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From Marcus.Weidner at lwl.org Sat Nov 3 14:29:25 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Sat, 03 Nov 2007 14:29:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Dortmund um 1800, Dortmund, 06.11.2007
Message-ID: 472C85C5.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Uni Dortmund Medieninfo"
Datum: 02.11.2007, 11:06

AKTUELL

Bild und Klang lädt zur Zeitreise nach Dortmund um 1800

Immer dienstags wird St. Reinoldi in diesem Wintersemester zum Hörsaal für die Vorlesungsreihe "Bild und Klang". Unter dem Motto "Kulturgeschichte Dortmunds im europäischen Kontext - das 19. Jahrhundert" laden Wissenschaftlerinnen und Wisseschaftler aus verschiedenen Fächern und Institutionen zu Zeitreisen in die Stadtkirche ein. Die Reihe hat das Ziel, zentrale Themen der Kulturgeschichte anschaulich und allgemeinverständlich zu vermitteln. Thema des nächsten Abends (30. Oktober) ist: Aufbruch in die Moderne.

Die interdisziplinäre Veranstaltung dreht sich unter anderem um die ersten Industrieanlagen mit neuen Führungsschichten, um neue Sichtweisen auf das Überkommene und auf das Entstehende sowie um die Selbstsicht der Industrie und der Industriellen. Der Beginn des Wandels im Stadtbild und die Diskussion neuer Sichtweisen auf die Welt im Zuge der Industrialisierung werden dabei den Abend bestimmen. Ein Blick auf eine Dortmunder Karte des Jahres 1826 mit der Eintragung aller baulichen Änderungen verdeutlicht den Zuhörern in der Reinoldikirche den Aufbruch Dortmunds in die Moderne.

Interessierte sind herzlich eingeladen zum Vortrag
"Bild und Klang: Aufbruch in die Moderne"
mit Prof. Dr. Ottfried Dascher, Prof. Dr. Barbara Welzel und Prof. Dr. Thomas Schilp
am Dienstag, dem 6. November 2007, um 19.30 Uhr
in der Stadtkirche St. Reinoldi

Kontakt:
Prof. Barbara Welzel
Institut für Kunst und Materielle Kultur
Ruf: (0231) 755-2955
E-Mail: barbara.welzel at uni-dortmund.de

Prof. Thomas Schilp
Stadtarchiv Dortmund
Ruf: (0231) 50-22156
E-Mail: tschilp at stadtdo.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 5 11:04:42 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Nov 2007 11:04:42 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsreihe ueber "Visualitaet und Geschichte" an
der WWU, Start: 08.11.2007, Muenster
Message-ID: 472EF8CA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 05.11.2007, 09:04

AKTUELL

Geschichte im Comic
Vortragsreihe über "Visualität und Geschichte" an der WWU
Geschichte sichtbar machen will eine öffentliche Vortragsreihe
des Instituts für Didaktik der Geschichte der Universität
Münster im Wintersemester. Die Reihe zum Rahmenthema "Visualität
und Gesichte" wird am 8. November 2007 eröffnet mit einem
Beitrag von Dr. Oliver Näpel über "Zeichen der Zeit -
gezeichnete Zeit. Geschichte im Comic, Geschichte als Comic?".
Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag um 18.15 Uhr im Institut
für Didaktik der Geschichte der WWU am Domplatz 23a.Weitere
Vortragsveranstaltungen, unter anderem über den
Nationalsozialismus im Film oder über Geschichte im Fernsehen,
folgen am 15. November, 6. Dezember, 10., 24. und 31.
Januar.

INFO

Didaktik der Geschichte
Domplatz 23 - 23a
48143 Münster
Tel.: 0251/83 - 29348
Fax: 0251/83 - 29366
URL: http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-dida/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 5 11:58:13 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Nov 2007 11:58:13 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Raeume, Grenzen, Identitaeten, Soest, 13./14.09.2007
Message-ID: 472F0555.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Martin Dröge"
Datum: 05.11.2007, 10:00

TAGUNGSBERICHT

Räume, Grenzen, Identitäten - Westfalen als Gegenstand landes-
und regionalgeschichtlicher Forschung

Tagung des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte,
der Historischen Kommission für Westfalen und der Abteilung
für Westfälische Landesgeschichte der Universität Münster
13./14.09.2007, Soest

Die Aktualität der Begriffe "Raum", "Grenze" und "Identität"
eröffnet sich bei einem Blick in die geschichtswissenschaftliche
Forschung: Der Historikertag 2004 in Kiel mit dem
Schwerpunktthema "Kommunikation und Raum" unterstrich die
Relevanz raumbezogener Fragestellungen. Ebenso ist in der
Diskussion um die Globalisierung seit längerem eine
Gegenbewegung zurück zur Region festzustellen. Ein verstärktes
Bewusstsein für den Raum und dessen Grenzen kann auch insgesamt
für die Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften festgestellt
werden, das entsprechende Schlagwort lautet: "spatial turn".
Dieser "turn" bringt nach einer langen Zeit der
Raumvergessenheit eine verstärkte Hinwendung zu Raumfragen.[1]
Was aber bedeutet das konkret für die landes- und
regionalgeschichtliche Forschung, die sich schon per defitionem
mit Raumfragen, begrenzten Räumen und Regionen befasst? Sagen
Raumvorstellungen nur etwas über die Perspektive und die
Fähigkeit von Raumkonstrukteuren oder auch etwas über die
tatsächlichen Einflüsse von Räumen und deren Eigenschaften aus?
Wie prägen bestimmte Raumfaktoren die unterschiedlichen
Raumkonstruktionen? Für die Tagung "Räume, Grenzen, Identitäten
- Westfalen als Gegenstand landes- und regionalgeschichtlicher
Forschung" am 13./14. September 2007 in Soest konnten die drei
Veranstalter - das LWL-Institut für westfälische
Regionalgeschichte, die Historische Kommission für Westfalen und
die Abteilung für Westfälische Landesgeschichte der Universität
Münster - Experten aus der Geschichtswissenschaft, der
Sprachwissenschaft und der Geographie zur Erörterung dieser
Fragen zusammenführen.

BERND WALTER (Münster) eröffnete die von EVA LABOUVIE (Magdeburg)
moderierte Sektion "Tendenzen und Probleme der Forschung". Er
bilanzierte die "Geschichtsforschung und -schreibung aus
regionaler Perspektive" und fragte nach neuen Herausforderungen
für die Regional- und die Landesgeschichte. Für die regionale
Geschichtsforschung sei das Verhältnis von partikularer und
allgemeiner Geschichte konstitutiv. Walter äußerte zu diesem
Verhältnis theoretische Überlegungen auf
gesellschaftspolitischer, erkenntnistheoretischer und
methodischer Ebene, um diese auf die historische Perspektive zu
beziehen. Der Nationalstaat von 1871 habe in räumlicher Hinsicht
für verfestigte Raumstrukturen und starre Grenzen gestanden;
eine derartige staatliche und räumliche Konstruktion beschreibe
die Soziologie mit dem 'Container-Konzept'. Im Gegensatz dazu
habe sich seit den 1920er-Jahren das Konzept der
Kulturraumforschung entwickelt, das nicht länger die politische
Geschichte im Fokus gehabt und zu teils diffusen, teils
flexiblen Grenzen geführt habe. Walter ging auf die Kontroverse
zwischen Landes- und Regionalgeschichte ein und wies daraufhin,
dass für ihn die Definition der Regionalgeschichte allein über
die Methode kein hinreichendes Kriterium mehr zu sein scheint.
Er sah in der kritischen Reflexion über das wissenschaftliche
und gesellschaftliche Selbstverständnis der Landes- und
Regionalgeschichte eine ständige Herausforderung. Heute würden
vor allem die erkenntnistheoretischen Herausforderungen der
allgemeinen Geschichtswissenschaft und deren Transfer auf die
regionale Ebene interessieren. Daher müssten die Landes- sowie
die Regionalgeschichte in gleicher Weise um eine
gegenstandsadäquate Anwendung neuer Konzepte bemüht sein.

GERD SCHWERHOFF (Dresden) referierte über "Historische
Raumpflege. Der 'spatial turn' und die Praxis der
Geschichtswissenschaften". Schwerhoff prüfte im ersten Teil
seiner Ausführungen die Behauptung eines "spatial turn" vor dem
Hintergrund der geschichtswissenschaftlichen Traditionen.
Wichtiger als die Erklärung des neuen "turn" seien die
methodischen Schlussfolgerungen. Es gehe keineswegs um die
Wiederentdeckung des Raumes schlechthin, sondern um eine
sensiblere, systematischere, konzeptuell reflektierte und
theoretisch informierte Umgangsweise mit der Kategorie "Raum".
Schwerhoff beschrieb den absolutistischen Raumbegriff und das
relationale bzw. relativistische Raumkonzept und führte
abschließend mehrere Raum-Typologien an. Einen anderen Zugang
zur heterogenen Raumdiskussion sah Schwerhoff darin, diejenigen
konkreten historischen Forschungsfelder und Leitthemen der
letzten Jahre zu benennen und zu systematisieren, die eine
besondere Nähe zu den programmatischen Diskussionen erkennen
lasse. So wären etwa verschiedene Modi im Umgang mit dem Raum zu
unterscheiden: die Bewegung im Raum, das Unterteilen des Raumes
in Form von Grenzziehungen und das Ordnen des Raumes in Form von
schriftlichen und visuellen Repräsentationen.

URSULA BRAASCH-SCHWERSMANN (Marburg) moderierte die Sektion
"Wahrnehmung Westfalens als Raum und das Raumbewusstsein" in der
zunächst GUNNAR TESKE (Münster) über "Westfalen im Verständnis
westfälischer Eliten" referierte. Ausgehend von
Raumvorstellungen Westfalens aus dem 16. und 18. Jahrhundert
stellte er heraus, dass sich damals ein noch unspezifischer
Raumbegriff gezeigt habe; Westfalen war mehr ein historischer
als ein geographischer Begriff. Obwohl die Grenzen mit der
Bildung der Provinz Westfalen 1815 festgelegt waren, habe sich
in der ersten Zeit noch ein historisches Westfalenbild gehalten.
Im Bewusstsein der Oberschicht habe sich die Verwaltungseinheit
'Provinz' dennoch rasch verankert. Der Bildung eines inneren
Einheitsbewusstseins hätten die räumlichen, ökonomischen,
sozialen, vor allem aber die territorialen (Alt-/Neupreußen) und
konfessionellen Unterschiede und Gegensätze entgegenstanden. Aus
der Finanzierung von Denkmälern und Repräsentationsbauten
versuchte Teske auf die Existenz eines Westfalenbewusstsein
geldgebender Eliten während des 19. Jahrhunderts zu schließen.
So konnte er regionale Unterschiede des Westfalenbewusstseins
festmachen, die mit einer weltanschaulich-politischen Gesinnung
korrespondierten. Für die heutigen Verhältnisse befand Teske,
dass sich ein Westfalenbewusstsein am deutlichsten im
Münsterland artikuliere; er sprach sogar von einem
Münsterzentrismus, während die anderen Subregionen kritisch auf
die Rolle Münsters als westfälischer Verwaltungszentrale
blickten.

WERNER FREITAG (Münster) wandte sich der Bedeutung der
Religiosität für eine westfälische Identität zu. Sein Vortrag
"Fromme Traditionen, konfessionelle Abgrenzung und kirchliche
Strukturen: Religiosität als Faktor westfälischer Identität
(16.-18. Jahrhundert)?" gliederte sich in zwei Teile: Zunächst
prüfte er die Hypothese, inwieweit der Faktor Religion ein
einheits- und identitätsstiftendes mentales oder kartierbares
Phänomen abgeben konnte. Im zweiten Teil ging er der Frage nach,
welche Elemente der vormodernen frommen Westfalenbilder in der
Moderne neu konturiert und welche erfunden wurden. Freitag kam
zu dem Schluss, dass Religion als raumprägendes Moment für ein
'Gesamtwestfalen' zunächst ausschied. Seiner Ansicht nach trugen
verschiedene konfessionell bedingte Abgrenzungsstrategien nicht
nur in den heißen Phasen der Reformation zu einer
Selbstverortung ohne Westfalenbezug bei. Das Trennende, sprich
die Konfession und die bekenntnismäßig differenzierten
Kultformen, habe mehr Gewicht erhalten als das Gemeinsame, etwa
Sprache und Herkunft. Nach dem Kulturkampf sei jedoch ein vor-
und überkonfessionelles frommes Westfalenbild entstanden: Die
traditionell behauptete Beharrlichkeit der Westfalen wurde mit
dem Attribut der Frömmigkeit gekoppelt. Daraus habe sich nach
1900 eine westfälische Treugläubigkeit als Klammer zwischen den
Konfessionen ergeben; Westfalen wurde zunehmend
überkonfessionell wahrgenommen.

WILFRIED REININGHAUS (Düsseldorf) sprach über "Die räumlichen
Dimensionen der Wirtschaft zwischen Rhein und Weser (1700-1918)".
Zusammenfassend kam er zu dem Ergebnis, dass Westfalen um
1800 keinen zusammenhängenden Wirtschaftsraum gebildet habe,
sondern in einzelne Wirtschaftsregionen zerfallen sei, die
untereinander vernetzt waren. Westfalen sei nicht in den
Fabriken entstanden, sondern vielmehr in den Köpfen von
Verwaltung und Politik: Die Wirtschaft habe Westfalen nicht
integriert. Er beschrieb Westfalen aus wirtschaftshistorischer
Sicht als Summe von mehreren wirtschaftlich unterschiedlich
geprägten Kleineinheiten und forderte, bei der weiteren
wirtschaftshistorischen Erforschung nicht an den Provinzgrenzen
halt zu machen und die Wirtschaft Westfalens in größere
räumliche Zusammenhänge einzuordnen.

"Herrschaft, Verwaltung und Recht als Faktoren der Raumbildung
in Westfalen" nahm NICOLAS RÜGGE (Osnabrück) im nächsten Vortrag
in den Blick. In der Frühen Neuzeit habe sich die Ausbildung von
Flächenherrschaften in intensiver Weise fortgesetzt: Die
Thematisierung von Grenzen habe geboomt, Grenzstreitigkeiten
hätten Territorialvorstellungen verdeutlicht. Die äußeren
Grenzen seien stärker markiert worden, und auch die innere
Staatsbildung habe eine herrschaftliche Durchdringung des Raumes
zur Voraussetzung gehabt. Nach einem chronologischen Durchgang,
der vorwiegend den Aspekten "Herrschaft" und "Verwaltung"
gewidmet war, stellte Rügge abschließend einige rechtsbezogene
Forschungsansätze für das Städtewesen und die ländliche
Güterverfassung vor. Westfalen sei städtisch geprägt gewesen und
habe sich als eine selbstbewusste Stadtregion gezeigt. Dabei
hätten die Städte die Region nicht nur wirtschaftlich, sondern
auch politisch-herrschaftlich und vor allem als Verwaltungsebene
strukturiert. Das vom Anerbenrecht geprägte ländliche Westfalen
habe im 19. Jahrhundert intensive Diskussionen um das Güter- und
Erbrecht erlebt, die geholfen hätten, auf diesem Rechtsgebiet
eine besondere Identität der Provinz innerhalb Preußens
auszubilden.

Im letzten Vortrag der Sektion befasste sich der
Sprachwissenschaftler JÜRGEN MACHA (Münster) mit
"Sprachbewusstsein in Westfalen". Er machte deutlich, dass der
Aspekt "Sprache" bei der Bildung räumlicher Strukturen eine
wichtige Position einnimmt. Er näherte sich diesem Aspekt über
zwei Zugriffsweisen, die er vorstellte und kritisch diskutierte.
Im Mittelpunkt seines Vortrages stand der Zusammenhang zwischen
Dialekt und Raum, wobei ein Schwergewicht auf den historischen
westfälischen Verhältnissen lag. Die erste Untersuchungsmethode,
die er ansprach, nähere sich dem Forschungsgegenstand objektiv,
indem sie auf empirische Daten des Deutschen Sprachatlas und
regionaler Wörterbücher gestützt eine sprachliche Raumgliederung
Westfalens vornehme. Das zweite Verfahren beruhe auf Urteilen
und Aussagen von sprachwissenschaftlichen Laien. Dieses
"volkslinguistische" Verfahren, dass in der Zunft eine spürbare
Konjunktur erfahre, ermögliche bei aller Problematik einen zum
Teil neuen, jedenfalls ergänzenden Zugriff auf die sprachliche
Konstitution des Raumes. Macha stellte den Pionier Heinrich Büld
vor, der diese Methode schon in den 1930er-Jahren angewandt habe
und zu Unrecht in Vergessenheit geraten sei. Im Schlussteil
erörterte er, inwieweit Prinzipien und Untersuchungspraktiken
zur Frage "Sprache und Raum" auch im Blick auf heutige
Konstellationen tragfähig seien.

KARL DITT (Münster) hielt den öffentlichen Abendvortrag zum
Thema "Der Raum als Gegenstand der Kulturpolitik. Westfalen im
19. und 20. Jahrhundert". Ditt bot einen kritischen Überblick
zur Geschichte der Kulturpolitik des Provinzial- bzw.
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe im 19. und 20. Jahrhundert.
Das elementare Eigeninteresse des Verbandes bestehe in der
Erhaltung und Ausdehnung seiner Kompetenzen. Auf diese Weise
könne er am besten seine Existenz, Entfaltungsmöglichkeiten und
seinen räumlichen Geltungsbereich sichern. Die Kulturpolitik,
die auf der Grundlage der Kulturraumideologie erfolgt sei, habe
ein mehrgliederiges Organisations- und Institutionensystem
aufgebaut. Sie habe sich nicht im Sinne ihres ursprünglichen
Auftrages auf Subventionen und Beratungen beschränkt, sondern
darüber hinaus auch weitere Aufgabenbereiche erschlossen. Ditt
skizzierte die Reaktionen der Kulturpolitik des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe seit den 1970er-Jahren auf
die Infragestellung ihrer ideologischen Grundlagen und die
Relativierung ihrer Alleinzuständigkeit. Von Bedeutung erschien
ihm letztlich das Grundsatzproblem, welches der Rückblick auf
die Geschichte der landschaftlichen Kulturpolitik in Westfalen
deutlich macht: Wie können traditionelle Räume mittlerer
Größenordnung jenseits der alten Stereotypen wissenschaftlich
neu definiert werden?

Die von JÖRG ENGELBRECHT (Essen) moderierte dritte Sektion
befasste sich mit "Westfalens Teilräume, Grenzräume, Westfalen
aus der Sicht der Nachbarn". Erster Referent war der Geograph
und Raumplaner HANS HEINRICH BLOTEVOGEL (Dortmund). Blotevogel
referierte über "'Geographische Grundlagen' oder 'räumliche
Konstrukte'? Westfälische Räume und Grenzen aus geographischer
Sicht" und stellte alte und neue raumkonzeptionelle Ansätze aus
der Geographie vor. Zunächst wandte sich Blotevogel dem
klassischen holistischen Ansatz zu, der Räume als gegliederte
Ganzheiten betrachtet. Hierzu referierte er die Kerngedanken von
Wilhelm Müller-Wille, die dieser 1952 in seinem Buch geäußert
hat. Die Definition der Außengrenzen Westfalens von Müller-Wille
sei politisch motiviert gewesen, die Grenzziehung der Teilräume
hingegen sei in ihrer Grobgliederung anerkannt. Blotevogel
stellte anschließend den raumanalytischen Ansatz vor, der nicht
Ganzheiten betrachtet, sondern eine flächendeckende räumliche
Gliederung unter verschiedenen Kategorien - naturräumlich,
wirtschaftlich und zentralörtlich - vornimmt, wobei die
zentralörtliche Perspektive eine große praktische Wirkung
erlangt habe. Blotevogel hielt fest, dass Räume und Grenzen als
kulturelle Konstrukte zu gelten hätten, die auch wieder
dekonstruiert werden könnten. Jedoch sei eine Region nicht
beliebig konstruierbar, denn reale geographische
Anknüpfungspunkte seien nötig; eine Verbindung zwischen Realraum
und den Diskursen müsse berücksichtigt werden.

Unter dem Titel "Rheinland und Westfalen. Regionale Identitäten
im südlichen Westfalen im 18. und frühen 19. Jahrhundert"
konkretisierte STEPHAN GORIßEN (Bielefeld) die Frage nach
regionalen Identitäten als Frage nach einem spezifischen
Raumbewusstsein, wie es sich in räumlichen
Handlungsorientierungen und Selbstbeschreibungen einer
entstehenden bürgerlichen Öffentlichkeit greifen lässt. In einem
ersten Schritt fragte Gorißen, ob sich in Handlungsmustern und
Interaktionskreisen eine auf "Westfalen" bezogene räumliche
Orientierung feststellen lasse. Er betrachtete die
konfessionelle Struktur des bergisch-märkischen Grenzraums, die
räumliche Ausrichtung der Wirtschaftsbeziehungen in den
südwestfälischen Gewerberegionen sowie die Reichweite von
Heiratskreisen der bürgerlichen Schichten. Die Bedeutsamkeit
eines "Raumes Westfalen" ließ sich nicht belegen. In einem
zweiten Schritt untersuchte Gorißen die Relevanz des
Westfalenbegriffs für die Selbstbeschreibung der bürgerlichen
Öffentlichkeit im Spiegel der aufgeklärten Zeitschriften des
bergisch-märkischen Raumes. Regionale Identitäten seien gegen
alle Versuche einer Essentialisierung von Raumkonzepten nur als
Ergebnisse einer konkreten kommunikativen Praxis zu verstehen,
die ihrerseits sozialhistorisch präzise verortet werden müssen,
will man ihre Bedeutung und Reichweite ermessen. Als Aufgabe
bleibe somit, die Kommunikationsmuster der Menschen weiter zu
erforschen und nach deren Wirkung zu fragen.

"Die nordwestfälischen Stiftsgebiete Münster und Osnabrück.
Politische Grenzen und mentale Orientierungen" waren das Thema
von ALWIN HANSCHMIDT (Vechta). Er zeichnete kenntnisreich die
politische Geschichte und die mentalen Ausrichtungen - darunter
spielte die Konfession eine wichtige Rolle - verschiedener
Teilregionen von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart nach:
Niederstift Münster, Emsland, Oldenburger Münsterland und den
Weg vom Hochstift Osnabrück zum Osnabrücker Land. Bemerkenswert
ist, dass in der jüngeren Geschichte einige der behandelten
Regionen aus wirtschaftlichen Gründen oder regionalem Marketing
entstanden sind bzw. konstruiert wurden. Hanschmidt fragte nach
künftigen Haltepunkten einer mentalen Orientierung und Identität
und stellte dazu die These auf, dass an die Stelle der früheren
staatlichen und administrativen Zugehörigkeiten neue, nunmehr
ökonomisch bestimmte treten könnten. Alternativ weise aber
einiges darauf hin, dass die kleinräumige Identität wegen ihrer
Überschaubarkeit umso wichtiger und auch widerstandsfähiger
werde, je mehr es den politischen und wirtschaftlichen
Großräumen daran fehle.

GUILLAUME VAN GEMERT (Nijmegen) betrachtete "Westfalen aus der
Sicht der Niederlande" unter dem Fokus von Kontinuitäten und
Diskontinuitäten kollektiver Fremd- und Selbstwahrnehmungen.
Wahrnehmung setze Identität voraus, die sich in einem
Wechselspiel von Fremdbild und Selbstbild konstituiere.
Stereotype über Völker seien in erster Linie Konstrukte, die der
Abgrenzung und Selbstpositionierung von Völkern im Umgang mit
Nachbarvölkern dienen würden. Die Niederlande habe ein Fremdbild
zunächst auf alle deutschen Länder bezogen, darunter sei das
Westfalenbild subsumiert worden. Etwa um 1700 sei Westfalen
zunehmend als eigenständige Einheit verstanden worden. Seit dem
18. Jahrhundert hätten sich die Belege für eine negative
Kontextualisierung von Westfalen und Westfälischem im
niederländischen Sprachgebrauch gehäuft; bis weit ins 19.
Jahrhundert habe man Westfalen in abfälliger Konnotation
gebraucht. Seit etwa den 1960er-Jahren sei Westfalen als
Tourismusziel attraktiv geworden und wieder positiver betrachtet
worden. Generell sei zu beachten, dass es den Niederländer und
den Westfalen nicht gebe; eine Pauschalisierung sei fiktional,
denn in den Niederlanden habe man sich nicht überall in der
gleichen Weise mit Westfalen befasst, nur der östliche Teil habe
sich aufgrund der geographischen Nähe intensiver mit der
Nachbarregion beschäftigt.

Den letzten Vortrag der Tagung hielt DIETMAR VON REEKEN
(Oldenburg). Er befasste sich mit "Regionalismen im Konflikt.
Auseinandersetzungen zwischen 'Niedersachsen' und 'Westfalen' in
der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts". Von Reeken ging
zunächst auf die Genese eines Niedersachsenbewusstseins ein,
dessen räumliche Basis als Raumkonstrukt im 19. Jahrhundert
erfunden worden ist: Die entstehenden Heimatvereine und die
dazugehörigen Zeitschriften trugen den Begriff "Niedersachsen"
bzw. "niedersächsisch" als Programmatik im Namen. Ende der
1920er-Jahre habe im Kontext der Diskussionen um eine
Reichsreform und forciert durch die sich verbreitenden
Heimatbewegungen eine fünfundzwanzigjährige Auseinandersetzung
zwischen 'Niedersachsen' und 'Westfalen' begonnen. Träger dieser
Auseinandersetzung seien Verwaltungsbeamte und Politiker gewesen;
regional arbeitende Wissenschaftler aus unterschiedlichen
Disziplinen hätten die Argumente geliefert. In den 1930er-Jahren
habe ein reales Niedersachsen noch nicht existiert, jedoch eine
Fülle von Institutionen, die sich niedersächsisch genannt
hätten. Nach 1946 sei die innerniedersächsische Integration ein
wichtigeres Thema als das Interesse an Westfalen gewesen. Die
Motive und Argumente bei den Auseinandersetzungen seien auf
beiden Seiten sehr ähnlich gewesen; hier nannte von Reeken als
Kategorien: ökonomische Interessen, politische Zielsetzungen,
kulturelle Interessen und historische Aspekte.

Die einzelnen Tagungsbeiträge zeigten aus ihren verschiedenen,
auf den Raum Westfalen blickenden Perspektiven, dass dieser ein
konstruiertes Gebilde darstellt. Die Tagung ist jedoch nicht nur
bei den Fragen, wer in welcher Zeit zu welchem Zweck mit welcher
Ideologie Westfalen konstruiert hat, stehen geblieben; nach der
Dekonstruktion der "Einheit" Westfalens richtete sich der Blick
zwangsläufig auf die Teilräume. Die Frage nach der Verwurzelung
und Wirkungsmächtigkeit eines westfälischen Raumbewusstseins ist
sicher noch weiterzuverfolgen, gleiches gilt für die
westfälischen Teilräume und deren Identitäten. Zudem brachten
die interdisziplinären Aspekte der Tagung interessante
Ergebnisse.

Anmerkung:
[1] Vgl. Bavaj, Riccardo, Was bringt der "spatial turn" der
Regionalgeschichte? Ein Beitrag zur Methodendiskussion, in:
Westfälische Forschungen 56 (2006), S. 457-484, hier S. 457.

Konferenzübersicht:

Sektion I - Tendenzen und Probleme der Forschung
Moderation: Eva Labouvie (Magdeburg)

Bernd Walter (Münster)
Geschichtsforschung und -schreibung aus regionaler Perspektive.
Bilanz und neue Herausforderungen

Gerd Schwerhoff (Dresden)
Historische Raumpflege. Der "spatial turn" und die Praxis der
Geschichtswissenschaften

Sektion II - Die Wahrnehmung Westfalens als Raum und das
Raumbewusstsein
Moderation: Ursula Braasch-Schwersmann (Marburg)

Gunnar Teske (Münster)
Westfalen im Verständnis westfälischer Eliten

Werner Freitag (Münster)
Fromme Traditionen, konfessionelle Abgrenzung und kirchliche
Strukturen: Religiosität als Faktor westfälischer Identität
(16.-18. Jahrhundert)?

Wilfried Reininghaus (Düsseldorf)
Die räumlichen Dimensionen der Wirtschaft zwischen Rhein
und Weser (1700-1918)

Nicolas Rügge (Osnabrück)
Herrschaft, Verwaltung und Recht als Faktoren der Raumbildung
in Westfalen

Jürgen Macha (Münster)
Sprachbewusstsein in Westfalen

Sektion III - Westfalens Teilräume, Grenzräume, Westfalen
aus der Sicht der Nachbarn
Moderation: Jörg Engelbrecht (Essen)

Hans H. Blotevogel (Dortmund)
'Geographische Grundlagen' oder 'räumliche Konstrukte'?
Westfälische Räume und Grenzen aus geographischer Sicht

Stefan Gorißen (Bielefeld)
Zwischen Rheinland und Westfalen. Regionale Identitäten im
südlichen Westfalen im 18. und frühen 19. Jahrhundert

Alwin Hanschmidt (Vechta)
Die nordwestfälischen Stiftsgebiete Münster und Osnabrück.
Politische Grenzen und mentale Orientierungen

Guillaume van Gemert (Nijmegen)
Westfalen aus der Sicht der Niederlande

Dietmar von Reeken (Oldenburg)
Regionalismen im Konflikt. Auseinandersetzungen zwischen
"Niedersachsen" und "Westfalen" in der ersten Hälfte des
20. Jahrhunderts





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 6 11:17:11 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Nov 2007 11:17:11 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Skulpturen von Karl Manfred Rennertz,
11.11.2007-13.01.2008, Petershagen
Message-ID: 47304D37.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 05.11.2007, 14:10

AUSSTELLUNG

In Glas geschmolzen. In Holz gesägt
LWL-Industriemuseum zeigt Skulpturen von Karl Manfred Rennertz

Glas trifft Holz im Industriemuseum: Am Sonntag, 11. November,
eröffnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in der
Glashütte Gernheim das "Atelier.Industrie". Dahinter verbirgt
sich ein Ausstellungszyklus mit Arbeiten von Karl Manfred
Rennertz an allen acht Standorten des LWL-Industriemuseums. Die
Glashütte Gernheim ist nach Lage und Dortmund die dritte
Station: Unter dem Titel "In Glas geschmolzen. In Holz gesägt"
präsentiert der Künstler im historischen Glasmacherort an der
Weser kleine gläserne Figuren neben gewaltigen Holzskulpturen.
Sie geben Einblicke in das aktuelle, spannungsreiche Werk des
international renommierten Bildhauers.

Seine Werke erschafft Rennertz in direkter Auseinandersetzung
mit dem Material und mit den Orten, an denen sie entstehen. Glas
stellte den Bildhauer, der vorwiegend mit Holz arbeitet, vor
neue Herausforderungen. Seine farbigen Frauenfiguren entstanden
in einem mehrstufigen Prozess. In seinem Baden-Badener Atelier
schuf Rennertz zunächst aus Wachs Modelle von etwa 30 Zentimeter
hohen weiblichen Torsi. Anhand dieser Modelle fertigten die
Gernheimer Glasmacher Gipsformen an und füllten sie mit farbigem
Glasgranulat aus. In einem mehrtägigen Aufheizprozess ließen sie
das Glas schmelzen.

In der Ausstellung treffen die Figuren aus Glas auf jüngste
Holzarbeiten des Bildhauers, die im Sommer im
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund entstanden. Aus
den Stämmen einer 80 Jahre alten Lindenallee, die dem Sturm
"Kyrill" zum Opfer zum Ofper gefallen war, schuf Rennertz mit
Hilfe einer Kettensäge säulenartige Skulpturen, Boote und
bemalte Objekte. Im nächsten Jahr wird der Bildhauer sein
Atelier in weitere Standorte des LWL-Industriemuseums verlegen.

Karl Manfred Rennertz, 1952 in Eschweiler im Rheinland geboren,
studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Professor
Alfonso Hüppi und war Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Seit
fast 30 Jahren arbeitet er national und international als freier
Bildhauer. Arbeitsaufenthalte führten ihn unter anderem nach New
York, New Delhi, Luxor, Rom und Salzburg. Rennertz erhielt
zahlreiche Preise und Auszeichnungen für seine künstlerische
Arbeit, die der zeitgenössischen Bildhauerei wichtige Impulse
gab. Seit 2004 hat er eine Professur für plastisches Gestalten
an der Fachhochschule in Detmold. Er lebt und arbeitet in
Baden-Baden und Zürich.

INFO

In Glas geschmolzen, in Holz gesägt
Skulpturen von Karl Manfred Rennertz
11.11.2007 - 13.01.2008
Eröffnung: 11.11.2007, 11 Uhr
LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim
Gernheim 12
32469 Petershagen
Öffnungszeiten: Di- So 10 - 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 6 11:22:28 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Nov 2007 11:22:28 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Das Kraftwerksgelaende Graf Bismarck,
12.11.-30.11.2007, Gelsenkirchen
Message-ID: 47304E74.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Wiltrud Apfeld"
Datum: 05.11.2007, 17:51

AUSSTELLUNG

"Brache sucht Zukunft -
Das Kraftwerksgelände Graf Bismarck in Gelsenkirchen"
Ausstellung im Kulturraum "die flora", Gelsenkirchen

Die Kulturinitiative "Industriekinder" um Ullrich Tyrichter,
Julius Erbslöh und Uwe Eschstruth eröffnet am Sonntag, 11.
November, um 18:30 Uhr im Kulturraum die flora ihre neue Foto-
und Objektausstellung "Brache sucht Zukunft - Das
Kraftwerksgelände Graf Bismarck". Zur Eröffnung sprechen
Kulturredakteur Hans-Jörg Loskill und der ehemalige Stadtplaner
Dr. Lutz Heidemann, moderiert von Tanja Hempelmann und begleitet
von einer Videoperformance von Roland Küpper und Musik von
Ginger Snap.

Die Montanzeit hat unsere Region wie keine andere umgestaltet:
Die Erde durchwühlt, die Flüsse verlegt oder verrohrt, Millionen
Menschen herbeigelockt - dann die rasante Talfahrt. Die bitteren
Probleme sind bekannt, die Chancen manchmal weniger: Die
Internationale Bauausstellung Emscherpark 1988-1999 hat gezeigt,
dass gerade dann Spannendes und Wertvoll-Neues entstehen kann,
wenn mit der Entwicklung nicht alle Hinterlassenschaften des
klassischen Industriezeitalters wegsaniert und untergepflügt
werden.

Bereits in mehreren Ausstellungen hat sich die Fotografengruppe
"Industriekinder" mit dem Umgang mit dieser Vergangenheit
beschäftigt. Diese neue Ausstellung macht anhand eines
verlassenen, magischen Ortes unsere Geschichte mit einem
"archäologischen" Blick sichtbar. Denn: Von einem
Industriebetrieb, der das Leben von Generationen bestimmt und
einem riesigen Areal bis in eine Tiefe von 1000 Metern völlig
andere Gestalt und Qualität gegeben hat, ist bis auf wenige
Gebäude nichts geblieben. Das Gelände ist eines der wichtigen
Entwicklungsprojekte Gelsenkirchens, das sich jetzt täglich
unter Baggerschaufeln und Planierraupen verändert. Die Fotos
sind auch Abschied vom "verbotenen Ort", von "Kumpelriviera",
"Wildem Westen", Anglerparadies - hoffentlich nicht vollständig
und endgültig.

Die Fotos stammen von Julius Erbslöh, Uwe Eschstruth und Ullrich
Tyrichter, ergänzt durch spannende Industrierelikte und
alltagsgeschichtliche Funde wie Keramikscherben, Glasfläschchen
und anderes mehr. Historische und aktuelle Pläne und Luftbilder
runden die Präsentation ab.

Begleitend zur Ausstellung gibt es am 27. November um 15 Uhr
eine Geländeexkursion mit Ingo Stapperfenne vom Referat
Stadtplanung der Stadt Gelsenkirchen. Treffpunkt: Tor
Kneebuschstraße. Eine Anmeldung über g-erbsloeh at gelsennet.de ist
erforderlich.

INFO

Präsentation: 12.11. - 30.11.2007
Öffnungszeiten: montags bis freitags von 11 bis 18 Uhr
Eintritt frei
Kulturraum "die flora"
Florastr. 26
45879 Gelsenkirchen
Telefon 0209 169-9105 und 0209 58 60 31
URL: http://flora.gelsenkirchen.de

Kontakt:
Wiltrud Apfeld
Stadt Gelsenkirchen/Kulturraum "die flora"
Florastr. 26
45879 Gelsenkirchen
Tel.: 0209 / 169 9109
Fax: 0209 / 169 9173
E-Mail: wiltrud.apfeld at gelsenkirchen.de
URL: http://flora.gelsenkirchen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 6 11:24:07 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Nov 2007 11:24:07 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/40
Message-ID: 47304ED7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 05.11.2007, 15:01

LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-40 für den Zeitraum vom
21.10.2007 bis zum 27.10.2007 mit insgesamt 13 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib

Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62

INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 7 11:20:04 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Nov 2007 11:20:04 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Fossilienausstellung: Versteinerte Schaetze
Westfalens, bis 06.01.2008, Muenster
Message-ID: 47319F64.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.11.2007, 12:19

AUSSTELLUNG

Fossilienausstellung über "Versteinerte Schätze Westfalens"
Fossilien noch bis zum Jahresanfang im LWL-Naturkundemuseum
zu sehen

Im LWL-Museum für Naturkunde in Münster sollten für die
Fossilien aus 450 Millionen Jahren Erdgeschichte eigentlich Ende
Oktober die Schatzkisten geschlossen werden. Museumsdirektor Dr.
Alfred Hendricks hat sich jedoch entschlossen, die Ausstellung
"Versteinerte Schätze Westfalens" zu verlängern. Bis zum 6.
Januar 2008 bietet sich nun für Besucher noch Gelegenheit, einen
Blick auf Einhornhai, Riesen-Libellen, Seelilien, Raubsaurier,
Schwämme und Mammutfunde zu werfen, bevor sie wieder in den
Magazinen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
verschwinden. Über 116.000 Besucher haben seit Juni 2006 die
Fossilienschau gesehen.

Der Besucher kann auf über 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche
die evolutionären Epochen allen tierischen und pflanzlichen
Lebens durchstreifen. Detailgetreue Bilder, rekonstruierte Tiere
und themenspezifische Fotos ergänzen die versteinerten Objekte.
Anschauliche Beispiele zeigen die verschiedenen Stadien der
Fossilisation (Versteinerung), die Bergung und Präparation für
das Museum.

Die Ausstellung "Versteinerte Schätze Westfalens - Fossilien aus
450 Millionen Jahren Erdgeschichte" kann im LWL-Museum für
Naturkunde in der Sentruper Straße 285 dienstags bis sonntags
von 9.00 bis 18.00 Uhr besichtigt werden. Gruppen können nach
Wunsch eine Führung buchen unter Telefon 0251.591-6050. Eintritt
Kinder 2 Euro, Erwachsene 3,50 Euro, Familien 8 Euro. Das
gleichnamige Begleitbuch (14,80 Euro) zur Ausstellung ist im
Museumsshop erhältlich.

INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 02 51.591-05
Fax: 02 51.591-60 98





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 7 11:47:04 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Nov 2007 11:47:04 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BKONF=5D_Erneuerung_-_Zur_Aktualitaet_der_pre?=
=?utf-8?q?u=C3=9Fischen_Reformen=2C_07=2E-09=2E12=2E2007=2C_Witten?=
Message-ID: 4731A5B8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Angelika Wulff"
Datum: 06.11.2007, 19:55

SYMPOSION

Veranstalter:
Fakultät für das Studium fundamentale
Universität Witten/Herdecke
Datum:
07.12. -9.12.2007
Ort:
Alfred-Herrhausen-Str. 50
58448 Witten

Im Jahr der Geisteswissenschaften veranstaltet die Fakultät für
das Studium fundamentale der Universität Witten/Herdecke ein
Symposion zu dem Thema "Erneuerung - Zur Aktualität der
preußischen Reformen". Anlass der Veranstaltung sind drei
Jubiläen: der 250.Geburtstages des Freiherrn vom Stein, der
Beginn der preußischen Reformen vor 200 Jahren und die Auflösung
Preußens vor 60 Jahren. Eingeleitet wird das Symposion durch
eine Szenische Lesung und Rezitation "Preußische Reminiszenzen"
mit Lyrik und Prosa verschiedener Autoren. Den Ausklang bietet
ein Großes Matineekonzert mit "Musik am preußischen Königshof".
Eine kleine Ausstellung "Sieben entscheidende Jahre - Gestalten
und Ereignisse" begleitet die Veranstaltung.

Diese "Preußen-Tage" vom Freitag, den 7.12., bis Sonntag, den
9.12., richten sich vor allem an Studierende und all diejenigen,
die mit uns gemeinsam über aktuelle Bezüge der Vergangenheit zur
Gegenwart nachdenken und diskutieren wollen. Denn Jubiläen zu
begehen, hat wohl nur dann Sinn, wenn die Reflexion des
Vergangenen Anregungen für zukünftige Entwicklungen erbringt.


Das Programm:

Freitag, 7.12.07, Beginn 20.00: Lesung und Rezitation
"Preußische Reminiszenzen" mit Mitglieder der Theatergruppe der
Universität Witten/Herdecke
Leitung: Blanche Kommerell
Großer Hörsaal UW/H
Freier Eintritt

Samstag, 8.12.07, Beginn 11.00: Symposion. Vorträge und
Diskussionen "Erneuerung - Zur Aktualität der preußischen
Reformen 1807-1814"

11.00 Eröffnung

11.30-13.00 Angelika Wulff, M.A. (Universität Witten/Herdecke;
Ruhr-Universität Bochum): Der Zusammenbruch des
friderizianischen Staates und der Tilsiter Friede 1807

13.00-14.30 Mittagspause

14.30-16.00 Prof. Dr. Heinz Duchhardt (Institut für Europäische
Geschichte, Mainz): "Revolution von oben" - die sozialen
Reformen des Freiherrn vom Stein und ihre Folgen

16.00-16.30 Kaffeepause

16.30-18.00 Prof. Dr. Thomas Stamm-Kuhlmann (Universität
Greifswald): Die preußischen Reformen - eine
Beamtenrevolution?

18.00-19.00 Abendessen

19.00-Ende offen: Diskussionsforum (mit Publikumsbeteiligung)

Leitfragen: "Hat 'Preußen' Zukunft? - Ist 'Preußen' mehr als
ein Mythos?

Podiumsteilnehmer: Prof. Duchhardt, Prof. Stamm-Kuhlmann, Prinz
Friedrich Wilhelm von Preußen (Historiker), Eberhard Diepgen,
ehemaliger Regierender Bürgermeister von Berlin, u.a.
Moderation: Sonja Leidemann (Bürgermeisterin Wittens,
Historikerin)
Großer Hörsaal UW/H
Freier Eintritt. Anmeldungen für das Symposion werden unter den
unten genannten Kontaktdaten erbeten.


Sonntag, 9.12.07 Beginn 11.00: Großes Matineekonzert "Musik am
preußischen Königshof" mit Werken von Johann Sebastian Bach (3.
Brandenburgisches Konzert), Friedrich der Große (Flötenkonzert),
Carl Philipp Emanuel Bach (Cellokonzert), u. a. Ausführende sind
Wolfgang Boettcher, Berlin (Violoncello) und Das Junge Orchester
NRW unter der Leitung von UMD Ingo Ernst Reihl
Große Halle UW/H
Eintritt: 10?, ermäßigt: 5?
Vorverkauf:
Buchhandlung Krüger, Bahnhofstr.30
58452 Witten Tel. 02302/282800


INFO

Kontakt:
Fakultät für das Studium fundamentale
Universität Witten/Herdecke
Alfred-Herrhausen-Str. 50
58448 Witten
Tel.: (02302) 926-800 (Angelika Wulff)
oder 0172-7054559 (Klaus-Bernhard Tetzlaff)
Fax: (02302) 926-813
Email: awulff at uni-wh.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 7 11:51:03 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Nov 2007 11:51:03 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Akademische Gedenkfeier fuer Prof. Dr. Karl
Hauck (1916-2007), 10.11.2007, Muenster
Message-ID: 4731A6A7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 07.11.2007, 09:09

AKTUELL

Geschichte des Mittelalters
Akademische Gedenkfeier für Prof. Dr. Karl Hauck (1916-2007)

Der Fachbereich Geschichte/Philosophie und das Institut für
Frühmittelalterforschung der Universität Münster laden ein zu
einer akademischen Gedenkfeier für Prof. Dr. Karl Hauck, der am
8. Mai 2007 im Alter von 90 Jahren gestorben ist. Im Rahmen der
Gedenkfeier, die am Samstag, 10. November 2007, um 11 Uhr im
Hörsaal F5 des Fürstenberghauses am münsterschen Domplatz 20-22
beginnt, wird Prof. Dr. Gerd Althoff das Leben und Werk von
Prof. Hauck würdigen. Einen Festvortrag über "Gold, Macht und
Kult. Karl Haucks Studien zur Ikonologie der
völkerwanderungszeitlichen Goldbrakteaten" hält Prof. Dr.
Wilhelm Heizmann von der Universität München.

Prof. Dr. Karl Hauck, geboren 1916 in Leipzig, war bis zu seiner
Emeritierung im Jahr 1982 Ordinarius für Mittelalterliche
Geschichte an der WWU Münster. Er hat wesentlich dazu
beigetragen, dass Münster heute ein international anerkanntes
Zentrum der Mittelalterforschung ist. Im Vordergrund seines
Interesses als Forscher stand die skandinavische Welt des 5. und
6. Jahrhunderts. Zu ihr erschloss Karl Hauck völlig neue Zugänge
durch die systematische Katalogisierung und genaue
Interpretation von über 900 goldenen Amulettbildern
(Goldbrakteaten) und durch die Erforschung ihres
religionsgeschichtlichen, herrschaftlichen und
gesellschaftlichen Hintergrunds im Verbund mit Wissenschaftlern
verschiedener Disziplinen. Für seine Verdienste wurde Prof.
Hauck 1993 vom schwedischen König zum "Kommandeur des
königlichen Nordsternordens" ernannt.

INFO

Link: Institut für Frühmittelalterforschung
URL: http://www.uni-muenster.de/Fruehmittelalter/Welcome-d.html





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Nov 7 16:16:08 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 07 Nov 2007 16:16:08 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Personalien - Namen und Nachrichten von der WWU
Muenster
Message-ID: 4731E4C8.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Pressestelle Uni Münster"
Datum: 07.11.2007, 14:10

AKTUELL

Personalien - Namen und Nachrichten von der WWU Münster
[in Auswahl, M. W.]

Prof. Dr. Peter Funke vom Seminar für Alte Geschichte der
Universität Münster wurde zum Leiter des Projekts "Inscriptiones
Graecae" der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
berufen. Außerdem berief ihn diese Akademie auch zum Mitglied der
Kommission für das "Zentrum Grundlagenforschung Alte Welt". Die
Generalversammlung des Deutschen Archäologischen Instituts wählte
ihn zum Mitglied der Zentraldirektion.

Dr. Jens Niebaum wurde zum Juniorprofessor für das Fach
"Italienische Kunstgeschichte" am Institut für Kunstgeschichte der
Universität Münster ernannt.

Dr. Eva Schlotheuber, Privatdozentin an der Universität München,
wurde zur Professorin für Mittelalterliche Geschichte am
Historischen Seminar der Universität Münster ernannt.

Prof. Dr. Reiner Stichel vom Seminar für Byzantinistik der
Universität Münster ist in den Ruhestand getreten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 7 11:30:52 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Nov 2007 11:30:52 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, 10/2007
Message-ID: 4731A1EC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 07.11.2007, 11:35

SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
68. Jahrgang
Oktober 2007
Heft 10/2007

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=89

Inhalt in Auswahl [AS]

S. 325-348
Felka, Widbert
Die wiedergewonnenen Gartenanlagen von Schloß Hohenlimburg

S. 349-354
Bleicher, Wilhelm
Archäologie am Südhang des Schlosses

S. 355-359
Stefan, Gustav
Die "WURAG" -
137 Jahre Industriegeschichte in der Obernahmer (Teil 2)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 7 11:36:21 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Nov 2007 11:36:21 +0100
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe 09.10.-05.11.2007
Message-ID: 4731A335.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 06.11.2007, 17:43

AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/

Nachrichten aus dem Münsterland vom 05.11.2007

Fossilienausstellung verlängert (15:19 Uhr) Die
Fossilienausstellung im Naturkundemuseum in Münster wird bis
Januar verlängert. Die Schau mit Fossilien aus 450 Millionen
Jahren Erdgeschichte hat seit Juni letzten Jahres über 116 000
Besucher angelockt. Interessenten haben nun noch zwei Monate
länger die Gelegenheit, einen Blick auf Einhornhai,
Riesen-Libellen, und Raubsaurier zu werfen, bevor sie wieder in
den Magazinen verschwinden.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 05.11.2007

80 Jahre Islamarchiv und Friedenspreis/Soest (06:37 Uhr) Im
Rittersaal des Soester Burghofmuseums feierte gestern das
Zentralinstitut Islamarchiv Soest sein 80-jähriges Bestehen. Zur
Feier kamen rund 100 Gäste, darunter Vertreter muslimischer
Organisationen sowie der Katholischen und Evangelischen
Landeskirche. Die Kirchenvertreter betonten, das Islamarchiv sei
deutschlandweit eine wichtige Plattform für den Dialog zwischen
Islam und Christentum. In der Feierstunde überreichte das
Institut auch den diesjährigen Friedenspreis. Er ging an den
Jesuitenpater Professor Christian Troll. Der 69-jährige habe
sich stets für den islamisch-christlichen Dialog eingesetzt und
damit zur Völkerverständigung beigetragen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 03.11.2007

Islamischer Friedenspreis geht an Professor Troll (13:03 Uhr)
Das Zentralinstitut Islamarchiv zeichnet am Sonntag im
Rittersaal der Stadt Soest Professor Christian Troll mit dem
diesjährigen Friedenspreis aus. Der 69-jährige Jesuit habe in
eindrucksvoller Weise den Dialog mit dem Islam gepflegt. Durch
seine Studien in Beirut, Irak und Indien und durch seine
Mitarbeit im Päpstlichen Rat für Interreligiösen Dialog habe er
zum gegenseitigen Verständnis der beiden Weltreligionen
beigetragen. Troll ist Honorarprofessor der
Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in
Frankfurt.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 02.11.2007

Rekord für Picasso-Museum in Sicht (12:01 Uhr) Das
Picasso-Museum in Münster steuert einen neuen Besucherrekord an.
Bislang haben in diesem Jahr rund 107.000 Gäste das Haus mit
seinen Ausstellungen besucht. Bis zum Jahresende dürften es
120.000 sein, sagte eine Museums-Sprecherin. Das wären dann etwa
doppelt so viele Besucher wie in den Vorjahren. Das
Picasso-Museum war vor sieben Jahren eröffnet worden.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 31.10.2007

Herne: Graben wie Archäologen (13:56 Uhr) Im Herner
Archäologiemuseum ist die Mitmach-Ausstellung "Achtung
Ausgrabung" vorgestellt worden. Besucher können selbst
ausprobieren, mit welchen Techniken und Geräten Archäologen bei
Ausgrabungen arbeiten. Es ist möglich, durch die Ausstellung zu
gehen, ohne sich schmutzig zu machen. Viel mehr Spaß macht es
allerdings, selbst eine Kelle in die Hand zu nehmen und Scherben
aus dem Sand zu heben, sie mit dem Pinsel zu reinigen, sie im
Labor zu vermessen und zeitlich zuzuordnen. Handelt es sich um
einen markierten Fund, darf er auch mit nach Hause genommen
werden. Viele Stücke müssen ohnehin entsorgt werden, nachdem man
sie ausgewertet hat, weil die Lagerung zu teuer wäre. Um den
fortlaufenden Arbeitsprozess der Altertumsforscher darzustellen
wird die Ausstellung in Herne ständig um Fundstücke von
aktuellen Grabungen erweitert.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 30.10.2007

Berleburger Archiv gewann Wettbewerb (10:44 Uhr) Das Bad
Berleburger Stadtarchiv erhielt für sein Projekt
"Lokalgeschichte am Wegesrand" im Landeswettbewerb "Archiv und
Jugend" den Zuschlag. In Bad Berleburg werden Schüler die
historischen Grundlagen von drei Wanderwegen entlang des
Rothaarsteigs recherchieren und daraus eine Wanderbroschüre
erstellen, die anschließend vom Touristikverband angeboten wird.
Den Wettbewerb hatte Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff im
Frühjahr ausgeschrieben und dafür 100.000 Euro zur Verfügung
gestellt. Von landesweit 24 angemeldeten Projekten werden jetzt
19 umgesetzt.

Nachrichten aus OWL vom 30.10.2007

Verkehrsbetriebe ohne LWL (08:14 Uhr) Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) will seine Anteile an den
Verkehrsbetrieben Extertal verkaufen. Allerdings soll der
Verkauf nur im Konsens mit den anderen kommunalen
Gesellschaftern erfolgen. Nach Millionen-Verlusten in den
vergangenen zwei Jahren rechnet das Unternehmen für 2008 wieder
mit schwarzen Zahlen. Zu den Verkehrsbetrieben gehören u. a.
Buslinien im Kreis Lippe, eine Spedition und eine
Museumseisenbahn. [

Nachrichten aus Südwestfalen vom 29.10.2007

Besucherrekord im Sauerlandmuseum (06:36 Uhr) Im Arnsberger
Sauerlandmuseum ist gestern die Ausstellung ?Tiere der Eiszeit?
zu Ende gegangen. Sie ist mit mehr als 30.000 Besuchern die
bisher erfolgreichste Sonderausstellung in der Geschichte des
Museums. Zu sehen waren mehr als 40 nachgebildete Tiere aus der
Frühgeschichte, unter anderem ein 3,50 Meter hohes Mammut

Nachrichten aus Südwestfalen vom 27.10.2007

Bahnhofsgaststätte schließt (09:50 Uhr) Die Bahnhofsgaststätte
in Lüdenscheid öffnet heute zum letzten Mal. Das 1958 errichtete
Gebäude wird abgerissen. In den vergangenen 18 Jahren hatte
Wirtin Helene Hellwig die Gaststätte mit mehreren Hundert
historischen Fotos, Kaffeekannen, Nähmaschinen, Haushaltsgeräten,
alten Radios und Schreibmaschinen in ein inoffizielles
Heimatmuseum verwandelt. Diese Dinge werden ab 10 Uhr zugunsten
des Lüdenscheider Hospizes verkauft.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 27.10.2007

Bahnhofsgaststätte schließt (09:50 Uhr) Die Bahnhofsgaststätte
in Lüdenscheid öffnet heute zum letzten Mal. Das 1958 errichtete
Gebäude wird abgerissen. In den vergangenen 18 Jahren hatte
Wirtin Helene Hellwig die Gaststätte mit mehreren Hundert
historischen Fotos, Kaffeekannen, Nähmaschinen, Haushaltsgeräten,
alten Radios und Schreibmaschinen in ein inoffizielles
Heimatmuseum verwandelt. Diese Dinge werden ab 10 Uhr zugunsten
des Lüdenscheider Hospizes verkauf

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 17.10.2007

Hoesch-Museum zieht positive Bilanz (18:29 Uhr) Das
Hoesch-Museum in Dortmund hat zwei Jahre nach seiner Eröffnung
eine positive Bilanz gezogen. Rund 25.000 Besucher haben bisher
das Museum zur Geschichte der Stahlindustrie besucht, mehr als
600 Führungen wurden angeboten. Das teilte der Förderverein mit.
Damit seien die Erwartungen weit übertroffen worden. Zum
Jubiläum lädt das Hoesch-Museum am 23. Oktober zum Forum "Stahl
aus Dortmund - Oberflächen-veredelte Stahlbleche".

Nachrichten aus OWL vom 12.10.2007

Jan Hoet verlässt Herford nach Vertragsende (15:46 Uhr) Der
Direktor des Museums MARTa , Jan Hoet, wird Herford nach
Erfüllung seines Vertrages verlassen. Entgegen seinen bisherigen
Ankündigungen stehe er für eine Vertragsverlängerung über das
Jahr 2008 hinaus nicht zur Verfügung, so ein Sprecher des
Museums. Die Stelle des Museumsdirektors soll noch in diesem
Jahr ausgeschrieben werden.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 12.10.2007

Fotoausstellung zur Stadtgeschichte (11:45 Uhr) Das Stadtmuseum
Münster zeigt ab Sonntag eine neue Fotoausstellung. Unter dem
Titel "Die wilden Jahre" werden 200 Bilder aus den Jahren 1968
bis 1977 ausgestellt. Die Ausstellung bildet den Schluss einer
Fotoserie zur Geschichte Münsters seit 1940

Nachrichten aus OWL vom 12.10.2007

Museum MARTa präsentiert heimische Künstler (06:41 Uhr) Das
Museum MARTa in Herford bereitet eine Ausstellung mit Künstlern
aus Ostwestfalen-Lippe vor. Museumsdirektor Jan Hoet hat 26
Künstler ausgewählt, die ein breites Spektrum
unterschiedlichster Medien wie Fotografie, Skulptur und
Performance zeigen. Die Schau "Kunst in Ostwestfalen-Lippe"
beginnt am 1. November.

Kulturarbeit ausgezeichnet (18:18 Uhr) Die Stadt Dortmund ist
vom Land für ihre Kulturarbeit mit Kindern und Jugendlichen
ausgezeichnet worden. Als vorbildlich bewertete eine Jury
beispielsweise die Kunstkurse in Museen und die Förderung im
Vorschulalter. Der Preis wurde erstmals vergeben und ist mit
30.000 Euro dotiert. Insgesamt wurden 16 Städte und Gemeinden in
NRW ausgezeichnet, darunter auch Unna.

Zwieback-Museum eröffnet (17:46 Uhr) Der Hagener
Süßwarenhersteller Brandt hat ein eigenes Zwieback-Museum
eröffnet. Das Unternehmen präsentiert auf 200 Quadratmetern
unweit der stillgelegten Keksfabrik eine Zeitreise durch die
fast einhundertjährige Firmengeschichte. Animationen und
Original-Maschinenteile vermitteln Eindrücke von der Geschichte
der Zwiebackherstellung. Vor fünf Jahren hatte Brandt seine
Produktion von Hagen nach Erfurt verlegt und hunderte
Arbeitsplätze gingen in Hagen verloren.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 09.10.2007

Talsperren-Museum am Biggesee geplant (10:16 Uhr) Ein Investor
will am Biggesee das erste Talsperren-Museum Deutschlands
einrichten. Dafür soll ein fast 250 Jahre altes Fachwerkhaus,
das von Denkmal-Schützern vor der Flutung der Talsperre gerettet
wurde, wieder aufgebaut werden. Das Geschäftshaus des
Hammerwerkes Dr. Sondermann soll nach Wünschen des
Geschäftsführers der Biggesee-Schifffahrt am Sonderner Anleger
aufgebaut werden, um Touristen am See eine zusätzliche
Attraktion zu bieten. In dem Museum soll dann die Geschichte des
Bigge-Tales vor der Flutung erzählt werden. Sollten die Stadt
Olpe und der Ruhrverband den Plänen zustimmen, könnte das Museum
im Frühjahr 2009 eröffnen.

Nachrichten aus OWL vom 09.10.2007

Freifahrt in lippische Museen (10:10 Uhr) Der Landesverband
Lippe übernimmt die Fahrtkosten für Schüler zu einer
Kultureinrichtung. Rund 6.000 junge Menschen haben im Kreis
Lippe von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Sie besuchen zum
Beispiel das Landestheater in Detmold, das
Weserrenaissance-Museum in Lemgo oder das Lippische
Landesmuseum. Fast jeder zehnte Schüler in Lippe hat damit die
Aktion, die den Landesverband 20.000 Euro kostet, genutzt.

INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org
Internet: www.service-fuer-museen.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Nov 7 16:25:18 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 07 Nov 2007 16:25:18 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BPOS=5D_Volontaer/in=2C_LWL-Institut_f=C3=BCr?=
=?utf-8?q?_westfaelische_Regionalgeschichte=2C_Muenster?=
Message-ID: 4731E6EE.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 07.11.2007, 16:25

STELLENANZEIGE

LWL-Institut für Westfälische Regionalgeschichte

Im LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in Münster ist zum nächstmöglichen Termin eine Stelle als wissenschaftliche Volontärin / wissenschaftlicher Volontär zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet. Thematisch soll es sich an der Arbeit des Referates Historische Frauenforschung / Geschlechtergeschichte orientieren.

Das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte betreibt Forschungen zur Geschichte Westfalens unter besonderer Berücksichtigung des 19. und 20. Jahrhunderts. Es veröffentlicht die Ergebnisse in mehreren Schriftenreihen. Eine wichtige Aufgabe ist auch die Durchführung von Tagungen und Institutskolloquien. Das Volontariat bietet eine Einarbeitung in die Forschungs- und Organisationsaufgaben eines regionalhistorischen Instituts. Es soll auch durch die Übertragung projektbezogener Verantwortlichkeit zu eigenverantwortlicher Tätigkeit als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in befähigen.

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Neuere und Neueste Geschichte oder einem verwandten kulturwissenschaftlichen Fach mit Nebenfach Neuere und Neueste Geschichte,
- gründliche Kenntnisse zur Geschichte des 20. Jahrhunderts,
- Eigeninitiative, Flexibilität und Bereitschaft zur Teamarbeit,
- die Bereitschaft, sich in die Aufgaben eines regionalgeschichtlichen Instituts einzuarbeiten.

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den Aufgaben einer außeruniversitären Forschungseinrichtung vertraut zu machen und Erfahrung in der Forschungspraxis zu sammeln,
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des höheren Dienstes wird ab dem 01.01.2008 eine monatliche Pauschalvergütung von zurzeit 1.052,06 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag.

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

INFO

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer 36/07 bis zum 16.11.2007 an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Personalabteilung 48133 Münster





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Nov 7 16:31:30 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 07 Nov 2007 16:31:30 +0100
Subject: [WestG] [POS] Volontaer/in, Historische Kommission fuer Westfalen,
Muenster
Message-ID: 4731E862.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 07.11.2007, 16:30

STELLENANZEIGE

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist in der Historischen Kommission für Westfalen in Münster sofort eine Stelle als wissenschaftliche Volontärin / wissenschaftlicher Volontär für die Dauer von zwei Jahren zu besetzen.

Die 1896 gegründete Historische Kommission für Westfalen ist eine wissenschaftliche Kommission, deren Aufgabe die Erforschung der westfälischen Landesgeschichte in allen ihren Bereichen ist. Dieser Aufgabe kommt sie in erster Linie durch Veröffentlichung von Editionen und Darstellungen sowie die Durchführung von Tagungen, Werkstattgesprächen und Vortragsveranstaltungen nach. Sie arbeitet interdisziplinär und deckt mit ihrer Arbeit den gesamten Zeitraum vom frühen Mittelalter bis zur Zeitgeschichte ab.

Das Volontariat bietet die Einarbeitung in die vielfältigen Aufgaben der Geschäfts- und Forschungsstelle eines wissenschaftlichen Gremiums, dessen Mitglieder ehrenamtlich arbeiten. Durch Mitarbeit in allen anfallenden Bereichen - Lektorats- und Redaktionsarbeiten, Zusammenarbeit mit Autoren einerseits Druckereien und Verlagen andererseits; Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Tagungen; Öffentlichkeitsarbeit; Netzwerkpflege; Mitgliederbetreuung - werden Kenntnisse des Wissenschaftsmanagements erworben. Einer der Schwerpunkte der Arbeit wird die Mitarbeit bei der Redaktion des derzeitigen Hauptprojekts der Kommission bilden: die Veröffentlichung des Historischen Handbuchs der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe.

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Mittlere und Neuere Geschichte und Kenntnisse in der westfälischen Landesgeschichte
- Sprach- und Formulierungskompetenz
- EDV-Kenntnisse
- Motivation, Eigeninitiative, Teamfähigkeit, Improvisationsvermögen, Genauigkeit und Sorgfalt sowie Bereitschaft, an den verschiedenen Arbeiten und Vorhaben mitzuwirken.

Wir bieten:
- die Möglichkeit, Erfahrung im Wissenschaftsmanagement zu sammeln
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des höheren Dienstes wird ab dem 01.01.2008 eine monatliche Pauschalvergütung von zurzeit 1.052,06 Euro brutto gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag.

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

INFO

Bitte richten Sie Ihre Bewerbungen unter Angabe der Kennnummer 38/07 bis zum 26.11.2007 an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) LWL-Personalabteilung 48133 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 9 11:17:28 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Nov 2007 11:17:28 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Fu=C3=9Fball_im_Nationalsozialismus_i?=
=?utf-8?q?st_Thema_am_Volkstrauertag=2C_18=2E11=2E2007=2C_Greven?=
Message-ID: 473441C8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Greven"
Datum: 08.11.2007, 17:17

AKTUELL

Fußball im Nationalsozialismus ist Thema am Volkstrauertag

Der Volkstrauertag, offizieller Gedenktag für die Opfer der
beiden Weltkriege und des Nationalsozialismus, wird in Greven
seit 1984 in Form einer Gedenkstunde für den Frieden begangen.
Damit hat die Stadt Greven eine Form des Gedenkens gefunden, die
eine inhaltliche Auseinandersetzung über einen besonderen
thematischen Schwerpunkt sucht. In diesem Sinne widmet sie sich
intensiv den vielen Gesichtern von Gewalt, Ungerechtigkeit und
Krieg und zugleich dem Bemühen um eine gerechte, gewaltfreie
Gesellschaft und neuen Ansätzen einer Friedenskultur.

In diesem Jahr beschäftigt sich die Gedenkstunde am 18. November
mit der Rolle des Fußballsports im Nationalsozialismus. Mit Dr.
Andreas von Seggern, Referent der Otto-von-Bismarck-Stiftung in
Friedrichsruh bei Hamburg, konnte dafür eine renommierte
Persönlichkeit als Redner gewonnen werden.

Vom Kriegsende 1945 bis in die jüngste Vergangenheit betonten
Fußball-Verbände wie Vereine den unpolitischen Charakter des
Volkssports Fußball, der sich stets der ideologischen Umarmung
des Regimes habe entziehen können. Die über Jahrzehnte
gestrickte Legende vom 'unschuldigen' Sport ist jedoch bei
näherer Betrachtung nicht haltbar.

Wie andere Sportverbände wurde auch der Deutsche Fußballbund
nach 1933 in das Gefüge der nationalsozialistischen
Sportorganisationen integriert. Jüdische, kommunistische und
sozialdemokratische Spieler und Funktionäre wurden aus dem
Alltag des deutschen Fußballs verdrängt. Vor allem die Spiele
des Nationalteams wurden zu Selbstdarstellungen des Regimes
stilisiert. Und schließlich sollte der bis 1944 aufrecht
erhaltene Spielbetrieb in den deutschen Ligen die Bevölkerung
vom näher rückenden Grauen des Krieges ablenken.

Der Vortrag fragt nach der Rolle des Fußballs im Schatten der
nationalsozialistischen Diktatur und versucht eine Antwort auf
die Frage zu geben, warum eine historisch-kritische
Auseinandersetzung mit dieser Vergangenheit über viele
Jahrzehnte verschleppt worden ist. Umrahmt wird die Gedenkstunde
für den Frieden (Beginn 11.30 Uhr, Rathaus) durch Musik,
vorgetragen von den Akkordeon-Harmonists der Musikschule
Greven/Emsdetten/Saerbeck. Nach der Begrüßung durch
Bürgermeister Peter Vennemeyer wird Dr. Andreas von Seggern die
Ansprache halten. Im Anschluss an die Gedenkstunde finden die
Kranzniederlegungen am Ehrenmal "Drei Jünglinge im Feuerofen",
Lindenstraße und auf dem Friedhof Saerbecker Straße an den
Gräbern von Zwangsarbeiterinnen, Zwangsarbeitern und deren
Kindern statt. Auf dem Friedhof Saerbecker Straße wird zudem ein
Kranz an den Gräbern gefallener deutscher Soldaten durch die
Reservistenkameradschaft Greven niedergelegt. Zur
Kranzniederlegung am Ehrenmal singt der MGV Concordia.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der
Gedenkstunde für den Frieden und den anschließenden
Kranzniederlegungen teilzunehmen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 9 11:22:07 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Nov 2007 11:22:07 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Spaetgotische Sakramentshaeuser aus Westfalen,
13.11.2007, Muenster
Message-ID: 473442DF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 07.11.2007, 12:34

AKTUELL

Dr. Joachim Eichler (Havixbeck)
Spätgotische Sakramentshäuser aus Westfalen und die Werkstatt
Bunickmann in Münster. Fragen zu Originalen, Vorbildern und
Epigonen. Ein Bildvortrag
Dienstag, 13. November 2007, 20.00 Uhr (s.t.)

Ein Sakramentshaus ist ein steinernes Gehäuse innerhalb
katholischer Kirchen und diente im Mittelalter zur Aufbewahrung
der geweihten Hostie. Sakramentshäuser wurden zumeist sehr
kunstvoll aus Sandstein gefertigt und sind noch heute in vielen
Kirchen zu bewundern. Ein bedeutender Bildhauer, dem eine
Vielzahl von Sakramenthäusern zugeschrieben wird, war Bernd
Bunickmann, der in Münster eine Werkstatt mit seinem Sohn Johan
betrieb. Dr. Joachim Eichler, Leiter des Sandsteinmuseums in
Havixbeck, erforscht die Geschichte dieser Bildhauerfamilie und
ihre Kunstwerke. In seinem Vortrag am Dienstag, den 13.11. wird
er über seine bisherigen Erkenntnisse berichten.

Er hat den ganz eigenen Stil der Sakramentshäuser aus der
Bunickmannschen Werkstatt beschrieben, der sich von anderen,
meist nicht weniger meisterhaften Arbeiten deutlich
unterscheidet. Typisch ist zum Beispiel, dass der Sockel von
Löwen getragen wird und sich über dem Tabernakelschrank ein
mehrfach abgestufter Baldachin mit einem sogenannten Fialenwald
erhebt, der sich nach oben immer weiter verjüngt. Eichler
beschränkt sich jedoch nicht allein auf kunsthistorische Aspekte,
sondern nimmt auch die alltägliche Praxis in einer
Bildhauerwerkstatt in den Blick.

In zahlreiche Kirchen im Münsterland, etwa in Heek, Horstmar,
Senden, Lüdinghausen oder Ahlen finden sich Sakramentshäuser aus
der Werkstatt Bunickmann. Sie sind aber auch in weit entfernt
gelegenen Orten zu finden, wie in mehreren Kirchen an der
Nordseeküste, in Hessen und am Niederrhein. Kunsthistorische
Forschungen ergaben eine Fülle von Sakramentshäusern, die
zwischen 1491 und 1540 in der Bunickmannschen Werkstatt
entstanden seien sollen. An dieser massenhaften Zuschreibung
zweifelt Eichler allerdings und vermutet eher, dass eine
typische Handschrift vom Meister auf den Lehrling weitergegeben,
also eine Formensprache tradiert wurde.

Vielfach festgestellt wurde auch eine Verwandtschaft der
westfälischen mit den rheinischen Sakramentshäusern, die mit
zahlreichen Bildern illustriert werden kann. Über die Ursache
dieser Ähnlichkeiten gibt es bislang nur eine Hypothese, die
Eichler in seinem Vortrag unter anderem erläutern wird. Er
betont jedoch ausdrücklich, dass seine Forschungen zur
Bildhauerwerkstatt Bunickmann noch am Anfang stünden und er mehr
Fragen als Antworten habe, "aber immerhin sind es neue Fragen",
so Eichler.

Der Vortrag wird mit einer Präsentation von mehr als 60 Bildern
begleitet.

Der Vortrag findet statt im Vortragssaal des Landesmuseums,
Domplatz 10. Der Eintritt ist frei.

INFO

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 9 11:25:48 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Nov 2007 11:25:48 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Juedisches Leben im westlichen Muensterland seit dem
19. Jahrhundert, 15.11.2007, Rhede
Message-ID: 473443BC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 08.11.2007, 09:34

AKTUELL

Die Gesellschaft für historische Landeskunde im westlichen
Münsterland lädt erneut zu einem Vortrag ein. Am 15. November
2007 spricht um 19:30 Uhr in Rhede im Rathaus Thomas Ridder zum
Thema: Jüdisches Leben im westlichen Münsterland seit dem 19.
Jahrhundert.

Heute gibt es im westlichen Münsterland keine jüdische Gemeinde
mehr. Die nächste Gemeinde befindet sich in Münster und betreut
das gesamte Münsterland. Von den einstmals ca. 17 Synagogen in
der Region hat nur die Synagoge in Coesfeld nahezu vollständig
den Krieg überdauert. Vielerorts erinnern nur noch Gedenktafeln
an die in der Pogromnacht 1938 niedergebrannten und verwüsteten
Synagogen. Weitere Spuren jüdischen Lebens finden sich auf den
in vielen Orten des westlichen Münsterlandes noch erhaltenen
jüdischen Friedhöfen.

Der Referent, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator des
Jüdischen Museums Westfalen in Dorsten, wird im Rahmen seiner
Spurensuche nicht nur die politischen und gesellschaftlichen
Lebensbedingungen darstellen, sondern auch an einigen
Lebensläufen beispielhaft aufzeigen, wie jüdische Menschen und
Familien in dieser Region leben konnten oder leben mussten.

Nahmen die Juden am allgemeinen Vereinsleben teil, konnte ein
Jude im Münsterland Schützenkönig werden? Diese und weitere
Fragen werden von Thomas Ridder in seinem ausführlichen Vortrag
beantwortet werden.

Die Gesellschaft lädt alle Interessenten herzlich ein, der
Eintritt ist frei.

INFO

Veranstaltungsdaten:
Jüdisches Leben im westlichen Münsterland
Jüdisches Leben im westlichen Münsterland seit dem
19. Jahrhundert

Datum: 15. November 2007 Gesellschaft für historische
Landeskunde des westlichen Münsterlandes e.V. p.A.
Landeskundliches Institut Westmünsterland / Gasthausstraße 15
48691 Vreden
Tel.: 02564-391820
Fax: 02564-34495
E-Mail: westmuensterland-institut at kreis-borken.de
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
Tel.: 02362-951431
E-Mail: ridder at jmw-dorsten.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 12 11:41:47 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Nov 2007 11:41:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kunstwerke des Monats November: Der schoenste Tag
im Leben
Message-ID: 47383BFB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.11.2007, 14:48

AKTUELL

Kunstwerke des Monats November
Der schönste Tag im Leben

Als Kunstwerke des Monats November präsentiert der
Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) im LWL-Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte in Münster Bildnisse des Brautpaares
Maria von Galen und Clemens Graf von Ketteler aus dem Jahre
1774/78.

In der damaligen Zeit war das Porträtieren ein teures und
aufwändiges Unterfangen mit mehreren längeren Sitzungen. Nur
wohlhabende bürgerliche und adelige Paare konnten sich
Hochzeitsbilder leisten. Die Portraits entstanden dann häufig
schon vor der Hochzeit als Brautwerbungsbild oder danach als
Erinnerung für die Familiengalerie.

Die Trauung zwischen Anna von Galen und Graf von Ketteler galt
als wahre Adelshochzeit - schließlich stammten beide aus
bekannten Münsteraner Familien. In ihrem Auftrag portraitierte
der französische Pastellmaler Monpeur neben den Brautleuten die
gesamte Festgesellschaft in prächtigen Gewändern, die Herren in
roten Adelsröcken, die Damen in feinen Seidenkleidern.

Bemerkenswert ist, dass sogar ein bereits Verstorbener
aufgenommen wurde: der erste Ehemann der Braut, Clemens August
Graf von Plettenberg-Wittem zu Nordkirchen (1742-1771).

Neben dem Andenken an eine besondere Hochzeit gab die
Bilderserie dem Adel eine gute Möglichkeit der Selbstdarstellung,
so zeigt selbst das Kinderbildnis den Knaben als künftigen
Herren mit einer Reitpeitsche als Herrschaftsinstrument.

INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
Fax: 0251 5907- 210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 12 11:54:48 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Nov 2007 11:54:48 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Der Goldschatz von Unna, ab 18.11.2007, Unna
Message-ID: 47383F08.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Unna"
Datum: 09.11.2007, 13:16

AUSSTELLUNG

"Der Goldschatz von Unna"
Einladung zur Eröffnung der neuen Abteilung im Hellweg-Museum
Unna am Sonntag, 18. November 2007, um 11 Uhr

Am 18. November 2007 ist es soweit: Die neue Museumsabteilung
"Der Goldschatz von Unna" wird um 11.00 Uhr durch Unnas
Bürgermeister Werner Kolter eröffnet.

230 Goldmünzen, die ein unbekannter Besitzer um 1375 in der
Unnaer Altstadt vergraben hat, können nun im ältesten Teil des
Museumsgebäudes, dem aus dem 14. Jahrhundert stammenden Burgturm,
bewundert werden. Die Besucher können aber weit mehr entdecken
als diesen spektakulären Fund des Jahres 1952. Denn die
Ausstellung belässt es nicht dabei, die Münzen unter rein
numismatischen Gesichtspunkten zu präsentieren, sondern geht
darüber hinaus folgenden Fragen nach:

- Wer könnte die Goldmünzen um 1375 vergraben haben?
- Wie viel war der Münzschatz im 14. Jahrhundert wert?
- Welche Bedeutung hatte die Stadt Unna in dieser Zeit?
- Wie viele Münzschätze sind in Westfalen bis heute entdeckt worden?
- Warum verbargen die Menschen in Mittelalter und früher Neuzeit
so häufig ihr Geld in Erdverstecken? Und warum gruben sie ihre
Vermögen nicht wieder aus?

Auch die Fundumstände und der Weg der Münzen ins Museum werden
thematisiert. Und natürlich bietet die Ausstellung numismatisch
interessierten Besuchern ausführliche Informationen zu den drei
im Schatz vertretenen Münztypen und den 34 unterschiedlichen
Prägungen. Originale Exponate, zurückhaltende Inszenierungen und
Medienstationen empfangen die Besucher in den neu gestalteten
Museumsräumen im Erdgeschoss und unterstützen sie dabei,
Antworten auf die zentralen Fragen der Ausstellung zu finden.

Der Goldschatz von Unna

1952 stießen Bauarbeiter auf einem Grundstück zwischen Massener
Straße und Flügelstraße in der Altstadt von Unna auf den
Münzschatz, bei dem es sich um den wertvollsten
mittelalterlichen Münzfund Westfalens handelt. Da der Unnaer
Schatz ausschließlich aus Goldmünzen besteht, gehört er zu den
größten bekannt gewordenen Vermögen, die deutschlandweit im
Mittelalter vergraben worden sind. Wie viele Geldstücke um 1375
vergraben wurden, ist nicht mehr festzustellen, denn die
Nachricht von dem Fund drang erst mit Verzögerung an die
Öffentlichkeit. Aufgrund intensiver Nachforschungen sind
inzwischen 249 Münzen eindeutig identifiziert.

Dies ist vor allem das Verdienst von Werner Brinkmann, Unna, der
seit einem halben Jahrhundert den in verschiedene Hände
gelangten Goldmünzen nachspürt. Durch Ankäufe, Stiftungen und
Leihgaben konnten bis heute 230 dieser Münzen im Hellweg-Museum
zusammengeführt werden. 89 Exemplare wurden zum Jahreswechsel
2005/2006 durch die NRW-Stiftung Natur - Heimat - Kultur und den
Verein der Freunde und Förderer des Hellweg-Museums erworben und
dem Museum zur Verfügung gestellt. Damit hat das Hauptexponat
des Museums, das auch überregionale Bedeutung besitzt, in
mehrfacher Hinsicht an Wert gewonnen. Ermöglicht wurde die
Neupräsentation des Goldschatzes durch die Unterstützung der
Sparkasse Unna, der NRW-Stiftung Natur - Heimat - Kultur, des
LWL-Museumsamts für Westfalen, des Vereins der Freunde und
Förderer des Hellweg-Museums der Stadt Unna e.V. sowie durch
Spenden aus Wirtschaft und Bevölkerung. Öffnungszeiten

Zu besichtigen ist die neue Abteilung ab dem 18. November 2007
zu folgenden Zeiten:
dienstags bis freitags 10.00 bis 12.30 Uhr und 15.00 bis 17.00 Uhr
samstags 11.00 bis 13.00 Uhr
sonn- und feiertags: 11.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 17.00 Uhr
geschlossen: montags, Karfreitag, Ostersonntag, Heiligabend,
1. und 2. Weihnachtstag, Silvester

INFO

Hellweg-Museum Unna
Burgstraße 8
59423 Unna
Tel.: 02303-256445
URL: www.unna.de
E-Mail: hellweg-museum at online.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 13 11:43:36 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Nov 2007 11:43:36 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Denkmal des Monats November:
Eduard-Mueller-Krematorium in Hagen-Delstern
Message-ID: 47398DE8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.11.2007, 14:48

AKTUELL

LWL kürt das Eduard-Müller-Krematorium in Hagen-Delstern zum
Denkmal des Monats November
Erste Feuerbestattung in Preußen

In diesem Jahr feiert die Stadt Hagen das 100-jährige Bestehen
des ersten Krematoriums in Preußen. Aus diesem Anlass hat der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) dieses bedeutende
Baudenkmal jetzt als Denkmal des Monats November ausgezeichnet.

Das Krematorium, das der Architekt Peter Behrens 1906/07 entwarf,
war ein in seiner Entstehungszeit gewagter Versuch des Hagener
Vereins für Feuerbestattung, seine Interessen durchzusetzen. Es
trägt den Namen des Vereinsvorsitzenden Dr. Eduard Müller, der
in Hagen Sanitätsrat war. Die Feuerbestattung war in Preußen bis
dahin gesetzlich nicht möglich und nur in wenigen Teilen
Deutschlands eingeführt worden. Es hat fünf Jahre gedauert, bis
schließlich 1912 die erste Feuerbestattung im Hagener
Krematorium durchgeführt wurde, vor allem weil erst zu diesem
Zeitpunkt die Gesetzesgrundlage dafür geschaffen war.

Wie bei vielen anderen Bauvorhaben mit einer breiten
Publikumswirksamkeit, übte auch beim Bau des Krematoriums der
Kunstmäzen und -sammler Karl Ernst Osthaus auf die Wahl des
Architekten seinen Einfluss aus. So entstand ein moderner und
auch noch aus heutiger Sicht ungewöhnlicher Bau. "Behrens wollte
mit seinem Entwurf den Zweck des Gebäudes äußerlich ablesbar
machen. Deshalb wählte er einen tempelartigen Gebäudekubus mit
einer von Pfeilern getragenen Vorhalle als Feierhalle und
seitlich angefügter so genannter Campanile, die einem
Glockenturm ähnelnd die Funktion des Schornsteins übernimmt.
Dabei war vornehme Einfachheit bei möglichst kostengünstigen
Materialien die architektonische Zielsetzung", erklärt
LWL-Denkmalpflegerin Danae Votteler. Die monumentale Wirkung des
Entwurfes lasse sich am besten von der Hangseite erleben. Hier
kulminiere der Bau als Abschluss einer langen Sichtachse
zwischen Gräberreihen die Friedhofsanlage, so die
Denkmalpflegerin weiter.

Ursprünglich waren die Fassaden mit weißen Marmorplatten und
schwarz-grünen Natursteineinlagen versehen. Und unverkennbar war
spätestens hier sein gestalterisches Vorbild, das Behrens in den
Florentiner Kirchen der Renaissance fand. Der äußerlich nicht
mehr erhaltene Schwarz-Weiß-Kontrast lässt sich im Inneren noch
erleben. Geometrische Gestaltungen aus Rechtecken, Kreisen und
antiken Ornamenten überziehen die Wände. Höhepunkt des sakral
wirkenden Innenraums ist das goldgrundige Mosaik in der Apsis.
In der Mitte dieses halbrunden Raumabschlusses befindet sich der
Katafalk. Dieses Trauergerüst nimmt die Särge während der
Trauerfeier auf und transportiert sie danach in den
Technikbereich des Untergeschosses.

"Eine Außenbesichtigung und ein Spaziergang über den Friedhof
lohnen allemal. Hier befindet sich auch das Grab des Hagener
Bürgermeisters Cuno, für den Peter Behrens auf dem Hohenhagen an
der Haßleyer Straße 35 ein ebenfalls bedeutendes Villengebäude
baute, das heute als Kindergarten genutzt wird", empfiehlt
Votteler.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 13 11:49:00 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Nov 2007 11:49:00 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Kamm,
Andreas: Sparrenburg. Burg - Festung - Wahrzeichen
Message-ID: 47398F2C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 12.11.2007, 20:34

LITERATUR

Andreas Kamm
Sparrenburg. Burg - Festung - Wahrzeichen
(12. Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für die
Grafschaft Ravensberg e.V.)
Hrsg. und bearb. von Roland Siekmann
Regionalverlag Thomas P. Kiper (tpk), Bielefeld 2007
144 Seiten, 115 meist farb. Fotos, Karten und historische
Abbildungen
15,80 ?
ISBN 978-3-936359-27-5
ISSN 1619-9022

Kapitel 1 / Seite 7
Die mittelalterliche Burg
13.-15. Jahrhundert
Sparrenburg und Löwenburg 9
Der Name "Sparrenburg" 11
Die Grafen von Ravensberg im westfälischen Herrschaftsgeflecht 12
Vorburg und Hauptburg, Schildmauer und Ringmauer 15
Der Bergfried 18
Der herrschaftliche Wohnbau 21
Das ältere Torhaus 22
Der Burgbrunnen 24
Ravensberg geht an Jülich-Berg 25
Der neue Geschützturm 26
Burgpersonal, Burgländereien und Herrschaft im Spätmittelalter 29

Kapitel 2 / Seite 33
Der Ausbau zur Festung
16.-17. Jahrhundert
Die rondellierte Befestigung 36
Südöstliches Gangsystem 42
Schusterrondell 45
Marienrondell 49
Nordwestliches Gangsystem 53
Kiekstattrondell 55
Windmühlenrondell und Südwestkurtine 58
Scherpentiner 59
Horchgang 63
Festungstorhaus und Vorwerk 65
Der jülich-klevische Erbfolgestreit und die holländischen
Schanzen 70
Besatzungen und Belagerungen im 30-jährigen Krieg 72
"Specification der Gemächer so auf dem Sparrenberge sind" 77

Kapitel 3 / Seite 83
Verfall und Restaurierung
18.-21. Jahrhundert
Der Siebenjährige Krieg 84
Die Festung wird Steinbruch 86
Bauten und Karten des 18. und 19. Jahrhunderts 87
Sparrenburg als Gefängnis 96
Das Bürgertum entdeckt den Sparrenberg 99
Herzbruchsche Planaufnahme und Arbeiten der Jahre 1905/06 110
Die Sparrenburg im 20. Jahrhundert 115
Die Sparrenburg im 21. Jahrhundert 124

Anhang / Seite 134
Danksagung
Bemerkungen
Abkürzungen
Anmerkungen
Archivalien
Quellen
Literatur
Drosten und Statthalter
Zeittafel
Abbildungsnachweis

INFO

Kontakt:
Ingrid Ruhnke
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: stadtarchiv at bielefeld.de
URL: www.hv-ravensberg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 13 12:00:07 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Nov 2007 12:00:07 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Von der Leichtigkeit des Gedenkens - Kritisches zu
den "Stolpersteinen", 15.11.2007, Dorsten
Message-ID: 473991C7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 12.11.2007, 21:47
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"

AKTUELL

Von der Leichtigkeit des Gedenkens - Kritisches zu den
"Stolpersteinen"

Das Jüdische Museum lädt in dieser Woche zu einer kritischen
Debatte über die Stolpersteine für Opfer des NS-Rassismus ein.
Die "Stolpersteine" des Kölner Künstlers Günter Demnig sind
enorm verbreitet - in Hunderten deutscher Städte wurden diese
kleinen Denk-Male inzwischen zum Gedenken an ermordete jüdische
und andere Opfer der NS-Diktatur gesetzt. Auch in der Innenstadt
von Dorsten wurde 2006 und zuletzt im Oktober 2007 eine Reihe
solcher Steine zur Erinnerung an ehemalige jüdische Dorstener
unter großer Anteilnahme von Schulklassen u.a. verlegt.

Die ungeheure Popularität dieses Ansatzes ist nicht zu übersehen;
doch entgegen mancher vereinfachter Sichtweise sind nicht alle,
die Einwände gegen diese Form des Gedenkens formulieren, vom
Motiv der Verdrängung und Leugnung der NS-Verbrechen geleitet.
Die Referentin stellt einige kritische Fragen: Wie erinnern die
Stolpersteine eigentlich genau an die Opfer? Werden wirklich
produktive Lernprozesse durch sie angestoßen? Welche Gruppen
werden so geehrt? Mit welchen Motiven beteiligen sich die
Unterstützer/innen? Gibt es nicht noch weitere künstlerische
Ausdruckformen des Gedenkens, die ebenso Unterstützung
verdienen? Fördern die Stolpersteine wirklich das Nachdenken?

Die Referentin des Abends, Dr. Ulrike Schrader ist
Literaturwissenschaftlerin und leitet die Begegnungsstätte Alte
Synagoge in Wuppertal. Die Kinder- und Jugendliteratur zum
Nationalsozialismus ist eines ihrer Spezialthemen. Zu ihren
Veröffentlichungen gehören: "Niemand hat mich wiedererkannt..."
Else Lasker-Schüler in Wuppertal (2003), "Blindenwerkstatt Otto
Weidt. Arbeitsmappe für den Unterricht" (2004) und ?Tora und
Textilien. Zur Geschichte der Juden im Wuppertal" (2007).

INFO

Wann:
Donnerstag 15. November 2007, 19:30 Uhr

Wo:
Jüdisches Museum Westfalen, Julius-Ambrunn-Str.1
46282 Dorsten
Gebühr: 5 ? (Mitglieder des Trägervereins 4 ?)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 14 11:20:22 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Nov 2007 11:20:22 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Verborgene Schaetze aus dem Depot, 18.11.2007, Bocholt
Message-ID: 473AD9F6.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.11.2007, 12:11

AKTUELL

Verborgene Schätze aus dem Depot
Programm für Erwachsene und Kinder im LWL-Textilmuseum

Verborgene Schätze aus dem Depot des Textilmuseums in Bocholt
(Kreis Borken) stellt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) am nächsten "besonderen Sonntag", 18. November, ab 15 Uhr
vor. Dr. Arnold Lassotta, wissenschaftlicher Referent im
LWL-Industriemuseum, gibt in einem Diavortrag zunächst einen
Überblick über die Sammlung historischer Musterbücher und bietet
anschließend eine Führung durch eine eigens aufgebaute kleine
Ausstellung an. Denn während die Arbeitswelt der Weberei seit
langem Teil der Dauerausstellung ist, wartet der umfangreiche
Fundus an Musterbüchern, Textilien und Entwürfen noch auf die
Erschließung für die Öffentlichkeit.

"Musterbücher sind die dichteste Form der textilen
Überlieferung", so der Referent. Hunderte von Mustern in Form
kleiner oder großer Stoffstücke sind hier in komprimierter Form
aufbewahrt. Je nachdem, welche Aufgabe die Bücher innerhalb der
Arbeitsabläufe einer Textilfabrik erfüllen, finden sich dabei z.
B. chronologisch eingeklebte Belege der Produktion,
Webanweisungen, Farbrezepturen oder aktuelle Muster als Vorlagen
zur Entwicklung neuer Dessins. Musterbücher informieren so über
Techniken der Gewebeherstellung oder -veredlung, über textile
Materialien, über Vorlieben, Geschmack und Mode und gewähren so
einen faszinierenden Einblick in die ästhetische Seite der
Textilproduktion.

Für Kinder ab 8 Jahren bietet Elfriede Heitkamp gleichzeitig
eine Einführung in die kreative Verarbeitung von Perlen an.
Unter Anleitung der Museumsmitarbeiterin haben Jungen und
Mädchen ab 15 Uhr Gelegenheit, die Technik des
Perlenschmuckhäkelns auszuprobieren und sich filigrane Armbänder
und Halsketten anzufertigen. Für die Kinderaktionen wird um
Anmeldung unter Tel. 02871 21611-0 gebeten.

Beide Angebote im LWL-Industriemuseum dauern rund eine Stunde.
Die Erwachsenenführung ist kostenlos. Für die Kinder wird ein
kleiner Beitrag in Höhe von 3 ? erhoben. Das Eintrittsgeld ist
unabhängig von der Führung oder der Museumspädagogik zu zahlen:
2,40 ? für Erwachsene, Kinder ab sechs Jahren 1,50 ?,
Familientageskarte 5,80 ?.

INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611-0
Fax: 02871 21611-33
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 14 11:24:50 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Nov 2007 11:24:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Hannah Arendt (1906-1975) -
"Leidenschaftliche Querdenkerin", 21.11.2007, Luedenscheid
Message-ID: 473ADB02.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "igb"
Datum: 13.11.2007, 11:59

AKTUELL

"Lüdenscheider Gespräche"
Hannah Arendt (1906-1975) - "Leidenschaftliche Querdenkerin"
Vortrag und Diskussion mit Dr. Uta D. Rose
Für Mittwoch, den 21. November 2007 um 17.00 Uhr lädt das
Institut für Geschichte und Biographie zum Lüdenscheider
Gespräch ein. Zu Gast ist Uta. D. Rose, die Hannah Arendt als
"leidenschaftliche Querdenkerin" vorstellen wird. Geprägt von
Flucht, Emigration und Staatenlosigkeit stellt sich Hannah
Arendts Leben außergewöhnlich, ihr Denken unangepasst an
Zeitgeist oder akademische Schulen dar. Arendts ungewohnte
Darstellung politischer Alltagsphänomene eröffnen neue
Sichtweisen auf gewohnt gewordene Begriffe. Welches Wagnis
bedeutet z.B. ein "Denken ohne Geländer"? Was hat "Versprechen"
mit Macht zu tun?

Die Referentin, Uta-D. Rose, studierte Philosophie, Pädagogik
und Politikwissenschaft an der Bergischen Universität Wuppertal.
Dort promovierte sie mit einer Arbeit zur "Komplexität
politischen Handelns". Rose ist überwiegend als freie
Philosophin tätig, u.a. ist sie Leiterin des Philosophie-Cafés
in Solingen und führt eine philosophische Praxis. Ihre Arbeiten
zur politischen Philosophie sind geprägt vom Denken Hannah
Arendts.

INFO

Zeit:
Mittwoch, den 21. November 2007, 17.00 Uhr

Ort:
Haus der Fernuniversität
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid

Institut für Geschichte und Biographie
Fernuniversität Hagen
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351-24580
Fax.: 02351-39973
URL: http://www.fernuni-hagen.de/INST_GESCHUBIOG/welcome.shtml





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 14 11:27:26 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Nov 2007 11:27:26 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Nationalsozialismus im Film, 15.11.2007, Muenster
Message-ID: 473ADB9E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 13.11.2007, 10:10

AKTUELL

Nationalsozialismus im Film
Vortrag am Institut für Didaktik der Geschichte der WWU
Die Darstellung des Nationalsozialismus im Film seit Ende der
70er Jahre untersucht Prof. Dr. Frank Bösch vom Historischen
Institut der Universität Gießen. Über seine Forschungsarbeiten
berichtet der Wissenschaftler am 15. November 2007 in einem
Vortrag an der Universität Münster. Die Veranstaltung des
Instituts für Didaktik der Geschichte der WWU Münster beginnt am
Donnerstag um 18.15 Uhr im Institutsgebäude Domplatz 23a,
Raum 309.

INFO

Link: Institut für Didaktik der Geschichte
URL: http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-dida/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 15 11:25:35 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Nov 2007 11:25:35 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Umfangreiches Programm zum Advent in
den LWL-Freilichtmuseen Hagen und Detmold
Message-ID: 473C2CAF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.11.2007, 10:24

AKTUELL

Erfolgreiche Saison in den LWL-Freilichtmuseen
Zum Advent wird in Hagen und Detmold noch einmal ein
umfangreiches Programm geboten

Auch wenn der Sommer verregnet war - die beiden Freilichtmuseen
des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) sind nach dem Ende
der Saison mit ihren bisherigen Besucherzahlen zufrieden: das
LWL-Freilichtmuseum in Hagen sowie das LWL-Freilichtmuseum in
Detmold verzeichneten einen Anstieg der Besucherzahlen im
zweistelligen Prozentbereich: Ins Hagener Landesmuseum für
Handwerk und Technik kamen von April bis Ende Oktober 142.700
Besucher (2006: 127.300, plus zwölf Prozent), das Detmolder
Landesmuseum für Volkskunde besuchten 183.000
Kulturinteressierte (2006: 169.500, plus acht Prozent).

Für beide Museen ist aber das Veranstaltungsjahr noch nicht
vorbei: In Hagen öffnen sich vom 30. November bis zum 2.
Dezember wieder die Tore zum "Romantischen Weihnachtsmarkt". In
Detmold findet vom 8. bis zum 10. Dezember die dritte Auflage
des "Museumsadvents" statt.

Gleich zwei Eröffnungen konnte das LWL-Freilichtmuseum Detmold
2007 feiern: Zu Saisonbeginn öffnete am 1. April das
"Lausch-Haus" mitten im Paderborner Dorf. Neben
museumspädagogischen Angeboten erwartete die Besucher dort ein
historischer Laden, der vorher lange im Dorf fehlte. Mit der
Eröffnung des Wohnhauses Uhlmann im September wurde an eine im
ländlichen Westfalen fast vergessene Bevölkerungsgruppe
erinnert.

Das Haus der jüdischen Familie Uhlmann, die 1941 aus ihrer
Heimat Höxter-Ovenhausen depor-tiert wurde, repräsentiert 150
Jahre Geschichte jüdischer Nachbarn in Westfalen. Die
Ausstellung "Mach mich schön!" zeigte von Mai bis Oktober
ausdrucksstarke Frauenporträts aus der Zeit zwischen den
Weltkriegen. Zu der Großveranstaltung "PferdeStark" kamen im
August an einem Wochenende über 16 000 Besucher aus ganz Europa
ins.

Der dritte Museumsadvent vom 7. bis zum 9. Dezember soll die
Besucher wie gewohnt in vorweihnachtliche Stimmung versetzen: Im
Paderborner Dorf werden Musik, Mitmachaktionen, Kinderprogramme
vom Basteln bis zur Märchenlesung und Kunsthandwerk geboten. In
den Stuben des Dorfes ist eine kleine Ausstellung zum Thema
"Weihnachtsbäume" zu sehen. Zum Museumsadvent ist das
LWL-Freilichtmuseum am Freitag, 7. Dezember, von 14 bis 21 Uhr,
am Samstag, 8. Dezember, von 11 bis 21 Uhr und am Sonntag, 9.
Dezember, von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für
Erwachsene sechs Euro, Kinder bis zum 17. Lebensjahr sowie
Freunde des Freilichtmuseums haben freien Eintritt. Mehr
Informationen unter www.museumsadvent.de

In Hagen startete die erfolgreiche Sommersaison mit der
Wiedereröffnung des Hoesch-Zinkwalzwerkes durch LWL-Direktor Dr.
Wolfgang Kirsch. Es wurde durch ein neues zusätzliches Gebäude
erweitert und mit einer modernen Dauerausstellung zum Thema
"Zink - das achte Metall" ergänzt. Eine Sonderausstellung "Edel
und Gut" im Goldschmiedehaus zeigte, was gute Schmuckgestaltung
bedeutet. Die Höhepunkte der Saison waren die
Kooperationsveranstaltungen für die ganze Familie des
Freilichtmuseums mit der AOK und der Westfalenpost. Erstmalig
gab es im Juli das Weinfest. Auch die rollenden Veteranen waren
Besuchermagnete. Besonders beachtet waren in der Saison 2007 die
LKW-Oldtimer und die historischen Fahrräder, die für ihre
Jubiläums-"Velocipediade" das LWL-Freilichtmuseum auserkoren
hatten.

Zum Ende des Jahres öffnet das Museum in Hagen noch einmal seine
Pforten zum stimmungsvollen Romantischen Weihnachtsmarkt am
ersten Adventwochenende (Freitag, 30. November bis zum Sonntag
2. Dezember 2007), der in und rund um die historischen
Fachwerkhäuser stattfindet. Mit beleuchteten Giebeln, Chor- und
Orchestermusik, Düften nach Maronen und Gebäck, dem St. Nikolaus
und den über 70 ausstellenden Hand- und Kunsthandwerkern gehört
der Weihnachtsmarkt im Hagener LWL-Freilichtmuseum zu den
schönsten in NRW.

INFO

LWL - Freilichtmuseum Detmold
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 05231 / 7060
Fax: 05231 / 706-106

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331 7807-0 Auskunft / Vermittlung
Fax: 02331 7807-120
E-Mail: freilichtmuseum-hagen at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 15 11:32:36 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Nov 2007 11:32:36 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag ueber die Welt der Tuerme, 27.11.2007, Waltrop
Message-ID: 473C2E54.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.11.2007, 09:03

AKTUELL

Vortrag über die wundersame Welt der Türme
Turmexperte im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg

Zu einem Lichtbildvortrag über die wundersame Welt der Türme
lädt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag,
27. November, um 19.30 Uhr in sein Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg ein. Im historischen Ambiente der
Maschinenhalle referiert Horst Delkus, Journalist und
Wirtschaftsförderer, über Türme aller Art.

Die ersten Türme wurden aus Lehm und Holz gebaut, um den
Menschen mehr Schutz und Sicherheit zu geben. An den Toren der
Stadtmauern in Babylonien, an den Küsten Sardiniens oder am
römischen Limes standen solche Wach- und Wehrtürme. Daneben
baute man schon in der Antike die ersten Leuchttürme. Die
Hafenstadt Alexandria erhielt 279 vor Christus ihren berühmten
Leuchtturm, der 1326 durch ein Erdbeben zerstört wurde. Im
Mittelalter wurden besonders gefährdete Stellen wie Häfen, Tore,
Brücken und Stadtmauern mit speziellen Türmen gesichert. Mit dem
Aufschwung der Seefahrt im 11. Jahrhundert errichteten die
Seemächte des Mittelmeeres weitere Leuchttürme.

Mit der Industrialisierung entstanden neue Türme: Wassertürme
und Kühltürme, später kamen etwa Fernsehtürme hinzu. Neben ihrer
Funktionalität waren Türme immer auch ein Symbol. Sie standen
für Macht und Reichtum, Glaube und Hoffnung, Aufschwung und
Fortschritt, für Moderne. Ästhetische Absichten spielten bei
vielen Bauten ebenfalls eine zentrale Rolle. Das gilt für die
Kirchtürme des Mittelalters genau so wie für viele technische
Funktionstürme des Industriezeitalters. Heute gelten Türme oft
als herausragende Landmarken und Orientierungspunkte.

Was ist ein Turm? Welche Türme gibt es? Wo sind die höchsten,
kleinsten, schiefsten, seltsamsten und meisten Türme? Warum
wurden Türme gebaut? Woher kommt es eigentlich, dass so viele
Menschen oft mühevoll viele Stufen und Treppen steigen, um eine
schöne Aussicht, ein Panorama zu sehen? Diese und viele andere
Fragen werden im Vortrag beantwortet.

"Wir freuen uns, dass wir mit Horst Delkus einen europaweit
anerkannten Turmexperten aus Dortmund als Referenten
verpflichten konnten", verspricht Museumsleiter Herbert Niewerth
einen spannenden Vortragsabend. Der Eintritt ins
LWL-Industriemuseum ist frei.

INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 15 11:35:51 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Nov 2007 11:35:51 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Braeuche von Advent bis Weihnachten,
22.11.2007, Luedinghausen
Message-ID: 473C2F17.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ursula König-Heuer"
Datum: 14.11.2007, 17:37

AKTUELL

Von Adventshörnern, Stutenkerlen und wildem Nikolaustreiben -
Bräuche von Advent bis Weihnachten.

Bald beginnt für viele die stimmungsvollste Zeit des Jahres: der
Advent. Die Menschen schmücken ihre Häuser mit Lichtern und
Girlanden, verheißungsvolle Düfte von Zimsternen und Lebkuchen
erfüllen die Luft. Kinder fiebern dem Nikolaustag entgegen, der
ihnen mit Süßigkeiten und kleinen Geschenken das Warten auf das
Christkind verkürzt. War das immer so oder gab es früher im
Münsterland andere Adventsbräuche? Diese Frage greift die
Volkskundlerin Christiane Cantauw aus Münster im letzten Vortrag
der Kreiskulturabteilung dieses Jahres auf der Burg Vischering
in Lüdinghausen auf.

Die Geschäftsführerin der Volkskundlichen Kommission für
Westfalen erzählt in der stilvollen Kulisse von Adventshörnern
und "wildem Nikolaustreiben", zu dem Jugendliche Anfang Dezember
umherzogen. Außerdem bereiteten sich die Menschen im Advent
eifrig auf das bevorstehende weihnachtliche Festessen vor, das
neben dem Kirchgang als Höhepunkt des kirchlichen Hochfestes
galt. Mit Erläuterungen zum historischen Kontext, Bildern und
Zitaten wird Frau Cantauw fachlich fundiert und zugleich
stimmungsvoll das Brauchtum des hiesigen Raumes darstellen.

INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag "Von Adventshörnern, Stutenkerlen und wildem
Nikolaustreiben - Bräuche von Advent bis Weihnachten
Datum: 22.11.2007, 19.30 Uhr
Burg Vischering
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591/79 90 11
Fax: 02591/79 90 29
E-Mail: kultur at kreis-coesfeld.de
URL: www.burg-vischering.de

Kontakt:
Ursula König-Heuer
Kulturabteilung Kreis Coesfeld: Kreisarchiv
Friedrich-Ebert-Straße 7
48653 Coesfeld
Tel.: 02541-18 4140
E-Mail: ursula.koenig-heuer at kreis-coesfeld.de
URL: www.kreis-coesfeld.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Nov 15 13:55:14 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 15 Nov 2007 13:55:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Neue LWL-Kulturdezernentin
Message-ID: 473C4FC2.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.11.2007, 12:53

AKTUELL

Neue Kulturdezernentin beim LWL gewählt

Die neue Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) heißt Dr. Barbara Rüschoff-Thale. Das LWL-Parlament wählte die 45jährige am Donnerstag (15.11.) in Münster mit großer Mehrheit für acht Jahre. Die jetzige Leiterin des LWL-Museums für Archäologie in Herne wird ab März kommenden Jahres der LWL-Kulturabteilung mit ihren wissenschaftlichen Kommissionen, Kulturdiensten und 17 Museen vorstehen. Der amtierende Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe geht im Frühjahr 2008 in den Ruhestand.

Die promovierte Archäologin studierte in Münster und Köln und verfügt über Auslandserfahrung bei Ausgrabungsprojekten in Israel und in Namibia. Seit 1999 arbeitet sie beim LWL und führt seit seiner Gründung 2003 das Museum in Herne. Das zentrale Archäologiemuseum des Kommunalverbandes gewann mehrere Preise, 2006 und 2007 brachte die Klima-Ausstellung ("Leben in Extremen") über 100.000 Besucher nach Herne.

Die Mutter von drei Kindern (13, 15, 20 Jahre) ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie in Sendenhorst (Kreis Warendorf).





From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Nov 15 14:26:08 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 15 Nov 2007 14:26:08 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Geschichtspreis des Mindener Geschichtsvereins an
Rainer Hahn, Preussisch Oldendorf, 27.11.2007
Message-ID: 473C5700.84E3.00E5.0@lwl.org

Von: "Schulte, Monika (Stadt Minden, Archiv)"
Datum: 15.11.2007, 14:11

AKTUELL

Geschichtspreis des Mindener Geschichtsvereins wird an Rainer Hahn aus Hannover für seine Projektarbeit "Schlosspark Hüffe. Geschichte und Formulierung eines Leitbildes zur Erhaltung und Entwicklung der historischen Parkanlage als Kulturdenkmal? verliehen

Bereits zum dritten Mal wird der mit 2.500 ? dotierte Geschichtspreis des Mindener Geschichtsvereins verliehen. Der diesmalige Preisträger Rainer Hahn erhält den Preis für seine am Institut für Grünplanung und Gartenarchitektur der Universität Hannover bei Prof. Dr. Wolschke-Bulmahn entstandene Projektarbeit "Schlosspark Hüffe. Geschichte und Formulierung eines Leitbildes zur Erhaltung und Entwicklung der historischen Parkanlage als Kulturdenkmal? vergeben.

Der Geschichtspreis zeichnet herausragende wissenschaftliche Forschungen zur Geschichte aller Epochen auf dem Gebiet des ehemaligen Fürstentums Minden bzw. des heutigen Kreises Minden-Lübbecke aus. Zur Teilnahme am Wettbewerb waren alle Interessierten aufgefordert, die sich beruflich oder in ihrer Freizeit mit der wissenschaftlichen Erforschung der Geschichte unserer Region in allen ihren Facetten beschäftigen.

Die Projektarbeit von Rainer Hahn zum Schlosspark Hüffe beschreibt die historischen Zustände des Wasserschlosses mit Hauptburg, Vorburg und Begräbnisinsel samt Parkanlage seit ihrem Entstehen im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts aus vielfältigen Quellen wie Katastern, Gemeinde- und Flurkarten, Gemälden, Ansichten, Fotografien, Rechnungen u.ä. Die Architektur nicht nur des Schlosses, sondern auch anderer zum Schloss gehöriger Gebäude als Ensemble betrachtet, für das es eine denkmalpflegerisches Konzept zu finden gilt.

Die noch heute erkennbaren, aber durch Wildwuchs überformten Strukturen wurden in den Jahren 1773/74 und nochmals 1782/83 durch den einstigen Besitzer, den damals Hessen-Kasselschen Oberst, nachmaligen Geheimen Staatsministers und schließlich in preußischen Diensten stehenden Friedrich Christian Arnold von Jungkenn gen. Münzer von Mohrenstamm, gestaltet. Das neue Herrenhaus ließ er durch den Kasseler Hofarchitekten Simon Louis du Ry, einen Hugenotten, errichten, der auch das Schloss Wilhelmshöhe geplant hatte: Dieser war einer der ersten Vertreter des Klassizismus in Deutschland. Als Gärtner konnte der Schlossherr ebenfalls einen Kasseler gewinnen, Bourgignon, der die Gestaltung der vorhanden Gräfte, der neuen Alleen sowie der Nutz- und Ziergärten plante, und später durch den Gärtner Manteuffel abgelöst wurde. Anfangs war dieser Garten ein bewusst bürgerlich bescheidener Garten ohne Bezüge nach draußen ? ganz entgegen der damals in England herrschenden Mode der Entgrenzung mit Blicken in die umgebende Landschaft. Auch die Mode des Rokoko wurde nur sehr begrenzt aufgegriffen.

Unter den nachfolgenden Besitzern wurde der Schlosspark immer wieder gemäß jeweils herrschenden Moden überformt: um 1790 zum Landschaftspark nach englischem Vorbild, in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts werden Gewächshäuser gebaut, in den 1850er Jahren wird der Schlosspark auch forstwirtschaftlich genutzt, in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts kommt es zu einer starken Verlandschaftung der Anlage. Im 19. Jahrhundert scheinen sich die einzelnen Besitzer als "Laien-Gartenkünstler? betätigt zu haben, so dass zwar bisweilen eine neue Struktur der Anlage aufscheint, aber nicht professionell und konsequent ausgeführt wurde. Bis 1931 wurde der Park dann nur noch geringfügig verändert, eigentlich nur vereinfacht. 1936 wurde er dann als Naturschutzgebiet ausgewiesen. In den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts kam es zu einer Verwahrlosung des Gutes entweder aus Desinteresse der damaligen Besitzerin oder aufgrund fehlender finanzieller Möglichkeiten. Erst ab 1977 begannen der neue Schlosseigentümer Dr. med. Hartmut Krukemeyer, der Gründer und Besitzer der Paracelsuskliniken, und seine Frau Katharina Gräfin von Schwerin-Krukemeyer den Park instand zu setzen.

Nach der eingehenden Beschreibung der historischen Zustände, die die Basis für das denkmalpflegerische Konzept sind, wendet der Preisträger sich der Problematik zu, wie der Denkmalwert des Schlossparks ? das Schloss steht seit 1985 unter Denkmalschutz ? begründet werden kann und welcher Leitzustand für die denkmalpflegerische Entwicklung anzunehmen ist. Ausgehend von seiner umfassenden Analyse der Parkgeschichte wird dann der aktuelle Bestand ? Geologie und Boden, Hydrologie, räumliche Abgrenzung, Parkgestaltung ? dazu in Beziehung gesetzt und verglichen, welche historisch wertvollen Elemente heute noch zu erkennen sind. Zu unterschiedlichen Aspekten formuliert Rainer Hahn dann Merksätze zu insgesamt 45 Problemen. Im Anschluss daran wird ein denkmalpflegerisches Leitbild entworfen, das in 17 Rahmenbedingungen und in 28 Maßnahmen überführt wird. Vorgeschlagen wird insgesamt ein behutsamer Umgang mit der vorhandenen historischen Substanz durch die Öffentlichkeit, eine zurückhaltende Rekonstruktion, die sich als modern zu erkennen gibt, und eine Inpachtnahme des Parks durch die Stadt Preußisch Oldendorf zwecks langfristiger Pflege der Parkanlage. Auch darüber, die Gesamtanlage Hüffe mit Schloss, Haupt- und Vorburg, Begräbnisinsel, Gräfte, Parkanlagen als Denkmalbereich in die Denkmalliste einzutragen, müsse diskutiert werden, so Rainer Hahn.

INFO

Die Preisverleihung findet am Dienstag, 27. November 2007, um 19.30 Uhr im Schloss Hüffe, Preußisch Oldendorf, statt. Die Laudatio auf den Preisträger und seine Projektarbeit wird Uwe Siekmann vom Westfälischen Amt für Denkmalpflege in Münster halten. Aufgrund der begrenzten Sitzplätze ist eine Anmeldung in der Geschäftsstelle des Geschichtsvereins unter 0571 / 972200 erforderlich.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 16 09:01:08 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Nov 2007 09:01:08 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Dia-Vortrag: Der Reiz des Seriellen, 22.11.2007,
Muenster
Message-ID: 473D5C54.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Birthe Schumacher"
Datum: 15.11.2007, 11:55

AKTUELL

Dr. Kristin Böse (Köln)
Dia-Vortrag "Der Reiz des Seriellen. Judocus Vredis und die
Tontafelproduktion in der westfälischen Kartause Weddern".

Die Mittelalter-Sammlung des LWL-Landesmuseums für Kunst und
Kulturgeschichte stellt in Umfang und Qualität einen der
Schwerpunkte des Museums dar. Sie bietet einen repräsentativen
Querschnitt zu allen Gattungen der mittelalterlichen Kunst. Die
Vortragsreihe "Neue Forschungen zur Alten Kunst" hat der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) anlässlich der
Neueinrichtung der Mittelalterabteilung in seinem
LWL-Landesmuseum im Jahre 2006 angestoßen. Sie widmet sich den
Hauptwerken der Mittelalter-Sammlung aus fächerübergreifender
Perspektive.

Dr. Kristin Böse von der Universität Köln hält am Donnerstag,
22. Novemner 2007, um 20 Uhr im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte den Dia-Vortrag "Der Reiz des Seriellen.
Judocus Vredis und die Tontafelproduktion in der westfälischen
Kartause Weddern".

Die Kunsthistorikerin berichtet über eine wenig beachtete
Kunstgattung, die Tonplastik. Der Mönch Judocus Vredis fertigte
im ausgehenden 15. Jahrhundert in seiner Werkstatt in der
Karthause Weddern detailreiche und fein ausgearbeitete
Tonreliefs. Die dargestellten Heiligenfiguren oder biblischen
Szenen dienten dem Gebet und der Andacht. Für den heutigen
Betrachter stellen sie mit ihrem kleinteiligen Erscheinungsbild
eine besondere Herausforderung dar und auch die Inschriften, die
auf über das jeweilige Bild hinausgehende Zusammenhänge
verweisen, erfordern eine intensive Auseinandersetzung. Die
Referentin widmet sich zudem der Frage, ob es Bezüge zwischen
dem speziellen Erscheinungsbild der bemalten Reliefs und der
spätmittelalterlichen Frömmigkeitspraxis gibt.

Der Vortrag findet um 20 Uhr am "Langen Donnerstag" statt, so
dass die Möglichkeit besteht, vor Vortragsbeginn die Sammlung zu
besuchen.

INFO

Veranstaltungsdaten:
Dia-Vortrag "Der Reiz des Seriellen. Judocus Vredis und die
Tontafelproduktion in der westfälischen Kartause Weddern".

Datum: 22.11.2007
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-201
Fax: 0251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org
URL: www.landesmuseum-muenster.de

Kontakt:
Birthe Schumacher
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-209
Fax: 0251 5907-210
E-Mail: birthe.schumacher at lwl.org
URL: www.landesmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 16 09:10:13 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Nov 2007 09:10:13 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Wolff Metternich,
Hermann von: Ein unbehagliches Jahrhundert im Rueckblick
Message-ID: 473D5E75.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Barbara Stenger"
Datum: 15.11.2007, 21:02

LITERATUR

Der Verein für Geschichte an der Universität Paderborn VfG hat
in seiner Reihe "Paderborner Historische Forschungen" PHF eine
bemerkenswerte Quelle für die ostwestfälische Geschichte
herausgebracht - die Lebenserinnerungen von Hermann Freiherr von
Wolff Metternich, der in Graffeln/Wewelsburg aufgewachsen
ist.

Ein unbehagliches Jahrhundert im Rückblick
Lebenserinnerungen von Hermann Freiherr von Wolff Metternich
PHF 14, Köln: SH-Verlag 2007, ca. 300 S., mit ca. 90 Abb., geb.,
Ladenpreis 24,90 ?
ISBN 978-3-89498-185-3


Die sehr gut lesbaren und mit vielen Photos ansprechend
bebilderten Erinnerungen sind aufschlußreich in mehrfacher
Hinsicht:

- Regionalgeschichtlich eröffnen sie neue Sichtweisen zu bereits
bekannten Ereignissen und Entwicklungen.

- Sozialgeschichtlich geben sie einen Einblick in die Welt des
zwar recht bodenständigen ostwestfälischen Adels, aber sie
zeigen gleichzeitig seine Einbettung in überregionale materielle,
intellektuelle und ideelle Zusammenhänge.

- Mentalitätsgeschichtlich eröffnet Wolff Metternich einen nicht
alltäglichen Einblick sowohl in die Welt des agrarischen
Landadels als auch das bäuerliche und konservativ-bürgerliche
Umfeld.

- Am aufschlußreichsten und packendsten dürfte jedoch die
zeitgeschichtliche Komponente sein, da sowohl die SS mit der
Wewelsburg wie auch das Drama der jüdischen Deutschen immer
wieder zur Sprache kommt.

Trotz der differenzierten Darstellung spricht Wolff Metternich
Dinge offen und direkt aus und löst auch - teilweise durchaus
selbstkritisch hinsichtlich des eigenen sozialen Umfeldes - so
genannte politisch-korrekte Klischees auf. Die nicht selten
überraschenden Urteile und nachdenkenswerten Schlußfolgerungen
erhöhen den Wert seiner Erinnerungen beträchtlich.

INFO

Ein unbehagliches Jahrhundert im Rückblick
Lebenserinnerungen von Hermann Freiherr von Wolff Metternich
PHF 14, Köln: SH-Verlag 2007, ca. 300 S., mit ca. 90 Abb., geb.,
Ladenpreis 24,90 ?
ISBN 978-3-89498-185-3

Im Buchhandel ist das Buch erhältlich nach seiner öffentlichen
Präsentation am 25.11.2007 (12.15 Uhr) im Historischen Museum
des Schlosses Neuhaus - zu der Interessierte herzlich eingeladen
sind.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 16 09:21:05 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Nov 2007 09:21:05 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/41
Message-ID: 473D6101.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 16.11.2007, 09:06

LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-41 für den Zeitraum vom
28.10.2007 bis zum 3.11.2007 mit insgesamt 5 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib

Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62

INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 19 11:39:44 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 Nov 2007 11:39:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Landesmuseum erhaelt Landeshaftung fuer
die Ausstellung "Orte der Sehnsucht"
Message-ID: 47417600.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.11.2007, 15:05

AKTUELL

LWL-Landesmuseum erhält Landeshaftung für die Ausstellung:
"Orte der Sehnsucht - Mit Künstlern auf Reisen"

Zum ersten Mal seit der Europaratsausstellung "1648-Krieg und
Frieden in Europa" erhält das LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster die sogenannte
Landeshaftung/Staatshaftung für die Ausstellung "Orte der
Sehnsucht. Mit Künstlern auf Reisen" (28. September 2008 bis 11.
Januar 2009). Mit der Landeshaftung übernimmt das Land
Nordrhein-Westfalen den Versicherungsschutz für alle Leihgaben,
darunter hochrangige Kunstwerke aus dem In- und Ausland. Damit
kann die sehr kostspielige Versicherung der Ausstellungsobjekte
weitestgehend vermieden werden. Neben einem Zuschuss in Höhe von
200.000 Euro durch das Land, wird damit eine ähnlich hohe
Einsparungssumme für die Ausstellung bereitstehen.

"Die außerordentliche Vergabe dieser Landeshaftung durch das
Land Nordrhein-Westfalen an das Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) freut uns nicht nur als wesentliche
finanzielle Förderung für die Ausstellung. Sie ist für uns auch
ein Zeichen der besonderen Wertschätzung, mit der das Land die
Hochrangigkeit dieses kulturellen Ereignisses im
LWL-Landesmuseum würdigt", meint Museumsdirektor Dr. Hermann
Arnhold.

Für Prof. Dr. Thomas Sternberg, dem kulturpolitischen Sprecher
der CDU-Landtagsfraktion, der mit NRW-Kulturstaatssekretär
Grosse-Brockhoff wesentlich am Zustandekommen beteiligt war, hat
die Vergabe dieser Landeshaftung erstmals an ein Kunstmuseum
außerhalb der Museen in direkter Zuständigkeit des Landes NRW
Pilotcharakter: "Die Übernahme einer Staatshaftung für
hochrangige Ausstellungen ist lange schon ein Wunsch der
Kulturpolitik. Dass dies mit der Ausstellung in Münster gelingt,
ist ein großer Erfolg. 'Orte der Sehnsucht' wird doppelt
gefördert, direkt und indirekt."

INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
Fax: 0251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 19 11:49:29 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 Nov 2007 11:49:29 +0100
Subject: [WestG] [TOC] damals und heute, 7/2007
Message-ID: 47417849.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Bernhard Kößmeier"
Datum: 18.11.2007, 11:57

SERVICE: TOC

"damals und heute"
Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege aus Delbrück
Nr. 7
2007
ISSN: 1862-7390

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=230

Kretschmann, Gerhard
Letzter zum Tode Verurteilter wurde 1801 exekutiert
Galgenlaake: Straßenname erinnert an Hinrichtungsplatz -
im Juni Gottesdienst am Kreuz

Bewermeier, Ingrid / Kößmeier, Bernhard
Der Boker Taufstein, ein Kleinod westfälischer Romanik
Vergleiche mit verwandten Exemplaren erlauben Rückschluss
auf das ursprüngliche Aussehen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 19 11:53:34 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 Nov 2007 11:53:34 +0100
Subject: [WestG] [AKT] GUSTAV-ENGEL-PREIS wird an Dr. Lutz Volmer verliehen,
24.11.2007, Bielefeld
Message-ID: 4741793E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 18.11.2007, 18:45

AKTUELL

Der Historische Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.
verleiht den diesjährigen GUSTAV-ENGEL-PREIS an Dr. Lutz Volmer,
Wilhelmshaven, für seine Dissertation: Hausbau in Ravensberg
zwischen 1700 und 1870. Baugestalt, Rahmenbedingungen und
Bauidee", Universität Münster.

Der Preis wird im Rahmen einer Feierstunde verliehen, die am
Sonnabend, dem 24. November 2007, um 15.30 Uhr, im Großen Saal
des Neues Rathauses zu Bielefeld, Niederwall 23, stattfindet.

Das Grußwort spricht Prof. Dr. Stefan Baumeier, ehem. Direktor
des Westfälischen Freilichtmuseums Detmold. Der Preisträger hält
den Vortrag: "Zwischen wirtschaftlichen und ideellen
Rahmenbedingungen: Ländliches und kleinstädtisches Bauen am
Beispiel Ravensbergs im 18. und 19. Jahrhundert.

Hierzu laden wir herzlich ein.
Telefonische Anmeldung erforderlich: 0521 512469.

INFO

Kontakt:
Ingrid Ruhnke
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: stadtarchiv at bielefeld.de
URL: www.hv-ravensberg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 20 11:02:06 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Nov 2007 11:02:06 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Kinder im KZ Theresienstadt, 23.11.-11.12.2007, Lemgo
Message-ID: 4742BEAE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Lysann Rehberg"
Datum: 19.11.2007, 14:11

AUSSTELLUNG

"Schmetterlinge leben hier nicht" -
Kinder im KZ Theresienstadt

"Mein Zuhause, mein Zimmer, alles fort...", "Der Tod ist überall
zu Haus", "Schmetterlinge leben hier nicht" Diese Aussagen sind
Gedichten und Texten von Kindern entnommen, die ins KZ
Theresienstadt deportiert wurden und dort ihr Leben unter
unmenschlichen Bedingungen dokumentierten. Die Wanderausstellung
des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V. erinnert
an das Schicksal der etwa 11.000 nach Theresienstadt
deportierten Kinder. Sie kamen aus den jüdischen Gemeinden in
Böhmen und Mähren, aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden,
Polen und Dänemark. Die meisten wurden in Auschwitz ermordet.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen in Theresienstadt
angefertigte Kinderzeichnungen, Gedichte und Aussagen von
Kindern über ihr Leben im KZ. Die aus Deutschland deportierten
und ermordeten Kinder werden mit Namen, Lebensdaten und den
Orten, aus denen sie abtransportiert wurden, genannt.

Die vom Arbeitskreis 9. November Lemgo organisierte Ausstellung
wird am Freitag, den 23. November 2007 um 16.00 Uhr im
Hexenbürgermeisterhaus eröffnet. Bei der Eröffnung wirken
Schüler der 13. Jahrgangsstufe und ihr Geschichtslehrer Hartmut
Dahlweid von der Karla-Raveh-Gesamtschule mit, wo die
Ausstellung vorher zwei Wochen lang zu sehen war. Im
Hexenbürgermeisterhaus wird die Ausstellung bis Dienstag,
11.12.2007 gezeigt und ist zu den üblichen Öffnungszeiten Di. -
So. von 10 - 17 Uhr zu besichtigen.

INFO

Alte Hansestadt Lemgo
Der Bürgermeister
Büro des Bürgermeisters
- Kulturangelegenheiten -
Rathaus
Marktplatz 1
32657 Lemgo
Tel.: 0 52 61 / 213 354
Fax: 0 52 61 / 213 5 354
E-Mail: L.Rehberg at lemgo.de
URL: www.lemgo.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 20 11:10:02 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Nov 2007 11:10:02 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Roemermuseum, wissenschaftliche/r Volontaer/in,
Haltern am See
Message-ID: 4742C08A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß" Datum: 19.11.2007, 15:30

STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim LWL-Römermuseum in Haltern am See ist zum 01.01.2008 eine
Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Aufgabengebiete:
- Mitarbeit bei der Entwicklung des museumspädagogischen
Begleitprogramms zum Ausstellungsprojekt "Imperium - Konflikt -
Mythos. 2000 Jahre Varusschlacht" für den Ausstellungsort Haltern
am See
- Mitarbeit bei der Ausarbeitung und Umsetzung des didaktischen
Ausstellungskonzepts, bei der Entwicklung des Medienkonzepts und
bei der allgemeinen Museumsarbeit

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium in den Fächern
Alte Geschichte / Pädagogik oder Archäologie / Pädagogik
- museumspädagogische Erfahrung
- Kenntnisse der Kunst und Kultur der Römischen Kaiserzeit in
Westfalen und dem Römischen Reich
- fachliche Kreativität
- Interesse für das Ausstellungs- und Redaktionswesen
- Kommunikations- und Teamfähigkeit
- Improvisationsvermögen und Flexibilität bei der Wahrnehmung
und Koordination der verschiedenen Aufgaben

Wir bieten:
- Einblicke in die Vermittlungs- und Bildungsarbeit eines Museums
- die Gelegenheit eigene Ideen zu entwickeln und im Museum
umzusetzen
- vielseitige Tätigkeiten in der Vermittlung wissenschaftlicher
Erkenntnisse an unterschiedliche Zielgruppen
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
zurzeit 1.052,06 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich
Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

INFO

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der
Kennnummer 39/07 bis zum 07.12.2007 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 20 11:21:57 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Nov 2007 11:21:57 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Heimatvertriebene 1946 in Muenster, 22.11.2007,
Muenster
Message-ID: 4742C355.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 19.11.2007, 10:32

AKTUELL

Heimatvertriebene 1946 in Münster
Themenabend im Stadtarchiv zu den Aufbaujahren,
Kultur und Brauchtum

Das Schicksal der ostdeutschen Heimatvertriebenen nach dem
Zweiten Weltkrieg beleuchtet ein Themenabend im Stadtarchiv. Wie
wurden die schweren Jahre in der neuen Heimat gemeistert? Darum
geht es am Donnerstag, 22. November, 18 Uhr, aber auch um Kultur
und Brauchtum.

1946, ein Jahr nach Kriegsende, war Münster hoffnungslos
überfüllt. In notdürftigen Behausungen lebten die Menschen dicht
gedrängt. Obgleich der Zuzug von Ostflüchtlingen nicht genehmigt
wurde - Ausnahme bildeten Arbeitskräfte für den Wiederaufbau -
strömten Tausende, vorwiegend Schlesier in die Stadt und ins
Münsterland.

Referent Harald Dierig blendet auf jene Aufbaujahre zurück. Der
Fachmann skizziert die Rolle der Heimatvertriebenen in vielen
gesellschaftlichen Bereichen. Besonders im Fokus: Kulturgut und
Bräuche wie das Sommersingen, über Jahrzehnte von der
Schlesischen Spinnstube Münster gepflegt. Zahlreiche Fotos und
Dokumente aus dem Magazin des Stadtarchivs (An den Speichern 8)
veranschaulichen den Themenabend.

INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: 02 51/4 92-47 01
Fax 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 21 11:14:13 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Nov 2007 11:14:13 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Von der Last- zur Lustschifffahrt, 04.12.2007,
Waltrop
Message-ID: 47441305.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.11.2007, 13:59

AKTUELL

"Von der Last- zur Lustschifffahrt"
Lichtbildvortrag im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg

Zu einem Vortrag über "Kanäle in Europa" lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 4.
Dezember, in sein Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
ein. Dr. Guido Fackler, Dozent am Lehrstuhl für europäische
Ethnologie / Volkskunde bei der Universität Würzburg, referiert
ab 19.30 Uhr im historischen Ambiente der Maschinenhalle. Der
Eintritt ist frei.

Bis ins 19. Jahrhundert bildeten Wasserstraßen das wichtigste
Transportsystem für Massengüter in Europa. Die natürlichen
Flussläufe wurden durch ein Netz künstlich angelegter Wasserwege
ergänzt und verbunden. Noch heute kann man per Boot von Bordeaux
nach Basel, von Hamburg nach Marseille und von Paris nach Berlin
schippern.

Die bis ins Altertum zurückreichende Geschichte dieser Kanäle
zeichnet der Vortrag anhand zahlreicher Bildbeispiele aus
kulturwissenschaftlicher Perspektive nach. Ein besonderes
Augenmerk liegt dabei auf dem Kanalbau als komplexer Großtechnik
und den verschiedenen Wasserbauten zur Überwindung von
Höhenunterschieden. Darüber hinaus wird die Herrschafts- und
Machtsymbolik von Kanälen sowie ihre landschaftsverändernde
Dimension untersucht.

Heute wird diese ursprünglich technisierte Verkehrslandschaft
kaum noch als solche wahrgenommen, sondern eher als
nostalgischer Freizeit- und Naherholungsraum. "Wer sich für die
Geschichte des Kanalwesens und der Binnenschifffahrt in Europa
interessiert, für den ist dieser Vortrag ein Muss", freut sich
Museumsleiter Herbert Niewerth auf den einstündigen Vortrag im
LWL-Industriemuseum.

INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 21 11:47:22 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Nov 2007 11:47:22 +0100
Subject: [WestG] [TOC] die warte, Nr. 135, Herbst 2007
Message-ID: 47441ACA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 21.11.2007, 11:30

SERVICE: TOC

die warte
Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter
68. Jahrgang
Nr. 135
Herbst 2007
ISSN: 0939-8686

Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=65

Inhalt in Auswahl [AS]

S. 2-9
Wester, Rainer
Geschichten von unterwegs-
Eine Zeitreise entlang der Almetalbahn

S. 10-14
Simonsen, Sönke
"Das ist der Fund meines Lebens" -
Alles über Plesiosaurier "Toni"

S. 15-18
Ernesti, Jörg
Wie kam die Ökumene nach Paderborn?
50 Jahre Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik

S. 23-30
Stüken, Wolfgang
Der fast vergessene Pionier von Westphalia
Nicolaus Hesse aus Lichtenau zählt zu den Gründern einer
Kleinstadt im US-Bundesstaat Missouri

S. 31-35
Brassel, Dirk
"Möge die neue Fabrik darum wachsen, blühen und gedeihen" -
Der Umzug der Firma Franz Schneider Söhne von Iserlohn nach
Brakel

S. 36-39
Naumann, Elfried
Nach 225 Jahren eine neue Epoche
Heinrich von Sierstorpffs Visionen wurden im Gräflichen
Parkhotel und Spa Bad Driburg Wirklichkeit

S. 40
Niggemeyer, Margarete
Ein Evangeliar in Silberglanz und Bernsteingold
Ein Werkstück aus dem Atelier Cassau





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 21 11:52:31 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Nov 2007 11:52:31 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Ueber Zwangsarbeit in der Spinnerei, 29.11.2007,
Bielefeld
Message-ID: 47441BFF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von "Stadt Bielefeld"
Datum: 21.11.2007, 11:17

AKTUELL

Über Zwangsarbeit in der Spinnerei

Die Rolle und die Bedeutung der Zwangsarbeit ausländischer
Beschäftigter in der Ravensberger Spinnerei stehen im Zentrum
einer Kooperationsveranstaltung von VHS, DGB-Arbeitskreis
"Zwangsarbeit in Bielefeld" und "Gegen Vergessen - Für
Demokratie" (Sektion Bielefeld). Die Veranstaltung trägt den
Titel "Betriebsgemeinschaft - Rüstungsproduktion und
Zwangsarbeit: Die Ravensberger Spinnerei in der Zeit des
Nationalsozialismus". Sie beginnt am Donnerstag, 29. November,
um 19.30 Uhr in Raum 240 der Ravensberger Spinnerei,
Ravensberger Park 1. Der Eintritt ist frei.

Es waren fast ausschließlich Frauen, aus Polen und später dann
aus der Sowjetunion, die hier während des 2. Weltkriegs
Zwangsarbeit leisten mussten. Die Betroffenen selbst sind bisher
nicht zu Wort gekommen. Jetzt ist es uns gelungen,
Selbstzeugnisse von ihnen ausfindig zu machen und darüber hinaus
Kontakt zu einigen wenigen der ehemaligen Zwangsarbeiterinnen
aus Polen herzustellen. Diese Selbstzeugnisse werden
vorgestellt. Mit ihrer Hilfe und aus den vorliegenden Dokumenten
wird ein Bild von den Bedingungen gezeichnet, unter denen die
Zwangsarbeiterinnen eingesetzt wurden.

Dabei wird auch die wirtschaftliche Entwicklung der Ravensberger
Spinnerei in dieser Zeit skizziert und danach gefragt, welche
Bedeutung die damals herrschende Ideologie und Politik der
"Betriebsgemeinschaft" für den "Ausländer-Einsatz" hatten.

INFO

Zeit:
29. November, um 19.30 Uhr

Ort
Ravensberger Spinnerei
Ravensberger Park 1
Raum 240





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 22 11:34:53 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Nov 2007 11:34:53 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Freiheit der Linie - Von Obrist und dem Jugendstil
zu Marc, Klee und Kirchner, 25.11.2007-17.02.2008, Muenster
Message-ID: 4745695D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.11.2007, 13:36

AUSSTELLUNG

Wandteppich weist Weg in eine "neue Kunst"
Montage des "Peitschenhiebes" in der Ausstellung "Freiheit der
Linie. Von Obrist und dem Jugendstil zu Marc, Klee und Kirchner"
(25.11.2007-17.2.2008)

Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
präsentiert ab Sonntag, 25. November (bis zum 17. Februar 2008),
in einer umfassenden Ausstellung mit über 200 Exponaten die
bekannte Kunst des "Blauen Reiters" (Kandinsky, Marc, Klee) und
der "Brücke" (insbesondere Kirchner) in einem neuen
Zusammenhang. Erstmals werden im Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) mit der Ausstellung "Freiheit der Linie -
Von Obrist und dem Jugendstil zu Marc, Klee und Kirchner" die
Ursprünge des Expressionismus im Münchner Jugendstil um 1900
aufgezeigt.

Zu den Besonderheiten der Ausstellung zählt der "Peitschenhieb"
- ein 1,20 mal 1,80 Meter großer gestickter Wandteppich von
Hermann Obrist. Die Stickerei ist 110 Jahre alt und sein Stoff
mittlerweile brüchig und die Farbe verschossen. Der Besitzer des
Teppichs, das Münchner Stadtmuseum, und der Aussteller, das
LWL-Landesmuseum, hatten sich deshalb dazu entschlossen, das
Kunstwerk in monatelanger Arbeit nachsticken zu lassen. "Die
Nachbildung des Teppichs war für die Stickerinnen der
Textilwerkstatt eine große Herausforderung", berichtet Heinz
Kalab vom Vorstand der PSD Bank Westfalen-Lippe, die die
Rekonstruktion des Wandteppichs unterstützt hat.

"Der Teppich galt in der Zeit der Jahrhundertwende als Signal
zum Aufbruch in eine "neue Kunst" - ohne Nachahmung von
Vorbildern, nur nach eigenem Gefühl", erklärt Dr. Erich Franz,
Kurator am LWL-Landesmuseum. Kurz vor der Eröffnung wurde der
"Peitschenhieb" gemeinsam mit der Textilrestauratorin des
Münchner Stadtmuseums, Magdalena Gerg, in den bunten Räumen der
Ausstellung "Freiheit der Linie" montiert.

INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
Fax: 0251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 22 11:45:27 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Nov 2007 11:45:27 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Archaeologie fuer Westfalen,
archaeologische/r Zeichner/in, Muenster
Message-ID: 47456BD7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Matthias Roß" Datum: 21.11.2007, 12:14

STELLENAUSSCHREIBUNG

Bei der LWL-Archäologie für Westfalen, Außenstelle Münster,
ist zum 01.03.2008 die Stelle einer/eines

archäologischen Zeichnerin/
archäologischen Zeichners

zu besetzen. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle
(19,25 Std./Woche).

Die Außenstelle Münster ist in Abstimmung mit der Zentrale in
Münster für die bodendenkmalpflegerische Betreuung des
Regierungsbezirks Münster im Rahmen des Denkmalschutz-
gesetzes zuständig.

Aufgabengebiete:
- zeichnerische und graphische Darstellung von Fundgegenständen,
Freihandzeichnungen, Rekonstruktionen, perspektivische
Zeichnungen, Bearbeitung von Plänen, Karten, Diagrammen
- Montagen, Bild-Layouts für Publikationen
- Archivierung der graphischen Dokumentation
- Erstellen von Präsentationen

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium, Fachrichtung
Graphikdesign mit Schwerpunkt wissenschaftliche Illustration
oder entsprechende Erfahrungen im Umgang mit der graphischen
Dokumentation archäologischer Funde und Befunde
- Erfahrungen bei der graphischen Darstellung von Gegenständen
- Freihandzeichnungen und Sachzeichnungen in unterschiedlichen
Techniken
- Illustrationen und Rekonstruktionen
- Erfahrungen in den Bereichen Layout, Montagen und
Bildbearbeitung
- gute Kenntnisse im Bereich CAD (AutoCAD), DTP (QuarkXpress,
InDesign) und im Erstellen von Präsentationen (Powerpoint)
- Interesse an der Archäologie und Geschichte Westfalens

Wir bieten:
- einen interessanten und vielseitigen Arbeitsplatz
- Mitarbeit in einem kompetenten Team
- je nach Qualifikation eine Vergütung nach Entgeltgruppe 8 bzw. 9 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
37/07 bis zum 15.12.2007 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 23 11:09:19 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Nov 2007 11:09:19 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Claudia Puschmann / Kerstin Stockhecke: Ida
von Bodelschwingh 1835-1894
Message-ID: 4746B4DF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kerstin Stockhecke"
Datum: 21.11.2007, 12:08

LITERATUR

Alltagsleben einer Frau im 19. Jahrhundert - dafür steht die neu
erschienene Biografie über Ida von Bodelschwingh. Die Frau an
der Seite des bekannten Wegbereiters der v. Bodelschwinghschen
Anstalten Bethel, Friedrich von Bodelschwingh, führte ein
bewegtes Leben. Sie begleitete ihren Mann von Paris über Dellwig
nach Bethel, war Mutter und zuständig für die Haushaltsführung.
Aber da war noch mehr: Der Beruf ihres Mannes bot ihr ein nahezu
eigenes Arbeitsfeld, das auch sie "Beruf" nannte.

Über 500 Briefe liegen diesem Lebensbild der Ida von
Bodelschwingh zugrunde. Hier zeigt sich der arbeitsreiche Alltag
einer Frau im 19. Jahrhundert, aber auch ihre Gedanken und
Gefühle, ihre Sorgen und Nöte. Die Briefe der Ida von
Bodelschwingh geben einen ganz privaten Einblick in die
Lebenswelt einer bürgerlichen Frau.

Claudia Puschmann/ Kerstin Stockhecke:
Ida von Bodelschwingh 1835-1894.
Ein Lebensbild, Bielefeld 2007.
Verlag für Regionalgeschichte ISBN 978-3-89534-693-4.
Bethel-Verlag ISBN 978-3-935972-18-5.
Gebunden. 19x12 cm. 144 Seiten 11 Abbildungen. 12,40 ?

INFO

Kontakt:
Kerstin Stockhecke
Hauptarchiv und Historische Sammlung der
v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel
Königsweg 1
33617 Bielefeld
Tel.: 0521/144-3255
E-Mail: geschichte at bethel.de
URL: www.hauptarchiv-und-historische-sammlung.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 23 11:13:56 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Nov 2007 11:13:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Universitaet im
Nationalsozialismus. Rektorats-Kommission erforscht
ausgewaehlte Fachbereiche
Message-ID: 4746B5F4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 22.11.2007, 17:06

AKTUELL

Universität im Nationalsozialismus
Rektorats-Kommission erforscht ausgewählte Fachbereiche

Die vom Rektorat der Universität Münster eingesetzte Kommission
zur Aufarbeitung der NS-Geschichte der Universität unter dem
Vorsitz des münsterschen Historikers Prof. Dr. Hans-Ulrich
Thamer hat in ihrer letzten Sitzung unter anderem inhaltliche
Schwerpunkte der künftigen Arbeit festgelegt.

So sollen im Rahmen der Kommissionsarbeit Dissertationen zur
Rolle der Musikwissenschaft, der Rechts- und Staatswissenschaft
und der Biologie zwischen 1920 und 1960 durchgeführt werden.
Außerdem werden die Bereiche Katholische Theologie, Geographie
und Astronomie erforscht. Die Rolle der Medizinischen Fakultät
und des Universitätsklinikums Münster im Nationalsozialismus
bearbeitet zeitgleich eine eigene Kommission.

Es steht bereits fest, dass die Untersuchungen zur jüngeren
Universitätsgeschichte nur den Anfang einer umfangreichen
Aufarbeitung bilden können. In der Sitzung, an der Vertreter
einzelner Universitätseinrichtungen und Fachbereiche teilnahmen,
wurde außerdem vereinbart, im kommenden Jahr in Münster eine
Reihe von öffentlichen Gastvorträgen zur Geschichte der
Universitäten im Nationalsozialismus zu veranstalten, um so auch
der interessierten Öffentlichkeit einen Einblick in diesen
wichtigen Themenkomplex zu ermöglichen. Die nächste Sitzung der
Kommission wird Ende Januar 2008 stattfinden.

INFO

Link: Geschichte der Universität Münster
URL: http://www.uni-muenster.de/profil/geschichte.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 26 11:07:25 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Nov 2007 11:07:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Johann Friedrich Moeller aus
landeshistorischer Sicht, 29.11.2007, Hagen
Message-ID: 474AA8ED.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 23.11.2007, 11:19

AKTUELL

200. Todestag von Johann Friedrich Möller:
Ein Vertreter der Aufklärung in Westfalen.

Donnerstag, 29. November 2007, 18.30 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Wilfried Reininghaus:
Johann Friedrich Möller aus landeshistorischer Sicht

Melanchton-Haus,
Kirchplatz 5,
58119 Hagen

Am 2. Dezember 2007 jährt sich der 200. Todestag des Elseyer
Stiftspredigers Johann Friedrich Möller (geb. 1750, gest. 1807).
Der "Pfarrer von Elsey" gehörte um 1800 zu den wichtigsten
Vertretern der Aufklärung und des Geisteslebens in Westfalen. Zu
dieser Zeit beschritt Westfalen den Aufbruch in die Moderne.
Darüber hinaus machte Möller sich einen Namen als einer der
ersten systematisch arbeitenden Landeshistoriker.

Am Donnerstag, 29. November 2007, um 18.30 Uhr, findet im
Gemeindehaus der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Elsey
(Melanchton-Haus, Kirchplatz 5, 58119 Hagen) im historischen
Stiftsbezirk Elsey, die frühere Wirkungsstätte von Johann
Friedrich Möller, aus Anlass seines 200. Todestags eine
gemeinsame Veranstaltung des Historischen Centrums Hagen, der
Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Hohenlimburg und des
Vereins für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V. statt. Prof.
Dr. Wilfried Reininghaus, Präsident der Landesarchive NRW, wird
einen Vortrag über das Leben und Wirken des Elseyer
Stiftspredigers halten. Reininghaus hat sich in der
Vergangenheit mehrfach und ausführlich mit den historischen
Arbeiten von Johann Friedrich Möller beschäftigt und darüber
publiziert.

Im freiweltlichen adeligen Damenstift Elsey, hervorgegangen aus
einem gegen 1220 durch das Grafenhaus Altena-Isenberg
gegründeten Kloster, beobachtete Johann Friedrich Möller die
politische, soziale, kulturelle und gesellschaftliche
Entwicklung in Westfalen und im Alten Reich. Ihm verdanken wir
unter anderem auch die frühesten Nachrichten über archäologische
Funde in Westfalen. Beispielsweise veröffentlichte Möller 1801
einen Bericht über den Fund von Höhlenbärenknochen, die in der
Nähe der seit einigen Jahren als Fundort der "ältesten
Westfalen" bekannten Blätterhöhle entdeckt wurden. Auch über
mehrere Grabhügel bei Elsey verfasste Möller einen eigenen
Aufsatz. Seine historischen Arbeiten zählen zu den ersten
systematischen Darstellungen zur Landesgeschichte im Raum Hagen.
Allein schon deshalb besitzt Johann Friedrich Möller für Hagen
und Westfalen eine große Bedeutung.

Möller war ein aufgeklärter Mensch. Er befasste sich mit
verschiedenen Themen, publizierte zahlreiche Aufsätze, sichtete
und übersetzte die Urkunden und Dokumente des alten
Stiftsarchivs in Elsey. Vor allem war er in den letzten
Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts auch das Sprachrohr des
Bürgertums in der Grafschaft Mark. Doch aus preußischer
Perspektive gesehen war Möller ein Ausländer, denn er lebte in
der Grafschaft Limburg. Anders als das Territorium der
westfälischen Mark, die seit 1609 zum Königreich Preußen gehörte,
zählte die Grafschaft Limburg zu den zahlreichen Kleinstaaten
im Alten Reich. Das kleine Gebiet stand seit 1592 unter der
Landesherrschaft der Grafen von Bentheim-Tecklenburg. Die
Bentheimer Landesherren achteten sehr genau auf ihre
Souveränität. So war der preußische Adler selbst an der von
Preußen betriebenen Poststation in der Grafschaft nicht erlaubt.

Johann Friedrich Möller mischte sich in aktuelle Probleme ein
und bezog zu politischen und sozialen Themen deutlich Stellung.
Er verfasste Aufsätze gegen soziale Mißstände, auch gegen die um
1800 gefürchteten Räuberbanden. In diesem Zusammenhang beklagte
er die Untätigkeit und Unfähigkeit der preußischen
Regierungsstellen. Seine Schriften gelangten auch an den
Königshof und den preußischen König Friedrich Wilhelm III., den
Möller in seiner privaten Korrespondenz hinsichtlich seiner
geistigen Fähigkeiten als etwas einfältig einschätzte.

Für das Bürgertum in Hagen und in der Grafschaft Mark
formulierte er mehrere wichtige Petitionen. So machte er
beispielsweise 1795 auf die katastrophalen wirtschaftlichen und
sozialen Folgen der Revolutionskriege gegen Frankreich
aufmerksam. Als Anfang 1806 das Gerücht die Runde machte, die
Grafschaft Mark sollte von Preußen an Frankreich abgetreten
werden, verfasste Möller im Auftrag der Hagener Kreis- und
Stadtdeputierten im März und Mai des Jahres zwei Eingaben an
König Friedrich Wilhelm III. Die beiden Eingaben machten großen
Eindruck, so dass der König im Juni 1806 den märkischen
"Untertanen" seine Treue versicherte und den Gerüchten eine
Absage erteilte. Doch schon wenige Wochen später, nach der
Schlacht bei Jena und Auerstädt, waren diese Versicherungen
nicht mehr viel wert, denn von nun an bestimmte Napoléon auch in
Preußen die weitere Politik. Im Jahre 1806 wurde die
reichsunmittelbare Grafschaft Limburg souverän. Der Graf Emil
Friedrich von Bentheim-Tecklenburg regierte für knapp zwei Jahre
ein kleines und selbständiges Staatsgebilde. Vor 200 Jahren,
wenige Monate nach Möllers Tod, vollzogen sich in der früheren
Grafschaft Mark und in der benachbarten kleinen Grafschaft
Limburg gravierende Veränderungen: Die beiden Territorien wurden
aufgelöst und im Frühjahr 1808 in das französische Großherzogtum
Berg - ein Modellstaat unter der Landesherrschaft Napoléon
Bonaparte - integriert.

Den Anfang vom Ende der preußischen Herrschaft erlebte Möller
noch, als er am 2. Dezember 1807 in seinem Wohnhaus "Wiedemhof"
in Elsey verstarb. Schon zu seinen Lebzeiten war er zu einem
Patrioten avanciert. Seinen Tod verklärten die Zeitgenossen als
Gram über den Verlust des Vaterlandes Preußen. Nach 1810 wurde
Möller mit der damals verstorbenen preußischen Königin Luise
gleichgesetzt. Auch sie soll aus Schmerz über die französische
Besetzung verstorben sein. Nach dem Zusammenbruch der
französischen Herrschaft in der Region im November 1813 setzten
Hagener und Limburger Bürger dem früheren Stiftsprediger Johann
Friedrich Möller auf dem "Klippchen" ein Denkmal. Bei der
Einweihung im Mai 1814 wurde das Gedenken an Möller mit
patriotischen Gefühlen und die damals noch nicht beendeten
"Befreiungskriege" gegen Napoléon verbunden. Das noch heute auf
einem Felsen hoch über dem Lennetal vorhandene "Möller-Denkmal"
zählt deshalb zu den frühesten Monumenten in Deutschland, die
zur Erinnerung an die französische Herrschaft und die
Befreiungskriege errichtet wurden.

INFO

Donnerstag, 29. November 2007, 18.30 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Wilfried Reininghaus:
Johann Friedrich Möller aus landeshistorischer Sicht

Melanchton-Haus,
Kirchplatz 5,
58119 Hagen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 26 11:02:36 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Nov 2007 11:02:36 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Mittelalter und Industrialisierung, 24.-26.01.2007,
Dortmund
Message-ID: 474AA7CC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Schilp"
Datum: 21.11.2007, 13:12

KONFERENZ

6. Dortmunder Kolloquium zur Kunst, Kultur und Geschichte
in der spätmittelalterlichen Stadt

veranstaltet von:
Conrad-von-Soest-Gesellschaft. Verein zur Förderung der
Erforschung Dortmunder Kulturleistungen im Spätmittelalter
Institut für Kunst und Materielle Kultur der Universität
Dortmund
Stadtarchiv Dortmund
St. Urbanus Huckarde

Mittelalter und Industrialisierung
St. Urbanus in Huckarde
24. bis 26. Januar 2008

Veranstaltungsorte:
Katholische Kirche St. Urbanus, Dortmund-Huckarde
Marienstraße 9
und
Urbanushaus
Marienstraße 9/Am Diekhof
44369 Dortmund-Huckarde


Die Kulturlandschaft des Ruhrgebiets ist durch die
Überlagerungen sehr unterschiedlicher Identitäten geprägt. Eine
reiche mittelalterliche Geschichte hat beeindruckende Zeugnisse
hinterlassen. Die Industrialisierung hat den Raum und seine
Geschichte gänzlich neu kodiert. Seit dem Strukturwandel der
Region ist jedoch auch diese Identität historisch geworden. Die
St. Urbanus-Kirche in Dortmund-Huckarde darf als besonders
spannungsreicher und aussagekräftiger Erinnerungsort gelten.

Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit zum Frauenstift in
Essen gehörend, wurde hier früh eine Kirche erbaut. Die Skulptur
des Patrons, ein herausragendes Kunstwerk aus einer Blütezeit
der Kirche im 14. Jahrhundert, wird noch heute verehrt und bei
Prozessionen mitgeführt. Im 19. Jahrhundert antwortete die
Kirche auf den dramatischen Bevölkerungszuwachs. Der Bau wurde
vergrößert und erhielt eine bedeutende Neuausstattung. Heute ist
die Kirche zugleich Gotteshaus und Kulturdenkmal.

Die Tagung will Huckarde als exemplarischen Erinnerungsort der
europäischen Kultur und Geschichte erschließen. Kunsthistoriker,
Historiker, Musikwissenschaftler und Theologen tragen ihr Wissen
zusammen. Der interdisziplinäre Dialog verspricht ein Mosaik
einander bereichernder Zugänge zu diesem Ort.

Die Tagung ist für Interessierte geöffnet, eine Anmeldung ist
nicht erforderlich.

Während der Tagung kann am Freitag, 12:30 Uhr, und am Samstag,
12:00 Uhr, gegen Kostenbeteiligung ein Imbiss im Urbanhaus
angeboten werden!

Während der Tagung zeigt das Erzbischöfliche Diözesanmuseum
Paderborn Hauptwerke des Skulpturenschmuckes aus St. Urbanus an
ihrem ursprünglichen
Ort.
DONNERSTAG, 24. JANUAR 2008

19:30 Uhr
Begrüßung
Pfarrer Michael Ortwald und Prof. Dr. Thomas Schilp
Grußworte
Jörg Stüdemann, Kulturdezernent der Stadt Dortmund
Prof. Dr. Eberhard Becker, Rektor der Universität Dortmund

Eröffnungsvortrag
Prof. Dr. Otto-Gerhard Oexle, Göttingen:
"Erinnerungsorte" - eine historische Fragestellung und was sie
uns sehen lässt

im Anschluss: Podiumsgespräch
Prof. Dr. Otto Gerhard Oexle, Prof. Dr. Thomas Schilp und
Prof. Dr. Barbara Welzel
"Erinnerungsort"

Konzert
Geistliches Abendlob mit der Choral-Schola St. Urbanus unter
der Leitung von Beate Hohmann

FREITAG, 25. JANUAR 2008

9:30 Uhr
Begrüßung und Einführung

9:45 Uhr
Prof. Dr. Thomas Schilp, Dortmund:
Essen - Huckarde: Eine dörfliche Siedlung im Herrschaftskonzept
des Frauenstifts

10:30 Uhr
Prof. Dr. Wilhelm Janssen, Düsseldorf:
Huckarde - von der mittelalterlichen Kapellen- zur neuzeitlichen
Pfarrgemeinde. Kirchenorganisation und Gemeindeleben

11:15 Uhr
Kaffeepause

11:45 Uhr
PD Dr. Karl Lauschke, Dortmund/Berlin:
Industrialisierung und Stadtentwicklung: Huckarde um 1900

12:30 Uhr
Mittagspause

13:30 Uhr
Dr. Roland Pieper, Münster:
Zeitensprünge. Zur Genese der Architektur von St. Urbanus
in Huckarde

14:15 Uhr
Dr. Thomas Parent, Dortmund:
Sakralbauten als historische Quellen zur Industriegeschichte
Dortmunds und des Ruhrgebiets

15:00 Uhr
Kaffeepause

15:30 Uhr
Prof. Dr. Hiltrud Westermann-Angerhausen, Köln:
Goldschmiedekunst und Gottesdienst

16:15 Uhr
Prof. Dr. Thomas Ruster, Dortmund:
Predigten im Mittelalter

17:00 Uhr
Dr. Birgit Franke und Prof. Dr. Barbara Welzel, Dortmund:
Verkehrte Welt - Die Kanzel in Huckarde

19:30 Uhr
Abendveranstaltung

Prof. Dr. Michael Stegemann, Dortmund:
Verkehrte Welt - Parodiemessen des Mittelalters

Dr. Birgitt Borkopp-Restle, Köln:
"Im Geiste des Mittelalters" - Die Ausstattung von
St. Urbanus um 1900

SAMSTAG, 26. JANUAR 2008

9:30 Uhr
PD Dr. Nils Büttner, Dortmund:
Das deutsche Mittelalter in Bild- und Bildungswelten
des 19. Jahrhunderts

10:15 Uhr
Pfarrer Michael Ortwald, Dortmund-Huckarde:
"Du, Herr, gibst mir das Erbe und füllst mir den Becher"
(Psalm 16,5) - Heute Kirche sein auf historischem Boden

11:00 Uhr
Kaffeepause

11.30 Uhr
Prof. Dr. Karl Schlögel, Frankfurt an der Oder:
Im Raume lesen wir die Zeit

12.00 Uhr
Mittagspause

13.00 Uhr
Claus Peter, Hamm:
Fixpunkte westfälischer Glockengeschichte in St. Urbanus
in Dortmund-Huckarde.

13.45 Uhr
Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Paderborn:
Die Skulptur in St. Urbanus

Ende der Veranstaltung: 14.30 Uhr

INFO

Prof. Dr. Thomas Schilp
Stadtarchiv Dortmund
Tel. 0231/50-22150
tschilp at stadtdo.de

Prof. Dr. Barbara Welzel
Institut für Kunst und Materielle Kultur
der Universität Dortmund
Tel. 0231/755-2955
barbara.welzel at uni-dortmund.de

Veranstaltungsdaten:
s.o
Datum: 24. bis 26. Januar 2008
conrad von Soest-GEsellschaft, Universität Dortmund
Stadtarchiv Dortmund, St. Urbanus Huckarde
s. o.
E-Mail: tschilp at stadtdo.de

Kontakt:
Thomas Schilp
Conrad von Soest Gesellschaft
Tel.: 0231 50 22150
E-Mail: tschilp at stadtdo.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 26 11:09:30 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Nov 2007 11:09:30 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Der Kampf um die Varusschlacht, 29.11.2007,
Guetersloh
Message-ID: 474AA96A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 22.11.2007, 12:07

AKTUELL

Der Kampf um die Varusschlacht

Das Gedenken an 2000 Jahre Varusschlacht im Teutoburger Wald
wirft seine Schatten voraus. Trotz sicherer archäologischer
Erkenntnisse wird Kalkriese als Ort des entscheidenden
Geschehens noch vielfach angezweifelt. Ab und an flammt eine
Debatte auf, die bisweilen skurrile Züge trägt. Über diesen
kulturpolitischen "Kampf um die Varusschlacht" spricht der
Historiker und Journalist Dr. Peter Kracht am Donnerstag,
29.11.07, um 19.30 Uhr im Stadtmuseum Gütersloh. Dr. Kracht ist
Leiter der Fachstelle Geschichte im Westfälischen Heimatbund,
seit 2003 Hauptkulturwart des Sauerländischen Gebirgsvereins,
seit 2005 Verbandskulturwart des Deutschen Wanderverbandes und
Kreisheimatpfleger im Kreis Unna. Als Redakteur betreut er den
Heimatkalender des Kreises Soest und seit dem Jahrgang 2005 das
soeben erschienene Jahrbuch Westfalen. Stadtmuseum und
Heimatverein Gütersloh laden zu diesem anregenden Vortrag
herzlich ein. Der Eintritt ist frei.

INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag , Referent: Peter Kracht
Datum: 29.11.2007, 19.30 Uhr
Stadtmuseum Gütersloh
Kökerstraße 7-11a
33330 Gütersloh
Tel.: 05241/26685
Fax: 05241/29072
E-Mail: info at stadtmuseum-guetersloh.de
URL: www.stadtmuseum-guetersloh.de

Kontakt:
Dr. Rolf Westheider





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 27 11:38:45 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Nov 2007 11:38:45 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Science Fiction zwischen Sputnik und Fantasy,
02.12.2007-24.02.2008, Guetersloh
Message-ID: 474C01C5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 22.11.2007, 12:11

AUSSTELLUNG

Andere Welten im Stadtmuseum Gütersloh

"Der Weltraum. Unendliche Weiten...". - Nicht nur die Besatzung
des Raumschiffs "Enterprise" dringt in Galaxien vor, "die noch
nie ein Mensch gesehen hat". Mit Hilfe der Fantasie erreichen
Menschen seit Jahrtausenden utopische Welten. Denn Science
Fiction ist kein neues Phänomen. Die Zukunft beschäftigte die
Menschen schon immer; an sie gerichtete Erwartungen schwanken
zwischen Angst und Hoffnung, die in Büchern, Hörspielen und
Filmen formuliert worden sind. Doch was genau ist Science
Fiction? Wie wird sie definiert? Ob "Pulp Fiction"-Stories der
Nachkriegszeit, Comics oder düstere, wissenschaftlich fundierte
Zukunftsvisionen von heute - die SF hat viele Gesichter.

"Flucht in die Zukunft. Science Fiction zwischen Sputnik und
Fantasy" behandelt die Geschichte der utopischen Literatur im
Spiegel des heute Möglichen. Wie viel von dem Erfundenen ist
inzwischen Wirklichkeit geworden? Die Ausstellung des
Stadtmuseums Gütersloh entstand aus Anlass der 50jährigen
Weltraumfahrtgeschichte in Zusammenarbeit mit Karin Schrey
(Kuratorin) und Bettina Dorfmann. Darüber hinaus haben weitere
Leihgeber, darunter das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt
in Köln, die Ausstellung mit Exponaten unterstützt.

Vom bunten Heftroman der Nachkriegszeit über Figuren, Gemälde,
Kostüme bis zum Mobiltelefon und neuesten Instrumenten der
Weltraumtechnik reicht die Bandbreite der Ausstellung, die vom
2. Dezember 2007 bis zum 24. Februar 2008 im Stadtmuseum
Gütersloh gezeigt wird.

INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellungseröffnung
Datum: 02.12.2007, 11.30 Uhr
Stadtmuseum Gütersloh
Kökerstraße 7-11a
33330 Gütersloh
Tel.: 05241/26685
Fax: 05242/29072
E-Mail: info at stadtmuseum-guetersloh.de
URL: www.stadtmuseum-guetersloh.de

Kontakt:
Dr. Rolf Westheider





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 27 11:41:16 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Nov 2007 11:41:16 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Muenster 1572 als farbiger Siebdruck:
Historische Stadtansicht in limitierter Auflage
Message-ID: 474C025C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 23.11.2007, 10:22

AKTUELL

Münster 1572 als farbiger Siebdruck beim Vermessungs- und
Katasteramt

Mit Blick auf das Weihnachtsfest macht das städtische
Vermessungs- und Katasteramt eine besondere Kostbarkeit
zugänglich: Eine Stadtansicht von Münster, erstmals 1572
veröffentlicht, können stadthistorisch Interessierte ab sofort
für 15 bzw. für 20 Euro - je nach Papierqualität - im
Kundenzentrum des Stadthauses 3 am Albersloher Weg 33 erwerben.

In dem berühmten Standardwerk "Civitates Orbis Terrarum" von
Georg Braun und Frans Hogenberg ist die historische
Münster-Ansicht zum ersten Mal zu sehen. Das Werk ist eine
Sammlung von Städteansichten, überwiegend aus der
Vogelperspektive, teilweise auch von der Seite gezeichnet, mit
jeweils möglichst genauer topografischer Darstellung. Die
Münster-Darstellung wurde in den 1980er Jahren im Vermessungs-
und Katasteramt farbig angelegt und anschließend im
Siebdruckverfahren in kleiner Auflage reproduziert. Aufwändig,
denn beim Siebdruck wird für jede einzelne der acht verwendeten
Farben ein eigenes Sieb beschichtet und unter der jeweiligen
Farbvorlage belichtet, bevor der eigentliche Druck erfolgt.
Daher wurden die Drucke seinerzeit auch nur zu ganz besonderen
Anlässen abgegeben.

20 Drucke auf Karton und 110 Exemplare auf festem
Landkartenpapier sind noch im städtischen Fundus. Sie sind
allesamt per Hand nummeriert und 63 x 24 Zentimeter groß. Ein
Faltblatt mit weiteren Infos zur Ansicht und zum Druckverfahren
gibt es dazu.

Das Vermessungs- und Katasteramt hat im Kundenzentrum noch eine
Reihe weiterer historischer Karten im Angebot.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 27 11:45:25 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Nov 2007 11:45:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Nicht nur Barbara - Frauen im Bergbau,
04.12.2007, Castrop-Rauxel
Message-ID: 474C0355.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 27.11.2007, 07:37
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"

AKTUELL

Vortrag: Nicht nur Barbara - Frauen im Bergbau
Dr. Dagmar Kift, LWL Industriemuseum, Dortmund
Dienstag, 4. Dezember 2007

Am diesjährigen Barbaratag, wird Dr. Dagmar Kift den
Abschlussvortrag im Begleitprogramm der Photoausstellung von
Dariusz Kantor "Von Kohle geezichnet - Frauen im Bergbau"
halten. Dr. Dagmar Kift ist wissenschaftliche Referentin im
LWL-Industriemuseum und hat u. a. die Dauerausstellung auf der
Zeche Zollern II/IV konzipiert. Zur Heiligen Barbara erschien im
letzten Dezemberheft der Zeitschrift "Der Anschnitt" ihr Aufsatz
" 'Die Bergmannsheilige schlechthin'. Die Heilige Barbara im
Ruhrgebiet der 1950er Jahre".

Frauen im Bergbau - das gab es nicht. Die einzige Frau, die hier
etwas zu suchen hatte, war die Heiligen Barbara, die
Schutzpatronin der Bergleute. Diese heute noch gängige
Auffassung stellt Dr. Dagmar Kift bei der Finissage der
Ausstellung "Von Kohle gezeichnet" in Frage. Ihr Bild-Vortrag
"Nicht nur Barbara - Frauen im Bergbau" macht zunächst die
Arbeit von Frauen im und für den Ruhrbergbau sichtbar und setzt
sie zur Frauenarbeit in anderen europäischen und
nicht-europäischen Bergbauregionen in Beziehung.

"Von Kohle gezeichnet" dokumentiert die Frauenarbeit im
oberschlesischen Bergbau. Von dort kam auch die Heilige Barbara
ins Ruhrgebiet. Anlässlich des Barbaratages am 4. Dezember
zeichnet der Vortrag abschließend nach, wie die insbesondere im
oberschlesischen Bergbau seit vielen Jahrhunderten verehrte
Barbara in den 1950er Jahren auch im Ruhrgebiet heimisch gemacht
wurde - und sich dabei von einer traditionellen katholischen
Schutzheiligen in eine mit modernen Attributen ausgestattete
überkonfessionelle Schutzpatronin aller Bergleute verwandelte.

Der Vortrag geht auch auf die Arbeiten des Volkskundlers Franz
Krins (1912-1990) ein, der in den 1950er Jahren eine
"Arbeitsstelle für Barbaraforschung im Ruhrgebiet" leitete.
Krins arbeitete zu der Zeit auch in Castrop-Rauxel: als Erzieher
im - Zufall? - nach der Heiligen Barbara benannten
Berglehrlingsheim der Klöckner-Bergbau-AG.

INFO

Veranstaltungsort:
Zentrum Frau in Beruf und Technik (ZFBT)
Dienstleistungszentrum ERIN (DIEZE),
Erinstraße 6
44575 Castrop-Rauxel





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 27 11:50:38 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Nov 2007 11:50:38 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 5. Weihnachtsmarkt im Ziegeleimuseum in Lage,
01./02.12.2007, Lage
Message-ID: 474C048E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 26.11.2007, 15:55

AKTUELL

5. Weihnachtsmarkt im Ziegeleimuseum in Lage
Stimmungsvolle Beleuchtung der Museumsgebäude

Am ersten Adventswochenende, 1. und 2. Dezember 2007, lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zum traditionellen
Weihnachtsmarkt in das Ziegeleimuseum in Lage ein. Mehr als 30
Kunsthandwerker und Gestalter präsentieren an beiden Tagen
Nützliches und Schönes für den Gabentisch aus den Sparten
Schmuck, Textil, Keramik, Spielzeug, Papier, Holz, Filz und
Florales. Geöffnet ist der Markt am Samstag von 10 bis 20 Uhr
und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

Wieder werden einzelne Gebäude und der Schornstein des Ringofens
im LWL-Industriemuseum spektakulär beleuchtet und die Besucher
finden auch auf dem Außengelände Ansprechendes für Augen und
Gaumen. "Dem Wunsch unserer Besucher entstammt die Idee, den
Markt am Samstag bis in die Abendstunden auszudehnen", sagt
Museumsleiter Willi Kulke. Bei Punsch und Plausch kann so der
Weihnachtsmarktbesuch gemütlich ausklingen.

Mit dem Eintritt, der an beiden Veranstaltungstagen nur 1 Euro
beträgt, können Gäste des Weihnachtsmarktes auch das gesamte
Ziegeleimuseum besichtigen. Das Museumscafé "Tichlerstoben"
sorgt mit seinem kulinarischen Angebot in adventlicher
Atmosphäre für das leibliche Wohl der Besucher.

INFO

LWL-Industriemuseum
Ziegeleimuseum in Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Tel.: 05232 9490-0
Fax: 05232 9490-38
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 28 11:43:24 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Nov 2007 11:43:24 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Festkolloquium, 13.12.2007, Dortmund
Message-ID: 474D545C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 27.11.2007, 07:37
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"

KOLLOQUIUM

Festkolloquium zur Unterzeichnung des Kooperationsvertrages
zwischen der Universität Dortmund - Fakultät Raumplanung und
der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Donnerstag, 13. Dezember 2007, 18.00 bis 20.00 Uhr

Programm

Begrüßung

· Prof. Dr. Hans Blotevogel, Technische Universität Dortmund,
Prodekan Fakultät Raumplanung, Leiter Fachgebiet Raumordnung und
Landesplanung, Leiter Institut für Raumplanung

· Dr. Wolfgang Roters, Geschäftsführer des M:AI Museum für
Architektur und Ingenieurkunst des Landes NRW und
Vorstandsvorsitzender der Stiftung Industriedenkmalpflege und
Geschichtskultur

Vorträge

· Industriedenkmale und Industriedenkmalpflege im 21.
Jahrhundert am Beispiel der Stiftung Industriedenkmalpflege und
Geschichtskultur Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Sprecher der
Geschäftsführung der Montan-Grundstücksgesellschaft mbH und
Vorstandsmitglied der Stiftung Industriedenkmalpflege und
Geschichtskultur

· Die Integration der Industriekultur in die Stadtentwicklung
des 21. Jahrhunderts Dr. Christoph Zöpel, Staatsminister a.D.,
Minister des Landes Nordrhein-Westfalen a.D., Lehrbeauftragter
der Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund

· Kooperationsprojekt: Das montanindustrielle Erbe des
Ruhrgebiets. Eine Chance für die nachhaltige Stadtentwicklung im
21. Jahrhundert Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher, Universität
Dortmund, Fakultät Raumplanung

Anschließend Führung durch die Ausstellung "Industrielles Erbe
Emscherpark", Prof. Dr. Gerhard E. Sollbach, Universität
Dortmund, Historisches Institut

Um eine Anmeldung bis zum 6. Dezember 2007 wird gebeten.
Universität Dortmund, Fakultät Raumplanung, Fachgebiet Städtebau
und Bauleitplanung, Fon: 0231-755 2241, E-Mail:
stb.rp at uni-dortmund.de

INFO

Ort:
Universität Dortmund
Campus Süd
Rudolf-Chaudoire Pavillion
Baroper Straße
Dortmund





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 28 11:46:21 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Nov 2007 11:46:21 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Miele. Seit hundert Jahren in Guetersloh,
28.11.2007-25.05.2008, Guetersloh
Message-ID: 474D550D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 27.11.2007, 11:26

AUSSTELLUNG

Miele. Seit hundert Jahren in Gütersloh.

1999 gründeten Carl Miele und Reinhard Zinkann die
Zentrifugenfabrik Miele & Cie. im westfälischen Herzebrock. Vor
hundert Jahren, 1907, verlegten sie ihre stark wachsende Firma
ins benachbarte Gütersloh. Neben guten Erweiterungsperspektiven
bot junge Industriestadt auch einen Anschluss an die
Eisenbahnstrecke vom Rhein-/Ruhrgebiet nach Berlin. Diese
Standortwahl erwies sich als glücklich, fortan profitierte das
Unternehmen von der Stadt Gütersloh und die Stadt vom
Unternehmen Miele. Anlass genug für das Stadtmuseum Gütersloh,
der hundertjährigen gemeinsamen Geschichte in einer Ausstellung
nachzugehen.

Eingebettet in die Dauerausstellung des Museums ziehen sich
Aspekte der Geschichte von Miele wie ein roter Faden durch die
Stadtgeschichte. Seien es die beiden Gründerpersönlichkeiten,
die Firmengründung in Herzebrock und der Umzug nach Gütersloh,
die Ausbreitung des Firmengeländes, frühe Produkte, Mieles
Bedeutung für die konfessionelle Entwicklung Güterslohs, die
Bedeutung der Eisenbahn, die Umstellung der Produktion im Ersten
und Zweiten Weltkrieg oder auch Aspekte der Gesundheit.
Blickfang wird eine Reihe historischer Miele-Geräte sein, an
denen insbesondere die Entwicklungsgeschichte der Waschmaschine
nachvollzogen werden kann. Darüber hinaus gibt es auch
wechselnde Exponate, etwa historische Werbeplakate oder eine
Vitrine mit besonderen "Schätzen" - den Beginn machen hier eine
Miele-Lok und einige Miele-Waggons für die Modelleisenbahn.

Die Ausstellung "Miele. Seit hundert Jahren in Gütersloh" wird
am Mittwoch, 28. November um 18 Uhr eröffnet und ist bis zum 25.
Mai 2008 im Stadtmuseum Gütersloh zu sehen.

Öffnungszeiten:
Di.-Fr. 14-17 Uhr, Sa.-So. 11-17 Uhr

INFO

Kontakt:
Martin Wedeking
Stadtmuseum Gütersloh
Kökerstraße 7-11a
33330 Gütersloh
Tel.: 05241/26685
Fax: 05241/29072
E-Mail: infos at stadtmuseum-guetersloh.de
URL: www.stadtmuseum-guetersloh.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 28 11:57:08 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Nov 2007 11:57:08 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Miele. Seit hundert Jahren in Guetersloh,
28.11.2007-25.05.2008, Guetersloh
Message-ID: 474D5794.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 27.11.2007, 11:26

AUSSTELLUNG

Miele. Seit hundert Jahren in Gütersloh.

1999 gründeten Carl Miele und Reinhard Zinkann die
Zentrifugenfabrik Miele & Cie. im westfälischen Herzebrock. Vor
hundert Jahren, 1907, verlegten sie ihre stark wachsende Firma
ins benachbarte Gütersloh. Neben guten Erweiterungsperspektiven
bot junge Industriestadt auch einen Anschluss an die
Eisenbahnstrecke vom Rhein-/Ruhrgebiet nach Berlin. Diese
Standortwahl erwies sich als glücklich, fortan profitierte das
Unternehmen von der Stadt Gütersloh und die Stadt vom
Unternehmen Miele. Anlass genug für das Stadtmuseum Gütersloh,
der hundertjährigen gemeinsamen Geschichte in einer Ausstellung
nachzugehen.

Eingebettet in die Dauerausstellung des Museums ziehen sich
Aspekte der Geschichte von Miele wie ein roter Faden durch die
Stadtgeschichte. Seien es die beiden Gründerpersönlichkeiten,
die Firmengründung in Herzebrock und der Umzug nach Gütersloh,
die Ausbreitung des Firmengeländes, frühe Produkte, Mieles
Bedeutung für die konfessionelle Entwicklung Güterslohs, die
Bedeutung der Eisenbahn, die Umstellung der Produktion im Ersten
und Zweiten Weltkrieg oder auch Aspekte der Gesundheit.
Blickfang wird eine Reihe historischer Miele-Geräte sein, an
denen insbesondere die Entwicklungsgeschichte der Waschmaschine
nachvollzogen werden kann. Darüber hinaus gibt es auch
wechselnde Exponate, etwa historische Werbeplakate oder eine
Vitrine mit besonderen "Schätzen" - den Beginn machen hier eine
Miele-Lok und einige Miele-Waggons für die Modelleisenbahn.

Die Ausstellung "Miele. Seit hundert Jahren in Gütersloh" wird
am Mittwoch, 28. November um 18 Uhr eröffnet und ist bis zum 25.
Mai 2008 im Stadtmuseum Gütersloh zu sehen.

Öffnungszeiten:
Di.-Fr. 14-17 Uhr, Sa.-So. 11-17 Uhr

INFO

Kontakt:
Martin Wedeking
Stadtmuseum Gütersloh
Kökerstraße 7-11a
33330 Gütersloh
Tel.: 05241/26685
Fax: 05241/29072
E-Mail: infos at stadtmuseum-guetersloh.de
URL: www.stadtmuseum-guetersloh.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 28 11:57:20 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Nov 2007 11:57:20 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Festkolloquium, 13.12.2007, Dortmund
Message-ID: 474D57A0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 27.11.2007, 07:37
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"

KOLLOQUIUM

Festkolloquium zur Unterzeichnung des Kooperationsvertrages
zwischen der Universität Dortmund - Fakultät Raumplanung und
der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Donnerstag, 13. Dezember 2007, 18.00 bis 20.00 Uhr

Programm

Begrüßung

· Prof. Dr. Hans Blotevogel, Technische Universität Dortmund,
Prodekan Fakultät Raumplanung, Leiter Fachgebiet Raumordnung und
Landesplanung, Leiter Institut für Raumplanung

· Dr. Wolfgang Roters, Geschäftsführer des M:AI Museum für
Architektur und Ingenieurkunst des Landes NRW und
Vorstandsvorsitzender der Stiftung Industriedenkmalpflege und
Geschichtskultur

Vorträge

· Industriedenkmale und Industriedenkmalpflege im 21.
Jahrhundert am Beispiel der Stiftung Industriedenkmalpflege und
Geschichtskultur Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Sprecher der
Geschäftsführung der Montan-Grundstücksgesellschaft mbH und
Vorstandsmitglied der Stiftung Industriedenkmalpflege und
Geschichtskultur

· Die Integration der Industriekultur in die Stadtentwicklung
des 21. Jahrhunderts Dr. Christoph Zöpel, Staatsminister a.D.,
Minister des Landes Nordrhein-Westfalen a.D., Lehrbeauftragter
der Fakultät Raumplanung der Universität Dortmund

· Kooperationsprojekt: Das montanindustrielle Erbe des
Ruhrgebiets. Eine Chance für die nachhaltige Stadtentwicklung im
21. Jahrhundert Prof. Dipl.-Ing. Christa Reicher, Universität
Dortmund, Fakultät Raumplanung

Anschließend Führung durch die Ausstellung "Industrielles Erbe
Emscherpark", Prof. Dr. Gerhard E. Sollbach, Universität
Dortmund, Historisches Institut

Um eine Anmeldung bis zum 6. Dezember 2007 wird gebeten.
Universität Dortmund, Fakultät Raumplanung, Fachgebiet Städtebau
und Bauleitplanung, Fon: 0231-755 2241, E-Mail:
stb.rp at uni-dortmund.de

INFO

Ort:
Universität Dortmund
Campus Süd
Rudolf-Chaudoire Pavillion
Baroper Straße
Dortmund





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 29 11:36:29 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Nov 2007 11:36:29 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Bilderbuchillustrationen von Janosch im
Stadtmuseum Borken, 09.12.2007-03.02.2008, Borken
Message-ID: 474EA43D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Borken"
Datum: 28.11.2007, 12:26

AUSSTELLUNG

"Komm, wir finden einen Schatz"
Bilderbuchillustrationen von Janosch im Stadtmuseum Borken

Kleiner Tiger, kleiner Bär, Tigerente, Schnuddel, Maulwurf: Alle
diese Figuren und Charaktere entsprangen der Phantasie und Feder
von Horst Eckert, der besser bekannt ist unter seinem
Künstlernamen "Janosch". Das Stadtmuseum Borken zeigt vom 9.
Dezember bis zum 3. Februar Bilderbuchillustrationen dieses
populären Künstlers und Autors.

Über 100 Originalzeichnungen, Aquarelle und Goachen präsentieren
den Kinderbuchautor Janosch, der seinen Tieren "eine humane
Seele einhaucht und die Schwachen zu sanfter Anarchie im Namen
der Freiheit auffordert": von frühen Werken aus den 50er Jahren
zu dem Thema "Tiere unter sich", über Werke aus den 70er Jahren
mit "Löwe spring durch den Ring" und "Das starke Auto Ferdinand",
bis zu den Illustrationen seiner bekannten Klassiker "Komm, wir
finden einen Schatz", "Reineke Fuchs" und "Kasper Mütze". Man
begegnet alten Freunden wie der Tigerente und dem Kastenfrosch
und taucht durch die Begleitung der Unikate mit Textmaterial und
Auszügen aus seinen Büchern in die Abenteuerwelt dieser
freundlichen Wegbegleiter ein und kann gemeinsam mit ihnen
Schätze finden und Abenteuer bestehen.

Janosch, im letzten Jahr 75 Jahre geworden, begeistert seit über
40 Jahren Kinder wie Erwachsene und er ist mit seinen über 300
Büchern, die in 40 Sprachen übersetzt wurden, einer der
erfolgreichsten Kinderbuchillustratoren. Zu seinem 75.Lebensjahr
kam im Herbst 2006 ein Janosch Kinofilm in die Lichtspielhäuser
und das Kindertheater "Cocomico" ist zu diesem Anlass mit dem
wiederaufgenommenen und erfolgreichen Musical "Janosch Große
Kleine Tiger-Reise" auf Tournee. "Cocomico" wird auf Einladung
der Kulturgemeinde der Stadt Borken im Oktober 2008 auch zu Gast
in Borken sein.

Janosch hat das Lebensgefühl vieler Menschen in der Kindheit
mitgeprägt. Es gibt wenige, die nicht seine Bücher gelesen,
seine Postkarten verschickt oder zumindest seine Bilder und
Poster schon einmal gesehen haben. Der Besuch dieser Ausstellung
verspricht den Kleinen unserer Erde ein Stück Märchen- und
Traumwelt, den Großen neben dem Einblick in das künstlerische
Schaffens Janosch ein Wiedererkennen und- erinnern der eigenen
Kindheit und Vergangenem... vielleicht mit der Möglichkeit,
diese Leichtigkeit mit in den Alltag zu nehmen.

Zur Eröffnung am Sonntag, 9.12. um 11 Uhr lädt Bürgermeister
Rolf Lührmann alle kleinen und großen Janosch-Fans herzlich ein.
Die Ausstellung wird begleitet von einem attraktiven
Rahmenprogramm: Jeden Sonntag lesen Marita Haselhoff und Silvia
Weinans Geschichten von Janosch, Mittwochs finden Workshops mit
Ausstellungsbesuch unter Anleitung von Christa Schalk statt.
Unter dem Motto "Wir warten mit Janosch-Geschichten auf das
Christkind" lesen Heiligabend Kinder für Kinder Ausschnitte aus
ihren Lieblings-Janosch-Geschichten. Am Samstag, 15. Dezember
singt und spricht Oliver Steller Gedichte für Kinder. Das Team
des Borkener Jugendhauses lädt am Donnerstag, 3.Januar zum
"Tigerentenbasteln" ein und am Donnerstag, 17.Januar genießen
die großen Janosch Fans abends die Ausstellung in entspannter
Atmosphäre mit Getränken und kleinen Snacks. Zur Janosch
Finissage am Sonntag 3. Februar spielt das Trio "Kunter-bunt"
Lieder zum "Einsteigen und Abfahren" - Verkleidung ausdrücklich
erwünscht.

INFO

Stadtmuseum Borken
Marktpassage 6
46325 Borken
Tel.: 02861/939242

Die Ausstellung ist von Sonntag, 9. Dezember 2007 bis zum 3.
Februar 2008 geöffnet. Dienstags bis samstags von 15 bis 18 Uhr,
sowie sonntags von 10.30 bis 17.30 Uhr. Nähere Einzelheiten zur
Ausstellung und zum Rahmenprogramm unter
www.stadtmuseum.borken.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 29 11:45:37 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Nov 2007 11:45:37 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/43
Message-ID: 474EA661.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 28.11.2007, 14:49

LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-43 für den Zeitraum vom
13.11.2007 bis zum 17.11.2007 mit insgesamt 13 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes

Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib

Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62

INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 29 11:51:43 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Nov 2007 11:51:43 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Ausstellung beleuchtet Reise des Oberbergrats von
Reden ins Ruhrtal, 02.12.2007-30.03.2008, Witten
Message-ID: 474EA7CF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 27.11.2007, 12:38

AUSSTELLUNG

"Im Auftrag Seiner Majestät"
Ausstellung beleuchtet Reise des Oberbergrats von Reden
ins Ruhrtal

Der Auftrag kam von oberster Stelle: Preußen-König Friedrich II.
schickte Oberbergrat Friedrich Wilhelm von Reden im Jahr 1782
von Oberschlesien ins Ruhrtal. Er sollte seinem Dienstherrn
eingehend über den Steinkohlenbergbau Bericht erstatten. Diese
Reise ist Ausgangspunkt der Ausstellung "Im Auftrag seiner
Majestät", die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab
Sonntag, 2. Dezember, in seinem Industriemuseum Zeche Nachtigall
in Witten zeigt.

Ende des 18. Jahrhunderts befand sich der Bergbau im Ruhrtal
noch in den Anfängen. In den Berg getriebene Stollen erschlossen
die Kohlenlagerstätten. Auf den zahlreichen kleinen Zechen
arbeiteten nur eine Hand voll Bergleute. Der Weg zum
industriellen Ruhrgebiet war noch weit. Von Reden schilderte als
genauer Beobachter den Betrieb in den kleinen Zechen und vergaß
auch nicht, auf bestehende Missstände hinzuweisen. "Auf diese
Weise vermittelt sein Bericht einen anschaulichen Eindruck vom
Ruhrbergbau vor 220 Jahren", erklärt Dr. Olaf Schmidt-Rutsch vom
LWL-Industriemuseum. Zahlreiche Bilder, Pläne, Dokumente und
Modelle hat er für die Ausstellung zusammengetragen.

Der Bericht des Oberbergrats blieb nicht ohne Folgen: Wenige
Monate später wurde der Freiherr vom Stein zum Leiter des
Bergamts in Wetter berufen. Auf diese Weise wurde nicht nur die
Grundlage für die bemerkenswerte Karriere des bedeutenden
preußischen Reformers gelegt, auch der Bergbau an der Ruhr
erhielt unter der neuen Leitung wichtige Impulse für eine
stetige industrielle Entwicklung.

Im schlesischen Montanrevier setzte unter der Leitung Friedrich
Wilhelm von Redens gleichzeitig eine kraftvolle Entwicklung ein:
Auf den staatlichen Bergwerken arbeiteten schon bald die neuen
Dampfmaschinen. Auf den neuen Hüttenwerken in Gleiwitz und
Königshütte wurden die ersten Koks-Hochöfen auf dem europäischen
Festland errichtet. Schmidt-Rutsch: "Oberschlesien entwickelte
sich innerhalb weniger Jahre zu einem Musterland der
Frühindustrialisierung."

Die Ausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall ruft die
Persönlichkeit Friedrich Wilhelm von Redens in Erinnerung und
stellt mit dem Ruhrgebiet und Schlesien zwei wichtige
europäische Montanregionen an der Schwelle zur
Hochindustrialisierung vor.

Vorträge zur Ausstellung:

Beginn jeweils 19 Uhr, ab 18 Uhr Möglichkeit zur
Ausstellungsbesichtung, Eintritt frei

23.01.2008
Der märkische Steinkohlenbergbau im 17. und 18. Jahrhundert
Vortrag von Dr. Michael Fessner (Deutsches Bergbau-Museum,
Bochum)

06.02.2008
Bergbauhistorische Kartenwerke der Grafschaft Mark
Vortrag von Dr. Klaus Eichholz, Bochum

27.02.2008
"Hier bin ich also in Westphalen angekommen..."
Das Leben des Freiherrn Karl vom und zum Stein.
Vortrag und Filmvorführung von Dr. Volker Jakob,
LWL-Medienzentrum für Westfalen, Münster

05.03.2008
Dreimaliger Denkmalbau, doppelter Denkmalsturz - Das Nachleben
Friedrich Wilhelm von Redens im deutsch-polnischen Spannungsfeld
Vortrag von Dr. Thomas Parent, LWL-Industriemuseum, Dortmund

19.03.2008
Friedrich Wilhelm von Reden und der schlesische Eisenkunstguss
Vortrag von Dr. Idis B. Hartmann, Oldenburg

INFO

Im Auftrag Seiner Majestät
Die Reise des Oberbergrats Friedrich Wilhelm von Reden von
Oberschlesien ins Ruhrtal
2.12.2007 - 30.3.2008, Eröffnung: So, 2.12., 11 Uhr
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 30 11:40:46 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 30 Nov 2007 11:40:46 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Kohle fuer den Hoerder Bergwerks-
und Huetten-Verein, 04.12.2007, Dortmund
Message-ID: 474FF6BE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 30.11.2007, 08:42
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"

AKTUELL

Vortrag: Kohle für den Hoerder Bergwerks- und Hütten-Verein. Die
Zechen Schleswig und Holstein
Referentin: Gabriele Unverferth, Stiftung Westfälisches
Wirtschaftsarchiv Dortmund
Dienstag, 4. Dezember 2007, 19.30 Uhr

In der Reihe "Die großen Zechen an der Ruhr" geht es im nächsten
Vortrag im LWL-Industriemuseum um die Zechen Schleswig und
Holstein im Dortmunder Osten. Gabriele Unverferth,
wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Stiftung Westfälisches
Wirtschaftsarchiv, wird am Dienstag die Geschichte der beiden
Bergwerke aufrollen.

Mit der Inbetriebnahme der Bergwerke Schleswig und Holstein in
den Jahren 1859 bzw. 1877 begann ein neues Kapitel in der
Geschichte der verträumten Hellwegdörfer Brackel und Asseln.
Beide Zechen, die gemeinsam unter dem Namen "Ver. Hörder
Kohlenwerk" firmierten, gehörten dem Hoerder Bergwerks- und
Hütten-Verein, der sich so eine eigene Kohlengrundlage für die
Hermannshütte und das Hochofenwerk verschaffen wollte.

Im Mittelpunkt des Vortrags steht die wirtschaftliche und
technische Entwicklung der beiden Zechen, die in den 1920er
Jahren der Rationalisierungswelle zum Opfer fielen. Gabriele
Unverferth beleuchtet allerdings auch sozialgeschichtliche
Aspekte, darunter die Arbeitsbedingungen der Bergleute und
betrieblichen Sozialreinrichtungen wie der werkseigene
Wohnungsbau. Der Eintritt ist frei.

INFO

Ort:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern II/IV
Grubenweg 5
44388 Dortmund





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 30 11:45:08 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 30 Nov 2007 11:45:08 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Westfalenspiegel 6/2007
Message-ID: 474FF7C4.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Ulrike Schulze Schwienhorst"
Datum: 27.11.2007, 11:14

SERVICE: TOC

Inhalt Westfalenspiegel 6/2007
WEIHNACHTSZEIT
Kurz und kompakt:
Weihnachtszeit in Westfalen

Alltagskultur:
... ein Lichtlein brennt
Adventskranz-Geschichte

Übersicht Weihnachtsmärkte

Gabenbringer:
Nikolaus und Santa Claus
Ausstellung in Dortmund

KUNST I MUSIK I THEATER
"Unter dem Schnee":
Tauwetter
Ilya & Emilia Kabakov im Museum am Ostwall Dortmund

»Freiheit der Linie«:
Aufbruch in eine neue Kunst
Jugendstil und Expressionismus im LWL-Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte Münster

Lackkunst:
Japanische Kostbarkeiten
Die Sammlung Klaus F. Naumann im Lackmuseum MÜnster

100 Jahre Werkkunstschule:
Wo Böckstiegel das Handwerk lernte
Sehenswerte Schau in Bielefeld

Stefan Heucke:
"Ich will Geschichten erzählen"
Henze-Preisträger kommt aus Bochum

Hagener Philharmoniker:
Ein Orchester für jede Tonart
Seit 100 Jahren auf Erfolgskurs

Städtische Bühnen Münster:
"Spannend ist es nach wie vor"
Ein Gespräch mit Peter Jahreis

LITERATUR
Thomas Valentin:
"Ich will nichts Elitäres schreiben"
Lese- und Hörbuch erschienen
Martin Becker:
Heimatkunde grotesk
"Ein schönes neues Leben"

Buchrezensionen

ZUR DISKUSSION
"Bürger sollen selbst entscheiden"
Interview mit Dr. Wolfgang Kirsch und Dr. Peter Paziorek

REGION
»Achtung Ausgrabung«:
Archäologe für einen Tag
Mitmachausstellung im LWL-Landesmuseum für
Archäologie in Herne

Bomberg/Romberg:
Bruder Leichtfuß
Romanheld mit historischem Vorbild

Gefängnisbücherei:
Lesefreiheit hinter Gittern
Bibliothek des Jahres 2007

Popmusik:
Für die, die wissen wie
Band "Erdmöbel" begeistern Fans und Kritiker

SERIE: Marken aus Westfalen:
Mehr als Parfüm
Douglas-Konzern aus Hagen

LEUTE
Nursel Köse:
"Roter Teppich macht süchtig"
Traumrolle für Multitalent

Edgar Selge:
Keine Angst vor schrägen Typen
"Schauspieler des Jahres" kommt aus Brilon

Schwerpunktthema: Phänomen Licht
Lichtbilder:
Nachtansichten
Glasgemälde:
Malen mit Licht
Licht-Kunst:
Wie glitzernde Diamanten
Otto Piene:
Licht und Feuer
Lüdenscheid:
Eine Stadt setzt Zeichen
Einleuchtend:
Licht als Zollstock
Glühwürmchen und LED:
Alles, was leuchtet
Lichtverschmutzung:
Wenn die Nacht zum Tage wird
Kerzenfabrik Jaspers:
Licht im Dunkel

RUBRIKEN
Fragebogen:
Nursel Köse
Tipps und Termine:
Kulturkalender vom 3.12.2007 bis 31.1.2008

INFO

Kontakt:
Ulrike Schulze Schwienhorst
Westfalenspiegel/Ardey-Verlag
An den Speichern 6
48157 Münster
Tel.: 0251/4132-213
E-Mail: schulze-schwienhorst at westfalenspiegel.de