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From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 1 10:41:38 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Dec 2011 10:41:38 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Erfolgreiche Spurensuche am Hellweg: 300
Objektbeschreibungen fuer Projekt Kulturlandschaft eingegangen
Message-ID: 4ED759E2020000D6000048A2@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Soest"
Datum: 30.11.2011, 10:05


AKTUELL

Erfolgreiche Spurensuche am Hellweg
300 Objektbeschreibungen für Projekt Kulturlandschaft
eingegangen

Seit einem Jahr läuft das Projekt Kulturlandschaft am Hellweg.
Heimatvereine, Ortsheimatpfleger und interessierte
Heimatfreunde von Werl bis Geseke erfassen, fotografieren und
beschreiben in ihrem Umfeld bekannte und unbekannte
kulturhistorische Objekte. Daten für über 300 solcher Elemente
der Kulturlandschaft liegen bereits vor.

Diese Daten werden demnächst in das vom Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) eingerichtete Internetportal
"Geodatenkultur" eingepflegt. Außerdem soll eine Broschüre auf
die reichhaltige und geschichtsträchtige historische
Kulturlandschaft der Region aufmerksam machen. "Im Rahmen
dieses Projektes wird auch daran gedacht, einzelne Stationen
zur Erklärung mit Hinweisschildern zu versehen", erläutert
Kreisheimatpfleger Peter Sukkau. "Der LWL bezeichnet dieses
Vorhaben der Heimatfreunde im Kreis Soest als ein
bemerkenswertes Pilotprojekt."

Nach mehreren Arbeitstagungen in den vergangenen zwölf 12
Monaten fand nun die vorläufig letzte Sitzung im Kreishaus
statt. Dabei wurden noch einzelne offene Fragen zur weiteren
Vorgehensweise diskutiert und geklärt. Kreisheimatpfleger Peter
Sukkau legte eine Liste mit der Zusammenstellung der 300
beschriebenen Objekte vor und sprach den Spurensuchern seine
Anerkennung aus. Die Daten liegen auf Papier oder elektronisch
vor. bisher gesammelten Daten vor. "Mehrere Orte haben
angekündigt, ihre noch fehlenden Beiträge bis zum Jahresende zu
liefern, damit man sich dann um die Finanzierungsmöglichkeiten
mittels Fördergelder und Sponsorenhilfe kümmern kann",
berichtete Peter Sukkau den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Das Projekt hat überregional bereits große Beachtung gefunden,
aus verschiedenen Orten Westfalens treffen Anfragen beim
Kreisheimatpfleger ein. Im August gab es sogar einen Besuch im
Soester Kreishaus. Mitarbeiter der Kreisverwaltung Detmold und
Vorstandsmitglieder des Lippeschen Heimatbundes informierten
sich vor Ort über das Projekt.

Als Beispiel, wie die festgehaltene Spurensuche auch
touristisch zu nutzen ist, kann die auf der Internetseite der
Wirtschaftsförderung des Kreises Soest bereitgestellte Radroute
des Monats September 2011 dienen, die unter dem Thema
"Landschaft erzählt Geschichte(e)" steht. Für eine Tourenlänge
von 30 Kilometern gibt es über 30 Hinweise und Erklärungen zu
Kulturlandschaftselementen
(www.tourismus-kreis-soest.de/Radfahren/Radtouren in der Region).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 1 11:03:09 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Dec 2011 11:03:09 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Zeitreise in die Renaissance, Hattingen,
02.12.2011
Message-ID: 4ED75EED020000D6000048B4@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 01.12.2011, 06:57
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Zeitreise in die Renaissance
Vortrag von Dr. Birger Ludwig im LWL-Industriemuseum
Henrichshütte Hattingen
Freitag, 2. Dezember 2011, 19.30 Uhr

In der europäischen Geschichte stellt die Renaissance einen
Wendepunkt dar. In dieser kulturgeschichtlichen Epoche, die das
15. und 16. Jahrhundert umfasst, wurde die heutige moderne Welt
geboren. Die Idee des allseitig gebildeten Menschen hat hier
ihren Ursprung. Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung
"Leonardo da Vinci - Bewegende Erfindungen" lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Freitag,
2. Dezember, zu einer Einführung in die Zeit der "Wiedergeburt",
so die Übersetzung von Renaissance, ein.

Dr. Birger Ludwig nimmt die Besucher mit auf eine Zeitreise in
die Vergangenheit und erklärt, wie sich Leonardo da Vinci und
seine Zeitgenossen neue Ideen auf den Weg brachten, die die
Geschichte der Menschheit nachhaltig geprägt haben. Der
Renaissance-Kenner illustriert seinen Vortrag mit zahlreichen
Bildern. Der Eintritt ist kostenlos.


INFO

Veranstaltungsort:
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Werksstr. 31-33
45527 Hattingen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 1 10:59:33 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Dec 2011 10:59:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Dezember 1960: Die letzte Hochwasserkatastrophe in
Bocholt
Message-ID: 4ED75E15020000D6000048A7@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bocholt"
Datum: 30.11.2011, 15:51


AKTUELL

Dezember 1960: Die letzte Hochwasserkatastrophe in Bocholt
Stadtarchiv Bocholt präsentiert Foto des Monats Dezember 2011

Im Dezember 1960 überkam die Stadt Bocholt ein Hochwasser, wie
man es zuletzt 1946 erlebt hatte. Das Foto zeigt die
überschwemmte Kaiser-Wilhelm-Straße am 5. Dezember 1960 gegen
11.30 Uhr in Höhe des einstigen Amtshauses des Amtes
Liedern-Werth.

Überhaupt war die zweite Hälfte des Jahres 1960 völlig
verregnet. Im Gegensatz zum Dürrejahr 1959 gingen schon im
November im Ganzen 113,3 Millimeter Niederschlag über dem
Stadtgebiet nieder. Die eigentliche Katastrophe begann
schließlich am Samstag, dem 3. Dezember 1960, als ein heftiger
Sturm mit Orkanstärke erreichenden Spitzenböen über das Land
fegte. Dieses Unwetter hatte Dauerregen im Gefolge, der 34
Stunden ununterbrochen anhielt. 59,6 Liter pro Quadratmeter maß
die Bocholter Wetterwarte bis zum Sonntagabend um 20 Uhr.

Das durch die vorausgegangenen Regenwochen schon belastete
Flussbett der Aa konnte aber die anfallenden Wassermassen vor
allem in ihrem unregulierten Teil zwischen Königsmühle und
Werther Straße nicht schadlos abführen. Es kam daher zu
erheblichen Überschwemmungen der Bocholter Innenstadt. Rund ein
Fünftel des gesamten Stadtgebietes war vom Hochwasser
betroffen. So stieg der Pegel in der Nähe der Brücke zur
Meckenemstraße von 60 cm auf 2,72 Meter. Am 4. Dezember trat
die Aa gegen 22 Uhr zwischen der Bismarck- und Neustraßenbrücke
über die Ufer und überflutete den Südwall und die Kreuzstraße.
Um Mitternacht erreichte das Wasser vom Pleystrang her den
Königsmühlenweg und ergoss sich über die Münster-, Blücher- bis
zur Viktoriastraße. Das Fildeken und der Stadtteil Siekenhof
wurden am Morgen des 5. Dezember überschwemmt. Gegen elf Uhr
dieses Tages war der Höhepunkt schließlich erreicht, und das
Wasser sank dann stündlich um fünf Zentimeter.

Das Foto zeigt die überschwemmte Kaiser-Wilhelm-Straße am 5.
Dezember 1960 gegen 11.30 Uhr in Höhe des einstigen Amtshauses
des Amtes Liedern-Werth: Kolonnenartig fahren die Autos durch
das seichte Wasser stadtauswärts. Wer als Radfahrer den
Straßenverlauf einigermaßen kannte, stieg nicht ab, sondern
nahm vorsichtig seinen Weg. Viele schoben ihr Rad vorbei an
Fußgängern und Schaulustigen, die in Gruppen rechts am Rande
des Bürgersteiges stehen. Der Regen hatte inzwischen aufgehört,
und die Sonne fiel aus allen Wolken.

Die Hilfsverbände waren noch tagelang im Einsatz. Allein die
Bocholter Feuerwehr leistete z. B. rund 590 Stunden Pumparbeit.
Trotzdem verursachte das Hochwasser vor allem in den
Industriebetrieben an der Aa Sachschäden in Millionenhöhe. In
jenen Tagen stellte man sich auch die Frage, ob eine solche
Katastrophe nicht durch die noch fehlende Aaregulierung im
Innenstadtbereich hätte vermieden werden können. Wer
historische Fotos über Bocholt zur Verfügung stellen möchte,
kann sich an das Stadtarchiv Bocholt unter Tel.: 02871/2411012
oder per Mail: stadtarchiv at mail.bocholt.de wenden.

Dieser Meldung ist ein Medium zugeordnet:

Foto des Monats Dezember 2011
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=110207





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 1 13:16:47 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 01 Dec 2011 13:16:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 01.12.2011
Message-ID: 4ED77E3F020000D6000048C1@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 01.12.2011, 13:22


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 01.12.2011

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Westfalen,
NRW, Siegen-Wittgenstein: Panorama, Soziales, Wissenschaft und
Bildung / 01.12.2011 12:00

Uni Siegen: Alzheimer-Portal soll Früherkennung fördern

Siegen (wh). Wissenschaftler der Universität Siegen wollen
Alzheimer-Patienten und deren Angehörige besser über die
Krankheit informieren und entwickeln dafür ein umfangreiches
Online-Portal. Ein wichtiger Aspekt des "Alzheimer
Wissensportals" (AlWiP) soll die Vernetzung von Betroffenen
durch Chaträume, Foren und Blogs sein, um Erfahrungsaustausch
und gegenseitige Unterstützung zu ermöglichen. Ein weiteres
Ziel ist die Förderung der Alzheimer-Früherkennung, etwa durch
Online-Tests. "Es kommt vor, dass ältere Menschen an Demenz
leiden, dies von den Angehörigen jedoch oft nicht einmal
bemerkt wird", heißt es dazu von Seiten der Wissenschaftler. Ab
wann Patienten das AlWiP im vollen Umfang nutzen können, ist
noch unklar.

Weitere Informationen: http://www.alzheimer-wissensportal.de/

Pressekontakt: Prof. Dr. -Ing. Madjid Fathi, Institut für
Wissensbasierte Systeme und Wissensmanagement Universität
Siegen, Telefon: 0271/7402311, E-Mail:
fathi[at]informatik.uni-siegen.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Paderborn: Freizeit, Panorama,
Stadtentwicklung / 01.12.2011 11:00

Delbrück ist die aktivste Stadt Deutschlands

Delbrück (wh). "Deutschlands aktivste Stadt 2011" liegt in
Westfalen: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat
Delbrück zum Sieger des bundesweiten Städtewettbewerbs "Mission
Olympic" erklärt. Die Stadt werde vor allem für das
überdurchschnittliche städtische und bürgerschaftliche
Engagement sowie die gute Vernetzung städtischer Institutionen
für die Förderung von Bewegung und Sport ausgezeichnet, hieß es
von Seiten des DOSB. Delbrück darf sich damit nicht nur mit dem
Titel "Deutschlands aktivste Stadt" schmücken, sondern erhält
auch 75.000 Euro für den Ausbau des regionalen Breitensports.

Weitere Informationen:
http://newsletter.dosb.de/newsletter/newsletter.php?id=2963&html=1
Pressekontakt:
Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB), Medien- und
Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: 069/6700255, E-Mail:
presse[at]dosb.de

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Westfalen,
NRW, Bochum, Dortmund, Paderborn: Kultur und Medien, Panorama
/ 01.12.2011 10:00

Kabarettpreis: Fritz Eckenga wird mit dem "Salzburger Stier"
geehrt

Dortmund (wh). Nur knapp drei Wochen nachdem ihm der
Literaturpreis Ruhr verliehen wurde, erhält der Kabarettist
Fritz Eckenga nun eine weitere renommierte Auszeichnung: Der
Dortmunder wird mit dem "Salzburger Stier 2012" geehrt. Der mit
6000 Euro dotierte Radio-Kabarettpreis wird seit 1982 von den
ARD-Landesrundfunkanstalten, dem Österreichischen Rundfunk, dem
Schweizer Radio DRS und der italienischen RAI Bozen vergeben.
In der Vergangenheit ging die Auszeichnung schon mehrfach nach
Westfalen: Zu den bisherigen Preisträgern gehören der
Paderborner Kabarettist Rüdiger Hoffmann sowie das Bochumer
Kabarett-Duo Tresenlesen. Fritz Eckenga hat sich in den
vergangenen Jahren einen Namen als Kolumnist, Buchautor und
"Fußballmanager A." im Radio gemacht. Dabei untersucht er mit
Vorliebe die liebenswerten und absurden Seiten des Lebens in
Westfalen und dem Ruhrgebiet.

Weitere Informationen: http://www.salzburgerstier.org

Pressekontakt: Steffen Kolodziej, Saarländischer Rundfunk,
Telefon: 0681/6022365, E-Mail: Skolodziej[at]sr-online.de

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Westfalen,
Bochum, Märkischer Kreis: Panorama, Soziales, Wissenschaft und
Bildung / 30.11.2011 18:00

"Deutscher Lehrerpreis 2011": Zwei Auszeichnungen gehen nach
Westfalen

Westfalen (wh). Bestnote für engagierten Schulunterricht: Der
Geschichts- und Sportlehrer Ingmar Vogel vom Burggymnasium
Altena ist mit dem Deutschen Lehrerpreis 2011 ausgezeichnet
worden. Bundeskanzlerin Angela Merkel gratulierte ihm und den
16 weiteren Preisträgern der Kategorie "Schüler zeichnen Lehrer
aus". Im Rahmen der Preisverleihung in Berlin betonte sie, dass
"Lehrer mit Leidenschaft" gebraucht werden: "Sie entscheiden
mit über das Leben eines Menschen." Vogels Schüler, die ihn für
den bundesweiten Wettbewerb nominiert hatten, schätzen an ihrem
Lehrer sowohl seine Begeisterung im Unterricht als auch sein
außerschulisches Engagement. "Ich finde es einfach toll, wenn
sich Lehrer nicht nur für ihr Fach interessieren, sondern auch
für ihre Schüler", so ein Schülerlob. Auch in der Kategorie
"Unterricht innovativ" ging ein Lehrerpreis nach Westfalen: Das
Team "Technik macht Schule" der Bochumer
Heinrich-von-Kleist-Schule belegte den dritten Platz mit einem
Unterrichtsprojekt, bei dem Schüler ein Brandsimulationshaus
für die Feuerwehr entwarfen. Mit dem PC-gesteuerten Modellhaus
lässt sich das Verhalten bei einem Brand in Privathäusern
trainieren. "Unterricht innovativ, so wie man ihn sich wünscht,
denn es wird, ausgehend von kognitiven Vorleistungen ein
praxisnahes und überschaubares Projekt initiiert, in dem sich
Schülerinnen und Schüler mit diesem Thema beschäftigen", so das
Urteil der Jury.

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.deutscher-lehrerpreis.de/?id=23

Pressekontakt: Eva Hertzfeldt, Pressesprecherin Deutscher
Philologenverband, Telefon: 030/40816789 und 0172/3050867,
E-Mail: presse[at]dphv.de

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Westfalen,
Dortmund: Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung /
30.11.2011 16:00

Der Speicher der Geschichte: 70 Jahre Westfälisches
Wirtschaftsarchiv

Dortmund (wh). Von den Dortmunder Brauereien bis zur
Textilindustrie im Münsterland: Die Geschichte der regionalen
Wirtschaft nimmt rund zehn Regalkilometer im Westfälischen
Wirtschaftsarchiv (WWA) ein. Nun feiert die Einrichtung in
Dortmund ihren 70. Geburtstag. Gegründet wurde das Archiv 1941,
um historische Unterlagen vor Bombeneinschlägen zu schützen.
Seit 1969 besteht es als Stiftung, die unter anderem von den
westfälischen Kammern der Wirtschaft, dem Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) sowie dem Sparkassenverband
Westfalen-Lippe getragen wird. Heute wirkt das WWA als Archiv
der Kammern, aber auch als Auffangstelle für Überlieferungen
von Unternehmen, wenn diese in Konkurs gehen oder etwa durch
eine Konzernübernahme ihre Eigenständigkeit verlieren. Zudem
vertritt es die 300 deutschen Wirtschaftsarchive auf
internationaler Ebene. "Das WWA leistet einen wichtigen Beitrag
zur Pflege des Kulturguts Wirtschaft und damit auch für die
Identitätsfindung Westfalens", betonte LWL-Kulturdezernentin
Dr. Barbara Rüschoff-Thale im Rahmen einer Feierstunde.

Achtung Redaktionen: Pressefotos zu dieser Meldung finden Sie
im Downloadbereich unserer Website.

Weitere Informationen:
http://www.archive.nrw.de/Wirtschaftsarchive/WWADortmund/index.html
Pressekontakt:
Dr. Karl-Peter Ellerbrock, Direktor des Westfälischen
Wirtschaftsarchivs, Telefon: 0231/5417297, E-Mail:
k.ellerbrock[at]dortmund.ihk.de

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Westfalen,
Bielefeld, Dortmund, Hamm, Märkischer Kreis, Paderborn,
Siegen-Wittgenstein: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama /
30.11.2011 15:00

Tipps & Termine: Westfalen am Wochenende

Detmold. In die Weihnachtszeit um 1900 versetzt der
Museumsadvent des LWL-Freilichtmuseums Detmold seine Besucher.
Nach historischen Vorbildern eingerichtete Weihnachtsstuben,
eine Ausstellung alter Schlitten, Märchenerzähler, Spiele und
Posaunenklänge stimmen im illuminierten Paderborner Dorf des
Museums auf das Fest ein. Freitag und Samstag, 14 - 21 Uhr,
Sonntag, 11 - 19 Uhr, LWL-Freilichtmuseum
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/LWL-Freilichtmuseum-Detmold-Advent/
Altena.
Um die Entstehung der Burg Altena ranken sich viele Anekdoten,
Sagen und mystische Geschichten. Bei einer schaurigen Führung
im Fackelschein kann man diesen Legenden nachspüren und hinter
den Mauern nach dem Burggespenst suchen. Freitag, 18 Uhr, Burg
Altena, Anmeldung unter Telefon 02352/7034
http://www.burg-altena.de/

Dortmund. Die Bewohner des Kreuzviertels bringen ihren
Stadtteil zum Leuchten: Neben einem Programm der Einzelhändler
werden auch Bürger mithilfe von Beamern und Diaprojektoren die
Hauswände erleuchten und so eine flächendeckende, interaktive
Lichtinstallation gestalten. Freitag, 19 - 22 Uhr, Kreuzviertel
http://www.kreuzviertelbeinacht.de

Bielefeld. Den historischen Fahrradführerschein können Kinder
ab acht Jahren im Historischen Museum absolvieren. Dabei können
sie ihre Fahrkünste auf dem Kinder-Hochrad testen und sich in
historischer Kleidung fotografieren lassen. Die Aktion findet
im Rahmen der Ausstellung "Rückenwind. Vom Hochrad zum E-Bike"
statt. Samstag, 15 - 16.30 Uhr, Historisches Museum Bielefeld
http://www.historisches-museum-bielefeld.de/

Hamm. Eine Performance mit und über Müll haben die Schauspieler
der JugendTheaterWerkstatt des Helios Theaters entwickelt. In
"Müll" geht es nicht um das richtige Trennen, sondern um einen
frischen Blick auf das Wirtschaftssystem. Auf der Bühne
entsteht durch Spiel, Tanz, Video und sprechende Tetrapaks ein
unterhaltsamer Abend. Samstag, 19 Uhr, Helios Theater
http://www.helios-theater.de/

Siegen. Die Ausstellung "Bild, Körper, Pathos" präsentiert
zahlreiche Bilder des spanischen Künstlers Antoni Tàpies
erstmals in Deutschland. Im Mittelpunkt steht das wenig
bekannte Spätwerk. Eine Führung stellt das Kunstwerk des Monats
vor: Tàpies? "Ocre i negre amb tela encolada" - Ocker und
schwarz mit aufgeklebtem Tuch. Sonntag, 15 Uhr, Museum für
Gegenwartskunst Siegen http://www.mgk-siegen.de/

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 2 10:40:26 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Dec 2011 10:40:26 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Dr. Oetker unterstuetzt Stiftung fuer Burg Huelshoff
Message-ID: 4ED8AB1A020000D6000048F8@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.11.2011, 15:38


AKTUELL

Dr. Oetker unterstützt Stiftung für Burg Hülshoff

Bei einem Besuch auf Burg Hülshoff, dem Geburtshaus der
westfälischen Dichterin Annette von Droste Hülshoff, hat sich
der Unternehmer Dr. August Oetker positiv zu der geplanten
Stiftung geäußert. "Dieses Projekt hat Zukunft", so Oetker, der
die Stiftung zum Erhalt der Burg mit einem "namhaften Betrag"
unterstützen will.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) verfolgt den Plan,
gemeinsam mit Partnern die Burg Hülshoff bei Münster, das
Geburtshaus einer der wichtigsten deutschen Dichterinnen,
Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848), in einer Stiftung zu
erhalten. Für die Gründung der Stiftung wird nach Auskunft von
LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale ein Kapital
von insgesamt 19,3 Millionen Euro benötigt.

Nach seinem Eindruck werde das Stiftungsprojekt gut
vorangetrieben, um auf dem wichtigen Feld der Literatur einen
"authentischen Ort zu erhalten", so Oetker weiter. Annette von
Droste-Hülshoff sei eine "Galionsfigur für Westfalen", die eine
ganz große Chance zur Identifikation mit dem Thema Literatur in
Westfalen biete. Darum werde er als Bielefelder auch ein
Projekt im Münsterland unterstützen. Oetker: "Wir müssen die
Grenzen in Westfalen überwinden." Er werde der Stiftung auch
nach ihrer Gründung zum Ende des Jahres mit Rat und Engagement
zur Seite stehen.

Hintergrund
Die gesamte Burganlage bei Havixbeck (Kreis Coesfeld), die
Ländereien sowie zahlreiche Exponate bildender und
literarischer Kunst aus Familienbesitz werden nach den Plänen
in die Stiftung ein-gebracht. Gutachter hatten nach Abzug aller
Verbindlichkeiten einen jährlichen Ertrag aus dem
Stiftungskapital von 450.000 Euro veranschlagt, um einen
finanziell gesicherten Betrieb zu gewähr-leisten.

Hintergrund der geplanten Stiftung für Burg Hülshoff war auch
die heftige Kritik an dem Gutachten "KunstNRW" zur Kultur und
Kulturförderung, das die damalige Landesregierung vor drei
Jahren vorgestellt hatte und das den westfälischen Landesteil
so gut wie nicht erwähnte. Das Gutachten mit der einseitigen
Bevorzugung des Rheinlandes habe Westfalen aufgeweckt, hieß es
seinerzeit. Auch in Westfalen und Lippe brauche man vorzeigbare
Projekte, die die Landesregierung ebenso wie die Kultur im
Rheinland unterstützen müsse.

Burg Hülshoff
Die Wasserburg Hülshoff ist sowohl aus baudenkmalpflegerischer
Sicht als auch als Geburtsort der Dichterin Annette von
Droste-Hülshoff von hohem Interesse. Bei der Burg Hülshoff
handelt es sich um eine typische westfälische Wasserburg mit
einer über 500jährigen Familientradition.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg bereits im 11.
Jahrhundert. 1417 kam sie in den Besitz der Herren von
Deckenbrock, die sich später "von Droste" nannten. Das
Herrenhaus ließ Heinrich I. von Droste Hülshoff um 1540/1545
erbauen. Das in Form einer geschlossenen Renaissanceanlage
gebaute Haus ist bis heute erhalten. Angeschlossen an die Burg
ist eine im späten 19. Jahrhundert im neugotischen Stil erbaute
Kapelle. Die Anlage mit dem öffentlich zugänglichen Park, der
Burg sowie einem Drostemuseum ist in Familienbesitz.

Burg Hülshoff ist der Geburtsort der Dichterin Annette von
Droste-Hülshoff. Im Januar 1797 wurde die Dichterin auf der
Wasserburg geboren und verbrachte dort sowie in dem unweit
gelegenen Haus Rüschhaus Großteile ihres Lebens. Zu Lebzeiten
weitgehend unbekannt, zählt Annette von Droste-Hülshoff längst
zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der deutschen Literatur
und ist unbestritten die wichtigste Dichterin Westfalens. Ihr
Werk hat einen anerkannt hohen Stellenwert in der deutschen
Literatur, Teile daraus wie die Erzählung "Die Judenbuche"
gehören zur Weltliteratur.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 2 10:43:50 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Dec 2011 10:43:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Verlegung von Stolpersteinen fuer die Opfer des
Holocaust, Schoetmar, 08.12.2011
Message-ID: 4ED8ABE6020000D6000048FD@cl2x-sd2-vs>

Von: "Franz Meyer"
Datum: 01.12.2011, 11:30


AKTUELL

Auf Antrag des "Bad Salzufler Ratschlags gegen
Fremdenfeindlichkeit" hatte der Rat der Stadt Bad Salzuflen am
3. Februar 2010 mit großer Mehrheit beschlossen, sich an dem
Projekt "Stolpersteine" des Kölner Künstlers Gunter Demnig zu
beteiligen. Demnach soll zum individuellen Gedenken an die 63
jüdischen Männer, Frauen und Kinder aus Bad Salzuflen und
Schötmar, die während der Zeit des Nationalsozialismus Opfer
der Verfolgung geworden sind, jeweils auf dem Gehweg vor dem
letzten frei gewählten Wohnsitz ein "Stolperstein" gesetzt
werden.

Nachdem am 26. November des vergangenen Jahres in Bad Salzuflen
(Ortsteil) insgesamt 24 Stolpersteine gesetzt wurden, folgt nun
die Verlegung der Steine in Schötmar. Am 8. Dezember 2011
sollen dort insgesamt 34 Stolpersteine verlegt werden. Im
Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung werden Gunter Demnig
und Mitarbeiter des Baubetriebshofes der Stadt vor folgenden
Häusern Stolpersteine verlegen: Schloßstraße 16 (9
Stolpersteine), Schülerstraße 18 (3), Schülerstraße 20 (4),
Schülerstraße 22 (7), Begastraße 22 (7), Schülerstraße 23 (1),
Schülerstraße 29 (1), Eduard-Wolff-Straße 5 (1) und
Vehrlingstraße 18 (1). Die Verlegung der Steine beginnt um 9.00
Uhr vor dem Gebäude Schloßstraße 16.

An den einzelnen Stationen werden Schülerinnen und Schüler der
Eduard-Hoffmann-Realschule die Biografien der Opfer zum Vortrag
bringen. Psalmen und Gebete sprechen Harry Rothe (Jüdische
Gemeinde Herford) und Pfarrer Andreas Gronemeier (Ev.-ref.
Kirchengemeinde Schötmar). Für die musikalische Umrahmung sorgt
die Städtische Musikschule.

Alle Paten der Stolpersteine sowie interessierte Bürgerinnen
und Bürger sind herzlich eingeladen, die Verlegung der
Stolpersteine persönlich zu begleiten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 2 11:01:50 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Dec 2011 11:01:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Rathausumbau: Stadtarchiv Herten wird geschlossen.
Neueroeffnung im Fruehjahr 2012
Message-ID: 4ED8B01E020000D60000490F@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Herten"
Datum: 01.12.2011, 12:38


AKTUELL

Rathausumbau: Stadtarchiv wird geschlossen
Neueröffnung im Frühjahr 2012

Im sanierten Rathaus bekommt auch das Stadtarchiv ab dem
Frühjahr 2012 neue Räume. Weil so ein Umzug viel Vorbereitung
benötigt, muss das Archiv bereits ab Montag, 12. Dezember,
vorübergehend schließen. Wer in der Hertener Geschichte stöbern
möchte, hat in den kommenden zwei Wochen noch die Gelegenheit
dazu.

Knapp zwei Kilometer Archivmaterial, zahlreiche Karten, Pläne,
Plakate und Fotos müssen für den Umzug vorbereitet, verpackt
und in den neuen Räumen untergebracht werden. Damit einher
gehen auch Konservierungsverfahren, die empfindliche
Gegenstände fachgerecht für den Umzug präparieren.

Das Archiv-Team bittet um Verständnis für die lange
Schließungszeit. "In den neuen Räumlichkeiten präsentieren wir
das alte Archiv dann im neuen Glanz", verspricht Leiterin
Kirsten Noetzel. Dafür wird zurzeit der kleine Sitzungssaal in
einen Magazinzweckbau umgebaut. Dort wird es eine neue zweite
Ebene und eine Rollregalanlage geben. Zusätzlich entsteht ein
circa 50 Quadratmeter großer Lesesaal mit Arbeitsplätzen für
die Besucher.

Zur Orientierung während der Schließungszeit hat das
Archiv-Team einen Flyer erstellt, in dem alle wissenswerten
Informationen stehen. Dieser liegt demnächst in den
öffentlichen Einrichtungen aus. Ein Datum für die Neueröffnung
steht noch nicht fest, wird aber rechtzeitig bekanntgegeben.


INFO

Adresse im Städt. Gymnasium:

Stadtarchiv Herten
Eingang im Souterrain
Gartenstraße 40
45699 Herten
Tel.: (0 23 66) 30 32 33

Öffnungszeiten:
Montag geschlossen, Dienstag und Mittwoch 9 bis 12 Uhr und 13
bis 15 Uhr, Donnerstag 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr, Freitag
9 bis 13 Uhr

URL: www.herten.de

Weitere Infos unter URL: www.archive.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 2 11:07:06 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 02 Dec 2011 11:07:06 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Foerdermaschinenhaus Zeche Fuerst Leopold in Dorsten
nun ein Standort der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
Message-ID: 4ED8B15A020000D600004919@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 02.12.2011, 08:46
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Fördermaschinenhaus Zeche Fürst Leopold in Dorsten nun ein
Standort der Stiftung Industriedenkmalpflege und
Geschichtskultur

Die RAG AG hat am 30.11.2011 das denkmalgeschützte
Fördermaschinenhaus der ehemaligen Zeche Fürst Leopold in
Dorsten der Stiftung Industriedenkmalpflege und
Geschichtskultur übertragen.

Bereits im Dezember des vergangenen Jahr beschloss das
Kuratorium der Stiftung Industriedenkmalpflege und
Geschichtskultur die Eigentumsübernahme des Industriedenkmals
"Fördermaschinenhaus Fürst Leopold Schacht 1/2". Nun wurde die
Übertragung vollzogen und die Industriedenkmalstiftung ist
jetzt neue Eigentümerin des Maschinenhauses.

Sie wird einen Mietvertrag mit dem Verein für Bergbau-,
Industrie- und Sozialgeschichte Dorsten e.V. schließen und
zukünftig die Kosten für eine Instandhaltung an Dach und Fach
tragen. Zudem wird die Stiftung den Verein auch im Hinblick auf
den Betrieb des Hauses aktiv unterstützen. Mit der Übernahme
leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des
Gesamtstandortes, der innerhalb der Flächenplanung der
Projektgesellschaft Fürst Leopold als "identitätsstiftende,
historische Mitte" angesehen werden kann. Ursula Mehrfeld,
Geschäftsführerin der Industriedenkmalstiftung, freut sich,
gemeinsam mit dem engagierten Verein ein wichtiges Objekt der
Dorstener Bergbaugeschichte für die Nachwelt bewahren zu können.

Zusammen mit der Industriedenkmalstiftung möchte der Verein ein
Informations- und Begegnungszentrum in dem historischen
Maschinehaus entstehen lassen, um es für die Öffentlichkeit im
Rahmen von Führungen, Ausstellungen und Veranstaltungen
zugänglich zu machen. Auch ist es ein besonderes Anliegen des
Vereins, die bergbauliche Geschichte Dorstens an Kinder und
Jugendliche zu vermitteln, um den Standort so als
außerschulischen Lernort zu etablieren. Ein Nutzungskonzept für
dieses Vorhaben ist bereits erarbeitet und soll in den nächsten
Jahren sukzessive realisiert werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 5 11:00:03 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Dec 2011 11:00:03 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Das Nikolausbild von Fritz Tueshaus, Muenster,
25.11.2011-08.01.2012
Message-ID: 4EDCA433020000D60000496A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Regine Schiel"
Datum: 05.12.2011, 10:41


AUSSTELLUNG

Erst kürzlich hat das Stadtmuseum ein weihnachtliches Gemälde
von Fritz Tüshaus (1832-1885) aus dem Jahre 1863 erworben. Das
Gemälde ist ein typisches Beispiel für die religiöse Malerei in
Deutschland Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Maler aus Münster
schuf es im religiös-romantischen Stil der so genannten
Nazarener. Vor der winterlichen Kulisse einer idealisierten
deutschen Stadt des Mittelalters verteilt der heilige Nikolaus
hoch zu Ross seine Gaben an die Armen. Der Kirchturm im
Hintergrund weist starke Parallelen zur Ludgerikirche in
Münster auf. Das Stadtmuseum hat das Gemälde aufwändig
restauriert - ebenso wie ein lange Zeit unbekanntes
Selbstportrait des Malers. Passend zur Vorweihnachtszeit werden
beide Bilder jetzt der Öffentlichkeit präsentiert.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Das Nikolausbild von Fritz Tüshaus
Datum: 25.11.2011 - 08.01.2012
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 0251-4924503
Fax: 0251-492-7726
URL: www.stadtmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 5 11:11:59 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Dec 2011 11:11:59 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Ruhr-Universitaet trauert um Rudolf Vierhaus
Message-ID: 4EDCA6FF020000D60000496F@cl2x-sd2-vs>

Von: "Josef König"
Datum: 05.12.2011, 10:07


AKTUELL

Experte für das Zeitalter der Aufklärung
Ruhr-Universität trauert um Rudolf Vierhaus
1964 als erster Historiker an die RUB berufen

Die Ruhr-Universität trauert um Prof. em. Dr. Rudolf Vierhaus,
der am 13. November 2011 89-jährig in Berlin gestorben ist. Der
Historiker ist eine der herausragenden Gründergestalten der
Ruhr-Universität und langjähriger Direktor des
Max-Planck-Institutes für Geschichte in Göttingen. Vierhaus,
der als erster Historiker an die neugegründete Ruhr-Universität
berufen wurde, hatte von 1964 bis 1971 den Lehrstuhl für Neuere
Geschichte inne und nahm auch danach noch eine Honorarprofessur
in Bochum wahr. Wie kein anderer hat Vierhaus die Abteilung für
Geschichtswissenschaft im ersten Jahrzehnt geprägt. Er war dann
als Direktor des Göttinger Institutes einer der führenden
deutschen Historiker, insbesondere im Bereich der
Frühneuzeitforschung.

Studium erst nach dem Krieg
Der 1922 in Wanne-Eickel als Sohn eines Zechenhandwerkers
geborene Vierhaus, der als erster in seiner Familie Abitur
machte, durchlitt wie viele seiner Generation den Krieg:
Sogleich zum Militär eingezogen, wurde er schwer verwundet,
geriet in Kriegsgefangenschaft und konnte - unter den
Kriegsfolgen leidend - erst 1949 als 27-Jähriger sein Studium
u.a. der Geschichte, Germanistik und Philosophie in Münster
aufnehmen. Zu seinen akademischen Lehrern gehörten Kurt von
Raumer und Herbert Grundmann, auch der Philosoph Joachim
Ritter. Doch wurde Vierhaus auch schon von Werner Conze und
seinem Arbeitskreis für Sozialgeschichte beeinflusst. 1955
promovierte er mit einer Arbeit über Ranke, dessen Verhältnis
zur sozialen Welt er zu bestimmen versuchte. 1961 habilitierte
er sich über "Deutschland im Zeitalter der Aufklärung", womit
er sein wichtigstes Forschungsthema fand, auf das er sich
freilich keineswegs beschränkte.

Studienreform und Universitätssiegel
1964 nahm er - obgleich er gleichzeitig einen Ruf an die
Universität Frankfurt erhalten hatte - den Ruf an die
Ruhr-Universität an, nicht zuletzt weil er in Fragen der
Hochschulreform engagiert war. Vierhaus hatte großen Anteil am
Aufbau der Abteilung (erst später übernahm man auch in Bochum
den Begriff Fakultät) und des Historischen Institutes. Daneben
entfaltete er in der RUB und ihren Gremien eine vielfältige
Tätigkeit. Die von ihm formulierten Empfehlungen zur
Studienreform setzten sich durch, die "eine Straffung und
überlegtere Durchführung des Studienganges ohne durchgängigen
Dirigismus, aber mit besserer Grundausbildung und erweiterten
Möglichkeiten für wirklich begabte Studenten" anzielten.

Das Integrierte Proseminar der Fakultät für
Geschichtswissenschaft war eines der Resultate dieses
Konzeptes. Auch die Idee, das Brüderpaar Prometheus und
Epimetheus als Symbol des Miteinanders von Geistes-, Natur- und
Ingenieurwissenschaften zu betrachten und zum Emblem der neuen
Universität zu machen, wird Vierhaus zugeschrieben. Neue Wege
ging Vierhaus in der interdisziplinären Zusammenarbeit und in
lehrstuhlübergreifenden Kolloquien mit Hans Mommsen u.a. Nicht
zuletzt war er ein ausgesprochen anregender und erfolgreicher
akademischer Lehrer, dem professorale Allüren gänzlich abgingen,
obgleich seine profunde Bildung, sein eindringliches Fragen
und seine Offenheit gegenüber Neuansätzen jeden Studierenden
und nicht wenige Kollegen beeindruckten.

Blick für die großen Fragen
Vierhaus hat sich an Diskursen über zahlreiche Fragen und
Zeiten beteiligt. So publizierte er schon 1964 - bevor der
Begriff wiederentdeckt wurde - in der Historischen Zeitschrift
einen Aufsatz über "faschistisches Führertum". In seiner
Bochumer Zeit befasste er sich auch mit der Weimarer Republik
und der Diskussion über den "deutschen Sonderweg". Ein
besonderes Interesse widmete er über Jahrzehnte
historiographischen Fragen, etwa der Rolle der
Geschichtswissenschaft im 20. Jahrhundert. Auch an der
Grundlagendiskussion der Geschichtswissenschaft, die in den
ausgehenden 60er- und in den 70er-Jahren u.a. um ihr Verhältnis
zu den Sozialwissenschaften und der Anthropologie kreiste, war
Vierhaus engagiert beteiligt.

Dabei war Vierhaus nie ein Mann, der Moden nachlief oder
irgendeinen methodischen Ansatz festschrieb. Er betrieb - so
ist zu Recht hervorgehoben worden - Sozialgeschichte, als sie
noch keine Konjunktur hatte. Und in der Zeit, als Sozial- und
Gesellschaftsgeschichte dominant waren, ging Vierhaus kultur-,
mentalitäts- und politikgeschichtlichen Fragen nach und verlor
nie die Subjektivität menschlichen Handelns aus den Augen. Der
vielleicht wichtigste Charakterzug des Historikers Rudolf
Vierhaus war, dass er sich in einer Zeit der Spezialisierungen
und fachlicher Verengungen den Blick für die großen Fragen und
historischen Zusammenhänge bewahrte, die für Geschichte als
Wissenschaft und als Bildungsmacht konstitutiv sind.


INFO

Weitere Informationen
Prof. em. Dr. Bernd Faulenbach
Fakultät für Geschichtswissenschaft der Ruhr-Universität
Tel.: 0234-323125
E-Mail: faulenbach.bochum at t-online.de

Die vollständige Version dieser Meldung finden Sie im Netz unter
URL: http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2011/pm00399.html.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 5 11:15:56 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Dec 2011 11:15:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Auf's Christkind warten im Museum, Bielefeld,
10./11.12.2011
Message-ID: 4EDCA7EC020000D60000497F@cl2x-sd2-vs>

von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 05.12.2011, 10:24


AKTUELL

Auf's Christkind warten im Museum

Am Samstag, 10. Dezember, findet im Historischen Museum,
Ravensberger Park 2, von 15.00 bis 16.00 Uhr die Veranstaltung
"Wir warten auf?s Christkind" statt. Kinder von drei bis sechs
Jahren können dort bei gemütlicher Stimmung Weihnachtliches
entdecken und etwas Schönes für zu Hause basteln. Die
Veranstaltung wird am Sonntag, 11. Dezember, von 11.30 bis
12.30 Uhr erneut angeboten. Telefonische Anmeldung unter: 0521
/ 51-3635.


INFO

Historisches Museum
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld
Tel.: 0521 / 51 36 30
Fax: 0521 / 51 67 45





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 5 11:18:42 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Dec 2011 11:18:42 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Werler Stadtarchivar Heinrich Josef Deisting in den
Ruhestand verabschiedet
Message-ID: 4EDCA892020000D600004984@cl2x-sd2-vs>

Von: "Michael Jolk"
Datum: 02.12.2011, 12:17


AKTUELL

Stadtarchiv Werl

Am 30.11.2011 wurde der Werler Stadtarchivar Heinrich Josef
Deisting in den Ruhestand verabschiedet. Herr Deisting, der auf
eine über 50jährige Berufstätigkeit zurückblicken kann, war
über 37 Jahre für das städtische Archiv zuständig. Für die
jahrelange gute Zusammenarbeit bedankte sich Bürgermeister
Grossmann sehr herzlich und betonte, dass er sowohl in der
Verwaltung aber auch überregional eine hohe fachliche und
persönliche Akzeptanz und Ansehen genieße. Mit Eintritt in den
Ruhestand wird Herr Deisting jedoch nicht von seiner
Leidenschaft lassen, sondern sich weiterhin mit der
Heimatpflege befassen und zwei kirchliche Archive betreuen.
Auch im städtischen Archiv wird er weiterhin ein gern gesehener
Gast bleiben. Sein Nachfolger wurde der Werler Michael Jolk,
der zuvor fast 15 Jahre das Archiv des Freiherrn v. Fürstenberg,
Schloss Herdringen, in Arnsberg leitete.


INFO

Kontakt:
Stadtarchivar Michael Jolk
Stadtarchiv Werl
59457 Werl
Tel.: 02922-8001018
Fax: 02922-8001098
E-Mail: michael.jolk at werl.de
URL: www.werl.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 5 11:22:46 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Dec 2011 11:22:46 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Eine Stele,
die Geschichte (be)schreibt: Hertener Stadtjubilaeum endet mit
Blickfang auf dem Marktplatz
Message-ID: 4EDCA986020000D600004989@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Herten"
Datum: 02.12.2011, 12:12


AKTUELL

Eine Stele, die Geschichte (be)schreibt
Stadtjubiläum endet mit Blickfang auf dem Marktplatz

Das Jahr des Stadtjubiläums ist nahezu vorüber. Trotzdem hat
Bürgermeister Dr. Uli Paetzel noch einen Trumpf im Ärmel und
einen besonderen Blickfang auf dem Antoniusplatz eingeweiht.
Eine Stele, welche die historischen Highlights der Hertener
Stadtgeschichte präsentiert. Im Kreise von Mitgliedern der
Verwaltung, des ZBH und der Stadtwerke resümierte er: "Ein
schöner Abschluss unserer 75-jährigen Bemühungen."

Denn mit dem Aufstellen der Geschichtsstele auf dem
Antoniusplatz endet eine ganze Reihe von kulturellen Highlights,
die das Jahr des 75-jährigen Stadtjubiläums begleitet haben.
Und es soll nicht bloß bei diesem einen Exemplar bleiben.
"Jeder Stadtteil bekommt seine eigene Stele, nächstes Jahr ist
Westerholt dran", verspricht das Stadtoberhaupt.

Die Idee für die knapp zwei Meter hohen historischen Tafeln kam
nicht etwa aus der Verwaltung, sondern von Rentner Hans
Dienberg aus Gelsenkirchen. Mit seinem Vorschlag war er im Jahr
2008 zunächst an die Macher des Kulturhauptstadtjahres
RUHR.2010 herangetreten. Nachdem seine Idee dort nicht
realisiert werden sollte, stellte der 81-Jährige sie in
verschiedenen Kommunen vor. Und fand damit in Herten großen
Zuspruch.

Gestaltet wurde die Stele von den Stadtwerken, produziert von
der Firma Meng, aufgestellt von Mitarbeitern des ZBH. Die
Kosten für eine Stele belaufen sich auf knapp 1000 Euro.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 5 13:26:44 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 05 Dec 2011 13:26:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 05.12.2011
Message-ID: 4EDCC694020000D60000499D@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 05.12.2011, 13:22


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 05.12.2011

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Coesfeld: Kultur und Medien, Politik,
Stadtentwicklung, Tourismus / 05.12.2011 12:00

"Kultureller Leuchtturm für Westfalen" Bund beteiligt sich an
Stiftung für Burg Hülshoff

Havixbeck (wh). Die geplante Stiftung für den Erhalt der Burg
Hülshoff bei Münster wird nun auch vom Bund unterstützt. Der
Haushaltsausschuss des Bundestages hat dafür gestimmt, sich mit
bis zu 2,8 Millionen Euro am Stiftungskapital zu beteiligen.
"Damit wird ein bedeutender kultureller Leuchtturm inmitten der
Region Westfalen entstehen", so Kulturstaatsminister Bernd
Neumann. Durch das Stiftungsprojekt des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) und weiterer Partner soll das Geburtshaus
der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) in
Havixbeck dauerhaft für die öffentliche Nutzung erhalten
werden. Erst in der vergangenen Woche gab der Unternehmer Dr.
August Oetker bekannt, die Stiftung mit einem "namhaften
Betrag" zu fördern. Für die Gründung wird nach Auskunft von
LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale ein Kapital
von insgesamt 19,3 Millionen Euro benötigt. LWL-Pressesprecher
Frank Tafertshofer sagte, mit dem Beitrag des Bundes stehe man
nun kurz vor dem Ziel.

Weitere Informationen:
http://www.bundesregierung.de/nn_1272/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2011/12/2011-12-02-neumann-drost-stiftung.html

Pressekontakt:
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Telefon:
030/182720, E-Mail: InternetPost[at]bundesregierung.de; Frank
Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251/591235, E-Mail:
presse[at]lwl.org

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW: Freizeit, Kultur und Medien / 05.12.2011 11:00

Weniger Publikum in den öffentlichen Theatern

Westfalen (wh). Die öffentlichen Theater in Westfalen haben im
vergangenen Jahr einen leichten Zuschauerrückgang verzeichnet.
Laut dem jetzt veröffentlichten "Statistischen Jahrbuch 2011"
von IT.NRW besuchten in der Spielzeit 2009/2010 insgesamt
1.290.863 Menschen die westfälischen Bühnen. Statistisch wurde
damit jede der 4350 Aufführungen von 297 Zuschauern gesehen. In
der vorvergangenen Spielzeit lag die Gesamtbesucherzahl der
öffentlichen Theater mit 1.306.146 Zuschauern um 1,2 Prozent
höher. Damals sahen sich durchschnittlich 318 Zuschauer eine
Aufführung an. Auch landesweit ging die Publikumszahl mit einem
Minus von 33.760 Besuchern (- 0,9 Prozent) leicht zurück.
Insgesamt verfolgten in der vergangenen Saison 3.523.522
Theatergäste 11.299 Aufführungen in Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen im "Statistischen Jahrbuch 2011", das
hier heruntergeladen werden kann:
https://webshop.it.nrw.de/angebote.php

Pressekontakt: Pressestelle IT.NRW, Telefon: 0211/94492521,
E-Mail: pressestelle[at]it.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Münster: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama /
05.12.2011 10:00

Ausstellungsprojekt: Konzeptkünstler plant kulturellen
Winterschlaf

Münster (wh). Schnarchen für die Kunst: Der Konzeptkünstler
Wilm Weppelmann hat sich mit dem Thema Schlaf
auseinandergesetzt und will am 21. Dezember in der
Münsterischen "GaLLeRY iNbetween" einen kulturellen
Winterschlaf beginnen. Zur Eröffnung des Ausstellungsprojektes
ist ein Bed-in geplant, für das Weppelmann zahlreiche Gäste
ankündigt: Unter anderem sollen der Philosoph Dr. Andreas
Mussenbrock, der Wissenschaftsjournalist Tobias Hürter sowie
Jörg Adler, Direktor des Allwetterzoos Münster, "mit unter die
Bettdecke des Künstlers kriechen". Das temporäre Bettgelage mit
Fotografien, Installationen und Videos von Wilm Weppelmann ist
bis zum 31. Dezember geöffnet.

Weitere Informationen: http://www.weppelmann.de/

Pressekontakt: Wilm Weppelmann, Telefon: 0251/25211, E-Mail:
wilm[at]weppelmann.com

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Westfalen,
Bielefeld, Bochum, Borken, Dortmund, Recklinghausen, Soest,
Steinfurt: Freizeit, Kultur und Medien / 04.12.2011 17:00

Westfalen im TV: Erfolgreiche Spitzensportler und ein
feierliches Adventskonzert

Zwischen Romantik und Kommerz: Die Auswahl an Weihnachtsmärkte
in NRW wird von Jahr zu Jahr größer. Aber wo lohnt sich der
Besuch? Die Sendung "daheim&unterwegs" stellt elf
Weihnachtsmärkte und deren Besonderheiten vor. Den Auftakt
machen der Bielefelder Weihnachtsmarkt und der Familienmarkt in
Soest. "daheim&unterwegs", Montag bis Freitag, 16.15 Uhr, WDR

In der Bochumer Jahrhunderthalle wird ein weiteres Mal die
1Live Krone vergeben. Nominiert für den größten deutschen
Radio-Preis sind in diesem Jahr 31 Künstler, darunter Herbert
Grönemeyer, Clueso, die Söhne Mannheims, die Beatsteaks und
Culcha Candela. Die 1Live Krone 2011 - Der Radio Award,
Donnerstag, 8. Dezember, 22 Uhr, WDR

Kleines Jubiläum für den "Felix": Zum fünften Mal werden die
erfolgreichsten Sportler aus Nordrhein-Westfalen für ihre
Leistungen geehrt. Bei der Gala in Düsseldorf werden die neuen
Titelträger präsentiert. Zu den Nominierten gehören die
Bielefelder Radrennfahrerin Mieke Kröger, BVB-Trainer Jürgen
Klopp oder die Ibbenbürener Sportschützin Christine Wenzel.
NRW-Sportler des Jahres 2011 - Verleihung der Felix-Awards,
Samstag, 10. Dezember, 16 Uhr, WDR

Der Dorstener Sternekoch Björn Freitag präsentiert in seiner
Sendung "Weihnachtsmenü" nicht nur einen ungewöhnlichen
Festtagsbraten aus regionalen Zutaten, sondern auch eine echte
TV-Premiere: Erstmals können Smartphone-Besitzer mit Hilfe
eines Scancodes Rezepte live vom Fernsehbildschirm auf ihr
Handy laden. Einfach und köstlich: Björn Freitags
Weihnachtsmenü, Samstag, 10. Dezember, 17.20 Uhr, WDR

Das Adventskonzert des Landes Nordrhein-Westfalen findet in
diesem auf Einladung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in
der prächtigen neugotischen Pfarrkirche St. Gudula im
westfälischen Rhede statt. Auf dem Programm stehen festliche
Bläsermusiken, stimmungsvolle Arien und beschwingte
Orchesterstücke zur Winter- und Weihnachtszeit.
Nordrhein-Westfalen feiert Advent 2011, Samstag, 10. Dezember,
20.15 Uhr, WDR

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 6 10:46:53 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Dec 2011 10:46:53 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/41
Message-ID: 4EDDF29D020000D6000049D8@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 21.11.2011, 13:13


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-41 für den Zeitraum vom 19.11.2011 bis

zum 02.12.2011 mit insgesamt 48 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-41&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 6 10:52:13 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Dec 2011 10:52:13 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Macht des Wortes", Dalheim, bis 30.12.2011
Message-ID: 4EDDF3DD020000D6000049DD@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.12.2011, 11:39


AUSSTELLUNG

Wertvolles Wissen und spektakuläre Schätze
Die Sonderausstellung "Macht des Wortes" im Kloster Dalheim
läuft noch bis zum 30. Dezember

"Bete und arbeite!" - Dieser Leitsatz aus der Ordensregel des
Hl. Benedikt ist bis heute bekannt. Was Benedikt wollte und was
seine Klöster in Europa bewegten, können Besucher der Stiftung
Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur noch bis
zum 30. Dezember erfahren. Noch vier Wochen zeigt das
bundesweit einzigartige Museum in dem ehemaligen
Augustiner-Chorherrenstift Dalheim (Kreis Paderborn) mit seiner
Sonderausstellung "Macht des Wortes. Benediktinisches Mönchtum
im Spiegel Europas" eine Gesamtschau zur 1.500-jährigen
Geschichte des Benediktinerordens.

Als Benedikt von Nursia im 6. Jahrhundert die Grundsätze des
klösterlichen Zusammenlebens für sein Kloster Montecassino
schriftlich niederlegte, war das der Beginn einer Entwicklung,
deren Ergebnisse noch heute spürbar sind. Auf der Grundlage der
Regel bildete sich der Benediktinerorden heraus, mit dessen
Verbreitung die Ordensregel zu Anfang des 9. Jahrhunderts für
das gesamte Karolingerreich allgemein gültig wurde: "Das von
Benedikt ausgehende Mönchtum ist eine wichtige Grundlage der
gesamten europäischen Klosterkultur", erläutert
Museumsdirektorin Dr. Julia Hallenkamp-Lumpe. Der
Benediktinerorden entwickelte sich zu einem der maßgeblichen
Kulturträger in Mittelalter und Barock. Seine Klöster wurden zu
Zentren von Bildung, Wissenschaft und Kunst sowie
wirtschaftlicher und herrschaftlicher Macht.

Auf 1.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert das
LWL-Museum eine Schau von den Anfängen des Mönchtums über den
heiligen Benedikt und seine Ordensregel bis hin zur Entwicklung
des Benediktinerordens. Die Ausstellung zeigt Reformen und
Rückschläge, Höhen und Tiefen der Ordensgeschichte und
beleuchtet schließlich den großen Einbruch durch die
Säkularisation sowie die Weiterentwicklung des Ordens bis heute.

Herausragende, zum Teil mehr als 1.000 Jahre alte Handschriften,
Schätze sakraler Kunst, Gold- und Silberschmiedearbeiten von
Weltrang oder Elfenbeinschnitzereien: Gezeigt werden rund 200
hochkarätige Exponate vom Frühmittelalter bis zum 19.
Jahrhundert. Sie zeugen von Glanz und Glauben in der
benediktinischen Kulturgeschichte. Multimedia-Installationen
zum Leben und zur Regel des Hl. Benedikt schlagen den Bogen zur
Gegenwart.

Info zum Museum Einst Ort der Stille, heute modernes Museum
liegt das Haus des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL)
nur vier Kilometer von der Autobahnabfahrt Lichtenau (Westf.)
entfernt und bietet einen einzigartigen Ort, um in der
idyllischen Umgebung des Altenautals in die Faszination
klösterlichen Lebens und klösterlicher Kultur einzutauchen.

Bedeutsame und wertvolle Exponate finden ihren Platz innerhalb
der fast vollständig erhaltenen 7,5 Hektar großen Klosteranlage,
die sich bis heute ihre beeindruckende Kraft und Ruhe bewahrt
hat. Im Zusammenspiel von historischer Bausubstanz und moderner
Architektur lädt die Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum
für Klosterkultur dazu ein, die Fülle klösterlicher Kultur zu
entdecken. Und dazu gehören nicht nur "Ora et labora" (lat. für
"Bete und arbeite"), sondern auch Musik und Theater, Essen und
Trinken, bedeutende Kunstschätze, Bau-, Buch- und Gartenkunst.

Dauer- und wechselnde Sonderausstellungen zeigen, wie Klöster
die europäische Kulturgeschichte über Jahrhunderte hinweg bis
heute entscheidend geprägt haben - wie sie neben ihrer
herausragenden Bedeutung als religiöse Zentren und Vermittler
christlichen Glaubens auch Stätten der Bildung, der Forschung,
der Kunst und der wirtschaftlichen Entwicklung ganzer
Landstriche waren. Die Dauerausstellung des Hauses wurde im
Herbst 2011 mit dem red dot design award: communication design
ausgezeichnet.


INFO

URL: http://www.stiftung-kloster.dalheim.lwl.org
URL: http://www.macht-des-wortes.lwl.org

Besucherinfo

Öffnungszeiten
Das Museum öffnet dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, an
Feiertagen auch montags. Geschlossen bleiben der 24., 25. und
31. Dezember.

Eintrittspreise
während der Sonderausstellung "Macht des Wortes.
Benediktinisches Mönchtum im Spiegel Europas" (bis 30. Dezember
2011)

Erwachsene: 9,00 Euro
Gruppen ab 16 Personen je Person: 7,00 Euro
Kinder/Jugendliche (6 bis 17 Jahre), Schüler: 3,00 Euro
Schüler/innen bei Teilnahme an einem museumspädagogischen
Angebot (2 Begleiter frei): 2,50 Euro
Ermäßigte*):4,50 Euro
Familientageskarte: 19,00 Euro
LWL-MuseumsCards: 50% Ermäßigung (gilt nicht für bereits
ermäßigte Preise, Gruppen, Kinder und Schüler bei Teilnahme an
einem museumspädagogischen Angebot)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 6 10:55:47 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Dec 2011 10:55:47 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Goldene Pracht", Muenster, 26.02.-28.05.2012
Message-ID: 4EDDF4B3020000D6000049E2@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.12.2011, 12:37


AUSSTELLUNG

Goldschmiedekunst von internationalem Rang kommt nach Münster
Ausstellung "Goldene Pracht" schreibt ein Kapitel westfälischer
Geschichte neu

Kostbare Goldschmiedekunst von internationalem Rang kommt im
Frühjahr 2012 zur Ausstellung "Goldene Pracht" nach Münster.
"Wir konnten für die umfangreiche Schau im LWL-Landesmuseum und
in der Domkammer mehr als 240 mittelalterliche Exponate von
internationalen und nationalen Leihgebern gewinnen", sagte
Historiker Prof. Dr. Gerd Althoff vom Exzellenzcluster
"Religion und Politik" der Uni Münster. Darunter sind wertvolle
Stücke wie die Thronende Muttergottes aus Walcourt, der
Marienschrein aus Tournai in Belgien und vergoldete
Emailplatten aus dem British Museum. "Zugleich würdigt die
Ausstellung erstmals die Pracht westfälischer Goldschmiedekunst,
die lange im Verborgenen schlummerte. Im Vergleich mit den
internationalen Spitzenwerken wird sich dem Publikum ihr hohes
Niveau erschließen."

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt von
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Bistum Münster
sowie dem Exzellenzcluster "Religion und Politik". Vom 26.
Februar bis 28. Mai 2012 präsentiert sie auf 1.500
Quadratmetern in zwölf Räumen insgesamt 300 herausragende Werke
der Goldschmiedekunst des 10. bis 16. Jahrhunderts. Die
Kuratoren konnten internationale Leihgaben aus Museen,
Bibliotheken und Kirchen in ganz Europa zusammentragen, wie
LWL-Kuratorin Dr. Petra Marx und Bistums-Kurator Holger
Kempkens erläuterten. Die Werke kommen aus der Schweiz,
Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Großbritannien und
Finnland. 220 Leihgaben stammen aus Deutschland, 180 davon aus
westfälischen Kirchen, Klöstern, Archiven und Museen. Das
LWL-Landesmuseum und die Domkammer steuern selbst 60
herausragende Exponate bei.

Die Ausstellung schreibt ein Stück westfälischer Geschichte neu,
wie Althoff erläuterte. "Das Spätmittelalter stellt sich hier
nicht als Zeitalter des Niedergangs dar, sondern als kulturelle
Blütezeit: Ein selbstbewusstes Bürgertum stiftete aus tiefer
Frömmigkeit hochwertige Kreuze, Kelche oder Schreine. Einige
Klischees über die Provinzialität der Westfalen lassen sich im
Licht der 'Goldenen Pracht? über Bord werfen." Von der
Kunstfertigkeit der Goldschmiede zeugen in der Ausstellung laut
Marx Schätze wie der Cappenberger Barbarossa-Kopf, das wohl
erste Porträt des Mittelalters, das Borghorster Reliquienkreuz,
das jüngst in London ausgestellt wurde, und die einzigartigen
Silberstatuetten wie die der Heiligen Agnes aus dem
Münsterischen Domschatz.

"Viele Stücke holen wir erstmals aus dem Verborgenen", sagte
Bistums-Kurator Holger Kempkens. "So werden die Apostelfiguren
vom Hochaltar des Münsterischen Doms nach Jahrzehnten zum
ersten Mal wieder öffentlich zu sehen sein. Andere Werke wie
der Sifridus-Kelch aus dem finnischen Borga, der im 30-jährigen
Krieg (1618-1648) aus dem Osnabrücker-Schatz verschwand, sind
nur selten in Deutschland zu bewundern." Die Ausstellung zeigt
Marx zufolge einerseits sakrale Stücke wie die weltweit älteste
Monstranz, die aus der Abtei Herkenrode in Belgien stammt.
Andererseits präsentiert sie edelste Gegenstände für den
weltlichen Gebrauch wie das einzigartige Ratssilber aus
Osnabrück oder filigranen Schmuck für die städtische
Kundschaft. Den westfälischen Objekten werden in der
Ausstellung jeweils internationale gegenübergestellt. So lassen
sich laut Kempkens nicht nur internationale künstlerische
Einflüsse auf die westfälische Kunst entdecken, sondern auch
die hohe Qualität der Objekte: "Der Beckumer Prudentia-Schrein,
in heimischer Goldschmiedeproduktion entstanden, wird neben dem
berühmten Marienschrein aus Tournai erstrahlen, der aus der
berühmten Werkstatt des Nikolas von Verdun stammt, dem Erbauer
des Dreikönigsschreins im Kölner Dom." Das kostbarste Material
des Mittelalters war das Gold: "Ob adlige oder bürgerliche
Stifter: Das Beste war gerade gut genug, wenn es galt, Gott und
die Heiligen zu ehren", so Historiker Althoff. Kuratorin Marx
ergänzte: "Sein überirdischer Glanz machte es zu einem Sinnbild
für das Ewige, Heilige und Göttliche und brachte den Menschen
die himmlische Herrlichkeit nahe." Die Goldschmiedearbeiten,
oft mit Silber und Edelsteinen versehen, wurden so zu
Zeugnissen christlicher Frömmigkeit und weltlicher
Repräsentationsbedürfnisse.

Wichtigste Produktionsstätten in Westfalen waren zunächst die
Bischofssitze Münster, Paderborn und Osnabrück sowie das
Benediktinerkloster Corvey und das Frauenstift Essen, wie die
Schau nach den Worten von Kurator Kempkens verdeutlichen wird.
Ab dem 13. Jahrhundert entstanden die Werke zunehmend in den
erblühenden Hansestädten Soest und Dortmund. Historiker
Althoff: "Die Entstehung dieser goldenen Pracht stellt einen
wesentlichen, bislang kaum erschlossenen Aspekt der Geschichte
Westfalens dar und kann die historische Identität der Region
genauso stärken wie die Erinnerung an den Sieg über die Römer
und an den Westfälischen Frieden."

Markenzeichen der Ausstellung "Goldene Pracht" ist die
interdisziplinäre Herangehensweise durch die Zusammenarbeit der
Museen mit dem Exzellenzcluster, die kunsthistorische,
historische und theologische Blickwinkel vereint. So
verdeutlicht die Schau den künstlerischen Rang der Werke
genauso wie das historische und soziale Umfeld, in dem sie
entstanden. Die Goldschmiedekunst wird in der Ausstellung
ergänzt durch Skulpturen, Tafelbilder, Buchmalerei und
liturgische Gewänder. Neben schriftlichen Dokumenten
veranschaulichen sie den künstlerischen Rang, die Symbolik und
die vielschichtige Bedeutung der Goldschmiedewerke. (vvm/ska)

"Religion und Politik" - Der Exzellenzcluster der WWU Münster
Im Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster (WWU) forschen rund 200
Wissenschaftler aus 20 geistes- und sozialwissenschaftlichen
Fächern und elf Ländern. Sie untersuchen das komplexe
Verhältnis zwischen Religion und Politik von der Antike bis zur
Gegenwart und von Lateinamerika über Europa bis in die
arabische und asiatische Welt. Es ist der bundesweit größte
Forschungsverbund dieser Art und von den deutschlandweit 37
Exzellenzclustern der einzige zum Thema Religionen. Bund und
Länder fördern das Vorhaben im Rahmen der Exzellenzinitiative
bis 2012 mit 37 Millionen Euro.


INFO

Weitere Informationen unter:
URL: http://www.goldene-pracht.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 6 11:51:17 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 06 Dec 2011 11:51:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Jugendgeschichtspreis des Juedischen Museums
Westfalen, Dorsten, 08.12.2011
Message-ID: 4EDE01B5020000D6000049ED@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 06.12.2011, 11:15


AKTUELL

Zum dritten Mal hatte das Jüdische Museum Westfalen im Sommer
einen Schülerwettbewerb ausgeschrieben. Dieser
"Jugendgeschichtspreis" spricht alle Schülerinnen und Schüler
an, die in der Oberstufe eine Facharbeit schreiben. Eingereicht
werden konnten Arbeiten, die sich mit jüdischer Geschichte,
Religion und Gegenwart sowie der Geschichte des
Nationalsozialismus befassen.

Jährlich werden an vielen Schulen Facharbeiten geschrieben, die
zum Teil von guter und sehr guter Qualität sind, aber außer von
den Fachlehrern von niemandem zur Kenntnis genommen werden. Das
Museum möchte mit diesem Wettbewerb den Jugendlichen eine
Möglichkeit bieten, über eine Teilnahme am Wettbewerb ihre
Arbeiten einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Die Facharbeiten werden über die museumseigene Bibliothek
zugänglich gemacht.

Für diesen Wettbewerb wurden etwa 200 weiterführende Schulen in
Nordrhein-Westfalen angeschrieben. Zudem hatte die Presse
überregional auf den Wettbewerb hingewiesen. Die eingereichten
Arbeiten kamen in diesem Jahr vor allem aus Westfalen, mit dem
Schwerpunkt auf das Münsterland. Die meisten Arbeiten
entstanden vor allem in Leistungs- und Grundkursen des Faches
Geschichte, vereinzelt auch im Fach Religion.

Eine Jury, bestehend aus Geschichtslehrern von Gymnasien und
einem Historiker, hat die Arbeiten eingehend geprüft und
bewertet. In diesem Jahr verleiht die Jury zwei erste Preise:
Denise Willmer vom Clemens-Brentano-Gymnasium aus Dülmen für
die Arbeit "Gleichschaltung in Dülmen am Beispiel der Dülmener
Schützenverein" und Christin Robers vom Gymnasium Georgianum in
Vreden mit dem Thema "Auf ein gesundes Wiedersehen in der
geliebten Heimat. Lebenszeichen aus dem Krieg.
Feldpostbriefanalyse". Sie hat erhalten gebliebene Briefe ihres
Großonkels aus dem Zweiten Weltkrieg analysiert. Der dritte
Preis geht an Markus Wäsker vom
Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium in Dülmen. Er hat in
seiner Arbeit einen "historisch-pädagogischen Rundgang zur
Judenverfolgung in Dülmen" entwickelt.

Ein Sonderpreis geht nach Lemgo an die Karla-Raveh-Gesamtschule
für ein Kochbuch "Entdecken fremder Kulturen - Kochen, tanzen
und miteinander feiern". Das Buch entstand im Rahmen eines
Schüleraustausches 2010 mit der Maccabim Reut High School in
Israel. Bei diesem Projekt sollten die Schülerinnen und Schüler
die jeweils andere Kultur durch Erzählen, gemeinsames Tanzen,
Einkaufen, Kochen und Essen kennenlernen. Ein weiterer Aspekt
der Kultur waren religiöse und weltliche Feste. Den größten
Teil des Kochbuches nehmen die persönlichen Rezepte mit
Kommentaren ein.

Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten Büchergutscheine
sowie eine kostenlose zweijährige Schnuppermitgliedschaft im
Museumsverein. Die Preisverleihung und die Vorstellung der
Arbeiten und des Projekts erfolgen am 8. Dezember 2011 um 18:00
Uhr im Jüdischen Museum Westfalen. Alle Interessierten sind
hierzu herzlich eingeladen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Jugendgeschichtspreis des Jüdischen Museums Westfalen
Datum: 8. Dezember 2011
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
Tel.: 02362-951431
E-Mail: ridder at jmw-dorsten.de
URL: www.jmw-dorsten.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
Jüdisches Museum Westfalen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 8 11:43:09 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Dec 2011 11:43:09 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Westfaelische Staedte in laufenden Bildern
(1950-1980), Muenster, 12.12.2011
Message-ID: 4EE0A2CD020000D600004ABE@cl2x-sd2-vs>

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 06.12.2011, 15:18


AKTUELL

Vortrag
Westfälische Städte in laufenden Bildern (1950?1980):
Stadtwerbefilme zwischen Repräsentation und Krisenmanagement
Dr. Katrin Minner, Münster / Dr. Ralf Springer, Münster

Montag, 12. Dezember 2011, 19.00 Uhr (s.t.)

"Stadtmarketing" ist ein recht neuer Begriff. Dass Städte für
sich werben und sich der Öffentlichkeit auf unterschiedlichen
Wegen repräsentieren, hat allerdings eine längere Tradition.
Aus historischer Sicht beschäftigen sich Dr. Katrin Minner und
Dr. Ralf Springer in einem Vortrag am kommenden Montag (12.12.)
mit "Stadtwerbefilmen zwischen Repräsentation und
Krisenmanagement". Der durch beispielhafte Filmauszüge
veranschaulichte Vortrag, wird vom Verein für Geschichte und
Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster, veranstaltet.

Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebten
Stadtrepräsentationen immer mehr Aufmerksamkeit. Die Städte
warben mit verschiedenen Medien für sich: mit Festen,
Stadtplänen, Stadtführern, Broschüren und Ausstellungen. Im 20.
Jahrhundert bereicherte schließlich der Film die Auswahl an
Werbemitteln. Gerade für die Jahre zwischen 1950 und 1980
lassen sich für Westfalen viele Stadtwerbefilme finden. Mit den
Filmen konstruierten und zeigten die Kommunen Stadtbilder, um
für Bewohner, Besucher und Gewerbetreibende interessant und
attraktiv zu erscheinen. In solche Maßnahmen investierten sie
ein durchaus ansehnliches Budget. Die städtischen Akteure
vertrauten gerade angesichts von schwierigen Problemlagen und
wegweisenden Entscheidungen auf die Überzeugungskraft und
Legitimationsstütze durch die filmisch präsentierten Images.
Die Referenten werden aufzeigen, in welchem Kontext
Stadtwerbefilme in Auftrag gegeben wurden, welche Bilder der
Kommune thematisiert wurden und was die Auftraggeber damit zu
erreichen versuchten.


INFO

Der Vortrag findet statt im:
Plenarsaal des Landeshauses
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48147 Münster

Der Eintritt ist frei.

Kontakt:

Dr. Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Münster e. V.
Fürstenbergstraße 15
48133 Münster
Tel.: 0251/591 5972
Fax: 0251/591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 8 11:22:40 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Dec 2011 11:22:40 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Jugendgeschichtspreis des Juedischen Museums Westfalen
Message-ID: 4EE09E00020000D600004AA0@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 06.12.2011, 11:15


AKTUELL

Zum dritten Mal hatte das Jüdische Museum Westfalen im Sommer
einen Schülerwettbewerb ausgeschrieben. Dieser
"Jugendgeschichtspreis" spricht alle Schülerinnen und Schüler
an, die in der Oberstufe eine Facharbeit schreiben. Eingereicht
werden konnten Arbeiten, die sich mit jüdischer Geschichte,
Religion und Gegenwart sowie der Geschichte des
Nationalsozialismus befassen.

Jährlich werden an vielen Schulen Facharbeiten geschrieben, die
zum Teil von guter und sehr guter Qualität sind, aber außer von
den Fachlehrern von niemandem zur Kenntnis genommen werden. Das
Museum möchte mit diesem Wettbewerb den Jugendlichen eine
Möglichkeit bieten, über eine Teilnahme am Wettbewerb ihre
Arbeiten einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Die Facharbeiten werden über die museumseigene Bibliothek
zugänglich gemacht.

Für diesen Wettbewerb wurden etwa 200 weiterführende Schulen in
Nordrhein-Westfalen angeschrieben. Zudem hatte die Presse
überregional auf den Wettbewerb hingewiesen. Die eingereichten
Arbeiten kamen in diesem Jahr vor allem aus Westfalen, mit dem
Schwerpunkt auf das Münsterland. Die meisten Arbeiten
entstanden vor allem in Leistungs- und Grundkursen des Faches
Geschichte, vereinzelt auch im Fach Religion.

Eine Jury, bestehend aus Geschichtslehrern von Gymnasien und
einem Historiker, hat die Arbeiten eingehend geprüft und
bewertet. In diesem Jahr verleiht die Jury zwei erste Preise:
Denise Willmer vom Clemens-Brentano-Gymnasium aus Dülmen für
die Arbeit "Gleichschaltung in Dülmen am Beispiel der Dülmener
Schützenverein" und Christin Robers vom Gymnasium Georgianum in
Vreden mit dem Thema "Auf ein gesundes Wiedersehen in der
geliebten Heimat. Lebenszeichen aus dem Krieg.
Feldpostbriefanalyse". Sie hat erhalten gebliebene Briefe ihres
Großonkels aus dem Zweiten Weltkrieg analysiert. Der dritte
Preis geht an Markus Wäsker vom
Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium in Dülmen. Er hat in
seiner Arbeit einen "historisch-pädagogischen Rundgang zur
Judenverfolgung in Dülmen" entwickelt.

Ein Sonderpreis geht nach Lemgo an die Karla-Raveh-Gesamtschule
für ein Kochbuch "Entdecken fremder Kulturen - Kochen, tanzen
und miteinander feiern". Das Buch entstand im Rahmen eines
Schüleraustausches 2010 mit der Maccabim Reut High School in
Israel. Bei diesem Projekt sollten die Schülerinnen und Schüler
die jeweils andere Kultur durch Erzählen, gemeinsames Tanzen,
Einkaufen, Kochen und Essen kennenlernen. Ein weiterer Aspekt
der Kultur waren religiöse und weltliche Feste. Den größten
Teil des Kochbuches nehmen die persönlichen Rezepte mit
Kommentaren ein.

Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten Büchergutscheine
sowie eine kostenlose zweijährige Schnuppermitgliedschaft im
Museumsverein. Die Preisverleihung und die Vorstellung der
Arbeiten und des Projekts erfolgen am 8. Dezember 2011 um 18:00
Uhr im Jüdischen Museum Westfalen. Alle Interessierten sind
hierzu herzlich eingeladen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Jugendgeschichtspreis des Jüdischen Museums Westfalen
Datum: 8. Dezember 2011
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
Tel.: 02362-951431
E-Mail: ridder at jmw-dorsten.de
URL: www.jmw-dorsten.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
Jüdisches Museum Westfalen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 8 11:26:24 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Dec 2011 11:26:24 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Ueber Kriegskinder und Kriegsenkel, Muenster,
13.12.2011
Message-ID: 4EE09EE0020000D600004AA5@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 06.12.2011, 12:13


AKTUELL

Über Kriegskinder und Kriegsenkel
Einladung ins "FrauenZimmer" am Dienstag, 13. Dezember

Um "Kriegskinder und Kriegsenkel" geht es beim dritten Treffen
im "FrauenZimmer" am Dienstag, 13. Dezember, von 19 bis 21.30
Uhr im Kreativraum, Coerdestraße 53 (Teilnahmebeitrag 3 Euro).
"Mehr als sechs Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkriegs
wirkt sich dieser noch auf die nachfolgenden Generationen aus.
Krieg und Flucht haben nicht nur bei den damals unmittelbar
Betroffenen tiefe Spuren in der Psyche hinterlassen", sagt
Hilla Hanning-Neveling, die Referentin des Abends.

Eingeladen sind Frauen, die in lockerer Runde mit anderen
Frauen über Aspekte des Älterwerdens ins Gespräch kommen
wollen. Die Idee zum "FrauenZimmer" stammt aus dem Projekt
"FrauenZeitAlter", das vom städtischen Frauenbüro und
Frauenorganisationen begleitet wird. Ziel des Projekts: Frauen
organisieren für ihre Interessen selbst die passenden Angebote.
Weitere Information, auch zur Fortsetzung von "FrauenZimmer" im
nächsten Jahr: Tel. 4 92-17 01, frauenbuero at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 8 11:28:47 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Dec 2011 11:28:47 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vor 70 Jahren: Erinnerung an Deportationen, Muenster,
08.-14.12.2011
Message-ID: 4EE09F6F020000D600004AAA@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 06.12.2011, 14:01


AKTUELL

Vor 70 Jahren: Erinnerung an Deportationen
Gedenken am 11. Dezember / Veranstaltungen vom 8. bis 14.
Dezember

Zu den dunkelsten Kapiteln einer jeden Stadtgeschichte im
Münsterland zählt die Verschleppung jüdischer Bürgerinnen und
Bürger während des Nationalsozialismus in die Ghettos und
Vernichtungslager im besetzten Osteuropa. Anlässlich des 70.
Jahrestages des Beginns der Deportationen laden die
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster,
der Geschichtsort Villa ten Hompel und der Verein "Gegen
Vergessen - Für Demokratie" zu Gedenkveranstaltungen ein.

"Angesichts der jüngsten Erkenntnisse über die Radikalisierung
von Rechtsextremismus und Antisemitismus sollen eindeutige
Zeichen gegen das Verdrängen, für Verantwortung und Lernen aus
der Vergangenheit gesetzt werden", unterstreicht Christoph
Spieker, Leiter des Geschichtsortes Villa ten Hompel.

Bürgermeisterin Beate Vilhjalmsson und Pfarrer Jürgen Hülsmann
sprechen am Sonntag, 11. Dezember um 11.30 Uhr an der
Gedenkstele Ecke Warendorfer Straße / Kaiser-Wilhelm-Ring. Im
Anschluss findet in der Villa ten Hompel (Kaiser-Wilhelm-Ring
28) eine Matinee statt mit Zeitzeugenberichten zur Deportation
aus dem Münsterland. Die Initiatoren laden herzlich zur
öffentlichen Gedenkveranstaltung ein.

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster
e.V. gedenkt seit 1992 jährlich der Menschen aus Münster und
dem Münsterland, die am 13. Dezember 1941 in das
"Reichsjuden-Ghetto" nach Riga deportiert worden sind. Nur
wenige überlebten die Jahre des Hungers, der Zwangsarbeit und
des Terrors.

In Sichtweite der Gedenkstele erinnert vom 8. bis 14. Dezember
(9 bis 17 Uhr) eine Toninstallation unter dem Titel "äusserst
vertraulich zu behandeln" an die arbeitsteilige Organisation
der Verschleppung jüdischer Bürgerinnen und Bürger durch
staatliche Behörden.

Den Abschluss der Gedenkveranstaltungen bildet am Dienstag, 13.
Dezember um 20 Uhr im Rathaus der Vortrag von Winfried
Nachtwei: "Vor 70 Jahren. Nachbarn von nebenan ? verschollen in
Riga."





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 8 11:31:01 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Dec 2011 11:31:01 +0100
Subject: [WestG] [AUS] 125 Jahre Automobil - das Auto als Spielzeug und
Modell, Guetersloh, 11.12.2011-18.03.2012
Message-ID: 4EE09FF5020000D600004AAF@cl2x-sd2-vs>

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 06.12.2011, 21:41


AUSSTELLUNG

125 Jahre Automobil - das Auto als Spielzeug und Modell
Eine neue Spielzeugausstellung im Stadtmuseum Gütersloh

vom 11. Dezember 2011 bis 18. März 2012

Träume aus Lack und Chrom gehen nicht immer in Erfüllung.
Höchstens im kleineren Maßstab, bei den jüngsten Herren der
Schöpfung als Spielzeug, bei den älteren als Modell. Das
Stadtmuseum Gütersloh hat für seine diesjähre
Weihnachtsausstellung aus der Reihe "SpielZeugen" nach LEGO
erneut den Sammler Jörg Tiesmeyer zu Gast. Diesmal mit seinem
früheren Sammelschwerpunkt, den Modellautos. Leihgaben anderer
Sammler aus der Region kommen hinzu.

Neben den üblichen Maßstäben von 1:87 bis 1:18 der Marken
Matchbox, Siku, Herpa, Wiking, Bburago, Solido oder Minichamps
sind auch viele Spielautos vertreten: Rutschautos, Ruderrenner,
Tretautos, Kettcars und Seifenkisten. Bereits im Renneinsatz
war ein solarbetriebenes Bobby-Car der Gütersloher
Janusz-Korczak-Gesamtschule sowie - als Seifenkiste - ein
spektakulärer Miele-Staubsauger auf Rädern.

Ein Schwerpunkt ist die Formel eins. Dazu die Meilensteine der
Volks-Motorisierung nach 1945: Käfer, Ente und R4. Kleine
Roller-Mobile begegnen den luxuriösen Limousinen und Sportwagen
von Mercedes-Benz als Symbol des Wirtschaftswunders. In den
verschiedenen Abteilungen des Museums ist das Auto präsent: in
der Medizinabteilung die Krankenwagenmodelle, in der
Kupferschmiede die Kühler, in der Industriegeschichte Modelle
von Miele-Fahrzeugen sowie Illustrationen zum Miele-Auto, von
dem nur ein einziges Exemplar im Gütersloher Werksmuseum zu
bewundern ist. Eine Fahrschule ist im Stil der 1970er Jahre
eingerichtet, darin geht es natürlich um Verkehrserziehung und
-sicherheit.

Der größte Clou der Ausstellung aber ist eine Hommage an Bertha
Benz. Sie unternahm 1888 eine Tour von Mannheim nach Pforzheim,
um die Alltagstauglichkeit der Erfindung ihres Mannes Carl Benz
zu testen. In der Stadt-Apotheke von Wiesloch hieß es: "Bitte
volltanken!" - Mit Ligroin, wie Benzin damals genannt wurde. Im
Stadtmuseum Gütersloh ist die Fassade der "ersten Tankstelle
der Welt" nachgebaut. Sie schlägt eine Brücke nach
Baden-Württemberg, der Wiege des Automobils. - 125 Jahre nach
der Erfindung des Autos steht das Stadtmuseum Gütersloh ganz im
Zeichen dieses wohl weitreichendsten Fortschritts in der
Geschichte der Mobilität.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellung
Datum: 11.12.2011-18.03.2011
Stadtmuseum Gütersloh
Kökerstraße 7-11a
33330 Gütersloh
Tel.: 05241/26685
Fax: 05241/29072
E-Mail: info at stadtmuseum-guetersloh.de
URL: www.stadtmuseum-guetersloh.de

Kontakt:
Dr. Rolf Westheider





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 8 11:35:33 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Dec 2011 11:35:33 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Veranstaltungshinweise der Villa ten Hompel, Muenster,
09.12.-15.12.2011
Message-ID: 4EE0A105020000D600004AB4@cl2x-sd2-vs>

Von: "Helga Pape"
Datum: 07.12.2011, 09:45


AKTUELL

Veranstaltungshinweise der Villa ten Hompel


------------------------------------------------------------

Freitag, 9. Dezember 2011, 19 Uhr
"Gedenkblätter" im Gespräch.
Lesung zu Stolpersteinen im Münsterland
Kooperation mit dem Verein Spuren Finden - Erinnerung und
Gedenken im Münsterland e.V.
Erinnerungskultur
Geschichtsort Villa ten Hompel

--------------------------------------------------------------

Sonntag, 11. Dezember 2011, 11.30 Uhr
Gedenken an die erste Deportation aus dem Münsterland im
Dezember 1941
Veranstaltet von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Münster e.V., Treffpunkt an der Stele Ecke
Warendorfer Straße/Hohenzollernring

Anschließend:
Matinee im Geschichtsort - "Zeitzeugenberichte zur Deportation
aus dem Münsterland"
Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Münster e.V.
Erinnerungskultur

-------------------------------------------------------

Dienstag, 13. Dezember 2011, 20 Uhr
Vor 70 Jahren. Nachbarn von nebenan - verschollen in Riga
Winfried Nachtwei, Münster.
Im Rathausfestsaal, Prinzipalmarkt
Kooperation mit Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. und der
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V.
Vortrag am Jahrestag der ersten Deportation nach Riga aus dem
Münsterland

--------------------------------------------------------

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 19.30 Uhr
Münster 1968
Vom Krieg der Väter zum Protest der Söhne
Drei Filme ? Drei Perspektiven
Vorstellung der neuen DVD

Theatertreff in den Städtischen Bühnen Münster
Kooperation mit den Städtischen Bühnen Münster, LWL-Medienzentrum
für Westfalen


INFO

Helga Pape

Geschichtsort
Villa ten Hompel
Stadt Münster
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Tel.: 0251/492-7101
Fax: 0251/492-7918
E-Mail: PapeHelga at stadt-muenster.de
URL: www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 9 10:22:13 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Dec 2011 10:22:13 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Der Naturwissenschaftliche und Historische Verein
fuer das Land Lippe trauert um Dr. Christian Reinicke
Message-ID: 4EE1E155020000D600004AF1@cl2x-sd2-vs>

Von: "Bettina Joergens"
Datum: 06.12.2011, 18:33


AKTUELL

Der Naturwissenschaftliche und Historische Verein
für das Land Lippe trauert um Dr. Christian Reinicke

Im Alter von 56 Jahren verstarb am 2. November 2011 in Berlin
Ltd. Staatsarchivdirektor Dr. Christian Reinicke.

Im Mai 2009 war er zum Vorsitzenden des NHV gewählt worden und
hat dieses Amt mit großem Engagement geführt, obwohl er erst
ein halbes Jahr zuvor nach Detmold gekommen war, um die Leitung
der Abteilung Ostwestfalen-Lippe des Landesarchivs
Nordrhein-Westfalen zu übernehmen.

In seiner leider nur kurzen Amtszeit hat er dennoch wichtige
Impulse für die Arbeit des Vereins gegeben. Zum 175-jährigen
Gründungsjubiläum organisierte er im Jahr 2010 eine Fachtagung
und die Festveranstaltungen. Auch die immer wieder aktuellen
Überlegungen, wie der Verein vor allem für jüngere Menschen
attraktiver gestaltet wer¬den könne, führten unter seinem
Vorsitz dazu, dass sich ein Arbeitskreis zur Stadtgeschichte
etablierte. Und ohne sein Engagement gäbe es keinen neuen
Internetauftritt des NHV. Schließlich ist ihm zu verdanken,
dass die mehrbändige "Lippische Geschichte" nun wieder in
Angriff genommen wurde.

Der aus Rehren (Kr. Schaumburg) gebürtige Dr. Reinicke
studierte in Bielefeld und Bonn Geschichte und evangelische
Theologie und wurde 1984 in Trier bei Prof. Dr. Franz Irsigler
mit einer Arbeit über Agrarkonjunkturen und Innovationen im
Agrarsektor im späten Mittelalter promoviert. Nach
Lehrtätigkeiten in Trier und Osnabrück absolvierte er 1987/89
das Archivreferendariat in Münster und Marburg. Von 1989 bis
2002 arbeitete er am damaligen Nordrhein-Westfälischen
Hauptstaatsarchiv Düsseldorf. Die Publikationen der Staatlichen
Archive in NRW zum 50-jährigen Landesjubiläum 1996 sowie zur
Revolution im Rheinland 1848/49 hat er maßgeblich verantwortet.
2002 wurde Dr. Reinicke zum Leiter des Personenstandsarchivs
Rheinland in Brühl ernannt. Von dort setzte er viele neue
Impulse für die Nutzung und Erschließung der Überlieferung von
Personenstandsunterlagen. Die Veröffentlichung von Quellen für
die Familienforschung auf CDs in der "Edition Brühl" ist sein
Verdienst. Im Herbst 2008 wechselte Dr. Reinicke nach Detmold.
In seiner freundlichen und hilfsbereiten Art konnte er sich
hier schnell das Vertrauen seiner Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter erwerben und in der Öffentlichkeitsarbeit und bei
der elektronischen Bereitstellung von Archivgut neue Akzente
setzen.

Dr. Reinicke hat aus der Kenntnis der Überlieferung zur
Landesgeschichte in Nordrhein-Westfalen vom Mittelalter bis in
die Gegenwart viele Anregungen sowohl im NHV als auch im
Archivwesen unseres Landes gegeben. Der Naturwissenschaftliche
und Historische Verein wird ihm ein ehrendes und freundliches
Gedenken bewahren.

Gefion Apel Vorsitzende des Naturwissenschaftlichen und
Historischen Vereins für das Land Lippe e.V.

Dr. Hermann Niebuhr, stv. Leiter der Abteilung
Ostwestfalen-Lippe des Landesarchivs NRW


INFO

Kontakt:
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-112
URL: www.archive.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 9 10:31:45 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Dec 2011 10:31:45 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Gedenken an die Deportation Bocholter Juden im Jahre
1941
Message-ID: 4EE1E391020000D600004AF6@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bocholt"
Datum: 07.12.2011, 11:58


AKTUELL

Moralischer Tiefpunkt der Stadtgeschichte
Gedenken an die Deportation Bocholter Juden im Jahre 1941

Eines moralischen Tiefpunktes der Bocholter Stadtgeschichte,
der Deportation von 25 Bocholten jüdischen Glaubens im Jahre
1941, gedenkt die Stadt Bocholt am kommenden Samstag, 10.
Dezember.

Am 10. Dezember 1941 begann die Verschleppung von 25 Bocholtern
in die Ghettos und Konzentrationslager in den osteuropäischen
Staaten. Wie brutal die Deportation an besagtem Morgen vor sich
ging, daran erinnert sich Luzi Sundermann, die damals vor dem
Haus, Niederbruch 20, stand. "Mir fiel sofort eine Gruppe
Männer auf, die vor dem Haus der Familie Metzger stand. Die
Männer hatten Abzeichen am Arm. Als ich näher kam, sah ich,
dass sie Metzgers aus dem Haus holten. Dabei wurden sie
geschlagen. Die Frauen weinten. In den Gesichtern der Juden
stand Angst, sie sträubten sich. Doch die Männer schrien sie
an. Sie schlugen noch die Scheiben ein. Die Juden mussten in
den Bus einsteigen. "So wie hier mussten auch vor den so
genannten Judenhäusern Bahnhofstraße 16 und Stiftstraße 32
sowie an der damaligen Polizeidirektion Münsterstraße 76
Menschen in den Deportationsbus nach Münster steigen. Von hier
wurden die 25 Bocholterinnen und Bocholter jüdischen Glaubens
in das Ghetto der lettischen Hauptstadt Riga gebracht. Sieben
von ihnen erlebten die Auflösung des Ghettos 1943. Nur zwei -
Henny Hochheimer und Meta Metzger - überlebten die danach
folgenden KZs und kehrten im Sommer 1945 nach Bocholt zurück.

Fotos eines Besuches von Schülern der Hohe-Giethorst-Schule in
der Gedenkstätte Riga-Bikernieki, hier wurden viele der aus
Bocholt Deportierten in den Jahren 1941 - 44 ermordet, werden
derzeit vom VHS-Arbeitskreis Synagogenlandschaften im Foyer der
Stadtbücherei, Hindenburgstraße 5, gezeigt.

Lehrer Klaus Held erinnert sich an seine Eindrücke: "Als wir im
Juni 2010 in Riga den Wald von Bikernieki erreichten, fragte
einer seiner Schüler, ob dies die Stelle sei, an der der kleine
Leo Landau erschossen wurde. Seine Lebensgeschichte hatten wir
im Unterricht gelesen. Ich hatte schon das Gefühl, dass ihn
diese Frage ernsthaft berührte, besonders in dem Moment, als
wir zwischen den Steinen, die an die erschossenen Juden
erinnerten, standen. Die Litauer hatten uns Grabkerzen
mitgebracht, so dass wir zusammen Kerzen anzünden konnten, die
wir am Stein 'Bocholt' und der zentralen Gedenkstätte
aufstellten." Mit vorbereiteten Texten und mit einer
Schweigeminute gedachten die Bocholter den verschleppten und
ermordeten Bocholter Juden, aber auch der Toten aus den vielen
anderen Städten wie Vreden und Coesfeld.

Die Ausstellung geht am 15. Dezember 2011 mit einem
Erinnerungsabend zu Ende. Schüler und Lehrer der
Hohe-Giethorst-Schule werden über ihre Eindrücke in Biekerniki
berichten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 9 11:42:46 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Dec 2011 11:42:46 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Westfaelische Forschungen, Bd. 61 (2011)
Message-ID: 4EE1F436020000D600004B05@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thomas Küster"
Datum: 08.12.2011, 09:36


SERVICE: TOC

Westfälische Forschungen
Zeitschrift des Westfälischen Instituts für Regionalgeschichte
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe

Band 61 (2011)

Verlag Aschendorff, Münster
X und 694 Seiten
ISBN 978-3-402-15394-9 (Bezug über den Buchhandel)
geb., ? 69,60 (im Abo ? 52,20)



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=3



Themenschwerpunkt (hg. von Michael Prinz):

Aus der Hand in den Mund -
Selbstversorgung als Praxis und Vision in der modernen
Gesellschaft

Die Erwerbsverhältnisse und Lebensgrundlagen der modernen
Industriegesellschaft im 20. Jahrhundert veränderten sich bei
weitem nicht so eindimensional, wie es sich
Geschichtstheoretiker und Sozialwissenschaftler um 1900
vorstellten. Zwar ging die Zahl selbständiger Bauern
langfristig zurück, doch parallel zur Verstädterung und zur
Ausbreitung der Konsumgesellschaft bebauten immer mehr
Arbeitnehmer ein Stück Land, um sich selbst mit Lebensmitteln
zu versorgen. Diese Form der Subsistenzwirtschaft entwickelte
sich im weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts zu einem
Massenphänomen. In vielen Regionen - dem Saarland,
Südwestdeutschland, dem Ruhrgebiet, Ostwestfalen - verdichtete
sich die Verbindung von Lohnarbeit und Selbstversorgung zu
markanten, langfristig stabilen Konstellationen. Dabei blieb
die Selbstversorgung keine Privatsache. Vertretern der Kirchen,
konservativen Sozialreformern, selbst Vertretern der
Arbeiterbewegung galt sie als Voraussetzung erstrebenswerter
wirtschaftlicher und sozialer Krisenfestigkeit.

Die Beiträge des Themenschwerpunktes beschreiben den Umfang des
beschriebenen Phänomens, seine Wurzeln und langfristige
Entwicklung. Sie gehen diesem Prozess in verschiedenen Regionen
nach, vor allem dort, wo diese Kombination zu einem
"Markenzeichen" regionaler Wirtschafts- und Sozialstruktur
wurde. Der Band beschäftigt sich darüber hinaus mit der
Politisierung des Phänomens, mit dem Versuch, eine Alternative
zum Aufstieg der modernen Massenkonsumgesellschaft zu
entwickeln, den Widersprüchen, aber auch den eigentümlichen
Verbindungen, die sich zwischen den Visionen der Knappheit und
des Überflusses ergaben.

Weitere Beiträge des Jahresbandes behandeln - ebenfalls an
regionalen Beispielen - das Verhältnis von Wissenschaft und
staatlichem Einfluss, untersuchen anhand neuer Quellen den
Blick der Verwaltung auf ihre Klientel und berichten über
verschiedene vom LWL-Institut für westfälische
Regionalgeschichte veranstaltete Tagungen. Die Westfälischen
Forschungen beinhalten darüber hinaus - wie in jedem Jahr -
eine landeskundliche Zeitschriftenschau und einen umfangreichen
Rezensionsteil.




INHALTSVERZEICHNIS


AUS DER HAND IN DEN MUND - SELBSTVERSORGUNG ALS PRAXIS UND
VISION DER MODERNEN GESELLSCHAFT

S. 1-20
Prinz, Michael
Von der Hand in den Mund.
Geschichte und Aktualität der Selbstversorgung

S. 21-40
Albers, Helene
Selbstversorgung und Geschlechterrollen in der bäuerlichen
Landwirtschaft Westfalens von 1920 bis 1960

S. 41-60
Steinborn, Vera
Arbeitergärten im Ruhrgebiet

S. 61-80
Verk-Lindner, Sabine
Kleingärten und Selbstversorgung - Westfalen und das Ruhrgebiet
im Kontext der Gesamtentwicklung des deutschen Kleingartenwesens

S. 81-97
Dietrich, Isolde
Kleingärten in der DDR.
Die Legende von der Selbstversorgung der Ostdeutschen

S.99-124
Gudermann, Rita
"Selbstversorgung auf kleinster Fläche" - Überlegungen zu den
Angaben zum Nutzflächenbedarf einer Familie im 19. und 20.
Jahrhundert

S. 125-154
Küster, Thomas
Landwirtschaft und Nebenberuf um 1900.
Eine Auswertung statistischer Quellen am Beispiel Westfalens

S. 155-178
Zimmermann, Clemens
Vom Nutzen und Schaden der Subsistenz. Fachdiskurse über
"Arbeiterbauern" vom Kaiserreich zur Bundesrepublik

S. 179-201
Fehn, Klaus
Arbeiterbauern im Saarland - Entstehung, Entwicklung und
Auflösung einer sozialstrukturellen Konstellation

S. 203-214
Eichmüller, Andreas
Arbeiterbauern und Nebenerwerbslandwirte in Bayern
nach 1945

S. 215-223
Hoffacker, Heinz Wilhelm
Das Ruhrgebiet als Selbstversorgerlandschaft - Pläne zur
partiellen Reagrarisierung der Region in der Zwischenkriegszeit

S. 225-260
Rüther, Daniela
Vom Kriseninstrument zum Mittel der Familienpolitik - Der
Gedanke der Siedlung und Selbstversorgung in der
Widerstandsbewegung des 20. Juli 1944

S. 261-277
Lohrberg, Frank
Debatten über die Funktion von städtischem Grün und Freiflächen
in der Stadt- und Raumplanung seit dem Kaiserreich

S. 279-306
Prinz, Michael
Selbstversorgung - ein Gegenprinzip zur Moderne?
Bemerkungen aus historischer Perspektive



WISSENSCHAFT UND STAATLICHER EINFLUSS

S. 307-343
Mütter, Bernd
Georg Hüffer (1851-1922) - Ein katholischer Historiker zwischen
Kirche und Staat, Ultramontanismus und Historismus

S. 345-363
Sabine Happ:
"Streng vertraulich". Das Verfahren zur Aberkennung des
Ehrendoktortitels von Karl Barth an der Universität Münster
(1936-1939)



DIE VERWALTUNG DES INDIVIDUUMS

S. 365-368
Dröge, Martin / Frölich, Matthias
Die Verwaltung des Individuums.
Menschen und öffentliche Verwaltung im 20. Jahrhundert

S. 369-386
Kramm, Lydia
Ein neuer Blick auf psychisch Kranke? Sprachlicher Wandel in
Patientenakten der Heilanstalt Hadamar zwischen 1940 und 1960

S. 387-404
Frölich, Matthias
"Bürokratenterror"? Fürsorgeerziehung zwischen 1945 und 1980 im
Spiegel der Einzelfallakten des westfälischen Landesjugendamtes

S. 405-418
Jaeger, Alexandra
Der Hamburger Beamtenernennungsausschuss. Ein Gremium zwischen
Sachorientierung und Politisierung zur Zeit des
'Radikalenerlasses' 1972-1982

S. 419-432
Gallati, Mischa
Vormundschaft als Interaktionsraum.
Überlegungen zum Vormundschaftssystem der Stadt Bern 1920-1950



WEITERE BEITRÄGE

S. 433-443
Sollbach, Gerhard E.
Markrecht und landesherrlicher Hoheitsanspruch - Die Ordnungen
von 1557 und 1575 der Reher Mark in der Grafschaft Limburg

S. 445-470
Bernet, Claus
Die Geschichte der Quäkergemeinde Minden, Teil 2: Von der Mitte
des 19. Jahrhunderts bis zu ihrer Selbstauflösung 1898

S. 471-484
Schilde, Kurt
Der Strafprozess zum Pogrom in Siegen vom 10. November 1938 und
das Aussageverhalten des Hauptangeklagten im Oktober 1948



KARL-ZUHORN-PREIS

S. 485-496
Gudermann, Rita
Wasser, Boden und der Strukturwandel der westfälischen
Landwirtschaft im 19. Jahrhundert



TAGUNGSBERICHTE

S. 497-504
Holwitt, Pablo / Kramm, Marina
Kultur und Kulturpolitik in den Städten der Bundesrepublik
1945-2010

S. 505-509
Rinser, Julia
Medien des begrenzten Raumes: Landes- und
Regionalgeschichtliche Zeitschriften im 19. und 20. Jahrhundert

S. 511-520
Katharina Stütz:
Fragwürdige Ehrungen!?
Straßennamen als Instrument von Geschichtspolitik und
Erinnerungskultur



JAHRESBERICHTE 2010

S. 521-526
Ditt, Karl / Walter, Bernd
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte

S. 527-530
Grabkowsky, Anna-Th.
Historische Kommission für Westfalen

S. 531-535
Brieske, Vera
Altertumskommission für Westfalen

S. 536-538
Cantauw, Christiane
Volkskundliche Kommission für Westfalen

S. 539-542
Grothues, Rudolf
Geographische Kommission für Westfalen

S. 543-545
Denkler, Markus
Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens

S. 546-551
Gödden, Walter
LWL-Literaturkommission für Westfalen



Zeitschriftenschau

S. 553-590
Klaus Schultze/Volker Dinkels:
Ausgewählte Beiträge zur geschichtlichen Landeskunde Westfalens
in Periodika des Jahres 2010


S. 591-691
Buchbesprechungen


Politische Geschichte, Verwaltungs- und Rechtsgeschichte

Henning Albrecht: Antiliberalismus und Antisemitismus. Hermann
Wagener und die preußischen Sozialkonservativen 1855-1873 (E.
Trox)

Anselm Faust: Politik im Bild. Fotos aus dem Landesarchiv
Nordrhein-Westfalen Abteilung Rheinland (M. Köster)

Ingeborg Höting/Ludger Kremer/Timothy Sodmann (Hg.): Das
Westmünsterland in der Weimarer Republik und der NS-Zeit. Eine
Aufsatzsammlung (H. Lensing)

Harm Klueting: Das Herzogtum Westfalen, Bd. 1: Das kurkölnische
Herzogtum Westfalen von den Anfängen der kölnischen Herrschaft
im südlichen Westfalen bis zur Säkularisation 1803 (U.
Olschewski)

Stefan Leenen u.a.: AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen -
Das Mittelalter an Rhein und Ruhr (W. Ribhegge)

Sabine Mecking/Janbernd Oebbecke (Hg.): Zwischen Effizienz und
Legitimität. Kommunale Gebiets- und Funktionalreformen in der
Bundesrepublik Deutschland in historischer und aktueller
Perspektive (L. Schütte)

Martin Schlemmer (Bearb.): Die Kabinettsprotokolle der
Landesregierung von Nordrhein-Westfalen 1970 bis 1975 (A.
Weißer)


Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

Henning Borggräfe: Schützenvereine im Nationalsozialismus.
Pflege der "Volksgemeinschaft" und Vorbereitung auf den Krieg
(1933-1945) (R. Blank)

Gaby Flemnitz: "Verschleppt, entrechtet, ausgebeutet" -
Zwangsarbeit und Kriegsgefangenschaft im Kreis Warendorf im
Zweiten Weltkrieg (H. Lensing)

Eduard Füller: "Kriegsheimat". Die Kinderlandverschickung aus
dem nördlichen Westfalen im Zweiten Weltkrieg (R. Blank)

Ulrike Gilhaus: Kumpel auf vier Beinen. Grubenpferde im
Ruhrbergbau (R. Pöppinghege)

Heinrich Hauser: Schwarzes Revier (O. Schmidt-Rutsch)

Michael Hecht: Patriziatsbildung als kommunikativer Prozess.
Die Salzstädte Lüneburg, Halle und Werl in Spätmittelalter und
Früher Neuzeit (St. Pätzold)

Meinolf Nitsch/Rita Gudermann (Hg.): Agrarstatistik der Provinz
Westfalen 1750-1880 (L. Schütte)

Wilfried Reininghaus/Reinhard Köhne: Berg-, Hütten- und
Hammerwerke im Herzogtum Westfalen im Mittelalter und in der
Frühen Neuzeit (Chr. Bartels)

Joachim Rüffer: Vererbungsstrategien im frühneuzeitlichen
Westfalen. Bäuerliche Familien und Mentalitäten in den
Anerbengebieten der Hellwegregion (L. Schütte)

Stephan Selzer: Blau: Ökonomie einer Farbe im
spätmittelalterlichen Reich (W. Reininghaus)


Religion und Kirche

Gerhard Best/Michael Feldmann/Ralf Preker (Hg.): 350 Jahre
Marienwallfahrt Werl 1661-2011 (L. Krull)

Werner Freitag/Christian Helbich (Hg.): Bekenntnis, soziale
Ordnung und rituelle Praxis. Neue Forschungen zu Reformation
und Konfessionalisierung in Westfalen (U. Olschewski)


Adel in der Neuzeit

Maarten van Driel/Meinhard Pohl/Bernd Walter (Hg.): Adel
verbindet - Adel verbindt. Elitenbildung und Standeskultur in
Nordwestdeutschland und den Niederlanden vom 15. bis 20.
Jahrhundert/Elitevorming en standscultur in Noordwest-Duitsland
en de Nederlanden van de 15e tot de 20e eeuw (H. Conrad)

Bastian Gillner: Freie Herren - Freie Religion. Der Adel des
Oberstifts Münster zwischen konfessionellem Konflikt und
staatlicher Verdichtung 1500 bis 1700 (A. Diener-Staeckling)

Katja Schlecking: Adelige Unternehmer im geistlichen Staat. Die
Hütten- und Hammerwerke der Freiherren von Dücker zu
Menden-Rödinghausen im 18. Jahrhundert (H. Conrad)


Jüdische Geschichte

Stephan Laux: Gravamen und Geleit. Die Juden im Ständestaat der
Frühen Neuzeit (15.-18. Jahrhundert) (W. Reininghaus)

Elfi Pracht-Jörns (Bearb.): Jüdische Lebenswelten im Rheinland.
Kommentierte Quellen von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart
(W. Reininghaus)

Tobias Schenk: Wegbereiter der Emanzipation? Studien zur
Judenpolitik des "Aufgeklärten Absolutismus" in Preußen
(1763-1812) (P. Burg)

Hans-Jürgen Zacher: Die Synagogengemeinde Werl von 1847 bis
1941 (U. Olschewski)


Schule und Universität

Stephanie Hellekamps/Hans-Ulrich Musolff (Hg.): Zwischen
Schulhumanismus und Frühaufklärung. Zum Unterricht an
westfälischen Gymnasien 1600-1750 (U. Olschewski)

Bettina Hitzer/Thomas Welskopp (Hg.): Die Bielefelder
Sozialgeschichte. Klassische Texte zu einem
geschichtswissenschaftlichen Programm und seinen Kontroversen
(Th. Küster)

Jörg Niemer: Vom Domplatz zum Schloss. Die Baugeschichte der
Universität Münster von der Gründung bis zum Abschluss des
Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg (M. Weidner)

Literatur und Publizistik Gertrude Cepl-Kaufmann/Georg Mölich
(Hg.): Konstruktionsprozesse der Region in europäischer
Perspektive. Kulturelle Raumprägungen der Moderne (Th. Küster)

Bertram Haller: Die Sammlung Nordkirchen der Universitäts- und
Landesbibliothek Münster. Handschriften, Autographen und Drucke
der Familien Fürstenberg und Plettenberg aus Schloss
Nordkirchen (F.H. Roolfs)

Cornelia Ilbrig (Bearb.): "Im Allgemeinen und denkwürdig in
historischer Beziehung". Georg Arnold Jacobis Lebenszeugnisse,
fortgesetzt und um eigene Erinnerungen ergänzt von Victor
Friedrich Leopold Jacobi (P. Heßelmann)

Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.): Hermanns Schlachten. Zur
Literaturgeschichte eines nationalen Mythos (K. Netzer)


Biographien und Tagebücher

Hans-Joachim Behr (Bearb.): Die Tagebücher des Ludwig Freiherrn
Vincke 1789-1844, Bd. 5: 1804-1810 (M. Dröge)

Helge Bei der Wieden (Hg.): Elisabeth von der Pfalz - Äbtissin
von Herford, 1618-1680. Eine Biographie in Einzeldarstellungen
(K. Andermann)

Gerd Heinrich: Friedrich II. von Preußen. Leistung und Leben
eines großen Königs (T. Schenk)

Helmut Lensing: Ludwig Windthorst - Neue Facetten seines
politischen Wirkens (R. Morsey)

Barbara Stambolis: Leben mit und in der Geschichte. Deutsche
Historiker Jahrgang 1943 (P. Burg)

Maria Anna Zumholz/Michael Hirschfeld/Klaus Deux (Hg.):
Biographien und Bilder aus 575 Jahren Cloppenburger
Stadtgeschichte (K. Schultze)


Stadt- und Ortsgeschichte

Claudia Becker u.a./AK Frauengeschichte (Hg.): Frauenleben in
Lippstadt. Ein Lesebuch (B. Stambolis)

Wilfried Ehbrecht (Hg.): Soest. Geschichte der Stadt, Bd. 1:
Der Weg ins städtische Mittelalter. Topographie, Herrschaft,
Gesellschaft (M. Balzer)

Klaus Goehrke: Burgmannen, Bürger, Bergleute. Eine Geschichte
der Stadt Kamen (W. Reininghaus)

Ralf Klötzer: Alter Steinweg mit Lambertikirchplatz,
Kirchherrngasse, Bolandsgasse, Asche, Julius-Voos-Gasse,
Arztkarrengasse, Winkelstraße (M. Weidner)

Markus Naser: Digitale Karten zur Geschichte der Städte in
Franken (M. Weidner)

Christoph Nübel: Die Mobilisierung der Kriegsgesellschaft.
Propaganda und Alltag im Ersten Weltkrieg in Münster (B.
Brunner)

Daniel Peters: Das frühmittelalterliche Gräberfeld von Soest.
Studien zur Gesellschaft in Grenzraum und Epochenumbruch (A.
Pesch)

Georg Spormecker: Cronica Lunensis civitatis Markanae.
Aufzeichnungen eines westfälischen Geistlichen aus dem 16.
Jahrhundert (H. Conrad)

Bärbel Sunderbrink (Hg.): Frauen in der Bielefelder Geschichte
(B. Stambolis)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 9 11:45:53 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Dec 2011 11:45:53 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stadtarchiv Bad Salzuflen bis Weihnachten geschlossen
Message-ID: 4EE1F4F1020000D600004B0A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Peggy Gajewi"
Datum: 08.12.2011, 17:14


AKTUELL

Stadtarchiv bis Weihnachten geschlossen

Vom 14. bis 23. Dezember bleibt das Stadtarchiv Bad Salzuflen
in der Martin-Luther-Straße aufgrund von Fortbildungen und
Urlaub geschlossen. Zwischen Weihnachten und Silvester, also ab
dem 27. Dezember ist das Archiv wieder zu den gewohnten Zeiten
dienstags von 14 bis 17.30 Uhr und mittwochs von 10 bis 12 Uhr
geöffnet.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 9 11:50:24 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Dec 2011 11:50:24 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Der Steinkohlen-Kleinbergbau nach 1945,
Recklinghausen, 15.12.2011
Message-ID: 4EE1F600020000D600004B0F@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 08.12.2011, 10:41
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortragsreihe "Kohle, Gas, Öl, Strom - Energiewirtschaft im
Ruhrgebiet"

Vortrag: "'Zwergenpütts an der Ruhr'. Der
Steinkohlen-Kleinbergbau nach 1945"

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 19.00 Uhr
Referent: Matthias Dudde, Dortmund


Der Kleinbergbau im Ruhrgebiet fand bis in die 1960er Jahre
hinein einen sicheren Absatzmarkt. In der Hochphase zwischen
1952 und 1957 förderten zeitweilig über 300 Kleinzechen entlang
der Ruhr. Einige Unternehmen wie Papierfabriken errichteten
eigene Zechen, um ihren wachsenden Energiebedarf zu decken.
Kleinzechen begannen als Helfer in der Not, die in der direkten
Nachkriegszeit die Kohlennot in den Städten linderten. Hier
engagierten sich die Städte und Belegschaften größerer Betriebe,
die städtische Einrichtungen versorgten oder ihren Mitgliedern
die Kohlen zum Selbstkostenpreis verkauften. Der Vortrag stellt
ausgewählte Kleinzechen, Zechenbetreiber und Kohlenabnehmer vor.


Matthias Dudde, M.A., ist freiberuflicher Historiker in Dortmund

Der Vortrag findet statt im Rahmen der Vortragsreihe "Kohle,
Gas, Öl, Strom - Energiewirtschaft im Ruhrgebiet". Die Reihe
ist eine Kooperation des Umspannwerks Recklinghausen - Museum
Strom und Leben mit dem Forum Geschichtskultur an Ruhr und
Emscher und den Volkshochschulen in Recklinghausen und Herne.

Die Vortragsreihe widmet sich der historischen Entwicklung der
Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Energie. Vorgestellt
werden die dazu notwendigen technischen Einrichtungen, aber
auch die Akteure: von den Unternehmen der Energiewirtschaft bis
hin zum Endverbraucher. Noch vor 200 Jahren standen den
Menschen nur wenige Energiequellen zur Verfügung. Feuerholz,
menschliche und tierische Muskelkraft sowie Wind- und
Wasserkraft - das waren die energetischen Grundlagen der
vorindustriellen Gesellschaft. Mit der industriellen Revolution
begann das Zeitalter der Nutzung fossiler Brennstoffe. Zum
bestimmenden Primärenergieträger wurde die Steinkohle. Weitere
fossile Brennstoffe wie die Braunkohle, Erdöl und Erdgas kamen
später hinzu.

Seit dem Zweiten Weltkrieg spielt die Kernenergie eine große
Rolle bei der Energieversorgung. Eine wachsende Bedeutung haben
heute die erneuerbaren Energien. Die Primärenergieträger werden
zumeist zu Sekundärenergieträgern "veredelt". Aus Rohöl wird in
Raffinerien Benzin oder Heizöl, aus Kohle oder Wasserkraft in
Kraftwerken elektrische Energie. Für die unterschiedlichen
Energieträger entwickelte man jeweils spezifische
Verteilungssysteme, etwa Pipelines für Öl und Gas. Bis der
Verbraucher Energie nutzen kann, hat diese bereits mehrere
Bearbeitungsstufen durchlaufen und weite Transportwege
zurückgelegt.


INFO

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort:
Umspannwerk Recklinghausen - Museum Strom und Leben
Uferstraße 2-4
45663 Recklinghausen
02361-9842216/ -17
URL: www.umspannwerk-recklinghausen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 12 11:18:01 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Dec 2011 11:18:01 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen
Message-ID: 4EE5E2E9020000D600004B79@cl2x-sd2-vs>

Von: "Christiane Liedtke"
Datum: 07.12.2011, 16:21


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Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen"

I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157
Münster, Tel.: 0251/41320 5/2011. R. Hellwig: Wie das X ins
Sauerland kam. Robbert Kolb führte das Andreaskreuz ein. K.
Mark: Das "blaue Wunder". Ein Besuch in der Blaufärberei im
LWL-Freilichtmuseum Hagen. M. Jeitschko: 100 Jahre Theater
Hagen. Frisch herausgeputzt. J. Dirksen: Kreatives
Wirtschaften. Was bleibt von der Kulturhauptstadt 2010? Zum
Beispiel das "European Center for Creative Economy" am
Dortmunder U-Turm. M. Zehren: TextilWerk Bocholt. Leuchtturm in
der Stadt. V. Jakob: Auswanderer in Südafrika. Avocados aus
"Westfalia".

2. Hellweg

Geseker Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker
Zeitung. Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e.V., Red.:
Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke 531/2011.
J. Tholl: Wie ich das Kriegsende, die Vertreibung und den
Neuanfang in Geseke erlebte (2. Fortsetzung und Schluss). W.
Wahle (?): Vikarien und Vikare in Störmede (4. Fortsetzung).

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm
und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger,
Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm 16/2011. H. Thomas: Mit der Fähre
von "Heimbecks Kotten" über die Lippe. H. Platte: Gotteshaus
und Festung zugleich. G. Köpke: Wo bleiben die toten Wildvögel?
A. Beeck: Mit dem Spaten auf der Schulter zum Arbeitsplatz. I.
von Scheven: Was dem Wirtschaftswunder nach dem Krieg
vorausging. 17/2011. I. von Scheven: Felix Kersten rettete
Hunderttausende vor den Schergen des Dritten Reiches. U. Kunz:
Torhäuser als Schlüssel zur Burg. G. Köpke: Wenn der Indian
Summer zu uns kommt. P. Reding: "Vom Kiepenkerl bis zum
"Hinkenden Boten". H. Thomas: Heinrich Droste war Stadtgärtner
und Fährmann zugleich. 18/2011. A. Beeck: Ufa-Palast war ein
Highlight in der Hammer Kino-Geschichte. W. Gernert:
Schuhhändler, Schauspieler und Mundartdichter. G. Beaugrand: In
Weddern lebten die schweigenden Mönche. H. Thomas: Die einfache
Lippe-Überfahrt kostete zwei Pfennig pro Person. -
Gefahrensignale mit dem "Bauerhorn". Instruktionen für
Nachtwächter anno 1815. 19/2011. A. Beeck: Ufa-Palast war ein
Highlight in der Hammer Kino-Geschichte (Schluss). H.
Multhaupt: Stolze Husaren dienten einst in Paderborn. I. von
Scheven: Ein billiger Labetrank zweiter Güte. H. W. Krafft:
Eine kostbare Kapelle "auf romenische Art". R. Kreienfeld: Die
Heessener Kirche St. Josef steht auf Abruf.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur
Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot,
Hansastraße 2, 59557 Lippstadt 17/2011. W. E. W. Klumpp: Die
Firma Schmidt & Klumpp. K. Luig: Das Abteiwappen der früheren
Benediktinerabtei Liesborn. J. Eickhoff: Brandbomben auf Horn.
18/2011. H. L. Mendelin: 100 Jahre Stromversorgung in Anröchte.
19/2011. W. Marcus: Drei Großbrände in Westernkotten im Oktober
1940. H. Knoche: Die Zementherstellung.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis
Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger,
Schloitweg 19-21, 59494 Soest, Tel.: 02921/6880 469/2011. R.
Götz: Heimliche Schülerkommerse mit Bier und Tabakpfeifen. K.
U. Maaß: Elfriede Suppe in Soest unvergessen. U. Kunz:
Torhäuser als Schlüssel zur Burg. P. Reding: Vom "Kiepenkerl"
bis zum "Hinkenden Boten". H. Platte: Margarete Windthorst:
Eine bedeutende Dichterin Westfalens. W. Mues: Nach König
Heinrich benannt. 470/2011. U. Maaß: Elfriede Suppe in Soest
unvergessen. H. Funke: Auch ohne Landesgartenschau bleibt Soest
interessant. W. Gernert: Schuhhändler, Schauspieler und
Mundartdichter. G. Beaugrand: In Weddern lebten die
schweigenden Mönche. U. Löer: Auf den Spuren von Mönchen und
Nonnen. H. Braukmann: War das Gräberfeld von Soest fränkisch
und sächsisch? 471/2011. - Dem deutschen Adel auf der Spur. V.
Jarren/N. Wex: Wie hießen die alten Soester? H. Multhaupt:
Stolze Husaren dienten einst in Paderborn. I. v. Scheven: Ein
billiger Labetrank zweiter Güte. H. W. Kraft: Eine kostbare
Kapelle "auf romenische Art". H. Braukmann: War das Gräberfeld
von Soest fränkisch und sächsisch? (2. Teil). - Strafen anno
1606.

Heimatpflege im Kreis Soest. Hrsg.: Kreisheimatpfleger Peter
Sukkau, Goldschmiedeweg 21, 59494 Soest, Tel. 02921 60376,
E-Mail: Peter.Sukkau at t-online.de 19/2011. N. Dodt:
Frühjahrstagung 2011 in Kallenhardt. - Westfalentag 2011 in
Warburg. J. Giesen: Schattenspiel mit St. Petri und Dom.
Besonderer Schatten im Herzen von Soest. - Plattdeutsche
Sauerlandbibliothek wächst. Esloher
Christine-Koch-Mundartarchiv legt elf neue Ausgaben vor. A.
Bress: Störmeder Platt in der nächsten Generation. - Wir
gratulieren Ernst H. Wulfert. 40 Jahre Ortsheimatpfleger in Bad
Sassendorf. - Liste der Ortsheimatpflegerinnen und
Ortsheimatpfleger im Kreis Soest. - Der Wettbewerb "Unser Dorf
hat Zukunft 2011". Aus der Sicht eines Jury-Mitgliedes. - Der
Geotop im Steinbruch Silberg in Soest. - LIFE-PROJEKT Möhneaue.
- Vielbeachtetes Projekt "Kulturlandschaft am Hellweg".
Informationsbesuch aus Ostwestfalen. - 11 neue
Ortsheimatpfleger/-innen im Kreis Soest. W. Lückenkämper/P.
Piepenbreier: Nachrufe. Wir trauern um Alfred Topp und Wolfgang
Stein.

3. Kurkölnisches Sauerland

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach
14 65, 59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
3/2011. H. Halbfas: Heimatpflege tut not. Worum sich
sauerländische Heimatarbeit vor allem kümmern muss. P. Bürger:
700 Jahre alte Bibelübersetzungen aus dem Sauerland. S. Arens:
Entwicklung von Ortskernen vor dem Hintergrund des
demographischen Wandels. K. J. Schulte: Willi Neuhaus, der
Maler aus dem Sauerland und Berchtesgadener Land. J.
Schulte-Hobein: 140 Jahre am Sophienhammer. B. Follmann: Joseph
Theodor Graf zu Stolberg-Stolberg und die Gräflich zu
Stolberg?sche Brauerei Westheim.

Südsauerland ? Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe.
Kreisheimatbund Olpe e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe,
Westfälische Straße 75, 57462 Olpe, Tel.: 02761/81-542,
Internet: www.kreisheimatbund-olpe.de 3/2011. G. Teske:
Adelsarchive ? wichtige Quellen zur lokalen Geschichte: Haus
Ahausen. 700 Jahre Stadt Olpe: A. Stracke:
Mitgliederversammlung des Sauerländer Heimatbundes in Olpe am
27. August 2011. H. Halbfas: Heimatpflege tut not! Worum sich
sauerländische Heimatarbeit vor allem kümmern muss. Vortrag auf
der Mitgliederversammlung des Sauerländer Heimatbundes in Olpe
am 27. August 2011. T. Althaus: 28. Westfälischer Hansetag in
Olpe am 3./4. September 2011. Ein Rückblick. W. Scherer: Die
Hanse in Südwestfalen ? Olpes Funktionen in den
Hansebeziehungen. Vortrag auf dem Westfälischen Hansetag in
Olpe am 3. September 2011. I. Weber: Kinderkunstclub "Oberes
Biggetal" malt "Olpe vor dem Stadtbrand 1795". G. Teske:
Adelsarchive im Kreis Olpe. J. Wermert: Kommunalarchive des
Kreises Olpe im Erzbistumsarchiv in Paderborn. P. Bürger:
"Kitzlich Hämmelchen" (1868) von C. J. Harnischmacher. Ein
plattdeutsches Projekt zur Existenzsicherung aus Olpe. F.
Blach: Der Klettersport im Kreis Olpe. R. Kirsch-Stracke: Wilma
Ohly 75 Jahre. H. ?W. Voß: Heimatchronik vom 1. April bis 30.
Juni 2011.

4. Märkisches Sauerland

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn.
Beiträge zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts-
und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger
Heimatblätter e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638
Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail:
info at heimatverein-hohenlimburg.de, Internet:
www.hohenlimburger-heimatblaetter.de 10/2011. W. Bleicher: Das
Oeger Höhlensystem. S. Voigt: Erforschung und Beschreibung der
Dr. Wolf-Höhle bzw. des heutigen Oeger Höhlensystems. W.
Bleicher: Holunder ? Strauch des Lebens und des Todes. 11/2011.
M. Spangenberg: Wilhelm Wessel und Irmgart Wessel-Zumloh.
Vortrag im Förderverein Iserlohner Museen am 26.8.2009. W.
Bleicher: SAJ in Hohenlimburg. - In memoriam Wolfgang Fox. H.
D. Schulz: Erinnerungen an das Judenpogrom 1938. W. Bleicher:
Natur überwindet den Tod. - Das Geschichtsbild: "Krieg ist
Tod". - Hohenlimburger Szenen. Pferd und Wagen.

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.:
Bürger- und Heimatverein e.V. Schriftleitung: G. Mieders, Am
Königsberg 19, 58675 Hemer, Tel.: 02372/2349 3/2011. O. Gräve
(?): Erzbischof Willibrord Benzler O.S.B., der letzte deutsche
Bischof von Metz und Gründer-Abt von Maria Laach, ein Sohn
Hemers und der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul. E. Voß:
Kreisheimattag 2011 in Hemer. R. Gräve/H. Uhlmann: Hermann
Uhlmann ? Ein Hemeraner Künstler. H. Stumm: Quo vadis, Mensch?
Zur Situation von Natur und Umwelt. H.-J. Geismann: Regieren
heißt voraussehen. Otto von Habsburg in Hemer. H. D. Schulz:
Eine Betrachtung über das Wort "Sülze". E. Voß: Kleine
Heimatchronik. 2. Quartal 2011.

5. Minden-Ravensberg

Heimatkundliche Beiträge aus dem Kreis Herford. Hrsg.:
Kreisheimatverein Herford, Redaktion HF, Amtshausstraße 3,
32051 Herford, Tel.: 05221/131463 od. 05221/131477, E-Mail:
kreisheimatverein at kreis-herford.de 76/2011. E. Möller:
Mini-Jäger mit Turbo-Antrag. Spitzmäuse sind Tag und Nacht
unterwegs ? sechs Arten gibt es bei uns. U. Stille: Hier ist
der Sender Eilhausen. In der frühen Nachkriegszeit strahlte er
als mobile Anlage Rundfunkprogramm aus. C. Mörstedt: 24 Stunden
in der Ofenglut. C. Laue: Potthast, Reis, Senffleisch und Käse.
C. Mörstedt: Flotte Runden mit dem großen Russen. C. Laue:
Pantföders Grab. Woher das Hakenkreuz auf dem Ewigen Frieden
stammt. W. Silger: Eierkohlen und Brikett. S. Krüger: Mit der
Klasse an die Seee. Kinderberichte aus der Nachkriegszeit.
77/2011. C. Laue: Doktortitel aberkannt. Hermann Ganz gehört zu
den "Depromovierten" der Nazizeit. M. Guist: Vorhang auf für
Königskinder. C. Mörstedt: Speichen, Ritzel, E-Bike-Antrieb. C.
Mörstedt: Ein Ackergaul für die Müllabfuhr. F. Schütte: Wie
Kisker nach Mennighüffen kam. - Alles über das Geschichtsfest.
Das volle Programm. J. Kuschke: Mennighüffer Bilderschätze. E.
Möller: Durchsichtige Schönheit. E. Möller: Frühe Schilfjäger
im Paarungsgrad ? entdeckt im Füllenbruch. C. Laue: 1.000 Jahre
Stiftberg. J. Kuschke: Ziegelbrand und Gartenschau. Aus der
alten Ziegelei Friedrichsmeyer wurde die "Aqua Magica".
78/2011. J. Bergmann: Der Schöne vom Rüschen. C. Laue:
Rischmüllers große Tat. E. Möller: Das einsame Haus im Wald. C.
Mörstedt: Paddelfreuden auf der Werre. C. Mörstedt: Die Säge
zuckelt von Hof zu Hof. C. Laue: Rassenhass für Kinder. Wie
Herforder Jugendliche indoktriniert wurden. U. Stille: Der
Sender Eilshausen strahlte nur BFN aus. M. Baldzuhn: Wenn
Herforder Honoratioren heiraten.

6. Münsterland

Heimatbrief Kreis Borken. Hrsg.: Der Heimatpfleger des Kreises
Borken. Red.: Walter Schwane, Ahnenkamp 21 a, 46325 Borken,
Tel.: 02861/1798. E-Mail: heimatbrief-schwane at versanet.de
217/2011. - Neueste "Spinnerei? des Landschaftsverbandes. -
Denkmaltag 2011: Besuch der Friedhöfe in Gemen und Borken. -
Vereinsnachrichten.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland.
Beilage der Westfälischen Nachrichten, An der Hansalinie 1,
48163 Münster 9/2011. M. Wehner: Ballons, Zeppeline und
Militärmaschinen. Vor über 100 Jahren begann in Münster die
Geschichte der Luftfahrt. Zwei Flughäfen und ein
Luftwaffentransportkommando. 10/2011. U. Töns: Ein gelehhrter
Domherr aus Münster. Heinrich von Keppel gehörte im 15.
Jahrhundert zu den klügsten Köpfen des Bistums.

Torhaus aktuell.Vierteljahreszeitschrift des Stadtheimatbund
Münster e.V. und seiner 35 Mitgliedsvereine mit
Veranstaltungsterminen und Berichten. Hrsg.: Stadtheimatbund
Münster e.V., Neutor 2, 48143 Münster unter Mitarbeit v. Ruth
Betz u. a. Tel.: 0251/98113978, Fax: 0251/98113678, E-mail:
info at stadtheimatbund-muenster.de 4/2011. B. von Bevern/R.-L.
Daum: Kachelbild wieder in Münster. K. Lindenblatt/S. Teklote:
Geschichte des Dortmund-Emskanal soll erlebbar werden. W.
Schröer: 25 Jahre Bürgervereinigung Kinderhaus e. V. F.-J.
Menker/R. Betz: "Die Glocken der Kirche St. Mauritz läuten denn
Denkmaltag und die 33. Niederdeutschen Tage Münster 2011 ein".
K. Böllng: "Eröffnung der Niederdeutschen Tage/Münstersche
Heimattage" 2011. E.-A. von Renesse: Der "Ziegenbaron" (k)ein
vergessenes Original der Münsteraner Stadtgeschichte ? Teil 2.
A. Seufert: "SiKi" ? Mit neuen Methoden alte Traditionen
bewahren. - Veranstaltungskalender Oktober 2011 ? Mitte Januar
2012.

7. Paderborner und Corveyer Land

damals & heute. Informationen zu Geschichte, Natur und
Heimatpflege aus Delbrück. Hrsg.: Bernhard Kößmeier,
Stadtheimatpfleger Delbrück, Diebeskämpen 10, 33129
Delbrück-Boke, E-Mail: Koessmeier at t-online.de 17/2011. A.
Ferber: Der Delbrücker Marienaltar in der Kirche zu Hennen.

Eggegebirgsbote. Mitteilungsblätter des Eggegebirgsvereins e.V.,
Hrsg. u. Verlag: Eggegebirgsverein e.V., Auf dem Krähenhügel 7,
33014 Bad Driburg, Tel.: 05253/931176, E-Mail:
info at eggegebirgsverein.de, Internet: www.eggegebirgsverein.de
267/2011. - Eggegebirgsverein holt Informationen zur Zukunft.
Wanderwege bleiben auch im Nationalpark bestehen. -
Erfolgreicher Projektabschluss: Für die ersten Wandervereine
beginnt im März 2011 das digitale Zeitalter der
Wanderwegeverwaltung. - Vorstellung des Wanderführers: Wir
leben den Eggeweg. EGV hat den Autor Horst Gerbaulet nachhaltig
begleitet. L. Kappe: Ein Kelch für die Gemeinde. - Der
Sintfeld-Höhenweg ? Sicherheit und Beschilderung stehen an
erster Stelle.

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und
Höxter. Red.: Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn,
Lindenstraße 12, 33142 Büren, Tel.: 02951/970226, E-Mail:
GrabeW at kreis-paderborn.de 151/2011. F. G. Hohmann: Ein Theater
für Paderborn. Eine kurze Geschichte der Westfälischen
Kammerspiele. T. Schenk: Die Wiener "Reichsarchive" und die
Akten des kaiserlichen Reichshofrats als ostwestfälische
Geschichtsquellen. C. Möllmann: Das Kirchborchener Erdwerk aus
der Michelsberger Kultur. H. Bewermeyer: Von Warburg ins Ghetto
Lodz. Das Schicksal von Julius Cohn (1880-1942) und seiner
Familie. F. Kaspar: Das Brauhaus des Bürener Jesuitenkollegs ?
ein ungewöhnliches Wirtschaftsgebäude von 1753. A. Schwede:
Eine Münzgerechtigkeit für das Land Delbrück? K. Gehle:
Dreihundert Jahre Pfarrhausgeschichte in Dringenberg. K.
Zacharias: Reiner von Landau ? Ein Paderborner als Abt von
Melk. K. Blaschke/W. Grabe: Die Altenbekener Ortsjubiläen 1961
und 1986. M. Wittig: Hochwürden vermisst. Wilhelm Imbsen und
die Kirche in Dörenhagen.

9. Siegerland-Wittgenstein

Heimatland. Siegener Zeitung 10.09.2011. E. Behrendt: Das Nest
der "Wichernspatzen". Erinnerungen an das erste Lehrlingsheim
im Siegerland. 17.09.2011. - Bürbach. Zwischen Silberfuchs und
Rabenhain. Der Ort verdankt seine urkundliche Erwähnung vor 700
Jahren einem Pfarrer. 24.09.2011. N. Stötzel: Wissen.
Glitzernde Schätze aus der Tiefe der Berge. Zur Geschichte der
Gruben "Friedrich", "Wingertshardt" und "Eupel". 01.10.2011. -
Klöster in der Krönchenstadt. Christianisierung der Region. -
Höhepunkt zum Schluss. Bürbach feiert heute und morgen sein
700-jähriges Bestehen. - Zurückgeblättert. 08.10.2011. B.
Brandemann: Freudenberg. Goldenes Tor auf blauem Grund. Wunsch
nach eigenem Stadtwappen erfüllte sich vor 100 Jahren. - Hinauf
zum "Heiligen". 1. Sauerländer Permanent-Wanderweg führt zum
Wilzenberg. - Bronzener Halsring. Außergewöhnliches
Schmuckstück aus der Latènezeit. 15.10.2011. - Dillenburg.
Museum erleben und verstehen. - Glockenwelt Greifenstein. -
Salomonisches Urteil. "Fundgeschichten" informiert über neueste
Entdeckungen in NRW. 22.10.2011. H. Stötzel: Netphen. Die
Schusterschlacht. Erster Oktober-Sonntag des Jahres 1584:
Angriff auf die Markthändler. - Urige Fuchshöhle. Historische
Schänke ist seit 1686 ein Ort der Gastlichkeit. - Bügel aus
billiger Quelle. Magdalene Otto entdeckte Schriftzug unter
Häkel-Bespannung.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen,
Harri Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen,
E-Mail: heimatspiegel at t-online.de, Internet:
www.heimatvereinholzhausen.de 186/2011. U. Krumm:
Projektbericht Wiederaufbau Grillhütte Holzhausen. - Holzhausen
in alten Bildern.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V.,
Schriftleitung: Ulf Lückel, Großseelheimer Str. 4, 35039
Marburg, E-Mail: whv-schriftleitung at wichtig.ms 3/2011. H. F.
Petry: Die Einwohner von Berleburg in der Mitte des 19.
Jahrhunderts. T. Radenbach: Der Bergbau im "Hesselbacher
Revier". E. Bauer: Das "Wittgenstein Lauten-Buch". Eine
interessante Entdeckung. U. F. Opfermann: "Schlussstein hinter
Jahre der Sittenverwilderung und Rechtsverwirrung". Der
Berleburger- Zigeuner-Prozess ? Teil 2. J. Weiß: Als in
Wittgenstein noch Dampflokomotiven fuhren ? wie und wo erfolgte
ihre Versorgung mit Kesselspeisewasser? U. Lückel: Ulrich Weiß
?.

11. Lippe

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und
des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund e. V.
und Landesverband Lippe, Felix-Fechenbach-Str. 5, 32756 Detmold,
Tel.: 05231/6279-11, E-Mail: info at lippischer-heimatbund.de,
Internet: www.lippischer-heimatbund.de 9-10/2011. H. Hentschel:
Das Irrenhaus zu Brake. Heil- und Pflegeanstalt Lindenhaus.
W.-D. Schmelter: Louise Bergemann. Eine frühe Mitarbeiterin der
Gossner Mission aus Lippe. H. Sonnenburg u. H.-U. Braun: Das
NSG Externsteine. Leseprobe aus "Naturschutzgebiete in Lippe".
C. Gröger: Aussterbende Anblicke. Folge 1: Rauschende Riesen ?
die Pappelallee.

II. Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde. 56. Jg.
(2011). Hrsg.: Gunther Hirschfelder, Ruth-E. Mohrmann.
Schriftleitung: Peter Höher, Moritz Jungbluth. Volkskundliche
Kommission für Westfalen, Scharnhorststraße 100, 48151 Münster
R.-E. Mohrmann: Können Dinge sprechen? (9). K. D. Sievers: Zu
den Anfängen der "Deutschen Landes- und Volkskunde" bis zum
Ersten Weltkrieg. Ein Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte (25).
C. Dautermann: Im Museum vergessen. Anmerkungen zu kulturellen
Techniken des Vergessens (69). O. Murawska: Die Ökonomie von
Erntedank. Feldfrüchte als Güter und Gaben (89). S. Schauerte:
Imkerei als Sinnstiftung. Bienenhaltung im Münsterland (111).
K. Bauer: Jugendkulturelle Szenen und ihre Verortung im urbanen
Raum (131). M. Trummer: Wie Satan salonfähig wurde... Zur
Bedeutung von Tradition als kultureller Strategie der
Reflexiven Moderne am Beispiel des Teufels in der Rockmusik
(147). A. Haas: Ehre, Respekt, Männlichkeit.
Geschlechtsidentität deutscher und türkischer männlicher
Jugendlicher in Westfalen (167). - Buchbesprechungen (193). J.
Hoyer: Museumsaktivitäten (265).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 12 11:33:12 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Dec 2011 11:33:12 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde,
Bd. 80 (2011)
Message-ID: 4EE5E678020000D600004B7E@cl2x-sd2-vs>

Von: "Bettina Joergens"
Datum: 06.12.2011, 18:35


SERVICE: TOC

Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde
Band 80/2011


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=66



Inhalt:

S. 8
Editorial und Nachruf

Sakrale Räume: Formen, Bedeutungen, Praktiken

S. 11
Meier, Ulrich / Priever, Andreas
Sakrale Räume in der vormodernen Stadt - St. Nicolai in Lemgo

S. 23
Kempkens, Holger
Die St. Nicolaikirche in Lemgo - ihr spätromanischer
Gründungsbau und seine gotischen Umbauten

S. 53
Koselleck, Katharina
Nur anmuthiger Zierrat? - Ein Abtsstab aus Liesborn als Medium
politischer Kommunikation

S. 79
Niemann, Christina
Siste parum, viator - Das Epitaph für Moritz von Donop in Lemgo
im Kontext lutherischer Konfessionalisierung

S. 99
Bulst, Neithard
Die Pestpredigten des Justus Piderit

S. 117
Wilbertz, Gisela
Engelbert Kaempfers Grab und sein Gedenkstein in der Lemgoer
Kirche St. Nicolai. Ein Beitrag zu Bestattungsritualen in der
Vormoderne


Geschichte

S. 141
Freund, Winfried
"Seit dieser hier zu singen angefangen hat, sind wir alle
Spatzen."
Ferdinand Freiligrath, Poet und Pionier

S. 149
Strohmann, Dirk
Ölgemälde zur Tilgung einer Kneipenschuld.
Werke des Kunstmalers Otto Albert Koch (1866 - 1921) im "Neuen
Krug" in Detmold

S. 171
Lueke, Florian
Die Turner, der Fürst und die Stadt.
Eine sporthistorische Studie zum Detmolder Turnhallenbau von
1912/13


Naturwissenschaften

S. 191
Suray, Dorothee
Ein Lipper macht sich Gedanken ?
Zum 300. Geburtstag des Bastlers und Tüftlers Stephan Ludwig
Jacobi

S. 207
Beyschlag, Wolfram / Stephan, Karin
Extremisten in der Senne.
Punktuelle Erfassung der Flechtenflora ausgewählter Standorte
bei Oerlinghausen und im Augustdorfer Dünenfeld

S. 219
Pelzel, Alexander
Die Laufkäfer der Wistinghauser Senne

S. 235
Sonnenburg, Holger
Der Hirschkäfer (Lucanus cervus L., 1758) in Lippe


Diskussionsforum

S. 255
Niebuhr, Hermann
Prinzipien der künftigen Zusammenarbeit von Bibliotheken,
Museen und Archiven in der Überlieferungsbildung


Buchbesprechungen

Andreas Biermann / Jürgen Scheffler, Hermann Hamelmann - ein
streitbarer Theologe in Lemgo. 2010. (N. Rügge), S. 263

Biologische Station Lippe e.V. / Kreis Lippe / Lippischer
Heimatbund (Hg.), Naturschutzgebiete in Lippe -
Entdeckungsreise durch eine Natur- und Kulturlandschaft. 2010.
(A. Fischer,) S. 264

Jan Cantow / Kerstin Stockhecke, Friedrich von Bodelschwingh
und Paul Braune. Briefwechsel 1933-1945. 2011. (J. Scheffler),
S. 266

Thomas Dann, Möbelschätze aus Lippe. Vier Generationen Tischler
Beneke in Detmold (1816-1964). 2011. (R. Fritsch), S. 268

Wilhelm Kohl (Bearb.), Die Zisterzienserabtei Marienfeld. 2010.
(U. Meier), S. 272

Lena Krull, Lutherische Pfarrer in Lemgo. Kirche und Geistliche
in einer konfessionalisierten Stadt des 17. Jahrhunderts. 2009.
(N. Rügge), S. 276

Sigune Kussek, Von Bildern umgeben. Wandbilder einer
bürgerlichen Familie des 19. Jahrhunderts. 2010. (J. Scheffler)
S. 278

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hg.), Verwischte Spuren.
Erinnerung und Gedenken an nationalsozialistisches Unrecht in
Westfalen - eine biografische Suche. 2011. (V. Evers), S. 281

Roland Linde / Heinrich Stiewe / Dieter Zoremba, Istrup -
Geschichte eines Dorfes im Blomberger Becken. 2011 (H. Michels)
, S. 283

Guido Marotti / Ferruccio Pagni, Giacomo Puccini als Freund.
2008. (D. Hopp), S. 285

Burkhard Meier, 100 Jahre Raiffeisen Lippe-Weser AG. 2011.
(M. Sieker), S. 286

Bärbel Meurer, Marianne Weber. Leben und Werk. 2010.
(J. Radkau), S. 288

Matthias Rickling, 175 Jahre in 175 Tagen. Lippisches
Landesmuseum Detmold. Kataloge zur Jubiläumsausstellung des
Lippischen Landesmuseums Detmold, 17. Juni 2010 bis 16. Januar
2011. 2010. (M. Walz), S. 292

Hans-Georg Stephan (Hg.), Der Solling im Mittelalter.
Archäologie-Landschaft-Geschichte im Weser- und Leinebergland.
Siedlungs- und Kulturlandschaftsentwicklung. Die Grafen von
Dassel und Nienover. 2010. (W. Gerking), S. 296


S. 301
Faber, Ralf
Vereinsnachrichten
Vereinschronik

S. 308
Verzeichnis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

S. 309
Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und
Historischen Vereins für das Land Lippe e.V.

S. 311
Lippische Geschichtsquellen


INFO

Kontakt:
Dr. Bettina Joergens
Naturwissenschaftlicher und Historischer Verein für das
Land Lippe e. V.
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-112
E-Mail: bettina Joergens at lav.nrw.de
URL: www.nhv-lippe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 12 11:37:09 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Dec 2011 11:37:09 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Huvers, Maria / Huvers,
Edmund: 1225 Jahre St. Remigius
Message-ID: 4EE5E765020000D600004B83@cl2x-sd2-vs>

Von: "Edmund Huvers"
Datum: 08.12.2011, 12:43


LITERATUR

In 1225 Schritten durch die lange Kirchengeschichte von
St. Remigius

Maria und Edmund Huvers gestalten neuen Führer der Borkener
Propsteikirche

Borken, 08.12.2001 Die Propsteikirche St. Remigius in Borken
verfügt nicht nur über eine 1255 Jahre lange Geschichte,
sondern auch über eine Anzahl wertvoller Kunstgegenstände. Hier
wird seit weit über tausend Jahren christliches Zeugnis
abgegeben.

Vielen ist dieses Gotteshaus ans Herz gewachsen, weil sie in
Borken geboren sind oder schon seit Jahren hier wohnen und
zahlreiche Stationen ihres Lebens mit dem Kirchengebäude
verbinden. Anderen ist beim Vorbeifahren an Borken der
imposante Turm von St. Remigius ins Auge gefallen und möchten
über den sakralen Bau etwas Näheres erfahren. Das ist nun
möglich, denn ganz frisch aus der Druckerpresse ist jetzt der
neue Kirchenführer gekommen, der über das Gotteshaus informiert.

"Unsere Remigiuskirche ist schön", weiß Propst Josef Leenders,
"aber mehr noch: Sie spricht zum Betrachter, wenn man sich auf
sie einlässt. Vielleicht so etwas wie eine Predigt der Steine."
Die Propsteikirche habe eine ganz besondere Atmosphäre. "Beim
Licht am frühen Morgen oder am späten Abend, vom eigenen
Erfahren abhängig, erscheint sie stets immer wieder anders", so
Propst Leenders.

Mithilfe der neuen Broschüre können die Besucher nun auf eine
ganz persönliche Entdeckungsreise von 1225 Jahren
Kirchengeschichte mit vielleicht 1225 Schritten gehen, die
sicherlich ein spannendes Erlebnis auch für die
Gemeindemitglieder sein wird, die die Kirche bereits gut
kennen. Im Kirchenführer sind zahlreiche Innen- und
Außenaufnahmen der St. Remigiuskirche abgebildet. "Der
Kirchenführer soll eine Art Sehhilfe bei der Erkundung unserer
Propsteikirche sein", erläutert Edmund Huvers, der zusammen mit
seiner Frau Maria die Idee zur neuen Broschüre hatte. Das
Ehepaar Huvers machte, nachdem die Idee stand, sich mit der
Kamera auf die Suche nach geeigneten Motiven und wälzte
kirchengeschichtliche Texte, um die entsprechenden
Informationen für den Führer aufzubereiten. Jetzt konnten sie
zusammen mit Propst Josef Leenders die Verwirklichung ihrer
Idee vorstellen.

Herausgeberin der Broschüre ist die kfd-St.Remigius. Mit
finanzieller Unterstützung der Propsteigemeinde und der Stadt
Borken Stadtmarketing ist der neue Kirchenführer in einer
Auflage von 2.000 Exemplaren erschienen und im Schriftenstand
in der Propsteikirche St. Remigius zu erhalten.


INFO

Kontakt:
Maria Huvers
kfd St. Remigius Borken
Startingweg 9
46325 Borken
Tel.: 028617316
E-Mail: mhuvers at aol.com
URL: http://kfdsanktremigius.wordpress.com/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 12 11:39:38 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Dec 2011 11:39:38 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Dickel, Winfried: Briloner Chronik
Message-ID: 4EE5E7FA020000D600004B8E@cl2x-sd2-vs>

Von: "Winfried Dickel"
Datum: 08.12.2011, 20:42


LITERATUR

Die 28. Briloner Chronik ist erschienen. Das Jahrbuch, das seit
1984 von dem Realschullehrer Winfried Dickel für Brilon und
seine 16 Dörfer und Stadtteile jeweils zum Jahresende
herausgegeben wird, berichtet Tag für Tag in Wort und Bild von
dem Geschehen des Jahres. Dabei unterscheidet der Herausgeber
nicht zwischen der Stadt und den Dörfern oder zwischen kleinen
und großen Vereinen. Alle werden gleich behandelt. Damit gibt
die Briloner Chronik einen umfassenden Überblick über die
Ereignisse des Jahres aus Politik, Wirtschaft, Kirchen,
Schützenwesen usw. Themen wie die 1000-Jahr-Feier des Dorfes
Madfeld oder die Eröffnung des Museums Haus Hövener nehmen
breiten Raum ein. Das Buch hat 225 Seiten und über 500
Abbildungen.Im Anhang gibt es für die einzelnen Monate
Wetterdiagramme.

In der Rubrik "Vor 100 Jahren" berichtet Brilons
Stadthistoriker Gerhard Brökel von den Ereignissen des Jahres
1911.

Die Briloner Chronik ist während des gesamten Jahres bei der
Volksbank Brilon eG und deren Zweigstellen für 10 ? erhältlich.

Bestellungen nimmt der Autor, der auch Vorsitzender des
Briloner Heimatbundes - Semper Idem ist, über E-Mail,
telefonisch oder auf dem Postweg entgegen. Das Porto beträgt 2 ?.


INFO

Kontakt:
Winfried Dickel
Briloner Chronik
Itzelstein 70
59929 Brilon
Tel.: 02961 - 2565
E-Mail: Briloner-Chronik at t-online.de
URL: www.briloner-chronik.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 12 11:41:26 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Dec 2011 11:41:26 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 1870: Umbruch in Herten - Vom Dorf zur Stadt.
Nachfahre bewahrt Andenken an Gemeindevorsteher Schuermann
Message-ID: 4EE5E866020000D600004B93@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Herten"
Datum: 09.12.2011, 09:03


AKTUELL

1870: Umbruch in Herten - Vom Dorf zur Stadt
Nachfahre bewahrt Andenken an Gemeindevorsteher Schürmann

1856 trennt sich Herten von der Landgemeinde Recklinghausen und
wird zum Amt mit eigenständiger Verwaltung. Doch die Geschäfte
von Amt und Gemeinde laufen streng voneinander getrennt.
Wilhelm Schürmann wird 1877 zum Gemeindevorsteher, zu einer
Zeit, in der die industrielle Entwicklungen Hertens stark
vorangetrieben wird. Geht man heute auf Spurensuche, finden
sich noch immer Andenken an diese einschneidenden Jahre.

Wilhelm Schürmann war Landwirt, als er in den 1870er Jahren von
den Mitgliedern der Gemeindeversammlung zum Vorsteher gewählt
wurde. Wo früher sein Hof stand, ragt heute das Gebäude der
Schürmanns Wiese in die Höhe. Bis etwa 1870 war das Stadtgebiet
recht dörflich geprägt. Der Einzug des Steinkohlebergbaus im
Jahre 1872 löste eine rasante Entwicklung aus und die
Bevölkerungszahl stieg sprunghaft an. Schürmann erlebte die
Installation der Straßenbeleuchtung, die Fahrt der ersten
Straßenbahn und die Errichtung des ersten verwaltungseigenen
Amtshauses an der Kaiserstraße 20 (heute
Kurt-Schumacher-Straße).

Schürmann hat rege Nachfahren: Robert Dinges bewahrt das
Andenken an den Gemeinde-Vorsteher. Dinges` Frau war die
Enkelin des Hertener Landwirtes und ihr zuliebe begibt sich der
Rentner noch heute auf Spurensuche. Gemeinsam mit Kirsten
Noetzel, der Leiterin des Stadtarchivs, und den Mitarbeitern
der städtischen Druckerei scannte er nun interessante Dokumente
ein, die noch mehr Aufschluss über Schürmanns Amtszeit geben.

Insgesamt 30 Jahre lang war Wilhelm Schürmann Gemeindevorsteher
- eine lange Zeit, für die er nach 25 Jahren mit einer Urkunde
und einer kleinen Feier geehrt wurde. Als er 1907 sein Amt
wegen eines Augenleidens niederlegen musste, erhielt er vom
Landrat für seine Arbeit den vom König verliehenen Kronenorden
vierter Klasse sowie ein Ehrengeschenk.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Dec 12 11:44:32 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Dec 2011 11:44:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Luedenscheider Gespraech, Luedenscheid, 14.12.2011
Message-ID: 4EE5E920020000D600004B98@cl2x-sd2-vs>

Von: "Institut für Geschichte und Biographie Lüdenscheid" FernUni-Hagen.de>
Datum: 07.12.2011, 13:32


AKTUELL

Zum nächsten "Lüdenscheider Gespräch" am Mittwoch, den 14.
Dezember 2011 um 18:00 Uhr möchten wir Sie herzlich einladen:

Wie mediale Darstellungen unsere Erinnerungsbilder formen - am
Beispiel Marcel Reich-Ranicki

Referent: Dr. Carsten Heinze

Schriftliche Autobiographien, Bilder und Fotografien sowie
biographische Spiel- oder Dokumentarfilme sind wichtige Medien
der öffentlichen Erinnerungskultur. Sie prägen unsere
Vorstellung fremder Lebensgeschichten. Sie geben auch Einblick
in das Erleben gemeinsamer zeitgeschichtlicher
Erfahrungszusammenhänge und erklären diese aus einer
individuellen Perspektive. Öffentliche Kontroversen über die
Autobiographien von Martin Walser oder Günter Grass
verdeutlichen deren aktuelle Brisanz.

Der Vortrag möchte sich in diesem Zusammenhang mit den
unterschiedlichen autobiographischen Darstellungen Marcel
Reich-Ranickis beschäftigen. Nachdem 1999 seine Autobiographie
Mein Leben erschienen ist, folgte im Jahr 2000 bereits der von
Frank Schirrmacher editierte Bildband Sein Leben in Bildern.
2009 erschien dann der autobiographische TV-Spielfilm Mein
Leben, dessen Grundlage die schriftliche Autobiographie bildet.
Anhand dieser verschiedenen medialen Darstellungsformen wollen
wir uns der Lebensgeschichte Reich-Ranickis nähern.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet im Erdgeschoss
des Hauses statt. Wir würden uns freuen, Sie bei uns im
Institut für Geschichte und Biographie begrüßen zu dürfen.


INFO

Ort:
Haus der FernUniversität
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid

Institut für Geschichte und Biographie
"Deutsches Gedächtnis"
FernUniversität Hagen
Liebigstraße 11
D-58511 Lüdenscheid
Tel.: 02351-24580
Fax: 02351-39973
E-Mail: igb at fernuni-hagen.de
URL: www.fernuni-hagen.de/geschichteundbiographie





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 13 10:40:53 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Dec 2011 10:40:53 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kreisweiter Arbeitskreis arbeitet an Notfallplanung -
25. Sitzung
Message-ID: 4EE72BB5020000D600004C00@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Soest"
Datum: 13.12.2011, 10:14


AKTUELL

Wenn Archivare Albträume plagen
Kreisweiter Arbeitskreis arbeitet an Notfallplanung - 25.
Sitzung

Aus Anlass der 25. Sitzung des Arbeitskreises der
Kommunalarchive im Kreis Soest hat Landrätin Eva Irrgang die
Arbeit der Archivare in den verschiedenen Verwaltungen
gewürdigt. "Archive gewährleisten das Informationsrecht für
alle Bürger, bewahren, was die Rechte der Kommune und ihrer
Bürger sichert, und dokumentieren Kontinuität und Transparenz
des Verwaltungshandelns", betonte sie.

Die Verwaltungschefin wies zu Beginn des Jubiläumstreffens im
Kreishaus drauf hin, dass diese Ziele den Kreis und alle
anderen Archivträger vor große Aufgaben stellten: "Denn laut
Archivgesetz müssen die Träger der kommunalen Selbstverwaltung
dafür Sorge tragen, ihr Archivgut in eigener Zuständigkeit zu
archivieren und die Archive müssen archivfachlichen
Anforderungen entsprechen." Frau Irrgang begrüßte als Gast der
Veranstaltung besonders den Leiter des LWL-Archivamtes für
Westfalen, Dr. Marcus Stumpf: "Der Landschaftsverband leistet,
wie ich auch aus meiner Tätigkeit in der Landschaftsversammlung
in Münster weiß, wichtige Unterstützung der kommunalen Archive.
Und das nicht nur durch die Beratung in den verschiedensten
archivpraktischen Fragen, sondern auch durch die Bezuschussung,
die uns hier vor Ort zugutekommt."

Das Archivamt war vor über zehn Jahren mit der Bitte an das
Kreisarchiv Soest herangetreten, einen Arbeitskreis der Archive
einzurichten, wie er sich in einigen anderen Kreisen schon
gebildet hatte. Kreisarchivarin Beatrix Pusch fungiert als
Sprecherin, zweimal jährlich finden reihum in den jeweiligen
Archiven oder Rathäusern Tagungen statt. Alle 14 Städte und
Gemeinden sind vertreten, denn ein Archiv stellt eine
gesetzliche Pflichtaufgabe dar. Die Mehrzahl der Kommunen haben
hauptamtlich geleitete Archive, es gibt aber auch
verwaltungsintern, zum Beispiel durch Hauptamtsleiter betreute
Archive.

Da viele Archivare "Einzelkämpfer" sind, schätzen sie vor allem
den Erfahrungsaustausch im Arbeitskreis. Aber auch gemeinsame,
kreisweite Projekte führen die Mitglieder zusammen. So entstand
unter anderem das Faltblatt "Vom Wert alter Papiere -
Anregungen für Vereine und Privatpersonen zum Aufbau eines
Archivs" oder die Aktivitäten zum Tag der Archive wurden
abgestimmt. Derzeitig wichtigstes Thema ist Notfallplanung. Der
Albtraum jedes Archivars ist eine Katastrophe wie der Einsturz
des Kölner Stadtarchivs 2009. So arbeiten die heimischen
Archivare an der Bildung eines kreisweiten Verbundes zur
gegenseitigen Unterstützung in Notfällen. Kreisarchivarin
Beatrix Pusch: "Es muss sich nicht gleich um den Zusammenbruch
eines kompletten Gebäudes handeln. Vor allem Feuer- und
Wasserschäden haben wir im Fokus."





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 13 11:30:55 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Dec 2011 11:30:55 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BLIT=5D_Schnepper=2C_Andr=C3=A9=3A_Prozesse_d?=
=?utf-8?q?er_Machtergreifung_in_einer_katholischen_Kleinstadt=3A_Das_Beis?=
=?utf-8?q?piel_Billerbeck?=
Message-ID: 4EE7376F020000D600004C1F@cl2x-sd2-vs>

Von: "Peter Ilisch"
Datum: 12.12.2011, 15:34


LITERATUR

André Schnepper: Prozesse der Machtergreifung in
einer katholischen Kleinstadt: Das Beispiel Billerbeck.
Coesfeld 2011. 144 S. mit zahlreichen Abb.
Hrsg. Kreisheimatverein Coesfeld e. V.,
Arbeitskreis für Geschichte und Archivwesen;
ISSN 0723-2098.
Preis: 5 ?

Auch 65 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges ist die
Aufarbeitung der nationalsozialistischen Herrschaft nachwievor
nicht beendet. Neben vielen anderen wissenschaftlichen
Kontroversen ist unter anderem die Frage weiterhin umstritten,
wie und in welcher Intensität sich die nationalsozialistische
Herrschaft innerhalb weniger Monate auch in ländlichen Regionen
mit katholischer Bevölkerungsmehrheit etablieren konnte.

Mit seiner nun im Rahmen der Geschichtsblätter des Kreises
Coesfeld publizierten Magisterarbeit über die
westmünsterländische Kleinstadt Billerbeck versucht André
Schnepper auf diese Frage eine Antwort zu geben. Ausgehend von
der Annahme, dass es in Billerbeck - unter anderem bedingt
durch die Herausbildung eines katholischen Milieus im Verlaufe
des 19. Jahrhunderts - einen spezifischen Werte- und
Normenkomplex sowie eigenständige politische, soziale und
kommunikative Gewohnheiten gegeben hat, die sich zum Teil
erheblich von denjenigen der Großstädte und anderer, vor allem
protestantischer Kleinstädte unterschieden, nimmt die Studie
die Zeit der 'Machtergreifung' zwischen Januar und Juli 1933 in
den Blick.

Um die politischen Prozesse in Billerbeck, das derzeit auch
Gegenstand eines von der Wolfgang-Suwelack-Stiftung
finanzierten Stadtgeschichtsprojektes am Institut für
Vergleichende Städtegeschichte an der Universität Münster ist,
einordnen zu können, wendet sich der Autor zunächst den
politischen Lagern in der Kleinstadt zu. So werden die NSDAP
und das Zentrum ebenso wie die für das katholische Milieu
spezifischen Berufsstandslisten hinsichtlich ihres
Organisationsgrades, ihrer Mitgliederstruktur und ihrer Rolle
innerhalb der Kleinstadt untersucht.

Anschließend werden die Kommunalwahlen vom März 1933 behandelt.
Neben den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen
Rahmenbedingungen, unter denen die Wahlen in der Kleinstadt
stattfanden, und dem kommunalen Wahlkampf werden auch die
Wahlergebnisse und die ersten Sitzungen der neugewählten
Gemeindegremien analysiert. Ferner werden die Haltung der
kleinstädtischen Führungsschicht und der Stadtgesellschaft
insgesamt zum Nationalsozialismus herausarbeitet. Da die
Veränderung von Politikformen- und stilen in Kleinstädten immer
auch mit veränderten Formen der Vergesellschaftung einhergingen
und nicht losgelöst vom Selbstverständnis der kleinstädtischen
Bevölkerung diskutiert werden können, bilden die
gesellschaftlichen Feste einen weiteren Schwerpunkt dieser nun
als Beiheft der Geschichtsblätter des Kreises Coesfeld
publizierten Studie.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 13 11:33:22 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Dec 2011 11:33:22 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Koppetsch,
Axel (Hrsg.): Inventar der Selbstzeugnisse in den Bestaenden des
Landesarchivs NRW Abteilung Westfalen
Message-ID: 4EE73802020000D600004C24@cl2x-sd2-vs>

Von: "Axel Koppetsch"
Datum: 13.12.2011, 08:27


LITERATUR

"Bin kein Schriftsteller, sondern nur ein einfacher Sohn des
Waldes." Inventar der Selbstzeugnisse in den Beständen des
Landesarchivs NRW Abteilung Westfalen; im Auftrag des
Landesarchivs hrsg. von Axel Koppetsch (Veröffentlichungen des
Landesarchivs NRW, Nr. 40), Düsseldorf: Landesarchiv
Nordrhein-Westfalen 2011. 236 S. mit z. T. farb. Abb., kart. -
? 12,00 - ISBN 978-3-932892-29-5 (zu beziehen über den
Buchhandel oder das Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen)

Seit etwa zwei Jahrzehnten nehmen die historisch orientierten
Kulturwissenschaften vermehrt Menschen als Individuen und ihre
Lebenswelten in den Blick. In diesem Rahmen untersuchen
HistorikerInnen bevorzugt Quellen, die Erkenntnisse über die
(Selbst-)Wahrnehmung und Darstellung des Ich versprechen.
Tagebücher, Reiseberichte, Erinnerungen und andere
Selbstzeugnisse sind indessen über viele Archive und
Bibliotheken verstreut und gelegentlich nicht leicht in den
Beständen identifizierbar.

Das nun vorliegende Inventar bietet der wissenschaftlichen
Forschung, aber auch der interessierten Öffentlichkeit einen
Überblick über die in der Abteilung Westfalen des Landesarchivs
NRW in Münster verwahrten Selbstzeugnisse und stellt insgesamt
251 Quellen aus über 400 Jahren in zusammenfassenden Regesten
vor. Abgerundet wird der Band durch Register und 35 Abbildungen
von AutorInnen bzw. Archivalien.


INFO

Kontakt:
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
Bohlweg 2
48147 Münster
Tel.: 0251-48850
Fax: 0251-4885100
E-Mail: westfalen at lav.nrw.de
URL: www.lav.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 13 11:39:24 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Dec 2011 11:39:24 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Politische Verwandtschaft. Die Koelner
Ratsgeschlechter im 14. Jahrhundert, Muenster, 16.12.2011
Message-ID: 4EE7396C020000D600004C29@cl2x-sd2-vs>

Von: Dorothea Brahm istg at uni-muenster.de
Datum: 09.12.2011, 14:38


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquiums zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Wintersemester 2011/2012

spricht

Dr. Marc von der Höh, Bochum

über

Politische Verwandtschaft. Die Kölner Ratsgeschlechter im 14.
Jahrhundert


Bis 1396 wurde Köln von Familienverbänden beherrscht, die sich
selbst als "Geschlechter" bezeichneten. Wenngleich sich die
Forschung seit Ende des 19. Jahrhunderts immer wieder mit der
Geschichte dieser Geschlechter beschäftigt hat, ist die Frage
nach der verwandtschaftlichen Struktur dieser Gruppen sowie
allgemein nach der politischen Relevanz von Verwandtschaft im
hoch- und spätmittelalterlichen Köln bislang nicht beantwortet.

Auf der Grundlage des für die Geschichte der Verwandtschaft
besonders geeigneten Kölner Materials wird der Vortrag einige
Thesen der älteren Stadtgeschichtsforschung kritisch in den
Blick nehmen und Ansätze zu einer Neubewertung des
Verhältnisses von Verwandtschaft und Politik in der
spätmittelalterlichen Stadt präsentieren.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte
Datum: 16. Dezember 2011, 16.00 Uhr c. t. (Sitzungszimmer)
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251/83 275 12
Fax: 0251/83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 13 11:45:14 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Dec 2011 11:45:14 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Geschichte erleben: Schueler und Schuelerinnen aus
Borken und Gescher lernen in Archiv und Museum
Message-ID: 4EE73ACA020000D600004C2F@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Borken"
Datum: 09.12.2011, 12:36


AKTUELL

Geschichte erleben
Schüler und Schülerinnen aus Borken und Gescher lernen in
Archiv und Museum / Spuren der Industrialisierung entdecken

23 Schülerinnen blättern in alten Fotoalben, sichten Lagepläne
und entziffern, was auf historischen Lebensmittelanzeigen
geschrieben steht. Im Sitzungssaal des Borkener Kreishauses
herrscht konzentrierte Arbeitsatmosphäre. Die Klasse 9c der
Schönstätter Marienschule Borken setzt sich mit dem Thema
Industrialisierung auseinander. Dafür studieren die Mädchen
Dokumente aus dem Archiv des Kreises Borken. Diese geben
Hinweise auf den Alltag von Arbeitern und Unternehmern,
gesellschaftliche Unterschiede und auch die Situation von
Kindern und Jugendlichen.

Kreisarchivarin Renate Volks-Kuhlmann hat die Dokumente
zusammengestellt. Das Motto: Raus aus der Schule und rein in
die Vergangenheit der eigenen Region. "Wir möchten zeigen, wie
man die Dokumente, die wir im Archiv aufbewahren, zum Sprechen
bringen kann", erklärt Volks-Kuhlmann.

Die 14-jährige Sophia aus Marbeck wälzt eine preußische
Gesetzessammlung aus dem Jahr 1843. Weiße Handschuhe sind
Pflicht, um das alte Buch nicht übermäßig zu strapazieren.
Neben den gesetzlichen Vorschriften erzählen Bilder von den
Folgen der Industrialisierung. "Viele Kinder sind schon früh
angefangen zu arbeiten, mit 14 Jahren", hat Sophia zum Beispiel
erfahren. "Da hätte ich nicht tauschen wollen."

Geschichtslehrerin Susanne Ontrup begleitet die Klasse ins
Kreishaus. In den vergangenen Wochen war die Industrialisierung
bereits Thema im Unterricht. "Es ist gut, jetzt mit
Originalquellen arbeiten zu können", sagt sie. "Hier sehen die
Schülerinnen, dass Schule etwas mit dem Leben zu tun hat." Auch
wenn es um die Weimarer Republik oder den Nationalsozialismus
gehe, biete es sich an, die eigene Region in den Blick zu
nehmen.

Ganz ähnlich ist das Bild einige Stunden zuvor im Rathaus der
Stadt Gescher. Im Sitzungssaal in der ersten Etage hat
vorübergehend die Klasse 8b der Don-Bosco-Schule das Sagen. Die
Mädchen und Jungen setzen sich mit der Industrialisierung in
ihrer Heimatstadt auseinander. Und sie stellen fest: Diese hat
deutliche Spuren im Stadtbild hinterlassen. Eine Gruppe schaut
sich alte Baupläne des Textilunternehmens Huesker an, eine
andere spricht über die Villen, die in dieser Zeit im Ortskern
entstanden sind.

Nicole Brögmann vom Bildungsbüro des Kreises koordiniert die
Erarbeitung der verschiedenen Unterrichtseinheiten im Rahmen
des Bundesprogrammes 'Lernen vor Ort'. "Sie können Schülerinnen
und Schülern einen spannenden Einstieg in die regionale
Kulturgeschichte bieten", ist sie überzeugt. Über den Kreis
verteilt gebe es etwa 35 Museen und 20 Archive. "Wir wollen
Kontakte zwischen Schulen und außerschulischen Lernorten
vermitteln. Auf Dauer können hieraus feste
Bildungspartnerschaften wachsen."

Andreas Froning, der Leiter des Stadtarchivs, führt die
Jugendlichen zwischendurch in Gruppen durch die Räume des
Archivs im Erdgeschoss und das Magazin im Keller. Er zeigt mehr
als 100 Jahre alte Anträge zum Bau der Pankratiusschule. Diese
Grundschule haben einige der Schülerinnen und Schüler selbst
besucht. Eindruck hinterlassen bei der Klasse aber vor allem
alte Fotografien, die er herausgesucht hat. Die einen zeigen
Unternehmerfamilien im Sonntagsstaat, gestärkten Kleidern und
schwarzen Anzügen. Die anderen Arbeiterfamilien in Holzschuhen.
"Heute kann man sich nicht mehr so richtig vorstellen, wie die
Menschen damals gelebt haben", erklärt die 14-jährige Michelle.
Lehrerin Gabi Mönning ist überzeugt, dass die Ergebnisse der
Forschungen im Rathaus den Schülerinnen und Schülern in
Erinnerung bleiben. "Dazu trägt der Heimatbezug sicherlich bei."

Weitere Informationen rund um das Thema "Kulturelles Lernen"
gibt es im Internet unter www.bildungskreis-borken.de. Zum
Thema: Unterrichtseinheiten nutzen Die sechsstündige Einheit
zum Thema "Die Industrialisierung im Westmünsterland" lässt
sich in den Geschichtsunterricht der Klassenstufen sieben bis
neun einbinden. Sie ist seit Mai dieses Jahres in der
Regionalen Archivwerkstatt entwickelt worden.

In dieser Gruppe engagieren sich Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter kommunaler Archive im Kreis Borken und des
Kreisarchivs Coesfeld. Von schulischer Seite arbeiten die
Fachlehrer Uwe Holtei vom St. Georg-Gymnasium Bocholt und
Hendrik Schulze Ameling vom Gymnasium Georgianum in Vreden mit.
Als Vertreterin des Zentrums für schulpraktische
Lehrerausbildung Bocholt für den Fachbereich Geschichte ist
Susanne Ontrup eingebunden. Zudem unterstützen der ehemalige
Schuldezernent des Katholischen Schulverbandes Hamburg, Dr.
Hermann Vortmann, und Werner Brand vom Kompetenzteam Kreis
Borken die Entwicklung der Angebote. Die
Literaturwissenschaftlerin Eva Tzschoppe, die an der
Lernwerkstatt Bocholt und der Hohe-Giethorst Hauptschule tätig
ist, hat die konkrete Konzeptentwicklung und Ausarbeitung
übernommen.

Jedes beteiligte Archiv stellt für den Besuch der Schülerinnen
und Schüler aussagekräftige Quellen aus dem eigenen Bestand
zusammen. Weiterführende Schulen können das Modul nun in sieben
Archiven erproben. Ansprechpartner sind:

- Stadtarchiv Bocholt, Dr. Axel Metz
- Stadtarchiv Rhede, Berthold Kamps
- Stadtarchiv Stadtlohn/Gemeindearchiv Südlohn, Ulrich Söbbing
- Stadtarchiv Gescher, Andreas Froning
- Stadtarchiv Vreden, Hubert Krandick
- Kreisarchiv Coesfeld, Ursula König-Heuer
- Kreisarchiv Borken, Renate Volks-Kuhlmann





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Dec 13 11:52:20 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Dec 2011 11:52:20 +0100
Subject: [WestG] [TOC] 96. Jahresbericht des Historischen Vereins fuer die
Grafschaft Ravensberg, Jahrgang 2011
Message-ID: 4EE73C74020000D600004C35@cl2x-sd2-vs>

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 08.12.2011, 21:31


SERVICE: TOC

96. Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft
Ravensberg
Jahrgang 2011
ISSN: 0342-0159



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=61



Inhalt

S. 7-82
Büsemeyer, Heinrich
Die Chronik des Pfarrers Daniel Christian Francke 1749 - 1775
in den Kirchenbüchern von Werther

S. 83 -98
Blindow, Martin
Christian Volkening und Heinrich Aloys Praeger. Das Bielefelder
Musikleben im Jahre des Lisztkonzerts 1841

S. 99-128
Norden, Jörg van
Das Strafgefangenenlager Oberems bei Gütersloh

S. 129-154
Möller, Christian
"Blumen und Früchte für dich" - Die Geschichte des
genossenschaftlichen Obst- und Gemüsebaus in Bielefeld
(1920 - 2008)

S. 155-192
Jung-Paarmann, Helga
Reformpädagogik in der Praxis -
Geschichte des Bielefelder Oberstufen-Kollegs. Die Jahre von
1969 bis 1982

S. 193-213
Brochhagen, Nicolás
Diskursive Aspekte landesherrlicher Machtbildung am
Beispiel der Visitation der Grafschaft Ravensberg 1535

S. 215-219
Vereinsbericht über das Geschäftsjahr 2010

S. 220
Verzeichnis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter


INFO

Kontakt:
Dr. Johannes Altenberend
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Rohrteichstr. 19 ab 2.1.2012 Kavalleriestr. 17
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: info at hv-ravensberg.de
URL: www.hv-ravensberg.de





From Marcus.Weidner at lwl.org Tue Dec 13 16:33:01 2011
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Tue, 13 Dec 2011 16:33:01 +0100
Subject: [WestG] [PORT] Digitale Westfaelische Urkunden-Datenbank gestartet
Message-ID: 4EE77E3D020000E500007B95@cl2x-sd2-vs>

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 13.12.2011, 16:30


PORTAL
Digitale Westfälische Urkunden-Datenbank - über 85.000 Urkundenregesten
online
http://www.dwud.lwl.org

Wer sich bisher einen Überblick über historische Urkunden verschaffen
wollte, war gezwungen, viele Orte aufzusuchen. Denn die archivische
Überlieferung in Westfalen-Lippe aus dem Mittelalter und der
Frühneuzeit ist aufgrund der vielen Kleinstaaten, die sich in der
Region seit dem Mittelalter herausgebildet hatten, außerordentlich
zerstreut. Im Rahmen des Kooperationsprojekts "Digitale Westfälische
Urkunden-Datenbank" (DWUD) machen das LWL-Institut für westfälische
Regionalgeschichte und das LWL-Archivamt für Westfalen - in Kooperation
mit der Stiftung Westfalen-Initiative - die heute auf viele staatliche,
kommunale, private und kirchliche Archive verteilten Quellen nun online
unter der Webadresse www.dwud.lwl.org öffentlich zugänglich.

Bereits in den 1930er Jahren war von Archivaren der Plan entwickelt
worden, über die Archiv- und Bestandsgrenzen hinweg einen Gesamtnachweis
aller westfälischen Urkunden zu schaffen. Auf Karteikarten wurden
seitdem von den Mitarbeitern der Vorläufereinrichtung des heutigen
LWL-Archivamts für Westfalen so genannte Regesten verfasst, die
inhaltliche Zusammenfassungen der Urkunden enthalten, die im Rahmen von
Betreuungs- oder Erschließungsarbeiten in die Hand genommen worden
waren. Auf diese Weise kamen bis in die 1970er Jahre rund 65.000
chronologisch geordnete Karteikarten aus über 250 Archivbeständen aus
ganz Westfalen-Lippe zusammen. "Eine Menge, die man mit traditionellen
Mitteln nicht mehr beherrschen konnte. Dies bedeutete das Ende der
Arbeiten, und so ruhte dieser große kulturelle Schatz Westfalens seitdem
in den Magazinräumen des Archivs", erklärt Projektleiter Dr. Marcus
Weidner vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte.

Als neues Modul des Internet-Portals "Westfälische Geschichte", das
Service- und Informationsangebote rund um die Geschichte Westfalens
bietet, können Interessierte auf viele dieser Regesten nun über das
Internet zugreifen. "Der besondere Vorteil liegt darin, dass
Interessierte nun gleichzeitig alle in DWUD verfügbaren Archivbestände
durchsuchen können ? jederzeit und von zuhause aus", so Weidner. DWUD
bietet aber nicht nur die digitalisierten Karteikarten, die nach Datum
und Archiv aufrufbar sind, sondern darüber hinaus auch zehntausende
Urkundenregesten, deren Textinhalte im vollen Wortlaut durchsucht werden
können.

Zahlreiche staatliche, kommunale, kirchliche oder private Archive haben
hierfür ihre Urkundenregesten zur Verfügung gestellt, darunter die
Mitglieder der Vereinigten Westfälischen Adelsarchive e.V. und das
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen. Doch Dr. Peter Worm vom
LWL-Archivamt, der für das Projekt aus archivfachlicher Sicht
verantwortlich ist, möchte mehr: "Langfristiges Ziel ist es, eine
speziell auf die Quellengattung 'Urkunde' ausgerichtete Internetpräsenz
zu schaffen, in die alle Einrichtungen, die über Urkunden aus
Westfalen-Lippe verfügen, ihre Regesten einspeisen können. Zudem soll
das Angebot ständig erweitert werden."

Mit über 85.000 Regesten, die nun freigeschaltet worden sind, ist
hierfür der Grundstein gelegt. Die beiden LWL-Einrichtungen
versprechen sich von dem Projekt, in das auch Drittmittel der
Westfalen-Initiative und des Westfälisch-Lippischen Sparkassen- und
Giroverbandes eingeflossen sind, vielfältige Impulse für die
Beschäftigung mit westfälischer Geschichte. "Heimat- und
Familienforscher können besonders davon profitieren, da über eine
spezielle Suche, die nicht exakt die Buchstaben, sondern deren Laut
analysiert, nach Orts- und Personennamen gesucht werden kann, die von
der heutigen Schreibung abweichen. Da hat es schon Aha-Erlebnisse von
Testern gegeben, die nach ihren Ahnen gesucht haben", sagt Weidner.

Digitale Westfälische Urkunden-Datenbank
URL: http://www.dwud.lwl.org


Gesamtprojektleitung, Konzept
Dr. Marcus Weidner
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstraße 33 I 48147 Münster
Tel. 0251 591-5691 I Fax 0251 591-3282
E-Mail: marcus.weidner at lwl.org
URL: http://www.westfaelische-geschichte.lwl.org
(Internet-Portal)
URL: http://www.lwl-regionalgeschichte.de (Institut)
URL: http://www.dwud.lwl.org (DWUD)

Projektleitung Archiv
Dr. Peter Worm
LWL-Archivamt für Westfalen
Jahnstraße 26 I 48147 Münster
Tel. 0251 591-4030 I Fax 0251 591-269
E-Mail: peter.worm at lwl.org
URL: http://www.lwl-archivamt.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 14 09:18:12 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Dec 2011 09:18:12 +0100
Subject: [WestG] [PORT] Weihnachts- und Neujahrswuensche
Message-ID: 4EE869D4020000D600004C67@cl2x-sd2-vs>

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 14.12.2011, 10:00


PORTAL: Weihnachts- und Neujahrswünsche

Liebe Abonnentinnen und Abonnenten der E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte",

wir wünschen Ihnen Frohe Weihnachten und ein Glückliches Neues
Jahr 2012!

In der Zeit vom 19.12.2011-05.01.2012 befindet sich Ihre
E-Mailing-Liste in den Weihnachtsferien. Alle Beiträge, die uns
in dieser Zeit erreichen, werden erst ab dem 07.01.2012
verschickt. Terminlich gebundene Beiträge senden Sie bitte nur
ein, wenn das Datum nach dem 07.01.2012 liegt. Das
Internet-Portal "Westfälische Geschichte", das Ihnen diesen
Service anbietet, ist weiterhin rund um die Uhr für Sie "geöffnet".
(http://www.westfaelische-geschichte.de)

Wir hoffen, dass Sie in den letzten Monaten die E-Mails, die wir
an Sie verschickt haben, mit Gewinn gelesen und genutzt haben.
In 2011 haben wir Ihnen rund 700 E-Mails verschickt (seit dem Start
der Liste insgesamt rund 6.200 E-Mails), und auch die Zahl der
Abonnentinnen und Abonnenten wächst ständig: aktuell sind
es 1.356 Personen.

Für Ihr Interesse, Ihre Beiträge und Ihre Rückmeldungen möchten
wir uns sehr herzlich bei Ihnen bedanken.

Viele Grüße, bis zum 07.01.2012!

Ihre Moderatoren
Dr. Marcus Weidner
Alexander Schmidt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 14 09:37:44 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Dec 2011 09:37:44 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Im Hamaland-Museum auf das Christkind warten, Vreden,
24.12.2011
Message-ID: 4EE86E68020000D600004C71@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Borken"
Datum: 13.12.2011, 15:40


AKTUELL

Im Hamaland-Museum auf das Christkind warten
Bastelaktion für kleine und große Gäste an Heiligabend von 15
bis 18 Uhr

Das Hamaland-Museum in Vreden lädt an Heiligabend
wieder zum Warten aufs Christkind ein. Von 15 bis 18 Uhr können
Kinder zusammen mit anderen Mädchen und Jungen, Eltern oder
Großeltern malen und basteln. Ein Weihnachtsgeschenk in letzter
Minute oder ein Fensterbild - im kreiseigenen Museum gibt es
Anregungen genug und das Material liegt auch bereit. Die Kinder
sollten von einem Erwachsenen begleitet werden. Das Material
ist kostenlos, für die Teilnahme ist lediglich der normale
Eintrittspreis zu zahlen.

Wer nicht basteln möchte, der kann sich die Sonderausstellung
"Geht's gut? 150 Jahre Schuhdesign" anschauen. Sie zeigt noch
bis zum 15. Januar mehr als 300 verschiedene Schuh-Modelle. Das
Spektrum reicht von Wanderschuhen mit Geschichte bis zu
ausgefallenen Designer-Stücken. Das Deutsche Schuhmuseum in
Hauenstein hat zahlreiche Exponate beigesteuert. Dazu kommen
Leihgaben der niederländischen Designer Jan Jansen und Rachel
de Kler sowie Meisterstücke von Schuh-Bertl aus München. Die
Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Schuhhaus
Wessels in Vreden.

Das Hamaland-Museum in Vreden ist dienstags bis sonntags von 10
bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene zwei
Euro, Schüler und Studenten zahlen einen Euro, Familien vier
Euro. Für Kinder unter sechs Jahren ist der Eintritt frei. An
Heiligabend öffnet das Museum lediglich von 15 bis 18 Uhr. An
den Weihnachtstagen sowie am 31. Dezember bleibt es
geschlossen. Ab Neujahr gelten dann wieder die üblichen
Öffnungszeiten. Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.hamaland-museum.de sowie telefonisch unter 02564/39180.
Führungen sind auf Anfrage möglich.


INFO

Hamaland-Museum
Butenwall 4
48691 Vreden
Tel.: 02564 3918-0
URL: www.hamaland-museum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 14 09:40:24 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Dec 2011 09:40:24 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Preise_f=C3=BCr_flei=C3=9Fige_Helfer_?=
=?utf-8?q?des_Stadtarchivs_Herten?=
Message-ID: 4EE86F08020000D600004C76@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Herten"
Datum: 13.12.2011, 14:02


AKTUELL

Spurensuche wird belohnt
Preise für fleißige Helfer des Stadtarchivs

Das Stadtarchiv hat die Hilfe einiger geschichtsinteressierter
Bürger mit schönen Preisen prämiert. Im Rahmen des
Stadtjubiläums hatten die Archiv-Mitarbeiter Fotografien
ausgestellt, die bislang nicht näher zugeordnet werden konnten.
Mit dieser Aktion beteiligte sich das Archiv an der Aktion
"Lebendiger Bergmann", die von den Geschichtskreisen "Schlägel
& Eisen" und dem "Knappenverein St. Barbara" initiiert wurde.

"Wer weiß, wo und wann dieses Bild entstanden ist? Wer kennt
die abgebildeten Personen?" - Die Botschaft an die Besucher
der Veranstaltungsreihe "Lebendiger Bergmann" war klar. Die
Teilnehmenden waren aufgerufen, einen Blick auf die gesammelten
Dokumente, Bilder und Postkarten zu werfen, die das Archiv nach
eigener Recherche weder zeitlich noch örtlich einsortieren
konnte.

Mit Hilfe einiger aufmerksamer Bürger konnten die Archivalien
mittlerweile zugeordnet werden. Da Fleiß belohnt werden will,
haben die Veranstalter drei Preisträger aus den Einsendungen
ermittelt. Harald Rudolf, Marlies Heusler und Günter Hauk
heißen die Siegerin und die Sieger, die jeweils ein Buch mit
Zechen des Ruhrgebiets und eine Broschüre des Stadtarchivs
erhielten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Dec 14 09:42:23 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Dec 2011 09:42:23 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Hattingen und Witten machen gemeinsam Museum
Message-ID: 4EE86F7F020000D600004C7B@cl2x-sd2-vs>

Von: "Universitätsstadt Witten"
Datum: 13.12.2011, 13:39


AKTUELL

Hattingen und Witten machen gemeinsam Museum

Ihre Stärken zusammenführen, das möchten die Museen der Städte
Witten und Hattingen. Dazu wurde am Freitag, 9. Dezember, ein
Kooperationsvertrag geschlossen. Die Bürgermeisterinnen Sonja
Leidemann und Dagmar Goch sowie die Kulturbeauftragten aus
Witten und Hattingen, Dirk Steimann und Walter Ollenik,
unterzeichneten das Dokument bei einem Pressetermin im
Hattinger Rathaus.

Das Stadtmuseum Hattingen ist stadtgeschichtlich ausgerichtet,
das Märkische Museum Witten dagegen kunstgeschichtlich. Sie
werden in Zukunft gemeinsame Ausstellungen an zwei Standorten
zeigen, wobei die Museumspädagogik von Hattingen geleistet wird
und die künstlerische Leitung von Witten. Bürgermeisterin
Dagmar Goch: "So werden wir die Museen zukunftsfähig machen,
damit beide Einrichtungen bestehen können. Jetzt tragen zwei
Städte die Verantwortung und es regionale Identität gefordert."

Die Bürgermeisterinnen sehen die Zusammenarbeit als große
Chance: "Wir werden uns gegenseitig stärken und voneinander
profitieren. Diese Form der interkommunalen Zusammenarbeit von
zwei Museen ist einmalig."

Zwei Jahre werden die Kommunen prüfen, ob die Ziele ihres
Projektes erreicht werden können, bevor sich Hattingen und
Witten mit einem Anschlussvertrag auf Dauer binden. Durch die
Kooperation der Nachbarstädte werden insbesondere
Personalkosten eingespart.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 15 11:41:46 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Dec 2011 11:41:46 +0100
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe, 15.10.-10.12..2011
Message-ID: 4EE9DCFA020000D600004CD1@cl2x-sd2-vs>

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 12.12.2011, 14:45


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/

Nachrichten aus OWL vom 10.12.2011

MARTa-Depot öffnet (09:35 Uhr) Das MARTa Herford eröffnet am
Samstag sein neues Depot. Dazu hat das Museum für
zeitgenössische Kunst und Architektur ein ehemaliges
Schulgebäude in der Nachbarschaft für gut 2 Millionen Euro
umgebaut. Rund 300 Kunstwerke umfasst inzwischen die Sammlung
des MARTa Herford. Die meisten befanden sich aber bislang in
einem Düsseldorfer Depot. Hohe Mietkosten und weite Reisen zur
eigenen Sammlung waren die Folge. Jetzt steht direkt neben dem
Museum ein Gebäude zur Verfügung mit einem Magazin für Gemälde
und einem eigenen Hochregallager. Das benötigt man, um
beispielsweise Installationen wie das riesige Flugobjekt von
Panamaremko aufbewahren zu können. Finanziert wird die
Museums-Erweiterung durch einen Kredit, der nach Angaben des
Hauses durch die gesparte Miete in Düsseldorf schnell abgezahlt
werden kann. Am Eröffnungstag können Besucher das Depot von 14
Uhr an besichtigen

Radionachrichten vom 09.12.2011 Paderborn zeigt Franziskus von
Assisi-Schau (09:54 Uhr) Paderborn würdigt den heiligen
Franziskus von Assisi mit einer umfassenden Ausstellung.

Das Diözesanmuseum zeigt in rund 200 Werken das Leben des
populärsten Heiligen des Mittelalters und die über 800-jährige
Geschichte des Franziskanerordens. Unter den Exponaten sind
frühe italienische Tafelmalereien sowie kostbare Handschriften.
Viele Ausstellungsstücke sind internationale Leihgaben. Die
Schau wird heute in Paderborn eröffnet und dauert bis zum 6.
Mai.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 08.12.2011

"Tiere der Bibel"-Schau wird verlängert (11:52 Uhr) Die
Sonderausstellung "Tiere der Bibel" im Naturkundemuseum Münster
wird um ein Jahr bis Anfang 2013 verlängert. Rund 100.000
Besucher haben diese bereits gesehen. Mit der szenischen
Darstellung von biblischen Geschichten soll veranschaulicht
werden, wie wichtig Tiere für die Menschen vor 2.000 Jahren
gewesen sind

Nachrichten aus OWL vom 07.12.2011

Preis für Geschichtsforscher aus Lemgo (11:21 Uhr) Die Schüler
der Gesamtschule Lemgo haben Grund zur Freude. Die jungen
Forscher werden beim Jugendgeschichtspreis des Jüdischen
Museums Westfalen mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Die
Lemgoer haben ein Kochbuch veröffentlicht, das in einem
deutsch-israelischen Schüleraustausch entstanden ist. In dem
Buch lernen Schüler die jeweils andere Kultur über Feste, Tänze
und Speisen kennen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 29.11.2011

Taxifahrer streikten (10:48 Uhr) In Dortmund haben die
Taxifahrer ihren Streik am Bahnhof beendet. Rund 80 Fahrer
haben rund eine Stunde lang ihre Autos stehen lassen. Sie
protestierten dagegen, dass der Taxistand am Bahnhof
verkleinert werden soll. Hintergrund ist der geplante Bau des
Deutschen Fußballmuseums. Besonders die selbstständigen Fahrer
befürchten, dass sie in Zukunft wegen des kleineren
Standplatzes am Bahnhof weniger Geld verdienen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 24.11.2011

Chagall in Wadersloh (06:57 Uhr) Das Museum Abtei Liesborn hat
für seine Kruzifix-Sammlung zwei Werke von Marc Chagall mit
Kreuzigungsdarstellungen ersteigert. Beide Bilder werden ab
Samstag (26.11.2011) in einer Ausstellung des Museums in
Wadersloh gezeigt

Nachrichten aus Südwestfalen

Christie's im Museum für Gegenwartskunst (15:30 Uhr) Wer schon
immer einmal wissen wollte, was zum Beispiel Omas
?Kunst?-Schätze auf dem Dachboden wert sind, hat heute
Gelegenheit dazu. Heute ist das Auktionshaus Christies aus
London mit Kunstspezialisten zu Gast im Siegener Museum für
Gegenwartskunst. Egal ob der geerbte ?röhrende Hirsch?,
Skulpturen, Grafiken oder zeitgenössische Kunst. Das
Spezialistenteam bewertet alles, was ihm unter die Augen kommt.
Unverbindlich und kostenlos noch bis 17 Uhr. Auch Hausbesuche
sind nach vorheriger Absprache möglich.

Nachrichten aus OWL

Restaurierter Assisi-Altar kommt nach Paderborn (17:28 Uhr) Der
Assisi-Altar aus dem Kunsthistorischen Museum Stralsund kommt
nach Paderborn.

Dort wird der Altar aus dem Jahr 1525 im Rahmen einer
Ausstellung über den Heiligen Franziskus von Assisi im
Erzbischöflichen Diözesanmuseum zu sehen sein. Der Altar gilt
als Rarität mittelalterlicher Bildschnitzkunst und Malerei und
wurde im Sommer restauriert. Er war vermutlich für das
Franziskanerkloster in Stralsund hergestellt worden. Die
Ausstellung "Franziskus kommt" wird am 9. Dezember eröffnet.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 21.11.2011

Pottwal-Teile angekommen (15:35 Uhr) Die Zähne, das Herz, Teile
vom Darm und der Penis - in Münster sind heute (21.11.2011)
Teile des gestrandeten Pottwals angekommen. Besonders spannend
sind für die Wissenschaftler die Augen; sie könnten Hinweise
auf das Alter des Wales geben. Die Forscher tauften Münsters
ersten Pottwal auf den Namen Alfred; sein komplettes Skelett
soll ab September nächsten Jahres im Naturkundemuseum in
Münster zu bestaunen sein.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 18.11.2011

Hattingen: Da Vinci zum Anfassen (17:24 Uhr) Das
Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen zeigt von Sonntag an
eine Sonderausstellung zu den Erfindungen Leonardo da Vincis.
Studierende der Fachhochschule Bielefeld haben die Exponate
nach Skizzen da Vincis angefertigt. Anfassen und Ausprobieren
ist ausdrücklich erwünscht. Die Ausstellung ist bis zum 31. Mai
geöffnet

Nachrichten aus OWL vom 17.11.2011

Weserrenaissance-Museum verliert Eigenständigkeit (14:49 Uhr)
Das Weserrenaissance-Museum in Lemgo-Brake verliert die
Eigenständigkeit. Das Haus soll bereits zum 1. Januar eine
Abteilung des Landesmuseums in Detmold werden. Dies beschloss
die Versammlung des Landesverbands Lippe. Ziel ist es,
Personal- und Sachkosten zu sparen

Nachrichten aus dem Münsterland vom 17.11.2011

Konrad von Soest-Preis vergeben (08:37 Uhr) In Münster ist
gestern Abend (16.11.2011) der wichtigste Kunstpreis Westfalens,
der Konrad-von-Soest-Preis, verliehen worden. Er ging an die
34-jährige Videokünstlerin Johanna Reich. Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe zeichnet mit dem Preis, der
mit 12.800 Euro dotiertet ist, herausragende bildende Künstler
aus. Johanna Reich hat in Münster Kunst studiert. Ihre Reaktion
gestern Abend: "Ich freue mich natürlich unheimlich über diesen
Preis, auch diese große Finanzspritze, die man bekommt, mit der
man weiterarbeiten kann, neue Projekte machen kann. Das sind
einfach tolle Zukunftsaussichten." Aktuelle Werke der
Preisträgerin sind bis zum 27. November im Landesmuseum Münster
zu sehen

Nachrichten aus dem Münsterland vom 12.11.2011

Freddie-Mercury-Ausstellung eröffnet (13:23 Uhr) Das
Rock´n´Popmuseum in Gronau feiert wieder eine Musik-Legende:
Freddie Mercury. Der vor zwanzig Jahren gestorbene Sänger der
britischen Rockband "Queen" ist von Samstag (12.11.2012) an
Mittelpunkt einer Sonderausstellung. Neben vielen Musik-, Foto-
und Filmdokumenten sind auch frühe Autogrammkarten,
Plattenverträge und Kleidungsstücke Mercurys zu sehen -
darunter sogar seine Boxershorts. Die Ausstellung über den
glamourösen Rockstar, der inzwischen 65 Jahre alt wäre, läuft
bis zum 8. Januar 2012.

Nachrichten aus OWL vom 12.11.2011

First Lego League Regionalwettbewerb (12:44 Uhr) Im Heinz
Nixdorf MuseumsForum in Paderborn findet heute der
Regionalwettbewerb der "First Lego League" statt. 17
Schülermannschaften aus OWL lösen dort mit selbst gebauten
Robotern knifflige Aufgaben. Die "First Lego League" ist ein
Förderprogramm, das Kinder und Jugendliche spielerisch an
Wissenschaft und Technologie heranführen soll

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 12.11.2011

Ruhrgebiet: Ruhrmuseen bieten Einblicke (10:38 Uhr) 20 Museen
im Ruhrgebiet präsentieren am Wochenende gemeinsam ihre
Meisterwerke. Mit Führungen und Workshops werden während der
Veranstaltung "Ruhrkunstmuseen" Einblicke in das
Ausstellungsangebot der Museen zwischen Hamm und Duisburg
gegeben. Die Museen hoffen dabei auf eine Art Museumstourismus.
Die Ruhrkunstmuseen entstanden anlässlich der Kulturhauptstadt
Ruhr2010.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 12.11.2011

Neue Ausstellung im Museum für Gegenwartskunst (07:58 Uhr)

In der Kunstszene hat er seit Jahrzehnten einen festen Platz -
ab morgen eine zeitlang auch im Siegener Museum für
Gegenwartskunst: der katalanische Künstler Antoni Tapies. Die
Ausstellung heißt "Bild, Körper, Pathos". Seine Bilder wirken
oft wie Skulpturen, denn er nutzt verschiedene Materialien wie
Sand, Zement, oder Marmorstaub. Die Ausstellung des
Rubenspreisträgers läuft bis zum 19. Februar.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 10.11.2011

Rhein/Ruhr: Aktion der Ruhr-Kunst-Museen (11:20 Uhr) Das
Museumsnetzwerk "RuhrKunstMuseen" hat für dieses Wochenende
Sonderaktionen geplant. Die 20 Museen in verschiedenen Städten
an Rhein und Ruhr präsentieren ausgewählte Highlights ihrer
Sammlungen. Entstanden ist das Netzwerk im vergangenen Jahr. Im
Rahmen der Kulturhauptstadt hatten die Museen unter anderem
geführte Thementouren entwickelt, bei denen die Besucher mit
Bussen von einem Haus zum nächsten gefahren wurden. Das
Aktionswochenende knüpft an diese Zusammenarbeit an. In
Sonderführungen und Workshops stellen die Museen ihre großen
Werke in den Mittelpunkt. In Bochum wird zum Beispiel eine
Bustour durch Museum und Kunstsammlungen der Uni angeboten. Im
Duisburger Lehmbruck-Museum können Interessierte in einem
Mal-Workshop die Figur "Die Kniende" portraitieren und in Herne
gibt es einen Bildhauerworkshop

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 10.11.2011

Speedmeeting in Hagen (06:41 Uhr) Ein sogenanntes "speed
meeting" war gestern Abend in Hagen ein voller Erfolg. Im
Emil-Schumacher-Museum trafen sich 20 gemeinnützige Vereine mit
20 Unternehmern aus der Region. Im 90-Sekunden-Takt warb jeder
für seine Sache, in der Hoffnung, vom anderen auf die eine oder
andere Art Unterstützung zu bekommen. Dabei ging es
ausdrücklich nicht um Geld. Herausgekommen sind 20
Vereinbarungen und viele Ideen für die Zusammenarbeit von
Unternehmen und Ehrenamtlichen. Die Idee für das "speed
meeting" hatte die Freiwilligenzentrale in Hagen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 07.11.2011

Gutachter noch nicht in Sicht (15:48 Uhr) Das Malheur einer
Putzfrau im Ostwall-Museum im Dortmunder U blieb bisher ohne
Folgen. Ein Gutacher wird sich das Kunstdilemma voraussichtlich
Ende November / Anfang Dezember anschauen. Bis dahin bleibt die
Installation von Martin Kippenberger im jetzigen Zustand im
Museum. In der Vorwoche war bekannt geworden, dass die Frau im
Oktober eine Installation des verstorbenen Dortmunder Künstlers
Martin Kippenberger versehentlich zerstört hatte. Der Schaden
wird auf 800.000 Euro geschätzt.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 05.11.2011

Bergbaumuseum lädt ein (11:14 Uhr) Ibbenbürens
Bergbaugeschichte hautnah erleben - das geht diesen Sonntag
(06.11.2011) bei einem "Tag der offenen Tür" im Bergbaumuseum
auf dem Zechengelände. Zu sehen gibt es zum Beispiel alte
Maschinen, Geräte und die Ausrüstungen der Bergleute aus zwei
Jahrhunderten. Manche Arbeitsgeräte können die Besucher auch
selbst ausprobieren. Der Bergbau in und um Ibbenbüren hat eine
etwa 500 Jahre lange Tradition. Der Eintritt ist frei.

Nachrichten aus OWL vom 04.11.2011

Mehr Besucher im Freilichtmuseum (18:24 Uhr) Die Saison ist
vorbei im Freilichtmuseum Detmold, jetzt wird Bilanz gezogen.
In diesem Sommer sind rund 170.000 Gäste gekommen, fast fünf
Prozent mehr als im Vorjahr. Und weitere Besucher, rund 20.000,
werden noch erwartet - beim traditionellen Museumsadvent Anfang
Dezember. Und noch etwas macht die Museumsleitung zufrieden:
die Besucherbefragung. Fast alle Gäste haben gesagt, dass sie
das Freilichtmuseum weiterempfehlen wollen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 04.11.2011

Ausstellung zeigt alte Kinderspiele (10:42 Uhr) Im Museum in
Bad Berleburg kann man jetzt sehen, wie sich die Kinder armer
Bauern und Arbeiter in Westfalen früher die Zeit vertrieben
haben. Es zeigt typische Spiele und Spielzeuge aus Westfalen,
zum Beispiel selbst gebaute Schlitten oder Puppenhäuser. Das
älteste Stück ist ein etwa 1.000 Jahre alter Würfel aus
Knochen. Wer will, darf einige der Spiele selbst ausprobieren.
Die Ausstellung war bereits in Iserlohn und Attendorn zu sehen
und ist im Sommer 2012 auch in Lüdenscheid.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 04.11.2011

Museumsnacht im LWL (08:06 Uhr) Zahlreiche Schüler und
Studenten erkundeten in der vergangenen Nacht (03.11.2011) das
Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster. Unter
dem Motto "Der Griff nach den Sternen" gab es bis Mitternacht
verschiedene Ausstellungen, Musik und Führungen. LWL-Sprecherin
Claudia Miklis zur Idee der Museumsnacht: ?Es ist häufig noch
so, dass Museen gesehen werden als verstaubte Orte, als ganz,
ganz leise Orte und deswegen möchten wir halt auch, dass die
Studenten auch so ein bisschen ungestörter unter sich sind.
Deshalb gibt es einen DJ unten, der auch Musik macht ? das sind
also auch ungewöhnliche Formate für unser Haus hier.? Besonders
die Marsaufnahmen und Sternenbilder des Fotokünstlers Thomas
Ruff standen bei den Besuchern hoch im Kurs. [

Radionachrichten vom 03.11.2011 Putzfrau putzt Kunstwerk weg
(18:36 Uhr) Im Dortmunder Museum Ostwall hat eine Putzfrau
Teile eines Kunstwerks zerstört.

Betroffen ist eine Installation des Künstlers Martin
Kippenberger. Das Werk besteht aus einem menschenhohen Turm aus
Holzplatten und einem Gummitrog. In dem Trog waren weißliche
Kalkflecken, die die Putzfrau wegwischte. Eine
Museumsrestauratorin sagte, das Werk könne nicht
wiederhergestellt werden. Der Versicherungswert der
Kippenberger-Installation beträgt 800.000 Euro.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 29.10.2011

Cy Twombly Ausstelltung geht zu Ende (12:59 Uhr)

Wer die Ausstellung von Cy Twombly in Siegen noch sehen möchte,
der muss sich beeilen. Denn nur noch bis Sonntag sind die
Fotografien des Rubenspreisträgers im Museum für
Gegenwartskunst ausgestellt. Bisher waren rund 10.000 Besucher
dort. Twombly war nur knapp zwei Wochen vor Beginn der
Ausstellung gestorben. Die Exponate dafür hatte er aber noch
selbst mit ausgesucht. Der Künstler gilt als einer der
wichtigsten Vertreter des Expressionismus. Besonders als Maler
brachte er es zu Weltrum.

Nachrichten aus OWL vom 26.10.2011

Herford profitiert von Kultur (09:40 Uhr) Die Stadt Herford hat
von ihren vielfältigen Kultureinrichtungen auch finanziell
profitiert. Das sagte Herfords Bürgermeister Bruno Wollbrink
beim Bürger-Kulturforum im MARTa-Museum. Die Stadt Herford
bekommt mehr Geld vom Land, weil sie auch viele
Kultureinrichtungen vorhalte: wie das Marta-Museum, die
Nordwestdeutsche Philharmonie und das Stadttheater

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 19.10.2011

DFB-Museum erst Ende 2014 fertig (17:11 Uhr) Das geplante
DFB-Fußballmuseum in Dortmund wird später eröffnen als geplant.
Die Museums-Stiftung teilte jetzt mit, dass es nicht zur
nächsten Weltmeisterschaft im Sommer 2014, sondern erst rund
ein halbes Jahr später fertig wird. Grund sei der enge
Finanzrahmen, der eingehalten werden müsse. Auch der Entwurf
für das Museumsgebäude wurde vorgestellt. Wie der genau
aussieht, sehen Sie heute Abend in der Lokalzeit aus Dortmund -
ab 19 Uhr 30 im WDR-Fernsehen.

Nachrichten aus OWL vom 18.10.2011

Suche nach Schutzbastion (11:34 Uhr) In Lemgo graben
Archäologen des Lippischen Landesmuseums nach einer
historischen Schutzbastion. Unter einer Brücke suchen sie die
Fundamente eines Tores aus dem 17. Jahrhundert. In etwa sechs
Wochen, hoffen sie, soll der historische Schatz freigelegt sein.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 15.10.2011

Picasso im Fotoporträt (12:37 Uhr) Picasso bei der Arbeit über
die Schulter gucken - das durfte der amerikanische Fotograf
David Douglas Duncan zwischen 1957 und 1973. Die entstandenen
Porträts sind in einer Foto-Ausstellung im Picasso Museum in
Münster zu sehen. Gezeigt werden mehr als 100 Bilder, die den
Maler unter anderem bei der Arbeit in seinen Ateliers zeigen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 15 11:49:43 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Dec 2011 11:49:43 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stadtarchiv Sprockhoevel erinnert an Herta Sander
geb. Roettgen und den Beginn der Deportationen in das Ghetto Riga im
Dezember 1941
Message-ID: 4EE9DED7020000D600004CD6@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Sprockhövel"
Datum: 14.12.2011


AKTUELL

Das Stadtarchiv erinnert an Herta Sander geb. Röttgen und den
Beginn der Deportationen in das Ghetto Riga im Dezember 1941

Vor 70 Jahren, am 10. Dezember 1941, begann die Deportationen
jüdischer Menschen aus dem Rheinland und Westfalen in das
Ghetto Riga. Auch eine gebürtige Sprockhövelerin, Herta Sander
geb. Röttgen befand sich im ersten Transport ab Düsseldorf, der
für fast tausend Menschen die Fahrt in den Tod bedeutete. Herta
Sander, ihr Ehemann Max und drei ihrer fünf Kinder wurden in
den Lagern Stutthoff, Sobibor und Bergen-Belsen ermordet.

Das Stadtarchiv hat aus Anlass dieses Jahrestages das Schicksal
von Herta Sander recherchiert und nachgezeichnet. Es ist ein
Beispiel von Millionen und zeigt die ganz Brutalität und
Menschenverachtung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Das Schicksal der jüdischen Menschen und der anderen Verfolgten
des NS-Staates darf nicht vergessen werden. Es macht deutlich,
dass Anhängern dieses verbrecherischen Regimes in unserer
Gesellschaft nie wieder ein Platz eingeräumt werden darf.


INFO

Die Geschichte der jüdischen Familie Röttgen aus Sprockhövel
ist festgehalten in der Broschüre "Die Toten werden Mahnung
sein", erhältlich in den Bürgerbüros der Stadt Sprockhövel.

Über die Familie Sander hat Bernd Schäfer, Rees mehrere
Aufsätze geschrieben:

Es geschah in der Oberstadt. Die Reichspogromnacht des Jahres
1938 in Rees, in: Kalender für das Klever Land auf das Jahr
1998.

Auch sie waren Reeser. Zur Erinnerung an die jüdische Gemeinde
Rees, in: Kalender für das Klever Land 1997.

Jüdische Familien in Haldern - Familie Sander, in: Haldern
einst und jetzt, 85. Folge, Juni 2000.

Wer mehr über den Transport vom 11.-14. Dezember 1941 nach Riga,
über Helmut Sander und über die Lager Riga und Stutthof
erfahren möchte, lese nach bei Ingrid Schupetta, Der
Salitter-Bericht, (2011) www.villaMerlaender.de/public/system,
Jan-Pieter Barbian, Michael Brocke und Ludger Heid (Hrsg.)
Juden im Ruhrgebiet, Essen 1999, und bei Eugen Kogon, Der
SS-Staat, München 1974.

Weitere Quellen: Stadtarchiv Sprockhövel Bestand Standesamt
Sprockhövel Sammlung Familien: Familie Röttgen Sammlung
Aufgelöste Schulen: Rektoratschule/Schülerliste

Dank an Bernd Schäfer, Rees, Hildegard Jakobs, Mahn- und
Gedenkstätte Düsseldorf, Tina Oostendorp, Stadtarchiv Rees und
W. Grunewald, Stadtarchiv Isselburg





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 15 11:53:47 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Dec 2011 11:53:47 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Muenster 1962 - Themen und Schlagzeilen:
Fotoausstellung im Stadtmuseum fuehrt 50 Jahre zurueck, Muenster,
bis 02.09.2012
Message-ID: 4EE9DFCB020000D600004CE1@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 09.12.2011, 11:02


AUSSTELLUNG

Münster 1962 - Themen und Schlagzeilen
Fotoausstellung im Stadtmuseum führt 50 Jahre zurück

Der Hochhausneubau am Ludgerikreisel hat die zwölfte von 13
Etagen erreicht, Bundespräsident Heinrich Lübke besucht die
Stadt, erste Kampagnen werben für die Schluckimpfung, und
Freddy Quinn spinnt in der Halle Münsterland Seemannsgarn. Das
sind einige Sports und Schlaglichter vor 50 Jahren -
festgehalten in der neuen Ausstellung des Stadtmuseums "Münster
1962".

Das Haus an der Salzstraße schreibt darin ein neues Kapitel für
die umfangreiche Bildgeschichte Münsters nach 1940. Ein Projekt,
das in der Bundesrepublik seinesgleichen sucht: Aus mehreren
hundertausend historischen Negativen und Abzügen wählt das
Stadtmuseum aus und blendet in viel beachteten Ausstellungen
auf die großen und kleinen Schlagzeilen ganzer Dekaden und
einzelner Jahre. "Das sind tolle Zeitreisen", meint Dr. Andrea
Hanke in der jüngsten Sonderausstellung. "Informativ und
anschaulich spiegeln sie Stadtbild, Alltag und Freizeit jener
Jahre", so Münsters Beigeordnete für Kultur.

Aus der Sammlung des Pressefotografen Willi Hänscheid trafen
der stellvertretende Museumsleiter Dr. Axel Schollmeier und
Kunsthistorikerin Karina Hansen, MA, ihre Auswahl und
kontrastieren die Münster-Themen mit Ereignissen aus der
Weltpolitik. In chronologischer Folge richten die
Ausstellungskuratoren den Blick auf Wichtiges, aber auch auf
unbekannte oder in Vergessenheit geratene Themen.

Prinzipalmarkt als Autopiste

Zur Aufbruchstimmung der 1960er Jahre zählt auch ein
ungebremster Autoboom. Der fahrbare Untersatz ist das Gesicht
der aufstrebenden Wirtschaft und wird immer mehr zum
Statussymbol. Die Fotos von 1962 lassen heute staunen: Geparkt
wird direkt vorm Domportal, der Prinzipalmarkt ist Pkw-Piste in
beide Richtungen, und Polizisten mühen sich auf dem Überweg vor
dem Rathaus um die Sicherheit der Fußgänger. Anfang Juli
eröffnet eine Großtankstelle an der Von-Steuben-Straße. Tag und
Nacht fließen Benzin und Super aus bis dato unbekannten
Doppelzapfsäulen.

Schlagzeilen macht ein Kinderspielplatz. Staunend nähert sich
Münsters Nachwuchs am 11. Mai dem neuen Spielgefährten: Die
ausrangierte und betagte Schmalspur-Lokomotive ist die
Attraktion am Coerdeplatz. Noch in der Nachkriegszeit hatte die
Dampflok die Trümmer aus Münsters Innenstadt zum
Hindenburgplatz gezogen.

17 Jahre nach Kriegsende - auch dieses Kapitel spiegelt die
Fotoausstellung. Auf dem Weg zur Aussöhnung rücken Deutschland
und Frankreich weiter zusammen. Nicht nur Adenauer und de
Gaulle auf großem politischen Parkett, auch auf kleinerer
Ebene. In Münster kommt es ein Jahr nach dem
Partnerschaftsabkommen mit Orléans zur zweiten offiziellen
Begegnung. Anlass ist ein neuer Straßenabschnitt - die Freigabe
des Orléans-Ringes. Ein historischer Tag für beide Städte. Bei
den Deutschen eines Tages zu Gast sein und dazu mit ihnen am
gemeinsamen Mittagstisch zu sitzen - das haben wir uns niemals
träumen lassen, so beschreibt Roger Secrétain, Bürgermeister
der Loire-Stadt, bewegt seine Gefühle.


INFO

"Münster 1962 - Fotos und Schlagzeilen eines Jahres", bis 2.
September 2012, Stadtmuseum Münster, Salzstraße 28, dienstags
bis freitags 10 bis 18 Uhr, samstags/sonntags 11 bis 18 Uhr,
Eintritt frei. www.muenster.de/stadt/museum. Zur Ausstellung
ist ein Bildband erschienen (9,80 Euro).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Dec 15 11:56:22 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Dec 2011 11:56:22 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuauflage der "Geschichte der Stadt Duelmen"
Message-ID: 4EE9E066020000D600004CEB@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stefan Sudmann"
Datum: 14.12.2011, 10:23


LITERATUR

Neuauflage der "Geschichte der Stadt Dülmen"

Nachdem schon aufgrund der zahlreichen Vorbestellungen die
wissenschaftlichen Stadtgeschichte Dülmens in einer höheren
Auflage als ursprünglich geplant erschienen war, sind nun
bereits vor Ablauf des Jubiläumsjahres alle 1.750 Exemplare der
"Geschichte der Stadt Dülmen" vergriffen.

Aufgrund der immer noch hohen Nachfrage nach diesem Buch haben
sich die Stadt Dülmen und der hiesige Laumann-Verlag deshalb
entschlossen, eine zweite Auflage zu drucken. Dabei werden
einzelne kleine Fehler der ersten Auflage korrigiert und die im
Jahr 2011 neu erschienene Literatur eingebunden, ansonsten
bleiben Aufbau und Umfang der von verschiedenen Autoren der
Universität Münster und benachbarter Archive verfassten Kapitel
bestehen:

- Vor-/Ur-/Frühgeschichte, archäologische Funde
- Siedlungsgeschichte des Dülmener Raums
- Dülmen im Mittelalter
- Dülmen in der Frühen Neuzeit
- Das Dülmener Umland bis 1803/13
- Dülmen in der napoleonischen Zeit
- Dülmen 1813-1918
- Dülmen in der Weimarer Republik
- Dülmen im Nationalsozialismus
- Dülmen 1945-1974
- Die Umlandgemeinden 1803/13-1974
- Die Kommunale Neugliederung im Raum Dülmen
- Dülmen nach der Kommunalen Neugliederung bis 2010
- Wahlen und Parteien in Dülmen nach 1945
- Geschichte der katholischen Kirche in Dülmen
- Geschichte der evangelischen Kirche in Dülmen
- Geschichte der jüdischen Gemeinde
- Geschichte der Dülmener Schulen
- Wappen und Siegel der Stadt Dülmen
- Die Dülmener Landwehren
- Dülmen als Bundeswehrstandort
- Kunst- und Architekturgeschichte Dülmens
- Register

Die neue Auflage der "Geschichte der Stadt Dülmen" wird Anfang
2012 wieder im Buchhandel und beim Laumann-Verlag erhältlich
sein.


INFO

Kontakt:
Dr. Stefan Sudmann
Stadtarchiv Dülmen
Charleville-Mézières-Platz 2
48249 Dülmen
Tel.: 02594/890815
Fax: 02594/890817
E-Mail: info at stadtarchiv-duelmen.de
URL:
http://www.laumann-verlag.de/product_info.php/info/p1343_Geschichte-der-Stadt-Duelmen.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 16 10:30:13 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Dec 2011 10:30:13 +0100
Subject: [WestG] [LIT] "Geschichte der Doerfer Schlangen, Kohlstaedt,
Oesterholz und Haustenbeck"
Message-ID: 4EEB1DB5020000D600004D3B@cl2x-sd2-vs>

Von: "Annette Fischer"
Datum: 15.12.2011, 12:18


LITERATUR

"Geschichte der Dörfer Schlangen, Kohlstädt, Oesterholz und
Haustenbeck"


Mit umfangreicher Sachkenntnis und großem Engagement haben die
Autorinnen und Autoren die Geschichte der Dörfer Schlangen,
Kohlstädt, Oesterholz und Haustenbeck erarbeitet und in ihrer
Vielfalt dargestellt. Von den Anfängen bis zum Zusammenschluss
der Gemeinden Schlangen, Kohlstädt und Oesterholz-Haustenbeck
im Jahr 1970 bietet die Publikation eine Fülle von
Informationen zur Orts- und Regionalgeschichte. Neben
chronologischen Übersichten ermöglicht die detaillierte
Erforschung einzelner Aspekte vertiefende Zugriffe auf einzelne
Themen. Zahlreiche Abbildungen vermitteln Einblicke in frühere
Lebens- und Arbeitswelten - historische und aktuelle
Fotografien aber auch Zeichnungen und Karten bereichern den
Band und bringen Historie auf eindrucksvolle Weise nahe.

Die geologischen Besonderheiten und die naturräumliche
Vielgestaltigkeit des Raumes Schlangen stehen im Mittelpunkt
des Beitrages zur Erdgeschichte von Adam Marek.

Ingrid Schäfer befasst sich mit der Geschichte des Waldes, der
nicht nur eine wichtige Lebensgrundlage unserer Vorfahren war,
sondern mit Blick auf die vielfältige Ressourcennutzung
zahlreichen Konfliktstoff bot.

Der Siedlungs- und Bevölkerungsgeschichte widmen sich Roland
Linde und Heinrich Stiewe, die den Siedlungsprozessen von den
urkundlichen Ersterwähnungen der ältesten Höfe bis zur
Ausbildung dörflicher Strukturen nachgehen.

Die Geschichte sämtlicher Höfe und Stätten, die 1824
existierten, zeichnen Roland Linde, Heinrich Stiewe und Heinz
Wiemann in knapper Form nach.

Um die Entwicklung vom Fachwerk zum Massivbau geht es Heinrich
Stiewe, der nicht nur "dorf"typische Wohn- und
Wirtschaftsbauten vorstellt, sondern insbesondere die
"Versteinerung" der Dörfer thematisiert.

Mit ihrer umfassenden bauhistorischen Studie zum Schloss und
zur Domäne Oesterholz vermitteln Fred Kaspar und Peter Barthold
profunde Eindrücke herrschaftlicher
Repräsentationsbedürfnisse, zugleich verdeutlichen sie die
Funktionsweise eines landesherrlichen Gutsbetriebes der
frühen Neuzeit.

Die Geschichte der Landwirtschaft vom 18. Jahrhundert bis um
1970 behandelt Dina van Faassen. Schäferkrieg und Schlänger
Markt spielen dabei ebenso eine Rolle wie die fortlaufende
Technisierung der landwirtschaftlichen Betriebe.

In der Geschichte der Mühlen spiegeln wichtige Aspekte des
früheren Wirtschaftslebens. Die Mühlen an Strothe und
Haustenbach stehen daher im Mittelpunkt des Beitrages von
Nicolas Rügge.

Über Jahrhunderte hinweg haben Menschen das Gesicht der Senne
verändert. Der Landschaftswandel der Gemarkung Haustenbeck, den
Ulrich Harteisen, Annette Fischer und Dirk Tornede untersuchen,
veranschaulicht die Auswirkungen menschlicher Nutzungsformen
auf eine Landschaft.

Für Ruhepausen auf den Reisen in die Vergangenheit sorgen
großformatige Fotografien von Annette Fischer zwischen den
Kapiteln.

Die Publikation ist in allen Buchhandlungen erhältlich.


INFO

Für Nachfragen stehen zur Verfügung:

Der Herausgeber:
Heinz Wiemann (Tel.: 02362/65393)

und

Dipl. Des. Annette Fischer
Fotografie | Text | Reportage
Dedinghauser Weg 3
33189 Schlangen
05252/83252
E-Mail: annette.h.fischer at gmx.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 16 11:30:43 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Dec 2011 11:30:43 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Ravensberger Blaetter, 2/2011
Message-ID: 4EEB2BE3020000D600004D4D@cl2x-sd2-vs>

Von: "Ingrid Ruhnke"
Datum: 16.12.2011, 06:32


SERVICE: TOC

Ravensberger Blätter
Organ des Historischen Vereins für die Grafschaft
Ravensberg e. V.
Zweites Heft 2011
ISSN 1866-041X


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=62



Thema: Auswanderung

I. Beiträge

S. 1-18
Klenner, Joachim
Reverend Louis Cachand Ervendberg aus Herford (1809 - 1863?) -
A Pioneer on Texas Frontier

S. 19-31
Halfmann, Ulrich
Erstaunliches aus "Brackwede-Krähwinkel" -
Die Briefe der Friede Schwarz an ihren in die USA
ausgewanderten Bruder Louis (1845 - 1846)

S. 32-39
Tiletschke, Frigga
"Glückliche Kinder, die der Herr schon so früh aus dem
Heidentum herausgeführt hat" -
Eine Bielefelder Diakonenfrau in Ostafrika

S. 40-53
Frey, Barbara
Der Fall Cramer


II. Buchbesprechung

S. 54-56
Altenberend, Johannes / Holtkotte, Josef
St. Jodokus 1511 - 2011. Beiträge zur Geschichte des
Franziskanerklosters und der Pfarrgemeinde St. Jodokus
Bielefeld (Rath)


III. Namen, Notizen, Termine

S. 57
Kai-Uwe von Hollen mit dem Gustav-Engel-Preis 2011 ausgezeichnet

S. 58-61
Ausstellungshinweise

S. 61
Neuerscheinung "Stadtzeichen - Skulpturen, Brunnen und
Denkmäler in Bielefeld"

S. 61-63
Umzug Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek und
Geschäftsstelle Historischer Verein

S. 64
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Heftes


INFO

Kontakt:
Dr. Johannes Altenberend
Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Rohrteichstr. 19, ab 2.1.2012 Kavalleriestr. 17
33602 Bielefeld
Tel.: 0521 512469
Fax: 0521 516844
E-Mail: info at hv-ravensberg.de
URL: www.hv-ravensberg.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 16 11:32:27 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Dec 2011 11:32:27 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Broschuere zum Alerdinck neu aufgelegt
Message-ID: 4EEB2C4B020000D600004D51@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 15.12.2011, 10:16


AKTUELL

Broschüre zum Alerdinck neu aufgelegt
Interessante Untersuchungsergebnisse zu einem der wichtigsten
Stadtpläne Münsters

Er schuf nicht die erste, wohl aber die seinerzeit geometrisch
genaueste perspektivische Ansicht der Stadt Münster und ihrer
mittelalterlichen Befestigungsanlagen. Die Rede ist von
Everhardus Alerdinck (1598-1658). Seine aus dem Jahr 1636
stammende Vogelschau-Ansicht von Münster ist bereits seit
Jahren der "Publikumsliebling" unter den historischen
Kartendarstellungen. Die separat erhältliche Broschüre hat das
städtische Vermessungs- und Katasteramt jetzt neu aufgelegt.
Sie enthält Erläuterungen zu der als Alerdinck bekannten
Darstellung - einschließlich eines gefalteten, farbigen
Alerdinck-Plans. Angeboten wird die Broschüre für 10 Euro im
Stadtmuseum, in der Münster-Information und bei Münster
Souvenirs im Stadthaus 1 sowie im Kundenzentrum Planen und
Bauen im Stadthaus 3.

Der Maler und Kupferstecher Alerdinck hat den Plan in den
Jahren 1634 bis 1636 auf Grundlage exakter Vermessungen
angefertigt. Dank der inneren Genauigkeit kann der
Alerdinck-Plan als erster Orientierungsplan heutiger Prägung
bezeichnet werden.

Die Broschüre stellt zunächst kurz den Lebensweg sowie das
historische und politische Umfeld des Malers dar. Sie
beschreibt mittelalterliche Messmethoden, stellt Vergleiche zu
modernen Karten her und erläutert Untersuchungsergebnisse zur
Abbildung und zur Genauigkeit des Alerdinck-Plans. Außerdem
wird der Plan als digitales Modell präsentiert, das im Rahmen
einer Diplomarbeit an der Universität Duisburg-Essen entstanden
ist.

Deutlich wird, dass Everhardus Alerdinck ein sehr geübter
Kartograph gewesen sein muss. Grundlage für die Darstellung der
rund 250 Häuser, 26 Kirchen, 44 Straßen und Plätze und nicht zu
vergessen der überdimensional dargestellten Stadttore, Türme
und Wallanlagen ist ein geometrischer Grundriss. Es handelt
sich bei dem Alerdinck-Plan sowohl um eine
mathematisch-kartographische wie auch um eine künstlerische
Wiedergabe des Stadtgrundrisses.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 16 11:44:08 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Dec 2011 11:44:08 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Suedsauerland - Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe,
Folge 245 (2011)
Message-ID: 4EEB2F08020000D600004D5C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Josef Wermert"
Datum: 08.12.2011, 15:06


SERVICE: TOC

Südsauerland -
Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe

Folge 245 (2011). 112 S.

Redaktion: Josef Wermert, Stadtarchiv Olpe, Franziskanerstraße
6/8, 57462 Olpe
(Telefon: 02761/831-293; E-Mail: J_Wermert at Olpe.de)

Herausgeber: Kreisheimatbund Olpe e.V., Geschäftsstelle: Kreis
Olpe, Westfälische Straße 75, 57462 Olpe
(Tel.: 02761/81-134; E-Mail: k.muehmel at kreis-olpe.de)

Die Zeitschrift erscheint vierteljährlich (Einzelpreis 3,80 ?;
Jahrespreis 13,- ?).


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=88




INHALT

Halbfas, Hubertus:
Vereinsarchive - labile Gebilde. Zur Titelseite

S. 319-320
Kirsch-Stracke, Roswitha
Ein Wort vorneweg

S. 321-326
Möller, Marianne
Festumzug der Olper Vereine zum Stadtjubiläum 2011

S. 327-334
Wermert, Josef
"Eine nie geahnte Leidenszeit ist über uns hereingebrochen".
Ansprache zum Volkstrauertag an der Gedenkstätte in Olpe am 13.
November 2011.

S. 335-340
Ohly, Wilma
Johann Bergmann von Olpe und das "Narrenschiff". Eine Stiftung
des Fördervereins Stadtmuseum Olpe e.V. an die Stadt Olpe

S. 341f.
Stracke, Axel
Eine Gedenktafel für den "Heiligen von San Julian". Pater
Rötger Hundt vor 300 Jahren in Olpe geboren

S. 343-356
Höffer, Otto
Funde und Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von
Fürstenberg-Herdringen. (Teil 27)

S. 357-361
Stumpf, Günter
Vor 70 Jahren.
Jugendlicher Protest in Attendorn gegen das NS-Regime

S. 362-364
Kirsch-Stracke, Roswitha / Rameil, Robert
12 Jahre "Arbeitskreis Familienforschung" im Kreisheimatbund
Olpe. Ein Gespräch mit dem scheidenden Leiter Robert Rameil

S. 365-366
Vormberg, Martin:
Paul Josef Kardinal Cordes feierte Goldenes Priesterjubiläum

S. 367-374
Halbfas, Hubertus / Platz, Knut Friedrich
Über Heimat und Heimatarbeit. Ein Gespräch mit Kreisdirektor
a.D. Knut Friedrich Platz zu dessen 75. Geburtstag.

S. 375-380
Kirsch-Stracke, Roswitha
Mitgliederversammlung des Kreisheimatbundes Olpe
am 20. September 2011 in Olpe.

S. 381-386
Voss, Jochen
50 Jahre Volkshochschule des Kreises Olpe

S. 387-395
Engemann, Lioba / Kirsch-Stracke, Roswitha
Die Vogelschutzwarte in Altenhundem - eine Planung des Berliner
Gartenarchitekten Erwin Albert Barth (1880-1933)

S. 396-402
Kaufmann, Karl-Heinz
"Un wenn d'r Papscht vam Thron stäjch! Et mut doch es jesächt
wern." Gedanken zur goldenen Hochzeit in Wendener Mundart

S. 403-415
Voß, Hans-Werner
Heimatchronik vom 1. Juli 2011 bis 30. September 2011

S. 416-425
Buchbesprechungen.

S. 426
Termine / Nachrichten aus der Heimatarbeit / Neumitglieder


INFO

Kontakt:
Josef Wermert
Kreisheimatbund Olpe e.V. / Stadtarchiv Olpe
Franziskanerstraße 6/8
57462 Olpe
Tel.: 02761-831293
Fax: 02761-832293
E-Mail: J_Wermert at Olpe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Dec 16 11:49:40 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Dec 2011 11:49:40 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Jahrbuch des Kreises Unna 2012, Bd. 33
Message-ID: 4EEB3054020000D600004D61@cl2x-sd2-vs>

Von: "Jessica Hohmann"
Datum: 24.11.2011, 11:50


SERVICE: TOC

Jahrbuch des Kreises Unna 2012, Bd. 33
Herausgeber: Kreis Unna, der Landrat
ISBN 978-3-9813452-6-1
DruckVerlag Kettler, Bönen


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=170


Inhaltsverzeichnis

S. 7
Vorwort
Makiolla, Michael
"Als hätten wir nie gelebt"

S. 9
Vorwort
Langhorst, Tanja
Gemeinsam auf Spurensuche

S. 11
Peuckmann, Lukas
Nicht nur Männersache, die Eishockey-Frauen des EC Bergkamen.
Deutsche Meister und Pokalsieger

S. 15
Seifert, Klaus
Pilotin Thea Rasche. Das "Flying Fräulein" aus Unna. Die
ungewöhnliche Karriere einer großbürgerlichen Tochter

S. 25
Börste, Barbara
"Wer als Gastwirtin arbeiten möchte, muss Leidenschaft
mitbringen...". Frauenerwerbstätigkeit und Gastronomie in Bönen

S. 31
Nathusius, Jochen von
"Für eine Töchterschule liegt kein Bedürfnis vor". Zur
Geschichte der höheren Mädchenbildung in Fröndenberg

S. 43
Nobis, Barbara
Netzwerk PROFILE, Frauen gründen anders. Unternehmerinnen
schlossen sich vor zehn Jahren zusammen

S. 45
Cornelissen, Josef
Zwei Kindsmörderinnen fanden hier den Tod. Über 300 Jahre
Richtstätte in Unna-Uelzen

S. 55
Feiler, Friedhelm
"Dass einst die Magd war fromm und treu, bis sie verführet ward
im Heu". Gnadengesuch für eine Kindsmörderin anno 1691

S. 57
Cornelissen, Josef
Von einem "weiblichen Ungeheuer" verleitet. Greuliche Mordtat
anno 1802

S. 59
Schwarze, Anke
"Wie ein Mann hinter ihrer Frau". Ratsfrauen in Werne: Josefa
von Massow und Anneliese Glitz

S. 63
Fertig-Möller, Heidelore
"Als hätten wir nie gelebt". Frauen in Werne von 1500 bis 1945.
Ein etwas anderer Stadtrundgang

S. 67
Zumhülsen, Hille Schulze
Eine Schwerter Frau: Sophia beggina de svirthe (suerte).
Wo stand der Beginenhof?

S. 71
Schmitz, Reinhard
Beginenhöfe: Ein mittelalterliches Lebensmodell als Vorbild.
Schwerter Modellprojekte machten den Anfang

S. 75
Hengstenberg, Thomas
Frauen(an)sichten: Mutter, Muse, Femme Fatale.
Eine Ausstellung zum Bild der Frau auf Haus Opherdicke

S. 81
Niklowitz, Fredy
"Da ist eine Frau, die hilft".
Hilde Haucks mutiger Einsatz für sowjetische Zwangsarbeiter

S. 85
Schulte-Althoff, Franz-Josef
Anna Beul. Erste Frau im Rat, erste Rektorin einer
Schule in Werne.
Ein Beispiel politischer und beruflicher Emanzipation

S. 97
Schmidt, Uta C.
Verrat mit dem Tode bezahlt.
Agnes von der Vierbecke und die Sage vom goldenen Spinnrad

S. 101
Unger, Birgit
Langer Kampf gegen die Tabuisierung von Gewalt.
25 Jahre Frauenforum im Kreis Unna e.V.

S. 103
Burgemeister, Katja
Im Müttercafé hat Emel Liebetrau ihre wahre soziale
Berufung entdeckt.
Diakonisches Ehrenamt. Weit mehr als nur ein gutes Gefühl

S. 105
Glück, Corinna
Geburtshaus Unna. Geborgenheit, Vertrautheit, Sicherheit.
Ein guter Start ins Leben

S. 107
Hengstenberg, Thomas
Haus Opherdicke. Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne.
Das ehemalige Adelsgut ist wieder ein Besuchermagnet

S. 113
Patzkowsky, Wolfgang
"Ein Franzose im Herzen". 30 Jahre Kunst in der Galerie Buhre.
Der Künstler Wolfgang Buhre: Europäer mit Wohnsitz in Unna

S. 119
Fertig-Möller, Heidelore
Von der Heimatstube zum Karl Pollender-Stadtmuseum.
Vor 50 Jahren wurde das erste Museum Wernes eröffnet

S. 123
Börste, Josef / Hohmann, Jessica
"Man wählt zum Einbringen des Eises wo möglichst Frost-Wellen".
Der Eiskeller des Hauses Opherdicke

S. 129
Niklowitz, Fredy
Die plattdeutschen Verse der Beßmoder Änne Kehrenberg.
Abschied von der Selmer Heimatdichterin

S. 133
Schwarze, Anke
Die Anfänge von Sim-Jü. 650 Jahre Marktrecht in Werne.
Kirmes zu den Heiligen Simon und Juda

S. 137
Lehnemann, Wingolf
"Mädchen, Schwäne fütternd".
Eine Ofenplatte aus der Eisenhütte Westfalia

S. 141
Stoltefuß, Karl-Heinz
"Es war wie eine Verwüstung, die über unsere Gemeinde
hereinbrach".
Die Ansiedlung der Zeche in Heeren-Werve vor 125 Jahren

S. 148
Spingat-Aspey, Heide
Die Schwedensiedlung in Unna, ein vergessenes Musterbeispiel.
Gebaut vor 50 Jahren

S. 154
Kracht, Peter
Ein "Junge" aus Nordbögge. Reinhold Grote.
Erster Schützenkönig nach dem Zweiten Weltkrieg.

S. 156
Veranstaltungen in den Städten und Gemeinden

S. 162
Verzeichnis der Autoren


INFO

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59425 Unna
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