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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 1 12:24:28 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 01 Oct 2007 12:24:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Gespraeche und Fuehrungen zur Finissage zu "100
Jahre Herding", 06./07.10.2007, Bocholt
Message-ID: 4700E6FC.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.10.2007, 10:01


AKTUELL

Spinnereigebäude vorerst zum letzten Mal geöffnet
Gespräche und Führungen zur Finissage zu "100 Jahre Herding"

Vorerst das letzte Mal öffnet das historische Spinnereigebäude
in der Industriestraße 5 in Bocholt im Rahmen der
Sonderausstellung "Kunst.Visionen.Geschichte" am ersten
Oktoberwochenende seine Tore.

Am Samstag, 6. Oktober 2007, lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) von 14-17 Uhr zum offenen
museumspädagogischen Angebot mit Beate Vogt ein. Nach einer
Entdeckungstour durch die Ausstellung können die Kinder selbst
Fadenfiguren entwerfen.

Zur Finissage am Sonntag, 7. Oktober 2007, erwartet die Besucher
von 10.30 -17 Uhr ein spannendes Programm für Jung und Alt. Die
Künstlerinnen stehen den Besuchern als Ansprechpartner zu ihren
Installationen zur Verfügung. Die Museumsmitarbeiter ermöglichen
Einblicke in die Ausstellung und auch hinter die Kulissen.
Aktionen mit Kindern und musikalischer Frühschoppen runden das
Programm ab.

Der Programmablauf im einzelnen:

10.30 Uhr:
Artiles, textile Objekte von Gabriela Nasfeter, Filmvorführung
einer Performance mit lebendigen Textilobjekten.

11-17 Uhr:
"Hemdenkunstaktion" für Kinder. Junge Museumsbesucher können
ihre eigenen "Kunsthemden" anfertigen. Sie dürfen Hemden,
T-Shirts oder Unterhemden mitbringen, die bedruckt, bemalt oder
auch bestickt werden können. Oder sie schneiden sich selbst
Hemden in den entsprechenden Umrissen aus, die dann unter
Anleitung der Künstlerin Christa Maria Kirch gestaltet
werden.

11-17 Uhr:
Vorführung der Punchmaschine, der Ringspinnmaschine, der
Stickmaschine und des Drahtwebstuhls

11-13 Uhr:
Musikalischer Empfang mit Bettina Oehmen

11.30 Uhr:
Kunst.Visionen.Geschichte -
Führung mit Dr. Hermann Josef Stenkamp

ab 13 Uhr:
Künstlerinnengespräche. Renate Behla, Christa Maria Kirch
und Angelika Wittek stellen ihre Installationen vor.

14 Uhr:
Blick ins Atelier. Anhand von Fotoaufnahmen stellt Angelika
Wittek ihre Arbeitsweise als Textilkünstlerin vor.

14.30 Uhr:
Kunst.Visionen.Geschichte - Führung mit Elfriede Heitkamp

15 Uhr:
Märchenstunde. Dr. Arnold Lassotta trägt Märchen mit
textilen Themen vor und erläutert mit Originalobjekten
die Inhalte.

16 Uhr:
Hemden(er)-Treff mit Christa Maria Kirch. Die bildende
Künstlerin lädt hierzu alle Spender und Leihgeber von
Hemden für ihre Installation "Hemdener Weg" ein, um in
diesem letzten Ausstellungsabschnitt die unterschiedlichen
Sichtweisen und Eindrücke zusammenzuführen.

16.30 Uhr:
Kunst.Visionen.Geschichte -
Führung mit Dr. Hermann Josef Stenkamp

Zur Stärkung werden Zwiebelkuchen, Federweißer und
alkoholfreie Getränke angeboten.


INFO

100 Jahre Herding - Kunst.Visionen.Geschichte
19.8.-7.10.2007
LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Ausstellungort:
Spinnerei Herding
Industriestraße 5
46395 Bocholt
URL: www.textilmuseum-bocholt.de

geöffnet:
Do. - So. 10-18 Uhr sowie nach Vereinbarung
Gruppenführungen Tel. 02871 21611-0






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 1 12:27:53 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 01 Oct 2007 12:27:53 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kartoffelfest im Ziegeleimuseum in Lage, 07.10.2007,
Lage
Message-ID: 4700E7C9.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.10.2007, 10:19


AKTUELL

Der LWL lädt zum Fest ein
Kartoffelfest im Ziegeleimuseum in Lage

Am Sonntag, 7. Oktober, lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) ab 11 Uhr zum 7. Mal zum Kartoffelfest ins
LWL-Industriemuseum Ziegelei Lage ein.

Am großen Lagerfeuer werden Kartoffeln gebraten und Stockbrot
gebacken. Die Kartoffeln wurden beim letzten Museumsfest im
Garten des Zieglerkottens gepflanzt und in den letzten Wochen
von den Mitarbeitern des Museums aus dem Boden geholt. "Die
reiche Ernte wollen wir jetzt mit unseren Besuchern genießen",
erklärt Museumsleiter Willi Kulke. Außerdem gibt es eine
Bastelaktion für Kinder rund um die Kartoffel: Martina Flamme
zeigt, wie man Klebstoff aus der Knolle herstellt und damit
Collagen klebt. Auch Kartoffeldruck kann ausprobiert werden.

Das Museumscafé Tischlerstoben verkauft zusätzlich frische
Reibekuchen, Pickert, Dips und Quarkbällchen.

Die Eisenbahnfreunde Lage e.V. bieten von 11-16 Uhr die
Möglichkeit, auf dem Gelände des Industriemuseums eine Fahrt mit
der Feldbahn zu unternehmen (Kosten: 0,50 ? / Person).


INFO

LWL-Industriemuseum
Ziegeleimuseum in Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Te.: 05232 9490-0
Fax: 05232 9490-38
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 2 11:42:27 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 Oct 2007 11:42:27 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Wahlkampf auf roemische Art, 16.08.-25.11.2007,
Haltern am See
Message-ID: 47022EA3.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.10.2007, 12:31


AUSSTELLUNG

Wahlkampf auf römische Art

"Der blanke Stahl ist's, den sie lieben" - als der antike Autor
Juvenal dies schrieb, wusste er, wovon die Rede war. Blanker
Stahl, glänzende Rüstungen, tobendes Publikum, blutige Kämpfe -
die Gladiatorenspiele der Römerzeit zogen die Menschen am Golf
von Neapel in den Bann.

Die brutalen Kämpfe und Tierhetzen in den Arenen waren Höhepunkt
der Unterhaltung, für die Oberschicht aber auch Mittel zum
Zweck. Denn nach "Brot und Spielen" verlangte das Volk, wie
Juvenal wusste, und nicht selten bezahlten politisch
ambitionierte Römer die Spiele aus eigener Tasche, um sich damit
Wohlwollen und Stimmen ihrer Wähler zu sichern. Das Amphitheater
in Pompeji etwa, ein beliebter Austragungsort von
Gladiatorenspielen, ließen die beiden höchsten Stadtbeamten 80
v. Chr. auf eigene Kosten errichten - eine Investition, die auch
politisch motiviert war.

Maueraufschriften, die in ihrer Funktion heutigen Plakaten und
Flyern nicht unähnlich waren, sorgten dafür, dass der Name des
großzügigen Spenders bald in aller Munde war. Eine Inschrift aus
Pompeji vermeldet beispielsweise, dass der Politiker Aulus
Clodius Flacchus prachtvolle Spiele mit Stieren, Stierkämpfern
und Fechterpaaren ausrichtete und obendrein 10.000 Sesterzen an
das Publikum verteilte.

Dass es bei den Gladiatorenkämpfen höchst brutal zuging, ist
unumstritten. Dennoch waren auch Frauen von den blutigen Spielen
fasziniert, was nicht zuletzt an der erotischen Ausstrahlung der
Kämpfer lag. Die muskelbepackten Männer standen bei den Damen
der römischen Oberschicht hoch im Kurs. Denn auch bei der
Ausstattung der Kämpfer ließen sich die Ausrichter nicht lumpen:
Je prächtiger der bronzene Panzer, desto besser.

Wie stattlich - und manchmal wenig zweckmäßig - die antiken
Gladiatoren gekleidet waren, zeigt die Ausstellung im
LWL-Römermuseum in Haltern: Reich verzierte Beinschienen sind zu
sehen, zudem ein erhaltener Gladiatorenhelm. Die erotische
Anziehungskraft der Kämpfer verdeutlicht zudem eine erhaltene
Terrakottastatue, die einen Gladiator zusammen mit einem
Fruchtbarkeitsgott darstellt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise im LWL-Römermuseum:
Dienstags bis Freitag: 9 bis 18 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 10 bis 19 Uhr

Erwachsene 5 Euro

Kinder und Jugendliche 2,50 Euro
(6 bis 17 Jahre)

Familien 10 Euro
(Eltern mit Kindern bis 17 Jahre)

Gruppen pro Person 4 Euro
(Erwachsene ab 16 Personen)

Schülerinnen und Schüler 2 Euro
(zwei Begleiter frei) bei Teilnahme an Führungen oder
museumspädagogischen Programm im Rahmen einer
Lehrveranstaltung

Ermäßigungsberechtigte 3 Euro
(mit Nachweis)

Audioguide deutsch/englisch 4 Euro
ermäßigt 3 Euro


INFO

LWL-Römermuseum
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See
Tel.: 02364 9376-38
URL: www.luxus-ausstellung.de
URL: www.roemermuseum-haltern.de

Begleitend zur Ausstellung erscheint im Verlag Philipp von
Zabern ein reich bebilderter Katalog (300 Seiten mit
320 Farbabbildungen). Die Museumsausgabe ist zum
Preis von 24,90 Euro erhältlich.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 2 11:46:44 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 Oct 2007 11:46:44 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Stiewe, Heinrich: Fachwerkhaeuser in Deutschland
Message-ID: 47022FA4.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Gefion Apel"
Datum: 01.10.2007, 11:04


LITERATUR

Buchvorstellung: "Fachwerkhäuser in Deutschland"
von Heinrich Stiewe

"Fachwerkhäuser in Deutschland" heißt das neueste Buch des
Bauhistorikers Dr. Heinrich Stiewe aus Blomberg-Wellentrup
(Kreis Lippe). Passend zum Thema werden Buchvorstellung und
Vortrag zum Thema am Arbeitsplatz des Autors, im
LWL-Freilichtmuseum Detmold, stattfinden.

Am Samstag, 6. Oktober um 16 Uhr wird Stiewe das Buch mit einem
Diavortrag vorstellen. Dazu laden der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) und die Vereinsgruppe Detmold des
Naturwissenschaftlichen und Historischen Verein für das Land
Lippe gemeinsam ins LWL-Freilichtmuseum ein. Die Veranstaltung
findet im Terrassensaal im "Krummen Haus" (Museumsverwaltung)
statt; Interessierte haben an der Museumskasse freien Eintritt.

Fachwerkhäuser prägen bis heute das Bild von vielen deutschen
Städten, Dörfern und Kulturlandschaften. Sie vermitteln eine
Vorstellung vom Leben, Wohnen und Arbeiten der Menschen
vergangener Jahrhunderte. Der Autor Heinrich Stiewe gibt einen
kenntnisreichen Überblick über die Entwicklung des Fachwerkbaus
vom 13. bis zum 20. Jahrhundert. Zahlreiche Beispiele aus
berühmten Fachwerkstädten wie Goslar, Quedlinburg, Marburg oder
Schwäbisch Hall werden vorgestellt.

Auch lippische Orte wie Detmold, Bad Salzuflen, Schötmar, Lemgo
oder Blomberg sind mit Beispielen vertreten. Neben Konstruktion,
Schmuckgestaltung und Raumaufteilung werden auch
kulturgeschichtliche Fragen berücksichtigt. Der reich bebilderte
Band fasst die aktuellen Ergebnisse der modernen Hausforschung
anschaulich zusammen und vermittelt so ein neues Bild von einer
vermeintlich altbekannten Bautechnik.

Info zum Buch:
Heinrich Stiewe: Fachwerkhäuser in Deutschland. Konstruktion,
Gestalt und Nutzung vom Mittelalter bis heute. Darmstadt, Primus
Verlag 2007. 160 Seiten mit 102 Farb- und 18 s/w-Abb., gebunden
mit Schutzumschlag, Format 22 x 29 cm. ISBN 978-3-534-18443-9,
im Buchhandel 29,90 Euro


INFO

Gefion Apel M.A.
Stellvertretende Museumsleiterin
LWL- Freilichtmuseum Detmold/
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 05231/706-140
Fax: 05231/706-106
E-Mail: gefion.apel at lwl.org
URL: www.freilichtmuseum-detmold.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 2 11:51:55 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 02 Oct 2007 11:51:55 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Das vereinigte Deutschland in der Karikatur
des Auslands, 03.10.-18.11.2007, Guetersloh
Message-ID: 470230DB.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 01.10.2007, 14:34


AUSSTELLUNG

Deutschlandbilder.
Das vereinigte Deutschland in der Karikatur des Auslands

Deutschland hat mehr Nachbarn als jedes andere Land der Erde. So
haben die Deutschen allen Grund, über den Zaun zu blicken. Die
deutsche Einheit bot Anlass, zu fragen, wie das Ausland
Deutschland und die Deutschen wahrnimmt.

"Deutschlandbilder" präsentiert im Spiegel der Karikatur die
Sichtweisen des Auslands, der unmittelbaren Nachbarn ebenso wie
der internationalen Presse seit 1989. Wie sieht das Ausland die
Deutschen und Deutschland? Wie werden die Wiedervereinigung und
die danach auftauchenden Probleme bewertet? Wie schätzen die
anderen Deutschland in der Gegenwart ein? Um diese Fragen
annähernd zu beantworten, wurde mit der Karikatur ein Medium
gewählt, das zuspitzt, provoziert und zugleich interpretiert.

Karikaturen greifen schärfer und überspitzter als andere Medien
Vorurteile, Stereotypen und Feindbilder auf, die oft schon lange
bestehen und nun angesichts tagespolitischer Ereignisse in einen
neuen Zusammenhang gestellt werden. Karikaturen werden so zu
historischen Zeitdokumenten. Die ausgewählten Karikaturen in
"Deutschlandbilder" reagieren in vielfältiger Weise auf den Fall
der Mauer und auf die deutsche Einheit. Darüber hinaus
beleuchten sie den Alltag der Deutschen und vermitteln die
Stellung Deutschlands innerhalb und außerhalb Europas. Die
Karikaturen kommen aus der ganzen Welt. Auf Wanderschaft gehen
105 Karikaturen, die von 57 Karikaturisten aus 26 verschiedenen
Nationen stammen.

Eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der
Bundesrepublik Deutschland. Präsentiert im Stadtmuseum
Gütersloh. Laufzeit vom 3. Oktober bis 18. November 2007

Begleitpublikation zur Ausstellung: "Deutschlandbilder. Das
vereinigte Deutschland in der Karikatur des Auslands". Hrsg. von
der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland,
deutsch und englischsprachig, 16,90 EUR.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellungseröffnung
Datum: 03.10.2007, 11.30 Uhr
Stadtmuseum Gütersloh
Kökerstraße 7-11a
33330 Gütersloh

Kontakt:
Dr. Rolf Westheider
Stadtmuseum Gütersloh
Kökerstraße 7-11a
33330 Gütersloh
Tel.: 05241/26685
Fax: 05241/29072
E-Mail: info at stadtmuseum-guetersloh.de
URL: www.stadtmuseum-guetersloh.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 4 11:20:41 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Oct 2007 11:20:41 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Kolloquium "Sozialstrukturen und soziale Bewegungen",
WS 2007/08, Bochum
Message-ID: 4704CC89.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 02.10.2007, 08:54


KOLLOQUIUM

Kolloquium "Sozialstrukturen und soziale Bewegungen"
Wintersemester 2007/08
Donnerstag 18-20 Uhr, im Haus der Geschichte des
Ruhrgebiets
Clemensstraße 17-19, 44789 Bochum

18.10.2007, ausnahmsweise um 19:00 Uhr
Prof. Dr. Jürgen Osterhammel (Universität Konstanz):
Europa um 1900: Die Sicht von außen (anschließend kleiner
Empfang)

25.10.2007
Dr. Ulla Plener (Berlin): Theodor Leipart und der ADGB:
Aufklärer und Verfechter der Wirtschaftsdemokratie

08.11.2007
PD Dr. Ivo Engels (Universität Freiburg):
Zwischen Wackersdorf und Waldsterben. Umweltprotest
und seine "Normalisierung" in den 1980er Jahren

15.11.2007
Prof. Dr. Harald Gatermann (FH Essen/Bochum):
Projekt Zeitreise Ruhr: 3D-Visualisierung interdisziplinärer
Kenntnisse am Beispiel der Region Ruhrgebiet

22.11.2007
Prof. Dr. Jochen-Christoph Kaiser (Universität Marburg):
(Einführungsvortrag Workshop Religiöse Sozialisation)

Ausnahmsweise Freitag, 30.11.2007, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Christoph Cornelißen (Universität Kiel):
Historische Identitätsbildung im "Bindestrichland"
Nordrhein-Westfalen (im Rahmen des Stiftungsfestes 2007)

06.12.2007
Referent offen (Tagung Gewerkschaften und europäische
Integration, Eröffnungsvortrag)

13.12.2007
Dr. Hubert Schneider (Bochum):
Die "Entjudung" des Wohnraums. Judenhäuser in Bochum

20.12.2007
Prof. Dr. Manfred Hettling (Universität Halle/Saale):
Zur Geschichte der Mittelschichten in Deutschland seit 1945

10.01.2008
Dr. Dagmar Kift (Westfälisches Industriemuseum Dortmund):
Mitbestimmen und Mitgestalten im Ruhrgebiet

17.01.2008
Dr. Dietmar Süß (Friedrich-Schiller-Universität Jena):
Zur Geschichte des Luftkrieges in Deutschland und England

Ausnahmsweise Mittwoch, 23.01.2008
Dr. Dimitrij Owetschkin (ISB): Zum Sozialprofil der evangelischen
Pfarrer in der Nachkriegszeit

31.01.2008
Dr. Stefanie van de Kerkhof (FernUniversität Hagen):
Europäisches Rüstungsmarketing im Kalten Krieg

07.02.2008
Prof. Dr. Dirk Schumann (Jacobs University Bremen):
Gewalt in der Schule: Determinanten und Diskurse in
Westdeutschland und den USA seit den 1960er Jahren


INFO

Kolloquium "Sozialstrukturen und soziale Bewegungen"
Wintersemester 2007/08
Donnerstag 18-20 Uhr
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstraße 17-19
44789 Bochum






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 4 11:27:28 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Oct 2007 11:27:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Leben,
Werk und Mythos von Paula Modersohn-Becker, 24.10.2007, Bielefeld
Message-ID: 4704CE20.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 02.10.2007, 17:49


AKTUELL

Über das Leben von P. Modersohn-Becker

Am Mittwoch, 24. Oktober, wird die Historikerin Melanie Blank
von 17.00 bis 19.00 Uhr im Murnausaal der Ravensberger Spinnerei
einen Vortrag zum "Leben, Werk und Mythos von Paula
Modersohn-Becker (1876-1907)" halten. Die Veranstaltung ist Teil
der Reihe "Frauen in Kunst und Kultur". Mit 22 Jahren war Paula
Modersohn-Becker nach Worpswede gezogen, um in der Nähe der
dortigen deutschen Avantgardekünstler leben und arbeiten zu
dürfen. Sie starb dort nur neun Jahre später, am 20. November
1907, und hinterließ ein Werk, das weit über den Worpsweder
Impressionismus hinausweist. Dieses Werk sicherte ihr einen
dauerhaften Platz unter den großen deutschen Künstlerinnen und
Künstlern.

In zehn Jahren hatte sie eine Fülle von Arbeiten geschaffen,
unter denen bis heute vor allem ihre Darstellungen von Mutter
und Kind, ihre Kinderporträts sowie ihre Selbstbildnisse das
Bild der Künstlerin in der Öffentlichkeit prägen. Die Bandbreite
ihres Schaffens war aber tatsächlich wesentlich breiter,
allerdings ist Paula Modersohn-Becker als Landschaftsmalerin
weit weniger bekannt. Nach wie vor scheint ihre Rezeption
geprägt von der Wahrnehmung, dass sie "schicksalshaft zu früh im
Kindbett" verstorben sei und Todesahnungen ihr Leben immer
begleitet hätten.

"Sie wollte Mutter werden. Sie kam mit dem Kinde unter dem
Herzen zu uns nach Büren in Westfalen. Sie wollte uns, bevor sie
gebar, noch einmal sehen. Dann wurde sie Mutter und ihre
Lebensflamme ertrank im ewigen Meer, indem sie ein anderes Licht
anzündete.", so erinnerte sich 1919 der Bildhauer Bernhard
Hoetger und beförderte damit den Künstlerinnen-Opfer-Mythos.

Der Vortrag gibt einen Einblick in die ganze Bandbreite des
Schaffens von Paula Modersohn-Becker und führt das
Ineinandergreifen von Mythenbildung und Kunstrezeption
exemplarisch vor.

Der Eintritt an der Tageskasse beträgt vier Euro.


INFO

Ravensberger Spinnerei
Ravensberger Park 2
33602 Bielefeld






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 4 11:29:22 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 04 Oct 2007 11:29:22 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/35
Message-ID: 4704CE92.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 04.10.2007, 09:07


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-35 für den Zeitraum vom
16.09.2007 bis zum 22.09.2007 mit insgesamt 11 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 5 11:49:00 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Oct 2007 11:49:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Karte zur Verbreitung des Taeufertums in der
Fruehzeit im Stadtmuseum Muenster
Message-ID: 470624AC.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 05.10.2007, 10:48


AKTUELL

Karte zur Verbreitung des Täufertums in der Frühzeit
Nach mehrjähriger Recherche stellt Stadtmuseum Übersicht vor

"Diese Karte haben wir uns seit langem gewünscht. Sie ist für
das Verständnis der Täufergeschichte außerordentlich hilfreich".
Stadtmuseumsdirektorin Dr. Barbara Rommé lässt keinen Zweifel an
dem Wert des jüngsten Neuzuganges der Schausammlung: Eine
Überblickskarte zur Täufergeschichte, die detailreich die Städte
und Regionen nennt, an denen sich Täufer im 16. Jahrhundert
aufgehalten haben.

Die Übersicht informiert nicht nur über die späten Ereignisse um
die Täuferherrschaft 1534 bis 1536 in Münster. Sie dokumentiert
auch die extreme Reformationsbewegung in Mitteleuropa von ihren
Anfängen in Zürich im Januar 1525 bis in die Jahre um 1550. Dr.
Rommé: "Es ist gelungen, die erste wissenschaftlich abgesicherte
Karte zur Verbreitung der Täufer in der Frühzeit anzufertigen".
Immerhin haben die Täufer ihren Ursprung nicht in Münster,
sondern in schweizerischen und süddeutschen Regionen.

Erarbeitet wurde die Übersicht von Dr. Ralf Klötzer. Mehrere
Jahre hat der Historiker und ausgewiesene Kenner der
Täufergeschichte in die Recherche investiert, Quellen wie
Literatur und Protokolle - darunter von Verhören und
Hinrichtungen - ausgewertet. An der Karte ablesen lassen sich
Größe und Bedeutung der jeweiligen Orte, an denen Täufer lebten
oder sich aufhielten.

Damit dient sie der Fachwelt und der breiten Öffentlichkeit über
Münsters Stadtgrenzen hinaus als anschauliche Information. Die
Jahrzehnte im frühen 16. Jahrhundert, in denen die Täufer ihre
Herrschaft in Münster krönten und sie nach anderthalb Jahren
wieder verloren, haben die Stadtgeschichte entscheidend geprägt

Ihren Platz hat die Karte im Museumskabinett zur
Täuferherrschaft. Für die grafische Gestaltung und Präsentation
zeichnete die Firma maßwerke GbR verantwortlich.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: (0)2 51/4 92-45 03
Fax: (0)2 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de
URL: www.stadt-muenster.de/museum






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 5 11:54:37 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Oct 2007 11:54:37 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bocholter Wirtschaftsgeschichte am Beispiel Borgers,
11.10.2007, Bocholt
Message-ID: 470625FD.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Stadt Bocholt - Virtuelles Rathaus NRW 2006"
Datum: 01.10.2007, 12:59


AKTUELL

Bocholter Wirtschaftsgeschichte am Beispiel Borgers
Vortrag am 11. Oktober im Ratssaal

Zu einem wirtschaftshistorischen Vortrag lädt am Donnerstag, 11.
Oktober, der Gesprächskreis Bocholter Stadtgeschichte ein. Dr.
Thomas Mayer wird unter dem Titel "Nicht wie alle - Ein
Erfolgsrezept am Beispiel Borgers" referieren. Beginn ist um
18.30 Uhr im Ratssaal am Berliner Platz 1. Der Eintritt ist
frei.

Der Vortrag beinhaltet folgenden Unterthemen:

Von der Wattewerkstatt zum international aufgestellten
Unternehmen (1866-2006)
Spezialisierung als Schwierigkeit und Chance
Immer wieder Krisen
Immer wieder Neuanfänge
Gibt es ein Geheimnis ?

Die Moderation übernimmt Stadtarchivar Dr. Hans D. Oppel.

Der Gesprächskreis Bocholter Stadtgeschichte wird vom
Stadtarchiv Bocholt und der Volkshochschule
Bocholt-Rhede-Isselburg getragen.


INFO

Ratssaal Bocholt
Berliner Platz 1
Bocholt






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 5 11:57:18 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 05 Oct 2007 11:57:18 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_=22Maxentius_-_ein_Vorbereiter_Consta?=
=?utf-8?q?ntins_des_Gro=C3=9Fen=22=2C_09=2E10=2E2007=2C_Muenster?=
Message-ID: 4706269E.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 04.10.2007, 13:20


AKTUELL

Vortragsveranstaltung des Vereins für Geschichte und
Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster
Dienstag, 09. Oktober 2007, 20.00 Uhr (s. t. !)
Prof. Dr. Hartmut Leppin, Frankfurt a. M.
"Maxentius - ein Vorbereiter Constantins des Großen"

Der römische Kaiser Maxentius (um 280-312 n. Chr.) ist berühmt
geworden, weil er gegen Constantin den Großen verloren hat.
Lange galt er als Tyrann und Christenverfolger, während
Constantin als christlicher Sieger über den Vertreter der
heidnischen Götter gesehen wurde. Mit seinem Vortrag " Maxentius
- ein Vorbereiter Constantins des Großen" eröffnet am Dienstag
(09.10.) Prof. Dr. Hartmut Leppin (Frankfurt a. M.) die neue
Vortragsreihe des Vereins für Geschichte und Altertumskunde
Westfalens, Abt. Münster.

Er wird ein wesentlich differenzierteres Bild des Maxentius
zeichnen. Leppin kann zeigen, dass Maxentius sich den Christen
gegenüber nicht feindselig verhielt und teils die
Voraussetzungen für den Wiederaufstieg des stadtrömischen
Christentums nach der Verfolgung schuf. Maxentius' Baupolitik
zeigt ein für die Spätantike ungewöhnliches
Herrschaftsverständnis, das sich auf die Herrschaft Constantins
auswirkte. Welche Folgen Maxentius' Herrschaft für die
Constantins des Großen hatte und wie Maxentius in der heutigen
Forschung bewertet wird, beantwortet Leppin in seinem
Vortrag.

Der Vortrag beginnt um 20.00 Uhr (s. t. !) im Vortragssaal des
Landesmuseums, Domplatz 10. Der Eintritt ist frei.


INFO

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 8 11:23:48 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Oct 2007 11:23:48 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe 24.08.-02.10.2007
Message-ID: 470A1344.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 02.10.2007, 14:33


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe

In Kooperation mit dem Westfälischen Museumsamt des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/


Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 01.10.2007

Hattingen: Ausstellung zur Liebessehnsucht (10:36 Uhr) Im
Hattinger Industriemuseum Henrichshütte hat am Sonntag die
Sonderausstellung ?liebe.komm" begonnen. Dabei geht es um die
Frage, wie sich Paare in den vergangenen 250 Jahren ihre Liebe
gestanden haben. Bis Januar gibt es zusätzlich ein
Begleitprogramm zur Ausstellung, etwa einen magischen Sonntag
mit ?Hokuspokus um die Liebe?. Die Botschaften sind immer gleich,
aber die Wege, wie Liebende ihre Herzensbotschaften
übermittelten, haben sich im Laufe der Jahrhunderte teilweise
dramatisch verändert. Liebe.komm zeigt Skulpturen, Bilder und
Texte, unterschiedlichste Exponate von der Kontaktanzeige von
anno 1738 bis hin zu Internet-Chats. Die Ausstellung teilt sich
in sieben Bereiche, entsprechend den sieben Phasen einer Liebe:
vom ersten Kennenlernen mit Bauchkribbeln bis hin zur Trennung,
die manchmal nur ein Häufchen zerrissener Liebesbriefe übrig
lässt. Die ehemalige Hütte passt nach Angaben des Veranstalters
durchaus als Veranstaltungsort: hier wurde nicht nur Eisen
geschmiedet, sondern auch mancher Bund fürs Leben?

Nachrichten aus Südwestfalen vom 01.10.2007

Burgsanierung in Altena beginnt (09:21 Uhr) In Altena beginnt
heute die Sanierung der Burg. Zunächst wird das Pflaster in den
Burghöfen entfernt und die Kanalisation erneuert. Dadurch soll
ein besserer Wasserabfluss erreicht werden. Bisher drang häufig
Regenwasser in die Mauern ein. Der erste Bauabschnitt wird rund
eine Millionen Euro kosten. Die Arbeiten sollen Ende April
beendet sein. Dann folgt die eigentliche Mauersanierung. Während
der Arbeiten bleiben die Museen, die Jugendherberge und die
Gaststätte geöffnet. Es fallen allerdings Parkplätze weg. [Nach
oben]

Nachrichten aus Südwestfalen vom 29.09.2007

Dampftage in Eslohe (11:29 Uhr) Dampfmaschinen,
Dampfschiffmodelle und Oldtimer-Traktoren sind an diesem
Wochenende die Attraktion bei den Dampftagen im Esloher
Maschinen- und Heimatmuseum. Nach der umfangreichen Erweiterung
präsentiert sich das Museum jetzt auf einer Fläche von fast 3000
Quadratmetern. Mit mehr als 10.000 Gästen im Jahr ist das
Esloher Maschinen- und Heimatmuseum schon jetzt eines der am
besten besuchten Museen in der Region.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 26.09.2007

Zeitarbeitsbörse in Hamm (09:32 Uhr) Die Arbeitsagentur in Hamm
informiert heute über Zeitarbeit. Auf einer Zeitarbeitsbörse im
Gustav-Lübke-Museum stellen Personaldienstleister aus der Region
ihre Angebote vor. Interessenten können so direkt mit
Mitarbeitern von Zeitarbeitsfirmen Kontakt aufnehmen. Nach
Angaben der Arbeitsagentur boomt die Zeitarbeit im
konjunkturellen Aufwind. Der Anteil der Zeitarbeit an den
gesamten offenen Stellen liege mittlerweile bei einem Drittel.

Nachrichten aus OWL vom 24.09.2007

Museumsumbau wird teuer als geplant (18:52 Uhr) Der Ausbau der
Alten Altarwerkstatt in Rheda-Wiedenbrück wird teurer als
geplant. Zur Zeit gehen Vertreter der Stadt von etwa 300.000
Euro Mehrbedarf aus. Noch nicht erteilte Aufträge wurden vorerst
gestoppt, bis die Finanzierung der Mehrkosten geklärt ist. Der
Umbau wurde teurer, weil die Statik bei dem 100 Jahre alten
Gebäude höhere Anforderungen stellte als ursprünglich
angenommen. Außerdem schlägt die Mehrwertsteuererhöhung zu
buche. Geplant waren für den Umbau 1,8 Millionen Euro. Nun wird
über Einsparmöglichkeiten bei der Innenausstattung und
Gebäudesicherung nachgedacht.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 24.09.2007

Streit um Kunstfälscher-Ausstellung (17:24 Uhr) Um die
Kunstfälschungsausstellung im münsterischen Picassomuseum ist
ein Streit entbrannt. Dabei haben das Museum und das
Landeskriminalamt in Stuttgart heute den Vorwurf des
Bundesverbandes Deutscher Galerien zurückgewiesen, die
Ausstellung verbreitete falsche Zahlen über Kunstfälschungen. In
der Ausstellung heißt es, dass mindestens 30 % aller in
Deutschland gehandelten Kunstwerke zumindest verfälscht seien.
Der damit erzielte Verkaufsumsatz soll rund 2,5 Milliarden Euro
betragen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 24.09.2007

Polke-Ausstellung mit Besucherrekord (09:43 Uhr) Mit einem
Besucherrekord ging in Siegen die Ausstellung des
Rubens-Preisträgers, Sigmar Polke, zu Ende. Das Museum für
Gegenwartskunst zählte rund 13.200 Besucher. Die Ausstellung
habe sehr viel Spaß gemacht, sagte Museumsleiterin Eva Schmidt,
da Polke sehr viele Ideen habe und sehr experimentierfreudig
sei. Gut fünf Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland.

Nachrichten aus OWL vom 24.09.2007

Ausstellung "MARTa schweigt" wird verlängert (08:58 Uhr) Das
Museum MARTa in Herford verlängert die Ausstellung "MARTa
schweigt" um eine Woche. Schon mehr als 22.000 Besucher hätten
die Schau mit Werken zeitgenössischer Künstler zum Thema
Schweigen und Stille gesehen, berichtet das Museum. Die
Ausstellung endet nun am 14. Oktober.

Radionachrichten vom 22.09.2007

Glimpflicher Ausgang eines Unfalls mit Museumsbahn (14:57 Uhr)
Im Sauerland hat es einen Unfall mit einer Museumseisenbahn
gegeben.

Zwischen Brilon und Alme entgleiste der Dieseltriebwagen des
Zuges, weil Schienen im Gleisbett lagen. Sie waren für
Bauarbeiten vorgesehen. Die 90 Fahrgäste blieben unverletzt, sie
wurden mit Bussen weiterbefördert. Allerdings entstand ein
Schaden in Höhe von rund 100-tausend Euro.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 21.09.2007

Bochum: Alzheimer Tag 2007 (09:45 Uhr) Am heutigen
Welt-Alzheimer-Tag veranstaltet die Bochumer Expertengruppe
Demenz einen Thementag rund um die Krankheit. Betroffene und
Angehörige können an Informationsveranstaltungen und
Beratungsgesprächen teilnehmen. Die Bochumer Expertengruppe
Demenz ist ein außergewöhnlicher Zusammenschluss von 30
Organisationen aus den Bereichen Medizin, Pflege, Betreuung und
Beratung. Ziele sind eine vielseitige Beratung von Angehörigen
sowie die fachgerechte Betreuung und Versorgung der Betroffenen.
Bei dem Thementag im Kunstmuseum Bochum wird in verschiedenen
Vorträgen über neue Wege in der ambulanten und stationären
Versorgung Alzheimererkrankter informiert. Die Moderation der
Veranstaltung übernimmt die ehemalige NRW-Gesundheitsministerin
Birgit Fischer.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 20.09.2007

Ausstellung Kunstmuseum Ahlen (14:23 Uhr) Das Kunstmuseum in
Ahlen zeigt eine große Werkschau des Künstlers Victor Kraus.
Präsentiert werden 100 Aquarelle und großformatige Ölbilder des
Münchner Künstlers. Kraus ist unter anderem Träger des
Bayerischen Staatsförderpreises. Die Ausstellung ist bis zum 20.
Januar zu sehen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 20.09.2007

20.000ter Besucher erwartet (11:45 Uhr) Das Römermuseum in
Haltern erwartet heute Nachmittag den 20.000 Besucher der
aktuellen Ausstellung ?Luxus und Dekadenz?. Das Museum zeigt
seit vier Wochen Wandmalereien, Goldschmuck und andere
Kunstwerke aus der Römerzeit. Die Schau beleuchtet das Leben der
römischen Oberschicht am Golf von Neapel. Die Ausstellung läuft
noch bis zum 25. November.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 19.09.2007

Strafbefehl beantragt (15:38 Uhr) Die Staatsanwaltschaft
Dortmund will beim Hammer Amtsgericht einen Strafbefehl gegen
Dirk Sodenkamp beantragen. Der 32-jährige Fröndenberger
CDU-Politiker hatte sich mit einem gefälschten Magister-Abschluß
erfolgreich um die Stelle als Leiter des Stadtarchivs beworben.
Die Opposition im Hammer Rat fordert unterdessen, die mit
Ratsmehrheit erteilte "Ehrenerklärung" für Oberbürgermeister
Thomas Hunsteger-Petermann zurückzunehmen. Der in der
Ratssitzung dargestellte Sachverhalt entspreche nicht der
Aktenlage.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 18.09.2007

Hitler war kein Ehrenbürger Altenas (10:38 Uhr) Adolf Hitler ist
nie Ehrenbürger der Stadt Altena gewesen. Das haben nach Angaben
von Bürgermeister Hollstein gestern im Rat genaue Forschungen
des Stadtarchivs ergeben. Damit kann ihm auch keine
Ehrenbürgerschaft aberkannt werden, wie es die FDP forderte. Sie
hatte durch einen Informanten erfahren, dass Hitler noch immer
Ehrenbürger Altenas sei. Nachdem sich dies als falsch
herausgestellt hat, haben die Liberalen ihren Antrag zurück
gezogen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 18.09.2007

Borusseum soll früher starten (18:59 Uhr) Fußball-Bundesligist
Borussia Dortmund will sein eigenes Museum im Stadion schon im
kommenden Jahr einweihen. Das erklärte Schatzmeister Reinhold
Lunow auf der Internetseite des Clubs. In der vergangenen Woche
seien bereits Verträge mit einem Architekturbüro unterzeichnet
worden. In dem so genannten "Borusseum" soll unter anderem die
Geschichte des Dortmunder Stadions und des Borsigplatzes
dargestellt werden. Außerdem wird es ein Kino und eine "Gelbe
Wand" geben, an der besondere Anekdoten aus der Historie des
Vereins präsentiert werden. Mitte 2008 sollen die Baumaßnahmen
beginnen, spätestens zum 100. Geburtstag des BVB im Jahr 2009
soll das "Borusseum" fertiggestellt sein.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 18.09.2007

Besucheransturm in Picasso-Museum (16:17 Uhr) Bereits eine Woche
nach Ausstellungsbeginn haben mehr als 2000 Besucher die neue
Kunstschau im Graphikmuseum Pablo Picasso in Münster gesehen.
Bis Mitte Januar zeigt das Museum Kunstfälschungen berühmter
Werke von Miro, Chagall, Dali oder Picasso.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 17.09.2007

Weniger Besucher bei Museumsnacht (08:31 Uhr) Rund 33.000
Besucher kamen am Wochenende zur Dortmunder Museumsnacht. Das
waren rund 10.000 weniger als im Vorjahr. Die Organisatoren
machen das Wetter verantwortlich. Während es im Vorjahr
mediteran mild gewesen sei, hätten in diesem Jahr die kühlen
Temperaturen vom Besuch der 7. Museumsnacht abgehalten.

Radionachrichten vom 16.09.2007

NRW-Museen zeigen "Knotenpunkte" (06:52 Uhr) In sieben
nordrhein-westfälischen Museen startet heute das
Gemeinschaftsprojekt "Knotenpunkte".

Sieben junge Künstler aus vier Ländern setzen sich dabei mit dem
Internet auseinander. Das Kultursekretariat NRW Gütersloh will
mit diesem Projekt einen Zweig der zeitgenössischen Kunst
vorstellen, die sogenannte Netz-Kunst, die Künstler und Museen
mit unterschiedlichem Charakter real und virtuell miteinander
verbindet. Dies sei in Zeiten immer knapperer Budgets der
Versuch, kulturpolitische Verantwortung auch für besonders junge
Kunst zu übernehmen. Das Projekt "Knotenpunkte" ist in Unna,
Schöppingen, Marl, Ahlen, Witten, Siegen und Gladbeck zu sehen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 15.09.2007

Das "Stempel-Mekka" und weitere Veranstaltungstipps (11:37 Uhr)
?Stempeln gehen als Freizeitvergnügen?. Unter diesem Titel steht
das ?16. Internationale Stempel-Mekka? in der Stadthalle Hagen.
40 Aussteller aus Europa und den USA bieten 50.000
unterschiedliche Motiv bei der größten Stempel-Messe Europas. In
der Stadthalle Hagen, am Samstag von 10 bis 18 Uhr und am
Sonntag von 11 bis 17 Uhr. - Zur "7. Dortmunder Museumsnacht"
öffnen am Samstag Nachmittag 60 Museen, Galerien und Ateliers
ihre Türen. ?Nacht der Kontraste? lautet das Motto. Die
WDR-Lokalzeit zeigt einen Spielfilm und Reportagen aus den 50er
und 60er Jahren im Kino Schauburg in Dortmund, ab 16 Uhr 30 Uhr
bis Mitternacht, hier ist der Eintritt frei. - Klassische Musik,
Samba, Blues und Hard-Rock spielt das ?Chamber Orchestra of
Groove? - nur mit Streich-Instrumenten in einem Flugzeug-Hangar
in Hamm-Heessen. Am Samstag um 20 Uhr heben sie ab, im Rahmen
des Klassik-Sommers Hamm. Der geht am Sonntag mit einem
Klavierabend im Kurhaus zuende.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 15.09.2007

Hattingen: Henrichshütte wieder in Betrieb (09:18 Uhr) In der
Hattinger Henrichshütte fließt 20 Jahre nach der Stillegung ab
Sonntag wieder Eisen. Das Industriemuseum verfügt jetzt über
einen Grauguß-Ofen, der Besuchern zeigen soll, wie früher in
dieser Traditionshütte gearbeitet wurde. Gleichzeitig wird eine
Ausstellung mit Fotos, Büchern und Gemälden zu Geschichte der
Hütte eröffnet.

Nachrichten aus OWL vom 13.09.2007

Engagement-Card für Bielefeld (16:29 Uhr) Für ehrenamtlich
Engagierte in Bielefeld gibt es jetzt eine sogenannte
Engagement-Card. Mit dieser Karte erhalten Bürger, die
wenigstens 100 Stunden im Jahr ehrenamtlich aktiv sind, eine
Reihe von Ermäßigungen in öffentlichen Einrichtungen. Die Idee
zu der Karte kommt von der Bielefelder
Sozial-Aktien-Gesellschaft. Sie hat die Eisbahn sowie alle
Museen, Hallen- und Freibäder der Stadt davon überzeugt, für
ehrenamtlich Aktive einen ermäßigten Eintritt zu gewähren.
Voraussetzung für die Engagement-Card ist der glaubwürdige
Nachweis eines gemeinnützigen Vereins.

Nachrichten aus OWL vom 14.09.2007

Neues Kulturzentrum in Lübbecke (18:45 Uhr) Die Stadt Lübbecke
im Kreis Minden-Lübbecke hat ein neues Kultur- und
Medienzentrum: Das historische Rathaus. Für die Planungen und
Umbauarbeiten benötigte die Stadt fünf Jahre. Jetzt sind dort
die Kinder- und Jugendbibliothek untergebracht. Im obersten
Stockwerk kann die Sammlung des Stadtmuseums besichtigt werden.
Der Um- und Neubau kostete insgesamt 2,2 Millionen Euro. Etwa
die Hälfte davon bezahlte das Land Nordrhein-Westfalen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 14.09.2007

Archäologisches Freigelände geplant (17:07 Uhr) Am Römermuseum
in Haltern wird ein archäologisches Freigelände errichtet. Das
hat heute der Landschaftsausschuss des LWL in Münster
beschlossen. Das 4,8 Millionen Euro teure Projekt soll zum
Jubiläum "2000 Jahre Varus Schlacht" im übernächsten Jahr
entstehen. Geplant ist eine für Besucher begehbare
Rekonstruktion des ehemaligen Hauptlagers. Finanziert wird das
Modell teilweise im Rahmen eines NRW-Förderprogramms.

Nachrichten aus OWL vom 14.09.2007

Klostermuseum wird weiter ausgebaut (16:00 Uhr) Das Museum für
Klosterkultur in Lichtenau-Dalheim wird weiter ausgebaut. Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe bewilligte 14 Millionen Euro
für einen neuen Bauabschnitt. Süd- und Ostflügel, der Kreuzgang
und die Gärten der Klosteranlage sollen wieder hergerichtet
werden. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im Frühjahr
2008.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 13.09.2007

7. Dortmunder Museumsnacht (10:16 Uhr) An der 7. Dortmunder
Museumsnacht am Samstag beteiligen sich 60 Museen, Kirchen,
freie Kulturzentren und Galerien. Das sind mehr als je zuvor.
500 Vorstellungen und Aktionen warten auf Besucher. Für alle
Aufführung brauchen die Besucher nur ein Ticket. Das WDR-Studio
Dortmund zeigt im Kino "Schauburg" Fernseh-Reportagen aus dem
Ruhrgebiet der 50er und 60er Jahre. Hier ist der Eintritt frei.

Nachrichten aus dem Rheinland vom 12.09.2007

Siegburg stellt auf Öko-Strom um (15:49 Uhr) Die Stadt Siegburg
stellt auf Ökostrom um. Schulen, Museen, Obdachlosenheime und
das Rathaus sollen künftig mit Strom aus Wind-, Wasser- und
Solarkraftwerken betrieben werden. Die Stadt hat dafür Verträge
mit der Rhenag und den Dessauer Verkehrs- und
Versorgungsbetrieben abgeschlossen. Für insgesamt 5 Millionen
Kilowattstunden Ökostrom im Jahr bezahlt die Stadt Siegburg
jährlich 5.700 Euro mehr als für konventionell erzeugten Strom.
Auch die Straßenbeleuchtung soll bald auf Ökostrom umgestellt
werden, so Bürgermeister Franz Huhn. Entsprechende
Vertragsverhandlungen mit dem Anbieter Rhenag würden in Kürze
beginnen. Nach Aussage der Rhenag ist Siegburg die erste Stadt
in der Region, die im großen Stil auf Ökostrom umstellt.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 12.09.2007

Revier-Reportagen im Kino (18:13 Uhr) Das WDR-Studio Dortmund
präsentiert am Wochenende die schönsten Revier-Reportagen im
Kino. Sie zeigen Industrie-Arbeit und Schrebergarten,
Wirtschaftswunder und Arbeitskampf aus den 50er und 60er Jahren
in schwarz-weiss in der ?7. Dortmunder Museumsnacht? am Samstag
ab 16.30 Uhr bis Mitternacht. Es ist ein besonderer Spielfilm
aus den 50ern für Kinder und Eltern: ?Ein Platz an der Halde?.
Martin, Robert, Helga, Josef und Äppelken spielen für ihr Leben
gern Fußball zwischen Schächten und Schlackenbergen. Aber die
Wirtschaft brummt, überall wird gebaut, die Kinder werden
verjagt. Doch mit ruhrpöttischer Dickköpfigkeit und Schläue
bekommen die Kinder ihren ?Platz an der Halde?. Der Schauspieler
Wilhelm Reitz spielte das ?Äppelken?. Er erzählt in der
?Schauburg? von den Dreharbeiten und beantwortet Fragen aus dem
Publikum. Außerdem sind am Samstag Filme über die Arbeitswelt,
aber auch über Rock- und Beat-Musik im Revier zu sehen. Der
Eintritt ist frei. Die Lokalzeit berichtet am Samstag live aus
der Schauburg.

Nachrichten aus OWL vom 11.09.2007

Dobergmuseum vor dem Abriss? (20:24 Uhr) In Bünde im Kreis
Herford fordern Kommunalpolitiker den Abriss des Dobergmuseums.
Konstruktionsfehler machen den erst zehn Jahre alten Bau nach
Angaben der Stadt zu einem teuren Sanierungsfall. Besonders beim
Dach sei so schwer gepfuscht worden, dass Museumsmitarbeiter
nach Regenfällen regelmäßig Wassereimer im Haus verteilen. Eine
Komplettrenovierung würde eine Million Euro kosten. Der Kreis
Herford als Hauptträger will das geologische Museum sanieren, in
Bünde wird darüber noch gestritten. Bei einer Schließung müssten
Fördergelder von rund drei Millionen Euro an das Land
zurückgezahlt werden.

Nachrichten vom 11.09.2007

Exponate aus Preußenmuseum verschwunden (09:50 Uhr) Aus dem
Weseler Preußenmuseum sind 136 Jahre alte Ausstellungsstücke
gestohlen worden. Wie die Polizei erst heute mitteilte, fehlen
die Insignien des schwarzen Adlerordens , ein Bruststern und ein
Ordenskreuz bereits seit Sonntag. Aus der gleichen Ausstellung
wurden schon vor wenigen Wochen drei sogenannte
Kurbrandenburgischen Münzen entwendet.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 08.09.2007

Islamarchiv warnt vor Hetzjagd (07:44 Uhr) Das Zentralinstitut
Islamarchiv in Soest hat vor einer Hetzjagt auf Konvertiten
gewarnt. Die Vorschläge von Innenminister Schäuble und Bayerns
Innenminister Beckstein, Konvertiten künftig zu beobachten, sei
absurd, so Institutsleiter Abdullah. Man könne nicht Menschen,
die zum Islam übertreten, unter Generalverdacht stellen.
Außerdem ließe sich das nicht einmal umsetzen, sagte Abdullah
dem WDR. Der Islam sei keine Staatskirche, die neue Mitglieder
in Listen festhalte.

Nachrichten aus OWL vom 07.09.2007

Sonderausstellung im Freilichtmuseum (08:51 Uhr) Zum fünfzigsten
Jubiläum plant das Freilichtmuseum in Detmold eine besondere
Ausstellung. Unter dem Titel "Planet Westfalen" werden neben den
gewohnten Handwerkern auch Schauspieler Leben in die
historischen Gebäude bringen. Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe hat als Träger des Museums 880.000 Euro für die
Ausstellung bereitgestellt. Sie ist für April 2010 geplant.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 06.09.2007

Zentralinstitut verurteilt geplante Terrorakte (11:39 Uhr) Das
Soester Zentralinstitut Islamarchiv hat die geplanten Terrorakte
durch Männer, die zum Islam konvertiert sind, scharf verurteilt.
Die im Sauerland verhafteten mutmaßlichen Terroristen hätten dem
Ansehen des Islam in Deutschland schweren Schaden zugefügt,
sagte der Seniorchef des Institutes Salim Abdullah dem WDR. Das
Institut schätzt die Zahl der gewaltbereiten Menschen unter den
4000 Konvertiten im vergangenen Jahr auf unter ein Prozent.
Diese Männer hätten sich Splittergruppen angeschlossen, die enge
Kontakte nach Pakistan und in den Iran hätten.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 06.09.2007

Kunstfälschungen im Picasso Museum (16:46 Uhr) Das Graphikmuseum
Pablo Picasso eröffnet am Freitag eine Sonder-Ausstellung mit
spektakulären Kunstfälschungen. Gezeigt werden unter anderem 170
gefälschte graphische Arbeiten von Magritte, Chagall, Miro und
Picasso. Vereinzelt gibt es dazu auch die Originale zu sehen.
Die Fälschungen stammen hauptsächlich aus dem umfangreichen
Archiv des Landeskriminalamtes in Stuttgart. Es beherbergt mehr
als eintausend Fälschungen. Die Ausstellung ist bis zum 13.
Januar zu sehen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 06.09.2007

Über eine Million für Haus Hövener (14:53 Uhr) In der nächsten
Woche soll in Brilon mit den Umbauarbeiten am Haus Hövener
begonnen werden. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert den Umbau
zum Museum mit insgesamt 1,2 Millionen Euro. Nach der
Restaurierung des Hauses Hövener soll ein Großteil der Exponate
aus dem jetzigen Stadtmuseum dorthin umziehen. Das Museum soll
anschließend geschlossen werden.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 05.09.2007

Römermuseum wird erweitert (17:01 Uhr) Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe will sein Römermuseum in Haltern am See um ein
archäologisches Freigelände erweitern. Nach einem Beschluss des
Kulturausschusses, soll dafür das Gelände des ehemaligen
Römerlagers genutzt werden. Die Kosten liegen bei 4,8 Millionen
Euro. Das Vorhaben muss noch vom Landschaftsausschuss abgesegnet
werden.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 05.09.2007

LWL saniert Maschinenhalle von Zeche Zollern (13:28 Uhr) Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe will die Maschinenhalle im
Dortmunder Industriemuseum Zeche Zollern sanieren. Für fast
sieben Millionen Euro soll sie zu einem Ausstellungs- und
Veranstaltungsraum ausgebaut werden. Der Finanzausschuss und der
Landschaftsausschuss müssen den Plänen noch zustimmen. 90
Prozent der Kosten übernimmt das Land aus seinem
Stadterneuerungsprogramm.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 03.09.2007

Jugendbauhütte in Soest (10:45 Uhr) Die Stadt Soest ist ab heute
Sitz der 9. Jugendbauhütte in Deutschland. Darin können junge
Erwachsene ein freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege
absolvieren. Im Stadtarchiv oder im städtischen Amt für
Denkmalpflege werden Kenntnisse über den Denkmalschutz
vermittelt. Die Soester Jugendbauhütte startet mit 20
Teilnehmern. Initiator und Träger ist die Deutsche Stiftung
Denkmalschutz. Sie trägt pro Jugendbauhütte jährliche Kosten bis
zu 150.000 Euro. Ziel ist es, junge Menschen zur intensiven
Beschäftigung mit dem kulturellen Erbe

Nachrichten aus dem Münsterland vom 03.09.2007

Andrang bei Nacht der Museen (07:50 Uhr) Mehrere zehntausend
Besucher haben Wochenende das "Schauraum-Fest der Museen und
Galerien" in Münster besucht. Der Zulauf sei ungebrochen gewesen,
so ein Sprecher der Stadt. Besonders auffällig sei das große
Interesse junger Leute an einem Museumsbesuch gewesen. 43 Museen
und Galerien hatten bei freiem Eintritt bis Samstagnacht um 24
Uhr geöffnet.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 01.09.2007

Veranstaltungstipps zum Wochenende (10:23 Uhr) Dortmund: Das
WDR-Rundfunkorchester eröffnet die Konzertreihe ?Mommenta?. Auf
dem Programm stehen Werke der Komponisten Dvorák und Smetana und
Musik aus Böhmen, Mähren und der Slowakei. Das
Promenaden-Konzert in der Arbeits-Schutz-Ausstellung ?DASA?
beginnt am Samstag um 18.00 Uhr.

Hagen: Bulldogs, Trecker und Traktoren kommen zum ?Erntefest? im
Freilichtmuseum Hagen. 180 historische Landmaschinen sind zu
sehen, darunter der legendäre Trecker ?Lanz Bulldog? mit
Ein-Zylinder Glühkopf-Motor, der mit Roh-Öl fährt. Samstag und
Sonntag von 11.00 bis 17.00 Uhr.

Hamm: Mehr als 100 Drachen fliegen bei den ?12. Drachentagen?.
Schwerpunkt in diesem Jahr sind chinesische Schlangen-Drachen
mit einer Länge von mehr als 100 Metern. Die Drachenfreunde Hamm
verstehen ihr Fest ausdrücklich als Vorführung - eigene
Windvögel müssen zuhause bleiben. Drachentage im Maximilianpark,
am Samstag von 13.00 bis 18.00 Uhr und Sonntag von 11.00 bis
18.00 Uhr.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 31.08.2007

Erfolgreiche Ausstellung (13:09 Uhr) Zwei Wochen nach Eröffnung
der Sonder-Ausstellung ?Luxus und Dekadenz? erwartet das
Römermuseum in Haltern heute den 10.000 Besucher. Die hohe
Besucherzahl sei ein großer Erfolg für Haus und Ausstellung,
sagte Museumsleiter Rudolf Aßkamp.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 31.08.2007

Ausstellung zum Starkult (11:40 Uhr) Das Rock'n'Popmuseum in
Gronau zeigt ab Sonntag eine Sonderausstellung zum Thema
Starkult. Der niederländische Künstler Sander von Bussel stellt
zum Beispiel Kleidungsstücke und Gitarren von imaginären
Popstars aus. Dabei wird auch die Selbstverliebtheit der Stars
aufs Korn genommen. Die Schau ist bis zum 14. Oktober zu sehen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 29.08.2007

DFB-Delegation in Dortmund (17:18 Uhr) Eine Delegation des
Deutschen Fußballbundes hat in Nordrhein-Westfalen mehrere
mögliche Standorte für ein Fußballmuseum begutachtet - darunter
auch in Dortmund. Aus NRW haben sich noch Köln, Oberhausen und
Gelsenkirchen beworben. Wegen der generellen Bedeutung
Nordrhein-Westfalens für den Fußball hatte der DFB beschlossen,
zunächst die vier NRW-Städte zu favorisieren. Eine
Standortanalyse soll bis zum Herbst vorliegen. [Nach oben]

Nachrichten aus dem Münsterland vom 29.08.2007

Bundespräsident in Münster (16:37 Uhr) Bundespräsident Horst
Köhler ist am Nachmittag im Rathaus von Münster empfangen
worden. Dort trug er sich ins goldene Buch der Stadt ein. Zuvor
hatten hunderte Schaulustige den Besuch des Bundespräsidenten
bei der Kunstschau "skulptur-projekte" verfolgt. Zum Abschluss
seiner Visite in Münster besichtigte Köhler das Bibelmuseum der
Universität.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 27.08.2007

Rhein/Ruhr: Migrationsroute im Internet (13:40 Uhr) Eine
"Migrationsroute" erzählt im Internet Geschichten vom Einwandern
und Auswandern aus Nordrhein-Westfalen. "Vom Kommen, Gehen und
Bleiben" heißt die virtuelle Zeitreise, die der
Integrationsbeauftragte des Landes, Thomas Kufen, in Düsseldorf
vorgestellt hat. Damit solle das Bewusstsein gestärkt werden,
wie viel Zuwanderer zur Geschichte und den Leistungen des Landes
beigetragen haben, erläuterte Kufen. Er wünscht sich zudem ein
Migrationsmuseum von bundesweiter Bedeutung in NRW. Die im
Internet präsentierten Geschichten reichen von den 13 Krefelder
Quäkerfamilien, die 1683 nach Pennsylvania auswanderten und dort
die erste deutsche Siedlung Germantown gründeten, bis zu Zechen,
Zwangsarbeiter und Zuwanderer im Ruhrgebiet. Internet:
www.migrationsroute.nrw.de

Nachrichten aus Südwestfalen vom 27.08.2007

Auf den Spuren der Eisenleute (12:21 Uhr) Ein Grabungs-Team des
Deutschen Bergbaumuseums Bochum hat in Siegen-Oberschelden
eisenzeitliche Keramik-Scherben und Schlackenreste gefunden. Die
Funde deuten nach ersten Einschätzungen der Fachleute auf
keltische Wohn- und Schmiedeplätze hin, die vor über 2.500
Jahren angelegt wurden. Die Wissenschaftler wollen die frühe
Eisengewinnung im Siegerland untersuchen. Dabei stützen sie sich
auf Karten des Heimatforschers Otto Krasa, der schon in den
1930er Jahren Spuren keltischer Besiedlung und Lehmöfen gefunden
hatte.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 25.08.2007

Kulturfestival in Lüdenscheid (13:03 Uhr) Im Lüdenscheider
Technikmuseum ?Bremecker Hammer? findet am Wochenende das
Kulturfestival ?Feuer und Wasser? statt. Bei der Veranstaltung
unter freiem Himmel werden mehrere Musikgruppen auftreten. Im
Technikmuseum wird Kunstschmieden und Feilenhauen gezeigt. Im
Märkischen Kreis haben sich die Technikmuseen Lüdenscheid,
Iserlohn und Balve zusammen geschlossen und wollen auf die
jahrhundertealte Tradition der Metallverarbeitung in der Region
aufmerksam machen. Die erste Veranstaltung gab es in der Balver
Luisenhütte, eine weitere ist für September in
Iserlohn-Barendorf geplant.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 24.08.2007

1,5 Millionen Euro für Haus Letmathe (10:40 Uhr) Die historische
Fabrikanten-Villa Haus Letmathe wird für 1, 5 Millionen Euro
umgebaut. Der Iserlohner Kulturausschuss sprach sich für
Arbeiten an Dach, Decken und Treppenhaus aus. Die Stadt hofft,
dass sich das Land und die Stiftung Denkmalschutz mit 330.000
Euro an den Kosten beteiligen. Im Haus Letmathe sind Bücherei
und ein Heimatmuseum untergebracht.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Schwelingstr. 5
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org
Internet: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 8 11:28:58 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Oct 2007 11:28:58 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsreihe "Aktuelle Aspekte des
Rechtsextremismus", 14.10.2007, Dortmund
Message-ID: 470A147A.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Thomas Pfeiffer"
Datum: 08.10.2007, 10:15


AKTUELL

Die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache (Dortmund) und das
Innenministerium Nordrhein-Westfalen laden zu der gemeinsamen
Vortragsreihe "Aktuelle Aspekte des Rechtsextremismus" ein, die
jeweils sonntags, 11 Uhr, in der Steinwache stattfindet. Als
vorletzte Veranstaltung der Reihe findet am 14. Oktober der
Vortrag von Dr. Jörg-Uwe Nieland "HipHop im neuen Gewand -
Erklärungsansätze und Gegenstrategien zu rechten Orientierungen
in einer Jugendkultur" statt. Nieland ist wissenschaftlicher
Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum im Themengebiet
"Vergleichende Regierungslehre und Politikfeldanalyse". Zu
seinen Arbeitsschwerpunkten zählen politische
Kommunikationsforschung, Popkulturanalysen, Medien- und
Kulturpolitik sowie Europäische Integration.

Weitere Veranstaltung:

18.11.: Dr. Thomas Grumke und Andreas Klärner, Rechtsextremismus,
die soziale Frage und Globalisierungskritik - Deutschland und
Großbritannien im Vergleich

Nähere Informationen zu den Vorträgen unter:
www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/de/dortmund/veranstaltungen


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortragsreihe "Aktuelle Aspekte des Rechtsextremismus"
Datum: 14.10. und 18.11.2007
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstraße 50
44147 Dortmund
Tel.: 0231/50-25002
URL: www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/dortmund






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 8 11:34:35 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 08 Oct 2007 11:34:35 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ein neues Angebot des Historischen Seminars
der Universitaet Muenster: Die Schnittstelle Geschichte u. Beruf
Message-ID: 470A15CB.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Katrin Minner"
Datum: 05.10.2007, 14:39


AKTUELL

Ein neues Angebot des Historischen Seminars der Universität
Münster:
Die Schnittstelle Geschichte & Beruf

"Was wird man denn damit?" Welcher Studierende der
Geschichtswissenschaft ist mit dieser Frage nach der Zukunft
seiner Studienwahl noch nicht konfrontiert worden. Zudem wurden
lange Jahre die Universitäten mit vermehrten Forderungen nach
einer stärker auch berufspraktische Inhalte einbeziehenden
Ausbildung konfrontiert. Im Zuge der Studienreform mit der
Einführung der Bachelor- und Master-Studiengänge rückten diese
Forderungen in den Fokus der Neuorganisation. Am Historischen
Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster bietet
das Modul "Fachnahe Schlüsselqualifikationen /
Berufsorientierung" im Bachelor-Studiengang entsprechenden Raum
im Studienalltag, um praktische Erfahrungen in speziellen
Übungen und Praktika zu sammeln. Um diesen Bereich zu
koordinieren, gibt es seit Beginn des Sommersemesters die
"Schnittstelle Geschichte & Beruf".

Die Schnittstelle setzt dabei auf verschiedene Formen und
Angebote: Einen ersten Schritt macht ein vielfältiges
Lehrangebot zu fachnahen Schlüsselqualifikationen (z.B. in
Kooperation mit externen Partnern als Schreibwerkstatt) und zur
Berufsorientierung (z.B. mit der Veranstaltung "Arbeitsfelder
für Historiker", in der Praktiker über ihren Weg vom Studium zum
Beruf und ihr Berufsfeld berichten) aus. Kernstück der neuen
Servicestelle ist eine Praktikumsbörse, die sich als Knotenpunkt
mit zwei Wirkrichtungen versteht: Hier bekommen Studierende
Anregungen, Beratung und Hilfestellung bei der Suche nach einem
den eigenen Interessen entsprechenden Praktikumsplatz. Daneben
versteht sich die Schnittstelle aber auch als Ansprechpartner
für Institutionen, Vereine, Verbände, Organisationen, Firmen und
andere potentielle Praktikumsgeber, die einen solchen Platz
anzubieten haben bzw. ganz speziell nach einem
Geisteswissenschaftler dieser Fachrichtung suchen.
Projektseminare mit externen Partnern sollen der Vertiefung der
Berufsqualifizierung dienen: So können beispielsweise
Ausstellungen, Webpräsentationen, Veröffentlichungen,
Pressereihen, Radiofeatures oder andere Formen der Präsentation
zu erarbeiteten Ergebnissen / Themen Einblicke in entsprechende
Arbeitsfelder und die dazu notwendigen Qualifikationen geben.
Hinzu kommt die Möglichkeit von Workshop-Angeboten, die
inhaltlich von Kooperationspartnern gestaltet werden.

Während Praktika für angehende Historiker Chancen sind, sich mit
möglichen Arbeitsfeldern vertraut zu machen, Kontakte zu knüpfen
und das Studium zielgerichteter zu absolvieren, bieten sie
Praktikumsgebern Unterstützung für laufende Projekte oder im
täglichen Arbeitsablauf. Vorteil der Bündelung über die
Schnittstelle ist z.B., dass Praktikumsgeber gezielter
Studierende mit bestimmten Interessenschwerpunkten und Profilen
ansprechen können. Auch kann ein solcher Knotenpunkt für eine
Entzerrung auf dem (demnächst sicher noch heißer umkämpften)
Praktikumsmarkt sorgen: Einrichtungen / Institutionen / Firmen,
die bei den Studierenden weniger bekannt sind oder nicht
unmittelbar am Hochschulort liegen, können ihre attraktiven
Angebote besser platzieren und somit ggf. zu einer Entlastung
bisher stark nachgefragter Stellen beitragen.

Zwar beschränkt sich das Angebot der Schnittstelle nicht nur auf
Westfalen bzw. das Land NRW, doch ergeben sich hier durch die
räumliche Nähe und nicht zuletzt durch die organisatorische
Anbindung der Stelle an die Abteilung für Westfälische
Landesgeschichte gute Möglichkeiten zur Vernetzung und
Kooperation in der Region.


INFO

Kontakt:
Dr. Katrin Minner
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Historisches Seminar
Abt. f. westfälische Landesgeschichte /
Schnittstelle Geschichte & Beruf
Domplatz 20-22
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83-24379
Fax: 0251 / 83-28354
E-Mail: katrin.minner at uni-muenster.de
URL: www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/LG-G/organisation/minner/Welcome.shtml





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 9 10:06:49 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Oct 2007 10:06:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek:
100 Jahre Buchausleihe
Message-ID: 470B52B9.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 05.10.2007, 15:45


AKTUELL

Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek:

"Benutzer können neben den erwachsenen Eingesessenen der Stadt
Bielefeld auch Auswärtige sein, die sich wie jene den
Leihbedingungen durch Namensunterschrift unterwerfen. Die
Benutzung ist im allgemeinen unentgeltlich". So steht es in der
ältesten bekannten "Leihordnung der Städtischen Bibliothek für
Heimatkunde zu Bielefeld" - heute Landesgeschichtliche
Bibliothek -, die vor 100 Jahren, am 7. Oktober 1907, vom
Magistrat der Stadt verabschiedet wurde. Heute ist die
Bibliothek als Bestandteil des Instituts Stadtarchiv und
Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld im früheren Gebäude
der Anker-Werke, Rohrteichstraße 19, untergebracht.

Die damalige Leihordnung zeigte eine große Freizügigkeit, die
für die Benutzung der Landesgeschichtlichen Bibliothek von jeher
kennzeichnend war, so Diplom-Bibliothekar Gerhard Preuß. Die
Leihfrist betrug vier Wochen, Verlängerung war möglich - wie
heute. Auswärtige Benutzer konnten sich Bücher, die sie
vorbestellt hatten, auf eigene Kosten sogar per Post zusenden
lassen und ebenso zurücksenden. Über die Benutzung der
Bibliothek ist im "Jahres-Bericht ? der Stadt Bielefeld für
1907" zu lesen, dass es bei einem Bestand von etwa 4.000 Bänden
immerhin 1.247 Entleihungen gab, und weiter heißt es: "Die
Benutzer stellten ohne Werbung [!] alle Schichten und
Berufsklassen der Bevölkerung." Die Bibliothek war also schon
damals eine öffentlich zugängliche Ausleihbibliothek für
jedermann und wurde auch als solche angenommen.

Zur positiven Besucherfrequenz trug ganz sicher auch die
zentrale Lage der Bibliothek bei. Seit Oktober 1905 war sie
nämlich im Erdgeschoss des damals neuen und heute alten
Rathauses untergebracht. Zuvor wurde über schwache Nutzung
geklagt. Geöffnet hatte sie 1907 regelmäßig Mittwoch und
Sonnabend von 18.30 bis 19.30 Uhr, dank guter Nutzung ab Februar
1908 zusätzlich montags zur gleichen Zeit. Diese Öffnungszeiten
waren zwar sehr gering, aber außerordentlich publikumsfreundlich,
da in den Abendstunden gelegen. Man muss auch bedenken, dass
die Bibliothek damals - obwohl in städtischer Trägerschaft -
ehrenamtlich geführt wurde.

Heute hat die Landesgeschichtliche Bibliothek, wie die frühere
Bibliothek für Heimatkunde seit 1972 heißt, einen jährlichen
Zugang von bis zu 1.500 Bänden, darunter 421 laufend gehaltene
Zeitschriften und andere periodisch erscheinende
Veröffentlichungen. "Noch in diesem Jahr wird der 100.000. Band
erwartet", kündigt Institutsleiter Dr. Jochen Rath an. Seit
Beginn des Bestandsaufbaus werden hauptsächlich Publikationen
über Westfalen erworben, wobei der Schwerpunkt auf Ostwestfalen
liegt. Literatur über Bielefeld ist die besondere Spezialität
der Bibliothek.

Die Landesgeschichtliche Bibliothek ist stolz auf ihre über
100jährige liberale Ausleihtradition, die mit der Leihordnung
von 1907 (auch zuvor wurde schon ausgeliehen) dokumentiert ist.
Sie wird diese Tradition fortsetzen und wendet sich wie schon
vor 100 Jahren an "alle Schichten und Berufsklassen der
Bevölkerung", heute ausdrücklich auch an Schüler und
Jugendliche. Wer Literatur über Bielefeld und die Region sucht,
ist hier richtig. Der Katalog und damit große Teile des
Bibliotheksbestandes sind unter der URL
http://www.stadtbibliothek-bielefeld.de/webopac/index.asp im
Internet recherchierbar. Buchausleihe und -rückgabe sind
zusätzlich möglich über die Stadtbibliothek am Jahnplatz.


INFO

Rohrteichstraße 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521/51 24 71
Fax: 0521/51 68 44
E-Mail: stadtarchiv at bielefeld.de
URL: www.bielefeld.de/de/biju/stadtar






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 9 10:18:56 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 09 Oct 2007 10:18:56 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Freitags-Kolloquium zu Problemen
vergleichender Staedtegeschichte, Wintersemester 2007/08
Message-ID: 470B5590.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte"
Datum: 08.10.2007, 14:55


KOLLOQUIUM

Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte
Wintersemester 2007 / 08

26.10.2007
Prof. Dr. Heinrich Rüthing, Bielefeld
Ein westfälischer locus sacer. Der Wittekindsberg bei Minden
Festvortrag zu Ehren von Peter Johanek
[F 2, Fürstenberghaus]

16.11.2007
Agnes Flora, Budapest
Eliten in siebenbürgischen Städten im 16. Jahrhundert

14.12.2007
Dr. Arnold Bartetzky, Leipzig
Geschichte bauen. Nationalstil und Nationalerbe in der
polnischen Architektur und Denkmalpflege im 20. Jahrhundert

18.01.2008
Andreas Schulte, Lingen
Hammer Häuserbuch (1734--1831).
Ein Beitrag zur Sozialtopographie einer preußischen
Verwaltungsstadt

01.02.2008
Prof. Dr. Birgit Emich, Freiburg
Hochzeit in Trümmern: Die Zerstörung Magdeburgs 1631

Die Vorträge finden jeweils freitags um 16.00 Uhr c. t. *[Neue
Anfangszeit!]* in den Räumen des Instituts statt.


INFO

Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG - gGmbH
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: (0) 251 - 83 275 12
Fax: (0) 251 - 83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 10 09:18:55 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 10 Oct 2007 09:18:55 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Toepfermarkt im Ziegeleimuseum in Lage, 14.10.2007,
Lage
Message-ID: 470C98FF.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 09.10.2007, 12:41


AKTUELL

Von der Gartenskulptur bis zur Tonperle
Töpfermarkt im Ziegeleimuseum in Lage

Von der frostfesten Gartenskulptur bis zum zierlichen
Schmuckstück reicht die Palette der kunsthandwerklichen Objekte
beim 6. Töpfermarkt, zu dem der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 14. Oktober, in sein
Ziegeleimuseum in Lage einlädt. 33 professionelle Keramikerinnen
und Keramiker aus ganz Deutschland präsentieren und verkaufen
von 10 bis 18 Uhr im LWL-Industriemuseum ihre Töpferwaren.

Besucher finden in den Museumsräumen und auf dem Außengelände
nicht nur eine große Auswahl an fertigen Produkten. An einigen
Ständen zeigen Kunsthandwerker auch das ?making of?. So arbeitet
Vorführerin Silke Schäfer an der Töpferscheibe und lädt Kinder
und Erwachsene ein, einmal selbst den Dreh mit dem feuchten Ton
auszuprobieren. Spannend auch ein Besuch am Stand der
Keramikwerkstatt Bethel, die den sogenannten "Raku-Brand"
vorführt. Die glasierten Keramikgefäße und Figuren werden bei
dieser Technik unter Luftabschluss mit Brennstoffen wie Laub und
Stroh erneut erhitzt. Rauch und Sauerstoffentzug sorgen für eine
charakteristische Veränderung der Glasur durch Einschlüsse und
Farbveränderungen. Der Brennverlauf lässt sich beim Raku-Brand
nur bedingt steuern, so dass jedes Stück ein Unikat ist

Rund um den Töpfermarkt bietet das LWL-Industriemuseum wieder
viele Aktionen an: In der Handstrichziegelei können Besucher
selbst einen Ziegelstein herstellen oder den Vorführern bei der
Ziegelherstellung zuschauen. Im Maschinenhaus läuft der
Herford-Dieselmotor, der 240 PS Energie für den Betrieb der
Ziegelei erzeugt. Die Eisenbahnfreunden Lippe bieten ein letztes
Mal in diesem Jahr den ganzen Tag über Fahrten rund um das
Gelände der ehemaligen Ziegelei Beermann an.

Der Sondereintritt zum Töpfermarkt kostet 1 Euro und berechtigt
auch zum Besuch der ständigen Ausstellungen des Museums. Das
Museumscafé lockt während des gesamten Tages mit seinem
reichhaltigen Angebot.


INFO

LWL-Industriemuseum
Ziegeleimuseum in Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Tel.: 05232 9490-0
Fax: 05232 9490-38
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 10 10:51:39 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 10 Oct 2007 10:51:39 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Der Schluessel, September 2007
Message-ID: 470CAEBB.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 10.10.2007, 11:00


SERVICE: TOC

Der Schlüssel
Blätter der Heimat für die Stadt Hemer
52. Jahrgang
September 2007
Heft 3


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=94




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 97-117
Appelhans, Kirsten
Landesgartenschau 2010 -
eine Chance für Hemer (Facharbeit)

S. 118-128
Potrafky, Heinz
Flucht und Vertreibung (6)
Meine Flucht aus Ostpreußen (3)

S. 129
Schulz, Hans-Dieter
Hemer vor 100 Jahren
(Berichte aus dem "Altenaer Kreisblatt")

S. 130-140
Kramme, Paul
Auszüge aus dem Jahresband 1932 des "Märkischen
Landboten" (2)

S. 141-156
Voß, Erhard
Kleine Heimatchronik
2. Quartal 2007






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 11 11:48:06 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Oct 2007 11:48:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtrundgang zur Kolonialgeschichte, 14.10.2007,
Bielefeld
Message-ID: 470E0D76.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 10.10.2007, 11:26


AKTUELL

Stadtrundgang zur Kolonialgeschichte

Im Rahmen der Ausstellung "KAUFT DEUTSCHE BANANEN! Kolonialwaren
und ihr Handel in Bielefeld" findet am Sonntag, 14. Oktober, der
erste Kolonialgeschichtliche Stadtrundgang statt. Die Route
beginnt um 11.00 Uhr am Eingangsbereich von Stadtarchiv und
Landesgeschichtlicher Bibliothek, Rohrteichstraße 19. Sie führt
weiter durch die Altstadt bis hin zum Welthaus Bielefeld.

Auch an Bielefeld ist der Kolonialismus nicht spurlos vorüber
gegangen. Orte und Namen im Stadtbild erinnern an die Zeit, als
Deutschland als Kolonialmacht Handel trieb und in und für seine
Kolonien kämpfte. In zahlreichen Läden konnten Kolonialwaren
erworben werden, Bielefelder zogen als Farmer, Missionare,
Händler oder Soldaten nach Ost- oder Südwestafrika, angesehene
Bürger gehörten der Deutschen Kolonialgesellschaft an, der
Handel mit Baumwolle führte zur Verdrängung der ansässigen
Leinenproduktion. Der Kolonialgeschichtliche Stadtrundgang lädt
ein, sich mit der Bielefelder Kolonialgeschichte kritisch
auseinander zu setzen. Die Stadtrundgänge werden vom
Arbeitskreis bielefeld postkolonial in Zusammenarbeit mit dem
Tunnel-Theater veranstaltet.


INFO

Weitere Termine:
Samstag, 27.Oktober, 14 Uhr, und
Samstag, 17. November, 14 Uhr.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 11 11:51:01 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 11 Oct 2007 11:51:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Interdisziplinaere Ringvorlesung: Voelkerrecht
und europaeische Friedensordnungen, 15.10.2007, Muenster
Message-ID: 470E0E25.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 10.10.2007, 16:02


AKTUELL

Völkerrecht und europäische Friedensordnungen
Interdisziplinäre Ringvorlesung startet am 15. Oktober

Mit einer Einführung zu "Völkerrecht und europäischen
Friedensordnungen" startet der Politikwissenschaftler Prof. Dr.
Karl Hahn von der WWU Münster am Montag, 15. Oktober 2007, um
18.15 Uhr eine interdisziplinäre Ringvorlesung der Geschichts-,
Rechts- und Politikwissenschaft. Dabei werden münstersche
Hochschullehrer Frieden zwischen Völkern und Nationen auch aus
theologischer, philosophischer und internationaler Perspektive
vergleichen. Ort der Veranstaltungen ist jeden Montag ab 18.15
Uhr der Hörsaal Audi Max, Johannisstr. 12-20.


INFO

Link: Institut für Politikwissenschaft
URL: http://egora.uni-muenster.de/pol/admin/index.shtml






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 12 11:33:02 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Oct 2007 11:33:02 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Religioese Minderheiten im mittelalterlichen Spanien,
18.-20.10.2007, Bochum
Message-ID: 470F5B6E.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Josef König"
Datum: 11.10.2007, 15:32


TAGUNG

Zwischen Verfolgung und Integration
Religiöse Minderheiten im mittelalterlichen Spanien
Fachübergreifende Tagung in der Ruhr-Universität Bochum

Die aktuell drängenden Fragen zum Umgang mit Menschen, die
anderen Religionen und Kulturkreisen angehören, sind keine neuen
und unbekannten Erscheinungen: So war schon im Mittelalter die
iberische Halbinsel Schauplatz sowohl friedlichen
Nebeneinanderlebens als auch blutiger Konflikte zwischen
Christen, Juden und Muslimen. In kaum einem anderen Winkel
Europas gab es eine vergleichbar multireligiöse und -kulturelle
Gesellschaft. Unter dem Titel "Integration - Segregation -
Vertreibung" beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler auf einer internationalen Tagung vom 18. bis 20.
Oktober 2007 mit religiösen Randgruppen und Minderheiten auf der
iberischen Halbinsel. Die Tagung findet im Veranstaltungszentrum
der RUB statt (Beginn jeweils 9.30 Uhr). Alle Interessierten und
die Medien sind herzlich willkommen.

Programm im Internet

Das ausführliche Programm der Tagung steht im Internet unter
http://www.ruhr-uni-bochum.de/mittelalter2/


Toleranz, Integration und Ausgrenzung

Veranstalter der Tagung ist Prof. Dr. Nikolas Jaspert
Lehrstuhlinhaber für die Geschichte des Mittelalters
(Spätmittelalter) der RUB. Im Mittelpunkt steht der Umgang mit
Minderheiten und Randgruppen zwischen dem 6. und 17. Jahrhundert
im heutigen Spanien und Portugal. Die iberische Halbinsel war in
diesem langen Zeitraum geprägt von Widersprüchen: Hier wurden
die antiken Denker ins Lateinische übersetzt, sie konnten so
erst wieder im Abendland verstanden werden. Hier fanden aber
auch grausame Verfolgungen und religiöse Säuberungen im Namen
des jeweiligen Gottes statt, die im 15. und 16. Jahrhundert in
einen mit Gewalt durchgesetzten christlichen Einheitsstaat und
in die Inquisition mündeten.

Unterschiedlicher Umgang mit Vielfalt

Christen, Juden, Muslime: Wissenschaftler verschiedener
Fachrichtungen zeigen auf der Tagung, dass man schon früher sehr
unterschiedlich mit einer solchen Vielfalt umging: Versuche,
Spannungen zwischen Mehrheit und Minderheit friedlich zu lösen,
zeichnen sich ebenso ab wie Umstände und Ideologien, die zu
Eskalation und Gewalt führten. Die Experten behandeln damit
nicht nur hochaktuelle Fragen einer modernen, multireligiösen
Gesellschaft, sie bieten auch ein Panorama einer uns so fremden
und doch so nahen Welt - unserer europäischen Vergangenheit.

Allgemeine und spezifische Forschungsfragen

Die Vorträge führen zunächst allgemein in das Thema ein, bevor
sie spezifischere Forschungsfragen erörtern. Dadurch ist
sichergestellt, dass auch Zuhörer, die keine Hispanisten oder
Historiker sind, den Inhalten folgen können. Ein größerer Teil
der Vorträge am Freitag wird auf Spanisch gehalten, am
Donnerstag und Samstag sind die Vorträge fast alle auf Deutsch.
Ziel der Tagung ist auch, ein Handbuch zum Thema religiöse
Minderheiten auf der iberischen Halbinsel zu erstellen.


INFO

Prof. Dr. Nikolas Jaspert, Ditte Gurack
Ruhr-Universität Bochum
Fakultät für Geschichtswissenschaft
Tel.: 0234/32-28648
E-Mail: ditte.gurack at rub.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 12 11:36:51 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 12 Oct 2007 11:36:51 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB
Muenster 2007/36-37
Message-ID: 470F5C53.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 12.10.2007, 09:24


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-36-37 für den Zeitraum vom
23.09.2007 bis zum 06.10.2007 mit insgesamt 23 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 15 11:43:17 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 15 Oct 2007 11:43:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Einladung zum Luedenscheider Gespraech, 24.10.2007,
Luedenscheid
Message-ID: 47135255.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "igb"
Datum: 15.10.2007, 10:39


AKTUELL

Einladung zum Lüdenscheider Gespräch
"Als Kalisch deutsch war." - oder die Kunst und die Macht
Referent: Prof. Dr. Georg Hansen

Georg Hansen ist Professor für Interkulturelle
Erziehungswissenschaft an der FernUniversität in Hagen. Hansen
wurde 1944 im polnischen Kalisz (Kalisch) als Sohn eines zivilen
Mitarbeiters der deutschen Besatzungsmacht geboren. Mit einer
ähnlichen Konstellation beschäftigt sich sein zwischen
Dokumentation und Fiktion angesiedelter Roman "Als Kalisch
deutsch war - Eine Tochter auf den Spuren der Besatzer. Ein
dokumentarischer Roman", den er vorstellt und erläutert.
Moderation: Prof. Peter Brandt


INFO

Zeit:
Mittwoch, den 24.10.2007, 17 Uhr

Ort:
Haus der Fernuniversität
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid

Institut für Geschichte und Biographie
Haus der Fernuniversität
Liebigstr. 11
58511 Lüdenschied
URL: http://www.fernuni-hagen.de/INST_GESCHUBIOG/welcome






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 15 11:49:32 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 15 Oct 2007 11:49:32 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAUS=5D_Die_Maus_im_LWL-Museum_f=C3=BCr_Archa?=
=?utf-8?q?eologie=3A_Archaeologische_Sachgeschichten?=
Message-ID: 471353CC.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.10.2007, 14:30


AUSSTELLUNG

Die Maus im LWL-Museum für Archäologie
Archäologische Sachgeschichten

Im LWL-Museum für Archäologie in Herne hat der Aufbau des
sogenannten Maus-Raumes mit archäologischen Sachgeschichten aus
der "Sendung mit der Maus" begonnen. Die Präsentation ist Teil
der Mitmachausstellung "Achtung Ausgrabung!", die der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), der Westdeutsche
Rundfunk und die MAUS OLEUM Ausstellungsgesellschaft ab 1.
November im LWL-Archäologiemuseum präsentieren.

"Was sind Archäologen?" fragte der Filmemacher und Miterfinder
der "Sendung mit der Maus" Armin Maiwald am 30. Januar 2005 und
zeigte in seiner Sachgeschichte "Archäologische Ausgrabungen",
dass Archäologen wie Kriminalisten Spuren suchen und "Leute sind,
die Geheimnisse aus der Vergangenheit lüften".

Viele andere Sachgeschichten aus der "Sendung mit der Maus"
stellen die Frage "Wie haben die Menschen früher gelebt?" und
"Woher weiß man das?" Die Antwort: "von Ausgrabungen". Die
Filmemacher lesen Bücher, die Archäologen geschrieben haben,
fragen die Fachleute und oft gehen sie dazu auch ins Museum. Um
die Fragen zu beantworten, bauen sie Modelle, vergleichen mit
Alltagsgegenständen und spielen Situationen nach. Mit Hilfe der
experimentellen Archäologie und filmischer Mittel und Tricks
können dann Häuser wieder aufgebaut werden und Einzelteile wie
ein Puzzle zusammengesetzt werden.

All dies gibt es ab 1. November im LWL-Museum für Archäologie.
"Grab mal! Frag mal! Schau mal!" heißt es im elefantenblauen
Maus-Ausstellungsraum, in dem es um Weitergabe und Vermittlung
von archäologischem Wissen geht: nachschlagen, interpretieren,
ausstellen, im Modell nachgestalten, Filme ansehen und neue
Fragen stellen. Im Maus-Raum wird gezeigt, wie Vergangenes
lebendig wird und welche Mittel Filmemacher benutzen, um
Geschichte und Geschichten zu erzählen. Manchmal lassen sie
originalgetreue Modelle anfertigen, zum Beispiel Kleidung aus
der Steinzeit und die römische Sonnenuhr des Kaiser Augustus,
die gleichzeitig Kalender ist.

Und manchmal bauen sie selbst außergewöhnliche und originelle
Modelle wie die drei Legionen aus Playmobilfiguren für die
Sachgeschichte "Varusschlacht". 15 500 Figuren hatte Filmemacher
Maiwald mit seinem Team für den Film zusammengebaut und
Sonderfiguren und römische Feldzeichen gebastelt. Im
archäologischen Landesmuseum in Herne findet nur eine Legion
Platz. Beim Aufbau der immer noch knapp 6000 Figuren hilft ihm
die Klasse 3a von der Schillerschule in Herne.

Das merkwürdige Modell eines Bischofs aus dem Mittelalter und
das Maus-Denkmal aus Marmor ergänzen den Maus-Raum und fordern
zum Nachfragen auf. Außerdem befindet sich im Maus-Raum die
Bibliothek und die Fragen-Galerie und hier werden natürlich auch
Ausschnitte aus den präsentierten Sachgeschichten gezeigt.

Der Maus-Raum ist Teil der Mitmachausstellung "Achtung
Ausgrabung!". Vom 1. November 2007 bis 10. August 2008
inszeniert das LWL-Museum für Archäologie eine große,
authentische Ausgrabung im Museum. Jeder Besucher kann hier von
der Ausgrabung bis zur Auswertung jeden Arbeitsschritt selbst
durchführen und erleben, mit welchen Techniken und Geräten
Archäologen die Vergangenheit erforschen.

Kleine und große Besucher können selbst zu Pinsel und Kelle,
Messlatte und Zeichenstift greifen. Im Boden entdecken sie die
Spuren der Vergangenheit. Sie bergen Funde aus Knochen, Keramik,
Metall und Holz. In einem großen Werkstattbereich sortieren und
untersuchen, restaurieren und bestimmen sie ihre Fundstücke.

Außerdem erfährt man, dass Archäologen eigentlich überhaupt
nicht ausgraben wollen und was passiert, wenn es doch sein muss
- Einblicke in eine Höhle, eine Burg, eine Siedlung und ein
Gehöft mit faszinierenden Funden zeigen, wie spannend aktuelle
Ausgrabungen in Westfalen sind.


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
URL: www.landesmuseum-herne.de

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 16 11:45:41 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 16 Oct 2007 11:45:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Spaetaussiedler aus Polen sind seit den 1980er Jahren
im Ruhrgebiet, 18.10.2007, Bochum
Message-ID: 4714A465.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.10.2007, 15:51


AKTUELL

"Polnisch oder deutsch?" Spätaussiedler aus Polen sind seit
den 1980er Jahren im Ruhrgebiet
Vortrag im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Bedingt durch die zunehmende Verschlechterung der
wirtschaftlichen Lage ließen sich zwischen 1980 und 1990 etwa
eine Million Zuwanderer aus Polen in Deutschland nieder. Die
Meisten von ihnen wurden als Spätaussiedler anerkannt. Sie
behielten aber ihre kulturelle Identität. Mit der Zunahme der
Einwanderer aus Polen wuchs ihr Bedürfnis, polnischsprachige
Vereine zu gründen und ihre religiösen und kulturellen Bräuche
zu leben.

Mit dem neuen Aufleben des polnischen kulturellen Lebens befasst
sich seit längerem Dr. Veronika Grabe. In ihrem Vortrag am
Donnerstag, den 18. Oktober, um 19.30 Uhr im LWL-Industriemuseum
Zeche Hannover in Bochum zeigt sie die Entwicklung des
polnischen Vereinslebens seit den 1990er Jahren auf. Außerdem
stellt die Referentin die Frage nach der Rolle, die die
polnischsprachigen Migranten im Bild des heutigen Ruhrgebietes
spielen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung
"Westfalczycy - Ruhrpolen" statt, die der Landschaftsverband
Westfalen Lippe (LWL) noch bis zum 28. Oktober in Bochum zeigt.
Die Ausstellung kann vor Beginn des Vortrages besichtigt werden.
Der Eintritt ist frei.

Dr. Veronika Grabe umreist historische und politische
Begebenheiten nach dem 2. Weltkrieg in Polen und der BRD, die
eine Ausreise in den Westen als Spätaussiedler ermöglichten.
Bereits Anfang der 1970er Jahre eröffnete sich nach dem
deutsch-polnischen Abkommen von 1970 und 1975 die Möglichkeit
über die Familienzusammenführung nach Deutschland auszureisen.
In dieser Zeit kamen die meisten Einwanderer aus Oberschlesien,
wo etwa eine Million so genannte Autochthonen nach dem Zweiten
Weltkrieg bleiben durften, die sich weitgehend als Deutsche
verstanden und zum überwiegenden Teil einigermaßen gut Deutsch
sprachen. Die bestehende Praxis der Anerkennung der
deutschstämmigen als Deutsche Staatsbürger aber auch eine
liberale Zuwanderungspolitik gegenüber Migranten aus dem
Ostblock hatten zur Folge, dass die Einwanderung aus Polen bis
Ende der 1980er Jahre förmlich explodierte.

Dadurch, dass die Einwanderer an der eigenen kulturellen
Identität festhielten, wie Dr. Veronika Grabe feststellt, wurden
einerseits der bereits existierenden Organisationen der "alten
Polonia" belebt, wie "Bund der Polen". Andererseits gründeten
die Zuwanderer aus Polen neue Vereine, Verbände und Klubs. Dazu
gehören u.a. der Polnische Kongress in Deutschland e.V. mit ca.
31 Organisationen. Die größte von ihnen ist die 1992 gegründete
Polnische Medizinische Gesellschaft in Deutschland e.V.
Zweitgrößter Verband im Kongress ist der Verband der
Polnischsprachigen Juristen e.V. Seit 2005 ist der Verband
Polnischer Sportklubs e.V. registriert.

Darüber hinaus spielen im Leben der Migranten polnischsprachige
Medien eine wichtige Rolle. Außer Zeitungen und Zeitschriften
gehören ebenfalls Radiosendungen in polnischer Sprache und
polnische Seiten im Internet dazu. Polnische oder schlesische
Geschäfte, Metzgereien und Restaurants gibt es in fast jeder
Stadt des Ruhrgebiets.


INFO

Die Ausstellung "Westfalczycy - Ruhrpolen" läuft noch bis
28. Oktober im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover.

LWL-Industriemuseum
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100-874
Fax: 0234 6100-869
E-Mail: zeche-hannover at lwl.org

Öffnungszeiten:
Do 14-20 Uhr, Fr / Sa 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 16 11:55:14 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 16 Oct 2007 11:55:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Landesmuseum zeigt Meisterwerke des
russischen Films, 18.10.-15.11.2007, Muenster
Message-ID: 4714A6A2.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.10.2007, 12:55


AKTUELL

Go East! - "Landschaft, Sinn und Seele..."
LWL-Landesmuseum zeigt Meisterwerke des russischen Films

Während in vielen Museen Schauen zur russischen Kunst
Hochkonjunktur haben und auch die "siebte Kunst" des russischen
Films seit einigen Jahren wieder eine Renaissance erfährt,
präsentiert die FilmGalerie im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte zum 100. Geburtstag des sowjetisch/russischen
Films eine Auswahl alter und neuer filmischer Meisterwerke. Die
Filmreihe läuft vom 18. Oktober bis zum 15. November im Museum
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL).

Mit selten gezeigten Arbeiten wie Andrej Tarkovskijs Regiedebut:
"Ivans Kindheit" (1962), Michail Kalatosovs Meisterwerk "Wenn
die Kraniche ziehen" (1957) und der berühmten, 20 Jahre lang vom
KGB verbotenen "Kommissarin" (1967/1988) von Alexander Askoldov
dokumentiert die FilmGalerie die weltweite Bedeutung des
russischen Films. Mit dem jungen, in Deutschland nur sehr kurz
gezeigten Welterfolg "Die Rückkehr" (2003) von Andreij
Zvjagincev gibt die Filmreihe einen Einblick in das aktuelle
Filmschaffen des Landes.

Die Filmreihe "Look East !" soll ein neues Interesse für eine
Filmlandschaft wecken, die die Bild- und Ideenwelten eines
vielfach "rätselhaften" Nachbarn zeigt. Die einzelnen Beiträge
dokumentieren die Besonderheit des russischen Films: die
Verschmelzung von Rationalem und Emotionalem.

Die Reihe beginnt am 18. Oktober mit Andrej Tarkovskijs erstem
Film "Ivans Kindheit" und einem einführenden Vortrag des
Berliner Filmexperten Dr. Hans-Joachim Schlegel über "Impulse
des russischen Films".

Die "FilmGalerie" im LWL-Landesmuseum ist eine Kooperation der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, der Katholischen
Filmkommission, des LWL-Medienzentrums für Westfalen und des
LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und wird gefördert
von der Katholischen Studierenden- und Hochschulgemeinde
Münster.

Der Eintritt beträgt drei Euro pro Film, eine Gesamtkarte für
die ganze Reihe kostet zehn Euro.



DIE FILME


Donnerstag, 18. Oktober 2007, 19 Uhr

Vortrag : Dr. Hans-Joachim Schlegel (Berlin):
"Impulse des russischen Films"
Einführung in die Filmreihe und den Film "Ivans Kindheit"


Ivans Kindheit (Ivanowo djewstwo)
UdSSR, 1962, sw, 95 min, dt. Fassung
Regie: Andrej Tarkovskij


Eine vom Krieg zerstörte Kindheit ist das Thema des ersten
langen Spielfilms von Tarkovskij. In ihm verschmilzt der
Regisseur realistische Kriegsszenen, Wach-, Alp- und
Wunschträume des Jungen und Dokumentaraufnahmen zu einer
bruchlosen Einheit, die auch fast 50 Jahre nach der Uraufführung
immer noch einen äußerst bemerkenswerten Anti-Kriegsfilm ergibt.

In schlichten aber eindrucksvollen Bildern wird gezeigt, wie die
Wirren des Zweiten Weltkriegs die Kindheit und dabei auch die
Psyche des erst zwölfjährigen Ivan, der für die rote Armee als
Kundschafter fungiert, zerstört haben. Ivans Vater ist gefallen,
seine Mutter und Schwester sind verschollen, er selbst ist einem
deutschen Todeslager für Kinder entkommen und sinnt voller Hass
nur noch auf Rache an den Zerstörern seiner Kindheit. Dem Befehl
seines Vorgesetzten, in das Hinterland zu ziehen, um dort eine
Militärschule zu besuchen, verweigert sich Iwan. So bricht er zu
seinem letzten Einsatz auf.

Drehbuch: Vladimir Bogomolov, Michail Papava, nach einer
Kurzgeschichte von Vladimir Bogomolov. Kamera: Vadim Jussov.
Darsteller: Kolja Burljajev (Ivan), Jevgenij Sharikov (Galtsev),
Valentin Subkov (Kholin),Sergej Krylov (Katasonych),Valentina
Maljavina (Masha)



Donnerstag, 25. Oktober 2007, 20 Uhr
Wenn die Kraniche ziehen (Letyat zhuravli)
UdSSR, 1957, sw, 95 min, dt. Fassung
Regie: Michail Kalatosov

Einführung: Prof. Dr. Alfred Sproede (Münster)

Kalatosovs sensibel gestalteter Film einer vom Krieg zerstörten
Liebe bewegt sich weit jenseits der unter Stalin auch im Film
gepflegten heroischen Legendenbildung zum "großen
vaterländischen Krieg" und gehört zu den besten sowjetischen
Filmen der 50er Jahre.

Kurz bevor der zweite Weltkrieg über die UdSSR hereinbricht,
verlieben sich Veronika und Boris ineinander. Als der Krieg ruft,
meldet sich Boris freiwillig an die Front. In der langen Zeit
des Wartens und der Ungewissheit heiratet Veronika ohne rechte
Motivation Boris' Bruder, doch es gelingt ihr nicht, Boris
hinter sich zu lassen. Als die Soldaten am Ende des Films ohne
den gefallenen Boris heimkehren und eine Rede auf ihre
Tapferkeit gehalten wird, tritt Kalatosows Kritik am
deutlichsten hervor: In Veronikas individuellem Schicksal
spiegelt sich die Sinnlosigkeit des Krieges, die durch
ideologische Verklärung verleugnet werden soll.

Michail Kalatosov ist der große Erneuerer des sowjetischen Films
nach der Stalin-Ära. Mit "Wenn die Kraniche ziehen" gelang ihm
einer der wenigen Welterfolge des sowjetischen Kinos (Goldenen
Palme in Cannes 1958).

Drehbuch: Viktor Rozov, Kamera: Sergei Urusevsky, Darsteller:
Tatjana Samojlova (Veronika), Alexei Batalow (Boris), Wassili
Merkurjev (Fedor Ivanovic), Alexander Svorin (Mark), Svetlana
Charitonova (Irina)



Donnerstag, 8. November 2007, 20 Uhr
Die Kommissarin, (Komissar)
UdSSR, 1967 (1988), sw, 109 min, dt. Fassung
Regie: Alexander Askoldov

Einführung: Dr. Daniel Müller Hofstede


Der in der Sowjetunion mehr als 20 Jahre lang mit
Aufführungsverbot belegte Debüt-Film Askoldovs singt in
großartigen Bildern und mit poetischer, sinnlicher Kraft das
hohe Lied auf die Menschlichkeit unter extremen
Lebensbedingungen.

Inmitten der Bürgerkriegswirren zwischen den "roten" und
"weißen" Regimentern nach der Oktober-Revolution erfährt eine
unbarmherzig für ihre politische Überzeugung lebende Kommissarin
der Roten Armee von ihrer ungewollten Schwangerschaft.
Gezwungenermaßen bleibt sie in einer südukrainischen Kleinstadt
zurück, die ihr Regiment nicht länger vor den näherrückenden
Zaristen halten kann. Einquartiert bei einer ärmlichen jüdischen
Handwerkerfamilie entwickelt sich aus ihrer anfänglichen
Missachtung dieses neuen Lebens unter dem Einfluss von bislang
ungekannter Gastfreundschaft, Zuneigung und Hilfsbereitschaft
eine fundamentale Erfahrung allgemeinmenschlichen Lebensglücks.
Dennoch lässt sie am Ende des Films ihr neugeborenes Kind zurück
und schließt sich wieder ihren Truppen an.

Bereits 1967 abgeschlossen, durfte "Die Kommissarin" erst 20
Jahre später, im Zuge der Perestrojka, in der Sowjetunion
gezeigt werden. Wegen seiner unverhüllten Sympathie für das
jüdische Milieu und der Darstellung der Gründung der Sowjetunion
als letztlich unheroische, entmenschte Quälerei, wurde der Film
umgehend im russischen Kulturgiftschrank verschlossen. Auf der
Berlinale 1988 wurde "Die Kommissarin" mit dem Silbernen Bären
ausgezeichnet.

Drehbuch: Alexander Askoldov nach einer Erzählung von W.
Grossmann, Kamera: Valeri Ginsburg, Darsteller: Nonna Mordyukova
(Kommissarin), Rolan Bykov (Jefim Magasanik), Raissa
Nedashkovskaya (Marija)




Donnerstag, 15. November 2007, 20.00 Uhr
Die Rückkehr (Vozvrascenje)
Rußland, 2003, 106 min., dt. Fassung
Regie: Andreij Zvjagincev

Einführung: Prof. Dr. Reinhold Zwick (Münster)

Andrej Zvjagincevs mit zahlreichen internationalen Preisen
überhäufter, bildgewaltiger Regieerstling ist ein ruhiges und
trotzdem mitreißendes Vater-Sohn-Drama, das in Deutschland kaum
zu sehen war.

Zehn Jahre lang lebten die Brüder Ivan und Andrej mit ihrer
Mutter allein in einer russischen Provinzstadt ein unbeschwertes,
sorgenfreies Leben, bis plötzlich der Vater wieder auftaucht,
den sie bisher nur von einem Foto kannten. Der ältere Andrej ist
von diesem wortkargen und rätselhaften Mann sofort fasziniert
und ringt verzweifelt um seine Anerkennung. Ivan jedoch bleibt
der Vater fremd und unheimlich. Er nimmt die beiden Kinder mit
auf eine abenteuerliche Reise durch die wilde Schönheit einer
nordrussischen Seenlandschaft, bei der er die Widerstandskraft
der Söhne systematisch und rücksichtslos auf die Probe stellt.
Die kargen, strengen Bilder der imposante Natur bilden die
ideale Kulisse dieser archaischen Konfrontation zwischen dem
Vater und seinen Söhnen, an deren Ende er mit den Kräften
kämpfen muss, die er selbst entfesselte.

Drehbuch: Vladimir Moiseenko und Alexander Novototsky, Kamera:
Mikhail Kritchman, Darsteller: Vladimir Garin (Andrey), Ivan
Dobronravov (Ivan), Konstantin Lavronenko (Father), Natalia
Vdovina (Mother)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 17 11:30:14 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Oct 2007 11:30:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Veranstaltungsreihe "Das ewige Jetzt",
22.10.-04.12.2007, Muenster
Message-ID: 4715F246.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 17.10.2007, 10:06


AKTUELL

Vergangenheit in der Gegenwart
Veranstaltungsreihe des Instituts für Ethnologie zum Gedächtnis
verschiedener Kulturen

Wie verschiedene Kulturen Vergangenes lebendig erhalten, zeigt
die sechsteilige Veranstaltungsreihe "Das ewige Jetzt" des
Instituts für Ethnologie an der WWU Münster. Das Konzept der
Reihe erhielt im Hochschulwettbewerb "Geist begeistert" im
Rahmen des Jahres der Geisteswissenschaften einen
Anerkennungspreis. Die von Studierenden organisierten
Veranstaltungen beginnen am Montag, 22. Oktober 2007, um 19.30
Uhr mit einem Vortrag des münsterschen Ethnologen Prof. Dr. Jos
Platenkamp. Er spricht im LWL - Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte zum Thema "Die Verkörperung der Vergangenheit.
Heilungsrituale bei den Tobelo in Indonesien." Eine
Tanzperformance mit molukkischer Musik rundet den Abend ab.

Was Kulturen verbinde, sei ihre Vergangenheit, betont Prof.
Platenkamp. Erst durch die Erinnerung an sie, althergebrachte
Normen und die Geschichte könnten sie ihr Leben in der Gegenwart
gestalten. "Bei den einen geschieht dies durch
Geschichtswissenschaft oder Kunst, andere Völker geben ihr
Wissen mündlich oder durch bestimmte Rituale weiter", erklärt
Prof. Platenkamp. Die Veranstaltungsreihe "Das ewige Jetzt"
zeigt, wie unterschiedlich Kulturen ihre Vergangenheit
vergegenwärtigen.

Vortragsthemen sind etwa afrikanische Mythen in Indien,
Bestattungsriten in Ghana und tänzerische Rituale in Indien und
der Türkei. Die letzte Veranstaltung widmet sich dem Spielfilm
"Braveheart" und zeigt, wie schottische Traditionen in ihm
inszeniert werden. Jeder Vortrag wird durch passende Tänze oder
Musik aufgelockert. "Das Besondere an der Veranstaltung ist,
dass Studierende an ihrer Gestaltung beteiligt waren", erklärt
Dr. Sabine Klocke-Daffa, die die Organisation der Reihe
begleitet hat. In einem Seminar erarbeiteten Studierende der
Ethnologie nicht nur das Konzept für die Reihe, sondern
gestalteten Plakate, entwarfen einen Internetauftritt und
organisierten die Pressearbeit.

Die Vortragsreihe findet bis zum 4. Dezember 2007 jeweils
dienstags im Landesmuseum am Domplatz/Ecke Pferdegasse statt.
Der Eintritt ist frei, interessierte Zuhörer sind herzlich
willkommen. Das Programm ist unter
http://www.dasewigejetzt.de/vortrag.htmlb abrufbar.


INFO

Wichtiger Hinweis:
In der Pressemitteilung "Vergangenheit in der Gegenwart" ist uns
leider ein Fehler unterlaufen: Die Veranstaltung "Das ewige
Jetzt" des Instituts für Ethnologie findet bis zum 4. Dezember
2007 nicht immer dienstags, sondern auch montags im Landesmuseum
statt. Auf die jeweiligen Termine weisen wir noch in gesonderten
Ankündigungen hin.

Juliette Ritz, Volontärin
Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Presse- und Informationsstelle
Schlossplatz 2, 48149 Münster
Tel.: +49-251-8321414
Fax: +49-251-8322258

Link: Das ewige Jetzt
URL: http://www.dasewigejetzt.de/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 17 11:36:02 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 17 Oct 2007 11:36:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 160 Jahre Verein fuer Geschichte und Landeskunde
von Osnabrueck, 18.10.2007, Osnabrueck
Message-ID: 4715F3A2.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Birgit Kehne"
Datum: 16.10.2007, 16:53


AKTUELL

Vortragsreihe des Vereins für Geschichte und Landeskunde von
Osnabrück e.V.
Die Vorträge des Historischen Vereins finden im Zimeliensaal der
Universitätsbibliothek Osnabrück (Eingang Alte Münze) statt.
Alle Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 18. Oktober 2007
Thomas Vogtherr, Osnabrück:
1847-2007: 160 Jahre Verein für Geschichte und Landeskunde
von Osnabrück. Über Kontinuitäten und Wandel der
Vereinstätigkeit in drei Jahrhunderten

Der Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück ist
einer der ältesten Historischen Vereine auf dem Gebiet des
heutigen Bundeslandes Niedersachsen. Durch seine Gründung im
unmittelbaren Vorfeld der Revolution von 1848 und durch seine
Prägung als bürgerlicher Honoratiorenverein ist er für die Zeit
typisch. Angesichts der besonderen konfessionellen Verhältnisse
in Stadt und Bistum Osnabrück lohnt es, auch einen Blick auf die
kirchliche Ausrichtung seiner Mitglieder zu werfen.

Die Geschichte des Vereins in preußischer Zeit zeigt eine
zunehmende Verwissenschaftlichung seiner Aktivitäten: Die Anlage
von Bibliothek und Sammlungen, vor allem aber die Herausgabe der
Vereinszeitschrift "Osnabrücker Mitteilungen" sind dafür
Indizien. Die politischen Umstände der Jahre nach 1918, vollends
dann nach 1933 wirken auf die innere Struktur des Vereins ebenso
ein wie in mancher Beziehung auf seine Aktivitäten. Die Prägung
als überwiegend wissenschaftlichen Interessen verpflichteter
Verein bestimmt die Jahre nach 1945. Schließen wird der Vortrag
mit der Frage nach der jetzigen und künftigen Bedeutung
historischer Vereine im Kulturleben.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag
Datum: 18.10.2007
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V.
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/3316214
Fax: 0541/3316262
E-Mail: Histver.osnabrueck at nla.niedersachsen.de
URL: www.verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de

Kontakt:
Dr. Birgit Kehne
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V.
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/33162-10
Fax: 0541/3316262
E-Mail: Birgit.Kehne at nla.niedersachsen.de
URL: verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 18 09:20:28 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 Oct 2007 09:20:28 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?b?W0FLVF0gIkFscyBLYWxpc2NoIGRldXRzY2ggd2Fy4oCm?=
=?utf-8?q?=22_-_oder_die_Kunst_und_die_Macht=2C_24=2E10=2E2007=2C_Luedens?=
=?utf-8?q?cheid?=
Message-ID: 4717255C.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Arthur Schlegelmilch"
Datum: 17.10.2007, 19:47


AKTUELL

Einladung zum Lüdenscheider Gespräch

"Als Kalisch deutsch war?" - oder die Kunst und die Macht
Referent: Prof. Dr. Georg Hansen

Georg Hansen ist Professor für Interkulturelle
Erziehungswissenschaft an der FernUniversität in Hagen. Hansen
wurde 1944 im polnischen Kalisz (Kalisch) als Sohn eines zivilen
Mitarbeiters der deutschen Besatzungsmacht geboren. Mit einer
ähnlichen Konstellation beschäftigt sich sein zwischen
Dokumentation und Fiktion angesiedelter Roman "Als Kalisch
deutsch war - Eine Tochter auf den Spuren der Besatzer. Ein
dokumentarischer Roman", den er vorstellt und erläutert.
Moderation: Prof. Peter Brandt


INFO

Zeit:
Mittwoch, den 24.10.2007, 17 Uhr

Ort:
Haus der Fernuniversität
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid

Institut für Geschichte und Biographie
Haus der Fernuniversität
Liebigstr. 11
58511 Lüdenschied
URL: http://www.fernuni-hagen.de/INST_GESCHUBIOG/welcome.shtml






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 18 10:00:46 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 18 Oct 2007 10:00:46 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Industriemuseum stellt "Frauenbilder"
in Salon-Atmosphaere vor, 18.10.2007, Witten-Bommern
Message-ID: 47172ECE.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Kathrin Wißmach"
Datum: 17.10.2007, 14:04


AKTUELL

Industriemuseum stellt "Frauenbilder" in Salon-Atmosphäre vor
Nachmittag zu Henriette Davidis mit Gesprächen und Quittenlikör

Am Donnerstag, 18. Oktober, lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) um 15 Uhr zur ersten Veranstaltung der
neuen Reihe "Frauenbilder" in sein Industriemuseum Zeche
Nachtigall ein. In entspannter Salonatmosphäre mit
zeitgenössischer Musik, Lesungen aus dem Werk sowie Getränken
und Gebäck wird die Autorin Henriette Davidis aus Wengern an der
Ruhr vorgestellt, die 1844 durch ihr Kochbuch "Zuverlässige und
selbstgeprüfte Recepte der gewöhnlichen und feineren Küche"
berühmt wurde.

Henriette Davidis kam am 1. März 1801 im Dorf Wengern zur Welt.
Ihr Vater war lutherischer Pfarrer; die Mutter Katharina kam aus
dem niederländischen Breda. Davidis besuchte die Höhere
Töchterschule in Schwelm, absolvierte in Elberfeld eine
Ausbildung zur Erzieherin und arbeitete viele Jahre in diesem
Beruf. Selbstbewusst und vom Wert ihrer Werke überzeugt,
verstand Henriette Davidis es, ihre Bücher geschickt zu
vermarkten. Sie gehörte zu den wenigen Schriftstellerinnen ihrer
Zeit, die von den Erträgen ihrer Bücher leben konnten. Neben dem
berühmten Kochbuch verfasste sie mehrere Erziehungsschriften für
Mädchen und junge Frauen, darunter "Der Beruf der Jungfrau",
einen Ratgeber zum Gartenbau sowie Gedichte und Erzählungen.

Henriette Davidis trug entscheidend dazu bei, ein
konservativ-bürgerliches Frauenideal in allen sozialen Schichten
zu verankern. Sie prägte mit ihren vielgelesenen Werken das
Selbstbild vieler Frauen weit über das 19. Jahrhunderts hinaus.
Ihre Person und ihr Werk sind Ausgangspunkt für das
Salongespräch.


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten-Bommern
Tel.: 02302 93664-0
Fax: 02302 93664-22
E-Mail: Zeche-Nachtigall at lwl.org

Es wird der normale Museumseintritt (2,40 ? / ermäßigt 1,90 ?)
erhoben.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 19 11:44:34 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 19 Oct 2007 11:44:34 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Rheinisch-westfaelische Zeitschrift fuer Volkskunde,
Band 52
Message-ID: 471898A2.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Peter Höher"
Datum: 09.10.2007, 15:26


SERVICE: TOC

Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde
Herausgegeben von der Volkskundlichen Kommission für Westfalen -
Landschaftsverband Westfalen-Lippe und Abteilung
Kulturanthropologie/Volkskunde des Instituts für Germanistik,
Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Universität
Bonn
Band 52
Jahrgang 2007
ISSN: 0556818


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=35



INHALT

S. 9f.
Anon.
Gerda Grober-Glück - 95 Jahre

S. 11f.
Anon.
Hinrich Siuts - 75 Jahre

S. 13f.
Anon.
Dietmar Sauermann - 70 Jahre

S. 15-32
Hirschfelder, Gunther
Bilder vom Alter. Bewertungsmuster und soziale Realität des
Alters von der Vormoderne bis zur Gegenwart

S. 33-70
Linnemeier, Bernd-Wilhelm
Die Juden im kleinstädtisch-ländlichen Wirtschaftsgefüge der
frühneuzeitlichen Region Westfalen

S. 71-96
Schönebeck, Christine
Region und Religion. Rheinisch-westfälische Gemeinsamkeiten
in evangelischen Kirchenzeugnissen und Konfirmationsscheinen
(18./19. Jh.)

S. 97-130
Dautermann, Christoph
"Es ist etwas Schönes und Erhabenes um diese Berge."
Die Alpenbegeisterung in Bildern des 19. Jahrhunderts

S. 131-156
Nübel, Christoph
Mobilisierung der Heimatfront und Selbstbehauptung in
Feindesland. Die Nagelung deutscher Kriegswahrzeichen und
das Monument der Kriegsgefangenen in Münster 1915-1918

S. 157-182
Aka, Christine
Sonderkulturen. Polnische Saisonarbeiter zwischen Container
und Erdbeerfeld

S. 183-214
Borsos, Balázs
On the possibilities of computer-assisted processing of European
atlases of ethnography

S. 215-232
Konrad, Jochen
Flexible Stereotypengeflechte: Psychologische Grundlagen und
theoretische Erweiterungen eines kulturwissenschaftlichen
Stereotypenkonzepts

S. 233-248
Cox, Heinrich L.
Wellerismen als Spiegel des Fremd- und Selbstbildes in Flandern,
Friesland und den Niederlanden

S. 249-268
Spies, Britta
Die Qual der Wahl: Erzählen lassen oder schreiben lassen? Interview
oder Schreibaufruf?

S. 269-296
Volmer, Lutz
Alltag und alltägliches Erzählen.
Erträge des Schreibaufrufs "Mein 18. November"



TAGUNGS- UND PROJEKTBERICHTE

S. 297-300
Heimerdinger, Timo
"Historizität als Aufgabe und Perspektive". Bericht über die
Hochschultagung der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde vom
21. bis 23. September 2006 in Münster

S. 301-304
Spies, Britta
"Dinge - Räume - Zeiten. Religion und Frömmigkeit als
Ausstellungsthema". Bericht über die 17. Tagung der
Arbeitsgruppe "Sachkulturforschung und Museum" der Deutschen
Gesellschaft für Volkskunde vom 4. bis 6. Oktober 2006 in Telgte

S. 305f.
Wolf, Anne
"Digitale Erfassung, Erschließung und Langzeitarchivierung von
Beständen des Archivs für westfälische Volkskunde der
Volkskundlichen Kommission für Westfalen". Ein Projektbericht



REZENSIONEN

Bernd Jürgen WARNEKEN: Die Ethnographie popularer Kulturen. Eine
Einführung (Silke Meyer) (307)

Angela TREIBER: Volkskunde und evangelische Theologie. Die
Dorfkirchenbewegung 1907-1945 (Helmut Eberhart) (310)

Peter J. BRÄUNLEIN (Hg.): Religion und Museum. Zur visuellen
Repräsentation von Religion/en im öffentlichen Raum (Christine
Aka) (312)

Rita VOLTMER: Wie der Wächter auf dem Turm. Ein Prediger und
seine Stadt. Johannes Geiler von Kaysersberg (1445-1510) und
Straßburg (Ralf-Peter Fuchs) (314)

Barbara HAUPT, Wilhelm G. BUSSE (Hgg.): Pilgerreisen in
Mittelalter und Renaissance (Wolfgang Schmid) (315)

Daniel DOLE?AL, Hartmut KÜHNE (Hgg.): Wallfahrten in der
europäischen Kultur (Wolfgang Schmid) (316)

Gregor ROHMANN (Hg.): Bilderstreit und Bürgerstolz. Herforder
Kirchen im Zeitalter der Glaubenskämpfe (Werner Freitag) (318)

Rainer WALZ, Ute KÜPPERS-BRAUN, Jutta NOVOSADTKO (Hgg.):
Anfechtungen der Vernunft. Wunder und Wunderglauben in der
Neuzeit (Nils Freytag) (319)

Nils FREYTAG, Diethard SAWICKI (Hgg.): Wunderwelten. Religiöse
Ekstase und Magie in der Moderne (Dagmar Hänel) (321)

Maria Anna ZUMHOLZ: Volksfrömmigkeit und Katholisches Milieu.
Marienerscheinungen in Heede 1937-1940 (Werner Freitag) (323)

Matthias BENAD, Hans-Walter SCHMUHL (Hgg.): Aufbruch in die
Moderne. Der evangelische Kirchenkreis Bielefeld von 1815 bis
2006 (Christine Schönebeck) (325)

Bernd RIEKEN: "Nordsee ist Mordsee". Sturmfluten und ihre
Bedeutung für die Mentalitätsgeschichte der Friesen (Andreas
Schmidt) (327)

Verena BURHENNE (Hg.): Wetter: verhext ? gedeutet ? erforscht
(Peter Höher) (328)

Julia ENCKE: Augenblicke der Gefahr. Der Krieg und die Sinne.
1914-1934 (Robert Jütte) (330)

Angelika LINKE, Jakob TANNER (Hgg.): Attraktion und Abwehr. Die
Amerikanisierung der Alltagskultur in Europa (Wolfgang Jacobeit)
(332)

Hartwig BRANDT, Ewald GROTHE (Hgg.): Quellen zur
Alltagsgeschichte der Deutschen 1815-1870 (Anita Bagus) (334)

Alois DÖRING: Rheinische Bräuche durch das Jahr (Dagmar Hänel)
(336)

Heidi A. MÜLLER: Ein Idealhaushalt im Miniaturformat. Die
Nürnberger Puppenhäuser des 17. Jahrhunderts und: Claudia
SELHEIM: Die Entdeckung der Tracht um 1900. Die Sammlung Oskar
Kling zur ländlichen Kleidung im Germanischen Nationalmuseum
(Gitta Böth) (338)

Annerose WOLF-QUADFLIEG: Steinerne Wohnbauten des 14. bis 16.
Jahrhunderts im Rheinland (Christoph Dautermann) (342)

Auf den Spuren der Bauleute. Historische Bau-
Ausstattungsgewerke in Nordwestdeutschland. Redaktion: Heinrich
STIEWE (Hinrich Siuts) (343)

Hermann KAISER: Ein Haus und eine Familie in schweren Zeiten.
Kolonat Wübbe M. Meyer Firrel, Ostfriesland 1903-1960 (Michael
Schimek) (345)

Hinrich SIUTS: Bauern und Landhandwerker in Ostfriesland. Eine
Darstellung aufgrund der Erhebungen von Bernhard Klocke
1979-1984 (Peter Theißen) (347)

Helmut OTTENJANN: Hochzeitsschränke des Oldenburger Ammerlandes.
Möbelkultur, Eherecht und Heiratskreise 1600-1800. Mit Beiträgen
von Christoph Reinders-Düselder und Wulf Eckart Voß (Karl
Heinrich Kaufhold) (348)

Günter WIEGELMANN: Alltags- und Festspeisen. Innovationen,
Strukturen und Regionen vom späten Mittelalter bis zum 20.
Jahrhundert, 2., erw. Aufl. unter Mitarbeit von Barbara
Krug-Richter (Lars Winterberg) (350)

Ernst SCHUBERT: Essen und Trinken im Mittelalter (Günter
Wiegelmann) (352)

Hannes ETZLSTORFER (Hg.): Küchenkunst und Tafelkultur. Culinaria
von der Antike bis zur Gegenwart (Günter Wiegelmann) (353)

Florentine FRITZEN: Gesünder leben. Lebensreformbewegung im 20.
Jahrhundert (Günter Wiegelmann) (354)

Hildegard STRATMANN: Lehrer werden. Berufliche Sozialisation in
der Volksschullehrer-Ausbildung in Westfalen (1870-1914)
(Theodor Kohlmann) (355)

Gerhard DETER: Handwerk vor dem Untergang? Das westfälische
Kleingewerbe im Spiegel der preußischen Gewerbetabellen
1816-1861 (Peter Theißen) (357)

Stefan BAUMEIER, Heinrich STIEWE (Hgg.): Die vergessenen
Nachbarn. Juden auf dem Lande im östlichen Westfalen (Werner
Meiners) (360)

Barbara STAMBOLIS, Volker JACOB (Hgg.): Kriegskinder. Zwischen
Hitlerjugend und Nachkriegsalltag (Silke Meyer) (362)

Hans ENGELS (Hg.): 60 Jahre Belgischer Rundfunk (BRF) 1945-2005.
Ostbelgische Zeitgeschichte (Sebastian Scharte) (365)

Zukunft - Heimat - Niedersachsen. 100 Jahre Niedersächsischer
Heimatbund (Thomas Schürmann) (367)

Eckhard TROX, Jörg ENDRIS BEHRENDT (Hgg.): "Schützen-Welten".
Bewegte Traditionen im Sauerland (Britta Spies) (367)

Burkhart LAUTERBACH: Tourismus. Eine Einführung aus Sicht der
volkskundlichen Kulturwissenschaft (Christiane Cantauw) (370)

Handbuch der Historischen Stätten. Nordrhein-Westfalen. Hg. von
den Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe durch
Manfred Groten, Peter Johanek, Wilfried Reininghaus und Margret
Wensky. 3., völlig neu bearb. Aufl. (Peter Höher) (372)

Johan DE BRUIJN: De blik op het zuiden. Het heem van Hein Mandos
& Miep Mandos-van de Pol 1907-1996 (Heinrich L. Cox) (374)

Klaus STEINITZ, Wolfgang KASCHUBA (Hgg.): Wolfgang Steinitz: Ich
hatte unwahrscheinliches Glück. Ein Leben zwischen Wissenschaft
und Politik (Hans-Günter Thien) (374)

Eckhard JOHN (Hg.): Die Entdeckung des sozialkritischen Liedes.
Zum 100. Geburtstag von Wolfgang Steinitz (Wolfgang Jacobeit)
(376)

Helmut BIRKHAN: Geschichte der altdeutschen Literatur im Licht
ausgewählter Texte. 8 Bände (Rudolf Simek) (379)

S. 381
Anon.
Museumsaktivitäten

S. 415
Anschriften der Autorinnen und Autoren


Herausgeber: Gunther Hirschfelder, Ruth-E. Mohrmann
Redaktion: Dagmar Hänel, Peter Höher

Die Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde erscheint
ein Mal im Jahr und kostet im Abonnemnet 15,00 EUR
(Für Studierende etc. 7,50 EUR)


INFO

Kontakt:
Dr. Peter Höher
Volkskundliche Kommission für Westfalen - LWL
Scharnhorststraße 100
48151 Münster
Tel.: 0251 832-4405
Fax: 0251-8328393
E-Mail: hoeher at uni-muenster.de
URL: www.uni-muenster.de/RWZeitschriftVolkskunde/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 19 11:53:31 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 19 Oct 2007 11:53:31 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Muenster in Fotos 1968 bis 1977, 16.10.2007-27.04.2008,
Muenster
Message-ID: 47189ABB.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 12.10.2007, 11:20


AUSSTELLUNG

Die wilden Jahre - Münster in Fotos 1968 bis 1977
Stadtmuseum blendet mit 200 Aufnahmen auf die Zeitspanne
zwischen Protest, Terror und Reformen / Auswahl aus 15 000
Negativen / Bildband zur Ausstellung

1968 bis 1977 - wie hat Münster diese Zeit erlebt? Mit Jahren
zwischen Aufbruch, Träumen, Utopien einerseits und Ernüchterung,
Zukunftsängsten, Krisen andererseits. Das Stadtmuseum Münster
blendet mit über 200 Fotografien erstmals auf jene Dekade zurück,
in der sich die Generationen unversöhnlich gegenüberstehen und
die Bundesrepublik mit dem "Deutschen Herbst" ihre größte
Bewährungsprobe meistern muss.

Sie setzt zugleich den Schlusspunkt hinter einer überaus
erfolgreichen Serie von Fotopräsentationen zur Geschichte
Münsters seit 1940. "Mit den drei Vorläuferausstellungen haben
wir 146 000 Besucherinnen und Besucher erreicht", bilanziert
Museumsdirektorin Dr. Barbara Rommé zufrieden. "Einen ähnlich
hohen Zuspruch erhoffen wir auch von dieser Schau. Sie nimmt
Ereignisse in den Fokus, die viele nicht nur als Zeitgeschichte,
sondern aus eigenem Erleben erinnern".

Diskutierfreudige Ära

Vielleicht als Demonstrant? Protest in den 1970er Jahren, wohin
das Auge reicht. Es gehen nicht allein Studenten auf die Straße;
es ist eine diskutierfreudige Ära, die alle
Gesellschaftsschichten erfasst: Landwirte ziehen mit ihren
Treckern massiv am Hindenburgplatz auf, Elterninitiativen sorgen
mit lautstarken "Go Ins" bei Ratssitzungen für Schlagzeilen, der
Paragraph 218 mobilisiert Frauen. Die Fotos richten den Spot auf
frühe Hausbesetzungen - darunter Frauenstraße 24 und
Fürstenberghaus - auf Busblockaden und auf Massenkundgebungen
vor dem Rathaus beim offiziellen Empfang für Bundeskanzler
Kiesinger.

Für diese Ausstellung sichteten Dr. Axel Schollmeier und Dr.
Wibke Becker 15 000 Negative, um die zeittypischsten für ihre in
elf Themen gegliederte Ausstellung auszuwählen. "Die Aufnahmen
stammen aus Archiven, Fotosammlungen und private Alben",
erläutert Axel Schollmeier. "Vor allem die Profi-Fotografen
Willi Hänscheid, Rudolf Krause und Christoph Preker haben mit
ihren Beständen gleichsam ein fotografisches Gedächtnis der
Stadt geschaffen", so der stellvertretende Museumsleiter.

An ihnen lässt sich auch die "große Politik" dieser Zeit
nachvollziehen. Sie zeigen Helmut Kohl und Willy Brandt bei
Wahlkämpfen in der Domstadt oder die Visite von Gustav Heinemann
im April 1970 bei den Panzergrenadieren in Handorf. Begleitet
wurde der Bundespräsident und bekennende Pazifist - im Ersten
Weltkrieg gut 50 Jahre zuvor in Münster zum Kanonier ausgebildet
- von Verteidigungsminister Helmut Schmidt. Andere Fotos halten
die Reaktionen der Münsteraner auf Terror und Gewalt der Roten
Armee Fraktion (RAF) fest: Trauermärsche formieren sich für den
ermordeten Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer.

Unterricht auf Schulfluren

Eigene Einheiten widmen die beiden Ausstellungsmacher dem
Alltagsleben der Münsteraner mit Schule, Beruf und Freizeit.
Geburtenstarke Jahrgänge sorgen in den 1970iger Jahren für
Raumnot. Der provisorische Unterricht auf dem Schulflur bleibt
kein Einzelfall. "In vielen Berufszweigen tritt der Computer
seinen Siegeszug an, und Kopiergeräte erlösen Studenten vom
zeitraubenden Abschreiben und Zusammenfassen", beschreibt Axel
Schollmeier technischen Fortschritt. Carrera-Bahn und
Bonanza-Fahrrad sind die Kult-Spielzeuge jener Zeit. Die
Hollywood-Schaukel hält auf Münsters Terrassen Einzug, und jeden
Sommer aufs Neue versuchen Behörden, dem freizügigen Treiben am
KÜ Einhalt zu gebieten.

Im November 1968 feiert die Bevölkerung in Anwesenheit von
Verkehrsminister Leber die Fertigstellung der "Hansalinie", eine
erhebliche Verbesserung der Anbindung Münsters ans Autobahnnetz.
Die Fotografien fünf Jahre später indes dokumentieren Grenzen
wirtschaftlichen Wachstums: Das Stadtmuseum spiegelt
Auswirkungen der Rezession im Zuge der Ölkrise von 1973. Auch in
Münster war sie mit Anstieg der Arbeitslosigkeit und autofreien
Sonntagen verbunden. Die einstige Aufbruchstimmung in der
Bundesrepublik wich einem vielschichtigen Krisenbewusstsein.

"Die Mode indes war nie mehr zuvor oder danach so schrill, bunt
und extravagant wie in jenen Jahren", so Wibke Becker vor
entsprechenden Fotodokumenten in der Ausstellung. Hosenbeine
wurde breiter, Röcke immer kürzer. Jeans und Parka entwickelten
sich von einem Protestsymbol der Studentenbewegung zum
wichtigsten Bestandteil jugendlicher Alltagsuniform. Die
Historikerin: "Auch am Lambertibrunnen, dem Szene-Treffpunkt für
Münsters Oberstufen, gehörten diese ehemals provokanten
Kleidungsstücke bald zur vorherrschenden Mode".


INFO

"Die wilden Jahre"
Münster in Fotos 1968 bis 1977
Fotoausstellung 16. Oktober 2007 bis 27. April 2008

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 10 bis 18 Uhr
samstags/sonntags 11 bis 18 Uhr
Eintritt frei

Zur Ausstellung ist ein Bildband (16,80 Euro) erschienen.





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Oct 22 09:25:39 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 22 Oct 2007 09:25:39 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Claussen/Skriver: Die Klosterkirche Corvey, Bd. 2
Message-ID: 471C6C93.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 21.10.2007, 12:01


LITERATUR

Corveyer Klosterkirche einzigartig
LWL stellt Buch über Malerei und Stuck vor

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat die erste von zwei wissenschaftlichen Publikationen über die Klosterkirche in Höxter-Corvey (Kreis Höxter) veröffentlicht. Das 540 Seiten starke Werk mit 780 Abbildungen behandelt die Ausstattung der Kirche mit Malerei und Stuck.

Über Jahrzehnte hinweg haben Archäologen, Kunsthistorikerinnen, Restauratoren und andere Spezialisten unter Leitung der LWL-Denkmalpflegerin Hilde Claussen und des LWL-Archäologen Uwe Lobbedey die Geschichte der Corveyer Abteikirche erforscht. Rund 100 Ordner mit der schriftlichen Dokumentation haben sie gefüllt, tausende Fotos und Zeichnungen erstellt. Dazu haben sie zahllose Kisten mit Funden, darunter kleine und kleinste Fragmente mit Malereien ergraben und untersucht, Rekonstruktionen angelegt und schließlich zu einem Bild von der Geschichte der 1200 Jahre alten Corveyer Abteikirche und ihrer Ausstattung zusammengesetzt. Kunsthistorikerin Anna Skriver hat nach dem Ausscheiden von Hilde Claussen das gesamte Material für die Publikation zusammengestellt, vervollständigt und aufbereitet. Mit der wissenschaftlichen Publikation "Die Klosterkirche Corvey. Wandmalerei und Stuck aus karolingischer Zeit" haben die Forscher ihre Erkenntnisse nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Als Ergebnis ist ein umfassendes Bild von der ehemaligen Ausstattung der 844 geweihten und heute barock überbauten Kirche und des in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts errichteten Westwerkes entstanden.

Einzigartiges Denkmal
Die Wandmalereien im Westwerk sind die frühesten erhaltenen Wandmalereien Westfalens. Ihre Inhalte sind einzigartig, ihre Qualität herausragend für die frühmittelalterliche Zeit nördlich der Alpen. "Zusammen mit dem Westwerk, als Bautypus in karolingischer Zeit erfunden und allein hier in Corvey noch aus dieser Zeit erhalten, ist die Klosterkirche ein Denkmal höchsten internationalen Ranges, dessen Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes der Unesco seit vielen Jahren vorangetrieben wird. Die Corveyer Klosterkirche wäre das erste Denkmal aus Westfalen in dieser Liste, "unterstrich LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe ihre Bedeutung bei der Präsentation des Buches am Sonntag (21.10.) in Corvey.

Üppiges Werk
Der Bedeutung des Denkmals entsprechend ist die Publikation umfassend ausgestattet. Sie wird abgerundet durch einen allgemeinen Teil mit der zusammengefassten Bau- sowie der Forschungs- und Restaurierungsgeschichte. Ein weiteres Kapitel zeichnet die Geschichte der Klosterkirche nach den schriftlichen Zeugnissen nach. Kataloge der Funde und Befunde, 780 überwiegend farbige Abbildungen, darunter auch die Rekonstruktionszeichnungen der Malereien, vervollständigen das Werk.

Zitat Backhaus: "Die Veröffentlichung dieses ersten von insgesamt zwei wissenschaftlichen Publikationen über die Corveyer Klosterkirche bildet einen Meilenstein in der kulturhistorischen und kirchengeschichtlichen Sichtbarmachung der außerordentlichen Bedeutung Corveys für die abendländiche Kultur", dankte Landrat Hubertus Backhaus den beiden Autorinnen Hilde Claussen und Anne Skriver. "Mit Ihrem Werk haben Sie unserer Bewerbung um die Anerkennung Corveys als Weltkulturerbe auf wissenschaftlicher Ebene den Rücken gestärkt. Diese wissenschaftliche Fundierung ist außerordentlich wichtig und festigt unsere Aussicht auf Erfolg." Der Landrat des Kreises Höxter dankte Prof. Teppe für die Zusicherung des LWL, den Antrag auf die Anerkennung Corveys als Weltkulturerbe tatkräftig zu unterstützen. "Für eine so große Aufgabe ist es unabdinglich, den LWL als starken Partner an unserer Seite zu wissen."


INFO

Hilde Claussen und Anna Skriver
Die Klosterkirche Corvey
Band 2: Wandmalerei und Stuck aus karolingischer Zeit
Denkmalpflege und Forschung, Bd. 43,2 (Mainz 2007).
540 Seiten und 4 Faltpläne im Einband, 780 Abbildungen, davon 476 in Farbe, 133 Strichzeichnungen.
In Leinen gebunden mit Schutzumschlag.
ISBN 978-3-8053-3843-1. 98 Euro.







From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Oct 22 09:39:19 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 22 Oct 2007 09:39:19 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Symposion zu 20 Jahre Frauengeschichtsladen Lippe
e.V., Detmold, 28.11.2007
Message-ID: 471C6FC7.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "Dr. Joergens, Bettina"
Datum: 19.10.2007, 15:23


SYMPOSION

Aus dem Nähkästchen geplaudert?:
Brauchen wir noch ?Frauen?-Geschichte?

Symposion zu 20 Jahre Frauengeschichtsladen Lippe e.V.
im Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
am 28. November 2007 um 14 Uhr

20 Jahre Frauengeschichtsladen, 20 Jahre Geschichtswerkstatt von und mit Mädchen und Frauen aus Lippe - das ist Anlass genug, um zu resümieren und zu feiern:
Deshalb sind alle geschichtsinteressierten Frauen und Männer herzlich zum Symposion am 28.11.2007 um 14 Uhr und zum anschließenden Sektempfang im Landesarchiv NRW Staats- und Personenstandsarchiv Detmold eingeladen.

"Aus dem Nähkästchen geplaudert?: Brauchen wir noch ?Frauen?-Geschichte?? lautet das Motto der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung. Kooperationspartner und -partnerinnen des Frauengeschichtsladens sprechen und diskutieren aus der Sicht der Wissenschaft, des Museums, der Erwachsenenbildung, des Archivs und der Gleichstellungsstelle über den ?weiblichen Blick? auf die Geschichte (Programm s.u.).

Das Symposion steht am Ende des Jubiläumsjahrs als Forum für die Bestandsaufnahme der historischen Frauen- und Geschlechterforschung in und außerhalb der Universitäten und Kultureinrichtungen. Gefragt werden soll etwa, ?Brauchen wir noch Frauenthemen im Museum?? oder ?Wie funktioniert ?Gender? im Archiv?? Warum sind Frauen häufig bei großen Jubiläen und Jahrestagen der Landesgeschichte oft nicht sichtbar - gab es sie nicht oder waren sie nicht relevant?

Darüber hinaus soll über die Idee des Geschichtsladens, der orts- und gegenwartsnahen Geschichtsforschung (?Grabe, wo Du stehst!?) im Verhältnis zur akademischen Historiographie debattiert werden, z. B.: Was haben historisch forschende Frauen auf dem Land mit Historikerinnen gemeinsam? Welche Rolle spielen lokale Begebenheiten und Erfahrungen von Zeitzeuginnen in der postmodernen Geschlechterforschung?

Wie können die Erfahrungen einer Wirtin, Näherin, Arbeiterin, Wissenschaftlerin und Mutter in ein Museumskonzept oder einen VHS-Geschichtskurs einfließen? Und welchen Wert haben methodische Diskussionen für die Arbeit in Geschichtsläden, Museen und Archiven sowie für lokale geschlechterhistorische Projekte? - Wer schafft welches Wissen?
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierte.


Programm

14 Uhr
Begrüßung: Prof. Dr. Jutta Prieur-Pohl, Leiterin des Staats- und Personenstandsarchivs Detmold

14.15 Uhr
1. Vortrag: Konzepte, Quellen, Forschungsergebnisse und PartnerInnen in 20 Jahren Frauengeschichtsladen Lippe
von Ingrid Schäfer (FGL, Detmold)

14.45 Uhr:
2. Vortrag: Einführung in die Entwicklung und den Stand der historischen Frauen- und Geschlechterforschung: Konzepte, Themen, Quellen und Netzwerke in NRW
von Dr. Julia Paulus (Westfälisches Institut für Regionalgeschichte, Münster)

15.15-15.30 Uhr: Kaffeepause

15.30 Uhr:
Podiumsdiskussion: Ingrid Schäfer, Dr. Julia Paulus, Jürgen Scheffler (Städtisches Museum Hexenbürgermeisterhaus Lemgo), Bernd Racherbäumer (VHS Detmold), Dr. Bettina Joergens (Landesarchiv NRW), Regina Pramann (Gleichstellungsstelle des Kreises Lippe),
Moderation: Bettina Rinke (Museumsinitiative OWL e.V.)

17 Uhr: Sektempfang


Kontakt und Anmeldung unter:
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen
Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Dr. Bettina Joergens
Willi-Hofmann -Str. 2
32756 Detmold
Tel. 05231 - 766-112, Fax 05231 - 766-114,
E-Mail: bettina.joergens at lav.nrw.de




INFO

Veranstaltungsdaten:
Symposion
Datum: 28.11.2007
Landesarchiv NRW Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-0
Fax: 05231/766-114
E-Mail: stadt at lav.nrw.de
URL: www.archive.nrw.de

Kontakt:
Dr. Bettina Joergens
s.o.
Tel.: 05231/766-112
E-Mail: bettina.joergens at lav.nrw.de







From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Oct 22 09:36:55 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 22 Oct 2007 09:36:55 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Buchpraesentation zur Glasgemaelde-Sammlung
des Freiherrn vom Stein, Muenster, 23.10.2007
Message-ID: 471C6F37.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "Birthe Schumacher"
Datum: 22.10.2007, 09:11


AKTUELL

Buchpräsentation zur Glasgemälde-Sammlung des Freiherrn vom Stein:

Vor zwei Jahren erwarb das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte die Cappenberger Scheiben, eine der letzten mittelalterlichen Glasmalerei-Sammlungen aus privater Hand. Die 20 anspruchsvoll verzierten Glasfenster aus der Zeit vom 12. bis zum 16. Jahrhundert gelten als wichtigster Ankauf des Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) seit dem Zweiten Weltkrieg.

Kunsthistorisch beeindrucken die bunt schimmernden Scheiben auf vielfältige Weise: Ihre prächtigen Ornamente, die kräftigen Farben und die dargestellten Ritter, Heiligen und christlichen Szenen bieten einen repräsentativen Querschnitt zur mittelalterlichen Glasmalerei Deutschlands. Durch die Kombination aus Bilderzählung und transparentem Leuchten galten die Glasfenster im Mittelalter als ideales Medium zur Vermittlung der christlichen Lehre.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) konnte die Glasmalerei-Sammlung mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder und der WestLB AG, der Kunststiftung NRW, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien dauerhaft für die Mittelalter-Sammlung des LWL-Landesmuseums erwerben.

In der von der Kulturstiftung der Länder anläßlich geförderter Ankäufe herausgegebenen Patrimonia-Reihe erscheint nun der Band zur Cappenberger Glasmalerei-Sammlung, der am Dienstag, 23. Oktober 2007, um 19 Uhr im LWL-Landesmuseum der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll.

Die Fertigstellung des Bandes, der einen Beitrag zu Geschichte und Bedeutung der Sammlung und neue wissenschaftliche Forschungen zu den einzelnen Glasscheiben umfasst, fällt mit dem diesjährigen 250. Geburtstag des preußischen Staatsreformers und "Gründungsvaters" des LWL, Reichsfreiherr Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein, zusammen, der die Werke im frühen 19. Jahrhundert für sein Nassauer Schloss erworben hatte.



INFO

Veranstaltungsdaten:
Buchpräsentation zur Glasgemälde-Sammlung des Freiherrn vom Stein
Datum: 23.10.2007
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domaplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907 209
Fax: 0251 5907 210
E-Mail: birthe.schumacher at lwl.org
URL: www.landesmuseum-muenster.de

Kontakt:
Birthe Schumacher
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907 209
Fax: 0251 5907 210
E-Mail: birthe.schumacher at lwl.org
URL: www.landesmuseum-muenster.de







From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Oct 23 10:06:49 2007
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Date: Tue, 23 Oct 2007 10:06:49 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2007,
Heft 5, Teil 1
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Von: "Ute Kortmann",
Datum: 17.10.2007, 14:33


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Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 5/2007, Teil 1

I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

GeKo-Aktuell. Hrsg.: Geographische Kommission für Westfalen, Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Fürstenbergstraße 10, 48147 Münster.
1/2007. Chr. Krajewski/P. Reuber: Postmoderne Freizeitstrukturen im Ruhrgebiet. H. Heineberg: Multiplex-Kinos in Westfalen. H.-W. Wehling: Der Arena-Park in Gelsenkirchen-Schalke. R. Grothues: Marina Rünthe - das maritime Zentrum Westfalens. H.-W. Wehling: Die "Route der Industriekultur" im Ruhrgebiet. H. Heineberg: Der Ruhr-Park in Bochum - das größte Shopping-Center Deutschlands. J. Steiner: Hochspannend! Der neue RuhrtalRadweg von der Quelle bis zur Mündung. S. Ahrens: Tourismus fördern zwischen Lippe und Emscher. A. Sigesmund: www.regiofreizeit.de - das Kartenportal rund um das Thema Freizeit in der Emscher-Lippe-Region.

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt- und Technikgeschichte. Hrsg.: Rheinisches Industriemuseum / Landschaftsverband Rheinland und LWL-Industriemuseum / Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Klartext Verlagsgesellschaft mbH, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-31, industriekultur at klartext-verlag.de
3/2007. A. Föhl: Die Legende vom heiligen Christophorus. Oder: Die kleine Industriedenkmalpflege und die große IBA. N. Tempel: "The Dirty Dozen" - die Widersacher der großmaßstäblichen Industriekultur. * Highlights der Industriekultur in den USA. D. Hallam: Ethische und philosophische Aspekte beim Betrieb von historischen Exponaten - ein Denkansatz. A. Wain: Erfolg und Nachhaltigkeit von Projekten mit großer alter Technik. K. Götz/St. Brüggerhoff/N. Tempel: Aktion jetzt - aber nach Plan! Konzept zum nachhaltigen Umgang mit Industriedenkmalen. R. Höhmann. Denkmale der modernen Eisen- und Stahlproduktion - eine Übersicht. N. Tempel: "Verborgene Schätze". Zum Umgang mit Schmutz und Gefahrstoffen im Industriedenkmal - Erkennen, stabilisieren, entfernen. F. Rüther: Historische Maschinen sicher betreiben. St. Brüggerhoff: Beschichtungssysteme für Industriedenkmale im Spannungsfeld zwischen Ästhetik und Dauerhaftigkeit. O. Dommer: Befreit von Muff und Staub. Neues Zentraldepot in Dortmund. F. Bluhm: Wenn es in der Hölle friert. Das Industriemuseum Brandenburg an der Havel. F. Bluhm: Abtauchen in die Montangeschichte. Das Hochofenwerk im Landschaftspark Duisburg-Nord. F. Bluhm: Bergwerk mit Aussicht. Das Besucherbergwerk F60 bei Lichterfeld, Brandenburg. F. Bluhm: Rüstiger Riese am Kanal. Der Gasometer in Oberhausen, Nordrhein-Westfalen. M. Krause: Die Nacht ist bunt! Das Ausstellungsprojekt "nacht.aktiv. - Zwischen Tag und Traum". H.-P. Bärtschi: Hochöfen als Schrott-Basis - Eindrücke aus Rumänien. P. Egli: Die Chemische Fabrik Uetikon ist eine der ältesten Industrieanlagen der Schweiz. A. Lassotta: Das "Abenteuer Industrie" in Niederösterreich. A. Föhl: Instrumente zum Beobachten und Messen. M. Dückershoff: Gratwanderung zwischen Reportage und Kunst. Manfred Vollmer auf der Suche nach dem idealen Foto. J. Raach: Licht und Schatten im Umgang mit der Industriekultur in Potsdam. R. Lippold/St. Würzig: Bürgerschaftliches Engagement für das Leipziger Stadtbad.

Die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege. Hrsg.: Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Roßstraße 133, 40476 Düsseldorf, Tel.: 0211/45485-0, Internet: www.nrw-stiftung.de, www.nrw-entdecken.de, E-Mail: info at nrw-stiftung.de
2/2007. G. Matzke-Hajek: Faszination Moor. Landschaft der leisen Töne. G. Matzke-Hajek: Waldkindergarten "Waldwichtel" in Bedburg. Die Knirpse vom Dickbaumplatz. R. J. Günther: Burg Vondern an der Emscher. Das Wunder von Oberhausen. B. Peckedrath: Kindergartenmuseum NRW. Mit gutem Beispiel voran. E. Masthoff: Burg Altena an der Lenne. Burg Altena braucht Hilfe! G. Matzke-Hajek: Greifvögel in Köln/Pforz-Eil. Notaufnahme für Krummschnäbel. G. Matzke-Hajek: Bega-Aue im Kreis Lippe. Karriere eines Maisackers. L. Schröder: Die Oppumer Geismühle. Hightech des Mittelalters. U. van Jüchems: Junkerhaus. Werkschau eines Sonderlings. R. J. Günther: Der Jan-Wellem-Brunnen in Düsseldorf. Ein Quell der Erkenntnis.



2. Hellweg

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur "Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
491/2007. F. Ludwigt: Mönninghausen im 19. und 20. Jahrhundert. M. Willeke: Van diärn Stoanhiuser Bäspenbinners.

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
15/2007. J. Henning: "Kinderparadies" Sylverberg. Hammer Kinder fanden hier seit 1923 ein zweites Zuhause. H. W. Krafft: Selten auch im Tal der Lippe: Schwarze Rehe. Sie haben schon seit Jahrhunderten Heimatrecht in Westfalen. G. Köpke: Kyrill: Die Katastrophe, die Chance und der Baumpieper. Zukunftsweisende Konsequenzen des Orkans für die Erhaltung gefährdeter Vogelarten. I. Bittner: Genähte Träume als Botschaften der Hoffnung. Die Paderborner Künstlerin Traute Multhaupt gestaltet Wandbilder mit symbolhaften und christlichen Motiven. A. Beeck: Ein Lebensschicksal im Spiegel der Zeitgeschichte. Günter Schomberg aus Hamm-Pelkum berichtet über seine Erlebnisse zwischen Schulzeit, Hitlerjugend und Wehrmacht.
16/2007. C. Merschhaus: Reichsfreiherr vom und zum Stein war eng mit Hamm verbunden. Seit 1938 trägt die frühere "Städtische Oberrealschule zu Hamm/Westf." seinen Namen. Ein Rückblick auf die Persönlichkeit des großen Staatsmanns zu seinem 250. Geburtstag am 27. Oktober. M. Brand: Zwangsarbeiterkinder - rücksichtslos nach Deutschland verschleppt. Mechthild Brand recherchierte mit großer Sorgfalt das Schicksal polnischer Kinder auf Bauernhöfen der Soester Börde von 1940 - 1945. H. Platte: Haus Brüggen: Einst Rittersitz schon im 14. Jahrhundert. Lange Besitzertradition des denkmalgeschützten Gutshofes in Bönen-Bramey. A. von Scheven: Historische Hammer Eckhäuser: Prägend für das Stadtbild. Zur Zukunftsfähigkeit von gewachsenen Stadtquartieren gehört die Förderung und Erhaltung des baulichen Erbes.
17/2007. * Seine Schiffe verkündeten Deutschlands Glorie. Der aus Hamm stammende Schiffbaudirektor Robert Zimmermann erbaute einst Passagier- und Handelsschiffe mit großen Namen. H. W. Krafft: Im Holunder wohnten einst die Hollermutter und Frau Holle. Wertvolles Hilfsmittel bei Krankheiten von Mensch und Vieh. Sagen und Legenden sind mit dem "Hollerbusch" verbunden. F. Kühle: Weidenkörbe waren früher unentbehrlich. Praktische Hilfs- und Transportmittel aus Weidenruten. W. Gernert: Westfälische Jugendherbergen bieten mehr als ein "Zuhause für unterwegs". Spezielle Angebote vermitteln Erlebnisse, Kultur, Gesundheitsförderung und Umweltstudien. C. Merschhaus: Reichfreiherr vom und zum Stein war eng mit Hamm verbunden. Seit 1938 trägt die frühere "Städtische Oberrealschule zu Hamm/Westf." seinen Namen. Ein Rückblick auf die Persönlichkeit des großen Staatsmanns zu seinem 250. Geburtstag am 26. Oktober (2. Teil).

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557 Lippstadt.
14/2007. W. Mues: Vor 60 Jahren: Endlich wieder Schützenfest! Erinnerungen an die ersten Schützenfeste der Nachkriegszeit. J. Schmidt: Als die ersten Trecker auf die Höfe kamen.
15/2007. A. Droste: Lorenz Stallmeister auf dem Hof Tückenes in Meiste. Er schrieb vor 140 Jahren seine Memoiren. M. Peters: Betrachtungen zum "Küörter Platt".
16/2007. H. Knoche: Spiel- und Sportverein Bad Westernkotten 1920 bis 2007. E. Hachmann: Eine merkwürdige Grabschrift in der Pfarrkirche St. Laurentius zu Erwitte.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19-21, 59494 Soest, Tel.: 02921/6880.
370/2007. H. Braukmann: Als an der Möhne noch die Wassermühlen klapperten. Rückblick auf unersetzliche Energiequellen: Mühlen in Körbecke und Völlinghausen (4. Folge). * Ein Altar für die Armen Seelen. Spätgotischer Flügelaltar in der Pfarrkirche St. Nicolai in Lippstadt. * Plattdeutsches Gebet zum Erntedank. H. W. Krafft: Selten auch im Tal der Lippe: Schwarze Rehe. Sie haben schon seit Jahrhunderten Heimatrecht in Westfalen. G. Köpke: Kyrill: Die Katastrophe, die Chance und der Baumpieper. Zukunftsweisende Konsequenzen des Orkans für die Erhaltung gefährdeter Vogelarten. I. Bittner: Genähte Träume als Botschaften der Hoffnung. Die Paderborner Künstlerin Traute Multhaupt gestaltet Wandbilder mit symbolhaften und christlichen Motiven. F. Haarmann: Seit 120 Jahren floss Ruhrwasser von Wimbern nach Hamm. Was da im Raume Wickede bei der Wasserversorgung alles am Wege lag.
371/2007. F. Haarmann: Jérôme Bonaparte: Mit 23 Jahren König von Westphalen. Vor 200 Jahren übertrug Kaiser Napoleon seinem jüngsten Bruder die Herrschaft über den neuen Staat. M. Brand: Zwangsarbeiterkinder - rücksichtslos nach Deutschland verschleppt. Mechtild Brand recherchierte mit großer Sorgfalt das Schicksal polnischer Kinder auf Bauernhöfen der Soester Börde von 1940 - 1945. H. Platte: Haus Brüggen: Einst Rittersitz schon im 14. Jahrhundert. Lange Besitzertradition des denkmalgeschützten Gutshofes in Bönen-Bramey. I. Timmermann: "Köhli" hilft auf dem Rübenacker. Ein Soester Original berichtet aus der Zeit vor fünfzig Jahren. M. Sperling: Jüdischer Friedhof.
372/2007. H. Funke: Rainer Maria Rilke war von Soest begeistert. Die Innengärten der Stadt lockten schon immer viele Besucher an. H. Keinemann: Mistfahren auf Ruphoffs Hof. Kleine Geschichten aus der Zeit um 1960. H. W. Krafft: Im Holunder wohnten einst die Hollermutter und Frau Holle. Wertvolles Hilfsmittel bei Krankheiten von Mensch und Vieh. Sagen und Legenden sind mit dem "Hollerbusch" verbunden. F. Kühle: Weidenkörbe waren früher unentbehrlich. Praktische Hilfs- und Transportmittel aus Weidenruten. W. Gernert: Westfälische Jugendherbergen bieten mehr als ein "Zuhause für unterwegs". Spezielle Angebote vermitteln Erlebnisse, Kultur, Gesundheitsförderung und Umweltstudien. H. Braukmann: Als an der Möhne noch die Wassermühlen klapperten. Rückblick auf unersetzliche Energiequellen: Die Mühle der Kommende Mülheim (5. Folge).









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Heft 5, Teil 2
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Von: "Ute Kortmann",
Datum: 17.10.2007, 14:33


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Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 5/2007, Teil 2


3. Kurkölnisches Sauerland

Olpe in Geschichte und Gegenwart. Jahrbuch des Heimatvereins für Olpe und Umgebung. 15 (2007). Schriftleitung: Josef Wermert, Stadtarchiv Olpe, Franziskanerstraße 6/8, 57462 Olpe, Tel.: 02761/831293, E-Mail: J_Wermert at Olpe.de
H. Müller: Grußwort (7). G. Burghaus: Geleitwort (9). M. Hermanns: Reden von Franz Hitze im Preußischen Abgeordnetenhaus (13). G. Sorger: St. Martinus Olpe. Ein späthistorisches Baudenkmal (43). G. Kemper: Die alten Kirchenfenster von St. Martinus in Olpe. Stiftung der Entwurfszeichnungen an den Förderverein Stadtmuseum Olpe e.V. und die Stadt Olpe (107). A. Arens: Die Fensterstiftung des St.-Sebastianus-Schützenvereins für die 1907/09 neu errichtete St.-Martinus-Kirche in Olpe (133). H. Welzel: 60 Jahre Marien-Kapelle auf dem Rennenberg in Oberveischede (141). J. Wermert: Aus der Arbeit des Stadtarchivs Olpe 2005-2007. Stadtarchiv und Museumssammlung (147). W. Ohly: Jahresbericht 2006/2007 des Fördervereins Stadtmuseum Olpe e.V. (179). M. Kornfeld: Der Evangelische Posaunenchor Olpe 1952-2007 (185). D. Sudhoff (?): Adolf von Hatzfeld (1892 Olpe - 1957 Bad Godesberg). Zum 50. Todestag des westfälischen Schriftstellers (193). J. Feldmann: Lebendige Vergangenheit. Meine ganz persönlichen Feiertage (199). G. Nitschke: Mein Weg von Fraustadt nach Olpe-Stachelau. Die Geschichte meiner Familie im Krieg und in der frühen Nachkriegszeit (229). A. Klein: Der Orkan Kyrill im Olper Land. Nachlese und Ausblick (241). J. Wermert: Eine neue Linde für die "Lindenstadt Olpe". Anpflanzung im Olper Stadtpark soll an historische Ereignisse erinnern (251). U. Fischbach: Nachrichten aus dem Standesamt Olpe 2006 (255). H. Quellmalz: Stadtgeschichte im Überblick: das Jahr 2006 (257). J. Wermert: Olper Bibliographie 2006 (263). G. Bechheim: Geschäftsbericht 2005/2006 (283). G. Burghaus: Aus dem Vereinsleben 2006/2007 (293). * Vereinsstatistik 2006/2007 (299).

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65, 59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
3/2007. F. Hemme: Chancen erkennen ...! Chancen ergreifen ...! Innovativer Gutachtenprozess zur Regionalentwicklung mit der Landwirtschaft. M. Raffenberg: 25 Jahre "Plattdeutsche Freunde Warstein". H. Wevering: Mitgliederversammlung des SHB in Sundern-Allendorf. * H. Halbfas: Bauen im Dorf. Eine Problemskizze. R. Kirsch-Stracke: Umgang mit dörflichen Freiräumen. K. Schmidt: Geistliches Leben im Dorf. A. Dedden: Was soll der Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" bewirken? B. Follmann: 25 Jahre Marsberger Heimatbund. W. F. Cordes: Stuckornament und Möbeldekoration - Beobachtungen an einer Attendorner Schreinerarbeit am Ende des 18. Jahrhunderts. Kl. Steuerwald: Bruchhauser Vulkanregion im Sauerland erhielt Bundespreis. C. Hoffmann/D. Damberg: Die Abtei Königsmünster - die Benediktiner in Meschede und ihr Beitrag zur Kirche und Kultur von heute im Sauerland. E. u. K.-R. Böttcher: Das Marsberger Schützenwesen im Mittelalter - seine Auswirkungen in der Gegenwart. H. J. Krämer: Die Rüthener Museumsstuben. H. Dürr: Das Arbeitsdienstlager in Eslohe - "RAD-Baracke" für braune Hardliner? H. Claßen: Vor 50 Jahren: Literatur in Südwestfalen. W. Frank: Ein liebenswerter Greif.

4. Märkisches Sauerland

Heimatblätter für Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis und in Westfalen. Beilage zur Mendener Zeitung, zum Altenaer Kreisblatt und Süderländer Volksfreund, Kolpingstraße 35, 58706 Menden, Tel.: 02373/17300.
196/2007. K. Hofbauer: Friedenstour zum 50. Geburtstag der Letmather Friedenskirche. Per Bus und Fahrrad von Schlesien nach Letmathe. E. Dossmann: Bauern und Kötter unserer Heimat. Zur Geschichte des Ortsteils Lössel der Stadt Iserlohn (3. Folge). H. W. Krafft: Selten auch im Tal der Lippe: Schwarze Rehe. Sie haben schon seit Jahrhunderten Heimatrecht in Westfalen. G. Köpke: Kyrill: Die Katastrophe, die Chance und der Baumpieper. Zukunftsweisende Konsequenzen des Orkans für die Erhaltung gefährdeter Vogelarten. I. Bittner: Genähte Träume als Botschaften der Hoffnung. Die Paderborner Künstlerin Traute Multhaupt gestaltet Wandbilder mit symbolhaften und christlichen Motiven. M. Grünwald: Stumme Zeugen des Fleißes und der Geduld. Als ein Saum im Kinderkleid in alter Zeit noch "Gold" wert war. H. D. Schulz: Geld nur regiert die ganze Welt, dazu verhilft betrügen ... Bemerkenswerte Gerichtsverhandlung im Jahr 1857 vor dem Schwurgericht in Hagen.
197/2007. N. Aleweld: Vor hundert Jahren zur Pfarrgemeinde erhoben. Aus der Geschichte der katholischen Missionskirche Herz Jesu zu Grüne/Iserlohn. * Damals beim Kartoffeln schälen. Eine Kindheitserinnerung von Horst Werner Stein. * Das Dicke Bohnen-Lied. M. Brand: Zwangsarbeiterkinder - rücksichtslos nach Deutschland verschleppt. Mechthild Brand recherchierte mit großer Sorgfalt das Schicksal polnischer Kinder auf Bauernhöfen der Soester Börde von 1940 - 1945. H. Platte: Haus Brüggen: Einst Rittersitz schon im 14. Jahrhundert. Lange Besitzertradition des denkmalgeschützten Gutshofes in Bönen-Bramey. H. D. Schulz: Pastor Niedermöller verwirklichte in Dahle praktisches Christentum. Vor fast 110 Jahren wurde der "Bau- und Sparverein" gegründet. E. Dossmann: Bauern und Kötter unserer Heimat. Zur Geschichte des Ortsteils Lössel der Stadt Iserlohn (4. Folge).
198/2007. H. Hildenbrand: Iserlohn erobert die Welt. Frühe Handelsbeziehungen begründeten den Wohlstand der Stadt. A. Funke: "Wo Eysen legget un Aiken wasset..." Auf den Spuren des vergessenen Bergbaus in Lendringsen. H. W. Krafft: Im Holunder wohnten einst die Hollermutter und Frau Holle. Wertvolles Hilfsmittel bei Krankheiten von Mensch und Vieh. Sagen und Legenden sind mit dem "Hollerbusch" verbunden. F. Kühle: Weidenkörbe waren früher unentbehrlich. Praktische Hilfs- und Transportmittel aus Weidenruten. W. Gernert: Westfälische Jugendherbergen bieten mehr als ein "Zuhause für unterwegs". Spezielle Angebote vermitteln Erlebnisse, Kultur, Gesundheitsförderung und Umweltstudien. * Kloster Dalheim lädt zum Besuch ein. Die Barockgebäude der Abtei strahlen in neuem Glanz. E. Dossmann: Karger Boden - harte Arbeit. Von Bauern und Köttern rund um Iserlohn (5. Folge).

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger Heimatblätter e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail: info at heimatverein-hohenlimburg.de, Internet: www.heimatverein-hohenlimburg.de
9/2007. G. Stefan: Die "WURAG" - 137 Jahre Industriegeschichte in der Obernahmer (Teil 1). E. Hüning: Jahreshauptversammlung 2007 des Vereins für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V. * Pastor Martin Herbers - der getreue Eckehard des Burgarchivs in Iserlohn. P. Mager: Hohenlimburger Stadtchronik 2007, Teil 1.

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder Heimatvereins. Heimatverein Voerde, Manfred Michalko, Friemannweg 9, 58256 Ennepetal, E-Mail: vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet: www.heimatverein-voerde.de
3/2007. G. Bioly: Was und wo konnte man früher in Voerde so alles kaufen? * Bekanntmachung von 1847. H. Busse: Inkopen frögger in use Voerde. G. Bioly: Aus dem Adressbuch Gevelsberg von 1913. W. Balke: Dä Mälkbuu'e vam Wiemahuoaff. W. Altena: Käse statt Kerzen. I. Schmidinger: Café Krägeloh. G. Fischer: Hausieren. W. Hallenberger: Erinnerungen. M. Störring: C. P. Schulte, Oberbauer bei Voerde. G. Bioly: Enmol Middelstrote un retour - frögger. G. Bioly: Notwendige Umbenennungen von Straßen nach 1949. G. Bioly: Woher haben unsere Straßen ihren Namen? (10. Folge).

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land. Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V., Alte Rathausstraße 3, 58511 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645, Internet: www.ghv-luedenscheid.de
171/2007. H. Waldminghaus: "Ein liebenswürdiger und tüchtiger Freund Afrikas und der Afrikaner". Der Lüdenscheider Missionar Emil Funke (1873-1923) und seine Familie.

5. Minden-Ravensberg

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.: Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Amtshausstraße 3, 32051 Herford, Tel.: 05221/131463, E-Mail: kreisheimatverein at kreis-herford.de
62/2007. Chr. Mörstedt: Mit der Burg fing alles an. Wie sich der Heimatverein seit 125 Jahren für Vlotho stark macht. Chr. Laue: Aus Liebe zu Tonkunst und Gesang. 1849 gründeten acht Männer aus der Neustadt die Chorgemeinschaft Concordia. P. Brennenstuhl: Fluchtburg Borriesstraße 10. Skizzen aus Krieg und Nachkriegszeit. * Mein erstes Fahrrad. Erinnerungen an Bonanzas, Damenschutznetze und peinlich grüne Mädchenräder. Chr. Mörstedt: Baggern mit dem Pionier. Der historische HF-Testbericht: Weserhütte Seilbagger Pionier W3 von 1961. J. Brokfeld: Verführt durch die Mickymaus. Wie das Herforder Jugendamt die "Flut der Schundhefte" einzudämmen versuchte. E. Möller: Die Mückenfledermaus in Bieren. Eine geheimnisvolle neue Säugetierart für Westfalen. * Schwarzweiße Schönheit. Larven des Blausiebs knuspern in den Zweigen der Apfelbäume. Chr. Laue: Das Rauchereck an der Bügelstraße. Erinnerungen an Gerhard Läge und seinen Laden für Lotto-Toto und Tabakwaren.

6. Münsterland

Freckenhorst. Heft 18/2007. Schriftenreihe des Freckenhorster Heimatvereins. Freckenhorster Heimatverein e.V., Flintrup 13, 48231 Warendorf.
W. Schüller: Aspekte der frühen Bonifatiusverehrung in Freckenhorst (4). P. Leidinger: Ein Kaiserbesuch Heinrichs V. 1119 in Freckenhorst? Zur Datierung der Freckenhorster Heberolle (15). F. B. Fahlbusch: Freckenhorst im Westfälischen Städteatlas. Die Ortsgeschichte, der Forschungsstand und weitere Forschungsaufgaben (18). J. Gojny: Freckenhorst im Zweiten Weltkrieg (1939-1945), Teil 2 (31). F. Kaspar: Kreisbaumeister Stegemann und Freckenhorst (47). * Wir stellen vor: Gedichte von Ursula Brandt (57). I. Klosterkamp: Dawach anseggen - Totenwache ansagen (59). H. Kammann (? 13.11.2006): Der Mann mit der weißen Fahne. Ein Kriegsgefangenenbericht aus dem Ersten Weltkrieg 1914-1918 von dem Freckenhorster Karl Freßmann, aufgeschrieben 1937 (61). J. Behrens: Tod und Wiedergeburt einer Königin. Das Schicksal der Barock-Orgel der Freckenhorster Stiftskirche (67). W. Otterpohl: "Freckenhorst - da ist Musik drin" (71). D. Mevert: Hundert Jahre Turn- und Spielverein (TuS) Freckenhorst 07 e.V. "100 Jahre Leidenschaft" für den Sport (74). Kl. Gruhn: Neue Literatur über Freckenhorst (81).

Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege. Hrsg.: Verein für Heimatpflege Bocholt e. V., Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße 76, 46397 Bocholt, Tel.: 02871/953-349.
3/2007. W. Lange: Klosterlandschaft im Westmünsterland. N. Henze: Wer war Franz von Bocholt? Ein Zwischenbericht. U. Rüter: Eine Bruderschaft an St. Georg in Bocholt von 1653. Entstehung, Geschichte und Mitgliederverzeichnis von 1686 - 1812. U. Rüter: Die Bruderschaft zu Ehren des Allerheiligsten Sakraments (Confraternitas Venerabilis Sacramenti). U. Rüter: Bocholter Bruderschaft vom Heiligen Kreuz - Confraternitas Bocholdiensis. D. Wigger: Bäuerliche Rechtsverhältnisse im westlichen Münsterland 1800 - 1850. N. Henze: Die Bocholter Kompanie zu Pferd in Diensten des "Bombenbischofs" 1665. J. Kaldenbach: Bocholter in Niederländisch Ostindien. Karriere und Tod des Herman Tuppink geklärt. I. Demming: Essen und Trinken im Wandel der Zeit. Chr. Heiduk: Das St.-Georg-Fliesenbild in der St.-Gudula-Kirche zu Rhede. Eine ikonographische, kunsthistorische und ideengeschichtliche Untersuchung. M. Honsel: Eine Buchhändlerin erinnert sich an das Dritte Reich. F. Ostwald: Blütenpflanzen im Stadtbereich Bocholt. Eine Bestandsaufnahme, 6. Teil. Chr. Heinemann: Bocholter, was sie wurden und wo sie blieben: Pater Walter Lange und sein Weg nach Sachsen. W. Tembrink: Chronik des Bocholter Raumes. 1 Januar bis 31. Dezember 2006.

Dülmener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatverein Dülmen, Alter Gartenweg 14, 48249 Dülmen. Internet: http://www.heimatverein-duelmen.de, E-Mail: info at heimatverein-duelmen.de
1/2007. L. David: Die Mitwicker Mark - ihre Lage, Begrenzung, Nutzung und Teilung. E. Potthoff: Der Carleville-Mézières-Platz. B. Kramer: August Schlüter - Maler der Dülmener Heide und des Lüdinghauser Tores. P. Stenemann: Meine Geschichte der Vergangenheit des Hauses am Alten Ostdamm Nr. 3. H. Elfring: Eine Nacht und ein Tag in Zeiten des Krieges. P. Gödde: Besöök up Kakesbeck. L. Hillermann: Nachruf auf Dr. Friedrich-Wilhelm Hemann. Th. Schwedmann: Zeitzeuge Günter Pins ist tot. W. Werp: Neuerscheinungen.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
8/2007. O. E. Selle: Bombardements aus vielen Kanonen. Münster wurde im Siebenjährigen Krieg belagert.
9/2007. H. Lahrkamp: Die Kriegsfackel lodert ein letztes Mal auf. Der Schwedeneinfall des Jahres 1647 in Westfalen.

Weseker Heimatblätter. Weseker Heimatverein e.V., Bogenstraße 23, 46325 Borken.
55/2007. D. Schlattjann: Vogelschutzgruppe betreut fast 300 Nisthilfen. J. Benning: Der Schultenhof Beiering und seine Besitzer. J. Benning: Künstler mit Weseker Wurzeln. Mathias Lanfer. Roland Stratmann. J. Benning: Die Pflanzen im Apothekergarten und ihre Bedeutung in der Medizin. Beet 8. 1. Jahrhundert nach Christus. Die Heilkunst der Römer. J. Benning: Die Glocken der Kath. St.-Ludgerus-Kirche in Weseke.






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From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 23 Oct 2007 10:07:50 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2007,
Heft 5, Teil 3
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Von: "Ute Kortmann",
Datum: 17.10.2007, 14:33


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 5/2007, Teil 3



7. Paderborner und Corveyer Land

Wo die Lippe springt. Informationsreihe des Heimatvereins Bad Lippspringe e.V., Mittelgraben 15, 33175 Bad Lippspringe.
55/2007. U. Fröhlich/J. Hanewinkel: Die Eisenbahn verschwindet aus dem Stadtbild. Eisenbahnstrecke Paderborn - Bad Lippspringe. K. Herchenbach: Wenn der Mai im Kommen ist ... * Mit Maria Dabelstein in Frankenberg und Bad Arolsen. H. Müseler: Die kleine Bärlauch-Tradition. K. Herchenbach: Das Radeln macht zur Mühle Lust. J. Ricke: Wird (ist) "Othello" ein Bad Lippspringer? * 20 Jahre Friedenkapelle. U. Wübbe (?): Aus der Ortschronik. * Auf den Spuren der Eisenbahn.

Ossendorfer Heimatblätter. Historisches und Aktuelles aus Ossendorf und Westfalen. Hrsg.: Heimatverein Ossendorf, Erwin Dübbert, Oststraße 27, 34414 Warburg, Tel.: 05642/7575, E-Mail: e.duebbert at t-online.de
3/2007. K. Schmidt: Rede beim Festakt des Schützenvereins Ossendorf am 25. Mai 2007. * Rätsel um die Ossendorfer Monstranz.

8. Ruhrgebiet

Heimat Dortmund. Stadtgeschichte in Bildern und Berichten. Hrsg.: Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V. unter Mitwirkung des Stadtarchivs. Red.: Achim Nöllenheidt. Klartext Verlag, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-51.
2/2007. E.-M. Butz: "Im Adlerturm ist das Dortmunder Mittelalter zu Hause". Ein Erinnerungsort als Randerscheinung. St. Marra: Die Hohensyburg als Standort unterschiedlicher Erinnerungs- und Denkmalsformen. Mittelpunkt einer westfälischen Erinnerungs-Landschaft? Kl. Winter: Löwe, Adler und Germania. Preußische Kriegerdenkmäler am Dortmunder Wallring. J. Gildemeister/M. Makulla: Heinrich Schüchtermann - ein Unternehmerdenkmal. M. Dückershoff: Eisen- und Stahlindustrie in Dortmund. Bauten und Anlagen der Firma Hoesch. J. Zänker: Dortmunder Denkmäler für die "Opfer der Arbeit". Zur monumentalen Ästhetisierung von Arbeitskatastrophen. G. Högl: "WIR WERDEN EUER WERK VOLLENDEN". Denk- und Grabmal für die "März-Gefallenen" von 1920 zur Erinnerung an den Widerstand der "Roten Ruhrarmee" gegen die nationale Reaktion. H. J. Bausch: "In treuer Pflichterfüllung". Denkmale für die "Kapp-Putsch-Gefallenen" des Jahres 1920 auf Seiten der Einwohnerwehren und der Polizei. R. Noltenius: Das Friedrich-Ebert-Denkmal in Hörde. Gelöschte Geschichte sichtbar machen. M. Dückershoff: Bergmann, Soldat und Hüttenmann. Ein Dortmunder Wandrelief aus der Zeit des Nationalsozialismus. W. Asshoff: Gedenk- und Erinnerungsort: Das Mahnmal in der Bittermark und die "französische" Krypta. U. Gärtner: In Sachen Bernhard Hoetger: Der Lichtbringer auf dem Ostfriedhof. P. Skromny: Neue Literatur zur Dortmunder Stadtgeschichte.

Heimatbote. Vereinszeitschrift des Heimatvereins Kurl/Husen e.V. Hrsg.: Heimatverein Kurl/Husen e.V., Bertold Neidert, Boeselager Str. 10, 44319 Dortmund, Tel.: 0231/285361, E-Mail: bertold.neidert at t-online.de
39/2007. B. Neidert: Herzlich Willkommen auf dem Naturlehrpfad "Alte Körne". E. Michael: Der Heimatverein räumt auf in Kurl/Husen. E. Michael: Es war einmal ... oder das Märchen vom Körneweg. * Weisheiten! Die Tränen der Frauen! W. Arnskötter: Die Glocken der katholischen Pfarrkirche St. Johannes Baptista in Dortmund-Kurl (Teil 2). W. Arnskötter: Piäpperpotthast föar'n Pastauer. W. Arnskötter: Pfefferpotthast für den Pastor. B. Neidert: Die Werimbold-Schule.

Hörder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der Abteilung Hörde e.V., Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz Retzloff, Feuervogelweg 7 c, 44269 Dortmund.
3/2007. * Schon vom Freiherrn vom und zum Stein gehört? * Seltenes Gewächs: Die Eibe.

9. Siegerland-Wittgenstein

Unser Heimatland. Siegener Zeitung.
11.08.2007. * Auf sagenhaften Pfaden zur Heilquelle. Exkursion des Heimatbundes. Historische Wanderung durchs Ilsetal. * Geheimnis der Ilsequelle. Tausende suchten am "heiligen Born" Heilung.
18.08.2007. * Blick in die Urgeschichte Südwestfalens. Von der Steinzeit bis zum Mittelalter. Jubiläumsfest am 26. August. * 800 Fremde in einem halben Jahr. Siegener Gasthäuser vor 450 Jahren. H. Bensberg: Von "Gotteshand bewahrt". Eltern 1784 vom Blitz erschlagen.
25.08.2007. H. Stötzel: Literarisches Denkmal für Elisabeth von Thüringen. Elisabeth im Lebensbild der Netphener Heimatdichterin Katharina Diez. Verschollenes Buch aufgetaucht.
01.09.2007. * "Washout-Closet" mit Blumendekor. Villa Bubenzer als Denkmal des Monats gekürt. * Zum Tag des offenen Denkmals. Die alten Kirchen von Berleburg und Puderbach. * Kirchen öffnen ihre Türen. Exkursion zu Denkmälern in der Gemeinde Wilnsdorf. G. Haub: Ferienglück.
08.09.2007. * Orte der Einkehr und des Gebets. Historische Sakralbauten öffnen morgen ihre Türen. * Geschichtsträchtige Zeugen. Morgen Tag des offenen Denkmals. * Orgelkonzerte zum Denkmaltag. Lebendiger Blick in die Kirchengeschichte. * Besuch in der Stiftskirche. Kirchenchöre feiern in Keppeler Aula.
15.09.2007. * "Schulmeister, kannst du auch Besen binden?" Einblicke in das Leben eines Lehrers im 19. Jahrhundert. * Kostproben vom Schmied, Sattler und Stellmacher.
22.09.2007. N. Stötzel: Die Geschichte der Grube "Victoria" bei Littfeld. Ein Memorandum zur Stilllegung vor 80 Jahren.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen, Harri Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen, E-Mail: heimatspiegel at web.de
170/2007. * Vortrag von Pastor i.R. Günther Albrecht, Teil 3. * Hungerjahre und schlechte Zeiten nach 1817. * Verkehrswege. * Eisenbahnbau um 1860. * Kriegsereignisse in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. * Projektskizze "Alte Schule". * Förderkreis Alte Schule.

11. Lippe

Beiträge zur Lügder Geschichte. Verlag u. Redaktion: Manfred Willeke, Archiv für Heimat- und Familienkunde, Hintere Straße 40, 32676 Lügde.
Sonderveröffentlichung 7/2007. M. H. Willeke: Urkunden und Notizen aus der Geschichte der Schützenbruderschaft St. Kilian zu Lügde.

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund, Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail: info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de
8/2007. B. Meier: Burg Schwalenberg. Eine lippische Residenz im Wandel der Jahrhunderte. * 1.000 und 2.200 Jahre alt. Wanderung zum Kleinen und Großen Hünenring. * Feste Größe in Lippe. Akkordeonorchester des Heimatvereins Leopoldshöhe wird 30. D. Harth: Benefizfest für die Kirche. Eine Aktion unter Mitwirkung des HVV Heiligenkirchen. * 85 Jahre aktiv. Der Ziegler- und Heimatverein Entrup e.V. im Heimatbund. * Die Mischung macht's. Elbrinxer Marktscheune startet in die neue Spielzeit. G. Ewerbeck: "Von guten Geistern verlassen"? Gedanken zur Grafengruft unter der Braker Kirche. J. Lüking: Mausoleum und Waldfriedhof. Familienbegräbnisse auf Niederbarkhausen und Eckendorf. B. Meier: Höchste Auszeichnung für F.-W. Schröder. Rede zur Verleihung der "Lippischen Rose in Gold" im Rahmen der Jahreshauptversammlung in Schieder. W. Diekmann: Das Land der Superlative. Meinberger Kunst- und Kulturtage präsentieren "Indien in Lippe". * Mehr als nur eine Show. Wikingertage im Freilichtmuseum Oerlinghausen am 22. und 23. September. M. Granados: Ursprüngliche Landschaften. Emil Schulz-Sorau (1901-1989), Maler und Zeichner in Lippe. B. Herring: Experiment Steinzeit. Leben wie vor 5000 Jahren im Landesmuseum Detmold. * Neues Flair. Wiedereröffnung der Gaststätte an den Externsteinen.
9-10/2007. R. Linde: Ein Abt an den Externsteinen. Eine herrschaftliche Raststation am Fernweg vom Rhein zur Elbe. F. Meyer: Von Lippe nach Norderney. Die Badereise des Johann Willibald Koring im Jahre 1840. St. Wiesekopsieker: Vom Eichsfeld nach Salzuflen. Wanderarbeiter bei Hoffmann's Stärkefabriken. B. Ebert/M. Vogtmeier: Brauchtum und Dichtung. Leseprobe aus "Die lippischen Wanderziegler". W. Gerking: Mühsame Schulwege. Beispiele aus dem lippischen Südosten und Süden. H. Krumme: 'N bieden öwwer Wespen. Schwetzkentuit es Wespentuit. F. Jendreck: Neue Töne aus alten Mauern. Burg Sternberg präsentiert musikalische Schmuckstücke. V. Scheef: Mondbeglänzte Zauberwelt. Wiederentdeckung im Lippischen Landesmuseum Detmold. Cl. Gröger: Serie: Wohnen am Bach. Folge 1: Der Bach als Nachbar - von Hütten, Zäunen und Grenzabständen. A. Bley: Baustelle am Theater. Landesverband schafft Raum für Theaterwerkstätten und Orchester.

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen und die Stadt Bad Lippspringe. Hrsg.: Dr. G. Fleege. Druckerei Welchert, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/97580.
311/2007. * Achtung Wildwechsel. H. W. Krafft: Marientag und Nesselkerl. * Die Diakoniestation der Ev.-Ref. Kirchengemeinde Schlangen.

II Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V., Postfach 12 44, 28859 Lilienthal, Internet: www.igbauernhaus.de
4/2007. D. Maschmeyer: Braucht Deutschland einen National Trust? B. Froehlich: Denkmalschutz in Deutschland - Organisation und Konfliktpotentiale. Kl. Fischer: "Wer schmeißt denn da mit Lehm ..." Meine Erfahrungen bei der praktischen Mithilfe, Lehmflechtwerkgefache für die Pfarrscheune Wasserleben anzufertigen und einzubauen. W. Braack: Wie man um 1880 Fenster baute. J. F. Rust: Die "warme Kante". Möglichkeiten der Energieeinsparung bei Fenstern. * Translozierung 1935: Ein Haus wandert. * Translozierung 2005: Ein Blockhaus zieht um. D. Maschmeyer: Vom Totalschaden bis zum Richtfest genau 3 Monate - und ohne Feuerversicherung. D. Maschmeyer: Verliert ein Dorf sein materielles Gedächtnis? Mit dem Abbruch des Hofes Stracke droht in Sundern-Endorf der Verlust eines wichtigen Geschichtsdokuments.

Roland. Zeitschrift der genealogisch-heraldischen Arbeitsgemeinschaft Roland zu Dortmund e.V., Sitz Dortmund, Postfach 40 12 , 58222 Schwerte, Internet: www.rolandgen.de, E-Mail: info at rolandgen.de
16/2007. Chr. Loefke: In Memoriam Karl Arthur Goldacker. J. Kaldenbach: Dortmunder in Holland. De predikant van Kerckheurne in Saendam. Chr. de Greiff: Eine amerikanische Ahnenlinie der englischen Prinzen William und Harry von Windsor durch ihre Mutter Diana Frances Spencer. D. Hofmacher: Streifzug durch die Geschichte der Familie Kunkler in St. Gallen. O. Enneper/J. Turck: Spenderliste für den Bau einer Orgel für die evangelische Gemeinde Halver von 1652/53. H. Söffge: Ortsfremde im ev.-luth. KB Opherdicke. H.-Chr. Surkau: "Ein Grenadier vom Regiment du Buisson". Vom Nutzen und der Nutzung militärischer Quellen und Archivalien für die Familienforschung. Chr. Loefke: Internationale Küche auf Schloss Rietberg. Die Köche von 1637-1685. H. Söffge: Kolonisten im Keller. W. Groetelaer: Vor 110 Jahren - vom Fels zum Meer. Als Seesoldat mit der S.M.S. Deutschland nach China - Geschichte und Geschichten um Wilhelm Heinrich Niedermowe. * Genealogische Daten ver"bild"lichen. Student malt Stammbäume auf Leinwand. R. Bliese: Für Sie gelesen. Martin Richau über das neue Personenstandsgesetz. Chr. Loefke: Bericht von der Jahreshauptversammlung am 09. Januar 2007.

III Naturkunde und Naturschutz

47. Bericht des Naturwissenschaftlichen Vereins für Bielefeld und Umgegend e.V. über das Jahr 2006. Red.: Ulrike Letschert. Naturwissenschaftlicher Verein für Bielefeld und Umgegend e.V., Kreuzstraße 38, 33602 Bielefeld.
C. Diedrich: Ein erster meolithischer Höhensiedlungsplatz der Rössener Kultur im Kreis Herford und Beitrag zur Besiedlungsgeschichte des Werre-Flusslaufes (NW-Deutschland) (5). S. Schubert: Die geologischen Aufschlüsse Bielefelds und seiner Umgebung im Jahre 2006 (13). S. Schubert: Fossilienfunde im Unter-Pliensbachium (Carixium) am neuen Autobahnzubringer bei Herford (17). H. J. Wächter: Moosflora der Senne (mit südlichem Teutoburger Wald), Teil 4: Musci - Bryidae (Hypnanae) (95). H. Lienenbecker/H.-O. Rehage/H. Terlutter: Eine bemerkenswerte Sandacker-Brache in Steinhagen/Krs. Gütersloh - Untersuchungen zur Flora, Vegetation und Insektenfauna (143). P. Kulbrock/H. Lienenbecker/G. Kulbrock: Beiträge zu einer Neuauflage der Flora von Bielefeld-Gütersloh - Teil 8 (161). Kl. Conrads (?): Zur Avifauna der Brutvögel von Bielefeld und Bethel-Gadderbaum (257). F. Püchel-Wieling: Der Grünspecht (Picus viridis) in den Feuchtwiesenschutzgebieten des Ostmünsterlandes (Nordrhein-Westfalen, Kreis Gütersloh) - Auswertung der Beobachtungsdaten 1994 bis 2006 (279). Chr. Venne/Chr. Bleidorn/K.-E. Lauterbach: Zum Bearbeitungsstand der Stechimmenfauna (exkl. Formicidae) von Bielefeld (291). * Aus dem Vereinsjahr 2006 (323).

Aktuelles aus NRW. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V., Ripshorster Straße 306, 46117 Oberhausen, Tel. 0208/8831881, E-Mail: info at sdw-nrw.de, Internet: www.sdw-nrw.de
2/2007. J. Matzick: Rückbesinnung auf die Kiefer!? * NRW wird an Deutsche Alleenstraße angeschlossen. * Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und Minister Eckhard Uhlenberg weihen Allee an der Gymnicher Mühle ein. * Herbert Aden wird 80. Beeindruckende Leistungen für den Umwelt- und Naturschutz. * Das Landeslager der Waldjugend 2007 in Kirchhellen. Ein Bericht der Waldläuferin Flora Lisa vom Hofe. * Neues Wald-Kompetenz-Zentrum am Heidhof eröffnet. Dauerausstellung zeigt die Faszination des Ökosystems Wald. * Klaus-Gundelach-Preis für Wilma und Peter Pawliczek.
3/2007. * Waldjugend - Eine Idee wird 50 ... unter diesem Motto feierte die Deutsche Waldjugend ihr rundes Jubiläum im Bundeslager. * "Botschaft der Umwelt". Schulkinder aus Recklinghausen waren erfolgreich bei interkulturellem Wettbewerb. * Wiederbewaldungskonzept vorgestellt. Mit Mischwäldern und Baumartenvielfalt gegen den Klimawandel. * Die Ordensburg Vogelsang. * Siebengebirge soll Nationalpark werden. * Sturzfluten durch Starkregen. "Allianz für die Fläche" will Freiflächenverbrauch deutlich reduzieren.

Cinclus. Bund für Vogelschutz und Vogelkunde e.V. Herdecke und Hagen. Redaktion: Walter Klisch, Buchenstr. 12, 58313 Herdecke, Tel. u. Fax: 02330/13693.
1/2007. T. Drane: Die Saga am Ende unseres Vereinshauses "Haus am Fels". Herdecker Bürgermeister hilft unserem Verein. H. Stoldt: Der Turmfalke - Falko tinnunculus - Vogel des Jahres 2007. M. Schlüpmann: Die Amphibien und Reptilien im Hagener und Herdecker Raum. Teil 6: Fadenmolch (Triturus helveticus). * Die Westfälische Rundschau berichtet am 27.01.2007: Heimische Wasservögel im Visier. M. Lindner: Ein wechselvolles Schicksal des Königs der Nacht. Biologie und Schutz des Uhus (Bubo bubo), (Teil 1). * Ein Leserbrief vom 09.01.2007. O. Christ: Schwarzspechte im Ardey-Gebirge. U. Steinbach: Grünspechte in unseren Gärten. U. Steinbach: Grönland im Klimawandel. B. Drane: Nistkästenbetreuung - Schüler helfen mit. H. Kokta/T.C.E. Drane: Ornithologischer Sammelbericht.

Natur in NRW. Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, Leibnizstraße 10, 45659 Recklinghausen, Tel. 02361/305-0.
1/2007. Th. Neiss: Demokratie und Naturschutz. Versuch einer geschichtlichen Standortbestimmung. W. Schumacher: Bilanz - 20 Jahre Vertragsnaturschutz. Vom Pilotprojekt zum Kulturlandschaftsprogramm NRW. C. Michels: Landesweite Erfolgskontrollen des Vertragsnaturschutzes. Ergebnisse aus über 15-jährigen Untersuchungen in Nordrhein-Westfalen. B. Leder/G. Spelsberg: Die Waldkiefer in NRW. M. Petrak: Vom Truppenübungsplatz Vogelsang zum Nationalpark Eifel. Lebensraumnutzung des Rotwildes auf der Dreiborner Hochfläche - Schlussfolgerungen für die Besucherlenkung Nationalpark Eifel. A. Scheible: Schwarzpappeln am Rhein. H.-J. Hoffmann: Zum Auftreten der neozoischen Platanengitterwanze in NRW: B. Stracke: Abgrabungsindustrie und Naturschutz im Gespräch. Rund 200 Teilnehmer diskutierten auf NUA-Forum "Kiesabbau am Niederrhein - Quo vadis?"
2/2007. E.-F. Kiel: Erhaltungszustand der FFH-Arten in Nordrhein-Westfalen. Ergebnisse des FFH-Berichtes 2001 bis 2006. Chr. Göcking u.a.: Die Helm-Azurjungfer (Coenagrion mercuriale, CHARPENTIER 1840). Vorkommen, Schutz und Management einer FFH-Art in NRW. M. Kreuels/E.-F. Kiel: Die Flussufer-Wolfspinne in Nordrhein-Westfalen. Artenschutzkonzeption für eine Zielart für den Artenschutz in NRW. * Gesetzliche Regelungen zur Verkehrssicherungspflicht im Wald. H. Frese: Einführung: Waldbauern und Wanderwelt. Neueste Entwicklung in der Diskussion zur Benutzung öffentlicher Wanderwege. W. Wessels/E. Stahl/N. Asche: Gehören Holzaschen in den Wald? Kreislaufführung der Nährstoffe kontra Schadstoffgehalte - wie ist es um die Qualität von Holzaschen aus der Verbrennung naturbelassener Hölzer bestellt? J. H. Mooij: "GOOSE 2007" in Xanten. 10. Tagung der Goose Specialist Group von Wetlands International. V. Hahn: Neubegründung von Bergheideflächen auf dem Kahlen Asten.

Natur und Landschaft. Zeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege. Hrsg.: Bundesamt für Naturschutz, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, Tel.: 0228/8491-0.
4/2007. A. Bönsel u.a.: Erfolgskontrollen nach Revitalisierungen von Feldsöllen in Mecklenburg-Vorpommern. Auswirkungen auf Rotbauchunke, Laubfrosch und Libellen. F. Wätzold u.a.: Ein modellbasiertes Verfahren zur Entwicklung ökonomisch effizienter Kompensationszahlungen für Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Arten. P. Detzel/W. Röske/Th. Ludemann: Pflege- und Entwicklungsplan für das Naturschutzgroßprojekt Feldberg-Belchen-Oberes Wiesental. Vorgaben, Methoden und Planungsabläufe. T. Lipp: Unterstützung von Planungsprozessen durch moderne Technologien am Beispiel der Landschaftsplanung und die damit verbundene Effektivierung der kommunalen Planung. R. Piechocki: Genese der Schutzbegriffe. 4. - Naturdenkmalschutz (um 1900).
5/2007. * Ausgewählte Arbeitsschwerpunkte des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) 2006 im Bereich Naturschutz. * Ausgewählte Arbeitsschwerpunkte des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) im Jahr 2006. * Arbeitsschwerpunkte 2006 der für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Fachinstitutionen der Länder. * Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft für Naturschutz, Landschaftspflege und Erholung - LANA. * Bundesarbeitskreis staatlich getragener Bildungsstätten im Natur- und Umweltschutz - BANU. * Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten LAG-VSW. * Bundesweit tätige Naturschutzverbände/-stiftungen 2006. R. Piechocki: Genese der Schutzbegriffe. 5. - Landschaftsschutz (um 1900).
6/2007. Th. Potthast u.a.: "Vilmer Thesen zu "ökologischen Schäden". C. Neßhöver u.a.: Das Millennium Ecosystem Assessment - eine deutsche Perspektive. M. Leibenath/B. Kochan/S. Witschas: Natura 2000 und grenzüberschreitender Biotopverbund an der polnisch-deutschen und der tschechisch-deutschen Grenze. St. Bloemer/St. Egeling/U. Schmitz: Deichbegrünungsmethoden im Vergleich: Sodenverpflanzung, Heudrusch(r)-Verfahren und Handelssaatgut im Hinblick auf Biodiversität, Natur- und Erosionsschutz. T. Disselhoff: LIFE+ bringt neuen Schwung in die EU-Naturschutzförderung. R. Piechocki: Genese der Schutzbegriffe. 6. - Artenschutz.
7/2007. P. Tschurtschenthaler: Was hat Ökonomie mit Natur zu tun? Th. K. Gottschalk/K. Ekschmitt/V. Wolters: GEPARD - ein GIS-basiertes Modell für die faunistische Beurteilung von Umweltszenarien. J. Planek: Hochwasserbedingte Schotterflächen und ihre Vegetation als Element naturnaher Mittelgebirgsauen am Beispiel Ostererzgebirge. A. Bönsel/J. Matthes: Prozessschutz und Störungsbiologie. Naturschutzthesen seit dem ökologischen Paradigmenwechsel vom Gleichgewicht zum Ungleichgewicht in der Natur. R. Piechocki: Genese der Schutzbegriffe. 7. - Naturhaushaltsschutz.
8/2007. D. Fuchs u.a.: National bedeutsame Flächen für den Biotopverbund. A. Benz/A. Suck: Auswirkungen der Verwaltungsmodernisierung auf den Naturschutz. A. Inwanowitsch Iwanow/Cl. Fuchs: Naturschutzgebiete und Probleme der Degradierung von Ökosystemen in der Region Pensa, Russland. T. Reeh/F. A. Emde/M. Becker: Kann man Jugendliche über Musikfestivals für Naturschutz gewinnen? Das BfN-Projekt "Sounds for Nature" auf dem Prüfstand. R. Piechocki: Genese der Schutzbegriffe. 8. - Umweltschutz.
9-10/2007. H. D. Knapp/E. Nickel/H. Plachter: Buchenwälder - ein europäischer Beitrag zum Waldarbeitsprogramm der CBD. U. Bohn/G. Gollub: Buchenwälder als natürliche Vegetation in Europa. B. Commarmot u.a.: Buchenurwälder als Referenz für Naturschutz: Forschungsergebnisse aus den ukrainischen Karpaten. Th. Assmann u.a.: Mythos Artenarmut - Biodiversität von Buchenwäldern. H. Dörfelt: Pilze der Buchenwälder. M. Flade u.a.: Biologische Vielfalt und Alter von Tiefland-Buchenwäldern. V. Scherfose u.a.: Gefährdung und Schutz von Buchenwäldern in Deutschland. G. Wolf/Kl. Striepen: Naturwaldreservate und Monitoring. M. Klein/H. Kluttig: Forstwirtschaft und naturverträgliche Nutzung von Buchenwäldern. St. Schäffer: Schutz und nachhaltige Nutzung als Verpflichtungen aus dem Waldarbeitsprogramm der CBD. W. Bode: Und alle Jahre wieder: Rettet unsere Buchenwälder! G. Sperber/H. Graf Hatzfeldt: Hat die Buche eine forstliche Perspektive in Deutschland? A. Hoffmann/N. Panek: Buchenwälder im öffentlichen Bewusstsein. M. Manthey/Chr. Leuschner/W. Härdtle: Buchenwälder und Klimawandel. H. Plachter u.a.: Europäische Rotbuchenwälder als Naturstätte auf der Welterbeliste der UNESCO. B. Engels/H. Britz: Auf dem Weg zu einer Nominierung eines deutschen Buchenwald-Clusters als UNESCO-Weltnaturerbe. R. Piechocki: Genese der Schutzbegriffe. 9. - Biotopschutz (1970). R. Piechocki: Genese der Schutzbegriffe. 10. - Ökosystemschutz (um 1980).

Unser Wald. Zeitschrift der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Hrsg.: Bundesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn. Tel.: 0228/9459830, E-Mail: unser-wald at sdw.de, Internet: www.sdw.de
3/2007. G. Lobinger: Schadinsekten. 2007 - ideales Jahr für den Borkenkäfer. O. Schmidt: Wanze im Schlafanzug. A. Rosenstock: Maikäferproblematik im Hessischen Ried. S. Krömer-Butz: Gefährlich für den Menschen: Zecken auf dem Vormarsch! * Schadinsekten an der Kiefer. H.-D. Hewicker: Tag des Waldes in Dithmarschen. * Initiative aus Düsseldorf. Hundert neue Alleen an Rhein und Ruhr. A. Paul: Bedeutung stark gestiegen. Forstbaumschulen - die "Wiege des Waldes". * Auftakt zum Tag des Baumes. Kinder als Botschafter der Bäume. A. Vogt: Der Baum antwortet. Postadresse Kastanie.
4/2007. M. Suda/St. Schaffner: 10 000 Klafter Holz oder grüne Menschenfreude. Chr. Ammer/Chr. Kölling: Waldbau im Klimawandel - Strategien für den Umgang mit dem Unvermeidlichen. R. Köpsell: Wie wirkt sich die Klimaänderung auf den Waldnaturschutz aus? St. Stengert: 60 Jahre aktiver Schutz. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald wird in diesem Jahr 60 Jahre alt. S. Krömer-Butz: Waldpädagogik - "Steckenpferd" der SDW. P. Gruppe: Tag des Baumes - immer ein wichtiger Termin. Chr. Rullmann: Alleen - Säulenhallen der Natur. Kl. Richert: Wald und Bildung im Südwesten. L. Gössinger: "Wald unter den Schutz des Wissens aller stellen!" H. Kenneweg: Ein starker Fürsprecher für den Wald im Ballungsraum. Kl. Radestock: Was man über die brandenburgische SDW wissen sollte ... R. Kruse: ... in Bewegung für Hamburgs Natur. Chr. von Eisenhart Rothe: Waldgesinnung contra Waldverlust. A. Schätzel: Ein Flächenland mit vielen Herausforderungen für die SDW. F. Gregorius: Wald ist wichtig. G. Naendrup: Waldpädagogik = Zukunft sichern. * Wald erleben - Natur verstehen. R. Hollinger: Zukunft sichern im Saarland. O. Kroggel: Die SDW in Sachsen. M. Lutscher: Sachsen-Anhalts grüne Engel. Chr. Happach-Kasan: Die SDW zwischen den Meeren. B. Luhn/R. Schenk: Wald und mehr in Thüringen. T. Matthes: Die Deutsche Waldjugend - eine kurze Vorstellung. * Waldläufer aktiv ...
5/2007. H. Borchert: Moderne Forsttechnik in unseren Wäldern. L. Nick: Harvester und seine Freunde. M. Müller/B. Starke: Zukunftsfähige Forsttechnik und Logistik bei den Bayerischen Staatsforsten. D. Matthies u.a.: Bodenschonende Holzernte - quo vadis? J. Stertenbrink: Pferderücker und Rückepferde zu Beginn des 21. Jahrhunderts. P. Grupe: Tagung im Zelt. Bundesvorstand tagt aus Anlass des 50jährigen Jubiläums der DWJ auf dem Bundeslager in Glücksburg. N. Weber: Die Rolle des Waldes für den Wasserschutz. Chr. Griesche: Die Zweiblättrige Waldhyazinthe. J. Hoffmann: Was Bäume verraten können. N. Lagoni/L. Gössinger: Hopfen - nicht nur gut für Bier, sondern auch für die Gesundheit.

IV Nachbargebiete

Heimatland. Zeitschrift für Heimatkunde, Naturschutz, Kulturpflege. Hrsg.: Heimatbund Niedersachsen e.V., Georgswall 5, 30159 Hannover, Tel.: 0511/323490, Internet: www.Heimatbund-Niedersachsen.de, E-Mail: info at heimatbund-niedersachsen.de
2/2007. A. Baxmann: Zur Geschichte der Stadt Burgdorf. H.-S. Strelow: "... verbiete ich die Entzündung von Osterfeuern". Vor hundert Jahren versuchte ein Burgdorfer Landrat, altes Brauchtum zu beseitigen. L. Greife: Ein Wildschwein begründete den mittelalterlichen Reichtum Lüneburgs. W. Otto: Niederdeutsches in Thomas Manns "Buddenbrooks". L. Greife: Keenen Fierovend mehr. E. Schönrock: Naturpark Dümmer. E.-A. Nebig: Ein Stück Niedersachsen - 23. Friedensgottesdienst im Hildesheimer Dom. H.-S. Strelow: Kehrt der Wolf nach Niedersachsen zurück? NABU schenkt Ministerpräsident Wulff eine "Wolfspatenschaft". P. Löhr: Dem HEIMATLAND-Autor Nicolaus Heutger zum "75". H. Lahmsen: Bokeloh: Ehrenvorsitzender Heinrich Fricke verstorben.
3/2007. H. von Hinüber: "... die wahre Intention unsers allergnädigsten Königs" - Das Profil der hannoverschen Familie v. Hinüber. * 43 Bilder für das Historische Museum. Schenkung aus dem Kunstbestand der Stadtsparkasse Hannover. H.-Chr. Kraus: Onno Klopp (1822-1903). Ein politischer Historiker in den Wandlungen seiner Zeit. N. Heutger: Das Familienleben im alten Niedersachsen.* Naturpark Terra Vita. * Eine Gästeführerin vom "Calenberger Landsommer" erzählt. Der alte Turmofen - ein Stück Industriegeschichte. H.-S. Strelow: Ein Turm kehrt wieder. Hildesheimer Lambertikirche erhält historische Turmspitze zurück. H.-S. Strelow: Maßnahmenprogramm zur Entwicklung der Landschaftsräume Hannovers wird fortgesetzt.
4/2007. * Festrede Ursula v. d. Leyens wurde Höhepunkt. Bericht von der Jahreshauptversammlung des HBN am 12. Mai in Burgdorf. * Verleihung der Silbernen Ehrennadel auf der Jahreshauptversammlung. * Familie und Heimat - antiquiert oder zeitlos? Festrede von Bundesministerin Dr. Ursula v. d. Leyen auf der Jahreshauptversammlung des HBN. H.-S. Strelow: Zar Peter in Coppenbrügge. Eine Reiseetappe, die europäische Geschichte schrieb. I. Sydekum: Beein Zwetschenmäaskeoken würen viele Hänne noidig. E. Schönrock: Naturpark Steinhuder Meer: Meer und Moor.

Kulturland Oldenburg. Zeitschrift der Oldenburgischen Landschaft. Hrsg.: Oldenburgische Landschaft, Gartenstraße 7, 26122 Oldenburg, Tel.: 0441/779180, E-Mail: info at oldenburgische-landschaft.de, Internet: www.oldenburgische-landschaft.de
1/2007. J. M. Henneberg: Das Wall-Licht-Kino vor dem Aus? Eine über 90jährige ungebrochene Kinotradition in Oldenburg. G. Henneberg: Von Berlin nach Oldenburg. Wilhelm von Bode veröffentlichte 1888 einen Katalog der Oldenburger Gemäldegalerie. * "Es geht nur aus einer starken Region heraus!" Der Oldenburger Unternehmer Jürgen R. Viertelhaus im Porträt. S. Schatral: "MORITZ": Moderne Wege der Geschichtsvermittlung. Rundgänge mit PDA-Kleincomputern durch Industrieareale in Delmenhorst, Lodz und Riga. * typisch oldenburgisch! Eine literarische Kolumne von Klaus Modick. Heimweg im Ammerland. Th. Gerdes: "Worüm hett keeneen wat marken wullt?" Fassbinders "Geesche Gottfried" stellt in 't Ollnburgisch Staatstheader unbequeme Fragen. D. Dirks: Gerda Fisbeck - Een Wiespahl för Plattdüütsch.
2/2007. Kl. G. Werner: "Als Componisten kennt ihn Jedermann". Wiederentdeckung des großen Komponisten Andreas Romberg aus Vechta. P. Biel: Landschaftspflege einmal anders. Erfolgreicher Einsatz von Wasserbüffeln der Hatter Büffelfarm. J. Classen: Auf zu neuen Ufern! H. Siefer: 22. Lääswettstriet 2007 Plattdüütsch un Seltersk van de Ollnborger Landskup. Th. Gerdes: August-Hinrichs-Bühn övertüügt Theader-Jury. Willy-Beutz-Pries för "Geesche Gottfried".






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Oct 23 10:09:14 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 23 Oct 2007 10:09:14 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2007,
Heft 5, Teil 4
Message-ID: 471DC84A.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 17.10.2007, 14:33


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 5/2007, Teil 4


Heimatkalender

Westmünsterland - Jahrbuch des Kreises Borken 2007. Hrsg.: Der Landrat, Kreis Borken, 46322 Borken. Red.: Dr. Hermann Terhalle mit "Arbeitskreis Kreisjahrbuch", Borken, 2006, 7,50 ?.
K. Gördes: Schneechaos und Stromausfall im Westmünsterland. Eine Bewährungsprobe für die Bevölkerung, aber auch für das behördliche Krisenmanagement (13). H. Buss: Besuch des Bundespräsidenten Horst Köhler und seiner Ehefrau Eva Luise in Heiden (17). W. Zaleski: "Festival des Sports" zu Gast im Kreis Borken. Das größte Breitensportspektakel Nordrhein-Westfalens in Südlohn-Oeding (20). H. Thesing: Zehn Jahre Kontaktbörse für Ehrenamtliche (23). H.-J. Raatgering: Erfolgreiche Kooperation zwischen der Fachhochschule (FH) in Bocholt mit mittelständischen Firmen aus dem Kreis Borken am Beispiel des Mechatronik Instituts Bocholt (MIB) (27). K. Gördes: Die Schweinepest im Kreis Borken. Vier Monate Ausnahmezustand in den landwirtschaftlichen Betrieben (33). E. Rabe: "Da kamen mir dann die Tränen". Landwirte sprechen über die Schweinepest (39). J. Barnekamp: "Schreien der Schweine ist ihre Waffe". Tierärztin Maria Höing und ihre Kollegen stehen seit Wochen im Kampf gegen die Schweinepest (41). R. Volks-Kuhlmann: 50 Jahre St. Pius Rhede-Krechting (45). U. Brebaum: August Pricking zum 100. Geburtstag. Ehrendomkapitular und Propst an St. Remigius, Ehrenbürger der Stadt Borken (51). R. Heinze: Stadtwerke Rhede GmbH. 100 Jahre Gasversorgung in Rhede (57). A. Wellermann/J. Kreilkamp: 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Velen. Festwoche der Löschzüge Velen und Ramsdorf vom 17. bis 24. Juni (61). K. Gördes: Delegation des polnischen Landkreises Wroclaw/Breslau im Mai 2006 zu Besuch im Westmünsterland (65). H. Steinweg: Das neue DRK-Heim in der Stroot in Heek (67). E. Happe: Biologische Station Zwillbrock e.V. - 20 Jahre Naturschutzarbeit im Kreis Borken (71). R. Schulte: Landschaftsplan "Velen" - Tiergarten Schloss Velen (75). Chr. Overhaus: Beliebtes Ziel für Sterngucker. Die Josef-Bresser-Sternwarte in Borken-Hoxfeld (82). Kl. Siepe: Die Schleimpilze. Beitrag zur Pilzflora des westlichen Münsterlandes (85). Chr. Rückriem: Die Eiablage der Mond-Azurjungfer. Beobachtung eines Luftjägers auf Tauchgang (89). H. Dickel: Hagel, Schäden und Versicherungen (93). R. Groß-Holtick/H. Mensing: agri-cultura auf der Internationalen Grünen Woche. "Berlin, Berlin - wir fahren nach Berlin!" (101).
G. Eckstein: Re-Vitalisierung der Hamaland-Route. Wiedereröffnung einer traditionsreichen Route (107). W. Scholtz: Always boogie woogie in Winterswijk (110). P. de Klerk: Schwungvoller grenzüberschreitender Jugendaustausch dank Diabolo (113). G. Eckstein. "MENT" im Kreis Borken. Ein Projekt europäischer Grenzregionen (121). H. Kock/J. Spiegel: Informativ - kommunikativ - attraktiv: Die Begleitveranstaltungen der "Skulptur-Biennale Münsterland - Kreis Borken 2005" im Rückblick (127). S. Deupmann. Eintauchen in die Musikgeschichte. Das rock'n'popmuseum in Gronau (143). L. Tenhündfeld: Die Geschichte einer Orgel. Die Lampeler-Orgel (1581-1821) in Münster, St. Lamberti (146). H. Kock/J. Spiegel: Ausstellung "Oberliga - Politiker als Fußballer - Fußball als Kunst". Ein Beitrag zur Fußball-WM 2006 (151). U. Brebaum: Die Plastik der Anna Selbdritt in St. Remigius, Borken. Versuch einer Zuordnung (155). A. Lasotta: Neues Leben in alten Mauern. Die Spinnerei Herding als Erweiterung für das Textilmuseum Bocholt (161). W. Semmelmann: Der "Rembrandt" im Kreis Borken (167). D. van Krugten: Die Sammlung Porträtminiaturen in der Wasserburg Anholt (171). B. Laukötter: Margaretenfigur ins Damenstift zurückgekehrt. Ein Neuzugang von 1460 im Asbecker Stiftsmuseum (176). G. Vaartjes: Der Heimatverein Gronau e.V. und das Drilandmuseum (179). H. Kroschner/F. Leeck: Achtung Vermessung! Ausstellung "Von Gauß bis Galileo" im Hamaland-Museum Vreden (183). H. Sonntag: Das Westfälische Glockenmuseum Gescher - Glocken erzählen ihre Geschichte (189). V. Tschuschke: Voß Belleken in Hössel. Ein Bildstock in Ahaus-Ottenstein (195). W. Sundermann/G. Letschert: Restaurierung archäologischer Flaschen des 17. Jahrhundert für das Stadtmuseum Bocholt (201).
M. Karras: Friedrich Christian von Plettenberg, Fürstbischof von Münster 1688 - 1706 (205). H. Terhalle: Aufenthalte des Fürstbischofs Friedrich Christian von Plettenberg (1688-1706) in Ahaus (211). P. Ilisch: Der alte Kirchhof in Ahaus-Alstätte (215). E. Huvers: Kardinal Johann Heinrich Graf von Frankenberg im Borkener Exil (219). W. Elling: Briefe eines Arbeitsdienstmannes aus Velen (221). A. Friedrich: Als die Kriegsrüstung die Glocken aus den Türmen forderte (225). H. Tenbohlen: Die Toten auf dem Ehrenfriedhof in Reken - Maria-Veen (229). St. Grothues: Geschichte der Ahauser Zeitung (233). H. Andresen: "Heimatpflege hat hohen Stellenwert". Deutsche und Niederländer "müssen sich noch besser kennen lernen" (241). H. Lindemann: 30 Jahre Arbeitsgemeinschaft Genealogie (243). L. Kremer: Dr. Ferdinand Herdemann (1892-1976). Ein Pionier der westmünsterländischen Mundartforschung (247). E. Reiche: Kinderspölle (253). H. Lüfkens: Eine Fahne wird 250 Jahre alt (257). M. Kleiner: Tafelfreuden und Lebensart. Eine Ausstellung von Ria Kormann im Museum Burg Ramsdorf (260). A. Gördes: Stromausfall im Münsterland: Ein alter Herd war Goldeswert (263). K. Gördes: Teilnahme von Bikern aus dem Kreis Borken an der "Sternfahrt für Demokratie und Toleranz" im Partnerkreis Ludwigslust. Zeichen gegen Rassismus und Gewalt (266). K. Tenspolde: Studienfahrt des Kreistages Borken in den polnischen Partnerkreis. 80-mal vier erlebnisreiche Tage in Wroclaw/Breslau und Umgebung (267). K. Gördes: Wanderausstellung "Volk auf dem Weg". Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland im Borkener Kreishaus (268). W. Kersting: Fortschreibung des Leitbildes für den Kreis Borken erfolgreich abgeschlossen. Kreistag stimmt Textentwurf einmütig zu (269). L. Liesner: Kompetenz auf Zeit e.V. - Ziele und Aufgaben des neuen Vereins (270). A. Böing: 14. Plattdeutscher Lesewettbewerb "Mundart im Münsterland" 2005/2006 (271). T. Sodmann: Zur Verleihung des Jodocus-Hermann-Nünning-Preises 2006 (272). H. Terhalle: Zwei Bronzetafeln zur Erinnerung an das Bistumsjubiläum (273). H.-G. Krumme: "Lückenlos gut!" Unternehmerinitiative wirbt seit fast zwei Jahren für die Fertigstellung der B 67n (274). U. Zurhausen: Burgfestival in Gemen (275). G. Inhester: Felix-Sümmermann-Preis 2006 (276). H. Pennekamp: Umgehungsstraße Vreden geschlossen (277). A. Leugermann: 15. Internationales Blues Festival Schöppingen. Blueslegende Johnny Winter war Headliner (278). D. Böhringer: Chronik des Kreises Borken vom Juli 2005 bis zum Juni 2006 (279). D. Böhringer: Neue Heimatliteratur 2005/2006 (295).






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Oct 23 10:12:55 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 23 Oct 2007 10:12:55 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Themenabend im Stadtarchiv zur Nachkriegszeit
in Muenster, Muenster, 25.10.2007
Message-ID: 471DC927.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 23.10.2007, 10:07


AKTUELL

Jetzt wird sich alles ändern
Themenabend im Stadtarchiv zur Nachkriegszeit in Münster

Schicksalhafte Jahre nimmt ein Themenabend im Stadtarchiv in den Blick: Um den Wiederaufbau in Münster nach dem Zweiten Weltkrieg geht es am Donnerstag, 25. Oktober, um 18 Uhr. Die Historikerin und Archivarin Roswitha Link spricht über die Zeit voller Entbehrungen und den eisernen Aufbauwillen der Münsteranerinnen und Münsteraner.

"Jetzt wird sich das alles ändern?. Diese Hoffnung hegte nicht nur die 28-jährige Maria J. im April 1945. Doch die Stadt war fast vollständig zerstört. Es gab kaum Lebensmittel, zu wenig Wasser, weder Strom noch Heizmaterial. Bis ein halbwegs geregeltes Leben wieder möglich war, sollte es noch viele Monate und Jahre dauern.

Die Kriegsfolgen, aber auch die demokratischen Ansätze nach den Jahren der Diktatur rücken bei diesem Themenabend in den Mittelpunkt und werden mit zahlreichen Dokumenten veranschaulicht. Entscheidungen jener Jahre sind bis heute im Stadtbild sichtbar.


INFO
Der Eintritt ist frei
Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
Münster-Coerde






From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Oct 23 14:28:55 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 23 Oct 2007 14:28:55 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Werkbahnen im Revier, Dortmund, 24.10.2007
Message-ID: 471E0527.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "Norbert Tempel"
Datum: 23.10.2007, 14:14


AKTUELL

Alle Freunde der verkehrsgeschichtlichen Vortragsreihe des Industriemuseums sind herzlich zum nächsten Diavortrag am Mittwoch, 24.10.07 um 19.30 h im Magazin der Zeche Zollern II/IV in Dortmund-Bövinghausen eingeladen.

Da der ursprünglich vorgesehene Referent, Dietmar Loos leider krankheitshalber verhindert ist, stellt Christoph Oboth Dias aus seinem Archiv zum "Thema Werkbahnen im Revier" zusammen.

Das Ruhrgebiet war bis in die jüngste Vergangenheit und teilweise bis heute durchzogen von bedeutenden Werksbahnnetzen der Montanindustrie. Mit dem Niedergang der Industrie veränderte sich diese Situation zum Teil dramatisch. Ganze Systeme verschwanden vollständig, andere wiederum konnten im Restbetrieb noch jahrzehntelang weiterbetrieben werden. Wieder andere existieren noch heute, haben aber z.T. ihren betrieblichen Schwerpunkt verlagert und agieren im überregionalen Güterverkehr. Der Vortrag schlägt einen Bogen von den "klassischen" Erscheinungsformen der Werksbahnen, wie sie in den 90er Jahren noch die Regel waren, über den seitdem durchgeführten Strukturwandel im Revier bis hin zur heutigen Situation.

Sie und Ihre Freunde sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist - wie immer - frei.


INFO

Dipl.-Ing. Norbert Tempel
Westfälisches Industriemuseum
Abt. Technik & Restaurierungswerkstätten
Grubenweg 5, D-44388 Dortmund
Tel 0049 (0)231 6961137
Fax 0049 (0)231 6961114
E-Mail norbert.tempel at lwl.org









From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 24 11:30:40 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 24 Oct 2007 11:30:40 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Tag der antiken Numismatik, 27.10.2007, Muenster
Message-ID: 471F2CDF.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 23.10.2007, 10:48


AKTUELL

Begehrt bei Sammlern und Forschern
Beim "Tag der antiken Numismatik" dreht sich alles um Münzen

Antike Münzen sind nicht nur bei Sammlern begehrt, auch Forscher
schätzen sie als historische Quelle. Beim zweiten "Tag der
antiken Numismatik" am 27. Oktober in Münster stehen Münzen im
Mittelpunkt.

Nachdem der erste "Tag der antiken Numismatik" im Jahr 2006 auf
große Resonanz gestoßen war, gibt es in diesem Jahr am 27.
Oktober eine Neuauflage. Gemeinsam veranstaltet wird der Tag vom
Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (Dr. Peter Ilisch), dem
Institut für Klassische Archäologie und Frühchristliche
Archäologie/Archäologisches Museum der Westfälischen
Wilhelms-Universität (Prof. Dr. Dieter Salzmann) und dem Verein
der Münzfreunde für Westfalen und Nachbargebiete (Dr. Gerd
Dethlefs).

Der Tag soll vor allem dem wissenschaftlichen Nachwuchs ein
öffentliches Forum zur Vorstellung ihrer münzkundlichen
Forschungen bieten. Vorgestellt werden neue Erkenntnisse von der
Einführung der Geldwirtschaft in Kleinasien im 7. Jahrhundert
vor Christus bis zur Zeit der römischen Kaiser. Die Referenten
kommen aus Berlin, Dresden, Tübingen, Hannover und Münster.

Die öffentliche Veranstaltung, zu der alle Interessierten
willkommen sind, beginnt am Samstag, 27. Oktober 2007, um 10 Uhr
im Vortragssaal des Landesmuseums am münsterschen Domplatz 10.
Eingeleitet wird sie am Vorabend (Freitag, den 26. Oktober 2007)
um 19 Uhr im Hörsaal F5 des Fürstenberghauses am Domplatz 20-22
mit einem öffentlichen Vortrag von Prof. Dr. Ruprecht Ziegler
von der Universität Duisburg-Essen über das Thema "Geld und
Wirtschaft im kaiserzeitlichen Kleinasien. Das Beispiel
Anemurion in Kilikien".


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
Fax: 0251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 24 11:45:01 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 24 Oct 2007 11:45:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Die Emscher - von der Quelle bis zur Muendung,
06./13.11.2007, Waltrop
Message-ID: 471F303D.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Franz-Josef Jelich"
Datum: 23.10.2007, 13:14
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

"Die Emscher - von der Quelle bis zur Mündung"
Ton-Dia-Schau im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg

Vom Abwasserkanal zum renaturierten Fluss - der Umbau der
Emscher ist ein Mammutprojekt. Seit den 1980er Jahren begleitet
der Hobbyfotograf Hans-Georg Rubenschuh die wechselvolle
Geschichte des Ruhrgebietsflusses. Die Ergebnisse seiner
Streifzüge mit der Kamera können Besucher des
LWL-Industriemuseums Schiffshebewerk Henrichenburg am 6. und 13.
November sehen. "Die Emscher - von der Quelle bis zur Mündung"
heißt die zweiteilige Ton-Dia-Schau, zu denen der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) an beiden Dienstagen um
19.30 Uhr nach Waltrop einlädt.

Der ehemalige Lokführer und heutige Pensionär hat jahrzehntelang
mit der Kamera vorrangig den technik- und baugeschichtlichen
Wandel im Ruhrgebiet dokumentiert. Er folgt in seiner Schau der
Emscher von der Quelle in Holzwickede zunächst bis nach
Recklinghausen (6.11.). Im zweiten Teil (13.11.) dokumentiert
Rubenschuh den ursprünglichen Fluss- bzw. Kanallauf von
Recklinghausen bis zur Mündung in den Rhein bei Duisburg-Laar,
zeigt die Mündung der "kleinen Emscher" in den Rhein bei Walsum
und hat die heutige Emschermündung bei Dinslaken vor die Linse
genommen.

"Auf vielfachen Wunsch haben wir die vor einigen Jahren gezeigte
Dia-Schau noch einmal in unser Programm aufgenommen", wirbt
Museumsleiter Herbert Niewerth für einen Besuch der
Veranstaltung in der Maschinenhalle des
LWL-Industriemuseums.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
Fax: 02363 9707-12
E-Mail: Schiffshebewerk at lwl.org






From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 25 01:12:43 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 25 Oct 2007 01:12:43 +0200
Subject: [WestG] [PORT] 250. Geburtstag des Freiherrn vom Stein - neue
Website
Message-ID: 471FED8B.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 25.10.2007, 01:10


PORTAL - In eigener Sache

250. Geburtstag des Freiherrn vom Stein - neue Website des Internet-Portals "Westfälische Geschichte"
http://www.reichsfreiherr-vom-stein.de


Heute, am 25.10.2007, jährt sich die Geburt des Freiherrn vom und zum Stein zum 250. Mal. 1757 als Sohn einer reichsunmittelbaren altadeligen Familie in Nassau an der Lahn geboren, trat der junge Stein noch zu Lebzeiten Friedrichs II. in preußische Dienste. Als hoher Beamter in den westlichen Provinzen an Rhein und Weser machte er bald Karriere. In einer politisch unruhigen Zeit des Übergangs, in der die napoleonischen Armeen die überkommene Ordnung Europas ins Wanken brachten, rief ihn der König an die Spitze des Staates. Als leitender Staatsminister Preußens initiierte er jene Reformen, die bis auf den heutigen Tag die Voraussetzung für eine moderne Bürgergesellschaft in Deutschland bilden und eng mit seinem Namen verknüpft sind.

Nach der politischen Neuordnung Deutschlands und Europas auf dem Wiener Kongress zog er sich ins Privatleben nach Westfalen zurück. Von seinem bei Lünen (Kreis Unna) gelegenen Alterssitz Schloss Cappenberg aus hat Stein als Mitbegründer des Westfälischen Provinziallandtages und erster Landtagsmarschall das neue politische Gebilde "Westfalen" ganz wesentlich mitgeformt. Stein starb am 29. Juni 1831 im Alter von 74 Jahren auf Cappenberg.

Dieses Ereignis war für das Internet-Portal "Westfälische Geschichte" des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte in Münster Anlass, eine umfangreiche Website mit vertiefenden Informationen über den Reformer freizuschalten, die Sie ab sofort nutzen können.

Worin Steins Bedeutung im Einzelnen besteht, zeichnet die neue Website "Freiherr vom und zum Stein" zu seinem Leben, Werk und Rezeption detailliert nach. Neben einer umfangreichen Biografie (Peter Burg) und Chronologie (Marcus Weidner) zu Leben und Werk Steins - beide nehmen nicht nur die Berliner Ministerjahre, sondern ebenso die "westfälischen Jahre" Steins in den Blick -, finden Interessierte auf der Website des Internet-Portals u. a. erstmals eine Freiherr-vom-Stein-Bibliografie (Marcus Weidner), die mit ihren rund 1.250 Titeln das gesamte Spektrum abdeckt. Ein weiteres Kernstück ist das Verzeichnis der Stein-Denkmäler im In- und Ausland (Marcus Weidner). Das Verzeichnis liefert Informationen und Bildmaterialien u. a. über Denkmäler Steins, bildliche Darstellungen Steins im Umfeld von Denkmälern oder Erinnerungstafeln an seinen "Lebensorten" und soll sukzessive ausgebaut und fortgeführt werden. Für Hinweise auf Denkmäler, die im Verzeichnis noch nicht aufgeführt sind, sind wir dankbar.

Das Web-Angebot wird abgerundet durch die Inhaltsverzeichnisse der Stein-Ausgaben - einer wichtigen Quellensammlung - sowie ausgewählte und kommentierte Quellen und Literatur zu Leben und Werk Steins. Ein Informationstext gibt zudem einen Überblick über Steins wichtigstes Werk, die Städteordnung (Peter Burg), die auch im Original mit allen Gesetzestexten zum Angebot gehört. Die Website stellt daneben aber auch weitere Original-Materialien zur Verfügung wie die Protokolle der ersten drei Westfälischen Landtage (1826-1831), die mehrbändige Biografie von Georg Heinrich Pertz (in Vorbereitung) oder umfangreiche Bildmaterialien.

Wie das Internet-Portal "Westfälische Geschichte" selbst, so ist auch "Freiherr vom und zum Stein" keine Website aus einem fertigen Guss, sondern soll zukünftig als einer der Schwerpunkte des Portals weiter entwickelt und ergänzt werden.

Die Adresse lautet: http://www.reichsfreiherr-vom-stein.de.

Kontakt:
Dr. Marcus Weidner
marcus.weidner at lwl.org









From Marcus.Weidner at lwl.org Thu Oct 25 11:00:32 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Thu, 25 Oct 2007 11:00:32 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Festveranstaltung / Sonderfuehrungen auf
Schloss Cappenberg, 26. und 28.10.2007
Message-ID: 47207750.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "Gerd Dethlefs"
Datum: 25.10.2007, 11:04


AKTUELL

Festveranstaltung und Sonderführungen auf Schloss Cappenberg
Zum 250. Geburtstag des Freiherrn vom Stein?

Schloss Cappenberg, 26.10. und 28.10.2007

In der Nacht auf den 26. Oktober 1757 wurde Heinrich Friedrich Karl Freiherr vom und zum Stein im Stadtschloss der Familie in Nassau geboren. Am 26. Oktober, den Stein stets selbst als seinen Geburtstag feierte, wird in Schloss Cappenberg in Selm dieser Tag mit einer Sonderführung durch die Ausstellung ?Der Freiherr vom Stein und Cappenberg? um 18 Uhr und einem Konzert um 19 Uhr begangen:

Musik aus der ?Stein?-Zeit
Klaviermusik von Zeitgenossen des Freiherrn vom Stein
- gespielt auf einem originalen Clavichord aus der Zeit um 1800

Maria Erdman (Warschau) - Clavichord

Freiherr vom Stein-Saal Schloss Cappenberg
Freitag 26.10.2007, 19 Uhr


Auf dem Programm stehen Werke von Johann Nepomuk Hummel, Joseph Haydn, Carl Philipp Emanuel Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und Christian Wilhelm Podbielski. Die polnische Pianistin und Organistin Maria Erdman (s. http://mariaerdman.info/about.html) wird auf einem originalen Instrument aus der Zeit um 1800 spielen. Das Programm ist zu finden unter www.stein-und-cappenberg.de (Sonderaktionen).

Das Clavichord ist ein frühneuzeitliches Tasteninstrument, das man heutzutage höchst selten in einem Konzert hören kann und das sich durch einen feinen, fast fragilen Klang auszeichnet - ein Vorgänger von Cembalo und Hammerklavier.

Das Konzert findet in festlichem Rahmen im Freiherr vom Stein-Saal auf Schloss Cappenberg statt, der normalerweise nur in den sonntäglichen Führungen zugänglich ist, aber als ein von Stein selbst eingerichteter Festraum mit hervorragender Akustik den Klang des Clavichords optimal zur Entfaltung bringt.

Da nur etwa 60 Plätze verfügbar sind, ist eine Anmeldung sinnvoll!
Die Ausstellungen ?Paul Wunderlich? und ?Freiherr vom Stein? sind an diesem Tag bis 19 Uhr geöffnet!
Eintritt p.P. 10 Euro, ermäßigt 8 Euro
Kartenreservierung 0251-5907-201, Mail gerd.dethlefs at lwl.org


Am Sonntag, 28. Oktober - dem Tag der Taufe des jungen Stein - wird um 15.30 Uhr eine Führung durch die Stein-Ausstellung stattfinden.

Anschließend wird um 17 Uhr Maria Erdman auf der Orgel der Stiftskirche Cappenberg ein Konzert geben! (Eintritt frei)
Programm unter www.stein-du-cappenberg.de (Sonderaktionen)


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
(Westfälisches Landesmuseum), Münster
Abt. Landesgeschichte, Dr. Gerd Dethlefs
Domplatz 10, 48155 Münster
Tel. 0251-5907-256
Fax 0251-5907-210






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 25 10:55:46 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Oct 2007 10:55:46 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ausstellungstermine der LWL aktuell 05/2007
Message-ID: 47207632.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Marc-Stefan Andres"
Datum: 23.10.2007, 12:21


AKTUELL

Ausstellungstermine der LWL aktuell 05/2007:

- Bergkamen: "Die Ferne im Blick", eine Wanderausstellung des
LWL-Museumsamtes, bis 25. November im Stadtmuseum Bergkamen,
02306 30602111

- Dalheim: "Westfälische Klosterkultur im Barock", bis 31. Mai
im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur, 05292 9319224

- Datteln: "Die Ferne im Blick", eine Wanderausstellung des
LWL-Museumsamtes, ab 2. Dezember im Hermann-Grochtmann-Museum,
02363 107362

- Haltern: "Luxus & Dekadenz. Römisches Leben am Golf von
Neapel", bis 25. November im LWL-Römermuseum Haltern, 02364
9376-0

- Herne: "Achtung Ausgrabung", ab 1. November im LWL-Museum für
Archäologie, 02323 / 94628-0

- Kamen: "Kluge Köpfe. Porträts von Adolf Clemens", eine
Ausstellung des LWL-Medienzentrums für Westfalen in Kooperation
mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen, bis 11. November im Haus
der Stadtgeschichte, 02307 553413

- Münster: Im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte:
"77/87/97/07 archiv", bis 6. Januar. "Geschenkt!", bis 23.
November. "Freiheit der Linie. Von Obrist und dem Jugendstil zu
Marc, Klee und Kirchner", ab 25. November, 0251 5907-01. Im
LWL-Landeshaus: "Neuer Nutzen in alten Industriebauten", ab 3.
Dezember, 0251 591-4096. Im Foyer am Festsaal der LWL-Klinik
Münster: "Frauenbilder ? Ich will in keine Schubs-Lade", vom 24.
Oktober bis 26. März, 0251 591-5083

- Recklinghausen: "Verlorene Paradiese" im Vest - Fotos des
Heimatforschers Joseph Schäfer, bis 4. November im Vestischen
Museum/Haus der Geschichte, 02361 501946

- Rhede: "Heut? laden wir uns Gäste ein." Kulturgeschichte der
privaten Feiern nach 1945, eine Wanderausstellung des
LWL-Museumsamtes bis 4. November im Museum Rhede, 02872 7923






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 25 11:03:35 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Oct 2007 11:03:35 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Fotografien zum Archivfinder des
Kreises Siegen-Wittgenstein, 26.10.-17.11.2007, Siegen
Message-ID: 47207807.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Thomas Wolf"
Datum: 24.10.2007, 12:27


AUSSTELLUNG

"Die Ausstellung "Ar-schiefe, Fotografien zum Archivfinder des
Kreises Siegen-Wittgenstein Oder: Warum gerade Archive und nicht
schiefe Geraden?" des Siegener bzw. Aachener Fotografen Thomas
Kleynen ist vom 26. Oktober bis 17. November 2007 im
KrönchenCenter, 2. Obergeschoss, Markt 25, 57072 Siegen zu
sehen.

Die Ausstellung wird am 26.10. um 19:00 eröffnet. Nach der
Begrüßung durch die Siegener Bürgermeister Steffen Mues und
einem Grußwort des Kreiskulturreferenten Wolfgang Suttner wird
Dr. Clemens Rehm in die Ausstellung einführen.


INFO

URL: http://www.siegen.de/standard/page.sys/details/eintrag_id=918/content_id=1138/465.htm"






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 25 11:18:57 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 25 Oct 2007 11:18:57 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/38
Message-ID: 47207BA1.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 24.10.2007, 13:35


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-38 für den Zeitraum vom
07.10.2007 bis zum 13.10.2007 mit insgesamt 15 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 26 11:48:25 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 26 Oct 2007 11:48:25 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Das Ende der Hattinger Stahlzeit - und dann?,
26.10.2007, Hattingen
Message-ID: 4721D409.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Franz-Josef Jelich"
Datum: 23.10.2007, 13:17
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

"Das Ende der Hattinger Stahlzeit - und dann?"
Vortrag von Bürgermeister a.D. Dieter Liebig im
LWL-Industriemuseum

20 Jahre sind seit dem Schicksalsjahr der Henrichshütte
vergangen. Am 18. Dezember 1987 gingen in Hattingen die Hochöfen
aus. Dieter Liebig, Bürgermeister a.D., bringt am Freitag, 26.
Oktober 2007, mit seinem Vortrag in Erinnerung, welche Bedeutung
die Henrichshütte über 130 Jahre lang für die Stadt hatte und
welche Maßnahmen nach der Stilllegung ergriffen wurden, um den
Strukturwandel zu bewältigen. Dazu lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) um 20 Uhr in sein Industriemuseum
Henrichshütte in Hattingen ein.

Wie reagierten Stadtrat, Verwaltung und Bevölkerung in Hattingen
Mitte der 1980er Jahre auf den radikalen Abbau der
Arbeitsplätze? Wie konnte der drohende Niedergang der Stadt
abgewendet werden? Wie ließ sich eine neue Gewerbe- und
Wirtschaftsstruktur in Hattingen nach Aufgabe der Henrichshütte
entwickeln? Sollte Hattingen auf weitere industrielle
Arbeitsplätze bewusst verzichten und sich zu einer ?sauberen?
Wohnstadt im Grünenwandeln? Was sollte aus der großen, mit
Altlasten belasteten Fläche der Henrichshütte werden?

Dieter Liebig zeigt in seinem Vortrag, wie diese Fragen in den
letzten zwanzig Jahren beantwortet wurden. Er schlägt den Bogen
von den einhelligen Protest der gesamten Hattinger Bevölkerung
bis zu den politischen Bemühungen um Hilfe von Bund und Land. Er
schildert, welche Maßnahmen die Stadt ergriffen hat und wie sich
die Ergebnisse heute zeigen. Seine Bilanz lädt ein zur
Diskussion über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft
Hattingens.

Der Vortrag von Dieter Liebig begleitet die Mitmach-Ausstellung
"Meine Hütte" des Fördervereins Industriemuseum Henrichshütte
e.V., die noch bis 18.12.2007 im LWL-Industriemuseum zu sehen
ist. Die Ausstellung spannt mit Fotografien, Zeichnungen und
Dokumenten den 'Bilderbogen' vom dramatischen Arbeitskampf zur
neuen Hütte.

Der Vortrag ist kostenlos. Vorher bietet das LWL-Industriemuseum
seine traditionelle Spätschicht-Führung über das Hochofengelände
an. Nach den hellen Sommermonaten findet die Führung zum ersten
Mal wieder im Fackelschein statt! Besucher, die daran teilnehmen,
zahlen 3,50 Euro (ermäßigt 2 Euro). Treffpunkt ist um 19 Uhr
das Museumsfoyer.


INFO

LWL-Industriemuseum
Henrichshütte in Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-0
Fax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 26 11:52:36 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 26 Oct 2007 11:52:36 +0200
Subject: [WestG] [AKT] ULB Muenster beteiligt sich an landesweiter Nacht
der Bibliotheken, 26.10.2007, Muenster
Message-ID: 4721D504.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 23.10.2007, 16:14


AKTUELL

Geheimversteck im Buchblock
ULB Münster beteiligt sich an landesweiter Nacht der Bibliotheken

Den meisten Krimifans kommt bei einer spannenden Lektüre nicht
gerade der Bucheinband in den Sinn. Dennoch verstecken sich auch
in und an so manchen Buchdeckeln interessante Details,
Geschichten und Anekdoten. Im Rahmen der landesweiten Nacht der
Bibliotheken öffnen unter dem Motto "Bibliotheken sind
mordsspannend - Bibliotheken töten Langeweile" erfahrene
Buchbindermeister und Restauratoren der Universitäts- und
Landesbibliothek Münster (ULB) am Freitag, 26. Oktober 2007,
ihre Werkstätten. Sie verraten die Geheimnisse edler Bücher und
präsentieren Kuriositäten aus den Regalen der Bibliothek. Die
Führungen beginnen jeweils um 18 und 19 Uhr im Foyer der ULB,
Krummer Timpen 3-5.

Das Geheimversteck im Buchblock kennt wohl jeder aus Film und
Fernsehen. In der ULB sind Kuriositäten dieser Art nichts
Unbekanntes. Sogar ein Buch mit Durchschuss gibt es. Johannes
Pittelkau ist Buchbindermeister und hat für die diesjährige
Nacht der Bibliotheken merkwürdige Fundstücke aus den Magazinen
der Bibliothek zusammengetragen. Präsentieren wird er aber auch
handfeste Buchbindekunst. Pittelkau kennt alle Kniffe, wenn es
darum geht, einen festen, haltbaren und schmuckvollen
Bucheinband herzustellen. Und die Teilnehmer an der Führung sind
eingeladen, ihm dabei über die Schulter schauen.

Viel zu entdecken gibt es auch in der Werkstatt von Doris
Sendker-Sahle. Sie ist die erfahrene Restauratorin der ULB. Ihr
Metier sind alte Bücher mit beschädigten Einband oder brüchigem
Papier. Kaum ein Problem, für das sie keine Lösung parat hat. Da
wird schon mal Leder geschärft und Papier gespalten, um die
lädierten Schätzchen wieder im alten Glanz präsentieren zu
können. Ruhe und Ausdauer sind Voraussetzungen für die Arbeit
der Restauratorin. Ärgerlich wird Sendker-Sahle allerdings, wenn
jemand die Bücher mit gewöhnlichen Klebeband bearbeitet hat. Sie
weiß: Die aggressiven Chemikalien zerstören den Einband und sind
nur mühsam zu entfernen. Auch der Übereifer früherer
Restauratorenkollegen ist Sendker-Sahle ein Graus. Mit jeder
Restaurierung geht ein Stück vom Original und damit von der
Geschichte des oft wertvollen Buches unwiederbringlich verloren.
Daher ihr Motto: "Nur restaurieren, was wirklich notwendig ist."

Neben der ULB beteiligen sich auch die Stadtbücherei, die
Fachhochschulbibliotheken und die Stadtteilbücherei St. Clemens
Hiltrup an der Nacht der Bibliotheken. Dabei ist ebenfalls die
preisgekrönte Gefangenenbücherei der JVA Münster.


INFO

ULB Münster
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster

Link: Universitäts- und Landesbibliothek
URL: http://www.ulb.uni-muenster.de/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 29 11:01:49 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 29 Oct 2007 11:01:49 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Ethnologin spricht zu afrikanischen Mythen in Indien,
29.10.2007, Muenster
Message-ID: 4725BD9C.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 25.10.2007, 00:03


AKTUELL

Wenn Tote auferstehen
Ethnologin spricht zu afrikanischen Mythen in Indien

Sie kamen als Sklaven oder Seefahrer aus Afrika nach Indien: Das
Volk der Sidi hat eine ganz eigene Mythen- und Ahnenwelt. Über
ihre Rituale und ekstatischen Tänze referiert am Montag, 29.
Oktober 2007, Prof. Dr. Helene Basu vom Institut für Ethnologie
an der WWU Münster. Im Anschluss an ihren Vortrag "Wenn die
Toten zu den Lebenden kommen: Erfahrungen von Wahnsinn und
Ekstase in Afro-Indien" geben zwei Filme Einblick in rituelle
Handlungen der Sidi. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im
LWL Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Domplatz 10.
Sie ist Teil der Vortragsreihe "Das ewige Jetzt", die das
Institut für Ethnologie der WWU Münster organisiert hat. Der
Eintritt ist frei.


INFO

LWL Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251 5907-01
Fax: 0251 5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org


Link: Das ewige Jetzt
URL: http://www.dasewigejetzt.de/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 29 11:03:38 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 29 Oct 2007 11:03:38 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/39
Message-ID: 4725BE0A.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 29.10.2007, 08:13


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-39 für den Zeitraum vom
14.10.2007 bis zum 20.10.2007 mit insgesamt 9 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 29 11:07:24 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 29 Oct 2007 11:07:24 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Sauermann,
Dietmar (Hg.): Mein Schulweg. Erinnerungen 1925-1975
Message-ID: 4725BEEC.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.10.2007, 14:15


LITERATUR

"Mein Schulweg. 1925 bis 1975": Volkskundliche Kommission beim
LWL hat 62 Berichte über den Weg zur Schule als Buch
herausgegeben

"Wir Kinder von der Bauerschaft Häger mussten jeden Morgen mit
dem Fahrrad ins Dorf fahren. An manchen Tagen kamen wir pudelnaß
an. Der Schnee im Winter war manchmal so hoch, dass man durch
die Schneeverwehungen keine Straße mehr erkennen konnte." So
berichtet ein Gewährsmann der Volkskundlichen Kommission beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) über seinen Schulweg.
62 solcher Berichte hat Dietmar Sauermann, früherer
Geschäftsführer der LWL-Kommission, zusammengetragen. In ihrer
Buchreihe "Rückblicke" geben die LWL-Volkskundler die
gesammelten Berichte jetzt unter dem Titel "Mein Schulweg"
heraus.

In den Texten aus den Jahren 1925 bis 1975 stehen immer die
Kinder im Mittelpunkt. Dabei geht es nicht nur um Wind und
Wetter sondern auch um Streit und Zusammenhalt, um mehr oder
weniger gefährliche Situationen, Geheimnisse, Alltägliches und
Besonderes.

"Die Erinnerungen an die kleine Welt des Schulweges spiegeln den
Makrokosmos Kindheit wieder. Mit einer Besonderheit: Erwachsene
spielen in diesem Erfahrungsraum eine sehr untergeordnete Rolle.
Sie sind nur Randfiguren auf einem von dem Kindern dominierten
Feld, wo es um Ertragen und Erträglichmachen mühevoller Wege, um
Gebote und Verbote, um die Solidarität und Gegnerschaft von
Schulkameraden, um das Kräftemessen und letztlich auch um das
Kennenlernen der näheren und weiteren Umgebung ging", so
Sauermann.

Mit der Buchreihe "Rückblicke" will die Volkskundliche
Kommission des LWL einer breiteren Öffentlichkeit
lebensgeschichtliche Zeugnisse vorstellen. Erstmals präsentiert
die Kommission in dieser Reihe, die im Waxmann-Verlag erscheint,
nun ein Buch, in dem Erlebnisse und Erfahrungen von mehreren
Zeitzeugen zusammengetragen werden. "Weil das Buch die sehr
alltäglichen Erfahrung aus der Erinnerung von 62 verschiedenen
Personen schildert, ist es so attraktiv", findet
LWL-Volkskundlerin Christiane Cantauw. "Beim Lesen werden
unweigerlich die eigenen Schulwegerinnerungen wieder präsent.
Spannend finde ich vor allem, dass auch ein Bericht aus den
1970er Jahren miteinbezogen wurde, so dass deutlich wird, wie
sich der Schulweg für die Kinder verändert hat."


INFO

Mein Schulweg
Erinnerungen 1925 - 1975
Herausgegeben von Dietmar Sauermann
Band 6 der Reihe Rückblicke
212 Seiten, 28 Fotos
ISBN 978-3-8309-1847-9, 19,90 Euro






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 30 11:43:37 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 30 Oct 2007 11:43:37 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Die Reichskanzler der Weimarer Republik,
30.10.2007-06.01.2008, Muenster
Message-ID: 472718E9.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 26.10.2007, 11:02


AUSSTELLUNG

Die Reichskanzler der Weimarer Republik
Stadtmuseum präsentiert Lebensläufe / Besondere Erinnerung
an Münsteraner Heinrich Brüning /

Zwölf Kanzler in 14 Jahren. Diese hohe Zahl an Regierungschefs
in der Weimarer Republik unterstreicht die Schnelllebigkeit der
ersten deutschen Republik auch in der Politik. Entsprechend sind
viele der Kanzler der Jahre 1919 bis 1933 heute weitgehend in
Vergessenheit geraten. Das Stadtmuseum Münster erinnert vom 30.
Oktober bis 6. Januar 2008 mit der Wanderausstellung "Die
Reichskanzler der Weimarer Republik. Zwölf Lebensläufe in
Bildern" an die Männer, die den noch zahlreicheren Regierungen
vorstanden.

Erarbeitet wurde die Ausstellung von Dr. Bernd Braun,
wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung
Reichspräsident-Friedrich-Ebert in Heidelberg. Dr. Axel
Schollmeier, stellvertretender Leiter des Stadtmuseums, hat die
Darstellung um den Münsteraner Heinrich Brüning (1885 - 1970) um
bedeutende Originale wie Ernennungsurkunden und zeitgenössische
Porträts erweitert.

Als anerkannter Fachmann in Finanz- und Steuerfragen regierte
Brüning von März 1930 bis Mai 1932; zumeist mit so genannten
Notverordnungen, um die Notlage des Landes während der
Weltwirtschaftskrise zu stabilisieren. Seine unpopuläre
Deflationspolitik bedeutete eine radikale Kürzung der
Staatsausgaben und Erhöhung der Steuern. Als der Zentrumsmann
kurzfristig als Regierungschef entlassen wurde, verlieh Münster
ihm im Juni 1932 das Ehrenbürgerrecht der Stadt. 1934 musste
Brüning ins Exil gehen. Auf eigenen Wunsch wurde er nach seinem
Tod 1970 auf dem Zentralfriedhof in Münster beerdigt.

Die Ausstellung beschränkt sich nicht auf die kurzen
Kanzlerschaften, sondern veranschaulicht die gesamten
Lebensläufe der Reichskanzler, zumal, rein rechnerisch, nach
jeweils gut einem Jahr ein Nachfolger auftrat. Sie präsentiert
so einen Aspekt der vielfältigen Geschichte der Weimarer
Republik. Die Gesamtbiographien stellen die Reichskanzler auch
als Person vor: Philipp Scheidemann, Gustav Bauer, Hermann
Müller, Constantin Fehrenbach, Joseph Wirth, Wilhelm Cuno,
Gustav Stresemann, Wilhelm Marx, Hans Luther, Heinrich Brüning,
Franz von Papen und Kurt von Schleicher.

Gezeigt werden zahlreiche Fotos aus dem Besitz der Nachfahren
der Kanzler. Viele sind erstmals in der Öffentlichkeit zu sehen.
Sie dokumentieren die Gemeinsamkeiten, aber auch die
gravierenden Unterschiede in den Lebensläufen. Ergänzt werden
die kommentierten Fototafeln durch einen 30-minütigen Film mit
zeitgenössischen Originalaufnahmen und einen Audioturm mit
Original-Tondokumenten der Weimarer Kanzler. Zur Ausstellung
sind ein Begleitheft und eine CD mit den Stimmen der Kanzler
erschienen. Sie sind zum Preis von jeweils 7,95 Euro im
Museumsshop erhältlich.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: (0)2 51/4 92-45 03
Fax: (0)2 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de
URL: www.stadt-muenster.de/museum






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 30 11:47:22 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 30 Oct 2007 11:47:22 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Volkskundliche Kommission fuer Westfalen beim
LWL beobachtet Halloween seit zehn Jahren
Message-ID: 472719CA.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.10.2007, 12:13


AKTUELL

Volkskundliche Kommission für Westfalen beim LWL beobachtet
Halloween seit zehn Jahren
"Rüben-Halloween" schon früher in Westfalen

Wenn Graf Dracula in Bielefeld-Jöllenbeck um die Ecken schleicht
und sieben Geister sich in Dortmund-Hörde kichernd in einen
Hauseingang drücken, ist es wieder einmal soweit: Das
Halloween-Fest hat begonnen und Menschen mit schwachen Nerven
sollten lieber zu Hause bleiben.

"Anfang der 1990er Jahre war Halloween fast nur in der
Studentenszene bekannt. Mit gruseligen Kostümen bekleidet
feierte man in vielen Universitätsstädten Halloween-Partys", so
Christiane Cantauw vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).
"Für uns ist es besonders spannend zu beobachten, wie sich ein
neuer Brauch verbreitet und entwickelt", so die Volkskundlerin
weiter. Der in den USA weit verbreitete Brauch, dass Kinder in
der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November, der
Halloween-Nacht, von Tür zu Tür gehen und mit dem Spruch "trick
or treat" Süßigkeiten einfordern, hat sich in Westfalen erst vor
etwa zehn Jahren eingebürgert. "Hier heißt es, Süßes, sonst
gibt's Saures' und wenn sich jemand weigert, etwas zu geben,
muss er mit Streichen rechnen", warnt Christiane Cantauw.

Nicht nur die Kinder haben den neuen Brauch für sich entdeckt:
"In den Vorgärten und Häusern finden sich neue Dekorationen:
angefangen von Lichterketten in Geisterform bis hin zu
Fledermäusen als Fensterbilder sind der Fantasie hier keine
Grenzen gesetzt. Ein geläufiges Symbol des Halloween-Festes, das
auch in der festtypischen Dekoration immer wieder auftaucht, ist
der ausgehöhlte und von innen beleuchtete Kürbis, im
angelsächsischen Sprachraum 'jack-o-lantern' genannt. Dieses mit
dem Halloween-Fest scheinbar untrennbar verbundene Symbol war
anfangs ein Ersatz für die Laternen aus Rüben, die es in Amerika
nicht gab. Die irischen Einwanderer stellten in Übersee bald
fest, dass sich die ihnen bis dahin nicht bekannten Kürbisse
noch weitaus besser zur Anfertigung von Laternen eigneten als
die harten Rüben."

Rübenlaternen und Erheischen von Gebäck oder Obst waren auch in
Westfalen nicht unbekannt: "Früher haben die Kinder in Westfalen
aus Rüben Laternen geschnitzt. Diese Laternen waren meist mit
Mustern verziert, zum Teil leuchteten die Kerzen aber auch aus
ausgeschnittenen Gesichtern oder sogar Fratzen, die denen der
Halloween-Kürbisse ähneln. Mit diesen Laternen gingen die Kinder
am St. Martinstag von Tür zur Tür und baten um kleine Gaben.
Dabei drohten sie allerdings keine Streiche an, sondern es ging
in den plattdeutschen Sprüchen um die abgeschlossene Ernte und
den anstehenden Jahreszeitenwechsel", vergleicht Cantauw den
alten westfälischen Brauch mit Halloween. Im benachbarten
Emsland fanden diese Umzüge sogar an Allerheiligen statt. In
Bayern wurden die ausgehöhlten Rüben teilweise auch als
Grableuchten benutzt. Ein eingeschnittenes Kreuz ließ das Licht
dabei weit in die Nacht hinein leuchten.

Das Halloween-Fest hat heute eine nicht zu übersehende
kommerzielle Komponente, dazu gehören Filmproduktionen,
Dekorationsartikel, öffentliche Partys, besondere Angebote von
Freizeitparks oder spezielle Angebote von Süßwarenherstellern.
Da Halloween nicht auf eine bestimmte Region beschränkt ist,
sondern sich in ganz Europa ausbreitet, eignet es sich noch mehr
als andere Bräuche zur Vermarktung. "Insgesamt entspricht der
Halloween-Brauch einem wachsenden Bedürfnis nach öffentlichen
Bräuchen mit hohem 'Spaßfaktor', die noch nicht durch ein genau
einzuhaltendes Zeremoniell festgelegt sind. Auch die Tatsache,
dass das Fest in die ansonsten relativ braucharme Zeit zwischen
Spätsommer und Advent fällt, hat sicherlich zu seiner guten
Aufnahme auch in Westfalen beigetragen", so Cantauw.

Hintergrund: Der Halloween-Brauch geht auf das alte
irisch-keltische Fest "Samuin"" zurück, in dessen Mittelpunkt
die Kommunikation der Lebenden mit der Anderwelt stand. Im
Frühmittelalter wurde an diesem Tag das Fest "Allerheiligen"
eingeführt, das dem Halloween-Fest auch seinen Namen gab: An
"All Hallow's Eve" oder "All Hallow's Evening", also dem
Vorabend des Allerheiligenfestes, gedachte man der Verstorbenen.
Die irischen Einwanderer führten den Brauch im 19. Jahrhundert
in den USA ein. Statt aus Rüben wurden die Geisterfratzen dort
bald aus Kürbissen geschnitzt, auch die so genannten
Heischegänge der Kinder mit ihrem Ruf "trick or treat" (Geschenk,
sonst gibt es einen Streich) nahmen hier ihren Anfang.





From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Oct 31 10:13:59 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 31 Oct 2007 10:13:59 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Seminar "Suchen - Finden - Arbeiten" im
Stadtarchiv Muenster, 05.11.2007
Message-ID: 47285567.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 20.10.2007, 12:18


AKTUELL

Stöbern in der Vergangenheit: Seminartag im Stadtarchiv
Motto am 5. November: "Suchen - Finden - Arbeiten"

Tausende Kartons voller Akten, hunderte Schubladen gefüllt mit Fotos und Stadtplänen, viele Mappen mit wertvollen Urkunden - schon seit Jahrhunderten bewahrt das Stadtarchiv schriftliche und bildliche Unterlagen über die Stadt Münster auf. Die Bestände reichen vom Mittelalter bis in das neue Jahrtausend und bergen wohl immer noch so manches gut gehütete Geheimnis.

Diese Schätze der Stadtgeschichte sind keineswegs geheim gehaltene Dokumente. Alle, die sich für die Vergangenheit der Stadt interessieren, können diese Unterlagen lesen. Aber wie nutzt man eigentlich ein Archiv? Wie findet man in der Vielzahl der gehorteten Dokumente die gesuchten Schriftstücke? Sind die alten Handschriften überhaupt lesbar? Gibt es auch etwas zur eigenen Familie?

Um Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden, bietet das Stadtarchiv einen Seminartag "Suchen - Finden - Arbeiten" an. Dabei stehen die Interessen der Teilnehmer und konkrete Übungen im Mittelpunkt, bei denen die Archivarinnen verschiedene Nutzungsmöglichkeiten erläutern.


INFO

Das Seminar "Suchen - Finden - Arbeiten" findet am Montag, 5. November, von 10 bis 16 Uhr statt. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl wird um Anmeldung gebeten: Telefon: 4 92 - 47 03 oder E-Mail an LinkRoswitha at stadt-muenster.de.






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Oct 31 11:30:07 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 31 Oct 2007 11:30:07 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Forschungskolloquium zur Neuesten Geschichte,
Muenster
Message-ID: 4728673F.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte" <>
Datum: 31.10.2007, 11:35


TAGUNG

Revolution ? Reform
Forschungskolloquium zur Neuesten Geschichte
WS 2007/08

Historisches Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität
Münster und
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte

Mittwoch, 18?20 Uhr,
im Fürstenberghaus F 4,
Domplatz 20?22
48143 Münster



Mittwoch, 31.10.2007

Prof. Dr. Günther Heydemann (Leipzig),
"Reform oder Revolution? Der Streit um die Stabilität Europas
zwischen Großbritannien und Österreich 1820?1848"


Mittwoch, 07.11.2007

Prof. Dr. Hermann Wentker (Berlin),
"Das Ende der DDR"


Mittwoch, 21.11.2007

Dr. Jens Hüttmann (Berlin),
"Friedliche Revolution 1989"


Mittwoch, 28.11.2007

Dr. Wilfried Rudloff (Kassel),
"Hochschulreform und Reformhochschulen in der Ära des
Bildungsbooms"


Mittwoch, 12.12.2007

Prof. Dr. Jan Kusber (Mainz),
"Wirtschafts- und Sozialreformen in der UdSSR und die
Reform(un)fähigkeiten sozialistischer Systeme nach 1953"


Mittwoch, 19.12.2007

Dr. Sabine Mecking (Düsseldorf/Münster),
"Gebietsreform und Bürgerwille. Demokratieentwicklung und
Reform von Staat und Gesellschaft am Beispiel Nordrhein-Westfalens"


Mittwoch, 16.01.2008

Dr. Detlef Siegfried (Kopenhagen),
"1968 ? eine Kulturrevolution"


Mittwoch, 23.01.2008

Prof. Dr. Manfred Hettling (Halle),
"Die Revolution von 1848"









From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Oct 31 12:44:34 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 31 Oct 2007 12:44:34 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Lautenmusik aus dem Stammbuch des Bernhard
Schenckinck 1561-1582, Muenster, 04.11.2007
Message-ID: 472878B2.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "Gerd Dethlefs"
Datum: 31.10.2007, 12:36


AKTUELL

Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte / Westfälisches Landesmuseum am Domplatz in Münster bietet am Sonntagnachmittag eine Sonderveranstaltung zur Kulturgeschichte der münsterischen Erbmänner an:

Amor docet Musicam

Lautenmusik aus dem Stammbuch des Bernhard Schenckinck 1561-1582

Konzert und Bildpräsentation mit historischen Erläuterungen
mit Martin Junge (Laute) und Josef Wefers (Basslaute)

Sonntag, 4. November, 16-18 Uhr
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10, Münster

Das Landesmuseum Münster besitzt eines der ältesten Stammbücher eines Kölner Studenten, angelegt 1561 vom münsterischen Erbmann Bernhard Schenckinck (um 1537/38 - 1597), ab 1566 über dreißig Jahre lang Dechant am Stift St. Mauritz. Neben Wappenminiaturen des Malers Hermann tom Ring und neunzehn Widmungen patrizischer und adeliger Studienfreunde enthält es zahlreiche Sinnsprüche und Rätsel, vor allem aber 42 Seiten mit Lautentabulaturen. Sie werden in diesem Jahr wohl erstmals seit 400 Jahren wieder aufgeführt.

Das Konzert bietet neben authentischer in Münster und Köln gespielter internationaler Lautenmusik der Renaissance eine Rezitation besonders schöner Stammbuchsprüche, und ist verbunden mit einer Bildprojektion der Malereien und historischen Erläuterungen - Schenckincks und sein Bruder waren Hauptbeteiligte in dem münsterischen "Erbmännerstreit" ab 1557 und hatten auch engen Kontakt zum Dortmunder Patriziat: sein Leben spiegelt westfälische Geschichte und die lebensfrohe Kultur der Renaissance!


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
Münster

Der Eintritt beträgt 5 Euro / ermäßigt 3 ? zuzüglich Museumseintritt. Anmeldungen unter 0251-5907-252.

Das Stammbuch und die Lautentabulaturen sind auch in einer zweibändigen, kommentierten Edition zu haben (25 ?); außerdem gibt es eine CD mit der Einspielung der schönsten Stücke (15 ?).






From Marcus.Weidner at lwl.org Wed Oct 31 12:50:46 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Wed, 31 Oct 2007 12:50:46 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Neue Archaeologie-Ausstellung zum Mitmachen in Herne
Message-ID: 47287A26.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 31.10.2007, 12:02


AUSSTELLUNG

Museum zum Mitmachen:
Neue Archäologie-Ausstellung in Herne

Eine Ausstellung zum Mitmachen veranstaltet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ab dem 1. November im LWL-Museum für Archäologie in Herne, gemeinsam mit den Partnern Westdeutscher Rundfunk (WDR) und der MAUS OLEUM Ausstellungsgesellschaft. "Achtung Ausgrabung!" warnt der Titel der Ausstellung vor zu feiner Sonntagskleidung beim Museumsbesuch. Denn große und kleine Besucher können selbst zu Schaufel und Pinsel greifen und als "Archäologen für einen Tag" Funde aus Knochen, Keramik, Metall oder Holz bergen und bestimmen.

Im sogenannten Maus-Raum warten archäologische Sachgeschichten aus der "Sendung mit der Maus" auf die Besucher, zum Beispiel Kleidung aus der Steinzeit oder eine Legion aus der Varusschlacht - 6.000 Playmobil-Legionäre. Einblicke in vier aktuelle westfälische Ausgrabungen in Dortmund, Borken, Castrop-Rauxel (Kreis Recklinghausen) und Hagen ergänzen die Ausstellung, die bis zum 10. August kommenden Jahres läuft.

Die 800 Quadratmeter große Ausstellungshalle im LWL-Museum für Archäologie verwandelt sich in ein authentisches Grabungsfeld mit der angeschlossenen Forscherwerkstatt. Besucher entdecken mit Pinsel, Kelle, Messlatte und Zeichenstift die Spuren der Vergangenheit. In einem großen Werkstattbereich sortieren, untersuchen und bestimmen sie ihre Fundstücke, die dann zur Aufbewahrung ins Magazin wandern.


Mythos Archäologie

"Wir wollen mit dem Mythos von der Archäologie als Schatzgräberei aufräumen. In der Archäologie ist auch Gold wert, was nicht glänzt", erläutert Museumsleiterin Dr. Barbara Rüschoff-Thale die Ausstellung. Das Ausstellungsteam des Museums stellt deshalb an den Anfang der Ausstellung Bilder und archäologische Funde, die den Gegensatz zwischen Mythos und Realität symbolisieren: Indiana Jones und Heinrich Schliemann stehen einem heutigen Grabungsteam gegenüber, ein goldener Hut einer Sammlung von winzigen Feuersteingeräten gegenüber.

Dazu liefert die Ausstellung Hintergrundinformationen. Die Besucher erfahren zum Beispiel, dass Archäologen überhaupt
nicht ausgraben, sondern die im Boden verborgenen einzigartigen
Geschichtsquellen für nachfolgende Generationen erhalten wollen. Ausgegraben wird nur, wenn eine Fundstelle bedroht ist, etwa durch eine Baumaßnahme.


Aktuelle Ausgrabungen in Westfalen

Was während einer Ausgrabung passiert, zeigt die Ausstellung an vier aktuellen Beispielen in Westfalen. Die neuen Funde und Zwischenergebnisse bringen die Archäologen ins Museum und aktualisieren laufend die Ausstellung.

In Borken gräbt die LWL-Archäologie für Westfalen Siedlungen aus der Zeit von 500 v. Chr. In die frühe Neuzeit aus. Sie liegen auf der Trasse der zukünftigen Bundesstraße 67n.

In der Flur Ickern in Castrop-Rauxel (Kreis Recklinghausen) liegen die Überreste eines etwa 2000 Jahre alten Gehöfts. Bis Mitte 2009 haben die LWL-Archäologen Zeit für die Untersuchung der zehn Hektar großen Fläche, bevor die Emschergenossenschaft hier ein Hochwasser-Rückhaltebecken baut.

In Dortmund-Hörde untersucht die Stadtarchäologie Dortmund die Hörder Burg und ihr Umfeld. Denn das gesamte Industriegelände, in dem die im 12. Jahrhundert gegründete Burg heute liegt, wird zu einem Naherholungsgebiet umgewandelt.

In der Blätterhöhle in Hagen-Holthausen haben Höhlenforscher im Jahre 2004 menschliche Knochen entdeckt. Die ältesten sind über 10.000 Jahre alt und gehören damit zu den frühesten Nachweisen des anatomisch modernen Menschen in Westfalen. Nun wird die Blätterhöhle unter Leitung des Historischen Centrums Hagen systematisch untersucht.


INFO

Terminhinweis
Am kommenden Sonntag (4.11.) begrüßt die Maus ganz besonders die jüngsten Museumsbesucher.

Begleitbuch
Zu der Ausstellung erscheint das reich bebilderte Begleitheft "Wie funktioniert Archäologie" zum Preis von 5 Euro.

Achtung Ausgrabung!
Mitmachausstellung vom 1.11.2007 bis 10.8.2008

Eintrittspreise:
Nur Mitmachausstellung "Achtung Ausgrabung":
3,50 Euro Erwachsene
3,00 Euro Erwachsene in Gruppen ab 16 Personen
2,00 Euro Kinder und Jugendliche von 6-17 Jahren
8,00 Euro Familien
2,00 Euro Ermäßigungsberechtigte

Kombiticket für Dauer- und Mitmachausstellung "Achtung Ausgrabung":
5,00 Euro Erwachsene
4,50 Euro Erwachsene in Gruppen ab 16 Personen
3,00 Euro Kinder und Jugendliche von 6-17 Jahren
12,00 Euro Familien
3,00 Euro Ermäßigungsberechtigte

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
http://www.lwl-landesmuseum-herne.de


Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr