E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2012 - 04


 
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 2 10:26:36 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 02 Apr 2012 10:26:36 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Mit dem Audioguide Muenster entdecken: Kostenlose App
bietet multimediale Stadtfuehrung fuer Smartphones
Message-ID: 4F797EDC020000D600006A66@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 28.03.2012, 14:02


AKTUELL

Mit dem Audioguide Münster entdecken
Kostenlose App bietet multimediale Stadtführung für Smartphones
/ Kooperation von Münster Marketing und Studentenverein Q Media
Services

Wo ist der Friedenssaal zu finden? Warum ist die WC-Anlage am
Domplatz ein Kunstobjekt, wo kann man Fahrräder leihen und wem
gehört eigentlich das "Wilsberg"-Antiquariat? Einfach das
Smartphone aus der Tasche holen, www.audioguide-muenster.de
eingeben, die kostenlose App mit dem Audioguide Münster
herunterladen und es kann losgehen.

Ganz gleich, ob man aus Münster kommt oder als Tourist die
Stadt besucht, die neue multimediale Stadtführung bietet eine
Fülle von Informationen und lädt zu einer individuellen
Entdeckungstour ein. Von Münsteraner Studierenden des Vereins Q
Media Services in Kooperation mit Münster Marketing entwickelt,
präsentiert sich die Audioguide-App als neuer Baustein im
touristischen Serviceangebot, mit dem auch ein jüngeres
Publikum angesprochen werden soll.

Auf einem etwa drei Kilometer langen Rundgang können
Smartphone-Besitzer 20 Stationen erreichen - vom Domplatz über
das historische Rathaus, die Stubengasse, den Picassoplatz bis
hin zur Universität. Der Audioguide deckt dabei nicht nur die
wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Serviceangebote ab, sondern
liefert ebenso Hintergrundinformationen. Zu jeder Station
stehen detaillierte Audio- und Textbeiträge zur Verfügung. Über
200 Fotos bereichern das Angebot ganz nach Bedarf.

Authentisch wird die Stadtführung durch zehn Interviews. Zu
Wort kommen etwa der Wilsberg-Schauspieler Leonard Lansink, der
Türmer von St. Lamberti, Wolfram Schulze, oder die Architektin
der Stadtbücherei, Julia Bolles-Wilson. Symbole strukturieren
die Navigation übersichtlich und benutzerfreundlich. Dank
GPS-Steuerung kann die Tour an jedem beliebigen Punkt gestartet
werden; auch Kartennavigation ist möglich.

Stephan Musholt und Alexander Altemeyer hatten bei der
Entwicklung des Audioguides die Federführung. Sechs weitere
Programmierer, Layouter, Tontechniker und Redakteure des
Vereins Q Media Services waren darüber hinaus an der
professionellen Umsetzung beteiligt. Das Ergebnis ist ein
Beispiel für erfolgreiche Zusammenarbeit von Wissenschaft und
Stadt im touristischen Bereich.

Von der Kooperation profitieren beide Seiten: Münster Marketing
greift auf das Know-how der Hochschulen zurück, die Studenten
und Absolventen können praktische Erfahrung sammeln und an
stadtrelevanten Projekten mitarbeiten. Genau zu diesem Zweck
ist der Verein Q Media Services entstanden. Er fördert
Studierende durch Möglichkeiten zur praktischen Anwendung ihrer
im Studium erworbenen Fähigkeiten im Medienbereich. Auch
Fortbildungen für Studierende gehören zum Angebot.

Der Audioguide Münster ist ab sofort erhältlich. Die Adresse
www.audioguide-muenster.de führt zu Download-Portalen für
Android-Geräte und iPhone. Ein Link zu den entsprechenden
Seiten befindet sich auch auf der Homepage von Münster
Marketing (www.tourismus.muenster.de).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 3 10:27:55 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Apr 2012 10:27:55 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2012/12
Message-ID: 4F7AD0AB020000D600006ACD@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 02.04.2012, 12:02


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2012-12 für den Zeitraum vom 24.03.2012 bis

zum 30.03.2012 mit insgesamt 15 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2012-12&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 3 11:41:53 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Apr 2012 11:41:53 +0200
Subject: [WestG] [TOC] damals und heute, Nr. 19 vom 29.03.2012
Message-ID: 4F7AE201020000D600006AD3@cl2x-sd2-vs>

Von: "Bernhard Kößmeier"
Datum: 02.04.2012, 12:34


SERVICE: TOC

damals und heute
Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege aus Delbrück
Nr. 19 vom 29.03.2012
Bernhard Kößmeier (Hg.)



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=230



Inhalt

S. 1-4
Rade, Hans Jürgen
Seit mehr als 600 Jahren wird im Delbrücker Land Honig gewonnen









From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 3 11:45:48 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Apr 2012 11:45:48 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender
Staedtegeschichte, Muenster, Sommersemester 2012
Message-ID: 4F7AE2EC020000D600006AD8@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 02.04.2012, 14:43


KOLLOQUIUM

Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte



Programm

13. April 2012
Prof. Dr. Julika GRIEM, Darmstadt
Tatort-Konkurrenzen. Städtische Eigenlogik im Modus
der Kriminalerzählung

27. April 2012
Sabine REICHERT, M.A., Mainz
Die Kathedrale der Bürger. Zum Verhältnis von Stadt und
Kirche in mittelalterlichen Kathedralstädten

11. Mai 2012
Dr. Olga KOZUBSKA-ANDRUSIV,Lviv
Establishing Social Order in Multi-Religious Urban Centres of
Eastern Europe (15.-16. Centuries)

15. Juni 2012
Niels PETERSEN, M.A., Göttingen
Städtische Räume außerhalb der Stadt.
Das spätmittelalterliche Lüneburg

29. Juni 2012
PD Dr. Sabine MECKING, Düsseldorf
Bürgerwille und Gebietsreform. Demokratieentwicklung und Reform
von Stadt, Staat und Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen

13. Juli 2012
Nikola Möller, M.A, Düsseldorf
Fürsorge für Leprakranke in Minden und Lemgo.
Vergleich zweier Konzepte



INFO

Veranstaltungsdaten:
Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte
Datum: Sommersemester 2012
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46 (15.00 Uhr c.t., Sitzungszimmer)
48143 Münster
Tel.: 0251/83 275 12
Fax: 0251/83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 3 11:48:31 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Apr 2012 11:48:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Noch Plaetze frei im Osterferien-Programm: LWL-Museum
bringt Archaeologie und Internet zusammen
Message-ID: 4F7AE38F020000D600006ADD@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.04.2012, 12:22


AKTUELL

Noch Plätze frei im Osterferien-Programm
LWL-Museum bringt Archäologie und Internet zusammen

Wie man Archäologie und das Internet zusammenbringen kann,
zeigt das Osterferien-Programm "ArchäoLOGIN spezial" im
LWL-Museum für Archäologie in Herne.

Am 10., 11., 12. und 13. April erkunden ambitionierte
Nachwuchsforscher von elf bis 14 Jahren mit einem Faible fürs
Internet die Ausstellung, um anschließend ihre Erkenntnisse
über den Museumsblog zu verbreiten. Zu zahlen sind für die
fünfstündige Veranstaltung 15 Euro inklusive Museumseintritt.

Das Programm besteht aus zwei Teilen. Zunächst informiert ein
Internet-Spezialist über den sicheren Umgang mit verschiedenen
Angeboten und zeigt die Möglichkeiten, die das Internet bietet.
Danach geht es mit iPads in die Ausstellung. Direkt vor Ort
werden die unterschiedlichen Funde untersucht, ausgewertet und
fotografiert. Alle Ergebnisse lassen sich dank der Technik
umgehend festhalten. Damit die Beobachtungen nicht in der
Schublade landen, sondern von anderen Interessierten gelesen
werden können, werden Bilder und Texte abschließend im
Museums-Blog veröffentlicht.


INFO

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine telefonische
Anmeldung unter Telefon: 02323 94628-0 oder 94628-24 während
der Öffnungszeiten des LWL-Museums erforderlich.

Termine:
10.-13.4, Osterferien-Programm "ArchäoLOGIN spezial", täglich
jeweils 10 Uhr und 15 Uhr, für Kinder und Jugendliche von 11
bis 14 Jahren, Kosten: 15 Euro pro Person inkl. Eintritt

Mehr Infos:
URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

Kontakt:
LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Telefon: 02323 94628-0





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 3 11:50:56 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 03 Apr 2012 11:50:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Osterferien-Programm im Museum in der Kaiserpfalz
Message-ID: 4F7AE420020000D600006AE2@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.04.2012, 10:01


AKTUELL

Noch Plätze frei
Osterferien-Programm im Museum in der Kaiserpfalz

Das Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn hat noch Plätze frei
fürs Osterferien-Programm. Kleine Museumsbesucher haben die
Wahl zwischen zwei unterschiedlichen Aktionen:

Am 11. April macht sich der "Kalle der Museumsmaulwurf" auf den
Weg, um seine Vorratskammer zu füllen. Neugierige zwischen
sechs und neun Jahren können ihn ab 15 Uhr bei seiner Suche
begleiten. Weil sich ihm dabei einige Hindernisse in den Weg
stellen, benötigt Kalle schließlich die Hilfe seiner Freunde,
der Archäologen. In einem 15-minütigen Film begleiten die
Kinder Kalle auf seinen Abenteuern mit den Archäologen. Danach
entdecken sie in der Ausstellung Kalles Funde, die viel über
die frühmittelalterliche Textilherstellung verraten. Wer dabei
gut aufpasst, spinnt anschließend selbst einen Faden aus
Schafswolle. Das Programm dauert 1,5 Stunden und kostet
inklusive Eintritt 2 Euro.

Wie aus buntem Pulver und Metall wunderschöne Schmuckstücke
werden, lernen kleine Kreative zwischen zehn und 12 Jahren am
12. April im Programm "Emaille - Eine besondere Kunst". Ab 15
Uhr zeigt zunächst ein Museumsrundgang aufwendig mit Emaille
geschmückte Fibeln, die Goldschmiede im Mittelalter
herstellten. Anschließend kreiert jeder nach dem Vorbild dieser
Gewandschließen sein eigenes glänzendes und farbenfrohes
Schmuckstück. Das Programm dauert zwei Stunden und kostet
inklusive Eintritt 3,50 Euro.


INFO

Da die Teilnehmerzahl für beide Osterferien-Programme begrenzt
ist, ist eine telefonische Anmeldung unter 05251 1051-10
erforderlich.

Termine:
- Mittwoch, 11.04.2012, 15.00-16.30 Uhr, Programm "Kalle der
Museumsmaulwurf", Kinder zwischen 6 und 9 Jahren, Kosten inkl.
Eintritt: 2,00 Euro

- Donnerstag, 12.04.2012, 15.00-17.00 Uhr, Programm "Emaille -
Eine besondere Kunst", Kinder zwischen 10 und 12 Jahren, Kosten
inkl. Eintritt: 3,50 Euro

Ort:
Museum in der Kaiserpfalz, Paderborn

Mehr Infos unter:
URL: http://www.lwl-kaiserpfalz-paderborn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 4 10:24:10 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 04 Apr 2012 10:24:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ueber die Kampfeslust frueherer Jahrhunderte, Herne,
09.04.2012
Message-ID: 4F7C214A020000D600006B37@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.04.2012, 09:01


AKTUELL

Über die Kampfeslust früherer Jahrhunderte
Vorführung im LWL-Museum für Archäologie

Am Ostermontag (9.4.) geht's im LWL-Museum für Archäologie in
Herne rund: Ab 15 Uhr lässt die Vorführung »... von kûner
recken strîte ...« die Kampfeslust früherer Jahrhunderte wieder
aufleben. Gestützt auf archäologische Funde und Schriftquellen
werden Waffen und Kampftaktiken von der Völkerwanderungszeit
bis zum hohen Mittelalter gezeigt. Außerdem haben die Besucher
Gelegenheit, Ausrüstung und Waffen anzulegen und ihren Platz im
mittelalterlichen Heer einzunehmen.

Die Vorführung gewährt einen Einblick in Waffenarsenal,
Kriegsführung und Streitkultur früherer Zeiten. Krieg und
Gewalt waren im Mittelalter allgegenwärtig und anders
akzeptiert als heute. Beispielsweise im Nibelungenlied aus dem
13. Jahrhundert, dem der Titel der Vorführung entliehen ist,
spielen nicht nur große Gefühle eine Rolle, sondern vor allem
die Heldentaten und Kämpfe kühner Recken, also der Krieger oder
Ritter.

Der Mann von Stand definierte sich durch seine Wehrhaftigkeit
und seine Waffen. Eine Geschichte des Mönches Notker aus dem
10. Jahrhundert verdeutlicht das: Ludwig der Deutsche erwirbt
sich großes Ansehen, als er die Geldgeschenke einer
normannischen Delegation achtlos in den Dreck wirft und
stattdessen fachmännisch die mitgebrachten Waffen inspiziert.
Diese Art der Wertvorstellungen mündete schließlich im
romantisierten Ritterideal, das bis heute wenig von seiner
Faszination verloren hat.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Zu zahlen ist nur der
Museumseintritt.


INFO

Termin:

9.4.2012, Vorführung »... von kûner recken strîte ...«, ab 15
Uhr, die Vorführung ist kostenlos, zu zahlen ist lediglich der
Museumseintritt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Mehr Infos:
URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

Kontakt:
LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 4 10:27:08 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 04 Apr 2012 10:27:08 +0200
Subject: [WestG] [AUS] LWL-Landesmuseum zeigt Werke im Kloster Bentlage,
Rheine
Message-ID: 4F7C21FC020000D600006B3C@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.04.2012, 09:05


AUSSTELLUNG

Zum Osterspaziergang ins Museum
LWL-Landesmuseum zeigt Werke im Kloster Bentlage

Mit Frühlingsfarben will die Westfälische Galerie im Museum
Kloster Bentlage Besucher nach Rheine (Kreis Steinfurt) locken.
Die Dauerausstellung zur Malerei der Moderne in Westfalen mit
Gemälden aus dem LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster setzt einen Schwerpunkt bei den
Werken der westfälischen Expressionisten.

Mutig setzt etwa Wilhelm Morgner in seinen Darstellungen des
bäuerlichen Lebens kräftige Farben wie Blau, Rot Orange und
Gelb unmittelbar nebeneinander - zur Entstehungszeit dieser
Bilder vor über 100 Jahren war dies für viele Betrachter ein
Skandal. Leuchtend und kontrastreich sieht auch August Macke in
seinem "Parkweg" die heimische Landschaft. Verhaltener, doch
mit einer nuancenreichen Fülle von Grüntönen schildern Otto
Modersohn und Christian Rohlfs Wiesen und Waldwege. Josef
Albers hingegen widmet sich in seinen bekannten "Quadraten"
ganz den Wirkungen der Farbe und verzichtet auf jegliche
Wiedergabe von Gegenständen.

An allen Ostertagen wird für Familien zu den Werken der
Westfälischen Galerie ein Osterrätsel angeboten. Dabei führt
die Suche nach - nicht verzehrbaren - Ostereiern zu mehreren
Bildern, die genauer betrachtet werden sollten, um das
Lösungswort zu ermitteln. Ist das Rätsel gelöst, gibt es an der
Museumskasse eine süße Belohnung.

Im Museum Kloster Bentlage sind außerdem die Sammlung zur
Klostergeschichte mit bedeutenden mittelalterlichen Kunstwerken
und die Sonderausstellung "Dynamisches Licht" mit einer
Licht-installation von Otto Piene und weiteren Kunstwerken der
1960er Jahre zu besichtigen.


INFO

Das Museum ist Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag von 10
-18 Uhr geöffnet sowie am Karsamstag von 14 - 18 Uhr

Museums Kloster Bentlage
Bentlager Weg 130
48432 Rheine
URL: http://www.kloster-bentlage.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 4 10:58:39 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 04 Apr 2012 10:58:39 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kolloquienprogramm der Schule fuer Historische
Forschung Bielefeld zum Sommersemester 2012
Message-ID: 4F7C295F020000D600006B42@cl2x-sd2-vs>

Von: "Henning Middelschulte" Datum:
Datum: 30.03.2012, 19:34


AKTUELL

Kolloquienprogramm der Schule für Historische Forschung
Bielefeld zum Sommersemester 2012


Fakultätskolloquium
Semestereröffnung

04.04.12 Elizabeth Harvey (Nottingham) International Networks
and Cross-Border Cooperation: National Socialist Women and the
Vision of a "New Order" in Europe


Alte Geschichte
Dienstag 18-20 h, Raum S 2-147

24.04.12 Eike Faber (Potsdam) Von Ulfila bis Rekkared - Die
Goten und ihr Christentum

15.05.12 Matthäus Heil (Berlin) Der Senator und seine Hobbys.
Aus dem Leben römischer Aristokraten in der Kaiserzeit

16.05.12 Sonderveranstaltung (Seminar) Frank Bernstein
(Frankfurt/M.) Wer ist eigentlich Veiovis? (Zeit und Raum lt.
Aushang)

22.05.12 Wolfgang Will (Bonn) Demokratie ohne Alternative.
Thukydides, Sparta und Athen

12.06.12 Nadja Kimmerle (Tübingen) Die 'politische' Dimension
eines historischen Epos? - Lucans Bellum Civile und der
Prinzipat Neros

26.06.12 Christian Ellinghaus (Gütersloh) Die
Parthenonskulpturen - Bilder als Bedeutungsträger

10.07.12 Jasmin Meier (Bern) Die Darstellung der Antike in
türkischen Schulbüchern



Mittelalter und Frühe Neuzeit
Donnerstag 18-20.30 h, Raum T 2-227

12.04.12 Holger Zaunstöck (Halle) Denunziation im 18.
Jahrhundert - Emergenz und Resistenz

19.04.12 Wolfgang Mager (Bielefeld) Der Kampf des Pariser
Parlaments im 18. Jahrhundert für ein französisches
Staatskirchentum

26.04.12 Philip Knäble (Bielefeld) Jenseits der Norm?
Tanzverbote und Tanzpraktiken im kirchlichen Kontext des 15.
und 16. Jh.

03.05.12 Kristen Frieling (Bielefeld) Adel verpflichtet:
Höfische Kleidungspraktiken um 1500

10.05.12 Andreas Ranft (Halle) TurnierAdel. Von Stand, Ehre und
der Sicherung von Recht

24.05.12 Felicitas Schmieder (Hagen) Eschatologische Prophetie
im Mittelalter: Ein Mittel ?politischer? Kommunikation?

14.06.12 Annette Kehnel (Mannheim) The Power of Weakness (bitte
beachten Sie die Tischvorlage)

21.06.12 Marina Eismann (Hamburg), Rolf Hammel-Kiesow (Lübeck)
Originale, Texte, Inszenierungen. Wie wird Geschichte im
"Europäischen Hansemuseum Lübeck" präsentiert?

28.06.12 Werner Freitag (Münster) Überlegungen zu einer
Reformationsgeschichte Westfalens

05.07.12 Stephan Selzer (Hamburg) Die Hanse in den
Hussitenkriegen



Sozialgeschichte (19. u. 20. Jh.)
Freitag 16-19 h, Raum T 2-227

27.04.12 Sebastian Voigt (Leipzig) Exil und Staatenlosigkeit.
Daniel Cohn-Bendits Biographie im Kontext der deutsch-jüdischen
Gedächtnisgeschichte

04.05.12 Katrin Rack (Bielefeld) Deutsche diplomatische
Vertretungen in Paris, 1815-1871

11.05.12 Dominic Sachsenmaier (Bremen) Global History. Recent
Approaches in China, Germany, and the United States

18.05.12 Harald Fischer-Tiné (Zürich/Göttingen) Colonial
collaborator, cosmopolitan nationalist, contested political
icon: Making sense of Shyamji Krishnavarma?s global biography

25.05.12 David Marshall (Bielefeld) Walter Benjamin and the
Weimar Origins of Political Theory

08.06.12 Linda Braun (Baltimore/Bielefeld) ?How it rouses the
blood!": Ballroom Dancing in Germany, 1890-1945

15.06.12 Simone Derix (München) Die Thyssens. Familie und
Vermögen (1880er bis 1960er Jahre)

22.06.12 Silke Strickrodt (DHI London) Vom Kriegerkönig zum
Sklavenhändler: Afro-europäische Handelsbeziehungen an der
westlichen Sklavenküste im 18. Jahrhundert

29.06.12 Ute Planert (Wuppertal) Napoleon und seine Zeit im
deutschen Gedächtnis des 19. und 20. Jahrhunderts

06.07.12 Fabian Trinkaus (Saarbrücken) Arbeiterexistenzen und
Arbeiterbewegung in der Eisen- und Stahlindustrie. Die
Hüttenstädte Neunkirchen (Saar) und Düdelingen (Luxemburg) im
historischen Vergleich (ca. 1880-1935/40)



Zeitgeschichte
Montag 18-20 h, Raum T 2-233

16.04.12 Hinnerk Bruhns (Paris) Der Soziologe und der Krieg:
Max Weber 1914-1918

07.05.12 Holger Dainat (Bielefeld) Projekt: Geschichte der
Goethe-Gesellschaft (1885-1990)

14.05.12 Claus Kröger (Bielefeld) Verlagspolitik und
Protestkultur. Der Buchmarkt und die Außerparlamentarische
Opposition.

21.05.12 Björn Lück (Bielefeld) (18-21 Uhr) 1968 in den
Zeitungsredaktionen. Konkurrenzkämpfe um
Klassifikationsschemata und Partizipationschancen.

Silja Behre (Bielefeld) »1968« in der Erinnerung - Kollektive
Repräsentationen der Proteste nach dem Ende der Protestbewegung.

24.05.12 Projekt: "Zeitgeschichte im Gespräch" (9-14 Uhr)

04.06.12 Freia Anders (Bielefeld) Gewaltsame Aktion und
politische Kommunikation. Die Autonomen ? eine
"Kommunikationsguerilla"? (1978-1995)

18.06.12 Kristina Schulz (Bern) Die Schweiz und die
literarischen Flüchtlinge (1933-1945), Buchpräsentation

25.06.12 Julia Kathke (Bielefeld) Aktion und Reaktion. Die
außerparlamentarischen Linken nach 1968. Ein Werkstattbericht.

09.07.12 Holger Nehring (Sheffield) Keiner kommt davon.
Überlegungen zur Deutung von Friedenbewegungen im Kalten Krieg.



Diakonie und Sozialgeschichte
Montag 19-21 h, Präsenzraum der Bibliothek der KiHo Wuppertal/Bethel

23.04.12 Reinhard Neumann (Bielefeld) Die Geschichte der
Deutschen Diakonenschaft (DD) seit 1945 bis zur Gründung des
VEDD 1991

18.06.12 Frigga Tiletschke (Bielefeld) Die Bethel-Mission



Geschichte und Öffentlichkeit
Donnerstag 18-20 h, Raum U 2-200

12.04.12 Stefan Brams (Neue Westfälische) Geschichte in der
Tagesaktualität der Tageszeitung

19.04.12 Stefan Nies (Bundesverband freiberuflicher
Kulturwissenschaftler) Geschichte verkaufen?
Geschichtsdarstellung als Freiberufler

26.04.12 Ulrike Jureit (Hamburger Institut für Sozialforschung)
Das kollektive Gedächtnis. Kritische Nachfragen an Theorien und
Praktiken des gemeinschaftlichen Erinnerns

03.05.12 Friederike Rust (Historisches Museum Bielefeld)
Museumspädagogische Zugänge zur Bielefelder Stadtgeschichte

24.05.12 Dagmar Klose (Potsdam) Der Tod des Sokrates und das
Dilemma des modernen historischen Lernens

31.05.12 Ronald Hirte (Gedenkstätte Buchenwald)
Gedenkstättenarbeit mit Schulklassen

21.06.12 Jürgen Büschenfeld (Bielefeld) ?Angewandte Geschichte?
und Geschichtswissenschaft ? Anmerkungen zu einem schwierigen
Verhältnis

28.06.12 Gerald Munier (Bielefeld) Aktueller Stand der
Comic-Forschung und Umgang mit Comics im Geschichtsunterricht

10.07.12 (Di., gemeinsam mit Kolloq. Alte Geschichte) Jasmin
Meier Die Darstellung der Antike in türkischen Schulbüchern



InterAmerikanische Studien
Dienstag 18-20 h, Raum S2-137

17.04.12 Adrián Tovar Simoncic (Bielefeld) Faith, Identity and
Community. Religious Diversity in the Ward 'el Ajusco',
Mexico-City

24.04.12 María Guadalupe Rivera Garay (Bielefeld) El Parque
Ecoalberto: La construcción transnacional de una comunidad
Indígena migrante en el centro de México a partir de sus
proyectos comunitarias

08.05.12 Héctor Sebastián Carvacho García (Bielefeld/Santiago
de Chile) Memoria a través de las generaciones: persistencia
ideológica y recuerdos negadores en Chile

29.05.12 Sebastian Lemme (Bielefeld) 'Bunter Beton'. Das
Chile-Wandbild in der Uni Bielefeld - Politische Kommunikation
im öffentlichen Raum



Osteuropäische Geschichte
Dienstag 18-20 h, Raum T 2-234

03.04.12 Alexander Zalojnov (Bielefeld) Die Politik des Höheren
SS- und Polizeiführers Frankreich, Carl-Albrecht Oberg,
1942-1944 ? Handlungsräume eines SS-Täters (Masterarbeit)

10.04.12 Reinhard Frötschner (Regensburg) Das Kriegsbild im
Moskauer Reich unter Zar Ivan IV. Groznyj

24.04.12 Kirsty McCluskey (München) Autobiographical
Constructions by Lev Trotsky and Fidel Castro

08.05.12 Anke Hilbrenner (Bonn) Zur Kommunikationsgeschichte
politischer Gewalt: Der Ort des Terrorismus im Russischen Reich
vor 1917

15.05.12 (gemeinsam mit der Werkstatt ?Wirtschafts- und
Umweltgeschichte?) André Steiner (Potsdam) Faktoren des
wirtschaftlichen Niedergangs der DDR ? Revisited

22.05.12 Larisa Leuthner-Konovalova (Tübingen) Inszenierte
Freude und die Erziehung durch das ?Fröhlichsein? am Beispiel
des Neujahrsfestes in der Sowjetunion in den 1950-1960er Jahre

29.05.12 Tatiana Lastovka (St. Gallen) Tunejadstvo in der
späten Sowjetunion: Zeitautonomie zwischen staatlicher
Repression und individuellen Gestaltungsansprüchen

12.06.12 Evelin Eichler (Frankfurt/Oder) Gelenkte Freizeit ?
Ferienlager in der Sowjetunion

19.06.12 Jan Musekamp (Frankfurt/Oder) Titel folgt

03.07.12 Ekaterina Emeliantseva (Bangor/UK) Flexibler
Sozialismus der Breÿnev-Zeit? Der Fall Severodvinsk

10.07.12 Erik Radisch (Bochum) Die UdSSR im ?Rat für
gegenseitige Wirtschaftshilfe?: Imperiale Struktur oder
sozialistische Wirtschaftsintegration?



Sonderforschungsbereich 584
Mittwoch 18-20.30 h, Raum S 2-107

18.04.12 Arndt Brendecke (München) ?Weil ich informiert bin?.
Über das Postulat herrscherlichen Wissens in der Vormoderne

09.05.12 Martin Nonhoff (Bremen) Das Politische als Kontext
hegemonialer Diskurse: Zwischen Gemeinwohl und Konflikt

16.05.12 Tim Neu (Münster) Kreativität und Heuchelei, oder:
Verfassungsgenese in der Vormoderne

20.06.12 Christine Vogel (Vechta) Theatrum praecedentiae an der
Hohen Pforte. Zur Medialität transkultureller politischer
Rituale in der Frühen Neuzeit

27.06.12 Jörn Leonhard (Freiburg) Außeralltägliche Politik:
Über Helden und Heroisierungen im 19. Jahrhundert



Wirtschaftsgeschichte
Dienstag 18-20 h, Raum R 2-149

17.04.12 Michael Prinz (Münster) Wirtschaftliche
Zukunftserwartungen und die Vision eines Stadt-Landes 1920-1960

24.04.12 Roberto Sala (Erfurt) Die Sozialwissenschaften in
Deutschland und den USA zwischen 19. und 20. Jahrhundert. Zwei
entgegengesetzte Traditionen? 08.05.12 Stefan Scholl (Bielefeld)
Die Semantik der Grenzziehungen zwischen 'Wirtschaft' und
'Politik' in der Weimarer Republik

15.05.12 André Steiner (Potsdam) Faktoren des wirtschaftlichen
Niedergangs der DDR - Revisited

05.06.12 Martin Höpner (Köln) Soziales Europa? Wie die
Heterogenität europäischer Spielarten des Kapitalismus das
demokratische und soziale Potenzial der EU einengt

12.06.12 Ole Sparenberg (Saarbrücken) Tiefseebergbau: Der
Meeresboden als Goldgrube, gemeinsames Erbe der Menschheit oder
fragile Umwelt.

19.06.12 Sebastian Knake (Bielefeld) Die Geschichte des
Kreditwesens im Land Braunschweig 1765-1990. Eine Projektskizze.

03.07.12 Christopher Kopper (Bielefeld) Vom Umgang mit Risiken.
Die Geschichte der Münchener Rück von 1880 bis 1980



Wissenschaftsgeschichte
Montag 16-18 h, Raum U 6-211

07.05.12 Maria Rentetzi (Athen) Boxes and Other Mundane Things
in the Production of Scientific Knowledge

21.05.12 Julia Schöning (Bielefeld) Der Keplerbund zur
Förderung der Naturerkenntnis

04.06.12 Gregor Lax (Bielefeld) Das lineare Modell der
Innovation


Fakultätskolloquium Semesterabschluss

11.07.12 Johannes Grave (Paris/Bielefeld) Bildzeit und Bildakt.
Zur bildtheoretischen Aktualität der Romantik





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 4 11:01:42 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 04 Apr 2012 11:01:42 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Aus der Anfangszeit des Kapuzinerklosters
Message-ID: 4F7C2A16020000D600006B47@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bocholt"
Datum: 28.03.2012, 13:09


AKTUELL

Aus der Anfangszeit des Kapuzinerklosters
Stadtarchiv präsentiert das historische Foto des Monats aus
Anlass des 100. Jahrestages der Eröffnung der Klosterschule

Nach mehreren Jahren der Vorbereitung eröffneten die Kapuziner
der Rheinisch-Westfälischen Ordensprovinz am 16. April 1912 am
Hemdener Weg ihre Missionsniederlassung mit Kloster, höherer
Schule und Internat. Schon im April 1905 hatte der Orden bei
der Königlichen Regierung in Münster den Antrag auf Errichtung
eines Konviktes für seine Schüler in Bocholt gestellt, der ein
Jahr später abgelehnt und nach einem weiteren Versuch durch
Erlass vom 28. Mai 1910 genehmigt wurde.

Der Orden konnte hier nun eine Niederlassung zum Zweck der
Ausbildung von Missionaren für die deutschen Kolonien im
Pazifik errichten.

Die Niederlassung bestand zunächst aus dem eigentlichen
Kloster. Im Gründungsjahr kamen im Ganzen neun Ordensangehörige
nach Bocholt, darunter vier Geistliche, die in der Seelsorge
tätig waren, und fünf Laienbrüder, die im Kloster Aufgaben als
Koch, Schneider, Gärtner und Gehilfe wahrnahmen. Zwischen 1919
und 1924 verrichteten die Patres auch die Gottesdienste in der
Filialkirche von St. Georg auf Haus Heidefeld in Spork. Erster
Superior wurde bis 1919 P. Gregorius Magnus Middendorf OFMCap.
Einen eigenen Klosterfriedhof besaßen die Kapuziner in den
ersten Jahren noch nicht. Daher wurde der im Februar 1918
verstorbene P. Arsenius Günther zunächst noch auf dem
städtischen Friedhof an der Blücherstraße beigesetzt.

Neben dem Kloster wurde am Hemdener Weg auch eine
Missionsschule mit Internat gebaut. Bei der Einweihung des
Hauses zogen dort zwölf Zöglinge ein, die sämtlich die
Unterprima besuchten. Bis zum Jahr 1917 zhlte das Seraphische
Konvikt Josephinum rund 60 Schüler, Primaner und
Obersekundaner. Zunächst wurden dort die Primaner der
Klosterschule aus Straßburg-Königshofen untergebracht. Sie
bereiteten sich am städtischen Gymnasium in Bocholt auf die
Reifeprüfung vor. Diese Schüler wohnten während des Ersten
Weltkrieges im Bocholter Internat, weil die Klosterschule in
Königshofen wegen eines dort eingerichteten Lazaretts weniger
Platz bot. Da angesichts des Krieges die Zahl der älteren
Schüler immer mehr zurückging, wurden seit dem Herbst 1915 auch
zwei untere Klassen mit Jungen im Alter von 12 bis 14 Jahren in
Bocholt verpflegt und unterrichtet.

Das Bild aus dem Jahre 1912 zeigt das Kapuzinerkloster auf dem
großen, eingefriedeten Grundstück am Hemdener Weg, der dort in
seinem südlichen Teil wenig bebaut war. Links sind die ersten
Häuser an der Herzogstraße zu sehen, im Hintergrund die
Fabrikschornsteine der großen Firmen am Westend. Anstelle des
Wirtschaftsgebäudes (rechts) baute man 1923 die dem hl. Josef
geweihte Klosterkirche.


INFO

Wer historisch interessante Fotos von Bocholt besitzt, kann
sich an Stadtarchivar Wolfgang Tembrink wenden unter Tel.
02871/24110 12.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 4 12:24:13 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 04 Apr 2012 12:24:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 04.04.2012
Message-ID: 4F7C3D6D020000D600006B53@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 04.04.2012, 12:17


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 04.04.2012

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Westfalen,
NRW, Bottrop, Siegen-Wittgenstein: Panorama / 04.04.2012 12:00

Blitz-Atlas: Größte Gefahr in Süd-Westfalen und Bottrop

Westfalen (wh). Wo in Westfalen der Blitz besonders oft
einschlägt, zeigt ein neuer Atlas des Blitz
Informationsdienstes. Demnach leuchtet und kracht es im Kreis
Siegen-Wittgenstein am häufigsten: Pro Jahr und
Quadratkilometer sind es durchschnittlich etwa vier Einschläge.
Die zweite westfälische Blitz-Hochburg liegt im Ruhrgebiet: die
Stadt Bottrop. Grund für die starken Unterschiede in der Region
ist die Witterung: An den Anhöhen der Berge, wie am
Rothaarsteig, stauen sich gerade im Sommer feuchte Luftmassen.
In den aufsteigenden Wolken entsteht durch die Reibung von
Eiskristallen eine Spannung von Millionen Volt die sich mit
einem Blitz entlädt. Durch die höheren Temperaturen in
Ballungsgebieten - wie dem Ruhrgebiet - blitzt es dort
ebenfalls öfter. Der Blitz Informationsdienst der Firma Siemens
nutzt Daten von 145 Messstationen in Europa und kann Einschläge
über Antennen bis auf 200 Meter genau orten.

Achtung Redaktionen: Den Blitz-Atlas für Westfalen finden Sie
im Download-Bereich von http://www.westfalen-heute.de

Weitere Informationen:
http://www.industry.siemens.com/industrysolutions/global/de/blids/Seiten/Default.aspx

Pressekontakt:
Stephan Thern, Siemens Blitz Informationsdienst, Telefon:
0721/5956925, E-Mail: blids.industry[at]siemens.com

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Westfalen,
NRW, Bottrop: Kultur und Medien, Panorama, Soziales /
04.04.2012 11:00

Ruhrbischof Franz-Josef Osterbeck predigt auf der Halde

Bottrop (wh). Prozession auf der Halde: Ruhrbischof Franz-Josef
Overbeck wird am Karfreitag, 6. April 2012, ab 9.30 Uhr den
Kreuzweg auf der Berge-Halde Prosper-Haniel in Bottrop begehen
und am Gipfelkreuz predigen. Die Prozession führt entlang der
15 Kreuzwegstationen, die von der Dorstener Künstlerin und
Ordensfrau Tisa von der Schulenburg (1903 - 2001) geschaffen
wurden. Jede Station besteht aus einer Kupfertafel mit einer
Darstellung der Leidensgeschichte Christi und einem Element aus
der Arbeitswelt des Bergbaus. Die Begehung des Bischofs ist
bereits Tradition im Bistum Essen und soll die Verbundenheit
zwischen Kirche und Bergbau im Ruhrgebiet verdeutlichen. Im
vergangenen Jahr nahmen mehrere Tausend Gläubige an der
Prozession teil.

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.rag.de/index.php?siteID=63&newsID=1513

Pressekontakt: Winfried Dollhausen, Redakteur, Bistum Essen -
Bischöfliches Generalvikariat, Telefon: 0201/2204248, E-Mail:
winfried.dollhausen[at]bistum-essen.de; Christof Beike,
Pressesprecher RAG Aktiengesellschaft, Telefon: 02323/152596,
E-Mail: christof.beike[at]rag.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Bielefeld: Kultur und Medien, Wissenschaft
und Bildung / 04.04.2012 10:00

Bielefeld-Konferenz: Bibliothek der Zukunft ist digital, aber
nicht bücherlos

Bielefeld (wh). Trotz des Trends zu digital gespeicherten
Medien, werden Bibliotheken auch in Zukunft eine wichtige Rolle
in der Wissenschaft spielen. Davon ist der Leiter der
Universitätsbibliothek Bielefeld, Dr. Michael Höppner,
überzeugt: "Die Bibliothek als reine Büchersammlung gibt es
nicht mehr. Jetzt geht es darum, neue Strukturen für digitale
Daten, Dokumente und Services zu entwickeln." Wie diese
aussehen könnten, diskutieren vom 24. bis 26. April 2012 rund
250 Bibliothekare, Wissenschaftler und Verlagsmitarbeiter aus
der ganzen Welt bei der zehnten Auflage der Bielefeld
Konferenz. Die renommierte Veranstaltung findet seit 1992 statt
und gilt international als eines der wichtigsten Foren für
akademische Bibliotheken. Eine bücherlose Bibliothek, wie sie
von einigen Experten bereits vorausgesagt wird, hält Höppner
für unwahrscheinlich: "Die wird es genauso wenig geben wie das
papierlose Büro." Zwar sei es richtig, dass immer mehr
elektronische Publikationen erscheinen und die Bibliotheken
dadurch weniger Platz bräuchten. "Aber der vorhandene Bestand
wird nicht komplett digitalisiert werden." Darüber hinaus
stellt Höppner fest, dass Bibliotheken einen immer höheren
Stellenwert als Lern- und Arbeitsraum bekommen: "Das mag mit
der Umstellung auf das Bachelor- und Master-Studium zu tun
haben. Es gibt einen riesigen Bedarf an Arbeitsräumen für
Kleingruppen. Darauf müssen sich die Bibliotheken einstellen
und flexible Angebote schaffen."

Weitere Informationen zur Bielefeld Konferenz:
http://conference.ub.uni-bielefeld.de/index.htm

Pressekontakt: Dr. Michael Höppner, Leitender
Bibliotheksdirektor Universitätsbibliothek Bielefeld, Telefon:
0521/1064050, E-Mail: conference.ub[at]uni-bielefeld.de

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Westfalen,
NRW, Recklinghausen: Wirtschaft / 04.04.2012 09:00

Weniger Güterumschlag an westfälischen Binnenhäfen

Westfalen (wh). In den westfälischen Binnenhäfen wurden 2011
weniger Güter umgeschlagen als im Vorjahr. Laut einer Erhebung
des Statistischen Landesamtes sank die Gesamtmenge der
verladenen Güter um 3,6 Prozent auf 21,2 Millionen Tonnen.
Allein 4,3 Millionen Tonnen wurden im größten westfälischen
Hafen in Marl umgeschlagen. Landesweit verzeichneten die
Binnenhäfen einen um 0,7 Prozent erhöhten Güterumschlag.
Insgesamt wurden in Nordrhein-Westfalen 125,8 Millionen Tonnen
Waren verladen. Die meisten Binnenschiffe beförderten Erze,
Steine und Erden, gefolgt von Kokerei- und
Mineralölerzeugnissen.

Weitere Informationen und Ergebnisse für ausgewählte Häfen in
NRW:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2012/pdf/64_12.pdf
Pressekontakt:
Pressestelle Information und Technik Nordrhein-Westfalen,
Telefon: 0211/94492521, E-Mail: pressestelle[at]it.nrw.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 10 10:28:18 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Apr 2012 10:28:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Die illegitimen Nachkommen des Edelherrn Bernhard
VII. zur Lippe (1428-1511), Muenster, 11.04.2012
Message-ID: 4F840B42020000D600006BE7@cl2x-sd2-vs>

Von: "Roland Linde"
Datum: 04.04.2012, 12:43


AKTUELL

Mittwochstreffen der WGGF

Die illegitimen Nachkommen des Edelherrn Bernhard VII. zur
Lippe (1428-1511) - Sozialgeschichtliche Erträge eines
genealogischen Projektes

Vortrag von Dr. Nicolas Rügge (Osnabrück)

Seit mehreren Jahren beschäftigt sich eine Forschergruppe mit
den "Bastardkindern" des 1511 verstorbenen Edelherrn Bernhard
VII. zur Lippe und deren Nachkommen bis zum Beginn des 18.
Jahrhunderts. Die Nachkommenschaft umfasst niederadlige,
bürgerliche und vor allem bäuerliche Familien; insgesamt wurden
ca. 250 Einzelfamilien (Eltern und Kinder) erforscht. Eine
Veröffentlichung im Rahmen der "Beiträge zur westfälischen
Familienforschung" ist in Vorbereitung. In seinem Vortrag wird
Nicolas Rügge erläutern, welche sozialgeschichtlichen
Erkenntnisse die genealogischen Forschungsergebnisse
ermöglichen.

Bitte beachten Sie, dass die Mittwochstreffen der WGGF nunmehr
(bis September) um 18 Uhr statt wie gewohnt um 16:30 Uhr
beginnen!


INFO

Veranstaltungsdaten:
Datum: Mi., 11. April 2012, 18 Uhr
LWL-Archivamt für Westfalen
Jahnstraße 26
48147 Münster
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Archivamt/

Kontakt:
Roland Linde
Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung
E-Mail: geschaeftsfuehrung at wggf.de
URL: www.wggf.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 10 10:30:42 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Apr 2012 10:30:42 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Tatort-Konkurrenzen. Staedtische Eigenlogik im Modus
der Kriminalerzaehlung, Muenster, 13.04.2012
Message-ID: 4F840BD2020000D600006BF0@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 05.04.2012, 09:28


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquiums zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Sommersemester 2012

spricht

Prof. Dr. Julika Griem (Darmstadt)

über

Tatort-Konkurrenzen. Städtische Eigenlogik im Modus der
Kriminalerzählung

Der Vortrag wird sich mit unterschiedlichen Formen der
Inszenierung städtischer Schauplätze als Tatorte in seriellen
Formaten befassen. Im Vergleich von verschiedenen Fernseh- und
Romanserien soll erörtert werden, wie Städte im Modus der
Kriminalerzählung als historisch verdichtete und miteinander
konkurrierende Standorte in Szene gesetzt werden.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Freitags-Kolloquium
Datum: 13. April 2012, 15.00 Uhr c. t. (Sitzungszimmer)
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251/83 275 12
Fax: 0251/83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 10 10:34:17 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Apr 2012 10:34:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Natur und Geschichte im Naturschutzgebiet Oberhagen,
Warstein, 15.04.2012
Message-ID: 4F840CA9020000D600006BF5@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Soest"
Datum: 05.04.2012, 10:07


AKTUELL

Natur und Geschichte im Naturschutzgebiet Oberhagen
Naturpark Arnsberger Wald und Liz laden zur Exkursion ein

Im Rahmen des Jahresprogrammes 2012 lädt das
Landschaftsinformationszentrum (Liz) Wasser und Wald Möhnesee
e.V. am Sonntag, 15. April 2012, gemeinsam mit dem Naturpark
Arnsberger Wald zu einer Führung im Naturschutzgebiet Oberhagen
in Warstein-Suttrop ein.

Das Naturschutzgebiet Oberhagen ist seit vielen Jahren als
floristisches Kleinod weit über Warstein hinaus bekannt und
selbstverständlich soll in dieser Exkursion auch auf die reiche
Pflanzenwelt des kleinen Waldgebietes hingewiesen werden. Aber
im Oberhagen gibt es noch viel mehr zu sehen und zu entdecken.
Vor allem sind es die bedeutenden Zeugnisse der
Bergbaugeschichte, die sich im Frühjahr besonders gut zu
erkennen geben: eingestürzte Stollen, Halden, verstürzte
Schächte.

In der Vergangenheit lieferten die Eisenerzgruben des
Oberhagens ein Erz von hervorragender Qualität. Dieses führte
dazu, dass der Oberhagen in einem schwer vorstellbaren Maße
durchlöchert und unterhöhlt wurde, was schließlich sogar zu
großen Einstürzen und Tagesbrüchen führte. Direkt am Fuße des
Oberhagens befanden sich bedeutende Hüttenwerke, vom
Mittelalter bis in die frühe Industriealisierung.


INFO

Die Exkursion unter Leitung von Stefan Enste führt zu den
verschiedenen Besonderheiten des Oberhagens und seiner direkten
Umgebung. Treffpunkt für die Veranstaltung ist um 15 Uhr am
Parkplatz Edeka in Warstein. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist,
ist eine Anmeldung im Liz unter der Telefonnummer 02924-84110
erforderlich. Der Kostenbeitrag beläuft sich auf fünf Euro für
Erwachsene, Kinder sind frei. Informationen zu allen
Veranstaltungen sind auch im Internet unter www.liz.de oder
www.naturpark-arnsberger-wald.de abrufbar.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 10 10:48:07 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 10 Apr 2012 10:48:07 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Foerderverein_des_LWL-Museums_fuer_Ar?=
=?utf-8?q?chaeologie_laedt_zur_Exkursion=3A_=22Reif_f=C3=BCr_die_=28Museu?=
=?utf-8?q?ms-=29Insel=22?=
Message-ID: 4F840FE7020000D600006C00@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.04.2012, 09:51


AKTUELL

Reif für die (Museums-)Insel
Förderverein des LWL-Museums für Archäologie lädt zur Exkursion

Zu einem kulturellen Ausflug ganz besonderer Art lädt am
28./29.4. der Verein der Freunde und Förderer des LWL-Museums
für Archäologie. Mit dem Bus geht es für ein Wochenende nach
Berlin, wo unter anderem Besuche und Führungen im Neuen Museum
und im Pergamonmuseum auf dem Programm stehen. Für die
Exkursion "Reif für die (Museums-)Insel" können sich
Interessierte noch bis zum 13.4. anmelden.

Die Exkursion startet am Samstag (28.4.) bereits um 6 Uhr vorm
LWL-Museum für Archäologie in Herne. Am Nachmittag geht es
zunächst ins Neue Museum, in dem das Ägyptische Museum und
Papyrussammlung, das Museum für Vor- und Frühgeschichte sowie
die Antikensammlung untergebracht sind. Ein gemeinsames
Abendessen im ältesten Gasthaus Berlins beschließt den ersten
Tag der Reise. Am Sonntagmorgen (29.4.) steuert die Gruppe
entweder den Reichstag oder das Jüdische Museum an -
entscheiden wird sich das zu einem späteren Zeitpunkt. Der
Nachmittag ist für das Pergamonmuseum reserviert. Hier wird
Herr Dr. Martin Maischberger, der Kustos der Antiken Sammlung
Berlin, durch die Ausstellung führen. Nach einer kurzen
Kaffeepause startet der Bus gegen 17.00 Uhr wieder Richtung
Herne, wo er voraussichtlich gegen 23.00 Uhr eintreffen wird.

Die Veranstaltung gehört zu einer Reihe von Exkursionen zu
aktuellen Ausstellungen und Fundplätzen, die der Verein der
Freunde und Förderer des LWL-Museums für Archäologie in Herne
e.V. jedes Jahr anbietet. Eingeladen sind nicht nur Mitglieder
des Vereins, sondern alle Interessierten. Weitere Informationen
zur Exkursion sowie zur Anmeldung und zu den Kosten erhalten
Sie während der Öffnungszeiten des Museums telefonisch unter
02323 94628-0 oder -24.


INFO

Termin und Kosten:

- 28./29.04.2012: Exkursion "Reif für die (Museums-)Insel"

- Kosten: 110,00 Euro pro Person zzgl. Übernachtungskosten
(Doppelzimmer 42,00 Euro und Einzelzimmer 69,00 Euro pro Person)

- Eine Anmeldung ist erforderlich und spätestens bis 13.4.
(12.30 Uhr) möglich





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 11 11:35:19 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Apr 2012 11:35:19 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Archivamt fuer Westfalen, Praktikumsstelle,
Muenster
Message-ID: 4F856C77020000D600006C47@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 06.02.2012 10:36


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist im
LWL-Archivamt für Westfalen in Münster zum 01.09.2012 eine

Praktikumsstelle

zur Vorbereitung auf das Hochschulstudium für die Dauer von
maximal zwei Jahren zu besetzen.

Die Restaurierungswerkstatt des LWL-Archivamtes berät die
Kommunal- und Privatarchive Westfalens in Fragen der
Bestandserhaltung und führt praktische Restaurierungsmaßnahmen
durch.

Wir vermitteln:
- Grundlagen der Konservierung und Restaurierung von Schriftgut
- fotografische und schriftliche Dokumentation der Arbeiten
- Einblicke in die theoretischen Grundlagen der
Bestandserhaltung, speziell der Notfallprävention und -nachsorge

Wir erwarten:
- handwerkliches Geschick
- Engagement und Verantwortungsgefühl
- Ausdauer und Eigeninitiative
- Interesse für Naturwissenschaften und Kunsttechnologie
- buchbinderische Vorkenntnisse sind von Vorteil

Wir bieten:
- eine monatliche Aufwandsentschädigung

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.
Für Rückfragen steht Ihnen Frau Geller unter Tel. 0251/591-4010
zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
20/12 bis zum 30.04.2012 (Eingangsstempel LWL) an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe
LWL-Archivamt für Westfalen
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 11 11:40:27 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Apr 2012 11:40:27 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Zur Geschichte der westfaelischen Brauwirtschaft im
19. und 20. Jahrhundert
Message-ID: 4F856DAB020000D600006C4C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Karin Abfalter"
Datum: 30.03.2012, 15:14


AKTUELL

Zur Geschichte der westfälischen Brauwirtschaft im 19. und 20.
Jahrhundert

Buchpräsentation der Gesellschaft für Westfälische
Wirtschaftsgeschichte

Die "Goldenen Zeiten" der Dortmunder Brauwirtschaft waren
Gegenstand der Buchpräsentation und Ausstellungseröffnung, zu
der die Gesellschaft für Westfälische Wirtschaftsgeschichte
(GWWG) am Mittwoch, 28. März 2012, in das Westfälische
Wirtschaftsarchiv (WWA) eingeladen hatte. Rund 140 Gäste
folgten den Ausführungen von Dr. Karl-Peter Ellerbrock,
Direktor des WWA und Geschäftsführer der GWWG, der den neuen
Sammelband "Zur Geschichte der Westfälischen Brauwirtschaft im
19. und 20. Jahrhundert" vorstellte und dabei die wesentlichen
Entwicklungsschritte der Branche von der vorindustriellen Zeit
bis in die 1970er Jahre skizzierte.

"Mit der Publikation erfolgt ein wichtiger Schritt zur
Schließung der großen Lücken in der deutschen
braugeschichtlichen Forschung, die im internationalen Vergleich
erschreckend rückständig ist", betonte Ellerbrock die Bedeutung
der Veröffentlichung, die als Band 34 in der Kleinen
Schriftenreihe der GWWG erschienen ist.

Als Quellengrundlage für die darin enthaltenen
Forschungsarbeiten diente vor allem Material aus dem Dortmunder
Brauerei-Archiv. Es wurde 1997 vor dem Hintergrund der massiven
strukturellen Veränderungen in der Dortmunder Brauwirtschaft
auf Initiative des Westfälischen Wirtschaftsarchivs gegründet
und konnte wertvolle historische Überlieferungen der Dortmunder
Brauereien retten.

"Dabei wurde das Archiv durch den Verband Dortmunder Bierbrauer
unterstützt, der Eigentümer der Archivalien blieb, die Akten
aber zur Aufbewahrung und Erschließung dem Archiv übertrug.
Nach Auflösung des Verbands ist die Radeberger Gruppe als
Rechtsnachfolger in diese Vereinbarung eingetreten und
unterstützt seither die Erschließungsarbeiten", freute sich
Joachim Punge, Vorsitzender der GWWG und Vizepräsident der
Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund.

Nach der Buchpräsentation eröffnete das WWA außerdem im
IHK-Gebäude eine Ausstellung, die Werbeplakate und Fotografien
zum Thema Bier präsentiert. Gezeigt werden vor allem Arbeiten
des bekannten Dortmunder Fotografen Erich Angenendt, der in
1950er Jahren die Produktionsstätten der Dortmunder Brauereien
künstlerisch hochwertig in Szene gesetzt hat. "Die Ausstellung
vermittelt einen Eindruck, wie vielfältig die Überlieferungen
zur Dortmunder Brauereigeschichte im Westfälischen
Wirtschaftsarchiv sind. Hier werden neben Akten und
Geschäftsbüchern auch zahlreiche visuelle Quellen verwahrt",
erklärte Archivmitarbeiterin Nancy Bodden, die die Ausstellung
zusammengestellt hat.


INFO

Ansprechpartner:
Dr. Karl-Peter Ellerbrock
Direktor des Westfälischen Wirtschaftsarchivs
Tel.: 0231 5417-297

Karl-Peter Ellerbrock (Hg.):
Zur Geschichte der westfälischen Brauwirtschaft im 19. und 20.
Jahrhundert, Münster 2012 (Kleine Schriften der Gesellschaft für
Westfälische Wirtschaftsgeschichte Band 34), 14,80 EUR, ISBN
978-3-87023-290-0, 264 S.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 11 11:54:53 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 11 Apr 2012 11:54:53 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Oktober 2011, Folge 472
Message-ID: 4F85710D020000D600006C51@cl2x-sd2-vs>

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 11.04.2012, 11:50


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 472
Oktober 2011


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169







ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]


Zacharias, J.
Der Grünsandstein der Börde kommt aus Anröchte
Gute Bearbeitung und Haltbarkeit nach längerer Lagerung sind
seine Kennzeichen

Kunz, Ulrich
Und die Deutschen hörten zu...
Die Soldatensender der Nato-Streitkräfte fanden auch bei uns
großen Zuspruch

Ribhegge, Wilhelm
Menschen, Ereignisse und Entwicklungen im Münsterland
Das neue "Geschichtsbuch des Münsterlandes" schildert in
ausgewählten Beispielen den Weg der Region im Wandel der Zeit

Braukmann, Horst
War das Gräberfeld von Soest fränkisch oder sächsisch?
Reiche Grabbeigaben weisen auf die fränkische Herkunft der
Toten hin (3. Teil)

P., H.
Althochdeutsch - eine vergessene Sprache





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 12 10:13:58 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Apr 2012 10:13:58 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2012/13
Message-ID: 4F86AAE6020000D600006C8E@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 12.04.2012, 10:01


LITERATUR


Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2012-13 für den Zeitraum vom 31.03.2012 bis

zum 06.04.2012 mit insgesamt 13 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2012-13&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 12 10:17:34 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Apr 2012 10:17:34 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Neueste Forschung zu Grabungstechniken und
Restaurierung, Herne, 18.-21.04.2012
Message-ID: 4F86ABBE020000D600006C93@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.04.2012, 09:01


TAGUNG

Experten tagen in Herne
Neueste Forschung zu Grabungstechniken und Restaurierung

Auch Bodendenkmäler können durch den Computertomographen
geschickt werden - durch den geoelektrischen. Von den ältesten
Glashütten in Westfalen bis zum neolithischen Tell in der
Türkei reicht die Themenvielfalt, wenn sich Grabungstechniker,
Grabungsingenieurinnen und Restauratoren vom 18. bis 21. April
im LWL-Museum für Archäologie in Herne über die neuesten
Entwicklungen und Forschungsmethoden austauschen.

Aus ganz Deutschland kommen nicht nur die mehr als Referenten,
die im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) an
vier Tagen unter anderem über bronzezeitliche Kampfplätze,
Höhlen im In- und Ausland, Feuchtbodensiedlungen und
Flächengrabungen berichten werden. Rund 100 Teilnehmer erwartet
die Fachgruppe Archäologische Ausgrabung im Verband der
Restauratoren (VDR), die Tagung unter dem Motto "Archäologische
Fundschichten" zusammen mit der LWL-Archäologie für Westfalen,
dem Museum in Herne sowie der Stadt Herne veranstaltet.
Anmeldungen kommen sogar aus Luxemburg und Österreich.

Über Fragen der Grabungstechnik, der Restaurierung und über
archäologisch-naturwissenschaftliche Methoden wird dort
diskutiert, wo archäologische Funde in einer der modernsten
Sammlungen gleich neben den Tagungsräumen in den Vitrinen des
LWL-Archäologie-Museums gezeigt werden. Führungen durch das
Museum stehen deshalb ebenso auf dem Programm wie Workshops zur
Bodenkunde und Gefährdungsanalyse für Ausgrabungen, eine
Stadtführung in Herne sowie Besichtigungen archäologischer und
bergbaulicher Denkmäler in der Umgebung.

Öffentlicher Vortrag
Auch für an der Archäologie interessierte Laien bietet sich die
Möglichkeit, in die Bereiche Restaurierung und Grabungstechnik
hinein zu schnuppern: Dr. Kerstin Schierhold berichtet am
Donnerstag, 19. April, von 19 bis 20 Uhr im Tagungssaal des
Museums am Europaplatz über die spätjungsteinzeitlichen
Grabanlagen in Erwitte-Schmerlecke. Dabei werden die Ergebnisse
der bisherigen Grabungskampagnen vorgestellt.


INFO

Die Anmeldefristen für Teilnehmer sind bereits abgelaufen.
Restkarten gibt es jedoch noch an der Tageskasse.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 12 13:10:45 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 12 Apr 2012 13:10:45 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 12.04.2012
Message-ID: 4F86D455020000D600006C99@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 12.04.2012, 12:17


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 12.04.2012

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Westfalen,
NRW, Olpe: Freizeit, Panorama, Tourismus / 12.04.2012 12:00

"Meerjungfrau im Biggesee": Neues Wahrzeichen für das Sauerland

Attendorn (wh). Die berühmte Kopenhagener Nixe bekommt
Konkurrenz aus Westfalen: Am 3. Mai 2012 wird auf der
Vogelinsel die "gute Nixe vom Biggesee" präsentiert. Die
Skulptur des Rönkhausener Künstlers Friedrich Freiburg ist acht
Meter groß und überragt damit deutlich die Statue der kleinen
Meerjungfrau, die seit fast 100 Jahren an der dänischen Küste
auf das Wasser blickt. Am Biggesee soll die Nixe zum Hingucker
für Wanderer und Ausflügler auf den Booten werden und damit den
Tourismus in der Region stärken. Die Stadt Attendorn und die
Stiftung der Sparkasse Attendorn, Lennestadt und Kirchhundem
finanzieren die Skulptur. Diese ist noch namenlos, ein
"ansprechender Name mit hohem Wiedererkennungswert" wird
zurzeit in einem Schülerwettbewerb gesucht.

Weitere Informationen:
https://www.sparkasse-alk.de/junge_leute/gewinnspiel/gewinnspiel_einstieg/index.php?n=%2Fjunge_leute%2Fgewinnspiel%2Fgewinnspiel%2F&IFLBSERVERID=IF@@023@@IF

Pressekontakt:
Daniel Fitzke, Sparkasse Attendorf, Lennestadt, Kirchhundem,
Telefon: 02722/693184, E-Mail: daniel_fitzke[at]sparkass-alk.de

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Westfalen,
NRW: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama, Tourismus /
12.04.2012 11:00

"111 Orte": Reiseführer spüren Geheimtipps in Westfalen nach

Westfalen (wh). Von den Lennestadt-Pyramiden bis zum
Kiepenlisettken in Schalksmühle: Ein neuer Reiseführer zeigt
"111 Orte in Südwestfalen, die man gesehen haben muss". Die
Autorinnen Katrin Höller und Christina Kuhn führen zu
versteckten und erstaunlichen Orten zwischen Siegen und Soest
und forschen nach der Bedeutung der rheinisch-westfälischen
Grenze. Ebenfalls in der "111 Orte"-Reihe des Emons-Verlages
ist aktuell ein neuer Ruhrgebietsreiseführer erschienen. In
"Die 111 Fußballorte im Ruhrgebiet, die man gesehen haben muss",
spüren Kees Jaratz und Frank Baade dem Kult jenseits der
großen Stadien nach. So verraten sie zum Beispiel, wo Mesut
Özil das Dribbeln lernte und was es mit der "Weißen Wiese" in
Dortmund auf sich hat. Beide Bücher sind im Emons-Verlag
erschienen und kosten 14,95 Euro.

Weitere Informationen:
http://www.emons-verlag.de/programm/neuerscheinungen

Pressekontakt: Dr. Britta Schmitz, Pressesprecherin
Emons-Verlag, Telefon: 0221/5697717, E-Mail:
schmitz[at]emons-verlag.de

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Westfalen,
Dortmund, Hamm, Hochsauerlandkreis, Münster,
Siegen-Wittgenstein: Freizeit, Panorama, Soziales,
Stadtentwicklung, Tourismus, Wirtschaft, Wissenschaft und
Bildung / 12.04.2012 10:00

Strukturwandel: Westfalen rückt ans Wasser

Westfalen (wh). Mit der offiziellen Freigabe des Phoenixsees
feierte Dortmund vor kurzem einen lange erwarteten Tag in der
Stadtgeschichte. Sieben Jahre wurde im Stadtteil Hörde
gebaggert, gebaut und geflutet, um das Gelände des ehemaligen
Stahlwerks Phoenix-Ost zu einer begehrten Adresse für das
Wohnen, Arbeiten und Leben mit Seeblick zu verwandeln - und in
ein Symbol für den erfolgreichen Strukturwandel. Urbane
Wasserlagen liegen im Trend: Mehr als ein Dutzend solcher
Projekte sind in den vergangenen Jahren in Westfalen entstanden
oder befinden sich in der Planung. Die Bandbreite reicht von
kleineren Projekten wie etwa dem "Ennepe Bogen" in Gevelsberg
bis zur "Wasserstadt Emscher Lippe", die auf einer Fläche von
rund 45 Hektar am Dortmund-Ems-Kanals in Datteln realisiert
werden soll. "Die Nachfrage nach solchen Quartieren ist zur
Zeit ungemein stark", sagt die Architektin und Stadtplanerin
Prof. Christa Reicher von der Technischen Universität in
Dortmund. "Es gibt viele Menschen, die sich vom Wasser
angezogen fühlen - nicht nur in Hamburg mit der Hafencity."
Dass diese Einschätzung nicht immer gilt, zeigte sich vor
einigen Jahren in Hamm. Dort stimmten die Bürger 2006 gegen den
Bau eines Stadtsees. Es gab starke Zweifel an der Finanzierung
und der versprochenen positiven Wirkung des "Lippesees" für die
Innenstadt. Christa Reicher bezweifelt allerdings, dass in
diesem Fall das Abstimmungsergebnis den Bürgerwillen
repräsentierte: "In Hamm war man sich zu sicher, dass der See
kommt. Deshalb sind die Befürworter gar nicht erst zur Wahl
gegangen." Darüber hinaus, so Reicher, würde sich die
Investition in urbane Wasserlagen in den meisten Fällen lohnen,
da die Modernisierung alter Industriebrachen gerade im
Ruhrgebiet zu einer enormen Aufwertung der Region führe. In
Westfalen haben aber nicht nur die Ruhrgebietsstädte das Wohnen
und Arbeiten am Wasser als Standortfaktor für sich entdeckt. In
Münster hat sich seit 1997 der Stadthafen vom Umschlagplatz zum
Kreativkai entwickelt. Dort, wo früher Güter gelagert und
Schiffe repariert wurden, befinden sich jetzt Restaurants,
Musikclubs, Werbeagenturen und Ateliers. Die 244 Räume sind
fast komplett vermietet und haben nach Ansicht von Experten die
traditionsreiche Stadt um ein junges, lebendiges Viertel
bereichert. Auch in Südwestfalen soll das Wasser zurück in die
Städte geholt werden und für mehr Lebensqualität sorgen. Im
Rahmen der Regionale 2013 befassen sich gleich mehrere Projekte
mit der Freilegung von Flüssen oder der Verknüpfung von Seen
mit den Innenstädten. Grünes Licht gab es bislang für die
Initiative "Hochschulstadt im Fluss", mit der Meschede die
Henne in das Stadtbild integrieren will, sowie für das Projekt
"Siegen - Zu neuen Ufern". Dabei soll die Sieg freigelegt
werden, um die Innenstadt attraktiver zu machen. Bürgermeister
Steffen Mues geht davon aus, dass bereits ab Frühjahr 2014 die
ersten Passanten über die Uferpromenade flanieren können.

Pressekontakt: Claudia Becker, Sekretariat des Fachgebietes
Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung an der
Technischen Universität Dortmund, Telefon: 0231/7552241,
E-Mail: stb.rp[at]tu-dortmund.de

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Westfalen,
Bochum, Dortmund, Hagen, Hamm, Märkischer Kreis,
Siegen-Wittgenstein: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama /
11.04.2012 16:00

Tipps & Termine: Westfalen am Wochenende

Bochum. Das Eisenbahnmuseum feiert seinen 35. Geburtstag. Durch
ehrenamtliches Engagement wurde das größte private
Eisenbahnmuseum Deutschlands aufgebaut; unter anderem 15
Dampflokomotiven zählen zur Sammlung. Drei Tage lang werden die
ansonsten geschützten Züge unter freiem Himmel präsentiert;
zudem gibt es Sonderfahren mit historischen Bahnen und eine
Modellbahnbörse. Freitag, 10 - 16 Uhr, Samstag und Sonntag, 10
- 18 Uhr, Eisenbahnmuseum
http://www.eisenbahnmuseum-bochum.de/veranstaltungen/museumstage/index.php

Bielefeld.
Für die Zeitsprung-Projekte des Theaters Bielefeld entwickeln
Laientänzer unter der Leitung professioneller Choreographen ein
eigenes Tanzstück. Die neue Produktion "Irre ich real?" fragt
nach dem Leben mit den neuen Medien: "Kann ich meine Freunde
downloaden?" Freitag und Samstag, 19 Uhr, Sonntag 11 und 19 Uhr,
Theater Bielefeld http://www.theater-bielefeld.de/

Hagen. Weben, Spinnen, Filzen und Stricken: Um traditionelle
Handwerke geht es bei der Kreativveranstaltung "umGARNen". In
den kleinen historischen Fachwerkhäusern stellen Gasthandwerker
ihre Kunst vor. Neugierige Besucher können sich selbst mit
Nadel und Faden versuchen. Samstag und Sonntag, 11 - 17 Uhr,
LWL-Freilichtmuseum http://www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de

Iserlohn. Für die Höhlenlichter 2012 haben Lichtkünstler der
"World of Lights" die Tropfsteingebilde, Schluchten und
Kristalle der Dechenhöhle mit Tausenden bunten Lichtern
illuminiert. Soundeffekte ergänzen das Spektakel und erzeugen
eine zauberhafte Atmosphäre. Samstag (Eröffnung), bis 29. April
2012 täglich, 17 - 20 Uhr, Dechenhöhle
http://www.dechenhoehle.de/

Dortmund. "You'll never walk alone": Die Fußball-Hymne wird zur
Arie und der 90-Minuten-Krimi zum Libretto. Das Stück
"Fangesänge" soll den Klang und die Faszination der
Fußball-Arenen in das Opernhaus holen und Fangesänge zu einem
"Oratorium der Leidenschaften" vereinen. Samstag, 19.30 Uhr
(Premiere), Opernhaus http://www.theaterdo.de/detail/event/1192/

Wilnsdorf. Der von Ehrenamtlern betriebene
"NaturKunstMensch"-Park soll die Natur mit der Kunst
zusammenführen. Auf einer Fläche von über 5000 Quadratmetern
finden sich dementsprechend nicht nur mehr als 700
Pflanzenarten, sondern auch zahlreiche Artefakte und
Skulpturen. Bei einer botanischen Führung wird das Projekt
vorgestellt. Sonntag, 14 Uhr, Höhenweg 1 in Wilnsdorf-Rödgen
(Treffpunkt) http://www.nakume.de

Hamm. Der Sri Kamadchi Ampal Tempel in Uentrop ist der größte
tamilische Tempel Kontinentaleuropas und verströmt eine
exotische Atmosphäre am Rand des Industriegebietes. Bei einer
Stadttour können Besucher erfahren, wie der Tempel nach Hamm
gekommen ist und was die prächtigen Dekorationen bedeuten.
Sonntag, 17 Uhr, Tempeleingang, Siegenbeckstraße 4 - 5, 59071
Hamm, Anmeldung unter Telefon: 02381/23400
http://www.hamm-tourismus.de

Achtung Redaktionen: Pressefotos zu dieser Meldung finden Sie
im Downloadbereich unserer Website.

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 13 10:39:29 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 13 Apr 2012 10:39:29 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Getraenke zwischen Kultur und Konsum, Lage,
15.04.-30.09.2012
Message-ID: 4F880261020000D600006CE1@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.04.2012, 13:01


AUSSTELLUNG

Zum Wohl! Getränke zwischen Kultur und Konsum
LWL präsentiert neue Ausstellung im Ziegeleimuseum Lage

Nur die Luft zum Atmen ist wichtiger. Ohne Nahrung kann man ein
paar Wochen überleben, ohne Flüssigkeit nicht mehr als ein paar
Tage. Trinken ist jedoch nicht nur lebenswichtig, sondern auch
ein Spiegel der Gesellschaft. Das zeigt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in seiner neuen Ausstellung "Zum Wohl!
Getränke zwischen Kultur und Konsum", die er am Sonntag, 15.
April, in seinem Ziegeleimuseum Lage (Kreis Lippe) eröffnet.

"Das Trinken ist für uns so alltäglich, dass wir kaum darüber
nachdenken. Aber unsere Trinkgewohnheiten kommen nicht von
ungefähr, sondern haben eine Geschichte und spiegeln
gesellschaftliche Entwicklungen. Wenn wir uns damit
beschäftigen, eröffnet das ganz neue Blicke auf die Getränke,
die wir täglich zu uns nehmen", sagte LWL-Kulturdezernentin Dr.
Barbara Rüschoff-Thale heute (12.4.) bei der Vorstellung der
Ausstellung in Lage.

Mit zahlreichen Exponaten, Fotos und Dokumenten zeichnet die
Schau eine "Landkarte" der Trinkkultur und Kultgetränke in
Westfalen-Lippe. Wasser, Schnaps, Bier, Limonade, Milch, Tee
und Kaffee - das sind die Getränke, die in den letzten 150
Jahren Westfalen-Lippe prägten. Die Ausstellung beleuchtet
soziale Zuschreibungen und Konjunkturen, denen der Konsum der
verschiedenen Getränke unterlag und fragt nach den
Hintergründen. Passend zum Ausstellungsort geht sie außerdem
auf die Prozesse der industriellen Produktion ein.

Flüssiges Kulturgut Erst seit rund 10.000 Jahren gibt es neben
Wasser auch andere Getränke. Sie kommen nicht in natürlicher
Form vor, sondern müssen eigens hergestellt werden. Die
Industrialisierung beeinflusst das flüssige Kulturgut in
doppelter Hinsicht: Sie verändert die Produktion der
verschiedenen Ge-tränke sowie deren Rolle in der Gesellschaft.
Welche Rolle spielten und spielen Getränke in unserem Alltag?
Wie haben sich die Trinkgewohnheiten in den letzten
Jahrhunderten verändert? Welche Getränke haben Zuwanderer mit
nach Deutschland gebracht? Gibt es typische regionale
Trinkgewohnheiten? Auf diese Fragen gibt die als
Wanderausstellung konzipierte Schau Antworten.

Made in Ostwestfalen-Lippe
Zwei Getränke sind dabei besonders in Ostwestfalen-Lippe
verankert: Schnaps und Limonade. "In der weithin
landwirtschaftlich geprägten Region bildete sich seit dem 19.
Jahrhundert eine vielfältige Nahrungs- und
Genussmittelwirtschaft aus, zu deren Charakteristika auch eine
vielfältige Getränkeindustrie gehörte", erläutert
LWL-Museumsleiter Willi Kulke. So existierten in der Region um
Gütersloh, Halle und Steinhagen traditionell viele Brennereien,
die aus Roggen und dem Wacholder der nahegelegenen
Sennelandschaft Branntwein herstellten. Steinhagen war bis in
die 1970er Jahre ein Zentrum der westfälischen Brenntradition.
Seit dem 19. Jahrhundert ist der Ortsname untrennbar mit dem
Steinhäger-Wacholderbranntwein verbunden. Auf dem Höhepunkt des
deutschen Schnapsdurstes in den 1960er Jahren produzierten 15
größere und kleinere Brennereien in Steinhagen.

Weltweit bekannt geworden ist auch ein alkoholfreies
Erfrischungsgetränk, dessen fruchtige Grundsubstanz
jahrzehntelang in Detmold hergestellt wurde. Der Lagenser
Geschäftsmann Franz Hartmann verkaufte es ab 1902 unter dem
Namen des Naturheilkundlers Friedrich Eduard Bilz als
"Bilz-Brause". Seit 1907 trägt es den geschützten Namen
"Sinalco" (Abkürzung für "sine alcohol", ohne Alkohol). 1937
kam das werbewirksame Emblem hinzu: der rote Punkt mit dem
schräg stehenden Schriftzug.

Zum Wohl!
Der Rundgang durch die Ausstellung beginnt an der "Bude". Sie
ist die zentrale Anlaufstelle und entsprechend ihrer Herkunft
als Selterwasserhäuschen Schauplatz für das Thema Mineralwasser.

Die Bude wird von sechs runden Ausstellungsstationen zu den
Getränken Schnaps, Bier, Limonade, Milch, Kaffee und Tee
flankiert. Im Mittelpunkt steht jeweils ein Großexponat, das
die Produktion der Getränke illustriert - von der Abfüllanlage
bis zur Teebeutelpackmaschine. Umrahmt werden sie von den
unterschiedlichsten Objekten zur Kultur- und Konsumgeschichte.
"FühlBars" mit Rohstoffen der Getränkeherstellung ermöglichen
den Ausstellungsgästen einen direkten, sinnlichen Zugang.
Medienstationen, die Werbefilme und Interviews zeigen, regen
darüber hinaus zur Reflexion über den Status der thematisierten
Getränke in der Gesellschaft an.


Begleitveranstaltungen zur Ausstellung

So 22. April, 29.Juli und 23. September, jeweils 15 Uhr
Von Wichteln und Elfen im Märchenland - von Zauber- und
Hexentrank
Resi Diekmann erzählt Märchen über magische Tränke und Elixiere
für Groß und Klein. Museumseintritt

Mi 9. Mai und 11. Juli, jeweils 14.30 Uhr
"Zum Wohl!"-Komfortpaket Geschichte und Kaffee
Beim Besuch der Ausstellung hören Teilnehmer Geschichten über
die Getränke. In geselliger Runde bei Kaffee und Kuchen
tauschen sie Kaffeeerinnerungen aus. Anmeldung erforderlich,
Dauer: ca. 2 Stunden. Kosten: 9 Euro pro Person inkl. 1 Tasse
Kaffee und 1 Stück Kuchen.

Mi 16. Mai, 17-19 Uhr
Kaffeeseminar
Cupping - das Seminar für Kaffeekenner und solche, die es
werden wollen. Unter Leitung das Kaffeeexperten Stefan Bös
lernen die Teilnehmer alles über den perfekten Kaffee und
verkosten Kaffeesorten. Anmeldung erforderlich, Kosten: 15 Euro

Do 31. Mai, 14.30 Uhr
Exkursion Staatlich Bad Meinberger Mineralbrunnen
Wir besuchen die Staatlich Bad Meinberger Mineralbrunnen und
erleben die Produktion von Mineralwasser und Limonaden. Dauer:
Ca. 1 Stunde Anmeldung erforderlich, kostenfrei

So 3. Juni, 14 - 14.30 Uhr und 15 - 15.30 Uhr
Musik zur Kaffeezeit
Das Duo Dinero präsentiert Lieder rund ums Trinken und
andere Themen. Kosten: Museumseintritt

Do 7. Juni und So 12. August, jeweils14 Uhr
Tees, Tinkturen & Co.
Im LWL-Ziegeleimuseum wachsen allerlei nützliche Pflanzen. Die
Museumsmitarbeiterin Sabine Schierholz erklärt, welcher Tee,
Sirup und Tropfen daraus hergestellt werden können. Kosten:
Museumseintritt

So 10. Juni, 14-17 Uhr
Kaffeerösten
Tina Abbing, Enkelin des Firmengründers der Probat-Werke und
Leiterin des Museums für Kaffeetechnik in Emmerich, röstet auf
dem Probat-Kaffeeröster aus dem Jahr 1935 frische Kaffeebohnen
und leitet die Teilnehmer durch die Kaffeewelt. Ohne Anmeldung.
Kosten: Museumseintritt

So 14. Juni, 15 Uhr
Exkursion Privat-Brauerei Strate Detmold
Die Teilnehmer besichtigen den Betrieb und erleben die Kunst
des Bierbrauens aus erster Hand. Dauer: ca. 1,5 Std. Anmeldung
erforderlich, kostenfrei

So 24. Juni, 14-17 Uhr
Porzellan und Glas schätzen
Thomas Sauerland vom Auktionshaus OWL schätzt die
Lieblingsstücke der Besucher: Was ist Omas alte Sammeltasse
wert? Schatz oder Staubfänger? Nur ein Objekt pro Person,
Kosten: Museumseintritt

So 2. September, 14 Uhr
Vortrag "Die heißen 3 und Porzellan - eine Symbiose"
Thomas Krueger, Museumsleiter in der Porzellanmanufaktur
Fürstenberg, erzählt aus der Geschichte von Kaffee, Tee und
Schokolade und ihrer Trinkgefäße. Kosten: Museumseintritt

So 30. September, 14-17 Uhr
Kaffeerösten
Stefan Bös, Kaffeeröster aus dem Lemgoer Café da Capo, führt
die Teilnehmer durch die Welt des Kaffees und röstet frische
Kaffeebohnen. Kosten: Museumseintritt


Museumspädagogische Angebote und Führungen

Getränkeforscher
(für Schüler Klasse 1 bis 4)
In Kleingruppen wird die Ausstellung rund um die Themen Milch,
Limonade, Wasser und Tee erkundet und Fragen zur Herstellung
und Inhaltsstoffen beantwortet. Zum Schluss stellen die
Teilnehmer ein ganz individuelles Klassengetränk her. Dauer: 1,
5 bis 2 Stunden. Teilnehmer: max. 25. Kosten: 45 Euro plus
Museumseintritt, zwei Begleitpersonen frei.

"Zum Wohl!" Getränke zwischen Kultur und Konsum
(für Erwachsene)
"Zum Wohl!" heißt es zu Beginn der Führung durch die
Sonderausstellung. Hier steht der Spaßfaktor im Vordergrund,
wenn in geselliger Runde die Ausstellung erkundet wird. Dauer:
ca. 1,5 Stunden. Teilnehmer: max. 25 Personen. Kosten: 40 Euro
plus Museumseintritt. Zusätzlich ist eine Getränkeverkostung im
Museumscafé buchbar (Informationen auf Anfrage).

"Zum Wohl!"-Komfortpaket Geschichte und Kaffee
(für Senioren)
Beim Besuch der Ausstellung hören die Teilnehmer Geschichten
über die Getränke. In geselliger Runde bei Kaffee und Kuchen
tauschen sie Kaffee-Erinnerungen aus. Anmeldung erforderlich,
Dauer: ca. 2 Stunden. Teilnehmer: 16 bis 25 Personen. Kosten: 9
Euro pro Person inkl. Eintritt, 1 Tasse Kaffee und 1 Stück
Kuchen.

"Zum Wohl!" vor Ort
(für Senioren)
Museumspädagogen kommen in Senioreneinrichtungen und nehmen die
Teilnehmer mit auf eine Reise durch die Welt der Getränke. Die
Teilnehmer hören Geschichten zu Kaffee, Schnaps, Milch und Bier
und dürfen selbst die mitgebrachten Exponate anfassen und dazu
erzählen. Dauer: 1 Stunde. Kosten: 50 Euro (ab 20 Kilometer
zusätzlich Fahrtkosten)


INFO

Zum Wohl!
Getränke zwischen Kultur und Konsum
15. April bis 30. September 2012
Ziegeleimuseum Lage
Sprikernheide 77, 32791 Lage
Geöffnet Di - So, 10-18.00 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 16 10:40:41 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Apr 2012 10:40:41 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuauflage der "Geschichte der Stadt Duelmen"
erschienen
Message-ID: 4F8BF729020000D600006D43@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stefan Sudmann"
Datum: 13.04.2012, 12:00


LITERATUR

Neuauflage der "Geschichte der Stadt Dülmen" erschienen

Nachdem bereits vor Ablauf des Jubiläumsjahres 2011 alle
Exemplare der "Geschichte der Stadt Dülmen" vergriffen waren
und noch immer eine große Nachfrage nach dem Buch bestand, ist
nun die zweite Auflage erschienen. Dabei sind einzelne kleine
Fehler der ersten Auflage korrigiert und die im Jahr 2011 neu
erschienene Literatur eingebunden worden, ansonsten sind Aufbau
und Umfang der von verschiedenen Autoren der Universität
Münster und benachbarter Archive verfassten Kapitel bestehen geblieben:


- Vor-/Ur-/Frühgeschichte, archäologische Funde
- Siedlungsgeschichte des Dülmener Raums
- Dülmen im Mittelalter
- Dülmen in der Frühen Neuzeit
- Das Dülmener Umland bis 1803/13
- Dülmen in der napoleonischen Zeit
- Dülmen 1813-1918
- Dülmen in der Weimarer Republik
- Dülmen im Nationalsozialismus
- Dülmen 1945-1974
- Die Umlandgemeinden 1803/13-1974
- Die Kommunale Neugliederung im Raum Dülmen
- Dülmen nach der Kommunalen Neugliederung bis 2010
- Wahlen und Parteien in Dülmen nach 1945
- Geschichte der katholischen Kirche in Dülmen
- Geschichte der evangelischen Kirche in Dülmen
- Geschichte der jüdischen Gemeinde
- Geschichte der Dülmener Schulen
- Wappen und Siegel der Stadt Dülmen
- Die Dülmener Landwehren
- Dülmen als Bundeswehrstandort
- Architekturgeschichte Dülmens
- Register

Die "Geschichte der Stadt Dülmen" ist nun wieder im Buchhandel und
beim Dülmener Laumann-Verlag erhältlich.


INFO

Kontakt:
Charleville-Mézières-Platz 2
48249 Dülmen
Tel.: 02594/890815
Fax: 02594/890817
URL:
http://www.laumann-verlag.de/product_info.php/info/p1343_Geschichte-der-Stadt-Duelmen.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 16 10:43:58 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Apr 2012 10:43:58 +0200
Subject: [WestG] [AUS] OWL - Heimat fuer Fremde? Migration und Integration
in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart, Bielefeld,
25.04.-08.06.2012
Message-ID: 4F8BF7EE020000D600006D48@cl2x-sd2-vs>

Von: "Jens Murken"
Datum: 13.04.2012, 11:34


AUSSTELLUNG

OWL - Heimat für Fremde? Migration und Integration in
Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart

Eröffnung der Wanderausstellung am 25. April 2012, 16 Uhr, in
den Archiven am Bethelplatz

Entgegen dem bundesrepublikanischen Trend überaltert die
Gesellschaft in Ostwestfalen-Lippe (OWL) nicht. Der
Regierungsbezirk Detmold wird nach einer Prognose im Jahr 2020
die im Durchschnitt jüngsten Einwohner in Deutschland besitzen.

Ursächlich für diese Entwicklung ist ein hoher Anteil an
"Migranten" innerhalb der Bevölkerung. Etwa jeder dritte Bürger
in OWL hat einen - biographischen oder familiengeschichtlichen
- Migrations- bzw. Integrationshintergrund.

Mit der Ausstellung "OWL - Heimat für Fremde?" haben sich
Archive in OWL für ein gemeinsames Projekt zusammengefunden.
Die Ausstellung behandelt das breite Themenfeld von Migration
und Integration in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Dabei wird der gesamte zeitgeschichtliche Kontext der Migration
in den Blick genommen: nicht nur die Migranten, auch die
Bedingungen der "Aufnahmegesellschaft" vor Ort in OWL werden
vorgestellt.

Themen der Ausstellung (u.a.): Das Hauptquartier der Britischen
Rheinarmee in Bad Oeynhausen / Rückführung der Zwangsarbeiter
aus der Region / "Displaced Persons". Die Beckhofsiedlung der
v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel / Das Sozialwerk
Stukenbrock / Die Eingliederung der Vertriebenen in den Kreis
Herford 1945-1952 / Annäherung mit Hindernissen. Die
Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen in Wewelsburg /
Das Ostvertriebenen-Sozialwerk Detmold als
Verbrauchergenossenschaft / Das Wachsen der Kirchengemeinden
nach 1945 / Die Ansiedlung katholischer Flüchtlinge in
evangelisch geprägten Landesteilen / Die Patenschaft der Stadt
Bielefeld über Gumbinnen / Die erste Generation der
"Gastarbeiter" im Kreis Herford / Griechen, Jugoslawen,
Italiener, Spanier, Polen und Türken. "Gastarbeiter" in
Bielefeld / Missionen für katholische "Gastarbeiter" / Die
"Griechenbetreuung" des Evangelischen Gemeindedienstes in
Bielefeld 1963-2005 / Jugoslawische "Gastarbeiterinnen" in den
v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel 1968-1978 /
Muttersprachlicher und deutscher Unterricht. Türkische
Vorbereitungsklassen / Integrationshilfe und Beratung für
Asylbewerber und Spätaussiedler / "Wenn Christen und Muslime
miteinander leben". Interreligiöser Dialog /
Aussiedlerbetreuung im Übergangswohnheim Teichsheide in
Bielefeld / Grenzöffnung zwischen Ost und West 1989. Die
Übersiedlerwohnanlage Staumühle bei Sennelager /
Containerblöcke und Notquartiere. Aussiedler und Asylbewerber
in Herford / Kirchenasyl. Kirchliche Reaktion auf staatliche
Flüchtlingspolitik

Das Kirchlich-diakonische Archivzentrum hat die
OWL-Wanderausstellung um folgende drei Begleitprojekte ergänzt:

Ich stelle meinen Opa vor
Arbeiten im Rahmen des Schülerwettbewerbs zum zweiten
Bielefelder Abrahamsfest 2011 des Arbeitskreises 'Bielefelder
Trialog Juden - Christen - Muslime'

Künstlerhaus Lydda
Mit der Clearinggruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
(WG Libanon der Jugendhilfe Bethel OWL) führt das Künstlerhaus
Lydda ein biografisches Kunstprojekt durch, dessen Ergebnisse
in die Ausstellung einfließen.

Hans-Ehrenberg-Schule (HES)
Vorstellung der Broschüre 'Immigration - Integration -
Identität: Eine HES-spezifische Antwort' (2011)

Ausstellungseröffnung:
25. April 2012, 16 Uhr, in den Archiven am Bethelplatz

Eröffnung durch Pastor Ulrich Pohl (Vorstandsvorsitzender
der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel) und Vizepräsident
Albert Henz (Evangelische Kirche von Westfalen).

Musik: Saxophonquartett bluetissimo

Die Ausstellung ist vom 25. April bis zum 8. Juni 2012 werktags
zwischen 9 und 16 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet.
Gruppenführungen nach Vereinbarung.
Infos zur Ausstellung unter www.owl-archive.de


INFO

Veranstaltungsdaten:
Eröffnung der Wanderausstellung "OWL - Heimat für Fremde?
Migration und Integration in Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten
Weltkrieg bis zur Gegenwart"
Datum: 25.04.2012, 16 Uhr
Archive am Bethelplatz
Bethelplatz 2
33617 Bielefeld
Tel.: 0521 / 594 164
Fax: 0521 / 594 267
E-Mail: archiv at LkA.EKvW.de
URL: http://www.archiv-ekvw.de

Kontakt:
Dr. Jens Murken
Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen
Bethelplatz 2
33617 Bielefeld
Tel.: 0521 / 594296
Fax: 0521 / 594 7 296
E-Mail: jens.murken at lka.ekvw.de
URL: http://www.archiv-ekvw.de/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 16 10:46:26 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Apr 2012 10:46:26 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Das Speyerer Evangelistar - Bilder und
Einband einer romanischen Prachthandschrift", Arnsberg, 18.04.2012
Message-ID: 4F8BF882020000D600006D4D@cl2x-sd2-vs>

Von: "Michael Gosmann"
Datum: 12.04.2012, 11:23


AKTUELL

Vortrag im Rahmen der Faksimile-Ausstellung "unbegreifliches
begreifbar" im Arnsberger Kloster Wedinghausen, Klosterstraße
11, 59821 Arnsberg

Am Mittwoch, den 18. April 2012 hält Frau Clarissa Rothacker
M.A. aus Luzern im Rahmen der Faksimile-Ausstellung
"unbegreifliches begreifbar" um 19:00 Uhr im Kapitelsaal des
Klosters Wedinghausen einen Vortrag mit dem Titel: "Das
Speyerer Evangelistar - Bilder und Einband einer romanischen
Prachthandschrift". Frau Rothacker vom Schweizer
Quaternio-Verlag berichtet über das Bildprogramm und die
Faksimilierung des um 1220 in Trier oder Speyer entstandenen
Codex, der heute als die kostbarste Handschrift der Badischen
Landesbibliothek in Karlsruhe gilt.

Auf 77 Blatt finden sich 17 ganzseitige Miniaturen auf
glänzendem Goldgrund und 70 große Initialen. Die 16 wichtigsten
Stationen aus dem Leben Jesu sind mit intensiv leuchtenden
Farb- und Goldgründen dargestellt. Bemerkenswert ist der
Prunkeinband (13. Jh.). Der Vorderdeckel aus vergoldetem Silber
weist 54 Schmucksteine und spätantike Gemmen sowie zehn
silberne Nielloplättchen auf. Sie umrahmen eine vollplastische,
vergoldete Silberfigur des thronenden Christus (15. Jh.).

Vor dem Vortrag ist von 16:00-19:00 Uhr die Ausstellung
geöffnet (Eintritt: 3,- Euro). Der Vortrag selbst ist
entgeltfrei. Info:
www.kloster-wedinghausen.de/ausstellung/ausstellung_kloster.html

Öffnungszeiten der Ausstellung, Klosterstr. 11, 59821 Arnsberg:
mittwochs und donnerstags 16-19 Uhr, samstags 14-17 Uhr und
sonntags 11-17 Uhr. Der Eintritt für Erwachsene ab 18 beträgt 3,
00 ?. Informationen unter www.kloster-wedinghausen.de


INFO

Veranstaltungsdaten:
s.o.!
Datum: 18.04.2012
Stadt Arnsberg - Kulturbüro und Stadtarchiv
Klosterstraße 11
59821 Arnsberg
Tel.: s.u.
Fax: s.u.!
URL: www.kloster-wedinghausen.de / www.arnsberg.de

Kontakt:
Klosterstraße 11
59821 Arnsberg
Tel.: 02932-2011241
Fax: 02932-2011426
URL: www.arnsberg.de/ www.kloster-wedinghausen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 16 10:53:48 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 16 Apr 2012 10:53:48 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Aktenlesung: Kurioses aus dem Stadtarchiv, Herten,
20.04.2012
Message-ID: 4F8BFA3C020000D600006D52@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Herten"
Datum: 12.04.2012, 11:22


AKTUELL

Aktenlesung: Kurioses aus dem Stadtarchiv
Einblicke in neue Archivräume am Tag der offenen Tür im Rathaus

Zu einer ungewöhnlichen Lesung in den neuen Räumen des Archivs
sind am Freitag, 20. April, alle interessierten Bürgerinnen und
Bürger eingeladen. Im Rahmen des Tags der offenen Tür
präsentieren Stadtarchiv und Kulturbüro gemeinsam kuriose,
unterhaltsame und informative Fundstücke aus dem Gedächtnis der
Stadt. Der Eintritt ist kostenlos.

An diesem Tag öffnet das Archiv zum ersten Mal - nach dem
Auszug aus dem Keller des Gymnasiums - seine Pforten. Jeweils
um 16 und 17 Uhr wird das neue, an diesem Tag illuminierte
Magazin zur Lesebühne. Dr. Reinildis Hartmann und Michael Otta
vom Förderverein der Stadtbibliothek lesen dann aus alten Akten
vor. Schon bei der historisch-literarischen Weinprobe zum
Stadtjubiläum haben sie gekonnt historische Texte aus dem
Archiv vorgetragen. Jetzt sind weitere Fundstücke dazu gekommen.

Neben stadthistorischen Ereignissen und weiteren sorgfältig
gesammelten Daten, finden sich im Archivgut nicht selten auch
Kuriositäten. "Wir haben zum Beispiel ein Dokument gefunden,
das vor dem unzeitigen und unmäßigen Genuss
geistig-berauschender Getränke warnt", verrät Sylvia Seelert
aus dem städtischen Kulturbüro. Interessant sei auch die
Fundanzeige über einen 'Ballen Gummi', die einen langen
Schriftverkehr nach sich zog, bis der Ballen zu seinem Besitzer
zurückfand, ergänzt Archivleiterin Kirsten Noetzel. Bei diesen
Formulierungen wird schnell klar: Selbst die Sprache, die in
Briefwechseln und Vermerken genutzt wurde, erscheint im
Rückblick eigentümlich und komisch.

Musikalisch begleitet der Percussionist Willi Z aus
Recklinghausen die Lesungen. Er interpretiert die Texte mit
ungewöhnlichen Klängen. So wird die Lesung zu einem
außergewöhnlichen Hörerlebnis.


INFO

Kontakt:
Kirsten Noetzel
Leiterin Archiv
Tel.: 0 23 66 / 303 233
E-Mail: k.noetzel at herten.de
Kurt-Schumacher-Straße 2
45699 Herten





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 17 10:51:56 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Apr 2012 10:51:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe, 03.02.2012 - 12.04.2012
Message-ID: 4F8D4B4D020000D600006D9C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 12.04.2012, 15:57


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/

WDR- Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 09.04.2012

Alex Katz-Ausstellung endet (16:30 Uhr) Im Dortmunder Museum
Ostwall geht am Abend die Ausstellung von Alex Katz zu Ende.
Katz malt große, farbenfrohe Bilder. Seine Motive sind schöne
Menschen und weite Landschaften. Mehr als 7.000 Besucher haben
sich die Ausstellung angeschaut.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 07.04.2012

Die Scorpions in Gronau (10:20 Uhr) Das Rock- und Popmuseum in
Gronau setzt den Scorpions, der erfolgreichsten deutschen
Rockband aller Zeiten, schon zu Lebzeiten ein Denkmal - mit der
Ausstellung "Rock you like a hurricane". Auf 650 Quadratmetern
sind Bühnenkleidung, Filme und allerlei verblüffende Details zu
sehen. Bis Ostermontag ist das Museum täglich von 10 bis 18 Uhr
geöffnet. Der Eintritt kostet 7,50 Euro.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 03.04.2012

Dortmunder U bleibt Baustelle (15:11 Uhr) Die Besucherzahlen im
Museumkomplex "Dortmunder U" haben sich stabilisiert. In den
vergangenen drei Monaten kamen 24.000 Besucher. Das entspricht
den Zahlen des Vorjahres mit insgesamt 100.000 Besuchern. Die
Stadt hofft immer noch, dass es irgendwann drei Mal soviele
werden. Am Ostermontag endet die Ausstellung des
US-amerikanischen Pop-Art-Malers Alex Katz. Sie besuchten seit
Januar 7.000 Menschen, das sind rund einhundert pro Tag. Das
"U" ist derzeit immer noch eine Baustelle: Unter anderem fehlt
die geplante Außengastronomie. Auch der Vorplatz muss gestaltet
werden

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 02.04.2012

Dauer-Fehlalarm im Museum (16:55 Uhr) Das
Emil-Schumacher-Museum in Hagen produziert seit Monaten immer
wieder Fehlalarme. Fast wöchentlich rückt die Feuerwehr
vergeblich zu den Einsätzen aus. Mittlerweile stand 15 Mal ein
kompletter Löschzug der Feuerwehr Hagen mit Blaulicht und
Martinshorn vor dem Museum. Der Fehlalarm wird durch die
Sprinkleranlage ausgelöst. Die Stadt liegt im Rechtsstreit mit
einer Baufirma, der sie die Kosten für die unnötigen
Feuerwehreinsätze auferlegen will. [

Nachrichten aus Südwestfalen vom 02.04.2012

Internationaler Preis für Museum (06:46 Uhr) Das Museum für
Gegenwartskunst in Siegen bekam am Samstag den Preis als Museum
des Jahres 2011. Der Preis ist bei Kunstschaffenden ähnlich
begehrt wie der Echo bei den Musikern. Kein anderes Museum in
Deutschland habe so überzeugend die Vergangenheit über die
Gegenwart mit der Zukunft verbunden, sagte die Jury in ihrer
Begründung. Vergeben wird der Preis vom internationalen
Kunstkritikerverband seit 2004

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 28.03.2012

Freiwilliges Kulturjahr stark nachgefragt (14:56 Uhr) Noch bis
Freitag läuft die Bewerbungsfrist für das Freiwillige Soziale
Jahr. Dabei arbeiten junge Leute in der Regel ein Jahr lang für
ein Taschengeld, zum Beispiel im Kulturbereich. Im östlichen
Ruhrgebiet ist das z.B. möglich beim Dortmunder Kindermuseum
"mondo mio", der Zeche Zollern oder dem Westfälischen
Landestheater in Castrop-Rauxel. Im letzten Jahr haben sich
bundesweit fast 1.400 junge Menschen für ein Freiwilliges
Soziales Jahr im Bereich Kultur beworben. Doch nur jeder Achte
bekam einen Platz. In diesem Jahr ist der Andrang ähnlich groß,
und wieder werden nicht alle Interessenten zum Zuge kommen.
Denn viele Kultureinrichtungen in Nordrhein-Westfalen sind
finanziell dazu gar nicht in der Lage, weil ein Freiwilliger
pro Jahr rund 7.000 Euro kostet

Nachrichten aus Südwestfalen vom 24.03.2012

Anröchter Steinmuseum eröffnet (10:18 Uhr) In Anröchte hat das
Steinmuseum eröffnet. Darin gibt es alles Wissenswerte über den
weltweit bekannten Anröchter Grünstein. Der ist 90 Millionen
Jahre alt und wird in Steinbrüchen rund um Anröchte abgebaut.
Er ziert zum Beispiel die Fassade der Zentralbibliothek im
amerikanischen Denver und die Französische Botschaft in Mali.
Das Museum hat der Heimatverein eingerichtet. Rund die Hälfte
der Kosten hat die Nordrhein-Westfalen-Stiftung übernommen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 22.03.2012

Picasso-Linolschnitte für Münster (05:51 Uhr) Das
Picasso-Museum in Münster ist seit gestern (21.3.2012) im
Besitz der größten Sammlung von Picasso-Linolschnitten
Deutschlands. Die rund einhundert Meisterwerke des spanischen
Künstlers hat das Museum vom Londoner Kunsthändler Frederik
Mulder gekauft, einer Top-Adresse in der internationalen
Kunstwelt. Museumsleiter Markus Müller brauchte einen langen
Atem: ?Es war ein extrem angenehmer Umgang mit ihm, weil er ein
britischer Gentleman ist, der nie gepusht hat, der uns nie
gedrängt hat, sondern der schon relativ überzeugt von der
Qualität dessen ist, was er anbietet. Es ist immer nur
allerhöchste, allerbeste Qualität, und als der Fisch dann am
Haken war, hat er noch ein bisschen gezappelt, aber das Zappeln
hat immerhin anderthalb Jahre gedauert.? Ab Ende August will
das Picasso-Museum zumindest einen Teil der Sammlung zeigen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 17.03.2012

Wanderausstellung "Zwangsarbeiter" (09:28 Uhr) Am Sonntag
startet im Dortmunder Industriemuseum Zeche Zollern die
Wanderausstellung "Zwangsarbeiter". Vorher war sie in Berlin zu
sehen, danach in Moskau. Sie ist nun zum ersten Mal an einem
Ort, wo im 2. Weltkrieg auch Zwangsarbeiter beschäftigt waren.
20 Millionen Menschen aus ganz Europa mussten für die
Nationalsozialisten arbeiten. In der Wanderausstellung wird
ihre Geschichte erzählt, beispielsweise die von Wladyslaw
Karasinski. Die Gestapo verhaftete ihn 1941, weil er vor Hunger
seinen Arbeitsplatz verlassen hatte. 'Bilder sagen mehr als
tausend Worte', dieses Sprichwort haben die Ausstellungsmacher
sehr Ernst genommen. In den Archiven fanden sie unzählige Fotos
von Zwangsarbeitern. Mit Hilfe der Bilder schaffen sie es, dass
diese Zeit lebendig wird. [Nach oben]

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 16.03.2012

Einigung über beschädigtes Kunstwerk (15:53 Uhr) Das Drama um
das von einer Putzfrau beschädigte Kunstwerk im Dortmunder
Ostwallmuseum ist beendet. Die Versicherungen von Museum und
Reinigungsfirma einigten sich auf einen Schadensersatz.
Konkrete Summen werden aber nicht genannt. Betroffen war Martin
Kippenbergers Installation "Wenn's anfängt durch die Decke zu
tropfen". Aus einem Plastiktrog, der zu dem Werk gehört, hatte
die Putzfrau die Patina weggeschrubbt. Das Werk gehört einem
Privatsammler und bleibt als

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 14.03.2012

Steuerzahler kritisieren Fußballmuseum (15:22 Uhr) Der Bau des
DFB-Fußballmuseums könnte die Stadt Dortmund teuer zu stehen
kommen. Das jedenfalls befürchtet der Bund der Steuerzahler. Er
hat eine Liste mit zwanzig kritischen Fragen bei der
Stadtverwaltung eingereicht. Darin geht es unter anderem darum,
ob Dortmund für mögliche Verluste des Museums aufkommen muss
und was die Stadt die Verlegung des Busbahnhofs kostet. Das
Fußballmuseum soll auf dem Gelände des bisherigen Busbahnhofs
gegenüber dem Hauptbahnhof gebaut werden. Die Stadt hat
angekündigt, die Fragen in den kommenden zwei Wochen zu
beantworten.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 13.03.2012

Viel Arbeit für die Archivare (15:21 Uhr) Mit der
Digitaliserung des deutschen Archivgutes werden die Archivare
noch die nächsten 100 Jahre beschäftigt sein. Darauf haben
Experten bei einer Fachtagung in Gronau hingewiesen. Dabei
diskutieren 200 Archivare aus Westfalen-Lippe heute (13.3.2012)
und morgen über die Herausforderungen des Internetzeitalters an
ihre Arbeit. Ein Problem sei es auch, die Akten, Bilder und
Dokumente auf elektronischen Datenträgern dauerhaft zu sichern.
Nach Schätzungen stehen in deutschen Archiven derzeit etwa
2.500 Regalkilometer Akten.

Dortmunder Museum würdigt den Gelehrten Mercator (15:03 Uhr)
Das Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte widmet dem
Duisburger Universalgelehrten Gerhard Mercator eine Ausstellung.

Anlass ist sein 500. Geburtstag. Berühmt wurde der in Antwerpen
geborene Mercator mit seiner für die Seefahrt bestimmten
Weltkarte. Unter dem Titel "Vom Weltbild der Renaissance zum
Kartenbild der Moderne" werden in Dortmund bis zum 10. Juni
mehr als 500 Exponate gezeigt, darunter der Original-Atlas
Mercators.

Thema in OWL-Museen: Holz (09:42 Uhr) Rund 40 Museen in
Ostwestfalen-Lippe werden in diesem Jahr Ausstellungen rund um
das Thema Holz zeigen. Gezeigt werden neben alten Schatztruhen
auch moderne Holz-Architektur und Holzmöbel. Neben der
kulturellen Bedeutung von Holz wird auch der Wald rund um
Eggegebirge, Wiehengebirge und Teutoburger Wald als
Naturerlebnis vorgestellt. Eröffnet wird das Themenjahr Sonntag
(11.03.) von der NRW-Familien- und Kulturministerin Ute Schäfer
in Nieheim auf dem Gut Holzhausen

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 01.03.2012

LWL erhöht Umlage für Städte (17:27 Uhr) Unsere Städte und
Kreise müssen demnächst mehr an den Landschaftsverband
Westfalen-Lippe überweisen. Der LWL hat am Donenrstag in
Münster beschlossen, dass die sogenannte Umlage um 0,4
Prozentpunkte erhöht wird. Für die Stadt Dortmund heißt das zum
Beispiel konkret: Sie muss jährlich 17,5 Millionen Euro mehr
zahlen. Mit seinem Geld sorgt der LWL vor allem für die
Betreuung von behinderten und kranken Menschen, zum Beispiel in
Werkstätten und Kliniken. Auch Museen werden von ihm
unterstützt und betrieben

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 24.02.2012

Putzfrau zerstört Kunst (17:13 Uhr) In Dortmund ist erneut ein
Kunstwerk Opfer eines übereifrigen Reinigungstrupps geworden.
Diesmal ist eine aufgesprühte Banane des Kölner Künstlers
Thomas Baumgärtel im Foyer des RWE-Towers weggeputzt worden.
Die Banane hat nur ideellen Wert und wird in der Kunstszene aus
Auszeichnung verstanden. Der Künstler will jetzt eine neue
Banane anfertigen. Vor vier Monaten im November hatte eine
Putzfrau im Museum Ostwall eine rund 800.000 Euro teure
Installation gereinigt und damit beschädigt.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 21.02.2012

BLB: Förderverein für Museum gegründet (08:35 Uhr) Die Stadt
Bad Berleburg will mit dem gerade gegründeten Förderverein für
das Heimat-Museum über die Zukunft des Museums reden.
Eigentlich wollte sie es schließen, weil es jährlich Verluste
von rund 50.000 Euro verursacht. Die Stadt macht allerdings zur
Bedingung, dass der Verein Ideen entwickelt, wie das
sanierungsbedürftige Gebäude erhalten und auf Vordermann
gebracht werden kann. Auch den Stadtrat muss der Förderverein
noch überzeugen.

Nachrichten aus OWL vom 18.02.2012

Ziegeleimuseum Lage wird erweitert (10:09 Uhr) Das
Ziegeleimuseum in Lage ist um eine Attraktion reicher. Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe hat die ehemalige Villa der
Firmenbesitzer umfangreich saniert. In den Räumen gibt es jetzt
historische Fotografien und Erinnerungsstücken zu sehen, an
denen die Geschichte des Unternehmens und der
Fabrikanten-Familie nachvollziehbar wird. Die neue
Dauerausstellung in der Villa Beermann wird am Sonntag um 11
Uhr eröffnet

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 10.02.2012

WDR2-Moderator Uwe Schulz live in Schwerte (15:49 Uhr) Die
Stadt Schwerte beteiligt sich aktiv an der Aktion ?WDR2 für
eine Stadt?. Am Samstag trifft sich Moderator Uwe Schulz mit
Hörern im Ruhrtal-Museum. Bei einem ?Moderatoren-Speed-Dating?
können die Schwerter Bürger jeweils fünf Minuten Fragen zu WDR2
stellen oder Fragen von Uwe Schulz über Schwerte beantworten.
Die besten Dialoge sind dann mittags im Radio zu hören und
stehen später im Internet. Ende des Monats kommt der
WDR2-Ü-Wagen nach Fröndenberg, auch hier können die Hörer dann
für ihre Stadt im Radio werben.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstr. 38
Erbdrostenhof
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Museumsamt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 17 10:54:03 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Apr 2012 10:54:03 +0200
Subject: [WestG] [LIT] SuedWestfalen Archiv 11/2011 erschienen
Message-ID: 4F8D4BCB020000D600006DA1@cl2x-sd2-vs>

Von: "Michael Gosmann"
Datum: 12.04.2012, 12:26


LITERATUR

SüdWestfalen Archiv 11/2011 endlich erschienen!

Die 11. Ausgabe des "Südwestfalen Archivs. Landesgeschichte im
ehemals kurkölnischen Herzogtum Westfalen und der Grafschaft
Arnsberg" ist endlich erschienen. Auf 276 Seiten findet der
interessierte Leser 12 historische Beiträge zu folgenden Themen:

1. "Horhausen/ Niedermarsberg und die Kirche St. Dionysius" von
Dr. Manfred Wolf, Münster;

2. "Crato von Marpe - Pfarrer an St. Lambertus zu Affeln
(1520-1558): Einer der Stifter des Antwerpener Altars" von Dr.
Rolf Dieter Kohl aus Neuenrade;

3. "Die Brilins aus Brilon - Die Geschichte der "Westphälinger",
einer renommierten jüdischen Familie des 16./17. Jahrhunderts"
von Dr. Claus Heinemann, Werl;

4. "Aufruhr in Niedermarsberg im Jahre 1716" von Gerhard Brökel,
Brilon;

5. "Fließgewässer im Herzogtum Westfalen in Johann Hermann
Dielhelms "Hydrographischem Lexicon" von 1743", von Wolf Dieter
Grün, Finnentrop;

6. "Nur zur Verschönerung der Stadt? Die Errichtung des
Maximiliansbrunnen auf dem Alten Markt in Arnsberg 1777-1779"
von Michael Gosmann, Arnsberg;

7. "Siegestrophäen der kurkölnischen Truppen aus den
napoleonischen Kriegen: Die bei Boppard 1796 eroberte Fahne und
Kanone. Eine Quellenedition." von Nadja Töws, Arnsberg;

8. Eine Beschreibung des Bergamtes im Herzogtum Westfalen durch
Anton Wilhelm Arndts aus dem Jahre 1815", von Dr. Horst Conrad,
Münster;

9. "176 Jahre v. Fürstenberg?scher Familien-Stiftungs-Fonds
1835-2011", von Michael Jolk, Werl;

10. "Elisabeth Isabel Bongard (1849-1928) aus Mellen -
Protagonistin der 'Reforma Alemana? in Chile", von Adriana
Alfonso Würtele/ Werner Würtele, Berlin;

11. "Revolte in der Sauerländer Zentrumspartei. Der Streit um
die Besetzung des Reichstagsmandates im Wahlkreis
Arnsberg-Meschede-Olpe zwischen 1893 und 1907", von Dr. Jens
Hahnwald, Arnsberg;

12. "Die Reform des Personenstandsgesetzes und ihre Auswirkung
auf die Erforschung der Regionalgeschichte am Beispiel von
Fröndenberg und Wickede", von Jochen von Nathusius, Fröndenberg.

Der Band (ISSN 1618-8934) mit über 70 Abbildungen ist im
örtlichen Buchhandel und beim Stadtarchiv Arnsberg (Tel.:
02932/2011859; stadtarchiv at arnsberg.de) zu erhalten. Preis: 13,
00 Euro + Versandkosten!


INFO

Kontakt:
Michael Gosmann
Stadt- und Landständearchiv im Kloster Wedinghausen
Klosterstraße 11
59821 Arnsberg
Tel.: 02932-2011241
Fax: 02932-2011426
E-Mail: stadtarchiv at arnsberg.de
URL: www.arnsberg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 17 10:56:56 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Apr 2012 10:56:56 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2012/14
Message-ID: 4F8D4C78020000D600006DA6@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 16.04.2012, 14:45


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2012-14 für den Zeitraum vom 07.04.2012 bis

zum 13.04.2012 mit insgesamt 11 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2012-14&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 17 11:11:22 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Apr 2012 11:11:22 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Kulturabteilung, Referatsleiter/in, Muenster
Message-ID: 4F8D4FDA020000D600006DAB@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 16.04.2012, 16:41


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist in der
LWL-Kulturabteilung zum 01.07.2012 eine Stelle als

Referatsleiterin/Referatsleiter für die "allgemeine
landschaftliche Kulturpflege"

zu besetzen.

Als Höherer Kommunalverband, dessen Mitglieder die Kreise und
kreisfreien Städte des nordrhein-westfälischen Landesteils
Westfalen- Lippe sind, ist der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe für die "allgemeine landschaftliche
Kulturpflege" verantwortlich. Er trägt 17 Museen, z. T. mit
Außenstellen, 5 Ämter und ein Institut sowie 6
wissenschaftliche Kommissionen.

Aufgabengebiete:
- Förderungen in den Bereichen Theater, Musik, Bildende Kunst,
Literatur und Heimatpflege
- Betreuung und Organisation der Vergabe der Kulturpreise des
Verbandes
- Pflege der kulturellen Austauschbeziehungen, insbesondere mit
der Provinz Westflandern und Gotlands Kommun
- Anregung, Entwicklung und Steuerung von Kooperationen für
westfalenweite oder teilregionale
Veranstaltungen/Veranstaltungsreihen
- Vertretung des Verbandes in kulturfachlichen Gremien und
Beobachtung kulturpolitischer Entwicklungen
- kreative Erschließung und Besetzung neuer Arbeits- und
Themenfelder
- inhaltliche Begleitung und ggf. Übernahme der
Geschäftsführung der LWL-Kulturstiftung

Wir erwarten:
- herausragende kulturfachliche Qualifikation (abgeschlossenes
Studium, vorzugsweise Geschichte/Kunstgeschichte; möglichst mit
Promotion)
- profunde Erfahrungen im Kulturmanagement und mit
administrativen Entscheidungsprozessen
- überdurchschnittliches Engagement, Begeisterungsfähigkeit und
Innovationskraft
- ausgeprägte Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit mit
Partnern in Kultur, Politik und Wissenschaft
- überzeugende Strukturierungs- und Darstellungsfähigkeit
- Kenntnisse im Bereich der westfälischen Geschichte und Kultur

Wir bieten:
- ein interessantes und verantwortungsvolles Aufgabengebiet bei
einem der großen öffentlich-rechtlichen Arbeitgeber in
Westfalen- Lippe
- Fortbildungs- und Weiterqualifizierungsmöglichkeiten
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 15 TVöD bzw. als
Beamtin/Beamter eine Besoldung nach Bes.Gr. A 15 LBesG

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Für Rückfragen steht Ihnen die LWL-Kulturdezernentin, Frau Dr.
Barbara Rüschoff-Thale, Tel. 0251 591-233 zur Verfügung.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
24/12 bis zum 04.05.2012 (Eingangsstempel LWL) an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 17 11:15:50 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 17 Apr 2012 11:15:50 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Die spaetjungsteinzeitlichen Grabanlagen
von Erwitte-Schmerlecke", Herne
Message-ID: 4F8D50E6020000D600006DB0@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.04.2012, 12:36


AKTUELL

"Gebaut für die Ewigkeit"
Öffentlicher Abend-Vortrag im LWL-Museum für Archäologie

Viele Traditionen ändern sich, auch die Art der Bestattungen
hat sich über die Jahrhunderte stark gewandelt. Wie die
Menschen in Teilen von Westfalen vor ungefähr 5.000 Jahren ihre
Toten zur letzten Ruhe betteten, erläutert am Donnerstag (19.4.)
um 19 Uhr Dr. Kerstin Schierhold im LWL-Museum für Archäologie
in Herne. Im Zentrum des Vortrags der Mitarbeiterin der
Universität Münster stehen die Großsteingräber in
Erwitte-Schmerlecke im Kreis Soest. Der Eintritt ist frei.

Sie zählen zu den spektakulärsten Bestattungspraktiken des
Spätneolithikums: Die Großsteingräber. In ihnen setzte eine
Gemeinschaft über längere Zeit kontinuierlich ihre Toten bei.
Auch in Westfalen gab es diese Kollektivgräber, die den
Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) viel
über Leben und Kultur der Menschen damals verraten. So lassen
sich zum Beispiel anhand der Gräber von Erwitte-Schmerlecke im
Kreis Soest Kontakte und der Austausch zwischen
unterschiedlichen Kulturgruppen Westfalens - das ist die
Trichterbecherkultur im Norden und Westen und die
hessisch-westfälische Wartbergkultur im Osten und Süden -
belegen.

Die Grabanlagen in Erwitte-Schmerlecke werden seit 2009 im
Rahmen eines größeren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft
unterstützten Forschungsprogramms untersucht. Dr. Kerstin
Schierhold ist an den Untersuchungen beteiligt und stellt in
ihrem Vortrag die Ergebnisse der bisherigen Kampagnen auf dem
Fundplatz Erwitte-Schmerlecke und in der unmittelbaren Umgebung
vor.

Der Abendvortrag findet im Rahmen der Tagung "Archäologische
Fundschichten "

vom 18. bis 21.04. statt. Informationen zur 5. Fachtagung der
Fachgruppe Archäologische Ausgrabung im Verband der
Restauratoren unter http://www.restauratoren.de.


INFO

Termin:
19.04.2012, 19 Uhr: Vortrag "Gebaut für die Ewigkeit - die
spätjungsteinzeitlichen Grabanlagen von Erwitte-Schmerlecke",
Öffentlicher Abendvortrag von Dr. Kerstin Schierhold (WWU
Münster, Abteilung für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie),
Vortragssaal des LWL-Museums für Archäologie.

Die Teilnahme ist kostenlos.

URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 18 10:56:45 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Apr 2012 10:56:45 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Zwischen Fund und Dichtung: Die Steinzeit in
Hattingen/Ruhr", Hattingen, ab 20.04.2012
Message-ID: 4F8E9DED020000D600006DFF@cl2x-sd2-vs>

Von: "Lars Friedrich"
Datum: 16.04.2012, 12:20


AUSSTELLUNG

Von Mammuts, Menschenopfern und Menhiren:
Hattingens Steinzeit-Nachlass im Bügeleisenhaus

Mammuts in Hattingen? Hügelgräber in Holthausen? Menschenopfer
auf dem Horkenstein? Den Spuren vor- und frühzeitlicher
Besiedlung der Region geht ab 20. April 2012 die
Sonderausstellung "Zwischen Fund und Dichtung: Die Steinzeit in
Hattingen/Ruhr" nach. Bis Dezember 2012 zeigt der Heimatverein
Hattingen/Ruhr e.V. in seinem stadtgeschichtlichen Museum im
400 Jahre alten Bügeleisenhaus am Haldenplatz 1, wo die ersten
Siedler des Hattinger Raumes lebten, jagten und ihre Toten
bestatteten - und wie Sagen und Erzählungen dies mystisch
verklärt haben.

"Tatsächlich jagte der Steinzeitmensch im Ruhrtal Mammuts und
bestattete seine Toten in Steinkistengräbern auf dem Holthauser
Höhenrücken", erzählt Lars Friedrich, Kurator der Hattinger
Steinzeitausstellung. Menschenopfer soll es auf dem Horkenstein,
den manche Forscher für einen frühzeitlichen Menhir halten,
jedoch keine gegeben haben: "Heute gehen die Archäologen davon
aus, dass die als Blutrinne bezeichnete Einkerbung auf dem
Stein nur das Scheitern eines Steinmetzen darstellt, aus einem
großen zwei kleine Steine zu machen."

Trotz dieser ernüchternden Erkenntnis zeigt die diesjährige
Ausstellung des Heimatvereins, wie der einst in Bochum
beheimatete Horkenstein zu seiner Popularität kam und lässt den
Kölner Schauspieler Ernst-August Schepmann an einer Hörstation
erzählen, wie der Teufel einst mit einem jüdischen Kaufmann um
den Stein schacherte.

In insgesamt sechs Räumen zeigt der Heimatverein zahlreiche der
im Hattinger Raum gefundenen steinzeitlichen Beile und Äxte,
zeigt Reste des Mammuts aus den Ruhrwiesen und dokumentiert die
frühen Begräbnisstätten. "Den historischen Funden stellen wir
Dank zahlreicher Kooperationspartner gegenüber, wie wir heute
die Steinzeit allgemein sehen: in Gesellschaftsspielen,
Lesebüchern, in der Playmobil- oder Bullyland-Spielewelt oder
gar im Konsolenspiel", so Reiner Fehling, Vorsitzender des
Heimatvereins.

Das deutsche Videospielearchiv hat passend zum Thema für die
Hattinger Ausstellung unter dem Titel "Steinzeit im Videospiel
- Videospiele aus der Steinzeit" eine Sonderschau konzipiert,
die den nicht immer wissenschaftliche Umgang mit der Steinzeit
in den Videospielen der 80er und 90er Jahren des letzten
Jahrhunderts dokumentiert. Aus welchem Blickwinkel
Künstlerinnen und Künstler aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis und
darüber hinaus das Thema Steinzeit heute sehen, zeigt eine
zweite Sonderschau in der hohen Eingangshalle des
Fachwerkjuwels im Herzen der Altstadt.

Rund zwei Dutzend Veranstaltungen und ein eigenes
museumspädagogisches Programm runden das Angebot der
Familienausstellung ab, die mit finanzieller Unterstützung von
Sparkasse, hwg, Verkehrsverein, AVU und der Fahrzeugklinik
Hattingen realisiert werden konnte. Inhaltlich unterstützen u.
a. die Volkshochschule, die Stadtbücherei, das DUDEN Institut
und die Kunstschule DIE BASIS das Rahmenprogramm der
Ausstellung.

Geöffnet ist die Hattinger Steinzeitausstellung ab 20. April
2012 jeweils freitags und samstags von 16 bis 18 Uhr sowie
sonntags von 14 bis 18 Uhr. Eintritt: 2 Euro, ermäßigt 1 Euro.
Buchungsanfragen für Schulklassen- und Gruppenführungen sind
unter gruppen at steinzeitausstellung2012.de oder telefonisch
unter +49.1522.9717197 möglich.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Zwischen Fund und Dichtung: Die Steinzeit in Hattingen/Ruhr
Datum: 20.04.2012
Heimatverein Hattingen/Ruhr e.V.
Haldenplatz 1
45525 Hattingen
E-Mail: info at steinzeitausstellung2012.de
URL: www.steinzeitausstellung2012.de

Kontakt:
Lars Friedrich
Heimatverein Hattingen-Ruhr e.V.
Auf der Gahr 39
45527 Hattingen
Tel.: 0175/4194195
E-Mail: friedrichlars at googlemail.com
URL: www.steinzeitausstellung2012.de

WEITERE INFORMATIONEN
Mail: info at steinzeitausstellung2012.de
Blog: www.steinzeitausstellung2012.de
Facebook: www.facebook.de/Kulturwurzeln
Twitter: www.twitter.com/Steinzeitschau
Youtube: www.youtube.com/Steinzeitausstellung





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 18 11:43:00 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Apr 2012 11:43:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Der Wald als Wahrer der
Kulturlandschaftsgeschichte", Raesfeld, 24.04.2012
Message-ID: 4F8EA8C4020000D600006E0D@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Borken"
Datum: 16.04.2012, 16:06


AKTUELL

Wälder bewahren Geschichte und Geschichten
Vortrag am Dienstag, 24. April, um 19 Uhr im Informations- und
Besucherzentrum "Tiergarten Schloss Raesfeld" / Prof. Dr.
Werner Konold von der Uni Freiburg referiert

Der Tiergarten Schloss Raesfeld ist ein von Menschenhand
geprägtes Waldgebiet. Reichsgraf Alexander II. von Velen ließ
ihn ab 1653 westlich seines Schlosses anlegen, um dort
heimische und exotische Tier zu halten. Was Wälder über ihre
Geschichte erzählen können, darum geht es am kommenden Dienstag,
24. April, um 19 Uhr im Informations- und Besucherzentrum
Tiergarten Schloss Raesfeld. Professor Dr. Werner Konold von
der Universität Freiburg spricht unter dem Titel "Der Wald als
Wahrer der Kulturlandschaftsgeschichte". Der Eintritt ist frei.
Interessierte sollten sich aber vorher anmelden, beim Bund
Heimat und Unwelt in Deutschland, Adenauerallee 68, 53113 Bonn,
Fax: 0228/215503, E-Mail: bhu at bhu.de.

Konold ist Diplom-Agraringenieur und seit 1997 Inhaber des
Lehrstuhls für Landespflege an der Fakultät für Forst- und
Umweltwissenschaft der Universität Freiburg. Daneben ist er
Sprecher des Deutschen Rates für Landespflege. Der Vortrag ist
Teil eines zweitägigen Workshops, den der BHU als Bundesverband
der Bürger- und Heimatvereine gemeinsam mit dem Naturpark Hohe
Mark Westmünsterland und dem Westfälischen Heimatbund
ausrichtet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus der
ganzen Bundesrepublik und werden sich mit der Bedeutung
historisch genutzter Wälder, das sind zum Beispiel Jagdparke
und Tiergärten, für den Naturschutz auseinandersetzen.
Gefördert wird die Veranstaltung durch das Bundesamt für
Naturschutz.


INFO

Informations- und Besucherzentrum
"Tiergarten Schloss Raesfeld"





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 18 11:44:41 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Apr 2012 11:44:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Historischer Rundgang durch Schildesche, 27.04.2012
Message-ID: 4F8EA929020000D600006E12@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 16.04.2012, 17:58


AKTUELL

Historischer Rundgang durch Schildesche

Am Freitag, 27. April, veranstaltet die VHS von 15.00 bis 16.30
Uhr unter dem Titel "Sagen und Geschichte" einen Rundgang durch
Schildesche mit dem Historiker Joachim Wibbing.

Der Sage nach soll der Sachsenführer Widukind um 785 nach
Christus der Gründer einer ersten Kirche im Ort gewesen sein.
Erst 939 belegen Aufzeichnungen die Gründung eines Klosters für
Stiftsdamen und später einer Stiftskirche durch die Adelige
Marswidis (Marcsvidis). Nach Außen- und Innenbesichtigung der
Kirche und des Marktplatzes mit seinen historischen Gebäuden
folgt eine Außenführung zur katholischen Pfarrkirche St.
Johannes Baptist aus dem 17. Jahrhundert, die heute Sitz der
Neuapostolischen Gemeinde ist.


INFO

Anmeldung erforderlich telefonisch unter 0521 / 51-2222 oder im
Internet auf www.vhs-bielefeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 18 11:47:30 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 18 Apr 2012 11:47:30 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtrundgang: Auf den Spuren des Nationalsozialismus,
Bielefeld, 29.04.2012
Message-ID: 4F8EA9D2020000D600006E17@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 18.04.2012, 11:21


AKTUELL

Auf den Spuren des Nationalsozialismus

Am Sonntag, 29. April, veranstaltet das Historische Museum von
15.00 bis 17.00 Uhr einen Stadtrundgang, bei dem Jugendliche ab
14 Jahren die Spuren des Nationalsozialismus in Bielefeld
erkunden können. Dabei können sie mit der eigenen Kamera Fotos
machen, die auf der neuen Homepage des Museums veröffentlicht
werden. Die Teilnahme kostet fünf Euro.


INFO

Telefonische Anmeldung unter 0521 / 51-3635.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 19 10:58:57 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Apr 2012 10:58:57 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Franzoesische Mediaevisten zu Gast, Muenster,
ab 23.04.2012
Message-ID: 4F8FEFF1020000D600006E77@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 18.04.2012, 17:45


AKTUELL

Französische Mediävisten zu Gast
Vorlesungsreihe der Historiker startet

Am Montag, 23. April, startet die Vortragsreihe "Junge
französische Mediävisten zu Gast in Münster". Auf Einladung der
Abteilung für Mittelalterliche Geschichte I der Universität
Münster werden junge Mittelalterexperten aus dem Nachbarland
einmal im Monat den aktuellen Stand der Forschung beleuchten.
Die Vorträge finden jeweils auf Französisch statt. Um das
Verständnis zu erleichtern, wird zudem vor jeder Vorlesung eine
längere deutsche Zusammenfassung verteilt.

Sylvie Joye von der Universität Reims startet mit einem Vortrag
über die mittelalterliche Raub-Ehe in Geschichte und moderner
Geschichtsschreibung. Ihr Interesse gilt vor allem der
Geschichte der Frau im Spätantike und frühem Mittelalter. Sie
ist für eine Arbeit zur Raub-Ehe im frühen Mittelalter
promoviert worden. Alle Vorträge finden jeweils um 18.15 Uhr in
Raum 104 im Fürstenberghaus, Domplatz 20-22, statt.


INFO

Programm
URL:
http://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/geschichte/mittelalter1/jeune_generation_sommersemester_2012_flyer.pdf





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 19 11:01:21 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Apr 2012 11:01:21 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Maerchenerinnerungen fuer Ausstellungsprojekt gesucht
Message-ID: 4F8FF081020000D600006E7B@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 18.04.2012, 15:45


AKTUELL

Es war einmal ...
Märchenerinnerungen für Ausstellungsprojekt gesucht

Schneewittchen, Rapunzel oder Rotkäppchen - die Figuren sind
aus frühester Kindheit bekannt. Aber wer hat von ihnen erzählt,
und wie erinnert man sich daran? Das Sauerlandmuseum in
Arnsberg spürt diesen Fragen zusammen mit Studierenden der
Geschichtswissenschaft der Universität Münster und der
Ausstellungsagentur "dingedurchdenken" nach, um sie ab Herbst
in einer großen Ausstellung zum Thema "Märchen" zu präsentieren
und sucht zu diesem Zweck Märchenliebhaber, die von ihren
Erinnerungen berichten möchten.

"Die Märchen hat bei uns zu Hause immer der Opa erzählt. Ich
habe heute noch seine tiefe Stimme im Ohr", erinnert sich die
68-jährige Gisela Stockum. Der Opa im Lehnstuhl, der Enkel oder
die Enkelin auf dem Schoß, diese klassische Situation kennen
viele Erwachsene aus ihrer Kindheit. Aber Märchen werden auch
im Auto, von der Nachbarin, vom besten Freund erzählt. Manchmal
kommt die Stimme auch von der Schallplatte oder der CD. Mal
trösten sie, mal flößen sie Furcht ein.

Passend zum 200jährigen Jubiläum der Erstausgabe der "Kinder-
und Hausmärchen" der Brüder Grimm werden Studierende der
Universität Münster in den kommenden Wochen im Rahmen einer
Praxisübung diesen Erinnerungen nachgehen und suchen dafür
märchenbegeisterte Interviewpartner, die diese Erlebnisse und
Erinnerungen teilen wollen. Sie können sich unter
info at dingedurchdenken.de anmelden.



INFO

Links:
URL: http://www.uni-muenster.de/GeschichtePhilosophie/index.html
Fachbereich Geschichte/Philosophie






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 19 11:08:23 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Apr 2012 11:08:23 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Museumsgespraech und Stadtrundgang: "Juedisches Leben
in Unna", 22.04.2012
Message-ID: 4F8FF227020000D600006E81@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreisstadt Unna"
Datum: 18.04.2012, 16:09


AKTUELL

"Jüdisches Leben in Unna"
Museumsgespräch und Stadtrundgang am 22. April

Das Hellweg-Museum lädt am Sonntag, dem 22. April, zum
Stadtrundgang "Jüdisches Leben in Unna" ein. Nach einer
Einführung im Museum mit seinen Objekten zur jüdischen
Kulturgeschichte begleitet die Historikerin und
Museumspädagogin Birgit Hartings die Besucher zu Orten, die mit
der jüdischen Geschichte Unnas in Verbindung stehen. Da der Weg
auch auf den jüdischen Friedhof führt, sind männliche
Teilnehmer gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.


INFO

Das etwa zweistündige Programm ist kostenlos und beginnt um
14.00 Uhr im Hellweg-Museum.

Hellweg-Museum
Burgstr. 8
59423 Unna

Dr. Beate Olmer
Tel.: 02303/256445
Fax: 02303/256569





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 19 11:14:54 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Apr 2012 11:14:54 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Denkmalpflege,
Landschafts- und Baukultur in Westfalen, wissenschaftliche/r Referent/in,
Muenster
Message-ID: 4F8FF3AE020000D600006E86@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 17.04.2012, 10:37


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist in der
LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen in
Münster zum 01.07.2012 die Stelle als

wissenschaftliche Referentin/
wissenschaftlicher Referent

zu besetzen. Die Stelle ist auf 5 Jahre befristet.

Die LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
ist ein unabhängiges Fachamt und hat eine gesetzliche
Mitwirkungspflicht bei allen Aufgaben des Denkmalschutzes und
der Denkmalpflege als gutachtende und beratende Institution.

Aufgabengebiete:
- fachliche Beratung und Erstellung von Gutachten zur
Instandsetzung, Restaurierung und Nutzung von Baudenkmälern
- Benehmensherstellung zu Entscheidungsabsichten der Unteren
und Oberen Denkmalbehörden, insbesondere bei:
- Erlaubnissen für Veränderungen an Baudenkmälern und in
Denkmalbereichen
- Erstellung von Bescheinigungen für steuerliche Vergünstigungen
- Bewilligung von Zuwendungen des LWL
- fachliche Begleitung der Instandsetzungs- und
Restaurierungsmaßnahmen
- Wahrnehmung der Interessen der Denkmalpflege bei Planungen
öffentlicher Stellen als Träger öffentlicher Belange
- wissenschaftliche Behandlung von Fragen der Methodik und
Praxis der Denkmalpflege

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Architektur (TH, TU)
oder Kunstgeschichte (gerne mit Promotion), ggf. mit
zusätzlichem Aufbaustudium Denkmalpflege; wünschenswert ist ein
einschlägiges Volontariat
- mehrjährige Erfahrung in der Praktischen Denkmalpflege
- Verhandlungsgeschick, Kooperationsbereitschaft und
Integrationsvermögen

Wir bieten:
- ein interessantes Aufgabengebiet bei einem der großen
öffentlich- rechtlichen Arbeitgeber in Westfalen-Lippe
- Fortbildungs- und Weiterqualifizierungsmöglichkeiten
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TVöD bzw. als Beamtin/
Beamter eine Besoldung nach Bes.Gr. A 13/A 14 LBesG

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.
Für Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Mertens, Tel.: 0251
591-4070 in der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur
in Westfalen zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
23/12 bis zum 10.05.2012 (Eingangsstempel LWL) an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 19 11:20:25 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 19 Apr 2012 11:20:25 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Guist, Monika: Denkmaeler im Kreis Herford
Message-ID: 4F8FF4F9020000D600006E8B@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreisheimatverein (Kreis Herford)" Kreis-Herford.de>
Datum: 17.04.2012, 13:58


LITERATUR

StippvisitenSpezial: Denkmäler im Kreis Herford

Herford - Löhne - Vlotho

Autorin: Monika Guist /
Herausgegeben vom Kreisheimatverein Herford


In Zusammenarbeit des Kreisheimatvereins mit den
Denkmalbehörden des Kreises Herford ist in der Reihe
StippvisitenSpezial ein Buch erschienen, das dreißig Denkmäler
aus Herford, Löhne und Vlotho im Portrait vorstellt. Mit
zahlreichen Fotos von Frank-Michael Kiel-Steinkamp und
Archivaufnahmen zeigen sie nicht nur die schönsten und
berühmtesten, sondern auch die unscheinbaren und versteckten
Denkmäler der drei Städte. Es ist ein Entdeckerbuch mit vielen
Tipps zum Aufbrechen in die Kulturlandschaft des Wittekindlandes.


INFO

Weitere Informationen unter:
URL: www.kreisheimatverein.de oder
E-Mail: kreisheimatverein at kreis-herford.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 20 10:25:47 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Apr 2012 10:25:47 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Der Monarch im Exil", Muenster, 26.04.2012
Message-ID: 4F9139AB020000D600006EFA@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 19.04.2012, 14:15


AKTUELL

Der Monarch im Exil
Forschungskolloquium zu Identitäten im britischen Commonwealth
und den USA

Dr. Thorsten Riotte von der Goethe-Universität Frankfurt am
Main spricht am Donnerstag, 26. April, auf Einladung des
Historischen Seminars der Universität Münster über das Thema
"Der Monarch im Exil: eine europäische Erfahrung im Prozess der
nationalen Staatswerdung?". Sein Vortrag beginnt um 18 Uhr in
Raum F104 des Fürstenberghauses, Domplatz 20-22, 48143 Münster.


INFO

Programm des Kolloquiums
URL: http://www.uni-muenster.de/Geschichte/meldungen/20120405.html








From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 20 10:29:37 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Apr 2012 10:29:37 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Riefenstahls Film im Historischen Museum, Bielefeld,
24.04.2012
Message-ID: 4F913A91020000D600006EFF@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 19.04.2012, 15:58


AKTUELL

Riefenstahls Film im Historischen Museum

Die beiden Olympia-Filme "Fest der Völker" und "Fest der
Schönheit" von 1936 begründeten Leni Riefenstahls Ruf als
wegweisende Filmkünstlerin. Trotz des propagandistischen
Hintergrunds beeindrucken sie bis heute durch ungewöhnliche
Perspektiven und Kamerafahrten.

Das Medienarchiv Bielefeld (Frank-Becker-Stiftung) zeigt am
Dienstag, 24. April, ab 19.30 Uhr im Historischen Museum
anlässlich der Leni Riefenstahl-Ausstellung den Film "Fest der
Völker". Projiziert wird der Kinofilm (5 Rollen) mit zwei
original 35-Millimeter-BAUER-SONOLUX II-Projektoren, die 1936
in Stuttgart gebaut wurden. Diese jeweils etwa 70 Kilogramm
schweren Maschinen wurden von einem Wanderkino in OWL benutzt,
danach zur Truppenbetreuung durch die Wehrmacht eingesetzt.
Nach dem Krieg wurde mit diesen Projektoren die
"Lungenheilstätte" in Bielefeld-Senne bespielt, bis sie 1983 in
den Besitz von Frank Becker (Brackwede) übergingen. Heute
werden diese Projektoren für historische Vorstellungen oder
Events eingesetzt und befinden sich bis auf den Verstärker im
Originalzustand.

Der Eintrittspreis beträgt sechs Euro.


INFO

Historisches Museum der Stadt Bielefeld
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 20 10:31:32 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Apr 2012 10:31:32 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Kampf um das Kreuz", Vreden, 24.04.2012
Message-ID: 4F913B04020000D600006F04@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 19.04.2012, 12:24


AKTUELL

Die Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V. (GhL) lädt ein zu einem Vortrag von Dr.
Magdalene Heuvelmann: Der "Kampf um das Kreuz" als politisches
Aktionsfeld von Katholikinnen im Nationalsozialismus am 24.
April 2012 im Saal der Burg in Velen-Ramsdorf. Beginn: ca.
19:45 Uhr (im Anschluss an die Mitgliederversammlung der GhL,
die bereits um 18.30 Uhr beginnt).

Religion und Glauben waren im Nationalsozialismus hoch brisante
politische Themen und die Auseinandersetzung um sie fand auf
vielen verschiedenen Ebenen statt. Eine von diesen ist die
religiöse Erziehung der Kinder und Jugendlichen im Rahmen ihrer
Schulausbildung.

Als 1936/1937 das Symbol des christlichen Glaubens - das Kreuz
- in den Schulen von den Wänden abgehängt und durch ein
Hitlerbild ersetzt werden sollte, kam es an vielen Orten im
Bistum Münster zu Protesten und sogar zu Demonstrationen. Wenig
bekannt ist bislang, dass diese meist von den Frauen vor Ort
initiiert wurden.

Der Vortrag wird die mutigen und doch auch begrenzten
Handlungen von Katholikinnen im Nationalsozialismus anhand
dieses Beispiels erläutern. Er ist im Rahmen der Forschungen
zur Frauengeschichte im Bistum Münster - "... welchen Einfluß
das im Christenthume veredelte Weib ausübe". 1200 Jahre Frauen
im Bistum Münster, hrsg. vom Bistum Münster, Referat
Frauenseelsorge, Münster 2005 - entstanden.

Dr. Magdalene Heuvelmann arbeitet mit ihrem Büro Tradition hat
Zukunft als freiberufliche Historikerin und lebt in Glandorf.
Nähere Informationen über die Referentin unter.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Dr. Magdalene Heuvelmann: Der "Kampf um das Kreuz" als
politisches Aktionsfeld von Katholikinnen im Nationalsozialismus
Datum: 24. April 2012
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V.
p/A Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
E-Mail: info at ghl-westmuensterland.de
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
Tel.: 02362-951431
E-Mail: thomas.ridder at imail.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 20 10:41:46 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Apr 2012 10:41:46 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Uebergabe des Chefsessels nach 35 Jahren DBM durch
Prof. Dr. Rainer Slotta an Dr. Stefan Brueggerhoff
Message-ID: 4F913D6A020000D600006F09@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 17.04.2012, 09:54
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Übergabe des Chefsessels nach 35 Jahren DBM durch Prof. Dr.
Rainer Slotta an Dr. Stefan Brüggerhoff

1974 an der Universität Saarbrücken für seine Arbeit
"Romanische Architektur im lothringischen Departement
Meurthe-et-Moselle" zum Dr. phil. promoviert, erhielt Prof. Dr.
Slotta ein Thyssen-Stipendium am DBM, in dessen Rahmen er die
Erfassung Technischer Denkmäler in der Bundesrepublik
Deutschland durchführte. Seit 1977 als Wissenschaftlicher
Mitarbeiter und Leiter der Abteilung "Technische Denkmäler"
tätig, erfolgte 1987 die Ernennung zum Direktor des Deutschen
Bergbau-Museums Bochum. 1997 wurde ihm in Anerkennung seiner
Verdienste durch das Land NRW der Titel "Professor" verliehen.

Während seiner Amtszeit engagierte er sich nicht nur im DBM,
das sich zu einem international renommierten Forschungsinstitut
für Montangeschichte entwickelt hat, sondern war auch in einer
Vielzahl von Gremien beratend tätig und hinterlässt so
deutliche Spuren in der Museums- und Forschungslandschaft.
Seine Publikationen über Technische Denkmäler gelten heute als
Grundlagenwerk der Industriearchäologie, zahlreiche weitere
Veröffentlichungen folgten. Der musealen Präsentation von
Forschungsergebnissen dient der 2009 eingeweihte
Erweiterungsbau "Schwarzer Diamant" des DBM, den Slotta durch
sein intensives Engagement ermöglichte. Hier werden die großen
Sonderausstellungen des DBM gezeigt.

Die Pflege des bergmännischen Brauchtums lag Prof. Slotta sehr
am Herzen. So fand 1998 in Zusammenarbeit mit dem Landesverband
der Berg- und Knappenvereine der erste Bochumer Knappentag
statt - mittlerweile eine alljährlich gepflegte Tradition.

Im April ist nun die Zeit des Abschieds für den mehrfach
ausgezeichneten Museumsdirektor gekommen. Seinen
verantwortungsvollen Posten im größten Bergbaumuseum der Welt
übernimmt Dr. Stefan Brüggerhoff.

Nach seinem Studium der Chemie an der Ruhr-Universität Bochum
und seiner Promotion 1985 zum Thema "Spurenanalyse hochreiner
Gläser" nahm er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter
seine Tätigkeit am DBM auf und wurde 1990 Leiter der Abteilung
"Zollern-Institut", heute "Fachbereich Denkmalschutz und
Materialkunde". Seit 2000 war er als stellvertretender Direktor
zuständig für die Forschungsbereiche des Museums. Ab Mai tritt
er nun die Nachfolge von Prof. Dr. Slotta an. Auch Dr.
Brüggerhoff begleitete bereits zahlreiche Forschungsvorhaben
und veröffentlichte eine Vielzahl wissenschaftlicher
Publikationen.

In die Arbeit am Museumsentwicklungsplan ist er schon längst
eingestiegen - und hat weit reichende Pläne. Pünktlich zum
"Stabswechsel" wird die innovative Halle "Bergbau heute -
wozu?" bereits eröffnet (ab 22. April 2012); die nächsten neu
zu gestaltenden Bereiche sind in der Konzeption bereits weit
fortgeschritten. Dem Thema "Rohstoffe" und ihrer Bedeutung für
die technische Entwicklung der Menschheit kommt dabei eine
große Rolle im DBM zu. Ein breiter Fächer moderner
Präsentationsmöglichkeiten wird hier für die zeitgemäße
Gestaltung genutzt.

Auch für das DBM als Forschungsmuseum und Mitglied der
Leibniz-Gemeinschaft gibt es konzeptionelle Perspektiven. Neben
der weiteren Beteiligung an Forschungsprogrammen und
Durchführung weltweiter Projekte stellt die attraktive
Vermittlung von Forschungsergebnissen eine wichtige
Kernkompetenz des DBM dar. So wird das Deutsche Bergbau-Museum
ein interessanter Ort sowohl für Wissenschaftler als auch ein
breites öffentliches Publikum sein und viele Besuchsanlässe
bieten!





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 20 10:50:27 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 20 Apr 2012 10:50:27 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Kinder im KZ Theresienstadt - Zeichnungen, Gedichte,
Texte, Herford, 21.04.-26.06.2012
Message-ID: 4F913F73020000D600006F0E@cl2x-sd2-vs>

Von: "Christoph Laue"
Datum: 19.04.2012, 08:25


AUSSTELLUNG

Kinder im KZ Theresienstadt -
Zeichnungen, Gedichte, Texte

Die 2001 von Ursula Krause-Schmitt, Andrea Mohr, Hartmut Mohr
und Gottfried Schmidt neugestaltete Ausstellung des
Studienkreises Deutscher Widerstand e.V. mit dem Titel "Kinder
im KZ Theresienstadt - Zeichnungen, Gedichte, Texte" geht von
Konzept und Umfang her deutlich über die erste Ausstellung aus
den 90er Jahren hinaus. Sie erinnert auf 15 Tafeln an das
Schicksal der etwa 11.000 nach Theresienstadt deportierten
Kinder. Sie kamen aus den jüdischen Gemeinden in Böhmen und
Mähren, aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Polen
und Dänemark; die meisten wurden in Auschwitz ermordet.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen in Theresienstadt
angefertigte Kinderzeichnungen, Gedichte und Aussagen von
Kindern über ihr Leben im KZ. Die Leitgedanken (Überschriften)
dieser Tafeln sind den Gedichten und Texten entnommen.

Zwei Tafeln beschäftigen sich mit den Orten Theresienstadt und
Auschwitz. Elf Tafeln sind mit originalgetreuen Reproduktionen
von 33 Zeichnungen, 9 aus dem Tschechischen übersetzten
Gedichten und Texten von zehn Überlebenden, unter ihnen Gerhard
L. Durlacher, Ruth Klüger, Paul Aron Sandfort, Jehuda Bacon und
Hella Wertheim gestaltet. Die letzte Tafel ist dem Gedenken an
alle Kinder, die Theresienstadt erleiden mussten, gewidmet:
"Sie kamen auch aus unserer Nachbarschaft." Zumindest die aus
Deutschland deportierten und ermordeten Kinder werden hier mit
ihren Namen, Lebensdaten und den Orten, aus denen sie
abtransportiert wurden, genannt. Ihre Namen wurden dem vom
Institut Theresienstädter Initiative in Prag erarbeiteten
"Theresienstädter Gedenkbuch - Die Opfer der Judentransporte
aus Deutschland nach Theresienstadt 1942-1945" entnommen.


Die Ausstellung wird in Herford ergänzt um:
- Ausstellungstafeln zu Herforder Kindern und Jugendlichen im
KZ Theresienstadt: Mirjam Rosenthal, Siegfried Frank, Käthe
Frank, Adele Frank, Walter Frank, Wolfgang Heinemann, Beatrice
und Harry Rothe

Texte, Materialauswahl (unter Verwendung privater Unterlagen
der Familien Rothe und Heinemann) und Gestaltung: Elke
Brunegraf und Christoph Laue


INFO

Die Ausstellung ist vom 21. April bis 26. Juni 2012 zu sehen.

Führungen für Gruppen/Schulklassen nach Vereinbarung unter:

Tel.: 05221/189257
Fax: 05221/132252
E-Mail: info at zellentrakt.de

Informationen unter
URL: http://www.zellentrakt.de/


Zur Ausstellung erscheint ein pädagogisches Begleitmaterial,
das im Zellentrakt erhältlich und über
URL: http://www.zellentrakt.de/zellentrakt/materialien.html
abrufbar ist.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 23 10:07:13 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Apr 2012 10:07:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Zum Verhaeltnis von Stadt und Kirche in
mittelalterlichen Kathedralstaedten, Muenster, 27.04.2012
Message-ID: 4F9529D1020000D600006FA6@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 20.04.2012, 14:32


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquiums zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Sommersemester 2012

spricht

Sabine Reichert, M.A., Mainz

über

Die Kathedrale der Bürger. Zum Verhältnis von Stadt und Kirche
in mittelalterlichen Kathedralstädten

Der Vortrag stellt ein Dissertationsprojekt zu
mittelalterlichen Kathedralstädten vor. Am Beispiel von Trier
und Osnabrück soll der Blick auf das Verhältnis der
Kathedralkirche zur Stadt und ihrer Bewohner gerichtet werden.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte
Datum: 27. April 2012, 15.00 Uhr c. t.. (Sitzungszimmer)
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83 - 27512
Fax: 0251 / 83 -27535
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 23 10:11:39 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Apr 2012 10:11:39 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Mit Spuersinn im Stadtmuseum
Message-ID: 4F952ADB020000D600006FAB@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 23.04.2012, 09:41


AKTUELL

Mit Spürsinn im Stadtmuseum

Auch in diesem Jahr konnten sich die Gewinner des
Museumssuchspiels wieder über tolle Preise freuen. Die
glücklichen Teilnehmer fanden sich im Stadtmuseum zu einer
kleinen Feierstunde ein, um aus den Händen von Bürgermeister
Christof Sommer, Dr. Claudia Becker, Fachdienstleiterin Archiv
und Museum und Wolfgang Streblow, Fachdienstleiter Kultur und
Weiterbildung, die Preise entgegen zu nehmen. Darunter waren
echte Spieleklassiker wie "Halli Galli", "Das verrückte
Labyrinth" oder "Uno". Den meisten Grund zur Freude hatte dabei
der zehnjährige Erik Sievers, Viertklässler der Geseker Dr.
Adenauer Grundschule, der unter den insgesamt 430 Teilnehmern
als Hauptgewinner ausgelost wurde.

Bereits zum 23. Mal fand in diesem Jahr das Suchspiel statt,
das sich mittlerweile fest im Veranstaltungskalender des
Museums etabliert hat und zu einer schönen Tradition für Kinder
und Organisatoren geworden ist. Unter dem Motto "Große und
kleine Tiere in unserem Stadtmuseum" lösten die Kinder und
Jugendlichen zwischen sechs und 17 Jahren die kniffeligen
Fragen und erkundeten dabei die historischen Räume des
Stadtmuseums. Diese laden aber nicht nur zum Museumssuchspiel
ein - sogar Kindergeburtstage können dort gefeiert werden.


INFO

Informationen rund um das Museum gibt es unter der
Telefonnummer 02941- 980259 oder im Internet unter
URL: www.heimatmuseum-lippstadt.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 23 10:14:10 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Apr 2012 10:14:10 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Sonderzuege in den Tod, Hamm, 08.05.-15.06.2012
Message-ID: 4F952B72020000D600006FB0@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle der Stadt Hamm"
Datum: 20.04.2012, 14:03


AUSSTELLUNG

Sonderzüge in den Tod
Wanderausstellung der Deutschen Bahn AG in Kooperation mit dem
Stadtarchiv Hamm thematisiert ab 8. Mai die Deportationen mit
der Deutschen Reichsbahn

Im Foyer des Technisches Rathauses der Stadt Hamm ist von
Dienstag, 8. Mai, bis Freitag, 15. Juni, eine Wanderausstellung
der Deutschen Bahn AG in Kooperation mit dem Stadtarchiv Hamm
zu sehen. Die Ausstellung vor den Räumen des Stadtarchivs Hamm
thematisiert die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn.
Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 17
Uhr und Freitag von 8 Uhr bis 14 Uhr. Die offizielle
Eröffnungsfeier findet bereits am Montag, 7. Mai, um 18 Uhr
statt.

Die Wanderausstellung wurde erstmals 2008 in Berlin im
Potsdamer Bahnhof gezeigt. Sie war bisher bundesweit auf
Bahnhöfen, in Museen und in verschiedenen kommunalen
Einrichtungen zu sehen. Aufgrund zahlreicher Anfragen, hat sich
die Deutsche Bahn entschieden, die Ausstellung weiter zu
betreuen und Interessenten kostenfrei zur Verfügung zu stellen.
Seit dem Ausstellungsstart wurden rund 300.000 Besucher gezählt.

Die Deutsche Reichsbahn war während des Nationalsozialismus
durch die Deportation zahlloser Menschen am Holocaust
beteiligt. Ohne den Einsatz des Transportmittels Eisenbahn wäre
der systematische Mord an den europäischen Juden, Sinti und
Roma nicht möglich gewesen. Insgesamt wurden im Zweiten
Weltkrieg etwa drei Millionen Menschen aus fast ganz Europa mit
Zügen in die Vernichtungslager des NS-Regimes transportiert.

Die Wanderausstellung erinnert auf 40 Tafeln an das
unermessliche Leid, das diesen Menschen zugefügt wurde. Sie
zeigt Einzelschicksale von Kindern, Frauen und Männern, die von
ihren Heimat- und Fluchtorten in den Tod deportiert wurden.
Überlebende schildern in Zeitzeugeninterviews die grauenvollen
Zustände in den Zügen. Die fahrplanmäßige und betriebliche
Durchführung der Transporte durch die Reichsbahn sowie die
Verantwortlichkeiten in den Ministerien wird anhand von
Dokumenten und Grafiken dargestellt.

Die Ausstellung beruht auf der im Museum der Deutschen Bahn in
Nürnberg gezeigten Dauerausstellung zur Geschichte der
Reichsbahn im Nationalsozialismus sowie der Initiative von
Serge und Beate Klarsfeld und der Organisation "Fils et Filles
des Déportés Juifs de France" (F.F.D.J.F.). In Zusammenarbeit
mit dem Berliner Centrum Judaicum und dem Deutschen
Technikmuseum Berlin wurde das Thema Deportationen für die
Wanderausstellung vertieft und vor allem auf Einzelschicksale
aufmerksam gemacht. Die Fotos und Biografien von Kindern, die
aus Frankreich deportiert wurden, stammen aus der Sammlung von
F.F.D.J.F, die eigens für die Ausstellung in Deutschland
ausgewählt wurden. Mit der Wanderausstellung setzt die DB AG
ihr Engagement für ein dauerhaftes Erinnern, Darstellen und
Gedenken fort. Weitere Informationen sind auch im Internet
unter www.deutschebahn.com/geschichte zu finden.


INFO

Eine Wanderausstellung der Deutschen Bahn AG in Kooperation mit
dem Stadtarchiv Hamm thematisiert ab 8. Mai die Deportationen
mit der Deutschen Reichsbahn
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=114139





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 23 10:18:54 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Apr 2012 10:18:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Themenabend im Stadtarchiv: Niederdeutsch im Wandel
der Zeit, Muenster, 26.04.2012
Message-ID: 4F952C8E020000D600006FB6@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 20.04.2012, 10:02


AKTUELL

Niederdeutsch im Wandel der Zeit
Themenabend im Stadtarchiv / Von altsächsischen Quellen bis zu
Spuren im heutigen Stadtbild

Sie prägt Münster und das Münsterland: Die niederdeutsche
Sprache - aus dem alltäglichen Gebrauch heute nahezu
verschwunden - ist wichtiger Teil der regionalen Identität. Der
Themenabend im Stadtarchiv widmet sich am Donnerstag, 26. April,
mit vielen Beispielen ihrem Sprechen und Schreiben. Beginn ist
um 18 Uhr.

Sprachwissenschaftler Dr. Norbert Nagel zeichnet die Geschichte
der niederdeutschen Schriftlichkeit im Wandel der Jahrhunderte
nach. Seine Zeitreise setzt ein bei den ersten Überlieferungen
aus altsächsischer Zeit um 800. Enden lässt er sie bei den
plattdeutschen Spuren im Münster der Gegenwart.

Von vereinzelten Ausnahmen bis ins frühe 18. Jahrhundert
abgesehen, hat sich das Hochdeutsche in Münster gegen 1580/90
in der geschriebenen Sprache durchgesetzt. Die gesprochene
Sprache aber blieb bis ins 19./20. Jahrhundert beim Großteil
der Münsteraner das Plattdeutsche, so Referent Norbert Nagel,
Kommissionsmitglied für Mundart- und Namensforschung Westfalens.

Heute ist Niederdeutsch nur noch rudimentär in Münster
vorhanden. Die Gäste des Themenabends hören von ihren Relikten
- darunter Namen von Gaststätten wie Kruse Baimken (kraus
aussehender Baum), Straßennamen wie Verspoel (Froschteich) oder
Inschriften wie die Zehn-Gebote-Tafel in der Überwasserkirche.

Der Eintritt zum Themenabend im Stadtarchiv, An den Speichern 8,
ist frei.


INFO

Im "Roten Buch" der Gilden von 1565 finden sich Verträge der
Handwerks- und Kaufmannsbetriebe aus Münster. Es ist eine
Abschrift eines Vorläufers aus dem Jahr 1410. Der Text in
Mittelniederdeutsch zeigt westfälische Sprachmerkmale.


Niederdeutsch
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=113989





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 23 11:51:16 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 23 Apr 2012 11:51:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Bunker und Baracken. Der Hindenburgplatz in
der Kriegs- und Nachkriegszeit", Muenster, 25.04.2012
Message-ID: 4F954234020000D600006FD3@cl2x-sd2-vs>

Von: "Regine Schiel"
Datum: 23.04.2012, 11:04


AKTUELL

Vorbereitend auf die kommende Ausstellung "350 Jahre viel
Platz! Schlossplatz, Hindenburgplatz, Neuplatz" ab September
2012 gibt Dr. Bernd Thier vom Stadtmuseum Münster am 25. April
um 19 Uhr in seinem Vortrag "Bunker und Baracken" Einblicke in
die oft ungewöhnlichen Nutzungen der Platzanlage in der Kriegs-
und Nachkriegszeit.

Noch 1949 bot sich den Münsteranern ein heute ungewohnter
Anblick: Eine Trümmerbahn brachte den Schutt aus dem
kriegszerstörten Schloss auf den Vorplatz des Schlosses. Hier
wie auch auf dem anschließenden Hindenburgplatz waren nach 1945
provisorische Baracken errichtet worden. Sie dienten als
Notunterkünfte für Familien, städtische Ämter und beherbergten
bis in die 1970er Jahre einen Kindergarten. In den Notzeiten
des Krieges waren auf dem Gelände auch Luftschutzanlagen,
Getreide- und Kartoffelfelder angelegt worden.

Seit März 2012 trägt die gesamte Platzanlage den Namen
"Schlossplatz". Die Vortragsreihe stellt vorbereitend auf die
Ausstellung neue Forschungsergebnisse zu ihrer 350jährigen Bau-
und Nutzungsgeschichte vor.

Der Eintritt ist frei.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag "Bunker und Baracken.
Der Hindenburgplatz in der Kriegs- und Nachkriegszeit"
Datum: 25.04.2012, 19 Uhr
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 0251-4924503
Fax: 0251- 4927726
URL: www.stadtmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 24 10:29:45 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Apr 2012 10:29:45 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Christen juedischer Herkunft unter
nationalsozialistischer Herrschaft, Dorsten, 26.04.2012
Message-ID: 4F968099020000D600007030@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 23.04.2012, 11:29
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortrag am Donnerstag 26. April 2012 um 19:30 Uhr in Dorsten:
Christen jüdischer Herkunft unter nationalsozialistischer
Herrschaft

Referent: Prof. Dr. Hans-W. Schmuhl (Bielefeld)

Die NS-"Judenpolitik" war durch eine Einheit der Verfolgung,
nicht der Verfolgten gekennzeichnet. Die antijüdischen Gesetze
und Willkürmaßnahmen trafen gleichermaßen Glaubensjuden,
Judenchristen, Atheisten und Agnostiker jüdischer Herkunft -
Christen jüdischer Herkunft waren in den Augen der damaligen
Machthaber Juden wie alle anderen auch.

Diese Gruppe saß also in der Zeit des NS-Regimes zwischen allen
Stühlen: Die jüdischen Kultusgemeinden betrachteten sie als
Abtrünnige, und auch die jüdischen Dissidenten, häufig auf der
politischen Linken heimisch, standen ihnen distanziert
gegenüber. Viele Protestanten und Katholiken schließlich sahen
in den Christen jüdischer Herkunft Mitschwestern und Mitbrüder
"auf Bewährung".

Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl lehrt Geschichte an der
Universität Bielefeld und arbeitet als freiberuflicher
Historiker. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören u.a. die
Geschichte des Nationalsozialismus, insbesondere der
"Rassenkunde", "Eugenik" und "Euthanasie" und die
Diakoniegeschichte. Der Vortrag berichtet über erste Ergebnisse
eines Forschungsprojektes der Evangelischen Kirche von Westfalen.


INFO

Veranstaltungsort:
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Str. 1
Dorsten-Innenstadt (Nähe Bhf.)

Gebühr: 5 ?


JüDISCHES MUSEUM WESTFALEN
Tel. 02362-45279
URL: www.jmw-dorsten.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 24 10:46:17 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Apr 2012 10:46:17 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2012/15
Message-ID: 4F968479020000D600007035@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 23.04.2012, 13:44


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2012-15 für den Zeitraum vom 14.04.2012 bis

zum 20.04.2012 mit insgesamt 17 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2012-15&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 24 11:12:03 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Apr 2012 11:12:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Archaeologen holen wenig bekannte Stadtgeschichte
ans Licht
Message-ID: 4F968A83020000D60000703F@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.04.2012, 12:09


AKTUELL

LWL-Archäologen holen wenig bekannte Stadtgeschichte ans Licht

Licht in bislang noch wenig bekannte Kapitel der
mittelalterlichen Geschichte Paderborns bringen Archäologen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Dort, wo bald ein
neues Geschäftshaus entstehen soll, schlummern wichtige
Zeugnisse über den Wandel des Stadtbildes vom 12. bis 14.
Jahrhundert nur wenige Meter entfernt vom Eingang zur Domburg.
Hier zeichnet sich ein bislang einmaliger Fund ab: ein Wohnhaus
mit etwa 200 Quadratmetern Grundfläche. "Ein solch großes
Gebäude ist in Paderborn außerhalb der Domburg bislang
einzigartig für diese Zeit", betont Grabungsleiter Dr. Sven
Spiong

Voruntersuchungen hatten gezeigt, dass sich unter der
abgerissenen modernen Bebauung ein Steinbruch des Paderborner
Bischofs befand. Hier wurden bis in die Mitte des 12.
Jahrhunderts die Kalksteine hergestellt, aus denen ebenso
geistliche wie weltliche Gebäude innerhalb der Domburg als
Zentrum der Stadt entstanden.

Als die Bischöfe Paderborn eine Stadtbefestigung und damit ein
ganz neues Aussehen gaben, war Baufläche innerhalb der
Stadtmauern jedoch begehrt. "Der Bischof ließ den Steinbruch
etwa in der Mitte des 12. Jahrhunderts verfüllen, um Bauland
insbesondere für die Neubürger der Stadt zu gewinnen",
interpretiert Spiong die Ergebnisse der Ausgrabung.

Hintergrund
In der Verfüllung des Steinbruchs an der Straße Schildern
zeichnen sich schon jetzt, zu Beginn der Ausgrabung, die
Grundrisse eines Steinhauses aus dieser Zeit ab. Dabei handelte
es sich wahrscheinlich um ein massives Gebäude mit den Resten
eines prächtigen Kreuzgewölbekellers.

Eine kleine Zufahrt in den Hof des Gebäudekomplexes überbauten
die nachfolgenden mittelalterlichen Generationen der Bewohner
noch im 13. Jahrhundert und gaben der nun geschlossenen
Hausfassade ein städtisches Aussehen. Damit bestätigen sich
Erkenntnisse aus früheren Ausgrabungen: Paderborn wandelte in
dieser Zeit mit einer neuen Einteilung der Grundstücke und
einzelner Straßen sowie einer neuen repräsentativen Architektur
sein Gesicht. Mit dem Bau der Stadtmauer 1183 kam es zur
eigentlichen Stadtgründung.

Die aktuellen Ausgrabungen liefern auf rund 400 Quadratmetern
Erkenntnisse zur Stadtentwicklung Paderborns und zur
Entwicklung bürgerlicher Häuser des 12. und 13. Jahrhunderts.
Spiong freut sich über die guten Erhaltungsbedingungen unter
dem in den letzten Monaten abgerissenen modernen Gebäude:
"Zusammen mit den Ausgrabungen im Kötterhagen in den Jahren
2005/2006 und im Schildern 1-7 in den Jahren 2000/2001 liegt
uns eine große Fläche und somit eine gute Grundlage vor, um die
Bauentwicklung in der Frühgeschichte der Stadt im 12. und 13.
Jahrhundert besser verstehen zu können."

Die bisherigen Metallfunde und eine große Menge an
Keramikscherben versprechen außerdem gute
Datierungsmöglichkeiten. Darüber hinaus geben sie einen kleinen
Einblick in den bürgerlichen Alltag der Paderborner vor etwa
800 Jahren.

Zwei Monate hat das Grabungsteam jetzt Zeit, um die Mauern,
Fundamente, und Schichten freizulegen, zu zeichnen und genau
einzumessen. Dann entsteht hier ein modernes Geschäftshaus. Die
Archäologen informieren regelmäßig direkt vor Ort über ihre
Ergebnisse und den Fortschritt der Forschungen: Immer dienstags
finden um 18 Uhr kostenlose öffentliche Führungen an der
Grabungsstelle im Schildern 6 statt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 24 11:26:53 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 24 Apr 2012 11:26:53 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ausstellung und Tagungsdokumentation: "Frauen im
Aufbruch zu Amt und Wuerden" geht online
Message-ID: 4F968DFD020000D600007048@cl2x-sd2-vs>

Von: "Julia Paulus"
Datum: 23.04.2012, 16:19


AKTUELL

Auf der Suche nach Karrierefrauen: Ausstellung und
Tagungsdokumentation "Frauen im Aufbruch zu Amt und Würden"
geht online!

Das Internet-Portal "Westfälische Geschichte" des LWL-Instituts
für westfälische Regionalgeschichte in Münster präsentiert
unter dem Titel "Frauen im Aufbruch zu Amt und Würden" die von
Juli 2009 bis Mai 2011 mit großem Erfolg durchgeführte
gleichnamige Wanderausstellung sowie die Tagungsdokumentation
"Politische Partizipation von Frauen im 20. Jahrhundert" ab
heute online!

Die an insgesamt elf Standorten in Westfalen gezeigte
historische Ausstellung, die in Kooperation zwischen dem
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, dem
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern und dem LWL-Museumsamt
entstand, zeichnet am Beispiel von Westfalen den hürdenreichen
Weg von Frauen im Aufbruch zu Amt und Würden nach und
beschreibt an ausgewählten Biografien Gelingen und Scheitern,
Chancen und Risiken der neuen Möglichkeiten. Sie fragt danach,
wie Frauen unterschiedlicher sozialer Milieus diese neuen
Leitbilder rezipierten, modifizierten oder sogar eigene
Leitbilder formten.

Über Objekte, biographische Skizzen und Videointerviews mit
Zeitzeuginnen und Zeitzeugen werden Einblicke in ganz
persönliche Pionierleistungen gegeben.

Darüber hinaus diskutieren im Tagungsteil sieben Beiträge
anhand regionaler und kollektivbiografischer Untersuchungen
neue Partizipationskonzepte und vermitteln ein vertieftes
Verständnis des politisch wie gesellschaftlichen Engagements
von Frauen vom Kaiserreich bis zur Gegenwart.

Gleichzeitig bildet diese Internetpräsentation den Auftakt für
ein nachhaltiges historisches Projekt zum Thema "Politische
Partizipation", das nach den Umständen und Rahmenbedingungen
von bürgerschaftlichem Engagement von Frauen fragt.

Zielgruppen historisch Interessierte aus Geschichtswerkstätten,
Heimatvereinen und der Fachwissenschaft wie auch Bürgerinnen
und Bürger, die sich auf vielfältige Weise in ihrer Kommune
engagieren. Durch eine Ausweitung des Themas auf neue Formen
sozialer Bewegungen möchte dieses Projekt darüber hinaus
historische wie aktuelle Entwicklungen einbeziehen, die nicht
zuletzt unter dem Begriff "Bürgergesellschaft" diskutiert
werden.

Interessierte, die Materialien, eigene Forschungsergebnisse
oder bereits vorhandene Präsentationen zu diesem Thema
interaktiv und im Forschungsverbund mit anderen diskutieren und
nachhaltig sichern möchten, können sich bei der unten stehenden
Kontaktadresse melden.


URL: http://www.karrierefrauen.lwl.org


INFO

Kontakt:
Dr. Julia Paulus
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstrasse 33
48147 Münster
Tel.: 0251 / 591-5880
E-Mail: julia.paulus at lwl.org
URL:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WIR/Institut/Mitarbeiter/Julia-Paulus/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 25 11:38:17 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 25 Apr 2012 11:38:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Ausstattung und sakrale Nutzung der
Blomberger Kirche, Blomberg, 11.05.2012
Message-ID: 4F97E229020000D6000070BE@cl2x-sd2-vs>

Von: "Hermann Donay"
Datum: 25.04.2012, 10:54


AKTUELL

Vortrag:
Katharina Priewe, MA

"Klosterkirche, Wallfahrtsort, Stiftergrablege - Architektur,
Ausstattung und sakrale Nutzung der Blomberger Kirche am Ende
des 15. und zu Beginn des 16. Jahrhunderts"

Im Zusammenhang der Feier zum Baubegin der Blomberger
Klosterkirche vor 550 Jahren hält die Kunsthistorikerin
Katharina Priewe am Freitag, dem 11. Mai 2012, um 18.00 Uhr in
der Klosterkirche einen Vortrag über die Architektur,
Ausstattung und Nutzung der ehemaligen Klosterkirche, in der
sich auch eine Grablege befindet.

Katharina Priewe studierte an der
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Kunstgeschichte. 2011
schloss sie ihr Studium mit einer Magisterarbeit zur ehemaligen
Klosterkirche ?Zum Heiligen Leichnam? in Blomberg ab. Zur Zeit
verfolgt Sie ein Promotionsvorhaben zur Verknüpfung von
Wallfahrtsorten und Klosterkirchen der Augustiner Chorherren,
das die Forschungsergebnisse zur Blomberger Klosterkirche in
einem größeren Kontext weiterverfolgt. Im Rahmen der Reihe
"Lippische Kulturlandschaft" erschien im April ein von ihr
verfasstes Heft über die Klosterkirche in Blomberg. Sie wird
mit dem Vortrag ihre Forschungsergebnisse vorstellen und zur
Diskussion stellen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Datum:
11. Mai 2012, 18.00 Uhr

Ort:
Klosterkirche Blomberg
Im Seligen Winkel
32825 Blomberg


Kontakt:
Katharina Priewe: kpriewe at gmx.de

Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Blomberg
Pastor Hermann Donay
Tel.: 05235 5099662





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 25 11:40:12 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 25 Apr 2012 11:40:12 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kreis Borken verleiht den "Felix-Suemmermann-Preis
fuer Denkmalpflege" / Jetzt bewerben
Message-ID: 4F97E29C020000D6000070C3@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Borken"
Datum: 24.04.2012, 11:48


AKTUELL

Auszeichnung für beispielhafte Beiträge zum Denkmalschutz
Kreis Borken verleiht den "Felix-Sümmermann-Preis für
Denkmalpflege" / Jetzt bewerben

Kreis Borken. Zeugnisse der Vergangenheit für die Zukunft
bewahren: Das ist das Ziel von Denkmalpflege. Beispielhafte
Projekte aus dem Westmünsterland zeichnet der Kreis Borken in
diesem Jahr bereits zum fünften Mal mit dem
Felix-Sümmermann-Preis aus. Einzelpersonen, Gruppen und
Institutionen können sich bis zum 15. Juni 2012 um die mit
insgesamt 5.000 Euro dotierte Auszeichnung bewerben oder
vorgeschlagen werden. Das Preisgeld stiftet die Sparkasse
Westmünsterland.

Verliehen wird der Preis dann am 9. September, der zugleich
Europäischer Denkmaltag und Tag des offenen Denkmals in
Deutschland ist, in der "Alten Molkerei" in Velen-Ramsdorf.
"Durch den Sümmermann-Preis erhält die Denkmalpflege im Kreis
immer wieder neue Impulse und vermehrte Aufmerksamkeit", ist
Landrat Dr. Kai Zwicker überzeugt.

Der Felix-Sümmermann-Preis würdigt besondere Verdienste um die
Rettung, Erhaltung, Restaurierung und Pflege von Denkmälern im
Kreis Borken. Chancen haben auch Objekte und Projekte, die zwar
nicht unmittelbar mit dem Denkmalschutz zu tun haben, ihn aber
dennoch fördern. "Deshalb kommen auch wissenschaftliche
Arbeiten, touristische Projekte oder innovative Konzepte zur
Nutzung von Denkmälern für den Preis in Frage", erläutert der
Leiter der Kulturabteilung des Kreises, Günther Inhester. "Sie
sollten allerdings immer Bezug zum Kreis Borken haben."

Eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz von Landrat Dr. Kai
Zwicker wird die Entscheidung treffen. Der erste Preis ist mit
2.500 Euro dotiert, für den zweiten Platz gibt es 1.500 Euro
und für den dritten Rang 1.000 Euro. Die Jury kann sich
allerdings auch für eine andere Staffelung entscheiden. Daneben
erhalten die Preisträger eine vom Vredener Künstler Walter
Wittek gestaltete Ehrengabe.

Bewerbungen um bzw. Vorschläge für die Vergabe des
Felix-Sümmermann-Preises gehen, angemessen begründet und
dokumentiert, an den Kreis Borken, Fachbereich Schule, Kultur
und Sport, Burloer Straße 93 in 46325 Borken, E-Mail:
kulturamt at kreis-borken.de. Informationen gibt es auch
telefonisch unter 02861/82-1348 und -1350.

Zum Thema: Bisherige Preisträger
Den ersten Platz belegte bei der Premiere im Jahr 2000 die
Familie Menke aus Südlohn für die Erhaltung ihrer Windmühle. Im
Jahr 2003 ging der erste Preis an den Heimatverein Ammeloe für
seine Bemühungen um das Haus Noldes und im Jahr 2006 wurden die
Heimatvereine Isselburg und Asbeck ausgezeichnet, weil sie den
Stadtturm Isselburg bzw. Dormitorium und Kreuzgang des
ehemaligen Damenstifts in Asbeck zu neuem Leben erweckt haben.
Im Jahr 2009 lagen die Heimatvereine Ramsdorf und Velen für die
vorbildliche Erhaltung, Restaurierung, Pflege und Nutzung des
"Jungfernhaus" in Ramsdorf und der Sägemühle Gut Ross" in Velen
als Gesamtprojekt vorne.

Zum Hintergrund: Felix Sümmermann
Der Namensgeber für den Preis, Felix Sümmermann, stand fast 35
Jahre lang an der Spitze des Kreises Ahaus. Von 1920 bis 1940
leitete er das Landratsamt, nach dem Krieg berief ihn die
britische Militärverwaltung wieder in seine alte Position. Nach
dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 war er verhaftet
worden, da er der Mittäterschaft verdächtigt wurde. Nach dem
Krieg setzte er sich unter anderem dafür ein, dass der Kreis
das stark zerstörte Schloss Ahaus erwarb und wieder aufbaute.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 26 10:17:24 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Apr 2012 10:17:24 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Oeffnungszeiten des Stadtarchivs Herten erweitert
Message-ID: 4F9920B4020000D6000070FB@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Herten"
Datum: 26.04.2012, 09:45


AKTUELL

Jetzt noch länger in alten Akten stöbern
Öffnungszeiten des Stadtarchivs erweitert

Mit dem Umzug ins sanierte Rathaus hat sich das Stadtarchiv
nicht nur räumlich, sondern auch in punkto Öffnungszeiten
verändert. Leiterin Kirsten Noetzel und ihr Team stehen jetzt
noch länger für die Fragen geschichtsinteressierter Bürgerinnen
und Bürger zur Verfügung.

Die neuen Öffnungszeiten im Überblick:

Montag: geschlossen Dienstag: 8 bis 15 Uhr Mittwoch: 8 bis
12.30 Uhr Donnerstag: 8 bis 17.30 Uhr Freitag: 8 bis 12.30 Uhr

"Wir hoffen, dass diese Erweiterung um 3,5 Stunden unseren
Kunden entgegenkommt und freuen uns auf zahlreiche Besucher",
so Kirsten Noetzel.


INFO

Stadtarchiv Herten
Kurt Schumacher Str. 2
45699 Herten





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 26 10:30:26 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Apr 2012 10:30:26 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Kathedrale der Buerger entfaellt
Message-ID: 4F9923C2020000D600007100@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 25.04.2012, 14:45


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte muss der Vortrag von

Sabine Reichert, M.A., Mainz

Die Kathedrale der Bürger. Zum Verhältnis von Stadt und Kirche
in mittelalterlichen Kathedralstädten

am 27. April leider ausfallen.

Der Vortrag wird am 25. Mai (15.00 Uhr c.t.) nachgeholt werden.


INFO

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83 27527
Fax: 0251 / 83 27535
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 26 10:35:16 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 26 Apr 2012 10:35:16 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Verwischte Spuren. Erinnerung und Gedenken an
nationalsozialistisches Unrecht in Westfalen, Dorsten, bis 24.06.2012
Message-ID: 4F9924E4020000D600007105@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 25.04.2012, 08:51
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AUSSTELLUNG

Verwischte Spuren. Erinnerung und Gedenken an
nationalsozialistisches Unrecht in Westfalen - eine
biografische Suche

Seit gestern zeigt das Jüdische Museum Westfalen eine
Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes für Westfalen (Münster)
zum Thema, wie das Erinnern an Nazi-Unrecht heute aussieht.

Gedenken und Erinnerung an nationalsozialistisches Unrecht
werden von Gedenkstätten und Museen getragen, die in ihrer
Arbeit einen Beitrag zur Demokratieerziehung sehen. In ihrem
Programm sind Biografien eine wichtige Säule der Vermittlung.
In Westfalen bilden weniger prominente Lebensläufe die
Grundlage des regionalen Gedenkens. Auf Stolpersteinen, auf
Gedenktafeln, aber auch in Straßen- sowie Schulnamen werden sie
besonders sichtbar. Sie stehen repräsentativ für die Schicksale
Vieler, oft Namenloser. Diese von Brüchen markierten Biografien
sind in der Region und an den Orten von Leiden und Gewalt
verankert. Ihre individuellen und zugleich von ihrer Zeit
geprägten Schicksale fordern auf nachzufragen und hinzuschauen.

Die Ausstellung stellt eine Auswahl solcher Biografien vor und
zeichnet individuelle Wege nach. Sie zeigt, welche Rolle diese
Lebensläufe in der Bildungsarbeit an den NS-Gedenkstätten und
an einigen Museen einnehmen. Somit bietet sie die Möglichkeit
zur Auseinandersetzung mit einem Thema, das durch das Ende der
Zeitzeugenschaft an Aktualität gewinnt. Die Ausstellung
präsentiert beispielhafte Objekte, die mit Lebensgeschichte aus
der Nazizeit verbunden sind ? z. B. aus Kriegsgefangenenlagern
und amtlichen Karteien; sie zeigt außerdem Zeugnisse von
Menschen aus Westfalen und in Westfalen, die Opfer, Täter oder
Zu¬schauer von NS-Verbrechen wurden.

Welche Informationen, Objekte und Hinweise zur NS-Zeit heute
überhaupt noch sichtbar sind, welche Fragen heute an sie
gestellt werden können, was in der Gegenwart aus diesen
Schicksalen zu lernen ist ? darüber nachzudenken und zu
diskutieren, laden wir ein. Zur Ausstellung können
museumspädagogische Bausteine und Führungen gebucht werden.


INFO

bis 24. Juni 2012

Veranstaltungsort:
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Str. 1
Dorsten
URL: http://www.jmw-dorsten.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 27 10:34:03 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Apr 2012 10:34:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Eine roemische Totenstadt in Westfalen,
Muenster, 02.05.2012
Message-ID: 4F9A761B020000D600007172@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 26.04.2012, 14:30


AKTUELL

Eine römische Totenstadt in Westfalen

Gastvortrag in der Archäologie

Die römische Nekropole von Haltern beleuchtet Dr. Stephan Berke
am 2. Mai im Rahmen eines Forschungskolloquiums am Institut für
Klassische Archäologie und Frühchristliche Archäologie.


INFO

Der Lehrbeauftragte für Provinzialrömische Archäologie spricht
um 20.15 Uhr im Hörsaal F6 des Fürstenberghauses,
Domplatz 20-22.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 27 11:17:00 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Apr 2012 11:17:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Das Abenteuer 'Lorscher Evangeliar', Arnsberg,
02.05.2012
Message-ID: 4F9A802C020000D60000717C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Michael Gosmann"
Datum: 26.04.2012, 14:09


AKTUELL

Ein spannendes Abenteuer: das weltberühmte Lorscher Evangeliar
(um 810)

Vortrag im Rahmen der Faksimile-Ausstellung "unbegreifliches
begreifbar" im Arnsberger Kloster Wedinghausen, Klosterstraße
11, 59821 Arnsberg

Am Mittwoch, den 2. Mai 2012 hält Dr. Manfred Kramer
aus Graz/Österreich im Rahmen der Faksimile-Ausstellung
"unbegreifliches begreifbar" um 19:00 Uhr im Kapitelsaal des
Klosters Wedinghausen einen Vortrag mit dem Titel: "Das
Abenteuer 'Lorscher Evangeliar?".

Das weltberühmte "Lorscher Evangeliar" (Codex Aureus
Laureshamensis = Goldener Lorscher Codex), ist eine der
bedeutendsten mittelalterlichen Prachthandschriften. Sie
entstand um 810 wohl am Hofe Karls des Großen. Nur die
kostbarsten und erlesensten Materialien fanden dabei
Verwendung. Der Codex hat für Jahrhunderte stilprägend gewirkt.
Nach der Auflösung des Klosters Lorsch 1556 gelangte er in die
Heidelberger Bibliotheca Palatina. Im Dreißigjährigen Krieg
1622 beschlagnahmt, übersandte man die "Palatina" an den Papst
nach Rom. Einige Wagen des Transportes kamen aber nie dort an.
Das "Lorscher Evangeliar" wurde später in vier Teile zerlegt.
Die prachtvollen Elfenbeindeckel des Einbandes befinden sich
heute im Victoria and Albert-Museum in London (Vorderdeckel)
bzw. im Vatikanischen Museum in Rom (Rückdeckel). In Arnsbergs
rumänischer Partnerstadt Alba Julia wird heute die prächtige
erste Hälfte des Codex verwahrt. Die zweite Hälfte liegt in der
Vatikanischen Bibliothek in Rom.

Dr. Manfred Kramer, bis 2009 Leiter des Faksimile-Verlages in
Luzern, ist Experte auf dem Gebiet der Faksimilierung
mittelalterlicher Prachthandschriften. Bei der komplizierten
Vorbereitung und Herstellung des Faksimiles des Lorscher
Evangeliars war er federführend. Das technisch perfekte
Faksimile erschien im Jahr 2000 und führt die seit
Jahrhunderten getrennten Teile wieder zusammen, so dass man den
zerrissenen Codex wieder in Gänze bestaunen kann. Der Referent
wird die abenteuerliche Überlieferungsgeschichte dieses
einzigartigen Buchkunstwerkes und seine nicht weniger spannende
Faksimilierung mit Hilfe von Abbildungen illustrieren.

Vor dem Vortrag ist von 16:00-19:00 Uhr die Ausstellung
geöffnet (Eintritt: 3,- Euro). Der Vortrag selbst ist
entgeltfrei. Info:
www.kloster-wedinghausen.de/ausstellung/ausstellung_kloster.html

Öffnungszeiten der Ausstellung, Klosterstr. 11, 59821 Arnsberg:
mittwochs und donnerstags 16-19 Uhr, samstags 14-17 Uhr und
sonntags 11-17 Uhr (nur noch bis Sonntag den 6.5.2012!!!). Der
Eintritt für Erwachsene ab 18 beträgt 3,00 ?. Information unter
www.kloster-wedinghausen.de



INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag: Dr. Manfred Kramer: Das Abenteuer 'Lorscher Evangeliar'

Datum:
Mittwoch, 02.05.2012 um 19.00 Uhr

Ort:
Kapitelsaal des Klosters Wedinghausen
Klosterstraße 11
59821 Arnsberg

Stadtarchiv Arnsberg
Klosterstraße 11
59821 Arnsberg
Tel.: 02932-2011241
URL: www.arnsberg.de/ www.kloster-wedinghausen.de

Kontakt:
Michael Gosmann
Stadtarchiv Arnsberg
Klosterstraße 11
59821 Arnsberg
Tel.: 02932-2011241
Fax: 02932-2011426
E-Mail: stadtarchiv at arnsberg.de
URL: www.kloster-wedinghausen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 27 11:19:39 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Apr 2012 11:19:39 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Mittwochstreff im Stadtmuseum: Die Taeuferherrschaft
in Muenster, Muenster, 02.05.2012
Message-ID: 4F9A80CB020000D600007181@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 27.04.2012, 10:47


AKTUELL

Mittwochstreff im Stadtmuseum: Die Täuferherrschaft in Münster

Mit glühenden Zangen gefoltert und nach der Hinrichtung in
eisernen Körben zur ewigen Abschreckung an den Turm von St.
Lamberti gehängt: Am 2. Mai dreht sich ab 16 Uhr beim
Mittwochstreff im Stadtmuseum alles um die Zeit der
Täuferherrschaft in Münster. Dr. Alfred Pohlmann gibt in seinem
Lichtbildvortrag einen Überblick über die Ereignisse von der
Ankunft der ersten Täufer bis hin zur Verurteilung ihrer
Anführer und erläutert die religiösen wie politischen
Hintergründe dieser Epoche. Den Täufern um Jan van Leiden,
Bernd Knipperdollinck und Bernd Krechtinck wurde Mitte der
1530er Jahre eine lange Liste von Straftaten angelastet - wie
etwa die Einführung einer verbotenen Religion oder Vielweiberei
(3 / 2 Euro).


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 27 11:22:46 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 27 Apr 2012 11:22:46 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Asterix-Experte spricht im LWL-Roemermuseum,
Haltern am See, 29.04.2012
Message-ID: 4F9A8186020000D600007186@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.04.2012, 16:31


AKTUELL

Asterix-Experte spricht im LWL-Römermuseum
Buchvorstellung und Einführung in die Welt des kleinen Galliers

Am Sonntag (29.4.) besucht der Asterix-Experte Jaap Toorenaar
das LWL-Römermuseum in Haltern am See. Ab 14 Uhr stellt er in
einem bilderreichen Vortrag für Kinder und Erwachsene sein
druckfrisches Buch "Asterix, die fröhliche Wissenschaft" vor.
Die Studien des Niederländers sind erstmals in deutscher
Sprache verfügbar.

Asterix-Comics sind in der ganzen Welt bekannt, sie wurden im
Laufe der Zeit aus dem Französischen in mehr als 100 Sprachen
übersetzt. Jaap Toorenaar befasst sich schon seit Jahren mit
den beliebten Geschichten um den kleinen Gallier. In seinen
Studien deckt er den verborgenen Humor in Texten und
Zeichnungen auf, der häufig nur für die französischen Leser der
Comics erkennbar ist. Er erläutert die Karikaturen und
untersucht die oft kuriose Wahl der Figurennamen - wo sonst
gibt es zum Beispiel Athleten mit so schlagkräftigen Namen wie
"Schlagdraufundschluss?"

Als Altphilologe erkennt Jaap Toorenaar, der Latein und
Griechisch an einem Gymnasium in den Niederlanden unterrichtet,
was historisch korrekt ist und was in den Comic-Erzählungen so
gar nicht stimmen kann. Mit seinem umfangreichen Wissen
entdeckt er die versteckten Anspielungen von Zeichner Uderzo
und Szenarist Goscinny, die in ihren Werken viele bekannte
Personen aus der Welt des französischen Films nachgezeichnet
und zahllose französische Redewendungen und Liedtexte
verarbeitet haben. "Goscinny und Uderzo haben mit Asterix die
Literaturgattung Comic sowohl durch die Zeichnungen als auch
durch die Texte zu einer besonders hohen Qualitätsstufe
weiterentwickelt", so das Urteil des Experten.

Nach der Einführung in die Welt des tapferen Galliers Asterix
durch Jaap Toorenaar im LWL-Römermuseum werden die
stellvertretende Museumsleiterin Renate Wiechers und Lektor
Stefan Engeländer das erste Exemplar des Buches in Empfang
nehmen. Besucher können im Anschluss ihr eigenes Buch erwerben
- die Signatur des Autors gibt es an diesem Tag gleich dazu.


INFO

Termin: 29.04.2012, 14 Uhr, Vortrag und Buchvorstellung von
Jaap Toorenaar, für Erwachsene und Kinder, Kosten: Für die
Teilnahme am Vortrag ist nur der Museumseintritt zu zahlen.

LWL-Römermuseum
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See
Tel.: 02364 9376-0
Fax: 02364 9376-30
E-Mail: lwl-roemermuseum at lwl.org
URL: www.lwl-roemermuseum-haltern.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 30 10:10:28 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 30 Apr 2012 10:10:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Haus stammt aus dem 13. Jahrhundert - LWL zeichnet
Gebaeude als Denkmal des Monats aus
Message-ID: 4F9E6514020000D6000071D5@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.04.2012, 10:31


AKTUELL

Von wegen unscheinbar
Haus stammt aus dem 13. Jahrhundert - LWL zeichnet Gebäude als
Denkmal des Monats aus

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat ein Haus aus
dem 13. Jahrhundert als Denkmal des Monats ausgezeichnet. Bis
zu seiner Restaurierung verbarg das unscheinbare Gebäude an der
Kommende 13 in Burgsteinfurt (Kreis Steinfurt) seinen großen
baugeschichtlichen Wert. Es gab lediglich Vermutungen, dass
sich noch Reste des Steinwerks aus dem 16. Jahrhundert im
Gebäude erhalten hätten. Bei den Arbeiten stellte sich jetzt
heraus, dass das Steinwerk wesentlich älter ist. Untersuchungen
von Eichendielen ergaben, dass das Steinwerk in der Zeit
zwischen 1290 und 1295 errichtet wurde. Außerdem stellte sich
heraus, dass wesentliche Teile des Steinwerks erhalten sind.

"Das Haus hat eine viel größere historische Bedeutung als wir
bisher angenommen haben. Es ist das Ergebnis einer langen und
komplexen Entwicklungsgeschichte. Im Laufe der Zeit wurden der
Grundriss und das Dachwerk des Steinwerks mehrfach verändert
und durch einen Anbau nach Westen verlängert", so
LWL-Bauforscher Dr. Fred Kaspar.

Hintergrund
Oberstes Ziel der Denkmalpfleger bei den
Instandsetzungsarbeiten war es, den historischen Bestand ohne
große Änderungen der Struktur möglichst weitgehend zu erhalten.
Notwendige statische Unterstützungen wurden in den Bestand
eingefügt. Die schwierigsten Aufgab war es, die geschädigten,
mittelalterlichen Deckenbalken und Eichendielen sowie das
Dachwerk zu ertüchtigen und die bis ins Mittelalter
zurückreichenden Putzschichten zu sichern. Der Bedeutung des
Gebäudes entsprechend entschieden sich der Eigentümer und die
Denkmalpfleger dazu, die besonders geschädigte historische
Deckenkonstruktion der Untergeschossdecke zum Teil zu
rekonstruieren. Die Fußbodenkonstruktion der ehemaligen
Saalkammer des Hauptgeschosses konnte erhalten werden.

Außen wurde der Zementputz entfernt und durch eine dünne
Schlämme ersetzt. So sind die unterschiedlichen Bauphasen an
den 85 Zentimeter starken Außenwänden jetzt erkennbar.

"Ohne die große Unterstützung des Eigentümers, wäre das
optimale Instandsetzungsergebnis nicht erreichbar gewesen.
Größere Eingriffe in das Baudenkmal konnten vermieden werden,
weil der Eigentümer sich dazu entschlossen hat, das Gebäude
künftig nicht mehr als Zwei-, sondern nur noch als
Einfamilienhaus zu nutzen", lobte LWL-Denkmalpflegerin Gabriele
Podschadli.

Die Untersuchungen, die das überraschend hohe Alter großer
Gebäudeteile ergaben, waren nötig geworden, um ein
denkmalverträgliches Planungskonzept für die Untergeschossdecke
abzustimmen. Denn dazu musste das Gebäude zunächst
baugeschichtlich eingeordnet und bewertet werden.

Bei ihren Untersuchungen stellten die LWL-Denkmalpfleger dann
fest, dass wesentliche Teile des mittelalterlichen Steinwerkes
erhalten sind. Zudem gaben die Untersuchungen noch Aufschluss
über weitere wichtige Bauphasen des frühen 18., des frühen 19.
und der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Die Umfassungswände des 11,2 Meter mal 8,2 Meter großen Baus
bestehen aus großen, grob behauenen Bruchsteinen. Während das
Untergeschoss nur 1,80 Meter hoch ist, ist das Hauptgeschoss
mit 3,60 Metern sehr hoch.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 30 10:15:01 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 30 Apr 2012 10:15:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Die Kunstwerkstatt im Museum wird zur
Faelscherwerkstatt, Unna, ab 16.05.2012
Message-ID: 4F9E6625020000D6000071DA@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreisstadt Unna"
Datum: 27.04.2012, 12:50


AKTUELL

Die Kunstwerkstatt im Museum wird zur Fälscherwerkstatt
Workshop-Start am 16. Mai im Hellweg-Museum

Unter dem Motto "Echt alt?" betrachtet die Künstlerin und
Museumspädagogin Bettina Dellwig gemeinsam mit den jungen
Teilnehmern des achtwöchigen Workshops die Objekte des
Hellweg-Museums. Mit kreativer Phantasie werden die Tricks
professioneller Fälscher aufgedeckt und ein kleines
Parallelmuseum mit täuschend echt aussehenden "Museumsstücken"
geschaffen. Bisher unbekannte Fossilien, verschollene Urkunden
und sensationelle Ausgrabungsfunde, Ahnenbilder in vergoldeten
Barockrahmen, steinalte Reliefs, rätselhafte Schätze und
Wappenschilde - alles sieht "echt alt" aus und täuscht selbst
erfahrene Wissenschaftler.

Das museumspädagogische Angebot richtet sich an Kinder im Alter
von acht bis zwölf Jahren und findet an acht aufeinander
folgenden Mittwochnachmittagen, jeweils von 15 bis 16.45 Uhr,
im Hellweg-Museum statt: 16.5. / 23.5. / 30.5. / 6.6. / 13.6. /
20.6. / 27.6. / 4.7.2012. Am letzten Termin werden die in der
"Fälscherwerkstatt" entstandenen Werke im Hellweg-Museum
Familienmitgliedern, Freunden und Kunstinteressierten
präsentiert.


INFO

Die Kosten betragen 16,00 ? (für Geschwisterkinder 10,00 ?).

Die Kinder sollten unempfindliche Kleidung tragen oder einen
Malkittel bzw. ein altes Oberhemd mitbringen.

Das Hellweg-Museum bittet um Anmeldung unter der Rufnummer
02303-256445.


Hellweg-Museum
Burgstr. 8
59423 Unna
Tel.: 02303/256445
Fax: 02303/256569





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 30 10:36:41 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 30 Apr 2012 10:36:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Zeitloser Zeitvertreib: Brot und Spiele, Herne,
06.05.2012
Message-ID: 4F9E6B39020000D6000071E0@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 30.04.2012, 09:01


AKTUELL

Zeitloser Zeitvertreib: Brot und Spiele
Familiensonntag im LWL-Museum für Archäologie

Welche Spiele in Westfalen in den vergangenen 2000 Jahren als
Zeitvertreib dienten, zeigt der kommende Familiensonntag (6.5.)
im LWL-Museum für Archäologie in Herne. "Brot und Spiele" heißt
das Programm, bei dem 8- bis 12-Jährige in die Welt von
Steinchen, Würfeln und Spiel-Brettern eintauchen. Die Eltern
können währenddessen an einer öffentlichen Führung durch die
Dauerausstellung teilnehmen und unter dem Titel "gesucht.
gefunden. ausgegraben." 250.000 Jahre Menschheitsgeschichte
erkunden. Führung und Kinderprogramm beginnen jeweils um 14 und
16 Uhr, zu zahlen ist lediglich der Museumseintritt.

Dass Menschen zu allen Zeiten Spaß am Spiel hatten, können die
Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
belegen. Immer wieder finden sie bei ihren Grabungen Würfel,
Figuren und andere Spielutensilien. Von vielen der Spiele aus
vergangenen Zeiten sind heute nicht einmal die Regeln bekannt,
andere wiederum erfreuen sich auch noch nach Hunderten von
Jahren größter Beliebtheit. Im Programm "Brot und Spiele"
begibt sich der neugierige Nachwuchs zunächst in die
Dauerausstellung, um herauszufinden, welche Spiele in Westfalen
gespielt wurden. Im Anschluss können einige dieser Spiele
nachgebaut und ausprobiert werden.


INFO

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine telefonische
Anmeldung unter 02323 94628-0 oder 94628-24 während der
Öffnungszeiten des LWL-Museums erforderlich.

Termin:
Sonntag, 6.5.2012, Familiensonntag, jeweils 14 Uhr und 16 Uhr,
zu zahlen ist nur der Museumseintritt

- Kinderprogramm "Brot und Spiele", für 8- und 12-Jährige,
Dauer: 1,5 Stunden

- Öffentliche Führung für Erwachsene: "gesucht. gefunden.
ausgegraben." (Dauerausstellung)


LWL-Museum für Archäologie
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 946 28-0
Fax: 02323 946 28-33
E-Mail: lwl-archaeologiemuseum at lwl.org
URL: www.lwl-landesmuseum-herne.de