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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 14 12:56:59 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Jan 2008 12:56:59 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Reihe "Westfalen in historischen Filmen": In
den Spuren Vater Bodelschwinghs
Message-ID: 478B5C1B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.01.2008, 15:16

AKTUELL

LWL-Reihe "Westfalen in historischen Filmen"
Bethel-Film "In den Spuren Vater Bodelschwinghs" aus dem
Jahr 1931

Der 1931 entstandene Film "In den Spuren Vater Bodelschwinghs"
über die v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel zeigt die
diakonische Arbeit und die Betreuung von Menschen mit
Behinderung vor mehr als 75 Jahren. In seiner Reihe "Westfalen
in historischen Filmen" hat der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) den Spielfilm jetzt in Zusammenarbeit mit
dem Hauptarchiv der v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel als
DVD herausgebracht.

Seit 1922 betrieb die Filmstelle Bethel eine besondere
Öffentlichkeitsarbeit und Spendenwerbung für die v.
Bodelschwinghschen Anstalten Bethel. Waren die ersten
Filmproduktionen noch Kurzfilme mit dokumentarischem Charakter,
so wurde 1931 mit "In den Spuren Vater Bodelschwinghs" erstmals
ein Spielfilm im Auftrag der Filmstelle Bethel produziert. Doch
auch dieser Spielfilm, der mit Laienschauspielern inszeniert
wurde, enthält längere dokumentarische Szenen, um die Inhalte
der Arbeit Bethels ausführlich darzustellen.

Bethel nutzte die Massenwirksamkeit des noch jungen und
populären Mediums Film und produzierte "Werbefilme" in eigener
Sache. Anfang der 1920er Jahre stand die Kirche zunächst der
Film- und Kinokultur noch sehr skeptisch gegenüber. "Als eine
der ersten protestantischen Einrichtungen erkannte Bethel den
Wert des Films als Mittel der Selbstdarstellung und nutzte ihn
zur Information breiter Bevölkerungskreise.

'In den Spuren Vater Bodelschwinghs' ist ein einzigartiges
visuelles Zeugnis der Geschichte protestantischer
Wohlfahrtspflege und ihrer Selbstdarstellung in der
Öffentlichkeit", würdigt LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch die
Bedeutung der Filmarbeit von Europas größter diakonischer
Einrichtung. In Bethel habe man damals bereits sehr früh die
Bedeutung der neuen medialen Möglichkeiten erkannt. Die
Bedeutung der Filmstelle Bethel unter fürsorgegeschichtlichen
und filmhistorischen Aspekten sei für den Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) ausschlaggebend gewesen, einen der
wichtigsten Betheler Filme jetzt als DVD neu herauszugeben, so
Kirsch weiter.

Anhand der Hauptperson des jungen Theologen Karl Hilting, der
nach Bethel geht, um dort "praktisches Christentum" zu leben,
porträtiert der Film die Einrichtungen, das Leben und die
normativen Werte der diakonischen Einrichtung Bethel.

Der Film thematisiert die Arbeitsfelder Epilepsie, Behinderung,
psychische Erkrankung und allgemeine Versorgung im Krankenhaus.
Er gewährt einen Einblick in den damaligen pflegerischen Alltag,
die Einrichtung der Häuser, den Alltag der Bewohner und deren
medizinische Versorgung.

"Beeindruckend ist auch, wie unvoreingenommen und zugleich
einfühlsam sich die Kamera den zum Teil schwerst behinderten
Menschen nähert. Hier werden die besondere Einstellung und
Sichtweise gegenüber Menschen mit Behinderung deutlich, die
Bethel immer geprägt haben", betont Bethels
Vorstandsvorsitzender Pastor Friedrich Schophaus. "Der Film
zeigt die Bewohner Bethels nicht als passive Objekte, sondern
als Subjekte mit unantastbarer menschlicher Würde." Insofern
stehe der Bethel-Film in krassem Gegensatz zum abschätzigen Bild
von Menschen mit Behinderung, wie es wenige Jahre später in
nationalsozialistischen Propagandastreifen gezeichnet werde, so
Schophaus.

Hergestellt wurde "In den Spuren Vater Bodelschwinghs" von der
Berliner Produzentin und Drehbuchautorin Gertrud David. Die
vorliegende 80-minütige Fassung ist gekürzt um diejenigen
Stellen, die wegen schlechter Bildqualität nicht mehr zu nutzen
waren. Außerdem wurden aus dramaturgischen Gründen die Anfangs-
und Schlusssequenzen gekürzt, weiterhin fehlt der zu dem
ursprünglich 90 Minuten langen Film gehörende Teil über die
Wanderer-Fürsorge in der "Arbeiterkolonie Wilhelmsdorf" (heute
Eckardtsheim in Bielefeld); das entsprechende Filmmaterial ist
verschollen. Die Zwischentexte des Stummfilms wurden durch einen
gesprochenen Kommentar ergänzt, stellenweise wurde der Film mit
Musik unterlegt, und er wurde durch einen einführenden Vorspann
erweitert.

Seine Premiere hatte der Film "In den Spuren Vater
Bodelschwinghs" am 6. März 1931 zum 100. Geburtstag von
Friedrich von Bodelschwingh d. Ä. Der Film fand großen Anklang
und bescherte Bethel für ein Jahr einen außerordentlichen
Werbeerfolg.

INFO

"In den Spuren Vater Bodelschwinghs.
Ein Film der diakonischen Einrichtung Bethel aus dem Jahr 1931"
DVD, Film ca. 80 Minuten + ca. 5. Min. Vorspann, schwarz/weiß,
mit Begleitheft
14,90 EUR (zzgl. 2,60 EUR Versandkosten) bzw. 45,00 EUR
(mit dem Recht zum nichtgewerblichen Verleih und zur öffentlichen
Vorführung)

Bezug:
LWL-Medienzentrum für Westfalen
Fürstenbergstr. 14
48147 Münster
Fax: 0251 591-3982
E-Mail: medienzentrum at lwl.org
URL: www.westfalen-medien.de

und

Bethel-Buchhandlung
Königsweg 1
Bielefeld





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 14 13:06:16 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Jan 2008 13:06:16 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Ahland, Frank / Nies,
Stefan (Hgg.): "Gott sei Dank ist Dortmund noch eben verschont
geblieben..."
Message-ID: 478B5E48.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Frank Ahland"
Datum: 02.01.2008, 21:34

LITERATUR

"Gott sei Dank ist Dortmund noch eben verschont geblieben..."
Vom Umgang mit Katastrophen und Risiken vor Ort,

herausgegeben von Frank Ahland und Stefan Nies im Auftrag des
Vereins Historikerinnen und Historiker vor Ort e.V.,
Veröffentlichungen des Vereins Historikerinnen und Historiker
vor Ort e.V. - HvO, Band 1, Witten 2007, 96 S., Abb.,
kostenloser Download als Pdf-Datei unter
http://www.historiker-vor-ort.de/publikationen.html
URN der Deutschen Nationalbibliothek urn:nbn:de:0139-2007110213

Anlass der unter dem Titel "Gott sei Dank ist Dortmund noch eben
verschont..." am 19. Januar 2007 in Witten abgehaltenen Tagung
über den Umgang mit Katastrophen und Risiken vor Ort war die
Explosion der Roburit-Sprengstofffabrik in Witten vor 100 Jahren,
bei der Teile von Annen und Witten zerstört wurden. Das
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, in dessen Räumlichkeiten
die Tagung stattfand, widmete dieser industriellen Katastrophe
vom 24. September 2006 bis zum 28. Januar 2007 die
Sonderausstellung "Sprengstoff! Die Explosion der Wittener
Roburit-Fabrik 1906" (vom 24. September 2006 bis zum 28. Januar
2007) und eine Begleitpublikation. Der nun erschienene Band
dokumentiert die Beiträge der Tagung.

Katastrophen verändern nicht nur das Leben einzelner Menschen,
sondern haben einschneidende Auswirkungen auf eine ganze
Gemeinde, Stadt oder Region. So betont der US-amerikanische
Soziologe Enrico L. Quarantelli, dass bei einer Katastrophe "die
gesamte Gemeinde betroffen" sei, "so dass sich nahezu alle in
einer ähnlichen Situation befinden" und "die meisten der
Alltagsfunktionen ... gleichzeitig und scharf unterbrochen"
sind.

In der Industriegesellschaft haben Katastrophen zumeist
technische Ursachen und provozieren eine Auseinandersetzung
darüber, welche Risiken eine Gesellschaft bei der Nutzung
bestimmter Technologien einzugehen bereit ist. Die kollektive
Verarbeitung der Katastrophenfolgen kann so den Umgang mit
technischen Risiken beeinflussen.

Kernfragen der Tagung zielten darauf, zu beschreiben, wie sich
Katastrophen 'vor Ort' auswirken, wie sie verarbeitet werden,
welche Lehren gezogen werden und wie sich das innere Gefüge der
lokalen Gesellschaft und ihr Verhältnis zu technischen Risiken
verändert. Dabei wurden sowohl historische als auch aktuelle
Beispiele herangezogen. Am Schluss stand die Frage, wie örtliche
Katastrophen in die Geschichtsarbeit vor Ort einbezogen werden
und welche Rolle Archive und Museen dabei spielen können.

Aus dem Inhalt:

Dr. Marie Luisa Allemeyer
Max-Planck-Institut für Geschichte, Göttingen
Zwischen "Fewersnoth" und "Wassersnoth".
Stadtbrände und Sturmfluten als "normale Ausnahmefälle" der
frühneuzeitlichen Gesellschaft (Kurzfassung)

Dr. Frank Ahland
Historiker und Publizist, Witten
Solidarität und Konflikt in der Katastrophe.
Witten und Annen nach der Explosion
der Roburit-Sprengstofffabrik 1906

Jens Wietschorke
Kulturwissenschaftler, Berlin
Die Katastrophe als Sensation.
Zur Presseberichterstattung über das Wittener
Roburit-Unglück 1906

Andreas Göbel
Historiker, Castrop-Rauxel
Protest nach der Katastrophe.
Anwohner gegen die Castroper Sicherheitssprengstofffabrik 1909

Matthias Hofmann
Politologe u. Wirtschaftsingenieur, München
Die Katastrophe als Unsicherheit.
Der Chemieunfall von Seveso (Italien) 1976

drs. Jan Bron
Stadsdeelmanagement Noord, Gemeente Enschede
Die Katastrophe bewältigen.
Nach der Explosion in Enschede (Niederlande) im Jahr 2000

Dr. Stefan Poser
Technikhistoriker, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
Inszenierte Katastrophen?
Technische Risiken und Katastrophen als Ausstellungsthema
(Kurzfassung)

Stefan Nies
Freier Historiker, Dortmund
Was bleibt?
Risiko und Katastrophe in der Geschichtsarbeit vor Ort

INFO
Historikerinnen und Historiker vor Ort e.V.
E-Mail: info at historiker-vor-ort.de
URL: http://www.historiker-vor-ort.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 14 13:14:29 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Jan 2008 13:14:29 +0100
Subject: [WestG] [TOC] industrie-kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-,
Umwelt- und Technikgeschichte, 4/2007
Message-ID: 478B6035.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Sven Bardua"
Datum: 12.12.2007, 18:39

SERVICE: TOC

industrie-kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und
Technikgeschichte
Zeitschrift des Landschaftsverbandes Rheinland / Rheinisches
Industriemuseum und des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe /
LWL-Industriemuseum
Herausgeber: Milena Karabaic, Christian Kleinschmidt,
Markus Krause, Eckhard Schinkel, Norbert Tempel und Dirk Zache
Chef vom Dienst: Sven Bardua
13. Jahrgang
41. Heft
4/2007
ISSN 0949-3751

SCHWERPUNKTTHEMA: Steinkohle-Bergbau

S. 2f.
Bergstein, Edgar
Bergwerk Warndt (Saarland): Moderne Architektur an der Grenze
zu Lothringen

S. 4-7
Bergstein, Edgar
Verkannte Denkmale des Bergbaus: Kohlenwäschen

S. 8f.
Bärtschi, Hans-Peter
Schweiz: In den beiden Weltkriegen zählte die heimische
Rohstoffbasis

S. 10f.
Bärtschi, Hans-Peter
Rumänien: Kohlerevier Anina als Geopark?

S. 12f.
Hammel, Lisa, und Andreas Peters
Die verlassenen Schächte - eine fotografische Dokumentation
ehemaliger Standorte des Ruhrbergbaus

S. 14
Matěj, Milo?
Historische Elektrofördermaschinen in der Tschechischen Republik
S. 15-17
Bergstein, Edgar / Oboth, Christoph / Schaefer, Jens
Untertage aktuell: Fotos vom Bergwerk Auguste Victoria in Marl

S. 18f.
Stübben, Joachim
Heutiger Steinkohle-Bergbau im Norden Chinas

S. 20f.
Römhild, Georg W.
Die Wealdenkohle im Schaumburger Land - was daran ist
Industriekultur?

S. 22
Viaene, Patrick
"Sentier des Terrils" - ein neuer Wanderweg durch die
Bergbaulandschaften der Wallonie

ERIH-PROJEKT

S. 31
Bluhm, Frieder
Kohle - ein kurzes Kapitel, das flämische Bergbaumuseum in
Beringen (Belgien)

S. 32
Bluhm, Frieder
Zeche als Quelle der Inspiration -
das Ecomuseée du Bois-du-Luc in La Louvière (Belgien)

S. 33
Bluhm, Frieder
In die Tiefe, in die Vergangenheit -
das National Coal Mining Museum for England in Wakefield

S. 34
Bluhm, Frieder
Entdeckungsreise in gefühlter Tiefe ?La Mine -
Musée du Carreau Wendel? in Petite-Rosselle (Lothringen/Frankreich)

RUBRIKEN

S. 2f.
Schmidt-Rutsch, Olaf
Aus der Arbeit des LWL-Industriemuseums: "Der Weg in die Tiefe" -
Neue Ausstellung auf Zeche "Nachtigall" in Witten-Bommern

S. 25
Grieger, Manfred
Das historische Foto: Eine Kesselfeier bei VW in Wolfsburg

S. 26f.
Föhl, Axel
Industriefotografie: An der Wiege der Industriedenkmalpflege -
Nachruf zu Bernd Becher (gest.)

S. 28f.
Bardua, Sven, / Janson, Karl-Heinz
Reiseziele der Industriekultur: Auffällige Architektur für eine
einfache Produktion - Schrot-Türme in Europa

S. 30
Pries, Martin
Reiseziele der Industriekultur: Die BallinStadt -
eine neue Attraktion für Hamburg?

S. 36f.
Fritze, Klaus P. / Wangemann, Peter
Denkmale mit Perspektive: Eine Eisenbahnbrücke bei Wurzen
gilt als die älteste in Deutschland

S. 38f.
Schinkel, Eckhard
Industriegeschichte: Die Schachtschleuse Henrichenburg -
ein Denkmal für den Ingenieur Rudolph Haack

S. 40f.
Bergstein, Edgar
Denkmale in Gefahr: Das Schifffahrtskreuz Minden wird weiter
umgebaut

S. 42f.
Westphalen, Andreas
Industriekultur in Betrieb: Und es gibt sie doch noch -
Dampfsägewerke in Deutschland

S. 44f.
Götz, Kornelius, und Alexander Kierdorf
Tagungen zur Industriekultur: BigStuff -
eine komplexe Idee zum Erhalt von technischem Kulturgut

S. 46f.
Olejniczak, Marc
Aus der Arbeit des Rheinischen Industriemuseums:
Der Tag ist nicht genug - die Ausstellung "nacht aktiv" im
Schauplatz Oberhausen

S. 48f.
Janssen, Thomas
Künstlerporträt: Zolnhofer-Preisträger mit vielseitigem Talent -
Benno Breyer

S. 50-60
Industriekultur in den Regionen

S. 61-64
Lesezeichen

S. 65
Termine

Beihefter
Die historische Anzeige:
Kohlenwäschen der Schüchtermann & Kremer - Baum AG, Dortmund

INFO

Kontakt:
Sven Bardua
Redaktionsbüro Zeitschrift industrie-kultur
Wellingsbütteler Landstraße 202 F
22337 Hamburg
Tel.: 040/4301676
E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
URL: www.industrie-kultur.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 15 10:46:25 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Jan 2008 10:46:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bildpublizistik,
Schatzkunst und Wallfahrt im Rheinland im 17. Jahrhundert,
29.01.2008, Muenster
Message-ID: 478C8F01.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Werner Freitag"
Datum: 20.12.2007, 09:59

AKTUELL

Das Historische Seminar, Abt. für
westfälische Landesgeschichte,
das Institut für religiöse Volkskunde
und das Bistumsarchiv Münster

laden zum Vortrag alle Interessierten ein:

Dienstag, 29. Januar 2008, 18 Uhr c.t.
Bistumsarchiv Münster
(Marienfelder Saal)
Georgskommende 19

apl. Prof. Dr. Wolfgang Schmid (Trier):

Bildpublizistik, Schatzkunst und Wallfahrt im Rheinland
im 17. Jahrhundert

INFO

Kontakt:
Prof. Dr. Werner Freitag
Historisches Seminar, Abt. f. westf. Landesgeschichte
Domplatz 20-22
48143 Münster
Tel.: 0251 83-24345
E-Mail: landesgeschichte at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 15 11:15:42 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Jan 2008 11:15:42 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Industriemuseum, wissenschaftliche Volontariate,
acht Standorte in Westfalen
Message-ID: 478C95DD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß" Datum: 20.12.2007, 10:37

STELLENAUSSCHREIBUNG

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe errichtet an acht
Standorten in Westfalen das LWL-Industriemuseum. Aufgabe des
Museums ist die Erforschung und Darstellung der Industriekultur
seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts. Es sind zum 01.03.2008
mehrere

wissenschaftliche Volontariate

zu besetzen. Die Volontariate sind auf zwei Jahre befristet.
Die Einsatzorte:

Museumszentrale (Dortmund-Bövinghausen):
Mitarbeit bei der Vorbereitung, Organisation und Realisierung
des Ausstellungsprojektes "Helden. Sehnsucht nach dem
Besonderen".
Erwünscht: Erfahrungen in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit,
Fundraising und Marketing

Museumsstandorte:
Mitarbeit bei der Vorbereitung und Realisierung von Ausstellungen
und Veranstaltungen sowie bei der Fortentwicklung des
Museumsstandortes
- Zeche Zollern (Dortmund-Bövinghausen)
- Zeche Hannover (Bochum-Hordel)
- Zeche Nachtigall (Witten)
- Schiffshebewerk Henrichenburg (Waltrop)
- Glashütte Gernheim (Petershagen-Ovenstädt bei Minden)
Erwünscht: Qualifikation in Kunstgeschichte
- Ziegeleimuseum in Lage, Ostwestfalen-Lippe
Erwünscht: Englisch in Wort und Schrift, Kenntnisse der
römischen Geschichte
- Textilmuseum in Bocholt
Erwünscht: textile Kenntnisse
- Henrichshütte Hattingen
Erwünscht: Museumspraktika im Bereich Vermittlung,
Kenntnisse in der Vor- und Frühgeschichte der Eisenherstellung

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Wirtschafts-, Sozial-
und Technikgeschichte oder Kulturwissenschaften/Volkskunde
- ausgeprägtes Interesse an museumsfachlichen Fragestellungen,
Museumspraktika wünschenswert
- Erfahrungen mit Methoden der Oral History
- Fähigkeit zur Team- und Projektarbeit, Eigeninitiative
- gute PC-Kenntnisse (MS-Office, Internet), Pkw-Führerschein

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit wissenschaftlicher Museumsarbeit
vertraut zu machen und praktische Kenntnisse zu erwerben
- die Gelegenheit zu eigenständiger konzeptioneller Projektarbeit
- eine intensive Einarbeitung und Betreuung
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
zurzeit 1.052, 06 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich
Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
41/07 und dem bevorzugten Einsatzort bis zum 24.01.2008 an
den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 15 11:22:48 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Jan 2008 11:22:48 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BTOC=5D_92=2E_Jahresbericht_des_Historischen_?=
=?utf-8?q?Vereins_f=C3=BCr_die_Grafschaft_Ravensberg=2C_Jahrgang_2007?=
Message-ID: 478C9788.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 04.01.2008, 19:45

SERVICE: TOC

92. Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft
Ravensberg,
Jahrgang 2007
ISSN: 0342-0159

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=61

Inhalt

S. 7-26
Bérenger, Daniel
Müdehorst und Jostberg -
Zwei Klosterkirchenruinen in Bielefeld

S. 27-58
Wibbing, Joachim
Das Heberegister des Stiftes Schildesche aus dem Jahre 1399

S. 59-90
Stückemann, Frank
"Ohne auf die zu achten, die Gutes gern hindern".
Borhecks "Lustreise" von 1784

S. 91-108
Köhne, Roland
Otto Lüning und Georg Herwegh.
Eine dichterische Beziehung im Vormärz

S. 109-122
Huesmann, Veronika
Hauspriester-Väter und mütterliche Gehilfinnen.
Religion, Familie und Geschlecht im protestantischen Milieu
Ostwestfalens 1845 - 1918

S. 123-132
Sunderbrink, Bärbel
Tod und Bestattung um 1900.
Die letzte Reise in dörflicher Gemeinschaft

S. 133-166
Tiletschke, Frigga
Gertrud Bäumer und die Idee des nationalsozialen Staates

S. 167-182
Siemens, Daniel
Bielefelder "Christussozialist" im Straßenkampf.
Über die Inszenierung von Horst Wessel zu einem
deutschen Helden des Nationalsozialismus

S. 183-218
Kühne, Hans-Jörg
Ist nichts passiert? Bielefelds "68er" und die Folgen

S. 219-223
Vereinsbericht für das Jahr 2006

S. 224
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Jahresberichts

INFO

Kontakt:
Ingrid Ruhnke
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: ingrid.ruhnke at bielefeld.de
URL: www.hv-ravensberg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 16 11:28:54 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Jan 2008 11:28:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Nachdruck einer historischen Karte:
Episcopatuum Monasteriensis et Osnabrugensis
Message-ID: 478DEA76.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Birgit Kehne"
Datum: 15.01.2008, 13:53

AKTUELL

Nachdruck einer historischen Karte:
Episcopatuum Monasteriensis et Osnabrugensis ut et Comitatuum
Bentheim, Teclenburg, Stenford, Lingen, Diepholt, Delmenhorst,
Rietberg etc. etc. novissima et accuratissima Designatio cura et
sumptibus Tobiae Conradi Lotter Geographi Augustae Vindel

Niedersächsisches Landesarchiv -
Staatsarchiv Osnabrück K 2006/031 Nr. 115 H

Der kolorierte Kupferstich der Bistümer Osnabrück und Münster
mit den benachbarten Grafschaften stammt aus der Augsburger
Werkstatt von Matthias Seutter und wurde von dessen
Schwiegersohn Tobias Conrad Lotter vermutlich nach 1740
gestochen. Nach Seutters Tod 1757 übernahm Lotter die Werkstatt
und ersetzte den Namen Seutter auf den Originalplatten durch
seinen Namen. Daher wird in der mit den Wappen von Osnabrück und
Münster und mythologischen Figuren ausgeschmückten
Titelkartusche nicht mehr wie in anderen Versionen der Karte
Seutter, sondern Tobias Lotter genannt. Hieraus ist zu schließen,
dass diese Kartenvorlage erst nach 1757 entstanden ist.

Die Karte ist in verschiedenen Exemplaren im Staatsarchiv
Osnabrück überliefert. Die für den Nachdruck ausgewählte
Variante befand sich in einer Akte des Bestandes Landdrostei
Osnabrück aus den Jahren 1832 bis 1836, in der es um die
Instandsetzung und Planungen zur Umlegung der Postwege von Melle
über Borgholzhausen nach Halle und von Melle nach Herford geht.
Die damals fast 100 Jahre alte Karte ist benutzt worden, um zwei
alternative Routen von Bielefeld nach Osnabrück darzustellen.
Dass der Kupferstich zu dieser Zeit nicht mehr existierende
Territorien zeigt und auch in den Ortsangaben keineswegs
fehlerfrei ist, hat den Bearbeiter nicht weiter gestört.

Mit dem Nachdruck dieser ca. 250 Jahre alten Karte setzt der
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück die
Herausgabe historischer Karten fort. Sie ist zu erhalten in der
Geschäftsstelle des Vereins, Schloßstr. 29, 49074 Osnabrück,
Tel.: 0541/3316214, zum Preis von 15,00 Euro (12,00 Euro für
Mitglieder des Vereins).

INFO

Kontakt:
Dr. Birgit Kehne
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/33162-14
Fax: 0541/3316262
E-Mail: HistVer.osnabrueck at nla.niedersachsen.de
URL: verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 16 11:34:43 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Jan 2008 11:34:43 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Liederabend zum Gedenken an juedische Komponisten,
27.01.2008, Herford
Message-ID: 478DEBD3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Laue"
Datum: 14.01.2008, 16:03

AKTUELL

Entartet - Verdrängt - Wiederentdeckt

Das Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken veranstaltet aus Anlaß
des 27. Januar 2008, des Gedenktag der Befreiung des KZ
Auschwitz zusammen mit der jüdischen Gemeinde Herford-Detmold
einen Liederabend zum Gedenken an jüdische Komponisten.

Ausführende sind

Kaja Plessing, Mezzosopran und Heidi Kommerell, Klavier. Die von
Heidi Kommerell konzipierte Veranstaltung präsentiert folgende
Komponisten und Werke: Alexander Zemlinski (1871 - 1942): Fünf
Lieder, Arnold Schönberg (1874 - 1951): Vier Lieder, op. 2,
Franz Schreber (1878 - 1942): Drei Lieder, op. 7, Erich Wolfgang
Korngold (1897 - 1957): Vier Lieder des Abschieds, op.14.


Außer Schönberg sind diese Komponisten weitgehend unbekannt.
Dabei hatten vor 1933 deutsch-jüdische Komponisten das
Musikleben in Deutschland mitgeprägt. Komponisten wie Gustav
Mahler, Arnold Schönberg, Paul Hindemith, Kurt Weill, Ernst
Krenek oder Erich Wolfgang Korngold waren in Deutschland
geachtet. In den "Goldenen Zwanziger Jahren" forderte das
Publikum neue Schlager, Operetten, Revuen und Filme. Bekanntheit
erreichten jetzt vor allem Friedrich Hollaender, Rudolf Nelson,
Hans May, Paul Abraham, Leo Fall, die Comedian Harmonists und
andere. Diese Erfolgstory brach mit der Machtübernahme der Nazis
1933. Nun wurde auch die Musik zur Rassenfrage, die NSDAP
strebte das Ausmerzen des sogenannten jüdischen Element in der
deutschen Musik an.


Nahezu alle jüdischen Musiker verloren ihre Anstellungen,
jüdische Komponisten wie Schönberg, Weill, Korngold und auch
Hollaender duftren nicht mehr gespielt werden. Schließlich
bedeutete die Vertreibung und Ermordung jüdischer Musiker den
endgültigen Schlussstrich und führten zum Vergessen der Namen,
auch wenn einige Komponisten im Exil durchaus erfolgreich
waren.

INFO

Das Konzert findet am Sonntag, dem 27. Januar 2008 um 17 Uhr im
Kammermusiksaal der Nordwestdeutschen Philharmonie,
Stiftbergstraße, Herford statt. Eintritt: 5 EUR, ermäßigt 2,50
EUR. Zur Begrüßung sprechen Angela Schmalhorst (stv.
Bürgermeisterin der Stadt Herford) und Jörg Militzer
(Vorsitzender des Kuratoriums). Einführung und Moderation durch
Dr. Christine Rhode-Jüchtern.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 16 11:38:54 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Jan 2008 11:38:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Hammer Haeuserbuch (1734 - 1831), 18.01.2008,
Muenster
Message-ID: 478DECCE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte"
Datum: 15.01.2008, 10:21

AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte spricht

Andreas Schulte, Lingen:
Hammer Häuserbuch (1734 - 1831).
Ein Beitrag zur Sozialtopographie einer preußischen
Verwaltungsstadt.

Der Vortrag findet am 18.1.2008 um 16.00 Uhr c. t. in den
Räumen des Instituts statt.

INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251-83-27512
Fax: 0251-83-27535





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 16 11:14:46 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Jan 2008 11:14:46 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Buchvorstellung: "Das adlige Kanonissenstift
St. Cyriakus zu Geseke", 20.01.2008, Geseke
Message-ID: 478DE726.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ulrich Löer"
Datum: 20.12.2007, 18:47

AKTUELL

Die Stiftskirchengemeinde St. Cyriakus in Geseke lädt ein zur
Vorstellung der Neuerscheinung

"Das adlige Kanonissenstift St. Cyriakus zu Geseke"

bearbeitet von Ulrich Löer
Verlag Walter de Gruyter
Berlin/New York

am Sonntag, den 20. Januar 2008
um 16:30 Uhr im
Rathaussaal der Stadt Geseke
Am Teich 13

Die Neuerscheinung wird herausgegeben vom Max-Planck-Institut
Göttingen zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer
Gesellschaften. Sie erscheint als Band 50 in dem Projekt
GERMANIA SACRA (Historisch statistische Beschreibung der Kirche
des Alten Reiches)

Begrüßung

Gerald Haringhaus,
Pfarrer der Stiftskirchengemeinde
St. Cyriakus Geseke

Vortrag
"Zwischen Kirche und Welt. Zum mittelalterlichen Kanonissenstift."
Dr. Edeltraud Klueting T.O.Carm, Münster

Buchvorstellung

im Rahmen des Projekts Germania Sacra
Dr. Nathalie Kruppa
Max-Planck-Institut Göttingen

Dr. Gertrud Grünkorn, Lektorin
des Verlags Walter de Gruyter,
Berlin/New York

Danksagung
Dr. Ulrich Löer

Musikalische Umrahmung
Larissa Hinz, Klavier

Im Vorfeld besteht Gelegenheit zu einer Führung durch die
Stiftskirche mit Pfarrer Haringhaus.
Die Führung beginnt um 15:30 Uhr.

INFO

Katholische Stiftspfarrei
St. Cyriakus
An der Abtei 4
59590 Geseke
Telefon: 02942/1223
Fax: 02942/78772
E-Mail: kontakt at stiftskirche-geseke.de
URL: www. stiftskirche-geseke.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 16 11:21:53 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Jan 2008 11:21:53 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Schweidler, Walter (Hg.): Postsaekulare Gesellschaft
Message-ID: 478DE8D1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Josef König"
Datum: 15.01.2008, 13:03

LITERATUR

Die postsäkulare Gesellschaft
Geisteswissenschaft als Wirklichkeitswissenschaft
Soeben erschienen: Tagungsband eines RUB-Symposiums

Als sich vor fast einem Jahr zahlreiche Experten aus
Wissenschaft, Politik und Justiz in der Ruhr-Universität Bochum
zu einem Symposium "Dialektik der Säkularisierung" trafen, war
das "akademische Unternehmung" und "Kraftprobe" zugleich:
Philosophen, Theologen, Historiker und Politiker fragten danach,
was eine Gesellschaft zusammenhält, nachdem zumindest in
Westeuropa die Religion diese Funktion immer mehr verliert.

Entstanden ist daraus nicht nur eine lebhafte Debatte, sondern
auch der 440 Seiten starke Tagungsband "Postsäkulare
Gesellschaft", der vor kurzem im Verlag Karl Alber erschienen
ist. Herausgegeben vom Bochumer Philosophen Prof. Walter
Schweidler gibt das Buch die Beiträge des Symposiums wieder und
spannt dabei den Bogen vom "Unabstimmbaren" in der Demokratie
über das säkularisierte Europa bis hin zum - vermeintlichen -
Gegensatz von "Verweltlichung" und Islam. Abgerundet wird der
Band durch ein Geleitwort von Bundestagspräsident Dr. Norbert
Lammert.

Ein Ratgeber für kritische Bürger

Die Ergebnisse der Tagung wie auch des Buchs bringt Prof.
Schweidler so auf den Punkt: "Geisteswissenschaften sind
Wirklichkeitswissenschaften". Eine "sozialtechnologische
Expertise" über unsere Gesellschaft sollten die Leser daher
nicht erwarten: Der Band sei vielmehr Ratgeber für eine
"kritische Öffentlichkeit". Er richte sich an Bürger, die sich
mit Fragen der Legitimation und Ordnung des Zusammenlebens
auseinandersetzen - Fragen, die sich an niemanden delegieren
ließen, so der Herausgeber.

"Religion und Kultur, Kunst und Architektur, Bildung und
Erziehung, Demokratie und Rechtsstaat: all das sind nicht
Vorkommnisse, an die wir herantreten wie an das Plantetensystem
oder einen Ameisenhaufen, sondern es sind Antworten, die der
Mensch auf die Frage nach der Wirklichkeit seines Wesens gegeben
hat."

Drei Leitfragen, viele Antworten

Der rote Faden des Bandes sind drei fachübergreifende
Leitfragen: Gibt es "Unabstimmbares" in der Demokratie, etwa
unumstößliche und unveränderliche Prinzipien? Gibt es eine -
womöglich europäische - Leitkultur? Und gibt es eine
"postsäkulare" Gesellschaft, die nach dem Prozess der
Verweltlichung nun die Religion und ihre Werte wieder stärker in
den Blickpunkt nimmt? In insgesamt sechs Kapiteln gehen die
Autoren mit ihren Beiträgen auf diese Fragen ein und beleuchten
sie unter je verschiedenen Schwerpunkten und Aspekten.

Namhafte Autoren und fachübergreifende Forschung

Zu den Autoren zählen u. a. die namhaften Philosophen Peter
Sloterdijk und Robert Spaemann, der Vizepräsident des
Bundesverfassungsgerichts Winfried Hassemer sowie
Bundestagspräsident Norbert Lammert, der zugleich Schirmherr der
Tagung an der RUB war. Veranstaltet vom Lehrstuhl für Praktische
Philosophie (Prof. Schweidler) war das Symposium eingebettet in
den Forschungsschwerpunkt "Religion und Säkularisierung" der RUB,
an dem mehrere Institute und Fakultäten beteiligt sind, u. a.
evangelische und theologische Theologie, Philosophie, Geschichte
und Ostasienwissenschaften.

INFO

Walter Schweidler (Hg.): Postsäkulare Gesellschaft. Perspektiven
interdisziplinärer Forschung. Verlag Karl Alber, Freiburg, München
2007, 440 Seiten, 39 Euro, ISBN: 978-3-495-48287-2

Prof. Dr. Walter Schweidler
Ruhr-Universität Bochum
Institut für Philosophie
Tel.: 0234/32-22722
E-Mail: walter.schweidler at rub.de
URL: http://www.ruhr-uni-bochum.de/lspraktphil/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 17 10:41:02 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Jan 2008 10:41:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Bildvortrag: Das Bergwerk Rheinelbe in Gelsenkirchen,
22.01.2008, Dortmund
Message-ID: 478F30BE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 17.01.2008, 09:32
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"

AKTUELL

Bildvortrag "Pionierzeche, Konzernwiege, Industriewald.
Das Bergwerk Rheinelbe in Gelsenkirchen"
Referent: Dipl.-Ing. Karlheinz Rabas
Dienstag, 22. Januar 2008, 19.30 Uhr

Zu einem Bildvortrag über "Das Bergwerk Rheinelbe in
Gelsenkirchen" lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
am Dienstag, 22. Januar 2008, in sein Industriemuseum Zeche
Zollern in Dortmund ein. Der Eintritt ist frei.

Wie Zollern II/IV gehörte die Zeche Rheinelbe mehrere Jahrzehnte
lang zur Gelsenkirchener Bergwerks AG. Der Vortrag geht zunächst
schwerpunktmäßig auf die Situation des Bergbaus im 19.
Jahrhundert ein und schildert die schwierigen Anfänge der Zeche
Rheinelbe beim Teufen der ersten Tiefbauschächte. Mit Hilfe von
Plänen und Fotos wird die weitere Technik- und
Wirtschaftsgeschichte der Zeche nachgezeichnet.

Dabei findet die Untertagesituation ebenso Berücksichtigung wie
die Nebengewinnungsanlagen und die "Sozialreinrichtungen" des
Bergwerks. Der zeitliche Bogen reicht bis zur Umnutzung des
Zechengeländes nach der Einstellung der Kohleförderung. Heute
befindet sich dort ein Industriewald mit Forststation und
Aussichtsberg. Hingewiesen wird schließlich auch auf das
aktuelle Projekt "Rheinelbe:Interactive" des Geographischen
Institutes der Ruhr-Universität Bochum.

Der Referent Dipl.-Ing. Karlheinz Rabas ist Mitglied des
Fördervereins Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V.,
Arbeitskreis Gelsenkirchen.

INFO

Ort:
LWL-Industriemuseum
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
URL: www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 17 10:20:44 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Jan 2008 10:20:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Wie funktioniert die muenstersche Domuhr?,
Kinder erkunden die Mathematik des Alltags
Message-ID: 478F2BFC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 16.01.2008, 15:38

AKTUELL

Wie funktioniert die münstersche Domuhr?
Kinder erkunden die Mathematik des Alltags

Rund 100 kleine Matheasse, die regelmäßig an
außerunterrichtlichen Förderstunden an der WWU Münster
teilnehmen, stellen ihren Eltern interessante Anwendungen der
Mathematik vor: Am 29. Januar 2008 präsentiert das Team des
Projekts "Mathe für kleine Asse" am Institut für Didaktik der
Mathematik und der Informatik unter der Leitung von Prof. Dr.
Friedhelm Käpnik die Ergebnisse von mathematischen Exkursionen,
die den Grundschulkinder vermitteln, dass Mathematik im Alltag
eine große Rolle spielt. Anlass der Aktion ist das "Jahr der
Mathematik 2008". Die Präsentation beginnt um 15 Uhr im Hörsaal
2.039 des Lehrgebäudes in der Fliednerstraße 21.

Bei den Mathe-Exkursionen, die bereits am 22. Januar stattfinden,
erkunden die Kinder im Rahmen der Förderstunden an acht Orten
in Münster die Mathematik und Physik des Alltags. So stehen zum
Beispiel der Besuch eines Kinderoptikers auf dem Programm, bei
dem die kleinen Matheasse die Physik des Sehens kennen lernen,
die Erkundung der münsterschen Domuhr und das Experimentieren
mit Lego-Robotern.

INFO

Zeit:
29.01.2008
15 Uhr

Ort:
Institut für Didaktik der Mathematik und der Informatik
hörsaal 2.039 des Lehrgebäudes
Fliednerstraße 21.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 17 10:33:40 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Jan 2008 10:33:40 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Mitteilungen des Vereins fuer Geschichte und
Landeskunde von Osnabrueck
Message-ID: 478F2F04.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Birgit Kehne"
Datum: 15.01.2008, 13:28

LITERATUR

Im Dezember erschienen:
Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Landeskunde von
Osnabrück
(Historischer Verein)
Band 112 / 2007
Selbstverlag des Vereins

Aufsätze

Vogtherr, Thomas
160 Jahre Verein für Geschichte und Landeskunde von
Osnabrück
Ziegler, Britta
Untersuchungen zur Baugeschichte der ehemaligen
Ulrichskirche in Rulle

Wunschhofer, Jörg
Conrad Ketteler (? 1594), Dompropst zu Osnabrück und
Propst an St. Johann, und sein Familienkreis

Hanschmidt, Alwin
Die Gründungsurkunde des Franziskanerklosters zu
Aschendorf aus dem Jahre 1680

Pohle, Frank
Neue Funde zur Geschichte des Jesuitentheaters in
Osnabrück und Meppen

Siemsen, Martin
? dahier mit vielem Beyfall agiret ?
Abel Seylers "Königl. Großbrittannische Hof-Schauspieler"
1771 in Osnabrück

Siemsen, Martin
"Jezt hatte jeder Winkel Teutschlands seinen Garrik ..."
Johann Christian Wäser als Hamlet 1778 in Osnabrück

Hoffmann, Christian
Regierungs- und Baurat Wilhelm Jänecke (1872-1928).
Eine biographische Skizze

Weitkamp, Sebastian
Im Schatten. Der Sicherheitsdienst des Reichsführers SS
in Osnabrück. Eine Dokumentation

Kleine Beiträge

Meyer, Horst
Magna ingenia conspirant. Justus Möser, Burchard Christian von
Behr, Clamor Adolph Theodor von dem Bussche und Bodo Plachta zur
"Stelle beym Capitolinus"

Ostendorf, Dieter / Rötrige, Ursula
Zum 200-jährigen Bestehen von Hase- und Johannisfriedhof
in Osnabrück

Haberer, Stephanie
Als Osnabrück Hansestadt werden wollte.
Osnabrücker Stadtmarketing während des Nationalsozialismus

Osnabrücker Bibliographie zur historischen Landeskunde
(Berichtszeit: Juli 2006-Juni 2007) (Tilde Schröder)

Besprechungen
(Karsten Igel/Nicolas Rügge)

Jahresbericht 2006/2007 (Birgit Kehne)

Bericht der Justus-Möser-Gesellschaft (Karl H. L. Welker)

INFO

Kontakt:
Dr. Birgit Kehne
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/33162-14
Fax: 0541/3316262
E-Mail: HistVer.osnabrueck at nla.niedersachsen.de
URL: verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 17 10:46:02 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Jan 2008 10:46:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Themenabend im Stadtarchiv: Leprosorium Kinderhaus,
24.01.2008
Message-ID: 478F31EA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 17.01.2008, 10:26

AKTUELL

Themenabende im Stadtarchiv: Von Adelshändel und dem
Pferdeomnibus
Fortsetzung der erfolgreichen Reihe / Monatliche Reisen
in die Vergangenheit / Leprosorium Kinderhaus Thema am
24. Januar

Einmal im Monat lädt das Stadtarchiv auch in diesem Jahr zu
einer Reise in die Vergangenheit. Immer donnerstags von 18 bis
19.30 Uhr stellen Fachleute ein Thema vor. Mithilfe von
Archivalien werden frühere Jahrzehnte oder Jahrhunderte
lebendig. Am Anfang des Jahres stellt sich im Archiv in Coerde
eine - bisher ungeklärte - Frage: Wo lag Münsters erste
Leprastation? Mirco Crabus begibt sich am 24. Januar auf die
Spur des Leprosoriums Kinderhaus und versucht der Lösung des
Rätsels um dessen Vorgänger näherzukommen.

Der erste Beleg für eine Leprastation in Münster stammt aus dem
Jahr 1332. Sie lag in Kinderhaus und das Gebäude ist noch heute
in diesem Stadtteil von Münster zu sehen. Doch im Vergleich zu
anderen Städten wie Dortmund, Soest oder Warendorf scheint
Münsters Leprosorium spät eingerichtet worden zu sein.
Tatsächlich gibt es Hinweise, dass bereits früher ein Hospital
für Leprakranke existierte?

Am 28. Februar geht es um Adelskonflikte in der frühen Neuzeit.
Ob diese Streitigkeiten aktuellen Nachrichten aus der Welt des
Adels ähneln, klärt sich dann. Andere Sorgen hatten viele
Menschen im Mittelalter: Unter der Überschrift "Brot und Beten,
Geld und Seelenheil" steht der Alltag im Armenhaus (Elisabeth)
zur Aa im Mittelpunkt (27. März).

Von April bis November liegt der Schwerpunkt der Themen im 20.
Jahrhundert. Vor 75 Jahren übernahmen auch in Münster die
Nationalsozialisten die Macht. Der Themenabend am 24. April
befasst sich mit der Machtergreifung in Münster. Am 29. Mai
werden Notizen und Bilder aus Münsters Kriegschronik vorgestellt,
während es im Juni um die Deportationen aus dem Münsterland mit
der Reichsbahn während des Nationalsozialismus geht.

Nach der Sommerpause stehen "120 Jahre öffentlichen Nahverkehr
in Münster" auf dem Programm. Dabei wird am 28. August auch an
den ersten Pferdeomnibus in Münster erinnert. Die jetzt
40-jährige Geschichte von Coerde wird am 25. September
präsentiert. Vor 50 Jahren wurde der Wiederaufbau des Rathauses
abgeschlossen. Zehn Jahre haben die Bauarbeiten gedauert, Thema
am 30. Oktober. 70 Jahre liegt im November die Reichspogromnacht
zurück. Der Themenabend am 27. November erinnert daran.

INFO

Alle Themen und Termine gibt es auch im Stadtnetz
(www.muenster.de/stadt/archiv) oder in der Münster Information
im Stadthaus 1.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 18 11:18:03 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 18 Jan 2008 11:18:03 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Joerg Martin Merz,
21.01.2008, Muenster
Message-ID: 47908AEB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 17.01.2008, 11:21

AKTUELL

Pantheon für die Deutschen?
Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Jörg Martin Merz

Prof. Dr. Jörg Martin Merz, neuer Hochschullehrer am Institut
für Kunstgeschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU),
hält am 21. Januar 2008 seine Antrittsvorlesung in Münster. Der
Kunsthistoriker spricht am Montag ab 11.15 Uhr im Hörsaal H4 des
Hörsaalgebäudes am Hindenburgplatz 10-12 über das Thema "Die
Walhalla bei Regensburg - ein Pantheon für die Deutschen?".

Jörg Martin Merz hat in München, Tübingen und Rom die Fächer
Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Didaktik der Kunst
studiert. 1986 wurde er an der Universität Tübingen promoviert.
Tätigkeiten an der Bibliotheca Hertziana in Rom und der
Universität Augsburg folgte 1997 die Habilitation. Nach
verschiedenen Vertretungs- und Gastprofessuren in Heidelberg,
Frankfurt und Wien sowie Forschungsaufenthalten in Princeton,
New York und Rom wurde er auf eine Professur am Institut für
Kunstgeschichte der WWU Münster berufen. Die gegenwärtigen
Forschungsschwerpunkte von Prof. Merz liegen in den Bereichen
Römischer Barock. Architekturgeschichte der Neuzeit und
Denkmäler um 1800.

INFO

Link: Institut für Kunstgeschichte
URL: http://www.uni-muenster.de/Kunstgeschichte/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 18 11:23:51 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 18 Jan 2008 11:23:51 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Holocaustgedenktag im Glashaus Herten, 30.01.2007,
Herten
Message-ID: 47908C47.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Herten"
Datum: 17.01.2008, 16:58

AKTUELL

Holocaustgedenktag im Glashaus Herten
Multimediale Beiträge von Hertener Schülern

1996 erklärte der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27.
Januar zum nationalen Gedenktag in Deutschland "für die Opfer
des Nationalsozialismus". Aus diesem Anlass organisieren die
Klassen 10b, 8b und 9b der städtischen Realschule Herten eine
ganz besondere Gedenkveranstaltung, die Bürgermeister Dr. Uli
Paetzel am Mittwoch, 30. Januar, um 12 Uhr im Glashaus eröffnen
wird.

Mit vielen multimedialen Beiträgen wollen die Schüler an den
Schrecken der Nazi-Zeit und deren Opfer erinnern. Wie war ein
Schultag im Dritten Reich? Welche Themen besprach eine Familie
beim Essen? Diese Fragen werden mit Hilfe kleiner
Theaterbeiträge beantwortet, die einen Eindruck des damaligen
Lebens vermitteln. Musikalische und literarische Beiträge der
Schüler runden dieses Bild ab.

Neben einer Ausstellung der Rechercheergebnisse im Foyer des
Glashauses, zeigen die Schüler einen Dokumentarfilm, in dem der
Zeitzeuge Herr Abrahammson zu Wort kommt und über sein Leben
berichtet.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der
Veranstaltung teilzunehmen. Der Eintritt ist frei. Veranstalter
sind die Städtische Realschule in Zusammenarbeit mit dem
Kulturbüro.

INFO

Glashaus Herten
Hermannstraße 16
45699 Herten
Tel.: 02366 / 303650
Fax: 02366 / 303667





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 18 11:36:21 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 18 Jan 2008 11:36:21 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Schutzhaft": Polizeiwillkuer im Raum Herford
1933- 1945, 28.01.-05.07.2008, Herford
Message-ID: 47908F35.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Laue"
Datum: 16.01.2008, 13:58

AUSSTELLUNG

"Schutzhaft"
Polizeiwillkür im Raum Herford 1933 - 1945

Ausstellung in der Gedenkstätte Zellentrakt in Herford
Vom 28. Jan. bis 5. Juli 2008

"Ich bin kein Strafgefangener. Ich bin auch überzeugt, das ich
nicht Schutzhaftgefangener wäre, wenn die Herforder Polizei Herr
ihrer Nerven gewesen und ein wenig mehr Selbstbewusstsein an den
Tag gelegt hätte, kurz, wenn man im Rathaus nicht völlig den
Kopf verloren hätte." So Julius Finke während seiner
"Schutzhaft" im Herforder Zellengefängnis in einem Brief an
seine Frau Elisabeth vom 02. April 1933.

Das Rechtsinstitut der "Schutzhaft" - ursprünglich vor allem zum
Schutz der inhaftierten Person gedacht - lässt sich bis 1848
zurückverfolgen. In der NS-Zeit 1933 bis 1945 war die
"Schutzhaft" eines der schlagkräftigsten Instrumente des Regimes
zur Bekämpfung seiner Gegner. Mit Hilfe der "Schutzhaft", deren
formaljuristische Grundlage die Reichstagsbrandverordnung vom
28. Februar 1933 bildete, schuf sich die Gestapo einen von jeder
rechtsstaatlichen Bindung gelösten Raum staatlicher Willkür.

Zehntausende von Menschen befanden sich im Sommer 1933 über
Wochen und Monate ohne richterlichen Beschluss in "Schutzhaft".
Erste Opfer der "Schutzhaft" waren vor allem Funktionäre der
Arbeiterbewegung sowie Juden.

Im Laufe des Jahres 1933 brachte die Polizei "Schutzhäftlinge",
die der NS-Staat als besonders bedrohlich empfand, in die neu
errichteten Konzentrationslager wie Dachau und Börgermoor. In
diesen Lagern, deren Existenz vielen Deutschen bekannt war,
drohte den "Schutzhäftlingen" nicht erst während des Zweiten
Weltkrieges die Vernichtung durch Arbeit oder Mord.

Von dieser Willkür waren auch im Raum Herford zahlreiche
Menschen betroffen. Viele der Opfer sperrte die Polizei zunächst
auch im Zellentrakt der Herforder Polizeistation im Rathaus ein.
Von hier gelangten sie in andere Haftanstalten - vor allem dem
Herforder Zellengefängnis - und die ersten KZs. Andere
"Alternativen" waren die Freilassung - meist nach Unterzeichnung
einer Erklärung, nicht weiter aktiv zu sein - oder weitere
(Straf)-Verfolgung und Haft nach Gerichtsurteilen.

Über das Ausmaß der Verfolgung unterrichten zahlreiche Quellen
der damaligen Polizei und Gestapo, Zeitungsartikel, aber auch
die in der Nachkriegszeit entstandenen "Wiedergutmachungsakten"
einzelner Opfer. Die Ausstellung stellt die Polizeiwillkür und
Amtsanmaßung von SA und SS anhand zahlreicher Einzelfälle dar.

In Herford ist vor allem die Überlieferung zum Herforder
SPD-Reichstagsabgeordneten Julius Finke bemerkenswert. Die
Briefe, die Finke an jedem Tag seiner "Schutzhaft" an seine
Familie schrieb, sind vollständig überliefert und zeigen seine
Nöte und Ängste. Zahlreiche Dokumente daraus werden erstmals in
Herford im Original gezeigt.

Vergleiche mit der Praxis der heutigen Untersuchungshaft und den
Haftbedingungen in Justizvollzugsanstalten machen deutlich, das
entsprechende staatliche Willkür im demokratischen Deutschland
nicht möglich ist. Aber auch heute gibt es Kritik an hiesigem
staatlichem Handeln wie zum Beispiel zur Frage der Abschiebehaft
oder eine Diskussion um eine Einführung einer "Sicherungshaft"
zur Gefahrenabwehr bei Terrorismus.

Auch ein Vergleich mit Willkürmaßnahmen in anderen Staaten kann
helfen, die Bedeutung der "Schutzhaft" im NS-Deutschland
einzuordnen und für heutige Willkür sensibilisieren. So weist
Amnesty International in der Ausstellung auf Tendenzen im
Rechtsstaat USA und Willkür in Unrechtsstaaten heute hin.

Lehrerinnen und Lehrer sowie Leiterinnen und Leiter anderer
Gruppen können Führungen für Gruppen und Schulen buchen. Das
Gesamtthema eignet sich insbesondere für Lerneinheiten oder
-inhalte wie Machtergreifung und Herrschaftsstabilisierung des
NS-Staates sowie Diktatur und Willkürherrschaft. Zur Ausstellung
erscheinen pädagogische Materialien für Schulklassen und Gruppen,
die auch im Internet abrufbar sein w erden.

Die Ausstellung und die pädagogische Arbeit werden durch die
Stiftung der Sparkasse Herford und Arbeit & Leben Herford
finanziell unterstützt. Zahlreiche Materialien stammen aus dem
Landesarchiv NRW, Staats- und Personenstandsarchiv Detmold, das
bereits vor zwei Jahren eine Ausstellung zu diesem Thema
erarbeitet hat.

Die Ausstellung wird am 28. Januar 2008 um 19 Uhr in der
Gedenkstätte Zellentrakt (im Rathaus Herford, Eingang vom
Parkplatz auf der Freiheit) eröffnet.

Nach Begrüßung durch Jörg Militzer (Vorsitzender des Kuratoriums
Erinnern Forschen Gedenken), Liselore Curländer (Landrätin des
Kreises Herford), Bruno Wollbrink (Bürgermeister der Stadt
Herford) und Bernd Stienkemeier (Polizeidirektor der
Kreispolizeibehörde Herford) gibt Dr. Wolfgang Bender
(Landesarchiv NRW, Staats- und Personenstandsarchiv Detmold)
eine Einführung in das Thema.

Aus dem Begleitprogramm:

16. April 2008
19.00 Uhr
Gedenkstätte Zellentrakt

"Schutzhaft aus Sicht des modernen Strafvollzuges "

Vortrag von Regierungsdirektor
Friedrich Waldmann (Leiter der Justizvollzugsanstalt
(JVA) Herford)

INFO

Kuratorium für eine Dokumentations- und Begegnungsstätte in
Herford zum Erinnern, Forschen und Gedenken
Vorsitzender: Jörg Militzer

Gedenkstätte Zellentrakt
Rathausplatz 1
32052 Herford
Tel.: 05221-189257
E-Mail: info at kuratorium-herford.de
E-Mail: info at zellentrakt.de
URL: www.kuratorium-herford.de
URL: www.zellentrakt.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 21 10:45:01 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Jan 2008 10:45:01 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Luedenscheider Gespraeche, 30.01.2008, Luedenscheid
Message-ID: 479477AD.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Fiona Schmidt"
Datum: 17.01.2008, 16:46

AKTUELL

"Lüdenscheider Gespräche"

Ute Diehl:
"Die Fussbroichs und die Özdags - Familienalltag im TV"

Moderation: Dr. Eva Ochs

Für Mittwoch, 30. Januar 2008, 17 Uhr, lädt das Institut für
Geschichte und Biographie zum ersten Lüdenscheider Gespräch in
diesem Jahr ein. Zu Gast ist Ute Diehl, Fernsehjournalistin,
Dokumentarfilmerin und Grimme-Preis-Trägerin. Mit der Staffel
"Die Fussbroichs, eine Kölner Arbeiterfamilie", schuf sie ab
1979/89 praktisch ein neues Genre filmischer Dokumentation,
bestehend aus 100 Folgen á 30 Minuten.

Mit der ab Januar 2007 ausgestrahlten siebenteiligen Staffel
"Die Özdags" widmet sich Ute Diehl der türkisch-stämmigen
Familie Özdag, die in dritter Generation in Köln lebt. Die
Filmreihe war für den Grimme-Preis 2007 nominiert.

INFO

Zeit:
Mittwoch, d. 30. Januar 2008, 17.00 Uhr

Ort:
Haus der FernUniversität
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid
(Erdgeschoss)
FernUniversität Hagen
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351-24580
Fax: 02351-39973





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 21 10:52:46 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Jan 2008 10:52:46 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Wilhelm Busch und Westfalen, 24.01.-04.05.2008,
Oelde-Stromberg
Message-ID: 4794797E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Dirk Bogdanski"
Datum: 18.01.2008, 14:53

AUSSTELLUNG

Glockengeläut im westfälischen Rom:
Wilhelm Buschs wenig bekannte Begegnung mit Westfalen

Ausstellung "Wilhelm Busch und Westfalen" vom 24. Januar bis 4.
Mai 2008 anlässlich des 100. Todestages des großen deutschen
Volksdichters im Museum für Westfälische Literatur in
Oelde-Stromberg


Er prägte den deutschen Zitatenschatz wie kein Zweiter, und
seine Beliebtheit hat über Generationen hinweg
schwindelerregende Ausmaße erreicht. Dabei verfasste er nicht
nur die aberwitzigsten Kindergeschichten, sondern schrieb auch
über den "Schinken aus Westfalen" und über Münster, das
"westfälische Rom", "wo?s ewig bimmelt und läutet": Wilhelm
Busch (1832-1908), "Ahnherr des deutschen Humors", verbindet
viel mit Westfalen. Diese bislang noch wenig beleuchtete Spur
verfolgt das Museum für Westfälische Literatur mit der
Ausstellung "Wilhelm Busch und Westfalen". Sie ist vom 24.
Januar bis zum 4. Mai auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in
Oelde-Stromberg zu sehen.

"Es ist erstaunlich, dass sich bisher kaum jemand mit dieser
Seite des wohl bekanntesten deutschen Volksdichters beschäftigt
hat", so Prof. Dr. Walter Gödden, wissenschaftlicher Leiter des
Museums. Dem Germanisten Nils Rottschäfer (Bielefeld) ist es nun
gelungen, bei seinen Recherchen einen reichen Materialfundus zum
"westfälischen Busch" zusammenzutragen. Die unter Mitwirkung des
Busch-Kenners Dr. Ulrich Gehre entstandene Ausstellung leistet
somit einen wichtigen Beitrag zur Schließung dieser Lücke.

Den thematischen Einstieg bilden dabei biographische Aspekte:
Friedrich Wilhelm Busch (1801-1868), der Vater des Dichters,
stammt aus Ilvese. Das ganze 300 Seelen zählende Dörfchen -
heute ein Ortsteil von Petershagen im Kreis Minden-Lübbecke -
liegt im äußersten Nordostzipfel Westfalens. Von besonderer
Relevanz ist auch Buschs Verhältnis zum "schönen, alten,
westfälischen Münster", wo seine "Lieblingsnichte" Grete Meyer
(1879-1974) lebte. Ihre rege Brief-Korrespondenz legt Zeugnis ab
von Buschs Stellung zu Themen wie Musik, Literatur, Philosophie
und Frauenemanzipation, welche er der 47 Jahre Jüngeren stets
gerne nahebrachte. Bis zu seinem Tode führten ihn mindestens
fünf Reisen in die westfälische Metropole.

Ein weiteres Kernelement der Ausstellung ist die Bedeutung
Westfalens für das dichterische und künstlerische Schaffen
Buschs. Im Zentrum des Interesses stehen dabei sowohl seine
Gedichte und Gemälde als auch Buschs Illustrationen für die
"Jobsiade" des Bochumer Arztes Karl Arnold Kortum und das
"Naturgeschichtliche Alphabet" des Detmolder Kunststudenten
Frieder Carl Adams.

Nicht zuletzt rückt das Museum auch die Rezeptions- und
Wirkungsgeschichte Wilhelm Buschs in Westfalen ins Blickfeld.
Über den Einfluss des Dichters auf prominente Autoren wie den
Münsteraner Hans Dieter Schwarze informiert es dabei ebenso wie
über die Rezeption der Bildergeschichte "Max und Moritz", von
der inzwischen zahlreiche Mundartvariationen vorliegen - u.a.
auch auf Westfälisch.

Neben einer "Biedermeier-Ecke" zum Verweilen bietet die
Ausstellung die Möglichkeit, sich diverse Hörspiele und
Vertonungen anzuhören, einen Filmbeitrag sowie einen besonderen
"Busch-Kinderkeller".

Ein bunter Busch-Abend, an dem Ulrich Gehre Texte des Dichters
zum Besten gibt, eröffnet die Ausstellung am Donnerstag, 24.
Januar um 19.30 Uhr. Frei nach dem Busch-Motto "Lieber ein
bissel zu gut gegessen, als wie zu erbärmlich getrunken" gibt es
zu den literarischen auch kulinarische Leckereien.

Aufgrund des großen Andranges sind leider nur noch wenige
Stehplätze vorhanden. Der Eintritt ist frei. Um Voranmeldung
wird dringend gebeten.

INFO
Museum für Westfälische Literatur -
Kulturgut Haus Nottbeck
Landrat-Predeick-Allee 1
59302 Oelde-Stromberg

Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag: 14.00 - 18.00 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 11.00 - 18.00 Uhr

Weitere Informationen unter
Tel.: 0 25 29 / 94 55 90
URL: www.kulturgut-nottbeck.de.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 21 10:56:25 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Jan 2008 10:56:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Geschichte der Burgen und Schloesser im
Altkreis Luedinghausen, 24.01.2008, Luedinghausen
Message-ID: 47947A59.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ursula König-Heuer"
Datum: 03.01.2008, 11:05

AKTUELL

Motten, Burgen und Schlösser - zur Geschichte der Burgen und
Schlösser im Altkreis Lüdinghausen.
Vortrag von Willi Kusenberg am 24.1.2008 um 19.30 Uhr auf Burg
Vischering, Lüdinghausen.

Der Vortrag stellt die historische Entwicklung von Adelssitzen
im Altkreis Lüdinghausen dar. Nach der Erläuterung der
frühgeschichtlichen Ringwall-Systeme, wie sie auf Groß
Schonebeck bei Senden nachgewiesen wurden, geht es um die
"Motte", den Burgtypus, der sich ab dem 12. Jh. ausgebreitet hat
und aus dem sich wahrscheinlich auch die Burg Lüdinghausen
entwickelte.

Im Anschluss behandelt der Referent frühe Burgen, die aus
Gräftenhöfen entstanden oder wie die Burg Vischering als
Ringmantelburg unmittelbar ins Wasser gebaut wurden. Bis zum 16.
Jh. änderte sich dann bei den meisten Burgen die Form der
Anlagen und die Art der Verteidigung. Der historisch bedingte
Umbau vieler Burgen zu Schlössern fand im Altkreis Lüdinghausen
seinen Höhepunkt im Bau der barocken Schlossanlage in
Nordkirchen. Abschließend werden am Beispiel des Hauses
Ichterloh bei Capelle die Gründe für den Untergang vieler
Adelssitze erläutert.

INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag "Motten, Burgen und Schlösser -
zur Geschichte der Burgen und Schlösser im
Altkreis Lüdinghausen"
Datum: 24.01.2008, 19.30 Uhr
Kulturabteilung des Kreises Coesfeld: Burg Vischering
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591 79 90 11
Fax: 02591 79 90 29
E-Mail: kultur at kreis-coesfeld.de

Kontakt:
Ursula König-Heuer
Kulturabteilung des Kreises Coesfeld: Kreisarchiv
Friedrich-Ebert-Straße 7
48653 Coesfeld
Tel.: 02541 18 4140
Fax: 02541 18 1099
E-Mail: ursula.koenig-heuer at kreis-coesfeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 21 11:00:26 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Jan 2008 11:00:26 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Wahre Luegen", 23.01.-15.02.2008, Gelsenkirchen
Message-ID: 47947B4A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Wiltrud Apfeld"
Datum: 18.01.2008, 13:47

AUSSTELLUNG

"Wahre Lügen"
Ausstellung mit skurrilen Fotomontagen zu Gelsenkirchen

Das Team von www.gelsenkirchener-geschichten.de eröffnet am
Dienstag, 22. Januar, um 19 Uhr seine Ausstellung "Wahre Lügen ?
die Wahrheit nichts als die Wahrheit" im städtischen Kulturraum
"die flora" (Florastr. 26, GE-Zentrum). Spontan spielerisch
warfen sich 15 Gelsenkirchener-Geschichten-Leute um Tanja
Hempelmann und Tibor Krauß Ende 2007 ihre ganz persönlichen An-
und Einsichten über ihre Lieblings- und Heimatstadt auf der von
Gelsenkirchenern für Gelsenkirchen gemachten Internetseite
www.gelsenkirchener-geschichten.de zu.

Frei von Zwängen und Peinlichkeiten städtischer Image-Kampagnen,
dafür aber mit dem Selbstbewusstsein echter Gelsenkirchener
Barocker, beschauen sie sich selbst und greifen in Plakaten und
Bildern lustvoll gängige Klischees und Vorurteile über ihre
Stadt auf. In über 50 Werken scheiden sie die Wahrheit von der
Lüge, lügen sie Wahres in skurrilen, bunten und nie zuvor
gezeigten Ansichten. Zum Anschauen, Schmunzeln, Nachdenken, ...
hingehen in die Ausstellung der Gelsenkirchen-Verrückten.

Die Ausstellung kann vom 23. Januar bis 15. Februar montags bis
freitags von 11 bis 18 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist
frei. Am Freitag, dem 25. Januar, findet um 16 Uhr eine Führung
durch die Ausstellung statt. Informationen telefonisch über
(0209) 169 9105 und 0179 75 78 240 sowie im Internet unter
http://flora.gelsenkirchen.de und
www.gelsenkirchener-geschichten.de.

INFO

Kontakt:
Wiltrud Apfeld
Stadt Gelsenkirchen/Kulturraum "die flora"
Florastr. 26
45879 Gelsenkirchen
Tel.: 0209 / 169 9109
Fax: 0209 / 169 9173
E-Mail: wiltrud.apfeld at gelsenkirchen.de
URL: http://flora.gelsenkirchen.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Jan 15 09:29:21 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 15 Jan 2008 09:29:21 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Wir schreibt man die Geschichte des Ruhrgebiets?
Bochum, 27.01.2008
Message-ID: 478C7CF1.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Geschichtskultur Ruhr"
Datum: 15.01.2008, 07:33
Übernahme aus der Liste "geschichtskultur-ruhr - Mailingliste"

AKTUELL

Sonntag, 27. Januar 2008, 11.00 Uhr

Sonntags-Matinée: Wir schreibt man die Geschichte des Ruhrgebiets?

Seit Juli 2007 führt die Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets mit Unterstützung der Stiftung Mercator (Essen) das Publikationsprojekt ?Historisches Lesebuch Ruhrgebiet? durch, das bis 2010 von öffentlichen Veranstaltungen begleitet wird.

Diese Veranstaltungen zielen darauf, Experten und ein interessiertes Publikum zu Gesprächen über die Ziele, Inhalte und Besonderheiten des Lesebuchs zusammenzubringen, das anhand ausgewählter Quellen unterschiedlichster Art, von der Gründungsurkunde bis zum Tagebucheintrag, die wechselvolle Geschichte des Ruhrgebiets seit den Anfängen ?erzählen? soll. In der ersten Veranstaltung im Januar 2008 setzen sich prominente Kenner des Ruhrgebiets kritisch mit konzeptionellen und methodischen Fragen zum Lesebuch auseinander.

In einer weiteren Veranstaltung, voraussichtlich Ende 2008, werden Zeitzeugen aus ihrer jeweiligen Perspektive über den Wandel des Ruhrgebiets berichten.

11.00 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Klaus Tenfelde
Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets
Staatssekretär a.D. Rüdiger Frohn
Vorsitzender des Beirats der Stiftung Mercator

11.10 Uhr
Einführung und Projektvorstellung
Prof. Dr. Klaus Tenfelde
Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets

11.50 Uhr
Stellungnahmen durch:
Prof. Dr. Dieter Ziegler
Ruhr-Universität Bochum
Prof. Dr. em. Lutz Niethammer (angefragt)
Friedrich-Schiller-Universität Jena

12.10 Uhr
Diskussion
moderiert durch Prof. Dr. Ulrich Borsdorf
Direktor des Ruhrlandmuseums Essen

anschließend kleiner Empfang

Eine Anmeldung ist erforderlich:
fax 0234 32 14249
www.rub.de/isb

Ort:
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstr. 17-19, 44789 Bochum

*************************************
geschichtskultur-ruhr - Mailingliste
Hrsg: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
Redaktion: Susanne Abeck, Franz-Josef Jelich
Email: geschichtskultur at hclist.de
Internet: www.geschichtskultur-ruhr.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Jan 15 09:32:57 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 15 Jan 2008 09:32:57 +0100
Subject: [WestG] [CFP] Frauen im Handwerk, Hagen, 14.11.2008
Message-ID: 478C7DC9.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Geschichtskultur Ruhr"
Datum: 15.01.2008, 07:32
Übernahme aus der Liste "geschichtskultur-ruhr - Mailingliste"

CALL FOR PAPERS

14. November 2008

Tagung: Frauen im Handwerk. Perspektiven der Forschung
im LWL-Freilichtmuseum Hagen

Das LWL-Freilichtmuseum Hagen möchte als Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik ein Forum für Forschungen zu diesem Themenkomplex bieten. Es lädt dazu ein, Forschungsbeiträge zum Thema ?Frauen und Handwerk? auf einer Tagung am 14. November 2008 in Hagen vorzustellen und zu diskutieren. Da das Thema insgesamt noch wenig bearbeitet ist, sind zum einen theoretische Ansätze von Interesse. Zum anderen können aber auch Einzelstudien vorgestellt werden. Der Schwerpunkt sollte dabei auf Westfalen und Lippe im 19. und 20. Jahrhundert liegen, dem regionalen Bezugsrahmen des Museums. Er umfasst sehr unterschiedliche Gewerberegionen, die von dem durch die Metallverarbeitung geprägten märkischen Raum bis zu Ostwestfalen, das über lange Zeit von der Textilverarbeitung bestimmt wurde, reichen. Vergleichend können andere Regionen herangezogen, überregional relevante Phänomene sowie frühere Zeitabschnitte beleuchtet werden.

Die Vorträge sollten etwa 30 Minuten umfassen, 15 Minuten sind jeweils für die Diskussion vorgesehen. Es ist geplant, die Beiträge im Zusammenhang mit einer für 2009 geplanten Sonderausstellung zu publizieren, die sich dem Thema ?Frauen und Handwerk? widmet. Das Projekt verbindet den Blick auf historische Formen der Arbeit von Frauen im Handwerk in der Ausstellung mit der Frage nach der Rolle von Frauen im Handwerk heute, der in verschiedenen Veranstaltungen nachgegangen wird.
Vorträge zu folgenden Themenfeldern sind denkbar:
- unterschiedliche Rollen: Frauen in Handwerkerhaushalten (Ehefrauen, Töchter, Witwen und Mägde in der Zeit vor 1800)
- Status und Einbindung der ?mithelfenden Familienangehörigen?
- Handwerksorganisationen und die ?Frauenfrage?
- eigene Organisationen von Frauen im Handwerk
- Zugangschancen und Zugangsbegrenzungen: Ausbildungswege von Frauen in Handwerksberufen
- soziale Herkunft von Frauen in Handwerksberufen
- alternative Ausbildungswege: Handwerksakademien
- Lehrling, Gesellin, Meisterin. Lebensformen von Frauen im Handwerk
- Welche Handwerke wurden als ?Frauenhandwerke?, welche als ?Männer-handwerke? angesehen und welche Hintergründe haben solche Zuschreibungen? Wann wurde ein ?Männerhandwerk? ein ?Frauenhandwerk??
- Entwicklung von ?Frauenhandwerken?
- Frauen in ?Männerhandwerken?
- Neue Handwerke zu Beginn des 20. Jahrhunderts - neue Chancen für Frauen?
- Handwerkstechniken und Frauen
- Besonderheiten der dinglichen Überlieferung zu Frauen im Handwerk / Sachkulturforschung
- Wirkten sich Veränderungen im Handwerk auf beide Geschlechter unterschiedlich aus? Wie entwickelte sich Frauenarbeit im Handwerk im Übergang zur Industrialisierung?
- Erwerbstätigkeit von Frauen im Handwerk im Vergleich zu anderen Beschäftigungssektoren
- Frauen und Kunsthandwerk
- Darstellungen von Frauen im Handwerk

Interessierte werden gebeten, einen Vortragsvorschlag im Umfang von maximal einer Seite mit einem Arbeitstitel einzureichen. Der Vorschlag sollte eine Kurzvorstellung des Themas, den methodischen Zugriff sowie Angaben zur Person enthalten und bis zum 15.2.2008 eingesandt werden.

Die historische Forschung hat die Erwerbsarbeit von Frauen in der Moderne bisher vielfach am Beispiel von Dienstleistungsberufen und Tätigkeiten in der Industrie thematisiert. Weitgehend unbeachtet blieb dagegen das Handwerk, das aber ein lohnendes Forschungsfeld für die Frage nach dem vielschichtigen Verhältnis von Frauen zu Formen der Erwerbstätigkeit und damit für die Analyse ihrer Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen darstellt. Zugleich bieten handwerklich strukturierte Berufe einen ertragversprechenden Untersuchungsgegenstand, wenn es gilt, die verschiedenen ideologisch aufgeladenen Frauenbilder des 19. und 20. Jahrhunderts in Beziehung zu Formen der sozialen Wirklichkeit zu setzen. Von Seiten der Handwerksgeschichtsschreibung ist ein geschlechterhistorischer Zugang ebenfalls selten gewählt worden. Dabei eröffnet er durchaus neue Perspektiven: Bewertung und realer Umfang von Ausbildung und Beschäftigung von Frauen in Handwerksberufen korrespondieren vielfach mit grundlegenden Veränderungen des Handwerks im 19. und 20. Jahrhundert. In diesem Zusammenhang ist auch nach der Bedeutung von Frauen in Handwerkerhaushalten und Handwerksbetrieben als ?mithelfenden Familienangehörige? zu fragen, die sich ebenfalls mit der Entwicklung des Handwerks wandelte. Und nicht zuletzt wird bei der Beschäftigung mit dem facettenreichen Verhältnis von Frauen und Handwerk deutlich, wie stark traditionelle Berufswahlmuster bis in die Gegenwart nachwirken, denn nur langsam ist die Zahl der Frauen gestiegen, die eine Ausbildung in einem bisher eher von Männern ausgeübten Handwerksberuf aufgenommen haben.

Frauen gewannen im 19. Jahrhundert schrittweise wieder Zugang zu Handwerksberufen, der über reine Hilfsdienste hinausging. Dies geschah keineswegs in einer linearen Entwicklung und in allen Regionen einheitlich. Nach einer kurzen Phase der Gewerbefreiheit nach 1811 schloss eine Modifizierung der Preußischen Gewerbeordnung Frauen im Jahr 1849 als selbstständige Gewerbetreibende gänzlich vom Handwerk aus. Dagegen gewährte ihnen die Gewerbeordnung des Norddeutschen Bundes von 1869 die Berechtigung, einen Gewerbebetrieb selbstständig zu führen. Allerdings begrenzte das Handwerkerschutzgesetz von 1897 den Personenkreis potenzieller Ausbilder erneut und regelte zugleich das Lehrlingswesen in einer Weise, die die Chancen für Frauen minderte. Einen Wendepunkt bildete für Preußen das Jahr 1911, in dem der Minister für Handel und Gewerbe in einem Erlass ausdrücklich darauf hinwies, dass zwischen Männern und Frauen bei der Ausübung eines Gewerbebetriebes kein Unterschied bestehen und für männliche wie weibliche Lehrlinge dieselben Ausbildungsvorschriften gelten sollten. Erst 1922 aber erhielten Frauen Stimm- und Vertretungsrecht in den Handwerkskammern und damit vollständige Anerkennung als eigenständige Handwerkerinnen.

Vor dem Hintergrund der wechselhaften gesetzlichen Regelungen entwickelte sich der Frauenanteil in Handwerksberufen höchst unterschiedlich. Bereits kurz nach Mitte des 19. Jahrhunderts wurden aber manche Handwerke als besonders für Frauen geeignet erachtet. Dazu zählte der Vorsitzende des ?Centralvereins für das Wohl der arbeitenden Klasse? Wilhelm Adolf Lette 1866 neben der Schuhmacherei die Schneiderei, die Buchdruckerei und -binderei, das Anfertigen von Uhren und ihrer Bestandteile sowie verschiedene leichtere Goldarbeiten. Die meisten Sparten des Handwerks blieben Frauen jedoch bis in das 20. Jahrhundert hinein weitgehend verschlossen. Neue Handwerke wie das Fotografen- oder das Zahntechnikerhandwerk scheinen dabei größere berufliche Chancen als traditionelle Handwerksberufe eröffnet zu haben. Dies gilt vor allem für die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, als Frauen als Arbeitskräfte im Handwerk gefragt waren. Auffällig ist zudem die zeitliche Parallele zwischen einer verstärkten Arbeitsteilung und der erhöhten Einbeziehung von Frauen in handwerkliche Produktionsprozesse.

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Dr. Anke Hufschmidt
LWL-Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach
58091 Hagen
02331 7807-111
02331 7807-120
anke.hufschmidt at lwl.org

*************************************
geschichtskultur-ruhr - Mailingliste
Hrsg: Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher
Redaktion: Susanne Abeck, Franz-Josef Jelich
Email: geschichtskultur at hclist.de
Internet: www.geschichtskultur-ruhr.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 21 10:39:52 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Jan 2008 10:39:52 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_GWWG-Jahresvortrag=3A_Preu=C3=9Fens_W?=
=?utf-8?q?eg_in_der_deutschen_Geschichte=2C_22=2E01=2E2007=2C_Dortmund?=
Message-ID: 47947678.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "K. Ellerbrock"
Datum: 15.01.2008, 11:52

AKTUELL

Preußens Weg in der deutschen Geschichte
GWWG-Jahresvortrag am 22. Januar

Die Gesellschaft für Westfälische Wirtschaftsgeschichte e.V.
(GWWG) hat für ihren diesjährigen Jahresvortrag den
australischen Historiker und Beststellerautor Professor Dr.
Christopher Clark als Referenten gewonnen. Er spricht am 22.
Januar um 18:30 Uhr über das Thema "Vergleichsweise besonders? -
Preußens Weg in der deutschen Geschichte".

Dabei wird er unter anderem den Aufstieg Brandenburg-Preußens
zur europäischen Großmacht nicht als gradlinige
Erfolgsgeschichte, sondern als widerspruchsvollen Prozess
darstellen. Die Veranstaltung findet statt in der Industrie- und
Handelskammer zu Dortmund, Märkische Straße 120, Dortmund.
Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen
und Anmeldung: GWWG, Margit Braun, Tel.: 0231 5417-297.

Zum Referenten:
Der gebürtige Australier Christopher Clark lehrt als Professor
Neuere Europäische Geschichte am St. Catharine´s College in
Cambridge. Zu seinen Forschungsgebieten zählen neben politischen
und kulturellen Fragen die preußische und die deutsche
Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.

Er gehört zu den führenden Deutschland-Historikern in der
englischsprachigen Welt. Sein Buch "Iron Kingdom. The Rise and
Downfall of Prussia 1600-1947", das 2007 auch in deutscher
Übersetzung erschienen ist, stand monatelang auf den
Bestsellerlisten und bekam die Auszeichnung "Das historische
Buch 2007" verliehen.

INFO

Die Veranstaltung findet statt in der:
Industrie- und Handelskammer zu Dortmund
Märkische Straße 120
Dortmund

Interessierte sind herzlich eingeladen.

Weitere Informationen und Anmeldung:
GWWG
Margit Braun
Tel.: 0231 5417-297





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 22 10:54:30 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Jan 2008 10:54:30 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Filmfest Gelsenkirchen, 26.01.2008, Gelsenkirchen
Message-ID: 4795CB66.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Wiltrud Apfeld"
Datum: 17.01.2008, 17:25

AKTUELL

"Filmfest Gelsenkirchen"
Präsentation der Wettbewerbsbeiträge im Kulturraum "die flora"

Im September 2007 startete der Wettbewerb, nun werden die
Ergebnisse am 26. Januar 2008 im Kulturraum "die flora"
(Florastr. 26, GE-Zentrum) präsentiert. Mehr als 60 Filme aus
und/oder über Gelsenkirchen wurden eingereicht und von der Jury
gesichtet. Darunter war auch manch Schätzchen der jüngeren
Gelsenkirchener Geschichte (wieder-) zu entdecken.

Die eingereichten Filmbeiträge kamen von Hobbyfilmern bis hin zu
professionellen Filmemacher/innen im Alter von 14 bis 83 Jahren.
Das Genrespektrum ist dem entsprechend vielfältig. Die Bereiche
Figurentrickfilm, Zeichentrickfilm, Musikvideo, Animation,
Industrie- und Naturdokumentationen, Theaterdoku, Kurzfilme
unterschiedlicher Art, Interviews, sozialkritische Beiträge und
mehr sind vertreten. Die Einsendungen kamen sowohl aus
Gelsenkirchen wie auch aus Essen, Gladbeck, Köln, Ahaus und
Berlin.

Eine unabhängige Jury bestehend aus Anke Schonschor, Robert Zion
und Stephan Zabka bewertete die Einsendungen, traf eine
Vorauswahl für die öffentliche Vorführung beim Filmfest und
wählte die drei Preisträger aus. Die Preise sind mit 75,00 ? bis
150 ? dotiert.

Die öffentliche Vorführung beginnt ab 16 Uhr, ab 19 Uhr nach der
Begrüßung durch Dr. Manfred Beck (Vorstand für Kultur, Bildung,
Jugend und Sport der Stadt Gelsenkirchen) werden die Plätze 3 -
1 durch die Jury präsentiert. Den musikalischen Rahmen gestaltet
Norbert Labatzki, durch die Veranstaltung führt Tanja
Hempelmann.

Erste Planungen des Filmfestes Gelsenkirchen begann der
Initiator Roland Küpper im Februar 2007 in Zusammenarbeit mit
dem städtischen Kulturraum "die flora" in Gelsenkirchen. Kurz
darauf folgten weitere Gespräche mit der Bochumer Filmgruppe
"Blicke aus dem Ruhrgebiet" und der lokalen aGEnda-Projektgruppe
"Filmstadt Gelsenkirchen". Zudem sagte die Volksbank Ruhr Mitte
ihre Unterstützung zu. Als Hauptbestandteil des Filmfestes wurde
im September der Filmwettbewerb gestartet und am 15.11.2007
beendet.

Teilnehmen konnten Filmemacher/innen jeden Alters mit Filmen
aller Genres, aktuelle Produktionen ebenso wie ältere Werke.
Teilnehmer/innen außerhalb Gelsenkirchens hatten als Vorgabe das
Filmthema Gelsenkirchen, Gelsenkirchener Teilnehmer/innen hatten
dagegen freie Themenwahl. Mit dem Gelsenkirchener Filmfest soll
auf lokaler Ebene Filminteressierten und -schaffenden eine
Gelegenheit zur Zusammenarbeit und Darstellung ihrer Projekte
gegeben werden.

Ziel ist es, die schon existierenden einzeln agierenden
Filmgruppen und ambitionierten Einzelpersonen zusammen zu
bringen und neue Filmzirkel zu aktivieren, um damit die
Festigung einer lokalen "Filmszene" voranzubringen.

Der Eintritt zum Filmfest ist frei. Informationen gibt es unter
(0209) 87 74 84, steinkreis at web.de und im Internet unter
http://flora.gelsenkirchen.de . Veranstalter des Filmfestes
sind: Mediaprojekt Coalplace (Roland Küpper, Gelsenkirchen) in
Kooperation mit dem Kulturraum "die flora", agenda
21/Projektgruppe Filmstadt Gelsenkirchen, "Blicke aus dem
Ruhrgebiet"/Bochum, unterstützt von der Volksbank Ruhr
Mitte.

INFO

Kontakt:
Wiltrud Apfeld
Stadt Gelsenkirchen/Kulturraum "die flora"
Florastr. 26
45879 Gelsenkirchen
Tel.: 0209 / 169 9109
Fax: 0209 / 169 9173
E-Mail: wiltrud.apfeld at gelsenkirchen.de
URL: http://flora.gelsenkirchen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 22 10:59:37 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Jan 2008 10:59:37 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Friedensstadt Muenster im Film
Message-ID: 4795CC99.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 18.01.2008, 08:05

AKTUELL

Friedensstadt Münster im Film

Die Friedensstadt Münster gehört zu den Schauplätzen einer
Fernsehdokumentation "Wir Europäer! Wie wir wurden, was wir
sind". Die sechsteilige Reihe wird von der "Tag/Traum
Filmproduktion" im Auftrag von ARD, Arte und ORF produziert und
voraussichtlich im Sommer 2008 ausgestrahlt. Am Montag und
Dienstag, 21./22. Januar, dreht Tag/Traum in Münster unter
anderem in der Altstadt, im Friedenssaal und im Stadtmuseum.

Die Fernsehreihe erzählt die Geschichte einer gemeinsamen
Zivilisation in Europa. Sie interessiert sich für Entwicklungen
und Ideen, die das europäische Selbstverständnis bestimmen. Das
geschieht mit filmischen Reisen zu großen Städten europäischer
Geschichte. Die Drehorte liegen in zwölf Ländern. Im Mittelpunkt
der dritten Folge stehen der Dreißigjährige Krieg und der
Westfälische Frieden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 22 11:03:42 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Jan 2008 11:03:42 +0100
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe 06.11.-07.12.2007
Message-ID: 4795CD8E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 11.12.2007, 12:19

AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/

WDR-Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 07.12.2007

Ruhrgebiet: Ruhrtalbahn bis 2011 gesichert (09:44 Uhr) Die
Städte Hagen und Bochum sowie der Ennepe-Ruhr-Kreis haben den
Vertrag für die Ruhrtalbahn bis zum Jahr 2011 verlängert. Bisher
verkehrt der nostalgische Zug zwischen Hagen und dem
Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen. Allein in diesem Jahr nutzten
40.000 Fahrgäste das Angebot. Für 2009 ist wegen des Erfolgs
eine Weiterführung der Route geplant. Dann soll ein Dampfzug von
Bochum-Dahlhausen über Essen, Mülheim und Oberhausen zum
Weltkulturerbe Zeche-Zollverien in Essen-Altenessen verkehren.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 06.12.2007

LWL plant 30 Ausstellungen (11:57 Uhr) Der Landschaftsverband in
Münster plant in den kommenden zwei Jahren in seinen Museen rund
30 Sonderausstellungen. Dazu zählen unter anderem ein Rückblick
zum 100-jährigen Bestehen des Museums für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster im kommenden Jahr sowie eine Schau
zur Geschichte prominenter Schuhe. Insgesamt sind
Ausstellungskosten von rund 650.000 Euro veranschlagt.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 06.12.2007

Gründung des Geomuseums (05:41 Uhr) In Münster ist die Gründung
eines neuen Geomuseum nun beschlossene Sache. Vertreter des
Geologisch-Paläontologischen und des Mineralogischen Instituts
der Uni Münster haben jetzt eine Zusammenlegung beider Museen
vereinbart. In dem Geomuseum sollen künftig die besten Exponate
beider Einrichtungen ausgestellt werden.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 05.12.2007

Millionen für Museumsumbau (18:04 Uhr) Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe will fast 48 Millionen Euro in sein Museum für
Kunst und Kulturgeschichte in Münster investieren. Der Kultur-
und Bauausschuss des Verbandes hat entsprechenden Plänen zum Um-
und Ausbau des Museums zugestimmt. Die Bauarbeiten sollen im
Frühjahr 2009 beginnen und Anfang 2012 beendet werden.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 05.12.2007

Neubau im Freilichtmuseum Hagen (16:56 Uhr) Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe will 3,8 Millionen Euro in
das Freilichtmuseum in Hagen investieren. Entsprechende Pläne
zum Neubau der Museumsgastronomie haben der Kultur- und der
Bauausschuss des Verbandes verabschiedet. Die Bauarbeiten sollen
im kommenden Juni beginnen und im Februar 2010 abgeschlossen
werden.

Nachrichten aus OWL vom 05.12.2007

Pöppelmann-Haus wird Herforder Stadtmuseum (12:51 Uhr) Die
Planungen für ein stadtgeschichtliches Museum in Herford kommen
voran. Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt beschloss, ein
Ausstellungskonzept für das Daniel Pöppelmann-Haus als künftigem
Standort des Museums erarbeiten zu lassen. Die leer stehende
Innenstadt-Villa soll zudem einen modernen Brandschutz erhalten.
Der Herforder Rat will am Donnerstag über die Pläne entscheiden.
Ein Herforder Privatmann hatte angekündigt, die Umwandlung der
Villa zum Stadtmuseum mit einer Million Euro zu unterstützen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 04.12.2007

Wohin mit Paul Wulf? (16:41 Uhr) Auf der Suche nach einem
Standort für die umstrittene "Paul Wulf"-Skulptur in Münster
haben heute Vertreter der Stadt und des Westfälischen
Landesmuseums gemeinsam mit der Künstlerin Plätze in der
Innenstadt begutachtet. Eine Entscheidung soll aber erst im
Januar fallen. Die Bezirksvertretung Münster Mitte hatte sich im
November mit rot-grüner Mehrheit für den Verbleib der Skulptur
ausgesprochen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 06.12.2007

Fahrradfreundliche Museen (10:08 Uhr) Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe will seine Museen für Fahrradtouristen
attraktiver machen. So sollen die Möglichkeiten zum Abstellen
von Fahrrädern und zur Gepäckaufbewahrung verbessert werden.
Geplant ist auch eine Ausschilderung im landesweiten
Radroutennetz. Die Kosten belaufen sich auf 214.000 Euro.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 03.12.2007

Unterstützung für Haus der Moderne (15:17 Uhr)

Das Land hat für das geplante "Haus der Moderne" im Kreis Unna
Unterstützung signalisiert. Bei einem Gespräch in der
Staatskanzlei habe man vereinbart, einen Schwerpunkt auf die
Bildung von Kindern und Jugendlichen zu legen. Das sagte
Kulturbereichsleiter Thomas Hengstenberg dem WDR. Zentrum des
geplanten Museums in Haus Opherdicke soll die angesehene
Gemäldesammlung des Wiesbadeners Frank Brabant sein, der sie auf
Dauer in den Kreis Unna geben will. Die für Umbau und Unterhalt
notwendige Stiftungssumme von zehn Millionen Euro wolle man in
der Hauptsache über Drittmittel finanzieren

Nachrichten aus Südwestfalen vom 01.12.2007

Krippenausstellung im Werler Forum (12:21 Uhr) Im Museum ?Forum
der Völker in Werl öffnet Sonntag wieder die traditionelle
Krippenausstellung. Gezeigt werden rund 500 Krippen aus 40
Ländern. Sie stammen etwa aus Peru, Tansania oder von den
Philippinen. Viele Exponate haben landestypische Elemente statt
Ochs und Esel zieren etwa Zebra und Giraffe einige afrikanische
Krippen. 50 Krippen sind zum ersten Mal in dem Völkerkundemuseum
der Franziskaner zu sehen. Die Ausstellung dauert noch bis zum
3. Februar.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 30.11.2007

Preis für kulturelle Bildung (16:46 Uhr) Die Städte Rheine und
Altenberge sind von der Landesregierung für ihre Angebote zur
kulturellen Bildung von Kindern ausgezeichnet worden. Das
Preisgeld beträgt 15.000 Euro für Rheine und 10.000 Euro für
Altenberge. Rheine überzeugte die Jury unter anderem mit den
museumspädagogischen Angeboten im Kloster Bentlage. Altenberge
qualifizierte sich durch die Projekte der "Kulturwerkstatt". [

Nachrichten aus dem Münsterland vom 29.11.2007

Rock-und-Popmuseum im Minus (06:53 Uhr) Das Rock-und-Popmuseum
in Gronau schreibt weiter tiefrote Zahlen. Das wurde am Abend im
Gronauer Rat deutlich. Danach musste die Stadt im Jahr 2006
erneut einen Betriebskostenzuschuss von rund 950.000 Euro
zahlen. Nach Ansicht von Bürgermeister Karl-Heinz Holtwisch kann
das Museum nur dann die Trendwende schaffen, wenn durch ein
Factory-Outlet-Center in der Nähe mehr Publikum angezogen wird.

aus dem Ruhrgebiet vom 28.11.2007

Bochum: Größte Grubenlok der Welt (07:02 Uhr) Die größte
Schmalspur-Grubenlokomotive der Welt tritt heute ihre letzte
Fahrt an. Sie soll künftig auf dem Außengelände des Deutschen
Bergbau-Museums in Bochum zu sehen sein. Drei gewaltige
Zugmaschinen mit Sattelschleppern sind nötig, um die 48 Tonnen
schwere Lok von einem Zwischenlager an der Hauptwache der
Bochumer Feuerwehr zum Bochumer Museum zu transportieren. Dort
soll sie mit Schwerlastkränen auf das vorbereitete Gleis gehoben
werden. Zehn Jahre lang war die Grubenlok im Halterner Bergwerk
General Blumenthal im Einsatz, 1.100 Meter unter der Erde. Nach
der Schließung des Bergwerks im vergangenen Jahr konnte die
ehemals eine Million Euro teure Speziallok nicht mehr verkauft
werden und landet nun im Museum.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 26.11.2007

Haus der Moderne in Opherdicke (15:20 Uhr)

Der Kreis Unna will in Haus Opherdicke ein "Haus der Moderne"
einrichten. Dort soll dauerhaft die Sammlung des Wiesbadeners
Frank Brabant zu sehen sein. Sie umfasst über 400 Werke aus der
ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und gilt als herausragend.
Gründung und Unterhalt des neuen, überregional bedeutenden
Museums soll eine Stiftung mit zehn Millionen Euro finanzieren

Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.11.2007

Preise für Nachwuchskünstler (07:57 Uhr) Drei Schüler der
Kunstakademie Münster sind gestern in Marl mit dem Förderpreis
für Westfälische Kulturarbeit ausgezeichnet worden. Die
Preisträger Caroline Bayer aus Münster und Theresa Frölich
erhielten den mit 8.000 Euro dotierten Förderpreise für Kunst.
Meisterschüler Clemens Goldbach bekam den Anerkennungspreis.
Ihre Werke stellt das Skulpturenmuseum Marl bis zum Februar 2008
aus. Die in Münster ansässige Gesellschaft für Westfälische
Kulturarbeit fördert gezielt junge Menschen in den Sparten Kunst,
Musik und Literatur.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.11.2007

Römerschau lockte die Massen (06:56 Uhr) Die Ausstellung "Luxus
und Dekadenz" im Römermuseum in Haltern haben mehr als 68.000
Besucher gesehen. Die Schau über das Leben der römischen
Oberschicht am Golf von Neapel endete gestern nach mehr als drei
Monaten. Das Museum bleibt jetzt bis zum 26. Dezember
geschlossen und bereitet sich auf eine Sonderausstellung zur
Varus-Schlacht im Jahr 2009 vor.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 26.11.2007

Marl: Glaskasten unter neuer Leitung (06:34 Uhr) Das
Skulpturenmuseum "Glaskasten" in Marl bekommt einen neuen
Leiter. Laut Museum wird Direktor Uwe Rüth nach knapp
30-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand gehen. Sein
Stellvertreter, der Kunsthistoriker Karl Brosthaus, soll vom 1.
Dezember an die Leitung übernehmen. Rüth, der 1978 in das Museum
kam, werde die Stadt Marl aber noch bei der Kulturhauptstadt
"Ruhr 2010" vertreten. Die Sammlung des Museums umfasst
Skulpturen der klassischen Moderne und der zeitgenössischen
Kunst. Hinzu kommen dreidimensionale Arbeiten wie Objekte und
Installationen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 24.11.2007

Feier zur Saaleröffnung in Soest (08:11 Uhr) In Soest haben rund
200 Gäste aus Politik und Gesellschaft am Freitagabend die
Wiedereröffnung des großen Saales im Morgner-Haus gefeiert.
Bürgermeister Ruthemeyer sagte, die Stadt wolle das Morgner-Haus
weiter zu einem Kunstmuseum ausbauen. Der reiche Kunstbesitz der
Stadt, darunter Bilder von Morgner, Modersohn und Nolde, könne
nun, ohne Schaden zu nehmen, dem Publikum gezeigt werden. Der
Saal im Morgner-Haus wurde für rund 370.000 Euro museumsgerecht
saniert.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 23.11.2007

Neuer Museumssaal im Morgner-Haus (16:02 Uhr) In Soest wird
heute der frühere Veranstaltungsraum im Wilhelm-Morgner-Haus
wieder eröffnet. Der Saal wurde für 360.000 Euro saniert. Den
größten Teil der Kosten haben der Landschaftsverband und die
Sparkasse Soest bezahlt. Der 400 Quadratmeter große Raum wurde
von Grund auf neu gestaltet. Eine museumsgerechte Beleuchtung
und eine Klimaanlage sorgen dafür, dass künftig der Soester
Kunstschatz richtig zur Geltung kommt. Für die Öffentlichkeit
ist der neue Museumssaal ab morgen zugänglich.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 22.11.2007

Neue Ausstellung im Landesmuseum (13:16 Uhr) Das Landesmuseum
für Kunst in Münster zeigt in einer neuen Sonderausstellung ab
Sonntag Kunstwerke zu Jugendstil und Expressionismus. Zu den 200
Exponaten zählen unter anderem Zeichnungen und Gemälde, aber
auch Skulpturen und Möbel. Sie stammen unter anderem von Wassily
Kandinsky, Paul Klee und Ernst Ludwig Kirchner. Die Ausstellung
ist bis zum 17. Februar zu sehen.

Nachrichten aus OWL vom 22.11.2007

OWL bekam 600 Millionen vom LWL (10:25 Uhr) Die Stadt Bielefeld
und die Kreise der Region haben im vergangenen Jahr fast 600
Millionen Euro vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe bekommen.
Das meiste Geld ging in die Betreuung von behinderten und
pflegebedürftigen Menschen. So wurden 7.800 Plätze in
Behinderten-Werkstätten finanziert sowie 4.500 Wohnheimplätze.
Darüber hinaus unterstützt der Landschaftsverband auch Museen,
Stiftungen, Kliniken oder Förderschulen.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 21.11.2007

Hattingen: Perspektive für Feuerwehrmuseum (15:08 Uhr) Das
Feuerwehrmuseum in Hattingen wird eine langfristige Perspektive
bekommen. Diese Zusage hat Landesbauminister Oliver Wittke
anlässlich eines Besuchs auf dem Gelände der ehemaligen
Henrichshütte gemacht. Dort hatte das Feuerwehrmuseum mit seinen
rund 60 Feuerwehr-Oldtimer vor einem Jahr ein neues Domizil
bezogen. Im Mai soll der Museumsbetrieb wieder eröffnet werden.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 17.11.2007

Bochum: Deutsche Malerei seit 1968 (13:11 Uhr) Arbeiten von
Markus Lüpertz, August Macke und Emil Nolde gehören zu den mehr
als 100 Werken aus einer Privatsammlung, die das Museum Bochum
ab heute zeigt. Die Ausstellung versteht sich als Querschnitt
zeitgenössischer deutscher Malerei seit 1968 und trägt den Titel
"Feuerwerk über dem Alexanderplatz". Sie dauert bis zum 6.
Januar.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 17.11.2007

"Winnetou trifft Dutschke" Das Iserlohner Stadtmuseum zeigt ab
Sonntag die Ausstellung "Als Winnetou auf Dutschke traf". Sie
informiert bis Mitte Januar über Zeitgeist und Kino der 1960er
Jahre mit erfolgreichen Filmen wie "Zur Sache, Schätzchen" mit
Uschi Glas, Edgar-Wallace-Krimis oder die Karl-May-Western. In
der Ausstellung sind außer alten Filmplakaten, Programmen und
Fotos auch Alltagsgegenstände aus den 1960er Jahren zu sehen.

LWL fördert Kultur (16:35 Uhr) Die Kulturstiftung des
Landschaftsverbands Westfalen-Lippe fördert im kommenden Jahr
Kulturprojekte in ganz Westfalen-Lippe mit einer Summe von
500.000 Euro. Unter den geförderten Projekten sind auch eine
Ausstellung des Stadtmuseums Münster über die Bildhauerin
Elisabet Ney, sowie die Vermittlungsarbeit des Jüdischen Museums
in Dorsten. [Nach oben]

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 16.11.2007

Recklinghausen: Neuerwerbung im Archiv (08:58 Uhr) Das
Stadtarchiv Recklinghausen hat eine für das Ruhrgebiet
bedeutsame Neuerwerbung getätigt. Ab sofort sind 80 Ausgaben der
Zeitschrift "Glückauf der Jahrgänge von 1936 bis 2006 für die
Besucher frei zugänglich. Die bergmännische Zeitschrift war und
ist das wissenschaftliche Zentralorgan des deutschen Bergbaus
und stellt einen großen Quellenfundus zur Geschichte des
Ruhrbergbaus dar.

Nachrichten aus OWL vom 15.11.2007

Historisches Experiment (19:00 Uhr) Das Paderborner Heinz
Nixdorf Museumsforum experimentiert zur Zeit mit historischen
Verschlüsselungstechniken. Die Chiffriermaschine Lorenz SZ 42
wurde dafür erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg aus England nach
Deutschland gebracht. Das Gerät verschlüsselt Funksprüche, die
spätestens morgen im englischen Computerzentrum Bletchley Park
empfangen und entschlüsselt werden. Für das Versenden des
verschlüsselten Textes sorgten Funkamateure aus dem
Museumsforum.

Nachrichten aus OWL vom 15.11.2007

Theater und Museen werben um ausländische Besucher (16:44 Uhr)
Die Bezirksregierung in Detmold will verstärkt Kulturprojekte
für ausländische Mitbürger fördern. Jeder vierte Einwohner in
Ostwestfalen-Lippe habe mittlerweile einen
Migrationshintergrund. Es sei wünschenswert, auch diesen
Personenkreis als Besucher für Theater, Museen und Ausstellungen
zu gewinnen. Über dieses Thema diskutieren heute in Detmold mehr
als 70 Kulturschaffende aus der Region.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 15.11.2007

Neue Kulturdezernentin (13:47 Uhr) Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe hat eine neue Kulturdezernentin. Das
LWL-Parlament hat heute in Münster mit großer Mehrheit Barbara
Rüschoff-Thale gewählt. Die Leiterin des Museums für Archäologie
in Herne wird ihr neues Amt im März antreten. Sie folgt Karl
Teppe, der in den Ruhestand geht.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 12.11.2007

Bochum: Eröffnung der 14. Krippentage (11:41 Uhr) Gut sechs
Wochen vor Weihnachten sind am Wochenende die 14. Bochumer
Krippentage eröffnet worden. In der Ausstellung des
Vereinsmuseums sind 200 Krippendarstellungen aus 50 Ländern zu
sehen. Sie wurden innerhalb von zehn Jahren vom Bochumer
Krippenverein zusammengetragen oder selbst nachgebaut.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 10.11.2007

Handwerkerdorf Rüthen eröffnet (12:27 Uhr) Der Ort Rüthen im
Kreis Soest hat seit Samstag ein traditionelles Handwerkerdorf.
Auf 800 Quadratmetern zeigt das Museum mittelalterliche
Handwerkstechniken zum Anfassen und Anschauen. In der Seilerei
erklären Experten, wie früher kunstgerecht Seile gefertigt
wurden. In der Schmiede nach altem Vorbild zeigen sie, dass auch
schon vor 500 Jahren feinste Schmiedearbeiten möglich waren. Der
wichtigste Teil des Handwerkerdorfs zwischen Hexenturm und alter
Stadtmauer ist die Steinmetzerei. In diesem Gebäude wird
demonstriert, wie Arbeiter früher den Kalkstein gewonnen haben.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 10.11.2007

Herne: Museumschefin wird Kulturdezernentin (09:57 Uhr) Die
Leiterin des Archäologiemuseums in Herne, Barbara
Rüschhoff-Thale, soll neue Kulturdezernentin des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe werden. Dafür hat sich der
Landschaftsausschuss in Münster ausgesprochen. Die 45-Jährige
soll Anfang März den bisherigen Dezernenten Prof. Karl Teppe
ablösen, der in den Ruhestand geht. Termin für die
Dezernentenwahl ist der kommende Donnerstag.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 10.11.2007

Can-Studio im Rock`n Pop-Museum (08:16 Uhr) Im rock´n´popmuseum
Gronau ist ab sofort das Studio der deutschen Psychedelic- und
Krautrock-Band CAN zu sehen. CAN hatte Anfang der 70er Jahre
zahlreiche Musiker wie die Sex Pistols und David Bowie
beeinflusst. Das voll funktionstüchtige Analog-Studio soll
künftig auch für Seminare und Workshops genutzt werden.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 09.11.2007

Großes Interesse an Römermuseum (17:24 Uhr) Das Römermuseum des
Landschaftsverbandes Westfalen Lippe in Haltern hat am Freitag
den 50.000. Besucher der Ausstellung "Luxus und Dekadenz"
begrüßt. Die Ausstellung zeigt noch bis zum 25. November
Wandmalereien und andere Kunstwerke über das Leben am Golf von
Neapel vor 2000 Jahren. Bis zu 70.000 Besucher werden erwartet.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 08.11.2007

Kindermuseum Oelde weiterhin geschlossen (11:53 Uhr) Das
Kindermuseum in Oelde wird wegen der Hochwasserschäden noch bis
mindestens Anfang nächsten Jahres geschlossen bleiben. Ende
August waren Teile der Räumlichkeiten überschwemmt worden und
müssen nun in den kommenden Wochen wieder instand gesetzt
werden. Die Schadenssumme beträgt nach ersten Schätzungen auf
bis zu 500.000 Euro.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 06.11.2007

Ruhrgebiet: Ruhrpottische Ansagen (13:40 Uhr) Die
Haltestellen-Ansagen der U-Bahnlinie U 35 zwischen Bochum und
Herne ertönen künftig im Zungenschlag des Ruhrgebiets. Die
Bochumer Kabarettistin Esther Münch hat die Ansagen zu den 21
Haltepunkten in ihrer Paraderolle als Putzfrau Waltraud Ehlert
gesprochen, berichteten die Bochumer-Gelsenkirchener
Straßenbahnen. An prominenten Orten entlang der Strecke etwa am
Bergbaumuseum oder an der Universität werde Ehlert besondere
"Tipps, Hinweise und Kommentare" bereithalten. Die Aktion soll
bis Januar 2008 laufen.

INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org
Internet: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 22 11:08:20 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Jan 2008 11:08:20 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Stiftungskapital__f=C3=BCr_Kloster_Da?=
=?utf-8?q?lheim_steht=3A_=22Bedingung_f=C3=BCr_weiteren_Ausbau_erf=C3=BCl?=
=?utf-8?b?bHQi?=
Message-ID: 4795CEA4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.01.2008, 13:23

AKTUELL

Stiftungskapital für Kloster Dalheim steht
"Bedingung für weiteren Ausbau erfüllt"

Sieben Monate nach der Eröffnung des LWL-Landesmuseums für
Klosterkultur in Dalheim (Kreis Paderborn) im Mai 2007 ist das
angestrebte Kapital der Stiftung, die das Museum betreibt,
komplett. Insgesamt zwölf Millionen Euro haben der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), der Kreis Paderborn
und private Stifter zur Verfügung gestellt. Damit sei eine der
grundlegenden Bedingungen für den Start des zweiten
Bauabschnitts in Kloster Dalheim erfüllt, sagte LWL-Direktor Dr.
Wolfgang Kirsch am Freitag (18.1.) in Lichtenau-Dalheim.

Bürgerschaftliches Engagement

Nachdem der LWL und der Kreis Paderborn bereits jeweils vier
Millionen Euro beigetragen hatten, ist jetzt auch die dritte
Säule der Finanzierung von privaten Stiftern in voller Höhe
gestiftet oder verbindlich zugesagt.

"Erstmals in Westfalen haben sich private Stifter in dieser Höhe
für ein LWL-Landesmuseum engagiert. Eine Region hat sich nicht
nur ein kulturelles Engagement des LWL gewünscht, sie ist
darüber hinaus selber aktiv geworden", so Kirsch bei der
Vorstellung der Stiftungssituation für das LWL-Landesmuseum für
Klosterkultur - Stiftung Kloster Dalheim. Kirsch: "Gerade auch
das politische und das starke finanzielle Engagement von Firmen
und Persönlichkeiten aus der Region ermöglichen nun den weiteren
Ausbau von Kloster Dalheim."

Wer hat gestiftet?

Einen großen Beitrag zum Stiftungkapital von privater Seite
leistete bereits sehr früh die Westfälische Provinzial
Versicherung mit 1,3 Millionen Euro. Auch das Erzbistum
Paderborn sei mit einer namhaften Summe beteiligt, hieß es.
Jeweils über 100.000 Euro wendeten neben mehreren Privatpersonen
die Firmen Bette (Delbrück), Bürener Maschinenfabrik (Büren),
d-space (Paderborn), EON Westfalen-Weser, Carina-Stiftung
(Herford), die Familie Dr. Böllhoff (Bielefeld) , die NRW-Bank,
der Westfälisch-lippische Sparkassen- und Giroverband (Münster)
und die Sparkasse Paderborn zu. Weitere Firmen aus Ostwestfalen
beteiligt sich mit größeren Summen.

"Die bemerkenswerte Entwicklung des Klosters und des
Landesmuseums zu einem neuen kulturellem Zentrum auf dem Land
ist ein Beweis dafür, dass es sich lohnt, sich in der Region zu
engagieren. Wir als Stifter stehen in engem Kontakt zum Kloster
Dalheim und freuen uns sehr, zu sehen, wie nachhaltig unsere
Investitionen hier wirken", sagte Professor Dr. Horst Ziegler,
Sprecher des Stifterkollegs und Mitglied des Vorstands der
Stiftung Kloster Dalheim.

Zweiter Bauabschnitt

Die Nachricht von der vollständigen Akquisition des
Stiftungskapitals kommt termingerecht zum geplanten Beginn des
zweiten Bauabschnitts in dem ehemaligen Augustiner
Chorherrenstift. Die Vollständigkeit der Stiftungssumme ist
Grundbedingung für den Start des Bauvorhabens.

"Der Museumsbetrieb tritt in eine entscheidende Phase. Mit
diesem zweiten Bauabschnitt realisieren wir den größten Teil der
Ausstellung zu Klostergeschichte und Klosterkultur, die der
Besucher dann in einem Rundgang ohne Sackgassen erleben wird",
erläuterte LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe.

Der zweite Bauabschnitt umfasse die Wiederherstellung mit
Aufstockung und Ausbau von Süd- und Ostflügel sowie nördlichem
Kreuzgang. Außerdem soll der nicht mehr vorhandene südliche
Kreuzgang wieder hergestellt werden. Die Baumaßnahme schaffe
einen zweiten vertikalen "Erschließungsknoten" mit Treppenhaus
und Fahrstuhl im Winkel zwischen Süd- und Ostflügel und
erschließe Kellerräume wie den Gewölbekeller unter dem Südflügel
für Veranstaltungen und gastronomische Nutzung.

Im Zentrum des zweiten Bauabschnitts stehen die
Wiederherstellung der ursprünglichen baulichen Proportionen
(Aufstockung um ein zweites Geschoss). Damit werden im
Obergeschoss die räumlichen und klimatischen Voraussetzungen für
Dauer- und Wechselausstellungen von nationalem und
internationalem Rang geschaffen.

"Über 2.000 Quadratmeter neue Ausstellungsfläche sollen
entstehen. Die authentisch historischen Räume im Erdgeschoss wie
Schreib- und Wärmestube, Kapitel- und Speisesaal in ihrer
historischen Funktionalität und Wirkung sichtbar werden, ohne
sie durch Ausstellungen zu beeinträchtigen", erläuterte der
Leiterdes LWL-Landesmuseums Prof. Dr. Matthias Wemhoff.

Nach Auskunft des LWL-Direktors will man mit dem Bau im Frühjahr
2008 beginnen und Anfang 2010 fertig sein. Mindestens 60 Prozent
der elf Millionen Euro Baukosten (inklusive Erstausstattung und
Klostergarten 14 Mio) soll das Land NRW finanzieren. Der LWL
will seine Kosten aus dem Verkauf von Anteilen an einem
Energieunternehmen finanzieren.

INFO

Kloster Dalheim
Westfälisches Museum für Klosterkultur
Landesmuseum
Am Kloster 9
33165 Lichtenau
Tel.: (05292) 9319-0
Fax: (05292) 9319-119
(Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr)
E-Mail: kloster-dalheim at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 22 11:12:53 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Jan 2008 11:12:53 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Geschichte im Fernsehen, 24.01.2008, Muenster
Message-ID: 4795CFB4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 21.01.2008, 13:07

AKTUELL

Geschichte im Fernsehen
Dr. Sabine Horn (Göttingen): "Bildung oder Histotainment?"

Historische Themen, vom Mittelalter bis zum Nationalsozialismus,
haben im deutschen Fernsehen einen festen Platz. Geht es dabei
aber um Bildung oder um "Histotainment"? Diese Frage untersucht
Dr. Sabine Horn von der Universität Göttingen am 24. Januar in
einem Vortrag über die Geschichte des Geschichtsfernsehens in
der Bundesrepublik Deutschland. Die Veranstaltung des Instituts
für Didaktik der Geschichte der WWU Münster im Rahmen der Reihe
"Visualität und Geschichte" beginnt am Donnerstag um 18.15 Uhr
im Institutsgebäude am Domplatz 23a, Raum 309.

INFO

Institut für Didaktik der Geschichte
URL: http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-dida/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 22 11:19:47 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Jan 2008 11:19:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Der maerkische Steinkohlenbergbau im 17.
und 18. Jahrhundert, 23.01.2008, Witten
Message-ID: 4795D152.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 21.01.2008, 07:21
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"

AKTUELL

"Preußischer Bergbau vor 220 Jahren"
Neue Vortragsreihe im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Mittwoch, 23. Januar 2008, 19.30 Uhr

Zu einem Bildvortrag zum Thema "Der märkische Steinkohlenbergbau
im 17. und 18. Jahrhundert" lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Mittwoch, 23. Januar, in sein
Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten ein. Der Vortrag
bildet den Auftakt zu einer neuen Vortragsreihe, in der die
Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet und in Oberschlesien aus
unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet wird. Die Vorträge
finden im Rahmen der Sonderausstellung "Im Auftrag Seiner
Majestät - Die Reise des Oberbergrats Friedrich Wilhelm von
Reden von Oberschlesien ins Ruhrtal" statt.

Der Vortrag von Dr. Michael Fessner gibt einen Überblick über
die staatlichen Bemühungen zur bergstaatlichen Lenkung des
märkischen Steinkohlenbergbaus vom beginnenden 17. bis zum
ausgehenden 18. Jahrhundert. Als der preußische König Friedrich
der Große 1777 den aus dem Harzer und sächsischen Bergbau
stammenden Friedrich Anton von Heynitz zum neuen Leiter des
Bergwerks- und Hüttendepartements in Berlin ernannte, trat eine
neue vom Staat beherrschte Periode im preußischen Bergwerks- und
Hüttenwesen ein.

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern zog Heynitz konsequent einen
Mitarbeiterstab heran, der seine Vorstellungen von einem
bergbehördlich gelenkten Bergbau vertrat. Heynitz betraute
höhere Bergbeamte mit der Leitung der einzelnen Bergreviere:
Friedrich Wilhelm von Reden leitete ab 1779 das Schlesische,
Karl Christian Sigismund von Veltheim ab 1782 das Mansfelder und
Karl vom und zum Stein ab 1784 das Märkische, Ibbenbürener und
Mindener Revier. Nach fast 200-jährigen Bemühungen des
brandenburg-preußischen Staates gelang es von Heynitz, vom Stein
und von Reden, den märkischen Steinkohlenbergbau unter
staatliche Kontrolle zu stellen.

Ab 18 Uhr besteht zusätzlich die Möglichkeit zum Rundgang durch
die Sonderausstellung. Der Eintritt ist frei.

Weitere Veranstaltungen der Vortragsreihe:

6. Februar 2008
Bergbauhistorische Kartenwerke der Grafschafschaft Mark.
Vortrag von Dr. Klaus Eichholz, Bochum

27. Februar 2008
"Hier bin ich also in Westphalen angekommen..." Das Leben des
Freiherrn Karl vom und zum Stein.
Vortrag und Filmvorführung von Dr. Volker Jakob,
LWL-Medienzentrum für Westfalen, Münster

05. März 2008
Dreimaliger Denkmalbau, doppelter Denkmalsturz -
Das Nachleben Friedrich Wilhelm von Redens
im deutsch-polnischen Spannungsfeld.
Vortrag von Dr. Thomas Parent,
LWL-Industriemuseum, Dortmund

19. März 2008
Friedrich Wilhelm von Reden und der schlesische Eisenkunstguss.
Vortrag von Dr. Idis B. Hartmann, Oldenburg.

INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten-Bommern
Tel.: 02302 93664-0
Fax: 02302 93664-22
E-Mail: Zeche-Nachtigall at lwl.org
URL: www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 22 11:42:41 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Jan 2008 11:42:41 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Lesung: Heimweh nach Bielefeld? Vertrieben
oder deportiert, 24.01.2008, Bielefeld
Message-ID: 4795D6B1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 20.01.2008, 21:03

AKTUELL

Lesung

Heimweh nach Bielefeld?
Vertrieben oder deportiert:
Kinder aus jüdischen Familien erinnern sich
Brigitte Decker

Donnerstag, 24. Januar 2008, 19.00 - 20.30 Uhr
Stadtarchiv Bielefeld, Vortragsraum
Rohrteichstraße 19

Welche Gefühle haben Menschen, die als Kinder und Jugendliche
aufgrund ihrer jüdischen Herkunft aus Bielefeld vertrieben oder
deportiert worden sind? 32 Betroffene antworten und erzählen
gleichzeitig vom Leben jüdischer Familien vor und nach 1933. Das
Panorama reicht von der noch relativ unbehelligten Auswanderung
1933 über die Flucht in letzter Minute 1941 bis zur Deportation
1943. Die durch Fotos und Dokumente ergänzten Berichte sind auch
ein Denkmal für die Mütter, Väter, Geschwister, Großeltern,
Freundinnen und Freunde, die die Shoa nicht überlebt haben.

Die Lesung aus persönlichen Schreiben verfolgter und
deportierter Bielefelderinnen und Bielefelder wird im Zentrum
stehen. Die authentischen Dokumente (teilweise bisher
unveröffentlicht) datieren aus den 1930er und 1940er Jahren.
Saul Friedländer sagte bei der Verleihung des Friedenspreises
des Deutschen Buchhandels im Oktober 2007 in Frankfurt: "Die
Stimmen der Menschen bewegen uns unabhängig von aller rationalen
Argumentation."

Das Buch ist bereits 2007 erschienen:
Brigitte Decker (Hg.), Heimweh nach Bielefeld? Vertrieben oder
deportiert: Kinder aus jüdischen Familien erinnern sich
(Bielefelder Beiträge zur Stadt- und Regionalgeschichte, Bd. 22),
Bielefeld 2007

Veranstalter:
Stadtarchiv Bielefeld und Landesgeschichtliche Bibliothek
Friedensgruppe der Altstädter Nicolaikirchengemeinde

INFO

Kontakt:
Dr. Jochen Rath
Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 516846
Fax: 0521 516844
E-Mail: stadtarchiv at bielefeld.de
URL: www.bielefeld.de/de/biju/stadtar/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 23 11:01:30 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 23 Jan 2008 11:01:30 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Lammfromm oder bockbeinig - Das Schaf in
der Kulturgeschichte", 27.01.-30.03.2008, Vreden
Message-ID: 47971E8A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreis Borken"
Datum: 21.01.2008, 14:31

AUSSTELLUNG

"Lammfromm oder bockbeinig - Das Schaf in der Kulturgeschichte"
Neue Ausstellung im kreiseigenen Hamaland-Museum in Vreden
vom 27. Januar bis zum 30. März 2008

Religiöses Opferlamm oder kuscheliger Sympathieträger: Das
Spektrum der Assoziationen, mit denen Schafe in Verbindung
gebracht werden, ist groß. Einen Überblick über dieses weite
Feld verschafft die Ausstellung "lammfromm oder bockbeinig - Das
Schaf in der Kulturgeschichte" im kreiseigenen Hamaland-Museum
in Vreden, Butenwall 4. Sie wird am kommenden Sonntag, 27.
Januar, um 11 Uhr eröffnet.

Die ersten Lämmer dieses Jahres sind bereits auf die Welt
gekommen und schon Ende März steht das Osterfest vor der Tür: Da
liegt es nahe, sich einmal näher mit dem Woll-, Fell-, Fleisch-
und Milchlieferanten zu beschäftigen. Dr. Annette Menke, die
Leiterin des Museums in Trägerschaft des Kreises Borken, hat
zahlreiche Exponate zusammengestellt. Die Sonderausstellung
zeigt Wissenswertes über das Schaf und seine Nutzung, aber auch
eine Reihe von alltäglichen und sakralen Gegenständen, die
Schafe und Lämmer zieren.

"Denn nicht nur als Nutztier spielt das Schaf oder besser das
Lamm eine große Rolle in der Kulturgeschichte", erklärt Dr.
Annette Menke." Es steht als Symbol der Wehrlosigkeit, der
Geduld und Friedfertigkeit." Im Alten Testament war das Lamm
bevorzugtes Opfertier. Im Neuen Testament wird es zum Symbol für
Jesus Christus, der unschuldig hingerichtet wurde. "Das
Osterlamm mit der Siegesfahne ist ein Zeichen für den
auferstandenen Christus, der den Tod überwunden hat", so Menke.
Aufwändig gestickt schmückt es zum Beispiel viele liturgische
Gewänder.

Schafe sind zusammen mit Ziegen die ältesten Wirtschaftstiere
des Menschen. Seit etwa 8.000 Jahren werden sie in Europa
gehalten. Zunächst dienten sie ausschließlich zur
Fleischproduktion. Durch zielgerichtete Zucht gelang es
schließlich, das Wollvlies so zu verändern, dass man es als
Textilfaser verarbeiten konnte.

Ansprechen soll die Schau nicht nur Fans der vierbeinigen
Wolllieferanten. Auch Freunde der Landwirtschaft und sakraler
Geschichte kommen auf ihre Kosten. Zahlreiche Leihgeber haben
ganz persönliche Schafbilder oder -figuren für die Ausstellung
zur Verfügung gestellt. Darunter sind kuschelige und kitschige
Exponate, aber auch skurrile und witzige Ausstellungsstücke.
Spruchweisheiten und volksmedizinische Rezepturen fehlen ebenso
wenig, wie Wolliges fürs Baby und Plüschtiere.

INFO

Zur Eröffnung lädt das Hamaland-Museum am kommenden Sonntag, 27.
Januar, um 11 Uhr ein. Museumsleiterin Dr. Annette Menke wird
dann näher in die neue Schau einführen. Der Eintritt zur
Eröffnungsveranstaltung ist frei. Das Hamalandmuseum ist
dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Nähere
Informationen gibt es im Museum unter der Telefonnummer
02564/39180 oder per Email: hamaland-museum at kreis-borken.de.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 23 11:05:45 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 23 Jan 2008 11:05:45 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/45
Message-ID: 47971F89.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 10.12.2007, 11:40

LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-45 für den Zeitraum vom
25.11.2007 bis zum 01.12.2007 mit insgesamt 35 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib

Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62

INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 24 09:09:08 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 24 Jan 2008 09:09:08 +0100
Subject: [WestG] [KONF] 10. Dortmunder Symposium zur Vermessungsgeschichte,
18.02.2008
Message-ID: 479855B4.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Harald Lucht"
Datum: 23.01.20008, 18:59

KONFERENZ

10. Dortmunder Symposium zur Vermessungsgeschichte am 18. Februar 2008
in Dortmund im Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Reichsfreiherr vom und zum Stein - zum 250. Geburtstag eines preußischen Reformers

Leben und Wirken des großen preußischen Reformers wird in fünf Vorträgen beleuchtet:

Dr. Michael Hundt, Lübeck: Freiherr vom Stein - Wirken und Wirkung (Biographisches)

Dr. Klaus Eichholz, Bochum: Freiherr vom Stein - als Beamter der preußischen Bergbau- , Hütten- und Salinenverwaltung (in der Grafschaft Mark)

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Erich Weiß, Bonn: Freiherr vom Stein - als Agrarreformer (insbesondere die Bauernbefreiung)

Univ.-Prof. Dr. Peter Burg, Münster: Freiherr vom Stein - als preußischer Verwaltungsreformer (insbesondere der kommunalen Selbstverwaltung)

Vermessungsdirektor Manfred Spata, Landesvermessungsamt NRW in Bonn: Freiherr vom Stein - in der preußischen Landesaufnahme (insbesondere der rheinisch-westfälischen Gebiete).

Die Vorbereitungen des 10. Symposiums liegen in den bewährten Händen von Dr. Kurt Kröger, Dortmund und von Prof. Dr. Erich Weiß, Bonn. - Gehen Sie mit uns auf Spurensuche des großen Reformers. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Teilnahmehinweise siehe in Mitteilung Nr. 220 unter www.vermessungsgeschichte.de/aktuell.htm.





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 24 09:17:46 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 24 Jan 2008 09:17:46 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2007,
Heft 6, Teil 3
Message-ID: 479857BA.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 20.12.2007, 08:27

SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 6/2007, Teil 3

11. Lippe

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund, Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail: info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de
11/2007. H. Barmeyer: Männer der ersten Stunde. Heimatarbeit nach 1945. E. Fleischhack: Erinnerung und Mahnung. Gedenkstätten und -tafeln für die Opfer zweier Weltkriege in Detmolder Ortsteilen und angrenzenden Gemeinden. R. Jähne: Dem Heimatdichter zum Gedächtnis. Gedenkstein für Ludwig Altenbernd in Augustdorf eingeweiht. * Ernst Meier vertellt. Eunige Erinnerungen an müine Scheoltüit. I. Wolf: Authentisches Leben. Nachlass von Anne Schäfertöns in der Landesbibliothek. B. Rinke/J. Kleinmanns: Schuhe! Ausstellung im Landesmuseum lässt Herzen höher schlagen. M. Granados: ?Lebens(t)räume?. Weihnachtsausstellung im Robert-Koepke-Haus Schwalenberg. Cl. Gröger: Wohnen am Bach. Folge 2: Gegen den Strom - Gärten am Prallufer (Teil 1).

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen und die Stadt Bad Lippspringe. Hrsg.: Dr. G. Fleege. Druckerei Welchert, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/97580.
312/2007: U. Ebner: Veldrom - Dem Gedächtnis Heinrich Schachts. * Ähnliches mit Ähnlichem heilen? - Die Kohlmeise.
313/2007. * Erinnerungen an den Schlänger Markt. Wie ich 1936 mit zwölf Jahre Kirmes gefeiert habe. * Ein gelungener Polterabend, eine etwas andere Schlänger-Markt-Werbung und das Hornsche Amtsgericht. Eine Zeitungsnotiz und ihre Geschichte. J. Burchart: Sensationelle Entdeckung im Teutoburger Wald: Das Schänger Urviech. D. Hausman: Aus der Geschichte des Schlänger Marktes. G. Fleege: Freude an Pferden - Vielfalt des Reitsports. * Reit- und Fahrverein Schlangen e.V. Der Verein im Wandel der Zeit. * Fahr- und Kutschenverein Teutoburger Wald e.V. * Pensions- und Ausbildungsstall Brunnenhof in Oesterholz. * Das Pferd in der Therapie. * Islandpferdereit- und Zuchtverein Senne-Teutoburger Wald e.V. * Mit Pferden unterwegs! Vereinigung der Freizeitreit- und -fahrer in Deutschland e.V. (VFD). * Fotografen in Schlangen - Willi Benkelberg.

II. Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde. 52. Jg. (2007). Hrsg.: Gunther Hirschfelder, Ruth-E. Mohrmann. Schriftleitung: Dagmar Hänel, Peter Höher. Volkskundliche Kommission für Westfalen, Scharnhorststraße 100, 48151 Münster.
G. Hirschfelder/R.-E. Mohrmann: Gerda Grober-Glück - 95 Jahre (9). G. Hirschfelder/R.-E. Mohrmann: Hinrich Siuts - 75 Jahre (11). G. Hirschfelder/R.-E. Mohrmann: Dietmar Sauermann - 70 Jahre (13). G. Hirschfelder: Bilder vom Alter. Bewertungsmuster und soziale Realität des Alters von der Vormoderne bis zur Gegenwart (15). B.-W. Linnemeier: Die Juden im kleinstädtisch-ländlichen Wirtschaftsgefüge der frühneuzeitlichen Region Westfalen (33). Chr. Schönebeck: Region und Religiosität am Beispiel rheinisch-westfälischer Kirchenzeugnisse und Konfirmationsscheine (18./19. Jahrhundert) (71). Chr. Dautermann: ?Es ist etwas Schönes und Erhabenes um diese Berge.? Die Alpenbegeisterung in Bildern des 19. Jahrhunderts (97). Chr. Nübel: Mobilisierung der Heimatfront und Selbstbehauptung in Feindesland. Die Nagelung von Kriegswahrzeichen und das Monument der Kriegsgefangenen in Münster 1915 - 1918 (131). Chr. Aka: Sonderkulturen. Polnische Saisonarbeiter zwischen Container und Erdbeerfeld (157). B. Borsos: On the possibilities of computer-assisted processing of European atlases of ethnography (183). J. Konrad: Flexible Stereotypengeflechte. Psychologische Grundlagen und theoretische Erweiterungen eines kulturwissenschaftlichen Stereotypenkonzepts (215). H. L. Cox: Wellerismen als Spiegel des Fremd- und Selbstbildes in Flandern, Friesland und den Niederlanden (233). B. Spies: Die Qual der Wahl: Erzählen lassen und schreiben lassen? Interview oder Schreibaufruf? (249). L. Volmer: Alltag und alltägliches Erzählen. Erträge des Schreibaufrufs ?Mein 18. November? (269). T. Heimerdinger: ?Historizität als Aufgabe und Perspektive?. Bericht über die Hochschultagung der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde vom 21. bis 23. September 2006 in Münster (297). B. Spies: ?Dinge - Räume - Zeiten. Religion und Frömmigkeit als Ausstellungsthema?. Bericht über die 17. Tagung der Arbeitsgruppe ?Sachkulturforschung und Museum? der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde vom 4. bis 6. Oktober 2006 in Telgte (301). A. Wolf: ?Digitale Erfassung, Erschließung und Landzeitarchivierung von Beständen des Archivs für westfälische Volkskunde der Volkskundlichen Kommission für Westfalen?. Ein Projektbericht (305). * Buchbesprechungen (307). P. Höher: Museumsaktivitäten (381).

Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau. Hrsg.: Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e.V., Deutsches Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Tel.: 0234/58770.
4-5/2007. Fr. P. Springer: Über Christoph Traugott Delius. R. Mirsch: Das Bergjahr im Mansfelder Kupferschieferbergbau und seine Höhepunkte. R. Bierod: Das Anlernen von Kriegsgefangenen im Bergbau während des Zweiten Weltkrieges. Initiative von Betrieben oder planwirtschaftliches Programm? B. Zech: Die Zeche Zollern II/IV in Dortmund-Bövinghausen von 1945 bis 1955. H. Tafel: Bergarbeiter-Wohnmuseum in Lünen-Brambauer. H. Weckelmann: Förderturm der Zeche Königsborn III/IV in Bönen - Zeichen der Industriekultur im Kreis Unna. F. J. Rauhut: Ruhrbergbau - Das Werk von sechs Generationen. R. Slotta: Denkmale und Kunstwerke mit bergmännischem Bezug in Penrhyn Castle und Llandygai, Wales.

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V., Postfach 12 44, 28859 Lilienthal, Tel.: 04792/7834, Internet: www.igbauernhaus.de
5/2007. W. Dörfler: Gerhard Müller-Menckens ?. Th. Spohn: Imker Schmidt seine Zwillinge. A. F. Wigger: Denkmalschutz - etwas für Idealisten? Leben ins Denkmal bringen ... B. Froehlich: Das ?Armuts-Zeugnis der Kultur-Nation? - Worthülsen und andere Katastrophen. * Das Kutschenmuseum im Bauernhaus. M. Becker: Verschlechterung der Holzqualität für den Mühlenbau. R. Gildhuis: Eine Weidehütte für den Naturschutz. H. Rolf: Brunnenklage ...

III. Naturkunde und Naturschutz

Abhandlungen aus dem Westfälischen Museum für Naturkunde. Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Straße 285, 48161 Münster, E-Mail: bernd.tenbergen at lwl.org
1/2007. M. Müller: Desmidiaceen (Conjugatophyceae, Mesotaeniaceae und Desmidiales) des südlichen Rothaargebirges. Arteninventar und Diversitätsentwicklung in zwei Feuchtgebieten innerhalb von 15 Jahren.

Cinclus. Bund für Vogelschutz und Vogelkunde e.V. Herdecke und Hagen. Redaktion: Walter Klisch, Buchenstr. 12, 58313 Herdecke, Tel. u. Fax: 02330/13693.
2/2007. W. Klisch: Der Weißstorch (Ciconia ciconia). H. J. Reichling: Der Schwalbenschwanz (Papilio Limaeus) wieder in Hohenlimburg. Er gilt als einer unserer schönsten und größten Falter. * Der Wochenkurier schreibt am 7.10.2006: Koenigsseebrache: Schon bald naturnaher Erholungsraum? Zwei Biologen mit dem ?Stein der Weisen?. M. Lindner: Ein wechselvolles Schicksal des Königs der Nacht. Biologie und Schutz des Uhus (Bubo bubo). T. Drane: NRW-Atlas - Atlas der Brutvögel von Nordrhein-Westfalen. * Mehlschwalben (delichon urica) am Hause Raiffeisenstraße 22 in Haßley. U. Liede: Höhlenbrüterergebnisse der Jahre 2005 und 2006.

Natur in NRW. Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, Leibnizstraße 10, 45659 Recklinghausen, Tel. 02361/305-0.
3/2007. I. Rudolph: LIFE-Natur in Nordrhein-Westfalen. Ein Baustein zur Finanzierung der Umsetzung von Natura 2000. H. König/G. Santora: Landesweites Brutvogelmonitoring. Vögel als Indikatoren des Biodiversitätsmonitoring in Nordrhein-Westfalen. K.-H. Loske: Erfassung des Steinkauzes (Athene noctua) in Krefeld. Ein Beispiel für die Berücksichtigung geschützter Arten in der Bauleitplanung. H. Frese/P. Schütz: Das Siebengebirge - eine ganz besondere Region in NRW. Vom ältesten Naturschutzgebiet zum zweiten Nationalpark in Nordrhein-Westfalen? * Zukunft der Buchenwälder in Nordrhein-Westfalen. W. Wessels: Umweltindikatoren aus dem Arbeitsbereich der LÖBF. A. Müller/K. Ostenrath/H. Horstmeier: JUMP4Schools. Flächenverbrauch mit Open Source GIS-Software im Unterricht visualisieren. C. Michels: Einbürgerung der Beifuß-Ambrosie in NRW verhindern.

Natur und Heimat. Floristische, faunistische und ökologische Berichte. Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Straße 285, 48161 Münster.
1/2007. M. Drees: Zur Faunistik der Schnabelfliegen im Raum Hagen (Mecoptera: Panorpidae). M. Lubienski: Ergänzungen und Bemerkungen zur Verbreitung einiger bemerkenswerter Pteridophyten in Westfalen und angrenzenden Gebieten. H. Büssis: Beobachtung von Schachtelbrutel beim Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis). R. Feldmann: Heinz Lienenbecker: Preisträger der Akademie für ökologische Landesforschung. M. Kreuels: Epergione trilobata breitet sich weiter aus. M. Kreuels: Massenvorkommen vom Ostearius melanopygius (O.P. Cambr.) im Sauerland. M. Kreuels: Zoropsis spinimana (Dufour, 1820) ein weiterer Wanderer von Süden nach Norden.
2/2007. R. Feldmann: Die Wespenspinne, Arigope bruennichi (Scopoli, 1772), im mittleren Westfalen: Daten zum aktuellen Bestand und zur Biologie eines Neubürgers. P. Gausmann/A. Jagel: Ein Moorbirkenbruch im Ruhrgebiebt - Flora und Vegetation der Brandheide (Kreis Recklinghausen, NRW). H. Lienenbecker/I. Lienenbecker: Breitet sich die Niederliegende Wolfsmilch (Euphorbia humifus) bei uns aus? K. Timmermann: Anmerkungen zur Überwinterung der Männchen vom Eristalis (Eristalis) tenax [LINNAEUS, 1758] (Diptera: Syrphidae).

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0.
11/2007. D. August: Zur Geschichte und Entwicklung des Übereinkommens von Ramsar. Chr. Sudfeldt/J. Wahl: Die Ramsar-Konvention: Starthilfe und Impulsgeber für den Wasservogelschutz in Deutschland. B. Petersen/A. Ssymank: Die Feuchtgebiete internationaler Bedeutung und das Schutzgebietsnetz Natura 2000 in Deutschland. B. Engels/K.-H. Erdmann: Kommunikation, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen der Ramsar-Konvention in Deutschland. G. M. Eberle: Die Bayerische Wildalm. Nominierung eines neuen Ramsargebiets von Deutschland als Beispiel für grenzüberschreitenden Feuchtgebietsschutz in Österreich. W. Fiedler: Zugvögel als Überträger der Vogelgrippe? Ein aktueller Beitrag zum Stand des Wissens. R. Piechocki: Genese der Schutzbegriffe. 11. - Biodiversitätsschutz (um 1990).

IV. Nachbargebiete

Heimatland. Zeitschrift für Heimatkunde, Naturschutz, Kulturpflege. Hrsg.: Heimatbund Niedersachsen e.V., Georgswall 5, 30159 Hannover, Tel.: 0511/323490, Internet: www.heimatbund-niedersachsen.de, E-Mail: info at heimatbund-niedersachsen.de
5/2007. * Vorstand (Wahlperiode 2007 - 2010). E.-A. Nebing: Ein Stein erzählt Stadt- und Landgeschichte. Wissensvermittlung auf ungewöhnliche Weise. A. Steiner: Ein König, sieben Professoren, zwei Museen. * Zur Landesausstellung ?Die Schöninger Speere?. Mensch und Jagd vor 400 000 Jahren. W. Otto: Fritz Reuter - Läuschen un Rimels. L. Greife: Un nu schall mi noch een wat von Pisa vertelln.
6/2007. K. Allner: Pelikan - Eine Firma aus Hannover schreibt Geschichte. H.-S. Strelow: Von Hannover auf die ?Bretter, die die Welt bedeuten?. Leben und Werk August Wilhelm Ifflands. A. Barkhausen: Heilig Oabend beei Oma. L. Greife: Dat besündere Geschenk. L. Greife: Weet dat de Wiehnachtsmann ok? E. Schönrock: Naturpark Elm-Lappwald: Großflächige Buchenwälder und reiche Historie. E.-A. Nebig: Das Mittelalter im Kestner-Musem - neu gesehen. E.-A. Nebig: Dat Festbook. 60 Jahre Freudenthal-Gesellschaft - 50 Jahre Freudenthal-Preis. * Bundespräsident dankt Walter Langrehr mit hoher Auszeichnung. * Silberne Ehrennadel für Friedrich Murtfeld.

Kulturland Oldenburg. Zeitschrift der Oldenburgischen Landschaft. Hrsg.: Oldenburgische Landschaft, Gartenstraße 7, 26122 Oldenburg, Tel.: 0441/779180, E-Mail: info at oldenburgische-landschaft.de, Internet: www.oldenburgische-landschaft.de
3/2007. J. Mennen: Monumentale Riesen der Luftfahrt. Wildeshausen war im 1. Weltkrieg einer von vier Zeppelin-Standorten im Nordwesten. H. von Oldenburg: Das Edtih-Ruß-Haus für Medienkunst - eine neue Tradition für Oldenburg. * ?In Oldenburg ist Plattdeutsches Theater Chefsache?. Heinrich Siefer im Gespräch mit Thomas Willberger, Spielleiter und Dramaturg des Niederdeutschen Schauspiels am Oldenburgischen Staatstheater. I. Harms: Die Alte Pathologie in Wehnen. Gedenkstätte für die Opfer der nationalsozialistischen ?Euthanasie? im Oldenburger Land. Th. Gerdes: Wat giff?t nees bi de August-Hinrichs-Bühne? Över de nee Spääplan van?t ?Nedderdüüsch Schauspääl? an?t Ollnburgisch Staatstheader.





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 24 09:19:17 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 24 Jan 2008 09:19:17 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatkalender Heimatpflege in Westfalen, 2007, Heft 6
Message-ID: 47985815.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 20.12.2007, 08:27

SERVICE: TOC

Heimatkalender "Heimatpflege in Westfalen", Heft 6/2007

Jahrbuch Westfalen 2008. Westfälischer Heimatkalender. Schwerpunktthema: Tiere in Westfalen. Neue Folge - 62. Jg. Hrsg. vom Westfälischen Heimatbund. Red.: Peter Kracht. Münster: Aschendorff Verlag, 2007. 288 S., 19,50 ?, ISBN 978-3-402-08998-9.
P. Kracht: Editorial (7). P. Leidinger: Westfalen und die Salier (1024-1125). Eine königsnahe Landschaft durch die Grafen von Werl und Werl-Arnsberg (8). B. Beyer: Neue Bahnen für Westfalen! Die ?Westfalenbahn? fährt schon - die ?Westfälische Localbahn? will eine Nebenbahn retten (18). W. Elling: Feldpost aus dem Deutsch-Österreichischen Krieg 1866. Heinrich Niehues aus Albersloh wurde vermeintlich für tot gehalten (24). S. Metzler: Prominente stehen an der Krippe. Sundern zeigt besondere Form des Weihnachtsbrauchs (27). P. Kracht: Zwanzig Jahre Flora Westfalica. Landesgartenschau war das ?Jahrhundertereignis? in Rheda-Wiedenbrück (31). P. Gabriel: Der Zechenpark in Bergkamen. Auf den Wegen war das Radfahren strengstens verboten (35). St. Schröder: Beginn und Ende einer Försterlaufbahn. Ein Drama in der großväterlichen Familie des Dichters Friedrich Wilhelm Weber (38). A. Heimsoth: Reisen bildet: Kronprinz Friedrich Wilhelm zu Besuch in Westfalen. Mittelalterliche auf dem Besichtigungsprogramm (44). J.-S. Kühlborn: ?Wir wollen den Oberadenern ihre hölzernen Speere gönnen ... und ihren feuchten Lehm ...? Ein Jahrhundert Ausgrabungen im Römerlager (49). H. Hegeler: Flucht aus dem Mendener Hexengefängnis. Die Familien wollten nicht außer Landes gehen - Beschuldigte ?aus Barmherzigkeit? enthauptet (57). H. W. Krafft: Keusches Wiesel, listiger Fuchs ... Die westfälische Tierwelt in Legende, Mythos und Mär (61). S. Ebers. Ein Museum für Westfalens Pferde. 50 Millionen Jahre Geschichte im Allwetterzoo Münster (66). F. Brandstätter: Südamerikas Fauna im Revier. Der Große Ameisenbär ist das Symboltier des Dortmunder Zoos (72). S. Kloock-Linn: Beruf: Holzrückepferd. ?Rex? rückt Stämmen im Sauerländer Wald zu Leibe (77). A. Beulting: Der Schmetterlingswald im Münsterland. Die Davert - ein Refugium für Tagfalter (82). L. Meckling: Weißstörche im Kreis Minden-Lübbecke. Ehrgeiziges Programm sorgt für gute Lebensbedingungen (87). R. Repöhler: Ein Hufeisen und den Tierarzt kennen sie nicht. Im Merfelder Bruch bei Dülmen lebt Westfalens einzige Wildpferdeherde (93). H. von Elsbergen: Bracken aus dem ?Herzogthum Westphalen?. Der deutsche Bracken-Club hat seinen Sitz in Olpe (98). P. Kracht: Die Rückkehr der braunen Giganten. Im Rothaargebirge sollen Wisente in ?freier Wildbahn? leben (104). Kl. Thorwarth: Der Esel von Unna. Wahre und unwahre Geschichten rund um das Grautier (107). H. Michaelis: Tiere auf Schulwandbildern. Namhafte Künstler brachten Schülern die Fauna nahe (112). G. Schmidt: Exportschlager Pferdegene. Warendorf wird seinem Ruf als ?Stadt des Pferdes? in bester Hinsicht gerecht (117). M. Vormberg: Die Vogelschutzwarte in Altenhundem. Freiherr von Berlepsch gründete die Station 1928/29 (122). F. Zander: ?Klein aber fein?: Trabrennsport in Drensteinfurt. Einmal im Jahr strömen die Fans zum ?Erlfeld? (126). A. Hustert: Zum Greifen nah ... In der Adlerwarte in Berlebeck ist man nie allein unter Geiern (128). B. Michels: Landleben im Sauer- und Siegerland. Kinder hüteten das Vieh - und hatten keinen geregelten Unterricht (132). P. von Ketteler: Der schwarze Schwan und sein geliebtes Tretboot. Die beispiellose Geschichte einer tierischen Romanze (140). C.-H. Beune: Ammoniten und Sauerierspuren. In Borgholzhausen wird die Erdgeschichte lebendig (145). H. D. Baroth: Grün-Weiß vor Königsblau. Der SV Sodingen hat die Fußballgeschichte des Ruhrgebiets mitgeschrieben (148). F. Lütkehaus: 100 Jahre Lippstädter Fußballgeschichte. Von zwei erbitterten Rivalen, Todsünden und einem Karl-Heinz Rummenigge (154). A. Wagner: Die Bärinnen sind los! Bergkamener Puck-Jägerinnen holten 2005 die Deutsche Meisterschaft (158). H. Peuckmann. ?Fiffi? Gerritzen, Preußens Ballartist. Rechtsaußen des ?100.000-Mark-Sturms? 80-jährig verstorben (162). P. Kracht: Mit einer Mumie fing alles an ... Das Gustav-Lübcke-Museum in Hamm (164). K. Kortmann: Kulturen begegnen sich. Das Museum ?Forum der Völker? in Werl setzt auf Dialog (170). P. Kracht: ?DASA? entführt in die Welt der Arbeit. Dortmunder Ausstellung schärft Blick für Gefahren (175). M. Quernheim: Glänzende Leidenschaft. Das Museum für Lackkunst in Münster (181). M. Wedeking: Von der Apotheke bis zum Zahnarzt. Spannende Medizingeschichte im Stadtmuseum Gütersloh (187). K.-H. Stoltefuß: Heinrich Krümmer - ein Bildungspionier in Estland. Vom westfälischen Bauern zum Adeligen am Zarenhof (193). H. Delkus: Ein westfälischer Pionier im Stahl- und Behälterbau. August Klönne baute mit Türmen und Gas, Brücken und Bier ein Weltunternehmen auf (197). P. Kracht: Der Mann mit der Pfeife ... Heinz-Georg Bergenthal erfüllt alten Speicher in Schmallenberg mit Kunst und Leben (201). H. Platte: ?Heimat und Glaube geben mir Kraft?. Gräfin Strachwitz kam 1946 nach Ense (203). J. Kleinmanns: Ferdinand Wilhelm Brune, Fürstlich Lippischer Landbaumeister. Seine spätklassizistischen Bauten sind noch heute im Detmolder Stadtbild erkennbar (206). M. Kaub: Julia Hummer - Schauspielerin mit Leidenschaft zur Musik. Hagenerin heimst weiterhin beste Kritiken ein (214). B. Michels: Erna und die 12 Apostel. Eine 103-Jährige erinnert sich an ihre Schulzeit auf dem Laurentianum in Arnsberg (219). F. Haarmann: Dr. med. Friedrich Bering (1817-1888). Arzt, Christ, Revolutionär und Helfer der Armen (226). H.-D. Musch: ?Mensch - geh? immer erst zu Jentsch!? Ein ungewöhnlicher Auktionator aus Gütersloh (233). H.-J. Krupka: Winterberg: Ganz oben in Westfalen. Die alte Hansestadt ist im Winter und Sommer ein beliebter Urlaubsort (237). K. Hockamp: Von allem etwas: Sprockhövel. Eine Stadt ganz am Rande Westfalens - zwischen Ruhrgebiet, Bergischem Land und Sauerland (242). R. Bage: ?Dieser Saal ist wie eine Stradivari?. Bagno-Kulturkreis-Trio in Steinfurt blickt auf zehn erfolgreiche Jahre zurück (251). H. Delkus: Tanztees, Maries und Sir Erwin in Marl. Der Einzug der Beatmusik in die westfälische Provinz (255). H. Peuckmann: Eine große Liebe (259). K. Heinrichs: Mordlust auf Schloss Melschede (267). H. Hensel: Nachts im Zoo (278).

Unser Kreis 2008 (21. Jg.). Jahrbuch für den Kreis Steinfurt. Jahresthema: Mit den Tieren. Hrsg.: Kreis Steinfurt und Kreisheimatbund Steinfurt. Red.: Heinz Hölscher, Willi Kamp, Heinz Thofern. 256 S., 10,00 ?. Verlag: Kreis Steinfurt, Landrat-Schultz-Straße 1, 49545 Tecklenburg, Tel.: 05482/703452, E-Mail: post at kreis-steinfurt.de, ISBN 3-926619-79-1.
G. Benning: Klarsicht in der Bilderflut (8). Th. Niemeyer: Eine Brücke zwischen Bürgern in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen (11). Th. Weischer: Glücksiälgs Niejaohr! (15). A. Janssen: Der Schöppinger Berg bei Horstmar als Baustoff-Lieferant (16). H. Queckenstedt: Aus Nordwalde auf den Bischofsstuhl. Zum Leben und Sterben Franziskus Demann (22). B. Rübartsch: Erbauung und Erholung im Skulpturenpark Lengerich (30). Kl. Offenberg: Den Bevergernschen Kreis gab es nur als Interimslösung (35). H. Zemella: Teggen Joahre Heimatvöein Li?e (37). H. Rinsche: Der Emsdettener Mühlenbach ist wieder naturnah mit der Ems verbunden (38). Th. Weischer: Et grust mi (40). K.-U. Kopton: Die evangelische Kirche Recke im Spiegel der Gemeinde-Geschichte (41). V. Innemann: Der Industriearchitekt P.J. Manz hat in Greven bedeutende Spuren hinterlassen (49). G. Benning: Die Wiederentdeckung der Stadtgeschichte. Führungen und Nachtwächtergang in Ibbenbüren (53). M. Dölling: Entstehung und Werdegang einer plattdeutschen Theatergruppe (55). H. Reckert: Omas Schüörten (57). B. Gaux: Verantwortung (59). B. Gaux: Wunschkinder (59). B. Gaux: Dasselbe und das Gleiche (59). B. Gaux: Da ist noch etwas (59). B. Gaux: Geschafft? (59). C. Ross/S. Kreyenschulte: Das Colonat Weßeling und die Neuenkirchener Stadtmauer (60). M. Rosenthal: Pastor August Siemsen und eine Erweckungsbewegung in Leeden (64). W. Kamp: Vuegelhuusballade (70). L. Kurz: Verlagerung einer Militärbesatzung von Rheine nach Warendorf anno 1761 (71). H. Schröer: Ehrenmale und Gedenkstätten in Westerkappeln. Ein geschichtlicher Rückblick zum Volkstrauertag (76). B. Volkenhoff: Türen zum Unsichtbaren. Webteppiche - Gedichte - Musik (80). H.-J. Modlmayr: Pfingsten (80). H.-J. Modlmayr: die Sonne (81). H.-J. Modlmayr: Gestirn (81). H.-P. Hochhäuser/Kl. Offenberg: Das Forstamt Steinfurt ist Dienstleister für den Wald im Münsterland (82). N. Niehues/G. Schröer: Sechzig Jahre evangelische Gemeinde in Laer (86). Chr. Tepe: Hundert Jahre Freiwillige Feuerwehr Hopsten (94). K.-H. Stening: Heinrich Terfloth ist der einzige geistliche Ehrenbürger in Altenberge (98). F. Lüttmann: Drei Schatzungsregister aus der Saerbecker Ortsgeschichte (100). H. Michaelis: Über die große Bedeutung kleiner Tiere im Kreislauf der Natur (104). H. Schmedt: Alles Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde (111). H. Reckert: Hahns (120). G. Reinermann: De Maikrabatz (120). G. Reinermann: Wildgaise (121). H. Schürmann: De Spree (121). A. Johann: Mit den Tieren und den Menschen im NaturZoo in Rheine (122). R. Herkenhoff: Grubenpferde im Buchholzer Steinkohlenbergbau (129). J. Brinker: Polizeihunde haben feine Näschen für nicht so feine Leute (135). O. Kimmel: Unheimliche Käuze, gefräßige Uhus. Artenschutz bei Steinkauz und Schleiereule (141). Cl. Cichosz: Sam, der Klassenhund hat viele Fans in der Raphael-Schule in Recke-Steinbeck (145). M. Meenen: Ein Herz für Weltmeister, den Nachwuchs und die Pferde (148). P. Schwartze: Artenschutz durch Vielfalt im Kreis Steinfurt (153). H. Schürmann: De Gaitling (157). A. Bielachowicz-Holtzmer: Sehnsucht nach Laer (158). ). A. Bielachowicz-Holtzmer: Küken (158). A. Bielachowicz-Holtzmer: Wie die Schwalben (158). A. Bielachowicz-Holtzmer: In schwarz (158). A. Bielachowicz-Holtzmer: Schwäne (159). H. Wilmer: Eine faszinierende Begegnung mit der Wunderwelt der Bienen (160). M. Petzel: Leben in Balance mit Pferden (166). H. Göcke: Ein Tag im Reitstall des St. Josefhauses in Wettringen (168). F. W. Spelsberg: Was hat der Mensch mit den Tieren gemacht? (171). R. Harbecke: De Zegenmelker (173). G. Bercks/G. Hilgemann: Ein kleines Haus in Burgsteinfurt mit stadtgeschichtlicher Bedeutung (174). P. Baumann: Carl Pröbsting, ein Grevener Mundartdichter (177). B. Gassmann: Die Stiftskammer an Ss. Cornelius und Cyprianus in Metelen (179). A. Scho: Die Invasion (184). A. Scho: Groß (184). A. Scho: Warten im Winter (184). A. Scho: Auf den Menschen gekommen (184). A. Scho: Alte Kirche neuer Blick (184). H. Wermeyer: Marie Torhorst aus Ledde war die erste Ministerin in Deutschland (186). I. Tappe: Die alte Friseurstube von Lindermanns Heini in Langenhorst (190). D. Kestel: Die Entwicklung einer geologischen Sammlung am Comenius-Kolleg in Mettingen (192). H. Klein: Schwierige Zeiten für Arbeiterschaft und Bürgertum in Rheine. Anmerkungen zur Rede des Gymnasiallehrers Johannes Hoffmann im April 1920 (196). L. Robbe: Kartierung des Flechtenvorkommens in ausgewählten Arealen der Gemeinde Recke (202). P. Baumann: Huussiägen (209). R. Jenders: 9/11 (210). R. Jenders: Orangenmond (210). K. Seibert: Eule (211). K. Seibert: Fische (211). K. Seibert: Spatz (211). D. Huge sive Huwe: Dr. Wilhelm Debbert aus Borghorst war ein Menschenfreund, der durch die Hölle ging (212). Th. M. Hartmann: Die verborgene Welt der Elfen, Feen und Kobolde (215). C. S. Offenberg: Viktor Lutze. Mitläufer oder aktiver Mittäter (219). Chr. Spannhoff: Überlegungen zur frühmittelalterlichen Siedlungsgeschichte am Beispiel Ladbergens (223). E. Roters-Ullrich: Eva Maaser. Kulturpreisträgerin 2006 (227). C. Spaning: Sunnendage (230). F. Kroll/W. Paetzke: Die St. Kalixtus Pfarrkirche Riesenbeck ist eine architektonische Besonderheit (231). Chr. Spannhoff: Zur Verleihung des Wanderpreises 2006 - ?Hanna Schmedt, es ist gut für uns alle, dass es Dich gibt!? (235). F. Vos: Der Militärflugplatz Hopsten-Dreierwalde. Vergangenheit und Zukunft (238). H. Diekel: Aobendgebäd (241). L. Ernschneider: Sage um den Kirchturmbau von Sankt Lamberti in Ochtrup (242). W. Kamp: De Kraniche treckt (244). R. Brahm: Literarischer Zirkel in Metelen um 1800 mit Familie Dankelmann und Pfarrer Wernekink (245). W. Rolfes: Zum Tode von Fritz Pölking. Mit den Tieren auf Du und Du (251).

Heimatkalender des Kreises Soest 2008. Hrsg.: Kreis Soest, Red.: Dr. Peter Kracht, Handwerkstraße 3, 59427 Unna, Tel.: 02303-53503, 127 S., 9,20 ?, ISBN 978-3-928295-43-7.
E. Irrgang: Zum Geleit (5). * Kalendarium (6). G. Schmidt: Singen im Chor liegt voll im Trend. 113 Chöre im Kreis Soest bilden eine klangreiche Kulturszene (30). E. H. Wulfert: Mit schwarzen und weißen Bohnen wurde über die Mitgliedschaft entschieden. Der MGV Bad Sassendorf sorgt sich um Nachwuchs (34). Th. Teimann: ?Oh happy day?. Gospel-Chor Welver trifft den richtigen Ton für Alt und Jung (36). U. Grun: Mahutny Boza - Ein Sauerländer Dorfchor wagt den Höhenflug... Der Gesangverein Kallenhardt überzeugte in Weißrussland (38). H. Köppelmann: ?Wenn man mit dem Herzen singt, erreicht man die Menschen?. ?Pro Musica? hat Bach und die Beatles im Programm (41). Chr. Kirschbaum: Reichhaltiges Spektrum des Gesanges. Ein Streifzug durch die Chormusik im Ev. Kirchenkreis Soest (43). D. Meschede: Gesang fördert die soziale Integration. Seit 1994 besteht der Kinderchor der Ev. Kirchengemeinde Lippstadt (45). H. Köppelmann: Frizzante - prickelnd und bezaubernd. Frauen ?in den besten Jahren? sind von der Musik beseelt (47). D. Meschede: Ganz besondere ?Schwalben?. Kinder- und Jugendchor aus Lipperode ist weit bekannt (49). U. Löer: Pater Bruns in Potsdam und Paradiese. Vom Soldatenseelsorger zum Beichtvater für die Nonnen (51). E. Liermann: Friedrich Christoph Müller - ein Universalgelehrter in Sassendorf. Gemeindepfarrer experimentierte sogar auf der Pastoratswiese (55). H.-J. Lütkehaus: ?Mutter Courage? für Klassik, Musiker und Haus Kupferhammer. ?Berna? Enste ?schmeißt? seit 46 Jahren in Warstein den Laden (59). H. J. Krämer: Der Schellenruf in Rüthen. ?Pressesprecher? informierte Jahrzehnte lang Land und Leute (61). H. Fröhlich: Ein Leben für das Akkordeon. Jörg Hoppe repariert Instrumente und hat sein Ziel erreicht (63). J. von Nathusius: Notizen zum Gut Oevinghausen. Alter Herrensitz am Ruhrufer wurde 1036 erstmals erwähnt (65). F. Haarmann: Das Wickeder Mahnmal für die Opfer der Möhnekatastrophe. Der ?Gesellschaftliche Verein Eintracht Erlen? entstand aus Streit um die Gleichbehandlung beim Trinken (68). H. Platte: Leben auf Eggeringhausen. Altes Rittergut in Mellrich hat eine bewegte Geschichte erlebt (71). M. Dietscheidt: 200 Jahre Freimaurerei in Soest (73). H. J. Peters: Im Dorf ist wieder mal Besuch... Kaufleute und andere Menschen sorgten in früheren Zeiten immer für eine kurze Unterbrechung im Alltagstrott (74). W. von Rüden: Festung hinter roten Ziegelmauern. Seit 100 Jahren verbüßen Verurteilte in Werl ihre Strafen (77). W. Hecker: Branntweinbrennereien im Möhnetal. Bei Feierlichkeiten sollte keine Alkohol ausgeschenkt werden (82). U. Grun: Lob für die Geseker - Spott für die Hessen. Ein rätselhaftes Gedicht bei Pater Jadocus Mattenklodt (84). J. G. Pollmann: Pockenepidemie im Kreis Soest 1908. Schulunterricht wurde eingestellt, Märkte wurden verboten (86). W. Stichmann: Merkwürdiger Neubürger am Möhnesee. Eine Nilgans-Brut im Turm der St. Pankratiuskirche in Körbecke (90). St. Deiters: ?8? gibt Archäologen Rätsel auf. Einzigartige Grabanlage aus Ense-Bremen sorgt für Furore (92). P. Kracht: Lörmecke-Turm: Im Kreis ganz oben. Besonderer Aussichtspunkt an der ?Waldroute? - Neuer Wanderweg führt durch den Arnsberger Wald (96). A. Sedlack: Die Kulturregion Hellweg. Etliche Projekte locken Besucher in den Kreis Soest - und so mancher mysteriöse Mordfall muss ausgeklärt werden ... (99). Th. Felder: Das alte Geheimnis lüften. ?Drüggelter Kapelle: Forscher- und Förderkreis Möhnesee e.V.? hat sich als neuer Verein ehrgeizige Ziele gesetzt (104). K. Heinrichs: Die Lippstadt-Verschwörung. Eine ganz und gar außergewöhnliche Geschichte ... (106). P. Pusch: Neue Heimatliteratur (112). * Um die Bundesrepublik Deutschland haben sich verdient gemacht. Verdienstorden vom 01. September 2006 bis 31. August 2007 (116). Th. Felder: ?Schlüsselträger für gute Zukunft?. Landrat Riebniger nahm Abschied von der Kreisverwaltung (117). Th. Felder: Eva Irrgang ist die erste Frau an der Spitze der Kreisverwaltung. Wickederin setzte sich bei Stichwahl mit 60,1 Prozent durch (118). * Gedenken an die Toten (119). B. Pusch: Rückblick auf das Jahr vom 1. Juli 2006 bis zum 30. Juni 2007 (124).

Siegerländer Heimatkalender 2008. 83. Jg. Hrsg. vom Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e.V., Siegen. Verantwortlich für Inhalt und Gestaltung: Alexander Wollschläger, Netphen. Verlag Vorländer, Obergraben 39, 57072 Siegen. 212 S. Text, 12 S. Anzeigen.
A. Wollschläger: Aussichtstürme aus Holz, Eisen und Stein (6). * Kalendarium (8). * Die geografische Lage von Siegen (34). * Zeit- und Festrechnung 2008 (36). * Den Toten ein ehrendes Gedenken (37). G. Müller-Zimmermann: Stationen der Erinnerung. Ein Kreuzweg für St. Peter und Paul in Siegen (53). A. Vinet: Frühkohlarten auspflanzen. Garten- und Blumenpflege im Kreislauf des Jahres (56). * Waldkauz hat eine Zukunft. Hohlbäume im Siegerland erhalten (62). * Zitronenfalter als ?fliegende Seele?. Aus der Kältestarre in die Frühlingssonne (64). * Palmstöcke sollen Unheil fernhalten. Ein Bund aus Buchsbaum, Weiden oder Wacholder (66). * Chance zum Überleben. Die Kuhschelle als bedrohte Pflanze (70). * Unfallkreuze als neue Form der Trauer. Pionierarbeit der Volkskundlichen Kommission für Westfalen (72). * Gesungenes Muttertagsgeschenk ist selten. Die Mütter im westfälischen Lied (76). * Kleider machen Falter. Das Tagpfauenauge zieht die Blicke auf sich (77). K. J. Görg: Der Goldbrunnen in Obernau. Us d?m Booch va Gerhard Schrey: ?Sejerlänner Sage? (80). H. Kronshage ?: Schulalltag im 19. Jahrhundert. Aus der Geschichte der Obernauer Kapellenschule (81). * ?Dem Wandermann gehört die Welt?. Auf ?Schusters Rappen? Landschaft und Natur genießen (86). N. Marx: Abseits aller städtischen Hektik. Überschaubare Ordnung im Dörfchen Eschenbach (87). H. Kronshage ?: ?Schwarzes Gold? im Tal der Netphe. Blick in die Geschichte von Afholderbach (90). F. Lutz: Schulmeister aus Leidenschaft. Von der ?Universität? Nauholz zum ?Fegefeuer? Dreisbach (95). K. J. Görg: De aal Schnus, en Sage us Dreisbe. Us d?m Book va Gerhard Schrey (103). * Kleinod der Burbacher Landschaft. Spaziergang im Naturschutzgebiet ?Wetterbachtal? (105). * Die Frauen von Keppel. Einblick in das klösterliche Leben um 1392 (107). * Gefährliche Volksweisheit. Sprichwort schützt nicht vor Blitz - Baum bietet keinen Schutz (110). * Vom Domherrn zum Regenten. Erinnerung an Graf Heinrich IV. von Sayn (112). * Die ?Heckenmünze? von Friedewald. Brandenburger ?Zweidritteltaler? im Schlosskeller geprägt (117). * Heiliger Berg des Sauerlandes. Wilzenberg lockt Pilger aus der ganzen Region (121). K. J. Görg: Vam Wäjer ob d?m Steinbachskopf. Alte Legende rund um den Silbersee (124). U. Lückel: Das ?goldene halbe Jahrhundert?. Casimir Graf zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (125). B. Brandemann: Mission des gläubigen Kaufmanns. Walther Alfred Siebel als Fabrikant, Autor und Christ (134). G. Thiemann: Armut und drohendem Verfall getrotzt. Das Oberholzklauer Pfarrhaus wird 400 Jahre alt (137). H. G. Koch: ?Häste den Dongesack gebejjelt?? Eine kleine Sammlung bergmännischer Anekdoten (142). N. Stötzel: Die Grube ?Victoria? bei Littfeld. Ein Memorandum zur Stilllegung vor 80 Jahren (145). B. Steuber: Abendwanderung zum Kindelsberg. Littfelder Männerrunde als Bergsteiger unterwegs (154). K. J. Görg: Flammenmeer am Kindelsberg. D?r Onnergang va d?r Kingelsbrich-Burch (156). * Scheuer Vogel im Herbst. Knacken ist des Kernbeißers Lust (159). H.-M. Flender: Von Siegen nach Toronto ausgewandert. Tagebuch einer Atlantiküberquerung 1959 (162). * Im Herbst haben Wolken keinen Hirten. Wetterregeln im Oktober - Sprüche über Tiere und Pflanzen (170). T. Irgang: Kerzen im Advent. Eine weihnachtliche Betrachtung (172). * Kalter Winter in 2008. Wetter nach dem hundertjährigen Kalender (174). * Siegerländer Chronik vom 1. September 2006 bis 31. August 2007 (177).

Heimat-Jahrbuch Kreis Gütersloh 2008. Hrsg.: Kreis Gütersloh in Zusammenarbeit mit dem Kreisheimatverein Gütersloh. Red.: Friedrich Fischer. Gütersloh: Flöttmann Verlag, 2007. 176 S., 9,80 ?. ISBN 978-3-87231-111-5.
Kalendarium (8). J. Ossenbrink: Sechs Jahrhunderte in Familienbesitz - der Amtsmeierhof zu Isselhorst (23). A. Bluhm-Weinhold: Frau Imeka sei Dank. Steinhagen feiert 750-jähriges Jubiläum (34). J. Sudhölter: Rheda und die Reichsprogromnacht vor 70 Jahren (38). J. Focken: Das alte Empfangsgebäude in Avenwedde-Bahnhof wurde zum Haus für die Bürger (44). J. Kindler/W. A. Lewe: Lateinische Inschriften an den Fronten Rhedaer Altstadthäuser (48). St. Grimm: Der Seminar-Gedenkstein in Gütersloh - ein Denkmal, das kaum einer mehr kennt (52). E. Möller: Im Gedenken an die Toten: Vom Kriegerdenkmal zum Ehrenmal und zum Mahnmal (56). M. Pokorra-Brockschmidt: Der Heimatverein Rheda gilt seit 75 Jahren als ein treuer Zeuge der Vergangenheit (63). Chr. Amendt: Spannende Begegnungen mit Geschichte und Natur im Ravensberger Klassenzimmer (69). K. Elf: Rietberg ist gut gerüstet für einen Ansturm von Besuchern zur Landesgartenschau 2008 (74). I. Westerbarkei: Die Boomberge. Naturschutzgebiet im Winkel von Ems und Lutter (81). M. Mertens: ?Eine überauß kostbahre und schöhne Capelle auff Romenische Arth? (86). J. Zoller: Die Muhleisen-Orgel. Schönes Geschenk mit wunderschönem Klang (91). H. Heckemeier: St. Jacobus Mastholte begeht sein 350-jähriges Bestehen als Pfarrkirche (96). C.-H. Beune: Der Altar von Borgholzhausen und sein jüngerer Bruder in der Kirche von Stift Quernheim (99). A. Wiedenhaus: Über 200 Jahre Geschichte hält die Ziegelei Eusterbrock bis heute lebendig (105). H.-D. Musch: Seit 1990 wird im Katholischen Vereinshaus würziges Bier gebraucht (109). G. Potthoff: In Stukenbrock und Liemke lieferte der Ölbach Betriebswasser für 18 Werke (114). W. Beine: Die Ziegelei Beine - eine Langenberger Familiengeschichte (120). A. Huss: Vor 70 Jahren entstand zwischen Verl und Gütersloh die Reichsautobahn (124). R. Sautmann/R. Westheider: ?Geburtsort Strang?. Zur Geschichte des Waldkrankenhauses Rothenfelde (129). G. Feicht: Die Handball-WM 2007 rückte das westfälische Halle voll ins Rampenlicht (134). Kl. Ellerbrock: ?Wir für unsere Gemeinde?. Eine lebendige Bürgerstiftung in Herzebrock-Clarholz (139). S. Fürstin Bentheim: Blick in die Gästebücher von Haus Bosfeld und von Schloss Rheda (143). M. Bleisch: Apotheker und Pfarrer: Die Brüder Tritziensky. Beamtensöhne aus Rietberg (148). D. Henkenjohann: Ein Leben für die Kunst. Die Geschwister Sonja und Vincent Böckstiegel (152). E. Weber: Der Rietberger Grafen. Wappenbild war der goldene Adler auf rotem Schild (2) (157).

Jahrbuch Hochsauerlandkreis 2008. Hrsg.: Der Landrat des Hochsauerlandkreises. Schriftleitung: Norbert Föckeler, Wolfgang Meier. Brilon: Podszun-Verlag, 2007. 159 S., 9,90 ?. ISBN 978-3-86133-468.2.
A. H. Hoffmann: Historische Gedanken zur Kirmesgesellschaft Hüsten. Die Wurzeln lagen im Landwirtschaftlichen Lokalverein (7). G. Brökel: Die Einführung der Brandversicherung in Brilon. Vom Brandbrief zur Feuersozietät (11). J.-G. Pollmann: Moosfelde. Ein Blick in die Geschichte eines Arnsberger Stadtteils von 1185 bis 1972 (18). B. Michels: ?Wir riefen Arbeitskräfte und es kamen Menschen ...? Die Geschichte der Gastarbeiter und einer portugiesischen Gastarbeiterfamilie (28). W. Janke: 100 Jahre Honsel. Ein Jahrhundert Kompetenz in Leichtmetall (47). J. Kohnen-Kamp: ?Und plötzlich ist nichts mehr so, wie es einmal war ...? Wie eine junge Försterfamilie aus dem Sorpetal den 18. Januar 2007 und die ersten Stunden und Tage nach dem Sturm ?Kyrill? erlebte (49). W. Kuhne: ?Wie die Zeit vergeht ...? Jugend im Sauerland 1960/1963 (58). U. Jung: Meschede 1970: Pocken - Die Rückkehr der Seuche (70). A. Trippe: Wilhelm Hohoff 1848 - 1923. Der Medebacher Theologe und Nationalökonom (83). M. Kronauge: Hallenbergs langer Weg in die ?Arbeitsgemeinschaft Historischer Ortskerne in Nordrhein-Westfalen? (91). E. Richter: Die Friedländers. Eine bedeutende Judenfamilie im Sauerland (101). K. Schneider: ?Wirtschaft, Wohlstand und Lebensqualität - aktive Zukunftsgestaltung für Südwestfalen? (110). H. Somplatzki: Auf den Spuren deutscher Exilliteratur. Eine Literaturfahrt der Christine-Koch-Gesellschaft nach Südfrankreich (115). D. Wurm: In Anerkennung ihrer Verdienste für die heimische Wirtschaft. Wirtschaftspreis des Hochsauerlandkreises für Edward und Ralf Kersting (119). W. Saure: 650 Jahre Stadt Neheim. Von der Ackerbürger- zur Industrie- und Einkaufsstadt (121). U. Vogelheim: Friedel Birker - Pfarrer, Gründer und Unternehmer. Die Geschichte des Martinshofes in Dorlar (126). K. Schmidt: ?Die Freiheit Langenscheid hat das Glück nicht, eine eigene Schule zu haben ...? Aus der Festansprache vom 2. Juni 2007 zum Jubiläum ?700 Jahre Freiheit Langscheid? (131). D. Wurm: Im Kreis um den Kreis. Sonderausstellung im Sauerland-Museum zur Geschichte der Kreise im Hochsauerland (133). J. Jung: Der Sauerland-Bahntrassen-Radring. Eine Freizeitattraktion ersten Ranges (138). Cl. Müller: 1333 - die erste Erwähnung des Amtes Medebach (154). * Rückblick aus dem Kreisarchiv (157).





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 24 09:17:55 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 24 Jan 2008 09:17:55 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2007,
Heft 6, Teil 2
Message-ID: 479857C3.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 20.12.2007, 08:27

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Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 6/2007, Teil 2

3. Kurkölnisches Sauerland

Südsauerland - Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe, Westfälische Straße 75, 57462 Olpe, Tel.: 02761/81-542, Internet: www.kreisheimatbund-olpe.de
3/2007. B. Haberhauer-Kuschel: ?Gemeinsam sind wir stark!? Museen und Sammlungen auf dem Weg zu einem Museumsverbund - ein Museumsentwicklungsplan für den Kreis Olpe. M. Löcken: Das neue Museum an der Wendener Hütte. Ein Rundgang durch die Dauerausstellung (Teil 1). J. Wermert: ?Metallkunst der Moderne - handgeschmiedet? aus der Werkstatt von Harald Buchrucker. Erste Wechselausstellung im neuen Museum der Wendener Hütte. K.-P. Ellerbrock: Stahlproduktion zwischen Markt und ?alter Ordnung?. Das Beispiel technisches Kulturdenkmal Wendener Hütte. Festvortrag zur Eröffnung des neuen Museums. O. Abt: Zum Tag des offenen Denkmals 2007. Bürgerverein Kirchhundem öffnete barocke Vasbach-Kapelle. P. Siedenstein: Erhalt der evangelischen Kirche in Rothemühle gesichert. M. Ohm: Ein Jubiläum nach Maß mit vielen Höhepunkten. Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Olpe feierte seinen 125. Geburtstag. I. Weber: ?Wie in einer anderen Welt...? Freiluft-Atelier in Heider Fachwerkkulisse. Bericht von der 2. Heider Kunst-Tour. S. Falk/J. Kalitzki: Drittes Treffen der Heimat- und Verkehrsvereine aus Lennestadt. B. Reißner: Prof. Dr. Hubertus Halbfas 75 Jahre. Ein Interview mit einem unermüdlichen Aktivposten der Heimatpflege. O. Höffer: Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen (Teil 13). K. Jung: Hatte ?Kyrill? bei uns schon Vorgänger? K. H. Kaufmann: Werümme ek so cherne an dat Cafè Holterhoff in Oelpe denken. Plattdeutsche Geschichte in Wendener Mundart. H.-W. Voß: Heimatchronik vom 1. April 2007 bis 30. Juni 2007.

An Bigge, Lenne und Fretter. Heimatkundliche Beiträge aus der Gemeinde Finnentrop. Red.: Arbeitskreis für Geschichte und Heimatpflege in der Gemeinde Finnentrop e.V., Volker Kennemann, Weusperter Straße 10, 57413 Finnentrop, Tel.: 02721/7527, E-Mail: Vkennemann at aol.com
27/2007. R. Schulte: Der Schulten-Hof in Frielentrop (Teil 4). M. Löcken: Ein Münzfund in Frielentrop. J.-G. Pollmann: Kriegsgefangene im Sauerland 1914 bis 1918. Bereich Amt Serkenrode. C. F. Mengeling: Der Bischof aus Westfalen. E. Richter: Alexander Haindorf (1784-1862). Schrittmacher jüdischer Emanzipation in Westfalen. H. Lehnen: Nicht realisierte Eisenbahnlinien (Teil 1). V. Kennemann: SGV-Abtlg. Finnentrop 1896 - 1966. Ein Rückblick auf sieben Jahrzehnte Vereinsgeschichte. D. Heß: Finnentroper Schülerin bei der Bestenehrung 2007. E. Sieg: Besuch des Arbeitskreises bei der Firma Werner Freiburg Verpackungen in Finnentrop-Lenhausen. A. Beule: Winter-Brummelken. * Kalendarium aus der Gemeinde Finntrop. 1. April 2007 bis 30. September 2007.

4. Märkisches Sauerland

Heimatblätter für Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis und in Westfalen. Beilage zur Mendener Zeitung, zum Altenaer Kreisblatt und Süderländer Volksfreund, Kolpingstraße 35, 58706 Menden, Tel.: 02373/17300.
199/2007. H. D. Schulz: Auf Hohlstraßen durch Berg und Tal. Ein Rückblick auf das Postwesen im Märkischen Sauerland. A. Fricke: ?Wo Eysen legget un Aiken wasset...? Auf den Spuren des Bergbaus in Lendringsen (Schluss). * ?Fatzwerke des Teufels?. Köchin zu Kamen soll vor 450 Jahren Nonnen aus dem Kloster Kentrop in Hamm verhext haben. * Der Landschaft das Buschwerk erhalten. Wichtige Voraussetzung für das ökologische Gleichgewicht. * Der Aronstab ist giftig. P. Reding: Der Club der glücklichen Finder. Ein westfälisches Kuriosum für Trödelliebhaber aus dem Ruhrgebiet. H. W. Hildenbrand: Iserlohn erobert die Weltmärkte. Frühe Handelsbeziehungen begründeten den Wohlstand der Stadt (2. Folge). M. Grünwald: Tagebücher bergen viele Geheimnisse. Sie sind Spiegelbilder des Menschen und oft literarische Dokumente.
200/2007. D. Aschoff: Freuchen Gans in schwieriger Mission. Eine Hammer Jüdin spielte in Menden Anfang des 17. Jahrhunderts eine bemerkenswerte Rolle. H. Platte: Edinghausen - Rittergut und Schulzenhof in Bönen-Bramey. Die Tradition des Hofes führt zurück ins 14. Jahrhundert (1. Teil). * Das Rittergut Edinghausen und seine Ritter in alten Quellen. W. Gernert: Figurale Kunststückchen im alten Rathaus von Vreden. Liebe zum Detail im ersten deutschen Scherenschnitt-Museum. F. Kühle: Silberdisteln stehen unter Naturschutz. H. Hildenbrand: Iserlohn erobert die Weltmärkte. Frühe Handelsbeziehungen begründeten den Wohlstand der Stadt (3. Folge). K.-H. Röttger: Schon fast vergessen: Die Kaffeemühle. Aus der Kulturgeschichte eines bewährten Haushaltsgerätes.
201/2007. D. Aschoff: Freuchen Gans in schwieriger Mission. Eine Hammer Jüdin spielte in Menden Anfang des 17. Jahrhunderts eine bemerkenswerte Rolle (2. Teil). H. W. Stein: Ein Fuhrmann - König von Dahle. Ein andekdotischer Rückblick auf den einstigen Güterverkehr im Märkischen Kreis. M. Brand: Zwangsarbeiterkinder - in Deutschland geboren. Mechthild Brand recherchierte mit großer Sorgfalt das Schicksal polnischer Kinder auf Bauernhöfen der Soester Börde von 1940 - 1945. H. Platte: Edinghausen - Rittergut und Schulzenhof in Bönen-Bramey. Die Tradition des Hofes führt zurück ins 14. Jahrhundert (Schluss). H. Fertig-Möller: Freiherr vom Stein war ?Besitzbürger? von Werne. Ein Porträt erinnert im Rathaus der Stadt an den große Staatsmann. M. Grünwald: Liebeserklärung an ein Spinnrad. Seit vielen Jahren bewährt als Lebensbegleiter im Alltag. K.-H. Röttger: Schon fast vergessen: Die Kaffeemühle. Aus der Kulturgeschichte eines bewährten Haushaltsgerätes (2. Teil).
202/2007. K. Hofbauer: ?Hier stand früher das Letmather Armenhaus?. Als es noch keine Sozialversicherungen gab, waren Kirchen und Armenstiftungen Helfer in der Not. H. Hildenbrand: Iserlohn erobert die Weltmärkte. Frühe Handelsbeziehungen begründeten den Wohlstand der Stadt (4. Folge). H. W. Krafft: Ein Rückwärtsgang war nicht vorgesehen. Kuriose westfälische Automarken von einst. U. Kunz: War Karl der Große auch zu Gast in Herzfeld? Nach alter Tradition gilt die Ida-Kirche als das älteste Gotteshaus des Münsterlandes - Noch offene Fragen über die Gründungszeit. * Zeugnis des Glaubens. Das Kopfreliquiar der hl. Ida wird in Herzfeld aufbewahrt. D. Aschoff: Freuchen Gans in schwieriger Mission. Eine Hammer Jüdin spielte in Menden Anfang des 17. Jahrhunderts eine bemerkenswerte Rolle (Schluss). K.-H. Röttger: Schon fast vergessen: Die Kaffeemühle. Aus der Kulturgeschichte eines bewährten Haushaltsgerätes (Schluss).

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger Heimatblätter e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail: webmaster at hohenlimburger-heimatblaetter.de, Internet: www.hohenlimburger-heimatblaetter.de.
10/2007. W. Felka: Die wiedergewonnenen Gartenanlagen von Schloß Hohenlimburg. W. Bleicher: Archäologie am Südhang des Schlosses. G. Stefan: Die ?WURAG? - 137 Jahre Industriegeschichte in der Obernahmer (Teil 2).
11/2007. W. Bleicher: Hermann Essers Buch ?Hohenlimburg und Elsey?. * Bier-Ideen aus Hohenlimburg. G. Stefan: Die ?WURAG? - 137 Jahre Industriegeschichte in der Obernahmer (Teil 3). W. Bleicher: Noch einmal Duëtke Mëour.

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.: Bürger- und Heimatverein. Schriftleitung: G. Mieders, Am Königsberg 19, 58675 Hemer, Tel.: 02372/2349.
3/2007. K. Appelhans: Landesgartenschau 2010 - eine Chance für Hemer? (Facharbeit). H. Potrafky: Meine Flucht aus Ostpreußen (3). H.-D. Schulz: Hemer vor 100 Jahren. P. Kramme: Auszüge aus dem Jahresband 1932 des ?Märkischen Landboten? (2). E. Voß: Kleine Heimatchronik 2. Quartal 2007.

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins. Heimatverein Voerde, Manfred Michalko, Friemannweg 9, 58256 Ennepetal, E-Mail: vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet: www.heimatverein-voerde.de
4/2007. G. Bioly: Linnenstrote - rop un wie?er runner. H. Busse: Piepenstocks Kaal. F.-J. Brinkmann: Als wir noch die Milch von Voerder Kühen getrunken haben. W. Balke: Schnaps bei Erwin Dannert. M. Störring: Mielchen Frielinghaus in Oberbauer. G. Bioly: Richtigstellung: Johann Carl Theodor Spannagel. M. Michalko: Heimatverein Voerde auf den Spuren der Deutschen Fachwerk- und Märchenstraße.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land. Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V., Alte Rathausstraße 3, 58511 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645, Internet: www.ghv-luedenscheid.de
172/2007. H. Waldminghaus: Förderpreis für westfälische Landeskunde an Dr. Dietmar Simon. B. Walter: Würdigung des Förderpreisträgers. D. Simon: Lebenswege zwischen Provinz und Metropole. Biographische Entdeckungen in der Lüdenscheider Stadtgeschichte des 20. Jahrhunderts (Vortrag zur Verleihung des LWL-Förderpreises am 6. Juni 2007 im Geschichtsmuseum). P. Lienenkämper: Abraham Dürninger und die Herrnhuter in Lüdenscheid. Ein Stück Kirchen- und Nachkriegsgeschichte.

5. Minden-Ravensberg

Historisches Jahrbuch für den Kreis Herford 2008. Hrsg. v. Kreisheimatverein Herford e.V. und Kommunalarchiv Herford mit Unterstützung des Vereins für Herforder Geschichte e.V. Red.: Kommunalarchiv Herford, Christoph Laue, Amtshausstraße 2, 32051 Herford, Tel. 05221-132213, E-Mail: hjb at kreisheimatverein.de
L. Curländer: Grußwort (6). Chr. Laue/E. Möller: Vorwort der Herausgeber (7). D. Alexa: Was bedeutet ?Herford?? (8). R. Ebel: Spurensuche im Kreis Herford: Der Portasandstein - ein fast vergessener Sandstein (16). M. Fiedler: Eine Fußnote des Kalten Krieges: Die sowjetische Militärmission in Bünde (40). H. Bei der Wieden: Bischof Isleif Gissurarson und seine Erziehung in Herford (55). * Damals auf dem Winterberg... Schulkinder aus Valdorf erzählen aus ihrer Welt (62). H. Höpner: Christina von Nagel. Der Kampf einer Frau um Gut Bustedt (87). W. Günther: Renitenz in Spenge. Über den kirchenbehördlichen Umgang mit Abtrünnigen (103). Chr. Kathe-Hinkenjann: Kloster und Stift Quernheim im mittelalterlichen Westfalen. Spiritualität und Macht in Quernheim (121). M. Kluge: Von Valdorf bis Canossa: Bischof Eilbert von Minden, die Schenkungsurkunde von 1055 und die Rolle des Bischofs im Investiturstreit (137). N. Sahrhage: ?... zeigt sich dort heller Sonnenschein, wo bisher Nacht und Finsternis gelagert hat?. Die Anfänge der Bünder Arbeiterbewegung (151). M. Polster: ?Sie ist groß und ziemlich wol gebawet? - Über den Merian-Stich und andere Bilder der Freien Reichsstadt Herford (164). E. Möller: ?Es scheint mir wie ein Raubzug? - Vom Leben und Sterben des Gefreiten Heinrich Voßmeier aus Obernbeck (182). H. Rüthing: Das mittelalterliche Amulett von Enger. Ein überraschender und bedeutender Fund (211). E. Möller: Auswahl-Bibliografie Kreis Herford 2007 (220).

6. Münsterland

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
10/2007. J. Niemer: Baumeister aus dem Münsterland. August Reinking war ein bedeutender westfälischer Klassizist.
11/2007. W. Kutsch: Der Graf und seine ?Boniburg?. Das kurze Glück der Hatzfeldt-Trachenbergs.

Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred Schröder, Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten.
89/2007. M. Schröder: ?Heimat? im Wandel der Zeit ...? Ehemalige Mitbürger haben sich auf Wunsch des Heimatbundes in zahlreichen Briefen zu dem Thema ?Heimat? geäußert (3. Teil). J. Eggers: Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Elektrifizierung in den Bauerschaften Veltrup und Hollingen. Verkabelung der Adolf-Hitler-Straße in den Jahren 1933/34. E. Wixmerten: Benennung von Straßen und Wegen nach Emsdettener Persönlichkeiten: Jan-van-Detten-Straße. W. Rauß: Die ersten ?Wehrpflichtigen? des Bistums Münster 1767. H. Westkamp: Der Hünningroder-Esch. Erinnerungen an den ?Grauten Patt? - die Lange Straße. G. Helmers: Vor 50 Jahren: Krönung des Schönstattbildes in Emsdetten.

Wüllener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Wüllen e.V., Brigitte Winkelhaus, Sabstätte 10, 48683 Ahaus-Wüllen.
26/2007. H. Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1907 gingen zur Tauffeier in St. Andreas. H. Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1907 standen vor dem Traualtar in St. Andreas. H. Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1907 sind folgende Brautpaare in Wüllen aufgeboten und heirateten in einer anderen Pfarrei. H. Feldhaus/H. Harpers: Im Jahre 1907 klang vom Wehrturm die Totenglocke. H. Feldhaus/H. Harpers: Übersicht über das Alter der Verstorbenen im Jahre 1907. W. Elling: Düngerhaufen verunstalteten die Innenstädte im Kreis Ahaus. H. Feldhaus: Schwerer Start in der neuen Heimat Wüllen. Die ersten Flüchtlinge und Vertriebenen trafen 1946 in Wüllen ein. * Wat so alls passeert is in usse Dorp nett so as?t inne Zeitung stönn. Van Oktober 2006 bes September 2007. Tosammensocht van Schulze Bäings Hubbet - in?t Platt öwwerdrägen van Pottgerts Paul un Beken Hubbet. B. Winkelhaus: Wir stellen vor: Josef Voß.

7. Paderborner und Corveyer Land

damals & heute. Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege aus Delbrück. Hrsg.: Bernhard Kößmeier, Stadtheimatpfleger Delbrück, Diebeskämpen 10, 33129 Delbrück-Boke, E-Mail: Koessmeier at t-online.de
7/2007. G. Kretschmann: Letzter zum Tode Verurteilter wurde 1801 exekutiert. Galgenlaake: Straßenname erinnert an Hinrichtungsplatz - im Juni Gottesdienst am Kreuz. I. Bewermeier/B. Kößmeier: Der Boker Taufstein, ein Kleinod westfälischer Romanik. Vergleiche mit verwandten Exemplaren erlauben Rückschluss auf das ursprüngliche Aussehen.

Eggegebirgsbote. Mitteilungsblätter des Eggegebirgsvereins e.V., Hrsg. u. Verlag: Eggegebirgsverein e.V., Auf dem Krähenhügel 7, 33014 Bad Driburg, Tel.: 05253/931176, E-Mail: info at eggegebirgsverein.de, Internet: www.eggegebirgsverein.de
259/2007. B. Hagelüken: Eggeweg bleibt Qualitätswanderweg. W. Einhorn: Aus dem Tagebuch des Eggepaters. L. Kappe: Wandern mit GPS - ?Satelliten weisen den Weg?. B. Hagelüken: EGV-Wegewarte im Hochstift arbeiten nun digital. B. Hagelüken: Forstdirektor Franz Lödige beim ?Tag des Baumes? in Altenbeken. P. Kracht: Widukind-Museum in Enger eröffnet.

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. Red.: Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn, Lindenstraße 12, 33142 Büren, Tel.: 02951/970226, E-Mail: GrabeW at kreis-paderborn.de
135/2007. R. Wester: Geschichten von unterwegs - Eine Zeitreise entlang der Almetalbahn. S. Simonsen: ?Das ist der Fund meines Lebens? - Alles über Plesiosaurier ?Toni?. J. Ernesti: Wie kam die Ökumene nach Paderborn? 50 Jahre Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik. W. Stüken: Der fast vergessene Pionier von Westphalia. Nicolaus Hesse aus Lichtenau zählt zu den Gründern einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Missouri. D. Brassel: ?Möge die neue Fabrik darum wachsen, blühen und gedeihen!? - Der Umzug der Firma Franz Schneider Söhne von Iserlohn nach Brakel. E. Naumann: Nach 225 Jahren eine neue Epoche. Heinrich von Sierstorpffs Visionen wurden im Gräflichen Parkhotel und Spa Bad Driburg Wirklichkeit. M. Niggemeyer: Ein Evangeliar in Silberglanz und Bernsteingold. Ein Werkstück aus dem Atelier Cassau.

8. Ruhrgebiet

Der Wattenscheider. Vereinszeitschrift des Heimat- und Bürgerverein Wattenscheid e.V., An der Papenburg 30 a, 44866 Bochum-Wattenscheid, Tel./Fax: 02327/321720, E-Mail: info at hbv-wat.de, Internet: www.hbv-wat.de
3/2007. * Großer Besucherandrang beim Sommerfest des HBV. * HBV erinnert Regierungsfraktionen des Landtages an 1990 gemachte Zusagen. * Vortrag zur Aufgabenstellung der Evangelischen Kirche heute. * Kupfertafel vom Wattenscheider Bergbauwanderweg entwendet. * Perlen am Niederrhein: Die Stadt Kalkar und das Kloster Kamp. * Ein lohnender Besuch: Das Heimatmuseum im Helfs Hof. * Ein Stadtmodell für das Heimatmuseum im Helfs Hof. * HBV für ?Karl-Busch?-Straße. * Klaus-Peter Hülder wird 65. J. Bender: Erlebtes aus der Zeit des ?Kampfes gegen Windmühlenflügel?. * Die Wattenscheider Ortsteile. P. Neumann: ?eid? und ?eit? - Auf Wattenscheid reimt sich ganz viel. M. Bröde: 50 Jahre neues Wattenscheider Rathaus.

9. Siegerland-Wittgenstein

Unser Heimatland. Siegener Zeitung.
29.09.2007. * Die ?Heckenmünze? von Friedewald. Brandenburger ?Zweidritteltaler? im Schlosskeller geprägt.
06.10.2007. * Brücke zwischen Siegerland und der Ruhr. Ringlokschuppen als Denkmal des Monats eingestuft. V. Klein: Freundschaft nach Westen. Langjährige Verbindungen aus Siegen-Wittgenstein nach Berlin. * Maschinenhalle sanieren. 6,9 Mill. Euro für Zeche Zollern.
13.10.2007. * Wilhelm von Oranien an der Donau. Büsten erinnern an das nassau-oranische Erbe. * Kein Patentrezept für heimische Baukultur. Neue Perspektiven für das ländliche Bauen in Westfalen. H. Kuhle-Adam ?: Uss ahler Zitt. Wee et noch kain Standesamt goab.
20.10.2007. U. Lückel: Leibarzt des Grafen Casimir. Johann Samuel Carl (1676-1757). Mehrfach des Landes verwiesen. * Schlaglichter auf den Alltag. LWL zeigt 2010 den ?Planeten Westfalen?.
27.10.2007. * Burgenvereine fest verbunden. Historisches Schauspiel zum Partnerschafts-Jubiläum in Eger. G. Schäfer: ?Sin Birn gefällich?? Beschwerliche Obsternte in Wahlbach. * Vom Bahndamm zum Parkplatz. Bahnimpressionen aus dem Siegerland und Rheinland.
03.11.2007. H. Stötzel: Hineinwandern in die Geschichte. Hugenottenweg am Greifenstein. Kreuz ist richtungsweisend. * Nacht muss dunkel bleiben. Düstere Befürchtungen gegen Straßenlicht.
10.11.2007. Kl. Seidenstücker: Eine Predigt ohne Worte. Beitrag zur Kunst in reformierten Kirchen. * Kleine Welt des Schulwegs. Volkskundliche Kommission beim Landschaftsverband forschte.
17.11.2007. * Archäologen für einen Tag. Museum zum Mitmachen. Neue Ausstellung. T. Irle: Siegerländer Turandot. Heimische Ursprache erforscht.
24.11.2007. * Sakrales Musikwerk mit großer Tradition. Hubertusmesse im Brauchtum Werthenbachs fest verankert. B. Brandemann: Noble Spenden aus Amerika. Auswanderer Karl Lagemann zum Ehrenbürger ernannt. * Im Garten beerdigt. Leichenbestattung im Jahre 1629.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., E. Linke, Untere Bienhecke 12, 57334 Bad Laasphe, E-Mail: Elinke-Laasphe at web.de
3/2007. F. Krämer: Schiefer aus Raumland. H. Prange: Kriegsgräber russischer und polnischer Zwangsarbeiter auf dem Friedhof ?Am Sengelsberg? in Bad Berleburg. E. Bauer: Ein Schutzbrief. H. Kruse: 1817 - Wittgenstein kommt zur Provinz Westfalen. J. K. Mehldau: Behauste Beisitzer, Mühlen und untergegangene Häuser in Elsoff.

10. Vest Recklinghausen

Gladbeck. Unsere Stadt. Zeitschrift für Information, Werbung, Kultur- und Heimatpflege. Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V., Schriftleitung: Heinz Enxing, Voßstraße 147, 45966 Gladbeck, Tel.: 02043/61421.
3/2007. * Nach 84 Jahren gehen im Finanzamt die Lichter aus. E. Zbocna: Luisenhof, Seniorenzentrum mit hohem Anspruch. E. Enxing: Grünes Licht für den Bahnhof Ost. M. Korn: Der Wittringer Wald im Wandel der Zeiten. H. Enxing: Wer war eigentlich...? Albert Schweitzer. G. Hengstermann: Brieftauben, Rennpferde am Himmel. N. Thiesing: Johannes Brus, ein Künstler aus Gladbeck. M. Samen: Gestern war der Fritz noch krank. Heut lacht er wieder, Gott sei Dank. W. Bugzel: Superintendent Detlef Mucks-Bücker - verantwortungsvolles Amt bei ?Kirchens?. * Die kath. Großpfarrei St. Lamberti, eine inhaltliche Notwendigkeit. H. Enxing: Der ?Bosslerweg? erinnert an einen Kotten. K.-H. Leitzen: Das Krapfenbacken. B. Hannemann: Cortina - Vom Eispalast zum Eiscafé. Th. Täpper: Amtsvöständnis. R. Michalowsky: Kommunales Kino Gladbeck erfolgreich. Von den ?Liebesgrüßen aus der Lederhose? zur ?Rocky Horror Picture Show?. B. Hannemann: Der letzte Mohikaner vom Oberhof.





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 24 09:17:50 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 24 Jan 2008 09:17:50 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2007,
Heft 6, Teil 1
Message-ID: 479857BE.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 20.12.2007, 08:27

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Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 6/2007, Teil 1

Zeitschriftenschau

I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Archivpflege in Westfalen-Lippe. Im Auftrage des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe - LWL-Archivamt für Westfalen - hrsg. von Norbert Reimann und Wolfgang Bockhorst. LWL-Archivamt für Westfalen, Redaktion, 48133 Münster, Tel.: 0251/591-5779 u. 591-3887, E-Mail: lwl-archivamt at lwl.org
67/2007. P. Worm: 59. Westfälischer Archivtag in Arnsberg. H.-J. Vogel: Der Dauersturm des Wandels und die Zukunft der Archive. N. Reimann: Stein, Westfalen und die Reformen - Gedanken zum 250. Geburtstag eines ?Westfalen aus Nassau?. Th. Gießmann: Kommunalisierung der Verwaltung nach 1945 - Auswirkungen auf die Überlieferungsbildung in den Archiven. W. Grabe: ?Stadt, Land, Fluss? - Kommunalarchive und regionale Identitätsstiftung. A. Schaller: Blatt für Blatt? - Erschließungswege am Beispiel des Freiherrn-vom-Stein-Nachlasses. G. Teske: Von Mommsen bis Kalliope: zentrale Nachweise von Nachlässen. J. Rath: Vom Nutzen (und Nachteil?) der Nachlässe in Archiven. M. Gosmann: 50.000 Dias - Was nun? Was tun? Der Nachlass von Kreisheimatpfleger Friedhelm Ackermann (1934-2005). Ein Praxisbericht. A. Gussek-Revermann: Konzept, Realisierung und Nutzen einer bestandsübergreifenden Fotoerschließung. P. Worm: Digitale Bilder im Archiv. M. A. Steinert: Urheber- und andere Schutzrechte an Bildern im Archiv. B. Geller: Gute Umgangsformen - Grundlagen der Konservierung von Fotobeständen. G. Teske: Zwei Briefe des Freiherrn vom Stein aus dem Jahr 1777 für das Archiv Cappenberg erworben.

Denkmalpflege in Westfalen-Lippe. Hrsg.: LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen-Lippe im Auftrag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Fürstenbergstraße 15, 48147 Münster, E-Mail: wafd at lwl.org
1/2007. A. Herden-Hubertus: Das ?Solmsche Denkmal? in Ahaus, Kreis Borken. R. Karrenbrock: Memoria in Stein. Spätmittelalterliche Epitaphien an der ehemaligen Stiftskirche in Nottuln. J. Schäfer: Schinkel in Iserlohn? Das Eiserne Kreuz auf dem Düsing. R. Kaiser: Hermann: Denkmal, Pflege und Inszenierung. F. Kaspar: Das Kaiserdenkmal an der Porta-Westfalica. Th. Spohn: Über die ?Lourdes-Grotten?. U. Barth: Das Denkmal für den Industriellen Gustav Selve (1842-1909) in Altena. A. Herden-Hubertus: Ein Künstlerdenkmal in Warburg: Der Eisenhoit-Brunnen. O. Karnau: Das Kriegergedächtnisfenster von St. Agatha in Dülmen-Rorup. D. Gropp: Das Kriegerdenkmal in Lüdenscheid. U. Quednau: Auszeichnung für beispielhafte Denkmalpflege. Verleihung des Westfälischen Preises für Denkmalpflege 2006.
2/2007. * Das Amt hat eine neue Leitung. * Ferdinand von Quast (1807-1877). E. Grunsky: Konservieren als Prinzip denkmalpflegerischen Handelns. Ferdinand von Quast und einige Grundsätze der frühen Denkmalpflege in Preußen. U. Quednau: Die Denkmale als heiligste Erinnerungen unserer gemeinsamen Geschichte. Ferdinand von Quast und die Denkmalerfassung in Westfalen. O. Karnau: Lärmschutz und Kirchenfenster. Zu einer Folge der zusätzlichen Nutzung der Jakobikirche in Lippstadt. B. Seifen/Th. Spohn: Bestand und Wandlungen des ehem. Schmitmannschen Hauses von 1571/1715 am Kirchplatz in Menden. D. Strohmann: Raumdekorationen des 18. Jahrhunderts in den Schlössern Hovestadt und Burgsteinfurt und ihre Restaurierung. R. Kaiser: Die Novellierung der Energieeinsparverordnung 2007 und die Folgen für die Denkmalpflege. E. Grunsky: Personalia: Frau Dr. Quednau verlässt das Amt.

Jahrbuch für Westfälische Kirchengeschichte. Bd. 103 (2007). Hrsg. von Bernd Hey. Verein für Westfälische Kirchengeschichte, Geschäftsstelle, Altstädter Kirchplatz 5, 33602 Bielefeld.
M. Wolf: Die Stadtkirche zu Rheda (15). J. Trelenberg: Die Einführung der Reformation in Hemer. Ein Beitrag zum 450-jährigen Reformationsjubiläum der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde im Jahr 2007 (23). R. Bremme: Superintendent Julius Schmidt (1618-1680) und die Hexenverfolgung in Petershagen 1654-1656 (51). Chr. Peters: Ganz Vlotho scheint sich aufzumachen. 10 Aktenstücke zu den durch Friedrich August Weihe (1721-1771) angestoßenen Erweckungen in Vlotho, Exter und Lippstadt (75). H. Bei der Wieden: Die Dekanessen und Koadjutorinnen der Reichsabtei Herford in der Neuzeit (109). Cl. Bernet: Die radikalpietistische Siedlung Friedensthal: Internationale Netzbeziehungen Deutschland - England - Nordamerika (131). F. Stückemann: ?Ihre Freundschaft ist mir unendlich schätzbar? - Friedrich Nicolai als Geschäfts-, Korrespondenz- und Verlagspartner des Jöllenbecker Pfarrers und Aufklärers Johann Moritz Schwager (1738-1804) (157). R. Neumann: ?Und wir mit gutem Recht unser Haus Johanniter-Station Nazareth nennen durften?. Die Frühzeit der Westfälischen Diakonenanstalt Nazareth, Pastor Friedrich v. Bodelschwingh der Ältere (1831-1910) und einige Beispiele einer Betheler Legendenbildung (211). H. Koch: ?Mit Gott für Kaiser und Reich?. Karl Koch und die Politik (227). J. Kampmann: Die außerordentliche Tagung der Kreissynode Vlotho in der Zeit des deutschchristlichen Kirchenregiments in Westfalen am 28. März 1934 (243). J. Kampmann: Ernst Käsemann und die Kirchenordnung - sein Denken und Handeln in seiner Zeit als Pfarrer (255). E. Heesch: ?Frieda ist hochgradig schwachsinnig und bedarf der Aufnahme in die Anstalt Bethel?. Medizin und Pflege in den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel in der Zeit des Nationalsozialismus (281). U. Althöfer: 100 Jahre kirchliche Bauberatung - vom provinzialkirchlichen Bauamt zum landeskirchlichen Baureferat 1906-2006 (335). D. Kluge: Tag der Westfälischen Kirchengeschichte 2006 (375). * Buchbesprechungen (381).

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster, Tel.: 0251/41320.
5/2007. M. Zehren: Im Westen viel Neues. Mit dem Fahrrad durch die Grenzregion des Münsterlands. K. Mark: Prädikat ?Hot Spot?. Fast 40 Jahre nach der Gründung spielt das Dortmunder domicil in der Musikclub-Profiliga mit. J. Nunes Matias: Harte Arbeit - frohe Feste. Harkemei und Stoppelhahn - nach dem letzten Fuder wurde kräftig gefeiert. K. Sluka: Auf Pilgerpfaden. Pilgern ist in. Seit Hape Kerkelings Bestseller ?Ich bin dann mal weg? begeben sich Jahr für Jahr immer mehr Menschen auf die Reise nach Santiago de Compostela. Wer von Westfalen aus nach Spanien pilgern möchte, kann demnächst vor der eigenen Haustür losmarschieren. K. Engelhardt: Der Wegbereiter: Günter Ruland beschildert 100 Kilometer des Pilgerwegs im Münsterland. J. Grywatsch: Auf ?wohlconditionirten Füßen?. Für ein Buchprojekt wandern Ferdinand Freiligrath und Carl Schlickum kreuz und quer durchs Land - Feder und Papier stets griffbereit. W. Morisse: Am Anfang war Burg Altena. Wanderers Rast: Richard Schirrmann erfand im Sauerland eine Einrichtung, die sich auch noch rund hundert Jahre später großer Beliebtheit erfreut: die Jugendherberge. M. Aust: Weitsicht statt dunkle Wälder. Im Januar legte der Orkan ?Kyrill? in Südwestfalen 20 Millionen Bäume um - eine Jahrhundertkatastrophe, von der auch der Tourismus nicht verschont blieb. Jetzt lockt man am Rothaarsteig Wanderer mit einer veränderten Strategie. Denn der Sturm hat auch neue Aussichten gebracht. M. Zehren: Alpinist im Ardeygebirge. Bergsteiger Uli Auffermann empfiehlt Wanderungen im Ruhrgebiet. M. Schäfer: Dem Robin Hood der Egge auf der Spur. Abwechslungsreiche Route führt 210 Kilometer von Hattingen ins Paderborner Hochland. M. Vaupel: ?Individuell - aber komplett organisiert?. Ein Hagener Unternehmen profitiert vom neuen Trend zum Wandern und ist zu einem der größten Anbieter von Wanderreisen in Europa emporgeklettert. R. Doblies: Jugendwerke berühmter Künstler. Schon der kleine Picasso malte Tauben und Stierkämpfe. R. Doblies: ?Perfektion und Zerstörung?. Panorama des Schreckens. Mit der Wanderausstellung ?Entartete Kunst? in München erreichte der nationalsozialistische Feldzug gegen die Moderne seinen traurigen Höhepunkt. In einer ambitionierten Schau blickt die Kunsthalle Bielefeld jetzt auf das Jahr 1937 zurück. K. Mark: Arnulf von Arnim: Heimathafen Dortmund. International bekannter Pianist rief renommierten Schubert-Wettbewerb ins Leben. M. Jeitschko: Christoph Ulrich Meier: Gefeierter Pultstar. Detmolder Dirigent springt beim ?Tannhäuser? in Bayreuth ein. St. Keim: RuhrTriennale: Von Hexen, Zauberern und Mythen. Die Nähe des Mittelalters - eine Zwischenbilanz. W. Gödden: Flammende Herzen. Eine Ausstellung im Museum für Westfälische Literatur beschreitet thematisches Neuland und kommt zu überraschenden Ergebnissen: Westfalen ist geradezu ein Eldorado für Herz-, Schmerz-, Western- und Gruselliteratur. * Friedrich-Wilhelm Grimme: Das Denkmal des ?Strunzerdählers?. Kleinste ?Liegenschaft? wechselt nach 100 Jahren seinen Besitzer. W. Gödden: Ein hoch verehrter Heimatdichter. F. Polke: Verwaltungsreform: Ausfransende Ränder. Platzt der Traum vom einheitlichen Ruhrbezirk? In Städten und Kreisen reden Politiker offen darüber, das Ruhrgebiet zu ?verlassen?. V. Jakob: LWL-Freilichtmuseum Detmold: Vergessene Nachbarn. Das neu eröffnete Haus Uhlmann ist Schauplatz von Drostes ?Judenbuche? und erinnert an die Geschichte der ländlichen jüdischen Minderheit in Westfalen. M. Schröder: Ausstellung ?Westfalczycy?: Geschichte der Ruhrpolen. Von der Einwanderung ins Revier 1871 bis heute. R. Doblies: Großer Auftritt für Schuhe und Füße. Ausstellungen laden nach Ostwestfalen-Lippe. V. Jakob: Focus Cinemas: Vom Lichtspielhaus zur Traumfabrik. Deutschlands ältestes heute noch bespielte Kino steht in Steinfurt. U. van Jüchems: Serie: Marken aus Westfalen: Nur Wasser und Schrot. Typisch westfälisch: Haverland in Soest ist die älteste Pumpernickel-Bäckerei der Welt.

2. Hellweg

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur ?Geseker Zeitung?. Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
492/2007. M. Schraub: Zwischen Kreuz und Hakenkreuz. Aus den Leben im Dritten Reich in Geseke. F. Ludwigt: Mönninghausen im 19. und 20. Jahrhundert (1. Fortsetzung).

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
18/2007. A. Beeck: Kein Verständnis für 40 km-Höchstgeschwindigkeit. Hammer Verkehrsprobleme vor 75 Jahren. Polizeilicher Verkehrsunterricht für Schüler auf der Straße. * ?Fatzwerke? des Teufels. Köchin zu Kamen soll vor 450 Jahren Nonnen aus dem Kloster Kentrop in Hamm verhext haben. * Der Landschaft das Buschwerk erhalten. Wichtige Voraussetzung für das ökologische Gleichgewicht. * Der Aronstab ist giftig. P. Reding: Der Club der glücklichen Finder. Ein westfälisches Kuriosum für Trödelliebhaber aus dem Ruhrgebiet. P. Gabriel: Dorfschule mit Stall und 2 ½ Morgen Land. Heinrich Wiedehage war 38 Jahre Lehrer in Walstedde. Was eine alte Schulchronik berichtet. G. Köpke: Sensible Bewohner der Alten Lippe. Rückzugsräume für den Zwergtaucher sind selten geworden.
19/2007. H. Thomas: Preußischer Staatsmann und Vorkämpfer für Europa. Vor 250 Jahren wurde Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein am 26. Oktober 1757 geboren. H. Platte: Edinghausen - Rittergut und Schulzenhof in Bönen-Bramey. Die Tradition des Hofes führt zurück ins 14. Jahrhundert (Teil 1). * Das Rittergut Edinghausen und seine Ritter in alten Quellen. W. Gernert: Figurale Kunststückchen im alten Rathaus von Vreden. Liebe zum Detail im ersten deutschen Scherenschnitt-Museum. F. Kühle: Silberdisteln stehen unter Naturschutz. * Freiherr vom Stein und seine Kontakte zu Hamm. Als Chef der preußischen Kriegs- und Domänenkammer hielt er sich häufig in der Lippestadt auf.
20/2007. G. Wiesendahl: 700 Jahre stand die alte Stephanus-Kirche im Zentrum von Bockum. Ihr Nachfolge-Bau wurde vor hundert Jahren am 6. November 1907 eingeweiht. M. Brand: Zwangsarbeiterkinder - in Deutschland geboren. Mechthild Brand recherchierte mit großer Sorgfalt das Schicksal polnischer Kinder auf Bauernhöfen der Soester Börde von 1940 - 1945. H. Platte: Edinghausen - Rittergut und Schulzenhof in Bönen-Bramey. Die Tradition des Hofes führt zurück ins 14. Jahrhundert (Schluss). H. Fertig-Möller: Freiherr vom Stein war ?Besitzbürger? von Werne. Ein Porträt erinnert im Rathaus der Stadt an den großen Staatsmann. A. Beeck: Das erste Hammer Automobil gehörte zum Haus Weststraße 10. Aus den Anfängen des Automobils in Hamm. Die Firma Middendorf war Pionier für die neuen ?Motorkutschen?.
21/2007. G. Beaugrand: ?Heimat ist Natur plus Kultur und Seele?. Die Heimatvereine leisten auch in Hamm wichtige moderne Kulturarbeit auf regionaler Ebene. H. W. Krafft: Ein Rückwärtsgang war nicht vorgesehen. Kuriose westfälische Automarken von einst. U. Kunz: War Karl der Große auch zu Gast in Herzfeld? Nach alter Tradition gilt die St.-Ida-Kirche als das älteste Gotteshaus des Münsterlandes. Noch offene Fragen über die Gründungszeit. * Zeugnis des Glaubens. Das Kopfreliquiar der hl. Ida wird in Herzfeld aufbewahrt. G. Wiesendahl: 700 Jahre stand die alte Stephanus-Kirche im Zentrum von Bockum. Ihr Nachfolge-Bau wurde vor hundert Jahren am 6. November 1907 eingeweiht (2. Teil). A. Schulte: ?Selig, die im Herrn entschliefen...? Das Grabmal Johanna Kortmann auf dem Ostenfriedhof.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum ?Patriot? und zur Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557 Lippstadt.
17/2007. T. Schreiber: Der Lippstädter Volkssturm 1944/45. Das letzte Aufgebot.
18/2007. B. Bertling: 1653-1691: Neubau der Pfarrkirche St. Jakobus in Mastholte. Kirchweih am 25. August 1658. M. Willeke: Die Wüstung Hoven (südliche Feldmark von Steinhausen).
19/2007. W. Kröger: Hundertundein Jahr mit den Brieftauben ?vereint?. Am 24.10.1906 gründeten vierzehn Männer den ?Brieftauben-Liebhaber-Verein Koncurrenz?. W. Mues: Ein Festtag für Rixbeck. Am 13. Juni 2007 wurde die neue Bahnunterführung eröffnet.
20/2007. Kl. Luig: Wahrzeichen Bad Waldliesborns: Die Villen an der Quellenstraße werden 100 Jahre alt.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19-21, 59494 Soest, Tel.: 02921/6880.
373/2007. G. Köhn: Die Anfänge der Soester Presse im 19. Jahrhundert. Das Soester Wochenblatt/Kreisblatt erschien im Mai 1819. H. Brauckmann: Als an der Möhne noch die Wassermühlen klapperten. Rückblick auf unersetzliche Energiequellen: Die Niederbergheimer Mühle (6. Folge). * ?Fatzwerke? des Teufels. Köchin zu Kamen soll vor 450 Jahren Nonnen aus dem Kloster Kentrop in Hamm verhext haben. * Der Landschaft das Buschwerk erhalten. Wichtige Voraussetzung für das ökologische Gleichgewicht. * Der Aronstab ist giftig. P. Reding: Der Club der glücklichen Finder. Ein westfälisches Kuriosum für Trödelliebhaber aus dem Ruhrgebiet. H. J. Deisting: Der Schriftsteller Heinrich Böll war 1959 zu Gast in Werl. Dichterlesung in der Aula des Marien-Gymnasiums.
374/2007. * Die ?Dingbuche? am Dreiländereck zwischen Rüthen, Brilon und Büren. Erinnerungsmal an die ?Thing-Versammlungen? in alter Zeit. H. Platte: Edinghausen - Rittergut und Schulzenhof in Bönen-Bramey. Die Tradition des Hofes führt zurück ins 14. Jahrhundert (1. Teil). * Das Rittergut Edinghausen und seine Ritter in alten Quellen. W. Gernert: Figurale Kunststückchen im alten Rathaus von Vreden. Liebe zum Detail im ersten deutschen Scherenschnitt-Museum. F. Kühle: Silberdisteln stehen unter Naturschutz. G. Köhn: Die Anfänge der Soester Presse im 19. Jahrhundert. Das Soester Wochenblatt/Kreisblatt erschien im Mai 1819 (2. Teil). H. Keinemann: Pferdegeschichten aus meiner Kindheit.
375/2007. G. Köhn: Die Anfänge der Soester Presse im 19. Jahrhundert. Die Revolution von 1848 wirkt sich auch auf die Presse aus (3. Teil). H. Braukmann: Als an der Möhne noch die Wassermühlen klapperten. Rückblick auf einstige Energiequellen: Die Walkmühlen (Schluss). M. Brand: Zwangsarbeiterkinder - in Deutschland geboren. Mechthild Brand recherchierte mit großer Sorgfalt das Schicksal polnischer Kinder auf Bauernhöfen der Soester Börde von 1940-1945. H. Platte: Edinghausen - Rittergut und Schulzenhof in Bönen-Bramey. Die Tradition des Hofes führt zurück ins 14. Jahrhundert (Schluss). H. Fertig-Möller: Freiherr vom Stein war ?Besitzbürger? von Werne. Ein Porträt erinnert im Rathaus der Stadt an den großen Staatsmann. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (32): Johannes Strote, Bischof von Skopje, Weihbischof von Köln. M. Gründwald: Das Reibeisen hat längst ausgedient. Die Kartoffelreibe gehörte einst zur Grundausstattung der westfälischen Küche.
376/2007. O. F. Timmermann: ?Lass uns heute auf die Kirmes gehen...? Soester Kirmesschnurren in Erinnerung an Dr. Otto F. Timmermann. U. Dalhoff: Auch in alten Zeiten schlug das Wetter Kapriolen. Historische Wetterdaten aus dem Raum Soest, aufgezeichnet in zeitgenössischen Dokumenten. H. W. Krafft: Ein Rückwärtsgang war nicht vorgesehen. Kuriose westfälische Automarken von einst. * Bauernregeln zum Martinstag. U. Kunz: War Karl der Große auch zu Gast in Herzfeld? Nach alter Tradition gilt die St.-Ida-Kirche als das älteste Gotteshaus des Münsterlandes. Noch offene Fragen über die Gründungszeit. G. Köhn: Die Anfänge der Soester Presse im 19. Jahrhundert. Die Revolution von 1848 wirkt sich auch auf die Presse aus (4. Teil). H. Braukmann: Die Geschichte des Brandholzes an der Haar. Aus diesem Waldgebiet holten die umliegenden Dörfer ihr Brennholz.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 23 11:11:46 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 23 Jan 2008 11:11:46 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsreihe: "Roemer und Germanen
in Nordwestdeutschland", 30.01.-18.06.2008, Detmold
Message-ID: 479720F2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Katrin Winter"
Datum: 21.01.2008, 15:45

AKTUELL

Neue Vortragsreihe im Lippischen Landesmuseum Detmold:
"Römer und Germanen in Nordwestdeutschland"

Im Vorfeld der Ausstellung "IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS.
2000 Jahre Varusschlacht" (Mai bis Oktober 2009) startet das
Lippische Landesmuseum Detmold mit einer neuen Vortragsreihe
ins Jahr 2008, zu der wir Sie herzlich einladen möchten:

"Römer und Germanen in Nordwestdeutschland"
Eintritt: 3,- ? (Karten nur im Vorverkauf erhältlich!)
Ort:
Vortragssaal des Lippischen Landesmuseums Detmold
Ameide 4
32756 Detmold
Tel.: 05231 / 9925-0
E-Mail: info at lippisches-landesmuseum.de

Termine:
30.01.2008, 19.30 Uhr:
Dr. Susanne Wilbers-Rost (Varusschlacht im Osnabrücker Land -
Museum und Park Kalkriese) / Dr. Achim Rost (Universität
Osnabrück): "20 Jahre interdisziplinäre Untersuchungen in
Kalkriese - Ergebnisse und aktuelle Arbeiten"

20.02.2008, 19.30 Uhr:
Dirk Mellies M.A. (Ernst Moritz Arndt-Universität Greifswald,
Historisches Institut): "Sinnbild für Einheit und Freiheit" oder
"Denkmal des deutschen Chauvunismus"? - Die Bau- und
Wirkungsgeschichte des Detmolder Hermannsdenkmals"

12.03.2008, 19.30 Uhr:
PD Dr. Uta Halle (Humboldt-Universität Berlin): "Die
Vereinnahmung der prähistorischen Archäologie durch Ideologie
und Politik im 19. und 20. Jahrhundert"

16.04.2008, 19.30 Uhr:
Dr. Klaus Grote (Kreisarchäologie Göttingen): "Die Römerlager
bei Hedemünden an der Werra, Kr. Göttingen. Neue Funde und
Forschungen an einem Militärstützpunkt der Germanienfeldzüge
unter Kaiser Augustus"

07.05.2008, 19.30 Uhr:
Dr. Norbert Hanel (Universität zu Köln, Archäologisches Institut)
: "Römische Bleigewinnung in Germanien am Beginn der römischen
Kaiserzeit"

18.06.2008, 19.30 Uhr:
Prof. Dr. Christoph Schneider (Universität Hamburg, Seminar für
Alte Geschichte): "Römische Kriegsschiffe auf der Lippe. Nachbau
- Test - Ergebnisse"

INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortragsreihe "Römer und Germanen in Nordwestdeutschland"
Datum: Januar bis Juni 2008
Lippisches Landesmuseum Detmold
Ameide 4
32756 Detmold
Tel.: 05231 / 99250
Fax: 05231 / 992525
E-Mail: info at lippisches-landesmuseum.de
URL: www.lippisches-landesmuseum.de

Kontakt:
Katrin Winter M.A.
Lippisches Landesmuseum Detmold
Ameide 4
32756 Detmold
Tel.: 05231 / 992528
Fax: 05231 / 992525
E-Mail: winter at lippisches-landesmuseum.de
URL: www.lippisches-landesmuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 23 11:19:08 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 23 Jan 2008 11:19:08 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stadtarchiv Bottrop laedt zum Besuch des "Zuges
der Erinnerung" ein, 23.02.2008, Essen
Message-ID: 479722AC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bottrop"
Datum: 23.01.2008, 08:02

AKTUELL

Stadtarchiv lädt zum Besuch des "Zuges der Erinnerung" ein
Fahrt am 23. Februar nach Essen - Anmeldung ab sofort möglich

Der 27. Januar wird seit 1996 als "Tag des Gedenkens an die
Opfer des Nationalsozialismus" begangen: Am 27. Januar 1945
wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz von
sowjetischen Truppen befreit. Auschwitz steht als Symbol für das
Grauen des Dritten Reiches. Mehr als eine Million Männer, Frauen
und Kinder wurden in dem Konzentrationslager getötet. Den
"Holocaust-Gedenktag" nimmt das Stadtarchiv in diesem Jahr zum
Anlass, um in besonderer Form mit an die Zeit des
Nationalsozialismus zu erinnern. Denn auch Bottroperinnen und
Bottroper sind in dieser Zeit verfolgt, nach Auschwitz und in
andere Konzentrationslager deportiert und dort ermordet worden.

Durch Deutschland fährt derzeit der "Zug der Erinnerung". Er
fährt auf den Strecken der Deportationszüge der "Deutschen
Reichsbahn" und hält in verschiedenen Bahnhöfen. Sein Ziel ist
die Gedenkstätte Auschwitz. Er transportiert eine mobile
Ausstellung, die an die vergessenen Opfer des NS-Systems
erinnert: Kinder und Jugendliche, die mit der "Deutschen
Reichsbahn" in die Vernichtungslager transportiert wurden. Der
"Zug der Erinnerung" besteht aus einer Dampflok und mehreren
Ausstellungswagen, in denen Fotos und Briefe der Deportierten
gezeigt werden.

Hier gibt es auch Bezüge zu Bottrop. So wird an Herbert Cohn und
Rudolf Konrad Brandt erinnert. Herbert Cohn, 1926 in Essen
geboren, lebte mit seiner Familie in Bottrop, Essener Straße 2.
Er wurde von Essen aus in das Konzentrationslager Auschwitz
deportiert und fand dort den Tod. Als Todesdatum ist der 8. Mai
1945 angegeben. Rudolf Konrad Brandt wurde 1925 in Bottrop
geboren, wo er mit seiner Familie bis 1933 an der Hochstraße 12
lebte. Die Familie wurde 1940 von ihrem damaligen Wohnort
Mannheim zunächst in das Internierungslager Gurs im unbesetzten
Frankreich verschleppt. Später wurde Rudolf Konrad Brandt von
seinen Eltern getrennt, kam nach Auschwitz und ist wohl von dort
in das Konzentrationslager Buchenwald verlegt worden. Als
Todesdatum ist der 24. Februar 1945 im KZ Buchenwald vermerkt.
Die im Stadtarchiv gesammelten Informationen über Herbert Cohn
und Rudolf Konrad Brandt werden bei einem Besuch der Ausstellung
in Essen im nächsten Monat übergeben. Dort werden vor Ort
vorhandene Spuren der deportierten Kinder gesammelt. Der "Zug
der Erinnerung" nimmt sie mit und wird die Dokumente und Fotos
am Ende der Reise in der Gedenkstätte Auschwitz symbolisch
hinterlegen.

Der "Zug Der Erinnerung" wird am 22. und 23. Februar im Essener
Hauptbahnhof Halt machen. Das Stadtarchiv bietet deshalb am
Samstag, dem 23. Februar, eine Fahrt zum Besuch der Ausstellung
in Essen an und lädt hierzu alle Interessenten ein. Treffpunkt
ist um 14 Uhr am ZOB. Nach einer Führung durch die Ausstellung
wird noch Gelegenheit sein, mit einem Zeitzeugen zu sprechen.

INFO

Interessenten sind gebeten, sich möglichst bald im Stadtarchiv
(Tel.: 70 37 54) anzumelden, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
Als Kosten werden nur die Fahrtkosten mit dem Bus (ÖPNV)
anfallen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 24 10:26:01 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 Jan 2008 10:26:01 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Holocaust-Gedenktag: Kranzniederlegung in Annen,
27.01.2008, Annen
Message-ID: 479867B9.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Universitätsstadt Witten"
Datum: 23.01.2008, 10:08

AKTUELL

Holocaust-Gedenktag: Kranzniederlegung in Annen
Wittener sind zur Teilnahme am 27. Januar eingeladen

Die Stadt Witten, die Deutsch-Israelische Gesellschaft und der
Freundeskreis der Israelfahrer rufen die Wittenerinnen und
Wittener auf, sich am kommenden Sonntag (27.1.) an der
Gedenkfeier und Kranzniederlegung anlässlich des
Holocaust-Gedenktages zu beteiligen. Bürgermeisterin Sonja
Leidemann, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Witten in der
Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Klaus Lohmann und der
Vorsitzende des Freundeskreises der Israelfahrer, Karlheinz
Dressel, werden um 15 Uhr einen Kranz am ehemaligen
KZ-Außenlager Buchenwald an der Immermannstraße in Annen
niederlegen.

Der Holocaust-Gedenktag erinnert an die über sechs Millionen
Opfer des nationalsozialistischen Völkermords. 1996 erklärte
Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum nationalen
Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. An öffentlichen
Gebäuden werden die Flaggen am Sonntag (27.1.) wegen des
Holocaust-Gedenktages auf Halbmast gesetzt.

Der 27. Januar 1945 war der Tag der Befreiung von Auschwitz. Das
größte nationalsozialistische Konzentrations- und
Vernichtungslager gilt im internationalen Sprachgebrauch als
Synonym für Unmenschlichkeit und die Katastrophe (Shoah) in der
Menschheitsgeschichte. Großbritannien erklärte im Jahr 2000 den
27. Januar offiziell zum Holocaust-Gedenktag und zum Gedenktag
für alle Völkermorde in der Welt. 2005 hat die UNO den 27.
Januar offiziell zum Holocaust-Gedenktag erklärt, verbunden mit
einer Resolution, in der alle Mitgliedsstaaten aufgerufen werden,
an diesem Tag an den Judenmord zu erinnern. In Israel wurde der
"Jom haShoah" schon 1959 (am 27. Nisan) zum Gesetz erhoben.

"Jüdische Zeitreise"

Die Stadt Witten und die Deutsch-Israelische Gesellschaft
begehen den Holocaust-Gedenktag seit 1996 mit verschiedenen
Kooperationspartnern, meist unter der Federführung des
Stadtarchivs. Neben Kranzniederlegungen an der Gedenkstele auf
dem jüdischen Friedhof Ledderken oder am Ort des ehemaligen
KZ-Außenlagers Buchenwald werden Zeitzeugen in Schulen
eingeladen, Ausstellungen präsentiert oder szenische Lesungen
mit Jugendlichen entwickelt. In diesem Jahr laden die
Organisatoren am Sonntag (27.1.) um 19 Uhr zu einer ?Jüdischen
Zeitreise? ins Haus Witten ein. Einlass ist bereits ab 18.30
Uhr. Dany Bober wird bei der kostenfreien Veranstaltung Lieder,
Berichte und jüdische Weisheiten vortragen.

Historische Informationen zum Holocaust-Gedenktag von Dr.
Martina Kliner-Fruck

Vernichtungslager Auschwitz

Auschwitz war das größte nationalsozialistische Konzentrations-
und Vernichtungslager. Es wurde auf Befehl des Reichsführers-SS
und Chef der deutschen Polizei, Heinrich Himmler, 1940 etwa 60
km westlich von Krakau errichtet. Das Gelände befand sich nahe
der Stadt Oswiecim im polnischen Ostoberschlesien.

Zunächst wurden 300 Juden aus der näheren Umgebung für
Bauarbeiten herangezogen. Ab Juni 1940 trafen die ersten
SS-Gefangenentransporte in Auschwitz ein, und Anfang März 1941
waren bereits 10.900 Häftlinge registriert. Ein Jahr später
befahl Himmler den Bau eines zweiten Lagerkomplexes, Auschwitz
II oder Birkenau genannt. Anschließend wurde ein drittes Lager -
Auschwitz III - im nahe gelegenen Monowitz errichtet. Im Lauf
der Zeit entstanden weitere 45 Nebenlager. Die meisten
Gefangenen wurden jedoch in Birkenau eingeliefert - in der
Mehrzahl jüdische Menschen aus Deutschland und Polen.

Im Juni 1941 erhielt der Erste Lagerkommandant von Auschwitz,
Höss, von Himmler den Auftrag zur Errichtung von
Massenvernichtungsanlagen für die "Endlösung" der Judenfrage.
Der systematische und in Arbeitsteilung begangene Massenmord
erfolgte ab Januar 1942. Die ersten Opfer waren Juden aus
Oberschlesien, die mit Zyklon B ermordet wurden. Ab Mai 1942
wurden die ersten Selektionen in so genannte arbeitstaugliche
und arbeitsunfähige Häftlinge vorgenommen. Alte, schwache,
kranke Menschen sowie Schwangere und Kinder aus den
"Judentransporten" des Reichssicherheitshauptamtes wurden seit
dieser Zeit direkt nach ihrer Ankunft selektiert und ohne
Registrierung in den Gaskammern von Auschwitz ermordet. Diese
fabrikmäßige Ermordung der Menschen in Auschwitz, ihre
Drangsalierungen durch Zwangsarbeiten und die furchtbaren
medizinischen Versuche an ihnen sind für uns heute unfassbar -
das Leid der Opfer ist unermesslich.

Die SS betrieb die Gaskammern von Auschwitz zwei Jahre und zehn
Monate lang. Allein in diesem nationalsozialistischen
Vernichtungslager wurden mehr als eine Millionen Frauen, Männer
und Kinder auf bestialische Weise umgebracht. Als am 27. Januar
1945 Einheiten der Roten Armee in Auschwitz einrückten, fanden
sie lediglich noch 7.600 Häftlinge lebend vor. Um Spuren zu
verwischen, trieb die SS etwa 58.000 Gefangene, vorwiegend
Jüdinnen und Juden, vor der Befreiung aus den Lagern noch auf
die so genannten Todesmärsche. Doch die sowjetischen Soldaten
entdeckten am 27. Januar 1945 beispielsweise noch 348.820
Männeranzüge, 836.525 Frauenkleider sowie große Mengen an
Kinder- und Babykleidung. Sie fanden zehntausend Paar Schuhe und
über sieben Tonnen Menschenhaar, verpackt für den Transport zur
industriellen Verwertung.

Deportation Wittener jüdischer Bürgerinnen und Bürger Wittener
Familien und Einzelpersonen jüdischer Herkunft wurden neben den
ersten Deportationen im Zuge der so genannten Polenaktion am 28.
Oktober 1938 und der Verschleppung jüdischer Männer am 9./10.
November nach der Reichspogromnacht im November 1938
(vornehmlich in das Konzentrationslager Sachsenhausen) mit
folgenden sieben Transporten aus dem Regierungsbezirk Arnsberg
über Dortmund deportiert:

am 27. Januar 1942 in das Ghetto von Riga,
am 27./28. April 1942 nach Zamosc im Distrikt Lublin in Polen,
am 29. Juli 1942 nach Theresienstadt,
am 01. März 1943 nach Auschwitz,
am 17. Mai 1943 nach Theresienstadt.

Wenn sie den Transport überlebten, kamen sie am Ankunftsort - je
nach Aufnahmekapazität der Lager und nach dem aktuellen Bedarf
der umliegenden Rüstungsbetriebe - in die dortigen Ghettos oder
Lager. Die als nicht arbeitsfähig eingestuften Deportierten
wurden meist durch Massenerschießungen oder in den Gaskammern
der Vernichtungslager ermordet.

Nach dem derzeitigen Stand der Stadtgeschichtsforschung wurden
90 jüdische Menschen, die in Witten geboren wurden oder hier
gelebt haben, direkt oder über Zwischenstationen nach Auschwitz
deportiert. Nur fünf von ihnen haben KZ-Haft und Zwangsarbeit
überlebt.

Namen der in Auschwitz ermordeten Jüdinnen und Juden, die in
Witten geboren wurden und/oder in Witten gelebt haben:

Abrahamsohn, Arthur, Anschel, Adolf, Anschel, Erna, Baruch,
Bernhard, Blau, Johanna, Bornstein, Wilhelm, Eichenwald, Emma,
Eichenwald, Gustav, Eisenstaedt, Kurt, Endel, So fie, Ernst,
Clara Else, Ernst, Marianne, Feldheim, Ernst, Frank, Heinz,
Frank, Isidor, Goldwein, Sofie, Grünebaum, Artur, Grünebaum,
Berta, Grünebaum, Sally, Hanf, Rebecca, Herold, Johanna, Herz,
Hermann, Hoffmann, Dorothea, Jacob, Josephine, Joseph, Felix,
Dr. Kahn, Bernhard, Kahn, Georg, Kantrowitz, Louis, Katz,
Antonie, Katz, Liesel, Katz, Martha, Katz, Theodor, Klein, Toni,
Kleve, Bertha, Koppel, Bernhard, Kratz, Käthe, Leverpoll, Gerson,
Leverpoll,Nico, Levy, Alice, Lindenbaum, Martha, Löhnberg,
Willy, Löwenstein, Benno, Löwenstein, Bernhard, Löwenstein,
Sophie, Maier, Karolina, Marx, Anna, Mayer, Kurt, Mayer, Max,
Meyer, Hildegard, Neubeck, Johanna Anna, Noach, Ella, Rosenbaum,
Elfriede, Rosenbaum, Fritz, Rosenbaum, Julius, Rosengarten, Max,
Rosenthal, Albert, Sänger, Bob, Sänger, Edith, Sänger, Friedrich,
Salomon, Gottfried, Schacher, Mathilde, Schacher, Theodor,
Schwarzschild, Else, Simon, Albert, Steintal, Lilli, Stern, Paul,
Stern, Rosa, Stern, Rosa, Weinberg, Edith, Weinberg, Klara,
Weiß, Rosa, Wilzig, Alfred, Wilzig, Berta, Wilzig, Denny, Wilzig,
Hermine, Wilzig, Herz, Wilzig, Rosalie, Wilzig, Sophie, Wilzig,
Samuel, Wilzig, Theodor Louis, Wilzig, Ursula, Windmüller,
Albert, Windmüller, Else, Winter, Karl, Wolfstein, Wilhelmine.

Schicksale der Sinti und Roma aus Witten:
Über 50 wurden nach Auschwitz deportiert

Vor drei Jahren veröffentlichte das Stadtarchiv Witten seine
ersten, lückenhaften Forschungsergebnisse über die Deportation
von Sinti und Roma aus Witten. "Es gab immer wieder Fragen aus
der Bevölkerung, ob es zu diesem Thema detailliertere
Informationen gäbe als den Hinweis, dass Menschen aus dem so
genannten 'Zigeunerlager' im Dorneywald in Witten-Stockum nach
Auschwitz-Birkenau deportiert worden seien", so Dr. Martina
Kliner-Fruck.

Mehrere Jahre sammelte die Archiv-Chefin Quellenfunde zur
rassistischen Verfolgungssituation der genannten Minderheit, um
eine systematische Auswertung zu ermöglichen. "Diese Quellen
waren nicht umfassend, aber wir können jetzt erste
Einzelschicksale nachvollziehen. Über 50 Männer, Frauen und
Kinder, die Anfang März 1943 im 'Zigeunerlager' Dorneywald
gelebt haben, sind über Bochum in das Konzentrationslager
Auschwitz-Birkenau deportiert worden", so Dr. Kliner-Fruck.

Die Mehrzahl der in Witten gemeldeten und nach der rassistischen
Ideologie der Nazis als "Zigeuner" und damit als "Untermenschen"
eingestuften Frauen und Männer befand sich ab 1939 auf den nicht
umzäunten Lager- bzw. Wohnwagenplätzen am Kornmarkt, in der
Nachtigallstraße (Nr. 25), im Kohlensiepen und in der
Voedestraße. Anfang April 1940 wurden nahezu alle im Dorneywald
konzentriert. Die meisten von ihnen wurden mit einem Transport
aus dem Reichsgebiet am 12. und 13. März 1943 in
Auschwitz-Birkenau als KZ-Häftlinge eingewiesen.

"Auch 60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs sind die
Schicksale zahlreicher Verfolgtengruppen aus Witten immer noch
nicht hinreichend bekannt," so Dr. Martina Kliner-Fruck, "aber
es gibt eine erste, noch unvollständige Liste mit Namen und
Schicksalen rassistisch verfolgter Sinti und Roma aus Witten,
die in Auschwitz-Birkenau ums Leben gebracht wurden:

Bamberger, Bernhard, Bamberger; Barbara geborene Reinhard
[Gross], Bamberger, Gustav, Bamberger, Anton, Gross, Anita
[Anna] geborene Reinhard, Gross, Reinhold, Gross, Otto, Gross,
Elisabeth, Gross, Maria, Gross, Annemarie, Gross, Toni, Groß
[Gross], Anton, Gross, Walpurga, Laubinger, Minna [Mina],
Laubinger, Gisela, Laubinger, Amanda, Laubinger, Anita,
Reinhardt Selma, Steinbach, Anna, Steinbach, Jonny, Steinbach,
Robert, Weiss, Wilhelm, Wiegand, Johnny, Winterstein, Christian,
Winterstein, Marie Gisela, Lehmann, Harry, Winterstein, Josepha,
Winterstein, Karl, Winterstein, Johann, Winterstein, Reinhold.
(jk - 23/01/08)

INFO

Kontaktdaten:
Stadt Witten
Postfach 22 80
58449 Witten
Referat für Öffenlichkeitsarbeit und Kommunikation - Pressestelle
E-Mail: presse at witten.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 24 10:29:05 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 Jan 2008 10:29:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Schwertransporte auf der Henrichshuette,
25.01.2008, Hattingen
Message-ID: 47986871.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 24.01.2008, 08:29
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"

AKTUELL

Vortrag über Schwertransporte auf der Henrichshütte
Freitag, 25. Januar 2008, 19.30 Uhr

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe startet am Freitag den
Vortrags-Zyklus des Jahres 2008 an seinem Museumsstandort
LWL-Industriemuseum Henrichshütte. Den Auftakt macht Dieter
Ehrenhauser zum Thema "Schwertransporte auf der Henrichshütte".

Auf den Spuren der Hüttenindustrie führt die Reihe 2008 in die
Nachbarschaft nach Witten und Oberhausen, aber auch ins ferne
China. Mit "Prometheus" geht es im Olympia-Jahr zurück in die
mythische Vorzeit des schaffenden Menschen. An diesem Freitag
bleiben die Besucher vor Ort: Dieter Ehrenhauser ist ein
profunder Kenner der Henrichshütte, die er aus seiner eigenen
Berufstätigkeit gut kennt. Jahrzehnte lang begleitete ihn seine
Kamera, um das Treiben auf der Hütte im Bild festzuhalten.

Eine Spezialität des Werkes waren Werkstücke gigantischen
Ausmaßes. An diesem Abend soll es nun um die Frage gehen, wie
diese Produkte von Werkstatt zu Werkstatt, letztlich auch zum
Kunden ihren Weg fanden. In rund 60 Bildern hat der Referent
seit den 1950-er Jahren festgehalten, wie Hüttenprodukte auf die
Schiene oder die Straße gebracht wurden. Ergänzt wird dieser
Foto-Bestand mit einigen Aufnahmen anderer Hersteller, die nicht
weniger imposant sind.

Der Vortrag beginnt pünktlich um 19.30 Uhr im
Vortrags-"Container", der Eintritt ist kostenfrei.

INFO

Ort:
LWL-Industriemuseum Henrichshütte
Werksstr. 31-33
Hattingen
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/S/hattingen/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 24 10:34:05 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 Jan 2008 10:34:05 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/46
Message-ID: 4798699D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 14.12.2007, 08:22

LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-46 für den Zeitraum vom
02.12.2007 bis zum 08.11.2007 mit insgesamt 20 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib

Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62

INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Jan 24 15:17:42 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 24 Jan 2008 15:17:42 +0100
Subject: [WestG] [POS] Praktikum/Kulturarbeit Stadt Hagen
Message-ID: 4798AC16.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Kulturamt Stadt Hagen Newsletter "
Datum: 24.01.2008, 15:14

PRAKTIKUM

Lust auf Kultur und Organisation?

Beim Kulturamt der Stadt Hagen kann man in allen Bereichen der
Kulturarbeit, auch in der Konzeption, Organisation uns Durchführung von
Veranstaltungen und Festivals, Einblicke gewinnen und sich kreativ
einbringen. Denn ab sofort bieten wir wieder Praktikantenplätze an. Ein
Praktikum sollte mindestens sechs Wochen dauern.

Bewerbungen an das
Kulturamt der Stadt Hagen
Hochstr. 71
58095 Hagen
oder per e-mail an:
Kulturamt at stadt-hagen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 25 10:44:38 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 Jan 2008 10:44:38 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/47
Message-ID: 4799BD96.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 20.12.2007, 14:06

LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-47 für den Zeitraum vom
09.12.2007 bis zum 15.12.2007 mit insgesamt 12 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib

Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62

INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
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Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 25 10:48:19 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 Jan 2008 10:48:19 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Architektur und Denkmaeler der Kaiserzeit in
Bielefeld, 31.01.-14.03.2008, Bielefeld
Message-ID: 4799BE73.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 20.01.2008, 21:29

AUSSTELLUNG

Architektur und Denkmäler der Kaiserzeit in Bielefeld (1871 - 1918)
im Stadtarchiv Bielefeld vom 31. Januar bis 14. März 2008

Die Ausstellung: Während des Deutschen Kaiserreichs wandelte
sich das architektonische Bild Bielefelds in vielen Bereichen.
Noch heute sind zahlreiche Spuren hiervon zu erkennen, wenn auch
Kriegs- und Nachkriegszeit Wunden geschlagen haben. Bauten wie
Rathaus, Landgericht, Bahnhof, Krankenhaus, Theater und Schulen
zeigen zahlreiche Verknüpfungen mit der politischen, sozialen,
wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung während der
Kaiserzeit.

Kriegerdenkmal und Kaiser-Wilhelm-Denkmal benennen Helden der
Zeit, die uns heute nicht mehr in dieser Form geläufig sind. In
der Architektur reicht der Formenkanon vom Rundbogenstil über
Neogotik, Neorenaissance und Neobarock bis zu Jugendstil und
Reformarchitektur. Auch hier werden durch die Rezeption
historischer Stile Anknüpfungspunkte und Ideale thematisiert.

Die Ausstellung präsentiert in ihren Kapiteln Staat und
Verwaltung, Wirtschaft und Handel, Kunst und Bildung und
Soziales und Religion bekannte und inzwischen weitgehend
unbekannte Bauten und ordnet sie in die Entwicklung der Zeit
ein. Architektur und Denkmäler bieten so als dreidimensionale
Objekte im Stadtraum und mit den dazugehörigen schriftlichen und
bildlichen Dokumenten einen breiten Zugang zur Ideen- und
Mentalitätsgeschichte der Zeit.

Das Projekt: Eine Geschichtswissenschaft, die architektonische
Objekte und Denkmäler in ihren Quellenkanon einbezieht,
erweitert nicht nur ihren Gegenstandsbereich, sondern vermag die
verschiedenen Strategien der Bauproduktion ebenso historisch
einzuordnen wie kunst-, sozial- und mentalitätsgeschichtlichen
Phänomenen zuzurechnen. Die Ausstellung ist im Rahmen eines
Projektseminars im WS 2007/08 entstanden.

Konzept und Durchführung: Dr. Claudia Turtenwald
Mitarbeiter: Dennis Fricke, Kim Futh, Bastian Hamel,
Peter Salchow, Andrea-Meile Schroeder, Christian Strunk

Kontakt:
Schule für Historische Forschung
www.bielefeld-school.de
Universität Bielefeld, Universitätsstr. 25
Tel.: 0521 106-2475

Eröffnung:
Donnerstag, 31. Januar 2008,
17.00 Uhr im Vortragsraum des Stadtarchivs Bielefeld,
Rohrteichstr. 19, 33602 Bielefeld

Ausstellung: Montag - Freitag 8.00 - 17.00 Uhr

Begleitprogramm:
Zwei Stadtrundgänge am
Sonntag, 10.02.2008 und
Sonntag, 09.03.2008.
Ab 13.30 Uhr kann die Ausstellung an diesen Tagen besichtigt
werden. Beginn der Rundgänge 14.00 Uhr, Dauer ca. 2 Std.
Treffpunkt: Bielefeld, Rohrteichstr. 19


INFO

Kontakt:
Dr. Jochen Rath
Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 516846
Fax: 0521 516844
E-Mail: stadtarchiv at bielefeld.de
URL: www.bielefeld.de/de/biju/stadtar/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 25 10:51:12 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 Jan 2008 10:51:12 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Antrittsvorlesung von Privatdozent Dr. Bernd Roling,
28.01.2008, Muenster
Message-ID: 4799BF20.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 24.01.2008, 16:11

AKTUELL

Bilder des Mittellateinischen
Antrittsvorlesung von Privatdozent Dr. Bernd Roling

Dr. Bernd Roling, Privatdozent am Seminar für Lateinische
Philologie des Mittelalters und der Neuzeit der Westfälischen
Wilhelms-Universität, hält am 28. Januar 2008 seine
Antrittsvorlesung in Münster. Der Wissenschaftler spricht am Montag
um 10.30 Uhr in der Studiobühne der Universität am Domplatz 23
über das Thema "Zwischen Charles Baudelaire und Carl Brunius: Bilder
des Mittellateinischen im 19. Jahrhundert".

INFO

Link: Seminar für Lateinische Philologie des Mittelalters und der
Neuzeit
(http://www.uni-muenster.de/Mittellatein/)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 25 10:53:36 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 Jan 2008 10:53:36 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Konzert des Studentischen Madrigalchores Muenster,
28.01.2008, Muenster
Message-ID: 4799BFB0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 24.01.2008, 16:11

AKTUELL

Chormusik zur Revolution
Konzert des Studentischen Madrigalchores Münster

Der Studentische Madrigalchor Münster gibt unter der Leitung von
Ulrich Haspel am 28. Januar 2008 ein Konzert im Institut für
Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Westfälischen
Wilhelms-Universität an der Philippistraße 2. Auf dem Programm
steht "Chormusik zur Revolution 1848/1849" von Robert Schumann.
Der nächste Auftritt des Madrigalchores folgt am 6. Februar in
der Kirche Liebfrauen-Überwasser mit dem Requiem von Maurice
Duruflé, gemeinsam mit den Solisten Ina-Susanna Hirschfeld,
Michael Nonhoff und Joachim Dorfmüller.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jan 25 11:06:42 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 Jan 2008 11:06:42 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Kluge Koepfe! Portraets von Adolf Clemens,
27.01.-24.03.2008, Luedinghausen
Message-ID: 4799C2C2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Reinhild Mackowiak"
Datum: 25.01.2008, 10:49

AUSSTELLUNG

Eröffnung der Ausstellung "Kluge Köpfe! Porträts von
Adolf Clemens" in der Burg Vischering

Die Burg Vischering in Lüdinghausen präsentiert ab Sonntag, 27.
Januar 2008, Porträtfotografien prominenter Künstlerinnen,
Künstler und Intellektueller aus den letzten vier Jahrzehnten.
Die Ausstellung mit dem Titel "Kluge Köpfe" ist eine Werkschau
des Fotografen Adolf Clemens. Der heute 65-Jährige gilt als
einer der profiliertesten deutschen Porträtfotografen seiner
Generation. Nach einer Ausbildung bei Pan Walther studierte
Adolf Clemens an der renommierten Folkwangschule in Essen bei
Otto Steinert. Seit 1969 lehrt er an der FH Dortmund.

Die präsentierten Werke, klassische Schwarz-Weiß-Porträts, schuf
Clemens in der Zeit von 1965 bis 2005. Dargestellt sind
unterschiedlichste Persönlichkeiten des kulturellen und
geistigen Lebens in Deutschland. Bei den bildenden Künstlern
finden sich so unterschiedlich ausgerichtete wie Joseph Beuys,
Gerhard Marcks, Emil Schuhmacher, Gerhard Richter und Ernst
Wilhelm Nay. Schriftsteller sind vertreten durch Heinrich Böll,
Otfried Preußler und die früh verstorbene Karin Struck, die
zeitweise in Billerbeck lebte. 2003 fotografierte Clemens den
Strahlenbiologen und Biophysiker Wolfgang Köhnlein aus
Havixbeck.

Auch bedeutende Komponisten wie Karl Heinz Stockhausen und Hans
Werner Henze porträtierte Adolf Clemens mit der Kamera ebenso
wie die schon fast legendäre Tänzerin Gret Palucca aus Dresden.
Beeindruckend ist die Aufnahme des jungen Theologen Joseph
Ratzinger in Münster, des heutigen Papstes Benedikt XVI. Die
Journalistin Marion Gräfin Dönhoff, der Literaturkritiker Marcel
Reich-Ranicki, die Publizistin Carola Stern sowie zahlreiche
bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten standen vor Adolf
Clemens Kamera.

Dem Fotografen geht es zunächst einmal um anerkannte kulturelle
"Leistungsträger", Ikonen der kulturellen und Geisteswelt
Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg; hintergründig werden
aber auch stets die tatsächlichen und vermeintlichen
"Verfallszeiten" kultureller Bedeutung verhandelt: Wie gelangt
man zu kultureller Größe, wie lange und weshalb verbleibt eine
Persönlichkeit im kollektiven Gedächtnis? Diese und andere
Fragen stellen sich ob der beeindruckenden Porträtgalerie.

Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des
LWL-Medienzentrums und des LWL-Museumsamtes für Westfalen. Sie
wird von einem repräsentativen Bildband begleitet, der mit
einführenden Beiträgen und 96 Bildtafeln in das Oeuvre und die
Arbeitsweise des Fotografen einführt. Biografische Notizen aller
Dargestellten sind beigefügt. Der Bildband ist an der
Museumskasse erhältlich.

Zur Eröffnung am Sonntag, 27.01.08, um 11.00 Uhr lädt der Kreis
Coesfeld alle Interessierten herzlich ein. Der Landrat des
Kreises Coesfeld, Konrad Püning, wird die Schau eröffnen. Dr.
Volker Jakob, Leiter des Bild-, Film- und Tonarchivs im
LWL-Medienzentrum für Westfalen, führt in die Thematik ein.
Professor Adolf Clemens wird anwesend sein. Öffnungszeiten:
täglich außer montags 10.00 bis 16.30 Uhr. Zu sehen sind die
Werke bis zum 24. März 2008. Informationen unter Tel.
02591-7990-11.

INFO

Münsterlandmuseum
Burg Vischering
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: (0)2591 7990-0
Fax: (0)2591 7990-29
E-Mail: kultur at kreis-coesfeld.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jan 25 13:59:11 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 25 Jan 2008 13:59:11 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAUS=5D_Elisabet_Ney=2C_Stadtmuseum_M=C3=BCns?=
=?utf-8?q?ter=2C_ab_27=2E01=2E2008?=
Message-ID: 4799EB2F.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Stadt Muenster"
Datum: 25.01.2008, 13:09

AUSSTELLUNG

Elisabet Ney - ein Leben für die Kunst
Stadtmuseum Münster feiert die Bildhauerin zum 175. Geburtstag mit großer Retrospektive

Sie ertrotzt ein Akademiestudium und führt ein eigenes Atelier. Sie stemmt sich gegen die Konventionen ihrer Zeit, lebt ein Leben für die Kunst und kann als eine der weltweit wenigen Bildhauerinnen davon existieren. Elisabet Ney (1833-1907) war schillernde Persönlichkeit und künstlerische Ausnahmeerscheinung zugleich. Mit einer großen Retrospektive ruft das Stadtmuseum Münster Deutschlands bedeutendste Bildhauerin des 19. Jahrhunderts zurück ins Gedächtnis, die vor 175 Jahren in dieser Stadt geboren wurde, auf Weltausstellungen vertreten war und es in Amerika bis zum eigenen Museum brachte.

?Ich hätte nicht geglaubt, dass es ein so liebenswürdiges Mädchen geben könnte?. Arthur Schopenhauer, für seine Menschenscheu bekannt, schmilzt 1859 dahin bei den Begegnungen mit der jungen Münsteranerin. Wer war Elisabet Ney, aus deren Künstlerhand die einzige Schopenhauer-Büste stammt, die zu Lebzeiten des Philosophen gefertigt wurde? Der Könige, Staatsmänner und Gelehrte Modell sitzen. Die so begabt ist, dass männliche Kritiker verbreiten, die Werke könnten nicht von einer Frau stammen. Museumsdirektorin Dr. Barbara Rommé: ?Elisabet Ney zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten in der Kunstwelt des 19. Jahrhunderts?. Heute ist sie nahezu vergessen. ?Zu Unrecht?, meint Barbara Rommé. ?Elisabet Ney gehört zu den Pionieren ihres Fachs. Es ist an der Zeit, diese Bildhauerin wieder zu entdecken?.

Unter der Schirmherrschaft des US-Botschafters

Die ambitioniert gemacht Schau unter der Schirmherrschaft des US-Botschafters William R. Timken, Jr., lädt dazu ein. Ein Wand füllendes Altersbild zeigt Elisabet Ney in ihrem Atelier im texanischen Austin. Als diese Fotografie um 1895 entsteht, hat die Künstlerin es auch in Amerika, ihrer neuen Wahlheimat, geschafft. Mit Statuen ist sie auf der Weltausstellung in Chicago vertreten. Ney-Büsten schmücken bis heute das US-Parlamentsgebäude, das Kapitol in Washington DC.

Eine illustrierte Biografie nimmt den Ausstellungsbesucher in Münster mit auf eine Informationsreise durch ein bewegtes Künstlerleben. Die Tochter eines einfachen Steinmetzen lernt in der väterlichen Werkstatt am Bohlweg in Münster. Als erste Frau darf das Ausnahmetalent aus Westfalen an der Kunstakademie München studieren. Der berühmte Christian Daniel Rauch wird ihr Lehrer in Berlin. Fortan macht Elisabet Ney die Kunst zum Zentrum ihres Lebens. Dr. Barbara Rommé: ?Als Künstlerin und als Frau kämpft die Bildhauerin ein Leben lang für Selbstständigkeit und Unabhängigkeit - sie bleibt `Herrin ihrer Kunst`?. Historische Fotos, Gemälde und Dokumente zeichnen diesen Weg nach.

Die Marke Elisabet Ney

Die Ney inszeniert sich als Künstlerpersönlichkeit. Trägt für eine Frau des 19. Jahrhunderts ihr Haar außergewöhnlich kurz. Sie verheimlicht ihre Ehe mit dem schottischen Arzt und Forscher Edmund Montgomery, weil die Gesellschaft ihr als `Fräulein` mehr Rechte zugesteht. Streicht kurzerhand das ?h? im Vornamen, um unverwechselbarer aufzutreten.

Ihre Reisen führen die exzentrische Künstlerin quer durch Europa. Sie porträtiert Monarchen, Gelehrte und Wissenschaftler - den italienischen Freiheitskämpfer Garibaldi, Otto von Bismarck, den Chemiker Justus von Liebig. Diese Arbeiten stehen im Zentrum der Retrospektive. Dank vieler Leihgaben, etliche kommen aus den USA, eröffnet sich ein umfassender Blick auf das künstlerische Werk Elisabet Neys.

Darunter ist die Bildnisbüste von Ludwig II. In vielen Porträtsitzungen beim Märchenkönig hatte Elisabet Ney die Modellierung eines Standbildes vorbereitet. Gezeigt wird auch ein Bildnismedaillon Cosima Wagners. Ihre langjährige Weggefährtin Ney zeigt sie im Profil, mit weichen Gesichtszügen. "Die beiden Frauen verband trotz ihrer ungleichen Charaktere die Liebe zur Kunst", so Museumsdirektorin Dr. Rommé. "Und beide besaßen eine enorme Willenskraft und Zielstrebigkeit".

Die Ausstellung wird von zahlreichen Förderern unterstützt: Kunststiftung NRW, LWL-Kulturstiftung, Ernst von Siemens Kunststiftung, Land NRW, Kulturstiftung der Sparkasse Münster, Sparkasse Münsterland Ost, Förderverein Stadtmuseum Münster e.V.

INFO
Ausstellung ?Herrin ihrer Kunst: Elisabet Ney. Bildhauerin in Europa und Amerika?.
27. Januar bis 25. Mai 2008, Stadtmuseum Münster, Salzstraße 28;

dienstags bis freitags 10 bis 18 Uhr, samstags/sonntags 11 bis 18 Uhr;

Katalog zur Ausstellung, 300 Abbildungen, 304 Seiten, mit CD-Rom,
28 Euro im Museumsshop, ca. 38 Euro im Buchhandel.





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Jan 25 13:54:12 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 25 Jan 2008 13:54:12 +0100
Subject: [WestG] [TV/R] Traeume in Beton - Der Wiederaufbau der Staedte
1945 bis 1960, 12.02.2008
Message-ID: 4799EA04.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Lernzeit"
Datum: 25.01.2008, 11:51

TV/R

Träume in Beton
Der Wiederaufbau der Städte 1945 bis 1960

Dienstag, 12. Februar 2008
Dokumentation
0 - 0.45 Uhr, WDR Fernsehen

Film zeichnet anhand dreier Beispiele das Bild einer für das heutige Gesicht unseres Landes so wichtigen Zeit: Hannover, damals als das Modell für den Wiederaufbau gefeiert - Düsseldorf, über dessen Nachkriegsplanung heftiger Streit entbrannte - und Münster, das sich gegen den Zeitgeist stemmte.

Die deutschen Großstädte liegen in Trümmern. Intellektuelle, Künstler und Architekten denken über den Wiederaufbau nach und fordern statt der überalterten, schlecht angelegten gewachsenen Städte nun endlich einmal etwas Erstklassiges, ganz Zeitgemäßes hinzustellen. Die Gelegenheit ist günstig: Man will einen wirklichen Neuanfang und die Fehler und Unzulänglichkeiten der Vergangenheit vermeiden. Die neuesten Theorien der Urbanistik sind die Leitbilder: Arbeiten, Einkaufen und Wohnen sollen nicht mehr am selben Ort stattfinden, sondern entflochten werden. Der wachsende Verkehr - als Lebensstrom einer gesunden Stadt - soll in breite Bahnen gelenkt werden, damit er ohne Stockung fließen kann. Besonders drängend ist das Problem des mangelnden Wohnraumes. Ca. fünf Millionen Wohnungen fehlen in der Bundesrepublik Anfang der 50er Jahre. 2,5 Millionen werden innerhalb von nur fünf Jahren neu errichtet - weit mehr als in der Vorkriegszeit.

Aus den Zeitdokumenten dieser Jahre - Bücher, Broschüren, Filme - spricht ein naiver Optimismus. Erst in den 60er Jahren lässt die ungebrochene Begeisterung für die inzwischen sichtbaren Ergebnisse des Wiederaufbaus nach, wird verdrängt von der wachsenden Kritik an der Unwirtlichkeit der Nachkriegsstädte.

Ehemalige Stadtplaner und Architekten wie Rudolf Hillebrandt (Hannover), Helmut Hentrich (Düsseldorf) und Harald Deilmann (Münster) erzählen von den Ideen und Visionen, die die Konstrukteure der neuen Städte damals bewegten.

Film von Mathias Haentjes
Erstsendung WDR: 10.6.1998





From niemani at uni-muenster.de Thu Jan 17 11:37:30 2008
From: niemani at uni-muenster.de (Irmgard Niemann)
Date: Thu, 17 Jan 2008 11:37:30 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB
Muenster 2008/01
Message-ID: 478F2FEA.5090009@uni-muenster.de>

LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-01 für den Zeitraum vom
01.01.2007 bis zum 05.01.2008 mit insgesamt 1 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib

Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62

INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 28 11:20:06 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 28 Jan 2008 11:20:06 +0100
Subject: [WestG] [POS] Geographische Kommission fuer Westfalen,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: 479DBA66.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß" Datum: 25.01.2008, 11:09

STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist bei der
Geographischen Kommission für Westfalen zum 01.03.2008 eine
Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Die Geographische Kommission für Westfalen mit derzeit 108
ehrenamtlichen Mitgliedern hat ihre Forschungs- und
Geschäftsstelle in Münster. Die Kommission betreibt und fördert
geographisch-landeskundliche Forschungen über Westfalen und
veröffentlicht die Forschungsergebnisse in einem Atlaswerk sowie
in mehreren Schriftenreihen.

Aufgabengebiete:
- Zu- und Mitarbeit
- an der Schriftenreihe "Städte und Gemeinden in
Westfalen/Kreisbeschreibungen"
- am Internetprojekt "Westfalen regional"
- am "Geographisch-landeskundlichen Atlas von Westfalen"
- Pflege des Internetauftritts der Kommission
- eigenständige Projektbearbeitungen im Rahmen des
Forschungs- und Veröffentlichungsprogramms
- Lektoratstätigkeiten
- Mitwirkung bei der Öffentlichkeitsarbeit
(Tagungen, Ausstellungen)

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Geographie
(Schwerpunkt Anthropogeographie)
- landeskundliche Kenntnisse über Westfalen/
Nordwestdeutschland
- Eigeninitiative, Flexibilität, Kooperationsbereitschaft
- Kenntnisse in MS-Office, HTML, Content Management
System und digitale Kartographie

Wir bieten:
- die Chance, sich durch die Mitarbeit in einer vielseitig tätigen
landeskundlichen Forschungs- und Geschäftsstelle
berufsqualifizierend weiter zu bilden
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen
des höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung
von zurzeit 1.052,06 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich
Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Rudolf Grothues (Tel.:
0251/591-3014) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
01/08 bis zum 08.02.2008 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 28 11:23:20 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 28 Jan 2008 11:23:20 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Hochzeit in Truemmern: Die Zerstoerung Magdeburgs
1631, 01.02.2008, Muenster
Message-ID: 479DBB28.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte"
Datum: 22.01.2008, 12:11

AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte spricht

Prof. Dr. Birgit Emich, Freiburg:
Hochzeit in Trümmern: Die Zerstörung Magdeburgs 1631.

Der Vortrag findet am 1.2.2008 um 16.00 Uhr c. t. in den Räumen
des Instituts statt.

INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251-83-27512
Fax: 0251-83-27535





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 28 11:30:12 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 28 Jan 2008 11:30:12 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Reichspogromnacht in Ostwestfalen-Lippe,
08.02.-14.03.2008, Detmold
Message-ID: 479DBCC4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Robert Gahde"
Datum: 23.01.2008, 10:05

AUSSTELLUNG

9.11.1938
Reichspogromnacht in Ostwestfalen-Lippe

Neue Impulse für die Erinnerungskultur und die Gedenkarbeit in
Ostwestfalen-Lippe bietet ein gemeinsames Ausstellungsprojekt
des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen Staats- und
Personenstandsarchiv Detmold im Verbund mit kommunalen und
kirchlichen Archiven der Region: 9.11.1938 - Reichspogromnacht
in Ostwestfalen-Lippe.

Der 9. November ist ein Schicksalsdatum der deutschen
Geschichte. 2008 jährt sich zum 70. Mal die Reichspogromnacht.
Das Jahr 1938 markiert einen Wendepunkt des Antisemitismus in
Deutschland während der NS-Zeit: Den Übergang von der
Diskriminierung und Ausgrenzung der deutschen Juden hin zur
systematischen Verfolgung, die in den Holocaust mündete. Seit
der Jahreswende 1937/38 erreichten die Verfolgungsmaßnahmen vor
dem Hintergrund einer ungesicherten Finanzierung der Aufrüstung
für den Krieg neue Dimensionen.

Den Israelitischen Kultusgemeinden erkannte man den Status von
Körperschaften des öffentlichen Rechts ab, Juden wurden zur
Offenlegung ihres Vermögens gegenüber dem Finanzamt gesetzlich
verpflichtet, Kennkarten und gesondert gekennzeichnete
Ausweispapiere für Juden verbindlich eingeführt,
Konzentrationslager ausgebaut und erste Massenabschiebungen
durchgeführt.

In dieser Situation nutzte das Regime propagandistisch das
Attentat eines polnischen Juden auf den Legationsrat vom Rath in
Paris zum notdürftig als "Ausbruch des spontanen Volkszorns"
kaschierten, tatsächlich längst für Mitte November geplanten
Schlag gegen die jüdische Bevölkerung und deren Eigentum. Die
Welle der Plünderung und Zerstörung von Synagogen, der
Konfiszierung und weitgehenden Vernichtung des Inventars, der
Schändung jüdischer Friedhöfe, der Verwüstung jüdischer
Gemeinde-, Geschäfts- und Privathäuser, der Inhaftierung und der
Deportation in Konzentrationslager, der Misshandlungen bis hin
zu Ermordungen erreichte am 9. und 10. November 1938 ihren
Höhepunkt.

In unmittelbarer Folge zu den Ereignissen stieg die Zahl der
Vertreibungen und Auswanderungen sprunghaft an, wurden
Ghettohäuser ("Judenhäuser") eingerichtet, jüdische Schüler der
öffentlichen Schulen verwiesen und die Juden schließlich noch
systematisch zur finanziellen "Sühne" für die ihnen zugefügten
Sach- und Versicherungsschäden herangezogen.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Ereignisse, Täter und
Opfer der Novemberpogrome in Ostwestfalen-Lippe, eingebettet in
das Geschehen des "Wendejahrs 1938" und mit Ausblicken auf die
Aufarbeitung der Reichspogromnacht nach 1945 durch die
bundesdeutsche Justiz, durch Gedenkstättenarbeit und
Erinnerungskultur sowie auf moderne Formen des Antisemitismus.

Ausstellungsort
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen
Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Willi-Hofmann-Str. 2
32756 Detmold

Dauer
8. Februar bis 14. März 2008
Mo-Do 8-16, Fr 8-13 Uhr

Anmeldung zu Führungen
05231 / 766-0
stadt at lav.nrw.de

Zur Ausstellung erscheint eine Broschüre zum Preis von 4 Euro.

Begleitprogramm

7. Februar 2008, 18:30 Uhr - Ausstellungseröffnung
Grußwort: Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff,
Staatssekretär für Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen

14. Februar 2008, 14-18 Uhr - Lehrerfortbildung
Programm:
1. Forschungsstand und Konzeption der Wanderausstellung
"9.11.1938 - Reichspogromnacht in Ostwestfalen-Lippe"

2. Die Reichspogromnacht 9.11.1938: Curriculare Verankerung und
Darstellung des Themenkomplexes in Schulbüchern und
Unterrichtmaterialien

3. Vorstellung der Arbeitsmaterialien zur Ausstellung (Broschüre,
Arbeitsblätter/archivpädagogisches Material)

Pause: Rundgang durch die Ausstellung, Diskussion

4. Vergangenheit, die nicht vergeht? Rechtsextremismus,
Neofaschismus, Antisemitismus in OWL: Ursachen, Lagebild
(Erscheinungsformen und Medien), Analyse und Prävention in der
Region

5. Diskussion mit Experten über Gefahren der Gegenwart

Referenten:
Dr. Johannes. Kistenich/
LAV NRW Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Dieter Klose, Archivpädagoge/
LAV NRW Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Thorsten Meier, Lehrer
Horst Köhler und Hermann Schulze, Polizeipräsidium Bielefeld
Sven Lausten, Staatsanwaltschaft Bielefeld

Anmeldungen zur Lehrerfortbildung bitte bis zum 8.2.2008
unter dieter.klose at lav.nrw.de

25. Februar 2008, 19:30 Uhr
Marc Grellert, TU Darmstadt: Vorstellung des Projekts
"Synagogen in Deutschland/Synagogen Internet-Archiv

10. März 2008, 19 Uhr
Historische Quelle und NS-Spielfilm: Der "Fall Jud Süß"
Vortrag: Prof. Dr. Robert Kretzschmar, Stuttgart:
Beschlagnahmte Briefschaften. Die Überlieferung zum
Kriminalprozess Joseph Süß Oppenheimer.
Anschließend: Einführung, Vorführung und Kommentierung des
Veit-Harlan-Films "Jud Süß" durch Eyke Isensee, Braunschweig

Alle Veranstaltungen finden im Staatsarchiv statt.

Weitere Ausstellungsorte

25. April - 16. Mai 2008
Minden, Kommunalarchiv

2.-27. Juni 2008
Paderborn, Kreishaus

16. August - 4. Oktober 2008
Herford, Gedenkstätte Zellentrakt

15. Oktober - 12. Dezember 2008
Bielefeld, Institut Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek

15. Januar - 15. März 2009
Bad Salzuflen, Stadt- und Bädermuseum

20. April - 8. Mai 2009
Salzkotten, Rathaus

19. August - 9. Oktober 2009
Stemwede, Rathaus und Begegnungsstätte

29. Oktober - 18. Dezember 2009
Gütersloh, Kreishaus

16. Januar - 14. Februar 2010
Lemgo, Stadtarchiv und Städtisches Museum Hexenbürgermeisterhaus

INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellung "9.11.1938 - Reichspogromnacht in Ostwestfalen-Lippe"
Datum: 8.2.2008 - 14.3.2008
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/7660
Fax: 05231/766114
E-Mail: stadt at lav.nrw.de
URL: www.lav.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jan 28 11:33:21 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 28 Jan 2008 11:33:21 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 100 Jahre Dortmunder Kleinbahn, 05.02.2008, Waltrop
Message-ID: 479DBD81.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 28.01.2008, 08:13
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"

AKTUELL

Bildvortrag im Schiffshebewerk Henrichenburg:
100 Jahre Dortmunder Kleinbahn und Erzverladung im
Dortmunder Hafen
Dienstag, 5. Februar 2008, 19.30 Uhr

Zu einem verkehrsgeschichtlichen Vortrag zum 100. Jahrestag der
Dortmunder Kleinbahn lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) am 5. Februar 2008 in sein Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg ein.

Die Strecke der Dortmunder Kleinbahn - vom Hafen über
Dortmund-Eving zur Westfalenhütte und zum Werk Phönix in Hörde -
wurde vor 100 Jahren in Betrieb genommen. Auf ihr rollte der
Nachschub für die Dortmunder Stahlindustrie. Mit der Stilllegung
der Flüssigphase in Dortmund wurde im Jahr 2001 der Großteil der
Strecke quer durch Dortmund aufgegeben.

Der Referent Eduard Erdmann hat das Geschehen auf dieser Strecke
über viele Jahre fotografiert und gefilmt und lässt in seinem
Vortrag die betriebsamen Jahre Revue passieren. Ein Film zur
Erzverladung im Dortmunder Hafen gibt einen Einblick in die
vergangene Arbeitswelt des Hafens. Der Eintritt in die
historischen Maschinenhalle des Schiffshebewerks ist frei.

INFO

Ort:
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/S/henrichenburg/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 29 14:36:43 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 29 Jan 2008 14:36:43 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 600 Jahre alter Gartenzaun in Paderborn entdeckt
Message-ID: 479F39FB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.01.2008, 11:51

AKTUELL

600 Jahre alter Gartenzaun entdeckt

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben
in Paderborn auf dem Areal am Kötterhagen einen
mittelalterlichen, 600 Jahre alten Holzzaun entdeckt.

In den vergangenen Wochen untersuchten die LWL-Experten der
Stadtarchäologie Paderborn trotz der winterlichen Temperaturen
Teilflächen auf der Baustelle im Kötterhagen in der Innenstadt
von Paderborn. Sie nutzen die Zeit, bis in wenigen Monaten die
Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold mit den Sicherungsarbeiten
der Baugrubenwände beginnt. Überraschend stießen die Archäologen
hierbei auf den bis zu 50 Zentimeter hohen Zaun aus senkrecht in
den Boden eingeschlagenen Holzpfosten, die mit dicht
geflochtenen Weidenruten verbunden sind.

Der Grund, warum der Zaun so gut erhalten ist, lässt sich leicht
erklären: Auf dem Grabungsgelände befand sich im Spätmittelalter
ein Tümpel, der ideale Erhaltungsbedingungen für organische
Materialien bot. Mittelalterliche Fundstücke aus Holz und Leder
finden sich in Paderborn sonst nur in tief reichenden Latrinen
und Brunnen. "Der kleine Tümpel im Kötterhagen ist deshalb ein
echter Glücksfall", freut sich der Archäologe Dr. Sven Spiong.

Der Zaun wird auf den kostenlosen öffentlichen Grabungsführungen
jeweils am ersten Dienstag im Monat um 16 Uhr vorgestellt.
Treffpunkt ist die Baustellenzufahrt an der "Grube".

INFO

Termine und Kosten:
Führungen über die Ausgrabung: jeden 1. Dienstag im Monat, 16 Uhr
Treffpunkt: Baustellenzufahrt an der "Grube"
Die Führungen sind kostenlos.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 29 14:43:49 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 29 Jan 2008 14:43:49 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Ravensberger Blaetter, 2/2007
Message-ID: 479F3BA5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 04.01.2008, 19:40

SERVICE: TOC

Ravensberger Blätter
Zweites Heft 2007
Thema: Aspekte des Nationalsozialismus in Bielefeld
Organ des Historischen Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=62

I. Beiträge

S. 1-10
Lüpke, Jana / Lüpke, Reinhard
SA-Terror in der Scholle-Siedlung "Heeper Fichten"
Zur Interpretation eines Fotofundes

S. 11-16
Wagner, Bernd J.
"Nur der sei verloren, der sich selbst aufgibt"
Der Vorlass Heinrich Hollmann im Stadtarchiv Bielefeld

S. 17-36
Kühne, Hans-Jörg
"Böse Orte"
Unbeachtete Mahnmale des Nationalsozialismus in Bielefeld

S. 37-50
Horst, Uwe
Zwangsarbeit bei der Arntzen-Leichtbau KG/Brackwede

II. Buchbesprechungen und Buchanzeigen

S. 51f.
Baumeier, Stefan / Stiewe, Heinrich (Hg.):
Die vergessenen Nachbarn.
Juden auf dem Lande im östlichen Westfalen (Rath)

S. 52-54
Brinkmann, Friedhelm
Der Weserraum im hohen und späten Mittelalter
Adelsherrschaften zwischen welfischer Hausmacht und geistlichen
Territorien (Vogelsang)

S. 54-56
Decker, Brigitte (Hg.):
Heimweh nach Bielefeld? Vertrieben oder deportiert:
Kinder aus jüdischen Familien erinnern sich (Ruppert)

S. 56-58
Joergens, Bettina / Reinicke, Christian (Hg):
Archive, Familienforschung und Geschichtswissenschaft
Annäherungen und Aufgaben (Standera)

S. 59
Verein zur Erhaltung der Burgruine Limberg e. V. Preußisch
Oldendorf (Hg.):
Die Burg Limberg - Mittelpunkt einer Region (Altenberend)

S. 59f.
Rolf Westheider (Hg.):
Triumph - Verdrängung - Leid.
Gütersloher Denkmäler und die Kriege des 19. und
20. Jahrhunderts (Laue)

S. 61-63
III, Namen, Notizen, Termine

Preis: 4 ?

INFO

Kontakt:
Ingrid Ruhnke
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: ingrid.ruhnke at bielefeld.de
URL: www.hv-ravensberg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jan 29 14:50:33 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 29 Jan 2008 14:50:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Auf den Spuren eines Mythos - 1968 im Film",
Veranstaltungsreihe in Muenster
Message-ID: 479F3D39.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 24.01.2008, 08:30
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"

AKTUELL

"Auf den Spuren eines Mythos - 1968 im Film"
Veranstaltungsreihe in Münster

Zum 40. Mal jähren sich in diesem Jahr die Proteste der
Stundentenbewegung in den 60er Jahren. Die 68er sind schon seit
langem ein Mythos. Ein besonderen filmischen Streifzug bieten
daher das Medienzentrum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) und die Villa ten Hompel in Zusammenarbeit mit dem WDR
Studio Münster, dem Programmkino Cinema und dem Stadtmuseum
Münster an - eine in sechs Etappen eingeteilte Reihe "Auf den
Spuren eines Mythos - 1968 im Film".

An allen Abenden werden Filme oder Dokumentationen gezeigt, die
um 1968 entstanden und heute Zeitzeugnisse der damaligen
Ereignisse und ihrer Rezeption sind. "Unsere Reihe will
verdeutlichen wie auch in Münster die 68er-Bewegung die heile
bürgerliche Welt durcheinander brachte", unterstreichen Dr.
Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums, und Christoph
Spieker, der die Villa ten Hompel leitet. Sie hatten die
ursprüngliche Idee für die Filmreihe und knüpften Kontakte für
die Kooperationen.

Zum Auftakt war der Film "Alle Jahre wieder" von Ulrich Schamoni
zu sehen. Der Streifen hat bis heute Kultstatus, wirft er doch
einen ironischen Blick auf die Münsteraner Gesellschaft vor dem
Jahre 1968.

Am Montag, 11. Februar 2008, wird um 20 Uhr die Produktion
"Zwischen Kreuz und Hakenkreuz" in der Villa ten Hompel,
Kaiser-Wilhelm-Ring 28, gezeigt - eine Wiederentdeckung aus
Archiven des WDR. Es geht um den Umgang der Münsteraner
Bevölkerung mit der NS-Vergangenheit ihrer Stadt. Christoph
Spieker bezeichnet dieses Werk als ein "außergewöhnliches
Zeitdokument". Filmemacher und -autor Markus Schröder, der
ebenfalls als Experte in der Reihe Rede und Antwort stehen wird,
schloss sich dieser Einschätzung an. Er erinnert sich an seine
Jugend, in der er diesen Film mehrfach gesehen hat und freut
sich ihn bald in der Villa ten Hompel sehen zu können.

Ein weiterer Ort ist das Programmkino Cinema an der Warendorfer
Straße. Zwei Spielfilme werden dort auf die Leinwand gebracht -
ein Streifen von Peter Fleischmann, "Jagdszenen aus
Niederbayern", in dem die Ausgrenzung und Verfolgung
Homosexueller und "Außenseiter" dargestellt wird. Knappe zwei
Monate später erscheint dann ein Werk Peter Zadeks "Ich bin ein
Elefant, Madame", der von dem Versuch erzählt, die demokratisch
strukturierte Schule zu verändern. Diese Filme gucken über den
Tellerrand Westfalens.

Nach jedem Film gibt es die Möglichkeit eine Diskussion mit
fachkundigen Referenten o-der Zeitzeugen zu führen. "Ein
angeregter Austausch zwischen Jung und Alt sind sehr willkommen
und wir hoffen, dass diese Filmreihe alle Generationen
ansprechen wird", so Christoph Spieker.

INFO

Das Programm im Überblick :

Montag, 21. Januar, 20 Uhr
Alle Jahre wieder (Ulrich Schamoni)
Referent: Dr. Volker Jakob, LWL-Medienzentrum für Westfalen
Ort: LWL-Medienzentrum für Westfalen,
Fürstenberstr. 14, Raum C105
Reservierung: anke.ogorek at lwl.org, Tel.: 519-3956
Eintritt frei

Montag, 11. Februar, 20 Uhr
Zwischen Kreuz und Hakenkreuz
(Olik Breckhoff, 1969)
Referenten: Christoph Spieker, Geschichtsort Villa ten Hompel
und Dr. Markus Köster,LWL-Medienzentrum für Westfalen
Ort: Geschichtsort Villa ten Hompel, Kaiser-Willhelm-Ring 28
Eintritt frei

Montag, 25. Februar, 20 Uhr
Jagdszenen aus Niederbayern
(Peter Fleischmann, 1968)
Referent: Dr. Hans Gerhold, Filmhistoriker
Ort: Cinema, Warendorfer Straße 45-47
Reservierung: www.cinema-muenster.de, Tel.: 30300
Eintritt 6,50?

Montag, 10. März, 20 Uhr
Wilde Zeiten in Münster
Referenten: Markus Schröder, Filmjournalist und
Dr. Axel Schollmeier, Stadtmuseum Münster
Ort: Stadtmuseum Münster, Salzstraße 28
Anmeldung: Tel.: 492-4503
Eintritt frei

Montag, 7. April, 20 Uhr
Ich bin ein Elefant, Madame
Peter Zadek, 1968)
Referenten: Dr. Hans Gerhold, Filmhistoriker und
Prof. Dr. Alfons Kenkmann, Historiker, Universität Leipzig
Ort: Cinema, Warendorfer Straße 45-47
Reservierung: www.cinema-muenster.de, Tel.: 30300
Eintritt 6,50?

Mittwoch, 23. April, 20 Uhr
Polizei und 1968
Referenten: Christoph Spieker, Geschichtsort Villa ten Hompel und
Alfons Probst, Polizist und Zeitzeuge
Ort: Geschichtsort Villa ten Hompel, Kaiser-Willhelm-Ring 28
Eintritt frei





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Jan 29 16:48:41 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 29 Jan 2008 16:48:41 +0100
Subject: [WestG] [KONF] 60. Westfaelischer Archivtag, Iserlohn,
11.-12.03.2008
Message-ID: 479F58E9.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 29.01.2008

TAGUNG

Der 60. Westfälische Archivtag findet vom 11. - 12. März 2008 in Iserlohn statt. Im Zentrum der Tagung stehen die Historische Bildungsarbeit und der archivische Umgang mit Filmen.

Tagungsort: Campus der Unternehmerhochschule BiTS (Business and Information Technology School gGmbH), Reiterweg 26 b, 58636 Iserlohn.

Programm, Anmeldung und Hotelübersicht von Iserlohn sind über die Seite des Westfälischen Archivamts abrufbar:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Archivamt/Dienstleistungen/Tagungen/archivtag_2008/index2_html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 30 10:53:25 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 30 Jan 2008 10:53:25 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Paderborner Historische Mitteilungen, Hefte 1+2/2005
Message-ID: 47A05725.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Barbara Stenger"
Datum: 21.01.2008, 15:36

LITERATUR

Die jüngsten Mitteilungen des Vereins für Geschichte an der
Universität Paderborn VfG zur Lokal- und Regionalgeschichte sind
erschienen (siehe auch unter www.vfg-paderborn.de):

Paderborner Historische Mitteilungen - PHM (vormals "Mitteilungen
des Vereins für Geschichte an der Universität Paderborn")
Jg. 18, 2005 - Hefte 1 und 2 (in einem Doppelband) -
erschienen Dezember 2007 - ISSN 14376660
Herausgeber: Verein für Geschichte an der Universität Paderborn
e.V., Dr. Margit Naarmann, Prof. Dr. Frank Göttmann, Prof. Dr.
Jörg Jarnut

Inhalte Heft 1:

Editorial

Aufsätze

Kubatzki, Christina
Heinrich von Werl (1084-1127). Ein Bischof im Wandel der Zeit.

Göttmann, Frank
Der "geistliche Staat" und "die Öffentlichkeit" in der Spätzeit
des Alten Reiches an westfälischen Beispielen.

Reinking, Lars
Das Schloss von Versailles. Ein Leitbild politischer Architektur in
der Frühen Neuzeit.

Miszellen

Menne, Mareike
"Was Leib und Seele zusammenhält - Ernährung in Westfalen".
Bericht über die Regionalgeschichtstagung am 6. November 2004.

Ruhmann, Christiane
Vom Umbruch zur Erneuerung? Das 11. und beginnende
12. Jahrhundert. Positionen der Forschung. Tagung vom
29. September bis 2. Oktober 2004 in Paderborn.

Dobrinski, Claudia / Gedderth, Brundhilde
"Text - Bild - Schrift. Vermittlung von Informationen im
Mittelalter".
Kolloquium des Paderborner Mittelalter-Kollegs am
12./13. November 2004.

Koch, Manuel
Das Reich der Vandalen und seine Vorgeschichte(n).

Rezensionen

Vereinsnachrichten

Autorenverzeichnis

Inhalte Heft 2:

Aufsätze

Dröge, Martin
"Deutschland frei und groß durch und für sich selbst."
Die nationalistische Seite der "Westfälischen Zeitung im
Revolutionsjahr 1848.

Riesenberger, Dieter
Franz Stock (1904 - 1948). Seine Berufung war Frankreich.

Miszellen

Heimann, Simone
Canossa 1077 - Erschütterung der Welt. Geschichte, Kunst
und Kultur am Aufgang der Romanik. Zur Einstimmung auf
eine große kunst- und kulturhistorische Ausstellung in Paderborn.

Grüttner, Gunnar
Geschichte lehren an der Hochschule - Bestandsaufnahme,
methodische Ansätze, Perspektiven. Tagung zur
Hochschuldidaktik an der Universität Paderborn
vom 8. und 9. September 2005.

Käuper, Sascha
"Bischöfliches Bauen im 11. Jahrhundert." Tagung des
Archäologisch-Historischen Forums vom 18. bis
20. Mai 2005 in Paderborn.

Ströhmer, Michael
60 Jahre Kriegsende - Westfälische Beiträge und Perspektiven.
Bericht zur 14. Tagung "Fragen der Regionalgeschichte" des
Historischen Instituts der Universität Paderborn
vom 5. November 2005.

Laubinger, Andres / Schneider, Jens
Hans-Hugo Steinhoff in Paderborn

Rezensionen

Autorenverzeichnis

Vereinsnachrichten





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 30 11:07:22 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 30 Jan 2008 11:07:22 +0100
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe 08.12.2007-31.01.2008
Message-ID: 47A05A6A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 30.01.2008, 10:02

AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/

Nachrichten aus OWL vom 30.01.2008

Vortragsreihe über Römer (08:35 Uhr) Das Lippische Landesmuseum
in Detmold beginnt am Mittwochabend mit Vorträgen über Römer und
Germanen in Nordwestdeutschland. Aktuelle Ausgrabungs- und
Forschungsergebnisse sollen die Beziehungen zwischen Römern und
Germanen in der Zeit um Christi Geburt erläutern. Den Anfang
macht um 19.30 Uhr die archäologische Leiterin des Museums in
Kalkriese, Susanne Wilbertz-Rost. Sie wird zu den aktuellen
Ausgrabungen bei Osnabrück Stellung nehmen. Das dort gefundene
Schlachtfeld wird von vielen Forschern als Ort der Varusschlacht
gedeutet.

Nachrichten aus OWL vom 30.01.2008

Rezeptarchiv für Nieheim (07:21 Uhr) Die Stadt Nieheim im Kreis
Höxter will das Deutsche Rezeptarchiv einrichten. Schauplatz der
Sammeltätigkeit ist das Westfalen Culinarium, in dem die
Geschichte von Brot, Käse und Bier dokumentiert ist. Das Museum
will handgeschriebene Rezepte aus allen Bundesländern erfassen,
archivieren und ausprobieren. Das Westfalen Culinarium ist vor
knapp zwei Jahren in sechs benachbarten Fachwerkhäusern in
Nieheim eröffnet worden.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 29.01.2008

CDU Münster zu Etat (17:15 Uhr) Die schwarz-gelbe
Rathausmehrheit in Münster will in diesem Jahr auf weitere
einschneidende Kürzungen verzichten. Ein Teil der Sparbeschlüsse
zu Volkshochschule, Stadtbücherei und Stadtmuseum soll sogar
zurückgenommen werden. CDU und FDP rechnen trotzdem mit einem
ausgeglichenen Haushalt für 2008.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 29.01.2008

Erinnerung an Emmerich im Borusseum (09:43 Uhr) Der BVB erhält
am Abend, vor dem Pokalspiel gegen Werder Bremen, drei
Erinnerungsstücke des verstorbenen BVB-Stürmers und
Nationalspielers Lothar Emmerich. Emmerichs Sohn Michael
übergibt dem Verein die Torjäger-Kanone, die Lothar Emmerich als
Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga erhielt, und das
Nationaltrikot, in dem sein Vater bei der WM 1966 das legendäre
Tor gegen Spanien erzielte. Außerdem bekommt der BVB die
Fußball-Schuhe vom Europacup-Finale gegen den FC Liverpool. Die
Stücke sollen künftig ihren Platz im neuen BVB-Museum
"Borusseum" finden.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 28.01.2008

U-Turm-Sanierung begonnen (15:10 Uhr)

Mit dem Aufstellen des Gerüstes haben die Bauarbeiten am
Dortmunder U-Turm begonnen. Bis Mitte des Jahres soll die
Sanierung des Daches und der Aussenfassade fertig sein, sagte
Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer beim symbolischen Baustart.
Der Brauerei-Kühlturm aus den 20er Jahren wird zu einem Museum
und einem Zentrum für Kreativwirtschaft umgebaut. 2010 soll das
U-Gelände Dortmunds zentraler Ort während der Europäischen
Kulturhaupstadt sein.

Holocaust-Gedenktag am Sonntag (13:21 Uhr) Zum
Holocaust-Gedenktag am Sonntag wird im Aktiven Museum Siegen
eine Ausstellung mit Collagen und Zeichnungen von John Elsas
eröffnet. Die Werke des Frankfurter Künstlers blieben erhalten,
weil seine Tochter sie vor ihrer Deportation zu ihrer Schwester
in die Schweiz schickte. In Littfeld findet am Sonntag auf dem
Fred-Meyer-Platz eine Gedenkstunde statt. In Plettenberg gibt es
eine Gedenkfeier auf dem jüdischen Friedhof.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 26.01.2008

Rubenspreisträger wird 100 (13:08 Uhr) Der achte
Rubenspreisträger der Stadt Siegen, Rupprecht Geiger, wurde am
Sonntag hundert Jahre alt. Geiger, der auch als "Architekt der
Farbe" gilt und vor allem durch seine monochromen Farbfelder
bekannt ist, zählt zu den wichtigsten deutschen Vertretern der
abstrakten Malerei. Das Museum für Gegenwartskunst widmet dem
Künstler ab Juni eine große Überblicksschau.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.01.2008

Ausstellung zu Elisabeth Ney (12:40 Uhr) Mit einer
Sonderausstellung ehrt das Stadtmuseum in Münster die Künstlerin
Elisabet Ney. Die am 26. Januar 1833 in Münster geborene Ney
gilt als bedeutendste Bildhauerin des 19. Jahrhunderts. Die
Ausstellung zeigt Gips-Büsten, historische Photographien und
Zeitdokumente aus ihrem Leben. Sie ist bis zum 25. Mai zu sehen.

Nachrichten vom 26.01.2008

Nachrichten aus dem Münsterland vom 28.01.2008

Krippenpreise vergeben (08:09 Uhr) Im Telgter Krippenmuseum ist
gestern der "Bischof-Heinrich-Tenhumberg-Preis" für
Krippengestaltung vergeben worden. Vier der neun Preisträger
kommen aus dem Münsterland. Ihre Krippen waren aus mehr als 150
Ausstellungsstücken ausgewählt worden. Die Preisträger erhielten
Urkunden sowie Preisgelder in Höhe von insgesamt gut 3000 Euro.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 28.01.2008

Einrüstung Dortmunder "U" (06:51 Uhr) Das Dortmunder U wird
heute eingerüstet. Damit beginnt der Umbau des ehemaligen
Brauereiturms zu einem Kunstmuseum. Es soll das Museum am
Ostwall ersetzen. Auf dem Gelände rund um den Turm sollen sich
in den nächsten drei Jahren außerdem Künstler, Wissenschaftler
und kreative Unternehmen ansiedeln. Das Land fördert das Projekt
mit 33 Millionen Euro. Die Gesamtkosten werden auf 48 Millionen
geschätzt.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 23.01.2008

Museumseröffnung verzögert sich (18:00 Uhr) Der Eröffnungstermin
für das neue Hagener Emil-Schumacher-Museum ist noch völlig
unklar. Die Bauarbeiten verzögern sich immer wieder. Deshalb
kann der 29. August als geplanter Termin wohl nicht gehalten
werden, erklärt das Bauamt. An dem Tag wäre der 1999 verstorbene
Maler Emil Schumacher 96 Jahre alt geworden. Ob das 22 Millionen
Euro teure Museum überhaupt noch in diesem Jahr eröffnet wird,
ist ebenfalls unsicher.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 24.01.2008

Weniger Besucher in Museen (09:24 Uhr) Die Bauarbeiten auf der
Burg Altena drückten offenbar die Besucherzahlen. I2007 kamen
knapp 80.000 Menschen in die Burg und das deutsche Drahtmuseum,
etwa 1 Prozent weniger als im Vorjahr. In der Luisenhütte in
Balve gingen die Besucherzahlen sogar um mehr als die Hälfte
zurück. Die Museumsleitung begründet das damit, dass es 2006 die
Eröffnungstage und die Wandertage gab.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 24.01.2008

Neues Konzept für Bergbaumuseum (06:42 Uhr) In Bestwig hat sich
der Hauptausschuss für eine Übernahme des Bergbaumuseums
Ramsbeck durch die Gemeinde und den Hochsauerlandkreis
ausgesprochen. Das ehemalige Erzbergwerk soll außerdem
touristisch neu ausgerichtet werden. Geplant ist unter anderem
mehr Erlebnis-Pädagogik. Familienfreundlichkeit soll im
Mittelpunkt stehen. Die Öffnungszeiten sollen denen des
Freizeitparks "Fort Fun" angeglichen werden.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 21.01.2008

Bochum: Deutscher Krimipreis vergeben (16:25 Uhr) Der Deutsche
Krimi Preis 2008 geht an Andrea Maria Schenkel. Das gab das
Bochumer Krimi Archiv bekannt. Die Autorin wird damit zum
zweiten Mal in Folge ausgezeichnet. Nach ihrem Debut-Roman
"Tannöd" überzeugte sie in diesem Jahr mit ihrem neuen Werk
"Kalteis". Schenkel lebt in der Nähe von Regensburg. Der
Deutsche Krimi Preis wird seit 1985 jährlich Autoren vergeben,
die "literarisch gekonnt und inhaltlich originell dem Genre neue
Impulse geben".

Nachrichten aus OWL vom 19.01.2008

Stadtführer-Treffen in Gütersloh (18:21 Uhr) Im Kreis Gütersloh
ist in den vergangenen Jahren das Interesse an historischen und
kulturellen Führungen gestiegen. Das wurde deutlich bei der
Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Stadt- und Gästeführer im
Miele-Museum. Beim jährlichen Treffen stand der
Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt. Damit wollen die über 200
ehrenamtlichen Stadtführer ihre Arbeit in den Kommunen
verbessern. Höhepunkt in diesem Jahr ist die Landesgartenschau
in Rietberg. Dafür sind fast neunzig Stadt - und Gästeführer
ausgebildet worden.

Nachrichten aus OWL vom 18.01.2008

Neue Ausstellungsräume für Dalheim (16:37 Uhr) Das Kloster
Dalheim im Kreis Paderborn bekommt weitere Ausstellungräume. Im
Frühjahr beginnt der 2. Bauabschnitt für das westfälische
Klostermuseum. Für 14 Mio. Euro sollen vor allem zwei
Gebäudeflügel wieder aufgestockt werden. Sie wurden im 19.
Jahrhundert durch ein Feuer zerstört. Die Räume sollen in zwei
Jahren mit einer großen Ausstellung unter dem Titel "Die Macht
des Wortes" eröffnet werden.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 17.01.2008

"Belle Epoque" in Ahlen (11:36 Uhr) Das Kunstmuseum in Ahlen
will mit vier Ausstellungen in diesem Jahr Akzente setzen und
sich noch stärker als bisher in der Museumslandschaft der Region
profilieren. Geplant ist unter anderem ab August eine Schau mit
100 bedeutenden Gemälden aus der Kunstsammlung der Deutschen
Bank. Vorher zeigt das Museum ab Februar Werke der so genannten
?Belle Epoque? aus Paris.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 17.01.2008

Museum verringert Minus leicht (08:08 Uhr) Das Rock- und
Popmuseum Gronau benötigt in diesem Jahr voraussichtlich einen
städtischen Zuschuss von 930.000 Euro. Das wurde gestern Abend
im Hauptausschuss bekannt. Im Jahr 2006 hatte das Minus noch bei
über einer Million Euro gelegen. Die leicht verbesserten Zahlen
führt Geschäftsführer Thomas Albers zum einen auf gestiegene
Besucherzahlen zurück, zum anderen buchten zunehmend Firmen das
Museum für repräsentative Veranstaltungen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 14.01.2008

24000 Besucher sahen Kunstfälschungen (06:11 Uhr) Die gestern im
münsterischen Picasso-Museum zu Ende gegangene Ausstellung über
Kunstfälschungen hat rund 24.000 Besucher angelockt. Seit Anfang
September seien im Durchschnitt täglich etwa 200
Kunstinteressierte ins Museum gekommen, hieß es. Damit seien die
Erwartungen leicht übetroffen worden.

Nachrichten aus OWL vom 11.01.2008

Forschungsideen besser vermarkten (18:28 Uhr) An der Universität
Paderborn gehen die Planungen für ein Projekt zur Förderung der
Wirtschaft in der Region weiter. Heimische Unternehmen wollen
eng mit Hochschulen kooperieren, um auf globalen Märkten
erfolgreich zu sein. An der Uni Paderborn wurde jetzt die
Projektentwicklungsgesellschaft gegründet. Daran beteiligt sind
unter anderem die Stadt Paderborn, die Universität Paderborn und
die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen. Neben dem Heinz
Nixdorf-Museumsforum in Paderborn ist eine "Zukunftsmeile
Fürstenallee" geplant.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 11.01.2008

Bochum: Schenkung für Museum (16:15 Uhr) Das Museum Bochum bekam
heute vier wertvolle Kunstwerke geschenkt. Mit drei Arbeiten des
Mülheimer Malers Heinrich Siepmann und Gustav Deppe ist die
Gruppe "Junger Westen" mit zwei ihrer bedeutendsten Künstler
vertreten. Außerdem geht eine Bronze von Michael Irmer in den
Besitz des Museums über. Am Nachmittag unterzeichnete Bochums
Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz den Schenkungsvertrag mit den
Stiftern.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 11.01.2008

Museen sind beliebt (08:38 Uhr) Auf ein erfolgreiches Jahr
können die Museen im Münsterland zurückblicken. Sie lockten die
Besucher mit Groß- und Sonderausstellungen. Dank der
internationalen Skulpturprojekte in Münster konnte das
Landesmuseum seine Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr auf
637.000 erhöhen und damit verzehnfachen. Über einen seit einigen
Jahren anhaltenden Aufwärtstrend kann sich das Naturkundemusuem
mit einem Rekordergebnis von 130.000 Besuchern freuen.

Nachrichten aus OWL vom 10.01.2008

MARTa hält Sparkurs ein (18:42 Uhr) Das Museum MARTa in Herford
hat im vergangenen Jahr sein Budget eingehalten. Der Etat sei
sogar um 11.000 Euro unterschritten worden, teilte die
Geschäftsführung mit. Gespart habe man vor allem bei den
Betriebskosten. Das Budget für die Ausstellungen sei nicht
gekürzt worden. 2006 hatte es Ärger um das MARTa gegeben, weil
das Budget um über 1,2 Millionen Euro überschritten worden war.

Nachrichten aus OWL vom 10.01.2008

MARTa hat gespart (10:27 Uhr) Das Museum Marta in Herford hat im
vergangenen Jahr sein Budget eingehalten. Am Ende seien sogar 11
000 Euro übrig gewesen, erklärte Geschäftsführerin Helga
Franzen. Gespart habe man vor allem bei den betriebskosten.
Damit seien die Querelen um die Finanzierung des Hauses für
zeitgenössische Kunst beigelegt.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 09.01.2008

Revierstädte entwickeln gemeinsame Strategie (16:51 Uhr) Die
Städte und Kreise des Ruhrgebietes haben eine gemeinsame
Strategie zur Stadt- und Regionalentwicklung im Revier
erarbeitet. Sie umfasst rund 275 konkrete Projekte für die
nächsten zehn Jahre. So setzt Dortmund etwa auf den Umbau des
U-Turms auf dem ehemaligen Gelände der Union-Brauerei zu einem
Zentrum für Kreativwirtschaft mit Museum. Die Revierstädte
rechnen mit 1,6 Milliarden Euro öffentlicher und 4,4 Milliarden
privater Investitionen für alle Projekte. Mit der gemeinsamen
Strategie kommen die Kommunen einer Forderung des Landes nach
einer einheitlichen Planung nach.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 09.01.2008

Termin für U-Turm-Projekt unklar (08:41 Uhr) Der Umbau des
"Dortmunder U" ist selbst bei zügiger Umsetzung erst Mitte 2010
fertig. Damit wäre das wichtigste Projekt der Stadt zur
Europäischen Kulturhauptstadt zu spät fertig, sagte der
städtische Projektleiter, Karl-Friedrich Ostholt, dem WDR.
Dagegen hält der Dortmunder Architekt Eckard Gerber eine frühere
Realisierung des Projekts für möglich. Gerber strebt eine
Neu-Eröffnung von Museum und Kreativzentrum bereits Anfang 2010
an. Ingesamt werden für den Umbau des Turms in ein
Kreativzentrum mit Museum 53 Millionen Euro zur Verfügung
stehen.

Nachrichten aus OWL vom 09.01.2008

Widukind-Museum gut angenommen (07:27 Uhr) Das neu gestaltete
Widukind-Museum in Enger hatte voriges Jahr doppelt so viele
Besucher wie vor der Renovierung. Fast 10.000 Menschen haben die
Ausstellungen über den Sachsenherzog Widukind besucht. Das
Museum war für rund 2,1 Mio. Euro umgebaut und mit einer neuen
Konzeption im Sommer 2006 wieder eröffnet worden. Im
Widukind-Jahr 2007 waren Aktionstage zur experimentellen
Archäologie und Sonderveranstaltungen auf großes Interesse
gestoßen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 09.01.2008

U-Turm bis 2010 möglich (06:42 Uhr) Die Modernisierung des
Dortmunder U-Turms ist nach Ansicht des Architekten Eckhard
Gerber schneller möglich als die Stadt annimmmt. Gerber strebt
eine Neu-Eröffnung von Museum und Kreativzentrum bereits Anfang
2010 an. Nach den Plänen der Stadt ist eine Fertigstellung nicht
vor Mitte 2010 möglich, also erst ein halbes Jahr nach Start des
Europäischen Kulturhauptstadt-Jahrs. Bereits in diesem Monat
soll mit der Sanierung von Fassade und Dach der erste Bauschritt
beginnen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 08.01.2008

Fossil des Jahres (15:40 Uhr) Die Paläontologische Gesellschaft
hat in Münster den größten Ammoniten der Welt zum ?Fossil des
Jahres 2008? gekürt. Der 80 Millionen Jahre alte versteinerte
Kopffüßer ist Eigentum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.
Er kann im Naturkundemuseum in Münster besichtigt werden.

Nachrichten aus OWL vom 08.01.2008

Besucherrekord im HNF (12:18 Uhr) Das Heinz Nixdorf Museumsforum
in Paderborn hat einen neuen Besucherrekord erzielt. Im
vergangenen Jahr haben 165.000 Menschen das Computermuseum
besucht. Das Museum, das 1996 eröffnet wurde, zeigt in diesem
Jahr auch eine Sonderausstellung über die Welt der Zahlen. Sie
wird am 1. Februar eröffnet.oben]

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 04.01.2008

Fördermittel für Dortmunder U (16:47 Uhr) Das Land NRW und die
Europäische Union sind offenbar bereit, den Umbau des Dortmunder
U-Turms finanziell zu unterstützen. Ein Sprecher der
Landesregierung wollte 30 Millionen Euro Fördersumme allerdings
nicht bestätigen. Den Rest der Gesamt-Baukosten von 42 bis 48
Millionen muss die Stadt dazu schießen. In dem ehemaligen Turm
der Dortmunder Union-Brauerei sollen nach den letzten Plänen der
Bestand des Ostwallmuseums und ein Kreativzentrum Platz finden.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 03.01.2008

Rhein/Ruhr: Zug der Erinnerung hält in der Region (07:28 Uhr)
Der so genannte Zug der Erinnerung wird im Februar auch an Rhein
und Ruhr halten. Dabei handelt es sich um einen Ausstellungszug,
der die Rolle der Reichsbahn in der Zeit des Nationalsozialismus
zeigt. Der Museumszug besteht aus mehreren historischen Wagen
und wird von einer Dampflok gezogen. Er fährt auf Streckenteilen
der früheren Deportationslinien der Reichsbahn und macht Station
in den Heimatstädten der über 12.000 Kinder, die bis 1944 in
Vernichtungslager quer durch Europa verschleppt wurden. Die
rollende Ausstellung ist ein Projekt mehrerer Initiativen, die
ein Zeichen gegen Geschichtsvergessenheit und Antisemitismus
setzen wollen. Zielbahnhof ist die Gedenkstätte in Auschwitz.
Vorher kann der Zug der Erinnerung in Bochum, Duisburg und Essen
für mehrere Tage besichtigt werden.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 28.12.2007

Teutoexpress unter Dampf (08:14 Uhr) Mit dem Museumszug
Teutoexpreß zwischen Lengerich und Ibbenbüren sind in diesem
Jahr rund 12.000 Reisende gefahren und damit etwas mehr als im
Vorjahr. Diese positive Bilanz zog jetzt der Trägerverein
"Eisenbahntradition Lengerich". Besonders gefragt waren danach
die Nikolauszüge und Fahrten auf der Westfälischen
Landeseisenbahn zwischen Münster und Lippstadt.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 27.12.2007

Geierabend feiert Premiere (18:06 Uhr) In Dortmund beginnt einen
Tag nach Weihnachten der Westfälische Karneval. Am
Donnerstagabend feiert der "Geierabend 2008" Premiere im
Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern II/IV. Das aktuelle
Programm mit dem Titel "Wir lachen vor Madagaskar? präsentieren
die Panneköppe insgesamt 36 Mal bis Veilchendienstag am 5.
Februar.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 22.12.2007

U-Turm-Förderung: NRW dementiert Absage (07:53 Uhr)

Die Landesregierung hat Medienberichte dementiert, wonach sie
das Dortmunder U-Projekt nicht fördern werde. Eine endgültige
Entscheidung sei noch nicht gefallen, sagte heute ein Sprecher
von Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff. Über den geplanten
Umbau des Turms zu einem Museum bestehe noch Gesprächsbedarf.
Man führe weiter Verhandlungen mit der Stadt Dortmund. Als Grund
für die Verzögerung nannte der Sprecher wiederholte
Veränderungen an den Ursprungsanträgen. Ursprünglich hatte die
Landesregierung den Bewilligungsbescheid für den Umbau des
Dortmunder U-Turmes zu einem Museum noch für dieses Jahr
zugesagt.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 21.12.2007

Besucherrekord im Römermuseum (11:07 Uhr) Das Römermuseum in
Haltern erwartet bis zum Jahresende rund 84.000 Besucher. Das
sind mehr als doppelt so viele wie in den Jahren zuvor. Der
Besucher-Erfolg sei hauptsächlich auf die Sonderaustellung
?Luxus und Dekadenz? zurückzuführen, sagte eine
Museums-Sprecherin. Die nächste Sonderausstellung zum Thema
"2000 Jahre Varus-Schlacht" ist für das Jahr 2009 geplant.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 21.12.2007

Islamarchiv widerspricht Studie (10:21 Uhr) Das Zentralinstitut
Islamarchiv in Soest hat eine Studie zur Gewaltbereitschaft
unter türkischen Jugendlichen als Unsinn bezeichnet. Die von
Innenminister Schäuble in Auftrag gegebene Untersuchung stuft
ein Viertel der Befragten als gewaltbereit ein. Der Leiter des
Zentralinstitutes Salim Abdullah sagte dem WDR, türkische
Jugendliche seien gewaltbereit wegen ihrer Chancenlosigkeit aber
nicht wegen der Religion.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 21.12.2007

Keine Entscheidung zum "U-Turm" (15:41 Uhr)

Die Landesregierung hat Medienberichte dementiert, wonach sie
das Dortmunder U-Projekt nicht fördern werde. Eine endgültige
Entscheidung sei noch nicht gefallen, sagte ein Sprecher von
Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff. Über den geplanten Umbau
des Turms zu einem Museum bestehe noch Gesprächsbedarf. Man
führe weiter Verhandlungen mit der Stadt Dortmund. Als Grund für
die Verzögerung nannte der Sprecher wiederholte Veränderungen an
den Ursprungsanträgen. Ursprünglich hatte die Landesregierung
den Bewilligungsbescheid für den Umbau des Dortmunder U-Turmes
zu einem Museum noch für dieses Jahr zugesagt.

Nachrichten aus OWL vom 18.12.2007

Weserkähne kommen ins Magazin (13:14 Uhr) Die historischen
Lastkähne des Weserrenaissance-Museum in Lemgo werden vorerst
nicht mehr ausgestellt. Sie werden in einem ehemaligen
Schlachthof eingelagert. Das hat der lippische Kreistag
beschlossen. Ursprünglich sollte für die alten Weserschiffe ein
zwei Millionen Euro teures Museum gebaut werden. Das Geld fehlt
aber. Allein Bergung und Konservierung der Schiffe kosteten
bislang rund 800.000 Euro.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 18.12.2007

Hattingen: Neubau der Henrichshütte (12:37 Uhr) Vier frühere
Mitarbeiter der Hattinger Henrichshütte bauen ihr Werk nach. Auf
13 Quadratmetern soll die Hütte im Maßstab 1 zu 100 detailgetreu
ein Bild von der früheren Arbeitsstelle geben. Die 1854
gegründete Hütte war lange Hattingens größter Arbeitgeber und
wurde vor knapp 20 Jahren geschlossen. Heute ist das Werk ein
Industriemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 14.12.2007

Chagall in Münster (16:43 Uhr) Eine verfrühte
Weihnachtsbotschaft wurde jetzt dem Picasso-Museum in Münster
verkündet. Die Sparkasse Münsterland-Ost stellt dem Grafikmuseum
eine Chagall-Sammlung als Dauerleihgabe zur Verfügung. Insgesamt
handelt es sich um 137 Grafiken und Holzschnitte des Künstlers,
darunter auch einige Unikate. Einige Exponate sollen bereits im
Frühjahr ausgestellt werden.

Nachrichten aus OWL vom 12.12.2007

Nachfolger für das MARTa gesucht (17:05 Uhr) Eine
Findungskommission will sich ab Ende Januar mit der Nachfolge
des Herforder Museumsleiters Jan Hoet beschäftigen. Der
künstlerische Direktor des Museums MARTa hat angekündigt, sich
Ende 2008 zurückzuziehen. Der Nachfolger soll bis zum Frühjahr
feststehen.

Nachrichten aus OWL vom 12.12.2007

Land fördert Kultur in OWL (08:57 Uhr) Das Land will die Kultur
in OWL im kommenden Jahr mit knapp einer halben Million Euro
fördern. Nach einem Bericht der Bezirksregierung sollen allein
das Literaturbüro OWL in Detmold und seine Reihe "Wege durch das
Land" mit 90.000 Euro unterstützt werden. Die 56 Museen der
Museumsinitiative OWL werden mit rund 20.000 Euro gefördert.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 11.12.2007

100.000 Besucher als Minimum (15:46 Uhr) Das Landesmuseum in
Münster erhofft sich nach dem fast 48 Millionen Euro teuren
Umbau mehr Zulauf. Nach Angaben des Direktors des
Landschaftsverbandes Wolfgang Kirsch sollen mindestens 100.000
Besucher pro Jahr angelockt werden, bislang sind es etwa 60.000.
Die Baumaßnahmen beginnen Anfang 2009.

INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org
Internet: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 30 11:24:33 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 30 Jan 2008 11:24:33 +0100
Subject: [WestG] [TOC] SuedWestfalen Archiv, 7/2007
Message-ID: 47A05E71.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Michael Gosmann"
Datum: 19.12.2007, 11:26

SERVICE: TOC

7. Ausgabe erschienen: SüdWestfalen Archiv. Landesgeschichte im
ehemals kurkölnischen Herzogtum Westfalen und der Grafschaft
Arnsberg. 7/ 2007
ISSN: 1618-8934

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=100

Die siebte Ausgabe der landesgeschichtlichen Zeitschrift
"SüdWestfalen Archiv" ist mit 274 Seiten die bisher
umfangreichste. Sie ist als Forum für die Geschichte des
kurkölnischen Herzogtum Westfalen gedacht. Das Herzogtum
umfasste bis 1803 das Gebiet des Hoch-sauerlandkreises, des
Kreises Olpe und Teile der Kreise Soest und des Märkischen
Kreises. Erstmalig ist mit der handgezeichneten Karte des
"Kurfürstlichen Wildbannes" von 1585 auch eine Farbkarte
wiedergegeben. Der Band enthält folgende Beiträge:

Ilisch, Peter
Beiträge zur Münzkunde des südlichen Westfalen im Mittelalter

Stirnberg, Reinhold
Ein Fragment vom Siegeltypar des Edelherrn Jonathan II. von
Ardey (urk. 1219-1255) von der Alten Burg auf dem Rüdenberg bei
Arnsberg

Conrad, Horst
Das Markenbuch des Westfälischen Wildbannes aus dem Jahre 1597

Hoberg, Christoph
Auf der Suche nach weiteren Werken des Matthias Möseler (ca.
1630-1700)

Deisting, Heinrich Josef
Der Stammvater der Fürsten Wrede, Heinrich Wrede (1642-1720) aus
Werler Familie

Mehldau, Jochen Karl
Zur Entstehung der Wittgensteiner Dörfer am Kahlen Asten

Grün, Wolf-Dieter / Post, Sebastian
Das Herzogtum Westfalen in der "Neuen Europäischen Staats- und
Reisegeographie" (Dresden/ Leipzig 1755/ 57)

Wiesenthal, Vera
Die "Erklärung der Catholischen Glaubens-Bekenntnueß" des
Dominikanerpaters Raymund Bruns (1706-1780). Das erste in
Arnsberg gedruckte Buch

Richter, Evelyn
Die Geseker Schnadjagd im Jahr 1779

Nathusius, Jochen von
Die Familie von Boeselager auf Höllinghofen und ihre Beziehung
zum Stift Fröndenberg

Hennecke, Ursula
"?daß Unsere Ertzstifftische Landen mit tüchtigen Hebammen
versehen seyen?" Hebammen und Geburtshelfer im Herzogtum
Westfalen

Bialas, Stephan / Dinkels, Volker
"Nomina defunctorum ex societate Jesu Maria Joseph". Das
Mitgliederverzeichnis der Briloner Todesangstbruderschaft in der
Bibliothek der Propsteigemeinde St. Petrus und Andreas

Jolk, Michael
Der Herdringer Schlosspark im 18. und 19. Jahrhundert

Der Band (ISSN 1618-8934) ist im örtlichen Buchhandel und beim
Stadtarchiv Arnsberg (Tel.: 02932/2011859;
stadtarchiv at arnsberg.de) zu erhalten. Preis: 13,00 Euro +
Versandkosten!

INFO

Kontakt:
Nadja Töws/ Michael Gosmann
Stadt- und Landständearchiv im Kloster Weidnghausen
Klosterstraße 11
59821 Arnsberg
Tel.: 02932-2011859; 2011241
Fax: 02932-2011426
E-Mail: stadtarchiv at arnsberg.de
URL: www.arnsberg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 30 11:32:59 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 30 Jan 2008 11:32:59 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Stadt und Recht im Hochstift Osnabrueck, 08.03.2008,
Osnabrueck
Message-ID: 47A0606B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Karsten Igel"
Datum: 29.01.2008, 20:03

KOLLOQUIUM

Die Osnabrücker stadtgeschichtliche Forschung war bislang auf
die Domstadt konzentriert und hat die kleineren Städte im
Hochstift weitgehend vernachlässigt. Dabei wirft auch deren
Rechts- und Verfassungsgeschichte zahlreiche Fragen nach
Entwicklungslinien, Machtverhältnissen, Institutionen,
Wahrnehmungs- und Deutungsmustern auf, die für die Osnabrücker
Landesgeschichte von grundlegender Bedeutung sind und darüber
hinaus für vergleichbare Territorien von Interesse sein können.

Mit seinem dritten Forschungskolloquium möchte der 2005
gegründete Osnabrücker Arbeitskreis Stadtgeschichte aktuelle
Arbeiten aus diesem Themenfeld diskutieren und zu weiteren
Forschungen anregen.

Der Bogen der Vorträge spannt sich von forschungs- und
quellenbezogenen Einführungen über die durch Privilegien zu
rekonstruierende "Städtelandschaft" des Hochstifts im 15./16.
Jh. und Fragen der insbesondere geistlichen Justiznutzung im
17./18. Jh. bis zur Rezeption stadtrechtlicher Strukturen durch
Justus Möser und Joh. Carl Bertram Stüve sowie in der
Handwerkstradition der Exklave Wiedenbrück.

Programm:

9.30 Uhr: Begrüßung/Kaffee, Grußworte

10.15 bis 12.30 Uhr:
Karl H. L. Welker (Frankfurt/M./Osnabrück)
Die Osnabrücker Landstädte aus rechtshistorischer Sicht

Birgit Kehne (Osnabrück)
Stadtgeschichtliche Quellen im Staatsarchiv Osnabrück

Lorenz Laubenberger (Frankfurt/M.)
Festungsbau und Wirtschaftssiedlung. Landesherrliche
Städteprivilegien im Hochstift Osnabrück
im 14. und 15. Jahrhundert

13.30 bis 15.00 Uhr:
Inken Schmidt-Voges (Osnabrück)
Familien vor Gericht. Kompetenz und Konkurrenz der städtischen
Rechtsinstitutionen

Christine Dominique Schmidt (Münster)
Die Osnabrücker Archidiakonalgerichtsbarkeit und das Städtewesen

15.30 bis 18.00 Uhr
Martin Siemsen (Osnabrück)
Rechtsphantasie und Rechtsrealität in Justus Mösers Sicht der
Städte am Beispiel Quakenbrücks

Christine van den Heuvel (Hannover)
Das Konzept der Kommunalverfassung in Stüves Geschichtsschreibung

Christiane Hoffmann (Wiedenbrück)
Künstlerisches Handwerk in Wiedenbrück

INFO

Anmeldung bis zum 24. Februar an:
karsten.igel at uni-muenster.de oder
nicolas.ruegge at nla.niedersachsen.de

Veranstaltungsdaten:
Stadt und Recht im Hochstift Osnabrück
Datum: 08. März 2008
Arbeitskreis Stadtgeschichte im Verein für Geschichte und
Landeskunde von Osnabrück
Kreishaus
Osnabrück

Kontakt:
Arbeitskreis Stadtgeschichte im Verein für Geschichte und
Landeskunde von Osnabrück
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
URL: http://www.verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jan 30 11:36:44 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 30 Jan 2008 11:36:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Gewalt gegen Juden in der deutschen Provinz 1919
bis 1939, 14.02.2008, Dorsten
Message-ID: 47A0614C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 30.01.2008, 10:17
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"

AKTUELL

Volksgemeinschaft als Selbstermächtigung
Gewalt gegen Juden in der deutschen Provinz 1919 bis 1939
Referent: Prof. Dr. Michael Wildt (Hamburg)

Donnerstag, 14. Februar 2008, 19.30 Uhr

Die nationalsozialistische "Volksgemeinschaft" definierte sich
vor allem durch den Ausschluss - vor allem der Menschen, die als
Juden keinesfalls dazu gehören durften. Diese Sicht und diese
Distanz zu den für rechtlos Erklärten aber musste zunächst
einmal hergestellt werden: In einem mehrjährigen Prozess, in
Städten, Dörfern und Gemeinden "lernten" die örtlichen
NS-Aktivisten, wie man aggressiv gegen jüdische Bürger und
Nachbarn vorzugehen hatte, wie Solidarität und Mitleid bei Seite
zu schieben waren, wie die Betroffenen isoliert werden konnten.

Gewalt gegen einzelne Juden spielte in diesem Prozess eine
zentrale Rolle - durch körperliche Demütigungen wurden die Opfer
im Innersten getroffen und ohne eine Chance der Gegenwehr
ausgestoßen. Die Überschreitung der alltäglichen Grenzen und
Bindungen - vor allem durch junge Männer - stellte für die Täter
und ihre Zuschauer eine mächtige Gemeinschaft her, die
öffentlich klarstellte, dass sich eine andere, rassistische
"Ordnung" und ein neues "Recht" aufbauten.

Prof. Dr. Michael Wildt, geb. 1954, arbeitet seit 1997 als
Historiker am Hamburger Institut für Sozialforschung und ist
seit 2007 außerdem Professor an der Universität Hamburg.

INFO

Veranstaltungsort:
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
http://www.jmw-dorsten.de/

Gebühr: Mitglieder 4 Euro, Nichtmitglieder 5 Euro.





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Jan 30 11:21:59 2008
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 30 Jan 2008 11:21:59 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2008/02
Message-ID: 47A05DD7.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 29.01.08 17:12

LITERATUR

[Vorbemerkung: Über die Weihnachtsferien hatten sich verschiedene Mails
angesammelt, in denen auf die Neuerwerbungslisten hingewiesen worden ist.
Problem hierbei war, dass über den Link nicht die im Titel gemeinte Liste, sondern
die jeweils neueste aufgerufen wurde. Durch die Umstellung des Links hoffen wir,
dieses Problem in Zukunft zu vermeiden. Die letzten Listen sind auf der Seite der
Neuerwerbungsliste (unten) abrufbar.
M.W.]

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2008-02 für den Zeitraum vom
06.01.2007 bis zum 14.01.2008 mit insgesamt 15 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2008-02&fach=wes

Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib

Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62

INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 31 10:48:44 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 31 Jan 2008 10:48:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Stolpersteine" erinnern an Familie Loewenstein,
Dr. John Goldsmith besuchte Bocholt
Message-ID: 47A1A78C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Bocholt"
Datum: 30.01.2008, 13:32

AKTUELL

"Stolpersteine" erinnern an Familie Löwenstein
Dr. John Goldsmith besuchte Bocholt

Die zweite Runde der Verlegung von "Stolpersteinen" in der Stadt
Bocholt am 28. Januar 2008 war auch Anlass für den ehemaligen
Bocholter Mitbürger jüdischen Glaubens, Dr. Henry John Goldsmith
(83), vormals: Hans Goldschmidt, die Heimatstadt seiner
Großmutter, Minna Löwenstein, zu besuchen.

Dr. Goldsmith war bereits Anfang der 90er Jahre in Bocholt
gewesen und hat die jetzige Reise gemeinsam mit seinem Sohn
Jonathan unternommen. Für Jonathan Goldsmith war es der erste
Besuch in Bocholt, und er lernte hier die verschiedenen
Stationen aus der Kindheit seines Vaters kennen.

Im Alter von 7 bis 8 Jahren lebte Dr. Goldsmith gemeinsam mit
seiner Mutter Malli in den Jahren 1932-33 in Bocholt. Nach der
Ermordung seines Stiefvaters Dr. Alfred Meyer, ein Düsseldorfer
Zahnarzt, floh sine Mutter mit ihm nach Amsterdam. Dort besuchte
er eine niederländische Schule und lernte fließend die neue
Sprache. Die Flucht endete schließlich im Jahr 1937 in England,
da seine Mutter dort die Erlaubnis erhielt, als Zahnärztin zu
praktizieren.

Goldsmith studierte in England Medizin und arbeitete sowohl in
Chicago (USA) und London (Großbritannien) bis er als Leiter der
Universitätsklinik in Liverpool in den Ruhestand ging. Als
Facharzt war er an der Entwicklung der künstlichen Niere
beteiligt und stattete deshalb der Dialysestation im Bocholter
St. Agnes-Hospital einen kurzen Besuch ab. "Sie sind dort sehr
gut und modern eingerichtet.", so sein Fazit nach dieser
Stippvisite. Auf dem jüdischen Friedhof in Bocholt besuchte er
das Grab seiner Großmutter und unternahm anschließend einen
Spaziergang in der niederländischen Nachbargemeinde Dinxperlo.

Bereits am Anreisetag wurden die beiden Goldsmith? von der 1.
stellvertretenden Bürgermeisterin Christel Feldhaar zusammen mit
einigen Vertreterinnen und Vertretern des Koordinierungskreises
Stolpersteine in Bocholt begrüßt. Hier wurden erste Erinnerungen
und Informationen über die Aktion "Stolpersteine" ausgetauscht.

Am Montag, 28. Januar 2008, fand im Beisein von Dr. Goldsmith
die Verlegung von sieben Stolpersteinen für die Familie
Löwenstein am Hause seiner Großmutter durch den Initiator und
Künstler dieser Aktion, Gunter Demnig, am Hemdener Weg statt.
Auch Bürgermeister Peter Nebelo war bei dieser Aktion zugegen
sowie eine Klasse des St. Georg-Gymnasiums, die aktiv dieses
Projekt begleiten.

Vor seinem Heimflug nach Liverpool besuchte Dr. Goldsmith noch
die "Mahn- und Gedenkstätte" in Düsseldorf. Dort konnte er die
dort vorhandenen Informationen über seine Familie ergänzen und
seinem Sohn einen weiteren Einblick in das Leben und die
Verfolgung jüdischer Bürgerinnen und Bürger in Düsseldorf
vermitteln.

"Diese zwei Tage in Bocholt sind mir wie zwei Wochen vorgekommen
- so viel habe ich gesehen.", mit diesen Worten verabschiedete
sich Dr. Goldsmith von seiner Heimatstadt und bedankte sich
nochmals bei allen Beteiligten für die Möglichkeit, dass er und
sein im Rahmen der Aktion "Stolpersteine", ein letztes Mal die
Stadt Bocholt besuchen konnten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 31 11:01:49 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 31 Jan 2008 11:01:49 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Im_Februar_wird_der_=22Zug_der_Erinne?=
=?utf-8?q?rung=22_in_mehreren_St=C3=A4dten_des_Ruhrgebiets_Station_machen?=
Message-ID: 47A1AA9D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 31.01.2008, 10:03
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"

AKTUELL

"Zug der Erinnerung"
Im Februar wird der "Zug der Erinnerung" in mehreren Städten des
Ruhrgebiets Station machen.

Der Zug, der von einer Dampflok gezogen wird und aus mehreren
Ausstellungswagen besteht, verkehrt auf der Strecke der früheren
Deportationen der Reichsbahn. Dort steuert er die Heimatstädte
der über 12.000 Kinder an, die zwischen 1940 und 1944 in die
Vernichtungslager verschleppt wurden. Insgesamt wird der ?Zug
der Erinnerung? über 3000 Kilometer zurücklegen.

An den früheren Deportationsorten bemühen sich Vereine,
teilweise seit Monaten, um Spurensuche nach den deportierten
Kindern und Jugendlichen. Die Opfer stammen aus jüdischen
Familien, aus Familien der Sinti und Roma oder sind Kinder von
Nazi-Gegnern. Ihre Lebenszeugnisse, Fotos, Archivbelege und
mündlichen Berichte wird der Zug am Ende der mehrmonatigen Reise
zur Gedenkstätte Auschwitz (Oswiecim) bringen. Der Leidensweg
der jugendlichen Opfer ist in der deutschen Öffentlichkeit
bisher weitgehend unbeachtet geblieben.

Massendeportationen von Kindern und Jugendlichen fanden auch in
den vormals okkupierten europäischen Staaten statt. Darin
erinnert die fahrende Ausstellung mit Biografien aus Norwegen,
Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Italien, Griechenland und
Osteuropa. Schätzungen sprechen von bis zu 1,5 Millionen Kindern
und Jugendlichen, die nie mehr zurückkehrten. Am 7. November ist
der Zug in Frankfurt a.M. zur Fahrt durch die Bundesrepublik
gestartet.

INFO

Weitere Informationen zu dem Begleitprogramm in den Städten
Dortmund, Bochum, Duisburg, Essen und Hagen siehe bitte unter:
www.zug-der-erinnerung.eu





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jan 31 11:22:26 2008
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 31 Jan 2008 11:22:26 +0100
Subject: [WestG] [AKT] DFG-Foerderprogramm wird nach Reinhart Koselleck
benannt
Message-ID: 47A1AF72.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Bielefeld"
Datum: 31.01.2008, 10:53

AKTUELL

DFG-Förderprogramm wird nach Reinhart Koselleck benannt
Bielefelder "Querdenker" als Namensgeber für "Reinhart
Koselleck-Projekte"

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ein
neues Förderprogramm beschlossen. Das teilte die DFG heute mit.
Das Programm ist nach dem international renommierten Bielefelder
Historiker Reinhart Koselleck benannt, der am 3. Februar 2006
verstarb. Im Rahmen der "Reinhart Koselleck-Projekte" werden
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet, die sich
durch einen herausragenden wissenschaftlichen Lebenslauf
auszeichnen, über großes wissenschaftliches Potential verfügen
und innovative Forschungsziele verfolgen. Die Förderung beträgt
bis zu 1,25 Millionen Euro für fünf Jahre.

"Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert mit diesem Programm
wissenschaftliche Querdenker, die überdurchschnittliche
Potentiale aufweisen und über innovative Ansätze verfügen", so
Professor Dr. Dieter Timmermann, Rektor der Universität
Bielefeld. "Wer besser als Reinhart Koselleck könnte dafür
Namensgeber sein, denn er war sicher einer der innovativsten und
renommiertesten Querdenker seines Fachs. Die Universität
Bielefeld ist stolz, dass einer ihrer herausragenden
Wissenschaftler in dieser Weise geehrt wird."

Reinhart Koselleck war einer der bedeutendsten deutschen
Historiker des 20. Jahrhunderts und einer der prägenden
Persönlichkeiten der Universität Bielefeld. Bereits 1965 gehörte
Koselleck dem Wissenschaftlichen Beirat für die 1969 gegründete
Universität Bielefeld an, seit 1968 auch dem Gründungsausschuss.
Ab 1973 lehrte er auch an dieser Universität und trug durch sein
internationales Renommee als Wissenschaftler entscheidend zum
herausragenden Ruf der Bielefelder Geschichtswissenschaft und
dem der Universität als einer "Forschungsuniversität" bei. 1989
wurde ihm für seine großen Verdienste die Ehrensenatorwürde der
Universität Bielefeld verliehen.

INFO

Kontakt:
Referat für Öffentlichkeitsarbeit der Universität Bielefeld
Pressesprecher Ingo Lohuis
Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld,
Telefon: 0521/106-4145/46, Telefax: 0521/106-2964
E-Mail: pressestelle at uni-bielefeld.de, www.uni-bielefeld.de/presse