E-Mailing-Liste > Monatsarchiv 2011 - 10


 
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 4 11:45:08 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 04 Oct 2011 11:45:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtgespraech im Museum, Dortmund, 06.10.2011
Message-ID: 4E8AF1C4020000D60000378A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 04.10.2011, 10:16
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Stadtgespräch im Museum:
"Aus Geschichte Geschichten machen.
Der Radio-Klassiker 'ZeitZeichen'", Dipl.-Journ. Ronald Feisel

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 19.00 Uhr


Im April 2012 wird das ZeitZeichen 40 Jahre alt. Die bei den
Hörer/innen des WDR, NDR und SR beliebte Sendung ist damit
selbst schon ein Stück Zeitgeschichte. Jeweils in
Fünf-Jahres-Sprüngen behandelt das mehrfach ausgezeichnete
ZeitZeichen jeden Tag Geburtstage, Todestage und Ereignisse aus
unterschiedlichen Epochen und Themenbereichen. Gestern der
Todestag von Cleopatra, heute der Geburtstag von Goethe und
morgen die Erfindung des Staubsaugers. Das "historische
Überraschungs-Ei" überzeugt dabei durch die Vielfalt der Themen
und Formen. Doch wie arbeitet die Redaktion? Wie kommt sie an
Daten, Autoren und Ideen? Und was hat sich in 40 Jahren
verändert?

Ronald Feisel ist Leiter der Redaktion 2Stichtag / ZeitZeichen"
im WDR-Hörfunk. Außerdem arbeitet er als Lehrbeauftragter an
verschiedenen Hochschulen und ist Dozent für mehrere
Sportverbände.

Die Reihe "Stadtgespräche im Museum" wird veranstaltet von TU
Dortmund und Museum für Kunst und Kulturgeschichte. Das
diesjährige Thema lautet: "Vom Erinnern zur Geschichte 1950 -
2000: Blicke auf ein halbes Jahrhundert". Der Eintritt ist
frei. Eine FM-Anlage steht kostenlos zur Verfügung.


INFO

Veranstaltungsort:
Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Hansastraße 3
44137 Dortmund





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 4 11:49:39 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 04 Oct 2011 11:49:39 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Bocholter Amtsgericht vor 100 Jahren: Stadtarchiv
praesentiert Foto des Monats Oktober 2011
Message-ID: 4E8AF2D3020000D600003795@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bocholt"
Datum: 30.09.2011, 13:04


AKTUELL

Bocholter Amtsgericht vor 100 Jahren
Stadtarchiv präsentiert Foto des Monats Oktober 2011

Mit der feierlichen Eröffnung des neuen Amtsgerichts vor 100
Jahren erhielt die Justizbehörde in Bocholt ihr eigenes
Domizil. Zum Anlass des Jubiläums widmet sich die Reihe "Foto
des Monats" dem Gebäude. Bei dem Bild handelt es sich um eine
alte Postkarte. Gewählt wurde eine Darstellung von Nordosten.

Man war unter sich, als das Gebäude am Mittag des 9. Oktober
1911 in kleinem Kreise seiner Bestimmung übergeben wurde.
Landgerichtspräsident Krobitsch aus Münster, Baurat Schultz aus
Recklinghausen und der Koblenzer Regierungsbaumeister Rudhardt
fanden sich vor dem Neubau ein und übergaben die Schlüssel des
Hauses an den aufsichtsführenden Gerichtsrat August Staedeler.
Er öffnete die Eingangstüre mit einem Gelöbnis zu Treue und
Pflichterfüllung.

Jahrzehntelang war das Gericht mietweise im Historischen
Rathaus untergebracht gewesen, dessen Räumlichkeiten für die
richterlichen Geschäfte am Ende nicht mehr ausreichten. Zudem
beanspruchte die Stadtverwaltung das Rathaus mittlerweile
gänzlich für sich. 1906 schloss der damalige Bürgermeister
Rudolf Geller mit den Justizbehörden einen Vertrag, demgemäß
das Gericht auf sein Mietrecht im Rathaus verzichtete und das
Grundstück mit dem Gerichtsgefängnis am Nordwall der Stadt
überließ. Im Gegenzug gab die Stadtverwaltung den Bauplatz am
heutigen Benölkenplatz für den Neubau des Amtsgerichts
unentgeltlich her.

Am 7. September 1909 begannen die Bauarbeiten, ein Jahr später
war der Rohbau unter Dach und Fach gebracht. In seiner
aufstrebenden, in Ziegelsteinen gemauerten und mit hohen
Fenstern versehenen Fassade erreichte der Frontgiebel die Höhe
des Daches der St.-Georg-Kirche. Er wurde an oberster Stelle
mit den Wahrzeichen der Gerechtigkeit, Waage und Richtschwert,
ausgestattet. Den leicht vorspringenden Mittelbau zierten
ferner ein Abbild des preußischen Adlers sowie die Wappen der
Stadt Bocholt, der Provinz Westfalen und der Stadt Münster.

Etwa 20 Geschäftszimmer wurden im neuen Haus eingerichtet. Im
Erdgeschoss befanden sich die Grundbuchabteilungen und die
Wohnung des Gerichtsdieners. Um zum Schöffensaal, zu den
Abteilungen für Strafsachen und zur Kasse zu gelangen, ging man
in den ersten Stock. Schließlich beherbergte das zweite
Geschoss den Zivilsitzungssaal und die Büros für die Assessoren,
Rechtsanwälte und Referendare. Hinter dem Amtsgericht
errichtete man außerdem das neue Gerichtsgefängnis für maximal
30 Gefangene und eine Wohnung für den Gefängniswärter. Zur
Finanzierung des gesamten Bauvorhabens standen seinerzeit
357.400 Mark zur Verfügung.


Foto des Monats Oktober 2011 - Amtsgericht Bocholt
http://www.presse-service.de/medienarchiv.cfm?medien_id=108214

Foto: Stadtarchiv Bocholt, Text: Wolfgang Tembrink


INFO

Wer historische Fotos über Bocholt zur Verfügung stellen möchte,
kann sich an das Stadtarchiv Bocholt unter Tel.: 02871/2411012
oder per Email: stadtarchiv at mail.bocholt.de wenden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 4 11:52:29 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 04 Oct 2011 11:52:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Fuehrung durch den Steinbruch Klosterbusch in
Bochum-Querenburg, 07.10.2011
Message-ID: 4E8AF37D020000D60000379A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 04.10.2011, 10:18
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Führung durch den Steinbruch Klosterbusch in Bochum-Querenburg
Freitag, 7. Oktober 2011, 15.00 Uhr

Am Freitag, dem 7. Oktober 2011 bieten die Bochumer Mitglieder
des Vereins GeoPark Ruhrgebiet e.V. eine Führung durch den
sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglichen Steinbruch
Klosterbusch an. Der Steinbruch ist der größte geologische
Aufschluss in Bochum und wurde wegen seiner geologischen
Bedeutung als Naturdenkmal unter Schutz gestellt.

Im Rahmen der Führung werden die erdgeschichtliche Entwicklung
sowie die Bergbaugeschichte der ehemaligen Zeche Klosterbusch
erläutert.


INFO

Die Veranstaltung ist kostenlos, beginnt um 15 Uhr und dauert
circa 1,5 Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Treffpunkt befindet sich vor dem ehemaligen Zechengebäude
an der Straße "Im Lottental 42". Für die Besucher, die mit den
öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, liegt die Haltestelle
der Buslinie 339 "Botanischer Garten" in unmittelbarer Nähe zum
Treffpunkt.

Weitere Informationen sind beim Umwelt- und Grünflächenamt der
Stadt Bochum unter der Rufnummer 0234 / 910 - 14 86 (Frau
Gabriele Wolf) erhältlich.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 5 10:07:40 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 05 Oct 2011 10:07:40 +0200
Subject: [WestG] [AUS] 80 Jahre Michaeliswoche: Von der Gewerbeschau zum
Volksfest, Guetersloh, 24.09.-19.11.2011
Message-ID: 4E8C2C6C020000D6000037C9@cl2x-sd2-vs>

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 04.10.2011, 17:02


AUSSTELLUNG

80 Jahre Michaeliswoche
Von der Gewerbeschau zum Volksfest

Eine Ausstellung im Stadtmuseum Gütersloh
vom 24. September - 19. November 2011

Erfolgreiche Veranstaltungen entstehen oft aus der Not heraus.
Der Ursprung der Gütersloher Michaeliswoche vor 80 Jahren fällt
in die schlimmste Zeit der Weltwirtschaftskrise. Alles beginnt
1931 mit einer ersten Werbewoche der Gütersloher Einzelhändler.
Ihr Zeil ist es, damit den Konsum anzukurbeln und die in Folge
der Massenarbeitslosigkeit geschwundene Kaufkraft am Ort zu
halten.

Die Ausstellung im Stadtmuseum zeigt die Entwicklung von der
Oktobermesse zum Traditionsvolksfest Michaeliswoche.
Beschrieben wird auch der Weg des organisierten Einzelhandels
vom Ladeninhaberverein vor einhundert Jahren über den
Einzelhandelsverband zur Werbegemeinschaft. Dabei darf
natürlich die eigene Geschichte des Vereins Michaeliswoche e.V.
nicht zu kurz kommen. Kernpunkte und wechselnde
Begleitaktivitäten geraten in den Blick. Man erinnert sich: an
die Ausstellungsformate "Sie + Er" sowie an die "GüWa".
Festumzüge, Modenschauen, Sport- und Musikveranstaltungen sowie
weitere Informations- und Unterhaltungsangebote waren häufig
zeitbedingt und veränderten sich.

Á propos Michael: seiner volkskundlichen Bedeutung geht die
Ausstellung nach, indem sie auf das hiesige Michaels-Brauchtum
schaut, damit dieses in seiner traditionellen Bedeutung nicht
in Vergessenheit gerät. Schließlich soll man ja auch noch in
der Zukunft das Gütersloher Michaelislied singen können.

Im Mittelpunkt aber steht die Kirmes. Während der
Michaeliswoche zieht sie hunderttausende Besucher an. Die
Jubiläumsausstellung zeigt sie "en miniature". Schaugeschäfte
der Lippstädter Schaustellerfamilie Schneider, nachgebaut von
Modellbauern und arrangiert vom Sammler Wolfgang Zylka, stehen
neben Originalen, die mit bunter Beleuchtung Kirmes-Flair ins
Museum bringen. Die Kirmes-Vergangenheit im Stadtmuseum ergänzt
das lebhafte Treiben auf dem Marktplatz. - Beides ist einen
Besuch wert.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellung "80 Jahre Michaeliswoche.
Von der Gewerbeschau zum Volksfest"
Datum: 24.09.-19.11.2011
Stadtmuseum Gütersloh
Kökerstraße 7-11a
33330 Gütersloh
Tel.: 05241/26685
Fax: 05241/29072
E-Mail: info at stadtmuseum-guetersloh.de
URL: www.stadtmuseum-guetersloh.de

Kontakt:
Dr. Rolf Westheider





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 5 10:11:08 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 05 Oct 2011 10:11:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe, 26.08 bis 28.09.2011
Message-ID: 4E8C2D3C020000D6000037CE@cl2x-sd2-vs>

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 30.09.2011, 12:33


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/




WDR-Nachrichten aus dem Münsterland vom 28.09.2011

Ermittlungen wegen Tierquälerei (09:45 Uhr) Wegen Verdacht auf
Tierquälerei ermittelt die Staatsanwaltschaft Essen immer noch
gegen den Betreiber eines Museums-Bauernhofes in Haltern. Die
Tierschutzorganisation PETA hatte im Frühjahr Anzeige erstattet,
weil sie bei einem Besuch des Bauernhofes kranke und
vernachlässigte Tiere vorgefunden haben will. Es soll ein Video
darüber geben. Das zuständige Veterinäramt hatte daraufhin den
Hof kontrolliert, dabei jedoch keine gravierenden Mängel
festgestellt.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 27.09.2011

Kunststiftung NRW gibt Geld (08:22 Uhr) Die Kunststiftung NRW
greift Kulturprojekten im Münsterland unter die Arme. Sie
fördert im nächsten Jahr insgesamt fünf Projekte mit mehr als
220.000 Euro. Einen großen Batzen erhält das Landesmuseum in
Münster, nämlich 150.000 Euro für eine mittelalterliche
Schatzkunst-Ausstellung. Das Städtische Museum Coesfeld kann
mit 32.000 Euro für den Ankauf eines Ölgemäldes rechnen. Mit
12.000 Euro wird auch ein Druckgrafik-Symposium im Kloster
Bentlage in Rheine unterstützt.

Nachrichten vom Niederrhein vom 27.09.2011

Düsseldorfer bauen Fußballmuseum (06:13 Uhr) Das Düsseldorfer
Architekten-Büro HPP soll das Deutsche Fußballmuseum in
Dortmund bauen. HPP hat sich mit seinem Entwurf in einem
europaweiten Wettbewerb gegen 23 Konkurrenten durchgesetzt.

Die Eröffnung des 36 Millionen Euro teuren Projektes ist für
2014 geplant. HPP lieferte bereits die Pläne für die
Schalke-Arena und die Arena in Leverkusen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 26.09.2011

Thomas Ruff im Landesmuseum (06:52 Uhr) Das Landesmuseum in
Münster stellt das Weltall in den Mittelpunkt einer
Sonderausstellung. Sie wurde Samstagabend (24.9.2011) eröffnet.
Gezeigt werden großflächige Fotografien von Thomas Ruff. Er
zählt zu den bekanntesten deutschen Fotokünstlern

Nachrichten aus Südwestfalen vom 22.09.2011

Ausstellung "Auf den Spuren Winnetous" (17:07 Uhr) Ab Freitag
können sich die Besucher im Arnsberger Sauerlandmuseum auf die
Spuren der Nordamerikanischen Indianer machen. Gezeigt wird,
wie die Indianer lebten. Lebensgroße Bären, Elche und Bisons
sind zu sehen. Zu der Ausstellung hat das Museum ein
pädagogisches Programm entwickelt für Schulklassen, aber auch
einzelne Besuchergruppen. Das Museum rechnet mit 20.000
Besuchern.

Herne/Bochum: Museen bieten gemeinsames Programm (17:28 Uhr)
Mit einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe erinnern drei
Ruhrgebietsmuseen an das 50-jährige Jubiläum des
deutsch-türkischen Anwerbeankommens. Die Reihe "Wir sind
Nachbarn" beginnt am Samstag. Auf dem Programm stehen zum
Beispiel Filme und Vorträge, teilte der Leiter des Herner
Emschertal-Museums mit. Beteiligt sind auch das Bochumer
Zentrum für Stadtgeschichte und das Industriemuseum Zeche
Hannover.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 21.09.2011

Sonderausstellung zur Museumseröffnung (16:42 Uhr) Während die
Umbauarbeiten am Landesmuseum noch in vollem Gang sind, plant
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe bereits die erste
Sonderausstellung. 2014 sollen zur Eröffnung Werke von Francis
Bacon, David Hockney und Lucian Freud in Münster zu sehen sein.
Sie gehören zur sogenannten "School of London" - einem
informellen Zusammenschluss mehrerer Künstler im London der
50-er Jahre. Erstmals sollen die Werke dieser Maler nun im
Herbst 2014 in Münster zusammen ausgestellt werden.
Voraussetzung: Der LWL-Landschaftsausschuss gibt am 7. Oktober
die endgültige Zustimmung.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 21.09.2011

Kulturagenten für Schulen (12:21 Uhr) Vier Schulen aus dem
Münsterland bekommen bald sogenannte ?Kulturagenten?. Sie
sollen sich gezielt um die kulturelle Bildung der Schüler
kümmern und Kooperationen zum Beispiel mit Museen und Theatern
aufbauen. An dem Modellprogramm des Landes nehmen unter anderem
die Gesamtschule in Dorsten-Wulfen und die
Geschwister-Scholl-Realschule in Münster teil.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 21.09.2011

Auszeichnung als "Museum des Jahres 2011" (09:34 Uhr) "Museum
des Jahres 2011": mit diesem Titel darf sich jetzt das Siegener
Museum für Gegenwartskunst schmücken. Der Internationale
Kunstkritikerverband begründet seine Wahl unter anderem damit,
dass das Museum Werke des in Siegen geborenen und international
bekannten Fotografen Bernd Becher und seiner Schüler
ausstellte. Außerdem fördere es jüngere Künstler. Bemerkenswert
fand die Jury auch die private Sammlung Lambrecht-Schadeberg,
mit vielen Arbeiten von Trägern des Siegener Rubenspreises. Die
Auszeichnung wird nächstes Jahr im März verliehen. Das Museum
für Gegenwartskunst war 2001 eröffnet worden.

Nachrichten aus OWL vom 20.09.2011

MARTa mit Bucky Fuller erfolgreich (18:47 Uhr) Das MARTa-Museum
in Herford zieht eine positive Bilanz der
Bucky-Fuller-Ausstellung. Über 27.000 Besucher aus dem In- und
Ausland haben sich die Arbeiten des US-amerikanischen
Architekten, Designers und Konstrukteurs angesehen. Damit hat
die Ausstellung dem Herforder Museum die zweitbesten
Besucherzahlen beschert. Nur die Eröffnungsausstellung vor
sechs Jahren hatte mehr Zuspruch

Nachrichten aus Südwestfalen vom 19.09.2011

Neues Kreisarchiv eröffnet (13:57 Uhr) Der Kreis
Siegen-Wittgenstein hat ab heute ein neues Archiv. In einem
Gewerbepark lagern jetzt mehrere 10.000 historische
Schriftstücke, Protokolle und Fotos. Aneinandergereiht wären
sie fünf Kilometer lang. Wer in alten Dokumenten stöbern will,
muss sie im Kreiskulturzentrum Lyz in der Stadtmitte bestellen.
Dort gibt es auch einen Leseraum.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 17.09.2011

Annegret Richter "museumsreif" (12:19 Uhr) Die bekannte
Dortmunder Olympiasiegerin Annegret Richter ist jetzt
"museumsreif". Spikes und Gold-Medallien-Trikot der
Ausnahme-Leichtathletin aus dem Jahr 1976 werden jetzt im
Deutschen Olympia-Museum in Köln ausgestellt. Es sei eine Ehre
für sie in diesem Museum vertreten zu sein, sagte Annegret
Richter bei der Übergabe der Exponate an die Museumsleitung.
Die Dortmunderin holte 1972 einen Olympiasieg mit der 4 mal
100-Meter-Staffel und hat vier Jahre später die Goldmedaille im
100-Meter-Einzelrennen gewonnen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 17.09.2011

13 Millionen Euro für Denkfabrik (07:42 Uhr) Das Lüdenscheider
Wissenschaftsmuseum "Phänomenta" kann jetzt zur "Denkfabrik"
ausgebaut werden. Das NRW Wirtschaftsministerium hat
Fördergelder bereitgestellt - fast 13 Millionen Euro. Damit
bezahlt das Land 90 Prozent der Investitionen in die neue
"Denkfabrik". Unter anderem wird ein Techniklabor eingerichtet.
Ziel des Regionale-Projektes ist es, Kinder und Jugendliche für
Technik zu begeistern. Auch das Umfeld der Phänomenta in der
Nähe des Lüdenscheider Bahnhofs wird verschönert.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 16.09.2011

Asterix-Ausstellung geht zu Ende (06:38 Uhr) Jetzt geht sie
endgültig zu Ende - die Asterix-Ausstellung im Halterner
Römermuseum. Am Sonntag (18.09.2011) können die Besucher
Asterix, Obelix und Idefix ein letztes Mal treffen. Nach
Angaben des Landschaftsverbandes haben fast 15.000 Menschen die
Schau besucht, wegen des großen Interesse hatte das Museum die
Ausstellung um zwei Wochen verlängert.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 15.09.2011

Hallenberg rehabilitiert als Hexen Ermordete (07:58 Uhr) Der
Hallenberger Rat hat die als Hexen hingerichteten Personen
rehabilitiert. Im 16. und 17. Jahrhundert waren in Hallenberg
43 Frauen als Hexen getötet worden. Nach Rüthen und Hilchenbach
hat also auch Hallenberg ihren im religiösen Wahn ermordeten
Bürgerinnen späte Anerkennung gewährt. Die Originaldokumente
der Hexenprozesse lagern bis heute im Stadtarchiv.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 15.09.2011

740.000 Euro für Rockmuseum (06:03 Uhr) Die Stadt Gronau hat
das Rock- und Pop-Museum im vergangenen Jahr mit knapp 740.000
Euro bezuschusst. Das geht aus dem jetzt vorgelegten
Jahresabschluss des Museums hervor. Das Museum geht davon aus,
auch in den kommenden Jahren auf städtische Zuschüsse
angewiesen zu sein.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 14.09.2011

RVR Kulturrauschuss verschiebt Zustimmung (16:55 Uhr) Der
Kulturausschuss des Regionalverbandes Ruhr hat im Dortmunder
"U" signalisiert, die Kulturhauptstadt wieder aufleben lassen
zu wollen. Entsprechenden Plänen hat er aber noch nicht
zugestimmt. Die CDU fordert, die Städte stärker zu beteiligen.
Land und RVR hatten vereinbart, dafür 4,8 Millionen Euro
aufzubringen. Die Hälfte des Geldes müsste aber von den 53
Kommunen im Ruhrgebiet gestellt werden. Ein endgültiger
Beschluss soll nun erst in der Verbandsversammlung am 10.
Oktober fallen. Unter anderem ist vorgesehen, das Netzwerk der
Ruhr-Kunstmuseen weiter zu unterstützen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 14.09.2011

Nachfolgeprogramm für Kulturhauptstadt (14:51 Uhr) Die
Kommunalpolitiker im Regionalverband Ruhr befassen sich heute
mit der Kulturförderung im Ruhrgebiet. Sie treffen sich im
Dortmunder ?U? und reden über ein Nachfolgeprogramm für die
Kulturhauptstadt. Das Land und der RVR wollen dafür knapp 5
Millionen Euro aufbringen. Damit sollen unter anderem die Ruhr-
Kunstmuseen besser vernetzt werden. Am 10. Oktober soll darüber
endgültig entschieden werden.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 12.09.2011

Noch sechs Interessenten für Ostwallmuseum (16:44 Uhr) Für das
ehemalige Museum am Ostwall in Dortmund gibt es noch sechs
mögliche Käufer. Ursprünglich hatten 15 Bewerber Interesse an
dem Gebäude aus den 50er Jahren gezeigt. Die Stadt Dortmund
will das ehemalige Museum auf jeden Fall verkaufen. Sechs
Bewerber haben nun ein ausführliches Nutzungs-Konzept
vorgelegt. Auch ein Abriss des Gebäudes wäre laut Ausschreibung
nicht verboten.

Nachrichten aus OWL vom 14.09.2011

MARTa begrüßt 500 000. Besucher (13:40 Uhr) Sechs Jahre nach
seiner Eröffnung hat das Herforder Kunstmuseum MARTa den 500
000. Besucher begrüßt. Der spektakuläre Bau des amerikanischen
Architekten Frank Gehry war lange umstritten. Er sei viel zu
teuer für die kleine Stadt. Das Haus hat mehr als 29 Millionen
Euro gekostet. Das Kunstmuseum besticht durch ungewöhnliche
Ausstellungen von Kunst und Design. Bis kommenden Sonntag
werden noch Konstruktionen und Ideen des amerikanischen
Erfinders Richard Buckminster Fuller gezeigt.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 14.09.2011

Ruhrgebiet: Entscheid über Ruhr 2010-Nachfolge (10:27 Uhr) Die
Ruhrgebietspolitiker befassen sich heute im Kulturausschuss des
Regionalverbandes Ruhr mit der Nachfolge für die
Kulturhauptstadt. Land und RVR hatten vereinbart, dafür 4,8
Millionen Euro aufzubringen. Die Hälfte des Geldes müsste von
den 53 Kommunen im Ruhrgebiet gestemmt werden. Unter anderem
ist vorgesehen, das Netzwerk der Ruhrkunst-Museen weiter zu
unterstützen, ebenso wie den Kulturkanal.

Nachrichten aus OWL vom 10.09.2011

Tag des offenen Denkmals (18:48 Uhr) Am bundesweiten ?Tag des
offenen Denkmals? am Sonntag beteiligen sich in OWL knapp 200
Museen, Schlösser und andere historische Orte. Es gibt viel zu
sehen, was es sonst nur auf Anfrage oder gar nicht zu sehen
gibt. So können Sie das Herrenhaus auf Gut Ringelsbruch in
Paderborn-Elsen besuchen und auf der Villenterrasse über
Paderborn gucken, mit Blick auf die ältesten Mammutbäume
Westfalens im eigenen Park. Mit dabei ist auch die
Dampfkleinbahn Mühlenstroth in Gütersloh, die früher in ganz
OWL fuhr. Genauso wie die Falkenburg in Detmold-Berlebeck, die
Sparrenburg in Bielefeld, die Alte Ziegelei in
Rheda-Wiedenbrück und das Detmolder Hermannsdenkmal.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 08.09.2011

Verregnete Ferien - wenig Spontangäste (16:59 Uhr) Die
Touristik-Fachleute im Sauerland ziehen für die Sommerferien
eine durchwachsene Bilanz: Für das wechselhafte Wetter sei die
Buchungslage durchaus noch gut gewesen, sagte die Sprecherin
von Sauerland-Tourismus. Weg geblieben sind allerdings
diejenigen, die sich spontan zu einem Urlaub im Sauerland
entschließen. Auch Tagesausflügler, die zum Beispiel
Freizeitparks besuchen oder eine Schifffahrt auf einer
Talsperre machen, gab es kaum. Dagegen hätten Museen oder
Besucherbergwerke vom Regenwetter profitiert.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 05.09.2011

Neues Museum heißt RELIGIO (16:54 Uhr) Das neue Westfälische
Museum für religiöse Kultur in Telgte heißt künftig "Religio".
Der neue Name wurde schon heute (05.09.2011) enthüllt, das
Museum selbst befindet sich noch im Entstehen. Es vereint
künftig zwei benachbarte Telgter Museen unter einem
konzeptionellen Dach: Das Krippenmuseum und das Heimathaus
Münsterland. Beide werden sich nach dem Umbau mit der
religiösen Vielfalt in Westfalen befassen: Mit Wallfahrten,
Krippenbräuchen oder auch mit Kardinal von Galen. Der
Warendorfer Landrat, Olaf Gericke, erklärte heute: "Wir haben
zugrunde gelegt den Begriff "regio" - das steht für die Region.
Und "religio" natürlich dafür, dass es ein Museum für religiöse
Kultur ist. Es ist eine neue, wir sagen sogar eine himmlische
Marke, bei der beides erkennbar ist: Die Heimatverbundenheit,
unsere christliche Kultur, und auch der Blick darüber hinaus
auf andere Religionen, die hier im Kreis Warendorf wie überall
in Westfalen vertreten sind." Die traditionelle
Krippenausstellung wird es im Religio auch künftig geben. Sie
wird im November eröffnet, das neue Museum als Ganzes erst im
April.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 05.09.2011

15.000 Besucher bei "Faszination Fahrrad" (11:43 Uhr) Die
Ausstellung ?Faszination Fahrrad? im Sauerlandmuseum in
Arnsberg, die gestern zu Ende ging, hatte 15.000 Besucher. Mit
dieser Resonanz hatte die Museumsleitung auch gerechnet.
Besonders gut kam die Ausstellung bei Radfahrern an, die auf
dem Ruhrtalradweg unterwegs waren. Groß war das Interesse auch
bei Schulklassen. [N

Nachrichten aus dem Münsterland vom 05.09.2011

Massenanadrang zum Schauraum (06:26 Uhr) Münsters Kulturfest
Schauraum hat in diesem Jahr so viele Besucher angezogen wie
noch nie zuvor. Dieses Fazit haben die Veranstalter gestern
(4.9.2011) gezogen. Immer am ersten Septemberwochenende
präsentiert sich Münster mit den unterschiedlichsten
Kultur-Veranstaltungen. Ein Höhepunkt ist die lange Nacht der
Museen und Galerien.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 02.09.2011

Textilmuseum ist eröffnet (15:24 Uhr) In Bocholt ist heute der
neue Teil des Textilmuseums im Gebäude der ehemaligen Spinnerei
Herding eröffnet worden. Der Landschaftsverband hat die
historische Fabrik in den vergangenen Jahren für 5,9 Millionen
Euro zu einem Museum umgebaut. Die neuen Museumsräume im
historischen Gebäude der ehemaligen Spinnerei Herding ergänzen
die bisherigen Ausstellungsflächen des Bocholter Textilmuseums.
Auf den vier Etagen gibt es künftig neben wechselnden
Ausstellungen auch ein eigenes Kulturprogramm

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 02.09.2011

WDR Musik im Dortmunder "U" (12:20 Uhr) Im Dortmunder Museum am
Ostwall im "U" erklingt jetzt Musik aus dem WDR. Zu hören sind
Produktionen vom "Studio Akustische Kunst" des Kulturradios
WDR3. Als erstes steht eine Komposition der renommierten
Klang-Künstlerin Christina Kubisch auf dem Programm. Für ihr
Stück "Flying Magnetic" hat sie Geräusche von Flughäfen aus
Europa und Übersee aufgenommen und neu gemischt.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 02.09.2011

Münster wird zum Schauraum (06:29 Uhr) 500 rote Luftballons
sind gestern Abend (01.09.2011) im münsterschen Rathausinnenhof
in die Luft gestiegen, als Auftakt und Eröffnung für das
Schauraum-Kulturfestival. Es präsentiert bis Sonntag zahlreiche
Open-air-Veranstaltungen auf Münsters Straßen und Plätzen.
Fritz Schmücker von Münster Marketing rechnet mit mehreren
zehntausend Besuchern: "Das ist faszinierend , wie sich die
Leute dann durch die Stadt treiben lassen, die Plätze, den
öffentlichen Raum genießen. Vom Stellenwert für die Stadt ist
das, glaube ich, ein wunderbares Aushängeschild, weil die Stadt
ihre Filetstückchen präsentieren kann und sich im besten Gewand
zeigt." Höhepunkt ist am Samstag die lange Nacht der Galerien
und Museen, an der sich insgesamt 46 Einrichtungen beteiligen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 01.09.2011

Ermittlung um Kunstfälschungen (08:55 Uhr) Im sogenannten
Kunstfälscher-Skandal ermittelt die Staatsanwaltschaft Köln
weiter gegen den Leiter des Kunstmuseums Ahlen, Burkhard
Leismann. Heute (1.9.2011) beginnt vor dem Landgericht in Köln
der Prozess gegen die vier Hauptbeschuldigten. Leismanns Rolle
werde aber weiter untersucht, sagte ein Sprecher. Die
Angeklagten sollen jahrelang für Millionen Fälschungen verkauft
haben.

Nachrichten aus OWL vom 31.08.2011

Auszeichnung für Kloster Dalheim (15:39 Uhr) Der Verein
Deutsche Sprache zeichnet das Kloster Dalheim aus. Das
Landesmuseum gehe vorbildlich mit der deutschen Sprache um und
verzichte vollständig auf Anglizismen, so die Begründung. Die
Regionalgruppe OWL zeichnet jedes Jahr eine heimische
Einrichtung oder Firma aus. Der Preis wird im September
verliehen .

Nachrichten aus Südwestfalen vom 31.08.2011

Landesgelder für Kultur in SWF (13:42 Uhr) Für die
Kulturförderung in Südwestfalen hat die Bezirksregierung mehr
als 230.000 Euro bereit gestellt. Insgesamt knapp 130.000 Euro
erhalten das Liedermacherfestival "WortKlang" in Iserlohn und
das KulturPur-Zeltfestival in Hilchenbach-Lützel. Fördergeld
bekommt auch das Netzwerk "Tatort Technik", das die Angebote
der Technikmuseen verbessern will. Außerdem unterstützt das
Land die Kulturlandschaftsführer im Kreis Olpe und im
Märkischen Kreis.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 31.08.2011

Asterix bleibt länger in Haltern (11:41 Uhr) Die
Asterix-Ausstellung im Römermuseum in Haltern wird um zwei
Wochen verlängert. Grund ist der starke Besucherstrom, teilte
das Museum mit. Seit Ende Juli haben bereits mehr als 10.000
Asterix-Fans die Sonderausstellung besucht. Eigentlich sollte
sie am kommenden Sonntag enden, jetzt ist sie bis zum 18.
September zu sehen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 30.08.2011

Publikumsrenner Bionik (17:04 Uhr) Die Bionik-Ausstellung des
Naturkundemuseums in Münster ist ein Publikumsrenner. Seit der
Eröffnung vor zwei Monaten haben schon rund 47.000 Gäste die
Ausstellung besucht. Sie zeigt

Nachrichten aus Südwestfalen vom 27.08.2011

Bürgerzentrum am Arnsberger Bahnhof (12:41 Uhr) Am Arnsberger
Bahnhof wird heute ein Bürgerzentrum eröffnet. Dazu wurde das
alte Bahnhofsgebäude für knapp 2,6 Millionen Euro umgebaut.
Dort gibt es jetzt Seminar- und Veranstaltungsräume. Außerdem
sind dort verschiedene ehrenamtliche Gruppen untergebracht. Die
Kosten wurden zu 70 Prozent von Land und Bund übernommen; 30
Prozent hat Arnsberg selbst bezahlt. Für noch einmal 1,5
Millionen Euro wurde auch der Bahnhofsvorplatz umgebaut.
Außerdem entsteht dort ein Feuerwehrmuseum

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 27.08.2011

Bochum: Museum kooperiert erstmals mit Triennale (07:31 Uhr) Im
Kunstmuseum Bochum ist die Ausstellung "Spuren Buddhas" die
erste Kooperation mit der Ruhr Triennale. Intendant Willy
Decker stellt den Buddhismus ins Zentrum der neuen Spielzeit.
Im Museum sind bis Mitte November Werke von elf Künstlern aus
Asien zu sehen

Nachrichten aus OWL vom 26.08.2011

Auftakt zur GENIALE in Bielefeld (13:53 Uhr) Zum
Wissenschaftsfestival GENIALE erwarten die Veranstalter ab
Freitag (26.08.) mehrere zehntausend Besucher aus ganz
Nordrhein-Westfalen in Bielefeld. Für das Festival öffnen die
Bielefelder Hochschulen für insgesamt eine Woche ihre Türen für
Besucher und präsentieren ihre Forschung in der Innenstadt.
Damit soll Bielefeld als Hochschulstadt bekannter werden. Neben
den sechs Bielefelder Hochschulen veranstalten auch Museen und
zwei Bielefelder Krankenhäuser diverse Workshops und
Experimentiermöglichkeiten in der Innenstadt oder direkt vor
Ort. Die Fachhochschule Bielefeld stellt beispielsweise ihre so
genannte Umfallmaschine aus. Wer die drehende Scheibe mit
bunten Punkten anschaut, fällt um, weil sie den
Gleichgewichtssinn außer Kraft setzt. Die Uni Bielefeld setzt
ihren menschlichen Roboter NAO als Museumsführer in der
Bielefelder Kunsthalle ein. Organisiert wird die Geniale vom
Wissenschaftsbüro von Bielefelder Markting. Insgesamt 300.000
Euro kostet die einwöchige Veranstaltung. Gefördert wird sie
von der EU und aus Sponsorengeldern.

Der LWL im Überblick: Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) arbeitet als Kommunalverband für die 8,3 Millionen
Menschen in der Region. Mit rund 13.000 Beschäftigten erfüllt
der LWL als Dienstleister Aufgaben in den Bereichen Soziales,
Psychiatrie, Maßregelvollzug, Jugend/Schule und Kultur. Mit
seinen 35 Förderschulen, 20 Krankenhäusern, 17 Museen und als
einer der größten deutschen Hilfezahler für behinderte Menschen
erfüllt der LWL Aufgaben im sozialen Bereich, in der
Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der
Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden.
Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe
sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den
Landschaftsverband, der durch die Landschaftsversammlung mit
101 Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert wird.

Der LWL auf Facebook: http://www.facebook.com/LWL2.0


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstr. 38
Erbdrostenhof
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org
URL: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 5 10:19:16 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 05 Oct 2011 10:19:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Muensteraner Gespraeche zur Geschichtswissenschaft
(Kolloquium), Wintersemester 2011/2012
Message-ID: 4E8C2F24020000D6000037D3@cl2x-sd2-vs>

Von: "Katharina Stütz"
Datum: 29.09.2011, 13:51


AKTUELL

Wintersemester 2011 / 12
Münsteraner Gespräche zur Geschichtswissenschaft (Kolloquium)
- KOMMUNIKATION ÜBER GEWALT -


26.10.
DR. SILKE FEHLEMANN,
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
"'Bleibt stumm, bleibt groß'. Die weiblichen Hinterbliebenen
und der Soldatentod im Ersten Weltkrieg"

02.11.
PROF. DR. BERND GREINER
Hamburger Institut für Sozialforschung
"Gewalt als Kommunikation: Zur Dynamik von Massakern"

09.11.
PD DR. MARGRIT PERNAU
Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin
"Um Allahs willen lieben, um Allahs willen hassen.
Zorn in der Indo-muslimischen Ratgeberliteratur"

16.11.
PROF. DR. HELGA HAFTENDORN
Freie Universität Berlin
"Kooperation und Konflikt in der Arktis"

23.11.
PROF. DR. MARISA CHAPPELL
Oregon State University
"'The War on Welfare': Family, Poverty, and Politics in Modern
America"

30.11.
DR. ANKE HILBRENNER
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
"Gewalt als Sprache der Straße:
Terrorismus im Russischen Reich vor 1917"

07.12.
OBERST PD DR. MATTHIAS ROGG
Direktor Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
"Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr -
neue Wege zur Vermittlung einer Kulturgeschichte der Gewalt"

14.12.
MATTHIAS FRÖLICH M.A.
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
"'?dass er fühlbar zur Rechenschaft gezogen werden musste.'
Kommunikation über Gewalt in Kinder- und Erziehungsheimen
1945-1980"

21.12.
DR. SEBASTIAN JOBS
Universität Rostock
"Uncertain Knowledge of Violence -
Gerüchte über Sklavenaufstände im amerikanischen Süden"

11.01.
PD DR. JÖRG REQUATE
Universität Bielefeld
"Terroristische Gewalt:
Mittel oder Abbruch von Kommunikation? Das Beispiel RAF"

18. 01.
PROF. DR. JÖRG BABEROWSKI
Humboldt-Universität zu Berlin
"Gewalt als Kommunikation. Stalins Diktatur des Schreckens"

25.01.
PROF. DR. DETLEF SIEGFRIED
Universität Kopenhagen
"Der europäische Diskurs über institutionalisierte rassistische
Gewalt im Südafrika der Apartheid"


INFO

Zeit:
Mittwoch 18-20 Uhr

Ort:
Fürstenberghaus
Raum F4
Domplatz 20-22
48143 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 6 10:05:23 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Oct 2011 10:05:23 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Die Eisenbahn im 19. Jahrhundert in und um Unna,
08.10.-30.10.2011
Message-ID: 4E8D7D63020000D600003815@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreisstadt Unna
Datum: 05.10.2011, 17:28


AUSSTELLUNG

Die Eisenbahn im 19. Jahrhundert in und um Unna
Ausstellung im Hellweg-Museum öffnet noch einmal ihre Pforten

Unna. Wer die Ausstellung, die am Tag des offenen Denkmals
präsentiert wurde, verpasst hat, erhält vom 8. bis 30. Oktober
noch einmal die Gelegenheit, in der Unnaer Eisenbahn-Geschichte
zu stöbern.

Informative Text-Bildcollagen, die von der Unteren
Denkmalbehörde zusammengestellt wurden, geben den Besuchern
einen Einblick in die Frühphase der Eisenbahnzeit und führen
die städtebauliche Entwicklung des Bahnhofsumfeldes bis zum
heutigen Zustand vor Augen.

Atmosphärisch eingerahmt wird dieser Ausstellungsteil durch
eine bunte Sammlung von Objekten, die einen Bezug zum Thema
Eisenbahn und Bahnhof haben.

Hier finden sich zum Beispiel originale Karten, am
Eröffnungstag der Strecke Unna - Kamen, am 1. Oktober 1901,
abgestempelte und als Erinnerungsstück gerahmte Fahrkarten, ein
Sonderfahrplan anlässlich der 700-Jahr-Feier der Stadt aus dem
Jahr 1950, Ansichtskarten und Fotografien, aber auch eine
kleine Modelleisenbahn, die in einer Vitrine ihre Runden dreht.


INFO

Hellweg-Museum
Burgstr. 8
59423 Unna





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 6 10:44:41 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Oct 2011 10:44:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Universitaet Bielefeld: Kolloquienprogramm WS
2011/2012 nach Arbeitsbereichen
Message-ID: 4E8D8699020000D60000381A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Bettina Brandt"
Datum: 05.10.2011, 17:14


AKTUELL

Universität Bielefeld
Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie
Schule für Historische Forschung

Kolloquienprogramm WS 2011/2012 nach Arbeitsbereichen

Fakultätskolloquium
Semestereröffnung

12.10.11 Jürgen Martschukat (Erfurt)
"White men build cities, red men build sons": Vaterschaft,
Moderne und die Anrufung des Indigenen in den USA 1890-1950


Alte Geschichte
Dienstag 18-20 h, Raum R2-149

25.10.11 Felix Maier (Freiburg/Br.)
Geschichte ist nicht nur das, "was der Fall war".
Kontingenzbewusstsein und Kontingenzbewältigung bei Polybios

08.11.11 Oliver Grote (Bielefeld)
Der Beitrag der Phylenordnung zum inneren Frieden im
archaischen Sparta

22.11.11 Jürgen Malitz (Eichstätt/Freiburg)
Titus? Zerstörung des Tempels. Absichten und Folgen

06.12.11 Bertram Schefold (Frankfurt/M.)
"Wie mag ich wohl helfen, das Haus zu mehren?" Ein Versuch, die
athenische Wirtschaft durch Verbindung antiker Texte und
moderner ökonomischer Kategorien zu verstehen (zusammen mit dem
Kolloquium für Wirtschaftsgeschichte)

20.12.11 Roland Oetjen (Bremen/Chemnitz)
Eine Rational Choice-Perspektive auf die Entstehung des
Euergetismus (Lunchtime-Kolloquium 12-14 Uhr, Raum V2-121)

17.01.12 Dennis Pausch (Gießen)
?Autor 'übernehmen Sie' - Der Wechsel zwischen den Erzählebenen
in der antiken Historiographie

31.01.12 Claudia Tiersch (Berlin)
Die athenische Demokratie und der Wandel des Bürgerbildes


Mittelalter und Frühe Neuzeit
Donnerstag 18-21 h, Raum S2-107

20.10.11 Angela Schattner (London)
Sports, Politics and the King of England. The debate about
James I "Declaration of Sport"

27.10.11 Holger Kempkens (Münster)
Marienfeld, Rheda und die Baukunst unter den Edelherren zur
Lippe im 12. und 13. Jahrhundert

03.11.11 Thomas Lentes (Münster)
Krieg und Liturgie im Mittelalter

10.11.11 Beat Kümin (Warwick)
Frühe Neuzeit ohne Staat: Ansätze zu einer Kulturgeschichte der
Mikrorepublik Gersau

15.11.11 Kirsten Frieling (Bielefeld)
Adel verpflichtet: Höfische Kleidungspraktiken um 1500
(Lunchtime-Kolloquium 12-14 Uhr, Raum V2-121)

24.11.11 Thomas Schilp (Dortmund/Essen)
Memoria und Öffentlichkeit in der Reichsstadt Dormund

01.12.11 Bastian Walter (Wuppertal)
Von Waghälsen in verkehrten Kleidern: Spionage während der
Burgunderkriege

08.12.11 Julia Breittruck (Bielefeld)
Aneignungen des Nicht-Menschlichen: Vögel und Haltungspraktiken
in Paris, 1700 bis 1820

15.12.11 Johannes Helmrath (Berlin)
Oratorik auf politischen Versammlungen der Vormoderne. Konzept
und Praxis

12.01.12 Simon Teuscher (Zürich)
Blutmischungen. Juristische Debatten über die Physiologie der
Verwandtschaft im Spätmittelalter

19.01.12 Wolfgang Mager (Bielefeld)
Der Kampf des Pariser Parlaments im 18. Jahrhundert für ein
französisches Staatskirchentum

26.01.12 Jan Hennings (Oxford)
Russisch-Europäische Diplomatie in der Frühen Neuzeit -
Perspektiven und Grenzen einer Kulturgeschichte (Gemeinsam mit
dem Kolloquium Osteuropäische Geschichte)


Neuere Geschichte und Geschlechtergeschichte
Dienstag 16-18 h, Raum V2-205

17.10.11 Einführung und Textdiskussion

07.11.11 Melanie Dejnega (Bielefeld)
Flüchtlinge, Vertriebene, Befreite. Identifikation und
Zugehörigkeitsgefühle von NachkriegsimmigrantInnen in
Österreich (18-20h)

14.11.11 Stephanie Hippe (Bielefeld)
"Der Siegfried der Meerestiefe". Der Herforder
U-Boot-Kommandant Otto Weddigen - ein Heldenmythos im Zeitalter
der Weltkriege (Masterarbeit)

Martin Kamp (Bielefeld)
"Sind wir nicht auch Opfer des Nationalsozialismus?" Eine
Untersuchung zur erinnerungskulturellen Universalisierung des
Leidens am Beispiel des gegenwärtigen deutschen
Erinnerungsfilms (Masterarbeit)

21.11.11 Frank Werner (Bielefeld)
Selbstverständlich männlich? Geschlechtergeschichtliche Aspekte
der Täterforschung

28.11.11 Textdiskussion

05.12.11 Jutta Mühlenberg (Hamburg)
Das SS-Helferinnenkorps. Ausbildung, Einsatz und
Entnazifizierung der weiblichen Angehörigen der Waffen-SS,
1942?1949

12.12.11 Textdiskussion

19.12.11 Anna Hájková (Toronto)
Sexueller Tauschhandel im Zeitalter des Genozids. Die
Sexualökonomie des Theresienstädter Ghettos

09.01.12 Textdiskussion

16.01.12 Birthe Kundrus (Hamburg)
Mischehen?! Deutsch-polnische Paare 1939-1945 als
Herausforderung für die NS-Politik

23.01.12 Kirsten Heinsohn (Hamburg)
Ein Schritt vor, zwei zurück. Wissenschaftliche und populäre
Debatten zur Geschlechtergeschichte des Nationalsozialismus


Sozialgeschichte (19. u. 20. Jh.)
Freitag 16-19 h, Raum T2-227

04.11.11 Roland Wenzlhuemer (Heidelberg)
Less Than No Time: Zum Verhältnis von Telegrafie und Zeit

11.11.11 Dagmar Ellerbrock (Bielefeld)
Loving Guns or Disarming the Nation? Deutsche und englische
Waffenkulturen des 20. Jahrhunderts - eine Projektskizze

25.11.11 Rebekka Habermas (Göttingen)
Der Kolonialskandal von Atakpame - oder: Wie "entangeld" war
das Kaiserreich?

02.12.11 Tagung des SFB Historische Politikforschung:
"Writing Political History Today"

09.12.11 Jan-Otmar Hesse (Bielefeld)
"Verzweifelungsgebiet für die Wirtschaftstheorie" oder
ernsthafte Wissenschaft? Zum gegenwärtigen Stand der
Wirtschaftsgeschichte

16.12.11 David Kuchenbuch (Gießen)
"A Laboratory of Anarchy"? Das Londoner Peckham-Health Centre
und die Experimentalisierung des Sozialen in den 1930er Jahren

13.01.12 Sonja Levsen (Freiburg)
Autorität und Demokratie. Debatten über die Erziehung der Jugend
in Deutschland und Frankreich, ca. 1945-1970

20.01.12 Gisela Diewald-Kerkmann (Bielefeld)
"Aus der grauen Zone zwischen staatlichen und individuellen
Interessen" - Das Selbstverständnis der Anwälte nach 1945

27.01.12 Alexander C.T. Geppert (Berlin)
Wann war das Space Age? Wissenschaftsfiktionen im
Raketenzeitalter


Zeitgeschichte
Montag 18-20 h, Raum T2-233

17.10.11 Günal Incesu (Bielefeld)
Freizügigkeit für türkische Arbeiter: Das Beziehungsdreieck
zwischen der Bundesrepublik Deutschland, der Türkei und der
Europäischen Gemeinschaft

31.10.11 Henning Damberg (Bielefeld)
Das Federal Theatre Project 1935-39. Amerikas erstes und
einziges Staatstheater als "New Deal" für Kunst, Politik und
Gesellschaft

21.11.11 Zeitgeschichte und Theater: Wilfried Minks -
Bühnenbauer Table Ronde mit Wilfried Minks, Ulrike Maack,
Klaus-Michael Bogdal, Ingrid Gilcher-Holtey und Nicole Colin

30.11.11 Salon littéraire, Book Review, Buchkritik (Workshop,
Mittwoch 12-20 Uhr)

19.12.11 Angelika Ibrügger (Bielefeld)
'Tatort Schreibtisch' oder: Wie aus einer diskursiven eine
strafrechtliche Ausgrenzung wurde - Die Debatte über die
"Befürwortung" von Gewalt (§ 88a StGB) und der Fall Böll

09.01.12 Hélène Miard-Delacroix (Paris-Sorbonne)
WBG Deutsch-französische Geschichte. Im Zeichen der
europäischen Einigung 1963 bis heute, Darmstadt 2011 -
Buchpräsentation

16.01.12 Gisela Diewald-Kerkmann (Bielefeld)
Ein neuer Verteidigertypus in den Siebziger Jahren:
'Ein Junges Phänomen der Strafrechtsgeschichte?'

23.01.12 Wolfgang Asholt (Osnabrück)
Theorien der Avantgarde

30.01.12 Jeffrey Herf (Washington)
Alte Fragen und neue Forschung über nationalsozialistische
Propaganda in arabischer Sprache während des Zweiten
Weltkrieges und des Holocaust


Wirtschafts- und Umweltgeschichte
Dienstag 18-20 h, Raum C01-136

18.10.11 Jörg Lesczenski (Frankfurt am Main)
West- und ostdeutsche Reiseveranstalter in den 1960er und
1970er Jahren. Herausforderungen und Strategien (Gemeinsam mit
dem Kolloquium Osteuropäische Geschichte)

25.10.11 Berti Kolbow (Göttingen)
Wettbewerbsstrategien in der Fotoindustrie 1880-1945 am
Beispiel von Agfa und Kodak

15.11.11 Niels Grüne (Bielefeld)
Wer entfesselte Demeter in der Frühmoderne? Die Debatte um
"neuzeitliche Agrarrevolutionen" (17.-19. Jh.)

06.12.11 Bertram Schefold (Frankfurt/M.)
"Wie mag ich wohl helfen, das Haus zu mehren?"' Ein Versuch,
die athenische Wirtschaft durch Verbindung antiker Texte und
moderner ökonomischer Kategorien zu verstehen (Gemeinsam mit
dem Kolloquium Antike)

13.12.11 Christian Möller (Bielefeld)
Umweltverschmutzung, Problemwahrnehmung und umweltorientiertes
Handeln in der DDR (1967-1990). Eine Projektskizze. (Gemeinsam
mit dem Kolloquium Osteuropäische Geschichte)

20.12.11 Stephanie Hagemann-Wilholt (Bielefeld)
Gläserne Sozialpolitik? Die Sozialbilanz im Spannungsfeld
zwischen Unternehmen, Gewerkschaften und Industrieverbänden

10.01.12 Laura Rischbieter (Berlin)
Kaffeekonflikte. Weltmarktverflechtung und Konsumpolitik im
Deutschen Kaiserreich

17.01.12 Ingo Köhler (Göttingen)
"... und im Spiegelblick: der Kunde". Marktforschung in der
deutschen Automobilindustrie seit den 1960er Jahren


Diakonie und Sozialgeschichte
Montag 19-21 h, Präsenzraum der Bibliothek der KiHo
Wuppertal/Bethel

17.10.11 Katharina Kleine-Vennekate (Bielefeld/Lemgo)
Kirche als Dienstgemeinschaft in den 1950er Jahren: Die
Grundlegung eines kirchlichen Arbeitsrechts

06.12.11 Andreas Müller (Kiel)
Diakoniebegriff in der Antike und Spätantike
(Lunchtime-Kolloquium an der Universität Bielefeld, 12-14 Uhr,
Raum V2-121)

23.01.12 Karl Gabriel (Münster)
Karitatives Handeln und Sozialreligion


Geschichte und Öffentlichkeit
Donnerstag 18-20 h, Raum S2-137

13.10.11 Einführung

20.10.11 Jochen Rath (Stadtarchiv Bielefeld)
Das Stadtarchiv und das Stadtjubiläum 2014

03.11.11 Dagmar Klose (Potsdam)
Der Tod des Sokrates und das Dilemma des modernen historischen
Lernens

17.11.11 N.N.
Titel folgt

01.12.11 Bettina Rinke (Detmold)
Die Arbeit der Museumsinitiative OWL

15.12.11 Wilhelm Stratmann (Historisches Museum Bielefeld)
Authentizität im Historischen Museum

12.01.12 Guido Hitze (Landeszentrale für politische Bildung)
Neue Wege der Erinnerungskultur

26.01.12 N.N.
Titel folgt


InterAmerikanische Studien
Dienstag 18-20 h, Raum S2-137

18.10.11 Annette Rukwied (Bielefeld)
Between Activism and Commodification: Strategic Performativity,
Identity Politics, and Community-Building in Three Californian
Latino Film Festivals

25.10.11 Almut Schilling-Vacaflor (Hamburg)
Contested Plurinationalism: A New Era of Indigenous-State
Relations in Bolivia and Ecuador?

15.11.11 Joachim Rees (Bielefeld)
Vom liegenden Riesen zum Land der Zukunft. Zur Entstehung und
Visualisierung eines Brasilien-Topos im frühen 19. Jahrhundert.

22.11.11 Master-Schreibwerkstatt

29.11.11 Sofia Mendoza Bohne (Guadalajara)
Metrópoli sin agua. Un análisis de las estrategias de
sobrevivencia en escasez de agua en Guadalajara.

06.12.11 Felipe van der Huck (Bielefeld)
La literatura como profesión: Colombia 1940-1946

Marius Littschwager (Bielefeld)
Postkoloniale Narrationen des Bösen in den Amerikas

13.12.11 Tobias Reu (Bielefeld)
Zivilgesellschaftliche Organisationen und demokratische
Praxis in Bolivien

20.12.11 Antonio Mártinez (Bielefeld)
Titel folgt

Madalina Stefan (Bielefeld)
Topologien der Grenze im Essay-Film der Amerikas.

03.01.12 Planungsitzung: Inter-American Dictionary

10.01.12 Gudrun Lachenmann (Bielefeld)
Wissen in der Entwicklungszusammenarbeit

17.01.12 Master-Schreibwerkstatt

24.01.12 José Carlos Lozano (Monterrey)
Flujos audio-visuales: Estados Unidos / México


Osteuropäische Geschichte
Dienstag 18-20 h, Raum S2-143

18.10.11 Jörg Lesczenski (Frankfurt/M.)
West- und ostdeutsche Reiseveranstalter in den 1960er und
1970er Jahren. Herausforderungen und Strategien

25.10.11 Ulrike Huhn (Berlin)
Stimmen aus Jerusalem und die Macht der Gerüchte. Informelle
Kommunikation und die religiöse Renaissance in der Sowjetunion,
1941-1948

08.11.11 Stephen Lovell (London)
Glasnost in Action: Public Speaking in the Age of Alexander II

22.11.11 Jörn Ganzenmüller (Jena)
Zwischen Elitenkooptation und Staatsausbau: Der polnische Adel
und die Widersprüche russischer Integrationspolitik in den
Westgouvernements des Zarenreiches (1772-1850)

29.11.11 Ksenia Kotusenko (Jaroslavl?)
The Realization of Cognitive Developing Training Principles in
Secondary Schools of European Countries

06.12.11 Larissa Leuthner-Konovalova (Tübingen)
Inszenierte Freude und die Erziehung durch das "Fröhlichsein"
am Beispiel des Neujahrsfestes in der Sowjetunion in den
1950-1960er Jahre (Gemeinsam mit der Werkstatt "Wirtschafts-
und Umweltgeschichte")

13.12.11 Christian Möller (Bielefeld)
Umweltverschmutzung, Problemwahrnehmung und umweltorientiertes
Handeln in der DDR (1967-1990). Eine Projektskizze

20.12.11 Julia Herzberg (München)
Schnee von gestern. Kälte als kulturelle Herausforderung in
Russland

10.01.12 Stefan Lehr (Münster)
Adlige Lebenswelten in Russland (1762-1840)

17.01.12 Michel Tissier (Rennes)
The Popularization of Law in Late Tsarist Russia

24.01.12 Susanne Schattenberg (Bremen)
"Alle sollen in Frieden arbeiten und leben" -
Breschnews Machtsicherung (1964-1982)

26.01.12 Jan Hennings (Oxford)
Russisch-Europäische Diplomatie in der Frühen Neuzeit -
Perspektiven und Grenzen einer Kulturgeschichte
(Gemeinsam mit dem Kolloquium MA/FNZ)

31.01.12 Elke Fein (Freiburg/Br.)
Sozialpsychologische Perspektiven auf Klientelismus,
Patronage und Korruption


Sonderforschungsbereich 584
Mittwoch 18-20.30 h, Raum S2-107

09.11.11 Ariane Kunze (Bielefeld)
Legitimation im internationalen Menschenrechtsschutz

23.11.11 Detlev Schöttker (Dresden/Bielefeld)
Ohne Sicherheit und Schweigen. Ernst Jüngers Briefnachlass und
die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit

07.12.11 Naveen Dubey (Bielefeld)
>



From Activism to Ethnic Activism in Nepal: Activating Ethnic
Boundaries in Political Upheaval, 1990-2006

14.12.11 Andreas Fahrmeir (Frankfurt/Main)
Politische Geschichte(n) 'unpolitischer' Themen:
Das Beispiel der Staatsbürgerschaft

11.12.11 Michael Riekenberg (Leipzig)
Gewalt in der Geschichte Lateinamerikas:
Einige Fragen und Gesichtspunkte

25.01.12 Walter Sperling (Bochum)
Leben und Sterben in Grozny. Das Ende der Sowjetunion als das
Ende von Zivilisation, 1985-1995


Lunchtime-Kolloquium
Dienstag 12-14 h, Raum V2-121

15.11.11 Kirsten Frieling (Bielefeld)
Adel verpflichtet: Höfische Kleidungspraktiken um 1500

06.12.11 Andreas Müller (Kiel)
Diakoniebegriff in der Antike und Spätantike

20.12.11 Roland Oetjen (Bremen/Chemnitz)
Eine Rational Choice-Perspektive auf die Entstehung des
Euergetismus


Fakultätskolloquium
Semesterabschluss

01.02.12 Christopher Clark (Cambridge)
After 1848: The Revolution in European Government





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 6 10:49:29 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 06 Oct 2011 10:49:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Baugeschichte(n) erzaehlen: Neue Infotafeln fuer
staedtische Denkmaeler
Message-ID: 4E8D87B9020000D60000381F@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bocholt"
Datum: 05.10.2011, 15:50


AKTUELL

Baugeschichte(n) erzählen
Neue Infotafeln für städtische Denkmäler

Baudenkmäler sind zu Stein gewordene Stadtgeschichte. Das sieht
man ihnen allerdings nicht immer auf den ersten Blick an. Die
Geschichten hinter den Denkmälern in Bocholt sollen deshalb neu
präsentiert werden. Die Stadt Bocholt will ihre über 140
Denkmäler mit einheitlich gestalteten Informationstafeln
bestücken. Am Historischen Rathaus, dem "Wahrzeichen" der Stadt,
wurde jetzt die erste Tafel angebracht.

Derzeit ist das Bild uneinheitlich: Teilweise gibt es
Infotafeln, teilweise nicht, oft sind die Schilder
unterschiedlich gestaltet. "Das hat zur Idee geführt, nach
Vorbild anderer Kommunen auf eine einheitliche qualitätvolle
Gestaltung zu setzen", berichtet Bernhard Deckers, bei der
Stadt Bocholt zuständig für Denkmalschutz. Die Stadt hat
deshalb eigene Schilder entworfen.

Beginnend mit dem historischen Rathaus, sollen alle Bocholter
Baudenkmäler mit einer einheitlich gestalteten Infotafel
versehen werden, die auf die denkmalgeschichtlichen
Besonderheiten hinweist. Die Tafeln werden von der Stadt
Bocholt in Abstimmung mit dem jeweiligen Eigentümer
bereitgestellt und angebracht. Die Texte werden mit dem
Heimatverein zusammengestellt.

Besonders Eigentümer von in Privathand befindlichen Denkmälern
möchte Deckers mit der Aktion ansprechen. "Das Besondere der
Häuser kann herausgestellt werden. So wird der Bevölkerung
Baugeschichte und Baukultur bewusst gemacht." Erreichbar ist
Bernhard Deckers unter Tel. 02871/953 420 oder E-Mail
bernhard.deckers at mail.bocholt.de.

Die Denkmalliste der Stadt Bocholt umfasst inzwischen 14
kirchliche, neun städtische und 55 private Baudenkmäler.
Darüber hinaus sind im Denkmalbereich Beckmannplatz 66
Siedlungshäuser unter Denkmalschutz gestellt worden. Auch
befinden sich noch sechs Bodendenkmäler im Stadtgebiet.

Eine Liste mit Informationen zu Bocholter Denkmälern soll
künftig auch im Internet abrufbar sein. Die Arbeiten daran
laufen zurzeit.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 7 10:35:21 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Oct 2011 10:35:21 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Exzellenzcluster untersucht im Wintersemester das
Thema "Religion und Geschlecht"
Message-ID: 4E8ED5E9020000D600003867@cl2x-sd2-vs>

Von: "Exzellenzcluster "Religion und Politik"" uni-muenster.de>
Datum: 06.10.2011, 11:21


AKTUELL

"Was Religion mit Sexualität zu tun hat"
Exzellenzcluster untersucht im Wintersemester das Thema
"Religion und Geschlecht"

Die drei monotheistischen Weltreligionen vertreten aus
Historikersicht traditionell eine institutionelle Unterordnung
der Frau unter den Mann. "Das hat mit den patriarchalischen
Gesellschaften zu tun, denen die Religionen entstammen und die
sich in Torah, Bibel und Koran niedergeschlagen haben", sagte
Historikerin Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger vom
Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Uni Münster. "Bis
heute dürfen Frauen bekanntlich nicht Priester oder Imam
werden. Katholische Kirche und Islam konservieren insofern eine
vormoderne, patriarchalische Gesellschaftsstruktur." Die
Historikerin und Leibniz-Preisträgerin kündigte eine
öffentliche Ringvorlesung des Clusters zum Thema "Religion und
Geschlecht" an. Der erste Vortrag ist am 18. Oktober.

Die Reihe mit dem Titel "Als Mann und Frau schuf er sie" wird
aktuelle Themen wie Frauen in der Kirche, Zölibat, Kopftuch,
Homosexualität im Islam und feministische Aufbrüche im Judentum
ansprechen, wie die Forscherin erläuterte. "Die Stichworte
zeigen schon, dass Religionen sehr viel mit dem Verhältnis der
Geschlechter zu tun haben." Die Reihe untersucht das Thema von
der Antike bis heute. Es sprechen neben der Frankfurter
Rabbinerin Elisa Klapheck Frauen und Männer verschiedener
Fächer: aus Geschichts- und Literaturwissenschaft, Soziologie,
Theologie, Jura und Ethnologie. Die Vorträge sind dienstags von
18.15 bis 19.45 Uhr in Hörsaal F2, Domplatz 20-22, zu hören.

Dass die evangelische Kirche und das Judentum Frauen heute
nicht mehr von geistlichen Ämtern ausschließen, zeigt nach
Aussage der Historikerin, "dass religiöse Institutionen sich
auf den historischen Wandel der Geschlechterordnung einstellen
können. Heilige Texte sind auslegungsfähig." Den Islam von
heute pauschal als "frauenfeindlich" zu bezeichnen, lehnte die
Wissenschaftlerin ab. Viele Muslime seien nicht
patriarchalischer gesonnen als manch konservativer Christ.
Derlei Allgemeinplätze dienten wohl dazu, sich im Westen der
eigenen Fortschrittlichkeit und moralischen Überlegenheit zu
versichern. "Es fragt sich aber, ob damit nicht auch von
fortbestehenden Ungerechtigkeiten zwischen den Geschlechtern
hierzulande abgelenkt wird."

Auf die Frage, ob Mann und Frau nicht in den meisten Religionen
vor Gott gleich seien, antwortete Prof. Stollberg-Rilinger: "Im
Jenseits vielleicht, aber nicht auf Erden." Wohl alle
Religionen enthielten Aussagen zu Mann und Frau, etwa in Form
von Normen, die bestimmten, in welcher Form sie zusammenleben
dürfen, inwiefern Sexualität erlaubt ist und was ein Mann als
Mann, eine Frau als Frau zu tun hat. "Noch elementarer sind die
Mythen, religiöse Ursprungserzählungen, die verschlüsselte
Vorstellungen über das Verhältnis von Mann und Frau enthalten.
Denken Sie nur an die Erschaffung Evas aus Adams Rippe und die
Verführung Adams durch Eva."

Durch religiöse Mythen, Glaubenslehren und Kultpraktiken
erscheinen die Geschlechternormen den Menschen als "gottgewollt
und natürlich", wie die Wissenschaftlerin sagte. "Das macht die
Beharrungskraft der Geschlechterordnung so groß." Umgekehrt
können Glaubensvorstellungen laut der Historikerin dazu
beitragen, eine herrschende Geschlechterordnung in Frage zu
stellen, "indem man sich etwa auf die spirituelle Gleichheit
vor Gott oder auf individuelle prophetische Inspiration beruft."

Fundamentalisten von heute sei allerdings die Rückkehr zu
traditionellen Geschlechterrollen ein zentrales Anliegen, so
Prof. Stollberg-Rilinger. Sie sähen in der Gleichberechtigung
der Frauen "all das, was sie an der Moderne beunruhigt." So
definierten solche frommen Auserwählten in Christentum,
Judentum und Islam sich oft über besonders strenge
Geschlechternormen. "Sie gründen die Identität ihrer Gruppe auf
die besondere sexuelle Reinheit und Keuschheit vor allem der
Frauen, um sich von der sündhaften Umwelt abzugrenzen.
Religiöse Reinheit wird mit sexueller Reinheit, der Glaube der
Anderen mit sexueller Zügellosigkeit gleichgesetzt."

Auch die katholische Kirche halte überkommene sexuelle Normen
hoch, sei damit aber in die Defensive geraten, sagte die
Wissenschaftlerin. "Man denke an das Keuschheitsgebot für
Kleriker, das Verbot der Empfängnisverhütung oder die
Verurteilung von Homosexualität." Gesellschaftlich könne die
Kirche diese Forderungen nicht durchsetzen und habe es
vermutlich noch nie gekonnt. "Dennoch werden die Normen
aufrechterhalten. Wie stichhaltig die theologischen Argumente
dafür sind, mögen die Theologinnen und Theologen beurteilen.
Zweifellos dient, was da als religiöse Forderung verteidigt
wird, auch der Zementierung von Machtverhältnissen."


INFO

Kontakt:

Viola van Melis
Zentrum für Wissenschaftskommunikation
des Exzellenzclusters "Religion und Politik"
Johannisstraße 1-4
48143 Münster
Tel.: 0251/83-23376
Fax: 0251/83-23246
E-Mail: religionundpolitik at uni-muenster.de
URL: www.religion-und-politik.de

"Religion und Politik" - Der Exzellenzcluster der WWU Münster

Im Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster (WWU) forschen rund 200
Wissenschaftler aus 20 geistes- und sozialwis-senschaftlichen
Fächern und elf Ländern. Sie untersuchen das komplexe
Verhältnis zwischen Religion und Politik von der Antike bis zur
Gegenwart und von Lateiname-rika über Europa bis in die
arabische und asiatische Welt. Es ist der bundesweit größte
Forschungsverbund dieser Art und von den deutschlandweit 37
Exzellenz-clustern der einzige zum Thema Religionen. Bund und
Länder fördern das Vorhaben im Rahmen der Exzellenzinitiative
bis 2012 mit 37 Millionen Euro.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 7 10:45:40 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Oct 2011 10:45:40 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Industriemuseum,
zwei wissenschaftliche Volontariate, Bochum/Dortmund
Message-ID: 4E8ED854020000D60000386C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 06.10.2011, 13:12


STELLENAUSSCHREIBUNG

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) errichtet an acht
Standorten in Westfalen das LWL-Industriemuseum. Aufgabe des
Museums ist die Erforschung und Darstellung der Industriekultur
seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts. Es werden zwei

wissenschaftliche Volontariate

besetzt. Die Volontariate sind auf zwei Jahre befristet. Sie
bieten die Mitarbeit bei der Vorbereitung und Realisierung von
Ausstellungen und Veranstaltungen sowie bei der Fortentwicklung
des Museumsstandortes.

- Zeche Hannover: Kennnummer 35/11
(ab 01.11.2011)

- Zeche Zollern: Kennnummer 36/11
(ab 15.01.2012)

Aufgabengebiet:
- wissenschaftliche Recherchen und Mitarbeit bei der Konzeption
von Ausstellungen
- Vorbereitung und Realisierung von Ausstellungen und
Veranstaltungen
- Mitarbeit bei der Fortentwicklung des Museumsstandortes

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Wirtschafts-,
Sozial- und Technikgeschichte oder Kulturwissenschaften/
Volkskunde
- ausgeprägtes Interesse an museumsfachlichen Fragestellungen,
Museumspraktika sind wünschenswert
- Erfahrungen mit Methoden der Oral History
- Fähigkeit zur Team- und Projektarbeit, Eigeninitiative
- gute PC-Kenntnisse (MS-Office, Internet)
- Pkw-Führerschein und Bereitschaft zu Fahrten mit dem
Dienst-PKW
- für Zeche Hannover: Kenntnisse der Migrationsgeschichte und
Sprachkenntnisse einer slawischen Sprache sind von Vorteil
- für Zeche Zollern: Fachkenntnisse zur Bergbaugeschichte

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit wissenschaftlicher Museumsarbeit
vertraut zu machen und praktische Kenntnisse zu erwerben
- die Gelegenheit zu eigenständiger konzeptioneller
Projektarbeit
- eine intensive Einarbeitung und Betreuung
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
1.173,62 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stellen sind grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der für den
jeweiligen Standort angegebenen Kennnummer bis zum 21.10.2011
(Eingangsstempel LWL) an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 7 10:49:16 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 07 Oct 2011 10:49:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Von der Ruhr in den GULag - Opfer des Stalinschen
Massenterrors aus dem Ruhrgebiet, Hamm, 11.10.2011
Message-ID: 4E8ED92C020000D600003871@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thesmann"
Datum: 07.10.2011, 10:28


AKTUELL

Von der Ruhr in den GULag - Opfer des Stalinschen Massenterrors
aus dem Ruhrgebiet
Wilhelm Mensing

Dienstag, den 11. Oktober 2011, 19.00 Uhr
Stadtarchiv Hamm im Technischen Rathaus, Gustav-Heinemann-Str.
10, Raum A1UG.004

So gut wie unbekannt ist bis heute, dass hunderte von den
zahllosen Opfern des "Großen Terrors" in Stalins Sowjetunion
aus dem Ruhrgebiet, vor allem aus dem Bergbau, stammen. Am
Beispiel einiger Biographien, insbesondere aus dem Raum Hamm
(Herringen)/Ahlen, wird das Leben von Männern und Frauen
dargestellt, die - meist Anhänger des Kommunismus, aber auch
Deutschnationale - in den 1920er und 1930er Jahren in die
damalige Sowjetunion gingen. Zunächst waren es arbeitslose
Bergarbeiter, später überwogen politische Emigranten auf der
Flucht vor der NS-Verfolgung. Geschildert wird ihr alltägliches
Leben in der Sowjetunion bis zu den sogenannten Säuberungen. Ab
1936 wurden viele verhaftet, eine größere Anzahl davon wurde
erschossen oder verhungerte. Etliche wurden zwischen 1938 und
1941 an Deutschland ausgeliefert und einige kamen anschließend
ins Gefängnis oder in ein Konzentrationslager.

Der Referent Wilhelm Mensing ist Jurist, ehemaliger
Rechtsdezernent der Stadt Gelsenkirchen und freier Mitarbeiter
des Forschungsverbundes SED-Staat an der Freien Universität
Berlin. Er hat in jahrelanger Forschung das Leben und Schicksal
von mehr als 250 Männern und Frauen untersucht und das
Forschungsergebnis in seinem Buch "Von der Ruhr in den GULag -
Opfer des Stalinschen Massenterrors aus dem Ruhrgebiet"
veröffentlicht.

Eine Veranstaltung des Stadtarchivs Hamm in Zusammenarbeit mit
der Volkshochschule Hamm und dem Hammer Geschichtsverein. Der
Eintritt ist frei.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vortrag: Von der Ruhr in den GULag - Opfer des Stalinschen
Massenterrors aus dem Ruhrgebiet

Datum: 11. Oktober 2011
Stadtarchiv Hamm
Gustav-Heinemann-Str. 10
59065 Hamm
Tel.: 02381/17-5850
Fax: 02381/17-2943
E-Mail: stadtarchiv at stadt.hamm.de

Kontakt:
Ute Knopp
Stadtarchiv Hamm
Gustav-Heinemann-Str. 10
59065 Hamm
Tel.: 02381/17-5860
Fax: 02381/17-2943
E-Mail: stadtarchiv at stadt.hamm.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 10 10:41:41 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Oct 2011 10:41:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 6. Tag der Antiken Numismatik, Muenster,
14./15.10.2011
Message-ID: 4E92CBE5020000D6000038AE@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.10.2011, 13:05


AKTUELL

Münzforscher präsentieren Funde
6. Tag der Antiken Numismatik in Münster

Zum sechsten Mal findet am 14. und 15. Oktober in Münster der
"Tag der Antiken Numismatik" statt. Die Veranstaltung wird
gemeinsam von der Forschungsstelle Antike Numismatik der
Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, dem
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte sowie dem
Verein der Münzfreunde für Westfalen und Nachbargebiete e.V.
organisiert.

Ein Abendvortrag von Dr. Markus Peter (Augst/Schweiz) zum Thema
"Die Höhle der Falschmünzer? - Ein numismatisch-archäologischer
Blick in die Unterwelt des 3. Jahrhunderts n. Chr." leitet die
Tagung am Freitag, 14. Oktober, um 19.15 Uhr im Hörsaal F2 des
Fürstenberghauses (Domplatz 20-22) ein.

Am Samstag, 15. Oktober, präsentieren Sammler,
Nachwuchswissenschaftler und ausgewiesene Münzforscher aktuelle
Forschung und ihr Fach in seiner ganzen Breite: Neben antiken
und modernen Fälschungen geht es um technisch-organisatorische
Fragen antiker Münzprägung, um ikonographische Studien zu
Siegeln und Münzen sowie um das Thema heutiger musealer
Sammlungsarbeit.

Die Veranstaltung ist öffentlich und die Teilnahme kostenlos.


INFO

Programm unter:
URL: http://www.lwl.org/pressemitteilungen/daten/anlagen/10770.pdf





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 10 10:51:31 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Oct 2011 10:51:31 +0200
Subject: [WestG] [KONF] "100 Jahre Prof. Dr. Franz Darpe", Coesfeld,
22.10.2011
Message-ID: 4E92CE33020000D6000038B3@cl2x-sd2-vs>

Von: "Norber tDamberg"
Datum: 10.10.2011, 10:24


KOLLOQUIUM

"100 Jahre Prof. Dr. Franz Darpe"

100 Jahre sind es her, dass der Historiker und pensionierte
Schulleiter, Prof. Dr. Franz Darpe (1842 - 1911), in Coesfeld
verstarb. Mit seinen regionalgeschichtlichen Forschungen wies
er der westfälischen Geschichtswissenschaft den Weg ins 20.
Jahrhundert. Seine Urkundeneditionen waren bahnbrechend und
innovativ. Vielfache Ehrungen hoben dies hervor: So erhielt er
schon zu Lebzeiten den Rothen Adlerorden IV. Klasse und den
königlichen Hausorden von Hohenzollern verliehen. In Coesfeld
und Bochum sind Straßen nach ihm benannt worden und der
Coesfelder Stadtrat machte ihn noch zu Lebzeiten zum
Ehrenbürger.

Vier Historiker beschäftigen sich im Rahmen dieses Kolloquiums
- das für alle Interessierte offen ist - mit dem Leben und
Arbeiten Darpes:

Prof. Dr. Wilfried Reininghaus (Präsident des Landesarchivs NRW):
Franz Darpe und der "Codex Traditionum Westfalicarum"

Anschließend: Freischaltung des Internetangebots "Digitale
Urkundeneditionen" der Historischen Kommission für Westfalen
beginnend mit Franz Darpes "Codex Traditionum Westfalicarum"
durch Prof Dr. Wilfried Reininghaus

Dr. Stefan Pätzold (Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte):
Franz Darpe - der Nestor der Bochumer Stadtgeschichtsschreibung

Norbert Damberg M.A. (Stadtarchiv Coesfeld): Darpe in Coesfeld
- das Ende der "guten alten Zeit"?

Dr. des. Norbert Nagel (Universität Münster): Franz Darpe und
das Coesfelder Urkundenbuch. Stand und Perspektiven einer
Neubearbeitung Coesfelder Urkunden im digitalen Zeitalter


INFO

Die Veranstaltung findet am Samstag, den 22.10.2011 im Zentrum
für Wissen, Bildung und Kultur (WBK, Osterwickerstr. 29,
Coesfeld) ab 10.30 Uhr statt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 10 10:54:05 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 10 Oct 2011 10:54:05 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAUS=5D_Dalheimer_Sonderschau_=22Macht_des_Wo?=
=?utf-8?q?rtes=22_zeigt_=C3=BCber_700_Jahre_alte_Messgewaender=2C_Lichten?=
=?utf-8?q?au-Dalheim=2C_bis_30=2E12=2E2011?=
Message-ID: 4E92CECD020000D6000038B8@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.10.2011, 11:40


AUSSTELLUNG

Ein Mantel erzählt Geschichten
Dalheimer Sonderschau "Macht des Wortes" zeigt über 700 Jahre
alte Messgewänder

Heilige mit abgeschlagenen Köpfen, der tödliche Streit der
alttestamentlichen Brüder Kain und Abel, Jesu Geburt und
Kreuzigung sowie die Wundertaten des Hl. Blasius: Das ist der
Stoff aus dem zwei seltene, über 700 Jahre alte Messgewänder
aus der Benedikitinerabtei St. Blasien gemacht sind. Sie
gehören zu den frühesten mit Bildmotiven bestickten Gewändern
aus dem Mittelalter und sind noch bis zum 30. Dezember als Teil
der Sonderausstellung "Macht des Wortes" über benediktinisches
Mönchtum im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in
Lichtenau-Dalheim (Kreis Paderborn) zu sehen.

Die Messgewänder - eine so genannte Glockenkasel und ein
Chormantel - stammen aus dem 12. und 13. Jahrhundert und haben
die Jahrhunderte nahezu unverändert überdauert. Im Gegensatz zu
noch früheren liturgischen Gewändern, die aus kostbaren Stoffen
aus Byzanz geschneidert wurden, sind die in Dalheim gezeigten
Gewänder vom Material her schlicht gehalten. Den einfachen
Leinengrund ziert farbige Seidenstickerei. "Bemerkenswert sind
neben ihrem guten Erhaltungszustand die Erzählfreude und der
Einfallsreichtum beim bildlichen Umsetzen der zumeist
biblischen Szenen", erläutert die Dalheimer Kunsthistorikerin
Sina Schröder: "In diesen Gewändern kann man bis heute lesen
wie in einem Bilderbuch."

So erzählen die detailreichen Darstellungen und Schriftbänder
auf der Rückseite der Glockenkasel aus dem 12. Jahrhundert
Geschichten des Alten und Neuen Testaments von Adam und Eva bis
zur Kreuzigung Christi. "Da der Geistliche den Gläubigen
während des Gottesdienstes häufig den Rücken zuwandte, war dies
die eigentliche Schauseite der Kasel", sagt Schröder.

Das jüngere der beiden in Dalheim gezeigten liturgischen
Gewänder, der Chormantel, ist nicht weniger aufwendig bestickt:
Er erzählt in 44 Medaillons das Leben des Heiligen Blasius und
des Heiligen Vinzenz. "In jedem der Medaillons gibt es ganz
besondere Details zu entdecken", so Sina Schröder. Eines der
Bildfelder zeigt beispielsweise eine Frau, die Blasius einen
Schweinskopf auf einem Tablett serviert - als Dank dafür, dass
er mit seinen Gebeten das vom Wolf geraubte Tier zurück brachte.

Dalheimer Kunst-Stück am 11. Oktober Das monatliche
Werkstattgespräch der Stiftung Kloster Dalheim.
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur lädt am Dienstag, 11.
Oktober, ein, gemeinsam mit der Kunsthistorikerin Sina Schröder
die beiden Messgewänder aus der Nähe zu betrachten und ihren
Geschichten auf den Grund zu gehen. Darüber hinaus wird
Schröder einen kurzen Einblick in die verschiedenen Formen und
die Herstellung liturgischer Gewänder geben.

Treffpunkt ist um 16.30 Uhr in der Dalheimer Klosterschule im
Ehrenhof. Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten.


INFO

Kontakt:
Telefon: 05292 9319-0
Telefax: 05292 9319-119
E-Mail: kloster-dalheim at lwl.org
URL: http://www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 11 10:22:25 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Oct 2011 10:22:25 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Museumsvortrag zur Geschichte des Begriffs "Heimat",
Borken, 12.10.2011
Message-ID: 4E9418E1020000D6000038FB@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 10.10.2011, 12:14


AKTUELL

"IM SCHÖNSTEN WIESENGRUNDE?"
Museumsvortrag zur Geschichte des Begriffs "Heimat"

Missbraucht, verpönt - und wiederentdeckt: Der Begriff "Heimat"
hat in Zeiten der Globalisierung offenbar wieder Konjunktur.
Was steckt dahinter? Und was ist mit dem Wort überhaupt
gemeint? Meinen alle dasselbe, wenn sie das Wort verwenden? Ist
das nicht ein Begriff von "vorgestern", der nach Biedermeier
und röhrendem Hirsch riecht, nach Dorfklüngel und
selbsternanntem Paohlbürgertum? Der Schriftsteller Martin
Walser hat in den aufmüpfigen 60er Jahren formuliert: "Heimat,
das ist sicherlich der schönste Name für Zurückgebliebenheit."
Passt also Heimat überhaupt noch zu einer offenen Gesellschaft?

Der Historiker und Buchautor Gisbert Strotdrees, Redakteur beim
Landwirtschaftlichen Wochenblatt Westfalen-Lippe und
Lehrbeauftragter an der Universität Münster, wird im
Stadtmuseum Borken am kommenden Mittwoch, den 12. Oktober
Interessantes und bislang Unbekanntes aus der Geschichte des
umstrittenen Begriffs berichten und heutige Verständnisweisen
erörtern.

In Kooperation mit der Gesellschaft für historische Landeskunde
des westlichen Münsterlandes laden Heimatverein,
Volkshochschule und Stadtmuseum Borken im Rahmen der Reihe
"Geschichte ist mehr" herzlich zu diesem Vortrag in das
Stadtmuseum Borken ein. Beginn: 19:30 Uhr, Eintritt: 4,00 Euro

Der an gleicher Stelle angekündigte Votrag von Dr. Hermann
Terhalle entfällt.


INFO

Stadtmuseum Borken
- kultureller Ort
Marktpassage 6
46325 Borken

Veranstaltungsdaten:
"IM SCHÖNSTEN WIESENGRUNDE?" Museumsvortrag zur
Geschichte des Begriffs "Heimat"

Datum: 12. Oktober 2011
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes
Gasthausstraße 15
(Landeskundliches Institut Westmünsterland)
48691 Vreden
E-Mail: info at ghl-westmuensterland.de
URL: www.ghl-westmünsterland.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
E-Mail: thomas.ridder at imail.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 11 10:24:31 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Oct 2011 10:24:31 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/34
Message-ID: 4E94195F020000D600003900@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 10.10.2011, 14:46


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-34 für den Zeitraum vom 24.09.2011 bis

zum 07.10.2011 mit insgesamt 47 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-34&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 11 10:27:36 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Oct 2011 10:27:36 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Grywatsch,
Jochen: Zimmer frei. Zehn museale Entwuerfe fuer Annette von
Droste-Huelshoff. Neue Wege der Literaturausstellung
Message-ID: 4E941A18020000D600003905@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.10.2011, 15:05


LITERATUR

Literatur als Erlebnis
Publikation der LWL-Literaturkommission zeigt neue Wege der
Literaturausstellung

Wie stellt man Literatur anregend, erlebnisreich und spannend
aus? Diese Frage beschäftigt die Museumsteams. Die herkömmliche
Aufbereitung - Bücher, Handschriften, alte Fotos unter
Vitrinenglas - erfüllt nicht mehr die Ansprüche an eine
zeitgemäße Ausstellungspräsentation. In welche Richtungen heute
gedacht und gearbeitet wird, zeigt der neue Band der
Schriftenreihe der Literatur¬kommission beim Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL).

"Hier findet sich manche kreative Idee, um das Konzept
Literaturausstellung innovativ fortzuentwickeln und viel
Potential, in Zukunft auch ein neu gestaltetes Literaturmuseum
auf Burg Hülshoff bereichern zu können", so die
LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale, der das
Projekt als ehemaliger Museumsleiterin besonders am Herzen lag.

Der reich bebilderte Katalog "Zimmer frei" versammelt zehn
Entwurfsstudien für Museumspavillons, die Annette von
Droste-Hülshoff je unter einem eigenen thematischen
Gesichtspunkt gewidmet sind. Hier wird Literatur in Raumbilder
übertragen und so in Szene gesetzt. Unter Titeln wie
"Herzkammer", "Beziehungskisten" oder "Ich wäre gern ein wenig
independent" werden Stimmungen erzeugt, die alle Sinne
ansprechen. Dazu nutzen die Raumarchitekturen die Vielfalt
moderner Medien: Nicht nur Bilder, Filme, Musik und Hörstücke
kommen zum Einsatz, die Studien arbeiten auch mit Wasser,
Farben, Spiegeln, Masken, Geräuschen und manchem anderen
Detail. "Durch das harmonisch abgestimmte Zusammenspiel von
Form und Inhalt und der Gestaltungselemente Raum, Grafik, Licht
und Medien eröffnen sich ungeahnte und oft verblüffende
Perspektiven auf die westfälische Literaturikone", so Dr.
Jochen Grywatsch, Leiter der Droste-Forschungsstelle der
LWL-Literaturkommission.

Entwickelt hat das Projekt der Masterstudiengang
"Bühnenbild_Szenischer Raum" der TU Berlin. Angeleitet von
Dozentin Charlotte Tamschick haben sich fünf Studentinnen an
die Aufgabe gewagt, begehbare und erlebbare Räume für die
Droste zu schaffen, die eine sinnliche Atmosphäre schaffen und
emotionale Zugänge ermöglichen. "Die Entwürfe sind durch die
Bank überzeugend und beeindrucken mit ihrem Ideenreichtum",
hebt Grywatsch hervor, der das Projekt wissenschaftlich
begleitet und das Team inhaltlich beraten hat.

Die Ergebnisse waren bereits im April 2010 im Landeshaus des
LWL in Münster zu sehen - als gestaltete maßstabgetreue Modelle,
jeweils begleitet von einem großformatigen Projektbuch. Die
Dokumentation im neu erschienenen Ausstellungskatalog
kombiniert nun Fotos aus der Ausstellung mit Ausschnitten und
Materialien aus den Projektbüchern. Die detailreiche Einführung
bringt das Projekt in Zusammenhang mit bestehenden musealen
Bemühungen um Annette von Droste und dem aktuellen Boom der
Szenografie als museale Ausdrucksform. "Im Ganzen ein
anregender Einblick in einen kreativen Schaffensprozess, der
sich als gelungene Kombination von gestalterischem Know-how und
literaturwissenschaftlichem Expertenwissen entwickelt hat",
sagt Grywatsch. "Das Projekt zeigt, welche spannenden neuen
Wege heute im Bereich der Literaturausstellung möglich sind.
Gerade die szenografische Herangehensweise eignet sich
hervorragend, um auch im schwierigen Feld der Literatur dem
Anspruch an museale Präsentationen auf Erleben, emotionale
Teilhabe und Interaktion nachzukommen."


INFO

Zimmer frei. Zehn museale Entwürfe für Annette von
Droste-Hülshoff
Neue Wege der Literaturausstellung
Hg. von Jochen Grywatsch. Bielefeld: Aisthesis 2011, 160 S.,
ISBN: 978-3-89528-869-2.
(= Veröffentlichungen der Literaturkommission für Westfalen. Bd. 50).
Preis: 24,80 Euro





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 11 10:33:11 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 11 Oct 2011 10:33:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Arbeiterskulpturen: Sammlung Werner Bibl kommt ins
LWL-Industriemuseum
Message-ID: 4E941B67020000D60000390E@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.10.2011, 09:57


AKTUELL

Arbeiterskulpturen
Sammlung Werner Bibl kommt ins LWL-Industriemuseum

Sie sind in Bronze gegossene Industriegeschichte und
repräsentieren eine eigene europäische Kunstgattung:
Arbeiterskulpturen. Über 200 Figuren meist namhafter Bildhauer
hat der Gelsenkirchener Sammler Werner Bibl in den letzten
Jahrzehnten zusammengetragen und damit die weltweit größte
Sammlung von Arbeiterskulpturen aufgebaut. Dieser Schatz hat
jetzt eine neue Heimat gefunden: Die Sammlung kommt ins
LWL-Industriemuseum. Möglich wurde der Ankauf durch eine
gemeinsame Initiative der Milwaukee School of Engineering (MSOE),
des Grohmann Museum an der MSOE und des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL).

Am kommenden Sonntag, 16. Oktober, wird die Sammlung im
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern übergeben. Dazu reist eigens
eine Delegation aus Amerika an, allen voran der Kunstmäzen und
Sammler Eckhart Grohmann. Der deutsch-stämmige Industrielle hat
an der MSOE die "Man at Work" Collection mit Gemälden und
Plastiken aufgebaut.

Bei der Übergabe wird auch das neue Buch "Arbeiterskulpturen.
Die Sammlung Werner Bibl" von Klaus Türk vorgestellt. Der
Sozialwissenschaftler hatte bereits vor zwei Jahren eine
Publikation zu den Figuren des Grohmann Museum verfasst.
Zusammen geben die beiden Bände einen repräsentativen Überblick
über das kunst- wie sozialgeschichtlich hoch interessante Genre.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961 - 111
E-Mail: zeche-zollern at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 12 09:17:03 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Oct 2011 09:17:03 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Probleme vergleichender Staedtegeschichte:
Freitags-Kolloquium im Wintersemester 2011/2012, Muenster
Message-ID: 4E955B0F020000D600003948@cl2x-sd2-vs>

Von: "Institut für Vergleichende Städtegeschichte" uni-muenster.de>
Datum: 11.10.2011, 12:37


KOLLOQUIUM

Freitags-Kolloquium im Wintersemester 2011/2012


Programm

21.10.2011
Michael Zirbel, Gütersloh
Das situative Prinzip. Städtebauliche Leitbilder 1945 - 1969 -
dargestellt an der städtebaulichen Entwicklung der Mittelstadt
Gütersloh


04.11.2011
Hermann Großevollmer, Bad Driburg
Dichtung als Quelle für Stadtgeschichtsschreibung -
Lippstadt im Lippiflorium


18.11.2011
Claudia Esch M.A., Bamberg
Wenn eine Stadt (zu)viele Herren hat -
Stadtgericht und Immunitäten im mittelalterlichen Bamberg


02.12.2011
Dr. Miha Kosi, Ljubljana
Stadtgründung und Stadtwerdung in Slowenien. Frühstädtische
Entwicklung im Südosten des Reiches bis zum 13. Jahrhundert


16.12.2011
Dr. Marc von der Höh, Bochum
Politische Verwandtschaft.
Die Kölner Ratsgeschlechter im 14. Jahrhundert


13.01.2012
Dr. Sven Rabeler, Kiel
Stadtgemeinden und Stadtherren.
Städtische Führungsgruppen und welfische Herzöge im 12. Und 13.
Jahrhundert


27.01.2012
Rebecca Saskia Knapp, M.A., Bochum
Feuersicherheit durch Wissen(schaft) -
Die Stadt: vom Wissensspeicher zum Transfermedium?


INFO

Beginn: 16.00 Uhr c. t. / Sitzungszimmer
Institut für vergleichende Städtegeschichte GmbH
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251 83-27512





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 12 09:32:37 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Oct 2011 09:32:37 +0200
Subject: [WestG] [LIT] "Die Isenburgen an der Ruhr": Neue LWL-Publikation
zur Erforschung zweier Burganlagen
Message-ID: 4E955EB5020000D60000394D@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.10.2011, 12:13


LITERATUR

"Die Isenburgen an der Ruhr"
Neue LWL-Publikation zur Erforschung zweier Burganlagen

Sie waren zwei der bedeutendsten Burganlagen der Region: die
alte und die neue Isenburg auf dem heutigen Stadtgebiet von
Hattingen (Ennepe-Ruhr-Kreis) und Essen. Die Ergebnisse der
langjährigen archäologischen Untersuchungen beider Anlagen hat
Stefan Leenen im Rahmen seiner Dissertation "Die Isenburgen an
der Ruhr" erstmals zusammengefasst. Das zweibändige Werk ist im
Oktober erschienen und ab sofort im Buchhandel und im
LWL-Museum für Archäologie in Herne erhältlich.

"Eine umfassende Publikation zu den Isenburgen gab es bisher
trotz ihrer wissenschaftlichen und kulturhistorischen Bedeutung
nicht - das gilt vor allem für die Essener Anlage", so Leenen.
In seiner Dissertation stellt er das umfangreiche
archäologische Fundmaterial erstmals vor und wertet es
wissenschaftlich aus.

Die ältere Hattinger Isenburg wurde vermutlich ab 1194 als
Stammsitz der Grafen von Isenburg errichtet. Sie war im
Hinblick auf Lage und Größe so manchem Adligen der damaligen
Zeit ein Dorn im Auge - allzu deutlich verkörperte sie den
Machtanspruch des Geschlechtes Isenberg. Mit fast 250 Metern
Länge, meterdicken Mauern und einem gewaltigen Hauptturm war
sie nicht nur eine der größten, sondern auch eine der
wehrhaftesten und modernsten Burganlagen des 13. Jahrhunderts.

Als Graf Friedrich von Isenberg im Jahr 1225 beschuldigt wurde,
seinen Verwandten Erzbischof Engelbert von Köln erschlagen zu
haben, wurde nicht nur der Graf zum Tode verurteilt - auch
seine gewaltige Burganlage in Hattingen wurde als Sühne für
seine Tat mit beträchtlichem Aufwand zerstört. Wenige Jahre
später baute sein Erbe Dietrich von Isenberg eine neue,
kleinere Burg in Essen - die jüngere Isenburg. Doch auch diese
sollte nicht lange bestehen: schon nach knapp vier Jahrzehnten
wurde sie ebenfalls niedergelegt.

Die Publikation "Die Isenburgen an der Ruhr" ist im Rahmen der
Schriftenreihe Denkmalpflege und Forschung in Westfalen, Band
52, der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in
Westfalen, und der LWL-Archäologie für Westfalen erschienen.


INFO

Die Isenburgen an der Ruhr
Denkmalpflege und Forschung in Westfalen, Band 52
Bd. 1: Textband, 590 Seiten, 227 Abbildungen, 38 Tabellen/Listen
Bd. 2: Kataloge und Tafeln, 152 Seiten, 367 Tafeln, 4 Beilagen
Darmstadt 2011, ISBN 978-3-8053-4396-1, 69 Euro
Erhältlich in jeder Buchhandlung und im LWL-Museum für
Archäologie in Herne,
Telefon 02323 94628-24 oder -0.

Mehr Informationen zur Archäologie in Westfalen unter:
URL: http://www.lwl-archaeologie.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 12 09:41:55 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 12 Oct 2011 09:41:55 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Luedenscheid im "Dritten Reich" - Zeitzeugenberichte,
Luedenscheid, 19.10.2011
Message-ID: 4E9560E3020000D600003957@cl2x-sd2-vs>

Von: "Institut für Geschichte und Biographie"
Datum: 11.10.2011, 11:16


AKTUELL

Die Vortragsreihe "Lüdenscheider Gespräche" 2011/12 startet
nächste Woche mit einer Filmvorführung und Diskussion zur
Geschichte Lüdenscheids

Lüdenscheid im "Dritten Reich" - Zeitzeugenberichte

Im Sommer 2010 zeichnete ein Team der Hagener FernUniversität
Interviews mit drei älteren Lüdenscheidern auf, die sich als
Jugendliche und junge Erwachsene mit dem Nationalsozialismus
konfrontiert sahen und auf jeweils unterschiedlichen Wegen die
Kriegszeit überstanden. Die Interviews wurden zum Ausgangspunkt
eines Films, der private Einblicke in das Lüdenscheider
Alltagsleben "unter dem Hakenkreuz" bietet und sich mit der
persönlichen und öffentlichen Reflexion über die zwölf
dunkelsten Jahre der deutschen Geschichte befasst. In diesem
Zusammenhang wird auch die Frage der Einrichtung eines
authentischen Erinnerungsorts aufgegriffen, wie sie in der
Stadt mit Blick auf die ehemaligen Polizeihaftzellen im Alten
Rathaus kontrovers diskutiert worden ist.

Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit zu Gespräch
und Diskussion.

Hinweis: Die Veranstaltung findet in Verbindung mit dem Verein
"Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus Lüdenscheid e.V.? statt.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung beginnt bereits um
17:00 Uhr. Wir würden uns freuen, Sie bei uns im Institut für
Geschichte und Biographie begrüßen zu dürfen.


INFO

Zeit:
Mittwoch, den 19. Oktober, 17:00 Uhr

Ort:
Haus der FernUniversität in Hagen
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid


Institut für Geschichte und Biographie
"Deutsches Gedächtnis"
FernUniversität Hagen

Liebigstraße 11
D-58511 Lüdenscheid

Tel.: 02351-24580
Fax: 02351-39973
E-Mail: igb at fernuni-hagen.de
URL: www.fernuni-hagen.de/geschichteundbiographie





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 13 11:17:29 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 13 Oct 2011 11:17:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Luftbildarchaeologie in Westfalen, Hagen,
20.10.2011
Message-ID: 4E96C8C9020000D6000039FB@cl2x-sd2-vs>

Von: "Ralf Blank"
Datum: 12.10.2011, 11:18


AKTUELL

Luftbildarchäologie in Westfalen
Dr. Baoquan Song
Archäologisches Institut der Ruhr-Universität Bochum

Statt am Boden mit dem Spaten zu graben, ist es für Archäologen
heute oft zum Vorteil, in die Luft zu gehen, um neue
Fundstellen von oben aufzuspüren und zu erforschen. Die
Vogelperspektive bietet hierbei eine einzigartige Möglichkeit,
bekannte und unbekannte Fundstätten schnell und effektiv zu
erkunden.

Oberirdisch erhaltene Baustrukturen können in ihrer Gesamtheit
erfasst und auf anschauliche Art und Weise fotografisch
dargestellt werden. Aber auch unterirdische, völlig in
Vergessenheit geratene, nicht sichtbare Spuren, können unter
bestimmten Bedingungen, durch Bodenverfärbungen oder
Wachstumsunterschiede der Pflanzen gefunden werden.

Seit 2003 befliegt der Luftbildarchäologe Dr. Baoquan Song vom
Archäologischen Institut der Ruhr-Universität Bochum regelmäßig
unsere Region. Dabei entdeckt er immer wieder neue Fundstellen
aus verschiedenen ur- und frühgeschichtlichen Epochen. Im
Rahmen der Mittelalterausstellung "AufRuhr 1225!" untersuchte
Dr. Song im Auftrag des LWL-Museums für Archäologie in Herne
die Burgenlandschaft im Ruhrgebiet und seiner angrenzenden
Regionen systematisch aus der Luft.

In seinem reich bebilderten Vortrag präsentiert der Bochumer
Luftbildarchäologe zahlreiche Luftbilder vieler bekannter und
weniger bekannter Burganlagen sowie neu entdeckter
prähistorischer Fundstätten in Westfalen, darunter auch im Raum
Hagen. Er erklärt die Methoden und Arbeitsweisen der
Luftbildarchäologie und gibt Einblicke in seine neuesten
Forschungsergebnisse.


INFO

20. Oktober 2011, 19 Uhr
Historisches Centrum Hagen
URL: www.historisches-centrum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 14 11:26:16 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 14 Oct 2011 11:26:16 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neues aus der Heimatpflege im Kreis Soest
Message-ID: 4E981C58020000D600003A78@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Soest"
Datum: 14.10.2011, 10:17


LITERATUR

Neues aus der Heimatpflege im Kreis Soest
Aktuelles Heft steht auf www.kreis-soest.de als Download zur
Verfügung

11 neue Ortsheimatpflegerinnen und -pfleger sind 2011 kreisweit
neu benannt worden. Sie werden in der aktuellen Ausgabe des
Mitteilungsblattes "Heimatpflege im Kreis Soest" (HeiKS)
vorgestellt, die Kreisheimatpfleger Peter Sukkau jetzt
vorgelegt hat.

Ansonsten bietet die Publikation auf 16 Seiten einmal mehr eine
bunte Mischung. So gibt es Rückblicke auf die Frühjahrstagung
der Vorstände der Heimatvereine und der Ortsheimatpfleger in
Kallenhardt oder auf den Westfalentag 2011 in Warburg. Der
Westfalentag 2012 wird übrigens in Geseke stattfinden, wie der
Kreisheimatpfleger in diesem Zusammenhang anmerkt. Außerdem
zieht Peter Sukkau eine Bilanz des Kreiswettbewerbs "Unser Dorf
hat Zukunft 2011" aus der Sicht eines Jurymitgliedes.

Genau erläutert wird in einem weiteren Beitrag, dass im
Sommerhalbjahr im Herzen von Soest ein besonderes Schattenspiel
zu beobachten ist. Dann fällt der Schatten des Turms von St.
Petri genau auf den Turm des Patrokli-Turms Außerdem behandelt
die neue Ausgabe unter anderem den Geotop im Steinbruch Silberg
in Soest oder das LIFE-Projekt Möhneaue.

Das Heft 19/2011 ist in den vergangenen Tagen an die
Heimatvereine und die Ortsheimatpfleger versandt worden.
Interessierte finden die Broschüre auch auf der Homepage des
Kreises Soest www.kreis-soest.de (Freizeit und
Erleben/Kreisheimatpflege/Materialien zur Heimatpflege) als
PDF-Dokument.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 14 11:34:18 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 14 Oct 2011 11:34:18 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen
Message-ID: 4E981E3A020000D600003A88@cl2x-sd2-vs>

Von: "Christiane Liedtke"
Datum: 14.10.2011, 09:54


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen"



I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Jahrbuch für Westfälische Kirchengeschichte. Bd. 107 (2011).
Hrsg. von Christian Peters, Jürgen Kampmann, Albrecht Geck.
Verein für Westfälische Kirchengeschichte, Geschäftsstelle,
Altstädter Kirchplatz 5, 33602 Bielefeld J. Murken: Zum
Gedenken an Studiendirektor Helmut Geck (1931-2010) (15). W.
Geldmacher: "Unser Bürgerrecht ist im Himmel". Predigt zur
kirchlichen Bestattung von Wolfgang Werbeck (1917-2010) am 14.
Dezember 2010 in der Evangelischen Kirche zu Bochum-Laer (19).
A. Henz: Predigt in der Trauerfeier für Prof. Dr. Bernd Hey in
der Bielefelder Süsterkirche am 1. Februar 2011 (23). J.
Murken: Prof. Dr. phil. Bernd Hey (1942-2011) (27). J. Meier:
Meinwerk von Paderborn (1009-1036) und die Zeit der Bischöfe
(31). J. Mense: Ein biblisches Bildprogramm an der Domkirche zu
Paderborn (53). T. Ohrndorf: Die Einführung und Durchsetzung
des Heidelberger Katechismus im Siegerland bis 1626 (75). C.
Peter: Glockengießer in Gütersloh (141). G. Rödding: Gräfin
Maria Magdalena zur Lippe und Superintendent Julius Schmidt
(155). K. Richter: Evangelische Erbauungsliteratur vom 18. bis
zum Beginn des 20. Jahrhunderts in Familien aus Preußisch
Oldendorf. Eine Untersuchung über die in der
Minden-Ravensberger Erweckung benutzten Erbauungsbücher (173).
H.-B. Thieme: Verurteilt zu sechs Jahren Festungshaft. Aus dem
Leben des Bochumer Burschenschafters und nachmaligen Olper
Pfarrers Heinrich Theodor Baltz (197). U. Althöfer: Gotisch,
würdig, elegant - die Martin-Luther-Kirche in Gütersloh, ihr
Architekt Christian Heyden und der neugotische Kirchenbau in
Westfalen (239). W. Diekmann: Gen Bethel ziehen! Johannes
Unsöld und die Anfänge Bethels in den Jahren 1867 bis 1876
(289). C. Peters: Kairo - London - Gütersloh. Die
Lebenserinnerungen des Bethelpfarrers Paul Friedrich Klein
(1876-1964) (355). J. Kampmann: Die Tagung der 3. Westfälischen
Bekenntnissynode in Dortmund am 19./20. April 1936 (389). D.
Kluge: Tag der Westfälischen Kirchengeschichte 2010 (423).

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157
Münster, Tel.: 0251/41320 4/2011. I. Fernandes: Zwillbrocker
Venn: Wie an der Nordsee. Unterwegs auf der Flamingoroute. C.
Pohl u. a.: Thema: Faszination Bionik. W. Gödden: Ernst
Meister. O Geworfenheit! Würdigung des Dichters aus Hagen zum
100. Geburtstag. M. Zehren: 10 Jahre Westfälisches
Literaturmuseum. Lyrik unter Apfelbäumen. M. Jennen:
"Fragwürdige Ehrungen!?" Schlacht auf dem Stadtplan.
Straßennamen sorgen weiter für Diskussionsstoff. M. Zehren:
"Macht des Wortes". Ein Orden prägt Europa. Kloster Dalheim
zeigt Geschichte der Benediktiner. V. Jakob: Hans-Ulrich
Wehler: Einer, der sich einmischt. Bielefelder Historiker wird
80 Jahre alt. M. Vaupel: Zylinder, Mütze, Helm & Co. Gut
behütet. Hattinger Museen präsentieren Kopfbedeckungen aller
Art. K. Sluka: Einmal quer durchs Sauerland. Beste Aussichten.
Westfalen-Initiative lädt zur Radtour. J. N. Matias: Waschbrett
und Zinkwanne. Als die Wäsche noch per Hand gewrungen wurde.

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt-
und Technikgeschichte. Hrsg.: LVR-Industriemuseum /
Landschaftsverband Rheinland und LWL-Industriemuseum /
Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Klartext
Verlagsgesellschaft mbH, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel.
0201/86206-0, E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
3/2011. N. Tempel/J. Linke: Industrielle Welterbe-Potenziale.
B. Ringbeck: Der Weg zum Welterbe. J. Linke. Interview mit L.
Schmidt: Konflikt-Kulturerbe als Welterbe? J. Linke/ R.
Höhmann: Industrielles Weltkulturerbe im Überblick. N.
Tempel/R. Höhmann: Das Ruhrgebiet als Industrielle
Kulturlandschaft? T. Parent: Zechenkarten über Streik,
Zwangsarbeit, Weltwirtschaftskrise. T. Parent: Arnold Lassotta
ist tot. D. Kift: Klaus Tenfelde ist tot.

Augustin-Wibbelt-Gesellschaft. Jahrbuch 26 (2010). Hrsg.:
Augustin-Wibbelt-Gesellschaft e.V., Red.: Dr. Robert Peters,
Robert-Koch-Straße 29, 48149 Münster R. Goltz: Der Dichter hält
die Aussage unter Schleiern verborgen. Anmerkungen zum Umgang
mit den Gedichten Norbert Johannimlohs (7). J. Hein: Von
Westfalen in die ?Welt? - Der Erzähler Norbert Johannimloh
(27). G. Bühren: De niee Klang - Norbert Johannimloh und das
Hörspiel (43). F. Schüppen: Aufstieg in der Literatur
(1827-1860). Die Anfänge des mecklenburgischen Schriftstellers
Fritz Reuter (1810-1874) (59). S. Kessemeier: Neue Blicke auf
das Erbe. Warum Peter Bürger einen Preis verdient (105). P.
Bürger: Plattdeutsches Kulturgedächtnis im 3. Jahrtausend?
Impulse aus dem Christine-Koch-Mundartarchiv am Esloher Museum
(110). H. Kröger: Friedrich Freudenthal und der
Freudenthal-Preis in Westfalen (119). H. Taubken:
Neuerscheinungen zur niederdeutschen Literatur und Sprache
Westfalens 2009 (145). M. Denkler: Bericht über die
Jahresmitgliederversammlung 2009 (151).

2. Hellweg

Geseker Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker
Zeitung. Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e.V., Red.:
Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke 529/2011.
J. Tholl: Wie ich das Kriegsende, die Vertreibung und den
Neuanfang in Geseke erlebte. W. Wahle (?): Vikarien und Vikare
in Störmede (2. Fortsetzung). 530/2011. J. Tholl: Wie ich das
Kriegsende, die Vertreibung und den Neuanfang in Geseke erlebte
(1. Fortsetzung). W. Wahle (?): Vikarien und Vikare in Störmede.

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm
und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger,
Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm 13/2011. S. Paul: Nissenhütten
standen in Heessens "Neuer Kolonie". W. Gernert: Edith Stein
fand in Münster ihre Berufung. P. Reding: Offen für Herz und
Hand. A. Beeck: Nur gegen stures westfälisches Rückgrat half
keine Kur. I. von Scheven: Zu jedem Stolperstein gehörte ein
Lebenslauf. 14/2011. G. Beaugrand: Harte Kämpfe um das
"Silberne Streitross". G. Beaugrand: Götter und Helden zwischen
Schlosspark und "Venusinsel". P. Reding: "Wage den mutigen
Schritt in Richtung Westen!" U. Kunz: Zufluchtsort für
Leprakranke. I. von Scheven: Schwester Johanne - mehr als ein
Vorbild. 15/2011. H. Thomas: Die Bosmar-Brücke lag zwischen
Heessen und Hamm. P. Reding: Zwischen Aufbruch und Umbruch. H.
W. Krafft: Erst zwanzig Jahre alt schuf Johann Conrad Schlaun
ein Meisterwerk des Barock. I. von Scheven: Hammer Alltag nach
1945.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur
Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot,
Hansastraße 2, 59557 Lippstadt 14/2011. H. Braukmann: Ein
Bootsfund aus der Lippe in der Hellinghauser Mersch. A. Droste:
Flur- und Bittprozessionen im Kirchspiel Mellrich. J. Eickhoff:
Brände am Vortag des Einzuges der Amerikaner. 15/2011. J.
Eickhoff: Die Familie Conradi in Horn. J. Schmidt: "Auf nach
Lippstadt". W. Mues: Eine besondere Jubiläumswoche. 16/2011. K.
Luig: Flugtag in Lippstadt im September 1911. W. Kröger: War
doch immer schön - der Betriebsausflug.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis
Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger,
Schloitweg 19-21, 59494 Soest, Tel.: 02921/6880 466/2011. W.
Marcus: Für Königtum und Himmelreich. - Nach der Klosterregel
des Norbert von Xanten (2. Teil). G. Beaugrand: Götter und
Helden zwischen Schlosspark und "Venusinsel". P. Reding: "Wage
den mutigen Schritt in Richtung Westen!". H.-R. Schewe: Nach 65
Jahren den Namen ihres Vaters gefunden. 467/2011. I.
Maas-Steinhoff: Das Soester Osthofentor war vom Abriss bedroht.
W. Marcus: Für Königtum und Himmelreich. P. Reding: Zwischen
Aufbruch und Umbruch. H. W. Krafft: Erst zwanzig Jahre alt
schuf Johann Conrad Schlaun ein Meisterwerk des Barock. W.
Kolnsberg: Schätze aus der Vergangenheit wieder neu entdeckt. -
Nach der Klosterregel des Norbert von Xanten. 468/2011. V.
Jarren u. N. Wex: Wie hießen die alten Soester? H. Platte:
Erinnerungen für jeden Geschmack. H. Platte: Gotteshaus und
Festung zugleich. G. Köpke: Wo bleiben die toten Wildvögel? A.
Beeck: Mit dem Spaten auf der Schulter zum Arbeitseinsatz. W.
Marcus: Für Königtum und Himmelreich. H. Platte: Margarete
Windhorst: Eine bedeutende Dichterin Westfalen.

3. Kurkölnisches Sauerland

Südsauerland - Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe.
Kreisheimatbund Olpe e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe,
Westfälische Straße 75, 57462 Olpe, Tel.: 02761/81-542,
Internet: www.kreisheimatbund-olpe.de 2/2011. O. Höffer:
Pfarrarchive - wichtige Quellen zur lokalen Geschichte. J.
Wermert: 700 Jahre Stadt Olpe. Hauptversammlung der
Historischen Kommission für Westfalen und Tag der Westfälischen
Geschichte in Olpe. H. Forck: Das Olper Stadtjubiläum und der
Festumzug vor einhundert Jahren (1911). C. Scheppe: Mut zum
Aufbruch. 250 Jahre Olper Wallfahrt nach Werl (1760-2010). M.
Vormberg: 150 Jahre Eisenbahn im Kreis Olpe. Aus den Akten des
Grunderwerbskommissars Engelbert Brüning zum Bau der
Ruhr-Sieg-Eisenbahn. G. Isenberg: "Meister Johannes Sommer von
Brilon Bürtig". Gedanken zu einem westfälischen Orgelbauer im
17. Jahrhundert. O. Höffer: Funde und Hinweise aus dem Archiv
des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen (Teil 26). O.
Breiting: Einzigartiges Projekt in Oedingen. ARGE Oedingen e.
V. eröffnete das "ZeitFenster". S. Falk: Günther Becker 80
Jahre. M. Berghoff: Abschied von Anneliese Schmidt-Schöttler (-
26. März 1920 - ? 13. Juni 2011). H.-W. Voß: Heimatchronik vom
1. Januar bis 31. März 2011.

4. Märkisches Sauerland

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn.
Beiträge zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts-
und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger
Heimatblätter e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638
Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail:
info at heimatverein-hohenlimburg.de, Internet:
www.hohenlimburger-heimatblaetter.de 8/2011. W. Bleicher: Zur
Geschichte des Hofes Bimberg in Lenninghausen. I. Bimberg: Die
Gutsbrennerei Bimberg. W. Bleicher: "Moneta in Iserenloen". W.
Bleicher: Porsche-Zentrum Lennetal. - Hohenlimburger Szenen.
Saure Wochen, frohe Feste. 9/2011. W. Bleicher: Flucht aus
Ostpreußen. - H. P. Jaraczewski: 310 Jahre Papierfabrikation in
Hagen, Teil II - Die Geschichte der Buschmühle von 1888-1925.
P. Mager: Hohenlimburger Stadtchronik 2011. Teil 1. -
Hohenlimburger Szenen. Kriegsspiele.

Der Märker. Jg. 60/2011. Landeskundliche Zeitschrift für den
Bereich der ehemaligen Grafschaft Mark und den Märkischen
Kreis. Red.: Dr. Christiane Todrowski, Kreisarchiv und
Landeskundliche Bibliothek des Märkischen Kreises,
Bismarckstraße 15, 58762 Altena C. Todrowski: "Odyssee einer
Urkunde". Das Testament Levold von Northofs vom 2. April 1341.
S. Pätzold: "Immer ein warmherziger Förderer der Grafschaft
Mark": Levold von Northof. J. Udolph: Altena, Altona =
All-zu-nah? Neue Gedanken zu einem alten Ortsnamenproblem. F.
Kopp: Der Untergang des Hauses Iselbeck. Eine
rechtsgeschichtliche Untersuchung. M. Perrefort: Johann Anton
Arnold Möller. Märkische Politik im Zeichen der Aufklärung. A.
Heimsoth: Die Finanzierung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals auf der
Hohensyburg. Die Rolle des Rheinisch-Westfälischen
Kohlensyndikats und des Hörder Bergwerks- und Hüttenvereins. D.
Scholz: 60 Jahre Arbeit an europäischer Einheit. Zum Werden der
Europäischen Union und zur "Europastadt" Castrop-Rauxel.

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder
Heimatvereins. Heimatverein Voerde, Manfred Michalko,
Friemannweg 9, 58256 Ennepetal, E-Mail:
vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet:
www.heimatverein-voerde.de 3/2011. W. Guderian: Geschichten aus
der Heimat (Gut Braband). G. Himmen: Haus- und Hofnamen in
Voerde.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und
Land. Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V.,
Alte Rathausstraße 3, 58511 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645,
Internet: www.ghv-luedenscheid.de 187/2011. T. Rademacher: "Tue
recht und scheue niemand." Der Brügger Pfarrer Josef Witthaut
(1898-1979). R. Assmann: Der Ehrenbürgerbrief der Stadt
Lüdenscheid für Fürst Otto von Bismarck vom 25. März 1895 mit
Ansicht von Lüdenscheid und Erzeugnissen der Lüdenscheider
Industrie (Lithographie von Julius Caesar).

5. Minden-Ravensberg

Ravensberger Blätter. Organ des Historischen Vereins für die
Grafschaft Ravensberg e.V., Rohrteichstr. 19, 33602 Bielefeld,
Tel.: 0521/512469 1/2011. J. Rath: Der Kriegssommer 1914 in
Bielefeld - Otto Zählers "Illustrierte Kriegschronik eines
Daheimgebliebenen". J. Belmann u. a.: Der gefühlte Krieg 1915.
Der Musterschützengraben auf der Bielefelder Ochsenheide. B. J.
Wagner: Das kurze Leben des Werner Krüger - Feldpostbriefe aus
Russland 1941. J. Altenberend: In memoriam Dr. Otto-Werner
Rappold (1944-2010). R. Vogelsang: In memoriam Prof. Dr. Bernd
Hey (1942-2011).

6. Münsterland

Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege. Hrsg.:
Verein für Heimatpflege Bocholt e.V., Stadtarchiv Bocholt,
Münsterstraße 76, 46397 Bocholt, Tel.: 02871/2411-012 2/2011.
W. Tembrink: Reinigung und Unterhalt der Bocholter Straßen -
die Verordnung vom 26. Januar 1786. W. Tembrink: "Aus Gründen
des öffentlichen Wohls" - zur Einführung der städtischen
Müllabfuhr in Bocholt. Ersteinrichtung 1911, Einstellung 1914
und Wiederaufnahme 1925. G. Jacobs: Von der Abfallbeseitigung
zur Kreislaufwirtschaft: Die Müllabfuhr in Bocholt seit 1980.
G. Przybilla: Erinnerungen an eine Buslinie. A. Metz: Bocholter,
was sie wurden und wo sie blieben: Dr. med Georg Kersting. A.
Holt: "Meine Großeltern Hülskamp" - Auszug aus der
Abschlussarbeit zur Mittleren Reife 1943. A. Rotthues: Zwei
Jahrzehnte Briefwechsel zwischen den Familien Hochheimer und
Fehler. F. Ostwald: Blütenpflanzen im Stadtbereich Bocholt.
Eine Bestandsaufnahme. 13. Teil. W. Tembrink: Chronik des
Bocholter Raumes. 1. September bis 31. Dezember 2009.

Heimatbrief Kreis Borken. Hrsg.: Der Heimatpfleger des Kreises
Borken. Red.: Walter Schwane, Ahnenkamp 21 a, 46325 Borken,
Tel.: 02861/1798. E-Mail: heimatbrief-schwane at versanet.de
216/2011. - Kreisheimattag in Bocholt-Barlo. - Erle. Großes
Engagement ffür die Mühle. - Ludger Honvehlmann gewinnt
Mühlenmodell. - Heimatverein Gemen hat Federführung für die
Aktion "Kunst trifft Kohl" übernommen. - Drittklässler zu
Besuch im Heimathaus Heiden. - Erntetag des Heimatvereins
Marbeck. - Heimatverein Reken ging radeln vor dem großen Regen.
S. Hecker: Die große Spiele-Schau im Rheder Spielzeugmuseum. S.
Hecker: Realschüler sind auf den Spuren der Rheder Geschichte.
- Tagesfahrt des Heimatvereins Velen. K. Printing: Weseker
feiern 50 Jahre Heimatverein.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland.
Beilage der Westfälischen Nachrichten, An der Hansalinie 1,
48163 Münster 8/2011. J. Niemer: Gestalter der münsterischen
Innenstadt. Vor 80 Jahren starb der bekannte Baumeister Alfred
Hensen/Bauten vom Stadthausturm bis zu Giebelhäusern und dem
Rosenhof.

7. Paderborner und Corveyer Land

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und
Höxter. Red.: Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn,
Lindenstraße 12, 33142 Büren, Tel.: 02951/970226, E-Mail:
GrabeW at kreis-paderborn.de 150/2011. A. Fischer: Inszenierungen
für Jung und Alt. Die Freilichtbühne Schloß Neuhaus. B. Wittig:
Franz Thöne - ein Kunstmaler im 19. Jahrhundert. W. Strümper:
Archäologische Ausgrabungen an der Holsterburg. Zur Geschichte
der Herren von Bercule. B. Meyer: Lieb Vaterland, magst ruhig
sein ... Georg Hillker, ein preußischer Schullehrer. E.
Hachmann: "Das steht uns Leuten nicht zu!" Klara Flore
berichtet aus ihrem "ganz normalen Leben". P. Zimber/C. D.
Hillebrand: Das Elsass hat diesem Westfalen viel zu verdanken.
Die noch dunklen frühen Lebensjahre des berühmten Pädagogen
Ludwig Dringenberg (? 1477). W. Stüken: Vom Domturm grüßte die
Hakenkreuzfahne. Warum Paderborn 1936 trotz des
kirchenfeindlichen Dritten Reiches ein großes Libori-Jubiläum
feiern konnte. H. Multhaupt: Als der liebe Gott ein Landgut
erbte. Vor 975 Jahren vermachte Bischof Bruno von Würzburg
"Sunrike" bei Borgentreich dem Himmel. H. J. Rade: 40 Jahre
Pauluskolleg in Paderborn.

8. Ruhrgebiet

Bochumer Zeitpunkte. Beiträge zur Stadtgeschichte, Heimatkunde
und Denkmalpflege. Hrsg.: Dr. Dietmar Bleidick, Yorckstraße 16,
44789 Bochum, Tel. 0234 335406, E-Mail:
dietmar.bleidick at t-online.de für die Kortum-Gesellschaft Bochum
e.V., Vereinigung für Heimatkunde, Stadtgeschichte und
Denkmalschutz, Graf-Engelbert-Straße 18, 44791 Bochum, Tel.
0234/581480, E-Mail: Kortum.eV at web.de 26/2011. H.-G. Spichartz:
Auf den Spuren der Ziegelbäcker in Grumme, Vöde und Bochum,
Stadt und Land. H. J. Kreppke: "Eine solche Fülle an begnadeten
Künstlern ..." (Carl Niessen). Bochum und die Brüder Busch -
Eine Spurensuche. W. Schade: Die Bochumer Ausstellung "Das
Fremde und das Eigene". Eine Anmerkung zur
"Ausstellungsanmerkung".

Hörder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der
Abteilung Hörde e.V., Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz
Retzloff, Feuervogelweg 7 c, 44269 Dortmund 3/2011. - "Baldur
besass das Land, das jetzt Westfalen heisst". - M. Belz: Die
Deutschen Wandertage.

Der Wattenscheider. Hrsg.: Heimat- und Bürgerverein
Wattenscheid e.V., An der Papenburg 30 a, 44866
Bochum-Wattenscheid, Tel./Fax: 02327/321720, E-Mail:
info at hbv-wat.de, Internet: www.hbv-wat.de 2/2011. -
Führungswechsel beim HBV - Auf Klaus-Peter Hülder folgt
Heinz-Werner Kessler. - Sankt-Gertrudis-Preis 2011 an Oskar
Pieneck. Presseerklärung der unabhängigen Findungskommission.
R. Wantoch: Die alten Glocken der Friedenskirche sind nun im
Heimatmuseum.

9. Siegerland-Wittgenstein

Heimatland. Siegener Zeitung 23.07.11. E. Behrendt:
Oberdielfen. Brief sorgte für ungeahnte Wendung. Geschichte
eines Hauses endet in Mudersbach/Fachwerkgebäude umgesetzt. -
Heimatverein erhält Oerter-Medaille. - Heimatbund: Dank an
Horst Schneider. 30.07.2011. - Bad Berleburg. Insel im Meer der
Bäume. Forsthaus Homrighausen: Bauliches Kleinod in
einzigartiger Lage. E. Krämer: Ferndorfer Branntwein. Pastor
sah das ansehen der lutherischen Kirche gefährdet. - Auf
freiwilliger Basis. Brandschutz und Feuerwehren im Spiegel der
Zeit. - Zurückgeblättert ... 06.08.2011. H. Bensberg:
Hilchenbach. Führerschein für Radfahrer. Strenge Vorschriften
herrschten zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts. 13.08.2011.
- Eiserfeld. Siegerländer Sparfachwerk. "Willämshof" ein
bedeutendes Denkmal bäuerlicher Kultur. - Symbol von
Salchendorf. Hirsch hängt wieder an seinem angestammten Platz.
20.08.2011. B. Gemper: Der europäischen Bewegung Kraft
verliehen. Über die Bindungen zwischen dem Siegerland und
Luxemburg/Eine Kultur gegenseitiger Hilfsbereitschaft.
27.08.2011. H. Stötzel: Hainchens bedeutender Sohn. Johann Adam
von Bicken: Erzbischof und Kurfürst von Mainz. 03.09.2011. -
Technische Innovationen und wirtschaftliche Blüte. Bundesweiter
"Tag des offenen Denkmals" am 11. September. -
Zurückgeblättert ...

11. Lippe

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und
des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund e. V.
und Landesverband Lippe, Felix-Fechenbach-Str. 5, 32756 Detmold,
Tel.: 05231/6279-11, E-Mail: info at lippischer-heimatbund.de,
Internet: www.lippischer-heimatbund.de 8/2011. W. Höltke: Vom
Vorwerk zur Stadt. 975 Jahre Oerlinghausen. M. Sieker: Fritz
Kerkhof verstorben. Ein Nachruf. - Sagen und Mythen. Wanderung
rund um die Herlingsburg. - Bernhard VII. zur Lippe. Neue
Forschungen zu einem spätmittelalterlichen Regenten.- "Wir
wollen eine zukunftsweisende Kulturarbeit gestalten". Die
Lippische Kulturagentur berichtet anlässlich ihres 40-jährigen
Bestehens über ihre Arbeit. P. Pfaff: "Nachhaltig wirtschaften,
zum Wohle aller Lipper". Kerstin Haarmann freut sich auf die
Aufgaben und Herausforderungen als neue Kämmerin des
Landesverbandes Lippe. P. Pfaff: Die dicken Eichen vom
Uhlental. Drei imposante Stämme zeugen von einem einst reichen
Bestand. K. Banghard: Die Wikinger kommen ... ins
Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 14 11:51:55 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 14 Oct 2011 11:51:55 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vielfalt laendlicher Gaerten: Modellprojekt im
LWL-Freilichtmuseum Detmold gestartet
Message-ID: 4E98225B020000D600003A91@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.10.2011, 15:21


AKTUELL

Vielfalt ländlicher Gärten
Modellprojekt im LWL-Freilichtmuseum Detmold gestartet

Unsere Dörfer bestehen nicht nur aus Gebäuden, Straßen und
Plätzen. Sie werden auch durch ihre Gärten geprägt. Um die
Vielfalt in den Gärten der Region geht es in einem
Modellprojekt des LWL-Freilichtmuseums Detmold. Das Projekt,
das vom Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
gemeinsam mit dem Büro für Vegetationskunde, Tierökologie und
Naturschutz (BfVTN) betreut wird, ist auf drei Jahre angelegt
und wird vom Bundesministerium für Landwirtschaft gefördert.
Die Gesamtprojektsumme beträgt rund 485.000 Euro.

"Die Artenvielfalt ist ein wichtiges Thema, nicht nur für uns
als Museum. In der Rückbesinnung auf die Vielfalt liegt die
Zukunft des Essens, denn nur so können wir die Qualität unserer
Nahrung erhalten. Mit der Förderung dieses Modellprojekts wird
dieses Anliegen unterstützt", erklärt LWL-Museumsleiter Dr. Jan
Carstensen.

Der ländliche Garten ist traditioneller Bestandteil von
Dörfern. Er diente vor allem der Selbstversorgung und
beinhaltet deshalb von je her eine große Auswahl an Gemüse- und
Obstsorten, Gewürz- und Zierpflanzen sowie Heilkräutern. Die
Gärten sind historisch gewachsen und harmonisch in die Umgebung
und das Ortsbild eingefügt.

Doch diese Gärten und ihre Vielfalt an Nutz- und Zierpflanzen
sind zunehmend bedroht. Immer mehr Nutzgärten werden
aufgegeben. Damit gehen auch ein Stück Geschichte, Tradition
und Lebensweise und viele Pflanzen verloren. Die Dörfer
verlieren ihr typisches Ortsbild. Wichtige Genreserven für die
Ernährung und medizinische Versorgung drohen für immer in
Vergessenheit zu geraten. Denn bei den kommerziell angebauten
und im Handel befindlichen Nutz- und Zierpflanzen handelt es
sich um wenige Arten und Sorten, die durch Züchtung stark
verändert worden sind.

Das LWL-Freilichtmuseum in Detmold hat sich zur Aufgabe gesetzt,
diesem Trend entgegenzuwirken. In dem dreijährigen Forschungs-
und Entwicklungsprojekt, das das Landwirtschaftsministerium
über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung mit
rund 310.000 Euro fördert, soll bis Herbst 2014 modellartig
untersucht werden, wie die Arten- und Sortenvielfalt von
traditionellen Nutz- und Zierpflanzen in ländlichen Gärten der
Region Westfalen-Lippe erhalten und verbessert werden kann.

Dazu soll in einem ersten Schritt eine Erfassung des aktuellen
Bestands einzelner Gärten und ihrer Artenvielfalt in
Beispielregionen Westfalens durchgeführt werden. Zudem sollen
im Gespräch mit den Besitzern die traditionelle Verwendung der
Kulturpflanzen in Erfahrung gebracht werden. Lokale
Pflanzensorten mit bemerkenswerten Eigenschaften werden
gesammelt und im LWL-Freilichtmuseum vermehrt, um sie später an
Interessenten abzugeben.

Auf diese Weise soll das LWL-Freilichtmuseum zu einem
Informationszentrum für biologische Vielfalt im ländlichen
Gartenbau ausgebaut werden, in dem das Wissen über die Herkunft,
Geschichte, regionale Verbreitung, Eigenschaften, historische
Nutzung und aktuelle Verwendung der Kulturpflanzen gesammelt
wird. Tauschbörsen, Ausstellungen, Vorträge, Führungen, Druck-
und Internetveröffentlichungen sind Angebote, mit denen dieses
Wissen Interessierten zugänglich gemacht werden soll.

"Die Artenvielfalt von Bauerngärten zu erhalten und zu
verbreiten, kann nur durch tatkräftige Unterstützung weiter
Teile der Bevölkerung gelingen. Bürgerbeteiligung ist beim
Aufbau eines regionalen Netzwerks zur Förderung von Genreserven
in ländlichen Gärten gefragt. Denn ländlichen Gärten und ihre
Kulturpflanzen sind als Kulturgut ein wichtiger Bestandteil der
Identität", so Castensen.

Mithelfen kann jeder, der bereits einen ländlichen Garten
bewirtschaftet, in dem traditionelle Nutz- und Zierpflanzen
angebaut werden, oder wer Interesse daran hat, solche
Pflanzensorten in seinem Garten zu kultivieren oder anderweitig
einen Beitrag zur nachhaltigen Förderung der biologischen
Vielfalt in Bauerngärten leisten möchte.


INFO

Die Kontaktadresse lautet:
Büro für Vegetationskunde, Tierökologie und Naturschutz
(BfVTN)
E-Mail: Denz.Gartenvielfalt at t-online.de oder

LWL-Freilichtmuseum Detmold
E-Mail: lwl-freilichtmuseum-detmold.de
Tel.: 05231/706-0.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 14 14:11:13 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 14 Oct 2011 14:11:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 14.10.2011
Message-ID: 4E984301020000D600003A9D@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 14.10.2011, 13:22


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 14.10.2011

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Westfalen, Bielefeld, Bochum, Dortmund: Stadtentwicklung, Wirtschaft /

14.10.2011 12:00

Immobilienmarkt: LBS beobachtet steigende Preise in Westfalen

Westfalen (wh). Die Westdeutsche Landesbausparkasse LBS erwartet in
diesem
Jahr in Westfalen steigende Mieten und Immobilienpreise. Laut einer
Umfrage
unter ihren Kundenberatern ist mit einer hohen Nachfrage nach
Immobilien von
Selbstnutzern und Investoren zu rechnen. Allein in Orten, die weit
entfernt
von Arbeitsplätzen und anderer Infrastruktur liegen, sinken die Preise.
Im
Regierungsbezirk Arnsberg werden 2011 in 23 Prozent der Städte und
Kreise
steigende Kaufpreise für Häuser und Wohnungen erwartet, im
Regierungsbezirk
Detmold in 28 Prozent und im Regierungsbezirk Münster in 41 Prozent.
Der
NRW-Durchschnitt liegt bei 33 Prozent. Vor einem Jahr lagen diese Werte

deutlich niedriger, so beobachteten im Bezirk Münster nur knapp zehn
Prozent
der LBS- und Sparkassenberater ein Plus bei den Immobilienpreisen.
Ähnlich hat
sich auch der Mietmarkt in Westfalen entwickelt. In 13 Prozent der
Städte und
Kreise im Regierungsbezirk Arnsberg beobachten Kundenberater steigende
Mieten,
im Regierungsbezirk Detmold sind es 28 Prozent und im Bezirk Münster 47

Prozent. Der Landesschnitt liegt hier bei 31 Prozent. Anders als noch
im
vergangenen Jahr, werden sinkende Mietpreisen nur in sehr wenigen Orten
wie
Bochum, Dortmund und Bielefeld, verzeichnet. Für die Berechnung hat die
LBS im
August 2011 landesweit 163 Immobilienexperten vor Ort befragt.

Weitere Informationen: http://www.lbs.de/west/presse/pressekonferenz

Pressekontakt: Thorsten Berg, Presse LBS Westdeutsche
Landesbausparkasse,
Telefon: 0251/4125360, E-Mail: thorsten.berg[at]lbswest.de

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Westfalen, NRW, Deutschland, Münster: Freizeit, Kultur und Medien,
Panorama /
14.10.2011 11:00

NDR startet "Landlust TV"

Münster (wh). Das vom münsterischen Landwirtschaftsverlag
herausgegebene
Erfolgsmagazin "Landlust" bekommt ein eigenes TV-Format. Wie das NDR
Fernsehen
mitteilte, wird "Landlust TV" ab dem 4. Dezember immer am ersten
Sonntag des
Monats um 20.15 Uhr ausgestrahlt. Wie das Magazin sollen auch die
jeweils
90-minütigen Sendungen "die schönsten Seiten des Landlebens" zeigen.
Die erste
Folge wird ganz im Zeichen der Vorweihnachtszeit stehen. Produziert
wird das
Format vom Berliner Unternehmen MedienKontor in Zusammenarbeit mit dem

Landwirtschaftsverlag Münster. Die Zeitschrift "Landlust" zählt mit
einer
verkauften Auflage von rund 810.000 Exemplaren zu den erfolgreichen
deutschen
Magazinen.

Weitere Informationen:
http://www.ndr.de/unternehmen/presse/pressemitteilungen/pressemeldungndr9095.html

Pressekontakt:
NDR Presse und Information, Telefon: 040/41560, E-Mail:
presse[at]ndr.de;
Susanne Stärkert, PR Landwirtschaftsverlag, Telefon: 0251/801605,
E-Mail:
susanne.starkert[at]lv.de

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Westfalen, NRW, Dortmund: Kultur und Medien / 14.10.2011 10:00

Neuer Standort: Museum Ostwall verzeichnet steigende Besucherzahlen im

Dortmunder U

Dortmund (wh). Ein Jahr nach der Eröffnung des Museums Ostwall (MO) in
den
neuen Räumen im Dortmunder U zieht die Stadt Dortmund eine positive
Zwischenbilanz. Nicht nur die Publikumsresonanz, etwa im Gästebuch des
Museums,
sei sehr positiv, auch die Besucherzahlen ließen sich am neuen
Standort
deutlich steigern: 30.000 Menschen zählte das MO im Jahr 2011 bis zum
September. Dabei ist ein regulärer Museumsbetrieb mit größeren
Wechselausstellungen erst für das kommende Jahr geplant, nachdem die
Bauarbeiten am Gebäude abgeschlossen sind. Zum Vergleich: Im Jahr 2008
als das
Haus letztmalig am alten Standort ganzjährig geöffnet war, kamen
lediglich
20.000 Menschen. "Die Entwicklung geht in die richtige Richtung", heißt
es
dazu von der Stadt. Für das gestiegene Interesse seien mehrere Faktoren

verantwortlich, etwa die klare Schwerpunktsetzung auf die
Fluxus-Bewegung, das
Netzwerk mit anderen Partnern im U, die gute Verkehrsanbindung und die

Möglichkeit zum Imbiss. Insgesamt besuchten das Dortmunder U seit der
Eröffnung im Juni 2010 annähernd 200.000 Menschen.

Weitere Informationen zum Museum Ostwall im Dortmunder U:
http://www.dortmund.de/de/freizeit_und_kultur/museen/museum_ostwall/start_museum_ostwall/index.html

Pressekontakt:
Dagmar Papajewski, Pressereferentin für Kultur, Pressestelle der Stadt

Dortmund, Telefon: 0231/5024356, E-Mail: dpapajewski[at]stadtdo.de

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Westfalen, NRW, Lippe: Kultur und Medien, Soziales, Wissenschaft und
Bildung /
13.10.2011 17:00

Modellprojekt soll Artenvielfalt in ländlichen Gärten erforschen und
schützen

Westfalen (wh). Um die biologische Vielfalt in ländlichen westfälischen
Gärten
zu erhalten, soll das LWL-Freilichtmuseum in Detmold zu einem
Informationszentrum für traditionelle Nutz- und Zierpflanzen ausgebaut
werden.
Geplant ist unter anderem, regionale Pflanzen dort zu sammeln und zu
vermehren,
um sie später in den Gärten von Interessierten zu kultivieren.
"Ländliche
Gärten und ihre Kulturpflanzen sind als Kulturgut ein wichtiger
Bestandteil
der Identität", sagte Dr. Jan Carstensen, Leiter des
LWL-Freilichtmuseums, bei
der Vorstellung des Projektes. In der Rückbesinnung auf die
Artenvielfalt
liege die Zukunft des Essens, denn nur so könne die Nahrungsqualität
erhalten
bleiben, so Carstensen weiter. Das Modellprojekt in Kooperation mit dem
Büro
für Vegetationskunde, Tierökologie und Naturschutz (BfVTN) ist zunächst
auf
drei Jahre angelegt und wird vom Bundeslandwirtschaftsministerium
gefördert.
In einem ersten Schritt soll der Bestand einzelner ländlicher Gärten in

Westfalen erfasst und ihre Artenvielfalt untersucht werden. In
Gesprächen mit
den Besitzern wird zudem die traditionelle Verwendung der Pflanzen in
Erfahrung gebracht. Der Öffentlichkeit soll dieses Wissen dann mit
Ausstellungen, Vorträgen und Internetveröffentlichungen zugänglich
gemacht
werden.

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?25573

Pressekontakt: Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251/591235;
Ruth
Lakenbrink, LWL-Freilichtmuseum Detmold, Telefon: 05231/706110, E-Mail:

presse[at]lwl.org

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Westfalen, Dortmund, Ennepe-Ruhr-Kreis, Märkischer Kreis: Kultur und
Medien,
Panorama, Politik, Wirtschaft / 13.10.2011 16:00

Westfälische Designer gestalten neue Sonderbriefmarken

Westfalen (wh). Westfälisches Marken-Design: Das
Bundesfinanzministerium hat
in dieser Woche vier Sonderbriefmarken herausgegeben, die allesamt von

Designern aus Westfalen gestaltet wurden. So haben etwa die Iserlohner
Stefan
Klein und Olaf Neumann die bundesweit erste Trauermarke entworfen. Als
Motiv
wählten die Designer eine weiße Calla, die symbolisch für Mitgefühl und

Anteilnahme steht. "In bestimmten Lebenssituationen wie im Trauerfall
ist ein
persönlicher Brief wichtiger und passender als eine E-Mail oder SMS. Es
ist
gut, wenn dann hierfür eine entsprechende Briefmarke zur Verfügung
steht",
heißt es aus dem Bundesfinanzministerium. Eine Briefmarke zum
175-jährigen
Bestehen der Alten Pinakothek in München hat der Dortmunder
Grafik-Designer
Prof. Dieter Ziegenfeuter gestaltet. Das Postwertzeichen zeigt den
epochalen
Museumsbau um 1880. Was eine Currywurst mit einem Grammofon zu tun hat,
zeigen
zwei Sonderbriefmarken des Hattinger Kreativ-Büros "serres, design".
Unter dem
Motto "In Deutschland zu Hause: Einfallsreichtum" hat Thomas Serres
deutsche
Erfindungen auf seinen Marken abgebildet.

Weitere Informationen:
http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_54090/DE/Presse/Pressemitteilungen/Briefmarken/2011/10/20111012-PM50.html?__nnn=true

Pressekontakt:
Bundesministerium der Finanzen, Pressestelle, Telefon: 030/186823223,
E-Mail:
Presse[at]bmf.bund.de

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Westfalen, Hamm, Warendorf: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama,
Wissenschaft und Bildung / 13.10.2011 15:00

Kulturgut Haus Nottbeck bietet Autoren ein Bett und künstlerische
Freiheit

Oelde (wh). Das Kulturgut Haus Nottbeck bietet Schriftstellern
Freiräume - auf
vielfache Art und Weise: Als Gäste des Museums für westfälische
Literatur und
des angegliederten Veranstaltungszentrums können Autoren in Ruhe
schreiben,
Ideen für Texte entwickeln oder die Gedanken schweifen lassen. Mit
diesem
Angebot will sich das Haus weiter als Kristallisationspunkt für
westfälische
Literatur profilieren. Der erste Resident des alten Rittergutes nahe
Oelde ist
in dieser Woche Christoph Wenzel. Der in Hamm geborene Lyriker knüpfte
bereits
bei einem Interviewprojekt vor einem Jahr den Kontakt zum Kulturgut.
Das
Angebot, seinen Wohnort Aachen für eine Woche mit der ostwestfälischen
Provinz
zu tauschen und im Gästehaus zu wohnen, nahm der Germanistik-Doktorand
gern
an. "Abseits des Alltagsgeschäftes habe ich hier in einem literarischen
Umfeld
einen Freiraum für meine Arbeit. Ich habe zum Beispiel einen alten
Gedichtezyklus zum Ruhrgebiet in den 60er Jahren mitgebracht, den ich
poetisch
neu übersetzen will", erzählt er. Der Leiter des Zentrums, Prof. Walter
Gödden,
betont die Offenheit dieses Angebotes. "Wir wollen gern den Kontakt zu

Autoren knüpfen, haben aber keine bestimmten Erwartungen. Sie können
hier auch
einmal gar nichts machen." Mit diesem Ansatz unterscheidet sich das
Konzept
von klassischen Stipendien, die für Schriftsteller oft mit einer
längeren
Residenzpflicht oder Veröffentlichungen und Veranstaltungen verbunden
sind.
Interessierte sollten allerdings einen Bezug zur Region haben. Für
Christoph
Wenzel ist dieser Aspekt ohnehin wichtig. So erforscht er zurzeit in
einer
Anthologie die Frage, warum es gerade in Westfalen so viele junge
Lyriker gibt.

Achtung Redaktionen: Ein Pressefoto zu dieser Meldung finden Sie im
Downloadbereich unserer Website.

Weitere Informationen zum Kulturgut Haus Nottbeck:
http://www.kulturgut-nottbeck.de/

Pressekontakt: Dirk Bogdanski, Museum für Westfälische Literatur -
Kulturgut
Haus Nottbeck, Telefon: 02529/945592, E-Mail:
bogdanski[at]kulturgut-nottbeck.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 17 10:04:31 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 Oct 2011 10:04:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Sprachgeschichte(n) aus dem deutsch-niederlaendischen
Grenzraum, Rhede, 29.10.2011
Message-ID: 4E9BFDAF020000D600003AF5@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Borken"
Datum: 14.10.2011, 12:48


AKTUELL

Sprachgeschichte(n) aus dem deutsch-niederländischen Grenzraum
Arbeitsgemeinschaft Achterhoek-Westmünsterland veranstaltet am
29. Oktober in Rhede "Tag des Platt"

Zum "Tag des Platt" lädt die Arbeitsgemeinschaft
Achterhoek-Westmünsterland am Samstag, 29. Oktober, nach Rhede
ein. Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr im Pfarrheim Heilige
Familie an der Südstraße 22. Thema des Tages ist die
gegenseitige Beeinflussung der Mundarten im Achterhoek und im
Westmünsterland. Eingeladen sind alle Freunde des
Plattdeutschen aus dem deutsch-niederländischen Grenzraum.

Nach einem Stehkaffee ab 9.30 Uhr und der Eröffnung durch Betty
Wassink aus Winterswijk um 10 Uhr wird Dr. Jan Berns aus
Amsterdam auf die Historie der niederländisch-deutschen
Grenzkontakte zurückblicken. Sein Vortrag trägt den Titel "Vom
Dorfsgenossen zum Reichsdeutschen, vom Platt zum Englischen".
Die Sprachgeschichte im deutsch-niederländischen Grenzraum
nimmt anschließend auch Professor Dr. Ludger Kremer aus
Roetgen/Eifel unter die Lupe. Im Mittelpunkt steht dabei die
Region zwischen Anholt und Bentheim. Kremer ist
Sprachwissenschaftler und stammt aus Heiden. Bis zu seiner
Emeritierung lehrte er an der Universität Antwerpen. Die
anschließende Diskussion leitet Ben Verheij aus Groenlo.

Um 12.30 Uhr steht ein gemeinsames Mittagessen auf dem
Programm. Ab 14 Uhr sind die Teilnehmer eingeladen, an der
Feier zum 50-jährigen Bestehen der Arbeitsgemeinschaft
Achterhoek-Westmünsterland teilzunehmen. Den "Tag des Platt"
veranstaltet die Arbeitsgemeinschaft gemeinsam mit dem
Kulturkreis Schloss Raesfeld, dem "Dialectring Achterhoek en
Liemers", dem Landeskundlichen Institut Westmünsterland sowie
der Kreisheimatpflege Borken. Anmeldungen nimmt bis zum 24.
Oktober die Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft
Achterhoek-Westmünsterland beim Kreis Borken entgegen, Tel.:
02861/82-1348, E-Mail: kulturkreis at kreis-borken.de. Kosten in
Höhe von 10 Euro entstehen lediglich für das gemeinsame
Mittagessen und Getränke. Ansonsten ist die Teilnahme frei.


INFO

Arbeitsgemeinschaft Achterhoek-Westmünsterland
Pfarrheim Heilige Familie
Südstraße 22
Rhede

Samstag, 29. Oktober
Die Veranstaltung beginnt um 9.30 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 17 11:01:14 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 17 Oct 2011 11:01:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Disputation zu kontroversen Fragen zur
Taeuferherrschaft in Muenster, Muenster, 17.10.2011
Message-ID: 4E9C0AFA020000D600003AFF@cl2x-sd2-vs>

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 17.10.2011, 10:56


AKTUELL

Disputation zu kontroversen Fragen zur Täuferherrschaft in
Münster
Dr. Ralf Klötzer und Dr. Ernst Laubach
Dr. Bernd Thier (Moderation)

Montag, 17. Oktober 2011, 19.00 Uhr (s.t.)

Die Täufer kennt in Münster jeder, nicht zuletzt, weil die
Erinnerung an dieses Kapitel der Stadtgeschichte mit den
Käfigen am Lambertiturm wach gehalten wird. Was genau die
Täufer aber wollten, ist indes auch unter Fachleuten nicht
eindeutig geklärt. Auch 476 Jahre nach dem Ende der Herrschaft
der Täufer in Münster ist die Sicht auf die damaligen
Ereignisse in den Jahren 1534/1535 sehr unterschiedlich.
Verschiedene Forscher haben auf die Quellen der damaligen Zeit
jeweils andere Sichtweisen oder kommen zu abweichenden
Ergebnissen. Dies geschieht meist in wissenschaftlichen
Fachbeiträgen.

Um auch die Öffentlichkeit an diesen spannenden Diskussionen
teilhaben zu lassen geht der Verein für Geschichte und
Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster, einen ungewöhnlichen,
in diesem Fall nicht neuen, sondern im Gegenteil sehr alten
Weg. Wie im 16. Jahrhundert werden in der Form einer öffentlich
ausgetragenen Disputation vor Publikum Dr. Ralf Klötzer und Dr.
Ernst Laubach am 17. Oktober um 19 Uhr im Plenarsaal des
Landeshauses kontroverse Fragen zur Täuferherrschaft in Münster
diskutieren.

Zunächst stellen die beiden münsterischen Historiker und
Spezialisten der Täuferforschung einige Themen vor, bei denen
sie in der Interpretation der Quellen der gleichen Meinung
sind. Es folgen dann in einer Art Streitgespräch Fragen, bei
deren Antworten Uneinigkeit und somit reichlich
Diskussionsbedarf bestehen. So wird es darum gehen, wie das
Täufertum überhaupt nach Münster kam, welche Rolle Jan van
Leiden, der spätere König, dabei spielte, ob er sich
tatsächlich als Weltherrscher fühlte und welche Bedeutung die
Endzeiterwartung im Täufertum spielte.

Anders als bei den üblichen Vorträgen kommen zwei Forscher im
Wechsel zum Wort und auch die Zuhörer sind immer wieder
aufgerufen, sich an der Diskussion mit Fragen zu beteiligen.
Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Bernd Thier vom
Stadtmuseum Münster.


INFO

Die Disputation findet statt im:
Plenarsaal des Landeshauses
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
48147 Münster

Der Eintritt ist frei.

Kontakt:
Dr. Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
Abt. Münster e. V.
Fürstenbergstraße 15
48133 Münster
Tel.: 0251/591 5972
Fax: 0251/591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 18 10:55:51 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Oct 2011 10:55:51 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Arbeitskreis der Denkmalpfleger im Ruhrgebiet tagt
in Hamm
Message-ID: 4E9D5B37020000D600003B61@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle der Stadt Hamm"
Datum: 17.10.2011, 18:02


KONFERENZ

Arbeitskreis der Denkmalpfleger im Ruhrgebiet tagt in Hamm

Hamm ist am Mittwoch, 19. Oktober, Gastgeber für den
Arbeitskreis der Denkmalpfleger im Ruhrgebiet. Die Vertreter
der 33 Mitgliedsstädte, des Ministeriums für Wirtschaft,
Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr NRW sowie der unabhängigen
Fachämter für Denkmalpflege der Landschaftsverbände Rheinland
und Westfalen-Lippe treffen sich im Technischen Rathaus, um
sich über aktuelle Fragen der Denkmalpflege auszutauschen.

Aktuelles Thema des Arbeitskreises ist unter anderem der Schutz
von Siedlungen im Ruhrgebiet als Teil des baukulturellen Erbes.
Der umfangreiche und bedeutende Siedlungsbestand in Hamm wird
daher ein Schwerpunkt der Tagung sein. Die Untere
Denkmalbehörde im städtischen Amt für technisches
Immobilienmanagement und das Stadtplanungsamt werden den Gästen
gemeinsam ihre Aktivitäten im Bereich der Denkmalpflege und der
Stadtentwicklung sowie die vielfältige Denkmallandschaft der
Stadt darstellen.

Der Arbeitskreis der Denkmalpfleger im Ruhrgebiet wurde 1980
mit Inkrafttreten des Denkmalschutzgesetztes des Landes NRW
gegründet. Er tagt zwei- bis dreimal jährlich in den
verschiedenen Mitgliedsstädten. Überregional interessante
Themen und praktische Fälle werden vor Ort ausführlich
diskutiert. Der Arbeitskreis arbeitet intensiv mit dem
zuständigen Ministerium als Oberste Denkmalbehörde des Landes
Nordrhein-Westfalen sowie mit den Fachbehörden zusammen. In NRW
sind ungefähr 70.000 Denkmäler in rechtsverbindlichen
Denkmallisten erfasst. Davon liegen über 30.000 im Ruhrgebiet.
Die Stadt Hamm hat einen Denkmalbestand von mehr als 300 Bau-
und Bodendenkmälern, die meisten davon in Privateigentum. Der
Schutz der Denkmäler ist damit eine Gemeinschaftsaufgabe der
zuständigen Behörden und der Eigentümer.

Für einen Fototermin stehen Ihnen die Teilnehmer des
Arbeitskreises am Mittwoch, 19. Oktober, um 13 Uhr vor dem
Restaurant Denkma(h)l!, Ostenallee 73, gerne zur Verfügung.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 18 11:01:04 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Oct 2011 11:01:04 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Denkmalpflege,
Landschafts- und Baukultur in Westfalen, wissenschaftliche/r Referent/in,
Muenster
Message-ID: 4E9D5C70020000D600003B66@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 18.10.2011, 09:00


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist in der
LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen, mit
Dienstsitz in Münster, zum nächstmöglichen Termin, zunächst
befristet für ein Jahr, die Stelle einer/eines

wissenschaftlichen Referentin/
wissenschaftlichen Referenten

mit der Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit im
Referat Inventarisation und Bauforschung zu besetzen. Eine
unbefristete Beschäftigung wird angestrebt.

Die LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
ist ein unabhängiges Fachamt und hat eine gesetzliche
Mitwirkungspflicht bei allen Aufgaben des Denkmalschutzes und
der Denkmalpflege als gutachtende und beratende Institution.

Aufgabengebiete:
- Benehmensherstellungen zu Entscheidungsabsichten der Unteren
und Oberen Denkmalbehörden im Rahmen der Denkmalerfassung und
hoheitlichen Unterschutzstellung
- wissenschaftliche Untersuchung und Erforschung der Denkmäler
- Erstellung von Gutachten
- wissenschaftliche Behandlung von Fragen der Methodik der
Denkmalpflege
- wissenschaftliche Veröffentlichungen sowie Pflege der
Außenkontakte

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Kunstgeschichte oder
einer benachbarten Disziplin mit bauhistorischem Schwerpunkt
vorzugsweise mit Promotion; möglichst mit zusätzlichem
Aufbaustudium Denkmalpflege und/oder einschlägigem Volontariat
- Berufserfahrung auf dem Gebiet der Inventarisation
- Bereitschaft und körperliche Eignung zu regelmäßigen
Dienstreisen

Wir bieten:
- ein interessantes Aufgabengebiet bei einem der großen
öffentlich rechtlichen Arbeitgeber in Westfalen-Lippe
- Fortbildungs- und Weiterqualifizierungsmöglichkeiten
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TVöD bzw. als Beamtin/
Beamter eine Besoldung nach Bes.Gr. A 13/A 14 LBesG

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Huyer, Tel.: 0251 591-4084,
in der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in
Westfalen zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
30/11 bis zum 10.11.2011 (Eingangsstempel LWL) an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 18 11:18:50 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Oct 2011 11:18:50 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender
Staedtegeschichte im Wintersemester 2011/2012
Message-ID: 4E9D609A020000D600003B77@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 18.10.2011, 10:29


AKTUELL

Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Wintersemester 2011/2012


Programm

21.10.2011
Michael Zirbel, Gütersloh:
Das situative Prinzip. Städtebauliche Leitbilder 1945-1969 -
dargestellt an der städtebaulichen Entwicklung der Mittelstadt
Gütersloh

04.11.2011
Hermann Grossevollmer, Bad Driburg:
Dichtung als Quelle für Stadtgeschichtsschreibung -
Lippstadt im Lippiflorium


18.11.2011
Claudia Esch, M.A., Bamberg:
Wenn eine Stadt (zu)viele herren hat -
Stadtgericht und Immunitäten im mittelalterlichen Bamberg


02.12.2011
Dr. Miha Kosi, Ljubljana:
Stadtgründung und Stadtwerdung in Slowenien.
Frühstädtische Entwicklung im Südosten des Reiches bis zum
13. Jahrhundert


16.12.2011
Dr. Marc von der Höh, Bochum:
Politische Verwandtschaft. Die Kölner Ratsgeschlechter im
14. Jahrhundert


13.01.2012
Dr. Sven Rabeler, Kiel:
Stadtgemeinden und Stadtherren.
Städtische Führungsgruppen und welfische Herzöge im 12. und
13. Jahrhundert


27.01.2012

Rebecca Saskia Knapp, M.A., Bochum:
Feuersicherheit durch Wissen(schaft) -
Die Stadt: vom Wissensspeicher zum Transfermedium?



Die Vorträge finden freitags um 16.00 Uhr c. t. im
Sitzungszimmer des Instituts für vergleichende Städtegeschichte
statt.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Freitags-Kolloquium zu Problemen vergleichender Städtegeschichte
Datum: Wintersemester 2011/2012
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251/83 275 12
Fax: 0251/83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 18 11:25:44 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Oct 2011 11:25:44 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Forum "Billerbecker Stadtgeschichte(n)"
Message-ID: 4E9D6238020000D600003B7C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 18.10.2011, 10:43


AKTUELL

Forum "Billerbecker Stadtgeschichte(n)"

Am Institut für vergleichende Städtegeschichte (IStG) wird bis
Ende 2012 unter der Leitung von Prof. Dr. Werner Freitag eine
neue Stadtgeschichte Billerbecks erstellt. Möglich gemacht wird
dies durch die großzügige Unterstützung von Wolfgang Suwelack.

Ein wichtiger Bestandteil des Projektes ist der Austausch mit
den Billerbecker Bürgern. Deswegen werden die Autoren des
Bandes in regelmäßigen Abständen im Forum "Billerbecker
Stadtgeschichte(n)" ihre Erkenntnisse der Öffentlichkeit
vorstellen.

Dieses Forum, welches nun bereits zum vierten Mal stattfindet,
dient nicht allein der Präsentation der Forschungsergebnisse
vor Ort. Ebenso eröffnet diese Veranstaltung den Billerbecker
Bürgern die Möglichkeit, Anregungen, Hinweise und Ergänzungen
zu formulieren.

Termine: 20.10.2011, 24.11.2011
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------




1. Leben ohne die Toten. Die Konflikte um die Billerbecker
Begräbnisplatzverlegung Anfang des 19. Jahrhunderts.

Die Verlegung der Begräbnisplätze auch aus den ländlichen
Ortschaften und Städten des Münsterlandes war die zentrale
Forderung, die einem seit der Mitte des 18. Jahrhunderts
verstärkt auftretenden aufgeklärten Diskurs folgte. Danach
sollten aus gesundheitspolizeilichen Gründen die Verstorbenen
nicht länger in bewohnten Gebieten bestattet werden. Doch die
Umsetzung in die Praxis stellte sich oftmals schwierig dar,
weil die aufgeklärten Vorstellungen von Hygiene sich nicht mit
den Interessen der ansässigen Bevölkerung vertrugen. Im Vortrag
sollen am konkreten Beispiel Billerbecks die Ursachen, die
gesellschaftlichen Konflikte und die Folgen der
Begräbnisplatzverlegung für das Ortsbild erläutert werden.

Datum: 20.10.2011
Referent: Christof Spannhoff
Ort: Kulturzentrum "Alte Landwirtschaftsschule" Billerbeck
Beginn: 19:30 Uhr




2. Billerbeck festgehalten: Ein Film- und Fotoabend zu
Billerbecks Vergangenheit

Dieser Abend dient einmal der Präsentation kurzer
Filmausschnitte über lokale Ereignisse oder Stadtansichten aus
dem 20. Jahrhundert. Verbunden damit ist ein Aufruf an die
Einwohner Billerbecks, eigene Fotos und Filme zu bestimmten
Themengebieten mitzubringen. Speziell gesucht werden jegliche
Fotographien aus dem 19. Jahrhundert sowie von
Institutionen/Gebäuden, die nicht mehr existieren (z.B.
Union-Theater, Sternburg, Wirtshäuser, Fabriken), von
ehemaligen Vorstehern der Gemeinde- u. Amtsvertretungen und von
Geistlichen, von Jubiläen und besonderen Anlässen (z.B.
Ludgerusjubiläen, Bahnhofseröffnung 1908). Auch privat gedrehte
Filme über Jubiläen oder für die Stadt besondere Ereignisse
sind nachgefragt.

Datum: 24.11.2011
Referentin: Dörthe Gruttmann M.A.
Ort: Kulturzentrum "Alte Landwirtschaftsschule" Billerbeck
Beginn: 19.30 Uhr


INFO

Veranstaltungsdaten:
Forum "Billerbecker Stadtgeschichte(n)
Datum: 20.10. und 24.11.2011
Kulturzentrum "Alte Landwirtschaftsschule" Billerbeck

Kontakt:
Dörthe Gruttmann, M.A.
Institut für vergleichende Städtegeschichte,
Projekt "Stadtgeschichte Billerbeck"
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251/83 275 18
Fax: 0251 / 83 275 35
E-Mail: doerthe.gruttmann at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 18 11:35:35 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 18 Oct 2011 11:35:35 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Rheinisch-westfaelische Zeitschrift fuer Volkskunde,
Bd. 56, 2011
Message-ID: 4E9D6487020000D600003B81@cl2x-sd2-vs>

Von: "Peter Höher"
Datum: 12.10.2011, 09:32


SERVICE: TOC

Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde
Band 56. Jahrgang 2011
Herausgeber: Gunther Hirschfelder, Ruth-E. Mohrmann
Schriftleitung: Peter Höher, Moritz Jungbluth


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=35


Aufsätze

S. 9
MOHRMANN, Ruth-E.
Können Dinge sprechen?

S. 25
SIEVERS, Kai Detlev
Zu den Anfängen der "Deutschen Landes- und Volkskunde" bis zum
Ersten Weltkrieg. Ein Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte

S. 69
DAUTERMANN, Christoph
Im Museum vergessen. Anmerkungen zu kulturellen Techniken des
Vergessens

S. 89
MURAWSKA, Oliwia
Die Ökonomie von Erntedank. Feldfrüchte als Güter und Gaben

S. 111
SCHAUERTE, Sophia
Imkerei als Sinnstiftung. Bienenhaltung im Münsterland

S. 131
BAUER, Katrin
Jugendkulturelle Szenen und ihre Verortung im urbanen Raum

S. 147
TRUMMER, Manuel
Wie Satan salonfähig wurde... Zur Bedeutung von Tradition als
kultureller Strategie der Reflexiven Moderne am Beispiel des
Teufels in der Rockmusik

S. 167
HAAS, Albina
Ehre, Respekt, Männlichkeit. Geschlechtsidentität deutscher und
türkischer männlicher Jugendlicher in Westfalen




Rezensionen

Friedemann SCHMOLL: Die Vermessung der Kultur. Der "Atlas der
deutschen Volkskunde" und die Deutsche Forschungsgemeinschaft
1928-1980 (Michael Simon) (193)

Bilder - Sachen - Mentalitäten. Arbeitsfelder historischer
Kulturwissenschaften. Wolfgang BRÜCKNER zum 80. Geburtstag.
Herausgegeben von Heidrun Alzheimer u.a. (Christine
Burckhardt-Seebass) (195)

Volkskundliches Wissen. Akteure und Praktiken (Berliner Blätter
50) (Wolfgang Jacobeit) (198)

Christoph ANTWEILER: Heimat Mensch. Was uns alle verbindet
(David Berchem) (200)

Quotidian. Dutch Journal for the Study of Everyday Life 1. Hg.
vom Meertens Institut Amsterdam (Rengenier C. Rittersma) (203)

Anne GOLDGAR: Tulipmania. Money, Honor and Knowledge in the
Dutch Golden Age (Ralf-Peter Fuchs) (205)

Auf kritischer Wallfahrt zwischen Rhein und Weser. Justus
Gruners Schriften in den Umbruchsjahren 1801-1803. Bearbeitet
von Gerd DETHLEFS und Jürgen KLOOSTERHUIS (Eckhard Trox) (207)

Thomas SPOHN, Ulrich BARTH, Angelika BROCKMANN-PESCHEL: Die
Geschichte Westfalen-Lippes im Spiegel der Baudenkmäler (Jan
Carstensen) (209)

Menschen - Ideen - Migration. Neue Blicke auf Baukultur im
Rheinland und in Westfalen-Lippe. Hg. vom Freilichtmuseum
Detmold und Freilichtmuseum Kommern (Volker Gläntzer) (211)

Siegfried BECKER (Hg.): Zuwandern, Einleben, Erinnern. Beiträge
zur historischen Migrationsforschung (Hessische Blätter für
Volks- und Kulturforschung 43) (David Berchem) (214)

Birger GESTHUISEN: Musikwelten NRW. Kulturen der Einwanderer
(Heiko Fabig) (216)

Max MATTER, Nils GROSCH (Hg.): Lied und populäre Kultur/Song
and Popular Culture. Jahrbuch des Deutschen Volksliedarchivs 54
(Manuel Trummer) (218)

Katrin BAUER: Jugendkulturelle Szenen als Trendphänomene.
Geocaching, Crossgolf, Parkour und Flashmobs in der entgrenzten
Gesellschaft (Thomas Schneider) (221)

Thomas SCHINDLER, Carsten SOBIK (Hg.): Das Amt. Alltag,
Verwaltung, Öffentlichkeit (Hessische Blätter für Volks- und
Kulturforschung 46) (Katrin Bauer) (223)

Henning BORGGRÄFE: Schützenvereine im Nationalsozialismus.
Pflege der "Volksgemeinschaft" und Vorbereitung auf den Krieg
(1933-1945) (Barbara Stambolis) (225)

Bernhard BÖTTCHER: Gefallen für Volk und Heimat.
Kriegerdenkmäler deutscher Minderheiten in Ostmitteleuropa
während der Zwischenkriegszeit (Christoph Nübel) (227)

Reiner SÖRRIES: Ruhe sanft. Kulturgeschichte des Friedhofs (Jan
Brademann) (229)

Werner FREITAG, Christian HELBICH (Hg.): Bekenntnis, soziale
Ordnung und rituelle Praxis. Neue Forschungen zu Reformation
und Konfessionalisierung in Westfalen (Eva-Maria Ameskamp) (230)

Konrad BEDAL, Andrea K. THURNWALD (Hg.): Museum Kirche in
Franken. Museumshandbuch (Britta Spies) (232)

Birgitta FALK (Hg.): Der Essener Domschatz (Wolfgang Schmid)
(234)

Renaissance am Rhein. Herausgegeben vom LVR-Landesmuseum Bonn
(Moritz Jungbluth) (235)

Benedikt BOCK: Baedeker & Cook - Tourismus am Mittelrhein 1756
bis ca. 1914 (Karin Lahoda) (238)

Felix GRAF, Eberhard WOLFF (Hg.): Zauber Berge. Die Schweiz als
Kraftraum und Sanatorium (Sandra Alica Müller) (240)

Sarah KRÖGER, Andrea VETTER (Hg.): Weltweitweg. Beobachtungen
zum Backpacking (Brigitte Bönisch-Brednich) (242)

Nicholas ESCHENBRUCH, Dagmar HÄNEL, Alois UNTERKIRCHER (Hg.):
Medikale Räume. Zur Interdependenz von Raum, Körper, Krankheit
und Gesundheit (Nora Kelm) (243)

Silke FEHLEMANN: Armutsrisiko Mutterschaft. Mütter- und
Säuglingsfürsor¬ge im rheinisch-westfälischen Industriegebiet
1890-1924 (Christiane Cantauw) (245)

Eberhard WOLFF (Hg.): Lebendige Kraft. Max Bircher-Benner und
sein Sanatorium im historischen Kontext (Bernhard Tschofen)
(248)

Essen in Europa. Kulturelle "Rückstände" in Nahrung und Körper.
Herausgegeben von Susanne BAUER u.a. (Anna Palm) (251)

Simon PICKL: Das Kochbuch für Maria Annastasia Veitin.
Kommentierte Edition einer Kochbuchhandschrift aus dem Jahr
1748 (Thomas Schürmann) (252)

Moritz JUNGBLUTH, Uli JUNGBLUTH: Bier im Westerwald. Vom
Krautgebräu zum Hopfenbier - Bierbrauerei auf dem Gebiet des
heutigen Westerwaldkreises (Daniela Stemmer-Kilian) (253)

Alles fließt. Zur Kulturgeschichte des Wassers. Herausgegeben
vom Kulturrat Oldenburg (Thomas Schürmann) (254)

Landwirtschaft und Energie. Ein dauerhaftes Spannungsfeld.
Herausgegeben von Claus DALCHOW (Wolfgang Jacobeit) (255)

Bärbel KERKHOFF-HADER: Keramikproduktion von 1600 bis 2000
(Geschichtlicher Atlas der Rheinlande 11. Lieferung) (Christine
Otto) (258)

Andrea GRAF: Sinterklaas und Zwarte Piet in Blomberg/Lippe.
Integration, Gestaltung und Wandel des niederländischen
Nikolausbrauches (Sophie Elpers) (259)

Tina PESCHEL (Hg.): Adventskalender. Geschichte und Geschichten
aus 100 Jahren (Lisa Maubach) (260)

Wolfgang HERBORN: Die Geschichte der Kölner Fastnacht von den
Anfängen bis 1600 (Hildegard Brog) (262)

Museumsaktivitäten (265)

Anschriften der Autorinnen und Autoren (293)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 19 08:52:07 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Oct 2011 08:52:07 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 15.000 Euro fuer Baudenkmal Evangelische Kirche Werth
in Isselburg
Message-ID: 4E9E8FB7020000D600003BA1@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle BR Münster"

Datum: 18.10.2011, 15:24


AKTUELL

15.000 Euro für Baudenkmal Evangelische Kirche Werth in
Isselburg

Um das Baudenkmal Evangelische Kirche Werth in Isselburg
statisch zu sichern und zu sanieren, hat die Bezirksregierung
Münster der Kirchengemeinde 15.000 Euro bewilligt.

Das Geld wird eingesetzt, um vier Innenstützen des Baudenkmals
zu restaurieren. Nach gutachterlicher Aussage sind die
Stützenfüße der Holzsäulen bis zu einer Höhe von einem Meter im
Inneren zerstört. Die statischen Bauteile tragen die Dachlasten
und die Empore der Kirche und müssen dringend renoviert werden.
Derzeit ist davon auszugehen, dass die Sockel mit ihren
Fundamenten komplett demontiert werden müssen. Im Laufe der
Zeit haben sich durch Feuchtigkeit Salze im Fundament des
Gebäudes gelöst und die Sockel der Säulen stark geschädigt. Vor
Beginn der Bauarbeiten sind aufwendige Vorbereitungen zu
treffen. So werden beispielsweise Stahlgerüste als Hilfsstreben
eingebaut, die Orgel geschützt und Kirchenbänke und vorhandener
Holzboden ausgebaut.

Die Evangelische Kirche Werth entstand um 1430. In der ersten
Hälfte des 16. Jahrhunderts wurden der Chor und das nördliche
Seitenschiff angebaut, im 17./18. Jahrhundert erhielt das
Gotteshaus Kanzel und Abendmahltisch.

Die Fördermittel stammen aus dem Denkmalförderprogramm 2011 des
Landes Nordrhein-Westfalen. Als zuwendungsfähige Gesamtausgaben
hat die Bezirksregierung Münster 60.000 Euro anerkannt. Der
Zuschuss des Landes wird als Festbetrag bewilligt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 19 08:54:33 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Oct 2011 08:54:33 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/35
Message-ID: 4E9E9049020000D600003BA6@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 18.10.2011, 11:08


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-35 für den Zeitraum vom 08.10.2011 bis

zum 14.10.2011 mit insgesamt 29 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-35&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 19 09:17:36 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Oct 2011 09:17:36 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Restaurierung historischer Bestaende, Bottrop,
24.10.2011
Message-ID: 4E9E95B0020000D600003BAB@cl2x-sd2-vs>

Von: "Reinhard Feldmann"
Datum: 18.10.2011, 16:32


AKTUELL

Zu den Beständen des Bottroper Stadtarchivs gehört die
historische Buchsammlung aus der ehemaligen Schlossbibliothek
der Grafen von Westerholt-Gysenberg. Seit einiger Zeit ist
diese Sammlung in den Räumen der ehemaligen Verwaltungsbücherei
im Rathaus untergebracht.

Die erforderlichen Restaurierungen sind zwar noch nicht
vollkommen abgeschlossen. Doch die Ergebnisse der Arbeiten der
letzten Jahre sollen nun in einer öffentlichen Veranstaltung
präsentiert und erläutert werden. Neben dem Leiter des
Dezernats "Historische Bestände in Westfalen" an der
Universitäts- und Landesbibliothek Münster, Reinhard Feldmann,
wird die Restauratorin Monika Schneidereit-Gast fachkundige
Erläuterungen der Arbeiten und interessante Einblicke in ihre
Tätigkeiten geben. Die Veranstaltung findet am Montag, dem 24.
Oktober, ab 19 Uhr im Rathaus, Zimmer 7 (Erdgeschoss), statt.

Bei dem Bestand handelt sich um eine in NRW einmalige Sammlung
von ca. 6.500, zumeist wertvollen Bänden des 16. bis 19.
Jahrhunderts. Bereits vor einigen Jahrzehnten waren die Bücher
von dem damaligen Leiter des Stadtarchivs, Dr. Rudolf Schetter,
bei einer Auktion auf dem Westerholt'schen Schloss Arenfels
erworben worden. "Es wäre zu wünschen, dass dieses einzigartige
Studienmaterial nicht in alle Winde zerstreut würde, sondern
dass eine öffentliche Sammlung sich seiner annähme ...," so
hatte der renommierte deutsche Literaturhistoriker Richard
Alewyn im Auktionskatalog geschrieben.

Und so ist es tatsächlich als Glücksfall zu bezeichnen, dass
der Großteil der Sammlung nach Bottrop kam und dass die Bücher
dank großzügiger finanzieller Unterstützung (u.a. der Alfried
Krupp-von Bohlen und Halbach-Stiftung) von der
Uni-Arbeitsstelle "Historische Bestände in Westfalen"
restauriert und katalogisiert werden konnten. Die Bücher sind
auch über das Internet weltweit recherchierbar.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Restaurierung historischer Bestände
Datum: 24.10.2011, 19.00

Rathaus Bottrop
Zimmer 7
Ernst-Wilczok-Platz 1
46236 Bottrop





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 19 09:22:49 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 19 Oct 2011 09:22:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Herbstferien-Programm im LWL-Roemermuseum,
Haltern am See, 25.-28.10.2011
Message-ID: 4E9E96E9020000D600003BB0@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.10.2011, 09:02


AKTUELL

Auf Spurensuche im Museum
Herbstferien-Programm im LWL-Römermuseum

Gegen Langeweile in den Herbstferien helfen die Ferienprogramme
im LWL-Römermuseum in Haltern, die Spürsinn und Entdeckerfreude
fordern.

Es sind "Legionäre verschwunden", die unbedingt gefunden werden
müssen, um die Marschordnung der 15.000 Mini-Römer aus der
"Sendung mit der Maus" wiederherzustellen. Freiwillige Helfer
zwischen acht und zehn Jahren lernen auf ihrer Suche den Alltag
im Legionslager kennen und erfahren, wie die Soldaten versorgt
worden sind oder sie innerhalb des großen Heeres mit Signalen
kommuniziert haben.

In der Ferienaktion werden alle Teilnehmer selbst zu mutigen
Feldzeichen-Trägern und basteln ihr eigenes "Signum". Das
zweistündige Programm läuft am 25. und 26. Oktober jeweils ab
10 Uhr. Die Kosten inklusive Museumseintritt belaufen sich auf
4 Euro pro Person, Anmeldung telefonisch unter 02364 93 67-0.

Am 27. und 28. Oktober wartet jeweils ab 14 Uhr "Das Geheimnis
der Münze" darauf, von Spürnasen zwischen 10 und 12 Jahren
gelüftet zu werden. Auf ihrer Suche recherchieren sie als
Reporter über die Varusschlacht und berichten darüber in einem
"Extrablatt", das natürlich mit nachhause genommen werden kann.
Und auch ein Honorar fehlt nicht: eine selbstgeprägte römische
Münze und eine phalera - ein römischer Orden, den jeder selbst
anfertigt und gestaltet. Für das zweistündige Programm ist eine
telefonische Anmeldung unter Telefon: 02364 93 67-0
erforderlich, die Kosten inklusive Museumseintritt belaufen
sich auf 4 Euro pro Person.


INFO

Termine:
- 25. und 26.10.2011, jeweils 10 bis 12 Uhr, Programm
"Legionäre verschwunden" für 8- bis 10-Jährige, Kosten
inklusive Eintritt: 4 Euro, Anmeldung erforderlich

- 27. und 28.10.2011, jeweils 14 bis 16 Uhr, Programm
"Geheimnis der Münze" für 10- bis 12-Jährige, Kosten inklusive
Eintritt: 4 Euro, Anmeldung erforderlich

Mehr Infos unter:
LWL-Römermuseum
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See
Tel.: 02364 9376-0
Fax: 02364 9376-30
E-Mail: lwl-roemermuseum at lwl.org
URL: www.lwl-roemermuseum-haltern.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 20 10:26:40 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Oct 2011 10:26:40 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Das situative Prinzip. Staedtebauliche
Leitbilder 1945 -1969, Muenster, 21.10.2011
Message-ID: 4E9FF760020000D600003C05@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 19.10.2011, 13:20


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquiums zu Problemen
vergleichender Städtegeschichte

spricht

Michael Zirbel, Gütersloh

über

Das situative Prinzip. Städtebauliche Leitbilder 1945 -1969 -
dargestellt an der städtebaulichen Entwicklung der Mittelstadt
Gütersloh

Mittelstädte gehören in der Regel nicht zu den Städten, die in
der Interessensskala der deutschen Kommunen einen der vorderen
Plätze belegen. Konsequenterweise steht auch der Wiederaufbau
der deutschen Städte und die Zeit des anschließenden
prosperierenden Jahrzehnts - also die Jahre 1945 -1969 -
seltener im Fokus wissenschaftlichen Interesses. Seinerzeit
haben die großen Städte wie Köln, Hannover oder Hamburg die
städtebaulichen Diskussionen dominiert. Diese Entwicklungen
sind in vielen Untersuchungen beschrieben worden. Wie aber
wurde die städtebauliche Entwicklung in den Städten gesteuert,
die nicht über einen entsprechenden diskursiven Rückhalt
verfügten? Wie haben die Mittelstädte ihre städtebauliche
Entwicklung gesteuert? Folgten Sie einem Leitbild? Nahmen sie
überhaupt die Diskussionen wahr? Die Arbeit versucht, diesen
Fragen anhand der Mittelstadt Gütersloh nachzugehen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Datum: 21. Oktober 2011, 16:00 Uhr c. t. (Sitzungszimmer)
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster
Tel.: 0251/83 275 12
Fax: 0251/83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.uni-muenster.de/Staedtegeschichte

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 20 10:38:33 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 20 Oct 2011 10:38:33 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Der "Schwarze Tod" auf Burg Altena, Altena,
26.10.2011
Message-ID: 4E9FFA29020000D600003C0A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 19.10.2011, 15:40


AKTUELL

Der "Schwarze Tod" auf Burg Altena
Freunde der Burg laden zum Vortrag ein

"Der Schwarze Tod und sein Gefolge in Rheinland-Westfalen
(1349/50-1600)", so lautet ein Vortrag des Augsburger
Historikers Dr. Kay Peter Jankrift, zu dem die "Freunde der
Burg Altena" am Mittwoch, 26. Oktober 2011, 19.00 Uhr, in den
Festsaal der Burg Altena einladen.

Yersinia pestis lautet der Name des Pestbakteriums, das auch im
21. Jahrhundert jedes Jahr Hunderte von Menschen in Asien,
Afrika, Russland und den USA tötet. Wie die Pestwelle auf
Madagaskar vom Frühjahr dieses Jahres zeigt, hat die Geißel des
Mittelalters bis auf den heutigen Tag nichts von ihrem
Schrecken verloren. In aktuellen Untersuchungen von Pestopfern
aus dem 14. Jahrhundert stellten deutsche und kanadische
Wissenschaftler fest, dass sich der Erreger seither kaum
verändert hat.

Haben die Infizierten heute bei einer rechtzeitigen Behandlung
mit Antibiotika gute Heiligungschancen, bedeuteten die
schwarzblauen Pestbeulen früher den nahen und qualvollen Tod.
Gegen das große Sterben, das vom Mittelalter bis ins 17.
Jahrhundert in unregelmäßigen Abständen das Abendland
heimsuchte, war kein Kraut gewachsen. In ihrer Not und
Verzweiflung vertrauten die Menschen obskuren Wundermitteln,
erflehten den Beistand der populären Pestheiligen Rochus oder
St. Sebastian und begaben sich auf die fatale Suche nach den
vermeintlichen "Brunnenvergiftern".

1347 war der schwarze Tod erstmals in Europa aufgetreten und
hatte in einer ersten Welle bis 1351 die Gesamtbevölkerung um
etwa ein Drittel dezimiert. Auch im Rheinland und in Westfalen
hinterließ die Seuche in den Städten riesige Leichenberge und
beeinflusste maßgeblich die soziale, wirtschaftliche und
kulturelle Entwicklung der Region. Die Auswirkungen der
zahlreichen Seuchenzüge und die Reaktion der Zeitgenossen auf
das wiederkehrende Grauen untersucht der Augsburger Historiker
Dr. Kay Peter Jankrift in seinem Vortrag. Der Eintritt ist frei.


INFO

Weitere Informationen im Internet unter
URL: www.freunde-der-burg-altena.de
Tel.: 02352/966-7055
(Dr. Christiane Todrowski)

Freunde der Burg Altena e.V.
Südstraße 10
58762 Altena
Tel.: (02352) 958 10
Fax: (02352) 958 112
E-Mail: post at freunde-der-burg-altena.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 21 10:26:29 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 21 Oct 2011 10:26:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Heilsgeschichte in Bildern. Altarretabel des
Spaetmittelalters in Westfalen, Herzebrock-Clarholz
Message-ID: 4EA148D5020000D600003C79@cl2x-sd2-vs>

Von: "Liane Buttler"
Datum: 20.10.2011, 16:20


AKTUELL

Kirchengeschichte in der Zehntscheune XIX:
Heilsgeschichte in Bildern. Altarretabel des Spätmittelalters in
Westfalen


27.10.2011, 19.30 Uhr
PD Dr. Iris Grötecke, Bochum:
Die Retabel aus Darup, Warendorf und Isselhorst: Ihre
Entstehung, ihre Bildtraditionen und der Bildwandel nach 1400

03.11.2011, 19.30 Uhr
Frank Ewerszumrhode OP, Mainz:
Die Bilderkritik der Reformatoren

10.11.2011, 19.30 Uhr
Prof. Dr. Thomas Schilp, Dortmund:
Das "Goldene Wunder" in der Dortmunder Petri-Kirche

17.11.2011, 19.30 Uhr
Prof. Dr. Werner Freitag, Münster:
Die Stadt im Bild. Tafelbilder als Spiegel der Stadtgesellschaft


Die in Zusammenarbeit von Freundeskreis Propstei Clarholz e.V.
und VHS Reckenberg-Ems konzipierte und von Prof. Dr. Werner
Freitag moderierte Vortragsreihe findet jeweils donnerstags um
19.30 Uhr in der Zehntscheune Clarholz, Raum 1 (Propsteihof,
33442 Herzebrock-Clarholz) statt. Abendkasse: ? 3,00


INFO

Veranstaltungsdaten:
Kirchengeschichte in der Zehntscheune XIX
Freundeskreis Propstei Clarholz
Zehntscheune Clarholz / Propsteihof
33442 Herzebrock-Clarholz
URL:
http://www.propstei-clarholz.de/seite/programm/Flyer_Kirchengeschichte_2011_12.pdf


Kontakt:
Prof. Dr. Werner Freitag
Historisches Seminar
Domplatz 20-22
48143 Münster
Tel.: 0251 8324345
E-Mail: landesgeschichte at uni-muenster.de
URL:
http://www.uni-muenster.de/Geschichte/hist-sem/LG-G/Organisation/index.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 21 10:29:07 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 21 Oct 2011 10:29:07 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kreisarchiv zieht voruebergehend ins Kreishaus um
Message-ID: 4EA14973020000D600003C7D@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Soest"
Datum: 20.10.2011, 10:06


AKTUELL

Kreisarchiv zieht vorübergehend ins Kreishaus um
In der Villa Plange stehen dringende Reparaturmaßnahmen bevor

Aufmerksame Beobachter haben die Armada von Umzugswagen vor der
Villa Plange registriert. Sie ist ein Vorbote von lange
geplanten Veränderungen. Das Kreisarchiv zieht in diesen Tagen
vom Soester Sigefridwall in das Kreishaus um. Denn in der Villa
beginnen dringende Reparaturmaßnahmen.

Wasserschäden sind in einigen Räumen längst sichtbar. So
funktioniert die Balkonentwässerung wegen defekter und nicht
ausreichend dimensionierter Rohrleitungen nur unzureichend.
Auch für andere Ver- und Entsorgungsleitungen besteht
dringender Handlungsbedarf, wenn das denkmalgeschützte Gebäude
keinen größeren Schaden nehmen soll. So stehen Heizungsarbeiten
sowie Maßnahmen rund um Sanitär- und Elektroinstallation in den
nächsten Monaten bevor. Daneben sollen Fenster und Türen
ausgetauscht werden, vor allem aus energetischen Gründen. Aus
dem Jahr 2010 stehen für das Projekt noch 110.000 Euro zur
Verfügung, für 2011 hat der Kreistag 225.000 Euro an
Haushaltsmitteln bereitgestellt.

Wegen des Umzugs bleibt das Archiv noch bis zum 28. Oktober
geschlossen. Ab dem 31. Oktober ist das Kreisarchiv im
Kreishaus am Hohen Weg unter der bekannten Telefonnummer
02921/302960 und der E-Mail-Adresse kreisarchiv at kreis-soest.de
zu erreichen. Benutzungen des Archivs sind nach Voranmeldung
möglich.

Das Magazin des Kreisarchivs verbleibt im Keller der Villa
Plange. Zurzeit wird geprüft, ob die bisherigen Räume des
Kreisarchivs im Ober- und Dachgeschoss der Villa Plange künftig
von der jetzt noch im Kreishaus untergebrachten wfg
Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH genutzt werden können.
Die Sanierungs- und Reparaturmaßnahmen, bei denen die Vorgaben
des Denkmalschutzes zu beachten sind, werden den Zeitraum bis
Juli 2012 in Anspruch nehmen. Zur langfristigen Unterbringung
des Kreisarchivs, für dessen Bestände mittlerweile weder in der
Villa Plange, noch im Kreishaus genügend Raumkapazitäten zur
Verfügung stehen, prüft der Kreis Soest mehrere Alternativen.
Das hängt auch vom Erfolg des Regionale-2013-Projekts
Adam-Kaserne Soest ab. Der vorliegende Konzeptentwurf sieht die
Ansiedlung des Kreisarchivs mit dem Stadtarchiv vor.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 21 10:31:19 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 21 Oct 2011 10:31:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Landwirtschaft im Kreis Coesfeld auf dem
Weg in die Moderne, Luedinghausen, 27.10.2011
Message-ID: 4EA149F7020000D600003C81@cl2x-sd2-vs>

Von: "Ursula Koenig-Heuer"
Datum: 18.10.2011, 14:01


AKTUELL

Die Landwirtschaft im Kreis Coesfeld auf dem Weg in die
Moderne. Ländliche Gesellschaft und Agrarreformen im 19.
Jahrhundert

Vortrag von Prof. Dr. Bernd Walter am 27.10.2011 um 19:30 Uhr
auf Burg Vischering

Was heute selbstverständlich erscheint, war um das Jahr 1800
herum ein Beleg intensivster Kulturanstrengungen: die
Verfügbarkeit und Bewirtschaftung von Ackerboden. Der
überwiegende Teil der materiellen Bedürfnisse der
ländlich-feudalen Gesellschaft konnte aus eigener Erzeugung
abgedeckt werden. Vielfältige private und kollektive Rechte
bestimmten das Leben und die Arbeit der Bauern.

Die Nutzung der natürlichen Ressourcen geschah dabei nicht auf
der Basis sozialer Gleichheit. Da der Hof das Überleben der
bäuerlichen Familie sicherte, hatte seine Erhaltung Vorrang vor
den Lebenschancen einzelner Familienmitglieder. Der Vortrag
beschreibt die Auflösung dieser traditionellen Agrarverfassung
durch die tiefgreifenden rechtlichen, sozialen, technischen und
wirtschaftlichen Neuerungen im Agrarwesen des 19. Jahrhunderts.
Denn nur durch eine intensive Modernisierung konnte es der
Landwirtschaft gelingen, bei gleichzeitiger Abwanderung von
Arbeitskräften immer mehr Menschen in den wachsenden Städten zu
versorgen. Damit beschäftigt sich ein ausgewiesener Fachmann:
Der Referent Prof. Dr. Bernd Walter, der in Coesfeld wohnt, ist
Leiter des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte in
Münster - und lehrt an der Universität Münster Neueste
Geschichte und Westfälische Landesgeschichte.


INFO

Der Eintritt kostet 3,- EURO; Information unter
Telefon 02591 / 7990-11 (Burg Vischering).
Adresse:
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 24 10:54:16 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 24 Oct 2011 10:54:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Anfaenge juedischen Lebens in Bochum",
Bochum, 25.10.2011
Message-ID: 4EA543D8020000D600003D20@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 24.10.2011, 07:39
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

"Anfänge jüdischen Lebens in Bochum"
Lichtbildvortrag von Dr. Manfred Keller und
Dr. Hubert Schneider, Bochum

Dienstag, 25. Oktober 2011, 18.00 Uhr


Bereits im 17. Jahrhundert leben Juden in Bochum. Im 18.
Jahrhundert errichtet die jüdische Gemeinschaft die erste
Synagoge in Bochum an der Schützenbahn, im 19. Jahrhundert
unweit davon auch eine eigene Schule. Der älteste jüdische
Friedhof lag an der heutigen Massenbergstraße. Was sagen
Synagoge, Schule und Friedhof über eine jüdische Gemeinde?
Dieser Frage gehen die Referenten nach. Sie entfalten in
Bildern und Erläuterungen die Entwicklung jüdischen Lebens in
Bochum und zeigen, dass jüdische Tradition einen festen Platz
in der Stadtgeschichte hat.

Um 17.00 Uhr wird an diesem Tag in der Bochumer Innenstadt,
Ecke Massenbergstraße/Schützenbahn, die zweite Stele im
Stationenweg "Jüdisches Leben in Bochum und Wattenscheid":
"Anfänge jüdischen Lebens in Bochum" mit Oberbürgermeisterin
Dr. Ottilie Scholz.

Ein bereits vor Jahren entwickeltes Projekt der Evangelischen
Stadtakademie Bochum sieht vor, an solchen Orten in Bochum und
Wattenscheid, die in besonderer Weise mit jüdischer Geschichte
verknüpft sind und an die Lesistungen jüdischer Bürger erinnern,
Zeichen aufzurichten, die über die bloße Information hinaus
dem Gedenken und der konstruktiven Auseinandersetzung dienen.

Nachdem die Ev. Stadtakademie Bochum im Juni 2010 die erste
Stele im Stationenweg zur Erinnerung an Erich Mendel, 1922-1939
Kantor der Bochumer Synagoge, auf dem Erich-Mendel-Platz vor
der neuen Synagoge einweihen konnte, soll nun die zweiten Stele
in der Stadtmitte an die Anfänge jüdischen Lebens in Bochum
erinnern: Bereits im 17. Jh. leben Juden in Bochum. Im 18. Jh.
errichtet die jüdische Gemeinschaft eine erste Synagoge in
Bochum an der Schützenbahn, im 19. Jh. unweit davon auch eine
eigene Schule. Der älteste jüdische Friedhof lag an der
heutigen Massenbergstraße. Synagoge, Schule und Friedhof sind
wichtige Orte für eine jüdische Gemeinde.

Dr. theol. Manfred Keller, langjähriger Leiter der
Evangelischen Stadtakademie Bochum, ist Vorsitzender des
Evangelischen Forums Westfalen.

Dr. Hubert Schneider ist Historiker und Vorsitzender des
Vereins "Erinnern für die Zukunft", Bochum.
Eintritt frei


INFO

Veranstaltungsort:
Synagoge Bochum
Erich-Mendel-Platz 1
44791 Bochum





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 24 11:01:09 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 24 Oct 2011 11:01:09 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "1961-1975. Angeworben - gekommen - geblieben. 14
Jahre Zuwanderung im Spiegel staedtischer Kulturarbeit in Bochum", Bochum,
ab dem 04.11.2011
Message-ID: 4EA54575020000D600003D25@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 24.10.2011, 07:42
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AUSSTELLUNG

Ausstellung: "1961-1975. Angeworben - gekommen - geblieben. 14
Jahre Zuwanderung im Spiegel städtischer Kulturarbeit in Bochum"
ab dem 4. November 2011


Am 30. Oktober 1961 unterzeichneten die Türkei und die
Bundesrepublik Deutschland ein Abkommen zur zeitlich begrenzten
Anwerbung von Arbeitskräften. Damals lebten in Bochum und
Wattenscheid bereits mehr als 4.000 Ausländer, die zumeist als
"Gastarbeiter" zum Beispiel aus Italien oder Spanien nach
Deutschland gekommen waren.

Wie reagierte die Stadt auf ihre neuen Bewohnerinnen und
Bewohner? Welche Aktivitäten unternahmen die Behörden und
Institute, um den "Gastarbeitern" den Einstieg in den Alltag in
Deutschland zu erleichtern oder um sprachliche und kulturelle
Barrieren zu überbrücken?

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die städtischen Bildungs-
und kulturellen Angebote der Volkshochschule und Bücherei, der
Schulen, aber auch des Museums Bochum, unter dessen
Federführung 1974 zum ersten Mal das Ausländerfestival? auf
Haus Kemnade stattfand. Diese beiden Ereignisse ? das
Anwerbeabkommen und das Festival ? bilden den Zeitrahmen der
Betrachtung.

Die Voraussetzungen in den 1960er und teilweise auch noch in
den 1970er Jahren waren andere als heute: Die ?Gastarbeiter?
kamen mit dem festen Plan, nach wenigen Jahren wieder in ihr
Heimatland zurückzukehren, und das Zuwanderungsland erwartete
dies ebenfalls. Diese beidseitig distanzierte Grundeinstellung
formte die Verhaltensweisen und Reaktionen.

Die anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Anwerbeabkommens
mit der Türkei erarbeitete Präsentation ergänzt die große
Ausstellung ?Bochum ? das fremde und das eigene?.


INFO

Donnerstag, 3. November 2011, 18.00 Uhr: Eröffnung der
Ausstellung.


Öffnungszeiten:
Di-Fr 10-18 Uhr, Sa/So und an Feiertagen 11-17 Uhr (24., 25.,
31.12.2011 und 1.1.2012 geschlossen, 26.12.2011 geöffnet)
Weitere Informationen unter www.bochum.de/stadtarchiv

Ausstellung: Bochum - das fremde und das eigene
Öffnungszeiten: Di-Fr 10.00-18.00 Uhr, Sa/So und an
Feiertagen 11.00-17.00 Uhr.

Ausstellung: Alfred Winter - Fotografien, bis zum 08.01.2012
Öffnungszeiten: Di-Fr 10.00-18.00 Uhr, Sa/So und an
Feiertagen 11.00-17.00 Uhr.

Ausstellung: "Anne Castroper." Ein Jahrhundert Fußball
mitten in Bochum, bis 06.11.2011
Öffnungszeiten: Di-Fr 10.00-18.00 Uhr, Sa/So und an
Feiertagen 11.00-17.00 Uhr.

Donnerstag, 27.10.2011, 18.00 Uhr, Öffentliche Führung
Donnerstag, 27.10.2011, 19.00 Uhr, Archivkino
"Wie der Mond nach Bochum kam"

Veranstaltungsort:
Stadtarchiv / Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
Wittener Str. 47
44789 Bochum
Tel.: (02 34) 910-9501





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 24 11:09:02 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 24 Oct 2011 11:09:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Volkskundler erinnern an die Zeit als die
Herbstferien noch "Kartoffelferien" waren
Message-ID: 4EA5474E020000D600003D2A@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.10.2011, 11:36


AKTUELL

"Outgohn ton Trüffel klaggen"
LWL-Volkskundler erinnern an die Zeit als die Herbstferien noch
"Kartoffelferien" waren

Am Montag (24.10.) beginnen in Nordrhein-Westfalen die
Herbstferien. Für die Schulkinder heißt es nun: ausschlafen und
die freie Zeit genießen. Dass dies vor wenigen Generationen
ganz anders aussah, daran erinnern die Alltagskulturforscher
der Volkskundlichen Kommission für Westfalen beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

"Noch bis in die 1960er Jahre hinein dienten die Herbstferien
der Hilfe bei der Kartoffelernte, daher auch der Name
'Kartoffelferien?. Dann hieß es für die Kinder 'Outgohn ton
Trüffel klaggen?", erklärt Evelyn Hammes, LWL-Volkskundlerin.
"Zumindest in den ländlichen Gebieten boten die Herbstferien
den Kindern keine Verschnaufpause. Im Gegenteil - jetzt wurde
erst recht 'geackert?. Denn für die im September und Oktober
stattfindende Ernte der Spätkartoffeln wurden viele helfende
Hände benötigt. Die Bauern gingen in die Schulen und warben
zusätzliche Helfer an, so dass sich auch Kinder, die nicht aus
Bauernfamilien stammten, auf diese Weise ein kleines
Taschengeld verdienen konnten", erläutert Hammes.

Hintergrund
Das Aufsammeln der Kartoffeln war eine mühselige Angelegenheit,
da durch das ständige Knien und Bücken der Rücken stark
belastet wurde. Aus den Manuskripten des Archivs der
Volkskundl¬ichen Kommission geht jedoch hervor, dass die
Erntezeit von den Helfern durchaus positiv wahrgenommen wurde.
Es wurde viel gesungen und erzählt, mitunter gab man der Arbeit
einen spielerschen Anreiz, wie folgender Archivfund beweist:
"Es ging fröhlich zu auf dem Acker. Jeder wetteiferte mit dem
andern, zuerst mit seinem Paat fertig zu sein. Nicht immer
waren die früh Fertigen die besten Kartoffelsucher. Wer's
ehrlich meinte, den Boden sorgfältig durchsuchte, war immer
einer der Letzten."

Nicht zuletzt sorgte die Aussicht auf eine schmackhafte
Mahlzeit für eine gute Stimmung, wie eine Gewährsperson aus
Sundern, im damaligen Kreis Arnsberg (heute Hochsauerlandkreis)
im Jahr 1963 zu berichten wusste: "Außerdem macht den meisten
auch diese Arbeit einen großen Spaß. Gibt es doch am Abend
meist immer recht gute und auch leckere Sachen, die die Bäuerin
eigens für die kleinen Helfer zubereitet. Selbst Pfannkuchen,
'Erdappelschiewen? [=Kartoffelscheiben] und 'Rieweplätzkes?
[=Reibeplätzchen] schmecken bei solch einer Gelegenheit doppelt
so gut, als wenn sie von der Mutter aufgetischt worden wären."
Gegen Ende der Erntezeit sah man abends die Kartoffelfeuer
leuchten, in deren Glut man die letzten Kartoffeln röstete.

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, mancherorts sogar noch bis
in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein, wurden die Erdäpfel
per Hand mit Hilfe einer Forke aus der Erde gehoben. Alternativ
gab es bereits früh die Möglichkeit mit einem Kartoffelpflug zu
arbeiten. Dass diese Erntetechnik auch Nachteile barg, ist
folgendem Archivfund zu entnehmen: "Es hieß nun, es genau mit
dem Pflug zu treffen. Zu flach, dann wurden viele Kartoffeln
beschädigt. Zu tief, dann blieben beim Suchen viele Kartoffeln
in der Erde stecken. Die Sucher knieten zwischen zwei Reihen
und kratzten mit den Händen die Kartoffeln heraus."

Der um 1850 entwickelte Kartoffelroder löste allmählich den
Pflug und die reine Handarbeit als Erntetechniken ab. Mit Hilfe
einer sich drehenden Spindel schleuderte der Kartoffelroder die
unterir-disch wachsenden Knollen seitlich aus dem Boden. "Diese
Neuerung stellte zwar eine große Entlastung dar, doch auch hier
blieb das Auflesen noch Handarbeit", so Hammes. Erst die in den
1950er Jahren entwickelten modernen Kartoffelvollernter
erledigen zudem das Auflesen gleich mit.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Oct 24 11:13:20 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 24 Oct 2011 11:13:20 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Winterpause fuer die Grabungen an der Holsterburg,
Oeffentliche Fuehrung ueber die Grabungen an der Ausnahme-Burg, bei Warburg,
25.10.2011
Message-ID: 4EA54850020000D600003D2F@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 21.10.2011, 09:03


AKTUELL

Winterpause für die Grabungen an der Holsterburg
Öffentliche Führung über die Grabungen an der Ausnahme-Burg

Vorerst werden Schaufel und Kratzer zur Seite gelegt, denn die
diesjährige Grabungskampagne des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) an der Holsterburg bei Warburg ist
beendet. Zum Abschluss der Grabungskampagne führt
Grabungsleiterin Dr. Andrea Bulla am Dienstag, 25. Oktober, ab
16.30 Uhr alle Interessierten kostenlos über die Grabungsfläche
und präsentiert die Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen.

Seit Juli 2011 erforschten Mitarbeiter der LWL-Archäologie für
Westfalen die Burganlage aus dem späten 12. Jahrhundert. In den
vergangenen Monaten konzentrierte sich das Grabungsteam der
LWL-Archäologie für Westfalen vor allem auf die Grundfläche der
inneren Burganlage. Die Holsterburg ist als achteckige
Ringmauerburg aus der Stauferzeit, was Bautyp als auch
Zeitstellung angeht, einmalig in Westfalen.

Dass hier also eine kleine archäologische Sensation im Boden
lauern könnte, hatten bereits Grabungen im vergangenen Jahr
ergeben: Im Spätsommer 2010 legten die LWL-Archäologen die
ringförmige Außenmauer der Burganlage frei, die den Hinweis auf
die Besonderheit der Holsterburg lieferten.

Wie die Forschungen ergaben, bestand die Burganlage seit Ende
des 12. Jahrhunderts und wurde im Jahr 1294 zerstört. Mit ihrer
geringen Grundfläche gehört sie zu den sogenannten
Kleinstburgen - was ihr allerdings nichts von ihrem großen
wissenschaftlichen Gewicht nimmt.


INFO

Termin:
Dienstag, 25.10.2011, 16.30 Uhr, Führung über das
Geländer der Holsterburg
Dauer: ca. 45 Minuten
Kosten: Die Führung ist kostenlos.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 25 10:49:30 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Oct 2011 10:49:30 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 1.468 WLE-Akten bereichern Kreisarchiv:
Unternehmensvertreter uebergeben umfangreichen Bestand
Message-ID: 4EA6943A020000D600003D8D@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Soest"
Datum: 25.10.2011, 10:02


AKTUELL

1.468 WLE-Akten bereichern Kreisarchiv
Unternehmensvertreter übergeben umfangreichen Bestand

Die Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) hat 1.468 Akten,
mit denen die Unternehmensgeschichte von 1883 bis in die 1980er
Jahre hinein abgebildet wird, dem Kreisarchiv übergeben. In
einem Depositalvertrag ist geregelt, dass die WLE Eigentümer
bleibt und das Kreisarchiv die Akten verwahrt und zur Benutzung
zur Verfügung stellt.

Geschäftsführer Manfred Ries und sein Vorgänger Josef Kückmann
trafen beim offiziellen Übergabetermin auf eine dankbare
Kreisarchivarin. ?Ein sehr schöner Bestand?, fasste Beatrix
Pusch in Gegenwart von Kreisdirektor Dirk Lönnecke und Kim
Weber, Abteilungsleiterin Technische Dienste, ihre Eindrücke
über die 300 angelieferten Kartons zusammen.

Die Kreisarchivarin wies darauf hin, dass es nach dem
nordrhein-westfälischen Archivgesetz auch Aufgabe der Archive
ist, die amtliche Überlieferung zu ergänzen, um die Vielfalt
der lokalen und regionalen Lebenswelt abzubilden. Das
umfangreiche Archivgut der WLE erfülle das in hervorragender
Weise. Denn es bereichere die vorhandenen Bestände der beiden
Altkreise Soest und Lippstadt zur regionalen
Verkehrsentwicklung. Schließlich sei das Unternehmen 1883 als
?Warstein-Lippstadter (sic!) Eisenbahn? im heutigen Soester
Kreisgebiet gegründet worden, habe bis heute seinen Sitz im
Kreis Soest und der Kreis Soest sei heute der größte
Gesellschafter.

Dass der Bestand erhalten blieb, zu großen Teilen bereits
erschlossen ist und ein Findverzeichnis existiert, das ist
Josef Kückmann zu verdanken. Nach einem Umzug der
Unternehmensverwaltung rettete er aus verwaisten Büros
zurückgelassene Akten, die er nach seiner Pensionierung
durchforstete und aufarbeitete. Frucht dieser Sysiphusarbeit
ist das 2009 von ihm zusammen mit Burkhard Beyer herausgegebene
Werk ?Von Warstein bis ins Münsterland. Die Geschichte der
Westfälischen Landes-Eisenbahn (WLE)? (DGEG Medien, Hövelhof
2009, ISBN 978-3-937189-39-0).

Basis für die Inbetriebnahme der WLE im Jahre 1883 war die
Erkenntnis heimischer Industrieller, dass eine gute
Verkehrsanbindung von Warstein aus in nördlicher Richtung für
die regionale Eisen- und Steinindustrie geradezu unerlässlich
war, wollte man den Anschluss an die neue Zeit nicht verpassen.
Längst Geschichte ist auch die Strecke Brilon-Belecke-Soest,
die mit dem Empfang des Eröffnungszuges am 1. Dezember 1899 in
Soest am Thomätor eingeweiht wurde. Heute ist die WLE ein
moderner Logistik-Dienstleister.

Kreisarchivarin Beatrix Pusch weist darauf hin, dass der
WLE-Bestand im Kreisarchiv nach Voranmeldung (Telefon
02921/302960, kreisarchiv at kreis-soest.de) benutzt werden kann.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 25 11:09:10 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Oct 2011 11:09:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Herbstferien-Programm im LWL-Museum fuer Archaeologie, Herne
Message-ID: 4EA698D6020000D600003D97@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.10.2011, 09:02


AKTUELL

Alles Müll? Warum guter Un-Rat teuer ist
Herbstferien-Programm im LWL-Museum für Archäologie

Braucht das noch jemand oder kann das weg? - Ob wirklich immer
nur Müll im Abfall landet, ist in den Herbstferien die große
Frage im LWL-Museum für Archäologie in Herne. Am 2., 3. und 4.
November erfahren 8- bis 12-Jährige, warum Müll manchmal
spannender ist als gedacht und dass an einem alten Sprichwort
auch in leicht abgewandelter Form noch was Wahres dran ist.
Denn: "Guter Un-Rat ist teuer" - das wissen Archäologen, die
zum Teil wahre Schätze aus dem Abfall gebor-gen haben, den die
Menschen vor langer Zeit bewusst oder unbewusst hinterlassen
haben.

Wie kam zum Beispiel das Schwert in den Rhein, wie der Goldring
ins Klo? Alles, was irgendwann im Abfall landet, wurde mal für
einen bestimmten Zweck hergestellt, gekauft und verwendet.
Jedes Objekt hat so seine eigene Vergangenheit, eine Menge
solcher Fundstücke gibt es im Museum zu sehen. Mit Fantasie und
logischem Denken entwickeln die jungen Müll-Forscher ihre ganz
eigene Version einer "Wegwerf-Historie" und erzählen ihre
fantastische Geschichte als Comic oder Fotostory. Wer möchte,
kann seinen Beitrag anschließend im "Fundgeschichten"-Blog
veröffentlichen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher ist eine telefonische
Anmeldung unter 02323 94628-0 oder 94628-24 während der
Öffnungszeiten des LWL-Museums für Archäologie erforderlich.


INFO

Termine:
Programm "Guter Un-Rat ist teuer", 2., 3. und 4. November,
jeweils 10 bis 15 Uhr
Dauer: 5 Stunden
Altersstufe: 8- bis 12-Jährige
Kosten: 15 ? pro Person inklusive Eintritt und Material

Laufzeit der Sonderausstellung "Fundgeschichten":
16.4. bis 20.11.2011

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr
bis 18 Uhr

Eintritt Sonderausstellung:
- ? 3,50 Erwachsene
- ? 2,00 Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre),Schülerinnen
und Schüler
- ? 1,60 Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung
oder museumspädagogischen Programm (2 Begleiter frei)
- ? 8,00 Familien
- ? 2,10 Ermäßigungsberechtigte
- ? 3,00 Erwachsene in Gruppen ab 16. Personen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Oct 25 13:43:04 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 25 Oct 2011 13:43:04 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 25.10.2011
Message-ID: 4EA6BCE8020000D600003DC3@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 25.10.2011, 13:22


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 25.10.2011

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Bochum, Ennepe-Ruhr-Kreis, Hagen, Hamm,
Recklinghausen, Warendorf: Freizeit, Kultur und Medien,
Panorama / 25.10.2011 12:30

"Liegen lernen": Goosen-Roman kommt ins Theater

Castrop-Rauxel (wh). "Liegen lernen", das Romandebüt des
Bochumer Autors Frank Goosen, wird demnächst auf der
Theaterbühne zu sehen sein. Das Westfälische Landestheater (WLT)
in Castrop-Rauxel arbeitet derzeit an der Bühnenadaption des
Werkes, das sich mit dem Erwachsenwerden in den 80er-Jahren im
Ruhrgebiet auseinandersetzt. Goosen war nach Angaben des WLT
erfreut darüber, dass sein Roman zum Bühnenstoff wird: "Ich bin
völlig locker, was den Umgang mit dem Stoff angeht", sagte er.
Die Premiere der Uraufführung wird am 3. Dezember in der
Stadthalle Castrop-Rauxel gefeiert. Danach geht das Stück auf
Tour und wird unter anderem in Warendorf, Hagen, Hamm, Marl und
Witten zu sehen sein.

Achtung Redaktionen: Ein Pressefoto zu dieser Meldung finden
Sie im Downloadbereich unserer Website.

Weitere Informationen: http://westfaelisches-landestheater.de/

Pressekontakt: Ulli Engelbrecht, Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit Westfälisches Landestheater e.V.,
Telefon: 02305/978025, E-Mail:
engelbrecht[at]westfaelisches-landestheater.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Coesfeld, Münster: Kultur und Medien,
Panorama, Wissenschaft und Bildung / 25.10.2011 12:00

"Sensationsfund" bei Olfen: Römerlager diente als
Versorgungsanlage und Kontrollpunkt

Olfen (wh). Bei dem an der Lippe bei Olfen entdeckten
Römerlager handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um eine
Nachschub- und Versorgungsanlage, in der Waren auf dem Weg zu
weiter entfernten Militärstationen zwischengelagert wurden. Das
gab heute der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bekannt,
dessen Wissenschaftler das über fünf Hektar große Lager vor
wenigen Wochen entdeckten. Zudem sei die Anlage, in der rund
1000 Legionäre stationiert werden konnten, als Kontrollpunkt
genutzt worden, mit dem die Römer von 11 bis 7 vor Christus den
Fluss-Übergang über die Lippe sicherten. LWL-Direktor Dr.
Wolfgang Kirsch nannte die Entdeckung einen "Sensationsfund für
die Römerforschung in Westfalen." Altertumsforscher suchten das
Lager bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts, als in der
Lippe bei Olfen ein Bronzehelm gefunden wurde.
LWL-Chefarchäologe Professor Michael Rind betonte, das
wichtigste Anliegen sei nun, das Denkmal zu schützen und für
die Zukunft zu erhalten. Die komplette Erforschung des Lagers
werde voraussichtlich mehrere Jahrzehnte in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen, Pressefotos und ein Dokumentarfilm über
die Grabung:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?25644

Pressekontakt: Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon:
0251/591235 und Eva Masthoff, LWL-Archäologie für Westfalen,
Telefon: 0251/5918920, E-Mail: presse[at]lwl.org

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Westfalen,
NRW, Dortmund: Kultur und Medien, Panorama, Wirtschaft /
25.10.2011 11:00

Kreativwirtschaft: Dortmunder Designer ist Spezialist für
Pop-Up-Karten

Dortmund (wh). Geklappte Kunst ist das Spezialgebiet des
Grafik-Designers Peter Dahmen. Der Dortmunder hat sich mit
filigranen Pop-Up-Skulpturen einen Namen gemacht. Seine
dreidimensionalen Papierobjekte verbergen sich in flachem
Zustand in Glückwunsch- oder Einladungskarten. Beim Aufklappen
entfaltet sich zum Beispiel ein filigraner Ball, ein
Fußballstadion oder auch das Dortmunder Kulturzentrum U. Das
erste Pop-Up-Objekt entwarf Dahmen im Studium an der
Fachhochschule Dortmund, um eine dreidimensionales Papierarbeit
besser transportieren zu können. Zwei Jahrzehnte lang war diese
Kunst dann nur ein Hobby für den Diplom-Designer. Erst Kollegen
brachten ihn auf die Idee, sein Falttalent zu vermarkten.
Seitdem entwickelt der Dortmunder in oft tagelanger
Tüftelarbeit Grußkarten für den Handel, aber auch für
Unternehmen, die Kunden in einer Einladung mit einem
Papiermodell des neuen Firmengebäudes überraschen wollen. Auf
der Internationalen Automobil Ausstellung präsentierte BMW vor
einigen Wochen den neuen Mini mit einer rund zehn mal fünf
Meter großen Klappkarte von Dahmen. "Ich bin selbst oft
verblüfft über die Aufmerksamkeit, die diese Arbeiten erzeugen.
Der Moment, wenn sich ein Objekt entfaltet, fasziniert immer
wieder", berichtet der Designer von den Reaktionen.

Achtung Redaktionen: Im Downloadbereich unserer Website finden
Sie Pressefotos zu dieser Meldung.

Weitere Informationen: http://www.peterdahmen.de/

Pressekontakt: Peter Dahmen, Grafik-Designer, Telefon:
0231/4882520, E-Mail: info[at]peterdahmen.de

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Westfalen,
NRW, Borken: Panorama, Politik, Wissenschaft und Bildung /
25.10.2011 10:00

Stauwände sollen deutsch-niederländisches Moor erhalten

Borken (wh). Das Hochmoorgebiet zwischen Borken und dem
niederländischen Winterswijk soll mit Hilfe von Stauwänden
gerettet werden. Dafür planen niederländische Behörden in
Kooperation mit dem Kreis Borken, im August 2012 ein
Kammersystem anzulegen, um so zu verhindern, dass das Moor
weiter austrocknet. Das 150 Hektar große Naturschutzgebiet
Burlo-Vardingholter Venn umfasst eines der letzten Relikte der
ursprünglich dichten Hochmoorlandschaft von
Nordwest-Deutschland. "Die landwirtschaftliche Nutzung der
angrenzenden Grünflächen hat jedoch dazu geführt, dass das Moor
zunehmend austrocknet und verbuscht. Dadurch verlieren seltene
Vogelarten, Libellen und Schmetterlinge ihren Lebensraum",
beschreibt Peter Pavlovic, Diplom-Biologe beim Kreis Borken,
das Problem. Bereits in den 1980er Jahren wurde ein Damm gebaut,
um die Entwässerung zu stoppen. Nun soll eine Stauwand mit
Kammersystem dazu beitragen, das Regenwasser länger im Moor zu
halten und das Wachstum des Torfmooses anzuregen. Die Leitung
und die Finanzierung des Projektes liegen bei den
niederländischen Behörden.

Pressekontakt: Andrea Hertleif, Pressereferentin Kreis Borken,
Telefon: 02861/822109, E-Mail: a.hertleif[at]kreis-borken.de

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Westfalen,
Münster, Recklinghausen: Freizeit, Kultur und Medien /
25.10.2011 09:00

ARD-Serie "Henker & Richter": Westfälischer Schmunzelkrimi
feiert Premiere im Kino

Westfalen (wh). Drei Tage vor dem TV-Start der neuen ARD-Serie
"Henker & Richter" feiert die erste Folge des Westfalenkrimis
am 7. November Premiere im Cineplex Münster. Tickets für die
Veranstaltung, bei der Schauspieler und Produzenten anwesend
sind, werden ausschließlich verlost. Um am Gewinnspiel
teilzunehmen, können Westfalen- und Krimi-Liebhaber eine E-Mail
mit dem Betreff "Heiter bis tödlich - Henker & Richter" an
muenster at cineplex.de schreiben. Ab dem 10. November sind die 16
Folgen von "Henker & Richter" dann jeweils donnerstags um 18.50
Uhr im Ersten zu sehen. In der Serie dreht sich alles um das
kleinste Amtsgericht Westfalens im (Fantasie-)Örtchen
Büdringhausen. Hier, wo bislang die Männer das Sagen hatten,
sorgt die neue Staatsanwältin Saskia Henker (Rike Schmid) mit
ihrem engagierten Arbeitsstil für einigen Unmut bei den
Kollegen. Als nach einer Treibjagd nicht nur Hasen und Fasane,
sondern auch der unbeliebte Großbauer Asshoff erlegt sind,
müssen sich Staatsanwältin Henker und Amtsrichter Wagenführ
(Martin Lindow) erstmals zusammenraufen. "Die Menschen in
Westfalen sind besonders: heimatverbunden, erdig und kernig.
Genau das thematisiert auch die Krimiserie", verspricht die
Produktionsfirma für den neuen Regionalkrimi, der unter anderem
in Haltern am See gedreht wurde.

Weitere Informationen:
http://www.picturepuzzlemedien.de/content/der-westfaelische-friede-wird-neu-verhandelt-kinopremiere-der-ard-krimiserie-heiter-bis

Pressekontakt:
Ulrike M. Schlie, Picture Puzzle Medien, Telefon: 0221/50003911,
E-Mail: presse[at]picurepuzzlemedien.de

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Westfalen,
Bielefeld, Hamm, Hochsauerlandkreis: Freizeit, Kultur und
Medien, Panorama / 24.10.2011 14:00

Neuerscheinung: "Heimatbuch Westfalen" zwischen Reiseführer und
Roadtrip

Westfalen (wh). Brot aus der Dose, holländische Invasionen in
Winterberg und eine Stadt, die es nicht gibt: Die
Neuerscheinung "Westfalen. Als Leo Frida suchte und
Pumpernickel fand - ein Heimatbuch" ist nicht nur ein
Sammelsurium westfälischer Skurrilitäten, sondern vor allem ein
spannender Roadtrip, in dem Protagonist Leo auf der Suche nach
seiner Ex-Freundin Frida kreuz und quer durch die Region reist.
Autor dieser Mischung aus Reiseführer und Abenteuerroman ist
der Bielefelder Poetry-Slammer Mischa-Sarim Vérollet, der mit
seinem Buch "Warum ich Angst vor Frauen habe" und der
Kurzgeschichtensammlung "Das Leben ist keine Waldorfschule"
bereits erste Erfolge feierte. In seinem neuesten Werk nähert
sich Vérollet seiner Heimat auf erzählerische Weise. Der
Versuch, seine Freundin zurückzuerobern, verschlägt Leo und
seinen sprechenden Reiserucksack Paul in die entlegendsten
Ecken der Region. In Kapiteln wie "Was man tun kann, wenn man
in Hamm strandet" oder "Ostwestfalen, der Wüstenplanet" wird
der Leser dabei mit schrägen Information und amüsanten
Anekdoten versorgt.

Weitere Informationen und Pressefotos :
http://www.conbook-verlag.de/heimatbuch_westfalen.html

Pressekontakt: Harald Gehlen, Conbook Verlag, Telefon:
02159/5329358, E-Mail: harald.gehlen[at]conbook.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 26 09:18:20 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Oct 2011 09:18:20 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/36
Message-ID: 4EA7D05C020000D600003DFD@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 25.10.2011, 12:37


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-36 für den Zeitraum vom 15.10.2011 bis

zum 21.10.2011 mit insgesamt 32 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-36&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 26 09:25:36 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Oct 2011 09:25:36 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Roemisches Militaerlager an der Lippe entdeckt:
LWL-Film dokumentiert erste Grabungsarbeiten
Message-ID: 4EA7D210020000D600003E02@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.10.2011, 11:16


AKTUELL

Römisches Militärlager an der Lippe entdeckt
LWL-Film dokumentiert erste Grabungsarbeiten

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
haben im Münsterland bei Olfen (Kreis Coesfeld) ein über fünf
Hektar großes, 2.000 Jahre altes römisches Militärlager
entdeckt. Vom Lager aus kontrollierten die Römer in der Zeit
von 11 bis 7 vor Christus den Fluss-Übergang über die Lippe -
und damit eine der wichtigsten logistischen Landmarken der
römischen Eroberer.

Die Archäologen fanden Keramik, Münzen, Gewandspangen und
wiesen einen Graben rund um das Lager sowie eine Holzmauer nach,
die rund 1.000 Legionäre auf einer Fläche von sieben
Fußballfeldern vor Angriffen schützen konnte. Das letzte Mal
war im Jahr 1968 ein fest ausgebautes, winterfestes Römerlager
in Anreppen an der Lippe entdeckt worden.

"Es ist der Sensationsfund für die Römerforschung in Westfalen",
freut sich LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch. "Dieses
Römerlager suchen die Archäologen seit mehr als 100 Jahren, es
ist das fehlende Glied in der Kette römischen Militärlager an
der Lippe." LWL- Chefarchäologe Prof. Dr. Michael Rind: "Olfen
war für die Legionäre während der Drusus-Feldzüge in Germanien
strategisch von größter Bedeutung."

Jahrzehntelange Schnitzeljagd
Die Suche nach dem Olfener Lager erinnert an eine
jahrzehntelange Schnitzeljagd, die eigentlich am Ende des 19.
Jahrhundert beginnt: In der Lippe bei Olfen wurde schon um 1890
ein römischer Bronze-Militärhelm entdeckt, der sich heute im
LWL-Römermuseum in Haltern befindet. Dieser erste Hinweis ließ
die Altertumswissenschaftler aufhorchen - denn sie suchten
Römerlager entlang der Lippe.

2011 endlich entdeckten ehrenamtliche Mitarbeiter der
LWL-Archäologie für Westfalen bei Suchgängen auf einem Acker
bei Olfen römische Keramikscherben und lösten damit ein
"Maßnahmen-Paket" der LWL-Archäologen aus. Luftbildarchäologen
der Ruhr-Universität Bochum machten Aufnahmen des Geländes aus
einigen hundert Metern Höhe, um anhand von Veränderungen am
Boden Hinweise auf eventuelle Baustrukturen unter der Erde zu
erhalten.

Ein Suchschnitt von 13 Metern Länge und 2,5 Metern Tiefe wurde
angelegt. Die Wissenschaftler forschten mit der sogenannten
magnetischen Prospektion nach Magnetfeldstörungen, die auf
Bodeneingriffe hindeuten können. Sondengänger, die mit den
Fachleuten zusammenarbeiteten, suchten im Auftrag der
LWL-Archäologen das Gelände nach Metallfunden ab.

Was als vager Verdacht begann, wurde im Laufe weniger Wochen
zur Gewissheit: Es handelte sich tatsächlich um ein römisches
Militärlager. Die Archäologen können den Spitzgraben, der die
Anlage umgab, ebenso nachweisen wie die Fundamentspuren einer
Holz-Erde-Mauer. Einzelfunde römischer Keramik, über 100 Münzen
und Gewandspangen lassen eine sehr genaue Datierung des Lagers
in die Zeit des Kaisers Augustus zu. Das Lager hatte eine
Ausdehnung von zirka 230 mal 250 Metern. Es ist damit im
Vergleich zu anderen römischen Lippelagern eine kleinere Anlage
mit festen Baustrukturen.

Versorgungslager und Etappenstation
Die Größe des Lagers, die Beschaffenheit der Holz-Erde-Mauer
und die Lage an der Lippe lassen die Wissenschaftler vermuten,
dass es sich um ein Versorgungslager handelt, also eine Anlage,
in der Nachschub bevorratet und gleichzeitig der Lippe-Übergang
kontrolliert wurde. Das Lager Olfen könnte als Etappenstation
zu den zirka 20 Kilometer entfernten Militärlagern in
Beckinghausen und Oberaden gedient haben. Die Römer versorgten
ihre Truppen hauptsächlich über den Wasserweg - hierzu mussten
die Schiffe allerdings die Lippe flussaufwärts getreidelt, das
heißt vom Ufer aus von Menschen oder Zugtieren gegen den Strom
gezogen werden. Niedrigwasser an der Lippefurt bei Olfen konnte
eine Weiterfahrt für die Plattbodenschiffe unmöglich machen und
eine Zwischenlagerung der Waren nötig werden lassen. Maximal
zwei Kohorten, ungefähr 1.000 Legionäre, könnten in Olfen
stationiert gewesen sein - bis das Lager vermutlich nach rund
vier Jahren wieder aufgegeben wurde.

Nicht nur historisch, sondern auch archäologisch ist der Fund
vielversprechend: Denn nur in wenigen Fällen blieb das Gelände
eines Römerlagers von moderner Überbauung nahezu verschont.
"Das Denkmal dürfte daher seit über 2.000 Jahren weitgehend
ungestört im Boden liegen - eine absolute Seltenheit und aus
archäologischer Sicht absolut ideal. Unser wichtigstes Anliegen
ist es, dieses Denkmal zu schützen und für die Zukunft zu
erhalten - und nicht, es möglichst schnell komplett zu
ergraben", meint Rind. Die Erforschung des Lagers werde
wahrscheinlich einige Jahrzehnte in Anspruch nehmen.


Hintergrund
Entdeckungen von Römerlagern an der Lippe

Dorsten-Holsterhausen
Zeit:
ca. 12 v. Chr. - ca. 16 n. Chr. (militärische Gesamtsituation
zur Zeit der römischen Feldzüge, Münzen, Terra Sigillata =
moderne Bezeichnung für das rotglänzende Tafelgeschirr der Römer)

Entdeckung:
1952 ("großes Lager"), 1998 (Marschlager am Kreskenhof)

Grabungen:
1952-1953, 1970, 1996 ff.
über 150.000m2 Flächengrabung: größte Grabung in Westfalen

Maße:
Spuren von bis zu 10 Marschlagern in verschiedenen Arealen,
Marschlager nicht vollständig erhalten (moderne Überbauung,
Lippeerosion)

Baustruktur:
keine Innenbebauung, Legionäre campierten in Zelten

Belegung:
Lagergröße wohl ausreichend für 1-2 Legionen plus Auxiliartruppen

Funktion:
mehrere Marschlager mit kurzer Verweildauer der Truppen von
wenigen Tagen bis Wochen, Zelte als Unterkünfte für die
Soldaten (keine festen Innenbauten)

Haltern am See:
Zeit:
Hauptlager ca. 7/1 v. Chr. - 9/16 n. Chr. (Münzen, Terra
Sigillata militärische Gesamtsituation zur Zeit der römischen
Feldzüge), außerdem mehrere ältere Marschlager, die in die
Zeit der Drususfeldzüge datieren könnten

Entdeckung:
1838

Grabungen:
ab 1900 bis heute

Maße:
560 x 380 m

Baustruktur:
Umwehrung mit 2 Spitzgraben (Breite bis 5,5-6 m, Tiefe bis 3 m)
und Holz-Erde-Mauer (Breite 3 m, Länge ca. 2 km) mit Türmen und
Toren, Innenbebauung (Fachwerkbauten)

Belegung:
max. 1 Legion (= ca. 6000 Legionäre)

Funktion:
mehrere Anlagen unterschiedlicher Funktion und Zeitstellung am
Stützpunkt Haltern

sog. Hauptlager als fest ausgebautes Standlager (Fachwerkbauten),
nach Auflassung des Lagers Oberaden wird Haltern
Hauptquartier der in Germanien stehenden Truppen

- mehrere Marschlager mit kurzer Verweildauer der Truppen
(keine festen Innenbauten, Zeltunterkünfte), einige Marschlager
sind älter als das Hauptlager und könnten in die Zeit der
Drususfeldzüge datieren

- diverse weitere Anlagen (z. B. Uferkastell mit Schiffshäusern)

Bergkamen-Oberaden:
Zeit:
11 v. Chr. - ca. 8/7 v. Chr., Drusus (dendrodatiert, antike
Schriftquellen, militärische Gesamtsituation zur Zeit der
römischen Feldzüge, Münzen, Terra Sigillata)

Entdeckung:
1905

Grabungen:
1906-1914, 1938-1947, 1962-1964, 1977 ff.

Maße:
840 x 680 m, Innenfläche 54 ha

Baustruktur:
Umwehrung: Spitzgraben (4-5 m Breite, 2-3 m Tiefe),
Holz-Erde-Mauer (Breite 3 m, Länge 2,7 km), Türme und Tore,
Innenbebauung (Fachwerkbauten)

Belegung:
2 Legionen und div. Auxiliareinheiten

Funktion:
fest ausgebautes Standlager, Truppenstandort während
der Feldzüge des Drusus

Lünen-Beckinghausen
Zeit:
11-8/7 vor Chr. (Fundmaterial, militärische Gesamtsituation zur
Zeit der römischen Feldzüge, Lage: gehört logistisch zu Oberaden)

Entdeckung:
1906

Grabungen:
1911-1914, 1995-1998

Maße:
Innenmaß 200 x 100 m, Innenfläche 1,6 ha

Baustruktur:
Umwehrung mit 3 Spitzgräben (Breite 1,8-4,5 m, Tiefe 1,2-1,7 m)
und Holz-Erde-Mauer (Breite 3 m), Innenbebauung (Fachwerkbauten)

Belegung:
unbekannt

Funktion:
Uferkastell an der Lippe, Versorgungslager mit Speicherbau

Delbrück-Anreppen:
Zeit:
4 n Chr. - ca. 6 n. Chr., Tiberiusfeldzug (Münzen, Terra
Sigillata, zur Zeit der römischen Feldzüge; antike
Schriftquelle: Velleius Paterculus berichtet vom Bau eines
Winterlagers am Oberlauf der Lippe am Ende des Jahres 4 n. Chr.)

Entdeckung:
1968

Grabungen:
1968-1969, 1988-2004

Maße:
ca. 750 x 330 m = Innenfläche ca. 23 ha

Baustruktur:
Umwehrung mit Spitzgraben (Breite bis 7 m, Tiefe 2,3-2,4 m) und
Holz-Erde-Mauer (Breite 3 m, Länge ca. 1,9 km) mit Türmen und
Toren, Innenbebauung (Fachwerkbauten)

Belegung:
1 Legion, evtl. Auxiliareinheiten

Funktion:
fest ausgebautes Standlager, Truppenstandort und Sicherung
des Nachschubs für Feldzüge des Tiberius

Über folgenden Link gelangen Sie zum LWL-Film:
URL:
http://www.lwl.org/LWL/Der_LWL/PR/tv_audioservice/Filme_Kultur/roemerlager-olfen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Oct 26 09:31:04 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 26 Oct 2011 09:31:04 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Freilichtmuseum Detmold,
Angestellte/r im Vorzimmer der Museumsleitung, Detmold
Message-ID: 4EA7D358020000D600003E07@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 24.10.2011, 11:10


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist im
LWL-Freilichtmuseum Detmold - Westfälisches Landesmuseum für
Volkskunde - zum nächstmöglichen Termin eine Stelle als

Angestellte/Angestellter
im Vorzimmer der Museumsleitung

zu besetzen.

Das LWL-Freilichtmuseum Detmold ist eines der führenden
kulturhistorischen Museen in Europa mit einem breiten
Aufgabengebiet in den Bereichen historisches Bauen, Sammlungen,
Landschaftsökologie sowie Kulturvermittlung. Die
ausgeschriebene Tätigkeit ist als Assistenz unmittelbar der
Museumsleitung zugeordnet. Hierbei bestehen vielfältige
Kontakte zu Verwaltungen, Wirtschaft und Forschung im In- und
Ausland.

Die wissenschaftlichen und organisatorischen Tätigkeiten des
Museumsleiters erfordern eine gewissenhafte, zuverlässige und
präzise Unterstützung. Als kommunikativer Dreh- und Angelpunkt
sind Sie für den reibungslosen internen und externen
Informationsfluss des Büros des Museumsleiters verantwortlich.

Aufgabengebiete:
- Vorzimmertätigkeiten und Sekretariatsaufgaben für die
Museumsleitung
- Schreibtätigkeit für das LWL-Freilichtmuseum Detmold
- Assistenztätigkeiten

Wir erwarten:
- eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung mit mehrjähriger
Berufserfahrung in der Führung eines Sekretariats im
Dienstleistungsbereich bzw. in der Büroorganisation
- Teamfähigkeit, Kommunikationsgeschick
- Serviceorientierung, ausgeprägtes Organisationstalent und
Loyalität
- Sicherheit in der Anwendung der üblichen MS-Office-Programme
(Word, Excel, PowerPoint, Access)
- fundierte englische Sprachkenntnisse sind erwünscht

Wir bieten:
- die Mitarbeit in einem sehr engagierten und professionellen
Team
- einen attraktiven Arbeitsplatz im Aufgabenfeld der
Museumsleitung
- eine sorgfältige Einarbeitung in das Aufgabengebiet
- die Möglichkeit zu Fortbildungen
- eine Vergütung nach der Entgeltgruppe 6 TVÖD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
40/11 bis zum 17.11.2011 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 27 11:24:38 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 Oct 2011 11:24:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Niederlaendische Partner fuer Kulturhistorisches
Zentrum Westmuensterland: Gaeste aus Winterswijk besuchten Hamaland-Museum
Message-ID: 4EA93F76020000D600003E70@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Borken"
Datum: 27.10.2011, 11:05


AKTUELL

Niederländische Partner für Kulturhistorisches Zentrum
Westmünsterland
Gäste aus Winterswijk besuchten Hamaland-Museum

Eine Delegation der Gemeinde Winterswijk hat jetzt auf
Einladung von Stadt Vreden und Kreis Borken das Hamaland-Museum
besucht. Vredens Erster Beigeordneter, Bernd Kemper, und
Museumsleiterin Dr. Annette Menke erläuterten die Pläne für das
Kulturhistorische Zentrum Westmünsterland. Es soll
Hamaland-Museum und Landeskundliches Institut Westmünsterland
sowie die Endarchive des Kreises und der Stadt Vreden unter
einem Dach vereinen und vor allem über Bildungsarbeit weit in
die Region hinauswirken. Stadt und Kreis wollen das Projekt
möglichst im Rahmen der Regionale 2016 umsetzen. Die Partner
hoffen auf ein positives Votum des
Regionale-Lenkungsausschusses im November.

Winterswijk und der dortige Verein "Het Museum", der das
regionalgeschichtliche Museum Freriks betreibt, unterstützen
die Projektidee. Die Partner wollen möglichst bald konkret
zusammenarbeiten. Dabei denken sie unter anderem an eine
Kombikarte für das Hamaland-Museum und das Museum Freriks, um
Gäste zu einem Besuch auf der anderen Seite der Grenze
anzuregen. Später soll eine Kooperation mit dem Mondrian-Museum
in Winterswijk hinzukommen. Schritt für Schritt könne sich die
Zusammenarbeit so weiterentwickeln, lautet die Devise der
Partner.

Von niederländischer Seite mit dabei waren Eddie Grotenhuis und
Rob Ansink von der Gemeinde Winterswijk sowie Tienke Brouwer
und Paul Puntman vom Verein "Het Museum". Die deutsche Seite
vertraten neben Kemper und Menke der Leiter der Kulturabteilung
des Kreises, Günther Inhester, Nicole Brögmann vom Bildungsbüro
des Kreises, Hubert Krandick als Leiter der Fachabteilung
Schule, Jugend, Sport und Kultur der Stadt Vreden, Guido Leeck
vom Heimat- und Altertumsverein der Vredener Lande und Dr.
Volker Tschuschke vom Landeskundlichen Institut Westmünsterland.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 27 11:37:41 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 Oct 2011 11:37:41 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Dinofund in Dortmund - Versteinerte Kralle eines
bisher unbekannten Raubsauriers bei Bauarbeiten an der B 1 gefunden
Message-ID: 4EA94285020000D600003E76@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.10.2011, 09:02


AKTUELL

Dinofund in Dortmund
Versteinerte Kralle eines bisher unbekannten Raubsauriers bei
Bauarbeiten an der B 1 gefunden

Die Wissenschaftler des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) sind sich jetzt sicher: Bei Straßenbauarbeiten an der B 1
in Dortmund ist die versteinerte Sichelkralle eines 91
Millionen Jahre alten Raubsauriers gefunden worden.

Fachleute des LWL-Museums für Naturkunde in Münster haben zwei
Jahre lang die knapp fünf Zentimeter lange Kralle aus einer gut
einen Quadratmeter großen Gesteinsplatte herauspräpariert. "Es
ist der bisher einzige Fund eines Raubdinosaurier in
Deutschland aus dieser Zeit und der einzige Beleg einer derzeit
noch unbekannten Theropoden-Art", so der Dino-Experte des LWL,
Dr. Klaus-Peter Lanser.

Die Tiere hätten auf dem nahen Festland gelebt, wo das heutige
Dortmunder Stadtgebiet einst an der Küste eines Binnenmeers
lag. Lanser: "Der Kadaver des gefundenen Tieres lag vermutlich
in flachem Wasser in Strandnähe und versteinerte dort, weshalb
die Überbleibsel jetzt in den Gesteinsblöcken gefunden werden
konnten."

Anfang 2009 untersuchte der Fossiliensammler Karl Stekiel als
ehrenamtlicher Mitarbeiter des LWL die Baustelle an der B 1 und
entdeckte die Knochenreste eines Wirbeltieres. Fachleute des
LWL-Museums für Naturkunde sicherten die Gesteinsblöcke mit dem
Knochenmaterial und präparierten sie in Münster.

Lanser weiter: "In der gut einen Quadratmeter großen
Steinplatte haben wir zunächst nur Teile des Unterarmskeletts,
des Schulterblattes, Rippen und des Fußwurzelknochens eines
Land-Raubdinosauriers identifiziert. Dann stießen wir auf den
versteinerten Knochenkern einer kräftigen, raptorartig
gebogenen und spitzen Kralle. Damit war klar: Es ist die Kralle
eines Raubdinosauriers oder Theropoden aus dem mittleren Turon,
also der frühen Oberkreidezeit."

Der Fund wird am 26. und 27. November auf den Westdeutschen
Mineralientagen in der Messe Westfalenhallen Dortmund und ab
2014 in der neuen Dino-Präsentation des LWL-Museums für
Naturkunde in Münster zu sehen sein.

Dortmund an der Küste
Die Küstenlinie des oberkreidezeitlichen Meeres lief vor über
90 Millionen Jahren etwa von Mülheim an der Ruhr ausgehend am
südlichen Rand des Ardeygebirges entlang. Damit stammen die
Gesteine bei Dortmund aus einem küstennahen Raum, denn im
Gebiet der B1 bei Dortmund herrschten zu dieser Zeit marine
Bedingungen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Oct 27 11:40:08 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 27 Oct 2011 11:40:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Funde aus Olfen ab Samstag im LWL-Roemermuseum,
Haltern am See, ab 29.10.2011
Message-ID: 4EA94318020000D600003E7B@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.10.2011, 10:01


AKTUELL

Funde aus Olfen ab Samstag im LWL-Römermuseum

Die Funde aus dem neu entdeckten Römerlager bei Olfen (Kreis
Coesfeld) werden ab Samstag (29.10.) im LWL-Römermuseum in
Haltern zu sehen sein. Das Museum stellt Einzelfunde römischer
Keramik, Münzen und Gewandspangen aus Olfen bis zum Jahresende
aus. Auch der Bronze-Militärhelm, der schon 1890 in der Lippe
bei Olfen gefunden wurde, ist in Haltern zu sehen. Ein Film
berichtet über die jüngsten Ausgrabungen.

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
hatten das über fünf Hektar große, 2.000 Jahre alte römische
Militärlager kürzlich entdeckt. Vom Lager aus kontrollierten
die Römer in der Zeit von 11 bis 7 vor Christus den
Fluss-Übergang über die Lippe - und damit eine der wichtigsten
logistischen Landmarken der römischen Eroberer.


INFO

LWL-Römermuseum
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See
URL: http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 9 bis 17 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 10 bis 18 Uhr
(geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember sowie
am 1. Januar)





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 28 10:11:09 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Oct 2011 10:11:09 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Griff nach den Sternen: Das LWL-Landesmuseum laedt
ein zur Nacht der Schueler und Studierenden, Muenster, 03.11.2011
Message-ID: 4EAA7FBD020000D600003EAA@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.10.2011, 09:03


AKTUELL

Griff nach den Sternen
Das LWL-Landesmuseum lädt ein zur Nacht der Schüler und
Studierenden

Wer vom Lernen und Pauken genug hat, sollte sich die Nacht der
Schüler und Studierenden im LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster nicht entgehen lassen: Unter dem
Motto "Der Griff nach den Sternen" erwartet Schüler und
Studierende am Donnerstag, 3. November, von 18 bis 24 Uhr ein
vielfältiges Programm. In lockerer Atmosphäre und unter
musikalischer Begleitung ist dieser Abend ganz den jungen
Kunstinteressierten gewidmet. Der Eintritt ist für Schüler und
Studierende gegen Vorlage eines gültigen Nachweises ab 18 Uhr
frei.

Die Ausstellung "Thomas Ruff. Stellar Landscapes" (bis 8.1.2012)
steht dabei im Fokus der Veranstaltung. Thomas Ruff gehört zu
den international bekanntesten deutschen Fotokünstlern der
Gegenwart. In seinen aktuellen Arbeiten widmet er sich der
Schönheit des Kosmos zum Beispiel in außergewöhnlichen
Sternenbildern und Marsaufnahmen. Studentische Guides bieten an
diesem Abend kostenlose Kurzführungen durch die Ausstellung an.
Außerdem können sich Interessierte um 18 Uhr bei einer Führung
am Modell über den Neubau informieren und schon mal einen Blick
in die Zukunft des Museums wagen. Unter dem Motto "Komm
kaufen!" laden die Jungen Freunde des Landesmuseums ab 21 Uhr
ein, bei der Entscheidung über Neuankäufe für das Museum dabei
zu sein. Zur Auswahl stehen Arbeiten von zeitgenössischen
Künstlern.

Ein besonderes Highlight für den studentischen Geldbeutel: Die
Bibliothek des LWL-Landesmuseums verschenkt an diesem Abend
hochwertige Dubletten von Büchern und Ausstellungskatalogen.
Astrosounds und Getränke runden das Programm ab.


INFO

Programmübersicht
18 Uhr:
Führung am Modell des Neubaus

ab 18 Uhr:
Verschenkaktion der Bibliothek des LWL-Landesmuseums

19 bis 23 Uhr:
Auf Augenhöhe - Studis führen Studis (Beginn halbstündlich)

21 Uhr:
"Komm kaufen!" - Ankaufssitzung der Jungen Freunde


LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel. +49 251 5907-01
Fax +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 28 11:10:08 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Oct 2011 11:10:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Tausend Blueten in Glas: Handwerks-Vorfuehrung im
LWL-Roemermuseum, Haltern am See, 30.10.2011
Message-ID: 4EAA8D90020000D600003EAF@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.10.2011, 08:09


AKTUELL

Tausend Blüten in Glas
Handwerks-Vorführung im LWL-Römermuseum

Das Geheimnis römischer Glasherstellung lüftet am kommenden
Sonntag (30.10.2011) die Handwerksvorführung "Tausend Blüten in
Glas" im LWL-Römermuseum. In der Zeit von 11 bis 17 Uhr zeigt
Glasperlenmacherin Marianne Gorissen, wie Millefiori-Glas
(="Tausend Blüten"-Glas) gemacht wurde und welch wunderbare
Schmuckstücke die alten Römer daraus gezaubert haben.

Interessierte Besucher können ihr dabei über die Schulter
blicken und miterleben, wie sie in der offenen Flamme
fantasievoll gestaltete Perlen aus Glas entstehen lässt - das
alles nur wenige Meter entfernt von den 2000 Jahre alten
römischen Originalen in den Vitrinen. Nach diesen römischen
Vorbildern werden die Glasperlen geschmolzen, während die
Schmelztechnik am Modell eines Glasofens erklärt wird. Die
Handwerks-Vorführung ist kostenlos, es ist lediglich der
Museumseintritt zu zahlen.


INFO

Infos unter:
URL: http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de

LWL-Römermuseum
Weseler Str. 100
45721 Haltern am See

Termin:
- Sonntag, 30.10.2011, 11 bis 17 Uhr, Vorführung
"Tausend Blüten in Glas"
- Zu entrichten ist nur der Museumseintritt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Oct 28 11:32:21 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 28 Oct 2011 11:32:21 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 463, Juni 2011
Message-ID: 4EAA92C5020000D600003EB4@cl2x-sd2-vs>

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 28.10.2011, 11:45


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 463
Juni 2011


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169





ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]



Platte, Hartmut
Familienforschung ist heute wieder modern
Der Genealoge Hermann Ostermann folgt den spuren der Ahnen

Multhaupt, Hermann
Als Gott, der Herr, einst ein Landgut erbte
Vor 975 Jahren vermachte Bischof Bruno von Würzburg "Sunrike"
bei Borgentreich dem Himmel

Gernert, Wolfgang
Der Kupferschmied Essink war ein Münsteraner Original
Dem geizigen Kleinbürger gelten bemerkenswerte Erinnerungen

Krämer, Hermann J.
Der Rüthener Löschzug feiert seinen 100. Geburtstag
In vielen Einsätzen bei Bränden, Unfällen und Katastrophen
bewährt - immer neue Anpassung an die Forderungen der Zeit