E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2011 - 11


 
Anzahl der verschickten E-Mails: 68 (198 KB)
 
 
From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 2 09:24:25 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Nov 2011 09:24:25 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vor 182 Jahren geboren: Bernhard Degener /
Stadtarchiv praesentiert historisches Foto des Monats
Message-ID: 4EB10C49020000D600003F51@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bocholt"
Datum: 31.10.2011, 15:26


AKTUELL

Mit 29 schon Bürgermeister von Bocholt
Vor 182 Jahren geboren: Bernhard Degener / Stadtarchiv
präsentiert historisches Foto des Monats

Das Foto des Monats November zeigt einen noch relativ jungen
Mann mit dem im 19. Jahrhundert zeitweise modischen Backenbart.
Ungeachtet seiner jugendlichen Gesichtszüge strahlt er doch
schon eine große Würde aus. Dies erstaunt weniger, wenn man
weiß, dass der Abgebildete mit gerade einmal 29 Jahren zum
Bürgermeister von Bocholt gewählt wurde ? ein Amt, das er dann
ununterbrochen 36 Jahre lang innehatte.

Geboren wurde Bernhard Degener am 16. November 1829 im
sauerländischen Arnsberg. Schon früh trat er in den kommunalen
Verwaltungsdienst ein. Zunächst als Stadtsekretär in
Lüdenscheid tätig, bewarb er sich trotz seines geringen Alters
1859 für das Amt des Bocholter Bürgermeisters und wurde
tatsächlich gewählt. Die folgenden 36 Amtsjahre (1860-1896)
waren ein langer Zeitraum, vor allem unter den Bedingungen der
industriellen Revolution, die damals binnen Kurzem die Stadt
Bocholt völlig veränderte.

Fabriken entstanden, Straßen und Eisenbahnlinien wurden neu
angelegt, Schulen wurden gebaut und erweitert, die
Infrastruktur insgesamt modernisiert. Auch in
gesellschaftlicher Hinsicht kam es zu einem deutlichen Wandel:
Neben die traditionellen Berufe traten nun Unternehmer und vor
allem die Industriearbeiterschaft. Die Zahl der Kinder, die das
Erwachsenenalter erreichten, stieg dank Fortschritten in der
Medizin deutlich an. Außerdem zog die prosperierende Stadt
Menschen aus nah und fern an. Die Folge davon war, dass sich
die städtische Bevölkerung in Degeners Amtszeit mehr als
verdreifachte - auf schließlich über 17.000 Einwohner. Darauf
musste auch die Stadtverwaltung reagieren: Sie tat dies vor
allem mit einer stärkeren Ausdifferenzierung ihrer Aufgaben.

All diese Prozesse moderiert, bisweilen auch angestoßen und so
den Grundstein für die Bedeutung Bocholts als Bildungs-,
Verkehrs-, Verwaltungs- und Industriezentrum im 20. Jahrhundert
gelegt zu haben, darin liegt ein bleibendes Verdienst von
Bürgermeister Degener. Knapp sieben Jahre nach seinem
Ausscheiden aus dem Amt, am 5. Juni 1903, ist er in Bocholt
verstorben. In der Stadt aber geriet er nicht in Vergessenheit,
und so würdigte man in der Weimarer Zeit seine Tätigkeit
dadurch, dass man eine Straße im Bocholter Norden nach ihm
benannte.

Wer historische Fotos über Bocholt zur Verfügung stellen möchte,
kann sich an das Stadtarchiv Bocholt unter Tel.: 02871/2411012
oder per E-Mail stadtarchiv at mail.bocholt.de wenden.


INFO

Bernhard Degener, Bocholter Bürgermeister von 1860-1896.
(Foto: Stadtarchiv Bocholt)
URL: http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=109301





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 2 09:30:15 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Nov 2011 09:30:15 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Im Objektiv des Feindes", Dortmund, 03.11.-20.12.2011
Message-ID: 4EB10DA7020000D600003F5A@cl2x-sd2-vs>

Von: "TU Dortmund Medieninfo"
Datum: 31.10.2011, 15:26


AUSSTELLUNG

Internationale Ausstellung in der Emil-Figge-Bibliothek
"Im Objektiv des Feindes" an der Technischen Universität
Dortmund

Eine internationale Ausstellung in der Emil-Figge-Bibliothek
der Technischen Universität Dortmund setzt sich vom 3. November
bis zum 20. Dezember mit der deutschen Besatzung Warschaus
während des Zweiten Weltkriegs auseinander. "Im Objektiv des
Feindes" zeigt 250 Fotografien, die ursprünglich zu
Dokumentationszwecken von Propaganda-Kompanien der Wehrmacht
aufgenommen wurden.

Die Ausstellung wird in Kooperation des Vereins zur Förderung
der Ostmitteleuropaforschung e.V. mit der
Universitätsbibliothek Dortmund sowie der Fakultät
Kulturwissenschaften der TU Dortmund gezeigt. Die Bilder
stammen aus den Beständen des Bildarchivs Preußischer
Kulturbesitz in Berlin und des Bundesarchivs in Koblenz. Ein
Teil der Fotografien dokumentiert die Zerstörungen in der Stadt
nach der Einnahme (1939) sowie nach den Aufständen im jüdischen
Ghetto (1943), aber auch den Alltag der polnischen und
jüdischen Bewohner als Menschen zweiter und dritter Klasse
unter der deutschen Besatzung. Die Fotografien werden ergänzt
durch zeitgenössische Plakate, Zeitungsausschnitte und
Dokumente.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, dem 3. November, um 16 Uhr
im Raum 3.510 mit einem Einführungsvortrag von Prof. Eugeniusz
Cezary Król vom Warschauer "Haus der Begegnungen mit der
Geschichte" eröffnet. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.


INFO

Ausstellung "Im Objektiv des Feindes"
vom 3. November bis 20. Dezember 2011
in der Emil-Figge-Bibliothek (EFB)
Emil-Figge-Straße 50
44227 Dortmund

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 8 bis 20 Uhr, Samstag: 9 bis 16 Uhr

Kontakt:
Dr. Daniel Müller
Fakultät Kulturwissenschaften
Tel.: (0231) 755-6241
E-Mail: daniel2.mueller at tu-dortmund.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 2 09:36:01 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Nov 2011 09:36:01 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Dichtung als Quelle der
Stadtgeschichtsschreibung - Lippstadt im Lippiflorium, Muenster, 04.11.2011
Message-ID: 4EB10F01020000D600003F5F@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 28.10.2011, 14:27


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquiums zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Wintersemester 2011/2012

spricht

Hermann Großevollmer (Bad Driburg)

über

Dichtung als Quelle der Stadtgeschichtsschreibung -
Lippstadt im Lippiflorium


Die lateinische Versvita des lippischen Edelherrn Bernhard II.,
Lippiflorium genannt und unter der Autorschaft eines in
Urkunden des 13. Jahrhunderts erwähnten magister Justinus
überliefert, ist Dreh- und Angelpunkt unterschiedlicher
Auffassungen über die Frühgeschichte Lippstadts. Sie gilt bis
dato als mittelalterliche und damit älteste selbstständige
Geschichtsschreibung zum Haus Lippe und wird wie ein Steinbruch
passagenweise als authentische zeitgenössische Geschichtsquelle
ausgewertet. Erst neuerdings ziehen Geschichtswissenschaftler
seine Glaubwürdigkeit aufgrund überwiegend textexterner
Beobachtungen in Zweifel. Eine textimmanente Interpretation gab
es hingegen bisher noch nicht. Hier nun setzt der Referent an.
Ausgangspunkt seiner Untersuchung ist die Frage nach der
"Gebrauchssituation" der Lippiflorium-Überlieferung.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte
Datum: 4. November 2011, 16.00 Uhr c. t. (Sitzungszimmer)
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251/83 275 12
Fax: 0251/83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 2 09:54:57 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 02 Nov 2011 09:54:57 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Legendaere Bilder in Dalheim: Noch bis 9. November
kostbare Handschrift aus St. Gallen
Message-ID: 4EB11371020000D600003F65@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 31.10.2011, 14:45


AUSSTELLUNG

Legendäre Bilder in Dalheim:
Noch bis 9. November kostbare Handschrift aus St. Gallen

Weil im Mittelalter - auch in den Klöstern - nur wenige
Menschen lesen konnten, sind einige der in dieser Zeit
entstandenen Handschriften mit aufwendigen Zeichnungen und
lebendigen Darstellungen ausgestattet.

Die aktuelle Schau "Macht des Wortes " über benediktinisches
Mönchtum im Spiegel Europas im LWL-Landesmuseum für
Klosterkultur in Lichtenau-Dalheim zeigt noch bis zum Mittwoch,
9. November, eine der bilderreichsten Handschriften der
berühmten Stiftsbibliothek St. Gallen (Schweiz).

Das "St. Galler Legendar" stammt aus dem 15. Jahrhundert und
präsentiert - geschmückt mit 142 Bildern - die
Lebensgeschichten und Wundertaten der St. Galler "Hausheiligen"
Gallus, Magnus, Otmar und Wiborada in deutscher Übersetzung. In
Dalheim zu sehen ist jetzt eine Doppelseite des Kodex mit den
Darstellungen: "Hl. Gallus beim Fischfang an der Steinach" und
"Hl. Gallus beim Gebet im Gestrüpp".

"Besonders faszinierend ist nicht nur der Bilderreichtum der
Schrift, sondern auch die Tatsache, dass jedes einzelne Bild
zur Zeit seiner Entstehung eine absolute Neuheit war", so
Museumsdirektorin Dr. Julia Hallenkamp-Lumpe. Für keine der
Darstellungen gab es seinerzeit eine Vorlage. Die bildliche
Umsetzung der Heiligenlegenden wurde komplett neu erdacht.

Die Handschrift verlässt die Dalheimer Schau vorzeitig und
tritt die Rückreise in die Schweiz an, da sie ab dort ab 27.
November anlässlich des Gallus-Jubiläums in der St. Galler
Stiftsbibliothek ausgestellt wird.


INFO

URL: http://www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 3 10:32:37 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Nov 2011 10:32:37 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAUS=5D_Ein_Mantel_aus_Kupfer=2E_Skulpturen_v?=
=?utf-8?q?on_Torsten_Rehm_und_Archivdokumente_der_Neust=C3=A4dter_Marienk?=
=?utf-8?q?irche=2C_Bielefeld=2C_ab_11=2E11=2E2011?=
Message-ID: 4EB26DC5020000D600003FEF@cl2x-sd2-vs>

Von: "Jens Murken"
Datum: 02.11.2011, 22:17


AUSSTELLUNG

Ein Mantel aus Kupfer. Skulpturen von Torsten Rehm und
Archivdokumente der Neustädter Marienkirche

Zur Eröffnung der Ausstellung am 11. November um 18.30 Uhr
laden wir Sie herzlich ein.

Begrüßung: Dr. Jens Murken, Leiter des Landeskirchlichen Archivs
Grußwort: Dr. Udo Witthaus, Beigeordneter für Schule, Bürger
und Kultur der Stadt Bielefeld
Einführung: Torsten Rehm, Künstler

Die Kunstwerke bestehen aus dem Kupfer der im Jahr 2001
neugedeckten Kirchturmhelme der Neustädter Marienkirche in
Bielefeld. Die Ausstellung geht mit historischen Dokumenten auf
die Baugeschichte dieser Kirchtürme ein. Die gezeigten
Dokumente stammen aus dem Archiv der Ev.-Luth. Neustädter
Marienkirchengemeinde Bielefeld, das sich im Landeskirchlichen
Archiv befindet. Hier steht es der interessierten
Öffentlichkeit zur Verfügung und kann im Benutzersaal des
Archivs eingesehen werden.

Öffnungszeiten:
Mo-Do 9-12:30 Uhr und 13:30-16 Uhr, Fr 9-12:30 Uhr,
sowie nach Vereinbarung;

Begleitprogramm für Schulen nach Vereinbarung
Workshop für Kinder (bis ca. 12 Jahre) am 3. Dezember 2011,
10:00-14:00 Uhr (bitte anmelden)


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellungseröffnung
Datum: 11.11.2011 18:30 Uhr
Landeskirchliches Archiv der Ev. Kirche von Westfalen
Bethelplatz 2
33617 Bielefeld
Tel.: 0521/594164
Fax: 0521/594267
E-Mail: Archiv at LkA.EKvW.de
URL: http://www.archiv-ekvw.de

Kontakt:
Dr. Jens Murken
Landeskirchliches Archiv der EKvW
Bethelplatz 2
33617 Bielefeld
Tel.: 0521/594296
Fax: 0521/5947296
E-Mail: jens.murken at lka.ekvw.de
URL: http://www.archiv-ekvw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 3 10:40:08 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Nov 2011 10:40:08 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/37
Message-ID: 4EB26F88020000D600003FF4@cl2x-sd2-vs>

Von: "Elisabeth Lakomy"
Datum: 03.11.2011, 09:40


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-37 für den Zeitraum vom
22.10.2011 bis zum 28.10.2011 mit insgesamt 12 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:

http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-37&fach=wes


Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib



Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail:flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 3 10:58:53 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Nov 2011 10:58:53 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Archaeologie und Archivalien - Haus Weitmar im Wandel
der Zeit, Bochum, 23.11.2011
Message-ID: 4EB273ED020000D600004003@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stefan Pätzold" spaetzold at bochum.de
Datum: 02.11.2011, 10:00


AKTUELL

Archäologie und Archivalien - Haus Weitmar im Wandel der Zeit

Vorträge von
Wolfram Wintzer MA, Bochum,
und Dr. Stefan Pätzold

am: Mittwoch, den 23. November 2011, 17:00-18:30 Uhr
im: Stadtarchiv-Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Wittener Straße 47, 44789 Bochum
Multifunktionsraum (Erdgeschoss)

Kaum ein Ort in Bochum verbindet Altes und Neues so
eindrucksvoll wie Haus Weitmar. Das heute noch als Ruine
sichtbare Renaissancegebäude wurde um 1592 errichtet. Ein
spätmittelalterlicher Vorgängerbau stammte aus dem 15.
Jahrhundert; die romanischen Teile der unweit davon gelegenen
Silvesterkapelle sind sogar noch älter. Innerhalb dieses
Ensembles befindet sich seit 2010 der sogenannte Kubus der
"Situation Kunst (Für Max Imdahl)".

Die Vortragsveranstaltung betrachtet die lange Entwicklung des
1943 zerstörten Hauses aus zwei Perspektiven: Dr. Stefan
Pätzold führt in die Geschichte des Rittersitzes ein und stellt
die im Stadtarchiv-Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
verwahrten Reste des Archivs von Haus Weitmar vor.

Wolfram Wintzer MA (Bochum) wird über die von ihm selbst 2009
im Auftrag des LWL-Amtes für Archäologie durchgeführten
Grabungen im Umfeld des Adelsitzes berichten, die neue
Erkenntnisse zutage förderten.

Interessierte sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vorträge
Datum: 23. November 2011
Stadtarchiv-Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Wittener Str. 47
44789 Bochum
Tel.: 0234 / 910-9501
Fax: 0234 / 910-9504
E-Mail: stadtarchiv at bochum.de
URL: www.bochum.de

Kontakt:
Dr. Stefan Pätzold
Stadtarchiv-Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Wittener Str. 47
44789 Bochum
Tel.: 0234 / 910-9521
Fax: 0234 / 910-9504
E-Mail: spaetzold at bochum.de
URL: www.bochum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 3 13:12:56 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 03 Nov 2011 13:12:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 03.11.2011
Message-ID: 4EB29358020000D60000404A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 03.11.2011, 13:22


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 03.11.2011

-----------------------------------------------------------------------------

Westfalen,
NRW, Dortmund, Paderborn: Kultur und Medien, Panorama,
Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung / 03.11.2011 12:30

25 Jahre ".de": Westfälische Universitäten sind Internetpioniere

Westfalen (wh). Vor 25 Jahren ging Deutschland "online": Seit
dem 5. November 1986 ist die Registrierung von de-Adressen im
Internet möglich. Zu den ersten deutschen Domain-Inhabern
zählen zwei westfälische Hochschulen: Die Universität Dortmund
und die Universität Paderborn. Mittlerweile gibt es bundesweit
über 14 Millionen Internetadressen - trotz eines zunächst
schleppenden Starts der Registrierungen. So verzeichnete das
Deutsche Network Information Center (Denic) als zentrale
Registrierungsstelle bis zum März 1988 erst sechs de-Domains.
Neben dbp.de, rmi.de, telenet.de und uka.de waren darunter auch
die Webadressen uni-paderborn.de und uni-dortmund.de. Der Grund
für den westfälischen Pioniergeist ist offensichtlich: Die
Denic war damals an der Universität Dortmund ansässig, zudem
ist die Hochschule in der Informatik stark engagiert. Auch an
der Universität Paderborn war die Entscheidung für die
Registrierung kein Zufall: Das "visionäre Engagement" des
Computerunternehmers Heinz Nixdorf habe den Forschungsstandort
geprägt und auch dazu beigetragen, dass "Entwicklungstrends wie
eben auch das Internet frühzeitig erkannt" wurden, erklärt der
Informatiker Prof. Dr. Wilhelm Schäfer, Vizepräsident für
Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der Universität
Paderborn.

Weitere Informationen: http://www.denic.de/25-jahre.html

Pressekontakt: Tibor Werner Szolnoki, Pressesprecher
Universität Paderborn, Telefon: 05251/602548, E-Mail:
szolnoki[at]zv.uni-paderborn.de; Alexandra Gerhardt,
Pressestelle Technische Universität Dortmund, Telefon:
0231/7552222, E-Mail: alexandra.gehrhardt[at]tu-dortmund.de;
Pressestelle Denic, Telefon: 069/27235274, E-Mail:
presse[at]denic.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
Bielefeld, Bochum, Borken, Bottrop, Coesfeld, Dortmund,
Ennepe-Ruhr-Kreis, Gelsenkirchen, Gütersloh, Hagen, Hamm,
Herford, Herne, Hochsauerlandkreis, Höxter, Lippe, Märkischer
Kreis, Minden-Lübbecke, Münster, Olpe, Paderborn,
Recklinghausen, Siegen-Wittgenstein, Soest, Steinfurt, Unna,
Warendorf: Soziales, Stadtentwicklung, Wirtschaft / 03.11.2011
12:00

Schuldneratlas: Aufschwung kommt nicht bei allen an

Westfalen (wh). Die Zahl der überschuldeten Menschen in
Westfalen hat sich im vergangenen Jahr unterschiedlich
entwickelt. Laut dem aktuellen "SchuldnerAtlas" ist der Kreis
Coesfeld wie schon im Vorjahr westfalenweit die Region mit den
wenigsten zahlungsunfähigen Personen. Hier sank die Quote
innerhalb eines Jahres sogar noch von 7,34 auf derzeit 7,22
Prozent (Stichtag 1. Oktober 2011). Auch in den Kreisen Borken
(8,54 %) und Höxter (7,94 %) sowie den Städten Paderborn (8,84
%) und Gütersloh (8,73 %) sank die Anzahl der Überschuldeten
deutlich. Ganz anders verhält es sich in Gelsenkirchen, wo die
Schuldnerquote weiter angestiegen ist: 15,43 Prozent der
Gelsenkirchener haben Zahlungsverpflichtungen, die sie in
absehbarere Zeit nicht begleichen können. Damit gehört die
Ruhrgebietskommune zu den zehn Städten mit der bundesweit
höchsten Schuldnerquote. Ebenfalls weit oben in einem
Negativ-Ranking landet Dortmund: Die Großstadt gehört mit einem
Schnitt von 13,47 Prozent zu den bundesweit zehn Kommunen über
400.000 Einwohner mit den höchsten Schuldnerquoten. Einen
deutlichen Anstieg der zahlungsunfähigen Bürger verzeichnen
auch die Stadt Hamm (12,98 %) und der Kreis Soest (9,99 %).
Bundes- und landesweit ist die Schuldnerquote leicht
zurückgegangen. In Nordrhein-Westfalen liegt sie derzeit bei 10,
81 Prozent, in ganz Deutschland bei 9,38 Prozent. Laut dem
Wirtschaftsunternehmen Creditreform, das den SchuldnerAtlas
alljährlich erstellt, hat sich vor allem die gute Konjunktur-
und Arbeitsmarktentwicklung positiv auf die
Verschuldungssituation der Verbraucher ausgewirkt.

Weitere Informationen:
http://www.creditreform.de/Deutsch/Creditreform/Aktuelles/Creditreform_Analysen/SchuldnerAtlas/index.jsp

Pressekontakt:
Michael Bretz, Verband der Vereine Creditreform e.V., Telefon:
02131/109171, E-Mail: m.bretz[at]verband.creditreform.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW, Dortmund, Ennepe-Ruhr-Kreis: Kultur und Medien, Panorama
/ 03.11.2011 11:30

Literaturpreis Ruhr geht an Fritz Eckenga

Dortmund (wh). Große Ehre für Fritz Eckenga: Der Dortmunder
Kabarettist und Autor wird mit dem Literaturpreis Ruhr für sein
literarisch-satirisches Werk ausgezeichnet. Eckenga hat sich in
den vergangenen Jahren einen Namen als Fußballfachsimpler im
Radio, Multi-Kolumnist und Buchautor gemacht. Dabei untersucht
er mit Vorliebe die liebenswerten und absurden Seiten des
Lebens in Westfalen und dem Ruhrgebiet. Der mit 10.000 Euro
dotierte Literaturpreis Ruhr wird vom Regionalverband Ruhr und
dem Literaturbüro Ruhr am 11. November verliehen. Mit einem
Förderpreis in Höhe von 2550 Euro wird außerdem der aus Witten
stammende Autor Florian Szigat ausgezeichnet.

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://ww.presse.metropoleruhr.de

Pressekontakt: Martina Kötters, Pressestelle Regionalverband
Ruhr, Telefon: 0201/2069374, E-Mail: koetters[at]rvr-online.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen:
Politik, Stadtentwicklung, Wirtschaft / 03.11.2011 11:00

Landwirtschaft: Knapp zwei Drittel der Höfe haben keinen
Nachfolger

Westfalen (wh). Bauer sucht Nachfolger - das gilt für viele
westfälische Höfe. 63,9 Prozent der landwirtschaftlichen
Betriebe haben keinen potenziellen Nachfolger und stehen damit
vor einer ungewissen Zukunft, zeigen die Ergebnisse der
Landwirtschaftszählung des Statistischen Landesamtes. Demnach
ist die Situation für westfälische Bauern etwas günstiger als
bei ihren Kollegen im Rheinland, denn dort haben 73 Prozent der
Höfe keinen potenziellen Nachfolger. Vor allem kleine Betriebe
hätten Probleme einen neuen Chef zu finden, zeigt die
Statistik. "Mit zunehmender Betriebsgröße steigt auch die
Bereitschaft zur Hofübernahme", so das Landesamt. Der Anteil
der Frauen, die einen Hof übernehmen wollen, ist mit 11,2
Prozent im Regierungsbezirk Münster, 12,8 Prozent im Detmolder
Bezirk und 16,5 in Arnsberg besonders niedrig. Die Ergebnisse
gehen auf eine Befragung der Landwirte im März 2010 zurück.
Dabei wurden nur Betriebe berücksichtigt, deren Inhaber
mindestens 45 Jahre alt war.

Ergebnisse für Städte und Kreise:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2011/pdf/217_11.pdf
Pressekontakt:
Pressestelle von IT.NRW, Telefon: 0211/94492521, E-Mail:
pressestelle[at]it.nrw.de

-----------------------------------------------------------------------------
Bochum,
Borken, Dortmund, Herne, Lippe, Minden-Lübbecke, Münster,
Soest: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama / 02.11.2011 16:00

Tipps & Termine: Westfalen am Wochenende

Herne/Bochum. Das siebte Pottporus Festival feiert die Street
Art Kultur mit einem internationalen Szenetreffen.
Straßentänzer messen sich beim Ruhrpottbattle und die
Haltestellen der U-Bahn-Linie 35 zwischen Herne und Bochum
werden zu Schauplätzen für künstlerische Performances. Freitag
bis Sonntag, Flottmann-Hallen Herne, Herner Bahnhof und
verschiedene Haltestellen http://www.pottporus.com

Soest. Die 674. Allerheiligenkirmes macht aus der
mittelalterlichen Altstadt einen riesigen Rummelplatz. Rund 400
Schausteller säumen mit ihren Karussells, einem Riesenrad und
allerlei anderen Attraktion die Gassen und sorgen für
Nervenkitzel und Partystimmung. Freitag 12 - 2 Uhr, Samstag, 10
- 2 Uhr, Sonntag 11 - 22 Uhr, Altstadt
http://www.allerheiligenkirmes.de

Petershagen. Geschichten von Wikingerperlen aus dem Kaukasus,
alten venezianischen Perlen und Schmuckstücken aus dem
Regenwald erzählt die neue Ausstellung "Perlen aus Glas.
Farbige Geschichten". Am Beispiel solcher wertvollen Stücke
kann man ihre Jahrtausende alte Historie und ihre Bedeutung
nachvollziehen. Freitag, 18 Uhr (Eröffnung), Samstag und
Sonntag, 10 - 18 Uhr, LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/gernheim/ort/

Raesfeld. Mit erst 17 Jahren ist Paul Ye bereits ein gefeierter
Pianist. Der aus China stammende Künstler ist Spezialist für
romantische Werke von Frédéric Chopin, interpretiert aber auch
moderne Komponisten. Als Gast der Konzertreihe "Best of NRW"
stellt er sein Können vor. Freitag, 20 Uhr, Schloss Raesfeld
http://www.tourismus-kreis-borken.de/kulturkreis_schloss_raesfeld.html

Horn-Bad
Meinberg. Gaukler und Barden verwandeln die Kneipen, Straßen
und Plätze des Stadtteils Horn in einen Ort des Mittelalters.
Beim diesjährigen Bardensprung "springen" die Musiker,
Feuerschlucker und Faxenmacher von Spielstätte zu Spielstätte
und unterhalten das Publikum. Samstag, ab 19 Uhr, verschiedene
Orte im Stadtgebiet http://www.bardensprung.de/

Dortmund. Maria Grappa, die freche Polizeireporterin, hat
bereits einige abenteuerliche Fälle in "Bierstadt" gelöst. Nun
hat sie es mit Musikproduzenten und einer Sekte zu tun. Die
Dortmunder Autorin Gabriella Wollenhaupt stellt passend zur
"Mord im Museum"-Ausstellung ihren neuen Krimi "Grappa und die
Seelenfänger" in einer Lesung vor. Sonntag, 11 Uhr, DASA
http://www.dasa-dortmund.de/mord

Münster. Ein Theater feiert Geburtstag: Zum 40. Jahrestag der
Eröffnung des Kleinen Hauses der Städtischen Bühnen versammelt
eine Matinee prominente Referenten aus der Entstehungszeit. Sie
diskutieren über die Architektur des Theaters, die politischen
Aspekte des Gebäudes und erinnern an die studentischen Proteste
zur Grundsteinlegung. Sonntag, 11.30 Uhr, Städtische Bühnen
http://www.stadttheater.muenster.de/


-----------------------------------------------------------------------------

Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


Aktuelle Meldungen
... auf unserer Internetseite: http://www.westfalen-heute.de
... als RSS-Feed: http://www.westfalen-heute.de/rss.php
... bei Twitter: http://twitter.com/westfalen_heute

Annette Kiehl & Alexander Kruse
Piusallee 4 - 48147 Münster
T 0251 - 144 96 -39 / -43
F 0251 - 144 96 42
M 0170 - 30 710 36





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 4 11:20:19 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 Nov 2011 11:20:19 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Professor Abelshauser in Geschichtskommission berufen
Message-ID: 4EB3CA73020000D6000040AB@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle Universität Bielefeld" uni-bielefeld.de>
Datum: 03.11.2011, 15:17


AKTUELL

Professor Abelshauser in Geschichtskommission berufen

Bielefelder Wirtschaftshistoriker erforscht
Bundeswirtschaftsministerium

Am Dienstag, 1. November, hat das Bundesministerium für
Wirtschaft und Technologie eine unabhängige
Geschichtskommission berufen und diese mit der Aufgabe betraut,
die Geschichte des Bundesministeriums für Wirtschaft und
Technologie (BMWi) und seiner Vorgängerinstitutionen umfassend
zu erforschen. In diese Kommission wurde auch der Bielefelder
Wirtschafshistoriker Professor Dr. Werner Abelshauser gewählt.
Ausgehend von der Gründungsgeschichte des
Reichswirtschaftsamtes (1917) umfasst das Forschungsprojekt den
Zeitraum bis zur Wiedervereinigung im Jahre 1990.


INFO

Universität Bielefeld
Universitätsstraße 25
33615 Bielefeld
Tel: +49 (0)521 - 106.4170
E-Mail: pressestelle at uni-bielefeld.de
URL: www.uni-bielefeld.de/presse





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 4 11:39:42 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 Nov 2011 11:39:42 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Ennepetaler Forschungen, Nr. 22/2011
Message-ID: 4EB3CEFE020000D6000040C0@cl2x-sd2-vs>

Von: "Hans Hermann Pöpsel"
Datum: 26.10.2011, 11:54


SERVICE: TOC

Ennepetaler Forschungen
Nr. 22 - 2011
12. Jahrgang
ISSN 1614-8517

Kontakt: hhpoepsel at gmx.de


S. 5-12
Pöpsel, Hans Hermann
Eine schwere Lokomotive stürzt ab

S. 13-30
Giesick, Karl-Heinz
Die Aske - eine uralte Straße

S. 31
Giesick, Karl-Heinz
Damals in Ennepetal - 1973

S. 33-38
Rumpler, Irene
Der Behlinghammer und die Ortsgeschichte

S. 39-51
Völmicke, Marita
Hämmer schlugen den Takt

S. 52f.
Pöpsel, Hans Hermann
Ein Wort in eigner Sache





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 4 11:45:06 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 Nov 2011 11:45:06 +0100
Subject: [WestG] [POS] Institut fuer soziale Bewegungen, Geschaeftsfuehrer/in,
Bochum
Message-ID: 4EB3D042020000D6000040C5@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 31.10.2011, 09:59
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


STELLENAUSSCHREIBUNG

Am Institut für soziale Bewegungen, einer Zentralen
Wissenschaftlichen Einrichtung der Ruhr-Universität Bochum, ist
zum 1. Januar 2012 die Stelle eines Geschäftsführers/einer
Geschäftsführerin (TVL 13/A 13) zu besetzen.

Die Geschäftsführerin/der Geschäftsführer vertritt den Direktor
des Instituts und der mit dem Institut kooperierenden Stiftung
Bibliothek des Ruhrgebiets im täglichen Dienstverkehr, wirkt
bei der Außenvertretung und konzeptionellen Entwicklung beider
Einrichtungen mit, bereitet die Gremiensitzungen und
Veranstaltungen vor, überwacht die durch das Haus angebotenen
Dienstleistungen (Bibliothek des Ruhrgebiets und Archiv für
soziale Bewegungen) und die Verwaltung der im Haus betriebenen
Drittmittel-Projekte, koordiniert die Veröffentlichungen des
Instituts und der Stiftung und wirkt bei der Lehr- und
Forschungsplanung mit.

Zugleich besteht eine Lehrverpflichtung von 5 SWS. Die Position
ist vielseitig und anspruchsvoll. Bewerberinnen und Bewerber
mit geschichts- und sozialwissenschaftlichem Hintergrund,
thematischen Bezügen zu sozialen Bewegungen und zur
Arbeiterbewegung sowie überdurchschnittlich abgeschlossener
Promotion sollten möglichstüber Erfahrungen in der
Forschungsorganisation verfügen.Die Einstellung erfolgt bei
Vorliegen der dienstrechtlichenVoraussetzungen als Beamter
beziehungsweise Beamtin (Akademischer Rat z.A.).

Wir wollen an der RUB besonders die Karrieren von Frauen in den
Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, fördern und
freuen uns daher sehr über Bewerberinnen. Auch die Bewerbungen
geeigneterschwerbehinderter und gleichgestellter Bewerberinnen
und Bewerber sind willkommen.

Aussagekräftige Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen
bis zum 25.November 2011 zu richten an: Geschäftsleitung,
Institut für soziale Bewegungen, Clemensstraße 17-19, 44789
Bochum.


INFO

Geschäftsleitung Institut für soziale Bewegungen
Clemensstraße 17-19
44789 Bochum
0234-32-24687
E-Mail: stefan.berger at rub.de

aus:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/chancen/type=stellen&id=6595





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 4 11:57:07 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 04 Nov 2011 11:57:07 +0100
Subject: [WestG] [AKT] 125 Jahre Provinzialordnung fuer Westfalen, Muenster,
07.11.2011
Message-ID: 4EB3D313020000D6000040CA@cl2x-sd2-vs>

Von: "Katharina Stütz"
Datum: 04.11.2011


AKTUELL

125 Jahre Provinzialordnung für Westfalen
Historische und aktuelle Perspektiven

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Plenarsaal im LWL-Landeshaus Münster
07. November 2011

Die Inkraftsetzung der "Provinzialordnung" für die Provinz
Westfalen durch den preußischen Staat am 1. August 1886
markiert eine grundlegende Zäsur in der Geschichte der
landschaftlichen Selbstverwaltung Westfalens. Sie machte aus
dem "ständischen" Provinzialverband einen Kommunalverband in
der Trägerschaft der Kreise und kreisfreien Städte, dessen
Aufgaben und Zuständigkeiten sich zu einem komplexen
Dienstleistungssystem im modernen Industrie- und
Wohlfahrtsstaat entwickelten.

Der LWL steht in der Tradition der damals geschaffenen
verfassungsmäßigen Ordnung. Grund genug für eine Erinnerung an
das Ereignis 125 Jahre danach. Die Retrospektive nimmt die
westfälische Provinzialordnung als Ausgangspunkt für einen
grundlegenden Überblick über die Geschichte des Verhältnisses
von Staat, Provinz/Region und kommunaler Selbstverwaltung. Vor
dem Hintergrund der historischen Befunde geht es auch um
aktuelle Aspekte und Perspektiven dieses Verhältnisses. Darüber
möchte der LWL mit Vertretern aus den Geschichts-, Rechtsund
Verwaltungswissenschaften diskutieren.


Programm
19.30 - ca. 22.00 Uhr
Moderation des Abends
Klaus Bellmund, Fernsehredakteur

Begrüßung und Eröffnung
Dr. Wolfgang Kirsch, LWL-Direktor
Prof. Dr. Franz-Werner Kersting,
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte

Vortrag
Prof. Dr. Ewald Frie, Universität Tübingen
"Provinz - Staat - Nation. Über Potentiale von Verwaltung und
Selbstverwaltung"

Podiumsgespräch
"Der LWL - Leistungen und Herausforderungen eines modernen
Dienstleisters für die Region"

Prof. Dr. Ewald Frie, Universität Tübingen

Dieter Gebhard, Vorsitzender der Landschaftsversammlung des LWL

Prof. Dr. Janbernd Oebbecke, Universität Münster

Empfang in der Bürgerhalle des Landeshauses auf Einladung des LWL


INFO

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte

Ansprechpartner/Kontakt
Wolfgang Busse
Büro LWL-Landschaftsversammlung
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48147 Münster
E-Mail: wolfgang.busse at lwl.org
Tel.: (0251) 591-4502
Fax: (0251) 591-250


Die Teilnahme ist kostenlos.
Veranstaltungsort:
LWL-Landeshaus
-Plenarsaal-
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48147 Münster
Hinweise zur Anfahrt unter:
URL: www.lwl.org/LWL/Der_LWL/Anfahrt/Anfahrt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 7 10:12:38 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Nov 2011 10:12:38 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Reichspogromnacht: Mahnwache und weitere Aktivitaeten
am 9. November
Message-ID: 4EB7AF16020000D600004154@cl2x-sd2-vs>

Von: "Universitätsstadt Witten"
Datum: 04.11.2011, 14:53


AKTUELL

Reichspogromnacht: Mahnwache und weitere Aktivitäten am 9.
November

Zum 73. Mal jährt sich die Nacht, in der Nationalsozialisten in
Deutschland jüdische Gotteshäuser in Brand setzten. Auch in
Witten haben Anhänger des nationalsozialistischen
Unrechtsregimes in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938
jüdische Bürger drangsaliert, ihre Wohnungen und Geschäfte
zerstört und die Synagoge angezündet. Viele Wittener Juden
wurden noch in der Nacht zum 10. November in so genannte
Schutzhaft genommen und am folgenden Tag in das
Polizeigefängnis Bochum und später in das Konzentrationslager
Sachsenhausen verschleppt.

In Erinnerung an die Reichspogromnacht und ihre schrecklichen
Folgen rufen die Stadt Witten, die Deutsch-Israelische
Gesellschaft (DIG) Witten und der Freundeskreis der
Israelfahrer e. V. zur öffentlichen Mahnwache um 18.30 Uhr am
Ort der ehemaligen Synagoge (Ecke Breite Straße /
Synagogenstraße) mit der Möglichkeit zu Kranzniederlegungen
auf. Wie in den vergangenen Jahren werden sich verschiedene
Initiativen, Verbände, Parteien, Gruppen und Einzelpersonen
diesem Aufruf anschließen. Erstmalig halten Schülersprecher des
Ruhr-Gymnasiums, Sarah Winkler (Jahrgangsstufe 12) und Lars
Bremer (Jahrgangsstufe 11), die Gedenkansprache.

Ein Zitat des Shoah-Überlebenden und Friedensnobelpreisträgers
des Jahres 1986, Elie Wiesel, "Wer zum Vergessen beiträgt,
vollendet das Werk der Mörder" auf dem diesjährigen Gedenkkranz
der Stadt Witten, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und des
Freundeskreises der Israelfahrer ist auch Titel einer
Ausstellung des Stadtarchivs Witten. Durch diese Ausstellung,
die das Kulturforum an das Ruhr-Gymnasium entliehen hat, werden
um 16 Uhr und um 19 Uhr Schülerinnen und Schüler des Ruhr- und
Schiller-Gymnasiums führen.

Austellung im Ruhr-Gymnasium: Wittener Juden im KZ
Sachsenhausen -Lebensskizzen, Dokumente und Erinnerungen
Die Ausstellung wurde ursprünglich als stadtgeschichtliche
Ergänzung zu der Wanderausstellung der Stiftung
Brandenburgische Gedenkstätten/Gedenkstätte und Museum
Sachenhausen "Jüdische Häftlinge im KZ Sachsenhausen 1936-1945"
konzipiert. Beide Ausstellungen hatte das Stadtarchiv Witten
mit Kooperationspartnern im November 2007 im Märkischen Museum
unter großem Besucherecho vier Wochen präsentiert.

Die Ausstellungstafeln mit 18 Lebensskizzen von Wittener Juden,
die unter NS-Verfolgung in das Konzentrationslager
Sachsenhausen verschleppt wurden, hat das Stadtarchiv Witten
nun für ein Schulprojekt an das Ruhr-Gymnasium entliehen. Am 9.
November werden Schüler und Schülerinnen um 16 Uhr und um 19
Uhr im Anschluss an die Mahnwache im Ruhr-Gymnasium durch die
Ausstellung führen.

Im Vorfeld dieser Führungen erprobte das Stadtarchiv eine
besondere Methode der Vermittlung von Stadtgeschichte: "JuleiJu
- Jugendliche leiten Jugendliche" ist eine Projektidee des
Stadtarchivs, die zum zweiten Mal aufgegriffen wird. Schüler
der Oberstufe des Schiller- und Ruhr-Gymnasiums hatten die
Gelegenheit, die Ausstellung "Wittener Juden im KZ
Sachsenhausen" aus Ihrer persönlichen Sicht zu bewerten und ihr
im Stadtarchiv erworbenes Wissen in Anknüpfung an ihre
Lebenswelten selbstständig zu einer Präsentation zu entwickeln.
"Was interessiert Jugendliche heute im Umgang mit Geschichte
und Gedenken? Welche Themen sind für sie heute aktuell?" sind
leitende Fragestellungen dieser Vermittlungsmethode", erklärt
Dr. Martina Kliner-Fruck. Für die am Mittwoch geplanten
Führungen werden die Jugendlichen zum Beispiel auch durch einen
Schnellkurs "Stimmbildung" gestärkt.

Projekttag im Ruhrgymnasium
Das Ruhrgymnasium veranstaltet wieder zahlreiche Projekte
anlässlich des Gedenkens an die Reichspogromnacht. Auf dem
Programm stehen Fahrten zu den Synagogen in Essen und Bochum,
Film- und Theaterprojekte. Ein Höhepunkt des Schulprojekttags
ist der Besuch der Zeitzeugin Hannelore Göttling-Jakoby aus
Hamburg. Sie möchte durch ihre Erinnerungen an die Verfolgung
durch die Nazis und das Überleben im Versteck Schülerinnen und
Schülern eindrücklich vermitteln, dass das Geschehene nie
wirklich vergangen sein kann, sondern durch das unbegreiflich
Schreckliche in die Gegenwart hinein wirkt.

Einführend in diese schulinterne Veranstaltung läuft der
15-minütige Film von Georg Wieghaus und Hanno Brühl "Wie
Hannelore überlebt hat". Dieser Beitrag wurde für das WDR
Fernsehen "planetschule" als Folge 4 der Sendereihe "Oft bin
ich bang: Kindheit unter Hitler" konzipiert. Im Anschluss daran
wird Hannelore Göttling-Jakoby auf Fragen der Schülerinnen und
Schüler eingehen. Sie erlebte den 9. November 1938 in
Hennef/Sieg. Dort wurde ihr Vater am 10. November verhaftet.
Fünf Tage später verschleppten ihn die Nazis in das
Konzentrationslager Dachau.

Diese Veranstaltung wird gefördert durch die
Deutsch-Israelische Gesellschaft Witten, das
Stadtarchiv/Kulturforum Witten, den Förderverein des
Ruhr-Gymnasiums und den WDR, Studio Dortmund, Redaktion Bildung.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 7 10:14:47 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Nov 2011 10:14:47 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Neapolitanische Krippe, Muenster,
18.11.2011-08.01.2012
Message-ID: 4EB7AF97020000D600004159@cl2x-sd2-vs>

Von: "Regine Schiel"
Datum: 04.11.2011, 19:00


AUSSTELLUNG

Zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit präsentiert das
Stadtmuseum Münster auch in diesem Jahr die neapolitanische
Krippe mit ihren über 250 Jahre alten Figuren in ihren
originalen handgefertigten Gewändern aus der 2. Hälfte des 18.
Jahrhunderts. Die Krippe war früher in der Weihnachtszeit in
der Clemenskirche in Münster zu sehen. Sie besteht aus 17
Holzfiguren mit Terrakotta-Köpfen, die in drei parallelen
Szenen auf der Krippenbühne angeordnet werden können. Immer
wieder lassen sich neue Details entdecken. Die Geburt Christi
ist eingebettet in lebhaftes neapolitanisches Treiben: Musiker,
Schänke und Marktstände verbreiten südländisches Flair. Ergänzt
wird die stimmungsvolle Präsentation durch eine Besonderheit:
Eine Johanneswiege aus dem Jahr 1630, die einst im Amenhaus
Elisabeth zur Aa in Münster stand.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Neapolitanische Krippe
Datum: 18.11.2011 - 08.01.2012
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 0251-4924503
Fax: 0251-492-7726
E-Mail: museum at stadt-muenster.de
URL: www.stadtmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 7 10:29:40 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Nov 2011 10:29:40 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAUS=5D_Kloster_Dalheim_zeigt_Druck_antiker_S?=
=?utf-8?q?tra=C3=9Fenkarte=2C_Lichtenau=2C_08=2E11=2E2011?=
Message-ID: 4EB7B314020000D60000415F@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.11.2011, 15:24


AUSSTELLUNG

Rom von der Rolle
Kloster Dalheim zeigt Druck antiker Straßenkarte

Sie ist knapp sieben Meter lang und nur 34 Zentimeter breit,
und doch zeigt sie das gesamte römische Reich: Eine antike
Straßenkarte steht am Dienstag, 8. November, im Mittelpunkt des
Werkstattgesprächs "Dalheimer Kunst-Stück" im ehemaligen
Kloster Dalheim (Kreis Paderborn), dem LWL-Landesmuseum für
Klosterkultur. Die Dalheimer Sonderausstellung "Macht des
Wortes. Benediktinisches Mönchtum im Spiegel Europas" zeigt
einen rund 300 Jahre alten Nachdruck der nach Konrad Peutinger,
einem ihrer Besitzer, benannten "Tabula Peutingeriana".

Die Karte verzeichnet 555 Ortsangaben und 3.500 weitere
geografische Besonderheiten des römischen Reichs, viele bis
heute bekannt. Das Original der Karte stammt aus der
Spätantike. Sie war ursprünglich aus zwölf Pergamentblättern
zusammengeklebt und wurde zur Aufbewahrung aufgerollt. Im 12.
Jahrhundert wurde sie vermutlich in der berühmten Schreibstube
des Benediktinerklosters auf der Bodenseeinsel Reichenau
kopiert. Das Original ging verloren.

Was blieb, war die Kopie. "Das Abschreiben antiker Texte und
das Bewahren antiken Wissens wurde von jeher in
Klosterbibliotheken betrieben", erläutert Projektleiterin der
Sonderausstellung Dr. Helga Fabritius. "Es muss eine enorme
Herausforderung gewesen sein, eine Karte diesen Ausmaßes in der
damaligen Zeit zu kopieren."

Die ungewöhnlichen Dimensionen der Karte ziehen den Betrachter
sofort in ihren Bann. Wie aber kann diese Karte mit der
geografischen Realität in Einklang gebracht werden? Und wozu
wurde sie verwendet? Gemeinsam mit Fabritius begeben sich die
Teilnehmer des monatlichen Werkstattgesprächs im
LWL-Landesmuseum, auf eine Reise durch das Römische Reich und
erkunden anhand historischer Kartographie auch die eigenen
modernen Sehgewohnheiten.

Treffpunkt ist um 16.30 Uhr in der Dalheimer Klosterschule im
Ehrenhof.

Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten.


INFO

Stiftung Kloster Dalheim
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau
Tel.: 05292 . 9319-0
Fax: 05292 . 9319-119
Schreibtelefon (für Gehörlose): 0251 . 591-4799
E-Mail: kloster-dalheim at lwl.org
URL: http://www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 7 10:46:11 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Nov 2011 10:46:11 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Spuren in Riga", Bocholt, bis 15.12.2011
Message-ID: 4EB7B6F3020000D60000416A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bocholt"
Datum: 03.11.2011, 14:10


AUSSTELLUNG

"Spuren in Riga"
Ausstellung ist noch bis zum 15. Dezember 2011 zu sehen

"Spuren in Riga" ist eine Fotoausstellung überschrieben, die
noch bis Mitte Dezember im Medienzentrum zu sehen ist. Sie
verbindet Fotos, die Schüler der Hohe-Giethorst-Schule 2010 in
der Gedenkstätte Riga-Biekerniki gemacht haben mit einer
Ausstellung von Pax Christi Münster in den Vernichtungslagern
um Riga.

Dort wurden über 30.000 Juden aus Deutschland, Österreich, der
Slowakei und Tschechien ermordet. Der Volksbund deutscher
Kriegsgräberfürsorge hat die Gedenkstätte in Riga-Biekerniki
geschaffen. Anlass für die Ausstellung ist die Deportation von
25 Bocholterinnen und Bocholtern jüdischen Glaubens am 10.
Dezember 1941 nach Riga, nur zwei überlebten: Henny Hochheimer
und Meta Metzger konnten 1945 in das kriegszerstörte Bocholt
zurückkommen.

Der Volksbund, Bezirksverband Bocholt, hat den VHS-Arbeitskreis
Synagogenlandschaft gebeten, diese Ausstellung anlässlich der
70. Wiederkehr der Deportationen zu zeigen.

Während der Abschlussveranstaltung zur Ausstellung am 15.
Dezember 2011 werden neben den damaligen Schülern Marie
Nientimp, Mirco Essingholt, Darwin Buckermann sowie Marvin Raab
auch Klaus Held, Lehrer an der Hohe-Giethorst-Schule, sowie als
Vertreter des Volksbundes, Jochen Methling, über diese Reise
nach Riga berichten.

Daneben bietet der Arbeitskreis, der für Bocholt die Aufgaben
des Riga-Komitees wahrnimmt, zwei Veranstaltungen an, mit denen
an das Unrecht der Deportation vor siebzig Jahren erinnert
wird: Nach der Kranzniederlegung an der Synagogengedenkstätte
am 9. November um 19.30 Uhr werden Hermann Oechtering und Josef
Niebur um 20 Uhr im Pfarrheim St. Georg, St. Georg-Platz 1,
Bocholt unter dem Titel "In der Nacht vom 9. November 1938
wurde uns die Wohnung kaputt geschlagen" über die Bocholter
Familie Hochheimer berichten, die am 10. Dezember 1941 nach
Riga deportiert wurde.

Mit "Verdeckte Spuren entdecken" ist ein Stadtgang zu Orten
dieser Deportationen in Bocholt überschrieben. Auf einem
geführten Gang durch Bocholt werden die Stolpersteine vor den
Häusern der Innenstadt aufgesucht, in denen BocholterInnen
jüdischen Glaubens ursprünglich wohnten. Treffpunkt für den
Stadtrundgang ist am Donnerstag, 17. November 2011, 16.30 Uhr
neben dem Gebäude der ehemaligen Clemens-Dülmer-Schule, Im
Bollwerk.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 7 10:51:43 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 07 Nov 2011 10:51:43 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Trauer um Dr. Siegfried Kessemeier
Message-ID: 4EB7B83F020000D600004170@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.11.2011, 15:36


AKTUELL

Trauer um Dr. Siegfried Kessemeier

Am 1. November ist überraschend Dr. Siegfried Kessemeier im
Alter von 80 Jahren verstorben. Kessemier war langjähriger
Leiter der Abteilung Landesgeschichte am LWL-Landesmuseum für
Kunst und Kulturgeschichte in Münster, Geschäftsführer und
Ehrenmitglied der Vereinigung Westfälischer Museen und vielfach
ausgezeichneter Dichter in Sauerländer Mundart.

Gebürtig aus Oeventrop im Sauerland aus einer ursprünglich
lippischen Glasmacherfamilie, studierte er in Münster und
München Publizistik, arbeitete früh als Journalist und wurde
Redakteur der Kulturzeitschrift "Westfalenspiegel". 1972 bis
1978 betreute er als Geschäftsführer der Vereinigung
westfälischer Museen die westfälischen Museen, wirkte als
Geburtshelfer namhafter Neugründungen, so des Schieferbergbau-
und Heimatmuseums der Stadt Schmallenberg, des Orgelmuseums in
Borgentreich und des Glockenmuseums in Gescher.

1978 wechselte er als Referent für Landesgeschichte an das
Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), wo er
sich in den 17 Jahren bis 1995 durch viele Ausstellungen wie
"Köln-Westfalen 1180-1980", "Westfalen in Landkarten" (1986),
"Köpfe der Revolution" (1989) und "Bischofsländer" (1993) einen
Namen machte. Sein besonderes Interesse galt Industriebildern,
der Geschichte von Minderheiten wie der Juden, sozialer und
politischer Bewegungen - und der Karikatur. Noch als Pensionär
kuratierte er 1999 die Gedächtnisausstellung zur Revolution
1848/49 in Westfalen und Lippe.

"Siegfried Kessemeier hat sich als Kurator um die
Landesgeschichte Westfalens über seine prägende und
grundlegende Arbeit am LWL-Landesmuseum für die ganze Region
verdient gemacht. Er hinterlässt tiefe Spuren", erklärte
Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold.

Neben seinen beruflichen Aufgaben widmete er sich intensiv dem
Schreiben in seiner klangvollen Sauerländer Mundart, die nach
eigenen Worten seine Identität und Heimat ausmachte. Arnhold:
"Er war ein herzlicher, humorvoller, dabei zupackender Mensch
von großer sozialer Sensibilität für die Schwachen in früheren
Zeiten und in unserer Gesellschaft."





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 8 11:02:17 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Nov 2011 11:02:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Filmvorfuehrung: Das alte Herten Teil I & II, Herten,
21.11.2011
Message-ID: 4EB90C39020000D6000041FD@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Herten"
Datum: 07.11.2011, 14:42


AKTUELL

Das alte Herten Teil I & II
Filmvorführung im Glashaus Herten

Wie wurde die kleine Landgemeinde zur Stadt? Und wie
entwickelte sich Herten in den 50er bis 80er Jahren? Die beiden
Filme "Das alte Herten Teil I & II" lassen die Geschichte
Hertens wieder lebendig werden. Dokumentarfilmer Viktor
Triffterer zeigt am Montag, 21. November, um 18 Uhr im Glashaus,
seine berühmte Geschichtsfilme. Gemeinsam mit dem Stadtarchiv
und dem städtischen Kulturbüro werden zum 75-Stadtjubiläum die
sehenswerten Aufnahmen gezeigt.

Der für sein kulturelles Wirken mit dem Bürgerpreis der Stadt
Herten ausgezeichnete Viktor Triffterer begeistert mit in
Vergessenheit geratenen Perspektiven aus Herten. Zu sehen sind
Impressionen aus der Innenstadt, den Ortsteilen und
selbstverständlich vom Schloss sowie den Hertener Zechen.
Sachkundig erläutert und kommentiert er die Bilder. In Teil II
dokumentiert er die Stadtwerdung, zeigt Aufnahmen vom Stadtfest
zur 50-Jahr-Feier, Szenen aus den 50er, 60er, 70er und 80er
Jahren, Bilder von der ersten Begehung und der Übergabe des
Schlossparks, Impressionen vom ersten Weinfest, und, und, und?

Viktor Triffterer, Mitinitiator der Hertener Filmtage in den
Jahren 2000, 2002 und 2004 ist kein Unbekannter in Herten. Seit
einem halben Jahrhundert verfolgt er das Stadtgeschehen
sozusagen als privater Hertener "Wochenschaumann". Zunächst per
Schmalfilmkamera auf Zelluloid, später mit digitaler Technik
hielt er unzählige Szenen aus seiner Heimatstadt fest.

So wird die Filmvorführung "Das alte Herten" manch
überraschende Aufnahme aus dem filmdokumentarischen Schaffen
von Viktor Triffterer zu Tage fördern. Ein Pflichtprogramm für
Menschen, die "ihre" Stadt kennenlernen möchten.

Der Erlös der Vorführung wird auf Wunsch von Viktor Triffterer
dem Förderverein Orangerie zur Verfügung gestellt.

Karten im Vorverkauf kosten 4 Euro und an der Abendkasse 5
Euro. Erhältlich sind Karten im Glashaus Herten und im
Stadtarchiv in den Kellerräumen des Gymnasiums.


INFO

Glashaus Herten
Hermannstr. 16
45699 Herten





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 8 11:14:13 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Nov 2011 11:14:13 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Dokumentation zum Jodocus-Hermann-Nuenning-Preis ist
jetzt erhaeltlich: Fruehmittelalterliche Siedlungen in Borken-Hovesath sind
Thema
Message-ID: 4EB90F05020000D600004207@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Borken"
Datum: 07.11.2011, 13:58


LITERATUR

Dokumentation zum Jodocus-Hermann-Nünning-Preis ist
jetzt erhältlich
Frühmittelalterliche Siedlungen in Borken-Hovesath sind Thema

Für seine Arbeit zu Ausgrabungen in Borken-Hovesath ist der
junge Archäologe Michael Schneider im vergangenen Jahr mit dem
Jodocus-Hermann-Nünning-Preis ausgezeichnet worden. Jetzt liegt
die Dokumentation der Preisverleihung vor.

Das Heft enthält die Laudatio von Professor Dr. Jan Bemmann von
der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn sowie die
Dankesworte von Michael Schneider, in denen er seine
Forschungsergebnisse kurz vorstellt. Daneben finden sich in der
Broschüre die Redebeiträge von Landrat Dr. Kai Zwicker und dem
Ersten Beigeordneten der Stadt Vreden, Bernd Kemper, zur
Preisverleihung. Das Vorwort hat Dr. Volker Tschuschke vom
Landeskundlichen Institut Westmünsterland verfasst.

Der Jodocus-Hermann-Nünning-Preis wird seit 1997 regelmäßig für
unveröffentlichte Arbeiten aus den Gebieten Geschichte,
Archäologie, Geographie, Volkskunde, Kunstgeschichte bzw.
Sprach- oder Literaturwissenschaft des Westmünsterlandes oder
für interdisziplinäre Studien aus diesen Bereichen verliehen.


INFO

Die Sparkassenstiftung für den Kreis Borken hat die
Veröffentlichung der Broschüre unterstützt. Das Heft ist gegen
eine Schutzgebühr in Höhe von 1,50 Euro im kreiseigenen
Hamaland-Museum in Vreden und in der Kulturabteilung des
Kreises Borken, Tel.: 02861/82-1350, erhältlich. Wer Interesse
hat, kann die Publikation zudem über den Buchhandel beziehen.
Die ISBN-Nummer lautet 3-937432-35-3.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 8 11:34:29 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Nov 2011 11:34:29 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Werkstattgespraech: Zum Verhaeltnis von GESCHLECHT
und RELIGION in der 'alten' Bundesrepublik (1948-1989), Muenster, 09.12.2011
Message-ID: 4EB913C5020000D600004216@cl2x-sd2-vs>

Von: "Julia Paulus"
Datum: 08.11.2011, 11:15


AKTUELL

Zum Verhältnis von GESCHLECHT und RELIGION in der 'alten'
Bundesrepublik (1948-1989)

Der Arbeitskreis historische Frauen- und Geschlechtergeschichte
NRW (AKHFG e.V.) in Kooperation mit dem LWL-Institut für
westfälische Regionalgeschichte lädt ein zu einem

WERKSTATTGESPRÄCH


Die Frage nach der Bedeutung von Religion für (säkular-)
demokratische Gesellschaften scheint aktueller denn je.
Exzellenzcluster, DFG-Projekte, zahlreiche Sammelbände und
Jahrgangzeitschriften widmen sich seit einigen Jahren diesem
Thema. Interdisziplinär und epochenübergreifend angelegt, wie
auch den neuesten kulturwissenschaftlichen Theorien
aufgeschlossen, finden sich Themen, die das Phänomen 'Religion'
nach jahrzehntelanger Abstinenz neu erkunden. Gerne werden
hierbei auch Anleihen bei dem - neuerdings so bezeichneten -
Intersektionalitätsansatz gemacht. Leider jedoch wird häufig
übersehen, dass neben 'Race' und 'Class' auch 'Gender' zu den
bedeutendsten Kategorien der historischen Analyse zählt. Nur
äußerst selten finden sich Beiträge oder Projekte, die sich
implizit oder gar explizit mit der Frage nach der Bedeutung von
Gender und Religion in Gesellschaften beschäftigen. Finden sich
hier noch Beispiele aus der frühen Neuzeit oder dem 19.
Jahrhundert, so fehlen Arbeiten zum 20. Jahrhundert fast
gänzlich, insbesondere wenn es um die Geschichte der
Bundesrepublik geht.

Um eine erste Übersicht über - dennoch - laufende Projekte zu
erhalten, die zu dieser Epoche (1949-1989) arbeiten, um
mögliche Verknüpfungen und einen (sicherlich) produktiven
Austausch einzuleiten, möchte ich Sie zu einem WORKSHOP
einladen.

Dazu bitte ich Sie jeweils einen kurzen Text von höchstens 15
Min. vorzubereiten, der - wenn möglich - u.a. zu folgenden
Fragen Stellung nehmen sollte:

Welche Antworten kann die Kategorie 'Gender' für eine
andere/neue Sicht auf das "Phänomen" Religion werfen? Was
verändert sich an Deutungen, wenn wir mit dieser Kategorie zu
den gesellschaftlichen Entwicklungen bzgl. der Konfessionen und
Religionen/religiösen Ausdruckformen der letzten 60 Jahre
forschen? Wie ist das Verhältnis von Geschlecht und Religion -
nach dem 'feminisiert-religiösen 19. Jahrhundert - in der 2.
Hälfte des 20. Jahrhunderts einzuordnen? Lassen sich
Veränderungen in den Geschlechterkonzepten der Religionen
feststellen? Auf welche Weise nutzen Religionen Bilder oder
Narrative von Geschlecht(lichkeit)? Gibt es so etwas wie einen
geschlechterkritischen Impuls, der sich über die Religionen in
die Gesellschaft verlagert? Inwiefern werden
Geschlechterdiskurse genutzt, um Einwände gegen
gesellschaftliche Entwicklungen in der Bundesrepublik zu
lancieren?


INFO

Anmeldung bis zum 01.12.2011 bei Dr. Julia Paulus
(j.paulus at lwl.org)

Zeit:
Freitag, den 09.12.2011, 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Ort:
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstrasse 33
48147 Münster
Tel.: 0251-591-5880





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 8 11:42:42 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Nov 2011 11:42:42 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Scheuermann,
Ulrich: Flurnamensammlung und Flurnamenforschung in Niedersachsen
Message-ID: 4EB915B2020000D60000421B@cl2x-sd2-vs>

Von: "Maik Lehmberg"
Datum: 08.11.2011, 10:36


LITERATUR

Aktuelle Veröffentlichung aus dem Bereich der Namenkunde bzw.
der Wissenschaftsgeschichte:

Scheuermann, Ulrich: Flurnamensammlung und Flurnamenforschung
in Niedersachsen. (Göttinger Forschungen zur Landesgeschichte
20). Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte 2011. [ISBN
978-3-89534-890-7. Pb. 21 × 15 cm. 504 S. 14 sw. Abb. 29,00 ?].

Nach umgangreichen und langwierigen Archivstudien gelang es
Ulrich Scheuermann, die auch von den politischen Ereignissen
des 20. Jahrhunderts nicht unbeeinflußt gebliebene Geschichte
der Flurnamenforschung - nicht nur in Niedersachsen - zu
ermitteln, aufzubereiten und darzustellen. Der Anhang liefert
durch entsprechende Listen und Verweise einen komfortablen
Zugriff auf einen unschätzbaren Fundus bereits vorhandener
Flurnamensammlungen. Dazu der Rückentext:

"Vor dem Hintergrund entsprechender Bemühungen in ganz
Deutschland beschreibt der Autor die flurnamenkundlichen
Aktivitäten in Niedersachsen und in Bremen und verdeutlicht,
unter welchen Bedingungen, nach welchen Konzepten und mit
welchen Ergebnissen dort Flurnamen gesammelt und ausgewertet
wurden. Dabei nimmt er auch den Einsatz von Wissenschaftlern,
von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie von
Heimatfreunden in den Blick.

Kritisch beschäftigt er sich mit der Ideologisierung der
Namenkunde nach 1933 und zeichnet die Geschichte der seit 1955
im späteren Institut für Historische Landesforschung der
Universität Göttingen archivierten zentralen Sammlung nach. Er
beleuchtet den Zusammenhang von Flurnamenforschung und
amtlicher Kartographie, würdigt die Aktivitäten engagierter
Laien auch nach 1945 und schließt mit der Anregung, angesichts
des für Niedersachsen zu konstatierenden Forschungsrückstands
eine Göttinger Flurnamenzentrale zu schaffen. Im Anhang bietet
der auf langjährigen Archivstudien basierende Band eine
umfangreiche Liste niedersächsischer Flurnamensammlungen."





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 8 11:52:56 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 08 Nov 2011 11:52:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Regions Revisited. Industrieregionen wieder
im Fokus, Bochum, 09.11.2011
Message-ID: 4EB91818020000D600004220@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 03.11.2011, 12:42
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Regions Revisited
Industrieregionen wieder im Fokus

Öffentlicher Abendvortrag mit Prof. Pat Hudson aus Cardiff im
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets

Die industrielle Entwicklung in Europa verlief nicht
gleichförmig. Regional differierten Umfang, Zeitpunkt und die
Bedeutung einzelner Wirtschaftszweige. Während einige Regionen
im Laufe der Industrialisierung schon früh eine führende Rolle
einnahmen, entwickelten sich andere dagegen verzögert oder
weniger expansiv. So entstanden europaweit unterschiedlich
strukturierte Industrieräume, deren Denkmäler heute noch
erkennen lassen, welche bedeutende Rolle einst die Industrie
spielte und welche strukturellen Veränderungen die
Entwicklungen der vergangenen Jahrhunderte mit sich brachten.

Mit dem öffentlichen Abendvortrag "Regions Revisted" wird Pat
Hudson, emeritierte Professorin an der Universität Cardiff, am
9. November 2011 in die dreitägige Konferenz
"Industrialisierung in europäischen Regionen" im Haus der
Geschichte des Ruhrgebiets einführen. Neben einem Überblick
über die regionale Betrachtung der Industrialisierung wird
Hudson auch Konzepte, Ansätze und Methoden der letzten
Jahrzehnte zur Erforschung industrieller Regionen vorstellen
und dabei kritisch beleuchten. Die Wissenschaftlerin gilt als
international beachtete Expertin der
Industrialisierungsgeschichte. Sie war eine der ersten, die
sich der empirischen Betrachtung von Regionen zugewandt hatte.

Konferenz und Vortrag werden gemeinsam vom Lehrstuhl für
Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte und dem Institut für
soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum ausgerichtet und
von der Research School der RUB und der Fritz Thyssen Stiftung
gefördert. Ergänzend zur theoretischen Rolle untersucht die
internationale Konferenz die regionale Bedeutung und das
industriekulturelle Erbe der industriellen Revolution an
ausgewählten Beispielen.


INFO

TERMIN
Mittwoch, 9. November 2011, 19.30 Uhr
im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstraße 17-19
44789 Bochum

Zur Person
Pat Hudson hat sich insbesondere zur Wirtschaftsgeschichte der
Industriellen Revolution in Großbritannien sowie zur Geschichte
der Textilindustrie und Proto-Industrialisierung in
Großbritannien einen Namen gemacht. Ebenso beschäftigte sie
sich mit der Anwendung ökonomischer Theorie und quantitativer
Forschungsmethoden in der Geschichtswissenschaft. Ihre
wirtschaftshistorischen Arbeitenverbinden wirtschaftliche,
soziale und kulturelle Aspekte miteinander.

Kontakt:
Kathrin Oerters M.A.
Wiss. Mitarbeiterin des ISB im Haus der Geschichte des
Ruhrgebiets
Tel.: +49/234 /32-24686,
E-Mail: kathrin.oerters at rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 10 10:41:29 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Nov 2011 10:41:29 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Meine Familie in der NS-Zeit.
Personengeschichtliche Quellen zum Dritten Reich, Muenster, 14.11.2011
Message-ID: 4EBBAA59020000D6000042A5@cl2x-sd2-vs>

Von: Hennigs, Annette annette.hennigs at lav.nrw.de
Datum: 09.11.2011, 13:46


AKTUELL

Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
Genealogie im Landesarchiv:
Meine Familie in der NS-Zeit. Personengeschichtliche Quellen
zum Dritten Reich

Immer mehr Menschen interessieren sich für das, was ihre
Vorfahren und Verwandten in der Zeit des Nationalsozialismus
gemacht oder erlebt haben, ob sie beispielsweise durch
Mitgliedschaften und Funktionen in der Partei und anderen
Organisationen Mitverantwortung trugen. Ebenso geht es um
Biographien von Opfern des Systems und häufig stehen auch in
der Familie überlieferte Erzählungen auf dem Prüfstand. Der
privaten Forschung stehen für solche Fragen zahlreiche Quellen
zur Verfügung, deren Auswertungsmöglichkeiten und -grenzen im
Rahmen dieser Veranstaltung vorgestellt werden. Zugleich wendet
sich das Angebot auch an Studierende, Heimatforscher und andere,
die personenbezogene Informationen zum Dritten Reich suchen.


Vortrag und Führung von
Dr. Annette Hennigs, Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
Dr. Jens Heckl, Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen

Zeit und Ort: 14. November, 19 Uhr
im Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, Bohlweg 2, 48147 Münster


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortragsveranstaltung
Datum: 14.11.2011
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
Bohlweg 2
48147 Münster
Tel.: 0251 / 4885-0
Fax: 0251 / 4885-100
E-Mail: westfalen at lav.nrw.de
URL:
http://www.archive.nrw.de/LandesarchivNRW/abteilungWestfalen/index.html


Kontakt:
Dr. Annette Hennigs
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen
Bohlweg 2
48147 Münster
Tel.: 0251 / 4885-0
Fax: 0251 / 4885-100
E-Mail: westfalen at lav.nrw.de
URL:
http://www.archive.nrw.de/LandesarchivNRW/abteilungWestfalen/index.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 10 11:22:00 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Nov 2011 11:22:00 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/38
Message-ID: 4EBBB3D8020000D6000042BA@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 08.11.2011, 09:42


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-38 für den Zeitraum vom 29.10.2011 bis

zum 04.11.2011 mit insgesamt 15 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-38&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 10 11:27:22 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Nov 2011 11:27:22 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg,
Dortmund, 18.03.-30.09.2012
Message-ID: 4EBBB51A020000D6000042BF@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.11.2011, 09:02


AUSSTELLUNG

Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg
Internationale Wanderausstellung macht Station in Dortmund

Im Zweiten Weltkrieg wurden in Deutschland auf nahezu jeder
Baustelle und jedem Bauernhof, in jedem Industriebetrieb und
auch in Privathaushalten Zwangsarbeiter ausgebeutet. Dort wie
in den besetzten Gebieten mussten insgesamt über 20 Millionen
Männer, Frauen und Kinder aus ganz Europa als Fremdarbeiter,
Kriegsgefangene oder KZ-Häftlinge Zwangsarbeit leisten. Die
Ausstellung "Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter
und der Krieg" erzählt erstmals die gesamte Geschichte dieses
Verbrechens und seiner Folgen nach 1945.

Die internationale Wanderausstellung der Stiftung Gedenkstätten
Buchenwald und Mittelbau-Dora kommt nach der Eröffnung im
Jüdischen Museum in Berlin und einer Präsentation in Moskau im
nächsten Frühjahr nach Dortmund. Es ist zugleich die letzte
deutsche Station, bevor die Schau weiter ins Ausland wandert.
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die Stadt
Dortmund präsentieren "Zwangsarbeit" ab 18. März 2012 im
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern - im Zweiten Weltkrieg selbst
ein Ort, an dem Zwangsarbeiter eingesetzt wurden. "Wir sind
sehr stolz, dass wir diese hochrangige Ausstellung nach
Dortmund holen konnten", erklärt LWL-Museumsleiterin Dr. Ulrike
Gilhaus.

Die präsentierten Exponate und Fotografien ermöglichen es, das
rassistisch definierte Verhältnis zwischen Deutschen und
Zwangsarbeitern auszuloten - mit allen Handlungsspielräumen,
die sich den Menschen boten. Und sie zeigen, dass die
Zwangsarbeit von Beginn an Teil der rassistischen
Gesellschaftsordnung des NS-Staates war: Die propagierte
"Volksgemeinschaft" und die Zwangsarbeit der Ausgeschlossenen -
beides gehörte zusammen.

Über 60 repräsentative Fallgeschichten bilden den Kern der
Ausstellung. Wie die gezeigten Dokumente und Fotos sind sie das
Ergebnis akribischer Recherchen in Archiven in Europa, den USA
und Israel. Thematisch reichen diese Fallgeschichten von der
entwürdigenden Arbeit politisch Verfolgter in Chemnitz bis hin
zur mörderischen Sklavenarbeit von Juden in der besetzten
Sowjetunion und dem Zwangsarbeiteralltag auf einem Bauernhof in
Österreich. Die chronologisch gegliederte Ausstellung stellt
viele Bezüge zu Städten und Branchen Westfalens und des
Ruhrge-bietes her und verweist auch auf konkrete Beispiele der
Zwangsarbeit im Großraum Dortmund. Vorträge, Exkursionen und
andere Veranstaltungen vertiefen das Thema.


INFO

Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg.
Sonderausstellung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und
Mittelbau-Dora, initiiert und gefördert von der Stiftung Erinnerung,
Verantwortung, Zukunft (EVZ)
18. März bis 30. September 2012
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5, 44388 Dortmund
URL: http://www.ausstellung-zwangsarbeit.org
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 10 10:58:07 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 10 Nov 2011 10:58:07 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Kulturhistorisches Zentrum Westmuensterland erreicht
naechste Stufe im Bewerbungsverfahren der Regionale 2016
Message-ID: 4EBBAE3F020000D6000042AA@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Borken"
Datum: 09.11.2011, 16:54


AKTUELL

Kulturhistorisches Zentrum Westmünsterland erreicht nächste
Stufe im Bewerbungsverfahren der Regionale 2016
Kreis Borken freut sich über Votum des Lenkungsausschusses

Am Dienstag (8.11.) hat der Lenkungsausschuss der
Regionale 2016 die Projektidee "Kulturhistorisches Zentrum
Westmünsterland" in die Qualifizierungsstufe "B" aufgenommen.
"Darüber freuen wir uns sehr", erklärt Landrat Dr. Kai Zwicker.
"Jetzt gilt es, das Konzept in Absprache mit der Stadt Vreden
und der Regionale 2016-Agentur weiterzuentwickeln und die
Fördermöglichkeiten zu prüfen."

Mit der Zusammenführung von Hamaland-Museum, Landeskundlichem
Institut Westmünsterland sowie den Endarchiven des Kreises
Borken und der Stadt Vreden unter einem Dach in Vreden soll ein
umfangreiches "Historisches Gedächtnis" der Region entstehen.
Ausgehend von dem Kulturhistorischen Zentrum soll ein Netzwerk
wachsen, das die - ofmals ehrenamtlich geführten -
Kultureinrichtungen der Region als Ganzes sichtbar und
erfahrbar macht. Dafür werden neue Ansätze der Bildungsarbeit
entwickelt. Aktuell läuft bereits die Qualifzierung erster
Museen und Archive zu außerschulichen Lernorten.

In der kommenden Woche treffen sich Vertreter von Stadt Vreden
und Kreis Borken mit der Geschäftsführerin der Regionale
2016-Agentur, Uta Schneider, um die weiteren Projektschritte
abzusprechen. Der Borkener Kreistag wird sich im Rahmen der
Haushaltsberatungen intensiv mit der Projektidee befassen.







From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 11 11:41:05 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 11 Nov 2011 11:41:05 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Verwirrungen um den 11. November: Die einen feiern
Sankt Martin, die anderen gedenken am Martinitag Martin Luthers
Message-ID: 4EBD09D1020000D60000430C@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.11.2011, 14:11


AKTUELL

Verwirrungen um den 11. November
Die einen feiern Sankt Martin, die anderen gedenken am
Martinitag Martin Luthers

In diesen Tagen ziehen wieder viele Kinder mit ihren Laternen
durch die Straßen. Diese Sankt Martin-Umzüge rund um den 11.
November gehen auf den Todestag des heiligen Martin von Tours
(? 397) zurück. Laut Überlieferung soll er als Soldat mit einem
Bettler seinen Mantel geteilt haben und erlangte daher seine
Bekanntheit. "Dieser Akt der Nächstenliebe steht bis heute im
Mittelpunkt des Sankt Martin-Gedenkens und ist auch dafür
verantwortlich, dass der Gedenktag nicht in Vergessenheit
geraten ist, auch wenn er erst im 19. und 20. Jahrhundert
wiederbelebt wurde", erklärt Christiane Cantauw,
Geschäftsführerin der Volkskundlichen Kommission für Westfalen
beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). In einigen
protestantischen Gegenden feiert man zur gleichen Zeit den
Martinitag, an dem man Martin Luthers gedenkt.

Begangen wird der Martinstag in vielen Gebieten mit Umzügen,
meist in Form von Laternen- oder Lichterumzügen. Dabei werden
traditionell Martinslieder gesungen. Moderne Lieder, wie etwa
"Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne" oder "Ich habe eine
Laterne", sind von und für Kindergärten und Schulen konzipiert
und somit keine Martinslieder im eigentlichen Sinn. Anders
verhält es sich bei dem Lied "Sünte Martins Vöggelken", das um
1970 in Bocholt (Kreis Borken) aufgezeichnet wurde. Es hat
einen niederdeutschen Text, der bereits nachweislich Mitte des
16. Jahrhunderts gesungen wurde. Diese Musikbeispiele sind nur
ein kleiner Ausschnitt der vielen Lieder, die zum Repertoire an
Sankt Martin gehören. Die ursprünglichen Martinslieder, deren
erste Belege sich im 14. Jahrhundert finden lassen, beschreiben
den Akt der Mantelteilung oder lassen Martin hochleben.

Die heutigen Laternenumzüge enden mancherorts am Martinsfeuer,
andernorts auf einer Festwiese, im Park, an einer Kirche oder
an Schulen und Kindergärten. "Das Martinsfeuer ist ein
reinigendes Feuer, das den Feldern Segen bringen soll", so
Cantauw. Nicht fehlen darf beim Martinsumzug eine szenische
Darstellung der Mantelteilung. Meist reitet ein als Sankt
Martin verkleideter Darsteller auf einem Schimmel an der Spitze
des Festzugs.

"Allerdings war der 11. November nicht nur aufgrund von Sankt
Martin ein wichtiger Tag. Er markierte eine Zäsur im
bäuerlichen Arbeitsjahr, Jahreslöhne für Knechte und Mägde
wurden ausgezahlt, Pachtgebühren wurden fällig und Zinsen
eingetrieben. Das Ende des Wirtschaftsjahres an diesem Datum
war gleichzeitig auch Beginn der sechswöchigen Advents- und
Fastenzeit", erläutert die Volkskundlerin.

Hintergrund zum Martinsbrauch
Der heilige Martin wurde 316 oder 317 als Sohn eines Offiziers
geboren und nach damaliger Sitte ebenfalls Soldat wie sein
Vater. Martin von Tours zeigte aber auch früh Interesse an der
religiösen Lehre. Nach der Mantelteilung wurde er auf Begehren
des Volkes zum Bischof von Tours ernannt. Martin starb am 8.
November 397 und wurde am 11. November in Tours beigesetzt.

Ursprünglich war der Sankt Martinsumzug ein sogenannter
Heischebrauch. Dabei zogen Kinder singend von Hof zu Hof und
forderten Gaben, meist in Form von Lebensmitteln ein. Dieser
Brauch ist heute zu Sankt Martin größtenteils verschwunden, war
aber bis in die 1960er Jahre durchaus lebendig.

In einem Bericht aus dem Archiv der Volkskundlichen Kommission,
der die Zeit um 1900 beschreibt, heißt es: "Im November am
Martinstag, gingen die Kinder in der Dämmerung mit Beutel und
Tasche bewaffnet, von Haus zu Haus, zum Martinssingen aus. Es
gab dann Äpfel, Nüsse und auch Backobst, wo jeder gerade mit
eingedeckt war. Später wenn diese Sachen fehlten, gab es auch
wohl Würfelzucker oder Bonbons."

Was hat Martin Luther mit Sankt Martin zu tun? Martin Luther
wurde am 10.11.1483 in Eisleben geboren. Er studierte Jura,
entschied sich aber im Alter von 22 Jahren dem
Augustinerkloster in Erfurt beizutreten. Ab 1512 war er
Theologieprofessor an der Universität Wittenberg. Luther ist
heute vor allem für seine 95 Thesen bekannt, die er der Legende
nach am 31.10.1517 an die Tür der Wittenberger Schlosskirche
schlug. Er protestierte damit gegen den Ablasshandel und
forderte eine Reformation der Kirche. Seine Thesen verbreiteten
sich in ganz Deutschland und leiteten die Spaltung der Kirche
ein. Aus dieser Reformation, die alljährlich am 31.10. mit dem
Reformationstag begangen wird (gesetzlicher Feiertag in
Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt
und Thüringen), entstand die Evangelische Kirche. Luther starb
am 18.02.1546 in seiner Geburtsstadt Eisleben. Da in der Nacht
vom 31. Oktober zum 1. November heutzutage Halloween, ebenfalls
ein Heischebrauch, vielerorts gefeiert wird, wird der
Reformationstag nur noch als gesetzlicher Feiertag begangen.

Allerdings wurde Martin Luthers vornehmlich in protestantischen
Familien und Orten an seinem Geburtstag, dem 10. November, oder
an seinem Tauftag, dem 11. November, gedacht. Dies zeigt sich
an einem Bericht aus dem Kreis Minden-Lübbecke: "Am 10.
November am Geburtstag von Dr. Martin Luther ziehen die Schüler
in größeren und kleineren Gruppen von Haus zu Haus und singen
ihre Lieder. Früher erhielten wir Äpfel und Birnen als Gaben.
Heutzutage nehmen sich die Kinder gerne Süßigkeiten."

Dieser Tag hat sich in einigen protestantischen Orten unter der
Bezeichnung "Martinitag", zu dem auch das "Martinisingen"
gehört, bis heute erhalten. "Es lässt sich allerdings nicht
verallgemeinernd sagen, dass in katholischen Gebieten nur Sankt
Martin und in protestantischen Gebieten nur Martinitag begangen
wird", so Cantauw. Die Ähnlichkeit in der Auslegung der Bräuche
kann demnach zu einiger Verwirrung führen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 11 11:45:24 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 11 Nov 2011 11:45:24 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Leonardo da Vinci - Bewegende Erfindungen,
Hattingen /Witten, 13.11.2011-31.05.2012
Message-ID: 4EBD0AD4020000D600004311@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 09.11.2011, 14:39


AUSSTELLUNG

Bewegende Erfindungen im LWL-Industriemuseum
Leonardo da Vinci: Doppelausstellung lockt mit Modellen zum
Ausprobieren

Fliegen, fahren, heben, tauchen - alles ist in Bewegung, wenn
es um die genialen Maschinen und Apparaturen Leonardo da Vincis
geht. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt
Besucher seines Industriemuseums dazu ein, sich auf die Spuren
des Florentiner Erfinders zu begeben. "Leonardo da Vinci -
Bewegende Erfindungen" heißt die Sonderausstellung, die am
Sonntag, 13. November, um 11 Uhr in der Wittener Zeche
Nachtigall eröffnet wird. Funktionstüchtige Maschinen und
ungewöhnliche Erfindungen vom Spiegelschleifer bis zum
Trommelautomaten locken zum Anfassen und Ausprobieren. Die
Präsentation ist als Doppelausstellung konzipiert und bis zum
31. Mai 2012 an den beiden Standorten des LWL-Industriemuseums
im Ruhrtal, der Zeche Nachtigall und der Henrichshütte
Hattingen (Eröffnung 20.11.), zu sehen.

Entstanden sind die funktionstüchtigen Modelle an der
Fachhochschule (FH) Bielefeld. Seit dem Wintersemester 2004/5
hat Leonardo da Vinci im Studiengang Produktentwicklung der FH
seinen festen Platz. In Projektarbeiten begeben sich Studenten
seither regelmäßig auf die Spuren des Meisters und entwickeln
funktionsfähige Maschinen und Modelle nach seinem Vorbild.
Grundlage sind die Skizzen und Aufzeichnungen Leonardos, in
dessen Zeit und Lebenswelt sich die Studenten erst einmal
hineindenken müssen. "In diesem Studiengang ist besonders die
Fähigkeit gefordert, bei der Entwicklung neuer Produkte
Flexibilität und Phantasie zu zeigen. Leonardos Maxime 'Es gibt
immer eine andere Möglichkeit? passt hervorragend dazu und
motiviert zur Nachahmung", beschreibt Projektleiter Prof. Dr.
Horst Langer seine Idee, das Genie der Renaissance ins
Studienprogramm aufzunehmen.

Schwerpunkte Witten und Hattingen
Inzwischen sind in den Bielefelder Werkstätten über 80 geniale
Apparate entstanden, die jetzt in der Zeche Nachtigall und der
Henrichshütte Hattingen zu sehen sind. In Witten wird gezeigt,
wie vielseitig der Künstler und Ingenieur da Vinci war. Von
phantastischen Flugapparaten wie der Luftschraube, über Hub-
und Fördermaschinen bis zu kuriosen Musikinstrumenten und
genialer Theatertechnik reichen seine Erfindungen. Auch
Arbeitsschutz war schon ein wichtiges Thema, wie man einigen
Maschinen ansieht.

Die Henrichshütte Hattingen, wo die Schau eine Woche später
ihre Türen öffnet, zeigt Modelle von der Kriegstechnik über den
Brückenbau bis zu Maschinenelementen.

Umfangreiches Begleitprogramm
"Im Begleitprogramm zur Ausstellung begeben wir uns auf die
Spuren Leonardos und schauen, wo seine Ideen bis heute
weiterleben", kündigt Michael Peters, Museumsleiter der Zeche
Nachtigall, an. So wird es einen Abend zur Entwicklung der
Theatertechnik von der Renaissance bis heute geben und einen
ganzen Tag, der sich der Fliegerei widmet. Ein besonderes
Highlight erwartet die Besucher beim "Gesprächskonzert" mit
Instrumenten und Musik der Renaissance im Mai. Es gibt
unterhaltsame Reisen in die Zeit Leonardo da Vincis bei
Erlebnisführungen mit Wein und italienischen Leckereien, die
einmal im Monat in Witten oder Hattingen starten. Kinder können
in der "Leowerkstatt" selber zu Erfindern werden. Beim ersten
Termin am 13. Dezember probieren Jungen und Mädchen mit
Naturfarben Leonardos Druckerpresse aus. Beginn 15 Uhr,
Anmeldung unter Tel. 02302 93664-0

Für Gruppen und Schulklassen bietet das LWL-Industriemuseum
Führungen durch die Ausstellung und praktische
Leonardo-Workshops an. Wer nicht genug bekommt von den
"Bewegenden Erfindungen", kann mit dem Leo-Kombiticket beide
Ausstellungsorte in Witten und Hattingen besuchen. Kosten:
Erwachsene. 5 Euro, Kinder 2 Euro, Familienkarte 13 Euro.


INFO

Alle Termine und Infos unter
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de

Tipp
Am Eröffnungstag (13.11.) startet im LWL-Industriemuseum Zeche
Nachtigall um 14.30 Uhr eine Expertenführung mit Projektleiter
Prof. Dr. Langer von der FH-Bielefeld. Teilnahme und Eintritt
sind frei.

Leonardo da Vinci - Bewegende Erfindungen

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
13.11.2011 - 31.5.2012
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr

LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
20.11.2011 - 31.5.2012
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr, Fr bis 21.30 Uhr

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel. 02324 9247-140
henrichshuette at lwl.org

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Tel. 02302 93664-0
zeche-nachtigall at lwl.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 11 13:02:20 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 11 Nov 2011 13:02:20 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 11.11.2011
Message-ID: 4EBD1CDC020000D600004357@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 11.11.2011, 13:22


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 11.11.2011

-----------------------------------------------------------------------------

Westfalen,
NRW, Deutschland, Dortmund: Freizeit, Kultur und Medien,
Panorama, Politik, Soziales, Stadtentwicklung, Tourismus,
Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung / 11.11.2011 12:00

Charta zur Zukunft der Industriekultur verabschiedet

Westfalen (wh). Erhalten statt Abreißen: Die Industriedenkmäler
Nordrhein-Westfalens sollen in Zukunft noch stärker als
Impulsgeber für die Stadtentwicklung gefördert werden. Darauf
verständigten sich jetzt Vertreter der vom Land berufenen
"Arbeitsgruppe Industriekultur NRW" bei der Konferenz
"Industriekultur 2020" im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in
Dortmund. In einer Charta formulierten sie Empfehlungen und
Selbstverpflichtungen mit dem Ziel, "die internationale
führende Position der Industriekultur in Nordrhein-Westfalen
auch zukünftig zu halten und weiter auszubauen". Konkret geht
es neben dem Erhalt des industriellen Erbes unter anderem darum,
den Industrietourismus zu fördern, ehrenamtliches Engagement
zu stärken und die Industriekultur stärker im Lehrplan von
Schulen zu verankern. Zudem ist geplant, eine Dachmarke
"Industriekultur NRW" zu entwickeln, um die Wahrnehmung des
Themas in Gesellschaft und Politik zu verbessern. In Westfalen
bilden die acht Industriemuseen des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe zentrale Orte der Industriegeschichte.
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch betonte auf der Tagung: "Es
gilt, junge und ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen,
aber auch Migranten, die unsere Industriegesellschaft mit
aufgebaut haben, stärker in die Arbeit einzubeziehen. Gerade
die authentischen Orte vergangener Arbeit bieten hier ein
großes Potential."

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?urlID=25804

Pressekontakt: Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Tel:
0251/591235; Stefan Grönebaum, Pressestelle
Landeswirtschaftsministerium, Tel: 0211/38431015; Birgit
Ströter, LVR-Pressestelle, Tel: 0221/8097711; Jens Hapke,
RVR-Pressestelle, Tel: 0201/2069495; Dagmar Papajewski,
Pressestelle Stadt Dortmund, Tel: 0231/5024356

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
Warendorf: Freizeit, Kultur und Medien, Wissenschaft und
Bildung / 11.11.2011 11:00

Religio-Museum erforscht westfälische Krippenbaukunst

Telgte (wh). Die Krippe ist eines der wichtigsten Symbole der
Weihnacht und fest in der christlichen Tradition verwurzelt.
Die 71. Telgter Krippenausstellung "Ein Stern geht auf" blickt
vom 12. November bis zum 28. Januar auf die aktuelle
westfälische Krippenbaukunst. Der Titel der Ausstellung deutet
nicht nur auf Weihnachten, sondern auch auf die Neugestaltung
des Krippenmuseums und des Museums Heimathaus Münsterland in
Telgte. Diese haben sich kürzlich zum "Religio - Museum für
religiöse Kultur" zusammengeschlossen, um die religiöse
Vielfalt Westfalens im regionalen Zusammenhang darzustellen. Am
28. April 2012 wird das Haus mit diesem deutschlandweit
einzigartigen Konzept neu eröffnet.

Pressekontakt: Dr. Thomas Ostendorf, Museumsleiter Religio,
Telefon: 02504/93120, E-Mail: museum[at]telgte.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW, Bielefeld, Bochum, Dortmund, Hagen, Münster: Wissenschaft
und Bildung / 10.11.2011 17:00

"Praxis-Check": Private Bochumer Hochschule belegt bundesweiten
Spitzenplatz

Westfalen (wh). Vorbildlich bei der Berufsvorbereitung: Der
Master-Studiengang Betriebswirtschaftslehre an der privaten EBZ
Business School in Bochum hat beim diesjährigen "Praxis-Check"
des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) die bundesweit
höchste Punktzahl erreicht. Insgesamt bewertete das CHE 1540
Bachelor- und Masterstudiengänge der Wirtschafts- und
Ingenieurswissenschaften in Deutschland. Dabei ging es um die
Frage, wie gut die neuen Bologna-Studiengänge auf eine spätere
Berufstätigkeit vorbereiten. Konkret wurde untersucht, wie groß
der Praxisbezug der Studiengänge ist und ob methodische und
soziale Kompetenzen vermittelt werden. Das BWL-Studium an der
EBZ Bochum erhielt 44 von 45 möglichen Punkten und liegt damit
auf Platz eins des Rankings. Ebenfalls in der Spitzengruppe
befinden sich Studiengänge der International School of
Management in Dortmund, der Uni Münster sowie der
Fachhochschulen Südwestfalen, Bielefeld und Münster. Trotz
einiger positiver Bewertungen stellt das CHE in seinem
Praxis-Check fest, dass Bachelor- und Masterstudiengänge
vielfach ihren hohen Anspruch an die Förderung
beschäftigungsrelevanter Fähigkeiten noch nicht erfüllen: "Die
größten Defizite bestehen bei der Vermittlung methodischer und
sozialer Kompetenzen", so das Institut.

Weitere Informationen:
http://www.che-concept.de/cms/?getObject=5&getNewsID=1351&getCB=398&getLang=de

Pressekontakt:
Gero Federkeil, CHE Centrum für Hochschulentwicklung, Telefon:
05241/976130, E-Mail: Gero.Federkeil[at]che-ranking.de; Andreas
Winkler, EBZ Business School, Telefon: 0234/9447609, E-Mail:
a.winkler[at]e-b-z.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW, Deutschland, Dortmund, Soest: Freizeit, Kultur und Medien,
Panorama / 10.11.2011 16:00

Szene Westfalen: Michael Gantenberg ist der Kopf hinter der
ARD-Serie "Henker & Richter"

Soest (wh). Als WDR-Moderator wurde Michael Gantenberg in den
1990er Jahren bekannt, heute zählt er zu Deutschlands
erfolgreichsten Drehbuchautoren. Komische Stoffe sind sein
Spezialgebiet, so stammen Sitcoms wie "Ritas Welt" und "Alles
Atze" aus seiner Feder. Gerade ist die "Crime & Smile"-Serie
"Henker & Richter" in der ARD gestartet - und die Ideen für die
skurrilen Geschichten aus Westfalens kleinstem Amtsgericht fand
ihr Chefautor vor der eigenen Haustür in Soest. Zwischendurch
schreibt Gantenberg Romane. Seine Säugetierkomödie "Urlaub mit
Esel" wird 2012 für das Kino verfilmt.

Herr Gantenberg, Humor gehört zu ihrem Arbeitsalltag, sind Sie
privat auch ein komischer Mensch? Michael Gantenberg: Ein
fröhlicher, ja. Man muss schon eine gewisse Liebe zur Komik
haben. Ich kenne jedenfalls keinen Menschen, der lustige Dinge
tut, aber eigentlich schwerst depressiv unterwegs ist. Aber ich
bin nicht berufslustig, sondern es gibt auch Tageseinheiten, wo
ich sehr ernst bin und das muss man auch sein. Es gibt nichts
Ernsteres als Comedy - man setzt sich damit einer großen Kritik
aus. Bei einer Comedy wissen alle Menschen sofort, ob sie gut
ist oder nicht. In dem Moment, wo man lacht, ist die Comedy gut,
in dem Moment, wo man nicht lacht, ist sie schlecht - denkt
zumindest der normale Betrachter.

In Ihren Romanen und Drehbüchern schreiben Sie über die
komischen Seiten der Provinz. Ist das eine Nische? Es war eine
Nische und kritisch betrachtet sogar eine große. Da haben sich
mittlerweile einige drauf gestürzt, aber bei mir ist es nicht
nur Nische, sondern eine echte Liebe, denn ich liebe die
Provinz. Ich habe so viel Großstadterfahrung hinter mir, dass
ich jetzt mit Fug und Recht sagen kann: Ich lebe gern in der
Provinz. Ich finde es toll da.

Sie sind in Bochum geboren, was hat Sie denn nach Soest
verschlagen? Es ist immer das gleiche Prinzip: Cherche la
femme. Und bei mir war es eben auch meine Frau, die mich nach
Soest gelockt hat. Dafür bin ich ihr zutiefst dankbar, denn
dort ist es wunderschön.

Und es hat Ihnen gleich gefallen? Das zu behaupten, wäre ein
wenig viel Folklore. Ich habe mich mit Händen und Füßen gewehrt,
weil ich es mir nicht vorstellen konnte, dort zu leben. Es ist
völlig anders als Bochum und ich dachte, ich brauche unbedingt
das Kino um die Ecke und das große Theater. Aber wenn man sich
ehrlich einmal fragt, wie oft man bei einem zur Verfügung
stehenden Theaterangebot dann auch davon Gebrauch macht, ist
das ungefähr genauso häufig, wie bei mir in Soest.

Dort sind auch die Ideen für die Serie "Henker und Richter"
entstanden. Einer meiner Doppelkopf-Freunde ist Richter am
Amtsgericht. Er hat mir sehr viel erzählt über die Praktiken
dort. Er ist auch der juristische Berater der Serie geworden.
Insofern fließt da viel von dem ein, was ich in meinem näheren
Umfeld erlebt oder gehört habe.

Was ist denn so lustig am Leben in der Provinz? Gerade die
Westfalen gelten nicht als sehr humorvoll... Ja, aber ich
glaube, die Komik entsteht aus den Charakteren. Und die sind
hier wirklich sehr eins zu eins. Das Prinzip des Verstellens
ist dem Westfalen sehr fremd. Also entweder ist er völlig stur
oder gnadenlos offen, dazwischen gibt es kaum Grautöne. Und
wenn man da etwas genauer hinguckt, ist das fast schon zwingend
komisch.

Viele Ihrer Kollegen aus der Kreativbranche zieht es nach
Berlin - was hält Sie denn in Westfalen? Mein Vorteil ist: Ich
bin oft zu Hause in meinem Büro, aber auch oft unterwegs in
Berlin, München oder Köln. Ich weiß daher, wie die großen
Städte ticken und es ist dann sehr prickelnd, schön und
charmant, abends auch wieder nach Hause zu fahren. Ich weiß,
wie schön es ist, in der Idylle zu leben.

Sie schreiben nicht nur Komisches, sondern auch Krimis. Ich
habe in der Vergangenheit sehr viele Sitcoms geschrieben, wie
"Ritas Welt", "Nikola", "Mein Leben und ich" oder "Alles Atze".
Aber dann habe ich gemerkt, dass man nicht sein Leben lang
komisch sein muss. Sondern dass es auch andere Dinge gibt. Und
seit einiger Zeit schreibe ich für die ARD und das ZDF Krimis.
Ich habe viele Fälle für die "Unter Verdacht"-Reihe mit Senta
Berger geschrieben und gerade meinen ersten Tatort.

Sie schreiben aber nicht den Dortmund-Tatort? Nein. Leider,
leider nicht. Ich würde ihn sehr, sehr gerne schreiben, aber
die ersten Fälle sind schon verteilt und in fester Feder. Ich
bin trotzdem fest überzeugt, dass in der gesamten
Tatort-Landschaft der Dortmund-Tatort wirklich fehlte und gut
funktionieren wird.

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.michaelgantenberg.de/media.htm

-----------------------------------------------------------------------------

Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


Aktuelle Meldungen
... auf unserer Internetseite: http://www.westfalen-heute.de
... als RSS-Feed: http://www.westfalen-heute.de/rss.php
... bei Twitter: http://twitter.com/westfalen_heute

Annette Kiehl & Alexander Kruse
Piusallee 4 - 48147 Münster
T 0251 - 144 96 -39 / -43
F 0251 - 144 96 42
M 0170 - 30 710 36





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 14 11:28:32 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Nov 2011 11:28:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vorlesungsreihe der Technischen Universitaet Dortmund,
15.11.2011
Message-ID: 4EC0FB60020000D6000043D6@cl2x-sd2-vs>

Von: "TU Dortmund Medieninfo"
Datum: 11.11.2011, 18:55


AKTUELL

Vorlesungsreihe der Technischen Universität Dortmund
Bild und Klang: Kriegszerstörungen

Auch am kommenden Dienstag (15. November) wird die
Reinoldikirche wieder zum Hörsaal für die Vorlesungsreihe mit
Musikvorführung »Bilder und Klänge in der Stadt«. Am vierten
Abend der Reihe geht es um Kriegszerstörungen in Städten. Die
Vorträge beleuchten sowohl deren Wirkung auf die Bevölkerung im
Zweiten Weltkrieg als auch die Spuren im heutigen Stadtbild.

Die Zerstörung zahlreicher Städte in den durch Deutschland
angegriffenen Ländern waren für diejenigen, die diese Angriffe
miterlebt haben, die Menschen, Wohnungen, Hab und Gut verloren
haben, traumatisierende Ereignisse. Und auch Menschen, die -
etwa als heimkehrende Soldaten - in die zerstörten Städte kamen,
wurden durch diese Eindrücke traumatisiert. Es ist auch von
»Urbizid« gesprochen worden. Für die jüngeren Generationen
kommt eine weitere Dimension hinzu: die weitgehende
Geschichtslosigkeit vieler »wieder aufgebauter« Städte. Sie
haben in großen Bereichen ihr »Gedächtnis« verloren. Anders
gefragt: Welche Städte hat die Wiederaufbaugeneration
hinterlassen? Wie spiegelt eine Stadt wie Dortmund das
spannungsreiche Verhältnis zwischen Geschichte, Zerstörung,
Erinnerung und Verdrängung?

In der interdisziplinären Vorlesung, die an diesem Abend in die
Veranstaltungsreihe »Trümmerfolgen« einbezogen ist, wird das
Themenfeld von Dr. Stefan Mühlhofer und Prof. Thomas Schilp
(beide Stadtarchiv Dortmund) aus stadthistorischer Perspektive
vorgestellt. Prof. Dr. Michael Stegemann (TU Dortmund) wird
Musikbeispiele vorstellen und kommentieren. Prof. Barbara
Welzel (TU Dortmund) führt durch die Reinoldikirche, die in
beeindruckender Weise Kriegsnarben als Spur und Mahnung
sichtbar hält.


INFO

Kriegszerstörungen
Vorlesung mit Musikvorführung im Rahmen der Reihe "Bilder und
Klänge der Stadt: Vom himmlischen Jerusalem bis zu den Lichtern
der Großstadt" am Dienstag, dem 15. November, von 19.30 Uhr bis
21 Uhr in der Stadtkirche St. Reinoldi

Veranstalter:
Technische Universität Dortmund
Universität Duisburg-Essen
Stadtarchiv Dortmund
Conrad-von-Soest-Gesellschaft
Stadtkirche St. Reinoldi





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 14 11:30:43 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Nov 2011 11:30:43 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "St. Blasisus in Balve- Architektur im
Spannungsfeld zwischen Romanik und Historismus", Balve, 15.11.2011
Message-ID: 4EC0FBE3020000D6000043DB@cl2x-sd2-vs>

Von: "Gabriele Richter"
Datum: 13.11.2011, 14:43


AKTUELL

1910 erfolgte die Grundsteinlegung zum Erweiterungsbau der
Balver Kirche, die Fertigstellung des Kuppelbaus wurde 1911
vollzogen. Die Geschichte um die Entstehung, des von Prof.
Buchkremers entworfenen Erweiterungsbaues ist Thema des
Vortrages "St. Blasisus in Balve- Architektur im Spannungsfeld
zwischen Romanik und Historismus", den Dr. Roland Pieper,
Münster am 15.11.2011 um 19.30 Uhr als Auftaktveranstaltung des
Jubeljahres in der Balver Kirche um 19.30 Uhr halten wird.
Neben der Baugeschichte der Balver Kirche in der zweiten Hälfte
des 19. und im frühen 20. Jahrhundert wird ein spannungsreicher
Bogen zur "Alten Kirche" geschlagen.

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für die St. Blasius
Pfarrkirche wird gebeten.

Veranstalter: Förderverein zur Erhaltung der Pfarrkirche St.
Blasius Balve,e.V.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag: "St. Blasisus in Balve- Architektur im Spannungsfeld
zwischen Romanik und Historismus"
Referent: Dr. Roland Pieper
Datum: 15.11.2011, 19.30 Uhr
Pfarrkirche St. BLasius
Dechant- Löcker- Weg
58802 Balve
Tel.: 02375 / 937253
E-Mail: gabriele_richter at t-online.de

Kontakt:
Gabriele Richter
Förderverein zur Erhaltung der Pfarrkirche St. Blasius Balve, e.V.
Darloh 2
58802 Balve
Tel.: 02375 937253
Fax: 02375 910184
E-Mail: gabriele_richter at t-online.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 14 11:33:50 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Nov 2011 11:33:50 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vortrag=3A_Die_Stra=C3=9Fenbenennungs?=
=?utf-8?q?praxis_in_Westfalen_und_Lippe_im_Nationalsozialismus_und_der_Na?=
=?utf-8?q?chkriegszeit=2C_Osnabrueck=2C_17=2E11=2E2011?=
Message-ID: 4EC0FC9E020000D6000043E1@cl2x-sd2-vs>

Von: "Birgit Kehne"
Datum: 14.11.2011, 08:43


AKTUELL

Vortragsreihe des Vereins für Geschichte und Landeskunde
von Osnabrück

Universitätsbibliothek Osnabrück, Alte Münze, Zimeliensaal
Donnerstag, 17. November 2011, 19.00 Uhr

Marcus Weidner, Bad Sassendorf:

"Wir beantragen ? unverzüglich umzubenennen."
Die Straßenbenennungspraxis in Westfalen und Lippe im
Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit

Während des Nationalsozialismus wurden in den meisten deutschen
Städten und Gemeinden z. T. umfangreiche Um- bzw.
Neubenennungen von Straßen und Plätzen durchgeführt. Auf diese
Weise wurden nicht nur die neuen Machthaber, allen voran Hitler
und Göring, geehrt, sondern auch die neuen 'Helden' und
'Erinnerungsorte' des Nationalsozialismus in das Straßenbild
eingeführt. Der Referent untersucht auf der Basis einer
umfangreichen Materialerhebung in den heutigen Kommunen
Westfalen-Lippes die Praxis der Um- und Neubenennung von
Straßen und Plätzen in diesem Raum während des
Nationalsozialismus und geht dabei v. a. ihren Ursachen,
Anlässen und Formen sowie der (teilweisen) Rückabwicklung in
der Zeit nach 1945 nach.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortragsabend
Datum: 17.11.2011
Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück e.V.
Universitätsbibliothek Osnabrück, Alte Münze, Zimeliensaal
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/3316214
URL: verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de

Kontakt:
Dr. Birgit Kehne
Schloßstr. 29
49074 Osnabrück
Tel.: 0541/3316214
E-Mail: histver.osnabrueck at nla.niedersachsen.de
URL: verein-fuer-geschichte-und-landeskunde-von-osnabrueck.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 14 11:35:40 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Nov 2011 11:35:40 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Stadtgericht und Immunitaeten im
mittelalterlichen Bamberg, Muenster, 18.11.2011
Message-ID: 4EC0FD0C020000D6000043E6@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 11.11.2011, 14:43


AKTUELL

Im Rahmen des Freitagskolloquiums zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Wintersemester 2011/12

spricht

Claudia Esch, M.A., Bamberg

über

Wenn eine Stadt (zu)viele Herren hat - Stadtgericht und
Immunitäten im mittelalterlichen Bamberg


Die mittelalterliche Stadt Bamberg ist durch das Neben- und
Miteinander von Stadtgemeinde und Immunitätsgemeinden geprägt.
Im Vortrag soll die Existenz räumlich eng verzahnter, rechtlich
jedoch getrennter Gebiete nicht primär als hemmender Faktor für
die Stadtentwicklung betrachtet werden, sondern vielmehr als
Chance, die sich ergebenden Handlungsspielräume im komplexen
Machtgefüge der Stadt zu untersuchen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Datum: 18. November 2011, 16.00 Uhr c. t. (Sitzungszimmer)
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251/83 275 12
Fax: 0251/83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 14 11:54:47 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 14 Nov 2011 11:54:47 +0100
Subject: [WestG] [POS] Praktikumplatz beim Internet-Portal "Westfaelische
Geschichte"
Message-ID: 4EC10187020000D6000043F0@cl2x-sd2-vs>

Von: "Julia Paulus"
Datum: 11.11.2011, 14:08


STELLENAUSSCHREIBUNG

Praktikumplatz beim Internet-Portal "Westfälische Geschichte"

Das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte sucht für
die Online-Dokumentation der Ausstellung "Wie wir wurden, was
wir nicht werden sollten. Frauen im Aufbruch zu Amt und Würden"
(http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/zollern/sonderausstellungen/frauen)
ab sofort eine/n Praktikant/in.

Im Rahmen des Internet-Portals "Westfälische Geschichte" sollen
hierzu Internet-Ressourcen (z.B. digitale Quellen) und
Informationen (z.B. Quellen, Karten, Biografien, Medien, Fotos,
Bibliografien, Chronologien usw.) online eingestellt werden.

Voraussetzungen für das Praktikum: Studium der Geschichte
Dauer: nach Absprache

Aufgaben, u. a.:
- Recherche und Erarbeitung relevanter Inhalte
- Datenerfassung/Digitalisierung (Datenbank, Textverarbeitung)
- Konzeptionelle und inhaltliche Mitarbeit

Ort: LWL-Institut für Regionalgeschichte, Münster, Karlstraße 33


Bei Interesse melden Sie sich mit einem kurzen schriftlichen
Lebenslauf bei:

Dr. Julia Paulus
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstraße 33
48147 Münster
Tel. 0251/591-5880
E-Mail: julia.paulus at lwl.org

Bitte geben Sie diese E-Mail ggf. auch an Interessierte in
Ihrem Umkreis weiter.

Vielen Dank!


Dr. Julia Paulus
LWL-Institut für Regionalgeschichte
Karlstrasse 33
48147 Münster
(0251/591-5880)
E-Mail: julia.paulus at lwl.org
URL:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WIR/Institut/Mitarbeiter/Julia-Paulus/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 15 11:25:32 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Nov 2011 11:25:32 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/39
Message-ID: 4EC24C2C020000D600004483@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 14.11.2011, 17:39


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-39 für den Zeitraum vom 05.11.2011 bis

zum 11.11.2011 mit insgesamt 25 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-39&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 15 11:27:55 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 15 Nov 2011 11:27:55 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Verleihung des Gustav-Engel-Preises, Bielefeld,
19.11.2011
Message-ID: 4EC24CBB020000D600004488@cl2x-sd2-vs>

Von: "Johannes Altenberend"
Datum: 14.11.2011, 15:34


AKTUELL

Der Historische Verein für die Grafschaft Ravensberg vergibt in
diesem Jahr den Gustav-Engel-Preis an Kai-Uwe von Hollen. Die
an der Bielefelder Universität entstandene Arbeit mit dem Thema
"Inklusion und Exklusion am Beispiel der Juden in
Bielefeld-Schildesche" wurde von der Jury einstimmig ausgewählt
und als vorzügliche Arbeit bewertet.

Das Grußwort wird der Bielefelder Kulturdezernent Dr. Udo
Witthaus halten. Ein Vokalquartett singt jüdische Vokalmusik
vom Ftrühbarock bis zur Moderne.

Zu dieser Veranstaltung lädt der Historische Verein herzlich ein.


INFO

Die Verleihung des Gustav-Engel-Preises findet am Sonnabend,
dem 19. November 2011, um 15.30 Uhr, im Großen Saal des Neuen
Rathauses zu Bielefeld, Niederwall 23, statt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 16 09:25:32 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 16 Nov 2011 09:25:32 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Historische Iserlohn-Literatur im Internet Service
der Universitaets- und Landesbibliothek Muenster
Message-ID: 4EC3818C020000D6000044D0@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 14.11.2011, 16:09


AKTUELL

Historische Iserlohn-Literatur im Internet Service der
Universitäts- und Landesbibliothek Münster für
Lokalgeschichtsforschung nutzbar

Iserlohn. Seit kurzem bietet die Universitäts- und
Landesbibliothek Münster im Internet einen freien Zugang zu
digitalisierten älteren Buch- und Zeitschriftenbeständen. Über
1.500 Bände - zum Teil Jahrhunderte alte, seltene Drucke und
Handschriften - aus und über Westfalen wurden digitalisiert und
für die Onlinestellung vorbereitet. Der Bestand des digitalen
Lesesaals wird zukünftig laufend erweitert.

Zu den im neuen Portal freigeschalteten Buchbeständen zählen
auch zahlreiche regional- und lokalgeschichtliche Werke. Für
den Raum Iserlohn sind die Bücher über die historischen
Territorien, zu denen das heutige Stadtgebiet früher gehörte,
von besonderem Interesse. Per Mausklick finden sich schnell
digitalisierte Werke zu den Grafschaften Mark und Limburg sowie
zum Herzogtum Westfalen. Weitere neunzig historische
Veröffentlichungen stehen allein zur Gesamtgeschichte
Westfalens zur Verfügung. Daneben hält das Internetportal über
450 Veröffentlichungen zur Geschichte einzelner Städte und
Kreise in Westfalen bereit.

Zur Geschichte Iserlohns sind längst vergriffene und nur noch
in wenigen Bibliotheken und im Stadtarchiv Iserlohn vorhandene
Bücher im Internetangebot der Universitäts- und
Landesbibliothek zu finden. Folgende Bücher sind zurzeit
eingestellt:

Steinen, Johann Diederich von: Versuch einer Westphälischen
Geschichte, besonders der Grafschaft Mark / Theil 1, Stück 3 :
Historie des Amts Iserlon. Dortmund: Bädeker, 1749.
URL: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6:1-1695

Steinen, Johann Diederich von; Weddigen, Peter Florenz (Hrsg.):
Johann Diederich von Steinen, Ev. Luth. Pred. zu Frömern ...
Westphälische Geschichte / Theil 1, Stück 3: Historie des Amts
Iserlon. Lemgo: Meyer, 1755.
URL: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6:1-513

Giffenig, Johann B.: Historisch-Statistische Nachrichten von
der Stadt Iserlohn, ihren Forsten, geistlichen Stiftungen,
Fabriken, Gewohnheits-Rechten und Privilegien. Dortmund:
Expedition d. Westf. Anzeigers, 1802.
URL: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6:1-3591

Lecke, Robert (Hrsg.): Chronik der Stadt Iserlohn und ihrer
wichtigsten Umgebungsorte. Iserlohn: Selbstverl. des Verf.; in
Kommission bei Ferdinand Bischoff, o.J. [1862], 212 Seiten
URL: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6:1-3954

Woeste, Friedrich: Iserlohn und Umgegend. Beiträge zur
Ortsnamendeutung, Ortsgeschichte und Sagenkunde. Iserlohn:
Bädeker, 1871.
URL: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6:1-3645

Köster, Julius: Die Iserlohner Revolution und die Unruhen in
der Grafschaft Mark Mai 1849 ; nach amtlichen Akten und
Berichten von Zeitgenossen. Berlin: Reuther & Reichard, 1899.
URL: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6:1-3559

150 Jahre Evangelisches Waisenhaus Iserlohn 1776/1926. Iserlohn,
1926.
URL: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:6:1-3586

Die Internetseite der Universitäts- und Landesbibliothek zu den
digitalen Sammlungen ist erreichbar unter:
URL: http://sammlungen.uni-muenster.de/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 17 10:09:56 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Nov 2011 10:09:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Muetterbilder: Fotografien von Bilderbuchfrauen?
Luedinghausen, 24.11.2011
Message-ID: 4EC4DD74020000D60000452F@cl2x-sd2-vs>

Von: "Ursula Koenig-Heuer"
Datum: 16.11.2011, 12:55


AKTUELL

Vortrag von Christiane Cantauw am 24.11.2011 auf Burg
Vischering, Lüdinghausen, um 19:30 Uhr:

Mütterbilder: Fotografien von Bilderbuchfrauen?

"Bilderbuchfrauen und -mütter" begegnen uns heute jeden Tag -
vor allem in der Fernsehwerbung. Sie sind perfekte
Familienmanagerinnen, liebevolle Mütter und meistens auch
erwerbstätig. Wenn die Palette an bildlichen
Ausdrucksmöglichkeiten um die Wende zum 20. Jahrhundert auch
viel eingeschränkter war, so wussten die Zeitgenossen doch ganz
genau, wie sie sein sollte und wie sie auszusehen hatte: die
gute Mutter.

Im Rahmen des Vortrags erläutert Christiane Cantauw,
Geschäftsführerin der Volkskundlichen Kommission für Westfalen
in Münster, wie Mütter und ihre Kinder in der Zeit zwischen
1870 und 1940 ins Bild gesetzt wurden. Welche Botschaften
sollten über die Bilder vermittelt werden, gab es bestimmte
Vorbilder, denen sie entsprechen sollten und aus welchen
Quellen speisten sich die bildlichen Vorstellungen über Mütter?

Anhand von verschiedenen Bildquellen, in deren Mittelpunkt die
Atelierfotografie steht, soll das Verhältnis von Anspruch und
Wirklichkeit in Bezug auf das Mutterbild ausgelotet werden.

Ein Bild sagt nur dann mehr als 1000 Worte, wenn wir genau
hinschauen, das Dargestellte hinterfragen und möglichst viele
Informationen über die Bilder zusammentragen. Im Rahmen des
Vortrags soll der Versuch unternommen werden, ausgehend von
Bildquellen Aussagen zu treffen über Mutterrolle und Mutterbild
zu Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts.


INFO

Der Eintritt kostet 3 Euro.
Informationen sind unter Telefon 02591/7990 11 erhältlich.

Veranstaltungsort:
Burg Vischering
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 17 10:27:10 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Nov 2011 10:27:10 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Derick Baegert. Ein spaetmittelalterlicher
Maler zwischen Niederrhein, Niederlanden und Westfalen, Muenster, 21.11.2011
Message-ID: 4EC4E17E020000D60000453A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 16.11.2011, 09:40


AKTUELL

Vortrag
Derick Baegert. Ein spätmittelalterlicher Maler zwischen
Niederrhein, Niederlanden und Westfalen. Forschungsstand und
offene Fragen
Dr. Petra Marx, Münster

Montag, 21. November 2011, 19.00 Uhr (s.t.)

Der Weseler Maler Derick Baegert (um 1440 - nach 1509) zählt zu
den bedeutendsten Künstlern Nordwestdeutschlands im ausgehenden
15. Jahrhundert. Aus seiner erfolgreichen Werkstatt in der
Hansestadt am Niederrhein haben sich etwa 40 Altaraufsätze und
Einzeltafeln erhalten, die heute in Museen in ganz Europa zu
sehen sind. Das LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
in Münster verfügt mit acht Arbeiten über den größten
zusammenhängenden Werkbestand. Darunter befindet sich die
berühmte "Lukasmadonna", etwa um 1480/85 entstanden, das
einzige signierte Gemälde Baegerts.

Die Stadt Wesel richtet im Herbst 2011 erstmals eine
Ausstellung aus, die sämtliche Malereien Derick Baegerts in
hochwertigen Reprographien versammelt. Dies war der Anlass für
die Referentin, sich intensiv mit diesem herausragenden
Künstler zu befassen. In ihrem Vortrag, der vom Verein für
Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster,
veranstaltet wird, skizziert Dr. Petra Marx (Wissenschaftliche
Referentin am LWL-Landesmuseum in Münster) den aktuellen
Forschungsstand zu Derick Baegert und spricht offene Fragen an.
Derick Baegert und seine farbenprächtigen, lebendigen
Darstellungen christlichen Heilsgeschehens, aber auch profaner
Szenen wie der in die Jahre 1493/94 datierte "Eidesleistung"
aus dem Weseler Rathaus, werden im Rahmen der künstlerischen
Einflüsse aus den Niederlanden, dem Rheinland und insbesondere
aus Westfalen eingehend gewürdigt.


INFO

Der Vortrag findet statt im:
Plenarsaal des Landeshauses
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48147 Münster

Der Eintritt ist frei.

Kontakt:
Dr. Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Münster e. V.
Fürstenbergstraße 15
48133 Münster
Tel.: 0251/591 5972
Fax: 0251/591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 17 11:42:46 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Nov 2011 11:42:46 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Historische und aktuelle Perspektiven - LWL gedenkt
125 Jahre "Provinzialordnung" fuer Westfalen mit Vortragsveranstaltung
Message-ID: 4EC4F336020000D60000454C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Franz-Werner Kersting"
Datum: 16.11.2011, 11:32


AKTUELL

Historische und aktuelle Perspektiven - LWL gedenkt 125 Jahre
"Provinzialordnung" für Westfalen mit Vortragsveranstaltung

Am 1. August 1886 setzte der preußische Staat die
"Provinzialordnung" für die Provinz Westfalen in Kraft. Diese
Ordnung markiert einen Einschnitt in die Geschichte der
landschaftlichen Selbstverwaltung Westfalens. Sie machte aus
dem "ständischen" Provinzialverband einen Kommunalverband in
der Trägerschaft der Kreise und kreisfreien Städte. Seine
Aufgaben und Zuständigkeiten entwickelten sich in der Folgezeit
zu einem komplexen Dienstleistungssystem im modernen Industrie-
und Wohlfahrtsstaat - von der Behinderten-, Psychiatrie- und
Jugendarbeit über die Kulturpflege bis hin zu
kommunalwirtschaftlichen Aktivitäten. Daran erinnerte der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) jetzt mit einer
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung.

Der LWL steht (ähnlich wie der Landschaftsverband Rheinland) in
der Tradition der damals geschaffenen verfassungsmäßigen
Ordnung. Ihren Fortbestand sieht LWL-Direktor Dr. Wolfgang
Kirsch allerdings durch die gegenwärtige Finanznot "extrem
gefährdet". Grund genug für ihn und das LWL-Institut für
westfälische Regionalgeschichte, die 125. Wiederkehr des
Ereignisses "zum Anlass eines (selbst-) kritischen
programmatischen Gedenkens aus historischer wie aktueller Sicht
zu nehmen" (Prof. Franz-Werner Kersting). Dazu lud der LWL
jetzt Vertreter aus Geschichts-, Rechts- und
Verwaltungswissenschaften sowie der "kommunalen Familie" zu
einem Dialog in den Plenarsaal des LWL-Landeshauses ein.

Der Tübinger Historiker Professor Ewald Frie lotete in seinem
Epochen übergreifenden Festvortrag die "Potentiale von
Verwaltung und Selbstverwaltung" im wechselseitigen Verhältnis
von "Provinz - Staat - Nation" aus. Bis zu den 1970er Jahren
seien "Staatsgebiet, Identifikations- und Entscheidungsraum auf
nationaler und regionaler Ebene zusammengefallen", so Fries
Befund. Seither aber hätten alternative Identifikationen
?unter- und oberhalb der bisher dominierenden Herrschaftsräume
an Bedeutung gewonnen" - eine Entwicklung, die dem LWL
besondere Anstrengungen auf dem Feld fachlich-politischer
Legitimationsbeschaffung und regionaler westfälischer
Identitätsarbeit abverlange.

Diese Problemstellung stand dann anschließend auch im
Mittelpunkt eines Podiumsgesprächs zwischen Frie, dem Rechts-
und Kommunalwissenschaftler Prof. Janbernd Oebbecke von der
Universität Münster sowie dem Vorsitzenden der
LWL-Landschaftsversammlung, Dieter Gebhard. Es ging um die
ideelle Substanz und Legitimation kommunaler Selbstverwaltung,
um spezifische Stärken, mögliche Schwächen und potenzielle neue
Aufgabenfelder des LWL sowie um die Aussichten für eine bessere
Sicherung seiner notwendigen Freiräume und Mittel. Zusätzlich
lud der Moderator des Abends, der WDR-Fernsehredakteur Klaus
Bellmund, aber immer wieder auch das interessierte Publikum zum
Mitdiskutieren ein.

Ein inhaltlich perspektivenreicher Abend, dessen Ertrag für ein
breitere Öffentlichkeit dokumentiert werden soll.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 17 11:46:20 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 17 Nov 2011 11:46:20 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Eine Ueberlebende des Ghettos Theresienstadt
berichtet, Warendorf, 17.11.2011
Message-ID: 4EC4F40C020000D600004551@cl2x-sd2-vs>

Von: "Matthias Ester" Datum: 15.11.2011, 10:32


AKTUELL

Nach der Besetzung von Böhmen und Mähren (1940) errichteten die
Nationalsozialisten in der Garnisonsstadt Terezín das
Konzentrationslager Theresienstadt. Hier wurden mehr als
140.000 Menschen interniert. Etwa 33.000 Juden verstarben
aufgrund der katastrophalen Lebensumstände, ca. 88.000
Häftlinge wurden in die Vernichtungslager im Osten Europas
deportiert. Das KZ diente auch der nationalsozialistischen
Propaganda. Das "Vorzeige"-Ghetto sollte die internationale
Öffentlichkeit über den wahren Charakter des Lagers und der
Judenverfolgung täuschen.

Unter den Internierten befanden sich über 15.000 Kinder. Zu
ihnen zählte auch die 1936 in Münster geborene Liesel Michel,
die am 31. Juli 1942 mit ihren Eltern vom Güterbahnhof Münster
aus nach Theresienstadt deportiert wurde. Die Familie überlebte
die Shoah und ließ sich im Juli 1945 in Freckenhorst, dem
Heimatort der Mutter, nieder. Liesel Michel besuchte die
Volksschule in Freckenhorst und das Mariengymnasium in
Warendorf, wo sie 1957 ihr Abitur machte.

Frau Michel-Binzer wird im Gespräch mit dem Historiker Matthias
M. Ester M.A. (Münster) von ihrer Kindheit im Ghetto
Theresienstadt und ihrer Jugend in Freckenhorst und Warendorf
berichten. Im Januar 2011 hatte Frau Binzer erstmalig
öffentlich im "Warendorfer Zeitzeugengespräch" in der
Volkshochschule berichtet. Aufgrund des großen Interesses hat
sie sich bereit erklärt, erneut nach Warendorf zu kommen. Sie
wird begleitet von ihrer Tochter Gaby Laufmann (Jg. 1962), die
heute mit ihrer Familie in Haifa (Israel) wohnt. Somit wird
auch der Umgang mit der Shoa in der Familie, das innerfamiliäre,
intergenerative Erinnern und Gedenken zum Thema gemacht.

Das Zeitzeugengespräch ist eine Kooperationsveranstaltung der
Volkshochschule Warendorf mit dem Arbeitskreis "Jüdisches Leben
in Warendorf".


INFO

Veranstaltungsdaten:
Zeitzeugengespräch mit Liesel Michel-Binzer.
Eine Überlebende des Ghettos Theresienstadt berichtet
Datum: Donnerstag, 17. November 2011, 20.00 Uhr
Volkshochschule Warendorf
Freckenhorster Straße 43
48231 Warendorf
Tel.: 02581-93840
Fax: 02581-938426

Kontakt:
Matthias M. Ester M.A.
Arbeitskreis "Jüdisches Leben in Warendorf"
Hoher Hainweg 29b
48151 Münster
Tel.: 0251-799686
E-Mail: matthias.m.ester at t-online.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 18 11:20:37 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 18 Nov 2011 11:20:37 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Schlaegel_und_Eisen=3A_Entscheidung_u?=
=?utf-8?q?eber_Abrissma=C3=9Fnahmen?=
Message-ID: 4EC63F85020000D600004595@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Herten"
Datum: 17.11.2011, 18:02


AKTUELL

Schlägel und Eisen: Entscheidung über Abrissmaßnahmen
Ministerium gibt weitere Gebäude frei

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und
Verkehr NW hat als Oberste Denkmalbehörde eine abschließende
Entscheidung über den Abriss weiterer in die Denkmalliste
eingetragener Gebäude auf dem ehemaligen Bergwerksgelände
Schlägel & Eisen getroffen.

Nachdem mit Zustimmung des Landesdenkmalamtes bereits
Genehmigungen für den Abriss der Schachthalle 7 und weiterer
denkmalwerter Gebäude erteilt wurden, steht nun fest: Auch das
Fördermaschinenhaus Schacht 7 und die Schachthalle zu Schacht 3
können abgerissen werden. Begründet wird die Entscheidung damit,
dass weder der Eigentümerin noch der Entwicklungsgesellschaft
S und E ein Erhalt wirtschaftlich nicht zuzumuten ist und
darüber hinaus notwendige Fördermittel nicht zur Verfügung
stehen.

Für das Fördergerüst Schacht 4 (weißes Fördergerüst) und die
zugehörigen Grubenlüfter wurde das Entscheidungsverfahren
zunächst ausgesetzt. Hier soll die Stiftung
"Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur" prüfen, ob sie
diese Anlagen übernehmen kann. Würde sich die Stiftung dazu
bereit erklären, könnten beide Anlagen als Landmarke, die das
ehemalige Bergwerksgelände prägen, erhalten bleiben.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 18 11:33:37 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 18 Nov 2011 11:33:37 +0100
Subject: [WestG] [AUS] Ein Hauch von Renaissance auf der Henrichshuette,
Hattingen, 20.11.2011-31.05.2012
Message-ID: 4EC64291020000D60000459A@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.11.2011, 09:01


AUSSTELLUNG

Leonardo da Vinci
Ein Hauch von Renaissance auf der Henrichshütte - Bewegende
Erfindungen im LWL-Industriemuseum

Kunst, Philosophie, Anatomie, Naturkunde und Technik - Leonardo
da Vinci gilt als das Universalgenie der Renaissance. Als
erster Mensch der Moderne wagte er den "Blick über den
Tellerrand" und seine zahlreichen Erfindungen haben die
Entwicklung der Menschheit bis heute nachhaltig geprägt und
fasziniert. Faszinierendes gibt es jetzt auch auf der
Henrichshütte zu sehen. Am Sonntag, 20. November, um 11 Uhr
eröffnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem
Industriemuseum in Hattingen die neue Sonderausstellung
"Leonardo da Vinci - Bewegende Erfindungen". Die ausgestellten
Modelle, die Studierende der Fachhochschule Bielefeld nach den
Skizzen Leonardos gefertigt haben, zeugen von dem Ideenreichtum
des Universalgenies. Anfassen und Ausprobieren ist ausdrücklich
erwünscht.

Eine Ausstellung - Zwei Orte - Unterschiedliche Schwerpunkte
Neben dem Hattinger LWL-Industriemuseum wandert auch das
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall seit vergangenem Sonntag
auf den Spuren des Florentiner Erfinders. Während sich auf der
Henrichshütte alles um Mess- und Kriegstechnik,
Maschinenelemente und Brückenbau dreht, stehen in Witten
Flugapparate, Hub- und Fördertechnik, Musikinstrumente und
Theatertechnik im Mittelpunkt. Neben dem Ideenreichtum
Leonardos ist auch die Zeit, in der der "Künstler-Erfinder"
lebte, Thema in Hattingen. Denn zu keinem anderen Zeitpunkt in
der Geschichte gab es so viele richtungsweisende Erfindungen,
Umbrüche und Neuerungen wie in der Renaissance. So wandert der
Besucher auch auf den Spuren berühmter Zeitgenossen da Vincis
wie Dante, Gutenberg und Martin Luther.

Ein bisschen Leo steckt fast überall drin - auch in der
Henrichshütte. So gibt es zu jedem Themenbereich einen kleinen
Exkurs zur Geschichte des ehemaligen Hattinger Hüttenwerks.

Ursprung Bielefeld
Ein Leben lang ist der "homo universalis" einer Maxime gefolgt:
Es gibt immer eine andere Möglichkeit. Auch die Studenten der
Fachhochschule Bielefeld haben sich diese Philosophie zu Eigen
gemacht. Seit 2004 fertigen Studierende im Studiengang
Produktentwicklung unter Prof. Dr. Horst Langer Modelle nach
den Skizzen da Vincis. Dabei ist Kreativität gefragt, denn oft
hat Leonardo nur ein paar Federstriche hinterlassen, die den
Nachwuchsingenieuren als Vorlage dienen. Das Ergebnis lässt
sich sehen: Dutzende Modelle, die fast alle von den Gästen
"begriffen" und in Gang gesetzt werden können.

Mitmachen erwünscht
Nicht nur die Ausstellung lockt zum Mitmachen, Anfassen und
Ausprobieren, auch das Begleitprogramm bietet viele
Anknüpfungspunkte, um auf den Spuren des großen Erfinders zu
wandeln. So wird es in der Vorweihnachtszeit einen "Tag des
Lichts" geben, an dem die kleinen Besucher Kerzen basteln und
die großen den Worten von Prof. Dr. H.J. Schlichting über das
Thema "Licht und Leonardo da Vinci" lauschen. Ein besonderes
Ereignis erwartet die Besucher des LWL-Industriemuseums im
April: Leonardo hat Geburtstag und das wird gebührend gefeiert,
u.a. werden in der Schaugießerei der Henrichshütte
Leonardo-Plaketten gegossen.

In der monatlichen Erlebnisführung "Leonardo. Zurück in die
Zukunft" begeben sich die Teilnehmer bei italienischem
Gaumenschmaus auf eine Zeitreise in die Renaissance. Besonders
für Schulklassen geeignet ist der Workshop "Bauen mit
Leonardo". Dort können die kleinen Gäste selbst zu Baumeistern
werden und ihre Eigenkreation fotografisch festhalten lassen.

Und wer aus dem "Leo-Fieber" gar nicht mehr herauskommt, kann
mit dem Kombiticket beide Ausstellungsorte in Hattingen und
Witten besuchen. Kosten: Erwachsene 5 Euro, Kinder 2 Euro,
Familienkarte 13 Euro.


INFO

Alle Termine und Infos im Netz unter:
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de.

Im Museum kann außerdem kostenlos ein Flyer mit dem
Begleitprogramm angefordert werden, Tel. 02324 9247-0.

Tipp: Am 2. Dezember um 19.30 Uhr startet die Vortragsreihe mit
Dr. Birger Ludwig, der eine Einführung in die Renaissance gibt
- ein perfekter Einstieg für jeden, der sich auf die Spuren
Leonardos und seiner "bewegendenErfindungen" begeben möchte.

Leonardo da Vinci - Bewegende Erfindungen

LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
20.11.2011 - 31.5.2012
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr, Fr bis 21.30 Uhr

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
13.11.2011 - 31.5.2012
Geöffnet Di - So 10 - 18 Uhr

URL: http://www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 21 11:08:49 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Nov 2011 11:08:49 +0100
Subject: [WestG] [POS] LWL-Industriemuseum, Angestellte/r im Vorzimmerdienst,
Dortmund
Message-ID: 4ECA3141020000D6000045DD@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 18.11.2011, 09:11


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist im
LWL-Industriemuseum in Dortmund für das Vorzimmer des
Museumsdirektors zum 01.01.2012 eine Stelle als

Angestellte/Angestellter im Vorzimmerdienst

zu besetzen.

Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit 19,5 Wochenstunden.

Aufgabengebiete:
- Vorzimmertätigkeiten und Sekretariatsaufgaben für den
Direktor
- Assistenzfunktion
- Schreibtätigkeiten

Wir erwarten:
- Leistungsbereitschaft und Eigeninitiative und selbständiges
Arbeiten
- Planungs- und Koordinationsgeschick
- Erfahrungen im Sekretariatsbereich
- sicheres und angemessenes Auftreten
- kompetente Kommunikation im Umgang mit Besucherinnen/
Besuchern, Beschäftigten und Telefongesprächspartnerinnen/
Telefongesprächspartnern
- Sicherheit in "Wort und Schrift"
- PC-Kenntnisse (MS-Office)
- Englisch-Kenntnisse wünschenswert

Wir bieten:
- eine anspruchsvolle Tätigkeit in einem engagierten Museumsteam
- ein Entgelt nach Entgeltgruppe 6 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
42/11 bis zum 03.12.2011 (Eingangsstempel LWL) an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 21 11:20:30 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Nov 2011 11:20:30 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 465, Juli 2011
Message-ID: 4ECA33FE020000D6000045E8@cl2x-sd2-vs>

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 21.11.2011, 11:45


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 465
Juli 2011


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169





ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]


Anon.
Nach der Klosterregel des Norbert von Xanten
Nur der Name des Gutshofs und der "Mönchsgang" erinnern in
Wickede -Wiehagen an das Prämonstratenserkloster Scheda

Gernert, Wolfgang
Edith Stein fand in Münster ihre Berufung
Die Philosophin wurde Ordensfrau und starb als Märtyrerin im KZ
Auschwitz-Birkenau

Reding, Paul
Offen für Herz und Hand
Der Wittekindshof in Bad Oeynhausen gibt geistig Behinderten
die Chance, ihr Leben in der Gesellschaft zu bestehen

Schewe, Horst Rainer
Nach 65 Jahren den Namen ihres Vaters gefunden
Christine André besuchte das Französische Museum in Soest

Platte, Hartmut
Heiligenhäuschen am Wege
Das Häuschen in Werl-Holtum wurde von der Schützenbruderschaft
St. Michael aufgestellt





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 21 11:23:56 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 21 Nov 2011 11:23:56 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Teile des gestrandeten Pottwals in Muenster
angekommen: Riese der Meere ab September in Wale-Ausstellung
Message-ID: 4ECA34CC020000D6000045ED@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.11.2011, 11:14


AKTUELL

Teile des gestrandeten Pottwals in Münster angekommen
Riese der Meere ab September in Wale-Ausstellung

Im September 2012 wird eine neue Sonderausstellung ("Wale -
Riesen der Meere") im LWL-Museum für Naturkunde in Münster
eröffnet. Der 15 Meter lange Pottwal, der in der vergangenen
Woche vor der Nordseeinsel Pellworm gestrandet war, wird ein
Höhepunkt der rund 2.000 Quadratmeter großen Ausstellung. Erste
Körperteile sind am Montag (21.11.) in der
Präparationswerkstatt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) in Münster angekommen.

Das LWL-Museum hatte schnell auf die Mitteilung vom angespülten
Pottwal reagiert und sofort Kontakt zu den Behörden
aufgenommen. Museumsdirektor Dr. Alfred Hendricks: "Unser
Interesse kommt nicht von ungefähr. Wir haben mit Blick auf
unsere kommende Wale-Ausstellung bereits Mitte 2007 Kontakt zum
Landesbetrieb für Küstenschutz Schleswig-Holstein aufgenommen
und gebeten, bei einer Walstrandung informiert zu werden.
Unsere Präparatoren und Wissenschaftler waren darum vergangene
Woche sofort in Meldorf an der Nordseeküste vor Ort, um Organe
des 30 Tonnen schweren Walkadavers vor ihrer Verwesung zu
retten und das Skelett für uns zu sichern." Der zoologische
Chefpräparator des LWL, Werner Beckmann, hat zusammen mit
anderen Experten die noch nicht zu stark verwesten Organe
entnommen und den Wal für seinen Weitertransport vorbereitet.

Skelett zuerst nach Stralsund
Während die Organe direkt nach Münster kommen, wird das
Walskelett zunächst nach Stralsund ins Meeresmuseum "Ozeaneum"
gebracht. Das LWL-Museum wird in Kooperation mit den Kollegen
aus Stralsund die Mazeration (Entfleischung) und Entfettung
vornehmen. Hendricks: "Vor der Mazeration musste in Meldorf die
dicke Speckschicht abgetragen werden, danach konnte der Kadaver
ausgenommen und entfleischt werden. Fleischzersetzende
Bakterien erledigen nun innerhalb von sechs bis acht Wochen den
Rest der Arbeit und hinterlassen letztlich die sauberen
Knochen. Das bringt dies einen enormen Verwesungs- und
Trangeruch mit sich, der sehr penetrant sein kann." Nach der
Bearbeitung in Stralsund wird das Skelett dann nach Münster
kommen.

Wal-Ausstellung
Die rund eine Millionen Euro teure Ausstellung beleuchtet mit
Skeletten, Echthaut- und anderen Tierpräparaten sowie
begehbaren Nachbildungen Themen wie Evolution, Lebensweise,
Fortpflanzung, Walfang und Walschutz. Besucher sollen
herausfinden, was Wale und Flusspferde verbindet, wodurch die
Welt der Wale bedroht ist und wie man die einzigartigen
Lebewesen schützen kann. Die Ausstellung arbeitet mit
Inszenierungen, Mitmach-Stationen, kindgerechten Filmen und
einfachen Texten. Ausstellungsmacher Dr. Jan Ole Kriegs: "Der
Besucher erfährt, wie eine Walzunge aussieht, wie Wale schlafen,
wieso der Pottwal so tief tauchen kann und was mit seinem
Kadaver am Meeresgrund passiert."

"Die Organe vom Pottwal aus Pellworm werden sich in den
verschiedenen Ausstellungsbereichen wiederfinden", erklärt
Ausstellungsmacher Thorsten Pickel. So wird der 1,56 Meter
lange Penis des Tieres im Bereich Fortpflanzung auftauchen. Ein
Stück seiner Haut wird im Thema Haut zu sehen sein, und die 70
Zentimeter langen Flossen sollen im Bereich Fortbewegung
integriert werden. "Welche anderen Organe für die Ausstellung
noch nutzbar sind, wird sich in den nächsten Tagen zeigen" , so
Kriegs. Und seine Kollegin Judith Becker ergänzt: "Um das
schöne Tier tut es uns sehr leid. Wir sind jedoch auch froh,
den Pottwal für die Ausstellung und besonders für unsere
Sammlung erhalten zu haben."

Hintergrund: Wale
Die ersten Wale gab es bereits vor zirka 55 Millionen Jahren.
Doch die vierbeinigen Vorfahren der heutigen Wale mussten
zunächst den Weg zurück ins Wasser finden. Heutzutage bevölkern
Wale alle Weltmeere. Die Sonderausstellung zeigt die Vielfalt
der Wale und soll für die Meeresriesen begeistern.

Pottwale (Physeter catodon oder Physeter macrocephalus) gehören
zur Familie der Physeteridae, der Zahnwale. Sie gehören zu den
bekanntesten Walen und sind unverkennbar aufgrund ihres Kopfes,
der etwa ein Drittel ihres Körpers ausmacht. Der Kopf ist fast
rechteckig und besitzt ein s-förmiges Blasloch.

Besonders auffallend ist der lange, schmale Unterkiefer, der
große, kegelförmige Zähne enthält. Das Verbreitungsgebiet der
Pottwale erstreckt sich über alle Ozeane. Der Pottwal lebt auf
hoher See und jagt in großen Tiefen nach seiner Lieblingsspeise,
den riesigen Tiefsee-Kalmaren (Tintenfisch), Fischen und
Kraken. Das LWL-Team erwartet daher, im Magen des Pottwals
zahlreiche Schnäbel von Kalmaren zu finden. Die Küstennähe
meidet er normalerweise.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 22 09:37:50 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Nov 2011 09:37:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Billerbeck festgehalten: Ein Film- und Fotoabend zu
Billerbecks Vergangenheit, Billerbeck, 24.11.2011
Message-ID: 4ECB6D6E020000D600004637@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 21.11.2011, 13:52


AKTUELL

Thema: Billerbeck festgehalten: Ein Film- und Fotoabend zu
Billerbecks Vergangenheit

Dieser Abend dient einmal der Präsentation kurzer
Filmausschnitte über lokale Ereignisse oder Stadtansichten aus
dem 20. Jahrhundert. Verbunden damit ist ein Aufruf an die
Einwohner Billerbecks, eigene Fotos und Filme zu bestimmten
Themengebieten mitzubringen. Speziell gesucht werden jegliche
Fotographien aus dem 19. Jahrhundert sowie von
Institutionen/Gebäuden, die nicht mehr existieren (z.B.
Union-Theater, Sternburg, Wirtshäuser, Fabriken), von
ehemaligen Vorstehern der Gemeinde- u. Amtsvertretungen und von
Geistlichen, von Jubiläen und besonderen Anlässen (z.B.
Ludgerusjubiläen, Bahnhofseröffnung 1908). Auch privat gedrehte
Filme über Jubiläen oder für die Stadt besondere Ereignisse
sind nachgefragt.

Referentin: Dörthe Gruttmann M.A.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Forum "Billerbecker Stadtgeschichte(n)"
Datum: 24. November 2011, 19.30 Uhr
Kulturzentrum \"Alte Landschaftsschule\" Billerbeck

Kontakt:
Dörthe Gruttmann, M.A.
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 / 83 275 18
Fax: 0251 / 83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 22 11:21:00 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Nov 2011 11:21:00 +0100
Subject: [WestG] [AUS] "Fremde Impulse" und "Wir sind Rheine", Duesseldorf,
21.11.-16.12.2011
Message-ID: 4ECB859C020000D600004641@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.11.2011, 14:44


AUSSTELLUNG

"Fremde Impulse" und "Wir sind Rheine"
Doppelausstellung von LWL und Caritas in Düsseldorf beleuchtet
Migration aus unterschiedlichen Perspektiven

Aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet eine
Kombination von zwei Ausstellungen im NRW-Landtag in Düsseldorf
das Thema Migration und führt so Vergangenheit und Gegenwart
zusammen: Die Wanderausstellung "Fremde Impulse - Baudenkmale
im Ruhrgebiet", die die Landschaftsverbände Westfalen-Lippe
(LWL) und Rheinland (LVR) sowie die Kulturhauptstadt Ruhr.2010
auf die Reise geschickt haben, erzählt, wie sich Austausch,
Wandel und Migration und die damit verbundenen
gesellschaftlichen Prozesse im reichen Denkmalbestand des
Ruhrgebiets widerspiegeln. In der Ausstellung "Wir sind Rheine
- Menschen aus 101 Kulturen" präsentiert der Caritas-Verband
Rheine Portraitaufnahmen von Menschen aus vielen Ländern, die
heute in Rheine (Kreis Steinfurt) ihre Heimat gefunden haben.
Zu sehen ist die Doppelausstellung in der Zeit vom 21. November
bis 16. Dezember im Foyer der SPD-Landtagsfraktion.

"Migration und Veränderung sind der "Normalfall"
gesellschaftlichen und kulturellen Wandels. Sie sind bestimmend
für Menschen, für Entwicklungen in jeder Gesellschaft und in
jeder Kultur. Die Wanderausstellung 'Fremde Impulse?, die in
Transportkisten daherkommt, erzählt, wie sich Austausch, Wandel
und Migration und die damit verbundenen gesellschaftlichen
Prozesse im reichen Denkmalbestand des Ruhrgebiets
widerspiegeln und so von der historischen Tiefe mit vielfachem
Wandel in dieser Region berichten. Menschen aus allen Ländern
Europas und darüber hinaus - und mit ihnen vielfältige fremde
Impulse von außen - haben das Ruhrgebiet über Jahrhunderte
geprägt und immer wieder neu geformt", sagt Dr. Markus
Harzenetter, Leiter der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und
Baukultur in Westfalen.

Denn in Nordrhein-Westfalen - und hier ganz besonders im
Ruhrgebiet - leben seit langem Menschen unterschiedlichster
Herkunft zusammen.

Das vermitteln auch die aktuellen Portraitaufnahmen von
Menschen aus vielen Ländern, die heute in Rheine ihre Heimat
gefunden haben. Der Fotograph Hermann Willers und der
Caritas-Verband Rheine e.V. bringen mit der Ausstellung "Wir
sind Rheine - Menschen aus 101 Kulturen" die Vielfalt der
individuellen Persönlichkeiten ins Bild, unverwechselbar und
zugleich beispielhaft für andere Regionen und Orte überall.
"Die beiden Ausstellungen, zu denen jeweils ein Buch erschienen
ist, ergänzen sich hervorragend zu einer interkulturellen
Entdeckungsreise durch die Welt", sagt Dr. Markus Harzenetter,
Leiter der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in
Westfalen.


INFO

Wir sind Rheine.... Menschen aus 101 Kulturen,
herausgegeben vom Caritasverband Rheine e.V. und
von der Stadt Rheine,
2011 erschienen im Coppenrath Verlag Münster,
19,95 Euro, ISBN 978-3-649-60328-3

Fremde Impulse - Baudenkmale im Ruhrgebiet
Kartenbox
Coppenrath Verlag, Münster. ISBN 978-3-8157-1193-4,
12,95 Euro. Box mit 80 Objektkarten mit Adressen,
Abbildungen, Kurzinformationen, Landkarte und Begleitheft.

Begleitband
Coppenrath Verlag, Münster, 288 S., zahlreiche Abb.,
ISBN 978-3-8157-1271-9, 19,95 Euro.
Mit Aufsätzen und Bildern zu Themen der regionalen
Denkmalpflege.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 22 11:22:44 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Nov 2011 11:22:44 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/40
Message-ID: 4ECB8604020000D600004646@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 21.11.2011, 13:13


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-40 für den Zeitraum vom 12.11.2011 bis

zum 18.11.2011 mit insgesamt 37 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-40&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 22 11:35:10 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 22 Nov 2011 11:35:10 +0100
Subject: [WestG] [TOC] Historisches Jahrbuch fuer den Kreis Herford,
Bd. 19 (HJB 2012)
Message-ID: 4ECB88EE020000D60000464B@cl2x-sd2-vs>

Von: "Alexander Kröger"
Datum: 20.11.2011, 19:24


SERVICE: TOC

Historisches Jahrbuch für den Kreis Herford (HJB)
Herausgeber: Kreisheimatverein und Kommunalarchiv Herford
Band 19 (HJB 2012)
Hardcover 24x16 cm
272 Seiten mit vielen Fotos
ISBN 978-3-89534-919-5
Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld
14,90 ?

Forschungen, Ereignisse und Fakten aus dem Wittekindsland: Das
Jahrbuch kann ab sofort für 14,90 EUR im Buchhandel und im
Internet unter www.kreisheimatverein.de bestellt werden

Aus dem Inhalt: 2011 war ein Jahr erfolgreicher historischer
Feste: Trotz Kälte und Regenstürmen strömten die Besucher zur
1000-Jahrfeier des Marienstiftes auf dem Berge vor Herford und
zum Kreisgeschichtsfest in Löhne. Beide Ereignisse bilden sich
auch im neuen Jahrbuch mit Aufsätzen ab.

Besonders stolz ist die HJB-Redaktion auf die exklusive
Veröffentlichung einer neuen Bewertung und Übertragung der
Herforder Visionsgeschichte (deren Überlieferung aus dem Schutt
des Kölner Archiveinsturzes gerettet wurde). Die früheste
Marienvision nördlich der Alpen - ein "Alleinstellungsmerkmal"
Herfords - bekommt damit eine neue wissenschaftliche Grundlage.

Der Schwerpunkt der Beiträge liegt in diesem Jahr aber auf
Personen, Ereignissen und Entwicklungen im 20. Jahrhundert. Die
Krise der Bünder Tabakindustrie, der gescheiterte Plan einer
Kleinbahn durch das Amt Herford-Hiddenhausen, das Wirken des
Herforder Bischofs Hermann Kunst in der Nachkriegszeit, die
Entwicklung der Luftfahrt und der "Rote Punkt"-Jugendprotest
gegen die Fahrpreiserhöhungen des EMR sind Beispiele für die
Vielfalt der Themen.

Zeitlich weit zurück geht der Blick mit einem archäologischen
Grabungsbericht aus Kirchlengern. In Mittelalter und früher
Neuzeit spielen sich spannende Forschungen zu den
mythenumwogenen Sattelmeiern, den Lebenswelten auf dem Land
zwischen Exter und Herford und den Gerichtsverhältnissen am
Stift Quernheim ab. Mit dem Rätsel um ein Barockbild in Spenge,
der Gohfelder Schlacht und dem Fachwerk in Herford nähert sich
das Jahrbuch wieder der Jetztzeit an.


Inhaltsverzeichnis

S. 6
Grußwort

S. 7
Vorwort der Herausgeber

S. 8
Fiedler, Martin
Förmlich überrollt. Die Liquidationsbeihilfe von 1956 und ihre
Auswirkungen auf die Zigarrenindustrie im Zollamtsbezirk Bünde

S. 23
Laue, Christoph
Eine "Elektrische" durch Hiddenhausen

S. 36
Buchna, Kristian
"Diplomat im Lutherrock". Anmerkungen zu Leben und Wirken des
Stiftberger Pfarrers Hermann Kunst als EKD-Bevollmächtigter in
Bonn

S. 55
Meierkord, Rolf
Herfords Einstieg in das Luftfahrtzeitalter 1909-1912. Die
ersten Begegnungen mit Luftschiffen

S. 88
Kathe-Hinkenjann, Christiane
Recht und Gerichtsbarkeit im mittelalterlichen Kloster und
Stift Quernheim

S. 97
Eggenstein, Georg
Wer ist die Dame? Ein barockzeitliches Portrait aus der
Werburg in Spenge

S. 101
König, August-Wilhelm
Der Geschichte ein Gesicht geben. Landschaft und Menschen
zwischen Exter und Herford im Mittelalter

S. 112
Volmer, Lutz
Bäuerliche Repräsentationskultur im 18. und 19. Jahrhundert.
Fachwerkzierformen auf dem Gebiet der Stadt Herford

S. 136
Guist, Monika
Heimat ist ein Gefühl. Das interkulturelle Theaterprojekt
"Königskinder" beim Geschichtsfest in Löhne

S. 142
Lau, Christian
Die Keramik der Siedlungen Enger, Hüllhorst und Kirchlengern
und die Chronologie der Römischen Kaiserzeit

S. 152
Linde, Roland
Die ravensbergischen Sattelmeier. Eine frühneuzeitliche
bäuerliche Dienstpflicht zwischen Sage und historischer
Wirklichkeit

S. 176
Kuschke, Joachim / Stickdorn, Marcus
Das Gefecht bei Gohfeld, 1. August 1759.
Schlachtfeldarchäologie in Löhne

S. 188
Laue. Christoph
1000 Jahre Marienstift auf dem Berge vor Herford.
Der Stiftberg in 10 mal 100 Jahren 188

S. 209
Biresch, Peter
Der Rote Punkt in Herford

S. 229
Bodarwé, Katrinette
Die Visitatio - ein Herforder Bericht über die Marienvision
des 10. Jahrhunderts

S. 254
Wolfgang Hausmann
Entgegnung zu: Florian Mildenberger "Heilstrom, Wunderheilung,
Hysterie? - Das Phänomen Bruno Gröning in Herford 1949 und
Deutschland (bis 1959)"

S. 269
Auswahl-Bibliografie Kreis Herford 2011

S. 272
Autorenverzeichnis


INFO

Kontakt:
Amtshausstr. 2
32051 Herford
Tel.: 05221-132213
URL: www.kreisheimatverein.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 23 09:30:41 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 23 Nov 2011 09:30:41 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Freier Eintritt an allen Adventssonntagen im
LWL-Roemermuseum, Haltern am See
Message-ID: 4ECCBD41020000D6000046A3@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.11.2011, 09:01


AKTUELL

Weihnachtsgeschenke bei den Römern?
Freier Eintritt an allen Adventssonntagen im LWL-Römermuseum

Das LWL-Römermuseum in Haltern am See stimmt seine Besucher an
allen vier Adventssonntagen mit freiem Eintritt und besonderen
Familienführungen auf das Weihnachtsfest ein - und zwar nach
echt antik-römischem Vorbild. Denn im alten Rom fanden
alljährlich im Dezember die Saturnalien statt, ein beliebtes
Fest zu Ehren des Landbau-Gottes Saturn. Nach den jährlichen
Ackerarbeiten und nach vollendeter Winteraussaat gab man sich
ganz dem fröhlichen Treiben hin: Es regierten Wein und
Würfelbecher, Standesunterschiede wurden über den Haufen
geworfen und Mitmenschen mit Geschenken erfreut.

Auf die Besucher wartet im Römermuseum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) jeweils um 14 Uhr die öffentliche Führung
"Saturnalien - Weihnachtsgeschenke bei den Römern?". In diesem
Rundgang erfahren Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren
Genaueres über diese besonderen Feiertage der alten Römer an
denen auch kleine Geschenke ausgetauscht wurden. Besonders
beliebt waren aufwendig gestaltete Kerzen.

Wer möchte, kann im Anschluss an die Führung Kerzen mit
römischen Motiven verzieren und so sein eigenes typisches
Saturnalien-Geschenk anfertigen. Hierfür sind zwei Euro
Materialkosten zu entrichten, die Teilnahme an der Führung und
der Museumseintritt ist an den Adventssonntagen kostenfrei.

Das Museum ist an den Adventssonntagen von 10 bis 18 Uhr
geöffnet.


INFO

LWL-Römermuseum
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See
Tel.: 02364 9376-0
Fax: 02364 9376-30
E-Mail: lwl-roemermuseum at lwl.org
URL: www.lwl-roemermuseum-haltern.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 24 09:12:50 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 Nov 2011 09:12:50 +0100
Subject: [WestG] [AKT] "Lebendige Vergangenheit. Der
landeskundlich-historische Film im Archiv": LWL-Tagung will zur Rettung
historischer Aufnahmen beitragen
Message-ID: 4ECE0A92020000D6000046E2@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.11.2011, 09:35


AKTUELL

"Lebendige Vergangenheit. Der landeskundlich-historische Film
im Archiv"
LWL-Tagung will zur Rettung historischer Aufnahmen beitragen

Das mehr als 100 Jahre alte Medium Film ist heute hochgradig
bedroht: Die Bilder auf Zelluloid, analogen Videobändern und
optisch digitalen Trägern sind in die Jahre gekommen und drohen
verloren zu gehen, wenn sie nicht sachgerecht gelagert werden.
Der ideale Ort dafür ist das Archiv. Um den Archiven Wege zu
zeigen, wie sie Eigentümer überzeugen können, ihnen die Filme
zu überlassen, und wie sie Filme der Öffentlichkeit zugänglich
machen können, veranstaltet der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in Kooperation mit dem Arbeitskreis
Filmarchivierung NRW die Tagung "Lebendige Vergangenheit. Der
landeskundlich-historische Film im Archiv".

Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen,
eröffnete die zweitägige Veranstaltung, an der 100 Archivare,
Medienfachleute, Filmwissenschaftler und -produzenten aus ganz
Deutschland teilnehmen, am Donnerstag (17.11.) in Münster.

Bei der Tagung, die vom NRW-Kulturministerium gefördert wird,
geht es auch darum, wie Archive landeskundlich-historische
Filme, die oft bei ihren Eigentümern im Verborgenen schlummern,
akquirieren und erschließen können, um sie öffentlich
zugänglich zu machen. Zahlreiche Fachleute aus dem In- und
Ausland berichten als Referenten über die jeweiligen
Bedingungen ihrer Arbeit.

"Ziel unserer Tagung ist es, verschiedene vorhandene
Lösungsansätze sowohl innerhalb Deutschlands als auch im
europäischen Vergleich vorzustellen und gemeinsam zu
diskutieren. Dabei geht es zum einen darum, den Austausch
zwischen bereits erfolgreich arbeitenden Institutionen auf
nationaler und internationaler Ebene zu intensivieren, zum
anderen, einzelnen Initiativen, die mit ihren Bemühungen noch
am Anfang stehen, Mut zu machen. Wir können - gerade in einer
Zeit rasanten technologischen Wandels und digitaler
Möglichkeiten - nur voneinander lernen", so Dr. Volker Jakob,
zuständiger Referatsleiter im LWL-Medienzentrum und
gleichzeitig Sprecher des Arbeitskreises Filmarchivierung NRW.

Hintergrund
Bereits vor über 20 Jahren hat der LWL in seinem Medienzentrum
für Westfalen ein Bild-, Film- und Tonarchiv ins Leben gerufen
mit dem Auftrag, das audiovisuelle Erbe Westfalens sachgerecht
zu sichern, zu bewahren und inhaltlich erschlossen den
heimatinteressierten Nutzern zugänglich zu machen. Seither ist
in engem Zusammenwirken mit dem "Arbeitskreis Filmarchivierung
NRW", der sich dieser Aufgabe auf Landesebene widmet, viel
geschehen in Nordrhein-Westfalen: Der Film ist hier in guten
Händen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 24 09:21:00 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 Nov 2011 09:21:00 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Kohle, Gas, Oel,
Strom - Energiewirtschaft im Ruhrgebiet", Recklinghausen, 01.12.2011
Message-ID: 4ECE0C7C020000D6000046ED@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 23.11.2011, 09:54
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortragsreihe "Kohle, Gas, Öl, Strom - Energiewirtschaft im
Ruhrgebiet"
Donnerstag, 1. Dezember 2011, 19.00 Uhr

Vortrag: Energieversorgung und Haushaltstechnik in Deutschland
im frühen 20. Jahrhundert
Referent: Dr. Karl Ditt, Münster

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden in den meisten
Städten Deutschlands ausgedehnte Gasnetze. Rund 50 Jahre später
begann der Aufbau der öffentlichen Stromversorgung. Gas wie
Elektrizität wurden zunächst nahezu ausschließlich zur
Beleuchtung eingesetzt. Später kamen andere Anwendungsgebiete
wie die Erzeugung von Wärme und Kälte und der Antrieb von
Motoren hinzu.

Der Vortrag behandelt zum einen den Aufbau der
Energieversorgungsnetze. Zum anderen geht er der Frage nach,
wie beide Energieformen den Weg in die Haushalte fanden und
welchen sozialen Gruppen die darauf basierende Haushaltstechnik
zuerst zugute kam.

Dr. Karl Ditt ist Historiker und wissenschaftlicher Referent im
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in Münster.

Der Vortrag findet statt im Rahmen der Vortragsreihe "Kohle,
Gas, Öl, Strom - Energiewirtschaft im Ruhrgebiet". Die Reihe
ist eine Kooperation des Umspannwerks Recklinghausen - Museum
Strom und Leben mit dem Forum Geschichtskultur an Ruhr und
Emscher und den Volkshochschulen in Recklinghausen und Herne.

Die Vortragsreihe widmet sich der historischen Entwicklung der
Erzeugung, Verteilung und Nutzung von Energie. Vorgestellt
werden die dazu notwendigen technischen Einrichtungen, aber
auch die Akteure: von den Unternehmen der Energiewirtschaft bis
hin zum Endverbraucher. Noch vor 200 Jahren standen den
Menschen nur wenige Energiequellen zur Verfügung. Feuerholz,
menschliche und tierische Muskelkraft sowie Wind- und
Wasserkraft - das waren die energetischen Grundlagen der
vorindustriellen Gesellschaft.

Mit der industriellen Revolution begann das Zeitalter der
Nutzung fossiler Brennstoffe. Zum bestimmenden
Primärenergieträger wurde die Steinkohle. Weitere fossile
Brennstoffe wie die Braunkohle, Erdöl und Erdgas kamen später
hinzu. Seit dem Zweiten Weltkrieg spielt die Kernenergie eine
große Rolle bei der Energieversorgung. Eine wachsende Bedeutung
haben heute die erneuerbaren Energien. Die Primärenergieträger
werden zumeist zu Sekundärenergieträgern "veredelt". Aus Rohöl
wird in Raffinerien Benzin oder Heizöl, aus Kohle oder
Wasserkraft in Kraftwerken elektrische Energie. Für die
unterschiedlichen Energieträger entwickelte man jeweils
spezifische Verteilungssysteme, etwa Pipelines für Öl und Gas.
Bis der Verbraucher Energie nutzen kann, hat diese bereits
mehrere Bearbeitungsstufen durchlaufen und weite Transportwege
zurückgelegt.

Der Eintritt ist frei.


INFO

Veranstaltungsort:
Umspannwerk Recklinghausen - Museum Strom und Leben
Uferstraße 2-4
45663 Recklinghausen
Tel.: 02361-9842216/ -17
URL: www.umspannwerk-recklinghausen.de

Das Programm der kompletten Vortragsreihe finden Sie hier:
URL:
http://www.umspannwerk-recklinghausen.de/ruhr-2010/vortragsreihe-zur-ausstellung-revier-unter-strom.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Nov 24 12:24:18 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 24 Nov 2011 12:24:18 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Tagung an der Technischen Universitaet Dortmund,
25./26.11.2011
Message-ID: 4ECE3772020000D600004705@cl2x-sd2-vs>

Von: "TU Dortmund Medieninfo"
Datum: 24.11.2011, 10:44


TAGUNG

Tagung an der Technischen Universität Dortmund
"Mode als Moderne" im Fokus

Das Seminar für Kulturanthropologie des Textilen der
Technischen Universität Dortmund veranstaltet zusammen mit der
Volkskundlichen Kommission für Westfalen vom 25. bis 26.
November die Tagung "Mode als Moderne". Im Mittelpunkt der
Veranstaltung steht eine interdisziplinäre Bestandsaufnahme des
Phänomens "Mode" in den Wissenschaften. Interessierte sind
herzlich zur Tagung eingeladen - insbesondere zur öffentlichen
Abendveranstaltung am 25. November.

Der Tagungstitel "Mode als Moderne. Konjunkturen
wissenschaftlicher Aufmerksamkeit" nimmt verkürzend die These
auf, dass die Wirkungsmechanismen der Mode - wie zum Beispiel
Dynamisierung, Abwechslung oder Rhythmisierung -
Schlüsselstrategien des Modernisierungsprozesses enthalten.
Obwohl Mode eine hohe gesellschaftliche Relevanz besitzt,
bewegt sich der wissenschaftliche Diskurs zu diesem Thema eher
auf Randfeldern. Zwar wurden Theorien, Ansätze und Methoden
einer Modeforschung in den Literatur- und Medienwissenschaften,
in der Soziologie, Philosophie, Psychologie, Kunstgeschichte
und den Ethnologien gepflegt, aber selten wurde
wissenschaftlich hinterfragt, welchen systematischen
Stellenwert sie im jeweiligen disziplinären Kontext innehaben
und welche neuen Perspektiven sie eröffnen. Diese Lücke soll
auf der Tagung "Mode als Moderne" geschlossen werden.

Mode als Moderne.
Konjunkturen wissenschaftlicher Aufmerksamkeit
am 25. und 26. November 2011
an der Technischen Universität Dortmund
Campus Treff, Vogelpothsweg 120, 44227 Dortmund

Öffentliche Abendveranstaltung
Freitag, 25. November, ab 20 Uhr
im Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Hansastr. 3
44137 Dortmund

Programm:
20.00 - 20.30 Grußworte
Prof. Metin Tolan, Prorektor Studium, TU Dortmund
Prof. Gabriele Mentges, Seminar für Kulturanthropologie des
Textilen, TU Dortmund
20.30 - 21.30 Mode! Konjunkturen medialer Aufmerksamkeit
Alfons Kaiser, Frankfurter Allgemeine Zeitung





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 25 11:26:11 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 Nov 2011 11:26:11 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Grevener Geschichtsblaetter 6 erschienen
Message-ID: 4ECF7B53020000D60000475B@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stefan Schröder"
Datum: 25.11.2011, 10:07


LITERATUR

Grevener Geschichtsblätter 6 erschienen

Das Stadtarchiv Greven hat die 6. Ausgabe der Grevener
Geschichtsblätter veröffentlicht. Schwerpunkt ist die
Geschichte Grevens im Kaiserreich. Das Heft basiert auf der
Ausstellung "Das größte Dorf im Münsterland... - Greven vor 100
Jahren", die im Sommer im Rathaus gezeigt wurde. Neben
zahlreichen Abbildungen enthalten ist auch der
Eröffnungsvortrag von PD Dr. Sabine Mecking. Die Ausstellung
wird auf diese Weise nochmals weitgehend im Printformat
präsentiert. Das Heft mit einem Umfang von 29 Seiten ist zum
Preis von 5 Euro im Buchhandel (ISBN: 978-3-928372-18-3), an
der Rathausinformation und in der Stadtbibliothek Greven
erhältlich.

Als Service bietet das Stadtarchiv die neue Ausgabe auch wieder
kostenfrei im Internet unter
http://www.greven.net/stadtinfo_wirtschaft/stadtinfo/geschichte/geschichte_downloads.php

an. "Jährlich steigende Nutzerzahlen im Internet zeigen, dass
neben der Printausgabe der Geschichtsblätter den
Veröffentlichungen im Internet die Zukunft gehört. Inzwischen
warten dort zahlreiche Angebote auf Interessierte", sagt
Stadtarchivar Dr. Stefan Schröder, "und einige downloads haben
bereits vierstellige Leserzahlen gefunden." Die Bilanz kann
sich sehen lassen und ist für das Stadtarchiv ein wichtiger
Baustein, um stadtgeschichtliche Themen möglichst vielen
Interessierten näher zu bringen.


INFO

Kontakt:
Dr. Stefan Schröder
Stadtarchiv Greven
Rathausstr. 6
48268 Greven
Tel.: 02571/920-358
Fax: 02571/920-6358
E-Mail: stefan.schroeder at stadt-greven.de
URL: www.greven.net





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 25 11:29:07 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 Nov 2011 11:29:07 +0100
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Eine_Geschichtsquelle_f=C3=BCr_den_Ho?=
=?utf-8?q?telbau_und_das_Fuerstbistum_Corvey=3A_LWL_zeichnet_=22Dreizehnl?=
=?utf-8?q?indenhaus=22_als_Denkmal_des_Monats_aus?=
Message-ID: 4ECF7C03020000D600004760@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.11.2011, 10:48


AKTUELL

Eine Geschichtsquelle für den Hotelbau und das Fürstbistum
Corvey
LWL zeichnet "Dreizehnlindenhaus" als Denkmal des Monats aus

Viel verdienen ließ sich nicht mit dem Hotel und Gasthaus, das
bis 1942 im "Dreizehnlindenhaus" betrieben wurde. Daher wurde
im 1794 errichteten Gebäude, das lange Zeit nicht genutzt wurde,
nie viel modernisiert. Weil so ein Großteil der ursprünglichen
Innenstrukturen erhalten blieb, zeichnete der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) das Gebäude jetzt als
Denkmal des Monats November aus.

"Vor dem Hintergrund des großen Anspruchs und der vielen
speziellen Aufgaben, den der Bau bei seiner Errichtung erfüllen
sollte, ist das Gebäude zu einer einzigartigen Quelle für die
Geschichte des Hotelbaus geworden", erklärt LWL-Denkmalpfleger
Dr. Fred Kaspar. "Es dürfte zu den wenigen Hotelbauten des 18.
Jahrhunderts in Deutschland gehören, die auch in den inneren
Strukturen noch weitgehend ablesbar überliefert geblieben sind."

Das "Dreizehnlindenhaus" ist eng verbunden mit der kurzen
letzten Phase des 1000-jährigen geistlichen Lebens in Corvey:
1792 erlaubte es der Papst, die Benediktinerabtei in ein
Fürstbistum umzuwandeln. So wurden der Abt zum Fürstbischof und
die Mönche zu Domherren ernannt. Als wichtigste bauliche
Veränderung dieser Umwandlung errichteten die Benediktiner
unmittelbar vor dem Klosterbezirk an das Ende der Zufahrt von
Höxter nach Corvey einen größeren Neubau. An dieser exponierten
Lage sollte das Gebäude gleich mehrere Aufgaben übernehmen: Es
diente nicht nur als Hotel und Casino, sondern nahm auch ein
Gast- und ein Weinhandelshaus auf. Das zunächst "Neues
Gasthaus" genannte Gebäude erhielt erst 1907 den heutigen Namen
"Dreizehnlindenhaus" in Erinnerung an das gleichnamige, im Raum
Corvey spielende Versepos des Driburger Arztes Friedrich
Wilhelm Weber (1813 - 1894).

Das Fürstbistum Corvey bestand nur wenige Jahre, bereits 1803
wurde es im Zuge der Säkularisation (Verweltlichung von
Klöstern und Fürstbistümern) wieder aufgelöst. Damit verlor das
Haus auch seine wirtschaftliche Grundlage. Es wurde aber noch
bis 1942 als Gasthaus und Hotel weiter betrieben. Da wenig
modernisiert wurde, hat sich bis heute ein großer Teil der
bauzeitlichen Innenstrukturen erhalten. Hierzu gehören die
aufwendigen Türen ebenso wie die Feuerungsanlagen der Öfen,
aber auch die ungewöhnlich luxuriöse Anlage von fünf Toiletten
im Inneren. "Zurzeit wird die dringend notwendige Sanierung des
Gebäudes vorbereitet, das dann wieder seine historische Aufgabe
als Gästehaus übernehmen soll", so LWL-Denkmalpfleger Kaspar.

Hintergrund
Verbunden mit der Umwandlung vom Kloster zum Fürstbistum waren
weitreichende Veränderungen bei der inneren Struktur des
Klosters und der zugehörenden Wirtschaft. Die Domherren lebten
nicht mehr in einer abgeschlossenen Klausur, sondern erhielten
eigene Wohnungen. Der bislang umfangreiche landwirtschaftliche
Eigenbetrieb des Klosters wurde verpachtet.

Das Erdgeschoss des Hauses wurde alltäglich genutzt: Rechts des
breiten Eingangsflures richtete man eine Gastwirtschaft mit
großer Küche und den Wohnräumen des Pächters ein. Hier gab es
einen eigenen Zugang zu dem riesigen unter dem Bau gelegenen
Gewölbekeller. Von dort wurde der für das Bistum zentralisierte
Weinhandel abgewickelt. Da das Haus auch der Versorgung des zum
Domstift gehörenden Priesterseminars diente, schuf man im
linken Teil des Erdgeschosses einen von der Außenwelt
abgetrennten Klausur-Bereich mit einem zur Straße gelegenen
Speisesaal für die Studenten. Zudem konnten sie hier mit den
Domherren zusammen ihre Freizeit verbringen, weswegen es zur
Hofseite auch einen eigenen Billardsaal gab. Als dritte Aufgabe
sollte der Neubau sowohl der Übernachtung, der Verköstigung und
dem gesellschaftlichen Leben hochstehender Gäste des Bischofs
dienen. Hierzu richtete man die beiden über ein breites
Treppenhaus erschlossenen Obergeschosse ein: Mittelpunkt wurde
ein großer Tanz-Saal mit anschließenden Spiel- und weiteren
Nebenzimmern. An breiten Fluren wurden darüber hinaus sechs
mehrräumige Gästeappartements geschaffen.

Der Betrieb des Hauses wurde an einen Gastwirt als Unternehmer
verpachtet. Ihm wurde die Versorgung der Priester pauschal
erstattet, während er die Unterbringung von "Staatsgästen"
einzeln abrechnen konnte.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Nov 25 11:31:46 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 25 Nov 2011 11:31:46 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Stadtgespraeche im Museum: Vom Erinnern zur
Geschichte, Dortmund, 01.12.2011
Message-ID: 4ECF7CA2020000D600004765@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 25.11.2011, 09:23
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Stadtgespräche im Museum: Vom Erinnern zur Geschichte
1950-2000: Blicke auf ein halbes Jahrhundert
Donnerstag, 1. Dezember 2011, 19.00 Uhr


Die Organisation des Sehens.
Die Ausstellungen des Museums am Ostwall
Referent: Prof. Dr. Kurt Wettengl

Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet, schloss das
Museum am Ostwall im Jahre 2010 seinen ursprünglichen Standort
und befindet sich jetzt im Dortmunder U. Seit 1949 begleitet
das Museum (am) Ostwall mit seinen Ausstellungen die jeweils
zeitgenössische Kunst, reflektiert Kunstgeschichte und schreibt
durch seine Aktivitäten diese auch mit. Aspekte der
Ausstellungspolitik und der Präsentationsformen aus sechs
Jahrzehnten nimmt der Vortrag anschaulich in den Blick.

Dr. Kurt Wettengl ist Direktor des Museums Ostwall im
Dortmunder U und Honorarprofessor am Seminar für Kunst und
Kunstwissenschaft der TU Dortmund.

Der Eintritt ist frei.


INFO

Veranstaltungsort:
Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Hansastraße 3, 44137 Dortmund
E-Mail: mkk at stadtdo.de
URL: mkk.dortmund.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 28 10:41:54 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 28 Nov 2011 10:41:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Der Schuh im Nationalsozialismus, Dorsten,
01.12.2011
Message-ID: 4ED36572020000D6000047AE@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 28.11.2011, 09:15
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortrag: Der Schuh im Nationalsozialismus
Donnerstag, 1. Dezember 2011, 19.30 Uhr

In welchem Zusammenhang standen die Menschenversuche an
Häftlingen auf der "Schuhprüfstrecke" im Konzentrationslager
Sachsenhausen mit der Verwendung erster Kunststoffe in
deutschen Schuhen? Wie lenkten Nationalsozialisten die
Schuhmode? Warum raubte die SS in Auschwitz und anderen
Vernichtungslagern ganze "Schuhberge" und was geschah mit
diesen in der nach Autarkie strebenden deutschen
Kriegswirtschaft? Am Alltagsgegenstand "Schuh" lassen sich
viele Fragen der nationalsozialistischen Wirtschafts- und
Konsumpolitik aufzeigen.

Diesen und anderen Fragen ist die Referentin in einer sehr
beachteten Dissertation nachgegangen. Für diese Arbeit wurde
sie mit dem Hedwig-Hitze-Preis des Verbands der Historikerinnen
und Historiker in Deutschland ausgezeichnet. Dr. Anne Sudrow
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für
zeithistorische Forschungen (ZZF) in Potsdam.

Gebühr: 5 EUR (Vereinsmitglieder 4 EUR)


INFO

Veranstaltungsort:
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
URL: http://www.jmw-dorsten.de/index.php?action=home





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 28 10:45:26 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 28 Nov 2011 10:45:26 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Die Ortsgeschichte Everswinkels kommt ins Netz
Message-ID: 4ED36646020000D6000047B4@cl2x-sd2-vs>

Von: "Bernhard Zimmermann"
Datum: 28.11.2011, 09:22


AKTUELL

Die Ortsgeschichte Everswinkels kommt ins Netz

Der Heimatverein hat angefangen, Ortsgeschichte im Internet
zugänglich zu machen. Auf der neuen Homepage stehen Texte,
historische Fotos, Zeitungsartikel und die Bildergalerie eines
Künstlers.

Der Heimatforscher Erwin Buntenkötter hat seit 1980
Ortsgeschichte recherchiert und beschrieben. Rund 35 Aufsätze
hat der Heimatverein erfasst und ins Netz gestellt. Die
Textsammlung soll demnächst auch als Buch gedruckt werden.

Daneben werden zurzeit Examensarbeiten digitalisiert. In den
1990er Jahren haben Studentinnen der Uni Münster im Rahmen der
Staatsprüfung für das Lehramt im Fach Geschichte
Examensarbeiten zu Everswinkels Ortsgeschichte erstellt. Die
Arbeiten, rund 300 Textseiten, werden zurzeit erfasst und
sollen auf der Homepage veröffentlicht werden.

Die Sammlung historischer Fotos gab es schon seit 1997. Über
1.000 Fotos waren archiviert, aber nicht zugänglich. Nach
Beratung durch das Kreisarchiv Warendorf begannen zwei
Vereinsmitglieder das Material zu digitalisieren. Auf der
Homepage sind rund 600 historische Fotos nach Themen sortiert
zu sehen. Zu einigen Postkarten wird auch die Handschrift auf
der Rückseite und zu einigen Ortsansichten wird ein neues Foto
zum Vergleich gezeigt.

Die Internetseite zeigt auch Kunstwerke. Albert Reinker, geb.
1926, hat in sechzig Jahren etwa 150 Bilder mit Bezug zu
Everswinkel geschaffen. Viele seiner Bilder zeigen Häuser und
Straßen, die es so nicht mehr gibt. Der Künstler und der
Heimatverein haben gemeinsam alle Werke digitalisiert und
beschrieben. In der Bildergalerie ist Reinkers Lebenswerk auf
750 Bildern zu sehen.

Die Vereinsmitglieder setzen gewöhnliche PC ohne
Datenbank-Software ein. Bildbeschreibungen wurden mit MS-WORD
in einer Tabelle erfasst. Daneben wurde eine Musterseite des
Albums in HTML programmiert. Mit der Seriendruckfunktion
konnten rund 1.300 HTML-Seiten wie Serienbriefe ausgegeben
werden. Aus den Tabellen wurde auf dem selben Weg der HTML-Text
für die Vorschaubilder erzeugt.

Auch Zeitungsartikel enthalten Ortsgeschichte. Eine Bürgerin
hat dem Heimatverein einen Karton mit Zeitungsartikeln
überlassen. Das war der Anstoß für den Verein, noch mehr
Zeitungsartikel zu scannen und nach Themen und Datum sortiert
zu zeigen. Die Tageszeitung DIE GLOCKE, Oelde, verzichtete auf
ihre Urheberrechte. Auf der Homepage ist die Sammlung im Ansatz
zu sehen. Sie wird nach und nach erweitert.


INFO

Die Internetseite ist erreichbar unter:
URL: www.heimatverein-everswinkel.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 28 11:10:04 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 28 Nov 2011 11:10:04 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Stadtgruendung und Stadtwerdung in Slowenien,
Muenster, 02.12.2011
Message-ID: 4ED36C0C020000D6000047C2@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 25.11.2011, 14:36


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquiums zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Wintersemsester 2011/12

spricht

Dr. Miha Kosi, Ljubljana

über

Stadtgründung und Stadtwerdung in Slowenien. Frühstädtische
Entwicklung im Südosten des Reiches bis zum 13. Jahrhundert


Das heutige Slowenien umfasst das Territorium der ehemaligen
spätmittelalterlichen Reichsgebiete Krain, Görz, südliche Teile
der Steiermark und Kärntens sowie einen kleinen Grenzstreifen
des Königreichs Ungarn. Im 12. und 13. Jahrhundert entfaltete
sich hier ein lebendiger Urbanisierungsprozess und es
entstanden einige Dutzend neuer städtischer Siedlungen (Städte
und Märkte). Die Stadtherren und Förderer dieses Prozesses
waren in erster Linie wichtige Reichsfürsten, die vor Ort
begütert waren: die Andechs-Meranier, Babenberger, Spanheimer,
Görzer sowie geistliche Fürsten, wie die Salzburger Erzbischöfe,
die Patriarchen von Aquileja sowie die Bischöfe von Freising,
Brixen und Bamberg.

Die verschiedenen Typen der frühen Stadtentwicklung waren sehr
vielfältig. Sie reichten von der reinen Neugründung einer Stadt
"auf der grünen Wiese" über solche, bei denen eine neue urbane
Siedlung neben einem alten Zentralort gegründet wurde, bis hin
zu jenen seltenen Fällen, bei denen eine alte "vorurbane"
Siedlung in einem längeren Prozess auf demselben Areal
umstrukturiert und urbanisiert wurde. Insgesamt entstanden
somit bis zum Ende des 15. Jahrhunderts im betrachteten Raum 78
urbane Siedlungen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Datum: 2. Dezember 2011, 16.00 Uhr c. t. (Sitzungszimmer)
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251/83 275 12
Fax: 0251/83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Nov 28 11:15:54 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 28 Nov 2011 11:15:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Zeitzeugin berichtet: Als Baby nach Deutschland
Message-ID: 4ED36D6A020000D6000047C9@cl2x-sd2-vs>

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 25.11.2011, 13:25


AKTUELL

Zeitzeugin berichtet: Als Baby nach Deutschland

20 Schülerinnen und Schüler des Pädagogik-Leistungskurses des
Lüdenscheider Bergstadt-Gymnasiums nutzten die Gelegenzeit, mit
einer Zeitzeugin über das Thema "50 Jahre Migration - zusammen
leben im Märkischen Kreis" zu diskutieren. Bei dem von der
Koordinierungsstelle Integration des Märkischen Kreises
angebotenen Treffen erzählte die Lüdenscheiderin Cigdem W. wie
es war, als sie in den frühen 60er Jahren im Alter von nur acht
Monaten mit ihren Eltern nach Deutschland und in den Kreis kam.
Während sie in Lüdenscheid den Kindergarten, die Grundschule
und die weiterführende Schule besuchte, haben ihre Eltern und
älteren Geschwister in heimischen Firmen gearbeitet.

Aus ihrer Kindheit und Jugend waren Cigdem W. sowohl positive
als auch negative Erlebnisse in Erinnerung, die ihr im Bezug
auf den Umgang zwischen Deutschen und Türken aufgefallen
waren. Besonders ging sie dabei auf das Spannungsfeld ein,
zwischen zwei Kulturen und zwei Religionen zu leben.
Anschaulich verdeutlicht wurde das Thema durch eine Fotoschau
von Originalaufnahmen, die von der türkisch-islamischen DITIB
Gemeinde aus Balve zusammengestellt worden war. Sie
dokumentieren bildlich die ersten Jahre der türkischen
Zuwanderer im Märkischen Kreis.

Die Schüler hatten viele Fragen an die Zeitzeugin. Sie wollten
unter anderem wissen, ob es für ihre Familie ein Problem war,
dass sie einen Deutschen geheiratet hat, ob ihre Kinder
zweisprachig aufgewachsen sind, wie streng ihre Familie nach
muslimischen Regeln gelebt hat etc. Cigdem W. gab den Schülern
mit auf den Weg, dass nicht die Kultur oder die Religion des
Partners wichtig sei, sondern was für ein Mensch er ist. Seit
einigen Jahren ist Cigdem W. in der Hausaufgabenbetreuung im
alevitischen Kulturverein tätig und hat von ihren Erfahrungen
mit den Schülern berichtet. Zum Abschluss gab es noch eine
interessante Diskussionsrunde, bei der Lehrer Manfred Pflanz
und Bernd Grunwald von der Koordinierungsstelle Integration das
Thema "Ausländerpädagogik und interkulturelles Lernen"
aufgegriffen haben.

"Wir bieten auch weiterhin für Schülergruppen ein Treffen mit
Zeitzeugen an, die damals als sogenannte Gastarbeiter oder
deren Kinder in den Märkischen Kreis zugewandert sind", so
Katja Fall von der Koordinierungsstelle Integration, die um
Terminvereinbarung bis Mitte Dezember bittet. Sie lädt auch ein
zum Besuch der Ausstellung "Von Istanbul nach Balve", die vom
26. Januar bis 29. Februar 2012 im Bürgerbüro des Lüdenscheider
Kreishauses zu sehen ist. Die Ausstellung dokumentiert durch
Originalfotos den Zeitablauf von der Auswahl, der Einreise und
der Arbeit der ersten "Gastarbeitern" Anfang der 60er, über den
Nachzug der Familien aus der Türkei, über das erste eigene Auto
und die Entscheidung, in Deutschland zu bleiben, oder
zurückzukehren. Begleitend zu den Fotos gibt es zweisprachige
Begleittexte von den Portraitierten.


INFO

Kontakt:
Katja Fall
Tel: 02351/966-6133, oder per
E-Mail: k.fall at maerkischer-kreis.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 29 10:38:59 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 29 Nov 2011 10:38:59 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Rezensionen im Archiv fuer Reformationsgeschichte,
Literaturbericht, 40, 2011
Message-ID: 4ED4B643020000D600004814@cl2x-sd2-vs>

Von: Andreas Rutz"
Datum: 29.11.2011, 09:04


LITERATUR

Rezensionen im Archiv für
Reformationsgeschichte/Literaturbericht.

Das "Archiv für Reformationsgeschichte" veröffentlicht in
seinem Literaturbericht regelmäßig Besprechungen zur
westfälischen (Kirchen-)Geschichte der Reformationszeit und des
konfessionellen Zeitalters. Verantwortlich für den
Westfalenteil ist Dr. Andreas Rutz (Institut für
Geschichtswissenschaft der Universität Bonn, Abt. für
Rheinische Landesgeschichte). URL:
http://reformationsgeschichte.de



Im aktuellen Band (Archiv für Reformationsgeschichte.
Literaturbericht 40, 2011, S. 71, 182-190, Nr. 165, 586-604)
werden folgende Titel besprochen:


Wilhelm Kohl (Bearb.): Die Zisterzienserabtei Marienfeld
(Germania Sacra. Die Kirche des Alten Reiches und ihre
Institutionen. Dritte Folge; 2: Die Bistümer der Kirchenprovinz
Köln. Das Bistum Münster; 11), Berlin/New York: Walter de
Gruyter, 2010. 635 S., 2 Faltkarten.

Heinrich Winter (Hrsg.): Ratskirche St. Martini Minden. Ein
Jahrtausend Kollegiatstift, Pfarrei, Gemeinde, Minden:
Ev.-luth. St. Martini-Kirchengemeinde, 2009. 537 S.

Bernhard Heising (Bearb.): Präsentienbuch des adeligen
Damenstifts Heerse (868-1810). Verzeichnis und Buch der
Memorien (Gedächtnisse) und gestifteten Feste in der Herser
Kirche im Jahreslauf, nach dem Kalender zu finden, bestimmt für
die Kapelle des heiligen Lambertus für jeden, der hineinschauen
will, Bad Driburg 2010 - Online Publikation im Internetportal
"Westfälische Geschichte", URL:
http://www.westfaelische-geschichte.de/lit8029.

Youri Desplenter: Die Übersetzungen liturgischer Lobgesänge im
Böddeker Gebetbuch (ca. 1564). Deutsche Versionen
mittelniederländischer Originaltexte, in: Zeitschrift für
deutsches Altertum und deutsche Literatur 139, 2010, 324-349.

Ulrich Töns: "Fundamentum scholarium". Die Grammatik des
Johannes Kerckmeister (1486) als Zeugnis des Humanismus in
Münster, in: Frühmittelalterliche Studien 42, 2008, 329-397.

Werner Freitag, Christian Helbich (Hrsg.): Bekenntnis, soziale
Ordnung und rituelle Praxis. Neue Forschungen zu Reformation
und Konfessionalisierung in Westfalen (Westfalen in der
Vormoderne. Studien zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen
Landesgeschichte; 4), Münster: Aschendorff, 2009. 318 S.

Bastian Gillner: Die Wölfe des falschen Evangeliums.
Münsterischer und vestischer Adel im konfessionellen Zeitalter,
in: Westfälische Zeitschrift 160, 2010, 51-70.

Gerhard Aumüller, Dorothea Schröder, Dietrich Kollmannsperger:
Subtile Patronage? Die westfälische Organistenfamilie Busse und
ihre Beziehungen zu Kaspar Fürstenberg (1545-1618), in:
Jahrbuch für mitteldeutsche Kirchen- und Ordensgeschichte 5,
2009, 47-103.

Andreas Biermann, Jürgen Scheffler: Hermann Hamelmann. Ein
streitbarer Theologe in Lemgo (Schriften des Städtischen
Museums Lemgo; 9), Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte,
2010. 46 S.

Friedrich Bratvogel (Hrsg.): Bernhard Copius und das Lemgoer
Gymnasium, Göttingen: V&R unipress, 2010. 232 S.

Hartmut Hegeler: Anton Praetorius (1560-1613). In Gottes Wort
findet man nichts von Folterung, in: Reimund Haas, Jürgen
Bärsch (Hrsg.): Christen an der Ruhr, Bd. 4, Münster:
Aschendorff, 2010, 14-24.

Stephanie Pätzold: "Ist eines Pfarrers Wittibe aufm Lande
jedermanns Schuhwisch...". Pfarrwitwenversorgung während der
frühen Neuzeit in Calenberg, Westfalen und Württemberg, in:
Jahrbuch für westfälische Kirchengeschichte 106, 2010, 65-88.

Lena Krull: Lutherische Pfarrer in Lemgo. Kirche und Geistliche
in einer konfessionalisierten Stadt des 17. Jahrhunderts (Forum
Regionalgeschichte; 14), Münster: Ardey-Verlag, 2009. VIII, 124
S.

Ingrid Buchhorn: Reformierte Kirchenzucht in der Stadt Hamm im
17. Jahrhundert, in: Märkisches Jahrbuch für Geschichte 109,
2009, 145-164.

Ingrid Buchhorn: "Gottgefälliges Leben, Disziplin und gute
Ordnung". Maximen des sozialen Lebens in der Stadt Hamm des 17.
Jahrhunderts, in: Jahrbuch für westfälische Kirchengeschichte
106, 2010, 95-146.

Helge bei der Wieden (Hrsg.): Elisabeth von der Pfalz. Äbtissin
von Herford, 1618-1680. Eine Biographie in Einzeldarstellungen
(Veröffentlichungen der Historischen Kommission für
Niedersachsen und Bremen; 245; Herforder Forschungen; 23),
Hannover: Hahnsche Buchhandlung, 2008. 207 S.

Volker Pirsich (Hrsg.): Professoren, Studenten, Bücher. Hamm im
17. und 18. Jahrhundert, Hamm: Stadtbüchereien, 2009. 294 S.

Christine D. Schmidt: Sühne oder Sanktion? Die öffentlichen
Kirchenbußen in den Fürstbistümern Münster und Osnabrück
während des 17. und 18. Jahrhunderts (Westfalen in der
Vormoderne. Studien zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen
Landesgeschichte; 5), Münster: Aschendorff, 2009. 221 S.

Klaus Niehr: Genealogie und Konfessionalisierung. Porträt und
Politik in den Bischofsbüchern von Osnabrück und Verden, in:
Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte 82, 2010,
241-288.

Ulrich Löer: Symbolische Repräsentation zur Barockzeit im
adligen Kanonissenstift. Anna Luberta von Calenberg, Äbtissin
zu Geseke (1703-1756), in: Westfälische Zeitschrift 160, 2010,
71-89.


INFO

Dr. Andreas Rutz
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Institut für Geschichtswissenschaft
Abt. für Rheinische Landesgeschichte
URL: http://www.landesgeschichte.uni-bonn.de
Am Hofgarten 22
D-53113 Bonn
Tel.: +49 (0) 228 739766
E-Mail: andreas.rutz at uni-bonn.de

URL: http://www.landesgeschichte.uni-bonn.de/personal/rutz.htm
URL: http://www.clio-online.de/forscherinnen=698
URL: http://www.historischesarchivkoeln.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 29 10:46:17 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 29 Nov 2011 10:46:17 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Archivalltag meistern - Netzwerke nutzen!
Kommunalarchivare trafen sich in Nordwalde
Message-ID: 4ED4B7F9020000D60000481E@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Steinfurt"
Datum: 25.11.2011, 12:18


AKTUELL

Archivalltag meistern - Netzwerke nutzen!
Kommunalarchivare trafen sich in Nordwalde

Der Arbeitskreis der Kommunalarchive im Kreis Steinfurt traf
sich zu seiner Herbstsitzung auf Einladung von Kreisarchivarin
Ute Langkamp im Rathaus der Gemeinde Nordwalde. Bürgermeisterin
Sonja Schemmann betonte in ihrer Begrüßung, wie lebendig
Geschichte sein kann. Dabei liegen ihr vor allem biographische
Geschichten, die von der Lokal- und Regionalgeschichtsforschung
thematisiert werden, am Herzen.

Die Archivarinnen und Archivare diskutierten, wie der
Archivalltag besonders in Zeiten knapper Kassen der Kommunen
noch zu meistern ist.

Hans-Jürgen Höötmann vom LWL-Archivamt für Westfalen und
zuständiger Referent für die Kommunalarchive im Kreis Steinfurt,
stellte die ganz Bandbreite möglicher Leistungen seiner
Behörde vor. Das Spektrum der Beratungs- und Hilfsangebote
reiche vom Bau eines Archivs über Aus- und Fortbildungen, Hilfe
bei Wasserschäden bis zur Restaurierung von Archivalien. Zudem
präsentierte er praktische Arbeitshilfen und Empfehlungen
weiterer in der Archivfachwelt anerkannter Institutionen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Nov 29 11:05:43 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 29 Nov 2011 11:05:43 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Weihnachten um 1900: Museumsadvent
LWL-Freilichtmuseum Detmold
Message-ID: 4ED4BC87020000D600004823@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.11.2011, 12:02


AKTUELL

Weihnachten um 1900
Museumsadvent LWL-Freilichtmuseum Detmold

Wie sahen die Weihnachtsvorbereitungen um 1900 aus? Der
Museumsadvent vom 2. bis 4. Dezember im LWL-Freilichtmuseum
Detmold entführt seine Besucher in diesem Jahr bereits zum
siebten Mal in längst vergangene vorweihnachtliche Zeiten. Den
Mittelpunkt des Museumsadvents im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bildet das leicht
erhöhte, illuminierte Paderborner Dorf, in das die Besucher auf
kunstvoll beleuchteten Wegen gelangen.

Der siebte Museumsadvent steht im Zeichen des historischen
Schlittens. "Ursprünglich war der Schlitten ein bäuerliches
Arbeitsgerät. Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurde er aber mehr
und mehr für Freizeitvergnügungen genutzt", erklärt
Projektleiterin Katharina Schlimmgen-Ehmke. Die Bandbreite der
Schlitten in der Sammlung des Museums reicht vom einfachen
handgezogenen Holzschlitten zum Lastentransport für Reisig oder
Baumstämme bis zum kunstvoll verzierten, pferdegezogenen
Prunkschlitten. Diese gibt es in einer Sonderausstellung in der
Ausstellungsscheune Westendorf zu sehen.

Posaunenklänge, Märchenerzähler, Mitmachprogramme und
Handwerksvorführungen: in den Häusern des Paderborner Dorfes
wird ein abwechslungsreiches Programm geboten. "Vor allem die
kunstvolle Beleuchtung der Wege und historischen Häuser von
Wolfgang Grämer macht unseren Museumsadvent zu etwas ganz
Besonderem", erklärt LWL-Museumsleiter Dr. Jan Carstensen. Und
ergänzt: "Wir machen keine Kommerz-Veranstaltung mit
Konserven-Musik. Unser Museumsadvent ist eine stilvolle, ruhige
Veranstaltung."

So vermitteln beispielsweise die nach historischen Vorbildern
eingerichteten Weihnachtsstuben in den Häusern einen Eindruck,
wie und wann genau das Weihnachtsfest früher gefeiert wurde.

Am Samstag können beim "Spieletag" zahlreiche Spiele getestet
und gekauft werden. Am Freitag und Sonntag gibt es
Märchenlesungen. Die dörflichen Museumswerkstätten sind das
ganze Wochenende über geöffnet, sodass die Besucher den
Handwerkern beim Schmieden, Schnitzen, Drechseln oder
Kerzenziehen über die Schulter schauen können. Wer Geschenke
sucht, wird sicher fündig werden: In den festlich dekorierten
Buden rund um den Teich im "Paderborner Dorf" gibt es
Handwerkliches und Kunsthandwerkliches zu kaufen. Im Lauschhaus
können Interessierte in der "Bastelstube" unter Anleitung
Baumschmuck aus verschiedenen Materialien selbst herstellen.
Außerdem steht für die Gäste ein kostenloser Bustransfer
innerhalb des Museums bereit.

Parken und Busservice
Der Bustransfer innerhalb des Museums ist kostenlos. Besucher
können an diesen Tagen in den Bussen der Stadtverkehr Detmold
GmbH (SVD) bereits Eintrittskarten für den Museumsadvent lösen,
die gleichzeitig als Fahrschein gelten. Während der
Veranstaltungstage fährt zusätzlich ein Pendelbus von den
großen Parkplätzen der Innenstadt (Kaiser-Wilhelm-Platz,
Kronenplatz, Parkhaus Lustgarten, Bezirksregierung, Parkhaus
Hornsche Straße, Musikhochschule) direkt zum Haupteingang des
Museums.


INFO

Das Programm mit Öffnungszeiten, Preisen und allen
Veranstaltungen findet sich auch im Internet unter:
URL: http://www.museumsadvent.lwl.org

Öffnungszeiten
Freitag, 2.12.2011, von 14 bis 21 Uhr
Samstag, 3.12.2011, von 14 bis 21 Uhr
Sonntag, 4.12.2011, von 11 bis 19 Uhr.

Eintrittspreise
Erwachsene: 8 Euro
Kinder von 6 bis 17 Jahre: 2 Euro





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 30 09:11:42 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 30 Nov 2011 09:11:42 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Eine unglaubliche Rettung: Neue LWL-DVD erzaehlt,
wie Anna Scheipers ihren Bruder vor der Gaskammer bewahrte
Message-ID: 4ED5F34E020000D600004868@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.11.2011, 13:45


AKTUELL

Eine unglaubliche Rettung
Neue LWL-DVD erzählt, wie Anna Scheipers ihren Bruder vor der
Gaskammer bewahrte

Zeitzeugen der Verbrechen in den nationalsozialistischen
Konzentrationslagern sind sehr selten geworden. Der katholische
Priester Hermann Scheipers, 1913 im münsterländischen Ochtrup
(Kreis Steinfurt) geboren, gehört zu jenen, die die
menschenverachtende Brutalität des nationalsozialistischen
Terrorsystems am eigenen Leibe zu spüren bekamen. Wie er mit
Hilfe seiner couragierten Schwester Anna überlebte, schildert
ein Film, den der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
jetzt auf Anregung des Mitglieds der LWL-Landschaftsversammlung
Benno Hörst aus Ochtrup und mit Unterstützung des
Geschichtsorts Villa ten Hompel (Münster) sowie des Bistums
Münster erstmals auf DVD herausbringt.

Mit Blick auf die weit über Deutschland hinaus reichende
Aufmerksamkeit, die Pfarrer Scheipers inzwischen findet,
enthält das Medium außer einer deutschen auch eine englische
und polnische Fassung von "Dir gehört mein Leben". Hinzu kommen
vier vom Geschichtsort Villa ten Hompel bereitgestellte
Interviewsequenzen, in denen Prälat Scheipers ausführlich über
seine Erfahrungen unter dem NS-Regime berichtet, sowie ein
ROM-Teil mit zehn Text- und Bildquellen für die historische
Bildungsarbeit.

Am Freitag, 2. Dezember, wird die neue DVD in Münster
(Plenarsaal des LWL-Landeshauses, Freiherrr-vom-Stein-Platz,
Münster) erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Eintritt
ist frei. Die DVD kann direkt beim LWL-Medienzentrum
(medienzentrum at lwl.org) oder über den Buchhandel erworben
werden.

Hintergrund:
KZ Dachau im Juli 1942: Pfarrer Hermann Scheipers, seit fast
zwei Jahren wegen Seelsorge an polnischen Zwangsarbeitern als
"Staatsfeind" inhaftiert, bricht auf dem Appellplatz zusammen
und wird in den sogenannten "Invalidenblock" eingeliefert. Das
scheint sein Todesurteil zu sein, denn vor hier werden die
Gefangenen wöchentlich in die Vergasungsanstalt Hartheim
abtransportiert.

Doch das Unglaubliche geschieht: Auf einen verschlüsselten
Hilferuf ihres Bruders hin dringt Hermanns Zwillingsschwester
Anna bis ins SS-Reichssicherheitshauptamt in Berlin vor. Dort
behauptet sie kühn, das ganze Münsterland sei wegen der
Ermordung von Geistlichen im KZ Dachau in Aufruhr. Ihr
selbstbewusstes Auftreten verunsichert den zuständigen
Gestapo-Beamten so sehr, dass er die Rückverlegung von Pfarrer
Scheipers ins "normale" Lager anordnet. Durch ihre mutige
Intervention rettet Anna nicht nur ihrem Bruder, sondern
wahrscheinlich mehreren hundert in Dachau eingekerkerten
Geistlichen das Leben.

Die Szene bildet die Schlüsselsequenz einer Filmbiographie, die
der Münchener Regisseur David Menzhausen schon 2002/03 gedreht
hat. Menzhausen begleitete die Zwillinge von ihrem Geburtsort
Ochtrup über Dachau bis nach Sachsen, wo Hermann Scheipers seit
1937 als Pfarrer wirkte. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er
nach Sachsen zurück und geriet dort bald auch mit den neuen,
"roten" Machthabern in Konflikt. Nicht weniger als 15 Spitzel
setzte die Stasi auf den aufrechten Westfalen an, der bis 1983
als Pfarrer in Schirgiswalde nahe der tschechischen Grenze
tätig blieb. Seine Schwester hielt ihm auch jetzt über den
"eisernen Vorhang" hinweg die Treue.

"Mit Mut, Charme und großem Gottvertrauen haben die Zwillinge
Anna Schweppe, geb. Scheipers, und Hermann Scheipers ihr Leben
lang gegen Intoleranz, Diskriminierung und staatliche Willkür
gekämpft", so der Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen,
Dr. Markus Köster. Ihre doppelte Lebensgeschichte beleuchte
exemplarisch wichtige Kapitel der politischen,
gesellschaftlichen und kirchlichen Zeitgeschichte Deutschlands
zwischen 1933 und 1989. "Die seltene Begabung der beiden, auch
vor der Kamera ihre Natürlichkeit, ihren Charme und ihre
Schlagfertigkeit nicht zu verlieren, machen die Produktion zu
einem ganz und gar außergewöhnlichen Zeitdokument", urteilt
Köster.

Heute lebt Prälat Hermann Scheipers wieder in Ochtrup, seine
Schwester Anna Schweppe ist 2007 gestorben. 2010 ist nach ihr
in Münster-Sudmühle eine Straße benannt worden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 30 09:13:54 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 30 Nov 2011 09:13:54 +0100
Subject: [WestG] [AKT] Alte Bauakten von Schlaegel und Eisen ans Stadtarchiv
uebergeben
Message-ID: 4ED5F3D2020000D60000486C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Herten"
Datum: 29.11.2011, 14:37


AKTUELL

Alte Bauakten von Schlägel & Eisen ans Stadtarchiv übergeben
Detaillierte Zeichnungen aus Gründerzeit

Der Bergbau ist untrennbar mit der Geschichte Hertens
verbunden. Da ist es besonders ärgerlich, wenn dem Stadtarchiv
wichtige Akten der Zechen fehlen. Solch ?fehlende? Bauakten der
Zeche Schlägel und Eisen sind jetzt aufgetaucht und wurden dem
Archiv zur Verfügung gestellt.

Der Kooperation des Fördervereins Schacht V mit den
Arbeitskreisen "Schlägel & Eisen" sowie Scherlebecker
Geschichte(n) ist es zu verdanken, dass einige "Meter" alten
Aktenbestandes jetzt für die Archivare und die Öffentlichkeit
zugänglich sind. "Nun ist sichergestellt, dass Recherchen
vollständig an einer Stelle möglich sind", freuen sich Kirsten
Notzel und Maik Leppak vom Stadtarchiv Herten.

Frank Laszok vom Förderverein Schacht V hatte die fehlenden
Akten von Schlägel und Eisen im Bestand entdeckt. Um die über
hundert Jahre alten Dokumente zu schonen, wurden die Daten vom
Arbeitskreis elektronisch erfasst. Denn das Papier ist mit der
Zeit sehr brüchig geworden.

Als besonders interessant bewertet Peter Kitzol-Kohn vom
Arbeitskreis Scherlebecker Geschichte(n). die kleinen
Bearbeitungsvermerke über den Umgang zwischen Zechenverwaltung,
Amtsvertretung und königlichem Bergamt. Auch der Schriftverkehr
und detaillierte Zeichnungen aus der Gründerzeit seien "eine
wahre Fundgrube für alle Heimatforscher". Foto gebe es aus
diesem Zeitraum nämlich leider nur sehr wenige.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 30 09:17:18 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 30 Nov 2011 09:17:18 +0100
Subject: [WestG] [LIT] Imposante Zeitzeugen im Muensterland: Neuauflage des
Katalogs "Schloesser und Burgen" erschienen
Message-ID: 4ED5F49E020000D600004872@cl2x-sd2-vs>

Von: "Münsterland e. V. - Pressestelle"
Datum: 29.11.2011, 12:39


LITERATUR

Imposante Zeitzeugen im Münsterland: Neuauflage des Katalogs
"Schlösser und Burgen" erschienen

Eine Reise durch das Münsterland ist immer auch eine Reise
durch die Geschichte westfälischer Baukultur: Wo die hundert
schönsten "Schlösser und Burgen" des Münsterlandes zu finden
sind, das verrät der gleichnamige Katalog des Münsterland e.V.
Neu aufgelegt steht er ab sofort als Online-Blätterkatalog, zum
Download oder zur kostenlosen Bestellung bereit.

Ob prachtvolle Schlösser und Wasserburgen, romantische
Herrensitze, imposante Sakralbauten oder stille Klöster und
Abteien: Das Münsterland bietet ein wahres Feuerwerk der
Baugeschichte, vom schlichten Stein der Romanik bis hin zur
prallen Lebensfreude des Barock. Mit dem neuen "Schlösser und
Burgen"-Katalog, der dank seines handlichen Formats der ideale
Begleiter für unterwegs ist, behalten Münsterland-Touristen die
ganze Vielfalt der historischen Bauwerke im Blick: Neben
wichtigen Informationen zu Anschrift, Öffnungszeiten,
Eintrittspreisen sowie Besichtigungsmöglichkeiten und Führungen
erleichtert die Unterteilung in "absolut sehenswert",
"sehenswert" sowie "Schlösser und Burgen am Wegesrand" die
Ausflugsplanung.

Dabei sind auch die Gebäude der dritten Kategorie einen
Abstecher wert: Häufig handelt es sich dabei um Kleinode
historischer Baukunst, die noch bewohnt sind und daher eine
gewisse räumliche Distanz beanspruchen. Die ganze Bandbreite
der herrschaftlichen Prachtbauten erleben Radtouristen auf der
100 Schlösser Route: Die Königin unter den deutschen Radrouten
verbindet auf einer Länge von rund 960 Kilometern die schönsten
Wasserschlösser, Burgen, Herrensitze und Gräftenhöfe der Region.

Zu den "Klassikern" des Münsterlandes gehört vor allem da
Schloss Nordkirchen: Als "westfälisches Versailles", wie es oft
bezeichnet wird, besticht es durch seine aufwändigen
Stuckdecken, edlen Holzvertäfelungen, bildschönen Salons und
nicht zuletzt durch seinen nach allen Regeln der französischen
Gartenkunst gestalteten Schlosspark. Westfälisch bescheiden und
von schlichter Eleganz präsentiert sich dagegen das berühmte
Rüschhaus in Münster-Nienberge, das vor allem als das
"Schneckenhaus" Annette von Droste-Hülshoffs bekannt wurde.
Auch in zahlreichen anderen Städten und Dörfern des
Münsterlandes weht der Atem der Geschichte: Etwa in Raesfeld
mit dem imposanten Residenzschloss, auf der Wasserburg Anholt,
in den herrlichen Parkanlagen des Barockwasserschlosses
Westerwinkel oder in der Höhenburg Bentheim.


INFO

Wer die Spur der Adelskultur aufnehmen will: Blätter-Katalog
und Download sowie weitere Informationen finden sich im
Internet unter www.muensterland-tourismus.de. Kostenlos nach
Hause bestellt werden kann der Katalog ebenfalls beim
Münsterland e.V. über ein Online-Formular sowie über die
gebührenfreie Service-Hotline 0800 / 93 92 919. Ab Mitte Januar
ist die Broschüre dann auch bei den Tourist-Informationen im
Münsterland erhältlich.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Nov 30 09:23:32 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 30 Nov 2011 09:23:32 +0100
Subject: [WestG] [KONF] Zwischen Literaturbetrieb und Forschung - Regionale
Literaturarchive heute, Muenster, 01./02.12.2011
Message-ID: 4ED5F614020000D600004877@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.11.2011, 15:42


TAGUNG

Zwischen Literaturbetrieb und Forschung - Regionale
Literaturarchive heute

Tagung zum zehnjährigen Bestehen des Westfälischen
Literaturarchivs


Das Westfälische Literaturarchiv beim Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) blickt in diesem Jahr auf sein
zehnjähriges Bestehen zurück. Aus Anlass seines zehnjährigen
Bestehens veranstaltet das Westfälische Literaturarchiv am
kommenden Donnerstag und Freitag (1. und 2.12.) eine Fachtagung.

Um zukunftsweisende Fachkonzepte für regionale Literaturarchive
zu erarbeiten, müssen die Archive im intensiven Austausch
zwischen Literaturschaffenden (den "Produzenten") und der
Wissenschaft (den "Nutzern") stehen. Die Diskussion vor allem
im Hinblick auf die Erwartungen an die Arbeit regionaler
Literaturarchive zu fördern, ist das Hauptanliegen der Tagung,
zu der das Literaturarchiv ca. 50 Experten erwartet.

2001 wurde das Literaturarchiv mit der Übernahme des Nachlasses
des Lyrikers und Büchner-Preisträgers Ernst Meister als
Kooperationseinrichtung der LWL-Literaturkommission für
Westfalen und des LWL-Archivamtes für Westfalen eingerichtet.
Seine Hauptaufgaben sind die Förderung und Verbesserung der
literarischen Nachlasspflege in der Region.

Das Tagungsprogramm
"Brauchen Literaturwissenschaftler regionale Literaturarchive?",
so der Titel des Eröffnungsvortrages von Prof. Hartmut
Steinecke (Paderborn), Vorstandsmitglied der
LWL-Literaturkommission der ersten Stunde, der selbst
zahlreiche Projekte zur Kulturlandschaft auf den Weg gebracht
hat, so das Portal "Jüdische Schriftstellerinnen und
Schriftsteller in Westfalen".

Im ersten Teil der Tagung zum Thema "Profile, Bestände,
Netzwerke" formuliert Eva Maaser (Verband deutscher
Schriftsteller NRW) stellvertretend für Autoren ihre
Erwartungen an regionale Literaturarchive und benennt auch
Anforderungen, die aus einer zunehmend digitalisierten
(Schreib-)Welt erwachsen. Wie stellen sich dazu die regionalen
Literaturarchive auf? Welche Unterlagen gelangen in die
Literaturarchive? Welche Herausforderungen kommen insbesondere
bei der Übernahme von audio-visuellen Quellen und digitalen
Unterlagen auf die Archive zu? Dr. Jochen Grywatsch
(LWL-Literaturkommission für Westfalen, Münster), Dr. Sabine
Brenner-Wilczek (Heinrich-Heine-Institut, Düsseldorf) und Dr.
Peter Hehl (Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg) berichten
hierzu jeweils aus ihren Literaturarchiven.

Der zweite Teil der Tagung am Freitag nimmt schwerpunktmäßig
Fragen der Präsentation, Vermittlung und Nutzung in den Blick.
Literaturwissenschaftler, die als Herausgeber zu den
anspruchsvollsten Nutzern von Archiven gehören, diskutieren den
Stellenwert von Literaturarchiven für die regionale
Literaturforschung und stellen eigene Erschließungs- und
Editionsprojekte vor (Dr. Stefanie Jordans, Aachen; Dr.
Sikander Singh, Saarbrücken). Prof. Dr. Walter Gödden
(LWL-Literaturkommission für Westfalen, Münster) und Dr. Ute
Pott (Gleimhaus Halberstadt) befassen sich in ihren Beiträgen
mit Fragen der zeitgemäßen Präsentation und Vermittlung von
Archivbeständen sowie von Forschungsergebnissen im
Spannungsfeld "zwischen Grundlagenforschung und populärer
Vermittlung".

"Schreibraum 2.0 -Neue Anforderungen an Literaturarchive?", so
lautet das Thema der Abschlussdiskussion, in der eine jüngere
Autorengeneration vertreten durch Oliver Uschmann (Ascheberg )
und Christoph Wenzel (Aachen) einen Blick in die Zukunft wagt.
Das Internet als Publikationsplattform, Kommunikation über
Social Networks - Entwicklungen, die die Arbeit regionaler
Literaturarchive grundlegend verändern wird.


INFO

Es sind noch einige Plätze frei, so dass Interessenten sich
auch noch kurzfristig anmelden können beim LWL-Archivamt für
Westfalen, Tel.: 0251 591-3890 oder per Mail unter
LWL-Archivamt at lwl.org.