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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 1 09:00:20 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 01 Feb 2012 09:00:20 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Der weibliche Griff zur Macht, Muenster,
ab 05.02.2012
Message-ID: 4F28FF24020000D600005844@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 31.01.2012, 16:00


AKTUELL

Der weibliche Griff zur Macht

Starke Frauen im alten Ägypten sind im Februar Thema der
Sonntagsvorträge im Archäologischen Museum

Mit dem alten Ägypten verbinden die meisten Menschen Pyramiden
und mächtige Pharaonen, die über das für antike Verhältnisse
riesige Land am Nil herrschten. Kaum bekannt ist hingegen die
gesellschaftliche Rolle der Frauen dieser Zeit: Sie hatten
einen fortschrittlicheren sozialen Status als Frauen der
späteren griechischen und römischen Kultur. Einigen gelang
dabei sogar der Griff zur Macht - ob als Regentin oder als
Gemahlin des Pharaos.

"Königinnen am Nil - starke Frauen im alten Ägypten" sind Thema
des Monats Februar in den Sonntagsvorträgen des Archäologischen
Museums der Universität Münster. Dr. Eva Grabow stellt ab
Sonntag, 5. Februar, einige Biografien mächtiger Frauen aus dem
alten Ägypten vor, darunter Hatschepsut, Teje, Nofretete,
Nefertari und Kleopatra VII., die letzte Herrscherin vor dem
Untergang des Ägyptischen Reiches. Die Vorträge finden jeden
Sonntag im Februar ab 14.15 Uhr im Archäologischen Museum,
Domplatz 20-22, statt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 1 09:13:18 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 01 Feb 2012 09:13:18 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Archaeologie in der Paderborner Altstadt,
Paderborn, 07.02.2012
Message-ID: 4F29022E020000D60000584A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Marianne Witt-Stuhr" altertumsverein-paderborn.de>
Datum: 31.01.2012, 12:53


AKTUELL

Am Dienstag, dem 7. Februar 2012, berichtet der Stadtarchäologe
Dr. Sven Spiong im Rahmen der Vortragsreihe des Vereins für
Geschichte und Altertumskunde Westfalens um 19.30 Uhr über die
neuen Forschungsergebnisse der Archäologie in Paderborn. Der
Vortrag findet in der Theologischen Fakultät Paderborn (Kamp 6,
Hörsaal 2) statt.

In den letzten Jahren konzentrierte die Arbeit der
Stadtarchäologie auf zahlreiche interessante Ausgrabungen in
der historischen Altstadt. Die Erforschung des innerstädtischen
Hellweges unter dem neuen Ükernplatz, die Entdeckung eines
Hausgrundrisses aus der Zeit Karls des Großen in der
Mühlenstraße, über 2000 Jahre alte Funde an der Westernmauer
und die Keller städtischer Bürgerhäuser im Schildern, die bis
ins 12. Jahrhundert zurückreichen, sind nur einige spannende
Ergebnisse der Arbeiten im Gelände. Hinzu kommen Fundmeldungen
auch außerhalb des Stadtgebietes, die für die Geschichte
Paderborns von Bedeutung sind: Der Siegelstempel eines Abtes
vom Paderborner Kloster Abdinghof - erst kürzlich bei Bad
Driburg gefunden - ist ein schönes Beispiel für die
Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Helfern.

Aktuell laufende Forschungsprojekte und abgeschlossene Arbeiten
zur Archäologie der Stadt Paderborn von der Zeit Karls des
Großen bis zum ausgehenden Mittelalter geben ein immer
plastischeres Bild vom Ursprung und der Frühzeit der Stadt.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Archäologie in der Paderborner Altstadt -
Aktuelle Grabungs- und Forschungsergebnisse
Datum: 7.2.2012
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens -
Abteilung Paderborn

Kontakt:
URL: http://www.altertumsverein-padeborn.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 1 09:33:42 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 01 Feb 2012 09:33:42 +0100
Subject: [WestG] [TOC] damals und heute, 18/2012
Message-ID: 4F2906F6020000D600005850@cl2x-sd2-vs>

Von: "Bernhard Kößmeier"
Datum: 30.01.2012, 17:58


SERVICE: TOC

damals und heute
Informationen zu Geschichte, Natur und Heimatpflege aus Delbrück
Hrsg.: Bernhard Kößmeier
18/2012
ISSN: 1862-7390



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=230




Inhalt

S. 1-4
Rade, Hans Jürgen Rade
Vom Fluch und Segen des Schlendrians
Die Geschichte des Delbrücker Archivs





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 1 09:37:07 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 01 Feb 2012 09:37:07 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Zwangsarbeit. Die Deutschen,
die Zwangsarbeiter und der Krieg, Dortmund, 18.03.-30.09.2012
Message-ID: 4F2907C3020000D600005855@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 30.01.2012, 14:28


AUSSTELLUNG

Holzsandale steht für Zwangsarbeiter-Schicksal
Vorbereitungen für internationale Wanderausstellung laufen

Holz, Lederreste und ein paar Nägel - daraus besteht die
Sandale eines Zwangsarbeiters, der 1944 beim Bau eines Bunkers
in Oberhausen eingesetzt war. Wie er hieß, weiß niemand, auch
seine Herkunft ist unbekannt. Fest steht, dass er sein
Schicksal mit 20 Millionen Menschen teilte, die in Deutschland
und den besetzten Gebieten während des Zweiten Weltkriegs als
Fremdarbeiter, Kriegsgefangene oder KZ-Häftlinge Zwangsarbeit
leisteten. Ihre Geschichte erzählt ab 18. März eine
internationale Wanderausstellung der Stiftung Gedenkstätten
Buchenwald und Mittelbau-Dora. Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) und die Gedenkstätte Steinwache der Stadt
Dortmund zeigen "Zwangsarbeit. Die Deutschen, die
Zwangsarbeiter und der Krieg" ab 18. März 2012 im
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern - im Zweiten Weltkrieg selbst
ein Ort, an dem Zwangsarbeiter eingesetzt wurden. "Wir sind
sehr stolz, dass wir diese hochrangige Ausstellung nach
Dortmund holen konnten", erklärt Museumsleiterin Dr. Ulrike
Gilhaus.

Im Zuge der Vorbereitung der Schau erreichte das Museumsteam
eine Mail und kurz darauf ein Päckchen aus Oberhausen. Darin
lagen die Überreste der Sandale, die zur Zeit auf Zollern
restauriert wird und einen Platz in der Dauerausstellung des
LWL-Industriemuseums bekommen soll. Hubert Filiarsky hat die
Geschichte seines Fundes gleich mitgeliefert. Er erwarb vor
vielen Jahren ein altes Haus, auf dessen Grundstück 1944 ein
Luftschutzbunker errichtet wurde.

Der massive Betonbau mit den Maßen 12 mal 5 Meter steht bis
heute am Rande seines Gartens. Beim Umgraben stieß Hubert
Filiarsky am Sockel des Bunkers auf das seltsame Relikt. Woher
die Sandale stammt, erfuhr der Oberhausener von den beiden
hochbetagten Töchtern des Bäckers Oppenberg, dem das Grundstück
seinerzeit gehörte. "Sie hatten beobachtet, wie sich die
Zwangsarbeiter während ihrer knappen Pausen solche Sandalen aus
Holz und Lederresten von alten militärischen Kochgeschirr
selbst bastelten", erklärt Filiarsky. Und die Zeitzeuginnen
wussten auch zu berichten, dass es den Arbeitern auf der
Baustelle zumindest für kurze Zeit vergleichsweise gut ging:
"Die acht Töchter des Bäckers und Kolonialwarenhändlers
steckten den ausgezehrten Männer wohl immer wieder Lebensmittel
zu."

"Für uns sind solche Geschichten sehr wertvoll", berichtet Dr.
Anne Kugler-Mühlhofer vom LWL-Industriemuseum. Die Historikerin
recherchiert seit drei Jahren in Archiven, um die Geschichte
von Zwangsarbeitern auf der Zeche Zollern und in der Region
aufzuspüren. "Einiges haben wir herausgefunden und werden dies
auch im Rahmen der Sonderausstellung erstmals präsentieren",
kündigt die Historikerin an. Sie ist vor allem noch an
persönlichen Erinnerungen interessiert und sucht Zeitzeugen,
die Kontakt zu Fremd- oder Zwangsarbeitern hatten, etwas über
deren Lebensumstände oder den Umgang mit ihnen sagen können.
"Gerade in den ersten Kriegsjahren lebten zum Beispiel die
sogenannten 'Westarbeiter? mitten unter der Bevölkerung und
konnten sich anders als die späteren Kriegsgefangenen aus der
Sowjetunion freier bewegen", erklärt Kugler-Mühlhofer weiter.
So waren Belgier, Holländer und Franzosen im ehemaligen
Gasthaus "Husky" an der Merklinder Straße in unmittelbarer
Nachbarschaft der Zeche Zollern untergebracht.


INFO

Dr. Anne Kugler-Mühlhofer freut sich über einen Anruf (Telefon:
0231 6961-219) oder eine Mail (anne.kugler-muehlhofer at lwl.org).

Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg
Internationale Wanderausstellung der Stiftung Gedenkstätten
Buchenwald und Mittelbau-Dora, initiiert und gefördert von
der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ)
18. März bis 30. September 2012

LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
URL: http://www.ausstellung-zwangsarbeit.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 2 10:50:17 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Feb 2012 10:50:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Filmvorfuehrung "Germinal" in der Filmreihe
"Bergbau-Inszenierungen, Bochum, 12.02.2012
Message-ID: 4F2A6A69020000D6000058B0@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stefan Przigoda"
Datum: 02.02.2012, 09:59


AKTUELL

"Bergbau-Inszenierungen. Filme über den und aus dem Bergbau"
Montanhistorisches Dokumentationszentrum präsentiert
historische Filmhighlights im Deutschen Bergbau-Museum

Bergbau und Film - beide prägten die Geschichte des 20.
Jahrhunderts nachhaltig: der Bergbau und zumal der
Steinkohlenbergbau zunächst als ein industrieller
Führungssektor und dann als schrumpfende Industrie, der Film
als das dominante Medium in dem 20. "Jahrhundert der Bilder".

Heute spiegeln historische Filme vergangene Zustände,
Wahrnehmungen und Deutungen wider. Gerade die unbekannte und
gefahrvolle Welt des Bergbaus unter Tage entzog sich den
Blicken der breiten Öffentlichkeit und war von ihr nur über die
Medien erfahrbar. Sie inspirierte immer wieder Filmschaffende
zu ihrem Werk, aber auch die Bergbauunternehmen nutzten das
Medium zur Selbstdarstellung. Diese Filme sind nur noch selten
zu sehen. Eine Gelegenheit hierzu bietet sich nun im Deutschen
Bergbau-Museum Bochum. In der Reihe "Bergbau-Inszenierungen"
präsentiert das Montanhistorische Dokumentationszentrum
zwischen dem 12. Februar und dem 15. April 2012 ausgewählte
Highlights historischer Spiel- und Dokumentarfilme zum Bergbau

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildet am 12. Februar 2012,
11:00 Uhr, der französische Stummfilm "Germinal", den Albert
Capellani im Jahr 1913 nach dem gleichnamigen Roman von Émile
Zola drehte. Der Organist Dominik Gerhard wird den Film live
musikalisch begleiten. Weitere Highlights sind "Feuer an der
Ruhr. Werkstatt für Europa" (1957), "Kameradschaft" (1931),
"Besuch im Ruhrgebiet" (1957) sowie vor allem "Die Ruhrkohle"
(1928) als dem ersten umfassenden Dokumentarfilm über den
Ruhrbergbau. Dieser Film wird am 15. April 2012, 11:00 Uhr, in
Kooperation mit dem Historischen Archiv Krupp der Alfried Krupp
von Bohlen und Halbach-Stiftung präsentiert werden.

Alle Filme werden einleitend kurz vorgestellt und in den
historischen Kontext eingebettet. Der Eintritt ist frei.

Alle Termine und weitere Informationen finden sich unter:
URL: http://www.bergbaumuseum.de/web/bergbau-inszenierungen


INFO

Veranstaltungsdaten:
Filmvorführung "Germinal" in der Filmreihe "Bergbau-
Inszenierungen. Filme über den und aus dem Bergbau"
Datum: 12.02.2012
Deutsches Bergbau-Museum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
Tel.: (0234) 58 77 - 0
Fax: (0234) 58 77 -111
URL: www.bergbaumuseum.de

Kontakt:
Dr. Stefan Przigoda
Deutsches Bergbau-Museum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
Tel.: (0234) 58 77 -118
Fax: (0234) 58 77 -111
E-Mail: stefan.przigoda at bergbaumuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 2 11:00:32 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Feb 2012 11:00:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Beim Puppenspiel im Stadtmuseum sind noch Plaetze
frei, Lippstadt, 18.02.2012
Message-ID: 4F2A6CD0020000D6000058B5@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 02.02.2012, 09:54


AKTUELL

Beim Puppenspiel im Stadtmuseum sind noch Plätze frei

Für das Puppenspiel "Kostümfest mit Hindernissen" im Rahmen des
museumspädagogischen Programms "Komm mit nach damals" des
Stadtmuseums Lippstadt am Samstag, 18. Februar sind noch einige
Plätze frei.

Alle haben sie bekommen, die Einladung zum Kostümfest. Nur
einer nicht - der alte und weise Zauberer. Vor seinen
Zaubersprüchen haben alle anderen Angst. Aber natürlich möchte
auch er das Fest nicht verpassen. Ob es ihm gelingen wird?

Wer die Antwort wissen möchte, sollte sich diese Vorstellung
der Puppenspielerin Birgit Lux auf keinen Fall entgehen lassen.

Das Puppenspiel findet am Samstag, 18. Februar, um 15.00 Uhr im
Stadtmuseum Lippstadt statt. Eingeladen sind Kinder im Alter ab
fünf Jahren (Kosten: 4 ?/Kind). Erwachsene können auch gern
zuschauen. Die Kinder dürfen verkleidet kommen!


INFO

Anmeldungen sind möglich beim
Stadtmuseum Lippstadt
Rathausstraße 13
59555 Lippstadt
Telefon 02941/980-259





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 2 11:04:31 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Feb 2012 11:04:31 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Olympia 1936. Die Olympischen Spiele 1936 in privaten
Filmaufnahmen, Rheda-Wiedenbrueck, 10.02.2012
Message-ID: 4F2A6DBF020000D6000058BA@cl2x-sd2-vs>

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 01.02.2012, 19:03


AKTUELL

Olympia 1936. Die Olympischen Spiele 1936 in privaten
Filmaufnahmen

Die Olympischen Spiele des Jahres 1936 nehmen in der
Sportgeschichte eine besondere Position ein. Auch nach über 75
Jahren wird ihre Deutung kontrovers diskutiert. Sie waren die
ersten Olympischen Spiele, die in einer Diktatur stattfanden.
Durch große finanzielle und personelle Förderung versuchte das
nationalsozialistische Regime seine vorgebliche Friedfertigkeit
zu demonstrieren und das Renommee des Dritten Reiches im
Ausland zu verbessern.

Die visuelle Erinnerung an dieses größte Sportereignis der
Vorkriegszeit wird heutzutage maßgeblich durch den zweiteiligen
Olympiafilm bestimmt, den Leni Riefenstahl für das IOC drehte.
Neben diesen offiziellen Filmaufnahmen und denen der
Wochenschauen gab es aber noch eine dritte Gruppe: die
Filmamateure. Sie drehten nur für den privaten Gebrauch und
ohne großen technischen Aufwand. Zudem unterlagen sie keiner
staatlichen Zensur. Ihre meist nur 8 mm breiten Stummfilme sind
zum größten Teil im Zweiten Weltkrieg vernichtet und nie
zentral archiviert worden.

Dem Historiker Emanuel Hübner vom Institut für
Sportwissenschaft der Universität Münster ist es nun im Rahmen
eines Forschungsprojektes gelungen, über 30 bisher nie
öffentlich gezeigte Amateurfilme zusammenzutragen und -
versehen mit einem von ihm verfassten Sprechertext und
unterlegt mit zeitgenössischer Musik - zu einer Dokumentation
über die Olympiade 1936 zusammenzustellen, die das Ereignis
ausschließlich anhand privater Filmaufnahmen zeigt und so quasi
die private Sicht auf die olympischen Ereignisse in Berlin
(Sommerspiele), Kiel (Segelwettbewerbe) und
Garmisch-Partenkirchen (Winterspiele) ermöglicht.

Im Rahmen seines Vortrages wird Herr Hübner in das
Amateurfilmwesen der 1930er Jahre einführen und ausgewählte
Beispiele seiner Dokumentation vorstellen.


INFO

Filmabend des Heimatvereins Rheda in Zusammenarbeit mit der
Kolpingsfamilie Rheda
am Freitag, den 10. Februar 2012 um 19.00 Uhr
Saal des Pfarrheims St. Clemens Rheda, Wilhelmstraße 19.,
33378 Rheda-Wiedenbrück

Veranstaltungsdaten:
Olympia 1936. Die Olympischen Spiele 1936 in privaten
Filmaufnahmen
Datum: 10.02.2012, 19.00 Uhr
Pfarrheim St. Clemens
Rheda, Wilhelmstraße 19
33378 Rheda-Wiedenbrück

Kontakt:
Martin Wedeking
Heimatverein Rheda
Am Domhof 1
33378 Rheda-Wiedenbrück
Tel.: (0 52 42) 90 64 76
E-Mail: info at heimatverein-rheda.de
URL: www.heimatverein-rheda.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 2 13:00:58 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 02 Feb 2012 13:00:58 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 02.02.2012
Message-ID: 4F2A890A020000D6000058D2@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 02.02.2012, 12:36


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 02.02.2012

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Bielefeld: Panorama, Politik, Wissenschaft
und Bildung / 02.02.2012 12:00

"Interaktion" statt "Kurt Schumacher": Bielefelder Campus will
einzigartige Straßennamen

Bielefeld (wh). Die Adresse der Fachhochschule Bielefeld könnte
künftig nicht mehr "Kurt-Schumacher-Straße 6" lauten, sondern
"Interaktion". Durch ein "bundesweit einmaliges" Namenskonzept
will der Campus seine Identität als Wissenschaftsquartier
hervorheben. Institute und Einrichtungen der Universität und FH
haben selbst mögliche Adressnamen ausgewählt, so zum Beispiel
"Forschungslücke", "Einfall" und "Soziales Feld".
"Studentenheime sollen aus praktischen Erwägungen jedoch
eventuell ihre alte Adresse behalten", sagt
Projektkoordinatorin Dr. Annette Klinkert. "Wir wollen uns
damit keinen Elfenbeinturm schaffen. Im Gegenteil: Wir laden
die Bielefelder ein, auf den Campus zu kommen und anhand der
erklärenden Tafeln Wissenschaft auf andere Art zu entdecken",
erläutert der Wissenschaftsphilosoph Prof. Dr. Martin Carrier
als Mitglied des "Kreativ-Teams" die Idee. Die neuen
Straßennamen müssen noch vom Stadtentwicklungsausschuss
beschlossen werden.

Weitere Informationen:
http://ekvv.uni-bielefeld.de/blog/pressemitteilungen/entry/neues_namenkonzept_f%C3%BCr_den_campus

Pressekontakt:
Dr. Annette Klinkert, Koordination Campus Marketing, Bielefeld
Marketing GmbH, Telefon: 0521/513930, E-Mail:
annette.klinkert[at]bielefeld-marketing.de

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Westfalen,
Gelsenkirchen, Hochsauerlandkreis, Paderborn: Politik,
Soziales, Wissenschaft und Bildung / 02.02.2012 11:00

Grünes Licht für 32 Sekundarschulen in Westfalen

Westfalen (wh). Im kommenden Schuljahr werden in Westfalen 32
Sekundarschulen gegründet. Dafür gab das Landesschulministerium
jetzt grünes Licht. Die neue Schulform für die Jahrgänge fünf
bis zehn, in der Schüler mindestens bis zur sechsten Klasse
gemeinsam lernen, entsteht unter anderem in Arnsberg, Lichtenau
und Gelsenkirchen. Lediglich ein Antrag aus der Gemeinde
Altenbecken konnte bislang nicht genehmigt werden, weil
bestimmte Bedingungen noch nicht erfüllt sind. Landesweit
werden 50 Sekundarschulen entstehen. Schulministerin Sylvia
Löhrmann sagte, die große Zahl der Anträge hätte gezeigt, wie
überfällig der Schulkonsens von SPD, CDU und Grünen gewesen
sei. "Jetzt sind die Eltern am Zug." Die Sekundarschule als
neue Regelschulform war möglich geworden, nachdem sich im Juli
2011 die Minderheitsregierung in NRW mit der CDU-Opposition auf
einen "Schulfrieden" geeinigt hatte. Schüler sollen in der
Sekundarschule länger gemeinsam lernen und sowohl auf eine
berufliche Ausbildung als auch auf die Hochschulreife
vorbereitet werden.

Weitere Informationen und einen Überblick über alle Standorte:
http://www.nrw.de/landesregierung/50-antraege-fuer-sekundarschulen-genehmigt-12462/

Pressekontakt:
Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung,
Telefon: 0211/58673505, E-Mail: presse[at]msw.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Hamm: Kultur und Medien, Panorama, Soziales
/ 02.02.2012 10:00

"Kirche. Fertig. Los.": Hammer Lutherkirche wird zur
Jugendkirche

Hamm (wh). Sitzhocker statt Kirchenbänke und Regenbogenfenster
statt sakraler Glasmalerei: Unter dem Motto "Kirche. Fertig.
Los." wird in Hamm am Samstag, 4. Februar 2012, die
Evangelische Jugendkirche eröffnet. Für das nach Einschätzung
des Kirchenkreises Hamm deutschlandweit einmalige Projekt wurde
in den vergangenen Monaten die denkmalgeschützte barocke
Lutherkirche in der Hammer Innenstadt zeitgemäß umgestaltet.
300.000 Euro stellte die Kreissynode zur Verfügung, um eine
multifunktionale Bühne, Fenster in Regenbogenfarben und einen
Lounge-Bereich einzurichten. Die ausschließliche Nutzung der
Räume als Jugendkirche wurde möglich, weil die kleiner werdende
Kirchengemeinde Hamm ihren Gottesdienst in der 500 Meter
entfernten Pauluskirche feiert. Bis zum 18. Februar feiert die
Jugendkirche Hamm ihre Eröffnungswochen. Präsentiert wird ein
vielfältiges Kulturprogramm mit Konzerten, Poetry Slams,
Filmreihen und Jam Sessions.

Weitere Informationen: http://www.jugendkirche-hamm.de/

Pressekontakt: Pfarrer Dr. Tilman Walther-Sollich, Referat für
Öffentlichkeitsarbeit und politische Diakonie beim Kirchenkreis
Hamm, Telefon: 02381/142142, E-Mail:
twalther-sollich[at]kirchenkreis-hamm.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Hagen: Panorama, Wissenschaft und Bildung /
01.02.2012 17:00

Fern-Uni soll Spitzenathleten fit machen für die Zeit nach der
Sportkarriere

Hagen (wh). Eine Kooperation zwischen der Fern-Universität
Hagen und den deutschen Olympiastützpunkten soll es
Spitzensportlern zukünftig einfacher machen, neben dem
Leistungssport ein Studium zu absolvieren. Die jetzt
vereinbarte Zusammenarbeit einer einzelnen Hochschule mit allen
19 Stützpunkten ist bundesweit einmalig. Dr. Michael Vesper,
Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes, betonte
bei der Vertragsunterzeichnung, wie wichtig es sei, dass
Athleten für die Zeit nach ihrer Sportkarriere vorsorgen. Die
Kooperation mit der Fern-Uni mache dies nun einfacher möglich.
Neben dem flexiblen Studiensystem, das es Sportlern ermöglicht,
ihre Studienzeit frei einzuteilen, gibt es an der Fern-Uni
konkrete Ansprechpartner, die die Athleten bei der Koordination
des Studiums mit dem Leistungssport unterstützen. Zudem wird an
der Hagener Hochschule weitgehend auf Präsenz verzichtet, so
dass die Sportler keine Einschränkungen bei Auslandsreisen
machen müssen.

Weitere Informationen:
http://www.fernuni-hagen.de/universitaet/aktuelles/2012/02/01_am_kooperationsvereinbarung_fernuni_osp.shtml

Pressekontakt:
Susanne Bossemeyer, Pressesprecherin Fern-Universität Hagen,
Telefon: 02331/9872413, E-Mail:
susanne.bossemeyer[at]fernuni-hagen.de

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Westfalen,
Bielefeld, Dortmund, Hagen, Hochsauerlandkreis, Lippe:
Freizeit, Kultur und Medien / 01.02.2012 16:00

Tipps und Termine: Westfalen am Wochenende

Detmold. In der Reihe "Concert in the Dark" spielen
internationale Musiker Werke des Mittelalters, moderne
Kompositionen und romantische Musik bei völliger Dunkelheit. So
soll dem Publikum die Gelegenheit gegeben werden, sich ohne die
Ablenkung von optischen Reizen ganz auf die Musik zu
konzentrieren. Freitag bis Sonntag, 20 Uhr, Kulturfabrik Hangar
21 http://www.hangar-21.eu/

Winterberg. Pünktlich zum Wintereinbruch kommt das "Chill and
Destroy Snowboard- und Freeski-Festival" ins Sauerland. Auf der
Postwiese im Skidorf Neuastenberg zeigt die Nachwuchsszene, was
auf Skiern und Snowboards alles möglich ist. Samstag, 10.30 Uhr,
Postwiese http://www.chillanddestroy.com

Hagen. Die "Comedian Harmonists" wurden mit Liedern wie "Mein
kleiner grüner Kaktus" zum berühmtesten Gesangsensemble der
Weimarer Republik und haben bis heute Kult-Status. In einer
Eigenproduktion zeigt das theaterhagen den rasanten Aufstieg
und tragischen Fall der ersten deutschen Boy-Group. Samstag,
19.30 Uhr (Premiere), theaterhagen, Großes Haus
http://www.theater-hagen.de/

Lage. Die verbrecherischen Machenschaften in Ostwestfalen-Lippe
stehen im Mittelpunkt einer musikalischen Lesung, die der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) veranstaltet. Die
Autoren Bernd Schlipköther, Dr. Hans-Jörg Kühne und Volker
Backes schildern Untaten aus dem späten Mittelalter und
Verbrechen aus der nicht weniger kriminellen Gegenwart. Samstag,
20 Uhr, LWL-Industriemuseum - Ziegeleimuseum Lage
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?26274

Dortmund. Die herbe Schönheit der Industrie haben die Künstler
Adelheid Iskander, Kurt Günther und Günter Mowe in Gemälden und
auf Fotos festgehalten. Die Werke der Schau
"Industrielandschaft in Fotografie und Malerei" erinnern an das
alte Ruhrgebiet und die Spuren, die seine Bewohner dort
hinterlassen haben. Sonntag, 10 Uhr (Eröffnung), Hoesch-Museum
http://hoeschmuseum.dortmund.de

Bielefeld. Carl Strüwe (1898 - 1988) gilt als einer der
bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Für Aufsehen
sorgten vor allem seine revolutionären Mikrofotografien, mit
denen der Bielefelder winzige Formen sichtbar machte. Die
Ausstellung "Reise in unbekannte Welten" zeigt Strüwes Werk in
einer umfassenden Retrospektive. Sonntag, 11.30 Uhr (Eröffnung)
, Kunsthalle Bielefeld http://www.kunsthalle-bielefeld.de/

Achtung Redaktionen: Pressefotos zu dieser Meldung finden Sie
im Downloadbereich unserer Website.

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 3 10:55:12 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 03 Feb 2012 10:55:12 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zur Geschichte des Hindenburgplatzes
Message-ID: 4F2BBD10020000D60000590C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 02.02.2012, 11:07


AKTUELL

Zur Geschichte des Hindenburgplatzes

Die historische Entwicklung des Hindenburgplatzes zeichnet eine
Ausstellung des Stadtmuseums nach, die ab September zu sehen
sein wird. Ein Team aus namhaften Archäologen, Historikern,
Kunsthistorikern und Naturwissenschaftlern erforscht zurzeit
die wechselvolle Bau- und Nutzungsgeschichte des 350 Jahre
alten Platzes und wird die Ergebnisse zugleich wissenschaftlich
publizieren.

Die Beteiligten verstehen ihre Arbeit auch als Beitrag zur
aktuell wieder auflebenden Diskussion um die mögliche
Umgestaltung des Hindenburgplatzes (v.r.): Landeskonservator
i.R. Prof. Dr. Eberhard Grunsky, Museumsleiterin Dr. Barbara
Rommé, Historiker Stefan Winkler und Museumswissenschaftler Dr.
Bernd Thier.


INFO

Hindenburgplatz
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=111683





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 3 10:59:07 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 03 Feb 2012 10:59:07 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Wie mache ich mir mein eigenes Kettenhemd?
Einfuehrungskurs im Deutschen Drahtmuseum, Altena, 11.02.2012
Message-ID: 4F2BBDFB020000D600005911@cl2x-sd2-vs>

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 02.02.2012, 12:11


AKTUELL

Wie mache ich mir mein eigenes Kettenhemd?
Einführungskurs im Deutschen Drahtmuseum

Ein Kettenhemd oder auch Ringpanzerhemd war schon bei den
Römern bekannt. Den Rittern des frühen und hohen Mittelalters
diente es als Schutz gegen Schwerthiebe. Die Herstellung eines
solchen Hemdes ist sehr aufwendig.

Trotzdem ist es auch heute für viele Mittelalterbegeisterte
eine besonderes Ziel, ein eigenes Kettenhemd herzustellen. Eine
Einführung in die Technik und viele Tipps gibt Andreas
Blumenthal bei einem Kurs, den das Deutsche Drahtmuseum
anbietet. Für Anfänger bietet es sich an, nicht sofort mit
einem ganzen Hemd, sondern mit einem kleinen Teil wie einer
Helmbrünne oder einem Kragen zu beginnen. Als ausgefallener
modischer Schmuck kann ein Kettengeflecht Handschuhe oder
Gürtel zieren, möglich ist auch die Herstellung einer Krawatte.
Der Kurs will eine Starthilfe geben, fertiggestellt werden muss
das Produkt zu Hause.


INFO

Die Veranstaltung findet am 11. Februar im Deutschen
Drahtmuseum von 15 bis 18 Uhr statt und richtet sich an
Erwachsene und interessierte Jugendliche. Die Teilnahme kostet
5 Euro. Anmeldungen ab sofort unter 02352/966 7034 oder
E-Mail: museen at maerkischer-kreis.de

Deutsches Drahtmuseum
Fritz-Thomée-Straße 12
58762 Altena





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 3 11:04:23 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 03 Feb 2012 11:04:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Schreiben wie im Mittelalter: Kreativseminar im
Museum in der Kaiserpfalz, Paderborn, 11.02.2012
Message-ID: 4F2BBF37020000D600005916@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.02.2012, 10:00


AKTUELL

Schreiben wie im Mittelalter
Kreativseminar im Museum in der Kaiserpfalz

Am Samstag (11. Februar) dreht sich im Museum in der
Kaiserpfalz alles um "alte Schinken": Im Workshop "Scriptorium"
vermittelt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) neben
theoretischem Wissen vor allem praktische Fertigkeiten in der
Erstellung von Schriften und Illustrationen nach
mittelalterlichen Vorbildern. Von 11 bis 17 Uhr erfahren
Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren, wie damals meist
kunstvolle Bücher in mühevoller Kleinarbeit entstanden sind,
von Hand geschrieben und zum Teil reich illustriert.

Da das Schreiben und Lesen im Mittelalter fast ausschließlich
den Männern der Kirche und den Angehöriger der christlichen
Orden vorbehalten war, stammen die meisten Bücher und Schriften
dieser Zeit aus den Schreibstuben der Klöster, den sogenannten
Scriptorien. Dort schrieben Mönche und Nonnen ausgewählte Texte
nieder oder vervielfältigten wichtige Werke. So entstanden
unter anderem wertvolle Bilderhandschriften, die den Alltag der
Menschen schildern oder die Schriften des Christentums
prunkvoll darstellen.

Am Vormittag beginnen die Workshop-Teilnehmer mit der
Vorbereitung der Seiten und erstellen ihre eigene Tinte. Sie
erlernen mittelalterliche Schriftarten und das Schreiben mit
dem Griffel auf Wachstafeln. Am Nachmittag steht die
Buchillustration im Fokus: nachdem die Farben hergestellt
werden, folgt die Gestaltung der eigenen Bebilderung.


INFO

Kontaktdaten für die Anmeldung:

Eine Anmeldung ist bis zum 8.2. jeweils montags bis donnerstags
von 8 bis 16.30 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr im Museum
möglich, Telefon 05251 1051-10.

Termin:
- 11.2.2012, 11 bis 17 Uhr, Workshop "Scriptorium -
Mittelalterliche Buchkunst"
- 45 Euro pro Person zzgl. Museumseintritt
- Anmeldung erforderlich bis zum 8.2.

Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg
33098 Paderborn
Tel.: 05251 1051-10
Fax: 05251 1051-25
E-Mail: kaiserpfalzmuseum at lwl.org
URL: www.lwl-kaiserpfalz-paderborn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 6 08:30:29 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 06 Feb 2012 08:30:29 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kreis Warendorf ist neues Mitglied im "Buendnis fuer
regionale Baukultur in Westfalen"
Message-ID: 4F2F8FA5020000D6000059A9@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.02.2012, 12:36


AKTUELL

"Identität durch Baukultur"
Kreis Warendorf ist neues Mitglied im "Bündnis für regionale
Baukultur in Westfalen"

"Die kulturelle Identität unserer Städte und Regionen wird ganz
wesentlich durch die gebaute Umwelt geprägt. Diese wollen wir
pflegen und angemessen weiterentwickeln." So umriss
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch die Ziele des "Bündnisses für
regionale Baukultur in Westfalen", das der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) zusammen mit weiteren Partnern im Jahr
2005 initiiert hat. Am Freitag (03.02.) wurde in einem
feierlichen Rahmen im Kulturgut Haus Nottbeck auch der Kreis
Warendorf Mitglied in diesem Bündnis.

"Wir wollen Westfalen-Lippe aber nicht zum Freilichtmuseum
machen und die baulichen Zeugen unserer Vergangenheit nur noch
kopieren", stellte Kirsch klar. Stattdessen gehe es den
Mitgliedern des Bündnisses um eine verstärkte
Auseinandersetzung mit der gebauten Umwelt sowie um den Erhalt
und die Stärkung der baulichen Unverwechselbarkeit der Regionen
Westfalen-Lippes. "Ein Friesenhaus, ein Schwarzwaldhaus oder
ein Schwedenhaus bieten in einer westfälischen Wohnsiedlung den
Menschen keinen wirklichen Ansatzpunkt zur Identifikation mit
ihrer Region", so Kirsch weiter.

Landrat Dr. Olaf Gericke, der die Aufnahmeurkunde von
LWL-Direktor Dr. Kirsch entgegennahm, zeigte sich von den
Zielen des Bündnisses überzeugt: "Regionale Baukultur ist ein
wichtiger Beitrag zur Identifikation der Bürger mit ihrer
Heimat." Im Kreis Warendorf gebe es eine ganze Reihe guter
Beispiele dafür, dass man sich dem verantwortungs- und
respektvollen Umgang mit dem baukulturellen Erbe verschrieben
habe. "Wir werden das Bündnis unterstützen und unseren Teil
dazu beitragen, dass Westfalen auch zukünftig ein ebenso
vielfältiges wie identifizierbares baukulturelles Profil hat",
fasste er abschließend die Rolle des Kreises Warendorf im
Bündnis zusammen.

Hintergrund
Das Bündnis für regionale Baukultur in Westfalen will bei
Bauherren und Architekten, aber auch in Politik und
Verwaltungen Überzeugungsarbeit leisten. Das Bündnis bildet
dabei die gemeinsame Kommunikationsplattform. Hier tauschen
sich die Partner regelmäßig über ihre Projekte aus. Im Fokus
der Bemühungen stehen dabei weniger die Sonderbauten und
herausragenden Einzelprojekte als vielmehr die alltäglichen
Planungs-, Bau- und Gestaltungsaufgaben.

Im Sommer 2005 wurde das "Bündnis für regionale Baukultur in
Westfalen" vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), von
Stiftung und Verein Westfalen-Initiative sowie von der
Gemeinschaft zur Förderung regionaler Baukultur e.V. ins Leben
gerufen. Zwischenzeitlich sind die Kreise Minden-Lübbecke,
Borken, Paderborn, Coesfeld, Steinfurt und Herford sowie die
Städte Coesfeld, Dülmen, Haltern am See, Heiden, Reken,
Sendenhorst, Rheine, Gütersloh, Gronau, Herford, Telgte und
Rahden dem Bündnis beigetreten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 6 08:33:56 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 06 Feb 2012 08:33:56 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Twilfer, Daniela: Dialektgrenzen im Kopf
Message-ID: 4F2F9074020000D6000059AE@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.02.2012, 11:32


LITERATUR

"Dialektgrenzen im Kopf"
LWL-Kommission veröffentlicht Arbeit über mentale Sprachräume

Was wissen die Plattdeutsch-Sprecher in Westfalen-Lippe über
ihre Sprache? Wie nehmen sie ihren Sprachraum wahr? Mit diesen
Fragen hat sich Daniela Twilfer aus Coesfeld in ihrer
Magisterarbeit beschäftigt, für die sie Fragebögen aus etwa
2.000 Orten des westfälischen Sprachraums ausgewertet hat. Die
Fragebögen stammen aus dem Archiv der Kommission für Mundart-
und Namenforschung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL). Die LWL-Kommission hat die Magisterarbeit jetzt als Buch
herausgegeben.

Eine große Karte mit über 3.500 Pfeilen zeigt, wo die
Mundartsprecher Ähnlichkeiten zwischen den Ortsmundarten
wahrnehmen und wo nicht. "Die Lippe ist eine fest im
Sprachwissen der Menschen verankerte Sprachgrenze, die das
Münsterländische vom Südwestfälischen trennt", stellt die
Autorin fest. "Im nördlichen Ostwestfalen, im Kreis
Minden-Lübbecke, sind sich dagegen jeweils fünf bis zehn
benachbarte Ortschaften einig, dass sie eine ähnliche Mundart
sprechen, die sich deutlich von der Umgebung abhebt." Solche im
Sprachwissen der Menschen verankerten Raumbilder sind für
Westfalen-Lippe nun erstmalig umfassend dokumentiert. Ein
überraschendes Ergebnis der Arbeit: Die Sicht der Plattsprecher
auf den westfälischen Sprachraum weist viele Parallelen mit der
Einteilung der Sprachforscher auf.

Das Buch "Dialektgrenzen im Kopf. Der westfälische Sprachraum
aus volkslinguistischer Perspektive" ist im Verlag für
Regionalgeschichte (Bielefeld) erschienen. Die Pfeilkarte liegt
nicht nur dem Buch bei, sie kann auch auf der Website der
Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens kostenlos
heruntergeladen werden (http://www.mundart-kommission.lwl.org).


INFO

Twilfer, Daniela:
Dialektgrenzen im Kopf.
Der westfälische Sprachraum aus volkslinguistischer Perspektive.
Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte 2012
Westfälische Beiträge zur niederdeutschen Philologie 13
94 S. Broschüre. Eine farbige Karte. 14 Euro
ISBN 978-3-89534-903-4





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 6 08:38:22 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 06 Feb 2012 08:38:22 +0100
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Landesmuseum stellt Kunstwerk des Monats Februar
vor: Weltmaechte im Kampf
Message-ID: 4F2F917E020000D6000059B3@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 02.02.2012, 10:02


AKTUELL

Weltmächte im Kampf
LWL-Landesmuseum stellt Kunstwerk des Monats Februar vor

Knallbunte Supermänner im Wettkampf: Mit dem Plakat "Supermen"
beginnt der Rundgang durch die Ausstellung "Visuelle Revolten.
Langzeitwirkung 68 - der visuelle Umbruch", die noch bis 11.
März im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte zu
sehen ist. Das Museum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe
(LWL) präsentiert dieses Werk des polnischen Künstlers Roman
Ciéslewicz (1930-1996) als Kunstwerk des Monats Februar.

Roman Ciéslewiczs "Supermen" bilden nach dem Muster
altgedienter Comic-Strip Helden ein plakatives Schlüsselbild
zur weltweiten Jugend-Revolte 1968. "Ciéslewicz inszeniert die
gegenseitige Indienstnahme von Pop Art und Politik, ohne sich
um vermeintliche 'political correctness? zu kümmern", berichtet
Dr. Jürgen Krause, Referent für Plakate und Design am
LWL-Landesmuseum. "Voller Skepsis weigerte sich der Künstler,
weder für die Sowjetunion noch für die USA Partei zu
ergreifen." Auf seinem Poster gibt es allen verordneten
Propaganda-Schablonen zum Trotz weder "fortschrittliche" Sieger
noch "reaktionäre" Besiegte. Seine Verwurzelung im stets
rebellischen Heimatland Polen, das in den 1950er und 1960er
Jahren weltweit auf dem Gebiet der Plakatgestaltung gefeiert
wurde, verlieh ihm die Kraft zur ironischen Provokation der
politischen "Supermächte".

Ciéslewiczs Plakat aus dem Jahr 1968 verwandelt das so genannte
"Gleichgewicht des Schreckens" zwischen den beiden Atommächten
USA und Sowjetunion in ein prägnantes Bild. Nach dem "Summer of
Love" im Jahr 1967, der von Kalifornien aus die Jugend-Revolte
weltweit beflügelt hatte, meldete sich schon im Sommer 1968 die
harte Realität des "Kalten Krieges" zurück. In Paris ließ
General de Gaulle die Mai-Revolte der Studenten und linken
Arbeiter ins Leere laufen, in Prag überrollten sowjetische
Panzer den umjubelten Reformversuch eines "Sozialismus mit
menschlichem Antlitz". In Vietnam schließlich strebte 1968 der
Krieg zwischen der UdSSR und den USA einem neuen Höhepunkt zu.


INFO

Die Publikation zum "Kunstwerk des Monats" ist für einen Euro
an der Museumskasse erhältlich.

Weitere Informationen unter:
URL: http://www.lwl-landesmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 6 08:50:38 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 06 Feb 2012 08:50:38 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Bauern vor dem Reichskammergericht.
Zeugenaussagen als Quellen zum "Weltwissen" in Westfalen, Muenster,
08.02.2012
Message-ID: 4F2F945E020000D6000059B8@cl2x-sd2-vs>

Von: "Roland Linde"
Datum: 03.02.2012, 22:12


AKTUELL

Bauern vor dem Reichskammergericht. Zeugenaussagen als Quellen
zum "Weltwissen" in Westfalen
Vortrag von Matthias Bähr M.A. (Münster)

Was wussten die einfachen Menschen in der Frühen Neuzeit
(16.-18. Jhdt.) von der Welt, in der sie lebten? Da sie darüber
nur sehr selten selbst geschrieben haben, muss der Historiker
zur Beantwortung dieser Frage andere Quellen heranziehen.
Besonders ergiebig sind in dieser Hinsicht Zeugenaussagen vor
Gericht. Matthias Bähr, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der
Uni Münster, hat sich intensiv mit Bauernprozessen vor dem
Reichskammergericht befasst und wird an Beispielen aus
Westfalen schildern, was die Zeugenaussagen über das
"Weltwissen" der ländlichen Bevölkerung zu erkennen geben und
ob unsere Vorstellungen von Kirchturmshorizont und Unwissenheit
der historischen Realität entsprechen. Zu diesem Vortrag im
Rahmen der Mittwochstreffen der Westfälischen Gesellschaft für
Genealogie und Familienforschung sind alle Interessenten
herzlich eingeladen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Mittwochstreffen der WGGF
Datum: Mi. 8.2.2012, 16:30-18:00 Uhr
LWL-Archivamt
Jahnstraße 26
48147 Münster
E-Mail: LWL-Archivamt at lwl.org

Kontakt:
Roland Linde
Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung
Am Kreuztor 6
48147 Münster
E-Mail: geschaeftsfuehrung at wggf.de
URL:
http://www.genealogy.net/vereine/wggf/cms/?Die_WGGF:Mittwochstreffen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 6 08:53:31 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 06 Feb 2012 08:53:31 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Stra=C3=9Fennamen=3A_Infoabend_fuer_S?=
=?utf-8?q?tadtbezirk_Mitte=2C_Muenster=2C_09=2E02=2E2012?=
Message-ID: 4F2F950B020000D6000059BD@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 03.02.2012, 10:56


AKTUELL

Straßennamen: Infoabend für Stadtbezirk Mitte
Professoren Kenkmann und Thamer erläutern Empfehlungen der
Expertenkommission

Zu einem Informationsabend über Straßenbenennungen im
Stadtbezirk Mitte lädt die Stadt am Donnerstag, 9. Februar, um
20 Uhr in die Rüstkammer des Rathauses ein (Eingang
Stadtweinhaus). Thema sind die Empfehlungen der vom Rat
eingesetzten Expertenkommission zu den Straßennamen, die in der
Entscheidungszuständigkeit der Bezirksvertretung Mitte liegen.
Dabei handelt es sich um den Franz-Ludwig-Weg, den Humborgweg,
den Jöttenweg, die Pfitznerstraße, den Stühmerweg und die
Wagenfeldstraße.

Die Historiker Prof. Dr. Alfons Kenkmann und Prof. Dr.
Hans-Ulrich Thamer werden die Empfehlungen erläutern und den
aktuellen wissenschaftlichen Stand zu den Biografien von Franz
Ludwig, Ludwig Humborg, Karl Wilhelm Jötten, Hans Pfitzner,
Alfred Stühmer und Karl Wagenfeld darstellen. Anschließend
stehen sie für Nachfragen zur Verfügung.

Umfassende Informationen zu den in Diskussion stehenden
Straßennamen gibt auch die Ausstellung "Ehre, wem Ehre
gebührt?!" in der Bürgerhalle des Rathauses. Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 10-17 Uhr, Samstag/Sonntag 10-16 Uhr.
Sonntags wird um 14 Uhr eine öffentliche Führung angeboten;
montags ist die Ausstellung ausschließlich für Gruppen nach
Voranmeldung geöffnet.

Quellen und Forschungsergebnisse zum Thema hat die Stadt
außerdem im Internet bereitgestellt. Sie zeigen, wie sich die
Namensgeber der Straßen im Nationalsozialismus positioniert
haben (www.muenster.de/stadt/strassennamen).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 7 11:06:26 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 07 Feb 2012 11:06:26 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Heimat - Exil - Diaspora. Juedische
Zugehoerigkeitserfahrungen und -reflexionen, Dorsten, 27./28.03.2012
Message-ID: 4F3105B2020000D600005A12@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 03.02.2012, 11:34


TAGUNG

Tagung im Jüdischen Museum Westfalen

Das Jüdische Museum Westfalen arbeitet seit 2011 an einem
Forschungs- und Ausstellungsprojekt zur jüdischen
Regionalgeschichte, das Fragen von Beheimatung und
Nachbarschaft, Ausgrenzung und Heimatverlust sowie
verschiedenster jüdischer Heimatkonzepte - vornehmlich im 19.
und 20. Jahrhundert - am Beispiel Westfalens neu darstellen
wird. Eine Ausstellung zu diesem Thema ist für das Frühjahr
2014 geplant.

Die Tagung dient dem Ziel, die Recherchen des Projekts
"Heimatkunde. Juden - Nachbarn - Westfalen" einzuordnen. Zu
diesem Zweck haben die Veranstalter Expertinnen und Experten
eingeladen, die einige das Projekt begleitende allgemeine
Fragestellungen einer Geschichtsschreibung der Juden erläutern
und so zur Konturierung der Weiterarbeit beitragen.

Vor allem die Einordnung der Regionalforschung in größere
Kontexte (etwa die Tradition des Landjudentums, jüdische
Identitäten in der Modernisierung, Akkulturation und
politisch-gesellschaftliches Engagement) soll im Vordergrund
stehen.

Die Veranstaltung wendet sich an alle am Thema Interessierten.

Wir bitten um frühzeitige Anmeldung beim Jüdischen Museum per
Briefpost oder E-Mail bis zum 12. März 2012. (Die Zahl der
Teilnehmenden ist begrenzt.) Teilnahmegebühr: 30 ?

Das Museum liegt in der Dorstener Innenstadt in unmittelbarer
Nähe von Bahnhof und Busbahnhof. Eine Liste von Dorstener
Hotels kann bei uns per Mail oder telefonisch angefordert werden.

PROGRAMM

27. März 2012
(Zeiten jeweils mit Diskussion)
14.00-14.15 Uhr: Begrüßung
14.15-15.00 Uhr: Prof. Dr. Reinhard Rürup (Berlin):
Landjudentum in den Modernisierungsprozessen des 19. Jahrhunderts
15.00 Uhr: Kaffee-/Teepause
15.30-16.15 Uhr: Prof. Dr. Arno Herzig (Hamburg): Jüdische
Sichtweisen auf die Akkulturation - am Beispiel Westfalen
16.15-17.00 Uhr: Dr. Christine G. Krüger (Freiburg): "Mein
Vaterland! Wie's mich durchschauert ..." Jüdischer Patriotismus
im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert
17.15-18.00 Uhr: Aus der Werkstatt des Projekts "Heimatkunde".
Juden als Nachbarn - Juden in westfälischen Vereinen
18.00 Uhr: Kurzführung durch die Dauerausstellung des Jüdischen
Museums Westfalen (Thomas Ridder M.A., Dr. Norbert Reichling)
18.30 Uhr: Imbiss
19.30 Uhr: Abendprogramm: J. Monika Walther
(Münster): "Wir werden wie die Träumenden sein - Eine Landsuche
in Deutschland". Lesung und Diskussion

28. März 2012
9.30-10.15 Uhr: Dr. Iris Nölle-Hornkamp (Dorsten): "Es liegt
zuviel Sentimentalität in dem Wort Heimat". Manifestationen von
Heimatverlust in den Erinnerungen westfälischer Juden im Exil
10.15-11.00 Uhr: Dr. Cordula Lissner (Köln): Heimkehr in die
Fremde. Heimaterfahrungen jüdischer Remigranten in
Nordrhein-Westfalen
11.00 Uhr: Kaffee-/Teepause
11.30-12.15 Uhr: Dr. Ulrike Schneider (Potsdam): Die Suche nach
einer neuen "Heimat" - Heimatkonstruktionen in literarischen
Texten jüdischer Autoren (Jean Améry und Jeanette Wolff)
12.15-12.45 Uhr: Abschlussdiskussion und Ausblick
13.00 Uhr: Imbiss


INFO

Veranstaltungsdaten:
Heimat - Exil - Diaspora. Jüdische Zugehörigkeitserfahrungen
und -reflexionen

Datum: 27. und 28. März 2012
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1 / Postfach 100 622
46256 Dorsten
Tel.: 02362-45279
Fax: 02362-45386
E-Mail: info at jmw-dorsten.de
URL: www.jmw-dorsten.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
Tel.: 02362-951431
E-Mail: ridder at jmw-dorsten.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 7 11:18:04 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 07 Feb 2012 11:18:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Staedtisches Museum Haus Letmathe laedt ein zur
oeffentlichen Fuehrung, Hagen, 10.02.2012
Message-ID: 4F31086C020000D600005A20@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 06.02.2012, 14:44


AKTUELL

Städtisches Museum Haus Letmathe lädt ein zur öffentlichen
Führung

Zu einer öffentlichen Führung durch das Städtische Museum Haus
Letmathe, Hagener Straße 62, sind alle Interessierten am
kommenden Freitag, 10. Februar, um 15.00 Uhr herzlich
eingeladen.

Haus Letmathe, die einstmals spätmittelalterliche Burganlage
der Grafen von Limburg, wurde im Verlauf von über 500 Jahren
mehrfach aus- und umgebaut. Heute dominiert das klassizistische
Erscheinungsbild des 19. Jahrhunderts. Im Obergeschoss befindet
sich das Städtische Museum mit folgenden Schwerpunkten:
Landwirtschaftliches Gerät und bäuerliches Kulturgut, Handwerk
und Industrie in Letmathe, Letmather Verkehrsgeschichte sowie
Vertreibung und Integration in Letmathe.


INFO

Haus Letmathe
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 0 23 31 / 7 01 00
Fax: 0 23 31 / 7 06 57
E-Mail: hausletmathe at gmx.de

Der Eintritt ins Museum und die Führung sind kostenlos. Die
Teilnehmerzahl ist begrenzt. Um Anmeldung unter den
Telefonnummern 02371 / 217-1961 oder -1963 oder per E-Mail an
museum at iserlohn.de wird gebeten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 7 11:20:54 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 07 Feb 2012 11:20:54 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2012/05
Message-ID: 4F310916020000D600005A25@cl2x-sd2-vs>

Von: "Elisabeth Lakomy"
Datum: 06.02.2012, 11:37


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2012-05 für den Zeitraum 28.01.2012 bis zum
03.02.2012 mit insgesamt 17 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:

http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2012-05&fach=wes


Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib



Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail:flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 7 11:26:46 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 07 Feb 2012 11:26:46 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Die Suche nach dem Museumsschatz, Bielefeld,
12.02.2012
Message-ID: 4F310A76020000D600005A2A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 07.02.2012, 10:25


AKTUELL

Die Suche nach dem Museumsschatz

Eine Entdeckungsreise für Kinder von drei bis fünf Jahren
bietet das Historische Museum am Sonntag, 12. Februar, an. Von
11:30 bis 12:30 Uhr können, für eine Teilnahmegebühr von fünf
Euro, Museumstiere gesucht, Aufgaben gelöst und ein prächtiger
Schatz gefunden werden.


INFO

Historisches Museum Bielefeld
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld

Für die Veranstaltung im Ravensberger Park 2 ist eine
telefonische Anmeldung erforderlich unter 0521 / 51-3635.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 8 11:01:37 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Feb 2012 11:01:37 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Korrektur: Staedtisches Museum Haus Letmathe laedt
ein zur oeffentlichen Fuehrung, Iserlohn, 10.02.2012
Message-ID: 4F325611020000D600005A66@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 06.02.2012, 14:44


AKTUELL

KORREKTUR:
Der Veranstaltungsort ist das Städtische Museum Haus
Letmathe in Iserlohn



Städtisches Museum Haus Letmathe lädt ein zur öffentlichen
Führung

Zu einer öffentlichen Führung durch das Städtische Museum Haus
Letmathe, Hagener Straße 62, sind alle Interessierten am
kommenden Freitag, 10. Februar, um 15.00 Uhr herzlich
eingeladen.

Haus Letmathe, die einstmals spätmittelalterliche Burganlage
der Grafen von Limburg, wurde im Verlauf von über 500 Jahren
mehrfach aus- und umgebaut. Heute dominiert das klassizistische
Erscheinungsbild des 19. Jahrhunderts. Im Obergeschoss befindet
sich das Städtische Museum mit folgenden Schwerpunkten:
Landwirtschaftliches Gerät und bäuerliches Kulturgut, Handwerk
und Industrie in Letmathe, Letmather Verkehrsgeschichte sowie
Vertreibung und Integration in Letmathe.


INFO

Städtisches Museum Haus Letmathe
Hagener Straße 62
58642 Iserlohn
E-Mail: museum(at)iserlohn.de
URL:
http://www.iserlohn.de/Staedtisches-Museum-Haus-Letmathe.908.0.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 8 11:30:46 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Feb 2012 11:30:46 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Selbstversorgung als Grundlage des
Sozialstaates, Muenster, 13.02.2012
Message-ID: 4F325CE6020000D600005A6B@cl2x-sd2-vs>

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 08.02.2012, 10:07


AKTUELL

Vortrag
Selbstversorgung als Grundlage des Sozialstaates. Von der
Entstehung und dem Verblassen einer Idee (1900?1960)
PD. Dr. Michael Prinz, Münster

Montag, 13. Februar 2012, 19.00 Uhr (s.t.)


Gärten sind heutzutage vor allem Rückzugsorte vom Alltagsstress
und damit Symbole des Privaten. Das war nicht immer so. In
seinem Vortrag "Selbstversorgung als Grundlage des
Sozialstaates. Von der Entstehung und dem Verblassen einer Idee
(1900?1960)" zeigt PD Dr. Michael Prinz welche Bedeutung Gärten
früher hatten.

Der Vortrag behandelt eine Periode deutscher Geschichte, in der
den Gärten und kleinen Landflächen eminent wichtige
gesellschaftspolitische Funktionen zugeschrieben wurden: Sie
sollten großen Teilen der Bevölkerung das Überleben in Zeiten
von Krisen und Einkommensausfällen sichern helfen. Vor welchem
Hintergrund wurden solche Szenarien entwickelt? Welche
Zukunftserwartungen verknüpften sich mit dieser Vision? Aber
auch: Welchen Realitätsgehalt besaßen diese Pläne? Wie kam es,
dass sich führende Vertreter der Industrie um 1930 das
Ruhrgebiet als industrielles Kernland des Deutschen Reiches als
Selbstversorger-Landschaft vorstellen konnten? Der Referent
unternimmt den Versuch zu zeigen, in welchem Kontext
weltanschaulicher wie auch sozial- und
wirtschaftsgeschichtlicher Art - die Idee eines Sozialstaats
hinter dem Haus entwickelt wurde. Er zeigt darüber hinaus, wie
wenig die Vordenker der Sozialen Marktwirtschaft, die solche
Pläne mit entwickelten, ein Wirtschaftswunderland voraussahen.


INFO

Der Vortrag findet statt im:
Plenarsaal des Landeshauses
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48147 Münster

Der Eintritt ist frei.

KONTAKT:
Dr. Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Münster e. V.
Fürstenbergstraße 15
48133 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251- 591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 8 11:35:08 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Feb 2012 11:35:08 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Buero aus Leipzig Sieger im Architekturwettbewerb
Sauerland-Museum
Message-ID: 4F325DEC020000D600005A70@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle Hochsauerlandkreis"
Datum: 07.02.2012, 16:46


AKTUELL

Büro aus Leipzig Sieger im Architekturwettbewerb
Sauerland-Museum
1. Preis geht an schulz & schulz architekten gmbh - Mitbewerber
noch im Rennen

Die 20 Mitglieder des Preisgerichtes im Architekturwettbewerb
Sauerland-Museum haben am Freitagabend (03.02.2012) den 1.
Preis an die schulz & schulz architekten GmbH, Leipzig,
vergeben, die sich in Kooperation mit r+b landschaft s
architektur, Dresden, und MLT Medien Licht Technik Ingenieure
GmbH, Leipzig, beteiligt haben. Mit der Auszeichnung ist ein
Preisgeld von 25.000 ? verbunden.

Der zweite Platz (mit 14.000 ? Preisgeld) ging an Bez + Kock
Architekten Generalplaner GmbH, Stuttgart. Der dritte Preis
(mit 10.000 ? Preisgeld) wurde an Bär, Stadelmann, Stöcker
Architekten BDA GbR, Nürnberg, verliehen. Den vierten Platz
(mit 7.000 ? Preisgeld) erhielt die Grüntuch Ernst Planungs
GmbH, Berlin, zuerkannt.

Das Preisgericht, bestehend aus namhaften Architekten aus ganz
Deutschland, Landrat Dr. Schneider, Bürgermeister Vogel,
LWL-Kulturdezernentin Dr. Rüschoff-Thale, Museumsleiter Dr.
Schulte-Hobein, Stadtplaner Vielhaber,
Regionale-Geschäftsführer Glaser, Ministeriumsvertretern und
Politikern, tagte mehr als 10 Stunden unter dem Vorsitz von
Prof. Fritz Auer, Stuttgart.

In mehreren Durchgängen wurden sowohl architektonische als auch
museale, denkmalpflegerische und energetische Fragen bei den
insgesamt vorliegenden 29 Entwürfen abgeprüft.

In einer sehr intensiven Abwägung entschied sich das
Preisgericht mit Mehrheit für den Entwurf von schulz & schulz
architekten aus Leipzig. Dafür sprach der maßvolle und
behutsamen Eingriff sowohl in die Substanz des alten
Landsberger Hofs. Die baulichen Ergänzungen sind moderat und
nehmen sich gegenüber dem Landsberger Hof zurück, sind aber
kraftvoll genug, um einen eigenen modernen Ausdruck zu zeigen.
Das historische Gebäude wird nicht verstellt, sondern in den
zentralen Mittelpunkt gerückt.

Mit dieser Entscheidung ist aber noch nicht eine Entscheidung
für eine Auftragsvergabe an die Leipziger Architekten und damit
eine Realisierung des Regionale-Projektes "Museums- und
Kulturforum Südwestfalen in Arnsberg" verbunden.

Jetzt schließt sich erst einmal für die vier Preisträger das
VOF-Verhandlungsverfahren an. Dabei werden neben dem Ergebnis
des Architekturwettbewerbs auch andere Kriterien wie die
entstehenden Bau- und Betriebskosten berücksichtigt. Auch
sollen mit den Preisträgern Nachbesserungen besprochen werden,
die noch notwendig sind.

Die Entscheidung über das gesamte Projekt wird dann der
Kreistag des Hochsauerlandkreises voraussichtlich im Herbst
2012 treffen. Grundlage dafür werden umfangreiche inhaltliche
Konzepte und eine detaillierte Betriebskostenrechnung sein.

Bevor es aber soweit ist, besteht die Möglichkeit, die Entwürfe
aus dem Architekturwettbewerb persönlich in Augenschein zu
nehmen. Ab Freitag, 17. Februar, 12.30 Uhr werden sie im
Sauerland-Museum in Arnsberg ausgestellt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 8 11:48:21 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Feb 2012 11:48:21 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Medienzentrum fuer Westfalen,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: 4F326105020000D600005A75@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 06.02.2012 10:36


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist im
LWL-Medienzentrum für Westfalen in Münster im Projekt
FILM+SCHULE NRW zum 01.05.2012 eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf 2 Jahre befristet.

FILM+SCHULE NRW ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums
für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und
des LWL-Medienzentrums für Westfalen mit dem Ziel, die
Filmkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken und
Filmbildung systematisch in den Unterricht aller Schulen in NRW
zu integrieren.

Die Volontärin/der Volontär soll in diesem Kontext in folgenden
Aufgabenfeldern unterstützend tätig werden:
- Zusammenstellung, Redaktion und Vermittlung von
Unterrichtsmaterialien zur Filmbildung
- Entwicklung und Durchführung von Fortbildungsbausteinen für
Lehrkräfte und Multiplikatoren
- Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit und
Veranstaltungsorganisation von FILM+SCHULE NRW

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes pädagogisch orientiertes Hochschulstudium,
möglichst Lehramtsstudiengang
- fundierte Interessen und Kompetenzen im Bereich Film und
Filmbildung
- Erfahrungen in der Organisation und Moderation von
Bildungsveranstaltungen
- kommunikative Kompetenz und Teamfähigkeit
- die Fähigkeit zur raschen Einarbeitung in ein neues
Aufgabenfeld und zu kreativem Arbeiten
- Grundkenntnisse im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (insb.
Internet)

Wir bieten:
- eine vielseitige und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem
engagierten Team
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
Höheren Dienstes eine monatliche Pauschalvergütung von 1.201,92
? brutto,ggfs. zzgl. Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.
Bei Rückfragen zum Aufgabengebiet steht Ihnen Frau Marlies
Baak-Witjes (Tel.: 0251-591 6864) gern zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
07/12 bis zum 29.02.2012 (Eingangsstempel LWL) an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 8 11:54:40 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Feb 2012 11:54:40 +0100
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten
15.12.2011-02.02.2012
Message-ID: 4F326280020000D600005A7A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 03.02.2012, 14:13


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/

Nachrichten aus Südwestfalen vom 28.01.2012

Was ist Zeit? (10:49 Uhr) Der Buchautor Friedhelm Decher und
der Musiker Bernward Koch aus Wenden gehen am Sonntagnachmittag
auf zeitliche Spurensuche. Bei ihrem musikalischen
Literatur-Vortrag verraten die beiden, wie wir effektiver mit
unserer Zeit umgehen können. Interessant für alle, die sich
wünschen, dass der Tag 30 Stunden hat. Der Vortrag "Was ist
Zeit?" beginnt um 16 Uhr im Südsauerlandmuseum Attendorn. Der
Eintritt kostet 10 Euro.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 27.01.2012

Wochenend-Tipp: Fotoausstellung im Dortmunder Museum (15:02 Uhr)
Der Fotograf Christian Diehl hat in Dortmund Foto-Design
gelernt und schon viele Preise bekommen. Für sein Foto-Projekt
hat er kleine Tiere, Pflanzen und Steine ausgegraben und von
Nahem fotografiert - zum Beispiel im Wald. Herausgekommen sind
schöne und fremdartige Bilder. Heuschrecken, Würmer, Wurzeln
und Steine in Nah-Aufnahme. Das ist im Dortmunder Museum für
Kunst und Kulturgeschichte zu sehen, heute von zwölf bis 17 Uhr
und morgen von 10 bis 17 Uhr - bis Anfang April. [Nach oben]

Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.01.2012

Scorpions-Austellung in Gronau (18:42 Uhr) "Rock you like a
hurricane" heißt eine Sonderaustellung, die bis zum 12. August
im Rock´n Popmuseum in Gronau zu sehen ist. Die weltbekannte
Rockband Scorpions aus Hannover war bei der Eröffnung in dieser
Woche sogar höchstpersönlich zu Gast. Seit sage und schreibe 47
Jahren gibt es die Scorpions. Sie waren in den USA, Südamerika,
Russland, Asien - überall standen ihre Hits ganz oben in den
Charts. Doch sie alle stehen im Schatten eines Mega-Erfolgs,
der zum Soundtrack für das Ende des Kalten Krieges wurde: "Wind
of Change".

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 25.01.2012

Bochum: Solidarität für Kunstmuseum (14:26 Uhr) Die
Ruhr-Kunstmuseen stehen solidarisch hinter dem Kunstmuseum
Bochum. Kürzlich wurde bekannt, dass die Bochumer Verwaltung
vorgeschlagen hat, das Museum zu schließen. Damit sollen pro
Jahr 2 Millionen Euro gespart werden. Das sei widersinnig,
empörte sich der Direktor des Essener Museums Folkwang, Hartwig
Fischer, im Namen der Ruhr-Kunstmuseen. Zum Zusammenschluss der
20 Ruhr-Kunstmuseen gehören Schwergewichte, wie das Essener
Folkwang und das Duisburger Lehmbruck-Museum. Aber auch
kleinere Häuser, wie das Museum in Mülheim, dessen Existenz von
Politik und Bürgern gerettet wurde

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 24.01.2012

Dortmund: Kampf gegen Rechts (17:23 Uhr) Dortmunds
Oberbürgermeister Ullrich Sierau hat den Kampf gegen den
Rechtsextremismus als eine der wichtigsten Aufgaben für 2012
bezeichnet. Politik, Gewerkschaften, Polizei und
Zivilgesellschaft müssten in dieser Frage zusammenstehen,
forderte Sierau am Montagabend beim Jahresempfang der Stadt.
Vor 1.100 geladenen Gästen verurteilte er besonders den Mord an
dem türkischen Unternehmer Mehmet Kubasik durch die
rechtsextreme Zwickauer Zelle. In Anwesenheit der Familie wurde
dem getöteten Familienvater in einer Schweigeminute gedacht.
Für das neue Jahr kündigte Sierau außerdem den Umbau mehrerer
Innenstadtstraßen und den Baustart des DFB-Fußballmuseums an.
Zusätzlich soll die Arbeitslosigkeit in Dortmund am Jahresende
unter zwölf Prozent liegen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 20.01.2012

Ausstellung Alex Katz in Dortmund (12:14 Uhr) Das Dortmunder
Museum Ostwall im ?U? zeigt die erste große Sonderschau diesen
Jahres. Zu sehen sind rund 180 Bilder des amerikanischen Malers
Alex Katz. Er zählt zu den bedeutendsten Künstlern der USA.
Katz malt vor allem großformatige, farbenfrohe Portraits und
Landschaften. Die Ausstellung mit dem Titel ?Der perfekte
Augenblick? im Dortmunder ?U? ist ab Samstag bis Anfang April
geöffnet.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 17.01.2012

Besucherandrang in Museen (09:54 Uhr)

Die Museen des Märkischen Kreises waren im vergangenen Jahr so
gut besucht wie lange nicht mehr. Mehr als 83.000 Gäste kamen
in die Museen der Burg Altena, ins Deutsche Drahtmuseum Altena
und die Luisenhütte Wocklum. Das waren fast zwölf Prozent mehr
als im Jahr zuvor. Besonders erfolgreich war die Ausstellung
?Vom Burgfräulein zum Punk? auf der Burg Altena. Sie zeigte die
Frisurenmode vom Mittelalter bis heute. [

Nachrichten aus OWL vom 16.01.2012

Deutscher Krimi-Preis für Bielefelderin (16:01 Uhr) Die
Bielefelderin Mechthild Borrmann erhält den deutschen
Krimipreis 2012. Ausgezeichnet wird sie für ihren vierten
Kriminalroman «Wer das Schweigen bricht» um einen
Industriellen-Erben, der im väterlichen Nachlass Dokumente aus
der NS-Zeit findet. Den Preis vergibt die Jury des Bochumer
Krimi Archivs.

Nachrichten aus OWL vom 13.01.2012

Besucherrekord im Kloster Dalheim (16:05 Uhr) Das Klostermuseum
Dalheim freut sich über einen Besucherrekord. Im vergangenen
Jahr kamen mehr als 75.000 Leute ? so viele wie nie zuvor. Auch
das Freilichtmuseum Detmold war wieder ein Publikumsmagnet.
Mehr als 186.000 Menschen schauten sich dort um, ein Plus von
sechs Prozent. Weniger Besucher gingen ins Ziegeleimuseum Lage,
in die Glashütte Gernheim und ins Paderborner Museum Kaiserpfalz

Nachrichten aus OWL vom 11.01.2012

Oetker will mit NS-Vergangenheit aufräumen (07:19 Uhr) Der
Bielefelder Lebensmittelkonzern Dr. Oetker stellt sich seiner
Geschichte - fast 70 Jahre nach Kriegsende. Das Unternehmen
will mit seiner NS-Vergangenheit aufräumen. Dazu hat der
Konzern einen Münchner Historiker beauftragt. Der soll in den
Archiven des Familienunternehmens nach seiner Rolle während der
Nazi-Zeit forschen. Ergebnisse sollen im kommenden Jahr
veröffentlicht werden. Zur Zeit des Nationalsozialismus war der
eingeheiratete Richard Kaselowsky Oetker-Chef. Er soll Mitglied
der NSDAP gewesen sein und die SS unterstützt haben.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 11.01.2012

Schöner einkaufen in Gronau (07:00 Uhr) Was macht für Sie ein
attraktives Einkaufszentrum aus? Viele Parkplätze, Läden
bekannter Modeketten oder die Lage? In Gronau macht man sich
darüber gerade viele Gedanken: Drei Investoren wollen auf dem
Gelände der ehemaligen Landesgartenschau ein Einkaufszentrum
bauen. Gestern Abend (10.01.2012) haben sie ihre Pläne den
Gronauern vorgestellt. Die Konzepte der Investoren haben vieles
gemeinsam: Sie alle wollen einen Elektronikfachmarkt und
Bekleidungsgeschäfte für junge Leute in Gronau ansiedeln. Das
neue Einkaufszentrum soll zudem eine Verbindung zum Rock- und
Popmuseum herstellen, und durch einen direkten Anschluss an die
Innenstadt mehr Kunden in die bestehenden Gronauer Geschäfte
locken. Zwei Investoren planen Parkdecks in den oberen
Geschossen der neuen Passage. Der Dritte will auf den Dächern
ein kleines Dorf mit 60 Mietwohnungen bauen. Die Stadt Gronau
will die drei Konzepte jetzt im Internet veröffentlichen. Dort
können sich die Gronauer dann zu den Plänen äußern

Nachrichten aus OWL vom 09.01.2012

Bielefelder Stadtarchiv zieht um (16:16 Uhr) Es ist eine
logistische Herausforderung für Bielefeld: Der Umzug von
Stadtbibliothek, Stadtarchiv und landesgeschichtlicher
Bibliothek aus alten Gebäuden in ein gemeinsames Haus. Am
Montagmorgen ging es los.

Den Auftakt machte das Stadtarchiv. Unzählige Aktenkartons mit
Büchern, Urkunden, Landkarten, Fotos oder alten Zeitungsbänden
aus dem 19. Jahrhundert müssen verstaut werden. Dafür wurde ein
Unternehmen engagiert, das sich auf genau solche Umzüge von
Bibliotheken spezialisiert hat. Allein die Kartons aus dem
Stadtarchiv kommen auf eine Länge von fünf km. In der kommenden
Woche geht es dann weiter mit der Stadtbibliothek. 350 000
Bücher, das bedeutet rund 10 km Regallänge, müssen dann von den
Bibliotheks-Fachpackern auf die Reise in das so genannte
Amerikahaus gebracht werden. Das trägt nach dem Umzug den neuen
Namen ?Haus der Bildung?.

Mehr Besucher im Computermuseum (18:42 Uhr) 114.000 Besucher
hat das Heinz Nixdorf Museumsforum im vergangenen Jahr gezählt.
Die Geschäftsführung des Paderborner Museums ist mit dem
Ergebnis zufrieden, da der Zuspruch im Vergleich zum Vorjahr
wieder gestiegen ist. Allerdings liegt die Zahl weit unter dem
Rekord des Jahres 2007. Damals besuchten 165.000 Menschen das
größte Computer-Museum der Welt. Ein wesentlicher Grund für den
Erfolg war damals die große Sonderausstellung "Computer.Medizin

Nachrichten aus OWL vom 05.01.2012

NRW-Stiftung gibt wenig Geld nach OWL (10:44 Uhr) Die
NRW-Stiftung für Natur, Heimat und Kultur hat 2011
vergleichsweise wenig Geld an Projekte in OWL vergeben. So
wurden lediglich elf Vorhaben mit rund 250.000 Euro gefördert.
Das Geld floss in die Sanierung alter Gebäude, in Museen oder
Ausstellungen. In den vergangenen Jahren wurde weitaus mehr in
die Region vergeben - manchmal mehr als eine Million Euro pro
Jahr. Das Geld bekommt die NRW-Stiftung in Düsseldorf
hauptsächlich aus Lotterieerträgen

Nachrichten aus dem Münsterland vom 30.12.2011

Ausstellung verlängert (15:42 Uhr) Die Ausstellung "Tiere der
Bibel" im Landesmuseum für Naturkunde in Münster wird um ein
Jahr verlängert. Das hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
mitgeteilt. Ursprünglich sollte die Präsentation in zwei Wochen
abgebaut werden. Wegen des großen Besucherinteresses werden die
350 Objekte, darunter ein hölzerner Nachbau der Arche Noah,
jetzt bis Januar 2013 gezeigt. Seit September 2010 haben mehr
als 100.000 Interessierte die Ausstellung besucht.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 27.12.2011

Kulturausblick für 2012 (10:22 Uhr) Künstler und
Veranstaltungsplaner basteln zur Zeit an spannenden
Kulturterminen für das nächste Jahr. Los geht es bereits im
Januar mit Deutschlands erfolgreichster Rockband. Die Scorpions
bekommen im Rock und Popmuseum Gronau eine eigene
Sonderausstellung, zum Auftakt wollen sie sogar vorbeischauen.
In der Burg Vischering in Lüdinghausen werden ab April Photos
über die Wuppertaler Tanzikone Pina Bausch gezeigt. Dagegen
setzt das Picasso-Museum in Münster auf Werke des spanischen
Bildhauers Chillida und auf Gemälde von Chagall. Das Centre
Pompidou in Paris hat dafür extra seine Schatzkammern geöffnet.
Im münsterischen Naturkundemuseum wird es tierisch zugehen: ab
September werden die Riesen der Meere, die Wale, zu Gast sein.
Ein Höhepunkt des Jahres wird die Ausstellung ?Goldene Pracht?
im Landesmuseum in Münster. Sie zeigt Schätze des Mittelalters.
Museumsdirektor Hermann Arnhold: "Das wird das Highlight des
Jahres 2012 für Münster und eigentlich über Westfalen hinaus,
weil wir zum ersten Mal herausragende Schätze der
Goldschmiedekunst aus Westfalen, aber auch aus Europa hier
zusammenbringen werden. Das sind über 300 Leihgaben. So was
wird man lange Zeit nicht mehr so zusammen auf einem Raum sehen
können, vor allen Dingen auch fürs breite Publikum, auch gerade
für die junge Generation aufbereitet.?

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 23.12.2011

Leiter für Museumskomplex gesucht (11:17 Uhr) Der
Museumskomplex "Dortmunder U" soll im kommenden Jahr einen
neuen Leiter bekommen. Das sagte Kulturdezernent Jörg Stüdemann
dem WDR. Gründungsdirektor Andreas Broeckmann hatte im Sommer
das Handtuch geworfen. Sein Nachfolger soll die künstlerische
und wirtschaftliche Gesamtleitung übernehmen. Auswählen soll
ihn letztlich die Politik, der Kulturdezernent sucht aber schon
nach Kandidaten. Befürchtungen aus der Kulturszene, es könne
sich auf absehbare Zeit niemand finden, tritt Stüdemann
entgegen. Bis spätestens Ende 2012 solle der Posten besetzt
sein.

Nachrichten aus OWL vom 22.12.2011

Wiedereröffnung des Dobergmuseums (17:33 Uhr) In Bünde wurde am
Donnerstag das Dobergmuseum nach zweieinhalbjähriger
Sanierungszeit wiedereröffnet. Heimlicher Star der geologischen
Ausstellung ist das 30 Millionen Jahre alte Skelett einer
Seekuh. Die Seekuh lebte in einem urzeitlichen Meer, das damals
Ostwestfalen-Lippe bedeckte. Vor 100 Jahren entdeckten Arbeiter
ihr Skelett in einer Mergelgrube am Doberg in der Nähe von
Bünde. Auch ein Zahnwalschädel, eine Krokodilrippe und
zahlreiche weitere Fossilien kamen zutage und ermöglichen
anschauliche Einblick in die Urgeschichte der Erde. Der Doberg
und das nach ihm genannte Museum genießen aufgrund der
Fundstücke internationalen Ruf. An keinem anderen Ort der Welt
sind Fossilien und Erdschichten aus der Zeit vor rund 30
Millionen Jahren so genau erhalten geblieben wie in Bünde.

Nachrichten aus OWL vom 17.12.2011

NRW-Stiftung hilft OWL (13:26 Uhr) Für drei ostwestfälische
Baudenkmäler gibt es jetzt Geld aus Düsseldorf. Die
NRW-Stiftung fördert sie mit insgesamt 60.000 Euro. Einen Teil
bekommt der Verein, der die Falkenburg bei Detmold - den
Stammsitz des lippischen Fürstenhauses - wieder ausgräbt.
Unterstützt wird auch der Wiederaufbau einer alten Sägemühle in
Harsewinkel im Kreis Gütersloh. Und der Heimatverein im
lippischen Horn bekommt Fördergeld, um das dortige Burgmuseum
auszubauen

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 15.12.2011

Dortmunder Rat berät Haushalt und Kulturförderung (07:31 Uhr)
Der Dortmunder Rat will heute den Haushalt für das kommende
Jahr beschliessen. Das Defizit dürfte bei rund 80 Millionen
Euro liegen, die Kämmerei liefert heute noch einmal aktuelle
Zahlen nach. CDU und SPD haben sich darauf geeinigt, dass die
Grundsteuer weniger stark steigen soll, als vom Kämmerer
gewünscht. Auch soll die Sparkasse mehr Gewinne an die Stadt
abführen als bisher. Die Freie Kulturszene erhält nur eine
halbe Million Euro pro Jahr zusätzlich, versprochen war zuvor
eine Million. Mit zehn Millionen Euro schlagen dagegen die
extrem gestiegenen Betriebskosten für den Museumskomplex
"Dortmunder U" zu Buche.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstr. 38
Erbdrostenhof
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org
URL: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Museumsamt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 9 11:44:09 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 09 Feb 2012 11:44:09 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Fuer die Geschichte der Region begeistern: Winfried
Semmelmann macht sich fuer die Projektidee "Kulturhistorisches Zentrum
Westmuensterland" stark
Message-ID: 4F33B189020000D600005AEC@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Borken"
Datum: 07.02.2012, 10:07


AKTUELL

Für die Geschichte der Region begeistern
Winfried Semmelmann macht sich für die Projektidee
"Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland" stark

Kreis Borken. Winfried Semmelmann erinnert sich gut an die
Abenteuer seiner Jugend. "Wir fuhren mit dem Rad nach Holland
und schmuggelten vier bis fünf Stangen Pfefferminzdrops über
die Grenze", erzählt der gebürtige Bocholter. Der Gewinn hielt
sich in Grenzen, aber das Katz-und-Maus-Spiel mit dem Zoll bot
reichlich Nervenkitzel. Der erhöhte Adrenalinspiegel bei Touren
über die Grenze gehört der Vergangenheit an, geblieben ist bei
Semmelmann, der in Borken lebt, das Interesse an den
deutsch-niederländischen Beziehungen. Diesen widmet sich der
71-Jährige heute aber vor allem aus historischer Perspektive.

Semmelmann engagiert sich in der Gesellschaft für historische
Landeskunde des westlichen Münsterlandes, die Forschungen über
die Region zwischen Gronau und Raesfeld, Isselburg und
Schöppingen fördert. Aktuell unterstützt er die Arbeiten an
einem Sammelband, der die Textilgeschichte im Westmünsterland
beleuchten soll. "Die grenzüberschreitende
deutsch-niederländische Geschichte ist aber mein
Herzensanliegen", sagt Semmelmann.

Auch deshalb macht er sich für die Projektidee
"Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland" stark, für die der
Kreis Borken und die Stadt Vreden auf eine Förderung im Rahmen
der Regionale 2016 hoffen. "Ich denke, dass dieses Projekt eine
große Chance ist", erklärt er. Das sagt er vor allem auch mit
Blick auf die pädagogische Seite der Projektidee. Das Zentrum
könne dazu beitragen, Museen und Archive noch stärker zu
außerschulischen Lernorten zu entwickeln, an denen Kinder und
Jugendliche mehr über die Geschichte ihrer Region erfahren
knnen. Dabei werden sie selbst zu Forschern, die alte Fotos und
Dokumente sichten, um mehr über den Alltag im 19. und frühen
20. Jahrhundert zu erfahren. 36 Jahre lang hat Semmelmann am
Gymnasium Remigianum in Borken Geschichte und Deutsch
unterrichtet. Die Förderung von Schülerinnen und Schülern liegt
ihm deshalb besonders am Herzen. Aber auch dem
wissenschaftlichen Nachwuchs böten sich im Westmünsterland
viele Möglichkeiten, ist er überzeugt. Schon jetzt forschten
immer wieder Doktoranden und Geschichtsstudenten von der Uni
Münster zu Themen aus dem Westmünsterland - auch, weil die
Infrastruktur dafür vorhanden sei. "Im Landeskundlichen
Institut Westmünsterland in Vreden gibt es die größte
geschichtswissenschaftliche Bibliothek im Münsterland außerhalb
Münsters", betont Semmelmann. "Je besser wir hier ausgestattet
sind, desto stärker wird das noch zunehmen", ist er überzeugt.


INFO

Weitere Informationen zur Projektidee "Kulturhistorisches
Zentrum Westmünsterland" gibt es im Internet unter
URL: www.kulturhistorisches-zentrum.de.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 9 11:48:14 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 09 Feb 2012 11:48:14 +0100
Subject: [WestG] [KONF] "Deutsche Literatur 1920-1960. Zur (Dis-)
Kontinuitaet literarischer Verfahren" , Muenster, 09.-11.02.2012
Message-ID: 4F33B27E020000D600005AF1@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 08.02.2012, 12:30


TAGUNG

Schrieben Nazi-Autoren wirklich anders als die Exilanten?

Tagung an der Universität Münster sucht nach einer neuen
literaturgeschichtlichen Einteilung der Jahre 1920 bis 1960

Bis heute ist es üblich, die deutschen Literaturen der
Jahrzehnte 1920 bis 1960 nach politischen Kategorien
einzuteilen. Dies gilt bereits für den Begriff "Literatur der
Weimarer Republik", der sich auf ein in ästhetischer wie in
ideologischer Hinsicht äußerst heterogenes Feld bezieht.
Zwischen der Zeitspanne 1933-1945 und der "Literatur nach 1945"
findet eine besonders scharfe Abgrenzung statt, für die Jahre
1933 bis 1945 wiederum wird streng unterschieden zwischen
"NS-Literatur", "Exilliteratur" und "Literatur der Inneren
Emigration". Aber entsprechen diese historisch-politischen
Kategorien auch wirklich unterschiedlichen Schreibtechniken?
Schrieben die Nazi-Autoren deutlich anders als Schriftsteller
im Exil?

Mit diesen und anderen Fragen der Periodisierung deutscher
Literatur beschäftigen sich Germanisten aus Deutschland,
Österreich, Belgien, Großbritannien und den Niederlanden von
Donnerstag, 9. Februar, bis Samstag, 11. Februar, auf der
Tagung "Deutsche Literatur 1920-1960. Zur (Dis-) Kontinuität
literarischer Verfahren" des Germanistischen Instituts der
Universität Münster. Auf der Suche nach einer neuen,
fundierteren literaturgeschichtlichen Einteilung dieser
bewegten Zeit in der deutschen Vergangenheit wird es Vorträge
zu Autoren und Werken geben, die lange kaum Gegenstand
germanistischen Interesses waren ? darunter Vertreter des
"Magischen Realismus" und auch einige jener NS-affinen
Heimatautoren, nach denen bis heute Straßen und Schulen benannt
sind.

Eröffnet wird die Tagung am Donnerstag, 9. Februar, um 14.30
Uhr durch die Veranstalter Prof. Dr. Moritz Baßler (Münster),
Prof. Dr. Hubert Roland (Louvain) und Dr. Jörg Schuster
(Marburg). Veranstaltungsort ist der Festsaal des Schlosses,
Schlossplatz 5. Interessierte sind herzlich willkommen. Der
Dichter und Germanist Hans Dieter Schäfer spricht im Rahmen der
Tagung zudem am Freitag, 10. Februar, in einem öffentlichen
Abendvortrag zum Thema "Magischer Realismus und das Ende der
Moderne". Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr ebenfalls im
Festsaal des Schlosses.


INFO

URL :
http://www.uni-muenster.de/Germanistik/Lehrende/bassler_m/tagung.html


Tagung "Deutsche Literatur 1920-1960"





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 9 11:53:23 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 09 Feb 2012 11:53:23 +0100
Subject: [WestG] [KONF] 7. Kolloquium zur Osnabruecker Stadtgeschichte: 500
Jahre Osnabruecker Rathaus, Osnabrueck, 09.03.2012
Message-ID: 4F33B3B3020000D600005AFD@cl2x-sd2-vs>

Von: "Karsten Igel"
Datum: 08.02.2012, 22:53


KOLLOQUIUM

Arbeitskreis Stadtgeschichte im Verein für Geschichte und
Landeskunde von Osnabrück

Osnabrück 09.03.2012, Rathaus, Ratssitzungssaal

7. Kolloquium zur Osnabrücker Stadtgeschichte:
500 Jahre Osnabrücker Rathaus

Rathäuser stehen als Erinnerungsorte wie als fortdauernde
Sitzungsorte der Stadträte für die lange, bis in das
Spätmittelalter reichende Tradition kommunaler Strukturen.
Wenngleich das von Max Weber gezeichnete Bild der autonomen und
autokephalen Stadt als Ideal nur sehr selten tatsächlich
wirksam war und die Vorstellungen der vormodernen Stadt und
ihres Rates noch immer stark von der Sicht eines liberalen
Bürgertums des 19. Jahrhunderts geprägt sind, so ist die longue
durée der Stadt doch zu betonen, die nach wie vor ein wichtiges
Element auch heutigen städtischen Selbstverständnisses bildet.
Zugleich erscheint es aber notwendig, die damit verbundenen
Geschichtsbilder zu hinterfragen.

So bietet die 500ste Wiederkehr der Fertigstellung des
Osnabrücker Altstadt-Rathauses Anlass für den Arbeitskreis
Stadtgeschichte, sein 7. Kolloquium dem Rathaus und den es
ursprünglich gestaltenden Akteuren zu widmen. Im Mittelpunkt
steht die Frage, vor welchen gesellschaftlichen Hintergründen
es zu dem Neubau kam, der zudem mit einer tiefgreifenden
räumlichen Umgestaltung des städtischen Zentrums verbunden war.
So rücken der Rat und vielmehr die ihn maßgeblich tragenden
Familien natürlich ebenso in den Vordergrund, wie das
Verhältnis von Stadt und Sakralität betrachtet werden muss. Den
Sprung zur Gegenwart vollzieht schließlich der Blick auf die
Restaurierungsgeschichte des Rathauses, das nach 1648 auch zum
Erinnerungsort des Westfälischen Friedens aufgeladen wurde, was
im kulturellen Gedächtnis seine eigentliche Funktion überlagerte.

Anmeldungen bitte bis zum 28. Februar an:
E-Mail: karsten.igel at uni-muenster.de
oder
E-Mail: nicolas.ruegge at nla.niedersachsen.de


Programm:

10.00 Uhr
Grußwort des Oberbürgermeisters

10.30 - 12.45 Uhr
Sabine Reichert (Mainz), Unter dem Schutz der Heiligen -
die Stadt Osnabrück als Sakralgemeinschaft

Karsten Igel (Münster/Osnabrück), Ein Platz für die Herrschaft -
Rathausbau und Platzgestalt

Dietrich W. Poeck (Münster), Der Körper des Rates


13.45 - 15.15 Uhr
Christian Hoffmann (Hannover), Amtskollegen auf Augenhöhe?
Die Bürgermeister Ertwin Ertman und Heinrich von Leden und
ihre Familien

Carolin Sophie Prinzhorn (Bücken), Zur Baugeschichte des
Ledenhofes


15.45 - 17.15 Uhr
Thorsten Heese (Osnabrück), "Silber Geschir, gantz vergüldet" -
Der Osnabrücker Ratsschatz

Hermann Queckenstedt (Osnabrück), "... nistet wieder die
Vergangenheit unter dem schweren Gebälk." Das Osnabrücker
Rathaus im Spiegel seiner Restaurierungen

Abschluss im Friedenssaal

Im Anschluss besteht Gelegenheit, an einer
Ausstellungseröffnung im Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück
teilzunehmen: "Hinter'm Rathaus versteckt - Preußen und
Osnabrück anno 1758. Geschichten vom Krieg, vom Fälschen und
vom Zufall".


INFO

Kontakt:
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
URL: www.verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 9 14:13:05 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 09 Feb 2012 14:13:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stadtarchiv: Moebel jetzt zu verkaufen, Bielefeld,
10./13.02.2012
Message-ID: 4F33D471020000D600005B23@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 09.02.2012, 14:00


AKTUELL

Stadtarchiv: Möbel jetzt zu verkaufen

Das Institut Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek
lädt nach seinem Umzug zu einem Abverkauf der restlichen Möbel
ein. Angeboten werden Aktenregale, verschiedene Bücherregale
(schwarzes Metall und dunkelbraunes Holz oder hellgraues Metall),
Garderobenschränke, Kartenschränke, Hochvitrinen, ein
Schreibmaschinentisch und ein Metallschrank.
Besichtigungstermine sind am Freitag, 10. Februar, von 12.00
bis 16.00 Uhr und am Montag, 13. Februar, von 8.30 bis 10.00
Uhr in der Rohrteichstraße 19 (1. Etage). Weitere
Besichtigungstermine sind möglich nach telefonischer Absprache
unter 0521 / 51-2469.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 10 11:34:27 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Feb 2012 11:34:27 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Rheine - gestern heute morgen, Heft 2/2011
Message-ID: 4F3500C3020000D600005B63@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thomas Gießmann"
Datum: 10.02.2012, 10:43


SERVICE: TOC

Rheine - gestern heute morgen
Zeitschrift für den Raum Rheine
66. Ausgabe
Heft 2/2011
ISSN 1617-4852


Inhalt

S. 5
Greiwe, Franz
Ein Wort vorweg

S. 7-12
Leisenheimer, P. Bernard OSC
In Cruce salus - Gedankenstreifen zur Spiritualität des Ordens
vom Heiligen Kreuz

S. 13-24
Gießmann, Thomas
Kloster Bentlage - Von der Gertrudenkapelle zum
Kreuzherrenkloster und vom herzoglichen Schloss zur kulturellen
Begegnungsstätte. Historischer Überblick

S. 25-52
Friedrich, Werner
1978 - 1989 - 2000 - 2011 -
Kloster Bentlage dreimal elf Jahre in Stadtbesitz

S. 53-58
Beilmann-Schöner, Mechthild
800 Jahre Klosterleben. Das Kulturerbe der Kreuzherren in
Westeuropa. Eine Bilanz zur Jubiläumsausstellung im Museum
Kloster Bentlage

S. 59-69
Seifen, Barbara
Das spätgotische Kloster Bentlage vor dem Hintergrund
der mittelalterlichen Ordensarchitektur

S. 70-78
Klein, Hartmut
"Blitzmädchen", Flakhelfer, Munitions- und Treibstoffdepots.
Bentlage im Zweiten Weltkrieg

S. 79-90
Riedel, Peter
Seel-Sorge über Rheine und den Tod hinaus. Stifter und
Wohltäter in Chronik und Memorienbuch der Bentlager Kreuzherren

S. 91f.
Pötter, Otto
RRR - Bohn' apart am Looz gelösten Entrecôt -
Plattdeutscher Beitrag

S. 93-100
Kurz, Lothar
Chronicon Bentlacense - Die Chronik des Klosters Bentlage liegt
erstmals vollständig veröffentlicht vor

S. 101-108
Beilmann-Schöner, Mechthild
Von Ablässen und Kapitelpredigten.
Vier Bentlager Handschriften in der Jubiläumsausstellung

S. 109-121
Gießmann, Thomas
Kloster Bentlage, Rheine und die Welt -
Beziehungen, Besitzungen und Verflechtungen

S. 122-127
Kurz, Lothar
Sechs bisher unbekannte Chronogramme in der Bentlage-Chronik

S. 128-131
Buchvorstellungen von Ludger Meier und Franz Greiwe


INFO

Kontakt:
Dr. Thomas Gießmann
Stadtarchiv Rheine
Matthiasstraße 37
48431 Rheine
Tel.: 05971 939180
Fax: 05971 939184
E-Mail: thomas.giessmann at rheine.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 10 11:37:20 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Feb 2012 11:37:20 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vorschau auf Museumsausstellung zur Geschichte des
Hindenburgplatzes
Message-ID: 4F350170020000D600005B67@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 09.02.2012, 10:50


AKTUELL

350 Jahre viel Platz
Vorschau auf Museumsausstellung zur Geschichte des
Hindenburgplatzes

Aktueller könnte eine Ausstellung kaum sein. Derweil in der
Öffentlichkeit Vorschläge zur künftigen Gestalt und Architektur
des Hindenburgplatzes aufmerksam verfolgt werden, arbeitet das
Stadtmuseum mit einem Wissenschaftlerteam an einer umfassenden
Geschichtsschau über das Areal zwischen Altstadt und Schloss.
Allerdings nicht erst seit Aufflammen der jüngsten Diskussion,
sondern bereits seit März 2010. Die Ergebnisse zur Planungs-,
Bau- und Nutzungsgeschichte des Hindenburgplatzes werden ab dem
18. September präsentiert. Eine kleine Vorschau stimmt schon
jetzt am Checkpoint im Stadtmuseum darauf ein.

Unter dem Arbeitstitel "Neuplatz, Schlossplatz, Hindenburgplatz
- 350 Jahre viel Platz" liefern Texttafeln und Fotografien
einen kompakten Abriss über die Historie. "Die jüngste Debatte
beweist die Aktualität des Themas und das große Interesse der
Münsteraner an diesem Platz", so Museumsdirektorin Dr. Barbara
Rommé. Sie gehört mit dem früheren Landeskonservator Prof. Dr.
Eberhard Grunsky, Museumswissenschaftler Dr. Bernd Thier und
Historiker Stephan Winkler zum Team, das die Entwicklung des
Platzes erforscht und - in Zusammenarbeit mit der
LWL-Denkmalpflege - darüber hinaus in einer wissenschaftlichen
Publikation zusammenfasst.

Buch und Ausstellung widmen sich einzelnen Kapiteln der
Baugeschichte und untersuchen, wie das Gelände nach seiner
Anlage als Esplanade beim Bau der Zitadelle 1661 genutzt wurde.

Nur wenige Esplanaden - das war das freie Schussfeld zwischen
Zitadelle und Stadt - haben sich bis heute in ihrer
ursprünglichen, unbebauten Form erhalten. Für den im Stadtbild
Münsters anschaulichen Zusammenhang zwischen der sternförmigen
Zitadelle, der weiträumigen Esplanade und dem barocken Schloss
als Nachfolgebau ist den Wissenschaftlern in Europa kein
weiterer Beleg bekannt. Prof. Eberhard Grunsky, auf dessen
Initiative das Ausstellungsprojekt gestartet wurde, meint: "Der
Platz vor dem Schloss ist kein Leerraum, den man ohne Kenntnis
seiner ganzen Geschichte - also auch der Zeit vor und nach
Schlaun - planen und gestalten sollte. Steht er doch heute vor
diesem Hintergrund in einem engen Wechselspiel zur gesamten
Stadt und ihren Aktivitäten."


INFO

Foto:
Der langen Geschichte des Hindenburgplatzes widmet das
Stadtmuseum ab September eine Ausstellung. Schon jetzt ist eine
Vorschau darauf zu sehen.

Modelle Hindenburgsplatz
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=111909





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 10 11:41:02 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Feb 2012 11:41:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Im Schatten des Gulag - als Deutsche unter Stalin
geboren", Luedenscheid, 15.02.2012
Message-ID: 4F35024E020000D600005B72@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 09.02.2012, 09:05
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

"Lüdenscheider Gespräch"

"Im Schatten des Gulag - als Deutsche unter Stalin geboren"
Filmvorführung und Diskussion mit der Regisseurin Loretta Walz

Mittwoch, 15. Februar 2012, 17.00 Uhr


In ihrem neuen Film beschäftigt sich die Dokumentarfilmerin
Loretta Walz mit einem bisher weitgehend unbeachteten Aspekt
der jüngsten deutschen Vergangenheit: der Geschichte von
Kindern deutscher Emigranten, die mit ihren Eltern in den
1930er Jahren in die Sowjetunion gingen oder dort geboren
wurden. Acht dieser Frauen und Männer erzählen erstmals von
ihrer Kindheit und Jugend in der Sowjetunion und vom Schicksal
ihrer Eltern, die während der stalinistischen Säuberungen
verfolgt oder ermordet wurden. Die Kinder kamen in Heime oder
wurden mit ihren Eltern nach Sibirien oder Kasachstan
deportiert. In ihrer zweiten Heimat - der DDR - waren sie zum
Schweigen verpflichtet. Erst nach 1989 konnten sie über ihr
Leben in der Sowjetunion und der DDR offen sprechen. Einige
wissen bis heute nicht, was mit ihren Eltern und mit ihnen
damals wirklich geschah.

Für ihren Film "Die Kinder von Ravensbrück" wurde Loretta Walz
2006 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Eine Vorpremiere fand
im Rahmen der "Lüdenscheider Gespräche" statt. Der Eintritt ist
frei.


INFO

Veranstaltungsort:
Haus der FernUniversität, Institut für Geschichte und Biographie
FernUniversität Hagen
Liebigstr. 11, 58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351-24580
Fax.: 02351-39973
E-Mail: igb at fernuni-hagen.de
URL: www.fernuni-hagen.de/geschichteundbiographie





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 10 11:48:46 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Feb 2012 11:48:46 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Gedenkplatte_erinnert_an_Versteigerun?=
=?utf-8?q?g_durch_die_Nazis=3A_Stolperstein_an_der_Langenbochumer_Stra?=
=?utf-8?q?=C3=9Fe_verlegt?=
Message-ID: 4F35041E020000D600005B7C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Herten"
Datum: 08.02.2012, 14:57


AKTUELL

Gedenkplatte erinnert an Versteigerung durch die Nazis
Stolperstein an der Langenbochumer Straße verlegt

"Herten hat keinen Platz für Rassismus" - doch das war nicht
immer so. Gedenkplatten erinnern heute an die Gräueltaten der
Nationalsozialisten in Herten. Der 14. stählerne "Stolperstein"
wurde nun vor der Waldschule in Langenbochum in den Boden
eigelassen. Er erinnert an die Versteigerung des Eigentums der
Familien Abraham und Mendlicki, bereits vier Wochen nach ihrem
Abtransport durch die Nazis. Ein Beweis dafür, dass niemand
damit rechnete, die Familien je wieder zu sehen.

"Mit den Gedenkplatten wollen wir gegen das Vergessen angehen
und an Verbrechen erinnern, die hier geschehen sind", macht
Bürgermeister Dr. Uli Paetzel deutlich. "Februar 1942 - Noch
vor der Ermordung der Ehepaare Abraham und Mendlicki in Riga
wurden hier ihre letzten Habseligkeiten versteigert." Kaum
vorstellbar, dass an der Langebochumer Straße, im Februar vor
70 Jahren, die Nazis um die Eigentümer der verhassten jüdischen
Familien feilschten. Für die Versteigerung wurde im Vorfeld
kräftig unter den Parteigenossen geworben.

Weitere Hintergründe zu dieser Tat und zu den 16 weiteren
Stellen im Stadtgebiet, an denen ähnlich schlimme Verbrechen
stattfanden, stehen in der neuen Broschüre "Spurensuche?". Hier
sind alle 17 Orte aufgeführt, an denen die Gedenkplatten im
Stadtgebiet liegen. Die Broschüre liegt in Kürze in allen
öffentlichen Stellen aus.


INFO

Verlegung Gedenkplatte / Langenbochumer Str.
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=111921

Spurensuche / Broschüre über die Gedenkplatten in Herten
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=111923





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 10 13:16:33 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Feb 2012 13:16:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 10.02.2012
Message-ID: 4F3518B1020000D600005B92@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 10.02.2012, 12:27


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 10.02.2012

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Westfalen,
NRW, Bielefeld, Bottrop, Dortmund, Gütersloh, Münster:
Stadtentwicklung, Wirtschaft / 10.02.2012 12:00

Wirtschaftskraft: Münster behauptet Spitzenposition in Westfalen

Westfalen (wh). Mit deutlichem Abstand behauptet die Stadt
Münster weiterhin ihre Spitzenposition bei der Wirtschaftskraft
unter den kreisfreien Städten und Kreisen in Westfalen. Laut
einer jetzt veröffentlichten Studie des Statistischen
Landesamtes, die sich auf Daten aus dem Jahr 2009 bezieht, lag
das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Münster mit 44.395 Euro je
Einwohner deutlich über dem der Städte Bielefeld, Dortmund und
Gütersloh, die sich mit einem BIP von rund 31.000 Euro den
zweiten Platz in der Westfalen-Tabelle teilen. Die niedrigste
Wirtschaftskraft verzeichnete in dem betreffenden Zeitraum die
Stadt Bottrop mit 18.322 Euro pro Einwohner. Der landesweite
Spitzenwert beim BIP wurde 2009 in Düsseldorf erzielt. Mit
einem Betrag von 72.425 Euro je Einwohner ist die
Wirtschaftskraft der Landeshauptstadt fast vier Mal so hoch wie
im Kreis Heinsberg, wo mit einem BIP von 18.311 Euro der
niedrigste Wert verzeichnet wurde. Im Schnitt lag das
Bruttoinlandsprodukt in NRW bei 28.276 Euro je Einwohner und
damit um 23,4 Prozent höher als im Jahr 1995.

Weitere Informationen:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2012/pres_021_12.html
Pressekontakt:
Pressestelle IT.NRW, Telefon: 0211/94492521, E-Mail:
pressestelle[at]it.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Gelsenkirchen: Freizeit, Kultur und Medien / 10.02.2012
10:00

Ausstellung in Gelsenkirchen zeigt "wie Deutschland wirklich
ist"

Gelsenkirchen (wh). Für das Projekt "Ein Tag Deutschland" haben
sich am 7. Mai 2010 über 400 Fotografen auf den Weg gemacht,
den Alltag zwischen Sylt und Garmisch-Partenkirchen zu
dokumentieren. Ihre Vision: in einem repräsentativen
Gemeinschaftswerk zeigen, "wie Deutschland wirklich ist". Das
Ergebnis dieses Experimentes präsentiert ab dem 16. März eine
Ausstellung im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Zu den
ausgestellten Fotografien aus Dorf und Großstadt, Wohnzimmer
und Diskothek gehören auch zahlreiche Aufnahmen, die in
Westfalen entstanden sind. So porträtierte etwa der Fotograf
Christian Irrgang den damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler
auf dem Weg zu einem Eishockeyspiel in Gelsenkirchen, während
fast zur selben Zeit Herbert Hering-Heidt auf der Dortmunder
Messe "Hund & Heimtier" die faszinierende Ähnlichkeit von
Haustieren mit ihren Besitzern dokumentierte. Die Ausstellung
"Ein Tag Deutschland" wird vom Gelsenkirchener
Fotografieprojekt bild.sprachen präsentiert und ist bis zum 16.
Juni im Wissenschaftspark zu sehen.

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.bildsprachen.de/presse/ein-tag-deutschland/

Pressekontakt: Peter Liedtke, bild.sprachen, Telefon:
0209/40858993, E-Mail: peter.liedtke[at]bildsprachen.de

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Westfalen,
Minden-Lübbecke: Freizeit, Kultur und Medien / 09.02.2012 18:00

Preußen-Museum startet mit Autorenlesung ins Friedrichjahr 2012

Minden (wh). Anlässlich des 300. Geburtstages Friedrichs des
Großen zeigt das Preußen-Museum in Minden zwei
Sonderausstellungen, die sich sowohl der privaten Seite als
auch dem politischen Wirken des Monarchen widmen. Den Auftakt
ins Friedrichjahr 2012 macht bereits am 15. Februar eine
Autorenlesung mit Tom Wolf: Der Berliner Schriftsteller liest
ab 19.30 Uhr im Ständersaal des Museums aus seinem jüngsten
Preußen-Krimi "Glutorange". Ab dem 6. Mai steht dann in der
Schau "Die Bücher des Königs" der Privatmensch Friedrich im
Mittelpunkt. Die Ausstellung zeigt seltene Bücher, die der
König las und die prägenden Einfluss auf seine Anschauungen
hatten. Darüber hinaus präsentiert das Preußen-Museum
Erstausgaben von eigenen Werken Friedrichs des Großen und seine
Korrespondenz mit den großen Geistern seiner Zeit. Es folgt ab
dem 26. August die Sonderausstellung "Friedrich der Große.
König und Philosoph", in der die Besucher an acht Stationen
einen Überblick über das dramatisch-tragische Leben des
Monarchen bekommen. Bedeutende Leihgaben und ausgewählte
Exponate aus dem Fundus des Preußen-Museums zeigen den
facettenreichen Lebenslauf eines vielschichtigen Charakters und
spiegeln die politische Geschichte Preußens im 18. Jahrhundert
wider.

Weitere Informationen:
http://www.preussenmuseum.de/index.php?option=com_content&view=article&id=146%3A1712-2012-qfriedrich-300q&catid=42%3Anews-minden&Itemid=82&lang=de

Pressekontakt:
Dagmar Dolling, Preußen-Museum NRW, Telefon: 0571/837280,
E-Mail: dagmar-dolling[at]preussenmuseum.de

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Westfalen,
Borken, Coesfeld, Steinfurt, Warendorf: Kultur und Medien,
Panorama, Soziales, Wissenschaft und Bildung / 09.02.2012 17:00

Mehr Medien, neue Kunden: Virtuelle Büchereien bieten kleinen
Gemeinden neue Perspektiven

Westfalen (wh). Lesefutter digital: Die Online-Ausleihe von
virtuellen Büchern, Zeitschriften und Hörbüchern ist nicht nur
für Uni-Bibliotheken und Großstadt-Büchereien wichtig, auch
kleine Gemeinden setzen zunehmend auf das E-Book. In einer
bundesweit einmaligen Kooperation haben sich im Münsterland 15
öffentliche Büchereien zusammengeschlossen, um ihre Kunden nun
auch digital zu versorgen. Seit drei Monaten gibt es das
"Bibload"-Angebot und ersten Erfahrungen seien "sehr positiv",
sagt Jutta Weber, Leiterin der Stadtbücherei Raesfeld. 200
Online-Ausleihen der lokalen Kunden gab es im Januar, 5000 bis
6000 Ausleihen finden pro Monat vor Ort statt. Per Bibload
können sich angemeldete Kunden ein bestimmtes Medium auf ihren
Computer, einen E-Book-Reader oder den Tablet-PC laden. Die
Zahl der Ausgaben ist, wie in der Bücherei vor Ort, begrenzt
und die Leihfrist ebenfalls. "Da man rund um die Uhr von
Zuhause aus ausleihen kann, haben wir neue und andere Kunden
gewonnen, zum Beispiel Berufstätige, die viel unterwegs sind",
erklärt Jutta Weber. Darüber hinaus biete das digitale Lesen
auch Zusatznutzen: "Senioren können zum Beispiel eine größere
Schrift einstellen und müssen so nicht auf Buchausgaben im
Großdruck warten." Durch die Digital-Kooperation kann die
Stadtbücherei Raesfeld nun mehr Medien anbieten, als es der
beschränkte Platz und Etat ansonsten zulassen würde. Finanziert
werden konnte die Einführung von Bibload mit Kosten in Höhe von
135.000 Euro durch die Zusammenarbeit der westfälischen
Büchereien und durch die Unterstützung von Sponsoren. Die
Ausleihe von "E-Books" hält Dr. Frank Simon-Ritz vom Vorstand
des Deutschen Bibliotheksverbandes (dbv) für ein
selbstverständliches Angebot, vor allem um junge Menschen zu
erreichen. "Für öffentliche Büchereien ist es überlebenswichtig
zu zeigen, dass man nicht nur eine Lagerstätte für Bücher ist",
sagt der Leiter der Universitätsbibliothek Weimar. Sein Haus
investiert bereits 35 bis 40 Prozent des Etats in die digitale
Ausleihe - "bei trotzdem ansteigenden Besucherzahlen vor Ort",
stellt er fest. Um im Zeitalter der digitalen Medien weiterhin
attraktiv zu bleiben, empfiehlt er, dass sich Büchereien als
"Lebensorte" präsentieren. "Leute gehen nicht nur dorthin, um
Bücher auszuleihen, sondern zum Beispiel auch, um in Gruppen
den Computerführerschein zu machen, Zeitung zu lesen oder
Hausaufgaben zu machen." Auch Jutta Weber sieht "Bibload" als
zusätzliches, ergänzendes Angebot. "Für Familien ist das
Angebot bei uns vor Ort in Raesdfeld wichtig, mit
Veranstaltungen wie zum Beispiel einem Leseausweis-Training für
Kinder. Aber durch die E-Books erreichen wir Menschen, die
sonst nicht in die Bücherei kommen."

Weitere Informationen: http://www.bibload.de

Pressekontakt: Claudia Weßeling, Pressestelle Stadt Raesfeld,
Telefon: 02865/955100, E-Mail: wesseling[at]raesfeld.de;
Geschäftsstelle Deutscher Bibliotheksverband, Telefon:
030/6449899 10, E-Mail: dbv[at]bibliotheksverband.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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Annette Kiehl & Alexander Kruse
Piusallee 4 - 48147 Münster
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 13 11:01:23 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 13 Feb 2012 11:01:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Themenabend Truemmerfilme, Unna, 02.03.2012
Message-ID: 4F38ED83020000D600005C05@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreisstadt Unna"
Datum: 13.02.2012, 09:53


AKTUELL

Trümmerfilme
Themenabend bei der VHS am 2. März

Die sogenannten "Trümmerfilme" der Nachkriegsjahre 1946 bis
1949 sind Gegenstand eines Themenabends bei der VHS im zib, der
am Freitag, den 2. März um 19.00 Uhr stattfindet. Der Referent,
Woolfgang Hoffmann (Dortmund) wird dann am Beispiel bekannter
und weniger bekannter Filme wie zum Beispiel "Die Mörder sind
unter uns" und "Berliner Ballade" die zeittypischen
Alltagsprobleme, Befindlichkeiten und Gefühlslagen jener Zeit
erläutern. Anmeldungen zu dieser Veranstaltung nimmt die VHS
noch bis zum 21. Februar unter den Rufnummern 103/713 und
103/714 entgegen.


INFO

VHS Unna

Zentrum für Information und Bildung
Lindenplatz 1
59423 Unna
Tel.: 02303 103-700
Fax: 02303 103-788


Oliver Böer
Rathausplatz 1
59423 Unna
Telefon: (02303) 103-101
Telefax: (02303) 103-299

oder

Katja Sahmel
Rathausplatz 1
59423 Unna
Telefon: (02303) 103-202
Telefax: (02303) 103-299

E-Mail: presse at stadt-unna.de
URL: http://www.unna.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 13 11:06:19 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 13 Feb 2012 11:06:19 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Das unbehelligte Leben eines Massenmoerders.
Adolf Eichmann "vor" und "in" Jerusalem, Dorsten, 16.02.2012
Message-ID: 4F38EEAB020000D600005C0A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 13.02.2012, 09:58
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Das unbehelligte Leben eines Massenmörders
Adolf Eichmann "vor" und "in" Jerusalem
Referentin: Johanna Eichmann (Dorsten)

Donnerstag 16. Februar 2012, 19.30 Uhr


"Das unbehelligte Leben eines Massenmörders" lautet der
Untertitel des voluminösen Buches von Bettina Stangneth mit dem
Titel "Eichmann vor Jerusalem" zur Unterscheidung des Buches
von Hannah Arendt "Eichmann in Jerusalem". Es hat lange
gedauert, bis der Name dieses Mannes in der
Nachkriegsöffentlichkeit bekannt wurde. Bekannt als einer der
Hauptverantwortlichen für den Judenmord, für die Vernichtung
von sechs Millionen Menschen.

Wer war Adolf Eichmann? Wie verlief seine eigene
Lebensgeschichte? Welche persönliche Ideologie war Ursache
seines Handelns? Wie spürten ihn schließlich die Israelis auf?
Eichmann "in" Jerusalem vor dem israelischen Tribunal ist
nichts als eine "dürftige Figur ohne Charisma", ein Beispiel
für die "Banalität des Bösen", sagen die Historiker. Einblick
in die Psyche dieses Mannes war jedoch erst möglich, als die
"Sassen-Interviews" entdeckt und veröffentlicht wurden:
Gesprächsprotokolle, die einen Mann vorführen, der "plaudernd
in der guten Stube eines Freundes und umringt von ehemaligen
Kameraden" sich selbst und seine Ideologie darstellt.

Im Vortrag wie im anschließenden Gespräch geht es um den
Versuch des Verstehens: nicht des Holocaust als solchem,
sondern der Psyche eines seiner "Vollstrecker".


INFO

Johanna Eichmann, geb. Ruth Eichmann, war langjährige Leiterin
des St. Ursula-Gymnasiums in Dorsten, Oberin des Dorstener
Konvents der Ursulinen und erste Leiterin des Jüdischen Museums
Westfalen
Gebühr: 5 ?, für Vereinsmitglieder 4 ?

Veranstaltungsort:
Jüdisches Museum Westfalen
URL: www.jmw-dorsten.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 13 11:14:29 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 13 Feb 2012 11:14:29 +0100
Subject: [WestG] [POS] Historische Kommission fuer Westfalen,
Geschaeftsfuehrer/in, Muenster
Message-ID: 4F38F095020000D600005C0F@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 08.02.2012, 10:34


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist für die
Historische Kommission für Westfalen zum 01.12.2012 die Stelle
einer/eines

Geschäftsführerin/
Geschäftsführers

zu besetzen.

Die Historische Kommission für Westfalen ist eine von sechs
Kommissionen für westfälische Landeskunde beim LWL. Bei den
Kommissionen handelt es sich um dem LWL nahestehende
Vereinigungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

Die Aufgabe der Historischen Kommission besteht darin, in
eigener wissenschaftlicher Verantwortung die westfälische
Landesgeschichte vom frühen Mittelalter bis zur Gegenwart zu
erforschen und die gewonnenen Kenntnisse zu verbreiten.

Aufgabengebiete:
Verantwortlichkeit für die Durchführung des von der
Hauptversammlung beschlossenen Arbeitsprogramms und für die
Erledigung der laufenden Kommissionsaufgaben. In diesem Rahmen
obliegen der Geschäftsführerin/dem Geschäftsführer im
Wesentlichen folgende Aufgaben:

- Einbindung der Forschungsarbeit der Historischen Kommission
für Westfalen in das "Netzwerk Kultur" des LWL bzw.
kooperierender Einrichtungen und Institute
- Initiierung und Koordination wissenschaftlicher Projekte
einschließlich der Veröffentlichung ihrer Ergebnisse
- Entwicklung von Ansätzen zur thematischen und
organisatorischen Fortentwicklung der Kommissionsarbeit und
ihrer Veröffentlichungsreihen
- Schriftleitung der wissenschaftlichen Publikationen
- Kontaktpflege zu den Mitgliedern der Kommission und zu
externen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus
verwandten Forschungsbereichen
- Verantwortlichkeit für die Erledigung der verwaltungsmäßigen
Aufgaben der Kommission
- öffentlichkeitswirksame Darstellung der Forschungsergebnisse

Wir erwarten:
- ein mit Promotion abgeschlossenes Studium der Geschichte mit
den Schwerpunkten Mittlere oder Neuere Geschichte
- umfassende und einschlägige Kenntnisse über den Raum
Westfalen im Bereich der westfälischen Landesgeschichte
- Erfahrung in der Organisation wissenschaftlicher Arbeit
- Erfahrung in der Herstellung wissenschaftlicher Publikationen,
u.a. Handbücher, Quellen, Karten/Atlanten
- eine Persönlichkeit mit der Fähigkeit zu selbständiger und
konzeptioneller Arbeit; darüber hinaus Innovationsfähigkeit,
Flexibilität und Einsatzbereitschaft
- allgemeine und fachliche kommunikative Qualitäten und
Teamfähigkeit
- Erfahrungen mit neuen Medien, im Marketing und in der
Öffentlichkeitsarbeit

Wir bieten:
- ein interessantes, breit gefächertes, verantwortungsvolles
und abwechslungsreiches Aufgabengebiet bei einem großen
öffentlich- rechtlichen Arbeitgeber
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
06/12 bis zum 01.03.2012 (Eingangsstempel LWL) an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 13 11:17:31 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 13 Feb 2012 11:17:31 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Zwangsarbeit. Die Deutschen,
die Zwangsarbeiter und der Krieg, Dortmund, 18.03.-30.09.2012
Message-ID: 4F38F14B020000D600005C14@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.02.2012, 12:22


AUSSTELLUNG

Schemel als letztes Relikt der Zwangsarbeiter-Baracken auf Zollern
Vorbereitungen für internationale Wanderausstellung laufen

Viele Jahre lang hat der alte Holzschemel Werner Waldminghaus
gute Dienste geleistet. Manche Stunde saß der heute 75-Jährige
zu Hause in seiner Werkstatt auf dem einfachen Hocker. Als das
LWL-Industriemuseum vor einigen Jahren mit einem Aufruf
Zeitzeugen suchte, wurde Waldminghaus hellhörig. Er brachte den
Schemel zu Museumsleiterin Dr. Ulrike Gilhaus. Der Hocker ist
eines der letzten Relikte der beiden ehemaligen
Zwangsarbeiter-Baracken auf dem Gelände der Zeche Zollern im
Dortmunder Westen, in denen während des Zweiten Weltkriegs 200
russische Kriegsgefangene untergebracht waren.

Auch ihr Schicksal erzählt die internationale Wanderausstellung
"Zwangsarbeit" der Stiftung Gedenk-stätten Buchenwald und
Mittelbau-Dora, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
und die Gedenkstätte Steinwache der Stadt Dortmund ab 18. März
im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern präsentieren.

Auf den Ruhrgebietszechen wurden während des Zweiten
Weltkrieges viele ausländische Zwangsarbeiter eingesetzt. Sie
stellten zeitweise 40 Prozent der Belegschaften. Den größten
Anteil bildeten nach 1942 sogenannte "Ostarbeiter" und
russische Kriegsgefangene. Von allen Gruppen waren sie im
Schema der nationalsozialistischen Rassenideologie am
schlechtesten gestellt. Körperliche Gewalt gehörte zur
Tagesordnung. Harte Arbeit und karge Essensrationen zehrten die
Männer aus. Hinzu kamen Kälte und schlechte hygienische
Bedingungen, so dass sich in vielen Lagern Krankheiten wie
Tuberkulose ausbreiteten. "Wenn die Leistung nachließ, drohte
überdies die Abschiebung in ein Sammellager oder schlimmer ins
Arbeitserziehungslager der Gestapo, was vielfach einem
Todesurteil gleichkam", erklärt LWL-Museumsleiterin Dr. Ulrike
Gilhaus.

Friedrich Waldminghaus war in jenen Jahren auf der Zeche
Zollern Vorarbeiter in einem der sogenannten "Russenstrebe".
Sohn Werner erinnert sich heute, dass sein Vater manches Mal
Kartoffeln vom Vortrag oder andere Lebensmittel mit zur Zeche
nahm. "Einmal wurde er erwischt und musste deswegen sogar zum
Verhör ins Gestapo-Gefängnis nach Dortmund-Hörde", erzählt der
75-Jährige. Die Russen bedankten sich bei dem Deutschen, indem
sie aus Holz und Metallresten kleine Spielzeuge für den Sohn
bastelten. "Leider habe ich von diesen Gegenständen keinen
mehr", bedauert Waldminghaus heute. Zumindest der Schemel hat
überdauert. Ihn holte die Familie, die in unmittelbarer
Nachbarschaft der Zeche wohnte, nach Kriegsende aus den
Baracken. Noch 1945 wurden die Holzhütten abgerissen. "Heute
existieren nur schriftliche Unterlagen von den Bauten", so Dr.
Ulrike Gilhaus. Am Tag des offenen Denkmals (9.9.2012), der in
diesem Jahr dem Werkstoff Holz gewidmet ist, wird die
Museumsleiterin bei speziellen Führungen Belegung,
Arbeitsrhythmus und Alltagsleben im Zwangsarbeiterlager von
Zollern und anderen Zechen erläutern.


INFO

Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg
Internationale Wanderausstellung der Stiftung Gedenkstätten
Buchenwald und Mittelbau-Dora, initiiert und gefördert von der
Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ)

18. März bis 30. September 2012

LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
URL: http://www.ausstellung-zwangsarbeit.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 14 11:27:27 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 14 Feb 2012 11:27:27 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Quellen im Muensterland, Luedinghausen,
23.02.2012
Message-ID: 4F3A451F020000D600005C71@cl2x-sd2-vs>

Von: "Ursula Koenig-Heuer"
Datum: 14.02.2012, 09:24


AKTUELL

Vortrag von Dr. Patricia Göbel am 23.02.2012 um 19:30 Uhr auf
Burg Vischering

Quellen im Münsterland

"Im Münsterland gibt es zahlreiche Quellen. Dies ist
hauptsächlich zurückzuführen auf die besondere hydrogeologische
Situation der Münsterländer Kreidemulde, in deren Mittelpunkt
die Baumberge liegen. Quellen üben seit alters her eine
besondere Faszination auf den Menschen aus. So werden diese bis
heute mit positiven Eigenschaften wie Klarheit, Reinheit und
Ursprünglichkeit bedacht. In Wirklichkeit sind viele Quellen
heutzutage - besonders im Flachland - durch die zunehmende
Inanspruchnahme der Landschaft durch den Menschen bedroht und
bedürfen daher einer besonderen Aufmerksamkeit und Pflege.

Denn die naturnahen Quellen stellen einen herausragenden und
daher schutzwürdigen Lebensraum für hoch spezialisierte Tiere
und Pflanzen dar." Dieser Textauszug stammt aus dem von Dr.
Patricia Göbel verfassten Buch über die Quellen des
Münsterlandes, das die Quellen besonders unter
hydrogeologischen, archäologischen und biologischen Aspekten
behandelt. Dr. Patricia Göbel, Diplom-Geologin am Institut für
Geologie und Paläontologie der Universität Münster, wird u.a.
die Arningquelle in Havixbeck-Lasbeck und die Steverquelle im
Kreis Coesfeld beleuchten und spannende Einblicke in das für
viele Menschen faszinierende Thema Wasser geben.

Der Eintritt beträgt 3 Euro. Informationen sind unter Telefon
02591/799011 (Burg Vischering) erhältlich.


INFO

Adresse des Veranstaltungsortes:
Burg Vischering
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 14 11:29:49 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 14 Feb 2012 11:29:49 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2012/06
Message-ID: 4F3A45AD020000D600005C7B@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 21.11.2011, 13:13


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2012-06 für den Zeitraum vom 04.02.2012 bis

zum 10.02.2012 mit insgesamt 29 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2012-06&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 14 11:36:31 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 14 Feb 2012 11:36:31 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Historisches Museum: Tagung zur Neugestaltung,
Bielefeld, 17./18.02.2012
Message-ID: 4F3A473F020000D600005C80@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 14.02.2012, 10:12


TAGUNG

Historisches Museum: Tagung zur Neugestaltung

Der Kulturausschuss hat im vergangenen Jahr die teilweise
Neugestaltung der Dauerausstellung des Historischen Museums ab
2012 beschlossen. Die Verwaltung wurde beauftragt, ein
Kolloquium zu den Grundsätzen und Leitgedanken für die gesamte
Dauerausstellung sowie zu den Inhalten der Module "Mittelalter"
im ersten Quartal 2012 zu initiieren.

Dieses Kolloquium findet am Freitag, 17. Februar, ab 14.30 Uhr
und am Samstag, 18. Februar, ab 9.30 Uhr im Vortragssaal des
Historischen Museums, Ravensberger Park 2, statt. Am Freitag
wird "das Bielefelder Mittelalter im Museum" mit drei
Fachvorträgen beleuchtet und diskutiert. Professor Dr. Ulrich
Meier von der Universität Bielefeld wird über das historische
Umfeld der Stadt im Mittelalter berichten. Zu den wichtigsten
Ereignissen der eigentlichen Stadtgeschichte im Mittelalter
spricht Stadtarchivar Dr. Jochen Rath, bevor Dr. Daniel
Bérenger die wichtigsten archäologischen Funde aus dem Raum
Bielefeld vorstellt. Diese können in die neu zu gestaltende
Mittelalterabteilung eingebracht werden.

Der Samstag steht mehr im Zeichen allgemeiner, das Museum
betreffender Fragen. Kirsten John-Stucke, Leiterin des
Kreismuseums Wewelsburg, wird über die Aufgaben eines modernen
Stadtmuseums sprechen. Mit Fragen zur Ausstellung der
Industriegeschichte in Stadtmuseen befasst sich Rolf Spilker,
Leiter des Museums Industriekultur in Osnabrück. Die zweite
Sektion des Tages widmet sich der Frage der Vermittlung.
Privatdozent Dr. Jörg van Norden stellt die moderne
Museumsdidaktik vor, Claudia Bender-Bardenhagen ein
Best-Practice-Beispiel aus dem Stadtmuseum Düsseldorf.

Zum Abschluss des Fachkolloquiums haben die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer die Möglichkeit, die Fachvorträge zu diskutieren und
auszuwerten. Die Ergebnisse des Kolloquiums sollen in den
weiteren Planungsprozess für die Dauerausstellung des
Historischen Museums einfließen. Das Kolloquium ist für
interessierte Bürgerinnen und Bürger geöffnet.

Aus organisatorischen Gründen wird darum gebeten, sich bis
Donnerstag, 16. Februar, im Historischen Museum unter der
Telefonnummer 0521 / 51-3368 oder 0521 / 51-3635 anzumelden.


INFO

Historisches Museum der Stadt Bielefeld
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld
Tel.: 0521 51-3630
Fax: 0521 51 6745





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 14 11:42:11 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 14 Feb 2012 11:42:11 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortragsreihe: "Kohle, Gas, Oel,
Strom - Energiewirtschaft im Ruhrgebiet", Recklinghausen, 23.02.2012
Message-ID: 4F3A4893020000D600005C85@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 14.02.2012, 09:24
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortragsreihe: "Kohle, Gas, Öl, Strom - Energiewirtschaft im
Ruhrgebiet"

Donnerstag, 23. Februar 2012, 19.00 Uhr

Vortrag: "Das Jahrhundert der Kohle. Die Ruhrkohle in der
deutschen Energiewirtschaft"

Referent: Michael Farrenkopf, Bochum

Der Zeitraum von etwa 1850 bis um 1950 lässt sich aus
energiewirtschaftlicher Sicht als "Jahrhundert der Steinkohle"
bezeichnen. Als energetische Basis und Motor der
Industrialisierung sowie als knapper Rohstoff während und nach
den Weltkriegen war sie unangefochten der Energieträger Nummer
eins in Deutschland. Infolge der Kohlenkrise ab 1958 wandelte
sie sich zum subventionierten Sorgenkind des Ruhrgebiets. Der
Vortrag verfolgt die Bedeutung der Steinkohle in den einzelnen
Verwendungsbereichen sowie ihren sektoral unterschiedlichen
Ersatz durch alternative Energieträger in den letzten
Jahrzehnten.

Dr. Michael Farrenkopf ist Leiter des Montanhistorischen
Dokumentationszentrums beim Deutschen Bergbau-Museum Bochum.

Der Vortrag findet statt im Rahmen der Vortragsreihe "Kohle,
Gas, Öl, Strom - Energiewirtschaft im Ruhrgebiet". Die Reihe
ist eine Kooperation des Umspannwerks Recklinghausen - Museum
Strom und Leben mit dem Forum Geschichtskultur an Ruhr und
Emscher und den Volkshochschulen in Recklinghausen und Herne.

Die Vortragsreihe widmet sich der historischen Entwicklung der
Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Energie. Vorgestellt
werden die dazu notwendigen technischen Einrichtungen, aber
auch die Akteure: von den Unternehmen der Energiewirtschaft bis
hin zum Endverbraucher. Noch vor 200 Jahren standen den
Menschen nur wenige Energiequellen zur Verfügung. Feuerholz,
menschliche und tierische Muskelkraft sowie Wind- und
Wasserkraft - das waren die energetischen Grundlagen der
vorindustriellen Gesellschaft. Mit der industriellen Revolution
begann das Zeitalter der Nutzung fossiler Brennstoffe.

Zum bestimmenden Primärenergieträger wurde die Steinkohle.
Weitere fossile Brennstoffe wie die Braunkohle, Erdöl und
Erdgas kamen später hinzu. Seit dem Zweiten Weltkrieg spielt
die Kernenergie eine große Rolle bei der Energieversorgung.
Eine wachsende Bedeutung haben heute die erneuerbaren Energien.
Die Primärenergieträger werden zumeist zu
Sekundärenergieträgern "veredelt". Aus Rohöl wird in
Raffinerien Benzin oder Heizöl, aus Kohle oder Wasserkraft in
Kraftwerken elektrische Energie. Für die unterschiedlichen
Energieträger entwickelte man jeweils spezifische
Verteilungssysteme, etwa Pipelines für Öl und Gas. Bis der
Verbraucher Energie nutzen kann, hat diese bereits mehrere
Bearbeitungsstufen durchlaufen und weite Transportwege
zurückgelegt.


INFO

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort:
Umspannwerk Recklinghausen - Museum Strom und Leben
Uferstraße 2-4
45663 Recklinghausen
02361-9842216/ -17
URL: www.umspannwerk-recklinghausen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 15 09:43:18 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 15 Feb 2012 09:43:18 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Fast neun Prozent mehr Besucher im Hamaland-Museum
Message-ID: 4F3B7E36020000D600005CDD@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Borken"
Datum: 14.02.2012, 15:38


AKTUELL

Fast neun Prozent mehr Besucher im Hamaland-Museum
Rund 14.500 Menschen kamen im vergangenen Jahr ins Kreismuseum
nach Vreden

Die Besucherzahlen des Hamaland-Museums in Vreden sind im Jahr
2011 um knapp neun Prozent gestiegen. Insgesamt kamen rund
14.500 Gäste ins Museum. Das hat das Kreismuseum jetzt bekannt
gegeben. Besonders die Ausstellung "Geht's gut - 150 Jahre
Schuh-Design" war im vergangenen Jahr ein Renner. Sie allein
lockte über 5.000 Besucherinnen und Besucher an.

Aktuell läuft im Hamaland-Museum die Sonderausstellung "Muskel-
und Maschinenkraft". Sie beleuchtet noch bis zum 15. April die
maschinellen Veränderungen in der Landwirtschaft auf dem Weg
von der Selbstversorgung zur Massenproduktion.

Das Hamaland-Museum/Kreismuseum Borken am Butenwall 4 in Vreden
ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der
Eintritt kostet für Erwachsene zwei Euro, Schüler und Studenten
zahlen einen Euro, Familien vier Euro. Weitere Informationen
gibt es im Internet unter www.hamaland-museum.de sowie
telefonisch unter 02564/39180.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 15 09:51:11 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 15 Feb 2012 09:51:11 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Goldene Pracht" in Muenster zeigt den einzigartigen
Soester Patroklus-Schrein, Muenster, 26.02.-28.05.2012
Message-ID: 4F3B800F020000D600005CE2@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.02.2012, 14:48


AUSSTELLUNG

"Das wichtigste gotische Werk westfälischer Schatzkunst"
Ausstellung "Goldene Pracht" in Münster zeigt den einzigartigen
Soester Patroklus-Schrein

Die einzigartigen Figuren des Soester Patroklus-Schreins reisen
nach langer Zeit wieder in ihre westfälische Heimat: Die
Ausstellung "Goldene Pracht - Mittelalterliche Schatzkunst in
Westfalen" präsentiert die acht kostbaren Statuetten, die seit
1841 die Staatlichen Museen zu Berlin verwahren, im
LWL-Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte und in der
Domkammer in Münster. Kuratorin Dr. Petra Marx vom
LWL-Landemuseum: "Der Soester Patroklus-Schrein ist das
wichtigste gotische Werk der westfälischen Schatzkunst. In der
Ausstellung zeigen wir die hohe Qualität solcher westfälischen
Werke, indem wir sie herausragenden Leihgaben aus dem In- und
Ausland gegenüberstellen. So wird auch sichtbar, dass die Stadt
Soest im Mittelalter kulturell bedeutsam und keineswegs
provinziell war. Ihre Goldschmiede stellten Kunstwerke von
internationalem Rang her."

Die Ausstellung "Goldene Pracht" ist ein Kooperationsprojekt
des Bistums Münster, des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) und des Exzellenzclusters "Religion und Politik" der
Universität Münster. Vom 26. Februar bis 28. Mai 2012
präsentiert sie auf 1.500 Quadratmetern 300 herausragende Werke
der Goldschmiedekunst des 10. bis 16. Jahrhunderts. Die
Kuratoren haben 220 nationale und internationale Leihgaben
zusammengetragen, 180 davon stammen aus westfälischen Kirchen,
Klöstern, Archiven und Museen.

Der Patroklus-Schrein, den ein Goldschmied namens Sigefridus im
14. Jahrhundert anfertigte, wird in der umfassenden Schau als
Rekonstruktion zu sehen sein, an der sowohl die erhaltenen
Originalfiguren als auch Nachschöpfungen von stark beschädigten
oder verschollenen Statuetten des Schreins aufgestellt sind,
wie Marx erläutert. "Diese Nachbildungen, hergestellt von
Goldschmieden vom Möhnesee im Sauerland, waren Anlass, die
heute kaum noch beherrschte Technik der Treibarbeit, ein
spezielles Verfahren Metalle zu verformen, neu zu beleben."

Dem mittelalterlichen Soest, einer zu Reichtum gekommenen
Hansestadt, widmet die Ausstellung einen eigenen Raum mit dem
Titel: "Der Heilige Patroklus in Soest. Stift und Stadt im
Wettstreit um ihren Schutzpatron". Kuratorin Marx: "Wir
sprechen von 'Wettstreit?, weil der Patroklus-Schrein das
Ergebnis einer Konkurrenz zwischen der mächtigen Bürgerschaft
und dem geistlichen Stadtherren, dem Erzbischof von Köln, war.
Als die Soester Bürger 1313 mit der Grundsteinlegung der
architektonisch herausragenden Pfarrkirche St. Maria zur Wiese
ihre Unabhängigkeit von Köln demonstrierten, antwortete das
erzbischöfliche Stift mit der Stiftung des prachtvollen
Schreins für Patroklus, dem Gründungsheiligen der Stadt." Bei
diesen religiös-politischen Spannungen ging es nach den Worten
der Expertin vor allem um die Frage, "wem der Heilige Patroklus
,gehörte?, dem Stift als Patron oder der Stadt als Symbolfigur
für Recht und Freiheit der Bürgerschaft".

Wertvolle Reliquiare wie der Patroklus-Schrein erzählen in der
Ausstellung von der hohen Bedeutung der Heiligenverehrung im
Mittelalter, wie Historiker Prof. Dr. Gerd Althoff vom
Exzellenzcluster erläutert: "Zur Umhüllung der Gebeine - die
theologisch den eigentlichen Kirchenschatz darstellten - kamen
nur wertvollste Materialien wie Gold, Silber und Edelsteine in
Frage. Ob adlige oder bürgerliche Stifter: Das Beste war gerade
gut genug, wenn es galt, Gott und die Heiligen zu ehren." In
Soest riefen die Menschen den Heiligen Patroklus, der zunächst
Stiftspatron war, zunehmend als städtischen Schutzheiligen an.
Seine Reliquien hatte Erzbischof Bruno von Köln (925-965),
Bruder Kaiser Ottos des Großen (912-973), 964 im französischen
Troyes erworben und nach Soest überführt.

Auch in der Neuzeit erlebten die Figuren des Patroklus-Schrein
eine wechselvolle Geschichte: Nach Kriegsende 1945 wurde der
Schrein Opfer der Brandkatastrophe im Flakbunker Friedrichshain,
einem der Auslagerungsorte der Berliner Museen. Dennoch konnte
ein Teil der Statuetten gerettet worden. Marx: "Die stark
beschädigten Figuren von Christus und Patroklus zählten zum
1958 von der Sowjetunion zurückerstatteten Kunstgut." Einige
entwendete Statuetten, die Muttergottes und fünf Apostel, seien
im Kunsthandel wieder aufgetaucht und in den Jahren 1961 und
2003 für die Berliner Sammlung zurückerworben worden.


INFO

Hinweis: Weitere Informationen unter http://www.goldene-pracht.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 16 10:43:25 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 16 Feb 2012 10:43:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Filmvorfuehrung "Feuer an der Ruhr. Werkstatt fuer
Europa", Bochum, 22.02.2012
Message-ID: 4F3CDDCD020000D600005D23@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stefan Przigoda"
Datum: 15.02.2012, 12:03


AKTUELL

Filmvorführung "Feuer an der Ruhr. Werkstatt für Europa",
Deutschland 1957

in der Reihe "Bergbau-Inszenierungen. Filme über den und aus
dem Bergbau" des Montanhistorischen Dokumentationszentrums

am Mittwoch, 22. Februar 2012, 19:00 Uhr
im Deutschen Bergbau-Museum Bochum

"Feuer an der Ruhr" - das war nach dem Ende des Zweiten
Weltkriegs der erste große und abendfüllende
Repräsentationsfilm der Industrieregion Ruhrgebiet. Heute ist
er ein beeindruckendes Zeitdokument über die
Wirtschaftswunderjahre hier im Ruhrgebiet. Der künstlerisch
ambitionierte Industriefilm wurde seiner Zeit von den führenden
Unternehmen und Verbänden des Ruhrgebiets und allen voran vom
Unternehmensverband Ruhrbergbau getragen und finanziert.

Am Vorabend der Kohlenkrise, die erst Anfang 1958 mit Wucht
einsetzte, florieren der Bergbau und die Eisen- und
Stahlindustrie. Sie drücken der Region ihren Stempel auf, sie
bestimmen den Arbeits- und Lebensrhythmus der Menschen in einem
industriellen Ballungsraum, dessen Wesensmerkmale unablässige
Bewegung und innere Spannung sind. Aber auch die idyllischen
Seiten des Reviers und das vielfältige Kulturangebot werden
gezeigt. Schließlich wird die Rettung zweier verschütteter
Bergleute mit einer so genannten Dahlbusch-Bombe geschildert.
Sie stellte damals den neuesten Stand der
Untertage-Rettungstechnik dar und erlangte zuletzt im Jahr 2010
bei der spektakulären Rettung der Bergleute in Chile
Berühmtheit.

Der Film wird einleitend kurz vorgestellt und in den
historischen Kontext eingebettet. Der Eintritt ist frei.

Alle Termine und weitere Informationen zur Filmreihe
"Bergbau-Inszenierungen" finden sich unter
URL: http://www.bergbaumuseum.de/web/bergbau-inszenierungen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Filmvorführung "Feuer an der Ruhr. Werkstatt für Europa" in der
Reihe "Bergbau-Inszenierungen. Filme über den und aus dem
Bergbau"

Datum: Mittwoch, 22. Februar 2012, 19:00 Uhr
Deutsches Bergbau-Museum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
Tel.: (0234) 58 77 - 0
Fax: (0234) 58 77 -111
URL: www.bergbaumuseum.de

Kontakt:
Dr. Stefan Przigoda
Deutsches Bergbau-Museum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
Tel.: (0234) 58 77 -118
Fax: (0234) 58 77 -111
E-Mail: stefan.przigoda at bergbaumuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 16 10:48:24 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 16 Feb 2012 10:48:24 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?b?W0xJVF0gRnJlc2UsIE1hdHRoaWFzIChIZy4pOiBGcmFn?=
=?utf-8?q?wuerdige_Ehrungen!=3F_Stra=C3=9Fennamen_als_Instrument_von_Gesc?=
=?utf-8?q?hichtspolitik_und_Erinnerungskultur?=
Message-ID: 4F3CDEF8020000D600005D28@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thomas Küster" Datum: 15.02.2012, 12:27


LITERATUR

"Fragwürdige Ehrungen!?" - LWL gibt Buch zu Straßennamen als
Instrument von Geschichtspolitik und Erinnerungskultur heraus

Nahezu täglich findet zurzeit in der Presse und in der lokalen
Öffentlichkeit die Auseinandersetzung um die Umbenennung von
Straßennamen statt. In mehreren westfälischen Städten und
Gemeinden stehen inzwischen auch politische Entscheidungen zur
Umbenennung von Straßen oder Plätzen an.

Zu diesem intensiv diskutierten erinnerungs-politischen Thema
hat der Landschafts-verband Westfalen-Lippe (LWL) gemeinsam mit
dem Westfälischen Heimatbund und der Literaturkommission für
Westfalen im vergangenen Sommer die Tagung "Fragwürdige
Ehrungen" veranstaltet. Rund 200 Vertreter westfälischer Städte
und Gemeinden, der kommunalen Museen und Archive, der lokalen
Heimatvereine, der Wissenschaft, der Schulen und anderer
Bildungseinrichtungen haben in Münster über ausgewählte
"Grenzfälle" von Namensgebern, deren Leben und Wirken
diskutiert. Jetzt haben die Veranstalter ein Buch
herausgebracht, das die Hintergründe solcher Straßenbenennungen
historisch einordnet.

"Straßennamen dienen Bewohnern und Besuchern eines Ortes vor
allem zur Orientierung", so Dr. Matthias Frese, der den Band
für das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
herausgegeben hat. "Darüber hinaus sollen sie die Erinnerung
wach halten, das Gedenken fördern sowie der Ehrenbezeugung
dienen. Straßenumbenennungen greifen also in die
Erinnerungskultur ein, indem sie einzelne Personen, Ereignisse
oder Orte aus dem offiziellen Gedächtnis einer Stadt streichen."

Die Beiträge des Sammelbandes behandeln die Benennungspraxis
von Straßen in Westfalen und Lippe seit dem 19. Jahrhundert.
Insbesondere untersuchen sie auf breiter Quellengrundlage, wie
die einzelnen westfälischen Städten und Gemeinden während der
NS-Zeit und nach 1945 mit ihren Straßennamen umgingen. Außerdem
stellt das Buch einzelne Namensgeber vor, deren Leben und
Wirken heute besonders kontrovers beurteilt werden. Im
Mittelpunkt stehen der Heimatdichter und führende Vertreter des
Westfälischen Heimatbundes Karl Wagenfeld, die Schriftstellerin
Agnes Miegel, der NS-Funktionär und Literat Friedrich Castelle
sowie der Reichspräsident Paul von Hindenburg.

Der Band liefert aber nicht nur umfassende Informationen zum
Werk und zur Biographie dieser Namensgeber, sondern verweist
auch auf frühere Debatten zum Thema "Straßenumbenennungen".
Herausgeber Matthias Frese: "Die LWL-Veröffentlichung will die
historischen Dimensionen dieses Themas ausleuchten und dazu
beitragen, die oftmals emotional geführten Debatten in den
Kommunen zu versachlichen."


INFO

Matthias Frese (Hg.)
Fragwürdige Ehrungen!?
Straßennamen als Instrument von Geschichtspolitik und
Erinnerungskultur
Münster: Ardey-Verlag, 268 Seiten,
zahlreiche Abbildungen
19,90 Euro
ISBN 978-3-87023-363-1





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 16 10:56:35 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 16 Feb 2012 10:56:35 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Buchvorstellung im Iserlohner Stadtarchiv: "Die
Biographie in der Stadt- und Regionalgeschichte"
Message-ID: 4F3CE0E3020000D600005D2D@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 15.02.2012, 15:44


AKTUELL

Buchvorstellung im Iserlohner Stadtarchiv: "Die Biographie in
der Stadt- und Regionalgeschichte"

"Die Biographie in der Stadt- und Regionalgeschichte" lautet
der Titel eines Buches, das der ehemalige Stadtarchivar Götz
Bettge und der jetzige Leiter des Stadtarchives Rico Quaschny
kürzlich bei einem Pressetermin vorstellten. Im November 2010
veranstalteten das Iserlohner Stadtarchiv und das LWL-Archivamt
für Westfalen ein Kolloquium zu diesem Thema. Neben
methodischen und quellenkundlichen Aspekten der
Biographieforschung wurden auch einzelne biographische
Recherchen zu verschiedenen Personen während der Tagung
vorgestellt.

Alle Beiträge sind jetzt in dem vom LWL-Archivamt mit
Unterstützung des Stadtarchivs herausgegebenen Buch nachzulesen,
so auch Aufsätze zu Iserlohner Persönlichkeiten: Prof. Dr.
Wilfried Reininghaus stellt den im 18. Jahrhundert wirkenden
Oberbürgermeister Johann Caspar Lecke und seine Chroniken vor,
Götz Bettge skizziert unter dem Titel "Pioniere, Trendhopper
und Kommerzienräte" Beispiele Iserlohner Unternehmertums aus
dem 19. Jahrhundert und Dr. Walter Wehner untersucht "Operative
Lyrik als biographische Quelle in Tageszeitungen der NS-Zeit".

"Die thematische Bandbreite der speziellen Beiträge zeigt, wie
vielfältig die Auswertungsmöglichkeiten der in einem
Kommunalarchiv verwahrten Bestände sein können. Die
Tagungsdokumentation soll weitere biographische Recherchen und
Forschungsprojekte unter anderem im Stadtarchiv Iserlohn
anregen", so Rico Quaschny.

Das zirka 150-seitige Buch erscheint in der Reihe "Westfälische
Quellen und Archivpublikationen" und zugleich als Band 23 der
vom Stadtarchiv herausgegebenen Reihe "Beiträge zur Geschichte
Iserlohns". Erhältlich ist es zum Preis von sechzehn Euro im
Stadtarchiv Iserlohn, in den Iserlohner Buchhandlungen Thalia
und Mayersche und in der Kleinen Buchhandlung in Letmathe.


Der Inhalt im Gesamtüberblick:

Vorworte (Dr. Marcus Stumpf; Rico Quaschny)

Thomas Etzemüller: Grundlegende methodische Probleme der
Biographie am Beispiel einer intellektuellen Doppelbiographie
Volker Depkat: Ego-Dokumente als quellenkundliches Problem

Annette Hennigs: Ansätze zu einer kollektiven Biographie?
(Finanz-)Beamte in Westfalen und ihre Entnazifizierung

Marcus Weidner: Die Region in der Welt. Biographische
Nachschlagewerke im Zeitalter des Internet

Axel Schollmeier: Das Porträt im historischen Museum: Recherche
- Identifikation - Präsentation

Dietmar Simon: Splitterfunde und Lebensbilder. Stadt- und
regionalgeschichtliche Zugänge zur Biographieforschung

Walter Wehner: Operative Lyrik als biographische Quelle in
Tageszeitungen der NS-Zeit

Götz Bettge: Pioniere, Trendhopper und Kommerzienräte -
Iserlohner Unternehmer im 19. Jahrhundert

Wilfried Reininghaus: Iserlohns Oberbürgermeister Johann Caspar
Lecke, seine "Chronik" und seine Familiengeschichte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 20 10:48:05 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 20 Feb 2012 10:48:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zum 775-jaehrigen Stadtjubiliaeum gibt es "Neues aus
dem Stadtmuseum Iserlohn"
Message-ID: 4F4224E5020000D600005DB4@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 17.02.2012, 12:18


AKTUELL

Zum 775-jährigen Stadtjubiliäum gibt es "Neues aus dem
Stadtmuseum Iserlohn" -

Offene Werkstatt gewährt Blick hinter die Kulissen

2012 feiert Iserlohn das 775-jährige Stadtjubiläum.
Auch das Iserlohner Stadtmuseum feiert ein Jubiläum und blickt
auf 25 Jahre seines Bestehens zurück. Es nimmt dies zum Anlass,
den Bürgerinnen und Bürgern und Gästen der Stadt etwas Neues zu
bieten:

Seit diesem Monat werden die Ausstellungsbereiche "Geologie"
und "Vor- und Frühgeschichte" im Untergeschoss des Stadtmuseums
am Fritz-Kühn-Platz 1 mit Objekten aus der Sammlung des
Iserlohners Dr. Wolfgang Pohl neu gestaltet. Faszinierende neue
Exponate wie Relikte von Sauriern, Mammut, Höhlenlöwe,
Höhlenhyäne, Ur und Ren, der komplette Schädel eines
Metaposaurus (drei Meter langer Urlurch), Jura-Fossilien
(Quastenflosser, Kugelfische, Besenfisch), Belemniten,
Trilobiten, Nautiliden, Ammoniten und andere finden Platz in
der neuen Ausstellung.

Die Neugestaltung soll aber nicht hinter verschlossenen Türen
stattfinden. Die betroffenen Bereiche sowie der
Ausstellungsraum des Museums werden über Monate hinweg zur
"offenen Werkstatt". Hier wird den Besuchern die wahrscheinlich
seltene Möglichkeit geboten, Objekte im Alter von zirka 20.000
Jahren bis hin zu 2,3 Milliarden Jahren in die Hand zu nehmen.

Das Stadtmuseum lädt alle Interessierten herzlich ein, einen
Blick hinter die "Museums-Kulissen" zu werfen und mitzuerleben,
wie eine neue Ausstellung entsteht! Da die Museumsmitarbeiter
leider nicht jeden Einzelbesucher betreuen können, wird um
Terminabsprachen für Gruppen ab fünf Personen, entweder per
Telefon unter 02371 / 217-1961 oder -1963, oder E-Mail an
museum at iserlohn.de, gebeten.

Darüber hinaus werden zu bestimmten Zeiten kostenlose
Werkstattführungen angeboten, an denen auch Einzelpersonen
teilnehmen können. Die Termine werden rechtzeitig bekannt
gegeben und können auch im Internet unter
www.stadtmuseum-iserlohn.de nachgelesen werden. Auch hier ist
wegen einer begrenzten Teilnehmerzahl eine Voranmeldung
notwendig.

Die erste öffentliche Führung für Kinder und ihre
Begleitpersonen findet statt am Donnerstag, 23. Februar, um
16.00 Uhr.


INFO

Stadtmuseum Iserlohn
Fritz-Kühn-Platz 1
58636 Iserlohn

Leiter des Museums:
Gerd Schäfer M.A.
Tel.: 02371/217-1960 bis -1964
Fax: 02371/217-1965
E-Mail: museum(at)iserlohn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 20 10:50:35 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 20 Feb 2012 10:50:35 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Helbich,
Christian: Pax et Concordia. Erasmische Reformkonzepte,
humanistisches Bildungsideal und staedtische Kirchenpolitik in Dortmund,
Essen und Bielefeld im 16. Jahrhundert
Message-ID: 4F42257B020000D600005DB9@cl2x-sd2-vs>

Von: "Christian Helbich"
Datum: 16.02.2012, 16:42


LITERATUR

Christian Helbich, Pax et Concordia. Erasmische Reformkonzepte,
humanistisches Bildungsideal und städtische Kirchenpolitik in
Dortmund, Essen und Bielefeld im 16. Jahrhundert (Westfalen in
der Vormoderne, Bd. 13), Münster: Aschendorff 2012

In der Reihe "Westfalen in der Vormoderne" ist gerade der 13.
Band erschienen. Die münsterische Dissertation des
Frühneuzeithistorikers Christian Helbich untersucht, inwieweit
landesherrliche Reformversuche im Kirchenwesen, insbesondere in
den Vereinigten Herzogtümern Jülich-Kleve-Berg, sowie
humanistische Frömmigkeits- und Bildungsvorstellungen im 16.
Jahrhundert auf kommunaler Ebene in den Städten Dortmund, Essen
und Bielefeld rezipiert worden sind.

Angesichts der Bemühungen der Herzöge, die Kirchenpolitik für
ihre Territorien inhaltlich "zwischen Rom und Wittenberg" zu
gestalten, thematisiert die Arbeit die tatsächliche Umsetzung
der obrigkeitlich angeordneten Maßnahmen vor Ort sowie die
Einflussnahme der Landesherren auf die städtische Ratspolitik.
Daneben wird nach der Rolle der städtischen Schulen und der
dortigen Lehrer im Zusammenhang mit der Neugründung
humanistischer Schulen bzw. der Umwandlung bereits bestehender
Einrichtungen gefragt. Einen weiteren Schwerpunkt legt die
Studie auf die Herausarbeitung von Möglichkeiten und Grenzen
von Reformen im kommunalen Kirchen- und Gerichtswesen.


Christian Helbich
Pax et Concordia. Erasmische Reformkonzepte, humanistisches
Bildungsideal und städtische Kirchenpolitik in Dortmund, Essen
und Bielefeld im 16. Jahrhundert
(Westfalen in der Vormoderne, Bd. 13)
Münster: Aschendorff 2012, 334 Seiten
48,- Euro
ISBN: 978-3-402-15053-5


INFO

Kontakt:
Christian Helbich
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstraße 46
48143 Münster
Tel.: 0251 83 275 34
E-Mail: christian.helbich at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 20 10:54:54 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 20 Feb 2012 10:54:54 +0100
Subject: [WestG] [TOC-E] Rosenland, 13/2012
Message-ID: 4F42267E020000D600005DBE@cl2x-sd2-vs>

Von: "Jürgen Hartmann"
Datum: 17.02.2012, 17:58


TOC-E

Rosenland

Die 13. Ausgabe wartet mit einem Beitrag über interessante
Quellen auf: Zwei Tagebücher der lippischen Landesschützen über
ihren Einsatz in Polen vom September 1939 bis zum Juni 1940. Es
folgt die Einblicknahme in einen von der Regionalforschung
bislang wenig genutzten Bestand: den des Centralvereins
deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (CV), dessen
Originale in Moskau liegen, eine Mikroverfilmung jedoch in
London. Was gibt der Bestand für Lippe her?

Mit den digitalen Sammlungen der Lippischen Landesbibliothek in
Detmold, ihrem Konzept und der zukünftigen Entwicklung befasst
sich ein weiterer Beitrag. Ein Tagungsbericht über Bernhard
VII. zur Lippe und drei Rezensionen runden die Ausgabe ab.

Wie immer steht "Rosenland" unter www.rosenland-lippe.de zum
Herunterladen bereit.

Ausgabe 13 / 2012


Beiträge

S. 2-42
Ruppert, Andreas
Der Einsatz lippischer Landesschützen in Polen (September 1939
- Juni 1940) im Spiegel zweier Tagebücher der Kompanie 95/VI


Hinweise

S. 43-50
Hartmann, Jürgen
Der Bestand "Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen
Glaubens (CV)" in der Wiener Library in London und seine
Bedeutung für die lippische Regionalgeschichtsforschung

S. 51-54
Eberhardt, Joachim
Die digitalen Sammlungen der Lippischen Landesbibliothek
Detmold


Tagungsbericht

S. 55-58
Ruppert, Andreas
"Bernhard VII. zur Lippe (1428-1511) - Neue Forschungen zum
Leben und Wirken eines spätmittelalterlichen Regenten". Tagung
vom 15. Oktober 2011 in Blomberg


Rezensionen

S. 59
Ruppert/Schafmeister: Detmold 1930 bis 1970. (A. Fischer)

S. 59f.
Parlow: Erna und Fritz. Eine Liebe im Krieg. Feldpostbriefe
eines Ehepaares aus Horn. (A. Ruppert)

S. 60-64
Priamus: Meyer. Zwischen Kaisertreue und NS-Täterschaft.
Biographische Konturen eines deutschen Bürgers. (A. Ruppert)


INFO

Kontakt:
Hartmann, Jürgen
Barbarastraße 36 c
48429 Rheine
Tel.: 05971-70480
E-Mail: rosenland-lippe.de
URL: www.rosenland-lippe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 20 10:58:22 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 20 Feb 2012 10:58:22 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 100 Jahre Blitzdorf / Themenabend im Stadtarchiv,
Muenster, 23.02.2012
Message-ID: 4F42274E020000D600005DC3@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 17.02.2012, 12:25


AKTUELL

Von frühen Radsport-Größen und fixen Straßenbahnern
100 Jahre Blitzdorf / Themenabend im Stadtarchiv am 23. Februar

Waren es nun die Straßenbahner mit ihrem Blitz-Zeichen an der
Uniform oder doch die blitzartigen Hausbauten im Bereich
zwischen Warendorfer Straße und Schifffahrter Damm, die zum
einprägsamen Namen Blitzdorf geführt haben? Genaue Beweise für
die eine oder andere Begründung lassen sich wohl nicht mehr
finden.

Aber viele Bewohner kennen noch die Geschichten aus den frühen
Jahren dieses Wohngebietes in Münsters Osten, das in diesem
Jahr seinen 100. Geburtstag feiert. Mit dem Leben und den
Geschichten im Flüsseviertel, wie Blitzdorf heute genannt wird,
hat sich der dort lebende Prof. Dr. Wolfgang Gernert intensiv
beschäftigt und in langen Gesprächen mit Nachbarn und
Alt-Blitzdorfern Spannendes zusammengetragen: Geschichten vom
Pulverschuppen und dem Straßenbahndepot, von der Wirtschaft und
Pferdestation Hülsbömer und den legendären Festen im Viertel.
In den 1950er Jahren gründeten sich Sparclubs, die
unvergessliche Feste für Jung und Alt organisierten.

Schnell wie der Blitz waren auch die Größen des noch jungen
Radsports Anfang des 20. Jahrhunderts. Dort, wo heute auf der
Emsstraße Autos fahren und parken, befand sich von 1898 bis
1936 eine 400 Meter lange Zementbahn, die fast alle
Radsportgrößen der damaligen Zeit kannten. Die legendäre
Radrennbahn mit internationalen Rennen war ein wahrer Magnet
für Münsters Bevölkerung. Heute erinnert nur noch die
Gaststätte "Zur Sportbahn" an diese Glanzzeit des Stadtviertels.

Beim nächsten Themenabend am Donnerstag, 23. Februar, um 18 Uhr
im Stadtarchiv wird Wolfgang Gernert über all das berichten und
dabei auch seine umfangreiche Sammlung von Fotos aus Blitzdorf
damals und heute zeigen. Das Stadtarchiv zeigt passend zum
Thema originale Dokumente aus seinen Beständen.


INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel.: 02 51/4 92-47 01
Fax: 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv(at)stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 20 11:03:09 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 20 Feb 2012 11:03:09 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Das "Lautdenkmal reichsdeutscher Mundarten",
Muenster, 22.02.2012
Message-ID: 4F42286D020000D600005DC8@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.02.2012, 12:28


AKTUELL

Vortrag: Das "Lautdenkmal reichsdeutscher Mundarten"
Ansätze zur Hebung eines dialektologischen Schatzes

Am 20. April 1937 wurde Adolf Hitler ein besonderes
Geburtstagsgeschenk überreicht: ein mannshoher Schrank, der 300
Schallplattenaufnahmen der deutschen Dialekte und einen
Plattenspieler beherbergte.

Das sogenannte "Lautdenkmal reichsdeutscher Mundarten" ist das
Ergebnis einer umfangreichen dialektologischen Erhebung in
allen Regionen des Reichs. "Die Aufnahmen, die der deutsche
Beamtenbund Hitler schenkte, wurden damals instrumentalisiert
und sollten die 'seelische Beschaffenheit' und
'Aufbruchstimmung' Deutschlands zeigen. Wegen dieser
Instrumentalisierung der Sammlung traute sich die Forschung
nach dem Krieg nicht an sie heran. Heute stellt sich die Frage,
wie man diese ersten flächendeckend erhobenen Dialektaufnahmen
wissenschaftlich nutzen kann und darf. Auf jeden Fall bieten
sie einen Blick in die Vergangenheit der deutschen Mundarten",
so Dr. Markus Denkler, Geschäftsführer der Kommission für
Mundart- und Namenforschung beim Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL).

Auf Einladung der Kommission hält Dr. Christoph Purschke vom
Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas in Marburg am Mittwoch,
22. Februar, um 20 Uhr in der Villa ten Hompel einen Vortrag
über das "Lautdenkmal". Purschke hat sich intensiv mit den
ebenso spannenden wie schwierigen Aufnahmen beschäftigt und
wird sich in seinem Vortrag auf drei Aspekte konzentrieren:
ihre Entstehung, ihre wissenschaftliche Bedeutung für die
heutige Regionalsprachenforschung sowie Möglichkeiten und
Schwierigkeiten einer kritischen Edition des Materials.


INFO

Interessierte sind herzlich eingeladen, an der kostenlosen
Veranstaltung teilzunehmen.

Zeit:
22. Februar 2012 um 20 Uhr

Ort:
Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 21 10:30:41 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Feb 2012 10:30:41 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Holocaust nach vier Generationen, Bielefeld,
29.02.2012
Message-ID: 4F437251020000D600005DFA@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 18.02.2012, 08:04


AKTUELL

Holocaust nach vier Generationen

Einen Vortrag über Geschichtsbeziehungen in der
Migrationsgesellschaft vier Generationen nach dem Holocaust
hält Professor Dr. Astrid Messerschmidt am Mittwoch, 29.
Februar. Die Professorin für Interkulturelle Pädagogik und
lebenslange Bildung referiert um 19 Uhr im Murnau-Saal der
Volkshochschule, Ravensberger Park 1.

Neben Generationsverhältnissen und migrationsgesellschaftlichen
Dynamiken im Umgang mit Erinnerungen stellt sie Positionen aus
der historisch-politischen Bildungsarbeit zur Diskussion. Vier
Generationen nach 1945 verändert sich das Verhältnis zur
Erinnerung an die NS-Verbrechen. Geschichtsvermittlung ist von
vielen als moralisierend und belehrend erlebt worden und wird
deshalb abgewehrt.

Wer nach 1990 in der Bundesrepublik sozialisiert worden ist,
hat die Erinnerung an die NS-Verbrechen als etwas Etabliertes
wahrgenommen. Was das Erinnern an den Holocaust heute für eine
kritische Auseinandersetzung bedeutet, diskutiert die
Referentin genauso wie die vielfältigen Anknüpfungspunkte an
Erinnerung und Aufarbeitung jenseits nationaler Identitäten.
Die Veranstaltung ist entgeltfrei.


INFO

Volkshochschule Bielefeld
Ravensberger Park 1
33607 Bielefeld
Tel.: 0521 51-0
Fax: 0521 51-3431
E-Mail: volkshochschule at bielefeld.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 21 10:37:52 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Feb 2012 10:37:52 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kurt Kuhle: "Aufschwung West - Heiteres und Ernstes
von 1945-1955", Oer-Erkenschwick, 24.02.2012
Message-ID: 4F437400020000D600005E06@cl2x-sd2-vs>

Von: "Jochen Röttger"
Datum: 20.02.2012, 12:01


AKTUELL

Kurt Kuhle: "Aufschwung West - Heiteres und Ernstes von
1945-1955"

Basierend auf seinem Roman "Die Sollerfüller - Aufschwung West
1945-1955" schildert Kurt Kuhle die letzten Kriegstage und die
Zeit des Wiederaufbaus am Nordrand des Ruhrgebiets. Mit viel
Humor und Sachverstand entwirft er dabei ein Bild vom
bäuerlichen Leben der Nachkriegszeit und dem Leben der
Bergleute Über- und Untertage in den 1950er Jahren. Ernst und
Humor stehen gleichberechtigt gegenüber, wenn der ehemalige
Bergmann vom Alltag der Kumpel berichtet und seinen Zuhörern
Arbeit, Sprache und Leben der Bergleute nahe bringt. Die
Technik bleibt bei seinem Vortrag jedoch außen vor.

Das Wissen der Technik ist jedoch vorhanden. Wie damals in den
Bergarbeiter-Dynastien üblich, auch sein Vater war Bergmann,
war der 1928 in Oberhausen geborene Kurt Kuhle sieben Jahre
Bergmann auf dem Bergwerk Prosper in Bottrop mit Ausbildung zum
Steiger. Ab 1955 arbeitete er für zehn Jahre im kolumbianischen
Bergbau, der sich gänzlich von dem in Deutschland gelerntem
Handwerk unterschied. Nach der Rückkehr nahm er 1965 dann ein
Pädagogikstudium auf, das er mit Erfolg absolvierte und
anschließend 23 Jahre als Lehrer in Ahaus tätig wurde.

Eingeladen zu diesem Vortrag am Freitag, den 24. Februar 2012
um 19:30 Uhr sind alle Interessierten, eine Mitgliedschaft ist
nicht erforderlich. Dank der Ünterstützung der Volksbank findet
der Vortrag in den Räumen der Volksbank Oer-Erkenschwick,
Stimbergstraße 113 (Seiteneingang in der Goethestraße) statt.
Der Eintritt ist frei.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Kurt Kuhle: "Aufschwung West - Heiteres und Ernstes
von 1945-1955"

Datum: Freitag, 24. Februar 2012, 19:30 Uhr
Volksbank Oer-Erkenschwick
Stimbergstraße 113 (Seiteneingang Goethestraße)
45739 Oer-Erkenschwick

Kontakt:
Jochen Röttger
Verein für Orts- und Heimatkunde e.V. Oer-Erkenschwick
E-Mail: jochen.roettger at heimatverein-oe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 21 10:47:40 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Feb 2012 10:47:40 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Familie und Firma unter einem Dach: Dauerausstellung
in der Villa Beermann, Lage, ab 19.02.2012
Message-ID: 4F43764C020000D600005E0B@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 16.02.2012, 13:01


AUSSTELLUNG

Familie und Firma unter einem Dach
LWL-Ziegeleimuseum eröffnet Dauerausstellung in der Villa
Beermann

70 Jahre lang produzierte die Ziegelei Beermann in der kleinen
Ortschaft Sylbach bei Lage (Kreis Lippe) Ziegel für die Region.
Millionen der roten Backsteine wurden im Ringofen der Fabrik
gebrannt. Wie das funktioniert, macht der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) seit zehn Jahren in seinem
Industriemuseum anschaulich. Ab kommenden Sonntag, 19. Februar,
lernen Besucher auch die Familien- und Firmengeschichte näher
kennen. In fünf Räumen im Erdgeschoss der ehemaligen Villa des
Gründers Gustav Beermann zeigt die neue Dauerausstellung, wie
die Familie lebte und arbeitete, welchen Belastungen die
Belegschaft bei ihrer täglichen Arbeit ausgesetzt war und warum
die Ziegelei nach 90 erfolgreichen Jahren ihren Betrieb
einstellen musste.

Die ehemalige Firmenvilla wurde 1922 an Stelle eines
Pferdestalls errichtet. Dort wohnte zunächst der
Ziegeleibesitzer mit seiner Ehefrau Emilie und den fünf
Kindern. Später zogen auch die beiden Söhne und Nachfolger
Gustav Beermanns, Friedel und Erich, mit ihren Familien in das
Haus ein. Zuletzt lebte nur noch Enkel Lothar Beermann in dem
Gebäude. Als dieser 2003 verstarb, kaufte der
Landschaftsverband das Gebäude. "Bei der anschließenden
Sanierung stand der Erhalt von möglichst vielen historischen
Spuren im Vordergrund", so LWL-Museumsleiter Willi Kulke.
Gleichzeitig galt es, im Erdgeschoss und im Obergeschoss
moderne Ausstellungsräume zu schaffen.

Willi Kulke: "Angesichts der knappen Mittel war es ein
besonderer Glücksfall, mit der Euwatec einen
Beschäftigungsträger als Partner für dieses Projekt zu gewinnen,
der hier fünf Jahre lang Wiedereingliederungsmaßnahmen
durchführte und dabei das Gebäude von außen und innen sehr
behutsam restaurierte. Das Projekt wäre allerdings auch nicht
ohne die finanzielle Unterstützung des Fördervereins des
Ziegeleimuseums möglich gewesen."

Die Familie Beermann
Gustav Beermann gründete 1909 zusammen mit dem Sylbacher
Bauunternehmer Friedrich Bobe die Ziegelei. Gemeinsam
investierten sie in den Bau eines Ringofens. Wie viele andere
lippische Ziegeleibesitzer betrieb auch Gustav Beermann mit
seiner Frau Emilie Ruthe zusätzlich einen landwirtschaftlichen
Betrieb. Dafür bearbeiteten sie die Flächen, die nicht zur
Tonausbeute benötigt wurden. Die Söhne Friedel und Erich
Beermann übernahmen Anfang der 1960er Jahre die Ziegelei von
ihrem Vater. Die Villa blieb Zentrum des Familienclans. Während
Gustav und Emilie im Untergeschoss der Firmenvilla wohnten,
lebte Erich zusammen mit seiner Frau Hildegard und Sohn Lothar
im Obergeschoss. Friedel wohnte mit seiner Frau Waltraud unweit
des Elternhauses. In der Ausstellung erfahren Besucher an
sieben Hörstationen und auf vielen Bildern und Dokumenten, wie
die Familie lebte und arbeitete.

Die Belegschaft der Ziegelei
Die Arbeit in der Ziegelei war eine Saisonbeschäftigung. Im
Frühjahr begannen einige wenige Beschäftigte mit der Arbeit in
der Tongrube. Erst Ende März wurden tatsächlich Ziegel
gestrichen. Die Beschäftigung erreichte im Spätsommer ihren
Höhepunkt. Ab November arbeiteten nur noch wenige Männer in der
Ziegelei. Sie setzten die getrockneten Steine im Ofen ein,
arbeiteten als Brenner auf dem Ringofen oder holten die
fertigen Steine aus dem Ringofen. Ab Ende November wurden alle
Maschinen gereinigt, repariert und überholt. "Die Zahl der
Beschäftigten war im Laufe der Firmengeschichte starken
Schwankungen unterworfen. Deutliche Kürzungen ergaben sich
durch die Umstellung auf den Maschinenbetrieb 1922 und durch
die Anschaffung des Eimerkettenbaggers, der die Arbeit in der
Tongrube mechanisierte", erklärt der LWL-Museumsleiter. In der
Ausstellung können die Besucher erstmals zwei
Belegschaftsbilder aus den Jahren 1912 und 1914 sehen, die dem
Museum erst im letzten Jahr von Nachkommen des ehemaligen
Buchhalters der Ziegelei geschenkt wurden. Ehemalige
Belegschaftsmitglieder berichten an zwei Hörstationen in der
Ausstellung über das Leben und Arbeiten in der Ziegelei
Beermann.

Ziegeleien in der Region
Die Ziegelei Beermann war eine typische Ziegelei, wie es sie zu
Dutzenden in der Region gab. 1979, als sich der Betrieb nicht
mehr rentierte, schloss die Firma. Nur wenige große Betriebe
blieben bis heute erhalten. Dafür erinnern Straßennamen oder
die landschaftlichen Veränderungen wie Kuhlen, Teiche und
Deponien an den einst so bedeutenden Wirtschaftszweig. In der
Ausstellung sehen die Besucher in einer Bildershow viele
einmalige und noch nie gezeigte Bilder der Ziegeleien, der
Belegschaften und der Arbeitsplätze in den letzten über 100
Jahren.


INFO

LWL-Industriemuseum - Ziegeleimuseum Lage
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Sprikernheide 77
32791 Lage





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 21 10:50:26 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Feb 2012 10:50:26 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Innovatives Literaturmuseum: Arbeit der
LWL-Literaturkommission gewuerdigt
Message-ID: 4F4376F2020000D600005E10@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 17.02.2012, 14:25


AKTUELL

Innovatives Literaturmuseum
Arbeit der LWL-Literaturkommission gewürdigt

Die Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gedenkstätten und Museen
in Berlin verleiht ihren Preis für innovative Museumsarbeit in
diesem Jahr an das Museum für Westfälische Literatur in
Oelde-Stromberg, das in enger Kooperation mit der
Literaturkommission für Westfalen beim Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) geführt wird. In der Begründung heißt es,
das Museum habe sich durch "außergewöhnliche
Ausstellungsprojekte wie zum Beispiel 'Stadt.Land. Pop',
'Flammende Herzen', 'august stramm: texte' oder 'Ich schreibe,
weil?' einen hervorragenden Namen" in der deutschen
Museumslandschaft gemacht. Hervorgehoben wird die
"außergewöhnliche Inszenierung literarischer Themen", die
"Kriterien, die an ein zeitgemäßes Museum gestellt werden
(Erlebnis, Interaktion, Unmittelbarkeit, Berücksichtigung
schriftstellerischer Schaffensprozesse, Einbeziehung von
O-Texten und O-Tönen sowie Bildquellen) auf eine eigene
herausragende Art und Weise" umgesetzt habe: "Kaum eine
Einrichtung hat so kohärent und nachhaltig historische wie
Gegenwartsliteratur an ein breites Publikum vermittelt", so das
ALG-Fachgremium weiter.

Das Museum für Westfälische Literatur entstand 2001 auf
Anregung der LWL-Literaturkommission auf dem Kulturgut Haus
Nottbeck. "Das Museum bietet eine hervorragende Bühne für viele
unserer Aktivitäten", erläutert Museumleiter Prof. Dr. Walter
Gödden, der damals die Idee zu dem Museum hatte und für
Veranstaltungs- und Literaturprogramm verantwortlich zeichnet.
Jährlich wird das Kulturgut von ca. 24.000 Interessierten
besucht. Eigentümer des Anwesens ist der Kreis Warendorf, der
durch den Ausbau und Betrieb des Kulturguts ein Aushängeschild
für die westfälische Kulturarbeit geschaffen hat.

Neben der Dauerausstellung, die einen Querschnitt durch 600
Jahre westfälische Literaturgeschichte bietet, veranstaltet das
Museum jährlich etwa 20 Literaturveranstaltungen und zeigt
Ausstellungen, die überregional wahrgenommen werden. "Das
Museum bietet von jedem und für jeden etwas. Entsprechend
vielfältig ist das Angebot an Veranstaltungen", erläutert
Gödden. Hierzu gehören neben "seriösen" Autorenlesungen auch
Poetry Slam, Performances, Comedy sowie Jazz- und
Lyrik-Konzerte. Auch die Pop-Musik- und Pop-Literatur spielen
eine Rolle. "In dieser Richtung gingen, was kaum jemand weiß,
von Westfalen viele wichtige Impulse aus." Besonders stolz ist
Gödden auf eine CD-Reihe mit künstlerischen Eigenproduktionen
sowie eine hauseigene Lesebuch- und Lyrikreihe. Mit
http://www.hausblog-nottbeck verfügt das Museum sogar über ein
eigenes Internet-Magazin.

Der Hartmut-Vogel-Preis der Berliner AG, die 220
Literaturgesellschaften und Museen betreut, ist mit 5.000 Euro
dotiert. Er wird im September 2012 in Göttingen verliehen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 22 11:26:04 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 22 Feb 2012 11:26:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Das sozialdemokratische Jahrzehnt. Von der
Reformeuphorie bis zur Neuen Unuebersichtlichkeit. Die SPD 1969-1982, Bochum,
23.02.2012
Message-ID: 4F44D0CC020000D600005E44@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thea Struchtemeier"
Datum: 21.02.2012, 14:13


AKTUELL

Das sozialdemokratische Jahrzehnt
Von der Reformeuphorie zur Neuen Unübersichtlichkeit

Prominent besetztes Podium diskutiert mit Bernd Faulenbach im
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets

Das Vorstandsmitglied des Instituts für soziale Bewegungen an
der RUB, Prof. Dr.Bernd Faulenbach, wird im Rahmen einer
prominent besetzten Diskussionsrunde sein neues Buch "Das
sozialdemokratische Jahrzehnt. Von der Reformeuphorie bis zur
Neuen Unübersichtlichkeit. Die SPD 1969-1982" diskutieren. Alle
Interessierten sind herzlich eingeladen.

TERMIN
Donnerstag, 23. Februar 2012, Beginn: 18.00 h
im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Clemensstraße 17-19,
44789 Bochum

Gesprächspartner
Nach der Buchvorstellung durch Prof. Dr. Stefan Berger diskutieren
mit Bernd Faulenbach:
Prof. Dr. Günter Brakelmann
Dr. Ulrich Heinemann
Prof. Dr. Christoph Zöpel

Hintergrund
Eines der herausragenden Jahrzehnte der Bonner Republik war die
Zeit Willy Brandts und Helmut Schmidts, die Zeit des großen
Aufbruchs und des Protestes, der Neuen Ostpolitik und der
Nachrüstungsdebatten, des Wohlfahrtstaates und der
weltwirtschaftlichen Turbulenzen, der inneren Reformen, der
alternativen Herausforderungen und auch des Terrorismus. Bernd
Faulenbach bilanziert diese Zeit in seinem neuesten Buch, die
bis in die heutige Gegenwart nachwirkt. Das Buch ist im Bonner
Dietz-Verlag erschienen und kann im Anschluss an die
Präsentation erworben werden.

Vita
Nach dem Studium der Geschichtswissenschaft, Germanistik,
Politikwissenschaft, Philosophie und Pädagogik, dem
Staatsexamen fürs höhere Lehramt und der Promotion übte
Faulenbach (Jahrgang 1943) eine Lehrtätigkeit an der
Fachhochschule Dortmund aus; anschließend war er Assistent und
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum.
Ab 1981 war Faulenbach Wissenschaftlicher Mitarbeiter am
Forschungsinstitut für Arbeiterbildung (FIAB), später
stellvertretender Institutsdirektor und ab 1993
Honorarprofessor an der RUB. Schwerpunkt seiner universitären
Lehrtätigkeit ist die Geschichte der Weimarer Republik, der
NS-Zeit, der Bundesrepublik und DDR. Seit 1989 ist Faulenbach
Vorsitzender der Historischen Kommission beim
SPD-Parteivorstand und seit 1998 stellvertretender Vorsitzender
der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Zudem ist
er Vertrauensdozent der Friedrich-Ebert-Stiftung sowie
stellvertretender Vorsitzender des Vereins Gegen Vergessen -
Für Demokratie.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Podiumsdiskussion und Buchpräsentation mit
Prof. Dr. Bernd Faulenbach
Datum: 23. Februar 2012
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstraße 17-19
44789 Bochum

Kontakt:
PD Dr. Hans-Christoph Seidel
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstraße 17-19
44789 Bochum
Tel.: +49/234 /32-22587
E-Mail: christoph.seidel at rub.de
URL: www.isb.rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 22 11:30:02 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 22 Feb 2012 11:30:02 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Insignie des Buergermeisters geht nach Muenster
Message-ID: 4F44D1BA020000D600005E48@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 21.02.2012, 12:16


AKTUELL

Insignie des Bürgermeisters geht nach Münster

Der Lippstädter Bürgermeisterstab, um 1500, Silber, getrieben,
gegossen und emailliert, teilvergoldet, Länge 107 cm ist
derzeit nur noch papierenes Abbild. Das bedeutende
Ausstellungsstück ist aber keineswegs Makulatur, also wertlos
gewordenes bedrucktes Papier, und wurde auch nicht aus dem
Bestand des Stadtmuseums aussortiert. Vielmehr ist das Exponat
zurzeit Leihgabe an das LWL-Landesmuseum für Kunst- und
Kulturgeschichte.

Da der Bürgermeisterstab, der sich normalerweise in der
stadtgeschichtlichen Abteilung im 1. Obergeschoss des Museums
befindet, von einer international tätigen Kunstspedition sicher
in einer Klimakiste verpackt in das Landesmuseum transportiert
wurde, erinnert in Lippstadt zurzeit nur eine maßstabsgerechte
Fotographie in seiner Vitrine an das kostbare Stück aus dem
Bestand des Museums.

Das LWL-Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte in Münster
am Domplatz zeigt den Lippstädter Bürgermeisterstab im Rahmen
der Ausstellung "Goldene Pracht. Mittelalterliche Schatzkunst
in Westfalen", die vom 26. Februar bis 28. Mai präsentiert wird.

Museumsdirektor Dr. Hermann Arnold vom LWL-Landesmuseum Münster
betont in seinem Ausstellungskonzept die Wichtigkeit des
Exponates aus Lippstadt und erläutert, dass in der
mittelalterlichen Vorstellung jede Stadt als "Heilige Stadt"
nach Abbild des Heiligen Jerusalem galt und das
Selbstverständnis der Bürgerschaft dem einer Sakralgemeinde
entsprach.

Der Bürgermeisterstab verdeutliche als Investitursymbol und
Zeichen der Herrschaftsausübung das Selbstverständnis
städtischer Eliten und veranschauliche die Legitimation
städtischer Selbstständigkeit gegenüber adeliger und
kirchlicher Herrschaft. Nicht nur im sakralen Bereich, sondern
auch am zentralen politischen Ort, dem Rathaus, wurden
Goldschmiedearbeiten als zeremonielle Legitimations- und
Würdezeichen eingesetzt, die Rang und Funktion des Rates
betonten.

Der Bürgermeiststab verbildliche mehrere Aspekte, wie die
Ratsherrschaft als Macht auf Zeit oder die Rollenverteilung im
eigentlich gleichberechtigten Ratsherrenkolleg.

Zur Einsetzung des neuen Rates wurde dem worthaltenden
Bürgermeister zum Zeichen seiner Würde und seiner richterlichen
Befugnis ein Bürgermeisterstab überreicht.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 22 11:33:46 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 22 Feb 2012 11:33:46 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Christoph_Kle=C3=9Fmann_erhaelt_den_4?=
=?utf-8?q?=2E_Bochumer_Historikerpreis?=
Message-ID: 4F44D29A020000D600005E4C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 04.03.2008, 07:32
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Christoph Kleßmann erhält den 4. Bochumer Historikerpreis
Auszeichnung für ein herausragendes wissenschaftliches
Lebenswerk auf dem Gebiet der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
des Industriezeitalters Festakt zur Preisverleihung am 30. März
2012 im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets

Mit Prof. Dr. Christoph Kleßmann wird einer der profiliertesten
deutschen Sozial- und Zeithistoriker der letzten 40 Jahre mit
dem Bochumer Historikerpreis ausgezeichnet. Kleßmann war
Gründungsdirektor des Zentrums für Zeithistorische Forschung in
Potsdam, das er zu einer der produktivsten zeitgeschichtlichen
Forschungsstätten in Europa ausbaute.Wissenschaftlich gilt sein
Hauptinteresse der Beziehungsgeschichte der beiden deutschen
Staaten, als deren bester Kenner er gilt.

Der mit 25.000 ? dotierte Bochumer Historikerpreis wird
gemeinschaftlich von der Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets,
der Stadt Bochum, der Ruhr-Universität Bochum und der Stiftung
der Sparkasse Bochum unter der Schirmherrschaft der
Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen.
Seit 2002, in dreijährigem Rhythmus vergeben, stellt er neben
seinem Münchner Namensvetter den bedeutendsten Forschungspreis
für Historiker in der Bundesrepublik dar. Ausgezeichnet wird
ein herausragendes Lebenswerk von Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Sozial- und
Wirtschaftsgeschichte des Industriezeitalters. Die ersten drei
Preisträger waren Lutz Niethammer, Jürgen Kocka und Eric
Hobsbawm.

Der 1938 in Bielefeld geborene Christoph Kleßmann studierte in
Göttingen, München und Tübingen. 1969 promovierte er an der
Ruhr-Universität Bochum mit einer Untersuchung zur
nationalsozialistischen Kulturpolitik und zur polnischen
Widerstandsbewegung im Generalgouvernement. Seine ebenfalls in
Bochum entstandene, 1978 publizierte Habilitationsschrift über
die Geschichte der polnischen Bergarbeiter im Ruhrgebiet zählt
zu den Klassikern der Sozialgeschichtsschreibung dieser Zeit
und steht noch heute im Rang eines Standardwerks. 1976 nahm
Christoph Kleßmann einen Ruf der Universität Bielefeld an und
etablierte sich hier als der führende Vertreter der
deutsch-deutschen Zeitgeschichte nach 1945. Seine beiden Bücher
über "Die doppelte Staatsgründung" und "Zwei Staaten, eine
Nation" zur gesamtdeutschen Geschichte zwischen 1945 und 1970
wirkten bahnbrechend und fanden in zahlreichen Auflagen durch
die Bundeszentrale für politische Bildung vertrieben eine weit
über die akademische Fachwelt hinausgehende Verbreitung. 1993
wechselte Christoph Kleßmann an die neu gegründete Universität
Potsdam, an der er bald die geschäftsführende Leitung des
ebenfalls neu gegründeten Zentrums für Zeithistorische
Forschung übernahm, das sich unter seiner Führung zu einem
international hoch renommierten Forschungszentrum entwickelte.
Nach seiner Emeritierung 2004 publizierte Christoph Kleßmann
eine viel gelobte Arbeitergeschichte der DDR bis 1971. Große
Bedeutung besaß er zudem im wissenschaftspolitischen Bereich,
insbesondere als integerer Initiator und Moderator
deutsch-deutscher Historikerkontakte, der dann in der Wende-
und Nachwendezeit viel zum deutsch-deutschen Zusammenwachsen im
Wissenschaftsbereich beitrug. Sein besonderes Engagement galt
und gilt aber auch dem deutsch-polnischen Verhältnis in der
Geschichtswissenschaft und darüber hinaus. Dafür erhielt
Christoph Kleßmann 2009 das Verdienstkreuz am Band des
Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und wurde 2010
als auswärtiges Mitglied in die Polnische Akademie der
Wissenschaften aufgenommen.

Der vierte Bochumer Historikerpreis wird Christoph Kleßmann *am
30. März 2012* im Rahmen eines Festaktes im Haus der Geschichte
des Ruhrgebiets in Bochum verliehen. Die Laudatio auf den
Preisträger hält die stellvertretende Direktorin der
Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Frau Prof. Dr.
Dorothee Wierling. Christoph Kleßmanns Preisrede handelt über
"Das geteilte Deutschland und die "Westarbeit" der DDR im
Ruhrgebiet".


INFO

Thea A.Struchtemeier, Dipl.Soz.Wiss.
Institut für soziale Bewegungen
Zentralinstitut der Ruhr-Universität im
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Clemensstraße 17-19
D-44789 Bochum

Tel.: +49/234/32-28768
URL: http://www.isb.rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 23 10:23:29 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 23 Feb 2012 10:23:29 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Einzigartiger Silberschild ist wieder zu Hause
Message-ID: 4F4613A1020000D600005E9E@cl2x-sd2-vs>

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 22.02.2012, 14:08


AKTUELL

Einzigartiger Silberschild ist wieder zu Hause

In seiner Vitrine kommt er vor der roten Wand im Raum 25 der
Dauerausstellung in den Museen des Märkischen Kreises auf der
Burg Altena gut zur Geltung. Von den Deckenspots ins rechte
Licht gerückt hat der 4,5 Kilogramm schwere und 60.000 Euro
teure Silberschild einen würdigen Platz gefunden. Landrat
Thomas Gemke und Bernd Falz, Vorsitzender der Freunde der Burg
Altena, enthüllten das viele Jahrzehnte lang verschollene
Kleinod am Dienstag, 21. Februar 2012, sichtlich zufrieden und
ein wenig stolz, dieses Schmuckstück ab sofort der
Öffentlichkeit präsentieren zu können.

Den Silberschild ließ die Belegschaft von Basse & Selve ihrem
Firmenchef Gustav Selve 1897 zu dessen Silberhochzeit in der
renommierten Silberschmiede Lazarus Posen Witwe anfertigen.
Jetzt kehrte diese 67 Zentimeter hohe und 46 Zentimeter breite
?blaue Mauritius der Industriekultur? zurück und wird dauerhaft
in den Museen der Burg Altena gezeigt. ?Von der blauen
Mauritius gibt es mehrere, diesen Schild nur einmal?, so
Museumsleiter Stephan Sensen bei der öffentlichen Präsentation.

Mit großzügiger Unterstützung des Ministeriums für Familie,
Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
und der Freunde der Burg Altena gelang es, dieses wertvolle
Objekt für 60.000 Euro vom Kunsthandel Bona in Blankenburg im
Harz zu erwerben. Zuvor hatte es sich mehr als 30 Jahre lang im
Besitz eines privaten Sammlers befunden. Auch die Vorbesitzer
Marie Luise und Roberto Bona vom Kunsthandel Bona zeigten sich
zufrieden darüber, dass der Silberschild jetzt quasi wieder in
seine märkische Heimat zurückgekehrt ist und einen würdigen
Platz in der Dauerausstellung auf der Burg Altena gefunden hat.

Der reich verzierte Schild ist ein in sich geschlossenes
Meisterwerk des Historismus und aufwendig gearbeitet. Er wurde
gegossen, getrieben, gewunden, in verschiedenen Techniken
nachgearbeitet und teilweise vergoldet. Der Silberschild
zitiert barocke Stilelemente und zeigt neben den von zwei
Putten präsentierten Jubiläumsdaten, den Eheringen, einer
Widmung, dem Spruch ?Treue um Treue? und aufgesetzten Blättern
auch Motive aus der Produktion und Handelstätigkeit des
Konzerns: Handelsschiff, Anker, Hermesstab, Kontorbuch, Fabrik,
Zahnrad, Gießvorgang, Welle, das Walzen eines Blechs, Hammer
und Zange.

Gustav Selve (1842-1909) war vor dem Ersten Weltkrieg einer der
bedeutendsten Industriellen Deutschlands. Sein
metallverarbeitender Konzern Basse & Selve beschäftigte bis zu
3.500 Mitarbeiter. Ähnlich wie Krupp führte Selve früh
betriebliche Sozialleistungen für seine Belegschaft ein und
gilt als einer der Wegbereiter des Sozialversicherungswesens.
Seine Mitarbeiter verehrten ihn sehr und zeigten dies unter
anderem mit dem prunkvollen Silberschild. Nach dem Tode Selves
stifteten sie auch das Gustav-Selve-Denkmal in Altena.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 23 10:24:48 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 23 Feb 2012 10:24:48 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kurt Kuhle: "Aufschwung West - Heiteres und Ernstes
von 1945-1955" entfaellt
Message-ID: 4F4613F0020000D600005EA3@cl2x-sd2-vs>

Von: "Jochen Röttger"
Datum: 23.02.2012, 07:00


AKTUELL

Aufgrund einer Erkrankung des Referenten muss die für Freitag,
24. Februar 2012 in Oer-Erkenschwick angekündigte Veranstaltung

Kurt Kuhle: "Aufschwung West - Heiteres und Ernstes von
1945-1955"

leider entfallen.


INFO

Kontakt:
Jochen Röttger
Verein für Orts- und Heimatkunde e.V. Oer-Erkenschwick
E-Mail: jochen.roettger at heimatverein-oe.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 23 10:27:20 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 23 Feb 2012 10:27:20 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Genealogie in Westfalen: Online-Angebot der WGGF neu
gestaltet
Message-ID: 4F461488020000D600005EA8@cl2x-sd2-vs>

Von: "Roland Linde"
Datum: 22.02.2012, 21:47


AKTUELL

Genealogie in Westfalen: Online-Angebot der WGGF neu gestaltet

Runderneuert präsentieren sich die Internetseiten der
Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung
(WGGF). Den Besucher erwarten eine übersichtlichere Struktur
und umfassend aktualisierte Inhalte. Vor allem die Orientierung
im vielgenutzten Münsterlandportal ist nun einfacher. Hier
finden Interessierte genealogische Informationen zu allen
älteren Kirchspielen im Oberstift Münster, Vest Recklinghausen
und den kleineren Territorien des Münsterlandes.

Die WGGF hat noch einiges vor: Das Angebot soll um die
Kirchspiele des südlichen und östlichen Westfalens erweitert
werden, außerdem sind Einführungen in die genealogischen
Quellen der frühneuzeitlichen Territorien, der Übergangszeit
1802-1815 und der Provinz Westfalen in Vorbereitung. In
Kooperation mit dem Portal "Westfälische Geschichte" werden
derzeit außerdem die älteren Jahrgänge der "Beiträge zur
westfälischen Familienforschung" digitalisert.


INFO

URL: www.westfalengen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 23 10:35:37 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 23 Feb 2012 10:35:37 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 100. Todestag von Heinrich Kaempchen (1847-1912),
Witten, 06.03.2012
Message-ID: 4F461679020000D600005EB2@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 23.02.2012, 09:45
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Dienstag, 6. März 2012, 19.00 Uhr

Zum 100. Todestag von Heinrich Kämpchen (1847-1912) lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe ein zu einer Hommage an den
Bergarbeiterdichter des Ruhrgebiets mit dem KünstlerDuo Sago
aus Essen, Hanneliese Palm (Fritz-Hüser-Institut, Dortmund) und
Ingrid Telsemeyer (LWL-Industriemuseum Dortmund).

Im heutigen Essen, in Altendorf an der Ruhr, geboren; in Linden
(heute Bochum) gelebt, gearbeitet, gedichtet und begraben:
Heinrich Kämpchen, ein Sohn des Ruhrgebiets, ein Bergmann und
Dichter, der sich bis zum Tod mit seinen Versen für die Rechte
und die Einigkeit unter den Bergleuten einsetzte.

Mehr als tausend Gedichte hat er hinterlassen: zur Heimat, zur
Bergarbeit und ihren Unglücken und Konflikten im 19. und
beginnenden 20. Jahrhundert, zum Alltag und vielen anderen
Themen der Zeit. Die Bergarbeiter kannten seine
"Bergarbeiterlieder" aus der "Bergarbeiter-Zeitung"; den
Bergwerksbesitzern und Ämtern war er auch bekannt, denn er
"huldigte" der Sozialdemokratie und war einer der gewählten
Zechendelegierten beim großen Bergarbeiterstreik von 1889.

4000 Menschen folgten im März 1912 dem Trauerzug vom Sterbehaus
zu seinem Grab auf dem katholischen Friedhof in Linden. An
seinem 100. Todestag am 6. März erinnert das
"LWL-Industriemuseum" (an seinem Standort Zeche Nachtigall in
Witten) zusammen mit dem "Fritz-Hüser-Institut für Literatur
und Kultur der Arbeitswelt", Dortmund an den Menschen Heinrich
Kämpchen und an sein vielfältiges Werk, das zum immateriellen
Erbe des Industriezeitalters gehört.

Wir folgen Kämpchens Spuren im Ruhrgebiet. Begleitend
rezitieren die Musiker und Schauspieler "Duo Sago" seine Verse
und präsentieren erstmals vertonte Gedichte des
Ruhrgebietspoeten, dessen Lieder zu Unrecht weitgehend in
Vergessenheit geraten sind. Die Veranstaltung wird umrahmt mit
Musik der Zeit und in der Pause gibt es ein kleines
gastronomisches Angebot.


INFO

Veranstaltungsort:
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Nachtigallstr. 35, Witten





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Feb 23 11:24:35 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 23 Feb 2012 11:24:35 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Jugendrat_diskutiert_Stra=C3=9Fenname?=
=?utf-8?q?n=3A_Mitglieder_nahmen_im_Workshop_belastete_Lebenslaeufe_unter?=
=?utf-8?q?_die_Lupe?=
Message-ID: 4F4621F3020000D600005EC0@cl2x-sd2-vs>

Von:"Stadt Münster"
Datum: 23.02.2012, 11:05


AKTUELL

Jugendrat diskutiert Straßennamen
Mitglieder nahmen im Workshop belastete Lebensläufe unter die
Lupe / Fokus auf Hindenburg

Sie vertieften sich in Chroniken und Lebensläufe, studierten
Textmaterialien und Fotografien, suchten den Austausch mit
Historikern und diskutierten vor vollgeschriebenen Stellwänden:
Überaus engagiert befassten sich Mitglieder des Jugendrates
einen Seminartag lang mit belasteten Straßennamen in Münster.
Im Mittelpunkt des spannenden Workshops in der Villa ten
Hompel: die mögliche Umbenennung des Hindenburgplatzes.

Welche Funktion erfüllen personenbezogene Straßennamen? Wer
sollte mit dieser Ehre bedacht werden? Auf Dauer, oder haben
nachfolgende Generationen das Recht neu zu entscheiden, wen sie
für würdig halten?

Nach diesem grundsätzlichen Einstieg näherten sich die
Jugendlichen der historischen Person Hindenburg über eine
Zeitleiste: Die Stationen Kaiserzeit, Erster Weltkrieg,
Versailler Vertrag, Weimarer Republik, die Ernennung Hitlers
zum Reichskanzler halfen bei der Einordnung Paul von
Hindenburgs (1847-1934) in die Geschichte. Fortgesetzt wurde
diese Arbeit mit Mitarbeitern der Villa ten Hompel an konkreten
Verhaltensbeispielen aus der langen Ära des einflussreichen
Politikers.

Die Mitglieder des Jugendrates Münster nutzten den Workshop
auch zur Diskussion mit den Wissenschaftlern Prof. Norbert
Schmitz und Prof. Rainer Pöppinghege. Nahezu zwei Stunden lang
brachten sich die Jugendlichen engagiert ein und beleuchteten
das Für und Wider einer Umbenennung von Münsters größtem Platz.
In seiner Sitzung am 23. Februar trifft der Jugendrat dazu
seine Entscheidung.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 24 10:17:43 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 24 Feb 2012 10:17:43 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Die Wandmalereien im Kreuzgang von Kloster Dalheim -
Bestand und Restaurierungskonzept, Paderborn, 28.02.2012
Message-ID: 4F4763C7020000D600005F14@cl2x-sd2-vs>

Von: "Marianne Witt-Stuhr" altertumsverein-paderborn.org>
Datum: 23.02.2012, 13:27


AKTUELL

Die Wandmalereien im Kreuzgang von Kloster Dalheim - Bestand
und Restaurierungskonzept

Am Dienstag, dem 28. Februar 2012, berichtet Dr. Helga
Fabritius (Wissenschaftliche Referentin im LWL-Landesmuseum für
Klosterkultur) im Rahmen der Vortragsreihe des Vereins für
Geschichte und Altertumskunde Westfalens um 19.30 Uhr über das
Restaurierungskonzept an den historischen Wandmalereien im
Kloster Dalheim.

Der Vortrag findet in der Theologischen Fakultät Paderborn
(Kamp 6, Hörsaal 2) statt.

Mit ihrem Kreuzgang schufen sich die Augustiner Chorherren in
Dalheim im 15. Jahrhundert ein architektonisches Abbild ihres
Paradieses auf Erden. Vierflügelig angelegt und mit reichen
Wandmalereien verziert, bildete er das Zentrum der
spätgotischen Klosteranlage. Doch die Säkularisation brachte
1803 das Ende: Das gesamte Kloster wurde aufgehoben, der
Kreuzgang stark beschädigt, sein südlicher Flügel sogar
komplett zerstört. Die Malerei in den restlichen
Gewölbebereichen überdauerte jedoch unter schützenden Tünchen
auch die Zeit nach der Säkularisierung des Klosters, in der der
Kreuzgang als Stallung genutzt wurde, erstaunlich gut.

Erst in den 1970er Jahren konnten die einzigartigen Malereien
wieder freigelegt werden. Jeder der Kreuzgangflügel hat ein
eigenes Erscheinungsbild: Die Gewölbe unterscheiden sich in den
Schmuckformen ebenso wie im Bildprogramm. Und doch fügen sie
sich heute - einerseits durch die Ergänzung des 1824 zerstörten
Gewölbes im südlichen Kreuzgangflügel, andererseits durch die
jüngst abgeschlossenen Restaurierungsarbeiten an der
Malsubstanz - wieder zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Die
Restaurierungsarbeiten an der Wandmalerei des Kreuzgangs wurden
notwendig, da dieser vom Umbau der Klosteranlage in ein
modernes Museum betroffen war. Der erste Bauabschnitt 2005-2007
umfasste zunächst West- und Gästeflügel. Daher wurde 2007 auch
die Wandmalerei des westlichen Kreuzgangflügels restauratorisch
bearbeitet. Gleichzeitig wurde ein Restaurierungskonzept für
die Malerei aller Kreuzgangflügel erstellt.

Die Notwendigkeit dieser umfassenden Maßnahme ergab sich durch
den zweiten Bauabschnitt (2008-2010), der die Sanierung und
Aufstockung des Süd-, Ost- und Nordflügels betraf. Der
Abschluss dieser Arbeiten bietet nun den Anlass, das angewandte
Restaurierungskonzept vorzustellen und den Gesamtbestand der
Dalheimer Kreuzgangmalereien zu analysieren und zu präsentieren.

Dr. Helga Fabritius ist wissenschaftliche Referentin der
Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
und ausgewiesene Fachfrau spätmittelalterlicher Wandmalerei.
Sie entwickelte 2006 die Spiegeltische als Präsentationsmittel
der Dalheimer Gewölbemalereien - sie sind in neu gestalteter
Form seit 2010 Teil der Dauerausstellung in Kloster Dalheim.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Die Wandmalereien im Kreuzgang von Kloster Dalheim -
Bestand und Restaurierungskonzept
Datum: 28.02.2012

Der Vortrag findet in der Theologischen Fakultät Paderborn
(Kamp 6, Hörsaal 2) statt.

Kontakt:
URL: http://www.altertumsverein-paderborn.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 24 10:23:29 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 24 Feb 2012 10:23:29 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Podiumsdiskussion: Eine Stadt in der Verantwortung
vor der Geschichte, Muenster, 29.02.2012
Message-ID: 4F476521020000D600005F19@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 24.02.2012, 09:54


AKTUELL

Eine Stadt in der Verantwortung vor der Geschichte
Podiumsdiskussion am Mittwoch, 29. Februar, im Rathausfestsaal

Wie steht es um die Verantwortung einer Stadtgesellschaft im
Umgang mit der Geschichte? Zeugt es von Selbstbewusstsein oder
von Überheblichkeit, wenn jede Generation diese Geschichte neu
bewertet? Und was sind die Konsequenzen: Müssen große Geister,
die nicht mehr zum Vorbild taugen, wirklich vom Schild gehoben
werden? Münster diskutiert das seit Monaten in allen Fassetten
am Beispiel von Straßennamen. Höhepunkt dürfte die
Podiumsdiskussion am Mittwoch, 29. Februar, um 18.30 Uhr im
Festsaal des Rathauses (Eingang Stadtweinhaus) werden.
Oberbürgermeister Markus Lewe lädt dazu die Bürgerinnen und
Bürger ein.

Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Gesellschaft werden
Position beziehen: Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger vom
Exzellenzcluster Religion und Politik der Universität, der
Münsters Renommee als Wissenschaftsstadt in den letzten Jahren
enorm befördert hat; Dr. Jörg Twenhöven als ehemaliger
Oberbürgermeister der Stadt; Sharon Fehr von der Jüdischen
Kultusgemeinde, der wie kaum ein anderer über Kontinuitäten und
Konsequenzen im Umgang mit Münsters Geschichte berichten kann.

Impulsreferate halten die Historiker Prof. Dr. Hans-Ulrich
Thamer (Uni Münster) und Prof. Dr. Alfons Kenkmann (Uni
Leipzig). Sie haben die vom Rat eingesetzte Kommission zum
Thema Straßennamen wissenschaftlich begleitet. Die Moderation
liegt bei Dr. Jasper von Altenbockum, der in der Redaktion der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung für Innenpolitik verantwortlich
ist.

Zur Einstimmung lohnt sich ein Besuch der Ausstellung "Ehre,
wem Ehre gebührt?!" in der Bürgerhalle des Rathauses (bis 16.
März; Di-Fr 10-17 Uhr, Sa/So 10-16 Uhr; sonntags 14 Uhr
öffentliche Führung). Anlässlich der Podiumsdiskussion ist die
Ausstellung am 29. Februar bis 18.30 Uhr geöffnet.


INFO

Ausführliche Informationen zum Thema Straßennamen enthält auch
eine eigens dafür geschaffene Homepage: URL:
www.muenster.de/stadt/strassennamen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 24 10:29:02 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 24 Feb 2012 10:29:02 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAUS=5D_Gro=C3=9Fe_Mittelalter-Ausstellung_?=
=?utf-8?q?=22Goldene_Pracht=22_eroeffnet_am_Wochenende=2C_Muenster=2C_26?=
=?utf-8?b?LjAyLi0yOC4wNS4yMDEy?=
Message-ID: 4F47666E020000D600005F1E@cl2x-sd2-vs>

Von: "Exzellenzcluster "Religion und Politik"" uni-muenster.de>
Datum: 23.02.2012, 13:17


AUSSTELLUNG

Goldschmiedekunst von internationalem Rang
Große Mittelalter-Ausstellung "Goldene Pracht" eröffnet am Wochenende
in
Münster

Kostbare Goldschmiedekunst von
internationalem Rang ist ab dem Wochenende in Münster in der
Ausstellung
"Goldene Pracht. Mittelalterliche Schatzkunst in Westfalen" (26.2. -
28.5.2012) zu sehen. Die Schau im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte und in der Domkammer der Kathedralkirche St. Paulus
präsentiert auf 1.500 Quadratmetern in zwölf Räumen mehr als 300
herausragende Exponate des 10. bis 16. Jahrhunderts, darunter 240
nationale
und internationale Leihgaben, wie die Veranstalter am Donnerstag
(23.2.)
ankündigten. Zu sehen sind prachtvolle Schreine und Kelche,
edelsteinbesetzte Kreuze und filigrane Schmuckstücke des Mittelalters.


Die Ausstellung "Goldene Pracht" führt in eine faszinierende Epoche
der
europäischen Geschichte, wie Historiker Prof. Dr. Gerd Althoff vom
Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Uni Münster sagte. "Sie
erzählt,
warum Kaiser und Bischöfe, Adlige und Bürger über Jahrhunderte
wertvollste
Werke aus Gold, Silber und Edelsteinen stifteten, deren Ästhetik bis
heute
in Bann schlägt." Die Schau wird am Samstagabend in der
Überwasserkirche
eröffnet. Es handelt sich um eine Kooperation des Bistums Münster, des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und des Exzellenzclusters.

"Westfalen glänzt"

"Die Ausstellung würdigt erstmals die Pracht westfälischer
Goldschmiedekunst, die lange im Verborgenen schlummerte. Diese Schätze
zu
heben und einem breiten Publikum nahe zu bringen, ist Ziel der drei
Kooperationspartner", unterstrich der Generalvikar des Bistums
Münster,
Norbert Kleyboldt. "Im Vergleich mit den internationalen Spitzenwerken
wird
sich dem Publikum das hohe Niveau der westfälischen Werke erschließen."


LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch betonte: "Unsere Kuratoren konnten
wertvolle Stücke wie den Marienschrein aus Tournai in Belgien, die
Thronende
Muttergottes aus Walcourt, den Sifridus-Kelch aus dem finnischen Borga
und
vergoldete Emailplatten aus dem British Museum als Leihgaben gewinnen.
Das
macht uns stolz und wir hoffen, viele Besucher in unsere Museen zu
locken."
Vom Kunstverstand der Westfalen zeugten Schätze wie der Cappenberger
Barbarossa-Kopf, das wohl erste Porträt des Mittelalters, das
Borghorster
Stiftskreuz und einzigartige Reliquienstatuetten aus dem Domschatz wie
die
der Heiligen Agnes. Kirsch: "Mit diesen Werken glänzt Westfalen."

Kulturstaatssekretär Prof. Klaus Schäfer sagte: "Die Ausstellung
,Goldene
Pracht? geht den Spuren einer hochrangigen Kunstgattung nach und
macht ein
bedeutendes Kapitel der europäischen Kulturgeschichte für ein breites
Publikum anschaulich. Sie trägt damit dazu bei, das
Geschichtsbewusstsein in
Nordrhein-Westfalen und die kulturelle Identität in Westfalen zu
stärken.
Das unterstützen wir gern. Außerdem freut uns, dass das Thema der
Ausstellung für Kinder und Jugendliche faszinierend ist und sich gut
für die
kulturelle Bildung eignet. Dieser Aspekt wird mit Landesmitteln
besonders
gefördert."

"Die Kunstschätze berichten uns von einer fremd gewordenen
christlichen
Frömmigkeit", erläuterte Historiker Althoff. "Als Gegenleistung für
wertvolle irdische Gaben erhofften sich die Menschen des Mittelalters
das
Seelenheil und dass Gott ihre Zeit im Fegefeuer verkürze." Das
kostbarste
Material, das Gold, sei gerade gut genug gewesen, um Gott und die
Heiligen
zu ehren. "Die Ausstellung wird komplexe Themen wie das
mittelalterliche
Stiftungswesen einer breiten Öffentlichkeit vermitteln. Das ist ein
wichtiges Ziel des Exzellenzclusters und der beiden Museen." Weitere
Leitthemen der Schau lauten Schreine und Kathedralen, die Symbolik der
Farbe
Gold, Prachtentfaltung und Reliquienkult, Goldschmiede und
Werkstätten,
Schatz und Schicksal.

Interdisziplinäres Projekt

Kennzeichen des Projektes ist die interdisziplinäre Herangehensweise:
"Durch
die Zusammenarbeit der Museen mit dem Exzellenzcluster ist es
gelungen,
kunsthistorische Blickwinkel mit historischen und theologischen
Perspektiven
zu vereinen", sagte der Direktor der Domkammer, Dr. Udo Grote. "So
verdeutlicht die Schau den künstlerischen Rang der Werke genauso wie
das
historische und soziale Umfeld, in dem sie entstanden. Mit den beiden
Ausstellungsorten LWL-Landesmuseum und Domkammer können wir mehr
Exponate
zeigen, als es an einem Standort der Fall gewesen wäre."

"Die Ausstellung bietet einen spannenden Rundgang durch zwölf Räume",
sagte
der Direktor des LWL-Landesmuseums Dr. Hermann Arnhold. "Er beginnt mit
der
Bedeutung der Farbe Gold, die Sinnbild für das Ewige und Göttliche war,
und
endet mit der vielschichtigen Bedeutung des Kirchenschatzes, der auch
immer
von Zerstörung bedroht war." Weitere Räume befassen sich mit den
frühen
Stiftungen im 10. bis 12. Jahrhundert, dem Goldschmiedezentrum
Osnabrück und
dem künstlerischem Austausch zwischen Malern, Bildhauern und
Goldschmieden
in Münster, dem Wettstreit um den Kirchen- und Stadtpatron Patroklus
in
Soest und einzigartigen silbernen Heiligenstatuetten der Gotik. "Die
Schau
verdeutlicht auch den liturgischen Gebrauch der Werke und lädt in die
Welt
der Goldschmiede ein." Deren seit Jahrhunderten unveränderte Arbeit ist
auch
in Workshops im Goldenen Pavillon auf dem Domplatz zu sehen.

Wichtige Produktionsstätten der Goldschmiedekunst in Westfalen waren
zunächst unter anderem die Bischofssitze Münster, Paderborn und
Osnabrück,
wie Dr. Petra Marx, Kuratorin im LWL-Landesmuseum, beim Rundgang
erläuterte.
Ab dem 13. Jahrhundert entstanden die Werke auch zunehmend in den
erblühenden Hansestädten Soest und Dortmund. "Der Beckumer
Prudentia-Schrein, in westfälischer Produktion entstanden, wird neben
dem
berühmten Marienschrein aus Tournai erstrahlen, der aus der Werkstatt
des
Goldschmieds Nikolaus von Verdun stammt, der auch wesentlich am
Dreikönigsschrein im Kölner Dom mitwirkte."

Die weltweit älteste Monstranz

"Die Ausstellung zeigt einerseits sakrale Stücke wie die weltweit
älteste
Monstranz aus der Abtei Herkenrode in Belgien, andererseits weltliche
Stücke
wie das einzigartige Ratssilber aus Osnabrück oder filigranen Schmuck
für
die städtische Kundschaft", so Marx. Bistums-Kurator Holger Kempkens
fügte
hinzu: "Viele Stücke holen wir erstmals aus dem Verborgenen. So werden
die
Apostelfiguren vom Hochaltar des münsterischen Doms nach Jahrzehnten
zum
ersten Mal aus der Nähe zu sehen sein. Andere Werke wie der
Sifridus-Kelch
aus dem finnischen Borga, der im 30-jährigen Krieg (1618-1648) aus dem
Osnabrücker Schatz verschwand, sind nur sehr selten in Deutschland zu
bewundern." Neben der Goldschmiedekunst präsentiert die Schau auch
Skulpturen, Tafelbilder, Buchmalerei, liturgische Gewänder und
Schriftstücke. Sie veranschaulichen den künstlerischen Rang, die
Symbolik
und die vielschichtige Bedeutung der Goldschmiedewerke.

Mittelalter als kulturelle Blütezeit Westfalens

Die Kuratoren konnten für die Ausstellung 240 Exponate aus Museen,
Bibliotheken und Kirchen in der Schweiz, in Frankreich, Belgien, den
Niederlanden, Großbritannien und Finnland zusammentragen. 220
Leihgaben
stammen aus Deutschland, etwa aus den Staatlichen Museen Preußischer
Kulturbesitz in Berlin (Kunstgewerbemuseum, Skulpturensammlung und
Museum
für Byzantinische Kunst) und dem Germanischen Nationalmuseum in
Nürnberg.
180 Ausstellungsstücke kommen aus westfälischen Kirchen, Klöstern,
Archiven
und Museen. Die Ausstellung schreibt ein Stück westfälischer Geschichte
neu,
wie Althoff erläuterte. "Das Spätmittelalter stellt sich hier nicht
als
Zeitalter des Niedergangs dar, sondern als kulturelle Blütezeit: Ein
selbstbewusstes Bürgertum stiftete aus tiefer Frömmigkeit hochwertige
Kreuze, Kelche oder Schreine. Einige Klischees über die Provinzialität
der
Westfalen lassen sich im Licht der ?Goldenen Pracht? über Bord
werfen."

Umfassendes Rahmenprogramm

Die Ausstellung wird während der gesamten Laufzeit durch ein
umfassendes
Rahmenprogramm aus Vorträgen, Filmen, Mitmach-Workshops für Kinder und
Erwachsene und dem Musikfestival "Musica Sacra" begleitet, so der
Leiter des
Ausstellungsprojektes, Dr. Olaf Siart. Finanziert wurde das Projekt
aus
Mitteln des Exzellenzclusters "Religion und Politik", des Bistums
Münster
und des LWL. Unterstützung erhielt es außerdem von der
LWL-Kulturstiftung,
der Kunststiftung NRW, dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend,
Kultur
und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kulturstiftung der
Westfälischen Provinzial Versicherung, der Kulturstiftung der Länder
und der
Ernst von Siemens Kunststiftung.

Die Verbindung von Forschung und Kunstvermittlung spielte für die
Kunststiftung NRW eine wichtige Rolle, so Dr. Barbara Könches,
Fachbereichsleiterin der Kunststiftung NRW: "Mit dieser Ausstellung
kann die
Institution Museum ihre doppelte Funktion als Stätte der Forschung
einerseits und als Stätte der Kunstvermittlung andererseits exzellent
unter
Beweis stellen. Dies gelingt in Kooperationen wie dieser vorbildlich
? ein
Gewinn für Universität und Museen und damit für den
Ausstellungsbesucher in
jeglicher Hinsicht." (vvm/ska)


INFO

Weitere Informationen unter
URL: www.goldene-pracht.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Feb 24 10:33:31 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 24 Feb 2012 10:33:31 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Preisgekroente Dalheimer Schau ueber Klosterkultur
wieder geoeffnet, Lichtenau-Dalheim, ab 03.03.2012
Message-ID: 4F47677B020000D600005F23@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.02.2012, 16:56


AUSSTELLUNG

Einblick ins Kloster
Preisgekrönte Dalheimer Schau über Klosterkultur ab 3. März
wieder geöffnet - Eintritt zur Eröffnung frei

Rund 1.700 Jahre Klosterkultur auf 3.000 Quadratmetern
Ausstellungsfläche: Erstmals nach der Auszeichnung mit dem
renommierten Design-Preis "red dot" ist die Dauerausstellung
der Stiftung Kloster Dalheim im LWL-Landesmuseum für
Klosterkultur ab Samstag, 3. März, wieder in vollem Umfang zu
sehen. Nach dem Rückbau der Sonderausstellung "Macht des
Wortes" wird - zusätzlich zu der Präsentation rund um die
mittelalterliche Klausur des ehemaligen
Augustiner-Chorherrenstifts Dalheim (Kreis Paderborn) - auch
die Schau in den Obergeschossen wieder geöffnet.

Unter dem Titel "Eingetreten! 1.700 Jahre Klosterkultur"
präsentiert das Museum in dem ehemaligen
Augustiner-Chorherrenstift Dalheim (Kreis Paderborn) insgesamt
rund 200 Exponate aus zehn Jahrhunderten - und auch einige neue
Stücke kommen 2012 dazu. Der Eintritt am Eröffnungswochenende
ist frei.

Authentischer Ort zur Vermittlung
"Als ehemaliges Kloster bietet das Museum ideale
Voraussetzungen für einen authentischen Ort zur Vermittlung von
Klosterkultur, und das spiegelt sich auch in der
Dauerausstellung wider", sagte die Kulturdezernentin des
Landschaftsverbandes Westfalen-Liuppe (LWL) und
Vorstandsvorsitzende der Stiftung Kloster Dalheim, Dr. Barbara
Rüschoff-Thale am Donnerstag (23.2.). So nutze die Schau zum
einen die historischen Räume, um ein Erleben klösterlicher
Kultur zu ermöglichen, biete in den Obergeschossen aber auch
den nötigen Raum, um die historischen und kulturellen
Hintergründe des Phänomens Kloster zu beleuchten.

Klosterkultur vom Keller bis unter das Dach
Mit der Wiedereröffnung präsentiert das bundesweit einzigartige
Landesmuseum für Klosterkultur auf allen Ebenen in elf Räumen -
vom Keller bis unter das Dach - eine umfassende Schau über das,
was klösterliches Leben gestern und heute, in Dalheim und
Europa bedeutet. Rund um die mittelalterliche Klosterkirche und
den Kreuzgang machen moderne Installationen erfahrbar, wie in
einem mittelalterlichen Kloster gelebt, gebetet und gearbeitet
wurde. "Die Besucher sollen hier die besondere Atmosphäre des
Klosters Dalheim spüren", erläutert Museumsleiterin Dr. Julia
Hallenkamp-Lumpe. In der Schreibstube erfahren Besucher zum
Beispiel, wie aufwändige Handschriften entstanden, und im
klösterlichen Speisesaal probieren sie, wie die Ordensleute
getreu ihrer Regeln bei den Mahlzeiten das rechte Maß bewahren
sollten - aber auch, welche Ausnahmen von den Regeln sie fanden.

Neue Exponate
2012 neu hinzugekommen sind drei Exponate aus der Sammlung des
Benediktinerstifts St. Paul im Lavanttal/Kärnten, die zur
prächtigen Ausstattung der barocken Klöster gehören: ein Kelch
aus der Werkstatt des Augsburger Goldschmiedemeisters Elias
Jäger (17. Jahrhundert), eine mit Edelsteinen geschmückte
Hostienmonstranz (18. Jahrhundert) und ein komplettes
liturgisches Festgewand vom seidenen Schuh bis zur
Kopfbedeckung aus dem Augustiner-Chorherrenstift Spital am
Pyhrn (18. Jahrhundert).

Ganzheitliche Präsentation
Die ganzheitliche Präsentation prägt auch die preisgekrönte
Gestaltung. Sie präsentiert sich klar und zurückhaltend - ganz
so wie die durch Stille und Verzicht gekennzeichnete
klösterliche Lebensweise. "Hinter den Klostermauern wird
Reduktion zum Prinzip", erläutert Tobias von Wolffersdorff vom
Büro "Thöner von Wolffersdorff" (Augsburg), verantwortlich für
die Gestaltung der Dauerausstellung. Bewusst verzichteten die
Gestalter deshalb auf voluminöse Einbauten. Klang- und
Filmsequenzen wurden bewusst sparsam eingesetzt, nur wenige
ausgewählte Materialien verwendet.

Kloster für Kinder
Mit einem neuen Angebot der Dalheimer KlosterSchule begeben
sich Kinder von sechs bis zehn Jahren in der Dauerausstellung
rund um die Klausur des ehemaligen Klosters eigenständig auf
die Spuren der ersten Mönche in Dalheim. Ausgestattet mit einer
mittelalterlichen Reisetasche erkunden sie in der Rolle eines
Novizen, eines Klosterneulings, den Alltag in einem
mittelalterlichen Kloster.

Unterstützt werden die angehenden Mönche vom Novizen Adalbert,
der ihnen in einem Begleitheft die neue Umgebung erklärt. Vom
Kreuzgang über die Kirche bis zum klösterlichen Speisesaal, der
Klosterschreibstube und dem Vorratskeller: Überall gibt es
etwas zu probieren, zu schnuppern, zu malen oder kleine Rätsel
zu lösen.

Die Tasche kann gegen ein Pfand an der Museumskasse ausgeliehen
werden und enthält alles, was die kleinen Zeitreisenden für
ihre Entdeckertour brauchen. Das Begleitheft dürfen die Kinder
mit nach Hause nehmen.

Hintergrund
Die historischen und kulturellen Hintergründe des Phänomens
Kloster liefert die Schau in den neu errichteten
Ausstellungssälen des Süd- und Ostflügels. Von den spätantiken
Wüstenvätern und der Entstehung des ersten Ordens über die
Reformen des Mönchtums, die Auflösung vieler Klöster und ihren
Neubeginn im 19. Jahrhundert zeigt sie bis in die Gegenwart die
Entwicklungen einer Kultur, zu der mehr gehört als das
benediktinische "Ora et labora" (lat.: "Bete und arbeite").

Präsentiert werden über 200 Exponate aus mehr als zehn
Jahrhunderten, darunter auch typische Objekte aus dem
klösterlichen Alltag: vom Geschirr aus Grabungen über
liturgisches Gerät und kostbare Messgewänder bis hin zu Altären
und Tafelgemälden, Skulpturen, Bauplastik und Büchern.
Detailgetreu gearbeitete Modelle bedeutender Klosteranlagen wie
Cluny, Hirsau oder Melk verdeutlichen die Entwicklung der
Ordensgemeinschaften in Europa.

Weil das Kloster nicht nur Museum ist, sondern selbst auch auf
eine 800-jährige Geschichte zurückblickt, ist ihm eine eigene
Ausstellungsabteilung gewidmet. "Durch die vier Räume des
Westflügels erstreckt sich ein Stahlband, das das Auf und Ab
der bewegten Dalheimer Vergangenheit symbolisiert", erläutert
von Wolffersdorff.

Seltene Funde aus der Dalheimer Geschichte geben Einblick in
das klösterliche Leben und den Alltag der Ordensleute, deren
Spuren bei der Auflösung des Klosters von der preußischen
Staatsmacht zu einem großen Teil vernichtet wurden. Recherchen
förderten dabei spannende Geschichten und erstaunliche
Erkenntnisse zutage, darunter einen Hexenprozess rund um das
Dalheimer Kloster und eine Annäherung an das ehemalige
Erscheinungsbild des bis auf wenige Fragmente zerstörten
barocken Hochaltars.

Red dot
Der "red dot design award" ist der weltweit größte
Designwettbewerb. Seit 1954 zeichnet das Design Zentrum
Nordrhein Westfalen in Essen, damals noch Industrieform e.V.,
herausragendes Design in verschiedenen Disziplinen aus. Der
"rote Punkt" hat sich seither als international anerkanntes
Qualitätssiegel etabliert.


INFO

Eröffnungswochenende 3./4. März
Der Eintritt am Eröffnungswochenende ist frei.

Programm
Sonntag, 04. März
11-17 Uhr
Stündlich kostenlose öffentliche Führungen durch die
Dauerausstellung.
15-17 Uhr
Kinderaktion: Auf den Spuren der Mönche - Entdeckungsreise
im mittelalterlichen Kloster (Teilnahme kostenlos)
10-18 Uhr
Vorführungen in der Klosterschmiede
11-18 Uhr
Im Klosterwirtshaus: Traditionelle Fastenspeisen aus der
Klosterküche

Öffnungszeiten
dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr
montags geschlossen, außer an Feiertagen
ganzjährig geöffnet, außer 24., 25. und 31. Dezember

Eintrittspreise
6 Euro für Erwachsene, ermäßigt 3,50 Euro. Gruppen ab 16
Personen zahlen 4,80 Euro pro Person. Kinder von 6 bis 17
Jahren 2,20 Euro, Familientageskarte 13 Euro.

Führungen
An Sonn- und Feiertagen - auch montags - finden öffentliche
Führungen statt: um 13.30 Uhr durch die Klosteranlage und um 15
Uhr durch die Dauerausstellung. Teilnahmegebühr: 2,50 Euro pro
Person zzgl. Eintritt.

Gruppenführungen können unter Telefon 05292 9319-225 gebucht
werden. Die Kosten für 1,5 Stunden liegen bei 37,50 Euro, für 2
Stunden bei 50,00 Euro (englisch- und französischsprachige
Führungen zzgl. 15,00 Euro) zzgl. Eintritt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 27 10:47:32 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 27 Feb 2012 10:47:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Schloss Cappenberg bleibt Besuchermagnet
Message-ID: 4F4B5F44020000D600005F82@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Unna Presse und Kommunikation"
Datum: 24.02.2012, 11:01


AKTUELL

Schloss Cappenberg bleibt Besuchermagnet
Neues Ausstellungsprogramm steht

Kunst zieht an - das können jedenfalls die Ausstellungsmacher
des Kreises Unna im Rückblick auf 2011 behaupten: Über 55.000
Besucher sahen die Ausstellungen des Kreises auf Schloss
Cappenberg im Jahr 2011 in Selm. Damit behaupten die
Ausstellungen regional ihre Spitzenposition und unterstreichen
gleichzeitig das hohe Niveau der auf Cappenberg präsentierten
Werkschauen.

Auch in Zukunft wird Cappenberg ein Ort der Kultur bleiben. In
diesem Jahr sind abermals mehrere Ausstellungen mit
verschiedenen Themen der klassischen Moderne geplant. Noch bis
zum 29. April läuft die aktuelle Ausstellung "Das große
Welttheater" in Kooperation zwischen dem Kreis Unna und der
Ernst-Barlach Museumsgesellschaft. Die präsentierten Werke sind
stilistisch dem Expressionismus und der neuen Sachlichkeit
zuzuordnen.

Am 13. Mai startet dann die Ausstellung "Deutsche Künstler im
Exil", in der bis Mitte September Malerei, Zeichnung und Grafik
aus der Sammlung Schumann präsentiert werden. Anschließend
erwartet die Kunstinteressierten ab dem 30. September die
Begegnung mit den ergreifenden Bildern von Felix Nussbaum aus
der Sammlung Schlenke.

Nachdem im letzten Jahr die Renovierungsarbeiten im Haus
Opherdicke fertiggestellt wurden, stand auch das kreiseigene
Gut in Holzwickede wieder als beliebter Ausstellungsort zur
Verfügung. Rund 15.000 Besucher kamen zu den drei Ausstellungen
des vergangenen Jahres.

Auch in diesem Jahr werden in dem malerisch gelegenen Haus
wieder besondere Highlights präsentiert. Derzeit und noch bis
zum 15. April zu sehen ist die Ausstellung "AußenWelten -
InnenRaum" aus der Sammlung Brabant. Ab 29. April ist dort
"Malerei, Zeichnung und Grafik" von Peter August Böckstiegel
ausgestellt. Anschließend können sich Kunstliebhaber ab dem 19.
August auf "Das Bild des Mannes in der klassischen Moderne"
freuen. Ab Mitte Dezember sind dann die "Meister der neuen
Sachlichkeit" aus der Sammlung Brabant zu bewundern.

INFO

Informationen zu den Ausstellungen gibt es unter
URL: www.kreis-unna.de (Stichwort Kultur&Tourismus).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 27 10:51:55 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 27 Feb 2012 10:51:55 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vom Stadtmuseum ins Archiv
Message-ID: 4F4B604B020000D600005F87@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 24.02.2012, 12:01


AKTUELL

Vom Stadtmuseum ins Archiv

Die Sammlung von Martin Ostermann rund um die Chile-Solidarität
in Münster bildete die Grundlage für die Ausstellung "Chile
Solidarität in Münster ? Für die Opfer der Militärdiktatur 1973
- 1989" im Stadtmuseum. Die seltene Sammlung von Flugblättern,
Aktions-Plakaten, Informationsschriften und Zeitungsberichten
zu den Geschehnissen in Chile wird nach dem Ende der
Ausstellung als Schenkung in das Uni-Archiv aufgenommen.
Archivarin Dr. Sabine Happ, Leiterin des Archivs der
Universität Münster, wird die umfangreichen archivwürdigen
Unterlagen übernehmen und für die Zukunft sichern. Die
Ausstellung "Chile Solidarität in Münster" ist noch bis zum 18.
März im Stadtmuseum Münster zu sehen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 27 10:59:30 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 27 Feb 2012 10:59:30 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Plattdeutsch von Fritz Steinhaus im Stadtmuseum,
Guetersloh, 05.03.2012
Message-ID: 4F4B6212020000D600005F8C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Rolf Westheider"
Datum: 25.02.2012, 00:13


AKTUELL

Plattdeutsch von Fritz Steinhaus im Stadtmuseum

Viele alte Gütersloher kennen ihn noch: den in der Region
weithin bekannten Mundartdichter "Kiek süh", Fritz Steinhaus
junior. Immer wieder erfreute er die Menschen mit seinen
"Dönkens" aus dem Münsterland und Ravensberg. Diese Geschichten
hatte er bei seinen Geschäftsfahrten über Land gehört oder auch
ersonnen. Er starb 1937, also vor 75 Jahren. Hauptberuflich
führte er einen alteingesessenen Gütersloher
Tabakwarengroßhandel, der im Jahr 2011 sein 175-jähriges
Jubiläum feiern konnte.

Im Stadtmuseum Gütersloh findet am Montag, 5. März - seinem
Todestag - um 19.30 Uhr ein plattdeutscher Abend zum Gedenken
an Fritz Steinhaus statt. Der Historiker Joachim Wibbing, Willi
Kramme vom plattdeutschen Arbeitskreis des Heimatvereins
Gütersloh, Museumsleiter Rolf Westheider und Juliane Hiersemann,
die Enkelin von Fritz Steinhaus, werden den Abend gestalten.
Freuen darf man sich auch auf eine kleine sinnlich-passende
Überraschung im Stil der alten Zeit.


INFO

Veranstaltungsdaten:
"Kiek süh" - Plattdeutscher Abend zum 75. Todestag von
Fritz Steinhaus jr.
Datum: 05.03.2012, 19.30 Uhr
Stadtmuseum Gütersloh u. Heimatverein Gütersloh e.V.
Kökerstraße 7-11a
33330 Gütersloh
Tel.: 05241/26685
Fax: 05241/29072
E-Mail: info at stadtmuseum-guetersloh.de
URL: www.stadtmuseum-guetersloh.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 27 11:32:04 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 27 Feb 2012 11:32:04 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Roemermuseum, Mitarbeiter/in im Besucherservice,
Haltern am See
Message-ID: 4F4B69B4020000D600005F95@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 08.02.2012, 10:34


STELLENAUSSCHREIBUNG

LWL-Römermuseum in Haltern am See

Mitarbeiterin/Mitarbeiter
im Besucherservice

zu besetzen. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit einer
wöchentlichen Arbeitszeit von 25,33 Stunden. Die Stunden
sind von dienstags bis sonntags entsprechend dem jeweiligen
Dienstplan zu leisten.

Aufgabengebiet:
- Besucherempfang
- Beratungsgespräche mit Museumsbesucher/n/innen
- Annahme und Koordination von Führungen und
museumspädagogischen Programmen
- Verkauf von Eintrittskarten und Museumsshopartikeln
- Abrechnung der Museumskasse
- Tätigkeiten im Rahmen der Warenwirtschaft

Wir erwarten:
- eine abgeschlossene Ausbildung/möglichst in der
Verwaltung oder im kaufmännischen Bereich
- PC Kenntnisse
- die Bereitschaft zur kooperativen Mitarbeit in einem
Museumsteam
- Freundlichkeit, sicheres und gepflegtes Auftreten verbunden
mit Kontaktfreudigkeit im Umgang mit unseren Kundinnen
und Kunden
- Arbeitsbereitschaft bei Sonderveranstaltungen, sowie an
Wochenenden und Feiertagen

Wir bieten:
- eine interessante und verantwortungsvolle Tätigkeit im
LWL-Römermuseum
- Mitarbeit in einem innovativen Museumsteam
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 3 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bei Rückfragen zum Aufgabengebiet steht Ihnen Herr Dr. Aßkamp
(Tel.: 02364/9376-21) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter der Kennnummer 08/12 bis
zum 15.03.2012 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Feb 27 11:37:13 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 27 Feb 2012 11:37:13 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vortrag=3A_Das_Ruhrgebiet_zwischen_Ju?=
=?utf-8?q?lius_Caesar_und_Karl_dem_Gro=C3=9Fen=2C_Herne=2C_01=2E03=2E2012?=
Message-ID: 4F4B6AE9020000D600005F9A@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.02.2012, 11:28


AKTUELL

Das Ruhrgebiet zwischen Julius Caesar und Karl dem Großen
Abend-Vortrag im LWL-Museum für Archäologie

Was archäologische Funde über das Leben im Ruhrgebiet vor
hunderten von Jahren verraten, erläutert am Donnerstag (1.3.)
Prof. Dr. Wolfgang Ebel-Zepezauer im LWL-Museum für Archäologie
in Herne. "Archäologie vor Ort - Das Ruhrgebiet zwischen Julius
Caesar und Karl dem Großen" heißt der Abendvortrag, in dem der
Mitarbeiter der Ruhr-Universität Bochum aus den archäologischen
Puzzleteilen das kulturgeschichtliche Bild einer Region
zusammenfügt. Der Vortrag beginnt um 20 Uhr, die Teilnahme ist
kostenlos.

Das Ruhrgebiet ist eine früh industrialisierte Verdichtungszone,
viele Areale sind flächendeckend bebaut. Für archäologische
Forschungen scheint da kaum Platz zu sein. Doch Um-, Neu- und
Ausbauten geben immer wieder Lücken frei, in denen die
Wissenschaftler graben können und auf Spuren früherer
Besiedelung stoßen. Zusammen mit dem Wissen aus Schriftquellen
und anderen Überlieferungen ergeben die Funde Stück für Stück
ein Gesamtbild.

Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Vortragsreihe des
Vereins der Freunde und Förderer des LWL-Museums für
Archäologie in Herne e.V statt.


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 946 28-0
Fax: 02323 946 28-33
E-Mail: lwl-archaeologiemuseum at lwl.org
URL: www.lwl-landesmuseum-herne.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 28 10:46:25 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 28 Feb 2012 10:46:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stoffgeschichten im Historischen Museum, Bielefeld,
03.03.2012
Message-ID: 4F4CB081020000D600005FFB@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 27.02.2012, 15:29


AKTUELL

Stoffgeschichten im Historischen Museum

Am Samstag, 3. März, können sich Kinder ab sechs Jahren von
15.00 bis 16.30 Uhr im Historischen Museum, Ravensberger Park 2,
durch das Märchen vom kleinen Geist Spinntili in die
Geschichte der Leinenstadt führen lassen.

Wie fühlt sich Flachs an? Wie werden feine Damastwäsche und
bunte Stoffdrucke hergestellt? Die Kinder schauen sich im
Museum alles genau an und bedrucken dann selbst eigene
Leinentaschen.


INFO

Telefonische Anmeldung unter 0521 / 51-3635.

Historischen Museum
Ravensberger Park 2,
33607 Bielefeld
Tel.: 0521 / 51 36 30





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 28 10:55:16 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 28 Feb 2012 10:55:16 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Entartete" Skulptur von Karl Ehlers in Berlin
gefunden
Message-ID: 4F4CB294020000D600006006@cl2x-sd2-vs>

Von: "Granados"
Datum: 27.02.2012, 14:58


AKTUELL

"Entartete" Skulptur von Karl Ehlers in Berlin gefunden

Unmittelbar gegenüber dem Berliner Roten Rathaus in der
historischen Mitte Berlins wurden im Jahr 2010 bei
archäologischen Grabungen sechzehn Skulpturen der Klassischen
Moderne geborgen. Dieser spektakuläre Fund wirft ein neues
Licht auf den Verbleib der Kunstwerke, die im Rahmen der
nationalsozialistischen Beschlagnahmeaktion "Entartete Kunst"
den Museen entzogen und in Ausstellungen verhöhnt wurden und
die bis heute verschollen sind. Unter diesen Skulpturen
befindet sich auch die Bronze "Frau mit Traube" von 1933 von
Karl Ehlers (1904-1973). Ehlers lebte von 1948 bis zu seinem
Tod 1973 in Detmold. Der umfangreiche Nachlass von Karl Ehlers
mit Plastiken, Grafiken und Zeichnungen befindet sich im Besitz
des Landesverbandes Lippe und wird im Schloss Brake in Lemgo
präsentiert.

Im Rahmen der Aktion "Entartete Kunst" beschlagnahmte und
entzog der NS-Staat eine große Menge von Kunstwerken
überwiegend in öffentlichen Museen und Sammlungen, aber auch
bei Privatpersonen. Als propagandistischer Höhepunkt wurde 1937
die Ausstellung "Entartete Kunst" in München eröffnet, die
anschließend in Berlin und zahlreichen anderen Städten gezeigt
wurde. Die insgesamt weit umfangreicheren Bestände aus den
Beschlagnahmungsaktionen sollten möglichst devisenbringend
verkauft werden. Dies gelang nur teilweise, ein großer Bestand
blieb in Berlin erhalten. Über diesen verfügte eine Abteilung
des Reichspropagandaministeriums. Ein Teil dieser Werke
gelangte später in den Bestand verschiedener Kunsthändler und
wurde so bewahrt. Die staatlichen Maßnahmen wurden nachträglich
durch das "Gesetz über die Einziehung von Erzeugnissen
entarteter Kunst" vom 31. Mai 1938 legalisiert.

Der Weg der identifizierten Kunstwerke lässt sich bis ins Jahr
1941/42 nachzeichnen. Nach ihrer Beschlagnahme in Museen
(Nationalgalerie, Berlin, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg,
Staatsgalerie Stuttgart, Schlesisches Museum der Bildenden
Künste, Breslau, Kunsthalle Karlsruhe, Staatsgemäldesammlungen
München, Städtische Kunstsammlung Duisburg) wurde ein Teil von
ihnen in der Ausstellung "Entartete Kunst" gezeigt. Die übrigen
lagerten, gemeinsam mit anderen noch nicht verwerteten
Beständen der Beschlagnahmeaktion, in einem Keller des
Reichspropagandaministeriums.

Als Bodenfunde sind die Skulpturen Eigentum des Landes Berlin.
Sie werden nun im Neuen Museum im Rahmen der Ausstellung des
Museums für Vor- und Frühgeschichte präsentiert. Am 15. und 16.
März findet in Berlin ein wissenschaftlichen Symposium mit dem
Titel: "Der Berliner Skulpturenfund. Entartete Kunst im
Bombenschutt" statt. In dem wissenschaftlichen Symposium wird
zu jedem Einzelobjekt der neueste Forschungsstand referiert.
Auf diese Weise rückt die Skulptur als Gattung in den Fokus,
die betroffenen Bildhauerinnen und Bildhauer werden vorgestellt
und im Gesamtkontext ihres Werkes reflektiert. Zu Karl Ehlers
wird die Kunstreferentin des Landesverbandes Lippe, Dr. Mayarí
Granados, referieren. Sie betreut als verantwortliche
Kunsthistorikerin auch den Nachlass von Karl Ehlers im Schloss
Brake in Lemgo. "Der Skulpturenfund in Berlin war spektakulär"
so Granados "besonders spannend ist in diesem Zusammenhang,
dass sich im Besitz des Landesverbandes Lippe eine zugehörige
Grafik "Frau mit Traube" von 1932 befindet." Die Bronze "Frau
mit Traube" von 1933 wurde im Lehmbruck-Museum in Duisburg
beschlagnahmt und galt seitdem als verschollen.

Die Ausstellung ist in Berlin noch bis zum 18. März zu sehen
und wird anschließend als Wanderausstellung in die
Herkunftsmuseen der Skulpturen reisen.

In Berlin gefundene Werke:

- Otto Baum, Stehendes Mädchen, 1930
- Karl Ehlers, Frau mit Traube, 1933
- Otto Freundlich, Kopf, 1925
- Karl Knappe, Hagar, 1923
- Marg Moll, Tänzerin, um 1930
- Emy Roeder, Schwangere, 1918
- Edwin Scharff, Bildnis der Schauspielerin Anni Mewes, 1917/1921
- Gustav Heinrich Wolff, Stehende Gewandfigur, 1925
- Naum Slutzky, Weibliche Büste, vor 1931

Bisher noch nicht identifizierte Werke:
- Männlicher Torso
- Männlicher Kopf





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 28 10:57:32 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 28 Feb 2012 10:57:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Hereinspaziert!" - Auch Greven praesentiert sich
beim Tag der Archive in Rheine, 04.03.2012
Message-ID: 4F4CB31C020000D60000600B@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stefan Schröder"
Datum: 27.02.2012, 13:11


AKTUELL

"Hereinspaziert!" - Auch Greven präsentiert sich beim Tag der
Archive in Rheine

Das Stadtarchiv Greven präsentiert sich beim alle zwei Jahre
stattfindenden "Tag der Archive". Im Kreis Steinfurt wird
dieser Tag in Form einer Kooperationsveranstaltung von zwölf
Archiven begangen. Das Stadtarchiv Greven ist daher mit vielen
Archiven der umliegenden Kommunen gemeinsam am Sonntag, 4. März
2012, von 11 bis 17 Uhr im Stadtarchiv Rheine vertreten. Jeder
Interessierte kann sich dort kostenlos und unverbindlich über
die Arbeit der Archive in der Region informieren.

Bereits zum sechsten Mal findet der "Tag der Archive" statt, zu
dem sich diesmal bundesweit rund 200 Archive unter dem Motto
"Feuer, Wasser, Krieg und andere Katastrophen" der
Öffentlichkeit vorstellen. Im Stadtarchiv Rheine (Matthiasstr.
37, 150 m Fußweg vom Bahnhof Rheine) bieten die beteiligten
Archive ein vielfältiges Programm mit Führungen, Ausstellungen,
Archivkino und Aktionen.

"Solche Kooperationsveranstaltungen verschiedener Archive sind
eher in Großstädten wie Köln, Düsseldorf und Münster üblich,"
erläutern Dr. Stefan Schröder und Angelika Haves (Stadtarchiv
Greven). "Unsere Veranstaltung in Rheine zeigt aber die
kollegiale Vernetzung der Kommunalarchive im Kreis und bietet
auch den kleineren Archiven eine gute Gelegenheit, die
Öffentlichkeit anzusprechen." Denn Archive, betonen die beiden
Stadtarchivare, sind keine geheimen Orte, sondern wollen
genutzt werden. Daher ist es wichtig, Kontakte zu knüpfen und
Schwellenängste abzubauen. Vielfältige Beispiele aus der
Regional- und Lokalgeschichte der vergangenen Jahrhunderte
werden dem Thema entsprechend präsentiert.

Dazu passt auch, dass nach der Eröffnung des "Tags der Archive"
(11 Uhr) durch Landrat Thomas Kubendorff und die
Bürgermeisterin der Stadt Rheine, Dr. Angelika Kordfelder, die
Geschichts-AG des Gymnasium Augustinianum Greven beispielhaft
verdeutlicht, wie Schulen das Bildungsangebot der Archive schon
jetzt nutzen. In einer kurzen Präsentation mit dem Titel
"Hineinspaziert!" berichten die Lehrerin Stephanie Bathe und
die archivkundigen Abiturientinnen Kathrin Frönd und Lena Knoll
von ihren mehrjährigen Erfahrungen.

Anschließend folgt das ganztägige Angebot: Präsentation von
Archivalien, Fotos und Karten aus den zwölf Archiven,
Vorführung historischer Filme, Infostand des Familienkundlichen
Arbeitskreises Rheine, Bücherflohmarkt und Archivcafé.

Am "Tag der Archive" nehmen teil: die Stadtarchive Emsdetten,
Greven, Ibbenbüren, Lengerich, Ochtrup, Rheine, Tecklenburg,
die Gemeindearchive Hopsten, Metelen, Mettingen und Wettringen
sowie das Kreisarchiv Steinfurt. Veranstaltungsort ist das
Stadtarchiv Rheine, Matthiasstr. 37, 48431 Rheine.

Der "Tag der Archive" ist eine Initiative des Berufsverbandes
VdA - Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V., dem
es ein Anliegen ist, moderne Archivarbeit der Öffentlichkeit zu
präsentieren. Denn Archive sichern die Geschichte unserer
Gesellschaft. Sie bieten deshalb die Gewähr von
Rechtssicherheit und die Möglichkeit der nachträglichen
demokratischen Kontrolle öffentlichen und gesellschaftlichen
Handelns anhand von gesicherten Überlieferungen. Darüber hinaus
liefern sie Informationen aus der Geschichte unserer Städte und
Gemeinden, auch nach dramatischen Ereignissen. Die Archive
selbst sind aber auch durch Feuer, Wasser, Krieg und andere
Katastrophen gefährdet, wie der Einsturz des Stadtarchivs Köln
im März 2009 gezeigt hat.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Tag der Archive im Kreis Steinfurt
Datum: Sonntag, 4. März 2012, 11-17 Uhr
Stadtarchiv Rheine
Matthiasstr. 37
48431 Rheine
URL: www.greven.net/tag-der-archive

Kontakt:
Dr. Stefan Schröder
Stadtarchiv Greven
Rathausstr. 6
48268 Greven
Tel.: 02571/920-358
Fax: 02571/920-6358
URL: www.greven.net/tag-der-archive





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 28 11:06:20 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 28 Feb 2012 11:06:20 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Verehrt, gefeiert und gefuerchtet: Die Ritter, Herne,
04.03.2012
Message-ID: 4F4CB52C020000D600006010@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.02.2012 12:00:31


AKTUELL

Verehrt, gefeiert und gefürchtet: Die Ritter
Familiensonntag im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Hoch zu Ross und in schweren Rüstungen zogen die Ritter vor
Hunderten von Jahren durchs Land. Wie man im Mittelalter zu
einem dieser vermeintlich tapferen Kämpfer wurde, erfahren 8-
bis 12-Jährige beim nächsten Familiensonntag (4.03.) im
LWL-Museum für Archäologie in Herne. Und während die Knappen
langsam zu Rittern werden, können die Eltern der Führung durch
die Dauerausstellung folgen, die parallel zum Kinderprogramm
jeweils um 14 und 16 Uhr beginnt. Zu zahlen ist lediglich der
Museumseintritt.

In der Literatur und in Filmen werden die Ritter des
Mittelalters auch heute noch immer wieder lebendig, mit dem
Ritterstand verbinden sich Legenden von Tapferkeit und Edelmut.
Doch wie sah die Welt des höfischen Mittelalters tatsächlich
aus? Wissbegierige erhalten die Antwort auf diese Frage beim
Familiensonntag.

Nach der Begrüßung als Knappen werden die Besucher eingewiesen
in die ritterlichen Rechte, Pflichten und Tugenden und werfen
einen Blick auf den Alltag eines Burgherren. Bei der Anprobe
von Helm und Kettenhemd erfahren die Teilnehmenden dann am
eigenen Leib, wie schwer ein Ritter zu tragen hatte, um gegen
seine Gegner gerüstet zu sein. Damit das Handwerk nicht zu kurz
kommt, fertigen die jungen Knappen für sich selbst einen Teil
der Rüstung an, bevor ihre Ausbildung mit dem feierlichen
Ritterschlag abschließt.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine telefonische
Anmeldung unter 02323 94628-0 oder 94628-24 während der
Öffnungszeiten des LWL-Museums erforderlich. Für diese
Veranstaltung ist jeweils nur der Museumseintritt zu zahlen.


INFO

Termin:
Sonntag, 4.3.2012, Familiensonntag, jeweils 14 Uhr und 16 Uhr,
zu zahlen ist nur der Museumseintritt

- Kinderprogramm "Verehrt, gefeiert und gefürchtet: Die Ritter",
für 8- und 12-Jährige, Dauer: 1,5 Stunden

- Öffentliche Führung für Erwachsene: "gesucht. gefunden.
ausgegraben." (Dauerausstellung)


LWL-Museum für Archäologie
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 946 28-0
Fax: 02323 946 28-33
E-Mail: lwl-archaeologiemuseum at lwl.org
URL: www.lwl-landesmuseum-herne.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Feb 28 11:13:16 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 28 Feb 2012 11:13:16 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2012/07
Message-ID: 4F4CB6CC020000D600006015@cl2x-sd2-vs>

Von: "Elisabeth Lakomy"
Datum: 06.02.2012, 11:37


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.



Die Neuerwerbungsliste Nr. 2012/07 für den Zeitraum vom
11.02.2012 bis zum 24.02.2012 mit insgesamt 48 Titeln ist unter
der folgenden

Internetadresse abrufbar:

URL:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2012-07&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/


Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:

http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/


http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/



Umfassend wird Literatur über Westfalen in der

Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib




Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im

Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 29 09:38:12 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 29 Feb 2012 09:38:12 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Von gesunkenen Kaehnen und anderen Katastrophen: Tag
der Archive am 04.03.2012
Message-ID: 4F4DF204020000D60000605A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 28.02.2012, 12:08


AKTUELL

Von gesunkenen Kähnen und anderen Katastrophen
Tag der Archive: Fünf Institutionen laden am 4. März ein /
Geschichte hautnah erleben

Feuer und wuchtige Explosionen in der Munitionsanstalt
Mauritzheide im Dezember 1915 oder der schnelle Untergang eines
tonnenweise mit Archivgut beladenen Bootes im März 1945 - das
sind zwei Ereignisse, die dem "Tag der Archive" am 4. März
ihren Stempel aufdrücken. "Feuer, Wasser, Krieg und andere
Katastrophen" lautet das Motto, zu dem fünf große Archive aus
Münster einladen, um Geschichte hautnah zu erleben.

Archivarbeit nur für Experten, Geschichtsstudenten und
Wissenschaftler? Im Gegenteil, schlummern in Archiven doch von
Taufregistern bis Vereinschroniken viele Informationen, die
nicht allein einem Fachpublikum zur Verfügung stehen. Wie auch
die Öffentlichkeit Bestände für eigene Recherchen nutzen kann,
wollen die beteiligten Institutionen an diesem Tag
demonstrieren und mit Einblicken in ihre Arbeit Hemmschwellen
abbauen. Von 12 bis 18 Uhr stellen sich die Archive von Stadt,
Land NRW, LWL- Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Bistum und
Universität mit Führungen, Mitmachaktionen, Lesung und Vortrag
in der Speicherstadt in Münster-Coerde vor.

Wie Archive arbeiten, zeigen die Ansprechpartner an
Informationsständen im Stadtarchiv (Speicher 8). Eine kleine
Archivalienschau gibt einen Eindruck von Kulturgütern, die
sonst sicher in den Magazinen lagern. Für das Publikum öffnen
sich an diesem Tag Türen, die sonst verschlossen bleiben. So
lassen sich Restauratoren im Technischen Zentrum des
Landesarchivs (Speicher 11) über die Schulter sehen. Rundgänge
führen stündlich ab 12 Uhr in die Magazine des Stadtarchivs, in
denen historische Schätze für die Zukunft verwahrt werden.

Notfallübung mit Feuerwehr

Ob kleinere Wasserschäden durch verstopfte Rohre oder
Katastrophen wie der verheerende Brand in der
Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar - kein Archiv ist vor
Ernstfällen geschützt. In Münster haben sich daher im Jahr 2010
Archive und Bibliotheken zu einem Notfallverbund
zusammengeschlossen. Das Ziel: gegenseitige Unterstützung im
Falle einer großen Gefährdung. Am "Tag der Archive" stellt sich
der Verbund vor und probt gemeinsam mit der Feuerwehr zwischen
12 und 14 Uhr den Notfall. Besucher sind eingeladen, sich an
der "Ersten Hilfe" für beschädigte Akten und Bücher zu
beteiligen.

Eines der bundesweit größten Projekte zur Rettung
kriegsgeschädigten Archivgutes ist im Technischen Zentrum
angesiedelt. Das landesweite Restaurierungszentrum demonstriert
an "Gesunkenen Schätzen - Kahnakten" seine Arbeitsweise (15.30
Uhr). Zuvor, um 14.15 Uhr, berichtet Gerd Dethlefs im
Stadtarchiv über Kriege und Katastrophen in Münsters Geschichte
- nicht nur über die Explosion in der Munitionsanstalt.

Programm für kleine Gäste

Auch an die "kleinen" Gäste ist gedacht. Im Stadtarchiv richtet
sich eine Führung eigens an Kinder (14.15 Uhr), und im
Technischen Zentrum heißt es zwischen 12 und 18 Uhr "Mitmachen"
beim Wachssiegel gießen und Schreiben mit Gänsekiel und Tinte.

Prominenter Gast im Stadtarchiv ist um 17 Uhr Jürgen Kehrer.
Der Erfinder der Wilsberg-Figur liest aus seinen historischen
Münster-Krimis. Für deren Recherche hat der Autor immer wieder
auch in Münsters Archiven gestöbert ?


INFO

Der "Tag der Archive", initiiert vom Verband deutscher
Archivarinnen und Archivare e.V. (VdA), wird bundesweit alle
zwei Jahre ausgetragen. Fünf Institutionen aus Münster stellen
sich am 4. März in der Speicherstadt in Coerde vor:
Bistumsarchiv, Landesarchiv NRW und Technisches Zentrum,
LWL-Archivamt für Westfalen, Stadtarchiv, Universitätsarchiv.
In Führungen, Aktionen, Vortrag und Lesung gibt es von 12 bis
18 Uhr "Geschichte zum Anfassen".





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Feb 29 11:22:11 2012
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 29 Feb 2012 11:22:11 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Das Westwerk in Corvey. Eine Kaiserkirche?,
Muenster, 05.03.2012
Message-ID: 4F4E0A63020000D60000606A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 29.02.2012, 11:05


AKTUELL

Vortrag
Das Westwerk in Corvey. Eine Kaiserkirche?
Prof. Dr. Uwe Lobbedey, Münster

Montag, 5. März 2012, 19.00 Uhr (s.t.)

Am kommenden Montag (5.3.) veranstaltet der Verein für
Geschichte und Altertumskunde Westfalens einen Vortrag mit dem
bekannten Bauhistoriker Prof. Dr. Uwe Lobbedey (Münster). Unter
dem Titel "Das Westwerk in Corvey. Eine Kaiserkirche?" versucht
der Referent eine neue Deutung des ältesten, heute noch
erhaltenen Bauteils des ehemaligen Benediktinerklosters Corvey.
Das Westwerk ist für Westfalen und für die
Architekturgeschichte des Mittelalters seit Jahren ein großes
Thema.

Abgesehen von der Rekonstruktion und der
architekturhistorischen Einordnung des einzigartigen, in den
Jahren 873 bis 885 entstandenen Bauwerks ist die Frage nach
seiner Zweckbestimmung vielfach und teilweise sehr kontrovers
diskutiert worden und wird es heute noch. Auch die Entdeckung
der Wandmalereien seit 1954 und ihre Deutung haben darin keine
Entscheidung bringen können. 1992 kam die Entdeckung der
Vorzeichnungen für lebensgroße Stuckfiguren hinzu. Ob sie einen
Beitrag zur Deutungsfrage leisten können und wenn ja, welchen,
ist umstritten. Der Referent versucht, alle baulichen,
malerischen und skulpturalen Elemente für eine - angesichts der
fragmentarischen Überlieferung notwendigerweise hypothetische -
neue Deutung fruchtbar zu machen.


INFO

Der Vortrag findet statt im:
Plenarsaal des Landeshauses
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48147 Münster

Der Eintritt ist frei.


KONTAKT

Dr. Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-5915972
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de