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From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 1 09:25:17 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 01 Jun 2011 09:25:17 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Der Gletschermann feiert Geburtstag, 05.06.-09.10.2011,
Attendorn
Message-ID: 4DE6057D020000D600001D68@cl2x-sd2-vs>

Von: "Monika Löcken"
Datum: 31.05.2011, 14:13


AUSSTELLUNG

Der Gletschermann feiert Geburtstag

Wenige archäologische Funde haben die Menschen so fasziniert,
wie der Mann aus dem Eis, der schnell den Namen Ötzi bekam.

Im Jahre 2011 jährt sich der spektakuläre Fund zum 20. Mal. Der
Fundort an der Grenze zwischen Österreich und Italien auf einem
Alpenpass in 3000 m Höhe, sowie der unglaublich gute
Erhaltungszustand haben dafür gesorgt, dass von Anfang an das
wissenschaftliches Interesse ebenso groß war, wie das Interesse
der breiten Öffentlichkeit.

Zahlreiche Wissenschaftler haben sich seit dem mit der
Erforschung der Mumie befasst. Eine speziell entwickelte
Konservierungstechnik macht es möglich, die Überreste des vor
5000 Jahren unter ungeklärten Umständen ermordeten Mannes,
einem breiten Publikum im Südtiroler Archäologiemuseum
zugänglich zu machen.

Aber nicht jeder kann nach Bozen fahren, deshalb zeigt das
Südsauerlandmuseum Attendorn ab dem 05. Juni bis zum 09.
Oktober 2011 die Ausstellung "Frisch aufgetaut - Die Fundsache
Ötzi".

Den Schwerpunkt der Ausstellung ist die Nachbildung der
Gletschermumie, die in einer Kühlzelle ähnlich dem Original im
Museum Bozen gezeigt wird, sowie die Nachbildung des "lebenden"
Ötzi in seiner heimatlichen Umgebung mit den Haus- und
Wildtieren, die vor ca. 5300 Jahren in Europa gehalten und
gejagt wurden.

Informiert wird, wie zu Ötzis Zeiten Waffen angefertigt und
gejagt, Kleidung und Geräte hergestellt wurden. Zu sehen sind
neben den Nachbildungen der bei Ötzi gefundenen Gegenstände,
weitere Jagd- und Gebrauchsgegenstände aus der späten
Jungsteinzeit.

Es handelt sich um eine Ausstellung der Firma Museumsdesign und
Sonderausstellungen Dieter Luksch.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellungseröffnung
Datum: 05. Juni 2011
Südsauerlandmuseum Attendorn
Alter Markt 1
57439 Attendorn
Tel.: 02722-3711
E-Mail: m_loecken at kreis-olpe.de
URL: www.suedsauerlandmuseum.de

Kontakt:
Monika Löcken
Südsauerlandmuseum Attendorn
Alter Markt 1
57439 Attendorn
Tel.: 02722-3711
E-Mail: m_loecken at kreis-olpe.de
URL: www.suedsauerlandmuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 1 09:45:22 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 01 Jun 2011 09:45:22 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/19
Message-ID: 4DE60A32020000D600001D70@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 23.05.2011, 11:50


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-19 für den Zeitraum vom 21.05.2011 bis

zum 27.05.2011 mit insgesamt 24 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-19&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 1 09:58:14 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 01 Jun 2011 09:58:14 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_15=2E_Dalheimer_Sommer_lockt_mit_gro?=
=?utf-8?q?=C3=9Fer_Schauspielproduktion_und_hochklassigen_Konzerten=2C_29?=
=?utf-8?q?=2E07=2E-04=2E09=2E2011=2C_Lichtenau?=
Message-ID: 4DE60D36020000D600001D75@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 31.05.2011, 12:36


AKTUELL

Jubiläum mit Jedermann
15. Dalheimer Sommer lockt mit großer Schauspielproduktion und
hochklassigen Konzerten

Seit 15 Jahren holt das Kulturfestival Dalheimer Sommer Musik
und Theater in das ehemalige Augustiner-Chorherrenstift Dalheim
(Kreis Paderborn). Seine Gründung leistete einen großen Beitrag
zur kulturellen Erweckung der malerischen Klosteranlage, die
heute das bundesweit einzige Landesmuseum für Klosterkultur
beherbergt.

Eröffnet wird die Jubiläumssaison des Festivals am 29. Juli mit
der Premiere von Hugo von Hofmannsthals "Jedermann". Bis zum 4.
September folgen zehn Aufführungen des Schauspiels und eine
zehnteilige Konzertreihe, die mit internationalen
Spitzenensembles und renommierten regionalen Künstlern
aufwartet. Der Kartenvorverkauf startet am Montag, 6. Juni.

Traditionell knüpft das Motto der Festivalspielzeit "Macht des
Wortes. Macht der Musik" an die aktuelle Sonderausstellung der
Stiftung Kloster Dalheim im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
an, die vom 2. Juli bis zum 30. Dezember unter dem Titel "Macht
des Wortes" eine Schau zur Geschichte des Benediktinerordens
und seiner Bedeutung für die europäische Klosterkultur und
Kulturgeschichte zeigt.

Hugo von Hofmannsthals "Jedermann"
Mit Hugo von Hofmannsthals "Jedermann" präsentiert
Gründungsintendant Dr. Wolfgang Kühnhold ein Schauspiel, das im
Jahr 1998 die erfolgreiche Theatertradition des Festivals
begründete. "Der "Jedermann" war der erste Stoff, den wir hier
in Dalheim inszeniert haben", sagte Kühnhold bei der
Vorstellung des aktuellen Festivalprogramms. Damals wie heute
Regisseur des Stücks will Kühnhold mit seinem neuen Team an den
einstigen Erfolg anknüpfen: "Der "Jedermann" ist und bleibt
aktuell."

Hofmannsthals Tragödie, die 1911 uraufgeführt wurde, handelt
vom reichen Jedermann, in dessen Leben nur Geld und Macht
zählen. Für Mildtätigkeit und Nächstenliebe bleibt kein Platz.
Als sich der Tod ankündigt, ist Jedermann allein. Wie aber kann
seine Seele gerettet werden? "Das "Spiel vom Sterben des
reichen Mannes" erzählt von der Flüchtigkeit des Seins, von
Moral, Buße und Gnade und von der Frage nach dem Sinn des
Lebens", erläutert Kühnhold: "Gott, Teufel, Tod und Mammon
treten zum Spiel auf der Bühne an."

Der "Jedermann" wird 2011 im historischen Schafstall gespielt
und für das 42-köpfige Ensemble völlig neu inszeniert. Das Gros
der Schauspieler stammt von der Studiobühne der Universität
Paderborn.

Konzertreihe
Von großen orchestralen Besetzungen bis hin zum Klavierabend
präsentieren die zehn Konzerte des Dalheimer Sommers ein großes
Spektrum musikalischer Vielfalt. Ein Schwerpunkt liegt erneut
auf den Dalheimer Tagen Alter Musik, die Werke von Tomás Luis
de Victoria, Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi oder Johann
Rosenmüller zu Gehör bringen.

Mit dem Collegium musicum Den Haag (31.7.), dem Ensemble inégal
Prag (20.8.) und Musica Fiata (3.9.) hat Kühnhold
internationale Spitzenensembles verpflichtet. Aufstrebende
junge Formationen sowie renommierte regionale Künstler
vervollständigen traditionell das Programm. Wie in jedem Jahr
hat der Dalheimer Sommer mit seinen Konzerten aber nicht nur
den "Klassikfreund" im Blick: Ein Abend für Panflöte und Harfe
mit Matthias Schlubeck (2.9.) stellt Werke von Johann Sebastian
Bach und Wolfgang Amadeus Mozart vor, die neu interpretiert
eine abwechslungsreiche Mischung von Virtuosität und
meditativen Klängen bieten.

Die rund 20 Veranstaltungen der sechswöchigen Spielzeit von
Ende Juli bis Anfang September finden Raum in drei
verschiedenen Spielstätten: der spätgotischen Klosterkirche,
dem domänenzeitlichen "Neuen Schafstall" und einem
Kammermusiksaal innerhalb der historischen Klausur.

Verein der Freunde des Klosters Dalheim
Die Gründung des Festivals im Jahr 1997 geht zurück auf eine
Initiative des Vereins der Freunde des Klosters Dalheim e.V.,
die schnell auf große Unterstützung in der Region traf. Heute
sind die Stiftung Kloster Dalheim und der Verein der Freunde
gemeinsam Veranstalter des Dalheimer Sommers. "Wir freuen uns,
dass sich das Festival so gut entwickelt hat und inzwischen
weit über die Region hinaus bekannt ist", sagte Prof. Dr.
Hans-Dieter Rinkens, Vorsitzender des Vereins der Freunde des
Klosters Dalheim. "Aufwendige Theaterproduktionen und
hochkarätige Konzertreihen prägen das Gesicht des
Kulturfestivals, das sich als Garant für Spielfreude, hohe
künstlerische Qualität und ein erlesenes Programm etabliert
hat", sagte Rinkens bei der Programmvorstellung. Insbesondere
das Schauspiel, das jedes Jahr exklusiv für den Dalheimer
Sommer inszeniert wird, sei ein Höhepunkt des Festivalsommers.

Macht des Wortes. Macht der Musik
Das Motto der Jubiläumsspielzeit "Macht des Wortes. Macht der
Musik" orientiert sich an der aktuellen Sonderausstellung der
Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur.
Diese spürt unter dem Titel "Macht des Wortes. Benediktinisches
Mönchtum im Spiegel Europas" vom 2. Juli bis zum 30. Dezember
2011 der kultur- und ordensgeschichtlichen Bedeutung des
Benediktinerordens nach. "Mit seinen hochrangigen Konzerten
fügt das Kulturfestival Dalheimer Sommer dem Ausstellungsthema
eine weitere Facette hinzu: die Macht der Musik", freut sich
Museumsdirektorin Dr. Julia Hallenkamp-Lumpe auf eine Saison
voller kultureller Höhepunkte.

Sponsoren
Gemeinsam mit Hans-Dieter Rinkens bedankte sich
Hallenkamp-Lumpe insbesondere bei den Sponsoren des Dalheimer
Sommers für ihren Einsatz und die Unterstützung des kulturellen
Lebens in der Region: "Ohne ihr Engagement wäre ein Festival
dieser Qualität und Größenordnung in Dalheim nicht möglich."
Unterstützt werden die Festivalmacher vom Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL), der Stadt Lichtenau, der Kulturstiftung
der Westfälischen Provinzial Versicherungen und von Vertretern
der regionalen Wirtschaft, darunter insbesondere von den
Volksbanken im Kreis Paderborn.

Bewirtung
Bei Veranstaltungen im Neuen Schafstall bietet das Dalheimer
Klosterwirtshaus ab 18 Uhr Getränke in der gegenüberliegenden
Meierei. Vor Veranstaltungen in der Kirche und dem Refektorium
können die Festivalbesucher im nahegelegenen Wirtshaus
einkehren. In den Konzertpausen werden zusätzlich kulinarische
Kleinigkeiten angeboten. Die Theaterproduktion "Jedermann" hat
bei einer Spielzeit von rund 90 Minuten keine Pause. Das
Klosterwirtshaus öffnet deshalb auch nach den
Theateraufführungen. Um Reservierungen unter Telefon 05292
932710 wird gebeten.

Karten & Vorverkauf
Der Kartenvorverkauf für den Dalheimer Sommer startet am 6.
Juni. Karten sind für 25, 20 und 15 Euro (ermäßigt 22,17 und 12
Euro) erhältlich. Die Karten für das Eröffnungskonzert (31.7.),
das Konzert am 20.8. und das Abschlusskonzert (3.9.) kosten 30,
25 und 20 Euro, ermäßigt 27, 22 und 17 Euro. Kinder bis 12
Jahre zahlen den halben Preis bei allen Veranstaltungen und auf
allen Plätzen. Karten, Info und Programmbestellung montags bis
freitags, 9-17 Uhr und an allen Veranstaltungstagen 10 bis 18
Uhr unter Telefon 05292 9319-224 und online unter
www.dalheimer-sommer.de.


INFO

Stiftung Kloster Dalheim
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau
Tel.: 05292 . 9319-0
Fax: 05292 . 9319-119
Schreibtelefon (für Gehörlose): 0251 . 591-4799
E-Mail: kloster-dalheim at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 1 10:53:46 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 01 Jun 2011 10:53:46 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Frauen,
"Dampf" und Erdgeschichte - Das Himmelfahrtswochenende auf Zeche
Nachtigall, Witten, 02./05.06.2011
Message-ID: 4DE61A3A020000D600001D81@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 01.06.2011, 09:47
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Frauen, "Dampf" und Erdgeschichte -
Das Himmelfahrtswochenende auf Zeche Nachtigall
2. und 5. Juni 2011


Himmelfahrt kann auf der Wittener Zeche Nachtigall bei der
Vorführung der ehemaligen Dampffördermaschine historische
Bergbautechnik in Bewegung bestaunt werden. Beginn ist 14.30
Uhr.

Am Sonntag, 5. Juni, wird es spannend, wenn Besucher
Erdgeschichte unter und über Tage entdecken. Die interaktive
Geologie-Führung "Alles aus einem Berg" startet um 14.30 Uhr im
Museum. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung
gebeten (Tel: 02302-936640).

Außerdem präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) die frisch eröffnete Ausstellung "Trabajadoras del Mundo
- Frauenarbeit" der argentinischen Künstlerin Cecilia
Herrero-Laffin im Werkstattgebäude der Zeche Nachtigall.

Die farbenfrohen Skulpturen und Gemälde zeigen hart arbeitende
Frauen rund um den Globus mit viel Energie, Witz und
Feingefühl. Cecilia Herrero-Laffin porträtiert Näherinnen aus
Südamerika, junge Frauen beim Zigarrendrehen, Marktfrauen aber
auch Putzfrauen und Köchinnen von nebenan. Das
LWL-Industriemuseum nimmt die Arbeiten Cecilia Herrero-Laffins
zum Anlass, um Frauenarbeit im Spiegel der Zeit zu
reflektieren. Die Sonderausstellung "Trabajadoras del Mundo -
Frauenarbeit" ist bis zum 25. September im LWL-Industriemuseum
Zeche Nachtigall zu sehen.


INFO

Führungen durch das Besucherbergwerk Nachtigallstollen finden
feiertags und am Wochenende von 11 bis 17 Uhr zur vollen Stunde
statt. Werktags 11, 13, 15 und 17 Uhr.

Veranstaltungsort:
LWL-Industriemuseum
Westf. Landesmuseum für Industriekultur
Zeche Nachtigall
Nachtigallstraße 35
58452 Witten
Tel.: 02302 93664-0
E-Mail: zeche-nachtigall at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 6 10:26:16 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 06 Jun 2011 10:26:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Wissenschaftler bestimmen ueber 2.000 Amphoren aus
dem Roemerlager in Haltern
Message-ID: 4DECAB48020000D600001DF0@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 03.06.2011, 09:31


AKTUELL

Wissenschaftler bestimmen über 2.000 Amphoren aus dem
Römerlager in Haltern

Auf mediterrane Produkte wie Wein, Olivenöl, Oliven und die für
die altrömische Küche unverzichtbare Fischsauce (Garum) wollten
die Legionäre vor 2.000 Jahren auch im entlegenen Germanien
nicht verzichten. Das haben Spezialisten aus Spanien und
Belgien im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bei der Untersuchung
von 2.000 Amphoren aus dem Römerlager in Haltern am See
bestätigt.

Gemeinsam mit Projektleiterin Dr. Bettina Tremmel von der
LWL-Archäologie für Westfalen begutachteten die Spezialisten
Horacio Gonzalez aus Tarragona (Spanien) und Dr. Patrick
Monsieur von der Universität Gent (Belgien) Amphoren und
Amphoren-Fragmente als wichtige Zeugnisse römischer
Fernhandelsbeziehungen. Sämtliche Amphorentypen konnten in
wochenlanger Kleinarbeit bestimmt und ihre Herkunft ermittelt
werden.

Das Spektrum dieser Transportgefäße spiegelt den Verbrauch von
Lebensmitteln und die Ernährungsgewohnheiten wider: Wie die
unterschiedlichen Formen der tönernen Großkrüge beweisen,
stammten die Lieferungen nach Haltern aus dem gesamten
Mittelmeerraum: sie kamen aus Südfrankreich, Spanien, Italien,
Nordafrika und den griechischen Inseln und geben ein Bild von
den Fernhandelsbeziehungen und der Logistikleistung des
römischen Weltreiches. Die vielleicht wichtigste
wissenschaftliche Erkenntnis ist, dass manche Amphorentypen aus
einer deutlich früheren Zeit stammen, als bislang vermutet,
nämlich schon aus dem 1. Jahrzehnt nach Christi Geburt -
bislang wurde angenommen, dass sie zu dieser Zeit noch nicht
produziert wurden.

Die Auswertung der umfangreichen Forschungsarbeiten ist noch
nicht abgeschlossen und wird bis 2012 fortgesetzt.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 6 10:30:10 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 06 Jun 2011 10:30:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "In Each Town I Find a Triple Harmony",
Muenster, 10.06.2011
Message-ID: 4DECAC32020000D600001DF7@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dorothea Brahm" Datum: 03.06.2011, 13:47


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquiums zu Problemen vergleichender
Städtegeschichte im Sommersemester 2011

spricht

Prof. Dr. Jaroslav Miller (Olmütz)

über

"In Each Town I Find a Triple Harmony": Idealizing City and the
Language of Community in Early Modern (East) Central European
Urban Historiography


In referring to the sociological concept of community as a
cultural field with a complex of symbols the paper examines the
language of urban communities as applied by pre-1800 urban
historiography. The analysis of mostly (East) Central European
urban chronicles, burgher diaries and panegyrical texts
discloses the strong presence of a normative vision of an
idealized community which was projected, however, into the life
of a real city.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Datum: 10. Juni 2011, 15:00 Uhr c. t. (Sitzungszimmer)
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen
Tel.: 0251 / 83 275 27
Fax: 0251 / 83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.staedtegeschichte.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 6 13:09:34 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 06 Jun 2011 13:09:34 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 06.06.2011
Message-ID: 4DECD18E020000D600001E59@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 06.06.2011, 13:06


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 06.06.2011

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Münster: Freizeit, Panorama, Wissenschaft
und Bildung / 06.06.2011 12:00

Förderung: Rad-Routenplaner aus Münster soll zukünftig
europaweit zum Einsatz kommen

Münster (wh). Mit 1,6 Millionen Euro fördert die Europäische
Union zukünftig die technische Ausarbeitung des
Fahrrad-Routenplaners Naviki, der an der Fachhochschule Münster
entwickelt wird. Mit der Subvention will die EU den Radverkehr
unterstützen und so dazu beitragen, den CO2-Ausstoß im
Straßenverkehr zu verringern. Naviki wird seit 2009 vom
Steinfurter Labor für Software Engineering der FH Münster
entwickelt. Der Routenplaner für Fahrradfahrer kann als
Application ("App") kostenlos auf einem Smartphone installiert
werden. Ähnlich wie das Internet-Lexikon Wikipedia basiert
Naviki auf Informationen, die von verschiedenen Nutzern
hochgeladen werden. Durch das "Wege-verbinden-Prinzip" können
diese Daten als ein zusammenhängendes Radwegnetz dargestellt
werden. Durch die EU-Förderung soll Naviki zukünftig in ganz
Europa flächendeckend einsetzbar sein.

Weitere Informationen und Pressefotos: http://www.naviki.org

Pressekontakt: Thomas Graf, Pressestelle Fachhochschule Münster,
Telefon: 0251/8364090, E-Mail: pressestelle[at]fh-muenster.de

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Westfalen,
NRW, Lippe, Recklinghausen: Freizeit, Kultur und Medien,
Panorama, Tourismus / 06.06.2011 11:00

"Projekt Heimat": Externsteine werden zur Kulisse des
Westfälischen Landestheaters

Horn-Bad Meinberg (wh). Die Externsteine im Teutoburger Wald
werden zur ungewöhnlichen Kulisse einer Uraufführung des
Westfälischen Landestheaters (WLT). Am Donnerstag, 16. Juni,
wird vor und auf der 70 Millionen Jahre alten Felsformation das
Stück "Projekt Heimat" gespielt. Die Inszenierung des Wittener
WLT-Regisseurs Christian Scholze thematisiert das Heimatgefühl
von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Eingebettet in
Aristophanes Komödie "Die Vögel", erzählen in dem Stück mehrere
Personen über ihr Leben und die Schwierigkeiten des
"Migrant-Seins" in Deutschland. Der besondere Schauplatz geht
auf eine Kooperation des Westfälischen Landestheaters mit der
Nordrhein-Westfalen-Stiftung zurück: Zu ihrem 25-jährigen
Bestehen veranstaltet die Stiftung eine Jubiläums-Tour mit
landesweit 25 Veranstaltungen, zu denen auch die Uraufführung
von "Projekt Heimat" gehört. Die Externsteine wurden als
Premierenort für das Stück gewählt, weil die NRW-Stiftung hier
Anfang des Jahres ein neues Informationszentrum gefördert hat,
in dem sich Besucher interaktiv über das Naturdenkmal
informieren können.

Weitere Informationen und ein Pressefoto:
http://www.nrw-stiftung.de/presse/aktuelles-pi.php?piid=519

Pressekontakt: Winfried Raffel, Kommunikation
Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Telefon: 0211/4548531, E-Mail:
info[at]nrw-stiftung.de; Ulli Engelbrecht, WLT-Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: 02305/978025, E-Mail:
engelbrecht[at]westfaelisches-landestheater.de

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Westfalen,
Bochum, Dortmund, Gütersloh, Olpe: Freizeit, Kultur und Medien
/ 03.06.2011 18:00

Westfalen im TV: Ein See für den Strukturwandel und die Idylle
im Kleingartenverein

Das alte Stahlwerksgelände in Dortmund-Hörde soll mit dem
Phoenixsee zum Erholungsort und edlen Wohnquartier werden. Seit
sechs Jahren ist es deshalb eine Großbaustelle; Lärm, Staub und
Erschütterung prägen den Stadtteil. Reporter Norbert Kranenburg
hat die Bauarbeiten und das Geschehen rund um den Phoenixsee
zweieinhalb Jahre lang begleitet. See aus Stahl, Hier und Heute,
Samstag, 11. Juni, 18.20 Uhr, WDR

Um Baustellen, wilde Beete und die Idylle im Bochumer
Kleingartenverein "Friedlicher Nachbar" geht es bei der
Garten-Soap. Die Hobbygärtner in der alten Zechenkolonie feiern
das Erntedankfest ganz rustikal in flüssiger Form. Ab ins Beet!,
Sonntag, 12. Juni, 19.15 Uhr, Vox

Der Biggesee zwischen Olpe und Attendorn ist der Ort für den
kleinen Urlaub. Seit den 1960er Jahren genießen
Erholungssuchende für ein paar Tage oder das Wochenende die
Landschaft und das glasklare Wasser an Westfalens größtem
Stausee. Doch um weiterhin Urlauber anzuziehen, muss sich das
touristische Angebot wandeln, zeigt die WDR-Dokumentation.
Ferien in NRW - Urlaub am See, Montag, 13. Juni, 14.15 Uhr, WDR

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
redaktionelle Verwendung der Beiträge ist honorarfrei.


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From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 7 11:02:50 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 07 Jun 2011 11:02:50 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Religion, Roosevelt und der Zweite Weltkrieg,
Muenster, 08.06.2011
Message-ID: 4DEE055A020000D600001EC7@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 06.06.2011, 14:30


AKTUELL

Religion, Roosevelt und der Zweite Weltkrieg
Gastvortrag am Historischen Seminar

Welche Rolle spielten religiöse Strömungen bei der Intervention
der USA im zweiten Weltkrieg? Welche Rolle Präsident Franklin
Roosevelt? Diese Fragen wird Prof. Dr. Andrew Preston von der
University of Cambridge am Mittwoch, 8. Juni, um 18 Uhr zu
klären versuchen.


INFO

Er spricht auf Einladung des Historischen Seminars der
Universität Münster in der Reihe "Die Amerikas in globaler
Perspektive" im Hörsaal F4 des Fürstenberghauses, Domplatz 20-22.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 7 11:05:34 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 07 Jun 2011 11:05:34 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/20
Message-ID: 4DEE05FE020000D600001ECC@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 06.06.2011, 16:42


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-02 für den Zeitraum vom 28.05.2011 bis

zum 03.06.2011 mit insgesamt 22 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-20&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 7 11:08:47 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 07 Jun 2011 11:08:47 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Buchvorstellung mit Vortrag: "Nachkrieg in Europa:
Wiederaufbau, Saeuberungen, Wiedergutmachung", Soest, 09.06.2011
Message-ID: 4DEE06BF020000D600001ED1@cl2x-sd2-vs>

Von: "Ilse Maas-Steinhoff"
Datum: 06.06.2011, 15:56


AKTUELL

Am Donnerstag, dem 9.06.2011 stellt der Verein für Geschichte
und Heimatpflege Soest seinen neuen Doppelband der Soester
Zeitschrift "Nachkriegszeit im Soest" vor. Ein Vortrag des
Bochumer Zeithistorikers Prof. Dr. Constantin Goschler zum
Thema: "Nachkrieg in Europa: Wiederaufbau, Säuberungen,
Wiedergutmachung" führt in das Thema der Veröffentlichung ein.
Termin: Donnerstag, 09.06.2011, 20 Uhr Burghofmuseum,
Burghofstr. 22, 59494 Soest

Soest nach dem Krieg, - wie ging es weiter, nachdem zunächst
die amerikanische, dann die britische Besatzung hier die Flagge
über ihrer Kommandantur gehisst hatten? Mit welchen Vorgaben
entstand das Gesicht der Stadt neu und woran orientierte man
sich, um aus der allumfassenden Katastrophe heraus zu finden?
Vierzehn Beiträge gehen einer Stadtgesellschaft nach, die
zwischen Not, Schuld und Aufbruch, zwischen Tradition und neuen
Werten nach ihrer Substanz suchte. Dabei wurden Weichen
gestellt, die sich bis heute auswirken.

Veröffentlichung: Soest nach dem Krieg, Heft 122/123 der
Soester Zeitschrift, Soest 2011 ( 376 Seiten, 112 Abbildungen,
Preis: 24,90 ?)


INFO

Termin:
Donnerstag, 09.06.2011, 20 Uhr

Burghofmuseum
Burghofstr. 22
59494 Soest


Veranstaltungsdaten:
Buchvorstellung
Datum: 9.06.2011
Verein für Geschichte und Heimatpflege Soest e.V.
Jakobistr. 13
59494 Soest
Tel.: 02921/ 6639617
Fax: 02921/6639699
E-Mail: maas-soest at t-online.de
URL: http://www.geschichtsverein-soest.de/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 8 09:56:42 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Jun 2011 09:56:42 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 9. Geschichtsfest im Kreis Herford, Loehne,
18./19.06.2011
Message-ID: 4DEF475A020000D600001F0F@cl2x-sd2-vs>

Von: "Alexander Kröger"
Datum: 07.06.2011, 13:01


AKTUELL

Rekordbeteiligung: 2000 Akteure machen mit beim 9.
Geschichtsfest im Kreis Herford am 18./19. Juni auf der Aqua
Magica

So groß war das Herforder Kreisgeschichtsfest noch nie: 240
Programmpunkte mit insgesamt fast 2000 Akteuren aus 190
Vereinen, Gruppen, Schulen, Museen sind am 18./19. Juni auf der
Aqua Magica in Löhne. "Es ist angerichtet, die Besucher können
kommen", lädt Landrat Christian Manz zum Besuch des
Großereignisses ein.

"Das wird ein Fest der Superlative", erzählt Organisatorin
Monika Guist vom Kreisheimatverein, der gemeinsam mit der Stadt
Löhne das Ereignis auf die Beine stellt. Bereits achtmal in den
vergangenen 24 Jahren hat der Herforder Verein große
Geschichtsfeste organisiert - immer an verschiedenen Orten im
Wittekindsland. Doch so viele Akteure und so viele
Programmpunkte wie auf der Aqua Magica waren noch nie dabei.

Mehrere Attraktionen erwarten die Besucher: zum Beispiel ein
Historischer Jahrmarkt mit Fahrgeschäften von anno dazumal,
internationale Hochzeitsbräuche zum Sehen, Schmecken und
Erfahren sowie am Samstagabend die Großinszenierung einer
traditionellen Bauernhochzeit. Anschließend folgt auf der Bühne
ein Theaterstück mit deutschen und türkischen Laiendarstellern
zum Thema interkulturelle Hochzeit.

Auf der Museumsmeile laden 31 Museen aus Ostwestfalen-Lippe zum
Mitmachen und Staunen ein. Mit dabei sind unter anderem das
Deutsche Märchen- und Wesersagenmuseum Bad Oeynhausen, das
Historische Museum Bielefeld und die Porzellanmanufaktur
Fürstenberg sowie das Preußenmuseum Minden, das Radio- und
Telefonmuseum Rheda-Wiedenbrück und das Ziegeleimuseum Lage.

Außerdem gibt?s ein römisch-germanisches Lager mit "lebendigen"
Darstellungen aus der Eisenzeit und in dessen Nähe einen großen
Picknickgarten. "Wer möchte, kann eine Decke einpacken und den
Sommer mit Musik, Aktionen und Leckereien genießen", sagt
Monika Guist. Als bleibende Erinnerung kann jeder Besucher im
Sonderpostamt der Briefmarkenfreunde Löhne-Herford eine
historische Postkarte oder einen Brief mit einem Geschichtsfest
Sonderstempel verschicken.

Auf zwei Bühnen ist während der Öffnungszeiten am Samstag von
12 bis 23 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr ein Programm
unter anderem mit Auftritten von Chören, Theatergruppen und
Schulklassen sowie mittelalterlicher Jonglage und
Schwertkampfvorführungen. Der Samstagabend endet mit einem
kleinen Feuerwerk und einer Feuerschau sowie Mythen, Trommeln
und Tänze.

Am Sonntagmorgen geht's dann weiter. Vor dem offiziellen Beginn
ist traditionell um 10 Uhr ein Plattdeutscher Gottesdienst auf
der großen Bühne. Gegen 18 Uhr wird dann von mehreren Chören
gemeinsam mit Besuchern ein gemeinsames Singen von zwei
bekannten Liedern den Abschluss des diesjährigen
Geschichtsfestes bilden. Wer von den Besuchern am Sonntag mit
einem historischen Kostüm zum Geschichtsfest kommt, kann eine
Ballonfahrt gewinnen. Außerdem gibt's zwei Freiflüge mit dem
Segelflieger für den 5000. Besucher am Samstag und den 5000.
Besucher am Sonntag.

Das Kreisgeschichtsfest ist ein Fest zum Mitmachen, zum Lernen,
Staunen und Entdecken; ein Fest für die ganze Familie, das
Generationen verbindet und sowohl historische Wurzeln als auch
Zukunftsperspektiven begreifbar macht. Ein prägendes Merkmal
des Geschichtsfestes ist der ehrenamtliche Charakter. Es ist
ein Ereignis, das Laien und Profis, Hobbyhistoriker, Mitglieder
von Geschichtswerkstätten, Studenten, Schulklassen und Senioren
aus dem Kreis Herford zusammenführt. Alle, die sich für
Geschichte interessieren, machen mit.

Weitere Infos und das umfassende Programm gibt's im Internet
unter: www.kreisheimatverein.de


INFO

Veranstaltungsdaten:
9. Geschichtsfest im Kreis Herford
Datum: 18./19. Juni 2011
Kreisheimatverein Herford e.V.
Aqua Magica (Bültestraße 50, 32584 Löhne)

Kontakt:
Amtshausstraße 3
32051 Herford
Tel.: 05221-131473
URL: www.kreisheimatverein.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 8 11:44:26 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Jun 2011 11:44:26 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Foerderpreis fuer Nachwuchsforscher der Gesellschaft
fuer historische Landeskunde des westlichen Muensterlandes
Message-ID: 4DEF609A020000D600001F25@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 08.06.2011, 09:49


AKTUELL

Es ist wieder soweit!

Bereits zum sechsten(!) Mal verleiht die Gesellschaft für
historische Landeskunde des westlichen Münsterlandes (GhL) in
Zusammenarbeit mit Schulen einen Förderpreis für
Nachwuchsforscher. Auch in diesem Jahr sind die Schülerinnen
und Schülern der verschiedenen Schultypen aus dem gesamten
Westmünsterland dazu aufgerufen, ihre Facharbeiten,
Wettbewerbsbeiträge, Projekte u.ä., die einen thematischen
Bezug zur geschichtlichen und geographischen Landeskunde des
Westmünsterlandes haben, beim Landeskundlichen Institut in
Vreden einzureichen.

Die in den letzten Jahren eingereichten Arbeiten behandelten
unterschiedlichste Themen: So wurden nicht nur das persönliche
Schicksal der Großmutter auf dem Weg in eine 'neue Heimat? vor
dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges nachgezeichnet und der
Verlust der 'hiesigen' Mundart 'Platt' im Raum Oeding
untersucht, sondern auch die Deportation der jüdischen
Bevölkerung während des nationalsozialistischen Diktatur in
Steinfurt-Borghorst aufgearbeitet. Des Weiteren waren
beispielsweise die 'Kommunalreform' in Vreden und die
Feldpostbriefe eines Dülmener Soldaten Themen, die von
Schülerinnen und Schülern in hervorragender Weise bearbeitet
wurden.

Da sicherlich auch in diesem Jahr, vor allem im Rahmen der in
der Jahrgangsstufe 12 zu erstellenden Facharbeiten,
interessante Beiträge zur Geschichte/Geographie/Landeskunde des
Westmünsterlandes verfasst worden sind, würden wir uns freuen,
wenn Sie, verehrte Fachkolleginnen und Fachkollegen, gelungene
Arbeiten bei uns einreichen oder die Schülerinnen und Schüler
dazu ermutigen, diese selbst bei uns einzureichen.

Die eingereichten Arbeiten sollten bitte mit einem Anschreiben
versehen werden, das den Verfasser der Arbeit mit Namen,
Adresse, Internetadresse und Schulanschrift nennt.

Einsendeschluss: 01. Juli 2011

Eine Jury bestehend aus Geschichtslehrern und
Vorstandsmitgliedern der Gesellschaft wird dann die Arbeiten
eingehend prüfen. Im Rahmen einer 'kleinen? Feierstunde im
Borkener Kreishaus sollen die besten Arbeiten mit einer Urkunde
und einem Buchgeschenk prämiert werden, die wie im letzten Jahr
der Landrat des Kreises Borken, Herr Dr. Zwicker, überreichen
wird.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Förderpreis für Nachwuchsforscher
Datum: 10.06.2011
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V.
Geschäftsstelle: Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
E-Mail: info at ghl-westmuensterland.de
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
Tel.: 02362-951431
E-Mail: thomas.ridder at imail.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 8 11:53:06 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 08 Jun 2011 11:53:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Archaeologie im Braunkohletagebau, Herne,
09.06.2011
Message-ID: 4DEF62A2020000D600001F30@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.06.2011, 11:43


AKTUELL

Im Schatten von Förderband und Schaufelbagger: Archäologie im
Braunkohletagebau
Öffentlicher Vortrag im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Zwischen Abraumgraben und Schaufelbagger erforschen Archäologen
im Rheinland die Menschheitsgeschichte der Region. Dr. Udo
Geilenbrügge erläutert in einem öffentlichen Vortrag am
Donnerstag (9.6.) um 19 Uhr im LWL-Museum für Archäologie in
Herne die neuesten Ergebnisse und besonderen Herausforderungen
der Archäologie im Braunkohletageabbau.

Die spektakulärsten Funde der Grabungen sind noch bis zum 20.
November in der aktuellen Sonderausstellung "Fundgeschichten"
über neueste Entdeckungen von Archäologen in NRW im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zu sehen.

Über 360 Hektar Erde werden in den rheinischen
Braunkohletagebauen Garzweiler, Hambach und Inden jährlich
abgebaut. Bevor Schaufelbagger und Förderband zum Einsatz
kommen, erforschen die Archäologen Stück um Stück die
Erdschichten auf Spuren früherer Kulturen.

In dem seit Jahrtausenden besiedelten Gebiet finden sie
Zeugnisse der Vergangenheit vom Neandertaler bis in die
Neuzeit. Im Vergleich zu klassischen Grabungen , die heutzutage
in der Regel im Rahmen von Baumaßnahmen erfolgen und daher nur
eine begrenzten Bodenfläche freilegen, ist Archäologie im
Tagebau von größerer Dimension: Statt weniger hundert Meter
wird hier quadratkilometerweise gegraben. So lassen sich ganze
Siedlungen verschiedenster Epochen dokumentieren und erforschen
- eine absolute Besonderheit in der Archäologie .

Der Vortrag findet im Rahmen einer wissenschaftlichen Reihe zur
aktuellen Sonderausstellung "Fundgeschichten. Neueste
Entdeckungen von Archäologen in NRW" statt.


INFO

Termin und Kosten:
Donnerstag, 9.6.2011, 19 Uhr, "Archäologie im
Braunkohletageabbau", öffentlicher Abendvortrag von Dr. Udo
Geilenbrügge (LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland)

Der Vortrag findet im Vortragsaal des Museums statt. Der
Eintritt ist frei.

Ausstellungslaufzeit: 16.4. bis 20.11.2011

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Telefon: 02323 94628-0
http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag,
Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Eintritt:
- ? 3,50 Erwachsene
- ? 2,00 Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre),Schülerinnen
und Schüler
- ? 1,60 Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung oder
museumspädagogischen Programm (2 Begleiter frei)
- ? 8,00 Familien
- ? 2,10 Ermäßigungsberechtigte
- ? 3,00 Erwachsene in Gruppen ab 16. Personen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 9 09:14:20 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 09 Jun 2011 09:14:20 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?b?W0FLVF0gVm9ydHJhZzogIidHbMO8Y2sgYWIhJyBMdWZ0?=
=?utf-8?q?fahrt_in_Bocholt_am_Vorabend_des_Ersten_Weltkriegs=22=2C_Bochol?=
=?utf-8?q?t=2C_09=2E06=2E2011?=
Message-ID: 4DF08EEC020000D600001FA1@cl2x-sd2-vs>

Von: "Axel Metz"
Datum: 01.06.2011, 10:18


AKTUELL

Der vom Stadtarchiv Bocholt und der Volkshochschule
Bocholt-Rhede-Isselburg getragene Gesprächskreis Bocholter
Stadtgeschichte lädt auf Donnerstag, den 9. Juni 2011, 18.30
Uhr ein in das Stadtarchiv Bocholt (Münsterstr. 76, 46397
Bocholt) zu dem

Vortrag von Dr. Axel Metz (Bocholt)
unter dem Titel "'Glück ab!' Luftfahrt in Bocholt am Vorabend
des Ersten Weltkriegs"


Ballone, Zeppeline, Flugzeuge: Die ersten Jahre des 20.
Jahrhunderts waren - heute weithin vergessen - eine Zeit, die
von einer enormen Begeisterung für die noch in den
Kinderschuhen steckende Luftfahrt geprägt war. Allerorten
gründete man Luftfahrtvereine und führte Flugtage durch,
während die Kommunen untereinander um die Einrichtung von
Start- und Landeplätzen für Fluggeräte aller Art konkurrierten.

Auch Bocholt wurde von dieser euphorischen Stimmung erfasst.
Der Vortrag will einen Überblick geben über die vielfältigen
Luftfahrt-Aktivitäten in der Stadt und in ihrer näheren
Umgebung. Sie stießen auf ein sehr großes Interesse in breiten
Bevölkerungsschichten, bis der Ausbruch des Ersten Weltkriegs
der privaten Luftfahrt und der damit verbundenen Begeisterung
ein jähes Ende bereitete.


INFO

Stadtarchiv Bocholt
Münsterstr. 76
46397 Bocholt
Tel.: 02871/24110-12





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 9 09:19:10 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 09 Jun 2011 09:19:10 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Dokumentationsprofil kultureller Ueberlieferungen,
Duesseldorf, 30.06./01.07.2011
Message-ID: 4DF0900E020000D600001FAB@cl2x-sd2-vs>

Von: "Enno Stahl"
Datum: 08.06.2011, 17:00


TAGUNG

Hiermit möchten wir Sie zu einer interessanten Archivtagung
einladen (Programm und Info siehe unten), die das Rheinische
Literaturarchiv des Heinrich-Heine-Instituts in Kooperation mit
dem Westfälischen Literaturarchiv im LWL-Archiamt für Westfalen
veranstaltet.



Dokumentationsprofil kultureller Überlieferungen

Was sind bewahrungswürdige Überlieferungen? Woran erkennen
Archivare heute, welche Bestände gesichert werden müssen,
welche nicht? Welche Teile solcher Überlieferungen sind zu
sichern, welche nicht?

Diese Fragen stehen unmittelbar im Zentrum des archivarischen
Handelns. Erst in den letzten Jahren aber haben die Archive
hier eine systematische Grundlagenforschung betrieben, um
allgemeine Dokumentationsprofile zu erstellen, anhand derer
sich die Arbeit ausrichten kann. Für bestimme Archivtypen sind
bereits erste Arbeitshilfen für eine erfolgreiche
Bestandssicherung formuliert worden, insbesondere für die
Kommunalarchive, die bei ihrer Bundeskonferenz 2008 eine
"Arbeitshilfe zur Erstellung eines Dokumentationsprofils für
Kommunalarchive" verabschiedeten.

Für Kulturarchive gibt es eine solche Arbeitshilfe bislang
nicht - sie wäre jedoch ein echtes Desiderat, gerade weil
kulturelle Überlieferungen einem immensen Bedeutungswandel
erleben: Zum einen ist Kultur im gesellschaftlichen Kontext
sehr viel wichtiger geworden, sie ist gewissermaßen omnipräsent
auf verschiedensten Vermittlungsstufen - von der Kneipenlesung
bis zum Mega-Event; damit verbunden ist auch eine gewachsene
ökonomische Bedeutung des Sektors ?Kulturwirtschaft?. Für die
Archive ergibt sich aus dem fulminanten Anwachsen kultureller
Äußerungsformen zwangsläufig ein Selektionsproblem.

Zum anderen ändern sich auch die Inhalte kultureller Bestände
nachhaltig: Die neuen Medien haben nicht nur zu einer
Digitalisierung des Schriftguts, sondern auch zu einer
generellen Diversifizierung der Bestandsinhalte geführt, die
zunehmend visuelle und akustische Daten bergen.

Die Tagung, ausgerichtet vom Rheinischen Literaturarchiv im
Heinrich-Heine-Institut in Verbindung mit dem Westfälischen
Literaturarchiv im LWL-Archiamt für Westfalen, soll erste
Schritte hin zu einer Definition eines eigenen
Dokumentationsprofils für Kulturarchive formulieren.


Programm

30. Juni 2011:

14.00: Tagungsbeginn, Begrüßung - Dr. Sabine Brenner-Wilczek
(Direktorin Heinrich-Heine-Institut)

Sektion I: Archivische Bewertung und Dokumentationsprofile

Sektionsleitung: Katharina Tiemann (LWL-Archivamt für Westfalen)

14.15 - 15.00: Dr. Peter Weber/Jan Richarz M.A.
(LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum, Brauweiler):
Dokumentationsprofile in der nichtstaatlichen
Überlieferungsbildung. Entwicklung und Anwendung

15.00 - 15.45: Dr. Gisela Fleckenstein (Historisches Archiv der
Stadt Köln): Ein Nachlass für das Historische Archiv der Stadt
Köln? Übernahmekriterien und Bewertung auf der Grundlage eines
Dokumentationsprofils

15.45-16.15 Kaffeepause

16.15 - 17.00: Dr. Enno Stahl (Heinrich-Heine-Institut
Düsseldorf): Übernahme literarischer Bestände. Prolegomena zu
einer Systematisierung

Danach Diskussion.

1. Juli 2011:

Sektion II - Literaturarchive und ihre Übernahmepraxis

Sektionsleitung: Dr. Jochen Grywatsch (Westfälisches
Literaturarchiv im LWL-Archivamt für Westfalen)

10.00 - 10.45: Dr. Ulrich von Bülow (Deutsches Literaturarchiv,
Marbach): Erwerbungen in Marbach: Sammlungsprofil und aktuelle
Praxis

10.45 - 11.15 Kaffeepause

11.15 - 12.00: PD Dr. Volker Kaukoreit (Österreichisches
Literaturarchiv, Wien): Erwerbungsstrategien,
Erwerbungsprobleme. Beispiele aus dem Literaturarchiv der
Österreichischen Nationalbibliothek

12.00 - 12.45: Dr. Sabine Brenner-Wilczek
(Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf): Erwerbspolitik und
Bestandsbildung im Heinrich-Heine-Institut

12.45 - 14.00 Mittagspause

Sektion III - Andere Kulturarchive und ihre Übernahmepraxis

Sektionsleitung: Prof. Dr. Bernd Kortländer
(Heinrich-Heine-Institut)

14.00 - 14.45: Sabine Wolf (Akademie der Künste Berlin): Was
bleibt? Die multidisziplinären Archive der Akademie der Künste
im Spannungsfeld Maßstab - Bewertung - Auswahl

14.45 - 15.30: Prof. Dr. Günter Herzog (Zentralarchiv des
Internationalen Kunsthandels, Köln): Erste Erfahrungen aus
einer jüngst entstandenen Archivgattung

15.30 - 16.00 Kaffeepause

16.00 - 16.45: Huub Sanders (Internationales Institut für
Sozialgeschichte, Amsterdam): Das Internationale Institut für
Sozialgeschichte, Amsterdam: Kontinuität und neue Aussichten im
Sammlungsprofil

16.45 - 17.30: Julia Landsberg (Deutsches Komponistenarchiv,
Dresden): Jenseits aller Genres - Die Übernahmepraxis des
Deutschen Komponistenarchivs

Danach Abschlussdiskussion


INFO

Die Teilnahme ist für jede/n Interessierte/n frei, es wird aber
um eine Anmeldung per Email gebeten:

E-Mail: enno.stahl at duesseldorf.de oder telefonisch
unter 0211-8995986.


Heinrich-Heine-Institut
Bilker Str. 12-14
40213 Düsseldorf
Tel.: 0211/899-5986
URL: www.duesseldorf.de/heineinstitut
URL: www.literatur-archiv-nrw.de
URL: www.rheinische-literaturnachlaesse.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 10 10:30:57 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Jun 2011 10:30:57 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Schichten einer Region: Kartenstuecke zur raeumlichen
Struktur des Ruhrgebiets, Dortmund, bis 29.06.2011
Message-ID: 4DF1F261020000D600001FE4@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 09.06.2011, 08:01
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AUSSTELLUNG

Schichten einer Region:
Kartenstücke zur räumlichen Struktur des Ruhrgebiets

Das Ruhrgebiet ist in vielerlei Hinsicht eine einzigartige
Region: In der Entwicklung zu einem der größten europäischen
Ballungsräume der Schwerindustrie ebenso wie im Strukturwandel
zu einer Technologie- und Dienstleistungsregion.

Die Kartenstücke veranschaulichen einzelne thematische
Schichten der Region in Karten, Grafiken und textlichen
Erläuterungen. Sie gehen dabei über die bisher bekannten
Darstellungen hinaus und zeigen überraschende Strukturen und
Prozesse des aktuellen Wandels in siedlungs, geographischer,
ökonomischer, landschaftlicher, ökologischer sowie sozialer und
baulicher Hinsicht. Ziel ist es, neue Blickwinkel und
Betrachtungsweisen des Ruhrgebiets zu eröffnen. Die
zusammenführunde Darstellung liefert eine Grundlage zur
weiterführenden Diskussion über die Gestaltung der Region.

Das Projekt initiierte und bearbeitet das Fachgebiet Städtebau,
Stadtgestaltung und Bauleitplanung der Fakultät Raumplanung an
der Technischen Universität Dortmund, in Zusammenarbeit mit dem
ILS ? Institut für Landes und Stadtentwicklungsforschung gGmbH
und weiteren Partnerinstitutionen aus der Region.

AUSSTELLUNG IM DORTMUNDER U

Kapitel 1: Keine klassische Metropole
Kapitel 2: Kerne, Adern und Ränder
Kapitel 3: Polyzentrische Aktionsräume
Kapitel 4: Ethnisches und soziales Mosaik
Kapitel 5: Landschaftsmaschine Ruhrgebiet
Kapitel 6: Labor des Strukturwandels
Kapitel 7: Handlungsräume
Kapitel 8: Ruhrbanität

1. Keine klassische Metropole
Die Dimensionen des Ruhrgebiets als einer der größten urbanen
Ballungsräume Europas legen nahe, die Region mit Mega-Cities in
anderen Ländern zu vergleichen. Jede Stadtregion hat
spezifische Eigenschaften bezüglich ihrer Raum- und
Siedlungsdichte. Wird über das Ruhrgebiet als eine Metropole
oder Stadt gesprochen, ist es sinnvoll zu fragen, in welchem
Verhältnis die Region zu solchen ?echten? steht: Ist das
Ruhrgebiet im Vergleich auch eine klassische, oder eher eine
besondere Metropole?

2. Kerne, Adern und Ränder
Obwohl dem Ruhrgebiet die Dichte der klassischen Metropolen
fehlt und es sich eher um eine Ballung von mittelgroßen Städten
handelt, bedeutet das nicht, dass die Region ein gleichförmiger
Siedlungsbrei wäre. Ganz im Gegenteil, denn das Ruhrgebiet
besteht aus einer Vielzahl unterschiedlich großer und
unterschiedlich dicht bebauter Teilräume, die auf komplexe
Weise miteinander verflochten oder, wie im Bild, durch Zäsuren
der Infrastruktur voneinander getrennt sind und deren
jeweiligen Kerne und Verbindungsbereiche besondere
stadträumliche Qualitäten aufweisen. Dieses Gefüge offenbart
ein großes Potenzial als Grundgerüst zur Weiterentwicklung der
Region zu einem netzartig strukturierten Metropolraum mit ganz
eigenen urbanen Eigenschaften.

3. Polyzentrische Aktionsräume
Das Ruhrgebiet bietet durch seine zentrale Lage eine gute
Erreichbarkeit in Europa und Deutschland. Ebenso wichtig ist
jedoch die Bewegung zwischen den Zielen der täglichen Mobilität
innerhalb der Region und im Nahbereich. An den Dimensionen des
Verkehrssystems und der wachsenden Mobilität sieht man die
Vorzüge guter Erschließeung in der Region, aber auch ihre
negativen Auswirkungen in Form von Treibhausgasemissionen,
Verkehrslärm und Luftverschmutzung. Künftig wird es darum gehen,
wie langfristig nachhaltige Mobilität durch integrierte
Planung von Siedlungsstruktur und Verkehr erreicht werden kann.
Dabei spielt die vorhandene polyzentrische Siedlungsstruktur
des Ruhrgebiets eine Schlüsselrolle.

4.Soziales und ethnisches Mosaik
Im Themenbereich ethnisches und soziales Mosaik wird die
Internationalität des Ruhrgebiet als Ausgangsbasis der
nachindustriellen Entwicklung dargestellt. Dabei werden
insbesondere die Herausforderungen im Bereich Bildungszugang
und Sozialmilieus sowie Alterung und Schrumpfung und Effekte
der ethnischen Ökonomien exemplarisch und im Gesamtraum
gezeigt. Ein weiterer Fokus ist die Wirtschaftstätigkeit sowie
Eigentumsbildung in Migrantenmillieus und ihre sozialräumlichen
Einflüsse auf den Siedlungsraum. Im Abschluss stellt die Karte
des sozialen Mosaiks des Ruhrgebiets eine Überschneidung der
thematischen Schwerpunkte dar.

5. Landschaftsmaschine Ruhrgebiet
Die Landschaft des Ruhrgebiets wird als eine
Landschaftsmaschine vorgestellt. Im Zuge der Umgestaltung der
Emscher entsteht neben dem Ruhrtal und dem Hellwegland nun auch
kultur- und Polderband, das nicht mehr durch die Industrie,
sondern durch neue Entwicklungen im Zuge des Strukturwandels
geprägt wird ? die alte Industriemaschine wird z.T. zerlegt
oder umfunktioniert, um neuen Aufgaben zu dienen.

6. Labor des Strukturwandels
Das Thema des Strukturwandels zeigt räumliche Aspekte der
Umstellung der Wirtschaftsstruktur nach dem Industriezeitalter
seit den 1960er Jahren. Es dokumentiert die besondere Rolle der
Innovation und Bildung, aber auch die Suburbanisierung des
Wissens und ihre räumliche Zersplitterung außerhalb der
traditionellen urbanen Kerne. Neben einer Bewertung der im
Süden etablierten Hochschul- und Technologielandschaft sucht es
nach Innovationspolen im Norden des Ruhrgebiets.

7. Handlungsräume
Das Thema des Ruhrgebiets selbst soll insbesondere das
Konstrukt des Verwaltungsgefüges und die mit ihm verbundenen
verwaltungstechnischen, kooperativen und assoziativen
Korrelationen aufzeigen. Die Genese des Ruhrgebiets durch den
Kohleabbau und die damit verbundene Industrie wurde in mehreren
Schritten durch eine Identitätsbildung aufgrund von
unterschiedlichen Raumzugehörigkeiten abgelöst. Dabei zeigt
sich, trotz aller auseinander strebenden Kräfte, insbesondere
die Kooperation unter den einzelnen Städten, als die neue
stärkende Kraft des Zusammenhalts.

8. Ruhrbanität:
Im abschließenden Themenabschnitt folgen mögliche Ansatzpunkte
für eine Diskussion über die räumliche Entwicklung. Die
Hauptthese, die diesen aufgrund der vorausgehenden Analysen
zugrunde liegt, fußt auf der Erkenntnis, dass offenbar nicht
ein fester Plan, sondern sektoral überschneidende, thematisch
fokussierte und konsensbasierte Schlüsselthemen als Ausganslage
für den weiteren strategischen Umgang mit der Region eine
besondere Rolle spielen könnten.


INFO

bis 29. Juni 2011

Veranstaltungsort:
Dortmunder U
Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund
URL:
http://www.dortmunder-u.de/news/beginn-der-ausstellung-schichten-einer-region-tu-dortmund-am-1-juni-2011






From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 10 10:38:10 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 10 Jun 2011 10:38:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vitrinengespraech: Fuer Kloster,
Stift und Kirche - Archaeologie der Paderborner Bauhuetten des
Hochmittelalters", Herne, 16.06.2011
Message-ID: 4DF1F412020000D600001FE9@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.06.2011, 09:32


AKTUELL

Zur Ausstellung "Fundgeschichten" im LWL-Museum für Archäologie
in Herne
Für Kloster, Stift und Kirche: "Vitrinengespräch" über neue
Erkenntnisse zu Großbauprojekten Paderborns im Mittelalter

Dr. Sven Spiong, LWL-Stadtarchäologe in Paderborn, berichtet am
Donnerstag (16.6.) um 18 Uhr im LWL-Museum für Archäologie in
Herne an aktuellen archäologischen Fundstücken aus dem
mittelalterlichen Steinbruch und den umliegenden Bauhütten von
den neuesten Erkenntnissen über die größten Paderborner
Bauprojekte des 8. bis 12. Jahrhunderts. Die Objekte sind noch
bis zum 20. November in der Ausstellung "Fundgeschichten" über
neueste Entdeckungen von Archäologen in NRW zu sehen.

Ohne ihn gäbe es die bedeutendsten mittelalterlichen Gebäude
Paderborns nicht - und doch hat man ihn vergessen: Ein
Steinbruch, mitten im Zentrum der Stadt - seit Jahrhunderten
verschüttet und erst im Jahr 2006 von Archäologen wieder
ausgegraben. Aus seinem Kalkstein entstanden Gebäude wie die
Kaiserpfalz, der Dom, die Domburgmauer und der Bischofspalast.

Wer heute die Paderborner Kaiserpfalz oder den Dom besucht, dem
bietet sich trotz mittelalterlicher Bausubstanz ein völlig
anderes Bild als dem Kirchengänger des frühen Mittelalters:
Zahlreiche Umbauten haben Innenausstattung und
Gebäudezuschnitte im Laufe der Jahrhunderte verändert.
Archäologische Grabungen in der Umgebung haben nun quasi auf
Umwegen neue Erkenntnisse über die ursprüngliche Ausstattung
der Gebäude erbracht - und zwar hauptsächlich durch
ausgemustertes Baumaterial, welches die Archäologen in den
umliegenden mittelalterlichen Bauhütten gefunden haben.

Wie die Untersuchungen gezeigt haben, wurden in diesen
Bauhütten direkt im Umfeld der Großbaustellen kleinere
Ausstattungsgegenstände wie Bronze-Beschläge oder Bleifassungen
für Fenster angefertigt. Porphyrreste zeugen von der wertvollen
Ausgestaltung hervorgehobener sakraler Räume, den dieses
Baumaterial, gehörte seit der Antike zu einem der kostbarsten
und musste eigens aus Italien importiert werden.

Der Kurzvortrag gehört zur Veranstaltungsreihe der
"Vitrinengespräche", bei der einmal im Monat Archäologen,
Überraschungsfinder und Wissenschaftler exklusiv direkt an den
Ausstellungsstücken Ausgrabungsgeschichten aus erster Hand
erzählen. Zu entrichten ist nur der Museumseintritt, die
Teilnahme am Vitrinengespräch ist kostenfrei.


INFO

Mehr Infos:
URL: http://www.fundgeschichten.lwl.org

Termin und Kosten:
Donnerstag, 16.6.2011, 18 Uhr "Für Kloster, Stift und Kirche -
Archäologie der Paderborner Bauhütten des Hochmittelalters"
Vitrinengespräch mit Dr. Sven Spiong, LWL-Stadtarchäologe
Paderborn

Der Eintritt ist kostenfrei.


Ausstellungslaufzeit: 16.4. bis 20.11.2011
LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de.

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr
bis 18 Uhr

Eintritt:
- ? 3,50 Erwachsene
- ? 2,00 Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre),Schülerinnen
und Schüler
- ? 1,60 Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung oder
museumspädagogischen Programm (2 Begleiter frei)
- ? 8,00 Familien
- ? 2,10 Ermäßigungsberechtigte
- ? 3,00 Erwachsene in Gruppen ab 16. Personen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 14 10:13:56 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 14 Jun 2011 10:13:56 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Glaenzende Schatzkunst: Expertentreffen in Koeln zur
Vorbereitung der Ausstellung "Goldene Pracht"
Message-ID: 4DF73464020000D60000203B@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.06.2011, 11:33


AKTUELL

Glänzende Schatzkunst
Expertentreffen in Köln zur Vorbereitung der Ausstellung
"Goldene Pracht"

Zur Vorbereitung der Ausstellung "Goldene Pracht" 2012 im
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und der
Domkammer in Münster treffen sich Mitte Juni Kunst- und
Mittelalter-Historiker aus ganz Deutschland, Österreich und
Frankreich an der Universität Köln. Die Tagung "Funktion und
Gebrauch mittelalterlicher Goldschmiedekunst" befasst sich mit
einer breitgefächerten Auswahl von Schreinen und Reliquiaren
sowie Chormantelschließen und Buchdeckeln. Die Experten
untersuchen die vielfältige Verwendung der Exponate vom
Gebrauchsgegenstand bis zum Andachtsobjekt. Dabei geht es um
westfälische Kirchenschätze genauso wie den Dreikönigenschrein
im Kölner Dom, den Reliquienarm der Beatrix von Holte oder
Reliquienkreuze aus dem Schatz der Dominikanerkirche in Lüttich.

Die Ausstellung "Goldene Pracht - Mittelalterliche Schatzkunst
in Westfalen" wird vom 26. Februar bis 28. Mai 2012 in Münster
erstmals herausragende Stücke mittelalterlicher
Goldschmiedekunst des 10. bis 16. Jahrhunderts präsentieren,
die in Westfalen in ungewöhnlich großer Zahl erhalten sind. Es
werden mehr als 200 Exponate aus dem Fundus des
LWL-Landesmuseums und des Bistums sowie zahlreiche
internationale Leihgaben zu sehen sein. Die Ausstellung widmet
sich dem Thema zum ersten Mal mit einem breiten
interdisziplinären Ansatz. Kooperationspartner sind der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), das Bistum Münster
und der Exzellenzcluster "Religion und Politik" der Universität
Münster.

Goldschmiedekunst genoss im Mittelalter eine große
Wertschätzung, zum einen wegen der kostbaren Materialien und
der hohen ästhetischen Qualität der Objekte, zum anderen wegen
ihrer bedeutenden Rolle im kirchlichen und weltlichen
Zeremoniell. Für das Allerheiligste, den Altar, das Sakrament
und die Reliquien der Heiligen erschien nur edles Material
angemessen, ebenso für die Insignien der Herrscher, Fürsten und
Städte. Auch im Privaten fand Goldschmiedekunst Verwendung für
Schmuck, Gefäße und Siegel. Dieser Bereich ist heute allerdings
aufgrund der schlechten Überlieferungslage schwerer fassbar.

Die Tagung "Funktion und Gebrauch mittelalterlicher
Goldschmiedekunst" widmet sich dieser vielfältigen Verwendung
von Goldschmiedewerken, in der Liturgie wie im Zeremoniell, als
liturgischer oder privater Gebrauchsgegenstand, als
Andachtsobjekt oder als Träger ständischer Repräsentation. Die
Stiftung der kostbaren Werke zum kirchlichen Gebrauch
resultierte aus der festen Überzeugung der Menschen, so
Leistungen zu erbringen, die dem eigenen Seelenheil dienten.
Die Tagung wird sich auch diesen Zusammenhängen widmen.
Veranstalter der Konferenz in Köln sind Prof. Dr. Susanne
Wittekind und Dr. Stefanie Seeberg vom Kunsthistorischen
Institut der Universität zu Köln, Dr. Petra Marx vom
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster und
Holger Kempkens von der Abteilung Kunstpflege des Bistums
Münster.

Programm der Tagung "Funktion und Gebrauch mittelalterlicher
Goldschmiedekunst" (16. bis 17. Juni 2011)

Die Konferenz ist der dritte Teil der Reihe "Kunst und Liturgie".

Donnerstag 16. Juni
- 14.00-14.15 Petra Marx/ Holger Kempkens/ Susanne Wittekind/
Stefanie Seeberg: Begrüßung

- 14.15-15.00 Albert Gerhards/ Bonn: "Würdig und schön" -
Goldschmiedekunst im Dienst der Liturgie

- 15.00-15.45 Birgitta Falk/ Essen: Das Essener Kapitelskreuz

- 16.15-17.00 Ulrike Surmann/ Köln: Die Reliquienkreuze aus dem
Schatz der Dominikanerkirche in Lüttich - Zum Stand der
Forschung

- 17.00-17.45 Hildegard Schäfer/ Münster: Der
Suitbertus-Schrein in Kaiserswerth und seine
liturgische-funktionale Einbindung

- 17.45-18.15 Dorothee Kemper/ Hildesheim: Der
Dreikönigenschrein im Kölner Dom unter funk-tionalen Aspekten

- Fahrt zum Kölner Dom/Domschatzkammer

- 18.30-20.00 Leonie Becks/ Dorothee Kemper: Führung im Kölner
Domschatz und Domchor


Freitag, 17. Juni
- 9.00-9.45 Pierre-Alain Mariaux/ Neuchâtel: Gebrauchs- und
Geschichtsspuren an mittelalterlichen Reliquiaren. Beispiele
aus dem Schatz von St. Maurice d? Agaune

- 9.45-10.30 Bernadette Burchard/ Münster: Westfälische
Kirchenschätze im Mittelalter

- 11.00-11.45 Petra Marx/ Münster: Stifterbilder in der
mittelalterlichen Goldschmiedekunst

- 11.45-12.30 Melanie Prange/ Rottenburg: Der Reliquienarm der
Beatrix von Holte

- 14.00-14.45 Martina Junghans/ Köln: Körperteilreliquiare im
liturgischen Gebrauch

- 14.45-15.30 Gia Toussaint/ Hamburg: Die Ästhetik des
Fragments. Überlegungen zu Spolien und Reliquien in der
mittelalterlichen Goldschmiedekunst

- 16.00-16.45 Evelin Wetter/ Leipzig-Riggisberg:
Mittelalterliche Vasa Sacra im frühneuzeitlichen Ungarn und
Siebenbürgen. Ihre Handhabung im konfessionellen Diskurs

- 16.45-17.05 Marina Cremer/ Köln: Niederrheinische
Goldschmiedekunst im konfessionellen Spannungsfeld

- 17.20-17.40 Jitka Ehlers/ Köln: Intermediale
Text-Bild-Verbindungen auf vasa sacra des Hochmittelalters

- 17.40-18.00 Marika Halbach/ Wien-Köln: Das Triptychon von
Alton Towers: Form und Funktion

- 18.00-18.20 Birgitta Falk, Anke Freund/ Essen:
Werkstattbericht zum Theophanueinband


INFO

Ort:
Hörsaal XXIII im WiSo-Gebäude der Universität zu Köln
Universitätsstraße 24
50931 Köln





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 14 10:23:09 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 14 Jun 2011 10:23:09 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Das Museum zwischen Sammlung und Ausstellung:
"Neubau.Gespraech" mit Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold, Muenster,
16.06.2011
Message-ID: 4DF7368D020000D600002040@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.06.2011, 11:35


AKTUELL

Das Museum zwischen Sammlung und Ausstellung
"Neubau.Gespräch" mit Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold

In der Vortragsreihe "Neubau. Gespräche", mit der das
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster die
Öffentlichkeit in den Um- und Neubau des Museums einbeziehen
möchte, spricht am Donnerstag, 16. Juni, um 19 Uhr der
Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold. Seit 2004 leitet er das
LWL-Landesmuseum am Domplatz.

Der Vortrag des Direktors des LWL-Landesmuseums beschäftigt
sich damit, wie modernes Museumsmanagement die vielfältigen
Herausforderungen der Museumsarbeit in der Balance hält und wie
durch die Neueröffnung des LWL-Landesmuseums 2013/14 neue
Möglichkeiten und Perspektiven entstehen.

In den letzten Jahrzehnten haben sich die Arbeit und das
Selbstverständnis der Museen verändert. Nicht nur ein Wandel im
Ausstellungsbetrieb ist deutlich, sondern auch das Verhalten
und die Erwartungen der Besucher sind heute andere als früher.
Das Ideal von der "bildungsbürgerlichen Galerie" hat sich
überlebt, heutzutage muss ein Museum mehr als seine
Kernaufgaben "Sammeln", "Bewahren", "Forschen" sowie
"Ausstellen und Vermitteln" leisten.

Gefordert ist der Spagat zwischen dem klassischen, nach wie vor
wichtigen Bildungsauftrag auf der einen Seite und einem
kreativen Umgang mit den immer drängenderen Herausforderungen
des zeitgenössischen Kulturbetriebs auf der anderen Seite: In
Zeiten von Internet, Sparmaßnahmen und Neustrukturierungen
überwiegt häufig die Sucht nach publikumswirksamen
Blockbuster-Ausstellungen mit Event-Charakter. Daher ist es
notwendig, das individuelle Profil zu schärfen, um im Wettlauf
um mediale Beachtung mithalten zu können. Das Alltagsgeschäft
eines Museums zwischen Sammlung und Ausstellung stellt
vielfältige Herausforderungen dar.


INFO

Der Vortrag findet im Veranstaltungssaal innerhalb der
Ausstellung statt, der Eintritt ist frei.

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: +49 251 5907-01
Fax: +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 14 10:30:29 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 14 Jun 2011 10:30:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Benediktinische Sammelfreude: Exponate fuer
Sonderausstellung "Macht des Wortes" in Dalheim eingetroffen
Message-ID: 4DF73845020000D600002045@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.06.2011, 12:52


AKTUELL

Benediktinische Sammelfreude
Exponate für Sonderausstellung "Macht des Wortes" in Dalheim
eingetroffen

Mit glänzenden Augen präsentiert Kuratorin Dr. Helga Fabritius
eines der Prachtstücke, die in der Sonderausstellung "Macht des
Wortes. Benediktinisches Mönchtum im Spiegel Europas" ab dem 2.
Juli im LWL-Landesmuseum für Klosterkultur Dalheim zu sehen
sind.

Neben dem barocken Gemälde "Anbetung der Hirten" von Peter Paul
Rubens, das aus dem Benediktinerstift St. Paul in Kärnten den
Weg nach Dalheim gefunden hat, erzählen rund 200 hochkarätige
Exponate von der Sammelleidenschaft barocker Klöster, vor allem
aber von Glanz und Glauben in der benediktinischen
Kulturgeschichte. Auf 1.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche
zeigt das Museum eine umfassende Schau zur Bedeutung des
Benediktinerordens für die gesamte europäische Klosterkultur.

Die Sonderausstellung läuft bis zum 30. Dezember und wird am 2.
Juli ab 14 Uhr mit einer langen Museumsnacht und freiem
Eintritt eröffnet.


INFO

Stiftung Kloster Dalheim
LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau
Tel.: 05292 . 9319-0
Fax: 05292 . 9319-119
Schreibtelefon (für Gehörlose): 0251 . 591-4799
E-Mail: kloster-dalheim at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 14 11:29:16 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 14 Jun 2011 11:29:16 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Countdown_laeuft=3A_LWL_eroeffnet_am_?=
=?utf-8?q?2=2E_September_Spinnerei_in_Bocholt=2E_Erster_gro=C3=9Fer_Auftr?=
=?utf-8?q?itt_nach_Sanierung_mit_breitem_Kulturprogramm?=
Message-ID: 4DF7460C020000D60000204F@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.06.2011, 12:37


AKTUELL

Countdown läuft: LWL eröffnet am 2. September Spinnerei in Bocholt
Erster großer Auftritt nach Sanierung mit breitem Kulturprogramm

Der Countdown läuft: Am 2. September wird der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die historische
Spinnerei Herding als zweiten Teil seines Textilmuseums in
Bocholt eröffnen. 5,9 Mio. Euro aus dem Konjunkturpaket II
werden dann verbaut sein. Mit einem kompakten Programm, das von
Kunstinstallationen bis zur Modenschau, von der Kriminacht bis
zum Konzert reicht, feiert das über 100 Jahre alte Gebäude an
der Aa seinen ersten großen Auftritt. Bis November haben
Besucher Gelegenheit, das sanierte Denkmal zu besichtigen und
Eindrücke vom künftigen Potential der alten Fabrik zu gewinnen.
"Der Rohbau ist fertig. Jetzt können wir das Haus mit Leben
füllen", erklärte Museumsdirektor Dirk Zache gestern vor der
Presse in Bocholt. Im Laufe der kommenden Jahre soll das
Industriedenkmal als Kulturforum Strahlkraft für die ganze
Region entfalten.

Als weithin sichtbares Zeichen des neuen Kulturortes prangt ein
gläserner Kubus auf dem Dach der Spinnerei. In luftiger Höhe
bittet ab September ein Bistro zum kulinarischen Genuss mit
Ausblick. Stahlstäbe vor der Glasfassade deuten textile
Strukturen an; Sheds als Oberlichter sind ein Zitat aus der
Fabrikarchitektur der unmittelbaren Umgebung. Unter dem Café
liegen vier Etagen mit insgesamt 9.000 Quadratmetern Platz für
Geschichte und Vermittlung, Kunst und Kreativität, Begegnung
und Innovation. Verbunden sind die Ebenen durch eine
Stahltreppe, die in den ehemaligen Seilgang der Spinnerei
eingebaut wurde. Der Anstrich steht noch aus: Zur Eröffnung
wird die Treppe wie ein roter Faden den Weg durch das Gebäude
weisen.

"Alt und neu so miteinander zu verbinden, dass die Spuren der
100-jährigen Nutzung sichtbar bleiben, war eine der großen
Herausforderungen des Umbaus", erklärte Zache. Gemeinsam mit
dem Stuttgarter "Atelier Brückner" entwickelte der LWL als
Bauherr Lösungen, die von spannungsreichen Kontrasten geprägt
sind. So stehen beispielsweise die heute eigenartig anmutende
Farbigkeit der 1950er Jahre neben den klaren Kuben des
Museumsshops oder der modernen Bestuhlung des großen
Veranstaltungsraums. Und direkt neben der roten Treppe erzählen
Ölflecken an der Wand die Geschichte der Transmissionsriemen im
alten Seilgang.

Eröffnungsprogramm

Einen leuchtenden Auftakt zum Eröffnungsprogramm gibt es
bereits am 16. und 17. Juli. Das Medienkunstevent "artMUSE"
taucht Teile der Spinnerei in ein neues Licht. Unter dem Titel
"facing the future -



From industrial to postdigital revolution"
präsentieren Künstler aus Europa und Übersee Performances und
Lichtinstallationen im Untergeschoss und Außenbereich der
Spinnerei. Das Bühnenprogramm mit Phill Niblock (New York),
Barbara Buchholz (Berlin) und einem Open Share Jam mit
Künstlern aus Krakau setzt wegweisende Impulse für die
Begegnung von Industrie, Textil, Musik und Medienkunst. Die
Besucher und lokale Musiker sind eingeladen, beim Open Share
Jam mitzumischen (Sa, 20.30 Uhr).

Spätestens im August wird die Eröffnung der Spinnerei dann in
ganz Bocholt sichtbar: Für ihre Installation "Fadenlauf"
(18.8.-23.10.2011) spannen die Düsseldorfer Künstler Barbara
Esser und Wolfgang Horn an verschiedenen Orten der Innenstadt
und an der Spinnerei farbige Seile zu Netzen und machen auf
diese Weise die enge Verflechtung zwischen der Stadt und dem
neuen Kulturort deutlich. Eine provisorische Pontonbrücke über
die Aa soll die beiden Teile des Textilmuseums - Spinnerei und
Weberei - miteinander verbinden.

Das Eröffnungswochenende findet von Freitag, 2.9., bis Sonntag,
4.9., statt. Nach dem offiziellen Festakt am Freitagvormittag
öffnen sich die Türen zur Spinnerei um 15 Uhr für die
Öffentlichkeit. Führungen, Musik und Theater stehen am
Nachmittag auf dem Programm. Im neuen Wechselausstellungsraum
im Erdgeschoss vermitteln "Schaufenster" erste Eindrücke von
den künftigen Museumsthemen: Technik, Stoffe und Betriebe,
Globalsierung und Ökologie, Kunst, Design und Mode. "Das
Textile steckt voller Themen", so Museumsleiter Dr. Hermann
Josef Stenkamp. Freitagabend (20 Uhr) wird im Drosselsaal im
zweiten Obergeschoss - dem schönsten Raum des Gebäudes - die
Ausstellung "Atelier.Industrie: Ford-Abakanowicz" eröffnet.
Präsentiert werden textile Skulpturen der beiden international
renommierten Künstlerinnen Laura Ford (Wales) und Magdalena
Abakanowicz (Polen). Die ausgestellten Arbeiten von Laura Ford
waren 2005 auf der Biennale in Venedig zu sehen. Der Samstag
und Sonntag stehen ganz im Zeichen des Eröffnungsfestes mit
Kulturprogramm, Führungen durch Gebäude und Ausstellungen,
Vorführungen historischer Maschinen und kreativen Angeboten für
Kinder.

In den folgenden Wochen erwarten die Besucher in der Spinnerei
dann zahlreiche Veranstaltungen: Vom Konzert im Rahmen des
Münsterland-Festivals, über die Kriminacht, eine große Show der
Mode bis hin zu kulinarischen Abenden und
Kleinkunstveranstaltungen der "Bühne Pepperoni", die in der
Spinnerei ein Domizil gefunden hat. Ein großer Teil des
Eröffnungsprogramms wird von der Sparkasse Bocholt finanziert.

Am 20. November endet die erste Saison mit regulären
Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen 10 bis
18 Uhr). In den Wintermonaten ist das Haus an der
Industriestraße für Gruppenführungen und Veranstaltungen
geöffnet.

Hintergrund Textilmuseum
Das Textilmuseum in Bocholt ist einer von acht Standorten des
LWL-Industriemuseums. Weil ein historisches Gebäude seinerzeit
nicht zur Verfügung stand, beschloss die Landschaftsversammlung
zunächst den Nachbau einer typischen Weberei aus der Zeit der
Jahrhundertwende als Standort für ein Textilmuseum. 1989 wurde
an der Aa Eröffnung gefeiert. Im Jahr 2004 konnte der LWL den
viergeschossigen Backsteinbau der in den 1970er Jahren
stillgelegten Spinnerei Herding in Sichtweite zum heutigen
Museum mit finanzieller Unterstützung der Sparkassenstiftung,
der Stadt Bocholt und des Kreises Borken für die
Museumserweiterung ankaufen. 2009 begann der Umbau mit Mitteln
aus dem Konjunkturpaket II.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 14 11:33:12 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 14 Jun 2011 11:33:12 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_=22ArchaeoLOGIN=22_-_Ein_multimediale?=
=?utf-8?q?r_Schatzfund=3A_Programm_f=C3=BCr_Schueler_zur_Sonderausstellun?=
=?utf-8?q?g_=22Fundgeschichten=22?=
Message-ID: 4DF746F8020000D600002054@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 10.06.2011, 12:01


AKTUELL

"ArchäoLOGIN" - Ein multimedialer Schatzfund
Programm für Schüler zur Sonderausstellung "Fundgeschichten" im
LWL-Museum für Archäologie

"Es ist die Verbindung von neuester Technik, Social Media,
Medienkompetenz und Wissenschaft, die das neue
museumspädagogische Programm zur Sonderausstellung
"Fundgeschichten" über neueste Entdeckungen von Archäologen in
NRW des LWL-Museums für Archäologie in Herne in ganz
Deutschland besonders macht", sagte Museumsleiter Dr. Josef
Mühlenbrock bei der Vorstellung des Programms am Freitag
(10.06.) in Herne. Unter dem Titel "ArchäoLOGIN" werden dabei
Schüler der Sekundarstufe I (5. Bis 9. Klasse) zu Bloggern und
machen ihren Ausstellungsbesuch zum öffentlichen
Erfahrungsbericht im World Wide Web.

Das Arbeitsmittel des Programms: brandneue iPads der zweiten
Generation. Mit ihnen verteilen sich die Schüler in
Kleingruppen auf die verschiedenen Themenbereiche der
Präsentation, untersuchen mit wissenschaftlicher Neugier
einzelne Objekte oder ganze Themenbereiche und halten ihre
Ergebnisse mittels des technischen Helferleins direkt
schriftlich, filmisch oder bildlich fest - alles unter
fachkundiger Anleitung. Die Schüler können hierbei selbst
entscheiden, ob sie in die Rolle eines Reporters, Forschers
oder Reisenden schlüpfen. Am Ende entsteht ein richtiger
"Fundgeschichten"-Bericht, der selbstverständlich eine
Veröffentlichung verdient: auf dem ArchäoLOGIN-SchülerBlog

(http://fundgeschichten.posterous.com). Noch im Museum können
die Schüler ihren Beitrag ins Netz stellen und so zum weltweit
agierenden Archäologie-Botschafter werden. "Die
Veröffentlichung der Texte soll für die Schüler ein Anreiz sein,
genau und allgemeinverständlich zu arbeiten und das
Bewusstsein für den kritischen Umgang mit Informationen aus dem
Netz zu verbessern", so Mühlenbrock. Für das LWL-Museum für
Archäologie sei die Verbindung von neuester Technik und
Archäologie schon immer ein großes Anliegen gewesen, so der
LWL-Museumsleiter weiter. "Mit dem neuen Programm setzen wir
diesen Weg fort - diesmal in Richtung Web 2.0. Mit
»ArchäoLOGIN« wollen wir zum einen den Spaß am selbstständigen
Erkunden und Entdecken wecken, zum anderen einen alternativen,
verantwortungsbewussten Umgang mit den neuen Medien vermitteln."

Die Idee zu dem neuen Programm hatte Museumspädagoge Michael
Lagers, die technische Aus-stattung für das Programm
ArchäoLOGIN wurde durch die Bildungs- und Erziehungsstiftung
der Herner Sparkasse ermöglicht.

Das Programm dauert wahlweise 90 oder 120 Minuten und ist für
Schüler der 5. bis 9. Jahrgangsstufe aller Schulformen gedacht.
Zu entrichten ist der Museumseintritt und eine Führungsgebühr
von 45 Euro (90 Min.) bzw. 60 Euro (120 Min.). Frühzeitige
Anmeldung unter Tel. 02323 094629-20 oder -24 ist aufgrund der
begrenzten Geräteanzahl dringend empfohlen. Bei Fragen oder
Informationsbedarf steht der Museumspädagoge Michael Lagers
gerne allen Interessierten unter Tel. 02323 94628-18 zur
Verfügung.


INFO

Ausstellungslaufzeit: 16.4. bis 20.11.2011
LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0
http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag,
Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Eintritt:
- Erwachsene: 3,50 Euro
- Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre),Schülerinnen und
Schüler: 2,00 Euro
- Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung oder
museumspädagogischen Programm (2 Begleiter frei): 1,60 Euro
- Familien: 8,00 Euro
- Ermäßigungsberechtigte: 2,10 Euro
- Erwachsene in Gruppen ab 16. Personen: 3,00 Euro





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 15 09:11:01 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 15 Jun 2011 09:11:01 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Alles nur symbolisch? Bilanz und Perspektiven der
Erforschung symbolischer Kommunikation, Muenster, 16.-18.06.2011
Message-ID: 4DF87725020000D600002064@cl2x-sd2-vs>

Von: "Pressestelle der WWU Münster"
Datum: 14.06.2011, 14:38


TAGUNG

Alles nur symbolisch?
Bilanz und Perspektiven der Erforschung symbolischer
Kommunikation

Kommunikation ist nicht nur Wort, geschrieben oder gesprochen.
Auch Räume, Kleidung, Gesten sind Formen der Kommunikation, mit
denen Ansehen oder Rang mitgeteilt werden. Seit 2000 wurden
unter Federführung der Historiker der Universität Münster (WWU)
"Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme"
untersucht. Der Sonderforschungsbereich (SFB) wurde von der
Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und steht in
40-jähriger Tradition geschichtswissenschaftlicher
Sonderforschungsbereiche an der WWU. Vom 16. bis 18. Juni
findet die Abschlusstagung im münsterschen
Alexander-von-Humboldt-Haus statt.

Unter dem Motto "Alles nur symbolisch?" wird beantwortet, was
die Erforschung symbolischer Kommunikation zum Verständnis
verschiedener Bereiche - Herrschaft und Recht, Politik und
Gewalt, Medien, Wirtschaft - beigetragen hat. Zugleich soll
aber auch gefragt werden, wo in den Augen von Kritikern die
Grenzen und Defizite dieses Forschungsansatzes liegen. Das
geschieht aus der Perspektive der Mittelalterlichen und Neueren
Geschichte, Rechtsgeschichte, Kunstgeschichte, Literatur- und
Musikwissenschaft.

Als der Sonderforschungsbereich Ende der 1990er Jahre beantragt
wurde, gehörte symbolische Kommunikation noch nicht zum
Mainstream in den Geschichtswissenschaften. Inzwischen ist das
Thema keine münstersche Besonderheit mehr, sondern gehört Dank
der Arbeit der Wissenschaftler der WWU zu den
kulturwissenschaftlichen Leitthemen. "Alles kann zum Symbol
werden, das ist eine wichtige Form der Kommunikation, um die
wir uns früher kaum gekümmert haben. Damals ging es um Inhalte,
nun haben wir den Blick auf die Formen gerichtet. Das eine ist
nicht vom anderen zu trennen", erklärt Prof. Dr. Barbara
Stollberg-Rilinger, die Sprecherin des
Sonderforschungsbereiches.

Sonderforschungsbereiche gehören zu den prestigeträchtigsten
und finanziell am besten ausgestatteten Forschungsprogrammen
der DFG. Insgesamt existieren an der Universität Münster
derzeit acht SFB. Der Sonderforschungsbereich "Symbolische
Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme" ist der
einzige aus den Geisteswissenschaften. Er läuft zum Ende des
Jahres aus, weil die Förderhöchstdauer von zwölf Jahren
erreicht ist.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 15 09:13:24 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 15 Jun 2011 09:13:24 +0200
Subject: [WestG] [KONF] Einfuehrung in die Archivbenutzung, Gescher,
21.06.2011
Message-ID: 4DF877B4020000D600002069@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thomas Ridder" Datum: 14.06.2011, 14:10


KONFERENZ

Die Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V. lädt am 21.6.2011 zu einem Seminar
"Einführung in die Archivbenutzung" in das Rathaus in Gescher
ein.

Am Beispiel des Stadtarchivs Gescher wird Archivar Andreas
Froning erläutern, wie die öffentlichen Archive des
Westmünsterlandes für vielfältige Fragestellungen genutzt
werden können. Wer waren meine Vorfahren und wie haben sie
gelebt? Seit wann gibt es meinen Sportverein, meine
Nachbarschaft, meine Schule und was hat sich seitdem ereignet?
Welche Geschichte hat das Haus, in dem ich lebe? Wie hat es in
meiner Heimatstadt früher ausgesehen? Wo finde ich die
richtigen Ansprechpartner für meine Fragen zur
Regionalgeschichte?

Viele sind sich gar nicht bewusst, welche Schätze in den
Archiven der Region schlummern und nur darauf warten,
ausgewertet zu werden. Das Seminar soll Anleitungen geben, wie
man sich dieser Schätze nähern kann und was notwendig ist, um
die eigene Geschichte zu erforschen.

Das Seminar findet am Dienstag, 21.6.2011 ab 18.00 Uhr im
Rathaus der Stadt Gescher, Marktplatz 1 statt. Im Anschluss
werden Führungen durch die Räume des Archivs angeboten. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.
Kontakt: Andreas Froning vom Stadtarchiv Gescher, Tel.
02542-60160


INFO

Veranstaltungsdaten:
Seminar "Einführung in die Archivbenutzung" in Gescher

Datum: 21. Juni 2011

Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V.
c/o Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Tel.: 02542-60160





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 15 09:15:13 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 15 Jun 2011 09:15:13 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/21
Message-ID: 4DF87821020000D60000206E@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 14.06.2011, 13:45


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-21 für den Zeitraum vom 04.06.2011 bis

zum 10.06.2011 mit insgesamt 29 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-21&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 15 09:18:16 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 15 Jun 2011 09:18:16 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Sudmann, Stefan: Geschichte der Stadt Duelmen
Message-ID: 4DF878D8020000D600002073@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stefan Sudmann"
Datum: 14.06.2011, 12:31


LITERATUR

Geschichte der Stadt Dülmen erschienen

Die im November 2010 angekündigte und vom Stadtarchiv Dülmen
herausgegebene wissenschaftliche Stadtgeschichte konnte trotz
eines schweren Unfalls des Herausgebers rechtzeitig zum
Stadtjubiläum erscheinen und ist nun beim Dülmener
Laumann-Verlag bzw. im Buchhandel erhältlich.

Nach der umfassenden, aber inzwischen veralteten
Stadtgeschichte Weskamps von 1911 und den beiden eher
populärwissenschaftlichen Stadtgeschichten von Brathe 1961/86
liegt damit ein Werk vor, das die Dülmener Stadtgeschichte auf
Grundlage intensiver Quellenrecherche in den verschiedenen
Archiven und mit neuen geschichtswissenschaftlichen
Fragestellungen sowie durch eine Einbettung in die Geschichte
der Region analysiert, zugleich aber auch für Laien
verständlich ist. Das Buch richtet sich also in gleichem Maße
an die interessierten Bürger/innen der Stadt, an die
Heimatforscher der Region und an die universitäre Forschung als
Lesepublikum.

Die einzelnen Kapitel wurden teilweise vom Stadtarchiv Dülmen,
teilweise von auswärtigen Autoren/innen (v.a. von der
Universität Münster und aus benachbarten Archiven) erstellt.

Inhalt des Buchs:
- Vor-/Ur-/Frühgeschichte, archäologische Funde
- Siedlungsgeschichte des Dülmener Raums
- Dülmen im Mittelalter
- Dülmen in der Frühen Neuzeit
- Das Dülmener Umland bis 1803/13
- Dülmen in der napoleonischen Zeit
- Dülmen 1813-1918
- Dülmen in der Weimarer Republik
- Dülmen im Nationalsozialismus
- Dülmen 1945-1974
- Die Umlandgemeinden 1803/13-1974
- Die Kommunale Neugliederung im Raum Dülmen
- Dülmen nach der Kommunalen Neugliederung bis 2010
- Wahlen und Parteien in Dülmen nach 1945
- Geschichte der katholischen Kirche in Dülmen
- Geschichte der evangelischen Kirche in Dülmen
- Geschichte der jüdischen Gemeinde
- Geschichte der Dülmener Schulen
- Wappen und Siegel der Stadt Dülmen
- Die Dülmener Landwehren
- Dülmen als Bundeswehrstandort
- Kunst- und Architekturgeschichte Dülmens
- Register


INFO

Stefan Sudmann (Hg.), Geschichte der Stadt Dülmen, Verlag
Laumann, Dülmen 2011, 848 S., 29,80 EUR, ISBN 978-3-89960-348-4

Kontakt:
Dr. Stefan Sudmann
Stadtarchiv Dülmen
Charleville-Mézières-Platz 2
48249 Dülmen
Tel.: 02594/890815
Fax: 02594/890817
E-Mail: info at stadtarchiv-duelmen.de
URL:
http://www.laumann-verlag.de/product_info.php/info/p1343_Geschichte-der-Stadt-Duelmen.html






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 15 09:22:49 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 15 Jun 2011 09:22:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] WDR-Museums- und Archivnachrichten aus
Westfalen-Lippe, 20.04. bis 10.06.2011
Message-ID: 4DF879E9020000D600002078@cl2x-sd2-vs>

Von: "Manfred Hartmann"
Datum: 08.03.2011, 16:45


AKTUELL

SERVICE: WDR-Museums- und Archivnachrichten aus Westfalen-Lippe
In Kooperation mit dem LWL-Museumsamt für Westfalen
des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe bietet die E-Mailing-Liste
"Westfälische Geschichte" einen weiteren Service an: eine
Zusammenfassung von Museums- und Archiv-Nachrichten des
Westdeutschen Rundfunks, die regelmäßig von Manfred Hartmann
erstellt wird. [MW]

Quelle: http://www.wdr.de/nachrichten/




WDR-Nachrichten aus OWL vom 10.06.2011

Lord Norman Foster und das Zukunftsauto (13:39 Uhr) Im Museum
Marta in Herford wird am Abend der britische Star-Architekt
Lord Norman Foster erwartet. Der Schöpfer der Berliner
Reichstagskuppel eröffnet die neue Ausstellung. Norman Foster
hat die Ausstellung mit konzipiert. Sie soll an die Arbeiten
des 1983 verstorbenen Buckminster Fuller erinnern, mit dem
Foster selbst mehrere Jahre zusammenarbeitete. Buckminster
Fuller galt als Universalgenie, arbeitete als Architekt,
Designer und Zukunftsforscher. Bekannt wurde er durch
futuristische Kuppel-Konstruktionen und ein Zukunftsauto, das
Dymaxion Car aus den 1930er Jahren. Norman Foster hat dieses
Auto mit Originalteilen nachbauen lassen. Es wird jetzt im
Marta zum ersten Mal in Deutschland ausgestellt. Die
Ausstellung geht bis Mitte September.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 10.06.2011

Erweiterung des Sauerlandmuseums (09:34 Uhr) Das
Sauerlandmuseum in Arnsberg soll durch neue Gebäude erweitert
werden. Bisher war angedacht worden, das Museum unterirdisch
auszubauen. Der Hochsauerlandkreis argumentiert jetzt aber,
dass ein oberirdischer Neubau das Stadtbild Arnsbergs belebe.
Außerdem seien die Kosten fr neue Gebäude etwas niedriger als
für die unterirdische Variante. Sie liegen bei rund 12
Millionen Euro. Neben größeren Ausstellungsräumen soll es auch
ein Museum für Fotografie geben

Nachrichten aus dem Münsterland vom 08.06.2011

Regionale-Projekt in Lüdinghausen (10:37 Uhr) Die Burg
Vischering in Lüdinghausen soll zu einem attraktiven
Museumsstandort werden. Das sieht das Konzept vor, mit dem der
Kreis Coesfeld sich um Gelder aus dem Förderprogramm Regionale
2016 bewerben will. Bis zum Herbst soll das Konzept stehen,
nach dem außerdem ein Park die Burg Vischering mit der Burg
Lüdinghausen verbinden soll

Rhein/Ruhr: Frauenfußball-WM mobilisiert Kultur (17:05 Uhr) Zur
Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen, die am 26. Juni beginnt,
finden auch zahlreiche Kultur-Veranstaltungen statt.
WM-Spielorte an Rhein und Ruhr sind Mönchengladbach und Bochum.
Im Bochumer Kunstmuseum gibt es zum Beispiel eine Ausstellung
mit dem Titel "Elf Freundinnen sollt ihr sein". Installationen
mit Netzstrumpfbeinen vor dem Tornetz oder elf
Frauenstrumpfhosen, die das Runde, das ins Eckige muss, in eine
Atomstruktur einbinden, sind im Museum Bochum zu sehen. Das
Schauspielhaus Essen bringt anlässlich der Frauen WM ein
Projekt auf die Bühne: ?Fußball ist unser Leben?, heißt das
Stück. Darin geht es um das, was Menschen beim Fußball trennt
oder verbindet. Der Mönchengladbacher Künstler Norbert Krause
hat in Gedenken an Krake Paul ein ?Orakel 11? geschaffen. In
Form eines digitalisierten Tippkickspiels orakelt es auf Anruf.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 07.06.2011

LWL fördert Kulturprojekte (16:13 Uhr) Der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe fördert mehrere westfälische Kulturprojekte mit
mehr als sechs Millionen Euro. Allein vier Millionen Euro
fließen in eine Stiftung zur Rettung von Burg Hülshoff in
Havixbeck. Auch die Kulturfabrik in der Spinnerei Herding in
Bocholt und das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in
Münster werden unterstützt. Kleinere Beträge gehen an die
NRW-Musikakademie in Heek und das Haus Nottbeck in Oelde.

Nachrichten aus OWL vom 06.06.2011

Stahlskulptur zum Geburtstag (13:11 Uhr) Die Städtische Galerie
in Paderborn stellt eine neue Skulptur des Bildhauers Wilfried
Hagebölling vor. Das Tonnen schwere Kunstwerk aus Stahl ist
sechs Meter breit und drei Meter hoch. Es soll am Donnerstag
zum 70. Geburtstag Paderborner Künstlers mit einem Kran vor dem
Museum aufgestellt werden. Zur Vorstellung der Skulptur wird
auch der Gründungsdirektor des Herforder Marta-Museums Jan Hoet
erwartet. Die Städtische Galerie plant außerdem ab November
eine Ausstellung mit Werken Hageböllings.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 06.06.2011

Schüler werden Museums-Scouts (12:38 Uhr) Die Stadt Hagen und
eine Hauptschule wollen Jugendliche stärker für Bildende Kunst
begeistern. Darum haben sie das Projekt "Museums-Scouts"
gestartet. Zehn Schüler machen freiwillig dabei mit. Einmal pro
Woche lernen sie von einer städtischen Kunsthistorikerin,
Gemälde in freier Rede vor Museumsbesuchern zu beschreiben. In
zwei Wochen sollen die Scouts erstmals selbstständig eine
Besuchergruppe durchs Museum führen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 04.06.2011

Ötzi im Attendorn (13:18 Uhr)

Im Südsauerlandmuseum in Attendorn ist ab Sonntag Ötzi zu Gast.
Die Gletschermumie wurde vor 20 Jahren in den Ötztaler Alpen
gefunden. Die Ausstellung zeigt eine Nachbildung der Mumie.
Außerdem ist zu sehen, wie die Menschen zu Ötzis Zeiten jagten
und lebten. Die Ausstellung ist bis Oktober geöffnet.

Radionachrichten vom 02.06.2011 Bauhaus-Museum in Steinfurt
eröffnet (16:34 Uhr) In Steinfurt im Münsterland ist das erste
Bauhaus-Museum Nordrhein-Westfalens eröffnet worden.

Zu sehen sind Malerei, Möbel und Skulpturen von
Bauhaus-Künstlern. Das Museum ist dem Steinfurter
Bauhaus-Schüler Heinrich Neuy gewidmet, der in seiner Jugend
unter anderem bei dem russischen Künstler Wassily Kandinsky
studierte.

Das Bauhaus wurde 1919 als moderne Kunstschule von Walter
Gropius in Weimar gegründet, zog nach Dessau und Berlin um und
wurde dort 1933 von den Nazis geschlossen. Bis heute sind viele
Architekten, Künstler und Designer vom Bauhaus-Stil beeinflusst

Nachrichten aus dem Bergischen Land vom 01.06.2011

Wieder Gastronomie im Schloss Martfeld (16:40 Uhr) Schloss
Martfeld in Schwelm bietet seit heute (01.06.11) wieder ein
Restaurant. Die Stadt hatte nach langer Suche einen Vertrag mit
einem Inhaber geschlossen, der auch das Restaurant im
Wuppertaler Opernhaus führt. Der ehemalige Rittersitz Martfeld
geht auf eine Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert zurück und
beherbergt heute das Schwelmer Heimatmuseum.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 01.06.2011

LWL-Bibliotheken jetzt öffentlich (08:16 Uhr) Der
Landschaftsverband Westfalen-Lippe gibt ab heute (01.06.2011)
im Internet Einblicke in seine Bibliotheksbestände. Insgesamt
finden sich dort Angaben zu rund 280.000 Medien.
Wissenschaftler oder historisch Interessierte, die auf der
Suche nach einem bestimmten Buch waren, mussten bislang alle
Bibliotheken anrufen oder vor Ort recherchieren. Ab heute geht
das per Mausklick. Inhalte werden zwar nicht aufgeführt, dafür
aber genauere Angaben zu den Büchern und deren Standort. Die
Themengebiete reichen von Archäologie über Mundart bis hin zu
Denkmalpflege und Heimatkunde. Beteiligt sind insgesamt 15
LWL-Museen aus Münster, Detmold, Hagen und Dortmund. Schon
jetzt steht eine Erweiterung des Portals fest - so sollen die
Nutzer künftig Zugang zu rund 600.000 Büchern und Zeitschriften
bekommen

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 30.05.2011

Löw-Pulli kommt ins Museum (16:10 Uhr) Das Dortmunder
Fußball-Museum bekommt einen hellblauen Kaschmir-Pullover von
Fußball-Bundestrainer Joachim Löw. Löw trug den Pulli bei fast
allen WM-Spielen der deutschen Manschaft in Südafrika, außer
bei der Niederlage im Vorrundenspiel gegen Serbien. Dabei trug
er eine Strickjacke. Der Pulli wird eine Dauerleihgabe einer
großen Kaufhaus-Kette sein. Die hatte das symbolträchtige
Kleidungsstück für eine Million Euro zugunsten der Aktion "Ein
Herz für Kinder" ersteigert. Das Fußballmuseum in Dortmund
eröffnet voraussichtlich in drei Jahren.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 28.05.2011

WDR-Wissenstag in Phänomenta (11:38 Uhr) Im Technikmuseum
"Phänomenta" in Lüdenscheid findet am Sonntag der
WDR-Wissenstag statt. Kinder ab sechs Jahren sind zu vielen
Experimenten, spannenden Workshops und einer Kinder-Uni
eingeladen. Unter dem Motto "Kleine Wissenschaftler ganz groß"
können sie die Rätsel des Alltags erforschen. Mit dabei ist das
Team vom WDR-Kinderradio "Lilipuz", das von 14.05 bis 15 Uhr
live aus Lüdenscheid sendet. Geöffnet ist die "Phänomenta" von
11 bis 17 Uhr

Nachrichten aus dem Münsterland vom 25.05.2011

Ermittlungen noch nicht abgeschlossen (06:52 Uhr) Die
Staatsanwaltschaft Köln ermittelt im so genannten
Kunstfälscher-Skandal weiterhin gegen den Leiter des
Kunstmuseums in Ahlen. Der Beschuldigte gehöre zwar nicht zu
den vier Hauptverdächtigen, gegen die offiziell Anklage erhoben
wurde, sagte ein Behördensprecher dem WDR. Seine Rolle in der
Affäre werde aber weiter untersucht. In dem Fall geht es um
einen jahrelangen, millionenschweren Handel mit gefälschten
Kunstwerken

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 21.05.2011

Borusseum bei Museums-Wettbewerb (11:38 Uhr) Die Betreiber des
Fußballmuseums von Borussia Dortmund blicken am Samstag nach
Bremerhaven. Dort wird das beste Museum Europas gekürt. Das
Borusseum ist einer von fünf deutschen Kandidaten. Die
Auszeichnung ist für Museen bestimmt, die ein besonderes
Erlebnis bieten. Im Borusseum kann man unter anderem an einer
Karaoke-Station BVB-Lieder singen. Neben dem Borusseum sind
noch 33 Museen aus 15 Ländern für den Preis nominiert.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 20.05.2011

Museum am Ostwall wird zum Theater (16:30 Uhr) Das alte
Dortmunder "Museum am Ostwall" wird zum Theater. Mit dem Drama
"Waisen" des britischen Erfolgsautors Dennis Kelly an einem
neuen Spielort will Schauspiel-Chef Kay Voges neues Publikum
gewinnen. Außerdem wolle er auf das Gebäude aufmerksam machen,
das alte "Museum am Ostwall" müsse ein "kultureller Standort"
bleiben, sagte Voges. In dem Stück "Waisen" geht es um
Fremdenangst und Gewalt im Alltag. Das Drama läuft zur Zeit
auch in Düsseldorf und Oberhausen, nirgends aber sitzt das
Publikum so unmittelbar nah am Geschehen wie in Dortmund.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 20.05.2011

Ausstellung zu Studentenprotesten (13:57 Uhr) In Münster ist
seit heute (20.05.2011) eine neue Ausstellung mit Plakaten der
Studentenbewegung von 1968 zu sehen. Unter dem Titel "Visuelle
Revolten" zeigt das Westfälische Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte auch Flugblätter und Zeitschriften aus dieser
Zeit. Dabei geht es vor allem um internationale Aspekte der
Studentenproteste. Die Ausstellung ist noch bis Mitte August zu
sehen.

Radionachrichten vom 20.05.2011 NRW-Literaturtage in Iserlohn
(07:37 Uhr) In Iserlohn haben die NRW-Literaturtage begonnen.

Zur dreitägigen Veranstaltung des nordrhein-westfälischen
Schriftstellerverbandes kommen 60 Autoren. Höhepunkt der
Literaturtage ist die heutige ?Nacht der Poeten?im Museumsdorf
Baredorf. In den historischen Fabrikhäusern lesen Autoren und
Iserlohner Kinder sowie Erwachsene, die Schreibwettbewerbe
gewonnen haben.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 19.05.2011

Eröffnung nicht mehr im Sommer (08:55 Uhr) Das Westfälische
Textilmuseum in Bocholt kann sich frühestens im September auf
größerer Fläche präsentieren. Nach Angaben des
Landschaftsverbandes verzögert sich der Umbau eines
gegenüberliegenden alten Weberei-Gebäudes. Grund sind Probleme
bei einer Auftragsvergabe. Die alte Weberei soll das
Textilmuseum ergänzen und damit dessen Ausstellungsfläche
verfünffachen.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 17.05.2011

Hörbuch zur "Wiedergutmachung" (16:43 Uhr) Im münsterischen
Landgericht ist ein neues Hörbuch vorgestellt worden. Dieses
beschäftigt sich mit der Wiedergutmachung nach der NS-Zeit in
Westfalen. Rund 1800 Akten aus den Gerichtsarchiven sind dafür
ausgewertet worden. Das Projekt wurde von der Gedenkstätte
Villa ten Hompel und dem Landschaftsverband realisiert. In der
Nachkriegszeit sind in Münster rund 12.000
Entschädigungsverfahren von jüdischen Mitbürgern und politisch
Verfolgten bearbeitet worden. [Nach oben]

Nachrichten aus OWL vom 16.05.2011

Culinarium trotzt dem Sparkurs (10:26 Uhr) Der Sparkurs im
Westfalen-Culinarium in Nieheim zeigt Wirkung. Obwohl der
städtische Zuschuss um ein Drittel auf 100.000 Euro gesenkt
wurde, konnte die Nieheimer Museumsmeile ihr Angebot
beibehalten. Aufgaben wie etwa das Bierbrauen werden jetzt von
Ehrenamtlichen übernommen. Die Besucherzahlen blieben konstant.
Im vergangenen Jahr kamen erneut rund 10.000 Gäste Nachrichten
aus dem Münsterland vom 16.05.2011

Museumstag gut angekommen (08:15 Uhr) Die Museen in der Region
waren am gestrigen Museumstag (15.05.2011) gut besucht. Dazu
zählte zum Beispiel das Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster. Auch die Burg Vischering in
Lüdinghausen zog mit ihrem Familienprogramm eine positive
Bilanz. Die Museen hatten den Tag mit zahlreichen
Sonderveranstaltungen gefeiert. Der vom Internationalen
Museumsrat ausgerufene Tag findet jährlich im Mai statt und
will weltweit auf die Bedeutung und Vielfalt der Museen
aufmerksam machen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 14.05.2011

Museumstag am Sonntag (19:51 Uhr) Am Sonntag ist auch
Museumstag: Das Dortmunder "Museum Ostwall im U" macht mit, das
Museum für Kunst und Kulturgeschichte zeigt die neue
Schlager-Ausstellung, das Gustav Lübke Museum in Hamm ist dabei
und das Wasserschloss Werdringen in Hagen, der Eintritt ist am
Museumstag oft frei. - "Komm mit nach Afrika!" heißt eine
Mitmach-Ausstellung im Maxipark Hamm. Von Sonntag an können
Kinder afrikanische Musik-Instrumente ausprobieren und
afrikanische Lebensmittel kochen. Die Ausstellung beginnt am
Sonntag um elf und ist den ganzen Sommer über geöffnet.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 14.05.2011

Schlager im Museum (11:56 Uhr) In Dortmund gibt es seit Freitag
eine ungewöhnliche Ausstellung: "Schlager - eine musikalische
Zeitreise" ist ihr der Titel. Die Ausstellung ist bis zum
26.Juni im Museum für Kunst und Kulturgeschichte zu sehen.
Geboten wird eine Sonderschau mit Instrumenten, Bühnengarderobe
und Trophäen von Stars und Sternchen. Museumsdirektor Wolfgang
Weick ist zuversichtlich, dass das viele Besucher anlockt.

Museen in OWL gut besucht (09:28 Uhr) In vielen Museen in
Ostwestfalen-Lippe haben die Besucher morgen freien Eintritt.
Außerdem wird es Sonderveranstaltungen geben, wie etwa einen
Brunch im MARTa Herford. Die Häuser werben zum Internationalen
Museumstag für ihre Ausstellungen und Angebote. Die meisten
Museen haben diese Werbung laut Museumsinitiative in OWL aber
gar nicht nötig. Die Besucherzahlen liegen seit Jahren auf
einem konstanten, guten Niveau. Trotzdem haben einige Häuser
Geldprobleme, zum Beispiel das Archäologische Freilichtmuseum
in Oerlinghausen. Dort will die Stadt ihre Unterstützung
zurückziehen und die Zukunft des Hauses ist ungewiss. Die
Großen sind dagegen gut aufgestellt. Dazu gehören die
Bielefelder Kunsthalle und das Lippische Landesmuseum in
Detmold. Dasselbe gilt auch für die ganz kleinen Häuser,
darunter das Sackmuseum in Nieheim, das von einem Verein
getragen wird.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 12.05.2011

Meisterschale kommt in den Safe (15:05 Uhr) Nach der Feier am
Sonntag wandert die Meisterschale dann in einen Safe. Die Fans
werden dann im BVB-Museum Borusseum im Stadion nur noch ein
Duplikat bewundern können. Liga-Präsident Reinhard Rauball wird
die Schale am Samstag nach dem Spiel gegen Frankfurt an den BVB
übergeben. Sie bleibt mindestens ein Jahr lang im Besitz des
Vereins und wird in der kommenden Saison an den nächsten
Deutschen Meister weitergereicht.

Nachrichten aus OWL vom 11.05.2011

Heiraten am 11.11.2011 (08:41 Uhr) Am 11.11.2011 wollen viele
Paare in der Region heiraten. In den meisten Städten können sie
sich jetzt für den begehrten Termin anmelden. In diesem Jahr
fällt das Datum mit der Schnapszahl auf einen Freitag, das
macht ihn doppelt interessant: "Freitag war schon immer der
Klassiker zum Heiraten", heißt es aus dem Standesamt in
Detmold. Dort rechnet man mit großem Andrang: Zehn Paare haben
sich schon nach einer Reservierung erkundigt, aber nur 15
können getraut werden. In Minden will das Standesamt eine
Sonderschicht einlegen, Trauungen gibt es dann auch im
Preußen-Museum. Bis zu 20 Paare werden erwartet. In Paderborn
sind alle Termine seit mehr als einem Jahr vergeben. Und weil
der 11.11. auch bei Karnevalsjecken beliebt ist, öffnet das
Standesamt in Rheda-Wiedenbrück ausnahmsweise am
Freitag-Nachmittag: Für alle, die Eheschließung und Karneval
verbinden wollen.

Nachrichten aus OWL vom 11.05.2011

Herforder Millionenstreit ist beigelegt (06:32 Uhr) Der
jahrelange Streit um eine Millionenspende an den Herforder
Geschichtsverein ist beigelegt. Der Verein und die
Ernstmeier-Stiftung, von der das Geld stammte, wollen wieder
zusammenarbeiten. Ein Teil des Geldes soll jetzt für ein
Stadtmuseum eingesetzt werden. Im Gegenzug darf der
Geschichtsverein ein Museum zur Stiftsgeschichte am Herforder
Münster errichten. Die Stiftung hatte vom Geschichtsverein rund
1,6 Millionen Euro an Ausschüttungen zurückgefordert, der
Streit landete sogar vor Gericht.

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 10.05.2011

Ruhrgebiet: Gesamtdokumentation von "Ruhr 2010" (14:37 Uhr) Zur
Kulturhauptstadt Ruhr 2010 ist jetzt eine Dokumentation
erschienen. Die Geschäftsführer Fritz Pleitgen und Oliver
Scheytt haben das 240 Seiten starke Buch heute vorgestellt. Es
hat den Titel ?Die unmögliche Kulturhauptstadt?. Unmöglich -
war die Vorstellung, dass das Ruhrgebiet überhaupt
Kulturhauptstadt werden könnte, dass 53 Städte und Gemeinden an
einem Strang ziehen würden. Genau das ist aber gelungen und nun
mit vielen, zum Teil aber recht kleinen Fotos dokumentiert.
Geschichte, Programmatik und alle Projekte sind enthalten. Für
Fritz Pleitgen eine "Chronik des Staunens", Oliver Scheytt
denkt anlässlich der Buchvorstellung in die Zukunft: die
Ruhrkunstmuseen werden weiter gemeinsam agieren, die
Schachtzeichen werden möglicherweise schon Pfingsten wieder
gehisst und ein neues Großprojekt wird es im Juli mit der
Haldensaga geben.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 09.05.2011

Museum für Gegenwartskunst wird weiter unterstützt (09:44 Uhr)

Das Siegener Museum für Gegenwartskunst kann auch in Zukunft
auf die finanzielle Unterstützung des Landes NRW zählen. Das
betonte Kultur-Staatssekretär Klaus Schäfer am Sonntag auf der
Feier zum zehnjährigen Bestehen des Museums. Rund 1.000
Besucher kamen zu der dreitägigen Jubiläumsfeier. Prominente
Gäste aus Kultur und Politik bezeichneten das Siegener Museum
als durchaus gleichwertig mit Häusern der großen Metropolen.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 07.05.2011

Kunstwohnen in Siegen (11:21 Uhr) Zum heutigen zweiten Kunsttag
in Siegen gibt es Ausstellungen an zehn verschiedenen Orten. In
der Siegener Oberstadt werden private Einblicke geboten. Das
Museum für Gegenwartskunst verleiht dafür an Bewohner einige
seiner Ausstellungsstücke. Diese Exponate können in den
Wohnungen besichtigt werden. Im Gegenzug stellen Privatpersonen
ihre persönlichen "Kunst-Schätze" im Krönchen-Center aus.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 06.05.2011

10 Jahre Museum für Gegenwartskunst (17:00 Uhr)

Das Siegener Museum für Gegenwartskunst feiert am Wochenende
seinen 10. Geburtstag. Das Museum hat sich seit seiner Gründung
nicht nur regional, sondern auch international einen Namen
gemacht. Die Themenausstellung ?Je mehr ich zeichne? haben
12.000 Menschen besucht. Sogar 20.000 wollten die Ausstellung
?Blickmaschinen? sehen. Mit speziellen Veranstaltungen für
Schüler, mit Kammerkonzerten oder Yogakursen vor Bildern
vermitteln die Siegener Gegenwartskunst. Gerade diese Aktionen
wurden auch in den Feuilletons der großen Tageszeitungen immer
wieder positiv besprochen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 05.05.2011

Fußballmuseum: Drei Entwürfe vorgestellt (18:20 Uhr) Der DFB
hat am Donnerstag drei Entwürfe für das neue Fußballmuseum
vorgestellt. Zwei der Entwürfe sind klassische Museumsgebäude,
der dritte sieht mehrere, begrünte terrassenförmige Häuser vor,
auf denen sogar Fußball gespielt werden könnte. Eine endgültige
Enscheidung über das Aussehen des Fußballmuseums soll Ende Juni
fallen. Baubeginn auf dem Gelände des Dortmunder Busbahnhofes
soll 2012 sein, zwei Jahre später ist die Eröffnung geplant.
[Nach oben]

Protesttag der Behinderten (14:12 Uhr) In der Region wird am
Donnerstag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
demonstriert. Die Aktionen werden im Rahmen des Europäischen
Protesttages veranstaltet. In Herford und Bielefeld machen
Demonstranten auf die Benachteiligung Behinderter aufmerksam
machen. Sie fordern Barrierefreiheit im öffentlichen Raum und
geeignete Zugangswege zu Theatern und Museen. In Bielefeld gibt
es außerdem auf dem Alten Markt ein Bühnenprogramm mit
Interviews, Theater und Tanz. Geplant ist dabei der
Selbstversuch "Blind durch die Altstadt". Mitmachen will auch
Arminia Bielefelds Trainer Ewald Lienen. Im Bielefelder
Jugendgästehaus wird eine Ausstellung über Behinderung in
Entwicklungsländern gezeigt. Die Protestaktionen werden unter
anderem von den von Bodelschwinghschen Stiftungen organisiert

Nachrichten aus dem Ruhrgebiet vom 03.05.2011

Bochum: Kinderzeche feiert Jubiläum (13:35 Uhr) Deutschlands
einziges Kinderbergwerk feiert am Wochenende Geburtstag. Vor 10
Jahren hat das Bochumer Industriemuseum Zeche Hannover die so
genannte Zeche Knirps in Betrieb genommen. Mit Förderanlage,
Stollen und einer Lorenhängebahn bietet sie alles, was zu einem
richtigen Bergwerk gehört. Gefördert wird allerdings Kies statt
Kohle. Zum Jubiläum veranstaltet das Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe am Sonntag ein großes
Familienfest.

Nachrichten aus OWL vom 30.04.2011

Bielefelder Nachtansichten (13:32 Uhr) In Bielefeld startet
heute Abend die zehnte Bielefelder Nacht der Museen. 42 Museen,
Kirchen, Galerien und andere Kulturorte beteiligen sich daran.
Alle Veranstaltungsorte können zum Preis von zehn Euro besucht
werden, die öffentlichen Verkehrsmittel sind dann kostenlos.

Es ist die Begegnung der Bielefelder Art und die kann man im
WDR Studio beginnen. Um 18 Uhr geht es los mit einer
Ausstellung rund um die "wilde Senne". Durch diese
schutzwürdige Landschaft streift der Fotograf Guido Sachse seit
Jahren. Seine bizarren und beeindruckenden Fotos sind zu sehen.
Außerdem gibt es ein Tierstimmenquiz, geben Naturfilmer
Geheimnisse über ihre Arbeit preis und es werden Naturfilme aus
der Senne gezeigt. Zudem sind zwischen 20 und null Uhr das
Fernsehstudio und die Regie geöffnet.

Nachrichten aus Südwestfalen vom 30.04.2011

Saisonstart im Technikmuseum (12:51 Uhr) Im Technikmuseum
Freudenberg beginnt morgen um 10 Uhr mit Schmiedefeuern und
Dampfmaschinen-Vorführungen die neue Saison. Bis Ende Oktober
ist das Museum jeden Sonntag geöffnet. Zu sehen sind alte
Trakoren und Motorräder sowie historische Dampfmaschinen. Im
kommenden Jahr will der Verein das Museum erweitern. Um mehr
Platz für die vielen Fahrzeuge und Maschinen zu schaffen, will
der Trägerverein das Technikmuseum für eine Million Euro
erweitern. Wenn die erhofften Zuschüsse bewilligt werden, soll
der Umbau nächstes Jahr beginnen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 27.04.2011

BVB-Fotomontage schmückt Ostwall-Museum (14:20 Uhr) Das
Dortmunder Museum Ostwall im Dortmunder U zeigt ein drei Meter
breite Foto-Montage von der BVB-Südtribüne. Der Foto-Künstler
Andreas Gursky hat Bilder der Fans aus mehreren Aufnahmen
zusammen gesetzt, so dass die Südtribüne größer erscheint als
sie ist. Das Bild eröffnet die Ausstellungs-Reihe
"Schaufenster". Es ist vom Gang aus zu sehen und soll die
Besucher des U-Turms auf das Ostwall-Museum aufmerksam machen.
Die verfremdeten Bilder von Foto-Künstler Andreas Gursky
erzielen Erlöse im sechsstelligen Bereich.

Nachrichten aus dem Münsterland vom 27.04.2011

Fischotter sind wieder da (13:12 Uhr) Nach ihrem Aussterben vor
mehr als 50 Jahren leben inzwischen wieder Fischotter im
Münsterland. Das haben Forscher des LWL Museums für Naturkunde
in Münster und der Biologischen Station in Dorsten
nachgewiesen. An mehreren Bachufern in den Kreisen Coesfeld und
Borken stellten die Zoologen Fotofallen auf und konnten die
nachtaktiven Tiere so festhalten. Gen-Untersuchungen des
Otterkots zeigen, dass die streng geschützten Wassermarder aus
Niedersachsen stammen. Auf der Suche nach neuen Revieren sind
sie offenbar ins Münsterland ausgewandert.

In Hagen wurde gestern das größte Tauffest Deutschlands
gefeiert. Zu dem Fest im Freilichtmuseum Hagen kamen nach
Angaben der Evangelischen Kirche 120 Täuflinge und rund 1000
Gäste. Mit der Aktion wollte die westfälische Landeskirche nach
eigenen Angaben auf die Bedeutung der Taufe aufmerksam machen.

Nachrichten für das östliche Ruhrgebiet vom 23.04.2011

Veranstaltungstipps für das Wochenende (11:14 Uhr)

Die Dortmunder Philharmoniker und der Opernchor musizieren für
Japan. Zu hören sind Mozarts ?Requiem? und ?Cantus? von Arvo
Pärt. Der Erlös geht an zwei Hilfsorganisationen, die sich um
die Opfer der Natur- und Umweltkatastrophe in Japan kümmern.
Das Benefiz-Konzert im Opernhaus Dortmund beginnt am
Ostermontag um 17.00 Uhr. "Unverschämte Schönheit" nennt sich
eine Ausstellung des niederländischen Malers Frank van Hemert.
Mehr als 100 zum Teil großformatige, abstrakte Bilder des
international renommierten zeitgenössische Künstlers sind zu
sehen- im Gustav Lübke Museum in Hamm, von Samstag bis Anfang
Juli, von 10.00 bis 18.00 Uhr. Schwerte feiert das "10.
Kirschblütenfest". Am Samstagabend um 19.00 Uhr schaltet
Lichtkünstler Jörg Rost seine Lampen an. Die Kinder dürfen die
Straße mit Kreide bemalen, dazu treten Musiker aus Schwerte und
Umgebung auf. Am Sonntag und Montag geht es jeweils ab 15.00
Uhr weiter.

Nachrichten aus OWL vom 23.04.2011

Kultur für Hartz IV-Empfänger (10:15 Uhr) Das Jobcenter Lippe
ermöglicht den Hartz IV-Empfängern im Kreis den kostenlosen
Besuch von Museen des Landesverbandes. Dafür bekommen sie die
so genannte "Kulturcard", die normalerweise zehn Euro kostet.
Hartz IV-Empfänger können damit unter anderem das Lippische
Landesmuseum Detmold, das Weserrenaissance-Museum Lemgo und das
Archäologische Freilichtmuseum in Oerlinghausen besuchen


INFO

LWL-Museumsamt für Westfalen
Dokumentation/Bibliothek
Manfred Hartmann
Salzstr. 38
Erbdrostenhof
48133 Münster
Tel.: 0251-591-3296
Fax: 0251-591-3335
e-mail: manfred.hartmann at lwl.org
Internet: www.service-fuer-museen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 15 09:26:23 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 15 Jun 2011 09:26:23 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Hugo - Erste und letzte Zeche in Buer, Gelsenkirchen,
15.06.2011
Message-ID: 4DF87ABF020000D60000207D@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 15.06.2011, 08:55
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

Hugo - Erste und letzte Zeche in Buer
Vortrag von Klaus Herzmanatus,
Verein für Orts- und Heimatkunde e.V.

Mittwoch, 15. Juni 2011, 18.00 Uhr

Die Zeche Hugo entstand als erste Zeche auf dem Gebiet der
Gemeinde Buer und prägte mit ihren neun Schächten rund um das
Zentrum wie keine andere Zeche Buer und die Menschen in Buer.
So wurde die Stilllegung von Hugo im Jahr 2000 auch als Ende
des Bergbaus in Buer wahrgenommen, auch wenn der letzte
Zechenschacht (Westerholt 1) am nördlichen Rand von Buer erst
2008 außer Betrieb gesetzt wurde.

Eine Veranstaltungsreihe der Stadt Gelsenkirchen und des
Vereins für Orts- und Heimatkunde Gelsenkirchen-Buer e.V. zum
100. Jahrestag der Verleihung der Stadtrechte an Buer


INFO

Veranstaltungsort:
Zeche Hugo - Schacht 2
Brößweg 37
45897 Gelsenkirchen

Veranstalter:
Institut für Stadtgeschichte / Heimatverein Buer /
Stadt Gelsenkirchen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 16 09:34:47 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 16 Jun 2011 09:34:47 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Asterix kommt nach Haltern: Vorbereitungen fuer
Sommerferien-Programm, Haltern am See, 26.07.-04.09.2011
Message-ID: 4DF9CE37020000D6000020AF@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.06.2011, 14:55


AKTUELL

Asterix kommt nach Haltern:
Vorbereitungen für Sommerferien-Programm im LWL-Römermuseum

Im LWL-Römermuseum in Haltern am See sind die ersten
Sammler-Objekte zur großen Asterix-Ferienaktion eingetroffen.
Über 500 Asterix-Artikel von der Wildschweinpastete bis zur
Badezimmerfliese werden derzeit im Museumsdepot gesichtet und
sortiert. Die ganzen Sommerferien über werden die
interessantesten davon in einer Sonderausstellung zu sehen
sein. Auslöser für das Spektakel ist das alljährliche
Internationale Asterix-Fantreffen, zu dem sich die Leihgeber
mit Gleichgesinnten Mitte August im LWL-Römermuseum treffen.

"Ich bin fasziniert von der Vielfalt der Asterix-Produkte", so
Museumspädagogin Renate Wiechers vom Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) beim Auspacken der Ausstellungsstücke.
"Von Asterix-Unterwäsche über die klassische Briefmarke ist bis
zur Asterix-Zahnpasta alles dabei! Zu den absoluten Höhepunkten
gehören aber sicher die liebevoll gestalteten Comicfiguren, vor
allem die Piraten."

In den gesamten Sommerferien wird es zahlreiche Aktionen rund
um das Thema Asterix geben. Auch der Blick auf die römischen
Museumsexponate der Dauerausstellung fällt in dieser Zeit durch
eine "gallische" Brille: Asterix-Zitate direkt an den
Objektvitrinen zeigen, wie erstaunlich tatsachengetreu die
Comics sind. Sie stellen einen manchmal witzigen, manchmal
nachdenklich stimmenden Zusammenhang zwischen Fiktion und
historischer Realität her. Einer der Höhepunkte des Programms
ist dann das 9. Internationale Asterix-Fantreffen am 13. und
14. August, zu dem nicht nur Asterix-Sammler, sondern auch alle
Museumsbesucher eingeladen sind.


INFO

Mehr Infos unter:
URL: http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de

LWL-Römermuseum
Weseler Straße 100
45721 Haltern am See
Tel.: 02364 9376-0
Fax: 02364 9376-30
E-Mail: lwl-roemermuseum at lwl.org
URL: www.lwl-roemermuseum-haltern.de

Sommerferien mit Asterix
26.7.-4.9. im LWL-Römermuseum Haltern
Sonderausstellung, Ferienprogramm und Internationales
Asterix-Fantreffen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Jun 17 10:06:23 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 17 Jun 2011 10:06:23 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vom Fabrikort zum Kulturpark, Bielefeld, 19.06.2011
Message-ID: 4DFB271F020000D60000211C@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 16.06.2011, 09:54


AKTUELL

Vom Fabrikort zum Kulturpark

Unter dem Titel "Vom Fabrikort zum Kulturpark - die
Ravensberger Spinnerei" bietet das Historische Museum am
Sonntag, 19. Juni, um 11.30 Uhr eine besondere Führung an.
Diese schließt entsprechende Ausstellungsbereiche im Museum
ebenso mit ein wie einen Rundgang durch den Ravensberger Park.

Die Ravensberger Spinnerei, ab 1855 errichtet und zeitweise die
größte Flachsspinnerei auf dem europäischen Kontinent, hat
wesentlich zur industriellen Entwicklung Bielefelds
beigetragen. In den 1970er Jahren sollte sie der
Verkehrsplanung weichen, konnte aber durch anhaltende Proteste
aus der Bürgerschaft gerettet werden. Heute ist das
Gebäudeensemble im Park ein Industriedenkmal von europäischem
Rang.


INFO

Historisches Museum
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld
Tel.: 0521 / 51 36 30
Fax: 0521 / 51 67 45





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 20 10:18:14 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 20 Jun 2011 10:18:14 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "aktuell - Informationen aus Westfalen-Lippe"
Message-ID: 4DFF1E66020000D600002163@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen-Initiative"
Datum: 17.06.2011, 10:33


AKTUELL

"aktuell - Informationen aus Westfalen-Lippe"
Westfalen-Initiative


Westfalen-Quartett: Spielerisch die Heimat entdecken

Viele Kinder aus Westfalen reisen mit ihrer Familie regelmäßig
in fremde Länder, kennen die Hauptstädte Europas und deren
Wahrzeichen oder buddeln jeden Sommer am Strand von Nord- oder
Ostsee. Aber die Besonderheiten hier in der Region kennen sie
nicht oder sie nehmen sie nicht wahr. ?Lerne deine Heimat
kennen? fordern Westfalen-Initiative und Coppenrath Verlag nun
Kinder ab fünf Jahren auf und haben ein Westfalen-Quartett
konzipiert. In diesem Kartenspiel sammeln und vergleichen die
kleinen Westfalen Burgen und Schlösser, Denkmäler, Türme und
vieles mehr. Die 36 Spielkarten sind klar strukturiert: Ein
Farbfoto zeigt das Gebäude, darunter sind Name und Standort
genannt. Baubeginn, Bauzeit, Höhe und Grundfläche der einzelnen
Objekte können gegenübergestellt werden. Besonders schön: Auf
einer kleinen Westfalenkarte ist die exakte geographische Lage
eingezeichnet. Da können auch Erwachsene noch was lernen! Das
Westfalen-Quartett ist im Handel erhältlich (Bestell-Nummer
21219).

Westfalen fürs Handschuhfach: Neuauflage der Westfalen-Karte

Stiftung und Verein Westfalen-Initiative haben die
?Straßenkarte Westfalen? noch einmal aufgelegt. ?Westfalen fürs
Handschuhfach? zeigt nicht nur das Straßennetz Westfalen-Lippes,
sondern bietet außerdem auf der Rückseite einen Überblick über
rund 1.000 Sehenswürdigkeiten der Region. Eine Einführung
?Westfalen. Eine Region mit Tradition? beschreibt die
Geschichte Westfalen-Lippes und stellt die Teilregionen vor.
Der Kartennutzer erfährt das Wichtigste über das Münsterland,
das Ruhrgebiet, das Weserbergland und Ostwestfalen-Lippe sowie
über das Sauerland, das Siegerland und das Wittgensteiner Land.
Die Karte hat die ISBN-Nr. 978-3-00-023220-6. Sie können sie
für 2,- ? über den Buchhandel, Touristen-Informationen aber
auch über die Geschäftsstelle der Westfalen-Initiative
beziehen. Weitere Informationen: www.westfalen-initiative.de.

CHE-Hochschulranking: Westfälische Unis belegen Spitzenplätze

Beim aktuellen Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung
(CHE) haben westfälische Universitäten und Fachhochschulen
Spitzenplätze erreicht, wie der Nachrichtendienst Westfalen
heute berichtet. So gehört etwa die Universität Münster im Fach
Rechtswissenschaften zu den besten Hochschulen deutschlandweit.
Auch die Universität Bielefeld schnitt überdurchschnittlich ab:
Sie gehört in den Bereichen Soziologie und Wirtschaft
überregional zur Spitzengruppe. Gleiches gilt im Fach
Medienwissenschaften für die Fachhochschule Gelsenkirchen sowie
die private Hochschule BiTS Iserlohn. Professor Dirk Sauerland,
Dekan der Fakultät für den Fachbereich Wirtschaftswissenschaft
an der privaten Universität Witten/Herdecke erhielt die
Bewertungsnote 1,1. Das CHE-Hochschulranking, das im
"Zeit-Studienführer 2011/12" veröffentlicht wird, ist das
umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen
Raum. Mehr als 300 Universitäten und Fachhochschulen in
Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden hat
das CHE untersucht. Neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung
und Forschung umfasst das Ranking Urteile von mehr als 250.000
Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule.
Jährlich werden ein Drittel aller aufgeführten Studienfächer
neu bewertet. In diesem Jahr sind es die Rechts-, Wirtschafts-
und Sozialwissenschaften sowie Medienwissenschaften,
Kommunikationswissenschaften und Soziale Arbeit.

HENZE ! Festival anlässlich des 85. Geburtstages des Komponisten

Anlässlich des 85. Geburtstags des Komponisten Hans Werner
Henze findet vom 26. Juni bis zum 10. Juli das Festival
?Henze!? in Münster statt. Veranstalter sind die Städtischen
Bühnen Münster, das Sinfonieorchester Münster, die
Musikhochschule, die Westfälische Schule für Musik, das
musikwissenschaftliche Institut der WWU Münster und die
Gesellschaft für Neue Musik Münster (GNM). Sie ermöglichen ein
vielfältiges Programm: Neben Oper, Sinfonie, Film- und
Kammermusik stehen Lesungen und Vorträge auf dem Programm.
Karten im Vorverkauf bekommen Sie an der Theaterkasse der
Städtischen Bühnen Münster (Tel: 0251-5909-100). Weitere
Informationen im Netz unter www.gnm-muenster.de,
www.stadttheater.muenster.de oder
www.sinfonieorchester-muenster.de.

Sattel-Fest 2011: 40 km Fahrradspaß und gute Laune

Am 24. Juli 2011 geht's wieder rund: Tausende von Radlern
werden sich unter dem Motto "Freie Fahrt zwischen Hamm und
Soest" in den Sattel schwingen, um die Landschaft, Natur pur
und eine nur für Fahrräder freigegebene Strecke zu genießen.
Die Veranstaltung findet zum sechsten Mal statt. Viele
Dorfgemeinschaften tragen zum besonderen Flair der
Veranstaltung bei, indem sie die rund 40 km lange Route mit
phantasievollen Aktionen säumen. Zahlreiche "Straßencafés der
etwas anderen Art" und Imbiss-Stationen bieten Stärkungen an.
Neben Getränken, Kuchen, belegten Brötchen und Grillgut sind
auch Milchprodukte und Eis vom Landwirt sehr beliebt. Bei
heißem Wetter gibt's Duschen im Vorbeifahren und eine
Wasserwand der Feuerwehr. Ob Massagen, Tombola oder kleine
Ausstellungen ? die Möglichkeiten der Pausen sind vielfältig.
Für Sicherheit und Service entlang der Strecke sorgen u. a.
mobile Helfer des ADFC und Erste-Hilfe-Stationen von DRK und
DLRG. Für diejenigen, die nur ein Teilstück radeln möchten,
begleiten Bus und Bahn mit Sonderfahrten die Tour. Auch in
diesem Jahr runden wieder die Fahrradmärkte in Hamm, Soest und
Welver das Unterhaltungsangebot ab. Die Radstation Soest am
Bahnhof verleiht E-Bikes. Schirmherr des Sattel-Festes 2011 ist
Harry Voigtsberger, Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen,
Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Weitere
Informationen: www.sattel-fest.de.

Auf zwei Rädern durch den Fietsen-Sommer im Kreis Borken

Sieben besondere Veranstaltungen für Radlerinnen und Radler
bündelt der "Fietsen-Sommer" im Kreis Borken bis September.
Zahlreiche Radrouten laden dazu ein, die Region zu erkunden.
Viele kleine Wege führen dabei abseits der Hauptverkehrsachsen
durch Wald und Feld, vorbei an alten Höfen und historischen
Landsitzen. Zudem gibt es in allen Orten im Kreis Borken
weitere Veranstaltungen für Radler. Reizvolle Ausflugsziele
bieten zum Beispiel die "Offenen Gärten", in die Gartenbesitzer
in einigen Orten einladen. Diese lassen sich auch per Rad
ansteuern. Hinzu kommen einige Veranstaltungen für
Radsportbegeisterte sowie zwei Fahrrad-Ereignisse mit
überregionaler Strahlkraft. Informationen zu den
Veranstaltungen gibt es im Internet unter
www.tourismus-kreis-borken.de/fietsensommer.html sowie in
Flyern, die bei den Städten und Gemeinden im Kreis Borken sowie
im Kreishaus ausliegen. Routen, die nicht direkt vor der
Haustür liegen, lassen sich bequem mit den
FreizeitFietsenBussen erreichen. Vom 1. Mai bis zum 3. Oktober
haben viele RegioBus-Linien im Kreis Borken wieder einen
Fahrradanhänger im Schlepptau. Die Fahrradmitnahme auf dem
Hänger ist kostenlos, die Radlerinnen und Radler zahlen nur den
normalen Preis für die Busfahrt. Die Flyer mit allen
Informationen gibt es in Kürze in den Bürgerbüros und den
Touristinformationen der Region. Im Internet stehen sie unter
www.bus-und-bahn-im-muensterland.de zum Download bereit. Neu
erschienen I: Radwanderkarte von Lippstadt Marketing

Rechtzeitig zu Beginn der Fahrrad-Saison präsentiert Lippstadt
Marketing in Kooperation mit der Bad Waldliesborn Touristik
GmbH und der Sparkasse Lippstadt eine überarbeitete
Radwanderkarte für Lippstadt und Umgebung. Nach dem Motto
"entspannt durch Natur und Kultur" enthält die Karte nicht nur
auf übersichtliche Weise eine attraktive Anzahl an verschieden
langen Radrouten, sondern zudem noch eine Fülle an
interessanten Informationen. Was kann ich auf dieser oder jener
Radroute entdecken, wie lang ist die Tour meiner Wahl, wo finde
ich eine Einkehrmöglichkeit? Auf diese Fragen hat die neue
Radwanderkarte immer eine Antwort parat. Darüber hinaus liefert
das Kartenwerk eine Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten und
stellt Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote vor. Erstmals
tritt die Radwanderkarte in Deutsch und Niederländisch auf -
eine Hommage an die vielen Besucher aus der Partnerstadt Uden
und den Niederlanden insgesamt. Die Karte ist nicht nur
informativ, sondern auch praktisch. Sie ist laminiert und damit
feuchtigkeitsresistent und stabil. Die Radwanderkarte Lippstadt
- Bad Waldliesborn und Umgebung ist zum Preis von 3,95 Euro in
der Stadt- und Kulturinformation im Lippstädter Rathaus sowie
im Haus des Gastes in Bad Waldliesborn erhältlich.

Neu erschienen II: Wanderführer Erlebnis Eggeweg

Der Abwechslungsreichtum von Teutoburger Wald und Eggegebirge
und die Vielzahl kulturhistorisch bedeutsamer
Sehenswürdigkeiten sind ein wesentlicher Grund dafür, dass der
Eggeweg als Teil der Hermannshöhen zu einem der beliebtesten
Kammwanderwege Deutschlands zählt. Links und rechts des Wegs
lassen sich bronzezeitliche Hügelgräber, Reste sächsischer
Wallburgen, Burgruinen, Grenzsteine und Wegemale an
historischen Passwegen entdecken. Darüber hinaus finden sich
Spuren vergangener historischer Nutzungen im Wald wie dem Abbau
von Bodenschätzen, der Herstellung von Glas, dem Köhlerwesen
oder der Waldhude. Auf die (kultur-)landschaftlichen
Besonderheiten möchten der Naturpark Teutoburger
Wald/Eggegebirge und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) mit dem Führer Erlebnis Eggeweg. Wandern von den
Externsteinen bis Marsberg aufmerksam machen. Der Wanderführer,
geschrieben von Horst Gerbaulet, enthält einen einführenden
Textteil mit allgemeinen Informationen, eine detaillierte
Beschreibung der einzelnen Wegeetappen mit Darstellung der
Streckencharakteristik und besonderer Höhepunkte sowie einen
Kartenteil. Er ist für 15,- Euro im Handel erhältlich (ISBN:
978-3-936359-46-6).

Von Westfalen in die ganze Welt - Westfälische Spitzenküche nun
auch für das Smartphone

Sternekoch Björn Freitag, ?Der Vorkoster? im WDR und Koch für
die Fußballer von Schalke 04, zählt mit seinem Restaurant
?Goldener Anker? zu den Spitzenköchen in der Region. Die
Smartphone-Application ?Björn Freitags Sterne-Snacks?
erleichtert das Nachkochen und ermöglicht talentierten
Hobby-Köchen in aller Welt einen Hauch westfälischer
Spitzengastronomie auf den heimischen Speisezettel zu
übernehmen. In sternekochlicher Nachbarschaft in Dorsten
befindet sich das ?Restaurant Rosin? von Frank Rosin, ebenfalls
nicht zuletzt durch das Fernsehen bekannt gewordener
Sternekoch. Auch seine Rezepte werden als App zum Nachkochen
angeboten. Dass Spitzengastronomie in Westfalen zuhause ist,
wurde in den letzten Wochen häufiger vom Nachrichtendienst
Westfalen heute berichtet. Ganz aktuell listet nun das
Westfalium in der derzeitigen Ausgabe die 29 bestbewerteten
Restaurants Westfalens auf. Sechs Restaurants mit
Michelin-Stern sind darunter, einige haben einen Eintrag als
Bib, als ?beste preiswerte Adresse? bei Guide Michelin,
erstmals in diesem Jahr auch die Rohrmeisterei in Schwerte.

Heinz Nixdorf Institut feiert mit der "Sendung mit der Maus"
Geburtstag

Die Maus kommt nach Paderborn! Am 10. Juli öffnet das Heinz
Nixdorf Institut der Universität Paderborn seine Türen für Groß
und Klein und gibt spannende Einblicke in die
Forschungsarbeiten des Instituts. Die Maus ist selbst dabei und
schaut sich mit an, wie und was in Paderborn geforscht wird.
Zum Geburtstag der "Sendung mit der Maus" ruft der Westdeutsche
Rundfunk (WDR) am 10. Juli 2011 einen bundesweiten
?Türöffner-Tag? ins Leben. Firmen, Rathäuser oder Bauernhöfe
sind aufgerufen, aktiv dabei zu sein bei dem neuen
branchenübergreifenden "Tag der offenen Tür" für Kinder und
Familien. Bei vier Veranstaltungen (im Norden, Osten, Süden und
Westen der Republik) wird die Maus auch persönlich anwesend
sein - im Westen exklusiv im Heinz Nixdorf Institut in
Paderborn. An diesem Tag der offenen Tür lädt das Institut
Kinder und Familien zum Schauen, Anfassen und Mitmachen ein. An
vielen Stationen können die Besucher hier Wissenschaft hautnah
erfahren. Sie können erleben, wie Roboter auf sie reagieren und
mit ihnen interagieren. Oder sie probieren, mit vielen anderen
Menschen zusammen ein Bild zu malen, obwohl sich alle an
verschiedenen Orten befinden. Der direkte Nachbar des Instituts,
das Heinz Nixdorf MuseumsForum beteiligt sich auch an der
Aktion. Im größten Computer-Museum der Welt können Kinder und
Erwachsene nicht nur die Vergangenheit des Computers bestaunen,
sondern auch in einem Klassenzimmer der Zukunft lernen.
Ehrengast am 10. Juli ist die Maus selbst. Ein umfangreiches
Bühnenprogramm, Maus-Schminken und der Maus-Parcours sind nur
einige der Maus-Programmpunkte, die an diesem Tag zu erleben
sind. Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei, die
Teilnehmerzahl aber begrenzt. Karten und Infos für den Maus-Tag
am Heinz Nixdorf Institut gibt es im Internet unter
www.hni.uni-paderborn.de/maus.

Regionalinitiativen stellen vor

?Wir wollen Deinen Kopf!? Münsterland e.V. will Fachkräfte für
die Region begeistern

Mit einer neuen Image-Kampagne sollen aktiv Fachkräfte für die
Region gewonnen werden. Ziel ist es, unbesetzte Stellen und
qualifizierte Fachkräfte zusammen zu bringen. Die Kampagne soll
dabei unterstützen, das Münsterland bei erfolgsorientierten
Akademikern als attraktiven Arbeits- und Lebensstandort zu
bewerben. Der markige Spruch ?Wir wollen Deinen Kopf!? soll ab
sofort überall präsent sein: Eine City Light-Kampagne im ganzen
Münsterland, Anzeigen in regionalen Tageszeitungen sowie eine
überregionale Anzeigenkampagne im ZEIT-Magazin Campus sind
geplant. Mit zielgruppenspezifischen Werbemitteln wie
bedruckten Mensa-Tabletts und Internet-Clips sollen potenzielle
Bewerber dort angesprochen werden, wo sie sich tagtäglich
aufhalten: im Uni-Institut, in der Cafeteria, in der Bibliothek,
im Internet. Nicht zuletzt soll auf das bereits bestehende
Jobportal ?jobwunderland.com? verwiesen werden und durch die
Integration von ?jobwunderland.com? auf Facebook entsteht eine
ideale Plattform für Ideen, Kommentare, Aktionen und
Gewinnspiele. Weitere Informationen finden Sie im Netz unter
www.muensterland.com.

Garten_Landschaft OstWestfalenLippe: Neues Programmheft
erschienen

Die Garten_Landschaft OstWestfalenLippe hat wieder ihre Tore
geöffnet. Mit über 60 Lesungen, Musikveranstaltungen,
Gartenfesten und Sonderführungen laden die über 30 Gärten und
Parks in diesem Jahr ein. Das Programmheft wird von der
OstWestfalenLippe Marketing GmbH herausgegeben. Bis zum 18.
September sind insgesamt 28 Highlights des Literatur- und
Musikfestivals ?Wege durch das Land?, sieben
?Rauminszenierungen bildender Kunst?, zwölf ?Neue ?Alte?
Gärten?, die vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe neu belebt
wurden, sowie über 50 Schloss- und Parkfeste, Spaziergänge und
Führungen zu erleben. Neu eröffnet wird der denkmalgeschützte
Schlosspark Gehrden sowie die Rauminszenierung ?Cloudbuster
Project/Heaven and Sky, 2003/2008? von Christoph Keller im
Schlosspark Wendlinghausen. Das Literatur- und Musikfest ?Wege
durch das Land? verspricht mit renommierten Schauspielern und
Musikensembles ein Sommervergnügen an poetischen Orten wie Gut
Böckel, Kloster Dalheim, Stift Fischbeck, Schloss Hollwinkel
und Gut Rietberg. Das Programmheft der Garten_Landschaft kann
bei der OstWestfalenLippe Marketing GmbH unter Tel. 05 21/9 67
33-0 bestellt oder unter www.garten-landschaft-owl.de
heruntergeladen werden.

Termine

ab 1. Juli 2011 Bionik ? Patente der Natur. Ausstellung im
LWL-Naturkundemuseum, Münster

bis 3. Juli 2011 PICASSO. Linolschnitte. Im Rausch der Farbe.
Ausstellung im Kunstmuseum Pablo Picasso, Münster

10. bis 13. Juli 2011 Westfalen erfahren ? Innovation und
Tradition. Journalisten-Radtour der Westfalen-Initiative durch
das Sauerland


INFO

Westfalen-Initiative
Piusallee 6
48147 Münster
Tel.: 0251/5 91 64 06
Fax: 0251/5 91 32 49
E-Mail: info at westfalen-initiative.de
www.westfalen-initiative.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 20 10:29:40 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 20 Jun 2011 10:29:40 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 456, Februar 2011
Message-ID: 4DFF2114020000D600002168@cl2x-sd2-vs>

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 20.06.2011, 11:00


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 456
Februar 2011


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169




ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]


Braukmann, Horst
Oestinghausen gehört nicht zur Soester Börde
Der Oberhof an Lippe und Ahse lag zwischen den Fronten

Löer, Ulrich
Stadthistoriker aus Leidenschaft
Hubertus Schwartz legte das kunsthistorische Fundament Soests

Kohl, Rolf Dieter
Sie trieben Handel mit halb Europa
Zur Geschichte des Iserlohner Handelshauses Johann Heinrich
Schmidt im 18. und 19. Jahrhundert

Beaugrand, Günter
Woher kommt der Name "Westfalen"
Die Bezeichnung steht erstmals in der Chronik der Sachsenkriege
- Der Mönch Rolevinck schrieb das erste Buch über die Region

Beeck, Anneliese
Wegen eines Kuckucks vor Gericht
Ein merkwürdiger Prozess vor dem Hammer Amtsgericht 1936

Feldmann, Wilhelm
Knecht und Magd: Berufe, die es nicht mehr gibt
Ohne die bäuerlichen Hilfskräfte war einst die Bewirtschaftung
der Höfe auch in unserer Region nicht möglich

Kleine, Joseph
Der Prophet gilt nichts in seiner Heimat
Dem Künstler Heinrich Schlief sollte in Soest Gerechtigkeit
widerfahren





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 21 11:09:44 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Jun 2011 11:09:44 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Preis fuer niedersaechsische Landesgeschichte:
Ausschreibung fuer die Preisverleihung 2012
Message-ID: 4E007BF8020000D6000021D0@cl2x-sd2-vs>

Von: "Christian Hoffmann"
Datum: 20.06.2011, 15:37


AKTUELL

Preis für niedersächsische Landesgeschichte
der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen
dotiert von der Stiftung Niedersachsen

Ausschreibung für die Preisverleihung 2012

Die Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen
beabsichtigt, im Jahr 2012 zum dritten Mal den "Preis für
niedersächsische Landesgeschichte" zu vergeben. Mit diesem
Preis sollen exzellente wissenschaftliche Schriften zu Themen
aus dem gesamten Spektrum der historischen Forschung zur
niedersächsischen und bremischen Geschichte ausgezeichnet und
vor allem der auf diesem Gebiet arbeitende wissenschaftliche
Nachwuchs gefördert werden.

Es sollen daher Arbeiten eingereicht oder vorgeschlagen werden,
die einen wesentlichen Beitrag zur Erforschung der Geschichte
jenes Raumes liefern, den seit 1946 die Länder Niedersachsen
und Bremen umfassen. Die Arbeiten sollten nicht veröffentlicht
und bei der Einreichung nicht älter als zwei Jahre sein. Eine
Veröffentlichung durch die Historische Kommission ist
ausdrücklich erwünscht.

- Die Bewerbung kann als Eigenbewerbung oder auf Vorschlag
Dritter erfolgen.
- Der Bewerbung bzw. dem Vorschlag sind zwei Exemplare der
Arbeit sowie eine Kurzvita der Autorin bzw. des Autors
beizufügen.
- Der Preis für Niedersächsische Landesgeschichte ist mit 5.000
? dotiert.
- Der Preis kann geteilt werden.
- Über die Bewerbungen und Vorschläge entscheidet der Ausschuss
der Historischen Kommission auf der Basis der Empfehlung einer
dazu eingesetzten Jury im November 2011.
- Die Preisverleihung erfolgt auf der Jahrestagung der
Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen im Mai
2012 in Jever.

Bewerbungen und Vorschläge für geeignete Preisträgerinnen und
Preisträger werden

bis zum 15. August 2011

an die Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen, Am
Archiv 1, 30169 Hannover erbeten.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Preis für Niedersächsische Landesgeschichte
Datum: 20. Juni 2011
Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen
Am Archiv 1
30169 Hannover
Tel.: 0511/120 6655
E-Mail: christian.hoffmann at nla.niedersachsen.de

Kontakt:
Dr. Christian Hoffmann
Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen
Am Archiv 1
30169 Hannover
Tel.: 0511/120-6655
E-Mail: christian.hoffmann at nla.niedersachsen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 21 11:14:22 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Jun 2011 11:14:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Portal 'Lippische Ziegler' freigeschaltet
Message-ID: 4E007D0E020000D6000021D5@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thorsten Unger"
Datum: 20.06.2011, 15:33


AKTUELL

"Archive müssen auch und gerade in der digitalen Welt ihre
Potentiale und Angebote einer breiten Öffentlichkeit bekannt
und zugänglich machen. Das Portal 'Lippische Ziegler' leistet
dazu einen wichtigen Beitrag". Mit diesen Worten stellte
Kulturministerin Ute Schäfer heute in der Abteilung
Ostwestfalen-Lippe des Landearchivs ein Kooperationsprojekt
zwischen dem Internationalen Institut für Sozialgeschichte in
Amsterdam und dem Landesarchiv NRW vor. "Wir hüten einen
richtig wertvollen Schatz", so die Ministerin über die im
Landesarchiv verwahrten Archivalien.

Das Internetportal "Lippische Ziegler" verbindet und
präsentiert in fast einmaliger Weise digitalisiertes Archivgut
zur Geschichte der Wanderarbeiter aus Lippe, Informationen zu
den Archivbeständen des Landesarchivs NRW, Quellenkunde und
Forschungsergebnisse zur historischen Arbeitsmigration. Die
Ministerin lobte die Initiative, weil sie dazu beitrage,
"historische Themen modern zu präsentieren und sie damit auch
denen zugänglich zu machen, die wenig Berührungspunkte mit
traditioneller Archivarbeit haben".

Zusammen mit Prof. Dr. Jan Lucassen vom Internationalen
Institut für Sozialgeschichte und Dr. Bettina Joergens vom
Landesarchiv NRW demonstrierten Ministerin Schäfer bei der
Freischaltung des Angebots, auf welche Weise das vom
Landesarchiv NRW betriebene Portal "Archive in NRW" und das
Angebot des IISG miteinander verbunden sind. Sie navigierte von
der Internetseite der Abteilung Ostwestfalen-Lippe des
Landesarchivs NRW
(http://www.archive.nrw.de/LandesarchivNRW/abteilungOstwestfalenLippe/Service/Wissenschaftsservice/index.html)
direkt zum Portal "Lippische Ziegler" auf den Seiten des IISG
(http://www.iisg.nl/migration/ziegler/).

Neben Informationen zur Geschichte der Wanderarbeit aus Lippe
bietet das Internetportal "Lippische Ziegler" eine Datenbank,
in der nach Personennamen gesucht werden kann. Die Ergebnisse
der Datenbankrecherche können direkt online in den erstmals
digital veröffentlichten historischen Akten aus dem
Landesarchiv NRW überprüft werden. Mit dieser Aufbereitung der
Akten aus der Abteilung Ostwestfalen-Lippe des Landesarchivs
NRW erführen "die Menschen hier in Lippe und in ganz
Nordrhein-Westfalen ? mehr über ihre Geschichte ihrer Heimat
und ihrer Vorfahren", betonte die Ministerin. Gleichzeitig wies
sie auch auf die Bedeutung der Archive als "außerschulischen
Lernort für Schülerinnen und Schüler sowie insbesondere
Studierende" hin.

Das Fürstentum Lippe war vom 18. bis zum 20. Jahrhundert
Ausgangsregion für Tausende von Ziegeleiarbeitern. Sie
verließen in jedem Frühjahr aufs Neue ihre Heimat, um in ganz
Deutschland und in den Nachbarländern Arbeit zu finden. Die
Niederlande waren ein frühes Ziel der Ziegler, die sich in den
großen Kreis der Hollandgänger aus dem Rheinland und Westfalen
einreihten.

Wie z. B. die heute noch existenten Zieglervereine belegen,
identifizieren sich viele Lipper mit der Geschichte der
Wanderarbeit. Kein Wunder, denn sie prägte etwa zwei
Jahrhunderte lang das soziale Gefüge, die wirtschaftliche und
familiäre Situation der gesamten Region. Umso erfreulicher ist
es, dass nun Originalquellen für die private und
wissenschaftliche Forschung online zugänglich und komfortabel
auswertbar sind.

Jan Lucassen und Piet Lourens vom Internationalen Institut für
Sozialgeschichte Amsterdam (IISG) in Amsterdam erforschen seit
vielen Jahren die Geschichte der Ziegeleiarbeiter, deren
Arbeitsbiografien und familiäre Situationen. Grundlage dafür
sind die im Landesarchiv NRW Abt. OWL aufbewahrten Akten, denn,
so Prof. Lucassen: "Nirgendwo sonst auf der Welt lassen sich so
viele und dichte Informationen zu Saisonarbeitern mit Angaben
zu Herkunft und Zielort für einen so großen Zeitraum und eine
so frühe Zeit in diesem Umfang finden.

Für die Geschichte der Migration, der Arbeit und der Familien
sind sie von unschätzbarem Wert." Für das Internetportal zu den
lippischen Zieglern haben Lucassen und Lourens die Ergebnisse
ihrer Forschung zusammengestellt und verbunden mit den vom
Landesarchiv NRW bereitgestellten Findmitteln und archivischen
Quellen.

"Dank der Zusammenarbeit zwischen dem Internationalen Institut
für Sozialgeschichte in Amsterdam (IISG) und dem LAV NRW werden
diese Daten, eingebettet in ihrem historischen Kontext, nun zur
Verfügung gestellt", so der Historiker Jan Lucassen. Die
bewährte deutsch-niederländische Zusammenarbeit im Archivwesen
werde mit diesem "Joint-Venture" fortgesetzt, ebenso die
Zusammenarbeit zwischen Archiv und historischer Forschung.

Dies betont Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, Präsident des
Landesarchivs NRW. Das Ziegler-Projekt stelle eine "moderne,
zeitgerechte Form der Archivarbeit" dar. Gleichzeitig knüpfe
das Kooperationsprojekt an die Tradition der Detmolder
Abteilung an, die seit langem - etwa beim Detmolder
Sommergespräch - den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen
Archivarinnen und Archivaren einerseits und wissenschaftlich
und privat motivierten Archivnutzern und -nutzerinnen
andererseits unterstützt.

Mit der Bereitstellung von über 15.000 Digitalisaten hat das
Landesarchiv NRW die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die
Quellengrundlage für die historische Erforschung des
Wanderzieglerwesens einer breiten Öffentlichkeit leichter
zugänglich gemacht werden kann. Grundsätzlich sei die
Digitalisierung für die Archive keine Kleinigkeit, so
Reininghaus. Die Menge und die besondere Beschaffenheit
archivischer Unterlagen erforderten hohe Aufwände für die
Digitalisierung und folglich eine Priorisierung der Projekte;
auch setze jede Digitalisierung eine solide und elektronisch
bereits verfügbare Erschließung der Archivbestände voraus.
Kooperationen wie die mit dem IISG im Rahmen des Zieglerportals
könnten den Archiven helfen, Schwerpunkte für
Digitalisierungsprojekte zu ermitteln und in diesen
Schwerpunkten einen Mehrwert archivischer Angebote durch
Einbindung der Quellen in den historischen Kontext zu erzielen.

Anlässlich der Freischaltung des Zieglerportals zeigt die
Abteilung Ostwestfalen-Lippe des Landesarchivs NRW eine
Ausstellung von 17 historischen Fotos von Ziegeleiarbeitern
sowie Beispiele von Originalakten mit Ziegelbotenlisten aus dem
Bestand der Lippischen Regierung. Diese kleine Ausstellung ist
noch bis zum 2. September 2011 in Detmold zu sehen.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ministerin Ute Schäfer eröffnete heute das "Zieglerportal"
- eine Kooperation zwischen dem Landesarchiv NRW und dem
Internationalen Institut für Sozialgeschichte Amsterdam (IISG)
zur Erforschung von Arbeitsmigration
Datum: 20. Juni 2011
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abteilung Ostwestfalen-Lippe
Willi-Hofmann-Straße 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-0
URL: http://www.iisg.nl/migration/ziegler/

Kontakt:
Dr. Thorsten Unger
Landesarchiv NRW Abt. Ostwestfalen-Lippe
Willi-Hofmann-Str. 2
32756 Detmold
Tel.: 05231/766-104
E-Mail: thorsten.unger at lav.nrw.de
URL: www.lav.nrw.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 21 11:18:34 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Jun 2011 11:18:34 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtrundgang: Bielefeld zur Zeit des NS-Regimes,
Bielefeld, 23.06.2011
Message-ID: 4E007E0A020000D6000021DA@cl2x-sd2-vs>

Von: "Stadt Bielefeld"
Datum: 20.06.2011, 12:26


AKTUELL

Bielefeld zur Zeit des NS-Regimes

Am Donnerstag, 23. Juni (Fronleichnam), bietet das Historische
Museum im Ravensberger Park um 17.00 Uhr einen historischen
Stadtrundgang an, der zu Zeugnissen der NS-Zeit führt.

Bielefeld ist zwar von nationalsozialistischen Großbauten
verschont geblieben, dennoch gibt es Gebäude, die in dieser
Zeit für staatliche Zwecke errichtet wurden wie Kasernen und
Rüstungsfabriken. Während hier die Architektur den
Machtanspruch des Staates verkörpert, haben ältere Bauten durch
die Geschehnisse der Jahre 1933 bis 1945 ein besonderes
Schicksal zu tragen. Ein Beispiel hierfür sind die sogenannten
"Judenhäuser", in denen die verbliebene jüdische Bevölkerung
seit Herbst 1939 zusammengepfercht wurde.

Der Treffpunkt für den etwa zweistündigen Rundgang ist an der
Museumskasse. Die Teilnahme kostet fünf Euro.


INFO

Historisches Museum
Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld
Tel.: 0521 / 51 36 30
Fax: 0521 / 51 67 45





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 21 11:34:12 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Jun 2011 11:34:12 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/22
Message-ID: 4E0081B4020000D6000021DF@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 20.06.2011, 11:50


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-22 für den Zeitraum vom 11.06.2011 bis

zum 17.06.2011 mit insgesamt 11 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-22&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 21 13:10:01 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 21 Jun 2011 13:10:01 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 21.06.2011
Message-ID: 4E009829020000D6000021EC@cl2x-sd2-vs>

Von: "Westfalen heute"
Datum: 21.06.2011, 12:11


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 21.06.2011

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Westfalen,
Gelsenkirchen, Münster: Politik, Soziales, Wirtschaft /
21.06.2011 12:00

Elterngeld: Westfälische Väter bleiben häufiger zu Hause

Westfalen (wh). Immer mehr Väter in Westfalen nehmen sich nach
der Geburt ihres Kindes eine berufliche Auszeit und beziehen
Elterngeld. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des
Statistischen Bundesamtes hervor. Demnach erhöhte sich die Zahl
der männlichen Elterngeldbezieher in den Regierungsbezirken
Arnsberg, Münster und Detmold von 15,9 Prozent im Jahr 2008 auf
17,5 Prozent im Jahr 2009. Trotz der steigenden Zahlen liegt
Westfalen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt:
Deutschlandweit blieben 23,6 Prozent der Väter von den im Jahr
2009 geborenen Kindern für mindestens zwei Monate zu Hause. Der
Landesschnitt liegt bei 18,1 Prozent. Wie schon in früheren
Statistiken, zeigt sich auch bei der jüngsten Erhebung, dass
Väter in Münster mit einem Anteil von 30,9 Prozent besonders
häufig Elterngeld in Anspruch nehmen. Das geringste Interesse
verzeichnet Gelsenkirchen mit 9,9 Prozent. Die
Ruhrgebietskommune gehört damit auch bundesweit zu den Städten
mit der geringsten sogenannten Väterbeteiligung. Experten sehen
die Gründe für die deutlichen regionalen Unterschiede in den
verschiedenen Arbeitsmarktbedingungen: Unsichere
Einkommensverhältnisse halten gewöhnlich viele Männer davon ab,
die Elternzeit in Anspruch zu nehmen. Zudem sei die persönliche
Bereitschaft hierzu in Universitätsstädten wie Münster
erfahrungsgemäß höher. Den deutschlandweiten Spitzenwert bei
der Väterbeteiligung verzeichnet Jena. Hier beantragten 42
Prozent der Väter Elterngeld für ihre 2009 geborenen Kinder.

Weitere Informationen: http://bit.ly/kcisUi

Pressekontakt: Pressestelle Statistisches Bundesamt, Telefon:
0611/753444, E-Mail: presse[at]destatis.de

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Westfalen,
NRW, Deutschland, Bielefeld: Panorama, Wirtschaft / 21.06.2011
11:00

Italiener mögen westfälische Tiefkühl-Pizza am liebsten

Bielefeld (wh). Tiefgekühlt statt selbstgemacht: Ausgerechnet
in Italien, dem Heimatland von Pizza und Pasta, werden
Tiefkühlprodukte aus Westfalen immer beliebter: Laut einer
Marktforschungsfirma haben die "Ristorante"-Produkte vom
Bielefelder Dr. Oetker-Konzern mit einem Marktanteil von 20
Prozent den landesweiten Spitzenplatz erreicht - noch vor der
italienischen Marke Buitoni. Dr. Oetker-Pressesprecherin
Christina Krumpoch führt diesen Erfolg auf das Engagement der
Mitarbeiter in Italien zurück, wo der Bielefelder Konzern seine
Produkte unter dem Namen "Cameo" vertreibt. Doch nicht nur der
Markenname, auch die kulinarischen Vorlieben unterscheiden sich
in Deutschland und Italien: "Zwar werden unsere
Ristorante-Pizzen in Italien genauso zubereitet wie in
Deutschland, aber die Deutschen mögen lieber Salami, während in
Italien vegetarische Pizzen mit Spinat oder Mozzarella stärker
nachgefragt werden", so Christina Krumpoch.

Pressekontakt: Christina Krumpoch, Pressestelle Dr. Oetker,
Abteilung Tiefkühlkost, Telefon: 0521/1552656, E-Mail:
christina.krumpoch[at]oetker.de

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Westfalen,
Münster: Freizeit, Kultur und Medien, Panorama / 20.06.2011
17:00

Very British: In Münster wird das erste "Britnic" gefeiert

Münster (wh). Picknickdecken, Proviantkörbe - und hoffentlich
kein Regen: Im Schlossgarten Münster findet am Sonntag, 10.
Juli, erstmals ein "Britnic" statt. Die Veranstaltung des
Vereins "Freie Gartenakademie" ist inspiriert von den
Picknick-Pausen britischer Musikfestivals und will den Gästen
englische Lesungen, Theaterszenen und Konzerte präsentieren.
Initiator Wilm Weppelmann ist begeistert von dem ungewöhnlichen
Nebeneinander von künstlerischen und kulinarischen Genüssen,
das er aus England kennt: "Das sind unvergessliche Erlebnisse."
Für das "Britnic" in Münster hat er eine einfache Formel: "Man
bringt eine Decke, einen gut gepackten Picknickkorb und Freunde
mit und lässt es sich gut gehen."

Weitere Informationen: http://www.gartenakademie.org/

Pressekontakt: Wilm Weppelmann, Freie Gartenakademie Münster,
Telefon: 0251/25211, E-Mail: wilm[at]weppelmann.com

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Westfalen,
NRW, Gelsenkirchen, Münster: Kultur und Medien, Politik /
20.06.2011 16:00

Neue Serie: Wer entscheidet in Westfalen?

Münster (wh). Dass Dieter Gebhard ein "homo politicus" - ein
durch und durch politischer Mensch - ist, klingt fast nach
einer Untertreibung: Der 61-Jährige ist seit 1979 im Rat seiner
Heimatstadt Gelsenkirchen für die SPD aktiv, seit 1984 vertritt
er die Ruhrgebietskommune auch in der Versammlung des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Im Januar 2010
wurde Gebhard zum Vorsitzenden des sogenannten
Westfalen-Parlamentes gewählt und bildet zusammen mit Direktor
Dr. Wolfgang Kirsch die Doppelspitze des Kommunalverbandes. Im
Interview schildert der Mathematiklehrer, Familienvater und
bekennende Schalke-Fan die Finanzsituation der westfälischen
Kulturlandschaft und sein Engagement für die Burg Hülshoff als
öffentlichen Erinnerungsort.

Herr Gebhard, als Vorsitzender des Westfalenparlamentes sind
Sie am Ziel Ihrer politischen Träume - das wurde bei Ihrem
Amtsantritt geschrieben. Wie lebt es sich dort? Dieter Gebhard:
So ganz wohl fühle ich mich mit der Formulierung "Ziel meiner
politischen Träume" nicht, das klingt so verklärend. Die Arbeit
beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist dagegen eine sehr
handfeste und wirklichkeitsnahe Arbeit. Man ist viel unterwegs,
um Einrichtungen des Verbandes oder auch externe
Gesprächspartner zu besuchen. Da sich die Körperschaft des LWL
von Höxter bis Bocholt und vom Münsterland bis nach Siegen
erstreckt und somit recht große Ausmaße hat, ist man viel auf
Reisen. Das ist nicht das, wovon man träumt, sondern es ist
eher mühsam. Aber ich fühle mich trotzdem wohl in meiner
Funktion und sie macht mir großen Spaß.

Welche Opfer muss man als Politiker bringen? Gebhard: Das Opfer
besteht vor allem darin, dass ich durch die Tätigkeit beim LWL
nur noch wenig Freizeit habe. Zum Beispiel sind meine
Museumsbesuche mittlerweile selten privat und meistens mit
öffentlichen Auftritten verbunden. Darunter leidet natürlich
auch die Familie. Ich glaube, meine Kinder haben mir das
zeitweise übel genommen, dass ich so wenig Zeit für sie habe.
Mittlerweile sind sie aber groß genug, dass sie darüber
reflektieren und sich mit mir austauschen können. Das macht
dann auch wieder Spaß.

Sie setzen sich besonders für die Kulturpolitik ein. Wird es
künftig noch schwieriger, die Etats von Museen und Theatern zu
sichern? Gebhard: Es ist ein Irrtum, dass man mit Kürzungen bei
der Kultur den Problemkreis Kommunalfinanzen lösen kann. Der
Anteil der Kultur am LWL-Haushalt beträgt drei Prozent. Um es
noch etwas drastischer zu schildern: Die Steigerungsrate bei
der Behindertenhilfe ist pro Jahr in etwa so hoch wie der
komplette Kulturetat. Es stellt sich also die Frage: Wenn wir
die Kultur bis auf den letzten Mitarbeiter und das letzte
Exponat zusammenkürzen würden - was machen wir dann im nächsten
Jahr? Es wäre nicht nur ein Verlust, sondern auch keine Lösung
des Problems. Die Lösung kann nur darin bestehen, dass die
gesellschaftspolitische Aufgabe der Behindertenhilfe nicht
alleine den Kommunen überlassen bleibt, sondern künftig auch
durch Bundesmittel finanziert wird.

Welches Projekt ist Ihnen für die Zukunft besonders wichtig?
Gebhard: Es gibt die Chance, die Burg Hülshoff und das
Rüschhaus zu übernehmen. Dieses Ensemble mithilfe einer
Stiftung für die Öffentlichkeit zu erhalten, ist gar nicht so
selbstverständlich. Vielmehr war zu befürchten, dass die
Liegenschaften in andere Hände mit anderen
Vermarktungsinteressen fallen. Der Landschaftsverband wird es
hoffentlich mit Unterstützung der LWL-Kulturstiftung, durch
Spenden sowie mit der Unterstützung des Landes NRW hinbekommen,
der Öffentlichkeit diese Burg zu bewahren und sie weiter als
Erinnerungsort auszubauen.

Zuletzt wollte die NRW-Kulturministerin Ute Schäfer noch keine
Zusage zu Landesmitteln für die Burg Hülshoff geben. Gebhard:
Der aktuelle Stand ist: Das Land NRW möchte, dass die
Finanzierung des Projektes steht, um dann seinen Anteil in Höhe
von vier Millionen Euro dazuzugeben. Wir haben bereits 16
Millionen Euro zusammen und ich wage zu behaupten, auch das
Land wird gerne mitmachen, so dass die erforderlichen 20
Millionen Euro für den Dauerbetrieb vorhanden sind. Dieses
Projekt ist einmalig, denn so viele herausragende Kulturköpfe
wie Annette von Droste-Hülshoff haben wir in Westfalen nicht.
Deshalb müssen wir damit wuchern und Westfalen gerade auch als
Literaturland profilieren, da wir an dieser Stelle eine Menge
zu bieten haben.

Müssen die Westfalen ihr Kulturangebot denn besser
präsentieren? Gebhard: Unserer Wahrnehmung nach entsteht in der
öffentlichen Berichterstattung häufig der Eindruck: Kultur
findet nur in Düsseldorf und Köln statt, eben an der
Rheinschiene. Das sind zweifelsohne die größten Städte in NRW
mit einem enormen und sehr bewundernswerten Kulturangebot. Aber
dass Westfalen am Ende gar nicht erwähnt wird, wie es zum
Beispiel in einem Kulturbericht des Landes passierte, das ist
schon ärgerlich. Dies durch Herausstellung unserer Stärken zu
ändern, muss unser Ziel sein.

Achtung Redaktionen: Im Download-Bereich unserer Website finden
Sie ein Pressefoto zu dieser Meldung.

Pressekontakt: Kilian Finke, Persönlicher Referent des
Vorsitzenden der Landschaftsversammlung, Landschaftsverband
Westfalen-Lippe, Telefon: 0251/5913383, E-Mail:
kilian.finke[at]lwl.org

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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 27 11:10:06 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 27 Jun 2011 11:10:06 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/23
Message-ID: 4E08650E020000D6000022FA@cl2x-sd2-vs>

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 27.06.2011, 09:48


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-23 für den Zeitraum vom 18.06.2011 bis

zum 24.06.2011 mit insgesamt 21 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-23&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 27 11:21:43 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 27 Jun 2011 11:21:43 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Nicht_f=C3=BCrs_Museum_-_Moderne_Beru?=
=?utf-8?q?fe_mit_Tradition=3A_Projekttage_im_LWL-Freilichtmuseum=2C_Hagen?=
=?utf-8?q?=2C_19=2E-21=2E07=2E2011?=
Message-ID: 4E0867C7020000D600002304@cl2x-sd2-vs>

Von: "Uta Wenning-Kuschel"
Datum: 22.06.2011, 16:30


AKTUELL

Nicht fürs Museum - Moderne Berufe mit Tradition
Projekttage im LWL-Freilichtmuseum Hagen

Mit der richtigen Wahl des Ausbildungsberufs stellen junge
Menschen die Weichen für ihren persönlichen Erfolg. Deshalb
richtet sich auch in diesem Jahr wieder das
Gemeinschaftsprojekt zur Berufsorientierung des
LWL-Freilichtmuseums Hagen, der Kreishandwerkerschaft Hagen,
den Handwerkskammern Südwestfalen und Dortmund mit einem
Angebot an Jugendliche und deren Lehrer während eines
Schulausfluges. Unter dem Motto ?Nicht fürs Museum - Moderne
Berufe mit Tradition? informieren Fachleute aus dem Handwerk
Schüler der Klassen 8 bis 11, die in der Phase ihrer
Berufswahlorientierung stehen, vom 19. bis zum 21. Juli im
LWL-Freilichtmuseum Hagen. Hier vor Ort können die Jugendlichen
auch ihre handwerklichen Fertigkeiten austesten.

Kurz vor den Sommerferien während eines Schulausfluges treffen
die Schüler an diesem unerwarteten Ort auf aktuelle,
zukunftsorientierte und innovative Berufe im Handwerk mit
Karrierechancen. Das LWL-Freilichtmuseum zeigt in den
historischen Museumswerkstätten, als Kontrast zur heutigen
modernen Technik, die Ursprünge der Berufe. Gleich daneben
präsentieren sich die Betriebe, die heute ausbilden mit
moderner Technik. Speziell für Jugendliche aus den
Sekundarstufen I und II bieten die Projektpartner allen
Schulklassen in der Berufswahlorientierung die Kombination aus
Information und persönlicher Beratung an.

Mindestens fünfzehn verschiedene Handwerksbetriebe wie
KFZ-Werkstätten, Bäcker, Dachdecker, Baugewerke, Zahntechniker,
Metallhandwerke, Schilder- und Lichtreklamehersteller und viele
mehr erklären, beraten und zeigen ihre Arbeit ganz praktisch.
Die Meister und Auszubildenden informieren die Schüler, die
selbst Verschiedenes probieren können. So erleben die
Schulklassen praktische Beispiele aus den modernen Berufen im
Kontrast zu den musealen Betrieben, in denen früher kaum
vergleichbar gearbeitet wurde.

Im Hagener LWL-Freilichtmuseum stehen Ausbildungsberater aus
den Handwerkskammern, der Ausbildungsmanager der
Kreishandwerkerschaft Hagen, ebenso wie Handwerker und
Auszubildende zum Informationsgespräch bereit.


INFO

Anmeldungen für Schulklassen und Gruppen beruflicher
Bildungsträger bitte direkt beim LWL-Freilichtmuseum Hagen
unter Telefon: 02331 7807-0.

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331 7807-113
Fax: 02331 7807192
E-Mail: uta.wenning-kuschel at lwl.org
URL: www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 27 11:26:32 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 27 Jun 2011 11:26:32 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Die Hexe von Blomberg. Zur
gesellschaftlichen Konstruktion einer Freveltat", Paderborn, 28.06.2011
Message-ID: 4E0868E8020000D600002309@cl2x-sd2-vs>

Von: "Marianne Witt-Stuhr" altertumsverein-paderborn.org>
Datum: 25.06.2011, 07:40


AKTUELL

Das Historische Institut der Universität Paderborn und der
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens. Abt.
Paderborn laden ein zu einem Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Meier
(Universität Bielefeld) über "Die Hexe von Blomberg. Zur
gesellschaftlichen Konstruktion einer Freveltat" am Dienstag,
dem 28. Juni, 20.00 Uhr im Hörsaal 2 der Theologischen Fakultät
Paderborn, Kamp 6.

Westfalen gehörte zu den Gebieten im Reich des ausgehenden
Mittelalters und der frühen Neuzeit, in denen es besonders
häufig zu Hexenverfolgungen gekommen ist. Immer wieder wurden
vor allem Frauen des Schadenzaubers und des Paktes mit dem
Teufel angeklagt, der Tortur unterworfen, und wenn sie die
überlebt hatten, dem Scheiterhaufen zugeführt.

Obschon man dank der vielen in den letzten Jahren entstandenen
Einzeluntersuchungen inzwischen einiges über die Entstehung und
Verbreitung der Verfolgungswellen weiß, so bleibt die Frage
nach dem Zusammenwirken der verschiedenen Faktoren, die den
Verfolgungswahn zum Leben erweckten und am Leben hielten,
gerade im Einzelfall recht spannend. Zur Vor- oder
Frühgeschichte der westfälischen Hexenverfolgungen gehört auch
der Fall der Blombergerin Alheyd Pustkoke, die wegen eines
Hostienfrevels 1460 verurteilt und verbrannt und später dann
als Hexe tituliert wurde.

Diesen schon häufiger erörterten Fall aus dem Lippischen wird
Prof. Dr. Ulrich Meier in seinem Vortrag nochmals genauer unter
die Lupe nehmen, um die sozialen Bedingungen, Mechanismen und
Vorstellungen herauszuarbeiten, die die erwähnte Blombergerin
vor Gericht brachten und die auch später noch wirksam waren,
als unzählige Hexen der Denunziation und Verfolgung im Reich
zum Opfer fielen.

Ulrich Meier ist seit 2009 Professor für Regionalgeschichte an
der Universität Bielefeld und als Projektleiter am Bielefelder
Sonderforschungsbereich 'Das Politische als Kommunikationsraum'
beteiligt. Außer mit Arbeiten zur Geschichte Ostwestfalens hat
er sich mit seinen vielfältigen Studien zur vormodernen
Stadtgesellschaft und besonders mit seinen Forschungen zur
politischen und sozialen Geschichte des spätmittelalterlichen
Florenz einen Namen gemacht. Darüber hinaus zählt er zu den
besten Kennern der politischen Theorie in Mittelalter und
Früher Neuzeit.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Die Hexe von Blomberg.
Zur gesellschaftlichen Konstruktion einer Freveltat"
Datum: 28.Juni 2011

Kontakt:
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens.
Abt. Paderborn
URL: http://www.altertumsverein-paderborn.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Jun 27 11:29:37 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 27 Jun 2011 11:29:37 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Augsburger Baumeisterbuecher im spaeten
Mittelalter, Muenster, 01.07.2011
Message-ID: 4E0869A1020000D60000230E@cl2x-sd2-vs>

Von: "Dorothea Brahm"
Datum: 24.06.2011, 14:20


AKTUELL

Im Rahmen des Freitags-Kolloquiums zu Problemen
vergleichender Städtegeschichte im Sommersemester 2011

spricht

Prof. Dr. Jörg Rogge (Mainz)
(zus. mit Simone Würz, M.A.)

über

Die Augsburger Baumeisterbücher im späten Mittelalter. Edition
und Auswertungsperspektiven

"Sie führen uns zugleich die täglichen Vorkommenheiten neben
den außerordentlichen Ereignissen vor Augen, und belegen beide
mit den sichersten urkundlichen Daten, verschaffen uns wie
zufällig die Kenntniß mancher Sitten und Einrichtungen und
gestatten uns in ihrer fortlaufenden Reihenfolge dem Fortgang
der inneren Entwicklung der Stadtgemeinde nachzugehen." (Karl
Hegel, 1862)

Der von Karl Hegel 1862 bereits erkannte, vielfach aber dennoch
unterschätzte - und von der Forschung ungenutzte - Wert
mittelalterlicher Stadtrechnungen mag insbesondere auch für die
Augsburger Baumeisterbücher gelten. Die nahezu lückenlosen
Bestände enthalten weit mehr als reine Zahlenreihen: ihre
Einträge ermöglichen herausragende Einblicke in die Bedürfnisse
städtischen Lebens im späten Mittelalter.

Deswegen ist eine Edition der außerordentlich reichen und
dichten Augsburger Überlieferung umso notwendiger. Die digitale
Ausrichtung des Vorhabens als Online-Edition trägt zusätzlich
zur optimalen Erschließung des Bestandes bei und verfolgt so
das Ziel, teils neue, teils detailliertere Fragestellungen zur
inner- und außerstädtischen Geschichte Augsburgs an die Quelle
herantragen zu können.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Datum: 1. Juli 2011, 15.00 Uhr c. t. (Sitzungszimmer)
Institut für vergleichende Städtegeschichte
Königsstr. 46
48143 Münster

Kontakt:
Dr. Angelika Lampen
Tel.: 0251 / 83 275 27
Fax: 0251 / 83 275 35
E-Mail: istg at uni-muenster.de
URL: http://www.staedtegeschichte.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 28 10:43:15 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 28 Jun 2011 10:43:15 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag zur Ausstellungseroeffnung "Greven vor 100
Jahren", Greven, 30.06.2011
Message-ID: 4E09B043020000D600002349@cl2x-sd2-vs>

Von: Dr. Schröder, Stefan stefan.schroeder at stadt-greven.de
Datum: 22.06.2011, 14:37


AKTUELL

Vortrag zur Ausstellungseröffnung "Greven vor 100 Jahren"
Stadtarchiv und Heimatverein Greven laden ein

Das größte Dorf im Münsterland - so stellte sich Greven vor 100
Jahren selbst dar, so lernten es die Kinder. Denn die
Industrialisierung hatte seit 1855 für einen großen
Wachstumsschub gesorgt. Wie das Leben im Dorf zum Anfang des
20. Jahrhunderts verlief, präsentiert das Stadtarchiv Greven in
einigen Facetten nun in einer Ausstellung, die vom Donnerstag,
30. Juni bis Dienstag, 2. August 2011 im Rathausfoyer zu den
Öffnungszeiten des Rathauses gezeigt wird. Unterstützt wird die
Ausstellung durch den Heimatverein Greven, dessen Arbeitskreis
Bilddokumente zahlreiche zeitgenössische Ansichten Grevens
beisteuert.

Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 30. Juni um 19
Uhr. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Peter Vennemeyer
wird Privatdozentin Dr. Sabine Mecking (Uni Münster/Uni
Düsseldorf) einen Vortrag halten mit dem Titel: "Westfalen im
Kaiserreich 1871-1918". Der Eintritt ist frei, alle
Interessierten sind herzlich eingeladen. Auch diese
Veranstaltung ist eine Kooperation von Stadtarchiv und
Heimatverein. "Die Ausstellung ist eine schöne Möglichkeit zu
zeigen, wie wenig bislang über die Zeit des Kaiserreichs für
die Ortsgeschichte geforscht wurde", sagt Stadtarchivar Dr.
Stefan Schröder. "Und auch die Ausstellung selbst kratzt
vielfach nur an der Oberfläche. Was kein Wunder ist -
schließlich finden sich im Stadtarchiv hunderte Akten aus
dieser Zeit."

Thematisiert werden in der Ausstellung bislang eher unbekannte
Aspekte wie die Lokalpolitik, Lokalzeitungen, der Beginn
gewerkschaftlicher Aktivitäten, die Veränderung des Dorfes
durch die Industrialisierung oder die Mentalitäten der
Einwohnerschaft. Angesichts des diesjährigen Schuljubiläums des
Gymnasium Augustinianum darf ein Rückblick auf eine der
Vorgängerschulen, die als Rektoratschule 1911 ihr 50jähriges
Jubiläum feierte, nicht fehlen. "Wenn mit der Ausstellung
deutlich wird, wie viel Forschungsbedarf über Greven im 19.
Jahrhundert besteht und wie gut die Recherchemöglichkeiten
dafür im Stadtarchiv Greven sind, würde damit ein weiteres Ziel
erreicht. Mit unserer Öffentlichkeitsarbeit wollen wir auch
dafür werben, aktiv zu werden und weiterzuforschen. Das Angebot
ist so vielfältig, dass sich damit von der Schülerfacharbeit
über Heimatforschung bis zur Doktorarbeit alles machen ließe!",
schildert Schröder die Möglichkeiten für die aktive Nutzung des
Stadtarchivs.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Ausstellungseröffnung mit Vortrag
Datum: 30.06.2011
Rathaus der Stadt Greven
Rathausstr. 6
48268 Greven
Tel.: 02571/920-358
Fax: 02571/920-6358
E-Mail: stefan.schroeder at stadt-greven.de
URL: www.greven.net

Kontakt:
Dr. Stefan Schröder
Stadtarchiv Greven
Rathausstr. 6
48268 Greven
Tel.: 02571/920-358
Fax: 02571/920-6358
E-Mail: stefan.schroeder at stadt-greven.de
URL: www.greven.net





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 28 11:03:45 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 28 Jun 2011 11:03:45 +0200
Subject: [WestG] [AKT] 140 Jahre Historischer Verein fuer Dortmund und die
Grafschaft Mark, Dortmund, 02.07.2011
Message-ID: 4E09B511020000D600002354@cl2x-sd2-vs>

Von: "Forum Geschichtskultur"
Datum: 28.06.2011, 09:36
Übernahme aus der E-Mailing-Liste "geschichtskultur ruhr"


AKTUELL

140 Jahre Historischer Verein für Dortmund und die
Grafschaft Mark
Samstag, 2. Juli 2011, ab 14.00 Uhr


Er befasst sich nicht nur mit Geschichte - in diesem Jahr kann
er auf seine eigene 140-jährige Geschichte zurück blicken: der
Historische Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark. Das
Jubiläum des heute rund 550 Mitglieder starken Vereins wird am
Samstag, 2. Juli, auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Adolf
von Hansemann in Dortmund-Mengede begangen: mit einem Festakt
und einem anschließenden bunten Geschichts- und Volksfest. Der
Eintritt ist frei.

Die Jubiläumsfeier steht unter dem Motto "40 Jahre Historischer
Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark". Sie beginnt um 14
Uhr mit einem Festakt in der Kaue der ehemaligen Zeche. Nach
einer Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Altbürgermeister
Adolf Miksch sprechen Oberbürgermeister Ullrich Sierau und
Ernst Woelke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer,
Grußworte. Den Festvortrag zum Thema "Hermann Becker und Karl
Rübel - die Begründer der modernen Dortmunder Stadtgeschichte"
hält Prof. Dr. Wilfried Reininghaus, Präsident des
Landesarchivs NRW.

Ebenfalls um 14 Uhr beginnt ein Geschichtsfest für Kinder, das
ein Höhepunkt der Jubiläumsfeier ist: Ein spannendes und
unterhaltsames Programm vermittelt den Kindern ein
facettenreiches Bild unserer Vergangenheit. Ab 16 Uhr schließt
sich auf dem Außengelände ein buntes Geschichts- und Volksfest
für Groß und Klein an. Im Mittelpunkt stehen Unterhaltung,
Information, Musik und Gaumenfreuden.


INFO

Zur "Geschichte Historischer Verein" findet sich unter
http://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/nachrichtenportal/nachricht.jsp?nid=135822

eine pdf-Datei.

Veranstaltungsort:
Zeche Adolf von Hansemann
Barbarastraße 7
44357 Dortmund-Mengede





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Jun 28 11:16:03 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 28 Jun 2011 11:16:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Die Burgen der Grafen von der Mark
(1200-1400), Hagen, 07.07.2011
Message-ID: 4E09B7F3020000D60000235E@cl2x-sd2-vs>

Von: "Historisches Zentrum Hagen"
Datum: 28.06.2011, 08:57


AKTUELL

"Castra vestra integra conservetis!" -
Die Burgen der Grafen von der Mark (1200-1400)

Historisches Centrum Hagen
7. Juli 2011, 19 Uhr
Vortrag von Dr. Stefan Pätzold, Bochum


Burgen faszinieren die Menschen als - oft weithin sichtbare -
Symbole einer lange vergangenen, gewalttätigen Epoche bis
heute. Auch die Grafen von der Mark ließen zur Sicherung ihres
Herrschaftsbereiches zahlreiche solcher Befestigungen errichten.

Zu den bekanntesten gehörten die Burgen Altena, Mark und
Blankenstein. Weitere kamen später hinzu, andere gingen wieder
ab. Doch nicht die einzelnen Bauten sollen im Mittelpunkt des
Vortrages stehen, sondern ihre Wahrnehmung durch einen
aufmerksamen Zeitgenossen. Gemeint ist Levold von Northof, der
um 1358 die "Chronik der Grafen von der Mark" vollendete.

Nach einer Charakterisierung von Levolds ungewöhnlich engem
Verhältnis zu den Märkern wird von seiner Darstellung der
Burgen die Rede sein. Dass die Märker ihre Burgen in einem
guten Zustand erhalten mögen, ist nur einer der vielen
Ratschläge, die Levold ihnen gab.


Dr. Stefan Pätzold
Geb. 1966, Studium der Fächer Latein, Geschichte sowie der
Historischen Hilfswissenschaften in Göttingen und Oxford;
Promotion 1996, Archivarische Staatsprüfung 1998 in Marburg.
Wissensch. Mitarbeiter an der Universität Magdeburg von 1999
bis 2001 und am Stadtarchiv Pforzheim von 2001 bis 2005;
seitdem stellvertretender Leiter des Bochumer Zentrums für
Stadtgeschichte; Lehrbeauftragter der Ruhr-Universität ebenda;
odentl. Mitglied der Historischen Kommission für Westfalen.
Forschungsschwerpunkte: Mittelalterliche Sozial-, Landes- und
Stadtgeschichte.


INFO

Historisches Centrum Hagen
Stadtmuseum / Stadtarchiv
Museum für Ur- und Frühgeschichte Wasserschloss Werdringen
Eilper Strasse 71-75
D-58091 Hagen
+49 (0)2331 207 2740
+49 (0)2331 207 2447
URL: www.historisches-centrum.de
URL: www.museum-werdringen.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 29 09:45:16 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 29 Jun 2011 09:45:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Neue Graduiertenschule "Rohstoffe,
Innovation und Technik alter Kulturen"
Message-ID: 4E0AF42C020000D6000023BD@cl2x-sd2-vs>

Von: "Josef König"
Datum: 28.06.2011, 16:51


AKTUELL

Rohstoffe als Motor der Gesellschaft
Neue Graduiertenschule "Rohstoffe, Innovation und Technik alter
Kulturen"

RUB und Deutsches Bergbau-Museum starten gemeinsame
Doktorandenausbildung

Kupfer, Zinn, Gold, Silber und Eisen - das sind Rohstoffe, die
entscheidenden Einfluss auf die Menschheitsgeschichte hatten.
Um die direkten Zusammenhänge zwischen Rohstoffen und ihren
Auswirkungen auf alte Gesellschaften zu erforschen, haben die
Ruhr-Universität Bochum und das Deutsche Bergbau-Museum (DBM)
mit Mitteln der Leibniz-Gemeinschaft eine neue
Graduiertenschule ins Leben gerufen. Im Schwarzen Diamanten des
DBM feierten die beiden Bochumer Institutionen zusammen mit
nationalen und internationalen Partnern den Start der
Graduiertenschule "Rohstoffe, Innovation und Technik alter
Kulturen (RITaK)". Die RITaK-Schule bildet acht Doktorandinnen
und Doktoranden aus Montan- und Wirtschaftsarchäologie,
klassischer und prähistorischer Archäologie, antiker und
mittelalterlicher Wirtschaftsgeschichte sowie Archäometrie und
Archäometallurgie aus.

Gute Zusammenarbeit fortführen

Die neue Leibniz-Graduiertenschule verbindet Geistes- und
Naturwissenschaften und führt die gute Zusammenarbeit des DBM
und der Ruhr-Universität in Montan- und Wirtschaftsarchäologie
fort. Durch die enge wissenschaftliche Verflechtung der beiden
Einrichtungen steht den Doktoranden eine sehr gute fachliche
Infrastruktur zur Verfügung. Neben Wissenschaftlern aus den
Forschungsbereichen des DBM und des Instituts für
Archäologische Wissenschaften der RUB unterstützen externe
Forscher aus 17 nationalen und internationalen Einrichtungen
die Doktoranden während ihres Promotionsvorhabens.

Forschungsziele der Graduiertenschule

Rohstoffgewinnung und -verarbeitung sind wesentliche Motoren
der menschlichen Kultur- und Wirtschaftsentwicklung. Dies
trifft sowohl auf alte Kulturen zu, die wir anhand ihrer
Rohstoffnutzung in Stein-, Bronze- und Eisenzeit gliedern, als
auch auf unsere heutige Zivilisation, die stark vom Rohstoff
Silizium geprägt wird. Die Mitglieder der
RITaK-Graduiertenschule beschäftigen sich mit Gewinnung,
Verarbeitung und Handel von Rohstoffen und deren kultur- und
sozialverändernder Rolle in der Vergangenheit, um Vergleiche
mit der Gegenwart ziehen zu können. Die Forschungsprojekte
sollen z. B. klären, welche Strategien Menschen zu
verschiedenen Zeiten und in unterschiedlichen Kulturen nutzten,
um Rohstoffe zu gewinnen oder weiterzuverarbeiten und welche
Technologien dafür erforderlich waren.


INFO

Eva Koch
Öffentlichkeitsarbeit/Besucherservice des Deutschen
Bergbau-Museums
Tel.: 0234/5877-141 oder 0460/97820730
E-Mail: eva.koch at bergbaumuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 29 09:53:18 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 29 Jun 2011 09:53:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Aktionstag: "Mensch und Fluss", Waltrop, 03.07.2011
Message-ID: 4E0AF60E020000D6000023C2@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 22.06.2011, 10:21


AKTUELL

Legionäre, szenisches Spiel und römische Speisen vermitteln
Einblicke in die Geschichte des Lebens am Wasser im
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet mit dem
Aktionstag zur Sonderausstellung "Mensch und Fluss" am Sonntag,
3. Juli, von 13 bis 17 Uhr die Möglichkeit, einen die Region
prägenden Abschnitt der Geschichte von Mensch und Fluss hautnah
zu erleben.

Die Geschichte von Mensch und Fluss ist uralt und wechselvoll.
So war die Lippe für den Menschen Fischereirevier, Kultplatz,
Verkehrsweg, Energiequelle, Grenze und Abwasserentsorger. Doch
war das Wasser auch bedrohlich, wovon unzählige
Überschwemmungen und Schiffsunglücke zeugen. Anhand von vielen
wertvollen Funden und Dokumenten der Region belegt die
Ausstellung diese dramatische Beziehung, sie erzählt von Nutzen
und Not, von Leben und Tod am Wasser.

Über Jahrhunderte war die Lippe der wichtigste Verkehrsweg der
Region. Die ersten, die die Wasserstraße systematisch genutzt
haben und die Region nachhaltig prägten, waren die Römer vor
ca. 2000 Jahren. In ihren Legionslagern, die Zwischenstation
auf ihren Wegen durch die germanischen Gebiete waren, mussten
sie auf diesem Wege täglich tausende Soldaten versorgen.

Um diesen Abschnitt der Geschichte erlebbar zu machen, werden
einige römische Soldaten vor Ort sein und den Besuchern ihre
originalgetreuen Ausrüstungsrepliken zeigen und erläutern. Dazu
werden Speisen angeboten, die die Römer vom Mittelmeer mit an
die Lippe brachten. Was hat die Lippe mit dem Schlüssel des
Heiligen Liudger zu tun? Und wieso war sie wichtig für die
Entstehung des Ruhrgebiets? Über diese und andere Fragen der
mittelalterlichen Geschichte der Lipperegion werden dem
Besucher "Zeitzeugen" Auskunft geben: In einer szenischen
Collage lassen die Schauspieler Silke Weyergraf und Michael
Becker historische Persönlichkeiten lebendig werden, deren
Schicksal mit dem Fluss verbunden war.

Anschließend wird der Ausstellungskurator Dr. Georg Eggenstein
durch die Sonderausstellung führen und den Besuchern Einblicke,
Anekdoten und Details näherbringen, die mit der wechselvollen
Geschichte und ihren Zeugnissen verbunden sind.


INFO

Das Programm im Überblick:

Aktionstag 03.07.2011, 13-17 Uhr
1. (13-17 Uhr)
Aufmarsch römischer Soldaten in originalgetreuen Uniformen
und Möglichkeit zur Verkostung von römischen Speisen.

2. (14:30 Uhr)
In einer szenischen Collage lassen die Schauspieler Silke
Weyergraf und Michael Becker historische Persönlichkeiten
lebendig werden, deren Schicksal mit dem Fluss verbunden
war.

3. (15:30 Uhr)
Führung durch die Sonderausstellung durch Kurator
Dr. Georg Eggenstein


LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
E-Mail: schiffshebewerk at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 29 10:11:34 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 29 Jun 2011 10:11:34 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Zeitschriftenschau Heimatpflege in Westfalen,
Heft 3/2011
Message-ID: 4E0AFA56020000D6000023C7@cl2x-sd2-vs>

Von: "Christiane Liedtke"
Datum: 20.06.2011, 12:52


SERVICE: TOC

Zeitschriftenschau "Heimatpflege in Westfalen", Heft 3/2011



I. Westfalen

1. Gesamtwestfalen


Westfalenspiegel. Ardey-Verlag, An den Speichern 6, 48157
Münster, Tel.: 0251/41320 2/2011. - Rauf auf den Sattel.
Kulturgeschichtliche Ausstellung in Arnsberg. K. Sluka u. a.:
Fundgeschichten - Archäologie. R. Doblies: "Andere Landschaften,
andere Menschen". Nolde-Schau in Hamm. W. Hinse: Ganz ohne
Gleißen und Prahlen. Ist Westfalen das Stiefkind in NRW? U.
Schmidt: Impulse setzen, Kultur stärken. "Westfalen -
Kulturland mit Zukunft", lautete das Motto der ersten
Westfälischen Kulturkonferenz. R. Doblies: "Starke Männer": Die
Pionierzeit der Fotografie. Saisonauftakt der Freilichtmuseen
in Detmold und Hagen. V. Jakob: Wenzel Anton Graf Kaunitz.
Meisterdiplomat mit Puder und Perücke. M. Schäfer: 975 Jahre
Warburg. Stadt des Fachwerks.

Denkmalpflege in Westfalen-Lippe. Hrsg.: LWL-Denkmalpflege,
Landschafts- und Baukultur in Westfalen im Auftrag des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Fürstenbergstraße 15,
48147 Münster, E-Mail: afdw at lwl.org 1/2011. P. Barthold/M.
Niemeyer: Arnsberg-Bruchhausen I - Aktuelle Forschungen zur
Rodentelgenkapelle. O. Karnau: Arnsberg-Bruchhausen II -
Studenten-Workshop Rodentelgenkapelle 7.9. - 11.9.2010. J.
Schäfer: Bochum - Zum Denkmalwert der Verwaltungsgebäude der
Stahlwerke Bochum aus den Jahren 1919 - 1955. H. H. Hanke:
Bochum - Gebaute Ökumene. Das Kirchenforum Bochum-Querenburg.
S. Schöfer: Detmold - Offizierswohnhaus der ehemaligen
Luftwaffenkaserne. S. Haseley: Kreuztal/Lennestadt - Zwei
Villen - zwei engagierte Eigentümerfamilien - ein Architekt:
Villenbauten des Kreuztaler Architekten Karl Meckel
instandgesetzt. D. Albers: Meschede - Haus Laer, Restaurierung
der Skulptur des Hl. Liborius. D. Strohmann: Sassenberg -
Bildstockkopie. S. Schöfer: Schieder-Schwalenberg - Schlosspark
Schieder, Instandsetzung des westlichen Kavaliershauses. B.
Seifen: Steinfurt - Hewenshof, Kirchstr. 24. B. Sigrist: Kreis
Warendorf - Zur Pflege von Wegebildern. - Analoge
Bildbearbeitung. A. Herden-Hubertus: "Denkmalpflege -
Westfälisch - Praktisch" - Fachwerkrestaurierung: Gefachputze
und Holzoberflächen am 14. Juli 2011 im LWL-Freilichtmuseum
Detmold. K. Krüger: Bericht über das Internationale Symposium
in Corvey, 30.09. - 2.10.2010. D. Boesler: Kunst am Bau und
Hochschulen: Lehren - Forschen - Gestalten. 8.
Werkstattgespräch des Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung (BMVBS) in Zusammenarbeit mit der
Ruhr-Universität Bochum. O. Karnau: Treffen der westfälischen
Preisträger des "Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz"
am 7. Juni 2010 in Bielefeld. - Denkmaleigentümer aufgepasst! -
Land NRW stiftet Westfälisch-Lippischen Preis für Denkmalpflege
2011 - 7.000 Euro Preisgeld.

2. Hellweg

Werl 2010/11 gestern - heute - morgen. Ein Jahrbuch der Stadt
Werl und des Neuen Heimat- und Geschichtsvereins Werl e.V.
Werl: A. Stein?sche Buchhandlung GmbH, 2011. ISBN
978-3-920980-87-4 / 978-3-920980-88-1 G. Best u. a.: 350 Jahre
Marienwallfahrt Werl (7). G. Best: Betkaspar und seine
ungewöhnliche Wanderschaft. Eine Geschichte aus längst
vergangenen Zeiten? (19). K. Ringel: Renovierung der
Pfarrkirche St. Peter (27). J. Berghoff: 50 Jahre St. Norbert
Kirche. Ein Zelt Gottes unter den Menschen im Werler Westen
(33). W. Knoppe: Hedwig Dransfeld als Vorbild für Christine
Koch? Zwei Frauen aus der Region in ihrem Eintreten für die
katholische Frauenbewegung (39). M. Rausch: "dass ich nicht für
mich auf Erden bin". 100 Jahre Evangelische Frauenhilfe in Werl
(49). I. Prünte: Sunhere oder wie man heute sagt: Sönnern (59).
C. Zeppenfeld: Die Grenze zwischen Westönnen und Mawicke "Am
Scheidedorn" (75). J. Drepper: Bildungsaustausch zwischen dem
Städt. Marien-Gymnasium in Werl und dem Aksu-Anadolo-Gymnasium
in Giresun. Begegnungen mit einer fremden Vertrautheit in einer
vertrauten Fremde (77). J. Lefarth: Waldlabor Werl e. V. Ein
außerschulischer Lernort (83). W. Knoppe: Vom Rosenthal-Haus
zum Rosengarten. Zur Geschichte des ehemaligen
Exerzitien-Hauses in Werl (87). W. Dirkmann: Sie hinterließen
Spuren: Sparkassendirektor Werner Stratmann. Eine überragende
Persönlichkeit in Werl (95). K. Koepsel/W. Kohn:
Erbsälzerfrauen und Töchter sehen uns an. Porträts im
Städtischen Museum (99). H. J. Luig: Relief "Kreuz-As am
Hellweg" in neuem Glanz. Geschenk der Beamten der JVA in Werl
restauriert (104). J. Doert: Eine tolle Service-Leistung der
Deutschen Reichspost (105). M.-T. Brodhun: Glück und Glas. Carl
Brodhun am Anfang seines künstlerischen Weges (107). P. Walter:
Bibliothekar auf dem Scheinflughafen. Tarnung und Täuschung
rund um den Flughafen Werl (111). - Ehrungen 2010. Umweltpreis,
Ehrennadeln der Stadt, Innovationspreis, Siederpreis und
Werlpreis (115). J. Doert: Städtisches Museum schließen? -
Nein! Freiwillige Aufsicht im Rykenberghaus (119). T. Gebhardt:
Der Neue Heimat- und Geschichtsverein im Jahre 2009/2010 (121).

Geseker Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur Geseker
Zeitung. Hrsg. vom Verein für Heimatkunde Geseke e.V., Red.:
Evelyn Richter, Stadtarchiv, Ostmauer 2, 59590 Geseke 525/2011.
R. Wester: Fliegerangriff, eine zerstörte Blockstelle und ein
Zugunglück am Stadtbusch (1. Fortsetzung).

Heimatblätter Hamm. Geschichte, Kultur und Brauchtum in Hamm
und in Westfalen. Beilage zum Westfälischen Anzeiger,
Gutenbergstraße 1, 59065 Hamm 5/2011. A. Beeck: Wasser und Brot
im Knast sind längst passeé. R. Kreienfeld: Zwölf
Tierkreiszeichen am Kirchengewölbe. P. Reding: Gnadenbrot für
Kumpel Alex. H. Thomas: Gestapo löste vor siebzig Jahren die
Klöster auf. 6/2011. A. Beeck: Hammer Standort-Tradition liegt
in Trümmern. H. W. Krafft: In Falkenhagen schrieb Spee sein
Buch gegen den Hexenwahn. W. Gernert: Goethe zu Gast bei der
Fürstin von Gallitzin. H. Thomas: Gestapo löste vor siebzig
Jahren die Klöster auf. 7/2011. A. Beeck: Hammer
Standort-Tradition liegt in Trümmern (Schluss). P. Reding: Das
vergessene "Lügenjöbken". W. Gernert: Weltbürger der Kunst mit
der Heimat im Herzen. I. Buchhorn: 400 Jahre Presbyterium der
Hammer Paulusgemeinde. 8/2011. I. v. Scheven: Irdene
Mineralwasser-Krüge aus dem Hammer Untergrund. H. Platte: Ohne
Fleiß kein Preis. R. Kreienfeld: Tief verwurzelt im Alten und
im Neuen Testament. K. Wulf: Als das Stadthaus in Trümmern lag.
U. Kunz: Kulturgeschichte zum Anfassen. 9/2011. M. Lipka: Das
"Nordenstift" als Brückenkopf zwischen den Grenzen. I. v.
Scheven: Erdgas auch im Münsterland. H. Platte: Ohne Fleiß kein
Preis (Schluss). H. Platte: Friedrich A. Brockhaus begründete
das weltberühmte Nachlagewerk. H. Multhaupt: Der Klostergarten
von Clarholz gewinnt seine Struktur zurück. H. Thomas: "De
wiese Salomo in Holsken".

Lippstädter Heimatblätter. Beilage zum "Patriot" und zur
Geseker Zeitung. Hrsg. vom Zeitungsverlag Der Patriot,
Hansastraße 2, 59557 Lippstadt 6/2011. H. C. Fennenkötter: Die
Polnische Zeitung in Lippstadt. 7/2011. K. Luig: Die Rhedaer
Bahn. G. Henneke: Der Mues-Hof in Anröchte. 8/2011. H. L.
Mendelin: Der Fennenhof. 9/2011. H. L. Mendelin: Der Fennenhof
(1. Fortsetzung und Schluss).

Heimatblätter Soest. Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis
Soest und in Westfalen. Beilage zum Soester Anzeiger,
Schloitweg 19-21, 59494 Soest, Tel.: 02921/6880 458/2011. H.
Platte: Neues Leben entstand in altem Gemäuer. H. W. Krafft: In
Falkenhagen schrieb Spee sein Buch gegen den Hexenwahn. W.
Gernert: Goethe zu Gast bei der Fürstin von Gallitzin. -
Lebendiger Glaube des Landvolkes in der Börde. 459/2011. H.
Platte: Neues Leben entstand in altem Gemäuer. - Der April in
alten Bauernregeln. P. Reding: Das vergessene "Lügenjöbken". W.
Gernert: Weltbürger der Kunst mit der Heimat im Herzen. J.
Kleine: Der "Große Gott" von Soest. 460/2011. J. Kleine: Das
missverstandene Kruzifix der heiligen Wilgefortis in Soest. H.
Platte: Ohne Fleiß kein Preis. R. Kreienfeld: Tief verwurzelt
im Alten und im Neuen Testament. W. Gössmann: Die bäuerliche
Welt in der Literatur Westfalens. - Ein Bootsfund aus der
Lippe. 461/2011. H. Braukmann: Harter Kampf um ein
Galgengericht. W. Gössmann: Die bäuerliche Welt in der
Literatur Westfalens (Zweiter Teil). H. Platte: Ohne Fleiß kein
Preis (Schluss). H. Platte: Friedrich A. Brockhaus begründete
das weltberühmte Nachlagewerk. H. Multhaupt: Der Klostergarten
von Clarholz gewinnt seine Struktur zurück. H. Braukmann: Ein
bedeutender Bootsfund aus der Lippe.

Heimatpflege im Kreis Soest. Hrsg.: Kreisheimatpfleger Peter
Sukkau, Goldschmiedeweg 21, 59494 Soest, Tel. 02921 60376,
E-Mail: Peter.Sukkau at t-online.de 18/2011. - Herbsttagung 2010
auf Haus Düsse. - Kulturlandschaft am Hellweg. Ein
herausragendes Projekt der Heimatpflege. - Ein unbekannter
Stich mit Galgenplätzen. H. Backs (?): Eine Fußwallfahrt von
Höingen zum heiligen Kreuz in Stromberg. Alte Sitten und
Gebräuche unserer Heimat. - Fotowettbewerb des LWL Münster.
Ortsheimatpfleger von Kallenhardt "schießt" Siegerfoto. A.
Sändker: Vom staubigen Müllerhandwerk zur Traumühle.

3. Kurkölnisches Sauerland

SüdWestfalenArchiv. Landesgeschichte im ehemals kurkölnischen
Herzogtum Westfalen und der Grafschaft Arnsberg. 10. Jg. 2010.
Red.: Stadt- und Landständearchiv im Kloster Wedinghausen,
Klosterstraße 11, 59821 Arnsberg M. Wolf: Die St. Petri-Kirche
zu Hüsten - Kirchengründungen in der Missionszeit (9). W.
Bockhorst: Burg und Stadt Rüthen (29). E. Fricke: Die
Vemeprozesse im Herzogtum Westfalen. Eine Quellen- und
Literaturübersicht (41). J. von Nathusius: Eine Fröndenberger
Laurentiusreliquie und ihr Weg durch die Zeit (97). M. Jolk:
Johann Baptist Molitor (1702 - 1768) und sein unvollendetes
"Lexicon Schnellenbergo Furstenbergicum" von 1751 (107). G.
Brökel: Die Magistratsverfasssung der Stadt Brilon während der
letzten Jahrzehnte der kurkölnischen Herrschaft (121). H. J.
Deisting: Die Bekehrungsgeschichte des Geseker Juden Bernhard
Franz Mathias Löwenbach (1829 - 1884) (169). G. Best: Betkaspar
und seine ungewöhnliche Wanderschaft (227). V. Neumann: Zur
Geschichte der evangelischen Markus-Kapelle zu Mülheim an der
Möhne und ihres Architekten August Albes (1841 - 1905),
Hannover/Köln (253). N. Töws: Die "Ruhrwellen - Arnsberger
Heimatblatt für das Land und Volk der Ruhr". Eine Heimatbeilage
der Tageszeitung "Central-Volksblatt" zwischen den Weltkriegen
(1923 - 1939) (273). R. Tillmann: Blintrop-Niedernhöfen - ein
alter Höfeverband am Grenzstreifen zwischen Mark und Kurköln
(293).

Attendorn - gestern und heute. Mitteilungsblatt des Vereins für
Orts- und Heimatkunde Attendorn e.V. für Geschichte und
Heimatpflege. Hrsg.: Verein für Orts- und Heimatkunde Attendorn
e.V., Hansastraße 4, 57439 Attendorn, Red.: Birgit C.
Haberhauer-Kuschel, Wesetalstraße 90, 57439 Attendorn, Tel.:
02722-7473, E-Mail: genealogie at RA-Kuschel.eu, Internet:
info at heimatverein-attendorn.de 33/2011. B. Puth: Sie haben auch
Sara Else, Helene und Lothar geheißen - Auf den Spuren der
Familie Guthmann. K. Pfeifer: Das Vermächtnis des Johann
Baptist Molitor und Johann Heinrich Jung, gen. Stilling. M.
Köster: "Attendorn, die sehenswerte alte Stadt" - Eine
fotografische Stadtwanderung aus dem Jahr 1932. G. u. N. Kost:
100 Jahre Traditionshaus "Schnaps-Kost" am Kirchplatz. U.
Johannes: 125 Jahre Feuerwehr Attendorn. M. Lüttecke: 33 Jahre
Plattdeutscher Kreis in Attendorn - Von der Entstehung bis zur
heutigen Zeit. G. Schmidt: Das Doppeljubiläum des SGV Attendorn
im Jahr 2010 und 120 Jahre Abteilung Attendorn - 70 Jahre
SGV-Hütte - Ein Rückblick. G. Ortmann/B. Haberhauer-Kuschel:
Zum Abriss des Hauses Breite Straße 16. M. Löcken:
Sammlungszugänge im Südsauerlandmuseum im Jahre 2010. M.
Löcken: Jahresprogramm 2011 des Südsauerlandmuseums in
Attendorn.

Jahresheft des Heimat- und Verkehrsvereins e.V. Grevenbrück.
Hrsg.: Heimat- und Verkehrsverein Grevenbrück e.V.,
Windthorststraße 14, 57368 Lennestadt, E-Mail:
info at heimatverein.grevenbrueck.de, Internet:
http://heimatverein.grevenbrueck.de 30/2011. H. Kümhof/G.
Decker: Drei Frauen erzählen aus ihrer Jugendzeit in
Grevenbrück-Förde (1933 - 1950). M. Doppelbauer: 100 Jahre
Katholische Frauengemeinschaft (kfd) St. Nikolaus Grevenbrück.
L. Steffen: "Frauen zeigen altes Handwerk". Aktionstag 2011 im
Museum. H. H. Hanke: Königlich Preußisches Katasteramt Förde -
eine Betrachtung der Architekturgeschichte des Gebäudes. J.
Krause: "Lennestadt in alten und neuen Karten". Eine
Ausstellung zum 100-jährigen Jubiläum der Errichtung des
Königlich Preußischen Katasteramtsgebäudes in Förde 1910 -
2010. H. Kötting: Vermessungswesen und Kartierungen. Von der
Messlatte zur digitalen Vermessung. W. Stupperich: Brill
Präzisionskomponenten GmbH begeht 60. Geburtstag. Vom
Schlossereibetrieb zum renommierten Industrieunternehmen. F.-J.
Schütte: 1861: "Ein wenig Dampf soll 50 Wagen ziehen?" Ein
Augenzeuge erlebt in Grevenbrück die erste Eisenbahnfahrt. E.
Stens: Von den Anfängen der gemeindlichen Müllabfuhr in
Grevenbrück. E. Stens: Ein Reichspräsident als "Ehrenpate". J.
Kalitzki: Neuzugänge 2010 im Museum der Stadt Lennestadt. W.
Stupperich: Museum der Stadt Lennestadt. Die "Exponate des
Monats" im Jahre 2010. W. Stupperich: Heimatchronik Grevenbrück
2010. E. Stens: Veranstaltungen und Aktivitäten des Heimat- und
Verkehrsvereins Grevenbrück e. V. im Jahr 2010.

An Möhne, Röhr und Ruhr. Heimatblätter des Heimatbundes
Neheim-Hüsten e.V., Franz-Josef Schulte, Widukindstraße 23,
59757 Arnsberg, Tel.: 02932/22165 49/2011. F. J. Schulte u. a.:
Einzige Schinkelkirche in Westfalen. K. Humpe u. a. : Rückblick
175 Jahre Jägerfest - 1834 - 2009. H. J. Vogel u. a.: 650 Jahre
Freiheit Hüsten - 1360 - 2010. L. Ritterbach u. a.: Neheim
2009/10. R. Ahlborn: "Stolpersteine" in Arnsberg verlegt. H.
Leise: Seligsprechungsprozess für Franz Stock. F. J. Schulte:
"Hausindustriebetriebe" tätig für Hugo Bremer! - Heimarbeit bei
Kerzenlicht -. W. Mutzenbach: "... bei der Feier der Firmung
Musik gemacht". J. Post: Jahresbericht 2010. - Ehrentafel von
gefallenen Neheimer Soldaten im 2. Weltkrieg.

Der Schwammklöpper. Fredeburger Heimatblätter. Hrsg.:
Sauerländischer Gebirgs-Verein, Abteilung Fredeburg,
Arbeitskreis Heimat, Schieferweg 33, 57392 Bad Fredeburg
22/2011. H. Gierse: König Wilhelm II genehmigt 1911 neues
Stadtwappen. Fredeburg war immer Stadt. M. Wolf: Fredeburg und
Bilstein. Besitznahme durch Kurköln in der Soester Fehde. H.
Gierse: Spuren früherer Vermessungen in NRW. Mittelalterliche
Kirchen als Vermarkungen eines Festpunktfeldes. - Blitz setzte
Haus in der alten Burganlage in Brand. A. Groeteken (?): Der
östliche Turm der Fredeburg. Das letzte sichtbare Zeichen der
ehemaligen Burg. H. Gierse: 25jähriges Priesterjubiläum Pastor
Georg Schröder. I. Beule: 25 Jahre Caritas Bad Fredeburg. G.
Vollmert: Der Kindergarten St. Georg feiert 50jähriges
Jubiläum. H. Gierse: Sonderbares am Wege. 75 Jahre Hundegrab
auf der Hunau (812 m). - Tradition hat Zukunft. 125 Jahre
Malergeschäft Vollmert. J. Nückel: Stadtbrand 1810 Nachlese. P.
Nückel (?): Ein Erlebnisbericht aus schwerer Zeit. -
Flüchtlinge in der Stadt Fredeburg. Vertriebene Deutsche aus
den Ostgebieten 1946. J. Nückel: Und da war noch ... A.
Groeteken: Das Schulwesen in Fredeburg. Volksschule. H. Gierse:
Von den Schulstuben zur Volksschule in Fredeburg. B. Greiff:
Beiträge zur Geschichte des Volksschulwesens in Fredeburg. G.
Schulte: Ein Schulgarten für Fredeburg - eine Initiative in der
ersten Hälfe des 19. Jahrhunderts. R. Lippes: 400 Millionen
Jahre Sauerland, eine kurze Geschichte der Zeit. E. Hölscher:
120 Jahre SGV-Abteilung Bad Fredeburg. H. Gierse: 200 Jahre
Zeitreise. Es geschah vor ... H. Gierse: Es tut sich was in Bad
Fredeburg. U. Degenhardt: 25 m hohe Tanne am Haus Theune,
Oberer Hügel. R. Gierse: kfd St. Georg Fredeburg stolz auf neue
Fahne. F.-J. Lecke: Weltreligion - Weltethos - Weltfrieden.
Eine Wanderausstellung der Stiftung Weltreligion. U. Schüttler:
Bad Fredeburg im Rückblick. Vom 01.11.2009 - 31.10.2010.

4. Märkisches Sauerland

Märkisches Jahrbuch für Geschichte. Bd. 110 (2010). Hrsg.:
Verein für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark,
Märkisches Museum, Husemannstraße 12, 58452 Witten, Tel.:
02302/5812554 D. Thier: Kölnisches Volmarstein und märkisches
Wetter (7). R. Molkenthin: "... wehe dem, der den edlen Fürsten
erschlug!" - Erzbischof Engelbert von Köln und die
Territorialherrschaft (55). S. Pätzold: Willkommene Gäste oder
gefährliche Gauner? ?Fremde? in Essen, Bochum und Dortmund
während des späten Mittelalters (70). H. Lemke: Die Entwicklung
des Zisterzienserinnenklosters Fröndenberg zum freiweltlichen
adeligen Damenstift im Zusammenhang mit Reformbewegungen und
Säkularisationstendenzen im 16./17. Jahrhundert (101). G.
Lange: Bevölkerung des Amtes Unna 1796 (144). D. Grothmann:
Katholizismus und Nationalsozialismus in Westfalen (187). O.
Schulz: Antoine-Marie Héron de Villefosse und der
Steinkohlenbergbau in der Grafschaft Mark in napoleonischer
Zeit (221). D. Ziesing: Waffen aus Witten - Das Gussstahlwerk
als Gewehrfabrik (239). A. Immenkamp: Auf den Spuren der
Hagener Ziegelindustrie (249). G. E. Sollbach: Der Bau der
Volmetal-Bahnstrecke 1870 - 1874/1880 (272). H. Schoppmeyer:
Die Grundsteinlegung zum Märkischen Museum vor einhundert
Jahren - am 18. Mai 1909 - (288). K. Halfpap: Das Schwerter
Schichtwesen. Eine sozialwissenschaftliche Analyse (302). -
Bericht über das Geschäftsjahr 2009 (JHV 2010) (314). -
Anschriften der Mitarbeiter am Jahrbuch 110 (2010) (318).

Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn.
Beiträge zur Landeskunde. Monatsschrift des Vereins für Orts-
und Heimatkunde Hohenlimburg e.V., Hrsg.: Hohenlimburger
Heimatblätter e.V., Martin-Luther-King-Straße 19, 58638
Iserlohn, Tel.: 02371/41573, E-Mail:
info at heimatverein-hohenlimburg.de, Internet:
www.hohenlimburger-heimatblaetter.de 4/2011. W. Bleicher: 100
Jahre Hesse & Co. (1910 - 2010). W. Bleicher: Das Wulfeld in
der alten Nahmer. - Naturdenkmal "Barmer Teich" trocken. W.
Bleicher: Fritz Reuter (1810 - 1874) zu Ehren. - Hohenlimburger
Szenen: Festzeiten und Jahreszeiten. 5/2011. W. Bleicher: 200
Jahre J. P. Hüsecken & Comp. (1810 - 2010). H.-P. Jaraczewski:
Über 300 Jahre Papierfabrikation in Hagen (Teil 1). - Die
Iserlohner Landwehr an ihren König. W. Bleicher: Das Bild des
Habig-Hofes in Rheinen. - Das Geschichtsbild: Der letzte
Wehrmachtsbericht des Zweiten Weltkrieges. - Hohenlimburger
Szenen: Der Wonnemonat Mai.

Der Schlüssel. Blätter der Heimat für die Stadt Hemer. Hrsg.:
Bürger- und Heimatverein e.V. Schriftleitung: G. Mieders, Am
Königsberg 19, 58675 Hemer, Tel.: 02372/2349 1/2011. 75 Jahre
Stadt Hemer. 30. Januar 1936 - 30. Januar 2011. E. Voß: Kleine
Heimatchronik 4. Quartal 2010.

Voerder Heimatblättchen. Mitteilungen des Voerder
Heimatvereins. Heimatverein Voerde, Manfred Michalko,
Friemannweg 9, 58256 Ennepetal, E-Mail:
vorstand at heimatverein-voerde.de, Internet:
www.heimatverein-voerde.de 2/2011. M. Michalko: Die
traditionelle Voerder Kirmes in Ennepetal. G. Himmen: Haus- und
Hofnamen in Voerde. J. Kuss: Bodenständig und weltläufig. 50
Jahre "Original Sauerländer Musikanten".

Heimatblätter des Heimatvereins Wetter. Red. Dr. Klaus Becker,
Hrsg.: Heimatverein Wetter e.V., Hegestr. 12, 58300 Wetter,
E-Mail: heimatschauspiel-wetter at t-online.de, Internet:
www.heimatschauspiel.de 4/2011. - Nachrufe. - Westfalentag
2010. - Harkortturm. - Heimatarchiv. - Wanderungen des
Heimatvereins. - Theaterleben.

5. Minden-Ravensberg

Gütersloher Beiträge zur Heimat- und Landeskunde. Hrsg.:
Heimatverein Gütersloh e.V., Kökerstraße 7-11a, 33330 Gütersloh,
Tel.: 05241/26685, www.heimatverein-guetersloh.de 82/2011. M.
Borner: Wo ist Heimat? Vortrag am 10. Januar 2011 im Foyer des
Gütersloher Theaters. M. Wernekenschnieder: 150 Jahre
Martin-Luther-Kirche (1861 - 2011). Fortsetzung der
Überblicksdarstellung von 1986. K. Voss: Erinnerungen an
Kindheit und Jugend. A. Sassen/C. Sassen: August Bernhörster -
Ein (un)bekannter Kirchenmaler der Wiedenbrücker Schule. H.-D.
Musch: Güterslohs schwerste Stunden. Das Ende des Zweiten
Weltkriegs. M. Wernekenschnieder: 75 Jahre Kreisbildstelle
Wiedenbrück/Medienzentrum Gütersloh. M. Wernekenschnieder:
Gesamtregister der Gütersloher Beiträge 66 - 81. Übersicht der
heimatkundlichen Beiträge von 2000 bis 2009. - Renate Horsmann
seit 20 Jahren Vorsitzende des Heimatvereins Gütersloh. H.-D.
Musch: Es geschah in Gütersloh. Chronik für 2008.

6. Münsterland

Liesborner Geschichtshefte. Hrsg.: Heimatverein Liesborn e.V.
u. Kulturring Liesborn e.V., Heimatverein Liesborn, Wilhelm
Plümpe, An den Teichen 7, 59329 Wadersloh-Liesborn, Tel.:
02523/8600, E-Mail: pluempe.liesborn at t-online.de 25/2010. B.
Löppenberg: 1000 Jahrfeier des Liesborner Konvents 1783. W.
Plümpe: 25jähriges Jubiläum des Heimatvereins. B. Kipp:
Liesborner Festwochen 1965. B. Löppenberg: Vom Kriegerfest zum
Schützenfest. R. Winkelhorst: Schützenfest auf dem Lemkerberg.
K. Luig: Schützenfest in Bad Waldliesborn. B. Löppenberg:
Schützenfest in Göttingen. H. J. Haberecht: Sportverein
Westfalen 21. B. Löppenberg: Karneval und Rosenmontag. F.-P.
Grüter: Pfarrfamilienfest in Liesborn. T. Hagedorn:
Erntedankfeste. B. Löppenberg: Dorfkirmes und Gewerbeschauen.
S. Stelten: Die Molkerei in Liesborn und ihre Schmandfeste.
H.-J. Haberecht: Die Unverbesserlichen. S. Braun/C. Schulze
Ardey: Jagdreiten hat Tradition. W. Plümpe: Heimat in Liesborn
und anderswo. A. Müller/W. Plümpe: Nachruf für Dr. Wilhelm
Schulze Waltrup. W. Plümpe: Nachruf für Frau Gertrud Kemper.

Unser Bocholt. Zeitschrift für Kultur und Heimatpflege. Hrsg.:
Verein für Heimatpflege Bocholt e.V., Stadtarchiv Bocholt,
Münsterstraße 76, 46397 Bocholt, Tel.: 02871/2411-012 1/2011.
N. Henze: Herunterfallender schädlicher "Himmelsthau" auch über
Bocholt. W. Tembrink: Vom Viehmarkt zum Justizzentrum.
Anmerkungen zur Geschichte des Benölkenplatzes und seiner
Umgebung. W.Essing/M. Essing: Beiträge zur Chronik des Hofes
und der Familie Essing in Barlo. Teil II: ca. 1600 - ca. 1900.
A. Hennigs: Quellen zur Auswanderung aus Westfalen vor 1900. M.
Plaßmann: Kleine Kugel - großes Glück. H.-J. Wilms: Heimat und
Heimweh liegen bisweilen eng beieinander. Ein Brief des
Sanitätsrats Dr. Kersting an den Bocholter Oberbürgermeister
vom 24. Oktober 1941. J. H. Schröer: Die Glocken von Liebfrauen
fliegen nach Rom - nach dem Gloria am Gründonnerstag bis zum
Gloria der Osternacht. A. Rotthues: Bocholter, was sie wurden
und wo sie blieben. Professor Dr. med. Peter Christoph
Ostendorf. F. Ostwald: Blütenpflanzen im Stadtbereich Bocholt.
Eine Bestandsaufnahme. 12. Teil. W. Tembrink: Chronik des
Bocholter Raumes. 1. Mai - 31. August 2009.

Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland.
Beilage der Westfälischen Nachrichten, An der Hansalinie 1,
48163 Münster 4/2011. W. Jakob: Widerständler aus dem
Westmünsterland. Zur Erinnerung an den mutigen Bocholter
KAB-Arbeitersekretär und christlichen Politiker Josef Jakob
(1886 - 1953). 5/2011. H. Dietz: Als die Literatur das Laufen
lernte. Heinrich und Julius Hart, Hedwig Kiesekamp sowie Julius
Schwering belebten das kulturelle Leben in einer lange Zeit
rückständigen Stadt Münster.

Torhaus aktuell.Vierteljahreszeitschrift des Stadtheimatbund
Münster e.V. und seiner 35 Mitgliedsvereine mit
Veranstaltungsterminen und Berichten. Hrsg.: Stadtheimatbund
Münster e.V., Neutor 2, 48143 Münster. Red.: Ruth Betz u. a.
Tel.: 0251/98113978, Fax: 0251/98113678, E-Mail:
info at stadtheimatbund-muenster.de 2/2011. K. Plaßmann: Vom "Sitz
der Herren von Angelmodde" zum heutigen Stadtteil Münsters.
F.-J. Menker/R. Betz: Der Arbeitskreis Glockenprojekt 2008 -
2023 im Westfälischen Heimatbund e.V. berichtet. T. Dreßen: Was
wird aus der historischen Friedensfahne von 1648?

7. Paderborner und Corveyer Land

damals & heute. Informationen zu Geschichte, Natur und
Heimatpflege aus Delbrück. Hrsg.: Bernhard Kößmeier,
Stadtheimatpfleger Delbrück, Diebeskämpen 10, 33129
Delbrück-Boke, E-Mail: Koessmeier at t-online.de 15/2011. H. J.
Rahde: Die Delbrücker Fehde von 1410. Mutige Bauern bezwingen
hochgerüstete Ritter.

Eggegebirgsbote. Mitteilungsblätter des Eggegebirgsvereins e.V.,
Hrsg. u. Verlag: Eggegebirgsverein e.V., Auf dem Krähenhügel 7,
33014 Bad Driburg, Tel.: 05253/931176, E-Mail:
info at eggegebirgsverein.de, Internet: www.eggegebirgsverein.de
266/2011. B. Hagelüken: Verabschiedung von Konrad Kappe aus dem
Amt des EGV-Vorsitzenden. Konrad Kappe gab den Wanderstab
weiter. B. Hagelüken: Urkunde an EGV überreicht. Eggeweg bleibt
erster Qualitätswanderweg. B. Hagelüken: Helmut Bangert führt
den Eggegebirgsverein. Mister EGV Konrad Kappe nach 39 Jahren
Ehrenvorsitzender.

Wo die Lippe springt. Informationsreihe des Heimatvereins Bad
Lippspringe e.V., Mittelgraben 15, 33175 Bad Lippspringe,
Internet: www.heimatverein-badlippspringe.de 65/2011. - Werner
Thiele schafft neues Blockbild. K. Karenfeld: Heimatverein
putzt alte Liegehalle wieder heraus. U. Fröhlich/J. Hanewinkel:
Eisenbahn-Frachtbriefe aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. U.
Wübbe (?): Vor 50 Jahren. 1961. - Vor 120 Jahren geboren:
Pfarrer Heinrich Zumdick. K. Herchenbach: Der Baum des Jahres:
die Elsbeere

Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und
Höxter. Red.: Wilhelm Grabe, Kreisarchiv Paderborn,
Lindenstraße 12, 33142 Büren, Tel.: 02951/970226, E-Mail:
GrabeW at kreis-paderborn.de 149/2011. J. Kemper: Warburg, ein
Motiv, viele Fotografen. Ein Projekt des "Fotoforums OWL". P.
Gülle: Gartenrotschwanz ist Vogel des Jahres 2011. W. Rentel:
Das Wetter im Paderborner Land. Eine Zeitreise. H. Brunn: Die
"große Halle" auf dem Schützenplatz in Paderborn. Ende einer
erfolgreichen Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Stadt. L.
Knust: Windnutzung im Hedertal. R. Decker: Trina Möring -
"Hexe" in Brakel und Rentnerin in Wewelsburg. H. Großevollmer:
Bad Driburg - Landstadt, Glasstadt, Badestadt, Wohnstadt ...?
Überlegungen zur bevorstehenden 725-Jahrfeier 2015 aus der
Perspektive der Ortsheimatpflege. H. Schmude: "Im Amtsgebäude
drängten sich täglich Hunderte von Menschen". Die Chronik des
Delbrücker Amtsbürgermeisters von Lovenberg 1945. H. Multhaupt:
"Über Nacht waren wir keine Bürger mehr". Aus den
Aufzeichnungen des jüdischen Mitbürgers Arthur Königsthal aus
Herstelle/Karlshafen. J. Wedekin: Als Feldeisenbahner 1918 im
besetzten Belgien. Aus einer alten Personalakte. K. Wichert:
Das Alte Forstamt in Altenbeken. H. Hachmeier:
Völker-Verständigung. Beobachtung einer Hornissen-Umsiedlung in
Brenkhausen.

Heimatschriften. Hrsg.: Heimat- und Verkehrsverein Weiberg e.V.,
Werner Schmidt, Schäferberg 2, 33142 Büren-Weiberg, Tel.:
02958/404, E-Mail: wernerschmidt.bueren at t-online.de 17/2011. R.
Hillebrand: Der Hexenglaube in unserer Region (2).
Hexenprozesse auf der Harth. S. Stimpel: Weiberg vor 50 Jahren.
-Grundschulbilder HaWei 1970 - 1981. - Der Jahresrückblick
Weiberg.

8. Ruhrgebiet

Bochumer Zeitpunkte. Beiträge zur Stadtgeschichte, Heimatkunde
und Denkmalpflege. Hrsg.: Dr. Dietmar Bleidick, Yorckstraße 16,
44789 Bochum, Tel. 0234/335406, E-Mail:
dietmar.bleidick at t-online.de für die Kortum-Gesellschaft Bochum
e.V., Vereinigung für Heimatkunde, Stadtgeschichte und
Denkmalschutz, Graf-Engelbert-Straße 18, 44791 Bochum, Tel.
0234/581480, E-Mail: Kortum.eV at web.de 25/2011. S. Pätzold:
Gäste und Elende - "Fremde" im Bochum des 13. bis 16.
Jahrhunderts. E. Neumann: Vermögenlos zum Groß-"Banquier". Carl
Korte: Eine Bilderbuchkarriere und was davon übrig blieb. S.
Pätzold: "Ein wohlgelungener Bau". Einhundert Jahre Amtshaus
Gerthe (1910-2010).

Heimat Dortmund. Stadtgeschichte in Bildern und Berichten.
Hrsg.: Historischer Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark
e.V. unter Mitwirkung des Stadtarchivs, Red.: Hanneliese Palm.
Klartext Verlag, Heßlerstr. 37, 45329 Essen, Tel. 0201/86206-51
2/2011. G. Cepl-Kaufmann/J. Grande: Im Musentempel! Eine
Ausstellung zum 50. Geburtstag der Dortmunder Gruppe 61. H.
Palm: Zu neuen literarischen Ufern. Fritz Hüser und die
Dortmunder Gruppe 61. H.-K. Möller: Max von der Grün (BRD) und
Willi Bredel (DDR). Eine kurze, intensive Freundschaft zweier
Arbeiterschriftsteller. H. Peuckmann: Literarische Parteinahme
für die Arbeiter. Die Werkstatt Dortmund im "Werkkreis
Literatur der Arbeitswelt". V. Zaib: "Da bleibt dem Chef die
Spucke weg". Die Initiative Theater Dortmund/Dortmunder
Lehrlingstheater 1970 - 1984. A. Klotzbücher: Die Zeitschrift
"Hier" als Spiegel literarischen Lebens in Dortmund 1964 -
1974. F. Werkmeister: Der "pläne"-Verlag in den ersten Jahren.
M. Dückershoff: Stahlarbeit und Arbeitswelt in den
Hoesch-Jahresgaben. S. Deitmer: Mitten ins Gesicht. 1978 -
1998: 20 Jahre "Frauen schreiben". U. Moeske:
Literaturförderung in Dortmund. G. Koch/K. P. Sachau: Der
Verein für Literatur Dortmund e.V. www.vfl.do.de R. Booß:
Krimistadt Dortmund. J. Wiersch: Richard Huelsenbeck war der
erste Dortmunder Poetry Slammer.

Hörder Gebirgsbote. Berichte, Mitteilungen und Notizen der
Abteilung Hörde e.V., Red.: Trudi Sudwischer und Karl-Heinz
Retzloff, Feuervogelweg 7 c, 44269 Dortmund 2/2011. - Stahl mit
Hilfe von Gänsemist. - Von den Göttern zum Christengott. -
Sachsen contra Franken. - Die Karolinger traten das Erbe der
Merowinger an. - Zur Geschichte der Deutschen Wandertage.

9. Siegerland-Wittgenstein

Heimatland. Siegener Zeitung 19.03.2011. P. Vitt: Netphen. Die
vielen Facetten des Georg Heimann. Der Lehrer und Heimatmaler
wäre vorgestern 100 Jahre alt geworden/Heimatverein hält
Vermächtnis lebendig. 26.03.2011. - Siegen. Wahre Kronjuwelen.
Archivtag widmete sich der Aufbewahrung nichtamtlicher Quellen
in Kommunalarchiven. - Zukunftsfähig leben. Landrat lädt zur
ersten Dorfwerkstatt ein. - Linse, Holz und Tinte. Drei
Heimatfreunde finden zu gemeinsamer Ausstellung zusammen. -
Ausstellung und Festakt. Georg Heimanns Tochter war extra aus
München angereist. 02.04.2011. - Müsen. Die letzte Ernte der
Berge. Die Stillegung der Grube Stahlberg vor 80 Jahren
bedeutete den Abschied vom Bergbau. - Blick ins Bergwerk.
Reinhold-Forster-Erbstolln ab morgen wieder beghbar. -
Zurückgeblättert ... 09.04.2011. - Siegen/Rehringhausen.
Virtueller Dorfrundgang. Bewertungskommission bereitete sich
auf Wettbewerb vor. - Ein Museum zum Mitmachen.
Freilicht-Anlage in Hagen ist in die neue Saison gestartet. -
Die ältesten Bauern. Spuren einer jungsteinzeitlichen Siedlung
entdeckt. - Ortsfest zum Jubiläum. Vereine und Gemeinden haben
Arbeitsgemeinschaft gebildet. 16.04.2011. - Bürbach. Birwer
Wasser und Wein. Pünktlich zur 700-Jahr-Feier Rohre einer
mittelalterlichen Wasserleitung entdeckt. - Für jeden etwas
dabei. Im Veranstaltungsreigen ragen zwei Festwochenenden
heraus. 23.04.2011. H. Stötzel: Siegen/Bad Berleburg.
Klangvolle Begleiter durchs Leben. Glocken sind seit etwa 1500
Jahren in Europa beheimatet. - Hickelbahn und Osterwasser. Auch
in der heimischen Region existiert eine ganze Reihe von
österlichen Bräuchen. - Dreilapperkrebs im Ebbegebirge
entdeckt. 30.04.2011. - D. Kopelke: Siegen. Früher Wunsch nach
Gotteshaus. 90 Jahre evangelisch-lutherische Gemeinde/40 Jahre
ev.-luth. St.-Christophorus-Kirche. - Zurückgeblättert.
07.05.2011. - Siegen. Mit allen Wassern gewaschen.
Wassertechnik und Mauer: Zwei neue Themenführungen zur
Stadtgeschichte. - Walter-Oerter-Medaille und Ehrenurkunden.
Wahlen und Auszeichnungen beim Heimatbund. 14.05.2011. -
Grund/Hersbruck: Krämers Kuhschellen. Erinnerung an
Siegerländer Volkskunst im Hirtenmuseum. - Die komplette
Palette. Historische Meisterbriefe im Spiegel der Zeit.

Wittgenstein. Blätter des Wittgensteiner Heimatvereins e.V.,
Schriftleitung: Ulf Lückel, Großseelheimer Str. 4, 35039
Marburg, E-Mail: whv-schriftleitung at wichtig.ms 1/2011. M.
Spies: Wie kam die Eisenbahn nach Berleburg? H. Imhof: Stünzel
wird 300 Jahre alt. P. Kanstein/M. Müller: Der Friedhof in
Schwarzenau. U. F. Opfermann: "Schlussstein hinter Jahre der
Sittenverwilderung und Rechtsverwirrung". Der Berleburger
Zigeuner-Prozess - Teil 1. J. Burkhardt: Bernd Hey ?. - Wilhelm
Völkel (Schmette) ?. D. Wunderlich: Wander- und Heimatfreunde
Banfetal 2010. E.-L. Belz: Ortsheimatverein Erndtebrück.

11. Lippe

Beiträge zur Lügder Geschichte. Verlag u. Redaktion: Manfred
Willeke, Archiv Willeke, Hintere Str. 40, 32676 Lügde, E-Mail:
Willeke at web.de, Internet: www.archiv-willeke.de 2/2011. M.
Willeke: St. Agatha, die Lügder Feuer- und Wasserschutzheilige.
M. Willeke: Gasthaus und Hotel "Zu den zwei Linden" - das Ende
einer Tradition.

Heimatland Lippe. Zeitschrift des Lippischen Heimatbundes und
des Landesverbandes Lippe. Hrsg.: Lippischer Heimatbund e. V.
und Landesverband Lippe, Felix-Fechenbach-Str. 5, 32756 Detmold,
Tel.: 05231/6279-11, E-Mail: info at lippischer-heimatbund.de,
Internet: www.lippischer-heimatbund.de 3/2011. W. Gerking: "Aus
Liebe, Treue und Freundschaft". Zur Erinnerung an den 500.
Todestag von Bernhard VII. R. Linde u. a.: Istrup und seine
Geschichte. Ein Dorf im Blomberger Becken blickt zurück. K.
Sunkovsky: Zum Tode von Fritz Wagemann. Ein Nachruf. H. J.
Leßmann: "Wir Lügder". Fotodokumentation im Heimatmuseum Lügde.
R. Springhorn: Lebenswelt des Erdaltertums. Lippisches
Landesmuseum Detmold zeigt einzigartige Fossilien aus einer
längst vergangenen Epoche unserer Erde. P. Pfaff: Paradiesbuche
am Burghagen. Am ehemaligen Standort eines Klosters lockt heute
Waldidylle. 4/2011. D. Hunke: 975 Jahre Tanzlindendorf. Ein
Gang durch die Geschichte Bextens. K.-H. Kampe: Aktiv und
engagiert. 25 Jahre Heimatverein Bexten. - Geschichte und
Natur. "Schlangen bewegt" sich in Kohlstädt und Umgebung. -
Fahrrad trifft Forelle. Auf Stephan Ludwig Jacobis Spuren im
Kalletal. - Ende eines Imperiums. Living History-Veranstaltung
im Freilichtmuseum Oerlinghausen. - Fest der poetischen
Sprache. Literatur- und Musikfest "Wege durch das Land". P.
Pfaff: Hybrid mit unklarer Herkunft. Unweit der Externsteine
wächst eine starke Aspe. I. Nolting: Lippische Maler auf
Reisen. Internationale Ausstellung unter Beteiligung lippischer
Künstler. I. Tappe-Pollmann. Ostern und der Osterhase. Wer
bringt die Ostereier?

II. Überregionale Jahrbücher und Zeitschriften

Der Anschnitt. Zeitschrift für Kunst und Kultur im Bergbau.
Hrsg.: Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau
e.V., Deutsches Bergbau-Museum, Am Bergbaumuseum 28, 44791
Bochum, Tel.: 0234/58770 1/2011. H. Weckelmann: Alte
Belegschaftsmitglieder sind nicht vergessen. Jahrestreffen der
über 80-Jährigen hat Tradition. H.-J. Kraschewski: 750 Jahre
Sozialgeschichte im europäischen Bergbau.

III. Naturkunde und Naturschutz

Irrgeister. Naturmagazin des Vereins für Natur- und Vogelschutz
im HSK e.V. 27. Jg./2010. Hrsg.: Verein für Natur- und
Vogelschutz im Hochsauerlandkreis e.V., Sauerlandstr. 74 a
(Kloster Bredelar), 34431 Marsberg-Bredelar. Tel.: 02991/908136,
E-Mail: mail at vnv-hsk.de, Internet : www.vnv-hsk.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Jun 29 10:17:22 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 29 Jun 2011 10:17:22 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Vortrag=3A_Burgen=2C_Graeber=2C_gro?=
=?utf-8?q?=C3=9Fe_Schlachten=3A_Bodendenkmalpflege_im_Kreis_Lippe=2C_Hern?=
=?utf-8?q?e=2C_30=2E06=2E2011?=
Message-ID: 4E0AFBB2020000D6000023CC@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.06.2011, 09:02


AKTUELL

Burgen, Gräber, große Schlachten: Bodendenkmalpflege im
Kreis Lippe
Vortrag im LWL-Museum für Archäologie in Herne

Von den Anfängen der Archäologie, der Varusschlacht und
Totenkronen: Am Donnerstag (30.6.) um 19 Uhr berichtet Dr. Elke
Treude, Kreisarchäologin aus Lippe, im LWL-Museum für
Archäologie in Herne in einem öffentlichen Vortrag über die
Besonderheiten der Bodendenkmalpflege im Kreis Lippe.

In der Region rund um den Teutoburger Wald hat die Archäologie
schon seit beinahe 200 Jahren einen außergewöhnlich hohen
Stellenwert: Die Forschung namhafter Historiker festigte schon
im 19. Jahrhundert die Bedeutung der Bodendenkmalpflege in der
Region - nicht zuletzt im Zusammenhang mit der Diskussion um
den wahren Ort der Varusschlacht. Drum hat wohl der Kreis Lippe
schon im Jahr 1821, früher als andere Regionen, ein gesetzlich
verankertes Denkmalpflegerecht etabliert - und einige der
frühesten wissenschaftlich basierten Grabungen durchgeführt.

Treude referiert über Geschichte und Tradition aber auch über
Forschungsergebnisse neuester Grabungen, deren bedeutendste
Funde derzeit auch in der aktuellen Sonderausstellung
"Fundgeschichten" in Herne zu sehen sind. Restauratorische
Fragen stellen einen besonderen Schwerpunkt des Vortrages dar,
an dem alle Interessierten kostenlos teilnehmen können.

Der Vortrag findet im Rahmen einer wissenschaftlichen Reihe zur
aktuellen Sonderausstellung des Landschaftsverbandes
Westfalen-Lippe (LWL) "Fundgeschichten. Neueste Entdeckungen
von Archäologen in NRW" statt.


INFO

Termin und Kosten:
Donnerstag, 30.6.2011, 19 Uhr:
"Bodendenkmalpflege im Kreis Lippe", öffentlicher Abendvortrag
von Dr. Elke Treude (Kreisarchäologie Lippe)
Der Vortrag findet im Vortragsaal des Museums statt. Der
Eintritt ist frei.

Mehr Infos:
URL :http://www.fundgeschichten.lwl.org

Ausstellungslaufzeit: 16.4. bis 20.11.2011

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Telefon: 02323 94628-0
URL: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr,
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Eintritt:
- ? 3,50 Erwachsene
- ? 2,00 Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre),
Schülerinnen und Schüler
- ? 1,60 Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung
oder museumspädagogischen Programm (2 Begleiter frei)
- ? 8,00 Familien
- ? 2,10 Ermäßigungsberechtigte
- ? 3,00 Erwachsene in Gruppen ab 16. Personen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 30 09:22:13 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Jun 2011 09:22:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "European Corner" vernetzt Museen und Besucher
europaweit: Mediale Plattform im LWL-Industriemuseum in Bocholt eingeweiht
Message-ID: 4E0C4045020000D6000023FE@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.06.2011, 14:02


AKTUELL

"European Corner" vernetzt Museen und Besucher europaweit
Mediale Plattform im LWL-Industriemuseum in Bocholt eingeweiht

Museen in Belgien, Dänemark und Bulgarien sind nur einen
Mausklick von Bocholt entfernt. In der Spinnerei seines
Textilmuseums weihte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe
(LWL) am Dienstag (28.6.) die "European Corner" ein - eine
mediale Plattform, die Museen und Besucher europaweit vernetzt.
Über drei Bildschirme können Besucher europäische
Industrie-geschichte durchstöbern, einen Blick in vergangene
und laufende Ausstellungen der Partnerhäuser werfen, Videos
ansehen, sich in einem elektronischen Gästebuch eintragen oder
Liveübertragungen von Events verfolgen.

Die "European Corner" ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit
innerhalb des EU-Projektes "MaX" (Museums at Public Access and
Participation). Das "M2C Institut" und das Institut für
Informatik und Automation (IIA) der Hochschule Bremen haben
gemeinsam mit dem LWL-Industriemuseum sowie
Kooperationspartnern in Kopenhagen, Gent, Sofia und Delmenhorst
das System für den kulturellen Austausch mittels moderner
Kommunikationsmedien entwickelt.

Die "European Corner" besteht in allen Häusern aus jeweils drei
Bildschirmen. Der Hauptscreen enthält von den Partnermuseen zur
Verfügung gestellte Informationen über Ausstellungen und
Events. Auf dem Video-Screen können Filme zu verschiedenen
Themen abgerufen werden, zum Beispiel historische Aufnahmen,
Beiträge über die Museen, Dokumentationen zu Events oder auch
Ausschnitte von Zeitzeugeninterviews. Auch das Medienkunstevent
"artMUSE" wird am 16. und 17. Juli 2011 live über den
Video-Screen zu erleben sein. Die verschiedenen Orte des
Medienkunstfestivals werden virtuell miteinander verbunden. Die
"European Corner" dient somit der Live-Übertragung dieses
Events in alle Partnermuseen aber auch der dauerhaften
Archivierung und Präsentation der Ergebnisse.

Der dritte Screen funktioniert als Video-Gästebuch, in dem die
Besucher eine kurze Videobotschaft hinterlassen können, die für
alle Besucher der beteiligten MaX-Partnermuseen sichtbar wird.
Darüber hinaus verfügt das System auch über einen eigenen
Facebook-Account. Er ermöglicht weitere Interaktionen zwischen
Besuchern und Museen.

"Die europäische Dimension einer gemeinsamen Geschichte, die
Synchronität historischer Entwicklungen, ihre Ähnlichkeiten und
spezifischen Unterschiede sollen im European Corner unmittelbar
erlebbar werden. Zusammenhänge zwischen Lokalem und Globalem
werden sichtbar", erläuterte Nadine Schober vom
LWL-Industriemuseum am Dienstag in Bocholt.


INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611-0
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 30 09:25:00 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Jun 2011 09:25:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Exkursion zu westmuensterlaendischen Burgmannshoefen
am 09.07.2011
Message-ID: 4E0C40EC020000D600002402@cl2x-sd2-vs>

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 29.06.2011, 09:32


AKTUELL

Ziel der diesjährigen Exkursion der "Gesellschaft für
historische Landeskunde des Westmünsterlandes" am Samstag, dem
9. Juli 2011, sind die westmünsterländischen Burgmannshöfe. Im
Mittelalter waren die Burgmannen einerseits Lehnsempfänger, die
ihren Lehensherren den Treueeid geleistet hatten, andererseits
hatten sie in ihren Wohnorten erhebliche Befugnisse. Damit lag
die Verwaltung der Stadt weitgehend in den Händen der
Burgmannen.

Im Westmünsterland wurden die Burgmannen vom Fürstbischof in
Münster eingesetzt, mit Gütern belehnt und hatten neben der
Verwaltung des Ortes die Aufgabe, die Herrschaft des
Fürstbischofs zu sichern und wehrhaft zu verteidigen. Die
Burgmannshöfe vermitteln noch heute ihre Macht und Bedeutung in
der mittelalterlichen Stadt.

Die erste Station der Exkursion ist Nienborg, ein Ortsteil der
Gemeinde Heek. Nach einer Führung zu den Burgmannshöfen endet
der Rundgang durch den Ort an der schönen historischen
Wassermühle ganz in der Nähe.

Nach der Mittagspause wird die sehenswerte historische Altstadt
von Horstmar mit den vier erhaltenen Burgmannshöfen besichtigt.

Anfahrt zu der Exkursion erfolgt privat mit dem PKW.

Beginn 10:30 Uhr am 9.7.2011

Treffpunkt ist in Nienborg die Niestadt. Die Straße, eine
Nebenstraße der durch den Ort führenden Hauptstraße, liegt
mitten im historischen Nienborg, ganz in der Nähe der
Burgmannshöfe. Dort gibt es auch genügend Parkplätze.

Leitung de Exkursion:Winfried Semmelmann

Teilnahmegebühr: 5,00 EUR

Anmeldung bis spätestens Mittwoch, den 6.7.2011, bei Ingeborg
Höting.
Per Mail: info at ghl-westmuensterland.de


INFO

Veranstaltungsdaten:
Exkursion zu westmünsterländischen Burgmannshöfen
Datum: 9. Juli 2011
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V.
c/o Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
E-Mail: info at ghl-westmuensterland.de
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Ingeborg Höting
E-Mail: info at ghl-westmuensterland.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Jun 30 09:27:32 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 30 Jun 2011 09:27:32 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Der LWL verleiht seinen Foerderpreis an Lutz Volmer
aus Bielefeld: Volkskundler ist in der westfaelischen Hausforschung aktiv
Message-ID: 4E0C4184020000D600002406@cl2x-sd2-vs>

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 29.06.2011, 15:08


AKTUELL

Der LWL verleiht seinen Förderpreis an Lutz Volmer aus Bielefeld
Volkskundler ist in der westfälischen Hausforschung aktiv

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vergibt seinen mit
3.100 Euro dotierten Förderpreis für westfälische Landeskunde
in diesem Jahr an den in Bielefeld geborenen Dr. Lutz Volmer.
Das hat der LWL-Kulturausschuss am Mittwoch (29.06.) in Recke
(Kreis Steinfurt) beschlossen.

"Mit seiner Dissertation zum Hausbau in Ravensberg hat Lutz
Volmer eine eindrucksvolle Grundlagenforschung zur Entwicklung
und zum Wandel des ländlichen und des kleinstädtischen
Hausbestandes in Ravensberg vorgelegt. Hierbei hat er mit
Fragen nach den Bauideen, Motivationen und den
Wertvorstellungen, die für die beteiligten Akteure
handlungsleitend waren, neue Wege in der Hausforschung
beschritten", heißt es in der Begründung des Rates für
westfälische Landeskunde.

Volmer wurde 1977 in Bielefeld geboren. Schon als Schüler und
junger Student hat er mit tausenden Fotos von heute zum Teil
nicht mehr erhaltenen Bauwerken in Ostwestfalen
Dokumentationsarbeit geleistet. Über 4.000 seiner Bilder
gehören heute zum Bestand des Bildarchivs der Volkskundlichen
Kommission beim LWL. Nach seinem Studium der
Volkskunde/Europäischen Ethnologie, Kunstgeschichte, Ur- und
Frühgeschichte an der Universität Münster hat er ein
Volontariat bei der Volkskundlichen Kommission für Westfalen
absolviert. Hier hat er das Projekt "Mein 18. November"
organisiert, bei dem über 5.000 Westfalen aufschrieben, wie sie
den 18. November 2005 erlebt haben. Nach seinem Volontariat
leitete er am Niedersächsischen Institut für historische
Küstenforschung in Wilhelmshafen das Projekt "Glossar zum
prähistorischen und historischen Holzhausbau". Inzwischen ist
er wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Forschungs- und
Ausstellungsprojektes am Museumsdorf Cloppenburg in
Niedersachsen.

Hintergrund Der Förderpreis, den der LWL jährlich vergibt, ist
für Personen gedacht, die nicht an einer Universität tätig sind
und in ihrer Freizeit Landesforschung betreiben oder die
ehrenamtliche Forschung besonders fördern. Es soll diejenigen
unterstützen, die meist ohne den ideellen und finanziellen
Rückhalt einer großen Universität wesentliche Arbeitsergebnisse
erbringen.