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From Marcus.Weidner at lwl.org Sun Sep 2 11:40:11 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Sun, 02 Sep 2007 11:40:11 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2007,
Heft 4, Teil 1
Message-ID: 46DAA11B.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 31.08.2007, 08:05


SERVICE: TOC

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Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 4/2007, Teil 1


I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Archivpflege in Westfalen-Lippe. Im Auftrage des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe - LWL-Archivamt für Westfalen- hrsg. von Norbert Reimann und Wolfgang Bockhorst. LWL-Archivamt für Westfalen, Redaktion, 48133 Münster, Tel.: 0251/591-5779 u. 591-3887, E-Mail: lwl-archivamt at lwl.org
66/2007. A. Diener-Staeckling/Th. Brakmann: 14. Deutsch-Niederländisches Archivsymposion, 16./17. November 2006 in Zwolle. Tagungsbericht. E. Ketelaar: Archive im digitalen Zeitalter: "New Uses for an Old Science". Kl. Oldenhage: Archivrecht in der Informationsgesellschaft - Europäische und deutsche Perspektiven. R. Kramer: Digitales Archivgut in den niederländischen Gesetzen und Verordnungen. R. Schmitz: Web-Archivierung im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung. R. Hage: Archivarische Prinzipien versus IT. Und der Gewinner ist: .... M. Weidner: Vom Zettelkasten zur Datenbank. Die "Digitale Westfälische Urkunden-Datei" (DWUD). Y. Hoitink: Die Skizze des virtuellen Lesesaals. A. Hellum/R. Hedegaard: Dänische Stadtarchive auf dem Weg in die Zukunft. P. Worm: Archivierung elektronischer Unterlagen - Erste Praxisberichte. Elektronische Unterlagen der kommunalen Verwaltungen - ein Fall fürs Archiv? E. Möller: koop-owl.arch - Die Zusammenarbeit von Archiven und IT-Dienstleistern in Ostwestfalen-Lippe bei der Bewertung von Fachanwendungen. R.-D. Müller: Archivierung von Meldedaten - Wichtige Entscheidung des Innenministeriums NRW. * Filme im Archiv. Neuer Muster-Depositalvertrag des LWL-Medienzentrums für Westfalen.* 18. Fachgespräch der nordrhein-westfälischen Papierrestauratorinnen und -restauratoren. E. Möller: "Forschendes Geschichtslernen" - Ein Tagungsbericht. * 15. Fortbildungsseminar der Bundeskonferenz der Kommunalarchive 2006 in Fulda. B. Kehne: Deutsch-niederländisches Symposium zur Chronik des Sweder Schele (1569-1639). * Gelungener Start des Projekts zur Massenentsäuerung kommunalen Schriftgutes in Westfalen-Lippe. * Generationswechsel im Adelsarchivverein. Th. Brakmann/A. Diener-Staeckling: Der Bestand "Kolonate" des Gutsarchivs Tatenhausen. * Neuauflage des Internetprotals Archive.NRW.de. * Landesinitiative "Archiv und Jugend" stellt 100.000,- ? bereit. B. S. Fleck: Nachruf Dr. Horst Ruth. B. Kramer: Nachruf Dr. Friedrich-Wilhelm Hemann.

Droste-Jahrbuch 6, 2005/2006. Im Auftrag der Annette von Droste-Gesellschaft herausgegeben von Jochen Grywatsch und Winfried Woesler, Am Rüschhaus 81, 48161 Münster.
U. Gaier: Laßberg, Schwab und Schwaben (13). C. Arbeiter: Laßberg und Uhland: Konservative und Liberale im Vormärz (43). M. Harris: Joseph Maria von Laßberg und die Schweiz (61). W. Woesler: Jenny von Laßberg, die Droste und Joseph von Laßberg (79). M. Schumacher: Ein Wüstenherold für die Noth. Zu Pragmatik und Aktualität von Annette von Droste-Hülshoffs Geistlichem Jahr (105). F. Schwarzbauer: "Der Königin der deutschen Dichterinnen". Über die Wirkungsgeschichte der Droste in Meersburg (123). A. Steidele: Sind denn so schwül die Nächt' im April? Frauenliebe in Annette von Droste-Hülshoffs Leben und Werk (143). A. Peters: Ich späh' deiner Augen Schein. Die Macht des Blicks in Annette von Droste-Hülshoffs Ballade Der Graf von Thal (167). O. Niethammer: Wahrheit oder Herausforderung? Friedrich Schiller: "Das verschleierte Bild zu Sais" - Annette von Droste-Hülshoff: Das Fräulein von Rodenschild (183). J. Grywatsch: Alltag im Rüschhaus, oder: die Praxis der Familienkorrespondenz. Droste-Brief an Therese von Droste-Hülshoff vom 17./18. April 1841 vollständig - mit Abdruck des bisher unbekannten Briefschlusses (205). W. Woesler: Neuerwerbungen von Droste-Autographen durch die Universitäts- und Landesbibliothek Münster 2002 und 2003 (215). Chr. Kleinschmidt: Die Judenbuche im Medienwechsel. Visuelle Konfiguration in Text und Film (223). J. Grywatsch: Droste im Internet. Zum Relaunch der Website "www.droste-forschung.de" (245). U. Gaier: "... aus ihren tiefglühenden Poesieen". Ein ungedruckter Brief Gustav Schwabs zum Tod Annette von Droste-Hülshoffs (257). J. Grywatsch: Sellenverwandtschaft. Droste, Ludwig (Louis) von Madroux und Die junge Mutter. Mit einem bekannten Rezeptionszeugnis (261). * Bücherschau (265).

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157 Münster, Tel.: 0251/41320.
3/2007. M. Zehren: Tip-Top-Stimmung. Eine Wanderausstellung beleuchtet 60 Jahre westdeutsche Partykultur. U. van Jüchems: Freilichttheater. Vorhang auf! In der neuen Saison feiern drei westfälische Bühnen ihren runden Geburtstag. U. van Jüchems: Ihr Projekt heißt ADEBAR. Wetteifern für den Atlas deutscher Brutvogelarten. J. Nunes Matias: Pack die Badebluse ein. Uromas Schwimmvergnüngen litt unter rigiden Moralvorschriften. E. Ries: Kloster Dalheim wird Museum. Ein Blick ins Paradies. V. Jakob: KlosterLeben. Tätige Brüder - fromme Schwestern. Sehnsucht nach Gemeinschaft: Abwechslungsreich und vielfältig präsentiert sich das monastische Westfalen in Vergangenheit und Gegenwart. M. Schäfer: Kloster Corvey. Auf dem Weg zum Weltkulturerbe. M. Aust: Abtei Königsmünster. "Das ist nicht der Himmel auf Erden". Das Benediktinerkloster in Meschede kann sich über mangelnden Mönchnachwuchs nicht beklagen. Was suchen Menschen heute im Kloster? M. Zehren: Klosterroute Münsterland. Von Stift zu Stift. Die malerische Ortschaft Asbeck bei Legden ist Ausgangspunkt für vier interessante Radtouren zu zahlreichen kulturhistorischen Schätzen der Region. W. Morisse: Ein Haus der Gastfreundschaft. Die Mönche von Marienfeld. Neue Gemeinschaft belebt ehemaliges Zisterzienserkloster. W. Morisse: Im Garten der Franziskaner. Kunstfreund trifft Apoll. Geheimtipp: Historischer Klostergarten in Rietberg. M. Vaupel: Ein echtes See-Erlebnis. Magdalena Jetelová hat die Kunsthalle Recklinghausen geflutet. R. Doblies: "Tatort Paderborn". "Soul-Ship" gelandet. Zwölf Künstler auf den Spuren von irdischer Macht und himmlichen Mächten. Kl. Sluka: skulptur projekte münster 2007. "Es wird auch produktive Enttäuschungen geben". Für Skuptur-Kurator Kasper König ist moderne Kunst einfach zu verstehen, wenn man sich wirklich damit beschäftigt. Ab Mitte Juni gibt's dazu in Münster ausreichend Gelegenheit. W. Hinse: Gefeiert - vergessen - wiederentdeckt. Das unerhörte "Fräulein Ney". Vor 100 Jahre ist die münstersche Bildhauerin Elisabeth Ney gestorben. K. Mark: Torsten Kerl. Der restlose Heldentenor. Opernstar startete seine Karriere als Seiteneinsteiger am MiR. W. Platzeck: RuhrTriennale. Mythen des Mittelalters. Die dritte Saison unter Jürgen Flimm. W. Gödden: Frank Göhre. Er schreibt, wie Hitchcock filmt. Dem Publikum ist er durch "Tatort" - und andere Krimifolgen bekannt oder durch den Spielfilm "Abwärts" mit Götz George in der Hauptrolle. Aber das sind nur einige Facetten im weitverzweigten ?uvre des Autors Frank Göhre. W. Gödden: Ulrich Horstmann. Wer fernsieht, verpasst die Glühwürmchen. Mit seinem neuen Aphorismenband "Hoffnungsträger" beweist Ulrich Horstmann einmal mehr, dass Totgesagte länger leben - allen Unkenrufen zum Trotz. Wie gewohnt, ist alles in bester Manier auf den Punkt gebracht. * Kulturgut Nottbeck. Eine Bibel fürs Museum. Wenn ein Buch über ein halbes Jahrtausend alt ist, kann es viel erzählen. Das gilt auch und im Besonderen für die so genannte "Kölner Bibel" von 1478. M. Aust: Wisentprojekt im Rothaargebirge. Die Rückkehr der Riesenrinder. Im Siegerland sollen noch dieses Jahr Wisente ausgewildert werden, im benachbarten Sauerland will man die Wildrinder nicht haben - die riesigen Tiere könnten die Touristen verschrecken. Jetzt soll ein virtueller Zaun Abhilfe schaffen. * Kriegskinder. "Plötzlich ist alles wieder da". Flakhelfer und Schülersoldaten, Hitlerjunge und BDM-Führerin, Flüchtlinge und elternlose Kinder - WESTFALENSPIEGEL-Autor Jürgen P. Wallmann (geb. 1939) über Kindheitserinnerungen und den bemerkenswerten Bildband "Kriegskinder". Kl. Sluka: Alles, was grün ist. Schöne bunte Pflanzenwelt. Auf den Spuren Linnés: Ausstellung im Naturkundemuseum in Münster gibt faszinierende Einblicke in die Botanik. K. Pottgießer: Ortsporträt: Sundern. Sprung geglückt. Sauerländische Stadt erhielt Marketing-Preis der Stiftung Westfalen-Initiative. M. Zehren: Institut der Feuerwehr NRW. Wasser marsch! Europaweit einzigartige Übungshalle in Telgte. V. Jakob: Joseph Plaut. Schwergewicht der leichten Muse. Erinnerung an den Vortragskünstler aus Detmold. U. van Jüchems: Marken aus Westfalen. Hercules und Dominator. Claas aus Harsewinkel - einer der führenden Hersteller von Agrarmaschinen. A. Linke: Joachim Król. Kindheit im Reisekoffer. Bergmannssohn, Fußballfan und Filmstar aus Herne. B. Weides: Claudia Fährenkemper. Unheimlich Vertrautes. Wunderliche Welt des Mikrokosmos aus dem Werner Fotoatelier.
4/2007. M. Zehren: Mittelalterlich Spectaculum. Welch trefflich Feierey! Kaufmann aus Drensteinfurt leitet das erfolgreiche Ritterfestival. W. Morisse: Hexenbürgermeisterhaus. Vielschichtige Vergangenheit. Lemgo und sein Museum für Stadtgeschichte laden rund ums Jahr zum "Tag des offenen Denkmals". U. van Jüchems: Frühstücken im Rittersaal. Euregio-Projekt öffnet historische Anwesen für Gäste. J. Nunes Matias: Ohne Segen muss man fegen ... Von jungen Besenschwingern und "alten Schachteln". Th. Mense: Kunst im Zentrum. Seit sechs Wochen ziehen die Skulptur Projekte in Münster die Besucher zu Tausenden in die Stadt. Die Stimmung ist gut, die Resonanz ausgesprochen positiv. Auch wenn nicht alles gleichermaßen überzeugen kann. M. Zehren: "Ein sehr tolles Objekt!" Auf Kunstvermittlung wird bei der Skulpturenschau in Münster viel Wert gelegt. Die Sommerakademie richtet sich an Kinder und Familien, für Menschen mit Behinderungen gibt es sogar eigene Führungen. J. P. Wallmann: "Hier kann man doch nur alte Stiche verkaufen". "Münster, wie haste dir verändert!" - Die vierte Ausgabe der "skulptur projekte münster" regt heute niemanden mehr auf. 1977 war das anders. Damals tat sich die altehrwürdige Stadt schwer mit der modernen Kunst im öffentlichen Raum. R. Doblies: Kunst und Natur in Einklang. In vielen Gärten und Parkanlagen wachsen nicht nur Bäume und Blumen. In den grünen Oasen gedeiht zudem zeitgenössische Kunst - ein Pflänzchen, das sich innerhalb der "Garten-Landschaft OWL" in den vergangenen Jahren prächtig entwickelt hat. W. Hinse: Ein bisschen Schwund ... In den letzten zehn Jahren hat sich das Münsterland durch eine außergewöhnliche Initiative seiner vier Kreise in einen großen Skulpturengarten verwandelt. Doch mancherorts ist die moderne Kunst wieder verschwunden. M. Vaupel: Glaskasten Marl. Museum mit Druckblick. Jubiläumsschau zum 25. Geburtstag - Museumschef Uwe Rüth verabschiedet sich Ende des Jahres. R. Doblies: MARTa Herford. Die große Stille. Ausstellung als Gegenentwurf zum "lärmenden" Kunstbetrieb. B. Weides: Der unersättliche Experimentator. Der 11. Rubenspreis der Stadt Siegen ging diesmal an den Maler Sigmar Polke (geb. 1941), der als einer der international wichtigsten zeitgenössischen Künstler gilt. Bei der Begleitausstellung hat er selbst die Regie geführt. M. Schäfer: Vokalensemble "Drops". Mit Pfefferminz-Akkorden. Westfälische Vollblutmusiker auf der Nostalgiewelle. M. Schröder: Nangialai Nashir. Zwischen Orient und Okzident. Gitarren-Virtuose aus Dorsten. O. Volmerich: Reichlich Pläne, wenig Geld. Zukunftsträume rund ums goldene "U". Wenn es nach Dortmunds Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer geht, soll der "U"-Turm als Kulturtempel weltweit ein Zeichen setzen. Jetzt ringt er mit dem Land um Fördermittel. W. Gödden: Dr. Brumm trifft Rubinella. Unter dem Titel "BilderBuchSommer" kamen im Museum für Westfälische Literatur Illustratoren, Autoren, Wissenschaftler und Studierende zu einem Erfahrungsaustausch zusammen. W. Gödden: Wilhem Busch. Knittelverse für den Alltag. Den großen deutschen Volksdichter verbindet viel mit Westfalen. W. Gödden: Ulrich Schamoni. Halbstark in Münster. Der Schamoni-Clan schrieb deutsche Filmgeschichte. Wer erinnert sich aber noch an Ulrich Schamonis Roman "Dein Sohn lässt grüßen" - ein Skandalbuch, das Anfang der 1960er Jahre erschien und prompt verboten wurde? V. Jakob: "Alle Jahre wieder". Sittengemälde mit Kultstatus. Der Film der berühmten Schamoni-Brüder aus Münster ist auch 40 Jahre nach seiner Entstehung absolut sehenswert. Nicht nur zur Weihnachtszeit. C. Mönster: Eselsmilch und Edelkurtisane. Eine Ausstellung in Haltern zeigt, wie die Römer vor 2000 Jahre in Luxus schwelgten. V. Jakob: Karl Reichsfreiherr von und zum Stein (1757-1831). Unbequemer Staatsmann. Aus einstigen Untertanen formte er den modernen Staatsbürger, gegen Bevormundung und bürokratische Zwänge setzte er die kommunale Selbstverwaltung: Stein zu Ehren - ein Glückwunsch zum 250. Geburtstag der unabhängigen Querdenkers. A. Eimer: Einer, der auszog ... Von Altena nach Macao. R. Doblies: "Mobilität" in OWL. Museen in Bewegung. Zum zweiten Mal organisieren 50 Häuser ein gemeinsames Ausstellungsprojekt. A. Rossmann: Tetraeder. Spur der Steine. Das "Haldenereignis Emscherblick" in Bottrop bietet eine neue Aussicht. U. van Jüchems: Erfolgsschmiede in Sundern. Severin schaffte den Sprung vom Handwerksbetrieb zum Markenunternehmen. R. Doblies: Ray Dorset alias Mungo Jerry. "In the summertime ..." Mit seiner Hymne an den Sommer hat der Wahl-Bielefelder Erfolg ohne Ende. I. Fernandes: Mechthild Großmann. Was für eine Stimme! Als Staatsanwältin im Münster-Tatort kehrt die Schauspielerin und Tänzerin in ihre Heimatstadt zurück.





From Marcus.Weidner at lwl.org Sun Sep 2 11:40:45 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Sun, 02 Sep 2007 11:40:45 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2007,
Heft 4, Teil 2
Message-ID: 46DAA13D.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 31.08.2007, 08:05


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Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 4/2007, Teil 2


2. Hellweg

Der Dorfbote. Mitteilungen des Heimatvereins Norddinker, Vöckinghausen und Frielinghausen, Johannes Ulmke, Viereggenkamp 6, 59071 Hamm-Frielinghausen, Tel.: 02388/2842.
19/2007. J. Ulmke: Jahresbericht 2006. H. Westermann: "Das gantze Dorff Suetdincken verspilet". A. Beeck: Hochbetrieb bei Drei-Eichen-Fest. F. Grodzki: Autobahnstau mit der Schubkarre. K.-H. Vorwig: Fragmente einer Hofgeschichte. * Schöne Tage in Hamm für Gäste aus der Ukraine. A. Karbowski: Vandage, watt iss niu? G. u. M. Elwing: Schöne Tage im Schwarzwald. * So lange noch Eichen rauschen. H. Braukmann: Landwehren im Grenzbereich. M. Multermann: Bankdirektor beleuchtete Aspekte der Wiedervereinigung. F. Grodzki: Eine Urkunde im Geheimfach.

Geseker Heimatblätter. Zeitungsverlag Der Patriot - Beilage zur "Geseker Zeitung". Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e. V., Red.: Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke.
488/2007. K.-J. Freiherr von Ketteler (?): Über Störmeder Türme (1. Fortsetzung). M. Schraub: Das Hasenbutter. Ein alter Brauch aus Kindertagen.
489/2007. J. Schulte: Der Naune-Platz. K.-J. Freiherr von Ketteler (?): Über Störmeder Türme (2. Fortsetzung und Schluss).
490/2007. E. Richter: "Auff was weiß sich Burgermeister vnnd Rath entschuldigen das sie Graff Johan Philips von Oberstein die Statt Geisicken in Westphalen vbergeben". Die Verwüstung der Stadt Geseke von 1591 in der Darstellung einer zeitgenössischen Quelle.

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger, Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm.
9/2007. I. v. Scheven: "Durch Ziegenmilch wirst du erlangen Gesundheit, Kraft und rote Wangen..." Der Ziegenzuchtverein in Hamm-Heessen wurde bereits im Jahr 1910 gegründet. G. Beaugrand: Vom Waschtrockner bis zum Hutbügler. Interessante Sammlung über Energie- und Wasserverbrauchsgeräte erinnert im Hammer Wasserturm an die Nutzung von Wasser, Strom und Gas im Haushalt. * "Goatt maggte de Welt öüt nix". Kinderbibel in sauerländischer Mundart und auf Hochdeutsch. A. von Scheven: Auf dem Schulweg fotografiert. Der bergische Fotograf Wilhelm Fülle holte 1899 den Hammer Schulneubau der Töchterschule und seine Schülerinnen vor die Kamera. G. Köpke: Wiesenpieper auf Wiesensuche. Intensiv bearbeitete Fluren zerstören den Lebensraum der Vögel.
10/2007. G. Wiesendahl: Die Hammer Wassertürme: Weithin sichtbare Landmarken. Vor hundert Jahren war die Geburtsstunde des ersten Turmes für die Wasserversorgung in der Lippestadt. P. Reding: Schmuckes Fahrgastschiff auf westfälischen Kanälen. Die "Santa Monika III" feiert 2007 ihren 45. Geburtstag. * Marienkäfer gelten als "Glückskäfer". H. Platte: Ein alter Adelssitz mit neuer Bestimmung. Vor zehn Jahren schenkte Christoph Bernhard von Galen Haus Assen bei Lippborg einer jungen Ordensgemeinschaft. P. Gabriel: Mechthild von Galen gab drei Taler. Spendenliste aus dem 17. Jahrhundert in Drensteinfurt.
11/2007. H. Thomas: Beim Bombenangriff unter den Trümmern begraben. Das Haus der Familie Reckert wurde bei dem Luftangriff auf Hamm am 22. April 1944 total zerstört (3. Teil). M. Brand: Polnische Priester als Seelsorger bei ihren befreiten Landsleuten. Nach ihrer Haft in deutschen KZs kümmerten sie sich um die auf die Rückkehr in ihre Heimat wartenden Zwangsarbeiter in der Region Soest und Hamm. W. Hinke: Steinkolosse und Großsteingräber. Aus der Eiszeit sind in Westfalen viele Relikte erhalten geblieben. * "Johannisfeuer": Ein verschollener Brauch. * Karl von Boeselager sorgte energisch für das Wohl der Bauern. Der Herr auf Schloß Heessen bei Hamm bewährte sich bei den sozialen Umwälzungen in der Zeit um 1830.
12/2007. M. Perrefort: Hamm im 17. Jahrhundert: Zwischen Krieg und Konfessionsstreit. Ein Rückblick auf die politische und gesellschaftliche Situation vor 350 Jahren. W. Gernert: Französischer Ehrengast fiel in den Heessener Mühlenkolk. Vor vierzig Jahren wurde die Städtepartnerschaft zwischen Paderborn und Le Mans offiziell besiegelt. Bei Gruppenbegegnungen schlugen auch viele Bürger aus Hamm-Heessen Brücken der Freundschaft nach Frankreich. R. Bruns: Dampfmaschinen und Diesellokomotiven zum Anfassen. Das Maschinen- und Heimatmuseum Eslohe im Sauerland zeigt Schätze der Technik von einst.
13/2007. A. von Scheven: Auch im Tannenwald musste gebaut werden. Die Architekten Brandt & Langenkämper planten im Bauboom vor dem Ersten Weltkrieg Gaststätten und Vereinslokale in Hamm. H. Platte: Ein Bauernhof mit alter Tradition. Das ehemalige Rittergut Haus Mundloh in Bönen-Flierich weist zurück ins Mittelalter. G. Beaugrand: "Schau an der schönen Gärten Zier". Das ehemalige Kloster Dalheim bei Paderborn wurde zu einem einzigartigen Zeugnis der Kunst, Kultur und Natur. Neu angelegter "Paradiesgarten" mit Kräutern und Blumen aus den Gewölbefresken von Kirche und Kreuzgang. R. Kreienfeld: Ein Straße erinnert in Bockum-Hövel an den Rebell von Schill. Im Jahr 1809 versuchte der preußische Husarenoffizier vergeblich, die Macht des französischen Kaisers Napoleon zu brechen.
14/2007. S. Borgschulze: Mit dem Feuerhorn wurde Alarm gegeben. Aus der Geschichte der freiwilligen Feuerwehr in der Stadt und in der Ostenfeldmark von Hamm. G. Beaugrand: Uhren im Flug der Zeit. Seit fünf Generationen widmet sich die Familie Flüthe in Telgte der komplizierten Kunst der Uhrmacherei. "Werkstattpraktiken" für Uhrenliebhaber mit hohem Anspruch. U. Kunz: Sie schufen ein Abbild des Himmels. Die Kirche St. Heribert in Hallenberg: Ein Kulturerbe von hohem Rang im Sauerland. G. Beaugrand: Bis der Schützenvogel von der Stange fällt ... Die Schützenbruderschaften und Schützenvereine in der Region Hamm blicken auf eine stolze Tradition zurück.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot, Hansastraße 2, 59557 Lippstadt.
10/2007. A. Hoppe: Westernkötter Kinder in der NS-Zeit. Der Schulentlassjahrgang 1939 erinnert sich. W. Mues: Erinnerungen an eine Sturmnacht.
11/2007. H. J. Krämer: Beerdigungszeremonie in früherer Zeit. H. Knoche: Ehemalige Pferdewechselstation an der Reichsstraße 55 in Westernkotten. K. Luig: Preußischer Halbmeilenstein als Grenzstein in Bad Waldliesborn. U. Grun: Geld aus dem Rüthener Land für Dänenkrieg der Hansestädte.
12/2007. N. Sandmeyer: Von hoher Warte. Lebenslauf einer Schützenfahne.
13/2007. M. Berkenhaus: Vor 100 Jahren geboren: Heinrich Schulte Hense. Erinnerungen an den letzten "eigenen" Pfarrer von Cappel. J. Eickhoff: Das Spritzenhaus in Horn.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger, Schloitweg 19-21, 59494 Soest, Tel.: 02921/6880.
365/2007. H. Braukmann: Als an der Möhne noch die Wassermühlen klapperten. Ein kleiner Rückblick auf die früher unersetzliche Energiequelle. P. Reding: Schmuckes Fahrgastschiff auf westfälischen Kanälen. Die "Santa Monika III" feiert 2007 ihren 45. Geburtstag. * Marienkäfer gelten als "Glückskäfer". H. Platte: Ein alter Adelssitz mit neuer Bestimmung. Vor zehn Jahren schenkte Christoph Bernhard von Galen Haus Assen bei Lippborg einer jungen Ordensgemeinschaft. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (26): Ernst Herzog von Bayern, Kurfürst und Erzbischof von Köln. * Zur Verherrlichung Gottes. Chrorraum und Hochaltar der Pfarrkirche St. Nicolai in Lippstadt.
366/2007. F. Haarmann: Begeistertes Spiel unter freiem Himmel. Die Wickeder Freilichtbühne wurde vor 75 Jahren eröffnet. H. D. Schulz: Als noch auf den Pott gesetzt wurde... M. Brand: Polnische Priester als Seelsorger bei ihren befreiten Landsleuten. Nach ihrer Haft in deutschen KZs kümmerten sie sich um die auf die Rückkehr in ihre Heimat wartenden Zwangsarbeiter in der Region Soest und Hamm. W. Hinke: Steinkolosse und Großsteingräber. Aus der Eiszeit sind in Westfalen viele Relikte erhalten geblieben. * "Johannisfeuer". Ein verschollener Brauch. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (27): Weihbischof Dr. Johannes Pelcking. * "Werl - Alte Fotos erzählen". Neuer Bildband von Helmuth Euler erschienen. * "Friedhöfe der Synagogengemeinde Hovestadt". Interessante neue Schrift von Markus Hunecke.
367/2007. H. Braukmann: Als an der Möhne noch die Wassermühlen klapperten. Rückblick auf unersetzliche Energiequellen: Die Günner Mühle. Nordwestecke des Ausgleichsbeckens vor der Sperrmauer, 2. Folge. W. Gernert: Französischer Ehrengast fiel in den Heessener Mühlenkolk. Vor vierzig Jahren wurde die Städtepartnerschaft zwischen Paderborn und Le Mans offiziell besiegelt. Bei Gruppenbegegnungen schlugen auch viele Bürger aus Hamm-Heessen Brücken der Freundschaft nach Frankreich. R. Bruns: Dampfmaschinen und Diesellokomotiven zum Anfassen. Das Maschinen- und Heimatmuseum Eslohe im Sauerland zeigt Schätze der Technik von einst. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (28): Dodo Reichsfreiherr zu Innhausen und Knyphausen. H. Keinemann: Mit Pferd und Wagen auf Kipps Hof in Meckingsen. Zeitzeugen berichten aus der direkten Nachkriegszeit nach 1945.
368/2007. H. Funke: Ricarda Huch schwärmte vom Soester Fachwerk. H. Braukmann: Als an der Möhne noch die Wassermühlen klapperten. Rückblick auf unersetzliche Energiequellen: Mühlen in Delecke, Neuhaus und Drüggelte (3. Folge). H. Platte: Ein Bauernhof mit alter Tradition. Das ehemalige Rittergut Haus Mundloh in Bönen-Flierich weist zurück ins Mittelalter. G. Beaugrand: "Schau an der schönen Gärten Zier". Das ehemalige Kloster Dalheim bei Paderborn wurde zu einem einzigartigen Zeugnis der Kunst, Kultur und Natur. Neu angelegter "Paradiesgarten" mit Kräutern und Blumen aus den Gewölbefresken von Kirche und Kreuzgang. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (29): Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer. H. W. Schulz: Was ist eine "hölzerne Klinke"?
369/2007. F. Haarmann: Faltbootrennen und Fischerstechen gab's bei der Eröffnungsgala. Vor 75 Jahren entstand das Wickeder Strandbad an der Ruhr. Bei der Möhnekatastrophe im Mai 1943 zerstört. * Tragende Säule des Kulturlebens. Seit 1981: Heimatfreunde Bad Westernkotten. G. Beaugrand: Uhren im Flug der Zeit. Seit fünf Generationen widmet sich die Familie Flüthe in Telgte der komplizierten Kunst der Uhrmacherei. "Werkstattpraktiken" für Uhrenliebhaber mit hohem Anspruch. U. Kunz: Sie schufen ein Abbild des Himmels. Die Kirche St. Heribert in Hallenberg: Ein Kulturerbe von hohem Rang im Sauerland. H. J. Deisting: Berühmte Werl-Besucher (30): Weihbischof Hermann genannt Belonensis. * Gotisches Triumphkreuz weist auf die Mitte des Glaubens. Kunstwerke in der katholischen Pfarrkirche St. Nicolai in Lippstadt.

3. Kurkölnisches Sauerland

An Bigge, Lenne und Fretter. Heimatkundliche Beiträge aus der Gemeinde Finnentrop. Red.: Arbeitskreis für Geschichte und Heimatpflege in der Gemeinde Finnentrop e.V., Volker Kennemann, Weusperter Straße 10, 57413 Finnentrop, Tel.: 02721/7527, E-Mail: Vkennemann at aol.com
26/2007. F. Funke: Orkan "Kyrill" hinterließ Spuren der Verwüstung. Viele Waldbesitzer stehen vor dem Nichts. W. Geueke: "Kyrill" löste Katastrophenfall aus. Feuerwehrleute vollbrachten unglaubliche Kraftanstrengungen. R. Schulte: Der Schulten-Hof in Frielentrop (Teil 3). H. Hesener: Im Kindergarten 1938 - 1942. H. Schmidt/M. Schneider/A. Reker: Fichte im Sauerland. Auf verwehten Spuren: "Fichtensaatkamp Serkenrode". M. Splitt: Die Geschichte einer Glocke. H. van Elsbergen: Bamenohl - Wiegen der Brackenzucht? G. Junker: 100 Jahre "Alte Apotheke" in Finnentrop. * Kalendarium aus der Gemeinde Finnentrop. 1. November 2006 bis 31. März 2007.

An Möhne, Röhr und Ruhr. Heimatblätter des Heimatbundes Neheim-Hüsten e.V., Widukindstraße 23, 59757 Arnsberg.
40/2007. H. Welke: Nach dem Stadtbrand 1807. F. J. Schulte: 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Stadt Arnsberg. R. Goldner: Neujahrsempfang 8 - Januar 2006 - im Feuerwehrgerätehaus. F.-J. Leclaire: Das Springufer und sein Umfeld. Gestern, heute (und morgen?). L. Ritterbach: 2006 - Ein Jahr im Rückblick. * Dieter Henrici - Ehrenbürger unserer Stadt. Ansprache des Bürgermeisters Hans-Josef Vogel zur Verleihung des Ehrenbürgerrechtes im Rahmen des Neujahrsempfang der Stadt Arnsberg am 21. Januar 2007 im Sauerlandtheater. W. Mutzenbach: Vor hundert Jahren. Ein Blick in das Central-Volksblatt 1906. F. J. Leclaire: Was hat Hamm, was Neheim nicht hatte? W. Saure/H. Frederking: Heinrich Frederking, Pfarrer in Neheim 1931 - 1963. Pfarrer der ev. Kirchengemeinde Neheim in schwerer Zeit. Th. Schröder: Schützenbruderschaft St. Johannes Baptist Neheim 1607 - 2007. G. Scheja: Renaturierung der Möhne und der Ruhr in Neheim. O. G. Blarr: Gedenkblatt für Wilfried Michel (1938-1997). Organist an der historischen Orgel der Klosterkirche und Begründer der Musikreihe MUSICA SACRA OELINGHAUSEN. J. Post: Tätigkeitsbericht vom 1. Januar 2006 - 31. Dezember 2006.

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach 14 65, 59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
2/2007. F. Nagel: Allendorf - ein Dorf mit Zukunft. F. Schulte-Kramer: Allendorf - ein altes Dorf wird Stadt. F. Nagel: Vorbereitungen der 600-Jahr-Feier der Stadt Allendorf. G. S. Freiherr von Weichs: "Kyrill" und die Folgen für die Mittelgebirgsregion Südwestfalen - ein Blick durch das Zeitfenster. H. Halbfas: St. Alexander in Schmallenberg. Oder: Gibt es Maßstäbe für Kirchtürme und Kirchenräume? D. Becker: Das Rote Kreuz von Niedereimer. E. Cichy: Ein Grabhügel aus Sundern-Allendorf. W. F. Cordes: Grenzerinnerungen - an der Stelle eines ehemaligen Schlagbaums zwischen der Grafschaft Mark und dem kölnischen Herzogtum Westfalen. Cl. Müller: Heimat als Auftrag. 25 Jahre Heimat- und Geschichtsverein Medebach. G. Schmitz: Das Waldarbeitermuseum in Latrop. A. Lübke: Allendorfer Köpfe, "Twiärßbraken" und Filous. M. Raffenberg: Eine Sozialgeschichte Sauerländischer Traditionen. R. Feldmann: Rosskastanie und Miniermotte - ein Baum und sein Schädling. A. Müllmann: Abschied von Heinz Pardun.

Südsauerland - Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe. Kreisheimatbund Olpe e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe, Westfälische Straße 75, 57462 Olpe, Tel.: 02761/81-542.
2/2007. F. Beckehoff: Der Orkan "Kyrill" im Kreis Olpe. Eine erste Bestandsaufnahme. G. Gröger: Weiterer Pilgerstein an der Heidenstraße eingeweiht. H. Halbfas: Das Heckenlabyrinth in Drolshagen. R. Kirsch-Stracke: Kaspar von Fürstenberg (1545-1618) - Pflanzensammler und Gärtner. A. Bruns: Gartenkunst im Sauerland vor über vierhundert Jahren. O. Höffer: Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn Fürstenberg-Herdringen (Teil 12). S. Falk: "Habe nun nach Kräften alles für Euch getan ..." Ein Brief der jungen Maria Haase aus Meggen an ihren Bruder Karl vom 31. Juli 1914. H. Wintersohl: Heinrich Alterauge (* 1883, ? 1980). Ein Drolshagener Original. B. Haberhauer-Kuschel: Ludwig Korte verstorben. S. Falk: Bericht über die Mitgliederversammlung des Kreisheimatbundes am 17. Oktober 2006. H.-W. Voß: Heimatchronik vom 1. Januar 2007 bis 31. März 2007. H. Halbfas: Leserbrief zu "Wilhelm Weber. Ein Lebensbild" von Manfred Hermanns (HSO 1/2007).

Tüsken Linne un Luer - Zwischen Kirchlinde und Luerwald. Bewahren durch Überliefern. Beiträge zur Geschichte der ehemaligen Gemeinde Holzen. Hrsg.: Arbeitskreis für Ortsgeschichte, Westerholtstraße 40, 59757 Arnsberg.
17/2003. B. Padberg: Abbenbusch und Alte Wiese - Klosterbesitz oder Eigentum der Linner Markgenossen? Eine Urkunde berichtet über Streitigkeiten vor 750 Jahren. M. Deimel: Ein altes Haus und seine Geschichte. Aus der Chronik des "Hauses Steffen" in Holzen und ein gerichtlicher Vertrag von 1852. M. Mutzenbach: Die Bieber. J. Bauerdick: Ein Stück Heimat weniger - Die Heidener Schule wurde abgerissen.
18/2004. * 75 Jahre Schule Holzen. * Aus dem Leben eines Sonderlings - "Robertchen". B. Padberg: Der 30-jährige (Schäfer-)Krieg von Mimberge. * Euer Opfer mahnt zum Frieden! Erinnerungen aus der Nachkriegszeit 1945 (Fortsetzung). M. Deimel: Von der Kaiserlichen Reichspost bis zur Deutschen Post AG. 100 Jahre Poststelle Wälter/Risse in Holzen.
19/2004. W. Mutzenbach: Vor 725 Jahren: Kloster Oelinghausen erwirbt Güter in Holzen. F. Geuecke: Wasser ist Leben. Wasserversorgung in der Gemeinde Holzen. B. Padberg: Mi Jesu! Tua Crux nobis Lux et bonus est Dux. "Mein Jesus, dein Kreuz ist uns ein Licht und ein guter Führer". Aus der Geschichte des Oelinghauser Kirchturms. R. Krämer: Düese unwiese Kiärl! (Dieser verrückte Kerl!) W. Mutzenbach: Silvester in früherer Zeit. J. Bauerdick: Der Heidener Urkundenstreit von 1929.
20/2005. Die Stunde Null - 08. Mai 1945. Zeitzeugen erinnern sich an die Endzeit des Krieges vor 60 Jahren. Der Luftkrieg über unserer Heimat 1944/45. Aus Friedrich Geueckes Kriegstagebuch. M. Deimel: Das Kriegsende in den Nachbarorten. J. Bauerdick: Überleben in Chaos und Terror - Die "Befreiung" 1945 auf den Höfen der Heide. R. Krämer: Glück im Unglück. B. Padberg: Archiv-Splitter aus den Unterlagen des Arbeitskreises für Ortsgeschichte 1933 - 1945.
21/2005. R. Krämer: Von Wild und Jagd, Jagdleidenschaft, Wilderei und ihre Folgen im Lüerwald und Biebertal, damals und heute. W. Mutzenbach: Holzen in den Schatzungsregistern. B. Padberg: "Sancta Agatha - Ora Pro Nobis!" - Vom Feuer und vom Feuerschutz tüsken Linne und Luer. W. Mutzenbach: "ein neuhes häuschen für einen beyliger .." Aus dem Leben der Bauerschaft Holzen im 18. Jahrhundert.
22/2006. F. Geuecke ? 1981: Aus der Geschichte der Gemeinde Holzen im 19. Jahrhundert. W. Mutzenbach: "....... und geschieht nichts Neues unter der Sonne". B. Padberg: Von Aalsberg bis Zirkschlah - Flurnamenerfassung im Bereich der ehem. Gemeinde Holzen. W. Mutzenbach: Ein Kirchturmhahn - sein erster und letzter Flug. F. Geuecke ? 1981: Die Kanalisation im Ort Holzen. F. Geuecke ? 1981: Die Umlegung oder Flurbereinigung in der Gemeinde Holzen. J. Bauerdick: Der Bär ist los ...! M. Deimel: Vom Haferantrieb zum Dieselross. Über die beginnende Motorisierung in der Landwirtschaft Holzens.
23/2006. R. Krämer: Flurnamen erzählen Geschichte(n). "Schafwäsche". M. Deimel: Der Severinshof - Geschichte und Geschichten aus dem letzten Jahrhundert. P. Große Entrup: Eine Kindheit und Jugend im Münsterland 1936 bis 1960 (in Auszügen). B. Padberg: Die Hudeberechtigungen in der Linner Mark. W. Mutzenbach: Das Holzener Hudeland.
24/2007. W. Mutzenbach: Palmzweig und Petrusschlüssel - Von der Entstehung des Holzener Gemeindewappens. R. Krämer: Das Bibertal bei Holzen vorm Lüer in der Sendung "Heimatkalender" von Radio Sauerland am 18. April 1993 (verkürzte Fassung). W. Mutzenbach: "Eine Wurst ist ein Geheimnis ..." P. Große Entrup: Für Volk und Vaterland. B. Padberg: Wettmarsen - die Entwicklung der Höfe und deren Grundherrschaft in Mittelalter und früher Neuzeit.






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From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Sun, 02 Sep 2007 11:41:20 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2007,
Heft 4, Teil 3
Message-ID: 46DAA160.84E3.00E5.0@lwl.org>

Von: "Ute Kortmann",
Datum: 31.08.2007, 08:05


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Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 4/2007, Teil 3

4. Märkisches Sauerland

Ennepetaler Heimatbrief 2006. Heimatbund Ennepetal, Cosimo Palomba, Bismarckstraße 21, 58256 Ennepetal.
A. Velten-Franke: Von Verwaltung und Parlament. A. Velten-Franke: August Bartz - Entdecker der Heilwirkung der Kluterthöhle. K.-H. Lausberg: Mit unserer Mundart Verfälschung entlarvt. G. Schröder: Rund um den Büttenberg. W. Bettin: Rüggeberge Jahreskaleidoskop 2006. W. Balke: Rüggeberg. W. Balke: Oma Bienenstich. K.-H. Lausberg: Erinnerungen eines Konfirmanden des ersten Nachkriegsjahres in Rüggeberg. J. Schmidt: Ein Rückblick auf einige Ereignisse und Neuerungen im Jahr 2006 in unserer Umgebung. M. Michalko: Splitter aus Voerde. W. Schweflinghaus: Altenvoerde. H. Busse: Oma Meier was es bi iährem Pastor ingelatt. H. Köhler: Kulturgemeinde. G. Bioly: Sport in Ennepetal. W. Bettin: Heimatverein Rüggeberg. M. Michalko: Heimatverein Voerde. G. Sadlowski: Landsmannschaft Ostpreußen. W. Holkott ?: Sä konn un konn nicht utstiegen. H. Busse: Fit vör Twölf. H. Busse: Labumm. W. Balke: Dat twedde Meilafest. H. Busse: Op däm Bänksken vör däm Huse. * Schauhkop bi Ewald. * Dä Hiärwes des Liärwens.

Heimatblätter für Geschichte, Kultur und Brauchtum im Märkischen Kreis und in Westfalen. Beilage zur Mendener Zeitung, zum Altenaer Kreisblatt und Süderländer Volksfreund, Kolpingstraße 35, 58706 Menden, Tel.: 02373/17300.
191/2007. A. Fricke: Kunsttradition von der Romanik bis zum Barock. H. D. Schulz: Wegen zwei "Fössen" nach Dortmund. In Iserlohn nahm man vor rund 200 Jahren die Altenaer mit kleinen Spottgeschichten auf den Arm. P. Reding: Schmuckes Fahrgastschiff auf westfälischen Kanälen. Die "Santa Monika III" feiert 2007 ihren 45. Geburtstag. * Marienkäfer gelten als "Glückskäfer". H. Platte: Ein alter Adelssitz mit neuer Bestimmung. Vor zehn Jahren schenkte Christoph Bernhard von Galen Haus Assen bei Lippborg einer jungen Ordensgemeinschaft. H. Hildenbrand: Die Zünfte sorgten für Anerkennung und Sicherheit. Schon im 12. Jahrh. wurde das Handwerk durch Zünfte gegliedert. H. D. Schulz: Schützenbrüder wegen "Tubaktrinkens" verurteilt... Seltsame Wörter im Brüchtengeding der Altenaer Schützen.
192/2007. A. Fricke: Alte Meilerplätze im Sauerland. Als noch Holzkohle in unserer Heimat gewonnen wurde. H. W. Stein: Der "Schlettenhof" in Dahle. Der Name der Straße weist in vergangene Jahrhunderte zurück. M. Brand: Polnische Priester als Seelsorger bei ihren befreiten Landsleuten. Nach ihrer Haft in deutschen KZs kümmerten sie sich um die auf die Rückkehr in ihre Heimat wartenden Zwangsarbeiter in der Region Soest und Hamm. W. Hinke: Steinkolosse und Großsteingräber. Aus der Eiszeit sind in Westfalen viele Relikte erhalten geblieben. * "Johannisfeuer": Ein verschollener Brauch. H. D. Schulz: Noch einmal: "Hölzerne Klinke". Interessante Deutungen eines alten Flurnamens. H. D. Schulz: Tausendjährige Eiche in Körtlinghausen. Eine aufschlussreiche Mitteilung aus dem Jahr 1857.
193/2007. A. Fricke: Alte Meilerplätze im Sauerland. Als noch Holzkohle in unserer Heimat gewonnen wurde. H. W. Stein: Ein alter Dahler Hochzeitsbrauch. Aus dem Jahrbuch des "Vereins für Orts- und Heimatkunde" 1902. W. Gernert: Französischer Ehrengast fiel in den Heessener Mühlenkolk. Vor vierzig Jahren wurde die Städtepartnerschaft zwischen Paderborn und Le Mans offiziell besiegelt. Bei Gruppenbegegnungen schlugen auch viele Bürger aus Hamm-Heessen Brücken der Freundschaft nach Frankreich. R. Bruns: Dampfmaschinen und Diesellokomotiven zum Anfassen. Das Maschinen- und Heimatmuseum Eslohe im Sauerland zeigt Schätze der Technik von einst. N. Aleweld: Dem Herzen Jesu geweiht. Die katholische Missionskirche zu Hennen. M. Grünwald: Mit Spinnrad und Schafwolle gegen Schicksalsschläge. Wie der "endlose Faden" Verzweiflung in neuen Lebensmut verwandelte.
194/2007. E. Dossmann: Bauern und Kötter unserer Zeit. Zur Geschichte des Ortsteils Lössel der Stadt Iserlohn. H. W. Stein: Anna Gans hörte die Glocken läuten. H. Platte: Ein Bauernhof mit alter Tradition. Das ehemalige Rittergut Haus Mundloh in Bönen-Flierich weist zurück ins Mittelalter. G. Beaugrand: "Schau an der schönen Gärten Zier". Das ehemalige Kloster Dalheim bei Paderborn wurde zu einem einzigartigen Zeugnis der Kunst, Kultur und Natur. Neu angelegter "Paradiesgarten" mit Kräutern und Blumen aus den Gewölbefresken von Kirche und Kreuzgang. H. D. Schulz: Als in alter Zeit die Straße nach Altena gebaut werden sollte. Ein interessanter Rückblick auf Lüdenscheids Vergangenheit - Eine alte Festschrift gibt Auskunft. A. Fricke: Die Wolfskuhle in Lendringsen. Pulsierendes Leben in früheren Siedlungsperioden.
195/2007. E. Dossmann: Bauern und Kötter unserer Heimat. Zur Geschichte des Ortsteils Lössel der Stadt Iserlohn (2. Folge). H. D. Schulz: Gefährliche Sprengungen beim Stollenbau. Erinnerung an einen Unfall in der Altenaer Lindenstraße. G. Beaugrand: Uhren im Flug der Zeit. Seit fünf Generationen widmet sich die Familie Flüthe in Telgte der komplizierten Kunst der Uhrmacherei. "Werkstattpraktiken" für Uhrenliebhaber mit hohem Anspruch. U. Kunz: Sie schufen ein Abbild des Himmels. Die Kirche St. Heribert in Hallenberg: Ein Kulturerbe von hohem Rang im Sauerland. H. W. Stein: Auf der Giebel stand einst das "Haus Islebecke". Nach der Überlieferung hatten die Ritter von der Isenburg ein Lehnsgut im Dahler Gebiet. A. Fricke: Die Wolfskuhle in Lendringsen. Pulsierendes Leben in früheren Siedlungsperioden (2. Folge).

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn. Beiträge zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger Heimatblätter e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638 Iserlohn, Tel.: 02371/41573.
6/2007. W. Bleicher: Ein Beitrag zur Industriegeschichte am Langenkamp. W. Bleicher: Die ältesten Ansichten des Werkes in Neu-Oege. * Bilder und Geschichten aus dem alten Hohenlimburg. Vom Bierweg. W. Bleicher: Kartenbilder Hohenlimburgs aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. W. Bleicher: An der unteren Herrenstraße in alter Zeit. * Die Schichterin - Eine Sage. P. Trotier: Kleine Anmerkung zur "Skrophulose". H.-D. Schulz: Hohenlimburg von 100 Jahren - Teil 1 (nach Berichten aus dem "Altenaer Kreisblatt").
7/2007. W. Bleicher: Habent sua fata libelli. H. Lingen: 175 Jahre Evangelischer Frauen- und Jungfrauenverein Elsey/Limburg/Nahmer. * Alte Schulbilder 1954. * In memoriam Wilhelm Honselmann (19.2.1918 - 3.4.2007).
8/2007. W. Bleicher: Die Akeldruft des "Rauchhauses" von Schloß Hohenlimburg. H. D. Schulz: Hohenlimburg vor 100 Jahre - Teil 2 (nach Berichten aus dem "Altenaer Kreisblatt"). W. G. Vogt/I. Bischoff: Die Grabplatte des Dall von Call. Identifizierung eines Grabplattenfragments auf dem Kirchhof in Dahl an der Volme. W. Bleicher: Zur Erinnerung an Otto Krägeloh. W. Bleicher: Dem Künstler Gerhard Sättler zu Ehren.

Der Märker. Landeskundliche Zeitschrift für den Bereich der ehemaligen Grafschaft Mark und den Märkischen Kreis. Red.: Dr. Christiane Todrowski, Kreisarchiv und Landeskundliche Bibliothek des Märkischen Kreises, Bismarckstraße 15, 58762 Altena.
1-4/2007. F. Petrasch: Einmarsch der Amerikaner und Neuanfang in der Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde. G. Aschöwer: "Mit ernster Sorge wurde auf die mangelhafte Ernährung hingewiesen". Zur Versorgungs- und Gesundheitssituation in den Landkreisen Altena und Iserlohn zwischen 1945 und 1948. D. Simon: Koppelschlösser zu Tauchsiedern. Zum wirtschaftlichen Leben in Lüdenscheid 1945 bis 1948. E. Thomas: Das britische Internierungslager "No. 7 Civilian Internment Camp" Hemer, 1945 - 1946. D. Scholz: Eine Zeit fast ohne Zeitungen. Der politische Umbruch in Castrop-Rauxel im Spiegel der sich wandelnden Presse - Ende März 1945 bis Anfang Mai 1946. I. Zezulak-Hölzer: "Flucht und Vertreibung" - Grundsätzliches und Lokales. G. Bettge: "Stopsack ist ein ruhiger, vernünftiger Mann ..." Das Entnazifizierungsverfahren des Iserlohner Fabrikanten Hermann Stopsack. N. Klauke: Politische Verhältnisse der Nachkriegszeit und Wahlen in Menden. G. Bettge: Die Demontage der Iserlohner Metallwarenfabrik H. D. Eichelberg. M. Wittkopp-Beine: "Wir dürfen auf diese Leistung, die jeder Großstadt würdig wäre, stolz sein!" Das Plettenberger Stadttheater 1946 bis 1949. G. Bettge: "Die Brücke". Ein Ort der Völkerverständigung und der politischen Bildung. Chr. Todrowski: Von der Schwierigkeit, an Informationen über erlebte Geschichten zu kommen. Der Geschichtswettbewerb des Arbeitskreises "Schule und Heimat" im Heimatbund Märkischer Kreis. K. Müller: Impressionen aus der Nachkriegszeit - ein Literaturspiegel. * Buchbesprechungen.

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.: Bürger- und Heimatverein. Schriftleitung: G. Mieders, Am Königsberg 19, 58675 Hemer, Tel.: 02372/2349.
2/2007. G. Herchenröder: Kleinbahngleise am Uhufelsen im Hönnetal. H.-J. Geismann: Karl Klöcker gestorben. W. Wörsdörfer: Das Regulativ über Schulbesuch und Kinderarbeit im Brennpunkt sozialer und wirtschaftlicher Zwänge (1839). * Bahnstecke Hemer - Menden stillgelegt. * Hemer Ausrichtungsort der Landesgartenschau 2010. R. Kammerinke: Eine Geistergeschichte, die auf Wahrheit beruht. P. Kramme: Auszüge aus dem Jahresband 1932 des "Märkischen Landboten" (1). E. Voß: Kleine Heimatchronik 1. Quartal 2007.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und Land. Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V., Alte Rathausstraße 1, 58511 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645, Internet: www.ghv-luedenscheid.de
170/2007. L. Budraß: Das System Lüdenscheid und seine Gegner. Zum Wandel der südmärkischen Metallwaren- und Elektroindustrie zwischen 1925 und 1950.

5. Minden-Ravensberg

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.: Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Amtshausstraße 3, 32051 Herford, Tel.: 05221/131463, E-Mail: kreisheimatverein at kreis-herford.de
61/2007. * Das alte Bergertor und seine Mauer. Bilder aus dem Herford der Nachkriegszeit. Chr. Laue: Heute: Exitus. Albert E. und Johanne P. - zwei Opfer der Euthanasie aus Herford. E. Möller: Die Brombeere vom Buhn. Unter den stacheligen Sträuchern mit den leckeren Früchten trägt einer seit 1876 den Namen des Vlothoer Hügels in seinem Namen. * Luft anhalten und tauchend quer durch. Wie die Älteren das Schwimmen lernten - in Bächen, "Batzen" und der Overbeckschen Flussbadeanstalt. P. Brennenstuhl/G. Flachmann/M. Weber: Margrets Kinderfotoalbum... ist jetzt wieder aufgetaucht. Erinnerungen an eine unbeschwerte Zeit in der Borriesstraße in Herford. Zwischen Puppen und Reckstange, Bollerwagen, Badewanne und einem Stiegelmeyer-Bettchen. S. Kassebaum: Der rote Matrose aus Obernbeck. Wie Josef Lemke in den Kreis Herford kam und zum Widerstandskämpfer wurde. Chr. Mörstedt: Frosch im Tiefflug. Der historische HF-Testbericht: DELMAG H2S-Ramme. M. Guist: Eine Kelle Köskenwater. Das vergessene Kaltgetränk der Minden-Ravensberger. G. Heining: Äbtissin Hedwig und die Hedewige. Rätsel um die Herkunft der "heißen Wecken".

Ravensberger Blätter. Organ des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg e.V., Rohrteichstr. 19, 33602 Bielefeld, Tel.: 0521/512469.
1/2007. B. Schroedter: Die Bildschnitzerfamilie Hattenkerl in Bielefeld und ihre Ausstrahlung nach Brandenburg. Eine Skizze. M. Blindow: Hugo Riemann. Chordirigent in Bielefeld von 1874 bis 1878. Chr. Lutterkort: Der Maler Hermann Stenner (1891-1914). H. Büsemeyer: Von Bielefeld nach Java und zurück. Friedrich Wilhelm von Laer und die Gründung der von-Laer-Stiftung. R. Köhne: Nachträgliches zur Biographie Johann Wilhelm Loebells.

Der Sennestadtverein. Mitteilungsblatt für Mitglieder des Sennestadtvereins. Sennestadtverein e.V., Lindemann-Platz 3, 33689 Bielefeld.
43/2007. * Nachruf auf unseren Ehrenvorsitzenden Hans Vogt. * Alle Jahre wieder ein Osterfeuer. * Besuch in der Picasso-Ausstellung. Neue Wanderwege markiert. * Gelungene Ausstellung zum Start in die Saison 2007. * Wo Deutschland am schönsten ist.

6. Münsterland

Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld. 31. Jg. (2006). Hrsg.: Kreisheimatverein Coesfeld e.V., Arbeitskreis für Geschichte und Archivwesen. Red.: Peter Ilisch, Christian Wermert. Kreis Coesfeld, Friedrich-Ebert-Straße 7, 48653 Coesfeld. Internet: www.kreisheimatverein-coesfeld.de, E-Mail: info at kreisheimatverein-coesfeld.de
P. Ilisch: Beiträge zur Kirchengeschichte von Bösensell und Appelhülsen (5). N. Nagel: Zwei Inventare der St. Jakobi-Kirche in Coesfeld aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Mit einem Nachtrag um ?Handschriftencensus Westfalen' (29). L. Pago: Aus der Geschichte der Burgkapelle in Rechede bei Olfen (63). H. Schlutius: Gold und Silber, Samt und Seide. Die vornehme Kleidung eines hohen Adeligen in der Barockzeit (73). E. Dickhoff: Die Erhebung des Thurn- und Taxis'schen Reichspostmeisters Hermann Ignatz Ham(m) in den erblichen Adelsstand (85). L. Pago: Turbulenzen im preußisch-deutschen Kulturkampf (91). G. Krüger: Antisemitische Übergriffe 1923 - Schändung des jüdischen Friedhofs 1928: Überlegungen zu zwei vergessenen Ereignissen der jüngeren Lüdinghauser Stadtgeschichte (105). K. Hagenbruch: Der Lebensabend jugoslawischer Generäle auf Schloss Varlar, 1948-1970 (137). N. Damberg: Das "C", der Ochse und rot-gold - Formen öffentlicher Repräsentation in Coesfeld zwischen 1930 und 1984 (181). H.-P. Boer: Funde zur Geschichte der Glockengießer in Münster und ihre Verbindungen nach Saarburg und Koblenz/Familien Stocky und Mabilot (191). J. Eichler: Kreuzwegreliefs in Havixbeck (195). E. Stephan: Chronik des Kreises Coesfeld 2005/2006 (201).

Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege. Hrsg.: Verein für Heimatpflege Bocholt e. V., Stadtarchiv Bocholt, Münsterstraße 76, 46397 Bocholt, Tel.: 02871/953-349.
2/2007. B. Blesenkemper: "Je globaler die Welt wird, desto wichtiger sind echte Werte!" Georgius-Vorsitzender Matthias Löhr beschreibt im Interview einen Schützenverein im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne. H.-J. Seggewiß: 600 Jahre St.-Georgius-Schützenverein. Eine Chronik. * Schützenkönige und Schützenkönigspaare von 1611 bis 2006. * Die Vorsitzenden von 1853 bis 2007. * Die Spitze des Bataillons von 1853 bis 2007. J. Niebur/R. Beimesche: St.-Georgius-Schützenverein in der Zeit des Nationalsozialismus. J. Niebur: "Herr Berla ist heute noch Mitglied". Erinnerungen an die jüdischen Mitglieder des St.-Georgius-Schützenvereins.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Beilage der Westfälischen Nachrichten, Soester Str. 13, 48155 Münster.
6/2007. O.-E. Selle: Bischof Dietrich von Isenburg und der heutige Dom. Unter seiner Herrschaft begann 1225 der Neubau.
07/2007. L. Folkerts: Gerhard Domagks Wirken reicht bis in die Gegenwart. Münsters einziger Nobelpreisträger leistete Bahnbrechendes.

Emsdettener Heimatblätter. Hrsg.: Heimatbund Emsdetten, Manfred Schröder, Mühlenstraße 26, 48282 Emsdetten.
88/2007. W. Kamp: Ein Politiker zum Thema Heimat. M. Schröder: "Heimat" im Wandel der Zeit ...? (2. Teil). M. Pudlik: 75 Jahre Imkerverein Emsdetten e.V. * Um den Heimatbund verdient gemacht. Willi Kamp und Helmut Rauer Ehrenmitglied. H. Rinsche: Der Mühlenbach mündet wieder naturnah in die Ems. J. Eggers: Man erinnert sich: 1946-1952: Kulturausschuss nach dem Krieg.

Warendorfer Kiepenkerl. Forum für Kunst, Theater, Musik, Heimat- und Denkmalpflege in Warendorf. Hrsg.: Heimatverein Warendorf, Altstadtfreunde Warendorf, Kunstkreis Warendorf, Kammermusikkreis Warendorf, Stadtmuseum Warendorf, Theater am Wall. Red.: Siegfried Schmieder, Hansering 31, 48231 Warendorf.
50/2007. N. Funken: "Warendorfer Kiepenkerl". In 50 Ausgaben ein "Forum für Kunst, Theater, Musik, Heimat- und Denkmalpflege". L. Sandmann: Die Altstadt von Warendorf im Jahr 1908. Ein Bronzemodell für den Marktplatz. N. Funken: Josef Olgemöller (1910-1989). Ein verdienter Förderer des Vereinslebens unserer Stadt. Kl. Ring: Paul Tönnißen. L. Sandmann: Spuren in Stein von Wolfgang Budde. A. Pinnekamp: Abstrakte Kunst als Ausdruck intuitiver Kreativität. Ausstellung "Kreuz und Zeichen". R. Schulze Versmar: Die Museumsbesuche des Kunstkreises Warendorf. A. Auer: "Theater, Theater, der Vorhang geht auf". M. M. Ester: Das Signet des Stadtrundgangs "Jüdisches Leben in Warendorf". Thorarolle und Thorazeiger symbolisieren Kultur und Geschichte der Juden.






From Marcus.Weidner at lwl.org Sun Sep 2 11:41:49 2007
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Sun, 02 Sep 2007 11:41:49 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen, 2007,
Heft 4, Teil 4
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Von: "Ute Kortmann",
Datum: 31.08.2007, 08:05


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aus der vom Heimatbund herausgegebenen Zeitschrift "Heimatpflege in
Westfalen" posten. Etwaige Doppelungen bitten wir zu entschuldigen. [MW]


Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 4/2007, Teil 4

7. Paderborner und Corveyer Land

Aus Calenbergs vergangenen Tagen. Mitteilungsblatt und Heimatbrief des Ortsheimatpflegers. ESC-Eigenverlag Walter Strümper, Wettesinger Weg 5, 34414 Warburg, Tel.: 05641/8844, E-Mail: wstruemper at t-online.de
1/2007. * Der Dreißigjährige Krieg. Christian von Braunschweig-Lüneburg, genannt "Der tolle Christian" und die Folgen. * Die Herren von Calenberg im 30-jährigen Krieg. * Beschreibung der Calenberger Burg im Bild des C.F. Fabritius zum "Ambtshaus Calenberg". * Das Jahr 1935 in Calenberg.

damals & heute. Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege aus Delbrück. Hrsg.: Bernhard Kößmeier, Stadtheimatpfleger Delbrück, Diebeskämpen 10, 33129 Delbrück-Boke, E-Mail: koessmeier at t-online.de
6/2007. H. J. Rade: Schlug Arminius die Römer im Delbrücker Land? Im Jahre 1539 wurde die Varusschlacht im Gebiet zwischen Lippe und Ems lokalisiert.

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. Red.: Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn, Lindenstraße 12, 33142 Büren, Tel.: 02951/970226, E-Mail: GrabeW at kreis-paderborn.de
134/2007. K. Schmidt: Die Königliche Erziehungsanstalt - das Staatliche Erziehungsheim Hardehausen (1902-1927). N. Ellermann: Der Bahnhof Wewelsburg im Wandel der Zeit. J. Wedekin: Verfolgt, vertrieben, vernichtet... Das Schicksal der jüdischen Familien Bähr und Tobias aus Haaren. H. Multhaupt: Ein Abdinghofbruder baute ein englisches Kloster in Niedersachsen. In der ehemaligen Abteikirche Lamspringe erinnert eine Wandtafel an den Benediktinermönch Eberhard Lambers aus Paderborn. W. Becker: 1945: Die Schlacht im Teutoburger Wald aus amerikanischer Sicht. K. Weber: Der alte Kornspeicher auf dem Schultenhof in Scharmede. W. Czeschick: "Petri Heil!" - Anmerkungen zur Wewelsburger Almefischerei. A. Schwede: Die Münzstätte der Reichsabtei Corvey zwischen 1607 und 1660. Kl. Zacharias: Zwei westfälische Äbte im niederösterreichischen Stift Geras. H. Tenge: Von Hardehausen nach Hakenberg: Zwei kostbare Altarbilder auf Wanderschaft. B. Niemeyer: Die Pader - gestern und heute.

8. Ruhrgebiet

Bochumer Zeitpunkte. Beiträge zur Stadtgeschichte, Heimatkunde und Denkmalpflege. Hrsg.: Dr. Dietmar Bleidick, Yorckstraße 16, 44789 Bochum, Tel. 0234/335406, E-Mail: dietmar.bleidick at t-online.de für die Kortum-Gesellschaft Bochum e.V., Vereinigung für Heimatkunde, Stadtgeschichte und Denkmalschutz, Graf-Engelbert-Straße 18, 44791 Bochum, Tel. 0234/581480, E-Mail: Kortum.eV at web.de
19/2007. D. Wegmann: Könige in ihrem Kreis? Die königlich preußischen Landräte des Kreises Bochum - Biografische Skizzen. D. Scheler: Urkunden zur mittelalterlichen Geschichte Bochums aus den klevischen Registern. H. Wahlig: Bochums vergessene Fußballmeister. Die jüdische Sportgruppe Bochum 1925-1938.

Der Wattenscheider. Vereinszeitschrift des Heimat- und Bürgervereins Wattenscheid e.V., An der Papenburg 30 a, 44866 Bochum-Wattenscheid, Tel./Fax: 02327/321720, E-Mail: info at hbv-wat.de, Internet: www.hbv-wat.de
2/2007. F. Nunier: 50 Jahre Gertruden-Freundschaft Nivelles - Wattenscheid. * Unbekannte Eiberg. * Auf den Spuren des Alten Wattenscheid. * HBV bestätigte den bewährten Vorstand. * Für ein starkes Westfalen-Lippe. * Legendenstele am Saarlandbrunnen strahlt wieder. F. Nunier: Erinnerung an den Wattenscheider Maler Karlheinz Röber. * Ein Vorschlag des HBV: Der "Burgenwanderweg". * Der HBV in der schönen ostwestfälischen Stadt Lemgo. * Ein Besuch wert: Das Heimatmuseum im Helfs Hof. * Von hohem Wert: Denkmäler in Wattenscheid. * Alte Wattenscheider Stadtansichten - heute: Der Kattenoot.

9. Siegerland-Wittgenstein

Freudenberg im Zeitgeschehen. Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine und des SGV im Stadtgebiet Freudenberg, Bernd Brandemann, Vorsitzender, Unter der Heide 11, 57258 Freudenberg, E-Mail: Bernd at Brandemann.eu
1/2007. G. Steinseifer: Lebenserinnerungen eines echten "Büscher Jung". Teil 2: Reichs-Arbeitsdienst, Kriegszeit, Gefangenschaft und Flucht zurück in die Heimat. Chr. Janusch: Hundert Jahre Fußball in Freudenberg. M. Ohrndorf: Det Beerdijungsgebäd (Lendemer Platt). B. Brandemann: Förderverein gegründet: Bethesda-Krankenhaus stärken. W. Kray: Attraktives Programm der Freilichtbühne. O. Fries: Die letzten Kriegstage im April 1945 auf der Lindenberger Höhe. Chr. Lutzki: Erinnerungen an das Jahr 1947. G. Weber: Aus der Arbeit der Heimatvereine: Bänke und Wege.

Unser Heimatland. Siegener Zeitung.
26.05.2007. * Nenkersdorfer Mühlentradition lebt weiter. Wasserrad dreht sich am 2. Pfingstfeiertag. * Vergessene Mühlenromantik. Blick in die kleinste Mühle Nordrhein-Westfalens. * Mit Kettenhelm, Schwert und Bogen. Schlossberg-Raubritter blasen auf der Ginsburg ins Horn.
02.06.2007. * Klosterkultur prägte Westfalen. LWL eröffnete neues Landesmuseum. Klösterliche Kulturgeschichte. K. J. Görg: Vam Wäjer ob d'm Steinbachskopf. Alte Legende am Silbersee.
09.06.2007. B. Brandemann: "Neues Bauen" muss Neubau weichen. Das Ende eines denkmalwerten Ortes. Abriss hat begonnen. * Auf den Spuren Vater Bodelschwinghs. LWL-Medienzentrum sucht verschollene Bethel-Filme. * Neues Internetportal. "Vertreibung und Wirtschaftswunder" online.
16.06.2007. * Besteckfabrik als Denkmal des Monats. Vom Tortenheber zur Zuckerstange. Technisches Museum. K. J. Görg: "Glöhendes Gold us Beiemich". Du d'm Booch va Gerhard Schrey: "Sejerlänner Sage". * Kleinod der Landschaft. Spaziergang im Naturschutzgebiet Wetterbachtal.
23.06.2007. * "Wie westfälisch isst Westfalen?" LWL-Volkskundler erforschen per Fragebogen Essgewohnheiten. * Siegerländer Schwarzbrot. Bäckerordnung vor 250 Jahren. * Das Westfälische Abendmahl. Kulinarische Kunst- und Kulturgeschichte. H. Kuhle-Adam: Dr Wochedost.
30.06.2007. * Von Schützen, Fliegern und Bräuten. LWL-Ausstellung lässt Bekanntes in neuem Licht erscheinen. * Museumstour durch Westfalen. Zeitreise durch Kunst- und Kulturgeschichte.
07.07.2007. H. Stötzel: Die Freusburg in der Sagenwelt. Einblick in die wechselvolle Burggeschichte der Sieg. * Künstliche Eiche "gepflanzt". Ein Baum "wächst" im LWL-Museum für Naturkunde. K. J. Görg: En oliebsame Öwerraschung. Einkaufswagen machte sich selbständig.
14.07.2007. * "Lusthaus" mit vier Sandstein-Statuen. Spaziergang durch die fürstliche Orangerie. * "Schule unterm Hakenkreuz". Historisches Filmdokument über den Schüleralltag. G. Haub: Kinderzeit in Bockenbach. * Filme sehen - Filme verstehen. LWL und Franz Hitze Haus laden zur Filmakademie. * Historischer Kolonialwarenladen. Neues Lausch-Haus im LWL-Freilichtmuseum Detmold.
21.07.2007. B. Brandemann: Klassizistische Villa mit Denkmal-Facetten. Restaurierung des Hauses Hubbert weitgehend abgeschlossen. * Regionalgeschichte erforscht. Förderpreis für Dietmar Simon. * Als die Feuer erloschen. Vergessene Hüttentechnik.
28.07.2007. D. Litz: Im Zeichen des nassauischen Löwen. Die Grafen von Sayn prägten die Geschichte von Hachenburg. K. J. Görg: Det Gespänst im Parrhus. * "Im schönsten Wiesengrunde". LWL-Volksliedarchiv sammelt Lieder aus Westfalen.
04.08.2007. H. Bensberg: "Kölsche Hecke" im Blickfeld. Grenzwall zwischen Siegerland und Sauerland. G. a. Burmann: Für Anstand, Ehre, Redlichkeit. Apotheker-Aufruf vor 200 Jahren.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen, Harri Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen, E-Mail: heimatspiegel at web.de
169/2007. * 1607 oder "wie Holzhausen zur ev. Kirchengemeinde Niederdresselndorf gekommen ist". Vortrag von Pastor i.R. Günter Albrecht, Teil 2.

Siegerland. Blätter des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins e.V., Schriftleitung: Dr. Andreas Bingener, Auf der Gasse 15, 57080 Siegen-Eiserfeld.
1/2007. C. Dresler-Brumme: Ein mittelalterliches Kreuzigungsbild in der St.-Katharinen-Kirche zu Hamburg - seine darauf abgebildeten Stifter - und deren Nachkommen in den Familien Schenck und Dresler. H. Busch: Gewerke Friedrich Flender vor der Haardt. Opfer fürstlicher Willkür. St. Göbel: Die Unruhen unter katholischer Herrschaft in Stadt und Land Siegen 1706/1707. Anmerkungen zur Bibliografie, Chronologie und Genealogie. G. Isenberg: Johann Gottlieb Hausmann von der Hammerhütte. Der erste Orgelbauer in Siegen. Kl. Pfeifer: Kräutertee und Stärkungsmittel. Zwei mehr als 200 Jahre alte Rezepte Jung-Stillings. O. Brückel: Der Bergmeister Johann Daniel Engels. Ein "Bergmann vom Leder und der Feder zugleich" - Versuch einer Biografie und Bibliografie. I. F. Fowler: Die Uhrmacherfamilie Spies in Siegen. Zur Geschichte eines Siegerländer Handwerks im 18. und 19. Jahrhundert. H.-M. Flender: 100 Jahre Rentengutskolonie Vogelsang in Weidenau. Wohnraum für zahlreiche Familien geschaffen. A. Becker/M. Sorg: Sanierung der Kaiserlinde auf dem Kindelsberg. A. Bingener: Vorstands- und Vereinsarbeit 2006/2007. Neue Veröffentlichung vorgestellt - Umzug durchgeführt. * Vereinsnachrichten.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V., E. Linke, Untere Bienhecke 12, 57334 Bad Laasphe, E-Mail: Elinke-Laasphe at web.de .
2/2007. E. Bauer: Vom Niederlaaspher Hammer zur Amalienhütte. K. Schneider: Probeabschläge zu Münzen von Sayn-Wittgenstein, Nassau-Holzappel und Leiningen-Westerburg von Johann Dietrich Schlüter. W. Theis: Die Amerikaner kommen. Ein Erlebnisbericht vom Ende des 2. Weltkriegs aus Schwarzenau.

10. Vest Recklinghausen

Gladbeck. Unsere Stadt. Zeitschrift für Information, Werbung, Kultur- und Heimatpflege. Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V., Schriftleitung: Heinz Enxing, Voßstraße 147, 45966 Gladbeck, Tel.: 02043/61421.
2/2007. H.-J. Voß: Ein Stück deutscher Filmgeschichte - die Karl-May-Filme der sechziger Jahre. * Namenlose Brücke - ein Treppenwitz der Stadtgeschichte. M. Korn: Der Siegeszug der Cyanobakterien an Gladbecker Stillgewässern. M. Samen: Erinnerung an zwei Gladbecker jüdische Rechtsanwälte. G. Lichterfeld: Tierschutz in unserer Stadt. B. Hannemann: Mit Kiepe und Piepe - die Kiepenkerle. * Von "Deutsch für Ausländer" zu den "Integrationskursen". M. Dreessen: Gladbecker Schneiderei Merdivan. * Gladbecker Künstler zeigen Bürgersinn. * Der Oberbürgermeister wurde im Bett verhaftet. F. Steinhaus: Vor'n haugen Gerichte. H. Enxing: Wohlige Wärme aus dem deutschen Wald. Mit Pellets die Energiekosten in den Griff bekommen. G. Hengstermann: Wer war eigentlich...? Werner von Siemens. K.-H. Leitzen: Eine verunglückte Mundartforschung. B. Hannemann: Gladbecks Charly, der erste Flitzer in Nordrhein-Westfalen.

11. Lippe

Beiträge zur Lügder Geschichte. Verlag u. Redaktion: Manfred Willeke, Archiv für Heimat- und Familienkunde, Hintere Straße 40, 32676 Lügde.
2/2007. M. Willeke: Die Friedensfeier von Tilsit in Lügde. M. Willeke: Eine alte Hausinschrift erstrahlt im neuen Glanz.

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund, Felix-Fechenbach-Straße 5, 32756 Detmold, Tel.: 05231/6279-11, E-Mail: info at lippischer-heimatbund.de, Internet: www.lippischer-heimatbund.de
7/2007. W. Gerking: Verbrannt und beraubt. Vor 600 Jahren fiel Lippe der Eversteinschen Fehde zum Opfer. St. Wiesekopsieker: Ein vergessene Künstlerin. Zwischen Emanzipation und Realität: Julie Nacke. F.-W. Schröder: Aus einem alten Forsthaus. Förster Karl Schulz amtierte viele Jahre in Lopshorn. R. Wolf: 60 Jahre Arbeitsgericht Detmold. Franz Lengwenat - erster Vorsitzender und tatkräftiger Mann. B. Meier: Stapelage und Hillentrup. Leseprobe aus "Lippische Kirchen". H. Rottschäfer: Pastewwer Martin Ellermann. Sestig Johr in Stapel (Stapelage). J. Scheffler: Bürgerhaus, Museum und Baudenkmal. Neue Stadtgeschichtliche Dauerausstellung im Hexenbürgermeisterhaus Lemgo. A. Grabow: "... eine Zeitbombe tickt!" Papierzerfall droht auch Landesbibliothek. R. Springhorn: Engagement für die Kultur. Zum 85. Geburtstag von Hermann Gräfe. W.-D. Schmelter: Malen mit den Jahreszeiten. Khovar und Sohrai - Kunst der Adivasi-Frauen in Indien.

Schlänger Bote. Zeitschrift für die Gemeinde Schlangen und die Stadt Bad Lippspringe. Druck und Verlag: Heinr. Fleege, Ortsmitte 17, 33189 Schlangen, Tel.: 05252/974301.
309/2007. H. Wiemann: Mammutbaum fast 100 Jahre in Schlangen. * Die ältesten MAMMUTBÄUME in Lippe. H. Wiemann: Vor 330 Jahren: Begräbnis in der Kirche zu Schlangen. H. Wiemann: Alte Grabdenkmäler. H. W. Krafft: Einstmals ohne schmückenden Federring: die Ringeltaube.

II Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau. Hrsg.: Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e.V., Deutsches Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791 Bochum, Tel.: 0234/58770.
2-3/2007. H. Koffler: Bergrichter und Statthalter des Berggerichts Gossensaß-Sterzing. Von den Anfängen bis in die frühe Neuzeit. A. Hoschützky/Cl. Müller: Die Aktie der Bonner Bergwerks-und Hütten-Verein AG. Spiegelbild des Wirkens der Familie Bleibtreu im Bonner Raum. A. J. Wójcik: Der Sachse Friedrich Krumpel. Schöpfer erster geologischer und bergbaulicher Kartenwerke im Westbezirk des Königreichs Polen. M. Labus: Die Geologische Vereinigung Oberschlesiens.

Der Holznagel. Mitteilungsblatt der Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V., Postfach 12 44, 28859 Lilienthal, Internet: www.igbauernhaus.de
3/2007. Chr. u. Kl. Biedermann: Ein kleiner Rückblick auf 15 Jahre IGB-Arbeit. * Besucherbergwerk "Vereinigte Reviere Kamsdorf". * Gefahrenabwehr... Eines der ältesten Wohnhäuser Wittenbergs soll abgerissen werden.

Quickborn. Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur. Hrsg.: Quickborn, Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V., Am Langberg 51, 21033 Hamburg, Tel.: 040/7390416, Internet: www.Quickborn-ev.de, E-Mail: Quickbornev. at aol.com
2/2007. A. Braasch: Op Literatour. Th. Stelljes: Mien Schnee. H.-J. Meyer: En Düvelsidee. M. Römmer: Laudatio von Marianne Römmer zur Vergabe des Willy-Beutz-Schauspielpreises am 14.4.2007 in Neuenburg. Th. Gerdes: Wilhelm Busch un de plattdüütsche Spraak. I. Straumer: Auswandern nach Amerika. H.-J. Meyer: Plattdüütsch in't Stadtbild: Bispill Wismar. C. Groth: To Besöök in Mölln. H. Suhrbier: "Friheit un Hüsung" in Amerika. Auswanderung in der norddeutschen Literatur.









From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 3 09:40:16 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 03 Sep 2007 09:40:16 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Die Familie des Freiherrn vom Stein, 01.09.-14.10.2007,
Selm
Message-ID: 46DBD67F.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Gerd Dethlefs"
Datum: 31.08.2007, 15:19


AUSSTELLUNG

Lutherisches Gottvertrauen im Hause Stein
LWL zeigt im Schloss Cappenberg "Die Familie des Freiherrn
vom Stein"

Im Oktober wird man in Westfalen und darüber hinaus des
Geburtstages des Freiherrn vom Stein vor 250 Jahren gedenken.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ergänzt aus diesem
Anlass die Ausstellung des LWL-Landesmuseums für Kunst und
Kulturgeschichte in Schloss Cappenberg um eine Sonderabteilung:
"Die Familie des Freiherrn vom Stein". Dort werden zahlreiche
noch nie ausgestellte Bilder und Objekte aus der Familie vom
Stein zu sehen sein, die auch in einem Katalog dokumentiert und
erläutert sind.

Stein stammte aus einer mittelrheinischen Adelsfamilie, die seit
dem 12. Jahrhundert auf einer "Stein" genannten Bergkuppe
unterhalb der Grafenburg Nassau ansässig war und enge
Verbindungen zur Abtei Arnstein unterhielt, was ein
mittelalterliches Familienbild veranschaulicht. In ihren Dörfern
Frücht und Schweighausen übten die Herren vom und zum Stein die
Landeshoheit aus und gehörten dafür der rheinischen
Reichsritterschaft an. 1669 erwarb die Familie den Rang von
Reichsfreiherren.

Den Eltern und Geschwistern gilt die besondere Aufmerksamkeit
der Ausstellung; sie werden in Porträts vorgestellt.
Illustrierte Bücher zeigen, wie lutherisches Gottvertrauen und
Frömmigkeit Steins Elternhaus bestimmten. Im Hause der Steins
sprach man Französisch: ein Französisch-Lehrbuch ist zu sehen.
Hatte sein Vater im pietistischen Halle - damals eine der
modernsten Universitäten Deutschlands - studiert, so hielt die
geistig sehr interessierte Mutter Kontakt zu vielen
Geistesgrößen ihrer Zeit; Goethe, Lavater, Basedow und die erste
deutsche hauptberufliche Romanschriftstellerin Sophie von
Laroche besuchten sie in Nassau - von ihnen sind Bildnisse und
Schriften zu sehen.

Besonders bemerkenswert sind zwei bisher ganz unbekannte Bilder
von Georg Melchior Kraus (1737-1806), dem Zeichenlehrer Goethes
- und von Steins Schwester Johanna Louise. Kraus folgte ihr nach
ihrer Hochzeit 1773 nach Thüringen und siedelte sich 1776 - mit
Goethe - in Weimar an. Die Bilder zeigen Steins Schwester als
glückliche Mutter - ganz im Sinne des damals modernen, von
Rousseau formulierten Frauenideals.

Die Ausstellung beschließen Bildnisse der Ehefrau des Freiherrn
vom Stein, Wilhelmine von Wallmoden-Gimborn, und seines
Schwiegervaters Johann Ludwig von Wallmoden, ein außerehelicher
Sohn König Georgs II. von England und Kurfürsten von Hannover
und General der hannoverschen Armee.

Mit dem Blick auf Steins Familie und die Bilder, die sein
Familienbewusstsein prägten, versucht die Ausstellung, eine der
Wurzeln für seine politische Vision des mündigen, für den Staat
und das Gemeinwohl engagierten Staatsbürgers aufzuzeigen.

Die Ausstellung ist vom 1. September bis zum 14.Oktober zu sehen,
täglich außer montags 10-17 Uhr, der Eintritt ist frei.
Sonntags um 15.30 ist jeweils eine öffentliche Führung
(Teilnahmegebühr 3.50 ?), wobei auch sonst geschlossene Räume,
der Steinsaal und die Stiftskirche, gezeigt werden.

Alle Exponate und weitere Bilder zur Familiengeschichte sind im
Katalog farbig abgebildet (7 ?).


INFO

Schloss Cappenberg
59379 Selm
Tel.: 02303 27-1341
Fax: 02303 27-4141
ulrich.gockeln at kreis-unna.de

Infos auch unter www.stein-und-cappenberg.de

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
(Westfälisches Landesmuseum), Münster
Abt. Landesgeschichte, Dr. Gerd Dethlefs
Domplatz 10
48155 Münster
Tel.: 0251-5907-256
Fax: 0251-5907-210






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 3 10:07:09 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 03 Sep 2007 10:07:09 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Ravensberger Blaetter, 1/2007
Message-ID: 46DBDCCD.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 03.09.2007, 10:30


SERVICE: TOC

Ravensberger Blätter
Organ des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg e.V.
Erstes Heft 2007
Künstler und Stifter


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=62




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 1-15
Schroedter, Beate
Die Bildschnitzerfamilie Hattenkerl in Bielefeld und ihre
Ausstrahlung nach Brandenburg
Eine Skizze

S. 16-29
Blindow, Martin
Hugo Riemann
Chordirigent in Bielefeld von 1874 bis 1878

S. 30-41
Lutterkort, Christiane
Der Maler Hermann Stenner (1891-1914)

S. 42-55
Büsemeyer, Heinrich
Von Bielefeld nach Java und zurück
Friedrich Wilhelm von Laer und die Gründung der von-Laer-Stiftung

S. 56-59
Köhne, Roland
Nachträgliches zur Biographie Johann Wilhelm Loebells

S. 60-76
Buchbesprechungen






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 4 10:25:19 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 04 Sep 2007 10:25:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ost-Geldrischer Kontakttag 2007, 15.09.2007, Groenlo
Message-ID: 46DD328F.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Bruno Wolf"
Datum: 03.09.2007, 19:55


AKTUELL

Ost-Geldrischer Kontakttag 2007
für Genealogie, Bauernhof-, und Regionalgeschichte

Am Samstag, d. 15. September 2007 findet zum fünften Mal der
"Ost-Geldrischer Kontakttag für Genealogie, Bauernhof- und
Regionalgeschichte" in Groenlo statt.


Sinn des Kontakttages ist es, wie auch in den früheren Jahren,
den niederländischen und deutschen Genealogen und
Regionalhistorikern eine Gelegenheit zu bieten, in einer
zwanglosen Atmosphäre miteinander in Kontakt zu treten und sich
gegenseitig über ihre jeweiligen Sammlungen, Publikationen und
allgemeine Expertise auszutauschen. Zusammengefaßt: Der
Kontakttag ist für das genealogische und historische Netzwerk in
Ost-Gelderland und im angrenzenden Westmünsterland von großer
Bedeutung.

Da ein Großteil der Familiennamen im deutsch-niederländischen
Grenzraum von ehemaligen Hofnamen abgeleitet sind, möchten
natürlich viele Familienforscher mehr über den Ursprung ihres
Familiennamens und auch über den Hof wissen, von dem sie ihren
Namen haben. Darum wird dieses Jahr der Bauernhof das zentrale
Thema der Veranstaltung sein. Besondere Aufmerksamkeit wird der
Baugeschichte, der Geschichte der Bewohner sowie der Rolle des
Bauernhofes in vorindustrieller Zeit (Hausweberei, das
Holzschuhmacherhandwerk usw.) gewidmet.

Als Aussteller werden anwesend sein: genealogische und
kulturhistorische Vereine, Museen, Verlage, Archive,
Bibliotheken, Anbieter von genealogischen Computerprogrammen,
Internetspezialisten, Antiquariate usw., die im
niederländisch-deutschen Grenzraum entweder arbeiten oder
wohnen.

Die Veranstaltung wird, wie auch in den letzten Jahren, im
Kulturzentrum "De Bron", einer früheren Kirche am Ruurloseweg,
unweit des Zentrums von Groenlo stattfinden. Die Öffnungszeiten
sind von 10.00 bis 16.00 Uhr. Der Eintritt ist für Besucher
weiterhin kostenlos.

Die organisierende Arbeitsgemeinschaft besteht aus Mitgliedern
folgender Einrichtungen:

- Nederlandse Genealogische Vereniging, NGV afd. Achterhoek
en Liemers;

- Oostgelderse Stichting van Genealogie en
Boerderijonderzoek (OSGB);

- Oudheidkundige Vereniging Groenlo;

- Landeskundliches Institut Westmünsterland, Vreden.


INFO

Weitere Information über diese Veranstaltung erhalten Sie von
Ben Verheij
Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft OGCD 2007
Tel.: 0031 544 462032
E-Mail: btmverheij at planet.nl

Johan Hiddink
Tel.: 0031 318 6186187
E-Mail: jenghiddink at hetnet.nl

oder Dr. Timothy Sodmann
Tel.: 02564 391820
E-Mail: westmuensterland-institut at kreis-borken.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 4 11:01:04 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 04 Sep 2007 11:01:04 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Tagungsbericht zum 4. Detmolder Sommergespraech
am 08.08.2007
Message-ID: 46DD3AF0.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Bettina Joergens"
Datum: 31.08.2007, 15:44


TAGUNGSBERICHT

Tagungsbericht zum 4. Detmolder Sommergespräch
im Staats- und Personenstandsarchiv Detmold am 8. August 2007

Genealogie für die Ewigkeit?
Familienforschung, Geschichtswissenschaft und Archive
gemeinsam im digitalen Zeitalter

Die Detmolder Sommergespräche haben sich in den vergangenen
Jahren als ein Diskussions- und Begegnungsforum für
Familienforscher, Wissenschaftler und Archivare etabliert. Gut
100 Teilnehmer, Familienforscher, Genealogen, Erbenermittler,
Archivare und Wissenschaftler aus dem gesamten Bundesgebiet
sowie aus der Schweiz und aus den Niederlanden, kamen am 8.
August 2007 zu fruchtbaren Diskussionen zusammen. Im Mittelpunkt
standen dieses Mal mit der Archivfähigkeit und -würdigkeit
genealogischer Sammlungen zwei Kernfragen familienkundlicher
Forschung, denen sich Referenten und Diskussionsteilnehmer auf
ebenso unterschiedlichen wie anregenden Wegen näherten.

Öffentliche Archive profilieren sich gegenüber der
interessierten Öffentlichkeit damit, dass sie private Nachlässe
und Sammlungen übernehmen und aufbewahren. Die
Hinterlassenschaften von Genealogen gehören üblicherweise zu
diesen nichtstaatlichen Archivalien. Auch Wissenschaftler
überlassen ihrer Nachwelt ein meist immenses Datenmaterial oder
Karteien. Die zusammengetragenen Materialien können, sofern sie
öffentlich zugänglich sind, eine Fundgrube für andere
Forscherinnen und Forscher sein. Da die meisten Familienforscher
inzwischen von der Kartei auf die Datenbank, meist auf
Genealogieprogramme, umgestiegen sind, werden zunehmend CDs
oder DVDs mit digitalen Erschließungsdaten zur Aufbewahrung im
Archiv abgegeben.

Für die Archive stellen sich angesichts des Angebots
genealogischer Arbeitsergebnisse zwei wesentliche Fragen:
Erstens muss geprüft werden, inwiefern genealogische Sammlungen
als Teil des nicht-staatlichen Archivguts aufgrund der
Datenauswahl archivwürdig sind. Oder müssen darüber hinaus
weitere Arbeitsergebnisse der universitären Familien- oder
Demographieforschung akquiriert werden? Hierfür sind Kriterien
erforderlich, die gegenüber den "Schriftgutproduzenten"
transparent zu machen sind. Zweitens ist besonders bei der
Anbietung digitaler Daten aus der Forschung nach der
Archivfähigkeit zu fragen: Entsprechen die angebotenen Daten,
Metadaten und Datenstrukturen den Anforderungen für die
Langzeitarchivierung nach dem aktuellen Stand der Erkenntnisse?

Die erste Sektion wurde von zwei Vertretern des Landesarchivs
NRW bestritten. Sie legten archivfachliche Kriterien für die
inhaltliche und technische Bewertung von privat und
wissenschaftlich erarbeitetem Datenmaterial, v. a.
genealogischen Sammlungen, dar und lieferten somit zu Beginn der
Tagung einen Problemaufriss und archivischen Sachstand.

Im ersten Vortrag ging Dr. Hermann Niebuhr, Leiter des Dezernats
"Nichtstaatliches und nichtschriftliches Archivgut" im Staats-
und Personenstandsarchiv Detmold, der Frage nach, was
"Archivwürdigkeit" in Bezug auf genealogische Sammlungen
bedeutet. Bereits lange vor dem digitalen Zeitalter hat es
Datenbanken gegeben. Dies sind strukturierte Sammlungen, die aus
verschiedenen Quellen zusammengestellt sind, wie Stammbäume,
formalisierte Tafeln sowie Erzählungen von Zusammenhängen, aber
auch sachthematische Inventare. Seit etwa 40 Jahren werden
solche Sammlungen als sinnvolle Ergänzung zum Behördenschriftgut
gesehen und befinden sich dementsprechend auch in den
Staatsarchiven. Wichtige genealogische Sammlungen sind zwischen
1933 und 1945 im Rahmen der NS-Sippenforschung entstanden, wie
die Sammlungen des professionellen Genealogen Karl Gustav von
Recklinghausen oder des Steuerberaters und Erbenermittlers Paul
Gersie in Detmold.

Anhand dieser beiden Sammlungen erläuterte der Referent wichtige
Kriterien zur Archivwürdigkeit. Dazu zählen erstens die
Benutzbarkeit durch Dritte, zweitens müssen die Quellen genannt
werden, aus denen sich die Sammlung zusammensetzt, um die Daten
nachprüfen zu können. Drittens ist bei der generellen Übernahme
von Sammlungen ins Archiv der regionale Bezug wichtig.
Abschließend plädierte der Referent dafür, eigene Sammlungen
unter Beachtung der genannten Kriterien anderen Benutzern zur
Verfügung zu stellen und warnte vor einer unkritischen
Verwendung der von der NS-Ideologie beeinflussten Sammlungen.

In dem auf Probleme der Praxis bezogenen Vortrag "Digitaler
Stammbaum - für die Ewigkeit? Technische Aspekte der
Langzeitarchivierung" erläuterte Dr. Wolfgang Kahnert (Leiter
des Technischen Zentrums in Münster) die Anforderungen, welche
die langfristige Datensicherheit an Datenträger, -formate und
Metadaten stellt. Bei Datenträgern (CDs, DVDs, Festplatten und
Magnetbänder) ist die auf einige Jahre begrenzte Lebensdauer
sowie die extreme Abhängigkeit von Nutzungs- und
Aufbewahrungsbedingungen zu beachten. Beim Einsatz von
Datenformaten sollten Software-Versions-Inkompatibilitäten und
Inkompatibilitäten zwischen Software- bzw.
Software-Hardware-Systemen bedacht und von proprietären
Datenformaten sowie von Komprimierungen und Verschlüsselungen
von Daten abgesehen werden. ISO-genormte Formate eignen sich am
besten. Für eine problemlose Nutzung der Daten durch Dritte ist
darüber hinaus eine sorgfältige Dokumentation und gegebenenfalls
eine Ergänzung der Metadaten unerlässlich. So ist also die
aktive Pflege der digitalen Daten eine absolute Notwendigkeit,
um ihre Verfügbarkeit und Interpretierbarkeit auf Dauer zu
erhalten. Dazu gab der Referent folgende grundsätzliche
Empfehlungen: regelmäßiges Umkopieren (Refreshing) der Daten auf
neue Datenträger (CDs, DVDs und Festplatten alle drei Jahre) und
Überprüfung der Daten auf ihre Nutzbarkeit hin; rechtzeitiger
Wechsel (Migration) auf etablierte Datenträger und -formate.
"Offene" Standards gewährleisten die Benutzbarkeit durch Dritte.
Des Weiteren erleichtert eine frühzeitige Abstimmung mit dem
Archiv die Übernahme der digitalen Daten (weitere Informationen
unter www.langzeitarchivierung.de).

In der zweiten Sektion kam die Forschung zu Wort: Zunächst
wurden Datenbankanwendungen sowohl der Genealogie als auch aus
der historischen Kulturwissenschaft vorgestellt.

Als erstes stellte Dr. Günter Junkers, Vorstandsmitglied der
Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e. V. und
Redakteur bei der Zeitschrift "Computergenealogie", die bunte
Vielfalt an Genealogieprogrammen vor, die Verkartungsprojekte
von Laienforschern unterstützen. Junkers ging dabei besonders
auf die Verkartung von Kirchenbüchern und die Erstellung und
virtuelle Bereitstellung von Ortsfamilienbüchern
(www.ortsfamilienbuecher.de) ein, die in der Regel nach einem
schematisierten Ablauf erfolgen. Vielfach werden dafür
proprietäre Software-Lösungen verwendet - eine Einbahnstraße,
wie Junkers herausstellte. Wichtig für die Wahl eines Programms
ist daher die Wahl eines Programms mit gängigen Schnittstellen
(XML) und entsprechenden Exportfunktionen. An die
Anschlussfähigkeit mit archivischen Erschließungsstandards wird
jedoch noch nicht gedacht. Anschließend berichtete Junkers von
den Aktivitäten der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde
e. V., die neuerdings die programmunabhängige Erfassung der
Kirchenbücher anstrebt.

Der Vortrag von Dr. Michaela Hohkamp (Freie Universität Berlin)
und Astrid Reinecke (Georg-August-Universität Göttingen): "Die
Tante: eine Beziehung im Familien- und im Datennetz" ging auf
die Frage ein, welche Sichtweise auf Abstammungszusammenhänge
gängige Genealogieprogramme vermitteln und welche Erkenntnisse
bei der Betrachtung der Seitenverwandten, v.a. der Tante als
"Schlüsselfigur" gewonnen werden können. Die Referentinnen
betrachteten zunächst die Programme kritisch, die eine
patrilineare Perspektive fördern. Sie stellten ein weitaus
komplexeres Programm (Kleio) vor, das eine erweiterte
historische Fragestellung ermöglicht und somit durch einen
Graphen ohne Hierarchien (Animation mit dem Programm "Payek")
das Vernetzungspotenzial der Seitenverwandten sichtbar macht.
Datenbank basierte Forschung einerseits und archivfachliche
Anforderungen (v. a. an elektronische Daten) andererseits
fordern geradezu einen engeren Kontakt zwischen Forschung und
Archiv heraus.

Im Nachmittagsblock der Tagung wurden Kooperationsmöglichkeiten
zwischen Familienforschung und Archiv anhand von konkreten
Beispielen ausgelotet. Rudolf Voss, Vorsitzender der MAUS -
Gesellschaft für Familienforschung in Bremen e. V., stellte in
seinem Vortrag "Die Maus und das Staatsarchiv: Beispiel Bremen"
die Möglichkeiten einer erfolgreichen Kooperation zwischen
Archiv und Familienforschern vor. Die MAUS ist mit dem Bremer
Staatsarchiv als Zentralstelle für Bremische Familienforschung
eng verbunden; sie verfügt im Haus des Archivs über Arbeits- und
Bibliotheksräume. Ein Drittel der Besucher des Staatsarchivs
wendet sich mit ihren familienkundlichen Anfragen an die MAUS.
Die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter der Gesellschaft bearbeiten
auch schriftliche Anfragen kostenlos. Für die Nutzung der
Archivalien zahlt der Verein keine Gebühr. Jedoch nicht nur im
Bereich der Beratung oder Recherchetätigkeit ist die MAUS ein
Kooperationspartner des Archivs - auch die Erschließung und
Publikation sind Tätigkeitsfelder des Vereins. Die Mitglieder
beteiligen sich z. B. an der Digitalisierung von Kirchenbüchern,
um sie online zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise ist
bereits eine Reihe von Ortsfamilienbüchern entstanden. Das
Bremer Kooperationsmodell hat sich im Laufe der Jahre als
überaus fruchtbar für beide Seiten erwiesen.

Im letzten Vortrag des Tages berichtete Dr. Bettina Wischhöfer,
Leiterin des Landeskirchlichen Archivs in Kassel, von ihren
Erfahrungen mit der Kooperation von ehrenamtlichen Mitarbeitern
und Archiv, dem so genannten "friendraising". Dieser Begriff
steht für die Notwendigkeit für das Archiv, Unterstützung von
außen zu finden. Dies geschieht in Kassel durch die Gewinnung
von Freiwilligen, die Innovationen ermöglichen und die
Handlungsfähigkeit des Archivs sichern. Die Ehrenamtlichen
werden dafür zweimal jährlich im Bereich der Archivpflege
geschult. Die Freiwilligen haben bis jetzt die Realisierung von
mehreren Ausstellungen und Publikationen ermöglicht. Außerdem
haben sie in den vergangenen zwölf Jahren ein Drittel der
Verzeichnungsarbeit geleistet. Für Genealogen interessant wird
in Zukunft das Internetportal www.kirchenbuchportal.de sein, das
zunächst eine archivübergreifende Bestandsübersicht und die
Bereitstellung von digitalisierten Kirchenbüchern anstrebt.

In der anschließenden von Dr. Bettina Joergens, Leiterin des
Dezernats Personenstandsarchiv im Staats- und
Personenstandsarchiv, moderierten Podiumsdiskussion wurde
schnell deutlich, dass eine Kooperation zwischen Genealogen bzw.
Freiwilligen und Archiven grundsätzlich wünschenswert ist. Wie
und unter welchen Bedingungen Freiwilligen-Arbeit umgesetzt
werden kann, wurde z. T. kontrovers diskutiert, wie etwa das
Konzept des "friendraising". Gerade die Ansicht, dass ein Archiv
auf ehrenamtliche Mitarbeit angewiesen sei, um seine
Kernaufgaben wahrzunehmen, wurde aus Archivarssicht als sehr
problematisch gesehen. Die Grenze zwischen jahrelang
ausgebildeten Archivaren und fortgebildeten Laien verschwimmt
hier zu sehr. Andererseits wurde jedoch die Schulung der
Freiwilligen positiv aufgenommen.

In den Vorträgen, die in der Schlussdiskussion noch einmal
aufgegriffen wurden, hatten sich drei Kernbereiche
herauskristallisiert, in denen eine Beteiligung ehrenamtlicher
Mitarbeiter möglich ist: Erschließung, Verkartung und Beratung.
Zu der Frage, wie eine solche Kooperation von Genealogen und
Archiv konkret gestaltet werden kann, wurden verschiedene Ideen
gesammelt. Als besonders wichtig wurde die frühzeitige
Zusammenarbeit erachtet, um ein gemeinsames Anforderungsprofil
für die Freiwilligen festzulegen. Dazu zählen bei
Erschließungsarbeiten v. a. die Auswahl der zur Bearbeitung
vorgesehenen Bestände sowie die Festlegung von
Erschließungsstandards. Darüber hinaus ist eine Schulung der
Laien sinnvoll, um eine gewisse Qualität zu sichern und die
Ehrenamtlichen mit archivgesetzlichen und
datenschutzrechtlichen Bestimmungen vertraut zu machen. Jacques
van Rensch berichtete eindrucksvoll vom niederländischen
Genlias-Projekt, bei dem über die rein fachliche Kooperation
hinaus auch die Bereitstellung von geeigneten Räumlichkeiten
sowie gemeinsame Aktivitäten von Archivaren und Freiwilligen
wichtige Elemente seien, um die Ehrenamtlichen an das Archiv zu
binden. Als eine wichtige Kontaktbörse zwischen Genealogen
erläuterte Marie-Luise Carl das Internetportal GenWiki.
Diskutiert wurden die Möglichkeiten, wie dieses Portal zur
Kooperation mit den Archiven genutzt werden kann.

Abschließend kann festgehalten werden, dass die Kooperation
zwischen "Profis" und "Laien" sehr fruchtbar sein kann, wenn die
geeigneten Rahmenbedingungen und Regelungen vorhanden sind. Die
Ausgestaltung dieser Zusammenarbeit liegt in der Hand beider
Seiten. Ein wichtiger Schritt hin zu einer engeren
Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen professionellen
Genealogen, Familienforschern, Wissenschaftlern und Archivaren
wurde mit dem diesjährigen Sommergespräch gemacht.

Es bestand außerdem die Möglichkeit, im Rahmen von drei
Führungen das Personenstandsarchiv von innen und die Bandbreite
genealogischer Quellen kennen zu lernen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
4. Detmolder Sommergespräch
Datum: 8. August 2007
Landesarchiv NRW Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-0
Fax: 05231/766-114
E-Mail: stadt at lav.nrw.de
URL: www.archive.nrw.de

Kontakt:
Dr. Bettina Joergens
Landesarchiv NRW Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
Willi-Hofmann-Str. 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-112
Fax: 05231/766-114
E-Mail: bettina.joergens at lav.nrw.de
URL: www.archive.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 5 10:36:29 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 05 Sep 2007 10:36:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] KSV Witten 07 ist Thema beim Archivforum, 18.09.2007,
Witten
Message-ID: 46DE86AD.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Universitätsstadt Witten"
Datum: 04.09.2007, 12:12


AKTUELL

Stadtgeschichte: KSV Witten 07 ist Thema beim Archivforum
Veranstaltung am 18. September - Eintritt ist frei

Kernig, kunstvoll, kraftvoll, kühn! In Witten sind die
Geschichten von Muskelmännern, Schwerathleten und Ringern ein
lebendiger Mythos. Manchmal kennt man nicht einmal mehr ihre
Namen, nur ihre Taten bleiben im Gedächtnis.

Einer von ihnen war der "Löwe vom Ruhrtal". In den 1930er Jahren
zog er mit bloßer Manneskraft einen LKW quer durch das
idyllische Tal. Ein anderer war Gastwirt in Witten. Unter einem
gewaltigen Amboss hatte er einen Geldschein deponiert. Dem es
gelänge, den Schmiedeblock vollständig anzuheben, der dürfe das
Geld behalten. Niemand soll es geschafft haben.

Viele dieser Geschichten kreisen um den Kraftsportverein Witten
07 - und darum beschäftigt sich am 18. September das 14.
Wittener Archivforum mit diesem Thema. Treffpunkt ist ab 19 Uhr
das Foyer der Fritz-Husemann-Halle an der Ardeystraße 98 - der
Ort, an dem der KSV Witten seine großen Erfolge der letzten
Jahrzehnte feiern konnte. Dr. Martina Kliner-Fruck, Historikerin
und Leiterin des Stadtarchivs Witten, lädt zu diesem
kostenfreien Vortrags- und Diskussionsabend alle interessierten
Wittenerinnen und Wittener herzlich ein.

Referent beim 14. Wittener Archivforum ist Ralf Piorr. Der 1966
geborene Historiker und Publizist lebt in Herne und forscht
unter anderem auch zur Geschichte des Fußballs "im Revier". Aber
die Kraftsportler - und hier speziell der inzwischen hundert
Jahre alte KSV Witten haben es ihm besonders angetan. Anlässlich
seiner Recherchen zum Vereinsjubiläum des KSV liefert Piorr
einen Überblick zur Vereinsgeschichte und stellt Thesen zur
Regional-, Sport- und Mentalitätsgeschichte zur Diskussion. Sein
Buch "Kernig, kunstvoll, kraftvoll, kühn" - 100 Jahre KSV Witten
07 können interessierte Besucher des Archivforums zum Preis von
17,90 Euro am Vortragsabend erwerben.

Hoher Identifikationswert

"Sportvereine besitzen einen hohen Identifikationswert, manchmal
sind sie sogar mit einer Stadt synonym", sagt Ralf Piorr.
Schalke sei Fußball und Witten sei eben Ringen. In den letzten
15 Jahren wurde Sport generell auch von der Geschichtsforschung
als bedeutendes soziales und kulturelles Phänomen der Moderne
erkannt. Gerade dem Ruhrgebiet werde dabei eine bis heute
anhaltende hohe enge Beziehung zum modernen Sport nachgesagt.
Die Geschichte des KSV Witten stehe dabei nicht außen vor.

Mit seiner Vortragsreihe "Archivforum" will das Stadtarchiv
Witten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern,
Heimatforschern sowie Schülerinnen und Schülern Gelegenheit
geben, ihre neuesten Forschungsergebnisse zur Wittener
Stadtgeschichte der Öffentlichkeit vorzustellen. Im Anschluss an
die jeweilige Präsentation der Referenten bietet sich die
Möglichkeit zur öffentlichen Diskussion und Aussprache. Die
Archivforen finden an wechselnden Orten in Witten statt, wobei
die Wahl der Veranstaltungsorte am jeweiligen Thema orientiert
ist. Dr. Martina Kliner-Fruck: "Wir danken dem KSV Witten 07
e.V. und dem Stadtsportverband Witten e.V. für die freundliche
Unterstützung und die Bereitstellung der Veranstaltungsräume."


INFO

Stadtarchiv Witten
Ruhrstraße 69
58452 Witten
Tel.: 02302-581-2415
Fax: 02302-581-2497
E-Mail: stadtarchiv at stadt-witten.de

Fritz Husemann-Halle
Ardeystraße 98
58452 Witten






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 5 10:38:52 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 05 Sep 2007 10:38:52 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/31
Message-ID: 46DE873C.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Elisabeth Lakomy"
Datum: 05.09.2007, 08:48


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-31 für den Zeitraum vom
18.08.2007 bis zum 15.08.2007 mit insgesamt 12 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 5 10:44:48 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 05 Sep 2007 10:44:48 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Kolonialwaren und ihr Handel in Bielefeld,
20.09.-30.11.2007, Bielefeld
Message-ID: 46DE88A0.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 02.09.2007, 20:07


AUSSTELLUNG

KAUFT DEUTSCHE BANANEN!
Kolonialwaren und ihr Handel in Bielefeld

Ausstellung vom 20.09. - 30.11.2007
Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek
Bielefeld, Rohrteichstr. 19
Öffnungszeiten: Montag - Freitag 10 - 17 Uhr

Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts existierte eine Vielzahl
von Kolonialwarenläden in Bielefeld. Sie hielten ein buntes
Warenangebot bereit: Kaffee, Tee, Reis, Bananen, Zucker, Tabak,
Kakao, Schokolade, Wasch- und Putzmittel, Haushaltswaren und
anderes. Inzwischen ist der Begriff "Kolonialwaren" aus unserem
Sprachgebrauch verschwunden, mit den Produkten jedoch gehen wir
heute alltäglich um.

Kolonialwaren hatten in Form von kostbaren Gewürzen bereits vor
dem 17. Jahrhundert eine wichtige Rolle gespielt, blieben aber
aufgrund ihres hohen Preises nur den Wohlhabenden vorbehalten.
Mit dem Ausbau von überseeischen Handelsniederlassungen und
Schifffahrtsverbindungen wurden aus Luxusartikeln für Wenige,
Genussmittel für alle Bevölkerungsschichten. Nachdem Deutschland
1884 zur Kolonialmacht geworden war, kam es zu zahlreichen
Firmen- und Geschäftsgründungen. Der Besitz eigener Kolonien
wurde als besonders vorteilhaft angesehen, da die Kolonialwaren
zoll- und steuerbegünstigt direkt von deutschen Plantagen
geliefert werden konnten.

Ende des 19. Jahrhundert waren Produkte deutscher und
europäischer Kolonien wie Kaffee, Schokolade, Bananen, Zucker
und Reis aus dem Alltag kaum noch wegzudenken. Baumwollprodukte
hatten das heimische Leinen verdrängt und die Auto- und
Fahrradproduktion wäre ohne Kautschuk kaum möglich gewesen.

Die von dem Arbeitskreis Bielefeld postkolonial konzipierte und
in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv realisierte Ausstellung
zeigt die nicht unproblematische Geschichte des Handels mit
Kolonialwaren - von den Plantagen bis zur Ladentheke in
Bielefeld.

Begleitprogramm:

"Den Neger zur Arbeit erziehen."
Die deutsche Kolonialgesellschaft und der Ev. Afrikaverein Bethel
Vortrag von Frigga Tiletschke, Historikerin
Dienstag, 09. Oktober 2007, 20 Uhr, Stadtarchiv Bielefeld

Globalisierung: Moderner Kolonialhandel oder fair trade?
Vortrag mit Diskussion,
Referent: GEPA, The fair trade company, Wuppertal
Dienstag, 16. Oktober 2007, 20 Uhr, Stadtarchiv Bielefeld

Kolonialware Baumwolle. Eine Modenschau
Sonntag, 21. Oktober 2007, 17 Uhr,
Museum Wäschefabrik, Viktoriastr. 48 a, Bielefeld

Führung durch das Museum Wäschefabrik
Sonntag, 04. November 2007, 11 Uhr
Sonntag, 25. November 2007, 11 Uhr
Viktoriastr. 48 a, Bielefeld

"Untertanengeist und Solidarität."
Ravensberger Missionare in Deutsch-Südwest-Afrika
Vortrag von Frigga Tiletschke, Historikerin
Dienstag, 06. November 2007, 20 Uhr, Stadtarchiv Bielefeld

Der Kolonialgeschichtliche Stadtrundgang lädt ein, sich mit der
Bielefelder Kolonialgeschichte kritisch auseinander zu setzen.
Die Route führt vom Stadtarchiv durch die Altstadt bis zum
Welthaus Bielefeld.

Termine:
Sonntag, 14. Oktober 2007, 11 Uhr
Samstag, 27. Oktober 2007, 14 Uhr
Samstag, 17. November 2007, 14 Uhr

Treffpunkt im Eingangsbereich von Stadtarchiv und
Landesgeschichtlicher Bibliothek, Rohrteichstr. 19, 33602
Bielefeld. Die Stadtrundgänge werden durchgeführt vom
Arbeitskreis bielefeld postkolonial in Zusammenarbeit mit dem
Tunnel-Theater. Rundgänge für Gruppen und Schulklassen auch nach
Vereinbarung: Tel. 0521 9864852 Herr Beninde.

Weitere Termine:
17. - 30. September 2007
Faire Wochen
Laden im Welthaus
August-Bebel-Str. 62
33602 Bielefeld
Weltladen Bethel
Bethelweg 72
33617 Bielefeld

Sonntag, 23. September 2007
Tag der Offenen Tür im Welthaus Bielefeld
August-Bebel-Str. 62
33602 Bielefeld


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellungseröffnung
KAUFT DEUTSCHE BANANEN! Kolonialwaren und ihr Handel in Bielefeld
Datum: Mittwoch, 19. September 2007, 19.30 Uhr
Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: stadtarchiv at bielefeld.de
URL: www.bielefeld.de/de/biju/stadtar/

Kontakt:
Dr. Jochen Rath
Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld
Rohrteichstr. 19
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: stadtarchiv at bielefeld.de
URL: www.bielefeld.de/de/biju/stadtar/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 5 10:49:07 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 05 Sep 2007 10:49:07 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Erlesenes" aus der Bibliothek des Ruhrgebiets ,
11.09.2007, Bochum
Message-ID: 46DE89A3.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 04.09.2007, 11:16
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

"Erlesenes" aus der Bibliothek des Ruhrgebiets
Dienstag, 11. September 2007, 18.30 Uhr

Unter dem Motto "Erlesenes aus der Bibliothek des Ruhrgebiets"
startet die Bibliothek des Ruhrgebiets eine neue
Veranstaltungsreihe, die mit einer breit gefächerten
Themenauswahl einen Einblick in die vielfältigen Bestände der
für die Region einzigartigen Büchersammlung geben will.

Die Reihe beginnt mit einem Diavortrag über die Geschichte der
Eisenbahn in Bochum am Dienstag, 11. September 2007, 18.30-20.00
Uhr. Der Historiker Rolf Swoboda erzählt in seinem reich
bebilderten Vortrag über die Anfänge der Eisenbahn in Bochum mit
Ankunft des ersten Cöln-Mindener (Güter-)Zuges auf Bochumer
Stadtgebiet, über die Privatbahnen der Zechen- und
Industriebetriebe, die spätere Verstaatlichung der privaten
Eisenbahngesellschaften und den Ausbau der Bahnhöfe in Bochum.

Der Vortrag streift weiterhin die französisch-belgische
Besetzung des Ruhrgebiets und seine Folgen für die Bahn, das
Ruhrausbauprogramm und, am Beispiel des Bochumer Hauptbahnhofs,
die Folgen des Zweiten Weltkriegs. Stellvertretend für die
großen Umwälzungen der Nachkriegszeit werden der Neubau des
Bochumer Hauptbahnhofs, die Elektrifizierung und der Bau der
S-Bahn vorgestellt. Begleitet wird Herr Swoboda von Harald
Vogelsang, dem langjährigen Leiter des Eisenbahnmuseums
Dahlhausen. Beide Referenten stehen im Anschluss des Vortrags
für Diskussionen und weitere Fragen bereit. Der Eintritt ist frei.


INFO

Ort:
Bibliothek des Ruhrgebiets im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstraße 17-19
44789 Bochum
Tel.: 0234 / 32 22 415






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 6 11:33:29 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Sep 2007 11:33:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Der LWL saniert die Maschinenhalle
seines Industriemuseums Zeche Zollern
Message-ID: 46DFE589.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.09.2007, 13:08


AKTUELL

Der LWL saniert die Maschinenhalle seines Industriemuseums
Zeche Zollern für 6,9 Millionen Euro

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) saniert die
Maschinenhalle in seinem Industriemuseum Zeche Zollern und baut
sie für 6,9 Millionen Euro zu einem Ausstellungs- und
Veranstaltungsraum aus. Das haben der LWL-Umwelt- und Bau- sowie
der LWL-Kulturausschuss am Mittwoch (05.09.) in Münster
beschlossen. Diesem Beschluss müssen noch der Finanzausschuss
(06.09) und der Landschaftsausschuss (14.09.) zustimmen. 90
Prozent der Kosten übernimmt das Land NRW aus seinem
Stadterneuerungsprogramm. Zu den 690.000 Euro für die Sanierung,
die der selbst LWL trägt, kommen noch 300.000 Euro für die
Einrichtung.

"Nach über 100 Jahren ist es dringend erforderlich, dass wir
dieses international bedeutende Industriedenkmal grundlegend
sanieren und es so vor dem weiteren Verfall bewahren.
Gleichzeitig wollen wir das Gebäude so herrichten, dass es als
Ausstellungs- und Veranstaltungshalle dienen kann, im
Untergeschoss wollen wir eine Dauerausstellung zur
Zechengeschichte untertage einrichten", fasste
LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe die Pläne zusammen.

Die Maschinenhalle wurde 1902/03 nach den Plänen von Reinhold
Krohn und Bruno Möhring gebaut. Mittlerweile hat der Rost stark
am Stahlfachwerk der Halle genagt. Deshalb gab es seit längerem
Überlegungen, die ausgemauerten Ausfachungen komplett
herauszubrechen und dann das übriggebliebene Stahlskelett zu
entrosten. Dabei hätte das Denkmal jedoch viel von seiner
Substanz verloren. Deshalb richtete der LWL mit europaweit
tätigen Experten einen Beirat ein, der die Planung fachlich
begleitet. "Wir haben in einer Untersuchung genau ermittelt, wo
die Halle welche Schäden aufweist. Mit diesem Wissen müssen wir
nur da reparieren, wo es nötig ist und können so möglichst viel
von der historischen Bausubstanz erhalten", erklärt Teppe.

Neben der Stahlkonstruktion muss auch die hölzerne
Dachkonstruktion, die von Pilzbefall geschädigt ist, umfangreich
saniert werden. Von den Stahlfenstern kann lediglich das Fenster
im Ostgiebel erhalten werden, die übrigen werden durch
baugleiche ersetzt. Dabei soll die ursprüngliche farbige
Verglasung beispielhaft an einigen Stellen vorgehängt werden.
Die Arbeiten beginnen 2008, die Besucher sollen die etwa
dreijährigen Arbeiten durch eine begleitende Ausstellung
miterleben können.

Der östliche Teil der Halle, in der keine Maschinen stehen, soll
auch künftig Raum für Sonderausstellungen, Messen und Märkte
bieten. Das macht ein flexibles System aus transportablen
Wandmodulen und variablen Bühnenelementen möglich, die die
bisherige provisorische Empore ablösen. Mit dieser variablem
Lösung, kann die Halle künftig im Sommer auch als
Veranstaltungshalle mit 600 bis 800 Sitz- oder 1.200 Stehplätzen
genutzt werden. Die dafür notwendigen Sanitäranlagen sollen im
Untergeschoss entstehen.

Im westlichen Teil des Untergeschosses richtet der LWL eine
Dauerausstellung zum Untertagebau der Zeche Zollern II/IV ein.
"Dabei können wir den Keller mit seinen Maschinenfundamenten
komplett erhalten. Die Besucher erhalten hier die sehr seltene
Gelegenheit, die funktionalen Nebenräume eines Industriedenkmals
zu besichtigen. Die verwinkelte, etwas düstere Atmosphäre des
Kellers mit seinen Gebrauchsspuren, die wir auch erhalten werden,
eignet sich ideal für Inszenierung einer Untertagesituation",
so Dirk Zache, Direktor des LWL-Industriemuseums.


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961-211
Fax: 0231 6961-114
E-Mail: Zeche-Zollern at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 6 11:41:20 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Sep 2007 11:41:20 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Grevener Geschichtsblaetter 4 (2006/2007)
Message-ID: 46DFE760.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Stefan Schröder"
Datum: 05.09.2007, 13:43


LITERATUR

Das Stadtarchiv Greven präsentiert seine neue Veröffentlichung:
Grevener Geschichtsblätter 4 (2006/2007)
35 S., 17 Abb.
ISBN: 978-3-928372-16-9, 5 ?


Inhaltsverzeichnis

S. 4-11
Pöppinghege, Rainer
"Die Wohltaten einer weisen und freiheitlichen Verwaltung" -
Napoléon, das Münsterland und die Justiz

S. 12-17
Schröder, Stefan
"Franzosenzeit" in Greven - Verwaltungsgrenzen der französischen
Besatzungszeit 1806-1813 unter der Lupe

S. 18-28
Schröder, Stefan
Greven in der "Franzosenzeit" 1806 bis 1813
Ergänzte Ausstellungstexte

S. 29-35
Schröder, Stefan
Das Ortsbild von Greven im 17. und 18. Jahrhundert - eine
unveröffentlichte Rekonstruktionszeichnung von Joseph Prinz


Hinweis:
Das Heft ist kostenlos als pdf-Datei erhältlich:
www.greven.net/stadtarchiv/archiv_publikationen.shtml


INFO

Kontakt:
Dr. Stefan Schröder
Stadtarchiv Greven
Rathausstr. 6
48268 Greven
Tel.: 02571/920-358
Fax: 02571/920-6358
E-Mail: stefan.schroeder at stadt-greven.de
URL: www.greven.net






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 6 11:49:19 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Sep 2007 11:49:19 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Das Schuetzenfest und andere Rituale,
28.08.-21.10.2007, Muenster
Message-ID: 46DFE93F.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Wibke Becker"
Datum: 05.09.2007, 16:07


AUSSTELLUNG

Festliche Reise durch die Welt -
Das Schützenfest und andere Rituale
28.08.2007- 21.10. 2007

Von der pakistanischen Hochzeit zum Schützenfest /
Stadtmuseum zeigt Ausstellung zu Ritualen des Feierns

Menschen feiern Feste, überall auf der Welt. Das Stadtmuseum
Münster lädt seine Besucherinnen und Besucher ein zu einer
"Festlichen Reise um die Welt". Die vom LWL-Museumsamt für
Westfalen und "Ethnologie in Schule und Erwachsenenbildung (ESE)
e.V." konzipierte Wanderausstellung macht vom 28. August bis 21.
Oktober Station im Museum an der Salzstraße.

Die Ausstellung ist als Reise um die Welt inszeniert. Sie macht
Station bei vier Festen auf vier Kontinenten: einer Hochzeit in
Pakistan, einem Festival der Tuareg in Niger, dem mexikanischen
Fliegerspiel und bei einem typisch westfälischen Schützenfest.

Der Begriff "Ritual" klingt im Zusammenhang mit einem
Schützenfest ungewöhnlich und mag nicht so recht passen. Durch
den Blick gewissermaßen aus der Vogelperspektive auf das
scheinbar so vertraute Fest und die zunächst unbekannten Feste
auf anderen Kontinenten ergeben sich ganz neue Einblicke in die
eigenen und die fremden Lebenswelten.

"Damit wollen wir bei den Besuchern ein Aha-Erlebnis auslösen:
Was sie zunächst als fremd ansehen, wird nach dem Vergleich mit
dem Schützenfest anders wahrgenommen. Und umgekehrt bekommen sie
neue Einblicke, wenn sie das so vertraute Fest einmal aus der
Distanz betrachten. Fremd und Eigen werden neu betrachtet. Auf
diese Weise wollen wir dazu beitragen, dass die Menschen offener
werden im Zusammenleben mit anderen Kulturen", erläutert
Ausstellungsmacherin Kerstin Brünenberg vom Verein "Ethnologie
in Schule und Erwachsenenbildung".

So unterschiedlich die vier Feste sind, alle haben sie etwas
Gemeinsames: "Sie schaffen Gemeinschaft, halten zusammen und
festigen damit die Identität der Gruppe. Die immer
wiederkehrenden Riten geben Ordnung, Struktur und damit
Sicherheit", erläutert die Ethnologin. Alte religiöse Feste
werden der neuen Zeit angepasst, wie etwa beim Fliegerspiel in
Mexiko; junge Feste wie das Festival de l'Air im nördlichen
Niger - ursprünglich für Touristen ins Leben gerufen - werden zu
einem festen Bestandteil der kulturellen Identität.

Als eigene "Zugabe" präsentiert das Stadtmuseum auch das
Schützenwesen in Münster. Ein von Dr. Bernd Thier konzipierter
Rückblick auf die vergangenen 500 Jahre erklärt die
ursprünglichen Aufgaben der Schützen und zeigt die Veränderungen
bis zum heutigen Ritual des "König ausschießen".

Zur Ausstellung "Festliche Reise um die Welt - Das Schützenfest
und andere Rituale" ist ein reich bebilderter Katalog
erschienen. Das Buch ist für 16 Euro im Museumsshop
erhältlich.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: (0)2 51/4 92-45 03
Fax: (0)2 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de
URL: www.stadt-muenster.de/museum






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 7 11:07:52 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Sep 2007 11:07:52 +0200
Subject: [WestG] [AUS] LWL zeigt 2010 den "Planeten Westfalen", Detmold
Message-ID: 46E13108.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.09.2007, 12:50


AUSSTELLUNG

LWL zeigt 2010 den "Planeten Westfalen"

Zum 50-jährigen Jubiläum seines LWL-Freilichtmuseums in Detmold
plant der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) für 2010
unter dem Titel "Planet Westfalen" eine Sonderausstellung, bei
der das LWL-Museum neue Wege beschreiten will: Neben den
Handwerkern wie dem Schmied und dem Töpfer sollen dann auch
Schauspieler Leben in die historischen Gebäude bringen.

"Mit theatralischen Mitteln, szenischen Installationen und dem
verstärkten Dialog mit den Besuchern wollen wir das gelebte
Leben früherer Zeiten lebendig vor Augen führen", versprach
LWL-Kulturdezernent Prof. Dr. Karl Teppe im Kulturausschuss des
Verbandes diese Woche in Münster.

Die rund 880.000 Euro teure Ausstellung wird von April bis
Oktober 2010 aber nicht nur die westfälische Welt vor 200, 150
oder vor zehn Jahren zeigen, sie beschäftigt sich auch damit,
wie Westfalen in andere Regionen eingebunden ist und welche
Wechselbeziehungen es gab und gibt. Ein Themenschwerpunkt ist
dabei die Aus- und Einwanderung. Dazu gehören sowohl die
Migranten, die heute nach Westfalen kommen, wie auch die
italienischen Bauhandwerker die im 18. und 19. Jahrhundert als
Stukkateure westfälische Prachtbauten schufen oder die
westfälischen Landarbeiter, die ihr Glück als Auswanderer zum
Beispiel in Amerika suchten.

Die Auswanderer sind ebenso wie die Soldaten der beiden
Weltkriege Beispiele für "gebrochene Lebensläufe", die nicht
nach dem üblichen Schema "Schule - Ausbildung - Beruf - Rente"
verlaufen und einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bilden.
Neue Präsentationen in den historischen Gebäuden und in
zusätzlich aufgebauten Ausstellungspavillons werfen
Schlaglichter auf den Alltag und den Festtag in Westfalen.
Museumspädagogen werden die Besucher in einen Dialog einbeziehen,
damit diese ihre Erinnerungen und Vorstellungen zum Leben in
Westfalen einbringen können.


INFO

LWL-Freilichtmuseum Detmold /
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 05231/7060
Fax: 05231/706-106






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 7 11:16:28 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Sep 2007 11:16:28 +0200
Subject: [WestG] [WWW] http://www.muenster.org/annette/museum/
Message-ID: 46E1330C.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Stadt Muenster"
Datum: 06.09.2007, 11:08


WWW

Digitaler Leitfaden zur Stadtgeschichte trägt die Handschrift
von Jugendlichen
Stadtmuseum und Annette-Gymnasium präsentieren "Museum im
Netz" / Rundgang durch Schausammlung von Schülern für Schüler

"Salzstraße 28" - der Jahrgangsstufe 11 des Annette-Gymnasiums
ist diese Adresse inzwischen bestens vertraut. Ein Schuljahr
lang war das Stadtmuseum Münster für den Grundkurs Geschichte
Anlaufstelle für einen außergewöhnlichen außerschulischen
Lerrnort. Am Ende dieser Kooperation steht ein Internetauftritt
zur Schausammlung des Stadtmuseums. Das Besondere: Es sind die
Schülerinnen und Schüler, die diesen digitalen Leitfaden zur
Geschichte Münsters eigenverantwortlich für ihre Mitschüler
konzipiert haben.

Vor einem Jahr haben Stadtmuseum und Annette-Gymnasium die
Kooperation vereinbart, die Jugendlichen einen praxisbezogenen
Zugang zu Münsters Vergangenheit ermöglichte. "Eine
Zusammenarbeit mit Gewinn", unterstreicht Münsters Schul- und
Kulturdezernentin Dr. Andrea Hanke zum Projektabschluss. "Die
Nutzung außerschulischer Lernorte stellt für unsere Schulen eine
große Chance dar", ist sie mit Schulleiter Dr. Arnold Hermans
einig.

In regelmäßigen Besuchen stöberten die Oberstufenschüler im
Schuljahr 2006/2007 durch die umfangreiche Museumssammlung. Sie
recherchierten in der Bibliothek, arbeiteten an und mit
Stadtmodellen, übernahmen Führungen und berieten sich mit allen
wissenschaftlichen Mitarbeitern des Stadtmuseums. Angeleitet
wurden sie von der Lehrerin und stellvertretenden Schulleiterin
Bärbel Dahlhaus und Dr. Edda Baußmann. Die Historikerin des
Stadtmuseums Münster hat die praxisbezogene Unterrichtsreihe
erarbeitet.

Drei Schwerpunktthemen - Münsters Frühgeschichte, die Täufer und
der 30-jährige Krieg mit dem europäischen Friedensschluss -
bilden die Grundlage der Internetpräsentation, die in Sprache
und Aufbau ausschließlich die Handschrift der Jugendlichen
trägt. Netzfähig gemacht wurde der Auftritt durch den
Informatik-Grundkurs des Annette-Gymnasiums und die Designer
Markus Bomholt und Thomas Gruner.

Das Projekt "Museum im Netz" leistete jedoch nicht nur die
Entwicklung einer für Jugendliche verständlichen digitalen
Stadtgeschichte. Über die spielerische Entwicklung eigener
Teamfähigkeit und Sprachkompetenz, besonders im Hinblick auf das
freie Sprechen vor einer Gruppe, wurde sowohl das
Sozialverhalten als auch das Selbstbewusstsein der Schülerinnen
und Schüler gefördert. Auf diese Art leistete das Projekt auch
einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung junger
Menschen.

Museumsdirektorin Dr. Barbara Rommé: "Die gezielte
Auseinandersetzung mit stadthistorischen Fragen schärft nicht
zuletzt kulturelles Bewusstsein". Individuell auf den Lehrplan
zugeschnittene Veranstaltungen haben im Stadtmuseum Tradition.
Das Projekt "Museum im Netz" ist ein weiterer Baustein in einem
umfangreichen pädagogischen Begleitprogramm für Kinder und
Jugendliche.

Auf den Internetseiten des Annette-Gymnasiums macht der digitale
Museumsleitfaden anderen Schülern Lust auf Münsters
Vergangenheit. Denn eines vermittelt die Jahrgangsstufe 11 mit
Sicherheit: "Museum im Netz" macht Geschichte spannend.


INFO

URL: http://www.muenster.org/annette/museum/


Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: (0)2 51/4 92-45 03
Fax: (0)2 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de
URL: www.stadt-muenster.de/museum

Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Münster
Grüne Gasse 38
48143 Münster
Tel.: 0251 / 41 49 230
Fax: 0251 / 41 49 259
E-mail: annette at muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 7 11:22:40 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Sep 2007 11:22:40 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Frauen im Handwerk, 14.09.2007, Hagen
Message-ID: 46E13480.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Uta Wenning-Kuschel"
Datum: 05.09.2007, 09:02


AKTUELL

Frauen im Handwerk -
Zwischen Selbstständigkeit und Hilfsdiensten

Am Freitag, 14. September bietet die stellvertretende
Museumsleiterin des LWL-Freilichtmuseums Hagen, Dr. Anke
Hufschmidt, eine spezielle Führung an. Zusammen mit den
Besucherinnen und Besuchern wird sie dem Thema Frauen im
Handwerk nachspüren.

Mithelfende Familienangehörige - das war für lange Zeit eine
Kategorie, wenn es galt, die Größe von Handwerksbetrieben zu
bestimmen. Hinter dem Begriff verbargen sich vor allem Frauen
und Töchter von Handwerkern, die mitunter erheblich zum Erfolg
der Betriebe beitrugen.

Welche Rolle aber spielten insgesamt Frauen im Handwerk und in
den Berufen, in denen es auf handwerkliche Fertigkeiten ankam?
In welchen Berufen führten Frauen beispielsweise als
Meisterinnen einen Betrieb? Welche Handwerksberufe galten als
besonders geeignet für Frauen und in welchen fassten sie nur
schwer Fuß?

An ausgewählten Beispielen der historischen Werkstätten im
oberen Bereich des LWL-Freilichtmuseums geht Anke Hufschmidt im
Rahmen dieser Führung solchen Fragen nach und ermöglicht so
einen neuen Blick auf Handwerksberufe.


INFO

Termin:
Freitag, 14.9.2007 um 15 Uhr.
Treffpunkt am Gasthof zur Post.
Außer dem Museumseintritt entstehen keine weiteren Kosten.

Informationen: Dr. Anke Hufschmidt, Tel.: 02331-7807111

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331 7807-0 Auskunft / Vermittlung
Fax: 02331 7807-120
E-Mail: freilichtmuseum-hagen at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 7 11:29:34 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Sep 2007 11:29:34 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Filme und Fuehrungen in der Spinnerei Herding,
08./09.09.2007, Bocholt
Message-ID: 46E1361E.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 06.09.2007, 10:02


AKTUELL

Filme und Führungen in der Spinnerei Herding
Tag des offenen Denkmals im LWL-Industriemuseum

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung "100 Jahre Herding -
Kunst.Visionen.Geschichte" bietet der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Wochenende ein breites
Angebot für Jung und Alt. Am Samstag, 8. September, von 14 - 17
Uhr wird die Museumsmitarbeiterin Barbara Schulz mit jungen
Besuchern die Kunstinstallationen und die lauffähigen Maschinen
erkunden. Im Anschluss können die Teilnehmer selbst textile
Kunstwerke erschaffen.

Am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September, beginnt
das Programm um 11 Uhr mit einem industriegeschichtlichen
Rundgang. Museumsleiter Dr. Hermann-Josef Stenkamp wird unter
dem Titel "Ein einmaliges Ensemble" die Firmen und ihre Gebäude
entlang der Industriestraße vorstellen und zum Teil auch von
innen besichtigen. Bei der zweiten Führung ab 12.30 Uhr liegt
der Schwerpunkt auf den Spinnereibauten Bocholts. Unter dem
Titel "Beckmann, Schwartz, Aktiengesellschaft für
Baumwollindustrie und Spinnerei Rote Erde" wird Stenkamp in
einer Führung die Besonderheiten dieser bemerkenswerten
Industriebauten in Bocholt vorstellen.

Das weitere Programm:

14 Uhr:
Filmvorführung "Wir von Hammersen". Der eindrucksvolle
Industriefilm von 1951 stellt die Geschichte und die
Produktionsstätten der Hammersen in Rheine, Rheydt und
Bocholt vor.

14.30 Uhr:
Führung mit Elfriede Heitkamp: "Wachgeküsst - Das Baudenkmal
Spinnerei Herding und seine besonderen Spuren".

15.30 Uhr:
Filmvorführung: "Wir von Hammersen".

16 Uhr:
Führung mit Elfriede Heitkamp "Die Geschichte der Spinnerei und
Weberei Herding".


INFO

Alle Angebote sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Treffpunkt ist jeweils das Foyer im ehemaligen Maschinenhaus der
Spinnerei Herding, Industriestraße 5, in Bocholt.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 10 11:35:42 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Sep 2007 11:35:42 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Von den Pionieren der Luftbildarchaeologie
bis zu heute, 13.09.2007, Hagen
Message-ID: 46E52C0E.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Historisches Centrum Hagen"
Datum: 07.09.2007, 12:27


AKTUELL

Von den Pionieren der Luftbildarchäologie bis zu heute

Dr. Charlotte Trümpler, Ruhrland-Museum Essen
Donnerstag, 13. September 2007, 19 Uhr
Historisches Centrum Hagen, Vortragssaal
02331 207 2740
www.historisches-centrum.de

Seit Dädalus und Ikarus träumt die Menschheit davon, die Welt
von oben, mit den Augen der Götter, zu betrachten. Neben den
Militärs waren es vor allem Archäologen, die Anfang des 20.
Jahrhunderts diese neue Perspektive nutzten und begannen
Luftaufnahmen herzustellen. Strukturen von alten Stadtanlagen,
verschüttete oder versandete Nekropolen, steinzeitliche
Kultstätten oder antike Bewässerungssysteme erschließen sich von
oben gesehen weitaus deutlicher oder werden oft erst aus der
Luft erkennbar.

Der Vortrag gibt einen Einblick in die faszinierende Geschichte
der Luftbildfotografie von den Anfängen bis zu ihren
unübertroffenen Meistern der heutigen Zeit. Einer der
berühmtesten Luftbildfotografen ist Georg Gerster, der seit 40
Jahren in über 50 Ländern in Afrika, Asien, Amerika, Australien
und Europa atemberaubend schöne Fotografien von archäologischen
Stätten jeder Epoche und Kultur herstellt. Seine Bilder sind
jedoch nicht nur ästhetische Meisterwerke, sondern auch
unschätzbare Dokumente von Monumenten, die heute oft nicht mehr
existieren oder sich in Ländern befinden, die nicht überflogen
werden können, wie beispielsweise der Irak, Iran, Palästina oder
Israel.

Dr. Charlotte Trümpler, Leiterin der Archäologischen Sammlung
des Ruhrlandmuseums und Museum Folkwang in Essen. Verantwortlich
für die Konzeption und Organisation von zahlreichen
Ausstellungen, unter anderem der international erfolgreichen
Präsentation "Agatha Christie und der Orient" die in Essen, Wien,
Basel, London und Dänemark gezeigt worden ist. Teilnahme an
Grabungen in der Schweiz und Türkei.

Der Eintritt zu diesem Vortrag ist kostenfrei.


INFO

Dr. Charlotte Trümpler, Ruhrland-Museum Essen
Donnerstag, 13. September 2007, 19 Uhr
Historisches Centrum Hagen, Vortragssaal
Tel.: 02331 207 2740
URL: www.historisches-centrum.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 10 11:41:49 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Sep 2007 11:41:49 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Haus der juedischen Familie Uhlmann aus Ovenhausen,
ab 09.09.2007, Detmold
Message-ID: 46E52D7D.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.09.2007, 12:01


AUSSTELLUNG

Haus der jüdischen Familie Uhlmann aus Ovenhausen ist im
LWL-Freilichtmuseum Detmold ab Dienstag für Besucher geöffnet

Der Aufbau des Hauses der jüdischen Familie Uhlmann aus
Ovenhausen (Kreis Höxter) im Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) ist abgeschlossen: Am Sonntag (09.09.)
feierte der LWL die Eröffnung des Hauses, das ab Dienstag
(12.09.) im "Paderborner Dorf" des Museums auch für Besucher
zugänglich ist.

"Das Fachwerkhaus bietet eine Klammer zu 200 Jahren jüdischer
Geschichte in Westfalen - diese Hauseröffnung ist ein
bedeutender Schritt für unsere gesamte Region", betonte
LWL-Museumsleiter Dr. Jan Carstensen bei der Eröffnungsfeier.
1805 von Nachkommen des 1783 ermordeten jüdischen Händlers
Soistmann Berend in Ovenhausen errichtet, wurde das Haus bis zur
Deportation von Familie Uhlmann im Dezember 1941 durchgängig von
jüdischen Familien bewohnt.

Der historische Kriminalfall von 1783 bildete zudem den
historischen Hintergrund der bekannten Novelle "Die Judenbuche"
von Annette von Droste-Hülshoff. Erbauer des Hauses war der
jüdische Händler Bernd Soistmann, der sich ab 1808 Steilberg
nannte.1885 erwarb die Familie Uhlmann das Haus. Bis zur
Deportation durch die Nationalsozialisten im Dezember 1941
lebten ihre Nachfahren noch darin. Im "Paderborner Dorf" des
Museums soll das Haus an den jüdischen Bevölkerungsanteil in
westfälischen Dörfern erinnern.

Das Ovenhausener Haus war von seiner Erbauung 1805 bis 1941
ununterbrochen in jüdischem Besitz. "Es ist damit eines der
letzten nahezu unverändert erhaltenen jüdischen Wohnhäuser in
Westfalen - und das einzige, das in einem deutschen
Freilichtmuseum zu sehen sein wird", betont Carstensen. Das
LWL-Freilichtmuseum hat das Gebäude aus Ovenhausen mit
Unterstützung des Landes NRW erworben, und schon der Transport
des Hauses war spektakulär: Ein großer Tieflader brachte das
Gebäude einschließlich Keller in mehreren großen Teilen von
Ovenhausen nach Detmold.

Juden waren auch in Westfalen-Lippe ein selbstverständlicher
Teil der ländlichen Bevölkerung - bis zu ihrer systematischen
Verschleppung und Ermordung in der Zeit des Nationalsozialismus.
In den größeren Dörfern des Paderborner und Corveyer Landes
lebten zahlreiche Juden, die als Geschäftsleute, Viehhändler
oder Schlachter eine wichtige Rolle im wirtschaftlichen Leben
spielten. Gleichzeitig waren sie als Nachbarn geachtete
Mitglieder der dörflichen Gemeinschaft, bis die Verfolgung
während des Nationalsozialismus diese sozialen Beziehungen
zerstörte.

Heute erinnern nur noch wenige ehemalige Synagogen oder
Friedhöfe an die religiöse Kultur der ländlichen Juden, während
ihre Wohn- und Alltagskultur allmählich in Vergessenheit zu
geraten droht. "Mit dem "Haus Uhlmann" - wird dieser ländliche
Bevölkerungsteil wieder seinen Platz in der westfälischen Kultur
haben," äußerte die Vorsitzende der Landschaftsversammlung,
Maria Seifert, anlässlich der Einweihung.


INFO

LWL-Freilichtmuseum Detmold /
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 05231/7060
Fax: 05231/706-106






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 11 11:47:54 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Sep 2007 11:47:54 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/32
Message-ID: 46E6806A.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Elisabeth Lakomy"
Datum: 11.09.2007, 08:54


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-32 für den Zeitraum vom
26.08.2007 bis zum 01.09.2007 mit insgesamt 12 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 11 11:55:33 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Sep 2007 11:55:33 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Der juedische Kantor Erich Mendel, 17.09.2007,
Gelsenkirchen
Message-ID: 46E68235.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Wiltrud Apfeld"
Datum: 10.09.2007, 14:11


AKTUELL

"Den Sabbat in die Herzen singen -
der jüdische Kantor Erich Mendel"

Vortrag im Kulturraum "die flora",
Florastr. 26, 45879 Gelsenkirchen
Mo, 17.09.2007, 19.30 Uhr
Vortrag mit Bild- und Musikbeispielen
Referent: Dr. Manfred Keller, Bochum


Zu den bedeutenden Persönlichkeiten des westfälischen Judentums
im 20. Jh. gehört Erich Mendel (1902-1988), der von 1922 bis
1939 in der Jüdischen Gemeinde Bochum als Kantor und Lehrer
wirkte. Seine besondere Liebe galt der Musik der Synagoge, die
er auch als Komponist, Sammler und Musikgeschichtler pflegte.
Nach seiner erzwungenen Emigration wirkte er ab 1941 unter dem
amerikanisierten Namen Eric Mandell als Dozent für synagogale
Musik am Gratz-College in Philadelphia (USA). Hier schuf er eine
der weltweit größten Sammlungen jüdischer Musik.

Der Vortrag beleuchtet die "zwei Leben" des Erich Mendel/Eric
Mandell in Deutschland und den USA. Tonbeispiele seiner
Kompositionen werden zeigen, welchen Motiven und Zielen Mendel
existentiell verpflichtet war: Er wollte den jüdischen Glauben
"in die Herzen singen". Der Referent Dr. Manfred Keller war
von 1979 bis 2005 Leiter der Ev. Stadtakademie Bochum.
Veröffentlichungen u. a. zur jüdischen Geschichte Bochums,
zuletzt: Erich Mendel / Eric Mandell, Zwei Leben für die Musik
der Synagoge, Essen 2006


INFO

Eintritt frei
Info: (0209) 169 - 9105
Veranstalter:
Kulturraum "die flora" in Koop. mit der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gelsenkirchen e. V.
http://flora.gelsenkirche.de

Kontakt:
Wiltrud Apfeld
Stadt Gelsenkirchen/Kulturraum "die flora"
Florastr. 26
45879 Gelsenkirchen
Tel.: 0209 / 169-9109
Fax: 0209 / 169-9173
E-Mail: flora at gelsenkirchen.de
URL: http://flora.gelsenkirchen.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 12 11:22:32 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Sep 2007 11:22:32 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Konferenz zur Erhaltung von Industriedenkmaelern,
11.-14.09.2007, Bochum und Hattingen
Message-ID: 46E7CBF8.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 11.09.2007, 12:53


KONFERENZ

"Big Stuff" lockt 120 internationale Experten ins Revier
Konferenz zur Erhaltung von Industriedenkmälern

Restauratoren arbeiten mit Lupe und feinem Pinsel an alten
Gemälden - so stellt man sich gemeinhin diesen Beruf vor. In
ganz anderen Dimensionen denken 120 internationale Experten, die
von heute bis Freitag (11. bis 14. September) auf Einladung des
Deutschen Bergbaumuseums in Bochum und des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) im Bochumer Museum und im
LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen tagen.

Unter dem Motto "Big Stuff" (Großes Zeug) geht es in der
Konferenz um die langfristige Erhaltung und das Management von
Industriedenkmälern wie Hochöfen, Fabrikhallen und Fördertürmen.
Neu ist der ganzheitliche Ansatz: Experten aus den Bereichen
Denkmalpflege und Museum, Architektur und Baustatik, Maschinen-
und Stahlbau, Korrosionsschutz und Restaurierung wollen
gemeinsam Lösungsansätze diskutieren.

NRW-Bauminister Oliver Wittke betont in seinem Grußwort
anlässlich der Tagung die wichtige Rolle der Industriekultur für
das Land. Zwischen Rhein und Weser gebe es heute 3.500
Industriedenkmäler. Ausdrücklich lobt der Minister darin die
Leistung der beiden Landschaftsverbände, die mit ihren
Industriemuseen an insgesamt 14 originalen Standorten die
Industriegeschichte des Landes erlebbar machten. Das Land habe
die Herrichtung dieser Standorte mit bisher rund 160 Mio. Euro
gefördert. Korrektur: NRW-Minister Oliver Wittke konnte nicht
persönlich an der Eröffnung der Konferenz teilnehmen; sein
Grußwort wurde in Vertretung vorgetragen.

Dr. Wolfgang Kirsch, Direktor des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL), stellte die hohe Kompetenz heraus, die
das LWL-Industriemuseum in den vergangenen 25 Jahren im Umgang
mit den sperrigen Zeugen der industriellen Vergangenheit
entwickelt habe. Gemeinsam mit vielen Experten, darunter den
Materialforschern des Deutschen Bergbaumuseums, habe man auf
diesem schwierigen Feld Pionierarbeit geleistet.

Prof. Rainer Slotta, Direktor des Deutschen Bergbaumuseums,
betonte die Notwendigkeit der engen Zusammenarbeit von Forschung
und Praxis bei dieser gewaltigen und immer noch neuartigen
Aufgabe. Für "Big Stuff" müssten oft unkonventionelle Lösungen
gesucht und gefunden werden.

In einer Resolution will das Experten-Netzwerk am Ende der
Tagung allgemein gültige Richtlinien für die laufende Inspektion
("Monitoring") und die dauerhafte Erhaltung großer
Industriedenkmäler aufstellen und publizieren.

INFO

Kurzfristige Teilnahme noch möglich
(Kosten: 25 ? pro Tag, zahlbar im Konferenzbüro).
Alle Infos zur Tagung im Internet unter www.bigstuff07.net

Deutsches Bergbau-Museum Bochum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
Tel.: (0)234 - 5877-0
E-Mail: info at bergbaumuseum.de

LWL-Industriemuseum
Henrichshütte in Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-0
Fax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 12 11:30:24 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Sep 2007 11:30:24 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Das Westfaelische Volksliedarchiv beim LWL
erhaelt Sammlung Kehr - Ueber 2000 Lieder und Gedichte
Message-ID: 46E7CDD0.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.09.2007, 12:24


AKTUELL

Das Westfälische Volksliedarchiv beim LWL erhält Sammlung Kehr
Über 2000 Lieder und Gedichte

Eine Sammlung von über 2000 Gedichten und Liedern, die der
Münsteraner Manfred Kehr während seiner Arbeit an dem
kommentierten Liederbuch "Das Münsterland und seine Lieder" aus
verschiedenen Archiven zusammengetragen hat, bereichert die
Bestände des Westfälischen Volksliedarchivs beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Münster.

Nachdem Kehr sein Buch vor einigen Jahren veröffentlicht hat,
möchte er seine Materialien nun allgemein zugänglich machen:
"Über das Internet erfuhr ich, dass sich bei der Volkskundlichen
Kommission die zentrale Sammelstelle für Westfälische
Volkslieder befindet. Mit der Leiterin Anne Wolf habe ich
vereinbart, dass meine Sammlung dort als Dauerleihgabe
aufgenommen wird", so Kehr.

In einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten
Projekt, an dem sowohl die Volkskundliche Kommission für
Westfalen beim LWL als auch das Seminar für
Volkskunde/Europäische Ethnologie der Universität Münster
beteiligt sind, werden derzeit die Liederblätter des Archivs
gemeinsam mit den vorhandenen Tonaufnahmen digitalisiert und neu
erschlossen.

"Kehrs Sammlung bildet eine wertvolle Ergänzung zu den schon
vorhandenen Quellen, die vor allem die Gesangspraxis zwischen
1880 und 1960 wiederspiegeln", so Wolf. Neben historischen
Liedern etwa über die Wiedertäufer, das Napoleonbild oder die
Preußenzeit, finden sich auch aktuellere Bezüge:
"Selbstverständlich widmet sich ein eigenes Kapitel der
westfälischen Sicht auf die Frau. Aber auch Soldaten in Münster,
das ländliche Arbeitsleben oder die Stadt Münster selbst waren
bis heute immer wieder Gegenstand dichterischen Schaffens",
erklärt Kehr.

Besondere Funde bergen auch die Kapitel "Tanz- und Singspiele
aus dem Münsterland" und "Andere Kirchenlieder" mit den so
genannten Evangelienparodien, in denen aus dem Gottesdienst
bekannte Melodien neue Texte erhalten. Die meisten Lieder sind
mit Noten und Gitarrenakkorden versehen und können ohne
Schwierigkeiten nachgesungen werden. Kehrs Liederbuch ist
übrigens noch zu haben, Bestellungen an Manfred Kehr,
Kellermannstraße 22, 48149 Münster; kehr at muenster.de.


INFO

Weitere Informationen über das Westfälische Volksliedarchiv
finden Interessierte unter:
URL: www.westfaelisches-volksliedarchiv.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 12 11:49:11 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Sep 2007 11:49:11 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Duelmener Heimatblaetter, Heft 1/2007
Message-ID: 46E7D237.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 12.09.2007, 11:50


SERVICE: TOC

Dülmener Heimatblätter
Heft 1
Jahrgang 54, 2007
ISSN: 1615-8687


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=46



Inhalt in Auswahl [AS]


S. 2-17
David, Ludger
Die Mitwicker Mark -
ihre Lage, Begrenzung, Nutzung und Teilung

S. 18-21
Potthoff, Erik
Der Charles-Mézières Platz

S. 22-32
Kramer, Brigitte
August Schlüter -
Maler der Dülmener Heide und des Lüdinghausener Tores

S. 33-38
Stenemann, Paul / Elfring, Helmut
Das ehemalige Polizeidienstgebäude des Amtes Dülmen am Ostdamm

S. 39-46
Gödde, Paul
Besöök up Kakesbeck

S. 47f.
Hillermann, Ludger
Nachruf auf Dr. Friedrich-Wilhelm Hemann

S. 49f.
Schwedmann, Theo
Zeitzeuge Günter Pins ist tot

S. 51-55
Werp, Wolfgang
Neuerscheinungen






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 12 12:32:02 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Sep 2007 12:32:02 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Laendliches Bauen in Westfalen, 19.09.2007, Ahaus
Message-ID: 46E7DC42.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.09.2007, 09:26


TAGUNG

"Ländliches Bauen in Westfalen"
LWL - Baukulturtagung im Schloss Ahaus

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) veranstaltet am
Mittwoch, 19. September, im Schloss Ahaus die ganztägige
Fachtagung "Ländliches Bauen in Westfalen". Die Veranstaltung
richtet sich an Planer, Architekten und Vertreter kommunaler
Politik und Verwaltungen sowie interessierte Fachleute.

Die Vorträge und Diskussionen gehen unter anderem folgenden
Fragen nach: Wie sieht die Zukunft von Wohnen und Arbeiten im
ländlichen Raum aus? Welche Auswirkungen hat der demografische
Wandel insbesondere auf ländliche und dörfliche Strukturen? Was
kann man von den historisch gewachsenen Strukturen lernen? Und
wie das Gelernte in ein lebenswertes Umfeld umsetzen?

Neben Vorträgen zu diesen Fragen von Fachleuten aus
verschiedenen Regionen Deutschlands und des benachbarten
Auslands stellen Architekten aus dem Westmünsterland ihre
Projekte vor und zeigen, wie ein sensibler Umgang mit regionaler
Baukultur in ihrer Region aussehen kann. Die Teilnahme ist mit
einem Kostenbeitrag in Höhe von 68 Euro inkl. Mittagessen und
Tagungsunterlagen verbunden.


INFO

Interessenten können sich noch kurzfristig direkt beim
LWL-Amt für Landschafts- und Baukultur in Westfalen
48133 Münster
Tel.: 0251-591 3572 anmelden

Nähere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden unter:
www.lwl-landschafts-und-baukultur.de

Schloss Ahaus
48683 Ahaus
Tel.: 0 25 61/ 6 99 - 4 56






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 14 10:08:11 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 14 Sep 2007 10:08:11 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Kunstwerk_des_Monats_September=3A_Mit?=
=?utf-8?q?telalter-Gemaelde_aufw=C3=A4ndig_restauriert?=
Message-ID: 46EA5D8B.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.09.2007, 12:00


AKTUELL

Kunstwerk des Monats September
Mittelalter-Gemälde aufwändig restauriert

Als Kunstwerk des Monats September präsentiert der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) im LWL-Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte in Münster ein Tafelbild von Derick
Baegert. Das LWL-Landesmuseum verfügt mit rund zehn Tafeln des
niederrheinischen Malers Derick Baegert (um 1440 - nach 1509)
über den größten Museumsbestand dieses großen nordwestdeutschen
Künstlers des ausgehenden Mittelalters. Dazu zählen Highlights
der Sammlung wie das Gemälde "Lukas malt die Madonna" (um
1470/90), das zudem als einziges die Signatur des Meisters
trägt. Derick und sein Sohn Jan Baegert stehen für eine wichtige
Strömung innerhalb der niederrheinisch-westfälischen
Tafelmalerei. In Wesel betrieben sie eine große und erfolgreiche
Werkstatt, die unter anderem große Altarbilder bis nach Dortmund
lieferte.

Aufgrund seines Erhaltungszustandes war ein weiteres wichtiges
Werk Baegerts, das die Kreuzigung zeigt, bislang im
LWL-Landesmuseum nicht zu sehen. Es handelt sich um die Vorder-
bzw. Rückseite einer Tafel, die den Flügel eines Altaraufsatzes
bildete, von dem weder die Mitteltafel noch der zweite Flügel
erhalten sind. Die zu unbekanntem Zeitpunkt abgespaltete andere
Seite des Gemäldes mit der Anbetung des Kindes befindet sich
ebenfalls im Besitz des LWL-Landesmuseums. Nach langwieriger und
sorgfältiger Restaurierung durch die Gemäldespezialistin des
LWL-Landesmuseums, Frauke Wenzel, kehrt das Bild "Kreuzigung"
nach fast 100 Jahren im Depot ans Licht der Öffentlichkeit
zurück. Diese Restaurierungsmaßnahmen bilden neben der
kunsthistorischen Einordnung des Werkes einen Schwerpunkt im
"Kunstwerk des Monats September 2007".


INFO

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: 0251/5907-01
Fax: 0251/5907-210
E-Mail: landesmuseum at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 14 10:14:17 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 14 Sep 2007 10:14:17 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_20_Jahre_nach_der_Stilllegung_flie?=
=?utf-8?q?=C3=9Ft_wieder_Eisen_in_Hattingen=2C_16=2E09=2E2007=2C_Hattinge?=
=?utf-8?q?n?=
Message-ID: 46EA5EF9.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Christiane Spänhoff"
Datum: 13.09.2007, 13:10


AKTUELL

20 Jahre nach der Stilllegung fließt wieder Eisen in Hattingen
Ofenabstich und Ausstellungseröffnung im LWL-Industriemuseum

Vor 20 Jahren wurde der letzte Hochofen der Henrichshütte
ausgeblasen - jetzt fließt wieder Eisen im Industriemuseum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Hattingen. Am
Sonntag, 16. September, um 13 Uhr lädt der Förderverein des
Industriemuseums zum ersten Abstich am neuen Graugussofen in die
Schaugießerei ein. Zwei Stunden zuvor wird im ehemaligen
Bessemer Stahlwerk die Mitmach-Ausstellung "Meine Hütte"
eröffnet.

"Am Anfang stand die Idee, dass der Förderverein Stahl, Eisen
und auch ein wenig seine Arbeit zum Thema macht", erläutert
Vereinsvorsitzender Dr. Dirk Springorum, früher selbst im
Vorstand der Hütte. "Die Menschen waren eingeladen, mitzumachen
bei der Schau und mitzuhelfen, dass auf unserer Hütte wieder
Eisen fließt." Was da auf die hilfreichen Geister des
Fördervereins zurollte, war kaum zu bewältigen. Gerd Hehs hat
sich bei Ofenbau und Foto-Bearbeitung engagiert. Beides war
leichter gesagt als getan."Immer wieder mussten wir den Ofen
umbauen. Wir sind zwar ganz schön nervös, aber auch sicher, dass
dieser Ofen ein paar Kilo Grauguss ausspucken wird."

Ganz anders die Probleme bei der Ausstellung: "Wir wurden von
einer Bilder-Flut überrollt", freut sich Heinrich Hensing,
Macher der Schau. "Weit mehr als 1.000 Fotografien, Dokumente,
Filme, Gemälde, Graphiken, Schallplatten und Bücher erreichten
uns." Und das Team um Hensing hat zu den tausend Bildern tausend
Fragen. "Das aufzubereiten und vernünftig zu präsentieren, das
schaffen wir einfach alles nicht in den paar Tagen." Die Lösung?
"Wir haben grob das Material drei Phasen zugeordnet - alte Hütte,
Krise, neue Hütte", erläutert Rolf Potthoff vom Förderverein.
"Dann haben wir begonnen, Fragen an das Material zu stellen. An
den Antworten arbeiten wir für 2008." Dann soll das erfolgreiche
Projekt fortgeführt werden.

Am Sonntag (16.9.) können sich die Besucher jetzt auf ein "Best
of Henrichshütte" freuen. Um 11 Uhr wird
Fördervereinsvorsitzender Dr. Dirk Springorum die Gäste
begrüßen. Zum Kreis der weiteren Redner gehören Maria Seifert,
Vorsitzende der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe,
Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch und IG-Metall-Bevollmächtigter
Otto König. Musikalisch begleitet wird die Ausstellungseröffnung
von "Chorrosion" mit ihrem Brecht-Programm. Gegen 13 Uhr geht?s
dann mit einem "Glück auf" dem Ofen ans Eisen.

Eine Stunde später zieht der Tross in der Messwarte weiter, die
der Förderverein renoviert hat. Hier können demnächst junge und
junggebliebene "Hochöfner" gemeinsam mit Museums-Maskottchen
Ratte versuchen, einem digitalen Hochofen Eisen zu entlocken.
Ute Harnack, Medienberaterin bei der "Konzeptschmiede", stellt
eine Demo-Version vor. Die Vollversion folgt bis zum
"Hüttenzauber 2008" am 4. Mai.

Am Nachmittag stehen verschiedene Führungen auf dem Programm: Um
14 Uhr startet die Ratte mit jungen Museumsgästen zur
Entdeckungstour. Der Hütten-Natur auf der Spur sind Teilnehmer
einer Tour um 15 Uhr. Premiere feiert die neue Führung "Weg des
Stahls" an, die der Förderverein ausgearbeitet hat. Start: 15
und 16.30 Uhr.

Passend zum Thema des Tages unterhält die "Bäng Bäng Marching
Band" die Museumsgäste mit Steel Drum-Musik. Für Speis? und
Trank ist gesorgt.


INFO

LWL-Industriemuseum
Henrichshütte in Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-0
Fax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 17 11:38:14 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 Sep 2007 11:38:14 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Spektakel der Macht, 10.-12.10.2007, Muenster
Message-ID: 46EE6726.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 17.09.2007, 00:03


TAGUNG

Spektakel der Macht
Sonderforschungsbereich 496 lädt zur Tagung in Münster ein

Historische Gemälde stellen häufig Akte symbolischer
Kommunikation dar, zum Beispiel die Krönung eines Kaisers. Zur
"Bildlichkeit symbolischer Akte" richtet der
WWU-Sonderforschungsbereich 496 vom 10. bis zum 12. Oktober eine
internationalen Tagung aus. Im Vordergrund steht dabei das
komplexe Verhältnis zwischen Bildlichkeit und
symbolisch-rituellem Handeln. Tagungsort ist das münstersche
Liudgerhaus am Überwasserkirchplatz 3. Um Anmeldung bis zum 1.
Oktober wird gebeten.

Die Tagung dient zugleich der wissenschaftlichen Vorbereitung
der Ausstellung "Spektakel der Macht. Rituale im Alten Europa
800-1800", an der der SFB 496 "Symbolische Kommunikation und
gesellschaftliche Wertesysteme vom Mittelalter bis zur
Französischen Revolution" beteiligt ist und die vom 21.
September 2008 bis zum 4. Januar 2009 im Kulturhistorischen
Museum Magdeburg stattfinden wird.

Bilder und symbolisch-rituelle Akte haben nicht nur vieles
gemeinsam, sie stehen auch in vielerlei Wechselbeziehungen
zueinander, so die Forscher. Bei der Tagung wollen sie das
komplexe Verhältnis zwischen Bildlichkeit und
symbolisch-rituellem Handeln in verschiedenen Hinsichten
thematisieren. Die visuelle Qualität der symbolischen Akte
selbst wird beleuchtet, aber auch die Rolle von Bildern als
Elemente in symbolisch-rituellen Kommunikationszusammenhängen:
Wie werden Bilder benutzt, zum Beispiel Herrscherporträts im
diplomatischen Zeremoniell? Zudem untersuchen die Forscher die
Darstellung symbolisch-ritueller Handlungen in Bildern, so etwa
die Gemälde von Herrschertreffen.


INFO

Link: SFB 496
URL: http://www.uni-muenster.de/SFB496/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 17 11:49:32 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 Sep 2007 11:49:32 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Themenabend: Kinderlandverschickung, 20.09.2007,
Muenster
Message-ID: 46EE69CC.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 17.09.2007, 11:17


AKTUELL

Kinderlandverschickung zur Erziehung des Pimpfen und Jungmädels
Themenabend im Stadtarchiv erinnert an Evakuierungen des
NS-Regimes

KLV - hinter dieser Abkürzung steht im Dritten Reich die
Kinderlandverschickung. Mädchen und Jungen aus bombengefährdeten
Städten schickte das Nazi-Regime in vermeintlich sichere
Gegenden. Tausende Heranwachsende aus Münster zwischen zehn und
14 Jahren steckten in bayrischen Lagern. Der Themenabend am
Donnerstag, 20. September, im Stadtarchiv erinnert an diese
Evakuierungen an Beispielen aus dem Lageralltag.

Das ideologische Ziel war klar: "Erziehung des Pimpfen und des
Jungmädels zur nationalsozialistischen Volksgemeinschaft", hieß
die Maxime der NSDAP. Wurde diese Indoktrinierung auch in den
KLV-Lagern der münsterschen Schulen verwirklicht? Oder blieben
die Mädchen und Jungen dieser Stadt weitgehend verschont?
Referent Eduard Füller hat dazu viele Akten und Archivalien
ausgewertet. Der Historiker und Autor stellt auch Dokumente aus
den Magazinen des Stadtarchivs vor.


INFO

Beginn des Themenabends ist um 18 Uhr im Stadtarchiv
(Speicherstadt Coerde), An den Speichern 8. Der Eintritt ist frei.

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: 02 51/4 92-47 01
Fax: 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv at stadt-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 18 11:45:13 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Sep 2007 11:45:13 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Wandel der Frauenerwerbsarbeit im Ruhrgebiet,
09.10.2007, Gelsenkirchen
Message-ID: 46EFBA49.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 18.09.2007, 10:45
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


TAGUNG

"Gearbeitet haben wir immer..."
Wandel der Frauenerwerbsarbeit im Ruhrgebiet
Fachtagung mit Ausstellungsrundgang im Wissenschaftspark
Gelsenkirchen
Dienstag, 9. Oktober 2007, 14.00 Uhr - 17.30 Uhr


"Acht Stunden sind das halbe Leben - Zur Geschichte, Gegenwart
und Zukunft der Frauenerwerbsarbeit im Ruhrgebiet", ein Projekt
im Rahmen der Initiative "Regionen Stärken Frauen" in
Kooperation mit dem Arbeitskreis Gender im Projekt "arbeiten +
lernen an lippe + emscher" und der Stadt Gelsenkirchen,
Wirtschaftsförderung, Team Frau & Wirtschaft Europäische
Gemeinschaft

PROGRAMM
- 14.00 Uhr
Begrüßung: Yasemin Rosenau
Betriebsratsvorsitzende Vaillant GmbH, Werk Gelsenkirchen
Moderation: Ulrike Müller, Journalistin, Wuppertal
- 14.05 Uhr
Vortrag: "Zwischen Beruf und Berufung".
Aspekte des Themas 'Frauenarbeit' im 19. und 20. Jahrhundert
Dr. Julia Paulus, Historikerin, LWL-Institut für westfälische
Regionalgeschichte, Referat Historische Frauen- und
Geschlechterforschung, Münster
- 15.00 Uhr
Vortrag: "Endlich Arbeitsplätze für Frauen". Von den vermeintlich
leichten Arbeitsplätzen in den Kleiderfabriken des Ruhrgebiets
Brigitte Schneider M.A., Historikerin, Programmbereichsleiterin
Gesellschaft, Politik der Volkshochschule Gelsenkirchen
- 15.30 Uhr
Kaffeepause mit Imbiss
- 16.00 Uhr
Rundgang durch die Ausstellung
"Arbeit an der Mode - Ausstellung zur Geschichte der
Bekleidungsindustrie im Ruhrgebiet"
Brigitte Schneider M.A., Historikerin, Programmbereichsleiterin
Gesellschaft, Politik der Volkshochschule Gelsenkirchen

Podiumsdiskussion
"Gearbeitet haben wir immer..." Und was hat sich gewandelt?
Zeitzeuginnen, N.N., Gelsenkirchen
Yasemin Rosenau, Betriebsratsvorsitzende Vaillant GmbH,
Werk Gelsenkirchen
Dr. Julia Paulus, Historikerin, LWL-Institut für westfälische
Regionalgeschichte, Münster
Brigitte Schneider M.A., Historikerin, Programmbereichsleiterin
Gesellschaft, Politik der Volkshochschule Gelsenkirchen

"Gearbeitet haben wir immer..." - Wandel der
Frauenerwerbsarbeit im Ruhrgebiet
Die Fachtagung soll dazu beitragen, folgende Fragen zu
beleuchten:
- Welche Auswirkungen besaß die einsetzende
Industrialisierung im 19. Jahrhundert für die Entwicklung von
Erwerbsmöglichkeiten für Frauen?
- Welche Gründe gab es für die Widerstände gegen eine
weibliche Berufstätigkeit?
- Wann, wo und warum waren Frauen als Arbeitskräfte
willkommen?
Nach 1945 entstand im Ruhrgebiet die Bekleidungsindustrie
als "Frauenbranche" im Schatten der Montanindustrie. Ein
Vortrag mit anschließendem Ausstellungsrundgang wird
Hintergründe zu dem Entstehen und Verschwinden dieser
Branche geben und u. a. folgenden Fragen nachgehen:
- Können wir wirklich von "leichten" Arbeitsplätzen für
Frauen in den Kleiderfabriken sprechen?
- Wie sah es mit einer betrieblichen Interessenvertretung
und dem Aufbau von Betriebsräten und Gewerkschaften aus?
- Welche Auswirkungen hatte die Internationalisierung und
Globalisierung des Marktes auf die einheimische
Bekleidungsindustrie?


Ausstellung im Wissenschaftspark Gelsenkirchen
9. Oktober 2007 - 17. Oktober 2007
"Arbeit an der Mode. Ausstellung zur Geschichte der
Bekleidungsindustrie im Ruhrgebiet"
(Konzeption und Realisation: Brigitte Schneider M.A. unter
Mitarbeit von Wiltrud Apfeld M.A.) Das Ruhrgebiet und im
besonderen Gelsenkirchen wurden zu einem der wichtigen
regionalen Standorte der Bekleidungsindustrie nach dem Zweiten
Weltkrieg. Die Ausstellung "Arbeit an der Mode - Zur Geschichte
der Bekleidungsindustrie im Ruhrgebiet" lenkt daher den Blick
auf eine im Vergleich zu den montanindustriellen Strukturen zwar
untergeordnete Industrie, welche aber die Gelsenkirchener
Stadtväter in den unmittelbaren Nachkriegsjahren zur "fünften
Säule der Wirtschaftsstruktur" ausbauen wollten und in der vor
allem auch Frauen einen Arbeitsplatz finden sollten. Die
Geschichte dieser Industrie und die Arbeitserfahrungen der darin
beschäftigten Menschen wird lebendig durch die anschaulichen
Schilderungen ehemaliger Beschäftigter, BetriebsrätInnen und
Gewerkschaftssekretäre, die aktiv am zugrundeliegenden Seminar-
und Forschungsprojekt beteiligt waren.


INFO

http://www.arbeit-an-der-mode.de
Weitere Veranstaltungen zur Frauengeschichte sind bei der
VHS Gelsenkirchen zu erfragen: Tel. 02 09 / 169 25 49.

Regionen stärken Frauen!
Das DGB-Bildungswerk NRW e.V. (Projektbüro Recklinghausen)
veranstaltet im Rahmen der vom Europäischen Sozialfond
kofinanzierten Initiative "Regionen Stärken Frauen" des
Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW drei
Fachtagungen zum Thema: "Acht Stunden sind das halbe Leben - Zur
Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Frauenerwerbsarbeit im
Ruhrgebiet". Die Fachtagungsreihe findet im Wissenschaftspark
Gelsenkirchen statt:
03. Dezember 2007, 14 Uhr - 18 Uhr (Gegenwart)
26. Februar 2008, 14 Uhr - 18 Uhr (Zukunft)

Weitere Informationen und Kontaktaufnahme über
DGB-Bildungswerk NRW e.V.
Projektbüro Recklinghausen,
Dorstener Str. 27a, 45657 Recklinghausen
Tel.: 0 23 61/906 38 12
Fax: 0 23 61/906 38 20
BBuske at DGB-Bildungswerk-NRW.de
www.alle-lernen.de/Gender Mainstreaming

Ort:
Wissenschaftspark Gelsenkirchen
Munscheidstr. 14
Gelsenkirchen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 18 11:47:47 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Sep 2007 11:47:47 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsreihe: Aktuelle Aspekte des Rechtsextremismus,
Dortmund
Message-ID: 46EFBAE3.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Thomas Pfeiffer"
Datum: 18.09.2007, 11:10


AKTUELL

Die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache (Dortmund) und das
Innenministerium Nordrhein-Westfalen laden zu der gemeinsamen
Vortragsreihe "Aktuelle Aspekte des Rechtsextremismus" ein, die
jeweils sonntags, 11 Uhr, in der Steinwache stattfindet. Als
zweite Veranstaltung der Reihe findet am 23. September der
Vortrag "Menschenverachtung mit Unterhaltungswert - Der
Rechtsextremismus als Erlebniswelt" von Dr. Thomas Pfeiffer
statt. Pfeiffer ist wissenschaftlicher Referent beim
Verfassungsschutz NRW.

Weitere Veranstaltungen:

14.10.: Dr. Jörg-Uwe Nieland, HipHop im neuen Gewand -
Erklärungsansätze und Gegenstrategien zu rechten
Orientierungen in einer Jugendkultur

18.11.: Dr. Thomas Grumke und Andreas Klärner,
Rechtsextremismus, die soziale Frage und Globalisierungskritik -
Deutschland und Großbritannien im Vergleich.

Nähere Informationen zu den Vorträgen unter:
www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/de/dortmund/veranstaltungen


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortragsreihe "Aktuelle Aspekte des Rechtsextremismus"
Datum: 23.9., 14.10. und 18.11.2007
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstraße 50
44147 Dortmund
Tel.: 0231/50-25002
URL: www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/dortmund






From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 18 11:49:53 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Sep 2007 11:49:53 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/33
Message-ID: 46EFBB61.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: Irmgard Niemann
Datum: 18.09.2007, 09:16


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-33 für den Zeitraum vom
02.09.2007 bis zum 08.09.2007 mit insgesamt 14 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 19 11:46:44 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Sep 2007 11:46:44 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: 100 Jahre Zeche Westerholt, 19.09.2007,
Gelsenkirchen
Message-ID: 46F10C24.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 19.09.2007, 08:54
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortrag: 100 Jahre Zeche Westerholt
Referent: Karlheinz Rabas
Mittwoch, den 19. September 2007, 19.30 Uhr

100 Jahre alt wird in diesem Jahr die Zeche Westerholt, die
letzte der einst größten Bergbaustadt. Sie liegt auf
Gelsenkirchener und auf Westerholter Gebiet. In einem
Lichtbildervortrag von Karlheinz Rabas bietet der Heimatbund
Gelsenkirchen e.V. die Möglichkeit, die Geschichte der Zeche
Revue passieren zu lassen. Die Veranstaltung ist
kostenfrei.


INFO

Ort:
Zechengasthaus "beim Franzosen".
August-Schmidt-Platz 5
an der Valentinstraße in Hasse
Gelsenkirchen







From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 19 11:52:05 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Sep 2007 11:52:05 +0200
Subject: [WestG] [AKT] (Homo-)Sexualitaet in den 1950er Jahren, 20.09.2007,
Dortmund
Message-ID: 46F10D65.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 19.09.2007, 08:53
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

(Homo-)Sexualität in den 1950er Jahren
Der Film "Anders als du und ich" (1957)
Kurzvortrag und Filmvorführung
Dr. Frank Ahland/Stefan Nies
Donnerstag, 20. September 2007, 19.00 Uhr

Nach 1945, insbesondere in den 1950er Jahren, werden viele
schwule Männer auf Grund des 1935 verschärften § 175 verurteilt,
oft von den gleichen Richtern wie noch in der NS-Zeit.
Diskriminiert und kriminalisiert durch heute absurd anmutende
Straftatbestände wie den Kuppeleiparagrafen wird auch Sexualität
zwischen nicht verheirateten Männern und Frauen und von
Jugendlichen. Diese repressive Atmosphäre und die Kontinuitäten
aus der NS-Zeit spiegeln sich in dem homophoben Film "Anders als
du und ich" wider, der 1957 produziert worden ist. Regisseur ist
ausgerechnet Veit Harlan, der im Dritten Reich unter anderem den
antisemitischen Hetz- und Propagandafilm "Jud Süß" gedreht hat.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms zur
Ausstellung: "Ausgrenzung aus der Volksgemeinschaft -
Homosexuellenverfolgung in der NS-Zeit" im Forum der
Volkshochschule Dortmund (6.-23.9.2007)

Die Ausstellung und das Begleitprogramm sind ein
Gemeinschaftsprojekt der Volkshochschule und des Stadtarchivs
Dortmund in Kooperation mit dem Arbeitskreis Schwul-lesbische
Geschichte und Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. Die
Ausstellung wurde von der Projektgruppe Rosa Winkel des
Kulturrings in Berlin e.V. konzipiert.


INFO

Kontakt:
Arbeitskreis Schwul-lesbische Geschichte
im Schwul-lesbischen Arbeitskreis Dortmund e.V. (Slado)
c/o KCR, Braunschweiger Str. 22
44145 Dortmund,
Tel.: 0231-58969702
E-Mail: geschichte at slado.de
URL: www.verfolgt-verschwiegen-vergessen.de

Ort:
Volkshochschule im Löwenhof
Hansastr. 2-4
44137 Dortmund
Tel.: 0231 / 50 2 47 27
Fax: 0231 / 50 2 24 31
E-Mail: vhs at dortmund.de








From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 19 11:55:47 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Sep 2007 11:55:47 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Jochen Borchert ist neuer Praesident
der Nordrhein-Westfalen-Stiftung
Message-ID: 46F10E43.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "NRW-Stiftung"
Datum: 18.09.2007, 15:00


AKTUELL

Stiftungsrat bestellt neuen Vorstand
Jochen Borchert ist neuer Präsident der
Nordrhein-Westfalen-Stiftung

Unter dem Vorsitz von Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers
bestellte der Stiftungsrat der Nordrhein-Westfalen-Stiftung
am 17.09.2007 den Bundestagsabgeordneten und
Bundesminister a. D. Jochen Borchert zum neuen Präsidenten der
NRW-Stiftung. Borchert ist Nachfolger von Staatsminister a. D.
Franz-Josef Kniola, der seit 2002 in diesem Ehrenamt tätig war.
Neu im Vorstand ist auch die Kölner Dombaumeisterin Prof. Dr.
Barbara Schock-Werner, die zusammen mit Prof. Dr. Wolfgang
Schumacher aus Mechernich (Kreis Euskirchen), Prof. Dr. Wilfried
Stichmann aus Möhnesee (Kreis Soest) und dem Düsseldorfer
Unternehmer Albrecht Woeste den fünfköpfigen Vorstand bildet.

Der 67-jährige Jochen Borchert ist seit 1980 Mitglied des
Deutschen Bundestages, von 1993 bis 1998 war er Bundesminister
für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Borchert besuchte
nach Abschluss einer Landwirtschaftslehre die Höhere
Landbauschule in Soest und studierte Wirtschaftswissenschaften
an der Ruhr-Universität Bochum. 1970 übernahm er zudem den
landwirtschaftlichen Betrieb der Eltern in Bochum. Im Bundestag
war der Diplom-Ökonom u.a. rund zehn Jahre lang Vorsitzender des
Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU, seit 1998 ist er
Mitglied im Haushaltsausschuss. "Die NRW-Stiftung hat in der
Vergangenheit viel Gutes für die Natur- und Kulturschätze des
Landes getan", so Borchert, "es ist für mich eine schöne
Herausforderung, mit den Möglichkeiten der NRW-Stiftung das
Engagement vieler Menschen in meiner Heimat Nordrhein-Westfalen
für den Naturschutz und die Heimat- und Kulturpflege weiter zu
stärken."

Rund 1.700 Projekte konnte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung seit
ihrer Gründung 1986 mit insgesamt etwa 200 Mio. Euro fördern.
Das Geld für ihre Förderungen erhält die NRW-Stiftung
überwiegend aus den Erträgen der Rubbellos-Lotterie, zunehmend
aber auch aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden ihres
Fördervereins. Als Vorsitzender des Fördervereins und
Ehrenpräsident der Nordrhein-Westfalen-Stiftung wird Borcherts
Amtsvorgänger Kniola der NRW-Stiftung weiterhin verbunden
bleiben.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 20 10:38:51 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Sep 2007 10:38:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kloster Wedinghausen Arnsberg wird eingeweiht
Message-ID: 46F24DBB.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Stadt Arnsberg"
Datum: 20.09.2007, 09:17


AKTUELL

Ein verlorener Ort kehrt in die Gegenwart zurück
Kloster Wedinghausen Arnsberg wird eingeweiht

Das Arnsberger Kloster Wedinghausen aus dem 12. Jahrhundert
(1170) war über Jahrhunderte ein bedeutendes religiöses und
intellektuelle Zentrum in Westfalen. Es ist bis heute Teil der
europäischen Kulturgeschichte: Nach dem Brudermord von Graf
Heinrich I. von Arnsberg als Sühnekloster gegründet und von
Prämonstratensern aus dem niederländischen Utrecht besiedelt,
war Wedinghausen Entstehungs- und Aufbewahrungsort wichtiger
mittelalterlicher Handschriften von europäischer Bedeutung. Das
Arnsberger "Gero-Evangelistar" zählt heute sogar zum
Unesco-Weltdokumentenerbe. Kloster Wedinghausen rettete den
Kölner Domschatz mit dem weltberühmten Dreikönigsschrein vor den
französischen Revolutionstruppen, in dem diese Heiligtümer im
Kloster von 1794 bis 1803 Versteck und sichere Zuflucht fanden.

Nach der staatlichen Zwangsauflösung des Klosters im Jahre 1804
wurden große Teile der Klosteranlage vernichtet und andere
zweckentfremdet. 200 Jahre später hatten die Menschen Ort und
Namen vergessen. Es gab Kloster Wedinghausen im Bewusstsein der
Bevölkerung nicht mehr. Der Klosterhof war beispielsweise zu
einem asphaltierten Parkplatz verkommen.

Kloster Wedinghausen ist nun wieder da. Grund ist, dass die
Anlage modern "weitergebaut" wurde. Architekt ist der Kölner
Prof. Gerhard Kahlhöfer. Nach der Neugestaltung des Westflügels
der alten Klosteranlage wird am Sonntag 30. September, um 11 Uhr,
der neugestaltete Klosterhof mit seinem spektakulären Lichthaus
und Gartenzimmer offiziell eingeweiht.

Bürgermeister Hans-Josef Vogel: "Die Neugestaltung des
Klosterhofs führt das Kloster aus dem Bewusstsein seiner
außergewöhnlichen Geschichte heraus in die Gegenwart und schafft
zugleich ein lebendiges Forum für kulturelle und religiöse
Dialoge. Wir haben Kloster Wedinghausen jetzt in seiner alten
Tradition und zugleich im 21. Jahrhundert verankert." Vogel
weiter: "Und wir haben damit einen neuen Ort für Kultur und
Religion, aber auch für den Kulturtourismus gewonnen." Bereits
vor der Einweihung haben über 20.000 Menschen den Klosterhof
besucht. Das Lichthaus wurde im August zum "Denkmal des Monats"
gewählt.


INFO

Kloster Wedinghausen
Klosterstraße 1-11
59821 Arnsberg






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 20 10:43:53 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Sep 2007 10:43:53 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Forscher untersuchen feierliche Rituale und
alltaegliche Umgangsformen
Message-ID: 46F24EE9.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 19.09.2007, 16:24


AKTUELL

Auf dem Weg zur Macht
Forscher untersuchen feierliche Rituale und alltägliche
Umgangsformen

Ob Bischofsweihe oder Kaiserkrönung - symbolische Akte begleiten
den Weg zur Macht. Den Einfluss symbolischer Kommunikation auf
die Gesellschaft untersuchen an der Universität Münster die
Wissenschaftler des Sonderforschungsbereichs (SFB) 496
"Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme
vom Mittelalter bis zur Französischen Revolution". Das Augenmerk
der insgesamt 16 Teilprojekte, die von der Deutschen
Forschungsgemeinschaft gefördert werden, richtet sich dabei auf
das vormoderne Europa. 2008 wird eine Ausstellung in Magdeburg
Einblicke in die Arbeit des münsterschen SFB geben.

Die Geltungskraft von Machtstrukturen, Werten und Normen einer
Gesellschaft beruht darauf, dass die Symbole, durch die sie
repräsentiert werden, gesellschaftlich akzeptiert werden, so die
Annahme der Forscher. Symbolische Kommunikation umfasst nicht
nur feierliche Rituale wie Kaiserkrönungen und Bischofsweihen,
sondern auch alltägliche Umgangsformen. Dies spiegelt sich nicht
zuletzt in Werken der Kunst und Literatur wider, die von den
Wissenschaftlern analysiert werden. Wie haben sich die Formen
und Wirkungsweisen symbolischer Kommunikation vom frühen
Mittelalter bis zum Anbruch der Moderne verändert, und wie haben
die Zeitgenossen dies reflektiert? Die SFB-Forscher wollen durch
ihre Arbeit nicht nur zum Verständnis historischer
Gesellschaften beitragen, sondern auch das Bewusstsein für die
symbolische Kommunikation der Gegenwart schärfen.

"Im Theater kommen die Wertevorstellungen einer Zeit zur
Sprache", beschreibt Prof. Dr. Heinz Meyer einen Ort, an dem
Symbolik eine wichtige Rolle spielt. Gemeinsam mit Prof. Dr.
Christel Meier-Staubach leitet er ein Teilprojekt, das sich mit
der symbolischen Kommunikation im europäischen Theater des
Spätmittelalters und der frühen Neuzeit beschäftigt. Die
Forscher analysieren die Wertevorstellungen, die in Form
symbolischer Darstellung auf die Bühne gebracht wurden,
beispielsweise durch die Metaphern der Texte, die
Bühnenausstattung oder die Spielfiguren selbst. "Im Theater
stand die Moral im Vordergrund; ideale oder verwerfliche
menschliche Eigenschaften wurden den gesellschaftlichen Normen
entsprechend dargestellt", so Prof. Meyer. Auch Kontroversen
spiegelten sich wider, etwa in protestantischen Aufführungen,
die gegen das Papsttum polemisierten.

Symbolische Kommunikation findet nicht nur auf der Bühne statt,
sondern auch in der Kirche. Im Gottesdienst spielt sie eine
zentrale Rolle. Die Mess-Liturgie im Mittelalter ist daher
Forschungsgegenstand eines kirchengeschichtlichen Teilprojekts.
"Wir konzentrieren uns auf das Opfer der Messe", beschreibt
Projektleiter Prof. Dr. Arnold Angenendt. In Darstellung und
Praxis der mittelalterlichen Messliturgie gewinnen die Sachopfer
Bedeutung in einer Dimension, die für uns heute kaum vorstellbar
ist. "Die Bezeichnung Messe für große Verkaufsausstellungen
rührt von den mittelalterlichen Gepflogenheiten her, nach denen
die geopferten Gaben anschließend auf dem Markt für wohltätige
Zwecke verkauft wurden", so Prof. Angenendt.

Einen eigenen "Mikrokosmos", in dem die Konflikte zwischen
Bevölkerung und Kirche auf engem Raum ausgetragen und
kommuniziert wurden, bildeten die ländlichen Kirchhöfe
Westfalens, die einerseits heilige Stätte waren, andererseits
Ort des profanen Lebens: Im 17. und 18. Jahrhundert waren die
Kirchhöfe nicht nur letzte Ruhestätte für die Toten, sondern sie
dienten auch den Armen des Dorfes als Wohnraum, waren Marktplatz
und Viehstall. "Im Zuge der Gegenreformation nach der
Glaubensspaltung haben sich das religiöse und das profane Leben
auf den Kirchhöfen verändert", beschreibt Prof. Dr. Werner
Freitag, dessen Arbeitsgruppe exemplarisch die symbolische
Kommunikation innerhalb der Kirchhöfe im Oberstift Münster des
Spätmittelalters und der frühen Neuzeit untersucht. Bei Ritualen
wie Beerdigungen oder Andachten bestand die katholische Kirche
auf einer strengeren Einhaltung der liturgischen Vorgaben aus
Rom. "Die Bedürfnisse der Lebenden störten die Totenruhe und
kollidierten mit den Interessen der Kirche - ein riesiges
Konfliktpotential, das 200 Jahre lang das Leben innerhalb der
Kirchhöfe beeinflusste", so Prof. Freitag.

Sind Rituale überflüssige Spektakel? Der SFB 496 und das
Kulturhistorische Museum Magdeburg präsentieren ab September
2008 eine gemeinsame Ausstellung ("Spektakel der Macht - Rituale
im alten Europa 800-1800"), die die Bedeutung von Ritualen unter
historischen Gesichtspunkten beleuchtet. Ausstellungsbesucher
werden im Vergleich mit den Epochen des Mittelalters und der
frühen Neuzeit erfahren, was Rituale sind und was sie bewirken.
Sie erhalten einen Einblick in die vielfältige Forschung der
münsterschen Wissenschaftler und lernen dabei auch "verkehrte
Rituale" kennen - Parodierungen, die Machtansprüche hinterfragen
oder umgekehrt ablaufende Rituale. Ein Beispiel: Während
Bischöfe und Päpste bei Amtsantritt feierlich angekleidet wurden,
besiegelte ihre Entkleidung die Absetzung.

Zur wissenschaftlichen Vorbereitung der Ausstellung trägt eine
vom SFB 496 ausgerichtete Tagung ("Die Bildlichkeit symbolischer
Akte") bei, die vom 10. bis zum 12. August in Münster
stattfindet.

INFO

Link: Spektakel der Macht
URL: http://www.spektakeldermacht.de/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 20 10:58:11 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Sep 2007 10:58:11 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Historiker-Tagung zum Thema Migration und Diaspora,
27./28.09.2007, Muenster
Message-ID: 46F25243.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Pressestelle der Uni Münster"
Datum: 20.09.2007, 10:03


TAGUNG

Migration und Diaspora
Historiker-Tagung zum Thema Migration und Diaspora an der WWU
Münster

Das Stück knusprige Pizza zum Mittagessen oder der saftige Döner
abends auf dem Heimweg: Nicht nur Deutschlands Esskultur wäre
ohne Einwanderer ärmer. Migration vernetzt seit Jahrhunderten
Gesellschaften rund um den Globus und sorgt für einen regen
Austausch der Kulturen. Auf der Fachtagung "Migration und
Diaspora" des Arbeitskreises für Außereuropäische Geschichte
(AAG) beschäftigen sich vom 27. bis 29. September 2007
Historiker mit diesem Thema. Organisiert wird der Kongress von
Prof. Dr. Silke Hensel vom Historischen Seminar der WWU Münster.

"Wanderungsbewegungen sind kein neues Phänomen. Die Untersuchung
historischer Migrationsprozesse kann Reflektionswissen
bereitstellen, das zum Verständnis aktueller Phänomene beitragen
kann. In der Regel zeigt sich nämlich, dass Wanderungsprozesse
wesentlich komplexer sind, als angenommen wird", begründet Prof.
Hensel das Interesse der Forscher. Die Motive von Einwanderern
stehen auf der Konferenz ebenso im Mittelpunkt wie der
gesellschaftliche Umgang mit ihnen. Um Parallelen ziehen zu
können, will der Arbeitskreis auf dem Kongress zunächst die
häufig synonym verwendeten Begriffe Migration und Diaspora
voneinander abgrenzen.

Diaspora bezeichnete ursprünglich geschlossene jüdische
Siedlungen in Babylonischem Exil und Palästina nach dem
Untergang des Reiches Juda. Heute wird der Begriff auch im
Zusammenhang mit anderen Minderheiten gebraucht, die aus ihrer
Ursprungsregion flüchten mussten. Diasporagemeinden sind nicht
freiwillig ausgewandert, leben verstreut über die ganze Welt und
wünschen sich zurück in ihr Ursprungsgebiet. Demgegenüber
erwarten Migranten vor der Auswanderung häufig, dass sich ihr
Leben im Zielland verbessert. Doch das Gegenteil ist meist der
Fall: Sie sind von vielen staatlichen Leistungen ausgeschlossen
und werden Opfer von Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung.

Welche Rolle Migration und Diaspora für die Entwicklung einer
Identität spielen, beleuchten Referenten und Tagungsteilnehmer
in Vorträgen und Diskussionen. Weitere Aspekte des Kongresses
sind Geschlecht und Migration, Kulturtransfer und
Kulturkonflikte. Darüber hinaus soll gezeigt werden, wie Lehrer
das Thema im Schulunterricht behandeln können.

Der AAG, angesiedelt im Verband der Historiker und
Historikerinnen Deutschlands, will mit seiner Arbeit
außereuropäische Erfahrungswelten stärker ins Bewusstsein der
Geschichtswissenschaft rücken. Seit 1980 schließen sich in ihm
Historiker zusammen, die auf außereuropäischen Gebieten
forschen. Ziel ist es, internationale Geschichte stärker in
deutschen Lehrplänen an Schulen und Hochschulen zu verankern
und aus ihr zu lernen.


INFO

Link: Historisches Seminar
URL: http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 21 11:21:27 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 21 Sep 2007 11:21:27 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL kuert das Ackerhaus des Klosters Marienmuenster
zum Denkmal des Monats September
Message-ID: 46F3A937.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.09.2007, 12:46


AKTUELL

LWL kürt das Ackerhaus des Klosters Marienmünster zum Denkmal
des Monats September
Gelungene Umnutzung für Kulturveranstaltungen

Das 1712 erbaute Ackerhaus des Klosters Marienmünster (Kreis
Höxter) wurde umfassend saniert und steht seit seiner Eröffnung
am 5. September für kulturelle Veranstaltungen und
Musikaufnahmen zur Verfügung. Mit dieser neuen Nutzung ist der
Erhalt des Baudenkmals auf Dauer gesichert. Deshalb hat der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) das Ackerhaus jetzt als
Denkmal des Monats ausgezeichnet.

"Der Qualitätsstandard der Planung und der Ausführung bei diesem
Projekt ist ausgesprochen hoch", lobt LWL-Denkmalpflegerin
Barbara Seifen. Das Ackerhaus ist Teil des ersten Bauabschnittes
zur Sanierung der ehemaligen Wirtschaftsgebäude des Klosters,
dazu gehören das Ackerhaus von 1712, der Reisestall von 1712,
hier wurden die Pferde, die für Reisen der Mönche oder Besucher
erforderlich waren, untergestellt, und der Schafstall von 1726.
Mit dem Ackerhaus, das von der Eigentümerin Derenthalsche
Stiftung am 5. September an die neu gegründete Kulturstiftung
Marienmünster übergeben wurde, ist das erste Gebäude
fertiggestellt.

Bereits 1999 haben die Eigentümer und Bewohner des Klosters
gemeinsam mit der Stadt Marienmünster, dem Regierungspräsidium
Detmold und dem LWL-Amt für Denkmalpflege in Westfalen unter der
Federführung des Architekten Eckhard Lohmann aus Brilon ein
Konzept für eine kulturelle Nutzung und damit eine neue
zukunftsfähige Perspektive für die Klosteranlage erstellt.

Das Ackerhaus hatte ursprünglich eine Struktur mit einer
mittleren Dreschtenne, an die sich an beiden Seiten Pferdeställe
anschlossen. Dazu kamen Schlafkammern für den Hofmeister, den
Förster, für die Taglöhner, außerdem eine Küche, Kammern und
Schlafstellen für die Knechte, ein großer Speckboden, darüber
der Dachboden, auf dem Korn und anderes Erntegut gelagert werden
konnte. Später wurden die Innenwände entfernt und das Gebäude
diente nur noch als großer Schweinestall. "Das war für die neue
kulturelle Nutzung ein Glücksfall. Denn so konnte hier der
nötige große Saal geschaffen werden, ohne dass denkmalwerte
Substanz zerstört wurde", so Seifen.

Anstelle des kleinen Nebengebäudes an der Klostermauer zwischen
dem Ackerhaus und dem Reisestall, in dem sich um 1803 die
Schmiede, die Schlafkammer des Schmieds und eine Kohlenkammer
befunden haben, steht nun ein neuer Verbindungsbau. "Ganz in der
Tradition seines historischen Vorgängergebäudes stellt es das
für die Nutzung des Ackerhauses notwendige 'Gerät' zur Verfügung,
das ist heute die Tontechnik", erklärt Seifen.

Diese "Gebäude-Neuzutat" wurde als leicht und transparent
wirkender Bau vor die barocke Klostermauer gesetzt, die die
Rückwand des neuen Nebengebäudes bildet. "Das Gebäude weist sich
damit als zeitgemäße und wohltuende Ergänzung der historischen
Architektur aus. So ist das Kloster Marienmünster, das für
Besucher Kunst und Kultur in sehr schöner Landschaft zu bieten
hat, nun auch wegen seiner neuen Nutzung im Ackerhaus eine Reise
wert", lobt Seifen.

Hintergrund:
Das im Jahr 1128 gegründete ehemalige Benediktinerkloster
Marienmünster im Kreis Höxter ist eine vollständig erhaltene
Klosteranlage. Sie wurde 1803 säkularisiert, wenige Jahre als
staatliche Domäne betrieben und dann in mehrere private
Besitzungen aufgeteilt. Seit der Säkularisation im Jahr 1803 ist
es den Eigentümern gelungen, das Kloster zu erhalten. Die
Gebäude wurden in ähnlicher Weise wie vor 1803 kontinuierlich
genutzt: Landwirtschaft im Wirtschaftshof des Klosters, Wohnen
in den Konventsbauten, überwiegend Gartennutzung auf den
Freiflächen. Die Klosterkirche ist weiterhin Pfarrkirche der
Gemeinde. Inzwischen steht ein neuer Umnutzungsprozess an, da
die landwirtschaftliche Nutzung, die hier den baulichen Bestand
lange gesichert hat, nicht mehr gegeben ist.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 21 11:45:34 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 21 Sep 2007 11:45:34 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Hohenlimburger Heimatblaetter, 9/2007
Message-ID: 46F3AEDE.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 21.09.2007, 11:35


SERVICE: TOC

Hohenlimburger Heimatblätter
für den Raum Hagen und Iserlohn
68. Jahrgang
September 2007
Heft 9/2007


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=89




Inhalt in Auswahl [AS]

S. 289-295
Stefan, Gustav
Die "WURAG" -
137 Jahre Industriegeschichte in der Obernahmer (Teil 1)

S. 296-312
Hüning, Erdmute
Heimatpost

S. 313-315
Anon.
Pastor Martin Herbers -
der getreue Eckehard des Burgarchivs in Iserlohn

S. 316-323
Mager, Peter
Hohenlimburger Stadtchronik 2007, Teil 1






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 26 11:27:42 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Sep 2007 11:27:42 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "liebe.komm - Botschaften des Herzens",
30.09.2007-20.01.2008, Hattingen
Message-ID: 46FA422E.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.09.2007, 15:03


AUSSTELLUNG

Von der Kontaktanzeige anno 1738 bis zum Internet-Chat
LWL-Industriemuseum zeigt Ausstellung:
"liebe.komm - Botschaften des Herzens"

"Mausilein" und "Schnurzelputz", "Augenstern" und "Bärchen" -
Liebende sprechen ihre eigene Sprache. Liebe gesagt, geschrieben,
gemailt ... um Botschaften des Herzens dreht sich die
Sonderausstellung "liebe.komm", die der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 30. September, um 15 Uhr in
seinem Industriemuseum Henrichshütte Hattingen eröffnet (bis
20.Januar 2008). Die vom Museum für Kommunikation in Frankfurt
entwickelte Ausstellung wurde bereits in Frankfurt, Nürnberg,
Hamburg und Berlin gezeigt. Hattingen ist die einzige Station im
Ruhrgebiet.

Thema Liebe in einem Hütten-Museum? "Das passt durchaus
zusammen", meint Museumsleiter Robert Laube. Bis heute sei der
Arbeitsplatz das erfolgversprechendste Revier für die
Partnersuche. Das habe insbesondere auch für die Henrichshütte
gegolten, wo einst 10.000 Männer und Frauen arbeiteten. "Hier
wurde nicht nur Stahl, sondern auch so mancher Bund fürs Leben
geschmiedet", weiß Laube. Die Ausstellung soll ein Medium sein,
um an diese Hüttenliebe-Geschichten heran zu kommen.

Bei "liebe.komm" geht's immer um die gleiche Botschaft. Nur die
Wege, die diese Botschaften des Herzens" nehmen, haben sich in
den letzten 250 Jahren dramatisch verändert. Ob von Angesicht zu
Angesicht oder über Medien aller Art - mit viel Phantasie und
Leidenschaft versuchen Liebende auf verschiedene Weise ihre
Gefühle in eine mitteilbare Form zu bringen. Diese Versuche
verfolgt die Ausstellung, indem sie die verschiedenen Phasen im
Ablauf einer Liebesbeziehung vom ersten Kennenlernen bis hin zum
Beziehungsalltag mitsamt der Beziehungskrise in sieben Szenen
nachzeichnet.

Szene 1: Liebesbilder - Von Herz und Schmerz

Zu Beginn der Ausstellung begrüßt Liebesgott Amor den Besucher.
Getroffen von seinem Pfeil beginnt die Liebe und lässt zugleich
spüren, dass zur ihr oft auch der Schmerz gehört. Zahlreiche
Bilder und Texte prägen die Vorstellung von der Liebe. In der
klassischen Literatur wie im Groschenroman sind ihr unzählige
Texte gewidmet. Eine Auswahl an Liebesgaben, überwiegend in
Herzform, führt die Bedeutung der Liebe im alltäglichen Leben
einst und jetzt vor Augen.

Szene 2: Liebeschemie - Im Dschungel des Unbewussten

Für die Beziehung zweier Menschen sind oft die ersten Sekunden
einer Begegnung entscheidend. Die Kommunikation läuft zuerst
über unsere Sinnesorgane. Drei Installationen zu den Themen
"Sehen", "Hören" und "Riechen" regen den Besucher an zu testen,
wie er sich ein Bild von einer Person macht, bei wem er "ganz
Ohr" ist oder ob er jemand womöglich "nicht riechen kann".

Szene 3: Liebessehnsucht - Begehren und Bekommen

Die große Liebe zu finden, ist wohl einer der sehnlichsten
Wünsche eines jeden Menschen. Doch wie an den richtigen Partner
kommen? Das ist durchaus kein neues Problem. Die erste
Kontaktanzeige Deutschlands erschien 1738 und bereits seit 1750
kann man in Büchern Rat zum Verfassen von Liebesbriefen suchen.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts konnte in bestimmten Cafés der
Kontakt von Tisch zu Tisch mit optischen Telegraphen, später mit
Tischtelefonen hergestellt werden. Heutzutage muss sich der
Kontaktsuchende zum Flirten nicht einmal mehr aus dem Haus
bewegen. Per Chat im Internet lässt sich das bequem vom
heimischen Computer erledigen.

Kontaktsuchende Ausstellungsbesucher können ihre Nachricht in
einem "Nachbau" der Bräutigamseiche deponieren. Das Original
steht in der Nähe der holsteinischen Stadt Eutin und dient seit
1891 als Heiratsvermittler. Partnersuchende legen ihre Anzeige
hinein und hoffen, dass der oder die Richtige vorbei kommt und
sie liest. Die Bräutigamseiche hat inzwischen sogar eine eigene
Postadresse.

Szene 4: Liebesglück - Im siebten Himmel

Zwei Verliebte, die einander gefunden haben, möchten sich
richtig kennen lernen. Gerade in dieser Phase sind Briefe ein
beliebtes Medium, sich dem anderen mitzuteilen und sich zugleich
selbst über seine Gefühle klar zu werden. Das gilt auch für
Liebende, die keine Möglichkeit haben, ein gemeinsames Leben zu
führen, wie ein Brief von Goethe an die verheiratete Charlotte
von Stein dokumentiert. Kafkas Briefwechsel mit seiner Verlobten
Felice Bauer ist berühmt geworden und hat andere Briefschreiber
inspiriert. Und der Brief einer Martha an ihren Partner Heinz
über die Frage, wer nun wann und warum böse auf den anderen ist,
kommt so manchem Besucher vermutlich irgendwie vertraut vor.

Die heute so beliebten SMS lassen Gefühlskommunikation über
große oder kleine Distanzen quasi in Echtzeit erfolgen: "Ich
denke jetzt gerade in diesem Augenblick an dich!" So vermittelt
sich das Gefühl von sprichwörtlicher Verbundenheit, wie es auch
ein Telefonat schafft, ohne jedoch den Wunsch nach wirklicher
Nähe stillen zu können.

Szene 5: Liebesbande - Wir sind ein Paar

Die erste Phase einer Liebesbeziehung ist vorwiegend von der
Kommunikation zwischen den Liebenden geprägt, aber irgendwann
folgt der Schritt in die Öffentlichkeit: Wir lieben uns und alle
sollen es wissen. Exemplarisch symbolisieren verschiedene Paare
Wege, eine Liebesbeziehung in die Öffentlichkeit zu tragen:
durch Freundschaftsbändchen und Tattoos als moderne Variante
oder über die Medien wie Rudolf Scharping und die Gräfin
Pilati-Borggreve. Die Möglichkeit der Ehe steht mittlerweile
auch homosexuellen Paaren offen und ein Hochzeitsalbum mit
Ankündigungen, Einladungen, Gratulations-Telegrammen und
schließlich der Rechnung der Feier zeigt, was im Jahr 1904 alles
mit einer Eheschließung verbunden war. Die Ferntrauung
schließlich steht für Kriegszeiten.

Der Zusammenschnitt privater Hochzeitsvideos der Künstlerin
Claudia Müller-Hermann führt dem Besucher Variationen des immer
wieder Gleichen vor Augen, und entspannt auf einem Bett
dahingestreckt kann er schließlich die schönsten
Filmliebesszenen genießen.

Szene 6: Liebesalltag - oft nah und doch fern

Liebe bedarf der Kommunikation, um die gegenseitige Nähe und
Intimität zu erhalten. Ein Konvolut von Kühlschrankzetteln zeugt
davon, wie Paare durch eine Unzahl von Notizen ihre innige
Beziehung ausdrücken, indem sie sich Lob, Bestätigung und
Aufmunterung schenken. Kodierte Postkarten aus der Zeit um 1900
vermitteln einen Eindruck, wie ein Liebespaar trotz dieses
öffentlichen Mediums eine sehr intime Verständigung pflegen
konnte. Die schriftliche Liebeskorrespondenz, die zeitweilig
auszusterben schien, erlebt durch die Popularität der E-Mail
eine neue Blütezeit. Zwei umfangreiche E-Mail-Korrespondenzen
geben Einblick, wie Paare über weite Distanzen,
Deutschland-Amerika und Deutschland-Georgien, ihre Beziehung
gepflegt haben.

Szene 7: Liebesleid - Happy End oder Neuanfang?

Kaum eine Liebe ist krisenfrei. Die Versuchung des Seitensprungs
lockt und so fehlt auch in der Ausstellung nicht der Blick in
die verbotene Zone des Fremdgehens. In der Krise steigt das
Bedürfnis nach Austausch und Auseinandersetzung extrem an, doch
damit auch die Zahl missglückter Kommunikationsversuche. "Du
kannst mich einfach nicht verstehen!", ein häufig gehörter
Ausspruch, der es sogar schon auf einen Buchtitel geschafft hat.
Therapeuten, gedruckte Ratgeber, Briefkastentanten bieten mehr
oder weniger seriöse Abhilfe. Und doch bleibt am Ende oft nicht
mehr übrig als ein Abschiedsbrief, ein Häufchen zerrissene
Liebesbriefe und manchmal ein Scheidungsurteil. Die Ausstellung
überlässt es der Phantasie des Besucher, was nach dem Wechselbad
der Gefühle folgt: Der Rundgang endet im Happy-End oder führt
ihn wieder zum Beginn zurück.

Ausstellungskuratorin Andrea Hubert hat ein "liebevolles"
Begleitprogramm zusammen gestellt. Vom Liebes-Film im "Cinema
Amore" über Liebeslieder, das "Erzähl-Café Hüttenliebe" bis hin
zum "Hokus Pokus um die Liebe" lohnt der Besuch von "liebe.komm"
für Jung und Alt.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der zum Preis von 19,80 ?
im Museum erhältlich ist. (Buchhandel und Versand 34,80 ?)

Rahmenprogramm

Sonntag, 30. September, 15 Uhr
Ausstellungseröffnung mit Dieter Gebhard, Vorsitzender des
LWL-Kulturausschusses, Benedikt Burkard, Kurator Museum
Kommunikation. Musikalische Begleitung: Elke Lingemann und
Thomas Weiß mit ihrem Programm "Kann denn Liebe Sünde sein?",
Eintritt frei

Freitag, 12. Oktober, 19.30 Uhr
Vortrag "Immer der Nase nach - die Macht der Düfte"
von Prof. Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt

Freitag, 12. Oktober, 19 Uhr / 21 Uhr
Spätschicht-Erlebnisführung mit Liebesliedern, anschließend
Filmvorführung "Das Parfüm" nach dem Roman von Patrick
Süskinds unter der Regie von Tom Tykwer; Eintritt Frei

Samstag, 27. Oktober, 18 - 22 Uhr
Filmvorführung: "Bettgeflüster" mit Doris Day und
"Cyrano de Bergerac" mit Gerard Dépardieu, Eintritt frei

November & Dezember 2007
"Menu & more"- Essen und Flirten für Singles im Revier
Haben Sie Lust, neue Leute kennen zu lernen? Im Restaurant
Henrichs wartet ein Vier-Gänge-Menu auf Sie und Ihr unbekanntes
Gegenüber. Dabei hat Aphrodite mitgekocht ? Anmeldung und
Infos über Organisation, Preise und Termine unter
Tel. 0160 98298577 oder www.paarlettti.de

Sonntag, 4. November, 15 Uhr
"Hütten-Liebe" - Das Erzähl-Café. Neben Stahl wurden auf der
Hütte auch zartere Bande geschmiedet. "Betroffene" erzählen
ihre Geschichten. Musikalische Begleitung: Hildegard Feld und
Barbra Habig alias "Glanz und Gloooria" mit dem Programm
"Lauter Liebeslieder". In Kooperation mit "Kick - Hattinger im
Unruhestand", Eintritt frei

Freitag, 7. Dezember, 19.30 / 20.30 Uhr
Hochofen mit Herz - ein liebevoller Abend
Vortrag "Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen" von
Prof. Dr. Wilhelm Geerlings, anschließend: "Von der Liebe
und anderen Liebhabereien". Auf der Suche nach der Liebe
in der Welt der Sinnsprüche und Aphorismen.
Mit Dr. Jürgen Wilbert (Rezitation) und Thomas Battenstein
(Gitarre). Eintritt frei

Sonntag, 13. Januar, 11-18 Uhr
Magischer Sonntag mit "Hokuspokus um die Liebe"

Sonntag, 20. Januar, 15 Uhr
Finissage "Liebe ohne Happy End?"
Mit Paarletti, Verena Liebers und Lutz Kunert


INFO

LWL-Industriemuseum
Henrichshütte in Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-0
Fax: 02324 9247-112
E-Mail: birgit.schulz at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 26 11:41:43 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Sep 2007 11:41:43 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2007/34
Message-ID: 46FA4577.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 24.09.2007, 08:36


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2007-34 für den Zeitraum vom
09.09.2007 bis zum 15.09.2007 mit insgesamt 20 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://cgi.uni-muenster.de/exec/ULB/neuerwerb.php?action=recherche&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/


Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62


INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 26 11:45:24 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Sep 2007 11:45:24 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Wohnen und Arbeiten im Muensterland um 1850,
27.09.2007, Luedinghausen
Message-ID: 46FA4654.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Ursula König-Heuer"
Datum: 25.09.2007, 11:37


AKTUELL

Kulturgeschichtlicher Vortrag in der Burg Vischering "Vom Kotten
bis zum Gräftenhof - Wohnen und Arbeiten im Münsterland um 1850"
am 27. September 2007, 19.30 Uhr.

Referenten: Dr. Dietrich Maschmeyer, Bundesvorsitzender
Interessengemeinschaft Bauernhaus e.V (IGB) und Johannes Busch
(IGB, Kontakt/Beratungsstelle Lüdinghausen).

Im Herbst bietet die Kulturabteilung des Kreises Coesfeld zwei
Vorträge zum Thema Wohnen und Arbeiten im Münsterland an. Das
Münsterland war jahrzehntelang eine Hochburg der historischen
Hausforschung. Daher nimmt der Vortrag zunächst lokale Bezüge
auf: Der Seppenrader Familie Nopto verdanken wir eine Reihe
einmaliger Fotografien historischer, vor 1900 abgerissener
Bauernhäuser. An der Landwirtschaftsschule in Lüdinghausen
lehrte viele Jahre Josef Böckenhoff-Grewing, der eine genaue
Bestandsaufnahme der um 1920 noch sehr altertümlichen
Landwirtschaft auf dem Hümmling hinterließ. Ausgangspunkt ist
eine Betrachtung der uns überlieferten Bauernhäuser in der
Region, die alle durch große Umbauphasen zwischen 1830 und 1870
geprägt sind. Indem die Referenten anschaulich die Funktionen
der einzelnen Teile des Hauses analysieren, ergibt sich eine
Fülle neuartiger Aspekte, die es erlaubt, das erstaunlich
vielfältige Leben und Arbeiten in diesen Häusern in lange
zurückliegenden Zeiten nachzuzeichnen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag "Vom Kotten bis zum Gräftenhof -
Wohnen und Arbeiten im Münsterland um 1850"
Datum: 27.09.2007, 19.30 Uhr
Kulturabteilung des Kreises Coesfeld: Burg Vischering
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591/7990 11
Fax: 02591/7990 29
E-Mail: kultur at kreis-coesfeld.de

Kontakt:
Reinhild Mackowiak
Kulturabteilung des Kreises Coesfeld: Burg Vischering
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen
Tel.: 02591/7990 12
E-Mail: reinhild.mackowiak at kreis-coesfeld.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 26 11:50:24 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Sep 2007 11:50:24 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Salon Frauenbilder - neue Veranstaltungsreihe
im LWL-Industriemuseum
Message-ID: 46FA4780.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Kathrin Wißmach"
Datum: 26.09.2007, 10:58


AKTUELL

Salon Frauenbilder -
neue Veranstaltungsreihe im LWL-Industriemuseum

Am 18. Oktober eröffnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) in seinem Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten einen
Salon unter dem Titel "Frauenbilder". Diese neue
Veranstaltungsreihe ist als spezielles Angebot für Besucherinnen
gedacht: Anhand von Frauenportraits wird das Industriezeitalter
aus der Frauen-Perspektive betrachtet und der weibliche Anteil
an der Gestaltung der Industriegesellschaft verdeutlicht.

Die Auswahl der Frauenportraits wird sich am Themen- und
Zeitspektrum des Museums orientieren. Auch außergewöhnliche
Frauen wie Sophie La Roche oder Hedwig Dohm sollen vorgestellt
werden, denn sie haben die Kulturgeschichte Deutschlands
entscheidend geprägt. In entspannter Salonatmosphäre werden
Kurzvorträge, Lesungen, Bilder, Literatur oder auch Kochrezepte
angeboten, begleitet von zeitgenössischer Musik, Getränken und
Gebäck. Das Gehörte und Gesehene soll in bester Salon-Tradition
Anregungen für Gedanken- und Informationsaustausch, kritische
Diskussion und Analyse bieten. Konzipiert hat diese Reihe
Oberkustodin Ingrid Telsemeyer vom LWL-Industriemuseum.

Zum Auftakt stellt Karin Hockamp am 18. Oktober von 17 bis 19
Uhr unter dem Motto "Kochkünste und das häusliche Glück im 19.
Jahrhundert" Henriette Davidis vor. Die bekannteste
Kochbuchautorin des 19. Jahrhunderts stammte aus Wengern
(heute Wetter a.d. Ruhr).


INFO

LWL-Industriemuseum
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten-Bommern
Tel.: 02302 93664-0
Fax: 02302 93664-22
E-Mail: Zeche-Nachtigall at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 27 11:50:30 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 Sep 2007 11:50:30 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatland Lippe, August 2007
Message-ID: 46FB9906.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Alexander Schmidt",
Datum: 27.09.2007, 11:45


SERVICE: TOC

Heimatland Lippe
Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und des Landesverbandes Lippe
100. Jahrgang Nr. 8
August 2007
ISSN: 0017-9787


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=54



Inhalt in Auswahl [AS]


S. 212-214
Meier, Burkhard
Burg Schwalenberg
Eine lippische Residenz im Wandel der Jahrhunderte

S. 220f.
Harth, Detlev
Benefizfest für die Kirche

S. 226
Heimat- und Vekehrsverein Elbrinxen e.V.
Die Mischung machts
Elbrinxer Marktscheune startet in die neue Spielzeit

S. 228-230
Ewerbeck, Gerhard
"von guten Geistern verlassen"
Gedanken zur Grafengruft unter der Braker Kirche

S. 232-234
Lüking, Jürgen
Mausoleum und Waldfriedhof
Familienbegräbnisse auf Niederbarkhausen und Eckendorf

S. 236
Weber, Roman G.
Rezension

S. 242f.
Anon.
Mehr als nur Show
Wikingertage im Freilichtmuseum Oerlinghausen

S. 244
Granados, Mayarí
Ursprüngliche Landschaften
Emil Schulz-Sorau (1901-1989), Maler und Zeichner in Lippe

S. 246f.
Herring, Beate
Experiment Steinzeit
Leben wie vor 5000 Jahren im Landesmuseum Detmold






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 27 11:54:52 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 Sep 2007 11:54:52 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Leben an der Grenze, 10.10.2007, Suedlohn
Message-ID: 46FB9A0C.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen Münsterlandes e.V."
Datum: 27.09.2007, 09:06


AKTUELL

Dr. Andreas Eiynck, Lingen:
Leben an der Grenze -
die niederländisch-deutsche Grenze in der Geschichte des
westlichen Münsterlandes

"Grenze entstehen im Kopf und nicht im Gelände!" So lautet eine
der Thesen von Dr. Andreas Eiynck zur Geschichte der
deutsch-niederländischen Grenze: "aber wenn sie sich einmal
geographisch verfestigt haben, dann wirken sie massiv und
fortdauernd auf die Entwicklung einer Region." Am 10. Oktober
wird Eiynck in Südlohn bei der Gesellschaft für Landeskunde des
Westmünsterlandes über die Entstehung und Auswirkungen von
Grenzziehungen berichten und dabei insbesondere auf die
deutsch-niederländische Grenze eingehen. Markengrenzen und
Staatsgrenzen, Nationalstaaterei und Grenzräume, Zoll und
Schmuggel sind nur einige Aspekt, mit denen der Referent sein
Thema anhand von zahlreichen Bildern in unterhaltsamer Form
einem breiten Publikum vermitteln möchte.

Das Thema Grenze und Grenzüberschreitung begleitet den
Vortragenden in seiner wissenschaftlichen Arbeit schon seit
Jahrzehnten. Bekannt sind etwa seine Publikationen und
Ausstellungen zum Thema "Hollandgängerei" und "Wanderhandel".
Intensiv geforscht hat Eiynck in den letzten Jahren zur
Grenzziehung zwischen Niedersachsen und den Niederlanden. Erst
vor wenigen Monaten hat er hierzu auch einen Beitrag in einem
Band über die Geschichte des Raumes Emsland/Bentheim
veröffentlicht. In seinem Vortrag wird der Referent insbesondere
auch auf die Grenze zwischen dem Münsterland und den
Niederlanden eingehen.

Dr. Andreas Eiynck stammt gebürtig aus Coesfeld und ist im
Westmünsterland durch seine volks- und hauskundlichen Studien
aus den 1980er Jahren bekannt. Nach einer Tätigkeit an der
Universität Münster übernahm er 1988 die Leitung des
Emslandmuseum in Lingen. Der Wahlniedersachse ist heute Mitglied
in zahlreichen wissenschaftlichen Gremien im Bereich der
Geschichte und Landeskunde, u.a. als Leiter des Fachbereichs
Museen und Ausstellungen der Emsländischen Landschaft. In diesem
Sommer wurde sein Museum als eines der ersten 20 Museen in
Deutschland vom Niedersächsischen Wissenschaftsminister mit dem
neuen Qualitätssiegel für Museen ausgezeichnet.

Vor dem Vortrag, um 19:00 Uhr, verleiht die Gesellschaft für
historische Landeskunde des westlichen Münsterlandes ihren
Förderpreis für Schüler. Die diesjährigen Preisträger, die ihre
Facharbeiten zu landeskundlichen bzw. lokalen Themen geschrieben
haben, werden vorgestellt und erhalten ihre Preise und Urkunden.
Im Anschluss, gegen 19:30 Uhr, beginnt der Vortrag.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Dr. Andreas Eiynck, Lingen:
Leben an der Grenze -
die niederländisch-deutsche Grenze in der Geschichte des
westlichen Münsterlandes

Veranstaltungsort:
Haus Wilmers
Kirchplatz 9
Südlohn

Datum: 10. Oktober 2007
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V.
p.A. Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
Tel.: 02564-391820
Fax: 02564-34495
E-Mail: westmuensterland-institut at kreis-borken.de
URL: www.ghl-mestmuensterland.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
Tel.: 02362-951431
E-Mail: ridder at jmw-dorsten.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 28 11:36:58 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Sep 2007 11:36:58 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Neue Zugaenge zur regionalen Wirtschaftsgeschichte
im Stadtarchiv Greven
Message-ID: 46FCE75A.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "Stadt Greven"
Datum: 28.09.2007, 08:08


AKTUELL

Neue Zugänge zur regionalen Wirtschaftsgeschichte im Stadtarchiv
Greven

Authentische Einblicke in die Vergangenheit - danach suchen
Forscher ebenso wie interessierte Bürger im Stadtarchiv Greven.
Dabei hat es sich längst herumgesprochen, dass das
Wirtschaftsleben auch früher das Leben ebenso stark prägte wie
das Wirken öffentlicher Stellen. Wenn ein Nachfahre des
Firmengründers einer traditionsreichen einheimischen Firma wie
J.C. Biederlack dem Stadtarchiv umfangreiche Materialien zur
Verfügung stellt, gewinnt daher der Blick in die Zeit der
Industrialisierung eine wichtige weitere Dimension. Das 1797
gegründete Unternehmen betrieb etwa 100 Jahre parallel einen
Großhandel in Greven und eine Textilfabrik in Emsdetten. Nach
1910 gab die Familie den Handel auf, überstand als vielseitiger
Textilproduzent aber Kriege und Strukturwandel.

Doch vor der Nutzung der Materialien steht die archivalische
Verzeichnung. Die Historikerin Anke Hackethal, die als
Freiberuflerin archivische Dienstleistungen für Unternehmen
anbietet, hat sich im Rahmen eines Praktikums beim Stadtarchiv
dieses Bestandes angenommen. Sie ordnete in den letzten Wochen
über 300 Geschäftsbücher aus der Zeit zwischen 1700 und 1950.
"Sie sind eine interessante Fundgrube für jeden, der neue
Erkenntnisse über die Grevener und Emsdettener
Wirtschaftsgeschichte gewinnen möchte", urteilt sie. Auch für
Unternehmen, die erst seit 20 oder 30 Jahren bestehen, lohne es
sich, bewahrenswerte Unterlagen in eine übersichtlich
recherchierbare Form zu bringen. Denn das Material könne ebenso
der Selbstdarstellung nach außen dienen wie jüngeren
Mitarbeitern bequem Hintergrundwissen über langfristige Prozesse
verschaffen.

"Die Verzeichnungsarbeit von Anke Hackethal hat uns einen großen
Schritt in unserem Anliegen weitergebracht, die Materialien des
Unternehmens Biederlack möglichst bald für die Öffentlichkeit
verfügbar zu machen", zeigen sich Dr. Stefan Schröder und
Angelika Haves vom Stadtarchiv erfreut. Der Gesamtbestand
umfasst so verschiedene Quellengattungen wie Kontenbücher,
Geschäfts- und Privatbriefe, Schulbücher oder Aussteuerlisten
aus drei Jahrhunderten.

Das Stadtarchiv Greven wird im kommenden Jahr die Leihgaben aus
dem Haus Biederlack in den Mittelpunkt einer Ausstellung im
Rathaus stellen.


INFO

Stadt Greven
Stadtarchiv
Dr. Stefan Schröder
Rathausstr. 6
48268 Greven
Tel.: 02571/92 03 58
E-Mail: stefan.schroeder at stadt-greven.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 28 11:44:48 2007
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Sep 2007 11:44:48 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Donnerstagsgespraech in der Spinnerei Herding,
04.10.2007, Bocholt
Message-ID: 46FCE930.84E1.00D6.0@lwl.org>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.09.2007, 09:12


AKTUELL

Donnerstagsgespräch in der Spinnerei Herding
Einblicke in die Textilien- und Maschinensammlung

Zum letzten Donnerstagsgespräch im Rahmen der Sonderausstellung
"100 Jahre Herding - Kunst.Visionen.Geschichte" lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Donnerstag, 4.
Oktober 2007 um 18 Uhr in die ehemalige Spinnerei Herding,
Industriestraße 5 ein. In einem Diavortrag wird Dr. Arnold
Lassotta vom LWL-Industriemuseum aus 25 Jahren
Sammlungstätigkeit für das Bocholter Textilmuseum berichten.
Zahlreiche historische Aufnahmen zeigen die Maschinen und
Textilien des Museums am Originalstandort. Außerdem gibt
Lassotta Einblicke in ihre neue Verwendung als
Ausstellungsstücke im Museum.


INFO

Spinnerei Herding
Industriestr. 5
46397 Bocholt

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.