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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 7 10:39:53 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Sep 2011 10:39:53 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Detmolder LWL-Museumsleiter leitet Verband
Europaeischer Freilichtmuseen
Message-ID: 4E6749F9020000D600003153@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 05.09.2011, 15:35


AKTUELL

Detmolder LWL-Museumsleiter leitet Verband Europäischer
Freilichtmuseen
Wissenschaftliche Gesellschaft regt seit 45 Jahren fachlichen
Dialog an

Wer nicht in einem Museum arbeitet, dürfte dem Verband bisher
kaum begegnet sein: Der Verband europäischer Freilichtmuseen
(engl.: AEOM - Association of European Open Air Museums) ist
ein Netzwerk der etwas über 50 größten Freilichtmuseen in
Europa, das dem Austausch von Wissen und Erfahrungen unter den
Museumskräften dient. Die Organisation ist der
ICOM(=International Council of Museums) angegliedert und wurde
2011 45 Jahre alt.

Schon seit der Gründung des Verbandes waren die Leiter des
LWL-Freilichtmuseums Detmold stets sehr aktiv gewesen, die
beiden Vorgänger von Dr. Jan Carstensen, Prof. Dr. Josef
Schepers und Prof. Dr. Stefan Baumeier waren Mitglieder des
Verbandes.

Ende August nun konnte Thomas Bloch Ravn, der bisherige Inhaber
des präsidialen Ehrenamtes und Museumsdirektor des dänischen
Freilichtmuseums "Den Gamle By" gratulieren: Dr. Jan Carstensen,
Museumsleiter des LWL-Freilichtmuseums Detmold, wurde von der
Mitgliederversammlung zum Präsidenten dieser wissenschaftlichen
Gesellschaft gewählt. Wie die Wahl des Gesamtvorstandes, dessen
Mitglieder aus der Tschechischen Republik, England, den
Niederlanden sowie aus Süddeutschland kommen, fand auch die
Abstimmung für den auf zwei Jahre gewählten, neuen Präsidenten
während einer fünftägigen internationalen Konferenz des
Verbandes im tschechischen Roznov statt. Hier befindet sich das
größte tschechische Freilichtmuseum.

Carstensen war seit 2007 Vizepräsident des Verbandes und ist
schon seit 2001 im Vorstand tätig. Anlässlich der Wahl äußerte
der Kulturwissenschaftler: "Erfahrung in der Führung eines
solchen internationalen Verbandes habe ich während der
vergangenen vier Jahre als Vizepräsident bereits gesammelt.
Damit bin ich auf die Verbandsaufgabe gut vorbereitet, den
Gedanken der Freilichtmuseen zu verbreiten und den Dialog der
Fachkreise anzuregen."

Zu den zentralen Aufgaben des Amtes gehört es, die alle zwei
Jahre stattfindende Konferenz mit jeweils rund 120 Teilnehmern
zu organisieren. Weiterhin werden regelmäßig fachliche
Workshops zu verschiedenen Themen, die für Freilichtmuseen von
Bedeutung sind, veranstaltet. Das letzte dieser Arbeitstreffen
fand unter dem Titel "Eingang - Publikum - Neue Ideen zur
Eingangssituation in Freilichtmuseen" im Oktober 2010 im
LWL-Freilichtmuseum Detmold statt.

Als neue Vize-Präsidentin amtiert Katarina Frost aus Schweden.
Der Verband hat aktuell rund 60 Mitglieder aus sämtlichen
Mittel-, Nord- und Osteuropa. Die großen Freilichtmuseen
Europas sind zwar sehr unterschiedlich, aber alle zeigen
Gebäude aus alter Zeit im Maßstab 1:1, sie bilden die jeweilige
Lebensweise, Traditionen, regionale Kulturen sowie die
Geschichte einzelner Regionen oder Länder, ab. Hintergrund: Die
Idee der Freilichtmuseen kommt aus Schweden, wo vor über 120
Jahren "Skansen" bei Stockholm als erstes Museum dieser Art
gegründet wurde. Inzwischen gibt es in ganz Europa, Nordamerika,
Japan, Australien usw. solche Museen. "Skansen" wurde 1891
gegründet, in den 1920er und 1930er Jahren breitete sich der
Freilichtmuseums-Gedanke weiter aus. Im gesamten
Osteuropäischen Raum ist dieser Begriff zum Markenzeichen
geworden, heute heißen die Freilichtmuseen dort "Skanzen".

Das erste größere deutsche Freilichtmuseum ist das Museumsdorf
Cloppenburg, das 1935 gegründet wurde. In West- und
Süddeutschland wurden dann große Regionale Freilichtmuseen in
den 1950er und 1960er Jahren mit großem Erfolg gegründet und
bis heute betrieben. Sie erfreuen sich außerordentlich großer
Beliebtheit und gehören so zum allgemein meistbesuchten
Museumstyp.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 7 10:51:05 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Sep 2011 10:51:05 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Museum fuer Naturkunde,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: 4E674C99020000D60000315D@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 25.08.2011, 10:46


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist im LWL-Museum
für Naturkunde - Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium -
in Münster zum 01.01.2012 die Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet. Das
LWL-Museum für Naturkunde ist eines der sieben Landesmuseen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.

Aufgabengebiet:
- Konzeptionierung und Vorbereitung der Sonderausstellung zum
Thema "Sexualität"
- Betreuung der Sonderausstellung während
der gesamten Präsentationszeit

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Studium der Biologie
- Bereitschaft zur Einarbeitung in das Ausstellungsthema
- Interesse an der Konzeptionierung von Ausstellungen und
Begleitbüchern
- Planungs- und Organisationsgeschick sowie
Kooperationsbereitschaft
- Teamfähigkeit, Motivation, Eigeninitiative

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den vielfältigen Aufgaben eines
Landesmuseums vertraut zu machen und praktische Kenntnisse im
Ausstellungsbereich zu erwerben
- in Anlehnung an die Regelung für Rechtsreferendarinnen/
Rechtsreferendare wird eine monatliche Pauschalvergütung von
zurzeit 1.173,62 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich
Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
31/11 bis zum 15.09.2011 (Eingangsstempel LWL) an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 7 10:51:49 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Sep 2011 10:51:49 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Tagungsbericht=3A_Fragwuerdige_Ehrung?=
=?utf-8?q?en!=3F=3A_Stra=C3=9Fennamen_als_Instrument_von_Geschichtspoliti?=
=?utf-8?q?k_und_Erinnerungskultur?=
Message-ID: 4E674CC5020000D600003160@cl2x-sd2-vs>

Von: "Katharina Stütz"
Datum: 05.09.2011, 14:18


AKTUELL

Tagungsbericht:

Fragwürdige Ehrungen!?
Straßennamen als Instrument von Geschichtspolitik und
Erinnerungskultur

Ehren oder nicht ehren? Erinnern oder vom Straßenschild
entfernen? Diese Fragen scheinen derzeit in vielen Städten und
Gemeinden Nordrhein-Westfalens zentraler Bestandteil der
Debatten um die Umbenennung von Straßen zu sein, die den Namen
von "belasteten" historischen Akteuren tragen. Es geht also um
Personen, deren Leben und Wirken - nach aktuellem Stand der
historischen Forschung - diskussionswürdige Schnittmengen mit
der Ideologie und Politik des Nationalsozialismus aufweisen.

Seit einigen Monaten stößt man in der westfälischen Lokalpresse
immer wieder auf die Namen der Schriftstellerin Agnes Miegel
(1879-1964) oder des Mitbegründers und Vorsitzenden des
Westfälischen Heimatbundes Karl Wagenfeld (1869-1939), die eher
einem kleineren, regional zu verortenden Publikum bekannt sein
dürften, aber auch auf Namen wie jenen des
Generalfeldmarschalls und Reichspräsidenten Paul von Hindenburg,
an dessen Person und Rolle im Kontext der Machteroberung
Hitlers sich, wie die Diskussion in Münster zeigt, die Geister
scheiden.

In den Städten und Gemeinden, in denen bereits Debatten über
"belastete" Namensgeber auf der tagespolitischen Agenda standen,
wurden bislang ganz unterschiedliche Lösungswege gewählt: So
hat sich beispielsweise die politische Vertretung der Gemeinde
Neuenkirchen (Kreis Steinfurt) für die Umbenennung der
Wagenfeldstraße ausgesprochen, wohingegen sich der Rat in
Drensteinfurt (Kreis Warendorf) für die Anbringung eines Index
bzw. einer Erläuterung unter dem eigentlichen Straßenschild
entschieden hat.

Was die Diskussion vielerorts dennoch nicht zur Ruhe kommen
lässt, ist der oft gehörte Vorwurf, dass die politisch
Verantwortlichen ihre Beweggründe nicht genügend transparent
gemacht oder an der Bürgermeinung vorbei entschieden hätten. In
Münster, wo bislang noch keine endgültige Entscheidung
bezüglich des Hindenburgplatzes getroffen wurde, hat eine aus
Mitgliedern der Ratsfraktionen und Historikern bestehende
Kommission zwölf Straßennamen einer Bewertung unterzogen, deren
Genese und inhaltliche Begründung auf eigenen
Informationsveranstaltungen bekannt gemacht und diskutiert
werden sollen.

Die öffentliche Tagung "Fragwürdige Ehrungen!? - Straßennamen
als Instrument von Geschichtspolitik und Erinnerungskultur",
die am 12. Juli 2011 mit über 200 Teilnehmerinnen und
Teilnehmern in Münster stattfand, wurde von Matthias Frese und
Katharina Stütz (beide LWL-Institut für westfälische
Regionalgeschichte) konzipiert und organisiert und vom
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte gemeinsam mit
der LWL-Literaturkommission für Westfalen sowie dem
Westfälischen Heimatbund ausgerichtet. Sie war in zwei
Sektionen gegliedert: Im ersten Teil der Tagung ging es darum,
die Benennungspraxis von Straßen in Westfalen und Lippe seit
dem 19. Jahrhundert nachzuvollziehen und speziell Umbenennungen
während der NS-Zeit und nach 1945 zu thematisieren; im zweiten
Teil wurden ausgewählte 'Grenzfälle' zur Diskussion gestellt,
also die Biographie von Namensgebern, deren Leben und Wirken
heute kontrovers beurteilt wird.

Die Tagung zielte primär darauf ab, die bisweilen sehr
emotional geführte Debatte um die Umbenennung von Straßen zu
versachlichen. Auf Grundlage der Vermittlung von historischem
Faktenwissen sollte zudem eine größere Sensibilität im Umgang
mit den einzelnen Personennamen für zukünftig zu erwartende
Debatten geweckt werden. In diesem Sinne plädierte auch der
Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und
zugleich Vorsitzende des Westfälischen Heimatbundes, Wolfgang
Kirsch, in seiner Begrüßung für eine unvoreingenommene
Diskussion mit den Bürgern vor Ort. Er betonte aber zugleich,
dass die Entscheidung über mögliche Straßenumbenennungen
letztlich den politischen Verantwortlichen in den Städten und
Kommunen obliege.

Die erste Sektion der Tagung wurde von Rainer Pöppinghege
(Paderborn) eröffnet, der seinen Ausführungen die Grundannahme
voranstellte, dass Straßenbenennungen immer auf den Zeitpunkt
ihrer Entstehung schließen und mehrere Etappen in der
Erinnerungskultur einer Gesellschaft sichtbar werden ließen. Er
arbeitete dann heraus, dass Straßennamen in der Frühen Neuzeit
vorrangig eine Orientierungsfunktion besaßen, die dann seit dem
späten 18. bzw. frühen 19. Jahrhundert von einer Erinnerungs-
und Repräsentativfunktion überlagert wurde, die im Wesentlichen
der Legitimation politischer Systeme diente. Zudem machte
Pöppinghege darauf aufmerksam, dass Straßenbenennungen Ehrungen
darstellten und keine Mahnmale seien, woraus sich die Frage
ergebe, wie man mit Personen umgehen solle, deren
"Ehrwürdigkeit" in Frage gestellt sei.

Und schließlich vertrat er den Standpunkt, dass Straßennamen
kein Spiegel der Geschichte seien, da sie selektiv seien und
von denjenigen Bevölkerungsgruppen ausgewählt würden, die für
einen bestimmten Zeitraum das Deutungs- und Meinungsmonopol
besitzen. Abschließend arbeitete er zwölf
"Benennungskonjunkturen" heraus: So waren in der ersten Hälfte
des 19. Jahrhunderts unter anderem dynastische Namen
überdurchschnittlich präsent, wohingegen in den 1950er Jahren
NS-Opfer und Heimatdichter und in den 1980er Jahren lokale
Frauenpersönlichkeiten vermehrt durch Straßenbenennungen geehrt
wurden. Wichtige Erkenntnisse zur Benennungspraxis in
Abhängigkeit von historischen Ereignissen des 19. und 20.
Jahrhunderts hat Pöppinghege durch den direkten Vergleich
verschiedener westfälischer Städte wie Münster, Paderborn und
Dortmund gewonnen.

So konnte er feststellen, dass eine Vielzahl der in Münster in
der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts vergebenen Straßennamen
eine stark dynastische und militärische Prägung aufwiesen, was
auf die damalige Funktion als Hauptstadt der ehemaligen
preußischen Provinz Westfalen zurückzuführen ist. Dieses
Kriterium hatte folglich für Paderborn keinerlei Bedeutung,
zumal hier offensichtlich auch der Einfluss der katholischen
Kirche auf die Namensgebung wirksam war. In der anschließenden
Diskussion wurde noch zu bedenken gegeben, dass man in die
Debatte um Umbenennungen auch Schulen, Preise etc. mit
einbeziehen sollte.

In seinen Ausführungen zu Straßenumbenennungen in Westfalen und
Lippe im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit stützte
sich Marcus Weidner (Münster) unter anderem auf Ergebnisse
einer schriftlichen Umfrage, die er im Vorfeld der Tagung unter
allen Gemeinde- und Stadtarchiven in Westfalen durchgeführt
hatte und deren Ergebnisse in ein Datenbankprojekt zu
"NS-Straßennamen" einfließen sollen. Er hob hervor, dass
während der NS-Zeit eine Politisierung des
Straßenbenennungsverfahrens erfolgt sei. Bezugnahmen auf den
Nationalsozialismus wurden im Straßenraum präsenter, wohingegen
man gleichzeitig bemüht war, alles das zu verbannen, was
regimekritisch war oder an die Weimarer Republik erinnerte bzw.
anknüpfte ("negative Benennungspraxis").

Diese Praxis sollte unmittelbar nach 1933 dazu dienen,
kollektive Identität zu stiften, und gleichzeitig eine
Abgrenzung bzw. einen Bruch mit vergangenen Ehrungsbezeugungen
und ? damit einhergehend ? Erinnerungskulturen herbeiführen.
Vor diesem Hintergrund lässt sich der Umgang der
Nationalsozialisten mit Straßennamen auch als Indiz für die
Schaffung eines ?von oben? verordneten Geschichtsbildes
begreifen. Erste Tendenzen, die sich auf Grundlage der neu
gewonnenen Daten für die Benennungspraxis im
Nationalsozialismus abzeichnen, sind demnach die Benennungen 1)
nach Führungspersonen des NS-Regimes, 2) nach militärischen
Führungskräften sowie 3) nach Gebieten, zu denen vor allem jene
gehörten, die Deutschland infolge des Versailler Vertrages
abtreten musste.

Für die Zeit nach 1945 stellte Weidner zwei Phasen der
Straßenbenennungspraxis fest: zum einen das unmittelbare
Kriegsende 1945, zum anderen die Konsolidierung zwischen 1946
und 1949. Die erste Phase war dadurch gekennzeichnet, dass in
den Städten und Gemeinden ab März 1945 eine in Eigenregie der
Bewohner eher planlos durchgeführte Entfernung von
Straßenschildern auf eine durch die Militärregierung verordnete
Anweisung an die Stadtverwaltungen traf, betroffene Straßen
umgehend umzubenennen. Im Kontext der nach 1946 auch auf den
symbolischen Bereich übertragenen Grundsätze der
Denazifizierung und Demilitarisierung kam es dann vermehrt zu
Disparitäten im öffentlichen Umgang mit dem "Straßennamenerbe"
- so z. B. im Hinblick auf die Person Hindenburgs, da man ihn
für seine Rolle im Ersten Weltkrieg zwar nicht mehr ehren
durfte, ihn aber aufgrund seiner Funktion als "Staatsmann"
weiterhin auf den Straßenschildern belassen wollte.

Weidner konstatierte, dass die Straßenumbenennungen auf
kommunaler Ebene im Rahmen demokratischer Verfahren verhandelt
wurden und dass die Entscheidung, wer auf das Straßenschild
durfte und wer nicht, letztlich von den politischen
Mehrheitsverhältnissen abhängig war. Schließlich plädierte
Weidner für eine umfassendere Untersuchung der jeweiligen
lokalen Hintergründe von Straßen(um)benennungen, da auf dieser
Ebene bisher wenige Studien vorlägen. Aus dem Plenum kam die
ergänzende Bemerkung, dass es in den 1960er und 1970er Jahren
noch weitere Benennungswellen gegeben habe, im Zuge derer
zumeist die "zweite Karriere" nationalsozialistisch-belasteter
Personen ? beispielsweise als Heimatforscher ? gewürdigt worden
sei (auch Rainer Pöppinghege hatte in seinem Vortrag bereits
darauf hingewiesen). Zudem wurde hervorgehoben, dass bestimmte
Biographien nur lokal entschlüsselt und diskutiert werden
könnten. Ferner zeige sich vor diesem Hintergrund erneut, dass
eine allgemeine Handlungsempfehlung im Umgang mit fragwürdigen
Straßenbenennungen wenig sinnvoll sei.

In der zweiten Sektion der Tagung wurden verstärkt Akteure aus
dem Bereich der westfälischen Literatur und der westfälischen
Heimatbewegung vorgestellt, deren Leben und Wirken aufgrund der
aktuellen Forschungen kontrovers beurteilt werden. Sowohl
Walter Gödden (Münster/Paderborn) als auch Karl Ditt (Münster)
machten deutlich, wie eng die Bereiche westfälische Literatur,
Heimatbewegung und NS-Ideologie miteinander verknüpft waren und
sich gegenseitig bedingten. Gödden stellte seinem Vortrag
einige Kennzahlen voran, die er im Rahmen einer im Vorfeld der
Tagung durchgeführten quantifizierenden Analyse belasteter
Straßennamen bereits gewonnen hatte. Auf dieser Grundlage ließ
sich feststellen, dass sich unter den über 2.100 westfälischen
Autor/-innen, die in dem von ihm herausgegeben Westfälischen
Autorenlexikon erfasst sind, rund 60 Schriftsteller/-innen
befinden, die sich in den Dienst des Nationalsozialismus
gestellt haben. Ein Drittel dieser Autoren wiederum sind auch
heute noch in Westfalen und vereinzelt überregional auf
Straßenschildern vertreten. Insgesamt ging er davon aus, dass
nach wie vor über 250 mehr oder weniger belastete Straßennamen
existieren.

Aus der inhaltlichen Analyse seiner statistischen Befunde in
Bezug auf die Häufigkeit von Namensnennungen auf
Straßenschildern leitete Gödden insgesamt zehn Kategorien ab,
innerhalb derer er die betreffenden westfälischen Autoren
verortete. Hieraus geht hervor, dass ?Autor/-innen der
Heimatbewegung? eindeutig im Vordergrund der Benennungen von
Straßen, Plätzen, Schulen etc. stehen. Als weitere Kategorien
lassen sich benennen:

- Radikale NS-Propagandistinnen (Maria Kahle, Josefa
Berens-Totenohl)

- Infiltrierte Pädagogen (Heinrich Luhmann, Franz Rinsche,
Hermann Homann, Fritz Nölle)

- Populisten (Josef Winckler, Walter Vollmer, Heinz Steguweit)

- Multiplikatoren (Josef Bergenthal, Ludwig Bäte)

- Die "Jüngeren" und Spuren des Journalismus (Erwin Sylvanus,
Friedrich Wilhelm Hymmen, August Kracht, Heinrich Maria
Denneborg, Herbert Reinecker)

- Lokale Größen (Hermann Hagedorn, Lothar Irle)

- Die Intellektuellen (Friedrich Sieburg, Adolf von Hatzfeld,
Gertrud Bäumer)

- Der Blick über die Grenze (Richard Euinger, Lulu von Strauß
und Torney)

- Mitläufer und Autoren aus der zweiten Reihe.

Trotz der von ihm vorgenommenen Kategorienbildung plädierte
Gödden dafür, alle genannten Schriftsteller/-innen für sich
allein zu betrachten und zu bewerten. Das Jahr 1945 stelle
keine Zäsur für das Schaffen der genannten westfälischen
Autor/-innen dar; ganz im Gegenteil sei ein Großteil von ihnen
sehr schnell rehabilitiert worden. Gödden machte am Beispiel
des Schriftstellers und Mitglieds des Westfälischen
Heimatbundes Josef Bergenthal (1900-1982) deutlich, dass auch
hochgradig belastete Autoren noch bis weit in die 1950er Jahre
Veröffentlichungen herausbringen konnten, die
völkisch-nationalistisches Gedankengut enthielten.

Hinsichtlich der weiteren Diskussion um die von ihm
vorgestellten westfälischen Schriftsteller regte Gödden die
Erstellung eines "objektivierbaren Kriterienkatalogs" an.
Dieser könne sich beispielsweise an der Mitgliedschaft und
leitenden Funktionen in NS-Organisationen und/oder
Schriftstellerverbänden, der aktiven Verbreitung von
NS-Gedankengut und der Parteimitgliedschaft vor oder nach 1933
orientieren; diese Kriterien eigneten sich dann zukünftig als
Grundlage für Diskussionen über die Umbenennung von Straßen.
Gödden abschließend: "Aus literarischer Perspektive kann nur
noch einmal wiederholt werden: Es gibt in Westfalen eine
hinreichende Zahl von Autorinnen und Autoren, die Städten und
Gemeinden besser zu Gesicht stünden als die konservativ
verengten Heimatautoren."

Karl Ditt (Münster) stellte daran anschließend den wohl
prominentesten Repräsentanten aus dem Kreis der westfälischen
Heimatbewegung vor. Er thematisierte das Denken und Wirken von
Karl Wagenfeld in der Interaktion zwischen
Heimatdichtung/-bewegung und nationalsozialistischer Ideologie
und warf die Frage auf, ob man Wagenfeld aus historischer
Perspektive als Wegbereiter und Propagandist des
Nationalsozialismus bezeichnen könne. Laut Ditt trat Wagenfeld
noch vor dem Ersten Weltkrieg vehement für die Gründung eines
Westfälischen Heimatbundes ein und knüpfte daran die
Zielsetzung eines dauerhaften Schutzes für das gesamte
"westfälische Volkstum". Dieses sah er als gefährdet an: durch
externe Einflüsse wie die Zerstörung der Natur und Landschaft
oder die Konzentration der Menschen in den Großstädten als
Folgen der Industrialisierung sowie durch eine Schwächung der
Verbundenheit mit der Heimat, die wiederum durch eine Mischung
von Rassen und Kulturen unterschiedlicher Herkunftsgebiete
bedingt sei.

Bereits während des Kaiserreichs und der Weimarer Republik
propagierte Wagenfeld eine (westfälische) Volkskultur auf
religiöser Grundlage, schlug eine Siedlungsbewegung gen Osten
(Stichwort: "Schollenverbundenheit") vor und plädierte für die
Einhaltung eugenischer Regeln zum Schutz des "Stammes- und
Blutserbes der Väter" gegenüber "Fremdrassigen". Dass
Wagenfelds völkisch-konservatives Weltbild schließlich hohe
Anschlussfähigkeit an die NS-Ideologie in sich barg, zeigte
sich nach Ditt darin, dass Wagenfeld im April 1933 in die NSDAP
eintrat und sich selbst als Vorläufer der Nationalsozialisten
verstand. Überdies bemühte sich Wagenfeld um ein
partnerschaftliches Bündnis zwischen der Heimatbewegung und dem
Nationalsozialismus, was sich beispielsweise deutlich am Motto
"Heimat und Reich" des Westfalentages von 1933 ablesen lasse.

Ditt arbeitete mehrere Aspekte heraus, anhand derer sich
Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zwischen Wagenfelds
Ansichten und der NS-Ideologie erkennen lassen. Eine hohe
Übereinstimmung zeigte das Ziel der Schaffung einer homogenen
"Volksgemeinschaft" sowie das Verständnis von Rasse als
Kategorien der In- und Exklusion. Auch sind gedankliche
Überschneidungen im Hinblick auf die Bewertung der modernen
Massenkultur und der "Stämme" mit ihrem Brauchtum erkennbar.
Ein wesentlicher Unterschied in beiden Anschauungen bestehe
darin, dass christliche Motive für Wagenfelds Denken
grundlegend waren, wohingegen die NS-Führung jeglicher Form von
Religiosität eher ablehnend gegenüber stand.

In seiner abschließenden Beurteilung der Person Wagenfeld hob
Ditt hervor, dass dessen Weltanschauung mehr Anknüpfungspunkte
als Unterschiede zur NS-Ideologie aufweise. Trotzdem sprach
sich Ditt dafür aus, Wagenfeld auch weiterhin auf den
Straßenschildern zu belassen und diese lediglich durch einen
Index zu ergänzen. In der anschließenden Diskussion wurden aber
eindeutigere Kriterien zur Klärung der Frage gefordert, wann
eine Umbenennung unumgänglich sei. Diskussionswürdig erschien
zudem die von Ditt getroffene Unterscheidung zwischen
"biologischem" und "kulturellem" Rassismus. Es wurde kritisiert,
dass die strikte Trennung bzw. eine Hierarchisierung beider
Konzepte unverständlich sei und Wagenfelds Äußerungen
beispielsweise zu Fragen der Eugenik oder in Bezug auf den
Umgang mit sogenannten ?Minderwertigen? deutlich
völkisch-rassistisches Gedankengut erkennen ließen. Vor diesem
Hintergrund wurde angeregt, die gewonnenen Erkenntnisse
unabhängig davon zu bewerten, dass Wagenfeld mit einem Großteil
seiner Ansichten bereits in den 1920er Jahren nicht zu einer
gesellschaftlichen Minderheit gehörte.

Im Anschluss stellte Steffen Stadthaus (Münster) mit Agnes
Miegel und Friedrich Castelle zwei Schriftsteller und deren
Wirken während des Nationalsozialismus vor und beleuchtete den
vergangenheitspolitischen Umgang mit diesen beiden
westfälischen Heimatautoren nach 1945. Beide seien vor allem in
den späten 1950er und frühen 1960er Jahren in einer Vielzahl
von Fällen mit Straßenbenennungen gewürdigt worden, wobei die
Initiativen im Hinblick auf die Würdigung von Agnes Miegel im
Wesentlichen von den Heimatvertriebenenverbänden ausgegangen
seien, die sie als "Mutter Ostpreußens" und "Poetische Stimme
der Vertriebenen" zu ehren suchten.

Stadthaus machte gleich zu Beginn seines Vortrages deutlich,
dass Miegels Engagement im "Dritten Reich" unumstritten sei und
sie heute innerhalb der Literaturwissenschaft als
nationalsozialistisch-belastete Autorin angesehen werde. Vor
diesem Hintergrund führte er aus, dass ihre literarischen Werke
während des Nationalsozialismus eine zunehmende
Nationalisierung (z. B. ?Die Schlacht von Rudau?) erfahren
hätten und die inhaltliche Ausgestaltung ihrer Hauptmotive
Heimat, Krieg, Gemeinschaft und Opferbereitschaft zunehmend
Überschneidungen mit der NS-Ideologie aufwiesen. Bereits 1933
legte Miegel zusammen mit anderen deutschen Schriftstellern ein
"Gelöbnis treuester Gefolgschaft" für Adolf Hitler ab. Später
verfasste sie auch Elogen auf ihn (z. B. ?Dem Schirmer des
Volkes?).

Umgekehrt wurde sie von den Nationalsozialisten 1944 als
"gottbegnadete Dichterin" hochverehrt. Nach Miegels
Entnazifizierung im Jahr 1949 konnte sie als Schriftstellerin
schnell wieder Fuß fassen; ihre vollständige Rehabilitierung
war für die Öffentlichkeit spätestens 1958 mit der Verleihung
des Bayerischen Literaturpreises erreicht. Stadthaus wies
darauf hin, dass es in den 1950er Jahren keine öffentliche
Auseinandersetzung mit der Rolle Miegels im Nationalsozialismus
gegeben habe. Er erklärte diese unkritische Haltung mit der
Vergangenheitspolitik der noch jungen Bundesrepublik, die im
Wesentlichen durch Schuldverdrängung gekennzeichnet gewesen
sei. Am Ende seiner Ausführungen zu Agnes Miegel machte
Stadthaus deutlich, dass er in der westfälischen
Schriftstellerin aufgrund ihrer kulturpolitischen Unterstützung
des NS-Regimes und einer fehlenden selbstkritischen Haltung
bzw. Distanzierung nach 1945 keine ehrbare Namensgeberin für
Straßen, Schulen etc. sehe. Zugleich wies er aber auch darauf
hin, dass man vor diesem Hintergrund nicht ihr gesamtes
schriftstellerisches Werk diskreditieren dürfe.

Demgegenüber ging die Haltung des vor allem in Westfalen
bekannten Friedrich Castelle (1879-1954) zum
Nationalsozialismus über die bloße Verehrung der Person Adolf
Hitlers und der schriftstellerischen Verbreitung der
NS-Ideologie in seinen Werken eindeutig hinaus, da er als
Obmann der NS-Kulturgemeinde des Kreises Burgsteinfurt oder in
seiner Funktion als führender Mitarbeiter der
Reichsschrifttumskammer die NS-Kulturpolitik aktiv mitgestaltet
habe. Bereits in den späten 1920er Jahren war Castelle
Herausgeber der Monatsschrift "Der Türmer", die
nationalistisch-völkisches Gedankengut propagierte.

Gemeinsam mit Karl Wagenfeld gab er zudem die Westfälische
Landeszeitung "Rote Erde" heraus, die sich thematisch im
Dunstkreis der zeitgenössischen Diskurse um Eugenik, Rassismus
und Modernisierungsängste bewegte. Ähnlich wie Agnes Miegel
radikalisierte sich Castelles Rhetorik nach 1933 zunehmend und
ließ deutliche Schnittmengen mit nationalsozialistischem
Gedankengut erkennen. Nach 1945 wurde Castelle ebenfalls zügig
rehabilitiert und konnte bis zu seinem Tod im Jahr 1954 sowohl
journalistisch als auch schriftstellerisch tätig sein.
Eindeutiger noch als im Fall von Agnes Miegel plädierte
Stadthaus gegen eine weitere Ehrung Friedrich Castelles auf
Straßenschildern und stellte abschließend heraus, dass es
würdigere Vertreter der Literatur gebe als die beiden
vorgestellten westfälischen Schriftsteller, die sich vom
NS-Regime vereinnahmen ließen, sich aktiv im kulturpolitischen
Bereich engagierten und sich vor allem nach 1945 nicht von
ihrer NS-Haltung distanzierten.

Im Anschluss an den Vortrag wurde angemerkt, dass Castelle im
"Dritten Reich" zum Leiter eines Senders aufgestiegen sei und
sich damit zur Förderung seiner Karriere ganz bewusst in den
Dienst der NS-Propaganda gestellt habe. Bezogen auf den Hinweis
aus dem Plenum, dass die Rolle Castelles als westfälischer
Heimatdichter nicht ausreichend gewürdigt und somit seine
Denkweisen verkürzt wiedergegeben worden seien, machte
Stadthaus deutlich, dass für die Diskussion um die Umbenennung
von Straßen das schriftstellerische Schaffen zugunsten seiner
Aktivitäten im Bereich der NS-Kulturpolitik vernachlässigbar
sei.

Im letzten Vortrag der Tagung referierte Hans-Ulrich Thamer
(Münster) über die neueren historischen Erkenntnisse zur
politischen Biographie Paul von Hindenburgs und ging der Frage
nach, welche Stationen und Motive die Ehrung seiner Person im
Hinblick auf Straßenbenennungen seit fast hundert Jahren
bestimmt haben. Thamer betonte, dass die Geschichte von
Ehrungen, aber auch Aberkennungen von Namen auf
Straßenschildern, die Brüche und Ambivalenzen im Zeitalter der
Extreme und der Nachkriegszeit widerspiegelten. Die
Widersprüche und Kontroversen um Hindenburg seien Ausdruck des
öffentlichen Umgangs der Nachkriegsgesellschaft mit Zeugnissen
und Symbolen von Militarismus und Diktatur. Zudem machte Thamer
in Anlehnung an die vorangegangene Diskussion deutlich, dass er
die Grundlage für die Beurteilung eines historischen Akteurs in
der Untersuchung der politischen Praxis und weniger in der
Analyse programmatischer Äußerungen dieser Person sehe.

Bezogen auf Hindenburg stand für ihn außer Frage, dass die
Machtübertragung an Adolf Hitler Zeugnis eines zielgerichteten
politischen Handelns war, das maßgeblich zur Etablierung und
Stabilisierung des NS-Regimes beitrug. Spätestens nach 1929/30
wirkte Hindenburg aktiv an der autoritären Verformung der
parlamentarisch-demokratischen Verfassungsordnung zum Zweck der
Errichtung einer ?Nationalen Einheit? bzw. ?Volksgemeinschaft?
mit. Als sich herausstellte, dass dieses Ziel nicht mehr ohne
die Unterstützung der nationalsozialistischen Kräfte
realisierbar war, sah er seit Ende 1932 die letzte Chance in
der Kanzlerschaft Hitlers. Dass nur kurze Zeit nach der
Machteroberung Hitlers die ersten ?wilden? Konzentrationslager
errichtet wurden, Gegner des Nationalsozialismus verfolgt,
inhaftiert und ermordet wurden und sich ein zunehmend
aggressiver Antisemitismus etablierte, seien nach Thamer
Vorgänge, von denen Hindenburg zumindest wusste und die er als
Reichspräsident mittrug.

Im zweiten Teil seines Vortrags, der sich auf die Person
Hindenburgs in der Erinnerungpolitik der Bundesrepublik
konzentrierte, wies Thamer darauf hin, dass der 1934
verstorbene Reichspräsident Hindenburg noch mit ca. 400
Namensgebungen im öffentlichen Raum präsent sei. Eine erste
Welle von Umbenennungen habe es in der unmittelbaren
Nachkriegszeit gegeben. Eine zweite Welle von Forderungen nach
Umbenennung erfolgte als Echo auf die ?unruhigen? 1960er Jahre
? jedoch ohne nennenswerte Erfolge. Am Beispiel der Stadt
Münster machte Thamer deutlich, dass seit Ende der 1980er Jahre
die Debatte um die Umbenennung des Hindenburgplatzes "alle
Jahre wieder" auf die politische Agenda gesetzt werde. Er
wertete dies sowohl als Zeugnis einer demokratischen
Diskussionskultur als auch als sichtbaren Prozess einer
permanenten Neuverhandlung der offiziellen Erinnerungskultur.

Thamer hob zudem hervor, dass im Rahmen einer öffentlichen
Diskussion um Straßennamen transparent gemacht werden sollte,
welche Motive für die Benennung und Umbenennung maßgeblich
waren. Abschließend gab er zu bedenken, dass Hindenburg selbst
jeder Form des politischen Pluralismus ablehnend
gegenübergestanden bzw. diesem aktiv entgegen gewirkt habe.
Argumente für ein Festhalten an Hindenburg als Namenspatron
gebe es eigentlich nicht. Im Hinblick auf eine Verortung des
ehemaligen Reichspräsidenten innerhalb der deutschen
Erinnerungspolitik und damit konkret dessen Ehrung auf
Straßenschildern sei aber die Beantwortung der Frage
entscheidend, in welcher Rolle oder Funktion Hindenburg
erinnert werden solle: als ?Held des Ersten Weltkriegs? in der
Schlacht von Tannenberg, als Reichspräsident bzw. selbst
ernannter ?Retter? während der Weimarer Republik oder als
Stifter einer vermeintlich ?Nationalen Einheit? im Übergang zur
NS-Diktatur? Man könne aber auch die Frage stellen, ob
Straßenbenennungen aus der Zeit vor dem Nationalsozialismus
erhalten werden sollten, weil die damaligen Befürworter zu
diesem Zeitpunkt noch nicht wissen konnten, welche politische
Rolle Hindenburg später im Kontext des "Dritten Reiches"
spielen würde.

In der folgenden Gesprächsrunde wurde angeregt, die Diskussion
insgesamt etwas unaufgeregter zu sehen, da diese eigentlich
fester Bestandteil einer demokratisch verfassten Gesellschaft
sein sollte. Ditt plädierte im Hinblick auf die Frage nach der
konkreten Vorgehensweise im Umbenennungsprozess ? ähnlich wie
Gödden schon in seinem Vortrag ? für einen Kriterienkatalog zur
differenzierten Beurteilung der fraglichen Fälle. Er schlug
zwei Kriterien vor, die jeweils gegen eine Ehrung sprechen
könnten: den Rassismus jeweils in Wort und Tat und den
abwertenden Umgang mit Minderheiten.

Auf eine Anmerkung aus dem Plenum, dass eine Vielzahl von
Bürgern häufig noch national-konservativen
Argumentationsmustern folge, in deren Sinne bestimmte
Straßennamen als unantastbare, zu schützende Traditionen
bewertet würden, warf Thamer ein, dass Tradition als etwas
grundsätzlich Erhaltenswertes zu betrachten sei. Jedoch müssten
dort die Grenzen der Traditionspflege gezogen werden, wo es um
die Verletzung von Menschenrechten bzw. qua Verfassung
geschützten Normen gehe. Ferner wurde darauf hingewiesen, dass
die Diskussionen auch deshalb so emotional geführt würden, weil
sie in das Alltagsleben der Bürger eingriffen und zugleich das
Nachdenken über die Frage provozierten, in welcher Tradition
man denn persönlich stehen möchte.

Teilnehmer aus dem Plenum plädierten dafür, im Rahmen
zukünftiger Diskussionen die Semantik der Begriffe Erinnerungs-
und Gedächtniskultur deutlicher herauszustellen. Zudem kam die
Frage auf, ob auch die Klärung, wer im Fall einer Umbenennung
an die Stelle der alten Namensgeber treten solle, auch zum
erinnerungskulturellen Diskurs zwischen Öffentlichkeit und
Wissenschaft gehöre. Ditt merkte dazu an, dass es nicht nur
legitim sei, sich darüber innerhalb des Diskussionsprozesses
Gedanken zu machen, sondern dass man sich auch bewusst machen
müsse, dass Städte und Gemeinden über die Namensgebung auf
Straßenschildern ihr Image steuern könnten. Er schlug vor,
Opfer des Nationalsozialismus, derer auch bereits auf
Stolpersteinen gedacht werde, mit Straßenschildern zu ehren.
Zum Abschluss der Tagung wurde der Vorschlag gemacht, einen
Runden Tisch oder ein Forum einzurichten, um die aktuell
geführten Diskussionen zusammen- und fortzuführen.

Insgesamt hat die Tagung eine offene, sachlich-argumentative
Diskussion über die fragwürdigen Ehrungen einiger westfälischer
"Protagonisten" ermöglicht, die ?vor Ort? fortgesetzt werden
sollte. Der Fokus hätte noch stärker auf der Herausarbeitung
von Kriterien für die Bewertung von und im Umgang mit
sogenannten ?Grenzfällen? liegen können. Die zentrale Frage, ob
man ? vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes zu
den genannten Personen ? deren Ehrung gegenwärtig noch
erinnerungspolitisch legitimieren kann, sollte in diesem
Kontext ebenfalls weiter in den Vordergrund gerückt werden. Man
hätte zudem die Grenze zwischen historischer Forschung und
politischer Entscheidung klarer ziehen müssen.

In diesem Sinne kann und darf es nicht als primäre Aufgabe der
Historiker angesehen werden, eine ?schwarze Liste? mit den
Namen derjenigen Personen zusammenzustellen, die nicht mehr auf
Straßenschildern vertreten sein dürfen. Gleichwohl ist auch
deutlich geworden, dass sich die Historiker im Spannungsfeld
von Forschung und aktuellen, geschichtspolitischen Debatten
einer eigenen Einschätzung nicht entziehen dürfen. Zugleich
sollte man die Aufarbeitung von sogenannten ?belasteten
Biographien? durchaus als Chance für die Vermittlung
historischer Forschung an ein breites Publikum verstehen. Eine
Publikation der Vorträge befindet sich in Vorbereitung.


INFO

Katharina Stütz
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstraße 33
48147 Münster
Tel.: (0251) 591-5706
Fax. (0251) 591-3282
E-Mail: katharina.stuetz at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 7 12:26:10 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 07 Sep 2011 12:26:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 07.09.2011
Message-ID: 4E6762E2020000D60000316C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 07.09.2011, 12:11


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 07.09.2011

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Steinfurt: Freizeit, Panorama / 07.09.2011
12:00

Weltmeisterschaft: Hundesportler aus 36 Ländern treffen sich in
Rheine

Rheine (wh). Teilnehmer aus 36 Nationen kämpfen ab morgen in
Rheine um die Weltmeisterschaft im Gebrauchshundesport. Der
Wettkampf gilt als eine der wichtigsten internationalen
Veranstaltung im Hundesport und wird seit 20 Jahren vom
Welthundeverband FCI organisiert. 134 Hunde und ihre Halter
messen sich bis Sonntag in den Disziplinen Fährtenarbeit,
Unterordnung und Schutzdienst. "Es ist quasi der Triathlon im
Hundesport", erläutert die FCI. Bereits heute Abend findet im
Rheiner Jahnstadion die offizielle WM-Eröffnung mit dem
Einmarsch der Nationen statt. Die Veranstalter erwarten bei den
Wettkämpfen täglich bis zu 3000 Zuschauer.

Weitere Informationen: http://www.fci2011.de/

Pressekontakt: Elke Wittwer, Öffentlichkeitsarbeit FCI,
Telefon: 05971/12121 und 0170/3482121, E-Mail:
e.wittwer[at]osnanet.de

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Westfalen,
Hamm: Kultur und Medien, Panorama / 07.09.2011 10:00

"Ein Schnupfen hätte auch gereicht": Hammer Till Hoheneder ist
Co-Autor des Buchs von Gaby Köster

Hamm (wh). Gaby Kösters schon vor der Veröffentlichung für
große Aufmerksamkeit sorgende Buch "Ein Schnupfen hätte auch
gereicht" wurde mit Unterstützung aus Westfalen geschrieben.
Der Hammer Till Hoheneder ist Co-Autor des Werks, mit dem die
Kabarettistin nach einer schweren Krankheit in die
Öffentlichkeit zurückkehrt. Hoheneder ist als Part des Duos
Till & Obel bekannt geworden und arbeitet seit vielen Jahren
als Autor, Darsteller und Produzent von Comedy-Stars wie Atze
Schröder, Mike Krüger oder eben Gaby Köster. "Ein Schnupfen
hätte auch gereicht: Meine zweite Chance" erscheint am 9.
September im Scherz-Verlag.

Weitere Informationen zu Till Hoheneder:
http://www.tillhoheneder.de/

Pressekontakt: Katharina Ulms, MTS GmbH, Telefon: 0251/131300,
E-Mail: Katharina[at]mts-gmbh.com

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Westfalen,
NRW, Recklinghausen: Freizeit, Kultur und Medien / 06.09.2011
16:00

Jüdisches Museum Westfalen widmet sich verfolgten Sportlern
während der NS-Zeit

Dorsten (wh). Das Schicksal jüdischer Spitzensportler während
der NS-Zeit ist Thema einer neuen Ausstellung im Jüdischen
Museum Westfalen. Unter dem Titel "Vergessene Rekorde -
jüdische Athletinnen vor und nach 1933" werden ab dem 11.
September die Lebensgeschichten von Lilli Henoch, Gretel
Bergmann und Martha Jacob beleuchtet. Die Athletinnen stehen
exemplarisch für zahlreiche jüdische Ausnahmetalente, die nach
der Machtübernahme der Nationalsozialisten systematisch von der
Welt des Sports ausgegrenzt wurden. Anhand historischer Filme
und Bilddokumente werden ihre weitestgehend unbekannten
Biografien aus unterschiedlichen Perspektiven gezeigt. Ein
allgemeiner Ausstellungsteil widmet sich außerdem der
Sportentwicklung in der Weimarer Republik.

Achtung Redaktionen: Pressefotos zu dieser Meldung finden Sie
im Downloadbereich unserer Website.

Weitere Informationen:
http://www.jmw-dorsten.de/index.php?action=aktuelles#sportlerinnen
Pressekontakt:
Thomas Ridder, Jüdisches Museum Westfalen, Telefon:
02362/951431, E-Mail: ridder[at]jmw-dorsten.de

-----------------------------------------------------------------------------

Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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T 0251 - 144 96 -39 / -43
F 0251 - 144 96 42
M 0170 - 30 710 36





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 8 11:07:03 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Sep 2011 11:07:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Saekularisation ist Thema beim Tag des offenen
Denkmals im Kloster Dalheim, Lichtenau, 11.09.2011
Message-ID: 4E68A1D7020000D6000031A8@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.09.2011, 09:01


AKTUELL

Zeit des Umbruchs
Säkularisation ist Thema beim Tag des offenen Denkmals im
Kloster Dalheim

Mit dem 19. Jahrhundert begann im Kloster Dalheim eine neue
Zeitrechnung: Auf Veranlassung der preußischen Staatsmacht
wurde 1803 aus dem Kloster ein landwirtschaftlicher Betrieb.
Die Kirche wurde zum Stall umfunktioniert, das Inventar
beschlagnahmt, wo einst Gäste wohnten, wurde nun Getreide
sortiert. Diese Zeit des Umbruchs steht am Sonntag, 11.
September, von 15 bis 17 Uhr im Zentrum des Tags des offenen
Denkmals im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in
Lichtenau-Dalheim (Kreis Paderborn).

Bundesweit steht der Tag unter dem Motto: Romantik, Realismus,
Revolution - das 19. Jahrhundert. In Dalheim folgen die
Teilnehmer der Sonderführung "Zerstreut und zerschlagen" ab 15
Uhr den Spuren der Säkularisation im Kloster Dalheim. Sie
erkunden die Kirche, den Kreuzgang und die gesamte Klausur. Von
dort aus führt sie der Weg in die Sonderausstellung "Macht des
Wortes" über benediktinisches Mönchtum im Spiegel Europas, wo
sie erfahren, welche Folgen die Säkularisation für den
Benediktinerorden aber auch für die gesamte europäische
Kulturgeschichte hatte.

Kinder brechen um 15 Uhr als "preußische Kommissare" zu einer
Erkundungstour durch das Kloster auf und beteiligen sich an
einer Bestandsaufnahme in dem ehemaligen Kloster. Anhand einer
Liste nehmen sie das Inventar des Hauses auf - Messgewänder,
Kelche, Skulpturen und Gemälde - und fertigen ihren eigenen
Stempel zur offiziellen Bestätigung der Dokumente. Eine weitere
öffentliche Führung geht um 13.30 Uhr durch die Klosteranlage.

Im Klosterwirtshaus stehen von 11 bis 18 Uhr "Speisen wie vor
200 Jahren" auf der Karte.

Sonderführung und Kinderaktion starten um 15 Uhr im
Museumsfoyer. Bei einer Teilnahme am museumspädagogischen
Programm fallen Materialkosten von 2 Euro pro Kind an. Die
Teilnahme an einer öffentlichen Führung (nicht für Gruppen)
kostet 2,50 Euro pro Person. Es gilt der aktuelle
Museumseintritt (Erwachsene 9 Euro, Kinder und Jugendliche 6
bis 17 Jahre 3 Euro, Ermäßigte 4,50 Euro).


INFO

Weitere Informationen unter:
Tel.: 05292 9319-225
URL: http://www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org

Stiftung Kloster Dalheim
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau
Tel: 05292 . 9319-0
Fax: 05292 . 9319-119
Schreibtelefon (für Gehörlose): 0251 . 591-4799
E-Mail: kloster-dalheim at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 8 11:10:10 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Sep 2011 11:10:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe, 27.06. bis 18.08.2011
Message-ID: 4E68A292020000D6000031AD@cl2x-sd2-vs>

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 18.08.2011, 10:13


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/




WDR-Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 18.08.2011

Ungewisse Zukunft für Museum am Ostwall (08:35 Uhr) Die Zukunft
des ehemaligen Dortmunder Museums am Ostwall ist weiter
ungewiss. Die Stadt will das Gebäude möglichst schnell
verkaufen, hat aber die Abgabe-Frist für ein tragfähiges
Konzept wegen der Urlaubszeit bis nach den Sommerferien
verlängert. 15 Bewerber sind an dem Gebäude interessiert. Davon
kommen fünf in die engere Wahl. Der Dortmunder Rat will noch in
diesem Herbst entscheiden, wer das alte Ostwall-Museum bekommt.
Der neue Eigentümer soll das Gebäude sanieren, könnte es aber
auch abreißen und neu bauen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 16.08.2011

Steuerzahlerbund kritisiert Museum (17:41 Uhr) Der Bund der
Steuerzahler kritisiert die Betriebskosten des
Emil-Schumacher-Museums in Hagen. Sie waren im vergangenen Jahr
auf 1,3 Millionen Euro gestiegen. Bei der Bauplanung vor knapp
zehn Jahren war man von 460.000 Euro ausgegangen. Damit
entpuppe sich das Leuchtturmprojekt als kostspieliges
Groschengrab, kritisiert der Bund der Steuerzahler. Die Stadt
hat inzwischen ein Untersuchungsverfahren eingeleitet, um
herauszufinden, wer für die Fehleinschätzung verantwortlich
ist. Die Ergebnisse werden allerdings frühestens im Frühjahr
2012 erwartet. Das 23 Millionen teure Schumacher-Museum war vor
zwei Jahren eröffnet worden

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 11.08.2011

Arbeiten am Dortmunder "U" gehen weiter (08:34 Uhr) Am
Museumskomplex "Dortmunder U" sind die Probleme mit der
beauftragten Baufirma geklärt, das sagte Kulturdezernent Jörg
Stüdemann. Der Baudreck sei verschwunden, es sei ruhiger, man
könne sich wieder gelassen im "U" aufhalten. Jetzt würden die
Bauarbeiten an der Dachterrasse fortgesetzt, danach gehe es an
den Außenbereich. Die Gestaltung des Vorplatzes werde sich noch
bis zum Frühjahr hinziehen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 10.08.2011

Wechsel an der Spitze des Dortmunder "U" (15:02 Uhr) Der
Museumskomplex "Dortmunder U" bekommt einen neuen Leiter.
Gründungsdirektor Andreas Broeckmann wechselt im Oktober an die
Universität Lüneburg, um dort ein Kunstprojekt zu leiten.
Seinen Nachfolger soll eine Ratskommission auswählen. Der neue
Direktor solle das "Dortmunder U" ab Januar künstlerisch und
organisatorisch leiten, wie Kulturdezernent Jörg Stüdemann
mitteilte.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 10.08.2011

Viele Museen legen zu (11:02 Uhr) Viele Museen im Münsterland
freuen sich über einen Anstieg der Besucherzahlen. Das dürfte
auch mit dem zuletzt durchwachsenen Wetter zusammenhängen,
einige Museen hatten aber auch umgebaut und präsentieren sich
jetzt wieder in neuer Frische. Spitzenreiter beim Aufwärtstrend
ist das noch im letzten Jahr durch Sparzwang und Teilschließung
gebeutelte Stadtmuseum in Münster mit einem Plus von 100
Prozent. Vor allem eine große Foto-Ausstellung und der neue
Mulitmedia-Guide lockten rund 63.000 Besucher ins Haus. Auch
das Naturkundemuseum in Münster und das Römermuseum in Haltern,
die im ersten Halbjahr 2010 sechs Wochen schließen mussten,
konnten kräftig zulegen. Das Naturkundemuseum wartet mit 93.000
Besuchern und einem Plus von 45 Prozent auf. Selbst das
Landesmuseum in Münster, dessen Neubau noch nicht abgeschlossen
ist, konnte seine Bilanz durch Sonderausstellungen deutlich
verbessern.

Nachrichten aus OWL vom 23.07.2011

Russland-deutsche Kulturgeschichte (11:41 Uhr) In Detmold
eröffnet am Vormittag das bundesweit einzige "Museum für
russland-deutsche Kulturgeschichte". Gezeigt wird die
Geschichte von Millionen Deutschen, die vor knapp 250 Jahren
nach Russland auswanderten und seit den 1970er Jahren wieder
nach Deutschland zurückkamen. Damals gestattete die russische
Zarin Katharina allen Ausländern, in ihr Land zu kommen. Rund
100.000 Deutsche folgten und fanden eine neue Heimat. Es
entwickelte sich eine eigene Kultur mit eigenen Fabriken,
Schulen, Kirchen und sogar Zeitungsverlagen. Die 2,3 Millionen
heute in Deutschland lebenden Russlanddeutschen kehrten
besonders seit der Maueröffnung zurück in die alte Heimat. Die
Ausstellung erzählt von dieser noch in keinem Museum
dokumentierte Geschichte. Begegnungen mit Zeitzeugen,
Klassenführungen und Fachtagungen sollen das Museum zum
lebendigen Lern- und Begegnungsort machen

Nachrichten aus dem Münsterland vom 21.07.2011

Stiftung fördert Heimatmuseum (11:40 Uhr) Der Heimatverein
Beelen erhält von der NRW-Stiftung 50.000 Euro für den Kauf und
die Restaurierung eines ehemaligen Kötterhauses. In dem
denkmalgeschützten Gebäude soll eine Ausstellung zur Geschichte
Beelens und zum dörflichen Leben in den 50er und 60er Jahren
eingerichtet werden. Außerdem können sich in dem historischen
Ambiente künftig Paare trauen lassen.

Nachrichten aus OWL vom 19.07.2011

Rohre aus Museum geklaut (16:52 Uhr) Unbekannte haben in Bünde
auf der Baustelle des Doberg-Museums die Kupferrohre entwendet.
Sie demontierten im gesamten Erdgeschoss die neu verlegten
Heizungsrohre. Für den Abtransport des Metalls müssen die Diebe
einen Klein-Lkw oder Transporter benutzt haben. Die
Kreispolizei Herford sucht Zeugen, die am vergangenen
Wochenende verdächtige Beobachtungen gemacht haben

Nachrichten aus dem Münsterland vom 16.07.2011

Kreis ehrt Kulturschaffende (13:16 Uhr) Mit einem Sommerfest in
Haus Nottbeck bei Oelde hat der Kreis Warendorf mehrere hundert
Ehrenamtliche geehrt, die sich für die Förderung von Kunst,
Kultur und Heimatpflege einsetzen. Landrat Olaf Gericke dankte
ihnen für ihr ehrenamtliches Engagement, ohne sie sei ein
lebendiges Kulturleben undenkbar. Das Sommerfest war Auftakt
für die Jubiläumsfeier des Literaturmuseums Haus Nottbeck, das
an diesem Wochenende mit Lesungen und Konzerten sein
zehnjähriges Bestehen feiert.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 16.07.2011

Meisterschale kommt ins Borusseum (12:55 Uhr) Die Meisterschale
der Fußball-Bundesliga kommt am Montag in das Museum von
Borussia Dortmund, das Borusseum. Dort wird sie für die
nächsten zehn Monate in einer besonders gesicherten Vitrine
ausgestellt. In den vergangenen zwei Monaten war die
Meisterschale bei vielen Veranstaltungen herumgereicht und den
Fans präsentiert worden

Nachrichten aus dem Münsterland vom 15.07.2011

LWL-Sonderausstellung gefährdet (16:59 Uhr) Der Direktor des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Wolfgang Kirsch, hat
Sorge, dass die Sonderausstellung zur Neueröffnung des
Landesmuseums im Jahr 2014 aus Planungsgründen nicht
stattfinden kann. Der Kulturausschuss des LWL hatte seine
Entscheidung über die Francis-Bacon-Ausstellung kürzlich
vertagt, weil er noch Informationsbedarf hat. Im
Landschaftsausschuss appellierte Kirsch an die Politiker, dem
Projekt bald zuzustimmen. Weitere Verzögerungen könnten die
Ausstellung gefährden.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 15.07.2011

Zehn Jahre Literaturmuseum (16:55 Uhr) Das Museum für
Westfälische Literatur, Haus Nottbeck bei Oelde, feiert an
diesem Wochenende sein zehnjähriges Bestehen mit einem
Literaturfest. Höhepunkte sind unter anderem der Auftritt der
westfälischen Band "Erdmöbel" und ein Lese-Marathon mit mehr
als 20 Schriftstellern

Nachrichten aus Südwestfalen vom 14.07.2011

Stadtumbau Werdohl startet (12:30 Uhr) In Werdohl hat der Umbau
der Innenstadt begonnen. Als erstes wird der Bahnhof für gut
zwei Millionen Euro saniert. Rund die Hälfte sind Fördermittel.
In den Bahnhof sollen dann unter anderem das Stadtmuseum, das
Archiv und die Wohnungsbaugesellschaft einziehen. Das Werdohler
Unternehmen Vossloh hatte den Bahnhof gekauft und in eine
Stiftung eingebracht.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 13.07.2011

Dortmunder Künstler Norbert Tadeusz gestorben (16:57 Uhr) Der
aus Dortmund stammende Künstler Norbert Tadeusz ist tot. Er
galt als einer der wichtigsten Vertreter der gegenständlichen
Malerei in Deutschland. Tadeusz starb am Montag im Alter von 71
Jahren in seinem Düsseldorfer Atelier. Das Dortmunder
Ostwall-Museum würdigte den Künstler mit zwei großen
Ausstellungen in den Jahren 1981 und 2000. Im Bestand des
Museums befinden sich vier Gemälde von Tadeusz. Das Ölgemälde
"Der Flügel" hängt als Leihgabe im Büro von Kulturdezernent
Stüdemann. Auch in der Graphischen Sammlung des Museums sind
neun Werke des Künstlers vertreten.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 13.07.2011

Museumsbau im Zeitplan (15:38 Uhr) Das Landesmuseum für Kunst
und Kulturgeschichte wird voraussichtlich wie geplant Anfang
2014 neu eröffnet. Jetzt zeigt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe erstmals, wie das neue Museum im Detail
aussehen wird. Im Altbau gibt es für Besucher dazu ab heute
(13.07.2011) neben Informationen auch ein Modell. Transparent,
großzügig, und sehr modern: So soll sich der Neubau nicht nur
im Modell, sondern ab 2014 auch in der Realität präsentieren.
Das fast 50 Millionen Euro teure Bauvorhaben liegt dabei nicht
nur im Zeit-, sondern offenbar auch im Finanzrahmen: Diese
finanzielle Grenze werde nicht überschritten, sagte heute die
Baudezernentin des Landschaftsverbandes, Judith Pirscher. In
einigen Wochen ist der Rohbau fertig, dann beginnt der
Innenausbau. Besonders heikel wird die letzte Phase, denn dann
muss unter anderem das Raumklima zwischen Alt- und Neubau
aufeinander abgestimmt werden. Deshalb wird der Altbau ab dem
nächsten Sommer bis zur Neueröffnung geschlossen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 08.07.2011

Kaum Besucher im Dortmunder "U" (17:38 Uhr) Immer noch besuchen
weniger Menschen die Museen im Dortmunder "U"-Turm als
erwartet. Im ersten Halbjahr kamen nur 45 000 Besucher, ein
Drittel davon ging ins Ostwall-Museum. Erwartet wurden doppelt
so viele. Als Grund werden die andauernden Bauarbeiten genannt.
Noch immer sind einige Angebote auf den insgesamt sieben Etagen
nicht fertig, das wird wohl auch noch ein Jahr dauern. [

Nachrichten aus dem Münsterland vom 08.07.2011

Weniger Geld für Museen (10:56 Uhr) Die Museen im Münsterland
haben immer weniger Geld zur Verfügung. So müssen zum Beispiel
die Häuser des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe in diesem
Jahr Kürzungen in sechsstelliger Höhe verkraften. Die Kürzungen
haben nicht nur Auswirkungen auf den Ausstellungs-Etat, sondern
auch auf die Eintrittspreise. Die sind nämlich seit Anfang Juli
gestiegen. So kostet der Eintritt im Naturkundemuseum in
Münster für Erwachsene statt drei Euro fünfzig fünf Euro
fünfzig, und im Römermuseum in Haltern vier statt bislang drei
Euro. Dass das Geld knapper wird, stellt auch Christine Sörries
fest, die für die Kultur im Kreis Coesfeld verantwortlich ist.
Es muss kostendeckend gearbeitet werden, da wird genau
hingeschaut, so die Kulturmanagerin des Kreises. Beim
Hamaland-Museum in Vreden haben die Verantwortlichen die Zahl
der jährlichen Ausstellungen gekürzt, um Kosten einzusparen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 02.07.2011

Sauerlandmuseum wird nicht unterirdisch (07:52 Uhr) Das
Sauerlandmuseum in Arnsberg wird nicht unterirdisch ausgebaut.
Das hat der Kreistag entschieden. Nun soll es einen
Architekturwettbewerb geben. Erst danach sei abzusehen, was
eine Erweiterung den Hochsauerlandkreis kosten wird.
Schätzungen gingen bisher von rund 12 Millionen Euro aus. Die
Museumserweiterung ist wegen der Kosten umstritten

Nachrichten aus dem Münsterland vom 01.07.2011

Bionik-Ausstellung beginnt (11:43 Uhr) Das Naturkundemuseum in
Münster zeigt von heute (01.07.2011) an, wie die Natur Vorbild
für technische Entwicklungen ist. Deutschlands größte
Sonderausstellung über die sogenannte ?Bionik? präsentiert in
800 Beispielen Zusammenhänge zwischen Natur und Technik.
Laufroboter, die die Fortbewegung von Stabheuschrecken
imitieren, um vorsichtig über Stock und Stein zu kommen. Neue
Klimatechnik, die das Belüftungssystem von Präriehunden in
ihren Erdbauten abkupfert, oder ein siebzehn Meter langer
Airbus-Flugzeugflügel, der einem Vogelflügel nachempfunden ist:
An Patenten aus der Natur mangelt es nicht. Besonders
eindrucksvoll: ein weltweit einzigartiges bionic-Auto, das
seine Windschnittigkeit dem Kofferfisch verdankt. An über 15
Mitmach-Stationen wird gezeigt, warum die Natur der größte
Erfinder ist. Das hat sich das Naturkundemuseum eine Million
Euro kosten lassen und hofft nun auf einhunderttausend Besucher.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 30.06.2011

Eröffnungsschau droht zu platzen (15:40 Uhr) Das Landesmuseum
in Münster muss seine Ausstellungspläne zur Eröffnung des
Neubaus 2014 möglicherweise überdenken. Der Kulturausschuss des
Landschaftsverbandes äußerte Vorbehalte gegen eine große
Sonder-Schau englischer Künstler. Für den nötigen Glanz der
Neubau-Eröffnung sollte eine fast zwei Millionen Euro teure
Zusammenstellung von Gemälden sorgen, die es so noch nie gab:
Bilder der Künstlergruppe ?School of London? aus den 50er
Jahren, der Künstler wie Francis Bacon und Lucian Freud
angehörten. Dem Kulturausschuss sind die Namen offenbar nicht
hochkarätig genug: Es gibt, räumt der Vorsitzende Dieter
Gebhard ein, inhaltliche Vorbehalte, man wünsche sich, so
wörtlich, einen richtigen Knaller. Das sorgt beim Landesmuseum
für Verwunderung und Terminstress, denn die Zeit drängt. Der
Kulturausschuss will nun abschließend im September beraten und
bis dahin andere Optionen prüfen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 30.06.2011

Vorauswahl für Dortmunder Fußballmuseum (08:11 Uhr) Wie das
geplante Fußballmuseum in Dortmund aussieht ist weiter unklar.
Beim Architektenwettbewerb haben sich zwei quaderähnliche
Entwürfe von Büros aus München und Düsseldorf durchgesetzt.
Welches Projekt ab dem kommenden Jahr verwirklicht wird, soll
im August endgültig entschieden werden. Die beiden Sieger
können bis dahin noch Details nachbessern. Für den Bau des
Fußballmuseum stehen insgesamt rund 36 Millionen Euro zur
Verfügung - die Hälfte kommt vom Land, der Rest vom Deutschen
Fußballbund und von Sponsoren. Das Museum soll dann 2014
eröffnen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 30.06.2011

Literaturmuseum feiert Jubiläum (06:29 Uhr) Das westfälische
Literatur-Museum Haus Nottbeck in Oelde feiert sein
zehnjähriges Bestehen. Gestern (29.06.2011) bilanzierte es
seine Entwicklung zu einem vielbeachteten und gut besuchten
Kulturzentrum. Als das Literatur-Museum 2001 eröffnet wurde,
hätten viele an seinem Erfolg gezweifelt. Weder der ländlich
abgelegene Standort, noch das Thema überzeugten. Damals war das
Rittergut noch eine Ruine, 5000 Besucher jährlich war die
bescheidene Hoffnung. Tatsächlich kommen jedes Jahr 22.000.
Ausstellungen, Lesungen und Konzerte bilden das breite Spektrum
westfälischer Autoren ab: Von Droste-Hülshoff bis Cornelia
Funke. Vier Ausstellungen und bis zu 20
Literaturveranstaltungen stellt das Museum jedes Jahr auf die
Beine. Mit einem Etat von nur 12.500 Euro und Sponsorengeldern.
Gefeiert wird das Jubiläum Mitte Juli mit einem großen
Literaturfest

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 28.06.2011

Bochum: Kooperationsprojekt zu Rohstoffen (17:35 Uhr) In Bochum
ist ein neues Kooperationsprojekt zwischen dem Bergbaumuseum
und der Ruhr-Universität eröffnet worden. In der
Leibniz-Graduiertenschule sollen junge Wissenschaftler rund um
das Thema Rohstoffe forschen. Sie sollen etwa untersuchen
inwiefern Rohstoffe die menschliche Geschichte geprägt haben.
In den kommenden drei Jahren sollen acht Wissenschaftler in der
Schule ihren Doktortitel machen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 27.06.2011

Schlagerausstellung kam an (10:12 Uhr) Im Museum für Kunst und
Kulturgeschichte in Dortmund endete gestern die ?Musikalische
Zeitreise "Schlager von A bis Z?. Insgesamt kamen rund 2000
Besuchern - Nach Angaben der Museumsleitung einen großen
Erfolg. Gezeigt wurden 400 Requisiten aus neun Jahrzehnten, von
Schallplattenhüllen bis zur Bühnengarderobe der Schlagerstars
und Sternchen. Besonders gut angenommen wurde die Musikbox mit
insgesamt 180 Titeln zum Nachhören.


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstr. 38
Erbdrostenhof
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
E-Mail: manfred.hartmann at lwl.org
URL: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 8 11:16:07 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Sep 2011 11:16:07 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Einblicke in die LWL-Archaeologie fuer Westfalen am
Tag des offenen Denkmals, 11.09.2011
Message-ID: 4E68A3F7020000D6000031B2@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 08.09.2011, 09:02


AKTUELL

Von Burgen und Bürgerhäusern
Einblicke in die LWL-Archäologie für Westfalen am Tag des
offenen Denkmals

Die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
bieten zum Tag des offenen Denkmals (11.9.) die Möglichkeit,
einen exklusiven Blick auf die Arbeit und auf aktuelle Funde zu
werfen. Auf der Falkenburg bei Detmold-Berlebeck wartet am
kommenden Sonntag ein Programm für die ganze Familie, in
Paderborn öffnen sich sonst verschlossene Türen zu einem
hochherrschaftlichen mittelalterlichen Kellerraum, den kaum
jemand unter der modernen Tiefgarage vermuten würde.

Die Falkenburg bei Detmold-Berlebeck (Kreis Lippe):
Wander-Führung, Ausgrabung und Bastelaktionen

Die Falkenburg wurde 1194 erbaut und war zu ihrer Zeit eine der
mächtigsten Burganlagen Westfalens. Rund 600 Jahre nach ihrem
Bau diente sie den Einwohnern des Umlandes so lange als
"Steinbruch" für neue Bauvorhaben, bis die Baustruktur fast
ganz verschwunden war. Seit 2005 erforschen die LWL-Archäologen
die Höhenburg. Am Tag des offenen Denkmals können Besucher die
gesamte Burganlage und die archäolo¬gischen Ausgrabungen unter
fachkundiger Begleitung besichtigen. Die Führungen beginnen ab
10 Uhr zu jeder vollen Stunde, die letzte Führung beginnt um 17
Uhr. Treffpunkt ist die Schutzhütte unterhalb der Burg.

In der Spezialführung "Der Weg der Steine" können die
Teilnehmer wandernd der Spur der Falkenburg-Steine folgen: Wie
sie im hohen Mittelalter vom nahegelegenen Steinbruch für den
Burgenbau auf den Falkenberg gelangten, um nach dem Verfall der
Burg bis ins 19. Jahrhundert hinein Stück für Stück als
Baumaterial wieder abgetragen zu werden. Falkenburg-Steine sind
auch heute noch in Berlebeck an Häusern und Straßenzügen zu
finden, wie der Rundgang zeigen wird. Die zirka 2,5 stündige
Wander-Führung beginnt um 9 Uhr, Treffpunkt ist das Haus Kanne
in Berlebeck.

Auch für kleine Mittelalterfans gibt es an diesem Sonntag jede
Menge zu entdecken: Ritter und Burgfräulein in spe können
kostenlos mittelalterliche Ritterhelme und Haarreifen aus Seide
herstellen - und später mit in ihre heimische "Burg" nehmen.
Außerdem können sie Wappen malen und testen, wie man sich als
Ritter fühlt: im Kettenhemd mit Wappenrock und Schwert.

Geschichte in der Tiefgarage: Mittelalterliche Kellerräume in
Paderborn Im Untergeschoss des Bank- und Theaterneubaus am
Kötterhagen in Paderborn öffnen die LWL-Archäologen an diesem
Sonntag (11.9.) ein ansonsten verschlossenes Tor zur
Vergangenheit: Die Archäologen Marianne Moser und Dr. Sven
Spiong, Leiter der Stadtarchäologie Paderborn, werden am Tag
des offenen Denkmals durch die noch erhaltenen Teile der
mittelalterlichen Gemäuer führen, die heute in die Tiefgarage
am Kötterhagen integriert und für den Besucher sonst nicht
zugänglich sind. Treffpunkt ist um 12 Uhr auf dem
Theatervorplatz.

Bei Untersuchungen vor dem Bau des modernen Gebäudes entdeckten
die Archäologen gut erhaltene mittelalterliche Gewölbekammern.
Die Kellerräume entstanden in der Zeit um 1500 und gehörten
wahrscheinlich zum Haus eines reichen Kaufmanns oder
Ratsherren. Die Kammern wurden vermutlich nicht nur zur
Lagerung von Waren genutzt, sondern dienten möglicherweise auch
als zusätzliche Verkaufsräume, in denen ausgewählten Kunden in
angemessenem Ambiente besondere Waren präsentiert werden
konnten.

Die Funde geben nicht nur Zeugnis von der wirtschaftlichen
Blüte der mittelalterlichen Stadt - sie erlauben aufgrund der
rund sieben Meter tiefen weitgehend ungestörten Bodenschichten,
welche als Bodenprofil konserviert sind, auch neue Erkenntnisse
zur Wohngeschichte dieses Areals vom 12. Jahrhundert bis heute.


Übersicht
Tag des offenen Denkmals, 11.09.2011

- Paderborn:
- Führung durch das erhaltene Bodendenkmal "Kötterhagen" in
Paderborn, 11.09.2011, 12.00 Uhr, Treffpunkt: Theatervorplatz,
geführt von Marianne Moser (M.A.) und Dr. Sven Spiong (Leiter
der Stadtarchäologie Paderborn)
- Die Führung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.

- Falkenburg, Detmold-Berlebeck:
- Stündliche öffentliche Führungen durch die Burganlage und die
aktuellen Grabungen auf der Falkenburg, 10 bis 18 Uhr (letzte
Führung beginnend um 17 Uhr), Treffpunkt: Schutzhütte unterhalb
der Burg
- Spezialführung "Der Weg der Steine", 9 Uhr, Treffpunkt: Haus
Kanne in Berlebeck
- Gratis-Programm für Kinder innerhalb der Burganlage, 10 bis
18 Uhr
- Infotisch sowie kalte und warme Getränke (kostenpflichtig)
- Anfahrt: Adresse: Falkenburgweg, 32760 Detmold; Anfahrt: von
Detmold L937 Richtung Heiligenkirchen und Paderborn nach
Berlebeck; Parkmöglichkeit: Hotel-Landhaus Hirschsprung,
Paderborner Straße 212. Aufstieg zur Burg hinter der kleinen
Brücke, dann am Forsthaus vorbei, der Beschilderung
"Falkenburg" bis zum Fuß der Burg folgen.


INFO

Weitere Infos unter:
URL: http://www.lwl-archaeologie.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 8 11:17:57 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 08 Sep 2011 11:17:57 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_LWL-Direktor_begrue=C3=9Ft_Museumslei?=
=?utf-8?q?ter_im_neuen_Amt?=
Message-ID: 4E68A465020000D6000031B7@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.09.2011, 12:40


AKTUELL

LWL-Direktor begrüßt Museumsleiter im neuen Amt

Im Schiffshebewerk Henrichenburg traf der Direktor des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Wolfgang Kirsch
(Foto Mitte), zum ersten Mal den neuen Museumsleiter des
LWL-Industriemuseums Dr. Arnulf Siebeneicker (links). Gemeinsam
mit Dirk Zache (rechts), Chef aller acht LWL-Industriemuseen,
unternahmen sie eine Fahrt auf einem der Museumsschiffe.
Siebeneicker ist seit Juni im Amt und Nachfolger von Herbert
Niewerth.

1966 in Wuppertal geboren, wuchs Siebeneicker in der Nähe von
Kassel auf. Er studierte an den Universitäten Bonn und Berlin
Neue Geschichte, Deutsche Literatur der Neuzeit und Recht.
Danach absolvierte er beim Museumspädagogischen Dienst Berlin
ein Volontariat. Von 2001 bis 2002 war Siebeneicker
wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Historischen
Museums Berlin, in den folgenden drei Jahren arbeitete er beim
Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn,
bevor er zur Museumslandschaft Kassel und 2008 als Leiter zum
Stadtmuseum Hildesheim wechselte.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 9 10:34:48 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Sep 2011 10:34:48 +0200
Subject: [WestG] [TOC-E] Rosenland, Nr. 12/2011
Message-ID: 4E69EBC8020000D6000031FA@cl2x-sd2-vs>

Von: "Jürgen Hartmann"
Datum: 06.09.2011, 20:08


TOC-E

Das neue "Rosenland" erinnert an zwei große Persönlichkeiten
der lippischen Pressegeschichte. Felix Fechenbach, der am 7.
August 1933 ermordete Chefredakteur des sozialdemokratischen
Volksblatts, ist noch heute durch seinen "Nazi-Jüsken" bekannt,
Glossen, die in scharfer Sprache den Aufstieg der NSDAP
kommentierten. Weniger bekannt sind die Texte der "Herr
Schnurzel und Herr Putzke"-Reihe, die wie Vorübungen zum
"Nazi-Jüsken" wirken. Sie griffen tagesaktuelle Themen auf und
sind deshalb heute nicht immer leicht zu verstehen, dennoch
erschien es uns sinnvoll, sie als annotierte Quelle komplett
zur Verfügung zu stellen.

Max Staercke, der als Journalist, zuletzt Chefredakteur und
Verleger der Lippischen Landeszeitung lippische Politik über
mehr als zwei Jahrzehnte kommentierte und beeinflusste, ist
dagegen fast völlig vergessen. Eine Würdigung dieses Mannes war
überfällig. Hingewiesen wird außerdem auf einen wichtigen
Bestand im Landesarchiv NRW Abt. Ostwestfalen-Lippe, die
Unterlagen der lippischen Heilanstalt Lindenhaus bei Brake.
Zuletzt werden die Anfänge und ersten Jahre der
Tischlerfachschule beleuchtet, einer deutschlandweit
anerkannten Bildungseinrichtung für Tischler und
Innenarchitekten.


INFO

Kontakt:
Hartmann, Jürgen
Barbarastraße 36 c
48429 Rheine
Tel.: 05971-70480
E-Mail: rosenland-lippe at web.de
URL: www.rosenland-lippe.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 9 11:17:09 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 09 Sep 2011 11:17:09 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Rundmail September 2011 der Villa ten Hompel
Message-ID: 4E69F5B5020000D600003203@cl2x-sd2-vs>

Von: "Helga Pape"
Datum: 09.09.2011 10:37:17


AKTUELL

Rundmail September 2011 der Villa ten Hompel

Rückblick: Lange Nacht der Museen am 3. September in Münster
Die Villa "musste" wegen "Überfüllung" um 16.45 Uhr kurzzeitig
geschlossen werden. Die Nichtakademische Hausmeisterführung mit
Herrn Oster hat uns wieder viele Interessierte ins Haus geholt.
Die zweite Führung um 18.30 Uhr war nicht minder gut besucht.
Die Besucher kannten nur zum Teil die eigentliche Ausstellung,
was uns zeigt, dass wir zukünftig wieder kostenlose Führungen
in regelmäßigen Abständen anbieten werden.

Was erwartet Sie in Kürze?
Am kommenden Sonntag dem 11. September zum Tag des Denkmals ist
unser Haus wieder von 12.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Um 15.00
Uhr werden hier Dr. Gaby Flemnitz (vielen gut bekannt) und
Günter Achterkamp (Geschichtswerkstatt Mesum) einen Vortrag zum
Thema "Die vergessenen Gräber der Zwangsarbeiterkinder" halten.
Vortrag/Diskussion/Bilder - Sie sind herzlich dazu eingeladen!

Zeitgleich am 11.09. machen Stefan Querl und Peter Wolter eine
Fahrradtour mit dem ADFC. Eine Radtour zu den Orten der
NS-Vergangenheit. Treffpunkt: 10.00 Uhr am Markcafé/Domplatz.
35 km fahrradfahrend durch Münster. Es gibt einen Zwischenhalt
in der Villa. Halten wir die Daumen, dass das Wetter mitspielt
und es nicht regnet!

Am Sonntag (11.09.) haben Sie auch die vorerst letzte
Gelegenheit die Sonderausstellung "Widerstände" bei uns im Haus
zu sehen. Diese Sonderausstellung wird in den nächsten Monaten
an unterschiedlichen Orten im Münsterland zu sehen sein. Nehmen
Sie die Gelegenheit wahr, es lohnt sich!

Vorschau auf unser weiteres Programm im September:
Mittwoch, 14.09./20.00 Uhr Prof. Dr. Peter Longerich wird seine
kürzlich verfaßte "Goebbels-Biographie" mit neuesten
Erkenntnissen aus der Forschung vorstellen. Sie können vor Ort
die Biographie erwerben, die Ringold Buchhandlung wird einen
Büchertisch betreuen.
http://www.3sat.de/page/?source=/bookmark/sendung/150141/index.html
=mehr zum Buch

Wir freuen uns sehr, dass Peter Longerich zu uns kommt!

Am Donnerstag dem 15.09./20.00 Uhr geht es hier um
"Audioarchive", ein Thema das in unserem Hause gut platziert
ist. Der Vortrag von Silvia Oberhack aus Bonn, über "Die
Audioüberlieferungen des Ministeriums für Staatssicherheit in
der ehemaligen DDR" ist öffentlich, Anmeldungen bitte bei
WWU/Tel: 0251/83 24 4000. Da wir nur eine begrenzte
Raumkapazität haben, sollten sie sich baldmöglichst anmelden!
http://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/volkskunde/pptundpdfundworddokumente/materialienabdez07/vorl__ufigestagungsprogramm.pdf

= Link zum Veranstaltungsprogramm

Mittwoch 21.09.2011 von 10.30 - 16.00 Uhr Yad Vashem Lectures
-Fortbildung-

Andreas Determann, Ulrike Schneider-Müller und Winfried
Nachtwei "70 Jahre Riga-Deportation - Was tun?" Vorbereitung
auf den 70. Jahrestag der ersten Deportation aus dem
Münsterland. Wieder ist es gelungen ein interessantes Thema bei
den Yad Vashem Lectures zu erarbeiten. Ein Thema, das uns auch
bis zum Ende des Jahres bei div. Veranstaltungen begleiten wird.

Sie können sich noch anmelden (tenhom at muenster.de), es sind
noch einige Plätze frei.

Zusammen mit dem Franz Hitze Haus -unserem Kooperationspartner-
findet im FHH (Kardinal-von-Galen-Ring 50) am 28.09.2011 um
18.30 Uhr eine Veranstaltung mit Dr. Sören Brinkmann
(Historiker Universität Erlangen) zum Thema "Der Spanische
Bürgerkrieg 1936-1939" Hintergrunde, Verlauf und Ergebnis eines
europäischen Konflikts statt. Anmeldung über:
zahn at franz-hitze-haus.de / Tagungsnummer 11-529 F.

Im Rahmen der Ausstellung "Euthanasie in Hadamar", die in der
Zeit vom 8.-30. September im Landeshaus des LWL,
Freiherr-vom-Stein-Platz stattfindet, wird am 29.09., 16.00 Uhr
in der Villa ein Themennachmittag "Euthanasie" von Nicola
Willenberg geleitet. Das Angebot richtet sich an alle in
historischer Bildungsarbeit Interessierten. Thementage werden
immer wieder von Berufskollegs und Ausbildungsstätten gebucht,
hier haben Sie einmalig die Gelegenheit kostenlos am
Themennach-mittag teilzunehmen.

Anmeldung unbedingt erforderlich: tenhomp at stadt-muenster.de Wer
mehr zur Ausstellung und deren Veranstaltungen wissen möchte,
das Programm liegt dieser Mail bei.

Wir freuen uns auch, dass es wieder möglich ist "Brechts
Kreidekreuz" mit Carsten Bender hier zu veranstalten, eine ganz
außergewöhnliche szenische Führung, schon mal vormerken für
Sonntag, dem 27.11./15.00 Uhr und frühzeitig anmelden! (Tel.:
0251/492-7101 oder 0251/79 41 88)


INFO

Helga Pape

Geschichtsort
Villa ten Hompel
Stadt Münster
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 0251/492-7101
Fax: 0251/492-7918
E-Mail: PapeHelga at stadt-muenster.de
URL: www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 12 11:17:03 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Sep 2011 11:17:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Themenabend im Stadtarchiv: Hausbesetzungen in
Muensters Presse und Politik 1970 bis 1982, Muenster, 15.09.2011
Message-ID: 4E6DEA2F020000D60000324B@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 09.09.2011, 10:36


AKTUELL

"Abbruch wünschenswert"
Themenabend im Stadtarchiv / Hausbesetzungen in Münsters Presse
und Politik 1970 bis 1982 / Frauenstraße 24

Als eine "Aktion friedlicher, aber verzweifelter
Wohnungssuchender" bezeichneten die rund 30 Studierenden und
Lehrlinge die erste Hausbesetzung in der Geschichte des
münsterschen "Häuserkampfes". Der nächste Themenabend im
Stadtarchiv am Donnerstag, 15. September, greift die
Hausbesetzungen der Jahre 1970 bis 1982 in Münster auf.

Am Mittwoch, 15. November 1972 um 15 Uhr besetzten Mitglieder
des "Aktionsrates Wohnungsnot" das Haus Grevener Straße 31.
Bereits ein Jahr lang stand dieses Gebäude leer, es sollte für
den geplanten Umbau des Kreuzungsbereiches abgerissen werden.
Damit begann eine viele Jahre andauernde, zum Teil sehr hitzige
Auseinandersetzung um fehlenden Wohnraum und besetzte Häuser in
der Stadt.

Der bekannteste Fall ist die Besetzung des Hauses Frauenstraße
24 am 3. Oktober 1973. Aber auch die nächtliche Besetzung der
Häuser in der Sertürner Straße, an der sich etwa 500 Personen
beteiligten, die Besetzung der Marientalstraße 8 oder des
Coca-Cola-Gebäudes an der Steinfurter Straße sind manch einem
noch in der Erinnerung.

Alle Aktionen haben zu einem umfangreichen Medien-Echo geführt.
Nicht nur die Westfälischen Nachrichten und die Münstersche
Zeitung berichteten über die Ereignisse, auch die sogenannten
alternativen Blätter wie Knipperdolling, Stadtblatt und Grünes
Blatt sowie der Semesterspiegel informierten regelmäßig über
die Aktivitäten der Hausbesetzerszene.

Inwieweit es den Hausbesetzern in Münster in den Jahren 1970
bis 1982 gelang, ihre Themen, Forderungen und Ziele in der
Lokalpresse und auf der Tagesordnung des Stadtrates zu
platzieren, hat Jessica Bönsch untersucht. Die Historikerin hat
sowohl Flugblätter und Veröffentlichungen der Hausbesetzer als
auch die Medienresonanz und die Protokolle der öffentlichen
Sitzungen des Rates der Stadt Münster aus dieser Zeit
analysiert. Ihre Ergebnisse stellt sie anhand von Beispielen
vor.


INFO

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8 in Coerde
15. September, 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 12 11:27:15 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Sep 2011 11:27:15 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 80. Geburtstag von Professor Dr. Hans-Ulrich Wehler
Message-ID: 4E6DEC93020000D600003250@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle Universität Bielefeld" uni-bielefeld.de>
Datum: 09.09.2011, 12:50


AKTUELL

80. Geburtstag von Professor Dr. Hans-Ulrich Wehler
Neubestimmung der deutschen Geschichtswissenschaft geprägt

Einer der renommiertesten Historiker der Gegenwart feierte am
Sonntag, dem 11. September seinen 80. Geburtstag: Hans-Ulrich
Wehler. Er war von 1971 bis zu seiner Emeritierung 1996
Professor für Allgemeine Geschichte mit besonderer
Berücksichtigung des 19. und 20. Jahrhunderts an der
Universität Bielefeld und hat mit seinem sozialwissenschaftlich
fundierten Forschungsansatz die Geschichtswissenschaft der
Bundesrepublik Deutschland entscheidend beeinflusst.

Er hatte maßgeblichen Anteil am Aufbau der Fakultät für
Geschichtswissenschaft der Universität Bielefeld mit ihrem
spezifischen Profil. Sein Wirken in Bielefeld trug entscheidend
dazu bei, die Geschichte als theoretisch fundierte Wissenschaft
in enger Verbindung zu den Sozialwissenschaften zu gestalten.
Damit prägte er in erheblichem Maße die Neubestimmung der
deutschen Geschichtswissenschaft, mit der sie sich aus
nationalen Barrieren löste und wieder Anschluss an
internationale Standards fand.

Mit seinen Standardwerken zur Sozial- und
Gesellschaftsgeschichte nimmt Hans-Ulrich Wehler in der
scientific community eine herausragende Stellung ein. Sein
Renommee hat entscheidend zum internationalen Ruf der
Universität Bielefeld beigetragen, deren Ehrensenator er seit
2004 ist. Große Aufmerksamkeit erregte nicht zuletzt seine seit
1987 erscheinende fünfbändige "Deutsche
Gesellschaftsgeschichte", die die Zeit von 1700 bis 1990
abdeckt.

Wehler erhielt für seine Leistungen zahlreiche Ehrungen und
Auszeichnungen. Als einem der wenigen Geisteswissenschaftler
wurde ihm 2004 die Helmholtz-Medaille, die höchste
wissenschaftliche Auszeichnung der Berlin-Brandenburgischen
Akademie der Wissenschaften, zuerkannt. 2006 wurde er
Ehrenmitglied der American Academy of Arts & Sciences.

Der Rektor der Universität Bielefeld, Professor Dr.-Ing.
Gerhard Sagerer gratuliert Wehler mit den Worten: "Ihre
außerordentlichen Leistungen als Wissenschaftler, die Prägung
mehrerer Generationen von Historikern und Ihre bahnbrechenden
und wirkungsreichen Publikationen haben nicht nur Ihren Ruhm,
sondern auch den der Universität gemehrt."





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 12 11:42:33 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Sep 2011 11:42:33 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Juedische Athletinnen vor und nach 1933, Dorsten,
bis 30.10.2011
Message-ID: 4E6DF029020000D600003255@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 12.09.2011, 09:04
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AUSSTELLUNG

Vergessene Rekorde
Jüdische Athletinnen vor und nach 1933

bis 30. Oktober 2011


Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Biografien der drei
jüdischen Ausnahmetalente Lilli Henoch, Gretel Bergmann und
Martha Jacob. Sie waren bekannte Leichtathletinnen, stellten
deutsch, internationale und zum Teil sogar Weltrekorde in den
Disziplinen Speerwurf, Diskus, Kugelstoßen, Sprint und
Hochsprung auf. Trotz sportlicher und sozialer Anerkennung
mussten sie ihre Sportvereine als Jüdinnen im Jahre 1933
verlassen, konnten jedoch ihre Sportkarrieren in jüdischen
Sportvereinen fortsetzen. Nach den Olympischen Spielen 1936
nahmen Drangsalierungen und Judenhetze immer mehr zu. Im
November 1938 wurden schließlich alle jüdischen Sportvereine
aufgelöst.

Die Schicksale von Lilli Henoch, Martha Jacob und Gretel
Bergmann stehen exemplarisch für die systematische Zerschlagung
und Verfolgung des jüdischen Lebens während der NS-Zeit. Eine
Ausstellung der Professur Zeitgeschichte des Sports der
Universität Potsdam und des Zentrums deutsche Sportgeschichte
e.V.


INFO

Veranstaltungsort:
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
URL: http://www.jmw-dorsten.de/index.php?action=home





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 12 11:47:05 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 12 Sep 2011 11:47:05 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Grabbe-Portal freigeschaltet
Message-ID: 4E6DF139020000D60000325A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Joachim Eberhardt"
Datum: 12.09.2011, 10:43
Übernahme aus: http://www.inetbib.de


AKTUELL

Christian Dietrich Grabbe (1801-1836) zählt zu den wichtigsten
bis heute wirksamen Dramatikern des 19. Jahrhunderts. Sein
zügelloses Leben inszenierte er selbst als zersetzenden
Gegenentwurf zur bürgerlichen Existenz seiner Zeit. In seinen
Stücken sprengte er bewusst alle bis dahin gültigen formalen
und inhaltlichen Prinzipien. In der Radikalität seines
desillusionistischen Menschenbildes wurde Grabbe zum Vorläufer
einer modernen Weltanschauung. Heute ist sein 175. Todestag.

Im Namen der Lippischen Landesbibliothek Detmold freue ich mich,
gerade heute die Freischaltung des Grabbe-Portals bekanntgeben
zu können:

http://www.grabbe-portal.de

Das Portal wurde erarbeitet in Kooperation mit dem
Heinrich-Heine-Institut der Stadt Düsseldorf und dem
Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und
Publikationsverfahren der Uni Trier und gefördert von der DFG.
Zugänglich ist hier der volle Text der Kritischen
Akademie-Ausgabe der Werke und Briefe Grabbes, ergänzt um
weitere seit dem Erscheinen der Ausgabe bekanntgewordene
Briefe. Der Text ist verknüpft mit den digitalen Faksimiles
sowohl der Handschriften (soweit vorhanden) als auch der
Erstdrucke; ebenfalls stellenweise verknüpft ist der volle
Kommentar der Ausgabe. Technisch baut das Portal auf den
Erfahrungen auf, die Heine-Institut und Kompetenzzentrum bei
der Arbeit am Heine-Portal (http://www.heine-portal.de/ )
gewonnen haben.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 13 10:54:40 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Sep 2011 10:54:40 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Sauerland-Museum: Architektenwettbewerb startet
Message-ID: 4E6F3670020000D600003284@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle Hochsauerlandkreis"
Datum: 12.09.2011, 15:04


AKTUELL

Sauerland-Museum: Architektenwettbewerb startet

Der Architektenwettbewerb für die Erweiterung des
Sauerland-Museums ist gestartet. Europaweit können sich nun
Architekten für das Regionale 2013-Projekt "Museums- und
Kulturforum Südwestfalen" bis Freitag, 7. Oktober, bewerben.
Bis zum 19. Dezember müssen dann die Wettbewerbsunterlagen
eingereicht werden.

Das Preisgericht wird voraussichtlich am 3. Februar 2012 tagen.
Dem Preisgericht gehören zehn Fachleute sowie neun weitere
Personen aus Politik und Verwaltung an. Die Wettbewerbssumme
beträgt 63.000 Euro für vier Preise und zwei Anerkennungen.


INFO

Weitere Informationen sind auf der Homepage des
Hochsauerlandkreises unter www.hochsauerlandkreis.de zu finden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 13 10:57:15 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Sep 2011 10:57:15 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Oeffentliche Fuehrung durch den Luftschutzstollen
"Altstadt", Iserlohn, 16.09.2011
Message-ID: 4E6F370B020000D600003289@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 12.09.2011, 16:38


AKTUELL

Öffentliche Führung durch den Luftschutzstollen "Altstadt" -
Anmeldung erforderlich!

Zu einer öffentlichen Führung durch den "Luftschutzstollen
Altstadt" lädt das Stadtmuseum Iserlohn alle Interessierten am
kommenden Freitag, 16. September, um 15.00 Uhr herzlich ein.
Die Anlage des 2. Weltkrieges wurde von 1943 bis 1945 errichtet
und befindet sich im "Bilstein", nur etwa zweihundert Meter
entfernt vom Stadtmuseum am Fritz-Kühn-Platz 1, wo die Führung
beginnt.

Im Museum werden zunächst die Hintergründe und Pläne der
Iserlohner Luftschutzanlagen erklärt. In dem im Felsen
unterhalb der Obersten Stadtkirche gelegenen Stollen können die
Besucher anschließend eindrucksvoll erkennen, unter welchen
Bedingungen die Menschen in der letzten Phase des Krieges
Unterschlupf und Schutz vor den Bomben suchten.


INFO

Die Führung dauert etwa eine Stunde, der Eintritt ist frei. Da
die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung im
Stadtmuseum Iserlohn, entweder telefonisch unter den Rufnummern
02371/217-1963 oder -1964 oder per E-Mail an museum at iserlohn.de,
gebeten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 13 11:00:46 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Sep 2011 11:00:46 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/31
Message-ID: 4E6F37DE020000D60000328E@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 12.09.2011, 12:56


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-31 für den Zeitraum vom 03.09.2011 bis

zum 09.09.2011 mit insgesamt 14 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-31&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 13 11:03:10 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Sep 2011 11:03:10 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Bruno Buecker (1926-2010) - Gezeichneter Humor,
23.09.-13.11.2011
Message-ID: 4E6F386E020000D600003293@cl2x-sd2-vs>

Von: "Regine Schiel"
Datum: 12.09.2011, 09:42


AUSSTELLUNG

Bruno Bücker (1926 - 2010) - Gezeichneter Humor

Seine Liebe zum Zeichnen entdeckte Bruno Bücker mit 21 Jahren
nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs beim Blättern in
englischen Satire-Zeitungen. Begabung, Ideen und Humor hatte er
von Haus aus. Um aber seinen Vorbildern nacheifern zu können,
erwarb er die erforderliche zeichnerische Technik über ein
Fernstudium.

Mit sicherem Strich zeichnete er neben seinem Beruf als
Verwaltungsbeamter jahrzehntelang u. a. regelmäßig für die
münsterische Karnevalszeitung "Potthast", später auch für die
Abendgesellschaft Zoologischer Garten. Überregionale
Zeitschriften veröffentlichten seine Cartoons. Seine
bevorzugten Themen waren alltägliche Pannen und manchmal ins
Groteske gesteigerte Situationskomik.

Die Ausstellung zeigt Kostproben aus seinem dem Stadtmuseum
geschenkten Nachlass.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Bruno Bücker (1926 - 2010) - Gezeichneter Humor
Datum: 23.09.2011 - 13.11.2011
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 0251-4924503
Fax: 0251-492-7726
E-Mail: museum at stadt-muenster.de
URL: www.stadtmuseum-muenster.de

Kontakt:
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 0251-4924503
Fax: 0251-492-7726
E-Mail: museum at stadt-muenster.de
URL: www.stadtmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 13 11:06:19 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 13 Sep 2011 11:06:19 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vortrag=3A_Von_Gro=C3=9Fsteingraebern?=
=?utf-8?q?_und_Neandertalern=2C_Herne=2C_15=2E09=2E2011?=
Message-ID: 4E6F392B020000D600003298@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.09.2011, 09:01


AKTUELL

Von Großsteingräbern und Neandertalern
Vortrag zur "Steinzeit in Westfalen" im LWL-Museum für
Archäologie in Herne

Die Steinzeit steht für einen der größten Entwicklungsschritte
des Menschen. Vor rund 2,5 Millionen Jahren fing der Mensch an,
Werkzeuge aus Stein herzustellen - eine Leistung, die aus der
Sicht einiger Forscher den Menschen erst zum Menschen gemacht
hat.

Prof. Dr. Michael Baales berichtet am Donnerstag (15.9.), ab 19
Uhr im LWL-Museum für Archäologie in Herne von aktuellen
Forschungsergebnissen zu dieser Zeit, die auch als "erste
Epoche der Menschheit" bezeichnet wird. In seinem Vortrag gibt
der Archäologe des Landschaftsverbandes Westfalenb-Lippe (LWL)
einen Überblick über aktuelle Ausgrabungen und Funde in
Westfalen von der Alt- bis zur Jungsteinzeit - und Einblicke in
das Leben des wohl berühmtesten Steinzeitmenschen: des
Neandertalers.

Der Vortrag findet im Rahmen einer wissenschaftlichen Reihe zur
aktuellen Sonderausstellung "Fundgeschichten. Neueste
Entdeckungen von Archäologen in NRW" statt und ist kostenlos.


INFO

Termin und Kosten:
Donnerstag, 15.9.2011, 19 Uhr, "Steinzeit in Westfalen",
öffentlicher Abendvortrag von Prof. Dr. Michael Baales (Leiter
der Außenstelle Olpe der LWL-Archäologie für Westfalen)

Der Vortrag findet im Vortragsaal des Museums statt. Der
Eintritt ist frei.
Mehr Infos:
URL: http://www.fundgeschichten.lwl.org

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr
bis 18 Uhr

Eintritt:
- ? 3,50 Erwachsene
- ? 2,00 Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre),Schülerinnen
und Schüler
- ? 1,60 Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung oder
museumspädagogischen Programm (2 Begleiter frei)
- ? 8,00 Familien
- ? 2,10 Ermäßigungsberechtigte
- ? 3,00 Erwachsene in Gruppen ab 16. Personen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 14 10:40:10 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Sep 2011 10:40:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Neue Gedanken zum Ortsnamen Altena
Message-ID: 4E70848A020000D6000032BF@cl2x-sd2-vs>

Von: "Märkischer Kreis"
Datum: 13.09.2011, 15:33


AKTUELL

Neue Gedanken zum Ortsnamen Altena

Die Herkunft und Bedeutung des Ortsnamens "Altena" wird seit
Jahrzehnten von Wissenschaftlern und Heimatforschern kontrovers
diskutiert. Den aktuellsten Beitrag hierzu leistete auf
Einladung der "Freunde der Burg Altena e. V." im Juli 2010 der
deutsche Onomastiker (Namenskundler) Prof. Dr. Jürgen Udolph
mit seinem Vortrag "Altena, Altona = All-zu-nah? Neue Gedanken
zu einem alten Ortsnamensproblem." In seinem spannenden und
unterhaltsamen Vortrag hatte Udolph seinerzeit knapp 90
Ortsnamen Altena in Deutschland, Belgien, den Niederlanden,
Dänemark und Polen zusammengetragen und erklärt.

Eine buchstäblich dreimal so ausführliche Version präsentieren
die "Freunde der Burg Altena" nun auf ihrer Internetseite
www.freunde-der-burg.altena.de. Auf 73 Seiten und mit Hilfe
zahlreicher Karten listet Udolph alle Orte mit dem Namen
Altena/Altona auf, erläutert bisherige Interpretationen,
argumentiert gegen die populäre Deutung "all zu nah" und stellt
seinen neuen Vorschlag vor: An der alten A. Ältere
Forschungsbeiträge, die einen direkten Vergleich ermöglichen,
vervollständigen das aktuellste und umfassendste Portal zur
Namenforschung Altena/Altona.


INFO

Weitere Informationen unter:
http://www.freunde-der-burg-altena.de oder beim Märkischen
Kreis, Kreisarchiv und Landeskundliche Bibliothek, Telefon
02352/966-7055 (Dr. Christiane Todrowski).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 14 10:43:00 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Sep 2011 10:43:00 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Chile Solidaritaet. Muensters Einsatz fuer die Opfer
der Militaerdiktatur 1978 -1990, Muenster, 05.11.2011-18.03.2012
Message-ID: 4E708534020000D6000032C4@cl2x-sd2-vs>

Von: "Regine Schiel"
Datum: 12.09.2011, 10:13


AUSSTELLUNG

Chile Solidarität. Münsters Einsatz für die Opfer der
Militärdiktatur 1978 -1990

Erstmals werden die Aktivitäten der Chile Solidarität in
Münster der Jahre 1978 bis 1990 aufgearbeitet und mit
zahlreichen Abbildungen von originalen Objekten der Zeit wie
Plakaten, Flugblättern, Schmuck oder Arpilleras bebildert.
Damit wird nicht nur die christlich geprägte Bewegung mit ihren
unterschiedlichen Motivationen erläutert, sondern auch ein Bild
von der großen Bandbreite des Engagements gezeichnet. Diese
lokale Bewegung wird zu dem Weltgeschehen vor dem Hintergrund
des Kalten Kriegs in Beziehung gesetzt. Eine gemeinsame
Ausstellung von Religion und Politik - Exzellenzcluster - WWU
Münster und Stadtmuseum Münster.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Chile Solidarität. Münsters Einsatz für die Opfer
der Militärdiktatur 1978 -1990
Datum: 05.11.2011 - 18.03.2012
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 0251-4924503
Fax: 0251-492-7726
E-Mail: museum at stadt-muenster.de
URL: www.stadtmuseum-muenster.de

Kontakt:
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 0251-4924503
Fax: 0251-492-7726
E-Mail: museum at stadt-muenster.de
URL: www.stadtmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 14 10:48:28 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Sep 2011 10:48:28 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Archaeologie fuer Westfalen,
Mitarbeiter/in fuer Presse- und Oeffentlichkeitsarbeit/Marketing, Muenster
Message-ID: 4E70867C020000D6000032C9@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 26.08.2011, 08:52


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist in der
Zentrale der LWL-Archäologie für Westfalen in Münster zum
nächstmöglichen Termin eine Stelle als

Mitarbeiter/in für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Marketing

zu besetzen. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit 19,5
Stunden/Woche.

Die LWL-Archäologie für Westfalen besteht aus der
Archäologischen Denkmalpflege mit sechs Außendienststellen und
drei Museen in Herne, Haltern am See und Paderborn. Sie hat
ihre Zentrale in Münster.

Aufgabengebiete:
- Mediaplanung und Betreuung des Bereiches Special-Interest-
Medien (Museen, Bodendenkmalpflege, Archäologie)
- Erstellen von Presseinformationen in Zusammenarbeit mit der
LWL-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
- Betreuung und Auswertung des Medienspiegels, Monitoring
- Redaktionelle Mitarbeit, Pflege und Ausbau der insgesamt fünf
Internetauftritte der LWL-Archäologie für Westfalen
- Planung und Durchführungen von Projekten und Veranstaltungen
im Rahmen der zentralen Öffentlichkeitsarbeit
- Pflege von Onlineportalen/ Onlinemarketingmaßnahmen (auch Web
2.0)
- Einwerbung von Drittmitteln/ Antragstellungen
- Recherchearbeiten für den Bereich interne Kommunikation
- Allgemeine Lektorats- und Redaktionsaufgaben
- Pflege der Bilddatenbank, Vergabe von Bildrechten

Wir erwarten:
- umfassende Kenntnisse im Bereich Archäologie,
Kommunikationswissenschaften oder Presse-/Öffentlichkeitsarbeit
- Berufserfahrung in den beschriebenen Aufgabengebieten im
Non-Profit und /oder Profit-Bereich
- Sicherheit im Umgang mit der deutschen Sprache
- Online- Praxis
- Führerschein der Klasse B
- Kenntnisse der Archäologie und Geschichte Westfalens

Wir bieten:
- eine interessante Aufgabe bei einem öffentlich-rechtlichen
Arbeitgeber in Westfalen-Lippe mit Dienstsitz in Münster
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 9 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bei Rückfragen zum Aufgabengebiet steht Ihnen Frau Masthoff
(Tel.: 0251/591-8920) gerne vorab zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
27/11 bis zum 23.09.2011 (Eingangsstempel LWL) an den
Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 14 10:54:31 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 14 Sep 2011 10:54:31 +0200
Subject: [WestG] [POS] Praktikumplatz beim Internet-Portal "Westfaelische
Geschichte"
Message-ID: 4E7087E7020000D6000032CE@cl2x-sd2-vs>

Von: "Marcus Weidner"
Datum: 14.09.2011, 11:00


STELLENAUSSCHREIBUNG

Praktikumplatz beim Internet-Portal "Westfälische Geschichte"

Am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte ist im
November 2004 das Internet-Portal zur "Westfälischen
Geschichte" (http://www.westfaelische-geschichte.de) gestartet.
Das Portal ist nicht nur als ein strukturierter Wegweiser zum
Auffinden von Inhalten im Internet konzipiert, sondern soll mit
seinen Diensten und Dokumenten selbst ein Ziel der Recherche
sein.

Im Rahmen des Portals werden Internet-Ressourcen (z. B.
Linkkatalog) strukturiert und bewertet sowie digitale Quellen
und Informationen (z.B. Quellen, Karten, Biografien, Medien,
Bibliografien, Chronologien usw.) online zur Verfügung
gestellt. In einem speziellen Bereich werden zudem Materialien
für Schule und Ausbildung zur Verfügung gestellt.
Service-Angebote wie die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" sind weitere Bestandteile des Portals.


Im Rahmen dieses Projekts ist ab sofort ein unbezahlter
Praktikumplatz zu besetzen. Zeiteinteilung und Dauer nach
Absprache.

Voraussetzungen:
- Studium der Geschichte

Aufgaben, u. a.:
- Recherche und Erarbeitung relevanter Inhalte
- Datenerfassung/Digitalisierung (Datenbank, Textverarbeitung)
- Betreuung der E-Mailing-Liste
- Konzeptionelle und inhaltliche Mitarbeit

Ort:
- Münster, Karlstraße 33


Bei Interesse melden Sie sich mit einem kurzen schriftlichen
Lebenslauf bei:

Dr. Marcus Weidner
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstraße 33
48147 Münster
Tel. 0251/591-5691
E-Mail: marcus.weidner at lwl.org

Bitte geben Sie diese E-Mail ggf. auch an Interessierte in Ihrem
Umkreis weiter.

Vielen Dank!





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 15 11:50:23 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Sep 2011 11:50:23 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Die bewegten Jahre. Muenster in Fotos von 1978 - 1989,
Muenster, 18.10.2011-13.05.2012
Message-ID: 4E71E67F020000D60000330B@cl2x-sd2-vs>

Von: "Regine Schiel"
Datum: 12.09.2011, 09:55


AUSSTELLUNG

Die bewegten Jahre. Münster in Fotos von 1978 - 1989.

Die Fotoausstellung dokumentiert in rund 200 Fotografien die
Jahre zwischen 1978 und 1989 in Münster. Die Zeitspanne war
geprägt vom Bonner Regierungswechsel und den Aktivitäten von
Friedens-, Umwelt- und Anti-Atomkraftbewegung. Gegenströmungen
widmeten sich vor allem dem privaten Konsum und den
vielfältigen Angeboten der Spaßgesellschaft: Während die einen
die Angst vor dem Weltuntergang umtrieb, widmeten sich andere
ungetrübt dem Genuss endloser Partystimmung.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Die bewegten Jahre. Münster in Fotos von 1978 - 1989
Datum: 18.10.2011 - 13.05.2012
Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 0251-4924503
Fax: 0251-492-7726
URL: www.stadtmuseum-muenster.de

Kontakt:
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 0251-4924503
Fax: 0251-492-7726
URL: www.stadtmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 15 11:57:20 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 15 Sep 2011 11:57:20 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Freilichtmuseum Detmold,
Technische/r Angestellte/r, Detmold
Message-ID: 4E71E820020000D600003310@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 29.08.2011, 09:12


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist im
LWL-Freilichtmuseum Detmold ? Westf. Landesmuseum für
Volkskunde - zum nächstmöglichen Termin eine Stelle als

Technische Angestellte / Technischer Angestellter

in der Bauabteilung des LWL-Freilichmuseums Detmold zu besetzen.

Aufgabengebiete:
- Erstellung von Plänen mit AutoCAD
- Vermessung von Gebäuden und Vermessungen im Gelände
- Erstellung von Unterlagen für Genehmigungsplanungen (u.a.
Bauanträge)
- Mitarbeit an Entwürfen und Konzepten für den Aufbau und die
Instandhaltung von Gebäuden und der technischen Infrastruktur
- selbstständige Erstellung von bauhistorischen
Baudokumentationen - verformunsgetreue Aufmaße historischer
Gebäude - Fotodokumentationen
- Digitalisierung älterer Handaufmaße und Handzeichnungen
- Rekonstruktionszeichnungen auf der Grundlage von Befunden und
historischen Dokumenten
- Archivierung der Zeichnungen und Pläne von Museumsgebäuden
und dem Museumsgelände
- Archivierung der digitalen Fotos der Baudokumentation
- Datenaustausch mit externen Planungsbüros sowie dem LWLBau-
und Liegenschaftsbetrieb (LWL-BLB) und der Westfälischen
Vermögensverwaltungsgesellschaft (WLV)
- Unterstützung bei der Erstellung und Pflege der Museums-
Homepage sowie Aktualisierung der Internetpräsentation des
Baureferates

Wir erwarten:
- eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem bautechnischen
Beruf
- sicherer Umgang mit AutoCAD im 2D- und 3D-Modus
- Fähigkeit zur Erstellung von Bauzeichnungen nach aktuell
gültigen Normen
- Kenntnisse im Umgang mit moderner Vermessungstechnik
(Nivellier, Lasernivellier)
- Kenntnisse auf dem Gebiet der Gelände- und Gebäudevermessung
- Fähigkeit zur Bearbeitung komplexer Sachverhalte im
Zusammenhang mit Bauplanung
- ausgeprägtes Interesse für Baugeschichte
- organisatorisches Geschick, Einsatzbereitschaft, Genauigkeit,
Zuverlässigkeit
- Teamfähigkeit

Wir bieten:
- die Mitarbeit in einem sehr engagierten und professionellen
Team
- eine Vergütung nach Entgeltguppe 8 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 16 10:54:23 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Sep 2011 10:54:23 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kriegstote werden umgebettet
Message-ID: 4E732ADF020000D60000335A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle der Stadt Hamm"
Datum: 15.09.11 14:00


AKTUELL

Kriegstote werden umgebettet
Gedenkveranstaltung zur Wiedereinbettung von neun Kriegstoten
des 2. Weltkrieges am 27. September

Das Tiefbau- und Grünflächenamt der Stadt Hamm bereitet zurzeit
die Exhumierung und Wiedereinbettung von neun Kriegstoten des
2. Weltkrieges vor. Die Wiedereinbettung erfolgt im Zuge einer
Gedenkveranstaltung am Dienstag, 27. September.

Es handelt sich um drei polnischstämmige Kriegstote und sechs
Gefallene aus dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Zwei der
Kriegsgräber hatten ihre Ruhestätte auf dem katholischen
Friedhof Wambeln und werden nun zum Ehrenfriedhof "An der
Lohschule" umgebettet. Denn hier sind noch genau zwei
Grabstätten, in vorderster Grabreihe, unbelegt. Sieben
Kriegstote lagen auf dem evangelischen Friedhof Drechen und
finden auf der größten Kriegsgräberstätte der Stadt, dem
Südenfriedhof, eine neue Ruhestätte.

Die Umbettung geschieht auf Antrag der katholischen und
evangelischen Kirchengemeinde Rhynern und nach erteilter
Genehmigung durch die Bezirksregierung Arnsberg, den Volksbund
deutscher Kriegsgräberfürsorge (VDK) und das polnische und
russische Konsulat. Dieses Verfahren machte eine Menge
Arbeitsschritte notwendig: Neben den Antragsstellungen zum
Beispiel auch die Suche nach möglichen Angehörigen über
Kirchenbücher oder Anfragen beim polnischen Roten Kreuz über
die korrekte polnische Schreibweise der Namen.

Kriegsgräber haben ein gesetzlich bestimmtes ewiges Ruherecht.
"Sie sollen heute vor allen Dingen auch der Mahnung dienen -
gegen das Vergessen", erklärt Markus Klüppel,
Landschaftsarchitekt im Tiefbau- und Grünflächenamt . Durch
ihre randständige Lage (so genannte Streulage) auf dem
Wambelner und Drechener Friedhof haben sie diese Aufgabe aber
nicht erfüllen können. Dies sei der Hintergrund für den Wunsch
der Kirchengemeinden nach einer Wiedereinbettung an zentralerer
und würdigerer Stelle.

Die Gedenkveranstaltung am 27. September beginnt auf dem
Ehrenfriedhof "An der Lohschule" mit dem Läuten der Totenglocke
St.-Regina von 10:55 Uhr bis 11 Uhr. Dann folgt die Eröffnung
und der katholische Beerdigungsritus durch Pfarrer Dunker von
der Liebfrauengemeinde. Nach dem Russisch-orthodoxen
Beerdigungsritus durch Vater Vadim aus Wuppertal folgen
weltliche Ansprachen von Oberbürgermeister Thomas
Hunsteger-Petermann, einen Vertreter des VDK und den polnischen
Konsul.

Anschließend werden die Teilnehmer zum Südenfriedhof fahren, wo
von 12:10 Uhr bis 12:15 Uhr die Totenglocke der
Liebfrauenkirche läutet. Nach dem katholischen Beerdigungsritus
durch Pfarrer Dunker von der Liebfrauengemeinde und dem
Russisch-orthodoxen Beerdigungsritus durch Vater Vadim spricht
Pfarrer Frederking vom Ausbettungs-Friedhof in Drechen. Auch
hier schließt ein kurzer weltlicher Teil mit Ansprachen des
Oberbürgermeisters, eines VDK-Vertreters und des polnischen
Konsuls die Gedenkveranstaltung ab.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 16 11:00:08 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Sep 2011 11:00:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Asterix reist ab: Ausstellung in Haltern geht zu Ende
Message-ID: 4E732C38020000D600003360@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.09.2011, 14:57


AKTUELL

Asterix reist ab
Ausstellung in Haltern geht zu Ende

Eigentlich wollten Asterix, Obelix und Idefix nur die
Sommerferien im LWL-Römermuseum in Haltern am See verbringen.
Angesichts der vielen Menschen, die ihretwegen kamen, haben die
Comic-Helden ihren Aufenthalt im LWL-Römermuseum um zwei Wochen
verlängert. Doch nun naht der Abschied: Am kommenden Sonntag,
den 18. 9., kann man sie zum letzten Mal treffen, dann schließt
die Sonderausstellung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
(LWL) mit rund 350 Sammler-Objekten, darunter Originalausgaben,
Asterix-Zahnbürsten, Wildschweinpastete und Boxershorts.

Fast 15.000 Besucher haben die tapferen Gallier bisher
empfangen. Das hat sogar Asterix beeindruckt: "Wir können nach
Hause gehen. Ich glaube unsere kleine Demonstration war ein
Erfolg!" (Asterix, Der Seher, S. 44).





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 16 11:48:57 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 16 Sep 2011 11:48:57 +0200
Subject: [WestG] [POS] Geographische Kommission fuer Westfalen,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: 4E7337A9020000D600003365@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 02.09.2011, 12:17


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist bei der
Geographischen Kommission für Westfalen zum 01.12.2011 eine
Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/ wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet. Die
Geographische Kommission für Westfalen mit derzeit 110
ehrenamtlichen Mitgliedern hat ihre Forschungs- und
Geschäftsstelle in Münster. Die Kommission betreibt und fördert
geographisch-landeskundliche Forschungen über Westfalen und
veröffentlicht die Forschungsergebnisse in einem Atlaswerk
sowie in mehreren Schriftenreihen.

Aufgabengebiete:
- Zu- und Mitarbeit an der Schriftenreihe "Städte und Gemeinden
in Westfalen/Kreisbeschreibungen"
- Zu- und Mitarbeit am Internetprojekt "Westfalen regional"
- Zu- und Mitarbeit am "Geographisch-landeskundlichen Atlas von
Westfalen"
- Pflege des Internetauftritts der Kommission
- eigenständige Projektbearbeitungen im Rahmen des Forschungs-
und Veröffentlichungsprogramms
- Lektoratstätigkeiten
- Mitwirkung bei der Öffentlichkeitsarbeit (Tagungen,
Pressearbeit)

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Geographie
(Schwerpunkt Anthropogeographie)
- landeskundliche Kenntnisse über Westfalen/Nordwestdeutschland
- Eigeninitiative, Flexibilität, Kooperationsbereitschaft
- Kenntnisse in MS-Office, HTML, Content Management System und
digitale Kartographie

Wir bieten:
- die Chance, sich durch die Mitarbeit in einer vielseitig
tätigen landeskundlichen Forschungs- und Geschäftsstelle
berufsqualifizierend weiter zu bilden
- in Anlehnung an die Regelung für
Beamtenanwärterinnen/Beamtenanwärter des höheren Dienstes wird
eine monatliche Pauschalvergütung von 1.173,62 ? brutto gezahlt;
ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.
Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Rudolf Grothues (Tel.: 0251
591-3014) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
33/11 bis zum 30.09.2011 (Eingangsstempel LWL) an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 19 10:38:51 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 Sep 2011 10:38:51 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Bernhard VII. zur Lippe (1428-1511), Blomberg,
15.10.2011
Message-ID: 4E771BBB020000D6000033A3@cl2x-sd2-vs>

Von: "Roland Linde"
Datum: 18.09.2011, 12:16


KONFERENZ

Bernhard VII. zur Lippe (1428-1511):
Neue Forschungen zum Leben und Wirken eines
spätmittelalterlichen Regenten

Vor 500 Jahren, am 2. April 1511, starb mit dem Edelherrn
Bernhard VII. zur Lippe einer der bedeutendsten lippischen
Regenten. In der Landesgeschichte ist er vor allem durch seine
zahllosen Fehden bekannt, die ihm den Beinamen "Bellicosus"
einbrachten, aber auch als Förderer der Blomberger Wallfahrt
und Stifter des dortigen Klosters. Mit dem Ausbau Detmolds zur
dauerhaften Residenz der lippischen Regenten und der
Stadtrechtsverleihung an Salzuflen stellte Bernhard VII.
Weichen für die Zukunft.

Mit dieser Tagung möchten die Veranstalter neue
Forschungsergebnisse zum Leben und Wirken Bernhards VII. zur
Lippe präsentieren und zur Diskussion stellen. Die
Veranstaltung ist öffentlich und richtet sich an alle
landesgeschichtlich und heimatkundlich Interessierten. Eine
Veröffentlichung der Vorträge ist geplant.

Samstag, 15.10.2011

10.00 Uhr
Begrüßung

10.15 Uhr
Roland Linde (Münster): Bernhard VII. zur Lippe -
Eine biographische Einführung

11.15 Uhr
Frank Huismann (Horn-Bad Meinberg): Bernhardus Bellicosus -
Politik mit dem Schwert?
Über einen Beinamen und seine Hintergründe

13.00 Uhr
Heinrich Stiewe (Blomberg-Wellentrup): Stadtrundgang auf den
Spuren Bernhards VII., mit Besichtigung der ehemaligen
Klosterkirche und der Grabtumba

15.00 Uhr
Ulrich Meier (Bielefeld): Unter Brüdern. Bernhard VII. und
Simon, Bischof von Paderborn

16.00 Uhr
Nicolas Rügge (Osnabrück): Die illegitimen Nachkommen Bernhards
VII. - Sozialgeschichtliche Erträge eines genealogischen
Projektes

17.00 Uhr
Schlussdiskussion

ca. 17.30 Uhr
Ende der Tagung

(Programmänderungen vorbehalten)

Für Kaffeepausen und Mittagsimbiss ist gesorgt; dafür bitten
wir um eine Spende bzw. einen Kostenbeitrag während der Tagung.

Wir bitten um Voranmeldung bei der ev.-ref. Kirchengemeinde
Blomberg (siehe unten) bis zum 7. Oktober.

Veranstalter:
- Heimatverein Blomberg
- Ev.-ref. Kirchengemeinde Blomberg
- Stadt Blomberg
- Vereinsgruppe Detmold und Genealogischer Arbeitskreis des
Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land
Lippe
- Fachstelle Geschichte des Lippischen Heimatbundes

URL: http://www.nhv-lippe.de/veranstaltungen


INFO

Veranstaltungsdaten:
Bernhard VII. zur Lippe (1428-1511):
Neue Forschungen zum Leben und Wirken eines
spätmittelalterlichen Regenten
Datum: Sa., 15.10.2011, 10-17:30 Uhr
Ev.-ref. Kirchengemeinde Blomberg
Im Seligen Winkel 12
32825 Blomberg
Tel.: (05235) 7443
Fax: (05235) 97 559
E-Mail: gemeindebuero at blombergref.de

Kontakt:
Roland Linde
Am Kreuztor 6
48147 Münster
E-Mail: Roland.Linde at gmx.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 19 10:42:35 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 Sep 2011 10:42:35 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Wieder Mittwochstreff im Stadtmuseum, Muenster,
21.09.2011
Message-ID: 4E771C9B020000D6000033A8@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 16.09.2011, 11:00


AKTUELL

Wieder Mittwochstreff im Stadtmuseum

Am Mittwoch, 21. September, 16 Uhr, findet nach einer
Sommerpause wieder der Mittwochstreff im Stadtmuseum Münster
statt. Dr. Alfred Pohlmann gibt in seinem abwechslungsreichen
Lichtbildvortrag einen Überblick über die Ergebnisse der
archäologischen Großgrabung, die 2003 auf dem ehemaligen
Gelände des mittelalterlichen Überwasserstifts durchgeführt
wurde. Dabei stehen besonders die Geschichte von Kirche und
Stift im Mittelpunkt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer (3 / 2
Euro).


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 19 10:50:24 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 Sep 2011 10:50:24 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vortrag=3A_Die_Namen_der_Stra=C3=9Fen?=
=?utf-8?b?LCBIYW1tLCAyNy4wOS4yMDEx?=
Message-ID: 4E771E70020000D6000033AE@cl2x-sd2-vs>

Von: "Jochen Thesmann"
Datum: 19.09.2011, 10:32


AKTUELL

Die Namen der Straßen
Vortrag von Dr. Rainer Pöppinghege

Der Autor des Buches: "Wege des Erinnerns - Was Straßennamen
über das deutsche Geschichtsbewusstsein aussagen" setzt in
seinem Vortrag Hammer Straßennamen ins Verhältnis zu den
Straßennamensprofilen anderer deutscher Städte. Es geht dabei
auch um die Genese von Straßennamen und deren Geschichte, die
sich von Zeit zu Zeit in Umbenennungen oder
Umbenennungsversuchen äußert. Rainer Pöppinghege geht es dabei
aber nicht primär um Faktensammlungen, sondern um das
Geschichtsbewusstsein, das sich in den Straßennamen spiegelt.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Stadtarchiv Hamm,
Volkshochschule Hamm und Hammer Geschichtsverein.


INFO

Zeit:
Dienstag, 27.09.2011, 19:00 Uhr

Ort:
Stadtarchiv Hamm im Technischen Rathaus
Gustav-Heinemann-Str. 10
Raum A1UG.004
Hamm
Eintritt frei

Veranstaltungsdaten:
Vortrag im Stadtarchiv Hamm
Datum: Dienstag, 27.09.2011, 19:00 Uhr
Stadtarchiv Hamm
Gustav-Heinemann-Str. 10, Raum A1UG.004
59065 Hamm
Tel.: 02381/17-5850
Fax: 02381/17-2943
E-Mail: stadtarchiv at stadt.hamm.de

Kontakt:
Ute Knopp
Stadtarchiv Hamm
Gustav-Heinemann-Str. 10
59065 Hamm
Tel.: 02381/17-5860
Fax: 02381/17-2943
E-Mail: stadtarchiv at stadt.hamm.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 19 11:27:46 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 19 Sep 2011 11:27:46 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Es gab nicht nur die Droste" -
Familienforschung im Muensterland, Luedinghausen, 29.09.2011
Message-ID: 4E772732020000D6000033B3@cl2x-sd2-vs>

Von: "Ursula Koenig-Heuer"
Datum: 19.09.2011, 11:14


AKTUELL

Vortrag von Gisbert Strotdrees auf Burg Vischering am
29.09.2011, 19:30 Uhr

"Es gab nicht nur die Droste" - Familienforschung im Münsterland

Familiengeschichte ist nicht mehr angestaubt, sondern
"angesagt" - viele Zeitgenossen finden sie sogar spannend wie
einen Krimi.

Wo aber findet man Urkunden und Akten, die aus der Geschichte
einer Familie im Münsterland, eines Bauernhofes und seiner
Bewohner erzählen? Wie geht man vor, um das Leben einer Person,
die Ursprünge eines Hofes oder den Alltag einer Familie zu
erforschen?

Ein "Navigationsgerät" durch die Welt der Archive, Akten und
Dokumente gibt es nicht - schon deswegen nicht, weil jede Hof-,
jede Familiengeschichte sich von der des Nachbarn
unterscheidet. Dennoch gibt es einige Regeln, die Anfänger
einhalten sollten, um zum Ziel zu kommen.

Der Historiker und Redakteur Gisbert Strotdrees wird die
wichtigsten Regeln zur Erkundung der Hof- und Familienforschung
vorstellen. Er wird Tipps zur Recherche geben, Einblick in
seine Nachforschungen geben und auf "Fallstricke" hinweisen,
die auf dem Weg zur eigenen Familiengeschichte brisant werden
können.

Gisbert Strotdrees, Jg. 1960, Historiker und Redakteur in
Münster, hat die Geschichte einer Reihe von Biographien,
außerdem von (Bauern-)Familien und Höfen in Westfalen
erforscht. Seine Ergebnisse hat er in etlichen Büchern
veröffentlicht: vom Titel "Es gab nicht nur die Droste" (1992),
der Frauenbiographien Westfalens vorstellt, über die
"Hofgeschichten" von 2004 bis hin zu seinen biographischen und
historisch-landeskundlichen Beiträgen im Landwirtschaftlichen
Wochenblatt Westfalen-Lippe.


INFO

Der Eintritt beträgt 3 Euro. Informationen unter Telefon:
02591-7990 11.

Adresse der Burg Vischering:
Berenbrock 1
59348 Lüdinghausen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 20 11:30:57 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Sep 2011 11:30:57 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Klostermauer in Luedinghausen wird saniert.
Bezirksregierung Muenster foerdert ersten Bauabschnitt mit 23.000 Euro
Message-ID: 4E787971020000D600003416@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle BR Münster"

Datum: 19.09.2011, 15:02


AKTUELL

Klostermauer in Lüdinghausen wird saniert
Bezirksregierung Münster fördert ersten Bauabschnitt mit 23.000
Euro

Die Bezirksregierung Münster unterstützt die Restaurierung der
Klostermauer am St. Antonius-Gymnasium in Lüdinghausen mit
23.000 Euro. Damit kann ein erstes südliches Teilstück der
Mauer mit einer Länge von etwa 65 Meter saniert werden. Die 2,
20 Meter hohe Grenzwand erstreckt sich über eine Länge von
insgesamt 420 Meter entlang des Klostergartens und der
Sportanlagen.

Die Klostermauer wurde zwischen 1910 und 1911 erbaut und 2007
als Erweiterung des Baudenkmals "St. Antonius-Gymnasium" unter
Denkmalschutz gestellt. Um die stark beschädigte Mauer wieder
instand zu setzen, müssen die vorhandenen Fugen aus dem
Mauerwerk ausgestemmt und die Backsteine neu verfugt werden.
Die vorhandene Wandkrone wird abgebrochen und mit sogenannten
Biberschwanz- und Firstziegeln neu hergestellt. Dazu muss
zunächst der vorhandene Bewuchs der Mauer entfernt werden.
Zudem sollen die zerstörten Putzflächen auf der Innenseite der
Klostermauer neu verputzt werden.

Das historische Schulgebäude des St. Antonius-Gymnasiums in
Lüdinghausen wurde bereits 1989 in die Denkmalschutzliste der
Stadt eingetragen. Es wurde 1895 als Teil des gleichnamigen
Franziskanerinnen-Klosters erbaut. Die Klosteranlage, die von
Anfang an eine Schule beherbergte, gehört zu den bedeutendsten
historischen Anlagen dieser Art im Regierungsbezirk Münster.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 20 11:40:19 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Sep 2011 11:40:19 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Lichtgewaender einer Kathedrale am Beispiel des
Paderborner Domes, Paderborn, bis 08.01.2012
Message-ID: 4E787BA3020000D60000341B@cl2x-sd2-vs>

Von: "Norbert Börste"
Datum: 19.09.2011, 18:22


AUSSTELLUNG

Lichtgewänder einer Kathedrale am Beispiel des Paderborner Domes

Seit dem Jahre 2007 läuft ein interdisziplinäres
Forschungsprojekt zu Geschichte der Verglasung des Paderborner
Domes vom Mittelalter bis heute. Im Vorfeld der
Veröffentlichung findet eine Ausstellung vom 11. September 2011
bis 8.Januar 2012 im Historischen Museum im Marstall statt, die
Einblicke in die Forschungsarbeit gibt.

Das übergreifende Projekt widmet sich der Erforschung der
Fensterverglasung des Paderborner Domes durch die Jahrhunderte.
Die Initiative wird getragen durch die Stadt Paderborn mit dem
Historischen Museum in Marstall und durch die Glasmalerei
Peters, der renommierten und international bekannten
Paderborner Werkstatt für Glasgestaltung und Glasrestaurierung,
die seit 100 Jahren mit der Farbverglasung des Paderborner
Domes verbunden ist.

Die Aktivität wird besonders unterstützt von Wissenschaftlern
des Westfälischen Glasforums, einem Zusammenschluss von
Archivaren, Archäologen, Kunsthistorikern,
Naturwissenschaftlern, Glasspezialisten und Glasmalern, die
sich seit über 10 Jahren mit der Glasforschung in Westfalen und
Lippe beschäftigen, wodurch ein innovatives kulturelles
Netzwerk entstand, das inzwischen weit über die Landesgrenzen
geht und bis Nordamerika reicht. Darüber hinaus unterstützen
die Erzdiözese Paderborn und der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe das Projekt, insbesondere durch die
Bereitstellung von Fachpersonal zur Durchführung des seit 2007
laufenden interdisziplinären Domforschungsprojektes.

Erstmals werden auch völlig neue Untersuchungsmethoden zur
Bestimmung von archäologischen Glasfunden aus dem Paderborner
Dom mit dem Canadian Light Source Inc. der Universität
Saskatoon in Kanada, in Zusammenarbeit mit der Louisiana State
University, Baton Rouge, angewendet, womit der Paderborner Dom
in den Fokus der internationalen High Tech- Glasforschung
geraten ist, die auch für weitere Forschungen an anderen
Kathedralen von großer Bedeutung sein werden.

Die künstlerisch gestalteten Fenster des Paderborner Domes, die
im Zuge der letzten umfassenden Domsanierung der Jahre 1978 bis
1990 endgültig an die Stelle der Notverglasung der
Wiederaufbauphase von 1947 bis 1954 traten, werden ebenso
behandelt wie längst vergangene und archäologisch nachgewiesene
Farbverglasungen von der Karolingerzeit bis zu den
Kriegszerstörungen. Neben mehreren Ausgrabungsfunden aus den
verschiedensten europäischen Zusammenhängen (u.a. Saint-Denis
in Frankreich und dem UNESCO Welterbe Kloster St. Johann in
Müstair, Schweiz), werden weitere Funde und Fensterausschnitte
präsentiert aus Rheine, Kloster Brunshausen, Bad Hersfeld, Burg
Altena und der ehemaligen Burgkapelle in Soest. Außerdem geben
weitere überregionale Leihgaben Einblicke in die Glasmalerei
der Renaissance, des Barock und des Historismus, wie sie für
Verglasung und Lichtgestaltung des Paderborner Domes
vorstellbar sind.

Die Ergebnisse zur Paderborner Domfenster- und Farbforschung
werden im Frühjahr 2012 erscheinen und herausgegeben von
Norbert Börste mit dem Titel "Lichtgewänder - Raum, Licht und
Farbe im Hohen Dom zu Paderborn vom Mittelalter bis heute" in
einem Sammelband der Schriftenreihe "Studien und Quellen zur
westfälischen Geschichte" des Vereins für Geschichte und
Altertumskunde Westfalens, Abt. Paderborn e.V. Band 69, im
Bonifatiusverlag Paderborn, wobei auch die aktuellen
photogrammetrischen Aufnahmen des Paderborner Domes
veröffentlicht werden.

In dem Forschungsband werden u.a. folgende Autoren und Themen
vertreten sein:
Prof. Dr. Albert Gerhards, Universität Bonn "Du Abglanz von des
Vaters Pracht" Glasmalerei in Kirchen aus theologischer und
liturgischer Sicht;

Dr. Arnold Otto, Diözesanarchiv des Erzbistums Paderborn,
Geschichtsquellen zu den Domfenstern;

Dr. Sveva Gai. LWL- Archäologie für Westfalen, Die Entwicklung
der Fensterverglasung und die Anfänge der Glasmalerei vom 8.
bis zum Beginn des 13. Jahrhunderts ;

Prof. Dr. Josef Hormes, Gudrun-Lisa Bovenkamp, Universität
Saskatoon, Kanada, Dr. Amitava Roy, Dr. Rusty Louis Hightech
Louisiana State University, Baton Rouge, USA , High Tech für
alte Scherben! Röntgenspektroskopische Untersuchungen mit
Synchrotronlicht an historischen Gläsern des Paderborner Domes;

Dr Sven Spiong, Stadtarchäologie Paderborn, Für Kloster, Stift
und Bischof, Glasfensterfragmente des späten 10. bis 12. Jh. in
der Paderborner Altstadt;

Marianne Moser M.A. , Paderborn, Dr. Joachim Kleinmanns,SAAI,
Karlsruher Institut für Technologie, Profane Glasfenster in
Paderborn, Flachglasfunde des 9. bis 17. Jahrhunderts;

Dr. Udo Schlicht, Bielefeld, Glashütten im Hochstift Paderborn;

Dr. Norbert Börste, Paderborn, Architektonische Voraussetzungen
der Lichtgewänder des Paderborner Domes;

Dipl.-Ing. Bernhard Schulte, Paderborn, Zur Photogrammmetrie
des Domes;

Restaurator Gerhard Drescher und Restaurator Rudolf Geburzi
M.A., Der Innenraum des Domes zu Paderborn in der Farbigkeit
des 13. Jahrhunderts und seine Folgefassungen und
Rekonstruktionsversuche zur Farbigkeit des Lettners ;

Dr. Gerd Dethlefs, LWL- Museum für Kunst- und Kulturgeschichte
Münster, Wappen im Licht. Die barocke Verglasung des
Paderborner Domes;

Chefrestaurator Markus Kleine, Glasmalerei Peters, Die
historischen Wappenverglasungen im Kreuzgang des Paderborner
Domes;

Dr. Cornelia Aman, Berlin "? ganz mit gebrannten Fenstern
geschmückt ?" Die Glasmalereien des 19. und 20. Jahrhunderts im
Paderborner Dom bis 1945 ;

Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Diözesanmuseum Paderborn "Die
Fenster werden die wesentlichste Zutat unserer Zeit sein" Die
Glasmalereien im Paderborner Dom seit 1945.;

Anke Schliemann M.A., Spenge, Der Entstehungsprozess einer
Glasmalerei. Die Fenster im Hasenkamp von Hermann Gottfried;

Barbara Link, Kunst am Dom. Zwei Entwürfe eines Kirchenmalers
zum Ostchor als Zions-Saal.

Miszelle

Dipl.-Ing. Michael Jolk, Herdringen, Glasfenster von 1619 aus
der Kapelle des Burghofes zu Soest.


DOKUMENTATION
Dr. Norbert Börste, Robert Gündchen, Einzelbefunde; Gerhard
Drescher, Rudolf Geburzi, Robert Gündchen, Katalog der im
Innenraum und an den Lettnerfragmenten ermittelten Putz- und
Fassungsbefunde Katalog der Putz- und Fassungsbefunde des
Innenraumes, Katalog der Lettnerfragmente, Katalog der Putz-
und Fassungsbefunde an den Außenseiten, Katalog der verwendeten
Farbpigmente.

Zur Ausstellung finden Workshops, Führungen, Vorträge mit dem
Verein für Geschichte und Altertumskunde aber auch
Kinderprogramm und Vorführungen statt. Werkstattgespräche
(jeweils ca. 90 Minuten)

jeweils, 11.00 Uhr
25.09.2011 , Robert Gündchen M.A., Glashütten vom Mittelalter
bis zur Neuzeit

30.10.2011, Wilhelm Peters, Glasmalerei ist mit der Sonne
selbst zu malen

20.11. 2011, Marianne Moser M.A., Dr. Joachim Kleinmanns.
Glasfensterfunde in Paderborn

18.12. 2011, Dr. Norbert Börste u.a. Zur Paderborner
Dombaugeschichte und Domverglasung

Öffentliche Führungen (ca. 60 Minuten)
jeweils mittwochs, 16.00 Uhr
26.10.2011, 16.11.2011, 07.12.2011 und 04.01.2011


INFO

Historisches Museum im Marstall
Im Schloßpark 9
33104 Paderborn-Schloß Neuhaus

Führungen nach Vereinbarung, Gruppen werden gebeten, ihren
Besuch vorab telefonisch anzukündigen:
Tel.: (05251) 88-1052/1049
Fax: (05251) 88-1041

Öffnungszeiten: Di - So 10-18 Uhr

E-Mail: historischesmuseum at paderborn.de
URL: www.paderborn.de/historischesmuseum

Eintrittspreise
Normal-Preis: 2,50 Euro
Ermäßigter Preis: 1,50 Euro
(Schüler, Studenten, Paderborn-Karte, Familienpass,
ALG-II-Empfänger,
JugendLeiterCard, Schwerbehinderte [ab 50% Behinderung])
Gruppen ab 6 Personen: 1,50 Euro/je Person
Eintritt frei für Kinder bis 12 Jahre und Schulklassen

Veranstaltungsdaten:
Ausstellung: Lichtgewänder einer Kathedrale am Beispiel
des Paderborner Domes
Datum: 11.09.2011 bis 08.01.2012
Historisches Museum im Marstall
Im Schloßpark 9
33104 Paderborn
Tel.: 05251 881052
Fax: 05251 88 1041
E-Mail: historischesmuseum at paderborn.de
URL: www.paderborn.de/historischesmuseum

Kontakt:
Dr. Norbert Börste
Historisches Museum im Marstall
Im Schloßpark 9
33104 Paderborn
Tel.: 05251 881052
Fax: 05251 88 1041
E-Mail: historischesmuseum at paderborn.de
URL: www.paderborn.de/historischesmuseum





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 20 11:48:32 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Sep 2011 11:48:32 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Aus unserem Leben in die Freiheit - Lisa Tetzner und
Kurt Klaeber/Held: Leben und Werk", Gelsenkirchen, bis 30.10.2011
Message-ID: 4E787D90020000D600003420@cl2x-sd2-vs>

Von: "Wiltrud Apfeld"
Datum: 20.09.2011, 10:08


AUSSTELLUNG

"Aus unserem Leben in die Freiheit - Lisa Tetzner und Kurt
Kläber/Held: Leben und Werk"
18.09. - 30.10.2011

Kulturraum "die flora", Florastr. 26, 45879 Gelsenkirchen

Eine Ausstellung über - Märchentöchter und Berufsrevolutionäre -
Kinderbücher und Arbeiterliteratur - Deutschland, die Schweiz und
das Ruhrgebiet - Heimat und Exil - Geschichte und Literatur - über
die Bedeutung von Freiheit und Verantwortung in der Gesellschaft.

Das Schriftstellerehepaar Lisa Tetzner (Zittau 1894 - Lugano
1963) und Kurt Kläber (Jena 1897 - Lugano 1959; Pseudonym Kurt
Held) ist bis heute mit seinen sozialkritischen Kinder- und
Jugendbüchern - darunter am bekanntesten Die rote Zora - auf
dem Literaturmarkt vertreten. Aktivitäten im Umkreis der
Wandervogelbewegung, längere Aufenthalte Anfang der 1920er
Jahre im Ruhrgebiet, zahlreiche Kontakte zur linken
Arbeiterliteraturszene und politische (Kultur-)Arbeit in Berlin
schlugen sich in ihren Werken (Barrikaden an der Ruhr, 1925;
Hans Urian, 1931) nieder. Das 1933 zur Emigration gezwungene
Paar ließ sich endgültig in Carona (Schweiz) nieder und setzte
sich schon in den 1940er Jahren in seinen Jugendbüchern
kritisch mit dem Nationalsozialismus auseinander.

Überraschende Funde über die Verbindung von Lisa Tetzner und
Kurt Kläber ins Ruhrgebiet der 1920er Jahre bereichern die
Ausstellung ebenso wie die Darstellung der vielen Vernetzungen
der beiden in den geistesgeschichtlichen Kontext von
Kaiserreich über Weimarer Republik, Nationalsozialismus bis in
die 1950er Jahre. Die Protagonisten sozial und humanitär
engagierter Literatur sind bis heute aktuell: Ihre Romane Die
Kinder aus Nr. 67 (Lisa Tetzner, 1933-1949), Die schwarzen
Brüder (Lisa Tetzner und Kurt Kläber/Held, 1940/41) und Die
rote Zora (Kurt Kläber/Held, 1941) erfahren immer noch
zahlreiche Neuauflagen, Hörbuchausgaben, Theater-, TV- und
Filmadaptionen.

Für das Ruhrgebiet besonders interessant ist zum einen der
Aufenthalt Kurt Kläbers von Ende 1920 bis Sommer 1923. In
dieser Zeit arbeitete er als Bergmann auf der Zeche Centrum in
Wattenscheid und war in der Arbeiterbildungs- und
Arbeiterliteraturszene sehr aktiv. Seine Erfahrungen aus dieser
Zeit flossen in mehrere Romane und Erzählungen (z. B.:
Barrikaden an der Ruhr, 1925) ein. Zum anderen kam Lisa Tetzner
wiederholt als Märchenerzählerin zu Vorträgen ins Ruhrgebiet.
Ihre Eindrücke über Das Land der Industrie zwischen Rhein und
Ruhr schilderte sie in ihrem gleichnamigen, 1923
veröffentlichten Buch. Ihre späteren Aktivitäten im Ruhrgebiet
sind u. a. dokumentiert in der Kulturzeitschrift "Der Schacht",
die in den 1920er Jahren in Bochum von Fritz Wortelmann, dem
späteren FIDENA-Gründer, herausgegeben wurde.

Die Ausstellung würdigt das Lebenswerk von Lisa Tetzner und
Kurt Kläber, deren literarische Arbeiten immer eine
gesellschaftspolitische Dimension mitdenken. Die Konzentration
auf die Kinder- und Jugendliteratur ist Ausdruck ihrer
Wertschätzung der jungen Generation als Trägerin einer
gerechten, einer friedlichen, einer humanen Zukunft. Einer
neuen gesellschaftlichen Ordnung, die die politische
Entwicklung der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts radikal
kritisiert und daraus Lehren zieht. Man mag es Utopie nennen.
Oder - mit Blick auf die Gegenwart - immer noch einzulösenden
Realismus.

Anhand von Bild-Texttafeln, ausgewählten Originaldokumenten,
Exponaten aus dem Nachlass, umfangreicher Literaturpräsentation
sowie Originaltonaufnahmen zeigt die Ausstellung die Lebenswege
von Lisa Tetzner und Kurt Kläber auf. Zahlreiche Dokumente und
Exponate stammen aus dem umfangreichen familiären Nachlass der
Großnichte. Für die intensive Unterstützung, die Überlassung
des Nachlasses und die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit
gilt daher ein ganz besonderer Dank Christiane
Dornheim-Tetzner. Darüber hinaus stellten zahlreiche Archive
und Bibliotheken Materialien für die Bild-/Texttafeln und die
Vitrinenpräsentation zur Verfügung.

Zu danken ist der Gelsenkirchener Stadtbibliothek, dem Bochumer
Zentrum für Stadtgeschichte/Stadtarchiv, dem
Fritz-Hüser-Institut Dortmund, weiteren Archiven und
Bibliotheken im Ruhrgebiet und vielen deutschen und Schweizer
Institutionen (darunter das Bundesarchiv in Berlin, das
Deutsche Literaturarchiv Marbach, das Deutsche Rundfunkarchiv
in Frankfurt a. M., die Ernst-Abbe-Bücherei in Jena, das
Staatsarchiv Aargau in Aarau/Schweiz, das Schweizerische
Institut für Kinder- und Jugendmedien in Zürich, der
Sauerländer Verlag).


INFO

Öffnungszeiten:
so - fr 11:00 - 17:00 Uhr, feiertags geschlossen

Infos zu Ausstellung und Begleitprogramm:
URL: www.die-flora-gelsenkirchen.de

Anmeldungen zu Führungen unter:
Tel.: 0209 169-9105

Veranstalter: Stadt Gelsenkirchen, Kulturraum "die flora"

Ausstellungsteam: Wiltrud Apfeld, M.A. (Kulturraum "die flora")
und Dr. des. Cristina Rita Parau (Aachen) mit Unterstützung von
Christiane Dornheim-Tetzner (Frankfurt a. M.) und Mitarbeit von
Michael Moos, M. A. (Hattingen)

Kontakt:
Wiltrud Apfeld
Stadt Gelsenkirchen/Kulturraum "die flora"
Florastr. 26
45879 Gelsenkirchen
Tel.: 0209 1699105
Fax: 0209 1699173
E-Mail: wiltrud.apfeld at gelsenkirchen.de
URL: www.die-flora-gelsenkirchen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 20 11:50:17 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Sep 2011 11:50:17 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/32
Message-ID: 4E787DF9020000D600003425@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 19.09.2011, 16:33


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-32 für den Zeitraum vom 10.09.2011 bis

zum 16.09.2011 mit insgesamt 14 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-32&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 20 13:20:03 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 20 Sep 2011 13:20:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 20.09.2011
Message-ID: 4E789303020000D600003436@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 20.09.2011, 13:06


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 20.09.2011

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Westfalen,
Bielefeld, Dortmund, Höxter, Lippe: Panorama, Wissenschaft und
Bildung / 20.09.2011 12:00

Rekordanmeldungen an westfälischen Hochschulen

Westfalen (wh). Zum Start des Wintersemesters melden zahlreiche
Hochschulen in Westfalen Rekordergebnisse bei der Zahl der
Studienanfänger. Mit 2091 Erstsemestern ist etwa an der
Fachhochschule Bielefeld ein neuer Höchststand erreicht. Im
Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Studienanfänger damit um
15 Prozent gestiegen. Überfüllte Hörsäle oder ausgebuchte
Seminare müssen die Studenten aber nicht fürchten: "Trotz des
Rekordergebnisses sind die Studienbedingungen nach wie vor
exzellent", heißt es von Seiten der FH. Noch höhere
Steigerungsraten gibt es an den Standorten der Hochschule
Ostwestfalen-Lippe. Insgesamt 1990 junge Menschen - und damit
rund 40 Prozent mehr als im Wintersemester 2010/11 - starten
ihr Studium in Lemgo, Detmold, Höxter und Warburg. "Die Zahlen
bestätigen, dass die Hochschule OWL in der Region und darüber
hinaus äußerst attraktiv ist", freut sich Hochschulpräsident
Dr. Oliver Herrmann über den Anmelderekord. An der
Fachhochschule Dortmund spricht Professor Wilhelm Schwick von
"Zahlen, wie alle sie erst zum doppelten Abiturjahrgang 2013
erwartet haben". Rund 2600 Studienanfänger begrüßte der
FH-Rektor bei einer Feierstunde im Dortmunder Konzerthaus.

Pressekontakt: Katharina Vokoun, Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit Fachhochschule Bielefeld, Telefon:
0521/1067580, E-Mail: katharina.vokoun[at]fh-bielefeld.de;
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Hochschule Ostwestfalen-Lippe,
Telefon: 05261/702218, E-Mail: pressestelle[at]hs-owl.de;
Pressestelle Fachhochschule Dortmund, Telefon: 0231/9112127,
E-Mail: pressestelle[at]fh-dortmund.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW, Deutschland, Dortmund: Freizeit, Kultur und Medien,
Wirtschaft / 20.09.2011 11:00

Branchentreff der Chorszene: Veranstalter erwarten 10.000
Besucher zur chor.com

Dortmund (wh). Der erste Branchentreff der deutschen und
europäischen Chorszene findet vom 22. bis 25. September in den
Dortmunder Westfalenhallen statt. Zur "chor.com" werden bis zu
1000 Fachteilnehmer und rund 10.000 Konzert- und Messebesucher
erwartet. Neben Workshops, Seminaren sowie einer Messe bietet
die chor.com mehr als 50 öffentliche Konzerte an zwölf
Spielstätten. Allein in der Nacht der Chöre am 24. September
wird es an neun Dortmunder Veranstaltungsorten 30
Einzel-Konzerte geben. Auf der Bühne stehen dabei unter anderem
Grammy-Preisträger Simon Halsey, das Kettwiger Bach-Ensemble
sowie die international erfolgreiche Pop-Chöre Vocal Line und
Maybebop.

Weitere Informationen: http://www.chor.com

Pressekontakt: Daniel Schalz, chor.com, Telefon: 030/847108932,
E-Mail: presse[at]chor.com; Dr. Andreas Weber, Zentralbereich
Kommunikation, Westfalenhallen Dortmund, Telefon: 0231/1204514,
E-Mail: Andreas.Weber[at]westfalenhallen.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW, Siegen-Wittgenstein: Panorama, Wirtschaft / 20.09.2011
10:00

Landwirtschaft: Kreis Siegen-Wittgenstein mit den meisten
Bio-Betrieben

Westfalen (wh). Siegen-Wittgenstein ist der Kreis mit den
landesweit meisten Bio-Betrieben. Laut einer Erhebung des
Statischen Landesamtes wirtschafteten hier im vergangenen Jahr
14,6 Prozent der Bauernhöfe nach den Regeln des ökologischen
Landbaus. In ganz Westfalen setzten 892 der insgesamt 24.587
Landwirtschaftsbetriebe mit einer Nutzfläche von über fünf
Hektar auf Bio-Anbau. Die Quote von 3,6 Prozent entspricht
damit dem Landesdurchschnitt. Der Westfälisch-Lippischen
Landwirtschaftsverband registrierte zuletzt ein großes
Interesse seiner Mitglieder am Ökolandbau. Trotzdem seien viele
Bauern noch zurückhaltend, weil sie geringere Erlöse während
der etwa zweijährigen Umstellungsphase von konventioneller auf
ökologische Landwirtschaft fürchten.

Weitere Informationen:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2011/pres_186_11.html
Pressekontakt:
Pressestelle IT.NRW, Telefon: 0211/94492521, E-Mail:
pressestelle[at]it.nrw.de

-----------------------------------------------------------------------------
Westfalen,
NRW, Deutschland, Dortmund: Panorama, Soziales, Wirtschaft /
19.09.2011 18:00

Neue Wege der Informationsvermittlung: Jobcenter veröffentlicht
Ratgeber-Comic

Dortmund (wh). Mit Comic-Bildern zum Arbeitslosengeld: Das
Dortmunder Jobcenter hat einen 80 Seiten starken Ratgeber
veröffentlicht, der Arbeitslosen dabei helfen soll, Anträge
richtig auszufüllen. Grundlage des "Wegweisers Arbeitslosengeld
II" ist die fiktive Geschichte einer Dortmunder Familie, die
auf Unterstützung angewiesen ist. Anhand von Zeichnungen und
einfachen Texten wird erzählt, wie Vater Stefan und Mutter
Rebecca Grundsicherung beantragen und weitere Leistungen des
Jobcenters in Anspruch nehmen. Das Dortmunder Jobcenter will
mit der Broschüre neue Wege der Informationsvermittlung gehen:
"Ohne Behördendeutsch, mit Comic-Bildern und einem
umfangreichen Service-Teil stellt dieser Ratgeber sicher ein
Novum im Bereich Arbeitslosengeld II dar", so Geschäftsführer
Frank Neukirchen-Füsers.

Weitere Informationen:
http://www.jobcenterdortmund.de/site/presseinformationen/

Pressekontakt: Christian Scherney, Jobcenter Dortmund, Telefon:
0231/8422190, E-Mail: jobcenter-dortmund[at]jobcenter-ge.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 21 09:19:18 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Sep 2011 09:19:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 25.000 Euro fuer die Restaurierung des Hauses Heuer
Message-ID: 4E79AC16020000D600003483@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle BR Münster"

Datum: 20.09.2011, 15:38


AKTUELL

25.000 Euro für die Restaurierung des Hauses Heuer
Bezirksregierung Münster unterstützt Erhalt des
denkmalgeschützten Fachwerkhauses in Beelen

Die Bezirksregierung Münster hat nun 25.000 Euro für
die Restaurierung des Hauses Heuer in Beelen bewilligt.
Mit dem Fördergeld wird die denkmalgerechte Sanierung
der Fundamente, der Außenfassade und des Daches des
im 19. Jahrhundert erbauten Fachwerkhauses unterstützt.

Das ehemalige Gutshaus an der Gartenstraße wurde zwischen 1834
und 1866 erbaut. Es enthält jedoch noch Reste eines älteren
Gebäudes. 1987 wurde es unter Denkmalschutz gestellt, da es
beispielhaft das Leben und Wirtschaften in einem dörflichen
Gemeinwesen während der vergangenen 150 Jahre dokumentiert.

Das zweigeschossige Wohnhaus ist stark sanierungsbedürftig.
Durch einen langen Leerstand hat aufsteigende Feuchtigkeit die
Holzständerkonstruktion stark beschädigt und zum Teil bereits
zerstört. Auch die Dachkonstruktion und die Dachdeckung weisen
ernstzunehmende Schäden auf.

Das Haus Heuer ist das einzige Fachwerkhofgebäude, das im
Beelener Ortskern erhalten ist. Durch den massiven Ortswandel
in den 1950er und 1960er Jahren wurde der einstige Bestand an
Fachwerkhäusern durch Neubauten verdrängt. Im Vergleich zu
anderen westfälischen Städten und Gemeinden besitzt Beelen
daher nur noch wenige historische Gebäude.

Die Sorge um den Verlust auch dieses Denkmals führte Anfang
2010 zur Gründung des Vereins "DorfGut Beelen e.V." Er hat sich
das Ziel gesetzt, das mehr als 150 Jahre alte Haus vor dem
Verfall zu retten. Nach der Restaurierung möchte der Verein das
Haus als Museum sowie Veranstaltungs- und Tagungsort nutzen.
Dazu sind die Einrichtung des Wohnteils des Gutshauses im Stil
der 1960er Jahre und das Anlegen eines Gemüse-, Kräuter- und
Ziergartens geplant.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 21 09:22:47 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Sep 2011 09:22:47 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Autorenlesung mit Juergen Kehrer im LWL-Planetarium,
Muenster, 30.09.2011
Message-ID: 4E79ACE7020000D600003488@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.09.2011, 15:05


AKTUELL

Autorenlesung mit Jürgen Kehrer im LWL-Planetarium
Gebrauchsanweisungen für Münster und das Münsterland

Am 30. September besucht der bekannte Autor Jürgen Kehrer
("Wilsberg") das Planetarium im LWL-Museum für Naturkunde in
Münster. Um 19.30 Uhr wird er aus seinem Buch
"Gebrauchsanweisungen für Münster und das Münsterland" lesen.

Im Piper-Verlag stellen Autoren in "Gebrauchsanweisungen" ihre
Stadt oder Regionen vor. In seinem neuen Buch über Münster und
das Münsterland nimmt Kehrer die Leser mit in die
"lebenswerteste und fahrradfreundlichste Stadt der Welt",
erzählt von Wiedertäufern und Westfälischem Frieden, vom
Schwarzen Schwan, Professor Landois und dem Zoo, von Töttchen,
Altbierbowle und Pumpernickel, von der Geheimsprache Masematte
und ungeklärten Kriminalfällen in Münster.

Jürgen Kehrer, bekannt durch seine Wilsberg-Romane, wurde in
Essen geboren, studierte in Münster und blieb in dieser
liebenswerten Stadt kleben. Münster und das Münsterland aus der
Sicht eines "Nicht-Münsteraners" - da gibt es noch Neues zu
erfahren.

Tickets sind zum Preis von 9 Euro montags bis samstags bei
Münster Information (Telefon 0251.92-2714) und dienstags bis
sonntags im LWL-Museum für Naturkunde (Telefon 0251 591-05)
erhältlich.


INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 02 51.591-05
Fax: 02 51.591-60 98





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 21 09:27:31 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Sep 2011 09:27:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vitrinengespraech zur Kunst der Glasrestaurierung,
Herne, 22.09.2011
Message-ID: 4E79AE03020000D60000348D@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.09.2011, 14:56


AKTUELL

Prunkvoll, kostbar und zerbrechlich
Vitrinengespräch zur Kunst der Glasrestaurierung

An diesem Donnerstag (22.9.) berichtet Andreas Weisgerber im
LWL-Museum für Archäologie in Herne von der besonderen
Herausforderung, die der Werkstoff Glas für Restauratoren
bedeutet. Der Restaurator beim Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) zeichnet dabei den Weg
renaissancezeitlicher Glasfunde von ihrer Bergung in Herford
und Gelsenkirchen über ihre Restaurierung bis in die Vitrinen
des Museums nach.

"Glas ist ein sehr empfindlicher Werkstoff, der je nach Glasart
ganz unterschiedlichen Zerfallsprozessen unterworfen ist -
darauf müssen wir individuell eingehen", so der Restaurator.
"Im Fall des Renaissance-Glases war das besonders kompliziert."

In seinem Vortrag macht Weisgerber deutlich, dass Konservierung
schon bei der Fundbergung berücksichtigt werden muss und gibt
Einblicke in die allgemeine Herangehensweise der Restauratoren
im Umgang mit den Fundstücken. "Das hat sich im Laufe der Zeit
sehr verändert," meint Weisgerber, "wo es früher oft darum ging,
ein Objekt wieder möglichst komplett herzurichten, geht es uns
heutzutage viel mehr um die Authentitzität des Originals -
Fehlstellen inklusive."

Der Kurzvortrag gehört zur Veranstaltungsreihe der
"Vitrinengespräche", bei der einmal im Monat Archäologen,
Überraschungsfinder und Wissenschaftler direkt an den
Ausstellungsstücken spannende Ausgrabungsgeschichten aus erster
Hand erzählen. Zu entrichten ist nur der Museumseintritt, die
Teilnahme am Vitrinengespräch ist kostenfrei.


INFO

URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de
LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag 9 Uhr
bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Eintritt:
- ? 5,00 Erwachsene
- ? 2,00 Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre),Schülerinnen
und Schüler
- ? 1,60 Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung oder
museumspädagogischen Programm (2 Begleiter frei)
- ? 11,00 Familien
- ? 3,00 Ermäßigungsberechtigte
- ? 4,00 Erwachsene in Gruppen ab 16. Personen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 21 09:30:17 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 21 Sep 2011 09:30:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtmuseum Iserlohn laedt ein zur oeffentlichen
Fuehrung, Iserlohn, 22.09.2011
Message-ID: 4E79AEA9020000D600003492@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 19.09.2011, 11:19


AKTUELL

Stadtmuseum Iserlohn lädt ein zur öffentlichen Führung

Zu einer öffentlichen Führung lädt das Stadtmuseum Iserlohn,
Fritz-Kühn-Platz 1, alle Interessierten am Donnerstag, 22.
September, um 16.00 Uhr herzlich ein.

Der Rundgang führt sowohl durch die Dauerausstellung mit
Exponaten von der Steinzeit bis in die 50er Jahre, als auch
durch die aktuelle Sonderausstellung "Kleiner Mann, was nun?
Zum Untergang der Weimarer Demokratie in Kultur und Alltag".
Sie behandelt die von ideologischen Auseinandersetzungen
geprägte Zeit zwischen 1928 und 1934 und die Auswirkungen auf
Politik, Kultur und Alltagsleben.


INFO

Der Eintritt ins Museum und die etwa neunzig Minuten dauernde
Führung sind kostenlos.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Um Anmeldung unter den
Telefonnummern 02371 / 217-1961 und -1963 oder per
E-Mail an museum at iserlohn.de wird gebeten.

Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter:
URL: www.stadtmuseum-iserlohn.de

Stadtmuseum Iserlohn
Fritz-Kühn-Platz 1
58636 Iserlohn





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 22 10:52:50 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Sep 2011 10:52:50 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Industriedenkmal pur, Gladbeck, 25.09.2011
Message-ID: 4E7B1382020000D6000034E4@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 22.09.2011, 10:18
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Industriedenkmal pur
Sonntag, 25. September 2011, 14.00 Uhr

Für Luc Percevals Neuinszenierung von "Macbeth" im Rahmen der
Ruhrtriennale war die Maschinenhalle Zweckel in den vergangenen
Wochen in Dämmerung und düstere Stimmung gehüllt. Vor dem
beeindruckenden Bühnenbild von Annette Kurz konnte man gebannt
der Verzweiflung und Verlorenheit des Protagonisten folgen.
Jetzt verwandelt sich die Halle wieder zurück in ein
Industriedenkmal und lädt am kommenden Sonntag zu einem
Rundgang über das ehemalige Zechengelände in Gladbeck ein.

Inmitten einer Grünfläche befindet sich die 1909 im Auftrag des
königlich-preußischen Staates errichtete Maschinenhalle Zweckel,
die eher einem Schloss gleicht als einem funktionalen
Industriegebäude. Eine Freitreppe und die Fassade mit ihren
zahlreichen Fenstern, Rundbögen und Lisenen verleihen der Halle
einen repräsentativen Charakter und lassen die Besucher
staunen. Doch nicht nur von außen ist die Halle imposant: Der
Innenraum beherbergt eine eindrucksvolle Jugendstil-Empore und
an den Wänden findet man dekorative Bemalungen.

Mitten in der Halle kann man dann zwei erhaltene
Illgner-Umformer aus dem Jahr 1908 bestaunen. Diese waren
notwendig, um Wechselstrom in Gleichstrom umzuwandeln, der
wiederum für die elektrischen Fördermaschinen von Nöten war.
Das war zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch eine Seltenheit, so
gab es 1906 im Ruhrgebiet neben den üblichen
Dampffördermaschinen lediglich zwölf elektrische
Hauptschachtfördermaschinen. Der Maschinenpark der Zeche
Zweckel, der neben den Umformern noch aus Kompressoren und
Generatoren bestand, war eine echte Besonderheit und fand seine
Wertschätzung in der Gestaltung der Maschinenhalle.

Die Besucher erfahren bei der Führung aber nicht nur allerhand
Faszinierendes über das Gebäude und die Maschinen, sondern auch
viel Informatives über die "Maloche" auf Zweckel und das Leben
im direkten Umfeld.


INFO

Es wird empfohlen, bei der Führung festes Schuhwerk zu tragen.

Weitere Infos unter:
Tel.: 0231/ 93 11 22-33 oder
URL: www.industriedenkmal-stiftung.de

Veranstaltungsort:
Prentroper Strasse 74
45966 Gladbeck

Der Treffpunkt ist ausgeschildert.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 22 11:52:59 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 22 Sep 2011 11:52:59 +0200
Subject: [WestG] [TOC-E] Duelmener Heimatblaetter, I/2007-VIII/2010
Message-ID: 4E7B219B020000D6000034F6@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dietmar Rabich"
Datum: 17.09.2011, 20:35


TOC-E

Inhaltsangaben zu den Dülmener Heimatblättern von 2007 bis 2010,
herausgegeben vom Heimatverein Dülmen e. V.



Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=46




I. Heft 1/2007
Jahrgang 54


S. 2-17
Ludger David
Die Mitwicker Mark - ihre Lage, Begrenzung, Nutzung und Teilung

S. 18-21
Erik Potthoff
Der Charleville-Mézières-Platz

S. 22-32
Brigitte Kramer
August Schlüter - Maler der Dülmener Heide und des Lüdinghauser
Tores

S. 33-38
Paul Stenemann, Helmut Elfring
Das ehemalige Polizeiwohndienstgebäude des Amtes Dülmen
am Ostdamm

S. 39-46
Paul Gödde
Besöök up Kakesbeck

S. 47-48
Ludger Hillermann
Nachruf auf Dr. Friedrich-Wilhelm Hemann

S. 49-50
Theo Schwedmann
Zeitzeuge Günter Pins ist tot

S. 51-55
Wolfgang Werp
Neuerscheinungen

Diese Ausgabe ist nicht als E-Book erschienen. Die
Seitennummerierung bezieht sich auf die Druckausgabe.

URL: http://heimatblaetter.heimatverein-duelmen.de/hefte/1-2007/


II. Heft 2/2007, Jahrgang 54

S. 4-23
Peter Thewes
Aus den Lebenserinnerungen von Pfarrer Peter Thewes

S. 24-26
Frauke Heidemann
Blick über das Lüdinghauser Tor in die Stadt Dülmen

S. 27-42
Ortwin Bickhove-Swiderski
Wilhelm Brücher - Kommissarischer Bürgermeister der Stadt Dülmen
von Februar bis Oktober 1946

S. 43-45
Hanne David
Der Streit um den Amtshausgarten und dessen Verpachtung
(1684-1688)

S. 46-48
Ida Steinberg
De Dülmner Jung'

S. 49-53
Günter Scholz
Relief Anna Katharina Emmericks von Heinrich Fleige (1840-1890)

S. 54-58
Wolfgang Werp
Neuerscheinungen

URL: http://heimatblaetter.heimatverein-duelmen.de/hefte/2-2007/


III. Heft 1/2008, Jahrgang 55

S. 4-15
Agnes Wagner
Die Pflanzen des Kreises Coesfeld im Volksmund

S. 16
Manfred Sestendrup
Paul

S. 17-35
Peter Thewes
Aus den Lebenserinnerungen von Pfarrer Peter Thewes - Teil 2

S. 36-40
Ulrich Artmann
Der Bildstock Hörsting in Rorup

S. 41-43
Erik Potthoff
Der Marktplatz um 1895 und heute

S. 44-47
Wolfgang Werp
Neuerscheinungen

URL: http://heimatblaetter.heimatverein-duelmen.de/hefte/1-2008/


IV. Heft 2/2008, Jahrgang 55

S. 4
Wolfgang Werp
Heinz Brathe ?

S. 5-10
Erik Potthoff
Das zweite Dülmener Stadtmodell

S. 11
Manfred Sestendrup
Paul

S. 12-18
Hanne David
Zur Teilung der Restfläche der Mitwicker und der Lavesumer Mark

S. 19-20
Paul Gödde
Ach, wie war es doch vordem ... mit Heinzelmännchen so bequem

S. 21-29
Agnes Wagner
Die Pflanzen des Kreises Coesfeld im Volksmund

S. 30-32
Erik Potthoff
Zwei Innenansichten von St. Viktor

S. 33-48
Peter Thewes
Aus den Lebenserinnerungen von Pfarrer Peter Thewes - Teil 3

S. 49-52
Ludger David
Unsere "Schmalo-Heide"

S. 53-59
Wolfgang Werp
Neuerscheinungen

URL: http://heimatblaetter.heimatverein-duelmen.de/hefte/2-2008/


V. Heft 1/2009, Jahrgang 56

S. 4-20
Gerd Friedt
Ein Bewahrer seines Glaubens

S. 21-30
Ludger Hillermann
Über 50 Jahre Soziales Seminar in Dülmen

S. 31-32
Erik Potthoff
Bildvergleich Südring

S. 33
Manfred Sestendrup
Paul

S. 34-40
Agnes Wagner
Die Pflanzen des Kreises Coesfeld im Volksmund

S. 41-44
Hanne David
Erbitterter Streit um ein Wegerecht am Tiberbach

S. 45-47
Paul Gödde
Drai tiegen "dän swatten Haupen"

S. 48-51
Wolfgang Werp
Neuerscheinungen

URL: http://heimatblaetter.heimatverein-duelmen.de/hefte/1-2009/


VI. Heft 2/2009, Jahrgang 56

S. 5-17
Gerd Friedt
Ein Bewahrer seines Glaubens

S. 18-24
Dr. Clemens Engling
Kleine Brentano-Nachlese

S. 25-30
Hanne David
Bauweise und Aufteilung der alten Häuser am Dorfplatz in
Hausdülmen

S. 31
Peter Thewes
"De nigge Pastor"

S. 32-35
Erik Potthoff
Die Lüdinghauser Straße um 1938 und heute

S. 36-40
Paul Gödde
Diekmann's Möne Änne un de Hemaotfilm "Rosse im Ried"

S. 41-44
Agnes Wagner
Die Pflanzen des Kreises Coesfeld im Volksmund

S. 45-51
Hanne David
Der Besitz zweier Dülmener Familien um 1860 im Vergleich

S. 52-56
Wolfgang Werp
Neuerscheinungen

URL: http://heimatblaetter.heimatverein-duelmen.de/hefte/2-2009/


VII. Heft 1/2010, Jahrgang 57

S. 5-19
Wolfgang Werp
Der Dülmener Schützenverein "Rieke Lüde" und seine Majestäten
von 1825 bis 1912

S. 20-35
Gerd Friedt
Ein Bewahrer seines Glaubens

S. 36
Paul Gödde
Oller mäk genööglik

S. 37-40
Erik Potthoff
Alte Ansichten - Sendener Straße - Hohe Straße

S. 41-57
Friedrich-Wilhelm Hemann ?
Zwischen Seelsorge und Machtpolitik - Aspekte bischöflicher
Landespolitik am Beispiel des St.-Viktor-Stiftes in Dülmen

S. 58-65
Hanne David
Bewohner des Ober- und Unterplatzes in Hausdülmen

S. 66-68
Dietmar Rabich
Ein Heimatblatt entsteht

S. 69-73
Wolfgang Werp
Neuerscheinungen

URL: http://heimatblaetter.heimatverein-duelmen.de/hefte/1-2010/


VIII. Heft 2/2010, Jahrgang 57

S. 5-19
Diethard Aschoff
Das Dülmener Judengutachten aus dem Jahre 1818 im Rahmen
der zeitgenössischen westfälischen Judengutachten

S. 20-35
Dietmar Rabich
Maße und Gewichte im 19. Jahrhundert

S. 36-39
Erik Potthoff
Die obere Marktstraße 1909 und heute

S. 40-43
Hanne David
Naturalleistungen für die Überlassung von Liegenschaften
an Hausdülmener Grundherren

S. 44-47
Klaus Jahn
Kriegsende in Dülmen und Buldern im März 1945

S. 48-58
Ortwin Bickhove-Swiderski
David Dublon aus Wittlich/Mosel - jüdischer Kantor und Lehrer
in Dülmen

S. 59-61
Wolfgang Werp
Neuerscheinungen

URL: http://heimatblaetter.heimatverein-duelmen.de/hefte/1-2007/

Die Seitennummerierung bezieht sich jeweils auf die
E-Book-Ausgabe. Sämtliche Hefte sind auch als Druckausgabe
erschienen und beim Heimatverein Dülmen e. V. oder im Dülmener
Buchhandel erhältlich.

2011 ist in der ersten Jahreshälfte eine 336-seitige
Sonderausgabe in Buchform aus Anlass des 700-jährigen Jubiläums
der Stadt Dülmen erschienen. Die reguläre Ausgabe wird als Heft
1+2/2011, Jahrgang 58, Ende des Jahres 2011 erscheinen.

Dülmener Heimatblätter im WWW:
http://heimatblaetter.heimatverein-duelmen.de/


INFO

Kontakt:
Heimatverein Dülmen e. V.
Postfach 1307
48234 Dülmen
E-Mail: info at heimatverein-duelmen.de
URL: http://www.heimatverein-duelmen.de/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 23 10:11:21 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Sep 2011 10:11:21 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Arbeit in der Literatur: von "schwerer
Arbeit" zu "Schoener Arbeiten", Gelsenkirchen, 26.09.2011
Message-ID: 4E7C5B49020000D600003533@cl2x-sd2-vs>

Von: "Wiltrud Apfeld"
Datum: 22.09.2011, 17:49


AKTUELL

Montag, 26.09.2011, 19:30 Uhr
Die Arbeit in der Literatur: von "schwerer Arbeit" zu
"Schöner Arbeiten"
Vortrag von Hanneliese Palm, Fritz-Hüser-Institut Dortmund

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts nimmt die Literatur sich
der Themen Arbeit und dem Arbeitsalltag an: bei der
Heroisierung der Arbeit, zur Selbstreferenz der Arbeitenden,
als Aufruf zur Solidarität oder als Propaganda gegen unwürdige
Arbeitsbedingungen. Dabei wird der "Blick von außen" ergänzt
durch sich entwickelnde Literaturszenen aus der Arbeiterschaft
selbst mit höchst unterschiedlichem literarischem Anspruch.
Nach dem Zweiten Weltkrieg muss die Arbeitswelt von der
Literatur erst (wieder-)entdeckt werden. In der Gegenwart steht
"Arbeit" längst für viel mehr als nur Industrie- und
Büroarbeit. Mit konkreten Beispielen von Heinrich Heine bis
Willy Bredel, von Max von der Grün bis Kristof Magnusson spürt
der Vortrag diesen Wandlungen nach.

Hanneliese Palm ist Leiterin des Fritz-Hüser-Instituts der
Stadt Dortmund. Das Fritz-Hüser-Institut ist das einzige
wissenschaftliche Institut in Europa, das Quellen und Dokumente
zur Literatur- und Kulturgeschichte der Arbeitswelt sammelt,
erforscht und darstellt. Für die zur Zeit im Kulturraum "die
flora" gezeigte Ausstellung stellte das Institut Material zu
Kurt Kläber zur Verfügung. Nähere Infos zum Institut finden Sie
unter: www.fhi.dortmund.de

Begleitveranstaltung zur Ausstellung "Aus unserem Leben in die
Freiheit - Lisa Tetzner und Kurt Kläber: Leben und Werk"


INFO

Kulturraum "die flora"
Florastr. 26
45879 Gelsenkirchen
Eintritt frei

Kontakt:
Wiltrud Apfeld
Stadt Gelsenkirchen/Kulturraum "die flora"
Florastr. 26
45879 Gelsenkirchen
Tel.: 0209 169 9105
Fax: 0209 169 9173
E-Mail: wiltrud.apfeld at gelsenkirchen.de
URL: www.die-flora-gelsenkirchen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 23 10:21:16 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Sep 2011 10:21:16 +0200
Subject: [WestG] [AUS] 125 Jahre Psychiatrie in Bethel / 100 Jahre
Morija/Gilead IV, Bielefeld, 09.10.2011-28.04.2012
Message-ID: 4E7C5D9C020000D600003538@cl2x-sd2-vs>

Von: "Bärbel Bitter"
Datum: 22.09.2011, 10:59


AUSSTELLUNG

125 Jahre Psychiatrie in Bethel
100 Jahre Morija/Gilead IV

Untertitel
"Da bin ich bald verrückt geworden"

Menschen mit einer psychischen Erkrankung, die so genannten
Irren, hat es schon immer gegeben. Verändert hat sich nur der
Umgang mit diesem Personenkreis. Wurden sie über Jahrhunderte
meist ausgegrenzt, d.h. aus der Gesellschaft ausgestoßen,
begann Ende des 18., Anfang des 19. Jahrhunderts der Wandel.
Nun galten "Irre" als heilbar und erste Heilanstalten wurden
gegründet. 1886 begann auch Bethel, sich um diese Erkrankten zu
kümmern.

Die Ausstellung in der Historischen Sammlung zeichnet die
Entwicklung des Betheler Arbeitsfeldes vor dem Hintergrund der
allgemeinen Entwicklungen in der Psychiatrie nach. Auch die
Rolle der Einrichtung in der NS-Zeit wird thematisiert.

Die Ausstellung geht u.a. den Fragen nach:
-Warum beginnt eine Einrichtung für Menschen mit Epilepsie mit
einem neuen Arbeitsschwerpunkt.
-Wie hat man psychisch kranke Menschen, die Irren, früher
gesehen? Wie sieht man sie heute?
-Wie wurden sie behandelt? Wie unterscheiden sich moderne
Behandlungskonzepte davon?

In der Ausstellung werden auch die großen Veränderungen in den
11970er /1980er Jahren behandelt. Ebenso die Darstellung der
aktuellen inhaltlichen Ausrichtung der psychiatrischen
Arbeiterbereiche Bethels. Originalunterlagen und Zitate von
Betroffenen lassen Schicksale von Betreuten und Behandelten in
Bethel lebendig werden

Im Rahmen von drei Abendveranstaltungen werden Zeitzeugen
verschiedene Etappen der Betheler Psychiatriegeschichte
lebendig machen.


INFO

Eröffnung Sonntag, den 9. Oktober 2011, 15 Uhr in der
Historischen Sammlung Bethel
Kantensiek 9
33617 Bielefeld.

Eröffnung: Dr. Günther Wienberg, Vorstand v. Bodelschwinghsche
Stiftungen Bethel

Öffnungszeiten: 9.10 bis 24.11.2011, Sonntag bis Donnerstag
15 - 18 Uhr.

Danach bis zum 28.4.2012 Dienstag bis Donnerstag 15 bis 17 Uhr
oder nach Vereinbarung. Die Ausstellung ist vom 21.12. 2011 bis
zum 5.1.2012 geschlossen.


Veranstaltungen:
Kindheit und Jugend im "Irrenhaus"
Wilhelm Biermann, Sohn des langjährigen Hausvaters von Morija,
beschreibt seine Kindheit und Jugend in den 1930er/1940er
Jahren in der größten Betheler Einrichtung für psychisch kranke
Menschen.

Mittwoch, den 26. Oktober 2011, 19 Uhr,
Historische Sammlung Bethel
Kantensiek 9, 33617 Bielefeld


Erwachen in den Schlafsälen
Ehemalige und langjährige Mitarbeiter aus dem Arbeitsbereich
Psychiatrie geben einen Einblick in den Pflegealltag in den
1960er / 1970er Jahren.

Mittwoch, den 9.11.2011, 19 Uhr,
Historische Sammlung Bethel
Kantensiek 9, 33617 Bielefeld

Von der Anstalt in die Gemeinde
Dr. Niels Pörksen, langjähriger Chefarzt in Gilead IV berichtet
über die Umbruchphase in der Psychiatrie in den 1990er Jahren.

Mittwoch den 23.11 2011, 19 Uhr
Historische Sammlung Bethel
Kantensiek 9, 33617 Bielefeld





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 23 10:37:56 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Sep 2011 10:37:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Terminvorschau des Exzellenzclusters "Religion und
Politik"
Message-ID: 4E7C6184020000D600003541@cl2x-sd2-vs>

Von: "Exzellenzcluster "Religion und Politik"" uni-muenster.de>
Datum: 16.08.2011, 13:08


AKTUELL

Terminvorschau des Exzellenzclusters "Religion und Politik"

Folgende Veranstaltungen sind im September und Oktober 2011 am
Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster (WWU) geplant. Weitere
Informationen zu den Veranstaltungen und kurzfristige
Änderungen finden Sie auf der Cluster-Homepage unter
www.religion-und-politik.de in der Rubrik "Alle Termine".



SEPTEMBER

Tagung "Religions and Masculinities en las Américas"
29.-30.09.2011
Beginn am 29.09.2011 um 13.00 Uhr
Ort: Torhaus der ULB

Raum S01
Krummer Timpen 3
48143 Münster

Veranstalter:
Antje Schnoor, Heiko Kiser und Felix Krämer (Graduiertenschule
des Exzellenzclusters ?Religion und Politik?), Dr. Olaf
Stieglitz (Universität Erfurt)

Öffentlicher Vortrag "The Therapeutization of Heterosexual
Masculinity: Evangelical Sexual Politics at the Turn of the
Millennium"


29.09.2011, 18.45 Uhr

Referentin: Prof. Dr. Dagmar Herzog, New York

Torhaus der ULB
Raum S01
Krummer Timpen 3
48143 Münster

Veranstalter:
Antje Schnoor, Heiko Kiser und Felix Krämer (Graduiertenschule
des Exzellenzclusters ?Religion und Politik?), Dr. Olaf
Stieglitz (Universität Erfurt)

Der Vortrag ist Teil der Tagung "Religions and Masculinities en
las Américas"



OKTOBER

Filmreihe "Zehn Filme für unsere Zeit - Der 'Dekalog' von
Kieslowski"
Film und Vortrag "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir"


17.10.2011, 19.00 Uhr

Einführung in das Werk von Krzysztof Kieslowski und erster Film
des Dekalogs

Referentin:
Dr. Margarete Wach, Kunsthochschule für Medien Köln

Ort: Schlosstheater
Melchersstraße 81
48149 Münster

Veranstalter:
PD Dr. J. Cornelis de Vos (Projekt A9 ?Der Dekalog als
religiöser, ethischer und politischer Basis-Text?) und Michael
Schreiter (Neutestamentliches Seminar, Evangelisch-Theologische
Fakultät, WWU Münster)


Ringvorlesung "'?und er schuf sie als Mann und Frau'.
Religion, Politik und Geschlechterordnung"
18.10.2011, 18.15-19.45 Uhr

Ort: Fürstenberghaus
Hörsaal F2
Domplatz 20-22
48143 Münster

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Religion und Politik"



Tagung "Die Sprache der Gaben. Die Regeln der symbolischen
Kommunikation in Europa 1000-1700"
18.-21.10.2011

Ort: Kreml-Museum, Moskau

Organisation:
Prof. Dr. Gerd Althoff (Sprecher des Exzellenzclusters
"Religion und Politik")

Veranstalter:
Exzellenzcluster "Religion und Politik" in Kooperation mit dem
Deutschen Historischen Institut Moskau und der
Lomonossow-Universität


Filmreihe "Zehn Filme für unsere Zeit - Der 'Dekalog' von
Kieslowski"

Film und Vortrag "Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes,
nicht unnütz aussprechen"

24.10.2011, 19.00 Uhr

Referent:
Prof. Dr. Stefan Kramer, Universität Leipzig

Ort: Schlosstheater
Melchersstraße 81
48149 Münster

Veranstalter:
PD Dr. J. Cornelis de Vos (Projekt A9 ?Der Dekalog als
religiöser, ethischer und politischer Basis-Text?) und Michael
Schreiter (Neutestamentliches Seminar, Evangelisch-Theologische
Fakultät, WWU Münster)



Ringvorlesung "'?und er schuf sie als Mann und Frau'. Religion,
Politik und Geschlechterordnung"

25.10.2011, 18.15-19.45 Uhr
Ort: Fürstenberghaus
Hörsaal F2
Domplatz 20-22
48143 Münster
Veranstalter:
Exzellenzcluster "Religion und Politik"


Tagung "Religious Diversity in Chinese Thought"
27.-31.10.2011

Beginn am 27.10.2011 um 17.00 Uhr

Ort:
Liudgerhaus Münster
Überwasserkirchplatz 3
48143 Münster

Veranstalter:
Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel (Projekt A15
"Pluralismusfähigkeit der Religionen / Interreligiöse Theologie")


Teilnahme nur mit Anmeldung.


Öffentlicher Vortrag "Why Chinese Thought on Religious
Diversity Matters"
27.10.2011, 18.15 Uhr

Referenten:
Prof. Dr. Judith M. Berling, Berkeley, und
Prof. Dr. Gregor Paul, Karlsruhe

Ort: Aula im Schloss
Schlossplatz 2
48149 Münster

Veranstalter:
Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel (Projekt A15
"Pluralismusfähigkeit der Religionen / Interreligiöse Theologie")

Der Vortrag ist Teil der Tagung "Religious Diversity in
Chinese Thought".



Tagung "Vita als Wissenschaftssteuerung. Frühneuzeitliche
Biographien von Wissenschaftlern, Philosophen und Künstlern"

27.-28.10.2011

Beginn am 27.10.2011 um 13.00 Uhr

Ort:
Seminar für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit
Bogenstraße 15-16
48143 Münster

Veranstalter:
Prof. Dr. Karl Enenkel (Projekt B13 "Die Stiftung von
Autorschaft in der neulateinischen Literatur (1350?1650). Zur
autorisierenden und wissensvermittelnden Funktion von Widmungen
und Vorworttexten")


INFO

Kontakt:

Brigitte Heeke
Zentrum für Wissenschaftskommunikation
des Exzellenzclusters "Religion und Politik"
Johannisstraße 1-4
48143 Münster
Tel.: 0251/83-23376
Fax: 0251/83-23246
E-Mail: religionundpolitik at uni-muenster.de
URL: www.religion-und-politik.de



"Religion und Politik" - Der Exzellenzcluster der WWU Münster

Im Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster (WWU) forschen rund 200
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 20 geistes- und
sozialwissenschaftlichen Fächern und elf Ländern. Sie
untersuchen das komplexe Verhältnis zwischen Religion und
Politik von der Antike bis zur Gegenwart und von Lateinamerika
über Europa bis in die arabische und asiatische Welt. Es ist
der bundesweit größte Forschungsverbund dieser Art und von den
deutschlandweit 37 Exzellenzclustern der einzige zum Thema
Religionen. Bund und Länder fördern das Vorhaben im Rahmen der
Exzellenzinitiative bis 2012 mit 37 Millionen Euro.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 23 11:02:56 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Sep 2011 11:02:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Weg mit dem faden Brei...": Neues Familien-Angebot
im Museum in der Kaiserpfalz, Paderborn
Message-ID: 4E7C6760020000D60000354C@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 23.09.2011, 09:01


AKTUELL

"Weg mit dem faden Brei..."
Neues Familien-Angebot im Museum in der Kaiserpfalz

"Weg mit dem faden Brei?" heißt die neue kostenlose Führung für
Familien mit Kindern ab 8 Jahren, die an diesem Sonntag (25.9.)
um 15 Uhr erstmals im LWL-Museum in der Kaiserpfalz in
Paderborn stattfindet.

Der Blick in einen modernen Gewürzschrank offenbart
Kostbarkeiten, von denen der einfache Bürger im Mittelalter nur
träumen konnte. Selbst Kaiser Karl der Große hatte genug vom
zeitgenössischen Einheitsbrei und verlangte deshalb von seinen
Köchen: "Weg mit dem faden Brei und der zu Klumpen gekochten
Milch; jetzt sollen gewürzte Speisen aufgetragen werden".

Statt Getreidebrei und Gemüseeintopf gönnte Karl sich und
seinen Gästen exotische Gewürze und Speisen - ein Luxus, den
die Museumsbesucher jetzt in der neuen Sonntags-Führung ganz
genau nachvollziehen können. Die Teilnehmer lernen dabei nicht
nur die Hintergründe solcher festlichen Empfänge kennen, sie
können auch an einigen damals ungeheuer wertvollen Gewürzen
schnuppern und anhand originaler Fundstücke und moderner Kopien
die Vielfalt mittelalterlichen und frühneuzeitlichen
Tafelgeschirrs entdecken. Neben exotischen Sinneseindrücken
darf auch die Etikette nicht zu kurz kommen: Schriftlich
überlieferte Tischsitten bieten Interessantes und Amüsantes -
und lassen manche Parallele zur heutigen Tischkultur erkennen.

Das Angebot findet zukünftig einmal im Monat sonntags um 15 Uhr
statt. Treffpunkt ist der Eingang des Museums, es ist nur der
Museumseintritt zu entrichten, die Führung ist kostenfrei.


INFO

Mehr Infos unter:

Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg
33098 Paderborn
Tel.: 05251 1051-10
Fax: 05251 1051-25
E-Mail: kaiserpfalzmuseum at lwl.org
URL: www.lwl-kaiserpfalz-paderborn.de


Termine: "Weg mit dem faden Brei...":
25.9.
3.10.
23.10.
27.11.
26.12.
Jeweils um 15.00 Uhr.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 23 11:41:03 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Sep 2011 11:41:03 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_20=2E000_Euro_f=C3=BCr_den_Boehm-Bau_?=
=?utf-8?q?in_Telgte=3A_Bezirksregierung_Muenster_unterstuetzt_Umbau_des_M?=
=?utf-8?q?useums?=
Message-ID: 4E7C704F020000D600003552@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 23.09.2011, 10:33


AKTUELL

20.000 Euro für den Böhm-Bau in Telgte
Bezirksregierung Münster unterstützt Umbau des Museums

Die Bezirksregierung Münster unterstützt die Sanierung und
Umgestaltung des so genannten Böhm-Baus in Telgte mit 20.000
Euro. Das Geld stammt aus dem Denkmalförderprogramm 2011.

Die drei aneinandergereihten Häuser an der Herrenstraße wurden
1937 vom bekannten Kirchenbauer und Architekten Dominikus Böhm
erbaut. Sie sind Teil des Baudenkmals "Museum Heimathaus
Münsterland", das seit 1987 unter Denkmalschutz steht. Auch die
Sanierungsarbeiten an der zugehörigen Pastoratsscheune wurden
2010 bereits mit 19.000 Euro von der Bezirksregierung gefördert.

Nach den Sanierungs- und Umbauarbeiten soll der zweigeschossige
Bau mit den markanten Giebeldächern unter dem Namen "Religio -
Westfälisches Museum für religiöse Kultur" als Museum genutzt
werden.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 23 13:24:46 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 23 Sep 2011 13:24:46 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 23.09.2011
Message-ID: 4E7C889E020000D60000356D@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 23.09.2011, 13:22


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 23.09.2011

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Westfalen,
NRW: Politik, Stadtentwicklung, Wirtschaft / 23.09.2011 13:00

Westfälische IHKs sehen Straßenbaupläne der Landesregierung
kritisch

Westfalen (wh). Die von der Landesregierung veröffentlichte
Prioritätenliste für Straßenbauprojekte in NRW stößt bei den
westfälischen Industrie- und Handelskammern größtenteils auf
Kritik. Mit Enttäuschung reagierten etwa die IHKs in Hagen und
Arnsberg auf die Pläne, den Lückenschluss der Autobahn A 46 nur
noch bis Menden zu verfolgen. "Es ist zunächst einmal gut, dass
der Bau bis Menden politisch abgesichert ist", sagte Harald
Rutenbeck, Präsident der Südwestfälischen IHK zu Hagen. Es
müsse aber auch planerische Klarheit über die Fortsetzung im
östlichen Teil bis zur A 445 herrschen. Deshalb sei eine
durchgängige Linienbestimmung unverzichtbar. Kritik kommt auch
von der IHK Nord Westfalen in Münster. Dort ist dem
Hauptgeschäftsführer Karl-Friedrich Schulte-Uebbing vor allem
die nachrangige Einstufung der Ortsumgehungen Beelen und
Herzebrock-Clarholz im Verlauf der Bundesstraße 64 n "ein Dorn
im Auge". Nur eine durchgängige leistungsfähige
Straßenverbindung könne die gewünschte Wirkung für die
wirtschaftliche Entwicklung der Region erzeugen. Die IHK
Ostwestfalen zu Bielefeld erklärte, "die
Straßenbau-Prioritätenliste des Landes tut der Region weh".
Zwar stünden die Fortsetzungen wichtiger Verkehrsprojekte wie
der A 30, der A 33 sowie des A 33-Zubringers Bielefeld-Ummeln
nicht zur Debatte. Unverständnis zeigte jedoch auch
Hauptgeschäftsführer Harald Grefe darüber, dass die Planung zur
Ortsumgehung Herzebrock-Clarholz nicht weitergeführt werden
soll. Zwiespältig fällt die Bewertung der Prioritätenliste bei
den IHKs Mittleres Ruhrgebiet, Lippe und Siegen aus. So
befürwortet die Kammer in Bochum etwa die Pläne für den Ausbau
der Autobahn A 40: "Es ist die wichtigste Verkehrsader des
Ruhrgebietes. Deshalb ist es richtig, diese Straße
leistungsfähiger zu machen", erklärte Pressesprecher Jörg A.
Linden. Kritik gibt es allerdings am wahrscheinlichen Aus für
das Teilstück der Autobahn A 52 zwischen Essen und Gladbeck.
"Das ist nicht zu Ende gedacht", so Linden. "Mit gemischten
Gefühlen" hat Andreas Henkel, Geschäftsführer der IHK in
Detmold, die Liste studiert: "Im Landesstraßenbereich gibt es
wichtige Projekte, die weitergehen. Generell wird jedoch bei
vielen Planungen auf die Bremse getreten. Das halte ich für
hochgradig bedenklich." Für den Raum Siegen "hätte es noch
schlimmer kommen können", ist sich die dortige IHK sicher.
"Unsere Region ist im Vergleich zu anderen Landesteilen noch
mit zwei blauen Augen davongekommen, wenn auch die Absage an
die Ortsumgehung Kaan-Marienborn und die Ortsumgehung für Bad
Laasphe durchaus schmerzt", sagte der stellvertretende
Hauptgeschäftsführer Hermann-Josef Droege.

Weitere Informationen zu den Straßenbauvorhaben der
Landesregierung:
http://www.mbv.nrw.de/Presse/Pressemitteilungen/PriorisierungStrassen_22_09_2011/index.php

Pressekontakt: IHK Nord Westfalen, Tel: 0251/707232;
Südwestfälische IHK, Tel: 02331/390218; IHK Hellweg-Sauerland,
Tel: 02931/878138; IHK Ostwestfalen, Tel: 0521/554208; IHK
Lippe, Tel: 05231/760121; IHK Mittleres Ruhrgebiet, Tel:
0234/9113151; IHK Siegen, Tel: 0271/3302316

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Borken: Freizeit, Panorama / 22.09.2011 18:00

Maulwurfhügel als Abschlaghilfe: Deutsche
Bauerngolfmeisterschaft in Vreden

Vreden (wh). Wilde Wiese statt gepflegtes Putting Grün: Im
münsterländischen Vreden wird am Sonntag, 25. September, die 4.
Offene Deutsche Meisterschaft im Bauerngolf ausgetragen. Im
"Irrgarten an der Flamingoroute" versuchen die Teilnehmer dann
mit möglichst wenigen Schlägen einen Lederball in eingegrabene
Eimer zu versenken. Dabei gilt es nicht nur elektrische
Weidezäune und Kuhfladen zu überwinden, sondern auch einige
Sonderregeln zu beachten, etwa "Maulwurfshügel können auch als
Abschlagshilfen dienen". Dem Sieger winken 250 Euro Preisgeld
und der Wanderpokal "Goldener Klumpen". Die in den Niederlanden
erfundene rustikale Variante des Golfsports erfreut sich in
Westfalen immer größerer Beliebtheit. Mittlerweile haben sechs
Landwirte in der Region einen Teil ihrer Äcker als
Bauerngolfplätzen ausgewiesen.

Weitere Informationen:
http://www.zwillbrockirrgarten.de/de/aktuelles/20-offene-deutsche-meisterschaft-2011

Pressekontakt: Familie Beuting, Telefon: 0175/2607544, E-Mail:
info[at]zwillbrockirrgarten.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Lippe, Münster, Paderborn: Kultur und Medien
/ 22.09.2011 16:00

Geister, Spiele und das Leben im Dunkeln: LWL plant
Sonderausstellungen

Westfalen (wh). Der Kulturausschuss im Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) hat grünes Licht für zahlreiche
Sonderausstellungen gegeben, die in den kommenden Jahren in den
LWL-Museen gezeigt werden sollen. So plant etwa das
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in Lichtenau-Dalheim, sich
mit einer sehr ungewöhnlichen Facette des Klosterlebens zu
befassen: dem Spielen. Ab April 2013 soll die Schau "Spiel im
Kloster" der Frage nachgehen, was und womit im Kloster gespielt
wurde. Passend zum Thema richtet sich die Ausstellung besonders
an Familien mit Kindern, denen ein umfangreiches
museumspädagogisches Begleitprogramm angeboten wird. Geister,
Hexen und Dämonen stehen im Mittelpunkt des Themenjahres
"Verflixt", das 2013 im LWL-Freilichtmuseum Detmold eingeläutet
werden soll. Insbesondere für die ländliche Bevölkerung
Westfalens spielten das Übersinnliche und der Aberglaube immer
eine große Rolle. Diese Vorstellungswelten und wie sie bis in
die Gegenwart hineinwirken will das Themenjahr mit
Präsentationen im Freigelände und in den historischen Gebäuden
des Museums beleuchten. Düsterer könnte es ab März 2015 im
LWL-Museum für Naturkunde in Münster zugehen. Die westfälische
Höhlenwelt ist Schwerpunkt der Schau "Leben in der Dunkelheit".
Geplant ist es, Teile der Ausstellung blindengerecht aufzubauen
und so den Gedanken der Inklusion im Museum umzusetzen. Eine
ganz andere Art der Unterwelt sind die Zechenstollen oder auch
Kanalisationen und Bunkeranlagen im Ruhrgebiet. Diese will das
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund aus einer neuen
Perspektive zeigen. Von April bis November 2014 ist die
Sonderausstellung "Über Unterwelten und das Ruhrgebiet"
geplant. Zur Wiedereröffnung des neu erbauten LWL-Landesmuseum
für Kunst und Kulturgeschichte in Münster sollen im Frühjahr
2014 erstmals die weltbekannte Maler Francis Bacon, David
Hockney und Lucian Freud gemeinsam gezeigt werden. Die Künstler
der "School of London" machten sich in den 1950er Jahren mit
expressiv-figurativer Malerei einen Namen. Ihre Werke sorgen
nicht nur mit ihren Verkaufserlösen immer wieder für
Schlagzeilen, sondern sind in den Museen auch echte
Publikumsmagnete. Den endgültigen Beschluss über die
Ausstellungen fasst der LWL-Landschaftsausschuss am 7. Oktober.

Weitere Informationen: http://www.lwl.org/pressemitteilungen/

Pressekontakt: Markus Fischer und Frank Tafertshofer,
LWL-Pressestelle, Telefon: 0251/591235, E-Mail:
presse[at]lwl.org

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 26 09:49:38 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Sep 2011 09:49:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Aus Manchester an die RUB: Prof. Stefan Berger wird
Nachfolger von Prof. Klaus Tenfelde
Message-ID: 4E804AB2020000D6000035B2@cl2x-sd2-vs>

Von: "Josef König"
Datum: 23.09.2011, 15:39


AKTUELL

Aus Manchester an die RUB
Prof. Stefan Berger wird Nachfolger von Prof. Klaus Tenfelde
Stärkere Internationalisierung des Instituts für soziale
Bewegungen

Das Institut für soziale Bewegungen der RUB (ISB) bekommt eine
noch stärkere internationale Ausrichtung: Nachfolger des
kürzlich verstorbenen Sozialhistorikers Prof. Klaus Tenfelde
wird Prof. Stefan Berger. Zum 1.10. wechselt er von der
University of Manchester an die RUB und übernimmt in der
Fakultät für Geschichtswissenschaft die Professur für
Sozialgeschichte und soziale Bewegungen. Prof. Berger ist damit
designierter Direktor des ISB.

"Für die weitere Internationalisierung der Ruhr-Universität ist
das ein bedeutender Schritt", sagte Rektor Prof. Elmar Weiler
bei der Ernennung Bergers am 23. September. "Wir freuen uns,
dass wir einen hochkarätigen Wissenschaftler aus dem Ausland
berufen konnten, um eine Schnittstellenprofessur zu besetzen,
die weit über das Ruhrgebiet hinaus in Europa vernetzt ist."

Internationale Erfahrung

Viel internationale Erfahrung bringt Stefan Berger mit an die
RUB: 1964 in Langenfeld geboren, studierte er Geschichte,
Politikwissenschaft und Germanistik in Köln. Anschließend war
er unter anderem Cecil Rhodes-Stipendiat in Oxford, Lecturer in
Plymouth und Cardiff (Wales) sowie Professor an der University
of Glamorgan in Wales, ehe er nach Manchester ging und dort
"Professor of Modern German and Contemporary European History"
und Direktor des dortigen Jean Monnet-Centre of Excellence
wurde.

Seine Forschungsschwerpunkte sind vergleichende Arbeiten zur
Geschichte der Arbeiterbewegung, das Verhältnis der britischen
Linken und der britischen sozialen Bewegung zur DDR sowie der
sozial- und kulturgeschichtliche Vergleich des Ruhrgebiets mit
anderen europäischen Ballungsräumen. Berger ist Vorsitzender
der "German History Society in the UK and Ireland",
Vorsitzender des "History and Theory"-Netzwerks der European
Social Science History Conference sowie seit 2003
Mitherausgeber der Buchreihe "Writing History" (Bloomsbury). Im
Akademischen Jahr 2009/10 war er Gastprofessor an der
Universität Paris 2 in Frankreich.

Ideale Besetzung für Tenfeldes Nachfolge

"Professor Berger ist die ideale Besetzung für die Professur",
so Rektor Weiler. "Damit gelingt es uns, die große Lücke zu
schließen, die Klaus Tenfelde nach seiner Emeritierung und nach
seinem Tod hinterlassen hat." Prof. Tenfelde wurde am 31. März
2011 emeritiert und verstarb am 1. Juli. Mit dem Institut für
soziale Bewegungen und der Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets
hatte er zwei Institutionen geleitet, die im Haus der
Geschichte des Ruhrgebiets zu bedeutenden Orten der
Geschichtswissenschaft avanciert sind. Tenfeldes Nachfolger
wird das Institut und die Stiftung weiter in der Stadt Bochum
verankern und zugleich die internationale Ausrichtung
forcieren. Der Essener Konzern EVONIK unterstützt die
Neuausrichtung der Professur finanziell.


INFO

Weitere Informationen

Dr. Christoph Seidel
Institut für soziale Bewegungen
Ruhr-Universität Bochum
Tel.: 0234/32-22587
E-Mail: christoph.seidel at rub.de

Prof. Dr. Jürgen Mittag
Institut für soziale Bewegungen
Ruhr-Universität Bochum
Tel.: 0234/32-26920
E-Mail: juergen.mittag at rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Sep 26 10:00:15 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 26 Sep 2011 10:00:15 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Staedtisches Museum Haus Letmathe laedt ein zur
oeffentlichen Fuehrung, Iserlohn, 29.09.2011
Message-ID: 4E804D2F020000D6000035B7@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 23.09.2011, 12:19


AKTUELL

Städtisches Museum Haus Letmathe lädt ein zur öffentlichen
Führung

Zu einer öffentlichen Führung durch das Städtische Museum Haus
Letmathe, Hagener Straße 62, sind alle Interessierten am
kommenden Donnerstag, 29. September, um 16.00 Uhr herzlich
eingeladen. Haus Letmathe, die einstmals spätmittelalterliche
Burganlage der Grafen von Limburg, wurde im Verlauf von über
500 Jahren mehrfach aus- und umgebaut. Heute dominiert das
klassizistische Erscheinungsbild des 19. Jahrhunderts.

Im Obergeschoss befindet sich das Städtische Museum mit den
Schwerpunkten Landwirtschaftliches Gerät und bäuerliches
Kulturgut, Handwerk und Industrie in Letmathe, Letmather
Verkehrsgeschichte und Vertreibung und Integration in Letmathe.
Anlässlich des Jubiläums 975 Jahre Letmathe hat zudem der
Letmather Geschichtskreis zahlreiche Daten und Ereignisse
zusammengetragen und daraus eine Ausstellung zusammengestellt,
die noch bis zum 2. Oktober zu sehen ist. Durch die Ausstellung
führt Dieter Oelze.


INFO

Städtisches Museum Haus Letmathe
Hagener Straße 62
58642 Iserlohn

Der Eintritt ins Museum und die Führung sind kostenlos.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Um Anmeldung unter den Telefonnummern:
Tel: 02371 / 217-1961 oder -1963 oder per
E-Mail an museum at iserlohn.de wird gebeten.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 27 10:18:57 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Sep 2011 10:18:57 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Themennachmittag Euthanasie, Muenster, 29.09.2011
Message-ID: 4E81A311020000D600003610@cl2x-sd2-vs>

Von: "Helga Pape"
Datum: 26.09.2011, 09:03:35


AKTUELL

Wir laden Sie herzlich ein am 29.09./16.00 Uhr die einmalige
Gelegenheit wahrzunehmen, kostenlos an der Veranstaltung
"Euthanasie" mit Dr. Christine Schmidt und Nicole Willenberg
teilzunehmen.

Der Vortrag richtet sich an alle an historischer-politischer
Bildungsarbeit Interessierten.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung "Euthanasie
in Hadamar" vom 8.-30. September, Bürgerhalle des Landeshauses
am Freiherr-vom-Stein-Platz statt. Anmeldung erbeten unter:
0251/492-7101 oder tenhomp at stadt-muenster.de Beiliegend
erhalten Sie ein Plakat, mit der Bitte es an Interessierte
weiterzuleiten und in Ihrer Schule auszuhängen.


Workshoptagung
Nationale Sinnstiftung oder vielstimmige Erinnerungen? Ansätze,
Konzepte und Methoden der Vermittlung von "Geschichte" in der
Einwanderungsgesellschaft.

7./8.10.2011 im Geschichtsort Villa ten Hompel

Eine Veranstaltung von mobim und dem Geschichtsort Villa ten
Hompel in Kooperation mit IDA-NRW

Das Programm sowie Hinweise auf Teilnahmegebühr und
Anmeldeformalitäten finden sich unter:
URL: http://www.mobim.info/ sowie
URL: http://www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel/veranstaltungen.html


Der Themennachmittag "Euthanasie" am 29.09./16.00 Uhr findet in
der Villa ten Hompel statt! Anmeldung noch möglich!

E-Mail: tenhomp at stadt-muenster.de oder telefonisch: 0251/492-7101


INFO

Geschichtsort
Villa ten Hompel
Stadt Münster
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 0251/492-7101
Fax: 0251/492-7918
Mail: PapeHelga at stadt-muenster.de
URL: www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 27 10:40:39 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Sep 2011 10:40:39 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Villa ten Hompel-Rundmail: Neues im Oktober
Message-ID: 4E81A827020000D600003620@cl2x-sd2-vs>

Von: "Christoph Spieker"
Datum: 22.09.2011, 17:26


AKTUELL

Neuigkeiten aus der Villa ...

Rückblick

In einem turbulenten Auftakt der "Saison" haben über 500
Besucher die "Nacht der Museen", den Denkmaltag und die
Kooperations-Veranstaltung mit Prof. Longerich zu seinem
Goebbels-Buch in der Villa mitgemacht.

Bitte vormerken

In wenigen Tagen erscheint eine zweite, erweiterte und
überarbeitete Auflage von Stefan Klemps Handbuch über die
Polizeibataillone ("nicht ermittelt").

Und hier Hinweise auf die kommenden Veranstaltungen:


Mittwoch, 28.09.2011 18.30 Uhr
Dr. Sören Brinkmann,
Erlangen/Nürnberg
Der Spanische Bürgerkrieg 1936-1939
Hintergründe, Verlauf und Ergebnis eines europäischen Konflikts

Ort: Franz Hitze Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
Anmeldung: Tagungsnummer 11-529 F, zahn at franz-hitze-haus.de,
Tagungsbeitrag 6,-/3,- ?
Kooperation mit der Katholisch Sozialen Akademie Franz Hitze
Haus
Tagung


Donnerstag, 29.09.2011 16.00 Uhr
Dr. Christine Schmidt, Münster;
Nicola Willenberg, Münster
Themennachmittag "Euthanasie"
Seminarangebot für Interessierte und Engagierte
Anmeldung: tenhomp at stadt-muenster.de
Kooperation mit dem dem Evangelischen Forum Münster e.V.
und dem Bündnis Münster gegen Nazis
Im Rahmen der Wanderausstellung "Euthanasie in Hadamar"
(08. bis 30.September

Bürgerhalle des Landeshauses
Freiherr-vom-Stein-Platz 1
Eintritt frei


Mittwoch, 05.10.2011 20.00 Uhr
Prof. Dr. Inge Marszolek, Bremen
Bunker als Gedenkorte
Mittwochsgespräch


Donnerstag, 06.10.2011 14.00 Uhr bis Sonntag,
09.10.2011 13.00 Uhr
Horst Wiechers und Stefan Querl, Münster
Historische Jugendakademie zur Zukunft der Erinnerung
Geschichtswerkstatt mit Lesung von Cornelia Schmalz-Jacobsen,
mit Exkursionen zu Orten der deutsch-deutschen Teilung bis
1989/90, zu NS-Gedenkstätten in Göttingen und dem
Grenzdurchgangslager Friedland.

Anmeldung und weitere Informationen: querls at stadt-muenster.de
Kooperation mit Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.
Tagung für junge Erwachsene gegen Kostenbeitrag und nur
nach Voranmeldung.


Freitag, 07.10.2011 14.00 Uhr bis Samstag, 08.10.2011 17.00 Uhr
Anne Broden, Düsseldorf, Heiko Klare und Michael Sturm, Münster
Nationale Sinnstiftung oder vielstimmige Erinnerungen?
Ansätze, Konzepte und Methoden zur Vermittlung von "Geschichte"
in der Einwanderungsgesellschaft
Kooperation mit mobim (Mobile Beratung im Regierungsbezirk
Münster - Gegen Rechtsextremismus, für Demokratie) und IDA NRW
(Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit
NRW) Tagung für MultiplikatorInnen der Bildungsarbeit,
LehrerInnen und MitarbeiterInnen von Gedenkstätten


Mittwoch, 12.10.2011 20.00 Uhr
Dr. Günter Riederer, Stuttgart
Die Rolle Harry Graf Kesslers im Ersten Weltkrieg
Aus dem Tagebuch eines politischen Flaneurs
Vortrag


Mittwoch, 19.10.2011, 19.00 Uhr
Vergessen und Verkaufen Junge Wissenschaft
Lena Bethmann: "Der Himmel über Westfalen ist immer grau"
Italienische Militärinternierte 1943-1945
Dennis Romberg: "Einstieg statt Ausstieg" Deutsche
Kraftwerksverkäufe nach Lateinamerika in den 1970er Jahren


Donnerstag, 20.10.2011 10.30-16.00 Uhr - Daniel Gollmann, Münster
Gestern kein Recht ? heute keine Gerechtigkeit
Der lange Weg zur Entschädigung von NS-Unrecht. Ein Hörbuch im
Gebrauchstest
Anmeldung: tenhomp at stadt-muenster.de, Kostenbeitrag 15,- ?
Kooperation mit der Bezirksregierung Münster, Gegen Vergessen -
Für Demokratie e.V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Münster e.V.Yad Vashem Lectures


INFO

Geschichtsort
Villa ten Hompel
Stadt Münster
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 0251/492-7112
Fax: 0251/492-7918
Mail: spiekerc at stadt-muenster.de
URL: http://www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel/index.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 27 10:47:36 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Sep 2011 10:47:36 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/33
Message-ID: 4E81A9C8020000D600003625@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 26.09.2011 13:49:30


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-33 für den Zeitraum vom 17.09.2011 bis

zum 23.09.2011 mit insgesamt 24 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-33&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 27 10:53:23 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Sep 2011 10:53:23 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Soldaten. Protokolle vom Kaempfen, Toeten und Sterben,
Dortmund, 29.09.2011
Message-ID: 4E81AB23020000D60000362A@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 26.09.2011, 07:46
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Sönke Neitzel:
Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben
Donnerstag, 29. September 2011, 19.00 Uhr

Sönke Neitzel und Harald Welzer legen in ihrem Buch auf einer
einzigartigen Quellengrundlage erstmals eine überzeugende
Mentalitätsgeschichte des Krieges vor. Auf der Grundlage von
150.000 Seiten Abhörprotokolle deutscher Soldaten in britischer
und amerikanischer Gefangenschaft wird das Wissen um die
Mentalität der Soldaten auf eine völlig neue Basis gestellt. In
eigens eingerichteten Lagern wurden Kriegsgefangene aller
Waffengattungen und Ränge heimlich abgehört. Sie sprachen über
militärische Geheimnisse, über ihre Sicht auf die Gegner, auf
die Führung und auch auf die Judenvernichtung. Das Buch liefert
eine Rekonstruktion der Kriegswahrnehmung von Soldaten in
historischer Echtzeit - eine ungeheuer materialreiche
Innenansicht des Zweiten Weltkriegs durch jene Soldaten, die
große Teile Europas verwüsteten.

Prof. Dr. Sönke Neitzel, geboren 1968, lehrt Neuere und Neueste
Geschichte in Mainz und Saarbrücken; Gastdozent und
Lehrstuhlvertretungen an der University of Glasgow, in
Karlsruhe und Bern, 2010 Senior Fellow am
Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen. Bekanntgeworden ist
Neitzel mit »Abgehört. Deutsche Generäle in britischer
Kriegsgefangenschaft 1942-1945« (2005).

Eine Zusammenarbeit des Historischen Vereins Dortmund und Gegen
Vergessen ? Für Demokratie e.V.


INFO

Veranstaltungsort:
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstraße 50
Dortmund
URL: http://www.historischer-verein-dortmund.de/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Sep 27 10:56:30 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 27 Sep 2011 10:56:30 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Anfaenge des Nationalsozialismus in Buer,
Gelsenkirchen, 28.09.2011
Message-ID: 4E81ABDE020000D600003630@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 27.09.2011, 08:53
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Anfänge des Nationalsozialismus in Buer
Mittwoch, 28. September 2011, 18.00 Uhr

Vortrag von Dr. Heinz-Jürgen Priamus, Gelsenkirchen

Im Zusammenhang mit der "nationalen Welle" in der Folge der
belgisch-französischen Ruhrbesetzung 1923-1925 entstanden in
Buer die ersten völkischen und rechtsextremistischen
Gruppierungen, aus denen schließlich die NSDAP hervorging.
Diese Gruppen waren Keimzelle der Nationalsozialisten im
nördlichen Ruhrgebiet und erlangten schon in den 1920er Jahren
erste kommunale Mandate in Buer.


INFO

Veranstaltungsort:
Dokumentationsstätte "Gelsenkirchen im Nationalsozialismus"
Cranger Straße 323
Gelsenkirchen
URL: http://www.institut-fuer-stadtgeschichte.de/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 28 10:21:31 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Sep 2011 10:21:31 +0200
Subject: [WestG] [KONF] "Amtsbuecher als Quellen der landesgeschichtlichen
Forschung", Muenster, 13.10.2011
Message-ID: 4E82F52B020000D60000366F@cl2x-sd2-vs>

Von: "Anna Grabkowsky"
Datum: 27.09.2011, 12:33


WORKSHOP

Die Historische Kommission für Westfalen lädt in Verbindung mit
dem Landesarchiv Nordrhein-Westfalen und dem LWL-Archivamt für
Westfalen zum Workshop "Amtsbücher als Quellen der
landesgeschichtlichen Forschung" in Münster ein. Der Workshop
steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der quellenbezogenen
Grundlagenarbeit der Historischen Kommission und der Archive.
Er wendet sich einer vernachlässigten Archivaliengattung zu,
die für die landesgeschichtliche Forschung wegen ihrer Vielfalt
und ihres Quellenwerts große Bedeutung besitzt. Der zeitliche
Schwerpunkt soll auf der Zeit vom Spätmittelalter bis zum Ende
des Alten Reichs liegen.

Der Workshop befasst sich mit folgenden Leitthemen: a)
Typologische Beschreibung und Differenzierung der Amtsbücher im
Archiv. b) Welche Tiefe der Erschließung ist aus Sicht der
Benutzung erforderlich und aus Sicht der jeweiligen Archive
möglich? Die Spannbreite reicht von einer Minimal- bis zur
wünschenswerten Tiefenerschließung und im Extremfall bis zu
einer kritischen Edition mit Transkription und formenkundlichem
Apparat. Hier ist zu fragen, welche Rolle die Digitalisierung
künftig bei Erschließung und Benutzung der Amtsbücher spielen
wird. c) Welche Auswertungspotentiale haben die Amtsbücher für
die Forschung? d) Welche Möglichkeiten gibt es, der Forschung
Hilfsmittel zur Interpretation zur Verfügung zu stellen?

09.30 Uhr Anmeldung / Begrüßungskaffee

10.00 Uhr Begrüßung und Einführung in die Tagung
Prof. Dr. Wilfried Reininghaus - 1. Vorsitzender der Historischen
Kommission für Westfalen -

Dr. Marcus Stumpf - Leiter des LWL-Archivamts für Westfalen -


Dr. Stefan Pätzold, Bochum: Zwischen archivarischer Praxis und
kulturgeschichtlichem Paradigma: Jüngere Ansätze der
Amtsbuchforschung

Dr. Henning Steinführer, Braunschweig; Städtische Amtsbücher in
Archiven: Möglichkeiten und Grenzen der Erschließung bei
knappen Ressourcen

Dr. Nicolas Rügge, Osnabrück: Zur landesherrlichen Amtsbuch-
und insbesondere Protokollüberlieferung (Regierungs-, Amts- und
Gerichtsprotokolle) in Osnabrück und Lippe

12.30 Uhr Mittagspause

13.30 Uhr Dr. Stefan Gorißen, Bielefeld: Südwestfälische
kaufmännische Rechnungsbücher aus vorindustrieller Zeit. Formen,
Funktionen, Auswertungsperspektiven Dr. Matthias Kordes,
Recklinghausen: Der "Liber conventus Richlinghusani":
Archivische, methodische und regionalgeschichtliche
Erkenntnisse aus einem franziskanischen Amtsbuch des 18.
Jahrhunderts

15.00 Uhr Kaffeepause

15.30 Uhr Dr. Christian Speer, Halle (Saale): "Der Index
Librorum Civitatum (Verzeichnis der Stadtbücher des
Mittelalters und der Frühen Neuzeit) als Instrument der
historischen Grundlagenforschung"

16.00 Uhr Schlussdiskussion mit einem Impulsreferat zum Thema
"Stellenwert der Digitalisierung bei der Erschließung und
Benutzung von Amtsbüchern"


INFO

Veranstaltungsort
Die Veranstaltung findet am 13. Oktober 2011 in Münster im
Landesarchiv NRW, An den Speichern 11 statt, wo auch das
Mittagessen eingenommen werden kann (Anmeldung).

URL: http://www.lwl.org/hiko-download/Workshop%202011_Einladung.pdf

um eine anmedlung wird bis zum 30.09.2011 gebeten.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Anfahrt vom
Hauptbahnhof Münster: Mit der Buslinie 8 in Richtung
"Kinderhaus-Schulzentrum" bis zur Haltestelle "Holtmannsweg"
oder Linie 9 in Richtung Coerde- Speicherstadt bis zur
Endhaltestelle "Speicherstadt".

Kontakt
Historische Kommission für Westfalen
Salzstr. 38 (Erbdrostenhof)
48143 Münster
Tel. 0251 591-4720
Fax 0251 591-5871
E-Mail hiko at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 28 10:30:00 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Sep 2011 10:30:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Archaeologen untersuchen eine Siedlung der
vorroemischen Eisenzeit in Geseke
Message-ID: 4E82F728020000D600003674@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.09.2011, 16:23


AKTUELL

Katastrophe in der Eisenzeit - Getreideernte verbrannte
Archäologen untersuchen eine Siedlung der vorrömischen
Eisenzeit in Geseke

Eigentlich vermuteten die Wissenschaftler auf dem Gelände des
geplanten Neubaugebietes in Geseke-Stochem (Kreis Soest) eine
mittelalterliche Siedlung. Doch Grabungen unter der
Fachaufsicht der LWL-Archäologie für Westfalen ergaben: Die
Wurzeln des Ortes gehen bis in die vorrömische Eisenzeit zurück.

Seit dem Frühjahr untersuchen Archäologen die Spuren einer
Siedlung aus der Zeit um 800 bis 0 v. Chr. Neben zahlreichen
Keramikscherben fanden die Forscher auch einen unterirdischen
Getreidespeicher - und zahlreiche verkohlte Getreidekörner, die
auf eine verheerende Brandkatastrophe schließen lassen. Abfall-,
Speicher - oder Pfostengruben sind Zeugnisse von kleineren,
häufig nur aus einem Hof bestehenden Ansiedlungen.

Bei Gebäuden aus der vorrömischen Eisenzeit handelt es sich
fast immer um sogenannte Pfostenbauten, bei denen die tragenden
Pfosten direkt in den Boden eingegraben wurden - und die
aufgrund deren Zersetzung innerhalb weniger Jahre baufällig
wurden. Neue Gebäude wurden dann meist nicht an der gleichen
Stelle errichtet, so dass es häufig zu einer Verlagerung des
Siedlungskerns kam.

Mit der Aufgabe, die Ausdehnung der von den "frühen Gesekern"
vor über 2000 Jahren besiedelten Fläche festzustellen und alle
ihre Spuren zu untersuchen, werden die Archäologen noch
mindestens einen Monat beschäftigt sein.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 28 10:31:50 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Sep 2011 10:31:50 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Stadtarchaeologie_Paderborn_der_LWL-A?=
=?utf-8?q?rchaeologie_fuer_Westfalen_erforscht_Siedlung_am_Fu=C3=9F_der_K?=
=?utf-8?q?aiserpfalz?=
Message-ID: 4E82F796020000D600003679@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.09.2011, 15:43


AKTUELL

2000 Jahre auf 80 Quadratmetern
Stadtarchäologie Paderborn der LWL-Archäologie für Westfalen
erforscht Siedlung am Fuß der Kaiserpfalz

Zwei Monate lang untersuchte die Stadtarchäologie Paderborn der
LWL-Archäologie für Westfalen die Spuren frühester Besiedlungen
am Fuße der Paderborner Kaiserpfalz. Am Dienstag (27.9.)
beendeten die Wissenschaftler die Ausgrabungen in der
Mühlenstraße - mit neuen Erkenntnissen über die
Besiedelungsgeschichte des Areals bis in die vorrömischen
Eisenzeit. "Seit dem 16. Jahrhundert gab es an dieser Stelle
keine Bodeneingriffe mehr, " erklärt LWL-Archäologe Dr. Sven
Spiong, "das erklärt den guten Erhaltungszustand der
Siedlungsspuren bis heute".

Die Grabungsfläche der Archäologen war nur 80 Quadratmeter
Meter groß, doch auf ihr finden sich Spuren einer langen
Geschichte: "Wir haben hier auf kleinster Fläche alleine
fünfzig Gruben aus einem Zeitraum von über 2000 Jahren gefunden,
" so Spiong. "Der fruchtbare Lössboden und die Paderquellen
machten das Gebiet schon in der Eisenzeit zu einem bevorzugten
Siedlungsgebiet." Pfostenlöcher und Baugruben, die aus der Zeit
um 300 vor Christus stammen, beweisen dies.

Die Grabungen haben auch Neues über die mittelalterliche
Geschichte des Ortes erbracht, der laut einer Quelle aus dem
Jahr 1036 Aspethera hieß: "Wir haben erste Nachweise für eine
Besiedlung schon im frühen Mittelalter - bislang gab es nur
Belege aus einer Zeit rund 100 Jahre später", freut sich
Spiong. Dieser früheste mittelalterliche Fund ist ein
sogenanntes Grubenhaus aus der zweiten Hälfte des 8.
Jahrhunderts - ein in den Boden eingetiefter Bau ohne Wände,
dessen Spitzdach bis auf den Boden reichte und der
wahrscheinlich als Web-Werkstatt diente .

"Damit wissen wir nun sicher, dass hier kontinuierlich seit der
Zeit Karls des Großen gesiedelt wurde", meint Spiong. Im 9.
Jahrhundert hatte die Siedlung mit 50 mal 200 Metern bereits
beträchtliche Ausmaße - in dieser Zeit befanden sich hier
weitläufige Gehöfte. Im 12. Jahrhundert wurde das Dorfareal in
die Stadt Paderborn einbezogen - was auch eine bauliche
Neuorganisation zur Folge hatte: Das Gelände wurde parzelliert
und einem neu angelegten Straßenraster unterworfen. Die
Wohngebäude lagen nun direkt an den Straßen, dahinter befanden
sich Hofanlagen mit Wirtschaftsgebäuden. Die Archäologen fanden
hier unter anderem Brunnenanlagen aus der Zeit des 13.
Jahrhunderts und einen Ofen.

Ähnlich gute Fundsituationen vermuten die Archäologen auch für
die angrenzenden nicht unterkellerten Grundstücke. Das
Grabungsteam ist sich einig, dass im Paderborner Ückernviertel
noch viel Arbeit auf die Stadtarchäologie wartet.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Sep 28 10:40:17 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 28 Sep 2011 10:40:17 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen
Message-ID: 4E82F991020000D60000367E@cl2x-sd2-vs>

Von: "Christiane Liedtke"
Datum: 12.08.2011, 16:19


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen"


I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen

Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157
Münster, Tel.: 0251/41320 3/2011. I. Fernandes: 60 Jahre
Freilichtbühne Coesfeld. Löwenprinz und Horrorladen. M. Zehren:
Zur Zukunft des ländlichen Raums. Unser Dorf soll weiterleben.
M. Schäfer: Malerstadt Schwalenberg. Flimmerndes Licht. V.
Jakob: Auf der Römerroute. Stadt, Land, Fluss ... W. Gödden:
Ralf Thenior. "Ich gehe meiner Wege". W. Gödden: Eric van der
Wal. Gepresste Blumen, Tang und Möwenfedern. A. Rossmann: Der
weite Weg zum Weltkulturerbe. Westfalen im Verzug: Corvey ist
nahe dran, Waltrop hat gute Aussichten. V. Jakob: Wilhelm
Emmanuel von Ketteler. Ein aristokratischer "Arbeiterbischof".
J. Nunes Matias: Schutzlos in die Fabriken.Westfalens Textil-
und Tabakindustrie profitierte von den billigen Arbeitskräften.

Industrie-Kultur. Denkmalpflege, Landschaft, Sozial-, Umwelt-
und Technikgeschichte. Hrsg.: LVR-Industriemuseum /
Landschaftsverband Rheinland und LWL-Industriemuseum /
Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Klartext
Verlagsgesellschaft mbH, Heßlerstraße 37, 45329 Essen, Tel.
0201/86206-0, E-Mail: industriekultur at klartext-verlag.de
2/2011. Schwerpunkt Luftfahrtindustrie: S. Bartmann: Der Beginn
des deutschen Flugzeugbaus. B. Zech: Junkers Welterfolg:
Flugzeuge aus Metall. B. Zech: Der Arbeiter- und Bauern-Jet. S.
Bartmann: "Espe". S. Wietstruk: Bücker Flugzeugbau in
Rangsdorf. J. Großewinkelmann/R. Siegemund: Rammeslberg: Es
geht schräg bergauf. Aus der Arbeit der
LVR/LWL-Industriemuseen: D. Stender: Wolle in Videoclips. L.
Kleinberger u. a.: Trabajadoras del Mundo - Frauenarbeit.
Reiseziele der Industriekultur: M. Gill: 100 Jahre Filmfabrik
Wolfen.

Archivpflege in Westfalen-Lippe. Hrsg.: Landschaftsverband
Westfalen-Lippe - LWL-Archivamt für Westfalen, hrsg. von Marcus
Stumpf und Wolfgang Bockhorst. LWL-Archivamt für Westfalen,
Redaktion, 48133 Münster, Tel.: 0251/591-3890, E-Mail:
lwl-archivamt at lwl.org 74/2011. 16. Deutsch-niederländisches
Archivsymposium 2.-3.September 2010 in Bocholt: I. Angevaare:
Books in the digital age: will they survive? B. Gillner: Offene
Magazine und lebhafte Lesesäle. Ein Blick auf die Archive des
Jahres 2050. D. J. Dolfing: Wie ein junger niederländischer
Archivar das Archivwesen sieht. S. Naeslund Lems: E-Arkiv
Stockholm:



From vision to digital archives. U. Fischer: Köln -
der größte nicht anzunehmende Unfall: Sachstand und
Konsequenzen für den Archivbau. M. Janssens: Bestandserhaltung
in kommunalen Archiven - Möglichkeiten und Wege zur Optimierung
der Lagerung von Archivgut am Beispiel des Stadtarchivs Neuss.
E. Bruggeman: Improving emergency preparedness an response
throug regional networks. J. Kistenich: Lehren aus Köln.
Erfahrungen aus dem Aufbau des Notfallverbundes Münster. -
Vereinbarung zur gegenseitigen Unterstützung in Notfällen
(Notfallverbund Münster). H.-D. Oppel: Die
Deutsch-niederländischen Archivsymposien. Ein persönlicher
Rückblick anlässlich des 16. Symposiums in Bocholt. M. Müller:
"Archive braucht das Land". Römische Gottheit mit fünf
Buchstaben. H.-J. Höötmann: Sachstandsbericht zur
Landesinitiative Substanzerhalt. A. Eifler/S. Heumüller:
KUR-PROJEKT - Zur Nachhaltigkeit der Massenentsäuerung. A.
Diener-Staeckling: Tagungsbericht zum 19. Fortbildungsseminar
der BKK in Eisenach. B. Geller: Fortbildungsveranstaltung
Notfallprävention und Notfallmaßnahmen in Hamm, Siegen und
Münster 2010. G. Teske: Neues zur Archivpädagogik. N. Bodden:
Archiv und Schule: Bericht über eine Lehrerfortbildung des
Westfälischen Wirtschaftsarchivs. W. Grabe: 30 Jahre
Kreisarchiv Paderborn. A. Becker: Projektarbeit: Schüler planen
den Umbau des Stadtarchivs Steinfurt. G. Bettge: Kolloquium
"Biografie in der Stadt- und Regionalgeschichte". T. Krämer: 7.
Detmolder Stadtgespräch. T. Begler: 1. Kulturmesse in
Lüdenscheid - Eine gemeinsame Aktion der städtischen und
privaten Kultureinrichtungen. S. Fugger von dem Rech:
Erschließung des Bestands "Veranstaltungsgesellschaft
Westfälischer Friede mbH" für das Archiv LWL. M. Fugger von dem
Rech: Verzeichnung des Gräflich von Westphalen?schen Archivs
Fürstenberg. B. Thissen: Westfalen gewinnen einen Ablass in
Herzogenbusch.

Droste-Jahrbuch 8. 2009/2010. Raum. Im Auftrag der Annette von
Droste-Gesellschaft in Verbindung mit der
LWL-Literaturkommission für Westfalen herausgegeben von Jochen
Grywatsch und Winfried Woesler, Am Rüschhaus 81, 48161 Münster,
Tel.: 02533/3109 C. Blasberg: Rahmungen. Zur Semantik einer
Strukturform in Annette von Droste-Hülshoffs Dichtung (7). E.
Ribbat: Schreckensbilder westfälischer Geschichte. Die Schlacht
im Loener Bruch. 1623. als ein Schlüsseltext (31). U. Treder:
Was eine Jahreszahl anrichten kann. Wann starb Niemand/Mergel:
1788 oder 1789? (49). S. Schmitz-Burgard: Überhörtes Leid -
ungeahndete Verbrechen. Annette von Droste-Hülshoffs Die
Judenbuche (64). W. Woesler: Der Vorspruch der Judenbuche
(105). H. Rölleke: Laß ruhn den Stein. Zu einer Intention des
Vorspruchs zur Judenbuche (115). T. Wortmann: Durchkreuzter
Hermannmythos und Paderborner Paderborner wilde [ ] Poesie.
Drostes Westphälische Schilderungen (121). C. Ilbrig: Jede
Leiche sich streckt und regt - Bewahren in der Zeit und
Wiederbelebung in der Poesie. Annette von Droste-Hülshoffs
frühes Romanfragment Ledwina und das späte Gedicht Im Grase
(141). G. Sautermeister: Annette von Droste-Hülshoff und Eduard
Mörike - zwei >lyrische< Verwandte und Pioniere (159). J.
Grywatsch: Annette vonDroste-Hülshoff als Leserin. Neue
Aufschlüsse zur Lektürepraxis der Autorin - mit Nachweisen
einiger bisher nicht identifizierter Lektürenotizen (199). R.
Godel: "Der Heimat getreu, ihrem Werk leidenschaftlich
ergeben." Elemente der Weltanschauungsliteratur in Hans Francks
Romanbiographie "Annette" (1937) (249).

Freilichtmagazin 2010. Mitteilungen aus dem LWL-Freilichtmuseum
Detmold - Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde. Hrsg. im
Auftrag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und der
"Freunde des LWL-Freilichtmuseums Detmold e.V." von Jan
Carstensen und Maren Lampe J. Carstensen/G. Apel: Offen! Ein
Museum für die Menschen in Westfalen. G. Apel: Fremd und
vertraut. Gedanken zum "Planet Westfalen". W. Kirsch: "Planet
Westfalen" - Ein Thema, das dem LWL am Herzen liegt. G. Apel:
Das Museum feiert Geburtstag. Der Festakt zum 50-jährigen
Gründungsjubiläum. J. Vaessen: Einfach besonders! Festvortrag
zum Jubiläum "50 Jahre LWL-Freilichtmuseum Detmold." R.
Lakenbrink/G. Apel: Im Zeichen des Igels. Künstlerische
Erinnerung an die Wildtiere im Museumsgelände. K. Reinbold:
Ideen und Konzepte. Wie "Planet Westfalen" entstand. H.
Michels/A. Sternschulte: Die Stelen. Eine Ausstellung im
Museumsgelände. H. Stiewe: "Ich bin nicht aus Bochum ...". Ein
Rundgang durch die Sonderausstellung. A. Steinhardt:
"Bühnenreif!" Vorhang auf für eine besondere Premiere. A.
Steinhardt: "ZimmerWelten_zwei". Ein Projekt schreibt
Geschichte. M. Protte/A. Sternschulte: Rosen - unbekannte
Schätze in den Gärten des Freilichtmuseums. C. Schmidt/A.
Sternschulte: Heilpflanzen ganz groß. Der Apothekergarten am
Schönhof. K. Bernhardt/A. Sternschulte: 850 Jahre Senner - das
Jubiläum. K.-L. Lackner: Wiederentdeckt! Die Stallmeister-Linie
der Senner Pferde ist zurück. A. Sternschulte: Ein Winterstall
für Senner Pferde. G. Apel: "Einwanderer" in Feld und Garten.
Fachrundgang zum Thema "Neobiota". J. Carstensen: Ein
Staffellauf über mehrere Jahrzehnte. Zur Eröffnung eines
Bürgerhauses mit Fotoatelier. H. Michels: Bürgerhaus Schwenger
und Fotoatelier Kuper. Baugeschichte und museale Nutzung. W.
Bangen: Ein Kleinod: Das Oberlicht der Haustür. A.
Sternschulte: Hortensien: Kübelpflanzen vor Haus Schwenger. K.
Schlimmgen-Ehmke: Stube - Laden - Fotoatelier. Ein Rundgang
durch Haus Schwenger. K. van?t Hull/A. Lendeckel: Fachkundig
gerettet. S. Kussek: Lebensgeschichten hinter den Bildern. Der
Wandschmuck einer Gewerkenfamilie. - Glückwunsch zum 70.
Geburtstag! Ein Interview mit Stefan Baumeier. R. Lakenbrink:
Bänke und Wegeleitsystem - neu gestaltet.

2. Hellweg

Der Dorfbote. Mitteilungen des Heimatvereins Norddinker,
Vöckinghausen und Frielinghausen, Johannes Ulmke, Viereggenkamp
6, 59071 Hamm-Frielinghausen, Internet: www.norddinker.de
23/2011. - Jahresbericht. W. Vollmer: Äteste Urkunde der Kirche
in Dinker vom Kunibertstift in Köln. W. Walther: Vor 200 Jahren
litt Bevölkerung unter französischer Besatzung. J. Ulmke: Wald
sichert Lebensgrundlage.

Geseker Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker
Zeitung. Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e.V., Red.:
Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke 526/2011.
R. Wester: Fliegerangriff, eine zerstörte Blockstelle und ein
Zugunglück am Stadtbusch (2. Fortsetzung und Schluss). K.-J.
Freiherr von Ketteler (?): Besuche einiger Mönninghauser
Pfarrer und Vikare in Schwarzenraben, 1849-1877. 527/2011. M.
Schraub: Die neue Mode Nylonstrümpfe. K.-J. Freiherr von
Ketteler (?): Besuche einiger Mönninghauser Pfarrer und Vikare
in Schwarzenraben, 1849-1877 (1. Fortsetzung und Schluss).
528/2011. T. Klages: Der Flugtag in Geseke im Jahr 1931. W.
Wahle (?): Vikarien und Vikare in Störmede.

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm
und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger,
Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm 10/2011. R. Kreienfeld: Schloss
Oberwerries errichtet "zum Nutzen der Nachkommen". H. W.
Krafft: Wollten die Bremer Stadtmusikanten eigentlich nur nach
Bremerberg? W. Hinke: Die Stever: Ein Fluss im Wandel der
Kulturlandschaft. I. von Scheven: Mangelware: möblierte Zimmer.
I. von Scheven: Einem Könner auf der Spur. 11/2011. R.
Kreienfeld: Schloss Oberwerries errichtet "zum Nutzen der
Nachkommen" (2. Teil). H. Multhaupt: Als Gott, der Herr, einst
ein Landgut erbte. W. Gernert: Der Kupferschmied Essink war ein
Münsteraner Original. N. Kratz: Jamboree in Bad Ischl. 12/2011.
A. Beeck: Nur gegen stures westfälisches Rückgrat half keine
Kur. H. Multhaupt: Mittelalterliche Wandmalereien von
einmaliger Schönheit. W. Hinke: Die Seseke bekommt ein neues
Bett. R. Kreienfeld: Schloss Oberwerries errichtet "zum Nutzen
der Nachkommen". G. Köpke: Die Wiesenschafstelze pendelt
zwischen Westfalen und Afrika.

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur
Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot,
Hansastraße 2, 59557 Lippstadt 10/2011. M. Peters: "Dä Luininge
sin iutflogt - niu hurket dä Gäuse dä inne". W. Mues: Mehr als
nur ein Heimatbuch. 11/2011. W. Marcus: Die Gemeinde- und
Ortsvorsteher in Bad Westernkotten. 12/2011. M. Peters: Dä
Plattduitsken van Kuorten - eine Erinnerung an unsere schöne
alte Muttersprache. K. Luig: Alte Bildpostkarte weckt
Erinnerungen. 13/2011. W. Mues: Die Schlacht bei Vellinghausen.

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis
Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger,
Schloitweg 19-21, 59494 Soest, Tel.: 02921/6880 462/2011. C.
Stiegemann: Im Glanz des Goldes. H. W. Krafft: Wollten die
Bremer Stadtmusikanten eigentlich nur nach Bremerberg? W.
Hinke: Die Stever: Ein Fluss im Wandel der Kulturlandschaft. H.
Platte: Vom Bauernhof zum Café. W. Gössmann: Die bäuerliche
Welt in der Literatur Westfalens (Schluss). - Sehenswert in
Lippstadt: Das Heimatmuseum. 463/2011. H. Platte:
Familienforschung ist heute wieder modern. H. Multhaupt: Als
Gott, der Herr, einst ein Landgut erbte. W. Gernert: Der
Kupferschmied Essink war ein Münsteraner Original. H. J.
Krämer: Der Rüthener Löschzug feiert seinen 100. Geburtstag.
464/2011. J. Kleine: Zwischen Goldglanz und Höllenangst. H.
Multhaupt: Mittelalterliche Wandmalereien von einmaliger
Schönheit. W. Hinke: Die Seseke bekommt ein neues Bett. H.
Platte: Einst Hof des Klosters Werden. 465/2011. - Nach der
Klosterregel des Norbert von Xanten. W. Gernert: Edith Stein
fand in Münster ihre Berufung. P. Reding: Offen für Herz und
Hand. H. R. Schewe: Nach 65 Jahren den Namen ihres Vaters
gefunden. H. Platte: Heiligenhäuschen am Wege.

3. Kurkölnisches Sauerland

An Bigge, Lenne und Fretter. Heimatkundliche Beiträge aus der
Gemeinde Finnentrop. Red.: Heimatbund Gemeinde Finnentrop e.V.,
Volker Kennemann, Weusperter Straße 10, 57413 Finnentrop, Tel.:
02721/7527, E-Mail: vkennemann at t-online.de 34/2011. G. Junker:
Hotel Biggemann in Finnentrop: Seine Erbauer, Eigentümer,
Bewohner und Gäste. V. Kennemann: Über Finnentrop in die
Freiheit. - Fremdarbeiter in Elend und Not. V. Kennemann: Zwei
ehemalige Steinbrüche bei Frettermühle stehen jetzt unter
Denkmalschutz. H. Lehnen: Die Eisenbahn im Frettertal (Teil 2).
- Finnentroper Flora und Fauna im Internet. V. Kennemann: Das
"Untere Haus" in Lenhausen. - Kalendarium aus der Gemeinde
Finnentrop. 1. Oktober 2010 bis 30. März 2011.

Sauerland. Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes, Postfach
14 65, 59870 Meschede, Internet: www.sauerlaender-heimatbund.de
2/2011. E. Reuter: Windenergie Teil II. J. Wermert:
Stadtgeschichte. Die Kreisstadt Olpe. T. Althaus: Olpe - Stadt
am Biggesee. Mit dem See kam der Tourismus. T. Althaus:
Potenter Wirtschaftsstandort inmitten der Natur. M. Vormberg:
Auf 1670 Seiten: Die Geschichte der Kreisstadt Olpe von der
Weimarer Republik bis zur Gegenwart. H. Hegeler: Hexengefängnis
für Arnsberger Bürgermeister. G. Trudewind: Das Heimatmuseum
Meschede-Eversberg. P. Sukkau: Kulturlandschaft am Hellweg. F.
Mickus: Der Siedlinghauser Kreis. D. Sträter-Müller: Die Arbeit
der Weißnäherinnen und Schneiderinnen von 1850 bis 1950. Eine
Ausstellung der Frauengeschichtswerkstatt Sauerland. L. Hoppe:
Der Riese Hün. Geschichten um die Hünenburg bei Oeventrop. H.
Halbfass: Jüdischer Friedhof zu Körbecke. - Interview mit
Michael Streit. T. Kapteiner: Faszination Wald - auf den Spuren
zu den Zeitzeugen in Arnsbergs Wäldern. - Der Verwaltungsrat
hat getagt.

Südsauerland - Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe.
Kreisheimatbund Olpe e.V., Geschäftsstelle: Kreisarchiv Olpe,
Westfälische Straße 75, 57462 Olpe, Tel.: 02761/81-134,
Internet: www.kreisheimatbund-olpe.de 242/2011. J. Wermert: 700
Jahre Stadt Olpe - 700 Jahre Stadtarchiv Olpe. W. Reininghaus:
700 Jahre Stadt Olpe. Lokale Kriege, Fernhandel und Bergbau -
Hintergründe der Olper Stadtgründung 1311. O. Höffer: Funde und
Hinweise aus dem Archiv des Freiherrn von
Fürstenberg-Herdringen (Teil 25). K. H. Kaufmann: Bäume
pflanzen, Bäume fällen - heute und vor 60 Jahren. Gedanken und
Erinnerungen beim Brennholzsammeln auf Kyrillflächen im
Wendschen. M. Vormberg: Funde und Hinweise. Geistliche in
Kirchhundem. K. Jung: Siet wann wörd in Wengen "klejn jelütt?"
In Wendener Mundart. G. Geers: "Erinnerungsmal" für die
Ursulinen an den St.-Ursula-Schulen in Attendorn. M. Löcken:
Neuausrichtung des Vereins zur Förderung des
Südsauerlandmuseums in Attendorn. L. Behle-Erwes: Der
Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus). Vogel des Jahres
2011. R. Kirsch-Stracke: Windenergie in Südwestfalen.
Vorläufige Stellungnahme des Kreisheimatbundes Olpe zum Entwurf
der Landesregierung Nordrhein-Westfalen "Grundsätze für die
Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen
(Windenergie-Erlass), Stand: 7.2.2011". R. Kirsch-Stracke:
Landschaft lesen lernen in Südwestfalen. Netzwerk der
Kulturlandschaftsführer/innen wächst und gründet einen Verein.
H.-W. Voß: Heimatchronik vom 1. Oktober 2010 bis 31. Dezember
2010.

4. Märkisches Sauerland

Ennepetaler Heimatbrief 2010. Heimatbund Ennepetal, c/o Stephan
Langhard, Bismarckstraße 21, 58256 Ennepetal H.-G. Adrian: Von
Verwaltung und Parlament. W. Schweflinghaus u. a.: Ortsteile im
Jahresrückblick 2010. C. Michel: Ennepetal 2010, ein Teil der
Kulturhauptstadt Europas - Ruhr.2010. H. Köhler: Es begann mit
RUHR.2010. R. Fedeler u. a.: Vereine und Organisationen. W.
Balke: Im Anfang war die Zangenschmiede.

Hagener Impuls. Hrsg.: Hagener Heimatbund Verlag e.V., Eilper
Str. 71-75, 58091 Hagen, Tel.: 02331/207-5621, E-Mail:
info at hagenerheimatbund.de 35/2011. M. Eckhoff/N. Fendler: Max
Schulze-Sölde trifft Will Lammert. S. Fuhrmann: Die sogenannten
"Trauernden" wiesen Schulkindern einst den rechten Weg. J.
Bergmann: Skulpturenallee Bahnhofstraße:
"Second-Hand-Kunstwerke". M. Eckhoff: 150 Jahre "Hasper Heimat
und Brauchtum Verein". W. Willmann: Industriekultur gibt
Südwestfalen ein Profil. J. Bergmann: Lang gehegter Wunsch des
Hagener Heimatbundes ging in Erfüllung: Beschilderung wichtiger
Orte und Plätze.

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn.
Beiträge zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts-
und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger
Heimatblätter e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638
Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail:
info at heimatverein-hohenlimburg.de, Internet:
www.hohenlimburg.net 6/2011. W. Felka: Zur Geschichte des
Hohenlimburger Lenneparks. P. Mager: "Mach?s noch einmal,
Erdmute ...!" Jahreshauptversammlung 2011 nimmt Neue in die
Pflicht. - Hohenlimburger Szenen. Installationsgeschäft
Gennermann. 7/2011. W. Bleicher: 100 Jahre Bilstein GmbH & Co.
KG - Kaltwalzwerk, gegr. 1911. - Burgen im Hohenlimburger Raum.
W. Bleicher: Zur Erinnerung an einen berühmten Iserlohner.
Alexander Pfänder und seine Theorie über die Seele. W.
Bleicher: Laudatio für Ernst Dossmann. - Hohenlimburger Szenen.
Hohenlimburger in Letmathe.

Meinhardus. Meinerzhagener Heimatblätter. Heimatverein
Meinerzhagen e.V., Postfach 1242, 58528 Meinerzhagen 2/2010. -
Autobiografie von Wilhelm Hedfeld Teil 2. H. Fernholz:
Rekrutierung des Johann Rötger Spiekermann in Windebruch im
Kirchspiel Valbert. F. Werner: "Fundstück". C. Voswinkel:
Chronik 2-2010.

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.:
Bürger- und Heimatverein e.V. Schriftleitung: G. Mieders, Am
Königsberg 19, 58675 Hemer, Tel.: 02372/2349 2/2011. H.-J.
Geismann: Versöhnung über den Gräbern - Bericht über die Pflege
deutscher Kriegsgräber in Flandern von Jugendgruppen aus Hemer
in den Jahren 1951 und 1952. G. Mieders: Noch einmal: Gedanken
zur kommunalen Neuordnung und zur Verteidigung der
Selbständigkeit der Stadt Hemer vor 1975. G. Herchenröder:
Wallanlage bei Frönsberg. G. Pielhau: Vernissage: Lichtzeit -
Jan Wille. Ansprache zur Ausstellungseröffnung. H. D. Schulz:
Der Sperlingskrieg in Westfalen. E. Voß: Kleine Heimatchronik.
1. Quartal 2011.

Der Reidemeister. Geschichtsblätter für Lüdenscheid Stadt und
Land. Hrsg.: Geschichts- und Heimatverein Lüdenscheid e.V.,
Alte Rathausstraße 3, 58511 Lüdenscheid, Tel.: 02351/17-1645,
Internet: www.ghv-luedenscheid.de 186/2011. A. Leh: Ein Leben
für den Naturschutz. Wilhelm Lienenkämper (1899 - 1965) und die
"Grüne Widerstandsbewegung" in Lüdenscheid und im Kreis Altena.
O. Brauckmann: Fertigen in der Fabrik von gestern. Ein
persönlicher Rückblick auf die 1855 gegründete Firma Brauckmann
& Pröbsting in Lüdenscheid.

Jahreschronik 2010. Hrsg.: Heimat-und Kulturverein Hennen,
58640 Iserlohn-Hennen. E-Mail: hkv_hennen at gmx.de C. Vieland:
Hennen im Jahre 2010. - 1 + 3 Kreuze in Hennen. Heimat- und
Kulturverein erinnert an alte Wege. - Westhof - Westhoff - von
Westhofen. W. Rademacher (?): Von alten Handwerksbräuchen. -
Jahresberichte.

6. Münsterland

Heimatbrief Kreis Borken. Hrsg.: Der Heimatpfleger des Kreises
Borken. Red.: Walter Schwane, Ahnenkamp 21 a, 46325 Borken,
Tel.: 02861/1798. E-Mail: heimatbrief-schwane at versanet.de
214/2011. G. Inhester: Stellvertretender
Kreisheimatvorsitzender Georg Kettler vollendete seinen 70.
Geburtstag. A. Rolvering: Wilhelm Elling: Zum 80. Geburtstag
ein Buch herausgebracht. - Mechtild Schulze Hessing
Beigeordnete in Borken. - HeimatReport. Nachrichten aus der
Heimat Raesfeld/Erle. Im Januar 2011 im Fokus: Adalbert
Friedrich, Raesfeld. - Plattdeutscher Gesprächskreis in Borken
mit Heinz Emming. 215/2011. - Frühjahrstagung der Heimatvereine
in Gescher und in Legden. T. Theissen: Gerd Wiesmann übernimmt
Vorsitz im Verein für Heimatpflege Bocholt. K. Tünte/A.
Nubbenholt: 60. Treffen der Arbeitsgemeinschaft Genealogie
Westmünsterland in Raesfeld ein toller Erfolg. - "Brauchtum
einst und heute". A. Körbel: Eggeroder werkeln an ihrer
Heimatstube. - Heimatverein Gemen erkundet die Heimat in
Geocaching. B. Voßkühler: Hermann Abbing vom Heimatverein
Gescher zum 85. Geburtstag. B. Voßkühler: Grüne Mitte in
Gescher-Hochmoor eingeweiht. S. Teine: Heimatverein Südlohn
kartiert Nachbarschaften in Südlohn.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland.
Beilage der Westfälischen Nachrichten, An der Hansalinie 1,
48163 Münster 6/2011. W. Kutsch: "Vorzüglicher Kaffee und
Stippmilch". Aus der Geschichte von Haus Rumphorst in der
Bauerschaft Kemper: Vom Doppelhof über die Kaffeewirtschaft bis
zum modernen Hotel. 7/2011. H. Fechtrup: Umstrittene Reform -
friedlicher Vollzug. 1975: Als St. Mauritz, Handorf, Hiltrup,
Amelsbüren, Roxel, Nienberge, Albachten, Wolbeck und Angelmodde
nach Münster eingemeindet wurden.

Rheine - gestern heute morgen. Zeitschrift für den Raum Rheine.
Hrsg.: Stadt Rheine. Redaktionskreis "Rheine - gestern heute
morgen" c/o Stadtarchiv Rheine, Kulturetage (2. OG),
Matthiasstraße 37, 48431 Rheine, Tel.: 05971/939180, E-Mail:
stadtarchiv at rheine.de 1/2011. T. Gießmann: Uppe der Lache,
Lauge, hinter der Bahn oder Dorenkamp. Zur Geschichte des
Stadtteils bis zum Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg. B.
Fels: Das Projekt "Nachhaltiges kommunales Flächenmanagement".
L. Meyer zum Alten Borgloh/B. Weber: Stadtteilentwicklung
Dorenkamp. Rahmenplan für eine soziale Stadt. H. Lammerding:
Sozialstruktur Stadtteil Dorenkamp. Auszüge aus den
Untersuchungen zur Sozialplanung. B. Schumann. Spielleitplanung
Dorenkamp - ein neues Instrument für Rheine. K. Hedderich:
Neues Wohnen auf dem Dorenkamp - Wohnungsverein Rheine. W.
Grenzheuser: Waldhügel - Naturschutz durch Schafbeweidung. -
Visionen und Wünsche zum Dorenkamp. Interviews von Franz
Greiwe. I. Winter: "Die Rosenkönigin". Eine Operette made in
Rheine.

Torhaus aktuell.Vierteljahreszeitschrift des Stadtheimatbund
Münster e.V. und seiner 35 Mitgliedsvereine mit
Veranstaltungsterminen und Berichten. Hrsg.: Stadtheimatbund
Münster e.V., Neutor 2, 48143 Münster unter Mitarbeit v. Ruth
Betz u. a. Tel.: 0251/98113978, Fax: 0251/98113678, E-mail:
info at stadtheimatbund-muenster.de 3/2011. W. Kutsch: Kumpelment
an Hannes Demming. W. Niemann: Mühlenhof-Freilichtmuseum
Münster. 50 Jahre Bockwindmühle in Münster. E.-A. von Rennesse:
Der "Ziegenbaron" (k)ein vergessenes Original der Münsteraner
Stadtgeschichte. M. Schneider: Vereinigung Niederdeutsches
Münster - Das Hamann-Grab auf dem Überwasserfriedhof. E. Lange:
Sprakel - kurze Darstellung seiner geschichtlichen Entwicklung.
R. Betz: 975 Jahre Warburg - 56. Westfalentag des Westfälischen
Heimatbundes e. V. A. Seufert: Westfalentag 2011 am 14. Mai in
Warburg - Arbeitskreis "Praktische Fragen der Heimatarbeit". I.
Kamenz: Nachruf auf Hermann Krause (1918-2011). T. Dreßen:
Nachruf auf Cilly Leyen (1923-2011).

Warendorfer Kiepenkerl. Forum für Kunst, Theater, Musik,
Heimat- und Denkmalpflege in Warendorf. Hrsg.: Heimatverein
Warendorf, Altstadtfreunde Warendorf, Kunstkreis Warendorf,
Kammermusikkreis Warendorf, Theater am Wall. Red.: Siegfried
Schmieder, Hansaring 31, 48231 Warendorf 58/2011. N. Funken:
Erhaltenswerte Grabmonumente auf dem Warendorfer Friedhof. M.
Wolff: LGS Jurytag in Warendorf - mehr als Blumen. L. Sandmann:
Wohnen in der Feldmark - Vom Familienleben auf dem Land -.

7. Paderborner und Corveyer Land

Aus Calenbergs vergangenen Tagen. Mitteilungsblatt und
Heimatbrief des Ortsheimatpflegers. ESC-Eigenverlag Calenberg,
Walter Strümper, Wettesinger Weg 5, 34414 Warburg, Tel.:
05641/8844, E-Mail: wstruemper at t-online.de 1/2011. - Wer hat
den Brand von 1728 verursacht? - Wer wohnte in Calenberg im
Jahre 1728? - Hermann von Calenberg, ein "Waldfrevler".

damals & heute. Informationen zu Geschichte, Natur und
Heimatpflege aus Delbrück. Hrsg.: Bernhard Kößmeier,
Stadtheimatpfleger Delbrück, Diebeskämpen 10, 33129
Delbrück-Boke, E-Mail: Koessmeier at t-online.de 16/2011. J.
Wieners u. a.: Zeitzeuge des 20. Jahrhunderts.
Amtsbürgermeister Franz Kluthe - Wegbereiter durch schwere
Zeiten.

8. Ruhrgebiet

Heimatbote. Vereinszeitschrift des Heimatvereins Kurl/Husen
e.V. Hrsg.: Heimatverein Kurl/Husen e.V., Bertold Neidert,
Boeselager Str. 10, 44319 Dortmund, Tel.: 0231/285361, E-Mail:
bertold.neidert at t-online.de 46/2011. - Naturlehrpfad "Alte
Körne". - Alte Fotos aus Kurl/Husen. H. Schramm: Das richtige
Benehmen. - Wie entsteht eigentlich unser Heimatbote? F.
Obermann/B. Neidert: 110 Jahre Schulen in Kurl/Husen.

9. Siegerland-Wittgenstein Freudenberg im Zeitgeschehen. Hrsg.:
Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine und des SGV im
Stadtgebiet Freudenberg, Bernd Brandemann, Vorsitzender, Unter
der Heide 11, 57258 Freudenberg, E-Mail: Bernd at Brandemann.eu
117/2011. B. Brandemann: 100 Jahre Freudenberger Stadtwappen. -
Der Gambachs Weiher. 400 Jahre alt und wartet auf seine
Sanierung. - 1936 neue Volksschule - ab 2011 Musikschule. H.
Heide: Alchener feiern Doppeljubiläum: 50 Jahre Heimatverein -
100 Jahre Feuerwehr. - Dem "Büschen" auf den Grund gegangen.
Heimatverein Büschergrund feiert 50-jähriges Bestehen und
erinnert mit Orts-Chronik an die Ersterwähnung vor 725 Jahren.

Heimatland. Siegener Zeitung 21.05.2011. E. Isenberg:
Allenbach. Letzte gewählte Stiftsäbtissin. Mariana von Donop
nunmehr auch bildhaft präsent in Keppel. - Besondere Bedeutung.
Das Abendmahl kulturhistorisch betrachtet. - "Trösterin der
Betrübten". Werl seit 350 Jahren Wallfahrtsort/Pilgerstrom
reißt nicht ab. 28.05.2011. - Sohlbach-Buchen. Geistesblitz
führte zur Geburt. 70 Dorfbewohner hoben vor 25 Jahren
Heimatverein aus der Taufe. - Heimatvereinen gutes Zeugnis
ausgestellt. Beim Westfalentag spielte das Ehrenamt eine
wichtige Rolle/Sauerländer Dieter Wurm Ehrenmitglied. - Kraft
aus Feuer und Wasser. Dampf-Festival auf der Zeche Hannover in
Bochum. - Zurückgeblättert ... 04.06.2011. - Siegen. Ein
besonderes Datum. Die Martinikirche feiert ihre erste Erwähnung
in einer Urkunde vom 3. Juni 1311. 11.06.2011. H. Bensberg:
Dahlbruch. Das letzte Roggenstrohdach. - "Bewegliche Bücher"
zeigen Schiffsmotive. 18.06.2011. H. Schäfer:
Offdilln/Irmgarteichen. Wo der Himmel auf Stangen getragen
wird. - Bildliche Zeugnisse gelebten Glaubens. - Museumsfest:
Stiftung feiert mit. 25.06.2011. - Siegen/Bad Berleburg.
Engagiert zum Erfolg. Vorbereitung auf Dorfwettbewerb gelingt
in der Gemeinschaft. - Der Laden im Dorf. H. Fischbach:
Undurchdringliche Hecke. Mächtige Schanzanlage ist noch gut zu
erkennen. - Neue Erlebniskarte. Anregungen für Touristen und
Einheimische. 02.07.2011. H. R. Vitt: Unglinghausen. "Das Dorf
schlechthin". Wie der Netphener Ortsteil in ein
Deutschland-Buch gelangte. - Fahrendes Volk. Driedorfer
Mittelaltermarkt rund aus Junkernschloss. -
Zurückgeblättert ... 09.07.2011. P. Vitt: Siegerländer
Symbolfiguren. Johann Friedrich Reusch erschuf "Henner und
Frieder" nach lebenden Vorbildern. 16.07.2011. E.-O. Ohrndorf:
Langenholdinghausen. Vom Oberdorf ins Unterdorf. Altes
Spritzenhaus wurde vor 100 Jahren erbaut. - Handwerk einst und
heute. Nachwuchs aus "Hollekuse" lernte Arbeitsweisen kennen.

Heimatspiegel von Holzhausen. Hrsg.: Heimatverein Holzhausen,
Harri Hermann, Berliner Straße 27, 57299 Burbach-Holzhausen,
E-Mail: heimatspiegel at t-online.de, Internet:
www.heimatvereinholzhausen.de 185/2011. W. Keller: Holzhausen.
Eine Reise in die Vergangenheit und Gegenwart.

Siegerland. Blätter des Siegerländer Heimat- und
Geschichtsvereins e.V., Schriftleitung: Dr. Andreas Bingener,
Auf der Gasse 15, 57080 Siegen-Eiserfeld 1/2011. W.
Reininghaus: Das Siegerland und die westfälische
Landesgeschichte. R. Faber: 100 Jahre Siegerländer Heimat- und
Geschichtsverein e. V. Siegen. F. Weber/A. Bingener: Gedanken
zur Vorgeschichte und zur Gründung des Siegerländer Heimat- und
Geschichtsvereins e. V. C. Brachthäuser: Der Polyhistor
Heinrich Günther von Thulemeyer (1642-1714). L. Ehrlich:
Goethes Reisen an Rhein und Lahn (1814 und 1815) und die in
Siegen initiierte Umbenennung des Minerals "Pyrosiderit" in
"Goethit" (1806). K. Pfeifer: Jung-Stilling und das Vermächtnis
des Jean Baptist Molitor aus Attendorn. R. Golze u. a.: Die
Stahlberger Grubenban. K. Schwarz: Hedwig Jung-Danielewicz -
Ein deutsches Leben (Teil 2). A. Becker: Baum-Kuriosum im
Stadtwald Siegen. R. B. C. Stinner: Neueste Erkenntnisse zur
Herkunft und Bedeutung des Namens Stinner. K.-D. Zimmermann/A.
Becker: Zur Erinnerung an Studiendirektor a. D. Dr. Martin
Denker. G. Moisel: Siegerländer Familienkunde (14).
Jahresbericht 2009/2010 der Familienkundlichen
Arbeitsgemeinschaft. A. Bingener: Vorstands- und Vereinsarbeit
2010/2011. - Vereinsnachrichten.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V.,
Schriftleitung: Ulf Lückel, Großseelheimer Str. 4, 35039
Marburg, E-Mail: whv-schriftleitung at wichtig.ms 2/2011. C.
Kneppe/ W. Wintzer: Raumland: Archäologie und Geschichte einer
Pfarrkirche der ehemaligen Grafschaft Wittgenstein. J.
Burkardt: Vorgeschichte und Alternativprojekte des
Erndtebrücker Kirchenbaus 1891-1909. H. Moll: Kleine Geschichte
des Hofes Rüsselsbach. J. K. Mehldau: Nachlass Wilhelm Hartnack.

10. Vest Recklinghausen

Gladbeck. Unsere Stadt. Zeitschrift für Information, Werbung,
Kultur- und Heimatpflege. Hrsg.: Verkehrsverein Gladbeck e.V.,
Schriftleitung: Heinz Enxing, Voßstraße 147, 45966 Gladbeck,
Tel.: 02043/61421, E-Mail: enxing at gelsennet.de 2/2011. H.
Enxing: 100 Jahre Einsatz für die Heimat (2). M. Samen:
Minoritenpater Mehn (1749-1824), Schulmeister in Gladbeck und
Horst. K. F. Vogtmeier: Der "Vestische Hellweg". M. Korn:
Naturdenkmale in Gladbeck 2011. M. Dreesen: 50 Jahre
Einwanderung von Menschen türkischer Herkunft. C. Schönebeck:
Braucker machen Geschichte. M. Korn: Das Wildkaninchen. R. E.
Brachthäuser: Die große Kreuzigungsgruppe in der Budendorfer
Heilig Kreuz-Kirche. B. Dehmel: Kotten Nie - Treffpunkt für
Jung & Alt. - Wer war eigentlich ... Karl Leisner?.

11. Lippe

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und
des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund e. V.
und Landesverband Lippe, Felix-Fechenbach-Str. 5, 32756 Detmold,
Tel.: 05231/6279-11, E-Mail: info at lippischer-heimatbund.de,
Internet: www.lippischer-heimatbund.de 5-6/2011. F. Brakemeier:
Bekenntnis zur Heimat. Jahresbericht des Vorsitzenden. K.-H.
Kampe: Gefiederte Freunde. Der Vogellehrpfad Bexter Wald. B.
Meier: "Genossenschaft" feiert. 100 Jahre Raiffeisen
Lippe-Weser (Lippische Hauptgenossenschaft). R. Schönlau: Beim
Fürsten zu Tisch. Tafelkultur in der Renaissance. P. Pfaff:
Liebe auf den zweiten Blick. Ein Porträt der künftigen
Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. P. Pfaff: Zeugin einer
barocken Vergangenheit. Die tausendjährige Linde am Weißenfeld
im Schwalenberger Wald. 7/2011. G. Schröder: 975 Jahre Besten.
Festrede auf der LHB-Jahreshauptversammlung. B. Meier: 975
Jahre Heiden. Festrede in der Dorfkirche Heiden. R. Holland:
Zum Tode von Helffried Prollius. P. Pfaff: Verbandsvorsteherin
Anke Peithmann im Gespräch. H. Borggrefe: Detmold und Kassel.
I. Nolting: Die Lippische Kulturagentur feiert ihr 40-jähriges
Jubiläum. I. Tappe-Pollmann: Hurra - die Schule ist aus.
Schüler zwischen Freizeitvergnügen und Verpflichtungen.

II. Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau.
Hrsg.: Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau
e.V., Deutsches Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791
Bochum, Tel.: 0234/58770 2-3/2011. M. Mücke: Carl Friedrich
Gottlob Freiesleben (1801 bis 1836). Bergbau und Staat in der
sächsischen Bergwerksverfassung der 30er-Jahre des 19.
Jahrhunderts. O. Brückel: Industriekultur 2020. Positionen und
Visionen für Nordrhein-Westfalen.

III. Naturkunde und Naturschutz

Natur und Heimat. Floristische, faunistische und ökologische
Berichte. Schriftleitung: Dr. Bernd Tenbergen, LWL-Museum für
Naturkunde, Sentruper Straße 285, 48161 Münster 2/2011. A-M.
Jess u. a.: Die Ausbreitung der Gelbhalsmaus, Apodemus
flavicollis, in den Nordwesten Westfalens. J. Siewers/S.
Buchholz: Die Bedeutung verschiedener Strauch- und
Streuschichtstrukturen als Überwinterungshabitat für Spinnen
(Arachnida: Araneae). M. Drees: Die Wegwespen des Raumes Hagen
(Hymenoptera: Pompilidae).

Natürlich. ABU-Nachrichten aus unserer Region. Hrsg.:
Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest
e.V./Biologische Station Soest, Teichstraße 19, 59505 Bad
Sassendorf-Lohne. Tel.: 02921/52830, Fax: 02921/53735, E-Mail:
abu at abu-naturschutz.de, Internet: www.abu-naturschutz.de
1/2011. M. Bunzel-Drüke: Ich bin ein Hirsch - holt mich hier
raus! D. Fromme: Die Saatkrähe zwischen Jagd, Landwirtschaft
und Stadt. H. Vierhaus: Leckerbissen der Vogelbeobachtungen. L.
Hauswirth: Natürlich Wald oder Wald natürlich.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 29 10:22:22 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Sep 2011 10:22:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Hoerfunk: In Marl eroeffnet die 1. VHS nach dem 2.
Weltkrieg, 29.09.2011
Message-ID: 4E8446DE020000D6000036C9@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 29.09.2011, 07:24
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Donnerstag, 29. September 2011

ZeitZeichen: 29. September 1946. In Marl eröffnet die erste
Volkshochschule nach dem 2. Weltkrieg

Erwachsenenbildung ohne Privilegien, Volksbildung jenseits
akademischer Eliteeinrichtungen: Ende des 19. Jahrhunderts
formulierten Arbeitervereine und Vertreter des aufgeklärten
Bürgertums diese Forderung immer häufiger. Ihr Vorbild ist der
dänische Gelehrte und Pfarrer Nikolai F.S. Grundtvig, der 1844
in Jütland die Rødding højskole gründete. Es dauert bis 1902,
bis in Berlin die erste deutsche Volkshochschule entsteht. Ihre
flächendeckende Verbreitung wird durch die Nationalsozialisten
beendet.

Am 29. September 1946 nimmt in Marl unter dem Namen "die insel"
die erste Nachkriegs-VHS ihren Betrieb wieder auf. Treibende
Kraft ist Gründungsdirektor Bert Donnepp, der 1955 das
bundesweit erste Haus für die kommunale Erwachsenenbildung
eröffnet. Marl wird schnell zum zentralen Ort der
Volkshochschul-Bewegung, vor allem im Bereich der Medienbildung
durch das Adolf-Grimme-Institut.


INFO

Autor: Kay Bandermann
Redaktion: Ronald Feisel

WDR 5: 9.05 - 9.20 Uhr
WDR 3: 17.45 - 18.00 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 29 10:29:23 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Sep 2011 10:29:23 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Kein Kinderspiel - Juedische Kinder waehrend des
Zweiten Weltkrieges, Bottrop, 04.10.-10.12.2011
Message-ID: 4E844883020000D6000036D5@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 29.09.2011, 07:25
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AUSSTELLUNG

Kein Kinderspiel - Jüdische Kinder während des Zweiten Weltkrieges
4. Oktober bis 10. Dezember 2011

Das Bottroper Stadtarchiv zeigt ab dem 4. Oktober in der
Städtischen Galerie im Bottroper Kulturzentrum August Everding
die Wanderausstellung "Kein Kinderspiel - Jüdische Kinder
während des Zweiten Weltkrieges". Die Ausstellung dokumentiert
auf 15 von Yad Vashem Jerusalem erstellten Tafeln die
Lebensumstände jüdischer Kinder in Europa vor dem Krieg, den
schrittweisen Entzug ihrer Freiheit und ihre Wege in Verstecke,
in denen sie die Verfolgung überlebten.

Dazu kommen Fotos und Spielzeuge jüdischer Kinder aus den
Niederlanden, versehen mit "Erzähltexten" der Besitzer. Oft war
es ihr einziges Spielzeug während der Versteckzeit, Erinnerung
an das Leben davor und Trost in einsamen Stunden. Auch die
Geschichte der Juden in Bottrop findet in einem eigens vom
Bottroper Stadtarchiv erstellten Ausstellungsteil
Berücksichtigung. Erinnerungen von ehemaligen Bottropern, die
als jüdische Kinder in der Stadt lebten und dann fliehen
mussten, erzählen von ihren Schicksalen während der Nazizeit.


Begleitprogramm:

Freitag, 27. Oktober 2011, 18 Uhr
"Ich hatte eine gute, wenn auch kurze Kindheit". Schicksale
jüdischer Kinder aus Bottrop während der NS-Zeit, Vortrag von
Heike Biskup, Leiterin des Stadtarchivs Bottrop
Stadtarchiv, Kulturzentrum August Everding

Donnerstag, 3. November 2011, Abfahrt 17 Uhr
Fahrt zur Neuen Synagoge und zum alten Betsaal in Gelsenkirchen,
Führungen durch Frau Judith Neuwald-Tasbach, Vorsitzende der
Synagogengemeinde Gelsenkirchen-Bottrop-Gladbeck (vorherige
Anmeldung erforderlich)

Dienstag, 8. November 2011, 18 Uhr
"Engel mit nur einem Flügel" - Ein wahres Märchen erzählt mit
zwei Figuren und einem Schauspieler Theater "Töfte", Datteln -
Kammerkonzertsaal Kulturzentrum August Everding

Montag, 21. November 2011, 19 Uhr
Vorurteil und Bekenntnis - Wie, wann und warum jüdische
Künstler deutsche Kultur präg(t)en?, Vortrag von Hans-Jörg
Loskill, Kulturredakteur ? Lebendige Bibliothek, Kulturzentrum
August Everding

5. Dezember 2011
Verlegungen von "Stolpersteinen" zur Erinnerung an Bottroper
Jüdinnen und Juden durch den Künstler Gunter Demnig (weitere
Informationen sind der Presse zu entnehmen)

Veranstaltungsort:
Kulturzentrum August Everding
Blumenstraße 12-14
Bottrop
URL: www.bottrop.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Sep 29 10:31:39 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 29 Sep 2011 10:31:39 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Schutz und Machtdemonstration: Archaeologen
untersuchen mittelalterliche Stadtmauer in Rheine
Message-ID: 4E84490B020000D6000036D9@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.09.2011, 11:32


AKTUELL

Schutz und Machtdemonstration
Archäologen untersuchen mittelalterliche Stadtmauer in Rheine

Seit Sommer diesen Jahres erforscht ein Team von Archäologen,
Historikern und Technikern unter der Leitung von Archäologen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die
mittelalterliche Geschichte der Stadt Rheine. Die
Wissenschaftler untersuchen die bisher noch unerforschten
archäologischen Befunde im städtischen Quartier zwischen Ems,
Münster- und Emsstraße auf dem zukünftigen Baugelände der
geplanten "Emsgalerie".

Der jüngste Fund des Forscherteams: ein unmittelbar an der Ems
gelegener, sehr gut erhaltener Abschnitt der Stadtmauer des 15.
Jahrhunderts. Das Mauerwerk der Stadtumwehrung ist schon bis zu
einer Höhe von 1,50 Metern freigelegt, die Mauern hatten eine
Stärke von über einem Meter und waren mit Sandsteinquadern
repräsentativ verkleidet. "Dieser bauliche Aufwand, der nur bei
wichtigen öffentlichen Gebäuden betrieben wurde, zeigt uns, daß
die Stadtmauer in Rheine mehr als nur eine reine
Verteidigungsanlage war", meint LWL-Archäologe Dr. Hans-Werner
Peine. "Man wollte auch nach außen hin neben der Wehrhaftigkeit
der Stadt auch den Reichtum und Wohlstand der Bürger
demonstrieren".

Bislang haben die Archäologen einen circa drei Meter langen
Abschnitt der Mauer freigelegt. "Die Stadtmauer hat im
Mittelalter ja die gesamte Stadt umschlossen - wieviel davon
heute noch erhalten ist, wissen wir noch nicht. Wir vermuten
allerdings, dass sich mindestens der Bereich an der Ems entlang
erhalten hat - das können noch mehr als 100 Meter sein", so
Peine. Die Stadtmauer stand wegen des feuchten Untergrundes
wahrscheinlich auf einer Pfosten-Konstruktion aus
Eichenpfählen. "Falls wir noch Reste des Eichenholzes vorfinden,
können wir dessen Alter genau bestimmen - und so Rückschlüsse
auf den Bau und die Datierung der Stadtmauer ziehen".

In den kommenden Tagen wird der freigelegte Mauerabschnitt
akribisch dokumentiert.

Auch die weiteren Ergebnisse der Grabungen lassen sich sehen:
rund um die Stadtmauer kamen zahlreiche Zeugnisse der
Siedlungsgeschichte Rheines zu Tage. Neben Fundamenten und
Holzpfosten von Bürgerhäusern aus dem späten Mittelalter und
der frühen Neuzeit geben Palisadenzäune, Brunnen, Abfallgruben
und vieles andere mehr Auskunft über die Bewohner dieses
Stadtviertels ab dem 15. Jahrhundert. Vom Wohlstand der
Bewohner künden Funde venezianischer Trinkgläser.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 30 11:19:12 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 30 Sep 2011 11:19:12 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Informationsbesuch aus Ostwestfalen: Vielbeachtetes
Projekt "Kulturlandschaft am Hellweg"
Message-ID: 4E85A5B0020000D600003701@cl2x-sd2-vs>

Von: "Kreis Soest"
Datum: 30.09.2011, 10:29


AKTUELL

Informationsbesuch aus Ostwestfalen
Vielbeachtetes Projekt "Kulturlandschaft am Hellweg"

Das vor gut einem halben Jahr angestoßene Projekt
"Kulturlandschaft am Hellweg" der Kreisheimatpflege hat bereits
jetzt über unsere Region hinaus verschiedentlich Beachtung
gefunden. Für dieses Projekt gehen die Heimatvereine,
Ortsheimatpfleger und weitere interessierte Heimatfreunde in
ihrem Umfeld auf Spurensuche und erfassen Objekte der
Kulturlandschaft.

"Dass man hier auf einem sehr guten Weg ist, wurde bei einem
Informationsbesuch von Vertretern der Kreisverwaltung und des
Lippeschen Heimatbundes aus Detmold unter Beweis gestellt", so
Peter Sukkau, Kreisheimatpfleger des Kreises Soest. Die
Ostwestfalen planen ähnliches auf die Beine zu stellen und
ließen sich vom Kreisheimatpfleger und weiteren inzwischen mit
der Materie vertrauten Vertretern der Heimatpflege des Kreises
Soest die bisherige Vorgehensweise der Erfassung von
Kulturlandschaftselementen erläutern.

Angereist war auch ein Vertreter des Amtes für Landschafts- und
Baukultur des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Auf das
dort eingerichtete Internetportal "Geodatenkultur" sollen die
erfassten Objekte demnächst für jedermann zugänglich sein. Von
der Menge der bisher von den Heimatfreunden gesammelten und
vorgestellten Elementen und ihrer Qualität war er sehr
beeindruckt und gab zum Ausdruck, dass das Soester Projekt zum
Pilotprojekt in Westfalen werden könne.

Die Soester Fachleute konnten auch anhand der ins Internet
gestellten Radroute des Monats September, genannt "Landschaft
erzählt Geschichte(e)", aufzeigen, wie man demnächst erfasste
Kulturlandschaftselemente auch touristisch nutzen kann. Auf der
29 km langen Strecke werden 34 Elemente in der am Wege
liegenden Landschaft aufgezeigt und beschrieben. Daneben war
man allgemein sehr beeindruckt, dass man sich diese Route auch
durch einen entsprechenden Link auf sein Smartphone laden kann,
um zum Beispiel an den entsprechenden Stationen die zugehörigen
Texte zu lesen oder sich sogar vorlesen zu lassen. Diese
Möglichkeit wurde durch Mitarbeiter des bei der Kreisverwaltung
angesiedelten EU-Projektes "Nav4Blind" realisiert.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 30 11:45:07 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 30 Sep 2011 11:45:07 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Kamerad hab' Acht" Ein historischer Film zum
Arbeitsschutz auf der Henrichshuette , Hattingen, 30.09.2011
Message-ID: 4E85ABC3020000D60000370D@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 30.09.2011, 08:00
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

"Kamerad hab' Acht" Ein historischer Film zum Arbeitsschutz
auf der Henrichshütte
Freitag 30. September 2011, 19.30 Uhr


"Alles Kopfsache" - Die erfolgreiche Sonderausstellung des
LWL-Industriemuseums zeigt nicht nur schöne Hüte, sondern auch
Helme. Ohne den harten Kopfschutz ist die Arbeit im Hüttenwerk
heute nahezu undenkbar - selbst Königin Elisabeth musste beim
Besuch eines Stahlwerks einen extra zu diesem Anlass mit
Goldfarbe besprühten Helm tragen. Er wird in der Ausstellung
präsentiert.

Dass das Tragen eines Helms nicht selbstverständlich war, zeigt
eindrucksvoll der Film "Kamerad hab? Acht" aus dem Jahr 1927.
Der seinerzeit aufwändig inszenierte Film bietet nicht nur
spannende Bilder aus dem Hüttenbetrieb, er stellt auch einen
wichtigen Beitrag zur Diskussion über Arbeitssicherheit dar.
Entstanden als Lehrfilm des Eisen- und Stahlwerks Hoesch,
sollte er Lehrlinge auf die Arbeit im Hüttenwerk vorbereiten.
Er zeigt eindrücklich die Gefahrenquellen, die zwischen
glühendem Metall und fliegenden Funken, Krananlagen und
Werksbahn in vielfältiger Form auf den Arbeiter lauerten. Zu
jener Zeit war das Tragen von Schutzkleidung eher die Ausnahme
als die Regel. An Stelle des Helms wurde ein weicher Filzhut
oder eine Filzkappe getragen.

Prof. Dr. Manfred Rasch, Leiter des ThyssenKrupp Konzernarchivs,
führt in den Film ein. Die Vorführung im LWL-Industriemuseum
Henrichshütte in Hattingen ist kostenlos.


INFO

Veranstaltungsort:
LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Henrichshütte Hattingen
Werksstraße 31-33
45527 Hattingen
Tel.: 02324 9247-140
E-Mail: henrichshuette at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Sep 30 13:17:43 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 30 Sep 2011 13:17:43 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 30.09.2011
Message-ID: 4E85C177020000D600003715@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 30.09.2011, 13:22


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 30.09.2011

-----------------------------------------------------------------------------

Westfalen,
Hagen, Höxter, Münster, Recklinghausen: Kultur und Medien,
Panorama, Politik, Stadtentwicklung / 30.09.2011 12:00

Weltkulturerbe: Stadt Münster will Prinzipalmarkt vorschlagen

Münster (wh). Münster will sich mit dem Prinzipalmarkt um
Aufnahme in die UNESCO-Weltkulturerbeliste bewerben. Die
Verwaltung der Stadt schlägt dem Rat vor, sich am
Bewerbungsverfahren in Nordrhein-Westfalen zu beteiligen.
Abgestimmt wird am 19. Oktober. "Am Prinzipalmarkt ist ablesbar,
wie nachhaltig und zukunftsweisend die Stadt nach 1945 mit
ihrem baukulturellen Erbe umgegangen ist und um die Bewahrung
ihrer historischen Identität gerungen hat", kommentierte
Oberbürgermeister Markus Lewe die Pläne. Bei einer Aufnahme in
die UNESCO-Liste wäre der Prinzipalmarkt das erste westfälische
Weltkulturerbe. Ebenso sind für die Hagener Jugendstil-Villa
Hohenhof, den Schleusenpark Waltrop mit seinem Schiffshebewerk
und das Westwerk Corvey aus karolingischer Zeit Bewerbungen
geplant. Vor der Verleihung des wertvollen Siegels steht jedoch
ein aufwändiger Auswahlprozess auf regionalen, nationalen und
internationalen Ebenen.

Weitere Informationen:
http://www.presse-service.de/data.cfm/static/808236.html

Pressekontakt: Pressestelle der Stadt Münster, Telefon:
0251/4921300, E-Mail: presseamt[at]stadt-muenster.de

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Westfalen,
NRW, Dortmund: Panorama, Wirtschaft / 30.09.2011 09:00

Farbe zum Frühstück: Simone Hogrebe designt "Bretter, die die
Welt bedeuten"

Dortmund (wh). Die Revolution des Frühstücksbrettchens kommt
aus Westfalen. Seit zehn Jahren designt die Dortmunderin Simone
Hogrebe unter dem Label Elkedag ihre "Bretter, die die Welt
bedeuten". Mit den bunten Kreationen verbannte die
Grafikdesignerin nicht nur die Tristesse vom Frühstückstisch,
sondern leistete auch echte Pionierarbeit. Schließlich war bis
dato noch niemand auf die Idee gekommen, dass
Frühstücksbrettchen zu Design-Objekten werden können. "Es gab
in Deutschland nur eine Firma, die Brettchen hergestellt hat.
Die haben sich kaputtgelacht als ich ankam", berichtet Simone
Hogrebe in der aktuellen Ausgabe des Westfalenspiegels, die am
Samstag erscheint. Mittlerweile sind unter dem Label Elkedag
(niederländisch für "täglich") 37 verschiedene Motiv-Brettchen
auf dem Markt. Das Portfolio reicht von leicht derangierten
Barbie-Puppen bis streng blickenden Gartenzwergen. Für die
Zukunft verspricht Simone Hogrebe im Westfalenspiegel noch
viele weitere kreative Entwürfe - nicht nur für den
Frühstückstisch: "Der Zettel ist voller Ideen, die die Welt
noch braucht."

Weitere Informationen: http://www.elkedag.de/brettchen.html

Pressekontakt: Martin Zehren, Redaktion Westfalenspiegel,
Telefon: 0251/4132217, E-Mail: zehren[at]westfalenspiegel.de

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Westfalen,
NRW, Münster: Kultur und Medien, Panorama, Soziales,
Wissenschaft und Bildung / 29.09.2011 17:00

JEKISS: Singende Grundschule ist Exportschlager

Münster (wh). Das Münstersche Singprojekt JEKISS für
Grundschüler hat bereits bundesweit Nachahmer gefunden und im
deutschsprachigen Ausland für Interesse gesorgt. "Jedem Kind
seine Stimme", so der volle Titel, ist seit einem Jahr ein
festes Angebot an rund 60 Prozent der Grundschulen in Münster.
Dabei wird das Singen als elementare musikalische Förderung in
den Unterricht integriert, ein Schulchor dient als Keimzelle
der "Singenden Grundschule". Chorlehrkräfte und speziell
ausgebildete Lehrer sind dabei für die nachhaltige Singschulung
der Kinder verantwortlich. Inzwischen ergänzt ein
JEKISS-Liederbuch mit CDs und DVDs das Projekt Das pädagogische
Konzept hat Inga Mareile Reuther bereits 2003 entwickelt. An
der Westfälischen Schule für Musik der Stadt Münster wurde
daraus zunächst ein dreijähriges Modellprojekt. "Nicht alle
Kinder gehen in die Musikschule und viele Grundschullehrer
haben das Singen nicht gelernt. So wird heute in vielen Klassen
nicht mehr gesungen", beschreibt die pädagogische Leiterin des
Projektes das Defizit. Als "niederschwelliges und einfach
umsetzbares Angebot" hat JEKISS in ganz Deutschland für
Aufmerksamkeit gesorgt. Lehrer und Chorleiter aus allen
Bundesländern kommen mittlerweile zu Projektschulungen nach
Münster.

Weitere Informationen:
http://www.muenster.de/stadt/musikschule/jekiss.html

Pressekontakt: Inga Mareile Reuther, Pädagogische Leiterin
Jekiss, Westfälischen Schule für Musik , Telefon: 0173/2986680,
E-Mail: reuther[at]stadt-muenster.de; Pressestelle der Stadt
Münster, Telefon: 0251/4921300, E-Mail:
presseamt[at]stadt-muenster.de

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Westfalen,
NRW, Dortmund, Hamm: Kultur und Medien, Panorama, Wissenschaft
und Bildung / 29.09.2011 16:00

Digitale Orgelbibliothek: Hammer Töne gehen um die Welt

Hamm (wh). Die denkmalgeschützte Beckerath-Orgel der
Pauluskirche in Hamm kann künftig in Tonstudios und Wohnzimmern
rund um die Welt gespielt werden. Das 1967 erbaute Instrument
wird Teil der digitalen OrganArt-Klangbibliothek von Prof.
Helmut Maier. In dieser Woche nimmt der Reutlinger Experte für
Informatik und Medientechnik den Klang der Orgel in rund 6000
einzelnen Abschnitten im Hammer Kirchenraum auf und
digitalisiert die Töne. Orgelliebhaber und Wissenschaftler
können sich den Klang der Orgel künftig per DVD nach Hause
liefern lassen und auf den heimischen Computer oder das
Keyboard laden. Im Mittelpunkt der OrganArtLibrary steht das
Anliegen, besondere Klangdenkmäler für die Nachwelt hörbar zu
erhalten. So hat Maier bereits die Töne von 18
außergewöhnlichen europäischen Orgeln gesampelt, darunter auch
den Klang der 1904 erbauten spätromanischen Wilhelm-Sauer-Orgel
in Dortmund-Dorstfeld. "Die Beckerath-Orgel wurde 2008 und 2009
sehr authentisch restauriert. Das hat in der Fachwelt für
Aufsehen gesorgt, zumal es ungewöhnlich ist, dass eine erst
rund 40 Jahre alte Orgel denkmalgeschützt ist. So wurde Prof.
Maier auf das Instrument aufmerksam", berichtet der Hammer
Kreiskantor Heiko Ittig, wie es zu den Aufnahmen in der
Pauluskirche kam.

Weitere Informationen: http://www.organartmedia.com/

Pressekontakt: Heiko Ittig, Kreiskantor Kirchenkreis Hamm,
Telefon: 02381/9735331, E-Mail: info[at]kirchenmusik-hamm.de

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Westfalen,
Dortmund: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama / 29.09.2011
14:00

Erfahrungsaustausch und Probepilgern: Zweiter Westfälischer
Pilgertag in Dortmund

Dortmund (wh). Eine Informationsbörse für Pilger und solche,
die es werden wollen, veranstaltet das Evangelische
Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe am 8. Oktober in
Dortmund. Im Mittelpunkt des zweiten westfälischen Pilgertags
im Tagungshaus Reinoldinum stehen nicht nur praktische Tipps zu
Routen und Ausrüstung, sondern auch Vorträge über das Pilgern
in den Weltreligionen. So befasst sich etwa die
Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor mit der Frage, warum
jährlich 15.000 Muslime aus Deutschland nach Mekka pilgern.
Neueinsteiger sind außerdem zu einem Probepilgern durch die
Dortmunder Innenstadt eingeladen. Die Teilnahme am zweiten
Westfälischen Pilgertag kostet inklusive Verpflegung 25 Euro.
Derzeit sind in Westfalen rund 450 Wanderkilometer mit einer
gelben Muschel auf blauem Grund als Jakobspilgerweg markiert.
In den kommenden Jahren will der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) weitere Routen mit einer Gesamtlänge von
400 Kilometern erforschen und beschildern.

Weitere Informationen:
http://www.ebwwest.de/bildungsangebote/pilgern-in-zwei-weltreligionenzweiter-westfaelischer-pilgertag/

Pressekontakt:
Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen und Lippe e.V., Telefon:
0231/540940, E-Mail: info[at]ebwwest.de

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redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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