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From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 1 10:33:07 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 01 Apr 2011 10:33:07 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Im Visier der Stasi: Roland Jahn zu Gast beim
Mittwochsgespraech der Villa ten Hompel, Muenster, 06.04.2011
Message-ID: 4D95A9E3.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 31.03.2011, 10:11


AKTUELL

Im Visier der Stasi
Roland Jahn zu Gast beim Mittwochsgespräch der Villa ten Hompel

Die Wanderausstellung "Feind ist, wer anders denkt" macht ab
dem 7. April Station in Münster. Sie dokumentiert die
totalitären Praktiken der Staatssicherheit in der ehemaligen
DDR, verliert zugleich jedoch nicht die Rolle der Opfer aus den
Augen. Mit einem umfangreichen Begleitprogramm - Vorträge und
Lehrerfortbildungen - flankiert der Geschichtsort Villa ten
Hompel die Ausstellung der Bundesbehörde für Stasiunterlagen in
der Stadthausgalerie.

Den Auftakt macht einen Tag vor der Ausstellungseröffnung durch
Oberbürgermeister Markus Lewe das Mittwochsgespräch am 6. April
(20 Uhr) in der Villa ten Hompel. Prominenter Gast: Roland Jahn,
der neue Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen. Es wird sein
erster Auftritt in den alten Bundesländern sein.

Der Nachfolger von Marianne Birthler nimmt Stellung zum
Leitthema "Feind ist, wer anders denkt". Roland Jahn weiß,
wovon er spricht. Er geriet als junger Demonstrant Mitte der
1970er Jahre ins Visier der Stasi, wurde mehrfach inhaftiert
und schließlich 1983 gegen seinen Willen in die Bundesrepublik
ausgewiesen.


INFO

Der Eintritt in die Villa ten Hompel, Kaiser-Wilhelm-Ring 28,
ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 1 10:42:55 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 01 Apr 2011 10:42:55 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Jungsteinzeitliche_Siedlung_an_der_So?=
=?utf-8?q?ester_Stra=C3=9Fe_in_Werl_gefunden?=
Message-ID: 4D95AC2F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 30.03.2011, 15:23


AKTUELL

Jungsteinzeitliche Siedlung an der Soester Straße in Werl
gefunden

Die Gesellschaft für Archäologische Baugrundsanierung mbH gräbt
in Werl zur Zeit unter Fachaufsicht der LWL-Archäologie für
Westfalen Siedlungsspuren aus dem frühesten Abschnitt der
Jungsteinzeit aus. Hier lebten die ältesten Bauern
Südwestfalens, die nach ihrer charakteristischen Art der
Gefäßverzierung "Bandkeramiker" genannt werden. An diesem
Dienstag (29.3.) konnten sich die Forscher mithilfe eines
Hubwagens erstmals einen Blick von oben über das
Grabungsgelände verschaffen - eine große Hilfe, um die
Gesamtanlage besser bewerten zu können.

Die bisherigen Grabungsergebnisse sind etwas ganz Besonderes,
denn vergleichbare Befunde gab es zuletzt in Südwestfalen in
den 1970er Jahren. Die Möglichkeit, nach fast 40 Jahren nun
wieder einen Siedlungsplatz aus der Zeit um 5200 v. Chr. zu
untersuchen, ist für die Archäologen daher von großer Bedeutung
- vor allem da nun erstmals die Möglichkeit gegeben ist, eine
bandkeramische Siedlung großflächig zu erforschen.

Die Fundstelle kam überraschend im Vorfeld eines Bauprojektes
der RK Autowelt GmbH an der Soester Straße zutage. Mit einer zu
untersuchenden Fläche von ca. 10.000 Quadratmetern wird bei der
Ausgrabung erstmals ein größerer Ausschnitt einer
bandkeramischen Siedlung in Südwestfalen flächendeckend
untersucht. Mittlerweile sind ca. 1500 Quadratmeter bearbeitet.
Dabei entdeckten Grabungsleiterin Katja Oehmen und ihr Team
bereits die Reste von zwei der für diese Epoche typischen
großen Hausgrundrisse. Diese rechteckigen Langhäuser dienten
vermutlich gleichzeitig als Wohnhäuser und Vorratsspeicher.
Aufgedeckt wurden außerdem große Lehmentnahmegruben und
Abfallgruben. Darüber hinaus fanden sich breite
Grabenabschnitte, die eventuell Reste einer Befestigung der
Siedlung sein könnten.

An Funden konnten bisher bearbeitete Feuersteine und vor allem
Keramik aus den Gruben geborgen werden. Eine genauere Datierung
der Siedlung ist über die auf der Keramik verwendeten
Verzierungsstile möglich: In diesem Fall sprechen die typischen
Muster für eine Datierung in die jüngere Bandkeramik (um 5200
v. Chr.). Ein besonders schöner Fund ist ein großer
Hämatitbrocken mit zahlreichen Schleifspuren. "Dieser
Roteisenstein wurde abgerieben und das dabei entstehende rote
Pulver diente als Färbemittel, z.B. zur Körperbemalung",
berichtet Dr. Eva Cichy von der LWL-Archäologie für Westfalen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 1 10:56:05 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 01 Apr 2011 10:56:05 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL-Literaturkommission hat Internetpraesenz zu
Annette von Droste-Huelshoff ueberarbeitet
Message-ID: 4D95AF45.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 01.04.2011, 09:18


AKTUELL

Das LWL-Droste-Portal im neuen Gewand
LWL-Literaturkommission hat Internetpräsenz zu Annette von
Droste-Hülshoff überarbeitet

Seit Mitte März präsentiert sich das Internet-Droste-Portal der
LWL-Literaturkommission im neugestalteten Design. Unter der
Adresse http://www.droste-portal.lwl.org kann man neben den
bewährten Inhalten auch Neues entdecken.

Die letzte Überarbeitung des "alten" Droste-Portals ging auf
das Jahr 2006 zurück. In den vergangenen Monaten hat die
LWL-Literaturkommission die Website umfassend aktualisiert.
"Eine Anpassung war überfällig", sagt Stephanie Bretz,
Online-Redakteurin der Droste-Forschung der
LWL-Literaturkommission für Westfalen. "Nutzer können sich nun
viel leichter auf der Seite zurechtfinden, Inhalte sind besser
zu erschließen, und das Ganze macht mit dem multimedialen
Angebot einfach viel mehr Spaß."

Das neue Droste-Portal macht die ausführlichen Informationen
über die Autorin, die 1797 in Münster geboren wurde und 1848 am
Bodensee starb, übersichtlich zugänglich. "Die klare
Strukturierung der Seite lädt ein, zwischen den verschiedenen
Kapiteln im Leben der Droste, der umfangreichen Online-Edition
des Werkes und der Vorstellung der verschiedenen Droste-Museen
hin- und herzuspringen", so Bretz.

Von der "Jugendkatastrophe" über den "Knaben im Moor" bis zu
den aktuellen Öffnungszeiten von Burg Hülshoff - Interessierte
können die vielen Facetten der Autorin entdecken, ohne sich in
den Wirren des Droste-Universums zu verlieren. Die Einbindung
von multimedialen Angeboten sowie die veränderten
Darstellungsmöglichkeiten für bewährte Inhalte - zum Beispiel
in der neugestalteten Bildergalerie - machen es möglich, Leben,
Werk und Wirkung der Droste noch einmal anders zu entdecken.

Das LWL-Droste-Portal sieht sich als Anlaufstelle und
Knotenpunkt für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit
der Autorin: Im "Forum Droste-Forschung" bietet sich die
Möglichkeit, eigene Forschungsprojekte wie Dissertationen,
Publikationen oder Tagungen bekannt zu geben. "Das neue
Droste-Portal soll noch stärker als zuvor vom Input seiner
Nutzer leben und profitieren. Dazu werden weitere Bausteine
folgen", erklärt Initiator Dr. Jochen Grywatsch, Leiter der
Droste-Forschungsstelle der LWL-Literaturkommission für
Westfalen.

"Die Umstellung des Droste-Portals war zwar mit einem hohen
Aufwand, aber zugleich auch mit einer großen Chance verbunden,
die Droste für das Internet von heute zugänglich zu machen. Ich
bin überzeugt, dass uns dies richtig gut gelungen ist",
resümiert Grywatsch. Zahlreiche Aktionen, bei denen sich die
Besucher aktiv in die Gestaltung der Seite mit einbringen
können, sind für die nächste Zeit geplant.


INFO

LWL-Literaturkommission für Westfalen
Droste-Forschungsstelle
Salzstraße 38
48143 Münster
Ansprechpartner:
Dr. Jochen Grywatsch
Tel.: 0251/ 591-4681
E-Mail: Jochen.Grywatsch at lwl.org
http://www.droste-portal.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 1 10:59:28 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 01 Apr 2011 10:59:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Programme fuer die ganze Familie im Museum in der
Kaiserpfalz, Paderborn, 03.04.2011
Message-ID: 4D95B010.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 31.03.2011, 12:02


AKTUELL

Sagenhafter Schmuck, phantasievolle Perlen und die
mittelalterlichen Königspfalzen
Programme für die ganze Familie im Museum in der Kaiserpfalz

Am ersten Sonntag im April (03.04.) bietet das Museum in der
Kaiserpfalz in Paderborn Programme für Kinder und Erwachsene im
Rahmen der Sonderausstellung "Schätze des Mittelalters" an.

Tief blau, leuchtend grün und sogar golden reihen sich
Glasperle neben Glasperle zu bunten Ketten aneinander. Einige
der Perlen sind mit Farbpunkten und -kringeln verziert oder
haben wulstige Aufsätze oder Einkerbungen. Die modern
anmutenden Schmuckstücke in den Museumsvitrinen sind bereits
bis zu 1.000 Jahre alt. Mit welcher ausgeklügelten Fertigkeit
sie im Mittelalter hergestellt wurden, präsentiert von 11 bis
17 Uhr die Museumspädagogin Marianne Gorissen. Sie lässt sich
beim Glasperlenschmelzen über die Schulter schauen und steht
den Zuschauern fachkundig Rede und Antwort.

Um 15 Uhr wird es "märchenhaft schön": Vorschulkinder und
Schulanfänger hören zunächst in einem traditionellen Märchen
von goldenen Schmuckstücken und reichen Schätzen. Anschließend
erkunden sie in der Sonderausstellung die mittelalterlichen
Glanzstücke aus Osteuropa und fertigen schließlich selbst eine
bunte Halskette oder einen Anhänger aus Knetmasse, den sie mit
nach Hause nehmen dürfen.

Gleichzeitig zum Kinderprogramm können Jugendliche und
Erwachsene um 15 Uhr die Geschichte der Paderborner
Königspfalzen in einer Führung erkunden: Das auf den
Originalmauern erbaute Museum beherbergt Objekte aus den Zeiten
Karls des Großen, der Sachsenkriege und Bischof Meinwerks,
dessen umfassende Baumaßnahmen das Stadtbild Paderborns für
Jahrhunderte prägte. Die Teilnehmer hören von reisenden Königen,
von Christen und Heiden, Kriegern und Handwerkern, Bauern und
Kaufleuten - und von einem weltbedeutenden Ereignis, das sich
im mittelalterlichen Pa-derborn zugetragen hat.


INFO

Termin: Sonntag 3. April 2011 "Glasperlen schmelzen" -
Handwerks-Vorführung, 11-17 Uhr

"Märchenhaft schön!" - Programm für Vorschulkinder und
Schulanfänger, 15 Uhr

"Die Paderborner Königspfalzen" - Führung durch die
Dauerausstellung, 15 Uhr

Kosten: Es ist nur der Museumseintritt zu entrichten.

Eintritt:
Erwachsene 2,50 ?
Ermäßigungsberechtigte 1,50 ?
Familien 6,00 ?

Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg
33098 Paderborn
Tel.: 05251 1051-10
Fax: 05251 1051-25
E-Mail: kaiserpfalzmuseum at lwl.org
URL: www.lwl-kaiserpfalz-paderborn.de

Öffnungszeiten:
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr
an jedem ersten Mittwoch im Monat 10 bis 20 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 4 10:27:07 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 04 Apr 2011 10:27:07 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Die Kinder vom Sachsenhof, Muenster, 31.03.-06.05.2011
Message-ID: 4D999CFB.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle BR Münster"
Datum: 31.03.2011, 13:37


AUSSTELLUNG

Eröffnung der Ausstellung "Die Kinder vom Sachsenhof" in der
Bezirksregierung

Im Rahmen des nordrhein-westfälischen Projektes "Kultur und
Schule" hat Schulabteilungsleiter Wolfgang Weber heute (31.
März) gemeinsam mit Projektleiterin Ulrike Karau die
Ausstellung "Die Kinder vom Sachsenhof" in den Räumen der
Bezirksregierung eröffnet.

Die Ausstellung zeigt die Kulturgeschichte der Westfalen vor
1200 Jahren. 15 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6
des Gymnasiums Arnoldinum aus Steinfurt-Horstmar und der
Martin-Luther-Grundschule Greven haben sich im vergangenen
Halbjahr wöchentlich mit Buchautorin Ulrike Karau getroffen, um
ein gemeinsames Kulturprojekt zur regionalen Geschichte zu
gestalten.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport
fördert jedes Schuljahr im Rahmen des Landesprogramms "Kultur
und Schule" zahlreiche Kulturprojekte an Schulen. In diesem
Zusammenhang hat die Autorin und Künstlerin Karau mit den
Kindern die gemeinsame Ausstellung erarbeitet. Ihr Buch "Die
Kinder vom Sachsenhof - Wie unsere Vorfahren von den Göttern zu
Gott fanden" und die gleichnamige Internetseite, dienten dabei
als Grundlage des Projektes.

Über einen längeren Zeitraum erforschten die Kinder Traditionen,
Kultur und Lebensweisen ihrer Vorfahren. Zugang zum Thema
erhielten sie vor allem durch Exkursionen zum Sachsenhof in
Greven, Bastelaktionen sowie durch Literatur- und
Internetrecherchen. Zusätzlich wurde das Thema in einer
ausführlichen Unterrichtsreihe behandelt.

Die erarbeiteten Ergebnisse sind nun im Foyer der
Bezirksregierung im Overberghaus (1. Etage) in einer
umfassenden Ausstellung zur Zeitgeschichte zu sehen. In der
Ausstellung bekommen Kinder und Erwachsene interessante
Informationen über 1200 Jahre regionale Geschichte. Kreative
Arbeiten mit Heilkräutern, Holz und Wolle veranschaulichen die
recherchierten Informationen und geben der Ausstellung einen
lebhaften Charakter.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat im Zeitraum 2006/2007 bis
2009/2010 mit dem Landesprogramm "Kultur und Schule" bereits
4.700 Kunstprojekte mit mehr als 2.000 Künstlern in 2.900
Schulen erfolgreich gefördert.


INFO

Die Ausstellung "Die Kinder vom Sachsenhof" ist vom 31. März.
bis zum 6. Mai 2011, montags bis freitags in der Zeit von 8 bis
16 Uhr im Foyer des Overberghauses der Bezirksregierung Münster
zu sehen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auch unter:
URL: www.kinder-vom-sachsenhof.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 4 10:31:13 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 04 Apr 2011 10:31:13 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Juedische Kulturtage im LWL-Freilichtmuseum, Detmold,
05.-08.04.2011
Message-ID: 4D999DF1.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Gefion Apel"
Datum: 01.04.2011, 14:16


AKTUELL

Veranstaltungstipp
Jüdische Kulturtage mit dem Happy Hippie Jew Bus im
LWL-Freilichtmuseum Detmold

Er ist kunterbunt und spielt mit jüdischen Klischees: der Happy
Hippie Jew Bus ist im LWL-Freilichtmuseum Detmold vom 5. bis
zum 8. April zu Besuch. Die international renommierten
Künstlerinnen Anna Adam und Jalda Rebling aus Berlin reisen mit
dem Hippiebus unter dem Motto ?Ein jüdisches Auto zieht um die
Welt? an. Sie bieten den Museumsgästen, einem musikalischen
Nachmittag und Aktionen zum Mitmachen einen unterhaltsamen und
spannenden Zugang zum Judentum.

Der Happy Hippie Jew Bus ist ein VW-Bus, der von Anna Adam
anlässlich der Jüdischen Kulturtage 2011 in NRW innen ausgebaut
und außen angemalt wurde. Innen befinden sich Möbel, Objekte
und viele kleine Überraschungen rund um das Thema Judentum und
Kaschrut (jüdische Speisegesetze). Sie arbeitet ganz bewusst
satirisch und humorvoll, damit Gäste beim Entdecken des
Judentums viel Spaß und wenig Berührungsängste haben. Die
bildende Künstlerin Anna Adam und die Musikerin und jüdische
Kantorin Jalda Rebling werden mit den Museumsgästen basteln,
spielen, singen, kochen, und stehen für alle Fragen zum
Judentum bereit.


INFO

Preise: Kinder bis zum 6. Lebensjahr frei, Kinder/Jugendliche
2,00 und Erwachsene 5,00 Euro

Dienstag, 5.April bis Freitag, 8.April 2011


LWL-Freilichtmuseum Detmold
Infobüro
Krummes Haus
32760 Detmold
Tel. 05231/706-104
E-Mail: infobuero.detmold at lwl.org



Gefion Apel M.A.

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Freilichtmuseum Detmold
Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde
Referat Kulturvermittlung
Krummes Haus
32760 Detmold
E-Mail: gefion.apel at lwl.org
Tel.: 05231/706-140
Fax: 05231/706-106

Besuchen Sie unser Themenjahr "Bitte recht freundlich!"
vom 1. April bis 31. Oktober 2011!

Mehr Infos unter: www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 4 10:32:50 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 04 Apr 2011 10:32:50 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag ueber karolingische Bistumssitze in Westfalen
am 05.04.2011 faellt aus
Message-ID: 4D999E52.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Marianne Witt-Stuhr" altertumsverein-padeborn.org>
Datum: 01.04.2011, 14:25


AKTUELL

Vortrag über karolingische Bistumssitze in Westfalen fällt aus

Der Vortrag von Dr. Martin Kroker über die karolingischen
Bistumssitze in Westfalen am 5. April 2011 muss aus
Krankheitsgründen leider ausfallen und wird zu einem späteren
Zeitpunkt nachgeholt.

Weitere Informationen zum Engagement des Altertumsvereins
Paderborn finden Sie unter
http://www.altertumsverein-paderborn.org


INFO

Kontakt:
URL: http://www.altertumsverein-paderborn.org






From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 4 10:37:08 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 04 Apr 2011 10:37:08 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Erwin von Witzleben - ranghoechster Soldat
im Widerstand gegen Hitler, Luedenscheid, 06.04.2011
Message-ID: 4D999F54.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Institut für Geschichte und Biographie Lüdenscheid" FernUni-Hagen.de>
Datum: 30.03.2011, 10:39


AKTUELL

Wir möchten Sie herzlich zum nächsten Termin der Vortragsreihe
"Lüdenscheider Gespräche" einladen:

Erwin von Witzleben - ranghöchster Soldat im Widerstand gegen
Hitler
Referent: Georg von Witzleben

Zahlreiche Widerstandsbiographien sind zum Teil intensiv
beleuchtet worden - nicht jedoch das Leben Erwin von
Witzlebens. Georg von Witzleben bemüht sich seit mehreren
Jahren darum, diese Forschungslücke auszufüllen und stellt die
Ergebnisse seiner umfassenden Recherchen zum Leben und zur
Widerstandstätigkeit Erwin von Witzlebens vor - bis zum
Scheitern der "Operation Walküre" und der Hinrichtung im
Strafgefängnis Berlin-Plötzensee noch am Tag der Verurteilung
vor Freislers "Volksgerichtshof" am 8. August 1944.


INFO

Zeit:
Mittwoch, 6. April 2011, 18 Uhr

Ort:
Haus der FernUniversität
Institut für Geschichte und Biographie
Liebigstr. 11
58511 Lüdenscheid


Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet in den Räumen
des Studienzentrums im Erdgeschoss des Hauses statt. Wir würden
uns freuen, Sie bei uns im Institut für Geschichte und
Biographie begrüßen zu dürfen.



Institut für Geschichte und Biographie
"Deutsches Gedächtnis"
FernUniversität Hagen
Liebigstraße 11
D-58511 Lüdenscheid
Tel. 02351-24580
Fax. 02351-39973
E-Mail: igb at fernuni-hagen.de
URL: www.fernuni-hagen.de/geschichteundbiographie





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 5 10:37:28 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 05 Apr 2011 10:37:28 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/11
Message-ID: 4D9AF0E8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 04.04.2011, 13:25


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-11 für den Zeitraum vom 26.03.2011 bis

zum 01.04.2011 mit insgesamt 15 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-11&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 5 10:44:53 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 05 Apr 2011 10:44:53 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Museum fuer Archaeologie,
wissenschaftliche/r Referent/in, Herne
Message-ID: 4D9AF2A5.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Timo Rieps"
Datum: 04.04.2011, 10:26


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist im LWL-Museum
für Archäologie in Herne zum 01.09.2011 eine Stelle als

wissenschaftliche Referentin/ wissenschaftlicher Referent

zu besetzen. Die Einstellung erfolgt befristet bis zum
31.10.2015. Das LWL-Museum für Archäologie ist das
archäologische Landesmuseum Westfalens. Mit zwei weiteren
Museen und sechs Außenstellen der archäologischen Denkmalpflege
gehört es zur LWL-Archäologie für Westfalen.

Aufgabengebiete:
- Weiterentwicklung, wissenschaftliche Betreuung und
Dokumentation der Dauerausstellung in Zusammenarbeit mit der
archäologischen Denkmalpflege und den zentralen Diensten der
LWL-Archäologie

- Konzeption, Durchführung und Projektleitung großer
Sonderausstellungen und Tagungen zu regionalen, nationalen und
internationalen Themen

- Betreuung der Vitrine "LWL-Archäologie aktuell" in
Zusammenarbeit mit der archäologischen Denkmalpflege und den
zentralen Diensten der LWL-Archäologie

- Konzeption und Redaktion von Ausstellungskatalogen,
Begleitheften und Printmedien sowie Ausstellungstexten

- Koordination und Umsetzung von Leihverkehr und Ankäufen

- Mitarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit für das Museum
allgemein und Erstellung von Vorlagen für projektbezogene
Presse und Öffentlichkeitsarbeit in Abstimmung mit der
Stabstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der LWL-Archäologie

Wir erwarten:
- mit Promotion abgeschlossenes Studium der Archäologie des
Mittelalters und der Neuzeit, Mittelalterlichen Geschichte oder
Ur- und Frühgeschichte mit Schwerpunkt Mittelalter und Neuzeit
sowie gute Kenntnisse in den Bereichen Denkmalpflege und
Bodendenkmalpflege
- wissenschaftliche Beurteilungskompetenz für den Zeitbereich
Frühmittelalter bis Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung
der westfälischen Archäologie und Geschichte
- Erfahrungen im Bereich der Konzeption und Durchführung
nationaler und internationaler Sonderausstellungsprojekte und
Tagungen
- Erfahrungen als Projektleitung großer internationaler
Sonderausstellungen
- Erfahrungen und Kenntnisse in der Zusammenarbeit mit anderen
historischen Wissenschaften sowie Naturwissenschaften
- fundierte Erfahrungen im Bereich Bodendenkmalpflege in
Westfalen-Lippe in den Zeitbereichen Mittelalter und Neuzeit
- fundierte Erfahrungen im Verfassen und Redigieren von
Ausstellungs- und Katalogtexten sowie in der Konzeption und
Umsetzung von musealen Publikationen und Printmedien
- die Fähigkeit komplexe Sachverhalte verständlich und
ansprechend zu vermitteln
- fundierte PC-Kenntnisse
- verhandlungssichere Englischkenntnisse in Wort und Schrift
sowie weitere Fremdsprachenkenntnisse
- ein hohes Maß an Kreativität, Flexibilität und Teamfähigkeit

Wir bieten:
- interessante und verantwortungsvolle Aufgabengebiete bei
einem großen öffentlich-rechtlichen Arbeitgeber in Westfalen-
Lippe
- vielfältige Möglichkeiten für Kreativität und berufliches
Engagement in einem innovativen archäologischen Museum mit
einem hoch motivierten Museumsteam
- Fortbildungs- und Weiterqualifizierungsmöglichkeiten
- eine Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TVöD

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
15/11 bis zum 28.04.2011 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 5 10:51:44 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 05 Apr 2011 10:51:44 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "Spurensuche Familie": Die Kommunalarchive im
Paderborner und Corveyer Land stellen sich vor, Brakel, 10.04.2011
Message-ID: 4D9AF440.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: " W. Grabe"
Datum: 01.04.2011, 13:00


AKTUELL

"Spurensuche Familie"
Die Kommunalarchive im Paderborner und Corveyer Land stellen
sich vor

Am 10. April 2011 präsentieren die kommunalen Archive in den
Kreisen Paderborn und Höxter ihre Schätze bei einem Tag der
offenen Tür in Brakel - Umfangreiches und interessantes
Begleitprogramm

Am 10. April 2011 präsentieren sich die Kommunalarchive aus den
Kreisen Höxter und Paderborn bei einem gemeinsamen "Tag der
offenen Tür" in der "Alten Waage" in Brakel. "Spurensuche
Familie" lautet das Motto der ganztägigen Veranstaltung. Die
beteiligten Archive zeigen einige ihrer Schätze im Original. So
sind beispielsweise das 1427 begonnene Rats- und Bürgerbuch der
Stadt Brakel oder das Schoßregister der Stadt Höxter, das
zwischen 1482 und 1517 entstanden ist, zu sehen.

Aber auch die anderen beteiligten Archive zeigen wertvolle
Stücke aus ihren Beständen, Stücke, die allesamt etwas mit der
"Spurensuche Familie" zu tun haben: Exemplarisch werden Quellen
zur Familienforschung ausgestellt, Brandkataster, Ortschroniken,
Totenzettel, alte Familienfotos, Meldekarteien,
Einwohnerlisten und Adressbücher. Die Mitarbeiter der Kreis-,
Stadt- und Gemeindearchive Paderborn, Büren, Altenbeken,
Salzkotten, Lichtenau, Bad Lippspringe, Höxter, Brakel,
Marienmünster und Borgentreich stehen am "Tag der offenen Tür"
selbstverständlich als Ansprechpartner auch für Fragen zur
Verfügung.

Die Präsentation wird durch die Mitwirkung weiterer
Institutionen ergänzt und vervollständigt: Aus dem
Erzbistumsarchiv Paderborn werden alte Kirchenbücher zu sehen
sein. Die Staatsarchive Münster und Detmold informieren über
ihre Bestände. Auch die beiden großen Geschichtsvereine des
Paderborner Landes, der Verein für Geschichte und
Altertumskunde Westfalens und der Verein für Geschichte an der
Universität Paderborn nehmen an der Gemeinschaftsaktion teil,
der Altertumsverein zeigt außerdem ausgewählte Archivalien aus
dem umfangreichen Vereinsarchiv.

Auch das Begleitprogramm kann sich sehen lassen! Besonderer
Höhepunkt der Veranstaltung ist gewiss der Vortrag des aus Funk
und Fernsehen bekannten Namensforschers Professor Jürgen Udolph
aus Göttingen "Müntefering - Schweinsteiger - Roggensack. Woher
kommen und was bedeuten unsere Familiennamen". Udolph hat sich
bereit erklärt, 25 Namen aus der Region zu erklären. Wer also
etwas über seinen Familiennamen wissen will, der kann sich im
Kreisarchiv Paderborn (Tel. 02951-970226) bzw. Kreisarchiv
Höxter (Tel. 05271-965-6211) melden. Udolph wird zu diesen
Namen dann innerhalb seines Vortrages Stellung nehmen!

Die weiteren Vorträge sind ebenfalls sehr interessant: Unter
der Überschrift "Einführung in die Familienforschung" wird der
Vorsitzende des Vereins für Westfälische Genealogie und
Familienforschung Wolfgang Bockhorst sprechen. Wolfram
Czeschick vom Stadtarchiv Paderborn und Katrin Quirin vom
Deutschen Auswanderermuseum Bremerhaven werden Quellen und
Recherchemöglichkeiten zur Geschichte der Auswanderung
vorstellen. Hans-Dieter Hibbeln aus Detmold spricht von seinen
Erfahrungen mit Grundbüchern als Quellen zur Familienforschung.
Last but not least referiert der bekannte Historiker Roland
Linde über die Bedeutung der Ortsnamen im Hochstift Paderborn.
- Für das leibliche Wohl der Besucher des "Tags der offenen
Tür" wird ebenfalls gesorgt werden.

Initiiert wird der "Tag der offenen Tür" in Brakel vom
"Arbeitskreis der Kommunalarchive in den Kreisen Paderborn und
Höxter", der mit dieser Gemeinschaftsaktion auf die in den
Archiven schlummernden Schätze hinweisen möchte. Alle
Interessierten sind am 10. April 2011 ganz herzlich zum Besuch
der "Alten Waage" in Brakel eingeladen.


INFO

Termin
Der "Tag der offenen Tür" der Hochstiftarchive soll
unter dem Motto "Spurensuche Familie" stattfinden. Er beginnt
am 10. 4. 2011 um 11.00 Uhr mit einer Eröffnung durch den
Bürgermeister der Stadt Brakel. Ende der Veranstaltung: 17.00
Uhr.

Teilnehmer
Folgenden Archive und Vereine / Institutionen sich
an der Veranstaltung beteiligt: Kreisarchiv Paderborn,
Stadtarchiv Salzkotten, Stadtarchiv Büren, Stadtarchiv
Lichtenau, Stadtarchiv Paderborn, Stadtarchiv Bad Lippspringe,
Gemeindearchiv Altenbeken; Kreisarchiv Höxter, Stadtarchiv
Brakel, Stadtarchiv Höxter, Stadtarchiv Marienmünster,
Stadtarchiv Borgentreich; Erzbistumsarchiv Paderborn,
LWL-Archivamt für Westfalen und Westfälische Gesellschaft für
Genealogie und Familienforschung, Landesarchiv
Nordrhein-Westfalen / Abt. Westfalen (Staatsarchiv Münster) und
Abt. OWL (Staatsarchiv Detmold), Verein für Geschichte an der
Universität Paderborn, Verein für Geschichte und Altertumskunde
Westfalens / Abt. Paderborn, Die Warte, Heimat- und
Verkehrsverein Brakel.

Begleitprogramm
Vortragsprogramm: (1) Dr. Wolfgang Bockhorst
(LWL-Archivamt für Westfalen): Einführung in die
Familienforschung, Beginn 11.30 Uhr; (2) Wolfram Czeschick
(Stadtarchiv Paderborn) und Katrin Quirin (Deutsches
Auswanderermuseum Bremerhaven): Quellen zur Geschichte der
Auswanderung, Beginn12.30 Uhr; (3) Hans-Dieter Hibbeln (Detmold)
: Grundbücher als Quellen zur Familienforschung, Beginn: 13.30
Uhr; (4) Prof. Dr. Jürgen Udolph (Göttingen): Müntefering -
Schweinsteiger - Roggensack. Woher kommen und was bedeuten
unsere Familiennamen, Beginn: 15.00 Uhr; (5) Roland Linde
(Münster): Die Ortsnamen im Hochstift Paderborn und ihre
Bedeutung, Beginn: 16.00 Uhr.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 5 10:58:24 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 05 Apr 2011 10:58:24 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Fundgeschichten" ueber neueste Entdeckungen von
Archaeologen in NRW, Herne, 16.04.-20.11.2011
Message-ID: 4D9AF5D0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 31.03.2011, 10:32


AUSSTELLUNG

Ausstellung "Fundgeschichten" über neueste Entdeckungen von
Archäologen in NRW
Raubfund: Salomonischer Richterspruch zu einer keltischen
Goldmünze

Es war ein salomonisches Urteil zur Archäologie in NRW, das
eine kleine keltische Goldmünze in Museumsbesitz gebracht hat.
Die Münze wechselte durch einen höchst ungewöhnlichen Vergleich
im Jahr 2008 aus dem Besitz eines Raubgräbers in das Eigentum
der öffentlichen Hand. Mithilfe einer Ein-Euro Münze
entschieden die Richter per Münzwurf über das Schicksal des
Fundes. Ab dem 16. April ist die Goldmünze in der Ausstellung
"Fundgeschichten" über neueste Entdeckungen von Archäologen in
NRW im LWL-Museum für Archäologie in Herne zu sehen.

Funde von keltischen Goldmünzen sind in NRW sehr selten. Umso
bedeutender ist diese Münze, ein sogenanntes keltisches
Regenbogenschüsselchen oder "Goldstater", das die Polizei im
Jahr 2008 zusammen mit zahlreichen weiteren Objekten aus der
Sammlung eines bekannten Raubgräber aus Frechen (bei Köln)
beschlagnahmte.

Die Münze wurde im 1. Jahrhundert vor Christus in Britannien
erstellt und zeigt auf der Vorderseite das lorbeerbekränzte
Haupt des Gottes Apollo, auf der Rückseite ein Pferd in vollem
Lauf. Wo und wann die Münze gefunden wurde, konnte auch im
Laufe des aufwändigen Gerichtsverfahrens gegen den Raubgräber
nicht geklärt werden - und damit bleiben zahlreiche
wissenschaftliche Fragen unbeantwortet. Denn der gesamte
Fundzusammenhang ist unbekannt - und damit gehen eventuell neue
Erkenntnisse über Handelswege oder die Verbreitung und
Ausdehnung der keltischen Kultur im Rheinland in Zusammenhang
mit diesem Fund verloren.

So klein diese keltische Goldmünze mit ihren knapp 2
Zentimetern Durchmesser und 5,36 Gramm auch ist - sie ist für
die Archäologie ein "doppeltes Schwergewicht", wie
Museumsleiter Dr. Josef Mühlenbrock meint. "Weil sie selten ist
und weil sie deutlich macht, was für ein großer Schaden
Raubgräberei für Wissenschaft und Öffentlichkeit bedeutet."

Das LWL-Museum präsentiert in der Sonderausstellung
"Fundgeschichten" die spektakulärsten Archäologie-Funde aus dem
Boden Nordrhein-Westfalens. Über 1.000 Objekte, geborgen in den
vergangenen fünf Jahren, vom Urzeittier bis zum Bomber des
Zweiten Weltkrieges zeigen die archäologischen "Bodenschätze"
der Region. Jedes Objekt hat eine eigene Fundgeschichte, von
der ersten Spurensuche und Bergung bis zur aufwändigen
Restaurierung. Informationen unter
URL: http://www.fundgeschichten.lwl.org


INFO

Ausstellungslaufzeit: 16.4. bis 20.11.2011
LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr
bis 18 Uhr

Eintritt:
- ? 3,50 Erwachsene
- ? 2,10 Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre),
Schülerinnen und Schüler
- ? 2,00 Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung oder
museumspädagogischen Programm (2 Begleiter frei)
- ? 8,00 Familien
- ? 2,10 Ermäßigungsberechtigte
- ? 3,00 Erwachsene in Gruppen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 6 10:46:06 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 06 Apr 2011 10:46:06 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kulturlandschaftsschutz Kommunal: Tagung zu
laenderuebergreifendem Kooperationsprojekt zur Bewahrung des kulturellen
Erbes
Message-ID: 4D9C446E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 31.03.2011, 13:30


AKTUELL

Kulturlandschaftsschutz Kommunal
Tagung zu länderübergreifendem Kooperationsprojekt zur
Bewahrung des kulturellen Erbes

Was macht die Landschaft zur Kulturlandschaft? Welche Wege zum
besseren Verständnis und zum Schutz des kulturellen Erbes sind
möglich? Eine Tagung im Zentrum für Umweltkommunikation der
Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück stellte am
Donnerstag (31.03.) vor mehr als 70 Teilnehmern
Arbeitsergebnisse eines Forschungsprojektes vor, das sich mit
dem Schutz von Kulturlandschaften in Hessen und
Nordrhein-Westfalen auseinandersetzte.

Projektpartner in dieser länderübergreifenden Kooperation sind
die Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland
(LVR) sowie das Landesamt für Denkmalpflege Hessen (LfDH).
Neben einem Eigenanteil der Projektpartner von 350.000 Euro hat
die DBU das Forschungsprojekt "Kulturlandschaftsschutz
Kommunal" mit 250.000 Euro gefördert.

DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde: "Das Modellvorhaben
zeigt, wie Kommunen mit modernen Planungsinstrumenten
erfolgreich zum Erhalt der historischen Kulturlandschaft
beitragen können. Die Elemente dieser Landschaft können so in
ihrer großen Bedeutung für Kultur und Natur bewahrt werden."

In den letzten Jahrzehnten haben sich die Kulturlandschaften
erheblich gewandelt. Historisch wertvolle Substanz ging unter
dem Veränderungsdruck in den Ballungszentren wie auch in den
landwirtschaftlich genutzten Flächen unwiederbringlich
verloren. Ziel des Projektes ist es, Instrumente zum Schutz und
zur Pflege von Kulturlandschaften zu entwickeln.

Gerade im Ruhrgebiet wird für Dr. Klaus-Dieter Kleefeld vom
LVR-Dezernat Kultur und Umwelt die landschaftliche Veränderung
durch den demographischen Wandel, Umnutzungen und
Nachverdichtungen besonders deutlich: "Wo einst die Montan- und
Schwerindustrie die Landschaft und somit das Bild der
Heimatregion für die Bevölkerung des Ruhrgebiets prägten,
finden heute Rückbaumaßnahmen statt - neue Landschaften
entstehen".

All diese schleichenden Veränderungen werden nun in digitalen
Informationssystemen (LWL-GeodatenKultur beim LWL sowie KuLaDig
beim LVR und in Hessen) erfasst. Mit diesen Systemen können
Fachleute wie auch Bürger fächerübergreifend Informationen
abrufen. Die webbasierten Informationssysteme helfen den
Fachbehörden bei der Vermittlung, der Umweltbildung sowie der
Datenaufbereitung für die Planung. In Vorträgen und
Diskussionen wurde dem Fachpublikum aus Städtebau, Architektur
und Landschaftsplanung die Arbeitsergebnisse der drei
Kooperationspartner in den Piloträumen Castrop-Rauxel (LWL),
Essen (LVR) sowie dem Rheingau-Taunus-Kreis (LfDH) vorgestellt.

Eine Podiumsdiskussion zum kommunalen Kulturlandschaftsschutz
schloss die Tagung ab. Unter der Moderation von Lutz Töpfer von
der DBU diskutieren Roswitha Kirsch-Stracke vom Institut für
Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover, Prof. Dr.
Winfried Schenk vom Geographischen Institut der Universität
Bonn und Prof. em. Dr. Guus Borger, Universiteit van Amsterdam,
über zukünftige Anwendungsmöglichkeiten in der
kulturlandschaftlichen Forschung. Prof. Dr. Gerd Weiß,
Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege in Hessen, sowie
Eberhard Eickhoff, Leiter des LWL-Amtes für Landschafts- und
Baukultur in Westfalen, betonten die vielfältigen
Anwendungsmöglichkeiten für Organisationen, Fachbehörden wie
auch Ehrenamtliche in Bereichen wie der Denkmalpflege und
Landschaftsplanung.

Hintergrund

Rheingau-Taunus-Kreis (LfDH)
Das Landesamt für Denkmalpflege Hessen erläuterte, wie Spuren
der Vergangenheit digital erfasst werden. Kulturlandschaftliche
Daten zu mittelalterlichen Stadtgründungen, vorindustriellen
Agrarwirtschaften oder historisch bedeutsamen Verkehrswegen
werden nun in den Kulturlandschaftsinformationssystemen
übersichtlich erfasst. Neben einer wissenschaftlichen
Datenerfassung soll das Informationssystem KuLaDig auch die
Basis für Handlungsempfehlungen für Kommunen oder
Managementpläne bilden. Hierin sieht Dr. Udo Recker eine große
Chance für den Kreis und seine Kommunen, künftig gezielter mit
der Ressource Kulturlandschaft umgehen zu können.

Essen (LVR)
Der LVR stellte seine Erfahrungen mit der Vermittlung von
kulturlandschaftlichen Themen im schulischen und privaten
Bereich, aber auch an Hochschulen und im Ehrenamt vor. So
wurden z.B. an der Volkshochschule Essen Interessierte im
Umgang mit KuLaDig als Kulturlandschaftsführer geschult. An der
Universität Bonn beschäftigte sich ein Praxisseminar mit der
Erfassung von Kulturlandschaft und der Nutzung der Daten für
Unterrichtszwecke mit unterschiedlichen Themenstellungen in den
Bereichen Geografie und Umweltschutz.

Castrop-Rauxel (LWL)
Die Stadt Castrop-Rauxel arbeitet zurzeit an einem neuen
Flächennutzungsplan, in den Erkenntnisse aus dem
Informationssystem LWL-GeodatenKultur einfließen sollen.
Michael Höhn vom LWL-Amt für Landschafts- und Baukultur in
Westfalen vernetzt in der Planung unterschiedliche Fachgebiete
miteinander. "Die Stadtentwicklung soll Hand in Hand mit dem
Kulturlandschaftsschutz betrieben werden. Wir geben der Stadt
Hinweise, wie sie mit ihren eigenen Möglichkeiten ein
kulturlandschaftliches Handlungs- und Maßnahmenkonzept umsetzen
kann."

Das Informationsangebot im Internet ermöglicht für Prof. Dr.
Gerd Weiß vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen eine
Entwicklung der Kulturlandschaften gemeinsam mit der
Bevölkerung: "Die breite Beteiligung zahlreicher Institutionen,
Einrichtungen, Verbände und Vereine wie auch interessierter
Bürger hat gezeigt, dass das Thema Kulturlandschaft
zwischenzeitlich in weiten Teilen der Gesellschaft angekommen
ist. Der Schutz der historisch gewachsenen Kulturlandschaft ist
Aufgabe aller - der Bürger ebenso wie der öffentlichen
Verwaltung und der Politik." Ein digitales
Kulturlandschafts-Informationssystem könne so das Bewusstsein
für den Wert des kulturellen Erbes stärken und das
bürgerschaftliche Engagement fördern.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 6 10:46:14 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 06 Apr 2011 10:46:14 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Wie wir wurden,
was wir nicht werden sollten" - Frauen im Aufbruch zu Amt und
Wuerden, Muenster, 06.04.-18.04.2011
Message-ID: 4D9C4476.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Julia Paulus"
Datum: 06.04.2011, 09:17


AUSSTELLUNG

"Wie wir wurden, was wir nicht werden sollten"
Frauen im Aufbruch zu Amt und Würden
Ausstellung im LWL-Landeshaus

"Sie sehen doch gut aus. Sie werden in ein, zwei Jahren
verheiratet sein. Wozu wollen Sie denn einen Beruf haben?"
Solche Kommentare hörte Annette Schücking-Homeyer oft, als Sie
in den 1950er Jahren versuchte, als Juristin beruflich Fuß zu
fassen. Die Geschichte der Detmolder Richterin und die
Lebenswege von 25 weiteren Frauen im Aufbruch zu Amt und Würden
stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung des LWL-Instituts für
westfälische Regionalgeschichte, die am 06. April um 14.00 Uhr
im Landeshaus eröffnet wird.

Unter dem Titel "Wie wir wurden, was wir nicht werden sollten "
zeichnet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vom 06.
April bis 18. April 2011 den hürdenreichen Weg von Frauen zu
beruflichem Erfolg nach. Die Lebenswege zeigen modellhaft den
langsamen Wandel von Mentalitäten und Möglichkeiten. Die
Ausstellung entstand in Kooperation mit dem LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern und dem LWL-Museumsamt für Westfalen.

Anlass sind gleich drei Jubiläen: Im Wintersemester 1908/09
durften Frauen erstmals in Preußen regulär studieren. Zehn
Jahre später erhielten sie das aktive und passive Wahlrecht und
übten es 1919 erstmals aus. 1949 schrieb das Grundgesetz die
Gleichberechtigung beider Geschlechter fest. "Damit erfolgten
bedeutsame Weichenstellungen im Verhältnis von Frauen und
Männern. Doch tatsächlich war der Weg von Frauen in politische
Ämter und akademische Positionen beschwerlich und hürdenreich",
so die Historikerin Dr. Julia Paulus, die die Ausstellung
konzipiert hat.


Hintergrund

Chancen. Hürden. Umwege
Preußen gehört in Europa zu den Schlusslichtern, als Frauen
1908 das Recht zum akademischen Studium erhalten. Nun stehen
ihnen theoretisch alle Laufbahnen offen. Unabhängig von Ehemann
oder Familie können sie aus eigener Kraft gehobenen
Lebensstandard und gesellschaftliche Anerkennung erreichen.
Auch nach der erstmaligen Zulassung zu Wahlurnen und
politischen Mandaten im Jahre 1918 ist der Weg für Frauen bis
weit in die Nachkriegszeit in öffentliche Ämter, Wirtschaft und
freie Berufe beengt durch rechtliche Einschränkungen,
restriktives Frauenbild und finanzielle Hürden. Julia Paulus:
"Es brauchte drei Generationen, bis man von annähernd gleichen
Rechten für Frauen und Männer sprechen kann."

Not. Krise. Schicksalsschläge
Individuelle Schicksalsschläge können jederzeit eine
akademische Ausbildung beenden. Auch die politischen Zäsuren
der ersten Jahrhunderthälfte führten zum massenhaften
Studienabbruch junger Frauen unabhängig von ihrer Befähigung.
Hyperinflation (1923) und Weltwirtschaftskrise (1932) entzogen
vielen Familien die finanzielle Grundlage. Vor allem junge
Frauen mussten beruflich umsatteln. Im Mittelpunkt der
familiären Förderung stand die Unterstützung des Ehemannes oder
Sohnes. Ähnliche Entwicklungen erlebten die wenigen
Politikerinnen. Hier war es vor allem der Nationalsozialismus,
der Frauen jegliche politischen Partizipationsmöglichkeiten
versagte. Doch auch in der Bundesrepublik dauerte es noch bis
in die 1980er Jahre, bis Frauen mit annähernd 30 Prozent in den
Parlamenten vertreten waren.

Examen. Ehe. Ehrenamt
Das Frauenstudium stellte die traditionellen Leitbilder von
Männern und Frauen in Frage. Konservative begegneten der
akademisch gebildeten Frau zunächst mit Skepsis, schätzen sie
aber bald als Partnerin auf Augenhöhe. Ehen zwischen der
"studierten Tochter aus gutem Hause" und dem bereits
etablierten Akademiker kommen in Mode. Die examinierte Ehefrau
stützt die beruflichen Ziele des Mannes, repräsentiert souverän,
fördert die Bildung der Kinder und engagiert sich
ehrenamtlich. Das neue Leitbild setzt sich im Bürgertum seit
den späten 1920ern durch. Ehe und Mutterschaft sind für die
meisten Studentinnen vorrangiges Lebensziel. Die akademische
Qualifikation dient vielen nur als Faustpfand für Notlagen. Die
Vereinbarkeit von Ehe und Beruf bleibt ein Zukunftsthema.

In Amt und Würden
Der Weg zum Beruf als Akademikerin wie auch zur Politikerin ist
steinig. Finanzieller Rückhalt, hervorragende Leistungen und
Netzwerke sind unabdingbare Voraussetzungen für den Einstieg.
Die frühen Akademikerinnen entstammen gutsituierten Familien,
fast immer ist der Vater selbst Akademiker. Oft gibt er den
Impuls zum Studium. Aber auch Männermangel und wirtschaftlicher
Druck führen zu neuen Rollenvorstellungen. Leitbild wird nun
die junge Frau, die "standesgemäß" für sich selbst sorgen kann.
Dieser Weg steht seit Mitte der 1950er auch Frauen aus anderen
Milieus offen. Langsam bessern sich Schulangebot und
finanzielle Förderung. Die mentalen Hürden aber halten sich
lange: Ein Studium der Tochter gilt als verlorene Investition.
Besonders schwierig ist die Situation des "katholischen
Mädchens vom Lande". Viele junge Frauen müssen sich ihren Weg
gegen ihre Familie freikämpfen.


INFO

"Wie wir wurden, was wir nicht werden sollten"
Frauen im Aufbruch zu Amt und Würden
06. April bis 18. April 2011,
Eröffnung: Mi, 06.4., 14 Uhr

LWL-Landeshaus
Freiherr v. Stein Platz 1
48145 Münster
Geöffnet: Mo - Fr, 10 - 18 Uhr

Zur Ausstellung ist ein Katalog erhältlich.

Kontakt:
Dr. Julia Paulus
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Karlstrasse 33
48147 Münster
Tel.: 0251 / 591-5880
E-Mail: j.paulus at lwl.org

Bilder können unter
http://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?urlID=20164
abgerufen werden.






From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 6 10:46:16 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 06 Apr 2011 10:46:16 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: "Strafvollzug von anno dazumal", Unna,
14.04.2011
Message-ID: 4D9C4478.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Kreisstadt Unna"
Datum: 05.04.2011, 12:03


AKTUELL

Vortrag im Nicolaihaus: Strafvollzug von anno dazumal
Dr. Josef Cornelissen berichtet am 14. April im Rahmen der
Vortragsreihe von Geschichtswerkstatt und SGV Heimatverein Unna

Mord am Hellweg ist nicht nur literarische Fiktion, sondern hat
realistische Beispiele, die Vorlagen für spannende
Kriminalromane sein könnten. Darüber und den "Strafvollzug von
anno dazumal in Unna und Umgebung" wird Dr. Josef Cornelissen
am Donnerstag, 14. April, 19.00 Uhr im Nicolai-Haus in der
gemeinsamen Vortragsreihe der Geschichtswerkstatt Unna und des
SGV Heimatvereins berichten.

Der Heimatforscher und Ortsheimatpfleger von Uelzen und
Mühlhausen ist ein ausgezeichneter Kenner der
Kriminalgeschichte früherer Zeit. Kein Wunder, denn der
Richtplatz von Unna, an dem gehenkt und gerädert wurde, lag
Jahrhunderte hindurch am historischen Hellweg. Das Flurstück
auf der Westseite der Twiete heißt heute noch "Am Galgen".
Erstmals erwähnt wird der Richtplatz im Jahr 1510. Die letzte
Hinrichtung fand 1805 statt, als der Mörder Christian Schulte
gerädert wurde. Schulte hatte seinen Arbeitgeber, den Bauern
Niermann aus Strickherdicke, erschlagen, weil er mit dessen
Frau ein Verhältnis hatte und von ihr zu der Tat angestiftet
worden war. Dieser Mord ist als "Gräuel seltener Art" sehr gut
dokumentiert.

Bekannt ist auch die Hinrichtung einer Kindesmörderin durch den
Strang im Jahre 1602. Wegen der gleichen Tat wurde Elsken
Overhoff 1691 zum Tode verurteilt. Für Elsken richteten Unnaer
Bürger und der Bürgermeister ein Gnadengesuch an den Herzog in
Kleve. Es wurde positiv beschieden: Sie durfte im Sarg beerdigt
werden und musste nicht wie üblich zur Abschreckung lange am
Galgen baumeln.


INFO

Dr. Cornelissen hat zu Strafvollzug und Mordfällen neue Quellen
entdeckt.

Es wird also wieder ein spannender Abend. Eintritt: 3,00 Euro
(für SGV-Mitglieder 2,00 Euro).

Mehr Infos zur Vortragsreihe im Netz unter
URL: www.geschichtswerkstatt-unna.de

Nicolaihaus
Kirchplatz
59423 Unna





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 6 10:53:35 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 06 Apr 2011 10:53:35 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Hinweise Geschichtsort "Villa ten Hompel"
Message-ID: 4D9C462F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christoph Spieker"
Datum: 05.04.2011, 16:38


AKTUELL

Hinweise Geschichtsort "Villa ten Hompel"


Highlight, der erste Auftritt von Roland Jahn im Westen:
Mittwoch, 6. April, 20 Uhr: Mittwochsgespräch mit dem neuen
Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen Roland Jahn,
Geschichtsort Villa ten Hompel


Ausstellung:
Der Feind ist wer anders denkt:
URL:
http://www.muenster.de/stadt/villa-ten-hompel/veranstaltungen_stasi-ausstellung.html



Kooperation mit der Volkshochschule Münster, Gegen Vergessen -
Für Demokratie e.V. und dem West-Ost-Forum Münster e.V.

Termine:
Donnerstag, 7. April, 11 Uhr: Ausstellungseröffnung mit
Oberbürgermeister Markus Lewe und Roland Jahn,
Stadthausgalerie/Rathausinnenhof

Begleitveranstaltungen:
Dienstag, 12. April, 19 Uhr: Staatssicherheit in Münster und NRW.
Vortrag von Dr. Helmut Müller-Enbergs in der
Stadthausgalerie/Rathausinnenhof

Mittwoch, 13. April, 20 Uhr: Das Wirken der Stasi in der DDR.
Vortrag von Prof. Dr. Hansjörg Geiger in der Villa ten Hompel

Freitag, 15. April, 19.30 Uhr: "Wenn sich der Untergrund bewegt -
Lieder zwischen Liebe und Revolution". Liederabend mit Erzählungen
von Karl-Heinz Bomberg, Rüstkammer des Rathauses, Prinzipalmarkt


Weiter möchten wir auf Veranstaltungen im Rahmen der Jüdischen
Kulturtage hinweisen.

Dienstag, 7.4, 20.00 Uhr Villa ten Hompel
Tom Wulf, Münster: "Rückerstattung in der britischen Zone am
lokalen Beispiel"

Donnerstag, 14. April 2011, 20 Uhr
Alex Grube, Düsseldorf: Zu den Quellen einer
Verantwortungsethik bei Hans Jonas. Erinnerung an einen
jüdischen Philosophen aus Rheydt Veranstaltungsort: Plenarsaal
des LWL, Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48147 Münster. Kooperation
mit dem LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte und
dem Evangelischen Forum Münster e.V.


INFO

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster
Tel.: 02 51/4 92-71 01
Fax: 02 51/4 92-79 18
E-Mail: tenhomp(at)stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 7 09:22:39 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 07 Apr 2011 09:22:39 +0200
Subject: [WestG] [AUS] "Visuelle Revolten: Muenster - Mehr als nur ein
Nebenschauplatz", Muenster, bis 01.05.2011
Message-ID: 4D9D825F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.04.2011, 09:01


AUSSTELLUNG

Münster und die Studentenbewegung im LWL-Landesmuseum
Bildungsmisere einer Wohlstandsgesellschaft

In der Ausstellungsserie "Visuelle Revolten" zeigt das
LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
Plakate, Flugblätter und Zeitschriften-Cover aus pardon und
Konkret, die sich mit lokalen und globalen Aspekten von "1968"
beschäftigen. Der erste Teil "Münster - Mehr als nur ein
Nebenschauplatz" (bis 1. Mai 2011) widmet sich den sogenannten
"Studenten-Unruhen" und deren kulturellem Umfeld. In einer
Serie stellt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
ausgewählte Exponate vor.

Das Thema "Bildungsmisere" scheint in 40 Jahren nichts an
Aktualität verloren zu haben. Die Slogans auf den Plakaten der
Ausstellung "Visuelle Revolten" erinnern an Debatten über
Brennpunktschulen, überfüllte Hörsäle und Lehrpläne.

Heute kaum mehr vorstellbar: Es gab eine Zeit mit
Vollbeschäftigung in der Bundesrepublik. Zu den Verlierern der
westdeutschen "Wohlstandsgesellschaft" zählte das völlig
überlastete, konventionelle Schulsystem. Während noch
Bundespräsident Heinrich Lübke die ländlichen, einklassigen
"Zwergschulen" in Schutz nahm, stellte die neue Linke (wie die
alte, DDR-treue DKP) die zehnklassige polytechnische
Gesamtschule in der DDR als lobenswerte Errungenschaft des
Sozialismus heraus. Über dubiose Lehrinhalte "drüben" (wie die
zwangsweise vormilitärische Ausbildung aller Schüler) erfuhr
man im Westen dagegen nur wenig.

Neben der Schul- und Hochschulmisere zog die schlechte
Ausbildungssituation der Lehrlinge die Aufmerksamkeit
engagierter Plakatzeichner und Karikaturisten auf sich, denn
auch die notwendige (aber kostenintensive) Ausbildung von
Nachwuchskräften von Seiten der Wirtschaft wurde sträflich
vernachlässigt. So bekommt der traurige, 16-jährige "Looser"
auf einem Plakat von Klaus Staeck stattdessen wie zum Hohn eine
an eine Narrenkappe erinnernde Bild-Zeitungs-Mütze verpasst.

Auch heute noch weitbekannt, brachte der Demo-Klassiker "In der
Rüstung sind sie fix, für die Bildung tun sie nix !" für die
Ostermärsche den Widerspruch zwischen Militärausgaben und
Bildung auf den Punkt. Besonders um 1970 bildeten die
Ostermärsche erste Sammelpunkte, auf denen sich traditionelle
Gewerkschafter und alternative Studenten-Gruppen begegneten.


INFO

LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
Domplatz 10
48143 Münster
Tel.: +49 251 5907-01
Fax: +49 251 5907-210
E-Mail: landesmuseum(at)lwl.org
URL: http://www.lwl-landesmuseum-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 7 09:28:15 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 07 Apr 2011 09:28:15 +0200
Subject: [WestG] [POS] Institut fuer Stadtgeschichte, Archivar/in,
Gelsenkirchen
Message-ID: 4D9D83AF.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stefan Goch"
Datum: 06.04.2011, 13:16


STELLENAUSSCHREIBUNG

Bei der Stadt Gelsenkirchen ist im Institut für Stadtgeschichte
zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle

einer Archivarin / eines Archivars

zu besetzen.

Das Tätigkeitsfeld umfasst insbesondere:
- Akquise, Übernahme, Bewertung und Erschließung des
städtischen Archivgutes sowie relevanter Überlieferungen zur
Stadtgeschichte
- Erarbeitung von Findhilfsmitteln
- Mitarbeit bei der Überlieferungsbildung aus elektronischen
Unterlagen
- Beratung und Betreuung von Benutzern des Archiv
- Mitarbeit an Publikationen und Veranstaltungen des Instituts

Voraussetzungen:
- Eine abgeschlossene Ausbildung als Archivar/in (FH) oder
vergleichbare Qualifikation
- Bereitschaft und Fähigkeit zu selbständigem Arbeiten und zur
Problemlösung
- Teamfähigkeit und soziale Kompetenz
- Konzeptionelle Fähigkeiten
- Bereitschaft zur Fortentwicklung der stadtgeschichtlichen
Arbeit
- Interesse für die Stadt Gelsenkirchen und ihre Geschichte im
Ruhrgebiet
- Sicherer Umgang mit den MS-Office-Anwendungen und dem
Archivprogramm Faust
- Bereitschaft zur persönlichen Weiterbildung

Die Vergütung erfolgt unter Berücksichtigung der persönlichen
Qualifikation der Bewerberinnen bzw. Bewerber bis maximal
Entgeltgruppe 9 TVöD oder im Beamtenverhältnis nach BesGr. A 9.

Bei der ausgeschriebenen Stelle handelt sich um eine
Vollzeitstelle.

Weitere Informationen erhalten Sie unter
http://www.institut-fuer-stadtgeschichte.de. Für persönliche
Informationen steht Ihnen Herr Prof. Dr. Stefan Goch unter der
Rufnummer 0209 / 169 8555 zur Verfügung.

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Gemäß
Landesgleichstellungsgesetz NRW und den Richtlinien zur
Frauenförderung bei der Stadtverwaltung Gelsenkirchen werden
Frauen bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung
bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines
Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Eine Besetzung der
Stelle mit Teilzeitkräften ist grundsätzlich möglich. Die
Position ist - je nach Art der Behinderung - auch für
Schwerbehinderte geeignet.

Bitte übersenden Sie Ihre aussagefähige Bewerbung mit den
üblichen Unterlagen bis zum

04.05.2011

an die Stadtverwaltung, Referat Personal und Organisation,
45875 Gelsenkirchen.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 7 09:31:10 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 07 Apr 2011 09:31:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Ein Hauch von Gold - Schmuckveredelung im Mittelalter,
Paderborn, 10.04.2011
Message-ID: 4D9D845E.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 06.04.2011, 11:30


AKTUELL

Ein Hauch von Gold - Schmuckveredelung im Mittelalter
Programme für Jugendliche und Erwachsene im Museum in der
Kaiserpfalz

Um slawische Schätze, mittelalterliche Schmuckherstellung und
die Paderborner Königspfalzen geht es am kommenden Sonntag
(10.04.2011) im Museum in der Kaiserpfalz. Eine öffentliche
Führung startet um 11 Uhr durch die Sonderausstellung "Schätze
des Mittelalters", eine weitere geht um 15 Uhr durch die
Dauerausstellung und beleuchtet die Paderborner Geschichte im
Mittelalter.

Um 14.30 Uhr lernen 13- bis 16-Jährige den Ideenreichtum und
die Kunstfertigkeit slawischer Goldschmiede des Mittelalters
kennen. In der Sonderausstellung erkunden sie Ohr- und
Fingerringe sowie Ketten und deren Anhänger. Im Mittelpunkt der
Führung "Ein Hauch von Gold" steht aber die
Vergoldungs-Technik. Denn im anschließenden Praxisteil ist die
eigene Kreativität gefordert - die Teilnehmer sind aufgefordert,
einen Schieferanhänger zu gestalten und mit Goldfolie zu
veredeln.


INFO

Termin:
Sonntag 10. April 2011
- "Schätze des Mittelalters" - Führung durch die
Sonderausstellung, 11 Uhr
- "Ein Hauch von Gold" - Programm für 13- bis 16-Jährige, 14.30
Uhr
- "Die Paderborner Königspfalzen" - Führung durch die
Dauerausstellung, 15 Uhr

Kosten: Es ist nur der Museumseintritt zu entrichten.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Eintritt:
Erwachsene 2,50 ?
Ermäßigungsberechtigte 1,50 ?
Familien 6,00 ?

Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg
33098 Paderborn
Telefon: 05251 1051-10
Telefax: 05251 1051-25
E-Mail: kaiserpfalzmuseum at lwl.org
http://www.lwl-kaiserpfalz-paderborn.de

Öffnungszeiten:
dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr
an jedem ersten Mittwoch im Monat 10 bis 20 Uhr





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 8 10:49:32 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 08 Apr 2011 10:49:32 +0200
Subject: [WestG] [AUS] Sonderausstellung "Fundgeschichten": Familie findet
Muenzschatz am Wegesrand, Muenster, 16.04.-20.11.2011
Message-ID: 4D9EE83C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 07.04.2011, 13:10


AUSSTELLUNG

Sonderausstellung "Fundgeschichten": Familie findet Münzschatz
am Wegesrand
Neuer LWL-Film online

In einer kleinen Serie stellt der LWL Höhepunkte der kommenden
Ausstellung "Fundgeschichten. Neueste Entdeckungen von
Archäologen in NRW" im LWL-Museum für Archäologie in Herne vor.

Es ist einer der letzten Urlaubstage, den die Familie Preck in
Schmallenberg im Hochsauerlandkreis verbringt. Auf einem
Spaziergang sieht der neunjährige Sohn der Familie etwas am
Wegesrand blitzen - ein goldener Schokotaler, denken alle. Aber
nein: nach und nach kommen 131 bestens erhaltene Silbermünzen
aus dem 17. Jahrhundert zum Vorschein - der größte Münzschatz,
der in den vergangenen fünf Jahren in NRW gefunden wurde. Ab
dem 16. April ist der Sensationsfund in der Ausstellung
"Fundgeschichten" über neueste Entdeckungen von Archäologen in
NRW im LWL-Museum für Archäologie in Herne zu sehen.

Irgendwann gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde der Münzschatz
in einem Keramikgefäß verborgen und in dem Waldstück bei Olpe
vergraben, das Versteck zusätzlich noch mit einer
Schieferplatte abgedeckt. Was seinen Besitzer zu dieser Tat
getrieben hat, warum und wovor der Schatz in Sicherheit
gebracht wurde, ist heute nicht mehr mit Sicherheit zu sagen.
Der Wert der Münzen zur damaligen Zeit war jedenfalls
beträchtlich: "Wie unsere Münzspezialisten herausgefunden haben,
hätte man Ende des 17. Jahrhunderts mit dem Geld mehrere
Pferde erwerben können", meint der Leiter des LWL-Museum Dr.
Josef Mühlenbrock.

Das LWL-Museum präsentiert in der Sonderausstellung
"Fundgeschichten" die spektakulärsten Archäologie-Funde aus dem
Boden Nordrhein-Westfalens. Über 1.000 Objekte, geborgen in den
vergangenen fünf Jahren, vom Urzeittier bis zum Bomber des
Zweiten Weltkrieges zeigen die archäologischen "Bodenschätze"
der Region.


INFO

Mehr Informationen unter
http://www.fundgeschichten.lwl.org

Ausstellungslaufzeit: 16.4. bis 20.11.2011

Ausstellungsort:
LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Telefon: 02323 94628-0

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr,
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Eintritt:
? 3,50 Erwachsene
? 2,00 Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre),Schülerinnen und
Schüler
? 1,60 Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung oder
museumspädagogischen Programm (2 Begleiter frei)
? 8,00 Familien
? 2,10 Ermäßigungsberechtigte
? 3,00 Erwachsene in Gruppen ab 16. Personen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 8 11:28:02 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 08 Apr 2011 11:28:02 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Heimatblaetter Soest, Folge 453, Januar 2011
Message-ID: 4D9EF142.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Alexander Schmidt"
Datum: 08.04.2011, 11:45


SERVICE: TOC

Heimatblätter Soest
Geschichte, Kultur und Brauchtum im Kreis Soest und in Westfalen
Beilage zum Soester Anzeiger
Folge 453
Januar 2011


Bibliotheksnachweis über (Feld "ZDB" = Zeitschriftendatenbank):
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=zes&ID=169





ohne Seitenangaben, in Auswahl [AS]


Braukmann, Horst
Das kurkölnische Amt Oestinghausen und die Soester Börde
Der frühere Oberhof lag am Übergang wichtiger
frühmittelalterlicher Fernstraßen

Platte, Hartmut
Der Hof Schulze-Haaren wurde erstmals im 15. Jahrhundert erwähnt
Ein alter Hof im Kirchspiel Bönen im Wandel der Zeit

Kunz, Ulrich
"Halt die Klappe"
Vom Ursprung einer geflügelten Redewendung

Gernert, Wolfgang
Die Dyckburg-Kirche im Boniburger Wald
Das Kleinord in Münster-Handorf ist dem Reichsgrafen von
Hatzfeld-Trachenberg zu verdanken

Krämer, Hermann J.
Die Rüdenburg, der Rüthener Friedhof und der Trappenberg
Eine erzbischöfliche Landesburg wurde um 1200 erbaut

Platte, Hartmut
"Sehen - Deuten - Betrachten"
Neuer Kirchenführer der St. Kunibert-Kirche in Werl-Büderich





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 11 10:22:26 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 11 Apr 2011 10:22:26 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAUS=5D_Mord!_Der_tragische_Tod_eines_preu?=
=?utf-8?q?=C3=9Fischen_Polizeisergeanten=2C_Guetersloh=2C_bis_15=2E05=2E2?=
=?utf-8?q?011?=
Message-ID: 4DA2D662.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Martin Wedeking"
Datum: 08.04.2011, 13:59


AUSSTELLUNG

Mord!
Der tragische Tod eines preußischen Polizeisergeanten

Zivilcourage und Einsatz für die Mitmenschen ist in jeder
Gesellschaft erforderlich, um Unrecht in die Schranken zu
weisen und ein lebenswertes Miteinander zu ermöglichen - damals
wie heute. Traurige Beispiele nicht nur aus der Gegenwart
zeigen, dass dabei auch die Eingreifenden, die Schlimmes
verhindern wollten, in Gefahr geraten oder sogar zu Tode kommen
können.

Vor fast 100 Jahren kam der Herzebrocker Polizeisergeant
Wilhelm Ellermann bei der versuchten Verhaftung einer
dreiköpfigen Einbrecherbande aus Gelsenkirchen-Schalke ums
Leben. Die wegen schwerer Delikte vorbestraften Täter
ermordeten in grausamer Weise am Abend des 7. November 1911 den
jungen Polizisten, der ihre geplante Ausführung von
Einbruchdiebstählen durchkreuzte. Die Täter flohen ins
westliche Münsterland, wo sie, um einen weiteren Kriminellen
verstärkt, weiter ihr Unwesen trieben.

Sie konnten schließlich einige Zeit später in einem
Stollensystem in der Nähe von Borken nach einer wilden
Schießerei von Polizisten festgenommen werden. Die
Polizeibeamten wurden dabei von einer Menge engagierter Bürger
unterstützt. Die vier Täter kamen zuerst in Münster vor Gericht,
wo sie sich wegen ihrer Taten im Westmünsterland zu
verantworten hatten. Die drei Täter, die für den Mord in
Herzebrock verantwortlich gemacht wurden, kamen anschließend in
Bielefeld vor Gericht, wo sie zum Tode verurteilt und
hingerichtet wurden.

In der Sonderausstellung "Mord! Der tragische Tod eines
preußischen Polizeisergeanten 1911" im Stadtmuseum Gütersloh
wird der Fall mit seiner Vorgeschichte, der Tat im benachbarten
Herzebrock und den Auswirkungen der Öffentlichkeit präsentiert.
Dieser vor 100 Jahren geschehene Kriminalfall ermöglicht
interessante Einblicke in die Anfänge kriminaltechnischer
Untersuchungen und polizeilicher Arbeit. Zudem werden soziale
und gesellschaftliche Rahmenbedingungen der Zeit vor 1914
sichtbar. Zwölf Schautafeln mit Texten und vielen Bildern sind
die Grundlage der Sonderausstellung. Dazu kommen u.a. Leihgaben
von verschiedenen Archiven wie dem Gemeindearchiv
Herzebrock-Clarholz aber auch Museen wie dem Preußen-Museum NRW
Minden und dem Deutschen Polizeimuseum Salzkotten.

Recherchiert und konzipiert wurde die Sonderausstellung von dem
Historiker Norbert Ellermann, der im Stadtmuseum Gütersloh als
freiberuflicher Museumspädagoge und Ausstellungsmacher tätig
ist. Für ihn ist es eine tragische Familiengeschichte: er ist
der Urgroßneffe des ermordeten Polizisten.


INFO

Die Ausstellung ist noch bis zum 15. Mai im Stadtmuseum
Gütersloh zu sehen.
Öffnungszeiten: Di-Fr 14-17 Uhr, Sa-So 11 - 17 Uhr
Ein umfangreiches Rahmenprogramm ist in Arbeit!

Veranstaltungsdaten:
Mord! Der tragische Tod eines preußischen Polizeisergeanten
Datum: 23.03.2011-15.05.2011
Stadtmuseum Gütersloh
Kökerstraße 7-11a
33330 Gütersloh
Tel.: 05241/26685
Fax: 05241/29072
E-Mail: info at stadtmuseum-guetersloh.de
URL: www.stadtmuseum-guetersloh.de

Kontakt:
Norbert Ellermann
Tel.: 0177/6734437
E-Mail: ellermann.norbert at t-online.de
URL: http://www.stadtmuseum-guetersloh.de/Sonderausstellung.96.0.html





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 12 10:21:14 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 12 Apr 2011 10:21:14 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/12
Message-ID: 4DA4279A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 11.04.2011, 14:43


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-12 für den Zeitraum vom 02.04.2011 bis

zum 08.04.2011 mit insgesamt 16 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-12&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 12 10:31:10 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 12 Apr 2011 10:31:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Leinen los! im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk
Henrichenburg, Waltrop, ab 17.04.2011
Message-ID: 4DA429EE.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.04.2011, 09:01


AKTUELL

Leinen los! im LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
Ausflugsschiff "Henrichenburg" startet ab Sonntag wieder zu
Touren

Am Sonntag, 17. April, eröffnet der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) die Schiffstoursaison im
LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg. Bis Oktober
heißt es dann wieder regelmäßig "Leinen los!" am Anleger
unterhalb des Hebewerks. Mehrmals am Tag startet die
"Henrichenburg" mit Kapitän Claudius Kalka zu Touren auf dem
Dortmund-Ems-Kanal.

Die knapp einstündige Schiffstour in Richtung Münsterland geht
vorbei an der Alten Schleuse, dem "Neuen Hebewerk", der neuen
Großschleuse sowie an der Dattelner Industriekulisse bis zum
Abzweig Datteln-Hamm-Kanal. Zweistündige Schiffstouren werden
an Sonn- und Feiertagen ab 15.30 Uhr angeboten. Dabei fährt die
"Henrichenburg" auf allen vier Ruhrgebietskanälen (Rhein-Herne-,
Dortmund-Ems-, Datteln-Hamm- und Wesel-Datteln-Kanal).
Zielpunkt ist die Lippeüberführung bei Olfen. Unterwegs
informiert der Kapitän die Fahrgäste über sehenswerte Punkte am
Ufer.


INFO

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Tel.: 02363 9707-0
E-Mail: schiffshebewerk at lwl.org


Abfahrtzeiten:
Dienstag bis Samstag:
11.30, 12.30, 13.30, 14.30, 15.30 Uhr
Sonn- und Feiertage:
12.30, 13.30, 14.30 Uhr (einstündige Schiffstouren) und
15.30 Uhr (zweistündige Fahrt)

Eine Schiffstour ist erst ab zehn Personen möglich.

Fahrpreise:
Einstündige Fahrten:
Erwachsene 6 Euro, Kinder 5 Euro
Zweistündige Fahrten:
Erwachsene 10 Euro, Kinder 8 Euro

Nur Museumsbesucher, die den Eintritt gezahlt haben, können an
einer Schiffstour teilnehmen.

Eintritt bis 30.6.2011:

Erwachsene 3,50 Euro, Kinder 2 Euro, Familientageskarte 8 Euro,
Gruppen ab 16 Personen 3 Euro

Eintritt ab 01.07.2011:

Erwachsene 4 Euro, Kinder 2 Euro, Familientageskarte 9 Euro,
Gruppen ab 16 Personen 3,50 Euro

Die "Henrichenburg" ist ein schwimmendes Café. An Bord gibt es
Kaffee, Kuchen und Getränke.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 13 09:09:03 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 13 Apr 2011 09:09:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] "aktuell - Informationen aus Westfalen-Lippe"
Message-ID: 4DA5682F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen-Initiative"
Datum: 12.04.2011, 12:40


AKTUELL

"aktuell - Informationen aus Westfalen-Lippe"
Westfalen-Initiative


WestfalenSprung 2011: Altena und Hiddenhausen gewinnen

Die Spannung war groß, als die Gäste der Preisverleihung am 5.
April an den Präsentationen der nominierten Städte Altena,
Dortmund, Gelsenkirchen, Hiddenhausen und Nordwalde vorbei in
die Hechelei der Ravensberger Spinnerei (Bielefeld) gelangten.
Abgesehen von den Juroren wusste niemand, wer in diesem Jahr
den WestfalenSprung 2011, den Martin Leicht-Preis für Stadt-
und Regionalentwicklung, erhalten sollte. Wolfgang Hölker,
Vorstandsvorsitzender der Stiftung Westfalen-Initiative,
lüftete das Geheimnis und prämierte die Städte Altena und
Hiddenhausen. Altena kann sich über ein Preisgeld von ? 5.000
freuen, Hiddenhausen erhält 2.500 ?. Laudator Marian Heuser
stellte die Nominierten vor und gab den Akteuren die
Möglichkeit, ihre Konzepte kurz zu erläutern. Aber auch die
Vorjahressieger kamen zu Wort: Dr. Annette Klinkert von
Bielefeld Marketing und Bürgermeister Dr. Christian Schulze
Pellengahr aus Velen stellten ihre prämierten Projekte vor und
skizzierten die Entwicklung der letzten zwei Jahre. Für den
musikalischen Rahmen sorgte das Saxofon-Duo ?Leptophonics?. Die
Westfalen-Initiative hat den WestfalenSprung als Stadt- und
Regionalmarketing-Preis bereits drei Mal verliehen, in diesem
Jahr wurde erstmals ein Preis für Stadt- und
Regionalentwicklung ausgeschrieben. Bewerben konnten sich
Kommunen, Hochschulen, Unternehmen, Gebietskörperschaften und
kommunale Zusammenschlüsse. Gesucht waren zukunftsfähige
Modelllösungen u. a. in den Bereichen Mobilität, Stadtteil- und
Quartiersentwicklung, Bildungsinfrastruktur und Wohnungsbau.
Informationen zur Ausschreibung und zur Preisverleihung finden
Sie unter www.westfalen-initiative.de.

Internationaler Westfälischer Orgelwettbewerb zum vierten Mal
ausgeschrieben

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Internationalen
Orgelfestivals Westfalen-Lippe 2010 wird nun der Internationale
Westfälische Orgelwettbewerb 2011 vorbereitet, der unter dem
Namen ?Westfalen Impro 4? startet. Im November 2011 stellen
sich Nachwuchsorganisten in der Disziplin Orgelimprovisation
einer hochkarätig besetzten Jury bestehend aus Tomasz Adam
Nowak (Musikhochschule Detmold), dem künstlerischen Leiter des
Internationalen Orgelfestivals Westfalen-Lippe und Vorsitzender
der Jury, Peter Planyavsky (Hochschule für Musik Wien) sowie
der Organist von Notre-Dame in Paris, Philippe Lefebvre
(Conservatoire national supérieur de musique et de danse de
Paris). Die Ausschreibung endet am 16. September 2011. Gespielt
wird an der Schuke-Orgel der Kirche St. Lamberti in Münster in
zwei öffentlichen Runden. Der erste Preis ist mit 3.000 Euro
dotiert, darüber hinaus werden zwei Anerkennungspreise zu je
500 Euro vergeben. Interessierte können sich bei der
Westfalen-Initiative unter Telefon (0251) 5916402 informieren.
Die Ausschreibung des diesjährigen Wettbewerbs und weitere
Informationen zu früheren Wettbewerben finden Sie unter
www.westfalen-impro.de.

Westfalen im Ohr: Kabarettistisches aus Westfalen im Bus

Pendlern wird die Busfahrt durch das Münsterland nicht
langweilig, denn Wiglaf Droste, Frank Goosen, Jochen
Malmsheimer, Erwin Grosche und auch Doktor Stratmann - all
diese Kabarettisten fahren ab jetzt in den SchnellBussen des
Münsterlandes mit - nicht persönlich, aber stets im Ohr. Die
Fahrgäste der RVM-SchnellBusse können zwischen zwei
Radioprogrammen und einem Sonderkanal wählen. Auf dem
Sonderkanal erzählen in den nächsten drei Monaten 22 Stücke
westfälischer Kabarettisten von Land und Leuten und ihren
kleinen Marotten. Ausgewählt wurden sie von der
LWL-Literaturkommission für Westfalen. Die RVM Regionalverkehr
Münsterland GmbH und der Verein Westfalen-Initiative starten
damit ein weiteres gemeinsames Kooperationsprojekt. Verbunden
mit der Aktion ?Westfalen im Ohr? ist ein Gewinnspiel. Zu
gewinnen sind fünf ?Westfälische Kaffeetafeln? für jeweils zwei
Personen sowie zehn Tickets für die ?Westfälische
Kleinkunstnacht? in Lüdinghausen. Weitere Informationen finden
Sie unter www.rvm-online.de.

Stiftungskommunikation - Stiftungsverbund bietet Workshop an

Am Dienstag, dem 10. Mai 2011 bietet der Stiftungsverbund
Westfalen-Lippe einen Workshop zum Thema Stiftungskommunikation
an. Der Workshop findet in der Sky-Lounge des Cubes am Hafen in
Münster statt und wird von Carsten Fuchs von der Gute
Botschafter GmbH geleitet. Mit diesem Angebot bietet der
Stiftungsverbund die Gelegenheit, an einem nicht nur
weiterbildenden, sondern auch praxisorientierten Workshop
teilzunehmen. Der Workshop dient dazu, die
Öffentlichkeitsarbeit von Stiftungen zu überprüfen und zu
verbessern und damit einen konkreten Nutzen für die
Stiftungsarbeit zu erzielen. Nähere Informationen zum Workshop
und zur Anmeldung finden Sie auf der Homepage des
Stiftungsverbundes: www.stiftungsverbund-westfalen-lippe.de.

Woodwinds geht in die zweite Runde

Die hülsta-Werke (Stadtlohn) und die Gesellschaft zur Förderung
der Westfälischen Kulturarbeit e. V. (GWK) schreiben in diesem
Jahr zum zweiten Mal den Internationalen Holzbläserwettbewerb
?hülsta woodwinds? aus. Er findet vom 28. Oktober bis zum 1.
November 2011 in der Musikhochschule Münster statt. Der
Wettbewerb richtet sich an hochbegabte Solistinnen und Solisten
an Querflöte, Blockflöte, Klarinette, Saxofon, Oboe oder
Fagott. Die Jury ist hochkarätig besetzt: Fabio di Cásola
(Klarinette, Hochschule der Künste Zürich), Dorothee Oberlinger
(Mozarteum Salzburg), Willem van Merwijk (ArtEZ Konservatorium
Amsterdam), Paul Meisen (Musikhochschulen München/Tokyo) und
Stephan Froleyks (Musikhochschule Münster) konnten gewonnen
werden. Zwei mit je 6.000 ? dotierte Preise werden
fächerübergreifend vergeben. Separat honorierte Konzerte und
eine CD-Produktion sollen folgen. Auch die anderen Finalisten
erhalten einen Geldpreis. Ausrichter des Wettbewerbs sind
hülsta und GWK in Kooperation mit der Musikhochschule Münster.
Bewerbungsunterlagen und Wettbewerbsbedingungen können unter
www.woodwinds-competition.com eingesehen werden.

LWL-Westfalenprojekt beim Deutschen Bildungsmedienpreis
erfolgreich

Die Geographische Kommission für Westfalen beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) wurde mit "Westfalen
Regional" für den Deutschen Bildungsmedien-Preis ?digita 2011?
nominiert. Der ?digita? zählt zu den renommiertesten Preisen
der Bildungswirtschaft im deutschsprachigen Raum. Zwar schaffte
es letztlich das Projekt nicht bis nach ganz oben aufs
Siegertreppchen, dennoch gehört laut Jury der westfälische
Wettbewerbsbeitrag zu den Projekten, ?die das Lernen und Lehren
beispielgebend unterstützen sowie inhaltlich und formal als
herausragend gelten können?. Die Preisverleihung fand in
Stuttgart statt. Im Kreis der insgesamt 18 Nominierten befand
sich ?Westfalen Regional? in illustrer Gesellschaft. So
gehörten Produktionen des ZDF und bedeutender
Bildungseinrichtungen und Institutionen wie etwa der
Bundesagentur für Arbeit zum Kreis der Titelanwärter. Auch als
"zweiter Sieger" freut sich die Geographische Kommission für
Westfalen über diesen Erfolg. www.westfalen-regional.de ist ein
informatives Kompendium zu regionalkundlich relevanten
Themenbereichen Westfalens. Es ist in seiner Vielseitigkeit,
Allgemeinverständlichkeit und mit vielen Illustrationen für
Studierende, Schulen und die interessierte Öffentlichkeit
gleichermaßen interessant.

Jubiläum in Rhede: Zehn Jahre AKKU

Der Arbeitskreis Kultur Rhede (AKKU) feiert in diesem Jahr sein
zehnjähriges Jubiläum. Anlässlich des diesjährigen
Jahrestreffens wurden erste Ideen zur Optimierung der internen
AKKU-Vernetzung, zur Planung des AKKU-Jubiläums und zum
Sonderthema ?AKKU in der Zukunft? gesammelt und präsentiert. Es
wird weitere Treffen der Arbeitsgruppen geben, bei denen die
Ideen konkretisiert werden. Der AKKU ist eine von der Stadt
Rhede ins Leben gerufene offene Interessengemeinschaft zur
Förderung des kulturellen Lebens in Rhede, die alle kulturellen
Einrichtungen und deren Angebote miteinander vernetzt. Der AKKU
vereint über 25 Kulturträger, zahlreiche kulturinteressierte
Bürger und Künstler. Leiterin des AKKU ist die
Kulturbeauftragte der Stadt Rhede, Jutta Holthöfer-Büse.
Weitere Informationen über den AKKU und seine Veranstaltungen
gibt es im Internet unter www.akku-rhede.de.

Überblick: Kulturprogramm des Kreises Coesfeld

Es ist 50 Seiten stark und prall gefüllt: das Kulturprogramm
des Kreises Coesfeld im ersten Halbjahr 2011. Ganz
unterschiedliche Ausstellungen, Konzerte und Vorträge locken in
die Burg Vischering und in die Kolvenburg. Einmal mehr setzt
die Kulturabteilung des Kreises auf Vielfalt in den Sparten
Klassik, Jazz und Weltmusik, aber auch, was die Gattungen der
Bildenden Kunst betrifft: Zeitgenössische Malerei findet sich
hier neben Grafik, Fotografie und Objektkunst. Die Kolvenburg
zeigt zum Beispiel vom 8. Mai an ausgewählte Werke aus der
renommierten Kunstsammlung Lauscher. Im Mittelpunkt steht dabei
das Schaffen des berühmten deutschen Künstlers Sigmar Polke,
der im vergangenen Jahr verstorben ist. Hinzu kommen Werke von
weiteren international bekannten Größen wie Gerhard Richter,
Blinky Palermo oder Imi Knoebel. Eine Ausstellung in der Burg
Vischering, die am 12. Juni 2011 eröffnet wird, ist dem
vielleicht berühmtesten Künstlerpaar der Gegenwart gewidmet:
Gemeinsam haben Christo und Jeanne-Claude einige sehr
spektakuläre Kunstprojekte geschaffen, darunter die Verhüllung
des Reichstages in Berlin. Collagen, Zeichnungen und Grafiken,
aber auch Fotos und Filme geben einen eindrucksvollen Einblick
in ihr Schaffen. Weitere Höhepunkte der ersten Jahreshälfte,
darunter auch die Schlosskonzerte Nordkirchen, finden sich im
Kulturprogramm, das unter Tel. (02591) 7990-11 in der Burg
Vischering bestellt werden kann. Sie steht auch auf der Seite
www.burg-vischering.de zum Download bereit.

Westfalen-Lippe Titelthema der IHK-Magazine

Einige April-Ausgaben der IHK-Magazine in Westfalen widmen sich
dem Thema Westfalen und Westfälisches Wir-Gefühl. Zentrale
Frage: Brauchen global handelnde Unternehmen Westfalen
wirklich? Die hier gegebenen Antworten werden so manchen Leser
erstaunen. Beteiligt sind zum Beispiel die IHK Nord Westfalen,
die SIHK Hagen, die IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland und IHK
Bielefeld. Die IHK-Magazine erscheinen monatlich. Sie liefern
Informationen, Tipps und Eindrücke aus dem Alltag vor allem
kleiner und mittlerer Unternehmen. IHK-Mitglieder erhalten es
kostenlos. Es gibt die Hefte zum Teil auch als E-Paper zum
Blättern oder zum Download auf den Internetseiten der
Industrie- und Handelskammern, z. B. unter
www.ihk-nordwestfalen.de.

Westfalen kulinarisch: Kulinarischer Kalender 2011 von
Westfälisch genießen

Die regionale Küche Westfalens ist vielfältig, dies beweisen
die 26 Restaurants des Vereins Westfälisch Genießen wieder
einmal im Kulinarischen Kalender 2011. Auch dieses Jahr haben
sich die Hotels und Restaurants der Initiative ?Westfälisch
genießen? einiges einfallen lassen. Herausgekommen ist ein
spannendes Programm aus bewährten Klassikern und neuen,
unkonventionellen Kreationen der westfälischen Küche, stets
darauf aus, die traditionellen Rezepte so zu verwandeln, dass
sie dem Geschmack und der Ernährungsweise der heutigen Zeit
entsprechen. ?Westfälisch Genießen? steht dabei für ein
saisonales Angebot, heimische Produkte und den Respekt vor
Bewährtem in besonderer Atmosphäre. Der Kulinarische Kalender
liegt in sämtlichen Hotels und Restaurants aus, die dem Verein
Westfälisch Genießen e. V. angehören. Alle Themen und Termine
lassen sich außerdem auf der Website
www.westfaelisch-geniessen.de einsehen.

23. Jazzfest Gronau vom 29. April bis zum 8. Mai 2011

Stilistische Vielfalt und ein ausgewogener Mix charakterisieren
seit vielen Jahren das Programmangebot des Jazzfestes Gronau.
Diesem Grundsatz sind die Programmmacher auch bei der aktuellen
23. Ausgabe treu geblieben, die vom 29. April bis zum 8. Mai
stattfinden wird. Zu den Konzerten an den beiden Wochenenden
haben die Festivalmacher in diesem Jahr u. a. eingeladen: Al di
Meola, Richard Bona, Jan Garbarek & The Hilliard Ensemble,
Stefanie Heinzmann, Gare du Nord, Jasper van?t Hof, Philip
Catherine, The Bahama Soul Club feat. Pat Appleton, Sabrina
Starke, The Dutch Swing College Band. Niederländische Künstler
bilden einen Schwerpunkt des Programms. Die Konzerte in der
Bürgerhalle bzw. dem rock?n?popmuseum werden abgerundet durch
eine Ausstellung des Malers und Fotografen Arvo Wichmann sowie
durch das Modul ?Jazz & Dine?, bei dem in vier Gronauer
Restaurants zu exzellentem Essen erstklassiger Jazz & Blues
?live? angeboten wird. Das Programm im Internet:
www.jazzfest.de. Tickets gibt es in den Vorverkaufsstellen,
unter www.ticketonline.de oder im Touristik-Service Gronau,
Tel. (02562) 99006 bzw. touristik at gronau.de.

You don´t love me anymore - Ausstellung im Westfälischen
Kunstverein

Das alltägliche Leben ist gekennzeichnet von Missverständnissen,
Fehlern, Unverhältnismäßigkeiten und Kompromissen. Dennoch ist
der Mensch mit seiner Sehnsucht nach Perfektion in der Lage,
das Nicht-Passende zu kompensieren. Die Ausstellung ?You don?t
love me anymore? des Westfälischen Kunstvereins (Münster)
stellt noch bis zum 22. Mai 2011 internationale Künstlerinnen
und Künstler vor, die sich mit Humor, Nostalgie und der
gezielten Verkehrung von Funktionen diese Kompensationsleistung
zur Methode machen. Bei der Ausstellung geht es um das
konstruktive Moment des Scheiterns, aus dem Unerwartetes und
Neues entsteht. Aus dem Missverhältnis von Form und Inhalt kann
eine eigenwillige Performance entstehen, die von Erwartung und
Normerfüllung befreit ist. Die künstlerischen Ansätze sind
unterschiedlich, kreisen aber alle um Fragen nach der
Verlässlichkeit von Wahrnehmung, der Transformation von Orten
und ihrer Bedeutung sowie um Identität und Alltag. Beteiligt
sind Jennifer Bornstein, Ida Ekblad, Marius Engh, Petrit
Halilaj, Oliver Laric, Eileen Maxson, Mandla Reuter, Nina Rhode,
Katharina Schücke. Informationen:
www.westfaelischer-kunstverein.de.

Regionalinitiativen stellen vor

Innovationspreis Sauerland erneut ausgeschrieben

Die Vereinigung Sauerland Initiativ hat wieder den
?Innovationspreis Sauerland? ausgeschrieben. Thema in diesem
Jahr: ?Wandel managen - innovative Unternehmenskonzepte für
sich schnell verändernde Märkte?. Die Bewerbungsfrist für den
mit 10.000 ? dotierten Preis endet am 30. April 2011.
Unternehmer müssen sich fragen, wie sie sich von der Konkurrenz
absetzen und Trends setzen wollen. Nach der überstandenen
Wirtschaftskrise müssen Unternehmen den Wandel analysieren und
als Chance begreifen. Preiswürdige Bewerbungen für den
?Innovationspreis Sauerland 2011? können z. B. sein: besondere
Serviceleistungen für Kunden, Innovationen oder Förderung der
eigenen Mitarbeiter. Die eingereichten Projekte sollten bereits
realisiert bzw. in der Entwicklung abgeschlossen sein und eine
realistische Umsetzungschance haben. Teilnehmen können
Unternehmen, unternehmerisch handelnde Vereinigungen und
Initiativen sowie Einzelpersonen oder Personengruppen, die im
Namen eines Unternehmens handeln. Bewertungskriterien sind u.
a. Kreativität, Erfolgsaussichten, unternehmerisches Engagement
sowie wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Nutzen. Sauerland
Initiativ hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Region stärker
zu profilieren. Mit der jährlichen Vergabe des
Innovationspreises möchte die Initiative dokumentieren, dass
sich die Region durch ein hohes Maß an Innovationskraft und
Zukunftsfähigkeit auszeichnet. Die Bewerbungsunterlagen für den
?Innovationspreis Sauerland 2011? können in der Geschäftsstelle
von ?Sauerland Initiativ?, Tel. (02353) 6659700, E-Mail:
info at sauerlandinitiativ.de, angefordert werden. Weitere
Informationen finden Sie unter www.sauerlandinitiativ.de.

Termine

Bis 13. April 2011 Fotographische Arbeiten Gastausstellung von
Wolfgang Brenner, Paderborn, im Kunstturm im Wohnpark Süd,
Von-Tresckow-Straße 31, Lippstadt; www.kunstimturm.de

Bis 25. April 2011 Ausstellung Lichtquellen von Ingrid
Kreytenberg, Dorsten, im Medizin- und Apotheken-Museum -
Gesundheitsmuseum, Markt 14, Rhede; www.akku-rhede.de

Bis 8. Mai 2011 Vor Burgfräulein zum Punk - Frisuren im Wandel
der Zeit, Museen Burg Altena/Deutsches Drahtmuseum;
www.burg-altena.de


INFO

Westfalen-Initiative
Piusallee 6
48147 Münster
Tel.: 0251/5 91 64 06
Fax: 0251/5 91 32 49
E-Mail: info at westfalen-initiative.de
URL: www.westfalen-initiative.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 13 09:13:10 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 13 Apr 2011 09:13:10 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Familientag am 1. Mai im Textilmuseum, Bocholt,
01.05.2011
Message-ID: 4DA56926.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 12.04.2011, 10:30


AKTUELL

"verstrickt und zugenäht"
Familientag am 1. Mai im Textilmuseum Bocholt

Ganz im Zeichen von Nadel, Faden und Maschenware steht das
traditionelle Familienfest, das der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 1. Mai, von 10 bis 18 Uhr in
seinem Textilmuseum Bocholt feiert. Das LWL-Industriemuseum
lädt zu einem bunten Programm mit Führungen, Mitmach-Aktionen
sowie Spaß und Unterhaltung mit Clown Bibo und Klaus Foitziks
Musiktheater ein.

Unter dem Motto "verstrickt und zugenäht" hat das
LWL-Museumsteam ein buntes Festprogramm gestrickt. Clown Bibo
wird die Zuschauer mit Späßen und Zauberspielen mit Ballons als
(un)freiwillige Assistenten in seine Show verstricken. Bei
Klaus Foitziks Musiktheater werden Kinder und Erwachsene zu
Spielgefährten, wenn sie mit ihm zusammen ein eigenes Lied
komponieren. Der Eintritt zum Familienfest ist wie immer
kostenlos.

Kreativität ist auch in den Bastelworkshops gefragt. Unter
Anleitung der Museumspädagoginnen können die kleinen Besucher
Papp-Prinzessinnen ein festliches Kleid aus Garnen und Wolle
weben und Papp-Rittern Schild und Lanze beflechten. Beim
Fingerstricken können die Kinder Geschick beweisen und beim
Filzen bunte "Pralinen" herstellen, die verpackt das ideale
Geschenk zum Muttertag sind.

Wer mehr über das Kunsthandwerk Stricken und seine Bedeutung
erfahren möchte, für den ist eine fachkundige Führung durch die
Sonderausstellung "Verstrickungen - vom alten Handwerk zum
Kunstobjekt" genau das Richtige. Auch dort gibt es nicht nur
allerhand zu bestaunen. An Mitmachstationen können Besucher
ihre eigenen Maschenkreationen hinterlassen.

Zu einer Entdeckungstour über das Gelände lädt der kleine
Dampfzug "Feflo" ein, und in der Hüpfburg können sich die
Kleinen zu guter Letzt so richtig austoben. Wer zwischendurch
eine Pause braucht, findet reichlich überdachte Flächen, die
zum Ausruhen einladen. Als Stärkung bietet das
Museumsrestaurant "Schiffchen" den ganzen Tag über
Spezialitäten an, vom Weberfrühstück bis zum Kuchen.

Programm des Familientages am 1. Mai 2011

10:30 Uhr Webereiführung
11:00 Uhr Clownerie, Zauberei, Ballonmodellage und Walk-Act
mit Clown Bibo
12.00 Uhr Arbeiterhausführung
13:00 Uhr Kinderkonzert zum Mitsingen mit Klaus Foitzik
14:00 Uhr Clownerie, Zauberei, Ballonmodellage und Walk-Act
mit Clown Bibo
14:30 Uhr Webereiführung
15:30 Uhr Kinderkonzert zum Mitsingen mit Klaus Foitzik
16:00 Uhr Clownerie, Zauberei, Ballonmodellage und Walk-Act
mit Clown Bibo
16:30 Uhr Arbeiterhausführung


INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel. 02871 21611-0
E-Mail: textilmuseum at lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 14 09:11:28 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Apr 2011 09:11:28 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Historikerin Martina Kessel wird Prorektorin fuer
Internationales und Kommunikation
Message-ID: 4DA6BA40.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Pressestelle Universität Bielefeld" uni-bielefeld.de>
Datum: 13.04.2011, 14:52


AKTUELL

Historikerin Martina Kessel wird Prorektorin
für Internationales und Kommunikation

Die Historikerin Professorin Dr. Martina Kessel ist nach ihrer
Wahl durch den Hochschulrat der Universität Bielefeld heute vom
Senat der Universität als neue Prorektorin für Internationales
und Kommunikation bestätigt worden. Sie tritt die Nachfolge der
Erziehungswissenschaftlerin Professorin Dr. Sabine Andresen an,
die die Universität zum Sommersemester verlassen hat.

Martina Kessel studierte Geschichte, Politikwissenschaft und
Amerikanistik in Köln, München und an der University of
Maryland in College Park, USA (Master of Arts). Nach der
Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität München
habilitierte sie sich 1998 an der Freien Universität Berlin.
Seit 1998 ist sie Professorin für Neuere Geschichte und
Geschlechtergeschichte an der Universität Bielefeld.

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der deutschen und
europäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Besondere
Themenschwerpunkte sind internationale Beziehungen im 20.
Jahrhundert, Kulturgeschichte und Geschlechtergeschichte vom
18. bis 20. Jahrhundert, Krieg und Gewalt in der Moderne,
Identitätsbildung durch Inklusion und Exklusion in modernen
Gesellschaften sowie Theoriefragen. Große Aufmerksamkeit
erregte sie u.a. mit ihrem Buch "Langeweile. Zum Umgang mit
Zeit und Gefühlen in Deutschland vom späten 18. bis zum frühen
20. Jahrhundert".

Rektor Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer zeigte sich über die
Wahl der neuen Prorektorin überaus erfreut: "Martina Kessel ist
als hochangesehene Wissenschaftlerin eine genauso kreative wie
engagierte Persönlichkeit. Schon im Studium war sie
international orientiert und hat dies während ihrer
wissenschaftlichen Karriere systematisch ausgebaut. Sie passt
damit hervorragend ins Ressort 'Internationales'. Ich freue
mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihr!"


INFO

URL: http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/mkessel/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 14 09:13:46 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Apr 2011 09:13:46 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Mit der LWL-Denkmalrallye erleben Kinder
Stadtgeschichte
Message-ID: 4DA6BACA.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.04.2011, 14:01


AKTUELL

Vom selbst entworfenen Stadttor über Fallersleben bis zur
ehemaligen Dechanei
Mit der LWL-Denkmalrallye erleben Kinder Stadtgeschichte

Spielend können Kinder der Jahrgangsstufen vier bis sechs in
Höxter ab sofort Wichtiges aus der Stadtgeschichte lernen. Die
Stadtrallye, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
gemeinsam mit der Stadtverwaltung Höxter für das
NRW-Bauministerium entwickelt hat, macht das möglich. Zusammen
mit der Comic-Figur "Willi Spürnase", der in Höxter verkleidet
als der Komponist Hoffmann von Fallersleben daher kommt, gehen
die Kinder auf Entdeckungstour zu etlichen Baudenkmälern. Indem
sie die kniffligen Fragen beantworten, erleben sie die
Stadtgeschichte hautnah.

Die Kommunen und der LWL liefern das Wissen, das Land NRW
finanziert das Geschichtsprojekt mit Pfiff: "Um Zukunft
gestalten zu können, muss man die Vergangenheit kennen. Wer als
Kind erfahren hat, auf welche spannende Art Häuser Geschichte
vermitteln und wie die Baukultur unser Heimatgefühl prägt, wird
als Erwachsener die Chancen nutzen, die Denkmalschutz und
Denkmalpflege bieten", so Dr. Brigitta Ringbeck aus dem NRW-
Bauministerium.

Die Rallye führt die Kinder quer durch Höxters Historischen
Stadtkern. Unterwegs fragt Willi Spürnase sie beispielsweise
nach Bauspuren an der St. Kiliankirche, wie dick Sollingplatten
sind und wie sie vor 100 Jahren transportiert wurden. In der
Judengasse will er wissen, wieviele Mühlen es früher in Höxter
gab. "Was war das Vorbild für die Fächerrosetten an der
ehemaligen Dechanei?", lautet eine weitere Frage. Außerdem
sollen die Kinder einen Entwurf für ein Stadttor zeichnen, auf
einem historischen Foto Dinge ankreuzen, die sich seit 1906
verändert haben und ein bestimmtes Baudenkmal an der Marktplatz
finden.

Weitere Fragen führen die Kinder zum Rathaus, zum St. Petri
Stift, zur ehemaligen Baugewerkschule, in die Stummrigestraße
und zur Weserbrücke.

"Die Rallyes eignen sich übrigens nicht nur für den Sachkunde-
oder Geschichtsunterricht sondern auch für andere Gruppen oder
für Kindergeburtstage", so Eberhard Eickhoff, von der
LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen.

Zwei Klassen der der Katholischen Petri Grundschule haben die
Denkmalrallye am Mittwoch (13. April) in einem Probelauf
getestet. Die Kinder waren begeistert und verwundert über die
vielen Zeugen aus der Vergangenheit in ihrem Ort. "Es ist
wichtig, dass sich die Schüler nicht nur im engsten Umfeld von
ihrer Wohnung und der Schule bewegen, sondern dass sie die
ganze Stadt mit ihrer Geschichte kennenlernen. Dazu bietet die
Denkmalrallye eine gute und kindgerechte Möglichkeit", sagte
der stellvertretender Bürgermeister Werner Böhler.

"Viele Kinder laufen einfach an den Denkmälern vorbei, ohne sie
wahrzunehmen. Mit der Denkmalrallye wollen wir ihnen die
Möglichkeit geben, sich intensiv mit der eigenen
Stadtgeschichte auseinander zu setzen und sie so unmittelbar zu
erleben", erklärt LWL-Denkmalpflegerin Dr. Bettina
Heine-Hippler, die die Stadtrallye gemeinsam mit der Stadt
Höxter entwickelt hat.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 14 09:17:20 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Apr 2011 09:17:20 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Angebote der LWL-Museen in den Osterferien:
Geschichtswerkstatt, mittelalterliche Klangwelten und Kunst-Kartenspiele
Message-ID: 4DA6BBA0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 13.04.2011, 14:54


AKTUELL

Angebote der LWL-Museen in den Osterferien:
Geschichtswerkstatt, mittelalterliche Klangwelten und
Kunst-Kartenspiele

Wer zu Ostern schon alle Eier gefunden hat, oder sich die
Wartezeit auf den Osterhasen in der ersten Osterferienwoche
etwas verkürzen will, für den bieten die Museen des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) besondere Angebote.
Von archäologischer Suche über einen Kunstworkshop bis hin zu
verschiedenen Osterbasteleien reicht das Angebot.

Suchen und Finden - das sind Fähigkeiten, die normalerweise vor
allem an Ostern dringend gebraucht werden. Für die Archäologen
bedeutet dies allerdings Alltag - denn sie üben sich jeden Tag
darin. Wer also seinen Spürsinn auch einmal anders als nur fürs
Eiersuchen einsetzen will, für den ist das Osterferienprogramm
im LWL-Museum für Archäologie in Herne genau das Richtige. Vom
26. bis 29. April wartet die "Geschichtswerkstatt" im
LWL-Museum für Archäologie in Herne auf junge Forscher und
Geschichtsschreiber zwischen zehn und zwölf Jahren.

Im Museum begeben sich die Teilnehmer zunächst auf die Suche -
und zwar nach Geschichte, welche die Objekte in der neuen
Sonderausstellung "Fundgeschichten" über neueste Entdeckungen
von Archäologen in NRW erzählen. Danach wird es kreativ: mit
Papier, Stift und Werkzeug entsteht ein schriftliches
Meisterwerk. Die Geschichtswerkstatt findet jeweils von 10 bis
15 Uhr statt, die Teilnehmergebühr beträgt 12 Euro inklusive
Museumseintritt und Material. Mehr Infos unter:
http://lwl-landesmuseum-herne.de

Das Kloster Dalheim in Lichtenau (Kreis Paderborn) ist seit
jeher ein Ort der Musik. Auf die Musikbegeisterung der
Augustiner-Chorherren weisen schon die Deckenmalereien in der
Dalheimer Kirche hin: Ein himmlischer Chor aus singenden, Harfe
und Orgel spielenden Engeln ziert die Gewölbe. Aber warum
klingt in diesem Raum alles so besonders? Und wie bringt man
überhaupt etwas zum Klingen? Der Osterferienkursus der
Dalheimer Klosterschule führt Kinder von acht bis zwölf Jahren
am Mittwoch, 27. April, von 10 bis 16 Uhr auf eine musikalische
Reise in die Klangwelt eines mittelalterlichen Klosters. Im
Rahmen des Programms mit dem Namen "Klang(t)raum Kloster"
erforschen sie die Akustik der spätgotischen Klosterkirche, des
Kreuzgangs und der umliegenden Räume, die sie im Anschluss
mithilfe selbst gebauter einfacher Instrumente und Klangkörper
neu erfahren. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro inklusive
Material und Eintritt. Information und Anmeldung bis 18. April
2011 bei der Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für
Klosterkultur unter Telefon 0 52 92. 93 19-224.
http://www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org

In den Osterferien mal eben ein Diplom machen - das geht im
LWL-Römermuseum in Haltern am See (Kreis Recklinghausen). Das
"Römerdiplom" können schlaue Köpfe von acht bis zwölf Jahren am
26., 27., 28., und 29. April, jeweils in der Zeit von 10 bis 12
Uhr und von 14 bis 16.30 Uhr erwerben. Um das Zertifikat zu
erlangen, müssen sie Kenntnisse und Fertigkeiten in Lagerbau,
Glasherstellung, Töpferei, Ausrüstung, Spiele und Schrift
erwerben und unter Beweis stellen. Die Teilnehmerzahl ist
begrenzt, eine Anmeldung unter 02364 / 9376-0 erforderlich. Die
Teilnahmegebühr von 3 Euro inklusive Museumseintritt ist an der
Museumskasse zu entrichten. Mehr Infos unter:
http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt Kinder und
Jugendliche in den Osterferien ins Museum in der Kaiserpfalz in
Paderborn zu vier Programmen ein, bei denen es um Gold, Schmuck
und eine Schatzsuche geht. Den Auftakt macht am Samstag (16.4.)
um 11 Uhr eine geheimnisvolle Landkarte. Sie schickt die Neun-
bis Zwölfjährigen auf "Schatzsuche" ins Museum. Hier finden die
Teilnehmer Gewandspangen, Armreifen, Ringe und andere
Kostbarkeiten - allesamt mehrere hundert Jahre alt. Zahlreiche
knifflige Aufgaben sind zu lösen bevor die jungen Entdecker
sich selbst als Goldschmiede probieren und schließlich mit
einem eigenen Schmuckstück nach Hause gehen. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich. Es ist lediglich der Museumseintritt zu
zahlen.

Kreativität ist ebenfalls am Mittwoch, 20. April, um 14 Uhr
gefragt. Dann sind Kinder von acht bis zwölf Jahren im Programm
"Karfunkelsteine und buntes Glas" gefordert. Auch hier geht es
zunächst um die slawischen Schätze in der Sonderausstellung.
Gemeinsam erkunden die Teilnehmer, was hinter dem Begriff
"Karfunkelsteine" steckt und basteln anschließend selbst eine
Perle oder eine Gewandspange. Eine Anmeldung ist bis zwei Tage
vor der Veranstaltung erforderlich unter Telefon: 05251 1051-10
oder -20. Kosten: 3 Euro.

In dem Programm "Von Gold umhüllt" (Mittwoch, 27.4., 14 Uhr)
finden 10- bis 14-Jährige heraus, wie im Mittelalter und heute
"vergoldet" wird. In der Sonderausstellung "Schätze des
Mittelalters" erkunden sie Ohr- und Fingerringe sowie Ketten
und deren Anhänger. Im Mittelpunkt steht die
Vergoldungs-Technik. So gestalten sie anschließend einen
eigenen Anhänger, der durch "Vergolden" richtig edel wird. Eine
Anmeldung ist bis zwei Tage vor der Veranstaltung erforderlich
unter Telefon 05251 1051-10 oder -20. Kosten: 3 Euro.

Am Samstag, 30. April, um 11 Uhr lernen Jugendliche ab 13
Jahren den Ideenreichtum und die Kunstfertigkeit slawischer
Goldschmiede des Mittelalters kennen. Im Mittelpunkt der
Führung "Ein Hauch von Gold" steht wieder die
Vergoldungs-Technik. Denn im anschließenden Praxisteil ist die
eigene Kreativität gefordert, wenn es gilt, einen
Schieferanhänger zu gestalten und mit Goldfolie zu veredeln.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es ist lediglich der
Museumseintritt zu entrichten. Mehr Infos unter:
http://www.kaiserpfalz-paderborn.de/

In den Osterferien lädt das LWL-Landesmuseum für Kunst und
Kulturgeschichte in Münster Jugendliche zwischen elf und 15
Jahren zum Workshop "Schwarzer Peter" ein. In der aktuellen
Sonderausstellung "Palermo - Who knows the beginning and who
knows the end" (bis 15. Mai) sind Werke des früh verstorbenen
Künstlers (1943-1977) zu sehen, die sich vor allem mit der
Farbe und ihrer Wirkung auseinandersetzen. Der Workshop findet
vom 19. bis 21. April, jeweils von 14 bis 17 Uhr, statt und
widmet sich den Werken, mit denen Blinky Palermo der Durchbruch
als Künstler gelang.

Ausgehend von diesen Arbeiten entwickeln die Teilnehmer ein
Kartenspiel. Jeder gestaltet ein eigenes Blanko-Kartendeck,
ausgehend von Palermos Umgang mit Farben und Formen - ob
figürlich oder abstrakt, bleibt den Künstlern selbst
überlassen. Die Teilnahmegebühr beträgt 18 Euro, zuzüglich
einmalig Eintritt (2,80 Euro). Anmeldungen nimmt das
Besucherbüro unter 0251 5907-201 (bis Freitagmittag 12:30 Uhr)
oder besucherbuero at lwl.org entgegen. Mehr Infos unter:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/LWL-Landesmuseum-Muenster/ausstellungen/

Ein
"Osterferien-Spezial" rund um das Thema Dinosaurier gibt es im
LWL-Museum für Naturkunde in Münster zu erleben. Das Museum
bietet in den Osterferien vom 17. April bis zum 1. Mai
verschiedene Programmpunkte an: Sonntags, dienstags und
donnerstags finden kostenlose Führungen um 14.30 Uhr statt (nur
Museumseintritt ist zu bezahlen).

Gestartet wird bei der ersten Sonntagsführung am 17. April mit
dem Dinoexperten und Ausgrabungsspezialisten Dr. Klaus-Peter
Lanser, der schon viele Dinosaurier gefunden und ausgegraben
hat. Er plaudert in der Ausstellung, direkt vor den Funden, mit
interessierten Dinofreunden über seine Arbeit. Vom 19. bis 21.
April können Kinder am Dinosaurier-Ferienprogramm teilnehmen.
In dem Kurs geht es weit zurück in die Vergangenheit, in das
Zeitalter der Giganten, zu deren fossilen Knochen, Eiern und
Fußspuren. Sollten die Kids eher ein Interesse an Sternen haben,
hält das LWL-Museum vom 26. bis 28. April noch das
Ferienprogramm "Von Erde und Mond..." bereit.

Gebühr je Ferienprogramm: 2 Euro. Zu Ferienende, am 30. April,
findet der letzte DinosaurierWerkstattnachmittag für Eltern mit
Kind statt. Von 14.30 bis 17 Uhr können in dem offenen,
generationenübergreifenden Angebot Kinder mit Erwachsener
basteln, was das Zeug hält und alles Wichtige über Dinosaurier
lernen. Gebühr: 5 bzw. 7 Euro. Am 1. Mai gibt es letztmals die
Möglichkeit, von der Ausstellung "Dinosaurier - Eine Zeitreise
ins Erdmittelalter" Abschied zu nehmen, die am folgenden Tag
abgebaut wird.

LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Str. 285, 48161 Münster.
Informationen unter Telefon 0251 591-05 oder im Internet:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WMfN

Ei, TickTack und Holunderflöten, das Ferienprogramm im
LWL-Freilichtmuseum Detmold (Kreis Lippe) hält für jeden
Geschmack und alle Altersstufen Mitmachprogramme und
Vorführungen bereit. Gleich am ersten Ferienwochenende startet
das Museum mit der Filzwerkstatt rund ums Ei. Bei dem offenen
Mitmachprogramm am Samstag, 16. April und Sonntag, 17. April im
Lauschhaus können Kinder jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 14
bis 16 Uhr österliche Dekorationen gestalten. Die Kosten
betragen, je nach Materialverbrauch, 3,50 Euro zuzüglich
Museumseintritt.

Ebenfalls am Sonntag, 17. April, und am Samstag, 30. April,
haben Kinder ab zehn Jahren die Gelegenheit, sich eine
Holunderflöte selbst zu schnitzen. Von 11 bis 17 Uhr zeigt
Wolfgang Koch den Musikern in spé wie es geht. Die Kursgebührt
beträgt 2 Euro. Mitzubringen ist ein Taschenmesser. Treffpunkt
ist wiederum das Lauschhaus im Paderborner Dorf. Ebenfalls am
Sonntag, 17. April, bietet der Koch und Naturparkführer Andreas
Hauer einen Aktionstag zu den jahreszeitlich aktuellen
Wildpflanzen an. Neben leckeren Speisen zum Probieren und
Informationsgesprächen gibt es bei verschiedenen Exkursionen
Wissenswertes zu den Themen Ostern und Frühjahrskräuter zu
entdecken. Der Aktionstag beginnt um 10 Uhr im Lauschhaus im
Paderborner Dorf. Die Exkursionen starten um 12, 14 und 16 Uhr
vom selben Treffpunkt aus.

Auf Entdeckungsreise durch das vorösterliche Museum können
Kinder und Familien bei den Naturbegegnungen am Dienstag, 19.
April, von 14 bis 17 Uhr gehen. Nach einer Führung zu Hühnern,
Hasen und Frühlingspflanzen steht das Eierfärben wie zu
Großmutters Zeiten auf dem Programm. Mitzubringen sind drei
rohe oder ausgeblasene Eier. Der Treffpunkt ist am
Museumseingang. Die Kosten betragen 6 Euro plus
Museumseintritt. Um eine Anmeldung unter Tel. 05231/706-104
wird gebeten.

Wer schon fleißig Eier gefärbt hat, aber noch ein Körbchen zum
Dekorieren und Verschenken braucht, der ist bei den
Flechtkursen von Petra Franke am Gründonnerstag, 21. April, an
der richtigen Adresse. Drei Kurse finden an diesem Tag statt,
der erste von 10 bis 12 Uhr, der zweite von 13 bis 15 Uhr und
der dritte von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr. Die Flechtkurse sind
für Kinder ab sechs Jahren in Begleitung eines Erwachsenen, ab
acht Jahren auch allein geeignet. Treffpunkt ist das
Lauschhaus. Um eine Anmeldung unter Tel. 05231/706-104 wird
gebeten.

Für Spätfärber gibt es an Karfreitag (22. April) noch einmal
die Gelegenheit, die kleinen Augenweiden für den Ostertisch
herzustellen. Beim Eierfärben nach Urgroßmutterart im Haus
Düsterdieck im Paderborner Dorf des LWL-Museums werden von 12
bis 17 Uhr rohe oder ausgeblasene Eier mit Zwiebelsaft und
Pflanzenapplikationen verschönert. Mitgebrachte Eier zu färben
kostet 0,50 Euro pro Ei, ohne mitgebrachte Eier fällt ein Euro
pro Ei an.

Drei Mitmachprogramme runden das Ferienangebot im größten
deutschen Freilichtmuseum ab. Von Freitag, 22. April, bis
Sonntag, 24. April zeigt Roswitha Neumann in der
Textilwerkstatt im Paderborner Dorf, wie bunt Gestreiftes
hergestellt werden kann (jeweils 11.30 bis 16.30 Uhr). Am
Ostermontag, 25. April, können Kinder ab 11 Uhr etwas über die
Mechanik einer Uhr lernen, wenn sich Uhrmacher Alexander
Schönbach mit ihnen auf die "Suche nach dem TickTack" begibt.
Und am letzten Sonntag in den Osterferien, am 1. Mai, zeigt
Imker Ivo Blumenbach Kindern ab sechs Jahren im Lauschhaus, wie
man Kerzen aus Wachs zieht. Die Wachswerkstatt ist von 11 bis
18 Uhr geöffnet. Pro Kerze fallen 1,50 Euro Materialkosten an.
Für die Mitmachprogramme sind keine Anmeldungen erforderlich.

Weitere Infos zu den Veranstaltungen des LWL-Freilichtmuseums
Detmold gibt es im Infobüro unter Tel. 05231/706-104 oder im
Internet: http://www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de.

In der schulfreien Zeit können Kinder im Hagener
LWL-Freilichtmuseum an mehreren Aktionstagen in die Welt des
Handwerks und der Technik eintauchen. Vor Ostern in der
Blaufärberei heißt es dann zum Beispiel Muster, Model und
Motive vom 19. bis 21. April. Mit vielen verschiedenen
Holzmodeln werden Muster auf Stoff gedruckt. Dafür bitte
vorgewaschene Stoffe mitbringen, T-Shirts, Kissenbezüge oder
ähnliches, die die Teilnehmer dann selbst nach ihrem Geschmack
bedrucken können. In der Woche nach Ostern, vom 26. bis 29.
April, können Kinder in der Druckerei kreative Drucktechniken
kennenlernen.

Hier geht es darum, die verschiedenen Drucktechniken zu testen
und mit Pappe, Korken oder Styropor zu arbeiten. Wichtig ist,
dass unempfindliche, am besten alte Hemden übergezogen werden.
Die Ferienangebote sind kostenlos, es ist aber eine
Voranmeldung nötig unter Telefon 02331 7807-0.

An zwei Samstagen, 16. und 30. April, findet in der Bäckerei
der Workshop Backe, backe Kuchen für Schulkinder statt. Dazu
brauchen sich Interessierte nicht anzumelden, sondern sie
können zwischen 13 bis 15.30 Uhr so teilnehmen. Mehr Infos
unter:
http://www.lwl.org/kultur/load.php?url=//www.freilichtmuseum-hagen.de
Das
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund bietet
Ostersonntag und -montag jeweils um 11.30 und 12 Uhr die
Führung "Schloss der Arbeit" an (nur Eintritt). "Alles was Töne
hervorbringt", steht am Sonntag, 24. April, in der Zeit von 14
bis 16 Uhr auf dem Programm, wenn Kinder ab fünf Jahren in der
Kinderwerkstatt Tüfteln und Werkeln, Kosten 2 Euro je Kind.
Noch bis zum 1. Mai zeigt das Museum die Fotoausstellung
"Struktur und Architektur - Das postindustrielle Kulturerbe
Oberschlesiens" mit Fotos von Thomas Voßbeck. Eine weitere
Fotoausstellung zeigt unter dem Titel "Emscher Revier.
Industrielandschaft im Prozess" Fotos von Joachim Schumacher.
Mehr Infos unter:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/zollern/ort/

Besucher des LWL-Industriemuseums Zeche Nachtigall in Witten
(Ennepe-Ruhr-Kreis) können sich am Ostersonntag (24.04.) um
14.30 Uhr bei einer Themenführung zum Bergbau der Zeche
Nachtigall auf den "Weg in die Tiefe" begeben. In der Zeit von
15 bis 17 Uhr bietet der Regionalverband Ruhr eine Führung zur
Route der Industriekultur an. An beiden Osterfeiertagen
(24./25.04.) können Besucher in der Zeit von 10 bis 18 Uhr mit
der Feldbahn vom Parkplatz Nachtigallstraße zur Zeche
Nachtigall fahren. Am Ostermontag (25.04.) um 14.30 Uhr führt
das LWL-Museum die heute elektrisch betriebenen Dampf-
Fördermaschine von 1887 vor.

Unter dem Titel "Wenn die Nachtigall singt" stehen am Dienstag
(26.04.) um 15 Uhr bei der Zechensafari mit Birgit Ehses
Frühlingsboten rund um die Zeche im Mittelpunkt. Kosten
inklusive Museumseintritt 5 Euro, Anmeldung erbeten.

In der Zeit von Dienstag (26.4.) bis Freitag (29.4.) findet
jeweils von 10 bis 15 Uhr ein Steinmetzworkshop für Erwachsene
mit Christina Clasen statt. Kosten: inklusive Material und
Museumseintritt 70 Euro, Anmeldung unter Tel.: Tel. 02302
93664-0 erforderlich. Mehr Infos unter:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/witten/ort/

Das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum bietet am
Karfreitag (22.04.) eine Sonderöffnungszeit an. In der Zeit von
11 bis 18 Uhr ist auch das Kinderbergwerk Zeche Knirps geöffnet,
um 12 und um 15 Uhr startet jeweils eine Erlebnisführung durch
das Museum, die am Samstag (23.04.) noch einmal wiederholt
wird. In der Zeit von 18 bis 22 Uhr lädt der Förderverein Zeche
Hannover e. V. zum Osterfeuer am Förderturm ein. Um 20 Uhr
startet an diesem Abend eine Nachtschicht spezial. Dabei
erkunden die Teilnehmer mit Helm und Kopflampe die Architektur
und die Technik des Industriedenkmals Zeche Hannover. Am
Ostermontag (25.04.) gibt es erneut eine Sonderöffnungszeit (11
bis 18 Uhr) des LWL-Museums mit dem Kinderbergwerk und
Erlebnisführungen um 12 und um 15 Uhr.

Noch bis zum 15. Mai zeigt das LWL-Industriemuseum Zeche
Hannover die Sonderausstellung "Das Meer sehen" mit Fotografien
von Dariusz Kantor. Mehr Infos unter:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/hannover/ort/

Unter dem Titel "Immer wieder sonntags..." bietet das
LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen (Ennpe-Ruhr Kreis)
am Ostersonntag (24.04.) um 10.30 einen Spaziergang über den
grünen Weg mit Scout an, um 11.30 Uhr folgt der
Sonntagsspaziergang, bevor um 14.30 Uhr die
Ratten-Kinderführung startet. Jedes Zusatzangebot kostet neben
dem Museumseintritt 2 Euro. Bereits am Karfreitag (22.04.)
findet um 19 Uhr die "Spätschicht"- Führung statt (Erwachsene 5
Euro/ Kinder ab sechs Jahren 2 Euro). Mehr Infos unter:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/hattingen/ort/

Das LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg in
Waltrop (Kreis Recklinghausen) bietet am Ostersonntag (24.04.)
und Ostermontag jeweils 11 Uhr eine Führung an (Kosten: nur
Eintritt). Schiffstouren: Dienstag bis Samstag 11.30 Uhr, 13.30
Uhr, 15.30 Uhr (bei Bedarf auch stündlich), Sonn- und Feiertags
12.30 Uhr, 13.30 Uhr, 14.30 Uhr (1-stündige Tour), 15.30 Uhr
(2-stündige Tour), Kosten 1-stündige Tour: 6 Euro Erwachsene, 5
Euro Kinder, 2-stündige Tour: 10 Euro Erwachsene, 8 Euro Kinder,
Mindestteilnehmerzahl: 10 Personen. Am Samstag (23.04.)
beginnt um 19.30 Uhr ein Jazz-Abend mit New Addition III.
Manfred E. Knapp (Alt- und Tenorsaxophon), Patrick Wörner
(Gitarre) und Irmhild Knapp (Gesang) spielen Jazz-Balladen und
Latin-Jazz. Eintritt 9/12 Euro, Anmeldung unter Telefon
02363/97070 erforderlich. Am Ostermontag (25.04.) startet um 11
eine Radtour. Sie führt in der Zeit bis 18 Uhr am
Rhein-Herne-Kanal vom Schiffshebewerk zur Künstlerzeche "Unser
Fritz". Hier gibt es eine Führung. Nach der Rückkehr um 17 Uhr
besichtigt die Gruppe noch die Ausstellung "Mensch und Fluss.
7000 Jahre Freunde und Feinde" im LWL-Industriemuseum. Kosten:
10 Euro, Anmeldung unter Telefon 02363/97070 erforderlich. Mehr
Infos unter:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/henrichenburg/ort/

Unter dem Titel "Von Drachen und Zaubergürteln" können Kinder
ab acht Jahren im LWL-Textilmuseum Bocholt (Kreis Borken) am
Mittwoch (20.04.) das Stricken mit der Strickliesel
ausprobieren und dabei Feuer speiende Drachen oder zauberhafte
Gürtelbänder herstellen. Teilnahmegebühr: 3 Euro, Anmeldung
erforderlich unter Tel. 02871 21611-0. An Ostersonntag (24.04.)
und Ostermontag bietet das Museum jeweils um 15 Uhr eine
Führung an (Kosten: nur Eintritt).

In dem zweitägigen Workshop "Verfädelungen" entwerfen Kinder ab
acht Jahren an Mittwoch und Donnerstag (27./28.04.) in der Zeit
von 10 bis 16 Uhr Bildkreationen am aus bunten Fäden. Zum
Abschluss werden die Objekte in einer kleinen Ausstellung
präsentiert (bis 1.5.) Teilnahmegebühr: 35 Euro
(Geschwisterkinder 30 Euro) inkl. Material, Mittagessen,
Getränken. Anmeldung erforderlich unter Tel. 02871 21611-0.
Noch bis zum 29. Mai ist im LWL-Textilmuseum die
Sonderausstellung "Verstrickungen Vom alten Handwerk zum
Kunstobjekt" zu sehen. Mehr Infos unter:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/bocholt/ort/

Bei dem Großmutter-Enkel-Angebot "Wir nähen eine Puppe" im
LWL-Ziegeleimuseum Lage (Kreis Lippe) gestalten Kinder im Alter
von acht bis elf Jahren am Samstag (23.04.) in der Zeit von 14
bis 17 Uhr zusammen mit ihren Großmüttern eine Puppe.
Teilnahmegebühr pro Kind inkl. Material 5 Euro, Anmeldung
erforderlich unter Tel. 05232 9490-0. Am Ostersonntag (24.04.)
startet um 11 Uhr das Ostereiersuchen im LWL-Industriemuseum.
Für Kinder bis 14 Jahre ist an diesem Tag die Fahrt mit der
Feldbahn kostenfrei. Den gesamten Tag über können Kinder
Ton-Ostereier bemalen. Kosten: Museumseintritt. 11 Uhr startet
auch eine öffentliche Führung (Kosten: nur Eintritt).

Bei den Ferienspielen "Wir flechten mit ..." können Kinder im
Alter von sieben bis 13 Jahren vom 26. bis 29. April in der
Zeit von 9 bis 17 Uhr im Garten der Villa Beermann Objekte aus
Weiden herstellen. Sie können aber auch mit anderen Materialien
wie Papier und Leder arbeiten. Anmeldung erforderlich unter
Tel. 05232 9490-0, Teilnahmegebühr inkl. Material 60 Euro.

Noch bis zum 25. September zeigt das Museum die
Sonderausstellung "Gute Arbeit - Von Wünschen und
Wirklichkeiten". Mehr Infos unter:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/lage/ort/

Im LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petershagen (Kreis
Minden-Lübbecke) startet am Ostersonntag (24.04.) und am
Ostermontag jeweils um 11 Uhr eine Museumsführung (Kosten: nur
Eintritt). An beiden Tagen gibt es auch in der Zeit von 10 bis
13.30 Uhr und von 14.30 bis 17.30 Uhr Schauvorführungen am
Schmelzofen. Mehr Infos unter:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/gernheim/ort/





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 14 09:23:45 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Apr 2011 09:23:45 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Geschichtsunterricht im Stadtarchiv: 9. Klasse des
Gymnasium Augustinianum auf den Spuren des Nationalsozialismus in Greven
Message-ID: 4DA6BD21.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Greven"
Datum: 14.04.2011, 09:09


AKTUELL

Geschichtsunterricht im Stadtarchiv
9. Klasse des Gymnasium Augustinianum auf den Spuren des
Nationalsozialismus in Greven

Die Zeit des Nationalsozialismus ist in diesen Wochen Thema im
Geschichtsunterricht der 9. Jahrgangstufe des Gymnasium
Augustinianum. Das war Grund genug für Dirk Breulmann,
Geschichtslehrer am Gymnasium, am Montag und Dienstag, 11./12.
April 2011, mit einer 9. Klasse im Stadtarchiv Greven
Originalquellen aus jener Zeit einzusehen. "Die Schülerinnen
und Schüler sollten einen Themen bezogenen Einblick in die
Geschichte ihres Heimatortes erhalten und Geschichte einmal
abseits der Lehrbücher an konkreten Fallbeispielen in den Blick
nehmen.

Wichtig war mir auch, dass sie einmal das Stadtarchiv Greven
kennen lernen", so Breulmann, "denn wie aus dem Archivmaterial
Geschichte geschrieben wird, ist ein spannendes Thema. Nebenbei
haben die Schülerinnen und Schüler auch die ersten Leseübungen
mit Sütterlin- und Frakturschrift erfolgreich absolviert. Das
gehört zur erfolgreichen Archivarbeit einfach dazu." Aus
praktischen Gründen wurde der Besuch verteilt, auf zwei
Vormittage mit jeweils der Hälfte der Klasse.

Begleitet wurde eine Klassenhälfte auch von den Referendaren
Thomas Wulf und Andreas Böcker. Dadurch war eine gute
Betreuungssituation gegeben, die durch Stadtarchivar Dr. Stefan
Schröder komplettiert wurde. Schröder führte in die
Archivarbeit ein und verteilte einschlägige Akten und
Zeitungsausschnitte zu den Bereichen "Machtergreifung",
"Verfolgung", "Jugend" und "Schule". Zum Abschluss gab es mit
einer Führung in die Magazinräume einen Blick hinter die
Kulissen des Stadtarchivs.

Breulmann und Schröder waren sich darin einig, dass das Projekt
erfolgreich war und wiederholbar ist. Das Stadtarchiv steht
schon seit langem in gutem Kontakt zum Gymnasium, zuletzt bei
der Betreuung von Schülerinnen und Schülern, die am
Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2010/11 teilgenommen
haben. "Wir stehen aber grundsätzlich allen Schulen offen und
versuchen, unsere Angebote in Kooperation mit den Lehrkräften
auf den jeweiligen Bedarf hin zu entwickeln. So möchten wir als
außerschulischer Lernort unseren Teil zur Entwicklung des
Bildungsstandortes Greven beitragen", unterstreicht Schröder
nochmals das Anliegen des Stadtarchivs, ein verlässlicher
Partner für die historische Bildungsarbeit in Greven zu sein.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 14 12:55:19 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 14 Apr 2011 12:55:19 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Westfalen heute 14.04.2011
Message-ID: 4DA6EEB7.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Westfalen heute"
Datum: 14.04.2011, 12:46


AKTUELL

Nachrichtenservice Westfalen
Westfalen heute - 14.04.2011

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Westfalen, NRW, Deutschland, Münster: Panorama, Wissenschaft
und Bildung / 14.04.2011 12:00

"Ein besonderer Dank gilt meinem Hund": Professor Thomas Hoeren
über Widmungen in Doktorarbeiten

Münster (wh). Der Medienrechtler Professor Thomas Hoeren von
der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hat sich über
Jahre mit Danksagungen und Widmungen in Doktorarbeiten
beschäftigt - und dabei Skurriles, Lustiges und Banales zu Tage
gefördert.

Westfalen heute: Was ist die absurdeste Widmung, auf die Sie
bei Ihrer Recherche gestoßen sind? Professor Thomas Hoeren:
Eine Doktorandin aus Süddeutschland hat tatsächlich über 100
Leuten gedankt - inklusive dem Mineralwasserlieferanten und
ihrem Hund. Das ist schon etwas skurril. Lustig war auch die
Widmung eines Freundes von mir, mit dem ich ab und zu im
Dampfbad über dessen Anglistikdissertation diskutiert habe. In
seiner Widmung hat er sich bei mir für die "aufschlussreichen
und warmen Saunagespräche" bedankt.

Westfalen heute: Warum lassen sich Akademiker zu solchen
Danksagungen hinreißen? Hoeren: Es scheint so zu sein, dass das
immer mehr erwartet wird. Nicht nur von den Doktorvätern,
sondern auch von den Eltern. Ganz nach dem Motto: "Jetzt haben
wir dich jahrelang durchgefüttert, da möchten wir auch ein
prominent platziertes Dankeschön!"

Westfalen heute: Unterscheiden sich Widmungen der Gegenwart von
historischen Widmungen? Hoeren: Vom 16. Jahrhundert bis zur
Mitte des 19. Jahrhunderts gab es streng genommen gar keine
Danksagungen, sondern hauptsächlich Gönnerwidmungen, mit denen
der Autor mitunter den Zweck verfolgte, bei Staatsoberhäuptern
und Magnaten Geld locker zu machen. Danksagungen sind ein Fluch,
der erst ab 1920/30 populär wurde. Seitdem werden die Listen
immer länger: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde auch der Familie
gedankt. Mittlerweile gehen einige Doktoranden so weit, ihrer
WG zu danken.

Westfalen heute: Wie sollte eine Widmung Ihrer Meinung nach
aussehen? Hoeren: Die ideale Widmung ist die, die nicht
gedruckt wird. Denn davon hat niemand etwas. Viel persönlicher
und stilvoller ist es, handschriftliche Widmungen in einzelne
Exemplare der Doktorarbeit zu schreiben und diese dann an die
Eltern oder Freunde zu verschenken.

Achtung Redaktionen: Pressefotos von Professor Thomas Hoeren
finden Sie im Downloadbereich unserer Website.

Auszüge aus Hoerens Untersuchung hat Spiegel-Online
veröffentlicht: http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,
1518,752956,00.html

Pressekontakt: Prof. Dr. Thomas Hoeren, Institut für
Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht,
Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Telefon:
0251/8338600, E-Mail: hoeren[at]uni-muenster.de

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Westfalen,
NRW, Dortmund: Kultur und Medien, Wissenschaft und Bildung /
14.04.2011 10:00

Internationaler Kongress fragt nach der Zukunft der
Orchesterlandschaft

Dortmund (wh). Musizieren auf hohem Niveau reicht nicht mehr -
von angehenden Orchestermusikern wird heute mehr erwartet.
Neben der Beherrschung des klassischen Repertoires fordern
Intendanten und Veranstalter zunehmend auch Kenntnisse in
historischer Aufführungspraxis, Erfahrungen mit Neuer Musik,
wirtschaftliche Kompetenz und ein Talent für Selbstvermarktung.
Beim ersten Internationalen Kongress "Orchester 2020 -
Innovative Konzepte für Ausbildung und Praxis" am 7. und 8. Mai
in Dortmund nehmen Vertreter international führender Orchester,
erfahrene Berufsmusiker, Manager und Wissenschaftler zu diesem
Thema Stellung. Zu den Gästen der Veranstaltung gehört auch der
berühmte französische Dirigent und Komponist Pierre Boulez. Er
wird sich bei einer Podiumsdiskussion im Dortmunder
Orchesterzentrum NRW zu aktuellen Umbrüchen in der
Orchesterlandschaft äußern.

Achtung Redaktionen: Ein Pressefoto zu dieser Meldung finden
Sie im Downloadbereich unserer Website.

Weitere Informationen:
http://www.orchesterzentrum.de/kongress-orchester-2020.html

Pressekontakt: Eva Wiedwald, Orchesterzentrum NRW, Telefon:
0231/72526810, E-Mail: wiedwald[at]orchesterzentrum.de

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Westfalen,
NRW, Bielefeld: Kultur und Medien, Panorama, Wissenschaft und
Bildung / 13.04.2011 16:00

Exportschlager: Bielefelder "Wohnheimwörterbuch" hilft
chinesischen Studenten

Bielefeld (wh). Vom Putzplan bis zum Internetzugang: Das
Bielefelder "Wohnheimwörterbuch" hilft bei den alltäglichen
multikulturellen Herausforderungen im Studentenwohnheim weiter.
Die mehrsprachige, illustrierte Broschüre der Universität
Bielefeld erscheint nun in einer bundesweiten Ausgabe - und
wird bereits in Shanghai genutzt. Das Heft, das einige
wohnheimtypische Situationen auf Deutsch, Englisch und
Chinesisch schildert, war 2010 im Rahmen eines Projektes des
International Office der Universität erarbeitet worden und
sorgte bundesweit für großes Interesse. Es soll gerade in
internationalen Wohngemeinschaften möglichen Missverständnissen
vorbeugen; zum Beispiel, wenn es um die Mülltrennung geht. Die
zweite Auflage erscheint nun mit 14.000 Exemplaren, verzichtet
jedoch auf die Informationen mit konkretem Bezug zu Bielefeld.
Das Bildwörterbuch wird von 58 deutschen Studentenwerken sowie
an der Chinesisch-Deutschen Hochschule für Angewandte
Wissenschaften in Shanghai verteilt.

Weitere Informationen und die Broschüre zum Download:
http://www.studentenwerkbielefeld.de/index.php?id=262

Pressekontakt: Dr. Thomas Lüttenberg, Leitung International
Office Universität Bielefeld, Telefon: 0521/1064088, E-Mail:
thomas.luettenberg[at]uni-bielefeld.de; Annette
Vormbrock-Reinert, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Studentenwerk Bielefeld, Telefon: 0521/1064132, E-Mail:
annette.vormbrock-reinert[at]studentenwerk-bielefeld.de

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Westfalen,
Bochum, Gelsenkirchen, Herne, Märkischer Kreis, Münster,
Paderborn: Freizeit, Kultur und Medien / 13.04.2011 15:00

Tipps und Termine: Westfalen am Wochenende

Bochum. Billie Ray Martin hat den Discotheken dieser Welt mit
"Your Loving Arms" einen Allzeit-Hit beschert. Noch heute gilt
die Musik der Berliner House-Diva als zukunftsweisend und ihre
Stimme als eine der weltweit besten. Für die - bislang noch als
Geheimtipp gehandelte - Veranstaltungsreihe "Urban Urtyp"
kommen Billie Ray Martin und der Pianist Roy Robertson nun nach
Bochum. Freitag, 19 Uhr, Christuskirche
http://www.christuskirche-bochum.de/2011/03/the-nico-of-the-rave-generation/

Gelsenkirchen.
Unter dem Titel "High-heeled shoes can damage slides" eröffnet
der Kunstverein Gelsenkirchen eine Ausstellung mit Kunstwerken
aus sechzehn renommierten Museen der Welt. Zu sehen gibt es
dabei nichts. Denn die Künstler der Klasse Buetti haben aus
Häusern wie dem Louvre in Paris, der Tate Gallery in London
oder dem Guggenheim Museum in Bilbao keine Bilder oder
Skulpturen mitgebracht, sondern Geräusche. Freitag, 19 Uhr,
Eröffnung, Kunstverein Gelsenkirchen
http://stadt.gelsenkirchen.de/de/rathaus/mitteilungen/presseInfo/default.asp?jm=20114&datum=20110408#11822

Paderborn.
"H2O - Wasserfloh und Co" ist der Name einer
Naturkunde-Ausstellung, bei der die kleinsten Lebewesen ganz
groß rauskommen. Winzige Wasserorganismen, die mit bloßem Auge
nicht zu erkennen sind, werden mit Mikroskopen, Lupen und
Modellen in einer neuen Dimension präsentiert. Freitag, 19 Uhr,
Eröffnung, Naturkundemuseum im Marstall
http://www.paderborn.de/microsite/naturkundemuseum/sonderausstellungen/109010100000079736.php

Hemer.
Aus dem Gelände der Landesgartenschau 2010 wird der
Sauerlandpark Hemer. Beim großen Eröffnungswochenende gibt es
nicht nur Erholung in der Natur, sondern auch Konzerte, Theater
und einen Blumen- und Gartenmarkt. Samstag, 9.30 Uhr, Eröffnung,
Sauerlandpark Hemer http://www.hemer.de/sauerlandpark/

Herne. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) präsentiert
in der Sonderausstellung "Fundgeschichten" die spektakulärsten
Funde aus Nordrhein-Westfalen. Über 1000 Objekte, vom
Urzeittier bis zum Bomber des Zweiten Weltkrieges, zeigen die
archäologischen "Bodenschätze" der Region. Jedes Objekt hat
eine eigene Fundgeschichte, von der ersten Spurensuche und
Bergung bis zur aufwändigen Restaurierung. Samstag, 11 Uhr,
Eröffnung, LWL-Museum für Archäologie
http://www.fundgeschichten.lwl.org

Münster. Die neue Reihe der "Theatergespräche" behandelt in
einer dreimonatigen Veranstaltungsreihe eines der
faszinierendsten Phänomene der Kulturgeschichte: den Typus der
Diva. International renommierte Literatur-, Musik- und
Filmwissenschaftlerinnen werden im Wechselgespräch mit
Schauspielerinnen der Städtischen Bühnen Münster die legendären
Diven des 20. Jahrhunderts vorstellen. Sonntag, 11.30 Uhr,
Städtischen Bühnen Münster
http://www5.stadt-muenster.de/theater/detail.cfm?id=Diva1011&v_link=spielzeit


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Westfalen heute wird herausgegeben vom Nachrichtenservice
Westfalen, einem Projekt der LWL-Kulturstiftung. Die
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F 0251 - 144 96 42
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From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 15 11:28:24 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 15 Apr 2011 11:28:24 +0200
Subject: [WestG] [AUS] LWL-Museum fuer Archaeologie zeigt "Fundgeschichten",
Herne, 16.04.-20.11.2011
Message-ID: 4DA82BD8.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.04.2011, 12:28


AUSSTELLUNG

LWL-Museum für Archäologie zeigt "Fundgeschichten"
Neueste Entdeckungen von Archäologen in NRW

Die spektakulärsten Archäologie-Funde der vergangenen fünf
Jahre zeigt das LWL-Museum für Archäologie in Herne ab dem 16.
April (bis 20.11.) in der Sonderausstellung "Fundgeschichten".
"Über 1.000 in NRW geborgene Exponate aus rund 185 Millionen
Jahren machen das Abenteuer Archäologie fassbar und
verdeutlichen, was den Menschen seit Jahrtausenden umtreibt",
sagte LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch am Donnerstag (14.4.) in
Herne.

Vom Vorratsspeicher eines Urzeithamsters über Werkzeug aus
einer Alchimisten-Küche und kostbare Münzschätze bis hin zum
Bomber des Zweiten Weltkrieges habe jeder Fund seine eigene
Geschichte. Diese Fundgeschichten wolle man - neben der
kulturhistorischen Bedeutung - auch erzählen, so Kirsch weiter.
Das reiche vom überraschenden Zufallsfund bis zur organisierten
Ausgrabung, von der komplizierten Bergung bis zur aufwändigen
Restaurierung.

Die Exponate sollen ihre "zweite" Geschichte preisgeben: Die
Geschichte ihrer Wiederentdeckung. Um diese Fundgeschichten
möglichst hautnah erleben zu können, gibt es in der Ausstellung
acht Videostationen, an denen die schönsten Entdeckungen
filmisch nachempfunden werden.

Der erste "Westfalen-Saurier"
Ein Höhepunkt der Ausstellung ist ein vier Meter langes
Plesiosaurier-Skelett, das im Sommer 2007 von dem jungen
Fossiliensammler Sönke Simonsen in einer Tongrube im Kreis
Höxter gefunden wurde. Die Bergung des ungewöhnlich gut
erhaltenen Schwimmsauriers mit dem Spitznamen "Toni" dauerte
rund sechs Wochen, seine Präparierung durch Fachleute des LWL
mehrere Jahre. Kirsch: "Die größte Überraschung kam im Januar
2011 ans Tageslicht: Wissenschaftler der Universität Bonn
fanden heraus, dass es sich bei "Toni" um eine bislang
unentdeckte Plesiosaurier-Art handelt - also eine ganz neue
Spezies. Die Forscher tauften sie nach Finder und Fundort
"Westphaliasaurus Simonsensii" - es gibt nun also den ersten
echten Westfalen-Saurier."

Themenräume
In aufwendig gestalteten Themenräumen zeigt die Ausstellung
epochenübergreifend die kulturelle Entwicklung der Menschheit
in Nordrhein-Westfalen. Die Funde erzählen vom Reisen und
Unterwegssein, von Schätzen und Horten, Handwerk und Kunst,
Kirchen und Klöstern, aber auch von hochmodernen
Forschungsmethoden und restauratorischen Techniken.

Museumsleiter Dr. Josef Mühlenbrock: "In der Ausstellung werden
die Geschichten hinter den Funden lebendig - so spannend, als
wäre man selbst dabei gewesen, wenn aus einem
Sonntagsspaziergang eine Schatzsuche wird oder eine Klettertour
im Steinbruch zum Sensationsfund führt."

Funde aus dem Zweiten Weltkrieg
Die Reste eines abgestürzten britischen Lancaster-Bombers, die
in der Nähe von Hagen geborgen wurden, bilden Anfangs- und
Endpunkt des Rundgangs. Sie zeigen, mit welchen ungewöhnlichen
Aufgabenstellungen sich die Archäologie befassen muss - und wie
aktuell die vermeintliche "Altertumsforschung" sein kann.

Denn nicht nur der Umgang mit Angehörigen der abgestürzten Crew,
sondern auch die rechtlichen Fragen stellten die Archäologen
vor besondere Herausforderungen. Kriegsrelikte sind
Hoheitsgebiet und Eigentum des entsendenden Landes, in diesem
Fall Großbritanniens, so dass die Fachleute sich eng mit den
britischen Behörden abstimmen mussten.

Die Schau macht deutlich, wie wichtig der richtige Umgang mit
dem Fundgut ist, welche Rolle Wissenschaftler und Restauratoren
spielen, und warum es so wichtig ist, die Funde der
Öffentlichkeit zugänglich zu machen. "Denn jedes kleine
archäologische Puzzlesteinchen ist ein weiteres Teil des großen
und in weiten Teilen noch unbeschriebenen Blattes unserer
Geschichte", erläuterte der Chefarchäologe des LWL, Prof Dr.
Michael Rind.

Rahmenprogramm
Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches museumspädagogisches
Rahmenprogramm für jede Altersstufe. Besondere
Veranstaltungshöhepunkte sind die monatlich stattfindenden
Vitrinengespräche: Finder, Archäologinnen und Wissenschaftler
erzählen direkt an den Objektvitrinen Fundgeschichten aus
erster Hand. Eine wissenschaftliche Vortragsreihe ergänzt das
Programmangebot.


INFO

Publikationen:
Zur Ausstellung ist ein umfangreicher und reich bebilderter Katalog
erschienen (576 Seiten, 630 farbige Abbildungen):

Th. Otten/H. Hellenkemper/J. Kunow/M. M. Rind (Hrsg.)
Fundgeschichten. Archäologie in Nordrhein-Westfalen.
Schriften zur Bodendenkmalpflege in Nordrhein-Westfalen Band 9.
Begleitbuch zur Landesausstellung 2010/2011.
Verlag Philipp von Zabern (Mainz 2010).
ISBN: 978-3-8053-4204-9
Preis an der Museumskasse Euro 24,90,
Buchhandelspreis Euro 39,90

Mehr Infos unter:
URL: http://www.fundgeschichten.lwl.org

Ausstellungslaufzeit: 16.4. bis 20.11.2011

LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-0

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr,
Donnerstag 9 Uhr bis 19 Uhr,
Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr

Eintritt:
? 3,50 Erwachsene
? 2,00 Kinder und Jugendliche (6 bis 17 Jahre),
Schülerinnen und Schüler
? 1,60 Schülerinnen und Schüler bei Teilnahme an Führung oder
museumspädagogischem Programm (2 Begleiter frei)
? 8,00 Familien
? 2,10 Ermäßigungsberechtigte
? 3,00 Erwachsene in Gruppen ab 16. Personen





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 15 11:50:29 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 15 Apr 2011 11:50:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Kalender zur Ausstellung "Ein Koenig kehrt zurueck",
Luedenscheid, 17.04.-28.08.2011
Message-ID: 4DA83105.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Jasmin Ochmann" Datum: 14.04.2011, 11:14


AKTUELL

Kalender zur Ausstellung "Ein König kehrt zurück"

Am 15. April 2011 jährt sich zum 275. Mal die Krönung des
Westfalen Theodor Stephan Freiherr von Neuhoffs zum König von
Korsika.

Im Rahmen der Ausstellung zu Ehren König Theodors finden
zahlreiche spannende und informative Veranstaltungen statt.



17. April - 28. August
Kabinettausstellung im Alten Kuhstall (geöffnet donnerstags bis
sonntags 11-18 Uhr, bei Veranstaltungen und auf Anfrage;
Karfreitag geschlossen)


Sonntag, 17. April, 12 Uhr
feierliche Eröffnungsveranstaltung zum Krönungstag (1736)

Vortrag von Dr. Marie Schlüter: Theodor - Pasticcio

Einführung in und Erläuterungen zur Oper Il Re Teodoro in
Venezia von Giovanni Paisiello (mit Dias).

Freuen Sie sich auf einen außergewöhnlichen Musikgenuß mit dem
Ensemble Alte Musik Weilburg in der Zusammensetzung Sopran,
Bariton, Flöte und zwei Klarinetten.

Anschließend Führung durch die Ausstellung im Alten Kuhstall


Osterwoche (27.-29.04.)
Ein König aus dem Sauerland - Auf den Spuren von Theodor von
Neuhoff

Kinderferienprogramm für 9-13 jährige, jeweils 14.30 - 17.30

Vor historischer Kulisse auf den Spuren eines echten Königs
wandeln? Ein Stück entwerfen und Theater spielen? Die
Teilnehmer beschäftigen sich mit dem abenteuerlichen Leben des
Königs aus dem Sauerland. Am Schluss steht eine Aufführung, zu
der natürlich auch Eltern, Geschwister, Großeltern eingeladen
sind.

Teilnahmegebühr: 25 ? für alle drei Tage


Samstag, 21. Mai, 11-17 Uhr
Offener Schloßpark mit Führung durch die Skulpturensammlung

An diesem Samstag öffnet der Schloßpark seine Tore und lädt
alle Gartenfreunde zu einem geführten Rundgang durch den
Schloßpark ein (Barock-Parterre, Künstlerweg mit Skulpturen und
Arboretums).

Der Eintritt ist frei - wie bei der Offenen Gartenpforte an der
Lenneschiene üblich.

Im Anschluß können Sie die Gelegenheit zu einem Besuch der
Ausstellung Ein König kehrt zurück nutzen und sich im
Schloßcafé mit seiner Terrasse bei hoffentlich schönem Wetter
stärken.


Sonntag, 22. Mai
Abenteuer Politik, Matinee von 11.30 - 13.00 Uhr zum
Verfassungstag

Was macht einen guten Politiker aus, welche charakterlichen
Eigenschaften sollte er haben, welche Förderer und vor allem,
welche Art von Verfassung kann einen freien, unabhängigen
Rechtsstaat sichern?

Diese damals wie heute aktuellen Fragen wird Professor Dr.
Ulrich von Alemann, Prorektor der Universität Düsseldorf und
als Politikwissenschaftler ausgewiesener Parteienspezialist in
einem Vortrag erläutern und seine Thesen zur Diskussion stellen.

Die Veranstaltung wird von der Friedrich Naumann Stiftung
unterstützt.


Sonntag, 26. Juni, 12 Uhr
Lesung mit Fabian Vogt aus seinem Roman Bube Dame König

Spannend wie ein Kriminalroman beginnt dieser Roman über das
Leben von Theodor von Neuhoff und läßt diese schillernde
Persönlichkeit in ganz anderen, lebendigen Farben vor uns
erstehen.

Im Anschluß an die Lesung besteht die Möglichkeit, sich sein
Buch signieren zu lassen.


Fr - So 1.-3. Juli
Workshop und Aufführung: Tanzstunde am Hofe von Versailles
Freitag: Training 18 - 20 Uhr
Samstag: Training 11-13 Uhr und 14-16 Uhr

Sonntag: Generalprobe 12 Uhr
Aufführung vor Publikum 13 Uhr
Hierbei wird Frau Waimann aus Briefen Liselottes von der Pfalz,
der Herzogin von Orléans lesen.
Eintritt 10 ?

Der höfische Tanz spielte zu Beginn des 18. Jahrhunderts eine
zentrale Rolle im gesellschaftlichen Leben und war ähnlich
zeitraubend wie heute das Fernsehen.

Erleben Sie unter der kompetenten Anleitung von Edda Waimann,
welche Freude das Tanzen macht! Am Ende des dreitägigen Kurses
steht eine Aufführung in historischen Kostümen.

Teilnahmegebühr 20 ? für drei Tage.


Sonntag, 10. Juli
Theateraufführung der American Drama Group im Schloßhof:
William Shakespeare, Much ado about nothing (in englischer
Sprache)

Wahre Begeisterungsstürme löste die erste Aufführung der
American Drama Group im Lüdenscheider Kulturhaus im Februar
diesen Jahres aus. Dieses Mal spielt die Profitruppe unter
freiem Himmel vor der historischen Schloßkulisse Shakespeares
weltbekanntes Stück (bei schlechtem Wetter auf dem
Künstlerboden). www.adg-europe.com

Eintritt: 20 ?, ermäßigt 10 ?


Donnerstag, 14. Juli
Vortrag von Dr. Oliver Schulz: Theodor von Neuhoff und
Voltaires ?Candide? in geistesgeschichtlicher Perspektive


Mittwoch, 20. Juli
Der besondere Film: Das ruhelose Gewissen (1992)

Sehenswert für alle, die sich ernsthaft für die Anstrengungen
der Männer und Frauen des Deutschen Widerstandes gegen Hitler
interessieren.

Der Film basiert nur auf Originalfilmmitschnitten aus der Zeit
sowie Interviews mit Betroffenen und deren Nachkommen. Einer
davon war Axel von dem Bussche, ein Vetter des Schloßherrn
Alhard Freiherr v. dem Bussche.

Eintritt: 5 ?


21. August, 11-17 Uhr
Tag der Gärten und Parks mit Führung durch den Schloßpark

Wer am 21. Mai nicht dabei sein konnte oder ihn gerne in neuer
Blüte sehen möchte, kann den Schloßpark mit Führung anläßlich
des bundesweit initiierten Tags der Gärten und Parks bewundern.
Bitte beachten: Die Ausstellung Ein König kehrt zurück ist nur
noch eine Woche geöffnet! Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem
Rundgang durch die Ausstellung und zu einem kühlen Drink im
Schloßcafé oder auf der Terrasse.


23.-25. August
museumspädagogisches Kinderferienprogramm (9-13 J.)


Fr - So 26.-28. August
König Theodors Geburtstagswochenende

Samstag 10-14 Uhr

Wanderung von Pungelscheid nach Neuenhof (mit SGV)

Unter sachkundiger Führung von Peter Arens können Sie erlaufen,
welche Zeit früher gebraucht wurde, um die rund 17 km von der
Burg Pungelscheid nach Schloß Neuenhof zu bewältigen. Denn
nicht jeder hat ein Pferd (mit Wagen), Bus und Bahn gab es
natürlich auch nicht.

Heute bringt Sie die MVG vom Sauerfeld direkt nach Pungelscheid:
09.17 ab Lüdenscheid ZOB Sauerfeld - Steig C Linie 61
09.44 an Werdohl Kleinhammer 09.47 ab Linie 63
09.52 an Werdohl, Pungelscheid II

Am Ziel der Wanderung bietet das Schloßcafé ein Grillvergnügen
besonderer Art mit Wildbratwürstchen und Wildsteaks an und
natürlich besteht Gelegenheit zum Ausstellungsbesuch.
Die Teilnahme an der geführten Wanderung ist kostenlos.
Anmeldung erwünscht.

Sonntag 12 Uhr
Einen Sommer lang -
Traum eines Königreichs Korsika zur Zeit Theodors von Neuhoff.

Den Abschluß findet die Veranstaltungsreihe auf Schloß Neuenhof
rund um Theodor I. von Korsika mit dem Bild- und Musikvortrag
von Rudolf Sparing. www.rudolf-sparing.de


Den externen Abschluß der Veranstaltungsreihe rund um das
Krönungsjubiläum von König Theodor I. von Korsika bildet mit
einem nochmaligen Rückgriff auf die Pisiello-Oper die folgende
Veranstaltung:


Sonntag, 18. September
18 Uhr Konzert des Märkischen Jugendsinfonieorchester im
Kulturhaus Lüdenscheid

Auf dem Programm stehen die Ouvertüre zur Oper Il Re Teodoro in
Venezia von Giovanni Paisiello, die Ouvertüre zu Oper Die Macht
des Schicksals von Giuseppe Verdi, das Klavierkonzert Es-dur KV
449 von Wolfgang Amadeus Mozart (Solist wird sein der
diesjährige Stipendiat der Märkischen Kulturkonferenz Fabian
Müller) sowie die 5. Sinfonie von Peter Iljitsch Tschaikowsky.


INFO

Organisatorische Hinweise Die Ausstellung Ein König kehrt
zurück befindet sich im Alten Kuhstall und in der Weinstube.
Der Eingang an der Neuenhofer Straße erfolgt durch das
Schloßcafé mit Museumsshop.

Der Eintritt beträgt 5 ?, ermäßigt für Schüler 3 ?.

Wenn nicht anders vermerkt, finden alle Veranstaltungen auf dem
Künstlerboden am Schloßhof statt.

Karten für die Veranstaltungen kosten - wenn nicht anders
vermerkt - 10 ? und schließen den Eintritt zur Ausstellung ein.

Kinder bis 14 Jahre haben immer freien Eintritt.

Voranmeldung zu allen Veranstaltungen bitte nur schriftlich bei
der Gutsverwaltung Schloß Neuenhof unter:
info at schloss-neuenhof.de oder per Fax 02351-42507 oder bei den
Vorverkaufsstellen.

Parkplätze sind am Sägewerk (Ausschilderung beachten)
ausreichend vorhanden.

Zur Ausstellung erscheint ein reich illustrierter Katalog, der
zum Eröffnungs-Sonderpreis von 15 ?, nach dem 17. April 2011
zum Preis von 19 ? im Schloßcafé/Museumsshop erworben werden
kann.

Gutsverwaltung Schloß Neuenhof
Neuenhofer Strasse 54
58515 Lüdenscheid
Tel.: 02351 - 41094
Fax: 02351 - 42507
E-Mail: info at schloss-neuenhof.de
URL: www.schloss-neuenhof.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 15 11:54:53 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 15 Apr 2011 11:54:53 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Westfalens Beitrag zur Moderne: Neupraesentation im
Museum Kloster Bentlage, Rheine, 17.04.2011
Message-ID: 4DA8320D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 14.04.2011, 10:30


AKTUELL

Westfalens Beitrag zur Moderne
Neupräsentation im Museum Kloster Bentlage

Mit einer Neupräsentation der Westfälischen Galerie öffnet das
Museum Kloster Bentlage in Rheine am Sonntag, 17. April, um 11
Uhr seine Türen. Seit 15 Jahren bieten die historischen
Klostermauern das Ambiente für Kunstwerke aus der ersten Hälfte
des 20. Jahrhunderts, die aus den Beständen des
LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte in Münster
stammen.

Nun wurde erstmals "neu gehängt": Das LWL-Landesmuseum stellt
20 weitere hochkarätige Leihgaben für die Präsentation in
Bentlage zur Verfügung. Zu sehen ist Westfalens Beitrag zur
Moderne - von der Freilichtmalerei zum Expressionismus, von der
neuen Sachlichkeit zur Abstraktion.

Für die Besucher gibt es ab 17. April ein Wiedersehen mit
bekannten Lieblingsbildern und gleichzeitig die Möglichkeit,
neue Entdeckungen zu machen. Museumspädagogische Angebote laden
am Eröffnungstag zur Beschäftigung mit den Künstlern und ihren
Werken ein.

Westfalens Beitrag zur Moderne ist vielgestaltig. Otto
Modersohn, der im westfälischen Soest geboren wurde, gehörte zu
den Begründern der Künstlerkolonie Worpswede, die gegen die
akademische Ausbildung opponierten und sich fernab aller
Kunstzentren auf die Darstellung ländlicher Motive
konzentrierten.

Aus Westfalen stammt auch August Macke, einer der bekanntesten
deutschen Expressionisten, dessen Werke in reinen, leuchtenden
Farben Harmonie und Heiterkeit vermitteln. Im Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster wird der
künstlerische Nachlass von Macke betreut.

Großen Einfluss übte Josef Albers aus, der aus Westfalen
zunächst ans Bauhaus ging und 1933 nach Amerika emigrieren
musste. Er wurde Lehrer einer neuen Künstlergeneration, die die
Entwicklung nach 1945 prägte.

Werkgruppen von Otto Modersohn, August Macke und Josef Albers
werden in der Westfälischen Galerie ebenso präsentiert wie
Gemälde der seit dem frühen 20. Jahrhundert in Westfalen
ansässigen Künstler, zu denen Wilhelm Morgner, Christian Rohlfs,
Hermann Stenner, Emil Schumacher oder Fritz Winter gehören.
Ihre Bilder - innovativ, teils revolutionär zu ihrer
Entstehungszeit - haben bis heute nichts von ihrer
Ausdruckskraft verloren. Zukünftig wird neben der
Landschaftsmalerei die Gattung Porträt einen weiteren
Schwerpunkt bilden. Erstmals werden auch plastische Arbeiten
einbezogen. Die Abstraktion erhält u. a. mit Werken von Josef
Albers und Fritz Levedag größeres Gewicht.

Am Osterwochenende (24./25. April) lädt Kloster Bentlage dann
zur besonderen Ostereiersuche ein, bei dem Familien die
Westfälische Galerie mit einem Osterrätsel erkunden können. Für
Inhaber der Familien-Jahreskarte ist der Eintritt bei dieser
Aktion frei. Neue Familien-Jahreskarten zum Preis von 8 Euro
können an der Museumskasse erworben werden.


INFO

Kulturelle Begegnungsstätte
Kloster Bentlage gGmbH
Bentlager Weg 130
48432 Rheine
Tel.: 05971 918-400
Fax.: 05971 918-499





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 18 10:21:22 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 18 Apr 2011 10:21:22 +0200
Subject: [WestG] [AKT] LWL stimmt Stiftung fuer Burg Huelshoff zu
Message-ID: 4DAC10A2.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.04.2011, 12:54


AKTUELL

LWL stimmt Stiftung für Burg Hülshoff zu

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) verfolgt weiter
den Plan, gemeinsam mit Partnern die Burg Hülshoff bei Münster,
das Geburtshaus einer der wichtigsten deutschen Dichterinnen,
Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848), in einer Stiftung zu
erhalten. Die Politiker im LWL-Landschaftsausschuss haben am
Freitag (15.4.) in Münster einstimmig beschlossen, dass die
LWL-Kulturstiftung vier Millionen Euro beisteuern soll, wenn
die noch offenen rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen
geklärt seien. Nach einem Gutachten wird für die Stiftung ein
Kapital von insgesamt 20,3 Millionen benötigt.

"Der LWL wird seiner Verantwortung für das kulturelle Erbe
Westfalens gerecht und betreibt aktiv die Errichtung der
Stiftung, um das Denkmal und die Parkanalagen um Burg Hülshoff
weiterhin für die Öffentlichkeit zu erhalten", so der
Ausschussvorsitzende Dieter Gebhard (Gelsenkirchen).
LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch zeigte sich zuversichtlich,
"dass die erforderlichen 20 Millionen Euro zusammenkommen". Er
werde noch vor der Sommerpause die potentiellen Zustifter zu
einer Konferenz einladen.

Voraussetzung ist auch, dass das Land NRW zu seiner früher
abgegebenen Erklärung steht, sich mit vier Millionen Euro an
diesem Projekt zu beteiligen, heißt es im Beschluss des
Landschaftsausschusses. Nach Aussage von LWL-Kulturdezernentin
Dr. Barbara Rüschoff-Thale stehen weitere zehn Millionen Euro
von Partnern wie dem Kreis Coesfeld, der Gemeinde Havixbeck und
der Stadt Münster sowie Unternehmen und privaten Zustiftern in
Aussicht.

Die gesamte Burganlage bei Havixbeck (Kreis Coesfeld), die
Ländereien sowie zahlreiche Exponate bildender und
literarischer Kunst aus Familienbesitz werden nach den Plänen
in die Stiftung eingebracht. Gutachter hatten nach Abzug aller
Verbindlichkeiten einen jährlichen Ertrag aus dem
Stiftungskapital von 450.000 Euro veranschlagt, um einen
finanziell gesicherten Betrieb zu gewährleisten.

Hintergrund der geplanten Stiftung für Burg Hülshoff war auch
die heftige Kritik an dem Gutachten "KunstNRW" zur Kultur und
Kulturförderung, das die Landesregierung vor drei Jahren
vorgestellt hatte und das den westfälischen Landesteil so gut
wie nicht erwähnte. Das Gutachten mit der einseitigen
Bevorzugung des Rheinlandes habe Westfalen aufgeweckt, hieß es
seinerzeit. Auch in Westfalen und Lippe brauche man vorzeigbare
Projekte, die die Landesregierung ebenso wie die Kultur im
Rheinland unterstützen müsse. "So ein Projekt ist die Burg
Hülshoff", sagte Kirsch am Freitag.

Burg Hülshoff
Die Wasserburg Hülshoff ist sowohl aus baudenkmalpflegerischer
Sicht als auch als Geburtsort der Dichterin Annette von
Droste-Hülshoff von hohem Interesse. Bei der Burg Hülshoff
handelt es sich um eine typische westfälische Wasserburg mit
einer über 500jährigen Familientradition.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg bereits im 11.
Jahrhundert. 1417 kam sie in den Besitz der Herren von
Deckenbrock, die sich später "von Droste" nannten. Das
Herrenhaus ließ Heinrich I. von Droste Hülshoff um 1540/1545
erbauen. Das in Form einer geschlossenen Renaissanceanlage
gebaute Haus ist bis heute erhalten. Angeschlossen an die Burg
ist eine im späten 19. Jahrhundert im neugotischen Stil erbaute
Kapelle. Die Anlage mit dem öffentlich zugänglichen Park, der
Burg sowie einem Drostemuseum ist in Familienbesitz.

Burg Hülshoff ist der Geburtsort der Dichterin Annette von
Droste-Hülshoff. Im Januar 1797 wurde die Dichterin auf der
Wasserburg geboren und verbrachte dort sowie in dem unweit
gelegenen Haus Rüschhaus Großteile ihres Lebens. Zu Lebzeiten
weitgehend unbekannt, zählt Annette von Droste-Hülshoff längst
zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der deutschen Literatur
und ist unbestritten die wichtigste Dichterin Westfalens. Ihr
Werk hat einen anerkannt hohen Stellenwert in der deutschen
Literatur, Teile daraus wie die Erzählung "Die Judenbuche"
gehören zur Weltliteratur.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 18 10:22:40 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 18 Apr 2011 10:22:40 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Arnulf Siebeneicker wird neuer Leiter des
LWL-Industriemuseums Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop
Message-ID: 4DAC10F0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 15.04.2011, 14:43


AKTUELL

Arnulf Siebeneicker wird neuer Leiter des LWL-Industriemuseums
Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop

Dr. Arnulf Siebeneicker wird neuer Leiter des
LWL-Industriemuseums Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop.
Das hat der Landschaftsauschuss beim Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Freitag (15.04.) in Münster
beschlossen.

Der 45-jährige Historiker tritt am 1. Juni die Nachfolge von
Herbert Niewerth an, der vor kurzem in den Ruhestand gegangen
ist. Siebeneiecker studierte an den Universitäten Bonn und
Berlin Neue Geschichte, Deutsche Literatur der Neuzeit und
Recht. Danach absolvierte der gebürtige Wuppertaler beim
Museumspädagogischen Dienst Berlin ein Volontariat. In der Zeit
von 2001 bis 2002 war Siebeneicker wissenschaftlicher
Mitarbeiter des Deutschen Historischen Museums Berlin, in den
folgenden drei Jahren arbeitete er beim Haus der Geschichte der
Bundesrepublik Deutschland in Bonn, bevor er zur
Museumslandschaft Kassel wechselte. Seit 2008 leitet er das
Stadtmuseum Hildesheim.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Mon Apr 18 10:35:40 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Mon, 18 Apr 2011 10:35:40 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Archaeologie fuer Westfalen,
wissenschaftliche/r Volontaer/in, Muenster
Message-ID: 4DAC13FC.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Timo Rieps"
Datum: 15.04.2011, 12:03


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist bei der
LWL-Archäologie für Westfalen, Zentrale Dienste, in Münster ab
dem 01.08.2011 die Stelle als

wissenschaftliche Volontärin/
wissenschaftlicher Volontär

im Bereich der wissenschaftlichen Redaktion zu besetzen. Das
Volontariat ist auf zwei Jahre befristet.

Die LWL-Archäologie für Westfalen ist mit drei Museen, drei
Außenstellen und zwei Fachreferaten der archäologischen
Denkmalpflege und den Zentralen Diensten das zentrale Organ der
Archäologie in Westfalen. Sie publiziert ihre Arbeitsergebnisse
in wissenschaftlichen Reihen und Einzelveröffentlichungen.

Aufgabengebiete:
- redaktionelle Bearbeitung von Manuskripten,
wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Publikationen
der LWL-Archäologie für Westfalen
- Begleitung der Publikationen vom Manuskript bis zum Druck

Wir erwarten:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium in den Fächern Vor- und
Frühgeschichte, Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit,
Klassische Archäologie oder Provinzialrömische Archäologie
- sehr gutes Ausdrucksvermögen in der deutschen Sprache sowie
umfassende Kenntnisse der Rechtschreibung
- möglichst Redaktionserfahrung
- sehr gute EDV-Kenntnisse (MS-Office), möglichst Erfahrung im
Umgang mit der Adobe-Produktfamilie (Photoshop, Illustrator,
InDesign, Acrobat)
- Latein- und Englischkenntnisse
- Genauigkeit, Durchsetzungsvermögen und organisatorisches
Talent
- Fähigkeit zum Bearbeiten komplexer Sachverhalte
- Kommunikations- und Teamfähigkeit, Kreativität, Eigeninitiative

Wir bieten:
- ein interessantes und verantwortungsvolles Aufgabengebiet bei
einem der großen öffentlich-rechtlichen Arbeitgeber in
Westfalen-Lippe
- die Möglichkeit, sich in einem anspruchsvollen Arbeitsgebiet
fachlich und persönlich weiterzuentwickeln
- einen Berufseinstieg bei einer profilierten öffentlichen
Kultur- und Bildungseinrichtung
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärterinnen/
Beamtenanwärter des höheren Dienstes wird eine monatliche
Pauschalvergütung von ca. 1.170,00 ? brutto gezahlt, ggfls.
zzgl. Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Die Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer
sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Leiterin der
Zentralen Dienste, Frau Dr. Birgit Münz-Vierboom (Tel.:
0251/591-8830).

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
16/11 bis zum 20.05.2011 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Haupt- und Personalabteilung
48133 Münster
URL: www.lwl.org





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 19 10:27:03 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Apr 2011 10:27:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Wie der Hase an die Eier kam und wer seine Vorgaenger
waren: LWL-Volkskundler begeben sich auf die Spuren des Osterhasen
Message-ID: 4DAD6377.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 18.04.2011, 13:24


AKTUELL

Wie der Hase an die Eier kam und wer seine Vorgänger waren
LWL-Volkskundler begeben sich auf die Spuren des Osterhasen

Als Eierbringer taucht der Hase erstmals 1678 in den
Lebenserinnerungen des Heidelberger Medizinprofessors Georg
Franck auf. Auch aus dem Elsaß, der Pfalz und vom Oberrhein
gibt es ungefähr zu dieser Zeit Belege dafür, dass Kinder
Ostereier gesucht hätten, die zuvor von einem Hasen gebracht
worden seien. Neben dem Hasen gab es im 17. und 18. Jahrhundert
aber auch andere Eierbringer: In Westfalen waren es vor allem
Fuchs und Kranich, die man sich in dieser Rolle gut vorstellen
konnte - zum Teil noch bis in die 1930er Jahre hinein,
berichtet Christiane Cantauw, Volkskundlerin beim
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL).

"Warum sich der Hase gegen seine Konkurrenten durchgesetzt hat,
ist nicht ganz nachzuvoll-ziehen. Mit einer wie auch immer
gearteten germanischen Gottheit Ostara, deren Begleittier ein
Hase gewesen sein soll, hat das Ganze jedenfalls nichts zu tun.
Diese Gottheit ist eine Erfindung. Es hat sie nie gegeben",
betont die Geschäftsführerin der Volkskundlichen Kommission für
Westfalen. Sicher ist jedoch, dass die Vorstellung von
Eierbringern vor allem im evangelisch-christlichen Kontext Sinn
ergibt. In Form dieser Kunstfigur konnte man all denjenigen
Bräuchen etwas entgegensetzen, die man - wie zum Beispiel die
Eierweihen - als nicht vereinbar mit der evangelischen
Glaubenslehre empfand.

"Hinzu kommt, dass die Vorstellung von den Haseneiern bei
vielen Zeitgenossen wohl auf fruchtbaren Boden fiel, erfreute
sich der Hase doch einer großen Popularität", schmunzelt
Cantauw. Angefangen mit zahlreichen Redewendungen, über
bildliche Darstellungen (Dürer) bis hin zum allseits beliebten
Dreihasenbild: der Hase war im Alltag - zumal im Frühjahr -
durchaus präsent.

"Das sogenannte Dreihasenbild, also die Darstellung der drei
Hasen, deren Ohren so geschickt angeordnet sind, dass man auf
dem Bild nur drei Ohren sieht, jeder Hase aber zwei Ohren zu
haben scheint, findet sich übrigens nicht nur auf einem Fenster
im Paderborner Dom. Im 17. und 18. Jahrhundert zierte es auch
profane Bauwerke, Schüsseln und Krüge, Wirtshausschilder oder
Kacheln", erläutert Cantauw.

Als sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts der aus dem 15.
Jahrhundert stammende Eierbrauch mit der Geschichte vom
eierlegenden und eierversteckenden Osterhasen flächendeckend zu
verbinden begann, entwickelten sich schnell entsprechende
Brauchhandlungen: "Für die Kinder ging der Tag (Karsamstag) mit
Nestbauen für den Oster-hasen hin. Mit großer Begeisterung
holten sie Weißmoos im Wald. Fünf bis sechs halbkreisförmig
gebogene Ruten wurden mit beiden Enden in die Erde gesteckt und
die Zwischenräume mit Moos ausgefüllt, der Innenraum
ausgepolstert. Über Nacht kam dann der Osterhase und legte die
Eier hinein", heißt es beispielsweise in einem Bericht aus
Krombach (Siegerland).

Als schließlich 1924 das auch heute noch enorm populäre Buch
"Die Hasenschule" erschien, war die Geschichte vom Osterhasen
längst deutschlandweit zum Allgemeingut geworden. Die
Beliebtheit dieses Buches zeigt sich übrigens auch daran, dass
eine Schule in Wuppertal ganz offiziell den Namen "Hasenschule"
trägt. Auch die Postkartenhersteller und die Werbung machten
sich die Sympathie, die dem langohrigen Eierbringer
entgegengebracht wurde, schon früh zunutze: "Dr. Crato's
Backpulver" (Werbeanzeige von 1907) und "Die besten Ostergrüße"
ließen sich mit einem Osterhasen versehen eben sehr viel besser
an den Mann oder an die Frau bringen, wobei so mancher
Osterhase streng genommen eher ein Kaninchen ist.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 19 10:33:36 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Apr 2011 10:33:36 +0200
Subject: [WestG] [POS] LWL-Museum fuer Naturkunde,
praeparationstechnische/r Assistent/in, Muenster
Message-ID: 4DAD6500.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Timo Rieps"
Datum: 15.04.2011, 12:03


STELLENAUSSCHREIBUNG

Beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) sind im
LWL-Museum für Naturkunde - Westfälisches Landesmuseum mit
Planetarium - in Münster zum 01.08.2011 zwei Volontärstellen als

präparationstechnische Assistentinnen/Assistenten
der Fachrichtung Geowissenschaften

zu besetzen. Die Volontariate sind auf zwei Jahre befristet.

Aufgabengebiete:
- Mithilfe bei allen im Museum anfallenden Präparationsarbeiten
- selbständige Präparationsarbeiten

Wir erwarten:
- ein gutes Zeugnis der Höheren Berufsfachschule für
präparationstechnische Assistentinnen/Assistenten
- Lernwilligkeit, Kooperationsbereitschaft, Eigeninitiative

Wir bieten:
- die Möglichkeit, alle in einem Naturkundemuseum anfallenden
Präparationsarbeiten in der Praxis kennen zu lernen
- in Anlehnung an die Regelung für Beamtenanwärter/innen des
mittleren Dienstes wird eine monatliche Pauschalvergütung von
ca. 925,00 ? brutto gezahlt; ggf. zusätzlich Familienzuschlag

Die Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen
werden gemäß Landesgleichstellungsgesetz NRW bei gleicher
Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt
berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers
liegende Gründe überwiegen.

Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Frauen und Männer sind
ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennnummer
17/11 bis zum 09.05.2011 an den

Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL)
LWL-Museum für Naturkunde
-Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium-
Sentruper Straße 285
48161 Münster





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 19 11:01:21 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 19 Apr 2011 11:01:21 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtjubilaeum: Spurensuche in Herten zur NS-Zeit
Message-ID: 4DAD6B81.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Herten"
Datum: 14.04.2011, 17:31


AKTUELL

Stadtjubiläum: Spurensuche in Herten zur NS-Zeit
Veranstaltung im Glashaus beschäftigt sich mit Erinnerungskultur

Erinnerungen lebendig halten - auch die unangenehmen. Das hat
sich die Stadt Herten in Kooperation mit der Volkshochschule
vorgenommen. Im Rahmen des 75-jährigen Stadtjubiläums
thematisierte sie deshalb auch die Zeit des
Nationalsozialismus. Für die Veranstaltung strömten rund 270
Schüler der Rosa-Parks-Schule und des Städtischen Gymnasiums
ins Glashaus. Wie auch andere Städte im Kreis Recklinghausen
hat Herten die Stadtrechte anlässlich "Führers Geburtstag" am
20. April 1936 erhalten. So ein Jubiläum zu begehen oder gar
angemessen zu feiern ist deshalb nicht unproblematisch.
"Erinnerungskultur konsequent pflegen", nennt VHS-Leiterin
Monika Engel den Anspruch, den sie an sich und ihre Einrichtung
stellt.

Mit den Songs "We are the world" und "Hinterm Horizont" stimmte
der Jugend-Chor der Musikschule in den geschichtsträchtigen
Vormittag ein. Bürgermeister Dr. Uli Paetzel gab einen Einblick
in die Chronik der Stadtwerdung. Über die ersten Versuche des
städtischen Verkehrsvereins, für Herten den Stadttitel zu
erwerben, die ins Leere verliefen. Darüber, wie nach der
Machtübernahme 1933 wegen der schwachen sozialen Lage immer
noch keine Fortschritte Richtung Stadtrechte gemacht wurden.
Und wie schließlich die NSDAP drei Jahre später im Alleingang
Herten von der Gemeinde zur Stadt beförderte.

"Unsere Aufgabe ist es, dafür Sorge zu tragen, dass Demokratie
gelebt wird", betonte Uli Paetzel. Und ergänzte: "Nur ein
kritisches Auseinandersetzen mit der Vergangenheit kann zu
einer besseren Zukunft führen." Wie letztendlich jeder Einzelne
mit der Geschichte umgehe, müsse er oder sie selbst entscheiden.

Historiker Dr. Hubert Schneider von "Erinnern für die Zukunft
e. V. Bochum" referierte im Anschluss über die Schicksale
zweier jüdischer Bürger, die nach Riga deportiert wurden - eine
"virtuelle" Reise in die Vergangenheit.

Nach so viel Theorie ging es dann "ans Eingemachte". Die
Schüler teilten sich in Gruppen auf und besuchten die
Gedenktafeln in Herten-Mitte, die an Opfer und Orte
verschiedener Naziverbrechen erinnern.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 20 10:46:26 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Apr 2011 10:46:26 +0200
Subject: [WestG] [AKT] In den Osterferien das Roemerdiplom machen,
Haltern am See, 26.-29.04.2011
Message-ID: 4DAEB982.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.04.2011, 09:02


AKTUELL

In den Osterferien das Römerdiplom machen
LWL-Römermuseum hat noch wenige Plätze frei

Wer noch nichts Spannendes in den Osterferien vor hat, kann
sich im LWL-Römermuseum in Haltern für eine Zeitreise mit
Abschlussdiplom anmelden, denn beim diesjährigen
Osterferienprogramm sind noch wenige Plätze frei.

Die Teilnehmer im Alter von acht bis zwölf Jahren können in nur
zweieinhalb Stunden wahlweise am 26., 27., 28. oder 29. April
das "Römerdiplom" erlangen. Dafür erkunden die jungen Römer in
spe zunächst das Wichtigste über Lagerbau, Glasherstellung,
Töpferei, Ausrüstung, Spiele und Schrift, um anschließend ihre
neu erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten unter Beweis zu
stellen. Am Ende kann jeder Neu-Römer seine eigene
Diplom-Urkunde mit nach Hause nehmen - inklusive individuellem
Erinnerungsfoto in echt römischer Ausrüstung, denn erst damit
ist das persönliche Römerdiplom komplett.

Anmeldung telefonisch unter 02364 9376-0. Die Teilnahmegebühr
von 3 Euro inklusive Museumseintritt ist an der Museumskasse zu
entrichten.


INFO

URL: http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de

Termine: 26. 4.-29. 4., jeweils 10.00-12.30 Uhr und
14.00-16.30 Uhr
Dauer: 2,5 Stunden
Altersstufen: 8 bis 12 Jahre
Kosten: 3 Euro inklusive Museumseintritt,
Anmeldung erforderlich unter Telefon: 02364 9376-0

LWL-Römermuseum
Weseler Str. 100
45721 Haltern am See





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 20 11:49:59 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Apr 2011 11:49:59 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Entdeckungsgeschichte aus erster Hand: Der
abgeschossene Jagdbomber, Herne, 21.04.2011
Message-ID: 4DAEC867.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 19.04.2011, 13:23


AKTUELL

Entdeckungsgeschichte aus erster Hand: Der abgeschossene
Jagdbomber

Eine Entdeckungsgeschichte aus erster Hand wartet am kommenden
Donnerstag (21.4.) im LWL-Museum für Archäologie in Herne auf
die Besucher: Um 18 Uhr berichtet Dr. Werner Best vom
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) über einen
abgestürzten Jagdbomber des Zweiten Weltkrieges, der in der
aktuellen Sonderausstellung "Fundgeschichten" zu sehen ist. Für
den LWL-Archäologen war es eine Zufallsentdeckung: Er bemerkte
die Reste der Messerschmitt BF 109 bei der Begehung eines neu
erschlossenen Baugebietes in Enger-Pödinghausen (Kreis
Herford). Den Weg von der ersten Sichtung über die aufwändigen
Recherchearbeiten bis hin zur Bergung des Fundes durch den
Kampfmittelräumdienst erläutert der Finder direkt am
Ausstellungsobjekt im Museum.

Der Kurzvortrag bildet den Auftakt zur Veranstaltungsreihe der
so genannten Vitrinengespräche, bei der einmal im Monat
Archäologinnen, Überraschungsfinder und Wissenschaftlerinnen
exklusiv direkt an den Ausstellungsstücken spannende
Ausgrabungsgeschichten erzählen. Zu entrichten ist nur der
Museumseintritt, die Teilnahme am Vitrinengespräch ist
kostenfrei.


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-24 und -0
Fax: 02323 94628-33
E-Mail: lwl-archaeologiemuseum at lwl.org
URL: www.lwl-landesmuseum-herne.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 20 11:51:28 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 20 Apr 2011 11:51:28 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/13
Message-ID: 4DAEC8C0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 19.04.2011, 10:57


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-13 für den Zeitraum vom 09.04.2011 bis

zum 15.04.2011 mit insgesamt 18 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-13&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 21 09:27:11 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Apr 2011 09:27:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Wie man in den Osterferien zum Goldschmied wird,
Paderborn, 27.04.2011
Message-ID: 4DAFF86F.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.04.2011, 14:30


AKTUELL

Wie man in den Osterferien zum Goldschmied wird
Ferienprogramm im Museum in der Kaiserpfalz

Für den 27. April um 14 Uhr sind im Museum in der Kaiserpfalz
in Paderborn noch Plätze für das Osterferienprogramm Plätze
frei. Unter dem Motto "Von Gold umhüllt" entdecken Kinder im
Alter von zehn bis vierzehn Jahren zunächst in der
Sonderausstellung "Schätze des Mittelalters" (bis 15. Mai 2011)
die Welt des mittelalterlichen Schmucks und lernen, wie schon
damals vergoldet wurde und wie es noch heute funktioniert.
Abschließend gestalten die kleinen Handwerker ihren eigenen
Schmuckanhänger, der durch Vergolden richtig edel wird.


INFO

Eine Anmeldung ist noch bis zum 25. April unter 05251 1051-10
und 1051-20 möglich. Die Teilnahmegebühr von 3 Euro inklusive
Museumseintritt ist an der Museumskasse zu entrichten.

Termin: Mittwoch, 27.04., 14-16 Uhr


Museum in der Kaiserpfalz
Am Ikenberg
33098 Paderborn

Mehr Infos unter:
URL: http://www.lwl-kaiserpfalz-paderborn.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 21 09:29:49 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 21 Apr 2011 09:29:49 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Osterfeuer am Foerderturm, Bochum, 23.04.2011
Message-ID: 4DAFF90D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 20.04.2011, 15:09


AKTUELL

Osterfeuer am Förderturm
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover begrüßt den Frühling mit
Osterfeuer und Grubenlampen

Zum großen Osterfeuer am Förderturm lädt der Förderverein der
Zeche Hannover am Samstag, 23. April, ab 18 Uhr ins
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum. Zum Auftakt des
Abends bietet der Verein Erlebnisführungen durch die Zeche
Hannover mit Vorführung der Fördermaschine an. Bis 20 Uhr ist
das Museum mit der Foto-Ausstellung "Das Meer sehen" geöffnet.
Für die jüngsten Besucher fährt das Kinderbergwerk Zeche Knirps
eine Sonderschicht bis 20 Uhr.

Bei Einbruch der Dunkelheit entfacht der Förderverein Zeche
Hannover das große Osterfeuer am Förderturm und sorgt für das
leibliche Wohl der Gäste.

Das LWL-Industriemuseum bietet um 20 Uhr eine Führung der
besonderen Art: Bei der "Nachtschicht spezial" können die
Besucher die Architektur und Technik des Industriedenkmals im
Schein der Grubenlampen entdecken. Mit originalen Kopflampen
und Bergarbeiterhelmen ausgestattet, gehen die Gäste bei dieser
speziellen Themenführung auf Entdeckungstour durch das
nächtliche Industriedenkmal Zeche Hannover.

Die einzigartige Atmosphäre der Arbeit von Bergarbeitern im
Dunkeln wird für die Besucher erlebbar. So gibt die Führung
Einblick in Licht und Schatten des Arbeitsalltags der
Bergleute. Die Teilnahme an der Führung kostet 2,50 Euro.

Das LWL-Industriemuseum Zeche Hannover ist Karfreitag,
Ostersonntag und Ostermontag von 11 bis 18 Uhr geöffnet, am
Karsamstag von 14 bis 20 Uhr.


INFO

Kontakt:
LWL- Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Tel.: 0234 6100 874
URL: http://www.lwl-industriemuseum.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 26 10:31:29 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Apr 2011 10:31:29 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Stadtmuseum Lippstadt: Neues Programmheft "Komm mit
nach damals" ist da
Message-ID: 4DB69F01.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Lippstadt"
Datum: 21.04.2011, 17:21


AKTUELL

Stadtmuseum: Neues Programmheft "Komm mit nach damals" ist da

Ab sofort liegen die druckfrischen Broschüren mit dem neuen
museumspädagogischen Programm "Komm mit nach damals 2011/12" im
Stadtmuseum und weiteren städtischen Ausgabestellen bereit.
Bereits im vierten Jahr bietet das Stadtmuseum in Kooperation
mit vielen ehrenamtlichen Aktiven das abwechslungsreiche
Angebot an: Dabei sind in diesem Jahr Klassiker wie
"Schifferknoten anfertigen" mit dem Marineverein Lippstadt, die
"Flüsterführungen" mit Angelika Scheunemann und das
"Kostümfest" mit Puppenspielerin Birgit Lux ebenso, wie neue
Exkursionen in die Welt der Honigbienen und Fledermäuse.

Gestartet wird am 7. Mai mit der japanischen Papierfaltkunst
Origami. Einen Tag vor Muttertag gibt es hier für Kinder
zwischen sechs und zwölf Jahren die Gelegenheit, noch in
letzter Minute ein schönes Geschenk zu basteln.

"Komm mit nach damals ist schon eine echte Institution in
Lippstadts Bildungsbereich", freut sich Museumsleiter Dr.
Herbert Pötter, über die positive Resonanz zu den Angeboten.
"Viele Eltern fragen schon zu Beginn des Jahres nach dem
Programm", so Pötter. Und auch die Zahlen belegen die gute
Nachfrage: Im letzten Jahr besuchten über 70 Kinder die
monatlichen Aktionen im Museum. 177 Kinder (2009 waren es noch
67) nahmen an den Mittelalterlichen Geburtstagen teil und 50
Kinder gingen auf Museums-Erkundungstour.

Die Angebote sind jeweils auf 12 bis 20 Teilnehmer beschränkt.
Es gibt Angebote für Kinder zwischen 5 und 12 Jahren und bei
einzelnen Angeboten fällt ein Unkostenbeitrag zwischen drei und
vier Euro pro Kind an.

In den Herbstferien gibt es natürlich auch wieder eine Woche
"Geschichte mit Pfiff" gemeinsam mit dem Jugend- und
Familienbüro und dem Stadtarchiv. Und auch die beliebten
Kindergeburtstage mit der Naturpädagogin Manuela Becker sind
wieder im Programm. War hier in den letzten Jahren neben dem
Museum die Stiftsruine das Ziel der jungen Entdecker, führt in
diesem Jahr ein geheimnisvoller Spaziergang auch an weitere
Orte der Geschichte Lippstadts. "So können auch Kinder, die
früher schon einen Geburtstag mitgefeiert haben, noch vieles
neues entdecken", erklärt Manuela Becker die Idee hinter der
kleinen Stadtführung für die Kleinen. Die Geburtstage finden
vom Monatsprogramm unabhängig je nach Vereinbarung statt.

Zu guter letzt gibt es 2011 natürlich auch das beliebte
Museumssuchspiel wieder. Dieses Jahr gilt es sich auf die Suche
nach "Großen und kleinen Tieren im Stadtmuseum" zu machen. Ende
des Jahres winken dann viele attraktive Preise auf die jungen
Spürnasen.


INFO

Stadtmuseum
Rathausstr. 13
Lippstadt

Weitere Informationen finden Sie auch unter:
URL: www.lippstadt.de/stadtmuseum





From Alexander.Schmidt at lwl.org Tue Apr 26 11:45:40 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Tue, 26 Apr 2011 11:45:40 +0200
Subject: [WestG] =?utf-8?q?=5BAKT=5D_Themenabend_im_Stadtarchiv=3A_Politik?=
=?utf-8?q?_auf_dem_Stadtplan=3A_Stra=C3=9Fennamen_in_Muenster=2C_Muenster?=
=?utf-8?b?LCAyOC4wNC4yMDEx?=
Message-ID: 4DB6B064.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 21.04.2011, 10:17


AKTUELL

Politik auf dem Stadtplan: Straßennamen in Münster
Themenabend im Stadtarchiv / Straßenschilder spiegeln auch
Stadtgeschichte

Wer die aktuellen Diskussionen um münstersche Straßennamen
verfolgt, ahnt, wie recht der griechische Philosoph Platon
hatte, als er vor rund 2400 Jahren den Ausspruch "Das Wissen um
die Namen ist keine Kleinigkeit" tat. Am nächsten Themenabend
am Donnerstag, 28. April, 18 Uhr, im Stadtarchiv setzt sich der
Referent Privatdozent Dr. Rainer Pöppinghege unter dem Titel
"Politik auf dem Stadtplan - Straßennamen in Münster" mit
verschiedenen Wegebezeichnungen auseinander: Dienen
Straßennamen nur als Orientierungshilfe oder sind sie auch
Ausdruck der politischen Gesinnung einer Stadtgesellschaft?

Der Vortrag gibt einen Überblick über die Geschichte der
Straßenbenennungen. Pöppinghege schaut dabei durchaus über den
münsterschen Tellerrand hinaus und vergleicht die
Benennungspraxis mehrerer westfälischer Städte.

Der Referent geht anhand von Stadtplänen auf die Umstände der
Straßenbenennungen in Münster im Laufe der Geschichte ein.
Welche Straßenzüge wurden in Münster zu welcher Zeit benannt?
Die Bedeutung, die heute den Straßennamen - insbesondere wenn
es sich um Persönlichkeiten handelt - zugemessen werden, hatten
sie nicht immer.

Die frühesten Straßennamen besaßen vor allem
Orientierungsfunktion, wurden auch nicht bewusst vergeben,
sondern bürgerten sich im Laufe der Zeit allmählich ein. Man
denke nur an Namen wie "Alter Fischmarkt" oder "Domplatz". Erst
später bekamen sie Symbolcharakter und erhielten Bedeutung als
"Duftmarken" einer politischen Gesinnung.

Am Themenabend werden Vergleiche zwischen westfälischen Städten
angestellt und Informationen zu politischen Straßennamen
geliefert. Es gilt Entstehungszusammenhänge von Straßennamen
aufzudecken, aber auch mögliche Einwände gegen ihre Umbenennung
zu thematisieren.


INFO

Stadtarchiv
An den Speichern 8
Münster-Coerde

Der Eintritt ist frei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 27 10:38:18 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Apr 2011 10:38:18 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Sonntagsfuehrungen: Fossilien aus der
UNESCO-Weltnaturerbe-Grube Messel, Muenster, 08./15./22.05.2011
Message-ID: 4DB7F21A.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.04.2011, 15:12


AKTUELL

Fossilien aus der UNESCO-Weltnaturerbe-Grube Messel
Sonntagsführung durch Messel-Ausstellung

Am 8., 15. und 22. Mai gibt es sonntags um 14.30 Uhr eine
öffentliche Führung durch die Sonderausstellung "Messel on
Tour", bevor die Ausstellung im LWL-Museum für Naturkunde in
Münster geschlossen wird. Das Museum darf erfreulicherweise die
berühmten Versteinerungen von Urpferdchen, Ameisenbär und Co.
drei Wochen länger als geplant zeigen. Diese
Ausstellungsverlängerung nutzt das Museum des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), um in der
kostenlosen Sonntagsführung nochmals alle Interessierten ins
Museum zu bitten.

Bei der Führungen durch die Ausstellung "Messel on Tour -
Fossilien aus dem UNESCO-Weltnaturerbe-Denkmal Grube Messel"
geht es mit einem kompetenten Museumspädagogen zu den Schätzen
aus dem Erdreich. Es werden die Höhepunkte der
Wanderausstellung vorgestellt. Die Grube Messel ist eine
weltberühmte Fundstätte mit herausragenden Fossilien. Die
sensationellen Funde vermitteln einen Einblick in ein Ökosystem
in Mitteleuropa vor 47 Millionen Jahren. Die hervorragende
Erhaltung - vielfach sind selbst Haare, Hautschatten oder
Inhalte des Magen-Darm-Traktes erkennbar - machen diese
Fossilien zu Kunstwerken der Natur.


INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 02 51.591-05
Fax: 02 51.591-60 98

Lediglich der normale Museumseintritt ist zu entrichten. Ab dem
29. Mai wechselt das Sonntagsangebot. Ab dann gehen die
Führungen durch die Indianerausstellung.

Bei Interesse melden sich die Besucher an dem jeweiligen
Sonntag kurz vorher einfach an der Information. Weitere
Informationen unter Telefon 0251 591-05.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 27 10:42:53 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Apr 2011 10:42:53 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Familientag im LWL-Textilmuseum, Bocholt, 01.05.2011
Message-ID: 4DB7F32D.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 26.04.2011, 09:01


AKTUELL

"verstrickt und zugenäht"
Familientag am 1. Mai im LWL-Textilmuseum Bocholt

Ganz im Zeichen von Nadel, Faden und Maschenware steht das
traditionelle Familienfest, das der Landschaftsverband
Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 1. Mai, von 10 bis 18 Uhr in
seinem Textilmuseum Bocholt feiert. Das LWL-Industriemuseum
lädt zu einem bunten Programm mit Führungen, Mitmach-Aktionen
sowie Spaß und Unterhaltung mit Clown Bibo und Klaus Foitziks
Musiktheater ein.

Unter dem Motto "verstrickt und zugenäht" hat das
LWL-Museumsteam ein buntes Festprogramm gestrickt. Clown Bibo
wird die Zuschauer mit Späßen und Zauberspielen mit Ballons als
(un)freiwillige Assistenten in seine Show verstricken. Bei
Klaus Foitziks Musiktheater werden Kinder und Erwachsene zu
Spielgefährten, wenn sie mit ihm zusammen ein eigenes Lied
komponieren. Der Eintritt zum Familienfest ist wie immer
kostenlos.

Kreativität ist auch in den Bastelworkshops gefragt. Unter
Anleitung der Museumspädagoginnen können die kleinen Besucher
Papp-Prinzessinnen ein festliches Kleid aus Garnen und Wolle
weben und Papp-Rittern Schild und Lanze beflechten. Beim
Fingerstricken können die Kinder Geschick beweisen und beim
Filzen bunte "Pralinen" herstellen, die verpackt das ideale
Geschenk zum Muttertag sind.

Wer mehr über das Kunsthandwerk Stricken und seine Bedeutung
erfahren möchte, für den ist eine fachkundige Führung durch die
Sonderausstellung "Verstrickungen - vom alten Handwerk zum
Kunstobjekt" das Richtige. Auch dort gibt es nicht nur
allerhand zu bestaunen. An Mitmachstationen können Besucher
ihre eigenen Maschenkreationen hinterlassen.

Zu einer Entdeckungstour über das Gelände lädt der kleine
Dampfzug "Feflo" ein und in der Hüpfburg können sich die
Kleinen zu guter Letzt so richtig austoben. Wer zwischendurch
eine Pause braucht, findet reichlich überdachte Flächen, die
zum Ausruhen einladen. Als Stärkung bietet das
Museumsrestaurant "Schiffchen" den ganzen Tag über
Spezialitäten an, vom Weberfrühstück bis zum Kuchen.


INFO

LWL-Industriemuseum
Textilmuseum in Bocholt
Uhlandstraße 50
46397 Bocholt
Tel.: 02871 21611-0
E-Mail: textilmuseum at lwl.org



Programm des Familientages am 1. Mai 2011

10:30 Uhr
Webereiführung

11:00 Uhr
Clownerie, Zauberei, Ballonmodellage und
Walk-Act mit Clown Bibo

12.00 Uhr
Arbeiterhausführung

13:00 Uhr
Kinderkonzert zum Mitsingen mit Klaus Foitzik

14:00 Uhr
Clownerie, Zauberei, Ballonmodellage und
Walk-Act mit Clown Bibo

14:30 Uhr
Webereiführung

15:30 Uhr
Kinderkonzert zum Mitsingen mit Klaus Foitzik

16:00 Uhr
Clownerie, Zauberei, Ballonmodellage und
Walk-Act mit Clown Bibo

16:30 Uhr
Arbeiterhausführung





From Alexander.Schmidt at lwl.org Wed Apr 27 11:42:11 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Wed, 27 Apr 2011 11:42:11 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag ueber Fossilienfundstaette Messel, Muenster,
03.05.2011
Message-ID: 4DB80113.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.04.2011, 11:12


AKTUELL

Vortrag über Fossilienfundstätte Messel
Letztmalig berichtet Dr. Gabriele Gruber im LWL-Museum für
Naturkunde

Am Dienstag, 3. Mai, hält Dr. Gabriele Gruber aus dem
Hessischen Landesmuseum Darmstadt um 19 Uhr einen Vortrag im
LWL-Museum für Naturkunde. Die Wirbellosen- und
Mineralienforscherin berichtet in ihrem Vortrag "Die Grube
Messel - vom Maar-Vulkan zum UNESCO Weltnaturerbe" über die
berühmte hessische Fossilienfundstätte.

Der Vortrag geht auf Ergebnisse langer Forschungen in Messel
wie die geologische Entstehung des Messel-Maars, Flora und
Fauna ein.

Noch bis zum 22. Mai zeigt das LWL-Museum für Naturkunde des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster die
fossilen Schätze aus dem UNESCO-Weltnaturerbe-Denkmal Grube
Messel bei Darmstadt. Der Besucher sieht die größte Auswahl von
Messel-Fossilien, die jemals für eine Sonderausstellung
zusammengestellt wurde. Auf rund 400 Quadratmeter
Ausstellungsfläche werden in "Messel on Tour" 125 seltene
Versteinerungen in unterschiedlichen Lebensräumen präsen-tiert.

Früher war die Grube Messel ein tiefer See, umgeben von einem
üppigen Regenwald. Am Wasser trafen sich die Tiere wie
Urpferdchen, Ameisenbär und Urtapir zum Trinken. Wald und See
boten einer Vielfalt von Pflanzen und Tieren ein Zuhause und
gleichzeitig auch ihre letzte Ruhestätte. Dank besonderer
Bedingungen im See versteinerten ihre Überreste im Laufe von
Millionen Jahren.

Dr. Gabriele Gruber ist Leiterin der naturgeschichtlichen
Abteilung im Hessischen Landesmuseum Darmstadt und organisiert
die Tournee der Wanderausstellung "Messel on Tour", die im
LWL-Museum für Naturkunde an der Sentruper Str. 285 in Münster
zu sehen ist.


INFO

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Tel.: 02 51.591-05
Fax: 02 51.591-60 98

Eintritt: Erwachsene 5,50 Euro, Kinder 3,00 Euro.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 28 09:21:00 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Apr 2011 09:21:00 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Funde aus der Blaetterhoehle in Hagen, Herne,
28.04.2011
Message-ID: 4DB9317C.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 27.04.2011, 14:57


AKTUELL

Funde aus der Blätterhöhle in Hagen
Vortrag im LWL-Museum für Archäologie

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt am Donnerstag
(28.4.) in sein LWL-Museum für Archäologie in Herne ein. Hier
berichtet um 19 Uhr Prof. Dr. Jörg Orschiedt über seine
Ausgrabungen und Funde in der Hagener Blätterhöhle.

In den vergangenen Jahren fanden in der Blätterhöhle mehrere
Ausgrabungskampagnen statt. Schon bei der Aushebung eines
Kriechganges in der vollkommen verfüllten Höhle entdeckten die
Höhlenforscher um Jörg Orschiedt menschliche und tierische
Skelettreste. Unter schwierigen Bedingungen förderten sie
Knochen, Steinwerkzeuge und Holzkohlen zutage.

Unter den bis zu 10.000 Jahre alten Funden befindet sich auch
das Schädelfragment eines sogenannten ältesten anatomisch
modernen Menschen in Westfalen. Das Skelett dieser
steinzeitlichen Menschen gleicht bereits dem heutigen
menschlichen Körper. In seiner Umgebung lagen ein weiterer
Erwachsener und ein Kind sowie drei Wildschweinschädel. Die
Forscher vermuten, dass die Knochen absichtlich an dieser
Stelle deponiert wurden, es sich also um mittelsteinzeitliche
Bestattungen handelt.

Der öffentliche Vortrag findet im Rahmen der Tagung der "Hugo
Obermaier-Gesellschaft für Erforschung des Eiszeitalters und
der Steinzeit" statt.


INFO

LWL-Museum für Archäologie
Westfälisches Landesmuseum
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel.: 02323 94628-24 und -0
Fax: 02323 94628-33
E-Mail: lwl-archaeologiemuseum at lwl.org
URL: www.lwl-landesmuseum-herne.de


Termin und Kosten:
- Donnerstag, 28.4.2011, 19 Uhr, "Ton, Steine, Schädel. Auf den
Spuren der steinzeitlichen Westfalen in der Blätterhöhle",
öffentlicher Abendvortrag von Prof. Dr. Jörg Orschiedt.

- Der Vortrag findet im Vortragsaal des Museums statt. Der
Eintritt ist kostenfrei.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 28 09:22:40 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Apr 2011 09:22:40 +0200
Subject: [WestG] [LIT] Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Muenster
2011/14
Message-ID: 4DB931E0.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Irmgard Niemann"
Datum: 28.04.2011, 08:53


LITERATUR

Neuerwerbungsliste "Westfalen" der ULB Münster

In Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek
Münster (ULB Münster) bietet die E-Mailing-Liste "Westfälische
Geschichte" an dieser Stelle einen regelmäßigen Hinweis-Service
auf die jeweils aktuelle Westfalica-Neuerwerbungsliste der ULB
Münster an. Sie informiert über neue Titel zu Westfalen, die die
ULB gekauft oder als gesetzliche Pflichtexemplare aus den
westfälischen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster
erhalten hat.

Die Neuerwerbungsliste Nr. 2011-14 für den Zeitraum vom 16.04.2011 bis

zum 22.04.2011 mit insgesamt 28 Titeln ist unter der folgenden
Internetadresse abrufbar:
http://www.ulb.uni-muenster.de/cgi/neuerwerb.php?action=recherche&liste=2011-14&fach=wes






Hier finden Sie auch die Neuerwerbungslisten des zurückliegenden
Vierteljahres.


Die Titel stehen über den Katalog der ULB Münster (OPAC) zur
Verfügung:
http://www.ulb.uni-muenster.de/ULB/katalog/

Hinweise zum Fachreferat Westfalen und zum Sammelgebiet Westfalen
der ULB Münster finden Sie unter:
http://www.ulb.uni-muenster.de/fach-im-fokus/wes/

http://www.ulb.uni-muenster.de/sammlungen/westfalica/

Umfassend wird Literatur über Westfalen in der
Nordrhein-Westfälischen Bibliographie (NWBib) nachgewiesen:
http://www.ulb.uni-muenster.de/landesbibliothek/recherche/nwbib/index.html

http://okeanos-www.hbz-nrw.de/F?func=file&file_name=find-a&local_base=nwbib






Darüber hinaus finden Sie Literatur über Westfalen auch im
Internet-Portal "Westfälische Geschichte":
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ku.php?tab=web&ID=62



INFO

Universitäts- und Landesbibliothek Münster
- Fachreferat Westfalen -
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie --
Dr. Holger Flachmann
Krummer Timpen 3-5
48143 Münster
Tel.: 0251/83-24061]
E-Mail: flachma at uni-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Thu Apr 28 09:24:37 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Thu, 28 Apr 2011 09:24:37 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Mittelalterliches "Verbotsschild" entdeckt: LWL
zeichnet Burg Dringenberg als Denkmal des Monats aus
Message-ID: 4DB93255.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "LWL-Pressestelle"
Datum: 28.04.2011, 09:01


AKTUELL

Mittelalterliches "Verbotsschild" entdeckt
LWL zeichnet Burg Dringenberg als Denkmal des Monats aus

Das wohl ältestes "Verbotsschild" Westfalens haben
Denkmalpfleger des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL)
jetzt auf der Burg Dringenberg im Bad Driburger Ortsteil
Dringenberg (Kreis Höxter) entdeckt. Im Torhaus der Burg wurde
eine äußerst seltene in den Putz geritzte Inschrift aus der
ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts identifiziert. Deshalb
zeichneten die LWL-Denkmalpfleger jetzt die Burg als Denkmal
des Monats April aus.

Die auf Brusthöhe auf einer Länge von 1,45 Metern eingeritzte
Inschrift am Kellerabgang ist nur fragmentarisch erhalten. Doch
reicht das Lesbare aus, um den Zweck der Inschrift zu erkennen:
"hie sal nymant yn gan he en wolle uns... es..." (Hier soll
niemand hineingehen, er wolle uns nicht .../es sei denn, er
wolle uns") "Die Inschrift ist eine eindeutige Beschränkung des
Zugangs, also eine Art frühes Verbotsschild. Warum der Zugang
zum Keller verboten war, wissen wir nicht", so
LWL-Denkmalpfleger Dr. Christoph Heuter. Möglicherweise führte
die Treppen in den Weinkeller, den man vor Unbefugten schützen
wollte. Oder im Keller sei Bier gebraut worden. "Das würde auch
die Rinnsteine erklären, die durch den Kellerraum zu einem
Durchstich in der Außenwand führten", vermutet LWL-Bauforscher
Dr. Fred Kaspar.

Hintergrund Vor Ort war die Inschrift nicht zu entziffern.
Deshalb übertrugen Restauratoren sie zunächst auf
Transparentfolie. So konnten sie zwischen Ritzungen der
Inschrift und zufälligen Oberflächenschäden unterscheiden.
Außerdem fotografierten die Restauratoren die Inschrift unter
Streiflicht und erhielten so konturenscharfe Bilder. Mit diesem
Material gelang es Dr. Helga Giersiepen, Inschriften-Expertin
an der Universität Bonn, die Inschrift zu entziffern und als
gotische Kleinbuchstaben, sogenannte Minuskel, zeitlich in die
erste Hälfte des 15. Jahrhunderts einzuordnen. Die Wandputze
der früheren bischöflichen Burg Dringenberg haben schon 1996
große Aufmerksamkeit auf sich gezogen: Damals wurde am
Südflügel eine Putzfläche entdeckt, die neben diagonalen
Streifen sowie Darstellungen einer Schlange und der lippischen
Rose auch eine Inschrift mit Datierung aus dem Jahr 1551 zeigt.

Heute ist die Burg mit dem Heimatmuseum, durch viele
Vereinsaktivitäten und als Ort für Trauungen in der ehemaligen
Burgkapelle in das Leben des kleinen Ortes eingebunden. "Die
Stadt Bad Driburg als Eigentümerin pflegt die Burg sorgsam.
Vielleicht gelingt es ja einem der geschichtsbegeisterten, in
36 Vereinen engagierten Dringenbergern doch noch, die ehemalige
Nutzung des Kellers in den Akten zu erkunden und so die
Bedeutung des mittelalterlichen 'Verbotsschildes? zu
entschlüsseln", so Heuter.





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 29 10:38:03 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 29 Apr 2011 10:38:03 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Vortrag: Zur Geschichte des genossenschaftlichen
Wohnungsbaus im Westmuensterland, Gronau, 05.05.2011
Message-ID: 4DBA950B.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Thomas Ridder"
Datum: 28.04.2011, 08:46


AKTUELL

Im Rahmen ihrer aktuellen Vortragsreihe befasst sich die
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes am 5. Mai in Gronau mit den Themen Wohnen und
Wohnungsbau. Hierzu konnte mit der Referentin Dr. Magdalene
Heuvelmann aus Glandorf eine ausgewiesene Expertin gewonnen
werden.

Das "Gut Wohnen" spielt im Leben aller Menschen eine zentrale
Rolle. Wer an typisches Wohnen im Westmünsterland denkt, dem
fällt allerdings sicherlich nicht sofort der
genossenschaftliche Wohnungsbau ein und doch kann dieser auch
hier auf eine mehr als einhundertjährige, zum Teil sehr
erfolgreiche Geschichte verweisen.

Der Vortrag wird kurz in die allgemeine Geschichte und
Zusammenhänge der Wohnungswirtschaft einführen, die
historischen Hintergründe der Genossenschaftsidee und des
Sozialen Wohnungsbaus erläutern und darüber hinaus die konkrete
und spannende Geschichte genossenschaftlicher Wohnformen im
Westmünsterland exemplarisch am Beispiel der WohnBau
Westmünsterland eG (früher Kreisbauverein Borken eG)
darstellen. Hierbei werden sowohl typische Merkmale als auch
regionale Besonderheiten in den Blick genommen, um sie und ihre
politischen und ökonomischen Strukturen in ihrer historischen,
aktuellen und perspektivischen Relevanz bewerten zu können.

Die Referentin, Dr. Magdalene Heuvelmann, ist freiberufliche
Historikerin und Soziologin. Sie forscht und publiziert seit
langem zur Geschichte des Sozialen Wohnungsbaus im Münsterland
und versteht es darüber hinaus, komplexe Sachverhalte
anschaulich zu schildern.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Heimatverein
Gronau statt. Veranstaltungsort ist das Driland-Museum,
Bahnhofstraße 8. Beginn ist um 19:30 Uhr, der Eintritt ist
frei. Die Gesellschaft lädt alle Interessenten zur Teilnahme ein.


INFO

Veranstaltungsdaten:
Zur Geschichte des genossenschaftlichen Wohnungsbaus
im Westmünsterland

Driland-Museum Gronau
Bahnhofstraße 8
48599 Gronau
Telefon: 02562/21669

Datum: 5. Mai 2011
Gesellschaft für historische Landeskunde des westlichen
Münsterlandes e.V.
p/A Landeskundliches Institut Westmünsterland
Gasthausstraße 15
48691 Vreden
E-Mail: info at ghl-westmuensterland.de
URL: www.ghl-westmuensterland.de

Kontakt:
Thomas Ridder M.A.
E-Mail: thomas.ridder at imail.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 29 10:43:29 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 29 Apr 2011 10:43:29 +0200
Subject: [WestG] [KONF] 63. Tag der Westfaelischen Geschichte, Olpe,
06./07.05.2011
Message-ID: 4DBA9651.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Christine Schedensack"
Datum: 28.04.2011, 15:58


TAGUNG

63. Tag der Westfälischen Geschichte
6./7. Mai 2011 in Olpe (Stadthalle Olpe, Pannenklöpperstraße 4,
57462 Olpe)

Veranstalter:
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens e. V. in
Verbindung mit der Historischen Kommission für Westfalen und
dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe


Freitag, 6. Mai 2011

18.00 Uhr: Eröffnung und Begrüßung
Dr. Mechthild Black-Veldtrup
Vereinsdirektorin der Abteilung Münster

Grußworte
Horst Müller
Bürgermeister der Stadt Olpe

Dr. Wolfgang Kirsch
Direktor des
Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe

18.30 Uhr: Einführung
Prof. Dr. Wilfried Reininghaus
1. Vorsitzender der Historischen Kommission für Westfalen

Vortrag
PD Dr. Thomas Wilhelmi, Heidelberg
Heidelberger Akademie der Wissenschaften und Universität
Heidelberg
Buchdrucker und Verleger aus Südwestfalen im ausgehenden 15.
Jahrhundert. Johann Bergmann von Olpe (Basel), Petrus in Altis
de Olpe (Köln), Petrus Attendorn (Straßburg)

20.00 Uhr: Empfang der Stadt Olpe für die Tagungsteilnehmer


Samstag, 7. Mai 2011

09.30 Uhr: Begrüßung und Einführung
Dr. Hermann-Josef Schmalor
Vereinsdirektor der Abteilung Paderborn

09.45 Uhr: Dr. Christian Krajewski
Institut für Geographie, Westfälische Wilhelms-Universität
Münster
Planung und Realisierung der Biggetalsperre im Sauerland - vom
Wasserreservoir zur Freizeit- und Erholungslandschaft

10.15 Uhr: Heike Heinzel M. A.
Museumsberaterin beim Hessischen Museumsverband e. V.
Heimat im Biggetal. Erinnerungen an die Umsiedlung eines Dorfes

11.15 Uhr: Kaffeepause

11.45 Uhr: Antonius Klein
von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen ö. b. v.
Sachverständiger für Forstwirtschaft, Naturschutz und
Gewässerschutz
Landschaftswandel und biologische Vielfalt im Biggetal

12.15 Uhr: Dipl.-Ing. Georg zur Strassen
Leiter der Abteilung Mengenwirtschaft und Morphologie
beim Ruhrverband
Wasserwirtschaft in Südwestfalen im 20./21. Jahrhundert

13.30 Uhr: Mittagsimbiss


Tagungsort:
Alle Vorträge und der Empfang am Freitagabend finden in der
Stadthalle in Olpe, Pannenklöpper-straße 4, 57462 Olpe, statt.

Verbindliche Anmeldung:

Geschäftsstelle des Vereins für Geschichte und Altertumskunde
Westfalens, Abt. Münster, e. V., Fürstenbergstr. 15, 48133
Münster, zurück. Melden Sie sich bitte auch dann an, wenn Sie
nur an den Vorträgen teilnehmen wollen.

Wichtige Hinweise zur Anmeldung:

Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenfrei. Der Preis für
den Mittagsimbiss inkl. 1 Getränk (Wasser, Saft, Cola u. ä.)
beträgt 12,50 ?. Ihre Anmeldung wird berücksichtigt und ist
verbindlich, sobald Sie die anfallenden Kosten auf das Konto 95
054 334 bei der Sparkasse Münsterland Ost (BLZ 400 501 50)
überwiesen haben. Ohne vorherige Bezahlung können wir Sie
leider nicht für die Teilnahme am Mittagessen berücksichtigen.
Falls Sie Ihre Teilnahme absagen müssen, tun Sie dies bitte
rechtzeitig vorher in der Geschäftsstelle des Vereins.

Parkmöglichkeiten und Anreise:

An der Stadthalle stehen Parkplätze zur Verfügung. Weitere
Parkmöglichkeiten befinden sich in der Nähe.

Die Stadthalle Olpe ist zu Fuß in ca. 10 Minuten vom Bahnhof
aus zu erreichen.

Weitere Informationen zur Anreise finden Sie unter:
www.olpe-aktiv.de/cms/front_content.php?idcat=159


INFO

Kontakt:
Christine Schedensack
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster
Tel.: 0251-591 5972
Fax: 0251-591 6820
E-Mail: christine.schedensack at lwl.org
URL: www.altertumsverein-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 29 10:46:57 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 29 Apr 2011 10:46:57 +0200
Subject: [WestG] [AKT] Mittwochstreff im Stadtmuseum zur Dekade 1940 bis
1950, Muenster, 04.05.2011
Message-ID: 4DBA9721.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Stadt Münster"
Datum: 29.04.2011, 10:01


AKTUELL

Jahre zwischen Hunger und Hoffnung
Mittwochstreff im Stadtmuseum zur Dekade 1940 bis 1950

Die Dekade zwischen 1940 und 1950 rückt beim Mittwochstreff im
Stadtmuseum in den Mittelpunkt. Am 4. Mai (16 Uhr) blendet Dr.
Alfred Pohlmann in einem Lichtbildvortrag auf die "Bitteren
Jahre" - auf die von Krieg, Hunger und Hoffnung geprägte Zeit.

Eine Auswahl markanter Fotografien beleuchtet das alltägliche
Leben in Münster zwischen trügerischer Normalität, Bombenalarm,
Zerstörung. Der Blick geht auch auf die Nachkriegszeit: Die
Aufnahmen werfen eindrucksvolle Schlaglichter auf
Trümmerräumung, Flüchtlingsströme und den Wiederaufbau der
nahezu komplett zerstörten Innenstadt.

Den Vortrag zum Thema "Die bitteren Jahre" bietet das
Stadtmuseum ein zweites Mal am 18. Mai, ebenfalls 16 Uhr, an.
Die Teilnahme beträgt 3 / 2 Euro. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.


INFO

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
48143 Münster
Tel.: 02 51/4 92-45 03
Fax: 02 51/4 92-77 26
E-Mail: museum at stadt-muenster.de





From Alexander.Schmidt at lwl.org Fri Apr 29 10:52:32 2011
From: Alexander.Schmidt at lwl.org (Alexander Schmidt)
Date: Fri, 29 Apr 2011 10:52:32 +0200
Subject: [WestG] [TOC] Ennepetaler Forschungen, Nr. 21-2011
Message-ID: 4DBA9870.84E1.00D6.0@lwl.org

Von: "Hans Hermann Pöpsel"
Datum: 29.04.2011, 09:13


SERVICE: TOC

Ennepetaler Forschungen
Nr. 21 - 2011
12. Jahrgang
ISSN 1614-8517
Kontakt: hhpoepsel at gmx.de



S. 5
Pöpsel, Hans Hermann
Heinz Pflüger - der Freund und Kollege fehlt

S. 6
Pöpsel, Hans Hermann
Damals in Ennepetal - 1912

S. 7-18
Giesick, Karl-Heinz
Die Brauerei des Emil Altenloh

S. 19-30
Blum, Frauke
"Ein Kahn für die Kehr?"

S. 31-44
Kruse, Lothar
Die Geschichte der Rentropshöhle

S. 45-53
Köhler, Hubert
Schreibschriften als Geschichtsquelle