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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 1 10:49:28 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Mar 2012 10:49:28 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Universitaet trauert um Prof. Karl-Ernst Jeismann
Message-ID: 4F4F5438020000D6000060C1@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 29.02.2012, 12:30


AKTUELL

Universität trauert um Prof. Karl-Ernst Jeismann
Bedeutender Geschichts-Didaktiker im Alter von 86 Jahren
verstorben

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster trauert um
Professor Dr. Karl-Ernst Jeismann, der am 25. Februar im Alter
von 86 Jahren verstorben ist.

Nach seinem Lehramtsstudium der Fächer Geschichte, Deutsch und
Erdkunde in Kiel und Münster war Karl-Ernst Jeismann zunächst
Lehrer am münsterschen Schillergymnasium. In den Jahren 1963
bis 1966 leitete er als Oberstudiendirektor das Studienseminar
in Münster. 1966 nahm er einen Ruf der Pädagogischen Hochschule
Westfalen-Lippe auf einen Lehrstuhl für Neuere und Neueste
Geschichte und Didaktik der Geschichte an, wo er bis 1978 auch
das Amt des Rektors innehatte.

1971 habilitierte er sich an der Ruhr-Universität Bochum und
nahm von 1978 bis 1984 die Leitung des Georg-Eckert-Instituts
für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig wahr. Von
dort kehrte er an das Institut für Didaktik der Geschichte der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zurück. 1990 wurde
er in Münster emeritiert.

Nach seiner Promotion über das Problem des Präventivkrieges im
europäischen Staatensystem vor allem der Bismarckzeit (1956)
veröffentlichte Karl-Ernst Jeismann grundlegende Arbeiten zur
Bildungsgeschichte und zur Geschichtsdidaktik. Sein Handbuch
zur deutschen Bildungsgeschichte des 19. Jahrhunderts, vor
allem aber seine zweibändige Studie zum preußischen Gymnasium
in Staat und Gesellschaft (1996) haben in ihrer Verknüpfung von
Sozial-, Kultur-, Wirtschafts- und Politikgeschichte Standards
für die moderne Bildungsgeschichte gesetzt.

Von großer Bedeutung sind seine Leistungen für die
Geschichtsdidaktik, wo er das Fundament der modernen Disziplin
gelegt hat. Seither beansprucht die Geschichtsdidaktik, mehr zu
sein als eine bloße Methodenlehre des Schulfaches Geschichte,
sondern die Wissenschaft vom Geschichtsbewusstsein in der
Gesellschaft. Für seine Verdienste um die international
vergleichende Schulbuchforschung, für die Geschichtsdidaktik
und für die wissenschaftliche Lehrerbildung wurde er 1985 mit
dem Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland
ausgezeichnet.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 1 10:54:43 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Mar 2012 10:54:43 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Gro=C3=9Fe_Mehrheit_fuer_Burg-Vorschl?=
=?utf-8?q?aege?=
Message-ID: 4F4F5573020000D6000060C6@cl2x-sd2-vs>

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 29.02.2012, 12:05


AKTUELL

Große Mehrheit für Burg-Vorschläge

Mit den Stimmen von CDU, SPD, UWG sowie Die Linke und gegen das
Votum von FDP und Bündnis90/Die Grünen beschlossen die
Mitglieder des Kreiskulturausschusses die von der Verwaltung
vorgeschlagenen organisatorischen Änderungen bei den Museen des
Kreises auf der Burg Altena nach der Inbetriebnahme des
Erlebnisaufzuges. Die Politiker beauftragten die Verwaltung
zudem mit deren Umsetzung und den notwendigen
Abstimmungsgesprächen mit der Stadt Altena.

Auf insgesamt 21 Seiten hatte eine Arbeitsgruppe des Kreises
ihre Vorschläge für Zeit "mit dem Burgaufzug" formuliert und 16
Einzelmaßnahmen vorgeschlagen. Nicht alle fanden die
uneingeschränkte Zustimmung der Kulturpolitiker bei deren
Sitzung im Festsaal der Burg. So forderte CDU-Fraktionschef
Detlef Seidel die Betriebszeiten des Aufzuges nicht an die
Öffnungszeiten der Museen zu koppeln. "Wir müssen den Aufzug
auslasten, auch wenn die Museen geschlossen sind." Seidel
forderte dazu eine Absprache mit der Gastronomie. Die
Zusammenarbeit mit der Gastronomie müsse verbessert werden.
Seidel: "Das muss fluppen."

Wie alle Ausschuss-Mitglieder zeigte sich auch der CDU-Mann
erfreut darüber, dass der Zugang zum oberen Burghof künftig
generell kostenfrei sein soll. Damit sei ein ewiges Streitthema
endgültig vom Tisch. Dass man noch mehr hätte vorschlagen
können, sah Udo Böhme (SPD) so. "Aber das hier ist schon in
Ordnung. Man muss ja auch die Kosten im Auge behalten." Und die,
so listete die Verwaltung auf, werden sich voraussichtlich auf
270.000 Euro belaufen. Kreisdirektorin und
KulturFachbereichsleiterin Barbara Dienstel-Kümper legte Wert
auf die Feststellung, dass nicht alle Haushaltsmittel aus dem
Kulturetat aufgebracht werden müssen. "Die 70.000 Euro teure
Sanierung der Toilettenanlage ist ohnehin nötig. Die Mittel
sind im Haushalt des Gebäudemanagements für dieses Jahr
eingeplant."

Kritik an den Vorschlägen der Verwaltung kam von der FDP und
den Bündnisgrünen. "Die Einzelbeschreibungen sind ja ganz nett
- aber uns fehlt das große Ganze. Ich hätte mir gewünscht, wir
hätten darüber mal mit Fachleuten gesprochen, mit Leuten, die
sich auskennen", so FDP-Fraktionsvorsitzender Axel Hoffmann. Er
sah noch reichlich offene Fragen: "Wie ist die Gastronomie
eingebunden? Wie sieht das Erlebnis-Konzept aus? Gibt es
touristische Fragestellungen und wen ja, welche sind das?" Auch
Geza Lang kritisierte für die Bündnisgrünen: "Mit einem Konzept
hat das nichts zu tun." Die Grünen störten sich vor allem an
den 40.000 Euro zusätzlichen Personalkosten für einen
Mitarbeiter, der die Burggäste begrüßen und ihnen Hilfestellung
bei der Orientierung geben soll.

Gute Nachrichten von den Besucherzahlen hatte Museumsleiter
Stephan Sensen in die Ausschusssitzung mitgebracht. Sie stieg
auf der Burg Altena im vergangenen Jahr um 7.590 (13,2 Prozent)
auf 65.033 gegenüber 2010. Auch das Deutsche Drahtmuseum konnte
zulegen, um 984 Besucher auf 13.201 - ein Zuwachs um 8,1
Prozent. Die Luisenhütte in Balve-Wocklum besichtigten 5.205
Ausflügler - 271 (5,5 Prozent) mehr als noch ein Jahr zuvor.

Auf einem guten Weg ist auch die Patenschaft der Philharmonie
Südwestfalen für das Märkische Jugendsinfonieorchester. Die
Kreisdirektorin berichtete, der Landrat des Kreises
Siegen-Wittgenstein stehe dem positiv gegenüber und habe
Kontakt zum Intendanten sowie dem Dirigenten der Philharmonie
aufgenommen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 1 11:01:44 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Mar 2012 11:01:44 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Das_Kreuz_an_der_Kreuzstra=C3=9Fe=3A_?=
=?utf-8?q?Stadtarchiv_Bocholt_praesentiert_Foto_des_Monats_Maerz_2012?=
Message-ID: 4F4F5718020000D6000060CB@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bocholt"
Datum: 29.02.2012, 08:03


AKTUELL

Das Kreuz an der Kreuzstraße
Stadtarchiv Bocholt präsentiert Foto des Monats März 2012

Auf den Tag genau fünf Jahre nach der Bombardierung der Stadt
Bocholt, am 22. März 1950, wurde an der südlichen Ecke der
Kreuzstraße / Kaiser-Wilhelm-Straße ein neues Wegekreuz
feierlich eingesegnet. Das Foto des Monats März 2012 erinnert
an die feierliche Veranstaltung.

Das neue Kreuz sollte, wie auch sein Vorgänger, das Andenken an
eine geschichtlich bedeutsame Stätte wahren. An jener Stelle
tagten vermutlich schon in sächsischer Zeit die alten Gerichte,
während des Mittelalters die Go- und Landgerichte und bis ins
16. Jahrhundert hinein die Freigerichte der Stadt Bocholt.
Gleichzeitig sollte das Kreuz Zeugnis von der seit 600 Jahren
in Bocholt lebendigen Verehrung des hl. Kreuzes geben.

Das 1760 erstmals erwähnte christliche Symbol an der
Straßenecke war zu einem altehrwürdigen Bocholter Wahrzeichen
geworden. Bis in die Kriegszeit hinein war es Brauch unter dem
Bocholter Handwerkern, das Kreuz alljährlich kostenlos mit
einem neuen Anstrich zu versehen. Das Vorgängerkreuz war 1945
bei der Zerstörung der Stadt Bocholt durch Bombeneinwirkung
schwer beschädigt worden. Ein Teil des Hauptes splitterte ab,
die Arme wurden nur noch von der Eiseneinlage gehalten, und die
Holzbalken wiesen große Risse auf. Nachdem durch
Witterungseinflüsse weitere Schäden entstanden waren, stürzte
der hölzerne Korpus schließlich am 24. August 1949 von den
Kreuzbalken herab und wurde völlig zerstört.

Ein halbes Jahr später schon errichtete die Pfarrgemeinde St.
Josef gemeinsam mit der Stadt Bocholt auf dem Driessen'schen
Eckgrundstück ein neues Wegekreuz. Seit 1867 besaß die
katholische Kirchengemeinde bereits das im Grundbuch
festgeschriebene Recht, diesen Platz zur Unterhaltung des
Kreuzes zu nutzen. Den Korpus aus Eichenholz schuf der
Suderwicker Bildhauer Paul Weßling, den Sockelaufbau besorgte
der Bauunternehmer Bernhard Mersch. Nach einem Gedenkhochamt
für die Kriegstoten zogen die Gläubigen in großer Zahl am 22.
März 1950 in einer feierlichen Prozession von der
St.-Josef-Kirche zum neuen Kreuz, das Pfarrer Josef Geppert
zusammen mit P. Victor Isele OFMCap. einweihte. Dort stand es
bis zum 9. November 1998. Als man seinerzeit die
Geschäftshäuser am Neutorplatz baute, musste das Kreuz seinen
angestammten Platz verlassen. Seither befindet es sich auf der
Grünfläche an der Ecke Kaiser-Wilhelm- / Willy-Brand-Straße.


INFO

Dieser Meldung ist ein Medium zugeordnet:

Foto des Monats März 2012 (Quelle: Stadtarchiv Bocholt)
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=112523





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 1 11:35:03 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Mar 2012 11:35:03 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Frauenfuehrung: Von teuflischen Hexen und frommen
Stiftsdamen, Lippstadt, 08.03.2012
Message-ID: 4F4F5EE7020000D6000060D1@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 29.02.2012, 09:02


AKTUELL

"Von teuflischen Hexen und frommen Stiftsdamen - Frauenführung"
Öffentliche Stadtführung zum Weltfrauentag am Donnerstag, 8.
März

Zum Weltfrauentag am 8. März bietet die Stadtinformation eine
öffentliche Frauenführung unter dem Motto "Von teuflischen
Hexen und frommen Stiftsdamen" an.

An verschiedenen Stationen wird auf das Leben und Wirken
bedeutender Frauen der Stadtgeschichte hingewiesen, aber auch
der Alltag der "einfachen" Frau in vergangenen Zeiten wird
näher erläutert. Die Führung begrenzt sich nicht auf die
Historie, sondern berücksichtigt ebenso das Wirken von Frauen
in der Gegenwart - vom Schaffen Lippstädter Künstlerinnen bis
hin zum Alltag hier beheimateter Migrantinnen.


INFO

Die Führung beginnt um 18 Uhr am Rathaus, dauert ca. 90 Minuten
und kostet 5,00 Euro pro Person.

Um Anmeldung in der Stadtinformation oder telefonisch unter
02941-58515 wird gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 1 11:37:31 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Mar 2012 11:37:31 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 6. Bundesweiter "Tag der Archive" auch in Lippstadt,
04.03.2012
Message-ID: 4F4F5F7B020000D6000060D6@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 29.02.2012, 16:24


AKTUELL

6. Bundesweiter "Tag der Archive" auch in Lippstadt

Wie zahlreiche Archive in ganz Deutschland lädt auch das
Lippstädter Stadtarchiv am Sonntag, 4. März, in der Zeit von 10
- 16 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Interessierte können
jeweils zur vollen Stunde an einer Führung durch "die
Schatzkammern des Archivs", die sonst für Außenstehende nicht
zugänglichen Magazine, teilnehmen. Zum Thema des "Tags der
Archive" 2012, "Feuer - Wasser -Krieg", wird im Lesesaal der
aus dem Jahre 1965 stammende Hochwasserfilm des Lippstädter
Fotografen Walter Nies gezeigt und entsprechende Fotos
ausgestellt. Neben Hilfestellungen beim Lesen von alten
Schriftstücken gibt es einen Büchertisch mit Literatur zu
Lippstadt und seiner Umgebung, die vom Archiv kostenlos
abzugeben ist. Zudem können sich Besucherinnen und Besucher in
einer kleinen Ausstellung im Foyer über das musikalische Leben
in Lippstadt informieren und sich dort vielleicht sogar selbst
wieder entdecken.


INFO

Stadtarchiv
Soeststraße 8
59555 Lippstadt
E-Mail: stadtarchiv at stadt-lippstadt.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 1 11:39:52 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Mar 2012 11:39:52 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Eine Leiche mit Loeffel zum "Tag der Archive",
Muenster, 04.03.2012
Message-ID: 4F4F6008020000D6000060DB@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 01.03.2012, 10:15


AKTUELL

Eine Leiche mit Löffel zum "Tag der Archive"
Jürgen Kehrer liest aus unveröffentlichtem Wilsberg-Manuskript

Mit einer Notfallübung der Feuerwehr nimmt der "Tag der
Archive" spektakulär seinen Auftakt. Ebenso spannend klingt er
aus: Krimi-Autor Jürgen Kehrer wird am Sonntag, 4. März, um 17
Uhr in der Speicherstadt lesen. Mitbringen wird er eine
besondere Lektüre: ein bisher noch unveröffentliches
Wilsberg-Manuskript.

Der von Kehrer erfundene Privatdetektiv Georg Wilsberg stößt
darin auf eine "Leiche mit dem Löffel". Natürlich kann der
Mörder nur überführt werden, weil es in Münster Archive gibt.
Im Stadtarchiv und bei den Clemensschwestern findet der kauzige
Fernseh-Ermittler die entscheidenden Hinweise?

Aus der Feder des münsterschen Autors stammen neben 18
Wilsberg-Krimis, Dreh- und Sachbüchern auch historische
Kriminalromane mit authentischem Hintergrund. Dafür hat Jürgen
Kehrer oft in Münsters Archiven recherchiert. Von einem
Justizskandal der späten Fünfziger-Jahre, der bundesweit
Schlagzeilen machte, wird der Münster-Kenner Kehrer im
Stadtarchiv, An den Speichern 8, ebenfalls eine Kostprobe geben.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 2 11:27:09 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Mar 2012 11:27:09 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Fuehrung: Die Ruethener Friedhoefe im Wandel der
Zeiten, Ruethen, 11.03.2012
Message-ID: 4F50AE8D020000D600006141@cl2x-sd2-vs>

Von: "Friedhelm Sommer"
Datum: 01.03.2012, 15:39


AKTUELL

Die Rüthener Friedhöfe im Wandel der Zeiten.

Auf dem Areal der historischen Rüthener Altstadt befinden sich
insgesamt 4 Friedhöfe bzw. Begräbnisplätze aus
unterschiedlichen urbanen Entwicklungsphasen: So dienten seit
der Stadtgründung im Jahr 1200 ausschließlich die direkten
Umgebungsbereiche der beiden Rüthener Kirchen bis Anfang des
19. Jh. den christlichen Einwohnern zu Bestattungszwecken.
Diese beiden "Kirchhöfe" weisen noch heute durch ihre
Erscheinungsformen und überkommene Grabsteine aus alter Zeit
auf ihre ursprüngliche Funktion hin.

Schon vor dem Jahr 1625 wurde einen Graben der Stadtbefestigung
von den ansässigen Juden zu Bestattungszwecken genutzt - im
genannten Jahr erhielten sie diesen Bereich per Ratsbeschluss
offiziell u. dauerhaft für diesen Zweck zugewiesen. Dieser
"Judenhagen" gilt heute als ältester original erhaltener
jüdischer Begräbnisplatz in Westfalen . Schließlich wurde 1826
auf dem Gelände der ehemaligen Rüdenburg ein neuer christlicher
Friedhof angelegt, der noch heute die in der Stadt Verstorbenen
aufnimmt. Die Anlegung der jeweiligen Begräbnisplätze, die
differenzierten Bestattungsformen und insbesondere die
Gestaltung der Grabdenkmäler wurden stets von den Auswirkungen
der jeweiligen sozioökonomischen, konfessionellen u.
kulturgeschichtlichen Zeitentwicklungen beeinflußt und bis in
die Gegenwart hinein geprägt.

Die unterschiedlichen Erscheinungsformen von Friedhöfen,
Grabstätten u. Grabdenkmälern waren und bleiben folglich immer
Zeitbezogene Spiegelbilder der jeweiligen
kulturgesellschaftlichen Phasen, dienen seit jeher in
vielfältiger Ausdrucksweise der biografischen Dokumentation und
sind für die zeitig (Über-)Lebenden immer beredte
Darstellungsobjekte ihrer geistig-individuellen
Auseinandersetzung mit dem Tod gewesen. Im Rahmen einer
thematischen Stadtführung soll diese vielfältige Aussagekraft
anhand ausgewählter Beispiele auf den örtlichen Friedhöfen
verdeutlicht und erläutert und den Teilnehmern dadurch so der
große kulturgeschichtliche Gehalt der Begräbnisplätze in und am
Rande der Rüthener Altstadt in anschaulicher Form vermittelt
werden.

Beim Besuch der jüdischen Begräbnisstätte ist für männliche
Teilnehmer das Tragen einer Kopfbedeckung erforderlich! Die
Führung findet am Sonntag, 11. März 2012 statt und dauert ca. 1,
5 h. Treffunkt ist um 14.00 h der Bereich des historischen
Hachtores (= nördl. Altstadtzugang), Teilnahmekosten: 2,- ?
p.P., Kinder: 1,- ? p.P.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Thematische Stadtführung
Datum: 11.03.2012
Stadt Rüthen
Hachtorstr. 24
59602 Rüthen
Tel.: 02952/89140
Fax: 02952/89141
URL: www.ruethen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 2 11:30:37 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Mar 2012 11:30:37 +0100
Subject: [WestG] [www] Germania Sacra Digital
Message-ID: 4F50AF5D020000D60000614B@cl2x-sd2-vs>

Von: "Bärbel Kröger"
Datum: 01.03.2012, 13:08


WWW

Germania Sacra Digital

Das Forschungsvorhaben Germania Sacra an der Göttinger Akademie
der Wissenschaften stellt seit neuestem neben den bisherigen
Printpublikationen auch Online-Versionen für einen großen Teil
der Publikationsreihen des Projektes zur Verfügung.

Im Januar 2012 konnte die Retro-Digitalisierung der Bände der
Alten und Neuen Folge der Germania Sacra abgeschlossen werden.
Die digitalen Volltexte von bisher 48 Bänden der Neuen Folge
der Germania Sacra werden im Repositorium der Akademie der
Wissenschaften zu Göttingen Open Access zur Verfügung gestellt.

Die neuen Bände der Dritten Folge werden jeweils nach Ablauf
der mit dem Verlag deGruyter vereinbarten Schutzfrist von drei
Jahren in das Repositorium aufgenommen. So wird der erste Band
der Dritten Folge im Mai 2012 online verfügbar sein.

Zugang zu den einzelnen Bänden im Repositorium finden Sie über
die Publikationslisten auf der Homepage der Germania Sacra
(Neue Folge) oder direkt über das Repositorium.

Links:
URL:
http://adw-goe.de/forschung/forschungsprojekte-akademienprogramm/germania-sacra/veroeffentlichungen/neue-folge/


URL: http://rep.adw-goe.de/handle/11858/210


INFO

Kontakt:
Bärbel Kröger
Germania Sacra
Theaterstraße 7
37083 Göttingen
Tel.: 0551/395364
E-Mail: bkroege at gwdg.de
URL: www.germania-sacra.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 2 11:34:24 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Mar 2012 11:34:24 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Filmvorfuehrung "Kameradschaft", Bochum, 07.03.2012
Message-ID: 4F50B040020000D600006150@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stefan Przigoda"
Datum: 29.02.2012, 10:21


AKTUELL

Filmvorführung "Kameradschaft", Deutschland/Frankreich 1931

in der Reihe "Bergbau-Inszenierungen. Filme über den und aus
dem Bergbau" des Montanhistorischen Dokumentationszentrums

am Mittwoch, 7. März 2012, 19:00 Uhr im Deutschen
Bergbau-Museum Bochum

Am 10. März 1906 erschütterte eine verheerende Grubenexplosion
das Bergwerk im nordfranzösischen Courrières. 1099 Bergleute
kamen zu Tode. Ein Vierteljahrhundert später wurde am 17.
November 1931 der Film "Kameradschaft" von Georg Wilhelm Pabst
im großen Berliner Premierenkino Capitol uraufgeführt.
Seinerzeit hatten das ungeheure Ausmaß der Katastrophe und vor
allem der Umstand, dass sich trotz der deutsch-französischen
"Erbfeindschaft" deutsche Bergleute an den Rettungs- und
Bergungsarbeiten beteiligt hatten, eine Mystifizierung der
Ereignisse um das Unglück begründet.

Die Ereignisse und die Mythen griff Pabst mit seinem Film
wieder auf, verlagerte sie in die Gegenwart der frühen
1930er-Jahre und verband sie mit der völkerverbindenden
Botschaft einer grenzüberschreitenden Solidarität in der
Bergarbeiterschaft. Die Filmkritik feierte das Werk als
realistisches Dokument der Katastrophe von Courrières sowie der
Bergarbeit und des Bergarbeitermilieus. Die Bergbauindustrie
lief hingegen entrüstet Sturm gegen diese nach ihrer Ansicht
klassenkämpferische Verzerrung der Realität. Tatsächlich wird
man heute in "Kameradschaft" vorrangig eine im historischen
Kontext der frühen 1930er-Jahre zu verortende Inszenierung und
Aktualisierung des "Mythos von Courrières" sehen können.

Alle Termine und weitere Informationen zur Filmreihe
"Bergbau-Inszenierungen" finden sich unter
URL: http://www.bergbaumuseum.de/web/bergbau-inszenierungen


INFO

Veranstaltungsdaten:
Filmvorführung "Kameradschaft", Deutschland/Frankreich 1931, in
der Reihe "Bergbau-Inszenierungen. Filme über den und aus dem
Bergbau" des Montanhistorischen Dokumentationszentrums
Datum: Mittwoch, 7. März 2012, 19:00 Uhr
Deutsches Bergbau-Museum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
Tel.: (0234) 58 77 - 0
Fax: (0234) 58 77 -111
URL: www.bergbaumuseum.de

Kontakt:
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
Tel.: (0234) 58 77 -118
Fax: (0234) 58 77 -111





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 2 11:36:26 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Mar 2012 11:36:26 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Der_LWL_verleiht_seinen_F=C3=B6rderpr?=
=?utf-8?q?eis_an_Heinrich_R=C3=BCthing_aus_Lichtenau?=
Message-ID: 4F50B0BA020000D600006155@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.03.2012, 14:19


AKTUELL

Der LWL verleiht seinen Förderpreis an Heinrich Rüthing aus
Lichtenau

Historiker hat eine Geschichtslandschaft für Laien erschlossen

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vergibt seinen mit
3.100 Euro dotierten Förderpreis für westfälische Landeskunde
in diesem Jahr an den in Lichtenau (Kreis Paderborn) geborenen
Prof. Dr. Heinrich Rüthing. Das hat der LWL-Kulturausschuss
jetzt in Münster beschlossen.

"Bei seinem Engagement für den Verein für Geschichte und
Altertumskunde Westfalens Abteilung Paderborn sowie für den
Historischen Verein für die Grafschaft Ravensberg hat er mit
Vorträgen und regionalgeschichtlichen Exkursionen im östlichen
Westfalen eine ganze Geschichtslandschaft für
geschichtsinteressierte Laien erschlossen. Er trägt historische
Forschung an Laien heran und vermittelt sie mit einer
eindrucksvollen Rhetorik. Ihm gelingt es, vergangene Zeiten
lebendig werden zu lassen", heißt es in der Begründung des
Rates für westfälische Landeskunde.

Rüthing, Jahrgang 1937, schloss sein Studium der Fächer
Geschichte, Philosophie und Germanistik an der Universität
Erlangen 1967 mit der Promotion über einen Kartäusermönch ab.
1996 habilitierte er mit einer Arbeit über Höxter um 1500. Bis
2002 lehrte der Historiker an der Universität Bielefeld. Nach
seiner Pensionierung baute er sein ehrenamtliches Engagement in
den Geschichtsvereinen und der Historischen Kommission für
Westfalen beim LWL weiter aus. Für die Kommission beteiligte er
sich mit mehreren Beiträgen an Tagungen zur Geschichte der
Klöster und Stifte in Westfalen, die auch den Aufbau des
LWL-Museums im Kloster Dalheim begleiteten. 2005 legte er in
der Schriftenreihe der Kommission die monumentale Edition der
Chronik Bruder Göbels aus Böddeken vor. Obwohl das Mittelalter
von Hause aus sein Fachgebiet ist, decken seine Arbeiten nicht
nur die spätmittelalterliche Religions- und Kirchengeschichte
ab, sondern sie reichen bis zur frühneuzeitlichen Wirtschafts-
und Geistesgeschichte.

Hintergrund
Der Förderpreis, den der LWL jährlich vergibt, ist für Personen
gedacht, die nicht an einer Universität tätig sind und in ihrer
Freizeit Landesforschung betreiben oder die ehrenamtliche
Forschung besonders fördern. Es soll diejenigen unterstützen,
die meist ohne den ideellen und finanziellen Rückhalt einer
großen Universität wesentliche Arbeitsergebnisse erbringen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 2 11:40:24 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Mar 2012 11:40:24 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Wir fuer Westfalen", Muenster, 01.-16.03.2012
Message-ID: 4F50B1A8020000D60000615A@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.03.2012, 09:02


AUSSTELLUNG

"Wir für Westfalen"
Die sechs LWL-Kommissionen für Landeskunde zeigen mit einer
Ausstellung in Münster ihre Themenvielfalt

Sie packen Themen an, die aktuell viel diskutiert werden, wie
zum Beispiel Straßennamen als Instrumente der Geschichtspolitik
oder die verschiedenen Facetten von Kirchenumnutzungen. Sie
forschen zu den Wegen der Jakobspilger in Westfalen, zu
westfälischen Prominenten und zu Familiennamen: Vom 1. bis zum
16. März zeigen die sechs westfälischen Kommissionen für
Landeskunde beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) im
LWL-Landeshaus in Münster die Ausstellung "Wir für Westfalen"
erstmals die Bandbreite der Themen, von Altertumskunde,
Mundart- und Namenforschung, über Literatur, Geografie,
westfälische Geschichte bis hin zu Volkskunde, aufbereitet
unter anderem in Hörstationen, Film und Fotos.

"Mich persönlich beeindruckt immer wieder, dass die
wissenschaftlichen Kommissionen des LWL mit ihrer Mitgliedern
und Projekten in ganz Westfalen präsent sind. Wissenschaft
findet bei uns nicht im Elfenbeinturm statt - im Gegenteil:
eine moderne Medienvielfalt wird genutzt, um den Menschen in
Westfalen die neuesten Erkenntnisse aus sechs
wissenschaftlichen Disziplinen nahezubringen", betonte
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch bei der Ausstellungseröffnung
am Donnerstag (01.03.). "Die wissenschaftlichen Kommissionen
des LWL zeigen mustergültig, wie spannend und bürgernah
Wissenschaft aussehen kann, und das Beste ist: Rund 450
Wissenschaftler arbeiten in den Kommissionen ehrenamtlich mit.
Eine enorme Bereicherung, die mir anhand der großen
Westfalenkarte in der Ausstellung, in die alle Mitglieder mit
ihren Wohnorten eingetragen wurden, erst so richtig klar
geworden ist", freut sich der Vorsitzende des
LWL-Landschaftsversammlung Dieter Gebhardt.

"Die vielfältigen Angebote sind in der Bevölkerung, bei unseren
Partnern in den Städten und Gemeinden sowie bei den
LWL-Beschäftigten viel zu wenig bekannt", sagt Dr. Rudolf
Grothues von der Geographischen Kommission. "Wir wünschen uns
mit der Ausstellung, noch mehr Menschen für spannende Themen
der Kulturgeschichte in Westfalen zu begeistern", ergänzt
Christiane Cantauw von der Volkskundlichen Kommission.

Gartenkultur und Abiturfeiern, das Droste-Portal, ein
Internet-ABC der westfälischen Literatur, Flurnamen, die
Landesgeschichte erzählen und Funde des Mittelalters, die im
Computertomografen untersucht wurden: Diese und mehr Themen
zeigt die Ausstellung auch für wissenschaftliche Laien
verständlich. "Wir möchten in dieser Ausstellung ebenso auf
unsere Serviceleistungen für jeden Interessierten aufmerksamen
machen", sagt Dr. Anna Grabkowsky, von der Historischen
Kommission. So betreuen die 21 hauptamtlichen gemeinsam mit den
ehrenamtlichen Mitarbeitern in den Kommissionen zum Beispiel
das Literaturportal Westfalen, das Volkslied- und Tonarchiv,
das Internetportal Familiennamengeografie oder das
Onlinelexikon westfälischer Autoren.

Die Schau bietet unterschiedlichste Möglichkeiten zur
Information: "Wir haben dafür gesorgt, dass während der
gesamten Ausstellungsdauer Ansprechpartner vor Ort sind, die
auf die Fragen der Besucher kompetent Auskunft geben können.
Sie stehen auf Anfrage mit Zusatzinformationen oder Anregungen
gern zur Verfügung", betont Dr. Markus Denkler von der
LWL-Kommission für Mundart- und Namenforschung.

Hintergrund
Forschen, vernetzen und präsentieren - mit diesen Schlagwörtern
lässt sich die Arbeit der Altertumskommission, der
Geographischen Kommission, der Literaturkommission, der
Kommission für Mundart- und Namenforschung, der Historischen
Kommission und der Volkskundlichen Kommission beschreiben. Dr.
Walter Gödden von der Literaturkommission: "Die sechs
Kommission, die zwischen 1896 (Historische Kommission) und 1998
(Literaturkommission) gegründet wurden, haben alle ihre ganz
eigene Geschichte und Struktur. Das zeigt sich auch in der
Ausstellung". So sieht es auch Dr. Vera Brieske von der
Altertumskommission: "Organisatorisch gibt es viele
Gemeinsamkeiten, aber die Ausstellungsbesucher werden schnell
feststellen, dass die Herangehensweise und auch die Ergebnisse
der Arbeit im einzelnen ausgesprochen facettenreich sind. Genau
das ist unsere Stärke: Aus der Sicht von sechs verschiedenen
Fachrichtungen wird Westfalen-Lippe erforscht und dokumentiert."

Die sechs wissenschaftlichen Kommissionen im LWL bilden seit
Jahrzehnten ein Instrument der regionalen Landesforschung auf
den Gebieten Archäologie, Geographie, Geschichte, Literatur,
Mundart- und Namenforschung sowie Volkskunde. Die vom LWL
unterhaltenen Geschäftsstellen der Kommissionen koordinieren
und kanalisieren einen produktiven Forschungstransfer, der in
Europa einzigartig ist. Dadurch werden Forschungsimpulse in die
Kommunen und Kreise Westfalens getragen.


INFO

Wir für Westfalen Ausstellung über die Arbeit der sechs
Kommissionen für Landeskunde beim LWL

Gefördert von der LWL-Kulturstiftung

1. bis 16. März, montags bis freitags, 9 bis 17 Uhr

Führungen nach Vereinbarung
Bürgerhalle des LWL-Landeshauses
Freiherr-vom-Stein Platz 1
Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 2 12:43:07 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Mar 2012 12:43:07 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Tag der Archive 2012: Stadtarchiv Witten oeffnet am
Sonntag seine Tueren, 04.03.2012
Message-ID: 4F50C05B020000D600006171@cl2x-sd2-vs>

Von: "Universitätsstadt Witten"
Datum: 02.03.2012, 12:28


AKTUELL

Tag der Archive 2012: Stadtarchiv Witten öffnet am Sonntag
seine Türen

Am alle zwei Jahre stattfindenden "Tag der Archive"
präsentieren sich Archive aus allen Bereichen bürgernah und
offen für Interessierte. Am kommenden Sonntag, 4. März, öffnet
trotz Umzug auch das Stadtarchiv Witten von 13 bis 17 Uhr seine
Räume in der Ruhrstraße 69 und zeigt einen kleinen Teil seiner
Schätze. Ziel dieser bundesweiten Aktion ist es, das oft noch
herrschende Klischee vom "geheimen Archiv" zu durchbrechen und
die gesellschaftliche Bedeutung der Archive in das öffentliche
Bewusstsein zu rücken.

Feuer, Wasser, Krieg und andere Katastrophen

Normalerweise schöpft das Stadtarchiv Witten aus einem
reichlichen Fundus, doch mitten in seinen Magazinumzügen (seit
2010) sind zahlreiche Bestände verpackt oder noch nicht wieder
zugänglich. "Insofern war das diesjährige Motto für uns eine
besondere Herausforderung, der wir uns kurzfristig mit
Kreativität, Improvisation und einem Mini-Ausstellungsetat
(unter 20 ?uro) stellen wollten", so Dr. Martina Kliner-Fruck,
Leiterin des Stadtarchivs. "Mit wenigen ausgewählten Schrift-
und Bildquellen zur Roburit-Katastrophe 1906, zum 1. und 2.
Weltkrieg und zum Wiederaufbau nach 1945 möchten wir Neuzugänge
und Fundstücke zeigen und zum Weiterforschen anregen.
Vielleicht können wir mit dem Wissen unserer Besucher am
Sonntag sogar die Geschichte einer anonymen Schenkung klären."
In der Zeit von 13 bis 17 Uhr bietet das Stadtarchiv folgendes
Programm:

Ausstellung "Feuer, Krieg und andere Katastrophen (Um 16 Uhr
kleine Führung durch die Ausstellung)
Fachberatung zu Forschungsthemen
Zeitungskopien für Jubiläen zu Sonderpreisen
Bücher- und Festschriftenverkauf (antiquarisch)

Archive sichern die Geschichte unserer Gesellschaft

Archive bewahren Unterlagen, denen ein bleibender Wert für die
Gesellschaft oder Dritte zukommt. Sie bieten daher mit ihren
gesicherten Quellen die Gewähr von Rechtssicherheit und die
Möglichkeit der nachträglichen demokratischen Kontrolle
gesellschaftlichen Handelns. Darüber hinaus liefern Archive
Informationen zur Geschichte der Städte, die seit ihrer
Existenz auch immer wieder durch dramatische Ereignisse bedroht
wurden. Als Einrichtungen werden Archive selbst durch Feuer,
Wasser, Krieg und andere Katastrophen gefährdet, wie der
Einsturz des Stadtarchivs Köln im März 2009 zeigte. Die
Notfallplanung gehört spätestens seit dem zum festen
Bestandteil der archivischen Arbeit. Auch das Stadtarchiv
Witten ist notfallerprobt und setzt auf den Einsatz von
Notfallboxen.


INFO

Stadtarchiv Witten
Ruhrstraße 69
58452 Witten





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 5 10:42:33 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Mar 2012 10:42:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Rund um die Wolle auf Burg Altena, 18.03.2012
Message-ID: 4F549899020000D6000061C2@cl2x-sd2-vs>

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 02.03.2012, 11:51


AKTUELL

Rund um die Wolle auf Burg Altena

Einen Pullover kaufen wir in der Regel in einem Geschäft.
Darüber, wie aus der Schafswolle ein fertiges Kleidungsstück
entsteht, machen wir uns selten Gedanken. Bei einem Aktionstag
rund um das Thema Wolle können die Besucher der Museen des
Märkischen Kreises auf der Burg Altena nun mehr erfahren.

Barbara Wolter-Meinhardt aus Breckerfeld zeigt den Werdegang
von der Rohwolle bis zum fertigen Produkt in den einzelnen
Arbeitsschritten. Dafür bringt sie eine Handspindel und ein
Spinnrad mit. Für Interessierte steht ein zweites Spinnrad zur
Verfügung.

Die Vorführung findet am Sonntag, 18. März, von 14 bis 18 Uhr,
in der ehemaligen Cafeteria der Museen Burg Altena statt. Die
Besucher bezahlen nur den Museumseintritt.


INFO

Museen Burg Altena
Fritz-Thomée-Straße 80
58762 Altena





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 5 10:55:06 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Mar 2012 10:55:06 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Treckertruppe erklaert im Hamaland-Museum alte
Landtechnik, Vreden, 11.03.2012
Message-ID: 4F549B8A020000D6000061CF@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Borken"
Datum: 05.03.2012, 09:03


AKTUELL

Treckertruppe erklärt im Hamaland-Museum alte Landtechnik
Angebot am Sonntag, 11. März, von 14.30 bis 17 Uhr /
Ausstellung "Muskel- und Maschinenkraft" läuft noch bis zum 15.
April

"Muskel- und Maschinenkraft" - so lautet der Titel der aktuellen
Sonderausstellung im kreiseigenen Hamaland-Museum in Vreden.
Die Schau beleuchtet den Wandel bäuerlichen Lebens in der Zeit
von 1860 bis 1960. Am kommenden Sonntag, 11. März, können
Besucher von 14.30 bis 17 Uhr mit zwei Mitgliedern der
Treckertruppe des Vredener Heimatvereins fachsimpeln. Hermann
Hubbeling und Herbert Icking besitzen selbst alte Landmaschinen
und können zur Funktionsweise und zum Einsatz der gezeigten
Geräte aus erster Hand informieren.

Die Treckertruppe hat zahlreiche Exponate für die Ausstellung
zur Verfügung gestellt. Die alten Maschinen zeigen, wie der
Sprung der Landwirtschaft von der Selbstversorgung zur
Produktion für den Markt gelang. Besucher des Hamaland-Museums
können nachvollziehen, welche Arbeiten im Jahresverlauf auf
Feld und Hof anstehen. Die Ausstellung spannt den Bogen von der
Vorbereitung des Feldes über Saat und Ernte bis hin zum
Dreschen und Häckseln. Es ist zu sehen, wie Traktoren und
variabel einsetzbare Motoren nach und nach die Arbeit
erleichterten und die Kraft von Menschen und Zugtieren
ersetzten.


INFO

Die Ausstellung "Muskel- und Maschinenkraft" ist noch bis zum
15. April zu sehen. Das Hamaland-Museum/Kreismuseum Borken am
Butenwall 4 in Vreden ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17
Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene zwei Euro,
Schüler und Studenten zahlen einen Euro, Familien vier Euro.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.hamaland-museum.de sowie telefonisch unter 02564/39180.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 5 11:04:44 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Mar 2012 11:04:44 +0100
Subject: [WestG] [AUS] 200 Jahre Turnen, Steinfurt, 05.-09.03.2012
Message-ID: 4F549DCC020000D6000061D4@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Steinfurt"
Datum: 02.03.2012, 12:10


AUSSTELLUNG

200 Jahre Turnen - Ausstellung des Deutschen Turnerbundes für
eine Woche im Kreishaus Steinfurt
5. bis 9. März / Anlass ist das 150jährige Bestehen des
Turnerbundes Burgsteinfurt

Der Turnerbund Burgsteinfurt feiert in diesem Jahr sein
150-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hatte sich die
Turnabteilung des Vereins dafür eingesetzt, die Ausstellung
des Deutschen Turnerbundes "200 Jahre Turnbewegung -
200 Jahre soziale Verantwortung" nach Burgsteinfurt zu
holen. Das ist gelungen - für die Woche vom 5. bis 9. März.

Der Kreis Steinfurt stellt dafür sein Foyer zur Verfügung, um
möglichst vielen die Gelegenheit zu geben, sich in Ruhe die 20
Ausstellungstafeln anzusehen.

Die Ausstellung wurde erstmals im Juni 2011 in Berlin gezeigt.
Anlass war der 200. Geburtstag des ersten öffentlichen
Turnplatzes in der Berliner Hasenheide durch "Turnvater"
Friedrich Ludwig Jahn. Die Ausstellung zeigt anschaulich,
welche Entwicklung die Turnbewegung seither genommen hat. Was
1811 als revolutionär galt und neuartige Vorstellungen über den
Zusammenhang von Bewegung, Erziehung und Bildung vermittelte,
ist heute selbstverständlicher Bestandteil bürgerschaftlichen
Engagements.

Wer gerne wissen möchte, wieso aus der körperlichen
Ertüchtigung von Jungen heute ein Sportverband mit 70 Prozent
Frauen als Mitglieder geworden ist, wieso Solidarität ein
Kerngedanke ist und warum Turner und Turnerinnen sich mit dem
"Du" anreden, der sollte die Chance nutzen und die Ausstellung
besuchen. Das Kreishaus in Steinfurt ist montags bis freitags
zwischen acht und 18 Uhr geöffnet.

Die Turnbewegung umfasst heute rund 5 Millionen Mitglieder, die
unter dem Dach des Deutschen Turnerbundes (DTB) in über 20.000
Turnvereinen und Turnabteilungen organisiert sind. Als Verband
für Turnen und Gymnastik vereint der DTB eine breite Palette
von Sportarten, die sowohl den Wettkampf- und Breitensport, als
auch den Fitness- und Gesundheitssport für Frauen und Männer
jeden Alters umfassen.

Wichtigste Kernfelder sind das Kinderturnen, Fitness - und
Gesundheitssport und die klassischen, auch olympischen,
Turnarten wie das Geräte- und Trampolinturnen und die
Rhythmische Sportgymnastik. Bis heute leisten die Turnvereine
einen unverzichtbaren Bestandteil bürgerschaftlichen
Engagements, in dem viele Turnerinnen und Turner in den
Vereinen und Verbänden ehrenamtlich Verantwortung übernehmen
und für demokratisches Handeln im Verein stehen.


INFO

200 Jahre Turnen - Infos zur Ausstellung (pdf)
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=112658





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 5 11:09:33 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Mar 2012 11:09:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Historisches Lernen mit Video-Interviews aus dem
Visual History Archive, Muenster, 07.03.2012
Message-ID: 4F549EED020000D6000061D9@cl2x-sd2-vs>

Von: "Helga Pape"
Datum: 02.03.2012, 11:50


AKTUELL

Prof. Dr. Martin Lücke
"Margot hat nicht nur den Tod übelebt" - Historisches Lernen
mit Video-Interviews aus dem Visual History Archive

Das Erinnern an die Shoah geht gegenwärtig vom kommunikativen
Gedächtnis der Gesellschaft in ihr kulturelles Gedächtnis über.
Nur noch wenige Zeitzeuginnen und Zeitzeugen stehen heute
vis-a-vis und leibhaftig als authentische Gesprächspartner zur
Verfügung, um an die Schrecken der Verfolgung im
Nationalsozialismus zu erinnnern.

Im Visual History Archive des Shoah Foundation Institute sind
jedoch insgesamt 52.000 Video-Interviews mit Überlebenden der
Shoah konserviert. Dieses digitale Archiv (das mit Abstand
größte seiner Art) kann verwendet werden, um die Stimmen der
Opfer der Shoah nicht vollends verstummen zu lassen.

Im Vortrag soll dargestellt werden, wie solche biografischen
Quellen genutzt werden können, um historisches Lernen zum Thema
der Shoah anzubahnen. Im Mittelpunkt steht dabei die Diskussion
von Schülerfilmen: In Unterrichtsprojekten an Berliner
Oberschulen haben Schülerinnen und Schüler aus mehrstündigen
Gesamtinterviews kurze biografische Sequenzfilme geschnitten.
Was erzählen solche Filme über die Shoah und was haben die
Schüler daraus gelernt?

Dr. Martin Lücke arbeitet seit 2010 als Universitätsprofessor
für Didaktik der Geschichte an der Freien Universität Berlin.
Er ist Geschäftsführender Direktor und Mitglied des
Institutsrats des Friedrich-Meinecke-Instituts (2011-2013)
sowie Mitglied im Vorstand von "Lernen aus der Geschichte"
e.V.. Iim Jahr 2008 erhielt er den agpro-Förderpreis
Wissenschaft.


INFO

Mittwochsgespräch am 7. März, 20.00 Uhr in der Villa ten Hompel,
Kaiser-Wilhelm-Ring 28 in Münster

Geschichtsort
Villa ten Hompel
Stadt Münster
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel. 0251/492-7101
Fax 0251/492-7918
E-Mail: PapeHelga at stadt-muenster.de
URL: www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 5 11:53:23 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Mar 2012 11:53:23 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Der_Schlossplatz_soll_groe=C3=9Fer_we?=
=?utf-8?q?rden=3A_Ratsvorlage_zur_Umbenennung_des_Hindenburgplatzes?=
Message-ID: 4F54A933020000D6000061DF@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 05.03.2012, 11:33


AKTUELL

Der Schlossplatz soll größer werden
Ratsvorlage zur Umbenennung des Hindenburgplatzes

Die Stadtverwaltung schlägt dem Rat die Umbenennung des
Hindenburgplatzes in Schlossplatz vor. Folgt der Rat diesem
Vorschlag, gilt die vorhandene Bezeichnung "Schlossplatz"
künftig auch für die Fläche des Hindenburgplatzes. Die
bisherigen Anlieger des Schlossplatzes - unter anderem die
Verwaltung der Universität und der AStA - behalten ihre
Adressen einschließlich Hausnummern. Die Anlieger des
Hindenburgplatzes bekommen den Straßennamen "Schlossplatz" und
neue Hausnummern. Der Rat wird darüber am 21. März beraten und
entscheiden. Zuvor steht das Thema am 13. März in der
Bezirksvertretung Mitte auf der Tagesordnung. Die
Beschlussvorlage steht in Münsters Internetportal unter
www.muenster.de/stadt/strassennamen.

Die umfangreiche Ratsvorlage dokumentiert die Anträge und
Anregungen zur Benennung des Hindenburgplatzes, erläutert das
Ergebnis der Bürgerumfrage zu Straßennamen und fasst den
aktuellen Forschungsstand zur Person des ehemaligen
Reichspräsidenten zusammen. Wie mehrfach berichtet, hat die
Wissenschaft aufgrund neuer Forschungsergebnisse und bisher
unbekannter und unerschlossener Dokumente das Hindenburg-Bild
revidiert. Eine vom Ältestenrat des Rates eingesetzte
Kommission hat sich damit eingehend befasst und die Umbenennung
des Hindenburgplatzes vorgeschlagen.

Auch Jugendrat für Umbenennung

Über die Ergebnisse dieser Kommission und insbesondere die
neuen Erkenntnisse der historischen Forschung hat die
Stadtverwaltung umfangreich informiert - unter anderem mit
einer eigenen Straßennamen-Homepage im Internet, in zwei
Ausstellungen, zwei Informationsabenden und zuletzt einer
Podiumsdiskussion.

Die Bürgerumfrage zeigte, dass mehr als 48 Prozent der
Bürgerinnen und Bürger heute keinen Anlass mehr sehen,
Hindenburg durch die Namensgebung für Münsters größten Platz zu
ehren. Auch der Jugendrat hat sich mit der Frage befasst; er
hat einstimmig für die Umbenennung des Hindenburgplatzes
votiert.

Oberbürgermeister Markus Lewe: "Das Bedürfnis nach Information
und Diskussion in der Bürgerschaft war riesig. Kaum ein anderes
Thema wurde in Münster in jüngster Zeit so gründlich erörtert.
Die Mühe hat sich gelohnt, wir haben jetzt ein eindeutiges
Ergebnis: Hindenburg steht persönlich und unmittelbar für
historische Entscheidungen, die zu unermesslichem Leid und
Elend geführt haben. Er kann für die heutige Generation kein
politisches Vorbild sein. Ihm gebührt kein ehrendes Gedenken.
Der Hindenburgplatz ist daher umzubenennen."

Argumente für "Schlossplatz"

Für die Umbenennung in Schlossplatz sprechen unter anderem
folgende Argumente:

- Die Bezeichnung "Schlossplatz" existiert bereits, der Name
gilt künftig lediglich für eine größere Platzfläche;

- "Schlossplatz" hat unmittelbaren Bezug zu einem der
prominentesten Gebäude in Münster; die Lage ist einmalig und
für die Orientierung eindeutig;

- die 103 Anwohner des Hindenburgplatzes erhalten eine Adresse,
an der man gerne wohnt und arbeitet;

- "Schlossplatz" ist konsensfähig, während die Benennung nach
einer Person der Zeitgeschichte immer polarisieren kann;

- die Erweiterung des Schlossplatzes unterstreicht die
Bedeutung von Schloss und Universität; sollte, wie jüngst von
der Kaufmannschaft angeregt, ein Barockgarten zentrales Element
der Neugestaltung des heutigen Hindenburgplatzes werden, würde
das hervorragend zu Schloss und "Schlossplatz" passen;

- "Schlossplatz" fügt sich in die Systematik ein, nach der
innerhalb des Promenadenrings fast alle Straßen, Wege und
Plätze nach historischen Bauwerken, Orten oder bekannten
Anliegern benannt wurden.

Die Kosten für die Umbenennung betragen lediglich zirka 2000
Euro für neue Namensschilder und eine Tafel, die an geeigneter
Stelle auf die frühere Bezeichnung Hindenburgplatz hinweist.
Nach einem Ratsbeschluss und Bekanntmachung im Amtsblatt werden
die bisherigen Namensschilder rot durchgestrichen und bleiben
noch für etwa ein Jahr an ihrem Platz.

Für die Grundstückseigentümer und Anwohner übernimmt die Stadt
einen großen Teil der Adressumstellung. Sie benachrichtigt zum
Beispiel Rettungsdienste, Polizei, Feuerwehr und andere
städtische Dienststellen, Stadtwerke, Finanzamt, Grundbuchamt,
Rentenversicherung, Brief- und Zeitungszusteller,
Telekommunikationsanbieter, die Taxizentrale sowie einige
Hersteller von Navigationssystemen und Kartenmaterial.

Aufgabe der Anwohner ist es, ihre Adressen im Personalausweis
und im Fahrzeugschein (gebührenfrei) ändern zu lassen und
sonstige Stellen über die neue Adresse zu informieren.


INFO

Anlagen (pdf):

Ratsvorlage mit Anlagen

Dieser Meldung sind folgende Medien zugeordnet:

1_Ratsvorlage
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=112645

2_Anlage1_Ratsantrag
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=112659

3_Anlagen2-10
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=112662

4_Anlage11_Forschungsstand
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=112664

5_Anlage12_Bürgerumfrage
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=112665





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 6 10:33:21 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Mar 2012 10:33:21 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen und seine Bischofssitze im langen 10.
Jahrhundert, Paderborn, 06.03.2012
Message-ID: 4F55E7F1020000D600006228@cl2x-sd2-vs>

Von: "Marianne Witt-Stuhr" altertumsverein-paderborn.org>
Datum: 05.03.2012, 12:37


AKTUELL

Westfalen und seine Bischofssitze im langen 10. Jahrhundert.

Am Dienstag, 6. März 2012, hält Dr. Martin Kroker (Leiter des
Museums in der Kaiserpfalz Paderborn) im Rahmen der
Vortragsreihe des Vereins für Geschichte und Altertumskunde
Westfalens, Abteilung Paderborn, um 19.30 Uhr einen Vortrag
über Westfalen und seine Bischofssitze im langen 10.
Jahrhundert.

Die Veranstaltung findet in der Theologischen Fakultät
Paderborn (Kamp 6, Hörsaal 2) statt. Das 10. Jahrhundert
beginnt aus der Sicht der Schriftquellen als eine an
Nachrichten arme und dunkle Epoche. Gerade die Archäologie kann
für diese Zeit wertvolle Erkenntnisse liefern: Der Archäologe
Dr. Martin Kroker (Paderborn) stellt die Entwicklung der
westfälischen und sächsischen Bischofsitze im "langen 10.
Jahrhundert" vor. Der Vortrag setzt sich mit der Frage
auseinander, ob die inneren und äußeren Krisen, die mit dem
Zerfall des Karolingerreiches, den Einfällen der Wikinger und
der Ungarn einhergingen, auch spürbare Auswirkungen auf die
Entwicklung der norddeutschen Bischofsstädte hatten.
Archäologische und baugeschichtliche Quellen sind hier
unverzichtbare Ergänzungen zu den wenigen Schriftquellen.

INFO


Kontakt:
URL: http://www.altertumsverein-paderborn.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 6 10:40:09 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Mar 2012 10:40:09 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Abendvortrag des Foerdervereins des
Suedsauerlandmuseums, Attendorn, 15.03.2012
Message-ID: 4F55E989020000D60000622D@cl2x-sd2-vs>

Von: "Monika Löcken"
Datum: 05.03.2012, 14:49


AKTUELL

Den Abendvortrag auf der Jahreshauptversammlung des
Fördervereins des Südsauerlandmuseums wird Dirk Glaser halten.
Der ehemalige Moderator der "Lokalzeit Südwestfalen" ist seit
dem Jahr 2008 Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur und
steuert zusammen mit dreizehn Mitarbeitern den Prozess der
REGIONALE 2013. Dirk Glaser wird die aktuellen Entwicklungen
der Regionale in Südwestfalen und natürlich im Kreis Olpe
vorstellen. Der Fokus liegt dabei auf Projekten aus den
Bereichen Kultur und Tourismus, wie zum Beispiel dem
"NaturErlebnisgebiet Bigge-/Listersee", dem Bildungsvorhaben
"Südwestfalen macht Schule" oder dem "Museums- und Kulturforum
Südwestfalen".

Mit der REGIONALE 2013 werden derzeit in ganz Südwestfalen
zukunftsweisende Projekte entwickelt. Die Region soll hierdurch
weiter zusammen wachsen und als moderner, wettbewerbsfähiger
Standort gestärkt werden. Mit den Projekten werden
Herausforderungen, wie der Fachkräftemangel, der Klimawandel
oder die Verbesserung der Lebensqualität in den Städten und
Dörfern Südwestfalens angegangen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Abendvortrag
Datum: 15. März 2012: 20:00 Uhr
Südsauerlandmuseum
Alter Markt 1
57439 Attendorn
Tel.: 02722-3711
E-Mail: m.loecken at kreis-olpe.de
URL: www.suedsauerlandmuseum.de

Kontakt:
Monika Löcken
Südsauerlandmuseum
Alter Markt
57439 Attendorn
Tel.: 02722-3711
E-Mail: m.loecken at kreis-olpe.de
URL: www.suedsauerlandmuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 6 10:44:16 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Mar 2012 10:44:16 +0100
Subject: [WestG] [AKT] FRAUEN. ruhr .GESCHICHTE. zum Internationalen
Frauentag 2012
Message-ID: 4F55EA80020000D600006234@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 05.03.2012, 09:50
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

FRAUEN. ruhr .GESCHICHTE. zum Internationalen Frauentag 2012

Am 8. März wird wieder im ganzen Land der Weltfrauentag
gefeiert. Von der UN per Beschluss 1977 als Internationaler
Frauentag festgesetzt, konnte sich der Tag mit langer
politischer Tradition als fester Termin quer durch alle
politischen Frauenöffentlichkeiten durchsetzen.

Das Internetportal FRAUEN. ruhr .GESCHICHTE. ging 2010 zum
Kulturhauptstadtjahr ans Netz. Seitdem schreibt es über
Frauenbiografien die Geschichte des Ruhrgebiets weiter. Aus
aktuellem Anlass können sie dort einen Vortrag über politisch
aktive Frauen im Ruhrgebiet nachlesen

FRAUEN.ruhr.GESCHICHTE. stellt die allgemeine Geschichte des
Ruhrgebiets über Frauenbiografien dar. Einführungen und
Literaturempfehlungen ermöglichen individuelle Vertiefung. Ein
Zugang bietet Neuigkeiten zu Publikationen und
Geschichtsprojekten. Seit neuestem präsentiert das Portal
Tonspuren, auf denen Frauen über ihr Leben und Arbeiten im
Revier erzählen. Ihre Stimmen berühren und machen aus der
Geschichte deutlich, worum es beim Internationalen Frauentag
auch heute noch geht: um die Stärkung für den alltäglichen
Widerstand gegen Diskriminierung, Sexismus, Rassismus und
Patriachalismus und um eine Aufforderung zum Engagement für
Gleichheit, Demokratie, Eigenständigkeit und Selbstbestimmung.

FRAUEN.ruhr.GESCHICHTE. ist ein Projekt vom Forum
Geschichtskultur an Ruhr und Emscher und LWL-Industriemuseum
mit vielen KooperationspartnerInnen.


INFO

Donnerstag, 8. März 2012

Dr. Uta C. Schmidt
0231-9866489
E-Mail: utac.schmidt at frauenruhrgeschichte.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 6 10:47:20 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Mar 2012 10:47:20 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Hoelzerne Boegen und prunkvolle Buecher, Herne,
10./11.03.2012
Message-ID: 4F55EB38020000D600006239@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.03.2012, 12:25


AKTUELL

Hölzerne Bögen und prunkvolle Bücher
Kreativseminare im LWL-Museum für Archäologie

Im LWL-Museum für Archäologie in Herne stehen die nächsten
Kreativseminare an, in denen Fingerfertigkeit und
handwerkliches Können gefragt sind. Ob aus Holz oder Papier -
ein individuelles Endprodukt, das jeder mit nachhause nehmen
kann, gibt es auf jeden Fall.

Zunächst geht's an die Werkbank: Am 10. und 11. März bauen
Interessierte jeweils von 9 bis 20 Uhr ihren eigenen Langbogen.
Dieser aus einem einzigen Stück Holz gefertigte Bogen war im
Mittelalter eine wichtige Waffe, mit der ganze Einheiten
ausgestattet wurden.

Im Seminar stellen Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene ihre
Bögen nach Vorgaben aus Bildquellen und archäologischen Funden
des 12. Jahrhunderts her. Eine selbst gespleißte Sehne und zwei
Pfeile komplettieren die Ausrüstung, Rohlinge aus Hickoryholz
sowie weiteres Material werden gestellt. Die Handhabung ihrer
Bögen und ihre Zielsicherheit erproben die Teilnehmenden im
abschließenden Praxistest.

In die klösterlichen Schreibstuben des Mittelalters führt das
Kreativseminar "Scriptorium" am 17. März ab 11 Uhr. Vermittelt
werden in dem 6-stündigen Seminar neben theoretischem Wissen
vor allem praktische Fertigkeiten in der Erstellung von
Schriften und Illustrationen nach mittelalterlichen Vorbildern.
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren können die oft
mühevolle Kleinarbeit nachvollziehen, in der damals reich
illustrierte, kunstvolle Bücher entstanden. Am Vormittag
bereiten die Teilnehmenden die Seiten vor und erstellen ihre
eigene Tinte. Sie erlernen mittelalterliche Schriftarten und
das Schreiben mit dem Griffel auf Wachstafeln. Am Nachmittag
wird es dann bunt: mit selbst hergestellten Farben wird die
Bebilderung für die Buchseiten kreiert - ganz wie damals in den
Scriptorien.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine telefonische
Anmeldung unter 02323 94628-0 oder 94628-24 während der
Öffnungszeiten des LWL-Museums erforderlich.


INFO

Termine:
Kreativseminar "Langbogenbau"
Teil 1 am Samstag, 10.3.2012, und Teil 2 am Sonntag,
11.3.2012, jeweils 9 Uhr bis 20 Uhr
Kosten: 165 Euro pro Person, inklusive Material,
zuzüglich Museumseintritt
Altersstufen: Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren

Kreativseminar "Scriptorium - Mittelalterliche Buchkunst"
17.3.2012, 11 Uhr bis 17 Uhr
45 Euro pro Person, inklusive Material,
zuzüglich Museumseintritt
Altersstufen: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene

LWL-Museum für Archäologie
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 946 28-0
Fax: 02323 946 28-33
E-Mail: lwl-archaeologiemuseum at lwl.org
URL: www.lwl-landesmuseum-herne.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 7 10:16:54 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Mar 2012 10:16:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stadtjubilaeum 775 Jahre Iserlohn: Stadtarchiv und
VHS laden ein zu Vortragsreihe
Message-ID: 4F573596020000D600006270@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 06.03.2012, 09:04


AKTUELL

Stadtjubiläum 775 Jahre Iserlohn: Stadtarchiv und VHS laden ein
zu Vortragsreihe

Im Rahmen des Stadtjubiläums 775 Jahre Iserlohn veranstaltet
das Stadtarchiv in Kooperation mit der Volkshochschule Iserlohn
eine zweiteilige Veranstaltungsreihe zu verschiedenen Aspekten
der Stadtgeschichte. Dazu sind alle Interessierten herzlich
eingeladen.

Unter dem Titel "Streifzüge durch die Stadtgeschichte" werden
im ersten Halbjahr 2012 in fünf Vorträgen neben der
Stadtgründung die wirtschaftliche Bedeutung und die
städtebauliche Entwicklung Iserlohns sowie die 700-Jahr-Feier
im Jahr 1937 thematisiert. Als Referenten konnten mit Dr.
Leopold Schütte (Münster), Prof. Dr. Wilfried Reininghaus
(Düsseldorf), Dr. Dr. Norbert Aleweld (Iserlohn), Dr. David
Gropp (Münster) und Götz Bettge (Iserlohn) namhafte Historiker,
Archivare und Kunsthistoriker gewonnen werden.

Dr. Leopold Schütte beginnt die Vortragsreihe am Montag, 12.
März, um 18.30 Uhr mit dem Thema "Kirchspiel, Burg und Stadt -
Die drei Anfänge Iserlohns": Die Entstehung der Siedlung "Lon",
später Iserlohn, spielt sich bis ins 13. Jahrhundert hinein
weitgehend im Dunkel der Geschichte ab. Zeitlich gesicherte
Quellen gibt es weder für die Entstehung und Ersterwähnung der
ersten Siedlung im Läger-/Baarbachtal mit der "Bauernkirche",
noch für die Stadtwerdung mit der "Obersten Stadtkirche". Auch
für den für "Iser"lohn namengebenden Abbau und für die
Verarbeitung von Eisen gibt es keine frühen Quellen. Somit kann
es in einem Vortrag zur Vorzeit und Frühzeit der Stadt nur um
eine Bestandsaufnahme und Neuabwägung der früher gewonnenen
Kenntnisse gehen.

Die weiteren Vortrags-Termine im ersten Halbjahr sind:

Montag, 16. April, 18.30 Uhr
"Iserlohn - Die Stadt der Kaufleute, 17. bis 19. Jahrhundert"
(Prof. Dr. Wilfried Reininghaus)

Montag, 7. Mai, 18.30 Uhr
"Die Stadtentwicklung Iserlohns. Von der dörflichen Siedlung
des Mittelalters zur Industriestadt" (Dr. Dr. Norbert Aleweld)

Montag, 21. Mai, 18.30 Uhr
"Stadtsanierung und Denkmalschutz in Iserlohn. Entwicklungen
und Probleme seit den 1960er Jahren" (Dr. David Gropp)

Montag. 4. Juni, 18.30 Uhr
"Das Stadtjubiläum 1937" (Götz Bettge)

Alle Veranstaltungen des ersten Halbjahres finden im
Stadtarchiv in der "Alten Post", Theodor-Heuss-Ring 5, statt.
Der Eintritt kostet jeweils vier Euro (ermäßigt zwei Euro). Für
Studierende, Schülerinnen und Schüler ist der Eintritt frei.
Ausführliche Informationen zur Vortragsreihe "Streifzüge durch
die Stadtgeschichte" enthält auch der dazu erschiene Flyer, der
ab sofort im Stadtarchiv und in den weiteren städtischen
Kulturinstituten und Verwaltungsgebäuden sowie in Geschäften
erhältlich ist. Er ist auch im Internet unter
www.archiv-iserlohn.de abrufbar.

Der für das zweite Halbjahr 2012 geplante zweite Teil der
Veranstaltungsreihe wird sich spezielleren Einzelthemen aus der
Stadtgeschichte an jeweils dazu passenden Veranstaltungsorten
widmen. Die Termine werden rechtzeitig angekündigt.


INFO

Logo "775 Jahre Iserlohn"
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=112251

Flyer Vortragsreihe Stadtarchiv
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=112643





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 7 10:19:33 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Mar 2012 10:19:33 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2012/08
Message-ID: 4F573635020000D600006276@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 06.03.2012, 08:57


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2012-08 für den Zeitraum vom 25.02.2012 bis

zum 02.03.2012 mit insgesamt 21 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2012-08&fach=wes





Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 7 10:23:02 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Mar 2012 10:23:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Meditationen ueber Zeit, Attendorn, 11.03.2012
Message-ID: 4F573706020000D60000627B@cl2x-sd2-vs>

Von: "Monika Löcken"
Datum: 05.03.2012, 14:42


AKTUELL

Meditationen über Zeit

Was ist Zeit? Von Seneca und Goethe über Christian Morgenstern
und Kurt Tucholsky zu Michael Ende und John Lennon; welche
Gedanken machten sich die bedeutendsten Köpfe ihrer jeweiligen
Epoche über das Thema Zeit? Dies wird in dieser
spannend-kurzweiligen Aufführung vorgestellt und musikalisch
interpretiert:

Sprecher: Prof. Dr. Friedhelm Decher
Musik: Bernward Koch

Zeitnot wird für immer mehr Menschen in modernen Gesellschaften
zu einem alltäglichen Dauerproblem. In immer größerem Maße
scheint es Mühe zu bereiten, sich freie Zeiträume zu schaffen:
sei es im Beruf, unter Freunden oder in der Familie.

Aber was ist das eigentlich - Zeit? Mit dieser Frage mühte sich
auch der Philosoph und Kirchenvater Augustinus im späten 4.
Jahrhundert ab. Und er gab sich selbst die Antwort: "Wenn
niemand mich danach fragt, weiß ich's, will ich's aber einem
Fragenden erklären, weiß ich's nicht".

Dieses Paradox wurde ihm zum Anlass, sehr ernsthaft über die
Zeit zu meditieren. Damit stand und steht er nicht allein. In
allen Epochen sehen wir, wie die bedeutendsten Köpfe der
jeweiligen Zeit über diese Frage nachsinnen und nach Antworten
suchen. Eine kleine Auswahl solcher Meditationen über Zeit wird
in dieser unterhaltsamen Matinee vorgestellt und musikalisch
interpretiert.

Prof. Dr. Friedhelm Decher lehrt Philosophie an der Universität
Siegen und an der Mittwochsakademie der Universität Siegen und
ist Buchautor. Soeben ist sein 12. Buch "Die Schule der
Philosophen" im Lambert Schneider Verlag erschienen.

Bernward Koch ist seit vielen Jahren als Musiker und Komponist
besonders in den USA erfolgreich. Ende 2011 wurde seine neunte
Solo-CD SILENT STAR wieder direkt bei dem amerikanischen Label
Real Music veröffentlicht, siehe auch www.bernwardkoch.com.

Sonntag, 11. März 2012, Südsauerlandmuseum Attendorn, 16 Uhr
In der Pause gibt es warme und gekühlte Getränke sowie ein Imbiss.


INFO

Veranstalter:
Südsauerlandmuseum Attendorn
Alter Markt 1
57439 Attendorn
Telefon: 02722 / 3711
URL: www.suedsauerlandmuseum.de


Veranstaltungsdaten:
Literatur & Musik
Meditationen über Zeit

Datum: 11. März 2012
Südsauerlandmuseum, Museum für Kunst und Kultur des
Kreises Olpe in Attendorn
Alter Markt 1
57439 Attendorn
Tel.: 02722/3711
E-Mail: m.loecken at kreis-olpe.de
URL: www.suedsauerlandmuseum.de

Kontakt:
Monika Löcken
Südsauerlandmuseum
Alter Markt 1
57439 Attendorn
Tel.: 02722-3711
E-Mail: m.loecken at kreis-olpe.de
URL: www.suedsauerlandmuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 7 10:31:45 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Mar 2012 10:31:45 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Filmvorfuehrung: Tankpause an der Ruhr, Bochum,
29.03.2012
Message-ID: 4F573911020000D600006280@cl2x-sd2-vs>

Von: "Uwe Kriening"
Datum: 05.03.2012, 08:24


AKTUELL

Für alle Interessenten unserer Archivkinoreihe "Bochum bewegt"
weise ich auf die Vorführung unseres aktuellen Films im März am
Donnerstag, den 29.3.2012 um 19 Uhr hin:

Tankpause an der Ruhr

In Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Dietmar Bleidick vom Historischen
Archiv BP/ARAL in Bochum zeigen wir diesen in vielerlei Hinsicht
bemerkenswerten Film: Er ist ein Werbefilm für ein Markenprodukt - und
zugleich für die Lebensqualität einer Region. Er bietet nostalgische
Bilder aus der Zeit, als der Pott noch kochte - und ein frühes
Beispiel für den trotzigen Verweis auf die grünen und kulturellen
Seiten
des Ruhrgebiets.

Gesprächspartner: Herr Dr. Dietmar Bleidick, Historisches Archiv
BP/ARAL

Autor u. Regie: Erich Menzel
Auftraggeber: B.V. Aral AG, Bochum
Produzent: Filminstitut E. Menzel für die B.V.ARAL AG Bochum.- 1955.-
Farbe.- 38 Min.


INFO

Wann:
Donnerstag, 29.3.2012, Beginn 19.00 Uhr
Einlass 18.50 Uhr - Begrenzte Platzanzahl!
Kartenreservierung unter 0234-910-9510 (Di-Fr 10-18 Uhr)
Nicht abgeholte Karten verfallen 30 Minuten vor Beginn der
Veranstaltung!
Sollte die erste Veranstaltung ausgebucht sein, wird der Film
um 20 Uhr wiederholt!

Wo:
Wittener Strasse 47 (Nähe Hauptbahnhof im alten ARAL-Gebäude)
Besucher der Veranstaltungen können den BP-Parkplatz
(Akademiestraße rechte Seite) nutzen.







From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 7 10:37:14 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Mar 2012 10:37:14 +0100
Subject: [WestG] [POS] Literaturkommission fuer Westfalen,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: 4F573A5A020000D600006285@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 05.03.2012, 09:02


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist in der
Literaturkommission für Westfalen zum 15. Mai 2012 die Stelle
als

wissenschaftliche Volontärin/ wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf 2 Jahre befristet.

Die Literaturkommission für Westfalen ist eine
wissenschaftliche Kommission, die eine eigene Schriftenreihe
herausgibt, Ausstellungen durchführt, ein Literaturarchiv
unterhält und das Programm des Westfälischen Literaturmuseums
Haus Nottbeck betreut.

Das Volontariat vermittelt Kenntnisse und Erfahrungen in den
Bereichen Literaturforschung, Literaturvermittlung, Edition,
Museum und Archiv. Es qualifiziert für eine angestrebte
Tätigkeit in der Hochschulgermanistik oder in den Bereichen
Lektorat, Redaktion, Publishing und Kulturmanagement.

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Germanistik oder
einem verwandten kulturwissenschaftlichen Fach
- Sprach- und Formulierungskompetenz
- möglichst Vorkenntnisse in der Editionspraxis
- Motivation, Eigeninitiative, Teamfähigkeit,
Improvisationsvermögen, Genauigkeit und Sorgfalt

Wir bieten:
- einen umfassenden Praxiserwerb auf dem Gebiet der
westfälischen Literaturforschung
- die Einarbeitung in das umfassende Tagesgeschäft einer
literaturwissenschaftlichen Institution mit Dokumentations-,
Beratungs-, Organisations-, Redaktions- und Medienarbeit
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes eine monatliche Pauschalvergütung von 1.201,92
? brutto,ggfs. zzgl. Familienzuschlag

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende fachliche Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
12/12 bis zum 23.03.2012 (Eingangsstempel LWL) an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 8 11:42:48 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Mar 2012 11:42:48 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Thementage im LWL-Museum fuer Archaeologie in Herne
Message-ID: 4F589B38020000D6000062FB@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.03.2012, 09:02


AKTUELL

"Du bist Westfalen!"
Thementage im LWL-Museum für Archäologie - Jede westfälische
Region präsentiert ihre Schätze

Das LWL-Museum für Archäologie stellt ab 18. März die
archäologischen Schätze aus Westfalen unter dem Titel "Du bist
Westfalen!" an insgesamt vier Themensonntagen vor - und macht
so die archäologische Bedeutung jeder Region vom Münsterland
bis zum Ruhrgebiet, von Ostwestfalen bis Südwestfalen deutlich.

Götterfiguren, Münzschätze, Fürstengräber - dies und vieles
mehr finden die Archäologen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) in der Region. Viele der Funde, die bei
ihrer Entdeckung Schlagzeilen machten, sind heute im LWL-Museum
in Herne, dem Westfälischen Landesmuseum für Archäologie.

"Wir möchten unseren Besuchern einmal die Archäologie-Schätze
aus ihrer direkten Nachbarschaft zeigen - und präsentieren
exklusiv an diesen Tagen auch bislang noch nie ausgestellte
Neuentdeckungen", meint Dr. Josef Mühlenbrock, Leiter des
LWL-Museums für Archäologie. "Denn viele Menschen wissen gar
nicht, dass sie ihre Ortsgeschichte hier bei uns in Herne sehen
können."

Vier Sonntage im Zeichen der Region An insgesamt vier
Themensonntagen stellt das Museum bei freiem Eintritt aktuelle
und ältere Funde aus dem Münsterland (18. März), aus
Ostwestfalen-Lippe (20. Mai), Südwestfalen (19. August) und dem
östlichen Ruhrgebiet (21.Oktober) in den Mittelpunkt - und
nicht nur das: Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen,
Gesprächen mit den Ausgräbern und Restauratorinnen,
Themenführungen und kulinarischen Spezialitäten aus der
jeweiligen Region runden den "Du bist Westfalen!"-Tag ab.
Vereine, Museen und Institutionen aus der Region informieren zu
den Themen Archäologie und Geschichte vor der eigenen Haustür.
Filme, handwerkliche und experimentelle Vorführungen warten
außerdem auf alle Archäologie-Interessierten.

Überraschungen aus der eigenen Heimat sind bei den Rundgängen
durch die Höhepunkte der regionalen Funde eingeplant: Wer weiß
noch, dass das kostbarste Bronzegefäß Westfalens, eine mit
geheimnisvollen Punkten verzierte, 2500 Jahre alte Amphore, auf
einem Misthaufen in Gevelinghausen im Hochsauerlandkreis
gefunden wurde? Oder dass ein Fürst mit goldenen
Taschenbeschlägen und einem Prunkschwert, zusammen mit zwölf
Pferden im münsterländischen Beckum sein Grab fand? Und dass
der älteste Goldfund aus Westfalen ein wunderschöner, 3500
Jahre alter Ring, von Archäologen in der Nähe von Bad
Wünnenberg in Ostwestfalen geborgen wurde?

Der Eintritt an allen "Du bist Westfalen!" - Thementagen ist
frei.


INFO

Weitere Informationen gibt es unter
URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

Termine "Du bist Westfalen!"

18.3. 2012: Münsterland
20.5.2012: Ostwestfalen-Lippe
19.8.2012: Südwestfalen
21.10. 2012: Östliches Ruhrgebiet

Jeweils von 11-18 Uhr

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 8 11:53:53 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Mar 2012 11:53:53 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Lehmann,
Ulrich: Das "Germanenlager" im Havixbrock bei Lippborg, Gemeinde Lippetal,
Kreis Soest
Message-ID: 4F589DD1020000D600006300@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.03.2012, 10:48


LITERATUR

Keine Germanen im "Germanenlager"
LWL-Altertumskommission erforscht rätselhafte Burganlage im
Havixbrock

Einst war sie eine wehrhafte Burg im Besitz des westfälischen
Hochadels - heute ist das so genannte "Germanenlager" eine
unscheinbare Wallanlage inmitten eines kleinen dichten Waldes
in Lippetal (Kreis Soest) nahe Beckum (Kreis Warendorf). Der
neue archäologische Burgenführer der Altertumskommission für
Westfalen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bringt
Licht in die Geschichte des Bodendenkmals.

Das "Germanenlager" verdankt seinen Namen frühen Forschern im
19. Jahrhundert, die hier einen Stützpunkt der Germanen gegen
die Römer sehen wollten. Mit neuesten wissenschaftlichen
Forschungsmethoden hat Autor Ulrich Lehmann die Burganlage
jetzt neu untersucht. Die Ergebnisse und Funde zur Zeit (bis
16. März) im Rahmen einer Ausstellung der Wissenschaftlichen
Kommissionen für Landeskunde im LWL-Landeshaus in Münster zu
sehen.

Die Anfänge der Burg reichen nach archäologischen
Untersuchungen zwar nicht bis zu den Germanen, aber immerhin
bis ins 9. Jahrhundert zurück. Zu dieser Zeit war sie ein
bedeutender Drehpunkt des westfälischen Mittelalters und lag an
einer der wichtigsten Wegeverbindungen von Beckum nach Soest.
Während der Ungarneinfälle im 10. Jahrhundert schützte sie die
Bevölkerung im Umfeld. Die Befestigung wurde nur bis in die
Zeit um 1100 genutzt und verfiel danach zunehmend.

Der 32 Seiten starke Burgenführer wird von der
Altertumskommission für Westfalen beim Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) herausgegeben. Erhältlich ist er direkt
bei der Altertumskommission, den archäologischen Museen des LWL
und über den örtlichen Buchhandel.


INFO

Ulrich Lehmann
Das "Germanenlager" im Havixbrock bei Lippborg, Gemeinde
Lippetal, Kreis Soest
Heft 32 der Reihe "Frühe Burgen in Westfalen",
32 Seiten, 22 Abbildungen, ISSN 0939-4745,
3,50 Euro zzgl. Porto und Verpackungspauschale

Bezug:
Altertumskommission für Westfalen
An den Speichern 7
48157 Münster
Telefon: 0251 591-8990
E-Mail: altertumskommission at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 8 11:56:52 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Mar 2012 11:56:52 +0100
Subject: [WestG] [KONF] "Archaeologie in Westfalen-Lippe", Muenster,
30.03.2012
Message-ID: 4F589E84020000D600006306@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.03.2012, 14:02


TAGUNG

Aktuelle Projekte und neueste Forschungsergebnisse
Fachtagung über Archäologie in Westfalen-Lippe Ende März in
Münster

Ein neues Römerlager an der Lippe, ein Münzschatzfund bei
Münster, das erste linienbandkeramische Gräberfeld bei Warburg
-über diese neuen Funde und Forschungsprojekte von der
Paläontologie bis zur Neuzeit informiert der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) auf der öffentlichen Fachtagung am 30.
März in Münster. Bei der ganztägigen Veranstaltung referieren
25 Wissenschaftler aus ganz NRW über aktuelle Themen. Die
Tagung richtet sich an Fachleute und Interessierte, eine
Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl
erforderlich. Die Tagungsgebühr beträgt 18 Euro.

"Das vergangene Jahr hat wieder gezeigt, wie viel sich in der
archäologischen Forschung tut und wie wichtig Kooperationen mit
externen Grabungsfirmen, ehrenamtlichen Helfern oder in der
wissenschaftlichen Untersuchung der Funde geworden sind" meint
Prof. Dr. Michael M. Rind, Initiator der Tagung und Direktor
der LWL-Archäologie für Westfalen. Neben aktuellen
archäologischen Grabungsergebnissen werden auch neue
wissenschaftliche Methoden vorgestellt und über Erfahrungen in
der Zusammenarbeit mit externen Fachfirmen berichtet.

Die Teilnahme an der Tagung ist nur nach verbindlicher
Anmeldung bis zum 15.3. unter der Tel. 0251 591 8801 oder per
E-Mail lwl-archaeologie at lwl.org möglich.

Die Tagung ist eine Veranstaltung der LWL-Archäologie für
Westfalen. Sie wird gefördert vom Ministerium für Wirtschaft,
Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes
Nordrhein-Westfalen.


INFO

Tagungsdaten:
Tagung "Archäologie in Westfalen-Lippe"
Freitag, 30.3.2012, von 9-18 Uhr
Tagungsgebühr: 18,- ?

Tagungsort:
Brökers Backhalle
An den Speichern 10
48157 Münster
URL: http://www.lwl-archaeologie.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 9 11:34:11 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Mar 2012 11:34:11 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Stiehl, Alexandra: Die "Huenenburg" bei Gellinghausen,
Gemeinde Borchen, Kreis Paderborn
Message-ID: 4F59EAB3020000D600006366@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.03.2012, 11:25


LITERATUR

Von Riesen keine Spur
Neuer Führer über die "Hünenburg" bei Gellinghausen

Zeugnisse einer einst mächtigen Burg thronen über der
Landschaft. Die imposanten Wälle und Gräben lassen Wanderer
noch heute staunen. Nicht zu übersehen blickt die "Hünenburg"
von einem Bergsporn bei Gellinghausen über das Altenautal. In
einem neuen archäologischen Führer der Altertumskommission (LWL)
präsentiert Archäologin Alexandra Stiehl diese beeindruckende
Anlage nun in der Reihe "Frühe Burgen in Westfalen".

Unweit von Paderborn bot die Burg im Mittelalter Schutz für die
umliegende Bevölkerung. Zwischen dem 8. und 13. Jahrhundert
wurde sie immer wieder gesichert und ausgebaut. Doch wer die an
strategisch günstiger Stelle gelegene Burg erbaut hat, bleibt
weiterhin ein Rätsel. Dennoch lässt sich ihre Geschichte bis in
vorchristliche Zeit zurückverfolgen. Dies konnten Ausgrabungen
aufdecken und dabei die Überreste eines Gefechts zu Tage
fördern. Im 3. Jahrhundert v. Chr. war die Befestigung von
Gellinghausen hart umkämpft, was die zahlreichen Brandspuren
und Waffenfunde belegen.

Auch in weiteren Forschungen wird sich Alexandra Stiehl künftig
mit dem Geschehen auf der Burg und ihrer Umgebung befassen.
Vorab stellt die Autorin aber schon mal die spannendsten
Ergebnisse und Rekonstruktionen in einer handlichen Publikation
vor.

Das 36 Seiten starke Heft wird von der Altertumskommission für
Westfalen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
herausgegeben.

Erhältlich ist es direkt bei der Altertumskommission (s. Bezug),
den archäologischen Museen des LWL und über den örtlichen
Buchhandel.


INFO

Alexandra Stiehl
Die "Hünenburg" bei Gellinghausen, Gemeinde Borchen,
Kreis Paderborn
Heft 33 der Reihe "Frühe Burgen in Westfalen",
36 Seiten, 27 Abbildungen, ISSN 0939-4745, UVP 3,50 Euro
zzgl. Porto und Verpackungspauschale

Bezug:
Altertumskommission für Westfalen
An den Speichern 7
48157 Münster
Telefon: 0251 591-8990
E-Mail: altertumskommission at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 9 11:38:23 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Mar 2012 11:38:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Landesmuseum eroeffnet Werkstatt und
Informationspunkt fuer die "Goldene Pracht"
Message-ID: 4F59EBAF020000D600006371@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.03.2012, 11:52


AKTUELL

Kunst erleben im goldenen Pavillon
LWL-Landesmuseum eröffnet Werkstatt und Informationspunkt für
die "Goldene Pracht"

Goldener Glanz auf dem Domplatz in Münster: Seit wenigen Tagen
ist der goldene Pavillon in Betrieb. Der Bau wurde für die
Ausstellung "Goldene Pracht. Mittelalterliche Schatzkunst in
Westfalen" (bis 28. Mai 2012) errichtet, die der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), die Domkammer der
Kathedralkirche St. Paulus und der Exzellenzcluster "Religion
und Politik" der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
gemeinsam entwickelt haben. Im Pavillon befinden sich eine
Goldschmiedewerkstatt, in der Kinder, Jugendliche und
Erwachsene in Workshops selbst kreativ werden können, und ein
Informationspunkt für Besucher und Interessierte.

Der 120 Quadratmeter große Pavillon ist in goldenes Kupferblech
gehüllt und nimmt damit das Thema der Ausstellung visuell auf.
Durch die bodentiefen Fenster an allen vier Seiten wirkt der
Pavillon offen und erlaubt damit auch Einblick von außen in die
Goldschmiede-Werkstatt.

"Die Idee, einen Pavillon auf dem Domplatz zu errichten, ist
zunächst aus der Raumnot geboren", erklärt Dr. Hermann Arnhold,
Direktor des LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte.
Durch den Neubau des Museums und die zahlreichen Leihgaben der
Ausstellung "Goldene Pracht" herrscht im Altbau am Domplatz
Platzmangel. Deshalb musste für die Kunstvermittlung ein neuer
Raum gesucht werden. "Mit dem Pavillon haben wir jetzt eine
architektonisch überzeugende Lösung gefunden: Der sternförmige
Bau bietet Platz für rund 30 Workshop-Teilnehmer und einen
Informationspunkt", sagt Historiker Prof. Dr. Gerd Althoff vom
Exzellenzcluster "Religion und Politik". Auf dem zentral
gelegenen Domplatz ist der Pavillon zwischen dem Bischöflichen
Palais und dem Westportal des Doms schon von weitem sichtbar.
"Gleichzeitig verbindet er die beiden Ausstellungsorte
LWL-Landesmuseum und Domkammer symbolisch miteinander",
erläutert Dr. Udo Grote, Direktor der Domkammer.

Das Kunstvermittlungsangebot zur Ausstellung "Goldene Pracht"
umfasst Tages-, Wochenend- und Ferienworkshops, in denen die
Workshop-Teilnehmer erste Kenntnisse in der Buch- und
Glasmalerei erwerben, Schmuckanhänger aus Emaille herstellen
oder Experten beim Schauschmieden beobachten können: "Der Glanz
von Gold, Silber und Edelsteinen fasziniert die Menschen. Dies
ist auch heute trotz allen Wohlstandes noch so", erläutert
Ingrid Fisch, Leiterin der Kunstvermittlung am
LWL-Landesmuseum. Für Kinder gibt es ein Mitmach-Buch, das
Kinder und Jugendgruppen zur Ausstellung erarbeitet haben und
in dem die Themen rund um die "Goldene Pracht" anschaulich
dargestellt werden. Das Mitmachbuch ist im LWL-Landesmuseum für
4,50 Euro erhältlich.

Studierende der msa (münster school of architecture) haben den
Pavillon unter der Leitung der Architekten Marc Günnewig und
Jan Kampshoff entworfen, deren Büro modulorbeat die Umsetzung
übernahm. Insgesamt haben sich mehr als 30 Studierende
monatelang mit dem Projekt "Goldene Pracht" beschäftigt. Der
Entwurf, der jetzt auf dem Domplatz realisiert wird, wurde von
einer Jury ausgewählt. Ziel war es, ein Gebäude mit
Signet-Charakter zu schaffen, das gleichzeitig alle
Anforderungen an das museumspädagogische Programm erfüllt. Das
Material für die goldene Fassade stellte die Firma KME aus
Osnabrück zur Verfügung.

Der Pavillon liegt gleich neben dem Wochenmarkt, die
Marktstände müssen aber nicht weichen. Es fallen jedoch einige
Parkplätze weg, die die Marktbeschicker im hinteren Teil des
Domplatzes üblicherweise nutzen. Das LWL-Landesmuseum hat aus
diesem Grund 20 Parkplätze auf dem Hindenburgplatz angemietet,
auf die die betroffenen Händler ausweichen können.


INFO

Der Pavillon ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
Dienstag 10-16 Uhr
Mittwoch 9-16 Uhr
Donnerstag 10-21 Uhr
Freitag 10-18 Uhr
Samstag 9-17 Uhr
Sonntag 12-17 Uhr
Montag geschlossen

Hintergrund
Die Ausstellung "Goldene Pracht" ist ein Kooperationsprojekt
des Bistums Münster, des LWL-Landesmuseums für Kunst und
Kulturgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
und des Exzellenzclusters "Religion und Politik" der
Universität Münster. Vom 26. Februar bis 28. Mai 2012
präsentiert sie auf 1.500 Quadratmetern 300 herausragende Werke
der Goldschmiedekunst des 10. bis 16. Jahrhunderts. Die
Kuratoren haben 220 Leihgaben von internationalem Rang
zusammengetragen. Diesen werden 60 Exponate aus dem Domschatz
und dem LWL-Landesmuseum gegenübergestellt.

Hinweis:
Weitere Informationen unter
URL: http://www.goldene-pracht.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 9 11:42:18 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Mar 2012 11:42:18 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Visuelle Revolten" in der Plakatkunst: Ausstellung
im LWL-Landesmuseum bis Ostermontag verlaengert
Message-ID: 4F59EC9A020000D600006377@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.03.2012, 10:31


AKTUELL

"Visuelle Revolten" in der Plakatkunst
Ausstellung im LWL-Landesmuseum bis Ostermontag verlängert

Mit bunten Plakaten in den Frühling: Die aktuelle
Studioausstellung "Visuelle Revolten. Langzeitwirkung 68 - Der
visuelle Umbruch" im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte wird bis zum 9. April (Ostermontag)
verlängert. Der dritte Teil der Ausstellungsserie "Visuelle
Revolten" beschäftigt sich mit den Auswirkungen der
Studentenproteste auf die Plakatkunst.

Im Jahrzehnt der Revolte von der Mitte der 1960er bis in die
Mitte der 1970er Jahre kam in der westlichen Welt scheinbar
alles Etablierte auf den Prüfstand. Auch die Welt der
Plakatbotschaften blieb davon nicht unberührt. Neue Muster der
"Visuellen Kommunikation" lösten das traditionell verwurzelte
Handwerk der Gebrauchsgrafik ab. Dabei wirkten die Plakatmacher
aus der linksalternativen ?68er-Szene wie
gesamtgesellschaftliche Katalysatoren: Selbst im
bürgerlich-konservativen Lager wurde die locker-linke Ansprache
schnell zur neuen Konsum-Norm. Nach dem Ende der NS-Diktatur
und dem politischen Umbruch 1945/1949 hatte ein epochaler
visueller Umbruch die BRD erfasst. Alte Bildklischees und
Mentalitäten zerbrachen, neue Bildmuster und Sprachcodes traten
an ihre Stelle, und zwar mit Langzeitwirkung bis heute.

Der Eintritt in die Ausstellung beträgt 2 Euro, ermäßigt 1 Euro.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. +49 251 5907-01
Fax +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 9 12:54:29 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Mar 2012 12:54:29 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?b?W0xJVF0gRnJlc2UsIE1hdHRoaWFzIChIZy4pOiBGcmFn?=
=?utf-8?q?wuerdige_Ehrungen!=3F_Stra=C3=9Fennamen_als_Instrument_von_Gesc?=
=?utf-8?q?hichtspolitik_und_Erinnerungskultur?=
Message-ID: 4F59FD85020000D600006386@cl2x-sd2-vs>

Von: "Matthias Frese"
Datum: 09.03.2012, 12:14


LITERATUR

Matthias Frese (Hg.), Fragwürdige Ehrungen!? Straßennamen als
Instrument von Geschichtspolitik und Erinnerungskultur.
Ardey-Verlag, Münster 2012, 267 S., 19,90 Euro.

Die öffentlichen Diskussionen und politischen
Auseinandersetzungen um die Benennung von Straßen, Plätzen und
öffentlichen Einrichtungen haben in Westfalen unverändert
Hochkonjunktur, so beispielsweise in Telgte, Gütersloh,
Bielefeld oder Münster. Dort kommt die Debatte über die
Umbenennung des Hindenburgplatzes auch nach mehreren
Informationsveranstaltungen und einer Befragung der
Bürgerschaft nicht zur Ruhe. Kontrovers wird auch über die
Umbenennung einzelner Straßen und Einrichtungen gestritten, die
nach lokalen und regionalen Heimatdichtern,
nationalsozialistischen Funktionären, Zuträgern und
Propagandisten des Regimes oder benannt sind. Häufig wird in
diesen Debatten auf die Handlungen und Karrieren vor und nach
der nationalsozialistischen Diktatur verwiesen oder auf die
Kenntnisse der Zeitgenossen bei den solchen Straßenbenennungen,
an denen heute nicht gerüttelt werden dürfte.

Hier können fundierte historische Informationen helfen, die
teilweise sehr emotionalen Debatten zu versachlichen. Die
Beiträge des Sammelbandes ?Fragwürdige Ehrungen!? Straßennamen
als Instrument von Geschichtspolitik und Erinnerungskultur?
behandeln im ersten Teil zunächst die Benennungspraxis von
Straßen in Westfalen und Lippe seit dem 19. Jahrhundert.
Anschließend beleuchten sie auf breiter Quellengrundlage zum
einen die Verfahren und unterschiedlichen Vorgehensweisen in
den einzelnen westfälischen Städten und Gemeinden während der
NS-Zeit und nach 1945 und stellen die breite Verteilung
belasteter westfälischer Dichterinnen und Dichter auf
Straßennamen vor. Im zweiten Teil werden ausgewählte
?Grenzfälle? thematisiert, deren Leben und Wirken heute
kontrovers beurteilt wird und folglich Straßenumbenennungen
bereits erfolgt sind oder weiterhin diskutiert werden. Die
Beiträge liefern umfassende Informationen zu Werk und
Biographie, stellen bisherige Debatten zu Straßenumbenennungen
vor und sollen damit die lokalen Argumentations- und
Umgangsweisen im Hinblick auf Straßenumbenennungen unterstützen.


Inhaltsverzeichnis:

Bernd Walter, Vorwort

Matthias Frese, Straßennamen als Instrument von
Geschichtspolitik und Erinnerungskultur. Fragestellungen und
Diskussionspunkte

Rainer Pöppinghege, Geschichtspolitik per Stadtplan.
Kontroversen zu historisch-politischen Straßennamen

Marcus Weidner, ?Wir beantragen ... unverzüglich umzubenennen?.
Die Straßenbenennungspraxis in Westfalen und Lippe im
Nationalsozialismus

Marcus Weidner, ?Mördernamen sind keine Straßennamen?. Revision
und Beharrung in der Straßenbenennungspraxis der Nachkriegszeit
? Westfalen und Lippe 1945-1949

Walter Gödden, Belastete Straßennamen. Westfälische Autorinnen
und Autoren in der NS-Zeit

Steffen Stadthaus, Agnes Miegel ? fragwürdige Ehrung einer
nationalsozialistischen Dichterin. Eine Rekonstruktion ihres
Wirkens im Dritten Reich und in der Nachkriegszeit

Karl Ditt, Karl Wagenfeld (1869-1939): Dichter,
Heimatfunktionär, Nationalsozialist?

Steffen Stadthaus, Friedrich Castelle. Ein politischer
Heimatschriftsteller

Hans-Ulrich Thamer, Straßennamen in der öffentlichen
Diskussion: Der Fall Hindenburg





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 12 11:04:05 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Mar 2012 11:04:05 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Schwalbach,
Gerd: "Der Kirche den Blick Weiten". Karl Pawlowski (1989-1964)
Message-ID: 4F5DD825020000D6000063B8@cl2x-sd2-vs>

Von: "Gerald Schwalbach"
Datum: 10.03.2012, 18:54


LITERATUR

Berufsbiographie über Karl Pawlowski (1898-1964) erschienen:

Karl Pawlowski gehörte zu den erstaunlichsten Gestalten der
westfälischen Wohlfahrtsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Als
Leiter des Ev. Jugend- und Wohlfahrtsamtes Bielefeld, des Ev.
Hilfswerks Westfalen (1945-1950) und Gründer des Ev.
Johanneswerks formte er aus einem "Ein Mann" Betrieb das
zweitgrößte diakonischen Unternehmen Deutschlands. Es gelang
ihm in der Weltwirtschaftskrise zur Zeit der Weimarer Republik
bankrotte diakonische Unternehmen zu sanieren und zukunftsfähig
zu machen. Karl Pawlowski entwarf bereits 1939 ein
Vorläufer-Modell moderner Altenbildung für "sein" Johannesstift
in Bielefeld-Schildesche. Er gehörte zu den Mitbegründern
Espelkamps, wo er u.a. die erste Förderschule für
Aussiedlerkinder gründete. Er errichtete in Bad Berleburg die
erste psychosomatische Fachklinik West-Deutschland und baute
das erste dreistufige Altenheim der jungen Bundesrepublik in
Iserlohn.

In der nun vorliegenden Berufsbiographie über Karl Pawlowski
werden wichtige Epochen der westfälischen Wohlfahrts- und
Diakoniegeschichte von einer wenig bekannten Seite lebendig
beleuchtet. Für die aktuelle Diskussion um soziales
Unternehmertum bietet das Buch Grundlagenforschung.


INFO

Gerald Schwalbach
"Der Kirche den Blick Weiten" Karl Pawlowski (1989-1964)
diakonischer Unternehmer an den Grenzen von Kirche und Innerer
Mission.

Beiträge zur Westfälischen Kirchengeschichte Bd. 38,
Luther-Verlag Bielefeld 2012, 552 Seiten, zahlr. Abbildungen,
32,50 Euro, ISBN 978-3-7858-0455-1

Tel.(d): 06731 / 50-1513
Tel.(p): 06731 / 99 65 40
E-Mail: g.schwalbach at ed-az.de
URL: www.evangelisch-alzey.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 12 11:43:50 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Mar 2012 11:43:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Filmgalerie des LWL-Landesmuseums zeigt "Perceval",
Muenster, 20.03.2012
Message-ID: 4F5DE176020000D6000063C3@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.03.2012, 09:31


AKTUELL

Auf der Suche nach dem heiligen Gral
Filmgalerie des LWL-Landesmuseums zeigt "Perceval"

Die Artussage, die Ritter der Tafelrunde, der heilige Gral: Um
diese Begriffe rankt sich das Versepos "Parzival", das
vermutlich zu Beginn des 13. Jahrhunderts entstand. Am Dienstag,
20. März, 20 Uhr, präsentiert die Filmgalerie des
LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Münster die
Verfilmung "Perceval" (1978) von Éric Rohmer.

Der Filmabend verspricht eine besondere Erfahrung zu werden, da
Rohmer seine Darsteller den ursprünglichen Text sprechen ließ.
Rohmer erzählt die Abenteuer des Narren Perceval, der sich zum
Ritter entwickelt und sich auf die Suche nach dem heiligen Gral
macht.

Die FilmGalerie begleitet mit dem Schwerpunkt Gold die aktuelle
Sonderausstellung "Goldene Pracht. Mittelalterliche Schatzkunst
in Westfalen" (bis 28. Mai 2012), in der auf 1.500
Quadratmetern 300 herausragende Werke der Goldschmiedekunst des
10. bis 16. Jahrhunderts präsentiert werden. Die Einführung zum
Film übernimmt Dr. Daniel Müller Hofstede.

Wegen des Museumsumbaus gastiert die Filmgalerie im Landeshaus
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am
Freiherr-von-Stein-Platz 1.

Der Eintritt beträgt 5 Euro.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. +49 251 5907-01
Fax +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 12 11:47:50 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Mar 2012 11:47:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Mittwochstreffen der WGGF: Das Haeuserbuch der Stadt
Muenster, Muenster, 14.03.2012
Message-ID: 4F5DE266020000D6000063C8@cl2x-sd2-vs>

Von: "Roland Linde"
Datum: 10.03.2012, 21:21


AKTUELL

Mittwochstreffen der WGGF: Das Häuserbuch der Stadt Münster

Das "Häuserbuch der Stadt Münster" ist ein aufwendiges und
langfristiges Projekt, das auf Vorarbeiten von Karl-Heinz
Kirchhoff zurückgeht. Straße für Straße sollen die
Hausparzellen der Altstadt Münster mit ihrer Besitzer-,
Bewohner- und Baugeschichte dokumentiert werden. Zwei der vier
bislang im Aschendorff-Verlag erschienen Bände hat Rolf Klötzer
federführend bearbeitet. In seinem Werkstattbericht wird er
über das Projekt berichten und zeigen, welche Quellen die
Bearbeiter auswerten und welche Probleme sich bei der Forschung
ergeben.

Der Vortrag im Rahmen der Mittwochstreffen der Westfälischen
Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung ist
öffentlich und kostenlos.

URL: http://www.genealogy.net/vereine/wggf/?Die_WGGF:Mittwochstreffen


INFO

Veranstaltungsdaten:
Mittwochstreffen der WGGF
Datum: Mi., 14.3.2012, 16:30-18:00 Uhr
LWL-Archivamt für Westfalen
Jahnstr. 26, 48147 Münster
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Archivamt/Kontakt/index_html

Kontakt:
Roland Linde
Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung
E-Mail: geschaeftsfuehrung at wggf.de
URL: www.wggf.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 12 11:49:29 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Mar 2012 11:49:29 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2012/09
Message-ID: 4F5DE2C9020000D6000063CD@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 06.03.2012, 08:57


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2012-09 für den Zeitraum vom 03.03.2012 bis

zum 09.03.2012 mit insgesamt 18 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2012-09&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 12 11:55:16 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Mar 2012 11:55:16 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Als_aus_der_Sandstra=C3=9Fe_die_Adolf?=
=?utf-8?q?-Hitler-Stra=C3=9Fe_wurde=2C_Siegen=2C_15=2E03=2E2012?=
Message-ID: 4F5DE424020000D6000063D2@cl2x-sd2-vs>

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 09.03.2012, 13:36


AKTUELL

Vortragsreihe "Siegener Forum - Vorträge und Diskussionen nicht
nur zur regionalen Geschichte"

Als aus der Sandstraße die Adolf-Hitler-Straße wurde - Vortrag
im KrönchenCenter zur Straßenbenennungspraxis in Westfalen und
Lippe im Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit

Mit einem auch für Siegen aktuellen zeitgeschichtlichen Thema
befasst sich der nächste Vortrag im Rahmen der
Veranstaltungsreihe "Siegener Forum - Vorträge und Diskussionen
nicht nur zur regionalen Geschichte" am kommenden Donnerstag im
städtischen Kulturzentrum KrönchenCenter. Unter dem Titel "Wir
beantragen ? unverzüglich umzubenennen" setzt sich der
Münsteraner Historiker Dr. Marcus Weidner, Wissenschaftlicher
Referent am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte,
mit der Straßenbenennungspraxis in Westfalen und Lippe während
des Nationalsozialismus und der unmittelbaren Nachkriegszeit
auseinander.

Schon unmittelbar nach der Machtergreifung durch die
Nationalsozialisten wurden in den meisten deutschen Städten und
Gemeinden zum Teil umfangreiche Um- bzw. Neubenennungen von
Straßen und Plätzen durchgeführt. Auf diese Weise wurden nicht
nur die neuen Machthaber, allen voran Hitler und Göring, geehrt,
sondern auch die neuen 'Helden' und 'Erinnerungsorte' des
Nationalsozialismus in das Straßenbild eingeführt. Der Referent
untersucht auf der Basis einer umfangreichen Materialerhebung
in den heutigen Kommunen Westfalen-Lippes die Praxis der Um-
und Neubenennung von Straßen und Plätzen in diesem Raum während
des Nationalsozialismus und geht dabei vor allem ihren Ursachen,
Anlässen und Formen sowie der häufig nur teilweise
durchgeführten Rückabwicklung in der Zeit nach 1945 nach. In
diesem Zusammenhang stellt Weidner unter anderem auch die
Kontroverse um die Umbenennung der Siegener Hindenburgstraße
dar.

Die Vortragsreihe "Siegener Forum" ist eine Kooperation von
Volkshochschule und Stadtarchiv Siegen, Geschichtswerkstatt
Siegen e.V. und Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e.V.
und stellt im monatlichen Wechsel neuere Forschungen aus dem
Spektrum der regionalen Geschichte vor, ist aber auch offen für
aktuelle allgemeinhistorische Beiträge.


INFO

Der Vortrag findet statt am Donnerstag, 15.03.2012, um 19.30
Uhr im Gruppenarbeitsraum des Stadtarchivs im KrönchenCenter,
Markt 25, Siegen. Der Eintrittspreis beträgt 3,00 ?.

Stadtarchiv
Herr
Burwitz
Tel.: 404-3080





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 13 11:26:12 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Mar 2012 11:26:12 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Stadtvisionen 1910|2010" im Dortmunder U, Dortmund,
ab 14.03.2012
Message-ID: 4F5F2ED4020000D60000640C@cl2x-sd2-vs>

Von: "TU Dortmund Medieneinladung"
Datum: 12.03.2012, 16:10


AUSSTELLUNG

Ausstellung unter Mitwirkung der Technischen Universität
Dortmund

"Stadtvisionen 1910|2010" im Dortmunder U

Höhere Mobilität in Innenstädten, Integration von Grünflächen
und gut erreichbare Wohnorte außerhalb der Zentren - darauf
zielte die Stadtplanung 1910. Im Jahr 2010 geht es um die
Nutzung alter Arbeiterviertel, die moderne Gestaltung sozialer
Wohnbauten und Gemeinschaftsgärten. Wie ein Jahrhundert das
Bild von Großstädten verändert hat, zeigt vom 15. März bis 15.
April die Ausstellung "Stadtvisionen 1910|2010" im Dortmunder
U. Auch die Technische Universität Dortmund war an der
Entwicklung der Ausstellung beteiligt, die am 14. März eröffnet
wird.

Entstanden ist "Stadtvisionen 1910|2010" in Erinnerung an die
Allgemeine Städtebau-Ausstellung 1910 in Berlin. Anhand von
vier herausragenden Großstädten - Berlin, Paris, London und
Chicago - stellt sie zwei Schlüsselzeiträume des Städtebaus
gegenüber. Prof. Wolfgang Sonne vom Institut für Stadtbaukunst
der TU Dortmund hat die Ausstellung gemeinsam mit der TU Berlin
sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern anderer
Einrichtungen konzipiert und entwickelt.

"Stadtvisionen 1910|2010" wird am Mittwoch, dem 14. März, auf
der Hochschuletage des Dortmunder U eröffnet. Zur Begrüßung
sprechen Albrecht Ehlers, Kanzler der TU Dortmund,
Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Dr. Ulrich Hatzfeld vom
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und Dr.
Hans-Dieter Nägelke vom Architekturmuseum der TU Berlin.
Außerdem hält Prof. em. Harald Bodenschatz von der TU Berlin
einen Vortrag über die Relevanz des Städtebaus in der Gegenwart.

Um Ihnen die Ausstellung vorzustellen, laden wir Sie ein zum
Presserundgang


INFO

"Stadtvisionen 1910|2010"
am Mittwoch, dem 14. März, um 17.30 Uhr,
in der Hochschuletage des Dortmunder U,
Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund

Kontakt:
Prof. Wolfgang Sonne
Lehrstuhl Geschichte und Theorie der Architektur/
Institut für Stadtbaukunst
Tel.: (0231) 755-4197
E-Mail: wolfgang.sonne at tu-dortmund.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 13 11:32:56 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Mar 2012 11:32:56 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Ida Gerhardi - Deutsche Kuenstlerinnen in Paris um
1900", Luedenscheid, 24.03.-15.07.2012
Message-ID: 4F5F3068020000D600006416@cl2x-sd2-vs>

Von: "Eckhard Trox"
Datum: 12.03.2012, 13:56


AUSSTELLUNG

Museales Großereignis in Lüdenscheid
"Ida Gerhardi - Deutsche Künstlerinnen in Paris um 1900"

Die Städtische Galerie Lüdenscheid/Museen der Stadt Lüdenscheid
präsentieren zum 150. Geburtstag der westfälischen Künstlerin
eine exzeptionelle Sonderausstellung.

1862 in Hagen geboren, geht Ida Gerhardi 1891 nach Paris -
mittellos, jedoch voller Tatendrang.

Erstmals werden die Werke ihres zwanzigjährigen
Parisaufenthaltes in einer Zusammenschau mit Arbeiten weiterer
deutscher, in Paris lebender Künstlerinnen gezeigt, wie u.a.
Paula Modersohn-Becker, Käthe Kollwitz, Maria Slavona und Jelka
Rosen-Delius.

Voller Begeisterung äußert sich Ida Gerhardi über ihren
Aufenthalt in Paris. Entfernt von ihrer westfälischen Heimat
beginnt sie in der französischen Metropole im Jahr 1891 ihre
künstlerische Ausbildung. Sie besucht die Académie Colarossi -
eine jener privaten Kunstschulen, die zu dieser Zeit auch
weibliche Studierende aufnehmen.

Ebenso wie in Deutschland waren auch in Paris Künstlerinnen von
der staatlichen Kunstausbildung ausgeschlossen. An den dortigen
vielen privaten Akademien hatten sie jedoch unvergleichbar
bessere Möglichkeiten als in anderen Kunstzentren Europas.

Durch ihre weit verzweigten Kontakte entwickelt sich Ida
Gerhardi zu einer kenntnisreichen, geschickten
Verhandlungspartnerin für KollegInnen, Kunstsammler, Galerie-
und Museumsleiter zwischen Paris und Berlin. Sie setzt sich für
ihre KünstlerkollegInnen ein, vermittelt Ausstellungen
französischer Kunst in Deutschland und umgekehrt. Sie verkehrt
mit einflussreichen Persönlichkeiten des Kunstbetriebs - Karl
Ernst Osthaus in Hagen, in Berlin mit Hugo von Tschudi und dem
Kunstsammler Eduard Arnhold.

Eine schwere Krankheit zwingt sie, ihre künstlerische Arbeit zu
unterbrechen und schließlich Paris zu verlassen. 1913 siedelt
sie nach Lüdenscheid über, wo sie 1927 stirbt.

Details zur Kontaktaufnahme, Öffnungszeiten, Begleitprogramm
und Katalog unter www.ida-gerhardi.de


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellung "Ida Gerhardi - Deutsche Künstlerinnen in Paris um 1900"
Datum: 24.03.2012-15.07.2012
Museen der Stadt Lüdenscheid - Städtische Galerie
Sauerfelder Straße 14-20
58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351/17-1496
Fax: 02351/17-1709
E-Mail: museen at luedenscheid.de
URL: www.ida-gerhardi.de

Kontakt:
Dr. Susanne Conzen
Museen der Stadt Lüdenscheid - Städtische Galerie
Sauerfelder Straße 14-20
58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351/17-1234
Fax: 02351/17-1709
E-Mail: susanne.conzen at luedenscheid.de
URL: www.ida-gerhardi.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 13 11:39:07 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Mar 2012 11:39:07 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BLIT=5D_Stemplewski=2C_Jochen_/_Gr=C3=BCnewal?=
=?utf-8?q?d=2C_Jochen_=28Hgg=2E=29=3A_EmscherZEITLaeufe=2E_14=2E000_Jahre?=
=?utf-8?q?_Mensch_und_Umwelt_in_Castrop-Rauxel?=
Message-ID: 4F5F31DB020000D60000641B@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.03.2012, 12:17


LITERATUR

Von Steinzeit-Waffen bis zum Kanalbau des 20. Jahrhunderts
Neue Publikation zeigt über 14.000 Jahre Menschheitsgeschichte
an der Emscher

Es begann mit ein paar unscheinbaren Keramikfunden auf einem
Gelände der Emschergenossenschaft in Castrop-Rauxel-Ickern -
und wurde für die Archäologen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) zu einem der größten Ausgrabungsprojekte
der vergangenen Jahre. Auf dem Gebiet eines geplanten
Emscher-Hochwasserrückhaltebeckens erforscht die
LWL-Archäologie für Westfalen seit dem Jahr 2007 einen
Fundplatz, an dem sich mehr als 14.000 Jahre
Menschheitsgeschichte wiederfinden. Die ersten Erkenntnisse der
umfassenden archäologischen Untersuchungen sind jetzt in der
Publikation "Emscherzeitläufe" nachzulesen.

Auf 144 Seiten berichten Archäologen, Archäobotaniker,
Archäozoologen und Geowissenschaftler über das vielfältige und
wechselvolle Leben an der Emscher im Laufe der Zeiten: Von
Waffen der Steinzeit-Jäger, germanischen Siedlungen bis hin zum
Kanalbau in der jüngsten Vergangenheit. Der Band ist eine
Gemeinschaftspublikation des LWL und der Emschergenossenschaft.

"Die Funde der Grabungen reichen von der Steinzeit bis in die
Neuzeit - diese kontinuierliche Besiedlung zeigt auch die
Bedeutung der Emscher und ihre intensive Nutzung durch die
Menschen", meint LWL-Projektleiter Dr. Christoph Grünewald.
"Besonders herausragend sind die germanischen Siedlungen des 1.
bis 4. Jahrhunderts, die wir hier untersuchen konnten." Diese
germanischen Bauernhöfe mit Wohnstallhäusern, Nebengebäuden und
Speichern lagen etwas erhöht unmittelbar an der Emscher.
Insgesamt erforschten die Archäologen bislang eine Fläche von
rund 120.000 Quadratmetern.

Die vorläufigen Ergebnisse dieser Untersuchungen werden in der
neuen Publikation in über 40 allgemein verständlichen, reich
bebilderten Einzelbeiträgen dargestellt. Von den Anfängen des
Projekts, der Organisation der Grabung bis hin zu den Funden
gibt die Publikation ein umfassendes Bild des Lebens an der
Emscher über die Epochen hinweg. Ein ausklappbarer Grabungsplan
ermöglicht dem Leser eine schnelle Übersicht über das
Ausgrabungsareal. Der Band schließt mit einem kurzen Abriss zur
Zukunft des neuen Emschertals und der Renaturierung des Flusses
durch die Emschergenossenschaft.

"Für die Emschergenossenschaft ist es wichtig, die Geschichte
der Emscher und die der Menschen, die hier lebten, zu kennen -
nicht zuletzt, um dieser Geschichte auch bei der Renaturierung
des Flusses Rechnung tragen zu können", so Dr. Jochen
Stemplewski, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft.
"Darum werden wir auch beim weiteren Projektverlauf eng mit den
LWL-Archäologen zusammenarbeiten."


INFO

Titel:
EmscherZEITLäufe. 14.000 Jahre Mensch und Umwelt in
Castrop-Rauxel

Herausgeber:
Jochen Stemplewski/Emschergenossenschaft
Christoph Grünewald/LWL-Archäologie für Westfalen

Seiten:
144 mit zahlreichen Fotos und einem Übersichtsplan der Grabung

ISBN:
978-3-8053-4466-1

Preis:
15 Euro

Hintergrund:
Die Emschergenossenschaft mit Sitz in Essen ist Deutschlands
erster und größter Wasserwirtschaftsverband. Seit 1992 plant
und setzt sie den Umbau des Emscher-Systems um: Offene
Schmutzwasserläufe werden in dem 4,5 Milliarden Euro schweren
Generationenprojekt durch eine moderne wasserwirtschaftliche
Infrastruktur ersetzt. Dabei entstehen rund 400 Kilometer an
neuen unterirdischen Abwasserkanälen, rund 350 Kilometer an
Gewässerlandschaften werden anschließend naturnah umgestaltet.
2020 soll die Emscher wieder das sein, was sie einmal war: ein
blauer Fluss mit grünen Ufern.

Das Hochwasserrückhaltebecken, das derzeit in Castrop-Rauxel
entsteht, hat übrigens eine Größe von 46 Fußballfeldern und
kann im Extremfall den Inhalt von sieben Millionen Badewannen
fassen. Es sorgt nach seiner Inbetriebnahme für
Hochwasserschutz an allen Emscher-Städten zwischen
Castrop-Rauxel und Dinslaken.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 13 11:40:57 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Mar 2012 11:40:57 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Maerkisches Museum wird Partner des boesner art award
2012: Preisverleihung am 23. November
Message-ID: 4F5F3249020000D60000641F@cl2x-sd2-vs>

Von: "Universitätsstadt Witten"
Datum: 09.03.2012, 13:06


AKTUELL

Märkisches Museum wird Partner des boesner art award 2012
Preisverleihung am 23. November

Die erstmalige Vergabe des boesner art award richtet boesner,
der Spezialist für Künstlermaterial, gemeinsam mit dem
Märkischen Museum Witten aus. Im Rahmen einer feierlichen
Preisverleihung am 23. November 2012 werden in den Räumen des
Museums zeitgenössische Künstler ausgezeichnet und ihre Werke
anschließend ausgestellt.

"Für uns ist es wichtig, die Gewinner des boesner art award
dort zu präsentieren, wo die boesner Unternehmensgruppe ihre
Wurzeln hat", erklärt Mirko Meurer, Geschäftsführer der boesner
GmbH holding + innovations und sieht der Zusammenarbeit mit dem
Märkischen Museum Witten freudig entgehen: "Gemeinsam setzen
wir uns auf diesem Wege auch für die Förderung der lokalen
Kunst und Kulturszene ein. Das Märkische Museum Witten bietet
für den boesner art award neben einer großzügigen
Ausstellungsfläche eine wunderbare Atmosphäre für die
Präsentation zeitgenössischer Kunst."

Rund 1.800 Bewerbungen sind zum boesner art award eingegangen,
aus denen die besten Künstler ausgewählt und in einer
Katalogpublikation präsentiert werden. Die ersten drei Plätze
des boesner art award werden mit Preisen im Gesamtwert von
17.500 Euro prämiert. Für die Gewinner stellt das Museum eine
imposante Ausstellungsfläche in Form von sechs großen, Licht
durchfluteten Räumen mit einer Gesamtfläche von 350
Quadratmetern zur Verfügung. Nach der Preisverleihung am 23.
November 2012 können die Kunstwerke der besten Künstler bis zum
3. Februar 2013 bewundert werden. "Wir freuen uns, einen der
wichtigen Akteure für die bildende Kunst als Partner gewonnen
zu haben", erklärt Dirk Steimann, Leiter des Kulturforums
Witten sowie kommissarischer Leiter des Märkischen Museums
Witten. "Diese Kooperation bestätigt uns auf dem Weg, Partner
vor Ort zu finden und damit einen entscheidenden Beitrag für
die weitere Entwicklung des Museums zu sichern."

Fakten zum boesner art award 2012

Für den boesner art award haben rund 1.800 Künstlerinnen und
Künstler aus der ganzen Welt ihre Arbeiten zur Jurierung
eingereicht. Die Palette reicht von Objektkunst über Collagen
und Skulpturen bis hin zu raumgreifenden Installationen. Die
ersten drei Preise sind mit insgesamt 17.500 Euro dotiert und
werden durch eine Fachjury bestehend aus Kunstwissenschaftlern,
Kuratoren und Museumsfachleuten, vergeben. Mitglieder der Jury
sind: Prof. Dr. Kunibert Bering (Kunstakademie Düsseldorf),
Mirko Meurer (Geschäftsführer boesner GmbH holding +
innovations), Prof. Dr. Dietmar Rübel (Hochschule für Bildende
Künste Dresden), Dirk Steimann (Leiter Kulturforum Witten),
Prof. Dr. Monika Wagner (Universität Hamburg).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 14 10:18:54 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Mar 2012 10:18:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfaelischer Archivtag in Gronau: Kommunalarchive
in Zeiten digitaler Medienvielfalt
Message-ID: 4F60708E020000D600006476@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.03.2012, 14:26


AKTUELL

Westfälischer Archivtag in Gronau
Kommunalarchive in Zeiten digitaler Medienvielfalt

Experten halten eine Digitalisierung kompletter Archive im
Internet für unrealistisch. "Man muss bedenken, dass jedes
Stück im Archivmagazin statistisch betrachtet nur alle dreißig
Jahre einmal genutzt wird", so Dr. Marcus Stumpf, Leiter des
Archivamtes beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).
Stattdessen müsse der Zugang zu Archiven mit
Beständeübersichten und Findbüchern online über Portale wie
archive.nrw.de erleichtert werden, sagte Stumpf am Dienstag
(13.3.) in Gronau zu Beginn einer zweitägigen Fachtagung vor
200 Archivaren aus Westfalen-Lippe und benachbarten
Bundesländern.

Kommunalarchive verwahrten einzigartige Quellen zur
Stadtgeschichte, hieß es weiter. Sie seien lebendige
Geschichtsorte, die von Menschen unterschiedlichen Alters und
mit ganz unterschiedlichen Interessen besucht werden. Es gelte,
die alltäglichen Herausforderungen zu meistern und
zielgruppenbezogene Angebote in der Zukunft zu verbessern.

"Die Kommunalarchive können nur dann Angebote sinnvoll
zuschneiden, wenn sie die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Nutzer
kennen. Doch gibt es 'die? Archivbenutzerin überhaupt?" fragte
Stumpf. "Eine angemessene Kundenorientierung zählt mit zu den
größten Herausforderungen, die unser Stadtarchiv zu leisten
hat. Die archiverfahrene Wissenschaftlerin muss das Archiv
genauso zufrieden verlassen wie der Heimatforscher, der sich
nach seiner Pensionierung erstmals entschließt, die Geschichte
seines Ortes zu erforschen", betonte der 2. stellv.
Bürgermeister der Stadt Gronau, Klaus Lüttikhuis. Der Austausch
von Erwartungen an die Archivarbeit durch drei Nutzergruppen
(Heimatforschung, Verwaltung, Schule) bildete den
Themenschwerpunkt des ersten Veranstaltungstages.

Am zweiten Tag bestimmten Fragen der Benutzung in Zeiten
digitaler Medienvielfalt die Tagungsdiskussion. "Nicht selten
fragen mich jüngere Nutzer erstaunt, warum nicht alle Quellen
des Stadtarchivs im Internet zu "googlen" seien. Der
unmittelbare, komfortable Zugriff auf Archivgut vom heimischen
Rechner aus erspare ihnen schließlich viel Zeit", berichtete
der Stadtarchivar von Gronau, Gerhard Lippert.

Auch rechtliche Fragen im Zusammengang mit der Nutzung von
Archivgut wurden im Rahmen der Fachtagung behandelt.
"Kundenorientierung und geltendes Recht stehen dabei immer
wieder in einem Spannungsverhältnis. Viele Nutzerinnen eines
Stadtarchivs wären dankbar, wenn sie beispielsweise die
stadtgeschichtliche Fotosammlung im Internet recherchieren
könnten. Wenn jedoch das Archiv nicht alle Urheber der Fotos
kennt bzw. entsprechende nutzungsrechtliche Absprachen nicht
vorliegen, lässt das geltende Urheberrecht bis zum Ablauf von
70 Jahren nach Tod des Urhebers eine Präsentation der Fotos im
Internet nicht zu", warnte Dr. Kai Zwicker, Landrat des Kreises
Borken.

Archiv ohne Lesesaal? Dieses Szenario konnte sich keiner der
Teilnehmer vorstellen. Einigkeit herrschte jedoch unter den
Archivexperten darüber, dass die digitale Medienvielfalt
besondere Herausforderungen an die Archive stellt.
Tätigkeitsverschiebungen sind wahrscheinlich, neue Aufgaben
kommen hinzu und die Aneignung neuer Kompetenzen sei
unverzichtbar. "Wir sind froh, dass wir mit unserem
LWL-Archivamt für Westfalen eine Beratungseinrichtung haben,
die die Kommunalarchive bei den neuen Herausforderungen
fachlich engagiert unterstützen kann. Viele Bundesländer
beneiden uns um diese Einrichtung", führte LWL-Kulturreferent
Reinhard Klotz aus.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 14 11:43:10 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Mar 2012 11:43:10 +0100
Subject: [WestG] [AKT] KuK-Verein und Roensahler Kirchenkonzerte
praesentieren: Theremin, Kierspe-Roensahl, 18.03.2012
Message-ID: 4F60844E020000D600006488@cl2x-sd2-vs>

Von: "Ulrich Finke"
Datum: 12.03.2012, 21:23


AKTUELL

KuK-Verein und Rönsahler Kirchenkonzerte präsentieren: Theremin

Die Rönsahler Kirchenkonzerte waren schon für manche
Überraschung gut. Doch was bei der nächsten Veranstaltung
geboten wird, hat es noch nie gegeben: In der Reihe
"Instrumentenkunde" wird das erste elektronische Instrument der
Welt vorgestellt - das THEREMIN !

Wer viele Kino-Filme sah, hat den Klang dieses
außergewöhnlichen, weil berührungslos gespielten Instrumentes
sicher schon gehört - ohne zu wissen wie er erzeugt wurde. Es
dürfte indes kaum jemanden hierzulande geben, der ein Theremin
schon einmal leibhaftig gesehen hat.

Am Sonntag, den 18. März 2012 um 19 Uhr wird das Theremin beim
Rönsahler Kirchenkonzert in der Rönsahler Servatiuskirche
exklusiv präsentiert.

Der in vielen Filmmusiken eingesetzte schwirrende Klang des
Theremins wurde zum akustischen Inbegriff des Gruseligen. Der
sphärische Sound kann aber viel mehr, als nur Gänsehaut
hervorrufen ...

Barbara Buchholz aus Berlin, eine der beiden professionellen
Theremin-Spielerinnen Deutschlands, wird das Instrument, seine
Geschichte und seine Einsatzmöglichkeiten im Rahmen eines
Gesprächskonzertes vorstellen. Es ist absolut faszinierend
anzusehen, wie die Virtuosin ihre Finger in der Luft bewegt und
dabei die durchdringenden bis sphärenhafte Töne erzeugt - wie
von Geisterhand!

Am Abend zuvor tritt Barbara Buchholz übrigens im Rahmen des
internationalen Literaturfestivals lit.Cologne im Kölner
Opernhaus bei der Veranstaltung "Atemberaubend" mit Roger
Willemsen auf. Um das zu ermöglichen, haben wir unseren Termin
auf Sonntag verschoben - die Kölner werden dankbar sein!
Vielleicht wird auch der eine oder andere Besucher jener
Veranstaltung so fasziniert von Barbara Buchholz und ihrem
"Zauberkasten" sein, daß er die Gelegenheit ergreift, in
Rönsahl beim Gesprächskonzert einmal ganz nah heranzukommen -
wie es bei den Rönsahler Kirchenkonzerten immer geht.

Das Konzert am 18. März ist übrigens das erste, das als
Koproduktion mit KuK organsiert wird. Die Zusammenarbeit soll
in den nächsten Jahren intensiviert werden, weil die
Veranstalter Konkurrenz vermeiden und statt dessen Synergien
nutzen möchten.

Wegen des vermutlich großen Interesses gibt es ab sofort einen
Vorverkauf bei:

Postagentur Marcus in Rönsahl, Buchhandlung Schmitz und Foto
Albrecht in Meinerzhagen,

Buchhandlung Timpe in Kierspe, Reisebüro Lück in Valbert und
Buchhandlung CoLibri in Wipperfürth.

Die Karten kosten 12 ? für Erwachsene und 5 ? für die Jugend.

Restkarten an der Abendkasse ab 18:15h.

Überschüsse aus dieser Veranstaltung fließen in die Renovierung
der Kleine - Orgel der Kirche.

Die Kirche befindet sich mitten im Dorf neben dem Marktplatz.
Parkplätze sind ausreichend vorhanden ( Marktplatz und Vor dem
Isern)


INFO

Weitere Auskünfte erhalten Sie bei:

Rönsahler Kirchenkonzerte in Zusammenarbeit mit KuK

Dr. Christoph Luyken
RÖNSAHL, Hauptstr.69
58566 Kierspe
02269-660





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 14 11:49:05 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Mar 2012 11:49:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Muenzschaetze,
Frankenfuersten und Germanen im Toepferofen, Herne, 18.03.2012
Message-ID: 4F6085B1020000D60000648D@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.03.2012, 10:37


AKTUELL

Münzschätze, Frankenfürsten und Germanen im Töpferofen
Thementag "Du bist Westfalen!" im LWL-Museum für Archäologie
startet mit Münsterland

Münzschätze, Frankenfürsten und rätselhafte Tote im Töpferofen
- Schätze des Münsterlandes - hebt das LWL-Museum für
Archäologie in Herne am kommenden Sonntag (18.3.) hervor. Einen
Tag lang machen Museumsleute, Restauratoren und Ausgräber unter
dem Motto "Du bist Westfalen!" das Münsterland und seine
Geschichte zum Erlebnis.

Im Fokus stehen altbekannte und brandneue Funde aus dem
Münsterland - einige sind an diesem Termin erstmals zu sehen.
Wie zum Beispiel der Sensationsfund, den ein Sondengänger Ende
vergangenen Jahres auf einem Acker bei Coesfeld machte: Lars
Krakor war eigentlich auf der Suche nach einem alten Gehöft,
das sich einst irgendwo auf dem jetzigen Acker befunden haben
soll. Doch statt Gebäuderesten und Keramikscherben wartet eine
echte Überraschung auf den ehrenamtlichen Heimatpfleger: Nach
und nach gab der Boden insgesamt 169 Silbermünzen aus dem 17.
Jahrhundert preis - einen echten Münzschatz, der ursprünglich
wohl in einem Gefäß aus Steinzeug im Boden in Sicherheit
gebracht werden sollte.

"Die Münzen stammen zum Großteil aus den Niederlanden", weiß
LWL-Münzexperte Dr. Peter Ilisch. Im Gegensatz zum heimischen
Geld der Zeit haben die niederländischen Münzen einen hohen
Silbergehalt und waren daher auch in diesem Gebiet vermutlich
sehr beliebt - Edelmetall galt schon damals als sichere
Wertanlage. Um einen so großen Silbermünzen-Hort zusammen zu
bekommen, muss der einstige Besitzer viele Jahre lang gespart
und gesammelt haben. Wer den Münzschatz bestaunen will, muss
sich beeilen: er ist ausschließlich bis Mitte Mai in Herne zu
sehen.

Doch nicht nur neue Funde machen das archäologische Bild des
Münsterlandes aus - im Museum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) ist die Geschichte der Region mit mehr
als 1000 Objekten von ihren Anfängen bis in die Neuzeit
präsent. Von den ersten steinzeitlichen Werkzeugen, dem
einzigen Neandertalerschädel Westfalens, einem kostbar
ausgestatteten Fürstengrab, der ergreifenden Bestattung einer
Babyleiche aus der Bronzezeit bis hin zu einer Leiche, an der
im 18. Jh. seinerzeit streng verbotene Anatomie-Studien
betrieben wurden, ist auch in der ständigen Sammlung des
LWL-Museums Spannendes über die Region zu entdecken.

Wie beispielsweise ein Fund aus Haltern, der den Archäologen
lange Zeit Rätsel aufgab: In den 1990er Jahren fanden
LWL-Archäologen in Haltern am See 24 menschliche Skelette in
einem römischen Töpferofen auf dem Gelände des Römerlagers . 20
bis 50 Jahre alt wurden die Männer - bis sie in dem Ofen ihr
merkwürdiges Grab fanden. Zweifellos ein Massaker, das hier vor
2000 Jahren stattfand - doch an wem, Römern oder Germanen?

Erst vor drei Jahren haben wissenschaftliche Untersuchungen
Licht ins Dunkel gebracht: An der Zusammensetzung der Zähne
konnten die Toten als Germanen identifiziert werden.
Wahrscheinlich waren die Toten germanische Krieger, die bei
einem missglückten Angriff auf das römische Lager gefallen
waren. Die Römer entsorgten sie in der Arbeitsgrube des
Töpferofens und planierten dann das Lagervorfeld. Die
erfolgreiche Abwehr einer germanischen Belagerung, wie sie hier
stattgefunden haben muss, passt genau zu einer Beschreibung des
römischen Historikers Velleius Paterculus, der solche
Auseinandersetzungen um ein Römerlager "Aliso" nach der
verlorenen Varusschlacht festgehalten hat. Nicht zuletzt durch
diesen Fund konnten Wissenschaftler die Vermutung untermauern,
dass es sich bei dem Römerlager in Haltern um das berühmte
"Aliso" handelte.

Von 11 bis 18 Uhr werden die archäologischen Regional-Schätze
mit Vorträgen - unter anderem auch zu dem neuentdeckten
Römerlager Olfen, Handwerksvorführungen, kulinarischen
Spezialitäten und Spezialführungen erfahrbar gemacht.

Der Eintritt am "Du bist Westfalen!"-Thementag ist frei.

Weitere Informationen gibt es unter
http://www.lwl-landesmuseum-herne.de.


Hintergrundinfo zur Veranstaltungsreihe "Du bist Westfalen"

An insgesamt vier Themensonntagen stellt das LWL-Museum
aktuelle und ältere Funde aus dem Münsterland (18.3.), aus
Ostwestfalen-Lippe (20.5.), Südwestfalen (19.8.) und dem
östlichen Ruhrgebiet (21.10.) in den Mittelpunkt. Ein
umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen, Gesprächen mit den
Ausgräbern und Restauratoren, Themenführungen und kulinarischen
Spezialitäten aus der jeweiligen Region runden den "Du bist
Westfalen!"-Tag ab. Vereine, Museen und Institutionen aus der
Region informieren über alles, was es zu den Themen
"Archäologie" und "Geschichte" vor der eigenen Haustür zu
entdecken gibt. Filme, handwerkliche und experimentelle
Vorführungen warten außerdem auf alle Archäologie-Interessierten.

Termine "Du bist Westfalen!"
18.3.2012: Münsterland
20.5.2012: Ostwestfalen-Lippe
19.8.2012: Südwestfalen
21.10.2012: Östliches Ruhrgebiet

Jeweils von 11-18 Uhr, Museumseintritt und Programm ist
kostenfrei!

Hintergrundinfos zu weiteren Funden aus dem Münsterland Fürst
von Beckum (Fundort: Beckum) Am 9. Oktober 1959 entdeckte der
Ausgräber Wilhelm Winkelmann in Beckum das Grab eines Mannes
mit außergewöhnlich kostbaren Beigaben, der zusammen mit zehn
seiner Pferde und eines Hundes zur Ruhe gelegt worden war. Nach
seinem Fundort und dem reichen Grabinventar wird der Unbekannte
"Fürst von Beckum" genannt. Mit modernen,
naturwissenschaftlichen Analysemethoden gelang es nun, seine
Herkunft zu entschlüsseln.

Der etwa 50 Jahre alte Mann lag in einer mit Holz verkleideten
Kammer unter einem aus Erde aufgeschütteten Hügel - getrennt
von den Bestattungen der Dorfbewohner. Zehn seiner Pferde,
teils mit kostbar beschlagenen Trensen in byzantinischem Stil
gezäumt, und seinen Hund hatten die Hinterbliebenen geopfert
und zu seinen Füßen niedergelegt. Zum reichen Grabinventar des
Fürsten gehörte eine Waffenausstattung aus Wurflanze (Ango),
einem zweischneidigem Schwert (Spatha) mit einem Ring im Knauf,
einem einschneidigen Kurzschwert (Sax) sowie einer Axt.

Außerdem hatte man dem Verstorbenen eine Bronzeschale
mitgegeben, in der sich ein Kamm aus Knochen erhalten hatte,
ein im Boden verrottetes Trinkhorn mit Silberbeschlag, einen
gläsernen Sturzbecher sowie eine mit goldenen Schnallen
versehene Tasche. In der Tasche aus organischem Material, das
im Boden verging, befanden sich eine Pinzette zur Bartpflege
und ein Pfriem mit einer Pyritknolle zum Feuerschlagen. Im
Kopfbereich lag eine goldene Münze, Solidus, die der
byzantinische Kaiser Justinian prägen ließ.

Um wen handelte es sich bei diesem Mann? War es ein sächsischer
Edler, wie es der Ausgräber annahm, der Ende des 7.
Jahrhunderts Truppen aus dem Norden nach Westfalen führte und
hier in der Schlacht fiel? Da die Bestattung anhand der Funde
in die Zeit um 600 datiert werden muss, ist dieser konstruierte
historische Zusammenhang mit den Sachseneinfällen
unwahrscheinlich. Auch die von Winkelmann als typisch sächsisch
eingeordneten Pferdegräber sind mittlerweile kein
Alleinstellungsmerkmal einer sächsischen Bestattung mehr. Die
Bestattung des Fürsten entspricht den Gepflogenheiten der
norddeutschen Tiefebene. Die Ausstattung des Grabes verweist
jedoch in andere Kulturräume wie ins Rheinland zu den Franken,
den Alamannen und Thüringen. Vor allem das Ringknaufschwert und
der Sturzbecher deuten auf die Gefolgschaft zu einem
fränkischen König hin. Die
Sauerstoff-Strontium-Isotopen-Analyse konnte nun die Herkunft
des Mannes klären. Zähne und Knochen bestätigten, dass der
Beckumer Fürst ein Einheimischer war. Vermutlich schloss er
sich mit seinen Gefolgschaften den fränkischen Heerscharen an
und profitierte in der Zeit der merowingerzeitlichen
Dynastenkämpfe wirtschaftlich von den politischen und
kriegerischen Auseinandersetzungen.

Näheres zur Identität des Fürsten und seiner Gefolgsleute lässt
sich bislang nicht sagen. Die in Westfalen lebenden Menschen
werden in den Schriftquellen lediglich als "die Völker, die
jenseits des Rheins wohnen" umschrieben. Ob sie sich eher den
fränkischen oder den sächsischen Gruppen zugehörig fühlten ist
unbekannt. Fest steht, dass in den "dark ages" der
westfälischen Geschichte fränkische und sächsische Einflüsse zu
verzeichnen sind,

Anatomische Untersuchungen an einer menschlichen Leiche
(Fundort: Münster) Um Bodendenkmäler vor dem Bau eines
Einkaufszentrums zu sichten und zu dokumentieren, fanden 1998
Ausgrabungen in der Stubengasse in Münster statt. Die
Routinemaßnahmen brachten Überraschendes ans Tageslicht. Auf
einem sechs mal acht Meter großen Areal auf dem Gelände des
Hofes Nerdinck entdeckten die Forscher 50 Skelette. Die
Verstorbenen lagen in fünf Schichten übereinander nach Ost-West,
aber auch nach Nord-Süd ausgerichtet. Der Körper eines 35 bis
55 Jahre alten Mannes, der in Nord-Süd-Ausrichtung in Bauchlage
bestattet war, fiel besonders auf. Man hatte seinen Schädel
geöffnet und die abgetrennte Schädeldecke in seinem linken
Brustbereich platziert.

Der Friedhof wird in keiner Schriftquelle erwähnt. Interessant
ist auch die Datierung der Gräber in das zweite Drittel des 18.
Jahrhunderts, da nach 1776 nicht mehr in der Stadt bestattet
werden durfte. Ein Zusammenhang zum benachbarten
Clemenshospital ist wahrscheinlich. Die 1745 errichtete Anstalt
nahm bis 1810 ausschließlich Männer auf, die überwiegen arm und
alleinstehend waren, vor allem Fremde. In den Aufzeichnungen
werden Handwerksgesellen, Händler, Handlanger, Studenten,
Vagabunden und Soldaten genannt.

Die Zurichtung des Leichnams spricht für anatomische Studien,
die im Clemenshospital betrieben wurden. Doch nach eigener
Aussage stellte das Hospital zu diesem Zeitpunkt keine Räume
und keine Leichen für solche Zwecke zur Verfügung. So konnte
die Archäologie ein bislang unbekanntes Detail der
Stadtgeschichte ans Licht bringen, zu dem es keine
Überlieferung gibt.

Das Baby im Doppelgrab (Fundort Kreis Warendorf) Im Kreis
Warendorf haben Archäologen ein ungewöhnliches Doppelgrab aus
der Zeit zwischen 1800 und 1500 v. Chr. entdeckt. Anders als zu
dieser Zeit üblich haben Angehörige mit viel Aufwand ein
kleines Kind bestattet. Wegen mangelhafter Ernährung und
fehlender Medizin starben in früheren Zeiten viele Kleinkinder.
Diese hohe Kindersterblichkeit war Normalität, weshalb man die
Leichname meistens schnell im Hausgarten vergrub. So geschah es
auch mit diesem Baby aus der Zeit um 1800 bis 1500 v. Chr. Doch
hat die Mutter offenbar den Gedanken nicht ertragen können, den
kleinen Körper schutzlos mit Erde zuzuwerfen. Deshalb hat sie
zwei Gefäße aus ihrem Haushalt zum Kindersarg umfunktioniert.


INFO

Mehr Infos: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de
LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Telefon: 02323 94628-0
URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag
9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 15 10:38:25 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Mar 2012 10:38:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Filmvorfuehrung "Besuch im Ruhrgebiet",
Deutschland 1957, Bochum, 21.03.2012
Message-ID: 4F61C6A1020000D6000064DF@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stefan Przigoda"
Datum: 14.03.2012, 13:43


AKTUELL

Filmvorführung "Besuch im Ruhrgebiet", Deutschland 1957
in der Reihe "Bergbau-Inszenierungen. Filme über den und aus
dem Bergbau" des Montanhistorischen Dokumentationszentrums

am Mittwoch, 21. März 2012, 19:00 Uhr im Deutschen
Bergbau-Museum Bochum

Der "Bergbau braucht mehr Menschen", so ist ein Abschnitt in
der "Bilanz 56" der Bergwerksgesellschaft Hibernia
überschrieben. Gerade der Bergbau suchte in den
Wirtschaftswunderjahren dringend leistungsfähige und
qualifizierte Bergleute, um den wachsenden Bedarf von Industrie,
Gewerbe und Bevölkerung an Energie, und das hieß immer noch
vorrangig an Steinkohle, decken zu können. Im Zeichen der
Vollbeschäftigung war die harte Arbeit unter Tage indessen für
viele nicht attraktiv. So lockten die Zechen mit zahlreichen
Vergünstigungen, betrieblichen Sozialleistungen und guten
Aufstiegschancen.

"Besuch im Ruhrgebiet" wurde im Jahr 1957 für die
Bergwerksgesellschaft Hibernia produziert und steht
stellvertretend für eine ganze Reihe von Anwerbefilmen des
Ruhrbergbaus aus dieser Zeit, sticht allerdings durch seine
aufwendige Gestaltung und seine prominente Besetzung mit
Akteuren des Bochumer Schauspielhauses hervor. Schrittweise
versucht der Film das schlechte Image des Bergmannsberufes und
auch des Ruhrgebiets zu korrigieren - und manch einer wird sich
vielleicht auch an seine eigene Jugend erinnern, als ihn dieser
oder ein ähnlicher Anwerbefilm in den Bergbau und in das
Ruhrgebiet gelockt hat.

Alle Termine und weitere Informationen zur Filmreihe
"Bergbau-Inszenierungen" finden sich unter
URL: http://www.bergbaumuseum.de/web/bergbau-inszenierungen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Filmvorführung "Besuch im Ruhrgebiet", Deutschland 1957, in der
Reihe "Bergbau-Inszenierungen. Filme über den und aus dem
Bergbau" des Montanhistorischen Dokumentationszentrums
Datum: Mittwoch, 21. März 2012, 19:00 Uhr
Deutsches Bergbau-Museum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
Tel.: (0234) 58 77 - 0
Fax: (0234) 58 77 -111
URL: www.bergbaumuseum.de

Kontakt:
Dr. Stefan Przigoda
Deutsches Bergbau-Museum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
Tel.: (0234) 58 77 -118
Fax: (0234) 58 77 -111
E-Mail: stefan.przigoda at bergbaumuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 15 10:43:07 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Mar 2012 10:43:07 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Zwischen Fund und Dichtung: Die Steinzeit in
Hattingen/Ruhr", Hattingen, 20.04.-09.12.2012
Message-ID: 4F61C7BB020000D6000064E4@cl2x-sd2-vs>

Von: "Lars Friedrich"
Datum: 14.03.2012, 12:16


AUSSTELLUNG

Mammuts in Hattingen? Hügelgräber in Holthausen? Menschenopfer
auf dem Horkenstein? Den Spuren vor- und frühzeitlicher
Besiedlung der Region geht ab 20. April 2012 der Heimatverein
Hattingen in einer Ausstellung unter dem Titel "Zwischen Fund
und Dichtung: Die Steinzeit in Hattingen/Ruhr" im
Bügeleisenhaus nach. Am Dienstag, 27. März 2012, haben
Lehrerinnen und Lehrer der öffentlichen Schulen von 14.00 bis
15.30 Uhr Gelegenheit, sich im Museum am Haldenplatz 1 von Nina
Kliemke (Schulführungen) und Lars Friedrich
(Ausstellungskurator) aus erster Hand über das
museumspädagogische Rahmenprogramm, angebotene Workshops und
Führungen für Schulklassen informieren zu lassen. Kontakt:
gruppen at steinzeitausstellung2012.de oder Tel. 0 15 22 / 9 71 71 97.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellung "Zwischen Fund und Dichtung:
Die Steinzeit in Hattingen/Ruhr"
Datum: 20.04.2012 bis 09.12.2012
Heimatverein Hattingen-Ruhr e.V.
Haldenplatz 1
45525 Hattingen
Tel.: 0 15 22 / 9 71 71 97.
E-Mail: info at steinzeitausstellung2012.de
URL: www.steinzeitausstellung2012.de

Kontakt:
Lars Friedrich
Heimatverein Hattingen Ruhr e.V.
Auf der Gahr 39
45527 Hattingen
Tel.: 0175/4194195
E-Mail: friedrichlars at googlemail.com
URL: www.steinzeitausstellung2012.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 16 10:26:45 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Mar 2012 10:26:45 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Von wegen Schinken!" Regionalkueche zwischen Alltag
und Inszenierung, Luedinghausen, 22.03.2012
Message-ID: 4F631565020000D60000654D@cl2x-sd2-vs>

Von: "Ursula Koenig-Heuer"
Datum: 15.03.2012, 13:09


AKTUELL

Vortrag von Sonja Böder am 22.03.2012 auf Burg Vischering,
19:30 Uhr
"Von wegen Schinken!" Regionalküche zwischen Alltag und
Inszenierung

"Von wegen Schinken!" antwortete 1957 eine Landfrau auf die
Frage, ob es in ihrem Dorf um die Jahrhundertwende zum
Frühstück Schinken auf die Butterbrote gab. Die berühmte
Delikatesse Westfalens kam bis in das 20. Jahrhundert hinein
eher selten auf die Teller ihrer Produzenten. Der bäuerliche
Speiseplan bot wenig Abwechslung und bestand vor allem aus
"Durcheinandergekochtem" - der Begriff Eintopf fand erst Ende
der 1920er Jahre allgemein Verbreitung.

Im Rahmen des Vortrags erläutert Sonja Böder, Mitarbeiterin am
Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie der Universität
Münster, wie sich die Rolle der Regionalküche seit der Zeit um
1900 bis heute gewandelt hat: Viele traditionelle Speisen und
Nahrungsmittel des Münsterlandes erleben eine wahre Renaissance
seit der Wiederentdeckung alter Landschaftsküchen in den 1970er
Jahren. Auch die touristische Werbung greift auf Pumpernickel,
Schinken und Co. zurück und inszeniert sie als Leitbilder der
Region. Dem ging jedoch ein langer Wandel vom negativen
Klischee zum positiv besetzten Stereotyp voraus, denn lange
galt das kulinarische Angebot Westfalens als wenig verlockend.
Heute hingegen verheißt das Schlagwort "Regional" Originalität,
Natürlichkeit und Qualität.

Von Geschmack und Qualität der aktuellen kulinarischen Genüsse
aus dem Münsterland können sich die Besucher und Besucherinnen
vor dem Vortrag bei einer Einkehr ins neue "Café Reitstall"
überzeugen: Schinkenschnittchen, Strammer Max, Armer Ritter und
die passenden Getränke laden zum Abendbrot ein.

Der Eintritt für den Vortrag kostet 3 Euro. Informationen sind
unter 02591/7990 11 (Burg Vischering) erhältlich.


INFO

Veranstaltungsort:
Burg Vischering
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 16 10:31:19 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Mar 2012 10:31:19 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Streifzuege durch die Stadtgeschichte" - Dr. Leopold
Schuette referierte ueber die Anfaenge Iserlohns
Message-ID: 4F631677020000D600006552@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 15.03.2012, 13:23


AKTUELL

"Streifzüge durch die Stadtgeschichte" - 775-Vortragsreihe
erfolgreich gestartet
Dr. Leopold Schütte referierte über die Anfänge Iserlohns

Mit einem überwältigenden Andrang, dem die Kapazität
des Stadtarchivs kaum gewachsen war, startete in dieser Woche
die Vortragsreihe von Stadtarchiv und VHS zur 775-Jahrfeier der
Stadt Iserlohn. Rund einhundert Zuhörer verfolgten den Vortrag
des Historikers und Archivars Dr. Leopold Schütte aus Münster,
der als ausgewiesener Regional- und Landeshistoriker eng mit
Iserlohn verbunden ist. Das Thema seines Vortrages waren die
drei Anfänge Iserlohns aus Kirchspiel, Burg und Stadt.

Aufgrund weitgehend fehlender Quellen sind die Zusammenhänge
der Entstehung Iserlohns nur mühsam zu rekonstruieren. Dr.
Schütte erläuterte den Ursprung des Ortsnamens "Iserlohn" und
die ersten Siedlungsanfänge im Lägertal unterhalb des
Bilsteins. Früher vorgenommene "Iserlohn"-Zuweisungen wie
"moneta Loonensis" (um 1050) und "Ysloh" (1124) konnte Dr.
Schütte als unzutreffend ausschließen. Eine Kernaussage des
Referates war die Feststellung, dass die Anlegung der späteren
Stadt Iserlohn durchaus um 1237 erfolgt sein kann, wenngleich
urkundliche Belege fehlen. Dass tatsächlich ein formaler
Gründungsakt erfolgt ist, wird von Dr. Schütte bezweifelt und
war, wie er plausibel darlegte, auch nicht zwingend
erforderlich.

Stadtarchivar Rico Quaschny sprach am Ende des Vortrages und
der sich anschließenden Diskussion den Wunsch aus, den Vortrag
von Dr. Schütte in gedruckter Form vorlegen zu können. Diesem
Wunsch schlossen sich die Zuhörer an.


INFO

Ausführliche Informationen zur Vortragsreihe "Streifzüge durch
die Stadtgeschichte" enthält auch der dazu erschienene Flyer,
der ab sofort im Stadtarchiv und in den weiteren städtischen
Kulturinstituten und Verwaltungsgebäuden sowie in Geschäften
erhältlich ist. Er ist auch im Internet unter
URL: www.archiv-iserlohn.de abrufbar.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 16 10:44:00 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Mar 2012 10:44:00 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Am_Freitag_16=2E03=2E2012_schlie?=
=?utf-8?q?=C3=9Ft_Ausstellung_=22Ehre=2C_wem_Ehre_gebuehrt=3F!=22?=
Message-ID: 4F631970020000D600006557@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 15.03.2012, 13:26 >>>


AKTUELL

Am Freitag schließt Ausstellung "Ehre, wem Ehre gebührt?!"

Am Freitag, 16. März, besteht letztmals Gelegenheit, die
Ausstellung "Ehre, wem Ehre gebührt?!" in der Bürgerhalle des
Rathauses zu besuchen (10-17 Uhr). In den zurückliegenden
Wochen haben dort 5500 Besucher die Gelegenheit zur Begegnung
mit den Namensgebern von elf Straßen und Plätzen in Münster
genutzt. Die Präsentation befasst sich mit deren Verhalten
während des Nationalsozialismus. Neben anderen geht es um Paul
von Hindenburg, Hans Pfitzner, Agnes Miegel und Karl Wagenfeld.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 16 10:50:14 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Mar 2012 10:50:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Aufwachsen in Westfalen 1945-65": URL:
www.westfaelische-geschichte.de/web898
Message-ID: 4F631AE6020000D60000655C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Veronika Jüttemann"
Datum: 15.03.2012, 10:39


AKTUELL

"Aufwachsen in Westfalen 1945-65" lautet das Thema einer
neuen Veröffentlichung im Internet-Portal "Westfälische
Geschichte" (http://www.westfaelische-geschichte.lwl.org),
auf die wir Sie heute besonders hinweisen möchten
und die Sie unter folgendem Link finden:
http://www.westfaelische-geschichte.de/web898

Die Veröffentlichung ist das Ergebnis eine Projekts des LWL-
Instituts für westfälische Regionalgeschichte und der
Kontaktstelle Studium im Alter an der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster. Zehn ältere Studierende haben
sich das Thema zur Erforschung gesetzt und allein oder in
Kleingruppen zwei Jahre lang einzelne Aspekte dieser
Fragestellung in Archiven und Bibliotheken recherchiert und mit
Hilfe von Zeitzeugeninterviews untersucht. Die Bandbreite der
Fragestellungen reicht von der besonderen Situation der Heim-,
Flüchtlings-, Besatzungs- oder evakuierten Kinder über die
Ernährungs- und Gesundheitslage der Kinder und Jugendlichen in
der unmittelbaren Nachkriegszeit bis hin zu
Freizeitmöglichkeiten der Jugendlichen in den 50er Jahren.

Entstanden sind die Texte in einem Seminar "Forschendes
Lernen: Nachkriegszeit" im Rahmen des Studiums im Alter an der
Universität Münster. Ziel des Seminars war es, in der Gruppe
ein Forschungsprojekt zum Thema 'Nachkriegszeit in Münster und
Umgebung' zu entwickeln, durchzuführen und die Ergebnisse am
Ende zu publizieren.

Das Thema, das die Gruppe bearbeiten wollte, war schnell
gefunden. Die Gründe für diese Wahl waren sowohl persönlicher,
als auch forschungspragmatischer und wissenschaftlicher Natur.
So hatten die Studierenden ihre Kindheit und Jugend in der
Nachkriegszeit verbracht und wollten wissen, wie sich ihre
persönlichen Erinnerungen in systematisch erarbeitete
Forschungsergebnisse zum Aufwachsen in dieser Zeit einordnen
ließen. Auch aus forschungspragmatischer Sicht schien das Thema
günstig gewählt. Bisherige Arbeiten hatten die Grundlagen zur
Bearbeitung des Themas gelegt, gleichzeitig jedoch noch
spannende Fragen offen gelassen. Zudem gab es vielfältiges
Archivmaterial, zeitgenössische Publikationen und
auskunftsbereite Zeitzeugen, in anderen Worten: eine solide
Quellenbasis.

Auch wissenschaftlich versprach der Blick auf Kindheit und
Jugend interessante Einsichten zur Nachkriegsgeschichte
insgesamt, verkörperte die heranwachsende Generation doch in
besonderem Maße die Hoffnung auf Aufbruch und Neubeginn, die
die Nachkriegszeit neben allen Krisenerfahrungen maßgeblich
prägte. Nicht nur die Alliierten, sondern auch deutsche
Politiker, Pädagogen, Publizisten und Kulturschaffende
erwarteten von der heranwachsenden Generation, die nationale
Zukunft Deutschlands in Frieden und Freiheit zu gestalten. Denn
anders als die Generation ihrer Eltern und Großeltern waren die
Kinder und Jugendlichen noch zu jung gewesen, um sich an den
kleinen und großen Verbrechen des nationalsozialistischen
Systems zu beteiligen. In diesem Sinn konnten sie unbelastet
die eigene Zukunft in Angriff nehmen.

Gleichzeitig trieb die Zeitgenossen jedoch die Sorge um Kinder
und Jugendliche um: Waren sie überhaupt noch in der Lage, diese
Hoffnungen zu erfüllen? Schließlich waren die älteren von ihnen
in Schule und HJ bzw. BDM mit dem nationalsozialistischen
Gedankengut infiltriert worden und mussten nach Kriegsende mit
der Erkenntnis fertig werden, dass das, woran sie bislang
geglaubt hatten, nicht nur gescheitert, sondern vor allem
verbrecherisch war.

Zahlreiche Jugendliche fühlten sich verraten und moralisch
desorientiert. Nicht zuletzt waren die Erfahrungen von
Millionen von Kindern und Jugendlichen jeden Alters geprägt von
Tod, Gewalt, Flucht, Vertreibung, Hunger, Wohnungsnot und
zerstörten Familien - wie sollte vor diesem Hintergrund der
Neubeginn gelingen? Die heranwachsende Generation sei
introvertiert, pragmatisch und misstraue jeglichen Ideologien,
beschreibt der Soziologe Helmut Schelsky 1957 die sogenannte
"skeptische Generation", die lange das Bild der
Nachkriegsjugend prägte.

Die Studierenden bewegten ähnliche Fragen wie die Zeitgenossen
der Nachkriegszeit: In welcher Lage befanden sich die Kinder
und Jugendlichen bei Kriegsende und danach? Zwischen welchen
Typen (Nach)kriegs-Schicksalen gilt es zu unterscheiden und wie
prägten sie das Leben der Kinder und Jugendlichen? Welche
Rollen spielten Familien, Freunde, Nachbarn, Schule, Vereine
oder der Staat beim Aufwachsen der neuen Generation? Und welche
Rolle spielten die Kinder und Jugendlichen in der und für die
Entwicklung der jungen Bundesrepublik?

Aus diesen Überlegungen ergaben sich vier wichtige Konsequenzen
für die weitere Konzeption des Projekts. Um der Vielzahl der
Fragen gerecht werden zu können, suchten sich die Studierenden
erstens einen speziellen Aspekt des Themas "Aufwachsen in
Westfalen" aus, den sie alleine oder zu zweit
eigenverantwortlich bearbeiteten - ohne dabei den Anspruch zu
erheben, das Gesamtthema gemeinsam vollständig abzudecken.

Der zweite Entschluss der Gruppe lautete, ihre Forschungen auf
Westfalen zu beschränken. Viele Studierende wählten sogar
bewusst den methodischen Zugang einer Lokalstudie und nahmen
ihren Heimatort als Fallbeispiel. Dies hatte nicht nur
forschungspragmatische Gründe wie die bessere Erreichbarkeit
von Archiven und Zeitzeugen. Lokale und regionale Studien
bieten zudem den Vorteil einer größeren Verdichtung des Themas
und sind angesichts der örtlich stark unterschiedlichen Lage in
der Nachkriegszeit auch wissenschaftlich sinnvoll.

Gemeinsam entschied die Gruppe zudem drittens, dass der
Untersuchungszeitraum mit der unmittelbaren Nachkriegszeit von
1945 bis 1949 zu eng gewählt war, um die aufgeworfenen Fragen
zu beantworten. Stattdessen sollte das Jahr 1965 das Ende des
Untersuchungszeitraumes markieren. 1945 geborene Kinder hatten
zu diesem Zeitpunkt das Erwachsenenalter erreicht. Und nach
zwanzig Jahren, so die anfängliche Einschätzung der
Studierenden, sei auch die Nachkriegszeit im weiteren Sinne
abgeschlossen. Im Laufe des Projektes stellte sich jedoch
heraus, dass die Nachkriegszeit je nach Fragestellung zu
verschiedenen Zeiträumen endete. Während sich die
Ernährungslage bereits um 1950 herum wieder normalisiert hatte,
waren die Folgen des Krieges etwa für die Kinder der
Vertriebenen in ihrem Alltag deutlich länger spürbar.
Gleichzeitig begann das Nachkriegsschicksal einiger Kinder und
Jugendlicher bereits vor 1945, etwa wenn sie evakuiert wurden
oder vor der Roten Armee fliehen mussten. Die Jahresdaten der
Untersuchung sind daher nur als grober Orientierungsrahmen zu
verstehen.

Die vierte Grundsatzentscheidung, die die Gruppe traf, nämlich
ihre Ergebnisse in Kooperation mit dem LWL-Institut für
westfälische Regionalgeschichte auf den Seiten des
Internet-Portals "Westfälische Geschichte" zu veröffentlichen,
hat vor allem zwei Gründe. So ermöglicht es das Medium Internet
zum einen, neben Texten und Bildern auch Audio-Quellen wie
Ausschnitte von Zeitzeugeninterviews zu veröffentlichen, zum
anderen hofft die Gruppe über das Internet eine breitere,
jugendlichere und an westfälischer Geschichte interessierte
Leserschaft zu erreichen als dies durch ein Buchprojekt möglich
wäre.


INFO

Aufwachsen in Westfalen
Krisenjahre und Aufbruchsstimmung -
die Nachkriegszeit in Deutschland
1945-1965

Studium im Alter / Internet-Portal "Westfälische Geschichte"
des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte

URL: http://ww.westfaelische-geschichte.de/web898





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 16 10:51:23 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Mar 2012 10:51:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Wie die Technik die Landwirtschaft im
Muensterland veraenderte, Vreden, 21.03.2012
Message-ID: 4F631B2B020000D600006560@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Borken"
Datum: 15.03.2012, 17:08


AKTUELL

Wie die Technik die Landwirtschaft im Münsterland veränderte

Gisbert Strotdrees spricht am kommenden Mittwoch um 19.30 Uhr
im Hamaland-Museum / Historiker, Redakteur und Autor blickt mit
vielen Bildern zurück

Der bekannte Historiker, Redakteur und Autor Gisbert
Strotdrees ist am kommenden Mittwoch, 21. März, im
Hamaland-Museum in Vreden zu Gast. Ab 19.30 Uhr spricht er zum
Thema "Ackerzeiten - Landwirtschaft früher und heute". Am
Beispiel der Getreideernte wird er erläutern, wie die Technik
in der münsterländischen Landwirtschaft Einzug hielt. Noch bis
zum 15. April ist im kreiseigenen Hamaland-Museum die
Sonderausstellung "Mit Muskel- und Maschinenkraft" zu sehen.
Sie beleuchtet den Wandel bäuerlichen Lebens in der Zeit von
1860 bis 1960.

Anhand zahlreicher Bilder wird Strotdrees skizzieren, wie
technische Neuerungen nach und nach die Feldarbeit mit Kuh,
Ochse und Pferd ablösten. Zeigen wird er unter anderem
Aufnahmen von Lokomobilen und Schlepppflügen, Zwischenstufen
auf dem Weg zur hochtechnisierten Bewirtschaftung der Flächen.

Gisbert Strotdrees, Redakteur beim Landwirtschaftlichen
Wochenblatt Westfalen-Lippe, ist seit 2001 Mitglied der
Volkskundlichen Kommission für Westfalen. Seit 2003 hat er
einen Lehrauftrag zum Themenfeld "Fachjournalismus und
Wissenschaftskommunikation" am Seminar für Volkskunde /
Europäische Ethnologie der Universität Münster. Dass er nicht
nur sachlich fundiert, sondern auch unterhaltsam zu formulieren
und zu erzählen weiß, bestätigt er immer wieder in seinen
Publikationen und Vorträgen.


INFO

Der Eintritt für die Veranstaltung im kreiseigenen
Hamaland-Museum am Butenwall 4 in Vreden kostet zwei Euro,
ermäßigt 1,50 Euro. Weitere Informationen zur aktuellen
Ausstellung gibt es im Internet unter www.hamaland-museum.de
sowie telefonisch unter 02564/39180.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 19 11:16:52 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 Mar 2012 11:16:52 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Themenabend im Stadtarchiv: Das Testament der "Hexe"
Buenichmann, Muenster, 22.03.2012
Message-ID: 4F6715A4020000D6000065BA@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 16.03.2012, 11:13


AKTUELL

Leben und Sterben einer Dienstmagd
Themenabend im Stadtarchiv: Das Testament der "Hexe" Bünichmann

Gerichtsprozesse wegen Zauberei sind in Münster zwischen 1552
und 1644 nachgewiesen. Greta Bünichmann, der letzten Frau, die
deswegen zum Tode verurteilt wurde, gilt der Themenabend im
Stadtarchiv. "Vom Leben und Sterben einer Dienstmagd" heißt es
am Donnerstag, 22. März, um 18 Uhr. Besonders dabei im Fokus:
Ihr wenig bekanntes Testament.

Die Ermittlungen gegen Bünichmann begannen Ende Mai 1635. Nach
zweimaliger "peinlicher Befragung" ist ihr Schicksal besiegelt:
Ihr Leidensweg führt am 23. Juni in den Feuertod.

In den Rats- und Kriminalprotokollen des Stadtarchivs ist
dieser Fall sehr gut belegt. Historikerin Sabine Alfing,
ausgewiesene Expertin der Hexenprozesse, blendet am Themenabend
auf Verhöre, die Mühlen der Justiz und Urteile des Stadtrates
in Münster - auch im Vergleich zu den Hexenprozessen im Umland.
Vor allem aber stellt sie den Nachlass der Greta Bünichmann vor
und erzählt aus dem Leben der Dienstmagd aus dem
Überwasserviertel. Dazu zeigt das Stadtarchiv die
Originalquellen zu diesem Fall aus dem 17. Jahrhundert.


INFO

Der Eintritt in das Stadtarchiv, An den Speichern 8, ist frei.

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: 02 51/4 92-47 01
Fax: 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv(at)stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 19 11:19:47 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 Mar 2012 11:19:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Gundalena von Weizsaecker - Ein Frauen-Leben im 20.
Jahrhundert, Iserlohn, 20.03.2012
Message-ID: 4F671653020000D6000065BF@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 16.03.2012, 11:25


AKTUELL

Gundalena von Weizsäcker - Ein Frauen-Leben im 20. Jahrhundert
Filmabend im Lila Salon am Dienstag

Zu einem interessanten Filmabend mit anschließendem Gespräch
lädt der nächste Lila Salon ein, der am Dienstag, 20. März, um
19.30 Uhr im Varnhagenhaus, Piepenstockstraße 21, stattfindet.
Im Mittelpunkt des Films steht das Leben Gundalena von
Weizsäckers, der Frau des Physikers und Philosophen Carl
Friedrich von Weizsäcker.

Gundalena Wille wurde 1908 in Zürich in eine bekannte
Offiziersfamilie geboren und wuchs in großzügigen Verhältnissen
auf. Als Schweizer Journalistin in Berlin kommentierte sie die
ersten Jahre der NS-Herrschaft. Durch die Heirat mit Carl
Friedrich von Weizsäcker erlebte sie in Deutschland den 2.
Weltkrieg und den Widerstand gegen Hitler. Welche Haltung nahm
Gundalena zu den politischen Entwicklungen und Ereignissen der
damaligen Zeit ein und welche Wirkung hatte die Politik auf das
private Leben einer Frau und ihrer Familie im Zentrum der
politischen Auseinandersetzungen? Wie hat sie ihr Leben an der
Seite ihres berühmten Mannes gestaltet und welches Frauenbild
leitete sie dabei?

Diesen Fragen ist ihre Tochter Dr. Elisabeth Raiser zusammen
mit der Theologin und Fotografin Barbara Robra nachgegangen.
Auf der Basis von privaten Dokumenten sowie von Interviews mit
der Porträtierten und mit Familienmitgliedern zeichnet der Film
das Leben Gundalena von Weizsäckers bis zu ihrem Tod im Jahr
2000 nach.

An diesem Abend wird Dr. Elisabeth Raiser anwesend sein und
nach dem Film mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch
kommen. Dr. Elisabeth Raiser, Mutter von vier Söhnen, war
Dozentin am Dolmetscherinstitut in Genf und am European Womens
College in Zürich. Sie leitete einige Jahre das Ökumenische
Forum Christlicher Frauen in Europa und war 2003 evangelische
Präsidentin des ersten Ökumenischen Kirchentages. Seit Beginn
ihres Ruhestands hat sie als Regisseurin einen Film über Frauen
in der Ökumene und einen Film über ihre Mutter Gundalena von
Weizsäcker produziert.

Sie lebt heute in Berlin und ist Vorsitzende der Aktion
Sühnezeichen Friedensdienste, die jährlich rund 180 junge
Freiwillige in dreizehn Ländern entsendet, die unter dem 2.
Weltkrieg und der verhängnisvollen NS Herrschaft gelitten
haben. Die Beschäftigung mit der NS-Vergangenheit ist in ihrer
Familie immer ein zentrales Thema gewesen und spielt auch in
dem Film eine wichtige Rolle.

Im Eintrittspreis von sieben Euro sind Getränke und ein Imbiss
enthalten.


INFO

Varnhagenhaus
Piepenstockstr. 27
58636 Iserlohn





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 19 11:24:17 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 Mar 2012 11:24:17 +0100
Subject: [WestG] [POS] Stadtarchaeologie Paderborn,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Paderborn
Message-ID: 4F671761020000D6000065C4@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 15.03.2012, 16:19


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist in der
Stadtarchäologie Paderborn zum nächstmöglichen Termin eine
Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Aufgabengebiet:
- Planung, Leitung und wissenschaftliche Bearbeitung
verschiedener Ausgrabungen und Baustellenbeobachtungen im
Stadtgebiet Paderborn
- Auswertung von Altgrabungen
- Aufbau einer Fundstellendatei und einer Funddatenbank für das
Stadtgebiet
- Mitarbeit bei der Erschließung von Bodendenkmalen für die
Öffentlichkeit
- Mitarbeit bei archäologischen Prospektionen

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium der
Mittelalterarchäologie oder Ur- und Frühgeschichte; Promotion
bevorzugt
- Grabungserfahrung besonders im Bereich der
Stadtkernarchäologie
- Teamfähigkeit, Eigeninitiative und Flexibilität

Wir bieten:
- Mitarbeit in einer seit 1993 etablierten Stadtarchäologie
- Einblicke in die Aufgabenfelder einer kommunalen
Bodendenkmalpflege
- vielseitige, berufsqualifizierende Tätigkeiten
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes eine monatliche Pauschalvergütung von 1.201,92
? brutto, ggfs. zzgl. Familienzuschlag

Die Bewerbung von Frauen sind ausdrücklich erwünscht, Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bei Fragen steht Ihnen der Stadtarchäologe Dr. Sven Spiong,
Tel. 05251/6931797 zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
14/12 bis zum 30.03.2012 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 19 12:21:51 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 Mar 2012 12:21:51 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 19.03.2012
Message-ID: 4F6724DF020000D6000065E9@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 19.03.2012, 12:17


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 19.03.2012

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Westfalen, Hagen, Herford, Paderborn, Soest, Steinfurt: Politik,
Stadtentwicklung / 19.03.2012 12:00

Namenszusätze für sechs westfälische Städte: Mehr Information
für mehr Identität

Westfalen (wh). Grünes Licht für die "Stadt der
FernUniversität": Zusammen mit Hagen dürfen nun fünf
westfälische Städte und Gemeinden eine Zusatzbezeichnung auf
dem Ortsschild und auf Briefbögen führen: Die "Widukindstadt
Enger", die "Sennegemeinde Hövelhof", die "Hansestadt Warburg",
die "Hansestadt Attendorn" und die "NRW-Klimakommune Saerbeck".
"Mit dem offiziellen Zusatz können Gemeinden und Kreise ihre
Einzigartigkeit bekannt machen. Das stiftet Identität und
stärkt das kommunale Selbstbewusstsein", sagte
NRW-Innenminister Ralf Jäger in Düsseldorf zur Genehmigung.
Diese geht auf eine Änderung der Gemeindeordnung durch den
NRW-Landtag vom Oktober 2011 zurück. Seitdem sind
Zusatzbezeichnungen erlaubt, die auf die Geschichte oder die
heutige Bedeutung der Städte hinweisen. Einige westfälische
Städte, darunter Siegen und Dortmund, hatten damals jedoch
bereits zurückhaltend auf diese Möglichkeit reagiert, da die
Umrüstung mit hohen Kosten verbunden sei.

Weitere Informationen:
http://www.nrw.de/landesregierung/kommunalminister-jaeger-genehmigt-die-ersten-zusatzbezeichnungen-bei-staedten-und-gemeinden-12669/

Pressekontakt:
Pressestelle des Landesinnenministeriums, Telefon: 0211/8712300,
E-Mail: pressestelle[at]im.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Münster: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama /
19.03.2012 11:00

Aktion: Pizzeria wird zur Bewährungsprobe für die Kunst

Münster (wh). Vier Künstler bespielen ab dem 14. April 2012 die
Pizzeria Peppino in Münster. Die einzige Bedingung des Inhabers
für die Aktion des Kunstprojektes sozialpalast lautet: "Hände
weg von der Küche!" Der Gästeraum des kleinen italienischen
Lokals soll vier Monate lang zu einer Art Gesamtinstallation
mit irritierenden Objekten werden, zum Beispiel Deckenlampen,
die unter den Tischen hängen. So soll sich die Kunst "im harten
Alltag zwischen Tellerwaschen, Servieren und Essen" bewähren.
Die Pizzeria Peppino wurde ausgewählt vom
sozialpalast-Initiator Erik Biembacher, da diese kein
stringentes gastronomisches Konzept habe. An das
"konzeptionelle Chaos" des Lokals sollen die Künstler Gertrud
Neuhaus, Michael Göring, Ursula Achternkamp und JaePas nun mit
ihren Aktionen andocken.

Weitere Informationen:
http://www.sozialpalast.de/kunst/index.html

Pressekontakt: Erik Biembacher, Telefon: 0251/3740324, Mobil:
0175/7545160, E-Mail: kontakt[at]sozialpalast.de

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Westfalen,
NRW, Bielefeld: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama /
19.03.2012 10:00

Historisches Museum Bielefeld zeigt Werk Leni Riefenstahls

Bielefeld (wh). Leni Riefenstahl zählt zu den umstrittensten
Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts: Die Regisseurin hat mit
innovativen Filmen fasziniert und wurde als Film-Pionierin
verehrt, gleichzeitig wurde sie durch ihre Nähe zum NS-Regime
gescholten. Das Historische Museum Bielefeld beschreibt in der
Ausstellung "Leni Riefenstahl. Fotografie - Film -
Dokumentation" vom 25. März bis zum 24. Juni 2012 die enge
Beziehung der Künstlerin zum "Dritten Reich" und seinen
Machthabern. Viele der Exponate seien bis heute
unveröffentlicht, schreibt das Haus. Darüber hinaus gibt die
Schau Einblick in Riefenstahls Werk aus der Zeit nach dem
Zweiten Weltkrieg bis zu ihrem Tod 2003: Mit Aufnahmen von
afrikanischen Stämmen begann Riefenstahl ihre Karriere als
Fotografin; Unterwasserbilder und seltene Porträtfotos von
Bianca und Mick Jagger sowie Alfred Speer ergänzen die
Ausstellung, die bereits im Dokumentationszentrum
Reichsparteitagsgelände Nürnberg sowie im Holocaust Center in
Oslo gezeigt wurde.

Weitere Informationen:
http://www.historisches-museum-bielefeld.de/

Pressekontakt: Historisches Museum, Telefon: 0521/513635,
E-Mail: info[at]historisches-museum-bielefeld.de

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Westfalen,
Lippe: Freizeit, Panorama, Soziales / 19.03.2012 09:00

Pilgern auf kurzen Beinen: Kinder wandern durch Lippe

Detmold (wh). Die Lippische Landeskirche bietet erstmals eine
Pilgerreise für Kinder an. In den Osterferien wandert eine
Gruppe Neun- bis Zwölfjähriger auf dem lippischen Pilgerweg
zwischen Detmold-Remminghausen und den Externsteinen. "Auch
Kinder haben Fragen zum Leben und zur Religion. Deshalb wollen
wir uns gemeinsam auf den Weg machen", erklärt Miriam Hähnel,
Jugendbildungsbeauftragte der Lippischen Landeskirche.
Gemeinsam mit einer ausgebildeten Pilgerbegleiterin und
Betreuern sollen bis zu 15 Kinder die Themen des Pilgerns auf
spielerische Art erleben. "Es geht zum Beispiel darum, was es
bedeutet, geführt zu werden und Rücksicht auf andere zu nehmen",
so Miriam Hähnel. Die Reise knüpft an das Pilgerprojekt der
Lippischen Landeskirche an. Allein oder gemeinsam mit
ausgebildeten Pilgerbegleitern können Besucher dabei im
Teutoburger Wald auf ausgewiesenen Wegen von Kirche zu Kirche
wandern.

Weitere Informationen: http://lippische-landeskirche.de/3429-0-1

Pressekontakt: Birgit Brokmeier, Pressesprecherin Lippische
Landeskirche, Telefon: 05231/976767, E-Mail:
presse[at]lippische-landeskirche.de

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Westfalen,
Gelsenkirchen, Recklinghausen, Warendorf: Freizeit, Kultur und
Medien / 18.03.2012 14:00

Westfalen im TV: Hape Kerkeling in Recklinghausen und die
Schalke-Kicker als Test-Esser

Entertainer Hape Kerkeling präsentiert die spannendsten Orte in
seiner Heimatstadt Recklinghausen und drumherum. Neben
stillgelegten Zechen, den heute neu genutzten Kathedralen der
Industriekultur, sind bedeutende Schlösser zu entdecken, dazu
das Schiffshebewerk Henrichenburg, ein spektakuläres
Meisterwerk früher Ingenieurskunst. Bilderbuch Deutschland: Der
Kreis Recklinghausen, Mittwoch, 21. März, 14.15 Uhr, NDR

"Eine Herzenssache" erzählt die Geschichte der Rettung der
jüdischen Familie Spiegel durch fünf Münsterländer
Bauernfamilien während der NS-Zeit. Zwei Jahre lang schützen
die Landwirte Marga Spiegel und ihre Angehörigen. Damit gelang
den Bauern etwas scheinbar Unmögliches, denn die kleine Kommune
Ahlen war damals stolz darauf, eine der ersten "judenreinen"
Städte zu sein. Eine Herzenssache: Marga Spiegel und ihre
Retter, Samstag, 24. März, 0 Uhr, WDR

Hochspannung am Herd! Zwei Familien treten zu einem Kochduell
der besonderen Art an. Sie kochen ihr Familienrezept, das seit
Generationen überliefert wurde, in der Profi-Küche vom
Dorstener Stern-Koch Björn Freitag. Dabei bekommt er in der
heutigen Folge prominente Unterstützung von Christoph Metzelder,
Luis Holtby und Peer Kluge. Die drei Fußballstars gelten als
Feinschmecker im Kader von Schalke 04. Rettet unser
Familienrezept!, Sonntag, 25. März, 20.15 Uhr, WDR

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 20 10:38:27 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Mar 2012 10:38:27 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stadtmuseum Iserlohn laedt zur oeffentlichen Fuehrung
ein, Iserlohn, 23.03.2012
Message-ID: 4F685E23020000D600006653@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 20.03.2012, 10:15


AKTUELL

Stadtmuseum Iserlohn lädt am Freitag zur öffentlichen Führung
ein

Zu einer öffentlichen Führung unter dem Titel "Iserlohner
Wirtschaftsgeschichte im 18. und 19. Jahrhundert" lädt das
Stadtmuseum Iserlohn, Fritz-Kühn-Platz 1, alle Interessierten
am Freitag, 23. März, um 16.00 Uhr herzlich ein.

Das 18. und das 19. Jahrhundert waren in Iserlohn eine Zeit
voller Umbrüche, die der Stadt ein ganz neues Gesicht gaben:
Die Entwicklung führte von der landwirtschaftlich und
handwerklich geprägten Stadt zur größten Industriestadt
Westfalens, vom Wasserrad zur Dampfmaschine, von der
Pferdekutsche zur Kleinbahn oder vom Draht zur Nadel. Während
zu Anfang des 18. Jahrhunderts einige der damals nur etwa 1500
Einwohner als Schmiede bzw. im Nebenerwerb als Kettenschmiede
arbeiteten, waren Ende des 19. Jahrhunderts etliche Tausend
Männer und Frauen bei Fabrik- und Heimarbeit in der Draht- und
Nadelindustrie beschäftigt.

Der Tuch- und Stoffhandel brachte zusätzlichen Reichtum in die
Stadt. So wurde das mächtige Von-Scheibler'sche Gebäudeensemble,
in dem sich heute unter anderem die Städtische Galerie
Iserlohn befindet, im 18. Jahrhundert als Wohn- und Lagerhaus
von Tuchhändlern errichtet. Das barocke, palaisartige Gebäude
des Stadtmuseums war im 18. Jahrhundert zeitweise Wohnhaus
wohlhabender Seidenfabrikanten. Sowohl Nadeln als auch Stoffe
waren also eminent wichtig für Iserlohn. Die Museumsführung
konzentriert sich auf diese spannende Epoche und wird
fortgesetzt mit weiteren Veranstaltungen im Zusammenhang mit
dem Nadelmarkt in der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf.


INFO

Der Eintritt ins Museum und die oben genannte einstündige
Führung sind kostenlos. Um Anmeldung unter den Telefonnummern
02371 / 217-1961 /-1963 und /-1964 oder per E-Mail an
museum at iserlohn.de wird gebeten.

Stadtmuseum Iserlohn
Fritz-Kühn-Platz 1
58636 Iserlohn





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 20 11:42:50 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Mar 2012 11:42:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Stieghorst seit 1800 bis heute, Bielefeld,
27.03.2012
Message-ID: 4F686D3A020000D60000665D@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 19.03.2012, 15:25


AKTUELL

Vortrag: Stieghorst seit 1800 bis heute

Einen Vortrag über die Wandlung Stieghorsts in den vergangenen
200 Jahren hält Bezirksbürgermeister Gerhard Henrichsmeier am
Dienstag, 27. März, in der Zeit von 19.00 bis 20.30 Uhr. Im
kleinen Saal des Freizeitzentrums Stieghorst, Glatzer Straße 21,
berichtet Henrichsmeier über Höfe, Schulen und Kirchen von
damals und veranschaulicht den Vortrag über die ehemalige
Bauerschaft mit Bildern. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich,
Karten sind für fünf Euro an der Abendkasse erhältlich.


INFO

Weitere Informationen telefonisch unter 0521 / 51-2534
oder im Internet auf www.vhs-bielefeld.de .

Freizeitzentrum Stieghorst
Glatzer Straße 13 - 21
33605 Bielefeld





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 20 11:47:04 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Mar 2012 11:47:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag zur Geschichte des Hindenburgplatzes in
Muenster, Muenster, 22.03.2012
Message-ID: 4F686E38020000D600006662@cl2x-sd2-vs>

Von: "Regine Schiel" Datum: 19.03.2012, 10:34


AKTUELL

Das Stadtmuseum Münster startet am 22. März um 19 Uhr seine
Vortragsreihe zur Geschichte des münsterischen
Hindenburgplatzes. Unter dem Titel "Im Westen was Neues. Der
Neuplatz entsteht" erläutern die Wissenschaftler Dr. Bernd
Thier vom Stadtmuseum, Dr. Alfred Pohlmann und Stephan Winkler
M. A. die frühen Anfänge des Platzes. Vorgestellt werden nicht
nur die Befestigungsanlagen der Stadt, die seit etwa 1200 den
Rand der Stadt definieren, sondern auch, wie es damals
außerhalb Münsters aussah. Wie wurde der Stadtrand genutzt, und
was befand sich auf dem Areal vor dem damaligen Frauentor,
bevor er durch den Bau der Zitadelle 1661 zum Platz wurde? Zur
350-jährigen Geschichte des Hindenburgplatzes präsentiert das
Stadtmuseum Münster ab September 2012 eine eigene Ausstellung.
Mit der Vortragsreihe werden bereits jetzt Einblicke in noch
unveröffentlichte Forschungsergebnisse gegeben. Der Vortrag
findet im Vortragssaal im Stadtmuseum Münster statt. Der
Eintritt ist frei!


INFO

Veranstaltungsdaten:
Im Westen was Neues - Vortrag zur Geschichte des
Hindenburgplatzes in Münster
Datum: 22.03.2012, 19 Uhr
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 0251-4924503
URL: www.stadtmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 20 12:33:43 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Mar 2012 12:33:43 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 20.03.2012
Message-ID: 4F687927020000D60000667F@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 20.03.2012, 12:17


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 20.03.2012

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Hochsauerlandkreis: Politik, Soziales,
Stadtentwicklung, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung /
20.03.2012 12:00

Hochsauerlandkreis startet Stipendium gegen Ärztemangel

Meschede (wh). Landärzte für morgen gesucht: Der
Hochsauerlandkreis startet als einer der ersten Landkreise
bundesweit ein Stipendium für Medizinstudenten, die sich damit
zur ärztlichen Tätigkeit vor Ort verpflichten. Am heutigen
Dienstag, 20. März 2012, unterschreibt die erste Stipendiatin,
eine Studentin der Universität Düsseldorf. Der
Hochsauerlandkreis überweist ihr künftig über vier Jahre
monatlich 500 Euro Zuschuss zum Medizinstudium. Als
Gegenleistung muss sie ihre Facharztausbildung im Landkreis
absolvieren oder dort für mindestens vier Jahre als Ärztin
arbeiten. Entscheidet sich die Stipendiaten gegen den Umzug in
den Hochsauerlandkreis, muss sie das Geld zurückzahlen.
Verwaltung und Politik erhoffen sich durch das Programm, das
bis zu fünf Studenten pro Jahr fördern soll, einen
"Klebeeffekt". "Wir hoffen, dass die Ärzte später hier auch
Praxen übernehmen, da sich auch bei uns der Medizinermangel
bemerkbar macht", sagt Martin Reuther als Sprecher des
Hochsauerlandkreises. Einige westfälische Kliniken, unter
anderem in Ahaus, Soest und Kamen, bieten bereits seit einigen
Jahren ähnliche Stipendienprogramme für Medizinstudenten. Der
Hochsauerlandkreis ist nach dem Elbe-Elster-Kreis in
Brandenburg einer der ersten Kreise in Deutschland, die dem
Landarztmangel auf diese Weise vorbeugen wollen.

Weitere Informationen:
http://www.hochsauerlandkreis.de/bs/Gesundheit-Soziales/Medizinstipendium/index.php

Pressekontakt:
Martin Reuther, Pressesprecher Hochsauerlandkreis, Telefon:
0291/941458, E-Mail: martin.reuther[at]hochsauerlandkreis.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Münster: Freizeit, Kultur und Medien,
Panorama, Wissenschaft und Bildung / 20.03.2012 11:00

LWL baut virtuelles Kunstmuseum

Münster (wh). Um die Zeit bis zur Neueröffnung des
LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte im Frühjahr
2014 zu überbrücken und neue Wege der Kunstvermittlung zu
entwickeln, bauen der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
und die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) ein
Internet-Museum. An der Gestaltung des Museums können
kunstbegeisterte Internetnutzer mitarbeiten. Das
LWL-Landesmuseum und die WWU rufen nun gemeinsam zu einem
Ideenwettbewerb auf: Wie soll das virtuelle Museum aussehen und
welche Innovationen kann es Besuchern bieten? Online-Führungen,
Informationen zu Künstlern oder Chats sind mögliche Angebote.
Für kreative Ideen winken zahlreiche Preise. Für die Konzeption
und technische Umsetzung des virtuellen Museums ist das Projekt
"Museum 2.0 - Virtual Environments for Collaboration" von LWL
und WWU verantwortlich.

Weitere Informationen:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?26638

Pressekontakt: Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon:
0251/591235 und Katja Baron, LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte, Telefon: 0251/5907311, E-Mail:
presse[at]lwl.org

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Westfalen,
NRW, Dortmund, Münster, Paderborn, Soest: Tourismus,
Wirtschaft / 20.03.2012 10:00

Westfälische Flughäfen mit stabilen Passagierzahlen

Westfalen (wh). Von den großen Flughäfen in Westfalen starteten
im vergangenen Jahr rund zwei Millionen Passagiere zu Zielen im
In- und Ausland. Wie das Statistische Landesamt berichtet,
stieg die Zahl der Fluggäste mit 2.025.000 Personen gegenüber
dem Vorjahr (2.011.000 Personen) leicht an. Während die
Flughäfen Münster/Osnabrück (- 0,2 Prozent) und
Paderborn/Lippstadt (- 4,1 Prozent) einen Rückgang der
Fluggäste verzeichneten, konnte der Dortmund-Airport das
Passagieraufkommen um vier Prozent steigern. Landesweit stieg
die Zahl der Fluggäste mit Destinationen im In- und Ausland um
1,8 Prozent auf mehr als 18 Millionen Menschen.

Weitere Informationen:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2012/pres_046_12.html
Pressekontakt:
Pressestelle von IT.NRW, Telefon: 0211/94492521, E-Mail:
pressestelle[at]it.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Lippe: Soziales / 20.03.2012 09:00

"Ordnungsamtsbestattungen": Initiative für würdevolle
Beerdigungen

Detmold (wh). Eine würdevolle Bestattung von Menschen, die
keine Angehörigen haben, will in Detmold die neu gegründete
ökumenische Initiative "Ordnungsamtsbestattungen" ermöglichen.
Statt wie bisher die Verstorbenen anonym zu beerdigen, sollen
eine öffentliche Trauerfeier sowie eine Anzeige in der lokalen
Presse und eine Gedenkstätte mit den Namen der Toten dazu
beitragen, diese Menschen vor dem Vergessen zu bewahren. "Bei
unserem Vorhaben geht es uns um eine Wertschätzung über den Tod
hinaus und um ein Zeichen gegen die fortschreitende
Anonymisierung", sagt Pfarrer Christian Ritterbach vom
Pastoralverbund Detmold, der die Initiative auf den Weg
gebracht hat. "Menschen, die keine Angehörigen mehr haben oder
deren Angehörige es ablehnen, sich um die Bestattung zu kümmern,
sollen nicht einfach so aus unserer Mitte verschwinden."
Zukünftig wird es auf dem Detmolder Kupferbergfriedhof viermal
im Jahr eine Gedenkfeier geben, bei der die Urnen der
Betroffenen beigesetzt werden. Anfang 2013 soll eine
Gedenkstätte entstehen. Am Donnerstag, 22. März 2012, findet
erstmals solch eine Beisetzung statt. In Detmold sterben
jährlich 40 bis 50 Menschen, bei denen sich keine Angehörigen
um die Bestattung kümmern können oder wollen. In solchen Fällen
muss das Ordnungsamt für die Beerdigung sorgen, die bislang auf
einem anonymen Gräberfeld stattfand.

Weitere Informationen: http://www.gedenk-mal.name/

Pressekontakt: Pfr. Christian Ritterbach, Leiter des
Pastoralverbundes Detmold, Telefon: 05231/92790, E-Mail:
christian.ritterbach[at]katholisch-in-detmold.de

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Westfalen,
NRW, Olpe: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama, Politik /
19.03.2012 15:00

"Deutschländer": Ausstellung bringt Einwanderungsgeschichte ins
Museum

Attendorn (wh). Von Gastarbeitern zu Einwanderern: Das
Südsauerlandmuseum eröffnet am 25. März 2012 um 15 Uhr eine
Ausstellung zu einem Stück Gesellschaftsgeschichte:
"Deutschländer - Fünfzig Jahre türkische Nachbarschaft". Von
der Wohnung als Refugium der Frauen bis zur Moschee als Bereich
der Männer blickt die Schau auf die Lebenszusammenhänge von
türkischen Einwanderern. Fotos, Informationen und besondere
Gegenstände zu Arbeit und Freizeit, Hochzeit und Kindheit im
Sauerland schildern die Alltagskultur zwischen alter und neuer
Heimat. Mit dem deutsch-türkischen Anwerbeabkommen vor 51
Jahren wanderten zahlreiche türkische Arbeiter und ihre
Familien nach Westfalen ein. Noch heute stellen Türken im Kreis
Olpe die größte Gruppe unter den knapp 10.000 ausländischen
Bürgern.

Achtung Redaktionen: Pressefotos zu dieser Meldung finden Sie
im Downloadbereich unserer Website.

Weitere Informationen:
http://www.attendorn.de/news/2012/03/17/deutschlaender/

Pressekontakt: Monika Löcken, Leiterin Südsauerlandmuseum,
Telefon: 02722/3711, E-Mail m.loecken[at]kreis-olpe.de

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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 21 10:33:21 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Mar 2012 10:33:21 +0100
Subject: [WestG] [LIT] "Neuerscheinung der Buchreihe: Marsberger Geschichten
- Schluessel zur Vergangenheit"
Message-ID: 4F69AE71020000D6000066CF@cl2x-sd2-vs>

Von: "Marsberger Geschichten" googlemail.com>
Datum: 21.03.2012, 09:44


LITERATUR

"Neuerscheinung der Buchreihe: Marsberger Geschichten -
Schlüssel zur Vergangenheit"

Die neue Buchreihe "Marsberger Geschichten - Schlüssel zur
Vergangenheit" gedruckt im Hause Boxberger, Marsberg, ist ab
sofort im Handel unter der ISBN-Nr. 978-3-00-037609-2
erhältlich. Dieses Werk wurde unter dem Motto: "Von Bürgern für
Bürger" von verschiedenen Autoren, darunter
geschichtsinteressierte Bürger, Mitglieder zahlreicher
Heimatbünde und -vereine der Stadt Marsberg und der Region
sowie von div. Historikern geschrieben. Jeder kann auch in
Zukunft hieran mitarbeiten, indem er Geschichtstexte und Fotos
einreicht. Band 1 dieser Geschichtsreihe umfasst rund 390
Seiten sowie rund 400 Abbildungen und noch nicht
veröffentlichte Fotos. Er kostet 19,95 ?. Im Buch werden
geschichtliche Themen und Studien zu allen heutigen Marsberger
Ortsteilen und teils darüber hinaus: Brilon, Waldecker,
Warburger und Paderborner Raum aufgearbeitet. Unter dem
Themenkomplex: "Klostergeschichten" geht es schwerpunktmäßig um
das Kloster Bredelar, dessen Mutterkloster Hardehausen und
dessen Mönchhof Obermarsberg.

Weitere Themen teils mit Jahrestags-Hintergrund sind: Marsbergs
und Brilons Studierende im Mittelalter, Padberger Fehden,
Mordian von Canstein, Essenthoer Kupferbergbau, Wolga-Deutsche
in Stadtberge und Westheim, Brand der Zehntscheune Obermarsberg,
Entstehung der Straßen um Marsberg, KuK-Hoheit-Österreichs in
Marsberg, Eisenbahnstrecke Obermarsberg-Volkmarsen, Alfred
Krupp in Bredelar, Wanderarbeitsstätte Niedermarsberg, Alte
Hausinschriften in Marsberg und der Gegend, Das Hasental,
Marsberger Fundchronik und Vieles mehr. Auch die Zeit des
Dritten Reiches in Marsberg wird unter dem Leitspruch "Erinnern,
um zu mahnen!" beschrieben.

Damalige Marsberger Ereignisse werden hier parallel zur Reichs-
und Weltgeschichte betrachtet. Es geht u. a. darum, das Denken
und Handeln der Bürger zu verstehen: "Warum sich niemand
wirklich getraut hat, in das totalitäre System des
Überwachungsstaats der Nazis einzugreifen?" Wichtig ist den
Autoren dieses Buches, dass hier für unsere Gegenwart und
Zukunft die richtigen Schlüsse gezogen werden, so dass so etwas
nie wieder passiert. In die Zeit von 1933-45 fallen u. a. die
Artikel: 50 Jahre KV Erlinghausen, Boykott jüdischer
Unternehmen, General Lettow-Vorbeck in Niedermarsberg,
Germanischer Kult: Sonnenwendfeiern in Obermarsberg, die alte
Schützenbruderschaft Canstein, der Beringhäuser Bibelforscher
Schalk und der Einmarsch der Alliierten in Bredelar, auch
Giershagen betreffend.

Das Buch ist für 19,95 ? in den Buchhandlungen Podszun in
Marsberg (Tel. 02992-4505), Warburg und Brilon sowie bei
Druckerei Boxberger in Marsberg (02992-2333) vorrätig.


Im Folgenden das vollständige Inhaltsverzeichnis:

Vorwort und Dankeschön

Marsberger Klostergeschichte:

Das Kloster Bredelar - seine erste Ansiedlung (mit vielen
Fotos: zum Kloster, zur Eisengießerei Theodorshütte Ulrich,
Beck & Henkel Kassel, Maschinenbau AG, usw.), auch
Walburgis-Stift Meschede, Küstelberg, Medebach, Borberg Brilon,
usw. betreffend

Ein Gedicht: Die Klosterglocken von Bredelar

Das Kloster Hardehausen - Mutterkloster von Bredelar, auch den
Mönchehof in Warburg, Marienstatt im Westerwald, usw.
betreffend,

Der Mönchhof in Obermarsberg - Filialkloster Bredelars

Aus alter Zeit - Geschichte aller Marsberger Ortsteile:

938 - Ermordung von Thankmar auf der Eresburg (Obermarsberg),
auch Burg Belecke betreffend, Stichwörter: König Otto I,
Eberhard von Franken, usw.

1358 - Schutz- und Trutzbündnis zwischen Marsberg, Hofgeismar,
Wolfhagen, Volkmarsen und Warburg

1389 - Marsberger und Briloner Studierende an den Universitäten
Köln und Rostock

1391 - Eroberung Padbergs sowie die Zerstörung des Ortes durch
die Korbacher in 1413, auch Fürstenberg und Wünnenberg, Korbach,
von Brenken, Spiegel zum Desenberg, usw. betreffend

1581 - Mordian von Canstein, auch Eilhausen und Heddinghausen
betreffend

1712 - Kupferbergbau bei Essentho, auch Stadtberge und
Borlinghausen, Westheim, Dalheim, Scherfede und Bleiwäsche
betreffend

1761 - Ein "Cansteiner"-Darlehn an Obermarsberg, auch
Heddinghausen betreffend

1765 - Wolga-Deutsche in Stadtberge und Westheim, auch Marsberg,
Essentho, Bökendorf, Scherfede, Nörde, Corvey, usw. betreffend

1781 - Viehschatzungen in Obermarsberg, Niedermarsberg und
Erlinghausen

1811 - Brand der Zehntscheune Obermarsberg

1817 - Blitzeinschlag in die Stiftskirche Obermarsberg

1828 - Der Marsberger Anton Friedrich Zieren - Geistl.
Regierungsschulrat zu Minden

1829 - Entstehung von Straßen und Wegen um Niedermarsberg, auch
Bredelar, Westheim, Essentho, Leitmar, Hesperinghausen, Brilon,
Arolsen, Fürstenberg, Obermarsberg, Warburg, Paderborn,
Bonenburg, Wolbeck, Putzbach, Worms, Giershagen, usw. betreffend

1836 - Bericht des Richters Petrasch aus Obermarsberg, auch
Hildfeld betreffend

1849 - Besuch der KuK-Hoheit: Erzherzog Stephan von Österreich
in Stadtberge, auch Obermarsberg, Niedermarsberg, die von
Waldeck und Arolsen betreffend

1870 - Eisenbahnstrecke Obermarsberg - Volkmarsen über
Erlinghausen, Udorf, Kohlgrund, Arolsen und Külte

1877 - Krupps Schießversuche bei Bredelar, Giershagen und
Obermarsberg

1906 - Änderung der Hausnummern in Obermarsberg

1930 - Eröffnung der Wanderarbeitsstätte St. Christophorushaus
in Niedermarsberg

1933-1945 - Marsberg und das Dritte Reich

1934 - Rede zur 50. Jahresfeier des Kriegervereins Erlinghausen

1934-1935 - General Lettow-Vorbeck in Niedermarsberg

1935 - Aufruf zum Boykott jüdischer Unternehmer in Marsberg

1935 - Germanenkult: Sonnenwendfeiern in Obermarsberg, auch
Osterräder-Lauf Lügde, Sonderzüge aus Alme und Hallenberg:
Teilnehmer aus dem gesamten Umkreis: Kreis Brilon, Büren,
Warburg, usw. betreffend

1937 - Ein merkwürdiger Steinfund - Die Irminsul? , auch die
Externsteine betreffend

1938 - Die alte Schützenbruderschaft Canstein und der
neugegründete Kriegerkameradschaftsverein, auch Udorf,
Heddinghausen, Leitmar und Borntosten betreffend

1939 - Der Beginn des II. Weltkriegs

1940 - Ein Besuch im RAD-Lager Obermarsberg

1940 - Hinrichtung des Bibelforschers Christian Schalk - Ein
gebürtiger Beringhäuser , auch Beringhausen, Künsebeck,
Bielefeld, Halle in Westfalen, usw. betreffend

1945 - Einmarsch der Alliierten in Bredelar - auch Giershagen,
Messinghausen, Niedermarsberg, Brilon, usw. betreffend

1945 - Kriegsende: "Erinnern, um zu mahnen!"

Studien, Forschungen und Geschichten:

Mühlen und Hammerwerke in unserer Gegend (Niedermarsberg,
Obermarsberg, Essentho, Westheim, Sintfeld, Glindegrund,
Giershagen, Padberg, Helminghausen, Eschenthal, Pulvermühle,
Messinghausen, Hoppecke, Beringhausen, Bredelar, Canstein,
Udorf, usw.)

Der Mühlenbauer - Eine Erzählung im Zusammenhang mit der
Plückemühle, auch das Glindegrund, Obermarsberg, Bad Karlshafen,
Kassel, usw. betreffend

Das Hasental - Ein Märchen aus der Heimat für Groß und Klein

Alte Häuser und Inschriften in Marsberg und der Umgebung (auch
Niedermarsberg, Obermarsberg, Giershagen, Freilichtmuseum
Detmold, Erlinghausen, Beringhausen, Borntosten, Canstein,
Helminghausen, Meerhof, Oesdorf, Padberg, Udorf, Westheim,
Hoppecke, Messinghausen, Rösenbeck, Fürstenberg, Helmighausen
(in Waldeck), usw. betreffend)

Heutige Inschriften an Fachwerkhäusern in Obermarsberg und
Niedermarsberg (auch Giershagen betreffend)

Die Totentafeln im Pfarrheim Obermarsberg (auch Marsbergs
Propst Ferdiand von Metternich, Abt von Corvey: Christoph von
Bellinghausen, Abt von Werden und Helmstedt: Ferdinand von
Erwitte, Abt des Klosters Huysburg: Nikolaus von Zitzewitz,
betreffend)

Marsberger Fundchronik - Besondere Exponate

Gedicht: Die Eresburg


INFO

Andreas Karl Böttcher
Tel. 02992-1465
Mobil 0151-15815361





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 21 10:35:18 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Mar 2012 10:35:18 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Auf den Spuren der Lotharinger Chorfrauen
Message-ID: 4F69AEE6020000D6000066D4@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 19.03.2012, 11:03


AKTUELL

Auf den Spuren der Lotharinger Chorfrauen
Schwester Dorothea zu Gast im "Nachfolgebau" Standesamt /
Schlaun-Tochter war auch Lotharinger Chorfrau

Schon 1642 gründeten die Lotharinger Chorfrauen ihr Kloster an
der Hörsterstraße, in dem seit 2004 das Standesamt der Stadt
Münster Ehen besiegelt. Schwester M. Dorothea Kuld, eine
Nachfolgerin der Chorfrauen, begab sich jetzt während eines
Besuches in Münster auf die Spuren ihrer Vorgängerinnen. Die
heutige Hausherrin des Lotharinger Klosters,
Standesamtsleiterin Monika Hochwald, begrüßte den Gast aus
Essen.

Das Lotharinger Kloster wurde erbaut nach den Plänen von Johann
Conrad Schlaun, dessen Tochter ebenfalls Chorfrau war. Der Bau
beeindruckte den Gast des Standesamtes sehr, wie auch die
Information von Monika Hochwald, dass schon über 10 000 Paare
sich in den beiden Trausälen des traditionsreichen Gemäuers das
Ja-Wort gegeben haben.

Die Augustiner Chorfrau der Congregatio Beatae Mariae Virginis
lebt in einem weiteren 1652 von den münsterschen Chorfrauen
gegründeten Kloster in Essen. Schwester Dorothea beschäftigt
sich intensiv mit der Geschichte ihres Ordens, der 1597
gegründet wurde und besonders in der Mädchenbildung aktiv war
und ist.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 21 10:36:56 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Mar 2012 10:36:56 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2012/10
Message-ID: 4F69AF48020000D6000066D9@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 19.03.2012, 13:53


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2012-10 für den Zeitraum vom 10.03.2012 bis

zum 16.03.2012 mit insgesamt 25 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2012-10&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 21 10:44:30 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Mar 2012 10:44:30 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Essaypreis WerkstattGeschichte: "Was ist kritische
Geschichtsschreibung heute?"
Message-ID: 4F69B10E020000D6000066EB@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 20.03.2012, 08:56
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Essaypreis WerkstattGeschichte
"Was ist kritische Geschichtsschreibung heute?"

Einsendeschluss: 30. Juni 2012

Gutes Schreiben hat es schwer in Zeiten, in denen der Zwang zum
raschen Publizieren Voraussetzung für die Karriere ist. Oft ist
die Form, also ein dem Gegenstand und der Fragestellung
adäquater sprachlicher Ausdruck, kein maßgebliches Kriterium.

Dem wollen wir etwas entgegensetzen! Die Zeitschrift
WerkstattGeschichte hat sich stets als ein Forum verstanden,
das für Experimente offen ist. Sie will ein Ort sein, an dem
über Geschichte ebenso reflektiert wird wie über historisches
Forschen und Schreiben. Gerade die unbegrenzte Verfügbarkeit
von Informationen im Internet macht das Schreiben als deren
gedankliche wie sprachliche Verknüpfung auf dem Weg zum
historischen Wissen wichtiger denn je.

Der Essay als eine Form intellektueller und stilistischer
Zuspitzung, als Möglichkeit von Gedankenexperimenten, wird zwar
nach wie vor geschätzt, findet aber kaum noch Eingang in
wissenschaftliche Zeitschriften. WerkstattGeschichte lädt ein,
mit einem eigenen Essay konventionelle Perspektiven zu
durchbrechen und neue Formen der Darstellung zu erproben. Wir
schreiben einen Essaypreis WerkstattGeschichte aus, der zum
Historiker/innen-Tag 2012 erstmals verliehen wird. Die
diesjährige Frage lautet: "Was ist kritische
Geschichtsschreibung heute?"

Was meint kritische Geschichtsschreibung heute im Vergleich zu
vorangegangenen Jahrhunderten? Zeichnet sich ernst zu nehmende
Geschichtsschreibung nicht ohnehin dadurch aus, dass sie
"kritisch" ist? Welche kognitiven, ästhetischen, politischen
Kategorien, Leitbilder und Selbstansprüche heutiger Autorinnen
und Autoren, Geschichte zu schreiben? Wie wörtlich ist die
Herausforderung des "Schreibens" noch zu nehmen, wenn
Geschichte über Bilder und multimedial repräsentiert und
interpretiert wird? wie haben alte und neue Medien die
Auffassung von kritischer Geschichtsschreibung verändert?

Hinter unserer Preisfrage verbirgt sich nicht zuletzt
selbstkritische Neugier - und vor allem der Wunsch, eine durch
pointierte Beiträge ausgelöste Debatte zu initiieren, in der
das Verborgene dies- und jenseits der Akademie zu Sprache kommt.

Eingeladen sind ausdrücklich alle, die sich mit Geschichte in
darstellerischer und analytischer Absicht beschäftigen. Der
(unveröffentlichte) Essay soll 12-15 Seiten umfassen (nicht
länger als 27.000 Zeichen incl. Leerzeichen), auf deutsch
abgefasst sein und bis zum 30. Juni 2012 an den Klartext-Verlag,
Stichwort Essaypreis, info at werkstatt-geschichte.de , gesandt
werden.

Eine Jury, bestehend aus Franziska Augstein, Axel Doßmann,
Annett Gröschner, Dietlind Hüchtker, Monica Juneja, Silke
Törpsch, Michael Wildt, wird die (anonymisierten) Texte
begutachten und den/die Gewinner/in benennen.

Der/Die Preisträger/in erhält ein Preisgeld von 500 Euro. Der
Essay wird auf dem Historiker/innen-Tag 2012 präsentiert und in
WerkstattGeschichte Heft 3/2012 veröffentlicht. Die Jury behält
sich vor, weitere Essays zur Veröffentlichung vorzuschlagen.


INFO

Einsendungen per E-Mail an den Klartext-Verlag:
info at werkstatt-geschichte.de

Ansprechpartnerin: Silke Törpsch: toerpsch at gmx.de
Einsendeschluss: 30. Juni 2012





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 21 11:01:04 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Mar 2012 11:01:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Museum im Internet: LWL-Landesmuseum und Universitaet
in Muenster starten Ideenwettbewerb
Message-ID: 4F69B4F0020000D6000066FE@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.03.2012, 09:54


AKTUELL

Museum im Internet
LWL-Landesmuseum und Universität in Münster starten
Ideenwettbewerb

Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und die
Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) in Münster rufen
gemeinsam zu einem Ideenwettbewerb auf, bei dem sich alles um
Kunst, Kommunikation und das Internet dreht.

Für die Entwicklung eines virtuellen Museums, das für jeden
online zugänglich sein soll, sind die Ideen von
Kunstinteressierten und kulturbegeisterten Internetnutzern
gefragt. Ideen können bis zum 15. April 2012 per Mail oder per
Post eingereicht werden. Als erster Preis winkt ein Notebook,
alle erforderlichen Informationen stehen unter
http://www.ideenwettbewerb-virtuelles-museum.lwl.org im
Internet.

Hintergrund ist der Neubau des LWL-Landesmuseums in Münster und
die Schließung des Altbaus bis zur Neueröffnung 2014. Ein
Besuch im Museum soll auch während der Schließung möglich
werden: mit einem Museum online - für jeden geöffnet, 24
Stunden am Tag. Virtuelle Besucher können dort sowohl
untereinander als auch mit dem Museumsteam kommunizieren.

Vieles ist denkbar: ob virtuelle Führungen, Gestaltung eines
Raumes mit selbst ausgewählten Lieblingswerken, Diskussion per
Chat mit anderen Besuchern oder der virtuelle Einstieg in eines
der großen Werke der Kunstgeschichte, um durch die Bildwelt des
Malers zu schreiten - der Fantasie sind an dieser Stelle keine
Grenzen gesetzt.

Teilnehmen darf jeder ab 16 Jahren. Mit dem ersten Preis kann
der Gewinner vielleicht schon bald das LWL-Landesmuseum online
besuchen, denn es gibt ein Microsoft Ultrabook mit Windows 8 zu
gewinnen. Darüber hinaus können sich neun weitere Ideengeber
über einen Preis freuen, denn ein Nokia Lumia 800 mit
WindowsPhone und verschiedene LWL-Museumscards stehen auch noch
auf der Liste der Gewinne.

Die Entwicklung des virtuellen Museums ist eine Kooperation des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und der
Forschungsgruppe Kommunikations- und Kollaborationsmanagement
des Instituts für Wirtschaftsinformatik an der WWU. Das Projekt
"Museum 2.0 - Virtual Environments for Collaboration" wird sich
bis November 2013 mit der Konzeption und der technischen
Umsetzung des virtuellen Museums befassen und schon vor der
Neueröffnung des Museums im Frühjahr 2014 Blicke hinter die
Fassade des Neubaus möglich machen.


INFO

Kontakt:
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Telefon: 0251 5907-311
museum2.0 at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 22 11:20:49 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Mar 2012 11:20:49 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stadt Muenster bringt Rueschhaus ein und stellt
Weichen fuer die Stiftungsgruendung
Message-ID: 4F6B0B11020000D600006792@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 21.03.2012, 22:48


AKTUELL

Droste-Stiftung eine große Chance für Westfalen
Stadt Münster bringt Rüschhaus ein und stellt Weichen für die
Stiftungsgründung

Bis zum Sommer soll die Gründung der "Annette von Droste zu
Hülshoff-Stiftung" erfolgt sein. Einen entscheidenden Schritt
dazu machte jetzt die Stadt Münster: Der Rat entschied in
seiner Sitzung (am 21. März) den städtischen Eigentumsanteil am
Haus Rüschhaus in die neue Stiftung einzubringen. "Damit sind
die Weichen gestellt, dass die Burg Hülshoff, das Geburtshaus
einer der bedeutendsten Dichterinnen Deutschlands, auf Dauer
für die Öffentlichkeit erhalten bleibt", sagte Münsters
Oberbürgermeister Markus Lewe. "Die Stiftung ist eine
Riesen-Chance für die Region Westfalen."

Um das kulturelle Erbe der Dichterin, deren Novelle "Die
Judenbuche" zur Weltliteratur zählt, bemühen sich gemeinsam der
Bund (2,8 Millionen Euro) sowie das Land und der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) mit jeweils 4
Millionen.

Mit dem städtischen Engagement sind die erforderlichen 19,3
Millionen für die Gründung der Stiftung erreicht. "Das ist ein
gutes Zeichen für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der
Stadt und dem LWL", so LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch.
Weitere Zustifter sind die Kreise Borken, Coesfeld und
Warendorf, die Gemeinde Havixbeck sowie Unternehmen und
Privatleute aus Westfalen.

NRW-Stiftung: Aura der Stätten erhalten

Mit 1,6 Mio. Euro erwirbt die Nordrhein-Westfalen-Stiftung das
Rüschhaus von der neuen Droste-Stiftung, die dieses Geld
wiederum in ihr Stiftungskapital geben wird. "Das Leben und
Wirken Annette von Droste-Hülshoffs ist an den originalen
Schauplätzen zwischen Havixbeck und Münster am besten
erfahrbar", sagt Jochen Borchert, Präsident der NRW-Stiftung.
?Uns liegt sehr daran, die besondere Aura dieses Ortes zu
erhalten.? Als künftige Eigentümerin werde die NRW-Stiftung
dazu beitragen, dass das Rüschhaus im Zusammenspiel mit Burg
Hülshoff attraktiver wird und öffentlich zugänglich bleibt.

Die mächtige Wasserburganlage Hülshoff, bereits im 11.
Jahrhundert erwähnt, und das unweit gelegene Rüschhaus,
langjähriger Schreibort der Poetin, ziehen jährlich mehr als
100 000 Besucher an. Das auch bauhistorisch herausragende
Ensemble soll gemeinsam mit weiteren Partnern auf Dauer zu
einem besonderen Literaturort entwickelt werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 22 11:30:29 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Mar 2012 11:30:29 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kinder lernen das Mittelalter kennen, Bielefeld,
31.03.2012
Message-ID: 4F6B0D55020000D600006797@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 21.03.2012, 16:56


AKTUELL

Kinder lernen das Mittelalter kennen

Am Samstag, 31. März, können Kinder ab sechs Jahren im
Historischen Museum, Ravensberger Park 2, von 15.00 bis 16.30
Uhr - verkleidet als Prinzen, Prinzessinnen, Bauern und
Bettelleute - eine Reise ins Mittelalter unternehmen. Sie
probieren eine echte Ritterrüstung an, lernen das Leben auf der
Burg kennen und basteln als mittelalterliche Bielefelder ihr
eigenes Stadtsiegel.

Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet fünf Euro. Eine
Anmeldung ist erforderlich unter 0521 / 51-3635.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 22 11:35:33 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Mar 2012 11:35:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Der Goldschatz von Unna": Offene Fuehrung im
Hellweg-Museum, Unna, 24.03.2012
Message-ID: 4F6B0E85020000D60000679C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreisstadt Unna"
Datum: 21.03.2012, 16:17


AKTUELL

"Der Goldschatz von Unna"
Offene Führung im Hellweg-Museum am 24. März

Das Hellweg-Museum lädt am Samstag, dem 24. März 2012, zur
offenen Führung durch die Ausstellungsabteilung "Der Goldschatz
von Unna" ein.

Die Historikerin und Museumspädagogin Birgit Hartings empfängt
Interessierte um 15 Uhr zu dem einstündigen Rundgang, in dem
die Teilnehmer Wissenswertes über den bedeutenden Goldmünzfund,
über Unna im Mittelalter und die Gründe des Vergrabens von
Wertsachen erfahren können.

Eintritt und Führung sind kostenlos.


INFO

Hellweg-Museum
Burgstr. 8
59423 Unna





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 22 11:45:19 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Mar 2012 11:45:19 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Die Jerusalemer Schule der Jugend-Aliyah, Dorsten,
23.03.2012
Message-ID: 4F6B10CF020000D6000067A1@cl2x-sd2-vs>

Von: "Norbert Reichling"
Datum: 21.03.2012, 21:16


AKTUELL

Die Jerusalemer Schule der Jugend-Aliyah
Ein autobiografischer Vortrag von Dr. Melvin Fried

Am Freitag dieser Woche wird im Jüdischen Museum ein
Lebensbericht über eine Jugend in Israel vorgestellt. Dr.
Melvin Fried aus Gladbeck wird aus seiner Jugend- und Schulzeit
in Jerusalem berichten - geprägt von der Organisation Kinder-
und Jugendaliyah. Dieser Abend richtet sich besonders an
Jugendliche, Erwachsenen sind aber ebenso willkommen.

"Als ich nach Jerusalem in eine Internatsschule der
Jugend-Aliyah kam, nahm mein Leben eine neue, prägende Wende -
wie das vieler anderer Kinder. Meine Schule war ein
Schmelztiegel der Kulturen. Damals kamen die Kinder meistens
aus den arabischen Staaten und Polen und seit 1990 bis heute
vor allem aus der ehemaligen Sowjetunion, Äthiopien, Frankreich
und Lateinamerika. Meine Schule lag 1960, als ich mit 14 Jahren
dorthin kam, 4 km von Jerusalems Stadtmitte entfernt, also
damals noch am Rande der Stadt."

Die Geschichte der Kinder- und Jugend-Aliyah (Aliyath Hanoar)
wird aus der Erinnerung an die Schulzeit dort geschildert. 1932
gründete Recha Freier die Kinder- und Jugend-Aliyah in Berlin.
Junge Menschen aus Deutschland wurden ab 1934 - solange das
möglich war - nach Palästina geschickt, um in einem Kibbuz
erzogen und ausgebildet zu werden. Daraus entwickelte sich vor
und während des 2. Weltkriegs und noch stärker nach der
Staatsgründung Israels bis heute eine große Organisation zur
Sammlung und Rettung von jüdischen Kindern und Jugendlichen aus
zerstörten Familien und prekären sozialen und politischen
Verhältnissen. Ihre Aufgabe ist die Unterbringung, Erziehung
sowie die schulische und berufliche Ausbildung mit dem Ziel der
Eingliederung in die israelische Gesellschaft.

Dr. Melvin Fried, geb. 1946, ist Augenarzt und Politologe.
Seine Kindheit verbrachte er in England, Frankreich,
Deutschland, der Schweiz und Israel. Seit 1965 lebt er in
Deutschland.


INFO

Freitag 23. März 2011 um 18:00 Uhr - bitte die unübliche
Anfangszeit beachten!!

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Westfalen

Eintritt: 5 ?, für Vereinsmitglieder 4 ?, für Schüler/innen
kostenlos

JÜDISCHES MUSEUM WESTFALEN
Julius-Ambrunn-Str. 1
456282 Dorsten
Tel.: 02362-45279
URL: www.jmw-dorsten.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 22 11:48:08 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Mar 2012 11:48:08 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Katalog und zwei neue Filme ergaenzen die Ausstellung
"Goldene Pracht"
Message-ID: 4F6B1178020000D6000067A6@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.03.2012, 15:01


AKTUELL

Hinter die Kulissen blicken
Katalog und zwei neue Filme ergänzen die Ausstellung "Goldene
Pracht"

Einblicke in die Ausstellung "Goldene Pracht. Mittelalterliche
Schatzkunst in Westfalen" bieten ein reich ausgestatteter
Katalog, ein neuer Dokumentarfilm und ein Online-Video. Sie
lassen hinter die Kulissen der Schau sehen und liefern
Hintergrundinformationen zu Exponaten und Leitthemen der
Ausstellung wie Schreine und Kathedralen, die Symbolik der
Farbe Gold, Prachtentfaltung und Reliquienkult, Goldschmiede
und Werkstätten, Schatz und Schicksal.

Die Schau ist ein Kooperationsprojekt des Bistums Münster, des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und des
Exzellenzclusters "Religion und Politik" der Universität
Münster. Bis zum 28. Mai 2012 präsentiert sie auf 1.500
Quadratmetern 300 kostbare Exponate des 10. bis 16.
Jahrhunderts, darunter 240 nationale und internationale
Leihgaben. Zu sehen sind im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte und in der Domkammer der Kathedralkirche St.
Paulus prachtvolle Schreine und Kelche, edelsteinbesetzte
Kreuze und filigrane Schmuckstücke des Mittelalters.

"Wertvolles Standardwerk für mittelalterliche Schatzkunst"
Der Band "Goldene Pracht. Mittelalterliche Schatzkunst in
Westfalen", erschienen im renommierten Hirmer Verlag,
beleuchtet dieses bedeutende Kapitel westfälischer Kunst- und
Kulturgeschichte, so der Historiker Prof. Dr. Gerd Althoff vom
Exzellenzcluster "Religion und Politik": "300 Texte stellen die
faszinierenden Exponate vor, 450 aktuelle Abbildungen
dokumentieren sie."

Experten für die Schatzkunst des Mittelalters und die
Geschichte Westfalens erläutern in Texten für den Katalog die
Funktionen mittelalterlicher Prachtentfaltung. Althoff:
"Darüber hinaus gewinnt man Einblicke in die Beweggründe für
die Stiftung wertvollster Kunstwerke und die Bedeutung von
Kirchenschätzen."

Der Band rückt auch bisher wenig erschlossene Themen wie die
Rolle der Goldschmiede und ihrer Werkstätten sowie ihre
gesellschaftliche Stellung in den Städten in den Fokus. Texte,
Fotografien, ein umfangreiches Quellen- und
Literaturverzeichnis, Personen- und Ortsregister sowie ein
Glossar machen den Band nach Angabe des Historikers zu einem
wertvollen Standardwerk für mittelalterliche Schatzkunst.

Dokumentarfilm zeigt historische Schmiedekunst
Die in der Ausstellung "Goldene Pracht" präsentierten
Goldschmiedearbeiten sind Wissenschaftlern zufolge kostbare
Zeugnisse mittelalterlicher Frömmigkeits- und Kulturgeschichte.
An den kunstvoll gearbeiteten Schreinen, liturgischen Geräten,
Statuetten und Schmuckstücken zeigt sich laut Kunsthistoriker
Prof. Dr. Hartmut Krohm, assoziierter Kurator der Ausstellung,
auch die hohe technische Kunstfertigkeit der westfälischen
Goldschmiede: "Heute ist das Wissen um die Treibarbeit, ein
spezielles Verfahren Metalle zu verformen, fast gänzlich
verloren." Ein neuer Dokumentarfilm begleitet die beiden
Silberschmiede Christof und Michael Winkelmannaus aus Möhnesee
im Sauerland, wie sie die heute kaum noch beherrschte Technik
neu beleben und nach mittelalterlichem Vorbild sieben filigrane
Silberstatuetten für die Nachbildung des berühmten
Patroklus-Schreins aus Soest fertigten, der aus dem 14.
Jahrhundert stammte und im Zweiten Weltkrieg verbrannt ist.

Der Film "Der Schrein des Heiligen Patroklus. Ein vergessenes
Kunsthandwerk lebt weiter" erzählt darüber hinaus die
Geschichte des Heiligen Patroklus und seines Schreines, der
durch die Nachschöpfungen der Brüder Winkelmann erstmals seit
1945 in der Ausstellung "Goldene Pracht" in neuer
Vollständigkeit zu sehen ist, wie der Kurator sagt. "Der Film
macht deutlich, wie aufwändig der Herstellungsprozess der
Goldschmiedearbeiten im Mittelalter war. Die Besucher werden
die Stücke danach mit ganz anderen Augen wahrnehmen." Der
25-minütige Film ist in der Filmlounge des LWL-Museums zu sehen
und als Kauf-DVD erhältlich. Einen genaueren Blick auf die
Entstehung der Ausstellung bietet ein rund zehnminütiges
Online-Video

(http://www.goldene-pracht.de). "Kuratoren, Restauratoren und
andere Experten erläutern Idee, Konzept und Hintergründe der
Schau, zudem kann man auch einen Blick hinter die Kulissen beim
Ausstellungsaufbau werfen", so Bistumskurator Holger Kempkens.
"Der Film soll einen ersten Eindruck der mittelalterlichen
Schatzkunst geben und Lust machen, die Ausstellung zu
besuchen." Das Video zeige zudem den Gebrauch der kostbaren
Stücke. Einige Leihgaben, darunter die Silberstatuette der
Heiligen Brigida aus dem westfälischen Legden, werden - wie im
Film zu sehen - immer noch bei besonderen Anlässen in der
Liturgie verwendet.

Hinweis zum Katalog:
Goldene Pracht. Mittelalterliche Schatzkunst in Westfalen
(hrsg. vom Bistum Münster, LWL-Landesmuseum für Kunst- und
Kulturgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
, Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Westfälischen
Wilhelms-Universität), München: Hirmer Verlag 2012, ISBN
978-3-7774-5041-4 (492 Seiten). Der Katalog ist an der
Museumskasse zum Preis von 29 Euro und im Buchhandel zum Preis
von 45 Euro erhältlich.

Hinweis zur DVD:
Der Schrein des Heiligen Patroklus. Ein vergessenes
Kunsthandwerk lebt weiter (produziert von werkblende, Film +
Fernsehproduktion GbR, im Auftrag vom Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL), LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte, Münster im Rahmen der Ausstellung "Goldene
Pracht. Mittelalterliche Schatzkunst in Westfalen", Münster
26.2. - 28.5.2012), 2012, (25 Minuten), 14,90 Euro.

Hinweis: Weitere Informationen unter
http://www.goldene-pracht.de

"Religion und Politik" - Der Exzellenzcluster der WWU Münster
Im Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster (WWU) forschen rund 200
Wissenschaftler aus 20 geistes- und sozialwissenschaftlichen
Fächern und elf Ländern. Sie untersuchen das komplexe
Verhältnis zwischen Religion und Politik von der Antike bis zur
Gegenwart und von Lateinamerika über Europa bis in die
arabische und asiatische Welt. Es ist der bundesweit größte
Forschungsverbund dieser Art und von den deutschlandweit 37
Exzellenz-clustern der einzige zum Thema Religionen. Bund und
Länder fördern das Vorhaben im Rahmen der Exzellenzinitiative
bis 2012 mit 37 Millionen Euro.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 23 10:34:36 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Mar 2012 10:34:36 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Chronik einer Institution: Haus der Niederlande
bereitet seine Geschichte auf
Message-ID: 4F6C51BC020000D6000067ED@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 23.03.2012, 10:00


AKTUELL

Chronik einer Institution
Haus der Niederlande bereitet seine Geschichte auf

Seit 1995 ist das "Haus der Niederlande" der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster (WWU) aus dem wissenschaftlichen
und kulturellen Leben der Stadt Münster nicht mehr wegzudenken.
Ob Harry Mulisch, Cees Nooteboom oder Leon de Winter -
zahlreiche Prominente haben das "Haus der Niederlande" besucht,
das damit seinem Namen alle Ehre gemacht hat. Fast 300 Seiten
umfasst die Chronik "Blick über die Grenze", die eine Übersicht
über die Tagungen, Kolloquien, Literaturlesungen,
Buchpräsentationen und Kammerkonzerte der vergangenen 17 Jahre
bietet.

Als Kulturzentrum der Niederlande und Flandern wurde das
altehrwürdige, münstersche Krameramtshaus im Jahre 1995
eingerichtet. Seitdem beherbergt es drei Institutionen der WWU,
die sich mit den Niederlanden und Flandern beschäftigen: das
Institut für Niederländische Philologie, das seit den sechziger
Jahren einen grundständigen Studiengang zur niederländischen
Philologie betreibt, das Zentrum für Niederlande-Studien, das
sich seit 1989 interdisziplinär in Forschung, Lehre und
Dienstleistung mit den Niederlanden, Deutschland und den
deutsch-niederländischen Beziehungen beschäftigt sowie das
"Sondersammelgebiet Niederländischer Kulturkreis" der
Universitäts- und Landesbibliothek Münster, das derzeit
insgesamt fast 150.000 Bücher und Medien umfasst.

Die Chronik ist im Internet unter www.hausderniederlande.de zu
finden, ebenso wie ein neu erarbeitetes Pressearchiv des Hauses
am Alten Steinweg, das bis ins Jahr 1988 zurückreicht. Hier
können alle Zeitungsartikel, die sich mit dem Haus der
Niederlande selbst oder seinen kulturellen Veranstaltungen
befassen ? nach Jahrgang oder Thema geordnet eingesehen werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Mar 23 10:42:50 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Mar 2012 10:42:50 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Montanrevier. Bilder aus dem Ruhrgebiet und aus
Oberschlesien, Bochum, 24.03.-09.06.2012
Message-ID: 4F6C53AA020000D6000067F2@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.03.2012, 12:31


AUSSTELLUNG

Montanrevier. Bilder aus dem Ruhrgebiet und aus Oberschlesien
Ausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Im Ruhrgebiet und in Oberschlesien haben Kohle und Stahl die
Landschaft in ähnlicher Weise geprägt: Fördertürme und Hochöfen
dominierten hier wie dort als neue Wahrzeichen des
Fortschritts. Die Ausstellung "Montanrevier" stellt
reviertypische Bauten aus beiden Regionen, darunter
Fördergerüste und Bergarbeiterkolonien, einander gegenüber. Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zeigt die Schau mit
Fotos von Martin Holtappels, Piotr Muschalik und Thomas
Stachelhaus vom 24. März bis 9. Juni in seinem Bochumer
Industriemuseum Zeche Hannover.

"Im Ruhrgebiet und in Oberschlesien weisen gründerzeitliche
Zechen und Kolonien, aber auch Kirchen und Theatergebäude nicht
selten die gleiche architektonische Handschrift auf", erklärte
Kurator Dr. Thomas Parent, stellvertretender Leiter des
LWL-Industriemuseums, am Donnerstag (22.3.) in Bochum. Die
Parallelen gründen in der gemeinsamen Geschichte: Bis 1918
gehörten die beiden Montanreviere komplett zum Deutschen
Kaiserreich. Die gleichen Konzerne engagierten sich
deutschland- und europaweit. Einzelne Architekten übernahmen
Bauaufträge in unterschiedlichen Industrieregionen. So schuf
Carl Moritz nicht nur das Hotel Handelshof am Essener
Hauptbahnhof und die Nikolauskirche in Essen-Stoppenberg,
sondern auch das Stadttheater in Kattowitz.

Obwohl nach dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche
Plattenbau-Siedlungen errichtet wurden, konnte Oberschlesien
vielerorts sein "reviertypisches" Erscheinungsbild bis heute
bewahren. Das zeigen die Fotos von Piotr Muschalik.

"Die Fotos sollen zur Beschäftigung mit den beiden
Montanrevieren anregen, mit ihrem typischen Landschaftsbild,
ihrer Geschichte, ihrer aktuellen Umstrukturierung und ihren
Zukunftsperspektiven", so Thomas Parent.

Deutsch-polnische Geschichte war schon mehrfach Thema von
Ausstellungen auf der Zeche Hannover. "Wir freuen uns, dass wir
in diesem Jahr hier weitere Akzente setzen können", erklärt
Museumsleiter Dietmar Osses und verweist direkt auf das nächste
Projekt: Ab 10. Juni geht es in der Ausstellung "Nach Westen",
die das LWL-Industriemuseum in Kooperation mit der
Ruhr-Universität Bochum erarbeitet, um Zuwanderung aus
Osteuropa ins Ruhrgebiet.


Begleitprogramm zur Ausstellung:

So, 22.4. 15 Uhr
Kuratorenführung durch die Ausstellung mit
Hintergrundinformationen zu Industriegeschichte und
Industriekultur im Oberschlesischen Revier und im Ruhrgebiet.

Do, 26.4. 19 Uhr
"Alles ist hier schwarz!" Vortrag von Dr.Thomas Parent zur
Entwicklung der Industrielandschaft im Ruhrgebiet und in
Oberschlesien.

So, 17.6. 15 Uhr
Kuratorenführung durch die Ausstellung mit
Hintergrundinformationen zu Industriegeschichte und
Industriekultur im Oberschlesischen Revier und im Ruhrgebiet

Zur Ausstellung, die 2008 erstmals im LWL-Industriemuseum Zeche
Zollern gezeigt wurde, ist ein zweisprachiger Bildband
erschienen:

Thomas Parent (Hg.): Montanrevier. Bilder aus dem Ruhrgebiet
und aus Oberschlesien (Okreg gorniczy. Obrazy z Zaglebia Ruhry
i z Gornego Slaska), 128 Seiten, Klartext Verlag, Essen 2008
LWL-Industriemuseum Quellen und Studien 16, ISBN
978-3-89861-961-5,Preis: 19,80 Euro


Montanrevier. Bilder aus dem Ruhrgebiet und aus Oberschlesien
Fotos von Martin Holtappels, Piotr Muschalik und Thomas
Stachelhaus sowie Ansichtskarten aus dem Archiv des
LWL-Industriemuseums
24. März bis 9. Juni (Eröffnung Samstag, 24. März, 15 Uhr)
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Geöffnet Mi-Sa 14-18 Uhr, So 11-18 Uhr
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Fri Mar 23 12:31:28 2012
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Fri, 23 Mar 2012 12:31:28 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Umbenennung des Hindenburgplatzes in Schlossplatz /
Rede des OB
Message-ID: 4F6C6D20020000E50000A060@cl2x-sd2-vs>

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 23.03.2012, 12:03


AKTUELL

In der Vergangenheit haben wir mehrfach Mails über die
Umbenennungsdiskussion des Hindenburgplatzes in Münster verschickt. Am
21.3.2012 hat der Rat der Stadt Münster in geheimer Abstimmung mit
Mehrheit (53 zu 23) die Umbenennung des Hindenburgplatzes in
Schlossplatz beschlossen. Bereits wenige Stunden später konstituierte
sich eine Bürgerinitiative, die auf dem Wege eines Bürgerbegehrens den
Ratsbeschluss wieder kippen möchte.

Auf der Internetseite der Stadt Münster finden Sie Informationen zum
Diskussionsprozess (http://www.muenster.de/stadt/strassennamen/), u. a.
die Ergebnisse der Bürgerumfrage und die Ratsvorlage.

Im Folgenden dokumentieren wir den vom Presseamt herausgegebenen
Redetext des OB Markus Lewe vor dem Rat der Stadt Münster zur
Entscheidung einer möglichen Umbenennung des Hindenburgplatzes
(21.3.2012, es gilt das gesprochene Wort).


"Meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen.

Mit der Umbenennung des Hindenburgplatzes in Schlossplatz treffen wir
heute nach langer Debatte über viele Jahre und Jahrzehnte eine
Entscheidung. Es ist eine wichtige Entscheidung, weil sie prägende
Wirkung hat für das geistig-moralische Klima der Stadt.

Der Rat der Stadt hat nicht darüber zu befinden, ob es wichtigere
Fragen gibt oder wann Debatten beginnen oder enden. Er muss sich ihnen
aber stellen und er hat Entscheidungen mit Urteils- und Entschlusskraft
zu treffen. Wenn der Rat das in voller Verantwortung tun will, braucht
er Maßstäbe.

Diese Entscheidungshilfen zu finden, war Aufgabe jener Kommission, die
der vorige Rat und mein Amtsvorgänger berufen haben. Sie hat uns mit
meiner und fast allen anderen Stimmen eine sehr klare Empfehlung
gegeben, der wir nicht ausweichen können, wenn wir die eigene Arbeit und
unseren Auftrag an die Kommission ernst nehmen wollen.

Ich danke der Kommission und allen, die sich mit Herz und Verstand in
den ver-gangenen Wochen und Monaten an der Debatte beteiligt haben.
Besonders er-wähnen darf ich die Herrenn Professor Hans-Ulrich Thamer
und Professor Alfons Kenkmann. Wir können in Münster stolz darauf sein,
diese in Deutschland und international hoch renommierten Historiker in
unserer Stadt zu haben.
Ich habe das Votum der Kommission aus voller Überzeugung mitgetragen
und meine Unterschrift mit derselben Entschlossenheit unter die
Verwaltungsvorlage gesetzt, die heute hier zur Abstimmung darüber
ansteht, den gesamten Platz vor dem Schloss in Schlossplatz
umzubenennen.

Das bisherige Namenspatronat Hindenburgs ist nach Auffassung der vom
Rat ein-gesetzten Kommission angesichts jüngerer wissenschaftlicher
Erkenntnisse und eines dadurch veränderten Geschichtsbildes nicht mehr
haltbar. Hindenburg wollte hinter die Demokratie von Weimar zurück und
die freiheitliche Ordnung bewusst in eine autoritär-obrigkeitliche
umwandeln. Das hat er geschafft, und das Verhängnis nahm seinen Lauf bis
zum völligen Kultur- und Zivilisationsbruch. Deshalb verdient Hindenburg
in unserer Stadt nicht mehr die Ehre eines Straßennamens.
Bildersturm, Besserwisserei und Widerstand gegen die Barbarei aus der
kommoden Lage des in Frieden, Freiheit und Wohlstand Nachgeborenen sind
mir prinzipiell verdächtig. Aber zur Verantwortung vor unserer
Geschichte müssen wir uns bekennen und versuchen, aus ihr Lehren zu
ziehen. Die Umbenennung eines Platzes ist im Vergleich zu den Millionen
Menschen, die gelitten haben, ein unsag-bar bescheidener Beitrag.

Ich schlage Ihnen die Umbenennung auch im Einklang mit meiner
konservativen Überzeugung vor, die mich neben anderen politischen
Grundlinien persönlich ge-prägt hat. Wir müssen Vieles begreifen und
manches bewahren, was von weit her kommt, aber wir müssen nichts
mitschleppen, was haltlos geworden ist.

Deshalb bin ich überzeugt davon, dass das Verständnis derer, denen die
Um-benennung heute aus unterschiedlichen und teilweise verständlichen
Gründen noch schwer fällt, weiter wachsen wird. Wir haben in den
jüngsten Wochen einen anhaltenden Wandel im Meinungsklima unserer
Stadt erlebt. Die Argumente führen dazu, diesen Wandel zu befördern und
einen der größten Freiplätze in einer europäischen Stadt mitten in
Münster vor der Universität in Schlossplatz umzu-benennen.

Ein sehr alter und sehr lebenskluger Mitbürger hat mir kurz nach meinem
Amtsantritt Münster als Stadt der Metamorphosen beschrieben. Sei der
Zauber eines neuen Anfangs nicht gleich erkennbar, so weiche mancher
Protest bald einer Nachdenklichkeit, die am Ende in Zustimmung und nicht
selten sogar in Begeisterung umschlage.

Das nenne ich gelebte Toleranz durch fortgesetzten Dialog.

So gesehen, bewegen wir uns mit der Umbenennung zum Schlossplatz nicht
nur im neueren Erkenntnisrahmen geschichtlicher Wissenschaft, sondern
auch ganz auf der Höhe moderner münsterscher Stadtentwicklung.

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!"







From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 26 10:16:18 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Mar 2012 10:16:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Reise durch die Menschheitsgeschichte: Steinzeit in
Westfalen, Herne, 01.04.2012
Message-ID: 4F7041F2020000D600006875@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.03.2012, 09:01


AKTUELL

Reise durch die Menschheitsgeschichte: Steinzeit in Westfalen
Familiensonntag im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Einen Einstieg in die Osterferien für die ganze Familie bietet
der Familiensonntag "Steinzeit in Westfalen" im LWL-Museum für
Archäologie in Herne. Am 1. April erkunden 8- bis 12-Jährige
die Entwicklung des Menschen - vom "Nachbarn" des Neandertalers
bis hin zum sesshaften Bauern. Anschließend geht's ans
Ausprobieren: die Besucher lernen mit Steinwerkzeugen umzugehen,
Feuer zu machen und Mehl mit einem Stein zu mahlen. Die Eltern
treten währenddessen mit der Führung "gesucht. gefunden.
ausgegraben." in der Dauerausstellung eine Reise durch die Zeit
an, die wie das Kinderprogramm jeweils um 14 und 16 Uhr
beginnt. Zu zahlen ist lediglich der Museumseintritt.

Dass sich Steine für die Herstellung verschiedenster Werkzeuge
eignen, wussten die Menschen schon vor Tausenden von Jahren.
Mehrere 10.000 Jahre lebten sie mit ihrem "Nachbarn", dem
Neandertaler, als Jäger und Sammler, bevor der Neandertaler vor
etwa 30.000 Jahren verschwand. Übrig blieb nur der Homo sapiens,
der anatomisch moderne Mensch, der sich schließlich zum
sesshaften Bauern entwickelte. Diesen Prozess der
Menschheitsgeschichte verfolgen interessierte
Nachwuchs-Archäologen im Programm "Steinzeit in Westfalen".

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine telefonische
Anmeldung unter 02323 94628-0 oder 94628-24 während der
Öffnungszeiten des LWL-Museums erforderlich. Für diese
Veranstaltung ist jeweils nur der Museumseintritt zu zahlen.

Termin: Sonntag, 1.4.2012, Familiensonntag, jeweils 14 Uhr und
16 Uhr, zu zahlen ist nur der Museumseintritt

- Kinderprogramm "Steinzeit in Westfalen", für 8- und
12-Jährige, Dauer: 1,5 Stunden

- Öffentliche Führung für Erwachsene: "gesucht. gefunden.
ausgegraben." (Dauerausstellung)


INFO

Veranstaltungsort
LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Mar 26 10:40:25 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Mar 2012 10:40:25 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Oktober 2011, Folge 471
Message-ID: 4F704799020000D60000687A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 26.03.2012, 11:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 471
Oktober 2011


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169






ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]


Anon.
Dem deutschen Adel auf der Spur
Der Börde-Verlag in Werl porträtierte 34 Adelsfamilien

Jarren, Volker / Wex, Norbert
Wie hießen die alten Soester
Die Vornamen geben Aufschluss über gesellschaftliche
Entwicklungen

Multhaupt, Hermann
Stolze Husaren dienten einst in Paderborn
Zar Nikolaus II. war Ehrenkommandeur des westfälischen
Husarenregiments Nr. 8
Das Husaren-Museum in Rheder erinnert an die Tradition

Scheven, Ilsemarie von
Ein billiger Labetrank zweiter Güte
Auch in unserer Region wurde Kaffee aus Zichorien fabriziert

Krafft, Hans Werner
Eine kostbare Kapelle "auf romenische Art"
Die Kapelle Johannes Nepomuk in Rietberg ist ein
außergewöhnlicher westfälischer Kirchenbau

Braukmann, Horst
War das Gräberfeld von Soest fränkisch und sächsisch?
Reiche Grabbeigaben weisen auf die fränkische Herkunft der
Toten hin (2. Teil)

Anon.
Alte Kirchen am Hellweg

Anon.
Schmackhafte Kartoffelsuppe
Ein altes Rezept aus Henriette Davidis' "Kochbuch für die
bürgerliche und feine Küche"

Anon.
Strafen anno 1606





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 27 10:30:54 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Mar 2012 10:30:54 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Katalog ergaenzt Kunstausstellung: Max Schulze-Soelde
- Ein Mensch seiner Zeit
Message-ID: 4F7196DE020000D6000068EA@cl2x-sd2-vs>

Von: "Ilse Maas-Steinhoff"
Datum: 26.03.2012, 19:06


LITERATUR

Katalog ergänzt Kunstausstellung:
Max Schulze-Sölde - Ein Mensch seiner Zeit

Der Soester Geschichtsverein widmet in Zusammenarbeit mit der
Stadt Soest vom 11. März bis 22. April im Kunstmuseum
Wilhelm-Morgner-Haus Soest dem Maler Max Schulze-Sölde eine
umfangreiche Retrospektive.

Geboren im Jahr 1887 in Dortmund, aufgewachsen in Hamm, wurde
der Maler früh durch Alfred Flechtheim und Karl Ernst Osthaus
gefördert. Die Katastrophe des Ersten Weltkrieges lässt ihn mit
der Erfolgsbahn brechen und in existenziellen Lebensformen nach
neuen Werten suchen. Seine Lebensstationen führen ihn vor und
im Krieg nach Frankreich, danach durch das Ruhrgebiet, den
Niederrhein, nach Schleswig-Holstein, Thüringen, Brandenburg.
Scholle, Bergbau, Christ-Sozialismus, bündische Jugendbewegung,
lebensreformerisches Gedankengut sind Zielrichtungen seiner
zeitweiligen Gesellschaftsmodelle.

Eberhard Viegener veranlasst ihn Jahre später, zur
künstlerischen Arbeit zurückzufinden. Er stirbt 1967 in
Möhnesee-Günne.

Die Retrospektive zeigt über 80 Kunstwerke aus allen
Schaffensperioden des Künstlers von 1908 bis in die 1960er
Jahre. Die Werke umfassen viele Stilrichtungen, darunter
Selbstporträts und religiöse Darstellungen, Industrie- und
Landarbei- Motive.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. Margarete-Anne Löer,
Ulrich Löer (Herausgeber): Max Schulze-Sölde: (1887-1967) Ein
Mensch seiner Zeit. Gemälde - Zeichnungen - Druckgrafik. Soest
2012 ISBN 978-3-87902-052-2


INFO

Kontakt:
Ilse Maas-Steinhoff
Verein für Geschichte und Heimatpflege Soest e.V.
Nottebohmweg 23
59494 Soest
Tel.: 02921/4571
E-Mail: maas-soest at t-online.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 27 10:34:57 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Mar 2012 10:34:57 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Zur Geschichte nicht ausgefuehrter
Bebauungsplaene auf dem Schlossplatz, Neuplatz und Hindenburgplatz, Muenster,
28.03.2012
Message-ID: 4F7197D1020000D6000068EF@cl2x-sd2-vs>

Von: "Regine Schiel"
Datum: 27.03.2012, 09:48


AKTUELL

Das Stadtmuseum Münster präsentiert am 28. März um 19 Uhr den
zweiten Teil der Vortragsreihe zur Geschichte des mittlerweile
in Schlossplatz umbenannten Hindenburgplatzes. Der Referent
Prof. Dr. Eberhard Grunsky (Landeskonservator i.R.) gibt einen
Überblick über die zahlreichen nicht ausgeführten
Bebauungspläne der letzten drei Jahrhunderte. Das Spektrum
reicht von den bekannten Entwürfen Schlauns für die
fürstbischöfliche Residenz bis zu mehreren Wettbewerben aus
jüngster Zeit, wie zum Beispiel für das "Kulturforum Westfalen"
aus dem Jahr 2003.

Dabei wird nicht nur eine Auswahl von unterschiedlichen
Lösungsansätzen vorgestellt, sondern es werden auch die
damaligen Argumente von Befürwortern und Gegnern einer neuen
Bebauung auf dem Platz beleuchtet. Es gibt wohl keinen anderen
großen Platz in Europa, für den in mehreren Jahrhunderten so
viele ehrgeizige Bebauungskonzepte ausgearbeitet wurden, die
alle Papier geblieben sind. Der Vortrag findet im Vortragssaal
im Stadtmuseum Münster statt. Der Eintritt ist frei.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Öffentlicher Vortrag
Datum: 28.03.2012, 19 Uhr
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48145 Münster
Tel.: 0251-4924503
Fax: 0251- 4927726
URL: www.stadtmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 27 11:47:44 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Mar 2012 11:47:44 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ausstellungs-Eroeffnung "Wilhelm Wulff, Kamen,
29.03.2012
Message-ID: 4F71A8E0020000D6000068FB@cl2x-sd2-vs>

Von: "Jürgen Dupke"
Datum: 26.03.2012, 16:28


AKTUELL

Ausstellungs-Eröffnung "Wilhelm Wulff" am Donnerstag, 29. März
2012 um 19.30 Uhr im Haus der Stadtgeschichte der Stadt Kamen.

Die Ausstellung versucht, dem vielseitigen Künstler Wilhelm
Wulff (1891 - 1980) einen angemessenen Platz in der
Kulturgeschichte Westfalens zu schaffen. Er gehört zu Unrecht
zu den heute vergessenen Künstlern der klassischen Moderne.
Wilhelm Wulffs künstlerisches Gesamtwerk spiegelt nicht nur die
Entwicklung der modernen Kunst in der ersten Hälfte des 20.
Jahrhunderts wider, und zwar auf einem künstlerischen Niveau,
das ihn außergewöhnlich macht. Sondern es zeigt auch
exemplarisch, wie sehr man als freischaffender Künstler
zwischen den Polen künstlerischer Avantgarde, konventioneller
Auftragskunst und nationalsozialistischer Kunstdiktatur
manchmal nur mühsam seinen eigenen Weg gehen konnte.

Zur Ausstellungs-Eröffnung am 29.03.2012 um 19.30 Uhr wird der
Ausstellungs-Kurator Klaus Kösters aus Münster in die Werke
Wilhelm Wulffs einführen.

Eine Ausstellung des LWL-Museumsamtes für Westfalen in
Kooperation mit der Stadt Soest.

Laufzeit in Kamen: 29.03. - 20.05.2012

Eintritt frei.

INFO

Veranstaltungsdaten:
Kunst-Ausstellung
Datum: 29.03. - 20.05.2012
Haus der Kamener Stadtgeschichte (Stadtarchiv / Museum)
Bahnhofstr. 21 (ehem. Amtsgericht)
59174 Kamen
Tel.: 02307/553412
Fax: 02307/553414
E-Mail: museum at stadt-kamen.de

Kontakt:
Jürgen Dupke
Haus der Kamener Stadtgeschichte
Bahnhofstr. 21
59174 Kamen
Tel.: 02307/553412
Fax: 02307/553414
E-Mail: museum at stadt-kamen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Mar 27 13:07:10 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Mar 2012 13:07:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 27.03.2012
Message-ID: 4F71BB7E020000D600006920@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 27.03.2012, 12:17


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 27.03.2012

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Bochum, Borken, Dortmund, Märkischer Kreis,
Paderborn: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama / 27.03.2012
12:00

Weltmeister-Titel: Ostwestfälische Strick-Guerilla ist
international spitze

Bad Lippspringe (wh). Strick-Weltmeister aus Westfalen: Die Bad
Lippspringer Strick-Guerilla hat den ersten Platz beim
internationalen Guerilla Knitting Award gewonnen. Die zwölf
strickenden Frauen um Initiatorin Petra Silberberg setzten sich
mit ihren Wollskulpturen gegen 178 Konkurrenten aus aller Welt
durch. Die Gruppe hatte im vergangenen Jahr Bäume und
Brunnenskulpturen mit bunten Überziehern bestrickt, um die
Bewerbung des Kurortes für die Landesgartenschau zu
unterstützen. "Schließlich wollten wir zeigen, dass wir in
Ostwestfalen nicht hinterm Mond leben, sondern modern und
kreativ sind." Dieser Plan ging gleich in zweifacher Hinsicht
auf: Die Landesgartenschau findet 2017 in Bad Lippspringe statt;
gleichzeitig überzeugte das Engagement der Strick-Guerilla die
Jury des internationalen Strick-Preises, der am Wochenende auf
der Kölner Handarbeitsmesse vergeben wurde. Die "Urban
Knitting"-Bewegung verhüllt als neue Form der Street Art
Gegenstände im öffentlichen Raum wie Laternen, Blumenkübel oder
auch Telefonzellen mit Strick-Kunstwerken. Die Maschen-Kunst
hat sich in Westfalen nicht nur in Großstädten wie Dortmund und
Bochum verbreitet, sondern ist auch immer häufiger in kleinen
Kommunen wie Altena, Bocholt oder eben Bad Lippspringe zu
entdecken.

Achtung Redaktionen: Ein Pressefoto zu dieser Meldung finden
Sie im Downloadbereich unserer Website.

Pressekontakt: Sabrina Düsenberg, Öffentlichkeitsarbeit und
Geschäftsstelle Landesgartenschau Bad Lippspringe, Telefon:
05252/26185, E-Mail: Sabrina.Duesenberg[at]Bad-Lippspringe.de

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Westfalen:
Freizeit, Kultur und Medien / 27.03.2012 11:30

Neues Online-Portal will westfälische Kulturschaffende vernetzen

Westfalen (wh). Die westfälische Kulturarbeit wird interaktiv:
Ein neues Online-Portal soll dazu beitragen, dass sich
Kulturakteure aus der Region besser vernetzen und miteinander
austauschen. Auf der Website
http://www.kulturkontakt-westfalen.de können sich
Internetnutzer ab sofort mit eigenen Beiträgen zu Wort melden
und über bestehende Projekte informieren. Zudem bietet das
Portal jeden Montag einen Tipp der Woche, bei dem besondere
Kulturveranstaltungen vorgestellt werden. "Das interaktive
Portal will zur Stärkung der Kulturarbeit in der Region
beitragen und lädt alle Netzwerker und Kulturinteressierten ein,
sich daran zu beteiligen", heißt es von Seiten des Projektes
"Kultur in Westfalen", das von der LWL-Kulturstiftung und der
Stiftung Westfalen-Initiative getragen wird und die Website auf
den Weg gebracht hat. Regelmäßig sollen auf dem Portal
gelungene Beispiele aus der westfälischen Kulturarbeit
vorgestellt werden, die als Hilfestellung für andere Akteure
dienen können. Außerdem können sich Kulturschaffende in Gruppen
organisieren und gemeinsam an Themen und Projekten arbeiten,
"quasi in Echtzeit und unabhängig vom Standort", so die
Initiatoren.

Weitere Informationen: http://www.kulturkontakt-westfalen.de/

Pressekontakt: Dr. Yasmine Freigang und Marina Kallerhoff,
Projekt "Kultur in Westfalen", Telefon: 0251/5913924 und -3506,
E-Mail: kultur-in-westfalen[at]lwl.org

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Westfalen,
NRW, Bielefeld: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama /
27.03.2012 11:00

Höhlenkunst: Naturkundemuseum Bielefeld zeigt Ausstellung im
Dunkeln

Bielefeld (wh). Das Naturkunde-Museums Bielefeld verspricht
seinen Besuchern "ein echtes Höhlenerlebnis": Für die neue
Sonderausstellung "Höhlenkunst der Eiszeit" ist das Museum
verdunkelt worden und kann nur mit einer Taschenlampe erkundet
werden. Vom 28. März bis 13. Mai 2012 zeigt die Schau
großformatige Höhlenzeichnungen aus Spanien und Frankreich, die
der langjährige Ausstattungsleiter der Deutschen Oper am Rhein,
Heinrich Wendel, in den 1960er Jahren fotografierte. Viele
dieser unterirdischen Bilderwelten sind heute für Besucher
gesperrt, da schon kleinste Veränderungen des Höhlenklimas
beträchtliche Folgen für die Wandbilder haben könnten. Mit dem
außergewöhnlichen Ausstellungskonzept im Dunkeln sollen die
Besucher in die Rolle eines Höhlenforschers versetzt werden und
so eine neue Perspektive auf die frühe Menschheitsgeschichte
erleben.

Achtung Redaktionen: Pressefotos zu dieser Meldung finden Sie
im Downloadbereich unserer Website.

Weitere Informationen:
http://www.namu-ev.de/ausstellungen/sonderausstellungen/bilder-im-dunkeln/

Pressekontakt:
Cilay Deol, Naturkunde-Museum Bielefeld, Telefon: 0521/513761,
E-Mail: naturkundemuseum[at]bielefeld.de

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Westfalen:
Stadtentwicklung, Wirtschaft / 27.03.2012 10:00

Westfälische Unternehmen steigerten 2010 Umsätze um knapp sechs
Prozent

Westfalen (wh). Die westfälische Wirtschaft hat nach dem
Krisenjahr 2009 deutlich zugelegt, zeigt nun eine Erhebung des
Statistischen Landesamtes. Demnach stieg der Gesamtumsatz der
westfälischen Unternehmen im Jahr 2010 um knapp sechs Prozent,
verglichen mit dem Vorjahr. Damit verlief die Entwicklung in
der Region noch positiver als im gesamten Bundesland, wo der
Zuwachs 5,5 Prozent betrug. 2010 erwirtschafteten die insgesamt
283.088 westfälischen Unternehmen im In- und Ausland Umsätze in
einer Höhe von rund 417 Milliarden Euro. Landesweit kommt die
Wirtschaft auf einen Gesamtumsatz von 1,31 Billionen Euro.

Daten für einzelne Städte, Kreise und Gemeinden:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2012/pdf/53_12.pdf
Pressekontakt:
Pressestelle IT.NRW, Telefon: 0211/94492521, E-Mail:
pressestelle[at]it.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Siegen-Wittgenstein: Freizeit, Kultur und Medien,
Panorama / 27.03.2012 09:00

"Museum des Jahres": Siegen feiert Auszeichnung

Siegen (wh). Das Museum für Gegenwartskunst in Siegen wird am
Samstag, 31. März 2012, in einer Festveranstaltung mit dem
Titel "Museum des Jahres 2011" ausgezeichnet. "Der Name der
Institution wirkt auf den ersten Blick widersprüchlich, weil
die Gegenwartskunst scheinbar nicht in ein Museum passt. Diese
Institution aber hat seit ihrer Eröffnung im Jahre 2001
bewiesen, dass ein Museum auch immer die Gegenwart in der
Vergangenheit und umgekehrt die Vergangenheit in der Gegenwart
suchen und finden kann," begründet der Internationalen
Kunstkritikerverband seine Wahl.

Weitere Informationen zum Museum:
http://museumfuergegenwartskunstsiegen.de/index.php?mid=2

Pressekontakt: Internationaler Kunstkritikerverband (AICA),
Deutsche Sektion, Telefon: 030/42016533, E-Mail:
info[at]aica.de; Judith Frey, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Museum für Gegenwartskunst Siegen, Telefon: 0271/4057713,
E-Mail: frey[at]mgk-siegen.de

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Westfalen,
NRW, Hagen: Kultur und Medien, Panorama, Wissenschaft und
Bildung / 26.03.2012 17:00

Studenten der Fern-Universität lernen jetzt mit Apps

Hagen (wh). Als eine der ersten Hochschulen in Deutschland
setzt die Fern-Universität Hagen in der Lehre auf
Smartphone-Applikationen. Mit den kostenlosen Apps können
Studierende des Studiengangs Bildungswissenschaft ab sofort per
Handy auf Unterrichtsmaterialien im Internet zugreifen oder
sich auf Prüfungen vorbereiten. "Hochschulen verwenden gerne
Apps im Servicebereich, etwa für Campus-Pläne oder
Mensa-Gerichte", so die Hagener Wissenschaftler Prof. Dr.
Claudia de Witt und Prof. Dr. Theo Bastiaens, "unsere Ziele
sind aber viel weiter gesteckt und nutzen die technischen und
didaktischen Möglichkeiten dieser Geräte für die Lehre". Gerade
für Studierende der Fern-Universität sei ein solches Angebot
sinnvoll, da die meisten von ihnen berufstätig seien und daher
viel unterwegs lernen müssten, so die Hagener Hochschule.

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.fernuni-hagen.de/universitaet/aktuelles/2012/03/16-am-apps.shtml

Pressekontakt:
Gerd Dapprich, Pressereferent Fern-Universität Hagen, Telefon:
02331/9872422, E-Mail: gerd.dapprich[at]fernuni-hagen.de

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Westfalen,
NRW, Borken, Herford, Märkischer Kreis, Steinfurt: Kultur und
Medien, Panorama, Soziales, Wissenschaft und Bildung /
26.03.2012 15:00

Abi-Brauch: LWL-Volkskundler erforschen die "Motto-Woche"

Westfalen (wh). Was früher der "Abi-Scherz" mit Streichen am
letzten Schultag vor den Prüfungen war, ist heute die
"Motto-Woche": Auch an westfälischen Gymnasien feiern die
angehenden Abiturienten in diesen Tagen ihre letzte Schulwoche
mit schrillen Verkleidungen, Polonaisen und einigen
Bier-Kästen. Volkskundler des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) haben diesen noch jungen Brauch
erforscht. Dr. Peter Höher von der Volkskundlichen Kommission
des LWL beobachtet den Trend zur Partywoche seit Mitte der
2000er Jahre und sieht darin deutliche Parallelen zur
amerikanischen "Spirit Week": "Vor dem endgültigen
Auseinandergehen versichern sich die Abiturienten durch eine
gemeinsame Aktion ihrer gegenseitigen Verbundenheit. Durch
Rollenwechsel und Maskerade wird die den einen oder anderen
beschleichende Unsicherheit überspielt", erklärt der
Volkskundler. Der Schulstoff tritt dabei in den Hintergrund.
"Es ist ja ganz schwierig, da noch Unterricht zu machen, wenn
man die plötzlich verkleidet als kleine Schweinchen sieht",
kommentierte eine Lehrerin aus Bocholt die Maskeraden ihrer
Schüler. In dem Buch "Mit Wasserpistole und Ballkleid"
dokumentieren die LWL-Volkskundler solche Bräuche am Beispiel
von Abschlussklassen aus Mettingen, Rheine, Iserlohn-Letmathe,
Bocholt und Bünde.

Weitere Informationen:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?26698

Pressekontakt: Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon:
0251/591235, E-Mail: presse[at]lwl.org

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 28 10:02:36 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Mar 2012 10:02:36 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Das Halterner Lager fuer 'Displaced Persons' von
1945-1948", Haltern am See, 30.03.2012
Message-ID: 4F72E1BC020000D600006964@cl2x-sd2-vs>

Von: "Hans-Dieter Zagefka"
Datum: 23.03.2012, 11:31


AKTUELL

"Das Halterner Lager für 'Displaced Persons' von 1945-1948"

Vortrag und Buchvorstellung durch die Historikerin Iris Helbing,
MA, am 30. März 2012 um 20.00 Uhr im Alten Rathaus, Markt,
Haltern am See

Am Ende des zweiten Weltkrieges wurde direkt nach dem Einmarsch
der Alliierten in Haltern am 29. März 1945 der Stadtteil
Haltern-West für die Unterbringung alliierter Soldaten
beschlagnahmt. Der beschlagnahmte Stadtteil wurde nach dem
Abzug der alliierten Kampftruppen in ein Lager für Displaced
Persons (DPs: in Deutschland während des Krieges zur
Zwangsarbeit eingesetzte Ausländer und Kriegsgefangene)
umgewandelt.

Dieses Lager sollte als Durchgangslager für Zwangsarbeiter und
Kriegsgefangene des Münsterlandes und des nördlichen
Ruhrgebietes dienen. Nachdem im Laufe des Jahres 1945 zunächst
die russischen und westeuropäischen Zwangsarbeiter repatriiert
wurden, verblieben im Lager bis zu 5.000 überwiegend polnische
Displaced Persons (DPs), die sich gegen eine
Zwangsrepatriierung in das inzwischen kommunistische Polen
sträubten.

Im März 1948 verließen die letzten ehemaligen Zwangsarbeiter
das Lager in Haltern und der Stadtteil wurde an die Stadt
zurückgegeben.

Die Historikerin Iris Helbing hat in ihrer Magisterarbeit das
Leben im Lager Haltern untersucht. Eine überarbeitete Fassung
ihrer Arbeit wurde durch den Verein für Altertumskunde und
Heimatpflege Haltern e.V. gedruckt. Das Buch wird im Rahmen des
Vortrages vorgestellt.


INFO

Termin:
Freitag, 30. März 2012 um 20.00 Uhr

Ort:
Altes Rathaus Haltern
Markt
45721 Haltern am See

Weitere Veranstaltungen des Jahres 2012 sind unter "Termine"
auf der Web-Seite des Vereins aufgeführt:
URL: www.heimatverein-haltern.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 28 10:09:22 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Mar 2012 10:09:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Osterferien in den LWL-Museen: Mit dem iPad durchs
Museum oder Kreativ-Workshops besuchen
Message-ID: 4F72E352020000D600006969@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.03.2012, 13:01


AKTUELL

Osterferien in den LWL-Museen
Mit dem iPad durchs Museum oder Kreativ-Workshops besuchen

Westfalen (lwl). Ostern steht vor der Tür und auch in diesem
Jahr haben die Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) besondere Angebote, um die Wartezeit auf den Osterhasen
zu verkürzen. Ferienkinder können beispielsweise Eier kunstvoll
verzieren und das passende Körbchen dazu flechten oder eine
Lochkamera basteln.

Einen Einstieg in die Osterferien für die ganze Familie bietet
der Familiensonntag "Steinzeit in Westfalen" im LWL-Museum für
Archäologie in Herne. Am Ostersonntag (1.04.) erkunden Kinder
von acht bis zwölf Jahren die Entwicklung des Menschen.
Anschließend geht's ans Ausprobieren: den Umgang mit
Steinwerkzeugen, Methoden des Feuermachens und die Herstellung
von Mehl mit einem Mahlstein können die Teilnehmer
ausprobieren. Für die Eltern geht es hingegen mit der Führung
"gesucht. gefunden. ausgegraben." durch die Dauerausstellung,
die wie das Kinderprogramm jeweils um 14 und 16 Uhr beginnt. Zu
zahlen ist lediglich der Museumseintritt. In insgesamt vier
Kursen, zeigt das Osterferien-Programm "ArchäoLOGIN spezial",
jungen Nachwuchsforschern, dass Internet und Archäologie gut
zusammen passen. Hier erfahren die Teilnehmer alles über den
korrekten Umgang mit den verschiedenen Internetangeboten, bevor
es mit dem iPad in die Ausstellung geht. Dank der Technik
lassen sich die Funde direkt fotografieren und Erkenntnisse
festhalten. Und weil Wissenschaftler ihre Entdeckungen nicht
für sich behalten wollen, werden die Ergebnisse auf dem
Museums-Blog veröffentlicht. Das fünfstündige Programm richtet
sich an 11- bis 14-Jährige und läuft vom 10. bis zum 13. April
täglich ab 10 Uhr. Zu zahlen sind 15 Euro pro Teilnehmer,
inklusive Museumseintritt. Wie sich Spielfiguren aus Knochen
nach historischem Vorbild herstellen lassen, erlernen
Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene in einem zweitägigen
Kreativseminar "Spielfiguren schnitzen". Am Samstag, 14. April,
und am Sonntag, 15. April, fertigt jeder Teilnehmer von jeweils
10 bis 17 Uhr ein komplettes Spielfiguren-Ensemble für Schach,
Backgammon oder Mühle. Damit die Spielfiguren nicht ohne Grund
und Boden bleiben, erschaffen die Teilnehmenden ihr eigenes
Spielfeld aus Holz. Abschließend ergänzen sie ihr Ensemble um
einen Lederbeutel für die kostbaren Spielsteine. Kosten: 110
Euro pro Person, inklusive Material, zuzüglich Museumseintritt.
Für alle Angebote ist eine telefonische Anmeldung unter Telefon
02323 94628-0 oder -24 während der Öffnungszeiten des Museums
ist erforderlich. Mehr Informationen unter:
http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

"Einfach himmlisch" ist das Osterferienprogramm im Kloster
Dalheim in Lichtenau (Kreis Paderborn). Mit dem Bau ihrer
Klosterkirchen ließen die Mönche Himmels(t)räume aus
Wandmalereien, farbigem Glas und Edelsteinen Wirklichkeit
werden. Wie diese Räume entstanden sind und was genau sie so
"himmlisch" macht, verrät das Osterferienprogramm der Dalheimer
Klosterschule am Mittwoch, 11. April, von 10 bis 16 Uhr. Bei
einer Entdeckungsreise durch die mittelalterliche Klosterkirche
erleben die angehenden Baumeister im Alter von acht bis zwölf
Jahren zunächst die imposante Dimension des Gebäudes. Sie
erforschen die Bauweise des mächtigen Klangraums und lassen
sich beindrucken von dessen atemberaubender Akustik. Wie
errichtete man ohne Kran, Betonmischer oder Kreissäge ein
solches Gebäude? Welche Handwerker brauchte man auf einer
Klosterbaustelle? Diesen Fragen gehen die Kinder nach, bevor
sie sich mit der Innenausstattung der Kirchen befassen.
Inspiriert von den historischen Vorbildern entwerfen sie
anschließend eigenen Schmuck einer "Himmelsstadt" für Zuhause.
Die Kursusgebühr beträgt 20 Euro inklusive Material,
Mittagessen und Museumseintritt. Information und Anmeldung bis
Dienstag, 27. März unter Telefon 05292 9319-224. Mehr
Informationen unter: http://www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org

Im LWL-Römermuseum in Haltern am See (Kreis Recklinghausen)
wird es in den Ferien nicht nur im Osternest bunt: Von Dienstag,
10. April, bis Freitag, 13. April, werden täglich kleine
Helfer von acht bis zwölf Jahren gesucht, die in insgesamt
sechs Kursen den Kommandeurspalast mit Wandmalereien
verschönern wollen. Die zweieinhalbstündige Ferienaktion
"Freskenmaler gesucht!" startet jeweils um 10 und um 14 Uhr.
Eine telefonische Anmeldung unter 02364 9376-0 während der
Öffnungszeiten des Museums ist erforderlich. Kosten: 4 Euro
inklusive Museumseintritt. Außerdem lockt das Museum am
Karfreitag (6.04.) mit freiem Eintritt für die Besucher. Am
letzten Feriensonntag (15.04.) können Besucher ab zehn Jahren
mit Marcus Caelius, dem Centurio der 18. Legion, durch das
LWL-Römermuseum schlendern. Bei dem Rundgang erzählt er über
römische Bestattungssitten und die Gräberstraße von Haltern.
Die Führung in Begleitung des alten Römers beginnt um 14 und 15
Uhr. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos, zu zahlen ist
lediglich der Museumseintritt. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Mehr Informationen unter:
http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de

Wenn zu Ostern die Fastenzeit vorbei ist, heißt es im Museum in
der Kaiserpfalz in Paderborn: "Weg mit dem faden Brei!". Die
Führung für Familien mit Kindern ab acht Jahren zeigt am
Ostermontag (9.04.) um 15 Uhr, dass der einfache Bürger im
Mittelalter von den Kostbarkeiten im modernen Gewürzschrank nur
träumen konnte. Selbst Kaiser Karl der Große hatte genug vom
zeitgenössischen Einheitsbrei und verlangte "gewürzte Speisen"
für seine herrschaftliche Tafel. Der Rundgang erläutert die
kulturellen Hintergründe königlicher Empfänge und höfischen
Tafelns. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos, zu zahlen
ist nur der Museumseintritt. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Für die kleinen Museumsbesucher gibt es außerdem
zwei verschiedene Osterferien-Programme: Am Mittwoch, 11. April,
ist der Museumsmaulwurf Kalle ab 15 Uhr unterwegs, um seine
Vorratskammer zu füllen. Neugierige zwischen sechs und neun
Jahren können ihn bei seiner Suche begleiten, die nicht ganz
einfach wird. Nachdem die Kinder Kalle in einem 15-minütigen
Film auf seinen Abenteuern mit den Archäologen begleitet haben,
entdecken sie in der Ausstellung seine Funde, die viel über die
frühmittelalterliche Textilherstellung verraten. Abschließend
spinnt jeder Teilnehmer einen Faden aus Schafswolle. Das
Programm dauert 1,5 Stunden und kostet inklusive Eintritt 2,50
Euro. Wie aus buntem Pulver und Metall wunderschöne
Schmuckstücke werden, lernen kleine Kreative zwischen zehn und
zwölf Jahren am Donnerstag, 12. April, im Programm "Emaille -
Eine besondere Kunst". Ab 15 Uhr zeigt zunächst ein
Museumsrundgang, welche aufwendig mit Emaille geschmückte
Fibeln die Goldschmiede im Mittelalter herstellten.
Anschließend kreiert jeder nach dem historischen Vorbild sein
eigenes glänzendes und farbenfrohes Schmuckstück. Das Programm
dauert zwei Stunden und kostet inklusive Eintritt 3,50 Euro. Da
die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist für beide
Osterferienprogramme eine telefonische Anmeldung unter 05251
1051-10 erforderlich. Mehr Informationen unter:
http://www.kaiserpfalz-paderborn.de

In den Osterferien lädt das LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster Kinder und Jugendliche zu einem
vielfältigen Programm ein. Anlässlich der aktuellen
Sonderausstellung "Goldene Pracht. Mittelalterliche Schatzkunst
in Westfalen" (bis 28. Mai), die mehr als 300 Kunstwerke des
Goldschmiedehandwerks vom 10. bis 16. Jahrhundert zeigt, steht
im Ferienprogramm der Umgang mit dem edlen Metall im
Mittelpunkt. Für Jugendliche von zwölf bis 16 Jahren bietet das
Programm "Schlüsselszenen" am Dienstag, 3. April, von 10 bis 14
Uhr die Möglichkeit, ein eigenes Monogramm oder Ornament auf
einen ganz persönlichen Schlüsselanhänger zu bringen. Die
Teilnahme kostet 20 Euro. Das Goldschmiedehandwerk können 16-
bis 20-Jährige im Tagesworkshop "Fingerfertig" am Mittwoch, 4.
April, von 10 bis 14 Uhr näher kennenlernen und ausprobieren.
Unter Anleitung fachkundiger Goldschmiede werden schlichte
Ringe mit polierter oder strukturierter Oberfläche gestaltet.
Die Kursgebühr beträgt 20 Euro zuzüglich Materialkosten. Was
vermittelte Kleidung früher und was bedeutet sie heute?
"Tragende Muster" beantwortet diese und andere Fragen und
übersetzt historische Dekorationsformen in eine moderne
Bildsprache. Acht bis Zwölf-Jährige, die ein einfarbiges
T-Shirt mitbringen, gestalten am Donnerstag, 5. April, von 10
bis 14 Uhr, mit ihrem neuen Wissen ein eigenes T-Shirt-Unikat.
Kosten: 10 Euro zuzüglich Eintritt. Anmeldungen zu allen
Workshops nimmt das Besucherbüro unter 0251 5907-201 oder
besucherbuero at lwl.org entgegen. Mehr Informationen unter
http://www.lwl-landesmuseum-muenster.de

Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster bietet, zusammen mit
der Stadt Münster, in seiner Museumswerkstatt verschiedene
Osterferienkurse für Kinder an. Spielerische Aktionen und
Experimente zur Bionik sowie kreatives Gestalten eines eigenen
Sonnensystems versprechen Spaß und Unterhaltung. Das Museum
bietet drei Ferienkurse in der Museumswerkstatt an, die an drei
aufeinanderfolgenden Tagen jeweils zwei Stunden dauern. Am 3.,
4. und 5. April starten die Ferienkinder in der Bionikwerkstatt
"Bewegungskünstler". Dort erforschen sie die Bewegungen im
Wasser, an Land und in der Luft. Sie formen verschiedene
Schwimmkörper und suchen nach dem besten Vorbild für ein
schnelles und umweltfreundliches Auto. Die Teilnehmer tanzen
mit dem Roboter "Nao" und beobachten, wie er sich bewegt.
Außerdem bauen sie Flieger nach dem Vorbild der Natur und
erforschen, warum Vögel und Flugzeuge fliegen können. Geeignet
ist dieser Kurs für Kinder ab acht Jahren und beginnt jeweils
um 10.30 Uhr. In der zweiten Ferienwoche (am 10., 11. und 12.
April) lernen Kinder Wissenswertes über das Planetensystem
kennen. In einem Maskenspiel wird die Entstehung von Tag und
Nacht dargestellt, das Ab- und Zunehmen des Mondes erklärt oder
mit den Planeten Verstecken gespielt. Eine Reise, schneller als
das Licht und das Basteln eines eigenen Sonnensystems runden
das Programm ab. Kursusbeginn ist jeweils um 9.30 Uhr. Der Kurs
ist geeignet für Kinder ab acht Jahren. In der Bionikwerkstatt
"Oberflächen und Leichtbau" erkunden die Ferienkinder ab acht
Jahren am 10., 11. und 12. April um 14.30 Uhr mit Experimenten
natürliche Oberflächen wie den Geckofuß und das Lotosblatt.
Nach dem Vorbild der Natur schauen die Kinder auch, wie Dinge
in der Pflanzen- und Tierwelt gefaltet und verpackt werden und
probieren es selber aus. Für die Ferienangebote ist eine
telefonische Anmeldung im LWL-Museum für Naturkunde unter
Telefon 0251 591-6050 (Dienstag bis Freitag 8.30 bis 12.30 Uhr)
erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos, lediglich der
Eintritt in das Museum in Höhe von 3 Euro ist zu zahlen. Bitte
eine Schürze oder ein altes Oberhemd mitbringen. Informationen
unter Telefon 0251 591-05 oder im Internet:
http://www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de

Passend zum Beginn der Osterferien startet auch das
LWL-Freilichtmuseum Detmold (Kreis Lippe) am 1. April mit
"Schatzhüter - Truhen aus fünf Jahrhunderten" in die neue
Saison. Und so bieten die schulfreien Tage die beste
Gelegenheit, selbst Schätze anzufertigen. Beim "Eierfärben nach
Urgroßmutterart" beispielsweise werden am Sonntag, 1. April,
hübsche Dekorationen für den Ostertisch hergestellt. Rohe oder
ausgeblasene Eier werden im Haus Düsterdieck ("Paderborner
Dorf") von 11 bis 17 Uhr mit Zwiebelsaft und
Pflanzenapplikationen verschönert. Mitgebrachte Eier zu färben
kostet 0,50 Euro pro Ei, ohne mitgebrachte Eier fällt ein Euro
pro Ei an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer schon
fleißig Eier gefärbt hat, aber noch ein Körbchen zum Dekorieren
oder Verschenken braucht, der ist bei den Flechtkursen von
Petra Franke am Gründonnerstag, 5. April, und Karfreitag, 6.
April, an der richtigen Adresse. Drei Kurse finden an beiden
Tagen statt. Die Flechtkurse sind für Kinder ab sechs Jahren in
Begleitung eines Erwachsenen, ab acht Jahren auch allein
geeignet. Für den Workshop fallen acht Euro Kursusgebühr plus
Materialkosten nach Verbrauch an. Treffpunkt ist das
Lauschhaus. Anmeldungen nimmt das Infobüro unter Telefon 05231
706-104 bis zum 4. April entgegen. Dass Pferde früher
unentbehrlich für die Feldarbeit waren, zeigt Reinhard
Merten-Melching beim "Holzrücken mit Kaltblutpferden". Der
viertägige Workshop vom 10. bis 13. April kostet 30 Euro und
richtet sich an Jugendliche, die gerne mit Pferden arbeiten
möchten. Die Teilnehmer sollten Verpflegung und wetterfeste
Kleidung mitbringen. Anmeldungen sind bis zum 4. April unter
Telefon 05231 706-104 möglich. Wer sich eher für Kameras
interessiert, der hat in den Ferien während eines zweitägigen
Workshops die Gelegenheit, selbst eine Lochkamera zu basteln.
Unter Anleitung von Fotografin Sarah Straßmann bauen Kinder und
Jugendliche ab zehn Jahren am 10. und 11. April jeweils von 10
bis 16 Uhr nach einer Einführung in die analoge Fotografie ein
einfaches Modell. Mit dieser selbst gebauten Kamera machen die
Teilnehmer Fotos, entwickeln sie im Schwarz-Weiß-Labor des
LWL-Freilichtmuseums und machen sich Abzüge. Teilnehmer sollten
einen Schuhkarton mitbringen. Anmeldungen nimmt das Infobüro
unter Telefon 05231 706-104 bis zum 8. April entgegen. Der
Workshop kostet zwölf Euro. Weitere Infos zu den
Veranstaltungen des LWL-Freilichtmuseums Detmold gibt es im
Infobüro unter Tel. 05231/706-104 oder im Internet:
http://www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de.

Zum Osterferienbeginn startet am Sonntag, 1. April, das Hagener
LWL-Freilichmuseum in die neue Saison. Dann wird auch der
Spielplatz eingeweiht, der in der Winterpause um einen größeren
Sandbereich erweitert wurde. In der schulfreien Zeit können
junge Besucher an mehreren Aktionstagen in die Welt des
Handwerks und der Technik eintauchen. In der Blaufärberei
werden die Kinder von Dienstag, 3. April, bis Freitag, 6. April,
handwerklich tätig - ganz nach dem Motto: Muster, Model und
Motive. Mit vielen verschiedenen Holzmodeln drucken die
Teilnehmer ein Muster ihrer Wahl auf Stoff. Dafür sollten sie
vorgewaschene Stoffe wie T-Shirts, Kissenbezüge oder ähnliches
mitbringen. In der Woche nach Ostern, vom 10. bis 13. April,
können Kinder in der Druckerei kreative Drucktechniken
kennenlernen. Hier geht es darum, die verschiedenen Techniken
zu testen und mit Pappe, Korken oder Styropor zu arbeiten.
Wichtig ist, dass unempfindliche, am besten alte Hemden
übergezogen werden. Die Ferienangebote sind kostenlos, es ist
aber eine Voranmeldung nötig unter Telefon 02331 7807-0. An den
zwei Samstagen in den Ferien (7. und 14. April), findet in der
Bäckerei jeweils der Workshop "Backe, backe Kuchen" für
Schulkinder statt. Dazu brauchen sich Interessierte nicht
anzumelden. Sie können zwischen 13 bis 15.30 Uhr teilnehmen.
Das letzte Ferienwochenende, 14. und 15. April, steht im
Zeichen des Textilhandwerks. Von 11 bis 17 Uhr dreht sich nach
dem Motto "umgarnen" alles um Nadel, Faden, Wolle und Leinen.
Hier gibt es Mitmachstationen für junge Handarbeiter. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich. Mehr Informationen unter:
http://www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de

Am Sonntag, 1. April können Familien vom LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern in Dortmund aus in das Ferienprogramm starten.
Von 8 bis 19 Uhr findet unter dem Motto "Schätze der Erde" eine
industriegeschichtliche Exkursion statt. Die Kosten für die
Teilnahme belaufen sich auf 20 Euro pro Person. Eine Anmeldung
ist bis zum 28. März unter Tel. 0231 6961-211 erforderlich.
Seit März ist die Sonderausstellung "Zwangsarbeit. Die
Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg" für die Besucher
zu sehen. Als Rahmenprogramm gibt es dazu am Freitag, 6. April,
um 15 Uhr eine Spurensuche auf dem Gelände der Zeche Zollern
mit Anneli Kleine. Für Kinder ab sechs Jahren findet am Samstag,
14. April, um 15 Uhr ein naturkundlicher Spaziergang statt.
Birgit Ehses führt die jungen Besucher über das Museumsgelände
und richtet die Aufmerksamkeit auf die erwachende Natur. Dabei
nimmt sie Vögel, Blätter, Blüten und Insekten genauer unter die
Lupe. Die Führung kostet zwei Euro zuzüglich des
Museumseintritts. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mehr
Informationen unter http://www-lwl-industriemuseum.de

Das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum startet am
Samstag, 31. März, um 14 Uhr mobil in die Osterferien. Mit
einer "Segway-Tour" erkunden die Teilnehmer auf zwei Rädern die
Industriekultur rund um die Zeche. Die Tour führt über die
Siedlung Dahlhauser Heide nach Herne zur Alten Kolonie, zum
Volksgarten und zur ehemaligen Zeche Königsgrube. Für diese
Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing
Herne entstanden ist, ist eine Anmeldung unter Tel. 02323
9190514 erforderlich. Kosten: 49 Euro pro Person. Weitere
Informationen: http://www.stadtmarketing-herne.de. Am
Osterwochenende sind die Zeche Hannover und das Kinderbergwerk
Zeche Knirps von Freitag, 6. April, bis einschließlich Montag,
9. April, geöffnet. Um 12 und 15 Uhr starten an den Feiertagen
Erlebnisführungen mit Vorführung der historischen
Dampffördermaschine. Am Karsamstag (7.4.) lädt der Förderverein
von 18 bis 22 Uhr zum Osterfeuer am Förderturm ein. An diesem
Abend beginnt um 20 Uhr das Programm "Nachtschicht spezial".
Mit Helm und Kopflampe erkunden die Teilnehmer die Zeche
Hannover. Der Treffpunkt der Führung ist der Zechenvorplatz.
Anmeldungen sind unter 0234 6100 874 oder
zeche-hannover at lwl.org erwünscht. Mehr Informationen unter
http://www.lwl-industriemuseum.de

Der Sonntag, 1. April, steht im LWL-Industriemuseum Zeche
Nachtigall in Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis) ganz im Zeichen des
Muttentalfestes. Am Bethaus, am Zechenhaus Herberholz, am
Schloss Steinhausen, am Gruben- und Feldbahnmuseum Zeche
Theresia und auf der Zeche Nachtigall gibt es jede Menge
Programm. Das Stadtmarketing schickt einen Osterhasen auf den
Weg, der insgesamt 3000 Eier an den verschiedenen Orten
versteckt und einige Überraschungen im Gepäck hat. Mit einem
Mobilticket können Besucher einen Busshuttle von der Wittener
Innenstadt ins Muttental, die Gruben- und Feldbahnen, das
Ausflugsschiff "Schwalbe", die Pferdekutsche und die
Bimmelbahnen zwischen den Veranstaltungsorten nutzen. Von 11
bis 17 Uhr bietet das LWL-Industriemuseum regelmäßig Führungen
durch die Sonderausstellung "Leonardo Da Vinci - Bewegende
Erfindungen" und Technikworkshops für Kinder an. Der Eintritt
ist frei. Mehr Informationen unter
http://www.stadtmarketing-witten.de

Modelleisenbahnen, Autos und Spielzeug lässt Kinderherzen höher
schlagen. Im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
(Ennepe-Ruhr-Kreis) findet am Sonntag, 1. April, von 11 bis 16
Uhr "JOMO`S Modelleisenbahn- und Spielzeugmarkt" in der
Gebläsehalle statt. Der Eintritt kostet 3,50 Euro zuzüglich des
Museumseintritts. Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt
zum Markt. Infos unter Telefon 0231 4960-981. Am Ostersonntag,
8. April, lädt das Museum um 11.30 Uhr zu einem
Sonntagsspaziergang ein, für die Kinder gibt es ab 14.30 Uhr
die "Ratten-Führung". Die Zusatzangebote kosten jeweils drei
Euro zuzüglich Museumseintritt. Anmeldung ist nicht
erforderlich. Kurz bevor die Schule wieder beginnt, gibt es am
Sonntag, 15. April, noch einen besonderen Workshop. Christina
Clasen feiert mit den jungen Teilnehmern ab 10 Uhr den
Geburtstag von Leonardo da Vinici. Dem Genie zu Ehren formen
die Geburtstagsgäste eine Plakette, die anschließend in der
Schaugießerei gegossen wird. Eine Geburtstagstorte gibt es
auch. Diese wird nach der Führung um 15 Uhr angeschnitten. Die
Kosten für den Workshop betragen fünf Euro pro Kind. Eine
Anmeldung unter Telefon: 02324 9247-140 ist erforderlich. Mehr
Informationen unter http://www.lwl-industriemuseum.de

Am Sonntag, 1. April, wird um 12.30 Uhr, wird im
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop
(Kreis Recklinghausen), der neue Wasserspielplatz eröffnet.
Anschließend bietet der Spielplatz mit einer Rutsche,
Kletterwand, einem Floß und viel Wasser den Kindern die
Gelegenheit, sich auszutoben. Am selben Tag eröffnen auch das
Fahrgastschiff "Henrichenburg" und das Museumscafé am
Oberwasser ihre Saison. Der Ausflugsdampfer startet um 11.30
Uhr am Unterwasser zur ersten Fahrt im Jahr und bringt die
Passagiere auf der einstündigen Sondertour durch die Schleuse
zum Wasserspielplatz am Oberwasser. Welche Arbeitsplätze gibt
es auf einem Dampfer, und weshalb wird man hier so dreckig?
Unter Anleitung eines Restaurators erobern Kinder von acht bis
elf Jahren bei einer ganztägigen Ferienaktion am Donnerstag, 5.
April, von 10 bis 18 Uhr, Deck, Steuerhaus und Maschinenraum.
Der Besuch der Sonderausstellung "Gute Arbeit - Von Wünschen
und Wirklichkeiten" bringt die Teilnehmer in die Gegenwart
zurück. Hier geht es um die Frage: Wie arbeitet ein
Schiffsjunge heute? Die Teilnahme kostet 10 Euro zuzüglich
Museumseintritt. In der zweiten Ferienwoche steht der
Donnerstag, 12. April, unter dem Motto "Floß ahoi". Kinder im
Alter von sechs bis acht Jahren bauen kleine Flöße oder Schiffe
aus Naturmaterialen und testen diese anschließend auf ihre
Schwimmfähigkeit. Beide Aktionen dauern von 10 bis 18 Uhr und
kosten jeweils 10 Euro plus Museumseintritt. Eine Anmeldung ist
erforderlich unter Telefon: 02363 9707-0. Mehr Informationen
unter http://www.lwl-industriemuseum.de

Das LWL-Industriemuseum TextilWerk Bocholt (Kreis Borken)
bietet mit dem zweistündigen Osterferienprogramm "Zeigt her
eure Hände" Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahren
handwerklichen Ferienspaß. Jeweils am Dienstag, 3. April, und
am Donnerstag, 4. April, lernen die kleinen Teilnehmer ab 10
Uhr Skulpturen von Magdalena Abakanowicz und Laura Ford kennen.
Anschließend erproben die Nachwuchskräfte selbst die Techniken
der Textilkünstlerinnen. Aus Gips, Stoff und Kork entstehen
eigene Kunstwerke. Es ist eine Anmeldung für den Workshop
erforderlich unter Telefon: 02871 21611-0. Die Kursusgebühren
betragen 5 Euro pro Vormittag. In der zweiten Ferienwoche
können von Mittwoch, 11. April, bis zum Donnerstag, 12. April,
Kinder ab acht Jahren an dem zweitägigen Workshop "Von Spinne(r)
n und Weberknechten" teilnehmen. Von jeweils 10 bis 16 Uhr
vergleichen die kleinen Besucher die Kunst des Fadendrehens und
Webens in der Natur mit der industriellen Fertigung in einer
Textilfabrik. Mit selbst gedrehten Fäden kreieren sie
anschließend ein eigenes Netz oder Gewebe und stellen die
Objekte aus. Die Teilnahmegebühr für zwei Tage beträgt 35 Euro.
Geschwisterkinder zahlen jeweils nur 30 Euro. Darin enthalten
sind Material, Mittagessen und Getränke. Eine Anmeldung ist
erforderlich unter Telefon: 02871 21611-0 Mehr Informationen
unter http://www.lwl-industriemuseum.de

Am Karsamstag, 7. April, können im LWL-Ziegeleimuseum Lage
(Kreis Lippe) von 14 bis 17 Uhr, kleine Töpfermeister Höhlen,
Berge und Täler aus Ton und Lehm erstellen. Die so entstandene
Landschaft wird dann von kleinen und großen Dinosauriern
bevölkert. Die Aktion für Kinder von sieben bis elf Jahren
kostet 5 Euro pro Person. Eine Anmeldung ist erforderlich unter
Telefon: 05232 9490-0. Der Ostersonntag, 8. April, beginnt um
11 Uhr mit einer Führung durch die Ziegelei. Von 13 bis 16 Uhr
findet dann die Ostereiersuche auf dem Gelände statt. Für
Kinder bis 14 Jahren ist an diesem Tag die Fahrt mit der
Feldbahn kostenfrei, am gesamten Tag können junge Gäste
Ton-Ostereier bemalen. Am Mittwoch, 11. April, lädt das
Ziegeleimuseum um 15 Uhr Enkel und Großeltern zu einem
Mitmachprogramm ein. Nach einer Führung unter der Leitung von
Janke Waltking können Enkelkinder und Großeltern gemeinsam
einen Feierabendziegel herstellen. Die Gebühr beträgt 3 Euro.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für die jungen
Puppenmütter bietet sich am Samstag, 14. April, von 14 bis 17
Uhr die Gelegenheit, eine ganz persönliche Puppenstube zu
bauen. Die Teilnehmer erstellen kleine Öfen und töpfern
Puppengeschirr. Aus einem mit Stoff bezogenen Schuhkarton wird
ein passender Geschirrschrank. Die Kinder im Alter von sechs
bis zehn Jahren sollten daher einen Karton mitbringen. Die
Gebühr beträgt 5 Euro und eine Anmeldung unter: 05232 9490-0
ist erforderlich. Mehr Informationen unter
http://www.lwl-industriemuseum.de

Im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen (Kreis
Minden-Lübbecke) startet an den Feriensonntagen (1., 8. und 15.
April.) jeweils um 11 Uhr eine Museumsführung mit
Schauvorführung am Schmelzofen. Lediglich der Eintritt muss
gezahlt werden.

Am Mittwoch, 4. April, wird um 18 Uhr die Ausstellung "Albert
Renger-Patzsch. Industriefotografien für Schott" eröffnet. Die
Ausstellung gibt einen Einblick in das Schaffen des Fotografen
bei dem Glasproduzenten Schott in Jena und Mainz zwischen 1930
und 1950. Die Ausstellung läuft bis zum 3. Juni 2012. Mehr
Informationen unter http://www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 28 10:12:21 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Mar 2012 10:12:21 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2012/11
Message-ID: 4F72E405020000D60000696E@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 19.03.2012, 13:53


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2012-11 für den Zeitraum vom 17.03.2012 bis

zum 23.03.2012 mit insgesamt 20 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2012-11&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Mar 28 10:18:20 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Mar 2012 10:18:20 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kulturkontakt Westfalen gestartet: Neue
Internet-Plattform will westfalenweite Kommunikation verbessern
Message-ID: 4F72E56C020000D600006979@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.03.2012, 14:39


AKTUELL

Kulturkontakt Westfalen gestartet
Neue Internet-Plattform will westfalenweite Kommunikation
verbessern

http://www.kulturkontakt-westfalen.de heißt eine neue
Internet-Plattform für alle Kulturakteure in Westfalen-Lippe.
Das interaktive Portal will zur Stärkung der Kulturarbeit in
der Region beitragen und lädt alle Netzwerker und
Kulturinteressierten ein, sich daran zu beteiligen. Die Website
wird betrieben vom Projekt "Kultur in Westfalen", das von der
LWL-Kulturstiftung und der Stiftung Westfalen-Initiative
getragen sowie vom NRW-Kulturministerium gefördert wird.

Der Informationsbereich der Plattform bietet unter anderem
Hilfestellung zum Beispiel für Kommunen und Organisationen, die
sich mit Kulturplanung befassen. Dieser Bereich soll
kontinuierlich ausgebaut werden.

Auf der Plattform können sich außerdem Kulturschaffende in
Gruppen organisieren und gemeinsam an Themen und Projekten
arbeiten, quasi in Echtzeit und unabhängig vom Standort. Die
erste Arbeitsgruppe ist schon eingerichtet: Sie lädt alle
Gartenexperten ein, die Liste der Veröffentlichun-gen für die
geplante Website über die Gärten und Parks in Westfalen-Lippe
zu erarbeiten. Einzige Voraussetzung für das Mitmachen ist,
sich mit seinem Namen zu registrieren.


INFO

URL: http://www.kulturkontakt-westfalen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Mar 29 10:47:28 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Mar 2012 10:47:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Dritter Stern fuer Salzwelten "auf Abruf":
Regionale-Beauftragte und Projekttraeger wollen jetzt um Foerdermittel
kaempfen
Message-ID: 4F743DC0020000D6000069A6@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Soest"
Datum: 28.03.2012, 16:21


AKTUELL

Dritter Stern für Salzwelten "auf Abruf"
Regionale-Beauftragte und Projektträger wollen jetzt um
Fördermittel kämpfen

Das Bad Sassendorfer Regionale-Projekt "Salzwelten am Hellweg"
ist fertig entwickelt, das Konzept überzeugt und ist stimmig.
Diese Einschätzung des Regionale-Ausschusses nahmen
Projektträger und Regionale-Beauftragte bei einem Treffen im
Soester Kreishaus am Mittwoch, 28. März 2012, erfreut zur
Kenntnis. Es hakt allerdings noch bei der Finanzierung.

Das Projekt hängt von der Verabschiedung eines neuen
Landeshaushaltes ab. Zudem muss auch noch auf Mittel aus dem
europäischen "Ziel2-Programm" gewartet werden. So wurde der
entscheidende dritte Stern bei der Sitzung des
Regionale-Ausschusses am Mittwochmorgen quasi nur "auf Abruf"
für die Salzwelten vergeben. Will heißen: Sobald die
Fördergelder bereit stehen, hat das Projekt seinen
3-Sterne-Status und kann umgesetzt werden, ohne dass eine
weitere Sitzung des Regionale-Ausschusses notwendig wäre. "Wir
werden jetzt gemeinsam um die Fördergelder kämpfen", waren sich
die Regionale-Beauftragten Dr. Jürgen Wutschka und Daniela
Jäckel mit Bürgermeister Antonius Bahlmann (Bad Sassendorf)
einig. Bahlmann wurde begleitet von Olaf Bredensteiner
(Gästeinformation und Marketing Bad Sassendorf), Bernd Hammann
(Geschäftsführer Westfälisches Gesundheitszentrum Holding GmbH)
sowie den Vertretern der Ratsfraktionen Reinhold Häken (CDU),
Edwin Morch (SPD), Dr. Jürgen Mahlstedt (BG) und Reinhard Klöne
(FDP).

Das Projekt greift die Thematik "Salz und Gesundheit" auf.
Salzproduktion und Salzhandel prägten die Hellwegregion über
Jahrhunderte. Bis heute spielt das Salz am Hellweg im Gegensatz
zu anderen historischen Salzregionen eine wichtige Rolle als
natürliches Heilmittel Sole in den Kurorten der Region. Mit
"Salzwelten am Hellweg" sollen Vergangenheit und Gegenwart
verknüpft werden. Ein neuartiges Zentrum zum Thema "Salz und
Gesundheit" mit Erlebnis-Ausstellung, Bildungs- und
Wissenschaftszentrum entsteht an der Hofanlage Haulle in Bad
Sassendorf und macht regionale Salzgeschichte und
gesundheitliche Wirkungen des Salzes erfahrbar. Die Einrichtung
soll das touristische Potential der Thematik und die
gesundheitswirtschaftliche Kompetenz Südwestfalens als sechste
Gesundheitsregion im Land aktivieren. Außerdem wird eine
regionale (historische) Salzroute von Salzkotten im Osten bis
Unna im Westen entwickelt.