem sogenannten Sammellager Westerbork nach Auschwitz
deportiert und dort im Januar 1944 ermordet.

Salon Frauenbilder

Die Veranstaltungsreihe des LWL-Industriemuseums ist ein
spezielles Angebot insbesondere - aber nicht ausschließlich -
für Besucherinnen. In entspannter Atmosphäre werden Kurzvorträge,
Lesungen, Bilder und Literatur angeboten. Das Gehörte und
Gesehene soll Anregungen für Gedanken- und Informationsaustausch,
für kritische Diskussionen und Analysen bieten. Damit die Sinne
nicht zu kurz kommen, wird jeder Salon begleitet von passender
Musik. Getränke und Gebäck gehören ebenfalls zum Angebot. Die
Auswahl der Portraits orientiert sich am Themen- und
Zeitspektrum des Museums.


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten-Bommern
Tel.: 02302 93664-0
Fax: 02302 93664-22
E-Mail: Zeche-Nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 9 10:14:56 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 09 Apr 2008 10:14:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Von der Gueterabfertigung zum
Logistikzentrum. Miele und die Eisenbahn", 10.04.2008, Guetersloh
Message-ID: 47FC9720.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 09.04.2008, 00:14


AKTUELL

Miele und die Eisenbahn

Bei der Entscheidung der Standortverlegung der aufstrebenden
Firma Miele von Herzebrock nach Gütersloh im Jahre 1907 spielte
die Eisenbahn eine große Rolle. Im Rahmen des Begleitprogramms
der Ausstellung "Miele. Seit hundert Jahren in Gütersloh" hält
der Historiker Norbert Ellermann am Donnerstag, 10. April, um
19.30 Uhr im Stadtmuseum Gütersloh den Vortrag "Von der
Güterabfertigung zum Logistikzentrum. Miele und die Eisenbahn".
Stadtmuseum und Heimatverein laden dazu herzlich ein. Der
Eintritt ist frei.


INFO

Zeit:
Vortrag: Miele und die Eisenbahn
Datum: 10.04.2008, 19.30 Uhr

Ort:
Stadtmuseum Gütersloh
Kökerstraße 7-11a
33330 Gütersloh
Tel.: 05241/26685
Fax: 05241/29072
E-Mail: info at stadtmuseum-guetersloh .de
URL: www.stadtmuseum-guetersloh.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 9 10:34:15 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 09 Apr 2008 10:34:15 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Veranstaltungshinweise der Villa ten Hompel,
06.04.-27.04.2008, Muenster
Message-ID: 47FC9BA6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Spieker"
Datum: 05.04.2008, 15:35


AKTUELL

Veranstaltungshinweise der Villa ten Hompel

Tagung
Samstag, 26.04. bis Sonntag, 27.04.2008
Die DDR zwischen Anerkennung und Gänsefüßchen. Die Westdeutschen
und der zweite deutsche Staat u.a. mit Erhard Eppler und Bernd
Faulenbach Tagung in Kooperation mit dem Franz-Hitze-Haus, der
Agentur Deutsche Einheit Münsterland und "Gegen Vergessen - Für
Demokratie" Tagungsort: Akademie Franz-Hitze-Haus Anmeldung:
Telefon: +49 251 9818-0 Telefax: +49 251 9818-480 E-Mail:
info at franz-hitze-haus.de

Theater
06. April 2008, 15 und 17 Uhr 10. April 2008, 20 Uhr
"Brechts Kreidekreuz" - eine szenische Führung
expedition Theater (Münster) mit Carsten Bender, Peter Eberst,
Silvia Schwab. Regie: Alban Renz Karten 10 EUR (erm. 8 EUR),
Vorbestellung:02 51/ 79 41 88

Thema 1968 23. April 2008, 20 Uhr
Polizei und 1968 - Eine Collage zeitgenössischer
Polizeilehrfilme
Christoph Spieker, Geschichtsort Villa ten Hompel; Alfons Probst,
Polizist und Zeitzeuge Filmvorführung und Diskussion;
Kooperationsveranstaltung mit dem LWL-Medienzentrum für
Westfalen, dem WDR Studio Münster, dem Stadtmuseum und dem
Cinema

Soeben erschienen:
Kinder über den Holocaust Herausgegeben von Feliks Tych, Alfons
Kenkmann, Elisabeth Kohlhaas und Andreas Eberhardt Metropol
Verlag | Berlin | Frühjahr 2008 | ISBN 978-3-938690-08-6 | ca.
340 Seiten | 19,- ?

Dazu als Vorankündigung:
Alfons Kenkmann | Astrid Wolters "Vor Tieren hatten wir keine
Angst, nur vor Menschen." Kinder über den Holocaust in Polen,
Materialien für die pädagogische Arbeit | Villa ten Hompel |
Reihe Didaktische Bausteine | hrsg. von Alfons Kenkmann und
Christoph Spieker | Bd. 7 | In Kooperation mit Gegen Vergessen -
Für Demokratie e.V. | Münster [Herbst] 2008 | ISBN
978-3-935811-02-6 | 5,- e


INFO

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 0251 492-71 01
Tel.: 0251 492-79 18
E-Mail: tenhomp at stadt-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 9 10:39:10 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 09 Apr 2008 10:39:10 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Kunstwerk des Monats April 2008: LWL-Landesmuseum
zeigt Bild von Fritz Winter, Muenster
Message-ID: 47FC9CCE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.04.2008, 10:11


AUSSTELLUNG

Kunstwerk des Monats April 2008: Der Blick ins Innere der Natur
LWL-Landesmuseum zeigt Bild von Fritz Winter

Als Kunstwerk des Monats April präsentiert der
Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) im LWL-Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte in Münster das Bild "Triebkräfte der
Erde" (1944) von Fritz Winter. Das LWL-Landesmuseum besitzt drei
Werke aus dieser insgesamt über 55 Werke umfassenden Serie an
kleinformatigen Arbeiten, die Fritz Winter (1905 - 1976) während
eines Fronturlaubs im Zweiten Weltkrieg schuf.

Der in Altenbögge bei Unna geborene Winter war zunächst
Bergarbeiter im Ruhrgebiet. Von 1927 bis 1930 studierte er bei
Wassily Kandinsky und Paul Klee am Bauhaus in Dessau. Nach der
Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde sein Werk als
"entartet" verfemt, und er erhielt Malverbot. Die "Triebkräfte
der Erde" schuf Winter 1944 heimlich in der "Inneren
Emigration".

Die abstrakten Bilder zeigen dynamische Formen, die im Erdreich
zu leuchten scheinen und an das Wachstum in der Natur erinnern.
Fritz Winter sagte: "Ich blicke ins Innere der Natur, die
gleichsam vor meinen Augen transparent wird." Es handelt sich
bei Winters Bildern jedoch nicht um simple Nachbildungen der
Natur. Die "Triebkräfte der Erde" sind im Verständnis des
Künstlers "selbst Schöpfung".

Ungewöhnlich ist der Entstehungsprozess dieser Werke: Wegen des
Materialmangels in der Kriegszeit benutzte Winter herkömmliches
Schreibmaschinenpapier als Bildträger, das er in einer
Kombination von drucktechnischen und malerischen Verfahren
bearbeitete.

Winters "Triebkräfte der Erde" knüpfen an die Tradition der
künstlerischen Avantgarde vor der Machtübernahme der
Nationalsozialisten an und sind Zeugnisse für den schöpferischen
Willen in einer unterdrückten Zeit. Sie wurden in der damals
jungen Bundesrepublik als symbolischer Neubeginn der modernen,
ungegenständlichen Kunst im Nachkriegsdeutschland gefeiert und
zählen auch heute noch zu den bedeutendsten Werken deutscher
Malerei.


INFO

LWL-Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte Münster
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
Fax: 0251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 9 10:45:17 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 09 Apr 2008 10:45:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Veranstaltung: OWL im Buch - Wandern, Radeln,
Ausflugsziele, 18.04.2008, Bielefeld
Message-ID: 47FC9E3D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Gerhard Preuß "
Datum: 08.04.2008, 18:25


AKTUELL

OWL im Buch - Wandern, Radeln, Ausflugsziele

"OWL im Buch" ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von elf
Partnern unter Federführung der Landesgeschichtlichen Bibliothek
in Bielefeld. Seit 2006 findet die Veranstaltung bereits zum
dritten Mal in Folge statt, erstmals mit einem thematischen
Schwerpunkt: Wandern, Radeln, Ausflugsziele.

Passend zu diesem Thema sind - neben Landesgeschichtlicher
Bibliothek, Stadtbibliothek, Buchverlagen, Buchhandel und
Buchbindern - zum ersten Mal auch Partner außerhalb der
Buchbranche dabei: Teutoburger-Wald-Verein, ADFC und moBiel, der
führende Bielefelder Mobilitätsdienstleister.

Die Veranstaltung in der Stadtbibliothek am Jahnplatz richtet
sich an weiteste Kreise der Bevölkerung. Absicht ist es zu
zeigen, wie man mit Büchern und Karten OWL entdecken kann, und
es soll generell die öffentliche Aufmerksamkeit auf das
regionalkundliche Schrifttum gelenkt werden.


INFO

Zeit:
18.04.2008, 12.00 - 18.00 Uhr

Ort:
Stadtbibliothek Bielefeld
Wilhelmstr. 3
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 / 51-6841
Fax: 0521 / 51-6844
E-Mail: Gerhard.Preuss at bielefeld.de
URL: www.stadtbibliothek-bielefeld.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Apr 10 10:50:16 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 10 Apr 2008 10:50:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Rassenwahn und Massenmord, Dortmund, 13.04.08
Message-ID: 47FDF0E8.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "geschichtskultur-ruhr"
Datum: 10.04.2008, 10:25


AKTUELL

Sonntag, 13. April 2008, 11.00 Uhr

Rassenwahn und Massenmord - die Gestapo während des Zweiten Weltkrieges am Beispiel der Stapostelle Dortmund
Vortrag von Markus Günnewig M.A.

Die Gestapo war eine der zentralen Terrorinstitutionen im Nationalsozialismus. Jahrzehntelang ausschließlich als politische Repressionsinstanz wahrgenommen, wird dieses Bild zunehmend durch die neuere historische Forschung infrage gestellt bzw. erweitert. Insbesondere während des Krieges entwickelte sie sich an der Schnittstelle von Staat, Partei und SS zu der Organisation bei der Umsetzung des wahnhaften Projektes der rassistischen und antisemitischen "Volksgemeinschaft". Damit verbunden waren Verfolgung und Vernichtung aller als "störend" Wahrgenommenen. Diese Rolle der Gestapo im nationalsozialistischen Deutschland soll am lokalen Beispiel der Sta(ats)po(lizei)stelle Dortmund und deren Praxis während des Krieges erläutert werden.

Markus Günnewig, Historiker und Mitarbeiter der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache Dortmund.

Ort:
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache Dortmund
Steinstr. 50, 44147 Dortmund
http://www.ns-gedenkstaetten.de


Übernahme aus der E-Mailing-Liste geschichtskultur-ruhr
geschichtskultur-ruhr - Mailingliste
Hrsg: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
Redaktion: Susanne Abeck, Franz-Josef Jelich
Email: geschichtskultur at hclist.de
Internet: www.geschichtskultur-ruhr.de








From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 9 11:27:00 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 09 Apr 2008 11:27:00 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Neue Ausstellungen im LWL-Freilichtmuseum:
"Kinderarbeit - einst und jetzt", 13.04.-31.10.2008, Hagen
Message-ID: 47FCA804.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Uta Wenning-Kuschel"
Datum: 08.04.2008, 14:56


AUSSTELLUNG

Kinderarbeit - einst und jetzt
Neue Ausstellungen im LWL-Freilichtmuseum Hagen

Das Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) zeigt ab dem 13. April die Ausstellung
"Kinderarbeit - einst und jetzt", die das Museum Industriekultur
Osnabrück zusammen mit terre des hommes Deutschland e. V.
entwickelt hat. Der historische Teil schlägt die Brücke von der
vorindustriellen Kinderarbeit in Deutschland bis zum Kinder- und
Jugendschutz in der Bundesrepublik.

Der aktuelle Teil befasst sich mit der gegenwärtigen Situation
von Kinderarbeitern aus Entwicklungs- und Schwellenländern. Er
zeigt Beispiele wie die Arbeit von Kindern in der
Teppichherstellung, in Steinbrüchen oder Bergwerken. Zusätzlich
ist die vom LWL-Freilichtmuseum Hagen neu erarbeitete
Ausstellung "Abseits der Fabriken - Kinderarbeit in Westfalen im
19. Jahrhundert" zu sehen.

"Der Schwerpunkt der eigenen Ausstellung liegt auf dem Handwerk
und der Heimarbeit", erklärt Marco Stenzel, der die Ausstellung
konzipiert und realisiert hat. Vor bestimmten Museumswerkstätten
wie der Seilerei, der Bäckerei oder der Schuhmacherei erhalten
die Besucher Informationen zur Arbeitswelt von Kindern im
jeweiligen Handwerk. Drei Themeninseln in der Gelbgießerei, in
der Polsterei und im Gasthof zur Post widmen sich ausführlich
den Arbeitsverhältnissen in bestimmten Gewerben in Westfalen.

Arbeitsgeräte, Werkzeuge und Bilder zeigen hier, wie Kinder
schon ab fünf Jahren in der Nähnadelherstellung in Altena und
Iserlohn (beides Märkischer Kreis) um 1800 eingesetzt wurden,
welche Tätigkeiten bei der Hausweberei im Münsterland um 1850
für Kinder typisch waren oder warum die Arbeit in der
Zigarrenfertigung in Ostwestfalen um 1900 sehr
gesundheitsschädlich war. "Die Ausstellung untersucht die
wirtschaftliche Entwicklung der jeweiligen Branche, erklärt, wie
die Arbeiten der Kinder aussahen, und lässt Zeitgenossen
berichten", erläutert Marco Stenzel.

Die Ausstellungen bieten den Besuchern die Möglichkeit, das
Thema selbstständig oder im Rahmen einer Führung zu erkunden.
Drei von der LWL-Museumspädagogin konzipierte Programme
ermutigen gerade Kinder und Jugendliche, ihre eigene Lebenswelt
mit der benachteiligter Gleichaltriger zu vergleichen, über das
eigene Konsumverhalten nachzudenken und sich für Fairness
einzusetzen.

Da entstehen neue Fragen, die auch beantwortet werden. Was ist
eigentlich Kinderarbeit? Ist sie einfach oder schwer? Welche
Kinder müssen arbeiten? In welchem Alter fängt das an? Weitere
Veranstaltungen im Begleitprogramm der beiden Ausstellungen sind
auch regelmäßige thematische Sonntagsführungen, ein Vortrag zur
Kinderarbeit im indischen Bergbau am "Welttag gegen
Kinderarbeit" (12.6.2008) und ein Aktionstag (14.9.2008).

Bei allen Aktivitäten sind die Hagener Arbeitsgruppe von terre
des hommes sowie das AllerWeltHaus Hagen Kooperationspartner des
LWL-Freilichtmuseums.

Die Ausstellungen zur Kinderarbeit sind bis zum 31. Oktober 2008
zu sehen. Zu der Ausstellung des LWL-Freilichtmuseums Hagen gibt
es eine Publikation mit dem Titel "Abseits der Fabriken -
Kinderarbeit in Westfalen im 19. Jahrhundert" (64 Seiten,
Paperback, ISBN 978-3-926190-20-8)


INFO

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331 7807-0
Fax: 02331 7807-120
E-Mail: freilichtmuseum-hagen at lwl.org
URL: http://www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de







From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 10 09:37:28 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Apr 2008 09:37:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL foerdert technische Kulturdenkmaeler mit
ueber 67.000 Euro
Message-ID: 47FDDFD8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.04.2008, 15:39


AKTUELL

LWL fördert technische Kulturdenkmäler mit über 67.000 Euro

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) fördert in diesem
Jahr die Pflege technischer Kulturdenkmäler mit über 67.500
Euro. Das hat der LWL-Kulturausschuss am Mittwoch (09.04.) in
Münster beschlossen.

Mit diesem Geld unterstützt der LWL die Restaurierung und
Instandsetzung von 17 technischen Kulturdenkmälern - darunter
Mühlen, ein Malakoffturm einer ehemaligen Zeche, ein ehemaliger
Schlachthof, ein Eisenbahnviadukt und eine ehemalige Brauerei.

Die geförderten Denkmäler im Überblick:

Ascheberg-Herbern (Kreis Coesfeld), Brüggemühle, 1.500 EUR

Bochum, Verwaltungsgebäude/ehem. Brauerei, 7.650 EUR

Dortmund, Zeche Westhausen, Malakoffturm, 1.600 EUR

Hamm, ehem. Ziegelei, 4.000 EUR

Kalletal (Kreis Lippe), Windmühle, 5.000 EUR

Kirchhundem (Kreis Olpe), Eisenbahnviadukt Heitmicke, 5.000 EUR

Nottuln (Kreis Coesfeld), Wassermühle, 5.000 EUR

Ochtrup (Kreis Steinfurt), Wassermühle, Haus Welbergen,
5.000 EUR

Ochtrup (Kreis Steinfurt), Verwaltungsgeb., ehem. Spinnerei,
5.000 EUR

Plettenberg (Kreis Märkischer Kreis), ehem. Stationsgebäude,
7.500 EUR

Rahden (Kreis Minden-Lübbecke), RossmühleWindmühleEhem., 500 EUR

Selm (Kreis Unna), Windmühle, 1.000 Euro

Siegen, Ehem. Schlachthof, Schweinestalle, 4.000 Euro

Stemwede (Kreis Minden-Lübbecke), Windmühle, 750 Euro

Wenden (Kreis Olpe), Wendener Hütte/Hammer, 3.650 Euro

Willebadessen (Kreis Höxter), Ehem. Empfangsgebäude,
2.000 Euro






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 10 09:45:09 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Apr 2008 09:45:09 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Freitags-Kolloquium zu Problemen
vergleichender Staedtegeschichte, 25.04.-11.07.2008, Muenster
Message-ID: 47FDE1A5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte"
Datum: 09.04.2008, 14:44


AKTUELL

Freitags-Kolloquium

zu Problemen
vergleichender Städtegeschichte

Programm

Sommersemester 2008

25.04.2008
Dr. Frank Dierkes, Münster
Dr. Holger Th. Gräf, Marburg
Dr. Astrid Krüger, Bad Homburg
Dr. Mechthild Siekmann, Münster
Mord auf dem Domplatz?
Überlegungen zu einer bisher unbekannten Ansicht der Stadt
Münster

09.05.2008 Károly Goda M.A., Budapest
Wealth, Kinship and Merit: Urban Political Elites in Late
Medieval Western Pannonia

30.05.2008 Clemens Joos M.A., Freiburg
Freiburg - Eine Stadt sucht ihre Identität.
Überlegungen zu Johannes Sattlers Zähringer-Chronik (um 1514)

13.06.2008 Dr. Sofia Gustafsson, Linköping
Mittelalterliche Handelsbeziehungen im Ostseeraum.
Das schwedische Stadtrecht und das lübische Recht im Vergleich

27.06.2008 Dr. Markus Späth, Gießen
Individuum und Gruppe.
Bildkonzepte nordfranzösischer Stadtsiegel des 12. und 13.
Jahrhunderts

11.07.2008 Angelika Oelgeklaus M.A., Münster
Form und Funktion - Das Gefängnis in Münster (1842-1853) von
Carl Ferdinand Busse im städtebaulichen und
architekturhistorischen Vergleich

Die Vorträge finden jeweils freitags um 16.00 Uhr c.t. in den
Räumen des Instituts statt.


INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte
IStG-gGmbH
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 83-275-12
Fax: 0251 83-275-35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 10 10:00:01 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Apr 2008 10:00:01 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Alles wird Kunst sein ...": 100 Jahre
LWL-Landesmuseum, 09.03.-15.06.2008, Muenster
Message-ID: 47FDE521.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.04.2008, 10:38


AUSSTELLUNG

Kirchturm als expressionistisches Bollwerk
"Alles wird Kunst sein ...": 100 Jahre LWL-Landesmuseum

In einer umfassenden Jubiläumsausstellung präsentiert das
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster bis
zum 15. Juni ein Jahrhundert seiner ereignisreichen Geschichte.
Die Ausstellung "Alles wird Kunst sein ..." im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) spiegelt anhand von
bedeutenden Gemälden wider, wie sich die Sammlung von 1908 bis
heute entwickelt hat: von Werken des Mittelalters über
Renaissance und Barock bis hin zur Kunst der Moderne und
Gegenwart. In einer Serie stellt der LWL ausgewählte Exponate
der Ausstellung vor.

"Schmale Gassen, alte Fachwerkhäuser und monumentale Kirchen -
Soest galt zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Künstlerkreisen als
der Prototyp einer mittelalterlichen Stadt", sagt der Kurator
der Sonderausstellung, Dr. Gerd Dethlefs. Daher sei es nicht
verwunderlich, dass auch der Mitbegründer der
expressionistischen Künstlergruppe "Brücke", Karl
Schmidt-Rottluff (1884 - 1976), 1921 in die westfälische
Provinzstadt reiste.

Ein Ergebnis dieses Aufenthaltes ist sein "Patroklusturm" von
1922. Das Gemälde hängt im so genannten "Raum der Superlative":
Dort wird eine Auswahl der schönsten und wichtigsten Gemälde der
Sammlung gezeigt - vom Meister von Liesborn über Ludger tom Ring
bis hin zu Max Liebermann und Morris Louis.

In dem Werk "Patroklusturm" reduziert Karl Schmidt-Rottluff den
romanischen Kirchenbau St. Patrokli auf seinen massiven Westbau
mit Turm. Dunkelrote und blaue Farbareale umschließen von außen
den mächtigen Domturm, der wuchtig in den Himmel ragt. Fast
jeder einzelne Pinselstrich ist bei dem Bild herauszulesen.
Jedoch entsteht dadurch nicht die für Künstler der "Brücke"
typische Dynamik, vielmehr führen die Bewegungen hier zu einer
Schließung.

"Der Turm wird zu einem Bollwerk, das die Außenwelt abschirmt.
Dieser Ausdruck der Geschlossenheit lehnt sich an
mittelalterliche Darstellungen an, von denen Schmidt-Rottluff
bei seinem Soest-Aufenthalt umgeben war", so Dr. Erich Franz,
der am Landesmuseum die Kunst der Klassischen Moderne betreut.

Schmidt-Rottluff verstärkt die Massivität des Turms, indem er
ihn nach oben hin - entgegen der Regeln der Perspektive - leicht
verbreitert und einen engen Bildausschnitt wählt. Die groben,
gelb-braunfarbigen Schraffuren des Gebäudes betonen zudem seine
Wuchtigkeit. Unterschiedliche Lichtquellen von der rechten und
linken Seite scheinen den Patroklusturm anzustrahlen, während
bei den umstehenden Gebäuden jegliche Strukturmerkmale fehlen.
Dadurch wird die Domkirche weitgehend aus der innerstädtischen
Situation isoliert.

Eine besondere Anziehungskraft übte die älteste
Grünsandstein-Kirche Soests nicht nur auf Schmidt-Rottluff aus:
Schon andere Künstlerkollegen wie Christian Rohlfs und Emil
Nolde, hatten das Motiv zuvor für sich entdeckt.
Schmidt-Rottluffs Westfalen-Reise führte ihn neben Soest auch
nach Paderborn und ins Sauerland. Zu den Erträgen gehören
Gemälde, wie das 1955 vom LWL-Landesmuseum erworbene Werk
"Patroklusturm", aber auch mehrere Aquarelle und großformatige
Holzschnitte.


INFO

LWL-Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte Münster
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
Fax: 0251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 10 10:22:22 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Apr 2008 10:22:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Auftakt der Veranstaltungsreihe Bochumer Ermittlungen,
13.04.2008, Bochum
Message-ID: 47FDEA5E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 04.04.2008, 09:48
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Auftakt der Veranstaltungsreihe Bochumer 'Ermittlungen'.
Die NS-Vergangenheit und deren Aufarbeitung
Sonntag, 13. April 2008, 17.00 Uhr

Die NS-Zeit in Bochum
Prof. Dr. Klaus Tenfelde, Institut für soziale Bewegungen

Der 9. November und die Bochumer Ermittlungen 1946-1949
Dr. Ingrid Wölk, Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte

18.00 Uhr:
"Ich kann mich nicht entsinnen." Ermittlungen zum Synagogenbrand
in Bochum am 9. November 1938 Szenische Lesung mit Schauspielern
des Schauspielhauses Bochum unter Mitwirkung der Bochumer
Symphoniker

Im Sommersemester 2008 richten das Stadtarchiv - Bochumer
Zentrum für Stadtgeschichte und das Institut für soziale
Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum gemeinsam eine
Veranstaltungsreihe mit dem Titel ?Bochumer 'Ermittlungen': Die
NS-Vergangenheit und deren Aufarbeitung? aus.

Diese Reihe umfasst insgesamt 12 Abendveranstaltungen, in denen
sich Historiker und Forscher aus der Region in Vorträgen oder
mit medialen Beiträgen dem Thema nähern und besonders die
lokalen und regionalen Entwicklungen in Bochum und im Ruhrgebiet
in den Blick nehmen.

Die Veranstaltungsreihe beginnt mit einer szenischen Lesung in
den Kammerspielen des Schauspielhauses am Sonntag, dem 13.
April. Diese bezieht sich auf eine Voruntersuchung des Bochumer
Landgerichts 1949. Dabei ging es um die Zerstörung der Synagoge
am 9. November 1938. Die Lesung beruht auf den im Landgericht
entstandenen Vernehmungsprotokollen.

Die in Szene gesetzten Bochumer Ermittlungen sind der
Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit NS-Verbrechen und deren
Aufarbeitung in der Nachkriegszeit.


INFO

Das umfangreiche Programm der Veranstaltungsreihe kann unter
http://www.ruhr-uni-bochum.de/sbr/aktuelles/frameset_aktuelles.htm
eingesehen werden.

Ort:
Schauspielhaus Bochum, Kammerspiele
Königsallee 15
Bochum
http://www.schauspielhausbochum.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 10 10:28:43 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Apr 2008 10:28:43 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Familienforscher treffen sich in Gronau-Epe,
19.04.2008, Gronau-Epe
Message-ID: 47FDEBDB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 10.04.2008, 08:04


TAGUNG

Familienforscher treffen sich in Gronau-Epe
AG Genealogie lädt zur Tagung ein /
Informationen zur größten Ahnen-Datenbank der Welt

Um "Familysearch", die größte Ahnen-Datenbank der Welt, geht es
bei der Tagung der Arbeitsgemeinschaft Genealogie am Samstag,
19. April, in Gronau-Epe. Die AG trifft sich um 14.30 Uhr im
Pfarrhof an der Keppelstraße, unweit der St.-Agatha-Kirche im
Ortskern. Alle Interessierten sind willkommen.

Georg Pahlmüller aus Kamen wird den Teilnehmerinnen und
Teilnehmern erläutern, wie sich "Familysearch", zu Deutsch
"Familiensuche", für die eigene Ahnenforschung nutzen lässt.
Pahlmüller gibt regelmäßig Kurse zur Ahnenforschung und hat sich
dabei auf die Nutzung des Internets spezialisiert.
"Familysearch" ist eine Datenbank der Mormonen aus Salt Lake
City in den USA. Nach der Begrüßung durch den Sprecher der AG,
Alfons Nubbenholt aus Ahaus, und einem Grußwort des 1.
Vorsitzenden des Heimatvereins Epe, Manfred Töns, geht es zudem
um Neuigkeiten in der Familienforschung.

Die AG Genealogie, die sich aus Mitgliedern der Heimatvereine im
Kreis zusammensetzt, gibt es seit 1985. Sie möchte Laien direkt
vor Ort Einführungshilfe in die Familienforschung geben,
beispielsweise mit Anleitungen zum Lesen alter Schriften.
Außerdem vermitteln die Mitglieder der Gruppe Kontakte zu
Archiven und anderen Einrichtungen und fördern den Austausch von
Forschungsergebnissen untereinander. Die Arbeitsgemeinschaft
setzt dabei ganz stark auf die computergestützte Vernetzung der
Datenbestände, wie zum Beispiel von Heiratsregistern und
Totenzettelsammlungen.


INFO

Wer Fragen zum Thema hat, kann sich an Thomas Wigger aus der
Kulturabteilung der Kreisverwaltung, Tel.: 02861/82-1350,
wenden. Weitere Informationen zur Genealogie und
Familienforschung im Kreis Borken gibt es im Internet unter
www.genealogie-kreis-borken.de.






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Apr 10 12:29:31 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 10 Apr 2008 12:29:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Seggewiss, Zahl des Teufels, Bielefeld,
15.04.2008
Message-ID: 47FE082B.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Bielefeld"
Datum: 10.04.2008, 12:24


AKTUELL

"Die Zahl des Teufels" - zwischen mittelalterlicher Zahlenmystik und
exakter Mathematik

Vortrag im Rahmen "Jahr der Mathematik"

Im "Jahr der Mathematik" zeigt sich Mathematisches auch von ungewohnter
Seite: Professor Dr. Seggewiß (Bonn) wird die Zahl 666 als Ausgangspunkt
nehmen für eine Reise in die Welt zwischen mittelalterlicher
Zahlenmystik und exakter Mathematik.

Zum Vortrag "Die Zahl des Teufels" lädt das Institut für Didaktik der Mathematik
alle Interessierten herzlich ein. Der Vortrag findet im Rahmen des mathematikdidaktischen
Kolloquiums am Dienstag, den 15. April 2008, um 18.00 Uhr im Hörsaal H
16 der Universität Bielefeld statt.


INFO

URL: http://www.uni-bielefeld.de/








From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Apr 10 13:03:33 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 10 Apr 2008 13:03:33 +0200
Subject: [WestG] [PORT] Mitteilungen der E-Mailing-Liste
Message-ID: 47FE1025.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 10.04.2008, 12:56


PORTAL


Liebe Abonnentinnen und Abonnenten der E-Mailing-Liste,

über das stetige Anwachsen der Mitgliederzahl unserer Liste
"Westfälische Geschichte" freue ich mich sehr. Inzwischen erhalten
1.114 Abonnentinnen und Abonnenten regelmäßig Informationen
zu allen Themen und Aspekten der Westfälischen Geschichte sowie
zu Vorträgen, Veranstaltungen usw. zur Geschichte, die in
Westfalen-Lippe stattfinden.


1. Gerne möchte ich Sie nochmals ermuntern, Ihre aktuellen Informationen -
neue Publikationen, Veranstaltungen, Projekte, Inhaltsverzeichnisse
Ihrer lokalen/regionalen Zeitschriften usw. - auch an diese
E-Mailing-Liste zu senden. Um die Meldung zu vereinfachen, haben
wir ein Online-Formular eingerichtet, das Sie auf der Seite

http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=11

aufrufen können. Bitte benutzen Sie für Ihre Meldungen
ausschließlich dieses Formular - Sie erleichtern uns die
Arbeit hierdurch erheblich.


2. Mit dem Anwachsen der Nutzerzahlen ist in gewisser Weise
auch ein Anstieg der täglichen Meldungen verbunden gewesen. In der
Regel erhalten alle Abonnentinnen und Abonnenten die E-Mail unmittelbar
nach der Freischaltung der Meldung durch die Moderatoren. D.h., jede E-Mail
wird als einzelne Mail verschickt, sofern dies nicht anders eingestellt worden ist.

Optional können Sie alle E-Mails auch gebündelt, in der Regel einmal am Tag,
in einer einzigen E-Mail erhalten. Dieser sog. Digest wird, sofern Mails vorliegen,
um 12:00 Uhr bzw. bei einer bestimmten Größe verschickt. Wenn Sie Ihr Abo auf
diesen Digest umstellen möchten, können Sie dies folgendermaßen tun:

- Öffnen Sie das Internet-Portal: http://www.westfaelische-geschichte.de
- Klicken Sie links auf "E-Mailing-Liste", dann im horizontalen Menü auf
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- Wählen Sie auf der neuen Seite "Persönliche Einstellungen" im Feld
"Zusammenfassungs Modus" "an" aus
- Klicken Sie unten auf "Meine Änderungen übermitteln".

Bitte beachten Sie hinsichtlich der Gestaltung und Funktionalität, dass
die Listensoftware kein Bestandteil der Portalumgebung ist, sondern extern
läuft.

Bei Problemen können Sie sich gerne auch an die Moderatoren wenden.

Herzliche Grüße
Ihr
Marcus Weidner








From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Apr 10 14:56:31 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 10 Apr 2008 14:56:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Namen und Nachrichten von der WWU Muenster
Message-ID: 47FE2A9F.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 08.04.2008, 14:04


AKTUELL

Personalien
Namen und Nachrichten von der WWU Münster

[in Auswahl, MW]

Dr. Heike Bungert, Privatdozentin an der Universität zu Köln,
wurde zur Professorin für das Fach "Neuere und neueste Geschichte
unter besonderer Berücksichtigung der nordamerikanischen Geschichte"
am Historischen Seminar der Universität Münster ernannt.

Dr. Marian Füssel vom Historischen Seminar der Universität
Münster hat eine Professur an der Universität Gießen
übernommen.

Prof. Dr. Christina Noack von der TU Braunschweig wurde zur
Professorin für das Fach "Didaktik der deutschen Sprache mit den
Schwerpunkten mündlicher und schriftlicher Sprachgebrauch" am
Germanistischen Institut der Universität Münster ernannt.

Prof. Dr. Bettina Schöne-Seifert vom Institut für Ethik,
Geschichte und Theorie der Medizin der Universität Münster wurde
auf Vorschlag der Bundesregierung in den Deutschen Ethikrat berufen.
Außerdem wurde sie von der Akademie der Wissenschaften zu
Göttingen zum ordentlichen Mitglied der Philologisch-Historischen
Klasse gewählt und zum "Max Planck-Fellow" am Max-Planck-Institut
für Molekulare Biomedizin in Münster berufen.








From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Apr 11 09:13:42 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 11 Apr 2008 09:13:42 +0200
Subject: [WestG] [TV/R] Bilderbuch Deutschland: Schloesser im Muensterland,
WDR, 23.04.2008
Message-ID: 47FF2BC6.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 10.04.2008, 17:33


TV / RADIO

Bilderbuch Deutschland
Mittwoch, 23. April 2008
14.15 - 15 Uhr, WDR Fernsehen
Von Schloss zu Schloss im Münsterland

Als stattliche Sitze wurden sie geschaffen, Schutz mussten sie bieten, Besitz und Wohlstand sollten sie zeigen, mit Architektur und Ausstattung ihre Bewohner verwöhnen: Die über hundert noch erhaltenen Schlösser des Münsterlandes.

Unterwegs von Schloss zu Schloss mit dem Rad auf abwechslungsreichen Wegen der Schlösserroute werden einige der außergewöhnlichsten Schlösser vorgestellt: Die Wasserburg Vischering in Lüdinghausen etwa zählt zu den besterhaltenen mittelalterlichen Ringmantelburgen überhaupt.

Die weitläufigen Wälder und Parkanlagen rund um Schloss Westerwinkel bei Ascheberg werden durchstreift und auf Burg Hülshoff wird dem Wirken der großen deutschen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff nachgespürt.

Kein anderer Baumeister hinterließ im Nordwesten Deutschlands so eindrucksvolle Schlossarchitektur wie Johann Conrad Schlaun: Vom schönsten und bekanntesten Gräftenhof im Münsterland, Haus Rüschhaus, bis hin zum "Westfälischen Versailles", dem überaus beeindruckenden Schloss Nordkirchen mit symmetrischer Parkanlage und eigener, prachtvoll ausgestatteter Schlosskapelle.

Stimmungsvolle Eindrücke vom Wegesrand der Fahrradtour erzählen von der reichen Kulturlandschaft des Münsterlandes.

Film von Jens Hamann
Erstsendung ARD/WDR: 16.10.2005






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Apr 11 09:36:25 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 11 Apr 2008 09:36:25 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2008,
Heft 2, Teil 3
Message-ID: 47FF3119.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 09.04.2008, 11:40


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 2/2008, Teil 3

Heimatkalender


Heimatkalender

Westmünsterland - Jahrbuch des Kreises Borken 2008. Hrsg.: Der Landrat, Kreis Borken, Burloer Straße 93, 46325 Borken. Red.: Dr. Hermann Terhalle mit "Arbeitskreis Kreisjahrbuch", 303 S., 7,50 ?, ISBN 3-937432-20-5.
B. Könning: 30 Jahre berufliche Bildung für die Region (13). M. Henke/L. Stienen: Freizeit erleben im Kreis Borken. Der erste Freizeitbus im Münsterland - F1 - geht an den Start (15). St. Lemansi: Die Fusion der vier Kirchengemeinden St. Antonius, St. Elisabeth, St. Marien und St. Heinrich in Reken (19). Kl. Held: Przezyj to sam. Steh auf, tu was - erlebe es selbst! (23). B. Fritsch: Ordnung im großen Netzwerk. Das moderne Computer-Netzwerk am Gymnasium Remigianum Borken (26). G. Eggert: Was wird aus digitalen Daten? Ein Thema des Kreisheimattages 2007 in Raesfeld (29). F. Rehbock: Eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen ... glücklich! Burloer "OMI-Kids" helfen mit 19 Kühen Familien in Südrussland (31). M. Lammers: Das Cambridge Certificate in Advanced English (CAE) am Gymnasium Georgianum Vreden (33). U. Söbbing: 25 Jahre Therapeutisches Reiten in Südlohn-Oeding. 20 Jahre Förderverein für Therapeutisches Reiten Kreis Borken e.V. (35). H. Gehling: Die Freiwillige Feuerwehr Gemen. Eine der ältesten Wehren im Kreis Borken (39). Chr. Holtwisch/H. Krandick: Neues Bad in Vreden (44). U. van Jüchems: Frühstücken im Rittersaal. EUREGIO-Projekt öffnet historische Anwesen für Gäste (47). A. Becking: 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Vreden. Einweihung des neuen Gerätehauses im September 2007 (49). K. Kroschner: Welcome Sister City Legden Germany. Städtepartnerschaft Legden-Melrose (53). K. Gördes/W. Kersting: ZukunftsLAND - die REGIONALE im Münsterland. Vielversprechende Bewerbung für die REGIONALE 2013 oder 2016 (58). M. Maarsingh: Die Regio Achterhoek. Niederländischer Partner an der Grenze (65). T. Schumacher: Kreativität und Kohleschwund im Zeichen von Kunst und Völkerfreundschaft (70). S. Bakker: KUNST-NOABER-SHOP, ein einzigartiges Projekt (77). A. Engels: Schwergewichtige Kunstobjekte für die Landesgartenschau Gronau - Losser 2003. Heute Wegmarken für die Radroute entlang der Dinkel von Gronau nach Losser und de Lutte (81). H. Claessen: Ein neues Stück Kultur in Haaksbergen, das "THEA Theater De Kappen" (87). A. Böing: 20 Jahre Deutsch-Niederländische Grafikbörse (90). J. Gaffrey: Neue Ausgrabungen an der Zwillbrocker Straße in Vreden (97). G. Leeck: Auf gutem Grund - Geschichte im Boden. Archäologische Untersuchung des ehemaligen Klosters Zwillbrock (107). U. Brebaum: REMIGIUS. Ein großer, aber fast unbekannter Heiliger (113). J. Benning: Die Glocken der St. Ludgeruskirche in Borken-Weseke (118). W. Wiemold: Die Klause zu Tungerloh (121). U. Söbbing: Die Chausseegeldhebestellen in Stadtlohn und die Erteilung von Schanklizenzen (125). N. Ellermann: Auf Leben und Tod. Kaiserliche Polizisten in den Orten Heiden und Herzebrock im Einsatz gegen das Verbrechen (131). A. Friedrich: "Alle anständigen Deutschen sind Nationalsozialisten, nur die Besten sind Parteigenossen ..." (137). W. Grunewald: Eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Juden in Anholt (141). R. Sühling: Aufregende Suche nach einer Hebamme am 28. März 1945 (143). A. Schöttler: Unsere Umsiedlung von Bessarabien in den "Warthegau" im Jahre 1940/41 und unsere Flucht im Januar 1945 (147). H. Tenbohlen: 1945/46 Ostvertriebene und ihre neue Heimat bei uns im Westen (152). B. van Gember: "Kyrill" und seine Folgen im Wald (159). J. Kuhlmann: Vom Fluss zum Strom. Wasserkraftnutzung an der Bocholter Aa in Rhede-Krechting (164). M. Steverding: Heidepfade - eine Umweltbildungsreihe der Biologischen Station Zwillbrock e.V. (169). Kl. Siepe: Die Schleimpilze - Teil 2. Beitrag zur Pilzflora des westlichen Münsterlandes (173). W. Elling: Die Bäckerei, ein krisenfestes Gewerbe? (179). F. J. Tinnefeld: Zur Herkunft des Rheder Flurnamens "Pand" (182). V. Tschuschke: Sex and crime at Kaiser's time oder: Prostitution in der Provinz (185). F.-J. Harbaum: Ein "Brückenbauer im Grenzland". Egon Reiche erhielt den Rottendorf-Preis 2006 (189). E. Reiche: Den barmherzigen Samariter (nejmoods) (1919-1940) (193). A. Gördes: Wat ist dat för ne unrühige Nacht! De Ursake mü't se up'n Grund gaohn! (195). G. Elling: Essen und Trinken in Vreden-Ammeloe um 1900 (197). A. Stahn: "...denn Legden liegt so nah" (202). J. H. Dalhaus: Wem nicht nur die Stunde schlägt... - Glockengeläut in St. Gudula Rhede nun vollständig (209). M. Nehling: Der Marien-Bildstock auf dem Hofe Nehling in Herzebocholt (217). J. H. Sonntag: Pfingstrosen, Stangenbohnen, Thymian und Clapps Liebling. Die Gärten des Museumshofes auf dem Braem in Gescher (219). S. Harris/W. Scholtz: Der Maler Max van Dam (1910 - 1943) - Ausstellungen in Vreden und Borken (226). W. Wilming: Verbleib des "von Graes"-Dolches geklärt. Nach den Kunstplünderungen in Paris durch Görings Kommandos jetzt bei den Rothschilds wiederentdeckt (229). H. Kock/J. Spiegel: Neue Internetplattform Kunstidee.com (233). H. Schulte: 50 Jahre Kirchenchor St. Pius-Krechting. Ein Chor voller Lebendigkeit (1958 - 2008) (237). A. Böing: Die Wanderkapelle auf Tour. Ein Kunstprojekt von Rolf Wicker im Rahmen der "Skulptur-Biennale Münsterland - Kreis Borken 2005" (243). A. Hagemann: "Kulturmetropole" Gronau (1919 - 1940) (255). Z. Kolks: Moderner Kirchenbau beiderseits der Grenze (262). K. Gördes: Orkan "Kyrill". Rund 750 Einsätze der Feuerwehren und anderer Hilfsorganisationen im Kreis Borken (271). K. Gördes: Großveranstaltung im Borkener Kreishaus war voller Erfolg (272). S. Bieler: Lehrerfortbildung neu organisiert. Auftaktveranstaltung des Kompetenzteams Kreis Borken mit rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern (273). B. Grote: Zehn Jahre Kulturrat Münsterland (277). D. Kreidel: Zehn Jahre Bürger Aktiv Zentrum "Base" (278). G. Inhester: Bündnis für regionale Baukultur (281). B. Grote: Neues Medienzentrum im Kreishaus (283). H.-G. Krumme: Für immer gemeinnützig. Sparkassenstiftung für den Kreis Borken (284). R. Volks-Kuhlmann: Neue Heimatliteratur 2006/2007 (287). R. Volks-Kuhlmann: Chronik des Kreises Borken vom Juli 2006 bis zum Juni 2007 (291).






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Apr 11 09:36:10 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 11 Apr 2008 09:36:10 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2008,
Heft 2, Teil 2
Message-ID: 47FF310A.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 09.04.2008, 11:40


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Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 2/2008, Teil 2


5. Minden-Ravensberg

Milser Blätter. Informationen für Mitglieder des Heimat- und Geschichtsvereins Milse e.V., Bielefeld. Hrsg.: Heimat- und Geschichtsverein Milse e.V., Postfach 16 03 51, 33723 Bielefeld.
13/2007. * 1857 gab es Überlegungen zum Ausscheiden des Gutes Milse aus der gleichnamigen Gemeinde. W. Fricke (?): Bielefelder müssen Leinen auf der Milser Bleiche bleichen. * 1730: Alle Milser sind Schelme und Spitzbuben. * 1765: Steine der Sparrenburg-Mauer zur Milser Bleiche. * Der von Milse. * Von der Dreckpfanne zum Mühlenteich. Flurnamen in Milse 1825. R. Schmidt: Ich hab da mal 'ne Frage?? Was ist der Unterschied zwischen Fahnen und Flaggen - und gibt es Regelungen, in welcher Reihenfolge Fahnen an mehreren Masten vor öffentlichen Gebäuden anzubringen sind?

6. Münsterland

Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld. 32. Jg. (2007). Hrsg.: Kreisheimatverein Coesfeld e.V., Arbeitskreis für Geschichte und Archivwesen. Red.: Peter Ilisch, Christian Wermert. Verkauf: Kreis Coesfeld, Friedrich-Ebert-Straße 7, 48653 Coesfeld. Internet: www.kreisheimatverein-coesfeld.de, E-Mail: info at kreisheimatverein-coesfeld.de
P. Ilisch: Die Burg Lüdinghausen in der Münsterischen Stiftsfehde und das Dingtal -eine Art der Kriegführung (1). P. Ilisch: Das jüdische Leben im Wigbold Billerbeck (15). L. Pago: Das Olfener Armenwesen in fürstbischöflich-münsterischer Zeit (39). W. Reininghaus: Ein Kötter, Landkramer und Leinenhändler aus Nottuln-Stevern: Bernd Wilhelm Növer (1726 - 1779) (59). E. Dickhoff: Das Lichtmutter-Amt an der St. Johanneskirche in Billerbeck (91). Cl. Engling: Clemens Brentano und das Münsterland (99). R. Bausch: Wilhelm Haverkamp - Lebenslauf und künstlerisches Schaffen (113). C. Siebenbrock-Boer: "[...] wer geht freiwillig schon nach Nottuln?" Die Integration von Vertriebenen und Flüchtlingen in Nottuln (147). H.-H. Badengoth: Mühle des Hauses Stapel nach 60 Jahren wieder mit Wasserrad (261). E. Stephan: Chronik des Kreises Coesfeld 2007 (265).

Borghorster Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Borghorst e.V., Münsterstr. 7, 48565 Steinfurt-Borghorst, Internet: www.heimatverein-borghorst.de, E-Mail: info at heimatverein-borghorst.de
59/2008. * Landesvater Rau zückte seine Geldbörse. Alex Wobbe erinnert sich an 25 Jahre Heimathaus. F. J. Schönebeck: Das Heimathaus: Gute Stube des Vereins. Neue Entwicklungen, neue Räume. K. Kamer: Verdient um das Plattdeutsche. Leo Frahling übergibt Heimatverein Sammlung. D. Held: Gasthaus-Traditionen I: 250 Jahre Nünningsmühle. Die Mühlenpächter schenkten aus. D. Held: Gasthaus-Traditionen II: 200 Jahre Tümler. Start als "deftige Schänkwirtschaft". R. Klötzer: Ein historischer Ankerpunkt. Der Stadtarchivar zur Eröffnung des Hauses Buckshook 4. B. Kerkering: Met'n Bus nao Berlin. R. Klötzer: Auf zur Borghorster Kirmes! Kirchenfest und Karussels. D. Huge sive Huwe: Die Raupenbahn. Rock 'n' Roll, Pettycoats und Haifischflossen. A. Steppart: Eisenbahn als Privatsache. Borghorster Textil-Industrielle machten sich für Strecke stark. W. Bode: Land zwischen den Meeren. Heimatverein auf Erkundungsreise.

Heimatbrief Kreis Borken. Hrsg.: Der Heimatpfleger des Kreises Borken. Red.: Walter Schwane, Ahnenkamp 21 a, 46325 Borken, Tel. 02861/82-1217, E-Mail: w.schwane at kreis-borken.de
197/2007. * Monatliche Bürgerfunksendungen vor dem Aus? Dafür plattdeutsche Wochensendungen In? * Versicherungsschutz für Heimatvereine. * Friedrich Petrach erhielt Bundesverdienstkreuz Erster Klasse. * Priester und Gläubige Schlesiens danken Prälat Winfried König. * Abwechslungsreiche Programme im Heimatverein Gescher. * Ein bewegtes Jahr im Heimatverein Stadtlohn e.V. * Heimatverein Legden produzierte letzte Plattdeutsche Bürgerfunksendung. * Traditionelles Herbsttreffen des Gemener Heimatvereins: Thema: "Wat giwt in Gämen". * Heimatverein Gronau befasste sich mit der niederdeutschen Sprache. Plattdeutsch als Unterrichtsfach in den Schulen? * Schöppinger Heimatfreunde berichten von ihrem "Gang durch Feld und Flur". * Heimatabend des Heimatvereins Heiden. Lieder, Gedichte und der neue Kalender. * Weiche Klänge im Rittersaal der Jugendburg Gemen. * Heimatverein Ramsdorf lud Jung und Alt zum Adventssingen unter freiem Himmel ein. * Albert Rentmeister fast 1 Jahr Vorsitzender des Heimatvereins Gemen. Gemener für Geschichte und Zukunft des Ortes erwärmen. * Heimatverein Gronau setzt sich für den Erhalt des Schornsteins der Baumwollspinnerei Gronau als Denkmal ein. Stadthistorischer Fingerzeig. * Traditioneller Mundartabend des Heimatvereins Raesfeld. * 100 Jahre Verein für Heimatpflege Bocholt e.V. * Heimatverein Epe e.V. wirbt um neue Mitglieder. * Hochmooraner zu Besuch in Ramsdorf.

Dülmener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Dülmen e.V., Alter Gartenweg 14, 48249 Dülmen. Internet: http://www.heimatverein-duelmen.de, E-Mail: info at heimatverein-duelmen.de
2/2007. * Aus den Lebenserinnerungen von Pfarrer Peter Thewes. F. Heidemann: Blick über das Lüdinghauser Tor in die Stadt Dülmen. O. Bickhove-Swiderski: Wilhelm Brücher - Kommissarischer Bürgermeister der Stadt Dülmen von Februar bis Oktober 1945. H. David: Der Streit um den Amtshausgarten und dessen Verpachtung (1684 - 1688). I. Steinberg: De Dülmner Jung - Erinnerungen an Paul Hanskötter. G. Scholz: Relief Anna Katharina Emmericks von Heinrich Fleige (1840 - 1890). W. Werp: Neuerscheinungen.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
1/2008. J. Niemer: Architektonischer Glanzpunkt der Universität. Das Akademiegebäude am Domplatz.
2/2008. F.-J. Jakobi: Schon 1945 sprach Münster über eine Musikhalle. Bemerkenswerte kulturelle Aufbruchstimmung.

Heimatblatt für Nienberge. Heimatverein Nienberge e.V., Josef Rölver, Am Rüschhaus 41, 48161 Münster, Tel.: 02533/1610.
22/2007. J. Rölver: Heimatverein Nienberge. W. Borgsmüller: 2008 - 50 Jahre Heimatverein Nienberge. W. Borgsmüller: 1200 Jahre Münster. W. Borgsmüller: Von der alten Küsterei zum modernen Wohn- und Geschäftshaus.

7. Paderborner und Corveyer Land

damals & heute. Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege aus Delbrück. Hrsg.: Bernhard Kößmeier, Stadtheimatpfleger Delbrück, Diebeskämpen 10, 33129 Delbrück-Boke, E-Mail: Koessmeier at t-online.de
8/2008. N. Ellermann: Betreiberwechsel auf der Sennebahn im Jahr 1958. Der Bahnhof Delbrück kam von der WLE (Westfälische Landes-Eisenbahn) zur DB. M. Köllner: Neue Materialien für Heimatforscher und Genealogen. Moderne Software: Historische Landkarten für den heimischen Raum liegen jetzt auf CD vor.

Ossendorfer Heimatblätter. Historisches und Aktuelles aus Ossendorf und Westfalen. Hrsg.: Heimatverein Ossendorf, Erwin Dübbert, Oststraße 27, 34414 Warburg, Tel.: 05642/7575, E-Mail: e.duebbert at t-online.de
1/2008. * Fest und Brauchtum in Deutschland. Mariä Lichtmess. * Festansprache zum 50. Jubiläum der Karnevalsgesellschaft ROT-WEISS OSSENDORF am 11.11.2007 vom 2. Vorsitzenden Bernd Overbeck beim Festakt in der Heinberghalle. E. Dübbert: Der Pferdeknecht. Kurzgeschichte. * 50 Jahre Brieftaubenzuchtverein "Auf zum Heinturm" Ossendorf. Festrede von Reinhold Zinkhöfer am 27. Okt. 2007 in der RV-Einsatzstelle Rimbeck.

8. Ruhrgebiet

Der Wattenscheider. Vereinszeitschrift des Heimat- und Bürgerverein Wattenscheid e.V., An der Papenburg 30 a, 44866 Bochum-Wattenscheid, Tel./Fax: 02327/321720, E-Mail: info at hbv-wat.de, Internet: www.hbv-wat.de
1/2008. * Stifter und Wohltäter der Propsteikirche Sankt Gertrud von Brabant. * Aus dem "Bezirksvorsteher" wird der "Bezirksbürgermeister". * "Erhaltenswerte Gebäude" in Wattenscheid. * HBV freut sich über neue Synagoge in Bochum. * Führung über den Stadtrundweg und den Bergbauwanderweg. * "Wattenscheid" wird Teil des Namens des neuen Stadtdekanats. * Denkmalschutz in Wattenscheid: Hier "Krieger- und Gefallenendenkmäler". P. Neumann: A40 - B1 - im Ruhrgebiet zwischen Duisburg und Dortmund - eine Kulturstraße auch für Wattenscheid. * Das Gebiet der Bürgermeisterey Wattenscheid zur Zeit Petersens und die späteren Veränderungen. P. Neumann: "Entwicklung der Pfarr- und Seelsorgebezirke im Bistum Essen seit Beginn des 19. Jahrhunderts".

9. Siegerland-Wittgenstein

Heimatland. Siegener Zeitung.
19.01.2008. J. Burkardt: Impuls für die Reformation. Kirchengeschichte in Wittgenstein. * Glaubenslandschaft Westfalen. Zeichen der Frömmigkeit im Museum Heimathaus. U. Weiss: Das reformierte Siegerland. Mühsames Zusammenleben von Katholiken und Reformierten.
26.01.2008. * Schlaftrunken den Hals gebrochen. Malerische Fachwerkhäuser am Kirchplatz 10 bis 18 wurden zum Denkmal des Monats Februar ernannt. Mächtige Tonnengewölbe in einigen Kellern deuten auf eine sehr alte Verteidigungsanlage an.
02.02.2008. Chr. Stoffers: Freude über Marienskulptur. Kapelle im St.-Marien-Krankenhaus Siegen bereichert. * Picknick auf dem Kahlen Asten. * Denkmalpflege im Blick. Westfalentag 2008 in Bad Berleburg. * Backes im Mittelpunkt. Jahresbilanz des Heimatvereins Salchendorf.
09.02.2008. H. Breitenbach: Kartoffeln als Hauptgemüse. Lebensart des Siegerländers skizziert. K. J. Görg: Grab des Raubritters. Eine Sage aus Wilden. * Rückkehr der Giganten. Tiere in Westfalen als Schwerpunktthema.
16.02.2008. H. G. Koch: Medebach-Dreislar: Eine Quelle schöner Mineralien versiegt. Letzte Erzgrube des Sauerlandes vor dem Ende.
23.02.2008. * Hainchen: Sorge um Turm der Ginsburg. Siegerländer Burgenverein steht vor großen Aufgaben. * Von Paris ins Sauerland. Schmallenberger Malerpoet Carl Siebert zeigt einen Kreuzweg. * Ruinen erinnern an Burg. Burg Richstein: Versteckt in einem Seitental der Eder gelegen.
01.03.2008. * Freudenberg: Historischen Stadtkern bewahren. Altstadtbeauftragter besorgt / Hilfe durch eine Freudenberger Bürgerstiftung.
08.03.2008. * Siegen: Die Dividende zahlt Christus der Herr. Aktien als Grundstein des St.-Marien-Krankenhauses vor 150 Jahren.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen, Harri Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen, E-Mail: heimatspiegel at web.de
172/2008. M. Schreiber: Förderkreis Alte Schule. H. Hermann: Holzhausen - Ein Dorf auch für Kinder. Großes Kinderfest am 1. Juni 2008. H. Hermann: Grundschule Holzhausen.

10. Vest Recklinghausen

Gladbeck. Unsere Stadt. Zeitschrift für Information, Werbung, Kultur- und Heimatpflege. Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V., Schriftleitung: Heinz Enxing, Voßstraße 147, 45966 Gladbeck, Tel.: 02043/61421.
1/2008. B. Hannemann: Feurio... Feurio... . Vom unnötigen Schießen und Raquettenwerfen. M Korn: Baum des Jahres 2008: Die Walnuss. A. Vauseweh: Lebensbilder aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Vestische Pfarrer im Umfeld der Visitation von 1630 (1). H. Enxing: Endlich Baubeginn am Bahnhof West. Die Bahn baut nur die Sparversion. Th. Täpper: Aus der plattdeutschen Schatzkiste. Dä sind in't Lerm got prot gewon'n. * Das Bergmannsfenster in der St. Stephani-Kirche. M. Korn: Die Blume des Jahres 2008: Die Nickende Distel. B. Enxing: Kommt endlich die Erweiterung der Galerie? M. Dreessen: Integration gelungen. Figen Kocaer-Yaren - ein bewegtes Leben. G. Müller: Wer war eigentlich...? Käthe Kollwitz. R. E. Brachthäuser: Baumeister der klassischen Moderne. Der Architekt Otto Müller-Jena (1). M. Samen: 1815. Das Dorf Gladbeck wurde preußisch.

11. Lippe

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund, Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail: info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de
1/2008. F. Brakemeier: Heimat bewahren - gestalten - geben. 100 Jahre Lippischer Heimatbund. H. Barmeyer: Heimatarbeit unter sich wandelnden Regimen. Vom Kaiserreich über die Weimarer Republik und das Dritte Reich zur Bundesrepublik Deutschland. F. Meier: Heimat durch kreatives Handeln. Kinder- und Jugendwettbewerb "Leben in Lippe - gestern und heute". D. Klöpper: Ziegenhaltung in Lippe. Beitrag zum Wettbewerb "Leben in Lippe - gestern und heute". Th. Wolf-Hegerbekermeier: Der lippische Rosenkrieg. Geschichte und Gegenwart eines Identität stiftenden Symbols.
2/2008. S. Schierholz: "bey Gefängniß-Strafe". Das Schmiedeskamp'sche Heilmittel gegen Tollwut. B. Wistinghausen: Bleierzbergbau Helpup. Vor 50 Jahren endeten die Träume von Lippe als Erz-Eldorado. * Ausreichender Lohn für alle und Abbau der Arbeitslosigkeit. Eine Stellungnahme der Fachstelle Heimat, Arbeit, Wirtschaft. J. Kleinmanns: Bauen für Brasilien. Landesmuseum zeigt Werk des Stararchitekten Oscar Niemeyer. * Es schillert im Theater. Frühjahrspremieren im Landestheater Detmold. F. Jendreck: Klanggeschichten. Neue Kursangebote des Landesverbandes auf Burg Sternberg. * Graf Simon in Prag. Kabinettausstellung im Weserrenaissance-Museum Schloß Brake. * Ausgezeichneter Dreiklang. Landesverband Lippe ehrt Jugendpreisträger. Cl. Gröger: Serie: Wohnen am Bach. Folge 2: Gegen den Strom - Gärten am Prallufer (Teil 3).

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen und die Stadt Bad Lippspringe. Hrsg.: Dr. G. Fleege. Druckerei Welchert, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/97580.
316/2008. V. Rolf/U. Reinhard: Die Kindergärten der Ev.-ref. Kirchengemeinde Schlangen. H. W. Krafft: Künder des Leben in starrendem Eis: Schwanzmeisen. G. Kersting: Die Kath. Kirchengemeinde St. Martin Bad Lippspringe - Teil 2.
317/2008. * Flora, Fauna, Feldpost und Fahrverbote. Die Senne im Mittelpunkt einer neuen Serie des Schlänger Boten. R. Peukert: Damit Geschichte Zukunft hat - NRW-Stiftung fördert Trafoturmstation.

II. Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V., Postfach 12 44, 28859 Lilienthal, Tel.: 04792/7834, Internet: www.igbauernhaus.de
1/2008. D. Maschmeyer: Bau(t)en in Bewegung: Die IGB und die "Baukultur". W. Dörfler: Ulrich Klages (1938-2007). Ein Nachruf. H. Küster: Denkmalschutz oder Solarenergie: Ein Zielkonflikt? D. Maschmeyer: Dachziegel gefertigt wie vor über 100 Jahren: Die Ziegelei Meyer in Emmerich-Vrasselt. C. Bandur: Epitaphien in der Dorfkirche von Burgscheidungen. Th. Spohn: Über Verbohlungen in Westfalen. J. V. Wilhelm: Das Schicksal der Göttinger Decke(n). St. Haar: Pfarrscheune in Wasserleben - Es geht weiter.

III. Naturkunde und Naturschutz

Abhandlungen aus dem Westfälischen Museum für Naturkunde. Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Straße 285, 48161 Münster, E-Mail: bernd.tenbergen at lwl.org
3-4/2007. J. Hübschen: Flora von Coesfeld.

Natur und Heimat. Floristische, faunistische und ökologische Berichte. Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Straße 285, 48161 Münster.
3-4/2007. R. Boczki: Zur Phänologie und Ökologie des Kleinen Perlmutterfalter (Issoria lathonia, LINNAEUS 1758) am Ostsauerländer Gebirgsrand (Westfalen). H. Lienenbecker: Die Giftbeere (Nicondra physalodes (L.) GAERTN.) scheint sich auszubreiten! S. Buchholz/N. Hein: Die epigäische Webspinnenfauna (Araneae) der Emsaue bei Münster (NRW). M. Kreuels: "Sich keine Spinne übers Maul wachsen lassen." Spinnensprichwörter und Redensarten.
1/2008. M. Schwartze: Verbreitung der Zauneidechse (Lacerta agilis) im Kreis Warendorf. H.-O. Rehage: Neubürger in der Tierwelt des Naturschutzgebietes "Heiliges Meer" bei Hopsten und Recke (Kreis Steinfurt). S. Chen: Erstfunde von Ceriagrion tenellum (DE VILLERS, 1789) (Späte Adonislibelle) und Erythromma lindenii (SÉLYS, 1840) (Pokal-Azurjungfer) im NSG "Heiliges Meer". M. Drees: Vermehrtes Auftreten des Pochkäfers Anobium denticolle CREUTZER (Coleoptera: Anobiidae) im südlichen Westfalen. M. Drees: Nachweise des Pilzkäfers Triplax rufipes (FABRICIUS) in Südwestfalen (Coleoptera: Erotylidae). H. Büssis: Erfolgreiche Brut der Rohrweihe (Circus aeruginosus) auf ungewöhnlichem Standort bei Emsdetten.
2/2008. H. Kobialka/H. Kappes: Verbreitung und Habitatpräferenzen der Braunen Wegschnecken in W-Deutschland (Gastropoda: Arionidae: Arion subfuscus s.l.). K. Hanning: Faunistische Mitteilungen über ausgewählte Laufkäferarten (Col., Carabidae) in Nordrhein Westfalen II.

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0.

1/2008. J. Stadler/H. Korn: Das Übereinkommen über die biologische Vielfalt. Auf dem Weg zur 9. Vertragsstaatenkonferenz in Deutschland. M. von den Driesch/C. Löhne/W. Lobin: Die Globale Strategie zur Erhaltung der Pflanzen - Vernetzung der Akteure in Deutschland. J. Küchler-Krischun/R. Piechocki: Die nationale Biodiversitätsstrategie Deutschlands. N. Wiersbinski u.a.: Vilmer Thesen zur Biomasseproduktion.
2/2008. D. Klein/A. Düppen: ABS: die dritte Säule des Übereinkommens über die biologische Vielfalt. S. Täuber/C. Richerzhagen/K. Holm-Müller: Die Nutzer genetischer Ressourcen in Europa und ihr Verhältnis zur CBD. M. von den Driesch/W. Lobin/A. Gröger: Das Internationale Pflanzenaustausch-Netzwerk botanischer Gärten: ein Modell im Umgang mit ABS? U. Feit: Das internationale ABS-Regime bis 2010 - ein Fortschritt für den Naturschutz? F. Begemann/W. Himmighofen: Internationale politische Rahmenbedingungen zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Agrobiodiversität. Zugang zu genetischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft. A. Drews u.a.: "ABS Capacity Development" in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Ein Instrument zum Erhalt biologischer Vielfalt und zur Armutsbekämpfung.
3/2008. M. Niekisch: Die 9. Vertragsstaatenkonferenz und das Schutzprogramm der Konvention über biologische Vielfalt. U. Steer/V. Scherfose/S. Balzer: Ausgewählte Aspekte des deutschen Schutzgebietssystems. L. Maly-Wischhof/W. Kemkes: Qualitätsmanagement in Nationalparks. Entwicklung und Anwendung von Qualitätskriterien und -standards. U. Köster/Th. Wilken: Qualitätsoffensive Naturparks - Grundlagen, Anforderungen und Erfahrungen. K. Ammermann: Energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffe. Auswirkungen auf die Biodiversität und Kulturlandschaft. S. Balzer/G. Ellwanger/U. Raths/ E. Schröder/A. Ssymank: Verfahren und erste Ergebnisse des nationalen Berichts nach Artikel 17 der FFH-Richtlinie. J. Krause/ H. von Nordheim: Meeresschutzgebiete - weltweit und in der deutschen Nord- und Ostsee.

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.: Bundesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn. Tel.: 0228/9459830, E-Mail: unser-wald at sdw.de, Internet: www.sdw.de
1/2008. D. Hase: Die Hecke im Garten lockt die Vögel an. Chr. von Eisenhardt Rothe: Bauanleitung für Vogelnistkästen. * Lebensräume im Garten für Insekten schaffen. K. Hammerschmidt: Das Obstmuseum "Pomarium Anglicum" in Winderatt. Chr. Rullmann: Alleen erneut in Gefahr. Chr. Griesche: Der kriechende Günsel. Chr. Rullmann. Mit Strategie zur Vielfalt? H. Klaus: Historische Aspekte der preußischen Forst- und Jagdorganisation. A. Jark: Rettet die Kastanien.

IV. Nachbargebiete

Heimatland. Zeitschrift für Heimatkunde, Naturschutz, Kulturpflege. Hrsg.: Heimatbund Niedersachsen e.V., Georgswall 5, 30159 Hannover, Tel.: 0511/323490, Internet: www.heimatbund-niedersachsen.de, E-Mail: info at heimatbund-niedersachsen.de
1/2008. L. M. König: Zur Begrüßung: Seit 1935 Ortsgruppe Eldagsen. * Zur Geschichte der Stadt Eldagsen. H.-S. Strelow: "Von der Weser bis zur Elbe, von dem Harz bis an das Meer". Hermann Grote aus Hohegeiß schuf das Niedersachsenlied. E.-A. Nebig: 700 Jahre Ortschaft Schulenburg in der Stadt Langenhagen. E. Schönrock: Naturpark Harz: Norddeutschlands höchstes Mittelgebirge im Naturraum. E.-A. Nebig: Museum August Kestner.






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Apr 11 09:36:29 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 11 Apr 2008 09:36:29 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2008,
Heft 2, Teil 1
Message-ID: 47FF311D.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 09.04.2008, 11:40


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Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 2/2008, Teil 1


I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Hille-Post. Mitteilungen für die Freunde des Dichters. Mitteilungsblatt der Peter-Hille-Gesellschaft. Redaktion: Dr. Michael Kienecker, Auf der Natte 15, 33106 Paderborn, Tel.: 05251/687904, Internet: www.peter-hille-gesellschaft.de
41/2008. M. Kienecker: Rückblick 2007 und Vorschau 2008. * Protokoll der Generalversammlung der Peter-Hille-Gesellschaft e.V. am Samstag, dem 15. September 2007 im Weberhaus Nieheim. M. Kienecker: Laudatio auf den Preisträger Erwin Grosche. B. Spiekermann: Richard Dehmel. Neubearbeitung des biographischen Artikels. * Rezeptionszeugnisse.

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster, Tel.: 0251/41320.
1/2008. W. Morisse: Museum in Altena. ... ganz schön auf Draht! Spannende Inszenierung in einem weltweit einzigartigen Ausstellungsforum. I. Fernandes: "Mausilein" und "Bärchen". Ausstellung "Liebe.komm" im LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage. J. Nunes Matias: Wenn die Narren regieren. Rosenmontagszug: Einst übertraf Münster sogar das rheinische Vorbild Köln. Kl. Sluka: Bunte Welt der Zahlen. Mathematische Formeln und Regeln haben schon viele das Fürchten gelehrt. Das soll sich im "Jahr der Mathematik" gründlich ändern. Zum Auftakt zeigt eine Ausstellung im Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) in Paderborn die vielfältige Welt der Zahlen. Kl. Sluka: "Es muss im Kopf richtig weh tun!" Mathematiker Norbert Ryska sprach mit dem WESTFALEN-SPIEGEL über die faszinierende Null, das Zählen als Grundbedürfnis und sein derzeitiges Schlafbedürfnis. W. Morisse: Heinz Nixdorf (1925 - 1986). Pionier der Bits und Bytes. Paderborner Unternehmer wurde weltweit zum Wegbereiter der dezentralen Datenverarbeitung. W. Morisse: Karl Theodor Wilhelm Weierstraß (1815 - 1897). "Eine Leuchte" der Mathematik. Aus Ostenfelde, im Herzen Westfalens, stammt einer der bedeutendsten Analytiker. Mit der jährlichen Vergabe des Weierstraß-Preises erinnert die Universität Paderborn an den international bekannten Wissenschaftler. M. Schröder: Mathematik und Musik. Klingende Zahlen. Von "wohltemperierten Stimmungen", strengen Kompositionsregeln und dem Einmaleins der Töne. I. Fernandes: Peter Kenter. Kein Hokuspokus. Zahlen als Grundlage. R. Doblies: Max Bill (1908 - 1994). "Letzter Leonardo". Von der mathematischen Denkweise in der Kunst. K. Mark: Über sieben Brücken zum Problem. Der angehende Informatik-Ingenieur Rainer Fels aus Dortmund rollt für seine Diplomarbeit die Mathematik der Sudokus auf. U. van Jüchems: 3, 7, 13 ... Für viele Menschen haben Zahlen eine ganz besondere Bedeutung. Was hat es mit den sogenannten Glücks- und Unglückszahlen auf sich? R. Doblies: Emil Nolde. Sehnsucht nach dem Nordischen. Heimatverbunden auch in der Ferne. Für den Maler aus Seebüll war die Auseinandersetzung mit der Natur Existenzgrundlage und spirituelles Bedürfnis, wie eine Schau in Bielefeld zeigt. Kl. Sluka: Matthias Weischer. Hinaus in den Garten. Malerstar aus Rheine stellt in Kloster Bentlage aus. Th. Mense: Wilfried Hagebölling. Skulpturen voller Kraft und Dynamik. Wenn aus einer autonomen Plastik plötzlich ein Gebäude wird. J. P. Wallmann: Wilhelm Niemöller. Einfach vielfältig. Zum 80. Geburtstag des Künstlers aus Lemgo. K. Mark: Michael Stegemann. "Musik geht in den Bauch". Glenn-Gould-Experte ist den Geheimnissen der Interpretation auf der Spur. * Klavier-Festival Ruhr. Spektakuläres Programm. Konzertreihe feiert ihr 20-jähriges Bestehen. St. Keim: Ruhrfestspiele. Stars und starke Stücke. Amerika steht 2008 im Zentrum. W. Gödden: Josef Winckler. Wenn der Lügenjöbken erzählt ... Ein soeben erschienenes Hörbuch bietet die willkommene Gelegenheit, den Erfolgsschriftsteller Josef Winckler (1881 - 1966) noch einmal authentisch zu erleben - mit Interviewzeugnissen und Lesungen aus seinen Werken. W. Gödden: Nicolas Borns Brief an Ernst Meister. "Es liegt mir so viel an dem weiteren Kontakt mit Ihnen". Zwei bedeutende Dichter treffen sich im Briefwechsel. Der eine, Ernst Meister, ist bereits ein arrivierter Autor, der andere, Nicolas Born, steht noch ganz am Anfang seiner Karriere. Aufschlussreiche Dokumente, die jetzt in Buchform vorliegen. M. Zehren: Bahn frei! Die Deutsche Bahn bekommt zunehmend Konkurrenz. Schon 2009 fahren auf rund der Hälfte der Regionalbahnlinien in Westfalen-Lippe private Anbieter. Wird dadurch für die Fahrgäste alles besser? M. Zehren: Zechen in der Krise. Neue Ausstellung beleuchtet den Anfang vom Ende des Bergbaus im Ruhrgebiet. M. Schäfer: Fürstliche Bibliothek Corvey. Alles glänzt. Umfangreiche Schönheitskur: Luxus einer vergangenen Epoche erstrahlt wieder. V. Jakob: Wilhelm Kohl. Ein Unermüdlicher. Exzellenter Kenner der westfälischen Landesgeschichte schreibt Buch um Buch. J. Grywatsch: Theresia Schüllner. Die Spur der Schrift. Künstlerin aus Paderborn schafft aus Manuskripten Kunstwerke. U. Gehre: Leo schaltet den Projektor ab. Mit 95 Jahren geht der älteste Filmvorführer Deutschlands in den Ruhestand. V. Jakob: Marken aus Westfalen. Der Riese aus Gütersloh. Die Bertelsmann AG entwickelte sich in 170 Jahren vom kleinen protestantischen Missionsverlag zum weltweit agierenden Medienkonzern mit 100 000 Beschäftigten und 19 Milliarden Euro Umsatz. A. Linke: Klaus J. Behrendt. Der wahre Tatort liegt anderswo. Westfale als Max Ballauf in Köln auf Mörderjagd. I. Fernandes: Tine Wittler. Oft umarmt. TV-Wohnexpertin kommt aus Rahden.

2. Hellweg

Soester Zeitschrift. Zeitschrift des Vereins für Geschichte und Heimatpflege Soest, Heft 118-119/2006-07. Hrsg.: Norbert Wex, Stadtarchiv Soest, Jakobistraße 13, 59494 Soest.
U. Löer: In memoriam Heinrich Hillebrand (? 1. Okt. 2006). 25 Jahre Vorsitzender des Vereins für Geschichte und Heimatpflege Soest (5). G. Jászai: "Das schaubare Wort" - Randbemerkungen zum Antependium aus der ehemaligen romanischen Klosterkirche St. Walburga zu Soest (7). O. Rütting: Neue Einsichten zum Nikolaus-Votivbild in der Soester Nikolaikapelle (24). W. Becker: Die Harnischmühle am Großen Teich in Soest (29). S. Marti: "Blätter aus dem Paradies" - Zum Neufund von Handschriftenfragmenten aus Kloster Paradiese (Tagungsbericht) (47). U. Löer: Adlige Repräsentation im frühneuzeitlichen Westfalen - Domherr Dietrich von Plettenberg (? 1643) und Haus Nehlen (54). H.-U. Musolff/St. Bermges/S. Denningmann: Aufklärung am Archigymnasium - zur Krise der Orientierung an der lutherischen Orthodoxie 1697 - 1708 (73). V. Jarren: Der "Pesthauch" der Cholera - Soest im Jahr 1866 (92). R. Enders: Arnold Topp - Der Weg eines großen Künstlers (104). G. Köhn: Dietrich Klagges aus Bad Sassendorf-Herringsen -ein zweiter "Steigbügelhalter" Hitlers aus dem Kreis Soest? (147). G. Köhn: Karl Alexander Raidas Volksoper "Der Jäger von Soest" und die Frage ihrer "Umdeutung im nationalsozialistischen Sinn" bei der Soester Aufführung von 1936 (152). G. Köhn: Die Kunstsammlung der Stadt Soest und ihre "Ausrichtung nach den Prinzipien nationalsozialistischer Kulturpolitik" ab 1936/37 (162). H.-J. Hoeck: Korrekturen und Ergänzungen zu dem Beitrag von Reimer Möller "Entartete Kunst in Soest" in der Soester Zeitschrift 115 (2003) (177). M. Brand: Das Oflag VI A im Spiegel des Internationalen Roten Kreuzes (195). O. Rütting: Zum Soester Petrusschlüssel (221). * Neuerscheinungen, Anzeigen und Besprechungen (223). U. Löer: Jahresbericht des Vereins für Geschichte und Heimatpflege Soest e.V. für das Jahr 2005 (250). U. Löer: Jahresbericht des Vereins für Geschichte und Heimatpflege Soest e.V. für das Jahr 2006 (256).

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur "Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
494/2008. U. Hennecke: Ärzte, Chirurgen und Wunderärzte in Geseke. F. Ludwigt: Mönninghausen im 19. und 20. Jahrhundert (3. Fortsetzung).
495/2008. U. Hennecke: Ärzte, Chirurgen und Wunderärzte in Geseke (1. Fortsetzung und Schluss). F. Ludwigt: Mönninghausen im 19. und 20. Jahrhundert (4. Fortsetzung).

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
1/2008. I. von Scheven: Kaum noch bekannt in Hamm: Dabelows "Blauer Saal". 1926 entstand er als Vorzeigeobjekt der Neuen Sachlichkeit. H. Platte: Neuer Schwung in altem Gemäuer. Das Rittergut Westhemmerde bei Unna als Beispiel adeliger Wohnkultur (Schluss). P. Gabriel: Die Konzession für die Hirschapotheke wurde 1842 erteilt. Eduard Horn war der erste Apotheker in Drensteinfurt. A. Piechorowski: Meisterschaft im Bronzeguss. Zahlreiche eindrucksvolle Kunstwerke erinnern in Westfalen an den Bildhauer Bernhard Kleinhans aus Sendenhorst. R. Kreienfeld: Wie aus Maria Judith wurde. Eine junge Frau aus Hamm fand im jüdischen Glauben eine neue Lebensorientierung. Beate Wenker lebt seit vielen Jahren als Lehrerin in Chile.
2/2008. G. Wiesendahl: Als in Hamm das Licht aufging. Zum Jubiläum "150 Jahre Gasversorgung" am 3. Februar 2008. U. Kunz: Einsatz für den ganzen Menschen. Freiherr von Ketteler wirkte von 1844 bis 1846 als Kaplan an der St.-Stephanus-Kirche in Beckum. W. Hinke: Die Senn: Eine Landschaft zwischen Naturschutz und Militär. Das Heide- und Sandgebiet gilt als die bedeutendste naturschutzwürdige Fläche in Nordrhein-Westfalen. A. von Scheven: Julius Lenhartz entwarf den Bauplan für die Synagoge. Vor 140 Jahren im Februar 1868 schuf der Hammer Maurer und Zimmermann die Basis für das in der Pogromnacht 1938 geschändete jüdische Gotteshaus.
3/2008. I. von Scheven: Vom Buchhalter zum Amtsrat im Ministerium. Überragende Leistungen für Hamm erbrachte Wilhelm Löffler. H. Platte: Schon im Jahr 1210 namentlich erwähnt. Das ehemalige Rittergut Haus Bögge in Bönen-Nordbögge kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. H. Multhaupt: Alt-Rhoden gehörte einst um Kloster Corvey. Ein malerischer historischer Ort bei Diemelstadt an der hessischen Grenze. A. von Scheven: "Wer sich um andere kümmert, hat keine Zeit, alt zu sein...". Wilhelmine Keuthen war einst Lehrerin an der "Jupp-Schule" im Hammer Westen, später Gattin von Bundespräsident Heinrich Lübke.
4/2008. A. Beeck: Schätze aus der Polizeigeschichte. Die Polizeihistorische Sammlung von Wolfgang Paul leistet einen wichtigen Beitrag zur Hammer Stadtgeschichte. H. Platte: Schon im Jahr 1210 namentlich erwähnt. Das ehemalige Rittergut Haus Bögge in Bönen-Nordbögge kann auf eine lange Geschichte zurückblicken (Schluss). W. Gernert: Weißes Gold im schwarzen Münster. Das Porzellanmuseum präsentiert die Entwicklung einer phantasievollen Zier- und Gebrauchskunst. K. Wulf: Vor 65 Jahren: US-Bomber warfen ihre tödliche Last auf Hamm. Erste Luftangriffe der US-Air-Force auf Hamm forderten 149 Tote.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557 Lippstadt.
2/2008. E. Teigeler: "Vom Ziegelbruch und Fehlbränden". Die Produkte der "Cappelschen Ziegelei" in Liesborn-Suderlage. H. J. Krämer: Das Bibertal in Rüthen.
3/2008. M. Morkramer: Lippstadt - Piura. Lippstädter "machten Peru".
4/2008. M. Morkramer: Lippstadt - Piura. Lippstädter "machten Peru" (Fortsetzung und Schluss). W. Mues: Vor 100 Jahren feierlich enthüllt.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19-21, 59494 Soest, Tel.: 02921/6880.
380/2008. * Als Soest in Trümmern lag. Lebenserinnerungen von Irmgard Timmermann an die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. H.-G. Büker: Der Bauernhof als Lebensmitte. Entwicklungen der Landwirtschaft im Wandel der Zeit. H. Platte: Neuer Schwung in altem Gemäuer. Das Rittergut Westhemmerde bei Unna als Beispiel einstiger adeliger Wohnkultur (Schluss). P. Gabriel: Die Konzession für die Hirschapotheke wurde 1842 erteilt. Eduard Horn war der erste Apotheker in Drensteinfurt. A. Piechorowski: Meisterschaft im Bronzeguss. Zahlreiche eindrucksvolle Kunstwerke erinnern in Westfalen an den Bildhauer Bernhard Kleinhans aus Sendenhorst. G. Köhn: Die Anfänge der Soester Presse im 19. Jahrhundert. Die 1848-er Revolution wirkte sich auch auf die Presse aus (8. Teil). * Ist Plattdeutsch nur eine Sprache für "Dönekes und Vertellekes?"
381/2008. G. Köhn: Die Anfänge der Soester Presse im 19. Jahrhundert. Die 1848-er Revolution wirkte sich auf die Presse aus (Schluss). U. Kunz: Einsatz für den ganzen Menschen. Freiherr von Ketteler wirkte von 1844 bis 1846 als Kaplan an der St.-Stephanus-Kirche in Beckum. W. Hinke: Die Senne: Eine Landschaft zwischen Naturschutz und Militär. Das Heide- und Sandgebiet gilt als die bedeutendste naturschutzwürdige Fläche in Nordrhein-Westfalen. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (35): Graf Robert von Virneburg, Marschall von Westfalen. * Glasfenster als Botschafter des Glaubens. Alte und neuere Kunstwerke in der katholischen Pfarrkirche St. Nicolai in Lippstadt.
382/2008. H. Braukmann: Die Schnatjagden um das Territorium der Soester Börde. Regelmäßige Kontrollen sorgten für korrekten Grenzverlauf. H. Platte: "Der Stammvater der Fürsten Wrede". Kompetenter Beitrag über die Geschichte einer Werler Adelsfamilie von Stadtarchivar Heinrich Josef Deisting. H. Platte: Schon im Jahr 1210 namentlich erwähnt. Das ehemalige Rittergut Haus Bögge in Bönen-Nordbögge kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. H. Multhaupt: Alt-Rhoden gehörte einst zum Kloster Corvey. Ein malerischer historischer Ort bei Diemelstadt an der hessischen Grenze. H. Rickert-Schulte: Der heiligen Lucia geweiht. Aus der Geschichte der Kapelle in Erwitte-Weckinghausen. M. Grünwald: Als noch jeder Knopf aufbewahrt wurde. Sparsamkeit galt früher als höchste Tugend im Haushalt. H. Keinemann: Eine qualvolle Prozedur. Waschtag auf dem Bauernhof in Meckingsen vor 100 Jahren.
383/2008. N. Wex: Zwischen Begeisterung und krasser Ablehnung. Zwei Vereine waren die Keimzellen des Soester Burghofmuseums. H. Braukmann: Die Schnatjagden um das Territorium der Soester Börde. Regelmäßige Kontrollen sorgten für korrekten Grenzverlauf (Schluss). H. Platte: Schon im Jahr 1210 namentlich erwähnt. Das ehemalige Rittergut Haus Bögge in Bönen-Nordbögge kann auf eine lange Geschichte zurückblicken (Schluss). W. Gernert: Weißes Gold im schwarzen Münster. Das Porzellanmuseum präsentiert die Entwicklung einer phantasievollen Zier- und Gebrauchskunst. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (36): Bundesaußenminister Dr. Heinrich von Brentano.

3. Kurkölnisches Sauerland

Strunzerdaal. Heimatblatt für die Stadt Olsberg. Hrsg.: Heimatbund der Stadt Olsberg e.V., Otto Knoche, Zum Küsterland 11, 59939 Olsberg.
26/2007. A. Kämmerling: Forstamtliche Übersicht nach dem Orkan "Kyrill" (6). H. Lettermann: Foto-Dokumentation über die Orkanschäden, unterstützt von bigge-online, Karl Joch, Team Hillebrand, Klaus Driller (27). Kl. Driller: "Kyrill" wütete auch am Eisenberg. Mundloch am Philippstollen - ein Bild der Verwüstung (74). O. Knoche: 100 Jahre Grimmedenkmal (84). * Impressionen vom Grimmefest (99). * Kleines Szenario anlässlich der Übergabe des Grimmedenkmals am 15. September 2007 (103). * Bürgermeister Elmar Reuter. Ansprache 100 Jahre "Grimmedenkmal" in Assinghausen. Übergabe des Denkmals an die Stadt Olsberg (110). H. Lettermann: Tag des Offenen Denkmals 2007. Grevelinghausen steht zu seiner Historie und ehrt Conrad von Wendt mit Skulptur von Boris Sprenger (114). * Beim Tag des offenen Denkmals stellte Ortschronist Manfred Wagenknecht die Schlosskapelle "St. Maria Magdalena" vor (120). H. Schmidt: Die Ruhraue (129). A. Wandmacher: 50 Jahre selbständige Kirchengemeinde Olsberg (133). A. Schmidt: Wulmeringhausen im Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" (139). A. Schmidt: Bundeswettbewerb 2007 - Unser Dorf hat Zukunft. Wulmeringhausen erhält "Bundes-Bronze" (152). H. Schmidt: Bundeswettbewerb 2007 "Unser Dorf hat Zukunft" (155). M. Decker: "Ein starker schöner Akzent!" Kreisverkehr-Skulptur in Olsberg offiziell übergeben (157). H. Lettermann: HSK-Wirtschaftspreis für Edward und Ralf Kersting (159). K.-J. Steinrücken: Nagelschmieden - Tradition neu belebt (165). H. Lettermann: Erinnerungen an Otto's Garage Jazzband (169). H. Schmidt: Ein Wintermärchen. Handball WM 2007 (175). M. Polzer: Die Restaurierung der Negerglocke (176). H. Schmidt: Sie sind nicht mehr (181). A. Wenke: Amt Bigge: Der Beginn des Kraftfahrzeugverkehrs (182). K.-W. Theine: Jahresfahrt des Heimatbundes (186). H. Schmidt: Plattdeutsche Namen für Kräuter und Pflanzen (190). H. Schmidt: Freydaag, diän 13ten. Freitag, den 13ten (192). W. Judith: Neue Brunnenanlage in Elpe - eine Bereicherung für das Dorfbild (194). P. Seiffertt: Die "Garten-Werft" steht leer. Schiffsbau im oberen Ruhrtal (196). J. Joch: Ein Wiemeringhäuser in Memphis (198). * Schützenkönigspaare 2007 im Foto festgehalten von Joachim Aue (203). M. Heidrich: Feierstunde zur Verleihung der Urkunde "Rosendorf der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V." - 6. Juli 2006 (206). U. Balkenhol: 125 Jahre St. Hubertus Schützenbruderschaft e.V. Elleringhausen (211). W. Judith: Neue Wege: Offenes Singen vom MGV "Concordia" und Kindergartenchor in Elpe - Musik verbindet Generationen (215). U. Wiegelmann: 100 Jahre Fronleichnamsprozession in Elleringhausen (218). M. Polzer: Der Antonius-Bildstock - eine Geschichte mit unerwarteter Wendung (220). H. Lettermann. 50 Jahre "Schinkenwirt" (224). H. Lettermann: Abbruch des Hauses Hugo Fischer in Bigge (226). * Auf zum Schulfest (227). H. Jürgen: Eugen Mix (229). H. Lettermann: Ausstellung erinnert an Pastor Herbert Kringe (232). H. Jürgens: Alois Menke ? (234). H. Schmidt: Zum Tod von Pater Candidus Schmidt OFM (235). H. Lettermann: Pädagoge, Biologe, Heimatfreund: Karl-Willi Theine am 22.10.2007 gestorben (237).

Esloher Museumsnachrichten 2007. Hrsg.: Maschinen- und Heimatmuseum Eslohe, Homertstraße 27, 59889 Eslohe, Tel.: 02973/2455.
E. Droste: "Der Mensch im Sauerland". Fotografien von Barbara und Toni Anneser im Maschinen- und Heimatmuseum. H. Wahlig: Julius Goldschmidt - ein vergessener Sportmäzen und -manager aus Eslohe. H. Dürr: "RAD-Baracke". Grundstein für die Bebauung des Böttenbergs. Zur Geschichte der Besiedlung des Böttenbergs vom Ende der Weimarer Republik bis heute. P. Bürger: "Glaube, Heimat, Freibier". * Heinrich von Rustige. Ein Nestor der deutschen Kunst. B. Treude: Das Haus Spiekermann. F.-J. Keite: "Folgen Sie der Fledermaus". Mit dem SauerlandRadring hat die Region eine weitere Attraktion. H. Jansen: Denkmalschutz in der Gemeinde Eslohe (Teil 2). M. Fiebig: Die Rote Ruhr in Eslohe. Über die Epidemie von 1857. M. Fiebig: Das Leben des Heinrich Maria Schlüter. Amtmann in Eslohe von 1887-1894.

4. Märkisches Sauerland

Heimatblätter für Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis und in Westfalen. Beilage zur Mendener Zeitung, zum Altenaer Kreisblatt und Süderländer Volksfreund, Kolpingstraße 35, 58706 Menden, Tel.: 02373/17300.
206/2008. F. Haarmann: Demokrat und Menschenfreund. Zum 120. Todestag des Mendener Arztes Dr. Fritz Bering. H. Platte: Neuer Schwung in altem Gemäuer. Das Rittergut Westhemmerde bei Unna als Beispiel einstiger adeliger Wohnkultur (Schluss). P. Gabriel: Die Konzession für die Hirschapotheke wurde 1842 erteilt. Eduard Horn war der erste Apotheker in Drensteinfurt. A. Piechorowski: Meisterschaft im Bronzeguss. Zahlreiche eindrucksvolle Kunstwerke erinnern in Westfalen an den Bildhauer Bernhard Kleinhans aus Sendenhorst. K.-H. Ohly: Schatzkammern aus vielen Jahrhunderten. Vierzig Kirchen und Gotteshäuser in Iserlohn. Kunsthistorische Begegnungen am Rand des Alltags. * Wer kennt noch die "Bettschere"? H. W. Steiner: Das war eine tolle Schlittenfahrt... Erinnerungen an einstige Wintervergnügen in Dahle.
207/2008. K.-H. Ohly: Schatzkammern aus vielen Jahrhunderten. Vierzig Kirchen und Gotteshäuser in Iserlohn. Kunsthistorische Begegnung mit der St.-Aloysius-Kirche (2. Teil). H.-W. Stein: Es muss geflötet werden... Schlachttag - oder "Wenn ich flöte, machst du mich los" - Erinnerungen aus Dahle. U. Kunz: Einsatz für den ganzen Menschen. Freiherr von Ketteler wirkte von 1844 bis 1846 als Kaplan an der St.-Stephanus-Kirche in Beckum. W. Hinke: Die Senne: Eine Landschaft zwischen Naturschutz und Militär. Das Heide- und Sandgebiet gilt als die bedeutendste naturschutzwürdige Fläche in Nordrhein-Westfalen. H. Grünwald (?): Ein König als Kettenschmied. Anmerkungen zu einem heute kaum mehr bekannten Handwerksberuf im Märkischen Gebiet. F. Haarmann: Demokrat und Menschenfreund. Zum 120. Todestag des Mendener Arztes Dr. Fritz Bering (Schluss). F. Kühle: Alte Bräuche um das Brot.
208/2008. K.-H. Ohly: Westfälische Hallenkirche mit kostbaren Kunstschätzen. Kunsthistorische Begegnung mit der Obersten Stadtkirche in Iserlohn. H. W. Stein: Schloss Gevern und die Geverner Mark. Alte Sagen ranken sich um das einstige Gebiet der Dahler Gemarkung. H. Platte: Schon im Jahr 1210 namentlich erwähnt. Das ehemalige Rittergut Haus Bögge in Bönen-Niederbögge kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. H. Multhaupt: Alt-Rhoden gehörte einst zum Kloster Corvey. Ein malerischer historischer Ort bei Diemelstadt an der hessischen Grenze. H. Grünwald (?): Ein König als Kettenschmied. Anmerkungen zu einem heute kaum mehr bekannten Handwerksberuf im Märkischen Gebiet (Schluss). H. D. Schulz: "... und behämel dich nicht wieder so!" Kleine Grundlagenforschung zum Thema Schälmesser.
209/2008. H. Grünwald (?): Harte Arbeit am Schmiedefeuer. Das Kettenschmiede-Museum in Fröndenberg informiert umfassend über einen einst wichtigen Berufszweig. M. Grünwald: Der alte Nähkasten hat ausgedient. Er war einst in jeder Familie ein praktischer Aufbewahrungsort für Nähutensilien. H. Platte: Schon im Jahr 1210 namentlich erwähnt. Das ehemalige Rittergut Haus Bögge in Bönen-Nordbögge kann auf eine lange Geschichte zurückblicken (Schluss). W. Gernert: Weißes Gold im schwarzen Münster. Das Prozellanmuseum präsentiert die Entwicklung einer phantasievollen Zier- und Gebrauchskunst. K.-H. Ohly: Maria Königin: Die "Pyramiden-Kirche" zu Lasbeck. Das Gotteshaus steht über vierzig Jahr über dem Lennetal. E. Dossmann: Die Grafschaft Mark auf historischen Landkarten. H. W. Stein: Die Braut reichte ihren Gästen einen Löffel "Tintenbry". Ein alter Dahler Hochzeitsbrauch aus dem Jahr 1902.

Heven einst und jetzt. Heimat-Berichte des Bürger- und Heimatvereins Heven. Red.: Jörgen Beckmann und Klaus Beilmann, Am Ellinghoff 55, 58455 Witten-Heven.
21/2008. H. Schoppmeyer: Gedanken zum 110-jährigen Bestehen des Bürger- und Heimatvereins Heven. P. Stahl: Volkstrauertag 2007. S. Leidemann: Totengedenken. H. Schoppmeyer: Gedanken zur Geschichte des Hevener Ehrenmals von 1932. J. Beckmann: Das Ruhrhochwasser von 1890 und seine Auswirkungen in unserm Ruhrtal-Bereich. J. Beckmann: die chronologische Auflistung der Grafen, denen unser Gebiet, d.h. denen das Gebiet der Grafschaft Mark unterstand, und der Grafen von Arnsberg, die auch bis 1368 Besitz in Heven hatten. E. Stapperfenne: Was sind das für Steine?

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger Heimatblätter e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail: webmaster at hohenlimburger-heimatblaetter.de, Internet: www.hohenlimburger-heimatblaetter.de.
2/2008. W. Bleicher: Von Iserlohn in die ganze Welt. Dornbracht: Die Geschichte eines Familienunternehmens. W. Törnig: Freistaat-"Narretei"! - Oeger-Karnevalsumzug 1950 - 1951. W. Bleicher: Erinnerungen an Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein (1757 - 1831). F.-K. Kollmann/B. Kupka: "Kleine Schätze" in Iserlohn-Drüpplingsen. * Hohenlimburger Stadtchronik 2007, 2. Teil.
3/2008. W. Bleicher: 25 Jahre maag GmbH, Iserlohn. W. Bleicher: Zur archäologischen Situation am Weißenstein. * Einweihung des 13. Pilgersteines auf der Heidenstraße. * Bilder und Geschichten aus dem alten Hohenlimburg: Die "Sambabude".

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins. Heimatverein Voerde, Manfred Michalko, Friemannweg 9, 58256 Ennepetal, E-Mail: vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet: www.heimatverein-voerde.de
1/2008. H. Hirschberg: Das Pachtgut des früheren Kirchspiels Voerde im heutigen Hagen-Haßley. M. Michalko: Startschuss für historischen Rundweg um und durch Voerde. G. Bioly: Ehemalige Geschäfte auf der Milsper Straße. G. Bioly: Lebensmittelkarten.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land. Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V., Alte Rathausstraße 3, 58511 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645, Internet: www.ghv-luedenscheid.de
173/2008. G. Spies: Beiträge zur schönen Stadt. Ausgezeichnete Häuser in Lüdenscheid von 2004 bis 2007 und Anerkennung des persönlichen Einsatzes der Eigentümer.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 11 10:28:46 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 11 Apr 2008 10:28:46 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Geschichtswanderung: "Geschichte und Bergbau
auf Schritt und Tritt", Ruethen, 20.04.2008
Message-ID: 47FF3D5E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Winfried Dickel"
Datum: 10.04.2008, 22:20


AKTUELL

"Geschichte und Bergbau auf Schritt und Tritt"

Im vergangenen Jahr erforschten die Heimatfreunde der ehemaligen
Hansestädte Soest, Rüthen, Brilon und Korbach den historischen
Soestweg. An den insgesamt sechs Etappen unter dem Motto "Gehen
- Sehen - Verstehen" beteiligten sich jeweils rd. 100
geschichtsinteressierte Wanderer aus dem gesamten Umkreis der
Städte. An wichtigen Stellen gaben fachkundige Heimatfreunde
Informationen zu Geschichte, Geographie, Geologie usw.

In diesem Jahr wird die Veranstaltungsreihe unter dem Motto
"Geschichte und Bergbau auf Schritt und Tritt" fortgeführt.

Die erste Geschichtswanderung, organisiert vom Briloner
Heimatbund - Semper Idem, findet am 20. April statt. Die
Wanderung führt über die Variante des Soestweges vom Sägewerk
Fisch am Abzweig der Möhnestraße nach Suttrop hinter / vor
Rüthen über den Öhningsberg und den Biberberg bis nach
Scharfenberg. Dieser historische Weg über die Hohe Wart ist seit
1306 als Handelsweg zwischen den ehemaligen Hansestädten Soest,
Rüthen und Brilon belegt.

Die Wanderung beginnt um 10 Uhr an dem Sägewerk Fisch. Zur
Geschichte und den Besonderheiten links und rechts des Weges
geben der Wegeforscher Braukmann und andere Heimat- und
Geschichtsfreunde interessante Informationen. Das
Besenbinderdorf Scharfenberg am Ende der Wanderung stellen die
Heimatfreunde des Dorfes vor. Zum Abschluss der Wanderung gibt
es im Landhotel Schnier eine kräftige Erbsensuppe. Von Brilon
fährt ein Bus um 9.15 Uhr ab Hallenbad. Zusteigemöglichkeit
besteht um 9.30 Uhr an der Schützenhalle Scharfenberg.

Dort steht ausreichender Parkraum zur Verfügung. Wer den Bus
nutzen will, muss sich auf jeden Fall im Stadtarchiv Brilon
unter 02961 / 794 244 oder im Stadtmuseum unter 794 450 bis zum
18. April, Freitagmittag um 12 Uhr, anmelden. An der Wanderung
beteiligen sich wieder die Geschichts-, Heimat- und
Wanderfreunde aus Soest, Rüthen, Brilon und Korbach. Wer sein
Auto bei dem Sägewerk Fisch abstellt, hat abends Gelegenheit,
zum Ausgangspunkt zurück zu fahren.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Geschichtswanderung
Datum: 20. April 2008
Briloner Heimatbund - Semper Idem
Itzelstein 70
59929 Brilon
Tel.: 02961 / 2565
E-Mail: Briloner-Chronik at t-online.de

Kontakt:
Winfried Dickel
Briloner Heimatbund - Semper Idem (1. Vorsitzender)
Itzelstein 70
59929 Brilon
Tel.: 02961 / 2565
E-Mail: Briloner-Chronik at t-online.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 11 10:36:50 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 11 Apr 2008 10:36:50 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Wanderausstellung zu Ritualen des Feierns, Billerbeck,
20.04.-15.06.2008
Message-ID: 47FF3F42.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Reinhild Mackowiak"
Datum: 10.04.2008, 12:17


AUSSTELLUNG

Festliche Reise um die Welt
Das Schützenfest und andere Rituale
Kolvenburg 20. April bis 15. Juni 2008

Von der pakistanischen Hochzeit zum Schützenfest /
Kolvenburg zeigt Ausstellung zu Ritualen des Feierns

Menschen feiern Feste, überall auf der Welt. Die Kolvenburg in
Billerbeck lädt ihre Besucherinnen und Besucher ein zu einer
"Festlichen Reise um die Welt". Die Wanderausstellung macht vom
20. April bis 15. Juni 2008 Station im Kulturzentrum des Kreises
Coesfeld.

Der Begriff "Ritual" klingt in westfälischen Ohren fremdartig
und will so gar nicht zu dem Begriff "Schützenfest" passen. Und
doch haben der LWL und der Verein Ethnologie in Schule und
Erwachsenenbildung (ESE) ihrer gemeinsamen Wanderausstellung
"Festliche Reise um die Welt" den Untertitel "Das Schützenfest
und andere Rituale" gegeben. Im Mittelpunkt der Ausstellung
stehen vier zunächst unterschiedliche Feste aus vier
Kontinenten: eine Hochzeit in Pakistan, das Festival de l?Air im
nördlichen Niger, das mexikanische Fliegerspiel und eben das
typisch westfälische Schützenfest.

Die Ausstellung ist bewusst als eine Reise um die Welt
inszeniert, deren letzte Station das Schützenfest in Westfalen
ist. So unterschiedlich die vier Feste sind, die die Ausstellung
anhand von Fotos, Festkleidung, einer Fliegerkappe, Schmuck und
natürlich einer Schützenkönigskette sowie einem Schützenvogel
vor Augen führt - haben sie doch viele Gemeinsamkeiten: Die
Feste unterbrechen den Alltag und verkehren ihn in sein
Gegenteil, indem sie ihn durch rauschhafte Formen der
Geselligkeit ersetzen. Die Feste schaffen Gemeinschaft, halten
diese zusammen und festigen damit die Identität als Gruppe.

Dabei geben immer wiederkehrende Riten Ordnung, Struktur und
damit Sicherheit. Welche - oft religiösen - Hintergründe ein
Fest hat, wissen viele der Mitfeiernden überhaupt nicht: Das
Fliegerspiel in Mexiko war ursprünglich eine Zeremonie, mit der
die Feiernden um Regen gebeten haben. Mit der Kolonialisierung
machten es die Spanier zu einem Bestandteil des christlichen
Patronatsfestes, heute ist es in erster Linie eine
Touristenattraktion.

Umgekehrt war es beim noch recht jungen "Festival del l?Air" im
nördlichen Niger: Das Fest wurde 2001 ins Leben gerufen, um
Touristen in die abgelegene Wüstenregion zu locken. Innerhalb
von wenigen Jahren ist daraus unabhängig vom Tourismus ein
Kulturfest von Tuareg für Tuareg mit Kamelrennen, Musik und Tanz
geworden. Auf diese Weise festigt und stärkt das Fest die
ethnische und regionale Identität der Tuareg.

Über das westfälische Schützenfest informierten die
Kulturabteilung und das Archiv des Kreises bereits 2006 mit
einer eigenen Ausstellung. Es wird häufig mit Biergelage und
militärischem Auftreten in Verbindung gebracht, die historischen
Hintergründe kennt kaum jemand. Dass beim Schützenfest viel Bier
getrunken wird, hat nicht in erster Linie mit der Feierlust der
Westfalen zu tun. Bier war ursprünglich das einzig mögliche
Festgetränk, da Wein zu teuer war und das Wasser nicht sauber
und daher Träger vieler Krankheitserreger.

Der militärische Charakter des Schützenfestes geht auf das
Mittelalter und die frühe Neuzeit zurück, als es Aufgabe der
Schützengesellschaften war, die Stadtmauern zu pflegen und zu
verteidigen. Diese Aufgaben fielen zu Beginn des 18.
Jahrhunderts weg, die militärischen Rollen blieben erhalten.
Indem Kaiser Wilhelm II. sich gerne in Phantasieuniformen zeigte,
trug er dazu bei, dass auch die Schützenbrüder uniformiert
feierten.

Der verbreiteten Verehrung und Imitation der Kaiserfamilie hat
das Fest ein heute unabdingbares Element zu verdanken: den
Schützenkönig samt Hofstaat. Und hier kommen die Frauen ins
Spiel, die nicht nur eine "dekorative Funktion" hatten, sondern
für das Fest unentbehrlich wurden.

Solche ausgeprägten Rollen für Männer und Frauen gibt es nicht
nur in Westfalen. In islamisch geprägten Kulturen ist der Mann
beispielsweise für das Repräsentieren der Familien nach außen
verantwortlich, während die Frau für Haushalt und Erziehung
verantwortlich ist. In Pakistan bedeutet dies, dass Männer und
Frauen bei Hochzeiten in getrennten Räumen feiern.

Zur Ausstellung werden Führungen sowie ein Begleitbuch
angeboten. Elf reich bebilderte Beiträge vertiefen die
Ausstellungsinhalte des Buches, das für 12,- Euro an der
Museumskasse erhältlich ist. Am 17.5. findet ein Vortrag mit
anschließender Führung durch Frau Brünenberg statt, auf den noch
gesondert in der Presse hingewiesen wird.

Geöffnet:
dienstags - samstags 13.00 bis 18.00 Uhr, an Sonn- und
Feiertagen 10.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 17.30 Uhr. Infos
unter 02543-1540.


INFO

Zeit:
Datum: 20.4. - 15.6.2008

Ort:
Kolvenburg
An der Kolvenburg
48727 Billerbeck
Tel.: 02543 1540
Fax: 02543 8211
E-Mail: kultur at kreis-coesfeld.de
URL: http://kolvenburg.baumberge.net/home/index.asp?w=pages





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 11 10:46:18 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 11 Apr 2008 10:46:18 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Kirchhoefe in der Landes- und Ortsgeschichte
des Muensterlandes, Billerbeck, 12.04.2008
Message-ID: 47FF417A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christian Wermert"
Datum: 10.04.2008, 16:24


TAGUNG

"Leben bei den Toten",

so ist ein just erschienener Band betitelt, der die Ergebnisse
einer interdisziplinären Fachtagung von Historikern und
Kulturwissenschaftlern zusammenträgt. Dabei geht es im Kern um
das Miteinander von dörflicher Siedlung und dem Kirchhof. Gerade
im Kernmünsterland, also auch im heutigen Kreis Coesfeld, gehört
der Begräbnisacker der Toten rund um die Kirche zum festen
Bestandteil der alten Dorfkerne.

Die Siedlungsgeschichte der Kirchorte ist ohne ihren Kirchhof in
seinen vielen Funktionen nicht denkbar. Er nahm nicht nur die
Toten auf, in seiner Randbebauung steckten oft die ältesten
Ortskerne oder die ersten Einkaufszentren. Erst zu Beginn des
19. Jahrhunderts wurden die Friedhöfe vor die Dörfer verlegt.

Der Kreisheimatverein möchte dieses Thema wieder ins Bewusstsein
der heimatkundlichen Forschung rücken und lädt daher alle
Interessierten zu einer

Fachtagung ein, die am

12. April (14.00 Uhr) in der

Kolvenburg in Billerbeck

beginnen wird. Zu Beginn wird der an der Universität Münster
arbeitende Historiker Jan Brademann eine Einführung in diesen
bemerkenswerten Gegenstand geben, der im Mittelpunkt seiner
eigenen Forschungen ist. In der Diskussion mit Heimatfreunden
und anderen Fachkundigen möchte man den Besonderheiten des
Kirchhofes in der Landes- und Ortsgeschichte des Münsterlandes
nahe kommen und wird im weiteren Verlauf den Kirchhof von St.
Johann, der ein Musterbeispiel für eine solche Siedlungsform ist,
unter fachkundiger Leitung besuchen.

Diese Veranstaltung des Kreisheimatvereins in Verbindung mit der
Kulturabteilung des Kreises Coesfeld steht allen Interessierten
offen, der Eintritt ist frei.



INFO

Datum:
12.04.2008

Ort:
Kolvenburg
An der Kolvenburg
48727 Billerbeck
Tel.: 02543 1540
Fax: 02543 8211
E-Mail: kultur at kreis-coesfeld.de
URL: http://kolvenburg.baumberge.net/home/index.asp?w=pages

Kontakt:
Christian Wermert
Kreisheimatverein Coesfeld e.V.
Lise-Meitner-Weg 21
48653 Coesfeld
Tel.: 02502 942128
Fax: 02502 942 224
E-Mail: wermert at nottuln.de
URL: http://www.muenster.org/khv-coesfeld/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 11 10:54:36 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 11 Apr 2008 10:54:36 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Dia-Vortrag: Mittelalterliche Muenzen im Hagener Raum,
Hagen, 22.04.2008
Message-ID: 47FF436C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Bischoff"
Datum: 10.04.2008, 16:12


AKTUELL

Dia-Vortrag

Wilfried G. Vogt und Lothar Langer:
Mittelalterliche Münzen im Hagener Raum.
Die Münzen der Kölner Erzbischöfe, der Grafen von der Mark und
der Grafen von Limburg.

Die frühesten Erwähnungen von Münzen im Hagener Raum finden sich
in der schriftlichen Überlieferung der Kölner Erzbischöfe des
12.Jahrhunderts, etwa zeitgleich geben auch die Urbare des
Klosters Werden und des Stifts Herdecke als frühe Quellen einen
Einblick in den Geldumlauf an Volme und Umgebung. Anfang des
13.Jahrhunderts treten die Grafen von der Mark mit Adolf I.
(1198-1249) als Münzherren in Erscheinung, dieser ließ bereits
im Zeitraum 1210-1220 Silbermünzen schlagen.

Schließlich münzen nach 1290/1300 die Grafen von Limburg. Die
Referenten zeichnen ein Bild des frühen Geldumlaufs im Hagener
Raum. Vorgestellt werden die betreffenden Münzherren ebenso wie
über 50 ausgesuchte Münzen aus dem 12., 13. und 14. Jahrhundert.
Am Abend der Veranstaltung sind die Münzen im Original zu
besichtigen.


INFO

Datum:
22.04.2008, 19.00 Uhr

Ort:
HagenMedien Stadtbücherei und VHS Hagen
Springe 1
58095 Hagen
Tel.: 02331 207-3591 (Allgemeine Auskünfte und Verlängerungen)
Fax: 02331 207-2442
E-Mail: info.stadtbuecherei at stadt-hagen.de
URL: http://www.hagen.de/web/de/webseiten/43sb/43sb_u/43SB-U.html






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 11 11:01:09 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 11 Apr 2008 11:01:09 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Forschungskolloquium zur Neuesten Geschichte zum
Thema Menschenrechte, Muenster, 16.04.-09.07.2008
Message-ID: 47FF44F5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christian Kaindl"
Datum: 10.04.2008, 11:18


AKTUELL

Forschungskolloquium zur Neuesten Geschichte
zum Thema Menschenrechte

Auch in diesem Semester veranstaltet das LWL-Institut für
westfälische Regionalgeschichte (Prof. Dr. Franz-Werner Kersting,
Prof.. Dr. Bernd Walter) zusammen mit dem Historischen Seminar
der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Prof. Dr. Frank
Becker, Prof. Dr. Heike Bungert, Prof. Dr. Silke Hensel) wieder
ein Forschungskolloquium zur Neuesten Geschichte.


Das aktuelle Thema lautet "Menschenrechte".

Im Fürstenberghaus, Raum Ü 5, Domplatz 20-22, 48143 Münster.

Folgende Termine finden noch statt:

16.04.2008

Antje Schnoor (Münster),
Die Haltung der Katholischen Kirche in Chile zu den
Menschenrechtsverletzungen während der Militärdiktatur

30.04.2008

Dr. Jan Erik Schulte (Bochum),
UN-Blauhelme. Von der kollektiven Sicherheit zum internationalen
Menschenrechtsschutz. Das Beispiel Kanada (1956-2001)

07.05.2008

Dr. Rita Schäfer (Berlin),
Im Schatten der Apartheid. Frauen-Rechtsorganisationen und
geschlechtsspezifische Gewalt in Südafrika

21.05.2008

Dr. Hubertus Büschel (Potsdam),
"Entwicklungshilfe" für die Massai in Tansania: Der Schutz
bedrohter Menschenrechte und die Entstehung moderner
Ungleichheiten in Afrika 1940-1975

28.05.2008

Dr. Jan-Christoph Hauschild (Düsseldorf),
Georg Büchner und die "Gesellschaft der Menschenrechte" in
Hessen 1834/35

11.06.2008

Prof. Dr. Elizabeth Borgwardt (Heidelberg/St. Louis),
A New Deal for the World?: The 1941 Atlantic Charter as a Human
Rights Instrument

18.06.2008

Dr. Klaas Dykmann (Leipzig),
Die Geschichte des interamerikanischen Menschenrechtssystems

02.07.2008

Dr. Brigitte Hamm (Duisburg),
Unteilbarkeit der Menschenrechte. Zur Bedeutung Wirtschaftlicher
und sozialer Menschenrechte im UN-Menschenrechtssystem

09.07.2008

Prof. Dr. Thomas Mergel (Berlin),
Kulturgeschichte des Politischen
(zusammen mit dem Forschungskolloquium zur Geschichte der Frühen
Neuzeit/ Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger)


INFO

Zeit:
jeweils Mittwoch, 18-20 Uhr

Ort:
Fürstenberghaus,
Raum Ü 5
Domplatz 20-22
48143 Münster
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WIR/Vortragsreihe/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 11 11:19:19 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 11 Apr 2008 11:19:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Manne Spitzer liest David Safiers Mieses Karma
im LWL-Planetarium, Muenster, 15.04.2008
Message-ID: 47FF4937.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.04.2008, 09:31


AKTUELL

Manne Spitzer liest David Safiers Mieses Karma im LWL-Planetarium
Abendlesung für Erwachsene

Gutes Karma, mieses Karma - gibt es ein Leben nach dem Tod? Wenn
ja, als was werden wir dann wiedergeboren? Der Autor David
Safier hat sich darüber in einem Buch Gedanken gemacht und
seinen speziellen Humor darin eingebunden. Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) veranstaltet am
Dienstag, 15. April, um 19.30 Uhr im Planetarium des LWL-Museums
für Naturkunde eine Lesung aus dem Buch mit dem Kabarettisten
Manne Spitzer.

Die Moderatorin Kim Lange erlebt einen Tag des Triumphes: Sie
gewinnt den Deutschen Fernsehpreis. Dumm nur, dass sie noch am
selben Abend vom Waschbecken einer herabstürzenden russischen
Raumstation erschlagen wird. Und noch dümmer, dass sie in einem
Erdloch erwacht, mit zwei Fühlern, sechs Beinen und einem
überproportional großen Hinterleib: Kim ist eine Ameise.
Offensichtlich die Rechnung dafür, dass sie im letzten Leben
viel zu viel mieses Karma gesammelt hat.

Da sie als Mensch unausstehlich, erfolgreich, rücksichtslos und
karrierebesessen war steht ihr nur diese Form der Reinkarnation
zu. Weil Kim aber wenig Lust hat, fortan Kuchenkrümel durch die
Gegend zu schleppen, sieht sie nur einen Ausweg: Gutes Karma
muss her, damit es auf der Reinkarnationsleiter wieder aufwärts
geht. Vom Ameisenbuddha wird sie auf den mühevollen Rückweg ins
frühere Leben geschickt, um Buße zu tun bei allen von ihr
Beleidigten und Betrogenen und so ihr mieses Karma abzubauen.
Erst als Ameise dann als Meerschweinchen, als Regenwurm und als
Kartoffelkäfer, Kim hat viel wieder gut zu machen.

"Mieses Karma" ist das viel beachtete Romandebüt des
erfolgreichen Drehbuchautors David Safier. Sein Roman gilt als
skurril, fantastisch, über- und abgedreht, amüsant und
unterhaltsam zugleich. Der 1966 in Bremen geborene Safier
sammelte Berufserfahrung zunächst als Moderator und Redakteur
beim Radio, entwickelte in dieser Zeit Hörspiele und
Comedyreihen und arbeitete als Fernsehjournalist für Radio
Bremen und Sat.1. Neben dem Deutschen Fernsehpreis und dem
Grimme-Preis erhielt Safier 2004 eine Auszeichnung, die in
dieser Kategorie zuvor noch nie an eine deutsche Produktion
verliehen wurde: den International Emmy.

Eintrittskarten zum Preis von 3,50 Euro sind bei Münster
Information (Telefon 0251 492-2714) oder dienstags bis sonntags
von 9 bis 18 Uhr im LWL-Museum für Naturkunde (Telefon 0251
591-6050) erhältlich.


INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 0251.591-05
Fax: 0251.591-6098
E-Mail: planetarium at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 11 11:30:02 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 11 Apr 2008 11:30:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Zum Hundertsten!": Neue Vortragsreihe
im LWL-Landesmuseum, Muenster, 15.04.2008
Message-ID: 47FF4BBA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.04.2008, 11:15


AKTUELL

Die Kunst und der Markt
"Zum Hundertsten!": Neue Vortragsreihe im LWL-Landesmuseum

Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte feiert in
diesem Jahr sein 100jähriges Bestehen. Begleitet wird das
Jubiläum von dem Veranstaltungsprogramm "Zum Hundertsten!" mit
Konzerten, Vorträgen und Gesprächen. "Reden über Kunst" ist eine
Vortragsreihe, die sich von unterschiedlichen Standpunkten aus
der Bildenden Kunst nähert und am Dienstag, 15. April, um 20 Uhr
im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
beginnt.

"Reden über Kunst" werden in Kooperation mit dem Kulturamt der
Stadt Münster bekannte Fachleute. Mit Christoph Stölzl, Pater
Friedhelm Mennekes, Prof. Dr. Ulrich Trenckmann und Christoph
Graf Douglas werden an vier Abenden Spezialisten aus völlig
unterschiedlichen Disziplinen Fragen rund um die Stellung,
Wahrnehmung und Funktion von Bildender Kunst in einer modernen
Gesellschaft diskutieren.

Den Auftakt bildet am 15. April der Vortrag "Qualität, Preis
oder beides? Die Kunst und der Markt" von Dr. Christoph Graf
Douglas aus Frankfurt. Schon seit Jahrtausenden ist Kunst Teil
des ökonomischen Warenkreislaufs. Nachdem sich die Kunst von
ihren sakralen Ursprüngen gelöst hatte, wurde sie zu einem
weltlichen Prestigeobjekt, bekam einen Wert und wurde Teil des
Marktes.

Die Dynamik allerdings, die der heutige Kunstmarkt erlangt hat,
sprengt alle Maßstäbe: In spektakulären Auktionen erhalten
Kunstwerke unvorstellbar hohe Preise, das Angebot an Kunstmessen
wächst ins Unüberschaubare. Es nährt sich der Verdacht, dass es
der Preis ist, der inzwischen die Qualität definiert und nicht
umgekehrt.

Dr. Christoph Graf Douglas ist einer der besten Kenner der
nationalen und internationalen Kunsthandelsszene. Er hat
Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie studiert und war von
1979 an zunächst als Auktionator, dann als geschäftsführender
Direktor bei Sotheby's Deutschland tätig.

In dieser Funktion initiierte er z.B. die großen Auktionen von
hochadeligem Besitz wie 1993 die Sammlung der Familie von Thurn
und Taxis und 1995 Max Markgraf von Baden sowie 2003 die der
Fürstlich Fürstenbergischen Sammlung an den süddeutschen
Schrauben-Fabrikanten und Kunstliebhaber Reinhold Würth. Seit
1996 leitet Graf Douglas ein eigenes Kunstberatungsunternehmen.

Weitere Vorträge der Reihe "Reden über Kunst":

22. April, 20 Uhr
"Bilderstreit. Kunst versus Kirche?"
Pater Friedhelm Mennekes, SJ (Köln)

1. Juni, 19 Uhr
"Wie viel Kunst verträgt der Mensch?"
Kultursenator a. D. Prof. Dr. Christoph Stölzl (Berlin)

17. Juni, 20 Uhr
",Irrenkunst' - Grenzgänger zwischen Psychiatrie und Kunst"
Prof. Dr. med. Ulrich Trenckmann (Hemer)


INFO

LWL-Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte Münster
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
Fax: 0251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org
URL: www.lwl-landesmuseum-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 11 11:33:57 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 11 Apr 2008 11:33:57 +0200
Subject: [WestG] [AUS] LWL plant Sonderausstellung ueber Vietnam 2012 in
Herne
Message-ID: 47FF4CA5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.04.2008, 15:43


AUSSTELLUNG

LWL plant Sonderausstellung über Vietnam 2012 in Herne

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) plant eine große
Sonderausstellung zur Geschichte und Kultur Vietnams. Die
Ausstellung "Nam Viet - Vietnam: Mythos und Geschichte" ist im
Jahr 2012 im LWL-Archäologiemuseum in Herne zu sehen. Das hat
der LWL-Kulturausschuss (9.4.) befürwortet.

Über die Beschlussvorlage des Kulturausschusses entscheidet
endgültig der Landschaftsausschuss am 25. April. Die
Gesamtkosten des Projekts werden auf insgesamt 550.000 Euro
geschätzt.

Für die voraussichtlich von Januar bis September 2012 laufende
Ausstellung werden 50.000 Besucher erwartet. Themen sind Kultur
und Geschichte des südostasiatischen Landes von der Steinzeit
bis zur Gegenwart. Aus archäologischer Perspektive beschäftigt
sich die Sonderausstellung vor allem mit der Bronze- und
Eisenzeit.

Das inhaltliche Konzept des Projekts erstellen die
LWL-Archäologen in Herne gemeinsam mit der Kommission für
Archäologie Außereuropäischer Kulturen des Deutschen
Archäologischen Instituts (KAAK). Zu den Mitgliedern der KAAK
zählen Spezialisten der archäologischen Forschung in Vietnam.


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
Fax: 02323 94628-33
E-Mail: lwl-archaeologiemuseum at lwl.org
URL: www.lwl-landesmuseum-herne.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Apr 11 15:47:04 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 11 Apr 2008 15:47:04 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag, Flim: Judenverfolgung in den Niederlanden,
Muenster, 14.04.2008
Message-ID: 47FF87F8.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 11.04.2008, 15:31


AKTUELL

Judenverfolgung in den Niederlanden
Vortrag von Dr. Bert Jan Flim im "Haus der Niederlande"
14.04.2008

Ein Vortrag am 14. April 2008 im münsterschen Haus der Niederlande
behandelt die Judenverfolgung in den Niederlanden zwischen 1940 und
1945. Dabei geht es sowohl um die Deportation niederländischer Juden
nach Osteuropa als auch um Möglichkeiten, sich der Deportation zu
entziehen. Referent Dr. Bert Jan Flim aus Nijverdal geht in seinem
Vortrag auch auf die Rolle verschiedener Organisationen ein, die
Hilfestellung beim Untertauchen leisteten. Die Veranstaltung des
Zentrums für Niederlande-Studien der WWU Münster in Kooperation
mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Münster und der Volkshochschule Münster beginnt am Montag um 20
Uhr in der Bibliothek des Hauses der Niederlande am Alten Steinweg
6/7.


INFO

URL: http://www.uni-muenster.de/HausDerNiederlande/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 14 09:28:26 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Apr 2008 09:28:26 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL foerdert Kulturdenkmaeler mit 235.000 Euro
Message-ID: 480323BA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.04.2008, 15:26


AKTUELL

LWL fördert Kulturdenkmäler mit 235.000 Euro

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat im vergangenen
Jahr die Pflege von Kulturdenkmälern mit 235.000 Euro gefördert.
Wie der LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale im
Kulturausschuss am Mittwoch (09.04.) in Münster mitteilte,
profitierten im vergangenen Jahr 108 Denkmäler in den
westfälischen Kreisen und kreisfreien Städten von den
LWL-Zuschüssen, die im Bereich zwischen 500 und 10.000 Euro
lagen. Mit über 216.000 Euro gingen die meisten Fördergelder an
private oder kirchliche Denkmaleigentümer.

Mit diesem Geld fördert der LWL die Restaurierung und
Instandsetzung nicht nur von Wohnhäusern, Kirchen, Kapellen und
Schlössern, sondern auch von so unterschiedlichen
Kulturdenkmälern wie Wasser- und Windmühlen, einem Bildstock,
einer Bismarcksäule, einem Wasserturm, einer Ziegelei, einer
Möbelfabrik, einem Mausoleum und einer Orgel.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 14 09:37:41 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Apr 2008 09:37:41 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BPOS=5D_LWL-Museum_fuer_Naturkunde=2C_wiss=2E?=
=?utf-8?q?_Referentin/wiss=2E_Referenten_f=C3=BCr_Zoologie=2C_Muenster?=
Message-ID: 480325E5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: Von: "Matthias Roß"
Datum: 10.04.2008, 14:56


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist im LWL-Museum für
Naturkunde -Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium in Münster
zum 01.07.2008 die Stelle einer/eines

wiss. Referentin/ wiss. Referenten für Zoologie
zu besetzen.

Aufgabengebiete:
- museumsspezifische und wissenschaftliche Mitarbeit im
LWL-Museum für Naturkunde
- Mitarbeit bei Ausstellungsprojekten, aktuell "Humanevolution",
"Bionik" und "Wale - Riesen der Meere"
- Mitarbeit im Kursangebot bei der Außenstelle "NSG Heiliges
Meer"

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Studium als Dipl.-Biologin/Dipl.-Biologe;
Schwerpunkt Zoologie
- Promotion; Schwerpunkt Wirbeltiere
- Nachweis von Publikationen, sowohl fachwissenschaftlicher als
auch populärwissenschaftlicher Art
- Nachweis der Kenntnis heimischer Arten
- Nachweis über bisherige Arbeiten innerhalb der naturkundlichen
Landesforschung von Westfalen-Lippe
- Nachweis der Arbeit im Bereich wissenschaftlicher Sammlungen
- Erfahrungen in Ausstellungsvorbereitung und Didaktik
- Erfahrungen im Angebot von naturkundlichen Kursen
- Geschick im Umgang mit Menschen
- soziale Kompetenz; Team-, Leitungs- und Delegationsfähigkeit

Wir bieten:
- interessante und verantwortungsvolle Aufgabengebiete bei einem
der großen öffentlich-rechtlichen Arbeitgeber in Westfalen-Lippe
- vielfältige Möglichkeiten für Kreativität und berufliches
Engagement
- Fortbildungs- und Weiterqualifizierungsmöglichkeiten
- eine Vergütung entsprechend der Qualifikation nach
Entgeltgruppe 13 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
16/08 bis zum 08.05.2008 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 14 09:46:30 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Apr 2008 09:46:30 +0200
Subject: [WestG] [LIT] LWL gibt ersten Band des Handbuches der
juedischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe heraus
Message-ID: 480327F6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.04.2008, 11:45


LITERATUR

LWL gibt ersten Band des Handbuches der jüdischen Gemeinschaften
in Westfalen und Lippe heraus
Artikel zu 72 Orten im Münsterland

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat mit seiner
Historischen Kommission für Westfalen und dem Institut für
vergleichende Städtegeschichte der Universität Münster ein
vierbändiges historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften
in Westfalen und Lippe erarbeitet. Neben Überblicksartikeln
enthält das Werk Texte über 270 Orte. Der erste Band, der sich
mit den 72 ehemaligen jüdischen Gemeinschaften im heutigen
Regierungsbezirk Münster beschäftigt, ist jetzt im Ardey-Verlag
erschienen.

"Das Zusammenleben zwischen Deutschen und Juden war, über die
Jahrhunderte gesehen, meist problematisch und endete in der
NS-Zeit mit dem Holocaust in der Katastrophe", sagte
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch bei der Vorstellung des ersten
Bandes am Donnerstag (10.04.) in Münster. "Die Forschung hat
sich erst rund 30 Jahre nach dem Zeiten Weltkrieg intensiv mit
dem Holocaust beschäftigt. Das Mittelalter, die frühe Neuzeit,
das 19. Jahrhundert und die Gegenwart wurden darüber meist
vernachlässigt.150 Autorinnen und Autoren haben sich seit dem
Jahr 2000 daran gemacht, diese Lücken zu füllen."

"Bei dem ehrgeizigen Projekt, neben dem Holocaust auch die
jüdische Geschichte vom Mittelalter über die Frühe Neuzeit bis
zum 19. Jahrhundert und zur Gegenwart zu betrachten, ist ein
lexikalisches Nachschlagewerk entstanden, das alle 270 Orte
auflistet, in denen es jüdische Gemeinschaften gegeben hat.
Dennoch ist das Handbuch kein abgeschlossenes Werk, sondern ein
lebendiges Buch, das zu weiteren Forschungen der jüdischen
Geschichte anregen will", fuhr Kirsch fort.

Paul Spiegel, der in Warendorf geborene und 2006 verstorbene
Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, hatte 2003
die Schirmherrschaft über das Gesamtprojekt angenommen.
Charlotte Knobloch hat als seine Nachfolgerin die
Schirmherrschaft übernommen. Sie betont im Vorwort, dass "das
Leitmotiv Paul Spiegels mit dem vorliegenden Werk weitergeführt
wird. Denn wer die Geschichte kennt, wird Freiheit und
Demokratie immer verteidigen".

Das Handbuch ist als vierbändiges Werk konzipiert mit einem
Grundlagenband und drei weiteren Bänden für die
Regierungsbezirke Münster, Arnsberg und Detmold. Neben den
Artikeln zu allen 270 Orten in denen es jüdische Gemeinden gab
oder gibt, stellt das Handbuch auch die Politik der bis 1802/03
im Alten Reich bestehenden Territorien vor. Denn deren Politik
hatte Einfluss auf die Juden und ihre Rechtsstellung.

"Vor 30 Jahren, als sich die Pogromnacht vom 9. November 1938
zum 50. Mal jährte, begann in Deutschland in größerem Umfang die
Auseinandersetzung mit den Fragen, wie es zu dieser Vernichtung
hat kommen können. Überall fanden sich Historiker und
Nichthistoriker zusammen, um die jüdische Geschichte in der
eigenen Umgebung zu erkunden", berichtete Kirsch. Die Zahl der
Einzelstudien sei fast unüberschaubar. Die Leistung des
Handbuches liege darin, diese weit verstreuten Kenntnisse
zusammenzufassen und die lange deutsch-jüdische Geschichte vor
dem Holocaust einzubeziehen, so der LWL-Direktor weiter.

"Der erste Band enthält 72 Artikel zu Orten im Regierungsbezirk
Münster sowie Überblicksartikel zur Geschichte der Juden in
sechs bis 1802/3 selbständigen Territorialherrschaften in dieser
Region wie zum Beispiel das Fürstbistum Münster und das Vest
Recklinghausen. Alle Ortsartikel folgen einem Schema, so dass
die Leser leicht vergleichen können", erläuterte Prof. Dr.
Jakobi, Herausgeber des jetzt vorliegenden Bandes und
Vorstandsmitglied der Historischen Kommission.

Schnell wurde der LWL-Kommission klar, dass sie mir ihren
üblichen Mitteln das Projekt nicht bewältigen konnte. In dem
Institut für vergleichende Städtegeschichte der Universität
Münster hat sie einen Kooperationspartner gefunden, mit dem sie
das Handbuch gemeinsam herausgibt. "Das Institut ist seit langem
ein Partner des LWL und verfügt über Erfahrungen bei der
Erarbeitung von Handbüchern, zum Beispiel bei dem 2006
erschienenen Handbuch der Historischen Stätten", erläuterte
Prof. Dr. Johanek, bis 2003 selbst 1. Vorsitzender der
Historischen Kommission für Westfalen und bis 2007
wissenschaftlicher Vorstand des Instituts für vergleichende
Städtegeschichte.

"Eine besondere Herausforderung war es, jüdische Geschichte in
regionaler Perspektive zu schreiben", berichtete Prof. Dr.
Wilfried Reininghaus, Vorsitzender der Historischen Kommission.
"Denn Jüdisches Leben ist in einem nach heutigen Grenzen
gegliederten Handbuch nur schwer zu erfassen, da damit die
spezielle Mobilität und der weitreichende Aktionsradius
einzelner Personen und Verwandtenkreise in ihrer ganzen
Komplexität nicht in den Blick kommt", ergänzt Jakobi.

Hintergrund:
Die Historische Kommission für Westfalen ist eine der sechs vom
LWL getragenen wissenschaftlichen Kommissionen. Seit ihrer
Gründung im Jahr 1896 hat sie ca. 500 Einzelveröffentlichungen
zu Spezialthemen und Urkundenpublikationen wie dem Westfälischen
Urkundenbuch herausgegeben.

Ihre Mitglieder und zahlreiche engagierte Kollegen übernehmen
Arbeiten und veröffentlichen sie in Handbuchform, wie
beispielsweise die große, vierbändige 'Westfälische Geschichte'
oder 'Westfälische Klosterbuch' und nun das 'Historische
Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe'.
"Wissen so zu bündeln, Grundlagenwerke zu erstellen und so
gewonnene Erkenntnisse zu verbreiten, sind die der Hauptaufgaben
der Historischen Kommission", so deren 1. Vorsitzender Prof. Dr.
Wilfried Reininghaus.


INFO

Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen
und Lippe Teilband 1:
Die Ortschaften und Territorien im heutigen Regierungsbezirk
Münster

Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen XLV:
Quellen und Forschungen zur jüdischen Geschichte in Westfalen,
Band 2,1
780 Seiten, eine Übersichtskarte
Münster 2008
Ardey-Verlag
ISBN 978-3-87023-282-5
69,00 Euro





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 14 10:31:38 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Apr 2008 10:31:38 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Ditt, Karl /Tenfelde,
Klaus (Hg.): Das Ruhrgebiet in Westfalen und Rheinland
Message-ID: 4803328A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.04.2008, 14:57


LITERATUR

LWL und Ruhruniversität geben Tagungsergebnisse
zum Raumbewusstsein in Nordrhein-Westfalen heraus

"Die traditionelle Vorstellung vom Ruhrgebiet als
montanindustriellem Raum ist nur noch ein Mythos. Neue
raumübergreifende, identitätsstiftende Funktionen sind noch kaum
erkennbar. Ein Hauptzentrum, das die übrigen Zentren überstrahlt,
hat sich ebenso wenig herausgebildet wie wichtige zentrale
Funktionen von weltstädtischem Format.

Es mangelt auch an der Bereitschaft der Städte, sich zugunsten
eines Zentrums oder der Region Ruhrgebiet zurückzunehmen", so
fasst der Historiker Karl Ditt die Ergebnisse einer Tagung zum
Raumbewusstsein in Nordrhein-Westfalen zusammen, die der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und das Institut für
soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum Ende 2005 in
Dortmund veranstaltet haben.

Sie liegen jetzt unter dem Titel "Das Ruhrgebiet in Rheinland
und Westfalen. Koexistenz und Konkurrenz des Raumbewusstseins im
19. und 20. Jahrhundert" als Buch vor.

Allenfalls bei Teilen der Jugend existiere das Ruhrgebiet als
städteübergreifender Konsum- und Freizeitraum. Charakteristisch
seien Zerfallstendenzen des Ruhrgebiets, wobei die
traditionellen Bindungen zu den angrenzenden Regionen, etwa dem
Niederrhein, dem Sauerland oder dem Münsterland wiederbelebt
würden, so Ditt, Mitarbeiter des LWL-Instituts für Westfälische
Regionalgeschichte, weiter.

Ausgangsfrage der Tagung war, wie sich im Ruhrgebiet während des
19. und 20. Jahrhunderts ein eigenes Regionalbewusstsein
gegenüber dem bereits bestehenden Raumbewusstsein in den beiden
"Mutterprovinzen" Rheinland und Westfalen herausbildete. Wann
trat es auf, worin bestanden seine Charakteristika, und wie
reagierte man darauf in den übergeordneten politischen Räumen
Preußen bzw. Nordrhein-Westfalen, Rheinland und Westfalen? Die
Bevölkerung im Ruhrgebiet nahm erst seit dem späten 19.
Jahrhundert die Gemeinsamkeiten ihrer Region wahr.

Dabei gingen bürgerliche Gruppen, insbesondere Journalisten,
Dichter und Künstler voran. "Deutlich wurde auch, dass die
etablierten Kreise des Rheinlands und Westfalens die
Besonderheiten des frühen Ruhrgebiets, nämlich die
schwerindustriell geprägten Wirtschafts- und Sozialordnungen,
lange nicht wahrgenommen oder missachtet haben. Sie passten
nicht in die traditionellen Wahrnehmungs- und Wertkategorien.
Erst seit den 1960er Jahren entwickelte sich - nicht zuletzt
unter dem Einfluss der an den neuen Universitäten des
Ruhrgebiets tätigen und hier ausgebildeten Intellektuellen sowie
der wachsenden Akzeptanz der Wirtschafts- und Sozialgeschichte
ein eigenes räumliches Selbstbewusstsein", so Ditt.

Demgegenüber baute das Raumbewusstsein in Rheinland und
Westfalen auf langen kulturellen Traditionen auf, die zu
zahlreichen Stereotypen von Land und Leuten führten. Die
Entwicklung neuer kultureller Vorstellungen blieb im 20.
Jahrhundert jedoch weitgehend aus, so dass nicht nur im
Ruhrgebiet, sondern auch in Rheinland und Westfalen das
Raumbewusstsein nachließ. Nutznießer dieser
Traditionsabschwächungen könne das Land Nordrhein-Westfalen
werden, dass sich seit den 1950er Jahren um die Konstruktion
eines Landesbewusstseins bemühe, wagten die Tagungsteilnehmer
einen Blick in die Zukunft.

Mit diesen Fragestellungen und Ergebnissen greift der
Tagungsband sowohl wissenschaftlich als auch politisch aktuelle
Fragen auf. 20 Beiträge geben einen Überblick darüber, wie
Rheinländer, Westfalen und "Ruhris" sich selber sehen und wie
sich ihr Raumbewusstsein im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts
entwickelt hat. Abschließend skizziert Ditt in einer
Gesamtinterpretation das aktuelle Raumbewusstsein in
Nordrhein-Westfalen und seinen Teilräumen und deutet
Entwicklungsmöglichkeiten an.


INFO

Karl Ditt/Klaus Tenfelde (Hg.):
Das Ruhrgebiet in Westfalen und Rheinland
Koexistenz und Konkurrenz des Raumbewusstseins im 19.
und 20. Jahrhundert
Forschungen zur Regionalgeschichte, Band 57
20 Beiträge, 511 Seiten
ISBN 978-3-506-75748-7
49,- Euro





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 14 10:39:39 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Apr 2008 10:39:39 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe 05.03.-11.04.2008
Message-ID: 4803346B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 11.04.2008, 15:40


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe

In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 11.04.2008

Herne: Stadtarchiv in neuem Zuhause (14:20 Uhr)
Der Umzug des Herner Stadtarchivs ist abgeschlossen. Das neue
Domizil im Kulturzentrum wurde am Vormittag eröffnet. Die
Dokumente der Stadtgeschichte stehen Besuchern und Forschern
nach sechs Monaten Pause wieder zur Verfügung. Das Gebäude, in
dem die Unterlagen zuvor untergebracht waren, musste wegen
Baufälligkeit verlassen werden. Der Umzug kostete 300.000 Euro.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 10.04.2008

Geld aus dem Städtebauprogramm (16:37 Uhr)
Städte und Gemeinden in Südwestfalen erhalten in diesem Jahr
knapp 16 Millionen Euro vom Land, um attraktiver zu werden. Der
Kreis Siegen-Wittgenstein wird mit mehr als fünf Millionen Euro
am stärksten unterstützt. Hier fördert das Land unter anderem
den Umbau des Apollo-Theaters in Siegen und den Ausbau des
Eisenbahnmuseums. Rund vier Millionen Euro bekommen der
Hochsauerlandkreis und der Märkische Kreis. In Soest werden rund
2,5 Millionen Euro unter anderem in die Sanierung des
Bahnhofsgebäudes investiert.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 05.04.2008

Reisefilme, Ritterschwerter und weitere Veranstaltungstipps
(11:30 Uhr)
Das "Bundesfilmfestival Reisefilm" läuft zur Zeit in Dortmund.
Amateurfilmer zeigen ihre Berichte über Land und Leute aus aller
Welt. Von rund 800 eingereichten Filmen werden 47 vorgeführt -
im Werksaal der Dortmunder Stadtwerke, am Samstag und Sonntag ab

9 Uhr. Der Eintritt ist frei. - Einen Ritterhelm aufsetzen und
das Beidhand-Schwert schwingen - wer das als Kind verpasst hat,
kann es jetzt als Erwachsener nachholen.

Das Museum für Ur- und Frühgeschichte in Hagen lädt die ganze
Familie ein zu einer spielerischen Zeitreise von der Steinzeit
bis ins Mittelalter. Im Wasserschloss Werdringen, am Sonntag um
15 Uhr. - In Hamm gibt's viele bunte Bilder: Aqua-Gravure heißt
ein aufwendiges Verfahren mit Holz und Kautschuk, Farbe und
Papier, einer Presse und viel Wasser. Im überschwemmten Atelier
entstehen dreidimensionale Druck-Grafiken.

Die Galerie Kley in Hamm zeigt 40 farbenfrohe Aqua-Gravuren von
acht bekannteren und unbekannteren Künstlern.
Ausstellungseröffnung ist am Sonntag um 11 Uhr. - Die Band
"Farfarello" spielt in der Dortmunder Reinoldikirche meditative
Klänge. Der Lichtkünstler Jörg Rost sorgt für die passende
Beleuchtung - in der Reinoldikirche - am Samstag und Sonntag um
20 Uhr 30.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 01.04.2008

Sauerlandradweg wieder eröffnet (11:17 Uhr)
Der Sauerland-Radring zwischen Finnentrop, Eslohe, Schmallenberg
und Lennestadt ist ab heute wieder komplett auf 84 Kilometern
Länge befahrbar. Die Gemeinde Finnentrop hat nach nach fünf
Monaten Sperre den sogenannten Fledermaus-Tunnel wieder
eröffnet. Zum Schutz der Fledermäuse war er im Winter
verschlossen. Die Fledermäuse haben inzwischen ihren
Winterschlaf beeendet und sind aus dem 690 Meter langen
ehemaligen Eisenbahntunnel ausgeflogen. Der Sauerland-Radring
bietet zahlreiche Attraktionen wie das Besteckmuseum in
Fleckenberg oder das Maschinenmuseum in Eslohe.


Nachrichten aus OWL vom 31.03.2008

Bibliothek für Klostermuseum (12:30 Uhr)
Das Klostermuseum in Dalheim im Kreis Paderborn baut eine
einzigartige Bibliothek auf. Das Museum will aus Ordenshäusern
in ganz Deutschland Bücher zur Klosterkultur sammeln. Tausende
von Bänden werden gegenwärtig inventarisiert. Die Stiftung
Kloster Dalheim wird zudem ein weiteres großes Bauprojekt
beginnen. 14 Mio. Euro fließen in den Umbau von zwei
Gebäudeflügeln


Nachrichten aus Südwestfalen vom 31.03.2008

Restaurierte Bilder zu sehen (07:15 Uhr)
Die Stadt Soest hat gestern im Morgner-Kunsthaus eine
Ausstellung mit restaurierten Bildern aus dem städtischen
Kunstbesitz eröffnet. Die Bilder waren jahrzehntelang
unsachgemäß gelagert worden. Die Restaurierung kostete 150.000
Euro, ein Drittel davon wurde durch Spenden finanziert. Dieses
bürgerliche Engagement sei landesweit einmalig, sagte Klaus
Kösters vom Westfälischen Museumsamt Münster. In der Ausstellung
sind 214 restaurierte Werke unter anderem von den
Expressionisten Morgner, Modersohn und Nolde zu sehen.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 28.03.2008

Herne: Archäologiemuseum feiert (11:47 Uhr)
Das Westfälische Landesmuseum für Archäologie in Herne feiert am
Abend fünfjähriges Bestehen mit einer langen Museumsnacht. Bis
Mitternacht können Besucher bei freiem Eintritt die Ausstellung
begehen und zwischen Gauklern und Schauspielern einen Eindruck
vom Leben in der Steinzeit oder im Mittelalter gewinnen.

Das Herner Archäologiemuseum, dessen modernes Konzept bei
Fachleuten zunächst auf große Skepsis stieß, erfreute sich von
Anfang an noch größerer Beliebtheit bei den Besuchern. Fast
400.000 haben in fünf Jahren die Dauerausstellung und die
verschiedenen Sonderschauen gesehen. Mehrere nationale und
internationale Preise für das Ausstellungs- und
Kommunikationsdesign haben mittlerweile auch die Fachwelt vom
Erfolg des Hauses überzeugt. Die Planungen für die Ausstellungen
der nächsten fünf Jahre sollen den Status des Hauses als
modernstes Archäologiemuseum Europas weiter untermauern.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 27.03.2008

Dinosaurier in Hamm (14:41 Uhr)
Der Maximilianpark in Hamm zeigt vom nächsten Monat an
lebensechte bewegliche Dinosaurier-Modelle. Die
computergesteuerten Dinos stammten aus dem Natural History
Museum London und würden erstmals in NRW gezeigt, teilte die
Parkleitung mit. Wissenschaftlicher Kooperationspartner der
Ausstellung ist das geologischpaläontologische Museum der
Universität Münster. Aus seiner Sammlung stammen tierische und
pflanzliche Fossilien. Außerdem werden eine Ausgrabungsstelle
und das Labor eines Präparators aufgebaut.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 25.03.2008

Zuschuss für Kloster-Umbau (16:19 Uhr)
Die NRW-Stiftung bezuschusst den Umbau des Beckumer Klosters
Blumenthal mit bis zu 140.000 Euro. Mit der Restaurierung soll
das letzte Zeugnis der mittelalterlichen Bebauung Beckums vor
dem Verfall bewahrt werden. Gleichzeitig wird das Kloster zu
einem Heimatarchiv für die Stadt Beckum und Umgebung umgebaut.


Nachrichten aus OWL vom 22.03.2008

Museen mit Osterangebot (18:30 Uhr)
Zahlreiche Museen in der Region locken an den Osterfeiertagen
mit einem speziellen Veranstaltungsangebot. Im Ziegeleimuseum
Lage können Kinder am Samstag und Ostersonntag an Bastelaktionen
teilnehmen. Das Klostermuseum Dahlheim bietet am Ostermontag
Führungen an, zudem ist ein Schäfer mit Herde auf der
Klosterwiese zu Gast. Und auch im ab sofort geöffneten
Freilichtmuseum in Detmold sind Osterlämmer zu bewundern.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 20.03.2008

Hagener Freilichtmuseum eröffnet (07:20 Uhr)
So früh wie nie öffnet in diesem Jahr das Hagener
Freilichtmuseum seine Pforten. Wegen der Osterfeiertage beginnt
die Saison schon Karfreitag. Im Mittelpunkt steht die
Sonderausstellung "Handwerk, Kunst, Design". Kunsthandwerker
präsentieren moderne Gestaltungs-Techniken. Mitte April
beschäftigt sich eine Doppel-Ausstellung mit Kinderarbeit.

Kunst in Hamm (13:38 Uhr)
62 Künstler aus Westfalen präsentieren ab Sonntag ihre Werke im
Gustav-Lübcke-Museum in Hamm unter dem Titel «Hier und Jetzt».
Die Werke stammen aus den Sparten Malerei, Skulptur, Grafik und
Fotografie. Unter den Ausstellern wird der Träger des
Kunstpreises der Stadt Hamm ermittelt. Die mit 7.000 Euro
dotierte Auszeichnung wird am 18. Mai - dem letzten Tag der
Ausstellung - verliehen.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 14.03.2008

Rhein/Ruhr: DFB sucht Museumsstandort (08:19 Uhr)
Oberhausen, Gelsenkirchen, Dortmund und Köln sind die letzten
vier Kandidaten für das geplante Fußballmuseum des Deutschen
Fußballbundes. Eine Kommission des DFB bereist ab heute alle
vier möglichen Standorte. Das Museum soll die Geschichte des
deutschen Fußballs beleuchten. Eine Entscheidung soll bis zum
Sommer fallen.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 13.03.2008

Witten: Besucherbergwerk wird ausgebaut (14:43 Uhr)
Das Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten baut sein
Besucherbergwerk aus. Bergleute setzen den vor Jahrzehnten zu
Bruch gegangenen östlichen Stollen der früheren Zeche wieder
instand. Wie der Landschaftsverband Westfalen-Lippe mitteilt,
könne man damit das erste mal im Ruhrgebiet als Tourist "unter
Tage" direkt an ein mehr als einen Meter mächtigen Kohleflöz
gelangen.


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 13.03.2008

Recklinghausen: Positive Bilanz der selbständigen Schule (08:39
Uhr)
Das sechsjährige Modellprojekt ?Selbständige Schule? geht
in diesem Schuljahr zu Ende. In Marl haben dazu die beteiligten
Schulen des Kreises Recklinghausen ihre Projekte präsentiert.
Die Schulleiter zogen eine durchweg positive Bilanz. Zunächst
wurden die Lehrer in Fortbildungen fit gemacht für die
selbständige Schule. Anschließend überlegten sie, was sie ändern
wollen.

An der Erich-Kästner-Grundschule in Recklinghausen
beispielsweise führten sie für ihre Kinder gleich eine andere
Pädagogik ein. Die Schüler sollten teilweise selbst bestimmen,
wie schnell und was sie lernen. Mit Hilfe des Modellprojektes
konnte dafür spezielles Lernspielzeug angeschafft werden. Kunst
und Musik bekam ebenfalls einen neuen Stellenwert. Die
Grundschüler besuchen nun Theateraufführungen und Museen. Die
Schulleiterin zieht ein sehr positive Bilanz des Modellprojekts.
Die Eigenverantwortung der Lehrer habe sich bewährt und stehe
auf gesunden Füßen, auch wenn das Projekt jetzt endet.

Haftung beim Land (08:07 Uhr)
Die Landesregierung will die Haftung für 250 Kunstwerke
übernehmen, die in der Ausstellung "Orte der Sehnsucht" ab
Herbst im münsterischen Landesmuseum gezeigt werden. Die
Haftungssumme für die Kunstwerke, unter anderem von Gauguin und
Van Gogh, betrage 450 Millionen Euro, erklärte
NRW-Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff
anlässlich des gestrigen Festaktes zur 100-Jahr-Feier im
Landesmuseum. Eine Übernahme der Haftungssumme habe es bisher in
der Geschichte des Landes noch nicht gegeben, so
Grosse-Brockhoff.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 08.03.2008

Überraschung im Siegerlandmuseum (12:52 Uhr)
Der weltweit größte erhaltene Spiegel mit einem Rahmen aus
Augsburger Silber befindet sich im Siegerlandmuseum in Siegen.
Das ergab überraschend die Restaurierung eines fast vier Meter
hohen Wandspiegels. Die Museumsleitung schätzt seinen Wert auf
eine sechsstellige Summe. Mit Silbergeschirr und -möbeln aus
Augsburger Werkstätten wurden seit dem Mittelalter vor allem
Königs- und Adelshöfe in Europa beliefert. Die weltweit größte
Sammlung Augsburger Silberschmiedearbeiten befindet sich im
Kremlmuseum in Moskau.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 07.03.2008

Milliardenvermögen beim LWL (16:47 Uhr)
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe in Münster verfügt über
ein Vermögen von insgesamt mehr als 2,2 Milliarden Euro. Das
geht aus einem ersten Bilanzentwurf zur neuen Haushaltrechnung
des Verbandes hervor. Danach beläuft sich allein das finanzielle
Vermögen wie etwa Firmenbeteiligungen auf fast 1,9 Milliarden
Euro. Die Kunstwerke in den Museen der Verbandes sind mit mehr
als 124 Millionen Euro veranschlagt.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 07.03.2008

Stadtmuseum Freudenberg nach Brand geschlossen (13:26 Uhr)
Das Stadtmuseum Freudenberg bleibt an diesem Wochenende nach
einem Brand geschlossen. Durch einen technischen Defekt hatte es
am Dienstag in der Dachwohnung eines angrenzenden alten
Fachwerkhauses gebrannt. Es entstand ein Schaden von über
150.000 Euro. Weil die Aufräumarbeiten noch andauern, musste das
benachbarte Stadtmuseum aus Sicherheitsgründen geschlossen
werden. Kommenden Mittwoch soll das Museum wieder öffnen.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 06.03.2008

Ausstellung im Picasso-Museum (17:06 Uhr)
Das Graphikmuseum Pablo Picasso in Münster präsentiert ab
Freitag in einer Sonderausstellung einhundert Photografien des
Fotografen Lucien Clergue. Der Franzose gilt als einer der
berühmtesten Photo-Künstler Frankreichs. Seine Photos sind bis
zum 11. Mai zu sehen.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 06.03.2008

Landesmuseum feiert Jubiläum (15:37 Uhr)
Mit einer Kunstausstellung begeht das Landesmuseum in Münster
sein 100-jähriges Jubiläum. Ab Sonntag präsentiert das Haus 250
Gemälde, Plastiken und Plakate, die die Museumsgeschichte
dokumentieren - darunter Werke von Max Liebermann, Emil Nolde
und August Macke. Die Ausstellung ist bis Mitte Juni zu sehen.


Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 06.03.2008

Schumacher-Museum eröffnet später (10:01 Uhr)
Die Eröffnung des neuen Museums für die Werke des Malers Emil
Schumacher in Hagen ist auf März 2009 verschoben worden. Grund
seien Bauverzögerungen, sagte ein Sprecher der Stadt. In dem
rund 26 Millionen Euro teuren Neubau sollen unter anderem 85
Ölbilder, 200 Arbeiten auf Papier und das gesamte grafische Werk
ausgestellt werden. Die von der Emil-Schumacher-Stiftung der
Stadt überlassene Sammlung hat einen Schätzwert von 50 Millionen
Euro. Das Museum sollte ursprünglich am 29. August, dem 96.
Geburtstag Schumachers, eröffnet werden.


Nachrichten aus dem Münsterland vom 05.03.2008

Die Region auf der ITB (11:44 Uhr)
Das Münsterland wirbt auf der heute in Berlin beginnenden
Internationalen Tourismusbörse vor allem mit Kunst und
Aktivurlaub. Golf, Kanufahrten und Radfahren werden als typische
Urlaubsbeschäftigungen vorgestellt. Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe macht am Münsterland-Stand auf das 100-jährige
Bestehen des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte
aufmerksam.


Nachrichten aus Südwestfalen vom 05.03.2008

Lüdenscheider Museen kaufen Kunstwerk an (08:14 Uhr)
Die Museen der Stadt Lüdenscheid haben mit Hilfe von Spenden ein
Kunstwerk der Malerin Ida Gerhardi gekauft. Das Bild "Seerosen"
stammt aus dem Jahr 1920. Sieben Jahre später war die Malerin in
Lüdenscheid gestorben. Sie gilt als Wegbereiterin der Moderne
und Pionierin der Malerei. Die Museen der Stadt Lüdenscheid
haben bereits seit einigen Jahren einen Ida-Gerhardi-Raum
eingerichtet, in dem markante Arbeiten der Malerin gezeigt
werden. Auch die "Seerosen" sollen hier auf der
Original-Staffelei der Malerin stehen. Alle zwei Jahre wird in
Lüdenscheid der Ida-Gerhardi-Preis für Nachwuchs-Künstler
verliehen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 14 10:42:58 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Apr 2008 10:42:58 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/14
Message-ID: 48033532.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 14.04.2008, 09:38


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-14 für den Zeitraum vom
01.04.2008 bis zum 07.04.2008 mit insgesamt 15 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-14&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 14 11:18:17 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Apr 2008 11:18:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Aktuelle Debatten in der Geschlechterforschung,
WWU Muenster, Sommersemester 2008
Message-ID: 48033D79.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Julia Paulus"
Datum: 11.04.2008, 13:12


AKTUELL

Gender Under Construction
Aktuelle Debatten in der Geschlechterforschung

Öffentliche Ringvorlesung im Sommersemester 2008 an der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zugleich
Einführungsvorlesung im Rahmen des fakultätsübergreifenden
Moduls "Einführung in die Gender Studies" in den General Studies

Zehn renommierte ReferentInnen geben einen Einblick in aktuelle
Forschungen und theoretische Positionen zur Kategorie Geschlecht
und zu Geschlechterverhältnissen in der Geschichts- und
Erziehungswissenschaft, der Theologie, in Kommunikations- und
Kulturwissenschaften, Sozial- und Politikwissenschaft sowie in
Natur- und Technikwissenschaften.

Zu dieser Vorlesungsreihe, die von sechs Wissenschaftlerinnen
aus vier Fakultäten der WWU organsiert wird, möchte ich Sie
herzlich einladen, jew. mittwochs, 18-20 Uhr c.t.,
Fürstenberghaus Hörsaal F 4, 48143 Münster, Domplatz 20-22.


TERMINE

16.04.
Einführung

23.04.
Sex und gender: Schlüsselkategorien oder Appendices?
Positionen der Geschlechterforschung und ihre Implikationen
am Beispiel der historischen Geschlechterforschung
Dr. Julia Paulus, WWU Münster/LWL-Institut für westfälische
Regionalgeschichte

30.04.
Gender in der Erziehungswissenschaft -
Zum Stand der Mädchenarbeit
Prof. Dr. Luise Hartwig, FH Münster

07.05.
Jungenpädagogik. Forschungsstand und Kontroversen
Dr. Jürgen Budde, Universität Halle ZSB

21.05.
Gender trouble im Paradies. Geschlechterperspektiven auf
die biblische Paradiesgeschichte
Prof. Dr. Marie-Theres Wacker, WWU Münster

28.05.
Gleichgeschlechtlichkeit als Thema in Judentum, Christentum
und Islam
Prof. Dr. Marie-Theres Wacker, WWU Münster

04.06.
Natur, Kultur und die Kategorie Geschlecht
Prof. Dr. Andrea Bührmann, Universität Wien

11.06.
Gender und Rhetorik: kulturwissenschaftliche Perspektiven
Dr. Doerte Bischoff, WWU Münster

18.06.
Universität und Karriere
Prof. Dr. Annette Zimmer, WWU Münster

25.06.
Gender und Biologie
Prof. Dr. Kirsten Smilla Ebeling, Universität Oldenburg

02.07.
"Sociology meets technology" Gender und Diversity auf
ihrem Weg durch die Technikwissenschaften
Prof. Barbara Schwarze, FH Osnabrück

09.07.
FrauenMenschenrechtspolitik:
Zwischen Erfolgsgeschichte und Rückschlägen
Prof. Dr. Regina-Maria Dackweiler, FH Wiesbaden

16.07.
Gender goes future? Rückblicke und Ausblicke


INFO

Veranstalterinnen:

Stephanie Feder, FB 02 -
Seminar für Exegese des Alten Testaments

Lisa Glagow-Schicha, FB 11 -
Institut für Angewandte Physik

Dr. Julia Paulus, FB 08 -
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte/
Historisches Seminar

Dr. Katrin Späte, FB 06 -
Institut für Soziologie

Prof. Dr. Marie-Theres Wacker und Andrea Qualbrink, FB 02 -
Arbeitsstelle Feministische Theologie und Genderforschung






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 14 11:32:36 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Apr 2008 11:32:36 +0200
Subject: [WestG] [POS] Museum fuer Westfaelische Literatur auf dem
Kulturgut Haus Nottbeck, wiss. Volontaerin/wiss. Volontaer, Oelde
Message-ID: 480340D4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Dirk Bogdanski"
Datum: 10.04.2008, 19:32


STELLENAUSSCHREIBUNG

Das Museum für Westfälische Literatur auf dem Kulturgut Haus
Nottbeck in Oelde (Westfalen) ist ein lebendiger Ort der
Literaturvermittlung mit überregionaler Ausstrahlung. Es bietet
multi-mediale Informationsangebote zur westfälischen
Literaturgeschichte vom Spätmittelalter bis heute sowie ein
vielfältiges Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm.

Neben dem Literaturmuseum beherbergt der ehemalige Adelssitz
Haus Nottbeck eine Musik- und Theaterwerkstatt. Träger ist die
Kulturgut Haus Nottbeck GmbH. Wissenschaftlich betreut wird das
Museum von der Literaturkommission für Westfalen.

Der Träger der Einrichtung, die Kulturgut Haus Nottbeck GmbH,
sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine wissenschaftliche
Volontärin / einen wissenschaftlichen Volontär.

Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet. Die wöchentliche
Arbeitszeit beträgt 41 Stunden.

Aufgaben:
- Schwerpunkt ist die Mitarbeit bei der Konzeption von Projekten
der Literaturvermittlung und die eigenständige Umsetzung von
museumspädagogischen Programmangeboten
- Assistenzarbeiten bei der Organisation von Ausstellungen und
Veranstaltungen, bei der systematischen Erschließung der
Sammlung und Bibliotheksbestände sowie in der Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit.

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Studium der Literatur-, Kunst- oder
Kulturwissenschaften oder eine vergleichbare Qualifikation im
Bereich Kulturvermittlung und Kulturmanagement
- fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in der Museumspädagogik
und Kulturvermittlung
- praktische Erfahrungen im Museums- oder Ausstellungsbetrieb
- ausgeprägtes Interesse an der Arbeit mit Kindern und
Jugendlichen
- sicherer Umgang mit EDV- und Bildbearbeitungsprogrammen
- Kreativität im Redigieren von Texten für unterschiedliche
Zielgruppen
- Fähigkeit zur raschen Einarbeitung in neue Aufgabenfelder und
zu kreativem, eigenverantwortlichem Arbeiten
- Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit, Kommunikations- und
Organisationsgeschick
- Bereitschaft zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung auch an
Wochenenden

Wir bieten:
- eine anspruchsvolle, kreative Aufgabe mit
eigenverantwortlichen Gestaltungsmöglichkeiten auf dem Gebiet
der musealen Vermittlungsarbeit
- die Möglichkeit, sich mit den unterschiedlichen Bereichen der
Museumsarbeit vertraut zu machen und berufspraktische Kenntnisse
im Museumsmanagement zu erwerben
- eine monatliche Pauschalvergütung von zurzeit 1.052,06 ?
brutto (ab 1.7.2008 1.082,57 ?)

Ausdrücklich erwünscht sind Bewerbungen von Frauen. Die
Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen sind ebenfalls
erwünscht.

Senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung spätestens bis zum
02.05.2008 an die:

Kulturgut Haus Nottbeck GmbH
Waldenburger Str. 2
48231 Warendorf.

Für ergänzende Informationen stehen Ihnen Herr Bogdanski
(Telefon 02529/945590) und Herr Pelkmann (Telefon 02581/53-1011)
gern zur Verfügung.

Weitere Informationen über die Kulturgut Haus Nottbeck GmbH
finden Sie im Internet unter www.kulturgut-nottbeck.de.






From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Apr 14 12:14:03 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 14 Apr 2008 12:14:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Stelbrink, NS-Kreisleiter im Ruhrgebiet,
Bochum, 15.04.2008
Message-ID: 48034A8B.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "geschichtskultur-ruhr"
Datum: 14.04.2008
Zeit: 12:02


AKTUELL

Dienstag, 15. April 2008, 18.00 Uhr

Veranstaltungsreihe "Bochumer 'Ermittlungen'. Die NS-Vergangenheit und deren Aufarbeitung"

Die Kreisleiter der NSDAP im Ruhrgebiet
Eine Funktionselite des
NS-Regimes in der Nachkriegszeit

Referent: Dr. Wolfgang Stelbrink, Soest


INFO

Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstr. 17-19
Bochum


Übernahme aus geschichtskultur-ruhr - Mailingliste
Hrsg: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
Redaktion: Susanne Abeck, Franz-Josef Jelich
Email: geschichtskultur at hclist.de
Internet: www.geschichtskultur-ruhr.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 15 09:44:19 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Apr 2008 09:44:19 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_WWU_Muenster_erhaelt_groe=C3=9Fte_deu?=
=?utf-8?q?tschsprachige_Bibliothek_des_Informationsrechts=2C_Muenster?=
Message-ID: 480478F3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "WWU Münster-Pressestelle"
Datum: 14.04.2008, 17:05
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "WWU Münster-Pressestelle"


AKTUELL

Am Beginn der Computerära
WWU Münster erhält größte deutschsprachige Bibliothek des
Informationsrechts

Das Institut für Informations- Telekommunikations- und
Medienrecht (ITM) der Universität Münster hat die größte
deutschsprachige Bibliothek des Informationsrechts "geerbt". Die
Sammlung des inzwischen emeritierten Juristen und Mathematikers
Prof. Dr. Dr. Herbert Fiedler umfasst mehr als 4.000 Werke.

Die Bibliothek wurde dem Institut von der Hochschul- und
Kreisbibliothek Bonn-Rhein-Sieg überlassen. Münster beherbergt
nun die europaweit größte Bibliothek zum Computer- und
Informationsrecht.

"Die Fiedler-Sammlung ist weltweit einmalig. Sie zeigt, welche
zeitgeschichtlichen Strömungen die Entstehung des Datenschutzes
und weitere Themen des Computerrechts beflügelt haben", so Prof.
Dr. Thomas Hoeren, Leiter des ITM.

Bei den Büchern handelt es sich um teilweise unersetzliche Werke
aus der Anfangszeit der Rechts- und Verwaltungsinformatik.
Nachdem Prof. Fiedler im Jahre 1994 emeritiert wurde, war seine
Institutsbibliothek von der Universität Bonn an die
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin übergeben
worden, wo sie in Vergessenheit zu geraten drohte.

Im Rahmen des jüngst begonnenen DFG-Projekts "Geschichte des
Informationsrechts" gelang es Prof. Hoeren, die vollständige
Bibliothek an das ITM zu holen, wo sie nun unter
wissenschaftsgeschichtlichen und wissenschaftstheoretischen
Gesichtspunkten ausgewertet wird. Das Projekt befasst sich mit
den historischen Wurzeln des Datenschutz- und Computerrechts von
1960-1980.


INFO

Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht
- Zivilrechtliche Abteilung -
Leonardo-Campus 9
48149 Münster
Tel.: 0251/83-38600
Fax: 0251/83-38601
URL: http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 15 09:53:11 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Apr 2008 09:53:11 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Sonderausstellung zur deutschen Kinowelt der
1960er Jahre, Unna, 26.04.-24.08.2008
Message-ID: 48047B07.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 15.04.2008, 09:11
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AUSSTELLUNG

Sonderausstellung: "Als Winnetou auf Dutschke traf!"

Die Ausstellung "Als Winnetou auf Dutschke traf!" entführt in
die deutsche Kinowelt der 1960er-Jahre. Filmplakate und
Filmprogramme rufen in Erinnerung, was vor vier Jahrzehnten
Leinwand und Menschen bewegte. Ergänzt wird die von Wolfgang
Hoffmann und Torsten Reters konzipierte Ausstellung durch
Objekte, die weitere Facetten des gesellschaftlichen Lebens
beleuchten: politische Magazine, Illustrierte, Bücher,
Schallplatten, Poster und anderes mehr.

Die 1960er-Jahre waren politisch, gesellschaftlich und kulturell
eine bewegte Epoche: Kuba-Krise, "Große Koalition", APO,
Vietnam-Krieg, Beatles, "Flower-Power", Pop Art und
Liebeskommunen bestimmten zwar nicht unbedingt den Lebensalltag
des "Otto-Normalverbrauchers", prägten aber als Diskussionsstoff
den Zeitgeist jener Epoche. Die neuen Themen traten in
Konkurrenz zu den überlieferten Ritualen und Lebensmustern der
1950er-Jahre. Das galt natürlich auch für das Kino der noch
jungen Bundesrepublik.

Kommerziell erfolgreich waren die Karl-May-Verfilmungen wie
"Winnetou" (mit Lex Barker und Pierre Brice) sowie die
Edgar-Wallace-Krimis wie "Der Hexer" (mit Heinz Drache und H. J.
Fuchsberger). Zur gleichen Zeit schwappte die Sexwelle über die
Kinoleinwand, die ihre Höhepunkte in den Aufklärungsstreifen von
Oswald Kolle (z.B. "Helga") und dem legendären
"Schulmädchenreport" hatte.

Als die Studenten gegen die Professoren und die Gesellschaft
rebellierten und Beatmusik erklang, schufen Regisseure wie
Herzog, Schlöndorff, Schamoni und Fassbinder ihre Version des
"Neuen Films".

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitheft, das im Museumsshop
zum Preis von 2,50 Euro erhältlich ist.

Begleitprogramm
Vorträge mit Filmeinspielungen

Dr. Torsten Reters
"Von Bond bis Woodstock"
Popkultur und erotische Inszenierungen im Kino der 1960er-Jahre
8. Mai 2008, Beginn 19.00 Uhr
Hellweg-Museum Unna

Wolfgang Hoffmann
"Trau keinem über 30"
Jugendaufbruch und Generationenkonflikt im
bundesrepublikanischen Kino der 1960er-Jahre
18. Mai 2008, Beginn 16.00 Uhr
Hellweg-Museum Unna
(im Rahmen des Internationalen Museumstages)


INFO

Zeit:
26. April bis 24. August 2008

Ort:
Hellweg-Museum Unna
Burgstraße 8, 59423 Unna
Tel.: 02303 - 256445
Fax: 02303- 256569
E-Mail: hellweg-museum at online.de
URL: www.unna.de/kultur/hellwegmuseum






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 15 10:41:57 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Apr 2008 10:41:57 +0200
Subject: [WestG] [LIT] LWL-Industriemuseum stellt Begleitbuch zur
verlaengerten Ausstellung ueber Oberbergrat von Reden vor,
Witten-Bommern
Message-ID: 48048675.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.04.2008, 15:48


LITERATUR

Ausstellung über Oberbergrat von Reden auf Zeche Nachtigall
verlängert LWL-Industriemuseum stellt Begleitbuch vor

Im Auftrag des preußischen Königs besuchte Friedrich Wilhelm von
Reden im Jahr 1782 ins Ruhrgebiet, um sich über den Zustand des
Bergbaus zu informieren. Dass der Direktor des schlesischen
Oberbergamts mehr war als ein königlicher Kontrolleur,
verdeutlicht das neue Begleitbuch zur Aussstellung "Im Auftrag
Seiner Majestät", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) seit Dezember in seinem Industriemuseum Zeche Nachtigall
in Witten zeigt. Aufgrund der positiven Rückmeldungen wird die
Sonderausstellung bis zum 29. Juni verlängert.

Das jetzt erschienene Buch "Friedrich Wilhelm Graf von Reden
(1752-1815). Beiträge zur Frühindustrialisierung in
Oberschlesien und an der Ruhr" widmet sich dem Themenfeld aus
mehreren Perspektiven. Adam Fruzynski, Leiter des Archivs des
Bergbaumuseums Zabrze, beschreibt die Bedeutung des Grafen für
die Entwicklung der schlesischen Montanindustrie.

Weitere Beiträge lieferten drei Wissenschaftler des
LWL-Industriemuseums: Olaf Schmidt-Rutsch, Projektleiter der
Ausstellung, untersucht die Reise Redens ins Ruhrtal und die
Folgen für die regionale Bergbaugeschichte. Eckhard Schinkel
stellt in seinem Aufsatz die Einflüsse Redens auf den Ausbau der
schlesischen Binnenschifffahrt und die Bedeutung des
Technologietransfers im ausgehenden 18. Jahrhundert am Beispiel
der schiefen Ebenenen des Klodnitzkanals dar. Thomas Parent
schließlich schildert anhand des Reden-Denkmals in Chorzow /
Königshütte die Nachwirkungen Graf Redens im Wechselspiel
deutsch-polnischer Beziehungen.

Das Buch leistet einen Beitrag zum Vergleich zweier bedeutender
europäischer Montanregionen an der Schwelle zur
Industrialisierung und ist Bestandteil eines mehrjährigen
Schwerpunkts des LWL-Industriemuseums zur deutsch-polnischen
Industriegeschichte.

Das 110 Seiten starke, illustrierte Buch ist im Klartext-Verlag
erschienen und für 10 ? an den Standorten des
LWL-Industriemuseums sowie im Buchhandel erhältlich.


INFO

Olaf Schmidt-Rutsch (Hg.):
Friedrich Wilhelm Graf von Reden (1752-1815).
Beiträge zur Frühindustrialisierung in Oberschlesien und an der Ruhr.
ISBN 978-3-89861-931-8

Kontakt:
LWL-Industriemuseum
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten-Bommern
Tel.: 02302 93664-0
Fax: 02302 93664-22
E-Mail: Zeche-Nachtigall at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 15 11:43:47 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Apr 2008 11:43:47 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Der Jahresbericht der LWL-Archaeologie fuer
Westfalen und der Altertumskommission fuer Westfalen
Message-ID: 480494F3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.04.2008, 15:02


AKTUELL

Druckfrisch:
Der Jahresbericht der LWL-Archäologie für Westfalen
und der Altertumskommission für Westfalen

Die LWL-Archäologie für Westfalen und die Altertumskommission
für Westfalen haben ihren 156-seitigen Jahresbericht 2007
veröffentlicht. Die Wissenschaftler des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) beschreiben die herausragenden Ereignisse
des vergangenen Jahres aus Sicht der drei archäologischen Museen,
der archäologischen und paläontologischen Denkmalpflege in
Westfalen und der Altertumskommission. Der Neujahrsgruß ist für
drei Euro in den LWL-Museen in Herne, Haltern und Paderborn
erhältlich.

"Das Jahr 2007 begann mit einem Paukenschlag", kommentiert Dr.
Gabriele Isenberg, Direktorin der LWL-Archäologie für Westfalen,
die Aktivitäten des vergangenen Jahres. "Denn der Orkan Kyrill,
der am 18. Januar 2007 über Deutschland tobte, erwies sich auch
als 'Denkmalkiller' ersten Ranges. Daneben waren es überwiegend
die Neubaugebiete, die vor allem mit ausgedehnten
vorgeschichtlichen und frühmittelalterlichen Siedlungen die
Kolleginnen und Kollegen der archäologischen Denkmalpflege ganz
schön in Trab gehalten haben," so die LWL-Chefarchäologin.

Als Folge brachten die Fachleute auch 2007 die verschiedensten
Funde ans Tageslicht - von 130 Millionen Jahre alten
Dinosaurierknochen bis zum Kampfflugzeug aus dem Zweiten
Weltkrieg. Bei der Altertumskommission stand im vergangenen Jahr
die Realisierung des Jakobspilgerweges durch Westfalen im
Vordergrund.

Bielefeld, Sparrenburg: Geschützebene des Kiekstattrondells
entdeckt:
In der Sparrenburg haben LWL-Archäologen das ehemalige
Obergeschoss des nordwestlichen Geschützturms wiederentdeckt.
Diese neue Ebene der renaissancezeitlichen Festung fanden sie im
Zuge der umfangreichen Sanierungsarbeiten des Bielefelder
Wahrzeichens unter der heutigen Oberfläche des sogenannten
Kiekstattrondells.

Dafür mussten 1000 Kubikmeter Verfüllung entfernt werden. Die
Archäologen legten die Geschützebene mit einem
Sandsteinplattenboden, vier mächtigen Schießscharten in der
Außenmauer, einem Munitionsraum und sieben Luftschächten in der
darunter liegenden Ebene frei. Zwei eiserne Türangeln im Boden
stammen vom ehemaligen Zugangstor. Die Stadt Bielefeld möchte
nun auch diesen Teil des in Westfalen einzigartigen Festungsbaus
aus dem 16. Jahrhundert öffentlich zugänglich machen.

Saerbeck: 5000 Jahre altes Grab eines Bogenschützen:
Die Fachleute der LWL-Archäologie legten in
Saerbeck-Westladbergen (Kreis Steinfurt) ein Grab aus dem 3.
Jahrtausend v. Chr. frei. Sie konnten in der 1,30 Meter mal 90
Zentimeter breiten Grabgrube die Lage des Bestatteten
rekonstruieren. Demnach war der Tote in Hockerstellung auf der
rechten Seite liegend mit dem Kopf im Süden beigesetzt worden.
Vor seiner Brust fanden die Ausgräber die Reste eines verzierten
Bechers.

Das Besondere der Bestattung aber waren neun Pfeilspitzen aus
Feuerstein hinter dem Kopf des Toten, eine ungewöhnlich hohe
Zahl. Sie waren gleichmäßig ausgerichtet. Deshalb meinen die
Archäologen, dass sie ursprünglich von kompletten Pfeilen
stammen, die in einem Köcher steckten. Pfeilschäfte, Bogen und
Köcher haben sich nicht erhalten.

Orkan Kyrill im Sauerland:
Im Sauerland war die Arbeit der LWL-Archäologen der Außenstelle
Olpe von den Auswirkungen Kyrills geprägt. Bislang galten Wälder
als guter Schutz für archäologische Denkmäler. Doch in den
Wäldern hatten umstürzende Bäume ganze Bodendenkmäler
auseinandergerissen. Dies gilt besonders für das Römerlager in
Rüthen-Kneblinghausen (Kreis Soest), einige ur- und
frühgeschichtliche Höhenbefestigungen und sogar für einzelne
Grabhügel.

Auch durch die manchmal hektischen Aufräumarbeiten mit modernen
Maschinen wurden Bodendenkmäler beschädigt. Viele Hohlwege und
Landwehren, zum Beispiel in Breckerfeld (Ennepe-Ruhr-Kreis),
sind auf diese Weise gestört worden. Es zeigte sich, dass die
LWL-Archäologie in Südwestfalen mit den Nachwehen von Kyrill
noch länger zu tun haben wird.

Museen:
Im LWL-Museum für Archäologie in Herne endete 2007 die bislang
bundesweit größte Klima-Ausstellung "Klima und Mensch" mit
125.000 Besuchern. Am 1. November wurde die Mitmachausstellung
"Achtung Ausgrabung!" eröffnet. Das LWL-Römermuseum in Haltern
am See zeigte drei Monate lang die Ausstellung "Luxus und
Dekadenz. Römisches Leben am Golf von Neapel", die in dieser
Zeit 68.500 Interessierten den Prunk der reichen Oberschicht vor
2000 Jahren präsentierte.

Das Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn eröffnete nach einer
fünfmonatigen Umbauphase seine neugestaltete und aktualisierte
Dauerausstellung. In der sogenannten Kleinen Aula der
Pfalzanlage, die der Rolle des "Reisenden Königs" gewidmet ist,
beginnt nun der Rundgang.

Interessierte können den Jahresbericht ("Neujahrsgruß 2008") in
den LWL-Museen (LWL-Museum für Archäologie in Herne,
LWL-Römermuseum in Haltern am See, Museum in der Kaiserpfalz in
Paderborn) zum Preis von drei Euro erwerben oder im Internet
herunterladen (www.lwl-archaeologie.de, PDF, 4 MB).


INFO

Neujahrsgruß 2008
Jahresbericht für 2007
der LWL-Archäologie für Westfalen und der Altertumskommission
für Westfalen
156 Seiten, 56 Abbildungen
Münster 2008





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 15 11:48:28 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Apr 2008 11:48:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Gluecksfall fuer das Stadtmuseum: Ney-Kunstwerke
wieder entdeckt
Message-ID: 4804960C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 15.04.2008, 11:09


AKTUELL

Glücksfall für das Stadtmuseum: Ney-Kunstwerke wieder entdeckt
Bundesweites Echo auf Retrospektive in Münster führt zu
Medaillon und Holzkreuz /
Leihgeber stellt Objekte für Ausstellung zur Verfügung

Hohe Aufmerksamkeit aus der Kunst-Fachwelt, enormes
Besucherinteresse und Andrang bei den Führungen: Mit den
Reaktionen auf seine große Elisabet-Ney-Retrospektive "Herrin
ihrer Kunst" darf das Stadtmuseum Münster sehr zufrieden sein.
Mehr noch: Das bundesweite Echo hat auf die Spur von zwei
weiteren Kunstwerken geführt - einem Holzkreuz von Vater Ney und
einem Medaillon aus dem Spätwerk Elisabet Neys.

Beide Exponate gehören direkten Nachfahren der Familie Ney. "Das
kommt einer kleinen Sensation gleich", zeigt sich
Museumsdirektorin Dr. Barbara Rommé begeistert, zwei
verschollene Kunstwerke präsentieren zu dürfen. Intensiv hatte
das Stadtmuseum im Vorfeld seiner Ausstellung über Deutschlands
berühmteste Bildhauerin des 19. Jahrhunderts recherchiert,
darüber hinaus auch mit Hilfe der Medien Suchaktionen zum Werk
der gebürtigen Münsteranerin gestartet.

Jetzt dieser "handfeste" Erfolg. Dahinter steckt zugleich eine
persönliche Geschichte. Barbara Rommé: "Beide Objekte stammen
aus jenem Teil der Familie, mit dem Elisabet Ney bis zu ihrem
Tod in Verbindung stand". Wann immer sich eine Gelegenheit bot,
nahm sich die nach Amerika ausgewanderte Künstlerin Zeit für
einen Besuch bei ihren Verwandten im Westfälischen. Als Elisabet
Ney 1907 in der Wahlheimat Austin/Texas stirbt, richtet Ehemann
Edmund Montgomery bewegende Zeilen an die Familie in
Deutschland. Zugleich kündigt er einige Andenken an.

"Dazu zählt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch das Reliefbildnis
eines Knaben", so Dr. Rommé. Dank der Zustimmung der Leihgeber
darf dieses Medaillon zusammen mit dem wieder entdeckten
Kruzifix von Vater Ney ab sofort in der Ney-Retrospektive im
Stadtmuseum der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Das Holzkreuz von Johann Adam Ney ist einem bereits
ausgestellten Werk sehr ähnlich. Lediglich die etwas stärker
aufgetragene Lasur lässt die Konturen weniger markant
hervortreten. "Die fast identische Ausführung zeugt vom hohen
technischen Können des willensstarken Bildhauers, der in
vielerlei Hinsicht Vorbild für die Tochter war", unterstreicht
die Museumsleiterin.

Das Medaillon aus den Händen von Elisabet Ney entstand 1895. Es
zeigt im Profil den "Knaben aus Fredricksburg?, einen 10 bis 12
Jahre alten Jungen aus einer befreundeten texanischen Familie.
Die einzige bislang bekannte Ausführung der Knabenplakette wird
im Elisabet Ney-Museum in Austin aufbewahrt; die
Marmorausführung ist auf 1903 datiert.

Zu sehen ist ein Knabe mit ebenmäßigen Gesichtszügen und
schlichtem Kurzharrschnitt, umrahmt von nur angedeutet
herausgearbeiteten Ranken. Die deutlich gezogenen Augenbrauen
und ein leicht geöffneter Mund lassen den Jungen in sich gekehrt
erscheinen. Ein leicht fragender, erstaunter Blick deutet indes
zugleich eine gewisse Kindlichkeit an.


INFO

Ausstellung "Herrin ihrer Kunst"
noch bis 25. Mai im Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
dienstags bis freitags 10 bis 18 Uhr
samstags/sonntags 11 bis 18 Uhr, Eintritt frei.






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Apr 15 12:01:28 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 15 Apr 2008 12:01:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] aktuell. Informationen aus Westfalen-Lippe 2/2008
Message-ID: 48049918.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Andrea Geistert-Krol"
Datum: 15.04.2008, 10:20


AKTUELL

aktuell. Informationen aus Westfalen-Lippe
Newsletter der Westfalen-Initiative, 2/2008


Literaturportal-Westfalen.de: Internetportal zur Westfälischen Literatur eröffnet

Westfalen ist um eine kulturelle Attraktion reicher, die von überall auf der Welt erreichbar ist: Das Internetportal zur Westfälischen Literatur ist seit dem 2. April freigeschaltet. Das gemeinsam von der LWL-Literaturkommission für Westfalen, dem mentis-Verlag und der Stiftung Westfalen-Initiative entwickelte Portal www.literaturportal-westfalen.de vermittelt auf differenzierte Weise Einblicke in die literarische und kulturelle Welt Westfalens und dient damit einem besonderen Anliegen der Westfalen-Initiative.
Das Internet-Angebot stellt Autorinnen und Autoren ausführlich vor und präsentiert weitere Informationen wie beispielsweise Videos rund um die Literatur in Westfalen. Etwas Vergleichbares gibt es für keine andere Region Deutschlands. Vorhandene Internetangebote zur westfälischen Literatur sind als Ansammlungen von Daten angelegt, das neue Portal will Literatur vermitteln.
So bekommt man unter dem Stichwort "Hauptwerke" nicht nur einen Überblick über die Meilensteine der westfälischen Literaturgeschichte, sondern kann sich auch auszugsweise daraus vorlesen lassen. Ein "Stichwort-ABC" bietet einen bunten Themen-Mix von A wie "Annette von Droste-Hülshoff", "Aphorismus" oder "Arbeiterliteratur" über B wie "Bibel", "Bibliothek", "Bestseller" bis zu Z wie "Zukunft der Literatur". Das "Dichter-ABC" stellt über 2000 westfälische Autorinnen und Autoren detailliert vor und ein "Schauplatz-ABC" zeigt, wo Literaturgeschichte manifest geworden ist, etwa in Form von Dichterhäusern und literarischen Gedenkstätten.
Der "Medien"-Button schließlich bringt Literatur endgültig zum Sprechen: Hier ist es möglich, westfälische Autoren via Video leibhaftig zu Gesicht zu bekommen, in Podcasts hineinzuhören und Dichterlesungen beizuwohnen. Darüber hinaus bietet ein ausführliches "Info"-ABC ausführliche Hinweise auf Anlaufstellen der westfälischen Literatur, wie Literaturbüros und Literarische Gesellschaften.
Literaturportal-Westfalen.de zeigt die ganze Vielfalt des literarischen Lebens in Westfalen - und die westfälische Literatur hat zweifellos viel zu bieten. Davon kann sich nun jeder überzeugen - jederzeit.


Herausforderung für Schüler: Philosophische Winterakademie

"Woher das Böse?" - dieser Frage gingen vom 12. bis 15. Februar in Münster 26 junge Menschen im Rahmen der 8. Philosophischen Winterakademie und des 2. Bundeswettbewerbs Philosophischer Essay in der Akademie Franz Hitze Haus in Münster nach.
Für die Philosophie ist das Böse ein kaum fassbares und unbegreifliches Phänomen. Viele Fragen ranken sich um das Böse: Hat es auch sein Gutes? Warum fasziniert das Böse überhaupt?
Die Philosophische Winterakademie gibt den Schülern die Gelegenheit, sich mit grundlegenden gesellschaftsphilosophischen Fragen und den ethischen Grundlagen unserer Gesellschaft zu beschäftigen - auch als Schritt zu mehr Eigenverantwortung. In einer Zeit, in der Schüler einer Vielzahl heterogener Wertorientierungen, Kulturen und Lebensentwürfe gegenüberstehen, versteht sich die Winterakademie als ein Angebot, den jungen Menschen den ideengeschichtlichen Kontext bestimmter Werthaltungen aufzuzeigen. Dies regt zu einer Auseinandersetzung mit den ethischen Grundsätzen für ein verantwortungsbewusstes Miteinander in modernen Gesellschaften an.
Seit acht Jahren führt die Stiftung Westfalen-Initiative gemeinsam mit der Katholischen Akademie, der Josef Pieper Stiftung, der Westfälischen Wilhelms-Universität und der Bezirksregierung Münster diesen Wettbewerb durch. Interessierte und talentierte Schülerinnen und Schüler mit dem Wahlfach Philosophie können mit herausragenden Essays in Englisch oder Französisch teilnehmen. Dr. Gerd Gerhardt, Lehrer am Gymnasium Ibbenbüren und Bundesbeauftragter des Wettbewerbs Philosophischer Essay, koordinierte Teilnehmer und Juroren.
Der erste Preis im Essay-Wettbewerb ging übrigens an Jan Seidel, Schüler der Oberstufe des Landfermann-Gymnasiums in Duisburg. Er schrieb den Aufsatz "Lost in Moments" zu dem Zitat Wittgensteins: "Wenn man unter Ewigkeit nicht unendliche Zeitdauer, sondern Unzeitlichkeit versteht, dann lebt der ewig, der in der Gegenwart lebt".
Die nächste Philosophische Winterakademie und der nächste Bundeswettbewerb Philosophischer Essay sind bereits in Vorbereitung.


Kultur und Schule: NRW-Landesprogramm geht in die 3. Runde

Kinder und Jugendliche brauchen Kultur und künstlerische Aktivität sowie kulturelle Bildung für ihre Entwicklung. Deshalb entstand erstmalig zum Schuljahr 2006/2007 das NRW-Landesprogramm "Kultur und Schule". Dieses Programm findet großen Zuspruch und wird deshalb auch im kommenden Schuljahr 2008/2009 fortgesetzt. Hintergrund: Schulen sind ein wichtiger Ort der Begegnung mit Kunst und Kultur. Sie spielen im Leben von Kindern und Jugendlichen eine zentrale Rolle. "Kultur und Schule" soll die künstlerisch-kulturelle Bildung in den Schulen stärken, unabhängig vom familiären Hintergrund und dem Wohnumfeld. Das NRW Landesprogramm wendet sich an Künstlerinnen und Künstler, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kulturinstituten und Einrichtungen der künstlerisch-kulturellen Bildung. Sie sind aufgefordert Projektvorschläge zu entwickeln, die die Kreativität der Kinder fördern und das schulische Lernen ergänzen.
Informationen über Anträge und Förderrichtlinien im Internet unter www.kultur.nrw.de, Stichwort: "Landesprogramm Kultur und Schule". Anträge für das kommende Schuljahr können noch kurzfristig gestellt werden.


Saisonstart: LWL-Freilichtmuseum Detmold erstmalig mit Schwerpunktthema

Pünktlich für den Osterspaziergang hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am 21. März die Saison in seinem Freilichtmuseum Detmold eröffnet. Zum ersten Mal dreht sich in diesem Jahr alles um ein gemeinsames Thema: Unter dem Motto "In Fahrt. Liebe Tod Geschwindigkeit" können die Besucher verschiedene Facetten der Mobilität erleben. Das gesamte Museumsangebot von Ausstellungen über Veranstaltungen bis hin zum weitläufigen Gelände und den historischen Häusern präsentiert sich bis zum 31. Oktober unter diesem Schwerpunkt.
Das Museum möchte seinen Besuchern das alltagsnahe Thema der Mobilität mit verschiedenen Angeboten näher bringen. In den Magazinen lagern seit Jahrzehnten rund 400 historische Fahrzeuge aus 300 Jahren. Von dieser vielfältigen und spannenden Sammlung konnte das LWL-Freilichtmuseum bisher nur einen kleinen Teil zeigen. Im Themenjahr 2008 öffnet das Museum seine Schatzkammer und setzt auf den Wegen im Gelände und in den historischen Häusern Fahrzeuge wie einen Hochzeitsschlitten, einen Leichenwagen, einen Feuerwehrwagen von Opel, Modell "Blitz", oder eine Kutsche der lippischen Fürstenfamilie in Szene. Farbige Signale führen die Besucher zu den einzelnen Stationen. In den kommenden Jahren wird es wechselnde Schwerpunkte geben.
Im Themenjahr gibt es Sonderausstellungen und zahlreiche Veranstaltungen wie Sonderführungen und Kinderprogramme rund um das Thema Mobilität an. Mit diesem umfassenden Angebot ergänzt das LWL-Museum den Ausstellungsverbund der "Museumsinitiative in OWL", die sich für die Museen in der Region für das Jahr 2008 auf das Thema Mobilität verständigt hat.
Das gesamte Programm und vieles mehr findet sich im Internet unter www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de.
Landesturnfest: Bewegende Momente und sportliche Höhepunkte

Vom 21. bis zum 25. Mai findet in Gütersloh das erste rheinisch-westfälische Landesturnfest statt. Die Veranstaltung, zu der in rund 370 Wettkämpfen, Veranstaltungen, Ausstellungen und Workshops allein über 10.000 Teilnehmer aller Altersgruppen erwartet werden, präsentiert Spitzenleistungen und Breitensport, Show und attraktive Mitmachaktionen für jede(n). Mit einem bunten Rahmenprogramm, bei dem unter anderem die Gruppe "Brings" aus Köln auf dem Berliner Platz für rheinisch-westfälische Völkerverständigung sorgen wird, wird die Veranstaltung zum einem besonderen Ereignis, das seine Wirkung weit über Stadt und Region hinaus entfalten wird. Hinter dem Landesturnfest stehen der Rheinische und der Westfälische Turnerbund. www.landesturnfest-guetersloh.de


Bestes fördern: GWK schreibt Förderpreise aus

Ihre begehrten Förderpreise für Bildende Kunst, Musik und Literatur vergibt die GWK Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit auch 2008 wieder. Die Ausschreibung der fünf mit insgesamt 28.000 Euro dotierten Förderpreise, je zwei für Bildende Kunst und Musik sowie einer für Literatur, läuft bereits, und Bewerbungen können eingereicht werden.
Ausgezeichnet werden junge Künstlerinnen und Künstler aus Westfalen-Lippe, die in ihrer Sparte überdurchschnittliche Leistungen erbracht haben und Herausragendes auch für die Zukunft erwarten lassen. Bewerberinnen und Bewerber müssen in Westfalen-Lippe geboren sein oder dort seit mindestens zwei Jahren leben oder ihren Hochschulabschluss in der Region erworben haben.
Der Flyer zur Ausschreibung kann unter Tel. (0251) 5 91 30 41 angefordert werden, alle Informationen sind auch im Internet zu finden unter www.gwk-online.de
Der Bewerbungsschluss für Bildende Kunst und Literatur ist der 23. Mai, für Musik der 4. Juli 2008 (Poststempel).


Sattel-Fest 2008: Freie Fahrt zwischen Hamm und Soest mit erweiterter Route

Am Sonntag, dem 20. Juli heißt es zum dritten Mal: Freie Fahrt zwischen Hamm und Soest für Tausende von Fahrradfahrern. Der vorletzte Juli-Sonntag steht wieder ganz im Zeichen des Zweirads. Dabei ist der Titel "Sattel-Fest" erneut Programm: Neben Fahrradfahren und Kilometerzählen wird auch zur Entspannung und Erholung unterwegs einiges geboten.
Die aktuelle Strecke wurde für 2008 noch einmal erweitert und dadurch verbessert. Die gesamte Route wird von 9 bis 18 Uhr für den Autoverkehr gesperrt. Fahrradfahrer und Skater haben damit freie Fahrt auf einer eigens für sie reservierten Fahrbahn. Das Schöne daran: es gibt keinen festgelegten Start- und Zielpunkt, so dass die gesamte Strecke oder auch nur ein Teilabschnitt einzeln, gruppen- oder familienweise befahren werden kann. In Hamm, Welver und Soest besteht zudem die Möglichkeit, für eine Teilstrecke oder den Rückweg in Bahn oder Bus umzusteigen.
An den beiden Ankerpunkten, den Innenstädten von Hamm und Soest, finden darüber hinaus die traditionsreichen Fahrradmärkte mit vielen Attraktionen statt. Sie bieten Infos, Musik, Mitmachaktionen und natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Auch in den Ortschaften und auf freier Strecke warten die ein oder andere Stärkung und fantasievolle Aktionen auf die Teilnehmer. Auch das macht das besondere Flair des Sattel-Festes aus.
Erstmals soll es in diesem Jahr einen Teilnehmer-Wettbewerb für Gruppen geben (Gruppengröße, Alter, Anreise, Teambekleidung). Näheres zum Sattel-Fest, für das übrigens NRW-Minister Oliver Wittke die Schirmherrschaft übernommen hat, unter www.sattel-fest.com.


Regionalinitiativen stellen vor

Erste Kinderkulturkonferenz Münsterland

Eine Vielzahl von Kulturschaffenden, Initiativen, Vereinen und Institutionen im Münsterland veranstalten seit vielen Jahren im Bereich der Kinderkultur interessante und überraschende Projekte. Um diese Initiativen und Projekte im Münsterland miteinander zu vernetzen und zu stärken, möchte das Kulturbüro Münsterland in Kooperation mit dem Kreis Steinfurt diese Akteure zusammenbringen und einen die kommunalen Grenzen und jeweiligen Sparten übergreifenden Austausch anregen. Dieser erste Schritt fand am 3. April 2008 im Kulturspeicher Dörenthe statt. Weitere Informationen zur Kinderkulturkonferenz finden Sie unter www.kulturbuero-muensterland.de


Wanderausstellung: Innovationspreis Münsterland in Berlin

Wie auch bereits in den beiden vorangegangenen Wettbewerben zum Innovationspreis Münsterland, hat die Aktion Münsterland auch in diesem Jahr wieder die Talente der Region über deren Grenzen hinaus in Berlin präsentiert. Eine Woche war die Ausstellung samt Exponaten in der Landesvertretung NRW zu sehen, eine Eröffnungsveranstaltung am 19. Februar leitete die Ausstellung ein.
Die Ausrichtung des Innovationspreises Münsterland hebt insbesondere darauf ab, nicht nur Wirtschaftsinnovationen auszuzeichnen, sondern insbesondere die Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft zu fördern. Die Ausstellung war nach 2004 und 2006 bereits zum dritten Mal in diesem Jahrzehnt in der Bundeshauptstadt zu Gast und konnte einen Überblick über die Leistungsfähigkeit und Kreativität der Unternehmen und Wissenschaftler aus dem Münsterland präsentieren. Die Aktion Münsterland im Internet: www.aktion-muensterland.de


Neues Thema in OWL: Leadership durch intelligente Systeme

Ostwestfalen-Lippe hat ein neues Thema: "Innovation und Wissen". Die neue Initiative der OWL Marketing GmbH steht in den nächsten Jahren im Mittelpunkt der Regionalentwicklung und des Regionalmarketings. Ziel ist es, die Innovationskraft Ostwestfalen-Lippes zu stärken und gleichzeitig das Profil der Region national und international zu schärfen.
Um die relevanten Kräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung unter einer gemeinsamen Zielsetzung zu mobilisieren und eine Konzentration auf einen wesentlichen Handlungsbereich zu erzielen, wurde das Aktionsprogramm unter die Vision "OWL: Leadership durch intelligente Systeme" gestellt. In diesem Bereich der Vernetzung von Technologien ist die Region bereits jetzt gut aufgestellt und hat hervorragende Voraussetzungen, europaweit eine Vorreiterstellung zu erarbeiten. Die OWL Marketing GmbH wird dabei in den vier Handlungsfeldern "Wissensbasierte Infrastruktur", "Wissenstransfer", "Clusterentwicklung" und "Innovationskultur/Kommunikation" tätig.
Die Initiative ist zunächst auf drei Jahre angelegt und wird durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW unterstützt. Die Aktivitäten werden durch einen Fachbeirat unter dem Vorsitz von Karl-Heinz Stiller, Aufsichtsratsvorsitzender von Wincor Nixdorf, begleitet. Die Auftaktveranstaltung ist für Juni geplant. Mehr unter www.ostwestfalen-lippe.de


Termine

26. April bis 22. Juni 2008
"August Macke. Der Bestand im LWL-Landesmuseum". Sonderausstellung im Rahmen des Jubiläums "Zum Hundertsten!. Konzerte / Theater / Gespräche. 100 Jahre LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Münster"

3. Mai bis 16. November 2008
Internationales Orgelfestival Westfalen-Lippe (28 Konzerte in der gesamten Region); Informationen zu Künstlern und Programmen unter Tel. (0251) 5 91 64 02 oder im Internet: www.orgelfestival-westfalen-lippe.de

8. Mai 2008
"Kurt Weill-Revue. Berlin-Paris-New York" in der Burg Vischering, Lüdinghausen (Veranstaltung in der Reihe "Junges Podium" vom Kreis Coesfeld und der Musikhochschule Münster)


INFO

Westfalen-Initiative
Stiftung und Verein

Redaktion: Andrea Geistert-Krol, Stiftung und Verein Westfalen-Initiative, Piusallee 6, 48147 Münster
Telefon: 0251/5915586, Fax: 0251/5913249, E-Mail: info at westfalen-initiative.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 16 09:13:40 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Apr 2008 09:13:40 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Auftakt zur Vortragsreihe aus Anlass des
150. Geburtstages von Georg Simmel, Bielefeld, 23.04.2008
Message-ID: 4805C343.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Bielefeld"
Datum: 15.04.2008, 16:29


AKTUELL

Vortragsreihe aus Anlass des 150. Geburtstags von Georg Simmel
an der Universität Bielefeld

Auftakt mit Hermann Lübbe am 23. April in Anwesenheit von
Simmels Enkel Arnold

Aus Anlass des 150. Geburtstages des Philosophen und Soziologen
Georg Simmel (1858-1918), eines der anregendsten Denker der Zeit
um 1900, veranstaltet die Fakultät für Soziologie der
Universität Bielefeld im Sommersemester eine öffentliche
Vortragsreihe mit dem Titel "Georg Simmel. Person - Oeuvre -
Wirkung".

Internationale Experten werden sich aus unterschiedlichen
Blickwinkeln mit dem thematisch außerordentlich vielfältigen und
originellen Lebenswerk Simmels auseinandersetzen. Den Auftakt
macht am 23. April um 18.00 Uhr im Hörsaal 13 der Universität
der bekannte Philosoph Hermann Lübbe zum Thema "Das Geld, der
Krieg und das Leben. Zu Georg Simmels Philosophie der modernen
Kultur".

Ehrengast dieser Veranstaltung ist der Enkel Georg Simmels,
Prof. Dr. Arnold Simmel, der in den USA als Soziologe gelehrt
hat. Er wird zu Beginn wie der Rektor der Universität Bielefeld,
Prof. Dr. Dieter Timmermann, und der Dekan der Fakultät für
Soziologie, Prof. Dr. Reinhold Hedtke, das Wort an die Zuhörer
richten.


INFO

Zeit:
23.04.2008, 18:00h

Ort:
Universität Bielefeld
Universitätsstraße 25
33615 Bielefeld
Hörsaal 13
Fax: 0521 106-5844
Tel.: 0521 106-00
E-Mail: post at uni-bielefeld.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 16 10:48:02 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Apr 2008 10:48:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Sauerlaendisch-Waldeckische Bergbauroute -
Folgetagung: Geotourismus und Kulturlandschaft", Marsberg,
26.04.2008
Message-ID: 4805D962.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Winfried Dickel"
Datum: 12.04.2008, 21:48


AKTUELL

"Sauerländisch-Waldeckische Bergbauroute - Folgetagung:
Geotourismus und Kulturlandschaft" am 26. April 2008 im Kloster
Bredelar (Stadt Marsberg) von 11 Uhr bis 15.15 Uhr.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Am 24. März 2007 lud der Briloner Heimatbund - Semper Idem e.V.
mit Unterstützung der Stadt Brilon und der Natur- und
Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) zur Regionalkonferenz
"Historischer Bergbau, Fossilienfundstätten und Geotope - Schutz
und Inwertsetzung für die Entwicklung der Region" ein.

130 interessierte Fachleute und Privatforscher nahmen teil,
darunter Vertreter aller Heimat- und Geschichtsvereine des
Altkreises Brilon und darüber hinaus. Diese vereinbarten eine
zukünftige enge grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Ihr Ziel
ist es, die Bergbau- und Industriegeschichte der Region in das
Bewusstsein zu heben. Diesem Ziel dienten drei
Folgeveranstaltungen und der gemeinsame Auftritt im
Leaderprozess mit dem Projektvorschlag einer
grenzüberschreitenden Bergbauroute.

Die sechs Städte des Altkreises Brilon wurden Leader-Region u.a.
mit dem Leitprojekt "Bergbauroute". Die jetzt angesetzte
Veranstaltung soll Ideen für die Umsetzung des touristischen
Projektes eröffnen.

Referenten sind:
Birgit Nadermann / Marion Schauerte (Kultland
Anröchte), Norbert Panek (Geopark Projektbüro Korbach), Dr.
Matthias Piecha (Geologischer Dienst NRW), Rüdiger Strenger
(Tourismusdirektor Brilon), Dr. Heidi Megerle (Universität
Tübingen) und Dr. Christoph Bartels (Forschungsleiter
Bergbaugeschichte im Deutschen Bergbau-Museum Bochum).
Bitte anmelden.


INFO

Veranstaltungsdaten:
"Sauerländisch-Waldeckische Bergbauroute - Folgetagung:
Geotourismus und Kulturlandschaft"
26. April 2008, 11-15:15h

Kontakt:
Förderverein Kloster Bredelar e.V.
Rathaus Lillers-Straße. 8
34431 Marsberg
Tel.: 02992-602-213
Fax: 02992-602-201-213
E-Mail: info at kloster-bredelar.de
URL: http://www.kloster-bredelar.de/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 16 11:07:07 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Apr 2008 11:07:07 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 375, Oktober 2007
Message-ID: 4805DDDB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 16.04.2008, 11:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 375
Oktober 2007


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169



[keine Seitenangaben]


Köhn, Gerhard
Die Anfänge der Soester Presse
3.Teil

Braukmann, Horst
Als an der Möhne die Wassermühlen noch klapperten
Schluss

Brand, Mechtild
Zwangsarbeiterkinder - in Deutschland geboren

Platte, Hartmut
Edinghausen - Rittergut und Schulzenhof in Bönen-Bramey
Schluss

Fertig-Möller, Heidelore
Freiherr vom Stein war "Besitzbürger" von Werne

Deisting, Heinrich-Josef
Johannes Strote Bischof von Skopje, Weihbischof von Köln
(=Berühmte Werl-Besucher 32)

Silvanus, Erwin
Das Reibeisen hat längst ausgedient






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 16 11:20:57 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Apr 2008 11:20:57 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Theodor Herzl,
die Balfour-Deklaration und die Staatsgruendung Israels,
Dorsten, 24.04.2008
Message-ID: 4805E119.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 16.04.2008, 08:53
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vom Judenstaat zum Staat der Juden.
Theodor Herzl, die Balfour-Deklaration und die Staatsgründung
Israels 1948
Referent: PD Dr. L. Joseph Heid, Duisburg

Theodor Herzl war der Begründer des politischen Zionismus. In
der Nachfolge Herzls stehend war es dem späteren israelischen
Präsidenten Chaim Weizmann gelungen, die Briten während des
Ersten Weltkrieges zu einer weitreichenden prozionistischen
Erklärung zu veranlassen.

Am 2. November 1917 erkannte England die jüdischen Forderungen
auf das Land Palästina an. Ohne diese sogenannte
Balfour-Deklaration wäre es niemals zur Gründung des Staates
Israel gekommen. Von Herzls diplomatischen Verhandlungen mit
England führt ein direkter Weg zur Balfour-Erklärung, zum
englischen Palästina-Mandat und zum UN-Teilungsplan im Jahre
1947 mit der anschließenden Ausrufung des Staates Israel durch
David Ben-Gurion vor 60 Jahren am 14. Mai 1948.

Priv.-Doz. Dr. L. Joseph Heid, Historiker,
Literaturwissenschaftler, Publizist, Promotion 1982 (Universität
Duisburg), Habilitation 1993 (Universität Potsdam), Venia
legendi für Neuere Geschichte. Zahlreiche Publikation zur
deutsch-jüdischen Beziehungs- u. Literaturgeschichte und zum
Ostjudentum, u.a.: Deutsch-Jüdische Geschichte im 19. und 20.
Jahrhundert (1992); Maloche - nicht Mildtätigkeit. Ostjüdische
Arbeiter in Deutschland 1914-1923 (1995); Der ewige Judenhass
(2000); Oskar Cohn. Ein Sozialist und Zionist (2002); Eduard
Bernstein-Edition (2004); Briefwechsel Arnold Zweig/Ruth Klinger
(2005).


INFO

Zeit:
Donnerstag, 24. April 2008, 19.30 Uhr

Veranstaltungsort:
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
Tel.: 0 23 62 / 4 527 9
Fax: 0 23 62 / 4 53 86
E-Mail: info at jmw-dorsten.de
URL: http://www.jmw-dorsten.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 16 11:44:16 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Apr 2008 11:44:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Auftakt zur Vortragsreihe "Kirchengeschichte
und religioese Volkskunde Westfalens", Muenster, 22.04.2008
Message-ID: 4805E690.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "WWU Münster-Pressestelle"
Datum: 16.04.08 00:13
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "WWU Münster-Pressestelle"


AKTUELL

Zwischen Gemeinde und Pfarrer
Vortragsreihe im Sommersemester: Kirchengeschichte Westfalens

Zu der Vortragsreihe "Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde
Westfalens" an der Universität Münster sind alle Interessierten
im Sommersemester 2008 herzlich eingeladen. Am 22. April stellt
Sabine Kötting aus Münster, die sich mit dem Küster und seinem
Beruf auseinandersetzt, ihre Forschungsergebnisse vor. Beginn
ist um 18.15 Uhr im Bistumsarchiv Münster (Marienfelder Saal),
Georgskommende 19. Die Vorträge werden von der Abteilung für
Westfälische Landesgeschichte der WWU gemeinsam mit dem Institut
für religiöse Volkskunde und dem Bistumsarchiv Münster
angeboten.

Die Person des katholischen Küsters in der Geschichte ist noch
wenig untersucht. Unter dem Titel "Zwischen Gemeinde und
Pfarrer. Küster im Oberstift Münster im Spiegel von Visitationen
und status ecclesiarum" stellt Sabine Kötting Erkenntnisse vor,
die sie aus Untersuchungen von bischöflichen
Visitationsberichten des 16. und 17. Jahrhunderts sowie aus
Statusberichten der Pfarreien des Oberstiftes Münster aus dem
18. Jahrhundert gewonnen hat. Unter anderem beleuchtet sie
Ausbildung, Anstellung, Einkommen und die Anforderungen, die an
den Küster von Seiten der kirchlichen Obrigkeit im Zeitalter der
Konfessionalisierung und der Katholischen Aufklärung gestellt
wurden.


Link: Vorträge / Abteilung für Westfälische Landeskunde
(http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/LG-G/termine/vortrag.shtml)


INFO

Zeit:
22.04.2008, 18:15h

Ort:
Bistumsarchiv Münster
Georgskommende 19
48143 Münster
Tel.: 0251 495-518
Fax: 0251 495-491
E-Mail: bistumsarchiv at bistum-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 17 10:48:12 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Apr 2008 10:48:12 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Tagung der Heimatvereine des Kreises Borken,
Raesfeld-Erle, 22.04.2008
Message-ID: 48072AEC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 15.04.2008, 11:37


TAGUNG

Heimatvereine tagen am 22. April in Raesfeld-Erle
Gespräche über grenzüberschreitenden Heimattag in Losser

Die Vorstände der Heimatvereine im Kreis Borken treffen sich am
kommenden Dienstag, 22. April 2008, in Raesfeld-Erle zu ihrer
regionalen Frühjahrstagung. Im Heimathaus an der Silvesterstraße
steht unter anderem eine Rückschau auf den 15. Plattdeutschen
Lesewettbewerb im Kreis Borken auf dem Programm. Außerdem geht
es um plattdeutsche Beiträge im Lokalsender Radio WMW. Im
Mittelpunkt stehen aber die Termine für das laufende Jahr.

Am 6. September findet im niederländischen Losser ein
grenzüberschreitender Heimattag statt, an dem auch
Vertreterinnen und Vertreter aus dem Kreis Borken teilnehmen
möchten. Franz-Josef Menker aus Gescher wird den Fortgang eines
regionalen Glockenprojektes erläutern. Thema ist auch die
Vorbereitung des "Tags des Platt", der am 25. Oktober mit
einigen Veranstaltungen über die Bühne gehen soll.

Die Tagung beginnt um 18 Uhr im Heimathaus. Bereits um 17 Uhr
wird der Vorsitzende des Heimatvereins Erle, Klaus Werner, an
Ort und Stelle aktuelle Forschungen zur Gerichtsbarkeit an der
Femeiche vorstellen.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 17 11:06:48 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Apr 2008 11:06:48 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Jahrestagung des Vereins Historikerinnen und
Historiker vor Ort, Koeln, 20.06.2008
Message-ID: 48072F48.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Frank Ahland"
Datum: 15.04.2008, 21:50


TAGUNG

Jahrestagung des Vereins
Historikerinnen und Historiker vor Ort

Thema:
"Arisierung": Die wirtschaftliche Existenzvernichtung der
Juden in der NS-Zeit

Anlässlich der 70. Wiederkehr der so genannten
Reichskristallnacht widmen sich die Historikerinnen und
Historiker vor Ort (HvO), ein bundesweiter Zusammenschluss von
stadthistorisch Arbeitenden, in ihrer diesjährigen Tagung dem
Thema "Arisierung", um erneut die Gesellschaft der NS-Zeit als
"Profiteure" in den Blick zu nehmen.

Das Spektrum dessen, was die Forschung mittlerweile unter dem
Begriff "Arisierung" zusammenfasst, reicht von der älteren,
engeren Definition, die darunter hauptsächlich die Übertragung
von Vermögenswerten aus jüdischem in "arisches" Eigentum
versteht, bis hin zu der neueren, weiter gefassten Definition,
welche die Verdrängung der Juden aus der deutschen Wirtschaft,
aber auch den Prozess der radikalen kulturellen Säuberung aller
Lebensbereiche der deutschen Gesellschaft mit einschließt.

Beide Aspekte sollen in der diesjährigen HvO-Tagung am Beispiel
konkreter Städte und Kommunen zur Geltung kommen. Dabei wird die
Tagung zunächst von DR. FRANK BAJOHR (Forschungsstelle für
Zeitgeschichte in Hamburg) mit einer Über-blicksdarstellung zum
Thema eingeleitet. Der Beitrag skizziert die Entwicklung der
Forschung zu den Themen "Existenzvernichtung" und "Arisierung",
die lange Zeit ein Schattendasein fristete, aber seit den 1990er
Jahren national und international einen enormen Aufschwung
erlebte.

Zwei Forschungskontroversen werden näher in den Blick genommen
werden, die um die Nutznießer der "Arisierung" (Staat oder
Gesellschaft) einerseits und um ihre historische Einordnung
("Ideologie" versus "Realpolitik") andererseits kreisen.
Schließlich sollen Desiderate künftiger Forschung benannt werden,
darunter die Forderung, die Perspektive der betroffenen Juden
stärker als bisher zu berücksichtigen, aber auch die nach einer
integrativen Gesamtgeschichte von "Arisierung" und Restitution
nach 1945, die von der neueren Forschung zunehmend aufgegriffen
wird.

Danach widmet sich Prof. Dr. STEFAN GOCH (Institut für
Stadtgeschichte Gelsenkirchen und außerplanmäßiger Professor an
der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum)
der Frage, wie die von den Nationalsozialisten als Arisierung
bezeichneten Wirtschaftsverbrechen an den Juden in technischer
Hinsicht funktionierten.

Sofort nach der so genannten "Machtübernahme" durch die
Nationalsozialisten begannen die "Aktionen", welche die jüdische
Bevölkerung aus dem deutschen Wirtschaftsleben verdrängen
sollten. Was mit Boykottmaßnahmen gegen jüdische Geschäfte
begann, endete in der Überführung jüdischen Besitzes in
"arische" Hände, im zeitgenössischen Sprachgebrauch auch als
"Entjudung" der deutschen Wirtschaft bezeichnet. Juden wurden
materiell völlig ausgeplündert und diejenigen, die nicht fliehen
konnten, ermordet.

Von den Wirtschaftsverbrechen profitierten zahlreiche
"Volksgenossen", viele halfen bei der Ausraubung der jüdischen
Bevölkerung mit und bereicherten sich. An konkreten Beispielen
sollen Strukturen und Prozesse der so genannten Arisierung wie
auch der oft umstrittenen Rückerstattungen erläutert werden.

CHRISTIANE HOSS M.A. (Freie Mitarbeiterin des
NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln) referiert aus ihren
Recherchen zur Rückerstattung des Besitzes deportierter und
emigrierter Kölnerinnen und Kölner.

Die Rückerstattungsakten aus dem Bereich der Oberfinanzdirektion
Köln sind, wie auch die aus anderen Oberfinanzdirektionen, in
den letzten Jahren zentral beim Bundesamt für zentrale Dienste
und offene Vermögensfragen in Berlin gesammelt worden und dort
der Forschung zugänglich. Die Akten enthalten neben
Restbeständen aus den Enteignungsakten des Oberfinanzpräsidenten
aus der Zeit vor 1945 auch als Beweisstücke in den Verfahren
eingereichte Originale.

Geradezu unbeabsichtigt geben sie ein Bild der Jahre 1938 bis
1943: Schilderungen (z.B. durch Briefe ins Ausland), oft zeitnah,
finden sich über die Zerstörung von Privat- und Geschäftsräumen
am 9. November 1938, über Ablieferung von Gold und Silber, über
Zwangsverkäufe von Grundbesitz, über Einzelheiten der
Vorbereitung auf die Deportation oder auch darüber, was nachher
in den versiegelten Wohnungen der Deportierten passierte.

Neben dem für die Oberfinanzdirektion wesentlichen Moment,
welche Vermögenswerte zum Zeitpunkt der Deportation noch
vorhanden waren, finden sich in den Akten zahlreiche
interessante Hinweise auf das Schicksal der Verfolgten wie auch
die Verfahrensweisen der OFD. Christiane Hoss wird aus den Akten
einige der Originale zeigen sowie charakteristische Passagen
zitieren.

Neben den genannten Aspekten lassen die Akten auch einen Blick
auf die Verfahrensweisen nach 1945 zu. Die Anspruchsteller, die
Opfer, sahen sich nicht selten wieder denselben Akteuren
gegenüber, die vor 1945 die Einziehung ihrer Vermögenswerte
vorgenommen hatten. Hier ergeben sich nicht zuletzt Hinweise auf
das (Unrechts-)Bewusstsein der deutschen Gesellschaft in der
unmittelbaren Nachkriegzeit.

Mit Blick auf die westfälische Region wird Dr. MARLENE KLATT
(freiberufliche Historikerin) die Arisierung jüdischer Firmen
und Immobilien am Beispiel der Städte Hagen, Arnsberg und
Niedermarsberg näher erläutern.

Um die Faktoren zu ermitteln, die die abweichende regionale und
lokale Entwicklung des "Arisierungsprozesses" bestimmten, werden
drei westfälische Kommunen unterschiedlicher Größe, Struktur und
Milieus vergleichend in den Blick genommen. Bei den drei
untersuchten Kommunen handelt es sich um die Städte Hagen,
Arnsberg und Niedermarsberg im Regierungsbezirk Arnsberg, dem
der damalige Gau Westfalen-Süd zugeordnet war und mit dessen
Grenzen er weitgehend übereinstimmte.

Durch den komparativen Ansatz bietet sich die Möglichkeit
herauszufinden, inwieweit, wie, mit welchen Motiven und unter
welchen Rahmenbedingungen die offiziellen Vorgaben in der
Judenpolitik des nationalsozialistischen Regimes bei der
"Arisierung" vor Ort umgesetzt wurden. Ferner wird gezeigt, wie
die Reaktionen der Bevölkerung diesen Maßnahmen gegenüber waren,
inwieweit diese umgesetzt wurden oder man ihnen sogar entgegen
wirkte.

Dabei geht Marlene Klatt der Frage nach, welche Faktoren den
Verlauf des wirtschaftlichen Boykotts, der antisemitischen
Verdrängung und der "Arisierung" vor Ort bestimmten, wobei sich
der Vortrag auf die "Arisierung" jüdischer Unternehmen und des
Grundeigentums von Juden konzentriert.

Im Anschluss an die Tagung besteht die Möglichkeit, an einer
Führung durch das EL-DE-Haus teilzunehmen.

PROGRAMM

10:00 Uhr
Begrüßung

10:15 Uhr
Dr. Frank Bajohr
(Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg)
"Die wirtschaftliche Existenzvernichtung der Juden
in der NS-Zeit. Forschungsbilanz und offene Fragen"
anschließend Diskussion

11:15 Uhr
Kaffeepause

11:30 Uhr
Prof. Dr. Stefan Goch
(Institut für Stadtgeschichte Gelsenkirchen)
"Wie funktionierten eigentlich die von den Nationalsozialisten
Arisierung genannten Wirtschaftsverbrechen an den Juden?"
anschließend Diskussion

12:30 Uhr
Mittagspause

13:30 Uhr
Christiane Hoss M.A. (Freie Mitarbeiterin des
NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln)
"Rückerstattungs-Akten deportierter und emigrierter
Kölnerinnen und Kölner"
anschließend Diskussion

14:30 Uhr
Dr. Marlene Klatt (freiberufliche Historikerin)
"Arisierung jüdischer Firmen und Immobilien in Westfalen.
Das Beispiel der Städte Hagen, Arnsberg und Niedermarsberg"
anschließend Diskussion

15:30 Uhr
Abschlusspodium

16:00 Uhr
Ende der Tagung, Kaffeepause

16:15 Uhr
Führung durch das NS-Dokumentationszentrum


Verbindliche Anmeldungen zur Tagung werden bis zum 13.06.2008
entgegen genommen unter info at historiker-vor-ort.de.
Weitere Informationen unter www.historiker-vor-ort.de

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.


INFO

Veranstaltungsdaten:
"Arisierung": Die wirtschaftliche Existenzvernichtung der Juden
in der NS-Zeit
Datum: 20.06.2008, 10 bis 17 Uhr
NS-Dokumentationszentrum / EL-DE-Haus
und Historikerinnen und Historiker vor Ort e.V.
Appellhofplatz 23-25
50667 Köln
URL: www.nsdok.de

Kontakt:
Dr. Frank Ahland
Historikerinnen und Historiker vor Ort e.V.
Humboldtstraße 12
58452 Witten
Tel.: 02302-2035905
E-Mail: info at historiker-vor-ort.de
URL: www.historiker-vor-ort.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 17 11:13:28 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Apr 2008 11:13:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Hagener Burgentour am 27.04.2008
Message-ID: 480730D8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 16.04.2008, 11:59


AKTUELL

Hagener Burgentour
Von mächtigen Bischöfen und eigensinnigen Grafen

Das mittlere Ruhrtal und untere Lennetal hatten im Mittelalter
eine sehr hohe Burgendichte, die zum Teil heute noch erhalten
sind oder zumindest noch als Ruinen bestehen. Viele dieser
mittelalterlichen Wehranlagen waren im Raum Hagen konzentriert,
da hier vier Territorien aneinander stießen, die während des 13.
und 14. Jahrhunderts die Region beherrschten: Das Erzbistum Köln,
die Grafschaft Mark, die Grafschaft Limburg und die Grafschaft
Arnsberg.

Die unterhaltsame Burgentour führt am Sonntag, den 27. April
2008 zu Fuß von der Raffenburg zum Schloss Hohenlimburg und
zurück. Dabei wird den alten Gemäuern so manche spannende
Geschichte von mächtigen Bischöfen und eigensinnigen Grafen
entlockt. Bei der geheimnisvollen Ruine der Raffenburg erzählen
die Grundmauern vom Kampf um die Burg. Archäologische Funde
geben Auskunft über das alltäglichen Leben der Ritter,
Burgfrauen, Knechte und Mägde auf einer mittelalterlichen Burg.

Weiter führt die Wanderung über die Ausläufer des Schleipenbergs,
mit einem einmaligen Blick über das Lennetal, zum Schloss
Hohenlimburg. Dort wird bei einer Führung durch das Schloss die
abwechslungsreiche Geschichte dieser Anlage erläutert. Außerdem
besteht die Gelegenheit vom Keller bis zum Dach Blicke hinter
Türen zu werfen, die Besucherinnen und Besuchern sonst
verschlossen bleiben. Zwischendurch besteht die Möglichkeit, im
Schlossrestaurant Kaffee zu trinken.

Die Wanderung "Burgentour" wird von Museum für Ur- und
Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen veranstaltet und beginnt
um 10.00 Uhr. Treffpunkt ist der Parkplatz am Märchenwald,
Piepenbrink 65, 58119 Hagen-Hohenlimburg. Rückkehr zum Parkplatz
ist gegen 17.00 Uhr. Bitte unbedingt Verpflegung, passende
Kleidung und festes Schuhwerk mitbringen. Die geführte Wanderung
kostet für Erwachsene und Jugendliche 7,00 ? jeweils zuzüglich
5,00 ? Eintritt für das Schloss Hohenlimburg.

Anmeldungen für die Wanderung nimmt das Historische Centrum
Hagen bis zum 23. April unter der Telefonnummer 02331/2072713
entgegen.


INFO

Datum:
27. April 2008
Anmeldung unter 02331/2072713

Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Werdringen 1
58089 Hagen
Tel.: 02331/3067266
Fax: 02331/2072447
E-Mail: info at historisches-centrum.de
URL: www.museum-werdringen.de

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
58091 Hagen
Tel.: (0)2331 207 2740
Tel.: (0)2331 207 2447
URL: www.historisches-centrum.de
URL: www.museum-werdringen.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 17 11:17:16 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Apr 2008 11:17:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ritter Spektakulum im Wasserschloss Werdringen, Hagen,
20.04.2008
Message-ID: 480731BC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 16.04.2008, 11:59


AKTUELL

Ritter Spektakulum im Wasserschloss Werdringen

Am Sonntag, dem 20. April treffen sich im Wasserschloss
Werdringen in Hagen-Vorhalle zahlreiche Ritter zu einem
Lehnstag. Ihr Herr Dietrich von Volmarstein hat sie gerufen und
dutzende der bewaffneten und gepanzerten Kämpfer werden seinem
Ruf folgen. Dann füllt sich der Schlosshof mit tapferen Kämpfern
in stählernen Rüstungen. Aber auch holde Maiden sowie Tanz und
Musik werden nicht fehlen.

Nach der großen Heerschau, bei der die Ritter Schild, Waffen und
Rüstung präsentieren, geht es in die Schlacht. Beim Schaukampf
zeigen die Ritter, ob sie ihren Mann stehen können und wie gut
sie mit Schwert, Schild, Spieß und Streitaxt umzugehen wissen.
Auf Einladung der Ritterschaft der Wolfskuhle werden mehrere
Mittelalter-Gruppen ab 13.00 Uhr das authentische Ritter
Spektakulum im Schlosshof darbieten. Mehrfach finden dann
Auseinandersetzungen und Kämpfe statt.

Höhepunkt des Lehnstages wird die würdevolle Zeremonie einer
Ritterweihe. Bei diesem nicht alltäglichen Ereignis wird ein
Knappe durch den Ritterschlag zum Ritter erhoben.

Zum Abschluss des Tages sind alle Ritter zum "großen Turney zu
Fuß" eingeladen, um den tapfersten und stärksten Kämpfer unter
ihnen zu ermitteln.

Nachwuchs-Ritter können im Museum für Ur- und Frühgeschichte
Wasserschloss Werdringen ein Kettenhemd und einen Ritterhelm
anprobieren. Wer sich selbst wie ein Ritter fühlen möchte, kann
sogar seinen eigenen Ritterhelm basteln.

Die Veranstaltung Lehnstag im Schlosshof ist kostenlos. Das
Museums, in dem auch zahlreiche mittelalterliche
Ausstellungsstücke zu bewundern sind, erhebt den üblichen
Eintritt.


INFO

Datum:
20. April 2008

Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Werdringen 1
58089 Hagen
Telefon: 02331/3067266
Fax: 02331/2072447
E-Mail: info at historisches-centrum.de
URL: www.museum-werdringen.de

Öffnungszeiten
Di. - So. 10.00 - 17.00 Uhr

Eintritt
Erwachsene / Kinder: 3,20 / 1,80 Euro


Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
58091 Hagen
Tel.: (0)2331 207 2740
Tel.: (0)2331 207 2447
URL: www.historisches-centrum.de
URL: www.museum-werdringen.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 17 11:24:20 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Apr 2008 11:24:20 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_=22Maechtig_im_Fluxus=22_-_Kunst_der_?=
=?utf-8?q?Macht_und_maechtiger_Kunstspa=C3=9F=2C_Muenster=2C_24=2E04=2E20?=
=?utf-8?q?08?=
Message-ID: 48073364.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.04.2008, 14:59


AKTUELL

"Mächtig im Fluxus" - Kunst der Macht und mächtiger Kunstspaß
Neue künstlerische und musikalische "Glanzstücke" im
LWL-Landesmuseum

Als der Maler F.H. Plettenberg den großen Kurfüsten Clemens
August von Köln 1755 in weltmännischer Machtpose porträtiert,
ist das bürgerliche Individuum kurz davor, sich in seiner ganzen
Souveränität zu entdecken. Noch ist Barock, es herrschen Klerus
und Adel, die alte, kirchlich begründete Ordnung, ihre
Strategien der Repräsentation.

100 Jahre später zieht der Fluxus-Künstler Dieter Roth mit
seiner "Vogelfutterbüste" aus Schokolade das barocke und das
stolze moderne Ich gleichermaßen durch den Kakao. Die alte Macht
mit ihrer Kunst der Selbstdarstellung stellt das "Glanzstück:
Mächtig im Fluxus" der postmodernen Kritik und ihrem
künstlerischen Witz gegenüber. Im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte bringt am Donnerstag, 24. April um 20 Uhr
Simone Seiler an der Harfe das noble Ambiente zum Klingen.

Wolfgang Heisig ironisiert es an der Phonola, einem so
exotischen wie "schrägen" mechanischen Klavier, das wie das
LWL-Landesmuseum selbst 100 Jahre alt ist. Aus Anlass des
Jubiläums konzipierte die GWK-Gesellschaft für Westfälische
Kulturarbeit in Zusammenarbeit mit dem Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eine Konzertreihe mit
"Glanzstücken".

Im 18. Jahrhundert war Harfe "hip". Marie Antoinette, Königin
von Frankreich, hatte sie in Mode gebracht. Wer in der adligen
Damenwelt etwas auf sich hielt, griff selber in die Saiten.

Simone Seiler, GWK-Preisträgerin und auch international
ausgezeichnete Harfenistin, lässt die adelige Welt mit Carl
Philipp Emanuel Bach im Lichthof des Museums auferstehen und
entführt mit der "Fantasie" von Louis Spohr, einem der
stilbildenden Komponisten seiner Zeit, ins romantische 19.
Jahrhundert. Dr. Eva Maringer spricht zu dem Plettenbergschen
Herrscherportrait und zu der beeindruckenden "Männlichen Büste
mit Allongeperücke" des Künstlers Jean B. Defer.

Ganz ohne Haare und recht zerlaufen steht Dieter Roths
Selbstportrait als "Vogelfutterbüste" im Raum. Dr. Brigitte
Franzen setzt sie, zusammen mit seiner "Literaturwurst" von 1967,
in einem Kurzvortrag ins rechte kunsthistorische Licht.

Wolfgang Heisig, klassischer Pianist und sympathischer
Schrägdenker, bringt die Herrscherpose, aber auch das
Künstler-Ich der Fluxus-Bewegung der 60er in einer
komisch-ernsthaften "Performanze mit Phonola" "mächtig in
Fluxus". Der pneumatische Walzenklavier-Automat wird mit der
Flügeltastatur verbunden und vom Pianisten mit
"Low-Beginning-Holz-Luft-Papier-Muskelkraft" gespielt, eben
nicht mittels eines "High-End-Computer-Elektronik-Chip-Stroms"
(Heisig). Heisig bringt neben Eigenkompositionen u.a.
überarbeitete Stücke von Frank Zappa und Originalkompositionen
des Phonolaspezialisten Canlon Nancarrow, ein "adliger"
Geheimtipp, auf die Bühne.

Karten zum Preis von 14 ?, ermäßigt 10 ?, gibt es an der
Museumskasse (Tel: 0251 5907-01) und an der Abendkasse. Info:
www.landesmuseum-muenster.de, www.gwk-online.de


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
Fax: 0251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 17 11:29:50 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Apr 2008 11:29:50 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Roemerlager Kneblinghausen bleibt
raetselhaft: LWL-Archaeologen beenden Ausgrabungen
Message-ID: 480734AE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.04.2008, 15:00


AKTUELL

Römerlager Kneblinghausen bleibt rätselhaft
LWL-Archäologen beenden Ausgrabungen

In Rüthen-Kneblinghausen (Kreis Soest) haben Archäologen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) erstmals nach 70
Jahren das sogenannte Römerlager Kneblinghausen untersucht. Sie
dokumentierten die Reste der germanischen Siedlung aus der
vorrömischen Zeit und der Befestigungsanlage aus dem ersten
Jahrhundert n. Chr.

"Das sogenannte Römerlager in Kneblinghausen gibt weiterhin
Rätsel auf", fasst LWL-Archäologin Dr. Eva Cichy die vorläufigen
Ergebnisse der archäologischen Untersuchung zusammen. Das
Ausgrabungsteam von der Außenstelle Olpe der LWL-Archäologie für
Westfalen hatte in den vergangenen Wochen einen Abschnitt der
römischen Wall-Graben-Anlage und eine darunter liegende Schicht
mit einheimischen Keramikscherben freigelegt.

Über 100 Bruchstücke von Töpfen, Schalen und anderen Gefäßen
bargen die Archäologen. Davon können sie über 30 Rand- und
Wandscherben aufgrund ihrer spezifischen Formen und Verzierung
mit Fingertupfen recht genau in die Zeit um Christi Geburt
datieren, die übrigen sind nach den vorläufigen Erkenntnissen
älter. "Diese Kulturschicht deckt sich genau mit den
Ausgrabungsergebnissen aus der ersten Hälfte des vorigen
Jahrhunderts", berichtet Grabungsleiterin Cichy. Die Funde
stammen aus einer germanischen Siedlung, von der seit langem
Häuser, Öfen, Gruben und Brunnen bekannt sind.

Nicht gefunden haben die LWL-Archäologen dagegen die von
früheren Ausgräbern dokumentierte Holz-Erde-Mauer des
Römerlagers. Diese zusätzliche Befestigung spielt für Forscher
eine wichtige Rolle bei der Interpretation des Platzes als
römische Befestigung. "Spuren von Pfosten haben wir trotz
sorgfältigen Suchens und vorsichtigen Abtragens aller
Wallschichten bis weit in den gewachsenen Boden hinein nicht
gefunden", berichtet Cichy.

Für das Fehlen dieser Spuren haben die Experten von der
LWL-Archäologie mehrere Erklärungsmöglichkeiten: Entweder haben
sie einen Befestigungsabschnitt ausgewählt, in dem es diese
zusätzliche Holzkonstruktion nicht gab. "Oder die damaligen
Ausgräber haben etwas gesehen, das sich uns heute nicht mehr
erschließt. Denkbar ist auch, dass es sich vielleicht um ein nur
wenige Tage oder Wochen belegtes Feldlager handelt, das - wie
wir es von anderen, besser bekannten Feldlagern kennen -
lediglich mit einer Wall-Graben-Anlage gesichert war", versucht
Eva Cichy eine Erklärung für das Grabungsergebnis zu finden.

Und sie fügt hinzu: "Diese letzte These würde übrigens auch
erklären, warum es bislang nur einen einzigen römischen Fund aus
dem Lagerbereich gibt, nämlich eine Hacke."

Auch bei den aktuellen Grabungen haben die LWL-Archäologen
keinen Fund gemacht, den sie den Römern zuweisen könnten. Somit
bleibt auch nach den jüngsten Untersuchungen unklar, wann genau
das Lager errichtet wurde, wie lange es genutzt wurde und welche
Funktion es im Rahmen der Germanienpolitik des Römischen Reiches
vor 2000 Jahre hatte.

Die rund 60 Quadratmeter große Fläche in der Nordwestecke der
Befestigungsanlage hatten die Archäologen im Zuge von
Aufräumarbeiten nach dem Orkan Kyrill untersuchen können. Es war
die erste Gelegenheit nach den Ausgrabungen zwischen 1902 und
1939. Nun hoffen die Fachleute des Landschaftsverbandes, dass
irgendwann eine Untersuchung in einem anderen Wallabschnitt
möglich sein wird, mit der sie das Rätsel um das Kneblinghauser
Lager lösen können.


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
Fax: 02323 94628-33
E-Mail: lwl-archaeologiemuseum at lwl.org
URL: www.lwl-landesmuseum-herne.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 18 10:37:43 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 18 Apr 2008 10:37:43 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Archivamt fuer Westfalen, Dipl.-Archivar/in,
Muenster
Message-ID: 480879F7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß"
Datum: 18.04.2008, 08:30


STELLENAUSSCHREIBUNG

Im LWL-Archivamt für Westfalen ist im Rahmen eines Projektes zur
Erschließung von Akten der AOK-Regionaldirektionen in
Westfalen-Lippe zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als

Dipl.-Archivarin/
Dipl.-Archivar

für die Dauer von sechs Monaten zu besetzen.

Aufgabengebiete:
- Aussonderung des archivwürdigen Schriftgutes in den
AOK-Regionaldirektionen in Westfalen-Lippe
- Erschließung des ausgesonderten Schriftgutes
- Findbucherstellung
- Kooperation mit denjenigen Kommunalarchiven, die die
erschlossenen Archivbestände jeweils als Depositum
übernehmen

Wir erwarten:
- eine qualifizierte Fachhochschulausbildung
- Flexibilität, Teamfähigkeit, Zielorientierung und Engagement
- Führerschein Kl. 3

Wir bieten:
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 9 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Für Auskünfte zu dem Projekt steht Ihnen Herr Höötmann (Tel.
0251/591-3401) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
19/08 bis zum 26.05.2008 an den

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 18 10:25:11 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 18 Apr 2008 10:25:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Zwei Vortraege aus Anlass des 450. Jubilaeums
des Ratsgymnasiums Bielefeld, Bielefeld, 22.04./20.05.2008
Message-ID: 48087707.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 16.04.2008, 20:40


AKTUELL

Der Historische Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V. lädt
aus Anlass des 450. Jubiläums des Ratsgymnasiums Bielefeld zu
folgenden Vorträgen ein:

Dienstag, 22. April 2008
Zwei Jubilare: 450 Jahre Ratsgymnasium und 250 Jahre Peter
Florens Weddigen (1758 - 1809), ein Bielefelder Pädagoge,
Publizist und Dichter der Spätaufklärung
Vortrag: Frank Stückemann

Aus Anlass des Bielefelder Schuljubiläums referiert Frank
Stückemann über den vor 250 Jahren geborenen Peter Florens
Weddigen. Sowohl als Schüler wie auch als Lehrer dem Bielefelder
Gymnasium verbunden, war er im späten 18. Jahrhundert der wohl
bedeutendste Wissenschaftler und Publizist an diesem Institut.
Sein "Westfälisches Magazin" und entsprechende Nachfolgeorgane
würdigten zeitgenössische Rezensenten ausnahmslos als
vorbildlich. Hierbei erscheinen vor allem Justus Möser, der
Geograph J. E. Fabri und der Jöllenbecker Pfarrer Johann Moritz
Schwager als wichtige Mentoren und Multiplikatoren.

Weddigens Geistige Lyrik fand Eingang in das Mindener und
Bückeburger Gesangbuch; unbekannte Gedichtmanuskripte aus seinem
Handexemplar der ?Morgenstunden der Grazien? sowie sieben seiner
Briefe an den Berliner Publizisten Friedrich Nicolai werden
erstmals vorgestellt. Fünf eigenhändige Schreiben Friedrich
Wilhelm III. und seiner Gemahlin Luise, die 1798 den Dichter
persönlich aufsuchte, bezeugen wie die ihm verliehene silberne
und goldene Ehrenmedaille eine außerordentliche Wertschätzung
Weddigens durch das preußische Königspaar. Der Vortrag will zur
längst überfälligen Wiederentdeckung dieses bedeutenden
Pädagogen, Publizisten und Schriftstellers beitragen.


Dienstag 20. Mai 2008
Mit Fahnen Feste feiern. Schuljubiläen und Schulfahnen des
Ratsgymnasiums 1858 - 1958
Vortrag: Dr. Johannes Altenberend

Seit 1858 hat das Bielefelder Gymnasium in regelmäßigen
Abständen Schuljubiläen organisiert, welche als wichtige
Ereignisse der bürgerlichen Festkultur des 19. und 20.
Jahrhunderts in Bielefeld zu betrachten sind. Zu diesen Festen
gehörten Symbole (z.B. Schulfahnen und Schülermützen), über die
wir bisher nur wenig wissen.

Die beiden typischen Schulsymbole sollen zunächst als
gegenständliche Quellen der Schulgeschichte vorgestellt werden.
Insbesondere gilt es, neben der sozialen Funktion auch die
politischen Aussagen dieser Symbole im Rahmen der allgemeinen
und der lokalen Geschichte zu untersuchen.


INFO

Beide Vorträge beginnen um 19.00 Uhr im Vortragsraum des
Stadtarchivs Bielefeld, Rohrteichstraße 19.

Kontakt:
Dr. Johannes Altenberend
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: info at hv-ravensberg.de
URL: www.hv-ravensberg.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 18 10:31:22 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 18 Apr 2008 10:31:22 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Schuette, Leopold: Woerter und Sachen aus Westfalen
Message-ID: 4808787A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Mechthild Black-Veldtrup"
Datum: 17.04.2008, 10:57


LITERATUR

Neuerscheinung: Wörter und Sachen aus Westfalen,
bearbeitet von Leopold Schütte
(Veröffentlichungen des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen
Nr. 17) Münster 2007, 703 Seiten. Preis: 29,80 ?

Bei dem Lexikon mit ca. 5.000 Begriffen aus 1.000 Jahren
westfälischer und nordwestdeutscher Geschichte handelt es sich
um ein Nachschlagewerk, das Laien und HistorikerInnen die oft
schwer verständliche, spröde Sprache der lateinischen,
niederdeutschen und hochdeutschen Quellen erschließt, die in den
Archiven liegen. Maße, Gewichte, Rechtsformen und
Rechtshandlungen, Begriffe aus dem Steuerwesen, aus der
Verwaltung der Grundherrschaften, aus dem Wirtschaftsleben, aus
dem Gerichtswesen, kurz aus dem gesamten gesellschaftlichen
Leben werden verständlich und präzise erklärt und sind mit
Nachweisen aus den Quellen versehen. Wir erwarten, dass sich das
Buch schnell zum Standardwerk entwickelt.

Dr. Leopold Schütte, bekannt als profunder Kenner der
Landesgeschichte, als Historiker und Sprachforscher, war über 30
Jahre lang Archivar am Landesarchiv NRW Staatsarchiv Münster.
Das Buch ist das Ergebnis seiner Sammlung von Quellenbegriffen
und Belegstellen, die er sein gesamtes Berufsleben lang
aufgebaut auf. Über 100 Aufsätze zur westfälischen
Landesgeschichte zeugen darüber hinaus von seinen Kenntnissen.


INFO

Kontakt:
Dr. Mechthild Black-Veldtrup
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Staatsarchiv Münster
Bohlweg 2
48147 Münster
Tel.: 0251-4885-0
Fax: 0251-4885-100
E-Mail: mechthild.black-veldtrup at lav.nrw.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 18 10:41:32 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 18 Apr 2008 10:41:32 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Neuer Nutzen in alten Industriebauten, Dortmund,
20.04.-25.05.2008
Message-ID: 48087ADC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.04.2008, 15:20


AUSSTELLUNG

"Neuer Nutzen in alten Industriebauten"
Sonderausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Kaum mehr vorstellbar: Nach ihrer Stilllegung 1966 sollte die
Zeche Zollern für den Bau einer Schnellstraße abgerissen werden.
Heute ist sie eines der weltweit bekanntesten Industriedenkmale
Deutschlands. Der Kampf um den Erhalt der Maschinenhalle mit dem
eindrucksvollen Jugendstilportal rettete nicht nur die gesamte
Anlage, sondern markiert gleichzeitig auch den Beginn der
Industriedenkmalpflege in Deutschland.

Nun greift der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die
Geschichte der Industriedenkmalpflege in der Sonderausstellung
"Neuer Nutzen in alten Industriebauten" (20.4. bis 25.5.08) auf.
Die Wanderausstellung der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger
in der Bundesrepublik Deutschland wird am Sonntag, 20. April, um
14.30 Uhr, im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern eröffnet.

Die Ausstellung

35 Motiv-Tafeln zeigen im bundesweiten Panorama
Industriedenkmale, die gleichermaßen zur Zufriedenheit von
Denkmalpflegern, Investoren und Nutzern ausgefallen sind. Die
Ausstellung illustriert die Bandbreite der Möglichkeiten und
inspiriert zum Weitermachen: in Deutschland warten noch viele
solcher Industriebauten, oft besonders ansprechende Zeugnisse
unserer Industriegeschichte, auf ihren "Neuen Nutzen".

Als Pionierbau der Industriedenkmalpflege ist Zeche Zollern
idealer Ausstellungsort für die Wanderausstellung. Die Zeche
absolvierte selbst eine typische Karriere technischer Denkmale
im Ruhrgebiet - vom Prestigeobjekt der Gelsenkirchener Bergwerks
AG, zum unbedeutenden Pütt und schließlich abbruchreifen Relikt.
1969 bewahrte der Leiter des LWL-Amtes für Denkmalpflege und
engagierter Bürgerwille die Zeche vor dem schon beschlossenen
Abriss.

Die Maschinenhalle der Zeche Zollern, gestaltet vom berühmten
Berliner Jugendstil-Architekten Bruno Möhring, wurde als erstes
Industriebauwerk in der Bundesrepublik unter Schutz gestellt.
Aktuell wird die Maschinenhalle aufwendig saniert.

Führungen im Anschluss an die Ausstellungseröffnung (15 Uhr)
geben einen Einblick in die Sanierungsarbeiten - für Teilnehmer
des Rundgangs mit Museumsdirektor Dirk Zache und Dr. Ulrike
Gilhaus, Museumsleiterin der Zeche Zollern, eine einmalige
Gelegenheit die zur Zeit arbeitende Musterbaustelle zu
besichtigen.


INFO

Neuer Nutzen in alten Industriebauten.
Dreißig Jahre Industriedenkmalpflege in Deutschland
Sonntag, 20. April bis 25. Mai 2008
Sonntag, 20. April, 15 Uhr, Führung durch die Maschinenhalle
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Geöffnet Di - So 10-10 Uhr






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 21 10:31:51 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Apr 2008 10:31:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Tagungsbericht: "Burgen und Festungen in
Ostwestfalen vom Mittelalter bis in die Moderne"
Message-ID: 480C6D17.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 18.04.2008, 06:30


AKTUELL

Tagungsbericht: "Burgen und Festungen in Ostwestfalen
vom Mittelalter bis in die Moderne" in Bielefeld

Am Samstag, den 29. März 2008, fand auf der Bielefelder
Sparrenburg eine von der AG Sparrenburg des Historischen Vereins
für die Grafschaft Ravensberg organisierte wissenschaftliche
Tagung zum Thema: "Burgen und Festungen in Ostwestfalen vom
Mittelalter bis in die Moderne statt." Ziel der Tagung war es,
den Funktionswandel von Burgen und Festungen in der Region
ebenso zu beleuchten wie ihre Baugeschichte.

In der ersten Sektion analysierte der Bielefelder Historiker PD
Dr. Ulrich Meier Veränderungen und Funktionswandel in der
Landesherrschaft der Region im Spätmittelalter. Seine zentrale
These war, dass die Grafschaft Ravensberg nach dem Aussterben
des Grafengeschlechts davon profitierte, dass der neue
Landesherr räumlich entfernt in Jülich residierte und nur ein
geringes Interesse an der Entwicklung seines neu erworbenen
Territoriums zeigte.

Dadurch ergaben sich in Ravensberg selbst und vor allem in
Bielefeld Handlungsspielräume, die von der ansässigen
Bevölkerung und ihren Korporationen geschickt genutzt wurden.
Ravensberg blieb daher im wesentlichen von dynastischen Fehden
und anderen kriegerischen Auseinandersetzungen verschont und
konnte wirtschaftlich prosperieren. Die benachbarte Herrschaft
in Lippe verstrickte sich dagegen in zahlreiche Fehden und fiel
daher ökonomisch zurück. In einem zweiten Referat gab Dr. Stefan
Leenen vom Bodendenkmalamt des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe einen Überblick über die frühe Baugeschichte von
Burgen und Festungen in Ostwestfalen.

Er berichtete von den neuen archäologischen Funden und den
Ausgrabungen auf der Ravensburg und der Sparrenburg. Zudem
beleuchtete er die bisherigen archäologischen Ergebnisse, welche
durch Grabungen auf der Falkenburg und der Burg Ringelstein in
der Nähe Paderborns gewonnen wurden. Dadurch erhielten die
Zuhörer der Tagung einen detaillierten Überblick über die
Baugeschichte und die baulichen Veränderungen auf diesen
Burganlagen.

Die Referate der zweiten Sektion behandelten den Funktionswandel
weg von mittelalterlichen Burgen hin zu "modernen"
Festungsanlagen während der Frühen Neuzeit. Dr. Jochen Rath,
Leiter des Stadtarchivs Bielefeld, ging auf den Konnex von
Veränderungen in der Wehrtechnik und Festungsbauweise sowie den
Funktionswandel der Burgen infolge einer Neudefinition von
Landesherrschaft ein.

Mit Blick auf die Sparrenburg und die inzwischen an
Brandenburg-Preußen gefallene Grafschaft Ravensberg kam er zu
dem Ergebnis, dass dort erhebliche Veränderungen und
Investitionen in den Verteidigungsanlagen vorgenommen wurden,
dass die Region selber jedoch aufgrund einer geschickten
Diplomatie nicht zum Schauplatz von großen kriegerischen
Auseinandersetzungen wurde. Die gleiche Meinung vertraten
Andreas Kamm in seinem Abriss zur Baugeschichte der Sparrenburg
während der Frühen Neuzeit und Udo Majewski in seiner
Auseinandersetzung mit der Biographie eines langjährigen
Kommandanten der Festung Sparrenberg, Rabe Hermann von Cloedt.

Die dritte Sektion behandelte schließlich den Funktionswandel
von Burgen und Festungen in der Moderne. In seinem Referat wies
Dr. Harald Wixforth darauf hin, dass die Burgen des Mittelalters
und Festungsanlagen aus der Frühen Neuzeit für die an
Identifikationspunkten eher arme Region Ostwestfalen inzwischen
eine große Bedeutung als identitätsstiftende Wahrzeichen erlangt
haben. Dies ist jedoch ein vergleichsweise neues Phänomen, waren
die Burgen der Region während des größten Teils des 18. und des
19. Jahrhunderts dem Verfall preis gegeben. Erst im Zuge der
borussisch-nationalen Suche nach Identität am Ende des 19.
Jahrhunderts und einer gleichzeitigen Burgenromantik in Teilen
des Wirtschafts- und Bildungsbürgertums wurde der Bielefelder
Sparrenburg auch die Funktion eines national-borussischen
Wahrzeichens für die Region zugeschrieben.

Zu einem in besonderer Weise identitätsstiftenden Wahrzeichen
wurde sie jedoch erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts, als ihre
bauliche Substanz erheblich bedroht war. Ein möglicher
großflächiger Verfall alarmierte die Bevölkerung, weckte die
Spendenbereitschaft und führte dazu, dass viele Einwohner der
Region die Sparrenburg als "ihre Burg" entdeckten. Ein ähnliches
Phänomen ist auch für andere Burgen zu konstatieren.

Die Hintergründe für diese Entwicklung sind noch exakt zu
entschlüsseln - so Wixforth in seinen Ausführungen. Im zweiten
Referat der Sektion stellte Michael Veldkamp verschiedene
Varianten einer medien- und museumspädagogischen Nutzung der
Sparrenburg vor. Dabei plädierte er dafür, durch den Einsatz
moderner Medien die Sparrenburg für die Besucher besser
"erfahrbar" zu machen und damit ihre Attraktivität als
touristischer Magnet in Bielefeld zu steigern.

In der lebhaften Abschlussdiskussion diskutierten die Teilnehmer
der Tagung teilweise kontrovers über den
historisch-wissenschaftlichen korrekten Umgang mit Baudenkmälern
auf der einen und ihrer Instrumentalisierung durch
Tourismusmanagement und Marketingkonzepte auf der anderen Seite.
Die Teilnehmer waren sich im wesentlichen jedoch darin einig,
dass die Geschichte einer Region und die ihrer historischen
Baudenkmäler einen Wert an sich darstellen, der keinesfalls
unüberlegt und vorschnell auf dem Altar unreflektierter
Marketing- und Tourismuskonzepte zu opfern ist.

Die gute Resonanz auf die Tagung und die intensiven Diskussionen
haben die AG Sparrenburg ermuntert, eine Nachfolgetagung zu
veranstalten, auf der einige Aspekte der Burgengeschichte
vertieft werden sollen. Zudem ist geplant, den Blick über die
Grenzen Minden-Ravensbergs hinaus zu richten und auch Referenten
von auswärts zu Themen der Burgen- und Festungsgeschichte zu
hören. Diese Tagung soll voraussichtlich im Herbst 2008
stattfinden.


INFO

Kontakt:
Dr. Johannes Altenberend
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: info at hv-ravensberg.de
URL: www.hv-ravensberg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 21 10:38:58 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Apr 2008 10:38:58 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Brademann, Jan / Freitag,
Werner (Hrsg.): Leben bei den Toten
Message-ID: 480C6EC2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jan Brademann"
Datum: 17.04.2008, 16:34


LITERATUR

Am 4. März 2005 fand im Schloss zu Münster eine Tagung zum Thema
"Der Kirchhof im Dorf" statt. Seit kurzem liegen ihre Beiträge
schriftlich vor in dem von Jan Brademann und Werner Freitag
herausgegebenen Buch "Leben bei den Toten. Kirchhöfe in der
ländlichen Gesellschaft der Vormoderne".

Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen die mannigfachen
Funktionen dieser öffentlichen Plätze, ihr topographisches und
architektonisches Aussehen und die soziale Situation ihrer
Bewohner. Ein Schwerpunkt liegt auf der Wahrnehmung des
Kirchhofs durch die Gemeindeglieder und die Vertreter der Kirche,
ihrem mit Formen symbolischer Kommunikation verbundenen Umgang
mit dem Tod. Dabei stehen Konflikte im Mittelpunkt, die sich aus
dem Zugriff der Kirche, der alles Profane von diesem heiligen
Ort verbannen wollte, und daraus ergaben, dass die
Gedächtniskultur an die soziale Ordnung gekoppelt war.

Von besonderem Interesse für den regionalgeschichtlich
interessierten Leser dürften z.B. die Überlegungen Manfred
Balzers zur Rolle von Kirchhöfen im mittelalterlichen
Siedlungsgang in Westfalen sein. David Luebke gewährt Einblicke
in die Begräbniskonflikte in Warendorf im konfessionellen
Zeitalter, Bärbel Sunderbrink analysiert Friedhofsverlagerungen
im Ravensberger Land um 1800, und Fred Kaspar bietet einen
feingliedrigen Überblick über westfälische Kirchhofsbebauungen.
Weitere bauhistorische und sozialgeschichtliche Beiträge setzen
ebenfalls einen münsterländischen oder westfälischen Akzent.

Der Band ist in der Reihe des Sonderforschungsbereichs 496
"Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme"
(http://www.uni-muenster.de/SFB496/Welcome.html) beim
Rhema-Verlag Münster erschienen.

Die Abteilung für Westfälische Landesgeschichte, das Institut
für Religiöse Volkskunde und das Bistumsarchiv Münster
veranstalten eine Vortragsreihe zur Kirchengeschichte und
religiösen Volkskunde Westfalens. In diesem Rahmen findet eine
öffentliche Buchpräsentation im Bistumsarchiv (Georgskommende 19),
am Dienstag, 22. April 2008, um 18 Uhr c.t. statt.
Interessenten sind herzlich eingeladen, ebenso zu dem
anschließenden Vortrag von Sabine Kötting über "Küster im
Oberstift Münster im Spiegel von Visitationen und status
ecclesiarum".



INFO

Veranstaltungsdaten:
Buchvorstellung "Leben bei den Toten" im Rahmen der
Vortragsreihe zur Kirchengeschichte und religiösen
Volkskunde Westfalens
Datum: Dienstag, 22. 4. 2008, 18.00 c.t. Uhr
Bistumsarchiv Münster
Georgskommende 19
48143 Münster

Kontakt:
Jan Brademann
Sonderforschungsbereich 496 "Symbolische Kommunikation
und gesellschaftliche Wertesysteme"
Salzstraße 41
48143 Münster
Tel.: 0251/5104511
E-Mail: brademann at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/SFB496/projekte/c6-team.html






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 21 10:46:05 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Apr 2008 10:46:05 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Roemerschiff_im_Praxistest=3A_Forsche?=
=?utf-8?q?r_schlie=C3=9Fen_Wissensluecken_in_der_roemischen_Schiffsarchae?=
=?utf-8?q?ologie?=
Message-ID: 480C706D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.04.2008, 11:43


AKTUELL

Römerschiff im Praxistest:
Forscher schließen Wissenslücken in der römischen
Schiffsarchäologie

In einem Experiment auf dem Ratzeburger See bei Hamburg testen
Wissenschaftler zur Zeit ein in Originalgröße rekonstruiertes
Römerschiff. Der Nachbau ist Teil des Ausstellungsprojekts
"Imperium Konflikt Mythos. 2000 Jahre Varusschlacht", das im
kommenden Jahr die Varusschlacht (auch bekannt als Schlacht im
Teutoburger Wald) auf verschiedene Weise thematisiert.

Wie die römischen Kriegsschiffe aussahen, die das Imperium
Romanum vor 2000 Jahren während seiner Eroberungen befehligte,
wissen Forscher längst. Bauweisen und -materialien sind
ebenfalls bekannt. Welche Geschwindigkeiten solche Schiffe
erreichten und welche Fahreigenschaften sie auszeichneten,
wollen die Forscher in Ratzeburg herausfinden.

Dazu steuern sie das rekonstruierte Kriegsschiff über das
Gewässer nahe der Hansestädte Hamburg und Lübeck. An dem Nachbau
des 16 Meter langen und fast drei Meter breiten Schiffes
arbeiteten zwei Bootsbauer, drei Lehrlinge und 17 Studierende
über ein Jahr. Als Vorlage für den Bau dienten den
Konstrukteuren zwei römische Schiffwracks. Sie wurden im Jahr
1986 in der Nähe des Legionslagers bei Oberstimm unweit von
Ingolstadt entdeckt und 1994 geborgen.

Startschuss für die Tests "Jetzt ist die Zeit des Wartens
vorbei. Wir können endlich loslegen", freute sich Prof. Dr.
Christoph Schäfer vom Institut für Alte Geschichte der
Universität Hamburg vor dem Beginn der Testfahrten Mitte April.
Schäfer leitete die Gruppe von Geschichtswissenschaftlern, die
gemeinsam mit der Werft Jugend in Arbeit e. V. Hamburg-Harburg
das vier Tonnen schwere Holzschiff bauten. Auch die Testfahrten
stehen unter dem Kommando des erfahrenen Seglers, der schon am
Nachbau eines spätantiken Kriegsschiffes in Regensburg beteiligt
war.

Im Rahmen des archäologischen Experiments wollen Schäfer und
sein Team ermitteln, wie leistungsstark und manövrierfähig das
Römerschiff ist. Die zweiwöchigen Tests sollen zu Auskünften
über Geschwindigkeiten und Beschleunigungsverhalten führen. "Aus
den ermittelten Geschwindigkeiten können wir schließen, welche
Strecken solche Schiffe vor 2000 Jahren pro Tag zurücklegen
konnten", so Schäfer. Die Manövrierfähigkeit des Wasserfahrzeugs
werde sowohl unter Einsatz der 20 Ruderer als auch unter Segel
erprobt: "Wir wollen wissen, wie hoch man mit dem Schiff an den
Wind gehen kann."

Mittels einer ursprünglich für den America's Cup entwickelten
Messeinheit dokumentieren die Forscher die Segeleigenschaften
des Römerschiffes. Außerdem wollen die Historiker und
Archäologen herausfinden, wie lang es dauert, eine Crew für ein
solches Ruderschiff seetauglich zu machen. Von den Antworten auf
ihre Fragen erwartet das Team von Wissenschaftlern neue
Erkenntnisse über die Etablierung der römischen Herrschaft auf
germanischem Boden.

Schiffstaufe am 30. Mai in Hamburg Nach Abschluss der
Testfahrten rudert die Crew das Römerschiff Mitte Mai in
Richtung Lübeck. Von dort aus fährt die Mannschaft über den
Elbe-Lübeck-Kanal ins 40 Kilometer südlich von Ratzeburg
gelegene Lauenburg und dann über die Elbe zur Harburger Werft.
In Hamburg findet am 30. Mai die Taufe statt. Bislang fuhr das
Schiff unter dem Arbeitstitel "Oberstimm I". Unter neuem Namen
setzt es im Frühsommer das Segel.

"Mit der Fertigstellung des frühkaiserlichen Schiffstypus
konnten wir eine Lücke in der experimentellen Schiffsarchäologie
schließen", sagt Dr. Rudolf Aßkamp, Projektleiter und Chef des
LWL-Römermuseums im westfälischen Haltern am See. Nach Abschluss
der wissenschaftlichen Untersuchungen soll das Schiff der
Öffentlichkeit zugänglich werden. Im Sommer und Herbst steuert
es deshalb verschiedene Städte in Deutschland sowie im
europäischen Ausland an und bietet dort Archäologie zum
Anfassen. Zugleich ist das Römerschiff der Botschafter für ein
besonderes Ausstellungsprojekt: "IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000
Jahre Varusschlacht".

Kooperationsprojekt erinnert 2009 an Varusschlacht Drei Museen
an Originalschauplätzen in Haltern, im niedersächsischen
Kalkriese und im ostwestfälischen Detmold beleuchten unter
diesem Titel ab Mai kommenden Jahres unterschiedliche Facetten
des historischen Ereignisses im Jahr 9 nach Christus. Damals
wurden der römische Feldherr Varus und seine drei Legionen in
der "Schlacht im Teutoburger Wald" von germanischen Kriegern
vernichtend geschlagen. Partner des Großprojekts sind der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), die Varusschlacht im
Osnabrücker Land GmbH - Museum und Park Kalkriese, der
Landesverband Lippe sowie der Kreis Lippe.

Schiff geht auf Reise Das Römerschiff geht auf seiner Reise zum
Beispiel im münsterländischen Rheine (11.-13.7.), in Nijmwegen
(22.-24.8.) und in Bonn (29.8.-31.8.) vor Anker. Als weitere
Stationen sind unter anderem Magdeburg, Mainz, Ingolstadt und
Hannover geplant. Die Termine werden zur Schiffstaufe am 30. Mai
in Hamburg bekannt gegeben.

Die Kooperationspartner des Ausstellungsprojektes IMPERIUM
KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht, die Universität
Hamburg sowie die Werft Jugend in Arbeit e.V. haben das über
200.000 Euro teure Schiffsprojekt finanziert. Durch die
Zusammenarbeit mit der Werft Jugend in Arbeit e.V., die
arbeitslose Jugendliche ausbildet, leistet das Projekt einen
Beitrag zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit.


INFO

URL: www.imperium-konflikt-mythos.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 21 10:57:59 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Apr 2008 10:57:59 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 376, November 2007
Message-ID: 480C7337.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 21.04.2008, 11:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 376
November 2007


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169



[keine Seitenangaben]


Timmermann, Otto F.
"Lass uns heute auf die Kirmes gehen..."

Dalhoff, Ulrich
Auch in alten Zeiten schlug das Wetter Kapriolen
Historische Wetterdaten aus dem Raum Soest
aufgezeichnet in zeitgenössischen Dokumenten

Krafft, Hans Werner
Ein Rückwärtsgang war nicht vorgesehen
Kuriose westfälische Automarken von einst

K. F.
Bauernregeln zum Martinstag

Kunz, Ulrich
War Karl der Große auch zu Gast in Herzfeld?

Anon.
Zeugnis des Glaubens
Das Kopfreliquiar der hl. Ida wird in Herzfeld aufbewahrt

Köhn, Gerhard
Die Anfänge der Soester Presse
4.Teil

Braukmann, Horst
Die Geschichte des Brandholzes an der Haar






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 21 11:09:47 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Apr 2008 11:09:47 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Wittgenstein, September 2007, Bd. 71, Heft 3
Message-ID: 480C75FB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 21.04.2008, 11:30


SERVICE: TOC

Wittgenstein
Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V.
Band 71 / Heft 3
September 2007
ISSN: 0043-7093



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=102



S. 82-88
Krämer, Fritz
Schiefer aus Raumland

S. 88-96
Prange, Hartmut
Kriegsgräber russischer und polnischer Zwangsarbeiter
auf dem Friedhof 'Am Sengelsberg' in Bad Berleburg

S. 96-99
Bauer, Eberhard
Ein Schutzbrief

S. 100-106
Kruse, Hans (gest.)
1817- Wittgenstein kommt zur Provinz Westfalen

S. 106-122
Mehldau, Jochen Karl
Behauste Beisitzer, Mühlen und untergegangene Häuser
in Elsoff

S. 122
Krüger, Johann Moritz
Hausaufgabe: Es war ein alter König

S. 123
Buchbesprechung

S. 124
Hans Petry 75 Jahre






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 22 10:34:08 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Apr 2008 10:34:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL zeichnet kleinen Zentralbau als Denkmal des
Monats aus
Message-ID: 480DBF20.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.04.2008, 12:14


AKTUELL

Expressionistisches Ehrenmal erinnert an den Kohlensäure-Pionier
Rommelhöller
LWL zeichnet kleinen Zentralbau als Denkmal des Monats aus

Carl Gustav Rommelhöller (1853 - 1931) gilt als Begründer der
Kohlensäure-Industrie. In Bad Driburg-Herste (Kreis Höxter) hat
man ihm ein Jahr nach seinem Tod ein Denkmal errichtet, direkt
über dem von ihm 1925 erschlossenen und nach ihm benannten
Kohlensäure-Vorkommen "Carl Gustav-Sprudel". "Für Westfalen hat
das expressionistische Rommenhöller-Ehrenmal Seltenheitswert,
Vergleichsbeispiele sind bisher nicht bekannt", so
LWL-Denkmalpfleger Christian Hoebel. Deshalb hat der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) das Ehrenmal jetzt als
Denkmal des Monats April ausgezeichnet.

Das Ehrenmal wurde am 22. Mai 1932 im Beisein der Familie und
zahlreicher Vertreter der Kohlensäureindustrie aus Deutschland,
den Niederlanden, Österreich, Luxemburg und England eingeweiht.
Es liegt in einem Hain am Fuße des Löwenbergs und ist über eine
von Linden gesäumte Allee zu erreichen.

"Das Portal erinnert ein wenig an altägyptische
Architektursprache", so Hoebel. Über der Eingangstür erinnert
eine Bronzetafel mit den Lebensdaten sowie ein Medaillon mit
seinem Porträt an Rommenhöller. Im Inneren des Gebäudes befinden
sich drei Stufen tiefer die oberirdischen Gestänge des "Carl
Gustav-Sprudels".

Rommenhöller wurde am 16. März 1853 in Geldern am Niederrhein
geboren. Er war in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
maßgeblich an der Ausweitung der industriellen Produktion von
Kohlensäure beteiligt. Kohlensäure, die aus einer Reaktion von
Wasser und Kohlendioxid entsteht, spielt nicht nur als
Bestandteil von Erfrischungsgetränken eine wichtige Rolle.

Sie wird auch in der Trinkwasseraufbereitung, in der
Abwasserbehandlung, der Feuerlöschtechnik, der
Schädlingsbekämpfung, der Lebensmittelkühlung und der Medizin
eingesetzt. Kohlensäure konnte zunächst nur gewonnen werden,
indem die Sprudel genannten natürlichen Vorkommen angebohrt
wurden und das so freigesetzte Kohlendioxid aufgefangen wurde.
Später wurde das Kohlendioxid aus den Abgasen bei der
Koksverbrennung gewonnen.

Bis 1926 gründete Rommenhöller in Europa und Afrika insgesamt 40
Kohlensäurewerke. 1894 erschloss er in Bad Driburg-Herste den
"Westfalia-Sprudel", dessen Kohlensäure in dem eigens hierfür
errichteten Werk in Herste verarbeitet wurde. Weite Teile des
damaligen Deutschen Reiches wurden von hier mit Kohlensäure
versorgt.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 22 10:42:04 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Apr 2008 10:42:04 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 378, Dezember 2007
Message-ID: 480DC0FC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 22.04.2008, 11:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 378
Dezember 2007


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169



[keine Seitenangaben]


Keinemann, Heinz
Wintersport in Meckingsen

Köhn, Gerhard
Die Anfänge der Soester Presse
6.Teil

Multhaupt, Hermann
Annettes "Judenbuche" geht auf wahren Mordfall zurück

Ostendorf, Thomas
Zeichen des Friedens

Deisting, Heinrich Josef
Berühmte Werl Besucher (34):
Philip Rosenthal

Dalhoff, Ulrich
Auch früher schlug das Wetter Kapriolen






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 22 10:54:29 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Apr 2008 10:54:29 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, Heft 11 2007
Message-ID: 480DC3E5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 22.04.2008, 11:00


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
Heft 11
2007
68. Jahrgang
ISSN: 0043-7093



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=89



S. 361-372
Bleicher, Wilhelm
Hermann Essers Buch "Hohenlimburg und Elsey"

S. 373
B., W.
Bierideen aus Hohenlimburg

S. 383-387
Stefan, Gustav
Die "WURAG" - 137 Jahre Industriegeschichte in der Obernahmer
(Teil 3)

S. 388-391
Bleicher, Wilhelm
Noch einmal Duetke Meour

S. 392f.
Felka, Wiedbert
Heimatpost

S. 394
B., W.
Buchbesprechung






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 24 11:31:56 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 Apr 2008 11:31:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Dr. Wolfgang Maron bleibt der Heimatpflege
treu: Landraetin verabschiedet ehemaligen Kreisheimatpfleger
Message-ID: 48106FAC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Soest"
Datum: 22.04.2008, 10:17


AKTUELL

Dr. Wolfgang Maron bleibt der Heimatpflege treu
Landrätin verabschiedet ehemaligen Kreisheimatpfleger am
28. April offiziell

Landrätin Eva Irrgang wird den ehemaligen Kreisheimatpfleger des
Kreises Soest, Dr. Wolfgang Maron, bei einer Feierstunde am
Montag, 28. April, offiziell verabschieden und das Ehrenamt
seinem Nachfolger, Peter Sukkau, übergeben.

Der Feierstunde, die um 17 Uhr im Soester Kreishaus beginnt,
werden Vertreterinnen und Vertreter der Heimatvereine, die
Ortsheimatpfleger, die Arbeitsgemeinschaft "Heimatkalender" und
der Beirat für den Kreisheimatpfleger beiwohnen. Vor den
fachkundigen Gästen wird die Hauptgeschäftsführerin des
westfälischen Heimatbundes, Dr. Edeltraut Klueting, einen
Vortrag über die "Aufgaben der Heimatpflege in unserer Zeit"
halten. Dr. Wolfgang Maron selbst referiert zum Thema
"Ehrenamtliches Engagement für regionale Identität".

Dr. Wolfgang Maron hatte im Jahr 2001 das Amt des
Kreisheimatpflegers von Otto Mantel übernommen und 2007 aus
beruflichen Gründen auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Zu
Beginn dieses Jahres wählten die Delegierten der Heimatvereine
des Kreises Soest und die Ortsheimatpfleger einstimmig den
68-jährigen Vermessungsingenieur Peter Sukkau (Soest) zum neuen
Kreisheimatpfleger.

Der scheidende Kreisheimatpfleger wird sich auch weiterhin für
die Heimatpflege im Kreis Soest engagieren. Dr. Wolfgang Maron
gehört dem neuen Beirat für den Kreisheimatpfleger an, der sich
Ende Februar konstituierte und den neuen Kreisheimatpfleger
Peter Sukkau, einen Quereinsteiger im Fach, beraten und
unterstützen soll. "Wir werden gemeinsam mit Herrn Maron dessen
erfolgreiche Arbeit fortsetzen", bekräftigte Peter Sukkau bei
der Sitzung Ende Februar.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 24 11:38:01 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 Apr 2008 11:38:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Oeffentliche Fuehrung durch die
Luftschutzstollenanlage "Altstadt", Iserlohn, 30.04.2008
Message-ID: 48107119.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 24.04.2008, 09:48


AKTUELL

Öffentliche Führung durch die Luftschutzstollenanlage "Altstadt"

Zu einer öffentlichen Führung durch den Luftschutzstollen
Altstadt lädt das Stadtmuseum Iserlohn alle Interessierten am
Mittwoch, 30. April, von 17.00 bis 18.00 Uhr herzlich ein. Die
Anlage aus dem 2. Weltkrieg befindet sich im Felsen unterhalb
der Obersten Stadtkirche. Eine Einführung erfolgt im Stadtmuseum,
Fritz-Kühn-Platz 1, Themenbereich "2. Weltkrieg". Die Führung
ist kostenlos und dauert zirka eine Stunde.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung
unter Telefon 02371 / 217-1963 und -1961 oder per E-Mail an
museum at iserlohn.de gebeten. Weitere Informationen gibt es im
Internet unter www.museen-iserlohn.de


INFO

Stadtmuseum Iserlohn
Fritz-Kühn-Platz 1
58636 Iserlohn
Fax: (0)2371-217 1965
Tel.: (0)2371-217 1960
E-Mail: museum at iserlohn.de
URL: www.museen-iserlohn.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 24 11:45:41 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 Apr 2008 11:45:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Arisierung und Wiedergutmachung, Bochum,
29.04.2008
Message-ID: 481072E5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 23.04.2008, 11:02
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Veranstaltungsreihe Bochumer 'Ermittlungen'
Die NS-Vergangenheit und deren Aufarbeitung

"Arisierung und Wiedergutmachung -
Geschichtswissenschaftliche Zugänge und Debatten"
Referent: Prof. Dr. Dieter Ziegler, Ruhr-Universität Bochum
Dienstag, 29. April 2008, 18.00 Uhr

Prof. Dr. Dieter Ziegler, Jahrgang 1956, Studium der
Geschichtswissenschaft, Germanistik, Soziologie an der
Universität Bielefeld; 1988: Promotion am Europäischen
Hochschulinstitut Florenz, 1995: Habilitation an der Universität
Bielefeld, Lehrtätigkeit in Bielefeld, Tübingen, Paderborn,
Stockholm, Berlin (HU), Bochum;

Forschungsschwerpunkte: Unternehmensgeschichte mit dem
Schwerpunkt Bankengeschichte, Geschichte der Währungspolitik,
Geschichte der Industrialisierung Europas, Geschichte des
Montanindustrie, Verkehrsgeschichte, Sozialgeschichte des
Wirtschaftsbürgertums, Wirtschaftsgeschichte des "Dritten
Reichs".

Aktuelles Forschungsprojekt, unter anderen: Die wirtschaftliche
Verfolgung der Juden im "Dritten Reich"


INFO

Ort:
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstr. 17-19
44789 Bochum
URL: http://www.ruhr-uni-bochum.de/sbr/aktuelles/frameset_aktuelles.htm






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 24 11:53:24 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 Apr 2008 11:53:24 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/15
Message-ID: 481074B4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 22.04.2008, 16:09


LITERATUR

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-15 für den Zeitraum vom
08.04.2008 bis zum 14.04.2008 mit insgesamt 27 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-15&fach=wes




Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de






From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Apr 25 09:15:42 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 25 Apr 2008 09:15:42 +0200
Subject: [WestG] [TV/R] Bilderbuch Deutschland: Paderborn - Lob der Provinz,
WDR Fernsehen, 07.05.2008
Message-ID: 4811A13E.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 24.04.2008, 18:58


Mittwoch, 7. Mai 2008

Bilderbuch Deutschland
14.15 - 15 Uhr, WDR Fernsehen

Paderborn - Lob der Provinz

Wie kaum eine andere Stadt beherrscht Paderborn den Spagat zwischen Laptop und Libori, Reliquienkult und High-Tech, Gottesdienst und Schützenfest. Der Film bietet Innenansichten einer Provinzstadt.

"Paderborn - das ist die Hölle!" Über das Image der Stadt machen die Paderborner selbst ihre Witze, allen voran der Kabarettist und Provinzforscher Erwin Grosche. Und doch hängt keiner so an seiner Heimatstadt wie Grosche selbst.

Seit den Tagen Karls des Großen, der Paderborn erfunden und als Bischofssitz aus der Taufe gehoben hat, werden die historischen Highlights der Stadt gezählt. Vom ersten Papstbesuch 799 bis zum zweiten im Jahre 1996. Die Paderborner verlieren nicht gern den Überblick, verstehen es zu warten und springen nicht auf jeden Modezug. Hier im Osten Westfalens setzt man auf Tradition und ist sich selbst Mode genug.

Wie ein echter Paderborner auftritt, weiß man mit Blick auf den Hohen Dom: groß, breit, mitten im Ort und am liebsten mit den Füßen in der Pader. Deutschlands kürzester Fluß ist gerade noch lang genug, um die Innenstadt zu umspülen und die Herstellung von Brot und Bier mit Paderwasser zu sichern. Das berühmte "Paderborner" steht traditionell so dicht aneinandergereiht im Backofen wie die Schützenbrüder vor dem Rathaus. Nicht umsonst heißt das Kastenbrot wie die Einwohner der Stadt.

Mit der Universität sind längst Wissenschaft und Forschung in die Bischofstadt eingezogen. Zudem beherbergt Paderborn das größte Computermuseum der Welt, und trotzdem glauben die Paderborner an Heilige und Wunder. Spitzenreiter seit fast 1200 Jahren ist der Wunderheilige Liborius mit dem Spezialgebiet Nieren- und Gallensteinleiden. Ohne ihren Libori können die Paderborner nicht überleben. Deshalb tragen sie den Steinheiligen jedes Jahr in einem goldenen Schrein durch die Straßen und feiern mit andächtiger Trinkfestigkeit neun Tage lang.

Film von Martina Müller
Erstsendung ARD/WDR: 13.2.2005







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Apr 25 09:20:20 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 25 Apr 2008 09:20:20 +0200
Subject: [WestG] [TV/R] ZeitZeichen: Eroeffnung der Privat-Uni
Witten-Herdecke (30.04.1983), 30.04.2008
Message-ID: 4811A254.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 24.04.2008, 18:58


TV / RADIO

Mittwoch, 30. April 2008
ZeitZeichen
9.05 - 9.20 Uhr, WDR 5

Die Eröffnung der Privat-Universität Witten-Herdecke
30. April 1983

Wiederholung: 30. April, ab 11.45 Uhr (WDR 3)

Mit großen Vorschusslorbeeren ging die erste deutsche Privat-Universität in Witten-Herdecke am 30. April 1983 an den Start. Freies Denken und Forschen mit ausgesuchten Studenten und ohne verkrusteten bürokratischen Überbau.

So sollte sie - nach dem Willen ihrer Gründer - ein Gegenmodell zu den staatlich reglementierten Massen-Universitäten praktizieren. Einflussreiche Persönlichkeiten aus der Wirtschaft brachten Geld und ihren Namen ein. Männer wie Reinhard Mohn, Berthold Beitz oder Alfred Herrhausen prägten die Gründungsjahre ebenso wie der erste Rektor, Konrad Schily.

Hohe Studiengebühren und der (bis heute) eingeschränkte Fächerkanon störte zunächst niemanden. Doch in den vergangenen Jahren kriselte das Modell. Wiederholt geriet die Uni Witten-Herdecke an den Rand des finanziellen Ruins.

Der Wissenschaftsrat zog ihre wissenschaftliche Leistungsfähigkeit in Zweifel und drohte mit Lehrverbot. Jüngste Maßnahme im permanenten Krisenmanagement: Die Studiengebühren mussten ausgerechnet im Jubiläumsjahr drastisch erhöht werden.

Bis heute ist die erste deutsche Privatuniversität ein Fremdkörper in der deutschen Bildungslandschaft geblieben.

Autor: Kay Bandermann


ZeitZeichen als Podcast: http://podcast.wdr.de/radio/zeitzeichen.xml







From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Apr 25 09:22:32 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 25 Apr 2008 09:22:32 +0200
Subject: [WestG] [TV/R] ZeitZeichen: Zentralstelle fuerr die Vergabe
von Studienplaetzen (02.05.1973), 02.05.2008
Message-ID: 4811A2D8.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 24.04.2008, 18:58


TV / RADIO

Freitag, 2. Mai 2008
ZeitZeichen
9.05 - 9.20 Uhr, WDR 5

Die "Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen" (ZVS) nimmt ihre Arbeit auf
2. Mai 1973

Wiederholung: 2. Mai, ab 11.45 Uhr (WDR 3)

Studierende nennen sie schon mal spöttelnd "Studentenlandverschickung" und ihre Kritiker betiteln sie als "bürokratisches Monstrum". Die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) verteilt seit 35 Jahren die Studieninteressenten auf die Hochschulen.

Ob Medizin oder Biologie - wer in Deutschland bestimmte Numerus-clausus-Fächer studieren möchte, muss sich zunächst bei der Dortmunder Behörde melden. 1972 führten unterschiedliche Zugangsbestimmungen in den einzelnen Bundesländern zum ersten Numerus-clausus-Urteil des Bundesverfassungsgerichtes.

Darin wurde die Notwendigkeit der Studienplatzvergabe durch eine überregionale Stelle nach einheitlichen Auswahlkriterien betont. Die Reaktion der Bundesländer war die Gründung der ZVS durch den "Staatsvertrag über die Vergabe von Studienplätzen".

Heute sind mehr als die Hälfte aller deutschen Studienangebote mit Zulassungsbeschränkungen belegt - Tendenz steigend. Und immer häufiger suchen sich die Universitäten ihre Studenten selbst aus.

Deshalb soll das alte Modell "ZVS" samt Kürzel abgeschafft werden und bald als neue "Service-Agentur" den Hochschulen bei der Besetzung ihrer Studienplätze Hilfestellung geben.

Autorin: Martina Meißner


ZeitZeichen als Podcast: http://podcast.wdr.de/radio/zeitzeichen.xml






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 25 10:29:31 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 Apr 2008 10:29:31 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Alles wird Kunst sein ...": 100 Jahre
LWL-Landesmuseum, Muenster, bis zum 15.06.2008
Message-ID: 4811B28B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.04.2008, 12:17


AUSSTELLUNG

Das Plakat als Bildbotschafter
"Alles wird Kunst sein ...": 100 Jahre LWL-Landesmuseum

Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
präsentiert bis zum 15. Juni in einer umfassenden
Jubiläumsausstellung mit über 200 Exponaten ein Jahrhundert
ereignisreicher Sammlungsgeschichte des Hauses. Die Ausstellung
"Alles wird Kunst sein ..." im Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) spiegelt anhand von bedeutenden Gemälden
wider, wie sich die Sammlung von 1908 bis heute entwickelt hat:
von Werken des Mittelalters über Renaissance und Barock bis hin
zur Kunst der Moderne und Gegenwart. In einer Serie stellt der
LWL ausgewählte Exponate der Ausstellung vor.

1948 veranstaltete das Landesmuseum die Ausstellung "Der
Westfälische Friede", die mit einem heute sehr seltenen Plakat
beworben wurde. Mit 12.500 Besuchern, davon über 7.500 Schüler,
war es die bis 1952 erfolgreichste Ausstellung der
Nachkriegszeit, und war mit Leihgaben vor allem deutscher Museen
und Archive bestückt.

Mit seiner Gedächtnisausstellung zur 300. Wiederkehr des
Friedensschlusses von Münster und Osnabrück und mit zahlreichen
begleitenden Aktivitäten meldete sich das Landesmuseum drei
Jahre nach Kriegsende auch überregional im Kunstbetrieb zurück.
Die Schau bot endlich auch wieder Gelegenheit, abgerissene
Kontakte ins Ausland - zunächst in die Niederlande, aber auch
nach Schweden und Frankreich - neu anzuknüpfen.

Plakate sind Bildbotschafter. Demzufolge verlangte das
ambitionierte Projekt der Friedensausstellung eine entsprechend
niveauvolle Plakatsprache. In dem Kölner Maler und
Graphik-Designer Joseph Faßbender (1903-1974) fand das Museum
den Künstler, der in dem zentralen Motiv des Friedensengels eine
zurückhaltenden Gegenständlichkeit mit abstrakten Bildelementen
"modern" zu verbinden wusste. Köln entwickelte sich Ende der
1940er Jahre erstaunlich schnell wieder zu einem Zentrum der
Moderne für den Deutschen Westen mit zahlreichen Initiativen der
Museen und Privatgalerien.

Das sehr seltene Plakat - auch das LWL-Landesmuseum selbst besaß
kein Exemplar mehr - ist durch die kollegiale Vermittlung des
Münsteraner Stadtmuseums 2006 wieder ins Haus gelangt, nachdem
es gleich mehrfach im Internet angeboten worden war. Die
ursprüngliche Auflage aus dem Jahr 1948 betrug nur 600
Exemplare.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
Fax: 0251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 25 10:37:39 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 Apr 2008 10:37:39 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Sonderausstellung "August Macke - Der Bestand
im LWL-Landesmuseum", Muenster, 26.04.-22.06.2008
Message-ID: 4811B473.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.04.2008, 11:50


AUSSTELLUNG

Der hellste und reinste Klang der Farbe
Sonderausstellung "August Macke -
Der Bestand im LWL-Landesmuseum"

Innerhalb eines Jahrzehnts hat August Macke (1887-1914) sein
leuchtendes Werk geschaffen: Im Alter von nur 27 Jahren starb
der Maler als Soldat im Ersten Weltkrieg. Seit den 1970er Jahren
arbeitete Ursula Heiderich im Auftrag des Landschaftsverbands
Westfalen-Lippe (LWL) an einem mehrbändigen Werkverzeichnis
"August Macke", dessen dritter und letzter Band jetzt
fertiggestellt ist.

Das Verzeichnis enthält neben 6.000 Skizzen, 3.000 Zeichnungen
und Hunderten von Gemälden auch eine eingehende Darstellung zum
Leben und Werk August Mackes. Aus diesem Anlass veranstaltet das
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte vom 26. April
bis zum 22. Juni die Sonderausstellung "August Macke - Der
Bestand im LWL-Landesmuseum" mit 160 Exponaten, darunter 20
Gemälde.

"Unser Museum betreut den Nachlass des im westfälischen Meschede
geborenen Künstlers. Daher können wir neben den bekannten
Gemälden der ständigen Sammlung jetzt auch selten gezeigte
Skizzen und Briefwechsel präsentieren, die uns den Menschen
August Macke näher bringen", erklärt Museumsdirektor Dr. Hermann
Arnhold.

Das umfangreiche Werk August Mackes gehört zu den größten
Leistungen des Expressionismus. "Er hat von uns allen der Farbe
den hellsten und reinsten Klang gegeben, so klar und hell wie
sein ganzes Wesen war", schrieb Mackes Freund Franz Marc aus der
Künstlergruppe "Der Blaue Reiter" über ihn. Diese Leuchtkraft
und Ausdrucksstärke bringen auch die Gemälde im Landesmuseum,
wie etwa das "Modegeschäft" oder die vier Tunis-Aquarelle, zum
Ausdruck.

Um die 14 Ölgemälde des "Macke-Raumes" in der ständigen Sammlung
des Museumsaltbaus gruppieren sich zur Sonderausstellung sechs
weitere Gemälde aus dem Museum Kloster Bentlage, außerdem 60
Aquarelle und Zeichnungen sowie 80 Skizzenbücher, Fotoaufnahmen
und Schriftwechsel des Künstlers. Interessante Einblicke in
Mackes Persönlichkeit ermöglichen insbesondere seine Briefe:
Flüchtig gemalte Zeichnungen am Briefrand oder ganze
Bildergeschichten auf der Rückseite eines Briefes lassen seinen
Sinn für Humor und eine poetische Begabung erkennen.

Die Ausstellung orientiert sich an Mackes Biographie und
untergliedert sein Werk in drei Lebensabschnitte: die ersten
Schaffensjahren,die vor allem mit lebendigen Studien und
Porträts von Familienmitgliedern in der Ausstellung präsent sind,
die Auseinandersetzung mit Matisse und dem "Blauen Reiter", und
sein letzter Lebensabschnitt, der durch farbkräftige Ölgemälde
und die künstlerischen Ergebnisse der Tunis-Reise geprägt ist.

"Das Entstehen der Flächen, der farbigen Leuchtkraft und auch
der Figuren bleibt im Pinselstrich spürbar. Immer behält der
Farbauftrag die Frische des soeben Gemalten, des fast
skizzenhaft Entstandenen", beschreibt Dr. Erich Franz, Kurator
der Ausstellung, Mackes unverkennbaren Stil. Zudem würden die
zahlreichen Bleistiftskizzen in der Ausstellung belegen, dass
die vermeintlich flüchtig gemalten Motive sehr wohl auf einer
akribischen Vorarbeit basierten.

Im LWL-Landesmuseum erhalten die Besucher jedoch nicht nur einen
repräsentativen Einblick in Mackes Arbeiten, sondern tauchen
auch in die Zeit des frühen 20. Jahrhunderts ein: Große Hüte,
lange Röcke und hochgesteckte Frisuren prägen das Aussehen der
Menschen auf den Bildern. Sie flanieren über Straßen, bestaunen
Schaufensterauslagen und verbringen ihre Freizeit im Park.

Neben figürlichen Darstellungen hat sich Macke auch mit
abstrakten Farbkompositionen beschäftigt, wie in dem Werk
"Farbige Karos" (1913) deutlich wird. "Das Hervorrufen
wechselnder Aufmerksamkeitszentren und einer damit verbundenen
Augenbewegung war für Macke ein wichtiges Thema, das bei diesem
Werk besonders gut zum Ausdruck kommt", so Franz. Der Blick
werde nicht durch das Gegenständliche, sondern durch eine
optische Spannung gelenkt, wodurch die Lebendigkeit in Mackes
besten Werken entstehe, erklärt der Kunsthistoriker.

Während der Sonderausstellung bietet die Kunstvermittlung des
LWL-Landesmuseums ein Programm von Workshops,
Ausstellungsgesprächen über Lehrerfortbildungen bis hin zu
Kuratorenführungen und den öffentlichen Sonntagsführungen an.
"In unserem Schulklassenworkshop 'Lichtbilder und lichte Bilder'
begeben wir uns auf eine Licht-Recherche, wobei Schüler die
Leuchtkraft der Farben in Mackes Werken erforschen und in
eigenen Malversuchen umsetzen", berichtet Kunstvermittlerin
Heike Kropff von einem Höhepunkt aus ihrem Programm.

Zu der Sonderausstellung erscheinen im Hatje Cantz Verlag z
wei Publikationen:

Ursula Heiderich
August Macke - Gemälde. Werkverzeichnis
Hrsg. vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe
568 S., ca. 900 Abb., davon ca. 135 farbig
27 x 32 cm, Leinen mit Schutzumschlag, 298,- ?

Ursula Heiderich
August Macke -
Der hellste und reinste Klang der Farbe
Ca. 160 S., ca. 120 Abb., davon ca. 90 farbig
22 x 22 cm, gebunden mit Schutzumschlag, 24,80 ?


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
URL: www.lwl-landesmuseum-muenster.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 10:00 bis 18:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 bis 21:00 Uhr

Öffentliche Führungen:
Sonntags, 16: Uhr
Teilnahme mit Eintrittskarte kostenfrei

Besucherbüro:
Information und Anmeldung:
Dienstag bis Freitag 9 - 12, 15 - 17 Uhr
Tel.: 0251 5907-201
Fax: 0251 5907-104;
E-Mail: besucherbuero at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 25 10:44:53 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 Apr 2008 10:44:53 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Neuer Leiter des LWL-Landesmuseums fuer
Klosterkultur Dalheim
Message-ID: 4811B625.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 24.04.2008, 16:21


AKTUELL

Neuer Leiter des LWL-Landesmuseums für Klosterkultur Dalheim
Klaus Gereon Beuckers tritt Nachfolge von Matthias Wemhoff an

Das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in Dalheim (Kreis
Paderborn) hat einen neuen Leiter. Der bisherige Museumsleiter
Prof. Dr. Matthias Wemhoff übergab das Amt am Donnerstag (24.4.)
an seinen Nachfolger Prof. Dr. Klaus Gereon Beuckers. " Wir sind
sicher, mit Ihnen den richtigen Mann gefunden zu haben, der ein
zupackendes Wesen hat" sprach der Direktor des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Wolfgang Kirsch,
den neuen Museumsleiter an.

Der 41-jährige Kunsthistoriker Beuckers kommt von der
Universität Stuttgart nach Dalheim. Wemhoff wechselt am 1. Mai
zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz nach Berlin. Mit der
Direktorenstelle des LWL-Landesmuseums für Klosterkultur ist die
Geschäftsführung der Stiftung Kloster Dalheim, die den Betrieb
des Museums trägt, verbunden. Zur Amtsübergabe in Kloster
Dalheim kamen mehr als 200 Gäste aus Kultur, Politik und
Wirtschaft.

Das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur ist eines der 17 Museen
des Landschaftsverbandes. Ziel des europaweit einzigartigen
Hauses ist es, das europäische Gesamtphänomen "Klosterkultur"
mit seinen Facetten am Beispiel Westfalens in den Blick zu
nehmen.

"Nach einer bewegten Geschichte und Jahrzehnten im
"Dornröschenschlaf" wird die ehemalige Klosteranlage in einem
rasanten Tempo zeitgemäß zu Europas erstem Museum für
Klosterkultur ausgebaut", so LWL-Direktor Kirsch.

Großen Anteil an diesem erfolgreichen Aufbau des
LWL-Landesmuseums für Klosterkultur habe der scheidende
Museumsleiter Prof. Dr. Matthias Wemhoff gehabt. "Ihre
persönliche kulturelle Bilanz für Westfalen und den LWL kann
sich also wahrlich sehen lassen", bedankte sich der LWL-Direktor
bei Wemhoff.

Paderborns Landrat und Vorstand der Stiftung Kloster Dalheim
Manfred Müller hob in seiner Laudatio Wemhoffs Rolle als
Visionär, Motivator und Kommunikator hervor: "Das, was hier
entstanden ist, ist ohne Matthias Wemhoff nicht denkbar gewesen.
Er war der richtige Mann zur richtigen Zeit", so Müller.

Er freue sich, mit Wemhoffs Nachfolger Prof. Dr. Klaus Gereon
Beuckers einen engagierten und versierten Mann gefunden zu haben,
der gemeinsam mit dem erfahrenen Dalheimer Team die zukünftigen
Geschicke des Museums mit Erfolg lenken werde.

Der gebürtige Kölner Beuckers tritt die Direktorenstelle zu
einem Zeitpunkt an, da sich das Museum nach der erfolgreichen
Eröffnung im Mai 2007 in der nächsten Phase befindet. Mit dem
zweiten Bauabschnitt, der dem Museum bis 2010 mehr als 2.000
Quadratmeter neue Ausstellungsfläche erschließen soll, der
Intensivierung der wissenschaftlichen Arbeit und einem
Großprojekt zum Benediktinischen Mönchtum stehen wichtige
Veränderungen für das Museum an.

"Ich freue mich darauf, das Profil des LWL-Landesmuseums nach
seiner sehr erfolgreichen Startphase weiter zu entwickeln und zu
schärfen. Und ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit
allen Partnern, die dieses herausragende Projekt bisher
unterstützt haben und - so hoffe ich - weiterhin unterstützen
werden", so Beuckers bei seiner Antrittsrede.

Der scheidende Museumsdirektor Matthias Wemhoff, der ab 1. Mai
das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Stiftung Preußischer
Kulturbesitz in Berlin leiten wird, zum Abschied: "Für diese
großartige Aufgabe, für die vielfältige und großzügige
Unterstützung aus allen Gesellschaftsbereichen, für die
ausgezeichnete Arbeit meines Dalheimer Teams möchte ich mich
herzlich bedanken. Ich gehe nicht ohne Wehmut, aber ich weiß,
dass unsere Partner in Politik und Wirtschaft, ohne die wir die
Stiftung und das Museum niemals hätten realisieren können,
Dalheim auch weiterhin tatkräftig zur Seite stehen werden."


Kurzbiografien:
Matthias Wemhoff, Jahrgang 1964 und promovierter Archäologe,
leitete bis vor einem Jahr auch das Museum in der Kaiserpfalz
Paderborn, das mit Großausstellungen wie "799 -Kunst und Kultur
der Karolingerzeit" 1999 und "Canossa 1077 - Erschütterung der
Welt" 2006 europaweite Aufmerksamkeit erlangten. Parallel dazu
baute er seit 2002 mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) das neue Landesmuseum für Klosterkultur im ehemaligen
Augustiner Chorherrenstift Dalheim auf. Das von einer Stiftung
getragene Museum des LWL hat bereits seit seiner Eröffnung Ende
Mai 2007 über 75.000 Besucher.

Beuckers, 1966 geboren, lehrt als Professor für Kunstgeschichte
an der Universität Stuttgart. Zuletzt arbeitete er an der
Neueinrichtung der Mittelalterabteilung des Württembergischen
Landesmuseums in Stuttgart (2006/2007) sowie bei einem
Forschungsprojekt zur Geschichte, Architektur und Wandmalerei
der ehemaligen Klosterkirche Lobenfeld bei Heidelberg
(seit 2006). Beuckers war als Kurator der Ausstellung "Die
mittelalterlichen Elfenbeine aus der Sammlung des Badischen
Landesmuseums" Karlsruhe (1999/2000) und als wissenschaftlicher
Mitarbeiter bei der Domgrabung in Köln (1994/95), tätig.


INFO

Stiftung Kloster Dalheim
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau
Tel.: 05292 . 9319-0
Fax: 05292 . 9319-119
Schreibtelefon (für Gehörlose): 0251 . 591-4799

Führungen/Tourist-Info: 05292 . 9319-225
Klosterladen: 05292 . 9319-180
Museumsfoyer: 05292 . 9319-182
Veranstaltungen/ Kartentelefon: 05292 . 9319-224
Hausbrauerei/ Gasthaus: 05292 . 932710

E-Mail: kloster-dalheim at lwl.org
URL: www.kloster-dalheim.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 25 11:22:09 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 Apr 2008 11:22:09 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 379, Dezember 2007
Message-ID: 4811BEE1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 25.04.2008, 11:30


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 379
Dezember 2007


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169



[keine Seitenangaben]


Jolk, Michael
Das "Turmsingen" zur Weihnacht gab es auch einst im
alten Werl
Aus der Geschichte des Brauchtums zum Fest in der
Hellwegstadt

Luhmann, Heinrich
Gott in der Höh die Ehre

Gernert, Wolfgang
Treu, stur und erdverwachsen?
Gedanken zum Selbst- und Fremdbild der Westfalen

Platte, Hartmut
Neuer Schwung in altem Gemäuer
Das Rittergut Westhemmerde in Unna als Beispiel adeliger
Wohnkultur

Köhn, Gerhard
Die Anfänge der Soester Presse im 19. Jahrhundert
(7.Teil )

Braukmann, Horst
Die Geschichte des Brandholzes an der Haar
Aus diesem Wald holten die Dörfer ihr Brennholz
(Schluss aus Nr. 376)

Keinemann, Heinz
Das war Rehbeins Hof
Eine Erinnerung aus dem altem Katrop






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Apr 30 17:14:24 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 30 Apr 2008 17:14:24 +0200
Subject: [WestG] [PORT] Ereignis Monat Mai 2008: Buecherverbrennung
in Westfalen, 10.05.1933
Message-ID: 4818A8F0.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Christine Witte"
Datum: 30.04.2008, 17:10


PORTAL

10. Mai 1933 -
Die "Aktion wider den undeutschen Geist". Nationalsozialistische Bücherverbrennungen
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=616

Vor mittlerweile 75 Jahren inszenierten deutsch-nationale und nationalsozialistische Studenten nur wenige Monate nach der sog. "Machtübernahme" der Nationalsozialisten reichsweit an verschiedenen Hochschulorten öffentliche Bücherverbrennungen. Vor dem Hintergrund eines Kompetenzgerangels mit dem Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund versuchte sich der Deutsche Studentenbund gegenüber dem neuen Machthaber als ideales politisch-weltanschauliches Instrument an den Hochschulen zu profilieren.

Radikal wurde mit Bibliotheks- und Buchhandlungssäuberungen im literarischen Bereich, ebenso wie mit Professorenboykotts im Hochschulbereich, gegen jüdische und liberale Literaten, Hochschulprofessoren und Kommilitonen vorgegangen. Unter großem Interesse der Bevölkerung gipfelte die Gesamtaktion in theatralischen Verbrennungsaktionen. In Nachahmung der studentischen Aktionen inszenierten in den Wochen nach dem 10. Mai 1933 weitere NS-Massenorganisationen ähnliche Veranstaltungen. Seine Institutionalisierung erfuhr dieser spektakulär inszenierte - jedoch nicht eindeutig von Parteispitze oder der Staatsführung angestiftete - Auftakt nationalsozialistischer Schrifttumspolitik schließlich u. a. durch die staatliche Einrichtung einer Reichsschrifttumskammer, die mit entsprechenden Restriktionsmaßnahmen die deutsche Literaturlandschaft zensieren und "unliebsame Elemente" ausschalten konnte.

Der Beitrag zur Bücherverbrennung in Westfalen beleuchtet zunächst die allgemeine, reichsweite Ebene der studentischen Aktionen, und befasst sich dann mit Orten in Westfalen, an denen im Frühjahr 1933 Bücher verbrannt wurden.


INFO

Aufruf des Beitrags im Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=616



Veranstaltungshinweise zum Thema:

Titel: Annette Kolb (1870-1967) - verbrannte Worte - verbotene Autorin
Vortrag von Martina Bracke
Termin: Sonntag, 4. Mai 2008, Beginn: 11.00 Uhr
Veranstaltungsort: Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, Dortmund
Informationen: http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/index_startseite_de.html

Titel: Vortrag von Dr. Renate Wall: ?Haus ohne Türen und Fenster?. Über Schriftstellerinnen im Exil und ihre späte ?Heimkehr ins Wort?
Termin: 6. Mai 2008, Beginn: 19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Osnabrück
Informationen: http://www.remarque.uos.de/aktuell.html

Titel: Vortrag von Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer: ?Schandpfahl und Scheiterhaufen - die Bücherverbrennung in Münster am 10.05.1933?
Termin: 14. Mai 2008, 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: Stadtbücherei Münster, Alter Steinweg 11. Eintritt frei
Informationen: http://www.muenster.de/stadt/buecherei/veranstaltungen.html#mai

Titel: Eröffnung der Lichtinstallation und Ausstellung ?Zum Greifen nah? oder ?Verboten, verbrannt, vergessen? von Dirk Fahle
Termin: Sonntag, 18. Mai 2008 bis Montag, 30. Mai 2008, Beginn: 12.00 Uhr
Veranstaltungsort: Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, Dortmund
Informationen: http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/index_startseite_de.html

Titel: Lesung: Schüler des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums lesen aus Kurt Tucholskys publizistischem Werk
Termin: 28. Mai 2008, Beginn: 18.30 Uhr
Veranstaltungsort: Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Osnabrück
Informationen: http://www.remarque.uos.de/aktuell.html

Titel: 75. Jahrestag der sogenannten ?Bücherverbrennung in Deutschland?
Eine lange Lesenacht
Termin: Freitag, 30. Mai 2008, von 21.00 bis 02.00 Uhr
Veranstaltungsort: Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, Dortmund
Informationen: http://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/index_startseite_de.html

Titel: Lesung: Schüler der Erich-Maria-Remarque-Realschule lesen aus Erich Maria Remarques Der Weg zurück
Termin: 4. Juni 2008, Beginn: 18.30 Uhr
Veranstaltungsort: Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Osnabrück
Informationen: http://www.remarque.uos.de/aktuell.html

Titel: Vortrag von Peter Junk: ?Säuberungen? in öffentlichen Bibliotheken.
Zur Rolle von Volksbücherei und Volksbibliothekar im Dritten Reich mit einem Blick auf Osnabrück
Termin: 4. Juni 2008, Beginn: 19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Osnabrück
Informationen: http://www.remarque.uos.de/aktuell.html









From niemani at uni-muenster.de Tue Apr 29 08:34:11 2008
From: niemani at uni-muenster.de (Irmgard Niemann)
Date: Tue, 29 Apr 2008 08:34:11 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB
Muenster 2008/16
Message-ID: 4816C163.4080606@uni-muenster.de>

LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-16 für den Zeitraum vom
15.04.2007 bis zum 19.04.2008 mit insgesamt 33 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62




INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de