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From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 1 10:43:14 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 01 Jul 2011 10:43:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Der Zwinger in der Hitler-Diktatur, Muenster,
03.07.2011
Message-ID: 4E0DA4C2020000D600002462@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Münster"
Datum: 30.06.2011, 10:05


AKTUELL

Der Zwinger in der Hitler-Diktatur

1939 nutzte die Hitlerjugend den Zwinger an der Promenade für
"Heimat- und Kulturabende", ehe das Bollwerk 1944 zu einem Ort
des Schreckens und des Unrechts wurde: Die Geheime
Staatspolizei missbrauchte den abgeschiedenen Innenhof für
Folter und Hinrichtungen. Am Sonntag, 3. Juli, nimmt das
Stadtmuseum bei seiner Themenführung diese Jahre in den Blick.

Die etwa einstündige Führung beginnt um 11 Uhr im Stadtmuseum
Münster mit einem Film zur Geschichte des historischen
Bauwerks. Anschließend geht es zum Zwinger (3 / 2 Euro). Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 1 10:50:55 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 01 Jul 2011 10:50:55 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Landesmuseum fuer Kunst und Kulturgeschichte,
Mitarbeiter/in fuer den Bereich Marketing und Sponsoring, Muenster
Message-ID: 4E0DA68F020000D600002467@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 24.06.2011, 10:40


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist im
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte für den
Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zum nächstmöglichen
Termin eine Stelle als

Mitarbeiterin/ Mitarbeiter
für den Bereich Marketing und Sponsoring

zu besetzen. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit
19,5 Stunden/Woche.


Aufgabengebiete:
- Planung, Entwicklung und Durchführung von Marketingmaßnahmen
für einzelne Ausstellungen und die Eröffnung des Neubaus
- Einwerbung von Drittmitteln, Fundraising, Sponsoring
- Kontaktpflege zu den Förderern und Partnern des Museums
- Mitwirkung bei der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit

Wir erwarten:
- Berufserfahrungen im Bereich Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit (idealerweise in einer kulturellen
Einrichtung) oder im Kulturmanagement
- ausgezeichnete Kenntnisse in den Bereichen Kulturmanagement,
Kulturwissenschaften, Kommunikationswissenschaften/ Marketing
- ausgeprägte Kreativität und Organisationsgeschick
- Kommunikationsstärke
- sehr gute Englisch-Kenntnisse erwünscht
- ein hohes Maß an Eigeninitiative und Bereitschaft zur
Teamarbeit

Wir bieten:
- eine anspruchsvolle Aufgabe in einem engagierten Museumsteam
- eine Vergütung nach EG 11 TVöD


Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
23/11 bis zum 23.07.2011 (Eingangsstempel LWL) an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und
Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 1 11:52:59 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 01 Jul 2011 11:52:59 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Kloster Dalheim zeigt 1.500 Jahre Geschichte der
Benediktiner, Lichtenau-Dalheim, 02.07.-30.12.2011
Message-ID: 4E0DB51B020000D600002478@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 30.06.2011, 12:16


AUSSTELLUNG

Ein Orden, der Europa veränderte
Kloster Dalheim zeigt 1.500 Jahre Geschichte der Benediktiner

Was Benedikt von Nursia, Gründer des Mönchsordens der
Benediktiner, wollte und was seine Klöster in Europa bewegten,
zeigt das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur in
Lichtenau-Dalheim ab dem 2. Juli (bis zum 30.12.) in seiner
neuen Sonderausstellung "Macht des Wortes" über
benediktinisches Mönchtum im Spiegel Europas. Auf 1.200
Quadratmetern präsentiert die Stiftung Kloster Dalheim, die das
bundesweit einzige Landesmuseum für klösterliche
Kulturgeschichte im ehemaligen Kloster Dalheim (Kreis Paderborn)
trägt, eine Gesamtschau zur 1.500-jährigen Geschichte des
Benediktinerordens mit rund 200 Exponaten vom Frühmittelalter
bis zum 19. Jahrhundert.

"Macht des Wortes" ist die erste internationale
Sonderausstellung der 2007 eröffneten Stiftung Kloster Dalheim.
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur. "Die Schau führt zu den
Grundlagen der europäischen Kloster- und Kulturgeschichte",
sagte die Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Barbara Rüschoff-Thale am Donnerstag
(30.6.). "Damit unterstreicht Kloster Dalheim seinen Anspruch,
ein zukunftsfähiger und führender Museumsstandort für das
faszinierende Thema Klosterkultur zu sein.

Die Schau wird dem Auftrag des Museums gerecht, Klosterkultur
ausgehend von der Region auch in ihrer gesamteuropäischen
Dimension erfahrbar zu machen." Die Ausstellung ist ein
Kooperati-onsprojekt mit dem österreichischen Benediktinerstift
St. Paul im Lavanttal/Kärnten.

Der stellvertretende Vorsitzende des Vorstands und Sprecher des
Stifterkollegs, Fritz-Wilhelm Pahl, nannte "Macht des Wortes"
ein "sehr positives Zeichen der Weiterentwicklung des Museums".
Pahl: "An den großen Fortschritten der Dalheimer Klosteranlage
in den letzten Jahren kann man sehen, wie sehr sich
bürgerschaftliches Engagement im Bereich der Kultur lohnt." Das
Museum in dem ehemaligen Kloster sei "ein wichtiger weicher
Standortfaktor in der Region" und zeuge von einer lebendigen
und niveauvollen Geschichts- und Kulturarbeit, sagte Manfred
Müller, Landrat des Kreises Paderborn und Vorstandsmitglied der
Stiftung.

1.500 Jahre benediktinisches Mönchtum im Spiegel Europas
Als Benedikt von Nursia im 6. Jahrhundert die Grundsätze des
klösterlichen Zusammenlebens ("Ora et labora" - "Bete und
arbeite") für sein Kloster Montecassino schriftlich niederlegte,
war das der Beginn einer Entwicklung, deren Ergebnisse noch
heute spürbar sind, erläuterte Museumsleiterin Dr. Julia
Hallenkamp-Lumpe. Auf der Grundlage der Regel bildete sich der
Benediktinerorden heraus, mit dessen Verbreitung die
Ordensregel zu Anfang des 9. Jahrhunderts für das gesamte
Karolingerreich allgemein gültig wurde: "Das von Benedikt
ausgehende Mönchtum ist eine wichtige Grundlage der gesamten
europäischen Klosterkultur. Der Benediktinerorden entwickelte
sich zu einem der maßgeblichen Kulturträger in Mittelalter und
Barock", sagte die wissenschaftliche Projektleitung Dr. Helga
Fabritius. Seine Klöster wurden zu Zentren von Bildung,
Wissenschaft und Kunst sowie wirtschaftlicher und
herrschaftlicher Macht.

Das Museum präsentiert in 26 Abteilungen eine Gesamtschau von
den Anfängen des Mönchtums über den heiligen Benedikt und seine
Ordensregel bis hin zur Entwicklung des Benediktinerordens. Die
Ausstellung zeigt Reformen und Rückschläge, Höhen und Tiefen
der Ordensgeschichte und beleuchtet schließlich den großen
Einbruch durch die Säkularisation sowie die Weiterentwicklung
des Ordens bis heute. Zahlreiche Ausstellungseinheiten werden
durch die Vorstellung eines "Zeitzeugen" illustriert.

Ob Theologie und Geistesgeschichte, Wissenschaft und Technik,
Architektur und Malerei oder Skulptur: "Auf den Spuren der
Benediktiner führt der Ausstellungsrundgang zu den
klösterlichen Wurzeln Europas", führte die Museumsdirektorin
aus.

Glanzstücke benediktinischen Kulturerbes
Bedeutende, zum Teil mehr als 1.000 Jahre alte Handschriften
werden ebenso gezeigt wie Schätze sakraler Kunst, Gold- und
Silberschmiedearbeiten von Weltrang oder
Elfenbeinschnitzereien. Werke großer Meister wie Albrecht Dürer,
Anthonis van Dyck oder Peter Paul Rubens zeugen von der
Sammelleidenschaft der barocken Klöster, die über Jahrhunderte
hinweg Wissen und Schätze bewahrten. Darunter befinden sich
prominente Stücke wie zum Beispiel das Reichenauer Sakramentar,
dessen Einband eine kostbare Elfenbeinschnitzerei ziert (9. Jh.)
, das Ramsey-Psalter (13. Jh.), zwei seltene fast unversehrt
erhaltene Chormäntel aus dem 12. bzw. 13. Jahrhundert, ein
Messkelch aus purem Gold, ein Geschenk Kaiser Karls VI. (18.
Jh.), aber auch Raritäten wie ein über 1.000 Jahre altes
Vokabelheft aus dem Umfeld der Reichenauer Klosterschule.

Macht des Wortes
Die Präsentation von 50 kostbaren Handschriften ist einer der
Schwerpunkte der Ausstellung. Das Spektrum reicht von
theologischen und liturgischen Werken über
naturwissenschaftliche Studien bis hin zu "verbotenen
Schriften".

"Die Klöster spielten nicht nur eine entscheidende Rolle in der
Generierung von Wissen durch das Studium und durch die
Forschung. Über Jahrhunderte hinweg waren es insbesondere die
Bibliotheken der Klöster, durch die das Wissen der Antike ins
Mittelalter und in die Neuzeit gerettet wurde", erläutert die
Direktorin: "Wer diese Sammlung bedeutender Schriften sieht,
der kann die Macht des Wortes förmlich spüren."

Als Ausstellungstitel verweist die "Macht des Wortes" auf die
gestaltende Wirkung des Wortes innerhalb der europäischen
Geschichte der Benediktiner: in der gesprochenen Form als
Unterredung, Predigt, Richterspruch; schriftlich als
Niederlegung von Wissen, Recht oder Herrschaftsausübung; in der
gesungenen Form als besonderer Lobpreis Gottes und schließlich
in der höchsten Form als Verkündigung von Gottes Wort in der
Liturgie.

Dialog mit der Dauerausstellung
"Macht des Wortes" findet in den neu eingerichteten
Obergeschossen des ehemaligen Klosters statt, wo sie in einen
Dialog mit ausgewählten Exponaten der Dauerausstellung tritt.
Verantwortlich für die Ausstellungsgestaltung zeichnet das Büro
Thöner von Wolffersdorff (Augsburg und München), das bereits
der 2010 eröffneten Dauerausstellung ihr Erscheinungsbild
verlieh. Rund um die historische Klausur erfahren Besucher in
der Dauerausstellung im Erdgeschoss, wie Leben und Alltag in
einem mittelalterlichen Kloster organisiert wurden.

Internationales Kooperationsprojekt
In Kärnten zog die Ausstellung 2009 rund 150.000 Besucher an.
"Grundlage ist die in ihrer Geschlossenheit einmalige Sammlung
des Benediktinerstifts St. Paul", erläuterte Hallenkamp-Lumpe.
Der größte Teil dieser Sammlungsbestände stammt aus dem
Benediktinerkloster St. Blasien im Schwarzwald, das 1806
aufgehoben wurde. Dessen Mönche retteten den größten Teil ihrer
Kunst- und Urkundensammlungen sowie die Bibliothek in das
Benediktinerstift St. Paul. "Neben St. Paul haben uns auch
weitere renommierte Museen, Bibliotheken und bedeutende Klöster
aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz
hochrangige Ausstellungsstücke zur Verfügung gestellt", so
Hallenkamp-Lumpe.

Sponsoren
Die Sonderausstellung "Macht des Wortes. Benediktinisches
Mönchtum im Spiegel Europas" wird gefördert von: der
LWL-Kulturstiftung, der Kunststiftung NRW, der Kulturstiftung
der Westfälischen Provinzial Versicherung, der Stiftung der
Sparkasse Paderborn für den Kreis Paderborn und der
Rudolf-August Oetker Stiftung.

Katalog und Beiheft
Zur Sonderausstellung "Macht des Wortes. Benediktinisches
Mönchtum im Spiegel Europas" ist im Rahmen des
Kooperationsprojektes mit dem österreichischen
Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal ein zweibändiger
Katalog (Schnell und Steiner, Regensburg, Museumsausgabe: 39
Euro) erschienen. Ein speziell für den Standort Dalheim
erstelltes Beiheft (ardey Verlag, Münster, 6 Euro) ergänzt den
zirka 900-seitigen Katalog und führt auf 72 Seiten durch die
Schau. Im Paket kosten die beiden Publikationen 43 Euro.

Eröffnung mit Museumsnacht
Die Ausstellung wird am 2. Juli ab 14 Uhr mit einer langen
Museumsnacht und freiem Eintritt eröffnet. In der "Großen Nacht
der Schätze" erwarten die Besucher von 18 bis 23 Uhr magische
Worte, mittelalterliche Künste und klösterliche Schätze.
Führungen, Vorführungen zur Buchmalerei (Norman Hothum,
Buchmaler) und ein Kinderprogramm rund um die "Macht des
Wortes" laden ins ehemalige Klosters Dalheim ein.

Zwei Konzerte lassen in der Klosterkirche den Zauber des
gesungenen Wortes lebendig werden. Mit VocaMe (18 Uhr: Kassia -
Byzantinische Hymnen) und amarcord (21.30 Uhr: Bevor des Tages
Licht vergeht - Gregorianik und frühbarocke Polyphonie) kommen
zwei international renommierte Vokalensembles aus dem Bereich
der Alten Musik nach Dalheim.


INFO

Informationen und Karten (25/20/15 Euro, erm. 22/17/12 Euro,
Kombiticket -20 Prozent) gibt es unter 05292 9319-224.

Begleitprogramm
Die Dalheimer KlosterSchule bietet begleitend zur Ausstellung
museumspädagogische Veranstal-tungen, Angebote und Führungen
für jede Altersstufe - sowohl für Schulklassen als auch als
Leh-rerfortbildung, für private Kleingruppen wie Familien oder
Freundeskreise an. Vom Thementag über den KunstHandwerkKursus
bis zum Ferienprogramm stehen die Angebote im Zeichen des vom
benediktinischen Leitsatz "Ora et labora" geprägten Alltags im
Kloster. Informationen unter Telefon 05292 9319-225 und im
Internet unter URL: http://www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org

Öffnungszeiten
Das Museum öffnet dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, an
Feiertagen auch montags. Geschlossen bleiben der 24., 25. und
31. Dezember.

Eintrittspreise während "Macht des Wortes. Benediktinisches
Mönchtum im Spiegel Europas" (2. Juli bis 30. Dezember 2011)

Erwachsene 9,00 Euro
Gruppen ab 16 Personen je Person 7,00 Euro
Kinder/Jugendliche (6 bis 17 Jahre), Schüler 3,00 Euro
Schüler/innen bei Teilnahme an einem museumspädagogischen
Angebot (2 Begleiter frei) 2,50 Euro
Ermäßigte*) 4,50 Euro
Familientageskarte 19,00 Euro
LWL-MuseumsCards 50% Ermäßigung*

*gilt nicht für bereits ermäßigte Preise, Gruppen, Kinder und
Schüler/innen bei Teilnahme an einem museumspädagogischen
Angebot

Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau-Dalheim
URL: http://www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org
URL: http://www.macht-des-wortes.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 1 13:52:59 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 01 Jul 2011 13:52:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 01.07.2011
Message-ID: 4E0DD13B020000D60000247F@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 01.07.2011, 12:22


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 01.07.2011

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Westfalen,
Münster: Kultur und Medien, Panorama, Wissenschaft und Bildung
/ 01.07.2011 13:00

Westfalen-Rätselbücher werden an 80.000 Zweitklässler verteilt

Westfalen (wh). Mit Dülmener Wildpferden, Pflanzen im
Teutoburger Wald oder dem Heimweg von Annette von
Droste-Hülshoff werden sich demnächst Zweitklässler an
westfälischen Grundschulen beschäftigen. Um die Identifikation
der Kinder mit der Region zu stärken, schenken die
Westfalen-Initiative, der Sparkassenverband Westfalen-Lippe und
der Coppenrath-Verlag allen 80.000 Zweitklässlern ein
30-seitiges Rätselbuch mit Aufgaben rund um westfälische
Themen. "Wir wollen, dass der Begriff 'Heimat? für die Kinder
kein Fremdwort ist", sagte heute Wolfgang Hölker,
Vorstandsvorsitzender der Stiftung Westfalen-Initiative und
Inhaber des Coppenrath Verlages, bei der Übergabe der ersten
Bücher an die Schüler der Pötterhoek-Schule in Münster. Dr.
Rolf Gerlach, Präsident des Sparkassenverbandes Westfalen-Lippe,
ergänzte: "Dieses Buch soll den Kindern in erster Linie Freude
bereiten. Es ist wie ein westfälisches Überraschungsei - mit
Spiel, Spaß und Spannung." Zu den Aufgaben gehören gezeichnete
Labyrinthe, die zum Schloss Nordkirchen oder dem Rüschhaus von
Annette von Droste-Hülshoff führen, Rätselbilder mit
Bergarbeitern aus dem Ruhrgebiet oder ein Buchstabensalat, in
dem sich die Namen westfälischer Flüsse verstecken.

Achtung Redaktionen: Pressefotos zu dieser Meldung finden Sie
im Downloadbereich unserer Website.

Pressekontakt: Dr. Niels Lange, Geschäftsführer der Stiftung
Westfalen-Initiative, Telefon: 0251/5916406, E-Mail:
info[at]westfalen-initiative.de

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Westfalen,
Münster: Politik, Wissenschaft und Bildung / 01.07.2011 11:00

Forschung und Lehre: Hochschulausgaben steigen um zehn Prozent

Westfalen (wh). Rund 2,7 Milliarden Euro haben die
westfälischen Hochschulen 2009 für Lehre und Forschung
ausgegeben - knapp 270 Millionen bzw. etwa zehn Prozent mehr
als 2008. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des
Statistischen Landesamtes hervor. Nicht berücksichtigt sind
Hochschulen, die Standorte sowohl im Rheinland als auch in
Westfalen haben. An Einnahmen verzeichneten westfälische
Hochschulen 2009 rund 1,13 Milliarden Euro (2008: 998 Millionen)
, darunter Drittmittel in Höhe von knapp 429 Millionen Euro
(2008: 381 Millionen). Die höchste Drittmittelsumme konnte die
Westfälische Wilhelms-Universität Münster mit 78,8 Millionen
Euro einwerben, das entspricht einem Anteil von etwa 71 Prozent
an den gesamten Einnahmen der Hochschule in Höhe von 110,2
Millionen Euro. Die Einnahmen aller nordrhein-westfälischen
Hochschulen lagen 2009 bei rund 4,02 Milliarden Euro, die
Ausgaben für Lehre und Forschung bei rund 8,04 Milliarden.

Einnahmen und Ausgaben der einzelnen Universitäten und
Fachhochschulen:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2011/pdf/135_11.pdf
Pressekontakt:
Pressestelle von IT.NRW, Telefon: 0211/94492521, E-Mail:
pressestelle[at]it.nrw.de

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Westfalen,
Coesfeld, Dortmund, Gelsenkirchen, Hagen, Hochsauerlandkreis,
Minden-Lübbecke, Münster, Warendorf: Wirtschaft / 01.07.2011
10:00

Gütesiegel: Neun westfälische Unternehmen gehören zu den "Top
100"

Westfalen (wh). Neun westfälische Mittelständler sind zu den
100 innovativsten Unternehmen in Deutschland gewählt worden.
Der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Lothar
Späth, zeichnete die "Top 100"-Firmen am Donnerstagabend im
Ostseebad Warnemünde aus. Zu den Trägern des Gütesiegels gehört
die Repower Deutschland GmbH mit Sitz in Dortmund. Der
Stromanbieter werde für sein gutes Innovationsklima und die
Serviceorientierung ausgezeichnet, heißt es von Seiten der
compamedia GmbH, die den bundesweiten Unternehmensvergleichen
organisiert. Weitere westfälische Preisträger sind in diesem
Jahr die Firmen Denios (Bad Oeynhausen), Apostore
(Gelsenkirchen), Möller Orthopädie-Schuh-Technik, Trelock
(beide Münster), Parador (Coesfeld), C. D. Wälzholz (Hagen),
Gea Westfalia Separator Group (Oelde) und die Veltins-Brauerei
(Meschede). Für die Verleihung des "Top 100"-Gütesiegels
untersuchen Wissenschaftler der Wirtschaftsuniversität Wien
jährlich das Innovationsverhalten von mittelständischen
Unternehmen in Deutschland. In diesem Jahr wurde die Arbeit von
272 Firmen unter anderem vor dem Hintergrund, ob ausreichend
finanzielle Mittel für die Forschung bereitstehen, analysiert.

Weitere Informationen und Pressefotos:
http://www.top100.de/presse/mitteilungen/aktuelles/index.html

Pressekontakt: Silke Masurat, compamedia GmbH, Telefon:
07551/9498634, E-Mail: masurat[at]compamedia.de

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Westfalen,
Bochum, Coesfeld, Hamm, Münster: Kultur und Medien, Panorama,
Soziales / 30.06.2011 18:00

Spiritualität an der A2: Tag der Autobahnkirchen wird in fünf
westfälischen Kapellen gefeiert

Westfalen (wh). Einmal auftanken, bitte: Mit fünf von insgesamt
38 deutschen Autobahnkirchen verfügt Westfalen über eines der
dichtesten Netze von Gotteshäusern am Rand von Fernstraßen. Am
Sonntag, 3. Juli, stehen zum "Tag der Autobahnkirchen" die
sogenannten Rastplätze für die Seele besonders im Fokus. Die
jüngste westfälische Autobahnkapelle liegt an der A2 in
Hamm-Rhynern. Wo heute ein Altar und Kirchenbänke stehen, war
bis 2005 noch Tankstellenbetrieb. In das entkernte Gebäude, das
mit seinem Spitzdach an die traditionelle westfälische Bauweise
erinnert, wurde eine modern gestaltete Kapelle eingebaut. Seit
2009 soll das Gotteshaus Reisenden als spiritueller Ort der
Besinnung und Entspannung dienen. Weitere Autobahnkirchen in
Westfalen stehen an der A2 in Höhe der Abfahrt Exter, an der A1,
Raststätte Münsterland Roxel, an der Ausfahrt Gescher/Coesfeld
der A31 und an der A40, Abfahrt Bochum-Hamme.

Weitere Informationen zu Autobahnkirchen:
http://www.autobahnkirche.de

Pressekontakt: Bernd A. Löchter, Pressestelle Straßen.NRW,
Telefon: 0209/3808333, E-Mail: kommunikation[at]strassen.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Münster: Kultur und Medien, Panorama, Politik,
Stadtentwicklung / 30.06.2011 17:00

Interviewserie "Wer entscheidet in Westfalen?": Markus Lewe -
Oberbürgermeister der Stadt Münster

Münster (wh). Als Markus Lewe am 30. August 2009 zum
Oberbürgermeister der Stadt Münster gewählt wurde, kündigte er
an, seine Heimatstadt zu einer der attraktivsten Städte
Deutschlands und Europas machen zu wollen. Regelmäßige
Spitzenpositionen in Städterankings lassen ahnen, dass der
CDU-Politiker dieses Ziel mit großem Ehrgeiz verfolgt. Im
Interview berichtet der fünffache Familienvater über die
Besonderheiten der Münsteraner, westfälische Bodenständigkeit
und den Erfolg des Münster-Tatorts.

Münster gilt als eine der schönsten Städte Deutschlands,
gewinnt eine Auszeichnung nach der anderen und die
Einwohnerzahlen wachsen. Wo ist eigentlich der Haken? Markus
Lewe: Haken gibt's nicht. Allenfalls Häkchen, die aus der Welt
geräumt werden können. Die Münsteraner machen ihre Sache
einfach gut, setzen sich für ihre Stadt ein und lassen nicht
jeden Quatsch nach dem Motto "Think bigger" zu. Das zahlt sich
irgendwann aus.

Was können andere Stadtverwaltungen von Münster lernen? Lewe:
Ich gebe eigentlich Anderen nicht so gerne gut gemeinte
Ratschläge. Jede Stadt hat einen individuellen Charakter. Da
gibt es kein "Schema F" mit Erfolgsgarantie. Für Münster hat
sich jedenfalls über die Jahre bewährt, nicht jedem Trend
hinterher zu laufen. Vordergründig mag es in Münster
bescheidener zugehen als in anderen Städten mit vergleichbarer
Größe. Schaut man genauer hin, sind wir nicht wirklich die
Gallier unter den Städten, aber es macht uns Spaß, als solche
eingeschätzt zu werden. Münster ist eben immer etwas anders.

Gibt es Städte, von denen Sie noch etwas lernen können? Lewe:
Auf jeden Fall. Es gibt in Deutschland, aber auch international
tolle Beispiele im Bereich des Städtebaus. Ich denke da an
Freiburg, Luzern oder Verona.

Der Münster-"Tatort" sorgt regelmäßig für
Rekord-Einschaltquoten. Brauchen Sie bei diesem Erfolg
überhaupt noch eigene Stadtmarketing-Aktionen? Lewe: Der
Münster-"Tatort" sorgt zweimal im Jahr für gute Münster-PR.
Dafür setzt sich unser Filmservice aber auch seit langer Zeit
für gute Drehbedingungen ein. Ein durchdachtes Stadtmarketing
hingegen bedarf vieler guter Projekte und intensiver,
langfristiger Planung.

Sie betonen regelmäßig, dass eine gute Zusammenarbeit mit dem
Münsterland ein wichtiger Aspekt Ihrer Arbeit ist. Welche Rolle
spielt Westfalen für Sie persönlich und Ihre Arbeit als
Oberbürgermeister? Lewe: Die Region macht es mir nicht gerade
schwer, hier gerne zu leben und zu arbeiten. Ich schätze die
westfälisch-familiäre Bodenständigkeit. Das geht erfreulicher
Weise auch vielen anderen so. Vor allem junge Menschen zieht es
hierher. Wir leben hier in einer Region mit starker Kultur,
Wirtschaft und Wissenschaft, verfügen über attraktive
Stadträume mit kurzen Wegen ins Grüne und setzen auf
Familienfreundlichkeit und deren Förderung. Diese Mischung
erfüllt ziemlich gut das, was die Menschen auf ihrer Suche nach
der richtigen "Work-Life-Balance" sich wünschen.

Vor kurzem ist wieder einmal darüber spekuliert worden, ob die
Rathäuser von Münster und Osnabrück als Welterbestätte
vorgeschlagen werden sollen. Bislang gibt es in Westfalen noch
kein Unesco-Weltkulturerbe... Lewe: Das ist bedauerlich. Aber
die Chancen stehen nicht schlecht, dass sich das in Zukunft
ändern könnte.

Ihr erster Berufswunsch war Dorfsheriff, jetzt sind Sie
Oberbürgermeister und damit ihrem Kindheitswunsch recht nah
gekommen. Ist das Amt des Oberbürgermeisters ein Traum-Job?
Lewe: Das kann ich nur bejahen. Es macht mir große Freude, mich
für meine Heimatstadt einzusetzen. Gerade wenn es darum geht,
Münster im Wettbewerb der europäischen Städte zu profilieren.

Ärgern Sie sich auch manchmal über den etwas rabiaten Fahrstil
der münsterischen Radfahrer? Lewe: Ich muss gestehen, dass ich
da relativ abgehärtet bin. Ich bin ja täglich mit den Rad
unterwegs. Da erlebt man schon die ein der andere brenzlige
Szene. Die Radfahrer mit all ihren Stärken und Schwächen
gehören nun mal zu Münster wie der Eiffelturm nach Paris.

Achtung Redaktionen: Pressefotos zu dieser Meldung finden Sie
im Downloadbereich unserer Website.

Pressekontakt: Stadt Münster, Presse- und Informationsamt,
Telefon: 0251/4921300, E-Mail: presseamt[at]stadt-muenster.de

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 4 10:29:51 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 04 Jul 2011 10:29:51 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Vaterlosigkeit in vaterarmen Zeiten. Facetten eines
gegenwaertigen und historischen Schluesselthemas, Muenster, 22.-24.09.2011
Message-ID: 4E11961F020000D6000024AC@cl2x-sd2-vs>

Von: "Barbara Stambolis"
Datum: 03.07.2011, 18:25


KONFERENZ

Gegenwärtige Diskussionen kreisen um vielfache Überforderungen
in Familien, in denen Väter fehlen. Experten beschreiben
Entwicklungsprobleme von Kindern ohne väterlichen Halt und
männliche Vorbilder.

Das positive Bild junger Familienväter als liebevolle
Bezugspersonen, die ihre Kinder fördern und sie stark fürs
Leben machen, kontrastiert mit Einblicken in Verhältnisse, in
denen väterlich-männliche Orientierungen fehlen.

Großeltern der heute im Mittelpunkt stehenden Kinder und
Jugendlichen fragen nach möglichen generationenübergreifenden
Zusammenhängen: Viele von ihnen sind als Kriegskinder des
Zweiten Weltkriegs über Jahre vaterlos aufgewachsen. Sie
stellen nicht selten beunruhigt fest, dass eines ihrer eigenen
zentralen Lebensthemen, nämlich ohne Vater oder mit
abgekapselten, emotional unerreichbaren Vätern aufgewachsen zu
sein, unter anderen Voraussetzungen und gesellschaftlichen
Zusammenhängen zu Beginn des 21. Jahrhunderts neu an Bedeutung
gewonnen hat.

Diesem auf den ersten Blick schwer entzifferbaren
Gesamtphänomen nähert sich die Veranstaltung. Sie sucht ein
aktuelles, zeitgeschichtliches, pädagogisches, sozial- und
psychowissenschaftliches Thema breit aufzufächern und zu
vertiefen. Experten diskutieren Forschungen zur nachhaltigen
Wirkung von Beeinträchtigungen im Kindes- und Jugendalter. Sie
stellen Analysen zum Wandel von Familienstrukturen oder
Männlichkeitsbildern und Untersuchungen zur Bedeutung von
väterlichen Orientierungen im Leben. Herzlich eingeladen sind
ein Fachpublikum aus wissenschaftlichen und berufspraktischen
Kontexten und ein interessiertes Laienpublikum.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Vaterlosigkeit in vaterarmen Zeiten. Facetten eines
gegenwärtigen und historischen Schlüsselthemas

Datum: 22. - 24. September 2011
Akademie Franz Hitze Haus, Münster
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
Tel.: +49(0)251-9818-444
Fax: +49(0)251-9818-480
E-Mail: niederschmid at franz-hitze-haus.de
URL: www.franz-hitze-haus.de/info/11-425

Kontakt:
Prof. Dr, Barbara Stambolis
Universität Paderborn, Historisches Institut
Warburger Straße 100
33095 Paderborn
E-Mail: barbarastambolis at aol.com
URL: www.barbara-stambolis.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 4 10:31:38 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 04 Jul 2011 10:31:38 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Jugendgeschichtspreis des Juedischen Museums
Westfalen fuer 2011 erneut ausgeschrieben
Message-ID: 4E11968A020000D6000024B1@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thomas Ridder" Datum: 04.07.2011, 08:59


AKTUELL

Jugendgeschichtspreis des Jüdischen Museums Westfalen für 2011
erneut ausgeschrieben

Das Jüdische Museum Westfalen möchte nach den guten Ergebnissen
der letzten Jahre auch in 2011 wieder einen Schülerwettbewerb
durchführen für Erstlingsarbeiten junger Forscher
(Jahresarbeiten / Facharbeiten von Schülern etc.). Dazu sind
die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Schultypen aus
Westfalen, aber auch dem Rheinland, aufgerufen, ihre
Facharbeiten, Wettbewerbsbeiträge, Projekte u.ä., die einen
thematischen Bezug zur deutsch-jüdischen bzw. lokalen jüdischen
Geschichte und Gegenwart oder Religion haben, sich aber auch
mit Themen aus der Zeit des Nationalsozialismus befassen können,
beim Jüdischen Museum Westfalen einzureichen.

Eine Jury, bestehend aus Geschichtslehrern und Historikern,
wird die Arbeiten eingehend prüfen und die drei besten Arbeiten
zur Prämierung vorschlagen. Die Preise bestehen in Büchern zur
jüdischen Geschichte und Kultur. Es besteht auch die
Möglichkeit der Vergabe von Sonderpreisen für
Gemeinschaftsarbeiten. Daneben erhalten die Preisträger eine
zweijährige Schnuppermitgliedschaft im Museumsverein.

Da sicherlich auch in diesem Jahr, vor allem im Rahmen der in
den Jahrgangsstufen 11 und 12 geschriebenen Facharbeiten,
interessante Beiträge zu den genannten Themenfeldern verfasst
worden sind, wendet sich das Team des Jüdischen Museums
Westfalen mit der Bitte an die entsprechenden Fachlehrerinnen
und Fachlehrer, gelungene Arbeiten einzureichen oder die
Schülerinnen und Schüler zu ermutigen, diese selbst an das
Museum zu schicken.

Die eingereichten Arbeiten sollten bitte mit einem kurzen
Anschreiben versehen werden, das den Verfasser der Arbeit mit
Namen, Adresse, Emailadresse und Schulanschrift sowie Alter und
Jahrgangsstufe nennt. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2011.
Die Jury wird die Ergebnisse des Wettbewerbs am 8. Dezember um
18:00 Uhr in einer Feierstunde im Museum vorstellen und die
Preise überreichen.

Im vergangenen Jahr haben sich etwa 20 Jugendliche aus
Nordrhein-Westfalen mit ihren Beiträgen am Wettbewerb
beteiligt. Neben einem ersten und einem zweiten Preis konnten
zudem drei dritte Preise sowie ein Sonderpreis für eine
eindrucksvolle Präsentation über das Verfolgungsschicksal eines
Sinto in der NS-Zeit, der Auschwitz überlebte, vergeben werden.
Eingereicht hatten diese Arbeit zwei seiner Enkelkinder, die
als Angehörige einer Cirkusfamilie die Cirkusschule NRW
besuchen. Der erste Preis ging an eine Schülerin vom
Theodor-Heuss-Gymnasium in Waltrop, die mit ihrer Arbeit über
das Entbindungs- und Abtreibungslager Waltrop-Holthausen und
seine lokalgeschichtliche Bedeutung die Jury überzeugte.

Interessierte wenden sich für Nachfragen und Auskünfte an
Thomas Ridder M.A. (02362-951431 oder ridder at imail.de) bzw.
senden ihre Beiträge an folgende Anschrift: Jüdisches Museum
Westfalen, Thomas Ridder, Postfach 100622, 46256 Dorsten. Die
Arbeiten können auch in Dateiform eingesandt werden.

Sollten Sie in Ihrem persönlichen oder beruflichen Umfeld
Personen kennen, für die diese Meldung interessant sein könnte,
so geben Sie sie bitte weiter. Vielen Dank.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Jugendgeschichtspreis 2011 des Jüdischen Museums Westfalen
Datum: Juli 2011
Jüdisches Museum Westfalen
Julius-Ambrunn-Straße 1
46282 Dorsten
Tel.: 02362-951431
E-Mail: ridder at jmw-dorsten.de
URL: www.jmw-dorsten.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
Tel.: 02362-951431
E-Mail: ridder at jmw-dorsten.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 4 10:38:54 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 04 Jul 2011 10:38:54 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vortrag=3A_Die_preu=C3=9Fischen_Staat?=
=?utf-8?q?szeichen_im_Buerschen_Norden=2C_Gelsenkirchen=2C_06=2E07=2E2011?=
Message-ID: 4E11983E020000D6000024B6@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 04.07.2011, 08:33
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Veranstaltungsreihe zum 100. Jahrestag der Verleihung
der Stadtrechte an Buer

Die preußischen Staatszeichen im Buerschen Norden
Referent: Dr. Michael Farrenkopf


Dr. Michael Farrenkopf vom Montanhistorischen
Dokumentationszentrum und Bergbau-Archiv im Deutschen
Bergbau-Museum Bochum, zeichnet die Entstehungsgeschichte des
Bergbaus im Buerschen Norden nach, der besonders auch durch den
preußischen Staat vorangetrieben wurde. Ab 1902 erwarb der
preußische Staat große Grubenfelder, die 1911 zum
Steinkohlenbergwerk "Im Vest Recklinghausen" vereinigt wurden.
Auf dem großen Feld wurden ab 1903 die Doppelschachtanlagen
Bergmannsglück, Westerholt und Scholven errichtet.


INFO

Mittwoch, 6. Juli 2011, 18.00 Uhr

E.ON-Technikum
Kantine
Bergmannsglückstraße 41-43
45896 Gelsenkirchen

Das Institut für Stadtgeschichte und der Verein für Orts-
und Heimatkunde e. V. laden zu dem Vortrag herzlich ein.

Der Eintritt ist frei.





From Marcus.Weidner at lwl.org Mon Jul 4 18:43:59 2011
From: Marcus.Weidner at lwl.org (Marcus Weidner)
Date: Mon, 04 Jul 2011 18:43:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Klaus Tenfelde verstorben
Message-ID: 4E1209EF020000E500003F72@cl2x-sd2-vs>

Von: "Josef König"
Datum: 04.07.2011, 17:15


AKTUELL

RUB trauert um Klaus Tenfelde
Herausragender Sozialhistoriker verstorben
Die "Ruhrstadt" war ihm stets ein Anliegen

Die Ruhr-Universität Bochum und die Stiftung Bibliothek des
Ruhrgebiets
trauern um einen ihrer prominentesten und herausragenden
Wissenschaftler. Mit Prof. Dr. Klaus Tenfelde ist am vergangenen
Freitag, 1. Juli, einer der prägenden Historiker der Geschichte des
19.
und 20. Jahrhunderts verstorben. Als Historiker der Arbeiterbewegung
und des Ruhrgebiets hat er wesentliche Grundlagen für die deutsche
Sozialgeschichte und die Vermittlung von Geschichte gelegt. Mit dem
Institut für soziale Bewegungen und der Stiftung Bibliothek des
Ruhrgebiets hat Klaus Tenfelde zwei Institutionen geleitet, die im
Haus
der Geschichte des Ruhrgebiets zu bedeutenden Orten der
Geschichtswissenschaft avanciert sind. Ruhr-Universität und Stiftung
werden ihn stets in ehrenvoller Erinnerung behalten.

Stationen seines Lebens

Klaus Tenfelde wurde am 29. März 1944 in Erkelenz geboren. Er
absolvierte nach der Schule zunächst eine bergmännische Lehre bei den
Bergwerken Essen-Rossenray. Nach einem Jahr als Bergknappe wechselte
er
zum Bundesgrenzschutz. Nachdem er 1967 sein Abitur nachgeholt hatte,
nahm er ein Studium der Geschichte und Germanistik an der Universität
Münster auf, das er 1973 abschloss. Bereits zwei Jahre später wurde
Tenfelde mit einer viel beachteten Arbeit über die "Sozialgeschichte
der Bergarbeiterschaft an der Ruhr im 19. Jahrhundert" promoviert.
1981
habilitierte er sich an der Universität München mit einer Arbeit zum
Thema "Proletarische Provinz. Radikalismus und Widerstand in
Penzberg/Oberbayern 1900 bis 1945". Seinen ersten Ruf erhielt er 1985
auf eine Professur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte in Innsbruck,
1990 wechselte er an die Universität Bielefeld.

Seit 1995 an der RUB

1995 übernahm Klaus Tenfelde den Lehrstuhl für Sozialgeschichte und
soziale Bewegungen an der Ruhr-Universität in Bochum, der verbunden
ist
mit der Leitung des Instituts für soziale Bewegungen. Dieses Institut
ist eine inderdisziplinär arbeitende zentrale wissenschaftliche
Einrichtung der Ruhr-Universität Bochum, die als international
anerkanntes Zentrum für Forschungen auf dem Gebiet der deutschen und
europäischen Arbeiterbewegungen gilt. Im Wesentlichen von Klaus
Tenfelde initiiert wurde 1998 die Gründung der "Stiftung Bibliothek
des
Ruhrgebietes", die sich vor allem dem Erhalt und der Zugänglichkeit
der
wertvollen Bibliotheks- und Archivbestände aus dem Montanbereich zum
Ziel gesetzt hat.

Sozialgeschichte des Ruhrgebiets

Institut und Stiftung entwickelten sich im neu bezogenen Haus der
Geschichte des Ruhrgebiets unter der Leitung Klaus Tenfeldes zu einem
sozial- und geisteswissenschaftlichen Zentrum, das über eine
umfangreiche Bibliothek sowie ein eigenständiges Archiv verfügt und in
dem zahlreiche wissenschaftliche und öffentliche Veranstaltungen
durchgeführt werden. Die hier erstellten Studien zur Sozialgeschichte
des Ruhrgebiets haben einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, eine
Tradition zu begründen, die das Ruhrgebiet befähigt, sich seiner
Wurzeln, seiner Kraft und Identität zu besinnen. Als Institutsdirektor
und Vorsitzender der Stiftung engagierte sich Klaus Tenfelde
nachdrücklich für die wissenschaftliche Erforschung, aber auch für die
Zukunft des Ruhrgebiets. Vor allem als Sprecher der
"Ruhrstadt"-Initiative meldete sich Klaus Tenfelde wiederholt in
Debatten zur Entwicklung des Ruhrgebiets zu Worte.

Beirat, Herausgeber, akademischer Lehrer

Klaus Tenfelde hat zahlreiche Veröffentlichungen zur deutschen
Sozialgeschichte und zur Ruhrgebietsgeschichte vorgelegt, zuletzt ein
zweibändiges Historisches Lesebuch zur Geschichte des Ruhrgebiets. Er
war Mitglied in wichtigen Beiräten (u.a. Kommission für Geschichte des
Parlamentarismus und der politischen Parteien, Haus der Geschichte der
Bundesrepublik Deutschland), fungierte als Herausgeber von
Zeitschriften ("Geschichte und Gesellschaft") und betreute als
akademischer Lehrer zahlreiche grundlegende Doktorarbeiten. Seit 2002
vergibt die Stiftung BIbliothek des Ruhrgebiets alle drei Jahre den
mit
25.000 ? hoch dotierten Bochumer Historikerpreis, der auf Anregung von
Klaus Tenfelde ins Leben gerufen wurde (bisherige Preisträger: Lutz
Niethammer, Jürgen Kocka und Eric Hobsbawm).

Weitere Informationen

Dr. Jürgen Mittag, Institut für soziale Bewegungen der RUB, Tel.
0234/32-26920
juergen.mittag at rub.de

Foto im Internet

Ein Foto von Prof. Tenfelde finden Sie im Internet zum Herunterladen
unter
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2011/pm00212.html.de


Redaktion: Dr. Josef König


--
RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB - RUB

Mit freundlichen Gruessen

Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum
- Pressestelle -
44780 Bochum
Tel: + 49 234 32-22830, -23930
Fax: + 49 234 32-14136








From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 5 10:25:20 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 05 Jul 2011 10:25:20 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/24
Message-ID: 4E12E690020000D600002535@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 04.07.2011, 15:50


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-24 für den Zeitraum vom 25.06.2011 bis

zum 01.07.2011 mit insgesamt 15 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-24&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 5 10:28:14 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 05 Jul 2011 10:28:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Erstes Kulturstrolche-Projekt im Museum in der
Kaiserpfalz: Grundschueler werden zu "Jungarchaeologen"
Message-ID: 4E12E73E020000D60000253B@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 04.07.2011, 13:10


AKTUELL

Erstes Kulturstrolche-Projekt im Museum in der Kaiserpfalz
Grundschüler werden zu "Jungarchäologen"

Wie Archäologen "in der Erde lesen" und mit welchen Tricks und
Methoden sie die Geheimnisse der Vergangenheit entschlüsseln,
das erkundeten die "Kulturstrolche" der Theodorschule aus
Paderborn in den vergangenen Wochen im Museum in der
Kaiserpfalz. Unter dem Motto ""In der Erde lesen ...
Kulturstrolche forschen im Museum in der Kaiserpfalz" erlebten
18 Viertklässler über zwei Monate hinweg Archäologie. Die
Ergebnisse des Projektes sind am kommenden Wochenende
(8.-10.Juli) im Museum in der Kaiserpfalz zu sehen.

"Das Projekt war ein voller Erfolg", freut sich die
Museumspädagogin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL),
Renate Wiechers, "wir haben viel Begeisterung für die
Geschichte direkt unter unseren Füßen sowie für deren
archäologische Erforschung geweckt und werden das Projekt in
jedem Falle auch im nächsten Jahr wieder anbieten."

Die Kulturstrolche tauchten von Mai bis Juli in die Arbeitswelt
der Archäologen ein. Mit der Bergung und Aufbereitung der Funde,
der Erstellung von erläuternden Texten und der Konzeption
einer ei-genen kleinen Ausstellung lernten sie auch noch die
Hauptaufgaben eines archäologischen Museums kennen: sammeln,
bewahren, forschen und vermitteln.

Beim Besuch einer laufenden Ausgrabung in der Paderborner
Innenstadt verriet das Team der Stadtarchäologie, welche
Geheimnisse im Paderborner Boden ruhen, bevor die
Kulturstrolche selbst mit Eimern, kleinen Schaufeln und Sieben
ausgerüstet die oberste Erdschicht nach auffälligen Objekten
durchsuchten. "Klar, das in dieser Schicht noch nichts wirklich
Altes liegt", meint einer der Kulturstrolche fachmännisch, "die
alten Schichten liegen doch viel tiefer". Und tatsächlich: Die
untersuchte Schicht barg keine historischen Funde, sondern
Dinge aus der jüngsten Vergangenheit - was dem Arbeitseifer der
Kulturstrolche jedoch keinen Abbruch tat. Akribisch gingen die
"Forscher der Zukunft" ans Werk und bargen und dokumentierten
die Fundstücke, die vom Plastik-Knopf, Münzen und
Überraschungseier-Figuren bis zu Schuhsohle reichten. Mit
wissenschaftlichen Methoden datierten die Kulturstrolche
treffsicher Münzen und Ü-Eier-Figur in den Zeitraum zwischen
1996 und 2010.

Ausgehend von ihren Funden aus der Gegenwart ging es dann im
Museum in der Kaiserpfalz in die Zeit Karls des Großen - wo die
Schüler etliche Parallelen zu ihren eigenen Fundstücken und
damit zu ihrer eigenen Alltagswelt entdeckten. Beim Blick
hinter die Kulissen des Museums wurde noch etwas schnell klar:
Der Fund alleine ist oft noch rätselhaft. Richtig verständlich
wird vieles erst durch die fachgerechte Präsentation der
Objekte in Vitrinen und vor allem die erläuternden Texte und
Zeichnungen. Darum gestalteten die "Strolche" aus Kartons und
Folie farbenfrohe Vitrinen und informative Objektbeschriftungen
für die Museumsbesucher.

Die Bilanz: Eine eigene kleine Ausstellung, die vom Fund über
die wissenschaftliche Auswertung bis hin zur Gestaltung der
Objektvitrine ganz in einer Hand lag. Das
"Kulturstrolcheprojekt" im Museum in der Kaiserpfalz Paderborn
ist eine Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Paderborn und
dem Kultursekretariat NRW Gütersloh.


INFO

Projektpräsentation:
"In der Erde lesen ... Kulturstrolche forschen im Museum in
der Kaiserpfalz"
8.7. - 10.7.2011
Foyer, Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn

Öffnungszeiten:
dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr
an jedem ersten Mittwoch im Monat 10 bis 20 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 2,50 ?
ermäßigt 1,50 ?
Familien 6,00 ?
Erwachsene in Gruppen ab 6 Personen 2,00 ?
Schulklassen und Kindergartengruppen haben freien Eintritt.

Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg
33098 Paderborn
Tel.: 05251 1051-10
Fax: 05251 1051-25
E-Mail: kaiserpfalzmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 5 10:30:33 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 05 Jul 2011 10:30:33 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Podiumsdiskussion: "Archive und Oeffentlichkeit",
Paderborn, 11.07.2011
Message-ID: 4E12E7C9020000D600002540@cl2x-sd2-vs>

Von: "Rainer Pöppinghege"
Datum: 01.07.2011, 12:18


AKTUELL

Podiumsdiskussion an der Uni Paderborn:
"Archive und Öffentlichkeit"

Montag, 11. Juli 2011, 11:15 h, Universität Paderborn, Raum
E2.145

Das Verhältnis von staatlichen und nicht-staatlichen Archiven
zur Öffentlichkeit steht im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion
am Montag, 11. Juli (11:15 h), die vom Lehrstuhl für Neueste
Geschichte der Universität Paderborn veranstaltet wird.
Eingeladen sind Vertreter verschiedener ostwestfälischer
Archive, die sich an der ab Herbst 2011 zu sehenden Ausstellung
"OWL - Heimat für Fremde? Migration und Integration in
Ostwestfalen-Lippe vom Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart"
beteiligen.

In der Ausstellung geht es um die Beziehungsgeschichte zwischen
der einheimischen und der eintreffenden Bevölkerung, darunter
Arbeitsmigranten, Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und
Spätaussiedler. Die Ausstellung ist ein Ge-meinschaftsprojekt
von mehr als einem Dutzend Archiven in der Region. Neben der
Ausstellungskonzeption sollen auch andere Formen der
Öffentlichkeitsarbeit von Archiven und deren Selbstverständnis
erörtert werden. Interessenten sind zu der kostenfreien
Veranstaltung herzlich eingeladen!


INFO

Veranstaltungsdaten:
Podiumsdiskussion "Archive und Öffentlichkeit"
Datum: 11. Juli 2011, 11:15 h
Universität Paderborn, Raum E2.145
Warburger Str. 100
33098 Paderborn
Tel.: 05251/60-2438, -2446
E-Mail: rainer.poeppinghege at upb.de

Kontakt:
PD Dr. Rainer Pöppinghege
Universität Paderborn
E-Mail: rainer.poeppinghege at upb.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 6 10:58:36 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 06 Jul 2011 10:58:36 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Menschenhandel und andere mittelalterliche
Alltagssorgen, Bochum, 09.07.-30.11.2011
Message-ID: 4E143FDC020000D600002580@cl2x-sd2-vs>

Von: "Josef König"
Datum: 01.07.2011, 11:06


AUSSTELLUNG

Menschenhandel und andere mittelalterliche Alltagssorgen
Alte Urkunden in den Kunstsammlungen der Ruhr-Universität
Projekt der Klassischen Philologen wird zur Ausstellung

Über 700 Jahre lang lagen die Urkunden aus dem Kloster
Flaesheim unerforscht im Stadtarchiv Recklinghausen. Dann kamen
Dozenten und Studenten der Ruhr-Universität und beschäftigten
sich erstmals wissenschaftlich damit. Ihr Projekt mündet nun in
eine Ausstellung im Antikenmuseum der RUB-Kunstsammlungen. Sie
wird am 9. Juli (11 Uhr) feierlich eröffnet. Eingeladen dazu
sind sowohl die Mitglieder der Ruhr-Uni mit ihren Familien und
Freunden als auch Medienvertreter und weitere Interessierte.
Die Ausstellung ist bis zum 30. November 2011 zu sehen,
Öffnungszeiten: Di-Fr 11-17 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr; Eintritt frei.

Gemeinsam geforscht

Studierende und Lehrende des Seminars für Klassische Philologie
sind seit dem Wintersemester 2008/2009 regelmäßig im
Vestischen- und Stadtarchiv Recklinghausen gewesen. Dort haben
sie die handschriftlich auf Pergament in mittelalterlichem
Latein überlieferten Rechtstexte gelesen, transkribiert,
übersetzt und erläutert. Das Besondere daran: Studenten und
Dozenten forschten gemeinsam und gewissermaßen auf Augenhöhe.
In der Ausstellung "Menschenhandel in Birbuthsneppe und andere
Alltagssorgen. Mittelalterliche Urkunden aus dem Kloster
Flaesheim an der Lippe" werden ihre Ergebnisse präsentiert.

Geschichte greifbar gemacht

Das Recklinghäuser Archiv und die Arenbergischen Gesellschaften
ermöglichten die Ausleihe der kostbaren Pergamente aus dem 13.
Jahrhundert mit ihren eindrucksvollen Wachssiegeln. In fünf
Themenbereiche geordnet geben die Urkunden unmittelbaren
Einblick in den Alltag eines Klosters. Behandelt werden
Regelungen über Menschenhandel, Wachszins und Stiftungen; es
geht um das Vererben, Verkaufen, Tauschen und Verwalten von
Gütern. Zudem erzählen die Urkunden von der Rechtsgeschichte,
dem Kanzleihandwerk, der Pergament- und der Siegelherstellung
der damaligen Zeit. Deutlich wird das enge Beziehungsgeflecht,
das das Kloster mit den Ortschaften im Umland verband. Wer das
Vest kennt, wird überrascht sein, noch heute gebräuchliche
Ortsnamen und Gemarkungsangaben bereits im Mittelalter zu finden.


INFO

Weitere Informationen

Dr. Cornelia Weber-Lehmann
Kustodin des Antikenmuseums in den Kunstsammlungen der RUB
Tel.: 0234/32-24738, -22528
E-Mail: cornelia.weber-lehmann at rub.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 6 11:49:42 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 06 Jul 2011 11:49:42 +0200
Subject: [WestG] [POS] Westfaelisches Wirtschaftsarchiv,
Wissenschaftliche/r Volontaer/in, Dortmund
Message-ID: 4E144BD6020000D60000258C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Ilka Minneker"
Datum: 30.06.2011, 12:58


STELLENAUSSCHREIBUNG

Bei der Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv in Dortmund ist
ab dem 1. Oktober 2011 eine Stelle als

Wissenschaftliche Volontärin/
Wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf 2 Jahre befristet.

Die Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv (WWA) in Dortmund
ist die regionale Dokumentationsstelle für die Wirtschaft in
Westfalen und Lippe. Das WWA betreut Archivgut von Unternehmen,
Kammern, Verbänden und Persönlichkeiten der Wirtschaft und
berät in allen Fragen der Archivpflege. Es kooperiert mit
Forschungseinrichtungen und gibt wissenschaftlich Publikationen
heraus.

Wir erwarten

- ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Geschichte,
möglichst mit dem Schwerpunkt Wirtschafts- und Sozialgeschichte
(M.A. oder Master)
- Eigeninitiative, Flexibilität, Kooperationsbereitschaft
- ein ausgeprägtes Interesse am Archivwesen der Wirtschaft und
an der westfälischen Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Ziel des Volontariats ist es, Kenntnisse, Fertigkeiten und
Erfahrungen für eine angestrebte Tätigkeit als
Wissenschaftler/in an nichtstaatlichen Archiven mit dem
Schwerpunkt Wirtschaftsarchiv zu vermitteln.

Wir bieten, in Anlehnung an die Regelung für
Beamtenanwärter/innen des Höheren Dienstes, eine monatliche
Pauschalvergütung von 1.140,40 ? brutto, ggfs. mit
Familienzuschlag.

Bitte richten Sie Ihre vollständige, schriftliche Bewerbung bis
zum 5. August 2011 an

Herrn Dr. Karl-Peter Ellerbrock
Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv
Märkische Str. 120
44141 Dortmund

Nähere Informationen über das Westfälische Wirtschaftsarchiv
finden Sie auf unserer Homepage unter
http://www.archive.nrw.de/Wirtschaftsarchive/WWADortmund/index.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 7 09:25:56 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 07 Jul 2011 09:25:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Fuehrung: Alles aus einem Berg, Witten, 10.07.2011
Message-ID: 4E157BA4020000D6000025C0@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.07.2011, 10:41


AKTUELL

Alles aus einem Berg
Erdgeschichte zum Anfassen im LWL-Industriemuseum Zeche
Nachtigall

Wie sah die Welt vor 300 Millionen Jahren aus? Wo kann man
heute noch sehen, welche Pflanzen es damals gab oder wie die
Landschaft ausgesehen hat? Am Sonntag, 10. Juli, lässt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Museumsbesucher auf
der Zeche Nachtigall wieder in die Geschichte unsere Erde
eintauchen. Um 14.30 Uhr startet die interaktive Führung "Alles
aus einem Berg", in der das Ruhrtal über und unter Tage genau
unter die Lupe genommen wird.

Rund um den Hettberg und im Besucherbergwerk erfahren die
Teilnehmer wie Kohleflöze und Sandsteinbänke entstanden sind,
was eine Rostfahne ist oder warum man im Nachtigallstollen
gebückt laufen muss. Mit kleinen Experimenten geht die
Themenführung den Steinen im Berg auf die Spur. Die Teilnehmer
dürfen sich auch selbst als Geologen probieren und mit Hammer
und Lupe ihre Fundstücke untersuchen.


INFO

Die Themenführung am Sonntag ist im Museumseintritt enthalten
(Achtung, neue Eintrittspreise seit 01.07.2011: Erwachsene 3
Euro, ermäßigt 2 Euro, Kinder 1,50 Euro, Familienkarte 7,50
Euro). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldung erbeten unter
Tel. 02302 93664-0.

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Tel.: 02302 93664-0
E-Mail: zeche-nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 7 09:28:35 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 07 Jul 2011 09:28:35 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Sonderausstellung "Bunte Schaetze" zeigt Werke aus
Schuelerhand, Paderborn, 06.07.-07.08.2011
Message-ID: 4E157C43020000D6000025C5@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.07.2011, 09:03


AUSSTELLUNG

Sonderausstellung "Bunte Schätze" zeigt Werke aus Schülerhand
inspiriert von Kunst des Mittelalters

Ab dem 6. Juli zeigt die Sonderausstellung "Bunte Schätze -
Emaille und Glasmalerei" im Museum in der Kaiserpfalz in
Paderborn die Ergebnisse eines einjährigen Schulprojektes von
Schülerinnen des Gymnasiums und der Realschule St. Michael aus
der Domstadt. "Rund 80 Werke von der Fibel bis zur Glasschale
zeigen eindrucksvoll, welche hohe Kunstfertigkeit die
Schülerinnen innerhalb eines Jahres in den mittelalterlichen
Techniken der Glasmalerei und der Emailleherstellung erwerben
konnten", so der stellvertretende Museumsleiter Dr. Sven Spiong
vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Die Objekte
werden innerhalb der Dauerausstellung präsentiert.

Spiong: "Das Museum in der Kaiserpfalz begreift sich als einen
außerschulischen Lernort, an dem Geschichte anhand der
originalen Fundstücke erfahrbar wird. Daher freuen wir uns,
dieses außergewöhnliche Projekt zu unterstützen und die
Ergebnisse dieser spannenden Auseinandersetzung der
Schülerinnen mit historischem und modernem Kunsthandwerk neben
den mittelalterlichen Originalen zu präsentieren."

Seit Sommer 2010 haben fünfzehn Schülerinnen der 5. bis 9.
Klassen unter der Leitung der Kunstpädagogen des Museums in der
Kaiserpfalz, Dr. Kristina Hartmann und Thorsten Hoppe-Hartmann,
praktisches und historisches Wissen rund um die Glasmalerei und
Emailleverzierungen gesammelt.

"Die Leitidee des Projektes ist es, den Schülerinnen auf
anschauliche Weise das Hintergrundwissen zur Geschichte und
Anwendung der historischen Techniken zu vermitteln", erklärt
Hartmann. "Allerdings geht es nicht darum, dass die
Originalfunde nachzubilden, sondern selbst gewählte Motive
kreativ umzusetzen", ergänzt Hoppe-Hartmann.

Bevor es an die praktische Umsetzung ging, machten sich die
Schülerinnen intensiv mit den historischen Vorbildern vertraut
und studierten die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen
Glasobjekte im Museum in der Kaiserpfalz. Neben dem
historischen Hintergrund lernte die Gruppe auch die Techniken
kennen, mit denen die Handwerker vergangener Jahrhunderte den
besonderen Werkstoff Glas bearbeiteten. Als Ergänzung dazu gab
die Besichtigung des Paderborner Doms und ein Besuch der
Glasmalerei Peters Einblicke in die heutige Glasgestaltung.
Finanziert wurde das Projekt aus Mitteln des
NRW-Landesprogramms "Kultur und Schule".

Mit dem Projekt "Bunte Schätze" setzt sich die erfolgreiche
Zusammenarbeit der Kunstpädagogen mit den Schulen und dem
Museum in der Kaiserpfalz fort. In den vergangenen Jahren
fanden bereits Gemeinschaftsprojekte zur Buchmalerei und
Wandbemalung im Mittelalter statt.


INFO

Ausstellungsdaten:
"Bunte Schätze - Emaille und Glasmalerei"
6.7. - 7.8.2011
Im Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn

Öffnungszeiten:
dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr
an jedem ersten Mittwoch im Monat 10 bis 20 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 2,50 ?
ermäßigt 1,50 ?
Familien 6,00 ?
Erwachsene in Gruppen ab 6 Personen 2,00 ?
Schulklassen und Kindergartengruppen haben freien Eintritt.

Anschrift der LWL-Einrichtung:
Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg
33098 Paderborn
Telefon: 05251 1051-10
Fax: 05251 1051-25
E-Mail: kaiserpfalzmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 7 09:31:49 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 07 Jul 2011 09:31:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Schueler verschaffen sich einen Einblick in den
Arbeitsalltag eines Archaeologen
Message-ID: 4E157D05020000D6000025CA@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.07.2011, 09:16


AKTUELL

Mit Hacke und Spaten dem Geheimnis auf der Spur
Schüler verschaffen sich einen Einblick in den Arbeitsalltag
eines Archäologen

Ist Archäologie Knochenarbeit? Und wenn ja: kann sie trotzdem
Spaß machen? Den Antworten auf diese Fragen gingen Schüler der
Klasse 9a des Haranni Gymnasiums in Herne an diesem Mittwoch
(6.7.) auf dem Außengelände des LWL-Museums für Archäologie
nach. Der Archäologe Dr. Stefan Leenen gab der Klasse über gut
zwei Stunden einen praktischen Einblick in die Methoden einer
wissenschaftlichen Grabung.

Wenn Schülerinnen sich den Arbeitsalltag einer Archäologin
vorstellen, haben viele den staubigen Forscher vor Augen, der
sich vorsichtig - nur mit Schüppe und Pinsel bewaffnet -
Millimeter um Millimeter ins Erdreich hineingräbt. Dass der Weg
zu den Fundschätzen manchmal aber echte Knochenarbeit sein kann,
erfuhr die Klasse von Geschichtslehrer Holger Grebing nun am
eigenen Leib.

Nachdem ein Minibagger das Gelände vorbereitet hatte, legten
die Jugendlichen zunächst mit Hacke und Spaten, schließlich mit
Kelle und Pinsel die Geschichte der Herner Innenstadt unter
ihren Füßen frei. So konnten sie einiges über die
Bodenschichtenabfolge lernen und erfahren, woran sich zum
Beispiel der Zerstörungshorizont des Zweiten Weltkriegs in der
Erde erkennen lässt.

"Meine Klasse hat ganz schön gestaunt, wie viel Kraft und
Geduld es kostet, sich durch die Boden-schichten vorzuarbeiten"
, so Holger Grebing, während er seine geschafften Schützlinge
nach getaner Arbeit mustert. "Trotz allem waren die Schüler mit
großer Begeisterung dabei." Und weil Archäologen nicht nur
suchen, sondern ihre Arbeit außerdem dokumentieren, erklärte
Stefan Leenen, der Fachmann des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL), auch noch, wie man Zeichnungen von
Befunden anfertigt und Beobachtungen richtig notiert. Die
Ergebnisse ihrer eigenen Grabung veröffentlichen die Schüler
demnächst im Museumsblog unter
http://lwlmuseumherne.posterous.com/

Initiiert hat das Projekt der LWL-Museumspädagoge Michael
Lagers in Zusammenarbeit mit dem Lehrer der Kooperationsschule,
Holger Grebing.


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
http://www.lwl-landesmuseum-herne.de


Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag,
Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Eintritt:
- ? 3,50 Erwachsene
- ? 2,00 Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre),Schülerinnen und
Schüler
- ? 1,60 Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung oder
museumspädagogischen Programm (2 Begleiter frei)
- ? 8,00 Familien
- ? 2,10 Ermäßigungsberechtigte
- ? 3,00 Erwachsene in Gruppen ab 16. Personen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 7 09:38:41 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 07 Jul 2011 09:38:41 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Industriekultur 2020. Positionen und Visionen fuer
Nordrhein-Westfalen, 11./12.11.2011
Message-ID: 4E157EA1020000D6000025D5@cl2x-sd2-vs>

Von: "Susanne Abeck"
Datum: 06.07.2011, 11:02


TAGUNG

Industriekultur 2020. Positionen und Visionen für
Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen ist in den letzten Jahrzehnten eine
weltweit einmalige industriekulturelle Landschaft entstanden;
mit Industriemuseen, denkmalgeschützten
Erinnerungsstätten der Industriearbeit, Symbolen des
Strukturwandels und Spielstätten für die Kultur. Die
Industriekultur ist ein Alleinstellungsmerkmal für ganz NRW,
dessen Stärken in ihrer authentischen Substanz sowie in ihren
Themen und Angeboten für Kultur, Bildung und Tourismus in einem
bis heute vitalen Industrieland liegen.

Vor diesem Hintergrund führen die Akteure der Industriekultur
in Nordrhein-Westfalen am 11. und 12. November 2011 gemeinsam
die Tagung "Industriekultur 2020. Positionen und Visionen für
Nordrhein-Westfalen" durch und diskutieren mit Vertretern und
Vertreterinnen aus den Bereichen Kultur, Bildung, Politik,
Wissenschaft und Touristik über Gegenwart und Zukunft der
Industriekultur.

Vier Leitfragen stehen am ersten Tag im Mittelpunkt: Welche
Rolle kommt der Industriekultur in Zukunft zu, über ihre
Bedeutung für die Identitäten von Teilregionen wie dem
Ruhrgebiet hinaus, als ein Alleinstellungsmerkmal eines
Kernlandes der Industrie? Welche Funktion kann die
Industriekultur im Spannungsfeld ökonomischer Interessen und
kultureller Belange für die Entwicklung der Kommunen und
einzelner Regionen im Prozess des Strukturwandels einnehmen?
Wie kann die Vielfalt dieser industriekulturellen Landschaft in
ihrer ganzen Bandbreite vom Weltkulturerbe bis zum
bürgerschaftlichen Netzwerk nachhaltig gesichert und
konsolidiert werden? Wo verortet sich Industriekultur im
Konzert der kulturellen Angebote, im Spannungsfeld von Event-
und Erinnerungskultur, wo liegen dabei Zukunft und Rolle der
klassischen Industriemuseen?

In den Sektionen des zweiten Tages öffnet sich die
Industriekultur dem interdisziplinären Dialog mit Denkmalpflege
und Kunst, Wissenschaft und Schule, um ihre Zukunftspotentiale
auszuloten und zu klären, wie der Schritt von der Bewahrung der
industriellen Erinnerungskultur hin zur Teilnahme an der
Gestaltung der postindustriellen Gegenwart und Zukunft erfolgen
kann. Die Sektionen beschäftigen sich mit den Industriemuseen
als Lern- und Bildungsorte in einer durch kulturelle Vielfalt
geprägten postindustriellen Gesellschaft, mit den für die
Industriekultur charakteristischen regionalen und
internationalen Netzwerken, mit nachhaltigen Trägerstrukturen
sowie mit dem Industriedenkmal als Ressource und Potential. Den
roten Faden bildet dabei die Frage nach kritischer Bilanz und
anschlussfähiger Weiterentwicklung.

Ein zentrales Ergebnis der Tagung soll die Verabschiedung einer
gemeinsamen Erklärung über die künftige Entwicklung der
Industriekultur in Nordrhein-Westfalen werden. "Industriekultur
2020" richtet sich an die kulturpolitischen Akteure in
Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus an Vertreter und
Vertreterinnen aus der Politik, der Museumsszene, Schulen und
anderen Bildungseinrichtungen, an Denkmalpfleger, Städtebauer
und Touristiker, Fachwissenschaftler und Studierende sowie an
interessierte Laien, Angehörige industriekultureller
Initiativen und Geschichtsvereine.

Programm:
Sektion 1: Industriekultur im Spannungsfeld äußerer Ansprüche
Sektion 2: "Flagschiffe" versus Netzwerke der Industriekultur
Sektion 3: Industriekultur zwischen Geschichtsvermittlung und
Eventkultur
Sektion 4: Wege und Visionen
Sektion 5: Innovation durch Partizipation. Industriemuseen in
der postindustriellen Gesellschaft, Tagungsort: Zeche Zollern
Sektion 6: Industriekultur(-netzwerke) in den Regionen - am
Beispiel des Bergischen Landes (mit Fahrt ins Bergische Land)
Sektion 7: Das Industriedenkmal als Ressource und Potential,
Tagungsort: Dortmunder U (mit Exkursion zur Kokerei Zollverein)


Veranstalter sind das Land NRW, die Landschaftsverbände LVR und
LWL, der Regionalverband Ruhr (RVR), die Stadt Dortmund,
Partner und Sponsoren die Stadt Essen, die Stiftung
Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, das Netzwerk
WasserEisenLand, TICCIH und die LWL-Kulturstiftung.

Teilnahmegebühr: 50 EUR / erm. 20 EUR (für Studierende)

Anmeldeschluss: 20.10.2011

Anmeldung unter: www.industriekultur2020.de


INFO

Veranstaltungsdaten:
Tagung: Industriekultur 2020. Positionen und Visionen für
Nordrhein-Westfalen


Datum: 11. und 12.11.2011
Veranstalter: das Land NRW, die Landschaftsverbände LVR und LWL,
der Regionalverband Ruhr (RVR), die Stadt Dortmund, Partner
und Sponsoren die Stadt Essen, die Stiftung
Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, das Netzwerk
WasserEisenLand, TICCIH und die LWL-Kulturstiftung
URL: http://www.industriekultur2020.de

Kontakt:
Dr. Dagmar Kift
LWL-Industriemuseum
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 0231 6961-140
Fax: 0231 6961-114
URL: http://www.industriekultur2020.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 8 11:29:28 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 08 Jul 2011 11:29:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Landesmuseum praesentiert Neubau-Modell und
Neubau-Gespraech, Muenster, 14.07.2011
Message-ID: 4E16EA18020000D600002617@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.07.2011, 09:01


AKTUELL

Ein neues Museum in Münster
LWL-Landesmuseum präsentiert Neubau-Modell und Neubau-Gespräch

Der Neubau des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte
in Münster wächst in die Höhe - bereits in wenigen Wochen wird
der Rohbau fertig sein und der Innenausbau beginnen. Anfang
2014 soll der Neubau eröffnet werden. Damit die Besucher ein
Bild vom neuen Museum bekommen, hat der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) ein Neubaumodell im Maßstab 1:150 nach
den Entwürfen von Staab Architekten aus Berlin bauen lassen. In
einer Ausstellung mit Informationen zum Neubau wird das Modell
ab 14. Juli gezeigt. Die Eröffnung der Ausstellung ist am 14.
Juli um 18 Uhr.

Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung hält um 19.30 Uhr Dr.
Ulrike Groos, Direktorin des Kunstmuseums Stuttgart, in der
Reihe "Neubau.Gespräche" einen Vortrag. Das Thema:
"Profilbildung rheinisch und schwäbisch - Von der Kunsthalle
Düsseldorf zum Kunstmuseum Stuttgart". In den vergangenen
Jahren hat Ulrike Groos, eine ehemalige Mitarbeiterin des
LWL-Landesmuseums, als Direktorin die Kunsthalle Düsseldorf neu
positioniert und die Leitung des Kunstmuseums Stuttgart im 2005
eröffneten Neubau übernommen. Sie wird von ihren Konzepten und
Erfahrungen mit diesen zwei sehr unterschiedlichen Häusern und
über die jeweiligen Ausgangssituationen und städtischen
Erwartungshaltungen berichten.


INFO

Zu den "Neubau.Gesprächen" lädt das LWL-Landesmuseum einmal
monatlich Gäste aus den Bereichen Museum, Politik, Wirtschaft,
Marketing, Stadt und Region ein, um über die Chancen und
Herausforderungen des Neubaus zu diskutieren.

Der Vortrag findet im Veranstaltungssaal im 2. OG des Altbaus
statt. Der Eintritt ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 8 11:35:25 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 08 Jul 2011 11:35:25 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Fuehrungen durch das LWL-Freilichtmuseum, Detmold,
09./10.07.2011
Message-ID: 4E16EB7D020000D60000261C@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.07.2011, 09:02


AKTUELL

Bilder und Pflanzen zwischen Himmel und Erde
Führungen durch das LWL-Freilichtmuseum Detmold

Die Kraft der Heilpflanzen und "Bilder zwischen Himmel und
Erde", die Führungen durch das LWL-Freilichtmuseum Detmold am
kommenden Wochenende eröffnen neue Blickwinkel auf scheinbar
Vertrautes. Am Samstag, 9. Juli, steht der Apothekergarten im
Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) im
Mittelpunkt. Und am Sonntag, 10. Juli, wird die biblische
Führungsreihe "Bilder zwischen Himmel und Erde" mit einem
Rundgang zum Thema "Dargestellte Wirklichkeit - Realität und
Deutung" fortgesetzt.

Herzgespann, Hopfen oder Wermut, viele der alten Heilpflanzen
sind heutzutage kaum noch in den Gärten anzutreffen. Am
Beispiel des Apothekergartens hinter dem Schönhof im
"Paderborner Dorf" werden am Samstag die Wirkungen der
natürlichen Helfer erläutert. Der Garten zeigt typische
Pflanzen sortiert nach den Organen und Krankheiten wie Frauen-
und Männerleiden, Immunstärkung und Erkältungskrankheiten. Der
Rundgang startet um 16 Uhr direkt am Garteneingang hinter dem
Schönhof. Die Führung ist kostenlos, allerdings ist eine
Anmeldung unter Tel. 05231/706-104 erforderlich.

Ein ganz anderes Thema greift die Führung der Reihe "Bilder
zwischen Himmel und Erde" am Sonntag auf. Wie sehen und
verstehen wir Bilder? Dieser Frage geht Pfarrer i.R. Klaus
Wesner bei seinem Rundgang durch das LWL-Freilichtmuseum zum
Thema "Dargestellte Wirklichkeit - Realität und Deutung" nach.
Bei der biblischen Führung wird anhand weltlicher und
religiöser Bilder in unterschiedlichen Häusern deren Deutung
thematisiert. Denn nur auf den ersten Blick erscheint so
manches Bild wie ein Spiegel der Realität. Bei genauerer
Betrachtung aber erweisen sich Bilder oftmals als eine
beeinflusste und beeinflussende Darstellung. Auch diese Führung
ist, abgesehen vom Museumseintritt, kostenlos. Treffpunkt ist
der Museumseingang. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


INFO

LWL-Freilichtmuseum Detmold
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 05231/706-0
Fax: 05231/706-106
E-Mail: freilichtmuseum-detmold at lwl.org
URL: www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 11 10:33:45 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 11 Jul 2011 10:33:45 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Das "Who is who" der Benediktiner: Auf Ahnenforschung
in der neuen Dalheimer Sonderausstellung, Lichtenau, 12.07.2011
Message-ID: 4E1AD189020000D60000265A@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.07.2011, 09:02


AKTUELL

Das "Who is who" der Benediktiner
Auf Ahnenforschung in der neuen Dalheimer Sonderausstellung

Päpste, Bischöfe, Äbte und Mönche: Die mehr als 1.500-jährige
Geschichte des Benediktinerordens hat viele aufzuweisen. Das
"Who is who" des ältesten und wohl bedeutendsten Ordens
versammelt ein Gemälde in der neuen Sonderausstellung "Macht
des Wortes" über benediktinisches Mönchtum im LWL-Landesmuseum
für Klosterkultur der Stiftung Kloster Dalheim (Kreis
Paderborn). Am Dienstag (12.7.) steht das Bild im Mittelpunkt
des monatlichen Werkstattgesprächs.

Der "Stammbaum der Benediktiner" (1721) von Johann Gottfried
Prechler , ein Gemälde auf Pergament, präsentiert durch die
Jahrhunderte hinweg entscheidende Personen der benediktinischen
Ordensgeschichte. "Stammbäume sind bereits im alten Ägypten
bekannt. Zunächst illustrieren sie verwandtschaftliche
Beziehungen. Im Mittelalter wird dieses Schema auch für die
Illustrierung von Ordensgeschichte beliebt", erläutert die
Projektleiterin Dr. Helga Fabritius.

Der Heilige Benedikt bildet den Stamm des Baumes, dessen Krone
die oberen zwei Drittel des rund einen Meter hohen Gemäldes
ausfüllt. "Wie Früchte tragen seine Zweige Heilige und Selige
des Benediktinerordens, die durch charakteristische Attribute,
Inschriften und Wappen gekennzeichnet werden", sagt Fabritius.
Angefangen beim Ordensgründer stellt das Gemälde aus dem
Benediktinerstift Kremsmünster (Österreich) 100 Personen vor.
In der Fülle seiner Motive gleicht das Gemälde damit den heute
geläufigen Wimmelbildern.

Für das geübte Auge zu entdecken gibt es zum Beispiel die
Heiligen Placidus und Maurus, direkte Schüler Benedikts, oder
den heiligen Papst Gregor, der die Lebensgeschichte Benedikts
im 6. Jahrhundert verfasste. Der Heilige Bonifatius ist ebenso
abgebildet wie Guido von Arrezzo oder die heiligen Ordensfrauen
Gertrudis und Hildegardis.

Überschrieben ist das Bild mit einem Zitat aus der
Johannes-Offenbarung, das den "Stammbaum der Benediktiner" in
Zusammenhang mit dem Baum des Lebens bringt, der zwölf Mal im
Jahr seine Früchte trägt. "In Anspielung auf den Stammbaum ist
damit die sich entfaltende, segensreiche Wirkung des
Benediktinerordens gemeint", weiß Fabritius, die zu einem
Rundgang durch die Schau einlädt: "Viele dieser
Persönlichkeiten begegnen uns in der Sonderausstellung wieder."

Beim Werkstattgespräch "Dalheimer Kunst-Stück" begeben sich die
Teilnehmer gemeinsam mit der Kunsthistorikerin auf die Suche
durch das Geäst des Stammbaums und begegnen anschließend
einigen der abgebildeten Benediktinern in der Sonderausstellung.

Treffpunkt ist am Dienstag um 16.30 Uhr in der Dalheimer
Klosterschule im Ehrenhof. Die Teilnahme ist im Eintrittspreis
enthalten.

Macht des Wortes Die erste internationale Sonderausstellung der
Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
zeigt auf 1.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche eine
umfassende Schau über die Geschichte des Benediktinerordens und
seine Bedeutung für die gesamte europäische Klosterkultur.
Anhand von rund 200 hochkarätigen Exponate erzählt "Macht des
Wortes" in dem ehemaligen Augustiner-Chorherrenstift Dalheim
von Glanz und Glauben in der benediktinischen Kulturgeschichte.

Zum Teil mehr als 1.000 Jahre alte Handschriften werden ebenso
gezeigt wie Schätze sakraler Kunst, Gold- und
Silberschmiedearbeiten von Weltrang oder
Elfenbeinschnitzereien. Werke großer Meister wie Albrecht Dürer,
Anthonis van Dyck oder Peter Paul Rubens zeugen von der
Sammelleidenschaft der barocken Klöster, die über Jahrhunderte
hinweg wertvolles Wissen und große Schätze bewahrten.


INFO

Stiftung Kloster Dalheim.
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau-Dalheim

URL: http://www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org
URL: http://www.macht-des-wortes.lwl.org

Öffnungszeiten
Das Museum öffnet dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr,
an Feiertagen auch montags. Geschlossen bleiben der 24.,
25. und 31. Dezember.

Eintrittspreise
während "Macht des Wortes. Benediktinisches Mönchtum im
Spiegel Europas"
(bis 30. Dezember 2011)

Erwachsene 9,00 Euro
Gruppen ab 16 Personen je Person 7,00 Euro
Kinder/Jugendliche
(6 bis 17 Jahre), Schüler 3,00 Euro
Schüler/innen bei Teilnahme an einem museumspädagogischen
Angebot (2 Begleiter frei) 2,50 Euro
Ermäßigte*) 4,50 Euro
Familientageskarte 19,00 Euro
LWL-MuseumsCards 50% Ermäßigung
gilt nicht für bereits ermäßigte Preise, Gruppen, Kinder und
Schüler/innen bei Teilnahme an einem museumspädagogischen
Angebot





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 11 10:48:51 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 11 Jul 2011 10:48:51 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Billerbeck wird "Ludgerusstadt", Muenster,
15.07.2011
Message-ID: 4E1AD513020000D60000265F@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 08.07.2011, 14:54


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquiums zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Sommersemester 2011

spricht

Constanze Sieger (Münster)

über

Billerbeck wird "Ludgerusstadt". Zentralitätsbestrebungen einer
katholischen Kleinstadt im 19. Jahhrundert


Der Vortrag thematisiert den Einfluss von städtischem
Selbstverständnis und Etablierung als Wallfahrtsort auf die
Entwicklung der katholischen Kleinstadt Billerbeck im 19.
Jahrhundert. Im Mittelpunkt steht der methodische Ansatz des
Dissertationsprojektes, der die aktive Aneignung, Gestaltung
und Herstellung des städtischen Raumes durch die Bewohner
beschreibt.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Datum: 15. Juli 2011, 15.00 Uhr c. t. (Sitzungszimmer)
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen
Tel.: 0251 / 83 275 27
Fax: 0251 / 83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.staedtegeschichte.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 11 11:41:45 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 11 Jul 2011 11:41:45 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Eichmann vor Jerusalem. Das unbehelligte
Leben eines Massenmoerders, Dortmund, 14.07.2011
Message-ID: 4E1AE179020000D600002664@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 11.07.2011, 07:31
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Vortrag: Eichmann vor Jerusalem. Das unbehelligte Leben eines
Massenmörders

Referentin: Bettina Stangneth

"Eichmann vor Jerusalem" räumt mit einer Fülle von
Nachkriegslegenden und -lügen auf und enthüllt, wie der
Menschheitsverbrecher Adolf Eichmann nach dem Krieg ein
unbehelligtes Leben führen konnte - obwohl sowohl sein
Aufenthaltsort als auch sein Deckname seit 1952 bekannt waren.
Mit "Eichmann vor Jerusalem" dekonstruiert Bettina Stangneth
die Lügengerüste der Nachkriegszeit und entlarvt deren
unheilige Protagonisten - und wirft ein neues Licht auf die
Probleme bei der Demokratisierung Deutschlands. Sie zeichnet
das Bild eines nationalsozialistischen Aufsteigers, der nicht
bereit war, im Dunkeln zu verschwinden, und wie es ihm gelang,
so viele zu dem Gedanken zu verführen, dass er banal und genau
darum nicht böse wäre.

Bettina Stangneth, geboren 1966, studierte Philosophie und
promovierte 1997 über Immanuel Kant. Sie ist die Herausgeberin
einer kommentierten Ausgabe von Kants Religionsschrift. Im Jahr
2000 wurde ihr für ihre Studie über Antisemitismus bei Kant der
erste Preis der Philosophisch-Politischen Akademie e.V., Köln
verliehen. Seit sechs Jahren forscht sie zu Eichmann und ist
u.a. wissenschaftliche Beraterin der diesjährigen
Eichmann-Ausstellungen in Berlin und Paris. Sie lebt in Hamburg.


INFO

Donnerstag, 14. Juli 2011, 19.00 Uhr

Veranstaltungsort:
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstraße 50
Dortmund


Veranstalter:
Historischer Verin für Dortmund und die Grafschaft Mark e.V.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 11 13:54:56 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 11 Jul 2011 13:54:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 11.07.2011
Message-ID: 4E1B00B0020000D600002674@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 11.07.2011, 12:22


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 11.07.2011

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Westfalen,
NRW, Märkischer Kreis, Olpe: Soziales / 11.07.2011 12:00

Zahl der Wohngeldempfänger sinkt

Westfalen (wh). Die Zahl der Wohngeldempfänger in Westfalen ist
im vergangenen Jahr gesunken. 93.056 Haushalte in der Region
erhielten Ende 2010 laut Statistischem Landesamt Unterstützung
bei der Miete oder zur Finanzierung des Eigenheims. Das sind
3036 weniger als im Vorjahr und entspricht einem Rückgang von 3,
2 Prozent. Landesweit sank die Zahl der Wohngeldempfänger um 2,
6 Prozent. Besonders deutliche Rückgänge verzeichnen Teile des
Sauerlandes: So sank die Zahl der Wohngeldhaushalte im Kreis
Olpe um 10,1 Prozent, im Märkischen Kreis sogar um 12,3 Prozent.

Weitere Informationen:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2011/pdf/142_11.pdf
Pressekontakt:
IT.NRW, Pressestelle, Telefon: 0211/94492521, E-Mail:
pressestelle[at]it.nrw.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Märkischer Kreis, Münster: Panorama,
Wissenschaft und Bildung / 11.07.2011 11:00

Untersuchung: Saurierzahn aus Westfalen stammt vom Dromaeosaurus

Westfalen (wh). Ein im Frühjahr 2010 im Sauerland gefundener
Saurierzahn konnte jetzt der Gattung der Dromaeosaurier
zugeordnet werden und sorgt damit laut dem Saurierexperten Dr.
Klaus-Peter Lanser für eine "wissenschaftliche Sensation".
Bislang war man davon ausgegangen, dass der Raubsaurier in
Nordamerika lebte. Der Zahn aus Balve und ein weiterer Fund in
Portugal könnten darauf hinweisen, dass die Dromaeosaurier
ursprünglich aus Europa stammen. Paläontologen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) hatten den 125
Millionen Jahre alten Zahn im Frühjahr 2010 in einem Steinbruch
entdeckt. Durch eine Untersuchung im LWL-Museum für Naturkunde
in Münster konnte jetzt der frühere "Besitzer" des Zahns
identifiziert werden.

Weitere Informationen und ein Pressefoto:
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?24845

Pressekontakt: Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon:
0251/591235; Bianca Fialla, LWL-Museum für Naturkunde, Telefon:
0251/5916066, E-Mail: presse[at]lwl.org

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Westfalen,
Münster: Freizeit, Kultur und Medien, Wissenschaft und Bildung
/ 11.07.2011 10:00

Kindheit in der westfälischen Nachkriegszeit: Ausstellung
befasst sich mit dem Aufwachsen nach 1945

Münster (wh). Verlust und Mangel prägten die Zeit nach dem
Zweiten Weltkrieg in allen Teilen der Gesellschaft. Den
Nachkriegsalltag von Kindern und Jugendlichen in Westfalen
beleuchtet jetzt die Ausstellung "Aufwachsen in Westfalen
1945-1965", die am 15. Juli in der Aula des
Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums Münster eröffnet wird. Anhand von
Fotos, Schriftstücken und Zeitzeugen-Interviews haben
Studierende der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) und
der Fachhochschule Münster das Großwerden an unterschiedlichen
westfälischen Orten untersucht und dargestellt. Die Ausstellung
geht über drei Tage und endet am 17. Juli um 18 Uhr.

Weitere Informationen:
http://www.uni-muenster.de/AFO/expedition_muensterland/aktuellesseminar.html

Pressekontakt:
Dr. Wilhelm Bauhus, AFO - Arbeitsstelle Forschungstransfer der
Universität Münster, Telefon: 0251/8332221, E-Mail:
bauhus[at]uni-muenster.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Bielefeld: Kultur und Medien, Panorama,
Soziales, Wissenschaft und Bildung / 08.07.2011 17:00

"Urban Gardening": Mobiler Schulgarten rollt durch Bielefeld

Bielefeld. (wh). Gärtnern auf Rollen: Mit einem mobilen
Schulgarten will das Bielefelder Helmholtz-Gymnasium Ökologie
und Soziales verbinden. Nach dem Vorbild der Berliner
Prinzessinnengärten haben die Schüler 50 Kisten mit Gemüse und
Salat bepflanzt, 20 weitere mobile Beete sollen folgen.
Mithilfe von Rollbrettern können die mit Erde gefüllten Kästen,
etwa in den Ferien, leicht nach Hause oder auch zu
Projektteilnehmern in der Nachbarschaft transportiert werden.
Denn bei der Pflege der Pflanzen nutzen die Schüler die
Erfahrung von Senioren aus dem Umfeld. "Die Schüler brauchen
das Wissen der älteren Menschen, die manchmal aber nicht mehr
fit genug für die Gartenarbeit sind. So lernen die Jugendlichen
nicht nur das Gärtnern, sondern auch, wie man ins Gespräch
kommt", erklärt die Biologielehrerin Doris Eberhardt die Idee
des freiwilligen Projektes. Mittelfristig soll der
"Luttergarten" ausgedehnt werden und Bürger aus der ganzen
Stadt einbeziehen. Einige Firmen und ein Sozialfond sponsern
die Gartenarbeit. "Wir betrachten uns als Teil der
Urban-Gardening-Bewegung, die sich um Gärten in der Stadt
kümmert und auf großes Interesse trifft", sagt Doris Eberhardt.

Pressekontakt: Doris Eberhardt, Projektbetreuerin am
Helmholtz-Gymnasium, Telefon: 0521/512396 und 0162/6773326,
E-Mail: info[at]helmholtz-bi.de

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Westfalen,
Warendorf: Freizeit, Kultur und Medien / 08.07.2011 16:00

Ausstellung zeigt Orientteppiche aus westfälischem Privatbesitz

Wadersloh (wh). Teppiche aus westfälischen Privathaushalten
sind ab dem 17. Juli im Museum Abtei Liesborn ausgestellt.
Unter dem Titel "Der Orient in Westfalen" präsentiert die
Liesborner Ausstellung über 100 Exponate, die erstmals
öffentlich gezeigt werden. Die meisten Teppiche sind im 19.
Jahrhundert entstanden und stammen aus Anatolien, Persien oder
Turkmenien, von wo sie über Teppichhändler ihren Weg nach
Westfalen fanden. Zu den Höhepunkten der bis zum 4. September
gezeigten Schau gehört ein sogenannter "Millefleur"-Gaschgai,
ein seltener Gebetsteppich aus Südpersien.

Weitere Informationen:
http://www.museum-abtei-liesborn.de/13474+M57857c24d7a.0.html

Pressekontakt: Dr. Jutta Desel, Museum Abtei Liesborn, Telefon:
02523/98240, E-Mail: info[at]museum-abtei-liesborn.de

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Westfalen,
Hochsauerlandkreis, Märkischer Kreis, Münster, Recklinghausen:
Freizeit, Kultur und Medien / 08.07.2011 15:00

Westfalen im TV: Ein stilles Haus in Meschede und die
furchtlose Dorfjugend aus Iserlohn

Radeln mitten auf der Ruhr, Bauerngolfen an der holländischen
Grenze, coolen Handwerkern im Münsterland über die Schulter
schauen oder aber Indien an der A2 entdecken - all das sind die
etwas ungewöhnlichen Ausflugstipps von Thomas Philipzen. Der
Kabarettist und Moderator aus Münster ist seit anderthalb
Jahren auf Entdeckungstour und stößt dabei immer wieder auf
neue, ungewöhnliche, nicht selten sogar skurrile Orte im
Rheinland und in Westfalen. Servicezeit: Reportage, Montag, 11.
Juli, 18.20 Uhr, WDR

Professor Ruth Linssen von der Fachhochschule Münster ist
Expertin auf dem Gebiet der Kriminalprävention. Mit dem
Journalisten Frank Überall und der Ärztin Dr. Christiane
Fischer spricht sie über ein Thema, das längst nicht mehr als
Kavaliersdelikt aufgefasst wird, sondern ein ernstes Problem
für Volkswirtschaft und Demokratie bedeutet: Korruption. Planet
Wissen, Dienstag, 12. Juli, 12.30 Uhr, Bayern

Lothar Primus aus Iserlohn gilt als echte Kapazität - als
Züchter von Stören für die Teiche reicher Privatleute. Mehrere
Hunderttausend Jungfische produziert er pro Woche. Noch
faszinierender als das Wuseln in den Aufzuchtbecken ist aber
ein Swimmingpool im Außengelände mit bis zu 3,50 Meter langen
Stören. Hierhin kommt im Sommer regelmäßig die furchtlose
Dorfjugend, um mit den großen Fischen zu schwimmen. Hier und
heute, Donnerstag, 14. Juli, 18.05, WDR

Viele Prominente pflegen eine Leidenschaft für anspruchsvolle
Küche. Doch kann ihre Kochkunst auch den Ansprüchen echter
Gourmets standhalten? In der Küche von Björn Freitags
Sterne-Restaurant "Goldener Anker" in Dorsten kocht
Tagesschau-Chefsprecher Jan Hofer ein Drei-Gänge-Menü, das von
zwanzig Gästen, zwei Restaurantkritikern und Gastkritiker Bernd
Stelter bewertet wird. Erst nach dieser Bewertung erfahren die
Gäste, wer sie kulinarisch verzaubert hat. Sternekoch für einen
Tag: Björn Freitag lässt Prominente kochen!, Freitag, 15. Juli,
15.30 Uhr, HR

Zuflucht suchen vor der Welt, das heißt für viele Menschen
heute, dem Alltag zu entfliehen, dem hektischem Leben, der
Angst vor dem Alleinsein. Über den Zufluchtscharakter definiert
sich auch der moderne Sakralbau. Der Architekt Peter Kulka hat
im sauerländischen Meschede ein Haus der Stille bauen lassen -
eine Stätte, die an Schlichtheit und Intensität kaum
ihresgleichen findet. Spirituelle Räume: Herausragende
Beispiele aus der modernen sakralen Architektur, Montag, 18.
Juli, 0.05 Uhr, Arte

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 13 10:33:23 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 13 Jul 2011 10:33:23 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_LWL-Tagung=3A_Stra=C3=9Fennamen_als_I?=
=?utf-8?q?nstrument_von_Geschichtspolitik_und_Erinnerungskultur?=
Message-ID: 4E1D7473020000D6000026B8@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.07.2011, 14:24


AKTUELL

LWL-Tagung:
Straßennamen als Instrument von Geschichtspolitik und
Erinnerungskultur

Straßennamen erinnern und ehren. Aber wer darf auf?s Schild?
Goethe, Schiller, Lessing - sie stehen außer Zweifel. Andere
Personen lösen in etlichen Städten und Gemeinden seit vielen
Jahren immer wieder heftige Kontroversen aus. Zumeist geht es
um ihre Beziehung zu und ihre Rolle im Nationalsozialismus. Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und der Westfälische
Heimatbund haben die aktuellen Kontroversen zum Anlass für die
Tagung "Fragwürdige Ehrungen" genommen. Rund 200 Vertreter
westfälischer Städte und Gemeinden, der kommunalen Museen und
Archive, der lokalen Heimatvereine, der Wissenschaft, der
Schulen und anderer Bildungseinrichtungen haben am Dienstag
(12.07) in Münster über ausgewählte "Grenzfälle" von
Namensgebern, deren Leben und Wirken diskutiert.

"Die Tagung macht deutlich, nach welchen Kriterien Ehrungen in
Form von Straßennamen erfolgten und wie nachfolgende
Generationen mit der Zeit des Nationalsozialismus umgingen und
umgehen", so LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch. "Der LWL gibt
jedoch keine Empfehlungen zu einzelnen Namen und erstellt auch
keine 'schwarze Liste?. Entscheidungen über Umbenennungen
müssen in den einzelnen Städten und Gemeinden von den gewählten
Gremien und in enger Verbindung mit den Bürgern getroffen
werden." Der LWL wolle mit seinen organisatorischen
Möglichkeiten und mit den Experten aus seinen
Kultureinrichtungen historisches Wissen bereitstellen und
vertiefen und damit die Entscheidungen vor Ort erleichtern, so
Kirsch weiter.

Etliche Personen - wie etwa die Schriftstellerin Agnes Miegel,
der Heimatschützer Karl Wagenfeld, der Psychiater Hermann Simon
oder der Sportfunktionär Carl Diem - wurden erst nach 1945,
manche sogar erst während der 1970er Jahre auf Straßennamen
geehrt. Allein Wagenfeld kommt heute in Westfalen rund 70 Mal
auf Straßenschildern vor. "Neue, veränderte Sichtweisen auf den
Nationalsozialismus stellen diese Straßenbenennungen in Frage.
Geplante Umbenennungen werden wiederum als Eingriffe in die
Erinnerung und das kollektive Gedächtnis einer Stadt
kritisiert", so Dr. Matthias Frese vom LWL-Institut für
westfälische Regionalgeschichte.

Kirsch, der auch Vorsitzender des Westfälischen Heimatbundes
ist und in dieser Position in der Nachfolge von Wagenfeld steht,
machte am Beispiel des Heimatschützers deutlich, wie schwierig
die Einordnung von Namensgebern sein kann: "Respekt verdienen
Wagenfelds Anstrengungen um die Organisation der Heimatbewegung
in Westfalen ebenso wie sein ungeheurer Arbeitseifer. Doch wird
man sich bei aller Würdigung seiner Originalität und seiner
Leistungen von bestimmten Anschauungen und Äußerungen
distanzieren müssen. Wagenfeld hat in vielen Äußerungen in
Sprachformen seiner Zeit und im völkischen Zeitgeist
argumentiert. An vielen Stellen hat er aber die Grenzen
überschritten und eine deutliche Nähe zur
nationalsozialistischen Ideologie gezeigt. Eine fundierte
Analyse seiner Schriften und insbesondere seiner Vorträge ist
noch zu leisten."

Hintergrund
Mit dieser geschichtspolitischen Tagung hat der LWL Anregungen
und Anfragen aus den westfälischen Städten und Gemeinden
aufgegriffen. Für die Tagung kooperiert das LWL-Institut für
westfälische Regionalgeschichte mit der LWL-Literaturkommission
für Westfalen und dem Westfälischen Heimatbund. Alle
Einrichtungen haben ihre Spezialkenntnisse zu einigen der
diskutierten Personen beigetragen und haben ihre Unterlagen der
Forschung geöffnet. Der LWL verfügt mit seinen
Kultureinrichtungen über ein weit gefächertes Netz an
Kompetenzen auf dem Feld der Erinnerungskultur mit seinen
Museen, der Denkmalpflege, dem Archivwesen, dem Medienzentrum,
den wissenschaftlichen Kommissionen und dem LWL-Institut für
westfälische Regionalgeschichte.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 13 11:05:30 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 13 Jul 2011 11:05:30 +0200
Subject: [WestG] [POS] Institut fuer vergleichende Staedtegeschichte - IStG
- GmbH, technische/r bzw. wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: 4E1D7BFA020000D6000026BD@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 11.07.2011, 14:33


STELLENAUSSCHREIBUNG

Bei der Institut für vergleichende Städtegeschichte - IStG -
GmbH ist zum 1. Oktober 2011 eine Stelle als

technische bzw. wissenschaftliche Volontärin/
technischer bzw. wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Aufgabe des Instituts für vergleichende Städtegeschichte ist es,
interdisziplinäre Forschungen zur Städtegeschichte zu fördern.
Hierzu gehören die Erarbeitung des Deutschen und Westfälischen
Städteatlas', die Betreuung und Herausgabe
städtegeschichtlicher Inventarwerke, die Editionen
schriftlicher und bildlicher Quellen, die Durchführung
städtegeschichtlicher Forschungsprojekte, die Publikation
bibliographischer Hilfsmittel und die Organisation regelmäßiger
Tagungen und Kolloquien.

Innerhalb der nächsten zwei Jahre sollen die kartographischen
Arbeiten des Institutes in einem neu zu entwickelnden
Internetportal für eine breite Öffentlichkeit präsentiert und
nutzbar gemacht werden. Im Rahmen des Volontariates werden
zusätzlich Wahlstationen innerhalb des Institutes angeboten.

Ihre Aufgabengebiete:

- Entwicklung und Programmierung eines datenbankgestützten
Internetportals
- Mitarbeit in der Projektorganisation
- Texterstellung und -redaktion
- Unterstützung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Wir erwarten:

Gute Kenntnisse bzw. eine hohe Motivation zur Aneignung
derselben in den folgenden Bereichen:
- PHP-Programmierung
- Java/CSS-Programmierung
- Flash-Programmierung
- Datenbank-Kenntnisse: MySQL, SQL
- Kenntnisse in relationaler Datenbankmodellierung
- Content Management Systeme
- gängige HTML-Editoren
- Adobe CS4 bzw. CS5.

Voraussetzung ist ein Studium der Informatik, Geo-Informatik
oder Medieninformatik. Aber auch akademische Quereinsteiger mit
entsprechenden Kenntnissen können sich bewerben. Ein Interesse
an historischen und geographischen Inhalten ist wünschenswert.

Wir bieten, in Anlehnung an die Regelung für
Beamtenanwärter/innen des Höheren Dienstes, eine monatliche
Pauschalvergütung in Höhe von 1.143,- ? brutto, ggf. mit
Familienzuschlag. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen
(Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisabschriften) sind bis zum 15.
August 2011 zu richten an:

Frau
Dr. Angelika Lampen
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster

Bei Rückfragen zum Aufgabengebiet steht Ihnen
Frau Dr. Lampen, Tel. 0251 / 83-27527, zur Verfügung.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 13 11:09:15 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 13 Jul 2011 11:09:15 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Mit der U-Bahn in die Roemerzeit, Herne,
14.07.2011
Message-ID: 4E1D7CDB020000D6000026C2@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 11.07.2011, 14:13


AKTUELL

Mit der U-Bahn in die Römerzeit
Vortrag im LWL-Museum für Archäologie

Sie sind eines der größten archäologischen Projekte Europas:
die umfangreichen Ausgrabungen anlässlich des Baus der Nord-Süd
Stadtbahn in Köln. Über Funde und Ergebnisse der Arbeiten
berichtet Dr. Marcus Trier am Donnerstag (14.7.2011) im
LWL-Museum für Archäologie in Herne. Der öffentliche Vortrag
beginnt um 19 Uhr und ist kostenfrei.

Auf einer Fläche, die in etwa die Größe von vier Fußballfeldern
umfasst, legten zwischen 2004 und 2010 mehr als 100 Archäologen,
Bauhistorikerinnen, Techniker, Zeichnerinnen und
Grabungshelfer alle wichtigen Entwicklungsphasen der Stadt Köln
frei. Über zwei Millionen Funde kamen dabei ans Tageslicht. Sie
dokumentieren das Leben der Menschen und den Wandel der Stadt
von der Römerzeit bis ins 19. Jahrhundert.

Da sind zum Beispiel die Zeugnisse des antiken Handels, die bei
den Untersuchungen im ehemaligen römischen Hafen zum Vorschein
kamen, der im Bereich der heutigen Kölner Altstadt lag. Oder
die reichen Grabbeigaben aus den römischen Gräberfeldern, die
entlang der Fernstraße nach Süden gefunden wurden. Entdeckungen
machten die Archäologen genauso bei den Ausgrabungen in den
gewaltigen mittelalterlichen Festungswerken, die Köln vor
Angreifern schützten - damals eine der größten
Stadtbefestigungen Europas.

Trier gibt in seinem Vortrag einen Überblick über diese Funde
und Entdeckungen, deren Auswertung noch viele Jahre in Anspruch
nehmen wird.Zudem bietet er einen ersten Einblick in die
bisherigen Ergebnisse der Arbeit des Römisch-Germanischen
Museums. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vortragsreihe
des Vereins der Freunde und Förderer des LWL-Museums für
Archäologie in Herne e.V. zur Sonderausstellung
"Fundgeschichten. Neueste Entdeckungen von Archäologen in NRW"
statt.


INFO

Termin und Kosten:

- Donnerstag, 14.7.2011, 19 Uhr, "Mit der U-Bahn in die
Römerzeit", öffentlicher Abendvortrag von Dr. Marcus Trier,
Römisch-Germanisches Museum, Köln

- Der Vortrag findet im Vortragsaal des Museums statt. Der
Eintritt ist kostenfrei.

LWL-Museum für Archäologie
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-24 und -0
Fax: 02323 94628-33
E-Mail: lwl-archaeologiemuseum at lwl.org
URL: www.lwl-landesmuseum-herne.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 14 10:23:20 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Jul 2011 10:23:20 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/25
Message-ID: 4E1EC398020000D6000026DE@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 04.07.2011, 15:50


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-25 für den Zeitraum vom 02.07.2011 bis

zum 08.07.2011 mit insgesamt 21 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-25&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 14 10:32:48 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Jul 2011 10:32:48 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BPOS=5D_LWL-Archaeologie_fuer_Westfalen=2C_Au?=
=?utf-8?q?=C3=9Fenstelle_Olpe=2C_wissenschaftliche/r_Referent/in=2C_Olpe?=
Message-ID: 4E1EC5D0020000D6000026E3@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 12.07.2011, 11:56


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist bei der
LWL-Archäologie für Westfalen, Außenstelle Olpe (Archäologische
Denkmalpflege) zum 01.12.2011 die Stelle einer/eines

wissenschaftlichen Referentin/
wissenschaftlichen Referenten

zu besetzen.

Als Einrichtung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
ist die LWL-Archäologie für Westfalen, Außenstelle Olpe, für
die Archäologische Denkmalpflege im Bereich des
Regierungsbezirkes Arnsberg (Südwestfalen) zuständig.

Aufgabengebiete:
- Organisation und Durchführung der "Kleinen Denkmalpflege",
vor allem die Betreuung der zahlreichen Metallsondengänger/
innen und Auswertung dieser Fundkategorie für die
Bauleitplanung etc.
- Betreuung und Durchführung von archäologischen Ausgrabungen,
Sondagen und Baustellenbeobachtungen sowie Geländeprospektionen
- Erstellen von Grabungsberichten
- Veröffentlichung von Grabungs- und Forschungsergebnissen

Wir erwarten:
- ein mit Magister/Master abgeschlossenes Studium der Ur- und
Frühgeschichte; Promotionsexamen wünschenswert
- gute Materialkenntnisse der Kaiserzeit/Frühgeschichte bzw.
der Vorrömischen Metallzeiten in Nordrhein-Westfalen bzw.
seinen Nachbargebieten sowie allgemeine Kenntnisse der
Archäologie in Westfalen und Nachbarregionen
- gute Erfahrungen in Fragen der Montanarchäologie im
Mittelgebirgsraum sind erwünscht
- fundierte Erfahrungen auf dem Gebiet der Feldarchäologie auch
als verantwortliche/r Grabungsleiter/in. Teilnahme an Projekten
in Nordrhein-Westfalen oder vergleichbaren Landschaftsräumen
sind wünschenswert
- allgemeine EDV-Kenntnisse
- Kenntnisse und Erfahrungen in:
- der Nutzung Access-basierter Datenbanksysteme
- Anwendung AutoCAD-basierter Software auf archäologischen
Ausgrabungen (besonders ArchäoCAD)
- Auswertung entsprechend dokumentierter Grabungen
- der Anwendung von Photoshop
- Kenntnisse in den Aufgaben und Tätigkeitsfeldern der
Archäologischen Denkmalpflege
- Kommunikationsfähigkeit und Organisationsgeschick,
eigenverantwortliche Arbeitsweise, ein hohes Maß an Teamarbeit
und Flexibilität

Wir bieten:
- ein interessantes sowie auch forschungsmäßig
abwechslungsreiches Arbeitsgebiet
- die Möglichkeit sich an den Aufgaben der Archäologischen
Denkmalpflege praxisorientiert zu beteiligen
- eigenverantwortliches Durchführen und Publizieren von
Ausgrabungen
- ein gutes Team sowie ein kollegiales Arbeitsklima
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
22/11 bis zum 11.08.2011 (Eingangsstempel LWL) an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 14 10:51:10 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Jul 2011 10:51:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Von der Kohlekrise zum neuen Ruhrgebiet,
Bochum, 14.07.2011
Message-ID: 4E1ECA1E020000D6000026E8@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.07.2011, 14:53


AKTUELL

Von der Kohlekrise zum neuen Ruhrgebiet
Vortrag von Prof. Goch über den Strukturwandel des Reviers im
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Zu einem Vortrag über den Strukturwandel und die
Strukturpolitik im Ruhrgebiet lädt der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) ein. Am Donnerstag, 14. Juli, um 19 Uhr
berichtet der Gelsenkirchener Historiker und Soziologe Prof.
Stefan Goch über den Wandel des Reviers vom Motor des
Wirtschaftswunders über die Krise von Bergbau und
Eisenindustrie bis hin zur heutigen Region der
Spitzentechnologie und Dienstleistungen.

In seinem Vortrag beschreibt Goch die wichtigsten Etappen des
Strukturwandels der Region und geht auf die Hintergründe,
Phasen und Ansätze der Strukturpolitik in Nordrhein-Westfalen
ein.

Der Vortrag ist die erste Begleitveranstaltung zur aktuellen
Ausstellung "Schichtwechsel. Von der Kohlekrise zum
Strukturwandel", die das LWL-Industriemuseum bis zum 30.
Oktober zeigt. Die Ausstellung ist bis zum Beginn des Vortrags
geöffnet. Die Veranstaltung ist kostenlos.


INFO

LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100-874
E-Mail: zeche-hannover at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 15 10:07:26 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 15 Jul 2011 10:07:26 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Erinnerung und Gedenken an nationalsozialistisches
Unrecht, Lemgo, 17.07.-18.09.2011
Message-ID: 4E20115E020000D60000272A@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.07.2011, 13:14


AUSSTELLUNG

Verwischte Spuren
LWL-Wanderausstellung beschäftigt sich mit Erinnerung und
Gedenken an nationalsozialistisches Unrecht in Westfalen

"An das Rote Kreuz, Genf. Ich bitte Sie hiermit recht höflichst,
die Adresse meiner Eltern ausfindig zu machen. Sie waren
zuletzt in Zbaszyn an der polnischen Grenze. Das war das letzte,
was ich von ihnen hörte." Susi Schmerler, eine junge Frau aus
Bochum, schrieb diese Zeilen im Herbst 1939. Dieses Schicksal
ist eines von 16 Lebensläufen, die der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) in der Wanderausstellung "Verwischte
Spuren. Erinnerung und Gedenken an nationalsozialistisches
Unrecht in Westfalen - eine biografische Suche" vorstellt. Die
Ausstellung ist vom 17. Juli bis 18. September im Städtischen
Museum Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo zu sehen und wandert
danach durch sieben weitere westfälische Museen.

Basierend auf den Sammlungen der westfälischen NS-Gedenkstätten
und bürgerschaftlichen Initiativen präsentiert das
LWL-Museumsamt in seiner Wanderausstellung Biografien von
Männern und Frauen, die an den Orten des Gedenkens erforscht
und vermittelt werden. "Diese Biografien sind in der Region und
an den Orten von Leiden und Gewalt verankert. Ihre
individuellen Schicksale fordern auf nachzufragen und
hinzuschauen", erklärt Ausstellungsmacherin Anna Gomoluch. In
der Ausstellung gehe es darum zu zeigen, welche Informationen,
Objekte und Hinweise heute noch sichtbar seien, so Gomoluch
weiter.

Im ersten Ausstellungsbereich stehen "verwischte Spuren" im
Mittelpunkt. Gemeint sind Objekte, die keine eindeutige
biografische Zuordnung erlauben, wie etwa ein von einem
unbekannten sowjetischen Kriegsgefangenen gebasteltes
Strohkästchen oder ein auf dem Gelände eines Gefangenenlagers
gefundener Löffel. Der zweite Abschnitt, die "Fundstücke",
verbindet interessante Objektgeschichten mit biografischen
Informationen aus Westfalen. So ist die Jacke eines
KZ-Häftlings zu sehen, die nach seinem Tod 1994 in seinem
Kohlenkeller gefunden wurde - er hatte sie sein Leben lang als
Arbeitskleidung genutzt. Und der Einband, der als alleiniger
Rest vom Fotoalbum einer jüdischen Familie aus Drensteinfurt
übrig geblieben ist, erinnert an die Auslöschung einer ganzen
Bevölkerungsgruppe.

Im Kapitel "Täter, Mitläufer, Zuschauer" liegt das Augenmerk
auf denjenigen, die bei Verfolgung und Vernichtung auf der
Täterseite standen und in ihren Positionen unterschiedliche
Handlungsmöglichkeiten hatten. Im letzten Abschnitt "Leben mit
der Erinnerung" schließlich widmet sich die Ausstellung Männern
und Frauen, die in ihrer Zeitzeugenschaft eine besondere
Aufgabe gesehen haben oder bis heute unter den Verbrechen der
Nationalsozialisten leiden.

Als Susi Schmerler ihren Brief an das Rote Kreuz schrieb, lebte
sie bereits in Palästina. Von ihrer Familie hatte sie seit
Kriegsbeginn keine Nachricht mehr erhalten. Als Juden ohne
deutsche Staatsangehörigkeit waren sie im Oktober 1938 an die
polnische Grenze deportiert und dort interniert worden.

Ihre Spur verliert sich im Ghetto von Krakau. Schmerler lebte
bis zu ihrem Tod 2001 in Israel. Da ihre Kinder kein Deutsch
gelernt haben, überreichte ihr Ehemann die Briefe ihrer Eltern
an den Verein "Erinnern für die Zukunft e.V." aus Bochum. Erst
dadurch ist es gelungen, die Spuren der Familie Schmerler in
ihrer Heimatstadt zu verankern.

Die Ausstellung stellt eine Auswahl solcher Biografien vor und
zeichnet individuelle Lebenswege nach. Sie zeigt, welche Rolle
diese Lebensläufe in der Bildungsarbeit an den NS-Gedenkstätten
und an einigen Museen einnehmen. "Wir wollen mit der
Ausstellung zur Auseinandersetzung mit einem Thema anregen, das
durch das Ende der Zeitzeugenschaft an Aktualität gewinnt", so
Gomoluch.

Zur Ausstellung ist ein Begleitbuch erschienen, außerdem können
museumspädagogische Programme und Führungen gebucht werden.

Hintergrund
Das Gedenken und die Erinnerung an nationalsozialistisches
Unrecht wird von den Gedenkstätten und Museen getragen, die in
ihrer Arbeit einen Beitrag zur Demokratieerziehung sehen. In
ihrem Programm sind Biografien eine wichtige Säule der
Vermittlung. In Westfalen bilden weniger prominente Lebensläufe
die Grundlage des regionalen Gedenkens. Auf Stolpersteinen, auf
Gedenktafeln, aber auch in Straßen- sowie Schulnamen werden sie
besonders sichtbar. Sie stehen repräsentativ für die Schicksale
Vieler, oft Namenloser.


INFO

Verwischte Spuren.
Erinnerung und Gedenken an nationalsozialistisches Unrecht
in Westfalen - Eine biografische Suche
Wanderausstellung des LWL-Museumsamtes für Westfalen
Städtisches Museum Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo
17. Juli bis 18. September 2011
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr

Weitere Stationen:

Stadtmuseum Gütersloh
25.09.2011 - 27.11.2011

Gustav-Lübcke-Museum, Hamm
04.12.2011 - 05.02.2012

Kreismuseum Wewelsburg
12.02.2012 - 15.04.2012

Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten
22.04.2012 - 24.06.2012

Museum Höxter-Corvey, Schloss Corvey, Höxter
01.07.2012 - 02.09.2012

Institut für Stadtgeschichte /
Stadt- und Vestisches Archiv Recklinghausen
09.09.2012 - 11.11.2012

Museum Haus Martfeld, Schwelm
18.11.2012 - 13.01.2013





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 15 10:12:31 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 15 Jul 2011 10:12:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Sommerferien- Angebote im LWL-Roemermuseum in Haltern
am See
Message-ID: 4E20128F020000D60000272F@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.07.2011, 09:02


AKTUELL

Sommerferien- Angebote im LWL-Römermuseum in Haltern am See:
Asterix total

Die Sommerferien im LWL-Römermuseum in Haltern werden gallisch:
Asterix, Obelix und Idefix warten auf alle, die auch zu Hause
etwas erleben wollen.

Viermal geht es in den Sommerferien "Mit Asterix durchs
Römerlager Haltern". Am 7., 21., und 28. August sowie am 4.
September jeweils um 14 Uhr können Erwachsene und Kinder ab 9
Jahren bei der öffentlichen Museumsführung mitmachen. Zu
entrichten ist der Museumseintritt, die Führung ist frei.
Aufgrund der großen Nachfrage ist eine telefonische Anmeldung
empfehlenswert.

Die Ferienaktion "Alle Mann an Bord - Mit Asterix auf großer
Fahrt" macht aus jungen Museumsbesuchern zwischen 8 und 12
Jahren "echte" Piraten, die - anders als im Comic - weder
Gallier noch anderes fürchten müssen. Denn gesegelt wird hier
nicht übers Meer, sondern es geht auf Abenteuerfahrt durchs
Römische Reich. Ein Schluck Zaubertrank darf hierbei ebenso
wenig fehlen wie die selbst gebastelte Piratenfahne. Das
Programm findet vom 16. bis 19. August täglich um 10 oder um 14
Uhr statt und dauert zwei Stunden. Die Kosten inkl.
Museumseintritt belaufen sich auf 5 Euro pro Person, eine
frühzeitige Anmeldung ist erforderlich.

Ferien-Höhepunkt ist der viertägige Theaterworkshop "Die
spinnen, die Germanen ..." für junge Schauspiel-Talente (und
solche, die es werden wollen) zwischen 8 bis 12 Jahren, der vom
23. bis 26. August. täglich von 9 bis 13 Uhr stattfindet. Die
Teilnehmer entwickeln selber eine spannende Geschichte rund um
die Abenteuer des Römers Marcus im Römerlager Aliso. Dabei ist
Fantasie und Kreativität gefordert - aber auch ein genauer
Blick ins Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
, denn hier gibt es viele Hinweise und Originale, von denen
sich die jungen Regisseure und Schauspieler wunderbar
inspirieren lassen können. Die Uraufführung des Theaterstückes
findet am letzten Workshoptag im Museum statt -Freunde und
Familien sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme am
Theaterworkshop kostet 40 Euro inkl. Museumseinritt,
Anmeldungen bitte bis zum 19.8.

Am 13. und 14. August. sind Interessierte eingeladen, am 9.
Internationalen Asterix-Fantreffen im Museum teilzunehmen. Es
warten Vorträge von internationalen Asterix-Experten und Tipps
und Informationen von den Sammlern. Die Vorträge sind
kostenlos. Das ausführliche Tagesprogramm gibt es im Internet
unter http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de
(Führungen/Ferienprogramm).


INFO

Terminübersicht:
7.8.2011, 14.00 Uhr:
Mit Asterix durchs Römerlager Haltern
Führung für Erwachsene und Kinder ab 9 Jahren,
nur Museumseintritt

13./14.8., 10.00-18.00 Uhr
Internationales Asterix-Fantreffen für alle Interessierten mit
tollen Vorträgen, Tipps und Informationen von den Sammlern!

16. bis 19.8., 10.00-12.00 und 14.00 bis 16.00
Alle Mann an Bord - Mit Asterix auf großer Fahrt
Ferienaktionen für 8- bis 12-Jährige, Dauer 2 Stunden
Kosten inklusive Eintritt 5 ?, Anmeldung erforderlich

21.8., 14.00 Uhr
Mit Asterix durchs Römerlager Haltern
Führung für Erwachsene und Kinder ab 9 Jahren,
nur Museumseintritt

23. bis 26.8., täglich 9.00-13.00 Uhr
"Die spinnen, die Germanen..."
Viertägiger Theaterworkshop für 8- bis 12-Jährige, Kosten
inklusive Eintritt 40 ?, Anmeldung bis 19.8. erforderlich

28.8., 14.00 Uhr
Mit Asterix durchs Römerlager Haltern
Führung für Erwachsene und Kinder ab 9 Jahren,
nur Museumseintritt

4.9., 14.00 Uhr
Mit Asterix durchs Römerlager Haltern
Führung für Erwachsene und Kinder ab 9 Jahren,
nur Museumseintritt


LWL-Römermuseum
Weseler Str. 100
45721 Haltern am See.
Tel.: 02364 / 93 76 - 0
Fax: 02364 / 93 76 - 30
URL: http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 15 10:17:26 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 15 Jul 2011 10:17:26 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Museumsamt fuer Westfalen,
wissenschaftliche/r Referent/in, Muenster
Message-ID: 4E2013B6020000D600002734@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 10.03.2011, 14:30


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist im
LWL-Museumsamt für Westfalen in Münster zum 01. Januar 2012 die
Stelle als

wissenschaftliche Referentin/
wissenschaftlicher Referent

zu besetzen.

Das LWL-Museumsamt für Westfalen ist ein kommunaler
Dienstleister für die etwa 500 Museen, Gedenkstätten und
Heimatstuben in Westfalen-Lippe. Mit seinen umfangreichen
Beratungsangeboten, zahlreichen Serviceleistungen und gezielten
Fördermaßnahmen wirkt es auf eine Fortentwicklung und
Strukturverbesserung musealer Einrichtungen hin.

Aufgabengebiete:
- Beratung und fachliche Begleitung der Museen in Westfalen-
Lippe in allen relevanten inhaltlichen und organisatorischen
Fragen
- Unterstützung der Museen in Westfalen-Lippe bei inhaltlichen,
konservatorischen und sicherheitstechnischen Planungen zu
Museumsbauten
- fachliche und fördertechnische Bearbeitung der Förderanträge
- Erstellung von Ausschussvorlagen
- fachliche Prüfung von Verwendungsnachweisen
- Konzeption, Organisation und Begleitung von
Wanderausstellungen und Publikationen zu Ausstellungen und
museologischen Fragestellungen
- Gremienarbeit

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium (M.A. oder Promotion) im
Fach Geschichte mit den Schwerpunkten Neuere und Neueste
Geschichte. Spezielle Kenntnisse im Bereich der
Landesgeschichte Westfalens sind von Vorteil.
- umfangreiche Berufserfahrung in musealer Tätigkeit oder in
der Museumsberatung
- Verhandlungsgeschick, Kooperationsbereitschaft und die
Fähigkeit zum Ausgleich
- Teamfähigkeit
- hohe Einsatzbereitschaft
- einschlägige EDV-Kenntnisse (Microsoft Office-Produkte)
- Führerschein (Klasse B) und Bereitschaft sowie körperliche
Eignung zu regelmäßigen Dienstreisen

Wir bieten:
- ein interessantes, selbständiges und verantwortungsvolles
Aufgabengebiet bei einem großen öffentlich-rechtlichen
Arbeitgeber in Westfalen-Lippe
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Für telefonische Rückfragen steht Ihnen der Leiter des
LWL-Musuemsamtes für Westfalen, Herr Dr. Helmut Knirim (0251
591?4690) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
24/11 bis zum 04.08.2011 (Eingangsstempel LWL) an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 15 11:58:34 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 15 Jul 2011 11:58:34 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Neuauflage der Sonderveranstaltung "Barockes
Cappenberg", Schloss Cappenberg, 16./17.07.2011
Message-ID: 4E202B6A020000D60000274C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Gerd Dethlefs"
Datum: 15.07.2011, 08:09


AKTUELL

Neuauflage der Sonderveranstaltung "Barockes Cappenberg"

Mit Führungen, einer Lesung und Orgelkonzerten wird Schloss
Cappenberg (Kreis Unna) seine Barockanlage den Besuchern am
kommenden Wochenende (16. und 17. Juli) präsentieren.

Das heutige Cappenberg trägt ein barockes Gesicht - die
Schlossanlage, ihre Ausstattung und der Tierpark. Selbst in der
Kirche zeugen Altäre, Grabsteine und die Orgel von einer
Spätblüte. Die Stuckdecken des Westflügels, im Steinarchiv und
im Bereich des früheren Festsaales, werden in Führungen
zugänglich gemacht.

Insgesamt neun Führungen erschließen auch den Alltag der
Prämonstratenser, von den Jagdvergnügen, dem Kegelspiel und dem
Weinkonsum bis zur Seelsorge und den Schulreformen. Bücher der
barocken Stiftsbibliothek bereichern die laufende Ausstellung
"Der Freiherr vom Stein und Cappenberg?.

In einer Lesung werden geistliche und literarische Texte aus
der früheren Stiftsbibliothek rezitiert und kommentiert - Texte
über Cappenberg ebenso wie Liebeslyrik und Gebetstexte. Zum
Abschluss wird um 17 Uhr die spätbarocke Orgel bei einem
Konzert erklingen.

Führungen:
Samstag, 16. Juli 2011, 14.00, 15.15, 16.15 Uhr
Sonntag, 17. Juli 2011, 10-18 Uhr

Lesung:
Sonntag, 17. Juli 2011, 15 Uhr, Freiherr vom Stein-Saal

Die Teilnahmegebühr liegt bei 6 Euro pro Tag, inbegriffen ist die
Teilnahme an Führung und Lesung. Das Orgelkonzert ist frei,
Spenden sind erbeten.


INFO

URL: www.stein-und-cappenberg.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 18 10:49:31 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 18 Jul 2011 10:49:31 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vitrinengespraech: Industriearchaeologie - Vom Blick
in die juengste Vergangenheit, Herne, 21.07.2011
Message-ID: 4E240FBB020000D60000278A@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.07.2011, 09:02


AKTUELL

Industriearchäologie - Vom Blick in die jüngste Vergangenheit
"Vitrinengespräch" im LWL-Museum für Archäologie

Nicht immer müssen Funde Tausende von Jahren alt sein, damit
sie das Interesse der Archäologen wecken. Dass auch die jüngste
Vergangenheit reichlich Futter für die Forschung liefert,
erläutert am Donnerstag (21. Juli) Dr. Detlef Hopp,
Stadtarchäologe aus Essen, in einem "Vitrinengespräch" im
LWL-Museum für Archäologie in Herne. Anhand einiger Exponate
aus der aktuellen Sonderausstellung "Fundgeschichten" berichtet
er über Methoden und Ergebnisse der Industriearchäologie. Die
Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und ist kostenfrei.

Im 19. Jahrhundert entstanden im Zuge der Industrialisierung im
Gebiet zwischen Rhein, Ruhr und Emscher viele Fabriken.
Zahlreiche dieser Anlagen wurden jedoch bereits in der zweiten
Hälfte des 20. Jahrhunderts wieder abgerissen, häufig
unbeobachtet und undokumentiert.

Gründe dafür waren zum einen das fehlenden Bewusstsein für die
Geschichte der jüngsten Vergangenheit, zum anderen das zum Teil
negative Image, das der Industrie anhaftete. Denn die Industrie
stand in Zusammenhang mit Übeln wie Verschmutzung von Luft und
Boden sowie der Verunreinigung von Gewässern - ganz zu
schweigen von den gesundheitlichen Schäden bei den
Fab-rikarbeitern.

Mit welchen modernen Methoden die Relikte der Industrieanlagen
des 19. Jahrhunderts heute untersucht werden und welche
Erkenntnisse sich gewinnen lassen, berichtet Dr. Hopp in seinem
Vortrag vor allem am Beispiel der alten Friedrich
Krupp-Gussstahlfabrik in Essen. Dort liegen seit dem Zweiten
Weltkrieg Spuren einer 200-jährigen Werksgeschichte im Boden,
die während Bauarbeiten in den vergangenen Jahren Stück für
Stück zum Vorschein kommen.

Der Vortrag gehört zur Veranstaltungsreihe der sogenannten
Vitrinengespräche, bei der einmal im Monat Archäologen, Finder
und Wissenschaftlerinnen exklusiv direkt an den
Ausstellungsstücken Ausgrabungsgeschichten aus erster Hand
erzählen. Zu entrichten ist nur der Museumseintritt, die
Teilnahme am Vitrinengespräch ist kostenfrei.


INFO

Termin und Kosten:
- Donnerstag, 21.7.2011, 18 Uhr, "Industriearchäologie",
Vitrinengespräch mit Dr. Detlef Hopp, Stadtarchäologie Essen
- Der Eintritt ist kostenfrei.

Ausstellungslaufzeit: 16.4. bis 20.11.2011
LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0
URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr
bis 18 Uhr

Eintritt:
- ? 3,50 Erwachsene
- ? 2,00 Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre),Schülerinnen und
Schüler
- ? 1,60 Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung oder
museumspädagogischen Programm (2 Begleiter frei)
- ? 8,00 Familien
- ? 2,10 Ermäßigungsberechtigte
- ? 3,00 Erwachsene in Gruppen ab 16. Personen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 18 10:52:36 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 18 Jul 2011 10:52:36 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vom Residenzschloss ueber Hermann bis zu
Leinenweberhaeusern: Mit der LWL-Denkmalrallye erleben Kinder
Stadtgeschichte
Message-ID: 4E241074020000D60000278F@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.07.2011, 12:01


AKTUELL

Vom Residenzschloss über Hermann bis zu Leinenweberhäusern
Mit der LWL-Denkmalrallye erleben Kinder Stadtgeschichte

Spielend können Kinder der Jahrgangsstufen vier bis sechs in
Detmold ab sofort Wichtiges aus der Stadtgeschichte lernen. Die
Stadtrallye, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
gemeinsam mit der Stadt Detmold im Auftrag des
NRW-Bauministeriums entwickelt hat, macht das möglich. Zusammen
mit der Comic-Figur "Willi Spürnase", der in Detmold verkleidet
als der Cheruskerfürst Hermann daher kommt, gehen die Kinder
auf Entdeckungstour zu etlichen Baudenkmälern. Indem sie die
kniffligen Fragen beantworten, erleben sie die Stadtgeschichte.

Die Kommunen und der LWL liefern das Wissen, das Land NRW
finanziert das "Geschichtsprojekt mit Pfiff": "Um Zukunft
gestalten zu können, muss man die Vergangenheit kennen. Wer als
Kind erfahren hat, auf welche spannende Art Häuser Geschichte
vermitteln und wie die Baukultur unser Heimatgefühl prägt, wird
als Erwachsener die Chancen nutzen, die Denkmalschutz und
Denkmalpflege bieten", so LWL-Denkmalpflegerin Dr. Bettina
Heine-Hippler.

Die Rallye führt die Kinder quer durch Detmolds historischen
Stadtkern. Unterwegs fragt Willi Spürnase sie beispielsweise
nach dem Wiederaufbau des Landestheaters, wann der älteste Teil
des Schmerimenhauses gebaut wurde und wann überall in
Deutschland die Synagogen in Brand gesteckt wurden. Am Beginn
des Friedrichstaler Kanals will er wissen, wie die Boote den
Höhenunterschied überwunden haben. "Wie heißt das
deutschlandweit bekannte Denkmal, das am 16. August 1875 auf
der Grotenburg eingeweiht wurde?", lautet eine weitere Frage.
Außerdem sollen die Kinder auf einem historischen Foto Dinge
ankreuzen, die sich seit 1850 am Hotel Detmolder Hof verändert
haben und ein bestimmtes Baudenkmal am Marktplatz finden.
Weitere Fragen führen die Kinder zum Residenzschloss, zum
Landesmuseum, zur ehemaligen Mädchenschule und zur Stadtmauer.

Außerdem erfahren die Kinder, dass die Fürstin Pauline sich für
Benachteiligte einsetzte und die erste Kita in Deutschland
gründete. Oder dass die verwitterten Fachwerkfassaden der
Häuser an der Krummen Straße 1875 zum Besuch von Kaiser Wilhelm
I. zur Verschönerung mit Schieferplatten behängt wurden.

"Die Rallyes eignen sich übrigens nicht nur für den Sachkunde-
oder Geschichtsunterricht sondern auch für andere Gruppen oder
für Kindergeburtstage", so Heine-Hippler,.

Je eine Klasse des Gymnasiums Leopoldinum, der Hauptschule
Heidenoldendorf und der Grundschule Hakedahl haben die
Denkmalrallye am Freitag (15. Juli) in einem Probelauf
getestet. Die Kinder waren begeistert und verwundert über die
vielen Zeugen aus der Vergangenheit in ihrem Ort. "Es ist
wichtig, dass sich die Schüler nicht nur im engsten Umfeld von
ihrer Wohnung und der Schule bewegen, sondern dass sie die
ganze Stadt mit ihrer Geschichte kennenlernen. Dazu bietet die
Denkmalrallye eine gute und kindgerechte Möglichkeit", sagte
Detmolds Bürgermeister Rainer Heller.

"Viele Kinder laufen einfach an den Denkmälern vorbei, ohne sie
wahrzunehmen. Mit der Denkmalrallye wollen wir ihnen die
Möglichkeit geben, sich intensiv mit der eigenen
Stadtgeschichte auseinander zu setzen und sie so unmittelbar zu
erleben", erklärt Clemens Heuger von der Unteren Denkmalbehörde,
die die Stadtrallye gemeinsam mit Heine-Hippler entwickelt hat.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 18 10:56:00 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 18 Jul 2011 10:56:00 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Festgehalten - Handwerksbilder von 1800 bis heute",
Hagen, 17.07.-31.10.2011
Message-ID: 4E241140020000D600002794@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.07.2011, 12:11


AUSSTELLUNG

"Festgehalten - Handwerksbilder von 1800 bis heute"
Sonderausstellung im LWL-Freilichtmuseum Hagen

Das Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) zeichnet sich besonders aus durch seine
Werkstätten, in denen zum Teil täglich "live" gearbeitet wird
und durch die Ausstellungen, die Einblicke in historische
Arbeitswelten geben. Um diese besonderen Einblicke geht es
jetzt in der Sonderausstellung "Festgehalten - Handwerksbilder
von 1800 bis heute" vom 17. Juli bis zum 31. Oktober 2011.
Erstmals zeigt das Hagener LWL-Freilichtmuseum viele
Handwerksdarstellungen, die überraschende An- und Einsichten in
Handwerk und Technik ermöglichen.

Auf den ersten Blick zeigen die Bilder den Arbeitsalltag sowie
die verwendeten Maschinen in den handwerklichen Betrieben. Oft
ist aber ein zweiter Blick nötig, um zu entschlüsseln, was auf
den Bildern wirklich "festgehalten" werden sollte und welche
Einblicke sie tatsächlich in die Geschichte von Handwerk und
Technik geben.

"Die Ausstellung veranschaulicht, wie sich nicht nur die
Handwerksberufe, sondern auch deren Darstellungen innerhalb der
letzten 200 Jahre verändert haben. Aufschlussreich ist, wie
unterschiedlich Handwerker dargestellt wurden", erklärt die
Ausstellungmacherin Dr. Anke Hufschmidt. "Nicht nur die
Entwicklung der technischen Möglichkeiten trug dazu bei. Es
waren vor allem die verschiedenen Funktionen der Bilder: Je
nachdem, ob sie zum Beispiel anregen sollten, neue
handwerkliche oder maschinelle Techniken zu übernehmen, ob sie
Kinder und Jugendliche mit der handwerklichen Berufswelt
vertraut machen wollten oder als Gegenbild zu einer als kalt
und bedrohlich empfundenen Arbeitswelt in den Fabriken
entstanden. Sie unterscheiden sich in Aufbau, Genauigkeit und
Gestaltung. Bei aller Anschaulichkeit geben sie deshalb nicht
einfach nur vergangene Arbeitsrealitäten wieder", so Dr. Anke
Hufschmidt weiter.

Die Bandbreite der ausgestellten Bilder reicht von Gemälden,
Zeichnungen über Schulwandtafeln und Grafiken bis hin zu
Kinderbüchern und Bilderbögen. Besonders stark sind Fotos
vertreten, die seit Ende des 19. Jahrhunderts populär wurden.
Zum Beispiel nutzten Wissenschaftler gerne die Fotografie, um
Handwerkstechniken zu dokumentieren. Aber auch Handwerker, die
stolz ihr Arbeitsumfeld und ihren Betrieb für die Nachwelt
durch einen Fotografen festhalten ließen.

Warum entstanden diese Handwerksbilder? Für wen waren sie
bestimmt? Welche Auskünfte geben sie über den Arbeits- und
Lebensalltag in Handwerksbetrieben? Das sind die Fragen, die
die Ausstellungsmacher bewegten. Die Themen der Bildauswahl
sind Darstellungen von Werkstätten und von Stationen eines
Handwerkerlebens. Gezeigt werden auch Fremd- und Selbstbilder
der Handwerker sowie Darstellungen, die zu dokumentarischen
Zwecken entstanden sind. Zu sehen sind außerdem spezielle
Exponate, die mit Hilfe eines Presseaufrufs in das Museum
gelangten: seltene Handwerksbilder aus Privatbesitz.

Um den Besuchern den Vergleich zu erleichtern, bilden die
Darstellungen von drei Berufen die Schwerpunkte in der
Ausstellung: Zum einen die Schmiede, die seit der Antike von
Geheimnissen umgeben sind und bis heute - auch in den
Werkstätten des LWL-Freilichtmuseums - mit ihrem Handwerk
faszinieren. Dann die Schuhmacher, deren Handwerk verbreitet
war, und als besonders arm galt. Und schließlich die Schneider
als einem der ersten Handwerksberufe, in denen Frauen seit
Beginn des 20. Jahrhunderts eine Handwerksausbildung machen
durften. Doch darüber hinaus zeigt die Ausstellung Bilder
vieler weiterer Handwerke.

In der Ausstellung gibt es eine Mal- und einer Leseecke für
Kinder. Ein Rahmenprogramm bietet neben den kostenlosen
Sonntagsführungen um 14 Uhr (17.7.; 21.8., 4.9., 18.9. [mit
Gebärdendolmetscher], 23.10.) auch ein Ferienprogramm vom 26.
bis 29.7. sowie einen Aktionstag am 14. August. an.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation mit ca. 160 Seiten,
zum Preis von 14,80 ?.


INFO

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331 7807-0
Fax: 02331 7807-120
E-Mail: freilichtmuseum-hagen at lwl.org
URL: http://www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 19 10:23:40 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Jul 2011 10:23:40 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/26
Message-ID: 4E255B2C020000D6000027C9@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 18.07.2011, 13:28


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-26 für den Zeitraum vom 09.07.2011 bis

zum 15.07.2011 mit insgesamt 17 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-26&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 19 11:30:34 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Jul 2011 11:30:34 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Erlebnisfuehrung durch die Zeche Hannover, Bochum,
23.07.2011
Message-ID: 4E256ADA020000D6000027CE@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.07.2011, 14:30


AKTUELL

Samstag im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Erlebnisführung und Ausstellung "Schichtwechsel"

Die Zeche Hannover wurde 1973 als letztes Bergwerk in Bochum
stillgelegt. Sie ist damit Teil des Strukturwandels im Revier,
von der die aktuelle Ausstellung "Schichtwechsel" im
LWL-Industriemuseum handelt. Spannendes über die Geschichte der
Schachtanlage und die Frage, was nach dem Bergbau kam, erfahren
Teilnehmer der nächsten Erlebnisführung. Dazu lädt der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag, 23.Juli,
um 15 Uhr in sein Industriemuseum Zeche Hannover ein.

Die Führung beleuchtet die schwierigen Anfänge der Zeche
Hannover in den 1840er Jahren ebenso wie die Hochphase der
Großzeche Hannover/Hannibal Ende des 19. Jahrhunderts. Die
Schauvorführung der Fördermaschine und der Rundgang im
Malakowturm geben Eindrücke von den technischen Innovationen
der damaligen Zeit, die Spuren bis in den heutigen Alltag
hinterlassen haben. Die Ausstellung "Schichtwechsel" (bis
30.10.) in der Maschinenhalle zeigt Objekte, Filme und Fotos
aus der Zeit der Ende der 1950er Jahre einsetzenden Kohlekrise,
des Strukturwandels u.a. am Beispiel der Ansiedlung von Opel
und beleuchtet auch die aktuelle Situation im Revier.


INFO

Erlebnisführung durch die Zeche Hannover
Termin: 23.7., 15 Uhr
Treffpunkt: Zechenvorplatz
Kosten: 2,50 Euro pro Person
Anmeldung erwünscht: Tel. 0234 6100-874 oder
E-Mail: zeche-hannover at lwl.org


LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Info: Tel.: 0234 6100 874
URL: www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 19 11:33:47 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Jul 2011 11:33:47 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Silberbergbau_im_Siegerland=3A_LWL-In?=
=?utf-8?q?dustriemuseum_hat_noch_Pl=C3=A4tze_frei_f=C3=BCr_Familienexkurs?=
=?utf-8?b?aW9uLCAyNC4wNy4yMDEx?=
Message-ID: 4E256B9B020000D6000027D3@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.07.2011, 14:40


AKTUELL

Silberbergbau im Siegerland
LWL-Industriemuseum hat noch Plätze frei für Familienexkursion

Noch einige freie Plätze hat der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) für die nächste industriegeschichtliche
Familienexkursion. Unter dem Motto "Schätze der Erde" geht es
Sonntag, 24. Juli, von der Zeche Zollern nach Hilchenbach. Der
ganztägige Ausflug unter der Leitung des Geologen Dr. Hartmut
Gielisch beschäftigt sich mit dem Thema Silberbergbau im
Siegerland.

Die Teilnehmer fahren in die "Grube Silberhardt" ein, wandern
auf dem benachbarten Bergbaulehrpfad und sammeln anschließend
Mineralien in einem Steinbruch. Geeignet ist die Exkursion
ebenso für Hobbygeologen wie für Familien mit Kindern ab sieben
Jahren.


INFO

Der Bus startet um 8 Uhr auf dem Parkplatz des
LWL-Industriemuseums am Grubenweg 5, wo die Gruppe gegen 18.30
Uhr zurückerwartet wird. Die Teilnahme kostet pro Person
inklusive Fahrt, Eintritt und Führung 20 Euro. Bei einem
Nachbereitungstreffen am 30. Juli auf der Zeche Zollern werden
die Funde bestimmt.

Anmeldungen nimmt das Museumssekretariat unter Tel. 0231
6961-211 entgegen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 20 10:18:42 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Jul 2011 10:18:42 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Jubilaeumsjahr: 150 Jahre Ruhr-Sieg-Eisenbahn,
22.07.-18.09.2011
Message-ID: 4E26AB82020000D600002804@cl2x-sd2-vs>

Von: "Susanne Thomas"
Datum: 13.07.2011, 12:19


AKTUELL

150 Jahre Ruhr-Sieg-Eisenbahn - Jubiläumsjahr

Der Bau der Ruhr-Sieg-Eisenbahnlinie im Jahre 1861 stellte eine
prägende Zäsur für die Region Südwestfalen dar. Es wurde eine
neue Lebensader geschaffen, die nicht nur der Wirtschaft neue
Impulse brachte, sondern auch den Alltagsrhythmus, die
Mobilität und damit den Erfahrungsraum der Menschen veränderte
und zudem die Kulturlandschaft der Region nachhaltig
beeinflusste.

Die Ruhr-Sieg-Eisenbahn ist mittlerweile zu einem festen
Bestandteil südwestfälischer Kulturlandschaft geworden - Grund
genug, das 150jährige Jubiläum gebührend zu feiern. Die
Zweckverbände Personennahverkehr Westfalen-Süd und Ruhr-Lippe
und die Anrainerkommunen sowie viele weitere Freunde der
Eisenbahn haben für 2011 ein vielfältiges Kultur- und
Unterhaltungsprogramm mit Ausstellungen, Themenabenden,
Bahnhofsfesten und vor allem einem großer Plandampftag am 18.
September "auf die Schienen" gebracht.

Als Auftakt zum Jubiläumsjahr waren bereits historische
Ausstellungen im KrönchenCenter Siegen und im Museum des freien
Grundes in Neunkirchen zu sehen. Die Sonderaustellung im
Maschinen- und Heimatmuseum Eslohe zur Geschichte der
Nebenbahnen im Sauerland "Abfahrt 1911 - Eine Zeitreise mit der
Eisenbahn im Sauerland" läuft zur Zeit noch bis zum 25.
September. Die nächste Ausstellung rund um das Thema
Eisenbahngeschichte startet am 22. Juli im Kulturbahnhof
Kreuztal, am 06. August folgen Ausstellungen in Werdohl und
Plettenberg anlässlich der offiziellen Streckenöffnung sowie im
Bahnhof Hagen am Tag des offenen Denkmals (11. September).
Natürlich sind auch am großen Aktionstag am 18. September
Ausstellungen in den Bahnhofsbereichen der
Ruhr-Sieg-Bahn-Anrainer-Kommunen geöffnet.

Richtig mit "Dampf" geht es am 06. August los, dem Tag der
offiziellen Streckeneröffnung Altena - Siegen. An den Bahnhöfen
Plettenberg und Werdohl werden unter anderem historische
Ausstellungen, eine Modelleisenbahnausstellung, Musik und
Gesang, Walk-acts, Kinderaktionen und Kulinarisches geboten.
Zwischen den beiden Kommunen pendelt ein VT-Triebwagen der
Hönnetaler Eisenbahnfreunde. Parallel dazu bietet die
Sauerländer Kleinbahn in Herscheid-Hüinghausen Sonderfahrten
auf der Museumsstrecke an.

Das große Volldampf-Highlight, das vom Zweckverband
Personennahverkehr Westfalen-Süd veranstaltet wird, startet
dann am 18. September mit Sternfahrten auf Siegen zu sowie
Pendelfahrten mit historischen Fahrzeugen der Eisenbahnfreunde
Betzdorf zwischen Siegen und Hagen. Der Bahnhof Siegen und das
Südwestfälische Eisenbahnmuseum bilden die Zentrale der
Festivitäten: unter anderem stehen ein Lokschuppenfest, eine
Fahrzeugausstellung, ein Tag der offenen Tür bei der Kreisbahn
Siegen-Wittgenstein und dem Stellweg sowie noch viele andere
Attraktionen auf dem Programm.

Sowohl die DreiLänderBahn, die Hellertalbahn als auch die
Hessische Landesbahn und die Abellio GmbH beteiligen sich an
der Fahrzeugausstellung mit modernen Zügen. Die
Anrainerkommunen stellen anlässlich der Jubiläumsfahrt einen
eigenen Spielplan an den jeweiligen Bahnhöfen auf die Beine.
Hier ein kleiner Einblick in das reichhaltige und breite
Angebot: die Stadt Kreuztal arrangiert ein kulturelles Fest mit
Lokschuppenbesichtigung und Podiumsdiskussion, in Plettenberg
und Werdohl sind die Ausstellungen zur Bahngeschichte noch-mals
geöffnet. Die Kommunen der Lenneschiene stellen das
Regionale-Projekt "Lenneschiene" zum ersten Mal der
Öffentlichkeit vor und gestalten daher ein großes gemeinsames
Rahmenprogramm.

So wird z. B. an den Lennestädter Bahnhöfen Kultur und
Kulinarisches zu genießen sein, in Finnentrop steht die
feierliche Einweihung des neues Busbahnhof an. Im und am
Bahnhof Iserlohn-Letmathe warten verschiedene Akteure mit
Führungen, Bahnhofsmodellen, einer Ausstellung sowie mit
Gastlichkeit wie vor 150 Jahren auf.


INFO

Steigen Sie doch einfach zu und feiern Sie mit! Das komplette
Programm sowie einige weitere Informationen finden Sie auf
unserer Informationshomepage:
URL: http://www.ruhr-sieg-eisenbahn.kulturregion-swf.de

Veranstaltungsdaten:
Jubiläumsjahr 150 Jahre Ruhr-Sieg-Eisenbahn
Datum: 22. Juli - 18. September
URL: http://www.ruhr-sieg-eisenbahn.kulturregion-swf.de

Kontakt:
Susanne Thomas
Servicebüro Kulturregion Südwestfalen c/ FD Kultur Märkischer Kreis
Bismarckstr . 15
58762 Altena
Tel.: 02352/966 70 66
E-Mail: servicebuero at kulturregion-swf.de
URL: http://www.ruhr-sieg-eisenbahn.kulturregion-swf.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 20 10:23:20 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Jul 2011 10:23:20 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_=22Denkmalpflege=3A_Westfaelisch_-_Pr?=
=?utf-8?q?aktisch=22=3A_Gro=C3=9Fes_Interesse_an_Fortbildung_im_LWL-Freil?=
=?utf-8?q?ichtmuseum_Detmold?=
Message-ID: 4E26AC98020000D600002809@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.07.2011, 13:56


AKTUELL

"Denkmalpflege: Westfälisch - Praktisch"
Großes Interesse an Fortbildung im LWL-Freilichtmuseum Detmold

Das Interesse an der Restaurierung von Fachwerk war sehr groß.
Über 160 Teilnehmer nahmen an der Fortbildung "Denkmalpflege:
Westfälisch - Praktisch" mit dem Thema "Fachwerkrestaurierung:
Gefachputze und Holzoberflächen" im LWL-Freilichtmuseum Detmold
teil. Das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
hatte zusammen mit dem Kulturdienst LWL-Denkmalpflege,
Landschafts- und Baukultur nach Detmold geladen.

Fachwerkgebäude prägten die Bebauung des ländlichen Raumes vor
1870. Sie machen heute etwa ein Drittel des Bestandes an
Baudenkmälern aus. Das bedeutet, dass sie einen großen Anteil
an den zu restaurierenden Bauten haben. So liegt es nahe, der
Pflege von Holz und Gefachen eine Fortbildung zu widmen.
LWL-Museumsleiter Dr. Jan Carstensen und LWL-Chefdenkmalpfleger
Dr. Markus Harzenetter waren von der Resonanz begeistert, denn
Fragen der Restaurierung beschäftigen sowohl die Denkmalpflege
als auch das LWL-Freilichtmuseum. Wie im vergangenen Jahr war
die Veranstaltung ausgebucht, die Teilnehmer stammen aus den
Arbeitsgebieten Denkmalpflege, Handwerk, Restaurierung,
Architektur und Ausbildung. Aber auch interessierte Privatleute
konnten sich anmelden.

Acht Referenten der LWL-Denkmalpflege, des LWL-Freilichtmuseums
und freiberufliche Restauratoren berichteten aus ihrer Arbeit
und zeigten den Teilnehmenden Wege und Möglichkeiten auf, wie
historische Fachwerkfassaden analysiert, professionell
restauriert und nachhaltig geschützt werden können. Ein
Rundgang durch das Paderborner Dorf des LWL-Freilichtmuseums
ergänzte das Vortragsprogramm und bot Gelegenheit das
Veranstaltungsthema vor Gebäuden und an aktuellen Baustellen zu
diskutieren.


INFO

LWL-Freilichtmuseum Detmold
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel.: 05231/706-0
Fax: 05231/706-106
E-Mail: freilichtmuseum-detmold at lwl.org
URL: www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 21 10:39:54 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Jul 2011 10:39:54 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Neuer Stadtarchivar in Iserlohn im Dienst
Message-ID: 4E2801FA020000D60000284B@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Iserlohn"
Datum: 20.07.2011, 12:23


AKTUELL

Neuer Stadtarchivar im Dienst
Am 1. Juli hat Rico Quaschny als Nachfolger von Götz Bettge
seinen Dienst als Leiter des Iserlohner Stadtarchivs begonnen.

Rico Quaschny wurde 1975 in Freiberg/Sachsen geboren. Nach
Abitur und Zivildienst studierte er an der Fachhochschule
Potsdam Archivwissenschaft. Während seines Studiums absolvierte
er Praktika in Arnsberg (Stadt- und Landständearchiv; Archiv
des Freiherrn von Fürstenberg-Herdringen), Münster
(Westfälisches Archivamt) und Menden (Städtisches Museum). In
seiner Diplomarbeit befasste sich Quaschny mit einer
Beamtenkarriere im Herzogtum Westfalen des 17. Jahrhunderts.

Der Dipl.-Archivar leitete in den vergangenen dreizehn Jahren
das Stadtarchiv Bad Oeynhausen, zugleich war er seit 2005
Stadtheimatpfleger und Vorsitzender des Arbeitskreises für
Heimatpflege der Stadt Bad Oeynhausen e.V. Eine aktive
Öffentlichkeitsarbeit sowie eine Reihe stadtgeschichtlicher
Publikationen dokumentieren sein bisheriges Wirken.

In seiner Tätigkeit bei der Stadt Iserlohn sieht Rico Quaschny
neue Herausforderungen, die mit den Aufgaben eines größeren
Kommunalarchivs verbunden sind. Der neue Archivleiter wird von
den bewährten Mitarbeiterinnen des Stadtarchivs, Tanja
Marschall-Wach und Katrin Schnegelberger, unterstützt. Beratend
zur Seite steht auch Stadtarchivar i.R. Götz Bettge, dessen
umfangreiches Wissen sein Nachfolger sehr schätzt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 21 11:00:59 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Jul 2011 11:00:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vorstellung der Kunstinstallation zur Eroeffnung der
Spinnerei in Bocholt, 18.08.2011
Message-ID: 4E2806EB020000D600002850@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.07.2011, 10:04


AKTUELL

"Fadenlauf" verbindet Stadt und LWL-Industriemuseum
Vorstellung der Kunstinstallation zur Eröffnung der Spinnerei
in Bocholt

Fassaden, Straßen und Bäume - eingesponnen in bunte Bänder. Ab
dem 18. August werden Passanten in der Bocholter Fußgängerzone
erstaunt nach oben blicken. An Nord- und Neustraße fixiert das
Künstlerpaar Barbara Esser und Wolfgang Horn textile Bänder an
Häuserfassaden und spannt auf diese Wiese große Netzwerke über
dem Straßenraum. Die Installation "Fadenlauf" verbindet den
städtischen Raum mit der ehemaligen Spinnerei Herding an der Aa,
die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am 2.
September als neuen Standort seines Textilmuseums Bocholt
eröffnet. Einen Vorgeschmack auf das gemeinsame Projekt von LWL
und Stadtsparkasse Bocholt gibt eine Präsentation, die am
Dienstag (19.7.) in der Hauptstelle der Sparkasse am Markt
eröffnet wurde. Skizzen, Modelle und Texte bringen den
Besuchern die Düsseldorfer Künstler und ihre Arbeitsweise näher.

Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Textilen zu verbinden und
sichtbar zu machen, das ist die Idee hinter dem Projekt. Fäden
werden wie "Ausläufer" den Weg aus dem Museum heraus in die
Stadt finden. Umgekehrt führen textile Wege aus dem städtischen
Raum ins Museum. Die Fäden, Grundeinheit für die Herstellung
von Stoffen, scheinen aus den Fassaden herauszuwachsen, mit
ihnen vernäht zu sein, das Geflecht wird zu einer Nahtstelle im
Stadtbild. Auch aus den Bäumen vor der Spinnerei an der
Industriestraße entspringen "textile Äste". Fächerförmige
Fadengrafiken verleihen eine zusätzliche Dynamik. Das
Miteinander von Blättern, natürlichen Ästen, installierten
Fäden und Fächern lässt jeden Baum für sich als textiles
Kunstwerk erscheinen.

Barbara Esser und Wolfgang Horn gehören zu den wenigen
Künstlern Deutschlands, die konsequent mit textilen Materialien
arbeiten - und das seit 18 Jahren. Stets suchen sie den Bezug
zu Ausstellungsorten, die eine textile Geschichte haben. In der
aktuellen Präsentation wird dies deutlich. Handgemalten Skizzen
sowie Architektur- und Arbeitsmodelle geben einen Einblick in
die Arbeitsweise der Künstler und verdeutlichen die Entwicklung
vom ersten Strich bis zur fertigen Installation. Neben dem
Projekt "Fadenlauf" werden auch vergangene Großprojekte wie die
Außeninstallation "6 Teppiche" in Düsseldorf im Jahr 1999
vorgestellt.


INFO

Die Installation Fadenlauf wird am Donnerstag, 18. August, um
16 Uhr vor dem historischen Rathaus eröffnet und läuft bis 23.
Oktober 2011.

Details zum Lebenslauf und weitere Informationen zu den
Künstler unter www.esserhorn.de.

Informationen über die Spinnerei und das Eröffnungsprogramm
unter http://www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 25 10:31:03 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Jul 2011 10:31:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 89 Denkmale im Rennen um Westfaelisch-Lippischen
Preis fuer Denkmalpflege
Message-ID: 4E2D45E7020000D6000028D4@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.07.2011, 13:28


AKTUELL

89 Denkmale im Rennen um Westfälisch-Lippischen Preis für
Denkmalpflege

Zum zweiten Mal stiftet das Bauministerium NRW den mit 7.000
Euro dotierten Westfälisch-Lippischen Preis für Denkmalpflege,
den der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) organisiert.
"Die hohe Zahl von 89 Bewerbungen um den öffentlich
finanzierten Preis ist bemerkenswert und zeigt das große
persönliche Engagement vieler Bürger", unterstreicht Dr.
Birgitta Ringbeck, vom NRW-Bauministerium. Aus vielen Kreisen
und der Mehrzahl der kreisfreien Städte sind Bewerbungen bei
der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
eingegangen.

Die Palette der eingereichten Denkmale reicht von öffentlich
zugänglichen Schlössern mit Parkanlagen bis zu privaten
Wohnhäusern. Fabrikgebäude mit technischen Anlagen wie auch
aufwendig restaurierte Wegekreuze bewerben sich um die
Auszeichnung. Im Laufe des Sommers wählt ein Auswahlkomitee,
bestehend aus 16 Fachleuten, den Gewinner und die Anerkennungen
aus, die im Herbst in einem Festakt ausgezeichnet werden.

"Denkmalpflege braucht in einer ganz besonderen Weise die
Unterstützung aus der Bürgerschaft. Privatpersonen, Vereine und
Kommunen, denen es gelingt, Leidenschaft für ein historisches
Gebäude zu entfachen, setzen ein deutliches gesellschaftliches
Zeichen, das eine hohe Anerkennung verdient," betont Dr. Markus
Harzenetter, Leiter der LWL-Denkmalpflege und Mitglied des
Auswahlkomitees.

Hintergrundinformationen über das Auswahlkomitee und den Preis
Eine fachkundige Jury mit Dr. Birgitta Ringbeck und Dr.
Wolfgang Otten vom Bauministerium NRW und den Leitern der
Denkmalfachämter Dr. Markus Harzenetter beim LWL und Professor
Dr. Udo Mainzer beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) wählt
aus den eingegangenen Bewerbungen den Preisträger und die
Anerkennungen aus. Bei der Auswahl werden sie vom Sprecher des
Komitees Albert Simons von Bockum-Dolffs wie auch Vertretern
der Landeskirchen, von Hochschulen, Kultur-Journalisten und
weiteren Jurymitgliedern unterstützt. Der Preis wird alle zwei
Jahre im Wechsel mit dem Rheinischen Denkmalpreis ausgelobt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jul 25 10:33:22 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 25 Jul 2011 10:33:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Industriekultur "erfahren": Aktualisierte
Fahrradbroschuere des LWL-Industriemuseums
Message-ID: 4E2D4672020000D6000028D9@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.07.2011, 13:43


AKTUELL

Industriekultur "erfahren"
Aktualisierte Fahrradbroschüre des LWL-Industriemuseums

Für Radler hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
einen Tipp für die Ferien vor der Haustür: Die kostenfreie
Broschüre "Tour de LWL-Industriemuseum" liegt nun überarbeitet
vor. Auf insgesamt 200 Kilometern führen Radrouten zu 200
Jahren Industriegeschichte. Die Broschüre liefert zudem
praktische Tipps zu den Höhepunkten am Wegesrand, außerdem
helfen Kartenausschnitte bei der Orientierung vor Ort.

Ein Rundkurs verbindet die fünf Ruhrgebietsstandorte des
Westfälischen Landesmuseums für Industriekultur - die Zeche
Zollern in Dortmund, die Zeche Hannover in Bochum, die Zeche
Nachtigall in Witten, das Schiffshebewerk Henrichenburg in
Waltrop und die Henrichshütte in Hattingen. Sie liegen jeweils
nur 15 bis 30 Kilometer voneinander entfernt. Die Etappen
eignen sich ebenso für Tagesausflüge wie für mehrtägige
Radtouren. Rund um die Standorte außerhalb des Ruhrgebiets -
das Textilmuseum Bocholt an der Aa, das Ziegeleimuseum Lage und
die Glashütte Gernheim in Petershagen an der Weser - werden in
der Broschüre Touren zwischen 20 und 32 Kilometern Länge
empfohlen, auf denen Radlfahrer ein Stück regionale Geschichte
"erfahren".


INFO

Interessierte können die Broschüre kostenlos bestellen unter:
industriemuseum @lwl.org, Tel.: 0231 6961-0.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 26 11:21:27 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Jul 2011 11:21:27 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/27
Message-ID: 4E2EA337020000D6000028F7@cl2x-sd2-vs>

Von: "Elisabeth Lakomy"
Datum: 25.07.2011, 16:29


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-27 für den Zeitraum vom
16.07.2011 bis zum 22.07.2011 mit insgesamt 33 Titeln ist unter
der folgenden Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-27&fach=wes



Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.

Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/nrw-bib.html
http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib



Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 26 11:26:10 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Jul 2011 11:26:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Altes Handwerk: Blaudruck,
Ferienprogramm im LWL-Ziegeleimuseum Lage, 28.07.2011
Message-ID: 4E2EA452020000D6000028FC@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 25.07.2011, 14:05


AKTUELL

Altes Handwerk: Blaudruck
Ferienprogramm im LWL-Ziegeleimuseum Lage

Blaudruck können Kinder am Donnerstag, 28. Juli, im
LWL-Ziegeleimuseum Lage ausprobieren. Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LW) lädt in der Ferienreihe "Altes Handwerk"
zwischen 11 und 15 Uhr Jungen und Mädchen ab fünf Jahren dazu
ein, unter Anleitung kleine Deckchen oder Beutel mit alten
Blaudruckstempeln zu bedrucken. Während der einstündigen Aktion
können Erwachsene das LWL-Museum erkunden oder sich im Café bei
Kaffee und Kuchen entspannen.

Blaudruck ist eine alte Technik, mit der schon seit vielen
Jahrhunderten Decken, Bettbezüge und Taschen bedruckt wurden.
Im 19. Jahrhundert waren teure Stoffe und aufwändige
Stickereien ein Ausdruck von Reichtum und Wohlstand. Der
Blaudruck, mit dem vorwiegend handgewebte Leinenstoffe für den
Bedarf der ländlichen Bevölkerung bedruckt wurden, galt daher
als Kunst der armen Leute.

Das Angebot ist ein offenes Mitmachprogramm. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich. Kosten: 6 Euro pro Kind inklusive Eintritt.


INFO

LWL-Industriemuseum
Ziegeleimuseum Lage
Sprikernheide 77
32791 Lage
Tel.: 05232 9490-0
E-Mail: ziegelei-lage at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jul 26 11:31:47 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Jul 2011 11:31:47 +0200
Subject: [WestG] [POS] Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Paderborn
Message-ID: 4E2EA5A3020000D600002901@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 21.07.2011, 15:47


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist im Museum in
der Kaiserpfalz in Paderborn ab Oktober 2011 eine Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Das Museum in der Kaiserpfalz gehört zur LWL-Archäologie für
Westfalen. Zu seinen Aufgaben zählen die Darstellung der
Pfalzgeschichte Paderborns und die Durchführung von
Sonderausstellungen sowie die Wahrnehmung der
Bodendenkmalpflege in der Innenstadt von Paderborn.

Im Vordergrund des Volontariats wird die Planung und Umsetzung
einer großen kulturhistorischen Ausstellung stehen. In der
Nachfolge der Karolingerausstellung 1999 und der
Canossaausstellung 2006 planen die Stadt, das Erzbistum
Paderborn und der LWL ein Projekt zur Christianisierung
Europas. Schwerpunkte werden der Norden Europas und
Ostmitteleuropa sein.

Aufgabengebiete:
- konzeptionelle Mitarbeit
- Objektrecherche
- Abwicklung von Transport und Versicherung
- Beteiligung an Gestaltung und Ausstellungsaufbau
- Mitarbeit an museumspädagogischen Programmen

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium, Promotion bevorzugt,
der Mittelalterarchäologie/Ur-und Frühgeschichte und/oder der
Mittelalterlichen Geschichte
- Forschungsschwerpunkt im Themenbereich der geplanten
Ausstellung
- Museumserfahrung
- Eigeninitiative und Flexibilität

Wir bieten:
- die Mitarbeit in einem qualifizierten Team
- die Beteiligung an der Umsetzung einer großen kulturhistorischen
Ausstellung
- eine monatliche Vergütung in Anlehnung an die Regelung für
Beamtenanwärter/innen des höheren Dienstes von derzeit 1.173,62
? brutto.ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbung von Frauen ist ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.
Bei Rückfragen zu den Inhalten dieser Ausschreibung steht ihnen
Herr Dr. Sven Spiong, Tel. 05251/6931797 gerne zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
25/11 bis zum 05.08.2011 (Eingangsstempel LWL) an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und
Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 27 10:08:02 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Jul 2011 10:08:02 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Asterix total: Die Sommerferien im LWL-Roemermuseum
werden gallisch, Haltern am See, 26.07.-04.09.2011
Message-ID: 4E2FE382020000D60000293C@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.07.2011, 12:01


AKTUELL

Asterix total:
Die Sommerferien im LWL-Römermuseum werden gallisch

Mit einer Ausstellung, Führungen und einem internationalen
Fantreffen feiert das LWL-Römermuseum in Haltern am See ab
Dienstag (26.7.) den Comic-Helden Asterix. Rund 350
Sammler-Objekte, darunter Originalausgaben, Asterix-Zahnbürsten,
Wildschweinpastete und Boxershorts zeigt das Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bis zum 4.
September. Das Asterix-Fantreffen am 13. und 14. August richtet
sich an alle Interessierte.

Woran misst man einen Megastar? Unter anderem daran, wie viele
Produkte sein Logo oder Bild ziert - am Merchandising also, wie
es auf Neudeutsch heißt. Nicht nur nach diesem Kriterium hat es
Asterix, der Gallier längst zum Weltstar gebracht. Die
ungewöhnlichsten Sammler- und Merchandising-Objekte rund um den
streitbaren Comic-Helden sind im LWL-Römermuseum zu sehen.

"Es ist eine wirklich steile Karriere, die der kleine Gallier
Asterix gemacht hat: Was in den 60er Jahren als Fantasiefigur
aus Tinte auf Papier begann, hat innerhalb kürzester Zeit einen
internationalen Siegesfeldzug angetreten - und wer unsere
Ausstellung anschaut, wird sicherlich auch vom Asterix-Fieber
angesteckt", meint Projektleiterin Renate Wiechers.

Das LWL-Römermuseum zeigt rund 350 Sammler-Objekte, die in den
vergangenen Jahrzehnten von Asterix-Fans aus den entlegensten
Winkeln der Welt zusammengetragen wurden: fremdsprachige
Originalausgaben - das Spektrum reicht von Arabisch, Hebräisch,
Persisch, Farsi, Kreolisch, Gälisch bis zum portugiesischen
Mirandes -, Asterix-Zahnbürste und Wildschweinpastete,
Asterix-Badeschaum und Boxershorts. Eines der
Ausstellungshöhepunkte ist eine komplette
Asterix-Schulausstattung vom Lineal bis zum Schulranzen.

Dass Asterix auch echtes Geld wert sein kann, beweisen die 1½
Euro-Asterix-Silbermünzen (Prägung aus dem Jahr 2007): sie sind
in Frankreich sogar als offizielles Zahlungsmittel anerkannt.
Kein Wunder, schließlich ist der kleine Gallier mit Abstand die
berühmteste Comicfigur des Landes.

Wer genau hinschaut, kann an den Exponaten auch die
zeichnerische Entwicklung der Asterixfigur nachvollziehen: So
zeigen die frühesten Asterix-Merchandising-Figuren aus dem Jahr
1960, dass Asterix ursprünglich eher dicklich war und erst
später einer Schlankheitskur unterworfen wurde - wofür dann
allerdings Obelix kräftig zugelegt hat.

Neben Asterix-Faszination und Sammlerleidenschaft kommt im
LWL-Römermuseum auch die Wissenschaft nicht zu kurz. Während
der Ausstellungszeit fällt der Blick auf die Museumsexponate
quasi durch eine "gallische" Brille: Asterix-Zitate an den
Objektvitrinen zeigen, wie erstaunlich tatsachengetreu die
Comics sind. Sie stellen einen manchmal witzigen, manchmal
nachdenklich stimmenden Zusammenhang zwischen Fiktion und
historischer Realität her. Vom Umweltschutz, dem Lagerbau,
römischem Essen, den Waffen bis zur Medizin reichen die Themen,
die in den Asterix-Comics anklingen und im Museum an den
Originalen nachvollzogen werden können.

Höhepunkt der Asterix-Sommerferien ist am 13. und 14. August
(dem Geburtstag des Asterix-Texters René Goscinny) das
Internationale Asterix-Fantreffen, das nicht nur Mitgliedern
des Fanclubs, sondern auch allen Interessierten offen steht:
Asterix-Experten aus Deutschland, Frankreich und den
Niederlanden berichten Kurioses und Wissenswertes aus 60 Jahren
Asterix-Forschung und -Kult. Zur Ausstellung wartet ein
umfangreiches Ferienprogramm auf die Besucher.


INFO

Mehr Infos unter: http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de


Programm:
7.8.2011, 14 Uhr:
Mit Asterix durchs Römerlager Haltern
Führung für Erwachsene und Kinder ab 9 Jahren

13./14.8., 10 bis 18 Uhr
Internationales Asterix-Fantreffen für alle Interessierten mit
Vorträgen, Tipps und Informationen von den Sammlern!

16. bis 19.8., 10 bis 12 und 14 bis 16
Alle Mann an Bord - Mit Asterix auf großer Fahrt
Ferienaktionen für Acht- bis Zwölfjährige, Dauer 2 Stunden
Kosten inklusive Eintritt 5 Euro, Anmeldung erforderlich
Wer die Asterix-Geschichten kennt, kennt auch sie: Die Piraten.
Immer wieder treffen sie auf Asterix und Obelix - auch auf
unserer Abenteuerfahrt durch das Römische Reich. Ausgerüstet
mit Schatzkiste und Augenklappe geht es an Bord. Ein Schluck
Zaubertrank darf dabei ebenso wenig fehlen wie die selbst
gebastelte Piratenfahne!

21.8., 14 Uhr
Mit Asterix durchs Römerlager Haltern
Führung für Erwachsene und Kinder ab neun Jahren

23. bis 26.8., täglich 9 bis 13 Uhr
"Die spinnen, die Germanen..."
Viertägiger Theaterworkshop für Acht- bis Zwölfjährige, Kosten
inklusive Eintritt 40 Euro, Anmeldung bis 19.8. erforderlich.

Sie essen vom Boden. Sie jagen Elche, indem sie deren
Schlafbäume ansägen... So berichtet Caesar. Der Römer Marcus
hat alles gelesen. Jetzt kommt er endlich selber ins Römerlager
von Aliso und erlebt viele Abenteuer mit diesen Germanen. Im
Theaterworkshop entwickeln die Kinder selber eine spannende
Geschichte, die sie am letzten Tag vor Eltern, Großeltern,
Freunden und Geschwistern aufführen.

28.8., 14 Uhr
Mit Asterix durchs Römerlager Haltern
Führung für Erwachsene und Kinder ab neun Jahren
4.9., 14 Uhr
Mit Asterix durchs Römerlager Haltern
Führung für Erwachsene und Kinder ab neun Jahren

Tagesprogramm Internationales Asterix-Fantreffen
13. und 14. 8. 2011: Mit Vorträgen,Tipps und Informationen
von den Sammlern

Sa, 13.8., 15 bis 15.30 Uhr
"Die spinnen, die Römer! Wie Asterix und Obelix
die deutsche Sprache eroberten..."
Referentin: Gudrun Penndorf, Asterix-Übersetzerin
Gudrun Penndorf übersetzte die ersten 29 Asterix-Bände ins
Deutsche und trug mit ihrem Können ganz wesentlich zum Erfolg
von Asterix in Deutschland bei. Heute arbeitet sie als
Lehrbeauftragte für Französisch und Wirtschaftsfranzösisch an
der Ludwig-Maximilians-Universität in München. In ihrem Vortrag
berichtet die Übersetzerin unter anderem von der
Herausforderung, Namen, Lieder, Anspielungen oder Reime so zu
übertragen, dass nicht nur der Inhalt erhalten bleibt, sondern
auch die Pointe nicht verloren geht.

Sa, 13.8., 16.30-17.30 Uhr
"Asterix - der französische Hintergrund"
Referent: Stefan Engeländer, Sammler
Stefan Engeländer sammelt seit fast 40 Jahren Asterix-Artikel
und ist einer der Leihgeber der Asterix-Ausstellung im
LWL-Römermuseum. Von ihm stammen vor allem Ausstellungsstücke
rund um die Entstehungsgeschichte von Asterix und
fremdsprachige Ausgaben. Thema seines Vortrages sind die
Wurzeln von Asterix und die Bedeutung dieses Werkes für die
Franzosen.

So, 14.8., 11.00- 11.45 Uhr
"Die Bildsprache der Sprechblasen"
Referent: Marco Mütz, Betreiber Deutsches Asterix-Archiv
Marco Mütz ist Betreiber und Autor des Deutschen
Asterix-Internet-Archivs, das jährlich von weit über 1 Million
Besuchern genutzt wird. In seinem Vortrag analysiert er die
Bildsprache der Sprechblasen, die durch das Talent des
Zeichners Albert Uderzo zuweilen mehr sagen als 1000 Worte.

So, 14.8. 14 bis 15 Uhr
"Asterix, die fröhliche Wissenschaft"
Referent: Jaap Toorenaar, Asterix-Experte (NL)
Jaap Toorenaar ist Gymnasiallehrer und Autor des
niederländischen Buches "Asterix, de vrolijke wetenschap"
(Asterix, die fröhliche Wissenschaft).

Die Sammler und Experten sind den ganzen Tag in der Ausstellung
anwesend und freuen sich darauf, mit den Besuchern ins Gespräch
zu kommen.

LWL-Römermuseum
Weseler Str. 100
45721 Haltern am See
Tel.: 02364 / 93 76 - 0
Fax: 02364 / 93 76 - 30
E-Mail: lwl-roemermuseum at lwl.org
http:// www.lwl-roemermuseum-haltern.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 27 10:17:05 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Jul 2011 10:17:05 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Waldeyer,
Konrad: Historische Landesgrenzsteine zwischen Hessen und
Nordrhein-Westfalen im suedlichen Kreis Hoexter
Message-ID: 4E2FE5A1020000D600002941@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.07.2011, 11:09


LITERATUR

LWL gibt Arbeitsheft zu Grenzsteinen
zwischen Hessen und Nordrhein-Westfalen heraus

Ostwestfälische Heimatpfleger und der Eggegebirgsverein haben
die historischen Landesgrenzsteine zwischen Hessen und
Nordrhein-Westfalen erfasst. In jahrelanger Kleinarbeit haben
über 40 "Steinesucher" geholfen, alle Steine aufzufinden und zu
dokumentieren sowie auch die nicht mehr vorhandenen zumindest
kartografisch zu erfassen. Konrad Waldeyer war an dem
Unternehmen bereits seit der Mitte der 1980er Jahre maßgeblich
beteiligt und hat in dem nun vom Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) herausgegebenen Arbeitsheft "Historische
Landesgrenzsteine zwischen Hessen und Nordrhein-Westfalen im
südlichen Kreis Höxter" die komplette Sammlung aller
Grenzsteine im Gebiet vorgestellt.

Die ältesten Grenzsteine stammen aus dem Jahr 1745, die
jüngsten - als Ersatzsteine gesetzt - aus dem früheren 20.
Jahrhundert. Historische Erläuterungen zur
Territorialgeschichte stellen den verständlichen historischen
Zusammenhang her. Historische Karten und Landschaftsfotografien
verdeutlichen den damaligen markierten Grenzverlauf und bieten
eine Vergleichsmöglichkeit mit der heutigen Grenzziehung.
Sämtliche Steine sind farbig wiedergegeben und in einer
tabellarischen Beschreibung in einem Anhang festgehalten.

"Für die Grenzsteinforschung ist dieses Buch ein Meilenstein.
Im denkmalpflegerischen Alltag zeigt es seinen großen Wert,
wenn es um Fragen der Unterschutzstellung geht oder auch bei
Beratungen zur Restaurierung, denn es dokumentiert jeden der
Steine auch fotografisch mit Vorder- und Rückseite, so Anne
Herden-Hubertus von der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und
Baukultur in Westfalen.


INFO

Konrad Waldeyer:
Historische Landesgrenzsteine zwischen Hessen und
Nordrhein-Westfalen im südlichen Kreis Höxter.

Gesamtdokumentation der Befunde im Jahr 2007, überarbeitet
und ergänzt 2009.
(= 9. Arbeitsheft des LWL-Amtes für Denkmalpflege in Westfalen)
Münster 2011. 234 S. mit zahlreichen colorierten Abbildungen

Bezug:
LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
Fürstenbergstraße 15
48133 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jul 27 10:24:58 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Jul 2011 10:24:58 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Museumsamt fuer Westfalen,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: 4E2FE77A020000D600002952@cl2x-sd2-vs>

Von: "Timo Rieps"
Datum: 21.07.2011, 15:47


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim LWL-Museumsamt für Westfalen, einer Einrichtung des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), die die kommunalen
Museen in allen inhaltlichen, technischen und konservatorischen
Fragen berät und finanziell fördert, ist zum 01.09.2011 eine
Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

zu besetzen. Das Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Aufgabengebiete:
- Mitarbeit in der Beratung der Museen und Sammlungen in
Westfalen-Lippe
- Mitarbeit bei der Organisation der Wanderausstellungen des
Amtes
- Mitarbeit bei der Durchführung museumspädagogischer
Veranstaltungen

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Volkskunde/
Europäischen Ethnologie (Master oder Promotion)
- Eigeninitiative, Flexibilität, Kommunikations-,
Organisationsund Teamfähigkeit
- ausgeprägtes Interesse an museumsrelevanten Fragestellungen

Wir bieten:
- die Möglichkeit, sich mit den Aufgaben des LWL-Museumsamtes
für Westfalen vertraut zu machen und museumspraktische
Kenntnisse zu erwerben
- die Gelegenheit, eine Wanderausstellung konzeptionell
auszuarbeiten
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/-innen des
höheren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
1.173,62 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.
Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Helmut Knirim (0251
591-4690) zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
26/11 bis zum 05.08.2011 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 28 10:33:57 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Jul 2011 10:33:57 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kinderfest im LWL-Freilichtmuseum Hagen, 31.07.2011
Message-ID: 4E313B15020000D600002973@cl2x-sd2-vs>

Von: "Uta Wenning-Kuschel"
Datum: 27.07.2011, 15:06


AKTUELL

Kinderfest im LWL-Freilichtmuseum Hagen
Freier Eintritt für Geburtstagskinder

Ein Kinderfest mit Angeboten für Wagemutige, für Akrobaten, für
Bastler, für Tänzer, für Sänger, für Wissbegierige und alle
neugierigen jungen Museumsfans veranstaltet der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 31. Juli,
in der Zeit von 11 bis 17 Uhr in seinem Hagener
Freilichtmuseum. Auch in diesem Jahr hat der Förderkreis das
Kinderfest großzügig finanziert.

Ein buntes Treiben bevölkert das Mäckingerbachtal beim
Kinderfest: Überall befinden sich Stände, Aktionen und
Attraktionen. Mitmachen und Erleben ist das Motto. Erstaunliche
Tricks lernen die kleinen Besucher bei dem Jongleur von
Schubidu auf dem oberen Museumsplatz. Er begeistert die
Besucher mit seinen tollen Tricks. Dazu gibt es viele neue,
alte und ungewöhnliche Spiele an seinem feuerroten Spielmobil.

Dagegen ist es kinderleicht, Bienenwachskerzen selber zu drehen
und sie nach eigenen Ideen zu gestalten. In der Imkerei können
die Kinder das selbst erleben. Bei der Korbmachermeisterin
erhalten die kleinen Besucher bei der eigenen praktischen
Arbeit in kurzer Zeit Einblick in die alte Handwerkstechnik des
Korbflechtens. Diejenigen, die gerne kreativ mit den Händen
arbeiten, drehen die Zaubertöpferscheibe mit vier Händen oder
bearbeiten Specksteine zu kleinen Skulpturen und Figuren. Alle
selbst hergestellten Kreationen dürfen die Kinder anschließend
mit nach Hause nehmen.

Auf der Bühne wird gesungen und getanzt. Kinderliedermacher Uwe
Lal bringt die Kinder mit seiner Musik und seinen Songs in
Schwung. Wer an noch mehr Musik Spaß hat, macht mit bei der
Kinderdisco. Das Tanzstudio MStage zeigt die neuesten Tänze.

Die Jugendfeuerwehr bringt tolle Aktionen mit. Da gibt es nicht
nur Wasserbomben sondern es wird Zielspritzen und
Schlauchkegeln geübt oder Schlauchspaghettis entwirrt. Außerdem
begeistern weitere Aktionen wie Ponyreiten, Blaudrucken,
Papiere schöpfen, Karten individuell bedrucken, Perlenketten
basteln, Nagelschmieden und diverse museumspädagogische
Programme. Falls zwischendurch die Puste ausgeht, stärken
Waffeln, Schoko-Kuchen, Negerkussbrötchen, Bratwurst und andere
Leckereien auf dem oberen Museumsplatz die Kinder.

Die meisten Aktionen sind für die Kinder kostenlos, nur bei
einigen Workshops fallen geringe Materialkosten an. Bei
regnerischem Wetter werden die Aktionen regensicher in den
Museumsgebäuden untergebracht.

Wie in jedem Jahr haben Geburtstagskinder beim Kinderfest
freien Eintritt (bitte einen Ausweis mitbringen). Für müde
gespielte Museumsbesucher pendelt eine Bimmelbahn über das
Museumsgelände. Eintritt: Familienkarte 15 Euro, Erwachsene 7
Euro, Kinder von 6 bis 18 Jahren 2 Euro, Kinder unter 6 Jahren
zahlen gar nichts.


INFO

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331 7807-0
Fax: 02331 7807-120
E-Mail: freilichtmuseum-hagen at lwl.org

Das ausführliche Programm steht im Internet unter:
URL: www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 28 10:43:48 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Jul 2011 10:43:48 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Experte Prof. Dr. Michael Gruenbart zum ersten "Tag
der Freundschaft" der Vereinten Nationen
Message-ID: 4E313D64020000D600002978@cl2x-sd2-vs>

Von: "Exzellenzcluster "Religion und Politik" uni-muenster.de>
Datum: 27.07.2011, 15:12


AKTUELL

"Freundschaften sind wichtige soziale Werkzeuge"
Experte Prof. Dr. Michael Grünbart zum ersten "Tag der
Freundschaft" der Vereinten Nationen

Zum ersten internationalen "Tag der Freundschaft" am Samstag
heben Wissenschaftler die hohe soziale Bedeutung von
Freundschaften hervor. Freundschaften und
Freundschaftsnetzwerke hätten sich in der Geschichte immer
wieder als wichtige soziale Werkzeuge erwiesen, sagte
Historiker und Byzantinist Prof. Dr. Michael Grünbart vom
Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Universität
Münster. Er gehört dem internationalen Forschungsprojekt
"Medieval Friendship Networks" an, das über verschiedene
mittelalterliche Kulturen hinweg vergleicht, wie Freundschaften
funktionierten.

Prof. Grünbart sieht viele Parallelen zwischen Geschichte und
Gegenwart: Zur Pflege politischer Verbindungen hätten in
byzantinischer Zeit (330-1453) genauso wie heute Bankette zu
Staatsbesuchen, Gastgeschenke, rote Teppiche und festliche
Empfänge gedient. Die Feinheiten im diplomatischen Zeremoniell
ähnelten sich ebenfalls stark, wenn man historische und
gegenwärtige Abläufe vergleiche.

Überlieferte Briefe weisen nach den Worten des Wissenschaftlers
gewisse Parallelen zu sozialen Netzwerken wie Facebook auf:
"Dem Verfasser von Briefen ging es mitunter schlicht darum, ein
Lebenszeichen zu geben, Neuigkeiten auszutauschen, sich in
Erinnerung zu rufen oder einfach sein Schreib- und
Lesebedürfnis zu stillen." Mit dem "Tag der Freundschaft" am
30. Juli, den die Vereinten Nationen in diesem Jahr erstmals
ausgerufen haben, soll an Freundschaften zwischen Personen,
Ländern und Kulturen erinnert werden.

Wenn das Wort "Freundschaft" in einem historischen Text fällt,
rät Wissenschaftler Grünbart, dessen Bedeutung nicht mit
heutigen Vorstellungen von emotionaler und uneigennütziger
Verbundenheit zwischen Freunden gleichzusetzen. "Ganz offen
schrieb beispielsweise 1158 ein Zeitgenosse über ein Abkommen
zwischen Wilhelm I. von Sizilien und dem byzantinischen Kaiser
Manuel I., dass keine 'ehrliche Eintracht', sondern der
gegenseitige Nutzen im Vordergrund stand. Obwohl die
vermeintliche Freundschaft der beiden Herrscher alles andere
als uneigennützig war, profitierten Kriegsgefangene und
Soldaten sehr davon."

Die Menschen im mittelalterlichen byzantinischen Reich pflegten
laut Grünbart einen pragmatischen Freundschaftsbegriff: "Man
durfte Freundschaft einsetzen, um etwas zu erreichen." In der
damaligen Politik sei Freundschaft häufig ein erster Schritt
zur Anbahnung einer Verwandtschaftsverbindung gewesen,
erläuterte der Experte. "Wollte das Kaiserhaus seine
Beziehungen zu anderen Mächten festigen, ließ es
freundschaftliche Bündnisse möglichst mit verwandtschaftlichen
Verhältnissen untermauern." Die nach Byzanz verheirateten
Prinzessinnen hätten einen griechischen Namen annehmen müssen.
Wie Piroschka von Ungarn, Tochter der Adelheid von Rheinfelden
und Ladislaus von Ungarn, die zu Beginn des 12. Jahrhunderts
Johannes II. heiratete, wurden viele von ihnen zu ihrer
Hochzeit auf den Namen "Eirene", also "Frieden", getauft.

Wie wichtig staatliche Freundschaft in ihrer Funktion als
gesellschaftlicher Kitt war, zeigte laut Prof. Grünbart auch
eine Episode ihrer Abwesenheit. Quellen hätten die Herrschaft
von Andronikos I. Komnenos 1183 bis 1185 als unerträgliche
"Zeit des Zwietrachts" bezeichnet, in der "alle Bande des
Vertrauens, selbst zwischen den engsten Verwandten, zerrissen
waren".

Prof. Grünbart forscht am Exzellenzcluster im Projekt B11
"Kaiser und Patriarch in Byzanz ? eine spannungsreiche
Beziehung". Im Forschungsprojekt "Medieval Friendship Networks"
befasst er sich mit Freundschaften in der Geschichte. Die
Ergebnisse einer Tagung des Netzwerkes, die sich mit dem
Austausch von Gaben zur Freundschafts- und Netzwerkpflege im
europäischen Mittelalter befasste, sind soeben in einem
Sammelband in der Reihe "Byzantinistische Studien und Texte" im
Münsterschen LIT-Verlag erschienen.


INFO

Kontakt:
Brigitte Heeke
Zentrum für Wissenschaftskommunikation
des Exzellenzclusters "Religion und Politik"
Johannisstraße 1-4
48143 Münster
Tel.: 0251/83-23376
Fax: 0251/83-23246
E-Mail: religionundpolitik at uni-muenster.de
URL: www.religion-und-politik.de


"Religion und Politik" - Der Exzellenzcluster der WWU Münster

Im Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster (WWU) forschen rund 200
Wissenschaftler aus 20 geistes- und sozialwissenschaftlichen
Fächern und elf Ländern. Sie untersuchen das komplexe
Verhältnis zwischen Religion und Politik von der Antike bis zur
Gegenwart und von Lateinamerika über Europa bis in die
arabische und asiatische Welt. Es ist der bundesweit größte
Forschungsverbund dieser Art und von den deutschlandweit 37
Exzellenzclustern der einzige zum Thema Religionen. Bund und
Länder fördern das Vorhaben im Rahmen der Exzellenzinitiative
bis 2012 mit 37 Millionen Euro.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jul 28 10:56:17 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Jul 2011 10:56:17 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Detektivarbeit im Untergrund: Stadtarchaeologe
Johannes W. Glaw untersucht Knochenfunde an der Apostelkirche
Message-ID: 4E314051020000D60000297D@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Gütersloh"
Datum: 27.07.2011, 12:49


AKTUELL

Detektivarbeit im Untergrund
Stadtarchäologe Johannes W. Glaw untersucht Knochenfunde an der
Apostelkirche

Vorsichtig hebt Johannes W. Glaw das zerbrechliche Fundstück
aus der Erde. Es ist ein menschlicher Totenkopf. War es Mord?
Keiner der Bauarbeiter am Veerhoffhaus hatte sich zuvor richtig
herangewagt. Doch der Stadtarchäologe winkt ab. Nach seiner
Schätzung liegt der Tote hier mindestens schon 200 Jahre
vergraben - friedlich.

Ruckartig verstummten am 12. Mai die Maschinen. Arbeiter waren
beim Ausheben eines Kabelschachtes an der Apostelkirche auf
Knochen gestoßen. Braun, fast holzartig stachen ein
Schädelfragment und ein Oberkiefer samt vier Zähnen aus der
Erde heraus. Die Männer staunten nicht schlecht. Ihr erster
Anruf ging jedoch nicht bei der örtlichen Polizei ein, sondern
direkt bei Ulrich Paschke von der Denkmalbehörde. Den
schockierte die Nachricht nicht, schließlich weiß er genau,
dass sich bis zum Jahr 1828 ein Friedhof auf dem Rasen vor der
Apostelkirche befand. Ein Fall also für den Archäologen
Johannes Glaw.

Verpackt in Pappkartons und Tüten liegen die Knochen jetzt
wohlbehalten in Glaws Arbeitszimmer. Auf den ersten Blick
verraten hier zahlreiche Stücke wie Beilspitzen, Steine und
weitere Exponate seine Leidenschaft für die Archäologie. Im
Hauptberuf Lehrer für Kunst und Mathe am Evangelisch
Stiftischen Gymnasium, studierte Glaw zeitgleich von 2001 bis
2006 Archäologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität
Münster.

"Es ist eine zentrale Kulturwissenschaft, die mich total
fasziniert", schwärmt der Pädagoge. Nur zu gerne verbringt er
seine Freizeit als ehrenamtlicher Stadtarchäologe Güterslohs
und wird oft zu Baustellen in der Innenstadt gerufen. Die
Archäologie sei keine Schatzsuche, vielmehr baue sie auf
Vermutungen. Auch wenn der letzte Knochenfund an der
Apostelkirche schon rund 25 Jahre zurückliege, könne er bei
gezielten Grabungen sicher noch jede Menge mehr Knochen unter
dem Rasen finden. Das Gräberfeld reichte damals bis an die
Häuserreihe am alten Kirchplatz heran, vermutet Glaw. Weil der
Platz um 1828 irgendwann nicht mehr ausreichte, der neue
Friedhof an der St. Pankratius Kirche allerdings erst 1831
angelegt wurde, mussten die Gütersloher ihre Toten wohl oder
übel auf dem offenen, zur Kirche gehörigen Gelände begraben.

"Ein schöner aber kein ungewöhnlicher Fund", sagt der
Archäologe über die jüngsten Knochenfunde und blättert in
seinem Notizbuch. Dort hat er den exakten Fundort, die
Ausrichtung der Knochen und weitere wichtige Details genau
dokumentiert. Neben Schädel- und Kieferknochen fand Glaw eine
Rippe, Lenden- und Brustwirbel sowie handgeschmiedete Nägel und
ein Stück einer Tonpfeife. "Die Knochen müssen jedoch nicht
zwangsläufig zur gleichen Person gehören", warnt er vor
voreiligen Schlüssen. Einzig eine DNA-Analyse könne Gewissheit
bringen, doch das sei viel zu aufwändig und kostspielig und es
der Sache nicht wert. Ziemlich sicher schätzt Zahnarzt Dr.
Wilfried Beckmann jedoch das Alter des Toten auf 22 bis 26
Jahre. Denn ganz deutlich zeigt sich im Gebiss ein
Weißheitszahn, der gerade erst im Durchbruch ist. Auch Dr.
Ulrich Schröder, Unfallchirurg am Klinikum Gütersloh,
bestätigte diese Schätzung anhand der Anlage der
Schädelplatten. Ob es sich hierbei jedoch um einen Mann oder
eine Frau handelt, kann keiner der Mediziner ohne Gentest
feststellen.

Ihre letzte Ruhestätte finden die Gebeine des Toten jetzt
sorgfältig beschriftet in einer einfachen Pappschachtel im
Stadtmuseum. "Es gibt in Gütersloh für solche Zwecke leider
kein Beinhaus", erklärt der Archäologe. So fügt sich ein Stück
Gütersloher Geschichte zum großen Puzzelteil hinzu - und
Johannes Glaw begibt sich weiter auf Spurensuche.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 29 11:37:39 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 29 Jul 2011 11:37:39 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Reininghaus,
Wilfried (Bearb.): Die Tagebuecher des Ludwig Freiherrn Vincke
(1789-1844), Band 2: 1792-1793
Message-ID: 4E329B83020000D6000029BB@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.07.2011, 15:09


LITERATUR

Eine unglückliche Liebe und Feldzüge der französischen
Revolutionstruppen
Band 2 der Vincke-Tagebücher ist erschienen

Freiherr Ludwig Vincke (1774-1844) war ein fleißiger Mann,
nicht nur beruflich, sondern auch beim Schreiben seiner
Tagebücher. In seiner Jugend begann er mit den täglichen
Aufzeichnungen, die er bis zu seinem Tod fortführte.
Überliefert sind 24 Tagebücher, die in einem gemeinschaftlichen
Projekt vom Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens,
der Historischen Kommission für Westfalen beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und dem Landesarchiv
NRW herausgegeben werden. Soeben ist Band 2 erschienen, der die
Studienzeit Vinckes in Marburg (1792-1793) beinhaltet.

Als Student nahm Vincke am Marburger Universitäts- und
Gesellschaftsleben teil. Eng waren seine Beziehungen zu seinem
akademischen Lehrer Johann Heinrich Jung-Stilling und zu den
vielen Kommilitonen. Seinem Tagebuch vertraute er seine -
letztlich unglückliche - Liebe zu Marianne an, einem Mädchen
aus einem Marburger Hause, in dem er verkehrte. Vinckes
Aufzeichnungen spiegeln zudem aktuelles Zeitgeschehen wider,
etwa die Feldzüge der französischen Revolutionstruppen im
mittleren Deutschland und die Belagerung der von Franzosen
besetzten Stadt Mainz.

Vincke modifizierte in dieser Zeit seine Haltung zur
Französischen Revolution. "Seine zahlreiche Reisen machen das
Tagebuch auch zu einer kulturgeschichtlichen Quelle von einigem
Rang", so Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, 1. Vorsitzender der
Historischen Kommission für Westfalen und Präsident des
Landesarchivs Nordrhein-Westfalen. Durch die vorliegende
Edition, die hauptverantwortlich von Wilfried Reininghaus
bearbeitet wurde, sind die Tagebücher erstmals einer breiten
Öffentlichkeit zugänglich. In der Reihe sind bereits Band 1
(1789-1792) und Band 5 (1804-1810) erschienen.


INFO

Die Tagebücher des Ludwig Freiherrn Vincke (1789 - 1844), Band
2: 1792-1793, bearbeitet von Wilfried Reininghaus unter
Mitarbeit von Herta Sagebiel, Tobias Meyer-Zurwelle und Tobias
Schenk, Aschendorff Verlag Münster 2011, 471 Seiten, 44 Euro.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 29 11:45:32 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 29 Jul 2011 11:45:32 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Industriemuseum erwarb hochkaraetige
Ansichtskarten zur Bergbaugeschichte
Message-ID: 4E329D5C020000D6000029C0@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.07.2011, 12:44


AKTUELL

Zechenkarten über Streik, Zwangsarbeit, Weltwirtschaftskrise
LWL-Industriemuseum erwarb hochkarätige Ansichtskarten zur
Bergbaugeschichte

Im Zeitalter der Digitalfotografie gibt es eine wahre
Bilderflut. Das war vor 100 Jahren anders. So wurden zwar um
1900 von populären Motiven wie dem Hohensyburger Kaiserdenkmal
zahlreiche Ansichtskarten gedruckt. Zechenkarten hingegen sind
sehr selten und dementsprechend auf dem Sammlermarkt heiß
umkämpft.

Umso wertvoller sind die jüngsten Neuzugänge in der Sammlung
des LWL-Industriemuseums. 30 seltene Zechenpostkarten konnte
der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) jetzt aus dem Erbe
eines verstorbenen Sammlers erwerben. 20 dieser Karten wurden
kurzfristig in die Sonderausstellung "Von Alma bis Zollverein.
Ruhrbergbau im Spiegel der Ansichtskarte" integriert, die noch
bis 25. Oktober im Rahmen der Reihe "Galerie Industriearbeit"
im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern zu sehen ist.

Die Bildquellen zeigen zumeist längst abgerissene Bergwerke,
darunter auch Motive von hohem sozialgeschichtlichen Wert. So
ist auf einer Zechenkarte aus Dorsten die "Rückkehr der
Kriegsgefangenen ins Lager" abgebildet. Es handelt sich um
Zwangsarbeiter, die während des Ersten Weltkriegs auf Zeche
Fürst Leopold eingesetzt wurden. "Es ist das erste Mal in
meiner 25-jährigen Sammeltätigkeit, dass mir eine solche
Darstellung unterkam", freut sich Dr. Thomas Parent,
stellvertretender Direktor des LWL-Industriemuseums, über den
wertvollen Neuerwerb.

Zwei frühe Sammelbilder aus Essen-Katernberg ergänzen die Zeche
Zollverein I/II - ursprünglich eine symmetrische Anlage mit
zwei Malakofftürmen - mit Darstellungen von Amtshaus und Kirche,
Bahnhof und Kaiser-Wilhelm-Turm. Reizvoll sind Sammelbilder,
die Bergwerke mit Burgen aus vorindustrieller Zeit
kontrastieren: Zeche Altendorf mit der Ruine Altendorf in
Essen-Burgaltendorf, Zeche Neu-Iserlohn mit Schloss Dellwig in
Dortmund-Lütgendortmund.

Eine Farbkarte der Zeche Julia in Herne dokumentiert nicht nur
die Jugendstil-Fassaden der Tagesanlagen, sondern auch den
"Baderaum für die Arbeiter" und den "Umkleideraum". Vor dem
Zechentor von Victor in Castrop-Rauxel haben sich 1905
streikende Bergleute versammelt. In der Gruppe sind auch
Bergarbeiterfrauen zu sehen, die sich mit ihren Männern
solidarisieren. Auf dieser Ansichtskarte, die laut Poststempel
erst sechs Jahre später verschickt wurde, ist der originale
Erläuterungstext, der gezielt auf den Bergarbeiterstreik
hinwies, nachträglich wegretouchiert worden. Parent: "Offenbar
erschien er 1911 nicht mehr zeitgemäß, sondern
verkaufsschädigend."

In Hamm-Hövel zeigt eine Ansichtskarte von 1908 einen
Leichenzug und ein Massengrab, nachdem eine
Schlagwetterexplosion auf Zeche Radbod mehr als 350 Todesopfer
gefordert hatte. Ein weiteres Sammelbild kombiniert die
Tagesanlagen von Radbod mit den Skulpturen des Denkmals, das
noch heute an dieses Unglück erinnert. Zu sehen sind ein
kniender Bergmann und eine trauernde Witwe mit weinender
Tochter. Mit Poststempel vom 7.1.1933 wurde eine Neujahrskarte
des Bergwerks Sachsen in Hamm-Heessen verschickt. Der
aufgedruckte Erläuterungstext spielt auf die
Weltwirtschaftskrise an: "Bedroht vom Stilllegungstode.
Deutsche helft uns! Ihr helft Euch selbst."

Ruhrgebiets-Geschichte wird auch in zwei neu angekauften
Ansichtskarten widergespiegelt, die keine Kohlenzechen
abbilden. Ein Sammelbild aus Dortmund-Dorstfeld zeigt "Zieglers
Wintergarten" mit Restauration und Bierkeller. In dieser
Gastwirtschaft wurde 1889 der Alte Verband gegründet, die
Keimzelle der Bergarbeitergewerkschaft. Bei einer
Straßenansicht aus Dortmund-Bövinghausen, deren Briefmarke mit
Porträt Friedrich Eberts am 11.9.1931 abgestempelt wurde, ist
der ursprüngliche Straßenname durch Retouche unleserlich
gemacht worden. "Er lautete Kronprinzenstraße und war nach der
Ablösung der monarchischen Herrschaft in Deutschland durch die
Weimarer Demokratie nicht mehr zeitgemäß", erläutert Historiker
Parent. Aufgestempelt wurde nun nachträglich der neue Name:
"Bövinghauserstr."





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jul 29 11:50:49 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 29 Jul 2011 11:50:49 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Goedden, Walter / Strauch,
Thomas (Hrsg.): Ich schreibe weil... 36 westfaelische Autoren im
Interview
Message-ID: 4E329E99020000D6000029C5@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.07.2011, 12:32


LITERATUR

"Ich schreibe weil..."
LWL-Projekt mit 36 westfälischen Autoren auf den Zahn gefühlt.

"Warum schreiben Sie eigentlich?" Diese Frage stellte ein Team
der Literaturkommission beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) und der Universität Paderborn 36 westfälischen Autoren.
Die Antworten sind filmisch festgehalten. Zu sehen sind sie bis
Ende Oktober 2011 in einer multimedialen Ausstellung im Museum
für Westfälische Literatur Haus Nottbeck (Oelde-Stromberg/Kreis
Warendorf). Zugleich ist das Projekt in Buchform in der
Schriftenreihe der LWL-Literaturkommission erschienen. Zum
weiteren Fragekatalog gehörten die Frage nach Schreibblockaden,
Wunschlebensorten und heimlichen Lieblingsbüchern. Neben dem
privaten Schreiballtag nimmt das Projekt auch das Große und
Ganze in den Blick. Wie gehen die Autoren mit den neuen
Medientechnologien um? Wie schätzen sie ihre Position im
Buchmarkt ein? Und wie kommt man als Literat über die Runden?

Drei Jahre lang fühlte das Team um Prof. Walter Gödden von der
LWL-Literaturkommission und Dr. Thomas Strauch von der
IMT-Medien der Universität Paderborn den westfälischen Autoren
auf den Zahn. Zu Wort kamen sie alle: Der renommierte Lyriker
Harald Hartung, Erfolgssautoren wie Frank Goosen, Satiriker wie
Wiglaf Droste, Mundartautoren wie Norbert Johannimloh, der
Kabarettist Erwin Grosche und der Dortmunder Milieubeobachter
Ralf Thenior. Nicht zu vergessen die Jugendbuchautorin Jutta
Richter und der Erfinder der John Sinclair-Gruselhefte, Helmut
Rellergerd. Von A wie Jörg Albrecht bis W wie Christoph Wenzel
hat das Projekt fragend die zeitgenössische westfälische
Literaturlandschaft exemplarisch vermessen.

Die heutige Literaturlandschaft ist für die meisten Autoren ein
"Haifischbecken". Eher als an den Gesetzen des Marktes
orientieren sich die Autoren an der eigenen Individualität. Die
Antworten auf die Gretchenfrage "Ich schreibe, weil?" sind
hierfür eine Beleg: Während es für Harald Hartung "nichts
spannenderes" als das Schreiben gibt, ist es für Wiglaf Droste
auch ein Mittel, um das Herz von Frauen zu gewinnen.
Existentieller argumentiert die Romanschriftstellerin Judith
Kuckart: Neben der profanen Existenzsicherung treibt sie vor
allem die Gewissheit ihrer Vergänglichkeit zum Schreiben an.

Ein zweiter Frageteil behandelt werkimmanente ästhetische und
gesellschaftspolitische Aspekte. Gefragt wurde nach der
Stellung in der literarischen Szene, nach dem persönlichen
Zeitmanagement, nach hervorstechenden Motiven und Anregungen.
Auch hier ein differenziertes Bild: An Generations- oder
politischen Zuschreibungen sind die wenigsten Autoren
interessiert. Beispielhaft ist hierfür die Beurteilung der
neuen Medienwelt: Während der ältere Mundartdichter Siegfried
Kessemeier auch ihre positiven Aspekte zu schätzen weiß, ergeht
sich manch Jüngerer in einer kulturpessimistischen
Medienschelte.

"Der Katalog wirft einen einzigartigen und kurzweiligen Blick
auf die zeitgenössische westfälische Literaturlandschaft. Der
Effekt ist auch ein literatursoziologisch aufklärerischer: das
Bild des Schriftstellers wird entmystifiziert. Es wird deutlich,
was es in heutigen Zeiten heißt, als Schriftsteller zu leben
und zu arbeiten", so Walter Gödden.


INFO

Ich schreibe weil...
36 westfälische Autoren im Interview
hrsg. von Walter Gödden und Thomas Strauch,
Bielefeld: Aisthesis, 2011, ISBN 978-3-89528-862-3
211 Seiten, 24,80 Euro